Source: http://www.sv-schwarzerberg.de/verein/satzung/
Timestamp: 2017-07-27 08:30:31+00:00

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Satzung - SV Schwarzer Berg e.V.
Kontakt HauptvereinSV Schwarzer Berg e.V.Jochen SchmidtWeizenbleek 2038112 BraunschweigTel. 0531 / 32 26 99
Geschäftsstelle SV Schwarzer BergMike WalterSielkamp 6e38112 Braunschweig
Vereinssatzung - SV Schwarzer Berg e. V.Satzung 2015 zum Download
§ 1 Name, Rechtsform, Sitz, Geschäftsjahr Der Verein führt den Namen „SV Schwarzer Berg e.V.“. Er ist Mitglied des Landessportbundes sowie der zuständigen Fachverbände in Niedersachsen. Der Verein hat seinen Sitz in Braunschweig und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Braunschweig eingetragen und führt den Zusatz e. V. Die Vereinsfarben sind schwarz/weiß (weißes Trikot, schwarze Hose). Gründungsdatum ist der 18.11.1976. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. § 2 Vereinszweck Der Zweck des Vereins ist, seinen Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten, Sport zu treiben und die sportliche Gemeinschaft zu pflegen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins, mit Ausnahme des Auslagenersatzes oder der Aufwandsentschädigung (Ehrenamtspauschale). Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Der Verein ist frei von parteipolitischen und konfessionellen Bindungen. § 3 Haftung Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch die Versicherungen des Vereins gedeckt sind. Schäden, die durch Eigenverschulden der Mitglieder dem Verein gegenüber hervorgerufen werden, müssen ersetzt werden. § 4 Mitgliedschaft Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person auf Antrag werden. Der Erwerb der Mitgliedschaft muss schriftlich beantragt werden. Für Minderjährige ist die schriftliche Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen. Der Vorstand kann die Aufnahme ohne Angaben von Gründen ablehnen. Der Beschluss über die Mitgliedschaft ist nur rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied die festgesetzte Aufnahmegebühr und den Monatsbeitrag bezahlt hat. Jedes Mitglied kann in beliebig vielen Abteilungen des Vereins Sport betreiben. Die Mitgliedschaftsrechte können nicht an eine andere Person übertragen werden. Die Mitgliederdaten werden im Rahmen der Vereinsverwaltung mittels EDV unter Beachtung des Datenschutzgesetzes gespeichert. § 5 Ehrenmitglieder Personen, die sich besonders um die Förderung des Sports innerhalb und außerhalb des Vereins verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern oder Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Ehrenvorsitzender kann nur derjenige werden, welcher das Amt des ersten Vorsitzenden im Verein ausgeübt und hierbei besondere Verdienste erworben hat. Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder. § 6 Beendigung der Mitgliedschaft Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod des Mitgliedes oder durch Auflösung des Vereins. Sonderkündigungen sind nach Vorstandsbeschluss möglich. Der Austritt ist nur durch Abgabe einer schriftlichen, eigenhändig unterschriebenen Austrittserklärung möglich. Die Austrittserklärung muss bis zum 30. November eines Jahres dem geschäftsführenden Vorstand vorliegen. Dabei ist folgende Bestimmung bindend zu beachten: Auch nach der Kündigung der Mitgliedschaft bleibt das Mitglied bis zum tatsächlichen Ende der Mitgliedschaft dazu verpflichtet, seinen Mitgliedsbeitrag zu leisten. Mit dem Tod einer natürlichen Person oder der Auflösung, Liquidation oder Insolvenz einer juristischen Person endet die Mitgliedschaft automatisch. Rechtsnachfolger haben keinen Anspruch auf eine zeitanteilige Erstattung von Mitgliedsbeiträgen. Mitglieder, die ein Amt im Vorstand oder in den Abteilungen des Vereins innehatten, und deren Mitgliedschaft gemäß Ziffer 2 oder 5 erlischt, haben auf Verlangen des Vorstands Rechenschaft abzugeben. Sie sind verpflichtet, Vereinseigentum sowie alle in Ihrem Besitz befindlichen Aufzeichnungen zurückzugeben. Die Rückgabe ist eine Bringschuld. Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden: wegen erheblicher Verletzungen satzungsmäßiger Verpflichtungen bzw. Verstoßes gegen Ordnungen und Beschlüsse wegen Nichtzahlung von Vereinsbeiträgen trotz Mahnung wegen eines schweren Verstoßes gegen die Ziele und Interessen des Vereins wegen groben unsportlichen Verhaltens oder unehrenhafter Handlungen. Über einen Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Vor der Entscheidung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich gegenüber dem Vorstand zu äußern. Hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist zu begründen und dem Mitglied schriftlich zu übermitteln. Gegen diese Entscheidung ist ein Einspruch innerhalb von vier Wochen nach Zugang beim Vorstand zulässig. Der Vorstand entscheidet endgültig. Über den Einspruch entscheidet der Vorstand innerhalb von sechs Wochen nach Eingang des Einspruchs nach einer Verhandlung, in welcher das ausgeschlossene Mitglied zu hören ist und zu der es mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich einzuladen ist. Im Fall § 5. b erfolgt der Ausschluss ohne vorherige Anhörung des Mitglieds Ansprüche des Vereins bleiben auch nach Ausschluss des Mitglieds erhalten. Ansprüche gegenüber dem Verein müssen binnen sechs Wochen nach Erlöschen der Mitgliedschaft schriftlich geltend gemacht und begründet werden. Der Bescheid über den Ausschluss ist mit Einschreibebrief zuzustellen. § 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind insbesondere berechtigt, durch Ausüben des Stimmrechts an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlungen des Vereins bzw. der für sie zuständigen Abteilungen teilzunehmen nach Maßgabe der Vereinssatzung am Vereinsleben teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu nutzen. Die Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und der weiteren Ordnungen und Bestimmungen des Vereins zu verhalten die Vereinssatzung anzuerkennen und den Zweck des Vereins zu fördern das Ansehen des Vereins zu wahren nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln die gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten die Einhaltung gemeinsamer Wertvorstellungen zu achten dem Verein Änderungen der Anschrift und Kontoverbindung zeitnah mitzuteilen dem Verein die jeweils aktuelle E-Mail-Adresse zeitnah mitzuteilen und damit der Zustellung von Mitteilungen jeglicher Art des Vereins auf diesem Weg zuzustimmen die von der Mitgliederversammlung und Abteilungsversammlung festgesetzten Vereins- und Abteilungsbeiträge mittels SEPA-Lastschriftverfahren zu zahlen. Über Ausnahmen kann der Vorstand auf begründeten Antrag entscheiden. § 8 Beiträge Die Höhe der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge werden auf Antrag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung festgelegt. Die Mitgliedsbeiträge sind bei Fälligkeit im Voraus und unbar durch Abgabe einer Einzugsermächtigung für das Konto des Vereins zu begleichen. Sonderbeiträge/Abteilungsbeiträge können von den Sportabteilungen erhoben werden. Die Höhe wird von der Mitgliederversammlung der Abteilung beschlossen und bedarf der Genehmigung durch den Vorstand. Für Strafen, die von Sportverbänden oder sonstigen zuständigen Instanzen verhängt werden, ist das verursachende Mitglied zahlungspflichtig. Strafgelder sind sofort fällig. Ausnahmen regelt der Abteilungsvorstand. Der Verein ist berechtigt, ausstehende Beitragsforderungen gegenüber einem Mitglied gerichtlich oder außergerichtlich geltend zu machen. Die dadurch anfallenden Kosten und Gebühren hat das Mitglied zu tragen. Der Vorstand ist ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen und darin Einzelheiten zum Beitragswesen des Vereins zu regeln. Bei minderjährigen oder geschäftsunfähigen Mitgliedern haften deren gesetzliche Vertreter als Gesamtschuldner für deren Beitragspflichten. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. § 9 Vergütung der Vereinstätigkeit Die Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der geschäftsführende Vorstand. Gleiches gilt für Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung. Der geschäftsführende Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend sind die vom Vorstand genehmigten Arbeiten. § 10 Vereinsorgane die Mitgliederversammlung der Vorstand § 11 Mitgliederversammlung Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie besteht aus den stimmberechtigten Mitgliedern. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet im ersten Halbjahr eines Jahres statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn ein dringender Grund vorliegt oder 20 % der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich beim Vorstand beantragen. Die Mitgliederversammlung wird von dem 1 Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, geleitet. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben, soweit diese nicht dem Vorstand obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für folgende Angelegenheiten: Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes Entlastung des Vorstandes Wahl der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer Genehmigung des Haushaltsplanes Festsetzung von Aufnahmegebühren, Beiträgen und deren Fälligkeiten Beschlussfassung über die Änderung der Satzung Ernennung von Ehrenmitgliedern Beschlussfassung über vorliegende Anträge Erlass von Ordnungen Beschlussfassung zur Auflösung des Vereins. § 12 Einberufung von Mitgliederversammlungen Die Einberufung der Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung. Mitglieder, die eine E-Mail-Adresse beim Vorstand hinterlegt haben, bekommen die Einladung mittels elektronischer Post. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der Einladung an die dem Verein zuletzt bekannte Adresse aus. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von vier Wochen liegen. Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten: Bericht des Vorstandes Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer Entlastung des Vorstandes Wahlen, soweit diese erforderlich sind Beschlussfassung über vorliegende Anträge Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und außerordentliche Beiträge. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 75 % der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Anträge zur Tagesordnung können vom Vorstand und den Mitgliedern eingebracht werden. Sie sind spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen. Die Anträge müssen den Mitgliedern nicht vor der Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden. Das gilt nicht für Satzungsänderungen. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, genehmigt die Mitgliederversammlung nur mit einer Mehrheit von 75 % der abgegebenen gültigen Stimmen. Dringlichkeitsanträge zu Satzungsänderungen sind unzulässig. Bei Anträgen auf Satzungsänderung muss unter Benennung des zu ändernden Paragraphen der wesentliche Inhalt der Änderung benannt werden und mit der endgültigen Tagesordnung zur Mitgliederversammlung mitgeteilt werden. Anträge zu Satzungsänderungen müssen dem Vorstand bis zum 31.12. des Vorjahres vor der Mitgliederversammlung eingereicht werden. § 13 Stimmrecht und Wählbarkeit Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen und werden nicht gezählt. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen. Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins. Auf Antrag ist eine Blockwahl zulässig, wenn mehr als die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dem zustimmt. Geheime Abstimmungen erfolgen nur dann, wenn mindestens 10 stimmberechtigte Mitglieder dieses beantragen. § 14 Beschlüsse der Mitgliederversammlung Die Beschlussfassung erfolgt mit der einfachen Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Für Änderungen der Satzung ist eine 75 %-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Es ist vom Leiter der Mitgliederversammlung und vom Schriftführer zu unterschreiben. Das Protokoll wird durch Aushang den Mitgliedern bekanntgegeben. § 15 Vorstand, geschäftsführender Vorstand Der Vorstand besteht aus: dem 1. Vorsitzenden dem 2. Vorsitzenden dem Schatzmeister dem Geschäftsführer dem 1. Beisitzer dem 2. Beisitzer Der 1. und 2. Vorsitzende, der Schatzmeister und der Geschäftsführer bilden den geschäftsführenden Vorstand. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. und der 2. Vorsitzende. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten, wobei einer der beiden jeweils entweder der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende sein muss. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Für die Wahl des Vorstandes gilt insbesondere: der 1. Vorsitzende, der Schatzmeister sowie der 2. Beisitzer werden in ungeraden Jahren gewählt. Der 2. Vorsitzende, der Geschäftsführer sowie der 1. Beisitzer werden in geraden Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsdauer aus, ist der Vorstand berechtigt, ein anderes Mitglied des Vereins bis zu den Neuwahlen mit der Wahrnehmung der Aufgaben zu beauftragen. Der Vorstand tritt zusammen, wenn es die Belange des Vereins erfordern. Die Einberufung kann formlos erfolgen. Die Einhaltung einer besonderen Einladungsfrist ist nicht erforderlich. § 16 Aufgaben des Vorstandes
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und erledigt alle Vereinsaufgaben, soweit sie satzungsgemäß nicht anderen Vereinsorganen vorbehalten sind. Insbesondere gehört zu seinen Aufgaben: die Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und die Ausarbeitung der diesbezüglich notwendigen Tagesordnung, die Einberufung der Mitgliederversammlung, die Beschlussfassung über die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die Entscheidung über Vereinsaufnahmeanträge sowie Vereinsausschlüsse, die Prüfung sowie die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, die fristgerechte Abführung der Steuern, Gebühren und sonstigen Beiträge, die Buchführung und damit zusammenhängend die Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens. Der Vorstand ist ermächtigt Satzungsänderungen durchzuführen, die vom zuständigen Amtsgericht als Voraussetzung zur Eintragung oder vom Finanzamt zur Erlangung bzw. dem Erhalt der Gemeinnützigkeit gefordert werden. Es darf sich um keine Beschlüsse handeln, die den Zweck oder die Aufgaben dieser Satzung ändern. Die Änderungen dürfen ausschließlich den geforderten Bedingungen dieser Ämter entsprechen. Der Beschluss muss einstimmig herbeigeführt und die Änderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung zur Kenntnis gegeben werden. Die Beschlussfähigkeit des Vorstands ist gegeben, wenn alle Vorstandsmitglieder ordnungsgemäß eingeladen wurden und mindestens der 1. oder 2. Vorsitzende und zwei weitere Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet bei seiner Beschlussfassung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Die Abstimmungen erfolgen per Handzeichen. Die in den Vorstandssitzungen gefassten Beschlüsse sind in einem Protokoll zu vermerken und vom jeweiligen Sitzungsleiter zu unterschreiben. Des Weiteren hat das Protokoll den Sitzungsort, die Sitzungszeit und die Namen der Sitzungsteilnehmer zu enthalten. Schriftliche Beschlusszustimmungen sind als Anlage dem Protokoll hinzuzufügen. § 17 Kassenprüfung Die Mitgliederversammlung wählt drei Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein. Die Wiederwahl ist zulässig. Mindestens zwei der Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins und die der zugeordneten Abteilungen einschließlich der Bücher, Belege sowie Geld- und Materialbestände mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen. Sie erstatten der Mitgliederversammlung einen Bericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und der übrigen Vorstandsmitglieder. Die Kassenprüfung des abgelaufenen Geschäftsjahres muss vor der Mitgliederversammlung stattfinden. Zwischenprüfungen liegen im Ermessen der Kassenprüfer. § 18 Zusammentreten und Fristen Der Vorstand und die Abteilungsleiter treten mindestens einmal im Jahr zusammen. Die Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch den 2. Vorsitzenden oder durch einen der beiden Beisitzer einberufen und geleitet. Über jede Sitzung ist ein Protokoll zu erstellen und vom Schriftführer und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben und aufzubewahren. § 19 Abteilungen des Vereins Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluss des Vorstands gegründet bzw. aufgelöst. Jede Abteilung wird durch einen Abteilungsvorstand geleitet. Dieser kann sich zusammensetzen aus: Abteilungsleiter stellvertretender Abteilungsleiter Abteilungskassierer stellvertretender Abteilungskassierer Jugendleiter Pressewart Sozialwart Schiedsrichterobmann. Alle Mitglieder des Abteilungsvorstandes werden in einer Abteilungsversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Abteilungsleiter sind für die Arbeit ihrer Abteilungen verantwortlich. Die Aufgaben des Abteilungsvorstandes bestehen darin, den Sportbetrieb im Rahmen der Regelungen der übergeordneten Fachverbände zu organisieren. Mindestens einmal im Jahr ist eine Abteilungsversammlung mit Tagesordnung einzuberufen. Über die Beschlüsse in der Abteilungsversammlung ist ein Protokoll zu führen und dem Vorstand zur Kenntnis zu geben. § 20 Auflösung des Vereins Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonders zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen. Bei der durchzuführenden Abstimmung müssen mindestens 75 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 75 % der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen. Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 75 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, so ist die Abstimmung in einer zweiten Versammlung vier Wochen später zu wiederholen. Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Im Falle einer Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks muss die Mitgliederversammlung mit der in Abs. 3 genannten Mehrheit über die Verwendung des Vereinsvermögens beschließen, dass das vorhandene Vereinsvermögen nach Abdeckung aller bestehenden Verbindlichkeiten an den Stadtsportbund Braunschweig e.V. oder an eine andere gemeinnützige Institution (mit Zustimmung des Finanzamtes) mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf. § 21 Ordnungen Zur Durchführung der Satzung kann sich der Verein Ordnungen, z. B. Geschäfts-, Finanz-, Ehrenordnungen u. a. geben. Die Ordnungen werden vom Vorstand beschlossen. § 22 Datenverarbeitung, Datenschutzerklärung Zum Zwecke der Mitgliederverwaltung, der Statistik und für den Spielbetrieb werden personenbezogene Daten der Mitglieder erhoben, verarbeitet und genutzt. Als Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. und der zuständigen Verbände ist der Verein verpflichtet, personenbezogene Daten an diese weiter zu geben. Die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes werden hierbei beachtet. Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung am 28.05.2015 beschlossen worden. Sie tritt mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Die bisherige Satzung in der Fassung vom 18.11.1976 tritt gleichzeitig außer Kraft.
Braunschweig, den 29.05. 2015 Die in der Satzung aufgeführten Formulierungen für Funktionen sind, unabhängig von den im Folgenden benutzten männlichen Sprachformen, in gleicher Weise für männliche und weibliche Personen gültig.

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 5
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 26
 § 16
 § 17
 § 18
 § 19
 § 20
 § 21
 § 22