Source: https://www.jusline.at/entscheidungen/47/77/1/2
Timestamp: 2020-02-22 23:49:57+00:00

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Entscheidungen des OGH zu § 77 Abs. 2 JN - Seite 1 - JUSLINE Österreich
Entscheidungen zu § 77 Abs. 2 JN
TE OGH 2007/9/27 2Ob123/07p
Begründung: Die Streitteile wurden mit Beschluss des Bezirksgerichtes Perg vom 11. 10. 2006 je zur Hälfte in den Nachlass ihres am 29. 5. 2003 verstorbenen Sohnes eingeantwortet. In den Nachlass fiel unter anderem die Liegenschaft EZ ***** des Grundbuches Schwarzenberg, zu der auch noch 2/12-tel Anteile der Liegenschaft EZ ***** des Grundbuches Zell Artsberg gehören. Mit der am 16. 10. 2006 beim Bezirksgericht Perg eingebrachten Klage begehrt die Klägerin mit dem Hinweis auf das Erg... mehr lesen...
TE OGH 2003/1/21 5Ob292/02f
Begründung: Die Antragstellerin ist Minderheitseigentümerin der Liegenschaft EZ ***** Grundbuch*****, auf welcher Liegenschaft sich das Haus ***** befindet. Sie begehrt mit ihrem beim Bezirksgericht für ZRS Graz eingebrachten und gegen alle übrigen Mit- und Wohnungseigentümer der Liegenschaft gerichteten Antrag die Aufhebung des Beschlusses der Mit- und Wohnungseigentümer vom 2. 10. 2001 über die Errichtung eines Handy-Sendemastes am Dach des Hauses. Eine der Antragsgegnerinnen ist ... mehr lesen...
TE OGH 2002/11/21 2Ob236/02y
Begründung: Die Streitteile haben ihren Wohnsitz in Deutschland. Der Kläger begehrt die Zahlung von EUR 33.223,90 mit der
Begründung: , mit dem Beklagten ein Erbübereinkommen geschlossen zu haben, wonach der Beklagte die in den Nachlass fallende, in Österreich gelegene Eigentumswohnung in sein Eigentum übernehme. Dies sei erforderlich gewesen, weil es nach dem WEG (damals) nicht möglich gewesen sei, beide Streitteile als Eigentümer ins Grundbuch eintragen zu lassen. Weiters sei vere... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 21.11.2002
RS OGH 1978/6/28 1Ob637/78
Rechtssatz: In § 77 Abs 2 JN wird die sachliche und örtliche Zuständigkeit in einem geregelt. Daraus folgt aber keineswegs, daß die Heilung im Umfang der sachlichen Unzuständigkeit durch die Anerkennung der eigenen Zuständigkeit des Gerichtshofes erster Instanz (§ 45 Abs 1 JN) ausgeschlossen sei. Entscheidungstexte 1 Ob 637/78 Entscheidungstext OGH 28.06.1978 1 Ob 637/78 Veröff: RZ 1978/139 S 271 = SZ 51/101 ... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 28.06.1978
RS OGH 1978/6/28 1Ob637/78, 7Ob202/00g, 2Ob236/02y, 2Ob123/07p
Rechtssatz: § 77 Abs 2 JN bestimmt für Erbteilungssachen einen individuellen Gerichtsstand, indem er solche Rechtssachen vor ein bestimmtes Bezirksgericht verweist, nämlich vor das Verlassenschaftsgericht und damit im Ergebnis vor das Bezirksgericht des allgemeinen Gerichtsstandes des Erblassers. Entscheidungstexte 1 Ob 637/78 Entscheidungstext OGH 28.06.1978 1 Ob 637/78 Veröff: SZ 51/101 ... mehr lesen...
RS OGH 1978/6/28 1Ob637/78, 5Ob292/02f, 2Ob123/07p, 8Ob17/09x
Rechtssatz: § 45 Abs 1 JN ist auch im Verhältnis zu § 77 Abs 2 JN anzuwenden (entgegen JBl 1957,321; wie EvBl 1954/99 und 7 Ob 571/78). Entscheidungstexte 1 Ob 637/78 Entscheidungstext OGH 28.06.1978 1 Ob 637/78 Veröff: SZ 51/101 = RZ 1978/139 S 271 5 Ob 292/02f Entscheidungstext OGH 21.01.2003 5 Ob 292/02f Vgl; Beisatz: Bewirkt die Bejahung der indivi... mehr lesen...
RS OGH 1978/5/11 7Ob571/78
Rechtssatz: Die Anfechtungsbeschänkung des § 45 Abs 1 JN ist bei Entscheidungen des Gerichtshofes erster Instanz über eine Individualzuständigkeit dann anzuwenden, wenn der Beklagte die Einrede der sachlichen und örtlichen Zuständigkeit nicht rechtzeitig erhoben hat. Entscheidungstexte 7 Ob 571/78 Entscheidungstext OGH 11.05.1978 7 Ob 571/78 Veröff: EvBl 1979/14 S 48 ... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 11.05.1978
RS OGH 1961/1/17 4Ob170/60
Rechtssatz: Erbteilungsansprüche kann der Dienstnehmer auch nicht im Zusammenhang mit seinen Entgeltsforderungen vor das Arbeitsgericht bringen. Entscheidungstexte 4 Ob 170/60 Entscheidungstext OGH 17.01.1961 4 Ob 170/60 Veröff: JBl 1961,433 = Arb 7315 Schlagworte SW: Arbeitnehmer European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0046595... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 17.01.1961
RS OGH 1957/3/13 2Ob96/57, 7Ob571/78, 1Ob637/78, 5Ob292/02f, 2Ob123/07p, 8Ob17/09x
Rechtssatz: Wenn es sich um die Anwendung des § 77 Abs 2 JN handelt, der sich auf die örtliche Zuständigkeit bezieht, ist die Zuständigkeitsentscheidung des Rekursgerichtes ohne Rücksicht auf die Spezialbestimmung des § 45 Abs 1 JN nach allgemeinen Verfahrensgrundsätzen anfechtbar. Entscheidungstexte 2 Ob 96/57 Entscheidungstext OGH 13.03.1957 2 Ob 96/57 Veröff: JBl 1957,321 ... mehr lesen...
RS OGH 1952/7/23 1Ob619/52, 4Ob170/60, 1Ob1012/53, 1Ob757/54, 1Ob799/54, 1Ob637/78, 7Ob202/00g, 2Ob2
Rechtssatz: Der Rechtsgrund der "Klagen, welche die Teilung der Erbschaft zum Gegenstand haben", liegt im Erbrecht. Die Zuständigkeitsvorschrift des § 77 Abs 2 JN kommt für Klagen, womit die Aufhebung einer durch eine Erbübereinkommen begründeten Erwerbsgesellschaft begehrt wird, nicht in Betracht. Entscheidungstexte 1 Ob 619/52 Entscheidungstext OGH 23.07.1952 1 Ob 619/52 Veröff: SZ 25/206 = JBl 1953,75 ... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 23.07.1952

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