Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/153997
Timestamp: 2018-03-23 08:47:28+00:00

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Ergebnis: Revitalisierung des Congress Centrum Hambu...competitionline
(ID 3-153997)
agn Niederberghaus & Partner GmbH, Ibbenbüren (DE), Düsseldorf (DE), Halle/Saale (DE), Bremen (DE)
Entscheidung 02/2014
Auslober/Bauherr CCH Immobilien GmbH & Co. KG, Hamburg (DE),	ReGe Hamburg / Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH, Hamburg (DE)
Preisrichter	 Jürgen Böge, Bodo Hafke, Prof. Manfred Hegger, Andreas Kellner, Prof. Carsten Roth, Prof. Jörn Walter
Kammer Hamburgische Architektenkammer (Reg.-Nr.: NO_20_13_HRW)
Vergabeverfahren Objektplanung für die Revitalisierung des Congress Centrum Hamburg (CCH) mit Fassadenwettbewerb während des Verhandlungsverfahrens und vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb
Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) will ihre strategische Position als internationale Kongressstadt weiter ausbauen und dafür das Congress Center Hamburg (CCH) grundlegend modernisieren. Ziel ist die nachhaltige Steigerung der Anzahl der Kongressteilnehmer mit einer inhaltlichen Ausrichtung auf die leistungsstarken Wirtschafts- und Wissenschaftscluster der Metropolregion Hamburg. Nach der Erweiterung des Zentrums im Jahr 2007 soll jetzt dafür eine Restrukturierung und bedarfsgerechte Erneuerung des 1973 errichteten Altbaus erfolgen. Vorbehaltlich abschließender politischer Entscheidungen ist die Umsetzung für die Jahre 2017/18 geplant.
Das CCH verfügt gegenwärtig über 23 flexibel nutzbare Säle mit bis zu 12 500 Sitzplätzen im normalen Betrieb. Es hat eine Brutto-Grundfläche von 96 364 qm inklusive Tiefgarage. Die derzeitige bauliche Situation ist durch 2 gegensätzliche Gebäudeteile geprägt: Auf der einen Seite steht der 2007 eröffnete neue Westteil des Gebäudes, der mit einer großen Ausstellungshalle (7 000 qm Nutzfläche) sowie sieben Sälen und Foyerflächen (Nutzfläche insgesamt 2 751 qm) den aktuellen Marktanforderungen entspricht. Auf der anderen Seite steht der Altbau, der seinerzeit als „Multifunktionsbau“ mit 2 großen, theaterbestuhlten Sälen, 3 weiteren großen Sälen sowie elf kleineren Gruppenräumen – größtenteils ohne Tageslicht – errichtet wurde. Seit Errichtung des Altbaus haben sich der Raumbedarf und der Ablauf von Kongressen deutlich verändert. Die Veranstalter erwarten neben einem großen Plenarsaal vor allem zahlreiche flexibel teilbare Gruppenräume, die bei Bedarf mit bis zu mehreren Hundert Sitzplätzen ausgestattet werden können. Zusätzlich werden Ausstellungsflächen und Kommunikationsflächen gefordert. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und ein weiteres Wachstum bei der Auslastung des CCH zu ermöglichen, muss die Raumstruktur des CCH entsprechend angepasst werden.
Die Eckpunkte für eine Umstrukturierung liegen in einem Konzept für die künftige Betriebsorganisation im CCH vor. Nach diesem Betriebsorganisationskonzept sind:
— das CCH betrieblich in einen West-, einen Mittel- und einen Ostteil zu gliedern,
— der Raumzuschnitt des Altbaus durch Verzicht auf den Saal 2 zu verändern, um mehr Tagungs-, Ausstellungs- und Foyerflächen zu erhalten,
— die Besucherströme zu Tagungen, Kongressen, gesellschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen, die zur selben Zeit im CCH stattfinden, zu trennen und getrennte Wegeführungen für Besucher und Versorgung (Catering, Auf- und Abbau, Wartungsarbeiten etc.) vorzusehen.
Außerdem soll die technische Gebäudeausstattung modernisiert werden.
Die Realisierbarkeit der vorgenannten Ziele wurde von einer Planungsgemeinschaft aus B&Z Architekten und der gmp Generalplanungs GmbH (nachfolgend „Planungsgemeinschaft gmp“) in einer umfangreichen Machbarkeitsstudie überprüft. Die erstellten Unterlagen werden Grundlage für den Fassadenwettbewerb und die zu vergebenden Objektplanungsleistungen. Die Planungsgemeinschaft gmp und die an dieser beteiligten Architekturbüros sind nicht von der Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen.
Weitere (Machbarkeits-) Studien wurden zu einem früheren Zeitpunkt erstellt von Schmucker und Partner Architekten, Grimshaw Brauer Architekten und von Bassewitz, Limbrock Partner GmbH (BHL). Die an diesen weiteren Studien beteiligen Architekturbüros sind ebenfalls nicht von der Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen.
Zusammen mit der Sanierung und Umstrukturierung des CCH-Gebäudes soll auch das Vorfahrtbauwerk saniert werden, das Bestandteil des städtebaulichen Ensembles aus CCH, Hotelgebäude und Vorfahrtbauwerk ist. Das Vorfahrtbauwerk bildet auf seiner unteren Ebene (E -1) die Zufahrt zu den gemeinsamen Garagen von CCH und Hotel sowie zur Vorfahrt des CCH. Außerdem stellt seine obere Ebene den Vorplatz zum CCH und benachbarten Hotel dar. Das 40 Jahre alte Vorfahrtbauwerk weist einen hohen Instandsetzungsstau auf. Aufgrund geänderter verkehrspolitischer Anforderungen soll bei der Sanierung die bestehende öffentliche Durchfahrtsmöglichkeit unter dem Vorfahrtbauwerk aufgehoben werden. Die gewonnene Fläche soll in bewirtschafteten Parkraum umgewandelt werden. Außerdem soll der Vorplatz neu gestaltet werden. Der Vorplatz ist der einzige fußläufige Zugang zum CCH und zum benachbarten Hotel und zugleich Verbindung der beiden Parks Planten un Blomen und Wallanlagen. Die bestehende Zuwegung vom Dammtor ist nicht barrierefrei (Treppe) und insgesamt wenig einladend. An dieser Stelle soll eine städtebaulich attraktive und barrierefreie Lösung gefunden werden. Auch dieser Aspekt wurde in der oben angeführten Machbarkeitsstudie von der Planungsgemeinschaft gmp berücksichtigt.
Die Realisierung des Vorhabens erfolgt nach den Grundsätzen für kostenstabiles Bauen im Sinne der Drucksache 20/6208 der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Rahmen der hier zu vergebenden Leistungen sind nach der Leistungsphase 2 (Vorentwurfsplanung) eine Kostenschätzung und nach der Leistungsphase 3 (Entwurfs-planung) eine Kostenberechnung vorzulegen. Auf Grundlage der vorgelegten Kostenberechnung und Entwurfsplanung werden Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg voraussichtlich Ende 2014/Anfang 2015 über die Realisierung des Vorhabens entscheiden.
Das Investitionsvolumen für die Gesamtmaßnahme (Sanierung und Umstrukturierung des CCH inkl. Fassaden und Vorfahrtbauwerk) beträgt 125 Millionen Euro netto (KG 300+400).
Im Rahmen des gegenständlichen Fassadenwettbewerbes sind Vorschläge zur Gestaltung der Süd-/West-Fassade und eines Teils der Süd-/Ost-Fassade zu unterbreiten. Insgesamt ist eine Fassadenfläche von ca. 6.500 qm zu bearbeiten. Die Fassade wird in diesem Bereich neu errichtet. Dabei sollen Materialität, Gliederung und Gesamtgestaltung der neuen Fassade den nutzungsspezifischen Charakter des Objekts widerspiegeln und ein repräsentatives Gebäude mit hoher Ausstrahlungskraft erzeugen. Unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Belange soll eine Fassadenlösung entwickelt werden, die mit einer Betonung der horizontalen Gliederung und der Materialien in einer zeitgemäßen Formensprache den Ensemblecharakter betont. Die Beurteilung der Beiträge zum Fassadenwettbewerb erfolgt nach den Kriterien gemäß IV.3.
Die Wettbewerbsbeiträge sollen außerdem Vorschläge zur Neugestaltung von angrenzenden Teilen des vorhandenen Gebäudes und von angrenzenden Teilen des neu zu errichtenden Foyers mit umfassen. Dem Fassadenwettbewerb liegt eine Realisierungsabsicht hinsichtlich des Gesamtvorhabens zugrunde (Realisierungswettbewerb).
Die Baukosten (KG 300+400 gemäß DIN 276) für die zu bearbeitende Fassade und die weiteren Wettbewerbsgegenstände betragen voraussichtlich ca. 8,0 Millionen EUR netto.
Die Planung der Nord-/Ost-Fassade und der Fassade des Erweiterungsbaus im Westen, die Revitalisierung bzw. Umstrukturierung der Innenbereiche des Altbaus und die Sanierung des Vorfahrtbauwerks einschließlich der Neugestaltung des Vorplatzes sind Bestandteil der Gesamtmaßnahme, aber nicht Bestandteil der zu bearbeitenden Wettbewerbsaufgabe.
Der Fassadenwettbewerb erfolgt gemäß RPW 2010 – Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg und wurde von der Hamburgischen Architektenkammer unter der Nummer NO_20_13_HRW registriert.
Die zu vergebenden Leistungen umfassen für das Gesamtvorhaben
— Leistungsphasen 1 bis 4 der Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphase 5 der Objektplanung gem. § 34 HOAI (ganz oder teilweise - mindestens jedoch jene Leistungen, die erforderlich sind, um die Qualität des Wettbewerbsentwurfs sicherzustellen, z. B. ggf. Leitdetails);
— Leistungsphase 8 Objektplanung gem. § 34 HOAI (künstlerische Oberleitung).
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise:
— Stufe 1: Leistungsphasen 1 bis 4 der Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Stufe 2: Leistungsphase 5 der Objektplanung gem. § 34 HOAI (ganz oder teilweise mindestens jedoch jene Leistungen, die erforderlich sind, um die Qualität des Wettbewerbsentwurfs sicherzustellen, z.B. ggf. Leitdetails);
— Stufe 3: Leistungsphase 8 Objektplanung gem. § 34 HOAI (nur künstlerische Oberleitung).
Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Stufen besteht auch bei Bedarf nicht.
oraussichtliche Termine des Wettbewerbs:
Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 20.12.2013; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 6. KW 2014; Preisgerichtssitzung: 9. KW 2014
ReGe Hamburg GmbH
Zu Händen von: Armin Daum
+49 4038088068
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+49 4038088010
Zu Händen von: Susanne Gassert
+49 4036098417
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MTVuKWJcbm5gbW87X21qbm8oXmppbnBnbylfYA==
MjE4YRxVT2FhU2BiLlJgXWFiG1FdXGFjWmIcUlM=
Sonstige: Öffentliches Unternehmen
Sonstige: Immobilienbesitz sowie Revitalisierung und Vermietung des CCH
Vergabeverfahren Objektplanung für die Revitalisierung des Congress Centrum Hamburg (CCH) mit Fassadenwettbewerb während des Verhandlungsverfahrens und vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.
Es wird ein Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen 10 Bewerber ausgewählt werden.
Teilnahmeberechtigt sind Architektinnen/Architekten aus den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie aus Staaten, die Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) sind (Zulassungsbereich).
Bewerber haben für ihren Teilnahmeantrag zwingend den vom Auslober vorgegebenen Bewerbungsbogen und die dazugehörigen Vordrucke zu verwenden. Diese sind erhältlich auf der Internetseite www.drost-consult.de. Für den Zugang zu den Bewerbungsunterlagen ist eine Registrierung unter Angabe des Namens, der Firma und der Email-Adresse auf der Internetseite www.drost-consult.de notwendig. Alternativ können die Unterlagen auch schriftlich oder unter der Email-Adresse MTFyLWZgcnJkcXM/Y3FucnMsYm5tcnRrcy1jZA== angefordert werden.
Der Bewerbungsbogen und die dazugehörigen Vordrucke sind auszufüllen, an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben (gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen) und bis zu dem in dieser Bekanntmachung genannten Schlusstermin (Ziff. IV.4.3) im Original einzureichen. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zugelassen. Der Teilnahmeantrag ist bei folgender Adresse fristgerecht einzureichen: D&K drost consult GmbH, Kajen 10, 20459 Hamburg. Maßgeblich ist der rechtzeitige Zugang, nicht die rechtzeitige Aufgabe zur Post! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden.
Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen. Ein entsprechender Vordruck für einen Aufkleber zur Kennzeichnung wird als Anlage zum Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt.
— ausgefüllter Bewerbungsbogen (Vordruck);
— Anlage 1A: (falls zutreffend) Angaben zu Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und Unterauftragnehmern (Vordruck);
— Anlage 1B: Erklärung darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6 a) bis g) sowie § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft (Vordruck);
— Anlage 1C: Erklärung, ob, mit wem und auf welche Art der Bewerber in relevanter Weise mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist (Vordruck);
— Anlage 1D: (falls zutreffend) Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck);
— Anlage 1E: (falls zutreffend) Unterauftragnehmererklärung (Vordruck);
— Anlage 2A: Nachweis (oder Erklärung zur Versicherbarkeit, siehe unten) einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut in Form einer Kopie der Versicherungspolice nicht älter als 12 Monate mit Deckungssummen von mind. 5,0 Millionen Euro für Personenschäden und von mind. 5,0 Millionen EUR für Sach- und Vermögensschäden, wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen muss; bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander und gesondert mit den geforderten Deckungssummen abgesichert werden. Als Nachweis ausreichend ist die verbindliche Erklärung (nicht älter als 12 Monate) der vorgenannten Versicherer, dass entsprechender Versicherungsschutz im Zuschlagsfalle zur Verfügung gestellt wird. (kein Vordruck, Nachweis in Kopie)
Hinweis: Der Auftraggeber erwägt, für das Bauprojekt „Revitalisierung CCH“ eine kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung für alle Baubeteiligten, einschließlich des Objektplaners, nach deutschem Recht abzuschließen und die Kosten auf die Baubeteiligten umzulegen. Sollte dies umgesetzt werden, entfällt die Verpflichtung zum Abschluss der vorgenannten Berufshaftpflichtversicherung im Zuschlagsfall.
— Anlage 2B: Erklärung über den Umsatz des Bewerbers (netto, ohne Umsatzsteuer) mit Objektplanungsleistungen gem. § 34 HOAI in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2011, 2012). Mindestbedingung: Der Umsatz mit den vorgenannten Leistungen muss in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich mindestens 1 000 000 EUR netto erreichen. Sofern in Bewerbergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Summe dieser Umsätze aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder Unterauftragnehmer einzeln anzugeben. (Vordruck).
— Anlage 2C: Erklärung zur Anzahl der festangestellten Architekten/Ingenieure in den letzten 3 Kalenderjahren (2011, 2012, 2013). Dabei sind für jedes Kalenderjahr mind. 10 festangestellte Architekten/Ingenieure im Durchschnitt nachzuweisen (Mindestbedingung). Sofern in Bewerbergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Anzahl der festangestellten Architek-ten/Ingenieure aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Mitarbeiterzahlen jeweils pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft und/oder Unterauftragnehmer einzeln anzugeben. (Vordruck)
— Anlage 3A: Erklärung zur Erfahrung mit vergleichbaren Projekten als Mindestanforderung. Der Bewerber muss Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern, mit Modernisierungen oder Umbauten sowie mit Projekten über 25 Mio. EUR Baukosten netto (KG 300+400 nach DIN 276) nachweisen. Dazu gibt der Bewerber eine Eigenerklärung unter Angabe mindestens eines entsprechenden Referenzprojektes ab. Diese Referenzprojekte müssen nicht identisch sein mit den Referenzpro-jekten aus Anlage 3B. (Vordruck).
— Anlage 3B: Darstellung von vergleichbaren Referenzprojekten. Die einzureichenden Referenzen müssen jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen: Baukosten (KG 300+400 nach DIN 276, netto) > 25 000 000 EUR; Gebäude oder Gebäudekomplex mit Kapazität > 1 500 Personen; Planungsleistungen mindestens Leistungsphasen 1-4 gemäß § 34 HOAI; das Referenzprojekt muss nach dem Stichtag 01.01.2003 fertiggestellt worden sein. Sofern das Referenzprojekt in Planungsgemeinschaft oder anderweitig mit anderen Planern bearbeitet wurde, muss der Anteil des beteiligten Unternehmens/Büros mindestens 50 % der Objektpla-nungsleistungen gem. § 34 HOAI in jeder der Leistungsphasen 1–4 ausmachen (Vordruck – für jede Referenz gesondert auszufüllen);
— Anlage 3C: Erfahrung des eingesetzten Projektleiters. Darstellung, dass und wie viele Projekte der eingesetzte Projektleiter mit Baukosten (KG 300+400 nach DIN 276, netto) > 25 000 000 als Projektleiter realisiert hat. Mindestanforderung ist der Nachweis, dass der Projektleiter ein Projekt mit Baukosten (KG 300+400 nach DIN 276, netto) > 25 000 000 EUR als Projektleiter realisiert hat. (Vordruck).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder bei Einsatz von Unterauftragnehmern sind die Anlage 1B und die Anlage 1C für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. für jeden im Bewerbungsbogen angegebenen Unterauftragnehmer einzureichen. Ansonsten sind die vorgenannten Unterlagen auch im Falle von Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz von Unterauftragnehmern jeweils nur einmal einzureichen.
Von der Übersendung von Unterlagen, die über die vorstehend Genannten hinausgehen, bitten wir abzusehen.
Der Bewerbungsbogen und die die vorgegebenen Vordrucke müssen an den entsprechend kenntlich gemachten Stellen ausgefüllt bzw. unterschrieben werden. Änderungen an dem Bewerbungsbogen und den Vordrucken sind unzulässig und führen zum Ausschluss der Bewerbung.
Neben dem Original ist eine vollständige Kopie des Teilnahmeantrags (Bewerbungsbogen nebst aller Anlagen) auf einem Datenträger (PDF-Datei als Scan vom Original) beizufügen, wobei im Falle von Abweichungen allein das Original maßgeblich ist.
Fehlende Angaben, Erklärungen und Nachweise, die bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden Frist nachgereicht werden. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachreichung fehlender Angaben, Erklärungen oder Nachweise besteht nicht.
Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
Bei Dokumenten in anderen als der deutschen Sprache sind neben dem fremdsprachigen Original auch Übersetzungen in die deutsche Sprache vorzulegen.
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen und müssen als solche im Bewerbungs-bogen kenntlich gemacht werden. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss die Anforderungen an die Berufsqualifikation erfüllen (Ziff. III.2 dieser Bekanntmachung). Ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist in der von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterzeichnenden Bewerbergemeinschaftserklärung (Anlage 1D) als bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Es ist ausreichend, wenn der Bewerbungsbogen vom bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet wird. Zudem verpflichten sich alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in der Bewerbergemeinschaftserklärung, im Auftragsfall zu einer gesamtschuldnerischen Haftung und zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft. Jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft darf nur eine Bewerbung einreichen; unzulässig ist auch die gleichzeitige Beteiligung am Teilnahmewettbewerb als Bewerber bzw. Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und als Unterauftragnehmer eines anderen Bewerbers. Der Auslober behält sich vor, alle dergestalt Beteiligten auszuschließen.
Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf Unterauftragnehmer berufen. Jeder Unterauftragnehmer muss die Anforderungen an die Berufsqualifikation erfüllen (Ziff. III.2 dieser Bekanntmachung) und ist im Bewerbungsbogen zu benennen. Im Falle des Einsatzes von Unterauftragnehmern ist zudem eine „Unterauftragnehmererklärung“ (Anlage 1E) von jedem Unterauftragnehmer zu unterzeichnen und einzureichen. Darin ist anzugeben, welche Leistungen der Unterauf-tragnehmer übernehmen soll. Gleichzeitig verpflichtet sich der Unterauftragnehmer für den Fall der Zuschlagserteilung für diese Leistungen zur Verfügung zu stehen.
Die Ausloberin wählt anhand der im Bewerbungsbogen und der in den dazugehörigen Anlagen erteilten Auskünfte unter den Bewerbern, die nicht aufgrund der formalen Kriterien, der möglichen Ausschlusskriterien/Teilnahmehindernisse oder der Nichterfüllung der Mindestanforderungen ausgeschlossen wurden, diejenigen Bewerber aus, die zur Teilnahme am Fassadenwettbewerb und zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Sollten mehr als 10 Bewerber sich als geeignet qualifizieren, trifft der Auslober eine Auswahlentscheidung anhand der Kriterien „Referenzprojekte“ und „Projektleiter“. Dabei wendet der Auslober folgenden Wertungsmechanismus an:
Das Kriterium „Referenzprojekte“ fließt mit 80 % in die Gesamtwertung ein. Beim Kriterium „Referenzprojekte“ werden alle in der Anlage 3B angegebenen Referenzprojekte gewertet, sofern diese die vorgenannten Mindestanforderungen erfüllen. Bei der Wertung wird auf einer ersten Stufe die Vergleichbarkeit des Referenzprojektes zu dem ausgeschriebenen Projekt in Bezug auf die Baukosten und die Bauaufgabe (Qualität) und auf einer zweiten Stufe die Anzahl der wertbaren Referenzprojekte (Quantität) berücksichtigt.
1. Stufe: Vergleichbarkeit der Baukosten und der Bauaufgabe („Qualität“)
Bei der Vergleichbarkeit der Referenzprojekte in Bezug auf die Baukosten (KG 300 + 400 nach DIN 276, netto) können pro Referenzprojekt maximal 9 Punkte erreicht werden. Die Punkte werden wie folgt vergeben:
1) Baukosten 25 – 75 Mio. EUR = 4 Punkte (Mindestanforderung),
2) Baukosten > EUR 75 – 125 Mio. = 7 Punkte,
3) Baukosten > 125 Mio. = 9 Punkte.
Bei der Vergleichbarkeit der Referenzprojekte in Bezug auf die Bauaufgabe können pro Referenzprojekt maximal 18 Punkte erreicht werden. Die Punkte werden wie folgt vergeben:
1) Gebäude oder Gebäudekomplex mit Kapazität > 1 500 Personen = 3 Punkte (Mindestanforderung),
2) Ausführung von 1) als Versammlungsstätte mit mindestens einem Veranstaltungsraum > 400 Personen = 2 Punkte,
3) Versammlungsstätten mit parallelen Veranstaltungsmöglichkeiten = 2 Punkte,
4) mindestens ein geschossübergreifender Brandabschnitt = 1 Punkt,
5) Fassade als Sonderkonstruktion mit Zustimmung im Einzelfall = 1 Punkt,
6) Planung eines Gebäudes mit DGNB Standard Gold oder eines vergleichbaren Standards = 1 Punkt,
7) Betonsanierung = 1 Punkt,
8) Berücksichtigung von Denkmalschutzanforderungen = 1 Punkt,
9) Schadstoffsanierung = 1 Punkt,
10) Erbrachte Planungsleistungen umfassen Leistungsphasen 1-4 nach § 34 HOAI = 3 Punkte (Mindestanforderung),
11) Erbrachte Planungsleistungen umfassen zusätzlich auch Leistungsphase 5 nach § 34 HOAI = 2 Punkte,
2. Stufe: Berücksichtigung der Anzahl der Referenzprojekte („Quantität“).
Auf der 2-ten Stufe wird berücksichtigt, wie viele wertbare Referenzprojekte der Bewerber vorweisen kann. Dazu werden die Referenzprojekte zunächst nach absteigender Punktzahl sortiert und für jedes Referenzprojekt ein Rangplatz in einer Tabelle ermittelt. Das heißt, das auf der ersten Stufe („Qualität“) mit den meisten Punkten versehene Referenzprojekt kommt auf Rangplatz 1, das zweitbeste auf Rangplatz 2, das drittbeste auf Rangplatz 3 u.s.w.
Es wird nunmehr eine degressive Wichtung der Referenzprojekte nach absteigender Rangfolge der Referenzpunkte vorgenommen. Die Punkte für die ersten beiden Referenzprojekte fließen zu 100 % in die Wertung ein. Die Punktzahlen für die weiteren Referenzprojekte werden jeweils mit einem degressiven Faktor multipliziert. Dieser Faktor ist der Quotient aus 1 (Dividend) und dem quadrierten Rangplatz der Referenz (Divisor), wobei von dem Rangplatz jeweils vorher die Zahl 1 subtrahiert wird. Als Formel kann dies wie folgt ausgedrückt werden, wobei „n“ der Rangplatz des Referenzprojektes in der Tabelle und „WF“ der zu ermittelnde Wertungsfaktor ist: WF = 1/(n-1)2. Das heißt im Ergebnis: Die Punktzahl für das drittbesten Referenzprojekt wird mit dem Faktor 0,25 multipliziert, die Punktzahl der viertbesten Referenz mit dem Faktor 0,111 multipliziert, die fünftbeste Referenz mit dem Faktor 0,063, die sechst-beste Referenz mit dem Faktor 0,040 multipliziert u.s.w.
Die Wichtung der erreichten Punkte bei dem Kriterium „Referenzen“ erfolgt wie folgt: Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus den Referenzprojekten erhält 100 Wertungspunkte. Die Punktzahl aller anderen Bewerber wird hierzu ins Verhältnis gesetzt. Es kommt folgende Formel zur Anwendung, wobei „RP“ die erreichte Punktzahl des jeweiligen Bieters, RPmax die erreichte maximalen Punktzahl eines Bewerbers und „WP“ die zu ermittelnden Wertungspunkte darstellen: WP=RP/RPmax x100.
Die Höchstpunktzahl aus der Wertung der Referenzprojekte beträgt 80 Punkte (RPmax). Die erreichte Punktzahl des Bewerbers beträgt 60 Punkte (RP). Nach Anwendung der oben beschrieben Formel erhält er 75 Wertungspunkte (WP).
Das Kriterium „Projektleiter“ fließt mit 20 % in die Gesamtwertung ein. Beim Kriterium „Projektleiter“ werden die in der Anlage 3C angegebenen Projektleiter-Referenzen gewertet, sofern die Baukosten des angegebenen Projekts EUR 25 Mio. (KG 300+400 nach DIN 276, netto) übersteigen und der vorgeschlagene Projektleiter dieses Projekt als Projektleiter realisiert hat. Für ein solches Projekt erhält der Bewerber 10 Punkte, für zwei solcher Projekte 20 Punkte, für drei solcher Projekte 23 Punkte und für 4 oder mehr solcher Projekte 25 Punkte.
Die Ausloberin behält sich vor, die Angaben der Bewerber zu überprüfen. Bei falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. § 10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich (vgl. Ziff. III.1) ansässige:
— natürliche Personen, die am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufs-bezeichnung Architekt/in nach dem Recht ihres jeweiligen Heimatlandes berechtigt sind. Ist in einem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Architekt/in“, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der EU-Richtlinie 2005/37/EG gewährleistet ist;
— juristische Personen, die am Tag der Bekanntmachung folgende Zulassungsvoraussetzungen erfüllen: Geschäftssitz im Zulassungsbereich; zum Geschäftszweck gehört die Erbringung von Planungsleistungen, die der gegenständlichen Aufgabe entsprechen; die für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Person erfüllt die fachlichen Voraussetzungen, die an natürliche Personen (s. o.) gestellt sind;
Die Beurteilung der Beiträge zum Fassadenwettbewerb erfolgt nach den Kriterien:
— Einfügen in das städtebauliche Umfeld und Übergang zu angrenzenden
— Attraktivität zu der öffentlichen Parkanlage,
— Idee, Image und Identifikationspotenzial,
— Gestaltungselemente (Material, Konstruktion),
— Einhaltung denkmalpflegerischer Vorgaben,
— Bautechnische und statische Realisierbarkeit,
— Wirtschaftlichkeit (Herstellung, Unterhaltung),
— Verschattungs- und Verdunkelungsmöglichkeiten,
— Integration einer Fassadenbefahranlage,
— Techniken und Baustoffe,
— Qualität der Gebäudezugänge in der Fassade,
— Integration von Gastronomieflächen an der Fassade.
CCH_OPL
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 9.12.2013 - 12:00
Tag: 9.12.2013 - 12:00
Tag: 20.12.2013
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme beträgt 55 000,- EUR (netto). Es sollen vier Preise vergeben werden. Es ist beabsichtigt, einen Teil der Preissumme zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer an dem Fassadenwettbewerb zu verteilen (siehe IV.5.2).
Die Preissumme für die vier Preisträger beträgt 27 500,- EUR (netto) und teilt sich wie folgt auf:
1. Preis : 11 000,- EUR (netto),
2. Preis : 8 250,- EUR (netto),
3. Preis : 5 500,- EUR (netto),
4. Preis : 2 750,- EUR (netto).
Jeder Teilnehmer, der zum Fassadenwettbewerb aufgefordert wurde und eine mit den Auslobungsbedingungen konforme Wettbewerbsarbeit fristgerecht eingereicht hat, erhält Bearbeitungshonorar. Hierfür stellt der Auslober eine Summe von 27 500 EUR zur Verfügung, die je zu gleichen Teilen an die Büros ausgeschüttet wird.
Die im vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber werden parallel zur Teilnahme am Fassadenwettbewerb und zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Die ausgewählten Bewerber erhalten die Wettbewerbsunterlagen sowie die Unterlagen für die Erstellung des Angebotes unaufgefordert zugesandt.
Die Angebote werden nicht Bestandteil des Fassadenwettbewerbs, sondern des parallelen Verhandlungsverfahrens. Sie gelangen bis zum Abschluss der Preisgerichtssitzung nicht zur Kenntnis des Preisgerichts.
Mit allen Preisträgern des Fassadenwettbewerbs (und nur mit diesen) werden anschließend Verhandlungen über den Auftrag auf der Grundlage der Angebote geführt. Nach Abschluss der Verhandlungen und nach Auswertung (anhand der noch bekanntzugebenden Zuschlagskriterien) wird auf das wirtschaftlich günstigste Angebot der Zuschlag erteilt.
Für das Vergabeverfahren gelten die Bestimmungen der VOF. Für den Fassadenwettbewerb gelten ergänzend die RPW 2010 – Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg.
Die Zusammenstellung des Preisgerichts ist noch nicht abgeschlossen und wird spätestens mit den Auslobungsunterlagen bekannt gegeben.
Voraussichtliche Termine des Wettbewerbs:
Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 20.12.2013; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 6. KW 2014; Preisgerichtssitzung: 9. KW 2014.
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Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Zu Händen von: Herrn Armin Daum
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Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) will ihre strategische Position als internationale Kongressstadt weiterausbauen und dafür das Congress Center Hamburg (CCH) grundlegend modernisieren. Ziel ist die nachhaltige Steigerung der Anzahl der Kongressteilnehmer mit einer inhaltlichen Ausrichtung auf die leistungsstarken Wirtschafts- und Wissenschaftscluster der Metropolregion Hamburg. Nach der Erweiterung des Zentrums im Jahr 2007 soll jetzt dafür eine Restrukturierung und bedarfsgerechte Erneuerung des 1973 errichteten Altbaus erfolgen. Vorbehaltlich abschließender politischer Entscheidungen ist die Umsetzung für die Jahre 2017/18 geplant.
Das CCH verfügt gegenwärtig über 23 flexibel nutzbare Säle mit bis zu 12 500 Sitzplätzen im normalen Betrieb. Es hat eine Brutto-Grundfläche von 96.364 qm inklusive Tiefgarage. Die derzeitige bauliche Situation ist durch 2 gegensätzliche Gebäudeteile geprägt: Auf der einen Seite steht der 2007 eröffnete neue Westteil des Gebäudes, der mit einer großen Ausstellungshalle (7 000 m² Nutzfläche) sowie 7 Sälen und Foyerflächen (Nutzfläche insgesamt 2 751 m²) den aktuellen Marktanforderungen entspricht. Auf der anderen Seite steht der Altbau, der seinerzeit als „Multifunktionsbau“ mit 2 großen, theaterbestuhlten Sälen, 3 weiteren großen Sälen sowie elf kleineren Gruppenräumen – größtenteils ohne Tageslicht – errichtet wurde. Seit Errichtung des Altbaus haben sich der Raumbedarf und der Ablauf von Kongressen deutlich verändert. Die Veranstalter erwarten neben einem großen Plenarsaal vor allem zahlreiche flexibel teilbare Gruppenräume, die bei Bedarf mit bis zu mehreren Hundert Sitzplätzen ausgestattet werden können. Zusätzlich werden Ausstellungsflächen und Kommunikationsflächen gefordert. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und ein weiteres Wachstum bei der Auslastung des CCH zu ermöglichen, muss die Raumstruktur des CCH entsprechend angepasst werden.
Die Realisierbarkeit der vorgenannten Ziele wurde von einer Planungsgemeinschaft aus B&Z Architektenund der gmp Generalplanungs GmbH (nachfolgend „Planungsgemeinschaft gmp“) in einer umfangreichen Machbarkeitsstudie überprüft. Die erstellten Unterlagen werden Grundlage für den Fassadenwettbewerb und die zu vergebenden Objektplanungsleistungen. Die Planungsgemeinschaft gmp und die an dieser beteiligten Architekturbüros sind nicht von der Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen.
Die Realisierung des Vorhabens erfolgt nach den Grundsätzen für kostenstabiles Bauen im Sinne der Drucksache 20/6208 der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Rahmen der hier zu vergebenden Leistungen sind nach der Leistungsphase 2 (Vorentwurfsplanung) eine Kostenschätzung und nach der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) eine Kostenberechnung vorzulegen. Auf Grundlage der vorgelegten Kostenberechnung und Entwurfsplanung werden Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg voraussichtlich Ende 2014/Anfang 2015 über die Realisierung des Vorhabens entscheiden.
Das Investitionsvolumen für die Gesamtmaßnahme (Sanierung und Umstrukturierung des CCH inkl. Fassaden und Vorfahrtbauwerk) beträgt 125 000 000 EUR netto (KG 300+400).
Im Rahmen des gegenständlichen Fassadenwettbewerbes sind Vorschläge zur Gestaltung der Süd-/West-Fassade und eines Teils der Süd-/Ost-Fassade zu unterbreiten. Insgesamt ist eine Fassadenfläche von ca. 6 500 m² zu bearbeiten. Die Fassade wird in diesem Bereich neu errichtet. Dabei sollen Materialität, Gliederung und Gesamtgestaltung der neuen Fassade den nutzungsspezifischen Charakter des Objekts widerspiegeln und ein repräsentatives Gebäude mit hoher Ausstrahlungskraft erzeugen. Unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Belange soll eine Fassadenlösung entwickelt werden, die mit einer Betonung der horizontalen Gliederung und der Materialien in einer zeitgemäßen Formensprache den Ensemblecharakter betont. Die Beurteilung der Beiträge zum Fassadenwettbewerb erfolgt nach den Kriterien gemäß IV.3).
Die Wettbewerbsbeiträge sollen außerdem Vorschläge zur Neugestaltung von angrenzenden Teilen des vorhandenen Gebäudes und von angrenzenden Teilen des neu zu errichtenden Foyers mit umfassen.
Dem Fassadenwettbewerb liegt eine Realisierungsabsicht hinsichtlich des Gesamtvorhabens zugrunde (Realisierungswettbewerb).
Die Baukosten (KG 300+400 gemäß DIN 276) für die zu bearbeitende Fassade und die weiteren Wettbewerbsgegenstände betragen voraussichtlich ca. 8 000 000 EUR netto.
— Stufe 2: Leistungsphase 5 der Objektplanung gem. § 34 HOAI (ganz oder teilweise mindestens jedoch jene Leistungen, die erforderlich sind, um die Qualität des Wettbewerbsentwurfs sicherzustellen, z. B. ggf. Leitdetails);
Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Stufenbesteht auch bei Bedarf nicht.
Wert: 4 767 900 EUR
1. Fassadengestaltung – Wettbewerbsergebnis. Gewichtung 35
2. Honorar. Gewichtung 41
3. Konzept zur Umsetzung der projektspezifischen Anforderungen. Gewichtung 12
4. Arbeitsabläufe und Terminplanung. Gewichtung 12
AuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 219-381893 vom 12.11.2013
ARGE agn Leusmann GmbH + Tim Hupe Architekten
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+49 4023600050
+49 4023600070
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Ausschreibung veröffentlicht 12.11.2013
Ergebnis veröffentlicht 14.05.2014
Wettbewerbs-ID 3-153997
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