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Timestamp: 2017-02-23 13:11:18+00:00

Document:
Industrie: Damals & heute Seite 3
Rathaus-Journal, 21. Jahrgang, 36. Ausgabe, 15. September 2010 · Auflage: 130.000 Exemplare
Chemnitz schöpft aus seiner Wirtschaftskraft
Unternehmer feierten Firmenjubiläen: Stadt und CWE würdigten Unternehmergeist
Rückblick auf 20 Jahre Unternehmertum in der Talkrunde: Hans Ulrich Richter, Geschäftsführer richter & heß Verpackungs-Service GmbH, Jens Müller, Geschäftsführer R+S Raum und Schrift GmbH sowie Johannes
Foto: AMC Bildservice, Eckhardt
Schulze – Moderator und ehemaliger Geschäftsführer der Freien Presse –Grit Freitag, Geschäftsführerin Sigma Chemnitz GmbH und Ullrich Hintzen, Vorstand FASA AG (v.l.n.r.)
Erfolgreichen Unternehmergeist als
Teil der wirtschaftlichen Entwicklung
unserer Stadt verkörperten am Montag Vertreter aus 130 Firmen. Gemeinsam hatten Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und der Geschäftsführer
der Chemnitzer Wirtschaftsförderungsund Entwicklungsgesellschaft (CWE),
Ulrich Geissler, Unternehmer eingeladen, die auf 20 Jahre erfolgreiche Entwicklung ihrer Firmen zurückblicken.
Diese Jubiläen haben Stadt und Unternehmer am Montag bei einer Festveranstaltung in der Schönherrfabrik
gemeinsam begangen.
Geschäftsführer von Ingenieur- und
Architekturbüros, von Forschungseinrichtungen, Maschinenbauunternehmen, Handelseinrichtungen bis hin zu
die?Bandbreite der Chemnitzer Wirtschaft wider.
nutzte diesen Anlass für eine Würdigung und den Dank im Namen der
Stadt: „Sie alle haben diese Stadt wieder zu einem Ort mit dynamischer wirtschaftlicher Entwicklung werden lassen. Mit Mut, unternehmerischem
Geschick und Durchhaltevermögen ist
den Firmen gelungen, sich seit 1990
am Markt zu behaupten. Ihr unternehmerisches Engagement in Chemnitz
verhinderte schlimme Folgen
gression der Täter auf sich. Zunächst
pöbeln sie nur, doch dann attackieren
sie den couragierten Helfer mit Tritten
und Faustschlägen. Die Blutergüsse
und Schwellungen, die der elffache Vater davonträgt, bringen ihn nicht davon ab, genau richtig zu handeln. Das
versicherte der Retter am vergange-
Auch die Firmenvertreter selbst hatten
Gelegenheit, für ein Resümee über 20
Jahre unternehmerisches Wirken. An
dieser Talk-Runde beteiligten sich
Hans Ulrich Richter, Geschäftsführrer
GmbH, Grit Freitag, Geschäftsführerin
Sigma Chemnitz GmbH sowie Ullrich
Hintzen, Vorstand FASA AG und Jens
Müller, Geschäftsführer R+S Raum und
Schrift GmbH. !
Versammlung für
erhielt von der
Chemnitzer Oberbürgermeisterin
das Lebensrettungsehrenzeichen des Freistaates.
durfte sich im Beisein seiner Kinder
Hans (8) und Elisabeth (11) ins Goldene Buch der
Stadt eintragen.
Am 25. Februar wurde Thomas Kiesel
auf dem Chemnitzer Hauptbahnhof
Zeuge eines gewalttätigen Angriffs.
Zwei junge Männer bedrohten vier
Schüler, schlugen und traten mehrfach auf sie ein. Der 47-Jährige, der
diese Situation beobachtet, ruft nach
der Polizei und zieht damit die Ag-
geht einher mit einer großen Verantwortung und auch mit einer großen
Verbundenheit mit Ihrer Stadt und deren Entwicklung. Sie engagieren sich
nicht nur für Ihr Unternehmen, sondern
auch für Chemnitz und sein Gemeinwesen. Viele Leistungen im Bereich der
Kultur, des Sports und auch des sozialen Lebens sind ohne unternehmerisches Engagement nicht mehr vorstellbar.“
nen Mittwoch anlässlich seiner Auszeichnung mit dem Lebensrettungsehrenzeichen des Freistaates Sachsen
und dem Eintrag in das Goldene Buch
Nach Kiesels Einschreiten konnte die
Polizei die 24 und 26 Jahre alten Männer festsetzen. !
Tief „Viola“ hatte am 7. August auf dem
Weg nach Osten in Sachsen für Unwetter und Überschwemmungen gesorgt.
Nach Niederschlägen mit bis zu 75 Litern pro Quadratmeter schwollen die
Pegel von Bächen und Flüssen – so
auch von Chemnitz, Würschnitz und
Zwönitz – binnen Kurzem an und setzten Straßen und Gebäude unter Wasser. Die Schadenssummen dieser Flut
beziffern die Behörden mit vier Millionen Euro bei Privathaushalten, zehn Millionen bei Unternehmen und 1,5 Millionen Euro bei Schulen, Kitas und sozialer
Eine Bürgerversammlung, die den
Schutz vor Hochwasser im Chemnitzer
Stadtgebiet thematisiert, ist für den 29.
September, 18 Uhr im Kristallpalast Klaffenbach geplant. Bewohner und Unternehmer aus von Flutereignissen gefährdeten Stadtteilen sind dazu eingeladen. Zu Beginn der Versammlung
wollen Vertreter der Stadt, der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft sowie der
Landestalsperrenverwaltung und des
Sächsischen Staatsministeriums für
Umwelt über Maßnahmen zum Hochwasserschutz Auskunft geben. Hierfür
wurde auch Umweltminister Frank Kupfer eingeladen. Es stehen zudem Konsequenzen aus dem jüngsten Hochwasser-Ereignis auf der Tagesordnung: so
unter anderem Maßnahmen, die zur
Alarmierung der Bürger aber auch zum
aktiven wie passiven Hochwasserschutz getroffen werden. Zunächst wird
jedoch der Krisenstab über das Einsatzgeschehen am 7. und 8. August berichten. Auch soll über die angelaufene materiellewiefinanzielle Hilfefür Betroffene
berichtet werden. Allein 435.774 Euro
Spendengelder stehen auf dem von der
Stadt eingerichteten Konto für die Opfer der jüngsten Flut zur Verfügung.
Rund 30 Prozent der Spenden werden
an Private und 60 Prozent an Unternehmen ausgezahlt. Die übrige Summe ist
für Schulen, Kitas und soziale Einrichtungen vorgesehen. Zur Versammlung
wollen die Behörden Bericht erstatten
und Betroffenen Gelegenheit zur Diskussion geben. !
Zur Spende aus Oschatz für Chemnitzer
Hochwasseropfer mehr auf
–Seite 4
37. Ausgabe 2010, Seite 2
Mittwoch, 22.09.2010, 15.30 Uhr,
Aula des Beruflichen Schulzentrum
für Technik II, Schloßstr. 3, Chemnitz
1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
Sitzung des Stadtrates – öffentlich – vom 25.08.2010
5. Fraktionserklärungen aus aktuellem Anlass
6.1. Benennung einer Straße nach
Vorlage: P-007/2010
Herr Marco Kanne aus Chemnitz
6.2. Erarbeitung einer „Konzeption
zur Erhaltung und Pflege der Stätten der Erinnerung und des Gedenkens an die Opfer der Faschistischen Diktatur von 1933-1945”
Vorlage: P-008/2010
Herr Paul Jattke aus Chemnitz
7.1. Terminplan für die Sitzungen
des Stadtrates und seiner Ausschüsse für das Jahr 2011
Vorlage: B-198/2010
7.2. Ergänzung des Bauausführungsbeschlusses B-2/2008
zum Schulzentrum Sport, Neubau
Dreifeld-Sporthalle, Neubau Verbinder (Küche/Mehrzweckraum)
und Neubau Mittelschule, Südring
499/501 und Reichenhainer
Straße 210, 09125 Chemnitz; überplanmäßige Mittelbereitstellung
Vorlage: B-186/2010
Dezernat 6/Amt 65
7.3. Bestellung eines Wirtschaftsprüfers für die Pflichtprüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember
2010 des Friedhofs- und Bestattungsbetriebes der Stadt Chemnitz
Vorlage: B-203/2010
Dezernat 2/FBB
7.4. Bestellung eines Wirtschaftsprüfers für die Pflichtprüfung des Jahresabschlusses 2010
des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes der Stadt
Chemnitz und des Entsorgungsbetriebes der Stadt Chemnitz
Vorlage: B-207/2010
Dezernat 2/ASR/ESC
7.5. Feststellung des Jahresabschlusses 2009 des Entsorgungsbetriebes der Stadt Chemnitz
Vorlage: B-225/2010
Dezernat 2/ESC
7.6. Feststellung des Jahresab-
schlusses 2009 des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes der Stadt Chemnitz
Vorlage: B-224/2010
Dezernat 2/ASR
7.7. Jahresabschluss zum 31.12.2009,
Lagebericht des Eigenbetriebes
„Das TIETZ” der Stadt Chemnitz
Vorlage: B-196/2010
Dezernat 2/Das TIETZ
7.8. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht
des Friedhofs- und Bestattungsbetriebes der Stadt Chemnitz
Vorlage: B-201/2010
7.9. Polizeiverordnung der Stadt
Chemnitz gegen umweltschädliches Verhalten und Lärmbelästigung, zum Schutz vor öffentlichen
Beeinträchtigungen sowie über
das Anbringen von Hausnummern
Vorlage: B-197/2010
Dezernat 3/Amt 32
7.10. Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern der eins energie in
Vorlage: B-185/2010
Dezernat 2/Amt 20
7.11. Änderung des Gesellschaftsvertrages der Kommunalen Versorgungsdienstleistungsgesellschaft Chemnitz mbH (KVC)
Vorlage: B-194/2010
7.12. Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern der Kommunalen Versorgungsdienstleistungsgesellschaft Chemnitz mbH (KVC)
Vorlage: B-195/2010
Dezernat2/Amt 20
7.13. Veräußerung von städtischen
Immobilien im Wege einer
Vorlage: B-173/2010
Dezernat 2/Amt 23
8. Informationsvorlage: Berichterstattung über Petitionen für den Zeitraum 01.01.2010 bis 30.06.2010
Vorlage: I-057/2010
9. Beschlussanträge
9.1. Zukünftige Nutzung Umweltzentrum Chemnitz
Vorlage: BA-025/2010 Fraktio nen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,
DIE LINKE, Herr Stadtrat Wolf
9.2. Benennung einer Straße in
„Präses-Kreyssig-Straße”
Vorlage: BA-029/2010
10. Anfragen der Stadträtinnen und
11. Bestimmung von zwei Stadtratsmitgliedern zur Unterzeichnung
der Niederschrift der Sitzung des
Stadtrates – öffentlich –
Die Stadt Chemnitz – Amt für Organisation und Informationsverarbeitung
Für die Durchführung des bundesweit angeordneten Zensus 2011
ist eine örtliche Erhebungsstelle für die Stadt Chemnitz einzurichten. Hierfür ist ab 01.11.2010 die Stelle
Erhebungsstellenleiter/in (Kennziffer 764/18),
mit Fachhochschulabschluss auf dem Gebiet der Verwaltung oder
Soziologie (Bewertung mit der Vergütungsgruppe IVa BAT /Eingruppierung in Entgeltgruppe 10 TVöD) befristet bis zum
31.05.2012, zu besetzen. Detaillierte Informationen finden Sie
unter www.chemnitz.de /Ausschreibungen.
Montag, 20.09.2010, 19.00 Uhr,
Beratungsraum, Rathaus Grüna,
Chemnitzer Straße 109, Chemnitz 4.1.4. Neufassung der Allgemeinen
der öffentlichen Abwasserbeseitigung der Stadt Chemnitz
1. Eröffnung, Begrüßung sowie Fest(AB
stellung der ordnungsgemäßen Laeinschließlich Entgeltblatt ab
dung und der Beschlussfähigkeit
3. Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift der 4.1.5. Änderung der AbwasserentSitzung des Ortschaftsrates
Grüna – öffentlich – vom 16.08.2010
Stadt Chemnitz ab 01.01.2011
4. Vorlagen an den Stadtrat/AusEinreicher: D 3/ESC
4.1.6. Information zur Änderung Ab4.1.1. Neufassung der Satzung
gabepflicht Kleineinleiterabgabe
der Stadt Chemnitz (Straßenreinigungssatzung - StrRS)
5. Informationen zum Sachstand Vorlage: B-178/2010
Problem Biogasanlage MittelbEinreicher: D6/ ASR
4.1.2. Neufassung der Satzung 6. Informationen des Ortsvorstehers
über die Erhebung von Straßen- 7. Anfragen der Ortschaftsratsmitreinigungsgebühren in der
Stadt Chemnitz (Straßenreini- 8. Einwohnerfragestunde
gungsgebührensatzung - StrR- 9. Benennung von zwei OrtschaftsGebS)
ratsmitgliedern zur UnterzeichVorlage: B-179/2010
nung der Niederschrift der öfEinreicher: D 6/ ASR
4.1.3. Neufassung der Satzung
Ortschaftsrates Grüna
über die öffentliche AbwasserLutz Neubert
beseitigung in der Stadt Chemnitz (Entwässerungssatzung)
Sachgebietsleiter/in Baudurchführung
von Verkehrs- und Tiefbaumaßnahmen, Tiefbaukoordinierung
(Kennziffer 756/66), erforderliche Qualifikation: Hochschulabschluss Bauwesen, Fachrichtung kommunaler Tiefbau oder Ingenieurbauwerke (Bewertung mit der Vergütungsgruppe II/Ib
BAT/Eingruppierung in Entgeltgruppe 13 TVöD), zu besetzen. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.chemnitz.de /Ausschreibungen.
Sitzung des Ortschaftsrates Kleinolbersdorf/Altenhain – öffentlich –
Beratungsraum, Rathaus Altenhain, Spitzberg 5, Chemnitz
Kleinolbersdorf-Altenhain – öffentlich – vom 30.08.2010
5. Vorlagen an den Stadtrat/Ausschuss
5.1.1. Neugestaltung der Sperrabfallentsorgung in der Stadt Chemnitz
5.1.2. Neufassung der Satzung
5.1.3. Neufassung der Satzung über
die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren in der Stadt
Chemnitz (Straßenreinigungsgebührensatzung - StrRGebS)
5.1.4. Neufassung der Satzung
über die öffentliche Abwasserbeseitigung in der Stadt Chemnitz (Entwässerungssatzung)
5.1.5 Neufassung der Allgemeinen
öffentlichen Abwasserbeseitigung der Stadt Chemnitz (AB Abwasserbeseitigung) einschließlich
Entgeltblatt ab 01.01.2011
5.1.6 Änderung der Abwasserentsorgungsentgelte im Gebiet der
5.1.7 Information zur Änderung Abgabepflicht Kleineinleiterabgabe
Vorlage Nr. I-060/2010
Einreicher: D3/ESC
8. Benennung von zwei Ortschaftsratsmitgliedern zur Unterzeichnung der Niederschrift der Sitzung des Ortschaftsrates
37. Ausgabe 2010, Seite 3
Der nächste Trödelmarkt ist für
kommenden Sonntag, 9 bis 15 Uhr,
am Chemnitzer Rathaus geplant.
Wie gewohnt bieten Trödler alte
und gebrauchte Gegenstände an.
ihre Waren anbieten, denn Voranmeldungen sind nicht erforderlich.
Interessenten finden sich 7 Uhr am
Rathaus ein, der Marktmeister kassiert vor Ort. !
Glühendes Eisen oder tanzende Roboter – auf einer Besuchstour zu namhaften Unternehmen erlebten zur
„Langen Nacht der Industrie“ am vergangen Freitag Tausende ganz einmalige Einblicke in moderne Unternehmen unserer Stadt. Dabei wurde
eine Vielfalt industrieller Fertigung
vorgestellt –vom traditionellen Gießereihandwerk über den Maschinenbau,
Textilindustrie und Automobilbau bis
hin zur High-End-Technologie. Mit
dem Shuttle-Bus konnten die Neugierigen auf diese Entdeckungstour gehen. Zudem wurde ein abwechslungsreiches kulturelles Programm mit
Live-Musik, Performance und Kunst
geboten. Zu den ersten Tagen der Industriekultur, die das ganze Wochenende dauerten, gab es auch einen
historischen Gründerzeitmarkt. Einen
Höhepunkt bildete ein Lok-Transport
Denn die Tage der Industriekultur wollten einen inhaltlichen Bogen schlagen
von der Vergangenheit in die Gegenwart. Zum Abschluss – zum Tag des
offenen Denkmals – waren Museen
und Industriedenkmale der Stadt zur
„IndustriekulTOUR“ zu besichtigen.
Sie widmete sich der Industriegeschichte unserer Stadt. Aus diesem
Anlass luden Straßenbahn-, Fahrzeug-,
Industrie- und Eisenbahnmuseum zu
Führungen ein. Bei einer Oldtimer-Rallye waren zudem Gefährte vergangener Tage zu bestaunen. !
Gerhard Glanz, Geschäftsführer der UNION Werkzeugmaschinen GmbH erläutert Besuchern die Produktionsabläufe in
dem Traditionsunternehmen.
Am kommenden Wochenende lädt
der Botanische Garten, Leipziger
Straße 14, jeweils von 10 bis 18 Uhr
zum Herbstfest ein. Die Abfallberatung des Abfallentsorgungs- und
Stadtreinigungs-betriebes der Stadt
Chemnitz (ASR) wird am Samstag
mit einem Informationsstand vor Ort
sein. Besucher erhalten hier Anregungen und Tipps zum richtigen
Kompostieren und zur Abfalltrennung. Auf die Jüngsten warten eine
Bastelstraße, Spiele und Rätsel. !
Eine Hartmannlok gelangte
mit Pferdestärken zum
Bahnhof. Vor und in dem
Gebäude fanden Aktionen
zum Tag des offenen Denkmals großen Anklang.
So informierten Fachleute in
der historischen Empfangshalle des Hauptbahnhofes,
welche denkmalpflegerischen
Aspekte bei der Sanierung des
Gebäude eine Rolle spielen.
In der Reihe Podium Villa Esche: Portraits & Zeitgeschichte findet am 24.
September, 20 Uhr ein Portraitkonzert des Gitarristen Rainer Rohloff anlässlich des 85. Geburtstag von Mikis Theodorakis statt. Für den
Gitarristen ist das Theodorakis-Portraitkonzert in Chemnitz eine Reise
zu den Ursprüngen seiner internationalen musikalischen Karriere.
Seine erste Ausbildung im Fach Gitarre erhielt Rohloff hier an der Städtischen Musikschule in Chemnitz. !
Läufer überreichen Mini-Nischel
Die 26 Studenten der Technischen Universität Chemnitz, die bis zum 19. September bei Deutschlands längstem
Staffellauf die Bundesrepublik umrunden, liegen gut im Rennen. Am 11. September machte die „Lauf- und Rad-KulTour“ Station in Münster. Dort hatten
sie genau die Hälfte der 4.000 Kilometerlangen Distanz geschafft. Am Rathaus wurden die Chemnitzer Sportler
von Bürgermeisterin Karin Reismann
empfangen. Die Studenten kamen
nicht mit leeren Händen. Sie überreichten der Bürgermeisterin ein besonderes Geschenk – einen Karl-Marx-Kopf,
der an der Professur Fertigungslehre
gefertigt wurde. Sie verbanden zugleich eine Einladung an die Münsteraner, Chemnitz im „Jahr der Wissenschaft 2011“ zu besuchen. „Dann
können sie nicht nur das elf Meter hohe
Karl-Marx-Denkmal, das die Chemnitzer liebevoll Nischel nennen, im Original anschauen, sondern auch in die
Forschungslabors der TU Chemnitz
blicken“, sagte Dirk Lange, Initiator der
„Lauf-Kultour“. Wer möchte, erlebt
dann auch, wie der „Mini-Nischel“ gefertigt wurde. Am kommenden Sonntag werden die Läufer übrigens zurück
26 laufende Studenten der Technischen Universität Chemnitz umrunden die in Chemnitz sein und gebührend im
Bundsrepublik. An Münsters Bürgermeisterin Karin Reismann überreichten sie Rahmen der Mobilitätswoche empfaneinen „Mini-Nischel“.
Foto: TU/Lange gen. !
Chemnitz beteiligt sich erneut an der
Europäischen Mobilitätswoche. Vom
16. bis 22. September finden dazu viele
Veranstaltungen statt. Den Auftakt bildet die Ausstellungseröffnung „Moderne Tram in Europa“ zur Renaissance
von Stadtbahnen. Im Programm stehen zudem Stadtführungen für gehandicapte Menschen, eine Fahrradtour in
Landschaftsschutzgebiete und Kinderfahrradchecks. Ein Referat und eine
Diskussion beschäftigen sich mit gemeinsam genutztem Raum.
Parkplatz wird zum Festplatz
Und die Hauptveranstaltung „Mobil
am Tietz“ am 18. September bietet
dann ein abwechslungsreiches Programm auf dem Parkplatz Wiesenstraße. Der Parkplatz wird an diesem
Tag von Fußgängern, Radfahrern, mobilitätseingeschränkten Menschen,
Kindern und Familien erobert. Eröffnet
wird die Veranstaltung um 14 Uhr durch
Bürgermeisterin Heidemarie Lüth, die
gemeinsam mit der Kinderbeauftragten Karin Genkel gesponserte Laufräder an Kindertagesstätten überreicht.
Der Chemnitzer Kinder- und Familienfonds möchte jeder der 154 Einrichtungen ein solches Rad zur Verfügung stellen. Im Anschluss organisiert das
Fundbüro eine Versteigerung von
Fahrrädern, die der Kraftwerk e. V. im
Anschluss codiert und mit denen später zur Radtour der Industriekultur gestartet werden kann. Das Gesundheitsamt lädt außerdem ein, aktiv bei
„Drumming Alive“ mitzumachen und
Gymnastikbälle mit Trommelstöcken
zu bespielen. Die Brass-Band des Kraftwerk e. V. und der Schülerchor der Janusz-Korczak-Schule untermalen die
Aktionen mit Livemusik. Auch Ämter,
Vereine und Einrichtungen bieten verschiedene Aktionen an. So können Besucher Fahrräder ausleihen und
ebenso Elektroräder, Einrad, Balancebrett, Energiefahrrad und die SlaklineStrecke testen. Das Industriemuseum
offeriert hingegen ein AstronautenTraining. Eine besondere Rolle spielt
die Barrierefreiheit. So organisieren Behindertenbeirat und Mobile Behindertenhilfe gemeinsam mit der CMT eine
barrierefreie Stadtführung für mobilitätseingeschränkte Menschen.
Am 18. September, ist von 14 bis 18 Uhr
der Parkplatz am Tietz, Wiesenstraße
für den Individualverkehr gesperrt, die
Taxi-Stellplätze werden jedoch gewährleistet. Auf der Moritzstraße, zwischen Zschopauer Straße und Wiesenstraße werden drei allgemeine
Behindertenstellplätze in diesem Zeitraum eingerichtet. !
37. Ausgabe 2010, Seite 4
Zum 19. Internationalen Chemnitzer
Boxturnier, bei dem auch wieder
Athleten aus Chemnitzer Partnerstädten im Ring stehen, lädt der Boxclub Chemnitz 94 e.V. am kommenden Wochenende in die Sporthalle
am Schloßteich ein. Das größte international besetzte Boxturnier
Deutschlands beginnt mit dem Viertelfinale am 17. September, 15 Uhr.
Das Halbfinale wird am Samstag, ab
14 Uhr und das Finale am Sonntag,
9.30 Uhr ausgetragen. Es treten 12
Boxteams aus acht europäischen
Nationen in drei Alters- und elf Gewichtsklassen an. 1991 erstmals veranstaltet, gehört dieser Wettkampf
zum festen Bestandteil des Chemnitzer Sport-Kalenders. Traditionell
beteiligen sich auch Sportler aus
Partnerstädten, darunter aus Usti
nad Labem, Tampere, Lodz, Düsseldorf, Wolgograd und Manchester.
Weitere Teams kommen unter anderem aus der Niederlande, der
Schweiz und Österreich. "
Eingebettet in einen Ballabend, findet
am 18. September, 19 Uhr in der Stadthalle ein hochkarätig besetztes TanzTurnier statt. Die besten Paare des
deutschen Profitanzsports geben sich
an diesem Abend die Ehre. Es geht um
den Titel „Deutscher Meister über zehn
Tänze 2010“. Getanzt wird in beiden
Sektionen des Gesellschaftstanzes:
den Standard- und den lateinamerikanischen Tänzen. Zwischen Vorrunde,
Semifinale und Finale erleben die Zuschauer ein Showprogramm. Wie die
Veranstalter von der Tanzschule Köhler-Schimmel ankündigen, sind sind
auch vier Protagonisten der TV-Show
„Let's Dance“ auf dem Parkett der
Stadthalle zu erleben. Unter ihnen
Massimo Sinato, Tanzpartner von
Schauspielerin Sophia Thomalla. "
Fußballer in der
Partnerstadt Lodz
Zum 4. Mal weilte eine C1-Juniorenmannschaft des CFC auf Einladung
der Partnerstadt Lodz in Polen. Anlass war das 90-jährige Jubiläum des
regionalen Fußballverbandes. Unterstützung fand das Turnier auch
durch den polnischen Fußballverband.
In diesem Jahr traf das U15-Team des
CFC auch auf Mannschaften aus
Russland, der Ukraine und Weißrußland. Mit zwei Siegen und zwei knappen Niederlagen zeigte die Elf eine
noch nicht optimale Leistung. Die
Teilnahme an diesem Turnier nutzte
die CFC-Jugend zu Saisonbeginn
auch als Standortbestimmung und
Möglichkeit das Team des neuen
Jahrganges unter Wettkampfbedingungen zu formen. Zum Abschluss
des Besuchs wurde eine Einladung
an die D2-Nachwuchsmannschaft
aus Lodz zum Klinikum-Turnier 2011
nach Chemnitz ausgesprochen. "
Flutopfer helfen Flutopfern: Geld für Schule
Arg hatte das Hochwasser in Harthau gewütet. Auch der Spielplatz und das Gebäude der Grundschule waren betroffen.
Spenden aus Oschatz helfen nun, neue Spielgeräte und Sitzplätze zu erwerben. Oberbürgermeister Andreas Kretschmar
aus Oschatz hatte den Scheck persönlich in der Schule an seine Chemnitzer Amtkollegin übergeben.
Groß war die Spendenbereitschaft der
Chemnitzer für die von der Flut am
7. August betroffenen Einwohner.
Erste Hilfe konnte so in die Wege geleitet werden. Vor dem Hintergrund
des eigenen Erlebens der Hochwasserkatastrophe vor acht Jahren haben
jetzt die Stadt Oschatz und die Oschatzer Allgemeine Zeitung ihre Bürger
aufgerufen, für Chemnitzer Hochwas-
seropfer zu spenden. 3.730 Euro sind
so zusammen gekommen. Symbolisch überbrachte der Oschatzer Oberbürgermeister am vergangenen Dienstag seiner Chemnitzer Amtskollegin
einen Spenden-Scheck. Mit dem Geld
sollen Schäden an der Harthauer
Grundschule beseitigt werden. Unter
anderem hatte die Flut hier den Spielplatz mit Spielgeräten sowie die Elektrogeräte des Hausmeisters zerstört.
Auch ein Brennofen für Keramik ging
durch das Wasser kaputt.
In Anbetracht der Schäden freut sich
die Schulleiterin Ursula Richter sehr
über die Spende aus Oschatz und die
umfassende Hilfe aus Ämtern und von
Privaten. „Mit dem Geld aus Oschatz
werden wir einen drei Sitzgruppen
und Geräte für unseren Spielplatz kaufen. Auch ein neuer Brennofen soll angeschafft werden, der in der 1. Etage
des Schulhauses sicher aufgestellt
„Im Jahr 2002 sind auch viele Oschatzer Opfer der Hochwasserkatastrophe
geworden und haben gespürt, wie
wohltuend die Unterstützung der
Sachsen war. Die Oschatzer Bürger
wünschen den Chemnitzern viel Erfolg
und Glück beim Wiederaufbau der
vom Wasser zerstörten Gebäude und
Grundstücke“, erläuterte Oschatz’
Oberbürgermeister Andreas Kretschmar die Hilfsbereitschaft seiner
Bürger. "
Noch bis zum 19. September sind beim
Kunstverein Laterne in der Karl-Liebknecht-Straße 19, unter dem Ausstellungstitel „Kinder – Kunst – Brückenbauer“ Bilder von rund 20 Hortkindern
der Rosa-Luxemburg-Grundschule zu
sehen. Auch eine Brücke aus selbst
gestalteten Familienbildern wird in der
Kinderkunst-Ausstellung des Vereins
Laterne gezeigt. Die jungen „Maler“
näherten sich bei einem Kinderkunstkurs in den Kunstsammlungen Chemnitz dem Thema Brückenschlagen zu
anderen Kulturen. Selbstverständlich
ging es bei dem Kurs in den Kunstsammlungen auch um die berühmten
Brücke-Maler Karl Schmidt-Rottluff,
Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner. Nach deren Vorbild gestalten die
Mädchen und Jungen ihre Bilder im ex-
pressionistischen Stil.
Der Kunstkurs, als Teil des schulischen
Ganztagesangebotes, wird bereits
seit 1995 durchgeführt und findet in
Kooperation von Hort, Schule und
Kunstsammlungen Chemnitz statt.
Weitere Ergebnisse des Kinderkunstkurses zu ausgewählten Themen sind
ganzjährig in den Kunstsammlungen
zu sehen. "
Zu ihrer 4. Fachkonferenz treffen sich
heute, 14 bis 16 Uhr, die Partner des
Unterstützungsnetzwerkes Pflege_C.
Die turnusgemäß veranstaltete Konferenz findet wieder unter dem Dach eines der Netzwerkpartner statt, diesmal
im Altenpflegeheim Harthau der Heim
gGmbH in der Annaberger Straße 467.
Vorbereitet und organisiert wird auch
die 4. Konferenz vom Sozialamt der
Auf der Tagesordnung stehen die Auswertung der in Chemnitz veranstalteten landesweiten Netzwerkkonferenz
sowie Informationen aus dem Arbeitsalltag der Pflegenetz-Partner. Präsentiert und auf ihre Praxistauglichkeit
überprüft werden die Ergebnisse aus
den drei Netzwerk-Arbeitsgruppen:
Schnittstellen Krankenhaus-Pflegeinrichtungen, Nachwuchsgewinnung
und Pflegeberatung.
So wird zum Beispiel berichtet, wie
Pflegeberatung in Anspruch genommen wird. Thema ist auch der Ärztebrief des Pflegenetzwerks, mit dem
niedergelassene Ärzte über die Netzwerkaktivitäten und Angebote inforTea Parade und The end of humanity. miert werden. "
Weitere Details unter www.chemnitz.de
Wieder gibt es ein Spektakel aller
Theater-Sparten. Archivfoto:Theater
Ein Theaterfest zum Spielzeitbeginn
veranstalten Protagonisten aller Sparten am 18. September zwischen
14 Uhr und Mitternacht im Schauspielhaus. Neben dem Kinderprogramm,
das dieses Jahr auf der Probebühne
seinen eigenen Spielort bekommt –
mit „Herr Sturm und sein Wurm“ aus
dem Schauspiel, „Sonne.Mond. Sterne“ aus dem Figurentheater und Kinderkonzerten der Robert-SchumannPhilharmonie – gibt es einen spartenübergreifenden theatralen Parcours durchs Schauspielhaus. Auch
werden Ausschnitte aus den „Nachtschichten“ sowie Kostümversteigerung und verschiedene Programme auf
den Bühnen und in der Theaterkneipe
Exil zu erleben sein. Und zum Abschluss setzen das Theater ab 22 Uhr
auf der Großen Bühne den Startschuss
zur dritten Generation des Bandfestivals „chemnitz rocken!“ mit den Bands
Don't go into the fortest, Lady Milfor's
Umwelt schonen: Pflanzenabfälle nicht verbrennen!
Das Verbrennen von Pflanzenabfällen
ist laut Pflanzenabfallverordnung
ganzjährig verboten. Darauf verweist
das Umweltamt. Die Behörde setzt
nicht nur das Verbrennungsverbot
durch, sondern prüft auch im Einzelfall auf formlosen schriftlichen Antrag,
ob Pflanzenabfälle ausnahmsweise im
Monat Oktober verbrannt werden dürfen. Der Antragsteller hat dazu den
Nachweis zu führen, dass ihm eine al-
ternative Verwertung zur Verbrennung
weder möglich noch zumutbar ist. Eigentlich sollten nur wenige von dieser
Ausnahme Gebrauch machen, denn
es gibt in Chemnitz ein umfangreiches
und flächendeckendes Angebot zur
Verwertung von Pflanzenabfällen, beispielsweise mit der Biotonne oder
aber über die Wertstoffhöfe des ASR.
Auch Eigenkompostierung kommt in
Frage. Dabei wird man von der Ge-
bührenpflicht für die Biotonne entbunden. Wer Laubsäcke nutzen
möchte, kann diese übrigens
ganzjährig in der Kundendienstzentrale des ASR auf der Blankenburgstraße 62 sowie in den Bürgerservicestellen und auf den Wertstoffhöfen
erwerben. Bis 30. November werden
diese außerdem durch den ASR bei
der turnusmäßigen Bioabfallentsorgung mitgenommen, wenn die Laub-
säcke bereitgestellt werden. Auch
kann man kostenlos im Wertstoffhof
abgeben. Es sind also nicht nur die
Ausnahmezeiträume der Pflanzenabfallverordnung – April und Oktober –
Wartezeiten an den Wertstoffhöfen
lassen sich so oft vermeiden. Informationen unter ! 4883650 bzw. unter
! 4095102. "
37. Ausgabe 2010, Seite 5
Chemnitzer Modell realisiert werden.
Rund 90 Millionen Euro steuert der
Bund für den Ausbau des Eisenbahnkreuzes bei. Die Stadt realisiert unter
Einsatz von Fördermitteln den Bau der
Brücke Dresdner Platz (Kosten rund 25
Millionen Euro) und die Fußgängerverbindung zwischen Sonnenberg und
Hauptbahnhof in dieser Zeit. In den
nächsten Monaten schafft die Bahn AG
die Vorrausetzungen für den weiteren
Abbruch der alten Brücke. Hierzu muss
ein Interimsgleis parallel zur vorhanden
Gleistrasse errichtet werden. Über dieses Interimsgleis soll der Schienenverkehr dann in Richtung Hauptbahnhof
fahren. Erst nach der Verlegung des
Schienenverkehrs auf das Behelfsgleis
kann der Abbruch der alten Brücke dann
vollständig erfolgen. Die Herstellung des
neuen Gleises erfolgt durch die Deutsche Bahn AG. Es soll ab Oktober 2011
befahrbar sein, gleichzeitig mit der Inbetriebnahme eines neuen Elektronischen Stellwerkes. ! Foto: Schmidt
Das erste Drittel der alten Brücke am
Dresdner Platz ist mittlerweile abgebrochen worden. Bereits im Juni hatte man
eine provisorische Brücke neben der alten errichtet, so dass der Verkehr auf
den Bundesstraßen 169 und 173 über
Dresdner, Waisen- und Bahnhofstraße
auch während des Ersatzneubaus fließen kann. Die Öffnung der Umfahrung
Mitte August war Voraussetzung für
den Abbruch des alten Bauwerkes.
Nach dem ersten Abbruchabschnitt ist
der zweite ab Ende 2011 geplant. Diese
Arbeiten stehen im Zusammenhang mit
dem Ausbau des Eisenbahnkreuzes am
Hauptbahnhof.Indennächstendrei Jahren sollen hier Gleis- und Sicherungsanlagen sowie Brücken und Weichen erneuert und auch die Anbindung für das
Zentrale Flaniermeile erhält weitere Verschönerungskur
Das Tiefbauamt erneuert seit Montag
den Gehweg stadtauswärts im Bereich
ab dem dritten Brunnen und der Carolastraße. Das jetzt fortgeführte Bauvorhaben knüpft an den bereits realisierten 1. Bauabschnitt an: Saniert wurden
dabei die Gleistrasse in der Straße
der Nationen im Bereich zwischen
Brückenstraße und Georgstraße sowie
der erste Abschnitt der Gehwegbereiche auf der stadteinwärtigen Straßenseite der Straße der Nationen im Bereich zwischen Richard-Tauber-Straße
und Gebäude der Industrie- und Handelskammer. Mit dem 2. Bauabschnitt
setzt die Stadt Chemnitz kontinuierlich
die Sanierungsarbeiten fort, um die innerstädtische Aufenthaltsqualität für
Bewohner und Besucher zu erhöhen.
Zugleich wird mit der Sanierung auch
ein Beitrag zur Revitalisierung der
Straße der Nationen als Flaniermeile
und wichtige Zentrumsachse geleistet.
Der nun in Angriff genommene Bauabschnitt erstreckt sich im genannten Bereich auf einer Länge von 104 Metern –
dies entspricht einer Gesamtfläche von
1.710 Quadratmetern. Mit der Sanierung wird der jetzt vorhandene Plattenbelag komplett entfernt und durch
neue verschiedenfarbige Granitplatten,
Betonplatten mit Natursteinvorsatz
und Granitkleinsteinpflaster in verschiedener Verlegeweise ersetzt. Das
Hotel an der Oper erhält im Zuge der
Baumaßnahme eine Hotelvorfahrt in-
Im nächsten Jahr blühen Kastanien am Wall
Ab dem 20. September wird der Weiterbau der Wallanlage in Angriff genommen. Mit deren Verlängerung zwischen Straße der Nationen und Bahnhofstraße findet ein wichtiges innerstädtisches Vorhaben seine Fortführung. Die neue Promenade soll
künftig, wie im bereits ausgeführten
Teil am Roten Turm, mit Allee, mittigem
Parkweg und beidseitig befestigten
Gehwegen versehen werden. Der Wall
soll sich von der Straße der Nationen
in Richtung Zentralhaltestelle weiterentwickeln. Wie am Roten Turm wird
im jetzt geplanten Abschnitt eine Allee
mit 16 rotblühenden Kastanien entstehen. Nach Aussagen der Fachleute widersteht diese Kastanienart dem Befall durch die Miniermotte. Zusätzlich
zu den Kastanien sollen drei Birken und
Hecken aus Hainbuchen das Terrain
begrünen. Der 1. Bauabschnitt beginnt
an der Straße der Nationen und endet
im Bereich der Zufahrt zur „Chemnitz
Plaza“. Hier will man sowohl die Wallpromenade als auch die bestehenden
Ein weiterer Abschnitt des Walls wird jetzt in Angriff genommen.
beidseitigen Fußgängerflächen barrierefrei gestalten.
Durch entsprechende Wegegefälle sollen auch Menschen mit Handicap die
angrenzenden Geschäfts- und Büroge-
bäude besser erreichen können.
Für diese Neugestaltung sind zunächst
verschiedene Leitungsverlegungen
erforderlich. Wesentliche Bauleistungen sollen noch in diesem Jahr abge-
Energiedienstleister fusionieren
schlossen sein. Im kommenden Frühjahr will das Grünflächenamt das
Vorhaben unter anderem mit der
genannten Bepflanzung beschließen. !
Statt Schiffchenkanal
entsteht ein Park
Mit Bau des Kunstrasenplatzes wurde begonnen
Der so genannte Schiffchenkanal im
Park am Falkeplatz, der 1988 zum Pioniertreffen erbaut wurde, soll jetzt einer Parkanlage weichen. Lange befand
sich die Anlage baulich sowie technisch
in desolatem Zustand. Der Rückbau mit
teilweisem komplettem Abriss ist daher unumgänglich.
Neu wird eine Parkanlage mit Auencharakter entstehen. Neben umfangreiche
Bodenmodellierungen finden auch die
vorhandenen Kunstobjekte wie die
Holzstele und die zwei Beton-Tierfiguren hier ein neues attraktiveres Umfeld.
Baustart für ein wichtiges Bauvorhaben: Am Montag begann der Bau des
Kunstrasenplatzes im Stadion des
Sportforums. Mit der Realisierung der
umfangreichen Baumaßnahme wurde das Bauunternehmen Phönix Bau
GmbH aus Aue beauftragt.
Für die Bauzeit werden etwa drei Monate veranschlagt. Derzeit wird durch
das Sportamt geprüft, ob es möglich
ist, in zwei Schichten zu bauen um die
Bauzeit zu verkürzen.
Investiert werden insgesamt 950.000
Euro. Für diese Summe entsteht ein
Derzeit werden Wege und Platzflächen
zurück gebaut auch drei Ahornbäume
müssen weichen. Die vorhandene Wegebeziehungen von der Brücke über
den Kappelbach zum Fuß- und Radweg
an dem Chemnitzfluss sowie zur Spielund Freizeitanlage bleiben allerdings
erhalten. Die Arbeiten, die bereits in
der vergangenen Woche begonnen haben werden von der Firma Reino GmbH,
Erdbau & Landschaftsgestaltung aus
Kohren-Sahlis ausgeführt. Mit 65.500
Euro beziffert das Grünflächenamt die
Kosten für die Neugestaltung. !
klusive der dafür erforderlichen Bordabsenkungen. Die Hotelvorfahrt wird
sich vom Gesamtplatz künftig auch
durch ein kleineres Pflasterplattenformat absetzen. Außerdem wird vor dem
Hotel in der Ecklage eine mittels Stufen abgesetzte Hotelterrasse gebaut.
Einen Akzent werden dabei drei Eichen
wie auch drei Platanen setzen. !
Spielfeld mit Flutlichtanlage, welches
für Fußball und Hockey nutzbar sein
wird. Unterstützt wird das umfangreiche Vorhaben durch das Konjunkturprogramm II mit 278.492 Euro Zuwendungen von Bund und Freistaat
Der künftige Kunstrasenplatz im
Sportforum Chemnitz ist neben dem
Platz in Rabenstein und an der Beyerstraße der dritte Kunstrasenplatz in
Chemnitz und soll künftig verschiedenen Sportvereinen zur Verfügung stehen. !
Erdgas Südsachsen und die Stadtwerke Chemnitz haben unter dem
eins-energie in sachsen“
Namen „e
fusioniert. Wie das neue Unternehmen mitteilt, sollen „sich fusionsbedingt die Preise und Tarife nicht ändern. eins-energie in sachsen übernimmt alle Rechte und Pflichten der
beiden Ursprungsunternehmen Erdgas Südsachsen und Stadtwerke
Chemnitz. Auch die bestehenden
Verträge mit den Kunden der einzelnen Unternehmen bleiben bestehen. Weiter teilt der Energiedienstleister mit, dass alle Adressen und
Telefonnummern im Kundenzentrum, in der Kundenbetreuung, im
Außendienst und in Netzwarten sind
wie gewohnt bestehen bleiben. !
Ufermauer wird
zur Böschung
Eine schadhafte Uferstützmauer zwischen Müller- und Eckstraße im Areal
der ehemaligen Kleingartenanlage
„Helgoland“ wird als Böschung
zurückgebaut. Die Kosten sind mit
186.500 Euro veranschlagt. Mit der
Ausführung der Bauleistungen ist
die Firma Thieme Tiefbau GmbH aus
Pfaffroda-Dörnthal beauftragt.
Ein Schaden an der linken Seite der
Uferstützmauer war bei einer turnusmäßigen Kontrolle festgestellt worden. Mit Ausnahme des bereits sanierten Abschnittes – angrenzend
an die Müllerstraße – wird die Uferstützmauer rückgebaut und das Ufer
stattdessen zur Böschung. Der Böschungsfuß wird dabei in Beton verlegt und bis zu einer Höhe über der
Sohle von 2,40 Meter mit einem
Steinsatz gesichert. !
37. Ausgabe 2010, Seite 6
Vergabe Nr. 10/10/085
Stadt Chemnitz, Zentrale Verwaltungsdienste, SG Vergabe/Beschaffung, Frau Fuchs, Frau Fuchs,
Markt 1, 09111 Chemnitz, Deutschland, Tel.: 0371/488-1037, Fax:
0371 488-1095, Email:
steffi.fuchs@stadt-chemnitz.de
Weitere Auskünfte erteilen: siehe
Anhang A.I
Verdingungs-/Ausschreibungsund ergänzende Unterlagen (siehe
auch IV.3.3) sind erhältlich bei:
siehe Anhang A.II
Angebote/Teilnahmeanträge sind
zu richten an: sieh Anhang A.III
I.2) Art des öffentlichen Auftraggeber und Haupttätigkeiten: Art: Regional- oder Lokalbehörde; Haupttätigkeiten: Allgemeine öffentliche
Verwaltung. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber:
durch den Auftraggeber: Rahmenvertrag zur Lieferung von Büromaterial über 2 Jahre
II.1.2) Art des Auftrags: Lieferung:
Kauf; Hauptlieferort: 09111 Chemnitz
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung: Rahmenvereinbarung mit
einem einzigen Wirtschaftsteilneh-
mer; Laufzeit der Rahmenvereinbarung: 2 Jahre; Geschätzter Wert
ohne MwSt.: 210.992,00 EURO
Rahmenvertrag zur Lieferung von
Büromaterial über 2 Jahre
II.1.8) Aufteilung in Lose: nein. Angebote sind möglich für ein oder
II.3) Beginn der Auftragsausführung: 01.02.2011; Ende der Auftragsausführung: 31.01.2013
Vorschriften: siehe Vergabeunterlagen
sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: aktuelle Referenzliste der letzten 3 Jahre
IV.1.3) Abwicklung des Verfahrens
in aufeinanderfolgenden Phasen
zwecks schrittweiser Verringerung
der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote: nein
Bezug auf die nachstehenden Kriterien: Kriterium 1: Preis (Gewichtung: 50 %); Kriterium 2: Servicekennzeichen (Gewichtung: 50 %)
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: 10/10/085
IV.3.3) Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 30.09.2010, 18.00 Uhr.
Die Unterlagen sind kostenpflich-
tig: ja; Preis: 8,00Euro. Zahlungsbedingungen und -weise: Anforderung der Verdingungsunterlagen:
Scheck); Barzahlung bei Abholung
möglich; Der Versand erfolgt nach
Vorlage des Einzahlungsbeleges.
Öffungszeiten: Stadt Chemnitz,
Submissionsstelle; Montag - Mittwoch 08.30 - 12.00 Uhr; Donnerstag 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 18.00 Uhr
Kreditinstitut: Sparkasse Chemnitz;
Kontonummer: 3501007506;
Bankleitzahl: 87050000;
Verwendungszweck: 40012221.10
/10/085
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 05.11.2010, 10.00 Uhr
Angebote: 05.11.2010, 10.00 Uhr;
Ort: Stadt Chemnitz, Submissionsstelle, Annaberger Str. 93, 09120
Chemnitz; Personen, die bei der
Eröffnung des Angebotes anwesend sein dürfen: nein
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen
bei der Landesdirektion Leipzig,
Braustraße 2, 04107 Leipzig,
Deutschland, Tel.: 0341/9770, Fax:
0341/9771199
über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind: Landesdirektion Chemnitz, Altchemnitzer
Str. 41, 09120 Chemnitz, Deutschland, Tel.: 0371/5320, Fax: 0371/
VI.5) Tag der Versendung der Bekanntmachung: 08.09.2010
bei denen nähere Auskünfte erhältlich sind: Stadt Chemnitz, Zentrale, Verwaltungsdienste, SG Vergabe/Beschaffung, Frau Fuchs,
0371/488-1095, Email:
Chemnitz, ZVS, Submissionsstelle,
Frau Henke, Annaberger Str. 89,
09120 Chemnitz, Deutschland,
Tel.: 0371/488-2378, Fax: 0371/
488-2396, Email:
an die Angebote/Teilnahmeanträge zu senden sind: Stadt Chemnitz, ZVS, Submissionsstelle, Frau
Chemnitz, Deutschland, Tel.:
0371/488-2378, Fax: 0371/4882396, Email:
„100 Jahre Friedhof Rabenstein” am 18. & 19.09.2010
Formen, Farben, Vielfalt – Es lebe der Friedhof
Tag des Friedhofes in Rabenstein anlässlich der Einweihung vor 100 Jahren.
18.09.: 19.30 Uhr Konzert des Ensembles Trecantus
(Gesang u. Portativ) in der Friedhofskapelle
19.09.: 9.30 bis 10.00 Uhr: Gottesdienst in der Friedhofskapelle
11.00 bis 17.00 Uhr: Verschiedene Angebote: Führungen über den Friedhof,
Hebebühnenaussicht, Beratungsstände von Bestattern, Friedhofsgärtnern,
Steinmetzen, Bau von Insektenhotels, Symbolpflanzenausstellung
Den Friedhof als Ort der „Trauerbewältigung und des Lebens zu ermöglichen
und zu fördern“, das ist unsere Aufgabe – Friedhofverwalter Volker Heim
Veranstalter: Kirchengemeinde Chemnitz Rabenstein (Träger des Friedhofs)
Chemnitzer Existenzgründer · Inh. Frank Blumstein
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Moritzpassage
Zöllnerplatz 25
Helbersdorfer Str. 42
Albrechtstr., Ecke Yorckstr.
37. Ausgabe 2010, Seite 7
Tag der Ausfertigung: 23.08.2010
§ 1 Rettungsdienst/Gebührenpf licht
§ 3 Mitwirken im Rettungsdienst
§ 6 Einsatzgrundsätze
§ 8 Gebührenschuld
Gemäß § 47 Abs. 2 i.V.m. §§ 5 und
6 des Sächsischen Gesetzes über
(SächsKomZG) vom 19. August
1993 (SächsGVBl. S. 815, 1103), zuletzt geändert durch Art. 4 des Gesetzes
(SächsGVBl. S. 323, 325), der §§
2, 9 des Sächsischen Kommunalabgabengesetzes (SächsKAG) in
der Fassung der Bekannt-machung
vom 26. August 2004 (SächsGVBl.
S. 418), zuletzt geändert durch Art.
9 des Gesetzes vom 7. November
2007 (SächsGVBl. S. 478, 484), §
32 Absatz 5 Satz 2 des Sächsischen
Gesetzes über den Brandschutz,
Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) vom 24. Juni
2004 (SächsGVBl. S. 245), zuletzt
geändert durch Art. 10 b des Gesetztes vom 29. Januar 2008
(SächsGVBl. S 102, 133) sowie § 53
SächsKomZG in Verbindung mit
den §§ 3 und 7 der Satzung des
Rettungszweckverbandes Chemnitz/Stollberg in der Fassung vom
2. Mai 2002 (Sächsisches Amtsblatt 21/2002), hat die Verbandsversammlung des Rettungszweckverbandes Chemnitz/Stollberg
Satzung des Rettungszweckver bandes Chemnitz/Stollberg über
die Erhebung von Gebühren im
Rettungsdienst/Gebührenpflicht
(1) Der Rettungszweckverband
Chemnitz/Stollberg (RettZV) ist
Aufgabenträger des Rettungsdienstes in seinem Verbandsgebiet
gemäß § 3 Ziffer 3 SächsBRKG. Er
betreibt Notfallrettung und Krankentransport als öffentliche Aufgabe (Rettungsdienst).
(2) Der Rettungsdienstbereich umfasst die Territorien der Kreisfreien
Stadt Chemnitz und des Altlandkreises Stollberg.
(3) Für die Einsätze des Rettungsdienstes werden im Rettungsdienstbereich Chemnitz- Stollberg
gemäß § 32 Abs. 5 Satz 2 SächsBRKG Benutzungsgebühren nach
(1) Der Rettungsdienst hat die Aufgabe
- die bedarfsgerechte Versorgung
der Bevölkerung mit Leistungen
der Notfallrettung und des Krankentransportes sicherzustellen
(Sicherstellungsauftrag),
- bei Notfallpatienten Maßnahmen
zur Lebenserhaltung durchzuführen, ihre Transportfähigkeit
herzustellen und sie unter fachgerechter Betreuung in das für die
weitere Versorgung geeignete
nächstgelegene Krankenhaus zu
befördern (Notfallrettung),
- bei anderen Kranken, Verletzten
oder sonst Hilfebedürftigen nötigenfalls Hilfe zu leisten und sie unter fachgerechter Betreuung zu befördern (Krankentransport).
(2) Notfallpatienten sind Kranke
oder Verletzte, die sich in Lebensgefahr befinden oder bei denen
zu befürchten sind, wenn sie nicht
umgehend medizinische Hilfe erhalten.
Soweit der RettZV die Durchführung von Aufgaben des Rettungsdienstes mit öffentlich-rechtlichem Vertrag auf private
Hilfsorganisationen oder andere
Unternehmen übertragen hat (Leistungserbringer), gilt diese Gebührensatzung auch für die von ihnen im Rahmen der Notfallrettung
und des Krankentransportes erbrachten Leistungen.
(1) Der Rettungszweckverband erhebt nach Maßgabe dieser Satzung Gebühren für:
a) die Durchführung von Notfallrettung und Krankentransport und
b) das bestellte Bereithalten eines
bodengebundenen Rettungsmittels, insbesondere bei vom RettZV
geforderter Amtshilfe sowie bei Ersatzvornahme.
(2) Bodengebundene Rettungsmittel sind Notarzteinsatzfahrzeuge
(NEF), Rettungswagen (RTW) und
(3) Maßstab der Gebühr für den
a) die Art des eingesetzten bodengebundenen Rettungsmittels
b) die Dauer der Bereitstellung
c) die gefahrenen Kilometer bei
(4) Die Gebühr wird für den Gesamteinsatz erhoben. Sie umfasst
die Einsatzanforderung, die Einsatzdisposition und Alarmierung
des bodengebundenen Rettungsmittels, dessen Anfahrt zum Einsatz- oder Ausgangsort, die Erstversorgung des Patienten und
dessen Betreuung während des
Transportes, den Transport des Patienten zum Zielort und die Rückfahrt des bodengebundenen Rettungsmittels zur Rettungswache
oder dem Beginn eines nachfolgenden Einsatzes. Im Fall des bestellten Bereithaltens eines bodengebundenen Rettungsmittels
gilt als Einsatzdauer die Zeit dessen Abwesenheit von der Rettungswache bzw. die Dauer dessen Bereitstellung in der
(5) Bei Fernfahrten wird ab dem
151. Entfernungskilometer zuzüglich zu den Gebührensätzen eine
Fernfahrten sind Fahrten, deren
Ausgangs- oder Zielort außerhalb gleitung durch einen ErziehungsRettungsdienstbereiches berechtigten oder Aufsichtspflichdes
Chemnitz-Stollberg liegt.
(2) Gegenüber mitgenommenen
Personen haftet der RettungsGebühren
zweckverband nur für Vorsatz und
grobe Fahrlässigkeit der mit der
(1) Inanspruchnahme des Notarz- Durchführung des Rettungsdienteinsatzfahrzeuges (NEF)
stes beauftragten Leistungserbrin90,90 EUR ger.
a) NEF je Einsatz
b) Bereitstellung eines NEF für
Sondereinsätze je angefangene
(2) Inanspruchnahme eines Rettungswagens (RTW)
Die Gebührenschuld entsteht mit
a) RTW je Einsatz
301,40 EUR der Ausfahrt des Fahrzeuges aus
b) Bereitstellung eines RTW für der Rettungswache bzw. mit BeSondereinsätze je angefangene ginn der Bereitstellung.
(3) Inanspruchnahme eines KranGebührenschuldner
kentransportwagens (KTW)
a) KTW je Einsatz
b) Bereitstellung eines KTW für (1) Gebührenschuldner ist derjeSondereinsätze je angefangene nige, der die Leistungen des RetStunde
77,60 EUR tungsdienstes in Anspruch genom(4) Bei Fernfahrten wird zuzüglich men oder angefordert hat oder in
zu dem nach Absatz 1 - 3 festge- dessen Auftrag die Leistung angesetzten Gebührensatz ab dem 151. fordert wurde und nicht gesetzlich
Entfernungskilometer eine Kilome- krankenversichert i. S. von § 32
terpauschale in Höhe von 2,90 EUR Abs. 5 Satz 2 SächsBRKG ist. Mehfür jeden weiteren gefahrenen Ki- rere Gebührenschuldner haften als
lometer erhoben.
Gesamtschuldner. Bei Minderjährigen haften deren Erziehungs- oder
Aufsichtspflichtige als GesamtEinsatzgrundsätze
schuldner. Als Gebührenschuldner
wird nicht herangezogen, wer im
(1) Die Leitstelle Chemnitz trifft die Sinne §§ 677 ff BGB als ‘GeEntscheidung über den Einsatz von schäftsführer ohne Auftrag’ hanbodengebundenen Rettungsmit- delt.
(2) Im Falle von Arbeits- oder
(2) Die Entscheidung der Leitstelle Wegeunfällen erfolgt die GebühreChemnitz über die Art und Anzahl nerhebung analog einer Leistungsder einzusetzenden bodengebun- abrechnung mit der Berufsgenosdenen Rettungsmittel erfolgt auf senschaft (SGB VII). Das Verfahren
Grundlage der pflichtgemäß setzt voraus, dass eine ärztliche
durchzuführenden Prüfung der An- Bescheinigung über die Notwenforderungsgründe für das Hilfeer- digkeit der Beförderung (Verordsuchen oder der Angaben des Be- nung einer Krankenbeförderung)
vorliegt. Unbeschadet davon
(3) Der Benutzer eines bodenge- bleibt die direkte Inanspruchbundenen Rettungsmittels hat kei- nahme des Gebührenschuldners
nen Anspruch darauf, dass das von nach § 9 Absatz 1 und insbesonihm benutzte Rettungsdienstfahr- dere dann, wenn die Berufsgenoszeug für einen möglicherweise not- senschaft die Übernahme der Kowendigen weiteren Transport be- sten ganz oder teilweise ablehnt.
reitgehalten wird.
(3) Bei Fernfahrten über den 151.
(4) Der Fahrer des bodengebunde- Entfernungskilometer hinaus ist
nen Rettungsmittels bestimmt die für dieses Verfahren erforderlich,
Wegstrecke bei Transportfahrten dass - zusätzlich zur ärztlichen Beunter Berücksichtigung der jeweils scheinigung - die Berufsgenossenherrschenden Straßen- und Ver- schaft im Voraus und gegenüber
kehrsverhältnisse.
dem Benutzer des Rettungsmittels
(5) Die Bereitstellung eines boden- eine Kostenübernahmeerklärung
gebundenen Rettungsmittels ist abgegeben hat. Die Kostenübermöglich, wenn dadurch die Ein- nahmeerklärung muss zum Zeitsatzbereitschaft des Rettungs- punkt der Transportanforderung
dienstes im Sinne der bedarfsge- vorliegen und dem Rettungsrechten Vorhaltung gemäß § 7 Abs. dienstpersonal übergeben wer2 Ziffer 1 SächsBRKG - Erfüllung den.
des Sicherstellungsauftrages § 10
nicht beeinträchtigt wird und die
Auswirkungen einer zu erwartenden Beeinträchtigung der Funktionalität des Rettungsdienstes bei Die Gebühren sind 28 Tage nach
Nichtgeschehen dadurch gemin- Bekanntgabe des Gebührenbedert werden können.
scheides fällig.
(1) Begleitpersonen können unentgeltlich mitgenommen werden,
soweit genügend Plätze im bodengebundenen Rettungsmittel vorhanden sind. Beim Transport von
minderjährigen Personen besteht
Anspruch auf unentgeltliche Be-
bekannt gemacht und tritt am
01.10.2010 in Kraft.
Gleichzeitig tritt die Satzung des
Rettungszweckverbandes Chemnitz/Stollberg über die Erhebung
von Gebühren im Rettungsdienst
vom 12.12.2007 außer Kraft.
Die Satzung des Rettungszweckverbandes Chemnitz/Stollberg
(RettZV) über die Erhebung von Gebühren im Rettungsdienst (Gebührensatzung) ist gemäß § 19 der
Satzung des RettZV (Verbandssatzung) in den Amtsblättern der Verbandsmitglieder und somit im
Amtsblatt der Kreisfreien Stadt
Chemnitz und im Amtsblatt des
Erzgebirgskreises/Amtliche Mitteilungen des Erzgebirgskreises öffentlich bekannt zu machen.
Tag der Ausfertigung der Ge bührensatzung: 23.08.2010
Tag der Bekanntmachung in der
Stadt Chemnitz: 15.09.2010
Tag der Bekanntmachung im Landkreis Erzgebirgskreis: 15.09.2010
Tag des Inkrafttretens der Ge bührensatzung: 01.10.2010
eine Verletzung von Verfahrensund Formvorschriften der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) beim Zustandekommen der Gebührensatzung
nach Ablauf eines Jahres seit der
Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden kann, es sei
1. die Ausfertigung der Gebührensatzung ist nicht oder fehlerhaft erfolgt,
2. die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzungen, die Anzeige
des Erlasses gegenüber der
Rechtsaufsichtsbehörde oder die
Gebührensatzung sind verletzt worden,
3. der Oberbürgermeister der
Stadt Chemnitz bzw. der Landrat
des Landkreises Erzgebirgskreis
haben gemäß § 52 Abs. 2 der
SächsGemO bzw. § 48 Abs. 2 der
Landkreisordnung für den Freistaat Sachsen wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen,
4. vor Ablauf der o. g. Frist hat die
Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet oder
5. vor Ablauf der o. g. Frist ist die
Formvorschriften gegenüber dem
RettZV, der Kreisfreien Stadt
Chemnitz oder dem Landkreis Erz§ 11
gebirgskreis unter Bezeichnung
des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich in
Die Satzung wird gemäß § 19 der der Geschäftsstelle des RettZV, in
Satzung des Rettungszweckver- 09112 Chemnitz Schadestraße 17,
bandes Chemnitz/Stollberg im geltend gemacht worden.
Chemnitz und im Amtsblatt des Chemnitz, den 23. August 2010
Erzgebirgskreises/ Amtliche Mit- Berthold Brehm
teilungen des Erzgebirgskreises Verbandsvorsitzender
37. Ausgabe 2010, Seite 8
Zur öffentlichen Bekanntmachung der
„1. Satzung zur Änderung der Satzung
über die Benutzung von Sportstätten
einschließlich Bädern der Stadt Chemnitz – Sportstättensatzung“ wird folgender Hinweis gegeben:
Nach § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO
gelten Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften zustande gekommen sind,
ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung
als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn
3. der Bürgermeister dem Beschluss
b) die Verletzung der Verfahrens-
oder Formvorschrift gegenüber der
Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung
nach Satz 2 Nr. 3 oder 4 geltend gemacht worden, so kann auch nach
Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist jedermann
1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Benutzung von Sportstätten
einschließlich Bädern der Stadt Chemnitz – Sportstättensatzung
hat auf Grund von § 4 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) in der Fassung
der Bekanntmachung vom 18.
S. 159), letzte Änderung durch Art.
2 Gesetz z. Änd. d. SächsEigBG
vom 26.Juni 2009 (Sächs GVBl. S.
323) in seiner Sitzung am 25. August 2010 mit Beschluss Nr. B176/2010 die 1. Satzung zur Änderung der Satzung über die
einschließlich Bädern der Stadt
Chemnitz, Sportstättensatzung
(Beschluss des Stadtrates Nr. B349/1996 vom 26. Juni 1996, veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 29/96
am 17. Juli 1996) beschlossen:
In § 11 der Sportstättensatzung
werden am Ende folgende Absätze
eingefügt: Über den Antrag auf Erlaubnis ist innerhalb einer Frist von
3 Monaten nach Eingang der vollständigen Unterlagen zu entscheiden. Wird innerhalb dieser Frist
über den Antrag nicht entschieden,
so gilt die Erlaubnis als erteilt. § 1
des Verwaltungsverfahrensgesetzes für den Freistaates Sachsen
(SächsVwVfG) in Verbindung mit §
42 a Verwaltungsverfahrensgesetz
(VwVfG) gilt entsprechend.
Das Verfahren für Dienstleistungserbringer im Sinne von Art. 4 EU-Dienstleistungsrichtlinie kann auch über
den einheitlichen Ansprechpartner
nach dem Gesetz über den einheitlichen Ansprechpartner im Freistaat
Sachsen (SächsEAG) vom 13. August
2009 (SächsVBl S.438), in der jeweils
geltenden Fassung, in Verbindung
mit § 1 des Verwaltungsverfahrens-
gesetzes für den Freistaat Sachsen
(SächsVwVfG) und den §§ 71a-e des
(VwVfG), abgewickelt werden.
Die 1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Benutzung von Sportstätten einschließlich Bädern der
Stadt Chemnitz tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.
Chemnitz, 1. September 2010
Vermietungsangebot – Wilhelm-Firl-Straße 23
Grundstück: Wilhelm-Firl-Straße sanbau bebaut. Das Objekt wird
23, Flurstück 286/50, Gemarkung derzeit noch durch einen JugenMarkersdorf, Größe: ca. 960 m2
dclub genutzt, welcher jedoch zum
31.12.2010 ausziehen wird. Derzeit
Lage: Die Immobilie befindet sich gibt es neben Büroräumen auch
am südlichen Stadtrand von Chem- Aufenthaltsräume sowie Sanitz im Ortsteil Markersdorf. Sie nitäreinrichtungen.
liegt inmitten des Wohngebietes Die Räumlichkeiten sind in einem
„Fritz Heckert“ unweit des Ein- baulich guten Zustand. Die Mietkaufszentrums „Vita-Center“. In fläche des Objektes erstreckt sich
unmittelbarer Umgebung gibt es auf ca. 160 m2 Raumfläche und ca.
verschiedene Einkaufsmöglichkei- 800 m2 Freifläche. Die medienten, Schulen, Kindertagesstätten mäßige Erschließung des Objektes
sowie medizinische Einrichtungen. ist gewährleistet. Es liegt FernDurch die nahe gelegene wärme an. Das Objekt ist derzeit
Schwimmhalle sowie der Parkan- mit einem Fliesen- sowie PVC-Bolagen gibt es ein umfangreiches den ausgestattet. Nutzungs- und
Angebot an Freizeit- und Erho- objektbezogene
durch den neuen Mieter sind erforlungsmöglichkeiten.
Das Objekt verfügt über sehr gute derlich.
Verkehrsanbindungen über den
Südring, die Wladimir-Sagorski- Nutzung: Das Objekt soll als eine
Straße, Markersdorfer Straße und komplette Einheit vermietet werStollberger Straße. Der öffentliche den und eignet sich vorrangig zur
Personennahverkehr (Straßen- gewerblichen Vermietung. Dabei
bahnlinie 5, Buslinie 52) ist nur we- ist jedoch zu beachten, dass es
sich bei der Nutzung nur um nicht
nige Gehminuten entfernt.
störendes Gewerbe (gem. § 6
Liegenschaft: Das Grundstück ist BauNVO) handeln darf. Parkplätze
mit einem eingeschossigen Ge- befinden sich in unmittelbarer Umbäude in Plattenbauweise mit Gla- gebung.
Konditionen: Die Immobilie ist ab
01.01.2011 unter marktüblichen
Bedingungen zu vermieten.
Kurzexposé sind mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt
worden. Gleichwohl kann für die
keine Gewähr übernommen werden. Bei dieser Anzeige handelt es
sich um eine Aufforderung zur Abgabe von Mietangeboten mit Nutzungskonzept und Darstellung der
Finanzierung. Mit der Abgabe eines Angebotes entsteht kein Anspruch auf Abschluss eines Mietvertrages. Ihr Angebot senden Sie
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Über 40 Jahre für Schuhe und Füße – FUSSPARADIES
Geschäftsübergabe des Vaters an den Sohn
in Niederwürschnitz: offizielle
schäfte ein. „Füße werden heute lei- thopädischen Maßschuhe in seiner
1968 eröffnete Claus Meusel seine Reparaturschuhmacherei. 1990 erweiterte er sie zum Schuhfachgeschäft.
Am Samstag, dem 25. September
2010, von 9 bis 16 Uhr übergibt Claus
Meusel offiziell das Schuhfachgeschäft an seinen Sohn, Heiko Meusel,
der an gleicher Stelle seit dem Jahr
2000 das FUSSPARADIES Orthopädischuhtechnik betreibt. Die Familie
Meusel lädt mit Rabattaktionen zur
Neueröffnung der fusionierten Ge-
der oft zur Nebensache degradiert“,
sagt Claus Meusel. Der Schuhmachermeister freut sich, dass sein Sohn das
Schuhfachgeschäft, das für hochwertiges Schuhwerk steht, auch nach der
Geschäftsübergabe in seinem Sinne
weiterführen wird. Für den Tag der
Übergabe wurden die Verkaufsräume
komplett umgestaltet: Eine edle, neue
Ladenausstattung mit viel Licht sorgt
für eine freundliche Atmosphäre beim
Stöbern im Schuhfachgeschäft und
beim Maßnehmen von Einlagen und
orthopädische Maßschuhen. „Außerdem haben wir jetzt Kinderschuhe im
Sortiment, weil uns gerade die Fußgesundheit der Jüngsten am Herzen
liegt“, ergänzt Orthopädieschuhmachermeister und Familienvater Heiko
Meusel. Nichts geändert habe sich an
der Qualität der Einlagen und der or-
Orthopädieschuh-Technik, betont
Heiko Meusel. Im Bereich moderner
Einlagenherstellungstechnik ist das
FUSSPARADIES Vorreiter in der
Region: Einlagen werden mit modernster Technik direkt im Haus gefertigt.
Zur Neueröffnung und Geschäftsübergabe bietet das FUSSPARADIES
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37. Ausgabe 2010, Seite 12
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37. Ausgabe 2010, Seite 13
Neue Prüf-Intervalle für Heizungsanlagen – Wie oft muss der Schornsteinfeger messen?
sup.- Jährlich die gleiche Prozedur:
Der Schornsteinfeger kommt, überprüft die Abgaswerte der Heizung,
schreibt ein Protokoll – und bald darauf die Rechnung. Dieses Ritual werden zahlreiche Hausbesitzer in Zukunft seltener erleben. Wie selten,
das hängt davon ab, ob ihr Heizkessel zum „alten Eisen“ gehört oder
nicht. Denn seit März 2010 gelten
nach der 1. BImSchV (Bundes- Immissionsschutzverordnung) veränderte Prüf-Intervalle. Statt des jährlichen Checks müssen Gas- und
Ölheizkessel, die älter als zwölf Jahre
sind, jetzt alle zwei Jahre überprüft
werden, jüngere Anlagen alle drei
Jahre. Und bei Geräten mit so genannter Selbstkalibrierung, also einer automatischen, kontinuierlichen
Optimierung des Verbrennungsprozesses, ist die Umweltschutzmessung
sogar nur noch alle fünf Jahre fällig.
Der Grund für diese neue Regelung
ist die technische Entwicklung: Je aktueller die Kessel-Modelle, desto effizienter nutzen sie den Brennstoff
und desto geringer fallen die AbgasEmissionen aus. Ökologisch am vorbildlichsten sind in dieser Hinsicht
Brennwertgeräte: Der Wärmeverlust
über die Abgase ist dort derart niedrig, dass der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) nach einer Erstmessung
gar nicht mehr kontrolliert werden
muss. Stattdessen überprüft der
Schornsteinfeger bei den Wiederholungsmessungen von Öl-Brennwertgeräten lediglich Rußmenge, Ölrückstände und CO-Gehalt – auch hier je
nach Alter alle zwei oder drei Jahre,
bei Selbstkalibrierung alle fünf Jahre.
Gas-Brennwertkessel sind von diesen wiederkehrenden BImSchVPrüfungen sogar völlig befreit. Wer
sich bei der Modernisierung seiner
Heizungsanlage also für einen
Brennwertkessel entscheidet, spart
nicht nur Heizkosten, sondern dauerhaft auch Geld für die Umweltschutzmessungen. Trotzdem bleiben
noch Aufgaben für die Schornsteinfeger: Neben den BImSchV-Messungen sind nämlich für alle Heizungen
Überprüfungen der Betriebs- und
Brandsicherheit vorgeschrieben, die
in der Bundes-Kehr- und Überprüfungsordnung, kurz: Bundes-KÜO,
geregelt sind. Deren Prüf-Intervalle
wurden jetzt aber ebenfalls so geän-
dert, dass Modernisierer profitieren:
Herkömmliche Heizkessel ohne
Brennwertnutzung müssen weiterhin
jährlich zum Sicherheits-Check. Dagegen gilt für zeitgemäße Brennwertgeräte, die mit Gas oder mit schwefelarmem Heizöl betrieben werden,
ein Zwei- oder Dreijahres-Turnus.
Hier entscheidet nicht das Alter über
die Zugabe von einem Jahr, sondern
die Fähigkeit zur Selbstkalibrierung.
Grundsätzliche Folge der neuen Regelungen: Je zeitgemäßer die Heizungsanlage, desto seltener klingelt
der Schornsteinfeger. Umfangreiche
Informationen zum Leistungsspektrum aktueller Brennwertgeräte liefert das Internet unter www.wolfheiztechnik.de. Hier gibt es auch eine
Fördercheck-Funktion, mit der sich
für alle Modernisierungsmaßnahmen
oder Neubauvorhaben die verfügbaren öffentlichen Förderprogramme
abrufen lassen. Die Nutzer von
Brennwertgeräten profitieren nämlich nicht nur von selteneren Prüf-Intervallen, sondern vielfach auch von
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37. Ausgabe 2010, Seite 14
Änderung des Aufstellungsbeschlusses und öffentliche Auslegung zur 1.
Änderung des Bebauungsplanes Nr.
95/16 „Arno-Holz-Siedlung”
Der Planungs- und Umweltausschuss hat in seiner Sitzung am
17.08.2010 Folgendes beschlossen:
1. Der Aufstellungsbeschluss zur
Nr. 95/16 „Arno-Holz-Siedlung”, Beschluss Nr. B-473/2009 des Planungs- und Umweltausschusses
vom 01.12.2009 wird so geändert,
dass der räumliche Geltungsbereich
nunmehr folgende Flurstücke der
Gemarkung Adelsberg beinhaltet:
- die im Aufstellungsbeschluss
vom 01.12.2009 benannten Flurstücke Nrn.: 119/60, 119/61,
1883/1 (Teilfläche, vormals
119/120),
- sowie hinzukommend die Nrn.:
1882/1, 1886 (Teilfläche), 1888,
1889 und 1892.
wird so auch durch die nebenstehende Planzeichnung bestimmt.
2. Der Entwurf zur 1. Änderung des
„Arno-Holz-Siedlung”, bestehend
aus der Planzeichnung (Teil A) und
dem Text (Teil B), sowie die Be-
gründung werden in der vorliegenden Fassung gebilligt und zur öffentlichen Auslegung bestimmt.
Aufgrund des vereinfachten Verfahrens nach § 13 BauGB wird von
einer Umweltprüfung abgesehen.
wird nach § 3 Abs. 2 BauGB im Zeitraum vom 23.09.2010 bis
22.10.2010 im Stadtplanungsamt,
Technisches Rathaus, Neubau,
Annaberger Straße 89, im Offenlegungsbereich der 4. Etage neben
öffentlich ausgelegt: montags bis
mittwochs von 08.30 - 12.00 und
13.00 - 15.00 Uhr, donnerstags von
sowie freitags von 08.30 - 12.00
Uhr. Während dieser Auslegungsfrist können von der Öffentlichkeit
Stellungnahmen zum Bebauungsplan schriftlich im Stadtplanungsamt oder mündlich zur Niederschrift im Zimmer 447 abgegeben
bei der Beschlussfassung über den
Bebauungsplan unberücksichtigt
Inhalt nicht kannte und nicht hätte
kennen müssen und deren Inhalt für
die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist. Ein
Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit
mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht
oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht
Müller, Annaberger Str. 89, 09120
Chemnitz, Deutschland, Tel.: 0371/
488 6537, Fax: 0371/488 6591,
Email: joachim.mueller@
stadt-chemnitz.de, Hauptadresse
des Auftraggebers (URL):
I.2) Art des öffentlichen Auftraggeber und Haupttätigkeiten: Art:
Regional- oder Lokalbehörde;
II.1) Bezeichnung des Auftrages
durch den Auftraggeber: Neubau
II.2 Art des Auftrags: Bauauftrag;
Hauptausführungsort: 09125 Chemnitz, Reichenhainer Straße 206
II.4) Beschreibung der Art und des
Chemnitz, den 06.09.2010
Öffentliche Auslegung der Ergän - Stellungnahmen zur Ergänzungszungssatzung Nr. 07/22 Wasser - satzung schriftlich im Stadtplaschloßweg Klaffenbach
nungsamt oder mündlich zur Niederschrift im Zimmer 447
Der Planungs- und Umweltaus- abgegeben werden.
schuss hat in seiner Sitzung am Stellungnahmen, die nicht recht17.08.2010 den Entwurf der Ergän- zeitig abgegeben worden sind,
zungssatzung Nr. 07/22 Wasser- können bei der Beschlussfassung
schloßweg Klaffenbach gebilligt über die Ergänzungssatzung unund zur öffentlichen Auslegung be- berücksichtigt bleiben, sofern die
stimmt. Der Planentwurf mit Be- Gemeinde deren Inhalt nicht
gründung wird nach § 3 Abs. 2 kannte und nicht hätte kennen
i.V.m. § 13 Abs. 2 Nr. 2 BauGB im müssen und deren Inhalt für die
Zeitraum vom 23.09.2010 bis Rechtmäßigkeit der Ergänzungs22.10.2010 im Stadtplanungsamt, satzung nicht von Bedeutung ist.
Technisches Rathaus, Neubau, Ein Antrag nach § 47 VerwaltungsAnnaberger Straße 89, im Offenle- gerichtsordnung ist unzulässig,
gungsbereich der 4. Etage neben soweit mit ihm Einwendungen gelden Panoramaaufzügen, während tend gemacht werden, die vom Ander nachfolgend genannten Zeiten tragsteller im Rahmen der Ausleöffentlich ausgelegt: montags bis gung nicht oder verspätet geltend
mittwochs von 08.30 - 12.00 und gemacht wurden, aber hätten gel13.00 - 15.00 Uhr, donnerstags von tend gemacht werden können.
sowie freitags von 08.30 - 12.00 Chemnitz, den 06.09.2010
Uhr. Während dieser Auslegungs- gez. Butenop
frist können von der Öffentlichkeit Amtsleiter Stadtplanungsamt
Der mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss
wurde durch den Verwaltungsrat der Sparkasse
Chemnitz am 18. Mai 2010
Die vollständige Fassung des
Jahresabschlusses wurde am
3. September 2010 im elektronischen Bundesanzeiger
bekannt gemacht und kann
im Vorstandssekretariat der
Sparkasse Chemnitz, Bahnhofstraße 51, 09111 Chemnitz, eingesehen werden.
Umfangs der Bauleistungen:
Durchführung von Bauleistungen
zum Neubau des Gebäudes, sowie
der Außenanlagen, Durchführung
von Lieferleistungen für die Ausstattung des Objekte. Geschätzter
Wert der Bauleistungen ohne
MwSt.: 4.308.328,79 EURO; Aufteilung in Lose: ja.
II.5) Gemeinsames Vokabular für
öffentliche Aufträge (CPV): 45214220;
45000000; 39200000; 45112710;
II.6) Voraussichtlicher Beginn der
Vergabeverfahren: 09/2010; Beginn der Bauarbeiten: 12/2010; Abschluss der Bauarbeiten: 10/2011
III) Rechtliche, wirtschaftliche, fi-
nanzielle und technische Information
III.1.1) Wesentliche Finanzierungsund Zahlungsbedingungen und/
oder Verweisung auf die maßgeblichen Vorschriften: Baumaßnahme wird mit Fördermitteln des
Freistaates Sachsen für investive
Maßnahmen auf dem Gebiet des
Schulhausbaus sowie Fördermittel aus dem Europäischen Fond für
regionale Entwicklung (EFRE) und
mit Finanzmitteln der Stadt Chemnitz finanziert.
VI.1) Auftrag in Verbindung mit ei-
nem Vorhaben und/oder Programm, das aus Gemeinschaftsmitteln finanziert wird: ja. Es handelt sich um folgendes Vorhaben
und/oder Programm: Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen
Union und aus Mitteln des Freistaates Sachsen (nationale Kofinanzierung) finanziert.
VI.4) Tag der Absendung dieser Vorinformation: 09.09.2010
Thema: Familien- und Erbrecht
Familienrecht beeinflusst Erbrecht
Einige Beispiele, wie familiäre
Beziehungen und Regelungen oft
überraschende Auswirkungen
auf das Erbrecht haben
Was noch jeder Laie weiß ist, daß
familiäre Beziehungen sozusagen
automatisch Auswirkungen auf
das gesetzliche Erbrecht haben.
Was schon weniger bekannt ist,
ist der genaue Unterschied zwischen Erbrecht, Pflichtteilsrecht
und Vermächtnis. Häufig z.B.
vermacht der Laie etwas, wenn er
eigentlich etwas vererben will und
umgekehrt. Man weiß vielleicht
auch noch, daß die Kinder erben
und der Ehepartner, unsicherer
wird man schon, wie es mit den
Geschwistern und Schwagern ist
und, wie sich dann die Frage des
Erbrechts zum Pflichtteilsrecht
stellt. Nicht oder wenig bekannt
ist die tat sächliche Erbfolge wenn
ein Ehepartner verstirbt ohne,
daß bereits eigene Kinder vor
Beispiel: Junges, kinderloses
Ehepaar, beide mit dem Aufbau
der eigenen Firma beschäftigt,
Ehemann häufig auf der Autobahn unterwegs. Auf die Frage
nach dem Vorhandenseins eines
Testamentes die Antwort, brauche ich nicht, wir sind doch noch
so jung, außerdem bekommt,
wenn mir etwas passiert, eh‘ alles
meine Frau und das ist ja auch
richtig so. Bekommt Sie?? Man
kann nur die Frage stellen, wie
sich die Frau mit den Schwiegereltern versteht, die nach dem gesetzlichen Erbrecht dann u.a.
auch in der Firma mitreden.
Anderes Beispiel: Ehepaar, 2
Kinder und die landläufige Meinung, meine Frau erbt (ohne Testament) die Hälfte. Erbt sie die
Hälfte?? Nicht zwangsläufig. Es
hängt vielmehr vom familienrechtlich bedingten vermögensrechtlichen Status der Ehe ab.
Leben sie in der sogenannten Zugewinngemeinschaft erbt sie 1/4
aus pauschaliertem Zugewinn
und 1/4 aus originärem Ehegattenerbrecht, insofern letztendlich
rechnerisch zwar 1/2, aufgrund
der unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen können sich jedoch eine Reihe von Abweichungen ergeben. Wichtig ist also der
familienrechtlich begründete Güterstand. Verändert sich dieser,
so entfaltet dies Wirkung auch auf
das Erbrecht. Drittes Beispiel: ein
geschiedener Ehemann, unterhaltsverpflichtet an geschiedene
Frau, verstirbt, Die Kinder aus 2.
Ehe denken nun damit ist auch
die Unterhaltspflicht gestorben.
Ist sie?? Nein, bzw. Kommt darauf an. Zwar erbt die geschiedene
Ehefrau nicht mehr. Die Unter-
haltsverpflichtung aber lebt weiter, gilt auch gegenüber den Erben, wobei die Erben dafür
grundsätzlich auch mit eigenem
Vermögen haften. Sie können
diese Verpflichtung beschränken
auf die Höhe des fiktiven Pflichtteiles, den die geschiedene Ehefrau hätte, wenn sie noch verheiratet gewesen wäre mit allen
daraus folgenden Implikationen
hinsichtlich der Auskunfts- und
Berechnungsmodalitäten. Die
Erben müssen aber die Begrenzung auf den Pflichtteil ausdrücklich geltend machen. Man sieht,
daß familiäre Beziehungen und
Nichtkenntnis oder schlimmer
noch weit verbreitete irrtümliche
Annahmen hinsichtlich der Auswirkungen dieser Beziehungen
im Ernstfall völlig unerwartete
Ergebnisse zeitigen können. Es
empfiehlt sich daher in fast jedem
Lebensalter einmal eine Klärung
der familiären Verhältnisse im
Hinblick auf die Folgen im Todesfall und sodann entweder die
Gestaltung der familiären Verhältnisse oder der erbrechtlichen
Folgen. Aufgrund der Verflechtung beider Rechtsgebiete sollten
Klärung und Gestaltung bevorzugt durch einen in beiden
Rechtsgebieten spezialisierten
Anwalt begleitet werden.
• Ehe- und
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Erbschaft mit Kostenfallen
Wer eine Erbschaft macht, erlebt
in vielen Fällen nicht - oder nicht
nur - einen erfreulichen Vermögenszuwachs; mit dem Erbe verbunden sind möglicherweise
Schulden des Erblassers, Kosten
der Beerdigung, der Nachlassabwicklung und - wenn zum Beispiel
im Nachlass ein Hausgrundstück
enthalten ist - der Nachlassverwaltung. Das alles kann sich weiter erschweren, wenn man Mitglied einer Erbengemeinschaft
wird, in der dann auch noch Meinungsverschiedenheiten über
Verwaltung und Auseinandersetzung des Nachlasses entstehen.
Will der Erbe sich aus solchen
Unannehmlichkeiten lösen, hat er
die Möglichkeit, das Erbe auszuschlagen, wobei eine Frist von 6
Wochen nach Bekanntwerden
des Erbes einzuhalten ist. Sollte
sich erst nach Ablauf dieser Frist
herausstellen, dass erhebliche
Erblasserschulden bestehen, oder
dass ein geerbtes Haus abbruchreif ist, lässt das Gesetz die Anfechtung der Erbschaft zu, ebenfalls innerhalb von 6 Wochen
ab Bekanntwerden dieser Umstände.
Eine solche Anfechtung ist je-
doch nicht unbegrenzt möglich:
So gilt insbesondere bei Erbfällen in der früheren DDR, also vor
dem 02.10.1990, nach wie vor die
Regelung des ZGB-DDR, wonach Anfechtungen längstens bis
4 Jahre nach dem Erbfall erfolgen
können. In allen anderen Fällen
beträgt die Frist 30 Jahre.
Hat der Erbe diese Fristen versäumt, oder besteht kein Grund
oder keine Bereitschaft zur Anfechtung, stehen ihm verschiedene Möglichkeiten offen, wenigstens seine Haftung auf das
ererbte Vermögen zu beschränken, nämlich die Verfahren der
Nachlassverwaltung, der Nachlassinsolvenz sowie das Geltendmachen der Haftungsbeschränkung
gegenüber den Nachlass-Gläubigern.
Aber Vorsicht: Nicht alle Schulden, welche sich aus dem Nachlass ergeben, lassen sich so eingrenzen:
So muss der Erbe Kosten, welche
aus der Verwaltung z. B. einer ererbten Immobilie entstehen, aus
der eigenen Tasche berappen,
auch wenn die Geldmittel des
Nachlasses erschöpft sind: Das
gilt für Grundsteuern und -abga-
ben, aber auch für notwendige
Maßnahmen der Verkehrssicherung, notfalls auch für die Kosten
des erforderlichen Abrisses eines
maroden Gebäudes. Vor allem
gilt dies auch für Kosten aus Maßnahmen, die der Erbe selbst in
Auftrag gibt, etwa Ausführen von
Reparaturen, die Verlängerung
oder das Nichtkündigen von Versicherungen oder auch eines
Mietverhältnisses des Erblassers.
Gerade die Aufarbeitung der zu
DDR-Zeiten vernachlässigten
Eigentumsverhältnisse beim
Grundbesitz fördert auch heute
noch unbekannte Erbschaften zu
Tage, oft in einer Kette von Erbengemeinschaften, die über
Jahrzehnte hinweg die Nachlassgrundstücke nie veräußert oder
aufgeteilt haben. Hier können die
in der Vergangenheit angefallenen Verwaltungskosten zu erheblichen Belastungen bei den Erben
führen, wenn diese die Fristen zur
Ausschlagung oder Anfechtung
versäumen sollten. In solchen Fällen ist qualifizierter Rat durch einen erbrechtlich versierten Anwalt unbedingt zu empfehlen.
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37. Ausgabe 2010, Seite 16
Erweiterung des Geltungsbereiches „Weydemeyerstraße” im Stadtteil Rabenstein
Der Stadtrat stimmte in seiner Sit zung am 25.08.2010 der Erweite rung des Geltungsbereiches der
Straßenbezeichnung „Weydemey erstraße“ im Stadtteil Rabenstein
Die Weydemeyerstraße als öffentlich gewidmeter Verkehrsweg, beginnend an der Oberfohnaer
Straße, nimmt jetzt ihren weiteren
Verlauf über den Harthweg und erstreckt sich bis hin zur Kieselhau-
senstraße. Dabei wird vom Geltungsbereich auch die anliegende
Ringstraße des neuen Wohnungsbaustandortes eingeschlossen.
Die Erweiterung des Geltungsbereiches hat zur Folge, dass die bis-
Satzungsbeschluss über die Ver längerung der Satzung über die
Veränderungssperre zum Bebau ungsplan Nr. 93/24 „Z 3, Schloß teich” - Teilgebiet 2
hat am 25.08.2010 die Satzung
über die Verlängerung der Satzung
über die Veränderungssperre zum
Bebauungsplan Nr. 93/24 „Z 3,
Schloßteich” – Teilgebiet 2 beschlossen. Der Satzungsbeschluss
wird hiermit gemäß § 16 Abs. 2
Satz 2 i.V.m. § 10 Abs. 3 Satz 2 bis
5 des Baugesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom
23. September 2004 (BGBl. I S.
2414), zuletzt geändert durch Gesetz vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S.
2585), öffentlich bekannt gemacht.
o.g. Verlängerung der Veränderungssperre in Kraft. Jedermann
kann die Verlängerung der Veränderungssperre einschließlich des
Übersichtsplanes zum Geltungsbereich im Stadtplanungsamt,
Sachgebiet Beratung, im Techni schen Rathaus, Annaberger Straße
89, während der Zeiten Montag bis
14.00 Uhr bis 18.00 Uhr kostenlos
einsehen und über den Inhalt Aus- von Anfang an gültig zu Stande gekunft verlangen.
Ein Entschädigungsberechtigter nicht oder fehlerhaft erfolgt ist,
kann gemäß § 18 BauGB Entschä- 2. Vorschriften über die Öffentlichdigung verlangen, wenn dadurch keit der Sitzungen, die GenehmiVermögensnachteile eingetreten gung oder die Bekanntmachung
sind, dass die Veränderungssperre der Satzung verletzt worden sind,
länger als vier Jahre über den Zeit- 3. die Oberbürgermeisterin dem
punkt ihres Beginns oder der er- Beschluss nach § 52 Abs. 2 Sächssten Zurückstellung eines Bauge- GemO wegen Gesetzwidrigkeit wisuchs nach § 15 Abs. 1 BauGB dersprochen hat,
hinaus dauert. Die Fälligkeit eines 4. vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz
solchen Anspruchs kann durch 1 SächsGemO genannten Frist
schriftlichen Antrag bei der Ge- a) die Rechtsaufsichtsbehörde den
meinde herbeigeführt werden. Ein Beschluss beanstandet hat
Entschädigungsanspruch erlischt, oder
wenn nicht innerhalb von drei Jah- b) die Verletzung der Verfahrensren nach Ablauf des Kalenderjahrs, oder Formvorschriften gegenüber
in dem die Vermögensnachteile der Gemeinde
eingetreten sind, die Fälligkeit des unter Bezeichnung des SachverAnspruchs herbeigeführt wird.
haltes, der die Verletzung begrünGemäß § 4 Abs. 4 Satz 1 der Ge- den soll, schriftlich geltend gemeindeordnung für den Freistaat macht worden ist.
Sachsen (SächsGemO) in der Fas- Ist eine Verletzung nach den Zifsung der Bekanntmachung vom 18. fern 3 oder 4 geltend gemacht worMärz 2003 (SächsGVBl. S. 55, 159), den, so kann auch nach Ablauf der
zuletzt geändert durch Gesetz vom in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO ge26. Juni 2009 (SächsGVBl. S. 323, nannten Frist jedermann diese Ver325), gelten Satzungen, die unter letzung geltend machen.
Verletzung von Verfahrens- und
Formvorschriften der SächsGemO Chemnitz, den 31.08.2010
zu Stande gekommen sind, ein Jahr gez. Barbara Ludwig
nach ihrer Bekanntmachung als Oberbürgermeisterin
herigen Adressen Kieselhausenstraße 3a bis 3e von Amts wegen
eine Adresse der Weydemeyerstraße zugeordnet bekommen. Die
Meldebehörde wurde bereits darüber informiert. Die von der Um-
adressierung betroffenen meldepflichtigen Anwohner erhalten von
der Meldebehörde eine schriftliche
Information. Die Umschreibung
der persönlichen Dokumente erfolgt kostenfrei.
37. Ausgabe 2010, Seite 17
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37. Ausgabe 2010, Seite 18
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! FACHGERECHT
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Vergabe-Nr.: CVAG-SWC/B14
c) Art der Auftragsvergabe:
CVAG, Carl-von-Ossietzky-Str. 186, PF 114, 09001 Chemnitz
(elektronisch) nein
Trasse Gablenz, Bahnhofstraße bis
Endschleife Carl-von- Ossietzky-Straße
Ertüchtigung von
- Kettenwerksfahrleitung,
zweigleisig mit einer Länge von 3,8km,
- Einfachfahrleitung in den Wendeschleifen
- Maste einschließlich Gründung
- Gleichstromversorgungsanlagen einschl. Steuerung
- LWL-Luftkabel – Länge ca. 4km
i) vorgesehene Bauzeit:
j) Zulässigkeit Nebenangebote:ja
k) Anforderung der
Stadtwerke Chemnitz AG / Abteilung Einkauf
Tel: 0371/525-1821/ Fax:0371/525-1815
E-Mail: einkauf@swc.de
- Einsicht in Vergabeunterlagen:
CVAG, Carl-von-Ossietzky-Str. 168, 09127 Chemnitz
Jürgen Schneider, Tel: 0371/2370-137; Fax: 0371/2370-100
E-Mail: juergen.schneider@cvag.de
l) Unkostenbetrag für Verdingungsunterlagen
70,00 _ einschließlich Versandkosten. Die Unterlagen werden nur nach Vorlage eines Verrechnungs Schecks zugestellt bzw. übergeben. Der Verrechnungsscheck ist unter
Angabe „Ertüchtigung Fahrleitungsanlage Trasse Gablenz
in Chemnitz“ an die Anschrift unter a) zuzusenden.
(Kosten werden nicht erstattet.)
m) Ablauf für die Frist der Einreichung: entfällt
n) Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote: 30.09.2010 10.00 Uhr
o) Die Angebote sind im verschlossenen Umschlag einzureichen bei:
Stadtwerke Chemnitz AG, Augustusburger Str. 1
Rotunde 5, 09111 Chemnitz
p) Sprache, in der die Angaben abgefasst sein müssen: Deutsch
30.09.2010 10.00 Uhr
Rotunde 5, Augustusburger Straße 1, 09111 Chemnitz
5% Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe der Auftragssumme, 3%Mängelansprüchebürgschaft von der Abrechnungssumme einschl. Nachträge
gemäß gültiger VOB
u) Nachweis für die Beurteilung des Bieters:
Zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und
Zuverlässigkeit hat der Bieter folgende Angaben zu machen: - gemäß VOB/A §6 Nr.3(2), Buchstabe a-i - Referenzen der letzten 3 Jahre zu Fahrleitungsanlagen von Straßenbahnen Abgabe folgender Unterlagen: Nachweis zur Haftpflichtversicherung, Freistellungsbescheinigung gemäß
§48b, Abs. 1 EstG, aktueller Nachweis der Mitgliedschaft
in der Berufsgenossenschaft
v) Zuschlags- und Bindefrist: 12.11.2010 – Eine Zuschlagserteilung erfolgt nur bei
Erteilung des Fördermittelbescheides
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! 01 79/48 13 814
Feldstr. 13, 09385 Lugau
Tel.: 037295/55 98–0, Fax: 037295/5598-15
e-Mail: nb-bildungszentrum.lugau@t-online.de
• umfasst die Weiterbildung zur Wohnbereichs- und
Nächster Beginn: 18. Oktober 2010
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Gesundheitsfachberuf verfügen
Nächster Beginn: 03.November 2010
• für Pflegehelfer, die bereits in der Pflege tätig sind,
• künftig in der Pflege eingesetzt werden sollen
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Nächster Beginn: 20. Oktober 2010
Qualifikation zur Betreuungskraft in Pflegeeinrichtungen
• für Pflegehelfer, geringfügig Beschäftigte oder Arbeitsuchende
ohne einschlägige Berufsausbildung
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Nächster Beginn: 25. Oktober 2010
Ihre Bewerbungen richten Sie an o.g. Anschrift, z.H. Frau Kunz.
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Abschluss der Sanierung der Sporthalle am Schloßteich
Fotos (2): Gleisberg
Mit dem Abschluss der Sanierung der Sporthalle am
Schloßteich ist in Chemnitz
umgesetzt, die aus Mitteln des
Konjunkturpakets II mitfinanziert wurde. Seit April
2009 wurden an der Halle umfassende Sanierungsmaßnahmen im Innen- und Außenbereich vorgenommen. Die
Basketball-Damen der ChemCats weihten die neue Halle
am letzten Samstag mit dem
Cats-Cup ein.
Die Sanierung betraf zunächst
die Besuchertoiletten, die sich
bis dahin in einem sehr
schlechten baulichen Zustand
befanden. Durch eine Baugrubenabsenkung mussten dabei
alle Trennwände, der gesamte
Fußboden und Leitungen wie
die Abwasserentsorgung erneuert werden.
Des Weiteren wurde die stark
zerbeulte und vergilbte Hallendecke einer Sanierung unterzogen. Sie wurde ballwurfsicher gestaltet, erhielt eine
neue Beschallungsanlage und
eine Neonbeleuchtung. Neben der optischen Verbesse-
rung ergibt sich aus der neuen
Beleuchtung v.a. eine erhebliche Energieeinsparung.
Auch die Fassade der Sporthalle befand sich vor der Sanierung in einem schlechten
baulichen Zustand. Sie verfügte über keinerlei Wärmedämmung und die Farbe blätterte ab. Mit der Sanierung
wird der Energieeinsparverordnung 2009 Rechnung getragen und darüber hinaus
eine deutliche optische Aufwertung des Gebäudes erreicht. Die Arbeiten an der
Fassade werden bis Ende September abgeschlossen.
Notwendig war zudem eine
Sanierung der Hallendächer.
Diese sind nun dicht und zugleich mit einer Wärmedämmung ausgestattet, die eine
Heizenergie ermöglicht.
Eine weitere Maßnahme bei
der Sanierung der Sporthalle
am Schloßteich zielte auf den
Parkettboden in der Halle.
Dieser war zerkratzt und an
manchen Stellen schadhaft.
Im Zuge der Sanierung wurde
der Boden abgeschliffen und
neu versiegelt sowie schadhafte Stellen ausgetauscht.
Zudem wurde die Linierung
der Felder den aktuellen
Richtlinien der Sportverbände angepasst.
Nicht zuletzt half der Basketball 4 Girls Chemnitz e.V. und
das Hallenpersonal durch Malerarbeiten im Inneren der
Sporthalle tatkräftig mit, das
Gebäude in eine moderne und
attraktive Sportstätte zu verwandeln.
Die Baumaßnahme hat insgesamt ca. 1.308.000 Euro gekostet. Durch Zuwendungen aus
dem Konjunkturprogramm II
wurden 662.004 Euro beigesteuert. Die Stadt hat Eigenmittel in Höhe von 645.996
Euro eingebracht. In der
Sporthalle am Schloßteich waren während der Baumaßnahme aufgrund fehlender
Besuchertoiletten keine Wettkämpfe und Veranstaltungen
vor Publikum möglich. Zu
Trainingszwecken konnte die
Halle aber trotz Bauarbeiten
noch bis zum April 2010 weitestgehend genutzt werden.
Viele Sportvereine und auch
Berufsschulen nutzen die
Sporthalle beispielsweise für
die Basketball, Handball,
Fußball, Gymnastik oder den
Intensiv genutzt wird die neu
sanierte Halle durch die Chem
Cats, die in der Basketballbundesliga der Damen spielen
und am Samstag und Sonntag,
11. und 12. September Ausrichter des Cats Cup waren.
Erstmals nach 15 Monaten
Bauzeit wurden wieder Spiele
vor Publikum bestritten. Mit
dabei waren die Teams aus
Wolfenbüttel und Halle, und
mit der Mannschaft aus Kraluppy in Tschechien internationale Konkurrenz.
)+*(,#
N9F : + D D D , +
Bauinfos: Bauherr: Stadt Chemnitz, Sportamt und Hochbauamt
Bauleitung: Planungsbüro Veit Bullmann, Chemnitz
Planung Haustechnik: INGPLAN Technik GmbH. Chemnitz
Bauausführung außen (Auszug):
Metallbau: Ingo Grünert Metallbau, Chemnitz
Lüftung: Kunze & Mtternacht GbR, Chemnitz
Bauausführung innen (Auszug):
Los 1 – Erneuerung der Zwischendecke: Giese Trockenbau
GmbH, Coswig sowie Los 6 – Elektro-ELA-Anlage:
Fa. Steffen Braune, Oederan OT Breitenau
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5(:GE<&9QE<<6& =99!A"6&9%!9ME %09
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Telekommunikation • EDV
VdS-Errichterfirma für Brand- und Einbruchmeldetechnik
Mühlenweg 6, 09569 Oederan, Tel.: +49 37292 399 11, Fax: +49 37292
399 30, www.braune.net, E-Mail: st.braune@braune.net
BERATUNG - PLANUNG - MANAGEMENT
LIMBACHER STRASSE 394
TEL: 0371 / 81 53 2-0
FAX: 0371 / 81 53 2-16
E-MAIL: info@ingplan-technik.de
Tel./Fax: 0371/5 60 72 32,
Funk: 0172/3 71 35 31
Kunze, A. & Kunze, C. GbR
Rotdorn 2 · 09127 Chemnitz
Telefon: 0371/7 25 95-88 · Fax: -89 · Funk: 0172/9 18 66 95/96
Annett.Kunze@ku-mi.de · Claus.Kunze@ku-mi.de

References: § 1

§ 3

§ 6

§ 8
 § 47
 Art. 4
 Art.
9
 §
32
 Art. 10
 § 53
 § 3
 § 32
 § 32
 § 9
 § 7
 § 10
 § 19
 § 52
 § 48
 § 19
 § 4
 § 4
 § 4
 Art.
2
 § 11
 § 1
 §
42
 Art. 4
 § 1
 § 6
 § 13
 § 3
 § 47
 § 3
 § 13
 § 47
 § 16
 § 10
 § 18
 § 52
 § 15
 § 4
 § 4
 § 4
 §6

§48