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Timestamp: 2017-03-23 18:13:16+00:00

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23.03.2017 17:56h
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Grunderwerbsteuer - Personengesellschaften VeranlagungBFH - FG Nürnberg
II R 29/14
Anwendbarkeit des § 1 Abs. 3 Nr. 2 GrEStG bei Ausscheiden von Kommanditisten gegen Abfindung
Die Vereinbarung, dass die Kommanditisten einer grundbesitzenden KG bis auf einen gegen eine von der KG zu leistende Abfindung aus dieser ausscheiden und ihre Geschäftsanteile an der Komplementär-GmbH auf den verbleibenden Kommanditisten übertragen, erfüllt nicht den Tatbestand des § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG. Der Grunderwerbsteuer unterliegt gemäß
§ 1 Abs. 3 Nr. 2 GrEStG erst der Vollzug der Vereinbarung.Aktenzeichen: IIR29/14 Paragraphen: Datum: 2016-01-20Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12920Grunderwerbsteuer - PersonengesellschaftenBFH
II R 49/12
2. Für diese Zurechnungsentscheidung kann unter Beachtung grunderwerbsteuerrechtlicher Besonderheiten auf die Grundsätze des § 39 Abs. 2 Nr. 1 AO zurückgegriffen werden.Aktenzeichen: IIR49/12 Paragraphen: Datum: 2014-07-09Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12555Grunderwerbsteuer - Veranlagung PersonengesellschaftenBFH
1. Geht ein Grundstück von einer Gesamthand auf eine andere Gesamthand (gegebenenfalls nach § 1 Abs. 2a GrEStG auch nur fiktiv) über, wird bei Identität der Beteiligungsverhältnisse die Steuer nach § 6 Abs. 3 Satz 1 GrEStG nicht erhoben. Vermindert sich die Höhe des Anteils einer im Zeitpunkt des Grundstücksübergangs an der grundstückserwerbenden
Gesamthand beteiligten Person innerhalb von fünf Jahren dadurch, dass diese über ihren Anteil zugunsten ihres Ehegatten oder eines Verwandten in gerader Linie oder durch freigebige Zuwendung unter Lebenden i.S. des § 7 Abs. 1 ErbStG verfügt, wirkt sich dies im Hinblick auf § 3 Nr. 2, Nr. 4 und Nr. 6 GrEStG auf die Nichterhebung der Steuer nicht aus, soweit die begünstigten Personen ihrerseits die Beteiligung an der Gesamthand i.S. von § 6 Abs. 3 Satz 2 GrEStG unvermindert über den Zeitraum von fünf Jahren aufrechterhalten.
2. Geht die gesamthänderische Mitberechtigung der an der grundstückserwerbenden Gesamthand beteiligten Personen innerhalb von fünf Jahren nach dem (u.U. auch nur fiktiven) Grundstücksübergang durch eine formwechselnde Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft verloren, entfallen die Voraussetzungen für die Nichterhebung der Grunderwerbsteuer rückwirkend.Aktenzeichen: IIR17/12 Paragraphen: GrEStG§1 ErbStG§7 Datum: 2013-09-25Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12325Grunderwerbsteuer - Veranlagung PersonengesellschaftenBFH
II R 17/10
Mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes einer grundstücksbesitzenden Personengesellschaft i.S. des § 1 Abs. 2a GrEStG
1. Die mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes einer grundstücksbesitzenden Personengesellschaft i.S. des § 1 Abs. 2a GrEStG ist ausschließlich nach wirtschaftlichen Maßstäben zu beurteilen. Kapital- und Personengesellschaften sind hierbei gleichermaßen als transparent zu betrachten.
2. Eine Veränderung der Beteiligungsverhältnisse an einer im maßgeblichen Fünfjahreszeitraum unmittelbar an der grundstücksbesitzenden Personengesellschaft beteiligt gebliebenen
Kapital- oder Personengesellschaft lässt diese nur dann fiktiv zu einer neuen Gesellschafterin werden, wenn sich in diesem Zeitraum deren Gesellschafterbestand unmittelbar oder mittelbar, d.h. auf den weiteren Beteiligungsebenen, im wirtschaftlichen Ergebnis vollständig geändert hat.Aktenzeichen: IIR17/10 Paragraphen: GrEStG§1 Datum: 2013-04-24Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12081Grunderwerbsteuer - Veranlagung PersonengesellschaftenBFH - FG München
1. Die Übertragung von mindestens 95 % der Anteile an einer grundbesitzenden Personengesellschaft ist auch dann nach § 1 Abs. 2a GrEStG steuerbar, wenn der (Alt-)Gesellschafter nach der Übertragung der Anteile weiter mittelbar im vollen Umfang an der grundbesitzenden
Personengesellschaft beteiligt bleibt.
2. Die nach § 1 Abs. 2a GrEStG entstandene Grunderwerbsteuer wird nach § 6 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 Satz 1 GrEStG insgesamt nicht erhoben, wenn der teils unmittelbar, teils mittelbar über eine Kapitalgesellschaft beteiligte Gesellschafter der grundbesitzenden Personengesellschaft seine Anteile auf eine andere Personengesellschaft überträgt und er an dieser --zwischengeschalteten-- Personengesellschaft unmittelbar allein beteiligt ist.Aktenzeichen: IIR57/09 Paragraphen: GrEStG§1 Datum: 2012-02-29Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=11618Grunderwerbsteuer - Veranlagung PersonengesellschaftenBFH - FG München
II R 64/09
Grunderwerbsteuerbarer Erwerb eines Gesellschaftsanteils an Grundstücks-GbR - Übertragung der wirtschaftlichen Verwertungsbefugnis - Nichtigkeit bei Verstoß gegen die Beurkundungspflicht - Anwendbarkeit des § 42 AO - Anwendungsbereich des Werts des Teilgrundstücks i.S. des § 7 Abs. 2 GrEStG - Konkludentes Zustandekommen eines GbR-Auflösungsbeschlusses
Die Übertragung eines Anteils an einer Grundstücks-GbR, der mit einer besonderen Berechtigung an einer der Gesellschaft gehörenden Wohnungseinheit verbunden sein soll, unterliegt der Grunderwerbsteuer nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG i.V.m. § 42 AO jedenfalls dann nicht, wenn die auf Begründung eines Anspruchs auf Übereignung einer bestimmten
Wohnungseinheit gerichteten Vereinbarungen mangels notarieller Beurkundung nichtig sind.Aktenzeichen: IIR64/09 Paragraphen: AO§42 Datum: 2011-11-23Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=11271Grunderwerbsteuer - Erwerbsvorgang PersonengesellschaftenBFH
II R 48/08
Erwerbsvorgang auf gesellschaftsvertraglicher Grundlage - Vollbeendigung einer GbR - Bestimmung des grunderwerbsteuerlichen Erwerbsgegenstands - Enger sachlicher Zusammenhang zwischen Kaufvertrag und Bauvertrag - Keine Bindung nach § 118 Abs. 2 FGO bei fehlerhafter Vertragseinordnung
1. Wird im Zusammenhang mit der Auflösung einer GbR das Gesamthandsvermögen ohne Auseinandersetzung unter den Gesellschaftern auf eine andere GbR übertragen, beruht der Erwerb der anderen GbR auch dann nicht auf gesellschaftsvertraglicher Grundlage i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Alt. 3 GrEStG, wenn an beiden GbR dieselben Gesellschafter beteiligt sind.
2. Ebenso wie bei einem Kaufvertrag, durch den ein Anspruch auf Übereignung eines Grundstücks begründet wird, ist auch beim Erwerb eines Übereignungsanspruchs mittels Abtretung für die Höhe der Gegenleistung entscheidend, in welchem tatsächlichen, möglicherweise
auch erst zukünftig herzustellenden Zustand der Erwerber das Grundstück erhalten soll, d.h. in welchem tatsächlichen Zustand das Grundstück Gegenstand des Erwerbsvorgangs ist.Aktenzeichen: IIR48/08 Paragraphen: GrEStG§8 FGO§118 Datum: 2011-02-16Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=10915Grunderwerbsteuer - PersonengesellschaftenFG Hamburg
3 K 25/08
Grunderwerbsteuer: Einbringung mehrerer Grundstücke (von Alleineigentümer und GbR) in Gesamthand (KG)
1. Wenn mehrere Grundstücke zugleich eingebracht werden und die Beteiligungsquote an der Gesamthand anschließend der wertmäßigen Summe der jeweils eingebrachten Grundstücke entspricht, bleibt es gleichwohl nach §§ 5 und 6 GrEStG bei der grundstücksbezogenen Beurteilung der Steuerbefreiung.
2. Möglich sind abweichende Vereinbarungen, inwieweit Grundstücke nur bestimmten Gesellschaftern oder den Gesellschaftern zu besonderen Anteilen gehören sollen.
GrEStG §§ 5, 6Aktenzeichen: 3K25/08 Paragraphen: GrEStG§5 GrEStG§6 Datum: 2008-11-24Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=9707Grunderwerbsteuer - Veranlagung PersonengesellschaftenNiedersächsisches FG
7 K 374/03
Die "mittelbare" Veränderung des Gesellschafterbestandes des Jahres 1998 (von 6 vom Hundert) wird nicht von der ab 1. Januar 2000 verschärften fiktiven Grunderwerbsbesteuerung bei der Grenzbetrachtung (95 vom Hundert) nach Maßgabe des § 1 Abs. 2a GrEStG erfasst. Wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache wurde Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen.Aktenzeichen: 7K374/03 Paragraphen: GrEStG§1 Datum: 2006-05-03Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=7502Grunderwerbsteuer - Veranlagung PersonengesellschaftenBFH - FG Baden-Württemberg
II R 61/03
Unmittelbare Änderung des Gesellschafterbestands i.S. von § 1 Abs. 2a GrEStG zivilrechtlich zu beurteilen - entsprechende Anwendbarkeit der Steuervergünstigung nach § 6 Abs. 3 GrEStG bei fingierten Erwerbsvorgängen nach § 1 Abs. 2a GrEStG - Anwendung des § 6 Abs. 3 und 4 GrEStG bei Beteiligung einer Personengesellschaft an einer anderen Personengesellschaft
1. Der Gesellschafterbestand einer Personengesellschaft ändert sich unmittelbar i.S. von § 1 Abs. 2a GrEStG, wenn ein Mitgliedschaftsrecht einschließlich der anteiligen sachenrechtlichen Mitberechtigung am Gesellschaftsvermögen auf ein neues Mitglied der Gesellschaft übergeht.
2. § 6 Abs. 3 GrEStG ist bei fingierten Erwerbsvorgängen nach § 1 Abs. 2a GrEStG jedenfalls bei einer unmittelbaren Änderung des Gesellschafterbestands entsprechend anwendbar. Erfolgt diese Änderung in mehreren Teilakten, kommt es dabei auf den Gesellschafterbestand vor dem ersten und nach dem letzten Teilakt an.
3. Befindet sich unter den neuen Gesellschaftern wiederum eine Personengesellschaft und ist an dieser einer der ausgeschiedenen Altgesellschafter beteiligt, ist bei der Anwendung des § 6 Abs. 3 und 4 GrEStG auf den Altgesellschafter abzustellen.
GrEStG § 6 Abs. 1
GrEStG § 6 Abs. 3
GrEStG § 6 Abs. 4Aktenzeichen: IIR61/03 Paragraphen: GrEStG§1 GrEStG§6 Datum: 2005-04-27Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=5128
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References: § 1
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 § 39
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 § 6
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 § 3
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 § 1
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 § 42
 § 7
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 § 42
 § 118
 § 8
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