Source: http://www.grundeinkommen.ch/ist-ein-grundeinkommen-finanzierbar/
Timestamp: 2016-05-29 09:29:34+00:00

Document:
Ist ein Grundeinkommen finanzierbar?	Allerdings! Wir müssen uns nur vergegenwärtigen, dass wir erstens ja auch schon heute alle Menschen in unserem Land ernähren und dass zweitens alle zur Zahlung eines bedingungslosen Grundeinkommens erforderlichen Geldströme schon heute fließen.
– 55 Milliarden
= 153 Milliarden
Comments	lars
25. Mai 2016 - 18:30	Wie viel würde nach Einführung des BGE jemand total erhalten, der jetzt ein 50%-Teilzeitpensum hat und dafür 2’500 CHF pro Monat erhält? Von wem erhält er was, und was zahlt sein Arbeitgeber an wen?
Antworten	ninola
24. Mai 2016 - 11:11	die die daführsins sind spassten
Antworten	Popa
19. Mai 2016 - 15:09	Der Grundgedanke ist der einzig richtige, nur hat man mit dieser Initiative das Volk etwas überrennt. Man hätte nicht so offensiv vorgehen sollen. Daher ist die Initiative zum scheitern verurteilt. Man hat das Volk zwar zum denken angeregt, allerdings kommen zu viele Fragen auf die Offen bleiben. Naja, nächstes mal klappts!!
Antworten	Stephan Becker
22. Mai 2016 - 14:20	Die Technik schreitet jetzt, nach anfänglichen Widerständen und Verzögerungen, schnell voran bzw. während die Diskussion noch läuft, schaffen die Wirtschaft und die Industrie Fakten (eingebettetes Video beachten):
http://invidis.de/2015/06/automatic-scanning-da-staunt-selbst-die-aldi-kassiererin/
http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Konzern-Diebold-bei-Uebernahme-von-Wincor-Nixdorf-erfolgreich-3151460.html
Welche Arbeitsplätze werden die Gegner des BGE den vielen arbeitslosen Kassiererinnen in fünf Jahren anbieten?
Antworten	David V.
25. Mai 2016 - 07:18	@Stephan Becker
Wer wird das BGE Finanzieren bei den vielen arbeitslosen Kassiererinnen in Jahren?
18. Mai 2016 - 14:33	Die Frage, die sich viele stellen, ist nicht:“Würde ich trotz BGE weiter arbeiten?“ sondern:“Würden ich bei 2500 Franken weniger Lohn weiterhin 40-45 Std. pro Woche arbeiten?“ Vielen wird wohl nichts anderes übrig bleiben als die Lohnkürzung hinzunehmen wenn sie den Lebensstandard erhalten wollen!
Das ist ein Schritt in Richtung Zwangsarbeit. Selbst Proudhon würde sich in seinem Grab umdrehen, würde dieses BGE angenommen.
Die Bezeichnung „bedingungsloses“ Grundeinkommen ist irreführend und trügerisch, da dieses Grundeinkommen überhaupt nicht bedingungslos ist. Jene die Lohnarbeit leisten werden für ihre Leistung weit weniger erhalten als bisher (- 2500 Franken). Wie können da Gewerkschaften mitmachen? Eine weitere Bedingung wäre auch, dass alle, auch die nächsten Generationen, so weiter arbeiten wie bisher, damit die Finanzierung aufrecht erhalten werden kann. Das mag bezweifelt werden. Das „B“GE ist eben nur aus der Perspektive der „Arbeitsverweigerer“ und Sozialromantiker bedingungslos – für alle anderen leider nicht!
Das „B“GE zeigt wie verkommen die Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit heutzutage sind. Es ist die Pervertierung der Wohlstands- und Konsumgesellschaft, wenn ein Teil (Arbeiter) durch massive Lohnkürzungen den bedingungslosen Konsum der restlichen Bevölkerung finanzieren soll. Die einzig wahre soziale Geste die ein Individuum der Gesellschaft bieten kann ist jene, für seinen Lebensunterhalt und Konsum, nach seinen eigenen Möglichkeiten, selbst aufzukommen. Soziale Verantwortung heisst den Behinderten, Kranken und Alten zu helfen und nicht einfach jedem das Selbstverwirklichungs-Paradies auf Kosten der Allgemeinheit zu versprechen. Das hat noch nie funktioniert. Erstaunlich wie viele „Intellektuelle“ sich zum „B“GE hingezogen fühlen. Eigentlich eine Bankrotterklärung unseres Bildungswesens.
Es grenzt an Naivität zu glauben, dass sich mit „B“GE so ziemlich jeder kreativ entfalten wird. Es mangelt unserer Gesellschaft nicht an kreativen Ideen und Gedanken, sondern an Disziplin und Mut zu deren Umsetzung. Sollte nun auch der Druck, die Motivation, weg sein, diese kreativen Einfälle in die Tat umzusetzen wird dies kontraproduktiv sein. Um ein 300-seitiges Buch zu schreiben braucht es eben mehr als nur einen kreativen Gedanken der eine Seite einnimmt. Es braucht vielmehr Disziplin. Wie schon Edison sagte:“Genie ist 1% Inspiration und 99% Transpiration.“ Und genau die 99% an Disziplin brauchen die richtige Motivation, welche durch das „B“GE verhindert wird.
Sollte das „B“GE angenommen werden, so wird es bald nicht nur ein Recht auf Arbeit geben, sondern danach eine generelle Pflicht, und nicht zuletzt einen Zwang zur Arbeit!
Die Menschen werden bald merken, dass das „B“GE, wie jedes von Menschen erdachte System, nur ein künstlich fabriziertes Konzept einer selbstüberschätzten und überheblichen Intellektuellen Elite ist, die Glückseligkeit zentralistisch per Dekret von oben herab auf die Menschheit überstülpen will, dabei aber komplett an der gesellschaftlichen Entwicklung vorbei zielt.
Antworten	Stallnig Manuel
11. Mai 2016 - 01:00	Zu Beginn dachte ich, es wäre ein Hoax um die Leute zu kritischem Denken anzuregen, doch dass es nun zu einer echten Abstimmung kommt, macht mir wirklich in allem Masse Sorgen. Deshalb fühle ich mich verpflichtet, hier meine Sichtweise zu dieser Idee Kund zu tun.
Dieses System kann auf keinen Fall funktionieren!
Es ist mir ein Rätsel wie es so eine Webseite geben kann, die mit aus dem Ärmel gezogener, falscher Mathematik und nicht zu Ende gedachten, teils zusammenhangslosen Meinungsreportagen, dem Volk eine funktionierende Lösung vorgaukeln kann, ohne dass jemand einschreitet.
Wenn jedem Menschen in der Schweiz 2’500.-*12 Monate = 30’000.-/Jahr geschenkt werden sollen, und das von Geburt an bis zum Tod (~85J lang), ohne dass er etwas dafür tun muss, wer soll das finanzieren?
Und woher hat der das Geld?
Na von der Wirtchaft. Mehrheitlich von Steuern und Anlagen davon.
Diejenigen, welche Steuern zahlen, finanzieren das Leben aller, die nicht arbeiten. Je weniger Leute arbeiten, desto weniger Steuern gibt es zum verteilen auf die anderen. Je höher die Steuern, desto weniger Leute wollen arbeiten, und das im Kreis, bis keiner mehr arbeitet. Spätestens dann kann das Grundeinkommen nicht mehr gezahlt werden.
In der Realität würde der ganze Prozess mit Inflation einhergehen und alles ins undenkbare kompliziert machen, aber das ist ein Thema für sich.
Ein erwachsener Mann, der nicht für seine Rente sparen muss, und keine Steuern zahlen muss, kann mit 30’000.- im Jahr ganz gut leben. Eine Wohngemeinschaft kommt auf jedenfall bestens aus. Ein Kind gross zu ziehen wäre allerdings undenkbar, selbst wenn ihm gleich viel zustünde, wie einem Erwachsenen, aber auf Nachwuchs kann man ja verzichten.
Ich bin 100% sicher, dass die Mehrheit der Leute bequem genug ist, sich damit abzufinden.
Leute die bisher undankbare Arbeit machen mussten, finden ihre Erlösung. Wieso soll man sich auch für die paar Franken mehr noch den A aufreissen? Klar, der Mensch braucht etwas zu tun, und es steckt auch ein gewisser Tatendrang in jedem, aber warum schuften, wenn man sich auch irgendwelchen Süchten hingeben kann, ohne jemandem Rechenschaft schuldig zu sein? Die jüngeren Generationen sind momentan generell nicht sonderlich zukunfts-orientiert (Ich selbst mit 25 auch nicht), und ich kann ohne gross Nachzudenken bereits 10 Freunde aufzählen, die solch ein Leben auf jeden Fall mit offenen Armen willkommen heissen würden.
Es funktioniert also bereits nicht, noch bevor die Frage bezüglich Zuwanderung von Ausländern/Asylanten angesprochen wurde. Auf dieser Webseite findet sich ein guter Beschrieb, dass die Gesetze dazu komplett über den Haufen geworfen würden, und weiter kann noch gar nicht gedacht werden.
Mit einem goldenen Löffel im Hintern zu leben, würde jedenfalls jeden einzelnen Menschen auf dem Planeten reizen, der nicht schon genug Geld bis an sein Lebensende hat. Also ein Faktor der auf jeden Fall berücksichtigt werden muss!
Ich sehe bis in fernes Zukunft keine Möglichkeit, wie sich der Staat in solch einer Situation selbst finanzieren könnte. Es ist schlicht weg eine utopische Vorstellung.
Daher muss jeder Mensch, der dazu in der Lage ist, die Kosten seines Lebens, inklusive Kindheit und Rente selbst erwirtschaften, und dabei noch dazu beitragen, diejenigen zu stützen, welche nicht dazu in der Lage sind.
Dem Staatsaparat die Verwaltung des ganzen Geldes zu übergeben, bedeutet ausserdem auch, ihm die Macht dahinter zu geben. Wir wären extrem abhängig. Das alleine ist schon äusserst bedenklich.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto wahnwitziger ist diese Abstimmung. Das Schicksal der gesamten Schweizer Wirtschaft hängt daran. Ich kann mir nicht ausmalen, was es bräuchte, um wieder aufzubauen, was dadurch zerstört werden könnte.
Verantwortlich sind alle die abstimmen, und ich fürchte, dass die Unvernünftigen, Faulen und Gierigen bereits in Massen dazu verlockt sind, sich blind für diesen Wahnsinn zu entscheiden. Das ist das Risiko einer Stimmenenthaltung nicht wert! Absolutes NEIN.
12. Mai 2016 - 14:31	Im Bewusstsein wenig chancen zu haben dich als Angstbürger von einer guten und angstfreien Zukunft zu überzeugen, möchte ich trotzdem einen Punkt aus deiner Argumentation aufgreiffen:
„…Leute die bisher undankbare Arbeit machen mussten, finden ihre Erlösung. Wieso soll man sich auch für die paar Franken mehr noch den A aufreissen?…“
Eine sehr gute Frage die ich mir auch stellen würde. (Und ja, so ganz nebenbei, ich habe mir schon für ein paar Franken den A aufgerissen, freiwillig!)
A) Du verdienst mit dieser undankbaren Arbeit dennoch mehr als die 2500.- Grundeinkommen und deshalb arbeitest du weiter.
B) Du denkst, wegen den paar Franken die ich mehr verdiene reiss ich mir nicht den A auf, ich reduziere meinen Konsum und lebe von 2500.-. Dafür hab ich Zeit selber gesund und günstig einzukaufen und zu Kochen (entlaste die Gesundheitskosten und mein Budget), die Kinder gross zu ziehen (spare die Krippe, Ritalin und Nachhilfelehrer), mit ÖV zu Fuss oder Velo unterwegs zu sein weil ich ja jetzt keinen Stress mehr habe und und und
Das Beste daran, der Arbeitgeber wird gezwungen faire Arbeitsbedingungen zu schaffen, wenn er gutes (denkendes) Personal halten will. Vielleicht heisst dann der Verteilschlüssel nicht 1:12 sondern 1:3, Arbeiter – Kader – Chef.
Die Welt ist im Wandel, sowieso. Die Frage ist handeln wir aus einer Angsthaltung und versuchen den Wandel aufzuhalten oder gehen wir von den Möglichkeiten aus und handeln mutig und Zukunftsorientiert.
Also, wovor sollen wir Angst haben???
18. Mai 2016 - 15:56	Lieber matthias
Du hast die wahrscheinlichste Lösung vergessen:
C) Schwarzarbeit.
Übrigens hat auch der Arbeitgeber diese Möglichkeit. Das System ist also zum Scheitern verurteilt, da die Produktivität nach der anfänglichen Euphorie ins bodenlose fallen wird.
Antworten	Stephan Becker (Deutschland)
17. Mai 2016 - 14:28	Wir müssen unser Menschenbild ändern, weil wir meistens schlecht über andere Leute denken. Dieser Vortrag eines niederländischen Journalisten
erklärt nicht nur, dass es falsch ist schlecht über andere Menschen zu denken, sondern dass es sogar um ein Mehrfaches billiger ist für die Gesellschaft, wenn man armen Menschen genügend Geld für ein menschenwürdiges Leben gibt!
Auch in einigen Erziehungsratgebern herscht oft noch die Meinung vor, dass man Kindern zu guten Menschen erziehen muss, dass man sie diszplinieren muss, damit sie erfolgreich im Leben stehen können. Das ist auch komplett falsch. Man muss Kinder nicht disziplinieren. Im Gegenteil. Man muss vor allem verhindern, dass sie die Lust am Lernen trotz Schule und Erziehung nicht verlieren!
Eltern müssten ihre Kinder nicht mehr in Erziehungseinrichtungen abgeben, sondern könnten sich selber um ihre Kinder kümmern!
Antworten	Moresi
7. Mai 2016 - 16:12	Die Idee des Grundeinkommens ist interessant. Immerhin habe ich noch viele Zweifeln, weil die Finanzierung nicht sehr klar geregelt ist. Aber nehmen wir jetzt an, dass die Finanzierung am Anfang gewährleistet ist…
2500 CHF im Monat pro Person ist nicht wenig. Eine Person ist dann nur interessiert zu arbeiten, wenn man mehr verdient. Diese Grenze wird bei 7000 CHF/Monat sein (wegen Steuern, Ausgaben, Zeit, usw). Das würde bedeuten, dass die KMUs (95% der Firmen) einen min Lohn von 7000 CHF für irgend einen Job ausgeben müssen? Und die Teilzeitjob? Werden Diese sehr wahrscheinlich auch verschwienden. Die Lohnkosten werden um ca. 30% steigen. Auch wenn die Leute mehr konsumieren, werden sie vielleicht im Ausland mehr einkaufen (weil es billiger ist).
Die Existenz von den KMUs, die direkt das ganze System finanzieren, wird bedroht.
Ich frage mich auch, was die Personen, die das Grundeinkommen bekommen, machen werden…Nebengeschäfte? (aber nicht deklariert?)
12. Mai 2016 - 14:37	wie kommst du auf diese Zahlen?
7000.- im Monat, die meisten Stimmbürger*Innen träumen von so einem Lohn.
Am besten, du gehst von dir aus und spielst das Spiel mal in Gedanken durch. Was brauchst du wirklich, was würdest machen, wie würdest du leben wollen?
1. Mai 2016 - 09:46	Die Schweiz ist das einzige Land der Welt, in dem das BGE einfach einzuführen ist. Das nächste Jahrhundertwerk nach der AHV – unser Land wird damit erneut zum Vorbild für die Weltpolitik. Die Wertschätzung des Menschen wird in den Vordergrund gestellt – das ist die Freiheit in einem demokratischen Staat. Zum Thema Finanzierung auch die AHV war damals für die Gegner nicht finanzierbar – heute ist es das bestfunktionierende Sozialwerk der Welt.
BGE ist echte Soziale Innovation und das braucht die Schweiz, um als kleines Land zu bestehen, das sichert unsere Unabhängigkeit.
Antworten	maribo
26. April 2016 - 16:33	Angenommen ist es nicht eine Strafe für die Menschen welche nur Teilzeitstellen 10 – 40% haben und verdienen unter 2000.- Lohn pro Monat, kann sich nicht mehr Geld dazu verdienen, weil sie unter BGE liegen und ihr Verdienst von Nebenjob abgeben müssen. Müssen solche Menschen die Arbeit verzichten und lieber etwas sinnvolles zu beschäftigen. Wäre es nicht eine Überlegung bis zu einer Grenze von Beispiel 4000.- Lohn pro Monat inkl. BGE (damit die Menschen ihr Existenz aufbauen können) muss man nichts abgeben. Da ergibt sich den Sinn die Menschen zu motivieren zu arbeiten gehen. So müssen die Menschen nicht gleich eine Stelle ab 60% suchen müssen, was darunter liegt gibt keinen Anreiz für kleine Job mehr. Schade für viele Betriebe und kleine Jobangebote.
12. Mai 2016 - 14:44	Gute Überlegung. Die Frage auch, wie sieht’s für Saisoniers aus? z.b. Skilehrer verdienen oft ein paar Wochen viel, dann wieder wenig bis nichts.
Ich gehe davon aus, dass diese Fragen erst in der Umsetzung geklärt werden? Oder gibt es bereits Ideen?
Antworten	Rolf Stalder
21. April 2016 - 10:03	Denke nicht, dass das funktioniert: Gerade Hausfrauen und auch teilzeitarbeitende Mütter würden sehr viel kosten.
Meine Frau arbeitet z.B. nicht – da wäre das BGE natürlich wunderbar, denn unter dem Strich hätten wir einfach 2500 CHF mehr Einkommen pro Monat.
Ein solches System würde leider auch „Minderleister“ anziehen: 4 Personen in einer Wohnung kommen mit 10’000 CHF gut durch’s Leben.
Die AHV würde abgeschafft, das ginge in etwa auf, allerdings würde so nicht jeder sogar mehr als die derzeitige „Maximalrente“ bekommen? Woher kommt dieses Geld.
Es sieht schon jetzt so aus, dass zusätzliche Finanzierung nötig sein könnte – wenn wir einfach die MWST erhöhen, bleibt dann einfach auch weniger Geld.
Schlussendlich wäre es bei einer so hochkomplexen Umfinanzierung schlicht unmöglich, die Folgen wirklich abzusehen – da werden und wurden schon bei viel weniger komplexen Systemen gravierende Fehler gemacht.
Darum: So sympathisch mir der Grundgedanke ist: Ich glaube nicht, dass das kollektive Verantwortungsbewusstsein in der Gesamtbevölkerung schon genug hoch ausgebildet ist, dass dieses System funktionieren könnte – leider.
Antworten	Beat Schmid
21. April 2016 - 08:35	Was passiert mit der AHV, wenn ich als Rentner in einem anderen Land leben möchte!! GEK nur für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Über 40 Jahre AHV einbezahlt und erhalte dann nichts mehr???
19. April 2016 - 10:39	Nehmen wir an ich habe ein Restaurant und hole mir zu 20% einen Studenten im Stundenlohn der so auf 700 CHF/Monat kommt.
Habe ich das richtig verstanden dass das pro Monat ein Zusatzverdienst von ca 200 CHF wäre?
Dann ergäbe das für den Studenten 2700 Pro Monat
Finde ich dann Mitarbeiter die bei 100% Pensum nur 3500.- also nur 800 CHF mehr als der 20% arbeitende Student verdienen? 5 mal mehr Arbeiten für nur 1.3 mal mehr Lohn bei gleicher Arbeit?
Antworten	Sylvia Oldenburg-Marbacher
20. April 2016 - 20:42	Lieber Rolf, ich denke Teilzeitjobs gäbe es in der Form nicht mehr. Jeder würde sich selbstverständlich überlegen, wieso er Teilzeit arbeiten soll, wenn er sowieso 2500.- kriegt. Die Frage ist, welche Auswirkung hätte das auf das System? Dann wärst du mit deinem „hypothetischen“ Restaurant vermutlich gezwungen einen Vollzeit-Job mit relativ guter Bezahlung anzubieten 😀 Frag mich jetzt bitte nicht, ob ich das gut oder schlecht finde, ich weiss es noch nicht 😉
18. April 2016 - 20:58	Hallo Leute
Ich finde die Idee grundsätzlich sehr interessant. Für mich als teilzeitarbeitende Mutter würde sich dann die Frage stellen, ob ich das noch tun soll. Ich hätte mit dem bedingungslosen Grundeinkommen mehr, als wenn ich arbeite. Viele Teilzeit-Jobs würden also wegfallen. Vielleicht wäre das auch gut für das System, das gäbe Menschen, die gerne überhaupt einen Job hätten eine Chance und ich könnte mich um Kind und Weltfrieden kümmern.
http://www.amazon.de/The-Journalist-Sylvia-Oldenburg-Marbacher-ebook/dp/B01BEESQII/ref=cm_cr_pr_product_top?ie=UTF8
Wie seht ihr das? Was sind eure Gedanken zu Teilzeit-Jobs diesbezüglich?
Antworten	Bernhard Portmann
10. Mai 2016 - 16:11	Die Idee ist sehr interessant. Frauen, alleinerzihend sind und nicht mehr verdiehnen als das BGE, könnten so ihr Kind / ihre Kinder selber erziehen. Die Hausfrauen, die arbeiten möchten, damit auch sie etwas andere Luft schnappen können, könnten weiterhin Teilzeit arbeiten.
Aber ist es nicht von Nöten, weiterhin Teilzeit zu arbeiten, wenn die Hausfrau später wieder arbeiten möchte?
Die die arbeiten möchten könnten dies dass sehr gerne machen.
Ich weiss nicht wie die Sozialabgaben heute aussehen, wieviel jemand erhällt, der Arbeitslos ist… aber vieleicht müssten es 2000.- anstelle von 2500.- sein.
Antworten	Patrick Vögelin
14. April 2016 - 12:15	Liebe Initianten
Ich möchte gewisse Überlegung einbringen die mir sehr wichtig erscheinen, Ich finde die Initiative grundsätzlich richtig aber gefährlich. Die Gefahr ist dass das Grundeinkommen von der Neoliberalen/ Konservativen Regierung zerfleddert wird weil sie unformuliert ist .Dann komme ich auf den Betrag zu sprechen und die Folgen für die Sozialwerke zusprechen, wenn man den Betrag von 2500.-nimmt dann die Gefahr das de Sozialleistungen wie IV, EL und SH abfallen was natürlich verheeend wäre denn die 2500.- reichen längst nicht mehr um zu überleben nach meiner Sicht sollte man über den Betrag 4000.- sprechen was eher eine sichere Existenz bedeuten würde und man kann auch so die Kaufkraft stärken was auch wichtig für die Unternehmen wäre.
Antworten	juerg wyss
15. April 2016 - 09:32	was du in deiner überlegung nicht siehst, wenn man ein bge hat, braucht es keine iv, keine ahv, kein sozialamt, da sich diese institutionen bei einem bge erübrigen. bge ist in jedem fall mehr als rente oder sozialhilfe, el ist die einzige institution, wo man sich gedanken drüber machen kann. die könnte bei ökonomischen denken evtl unser heutiges rentensystem ersetzen für typen, die eine motivation suchen, dass sich nicht jeder mann frau zur ruhe setzt.
15. April 2016 - 09:37	ich vergass zu erwähnen, dass sich die el nicht anhand des einkommens,sondern an den wohn- und krankenkassen kosten orientieren sollten.
6. April 2016 - 12:20	Jetzt mit dem BGE die richtig die vollautomatisierte Zukunft planen!
Antworten	beat aegler
3. April 2016 - 14:03	„wir brauchen leute wie diese initianten, welche die sache von grund auf neu denken!“ (adolf muschg, schriftsteller)
„die schweiz tut sinnvolles, wenn sie das bedingungslose grundeinkommen einführt!“
(joseph e. stiglitz, international hoch geachteter ökonom)
„entlastung des staates!“ (albert wenger, investor via twitter)
„rationalisierungsgewinn!“ (prof. theo wehner, arbeitspsychologe, eth zürich)
„ein bedingungsloses grundeinkommen ist ein weg, den ich stark befürworte“ (christopher pissarides, prof. für arbeitsmarkt-ökonomie & nobelpreisträger)
„bürokratie erübrigt sich!“ (claus offe, soziologe, humboldt uni berlin)
„das grundeinkommen hat sich für mich als eine notwendigkeit ergeben aus meinen betriebswirt- schaftlichen erfahrungen in der übertragung auf die volkswirtschaft!“ (götz. w. werner, unternehmer)
„zeitgemässes bürgerrecht!“ (peter ulrich, ökonom, uni st.gallen)
„besser als jede politische partei!“ (richard david precht, schriftsteller)
„jenseits von sanktionen und subventionen!“ (sascha liebermann, soziologe)
„freiheit für kreative ideen aller!“ (beat aegler, luo.ch)
Antworten	Eric Manneschmidt
30. März 2016 - 12:39	Eure Rechnung ist nach wie vor angreifbar.
Das Problem ist, dass Ihr haufenweise Einkommen zur BGE-Finanzierung heranzieht, das Ihr in der Praxis so nicht steuerlich zu fassen bekommt:
Schon die Erwerbseinkommen bis zur Höhe des BGE komplett einzuziehen funktioniert nicht, weil es den Niedrigeinkommensbereich komplett kaputt macht. Vermutlich geht das in der Schweiz (wie in Deutschland) auch rechtlich gar nicht.
Erst recht unmöglich ist es, die privaten Transfereinkommen wegzubesteuern (um sie durch ein staatliches BGE zu ersetzen).
Wichtig wäre zu unterscheiden zwischen zwei verschiedenen Fragestellungen:
1. Ist das BGE grundsätzlich finanzierbar?
2. Was muss konkret im Steuersystem verändert werden?
Zur Finanzierbarkeit ist die Produktivität entscheidend, also dass genügend Waren und Dienstleistungen hervorgebracht werden, um die wesentlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Geld ist da völlig irrelevant.
Für konkrete Finanzierungsvorschläge/Steuerkonzepte ist im Detail zu antizipieren, welche Auswirkungen sie auf den Erwerbsarbeitsmarkt, die Vermögensverteilung, den Naturverbrauch, die Möglichkeiten der Steuervermeidung usw. haben können – und wie sie konkret administriert werden sollen.
Das leistet Eure (Milchbüchlein-)Rechnung hier nicht, m.E. wäre es sinnvoller, auf Zahlenspiele zu verzichten. Dass das BGE an sich finanzierbar ist, wenn es von einer Mehrheit der Bevölkerung gewollt wird, steht außer Frage. Finanzierungsrechnungen zu verbreiten, die am Ende so gar nicht stimmen, schadet der Sache.
3. April 2016 - 13:19	@ eric manneschmidt: sie mögen wohl ein sehr begnadeter banker, buchhalter, rechner oder was auch immer sein. sie wiederum blenden aus, dass wir gar keine andere wahl haben (übrigens wurde auch die idee ahv „damals“ ähnlich belächelt, wie nun das BGE!), denn durch die volldigitalisierung der globalen wirtschaft, weiterer krasser effizienzsteigerungen, vollautomationen und robotics-tech werden in ch und eu bis ca 2030 – das ist in 14 jahren! – rund 40% aller jetzigen arbeitsplätze verschwinden und zwar genau dort, wo das BGE am dringendsten benötigt wird. viel glück mit ihrer teilsicht 😉
Antworten	Pius Lischer
18. April 2016 - 15:24	Wir finanzieren das BGE mit Lenkungsabgaben und vergessen alle Steuern.
18. April 2016 - 15:32	Hallo Eric
Das Grundeinkommenm muss mit Lenkungsabgaben finanziert werden. Das ist genau berechenbar.
Antworten	McWide
27. März 2016 - 13:55	Habe zwei Fragen:
1. Überlegung ist doch falsch, das Produkte billiger werden. Denn der Lohn von jemanden bleibt ja gleich. Er bekommt vorher 7000 Franken und nachher immer noch 7000.– Daher wird es keinen Standortvorteil geben.
2. Wer bekommt Grundeinkommen? Alle die hier Leben? Würde das nicht ein riesiger Anziehungseffekt auslösen und darum die Mieten steigen?
Antworten	Jean-Pierre Bersier
22. März 2016 - 13:40	Wie die meisten anderen Kommentatoren, halte ich auch nichts von der Finanzierung durch die Mehrwertsteuer.
Andererseits ist das neu aufgekommene Argument der Spekulationsmikrosteuer interessant. Denn es sind auch Ausländische Investoren, welche mit Schweizer Aktien handeln.
Als weiteres Argument für ein Grundeinkommen ist, dass dadurch die Lohnkosten der Firmen zwischen 20% (Industrie) und 50% (Verkauf und Gastro) sinken, was die Wettbewerbsfähigkeit stark erhöhen und den starken Franken zur Nebensache machen würde. Im Gegenteil. Die Preise würden so weit sinken, dass es ein Vorteil sein würde, in der Schweiz zu produzieren.
Auch die Lebensmittelpreise in der Schweiz würden sinken, da die Lohkosten tiefer sind und daher auch auf die Preise wirken würden.
Das gleich gilt in der Tourismusbranche, welche immer als Problem angibt, dass die Löhne zu hoch seien.
Dies ist jedenfalls meine Überlegung. Ich lasse mich gerne mit guten Argumenten vom Gegenteil überzeugen.
3. April 2016 - 13:37	sehr schön herr bersier
zu meinem konter an herr manneschmidt gesellt sich (nach den sehr erfolgreichen „micro-krediten“, die nichts mit dem BGE zu tun haben, ausser das wort „micro“!) nun die „micro-spekulationssteuer“, die im promillebereich so extrem tief sein wird, dass keine mega-firma die schweiz verlassen wird (es lohnt sich nicht! 😉
die microsteuer wird nach dem motto „mega-viel kleinmist = grossmist!) „das benötigte restgeld zufinanzieren“! 🙂
Antworten	Pingback: Ist den Grünen das BGE nicht sozialistisch genug? | zettel*kasten	Eric Manneschmidt
18. Januar 2016 - 15:45	Fatal ist hier wieder die Mehrwertsteuer-Ideologie. Damit macht Ihr Eure eigene Arbeit kaputt und lenkt die Diskussion weg vom Grundeinkommen hin zu einer Steuerreform, die wirklich abseitig ist und das BGE potentiell allen ökonomisch versierten und politisch informierten Menschen entfremdet.
Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ohne jeden Zweifel finanzierbar, aber die Mehrwertsteuer kann dabei keine entscheidende Rolle spielen. Die Gründe dafür finden sich u.a. hier:
Ich glaube übrigens auch, dass Ihr Euch keinen Gefallen getan habt mit der Nennung eines konkreten Betrages (2.500 CHF), der dann aber irgendwie doch nicht gelten soll – für die Abstimmung. Das wirkt sehr unklar und keineswegs integer.
3. April 2016 - 13:29	herr manneschmidt
1.) braucht es einen konkreten betrag (nicht bindender vorschlag!), um überhaupt beispiele rechnen zu können.
2.) weil JEDEr plötzlich min. 2500.- hat, auch arbeitslose, studenten etc. gibt es wesentlich mehr mwst. einnahmen, das BIP steigt, die leute sind weniger im anschaffungsstress (leisten mehr freiwilligenarbeit!) und überhaupt, jedeR einigermassen orientierte schweizerIn weiss, dass bei der direkten demokratie das fein-tuning einer volksinitiative von unserer regierung ausgearbeitet wird. es geht bei der abstimmung nur um die grundsatzfrage (systemwechsel von superkompliziert auf einfach und genial). alles andere ist eine frage des wollens und willens 🙂
Antworten	Pingback: Bedingungsloses Grundeinkommen – revolutionär! | OneCoin – Die neue Kryptowährung	Sebastian Schmidz
20. August 2015 - 01:40	„Die meisten Menschen würden sich Freizeit-Aktivitäten wie Freunde treffen, telefonieren oder in die Stadt gehen widmen. Glauben sie mir: Schon heute konsumieren Menschen in der Schweiz unglaublich viel Freizeit, und viele arbeiten nur noch 50% oder 60%.“
Und was machen die Leute, wenn sie in die Stadt gehen? Geld ausgeben. Einzelhandel und Gastronomie würden sich freuen. Freizeit hat ja ökonomisch nicht nur Nachteile, wenn man bedenkt, dass ganze Wirtschaftszweige davon leben.
3. April 2016 - 13:53	herr schmidz
bitte nicht theoretisieren.
es gibt immer mehr menschen, die die sinnlosigkeit der heutigen wirtschaft erkennen und entsprechend handeln. wachstum auf biegen und brechen in einer welt, die nach dem auspressen der letzten 50 jahre nicht mehr mitwachsen kann und darf, an allen ecken ächzt und stöhnt!
die kümmern sich in ihrer freizeit (mit teilzeitjobs) lieber um ernsthaft sinnvolles, bez.weise freiwilligenarbeit, auch wenn sie mit diesen bedürfnissen und herzblut nichts am hut haben! 😉
fakt ist: im nov. 2015 wurde im rahmen einer telefonischen mehr-themen-befragung 1076 stimmberechtigte der deutsch- & westschweiz vom meinungsforschungsinstitut demoscope befragt: nur 2% würden bestimmt aufhören zu arbeiten (und demnach das machen, was sie verallgemeinern!). 54% würden sich weiterbilden. 53% nähmen sich mehr zeit für die familie. 22% würden sich selbstständig machen. 35% würden nachhaltiger konsumieren. 59% der unter 35-jährigen glauben, dass das BGE irgendwann eingeführt wird. letzteres sagt auch einiges aus. die jungen sind näher an der realität!
freiheit für die ideen aller. lebenswerteres leben!
10. Juni 2015 - 15:39	Guten Tag
Die Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens übt eine grosse Faszination für mich aus: Wie können erwachsene Menschen glauben, dass aus dem Hut gezauberte Beträge verschoben werden können. Das BGE ist eine wahnsinnige Umverteilungsmaschinerie, die Finanzierung so schnell über die Mehrwertsteuer, wie sie sich die anthroposopischen Initiaten vorstellen, ist unrealistisch um nicht zu sagen unmöglich.
Die Finanzierung über die Mehrwertsteuer ist aus mehreren Gründen nicht erreichbar:
1. Bei so hohen MWSt von 60% und höher haben alle, das heisst Produzenten und Konsumenten einen Anreiz die Steuer zu umgehen. Wenn man sich irgendwie einigen kann ein um 60% günsitgeres Auto zu kaufen oder ein Auto verkaufen zu können, werden sich Händler und Konsumenten ausserhalb der staatlich kontrollierten Marktplätze einigen. Um dies zu unterbinden müssten sie die steuerpolizeilichen Massnahmen extrem ausbauen: die im besten Falle eingesparten Staatsausgaben (aber das wollen Sie ja auch nicht), würden durch diese Massnahmen sicherlich wieder wegfallen. Eine so grosse Polizeiflotte riecht schon sehr nach einem Polizeistaat mit den aus der dystopischen Literatur zur Gegenüge bekannten Eigendynamik von Macht und Gewalt. So genannte SS-„Einsatzgruppen“ gab es im zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite, die auf sich selbst gestellt Massaker in Polen und der Ukraine anrichteten. Es ging dabei um die Mordeslust und die Lust an Gewalt, Folter und Vergewaltigung.
Auch in der ehemaligen Sowjetunion und der DDR gab es eigenmächtige Polizeien, die Dissidenten auslöschten oder in Umerziehungslager in Sibiren gesteckt wurden.
Wer sagt ihnen denn, dass es in der Schweiz nicht zu ähnlichen Phänomenen kommt? Wer nicht bereit ist, die 60% Mehrwertsteuer zu zahlen wird in Umerziehungs- oder Vernichtungslager gebracht.
2. Wenn wir auf polizeiliche Massnahmen verzichten, werden alle versuchen möglichst viel in die Schweiz zu schmuggeln. Man müsste daher wieder die Grenzkontrollen rauffahren, nur noch viel extremer als im Kalten Krieg. Wenn wir darauf verzichten, werden die Grenzregionen einen 160% Anstrum von Mittelländern verzichten, die Städte Basel-Stadt, Genf und Schafhausen zu richtigen Metropolen, mit stundenlangem Stau. Man hätte eine Woche für ins nahe Ausland und zurück zu fahren um einen Wocheneinkauf zu erledigen, was man dann ja vielleicht könnte, da eh niemand mehr einer geregelten Arbeit nachgeht.
Zudem werden viele Firmen abwandern, welche aufgrund dieser rigorosen Steuerpflicht nicht mehr in der Schweiz tätig sein können oder wollen. Die Mehwertsteuer gilt auch für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe: Die werden nicht einfach billiger, sondern teuer. Der Wirtschaftsstandort Schweiz bricht schon nur aufgrund der wegziehenden Unternehmen zusammen.
Die Anreize Verstösse gegen diese totalitär hohen Steuern zu begehen werden enorm sein. Das heisst sie brauchen auch enorm hohe Abschreckungen für diejenigen, die dagegen verstossen. Sehen sie nach Iran: die sind Meister darin sich grausame Strafen auszudenken: Hände mit dem Schwert abgetrennt, Steinigungen, Enthauptungen: alles das müsste man wieder einführen (sehe George Carlin für eine komediantische Aufarbeitung der Todesstrafen).
Nein: das Grundeinkommen kann nicht funktionieren: einfach aus dem Grund, dass eine solche enorme Steuerlast nur mit massiven Droh- und Gewaltgebärden eingetrieben werden kann. Ich würde sogar sagen, dass das Grundeinkommen etwas Kriminelles ist! Im Grundeinkommen ist zwar für alle gesorgt aber es gibt keine Freiheit sich vom Zwang Abgaben zu zahlen zu befreien. Entweder bezahlt man mit Geld oder aber mit seinem eigenen Blut!
Solche Schreckensszenarien sind zum Glück reine Spekulation, waren aber in Nazi-Deutschland und der Sowjetunion, China und Kambodscha harte Realität. Ihr Grundeinkommens-Vertreter wisst nicht auf was ihr euch da einlassen wollt, dann seid ihr nur Vollidioten. Wenn ihr es aber wisst, dann seid ihr böse und kriminell und ich bekämpfe euch bis zum Letzten!
Antworten	Robert Basler
14. Juni 2015 - 15:17	Oh mein Gott, bei so einer paranoiden Wahrnehmung würde ich mich morgens wahrscheinlich nicht mehr aus dem Bett trauen. Ihr Vertrauen in das Volk scheint nicht das beste zu sein, und hier geht es eben genau darum: Vertrauen. Natürlich kann man immer alles verbieten, zensieren, kontrollieren, bestrafen, aber dabei geht unsere Freiheit verlohren. Wir sollten anfangen wieder Pioniere zu werden, und uns nicht die ganze Zeit in unserem Wohlstand wälzen. So lernt der Schweizer nie etwas! Wir sind keine Kinder mehr!
Ihre Vergleiche sind einfach lächerlich… Schon mal alleine der SS-Vergleich zeigt das sie wohl ziemliche psychische Probleme haben, das tut mir Leid für sie. Hatten Sie irgendwas in ihrem Leben dazu beigetragen die Welt zu einem bessern Ort zu machen? Ich denke nicht
Antworten	werner graf
12. Januar 2016 - 16:24	Schade, grosser „Kämpfer“!
30. März 2015 - 23:52	Problematisch an dem Grundeinkommenssystem finde ich vor allem, dass ein solches System im Krisenfall dazu neigt dass sich der Geldbedarf der politischen Lösung und die volkswirtschaftliche Schieflage gegenseitig hochschaukeln.
Wegen des enorm hohen Finanzbedarfs des Grundeinkommens verglichen zu den übrigen Staatsausgaben und -einnahmen (in der Schweiz stünden ja CHF 180 Mrd. fürs Grundeinkommen ca. 200 Mrd. an Staatsausgaben insgesamt gegenüber), wäre bei einer Krise mit einsetzender Massenarbeitslosigkeit die einzig vernünftige Möglichkeit zum Bilanzausgleich, das ausgezahlte Grundeinkommen zu beschneiden. Dies dürfte jedoch gerade zu Beginn einer solchen Situation eine höchst unpopuläre und unfaire Maßnahme darstellen (schließlich triffts das dann diejenigen am härtesten, die gerade ihre Arbeit verloren haben und die zuvor jahrelang fleißig eingezahlt haben). Somit wird mit diesem notwendigerweise „dummen“, weil „bedingungslosen“, Instrument von riesigen Ausmaßen die praktische Möglichkeit verbaut, mit mehreren finanz- und wirtschaftspolitischen Instrumenten flexibel und zielgerichtet auf eine solche Schieflage zu reagieren:
Wenn eine Grundeinkommenssenkung im entscheidenden Zeitpunkt politisch nicht opportun ist, müssen eben alle übrigen Regelungsinstrumente dieser heiligen Kuh untergeordnet werden – das heißt, es müsste mit Schuldenaufnahme, Steuererhöhungen, und/oder der weitreichenden Kürzung von anderen Ausgaben wie etwa für Bildung, Infrastruktur etc. reagiert werden, wenn plötzlich das Steueraufkommen zurückgeht.
Langfristig ergibt sich daraus Inflation, da die Attraktivität des Landes als Wirtschaftsstandort geschwächt wird und gleichzeitig die zirkulierende Geldmenge gegenüber der Warenmenge zunimmt.
Wenn diese Inflation bemerkbar wird, wächst allerdings mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch der öffentliche Druck, den Betrag des Grundeinkommens zu erhöhen um das ursprüngliche Wohlstandsniveau vor der Krise wiederherzustellen. Die Umsetzung dieses Vorhabens, etwa nachdem die ursprüngliche Krise überwunden zu sein scheint, führt aber zwangsläufig dazu, dass der arbeitende Teil der Bevölkerung noch stärker belastet wird – der Anreiz zum Verbleib oder Eintritt in bezahlte Arbeit sinkt; Stellen und Löhne, die unmittelbar nach der Krise noch interessant erschienen, werden plötzlich wieder unattraktiv. Das wirkt sich erneut negativ auf die Produktivität und damit die Warenmenge aus, während die zirkulierende Geldmenge im Vergleich dazu zunimmt.
Dies heizt wiederum die Inflation an, und wenn nun aus welchem Grund auch immer eine weitere Krise hinzukommt, wird es enorm schwierig ohne großen Crash aus dem Zyklus auszubrechen – und ein Crash heißt in diesem Fall: Für einen wesentlichen Teil der Bevölkerung fällt mit einem Schlag das komplette Einkommen weg, wobei in diesem Szenario auch die heute bestehenden sozialen Sicherungsmethoden zugunsten des Grundeinkommens aufgegeben wurden.
Es ist eben in gewisser Weise eine „Alles oder Nichts“-Angelegenheit, und wenn das schiefgeht, dann so richtig.
29. Juni 2015 - 23:12	Dein Denkfehler ist, daß es bei Deinem Szenario immer noch eine Einkommenssteuer-abhängige Steuereinnahme des Staates ist. Das BGE finanziert sich aber aus der Verbrauchssteuer (MwSt.). Dafür ist also keine Erwerbsarbeit notwendig, um Steuer-Einnahmen zu haben. Mit der Ersetzung des Arbeitslosengeldes durch das BGE finde ich das auch ein Gedanke, daß man da ggfs. Übergangslösungen schaffen muß für Leute, die sehr viel verdient haben und eingezahlt und dann arbeitslos werden. – Der Vorteil des BGEs ist aber nach wie vor die Bedingungslosigkeit, auch der „Arbeitslosenhilfe“ sozusagen. D.h. letztendlich ist es ja eben doch nicht so, das ist eben der Fall, daß man Jahrelang einzahlt und dann gut versorgt ist. Man verliert ja aus diversen Gründen seine Ansprüche und ist eben gezwungen möglichst bald wieder in Arbeit zu kommen, weil man eben nicht sein wohlverdientes (und zuvor eingezahltes ) Brot bekommt. (In sofern ist das BGE gerechter, weil es einem nicht suggeriert man würde etwas für sein Geld, teuer erarbeitet und einbezahlt, bekommen, was hinterher nie gehalten wird, denn DAS ist die Realität. Und dann hat man nur zeitlich begrenzt Anspruch auf ein gutes Leben- was ist das denn? Das BGE hätte den Vorteil, daß es für alle gleich ist und zeitlich nicht begrenzt (nach dem Motto entweder Du findest in x Monaten eine Arbeit oder Du kannst verhungern). Die Sozialhilfeempfänger profitieren (und dazu wird man eben schnell-zum Beispiel kriegt man nichts, obwohl man einbezahlt hat, von der Arbeitslosenhilfe, wenn man krank ist und nicht arbeiten kann -auch darum geht es, da ist das BGE eben gerechter, das kriegen alle und kriegt man immer. Am ungerechtesten empfinde ich eben, wenn man jahrelang einbezahlt hat und dann gar nichts kriegt und Sozialhilfeniveau hat, nur weil man wegen Krankheit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht. Das ist doch keine Versicherung. Mal ehrlich, wer würde sowas privat abschließen, bei den Konditionen (und wer würde auch andere Versicherungen wie Unfallversicherungen, abschließen, wenn er wüsste, wie oft die Leistung eben nicht bezahlt wird im Ernstfall, weil auch da so einiges gefordert wird, was man u.Umständen nicht erbringen kann, um einen Anspruch erstmal zu beweisen. Das Zauberwort heißt also nach wie vor bedingungslos- auch wenn ich die Meinung teile, daß man ernsthaft über die auftretenden Realisierungsoptionen nachdenken muß, besonders in der Übergangsphase.
Antworten	BHW
13. Januar 2015 - 19:18	Lieber Herr Fenner
Schon bei der Einführung der AHV haben Leute versucht nachzuvollziehen, wie dies finanzierbar sein soll.
„Das System würde sofort zusammenbrechen“, kamen sie damals zum Entschluss.
Ich bin sicher, viele Rentner sind froh, dass man zu dieser Zeit etwas gewagt hatte.
Fakt ist, dass wir Schweizer eine Mentalität besitzen, bei der ein bGE zu 100% funktionieren würde. Ich glaube kaum, dass es in Teilen Afrikas und anderen Ländern überhaupt möglich wäre. Hier in der CH jedoch, wo Prestige und verbissene Arbeitswut (lesen Sie mal die Schweizer Geschichte) der grösste Teil des Lebensinhaltes ist, werden die meisten Schweizer weiterhin einer Tätigkeit nachgehen. Zumal bei den meisten Schweizern die CHF 2’500.– nicht reichen werden (Prestige, Auto usw.). Was würde denn der Nachbar denken, wenn man nur „faul“ Zuhause sitzen würde? Denken Sie mal nach. Wie viel Schweizer, jung wie alt, machen etwas nur deshalb, um den anderen gerecht zu werden? Für Anerkennung? Somit hat unsere Mentalität und Erziehung also auch Vorteile. Die nämlich, dass wir für ein bGE fähig sind. Leider bin ich aber der Meinung, dass die Mächtigen/Lobbisten (da es sich wirklich um eine Machtverteilung handelt) hunderte von Millionen in die Gegenkampagne einsetzen werden (analog Einheitskrankenkasse-Abstimmung). Sie werden, das können sie mir glauben, sämtliche Aengste gemäss aktuellem Angstbarometer/Statistik auf ihre Plakate schreiben, wie „Job-Verlust“, „Ausländer-Tourismus“, „Kriminalität“, „Wirtschaft wächst nicht mehr“, „Zusammenbruch der Schweiz“ usw. Und da die meisten Wählerinnen sich lieber einschüchtern lassen als selber recherchieren zu gehen und nicht mehr so mutig sind wie damals, wo wir die AHV einführten, schwindet die Chance, dass das bGE durchkommen wird und wir einen enormen sozialen Fortschritt erleben dürfen. Bleiben wir also lieber bei dem technischen Fortschritt in der IT-Branche etc. DAS macht uns und vor allem die Lobbisten glücklich (Ironie). Machen wir es den USA etc. nach (Wachstum um jeden Preis), obwohl wir eigentlich die Schattenseite 1:1 abschauen könnten.
Ich persönlich hoffe auf eine Erziehung mit bedingungsloser Liebe. Eine Erziehung, die auf die richtigen Werte setzt. Nicht die materiellen Werte, sondern die Werte, die jeder Mensch noch in sich trägt und die Werte, die ohne Geld zu kaufen sind. Erst diese Generation braucht dann weder Prestige noch falsche Freunde und wir können uns gesellschaftlich endlich weiterentwickeln.
30. Dezember 2014 - 13:12	Guten Tag,
Ich habe mich lange und andauernd mit der Thematik der Finanzierung eines bedinungslosen Grundeinkommens befasst.
Zuerst muss einmal gesagt werden, dass die Befürworter recht haben: Es ist nicht mehr Geld. Die Nationalbank wird nicht auf einmal mehr Geld drucken als sonst, jedenfalls nicht, solange sie funktioniert und ihren Auftrag die Inflation unter Kontrolle zu halten wahrnimmt. Natürlich ist es aber mehr Geld, das umverteilt werden muss, das heisst das Geld, dass der Bund, oder die Alimentative oder wer auch immer einem schickt am 1. des Monats muss vorher aus dem Kreislauf des Geldzyklus abgeschöpft werden. Das heisst, selbst wenn jeder und jede genau so weiter arbeitet, wie bisher muss der Staat zuerst eine Steuer von den Bürgern erheben, die dann verteilt wird. So weit ich das sehe, sind die Rechnungen des Bundesrates mit einer 100 prozentigen Erwerbssteuer auf die ersten 2500 CHF des Lohnes realistisch. Dies bekommen die Bürger dann zurück, oder erhalten es überhaupt, wenn sie nicht arbeiten. Es ist daher mehr Geld, da nicht alle Bürger dieses Landes überhaupt 2500 CHF erwirtschaften. Das heisst man muss die Beträge, die darüber heraus gehen, bei denjenigen beschaffen, die noch arbeiten. Der Anreiz zu arbeiten sinkt, und die Steuer muss noch mal erhöht werden: ad infinitum oder bis alle Reichen ausgewandert sind.
So, dass ist einmal die Einkommenssteuer. Bei der Mehrwertsteuer, muss man mit enormen Erhöhungen rechnen, wenn man das BGE auschliesslich daraus finanzieren möchte. Realistische Zahlen gehen von einer Erhöhung von 500% – 800% von heutigen Beträgen aus, was einer Quote von 40%-64% entspricht. Das wäre anundfürsich möglich. Denken sie jedoch daran, dass man nun im Ausland viel günstiger einkaufen kann und die Menschen Sachen über eBay aus China einkaufen werden. Der Schmuggel nimmt zu. Die Exportwirtschaft wird Schwierigkeiten haben noch Produkte ins Ausland verkaufen zu können, da die Löhne ceteris paribus NICHT sinken werden.
Persönlich sehe ich den Punkt des Bundesrates nicht, dass durch die MWST-Erhöhung das Arbeitsangebot zurückgehen wird. Was man aber sagen kann ist, dass die Nachfrage und die Kaufkraft der Bürger sinken wird. Man kann sich zwar mehr leisten, die Produkte bleiben aber in den Geschäften sitzen, da sie nimand sich mehr leisten kann, da die MWST eine Aufwärtsspirale der Produktpreise in Gang setzt. Ausserdem müsste die Bundesverfassung erneut geändert werden, da wir dort die Höchstsätze der MWST festgelegt haben.
Der Anreiz eine Arbeit aufzunehmen oder zu halten würde gravierend sinken. Ich postuliere eine Abbrecher-Quote von nahezu 100% für Einkommen unter 8000 CHF. Ich stehe doch nicht auf am Morgen nur um mir ein Handy mehr leisten zu können. 2500 CHF reichen für die meisten Menschen normal aus, was ja auch die Befürworter sagen. 2500 CHF sind eigentlich so gar sehr viel, wenn man die heutigen Renten der IV und AHV betrachtet. Wenn schon heute alles in die IV, Sozialhilfe und Frühpensionierung strömt, wie viel schlimmer wird dann die Situation sein, wenn jeder 2500 CHF in der Tasche hat.
Die meisten Menschen würden sich Freizeit-Aktivitäten wie Freunde treffen, telefonieren oder in die Stadt gehen widmen. Glauben sie mir: Schon heute konsumieren Menschen in der Schweiz unglaublich viel Freizeit, und viele arbeiten nur noch 50% oder 60%. Es ist also ein echtes Bedürfnis der Menschen weniger zu arbeiten, wenn sie dann noch Freunde haben, usw.
Es ist schön zu glauben, dass sich Menschen dann der Altenpflege oder dem Welthungerproblem zuwenden würden. Die Last der Beweise geht jedoch in die Richtung, dass Menschen mehr trinken, mehr essen, mehr Fernsehen und mehr Freunde treffen, wenn sie mehr Freizeit konsumieren können.
Die Wirtschaftsleistung würde empfindlich abnehmen und die Einwanderer kommen zu uns: Wirtschaftstouristen aus Südeuropa und dem Balkan, die hier Ferien machen wollen. Wenn das System dann zusammenbricht, haben die immer noch einen ausländischen Pass und gehen zurück in ihre Heimat.
Der Bundesrat hat recht: Das BGE ist faktisch nicht finanzierbar und es wäre nicht mal dann sinnvoll, wenn es finanzierbar wäre. Die Probleme sind schier endlos, während in der rechten Pro-Waagschale ist, einfach nichts mehr tun zu müssen.
Antworten	Markus Großmann
25. Januar 2015 - 22:49	„Die meisten Menschen würden sich Freizeit-Aktivitäten wie Freunde treffen, telefonieren oder in die Stadt gehen widmen. Glauben sie mir: Schon heute konsumieren Menschen in der Schweiz unglaublich viel Freizeit, und viele arbeiten nur noch 50% oder 60%.“
Klingt sehr gut. Weiter so!
22. November 2014 - 22:04	Das Grundeinkommen wäre schon lange finanziert und das genug Geld da ist auch richtig klar werden die Politiker mit allen Mitteln versuchen das eh schon verdummte Volk mit grundsätzlich falschen Argumenten in ach so so billiger Form zu überzeugen das es nicht finanzierbar ist.
Ich bin als Opfer einer dreisten Sozialfirma die mein Leben bereits zerstört hat dafür das,das BGE so schnell wie möglich kommt ,denn die Sozialmafia in Form von mittlerweilen 400 Sozialfirmen die Menschen aus der Lohnarbeit geschmissen haben und diese zum Nulltarif amtlich versklaven boomt weiter es werden sogar Sozialpreise verliehen mehrere Hunderttausendfranken Jährlich an Unternehmen die Arbeiter gratis malochen lassen ohne Lohn ohne Rechte diese Menschen verlieren ihr Bürgerrecht es wird vollkommen ausgeschaltet.
Zugleich verstossen alle Sozialfirmen gegen die Bundesverfassung und konkurrieren den regulären Arbeitsmarkt, es darf kein 2.Arbeitsmarkt geben dies ist der Tod jeder Lohnarbeit in der Schweiz. Zum vergleich der Deutschen , Harz 4 und die Jobcenter sind genau das Gleiche System 1 Eurojobs bis zum Null Euro Jobs u.s.w.
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