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Timestamp: 2017-02-22 11:28:56+00:00

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Asylantrag | Fachbegriff, Definition und Erläuterung im Rechtslexikon auf anwalt24.de
Asylantrag Inhaltsübersicht
Wichtige Rechtsänderungen…AsylantragAsylberechtigteAsylbewerberAufenthalt - illegalerAufenthaltsbestimmungsrechtAufenthaltserlaubnisAufenthaltserlaubnis für qualifizierte GeduldeteAufenthaltsgrund - AusländerrechtAufenthaltsrecht für EU-AngehörigeAufgaben - polizeilicheAufgaben - präventiveAufgaben - repressiveAufgebot vor EheschließungAufgebotsverfahrenAufhebung eines VerwaltungsaktesAufhebungsvertragAuflage - ErbrechtAuflage während der BewährungszeitAuflassungAuflösung des ArbeitsverhältnissesAufopferungsanspruch - öffentlich-rechtlicher…Automatenaufstellvertrag
Rechtswörterbuch Normen § 13 f. AsylG Information Es werden folgende Formen von Asylanträgen unterschieden:der in § 13 f. AsylG geregelte erstmalige Asylantrag, der auch als Asylgesuch bezeichnet wird:Ein Asylantrag liegt danach immer vor, wenn sich dem schriftlich, mündlich oder auf andere Weise geäußerten Willen des Ausländers entnehmen lässt, dass er im Bundesgebiet Schutz vor politischer Verfolgung sucht oder dass er Schutz vor Abschiebung oder einer sonstigen Rückführung in einen Staat begehrt, in dem ihm die in § 60 AufenthG bezeichneten Gefahren drohen. Gefordert wird danach weder die Verwendung des Ausdrucks "Asyl" noch eine Begründung noch ein bestimmter Mindestinhalt.Die Behörden haben einen insofern geäußerten Willen als Asylantrag zu behandeln und die erforderlichen Schritte einzuleiten.der Asylfolgeantrag (§ 71 AsylG)Die Ausländerbehörde ist nach § 14 Abs. 2 AsylG verpflichtet, die bei ihr eingereichten schriftlichen Anträge unverzüglich an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weiterzuleiten, das über den Antrag entscheidet.Mit der Asylantragstellung nach § 14 AsylG gilt gemäß § 14a AsylG der Asylantrag auch für jedes Kind des Ausländers als gestellt, das ledig ist, das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und sich zu diesem Zeitpunkt im Bundesgebiet aufhält, ohne im Besitz eines Aufenthaltstitels zu sein, wenn es zuvor noch keinen Asylantrag gestellt hatte.Die möglichen Gründe einer Unzulässigkeit eines Asylantrags sind seit August 2016 zur besseren Übersichtlichkeit und Vereinfachung der Rechtsanwendung in §29 AsylG in einem Katalog zusammengefasst. Dazu zählen nunmehr auch die Gründe aus denen ein Antrag bisher als unbeachtlich betrachtet wurde.In 2015 wurden in Deutschland 476.700 (gerundet) Erst-Asylanträge gestellt, im Jahr 2016 waren es bis Ende September bereits 660.000. Siehe auch AsylAsylbewerberAsylberechtigteDrittstaatEurodacPolitische Verfolgung - AsylrechtBGH 01.03.2012 - V ZB 206/11 (Rechtmäßigkeit der Anordnung oder Aufrechterhaltung von Abschiebungshaft bei Stellen eines Asylantrags aus einem Polizeigewahrsam heraus)Fritz/Vormeier: Gemeinschaftskommentar zum Asylverfahrensgesetz; Loseblattwerke Hohm: Kommentar zum Asylbewerberleistungsgesetz; Loseblattwerk
Zitierungen dieses DokumentsRechtswörterbuchAsylAsylberechtigteAsylbewerberAusländischer ArbeitnehmerDrittstaatHerkunftsstaat
AsylAsylberechtigte
10.01.2011 - 1.142 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Alpan Sagsöz aus BonnFamilienrecht: Kritik des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte an deutscher Sorgerechtsregelung für nichteheliche VäterRund ein Jahr nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die deutsche Sorgerechtsregelung für nichteheliche Väter als Verstoß gegen die Menschenrechte kritisiert hat, ist Deutschland… mehr

References: § 13
 § 13
 § 60
 § 14
 § 14
 § 14
 §29