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Timestamp: 2016-10-23 11:55:32+00:00

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5A_739/2014 (16.04.2015)
5A_739/2014 � � Urteil vom 16. April 2015
vertreten durch Rechtsanw�ltin Simone Tschopp,
vertreten durch F�rsprecher Martin B�rgi,
vom 15. August 2014.
B.A.________ und A.A.________ heirateten am 29. Juni 1989. Aus der Ehe gingen zwei mittlerweile erwachsene S�hne hervor. Am 28. Februar 2013 schied das Regionalgericht Emmental-Oberaargau die Ehe. Der Entscheid erwuchs im Scheidungspunkt am 18. Juni 2013 in Rechtskraft.
B.a.�Soweit vor Bundesgericht noch relevant verpflichtete das Regionalgericht Emmental-Oberaargau A.A.________, B.A.________ ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis und mit Juli 2023 gest�tzt auf Art. 125 ZGB einen monatlich zum Voraus zahlbaren Unterhaltsbeitrag von Fr. 220.-- zu leisten (Ziff. 2). Die Vorsorgeeinrichtung C.________ wurde gest�tzt auf Art. 122 ZGB angewiesen, innert 10 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft den Betrag von Fr. 37'504.90 auf ein von B.A.________ bekannt zu gebendes Freiz�gigkeitskonto zu �berweisen (Ziff. 4). Die Rechtsbegehren von A.A.________ und B.A.________ auf Zuspruch je einer g�terrechtlichen Ausgleichszahlung wurden abgewiesen (Ziff. 5).
B.b.�Gegen dieses Ehescheidungsurteil erhoben A.A.________ am 12. April 2013 Berufung und B.A.________ am 17. Juni 2013 Anschlussberufung beim Obergericht des Kantons Bern. A.A.________ wandte sich dagegen, B.A.________ Unterhalt zu schulden und einen Teil der Austrittsleistung ihrer beruflichen Vorsorge abtreten zu m�ssen. Gleichzeitig verlangte sie von ihm eine g�terrechtliche Ausgleichszahlung von Fr. 284'666.--. B.A.________ seinerseits forderte von A.A.________ aus G�terrecht eine Ausgleichszahlung von Fr. 84'070.-- und eine monatliche, indexierte Rente von Fr. 500.--. Ferner verlangte er die Zuweisung der H�lfte der von A.A.________ w�hrend der Ehe angesparten Freiz�gigkeitsanspr�che.
B.c.�Am 15. August 2014 entschied das Obergericht des Kantons Bern, dass zwischen den Ehegatten keine Unterhaltspflichten gem�ss Art. 125 ZGB bestehen (Ziff. 4), dass die w�hrend der Ehe von A.A.________ erworbene Austrittsleistung h�lftig geteilt und der Betrag von Fr. 39'471.70 auf ein von B.A.________ bekannt zu gebenden Freiz�gigkeitskonto �berwiesen wird (Ziff. 5) und dass A.A.________ B.A.________ aus G�terrecht einen Betrag von Fr. 11'385.-- schuldet (Ziff. 6). Die Gerichtskosten f�r das Berufungsverfahren wurden im Umfang von Fr. 16'160.-- A.A.________ und im Umfang von Fr. 4'040.-- B.A.________ auferlegt (Ziff. 11). Schliesslich wurde A.A.________ dazu verpflichtet, B.A.________ f�r das Berufungsverfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 10'817.80 zu bezahlen (Ziff. 12).
C.a.�A.A.________ (Beschwerdef�hrerin) wendet sich mit Beschwerde in Zivilsachen vom 18. September 2014 an das Bundesgericht. Sie beantragt die Aufhebung der Ziffern 6, 11 und 12 des vorinstanzlichen Urteils (Ziff. 1) und die Verurteilung von B.A.________ (Beschwerdegegner) zur Leistung einer g�terrechtlichen Ausgleichszahlung von Fr. 187'396.-- (Ziff. 2). Eventualiter verlangt sie die Aufhebung der Ziffer 5 des vorinstanzlichen Urteils und die Verweigerung der h�lftigen Teilung des Vorsorgeguthabens, insoweit sie mit ihren g�terrechtlichen Anspr�chen nicht durchdringt (Ziff. 3). Schliesslich seien die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens entsprechend dem Ausgang des Beschwerdeverfahrens neu zu verlegen (Ziff. 4).
C.b.�Das Bundesgericht hat die Vorinstanz und den Beschwerdegegner zur Vernehmlassung eingeladen. Mit Schreiben vom 19. Dezember 2014 erkl�rte die Vorinstanz, auf eine Vernehmlassung zu verzichten. Der Beschwerdegegner beantragt in seiner Vernehmlassung vom 16. Februar 2015, die Berufung [recte: Beschwerde] abzuweisen, soweit auf diese einzutreten sei. Zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs hat das Bundesgericht die Vernehmlassung des Beschwerdegegners der Beschwerdef�hrerin zur Kenntnis gebracht.
Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG), der die verm�gensrechtlichen Folgen einer Ehescheidung, also eine Zivilsache im Sinne von Art. 72 Abs. 1 BGG zum Gegenstand hat. Die Streitwertgrenze gem�ss Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG ist erreicht. Auf die rechtzeitig (Art. 100 BGG) eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
2.1.�Im ordentlichen Beschwerdeverfahren sind in rechtlicher Hinsicht alle R�gen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig. Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und urteilt mit freier Kognition. Es ist allerdings nicht gehalten, wie ein erstinstanzliches Gericht alle sich stellenden rechtlichen Fragen von sich aus zu untersuchen, wenn die Beschwerdef�hrerin diese nicht mehr thematisiert (BGE 137 III 580 E. 1.3 S. 584). Deshalb ist in der Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 III 102 E. 1.1 S. 104 f.). Die Beschwerdef�hrerin muss auf den angefochtenen Entscheid eingehen und aufzeigen, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt; sie soll im Schriftsatz mit ihrer Kritik an den Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen, die sie als rechtsfehlerhaft erachtet (vgl. BGE 121 III 397 E. 2a S. 400). Verfassungsverletzungen werden nur gepr�ft, wenn sie ger�gt und geh�rig begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen). Soweit es um die �berpr�fung von Ermessensentscheiden geht (Art. 4 ZGB) auferlegt sich das Bundesgericht Zur�ckhaltung. Es schreitet nur ein, wenn die kantonale Instanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Aufzuheben und zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 132 III 97 E. 1 S. 99; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 128 III 161 E. 2c/aa S. 162).
2.2.�Ferner legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrerin kann die Feststellung des Sachverhalts r�gen, wenn diese offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (vgl. BGE 133 III 350 E. 1.3 S. 351, 398 E. 7.1, 466 E. 2.4).
Die Beschwerdef�hrerin unterbreitet dem Bundesgericht den Erbteilungsvertrag, den sie mit ihrer Schwester und Mutter zur Regelung des Nachlasses ihres Vaters abgeschlossen hat. Dieser Vertrag soll belegen, dass die Vorinstanz den Wert ihrer Errungenschaft zu hoch bemessen hat. Darauf ist nicht einzutreten. Der Erbteilungsvertrag datiert vom 15. September 2014. Die Parteien haben ihn also in einem Zeitpunkt abgeschlossen, als das vorinstanzliche Urteil bereits ergangen und der Beschwerdef�hrerin er�ffnet worden war. Mithin stellt der Vertrag ein echtes Novum dar, das als solches im Verfahren vor Bundesgericht zum vorneherein unzul�ssig ist (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.). Daran �ndert nichts, dass f�r den Wert der bei Aufl�sung des G�terstandes vorhandenen Errungenschaft der Zeitpunkt der g�terrechtlichen Auseinandersetzung massgebend (Art. 214 Abs. 1 ZGB) und dass damit der Tag der Urteilsf�llung gemeint ist (BGE 121 III 152 E. 3 S. 154).
Anlass zur Beschwerde gibt zum einen die g�terrechtliche Auseinandersetzung.
4.1.�Das Obergericht weist den Landwirtschaftsbetrieb "D.________" der Errungenschaft zu, weil es sich beim Erwerb dieses am 9. Oktober 1995 von den Eltern des Beschwerdegegners �bernommenen Gewerbes um einen reinen Kreditkauf handelte, so dass der Erwerb nicht als unentgeltlich im Sinne von Art. 198 Ziff. 2 ZGB gelten k�nne. Weil es mit dem Landwirtschaftsbetrieb eine Einheit bildet, ist dem angefochtenen Entscheid zufolge auch das Grundst�ck "E.________" der Errungenschaft des Beschwerdegegners zuzuordnen. Das Obergericht rechnet dem Beschwerdegegner diese Verm�genswerte zu den Ertragswerten von Fr. 494'780.-- (D.________) und Fr. 4'150.-- (E.________) an. Nach Abzug einer Hypothek von Fr. 315'000.-- und einem dinglich gesicherten Kredit der F.________ von Fr. 57'800.--, die den Landwirtschaftsbetrieb belasten, resultiert ein Ertragswert von Fr. 126'130.--. Unter Ber�cksichtigung weiterer, vor Bundesgericht nicht mehr streitiger Aktiven und Passiven errechnet das Obergericht Verm�genswerte von insgesamt Fr. 140'835.--. Von dieser Summe schreibt es dem Eigengut des Beschwerdegegners eine Ersatzforderung von Fr. 82'275.-- und demjenigen der Beschwerdef�hrerin eine solche von Fr. 41'000.-- gut, woraus sich als Errungenschaft des Beschwerdegegners der Betrag von Fr. 17'560.-- ergibt. Unter Ber�cksichtigung der Errungenschaft der Beschwerdef�hrerin von Fr. 316'783.-- gelangt das Obergericht zu einem g�terrechtlichen Anspruch des Beschwerdegegners von Fr. 149'612.-- (1/2 x [Fr. 316'783.-- ./. Fr. 17'560.--]), der sich nach Verrechnung mit der erw�hnten Ersatzforderung der Beschwerdef�hrerin um Fr. 41'000.-- auf Fr. 108'611.-- reduziert.
�In einem zweiten Schritt pr�ft das Obergericht gest�tzt auf Art. 212 Abs. 2 ZGB, welche Beteiligungsforderung dem Beschwerdegegner zust�nde, falls der Landwirtschaftsbetrieb in der g�terrechtlichen Auseinandersetzung zum Verkehrswert angerechnet wird. F�r diese Kontrollrechnung weist das Obergericht das Gewerbe "D.________" (einschliesslich des Grundst�cks "E.________") neu dem Eigengut zu, und zwar zu einem Verkehrswert per Ende 2010 von Fr. 993'764.--. Zur Begr�ndung f�hrt die Vorinstanz aus, zum Zwecke der Anrechnung zum Verkehrswert sei auch betreffend den Erwerb des Landwirtschaftsbetriebs auf den Verkehrswert abzustellen. Dies f�hre dazu, dass der unentgeltlich erworbene Anteil den entgeltlichen Anteil �berwiege. Dieser bestehe lediglich in der Leistung der "G.________", die mit Fr. 20'000.-- zu bewerten sei. Der Verkehrswert des Heimwesens per 1995 sei zwar nicht genau bekannt, da der Gutachter den Wohnstock nicht zum Verkehrswert gesch�tzt habe. Es sei jedoch klar, dass von der Differenz zwischen stipuliertem Kaufpreis und Verkehrswert nur ein geringer Teil durch die "G.________" abgegolten wurde. Die Differenz sei im Wesentlichen unentgeltlich �bertragen worden, wessen sich die Vertragsparteien bewusst gewesen seien. Dem Eigengut des Beschwerdegegners seien auch die weiteren Aktiven und Passiven zuzuweisen, die mit dem Landwirtschaftsbetrieb eine rechtliche Einheit bilden (Inventar, Wertschriftenverm�gen des Beschwerdegegners und weitere Aktiven des Betriebes) bzw. diesen belasten (Hypothekarschulden, Investitionskredite, diverse Darlehen, Bankkredite des Betriebs und Kreditoren). Gest�tzt auf diese �berlegungen kommt das Obergericht zum Schluss, nach Massgabe von Art. 212 Abs. 2 ZGB k�nne der Beschwerdegegner von der Beschwerdef�hrerin lediglich Fr. 11'385.-- als g�terrechtliche Ausgleichszahlung fordern; entsprechend sei ihm nur dieser Betrag und nicht derjenige von Fr. 108'611.-- zuzusprechen.
4.2.�Die Beschwerdef�hrerin kritisiert das Vorgehen der Vorinstanz. Sie ist der Meinung, dass das landwirtschaftliche Gewerbe nicht in einer ersten Rechnung zum Ertragswert angerechnet, in der von Art. 212 Abs. 2 ZGB geforderten Kontrollrechnung hingegen auf der Grundlage des Verkehrswerts dem Eigengut des Beschwerdegegners zugewiesen werden d�rfe. Auch der Beschwerdegegner kritisiert in seiner Vernehmlassung die Vorinstanz. Er ist der Meinung, dass das landwirtschaftliche Gewerbe "D.________" samt "E.________" grunds�tzlich zu seinem Eigengut und nicht zu seiner Errungenschaft geh�re, da der Erwerb im Wesentlichen unentgeltlich erfolgt sei. Ferner habe er den landwirtschaftlichen Betrieb bereits vor der Ehe gepachtet und in diesem Zusammenhang auch das Inventar zu Eigentum erworben.
4.3.1.�Ein landwirtschaftliches Gewerbe, das ein Ehegatte als Eigent�mer selbst weiter bewirtschaftet oder f�r das der �berlebende Ehegatte oder ein Nachkomme begr�ndet Anspruch auf ungeteilte Zuweisung erhebt, ist bei Berechnung des Mehrwertanteils und der Beteiligungsforderung zum Ertragswert einzusetzen (Art. 212 Abs. 1 ZGB). Der Eigent�mer des landwirtschaftlichen Gewerbes oder seine Erben k�nnen gegen�ber dem andern Ehegatten als Mehrwertanteil oder als Beteiligungsforderung nur den Betrag geltend machen, den sie bei Anrechnung des Gewerbes zum Verkehrswert erhielten (Art. 212 Abs. 2 ZGB). Art. 212 ZGB fand erst im parlamentarischen Verfahren Aufnahme ins Gesetz (vgl. HEINZ HAUSHEER/RUTH REUSSER/THOMAS GEISER, in: Berner Kommentar, 1991, N 5-9 zu Art. 212 und Art. 213 ZGB). Abs. 2 dieser Bestimmung will H�rten ausgleichen, die das Ertragswertprinzip f�r den Ehegatten des Hofeigent�mers bedeuten kann ( HEINZ HAUSHEER/RUTH REUSSER/THOMAS GEISER, a.a.O., N 40 zu Art. 212 und Art. 213 ZGB). Dieser soll ein landwirtschaftliches Gewerbe nicht zum Ertragswert �bernehmen und gleichzeitig aufgrund der Anrechnung zum Ertragswert gegen�ber seinem Ehegatten einen Mehrwertanteil oder eine Beteiligungsforderung geltend machen k�nnen. Um dies zu verhindern, ist der Anrechnungswert bis maximal zum Verkehrswert zu erh�hen.
4.3.2.1.�Unbestritten ist, dass der Beschwerdegegner sein landwirtschaftliches Gewerbe selbst bewirtschaftet, weshalb der Tatbestand Art. 212 Abs. 1 ZGB erf�llt ist. Streitig ist hingegen die Frage, welcher G�termasse des Beschwerdegegners das Gewerbe zuzuweisen ist. Zu Recht folgt das Obergericht diesbez�glich der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach auch ein landwirtschaftliches Gewerbe, das w�hrend der Ehe �bernommen wurde, entsprechend der allgemeinen Regel von Art. 200 Abs. 3 ZGB vermutungsweise zur Errungenschaft geh�rt (vgl. Urteile 5A_111/2007 vom 8. Januar 2008 E. 3.2 und 5C.158/2006 vom 23. M�rz 2007 E. 4.1.4, nicht publ. in: BGE 133 III 416). Davon ist auch dann auszugehen, wenn der Kaufpreis dem Ertragswert entspricht und dieser m�glicherweise deutlich unter dem Verkehrswert liegt (kritisch Stefan Binder/Martin W�rsch, Landwirtschaftliche Liegenschaft in der g�terrechtlichen Auseinandersetzung, Bl�tter f�r Agrarrecht 2008, S. 257 ff., insbes. S. 268 ff.). Auch die Tatsache, dass das landwirtschaftliche Gewerbe bereits vor der Ehe vom Beschwerdegegner gepachtet worden ist, rechtfertigt keine andere g�terrechtliche Zuordnung. Zum Zeitpunkt des Eheschlusses war der Beschwerdegegner noch nicht Eigent�mer des von ihm bewirtschafteten landwirtschaftlichen Gewerbes. Daran �ndert auch nichts, dass er bereits im Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Pacht das Inventar zu Eigentum �bernommen hatte. Es bleibt deshalb bei der vorinstanzlichen Erkenntnis, dass der nach dem Eheschluss erfolgte Erwerb des landwirtschaftlichen Gewerbes "D.________" und "E.________" als entgeltlich zu behandeln und der Errungenschaft des Beschwerdegegners zuzuweisen ist (Art. 197 Abs. 1 ZGB). Schliesslich ist auch ohne Belang, dass der Verk�ufer die Beschwerdef�hrerin nicht beg�nstigen wollte, wie der Beschwerdegegner in seiner Vernehmlassung geltend macht. Sich anders zu entscheiden w�rde voraussetzen, dass sich die Beschwerdef�hrerin damals damit einverstanden erkl�rt h�tte, dass das landwirtschaftliche Gewerbe ins Eigengut des Beschwerdegegners f�llt (Art. 199 Abs. 1 ZGB). Solches aber wird von keiner Seite behauptet.
4.3.2.2.�Zu pr�fen bleibt, ob die geschilderte g�terrechtliche Zuweisung auch im Rahmen der von Art. 212 Abs. 2 ZGB verlangten Kontrollrechnung Bestand hat. Die Vorinstanz hat dies verneint und das landwirtschaftliche Gewerbe gest�tzt auf den Verkehrswert in diesem Fall dem Eigengut des Beschwerdegegners zugewiesen (E. 4.1). Die Beschwerdef�hrerin stellt sich demgegen�ber auf den Standpunkt, dass das landwirtschaftliche Gewerbe weiterhin zur Errungenschaft geh�re. Das Bundesgericht musste sich bis heute noch nie mit der Frage befassen. Im Schrifttum findet sich der Hinweis, gem�ss Art. 212 Abs. 2 ZGB sei "die gleiche Rechnung" (wie bei Art. 212 Abs. 1 ZGB) ausgehend vom Verkehrswert des landwirtschaftlichen Gewerbes "noch einmal vorzunehmen" ( HEINZ HAUSHEER/RUTH REUSSER/THOMAS GEISER, a.a.O., N 43 zu Art. 212 und 213 ZGB; vgl. auch DANIEL STECK, in: FamKomm Scheidung, Bd. I, 2. Aufl. 2011, N 11 zu Art. 212 ZGB). In �hnlicher Weise wird betont, das Verfahren der g�terrechtlichen Auseinandersetzung selbst bleibe von Art. 212 f. ZGB unber�hrt ( PAUL-HENRI STEINAUER, in: Commentaire Romand, Code civil I, 2010, N 3 sowie 17 zu Art. 212 ZGB). Die verschiedenen Rechnungsbeispiele, die sich im Schrifttum zur Veranschaulichung von Art. 212 Abs. 1 und 2 ZGB finden, scheinen stillschweigend davon auszugehen, dass zum Zwecke der besagten Vergleichsrechnung lediglich der Bewertungsmassstab zu �ndern ist (vgl. ALEXANDRA RUMO-JUNGO, Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 2. Aufl. 2012, N 12 zu Art. 212-213 ZGB; HEINZ HAUSHEER/RUTH REUSSER/THOMAS GEISER, a.a.O., N 44 zu Art. 212 und 213 ZGB; HENRI DESCHENAUX/PAUL-HENRI STEINAUER/MARGARETA BADDELEY, Les effets du mariage, 2. Aufl. 2009, Rz. 1432a). THOMAS GEISER, auf den sich das Obergericht beruft, �ussert sich bei genauem Hinsehen lediglich zu den Voraussetzungen, unter denen ein landwirtschaftliches Heimwesen in der g�terrechtlichen Auseinandersetzung �berhaupt nach Art. 212 Abs. 1 ZGB zum Ertragswert einzusetzen ist. Zur Frage, ob die Vergleichsrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB einen Wechsel der Massenzugeh�rigkeit nach sich ziehen kann, l�sst sich THOMAS GEISERS Aufsatz (Landwirtschaftliche Betriebe im G�terrecht und in der Scheidung, FamPra.ch 2006, S. 886 ff., insbes. S. 893) nichts entnehmen.
�Folgt man der ratio legis, erweist sich der Standpunkt der Vorinstanz als unzutreffend: Art. 212 Abs. 2 ZGB will verhindern, dass der Ehegatte des Eigent�mers des landwirtschaftlichen Gewerbes allein deshalb zu einer g�terrechtlichen Ausgleichszahlung verpflichtet ist, weil der andere davon profitiert, dass ihm sein landwirtschaftliches Gewerbe bei der Scheidung zum Ertragswert anzurechnen ist. Im Gegenzug f�r die Vorteile, die f�r ihn die Anrechnung des Heimwesens zum Ertragswert darstellt, soll dem Eigent�mer des Gewerbes eine g�terrechtliche Ausgleichsforderung nur in demjenigen Mass zustehen, in welchem er eine solche auch bei Anrechnung des Gewerbes zum Verkehrswert geltend machen kann (Henri Deschenaux/Paul-Henri Steinauer/Margareta Baddeley, a.a.O., Rz. 1432; s. auch oben E. 4.3.1). Dieser Zweck w�rde seines Sinnes entleert, falls der Eigent�mer im Rahmen der Kontrollrechnung gem�ss Art. 212 Abs. 2 ZGB wiederum davon profitieren k�nnte, dass das Gewerbe wegen der Bewertung zum Verkehrswert insgesamt der anderen G�termasse zuf�llt. Der zitierten Vorschrift l�sst sich auch nicht entnehmen, dass ein derartiger Wechsel der G�termasse zu ber�cksichtigen w�re. Zu Recht fordert die Beschwerdef�hrerin deshalb, dass das landwirtschaftliche Gewerbe "D.________" einschliesslich "E.________" auch bei der Kontrollrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB der Errungenschaft des Beschwerdegegners zugewiesen bleiben muss.
4.3.2.3.�Geh�rt der Landwirtschaftsbetrieb zur Errungenschaft des Beschwerdegegners, so bel�uft sich dessen Ausgleichsforderung basierend auf einem Ertragswert von Fr. 498'930.-- auf Fr. 108'611.-- (E. 4.1). Den Betrag von Fr. 993'764.--, mit dem das Obergericht den Verkehrswert der "D.________" samt "E.________" beziffert, beanstandet die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht nicht. Legt man der Kontrollrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB diesen Verkehrswert zugrunde, erh�ht sich die Errungenschaft des Beschwerdegegners auf Fr. 512'394.-- (Fr. 17'560.-- + [Fr. 993'764.-- ./. Fr. 498'930.--]). Als Ergebnis der Auseinandersetzung (Art. 215 ZGB) resultiert eine g�terrechtliche Ausgleichsforderung zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin von Fr. 97'806.-- (1/2 x [Fr. 512'394.-- ./. Fr. 316'783.--]), die sich unter Ber�cksichtigung der Ersatzforderung ihres Eigenguts von Fr. 41'000.-- auf Fr. 138'806.-- erh�ht (vgl. auch E. 4.1). W�hrend der Beschwerdegegner bei einer Anrechnung seines Heimwesens zum Ertragswert von der Beschwerdef�hrerin Fr. 108'611.-- fordern kann, m�sste er seiner geschiedenen Frau bei einer Anrechnung zum Verkehrswert also Fr. 138'806.-- bezahlen. Mit anderen Worten f�hrt die Vergleichsrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB zum Ergebnis, dass der Eigent�mer des landwirtschaftlichen Gewerbes bei Anrechnung des Gewerbes zum Verkehrswert gar nichts zugute hat. Damit entf�llt die vom Obergericht ermittelte g�terrechtliche Ausgleichszahlung der Beschwerdef�hrerin an den Beschwerdegegner von Fr. 11'385.--.
4.3.3.�Der Beschwerdegegner verweist in seiner Vernehmlassung auf weitere Fehler, die der Vorinstanz bei der g�terrechtlichen Auseinandersetzung unterlaufen seien. So seien Leistungen in der g�terrechtlichen Auseinandersetzung ber�cksichtigt worden, die nicht h�tten ber�cksichtigt werden d�rfen, und die Investition ins Badezimmer sei dem Beschwerdegegner doppelt belastet worden. Die behaupteten M�ngel bleiben ohne erkennbaren Einfluss auf das Ergebnis der Kontrollrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB. Dies gilt auch dort, wo der Beschwerdef�hrer behauptet, die Vorinstanz habe sein Eigengut f�r Amortisationen seines F.________-Kredites in der Zeit zwischen 2000 und 2010 f�lschlicherweise mit Fr. 112'200.-- angegeben; korrekterweise betrage die Amortisation nur Fr. 102'200.--.
4.4.1.�Zu pr�fen bleibt, ob der Beschwerdef�hrerin die g�terrechtliche Ausgleichsforderung von Fr. 187'396.-- zusteht, die sie gest�tzt auf Art. 213 ZGB vom Beschwerdegegner fordert. Die Vorinstanz lehnt eine Erh�hung des Anrechnungswerts gest�tzt auf Art. 213 ZGB ab, weil der Nachteil, welcher der Beschwerdef�hrerin dadurch entstehe, dass der Landwirtschaftsbetrieb zum Ertragswert in die g�terrechtliche Auseinandersetzung eingeflossen ist, bereits durch die Kontrollrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB (E. 4.3) gen�gend ber�cksichtigt sei.
4.4.2.�Die Beschwerdef�hrerin bezeichnet es als stossend, den Nichteigent�merehegatten bloss auf die Vergleichsrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB zu verweisen und vor dem Entscheid nicht einmal zu pr�fen, in welchem Ausmass der Ertragswert nach Art. 213 ZGB zu erh�hen w�re und welche Auswirkungen dies auf die g�terrechtliche Auseinandersetzung h�tte. Ob die �ber Art. 212 Abs. 2 ZGB erfolgte indirekte Erh�hung ausreichend sei, beurteile sich ausschliesslich nach den Kriterien von Art. 213 ZGB. Die Angemessenheit sei nicht gewissermassen schon zu vermuten, wenn der Nichteigent�merehegatte dem Eigent�merehegatten g�terrechtlich weniger oder nichts mehr schuldet, sondern es sei zus�tzlich zu pr�fen, ob sich aufgrund des konkreten Sachverhaltes eine Gegenforderung des Nichteigent�merehegatten ergebe. Auszugehen sei dabei von den gesamten Umst�nden des Einzelfalles. So seien insbesondere die Verm�gensverh�ltnisse des Eigent�merehegatten, die get�tigten Investitionen und der absehbare Bedarf sowie die wirtschaftliche Lage des anderen Ehegatten massgebend. Von zentraler Bedeutung seien dabei die aus Errungenschaftsmitteln get�tigten Investitionen, die sich im Ertragswert wegen der speziellen Bewertungsgrunds�tze nicht oder nur teilweise niederschlagen w�rden. Art. 212 Abs. 1 ZGB habe Ausnahmecharakter. Ein Abweichen vom allgemeinen Grundsatz der h�lftigen Teilung des Vorschlags sei nur dann angebracht, wenn der Fortbestand des Landwirtschaftsbetriebes tats�chlich in h�chstem Masse gef�hrdet w�re. Ansonsten seien �ber Art. 213 ZGB Gegenausnahmen zur Einsetzung des landwirtschaftlichen Gewerbes zum Ertragswert grossz�gig zuzulassen, um eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung zwischen b�uerlichen und anderen (insbesondere auch anderen selbst�ndig erwerbst�tigen) Ehepaaren auszuschliessen. Vorliegend sei gem�ss Urteil der Vorinstanz belegt, dass aus Errungenschaftsmitteln Fr. 423'368.-- und aus solchen der jeweiligen Eigeng�ter insgesamt Fr. 53'000.-- in den Landwirtschaftsbetrieb des Beschwerdegegners investiert worden sind. Insgesamt sei w�hrend der Dauer des G�terstandes somit ein Betrag von Fr. 476'368.-- in den Landwirtschaftsbetrieb investiert worden. Der Beschwerdegegner h�lt die res�mierten Berechnungen der Beschwerdef�hrerin f�r nicht nachvollziehbar, weshalb darauf nicht einzutreten sei.
4.4.3.�Nach Art. 213 Abs. 1 ZGB kann der Anrechnungswert angemessen erh�ht werden, wenn besondere Umst�nde es rechtfertigen. Als besondere Umst�nde gelten insbesondere die Unterhaltsbed�rfnisse des Ehegatten, der Ankaufspreis des landwirtschaftlichen Gewerbes einschliesslich der Investitionen oder die Verm�gensverh�ltnisse des Ehegatten, dem das landwirtschaftliche Gewerbe geh�rt (Art. 213 Abs. 2 ZGB).
�Die Kontrollrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB hat ergeben, dass die Beschwerdef�hrerin dem Beschwerdegegner keine g�terrechtliche Ausgleichszahlung schuldet, w�hrend der Beschwerdegegner nach Art. 212 Abs. 1 ZGB von der Beschwerdef�hrerin Fr. 108'611.-- h�tte fordern k�nnen. Die Beschwerdef�hrerin tut keine besonderen Umst�nde dar, aufgrund derer es sich rechtfertigen w�rde, dieses Ergebnis in einem weiteren Schritt nach Art. 213 ZGB durch eine (erneute) Erh�hung des Anrechnungswerts dergestalt zu korrigieren, dass ihr eine g�terrechtliche Ausgleichszahlung in der geforderten H�he zust�nde. Um der Vorinstanz erfolgreich eine Verletzung von Bundesrecht vorzuwerfen, gen�gt es nicht, wenn die Beschwerdef�hrerin auf den Ausnahmecharakter von Art. 212 Abs. 1 ZGB hinweist, der durch eine grossz�gige Handhabung der Gegenausnahme von Art. 212 Abs. 2 ZGB in m�glichst engen Grenzen gehalten werden soll. Sodann �bersieht die Beschwerdef�hrerin, dass die Investitionen, die sie als Grund f�r die geforderte Erh�hung des Anrechnungswertes ins Feld f�hrt, einer Entwertung unterliegen und entsprechend amortisiert werden m�ssten, weshalb es von vornherein nicht darum gehen kann, einfach den Nettobetrag der get�tigten Investitionen aufzurechnen, sondern h�chstens noch den Restwert. Hierzu macht die Beschwerdef�hrerin in ihrem Schriftsatz keinerlei Ausf�hrungen. Dar�ber hinaus steht der These der Beschwerdef�hrerin die vorinstanzliche Feststellung entgegen, dass die Investitionen von Fr. 423'368.-- im Umfang von Fr. 372'100.-- fremdfinanziert wurden und nur der Betrag von Fr. 51'268.-- aus Mitteln der Errungenschaft des Beschwerdegegners stammt. Inwiefern diese tats�chlichen Feststellungen des Obergerichts im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig sind, tut die Beschwerdef�hrerin nicht dar. Ebenso wenig zeigt sie auf, inwiefern ihr allein die Erh�hung des Anrechnungswerts um den zuletzt erw�hnten Betrag sowie um allf�llige Amortisationen des F.________-Kredits einen g�terrechtlichen Anspruch verschaffen w�rde.
�Nach alledem erweist sich die Beschwerde in dieser Hinsicht als unbegr�ndet. Damit kann f�r den Ausgang des vorliegenden Streits offenbleiben, ob die Art. 213 ZGB vorgesehene Erh�hung des Anrechnungswerts �berhaupt zum Zuge kommen k�nnte, wenn eine Korrektur bereits aufgrund der Vergleichsrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB stattgefunden hat, wie dies namhafte Stimmen aus der Lehre verneinen (so PAUL-HENRI STEINAUER, a.a.O., N 3 zu Art. 213 ZGB; DANIEL STECK, a.a.O., N 3 zu Art. 213 ZGB; Heinz Hausheer/Ruth Reusser/Thomas Geiser, a.a.O., N 68 zu Art. 212 und 213 ZGB; HEINZ HAUSHEER/REGINA AEBI-M�LLER, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 5. Aufl. 2014, N 10 zu Art. 213 ZGB; anders HENRI DESCHENAUX/PAUL-HENRI STEINAUER/MARGARETA BADDELEY, a.a.O., Rz. 1433, wonach Art. 213 ZGB als H�rteklausel "en plus du correctif de l'art. 212 al. 2 [CC]" zum Zuge kommt).
5.1.�Nachdem sich die Beschwerdef�hrerin mit ihren das G�terrecht betreffenden Antr�gen nur teilweise durchsetzt, bleibt ihr Antrag zu pr�fen, gest�tzt auf Art. 123 Abs. 2 ZGB von der h�lftigen Teilung ihres Vorsorgeguthabens abzusehen. Die Vorinstanz weist diesen Antrag ab. Vorliegend lasse sich kaum eine einigermassen zuverl�ssige Prognose �ber die Altersvorsorge des Beschwerdegegners anstellen, zumal nicht absehbar sei, ob er bei Eintritt in das Pensionsalter den Hof verpachte oder verkaufe und wer gegebenenfalls den Hof einmal �bernehmen werde. Betreffend die finanziellen Verh�ltnisse nach der Scheidung k�nne aber festgehalten werden, dass der Beschwerdegegner zwar Eigent�mer eines Landwirtschaftsbetriebes, dieser aber im Rechtsverkehr zum Ertragswert einzusetzen sei, solange er nicht verkauft oder verpachtet werde. Gem�ss der Berechnung der g�terrechtlichen Ausgleichszahlung (zum Ertragswert) verf�ge die Beschwerdef�hrerin �ber ein Verm�gen von Fr. 469'392.-- und der Beschwerdegegner �ber ein solches von Fr. 140'835.--. Nach Ber�cksichtigung der Ersatzforderungen w�rden die h�lftig zu teilenden Vorschl�ge Fr. 316'783.-- f�r die Ehefrau und Fr. 17'560.-- f�r den Ehemann betragen. Damit liege kein exorbitantes Verm�gensgef�lle zwischen den Parteien vor, namentlich kein solches zugunsten des Beschwerdegegners.
�Auch die g�terrechtliche Auseinandersetzung f�hre nicht dazu, dass von der h�lftigen Teilung wegen offensichtlicher Unbilligkeit abzusehen w�re. Eine Berechnung der g�terrechtlichen Auseinandersetzung nach dem Ertragswert des Landwirtschaftsbetriebes ergebe eine Zahlungsverpflichtung der Beschwerdef�hrerin von Fr. 108'611.--. Aufgrund der Kontrollrechnung nach Art. 212 Abs. 2 ZGB zum Verkehrswert des Landwirtschaftsbetriebs resultiere noch ein Betrag von Fr. 11'385.--. Damit komme der Beschwerdegegner nicht in den vollen Genuss des Ertragswerts und erscheine die Teilung der Austrittsleistung der Ehefrau auch unter Ber�cksichtigung des Ausgangs der g�terrechtlichen Auseinandersetzung nicht v�llig unhaltbar.
5.2.�Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, dass der Beschwerdegegner gem�ss Urteil der Vorinstanz aus Errungenschaftsmitteln einen Betrag von Fr. 423'368.-- in sein landwirtschaftliches Gewerbe investiert habe. Im Gegenzug habe er anders als die Beschwerdef�hrerin keine Vorsorge der 2. oder 3. S�ule aufgebaut, obschon er w�hrend geraumer Zeit einkommensm�ssig der Alleinversorger der Familie gewesen sei. Daraus m�sse geschlossen werden, dass das landwirtschaftliche Gewerbe nach der Vorstellung des Beschwerdegegners seine Altersvorsorge gen�gend sicherstelle. Der Vorinstanz sei n�mlich nicht zu folgen, wenn sie ausf�hre, dass sich kaum eine einigermassen zuverl�ssige Prognose �ber die Altersvorsorge des Beschwerdegegners anstellen lasse. Dem Grundsatz der Eigenverantwortlichkeit folgend sei bei der Beurteilung des zuk�nftig m�glichen Ertrages von derjenigen Hypothese auszugehen, die einerseits realistisch sei und dem Beschwerdegegner anderseits den bestm�glichen Ertrag beschere. Eine allenfalls denkbare Ver�usserung oder Gebrauchs�berlassung unter Wert brauche sich die Beschwerdef�hrerin bei der Beurteilung der Vorsorgesituation analog der Situation bei der Einkommensprognose (allenfalls mit hypothetischem Einkommen) nicht entgegenhalten zu lassen. Die �ber Jahre unver�ndert gebliebenen Zust�nde bei den (gesetzlich geregelten) Pachtzinsen und die vorliegend ebenfalls statische Situation bei den Mietzinsen lasse entgegen der Ansicht der Vorinstanz durchaus die Prognose zu, dass der Beschwerdegegner in der Lage sei, eine Nettorendite aus seinen Liegenschaften zu erzielen, welche �ber der BVG-Rente der Beschwerdef�hrerin nach der h�lftigen Teilung des Vorsorgeguthabens liege. Konkret k�nne der Beschwerdegegner mit einem monatlichen Nettoeinkommen von Fr. 1'455.20 rechnen, w�hrend dem die Beschwerdef�hrerin nach der Teilung bloss noch mit einer BVG-Rente von rund Fr. 875.-- pro Monat rechnen k�nne. Verkaufe der Beschwerdegegner den Betrieb, k�nne er konservativ mit Zinsen von Fr. 1'000.-- pro Monat rechnen.
5.3.�Der Beschwerdegegner bestreitet die Schilderung seiner wirtschaftlichen Situation durch die Beschwerdef�hrerin. Er kann keine irgendwie geartete Bevorzugung gegen�ber ihr erkennen.
5.4.1.�Das Gericht kann die Teilung der Austrittsleistung gem�ss Art. 123 Abs. 2 ZGB ganz oder teilweise verweigern, wenn sie aufgrund der g�terrechtlichen Auseinandersetzung oder der wirtschaftlichen Verh�ltnisse nach der Scheidung offensichtlich unbillig w�re. Der Anspruch des einen Ehegatten auf die H�lfte der Austrittsleistung des andern Ehegatten (Art. 122 ZGB) besteht voraussetzungslos (vgl. BGE 136 III 449 E. 4.3 S. 452 f., 458 E. 4.1). Der gesetzliche Verweigerungsgrund von Art. 123 Abs. 2 ZGB erfordert, dass - erstens - die Teilung offensichtlich unbillig ist und - zweitens - die offensichtliche Unbilligkeit ihren Grund in der g�terrechtlichen Auseinandersetzung oder den wirtschaftlichen Verh�ltnissen nach der Scheidung hat. Die Bestimmung ist restriktiv anzuwenden, um das Prinzip der h�lftigen Teilung der Vorsorgeguthaben nicht auszuh�hlen. Bei der Beurteilung der offensichtlichen Unbilligkeit ist das Sachgericht auf sein Ermessen verwiesen. Das Bundesgericht �bt deshalb bei der �berpr�fung solcher Entscheide eine gewisse Zur�ckhaltung (vgl. BGE 136 III 449 E. 4.4.1 S. 453 sowie E. 2.1). Der Begriff "offensichtlich unbillig" meint absolut stossend, �usserst ungerecht und v�llig unhaltbar. Die Tatsache, dass der anspruchsberechtigte Ehegatte �ber betr�chtliches Verm�gen verf�gt und deshalb f�r die Zukunft finanziell abgesichert ist, rechtfertigt den Ausschluss der Teilung f�r sich allein nicht (vgl. BGE 136 III 455 E. 4.2 S. 458 f.). Offensichtlich unbillig k�nnte die h�lftige Teilung etwa sein, wenn die Ehefrau als Verk�uferin und der Ehemann als selbst�ndig erwerbender Anwalt oder Arzt (ohne zweite, aber mit guter dritter S�ule) t�tig ist, wenn die Ehefrau bereits arbeitst�tig ist und dem Ehemann ein Studium finanziert, das ihm sp�ter ein hohes Einkommen und den Aufbau einer besseren Vorsorge erm�glichen wird, oder wenn der eine Teil bereits rentenberechtigt ist und der andere, kurz vor dem Rentenalter stehende Teil voraussichtlich eine kleinere Rente erhalten wird (vgl. BGE 136 III 449 E. 4.4.2 S. 453 f.).
5.4.2.�Die Vorinstanz ist von den zutreffenden Grunds�tzen ausgegangen. Sie hat auf die betr�chtlichen Schwierigkeiten hingewiesen, die Altersvorsorge des Beschwerdegegners zu bestimmen. Zudem hat die Vorinstanz die Verm�genssituation der Parteien vor und nach der g�terrechtlichen Auseinandersetzung einander gegen�bergestellt. Vor diesem Hintergrund konnte die Vorinstanz keine Unbilligkeit erkennen, wenn die Beschwerdef�hrerin die H�lfte ihrer w�hrend der Ehe erworbenen Austrittsleistung an den Beschwerdegegner abtreten muss, wie dies Art. 122 Abs. 1 ZGB als Grundsatz vorsieht. Die Kritik, welche die Beschwerdef�hrerin daran �bt, ist weitgehend appellatorischer Natur und als solche nicht zu h�ren (E. 2). Im �brigen ist das Gericht nicht berufen, die Entscheide des Gesetzgebers in der von der Beschwerdef�hrerin gew�nschten Weise zu korrigieren. Der Gesetzgeber favorisiert mit dem Ertragswertprinzip bewusst den �bernehmer eines landwirtschaftlichen Gewerbes. Ebenso entspricht es seinem Willen, dass nur bei offensichtlicher Unbilligkeit vom Grundsatz der h�lftigen Teilung der Vorsorgemittel abgewichen werden kann. Dieses Regime bringt es mit sich, dass in vielen F�llen die Altersvorsorge der Parteien nach einer Scheidung unterschiedlich ist. Es bleibt dem Unterhaltsrecht vorbehalten, wenn n�tig einen Ausgleich zu schaffen (Art. 125 ZGB).
Insgesamt erweist sich die Beschwerde insofern als begr�ndet, als die Vorinstanz die Beschwerdef�hrerin zur Leistung einer g�terrechtlichen Ausgleichszahlung von Fr. 11'385.-- verpflichtet hat. Im �brigen, das heisst im Umfang der geltend gemachten g�terrechtlichen Ausgleichsforderung von Fr. 187'396.-- und in Bezug auf die h�lftige Teilung der Austrittsleistung, ist die Beschwerde abzuweisen. Die Gerichtskosten werden in der Folge zu vier F�nfteln der Beschwerdef�hrerin und zu einem F�nftel dem Beschwerdegegner auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrerin schuldet dem Beschwerdegegner eine Entsch�digung (Art. 68 Abs. 1 BGG). Die Sache wird zur Neufestlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Ziffer 6 des Entscheids des Obergerichts des Kantons Bern vom 15. August 2014 wird aufgehoben. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- werden im Umfang von Fr. 3'200.-- der Beschwerdef�hrerin und im Umfang von Fr. 800.-- dem Beschwerdegegner auferlegt.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Kosten und Parteientsch�digung des vorangegangenen Verfahrens an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.

References: Art. 125
 Art. 122
 Art. 125
 Art. 72
 Art. 74
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 198
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 213
 Art. 212
 Art. 213
 Art. 212
 Art. 200
 BGE 
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 213
 Art. 213
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 213
 Art. 212
 Art. 213
 Art. 212
 Art. 213
 Art. 213
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 213
 Art. 212
 Art. 212
 Art. 97
 Art. 213
 Art. 212
 Art. 213
 Art. 213
 Art. 212
 Art. 213
 Art. 213
 Art. 123
 Art. 212
 Art. 123
 BGE 
 Art. 123
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 122