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Timestamp: 2019-10-22 15:25:24+00:00

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BGH, 12.05.2016 - IX ZR 241/14 - dejure.org
https://dejure.org/2016,13749
BGH, 12.05.2016 - IX ZR 241/14 (https://dejure.org/2016,13749)
BGH, Entscheidung vom 12.05.2016 - IX ZR 241/14 (https://dejure.org/2016,13749)
BGH, Entscheidung vom 12. Mai 2016 - IX ZR 241/14 (https://dejure.org/2016,13749)
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BGB § 134; BRAO § 14 Abs. 2 Nr. 8, § 43a Abs. 4, § 45 Abs. 1 Nr. 4, § 59c
§ 43a Abs. 4 BRAO, § ... 134 BGB, § 59b Abs. 2 Nr. 1 lit. e BRAO, § 3 der Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA), §§ 45, 46 BRAO, Art. 2 EGBGB, § 46 Abs. 2 Nr. 1 BRAO, § 45 Abs. 1 Nr. 1 BRAO, § 45 BRAO, §§ 113 ff BRAO, § 356 StGB, § 311 Abs. 2 Nr. 1 BGB, § 84 HGB, § 3 Abs. 1 BRAO, § 86 Abs. 1 Halbsatz 2 HGB, § 86 Abs. 4 HGB, § 561 ZPO, § 14 Abs. 2 Nr. 8 BRAO, § 2 BRAO, § 14 Abs. 2 Nr. 8 Halbsatz 1 BRAO, § 45 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 2 Nr. 2, § 46 Abs. 2 BRAO, Abs. 2 Nr. 2 BRAO, § 7 Nr. 8 BRAO, § 45 Abs. 1 Nr. 4 BRAO, § 45 Abs. 1 BRAO, § 45 Abs. 3, § 46 Abs. 3 BRAO, § 59c Abs. 1BRAO, § 59c Abs. 1 BRAO, § 37 Abs. 2 GmbHG, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO
§ 134 BGB, § 14 Abs 2 Nr 8 BRAO, § 43a Abs 4 BRAO, § 45 Abs 1 Nr 4 BRAO, § 59c BRAO
Anwaltsvertrag: Nichtigkeit bei Verstoß gegen das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen; nachteilige Maßnahmen für den Mandanten im Gebühreninteresse
Nichtigkeit eines Anwaltsvertrages aufgrund der Vertretung widerstreitender Interessen; Vertrauensverhältnis zum Mandanten; Wahrung der Unabhängigkeit des Rechtsanwalts; Gradlinigkeit der anwaltlichen Berufsausübung im Interesse der Rechtspflege
Nichtigkeit eines gegen das Verbot wiederstreitender Interessen verstoßenden Anwaltsvertrags
Nichtigkeit des Anwaltsvertrages, mit dessen Abschluss der Rechtsanwalt gegen das Verbot verstößt, widerstreitende Interessen zu vertreten; keine Erfüllung des Verbotstatbestands schon dann, wenn der Anwalt aufgrund des Vertrages im Gebühreninteresse für den Mandanten ...
Berufsrechte und -pflichten: Nichtigkeit des Anwaltsvertrags bei Interessenkollision
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Nichtigkeit eines Anwaltsvertrags bei Verstoß gegen Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen
Hackschnitzel und Landschaftspflegeholz kommen in der anwaltlichen Praxis nicht so häufig vor wie Versicherungen, Grundstücke und Finanzprodukte
Zum Verbot der Vertretung widerstreitender Interesse durch Anwalt und Nichtigkeit des Anwaltsvertrages - Gebühreninteresse zum Nachteil des Mandanten reicht nicht aus
Widerstreitende Interessen - und die Nichtigkeit des Anwaltsvertrags
Ein Anwaltsvertrag verstößt nicht deshalb gegen das Verbot, widerstreitende Interessen zu vertreten, weil der Anwalt im Gebühreninteresse für den Mandanten nachteilige Maßnahmen treffen könnte.
Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2016, Seite 221
§ 134 BGB, § 14 BRAO, § 43a BRAO, § 84 HGB
Nichtigkeit des Anwaltsvertrages bei Interessenkollision
Nichtigkeit eines Anwaltsvertrages aufgrund der Vertretung widerstreitender Interessen
LG München I, 16.10.2013 - 10 HKO 8071/13
NJW 2016, 2561
ZIP 2016, 1443
MDR 2016, 855
FamRZ 2016, 1457
VersR 2017, 1530
WM 2017, 537
BB 2016, 1474
AnwBl 2016, 594
AnwBl Online 2016, 472
dd) Rechtsfolge des Verstoßes gegen das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen ist die Nichtigkeit des Anwaltsvertrags (BGH, Urteil vom 12. Mai 2016 - IX ZR 241/14, NJW 2016, 2561 Rn. 7 ff).
Auch die in § 43a BRAO normierten Grundpflichten werden demnach als berufsrechtliche Pflichten eingeordnet (für § 43a Abs. 4 BRAO s. etwa BGH, NJW 2016, 2561 [BGH 12.05.2016 - IX ZR 241/14] ), konkretisieren mithin die vorgenannte allgemeine berufsrechtliche Pflicht.
BGH, 07.09.2017 - IX ZR 71/16
Rechtsanwaltshaftung: Hinweispflicht gegenüber dem Mandanten auf die …
Ein Verstoß gegen das Verbot des § 43a Abs. 4 BRAO führt zur Nichtigkeit des Anwaltsvertrages (BGH, Urteil vom 12. Mai 2016 - IX ZR 241/14, WM 2017, 537 Rn. 7).
LG Karlsruhe, 06.10.2016 - 10 O 219/16
Nichtigkeit eines Rechtsanwaltsvertrages: Verstoß gegen das Verbot der Vertretung …
Dies habe zwischenzeitlich auch der BGH entschieden durch Urteil vom 12.05.2016, Az. IX ZR 241/14 (NJW 2016, 2561) (As. 147).
Insoweit war dem erkennenden Gericht zum Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung am 27.07.2016 das erst kurz vorher ergangene Urteil des BGH vom 12.05.2016, Az. IX ZR 241/14 (NJW 2016, 2561) noch nicht bekannt.
VerfGH Bayern, 22.07.2019 - 64-VI-16
Verstoß gegen Willkürverbot und Substanziierungsgebot
Er rügt eine unrichtige Anwendung der Vorschrift des § 43 a Abs. 4 BRAO, die nach der herrschenden - wenngleich umstrittenen -Meinung in der Literatur und der Rechtsprechung ein Verbotsgesetz im Sinn des § 134 BGB darstellt (BGH vom 12.5.2016 NJW 2016, 2561 Rn. 8 m. w. N.), legt jedoch deren Tatbestandsvoraussetzungen nicht in der erforderlichen Weise dar.
Demgemäß konkretisiert § 3 BORA auf der Grundlage der Ermächtigung des § 59 b Abs. 2 Nr. 1 Buchst. e BRAO das Verbot dahingehend, dass der Rechtsanwalt nicht tätig werden darf, wenn er eine andere Partei in derselben Rechtssache im widerstreitenden Interesse bereits beraten oder vertreten hat oder mit dieser Rechtssache in sonstiger Weise im Sinn der §§ 45, 46 BRAO beruflich befasst war (vgl. BGH NJW 2016, 2561 Rn. 6;… Henssler in Henssler/Prütting, BRAO, 5. Aufl. 2019, § 43 a Rn. 199 m. w. N.).
c) Schließlich ist zwar ein Anwaltsvertrag nichtig, mit dessen Abschluss der Rechtsanwalt gegen das Verbot verstößt, widerstreitende Interessen zu vertreten (BGH, Urteil vom 12. Mai 2016 - IX ZR 241/14, NJW 2016, 2561 Rn. 7).
VGH Bayern, 13.10.2016 - 4 C 16.1291
Auslegung des Begriffs der "selben" Rechtssache
Dem Kostenerstattungsanspruch der Antragsgegnerin kann nicht entgegengehalten werden, dass ihr Bevollmächtigter mit der Annahme oder Ausübung des am 17. September 2013 erteilten Mandats in der Rechtssache Az. B 5 K 13.640, das auch die Vertretung in dem nachfolgenden Berufungszulassungsverfahren Az. 4 ZB 15.1510 umfasste, gegen das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen verstoßen habe, was zur Nichtigkeit des Anwaltsvertrags geführt hätte (vgl. BGH, U.v. 12.5.2016 - IX ZR 241/14 - NJW 2016, 2561 Rn. 7 ff).
LG Hildesheim, 09.07.2019 - 3 T 13/19
Mobilfunkvertrag - Höhe des Schadensersatzes bei vorzeitiger Kündigung
Nur ausnahmsweise kann die Folgerung gerechtfertigt sein, ein Rechtsgeschäft sei nach § 134 BGB nichtig, wenn es mit Sinn und Zweck des Verbotsgesetzes unvereinbar wäre, die durch das Rechtsgeschäft getroffene rechtliche Regelung hinzunehmen und bestehen zu lassen (BGH, Urteil vom 12.05.2016 - IX ZR 241/14, juris Rn. 10).
LAG Nürnberg, 12.02.2018 - 7 Ta 193/17
Kostenfestsetzungsbeschluss - nichtgebührenrechtliche Einwendungen
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der sich das erkennende Gericht anschließt, schützt die Vorschrift des § 43a Absatz 4 BRAO nicht nur die Interessen des jeweils betroffenen Mandanten, sondern auch die Unabhängigkeit des Rechtsanwalts und die im Interesse der Rechtspflege gebotene Gradlinigkeit der anwaltlichen Berufsausübung (Bundesgerichtshof â?? Urteil vom 12.05.2016 â?? IX ZR 241/14; juris).

References: § 134
 § 14
 § 43
 § 45
 § 59

§ 43
 § 59
 § 3
 Art. 2
 § 46
 § 45
 § 45
 § 356
 § 311
 § 84
 § 3
 § 86
 § 86
 § 561
 § 14
 § 2
 § 14
 § 45
 § 46
 § 7
 § 45
 § 45
 § 45
 § 46
 § 59
 § 59
 § 37
 § 562
 § 563

§ 134
 § 14
 § 43
 § 45
 § 59

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 § 14
 § 43
 § 84
 § 43
 § 43
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 § 3
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 § 134
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