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Timestamp: 2017-09-24 13:57:18+00:00

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Februar 2011 - DVMag.de - der Domain-News-Blog vom Domainvermarkter-Magazin zu Domains und DomainnamenDVMag.de – der Domain-News-Blog vom Domainvermarkter-Magazin zu Domains und Domainnamen
Archive | Februar, 2011
Tags: Domainrecht, Domainvermarkter-Magazin-1
ahd.de: Kein Löschungsanspruch aus Marke
Geschrieben am 24 Februar 2011 von Domainvermarkter-Magazin
Zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin Ausgabe Nr. 01
BGH fällt erneut wichtiges Urteil zu Gunsten des Domainhandels
Von RA Tilo Wendt und RA Christian Weiß, HOELLER Rechtsanwälte Bonn
Der BGH hat erneut die Gelegenheit genutzt, sich zu das Domaingeschäft betreffenden Rechtsproblemen zu äußern. In der vom Hanseatischen OLG Hamburg zugelassenen Revision entschied das oberste deutsche Zivilgericht am 19.02.2009 in Sachen I ZR 135/06 – ahd.de, dass eine Domainregistrierung nur unter ganz besonderen, im konkreten Fall nicht festgestellten, Umständen wettbewerbswidrig sein kann. Das Gericht stellt dankenswerterweise nochmals klar, dass ein solcher Umstand nicht schon dann vorliegt, wenn der Domaininhaber eine Vielzahl von Domains registriert, um diese ertragreich zu nutzen, indem sie etwa potenziellen Interessenten zum Kauf oder zur entgeltlichen Nutzung angeboten werden. Allerdings, so der Wermutstropfen der Entscheidung, kann der Domaininhaber bei Vorliegen von Umständen, welche ein wettbewerbswidriges Handeln begründen, grundsätzlich auch auf Löschung der Domain in Anspruch genommen werden und nicht nur auf Nutzungsunterlassung.
Der Entscheidung lag im Wesentlichen folgender Sachverhalt zugrunde:
Die Klägerin bietet ihren Kunden spezifische Ausstattungen mit Hard- und Software an und tritt seit Oktober 2001 im geschäftlichen Verkehr unter der Kurzbezeichnung „ahd“ auf. Außerdem ist sie Inhaberin einer im Juli 2003 für unterschiedliche Waren und Dienstleistungen angemeldeten Wort-/Bildmarke „ahd“. Die Beklagte zu 1, deren Geschäftsführer der Beklagte zu 2 ist, hat mehrere tausend Domains registriert, um sie potenziellen Interessenten zum Kauf oder zur entgeltlichen Nutzung anzubieten. Unter diesen Domains befand sich die schon 1997 registrierte Domain „ahd.de“, welche vor dem Sommer 2002 neben einem Baustellenschild den Hinweis enthielt, dass hier die Internetpräsenz der Domain „ahd.de“ entstünde. Nach diesem Zeitpunkt konnten unter der Domain unterschiedliche inhaltliche Angebote, u. a. Webspace-Miete, Mailadressen- Registrierung von Mails mit dem Bestandteil „ahd“ und Erstellung von Homepages, abgerufen werden. Im August 2001 ließ die Klägerin die Beklagte zu 1 anwaltlich auffordern, die Domain herauszugeben. Auf die Ende 2002/Anfang 2003 ohne Ergebnis verlaufende Verhandlung über die Übertragung der Domain mahnte die Klägerin schließlich die Beklagte zu 1 wegen der Nutzung der Domain ab.
Mit der sich auf die Abmahnung anschließende Klage begehrte die Klägerin von den Beklagten die Unterlassung der Nutzung des Domainnamens „ahd“ für den Betrieb eines Internetportals, Einwilligung in dessen Löschung, Feststellung der Schadensersatzpflicht und Auskunft. Die Vorinstanzen verurteilten die Beklagten jeweils antragsgemäß. Die von den Beklagten daraufhin eingelegte Revision hatte in Bezug auf die Verurteilung, in die Löschung des Domainnamens einzuwilligen, Erfolg.
Bei der Begründung der von den Instanzen zugesprochenen kennzeichenrechtlichen Ansprüche hält sich der BGH an seine übliche Prüfungsreihenfolge und fragt zunächst nach dem Vorhandensein von zugunsten der Klägerin streitenden Kennzeichenrechten. Ein solches bejaht er, da die Klägerin spätestens im Oktober 2001 die Benutzung des unterscheidungskräftigen „ahd“ als besondere Geschäftsbezeichnung aufgenommen hatte und das Kennzeichen seitdem verwendete. Der BGH stellt im Anschluss die Verletzung der aus diesem Kennzeichen fließenden Rechte durch die Beklagten fest. Hierzu bejaht er die kennzeichenmäßige Verwendung von „ahd“ durch Anbieten von Webspace und Mailadressen durch die Beklagten unter der im konkreten Fall als Herkunftshinweis zu verstehenden Domain „ahd.de“ und stellt Verwechslungsgefahr fest. Abschließend verneint der BGH das Vorliegen prioritätsälterer Rechte zugunsten der Beklagten. Weder durch die Registrierung, welche für sich genommen kein Handeln im geschäftlichen Verkehr darstellt, noch durch die konkrete Nutzung seien zugunsten der Beklagten Kennzeichenrechte entstanden. Folgerichtig war nach Ansicht des BGH auch die Verurteilung zum Schadensersatz und zur Auskunft berechtigt. Die Haftung des Beklagten zu 2 sah der BGH übrigens deswegen als begründet an, weil er die Verstöße entweder selbst veranlasst hat oder diese jedenfalls hätte verhindern können.
Ansprüche der Klägerin auf die Einwilligung in die Löschung der Domain verneint der BGH allerdings. Hierbei bestätigt er mit kurzen Worten die erstmals im „Eurotelekom“-Urteil formulierte Selbstverständlichkeit, dass ein Löschungsanspruch nicht auf die Verletzung eines Unternehmenskennzeichens gestützt werden kann.
Etwas ausführlicher begründet der BGH die Verneinung eines wettbewerbsrechtlichen Anspruchs auf Löschung. Als Grundlage für einen wettbewerbsrechtlichen Löschungsanspruch wählt er den Beseitigungsanspruch, welcher einen fortdauernden, durch eine gezielt Mitbewerber behindernde Registrierung hervorgerufenen Störungszustand voraussetzt. Zwar bejaht das Gericht eine Behinderung der Klägerin, da sie sich ihren Kunden nicht wie von diesen erwartet [sic!] unter ahd.de präsentieren kann. Allerdings verneint der BGH als Ergebnis einer Interessenabwägung eine gezielte Behinderung der Klägerin durch die Beklagten. Er stellt dabei den Grundsatz auf, dass sich ein Dritter, der den für einen anderen registrierten Domainnamen als Unternehmenskennzeichen verwenden möchte, auf kein berechtigtes Interesse an der Löschung der Domain berufen kann. Immerhin könne der Dritte unschwer prüfen, ob die Domain frei ist und notfalls auf ein anderes Unternehmenskennzeichen oder eine andere TLD ausweichen. Da die Domain zum Zeitpunkt des Entstehens der Kennzeichenrechte der Klägerin schon vergeben war, hätte so auch die Klägerin auf ein anderes Unternehmenskennzeichen ausweichen müssen. Einschränkend stellt der BGH fest, dass sich der rechtsmissbräuchlich Domains registrierende Domaininhaber nicht auf die zu seinen Gunsten ausgehende Interessenabwägung berufen kann. Sogleich hebt er jedoch wiederum hervor, dass die Registrierung zahlreicher Domains, welche keine Namens- oder Kennzeichenrechte verletzen, auch ohne eigene Nutzungsansicht den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs nicht begründen kann.
Fazit: Der BGH erweitert die zum ersten Mal in der „Weltonline-Entscheidung“ für die Branche eröffneten Möglichkeiten. Den dort aufgestellten Grundsatz, dass der Registrierung – auch einer Vielzahl – von generischen Domains zum Zwecke des Handels keine rechtlichen Bedenken entgegen stehen, haben sich die Instanzgerichte mittlerweile angeschlossen (z.B.: OLG Hamburg, Urteil vom 24.7.2003 in Sachen 3 U 154/01 „schuhmarkt. de“; OLG Düsseldorf, Urteil vom 28. 11. 2006 in Sachen 20 U 73/06 „professional-nails.de“; OLG Hamburg, Urteil vom 8.2.2007 in Sachen 3 U 109/06 „test24.de“; OLG Frankfurt, Urteil vom 23.10.2008 in Sachen 6 U 225/07 „test24.de; LG Düsseldorf, Urteil vom 25.3.2009 in Sachen 34 O 164/08 – „bild-kontakte.de“; LG Köln, Urteil vom 12.3.2009 in Sachen 31 O 428/08 – „bonner-branchen.de“ und „bonnerbranchen.de“; LG Köln, Urteil vom 08.05.2009 in Sachen 81 O 220/08 – „welle.de“; AG Bad Homburg v.d.H., Urteil vom 7.9.2007 in Sachen 2 C 515/07 (18) – „schaum.de“;). Nach der vorliegenden Entscheidung steht fest, dass sogar der Registrierung unterscheidungskräftiger Domains keine Schranken gesetzt sind, solange Kennzeichenrechte Dritter zum Zeitpunkt der Registrierung nicht bestehen.
www.hoeller.eu
ahd.de: Kein Löschungsanspruch
aus Marke
Der BGH hat erneut die Gelegenheit genutzt, sich zu das Domaingeschäft betreffenden Rechtsproblemen
zu äußern. In der vom Hanseatischen OLG Hamburg zugelassenen Revision entschied das oberste deutsche Zivilgericht am 19.02.2009 in Sachen I ZR 135/06 – ahd.de, dass eine Domainregistrierung nur unter ganz besonderen, im konkreten Fall nicht festgestellten, Umständen wettbewerbswidrig sein kann. Das Gericht stellt dankenswerterweise nochmals klar, dass ein solcher Umstand nicht schon dann vorliegt, wenn der Domaininhaber eine Vielzahl von Domains registriert, um diese ertragreich zu nutzen, indem sie etwa potenziellen Interessenten zum Kauf oder zur entgeltlichen Nutzung angeboten werden. Allerdings, so der
Wermutstropfen der Entscheidung, kann der Domaininhaber bei Vorliegen von Umständen, welche ein wettbewerbswidriges Handeln begründen, grundsätzlich auch auf Löschung der Domain in Anspruch genommen werden und nicht nur auf Nutzungsunterlassung.
Die Klägerin bietet ihren Kunden spezifische Ausstattungen mit Hard- und Software an und tritt seit Oktober 2001 im geschäftlichen Verkehr unter der Kurzbezeichnung „ahd“ auf. Außerdem ist sie Inhaberin einer im Juli 2003 für unterschiedliche Waren und Dienstleistungen angemeldeten Wort-/Bildmarke „ahd“.
Die Beklagte zu 1, deren Geschäftsführer der Beklagte zu 2 ist, hat mehrere tausend Domains registriert, um sie potenziellen Interessenten zum Kauf oder zur entgeltlichen Nutzung anzubieten. Unter diesen Domains befand sich die schon 1997 registrierte Domain „ahd.de“, welche vor dem Sommer 2002 neben einem Baustellenschild den Hinweis enthielt, dass hier die Internetpräsenz der Domain „ahd.de“ entstünde. Nach diesem Zeitpunkt konnten unter der Domain unterschiedliche inhaltliche Angebote, u. a. Webspace-Miete, Mailadressen- Registrierung von Mails mit dem Bestandteil „ahd“ und Erstellung von Homepages, abgerufen werden. Im August 2001 ließ die Klägerin die Beklagte zu 1 anwaltlich auffordern, die Domain herauszugeben. Auf die Ende 2002/Anfang 2003 ohne Ergebnis verlaufende Verhandlung über die Übertragung der Domain mahnte die Klägerin schließlich die Beklagte zu 1 wegen der Nutzung der Domain ab.
Mit der sich auf die Abmahnung anschließende Klage begehrte die Klägerin von den Beklagten die Unterlassung
der Nutzung des Domainnamens „ahd“ für den Betrieb eines Internetportals, Einwilligung in dessen
Löschung, Feststellung der Schadensersatzpflicht und Auskunft. Die Vorinstanzen verurteilten die Beklagten
jeweils antragsgemäß. Die von den Beklagten daraufhin eingelegte Revision hatte in Bezug auf die
Verurteilung, in die Löschung des Domainnamens einzuwilligen, Erfolg.
Bei der Begründung der von den Instanzen zugesprochenen kennzeichenrechtlichen Ansprüche hält sich der BGH an seine übliche Prüfungsreihenfolge und fragt zunächst nach dem Vorhandensein von zugunsten
der Klägerin streitenden Kennzeichenrechten. Ein solches bejaht er, da die Klägerin spätestens im Oktober
2001 die Benutzung des unterscheidungskräftigen „ahd“ als besondere Geschäftsbezeichnung aufgenommen
hatte und das Kennzeichen seitdem verwendete. Der BGH stellt im Anschluss die Verletzung der aus diesem
Kennzeichen fließenden Rechte durch die Beklagten fest. Hierzu bejaht er die kennzeichenmäßige Verwendung
von „ahd“ durch Anbieten von Webspace und Mailadressen durch die Beklagten unter der im konkreten
Fall als Herkunftshinweis zu verstehenden Domain „ahd.de“ und stellt Verwechslungsgefahr fest. Abschließend
verneint der BGH das Vorliegen prioritätsälterer Rechte zugunsten der Beklagten. Weder durch die Registrierung, welche für sich genommen kein Handeln im geschäftlichen Verkehr darstellt, noch durch die konkrete Nutzung seien zugunsten der Beklagten Kennzeichenrechte entstanden. Folgerichtig war nach Ansicht
des BGH auch die Verurteilung zum Schadensersatz und zur Auskunft berechtigt. Die Haftung des Beklagten
zu 2 sah der BGH übrigens deswegen als begründet an, weil er die Verstöße entweder selbst veranlasst hat oder
diese jedenfalls hätte verhindern können.
Ansprüche der Klägerin auf die Einwilligung in die Löschung der Domain verneint der BGH allerdings.
Hierbei bestätigt er mit kurzen Worten die erstmals im „Eurotelekom“-Urteil formulierte Selbstverständlichkeit,
dass ein Löschungsanspruch nicht auf die Verletzung eines Unternehmenskennzeichens gestützt werden
Etwas ausführlicher begründet der BGH die Verneinung eines wettbewerbsrechtlichen Anspruchs auf Löschung. Als Grundlage für einen wettbewerbsrechtlichen Löschungsanspruch wählt er den Beseitigungsanspruch,
welcher einen fortdauernden, durch eine gezielt Mitbewerber behindernde Registrierung hervorgerufenen
Störungszustand voraussetzt. Zwar bejaht das Gericht eine Behinderung der Klägerin, da sie sich ihren
Kunden nicht wie von diesen erwartet [sic!] unter ahd.de präsentieren kann. Allerdings verneint der BGH
als Ergebnis einer Interessenabwägung eine gezielte Behinderung der Klägerin durch die Beklagten. Er stellt
dabei den Grundsatz auf, dass sich ein Dritter, der den für einen anderen registrierten Domainnamen als Unternehmenskennzeichen verwenden möchte, auf kein berechtigtes Interesse an der Löschung der Domain berufen kann. Immerhin könne der Dritte unschwer prüfen, ob die Domain frei ist und notfalls auf ein anderes Unternehmenskennzeichen oder eine andere TLD ausweichen. Da die Domain zum Zeitpunkt des Entstehens
der Kennzeichenrechte der Klägerin schon vergeben war, hätte so auch die Klägerin auf ein anderes Unternehmenskennzeichen ausweichen müssen. Einschränkend stellt der BGH fest, dass sich der rechtsmissbräuchlich Domains registrierende Domaininhaber nicht auf die zu seinen Gunsten ausgehende Interessenabwägung berufen kann. Sogleich hebt er jedoch wiederum hervor, dass die Registrierung zahlreicher Domains, welche keine Namens- oder Kennzeichenrechte verletzen, auch ohne eigene Nutzungsansicht den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs nicht begründen kann.
Fazit: Der BGH erweitert die zum ersten Mal in der „Weltonline-Entscheidung“ für die Branche eröffneten
Möglichkeiten. Den dort aufgestellten Grundsatz, dass der Registrierung – auch einer Vielzahl – von generischen
Domains zum Zwecke des Handels keine rechtlichen Bedenken entgegen stehen, haben sich die Instanzgerichte
mittlerweile angeschlossen (z.B.: OLG Hamburg, Urteil vom 24.7.2003 in Sachen 3 U 154/01 „schuhmarkt.
de“; OLG Düsseldorf, Urteil vom 28. 11. 2006 in Sachen 20 U 73/06 „professional-nails.de“; OLG Hamburg,
Urteil vom 8.2.2007 in Sachen 3 U 109/06 „test24.de“; OLG Frankfurt, Urteil vom 23.10.2008 in Sachen 6
U 225/07 „test24.de; LG Düsseldorf, Urteil vom 25.3.2009 in Sachen 34 O 164/08 – „bild-kontakte.de“; LG Köln,
Urteil vom 12.3.2009 in Sachen 31 O 428/08 – „bonner-branchen.de“ und „bonnerbranchen.de“; LG Köln, Urteil
vom 08.05.2009 in Sachen 81 O 220/08 – „welle.de“; AG Bad Homburg v.d.H., Urteil vom 7.9.2007 in Sachen
2 C 515/07 (18) – „schaum.de“;). Nach der vorliegenden Entscheidung steht fest, dass sogar der Registrierung unterscheidungskräftiger Domains keine Schranken gesetzt sind, solange Kennzeichenrechte Dritter zum Zeitpunkt der Registrierung nicht bestehen.
Tags: Domainvermarkter-Magazin-2
Eine Lobby für Domainer – das eco Names & Numbers Forum
Zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin Ausgabe Nr. 02
Seit fast 15 Jahren vertritt der Verband der Deutschen Internetwirtschaft eco (www.eco.de) die Interessen der deutschen Internetwirtschaft gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. Als Experten-Netzwerk befasst sich eco mit aktuellen Themen wie Internetrecht, Infrastruktur, Online Services und E-Business und bietet den Mitgliedern auf über 80 Veranstaltungen pro Jahr Gelegenheit zum Wissensaustausch mit Fachleuten und Networking mit Geschäftspartnern. Seit etwa einem Jahr hat eco eine eigene Interessenvertretung für Domainer und Unternehmen der Domainbranche: das eco Names & Numbers Forum.
Das eco Names & Numbers Forum bietet Unternehmen der Domainbranche eine Plattform, um gemeinsame Standpunkte zu relevanten Themen zu erörtern und zu entwickeln. Über die Interessenvertretung hinaus, informiert das eco Names & Numbers Forum im Rahmen von Veranstaltungen über aktuelle Entwicklungen auf politischer Ebene, in den Bereichen Gesetzgebung und Rechtsprechung sowie in technischen Belangen.
Registries, Registrare, Reseller, oder Unternehmen des Zweitmarkts sind dabei genauso willkommen wie Domainer oder Berater. Neben Themen von allgemeiner Bedeutung werden insbesondere in dedizierten Workshops Spezialthemen aufgegriffen, um Experten die Möglichkeit zum vertiefenden Gedankenaustausch und zur Fort- und Weiterbildung zu geben.
Internationale Profilschärfung für deutsche Anbieter Im Jahr 2009 hat eco neun Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Names & Numbers durchgeführt und an zahlreichen Konferenzen zum Thema aktiv teilgenommen. Von eco organisierte Empfänge am Rande der ICANN-Meetings helfen dabei, das Profil deutscher Anbieter auf internationaler Ebene zu schärfen. eco informiert fortlaufend zu aktuellen Themen der Domainbranche und beteiligt sich regelmäßig mit Stellungnahmen oder bei Anhörungen an der politischen Willensbildung auf nationaler und internationaler Ebene.
Stammtisch für Domainer Im Domainbereich soll auch Angenehmes mit Nützlichem verbunden werden. Der neu ins Leben gerufene Domainstammtisch „dotKölsch“ wird von den Teilnehmern hervorragend angenommen. Hier gibt es jeweils nach einem kurzen Fachvortrag Gelegenheit zum informellen Austausch bei Kölsch und lokalen Speisen. Beim ersten Stammtisch im Jahr 2010 mit dem Motto „Wenn die Steuerfahndung zweimal klingelt“ wurden steuerrechtliche Fallstricke rund um das Domaining nach einem ebenso fundierten wie unterhaltsamen Vortrag eines Steuerfahnders lebhaft diskutiert.
Geleitet wird das eco Names & Numbers Forum von RA Thomas Rickert. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Schollmeyer & Rickert Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Büros in Bonn und Frankfurt am Main (www.anwaelte.de). Thomas Rickert ist ein Kenner der Branche und berät seit vielen Jahren im Bereich des Domainrechts.
Interessenten finden weitere Informationen und Veranstaltungshinweise unter http://www.eco.de
Tags: SEDO
großhandel.de 19.999 € – Sedo Domainverkaufspreise
Geschrieben am 23 Februar 2011 von Domainvermarkter01
Wöchentlich berichtet SEDO über die wichtigsten Domainverkaufspreise, deren Veröffentlichung von Käufer und Verkäufer zugestimmt wurden. Bitte beachten Sie, dass viele Domainverkäufe bei SEDO vertraulich sind und diese Auflistung nur Domainnamen betrifft, die über SEDO gehandelt wurden und mindestens 700 € oder $ erlöst haben:
Hier die Liste der .de Verkäufe:
großhandel.de 2011-02-21 19.999 EUR
n1.de 2011-02-16 9.000 EUR
gates.de 2011-02-21 3.999 EUR
wyby.de 2011-02-17 3.150 EUR
mojix.de 2011-02-18 2.500 EUR
aas.de 2011-02-21 2.300 EUR
fiverr.de 2011-02-15 2.100 EUR
magneteshop.de 2011-02-21 1.750 EUR
digital360.de 2011-02-18 1.500 EUR
baugeraeteverleih.de 2011-02-15 1.400 EUR
kinderschminke.de 2011-02-21 1.250 EUR
jeantil.de 2011-02-15 1.200 EUR
iprotect.de 2011-02-15 1.200 EUR
schloß.de 2011-02-15 1.200 USD
pcon.de 2011-02-18 1.150 EUR
spanien24.de 2011-02-15 1.150 EUR
surfshop24.de 2011-02-14 1.000 EUR
mpuinfo.de 2011-02-17 1.000 EUR
blog-verzeichnis.de 2011-02-15 1.000 EUR
deinzahnarzt.de 2011-02-14 1.000 EUR
cane-line.de 2011-02-17 1.000 EUR
fallingskies.de 2011-02-21 999 EUR
online-drogerie.de 2011-02-15 950 EUR
heimatbuch.de 2011-02-18 950 EUR
versicherungsakte.de 2011-02-18 900 EUR
immolook.de 2011-02-18 800 EUR
at. Verkäufe:
hotelreservierung.at 2011-02-18 4.300 EUR
kindersitz.at 2011-02-21 1.200 EUR
strompreisvergleich.at 2011-02-15 997 EUR
ebundesanzeiger.at 2011-02-16 800 EUR
.ch Verkäufe:
toilettenstuhl.ch 2011-02-15 2.000 EUR
keynet.ch 2011-02-14 1.200 EUR
voegtli-brennholz.ch 2011-02-16 1.100 EUR
electronic-partner.ch 2011-02-15 985 EUR
smartcenter.ch 2011-02-18 985 EUR
rotwild.ch 2011-02-17 985 EUR
gamesforgirls.com 2011-02-17 500.000 USD
tz.com 2011-02-15 80.000 USD
chinastock.com 2011-02-16 50.000 USD
myshow.com 2011-02-15 37.500 EUR
fashionette.com 2011-02-21 35.000 USD
localhero.com 2011-02-21 27.500 USD
accidentclaim.com 2011-02-17 27.000 USD
xxlposter.com 2011-02-21 17.850 EUR
leadsmarket.com 2011-02-16 15.000 USD
thebestlinks.com 2011-02-17 11.100 EUR
computerrepairman.com 2011-02-15 10.000 USD
surgicalinstruments.com 2011-02-14 10.000 USD
etruck.com 2011-02-15 10.000 USD
smartexchange.com 2011-02-18 8.250 USD
pageplace.com 2011-02-18 8.000 USD
natick.com 2011-02-15 7.401 USD
nydrugrehab.com 2011-02-18 7.400 USD
backlinkcheck.com 2011-02-16 7.000 USD
internet-media.com 2011-02-15 6.000 EUR
iracalculator.com 2011-02-15 5.100 USD
e-start.com 2011-02-21 5.040 USD
yourwater.com 2011-02-16 5.000 USD
orkel.com 2011-02-16 5.000 USD
one-life.com 2011-02-15 4.995 USD
dealhive.com 2011-02-14 4.500 USD
cypr.com 2011-02-18 3.900 USD
mydiapers.com 2011-02-17 3.850 USD
homerent.com 2011-02-14 3.800 USD
eyecansee.com 2011-02-21 3.667 EUR
touchbanking.com 2011-02-15 3.500 USD
nexauto.com 2011-02-14 3.500 USD
clippingservice.com 2011-02-18 3.200 USD
ydus.com 2011-02-15 3.140 USD
usabilitytools.com 2011-02-15 3.100 USD
michalis.com 2011-02-14 3.000 EUR
nosorog.com 2011-02-14 3.000 USD
nventive.com 2011-02-15 3.000 USD
vegasline.com 2011-02-15 2.950 USD
cashload.com 2011-02-15 2.800 USD
gamutnews.com 2011-02-18 2.800 USD
femmenue.com 2011-02-17 2.731 EUR
gigele.com 2011-02-18 2.600 EUR
dealbuddy.com 2011-02-21 2.550 USD
exercisestoloseweight.com 2011-02-14 2.500 USD
doubleslash.com 2011-02-21 2.500 EUR
moneyplus.com 2011-02-15 2.500 GBP
seattleforum.com 2011-02-15 2.500 USD
wayfair.com 2011-02-17 2.500 USD
pscafe.com 2011-02-21 2.500 USD
multidictionnaire.com 2011-02-18 2.465 EUR
retailo.com 2011-02-17 2.390 EUR
paja.com 2011-02-15 2.212 USD
livequality.com 2011-02-14 2.200 USD
ironsight.com 2011-02-15 2.185 USD
rodeowave.com 2011-02-17 2.000 USD
nbax.com 2011-02-16 2.000 USD
betenergy.com 2011-02-21 2.000 EUR
homepay.com 2011-02-15 2.000 USD
socialfox.com 2011-02-17 2.000 USD
p5x.com 2011-02-18 2.000 EUR
fisslershop.com 2011-02-18 2.000 USD
digitalmarketingoptimization.com 2011-02-16 1.975 USD
acctdept.com 2011-02-16 1.900 USD
drmatch.com 2011-02-16 1.899 USD
janekim.com 2011-02-15 1.850 USD
lapalmabiosfera.com 2011-02-21 1.849 EUR
clqr.com 2011-02-18 1.800 USD
lisop.com 2011-02-15 1.800 USD
maincheck.com 2011-02-17 1.795 USD
kiss-my-ads.com 2011-02-16 1.750 USD
kissmyad.com 2011-02-16 1.750 USD
vouwfiets.com 2011-02-21 1.700 EUR
55w.com 2011-02-15 1.700 USD
haio.com 2011-02-21 1.650 USD
greenovia.com 2011-02-21 1.500 EUR
idekor.com 2011-02-18 1.500 EUR
veraclub.com 2011-02-15 1.500 EUR
pepesbodega.com 2011-02-21 1.500 EUR
aloetech.com 2011-02-18 1.500 EUR
virtualquarry.com 2011-02-18 1.500 USD
shoppee.com 2011-02-16 1.500 USD
librate.com 2011-02-21 1.500 USD
publimmo.com 2011-02-18 1.500 EUR
wetterberlin.com 2011-02-15 1.499 USD
idealgraphics.com 2011-02-18 1.450 USD
tiempomadrid.com 2011-02-17 1.400 EUR
boatin.com 2011-02-18 1.399 EUR
hojoki.com 2011-02-21 1.350 USD
golfsocks.com 2011-02-18 1.350 USD
companyliving.com 2011-02-18 1.275 USD
randylane.com 2011-02-18 1.270 USD
comparebot.com 2011-02-17 1.252 USD
tvoli.com 2011-02-17 1.250 EUR
vpulp.com 2011-02-16 1.250 EUR
ooee.com 2011-02-17 1.250 USD
cyklos.com 2011-02-17 1.200 EUR
salesworker.com 2011-02-14 1.200 USD
elegantsoftware.com 2011-02-16 1.200 USD
higloss.com 2011-02-21 1.200 EUR
probioticpills.com 2011-02-17 1.200 USD
healthyforless.com 2011-02-16 1.200 USD
customizedpokerchips.com 2011-02-21 1.200 USD
davemail.com 2011-02-15 1.150 EUR
mowpros.com 2011-02-15 1.150 USD
securefolders.com 2011-02-14 1.100 USD
buyagame.com 2011-02-15 1.100 USD
tax-refund.com 2011-02-16 1.050 USD
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criminallawyers.co.uk 2011-02-21 1.400 GBP
skillstar.fr 2011-02-18 1.333 EUR
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tailor.tv 2011-02-16 1.300 USD
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animaldoctor.co 2011-02-18 1.199 USD
junkyard.pl 2011-02-18 1.100 EUR
brainspot.nl 2011-02-16 1.025 EUR
forus.es 2011-02-15 1.000 EUR
herradura.in 2011-02-15 1.000 USD
tsi.fr 2011-02-18 1.000 EUR
meubels.be 2011-02-18 1.000 EUR
carinsurancegroups.org.uk 2011-02-15 999 EUR
boox.co.uk 2011-02-21 995 GBP
pdf.us 2011-02-16 995 USD
hussain.co.uk 2011-02-21 995 GBP
wellnesshotel.be 2011-02-15 950 EUR
victors.co.uk 2011-02-15 950 GBP
superpolo.it 2011-02-15 900 EUR
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sql.me 2011-02-18 900 USD
ingear.co.uk 2011-02-15 895 GBP
savino.co.za 2011-02-21 850 EUR
touchscreen.co 2011-02-18 800 USD
ru.nu 2011-02-16 700 EUR
klinika-ginekologiczna.pl 2011-02-17 700 EUR
checker.net 2011-02-14 12.000 EUR
marketing.info 2011-02-21 10.099 USD
freedownload.org 2011-02-18 5.000 EUR
cuisines.net 2011-02-21 4.700 EUR
neuseeland.net 2011-02-16 4.444 EUR
spielzeugroboter.eu 2011-02-17 4.000 EUR
heritage.eu 2011-02-21 3.710 USD
redlight.eu 2011-02-16 3.500 EUR
voipfone.mobi 2011-02-16 3.000 GBP
gev.net 2011-02-18 2.750 EUR
freeroll.info 2011-02-16 2.500 USD
redlight.net 2011-02-15 2.500 EUR
bubble.biz 2011-02-15 2.500 USD
reverse-mortgage.org 2011-02-15 1.950 USD
pingme.net 2011-02-21 1.700 USD
brocante.org 2011-02-15 1.540 EUR
okm.info 2011-02-14 1.500 EUR
onenightstand.net 2011-02-15 1.200 USD
trackrecord.net 2011-02-14 1.200 USD
miterfolg.eu 2011-02-17 1.200 EUR
aktuelles.net 2011-02-18 1.200 EUR
möbelhäuser.net 2011-02-14 1.200 EUR
kopierer.eu 2011-02-17 1.111 EUR
orlistat.net 2011-02-16 1.100 USD
hausratsversicherung.net 2011-02-17 1.100 EUR
goldwatches.org 2011-02-16 1.100 USD
juegosdebillar.net 2011-02-16 1.055 EUR
becool.net 2011-02-16 1.050 USD
healthyforlife.net 2011-02-18 1.000 USD
etruck.mobi 2011-02-15 1.000 USD
dymo.eu 2011-02-15 999 EUR
vbt.eu 2011-02-21 999 EUR
autoloansforbadcredit.net 2011-02-16 995 USD
hängematten.eu 2011-02-14 950 EUR
Kabelanschluss.org 2011-02-17 900 EUR
wasp.eu 2011-02-17 869 EUR
prolead.net 2011-02-15 800 USD
sima.info 2011-02-15 800 EUR
mzd.eu 2011-02-21 800 EUR
epaper.eu 2011-02-21 750 EUR
rocking-horse.net 2011-02-18 750 EUR
blasenentzuendung.org 2011-02-16 725 EUR
firmenlogo.net 2011-02-21 701 EUR
hotelzimmer.org 2011-02-16 700 EUR
tripreports.net 2011-02-17 700 USD
Tags: SEDO, sex.com
sex.com-Verkauf im Guinness Buch der Rekorde
Geschrieben am 22 Februar 2011 von Christoph Grueneberg
Die Domain sex.com wurde nun offiziell in das Guinness Buch der Rekorde als teuerste Domain aller Zeiten aufgenommen. Die Firma SEDO hatte den Verkauf von Sex.com am17.11.2010 für 13 Mio. US-Dollar (ca. 9,5 Mio. Euro) erfolgreich vermittelt. Verkäufer war die Escom LLC, Käufer die Firma Clover Holdings Ltd. Continue Reading
Tags: .de-Kurzdomainvergabe, DENIC
.de: Über 14.000 zweistellige Domains verfügbar
Eine sicherlich überraschende Analyse der DENIC stellt fest, dass noch über 14.000 zweistellige .de-Domains zur Registrierung verfügbar sind. Diese Zahl ist angesichts der bereits im Oktober 2009 erstmalig stattgefunden Kurzdomainvergabe auf den ersten Blick ziemlich erstaunlich. Ein zweiter Blick auf die Untersuchung zeigt aber, dass man ein guter Kenner von Sonderzeichen sein muss, um auf entsprechende Kombinationen zu kommen.
Tatsächlich tauchen solche Sonderzeichen-Domains seit Einführung von IDN-Domains immer wieder als Angebote u.a. bei SEDO oder Ebay auf. Schnell wird der Strich über einem Buchstabe übersehen oder ein ı für ein i gehalten. Auch wenn SEDO solche Domainnamen als IDN-Domain extra kennzeichnet, dürften einige nur flüchtig hinschauende Käufer ihre Überraschung erlebt haben. So wurde Anfang Februar auch die einstellige Exotendomain ” ı.de ” für 1.500 Euro über SEDO verkauft (hier in unserer SEDO-Verkaufsliste nachzulesen).
Die folgende Analyse erschien im internen DENIC-Mitglieder- Newsletter:
Sprichwörtlich liegt in der Kürze die Würze. Ein Grundsatz, der auch für Domains zu gelten scheint. Die Lockerung der DENIC-Domainrichtlinien im Oktober 2009 hat eine Registrierungswelle in Gang gesetzt. Binnen Kurzem war eine Vielzahl an ein- und zwei­stelligen Domains sowie die ersten reinen Zifferndomains vergeben. Für manche be­gehrte Zeichenkombination wurde sogar der Rechtsweg eingeschlagen, um eine bevor­zugte Registrierung zu bewirken. Doch meh­rere gerichtliche Entscheidungen bestätigten zwischenzeitlich das Registrierungsprinzip der DENIC eG „First come, first served“, und so konnten im Januar mit dw.de, e.de, f.de, g.de, hr.de, sr.de, x.de, y.de und z.de die letzten der bisher aufgrund einstweiliger Verfügungen von der Registrierung ausge­nommenen Domains registriert werden.
Gelegenheit einmal zu schauen, welche Bedeutung die Kurzdomains statistisch in­nerhalb der fast 14,2 Millionen .de-Domains haben. Mit den lateinischen Buchstaben a – z, den Ziffern 0 – 9 sowie 93 Internati­onalized Domain Name-Zeichen (IDN) sind insgesamt 129 Zeichen zulässig, was den Möglichkeiten der einstelligen Domains ent­spricht. Aktuell sind diese Kleinstdomains zu hundert Prozent registriert. Zu diesen 129 sogenannten ASCII-Zeichen kommt der Bin­destrich hinzu. Er nimmt jedoch eine Son­derrolle ein. Der Bindestrich ist zwar gene­rell möglich, aber nicht an allen Positionen. Zu diesen nicht zulässigen Positionen zählt die erste und letzte Stelle einer Second Le­vel Domain (SLD). Durch diese Einschrän­kungen sind Bindestriche bei Kurzdomains nicht anzutreffen. Entsprechend stehen auch für zweistellige Domains 129 Zeichen zur Verfügung. Schöpft man alle Kombina­tionen auf zwei Positionen aus, ergeben sich daraus 16.641 Möglichkeiten. Derzeit weist das DENIC-Register 2.035 SLDs mit zwei Stellen aus. Bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass mit einer Anzahl von 100 die Möglichkeiten für reine Zahlenkombinatio­nen vollständig ausgeschöpft sind.
Ein gleiches Bild ergibt sich bei den Kombi­nationen aus den lateinischen Buchstaben a – z. Hier sind mit 676 Domains ebenfalls 100 Prozent aller Möglichkeiten registriert. Die Mehrzahl der zweistelligen Kombinati­onsmöglichkeiten ergibt sich in Verbindung mit IDN-Buchstaben. Gemeinsam mit ß, ä, ö und ü sind 93 Zeichen zugelassen, die sowohl aus nord- als auch aus süd- und osteuropäischen Sprachen Eingang in die deutsche Schriftsprache gefunden haben. Neben Diarese – den zwei Punkten – die den Vokal vom Umlaut unterscheiden, sind etwa bei ũ, ú, û, ț Tilde, Akut, Zirkumflex, Cedille und einige weitere Buchstabenergänzungen möglich. Wobei zwei mit Haken, Ösen, Stri­chen oder Ringen akzentuierte Buchstaben als SLD bisher nur für 719 Kurzdomains von rechnerisch 8.649 möglichen registriert sind. Insgesamt sind derzeit noch 14.606 zweistellige Domains verfügbar, die sich aus Kombinationen von zwei der drei Gruppen erzeugen lassen.
Quelle: DENIC Mitglieder-Newsletter Nr. 203 2011 – Stand 31.01.2011
Tags: DENIC, Domainpulse, nic.at, SWITCH, Tim Schumacher
Domain pulse 2011 in Wien: Skepsis bei neuen TLDs
Geschrieben am 21 Februar 2011 von Domainvermarkter
Am 17. Februar war es wieder soweit: Mit dem Domain pulse läuteten die drei Registrierungsstellen von Deutschland, Österreich und der Schweiz den Beginn des Domain-Jahres ein. In diesem Jahr lud nic.at in die österreichische Hauptstadt Wien ein – und fast 400 Teilnehmer ließen sich nicht lange bitten.
Wieviel Staat braucht das Internet?
Zum Auftakt stand zunächst das Thema Internet Governance auf dem Programm. In seiner engagiert vorgetragenen Key-Note setzte sich Professor Volker Mayer-Schönberger von der Universität Oxford mit dem aktuellen Stand der Internetselbstverwaltung auseinander und zeigte einige künftige Herausforderungen auf, denen die Stakeholder von ICANN vor allem angesichts der zunehmenden Begehrlichkeiten von Nationalstaaten wie beispielsweise China gegenüberstehen. Die anschließende Paneldiskussion unter Leitung von Professor Wolfgang Kleinwächter stellte die Frage ins Zentrum, wie viel Staat oder vielmehr wie viel Regulierung das Internet benötigt. Ein kontroverser Meinungsaustausch fand jedoch nicht statt, da sowohl die Repräsentanten von staatlichen Behörden aus Österreich, Deutschland und der Schweiz als auch die Vertreter der Unternehmen Verizon und Nokia Siemens Networks sich im Grunde einig waren, dass die Internet-Regulierung in der gegenwärtigen Form weitgehend zur Zufriedenheit aller Parteien funktioniert.
Viel Interesse bei der Domain pulse 2011 im Palais Ferstel
Die Domain ist tot – Es lebe die Domain?
Nach einem Ausblick auf die künftige Medienentwicklung stand am Nachmittag die speziell für Domainer spannende Panel-Diskussion mit dem Thema „Die Domain ist tot – Es lebe die Domain?“ an. Sabine Hoffmann, Inhaberin einer Kommunikationsagentur, Christian Kallenberg, Verlag Mitte Editionen, sowie Tim Schumacher, Gründer von SEDO, diskutierten die Frage, ob der große und zunehmende Erfolg von Social Media-Plattformen wie Facebook das Ende der Domains einläutet. Der Hintergrund: Der Verlag Mitte Editionen hatte beschlossen, die Website der Männer-Zeitschrift FHM zugunsten der Facebook-Fanseite des Magazins einzustellen. Wie in seinem Artikel „Albtraumadressen“ bereits ausgeführt sagte Schumacher, dass dies zu kurzfristig gedacht und mitunter gefährlich sein könne. Denn damit begebe sich das Magazin in eine große Abhängigkeit von einem profitorientierten Unternehmen und verliere so auch teilweise die Kontrolle über seine Inhalte. Irgendwann würden Social Media Anbieter wie Facebook Gewinne abschöpfen wollen, so die Warnung von Schumacher.
Tim Schumacher (SEDO) auf der Domainpulse 2011
Agenturchefin Hoffmann betonte, dass Facebook ihrer Ansicht als „große Einkaufsstraße“ zu verstehen sei, die Unternehmen als Marketingtool nutzen sollten. Sie sieht die Herausforderung vor allem darin, Facebook und andere Social Media Kanäle intelligent mit bestehenden Kommunikationstools zu integrieren. Dass FHM auf seiner Facebook-Seite keine Leser-Posting zulasse, finde sie schade. Denn so werde viel Potenzial für Interaktion mit Lesern und Interessenten verschenkt.
Kallenberg betonte jedoch, dass dies eine bewusste Entscheidung gewesen sei, um den Ruf des Magazins besser schützen zu können.
Schumacher betonte im weiteren Verlauf der Diskussion, dass trotz spektakulärer Domainverkäufe die Durchschnittspreise weitgehend konstant blieben. Als Grund hierfür sieht er vor allem, dass Unternehmen nicht mehr bereit seien, große Summen für Domains auszugeben. Dass sich die in den vergangenen 10 Jahren eingeführten Top-Level-Domains nicht wie von einigen erhofft durchgesetzt hätten, liegt seiner Ansicht nach an den Verbrauchererwartungen. Internetnutzer seien beispielsweise daran gewöhnt, deutsche Unternehmen über eine .de-Domain und österreichische über eine .at-Domain zu erreichen. Auch die geplanten neue TLDs würden dies nicht fundamental ändern. Letztendlich waren sich Hoffmann und Schumacher einig, dass die Domain auch künftig ihren Stellenwert im Kommunikationsmix von Unternehmen verteidigen kann. Denn schließlich baue man sein Haus ja auch nicht auf einem Grundstück, das einem nicht gehöre, argumentierte Schumacher.
Registrarbranche wenig innovationsfreudig?
Neben technischen und juristischen Vorträgen zu Themen wie Internet-Traffic, Bot-Netzen, DNSSEC beziehungsweise zu aktuellen Fragen der Infrastruktur- und Inhaltsregulierung hielt insbesondere der Vortrag von Thomas Rickert vom Verband eco einige interessante Einblicke in den Domain-Markt bereit. So sehen 33 Prozent der Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen hatten, kein Marktpotenzial für Domainer-spezifische Dienstleistungen. 40 Prozent schlagen ihren Kunden keine Domains vor, die noch registriert werden könnten. Und nur die Hälfte der Unternehmen plant in den nächsten 12 Monaten, sich stärker mit dem Sekundärmarkt zu befassen. Die Registrarbranche sei also, so Rickert, nicht so innovationsfreudig wie man dies erwarten hätte können.
Wie hell leuchtet das Licht über den neuen TLDs wirklich?
Neue TLDs – werden es weniger als erwartet?
Die Erfolgsaussichten neuer Top-Level-Domains werden sehr unterschiedlich bewertet. Die größte Zurückhaltung zeigten die Umfrageteilnehmer bei Firmen-TLDs. Im konkreten Einzelfall wie Community-TLDs bewerteten sie die Erfolgsaussichten deutlich positiver.
Die letzten Verzögerungen bei der Arbeit der ICANN Community am Applicant Guidebook zeichnete Dirk Krischenowski von Dotzon nach. Er gab einen Überblick über die derzeit bekannten Plänen hinsichtlich branchenspezifischer TLDs, geographischer TLDs, Marken-TLDs wie .facebook, .google, und anderer. Angesichts der zahlreichen und mitunter hohen Hürden wie finanziellen und technischen Anforderungen kam Krischenowski zu dem Schluss, dass es wohl weniger neue TLDs in die Rootzone eingetragen werden als erwartet.
Es bleibt also abzuwarten, ob beim nächsten Domain pulse, der am 13. und 14. Februar 2012 in Essen stattfinden wird, bereits über das laufende Bewerbungsverfahren gesprochen werden kann – oder ob auch dann darüber spekuliert werden muss, wann ICANN die endgültige Version des Applicant Guidebook vorlegen wird.
Bitte beachten Sie auch unseren Artikel: Impressionen von dem Domain pulse 2011
Tags: DENIC, Domainpulse, Facebook, nic.at, SWITCH, Tim Schumacher
Impressionen von dem Domain pulse 2011
Geschrieben am 21 Februar 2011 von Christoph Grueneberg
Am 17. und 18. Februar 2011 fand der nun mittlerweile achte Domain pulse statt. Die Veranstaltung wird abwechselnd von den drei Registries DENIC, NIC.at und SWITCH organisiert.
Die diesjährige Veranstaltung setzte Maßstäbe was Teilnehmerzahl, Veranstaltungsort und Programm betrifft.
Teilnehmer: Unter den über 300 Teilnehmern waren auch wieder zahlreiche Domainer vertreten, wenn auch diesmal wegen der zahlreichen Erkrankungen nach dem Domainfest einige Kollegen absagen mussten. Dennoch ist der Domain pulse eine Veranstaltung, wo die Registries tatsächlich auf ihre wichtigsten Kunden treffen. Schon auf den vergangenen Tagungen gelang es so in persönlichen Gesprächen einige Aufklärungsarbeit aus Domainersicht zu leisten.
Domain pulse 2011 Palais Ferstel
Veranstaltungsort: Das Palais Ferstel in Wien gab dem Domain pulse einen prachtvollen Rahmen. Aber nicht nur der Tagungsort begeisterte: Vor der eigentlichen Abendveranstaltung in der Orangerie des Schlosses Schönbrunn gab es ein Privatissimum in der Königlich Spanischen Hofreitschule.
Domain pulse 2011 Nils Müller TrendONE
Programm: Die Tagung war vollgepackt mit interessanten Vorträgen und Diskussionen zu Domainpolitik, -technik und Zukunftsszenarien. Für jeden Teilnehmer gab es hier genügend interessante Themen, so dass der Saal immer gut gefüllt war.
So gab Nils Müller von TrendONE einen fundierten Ausblick in die technische und soziale Zukunft der nächsten Jahre. Nicht wenige Teilnehmer staunten, was mittlerweile schon alles “Fakt” und längst nicht mehr “Fiktion” ist. Dies war zudem ein interessanter Kontrast zum Zukunftsforscher Matthias Horx, der drei Jahre zuvor Gastredner auf dem Domainpulse Österreich war (Hier der Beitrag bei Youtube).
Mozartkugeln aus Salzburg gehören natürlich bei der nic.at dazu!
Aus Sicht der anwesenden Domainer war natürlich die Diskussion „Die Domain ist tot – es lebe die Domain?“ sehr spannend, die sich Thematisch auf den Artikel von Tim Schumacher (SEDO) „Albtraum-Adressen“: Welche Gefahren Facebook, Google, Twitter und Apple für Unternehmen bergen“ aus dem Domainvermarkter-Magazin Nr. 4 bezog. Hier stellte sich der ehemalige FHM-Chefredakteur Christian Kallenberg der in dem Artikel geäußerten Kritik von Tim Schumacher, dass FHM auf seinen Webauftritt verzichtet hatte und statt dessen auf eine Facebook-Seite umleitete (Das FHM-Magazin wurde ironischerweise in Deutschland mittlerweile eingestellt).
Auch außerhalb der Vorträge drehten sich viele Gespräche über die Auswirkungen von Facebook auf die Domain- und Internetwelt. Als Internetseite ist es geradezu ein MUSS über Facebook Beziehungen zu den eigenen Lesern und Kunden aufzubauen. Zu lange sollte man nicht warten, denn wer will schon bei Null Fans starten, wenn die Konkurrenz schon hunderte oder tausende Fans gesammelt hat? Die Anzahl der Fans ist schon jetzt ein wichtiges Kriterium für die Glaubwürdigkeit einer Webseite.
Domain pulse 2011 Abendveranstaltung Orangerie Schloß Schönbrunn
Wie wird sich die Suche in Zukunft verändern? Wenn wir Webseiten, Restaurants, Geschäfte, die uns von Freunden und Freundesfreunden vorgeschlagen werden, in den Suchergebnissen zuerst sehen?
Suchmaschinenoptimierung ohne echte Facebookfreunde und deren Empfehlungen dürfte in Zukunft schwer werden.
Der nächste Domain pulse wird am 13. und 14 Februar 2012 von der DENIC ausgetragen, vorgesehener Tagungsort ist Essen im Ruhrgebiet.
Weitere Informationen und Impressionen gibt es auf der Seite Domainpulse.org
Bitte beachten Sie auch unseren Bericht Domain pulse 2011 in Wien: Skepsis bei neuen TLDs
Tags: Domainvermarkter-Magazin-4, Facebook, FHM, Google, SEDO, Tim Schumacher, Twitter
„Albtraum-Adressen“: Welche Gefahren Facebook, Google, Twitter und Apple für Unternehmen bergen
Geschrieben am 21 Februar 2011 von Domainvermarkter-Magazin
Zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin Ausgabe 04
Von Tim Schumacher, CEO der Sedo GmbH und Vorstand der Sedo Holding AG
Der Einsatz einer einprägsamen Internetadresse ist einer der wichtigs­ten Erfolgsfaktoren für Unternehmen im Online-Business. In fast jeder Wer­bung findet man den Domainnamen des Unternehmens oder eines unter­nehmenseigenen Produktes aufge­führt. Entweder in Verbindung mit .de oder, je nach globaler Ausrichtung und Herkunft, auch unter .com.
Doch seit wenigen Monaten kann man weltweit eine beunruhigen­de Entwicklung beobachten. Immer häufiger rückt der Domain-Name in der Werbung in den Hintergrund. Insbesondere Domainnamen von Un­ternehmen, die sich als Trendsetter verstehen und auf den „Social Media“- Zug aufspringen wollen. Da werden Facebook- und Twitteradressen so­wie iPhone-Applikationen beworben. Teilweise wird man sogar dazu ange­leitet, wie der Suchbegriff bei einer Suchmaschine wie z. B. Google ausse­hen muss, damit man ans Ziel kommt. Auch vorhandene Webseiten und be­reits bestehende, klassische Kommu­nikationswege werden dazu genutzt, diese neuen Kanäle zu bewerben.
Ich habe mich selbst dabei erwischt, dass ich dieses Verhalten in meiner Firma Sedo gefördert habe, beseelt von dem Gefühl, dadurch ein Trend­setter zu sein. Daher promoten wir nicht nur unseren eigenen Firmen­namen Sedo.de (respektive Sedo. com, für dessen Domainkauf wir 2003 etwa 80.000 USD investierten), sondern auch unseren Twitter-Ac­count (twitter.com/SedoDE) und un­ser Facebook-Profil (facebook.com/Sedo). Wir schalten darüber hinaus für das Keyword “Sedo” Werbung auf Google, Yahoo und Bing. Unsere ei­gens entwickelte iPhone-Applikation wird in Kürze erscheinen. Wir haben uns so sehr auf diese Bemühungen versteift, dass wir, wie so viele andere Unternehmen auch, die Gefahren aus den Augen verloren haben.
Wir machen uns abhängig
Das Problem ist Folgendes: Es ist schick und modern, all diese bereits erwähnten Kanäle zusätzlich für Werbezwecke und Kunden-Interakti­on zu nutzen. Doch schaut man hin­ter die Fassade von Web 2.0/Social Media, ist es schlichtweg falsch und gefährlich, hauptsächlich diese Ka­näle als Zulieferer von Usern zu ver­wenden. Was folgt ist Kontrollverlust, Abhängigkeit, hohe Kosten, die auf einen zukommen und im Extrem­fall sämtliche Gewinne eines Unter­nehmens auffressen können. Unter­nehmen, die ihr Marketing-Gebaren komplett nach den Web-Giganten wie Facebook, Google oder Apple richten, legen das eigene Schicksal in die Hände dieser Provider.
Dabei können folgende drei Szenarien eintreten:
Die Provider können jedes Unternehmen eigenmächtig ausschließen, mit oder ohne Begründung. Ich möchte an dieser Stelle an die Vorgehensweise von Apple erinnern, bei der sämtliche Apps mit erotischem Inhalt entfernt wurden. Auch wenn sich über das Für und Wider von Erotikinhalten streiten lässt, zeigt dieses Vorgehen, wie abhängig ein gesamter Wirtschaftszweig vom Verhalten eines Branchenriesen ist.
Die Provider können pleitegehen, und es gibt keine ordnungspolitische Regelung für „den Tag danach“. Sie halten das für unwahrscheinlich? Erinnern Sie sich an FortuneCity oder GeoCities? Das waren einst sehr gehypte Vorgänger der Social Communities kombiniert mit einem einfachen Webseiten-Hosting. Stellen Sie sich einfach Facebook ohne das Jeder-kennt-Jeden-Prinzip und in einer Zeit mit weitaus niedrigerer Internet-Nutzung vor. Nichtsdestotrotz wurde GeoCities im Jahr 2009 von Yahoo eingestampft – nachdem sie es 10 Jahre zuvor für den Riesenbetrag von 2,87 Milliarden USD erworben hatten.
Die größte Gefahr: Die Provider können und werden ihre Profite maximieren, sobald eine kritische Masse erreicht ist! Wechselhürden (sog. „Switching costs“) entstehen und Profit-Ziele werden den Wachstums-zielen folgen. Wenn Ihr Unternehmen 1 Million Facebook Fans oder Follower bei Twitter hat, wie wird Ihre Ausgangslage bei Verhandlungen sein, wenn der Provider auf einmal hohe Gebühren verlangen wird? Wenn Sie eine hohe Nutzeranzahl für Ihre iPhone App haben, wie sieht Ihre Verhandlungsposition aus, wenn Apple auf einmal eine höhere Gewinnbeteiligung verlangt? Wenn Sie Ihre Geschäfte hauptsächlich über Google machen, wie wird Ihre Verhandlungsposition aussehen, wenn Sie auf einmal nicht mehr in der organischen Suche gelistet werden, Google Ihnen aber anbietet, dass Sie für eine bestimmte Gebühr in der bezahlten Werbung erscheinen könnten?
Alle oben erwähnten Bedrohungen sind realistisch, und trotzdem scheinen sie bei all dem Hype unterzugehen.
Vermeiden Sie geschlossene Systeme
Wer sein Online-Business hauptsäch­lich auf dem Rücken von Facebook, Twitter, Google oder Apple aufbaut, baut sein Eigentum auf einem gemie­teten Grundstück auf, dessen Kontrol­le der Grundstücksbesitzer hat. Eines Tages könnten Sie zu hören bekom­men: „Vielen Dank, dass Sie dieses prächtige Hotel auf meinem Grund­stück aufgebaut haben, Ihre Mie­te erhöht sich nun von 1 US-Dollar monatlich auf 100.000 US-Dollar pro Jahr.“
Die Zeitschrift FHM kündigte erst kürzlich an, die eigene Domain fhm-magazin.de aufzugeben. Geht man heute auf fhm-magazin.de, landet man tatsächlich auf der bei Facebook eingerichteten Profilseite. (Anmerkung: zum Zeitpunkt der Drucklegung stimmte dies, derzeit ist eine Überarbeitungs-Seite geschaltet) Kurzfristig eine gute PR für FHM, aber langfristig gedacht der falsche Schritt, denn Face­book hat viele Einschränkungen: Erst kürzlich wurde entschieden, dass man von seinem Profil aus nicht mehr auf andere Institutionen (Schulen, Univer­sitäten, Firmen) verlinken kann, son­dern nur auf das jeweilige Facebook- Profil der Institution, falls vorhanden. Prinzipiell versucht man hier, das pro­prietäre (geschlossene) System beizu­behalten. Sorgen Sie dafür, dass Ihnen das nicht passiert.
Wenn Sie ein Profil auf Facebook und einen Twitteraccount mit dem richtigen Namen haben, haben Sie zumindest vorgesorgt, dass Ihnen kein Konkurrent den Begriff streitig machen kann. Setzen Sie diese Kanäle entsprechend sinnvoll ein, zeigen Sie damit, dass Sie für neue und innovative Kommunikationswege offen sind. Doch Ihr Domainname ist der wichtigste Baustein für Ihr Online- Business. Und das sollten Sie den Usern durch Ihre Marken- und Marketing- Kommunikation zeigen.
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Domainpreise: Tipps und Tricks zur Bewertung
Geschrieben am 20 Februar 2011 von Domainvermarkter-Magazin
Zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin Ausgabe 01
Beginnen wir mit einer der einfachsten Methoden, den Wert eines Domainnamens zu bestimmen. Sie besteht darin, die Parkingeinnahmen eines Anbieters wie z.B. SEDO mit einem Multiplikator zu versehen. Bei einem Multiplikator 8 für die Jahresparkingeinnahmen einer Domain entspricht dies einer fiktiven Verzinsung von 12,5 % in späteren Jahren. Das System hat natürlich eine Tücke, da das Parking, wie wir es heute kennen, erst seit wenigen Jahren existiert und da seine Zukunft ungewiss ist. Insbesondere das Jahr 2008 hat gezeigt, wie schnell sich die Einnahmen aus Domainparking verringern und sich die Gewinne bei Google gleichzeitig erhöhen können. Der Faktor „Acht“ hat sich aber als branchenüblich bei beschreibenden Domainnamen durchgesetzt.
Bei „Expired Traffic“ kann der Multiplikator auch lediglich 24 Monatseinnahmen betragen. Bei dieser Art des Traffics sprechen wir über Einnahmen, die aus noch gesetzten Links auf aufgegebene Projekte mit nun geparkten Domainnamen generiert werden.
Bewertung nach Werbeeinnahmen.
Für den Verkäufer bietet die Bewertungsmethode „Multiplikator“ die Möglichkeit einer schnellen und einfachen Bewertung. Die Domain wird mit ihrem Ertragswert bewertet. Hier findet sich eine Analogie zur Immobilienbranche. Man könnte sagen, Domainnamen sind wie Grundstücke, die eine gewisse Mieteinnahme erreichen. Diese Einnahme fällt bei nicht projektierten, also unbebauten Domainnamen normalerweise niedriger aus als bei „bebauten“, projektierten Domains. Die Bewertung nach Parkingeinnahmen kann für den Domainbesitzer aber dann ungünstig werden, wenn die Parkingeinnahmen sinken, weil er beispielsweise weniger vom Anzeigenverkaufserlös ausgezahlt bekommt. Deshalb sollte man bei der Bewertung einer Domain zwischen dem Domaininvestor, der auf Parkingerlöse setzt, und dem Domain-Endkunden, der den direkten Traffic verwerten will, unterscheiden.
Bewertung nach Werbekosten.
Verkauft man an einen Endkunden statt an einen Investor, so sollte sich der Verkaufspreis daran orientieren, wie viele Internet-Besucher der Käufer durch den Kauf der Domain und durch deren bereits existierenden Bekanntheitsgrad erhält. Die Frage nach dem Wert der Domain ist dann diejenige nach den Kosten für Anzeigen wie etwa bei Adwords (Google), mit denen sich diejenige Anzahl der Besucher pro Tag für ein Webprojekt generieren ließe, die der Käufer beim Kauf der Domain automatisch erhält. Diese Ausgaben dürfte ein Mehrfaches dessen betragen, was der Domainparker am Ende bei geschalteten Anzeigen auf der geparkten Domain durch seinen Parkinganbieter ausgeschüttet bekommt. Nicht berücksichtigt ist hierbei der Effekt, dass der Endkunde ja nicht nur die Besucher bekommt, für deren Klicks er normalerweise bezahlt. Er bekommt auch Besucher, die beim Besuch seiner geparkten Domain nicht auf seine Anzeige, sondern auf die der Konkurrenz klicken. So erhält der Endkunde die Chance seine Inhalte auch Personen zu präsentieren, die er sonst nicht erreichen würde.
Es gibt noch einen weiteren interessante Aspekt für den Endkunden, der die Domain kauft, um so direkte Seitenbesucher ohne Google oder andere Werbeanbieter zu erhalten. Er muss nun nicht mehr auf der beim Domainnamen hinterlegten Seite mit anderen Anbietern um die Gunst des Besuchers konkurrieren. Wer zum Beispiel „buecher.de“ in seinen Browser eingibt und auf der angesteuerten Seite Bücher zum Kauf findet, steuert möglicherweise nicht mehr die Seite von Amazon an, die eventuell auf einer Parkingseite ebenfalls inseriert hätten. Während der Besucher einer Parkingseite vielleicht niemals wieder die Seite „buecher.de“ aufrufen würde, weil er dort etwa Kunde von Amazon geworden ist, kann der Inhaber von „buecher.de“ bei einem hinterlegten Buchverkauf darauf bauen, dass sein Kunde wiederkommt, weil er unter der Domain gefunden
hat, was er suchte. Amazon ist dennoch aufgrund vieler Faktoren und trotz der nicht-generischen Domain erfolgreicher als etwa „buecher.de“.
Auch für das Unternehmen Amazon würde die Domain „buecher.de“ als Zusatzdomain jedoch Vorteile beim Internetverkauf bringen, durch die die ausgezeichnete Position des Unternehmens im Konkurrenzkampf mit anderen Anbietern weiter ausgebaut werden könnte.
Warum hrs.de es bereut, nicht auf generische Domains gesetzt zu haben.
Wie wichtig ein generischer Domainname sein kann, erläuterte etwa der Geschäftsführer des „Hotel Reservation Service“ – Unternmens hrs.de in einem Bericht der Financial Times Deutschland. HRS startete als Telefonreservierungsagentur und ist erheblich älter als die ersten Hotelbuchungsportale im Internet. Der Domainname des Unternehmens HRS ist allerdings nicht selbsterklärend, weshalb es potenziellen Kunden immer erst einmal erklären muss, dass es sich bei seiner Dienstleistung um einen „Hotel Reservation Service“ handelt. Ein Newcomer mit der Domain „hotel.de“ (nun auch hotel.info) konnte dem langjährigen Marktführer in Sachen Hotelreservierung deshalb erhebliche Marktanteile abknöpfen. Im Gegensatz zu den Angeboten von Amazon, Ebay oder Yahoo werden Möglichkeiten zur Hotelreservierungen im Internet von vielen Menschen nur sehr sporadisch genutzt. Um die im Vergleich eher geringe Zielgruppe anzusprechen, muss das kryptische Kürzel „hrs.de“ deshalb wesentlich stärker beworben werden als der eingängige und beschreibende Begriff „hotel.de“. Um ein Unternehmen neu und ohne viel Marketing aufzubauen, ist eine generische Domain ein optimaler Einstieg in einen Markt. Ohne die Domain wäre wohl ein vielfach höherer Werbetat notwendig, um dasselbe Ziel zu erreichen. Hrs.de ist allerdings davon ausgegangen, die Domain „hotel. de“ nicht zu benötigen. Das hat der Konkurrenz ihren Start in den Markt sehr erleichtert. Dabei wäre alles so einfach gewesen: Das Schöne an Domainnamen ist ja, dass man mehrere von ihnen ohne großen Aufwand besitzen kann, um sie auf ein- und dasselbe Webprojekt weiterleiten zu lassen. Aufgrund ihrer Vorteile werden generische Domainnamen, die sich in der Hand großer Konzerne befinden, deshalb wohl nie wieder auf dem Markt landen: Es sei denn, einer der großen Konzerne gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten.
Domainnamen sind „collectibles“
Einen Domainnamen nur anhand des Nutzwertes zu betrachten, also anhand der Einnahmen aus Werbeerlösen, wäre deshalb zu kurz gegriffen. Im Englischen findet man für Domainnamen einen schönen und passenden Begriff: „collectibles“. Ihn mit „Sammlerstücken“ zu übersetzen, würde der englischen Bedeutung nicht gerecht werden. Sammlerstück hört sich eher wie ein Teil einer privaten Kunstsammlung an; gemeint ist jedoch eher eine Wertanlage im geschäftlichen Bereich. Wer eine generische Domain erwirbt, erhält damit ein Stück weit ein Monopol. Es geht hier nicht nur um Kundenbeziehungen und Neukundengewinnung übers Internet. Wer etwa in einer Marktnische tätig ist und beispielsweise Hotelbetten herstellt, hat eine klar definierte Zielgruppe, die er vielleicht online und außerhalb des Internets auf Fachmessen und durch Direktvertrieb effektiv anspricht. Der beschreibende Domainname ist eventuell nicht ganz so wichtig. Als Marktführer seines Segments möchte man aber vielleicht auch durch seine Internetadresse ausdrücken, dass man nicht nur eine beliebige Firma XY ist. Wer als Hotelbettenhersteller unter „hotelbetten.de“ zu erreichen ist, darf sich ein Stück weit als DER Hotelbettenhersteller fühlen. Es geht wie auch bei Kunst-, Briefmarken- oder Autosammlern unter anderem ums Prestige.
Von der Briefmarke „Blaue Mauritius“ existieren nur wenige Exemplare.Wer also als Briefmarkensammler eine bedeutende Sammlung vorweisen möchte, hat mit dem Erwerb einer „Blauen Mauritius“ sein Ziel praktisch erreicht. Ohne diese spezielle Marke IST die Sammlung in sehr viel selteneren Fällen eine bedeutende Sammlung. Gleiches gilt bei Kunstsammlungen. Auch hier wird der Wert einer Sammlung nicht nur durch die Schönheit der gesammelten Objekte festgelegt, sondern auch durch die Bedeutung, die einem Werk von Dritten zugemessen wird. Mitunter hat der Käufer weder Ahnung von Kunst noch ein gesteigertes Interesse daran, er hat lediglich das nötige Kleingeld, um bedeutende Kunst zu kaufen, und das Interesse am Besitz und dem damit verbundenen Renommee. Der dann in Auktionen ermittelte Preis ist nicht selten Ausdruck eines Wettstreits zwischen zwei sich gut kennenden Bietern, die sich gegenseitig nicht das Objekt der Begierde oder den Sieg in einem Wettstreit gönnen [Testosteron spielt dabei sicherlich auch öfters eine Rolle ].
Effektive Werbekampagnen dank guter Domains.
Neben diesen eher irrationalen Werten einer Domain gibt es aber noch weitere Aspekte, die eine Domain bisweilen unabhängig von aktuellen Besucherzahlen oder Werbeerlösen wertvoll machen. Eine Marke muss erst aufgebaut werden, bevor sie bekannt wird und wirkt. Wörter wie „Nivea“ oder „Mercedes“ waren erst einmal bedeutungslos, bevor Marketingstrategen sie erfolgreich mit Produkten verknüpften. Das gilt in gewisser Weise auch für Domainnamen. Das Domainnamensystem wurde ja gerade deswegen eingeführt, weil sich kein Mensch die dahinter liegenden IP-Adressen merken kann und möchte. Der Bekanntheitsgrad eines Domainnamens kann daher den Erfolg des mit ihm verknüpften Webprojekts steigern und wird selbst durch die Arbeit von Marketingstrategen gesteigert. Ein Domainname gewinnt dadurch an Wert. Man muss den Preis eines Domainnamens also auch im Zusammenhang mit den Kosten für eine solche Werbekampagne sehen. Wer einen großen, vielleicht siebenstelligen Etat für eine Werbekampagne verwaltet, möchte das eingesetzte Geld effektiv arbeiten sehen. Hier sollten sich On- und Offlinestrategien ergänzen. Wenn etwa Mercedes Benz mit großem Aufwand die „Fashionweek Berlin“ bewirbt, wäre es dann nicht sinnvoll, auch unter Fashionweek.de im Internet erreichbar zu sein? Die Domain „fashionweek.de“ wurde allerdings im Februar 2009 für 9.000 Euro verkauft und leitet nun auf „fashion.de“ um. Für Mercedes Benz und die Fashionweek in Berlin bedeutet das eine vergebene Chance. Eine ganzseitige Printanzeige kostet über 50.000 Euro. Wäre es da nicht gut gewesen, zumindest einen Teil des Etats auch für den Internetauftritt samt Domainnamen einzukalkulieren?
Domains — wertvoller als Print-Anzeigen.
Im Gegensatz zu einer gedruckten Anzeige, bleibt der Wert der Domain im günstigsten Fall über mehrere Jahre erhalten. Wer die Anzeigenpreise im Industriebereich oder im Publikumsbereich kennt, sollte sie daher einmal mit den Verkaufspreisen von Domainnamen vergleichen und eine Kosten/Nutzen-Rechnung aufmachen: Wenn man die Relationen zwischen einmaligen Anzeigenkosten und dem derzeitigen Preisniveau von guten beschreibenden Domainnamen sieht, dann kann man erkennen, dass sich das derzeitige Preisniveau bei den Domains noch als sehr günstig bezeichnen lässt. Das Internet ist nach wie vor ein sehr junges Medium. Im Gegensatz zu Print und TV ist dieses Online-Medium noch am Anfang eines langen Weges. Werbeagenturen und deren Auftraggeber müssen erst lernen, wie wichtig der richtige Auftritt im Internet ist. Es gibt mächtige Interessensgruppen, die die Bedeutung von „Online“ verleugnen. Fernsehsender und Printmedien müssten, wenn sie ehrlich sind, etwa zugeben, dass sie ihre einstige Vormachtstellung bei einer jungen und kaufrelevanten Zielgruppe längst ans Internet abgegeben haben. In Zeiten von DVD, Onlinestreaming und per Time-Shift aufgenommener Sendungen verliert eingeblendete Fernsehwerbung eines TV-Senders als Werbeinstrument an Bedeutung.
Verkaufspsychologie.
Wer Domainnamen vermarktet, der hat den Wert von Domains schon lange erkannt. Er kann aber nicht davon ausgehen, dass der potentielle Käufer diese Einstellung zu Domains bereits zur Gänze teilt. Wer einen hohen Preis für eine Domain erzielen möchte, der muss also auch den Käufer davon überzeugen, dass er sein Geld sinnvoll ausgibt.
Viele Käufer vertreten die Ansicht, eine Domain sei nicht viel wert, weil die Registrierung einer Domain aktuell für wenige Euro im Jahr zu haben ist. Macht man sie dann darauf aufmerksam, dass Domainnamen in der Frühzeit des Internets (Mitte der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts) mehrere hundert Euro pro Jahr Gebühren gekostet haben, erntet man bereits mehr Verständnis. Der Käufer kann plötzlich nachvollziehen, dass er dem Verkäufer beim Kauf auch eine Entschädigung dafür zahlt, dass ein Domainname bereits über viele Jahre Kosten kumuliert hat. Er zahlt ebenso den Preis dafür, dass der Domainbesitzer und nicht er das Risiko eingegangen ist, frühzeitig eine Domain zu erwerben. Wer etwa vor 15 Jahren für eine Domain mehrere hundert Euro im Jahr an Gebühren gezahlt hat, konnte zu dem Zeitpunkt nicht wissen, ob sich das System „Internet“ so entwickelt, wie es sich heute entwickelt hat. Es ist also wichtig, den Wert einer Domain für den Endkunden-Domainkäufer greifbar zu machen. Oft reicht ein einziger zusätzlicher Neukunde für eine Firma aus, um die Kosten für einen Domainkauf wieder einzuspielen.
Gerade beim Einsatz beschreibender Domainnamen stehen die Chancen hierfür nicht schlecht. Ein guter beschreibender Domainname schafft Vertrauen. Eine Studie von Edwin Hayward hat das gezeigt. Für die Studie wurden zwei Anzeigenkampagnen mit identischen Anzeigentexten initiiert.
Sie unterschieden sich nur in dem Domainnamen, auf den die Anzeigen hinwiesen. Das Ergebnis: Die Anzeige hatte größeren Erfolg, wenn sie auf eine Seite mit einem zum beworbenen Produkt passenden beschreibenden Domainnamen verknüpft war. (www.memorabledomains.co.uk/ppcanalysis.pdf )
Während das Design von Webseiten mittlerweile selbstverständlich in mehreren Versionen auf den Erfolg beim User getestet wird, ignoriert man die Bedeutung eines Domainnamens immer noch weitestgehend. Schlechte Merkbarkeit und Tippfehleranfälligkeit der Domain bei falsch gewählten Domainadressen sind die Folgen.
Fallstudie: e-mobility vs. emobil bzw. e-mobil.
Beispiel für die Bedeutung des richtigen Domainnamens ist eine aktuelle Kampagne von RWE und Siemens für Elektromobile. Sie ist im Internet unter „e-mobility“, erreichbar.
Der Begriff ist in Deutschland weitaus schwieriger zu kommunizieren als etwa der Begriff „emobil“.Zusätzlich kann der Begriff zu Verwirrungen führen, weil Wikipedia „emobility“ als „Begriff für zukünftige Formen der Arbeitswelt“ definiert. „Emobil“ hingegen ist ein eingeführter Begriff für Elektrofahrzeuge und wird sogar in einem Bericht über die RWE-Kampagne verwendet. Auch die Firma Karmann, die mittlerweile die Tochterfirma „Karmann E-Mobil GmbH“ gegründet hat, verzichtete bisher auf den Erwerb des passenden Domainnamens. Emobil.de und emobil.de sind derzeit für einen mittleren fünfstelligen Betrag, also für den Preis einer Zeitungsanzeige, über die Domainhandelsplattform SEDO zu erwerben.
Ein guter Domainname muss in Zukunft Bestandteil einer jeden Werbekampagne sein.
Christoph Grüneberg
reiseziele.de 20.000 € – Sedo Domainverkaufspreise
Geschrieben am 16 Februar 2011 von Domainvermarkter01
Wöchentlich berichtet SEDO über die wichtigsten Domainverkaufspreise, deren Veröffentlichung von Käufer und Verkäufer zugestimmt wurden. Bitte beachten Sie, dass viele Domainverkäufe bei SEDO vertraulich sind und diese Auflistung nur Domainnamen betrifft, die über SEDO gehandelt wurden und mindestens 700 € oder $ erlöst haben:﻿
reiseziele.de 2011-02-14 20.000 EUR
123deal.de 2011-02-09 5.000 EUR
hsw.de 2011-02-14 4.500 EUR
gofirst.de 2011-02-14 4.000 EUR
qmedia.de 2011-02-08 2.500 EUR
eenergie.de 2011-02-08 2.050 EUR
gluecksblatt.de 2011-02-11 1.800 EUR
kitakids.de 2011-02-08 1.500 EUR
werkstattplaner.de 2011-02-14 1.500 EUR
dreadshop.de 2011-02-11 1.450 EUR
seniorenwohngemeinschaft.de 2011-02-09 1.250 EUR
family4u.de 2011-02-08 1.190 EUR
golfdeal.de 2011-02-10 1.150 EUR
wickeltisch.de 2011-02-08 1.071 EUR
messeteppich.de 2011-02-08 1.000 EUR
mein-arbeitsplatz.de 2011-02-11 1.000 EUR
berufundkarriere.de 2011-02-07 1.000 EUR
spielzeug-roboter.de 2011-02-10 1.000 EUR
heizungsbauer.de 2011-02-10 950 EUR
nationalfahnen.de 2011-02-10 950 EUR
rollatorshop.de 2011-02-09 820 EUR
easyorder.de 2011-02-11 800 EUR
digital-natives.de 2011-02-09 800 EUR
windenergieanlagen.de 2011-02-14 800 EUR
notdienstberlin.de 2011-02-08 750 EUR
ferienhaus-normandie.de 2011-02-07 750 EUR
gewerbegrundstücke.de 2011-02-08 700 EUR
.at Verkäufe:
itd.at 2011-02-10 2.250 EUR
socialmedia.at 2011-02-08 1.600 EUR
mza.at 2011-02-10 800 EUR
streusalz.ch 2011-02-10 1.500 EUR
magripol.ch 2011-02-10 1.100 EUR
gentleman.ch 2011-02-09 1.100 EUR
swisscorner.ch 2011-02-08 985 EUR
travelworld.ch 2011-02-09 785 EUR
award.com 2011-02-07 56.005 USD
zum.com 2011-02-14 28.000 USD
123deal.com 2011-02-09 25.000 USD
lpn.com 2011-02-09 20.000 USD
factura.com 2011-02-07 14.000 USD
welive.com 2011-02-10 11.000 USD
one24.com 2011-02-10 11.000 EUR
tagger.com 2011-02-08 10.600 USD
myfile.com 2011-02-10 10.100 USD
bigbargains.com 2011-02-08 10.000 USD
ultracool.com 2011-02-08 9.995 USD
wwauction.com 2011-02-10 9.500 USD
seattlebagel.com 2011-02-09 9.000 USD
indago.com 2011-02-09 8.990 USD
mopedo.com 2011-02-14 8.000 USD
personalinjurysolicitor.com 2011-02-08 8.000 USD
b10.com 2011-02-11 7.500 USD
howtoprint.com 2011-02-11 6.500 USD
xmb.com 2011-02-09 6.100 USD
thedressingroom.com 2011-02-07 6.000 USD
i-mall.com 2011-02-07 6.000 USD
ispied.com 2011-02-10 5.000 USD
snatcher.com 2011-02-10 5.000 USD
edesia.com 2011-02-09 5.000 USD
eqology.com 2011-02-11 4.500 USD
cinecore.com 2011-02-09 4.300 USD
fototapete.com 2011-02-11 4.000 EUR
campingmobil.com 2011-02-10 4.000 USD
vimon.com 2011-02-07 3.800 USD
servia.com 2011-02-08 3.500 EUR
hillaldam.com 2011-02-08 3.500 USD
studenttours.com 2011-02-14 3.000 USD
easyrecruit.com 2011-02-11 2.990 USD
mgbroker.com 2011-02-07 2.899 USD
enasolar.com 2011-02-09 2.800 EUR
graphicstyle.com 2011-02-10 2.652 USD
anternet.com 2011-02-14 2.505 USD
mixstix.com 2011-02-09 2.500 USD
digapay.com 2011-02-10 2.500 EUR
kermadec.com 2011-02-09 2.500 EUR
foodcoloring.com 2011-02-11 2.500 USD
cortacesped.com 2011-02-14 2.400 EUR
witbuy.com 2011-02-08 2.372 USD
m-plan.com 2011-02-10 2.350 USD
nextissue.com 2011-02-10 2.250 USD
bitbot.com 2011-02-07 2.200 EUR
biblesdirect.com 2011-02-11 2.100 USD
myglow.com 2011-02-08 2.100 USD
comparehub.com 2011-02-14 2.100 USD
wandsworth.com 2011-02-14 2.000 GBP
ventrain.com 2011-02-08 2.000 EUR
openhousegroup.com 2011-02-09 2.000 EUR
freestandcommercial.com 2011-02-08 2.000 USD
solarblogs.com 2011-02-09 2.000 USD
o-led.com 2011-02-08 2.000 EUR
myesteem.com 2011-02-08 2.000 USD
aword.com 2011-02-10 2.000 USD
ardley.com 2011-02-08 2.000 EUR
etravelindia.com 2011-02-14 1.900 USD
enplace.com 2011-02-07 1.900 USD
bagsup.com 2011-02-11 1.895 USD
placedeals.com 2011-02-09 1.895 USD
pizza2000.com 2011-02-14 1.750 USD
hopecafe.com 2011-02-11 1.695 USD
pocketweb.com 2011-02-14 1.650 USD
landgold.com 2011-02-08 1.650 EUR
xfactorusa.com 2011-02-10 1.600 EUR
clipsoft.com 2011-02-14 1.535 EUR
camglasses.com 2011-02-08 1.500 USD
tirecom.com 2011-02-09 1.500 EUR
annecyhotels.com 2011-02-10 1.500 GBP
bidclic.com 2011-02-08 1.500 EUR
pinon.com 2011-02-07 1.500 USD
fungineers.com 2011-02-09 1.500 USD
natvia.com 2011-02-11 1.500 USD
logoawards.com 2011-02-10 1.500 USD
baixarmusicasgratis.com 2011-02-11 1.500 USD
bio3g.com 2011-02-10 1.400 EUR
solarwing.com 2011-02-08 1.400 USD
successstreet.com 2011-02-08 1.400 USD
ringsdirect.com 2011-02-14 1.392 USD
curriculos.com 2011-02-08 1.250 USD
partyeventrentals.com 2011-02-11 1.200 USD
eurorobot.com 2011-02-08 1.200 GBP
drinks2go.com 2011-02-09 1.200 USD
propertyleaders.com 2011-02-14 1.200 EUR
floridacampers.com 2011-02-14 1.200 USD
quotesfinder.com 2011-02-10 1.182 USD
terraindirect.com 2011-02-14 1.182 USD
simulationcredit.com 2011-02-08 1.100 EUR
pinoak.com 2011-02-08 1.100 USD
privatdetektei.com 2011-02-08 1.100 EUR
mommydeals.com 2011-02-07 1.100 USD
droogs.com 2011-02-14 1.100 USD
ottawaattractions.com 2011-02-09 1.097 USD
wheyproteinsideeffects.com 2011-02-08 1.050 USD
cloudbuzz.com 2011-02-10 1.038 USD
veryitaly.com 2011-02-08 1.000 USD
aptlinks.com 2011-02-07 1.000 USD
wishlife.com 2011-02-14 1.000 EUR
bluq.com 2011-02-07 1.000 USD
renting-houses.com 2011-02-07 1.000 GBP
markusschneider.com 2011-02-09 1.000 USD
nettskyen.com 2011-02-09 1.000 EUR
bilder24.com 2011-02-09 1.000 EUR
topcellphone.com 2011-02-09 1.000 USD
articleseeker.com 2011-02-09 1.000 EUR
stobi.com 2011-02-10 1.000 USD
ctracer.com 2011-02-10 1.000 EUR
realtyfsbo.com 2011-02-09 997 USD
allmodels.com 2011-02-11 950 USD
dentalcart.com 2011-02-10 900 USD
voipay.com 2011-02-09 900 EUR
drupalpro.com 2011-02-07 900 USD
discountmap.com 2011-02-07 900 USD
lifelens.com 2011-02-08 900 USD
appthing.com 2011-02-10 900 USD
nicebox.com 2011-02-11 900 USD
easytoken.com 2011-02-09 895 USD
songbin.com 2011-02-10 890 USD
bigdotdomains.com 2011-02-08 875 USD
drugdeal.com 2011-02-11 868 USD
mytitleguy.com 2011-02-08 850 USD
villasofbali.com 2011-02-07 800 USD
uefacup.com 2011-02-09 800 USD
dahonbikes.com 2011-02-09 800 EUR
littlenote.com 2011-02-14 800 USD
internettycoon.com 2011-02-08 800 USD
broadband-deals.com 2011-02-07 800 EUR
karmaville.com 2011-02-10 799 USD
click4currency.com 2011-02-07 795 EUR
scholarshipsforhighschoolseniors.com 2011-02-07 775 USD
silverlightreports.com 2011-02-08 750 USD
waterproofers.com 2011-02-11 750 USD
reprepair.com 2011-02-10 750 USD
mobile-apps.com 2011-02-09 740 USD
jugendliebe.com 2011-02-09 725 USD
ski-set.com 2011-02-11 720 USD
curestress.com 2011-02-08 700 USD
prandy.com 2011-02-11 700 USD
kiss-my-ad.com 2011-02-14 700 GBP
trainingcourse.co.uk 2011-02-07 8.000 USD
iw.ae 2011-02-10 7.700 GBP
maillotdebain.fr 2011-02-14 6.000 EUR
roadaccidents.co.uk 2011-02-10 3.800 GBP
atorp.se 2011-02-10 3.000 EUR
kreuzfahrten.nl 2011-02-10 3.000 USD
puzzles.es 2011-02-11 3.000 EUR
homelife.co.uk 2011-02-11 2.995 GBP
emails.pl 2011-02-10 2.750 EUR
boucledoreille.fr 2011-02-09 2.500 USD
mobilephones.co.in 2011-02-14 2.300 USD
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