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Timestamp: 2018-06-21 18:15:54+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 21.06.2018 20:15h
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Versicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe Hilfsmittel
GG Art. 2 Abs. 1, Art. 20 Abs. 1 und 3, Art. 28 Abs. 1 Satz 1, Art. 33 Abs. 5,
BeamtStG §§ 45, 63 Abs. 3 Satz 2
SGB V § 31 Abs. 1 Satz 2 und 3, § 91 Abs. 1 Satz 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6,
SGB V § 93 Abs. 1 Satz 2, § 94 Abs. 2
MPG § 3 Nr. 1 und 2
LBG BE § 76 Abs. 11
LBhVO BE § 22 Satz 1 und 2, § 7 Satz 2, § 6 Abs. 1
Aktenzeichen: 5C9.14 Paragraphen: Datum: 2015-03-26
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13 A 8167/13
Beihilfe, Schwellenwertüberschreitung
GOZ Nr 5 Abs 2
BhV ND § 5 Abs 1 S 4, § 5 Abs 1 S 3 Nr 2
Aktenzeichen: 13A8167/13 Paragraphen: GOZ§5 BhVNds.§5 Datum: 2014-06-10
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13 A 8004/13
Beihilfe, Schwellenwertüberschreitung und funktionsanalytische Maßnahmen
GOZ § 5 Abs 2
BhV ND § 9 Abs
Aktenzeichen: 13A8004/13 Paragraphen: GOZ§5 BhVNds.§9 Datum: 2014-05-14
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Aktenzeichen: 5C16.13 Paragraphen: Datum: 2014-04-17
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Aktenzeichen: 5C40.13 Paragraphen: Datum: 2014-04-17
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5 LA 264/10
Zur Anwendbarkeit der Hinweise zu BhV a. F. im Übergangszeitraum
BhV § 6 Abs 2
BG ND § 87c Abs 1
Aktenzeichen: 5LA264/10 Paragraphen: BhV§6 Datum: 2012-02-09
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2 C 24.10
Beihilfe; stationäre Pflege; Heimunterbringung; Pflegekosten; Pflegedifferenzkosten; Unterkunfts-, Verpflegungs- und Investitionskosten; Fürsorgepflicht; Alimentation; Ausnahmefall; strengster Maßstab; Mischsystem; zumutbare Eigenvorsorge; Pflegeversi-cherung; Pflegezusatzversicherung; Versicherbarkeit; beihilfefähige Aufwendungen; Beihilfebemessungssatz; Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge
Aktenzeichen: 2C24.10 Paragraphen: GGArt.33 BVONRW§5 SGBVI§294 Datum: 2012-01-14
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5 LA 176/10
Aufwendungen, Beamter, Beihilfe, Entstehung, Zeitpunkt; maßgeblicher
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung im Beihilferecht Maßgeblich für die rechtliche Beurteilung beihilferechtlicher Streitigkeiten ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt des Entstehens der Aufwendungen
BBhV § 58 I
Aktenzeichen: 5LA176/10 Paragraphen: BBhV§58 NBG§87c Datum: 2012-01-04
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8 K 3031/11
1. Die zum 01.01.2011 in Kraft getretene Verordnungsermächtigung in § 78 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, 2. Halbsatz, 1. Alternative LBG, wonach die Gewährung von Beihilfen an den Nachweis der Erfüllung der Versicherungspflicht nach § 193 Abs. 3 VVG geknüpft werden kann, ist verfassungswidrig, weil der Landesgesetzgeber mangels Gesetzgebungskompetenz verfassungsrechtlich an der Erteilung einer solchen Verordnungsermächtigung gehindert ist (in Fortführung der Rechtsprechung des VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.10.2010 - 10 S 2821/09 -).
2. Die Regelung in § 78 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, 2. Halbsatz, 1. Alternative LBG stellt nach wie vor lediglich eine Ermächtigung zur Einführung einer zusätzlichen Sanktionierung der Nichterfüllung der bundesrechtlich normierten Versicherungspflicht in § 193 Abs. 3 VVG dar, für die der Landesgesetzgeber keine Regelungskompetenz besitzt.
3. Die auf Grund der Ermächtigung des § 78 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, 2. Halbsatz, 1. Alternative LBG erlassene Regelung des § 1 Abs. 5 Satz 1 BVO kann den Beihilfeanspruch eines Beihilfeberechtigten damit nicht ausschließen.
Aktenzeichen: 8K3031/11 Paragraphen: VVG§193 Datum: 2011-10-19
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EGFreizügAbkCH
LBG BW § 101 Satz 1 und 2, § 101 Satz 3 Nr. 4
BVO BW § 13 Abs. 1 Satz 1, § 13 Abs. 2 Nr. 3 Alt. 2, § 5 Abs. 1
GOÄ § 6a Abs. 1 Satz 1
Aktenzeichen: 2C14.10 Paragraphen: GGArt.33 L Datum: 2011-10-17
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BhV vom 01.11.2001§ 5 Abs 1
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Aufwendungen im Krankheitsfall; Krankheit im beihilferechtlichen Sinne; beihilferechtliche Notwendigkeit von Aufwendungen; entstellendes Aussehen als Krankheit; psychische Krankheit aufgrund einer körperlichen Eigenschaft ohne Krankheitswert
BhV § 1 Abs. 1 Satz 1, § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
BBhV § 1 Satz 1, § 6 Abs. 1 Satz 1
Aktenzeichen: 2B66.11 Paragraphen: BhV§1 BhV§5 BBhV§1 SGBV§27 VwGO§86 Datum: 2011-09-30
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Beihilfe; Beihilfeausschluss; persönliche Tätigkeit; naher Angehöriger; Ehegatte; Eltern; Kind; Honorar; Forderung; Vertrauensschutz; Aufwendungen; Angemessenheit; Notwendigkeit; Abweichung von der Sachgesetzlichkeit; sachlicher Grund; Angewiesenheit auf die Behandlung durch den nahen Angehörigen
NBG (2001) § 87c Abs. 1
BhV (2001) § 5 Abs. 4 Nr. 6 Satz 1
Aktenzeichen: 2C80.10 Paragraphen: GGArt.3 NBG§87c Datum: 2011-09-29
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13 A 1236/11
Batterie, Beihilfe, Cochlea-Implantat, Fürsorgepflicht, Hilfsmittel, Hörgerät
Frage der Beihilfefähigkeit für Batterien für ein Cochlea-Implantat
Aktenzeichen: 13A1236/11 Paragraphen: BhV§6 Datum: 2011-08-24
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13 A 6153/08
Begründung, Refraktive Laseranwendung, Schwellenwertüberschreitung, überdurchschnittlich, Unruhe
Beihilfe für eine refraktive Laseranwendung nach der PRK-Methode; Frage der Begründetheit einer Schwellenwertüberschreitung nach dem Urteil des OVG Lüneburg vom 05.04.2011 - 5 LB 231/10 -
NBG §§ 120, 87c
Aktenzeichen: 13A6153/08 Paragraphen: BhV§5 NBG§120 NBG§87c Datum: 2011-07-11
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5 LA 1/07
Beihilfefähigkeit, Wahlleistungen
Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Wahlleistungen zu Lasten schwerbehinderter Beamte
GG Art. 3 III 2
NBG § 87c II
NBG a.F. § 87c II
Aktenzeichen: 5LA1/07 Paragraphen: GGArt.3 GGArt.33 NBG§120 NBG§87c Datum: 2009-06-25
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3 A 1795/08
1. Das vom Landesgesetzgeber rückwirkend in Kraft gesetzte "Gesetz zur Erhebung von § 4 Abs. 1 Nummer 7 und Anlage 2 der Beihilfenverordnung in Gesetzesrang" vom 17. Februar 2009 (GV. NRW. S. 83) genügt verfassungsrechtlichen Anforderungen.
2. Die angeordnete (echte) Rückwirkung verletzt nicht das verfassungsrechtliche Rückwirkungsverbot.
3. Die gesetzlichen Regelungen über den Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel von der Beihilfefähigkeit verstoßen nicht gegen die Fürsorgepflicht des Dienstherrn. Die im Gesetz enthaltenen Ausnahme- und Härtefallregelungen tragen dem Fürsorgegrundsatz in atypischen Fällen, in denen bei dem Beamten verbleibende Belastungen unzumutbar sind, hinreichend Rechnung.
3. Der Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Medikamente von der Beihilfefähigkeit ist mit Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar. Die Abweichung von dem systemimmanenten Grundsatz der Beihilfe im Krankheitsfall für notwendige Aufwendungen im angemessenen Umfang ist durch zureichende, im Beihilferecht angelegte Sachgründe gerechtfertigt.
4. Sofern ein Kläger in einem beihilferechtlichen Verfahren auch nach Belehrung ein Begehren auf höhere Alimentation nicht durch einen klageändernden (Hilfs-) Feststellungsantrag geltend macht, ist das Gericht nicht verpflichtet zu prüfen, ob das Nettoeinkommen des Klägers verfassungswidrig zu niedrig bemessen ist.
BVO NRW § 4 Abs. 1 Nr. 7
Aktenzeichen: 3A1795/08 Paragraphen: Datum: 2009-06-24
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2 C 28.08
Aufwendungen für verschreibungspflichtige Arzneimittel als in voller Höhe beihilfefähig für den Fall einer Festsetzung eines Festbetrages nach § 35 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V); § 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 2a Beihilfevorschrift (BhV) als Grundlage der Beschränkung einer Beihilfefähigkeit
1. Die Aufwendungen für verschreibungspflichtige Arzneimittel sind auch dann in voller Höhe beihilfefähig, wenn ein Festbetrag nach § 35 SGB V festgesetzt worden ist.
2. In den Beihilfevorschriften nicht vorgesehene Leistungseinschränkungen lassen sich nicht auf Hinweise des Bundesministers des Innern stützen.
BhV § 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 2a
Aktenzeichen: 2C28.08 Paragraphen: GGArt.3 BhV§6 SGBV§31 SGBV§34 SGBV§35 Datum: 2009-05-28
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13 A 2460/08
Beihilfe, Gebärmutterhalskrebs, Impfung, Papillomaviren
Beihilfefähigkeit der Impfung gegen Papillomaviren bei älteren Mädchen bzw. jungen Frauen
BhV § 10 III
Aktenzeichen: 13A2460/08 Paragraphen: BhV§10 NBG§87c Datum: 2009-04-30
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13 A 3238/08
Konkurrenzregelung, Leistungslücke, Versorgungsansprüche, Vorrang Konkurrenzregelung des § 4 Abs. 1 Nr. 2 BhV
Kein vollständiger Ausschluss des Beihilfeanspruchs gegenüber dem eigenen Dienstherrn, wenn die jüngeren. von dem verstorbenen Ehepartner abgeleiteten Beihilfeansprüche deutlich hinter dem Leistungsspekturm der selbst erdienten Beihilfeansprüche zurücktreten.
BhV § 4 I Nr
Aktenzeichen: 13A3238/08 Paragraphen: BhV§4 Datum: 2009-04-30
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Versicherungsrecht/Versorgung Gesundheitskosten - Beihilfe Praxisgebühr
2 C 127.07
Kürzung der Beihilfe um die sogenannte Praxisgebühr; Alimentationsgrundsatz; Fürsorgegrundsatz; Mischsystem von Alimentation und Beihilfe; Härtefallregelung
BhV § 12 Abs. 1 Satz 2 Halbs. 1
BhV § 12 Abs. 2 Satz 1
Aktenzeichen: 2C127.07 Paragraphen: BhV§12 Datum: 2009-04-30
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2 C 11.08
Aktenzeichen: 2C11.08 Paragraphen: GGArt.33 BhV§12 Datum: 2009-04-30
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4012
Die Beihilfevorschriften sind im Falle der Klägerin anzuwenden. Sie verstoßen zwar gegen den Vorbehalt des Gesetzes und sind deshalb nichtig. Dies gilt auch, soweit die Beihilfevorschriften des Bundes durch Landesgesetz als Landesrecht inkorporiert worden sind. Sie verlieren dadurch nicht den Charakter von Verwaltungsvorschriften. Deshalb hat das beklagte Land die Regelungen über die Fürsorge zu Gunsten seiner Beamten in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen für den eigenen Rechtskreis den grundsätzlichen Erfordernissen anzupassen. Für eine Übergangszeit ist allerdings von der Weitergeltung der Beihilfevorschriften als Verwaltungsvorschriften auch im Landesbereich auszugehen. Damit ist gewährleistet, dass die Leistungen im Falle von Krankheit, Pflegebedürftigkeit und Geburt nach einem einheitlichen Handlungsprogramm erbracht werden.
Von diesem "einheitlichen Handlungsprogramm" ist der Abzug einer Eigenbeteiligung wie der "Praxisgebühr" nicht ausgenommen. (Leitsatz der Redaktion)
BhV § 5 Abs. 2 Satz 2
BhV § 12
LBG § 44 Abs. 1
Aktenzeichen: 4B38.08 Paragraphen: BhV§5 BhV§12 LBG§44 SGBV§28 Datum: 2009-03-12
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2 CN 1.07
Verstoß gegen Bundesrecht durch Ausschluss der Beihilfe für anlässlich einer privaten Reise in der Schweiz entstandene notwendige medizinische Aufwendungen in der Beihilfeverordnung eines Landes; Beschränkung der Dienstleistungsfreiheit
BhVO § 8 Abs. 4
LBG § 100 Abs. 1
Aktenzeichen: 2CN1.07 Paragraphen: BhVO§8 LBG§100 GGArt.3 Datum: 2009-02-19
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1 Bf 108/08.Z
Aktenzeichen: 1Bf108/08 Paragraphen: Datum: 2009-02-18
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25 Sa 24/09
Beihilfevorschriften des RBB, Auslegung, Erstattung konkreter Behandlungskosten
Aktenzeichen: 25Sa24/09 Paragraphen: BGB§611 Datum: 2009-01-29
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=3992
2 C 129.07
Beihilfefähigkeit; Angemessenheit; Krankenhausaufenthalt; Privatklinik; Pflegesätze; Behandlungsvertrag; Krankenhauswahl; Krankenhauspflegesätze; Fürsorgegrundsatz; zivilrechtliche Berechtigung von Forderungen; Zurückverweisung
1. Die Angemessenheit der Kosten einer stationären Behandlung orientiert sich nicht an der Vergütung, die nach dem Behandlungsvertrag geschuldet ist.
2. Der Begriff der beihilferechtlichen Angemessenheit erschließt sich aus der Verpflichtung des Dienstherrn, Beihilfe im Rahmen des medizinisch Gebotenen gewähren zu müssen.
3. Der Verweis auf eine Behandlung in Universitätskliniken entbindet den Dienstherrn nicht davon, den Nachweis für die Notwendigkeit und Angemessenheit dafür auch im konkreten Fall zu erbringen.
LBG (NRW) § 88
BVO (NRW) § 3 Abs. 1
BVO (NRW) § 4 Abs. 1 Nr. 2
Aktenzeichen: 2C129.07 Paragraphen: LBGNRW§88 BVONRW§3 BVONRW§4 Datum: 2009-01-22
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4014
6 A 4509/05
Verneinung der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für wissenschaftlich nicht anerkannte Arzneimittel und Mittel, die geeignet sind, Güter des täglichen Bedarfs zu ersetzen.
1. Ob ein Mittel geeignet ist, Güter des täglichen Bedarfs zu ersetzen, richtet sich nach seiner objektiven Eigenart und Beschaffenheit. Unerheblich ist, wie es im Einzelfall eingesetzt und ob dabei ein therapeutischer Zweck verfolgt wird.
2. Unmittelbar aus der Fürsorgepflicht lässt sich ein Beihilfeanspruch grundsätzlich nur herleiten, wenn die notwendigen Aufwendungen im Krankheitsfall die wirtschaftliche Lebensführung des Beamten und seiner Familie so einschränken, dass sie nicht mehr alimentationsgerecht ist.
LBG NRW § 85
Aktenzeichen: 6A4509/05 Paragraphen: BVONRW§4 LBGNRW§85 VwGO§86 Datum: 2008-12-16
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=3940
12 K 1005/08
Die Frist nach § 6 a Abs. 2 S. 1 BVO läuft auch dann, wenn der Zugang der nach § 6 a Abs. 2 S. 3 BVO vorgeschriebenen Information an den Beihilfeberechtigten nicht festgestellt werden kann.
Dies führt auch nicht dazu, dass sich das LBV nicht auf die Versäumung der Frist berufen kann.
Hohes Alter bzw. Krankheit können nur ausnahmsweise dazu führen, dass sich das LBV nicht auf die Versäumung der Frist berufen kann.
Aktenzeichen: 12K1005/08 Paragraphen: BVO§6a Datum: 2008-11-03
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=3887
6 K 1360/08
Verspäteter Beihilfeantrag - Eingangsstempel der Behörde ist öffentliche Urkunde
1. Ein behördlicher Eingangsstempel ist eine öffentliche Urkunde, die den vollen Beweis für die Richtigkeit des durch den Stempel angegebenen Eingangsdatums erbringt (im Anschluss an die h. M.).
2. Da § 17 Abs. 10 S. 4 BVO Baden-Württemberg eine Ausschlussfrist bestimmt, ist eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der in § 17 Abs. 10 S. 1 BVO vorgeschriebene Frist rechtlich nicht möglich.
Aktenzeichen: 6K1360/08 Paragraphen: BVO§17 Datum: 2008-08-21
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=3886
Beihilfe; Krankenhaus der Maximalversorgung; Privatklinik; Vergleichsberechnung
Aktenzeichen: 2A10313/08 Paragraphen: BVO§4 BVO§5a Datum: 2008-07-04
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=3929
2 C 2.07
Fürsorgepflicht; Alimentation; amtsangemessener Lebensunterhalt; unzumutbare finanzielle Belastungen; Beihilfensystem; Eigenvorsorge; Recht der gesetzlichen Krankenversicherungen; Notwendigkeit; Angemessenheit; Leistungsausschlüsse; Arzneimittelrichtlinien; nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel; Gemeinsamer Bundesausschuss
1. Die Regelungen über den Ausschluss der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b BhV sind in dem Übergangszeitraum bis zu der gebotenen normativen Neuregelung des Beihilferechts des Bundes weiter anwendbar.
2. Die verfassungsrechtliche Fürsorgepflicht fordert eine Ausgleichsregelung für die Härtefälle, die sich aus dem Leistungsausschluss des § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b BhV ergeben können. Dies führt im Übergangszeitraum zur entsprechenden Anwendung der Regelungen über die Belastungsgrenzen gemäß § 12 Abs. 2 BhV.
BhV 2004 §§ 5 Abs. 1 Satz 1, 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. B, 12 Abs. 2
SGB V §§ 31 Abs. 1 Satz 4, 34, 91 Abs. 1 Satz 1, 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6
Aktenzeichen: 2C2.07 Paragraphen: GGArt.3 GGArt.33 BBG§79 BhV§5 BhV§6 SGBV§34 SGBV§91 Datum: 2008-06-26
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=3847
2 C 9.07
Beihilfe; Hilfsmittel; Geräte zur Selbstbehandlung und Selbstkontrolle; Fahrradergometer; Ergometer; Ergo-cycle 150; Heimtrainer; Pulsoxymeter; Hinweise des BMI; Hilfsmittelverzeichnis als bloße interne Arbeitshilfe; Vergleichbarkeit der Hilfsmittel; Positivliste; Negativliste; Einzelfallentscheidung der obersten Bundesbehörde; Einvernehmen mit dem Bundesministerium des Innern; medizinisch notwendige Behandlung; Ermessensentscheidung; Ermessensreduzierung; Behandlungskosten; Anschaffungskosten; Gegenstände der allgemeinen Lebenshaltung
1. Die Negativliste in Nr. 9 der Anlage 3 BhV schließt nur Hilfsmittel und Gegenstände von der Beihilfefähigkeit aus, deren Anschaffungskosten der allgemeinen Lebenshaltung zuzurechen sind, nicht aber Geräte zur Selbstbehandlung und Selbstkontrolle und Körperersatzstücke.
BhV i.d.F. vom 1. November 2001 § 6
VwGO § 130b Satz 2
Aktenzeichen: 2C9.07 Paragraphen: GGArt.103 BhV§6 VwGO§108 VwGO§125 Datum: 2008-05-28
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=3819
2 C 24.07
Alimentation; allgemeiner Gleichheitssatz; Angemessenheit; Arzneimittelrichtlinien; behandlungsbedürftige Erkrankung; Beihilfe; dynamische Verweisung; erektile Dysfunktion; Erforderlichkeit; ergänzende Beihilfe; Erhöhung der Lebensqualität; Fürsorge; Gemeinsamer Bundesausschuss; Geringfügigkeit; Gleichheitsgrundsatz; hergebrachte Grundsätze des Berufsbeamtentums; Krankheitsfälle; Leistungsausschluss; Viagra; Lifestyle-Mittel; Mischsystem; potenzsteigernde Mittel; private Vorsorge; Prostatakarzinom; Prostata-Ektomie; übergangsweise Fortgeltung; Übermaßverbot
BhV 2004 § 5 Abs. 1 Satz 1
BhV 2004 § 6 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a
SGB V § 91 Abs. 1 Satz 1
Aktenzeichen: 2C24.07 Paragraphen: GGArt.3 GGArt.33 BhV§5 BhV§6 SGBV§34 SGBV§91 Datum: 2008-05-28
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=3820
2 C 1.07
2 C 10.07
Alimentation; allgemeiner Gleichheitssatz; Angemessenheit; behandlungsbedürftige Erkrankung; Beihilfe; erektile Dysfunktion; Erforderlichkeit; ergänzende Beihilfe; Erhöhung der Lebensqualität; Fürsorge; Gleichheitsgrundsatz; hergebrachte Grundsätze des Berufsbeamtentums; Krankheitsfälle; Leistungsausschluss; Viagra; Lifestyle-Mittel; Mischsystem; potenzsteigernde Mittel; private Vorsorge; Prostatakarzinom; übergangsweise Anwendbarkeit; Übermaßverbot
BVO RP § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
BVO RP § 4 Abs. 1 Nr. 6 Halbs. 2 Buchst. a
Aktenzeichen: 2C1.07 2C10.07 Paragraphen: GGArt.3 GGArt.33 GGArt,80 LBGRP§90 BVORP§3 BVORP§4 Datum: 2008-05-28
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=3846

References: Art. 2
 Art. 20
 Art. 28
 Art. 33
 § 31
 § 91
 § 92
 § 93
 § 94
 § 3
 § 76
 § 22
 § 7
 § 6
 § 5
 § 5
 § 5
 § 9
 § 6
 § 87
 § 58
 § 78
 § 193
 § 78
 § 193
 § 78
 § 1
 § 101
 § 101
 § 13
 § 13
 § 5
 § 6
 § 1
 § 5
 § 1
 § 6
 § 87
 § 5
 Art. 3
 § 87
 § 87
 § 4
 Art. 3
 § 4
 § 35
 § 6
 § 35
 § 6
 § 10
 § 4
 § 4
 § 12
 § 12
 § 5
 § 12
 § 44
 § 8
 § 100
 § 88
 § 3
 § 4
 § 85
 § 6
 § 6
 § 17
 § 17
 § 6
 § 6
 § 12
 § 6
 § 130
 § 5
 § 6
 § 91
 § 3
 § 4