Source: http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/estor_rechtsgelehrsamkeit01_1757?p=194
Timestamp: 2019-02-16 11:56:34+00:00

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LX haubtst. von den
ten werde, sie auf erhaltung der gemeinen brun-
nen- und wasserbehälter sehen, auf feuer und licht
in der gemeine wohl acht geben sollen, sodann, daß,
wenn eine feuersbrunst entstehet, sie die zum löschen
bestellten leute der behör nach anweisen, F. H. Cas-
selische greben-ordnung s. 130.
Die nachtwächter müssen in iedem dorfe bestel-
let seyn, welche haubtsächlich auf das feuer sehen,
und bei verspürter feuersgefahr, vermerkten dieben,
oder wo verdacht ist, lerm machen müssen,
F. H. Casselische greben-ordnung, s. 26 § 11 und
s. 132. Eine ordnung, wornach die nachtwächter
in den königlichen residenzen Berlin und vorstäd-
ten sich eigentlich zu achten haben, 1727, sihe beim
Mylius am a. o. T. V abth. 1 cap. 2 num. 14
s. 306. Sie dürfen in ihren diensten nicht belei-
diget noch angefallen werden, S. Gothaische L. O.
P. II, cap. 4. tit. 14 s. 251.
den feld-
hütern,
Ueberdiß sind feldhüter, oder feldschüzen zu be-
stellen, welche den schaden auf den feldern, an den
früchten, in den gärten etc. wahren, die leute, wel-
che schaden zufügen, pfänden und behörigen ortes
anzeigen sollen etc. F. H. Casselische greben-ordnung,
tit. 45 § 9 fg. s. 114.
den hirten,
Imgleichen kühe- schweine- schaaf- gänse- zigen-
füllen-hirten etc. greben-ordnung s. 52 fg. welche
entweder gemeine, oder privat hirten sind. Die
schweinschneider, oder kleemeister, hebammen sind
auch nicht zu entbehren. Man rechnet diese zu
den geistlichen personen des ortes, von Leyser
übern Schilter s. 76. Jedoch unschicklich. In-
dessen ist deren bestellung höchstnotwendig. Die
LX haubtſt. von den
ten werde, ſie auf erhaltung der gemeinen brun-
nen- und waſſerbehaͤlter ſehen, auf feuer und licht
in der gemeine wohl acht geben ſollen, ſodann, daß,
wenn eine feuersbrunſt entſtehet, ſie die zum loͤſchen
beſtellten leute der behoͤr nach anweiſen, F. H. Caſ-
ſeliſche greben-ordnung ſ. 130.
waͤchter,
Die nachtwaͤchter muͤſſen in iedem dorfe beſtel-
let ſeyn, welche haubtſaͤchlich auf das feuer ſehen,
und bei verſpuͤrter feuersgefahr, vermerkten dieben,
oder wo verdacht iſt, lerm machen muͤſſen,
F. H. Caſſeliſche greben-ordnung, ſ. 26 § 11 und
ſ. 132. Eine ordnung, wornach die nachtwaͤchter
in den koͤniglichen reſidenzen Berlin und vorſtaͤd-
ten ſich eigentlich zu achten haben, 1727, ſihe beim
ſ. 306. Sie duͤrfen in ihren dienſten nicht belei-
diget noch angefallen werden, S. Gothaiſche L. O.
P. II, cap. 4. tit. 14 ſ. 251.
huͤtern,
Ueberdiß ſind feldhuͤter, oder feldſchuͤzen zu be-
ſtellen, welche den ſchaden auf den feldern, an den
fruͤchten, in den gaͤrten ꝛc. wahren, die leute, wel-
che ſchaden zufuͤgen, pfaͤnden und behoͤrigen ortes
anzeigen ſollen ꝛc. F. H. Caſſeliſche greben-ordnung,
tit. 45 § 9 fg. ſ. 114.
Imgleichen kuͤhe- ſchweine- ſchaaf- gaͤnſe- zigen-
fuͤllen-hirten ꝛc. greben-ordnung ſ. 52 fg. welche
entweder gemeine, oder privat hirten ſind. Die
ſchweinſchneider, oder kleemeiſter, hebammen ſind
auch nicht zu entbehren. Man rechnet dieſe zu
den geiſtlichen perſonen des ortes, von Leyſer
uͤbern Schilter ſ. 76. Jedoch unſchicklich. In-
deſſen iſt deren beſtellung hoͤchſtnotwendig. Die
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[182/0194] LX haubtſt. von den ten werde, ſie auf erhaltung der gemeinen brun- nen- und waſſerbehaͤlter ſehen, auf feuer und licht in der gemeine wohl acht geben ſollen, ſodann, daß, wenn eine feuersbrunſt entſtehet, ſie die zum loͤſchen beſtellten leute der behoͤr nach anweiſen, F. H. Caſ- ſeliſche greben-ordnung ſ. 130. § 443 Die nachtwaͤchter muͤſſen in iedem dorfe beſtel- let ſeyn, welche haubtſaͤchlich auf das feuer ſehen, und bei verſpuͤrter feuersgefahr, vermerkten dieben, oder wo verdacht iſt, lerm machen muͤſſen, F. H. Caſſeliſche greben-ordnung, ſ. 26 § 11 und ſ. 132. Eine ordnung, wornach die nachtwaͤchter in den koͤniglichen reſidenzen Berlin und vorſtaͤd- ten ſich eigentlich zu achten haben, 1727, ſihe beim Mylius am a. o. T. V abth. 1 cap. 2 num. 14 ſ. 306. Sie duͤrfen in ihren dienſten nicht belei- diget noch angefallen werden, S. Gothaiſche L. O. P. II, cap. 4. tit. 14 ſ. 251. § 444 Ueberdiß ſind feldhuͤter, oder feldſchuͤzen zu be- ſtellen, welche den ſchaden auf den feldern, an den fruͤchten, in den gaͤrten ꝛc. wahren, die leute, wel- che ſchaden zufuͤgen, pfaͤnden und behoͤrigen ortes anzeigen ſollen ꝛc. F. H. Caſſeliſche greben-ordnung, tit. 45 § 9 fg. ſ. 114. § 445 Imgleichen kuͤhe- ſchweine- ſchaaf- gaͤnſe- zigen- fuͤllen-hirten ꝛc. greben-ordnung ſ. 52 fg. welche entweder gemeine, oder privat hirten ſind. Die ſchweinſchneider, oder kleemeiſter, hebammen ſind auch nicht zu entbehren. Man rechnet dieſe zu den geiſtlichen perſonen des ortes, von Leyſer uͤbern Schilter ſ. 76. Jedoch unſchicklich. In- deſſen iſt deren beſtellung hoͤchſtnotwendig. Die nachricht
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Zitationshilfe: Estor, Johann Georg: Bürgerliche rechtsgelehrsamkeit der Teutschen. Bd. 1. Marburg, 1757, S. 182. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/estor_rechtsgelehrsamkeit01_1757/194>, abgerufen am 16.02.2019.

References: § 11
 § 9
 § 11
 § 9
 § 11
 § 9
 § 443
 § 11
 § 444
 § 9
 § 445