Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/landesgartenschau-2022-b-53592
Timestamp: 2019-02-17 20:54:48+00:00

Document:
Ergebnis: Landesgartenschau 2022 – Bad Gandersheim
Landesgartenschau 2022 – Bad Gandersheim	, Bad Gandersheim/ Deutschland
wa-2023510
Landschaftsarchitekten und Stadtplaner und/oder Architekten. Stadtplaner und Architekten sind nur in Bewerbergemeinschaft mit Landschaftsarchitekten zugelassen
27.11.-10.12.2018
Deutschland 8/6 Zoologische Gärten, botanische Gärten 8 Freizeit, Sport, Erholung 8/7 Landschafts- und Gartenbau, Parks 8 Freizeit, Sport, Erholung Nicht offener Wettbewerb
Anerkennung: wbp Landschaftsarchitekten, Bochum
Die Stadt Bad Gandersheim hat auf der Grundlage der „Bewerbung der Stadt Bad Gandersheim für die Landesgartenschau 2022“ im Herbst 2017 vom Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Zuschlag für die Durchführung einer Landesgarten-schau im Jahre 2022 erhalten.
„Leitidee der Landesgartenschau Bad Gandersheim ist es, eine generationsübergreifende Landesgartenschau in der Roswithastadt zu entwickeln und umzusetzen. Sie soll explizit gerade jüngere Zielgruppen (Kinder, Jugendliche und junge Familien) von der Planung bis zur Umsetzung ansprechen und einbinden“ (Bewerbung der Stadt Bad Gandersheim für die Landesgartenschau 2022).
Ziel des Wettbewerbs ist es, eine der o.g. Leitidee entsprechende Planung sowohl für den eigentlichen Realisierungsbereich (Ausstellungskonzept, Freianlagenplanung) als auch –im Sinne eines freiraumplanerischem Rahmenplan - für den Betrachtungsbereich zu finden.
Ort: Gästehaus Paracelsus /
Glaspavillon im Erdgeschoss
Termin: ab 27.11.2018 bis 10.12.2018,
Hauptadresse: www.bad-gandersheim.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: dsk-gmbh.de/wettbewerbe/wettbewerb/realisierungswettbewerb-bad-gandersheim/
Der Wettbewerb ist als einstufiger und nichtoffener Realisierungswettbewerb, gemäß RPW 2013, mit dem Schwerpunkt Freiraumplanung ausgelobt. Die Stadt Bad Gandersheim hat auf der Grundlage der „Bewerbung der Stadt Bad Gandersheim für die Landesgartenschau 2022“ im Herbst 2017 vom Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Zuschlag für die Durchführung einer Landesgartenschau im Jahre 2022 erhalten. Leitidee der Landesgartenschau Bad Gandersheim ist es, eine generationsübergreifende Landesgartenschau in einer historischen Dom- und Kurstadt zu entwickeln und umzusetzen. Zielstellung des Wettbewerbs ist es, eine der o.g. Leitidee entsprechende Planung für den Realisierungsbereich der Landesgartenschau zu entwickeln. Im Sinne eines freiraumplanerischen Rahmenplan ist für einen Betrachtungsbereich ein konzeptioneller Ansatz im Hinblick auf die Minimierung städtebaulicher Barrieren und nachhaltigen Vernetzung städtebaulicher Strukturen zu erarbeiten. Ablauf und Termine: Bewerbungsfrist bis 4.5.2018. Ausgabe der Verfahrensunterlagen 13.6.2018. Kolloquium 22.6.2018. Abgabe Wettbewerbsarbeit 14.9.2018.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Die Gesamtteilnehmeranzahl ist auf 15 einschl. 5 vorausgewählter Teilnehmer begrenzt. Die Prüfung der Bewerbungen erfolgt durch das Wettbewerbsbüro anhand der eingereichten Unterlagen. Mehrfachbewerbungen jeglicher Art sind nicht zum Auswahlverfahren zugelassen. Abweichungen von den formalen Anforderungen der Bewerbung führen zum Ausschluss vom Auswahlverfahren. Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinaus eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Formale Kriterien: — fristgerechter Eingang der Bewerbungsunterlagen — Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen Ein Bewerbungsformular ist unter dem Link dsk-gmbh.de/wettbewerbe/wettbewerb/realisierungswettbewerb-bad-gandersheim/ am Tag der Veröffentlichung zum Download zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung ist ausgefüllt und unterschrieben als Ausdruck mit den notwendigen Anlagen und in einem verschlossenen Umschlag bis zum 4.5.2018, 14.00 (Posteingang) einzureichen. Maßgeblich ist der fristgerechte Eingang der Bewerbung. Der Umschlag ist deutlich mit der Aufschrift „Realisierungswettbewerb Landesgartenschau 2022 – Bad Gandersheim“ zu kennzeichnen. Die Bewerbungen sind bei folgender Adresse einzureichen: DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG. Anne-Conway-Straße 1. 28359 Bremen Das Versandrisiko liegt beim Bewerber. Bewerbungsunterlagen, die per Telefon, Fax oder Email übermittelt werden, sind nicht zugelassen. Später eintreffende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Erfüllen mehr als 10 Bewerbungen die vorgenannten Eignungskriterien, wählt die Ausloberin durch Losentscheid unter notarieller Aufsicht die Teilnehmenden am Wettbewerb sowie 5 weitere Bewerber als potentielle Nachrücker aus. Nach Aufforderung zur Teilnahme dürfen Bewerbergemeinschaften nachträglich nicht verändert oder neu gebildet werden. Folgende Referenzen bzw. Eignungskriterien sind für die Zulassung zum RPW Wettbewerbsverfahren von den gelosten Teilnehmern nachzuweisen: 1. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit, nachzuweisen durch: a. Referenznachweis (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) über die verantwortliche Objektplanung Freianlagen (mind. Leistungsphasen 2-5 nach § 39 HOAI) von einem Bauvorhaben der Honorarzone IV oder höher mit anrechenbaren Kosten von mindestens 1 Mio. EUR netto. Als Referenz gilt ein nach dem 1.1.2012 abgeschlossenes Projekt. Als Referenz gilt weiterhin ein Projekt bei dem bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (26.03.2018) die Leistungsphasen 2-5 erbracht wurde. Nachweis in Form von Referenzblättern mit genauer Projektbeschreibung, Nennung der anrechenbaren Kosten, Angabe der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers. Max. Anzahl der Referenzblätter 2, max. Größe DIN-A3. b. Angabe/Nachweise zu technischen Fachkräften (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV): mindestens vier technische Mitarbeiter im Landschaftsarchitekturbüro (einschl. Inhaber) mit abgeschlossener Hochschulprüfung (Diplomingenieur / Bachelor / Master) oder staatlich geprüfte Bautechniker sowie Nachweise deren Ausbildungs-/Studienabschluss. 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, nachzuweisen durch: Eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden sowie 750 000 EUR Sach- und Vermögensschäden oder Eigenerklärung, im Falle einer Beauftragung eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Der Nachweis der Referenzen / Eignungskriterien hat nach Aufforderung durch den Wettbewerbsbetreuer in einer Frist von 10 Tagen zu erfolgen. Kann der Nachweis durch einen gelosten Teilnehmer nicht erbracht werden, so werden die Nachrücker in der durch die Auslosung festgelegten Reihenfolge nachnominiert.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Das Preisgericht wird sein Urteil maßgeblich aus der Qualität aller Arbeiten und der Gesamtqualität zur engsten Wahl anstehender Entwürfe bilden. Der Entscheidungsfindung dienen insbesondere folgende Beurteilungshauptkriterien: — Leistungs-und Programmerfüllung — Leitidee und konzeptionelle Umsetzung — Erfüllung des Programms und der funktionalen Anforderungen — Freiraumplanerische Qualität — Stadträumliche Integration und Verknüpfung — Funktionalität und Barrierefreiheit — Materialität und Nutzbarkeit — Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Sinne von Angemessenheit Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Ausloberin stellt für Preise und Anerkennungen einen Gesamtbetrag in Höhe von 87 500 EUR netto zur Verfügung. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen: 1. Preis 35 000 EUR 2. Preis 26 250 EUR 3. Preis 17 500 EUR Anerkennungen 8 750 EUR
: Die Ausloberin beabsichtigt, soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts einen oder mehrere Preisträger unter dem Vorbehalt von § 8 Abs. 2 RPW mit der weiteren Bearbeitung der Aufgabe (Freianlagen: Leistungsphasen 2-5 und optional Leistungsphase 6 bis 9 nach § 39 HOAI 2013; Rahmenplan: Leistungsphasen 2 – 3 nach dem Merkblatt 51 der AK BW „Städtebaulicher Entwurf als Besondere Leistung in der Flächenplanung - Anlage 9 HOAI 2013“) ggfs. abschnittsweise zu beauftragen. Insgesamt handelt es sich um ein Vergabeverfahren, das im Rahmen der VgV stattfindet. Im Verhandlungsverfahren sind die Zuschlagskriterien und deren Wichtung wie folgt: — 50 % Wettbewerbsergebnis — 40 % Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals — 10 % Angebotspreis
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gem. § 160 GWB Einleitung, Antrag, 2016: Abs. 1 Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Abs. 2 Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97. Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Abs. 3 Der Antrag ist unzulässig, soweit. 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht Abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

References: § 39
 § 8
 § 39
 § 160
 § 97
 § 134
 § 135
 § 134