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Timestamp: 2020-02-21 20:40:27+00:00

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Frei­stel­lung – und die Urlaubs­ab­gel­tung | Rechtslupe ")}}return a.proceed()});scriptParent=document.getElementsByTagName("script")[0].parentNode;if(scriptParent.tagName.toLowerCase!=="head"){head=document.getElementsByTagName("head")[0];aop_around(head,"insertBefore");aop_around(head,"appendChild")}aop_around(scriptParent,"insertBefore");aop_around(scriptParent,"appendChild");var a2a_config=a2a_config||{};a2a_config.no_3p=1;var addthis_config={data_use_cookies:false};var _gaq=_gaq||[];_gaq.push(["_gat._anonymizeIp"])}
Freistellung - und die Urlaubsabgeltung
Der Anspruch auf Urlaubs­ab­gel­tung nach § 7 Abs. 4 BUr­lG setzt vor­aus, dass zum Zeit­punkt der recht­li­chen Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses ein offe­ner Urlaubs­an­spruch besteht, der wegen der Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses ganz oder teil­wei­se nicht mehr gewährt wer­den kann.
Im Hin­blick auf den vom Arbeit­ge­ber erho­be­nen Ein­wand, die Urlaubs­an­sprü­che des Arbeit­neh­mers sei­en durch des­sen Frei­stel­lung erfüllt wor­den (§ 362 Abs. 1 BGB), ist zu beach­ten, dass die Erfül­lung des Anspruchs auf Erho­lungs­ur­laub eine vom Arbeit­ge­ber im Vor­aus erklär­te unwi­der­ruf­li­che Frei­stel­lung des Arbeit­neh­mers von einer sonst bestehen­den Arbeits­pflicht vor­aus­setzt 1. Die Erklä­rung des Arbeit­ge­bers, der Arbeit­neh­mer wer­de "einst­wei­len wider­ruf­lich" frei­ge­stellt, erfüllt die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht.
Der Abgel­tungs­an­spruch gemäß § 7 Abs. 4 BUr­lG ist ent­spre­chend § 11 BUr­lG zu berech­nen 2. Haben die Par­tei­en für die Abgel­tung des über­ge­setz­li­chen Urlaubs kei­ne von den Bestim­mun­gen des Bun­des­ur­laubs­ge­set­zes abwei­chen­den Ver­ein­ba­run­gen getrof­fen, so ist von einem Gleich­lauf aus­zu­ge­hen ist.
Aus­ge­hend von dem in § 11 BUr­lG gere­gel­ten Refe­renz­prin­zip 3 ist als Geld­fak­tor für die Ermitt­lung der Höhe des Anspruchs nicht auf sei­nen Durch­schnitts­ver­dienst in den letz­ten drei Abrech­nungs­mo­na­ten abzu­stel­len, son­dern auf den durch­schnitt­li­chen Arbeits­ver­dienst, den der Arbeit­neh­mer in den letz­ten 13 Wochen vor Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses – unter Außer­acht­las­sung ander­wei­ti­gen Ver­diens­tes 4 – bean­spru­chen konn­te 5.
Die Ergeb­nis­se eines DNA-Gut­ach­­tens – und ihre Dar­stel­lung in den… Das Tat­ge­richt hat in Fäl­len, in denen es dem Gut­ach­ten eines Sach­ver­stän­di­gen folgt, grund­sätz­lich des­sen wesent­li­che Anknüp­fungs­tat­sa­chen und Aus­füh­run­gen so dar­zu­le­gen, dass das Rechts­mit­tel­ge­richt prü­fen…
Der töd­li­che Angriff eines Hun­des Haben die Hal­ter eines Hun­des nach­hal­tig gegen ihre Sorg­falts­pflich­ten, den Hund so zu hal­ten, dass von ihm kei­ne Gefahr für Drit­te aus­geht, ver­sto­ßen, kann im…
vgl. BAG 19.02.2019 – 9 AZR 278/​16, Rn. 15 f.[↩]
vgl. ErfK/​Gallner 20. Aufl. BUr­lG § 7 Rn. 73; HWK/​Schinz 8. Aufl. § 7 BUr­lG Rn. 112[↩]
vgl. BAG 21.09.2010 – 9 AZR 510/​09, Rn. 16 mwN, BAGE 135, 301[↩]
vgl. BAG 9.11.1999 – 9 AZR 922/​98, zu I 3 b aa der Grün­de[↩]
vgl. BAG 10.12 2013 – 9 AZR 279/​12, Rn. 13; zur Bemes­sung des gewöhn­li­chen Arbeits­ent­gelts vgl. BAG 20.09.2016 – 9 AZR 429/​15, Rn.19 mwN[↩]
UrlaubUrlaubsabgeltung

References: § 7
 § 7
 § 11
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 § 7
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