Source: http://archiv.jura.uni-saarland.de/schuman/inhaltniederlassung.htm
Timestamp: 2019-10-19 15:33:14+00:00

Document:
Leitfaden für die Rechtsprechung des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften zu den Artikeln 43 ff. EG-Vertrag (früher Art. 52 ff.)
Stand: 1.1.97, Herausgegeben von der Europäischen Kommission
Der Leitfaden soll die relevanten Entscheidungen zu Art. 43 EGV (früher Art. 52) in benutzerfreundlicher Form darstellen. Er stellt eine Ergänzung zur "Aktion Robert Schuman" der Europäischen Kommission dar. Die Form entspricht der eines Casebooks, allerdings ohne ergänzende Kommentierungen.
Schriftliche Exemplare können auch unter der folgenden Adresse bestellt werden:
Frau M.H. Ruske, Tel.: 00 32.2 295.12.60, Europäische Kommission, Generaldirektion XV,
Rue de la Loi 200, B-1049 Bruxelles
(Der Leitfaden steht in Form von pdf-Dateien zur Verfügung. Um die Ladezeiten erträglich zu gestalten, wurde der Text in Abschnitte unterteilt, die aus dem folgenden Inhaltsverzeichnis zu ersehen sind. Um den gewünschten Abschnitt abzurufen, können Sie den jeweils nächsten, oberhalb des gewünschten Gliederungspunktes stehenden, Link anklicken.)
Hinweise für die Benutzung .........................................................................9
Liste der zitierten Urteile ........................................................................11
1. Definition von "Niederlassung" ........................................................................13
1.1. Wirtschaftliche Tätigkeit ........................................................................13
1.2. Selbständige Tätigkeit ........................................................................14
1.3. Grenzüberschreitende Tätigkeit ........................................................................15
1.3.1. Grundlagen ........................................................................15
1.3.2. Extensive Auslegung des Grundsatzes der "grenzüberschreitenden Tätigkeit" ........................................................................16
1.4. Ständige wirtschaftliche Tätigkeit (in dauerhafter, statischer und kontinuierlicher Art) ........................................................................17
1.5. Abgrenzungsmerkmale zwischen dem Recht auf Niederlassung und der Dienstleistungsfreiheit ........................................................................19
1.5.1. Jeweilige Unterscheidung zwischen den zwei Freiheiten ........................................................................19
1.5.2. Verbot der Umgehung der Niederlassungsregeln ........................................................................21
2. Die Formen der Niederlassung ........................................................................22
2.1. Primärniederlassung ........................................................................22
2.1.1. Verlegung der Haupttätigkeit in einen anderen Mitgliedsstaat ........................................................................22
2.1.2. Möglichkeit für einen Arbeitnehmer, der in einem Mitgliedsstaat ansässig ist, einer Tätigkeit als Selbständiger in einem anderen Mitgliedsstaat nachzugehen ........................................................................22
2.2. Zweitniederlassung ........................................................................23
2.3. Interpretation des Artikels 43 EGV (früher Art. 52) ........................................................................25
3. Anwendungsbereich ........................................................................26
3.1. Natürliche Personen ........................................................................26
3.2. Juristische Personen und Gesellschaften ........................................................................27
3.2.1 Juristische Personen und Gesellschaften, die vom Niederlassungsrecht Gebrauch machen ........................................................................27
3.2.1.1. "Nationalität einer Gesellschaft ........................................................................27
3.2.1.2. Verlegung einer Gesellschaft ........................................................................28
3.2.2. Die verschiedenen Formen der Ausübung des Niederlassungsrechts durch eine Gesellschaft ........................................................................28
3.3. Grenzen der Anwendbarkeit des Niederlassungsrechts ........................................................................29
3.3.1. Unterschiede im nationalen Recht ........................................................................29
3.3.2. Verlegung des Sitzes durch eine nationale Gesellschaft ........................................................................29
4. Inhalt des Niederlassungsrechts ........................................................................30
4.1. Einreise und Aufenthalt
4.2. Aufnahme und Ausübung selbständiger Tätigkeiten ........................................................................31
4.3. Gründung und Leitung von Unternehmen ("im weiteren Sinn") ........................................................................33
4.4. Folgeerscheinungen der Niederlassungsfreiheit ........................................................................34
4.5. Aufenthaltsrecht nach Beendigung einer Tätigkeit ........................................................................34
5. Rechtliche Tragweite des Niederlassungsrechts ........................................................................35
5.1. Grundprinzip des Gemeinschaftsrechts ........................................................................35
5.2. Unmittelbare Anwendbarkeit von Art. 43 (früher Art. 52) ........................................................................37
5.3. Verpflichtung der Mitgliedsstaaten, nationale Vorschriften, die mit dem Niederlassungsrecht unvereinbar sind, anzupassen ........................................................................39
5.4. Entschädigungsanspruch im Fall eines in einem Mitgliedsstaat zurechbaren Schaden ........................................................................40
5.4.1. Grundsatz des Entschädigungsanspruches (notwendige Ergänzung der unmittelbaren Wirkung ........................................................................40
5.4.2. Die drei Anspruchsbegründenden Voraussetzungen des Entschädigungsanspruches (nach Gemeinschaftsrecht) ........................................................................41
5.4.2.1. Erste Voraussetzung: Begründung von Rechten für den einzelnen ........................................................................42
5.4.2.2. Zweite Voraussetzung: hinreichend qualifizierter Verstoß ........................................................................42
(...bezüglich Artikel 43 (früher Art. 52) im speziellen) ........................................................................43
5.4.2.3. Dritte Voraussetzung: Kausalzusammenhang ........................................................................44
5.4.3. Erlangung der Entschädigung (nach nationalem Recht) ........................................................................44
6. Definition von Beschränkungen ........................................................................45
6.1. Allgemeines ........................................................................45
6.2. Der Grundsatz der Inländerbehandlung ........................................................................46
6.3. Erfaßte nationale Maßnahmen ........................................................................48
6.3.1. (Direkt und indirekt) diskriminierende Maßnahmen ........................................................................48
6.3.2. Nichtdiskriminierende Maßnahmen ........................................................................50
6.4. Ursprung der Beschränkungen ........................................................................54
6.4.1. Beschränkungen, die vom Aufnahmestaat ausgehen ........................................................................54
6.4.2. Beschränkungen, die vom Herkunftsstaat ausgehen ........................................................................56
6.4.3. Der ausgedehnte Begriff "Staat" ........................................................................57
6.4.4. Beschränkungen, die von nicht dem öffentlichen Recht unterliegenden Vereinigungen und Einrichtungen ausgehen ........................................................................58
7. Rechtfertigung von bestimmten Beschränkungen ........................................................................59
7.1. Diskriminierende Maßnahmen ........................................................................59
7.1.1. Verbindung mit der Ausübung öffentlicher Gewalt ........................................................................59
7.1.2. Gründe der öffentlichen Ordnung, Sicherheit oder Gesundheit (Art. 46 EGV; früher Art.56) ........................................................................61
7.2. Unterschiedslos anwendbare Maßnahmen: Anwendungsgründe des Gerichtshofes ........................................................................62
7.2.1. Fehlende Diskriminierung ........................................................................63
7.2.1. Eine aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses gerechtfertigte Maßnahme ........................................................................63
7.2.3. Eine Maßnahme, die geeignet ist, die Verwirklichung des mit ihr verfolgten Zwecks zu gewährleisten ........................................................................65
7.2.4. Eine Maßnahme, die nicht über das zur Erreichung des Zwecks Erforderliche hinausgeht ........................................................................66
7.2.5. Das Allgemeininteresse, das im Herkunftsland noch nicht geschützt ist ........................................................................67
8. Verfahrensgarantien verbunden mit "diesen Beschränkungen" ........................................................................69
8.1. Verpflichtung zur Überprüfung und zum Vergleich auf Seiten des Aufnahmemitgliedsstaates ........................................................................69
8.2. Andere Verfahrensgarantien: Begründung einer Ablehnung, Recht auf gerichtliche Überprüfung, Sanktionen ........................................................................70
9. Spezifische Fragen ........................................................................71
9.1. Verhältnis zu anderen Bestimmungen des Primärrechts ........................................................................71
9.1.1. Artikel 2 EGV ........................................................................71
9.1.2. Artikel 3 EGV ........................................................................71
9.1.3. Artikel 10 EGV (früher Art. 5) ........................................................................72
9.1.4. Artikel 12 EGV (früher Art. 6) ........................................................................72
9.1.5. Artikel 18 EGV (früher Art. 8a) ........................................................................73
9.1.6. Artikel 39 EGV (früher Art. 48) ........................................................................74
9.1.7. früherer Artikel 53 EGV (jetzt aufgehoben) ........................................................................74
9.1.8. Artikel 44 EGV (früher Art. 54) ........................................................................75
9.1.9. Artikel 47 EGV (früher Art. 57) ........................................................................76
9.1.10. Artikel 48 EGV (früher Art.58) ........................................................................76
9.1.11. Artikel 49ff EGV (früher Art.59ff) ........................................................................78
9.1.12. Artikel 293 EGV (früher Art. 220) ........................................................................78
9.1.13. Artikel 294 EGV (früher Art. 221) ........................................................................79
9.2. Verhältnis zu den Bestimmungen des Sekundärrechts ........................................................................79
9.2.1 Fehlen einer Harmonisierung ........................................................................79
9.2.2. Während der Übergangszeit ........................................................................80
9.2.2.1. Allgemeine Programme ........................................................................80
9.2.2.2. Die Rolle der Richtlinien ........................................................................81
9.2.3. Nach der Übergangszeit ........................................................................81
9.2.3.1. Die Rolle der Richtlinien ........................................................................81
9.2.3.2. Die sektoriellen Politiken ........................................................................82
9.2.3.3. Allgemeine Systeme der Anerkennung von Diplomen ........................................................................83
9.2.4. Bestimmte Berufe ........................................................................84
9.2.4.1. Rechtsanwälte ........................................................................84
9.2.4.2. Versicherungen ........................................................................86
9.2.4.3. Architekten ........................................................................86
9.2.4.4. Ärzte - Zahnärzte ........................................................................87
9.2.4.5. Andere ........................................................................88
9.3. Verhältnis zu den Bestimmungen des nationalen Rechts ........................................................................88

References: Art. 52
 Art. 43
 Art. 52
 Art. 52
 Art. 43
 Art. 52
 Art. 52
 Art.56
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 8
 Art. 48
 Art. 54
 Art. 57
 Art.58
 Art.59
 Art. 220
 Art. 221