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Timestamp: 2019-09-22 18:19:48+00:00

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Rechtsprechung: 33379/96 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: EKMR, 14.01.1998 | EGMR, 09.12.1999
EGMR, 27.07.2000 - 33379/96
https://dejure.org/2000,4571
EGMR, 27.07.2000 - 33379/96 (https://dejure.org/2000,4571)
EGMR, Entscheidung vom 27.07.2000 - 33379/96 (https://dejure.org/2000,4571)
EGMR, Entscheidung vom 27. Juli 2000 - 33379/96 (https://dejure.org/2000,4571)
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Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) über Verfassungsbeschwerden; Stattgebung einer Verfassungsbeschwerde; Verletzung des Art. 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) auf Grund Überschreitung der Frist zur Geltendmachung von zivilrechtlichen ...
Violation of Art. 6-1 Non-pecuniary damage - finding of violation sufficient Costs and expenses partial award (englisch)
EKMR, 14.01.1998 - 33379/96
EGMR, 09.12.1999 - 33379/96
NJW 2001, 213
In vergleichbarer Weise verpflichtet Art. 6 Abs. 1 EMRK nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte die Konventionsstaaten dazu, ihr Gerichtswesen so einzurichten, dass die Rechtssachen innerhalb angemessener Frist entschieden werden können (EGMR, Urteil vom 27. Juli 2000, Nr. 33379/96, Klein ./. Deutschland, Rn. 42).
Andererseits kann ein ständiger Rückstand infolge chronischer Überlastung nach dieser Rechtsprechung auch beim Bundesverfassungsgericht eine überlange Verfahrensdauer nicht rechtfertigen (EGMR…, Urteil vom 25. Februar 2000, Nr. 29357/95, Gast und Popp ./. Deutschland, Rn. 78; Urteil vom 27. Juli 2000, Nr. 33379/96, Klein ./. Deutschland, Rn. 29, 43).
aa) Der verfassungsrechtlich in Art. 2 Abs. 2 Satz 2 GG verankerte Beschleunigungsgrundsatz in Haftsachen (vgl. BVerfGE 46, 194 ), der das gesamte Strafverfahren umfasst (vgl. EGMR…, Urteil vom 31. Mai 2001 - 37591/91 -, NJW 2002, S. 2856 f.; Urteil vom 27. Juli 2000 - 33379/96 -, NJW 2001, S. 213 f.;… Urteil vom 25. Februar 2000 - 29357/95 -, NJW 2001, S. 211 f.; BVerfGE 46, 17 ; 63, 45 ;… Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 22. Februar 2005 - 2 BvR 109/05 -, StV 2005, S. 220 ;… Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 23. September 2005 - 2 BvR 1315/05 -, NJW 2005, S. 3485 ;… Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 5. Dezember 2005 - 2 BvR 1964/05 -, StV 2006, S. 73 ;… Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 29. Dezember 2005 - 2 BvR 2057/05 -, StV 2006, S. 81 ), verlangt, dass die Strafverfolgungsbehörden und Strafgerichte alle möglichen und zumutbaren Maßnahmen ergreifen, um die notwendigen Ermittlungen mit der gebotenen Schnelligkeit abzuschließen und eine gerichtliche Entscheidung über die einem Beschuldigten vorgeworfenen Taten herbeizuführen (vgl. BVerfGE 20, 45 ; 36, 264 ).
bb) Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte verpflichtet Art. 6 Abs. 1 EMRK die Konventionsstaaten dazu, ihr Gerichtswesen so einzurichten, dass die Rechtssachen innerhalb angemessener Frist entschieden werden können (EGMR, Urteil vom 27. Juli 2000, Beschwerde-Nr. 33379/96, Klein ./. Deutschland, Rn. 42).
Das gilt grundsätzlich auch für Verfahren, die vor einem Verfassungsgericht geführt werden und deren Ergebnis für den Ausgang eines fachgerichtlichen Rechtsstreits entscheidend sein kann (EGMR, Urteil vom 27. Juli 2000, Beschwerde-Nr. 33379/96, Klein ./. Deutschland, Rn. 29).
Insbesondere kann ein ständiger Rückstand infolge chronischer Überlastung nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte auch beim Bundesverfassungsgericht eine überlange Verfahrensdauer nicht rechtfertigen (EGMR…, Urteil vom 25. Februar 2000, Beschwerde-Nr. 29357/95, Gast und Popp ./. Deutschland, Rn. 78; Urteil vom 27. Juli 2000, Beschwerde-Nr. 33379/96, Klein ./. Deutschland, Rn. 43).
Dies sind vor allem die Natur des Verfahrens und die Bedeutung der Sache (vgl. BVerfGE 46, 17 ), die Auswirkungen einer langen Verfahrensdauer für die Beteiligten (…vgl. BVerfG, 1. Kammer des Ersten Senats, NJW 1997, S. 2811 ), die Schwierigkeit der Sachmaterie, das den Beteiligten zuzurechnende Verhalten, insbesondere Verfahrensverzögerungen durch sie, sowie die gerichtlich nicht zu beeinflussende Tätigkeit Dritter, vor allem der Sachverständigen (…vgl. BVerfG, 1. Kammer des Ersten Senats, NJW 2001, S. 214 ; vgl. auch EGMR, NJW 2001, S. 213 f.).
In vergleichbarer Weise verpflichtet Art. 6 Abs. 1 EMRK nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte die Konventionsstaaten dazu, ihr Gerichtswesen so einzurichten, dass die Rechtssachen innerhalb angemessener Frist entschieden werden können (EGMR, Urteil vom 27. Juli 2000, Nr. 33379/96, Klein ./. Deutschland, Z. 42, NJW 2001, S. 213;… BVerfG, Beschluss der Beschwerdekammer vom 30. August 2016 - 2 BvC 26/14 - Vz 1/16 -, juris, Rn. 19).
Zwar kann nach dieser Rechtsprechung ein ständiger Rückstand infolge chronischer Überlastung auch beim Bundesverfassungsgericht eine überlange Verfahrensdauer nicht rechtfertigen (EGMR…, Urteil vom 25. Februar 2000, Nr. 29357/95, Gast und Popp ./. Deutschland, Z. 78, NJW 2001, S. 211 ; Urteil vom 27. Juli 2000, Nr. 33379/96, Klein ./. Deutschland, Z. 29 und 43, NJW 2001, S. 213 ;… BVerfG, Beschluss der Beschwerdekammer vom 30. August 2016 - 2 BvC 26/14 - Vz 1/16 -, juris, Rn. 27 f.).
bb) In vergleichbarer Weise verpflichtet Art. 6 Abs. 1 EMRK nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte die Konventionsstaaten dazu, ihr Gerichtswesen so einzurichten, dass die Rechtssachen innerhalb angemessener Frist entschieden werden können (EGMR, Urteil vom 27. Juli 2000, Nr. 33379/96, Klein ./. Deutschland, Z. 42, NJW 2001, S. 213).
Zwar kann nach dieser Rechtsprechung ein ständiger Rückstand infolge chronischer Überlastung auch beim Bundesverfassungsgericht eine überlange Verfahrensdauer nicht rechtfertigen (EGMR…, Urteil vom 25. Februar 2000, Nr. 29357/95, Gast und Popp ./. Deutschland, Z. 78, NJW 2001, S. 211 ; Urteil vom 27. Juli 2000, Nr. 33379/96, Klein ./. Deutschland, Z. 29, 43, NJW 2001, S. 213 ).
Dies sind vor allem die Natur des Verfahrens und die Bedeutung der Sache (vgl. BVerfGE 46, 17 ), die Auswirkungen einer langen Verfahrensdauer für die Beteiligten (vgl. BVerfG, 1. Kammer des Ersten Senats…, Beschluss vom 6. Mai 1997, NJW 1997, S. 2811 ), die Schwierigkeit der Sachmaterie, das den Beteiligten zuzurechnende Verhalten, insbesondere Verfahrensverzögerungen durch sie, sowie die gerichtlich nicht zu beeinflussende Tätigkeit Dritter, vor allem der Sachverständigen (vgl. BVerfG, 1. Kammer des Ersten Senats…, Beschluss vom 20. Juli 2000, NJW 2001, S. 214 ; vgl. auch EGMR, Urteil vom 27. Juli 2000, NJW 2001, S. 213).
Unter Bezugnahme auf die Rechtssachen G. und P../. Deutschland (Individualbeschwerde Nr. 29357/95, ECHR 2000-II) sowie K../. Deutschland (Individualbeschwerde Nr. 33379/96, 27. Juli 2000) stellte das Bundesverfassungsgericht fest, dass auch ein ständiger Rückstand von Fällen vor den Verfassungsgerichten eine überlange Verfahrensdauer nicht rechtfertigen könne.
EGMR, 26.09.2002 - 45448/99
EGMR, 11.10.2001 - 38073/97
H.T. v. GERMANY
EGMR, 17.05.2001 - 45835/99
EGMR, 08.02.2001 - 47792/99
RODRIGUEZ VALIN contre l'ESPAGNE
https://dejure.org/1998,32358
EKMR, 14.01.1998 - 33379/96 (https://dejure.org/1998,32358)
EKMR, Entscheidung vom 14.01.1998 - 33379/96 (https://dejure.org/1998,32358)
EKMR, Entscheidung vom 14. Januar 1998 - 33379/96 (https://dejure.org/1998,32358)
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https://dejure.org/1999,22737
EGMR, 09.12.1999 - 33379/96 (https://dejure.org/1999,22737)
EGMR, Entscheidung vom 09.12.1999 - 33379/96 (https://dejure.org/1999,22737)
EGMR, Entscheidung vom 09. Dezember 1999 - 33379/96 (https://dejure.org/1999,22737)
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References: Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 2
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6