Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=26.02.2007&Aktenzeichen=II%20R%202/05
Timestamp: 2013-05-22 22:39:58+00:00

Document:
Rechtsprechung BFH, 26.02.2007 - II R 2/05 Volltextver�ffentlichungen (8)
VgStG-Sp Berlin � 1 Abs. 1, 3 Abs. 2 Nr. 1 i. d. F. des Gesetzes vom 31. Mai 2000; GG Art. 3 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2a; Richtlinie 77/388/EWG Art. 33 Abs. 1
Verfassungsm��igkeit der Erh�hung der Vergn�gungsteuer auf Geldspielger�te in Spielhallen in Berlin auf 600 DM ab 1. Juli 2000 - Anforderungen an Verfassungsm��igkeit des St�ckzahlma�stabs bei der Besteuerung von Geldspielger�ten - Datenerhebung �ber die Einspielergebnisse der Spielautomaten
Berliner Erh�hung der Vergn�gungsteuer f�r Spielautomaten mit Gewinnm�glichkeit in Spielhallen auf 600 DM verfassungsgem��
Verfassungsm��igkeit der Erh�hung der Vergn�gungsteuer auf Geldspielger�te in Spielhallen in Berlin auf 600 DM ab 1. Juli 2000; Anforderungen an Verfassungsm��igkeit des St�ckzahlma�stabs bei der Besteuerung von Geldspielger�ten; Datenerhebung �ber die Einspielergebnisse der Spielautomaten
Verfassungsgem��e Erh�hung der Vergn�gungsteuer auf Geldspielger�te in Spielhallen in Berlin
Vergn�gungssteuer auf Geldspielger�te
Vergn�gungssteuer f�r Spielautomaten in Berlin
VergnStG BE � 1 Abs 1, GG Art 3 Abs 1, GG Art 12Erh�hung; Gleichheitsgrundsatz; Spielautomat; Spielhalle; Vergn�gungsteuer
BFH, 15.05.2007 - II R 2/05
BFH, 27.08.2007 - II R 2/05
BFHE 217, 280
NVwZ-RR 2008, 55
BB 2007, 1042
DB 2007, 1067
Wird zitiert von ... (47) BVerfG, 04.02.2009 - 1 BvL 8/05 St�ckzahlma�stab des Hamburgischen Spielger�testeuergesetzes mit dem …Die Spielger�testeuer wird auch in Rechtsprechung (…vgl. etwa BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 1. M�rz 1997 - 2 BvR 1599/89 u.a. -, NVwZ 1997, S. 573 ; BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 1993 - BVerwG 8 B 46.93 -, Buchholz 401.68 Vergn�gung-steuer Nr. 25; Beschluss vom 22. M�rz 1994 - BVerwG 8 NB 3.93 -, Buchholz 401.68 Vergn�gungsteuer Nr. 26; Beschluss vom 21. M�rz 1997 - BVerwG 8 B 51.97 -, Buchholz 401.68 Vergn�gungsteuer Nr. 30; BVerwGE 110, 237 ; 123, 218 ; BFH…, Beschluss vom 21. Februar 1990 - II B 98/89 -, NVwZ 1990, S. 903 f.;… Urteil vom 26. Juni 1996 - II R 47/95 -, NVwZ-RR 1997, S. 312 ; BFHE 217, 280 ) und Literatur (…vgl. etwa Heintzen, in: v. M�nch/Kunig, Grundgesetz-Kommentar, 4./5. Aufl. 2003, Art. 105 Rn. 57;… Jachmann, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, Grundgesetz, 5. Aufl. 2005, Art. 105 Rn. 61;… Englisch, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, 19. Aufl. 2008, � 16 Rn. 17;… Wolff, NVwZ 2005, S. 1241 ) �bereinstimmend als Unterfall der Vergn�gungsteuer und damit als Aufwandsteuer verstanden.Dann fehle der f�r die Aufwandsteuer gebotene zumindest lockere Bezug zwischen Steuerma�stab und Vergn�gungsaufwand der Spieler (vgl. BVerwGE 123, 218 ; dem folgend BFHE 217, 280 ).Jedenfalls muss der Ersatzma�stab einer Spielger�testeuer einen zumindest lockeren Bezug zu dem Vergn�gungsaufwand des Spielers aufweisen, der die Erfassung seines Vergn�gungsaufwands wenigstens wahrscheinlich macht (vgl. BVerfGE 14, 76 ; ferner BVerfGE 31, 119 ; 49, 343 ; BVerwG, Beschluss vom 25. Januar 1995 - BVerwG 8 N 2.93 - Buchholz 401.68 Vergn�gungsteuer Nr. 28 S. 13 f.; BVerwGE 110, 237 ; 123, 218 ; BFHE 217, 280 ).Das Bundesverwaltungsgericht hat seinen Urteilen vom 13. April 2005 (…BVerwGE 123, 218 und NVwZ 2005, S. 1322 ) ebenso wie das vorlegende Finanzgericht die Einspielergebnisse von Geldspielger�ten, damit also im Wesentlichen die Spieleins�tze abz�glich der ausgesch�tteten Gewinne, zugrunde gelegt und hierzu die Auffassung vertreten, dass darin der Vergn�gungsaufwand der Spieler jedenfalls proportional abgebildet werde (vgl. BVerwGE 123, 218 sowie wiederum auf die Einspielergebnisse abstellend BVerwG…, Beschluss vom 26. September 2007 - BVerwG 9 B 12.07 - NVwZ 2008, S. 88; zustimmend BFHE 217, 280 ;… ebenso im Ergebnis unter Verweis auf die "Ums�tze" der Spielger�te bereits BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 3. Mai 2001 - 1 BvR 624/00 -, NVwZ 2001, S. 1264 ).Bundesverwaltungsgericht und Bundesfinanzhof gehen davon aus, dass der Vergn�gungsaufwand der Nutzer solcher Ger�te seither hinreichend zuverl�ssig erfasst werden kann, da aufgrund der technischen Entwicklung und der in den Jahren 1989 und 1990 zwischen den Herstellern von Unterhaltungsautomaten mit Gewinnm�glichkeit und den Verb�nden der Unterhaltungsautomatenwirtschaft einerseits sowie den zust�ndigen Bundesministerien andererseits abgeschlossenen selbstverpflichtenden Vereinbarung (vgl. BTDrucks 11/6224) ab dem 1. Januar 1997 nur noch Gewinnspielger�te aufgestellt sein d�rfen, die mit einem manipulationssicheren Z�hlwerk ausgestattet sind (vgl. dazu BVerwGE 123, 218 ; BFHE 217, 280 ).Dem ist die verwaltungsgerichtliche und finanzgerichtliche Rechtsprechung ganz �berwiegend gefolgt (vgl. nur BFHE 217, 280 mit umfassenden Nachweisen).Es ist schlie�lich nicht ersichtlich, dass ein wirklichkeitsn�herer Ma�stab deswegen nicht zur Verf�gung st�nde, weil ein st�rker am Aufwand der Spieler orientierter Ma�stab mit dem Gemeinschaftsrecht nicht vereinbar w�re (vgl. dazu BVerwGE 110, 237 ;… BVerwG, NVwZ 2000, S. 933 ; BFHE 217, 280 ; BFH, Urteil vom 26. Februar 2007 - II R 2/05 -, NVwZ-RR 2008, S. 55 ).
BVerwG, 10.12.2009 - 9 C 12.08 Aufwandsteuer; Vergn�gungsteuer; Aufwand; Vergn�gungsaufwand; Steuerma�stab; …Das Einspielergebnis weist immer noch einen sachgerechten Bezug zum Vergn�gungsaufwand auf, da es sich aus den Einw�rfen sowie Gewinnen und Verlusten der Spieler errechnet und so den Vergn�gungsaufwand des einzelnen Spielers wenigstens proportional abbildet (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 4. Februar 2009 a.a.O. S. 973; BVerwG…, Urteil vom 13. April 2005 a.a.O. S. 225; BFH, Urteil vom 26. Februar 2007 - II R 2/05 - BFHE 217, 280 ).
VG Gie�en, 18.02.2009 - 8 K 2044/06 Bruttokassenma�stab bei der SpielapparatesteuerDabei wird seit jeher entscheidend auf die Sicht des traditionellen deutschen Steuerrechts abgestellt (vgl. BVerfG, B. v. 06.12.1983 - 2 BvR 1275/79 -, BVerfGE 65, 325, 350; BVerwG, U. v. 13.04.2008 - 10 C 5.04 -, BVerwGE 123, 218, 219; BFH, U. v. 26.02.2006 - II R 2/05 -, NVwZ-RR 2008, 55, 56 l. Sp.; U. v. 29.03.2006 - II R 59/04 -, DStRE 2006, 1143, 1145 r. Sp.; OVG NW, U. v. 06.03.2007 - 14 A 608/05 -, KStZ 2007, 94, 95 l. Sp.).Sie wird nunmehr ebenfalls vom Bundesfinanzhof geteilt (z. B. U. v. 26.02.2007 - II R 2/05 -, BFHE 217, 280, 286).Mit dieser Einsch�tzung setzt sich die Kammer nicht in Widerspruch zur bundesgerichtlichen Judikatur, wonach eine Besteuerung nach dem "Einspielergebnis" f�r rechtm��ig gehalten wird (vgl. BVerwG, U. v. 13.04.2005 - 10 C 5.04 -, BVerwGE 123, 218, 225; BFH, U. v. 26.02.2007 - II R 2/05 -, BFHE 217, 280 ff.).Als Bemessungsgrundlage werden die Spieleins�tze auch von zahlreichen Kommunen bestimmt (vgl. die zahlreichen Hinweise in BFH, U. v. 26.02.2007 - II R 2/05 -, BFHE 217, 280, 287 f.).
BFH, 27.11.2009 - II B 75/09 Verfassungsm��igkeit des Hamburger Spielvergn�gungsteuergesetzes - Zul�ssigkeit …dd) Hinsichtlich der Frage, ob die Steuer dazu f�hrt, dass die Spielhallenbetreiber in aller Regel wirtschaftlich nicht mehr in der Lage sind, den gew�hlten Beruf ganz oder teilweise zur Grundlage ihrer Lebensf�hrung oder --bei juristischen Personen-- zur Grundlage ihrer unternehmerischen Erwerbst�tigkeit zu machen, und dass deshalb ein Versto� gegen das Grundrecht auf freie Berufswahl (Art. 12 Abs. 1 GG) vorliege (vgl. BFH-Urteil vom 26. Februar 2007 II R 2/05, BFHE 217, 280, BFH/NV 2007, 1255), gelten die Ausf�hrungen zur Abw�lzbarkeit der Steuer (oben 2.b cc) entsprechend.Es liegt kein Versto� gegen Art. 33 Abs. 1 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten �ber die Umsatzsteuern 77/388/EWG (Richtlinie 77/388/EWG) oder den hiermit �bereinstimmenden Art. 401 der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie vor (BFH-Urteil in BFHE 217, 280, BFH/NV 2007, 1255;… BFH-Beschluss in BFH/NV 2007, 987, unter II.8.).
BFH, 19.02.2010 - II B 122/09 Aussetzung der Vollziehung: Verfassungsm��igkeit und Gemeinschaftsrechtsm��igkeit …dd) Hinsichtlich der Frage, ob die Steuer dazu f�hrt, dass die Spielhallenbetreiber in aller Regel wirtschaftlich nicht mehr in der Lage sind, den gew�hlten Beruf ganz oder teilweise zur Grundlage ihrer Lebensf�hrung oder - bei juristischen Personen - zur Grundlage ihrer unternehmerischen Erwerbst�tigkeit zu machen, und dass deshalb ein Versto� gegen das Grundrecht auf freie Berufswahl (Art. 12 Abs. 1 GG) vorliege (vgl. BFH-Urteil vom 26. Februar 2007 II R 2/05, BFHE 217, 280), gelten die Ausf�hrungen zu oben 2. b cc entsprechend.Es liegt kein Versto� gegen Art. 33 Abs. 1 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten �ber die Umsatzsteuern 77/388/ EWG (Richtlinie 77/388/ EWG) oder den hiermit �bereinstimmenden Art. 401 der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie vor (BFH-Urteil in BFHE 217, 280;… BFH-Beschluss in BFH/ NV 2007, 987, unter II. 8.).
BVerwG, 09.06.2010 - 9 CN 1.09 Aufwandsteuer; Vergn�gungssteuer; Aufwand; Vergn�gungsaufwand; Steuerma�stab; …In jedem Fall verlangt der Grundsatz der Belastungsgleichheit einen zumindest lockeren Bezug des Steuerma�stabs zum Vergn�gungsaufwand des Spielers, der die Erfassung seines Vergn�gungsaufwandes wenigstens wahrscheinlich macht (BVerfG, Teilurteil vom 10. Mai 1962 - 1 BvL 31/58 - BVerfGE 14, 76 ; Beschl�sse vom 1. April 1971 - 1 BvL 22/67 - BVerfGE 31, 8 …und vom 4. Februar 2009 a.a.O. S. 20; BVerwG, Urteile vom 22. Dezember 1999 - BVerwG 11 CN 1.99 - BVerwGE 110, 237 und vom 13. April 2005 - BVerwG 10 C 5.04 - BVerwGE 123, 218 ; Beschluss vom 25. Januar 1995 - BVerwG 8 N 2.93 - Buchholz 401.68 Vergn�gungssteuer Nr. 28 S. 12; BFH, Urteil vom 26. Februar 2007 - II R 2/05 - BFHE 217, 280 ).Bundesverwaltungsgericht und Bundesfinanzhof gingen davon aus, dass aufgrund der technischen Entwicklung und der zwischen den Herstellern von Unterhaltungsautomaten mit Gewinnm�glichkeit und den Verb�nden der Unterhaltungsautomatenwirtschaft einerseits sowie den zust�ndigen Bundesministerien andererseits abgeschlossenen selbstverpflichtenden Vereinbarung ab dem 1. Januar 1997 nur noch Gewinnspielger�te aufgestellt sein d�rften, die mit einem manipulationssicheren Z�hlwerk ausgestattet seien, das den Spielaufwand grunds�tzlich zuverl�ssig erfassen k�nne (BVerfG…, Beschluss vom 4. Februar 2009 a.a.O. S. 27 f., 33; vgl. BVerwG…, Urteil vom 13. April 2005 a.a.O. S. 222 f.; BFH, Urteil vom 26. Februar 2007 a.a.O. S. 286).
VG Arnsberg, 13.08.2009 - 5 K 677/09 Diese zutreffenden Ausf�hrungen, die in der Rechtsprechung einhellig geteilt werden, vgl. Bundesfinanzhof (BFH), Urteil vom 26. Februar 2007 - II R 2/05 - , Neue Zeitschrift f�r Verwaltungsrecht-Rechtsprechungsreport (NVwZ-RR) 2008, 55, 57; Hess. VGH, Beschluss vom 10. April 2007 - 5 TG 3116/06 -, Kommunale Steuer-Zeitschrift (KStZ) 2007, 131; Nieders�chsisches OVG (Nds. OVG), Beschluss vom 22. M�rz 2007 - 9 ME 84/07 -, Zeitschrift f�r Kommunalfinanzen (ZKF) 2007, 210; S�chsisches OVG, Beschluss vom 19. Dezember 2006 - 5 BS 242/06 -, ZKF 2007, 138; OVG f�r das Land Schleswig-Holstein, Urteil vom 18. Oktober 2006 - 2 LB 11/04 - VG D�sseldorf, Urteil vom 25. September 2006 - 25 K 4880/06 - (www.nrwe.de); VG Gie�en, Beschluss vom 1. Februar 2007 - 8 G 2406/06 -, Gewerbearchiv (GewArch) 2007, 199; VG M�nster, Urteil vom 16. Mai 2007 - 9 K 769/03 - (www.nrwe.de); VG Minden, Urteil vom 30. August 2006 - 11 K 4192/04 - (www.nrwe.de), und denen sich das erkennende Gericht anschlie�t, gelten gleicherma�en f�r die Regelung in Art. 401 RL 2006/112/EG, die der Erhebung von Vergn�gungssteuer f�r Gewinnspielger�te in I. auf der Grundlage der VStS 2008 somit nicht entgegensteht.vgl. hierzu BVerfG, Beschl�sse vom 1. M�rz 1997 - 2 BvR 1599/89 u.a. -, a.a.O. und vom 4. Februar 2009 - 1 BvL 8/05 -, a.a.O.; BVerwG, Urteil vom 13. April 2005 - 10 C 5.04 -, a.a.O; BFH, Urteil vom 26. Februar 2007 - II R 2/05 -, a.a.O.vgl. etwa: BVerwG, Urteile vom 22. Dezember 1999 - 11 CN 1.99, a.a.O.: 600, 00 DM/Monat und 11 CN 3.99, a.a.O., 934 f.: 400, 00 DM/Monat - BFH, Urteil vom 26. Februar 2007 - II R 2/05 -, a.a.O.: 600, 00 DM/Monat; Hess. VGH, Beschluss vom 14. M�rz 1996 - 5 TH 508/96 -, ZKF 1996, 232: 400, 00 DM/Monat; VG D�sseldorf, Urteil vom 17. M�rz 2004 - 25 K 7334/03 -: 240, 00 EUR/Monat; VG Arnsberg, Urteil vom 8. Juni 2001 - 3 K 2272/99 -: 405, 00 DM/Monat.
VG Saarlouis, 01.10.2010 - 11 K 434/09 Vorlagebeschluss zu der Frage, ob die pauschale Erhebung der …Bundesverwaltungsgericht und Bundesfinanzhof gehen davon aus, dass der Vergn�gungsaufwand der Nutzer solcher Ger�te seither hinreichend zuverl�ssig erfasst werden kann, da aufgrund der technischen Entwicklung und der in den Jahren 1989 und 1990 zwischen den Herstellern von Unterhaltungsautomaten mit Gewinnm�glichkeit und den Verb�nden der Unterhaltungsautomatenwirtschaft einerseits sowie den zust�ndigen Bundesministerien andererseits abgeschlossenen selbstverpflichtenden Vereinbarung (vgl. BTDrucks 11/6224) ab dem 1. Januar 1997 nur noch Gewinnspielger�te aufgestellt sein d�rfen, die mit einem manipulationssicheren Z�hlwerk ausgestattet sind (vgl. dazu BVerwGE 123, 218 ; BFHE 217, 280 ).Dem ist die verwaltungsgerichtliche und finanzgerichtliche Rechtsprechung ganz �berwiegend gefolgt (vgl. nur BFHE 217, 280 mit umfassenden Nachweisen).Es ist schlie�lich nicht ersichtlich, dass ein wirklichkeitsn�herer Ma�stab deswegen nicht zur Verf�gung st�nde, weil ein st�rker am Aufwand der Spieler orientierter Ma�stab mit dem Gemeinschaftsrecht nicht vereinbar w�re (vgl. dazu BVerwGE 110, 237 ;… BVerwG, NVwZ 2000, S. 933 ; BFHE 217, 280 ; BFH, Urteil vom 26. Februar 2007 - II R 2/05 -, NVwZ-RR 2008, S. 55 ).".
BFH, 27.11.2009 - II B 102/09 Hamburger Spielvergn�gungsteuergesetz: Verfassungsm��igkeit, Vereinbarkeit mit …dd) Hinsichtlich der Frage, ob die Steuer dazu f�hrt, dass die Spielhallenbetreiber in aller Regel wirtschaftlich nicht mehr in der Lage sind, den gew�hlten Beruf ganz oder teilweise zur Grundlage ihrer Lebensf�hrung oder --bei juristischen Personen-- zur Grundlage ihrer unternehmerischen Erwerbst�tigkeit zu machen, und dass deshalb ein Versto� gegen das Grundrecht auf freie Berufswahl (Art. 12 Abs. 1 GG) vorliege (vgl. BFH-Urteil vom 26. Februar 2007 II R 2/05, BFHE 217, 280, BFH/NV 2007, 1255), gelten die Ausf�hrungen zur Abw�lzbarkeit der Steuer (oben 3.b cc) entsprechend.Es liegt kein Versto� gegen Art. 33 Abs. 1 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten �ber die Umsatzsteuern 77/388/EWG (Richtlinie 77/388/EWG) oder den hiermit �bereinstimmenden Art. 401 der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie vor (BFH-Urteil in BFHE 217, 280, BFH/NV 2007, 1255;… BFH-Beschluss in BFH/NV 2007, 987, unter II.8.).
OVG Th�ringen, 22.09.2008 - 3 KO 1011/05 Kommunale Steuern; Kommunale Steuern; Vergn�gungssteuer; Spielapparate; …Das Bundesverwaltungsgericht hat - im Anschluss an sein fr�heres Urteil vom 22. Dezember 1999 - 11 CN 1.99 - (BVerwGE 110, 237 = DVBl. 2000, 910 = KStZ 2000, 154 = NVwZ 2000, 936) - grundlegend entschieden, dass die Besteuerung von Spielapparaten mit Gewinnm�glichkeit nach dem St�ckzahlma�stab jedenfalls f�r Veranlagungszeitr�ume ab 1. Januar 1997 mit den verfassungsrechtlichen Vorgaben des Art. 3 Abs. 1 GG und des Art. 105 Abs. 2a GG nicht mehr vereinbar ist, wenn Einspielergebnisse von Spielautomaten mit Gewinnm�glichkeit mehr als 25 % vom Durchschnitt der Einspielergebnisse solcher Ger�te im Satzungsgebiet abweichen, d. h. eine noch tolerable Schwankungsbreite von 50 % �berschreiten (vgl. Urteil vom 13. April 2005 - 10 C 5.04 - BVerwGE 123, 218 = DVBl. 2005, 1208 = NVwZ 2005, 1316; Urteil vom 13. April 2005 - 10 C 8.04 - NVwZ 2005, 1322; Urteil vom 14. Dezember 2005 - 10 CN 1.05 - DVBl. 2006, 383 = NVwZ 2006, 461 = KStZ 2006, 72; Beschluss vom 26. September 2007 - 9 B 12.07 u.a. - NVwZ 2008, 88; ebenso BFH, Urteil vom 26. Februar 2007 - II R 2/05 - BFHE 217, 280 = NVwZ-RR 2008, 55).Ist - wie hier - im Hinblick auf ein oder zwei Jahre hinreichend mit Zahlen belegt, dass die Einspielergebnisse von Spielautomaten deutlich mehr als 25 % vom Durchschnitt der Einspielergebnisse solcher Ger�te im Satzungsgebiet abweichen, kann davon ausgegangen werden, dass Entsprechendes auch f�r die vorangegangenen und die nachfolgenden Jahre gilt, sofern keine Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass in dem Jahr, f�r das die Erhebungen durchgef�hrt worden sind, Besonderheiten vorgelegen haben, die in anderen Jahren erheblich ge�nderte Daten erwarten lie�en (vgl. BVerwG…, Urteil vom 14. Dezember 2005 - 10 CN 1.05 - a. a. O.;… ferner Juris, Rn. 39; BFH, Urteil vom 26. Februar 2007 - II R 2/05 - NVwZ-RR 2008, 55;… ferner Juris, Rn. 36).
VG Gie�en, 08.08.2007 - 8 E 1937/06 Aufstellen von Spielapparaten; Heranziehung zur Vergn�gungssteuer; …
OVG Berlin-Brandenburg, 14.03.2008 - 9 S 41.07 Ma�stab f�r Erhebung von Vergn�gungssteuer auf Gl�ckspielautomaten; Ma�stab f�r …
FG Berlin-Brandenburg, 08.02.2011 - 6 K 6130/10 Verfassungsm��igkeit der Berliner Vergn�gungsteuer f�r Spielautomaten im Jahr …
OVG Berlin-Brandenburg, 14.03.2008 - 9 L 29.07 summarisches Verfahren; St�ckzahlma�stab; Bemessungsgrundlage; Satzung; …
VG Arnsberg, 14.08.2009 - 5 K 888/09 VG Arnsberg, 14.08.2009 - 5 K 887/09 VG Arnsberg, 15.04.2010 - 5 K 1367/09 FG Berlin-Brandenburg, 08.02.2011 - 6 K 6080/07 Verfassungswidrigkeit der Besteuerung von Spielger�ten nach dem St�ckzahlma�stab …
VG Arnsberg, 15.04.2010 - 5 K 930/09 BVerwG, 26.01.2010 - 9 B 40.09 Abw�lzbarkeit der Vergn�gungssteuer auf die Spieler; Hinreichende Bezeichnung …
BFH, 07.09.2011 - II R 25/11 �bergangsweise Anwendung des St�ckzahlma�stabs bei der Besteuerung von …
VG Arnsberg, 13.08.2009 - 5 K 942/09 FG Bremen, 18.08.2010 - 2 K 19/10 BVerwG, 11.03.2010 - 9 BN 2.09 Grunds�tzliche Bedeutung einer Rechtssache aufgrund ihrer europarechtlichen …
BFH, 12.05.2011 - II B 126/10 Bindende Wirkung der Weitergeltungsanordnungen des BVerfG bei verfassungswidrigen …
VG Arnsberg, 24.04.2008 - 5 K 2713/06 VG Arnsberg, 24.04.2008 - 5 K 2085/06 Umstellung auf einspielergebnisbezogene Bemessung der Spielapparatesteuer
OVG Niedersachsen, 08.10.2008 - 9 LA 420/07 Keine Gleichbehandlung von Spielhallen und Spielbanken bei der Vergn�gungssteuer
VG Arnsberg, 07.08.2008 - 5 K 2686/07 BVerwG, 09.12.2009 - 9 C 13.08 OVG Niedersachsen, 22.03.2012 - 9 LA 98/11 Vergn�gungsteuer auf Pornovorf�hrungen; verfassungsrechtliche Beurteilung der …
VG Arnsberg, 07.08.2008 - 5 K 2751/07 VG Arnsberg, 18.09.2008 - 5 K 2955/07 VG Arnsberg, 18.09.2008 - 5 K 2324/07 Spielapparatesteuer mit Differenzierung nach Aufstellungsort und Mindeststeuer …
VG Arnsberg, 14.08.2009 - 5 K 1051/09 VG Sigmaringen, 14.12.2011 - 6 K 1685/10 Verm�genssteuer; Mindeststeuer; erdrosselnde Wirkung; Beweiswert
VG K�ln, 04.02.2009 - 23 K 2778/08 VG K�ln, 04.02.2009 - 23 K 7900/08 VG K�ln, 17.09.2008 - 23 K 4340/07 VG K�ln, 03.06.2009 - 23 K 3156/08 VG M�nster, 03.09.2008 - 9 K 779/06 VG K�ln, 03.06.2009 - 23 K 3142/08 VG Oldenburg, 22.10.2009 - 2 A 233/09 Gerichtliche Kontrolle einer Satzung �ber Spielger�testeuer
VG Cottbus, 17.09.2010 - 1 K 717/09 Art 105 Abs 2a GG, Art 12 GG, � 2 KAG BB, � 3 KAG BB, Art 33 EWGRL …
VG K�ln, 27.06.2008 - 23 L 818/08 VG K�ln, 27.03.2008 - 23 L 396/08 Was ist dejure.org?

References: Art. 3
 Art. 12
 Art. 105
 Art. 33
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 33
 Art. 401
 Art. 33
 Art. 401
 Art. 401
 Art. 33
 Art. 401
 Art. 3
 Art. 105