Source: https://ausbildung-steuerfachangestellte.info/News_2016_05
Timestamp: 2018-11-14 18:14:53+00:00

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Steuerberaterkammer Hessen - News_2016_05
Ausgabe 05 | 12.04.2016 N E W S L E T T E R
Die Finanzverwaltung hat ihre Auffassung zur Gewinnrealisierung bei Abschlagszahlungen mit dem am 15. März 2016 veröffentlichten BMF-Schreiben revidiert. Damit hebt sie das dazu ergangene Schreiben vom 29. Juni 2015 auf.
Im Fall einer Mandatsbeendigung stellt sich in der Praxis die Frage, was bei einer Übertragung der vom bisherigen Steuerberater gescannten Belege auf den Nachfolgeberater berufsrechtlich zu beachten ist, wenn der neue Steuerberater im Gegensatz zum Vorberater kein DATEV-Anwender ist.
Programmablaufplan für die Begrenzung der von Versorgungsbezügen einzube-haltenden Lohnsteuer und des Solidaritätszuschlags nach den Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung ab 2016
Das Bundesministerium der Finanzen hat einen Programmablaufplan für die Begrenzung der von Versorgungsbezügen einzubehaltenden Lohnsteuer und des Solidaritätszuschlags nach den Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung ab 2016 veröffentlicht.
Unzulässige Rückstellung für die Kosten der Aufbewahrung von Mandanten-Handakten eines Steuerberaters/ Wirtschaftsprüfers
Für die 10-jährige Verpflichtung zur Aufbewah- rung von Handakten nach § 66 Abs. 1 Satz 1 StBerG bzw. § 51b Abs. 2 Satz 1 WPO darf keine Rückstellung gebildet werden, da diese Verpflichtung gem. § 66 Abs. 1 Satz 2 StBerG bzw. 51b Abs. 2 Satz 2 WPO erlischt, wenn vor Beendigung des 10-jährigen Aufbewahrungszeit- raums der Auftraggeber zur Empfangnahme der Handakten aufgefordert wird und dieser Aufforde- rung binnen 6 Monaten nicht nachkommt.
Bescheinigungen elektronisch annehmen (BEA) bei der Bundesagentur für Arbeit
Mit dem BEA-Verfahren hat die BA seit dem 1. Januar 2014 ein IT-Verfahren für elektronische Arbeits- und Nebeneinkommensbescheinigun- gen eingeführt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der angefügten Publikation der BA "BEA hilft sparen".
Vorlage des Finanzgerichts Hamburg zur Verfassungs-widrigkeit der Gewerbesteuer als unzulässig abgewiesen
Mit dem Aussetzungs- und Vorlagebeschluss vom 29. Februar 2010, Az. 1 K 138/10, hatte das Finanzgericht Hamburg die Frage aufge-worfen, ob die teilweise Hinzurechnung von verausgabten Zinsen, Mieten und Pachten nach § 8 Nr. 1 Buchstaben a, d und e GewStG mit dem allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar sei. Das Bundesver-fassungsgericht hat mit beigefügtem Beschluss vom 15. Februar 2016, Az. 1 BvL 8/12, die Vorlage als unzulässig zurückgewiesen.
Steuerberater zur Vertretung in Fremdenverkehrsbeitrags-angelegenheiten befugt. Urteil des Bundesverwaltungsge-richts vom 20. Januar 2016 - 10 C 17.14
Das BVerwG hat Steuerberatern eine Vertre-tungsbefugnis in Angelegenheiten des Fremdenverkehrsbeitrags gemäß § 67 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 Abs. 4 Satz 7 VwGO sowohl vor den Verwaltungs- als auch den Oberverwaltungs-gerichten zugestanden. In der Anlage finden Sie das veröffentlichte Urteil.
Seminar: "Aktuelle Brenn-punkte im betrieblichen Sozial-versicherungsrecht", 15. April 2016, Frankfurt a. M.
Das Seminar hat das Ziel, Steuerberater für aktuelle Brennpunkte aus dem betrieblichen Sozialversicherungsrecht zu sensibilisieren. In der Lohnabrechnung birgt das Sozialversiche-rungsbeitragsrecht eine Reihe von Haftungs-risiken. Themenschwerpunkte und Anmeldung finden Sie anbei.
Spezialseminar: "Erbschaftsteuer international", 09. Juni 2016, Frankfurt a. M.
Welche Konsequenzen internationale Erbschaftsteuerfälle für Mandanten haben, wird in diesem Seminar erläutert. Inhalte und alle weiteren Informationen zum Seminar sind beigefügt.

References: § 66
 § 51
 § 66
 § 8
 Art. 3
 § 67