Source: http://ippf-freiburg.de/de/Institut/IPPF-Satzung.php
Timestamp: 2017-08-22 20:27:01+00:00

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IPPF-Freiburg :: Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Freiburg e.V.
Allgemeine Informationen zur Aus- und Weiterbildung
Stimmen der Kandidaten und Neuapprobierten
Analytische Psychotherapie Erwachsene (EA)
Ausbildungsgänge EA im Überblick
Allgemeine Informationen zum Berufsbild
Analytische und tiefenpsychologische Psychotherapie Kinder und Jugendliche (AKJP)
Ausbildungsgänge AKJP im Überblick
Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Freiburg i.Br. e.V.
Das Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Freiburg i.Br. hat seinen Sitz in Freiburg im Breisgau; es ist in das Vereinsregister eingetragen.
1. Das Institut dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
1.1 die Pflege, Weiterentwicklung und Verbreitung der von S. Freud begründeten psychoanalytischen Wissenschaft in Lehre, Therapie und anderen Anwendungen und die wissenschaftliche Forschung in Psychoanalyse, Psychosomatik und Psychotherapie;
1.2 die Weiterbildung von approbierten Psychologen/-innen und Ärzten/‑innen zum/zur Psychoanalytiker/-in nach den Weiterbildungsricht-linien der DPG;
1.3 die Weiterbildung von Ärzten/-innen nach der Ärztlichen Weiterbildungs-ordnung zum Erwerb der Zusatzbezeichnungen Psychotherapie/ Psychoanalyse;
1.4 die Ausbildung von Psychologen/-innen zum/zur Psychologischen Psycho-therapeuten/-in nach dem Psychotherapeutengesetz;
1.5 die Weiterbildung zum/zur Analytischen Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeuten/-in nach den Richtlinien der VAKJP
1.6 die Ausbildung zum/zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten/-in nach dem Psychotherapeutengesetz.
1. Das Institut hat ordentliche, assoziierte, fördernde und Ehrenmitglieder.
2. Ordentliches Mitglied kann auf Antrag werden, wer eine psychoanalytische Aus-/Weiterbildung nach den Richtlinien des Institutes abgeschlossen hat. Der Aufnahmeantrag wird über den Vorstand der Mitgliederversammlung vorgelegt; die Aufnahme erfordert 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder.
3. Assoziierte Mitglieder können andere als die unter § 2 aufgenommenen Psychotherapeuten/-innen werden sowie Aus-/ Weiterbildungsteil-nehmer/‑innen nach bestandener Zwischen-prüfung für die Dauer ihres Praktikantenstatus. Das Aufnahmeverfahren entspricht dem unter § 3 Punkt 2.
4. Fördernde Mitglieder können Persönlichkeiten werden, denen die wissenschaftliche und wirtschaftliche Förderung der Ziele des Institutes ein ernstes Interesse ist. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt.
5. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes mit 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder gewählt.
6. Jede Mitgliedschaft endet mit dem Tod, Ausschluss oder Austritt des Mitglieds. Der Austritt muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Der Ausschluss aus dem IPPF erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wenn das Mitglied gröblich und vorsätzlich gegen die Interessen des Institutes, insbesondere gegen seine Satzung oder Beschlüsse seiner Organe, verstößt oder ein Verhalten zeigt, das geeignet ist, das Ansehen des Institutes und seiner Mitglieder erheblich zu beeinträchtigen. In minderschweren Fällen kann die Mitgliederversammlung das einstweilige oder befristete Ruhen der Mitgliedschaft beschließen. Der Vorstand kann auf Empfehlung der Schiedskommission einem anderen Vereinsorgan dringend empfehlen, weitere Maßnahmen zu beschließen, wie die Enthebung von Ämtern und von Lehr- und Ausbildungsfunktionen. Die Schiedskommission kann dem Beschuldigten in minderschweren Fällen Auflagen erteilen oder gegen dieses Mitglied eine formelle Rüge aussprechen. Einzelheiten des Verfahrens regelt die Schieds- und Ausschlussordnung des Instituts, die die Satzung auf Grundlage der Ethik-Leitlinien ergänzt.
Der Ausschlussantrag wird der Mitgliederversammlung entweder vom Vorstand oder von einem Drittel aller ordentlichen Mitglieder vorgelegt; der Ausschluss erfordert 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder.
7. Die Mitglieder zahlen von der Mitgliederversammlung festzusetzende Mitglieder-beiträge.
§ 4 Organe des Instituts
Organe des Institutes sind:
3. die Ausschüsse für die psychoanalytischen und psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildungen
4. die Ambulanz
5. Vertrauensleute
6. die Arbeitsgruppe der DPG.
1. Der Vorstand besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden und dem /der 2. Vorsitzenden, dem Vorstand Finanzenund einem weiteren ordentlichen Institutsmitglied. Alle Berufsgruppen sollen im Vorstand vertreten sein. Ein ordentliches Mitglied kann bei Bedarf durch den Vorstand zusätzlich berufen werden.
2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung namentlich und in geheimer Wahl auf 2 Jahre gewählt und bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, findet Ersatzwahl statt.
3. Der Vorstand ist beschlussfähig mit 3 Vorstandsmitgliedern. Jeder/jede
Vorsitzende kann zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied die rechtsverbindliche Vertretung des Institutes gemäß § 26 BGB wahrnehmen.
4. Der Vorstand entscheidet über Aufwandsentschädigungen unbeschadet § 12.
5. Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand und den jeweiligen Leitern/-innen der Organe 3-5 (siehe § 4) sowie dem/der DGPT-Delegierten und dem/der Vertreter/-in für die VAKJP.
6. Vorstand und erweiterter Vorstand fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der 1. Vorsitzenden.
1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den ordentlichen Institutsmitgliedern und findet mindestens einmal jährlich statt. Assoziierte Mitglieder haben beratende Stimme.
2. Ort, Termin und Tagesordnung der Mitgliederversammlung bestimmt der Vorstand und teilt sie den Mitgliedern mindestens 14 Tage vor der Versammlung schriftlich mit.
3. Der Mitgliederversammlung obliegen die 3.1 Wahl des/der Protokollführers/-in,
3.2 Beschlüsse über Mitgliedschaften,
3.3 Entgegennahme der Jahres- und Kassenberichte,
3.4 Entlastung und Wahl des Vorstandes sowie die eventuelle Wahl von Ehren-vorsitzenden,
3.5 Entlastung und Wahl der Ausschüsse sowie der Ambulanzleitung und des/der DGPT-Delegierten.
Bei letzterem sind nur DGPT-Mitglieder stimmberechtigt und wählbar,
3.5.1 Die Ausschüsse und die Ambulanzleitung/en werden in namentlicher und geheimer Wahl für 2 Jahre gewählt und bleiben bis zur
Neuwahl im Amt. Sinkt die Zahl der Mitglieder durch vorzeitiges Ausscheiden unter die Mindestzahl, findet Ersatzwahl statt.
3.6 Wahl der Kassenprüfer
3.7 Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
3.8 Änderung der Satzung,
3.9 Auflösung des Institutes.
4. Stimmberechtigt und wählbar sind nur ordentliche Mitglieder. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit; Beschlüsse über Mitgliedschaften erfordern 2/3 Mehrheit; Satzungsänderungen und Auflösung des Institutes erfordern 2/3 Mehrheit aller ordentlichen Institutsmitglieder.
Ist die satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung für Satzungs-änderungen oder Auflösung des Institutes nicht beschlussfähig, so muss nach einer Pause von 4 Wochen erneut eine Mitgliederversammlung mit dem ausdrücklichen Hinweis einberufen werden, dass diese Mitgliederversammlung dann Satzungsänderungen oder Auflösung des Institutes mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen beschließen kann.
5. Der Vorstand kann von sich aus und muss auf Antrag eines Drittels der ordentlichen Institutsmitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die Einberufung erfolgt nach § 6.2 unter Angabe der Gründe.
6. Der/die gewählte Protokollführer/-in hat den Verlauf der Mitgliederversammlung schriftlich zu protokollieren. Das Protokoll ist von einem Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen.
§ 7 Ausschuss für die psychoanalytische und psychotherapeutische Aus- und Weiterbildung für die Behandlung von Erwachsenen
1. Der Aus- und Weiterbildungsausschuss besteht aus 5-7 Mitgliedern, von denen mindestens 3 Lehranalytiker/-innen sein müssen. Die Wählbarkeit in den Ausschuss setzt sowohl eine mehrjährige psychoanalytische Behandlungstätig­keit als auch Dozententätigkeit bzw. aktive Mitarbeit in den Institutsgremien vor­aus. Im Ausschuss sollen Ärzte/-innen und Psychologen/-innen vertreten sein.
2. Der Ausschuss wählt eines seiner Mitglieder zum/zur Leiter/-in.
3. Zwei von der Versammlung der Aus- und Weiterbildungsteilnehmer/-innen gewählte Vertreter/-innen nehmen an den allgemeinen Sitzungen des Aus- und Weiterbildungsausschusses mit Stimmrecht teil. Bei der Behandlung von Personalfragen sind sie ausgeschlossen.
4. Der Ausschuss beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit.
5. Der Ausschuss regelt seine Tätigkeit mit einer Geschäftsordnung. Er ist für die Einhaltung und Durchführung der Aus- und Weiterbildungsrichtlinien der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich.
6. Der Ausschuss wird auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.
§ 8 Ausschuss für die psychoanalytische und psychotherapeutische Aus- und Weiterbildung zum/zur Kinder - und Jugendlichenpsychotherapeuten/-in
1. Der Aus- und Weiterbildungsausschuss besteht aus 5-7 Mitgliedern, von denen mindestens 2 Supervisoren/-innen für Kinder- und Jugendlichenpsychoanalyse und -psychotherapie sein müssen. Die Wählbarkeit in den Ausschuss setzt sowohl eine mehrjährige psychoanalytische Behandlungstätigkeit als auch Dozententätigkeit bzw. aktive Mitarbeit in den Institutsgremien voraus.
3. Zwei von der Versammlung der Aus- und Weiterbildungsteilnehmer/-innen gewählte Vertreter/-innen nehmen an den allgemeinen Sitzungen des Ausschusses mit Stimmrecht teil. Bei der Behandlung von Personalfragen nehmen sie nicht teil.
4. Der Ausschuss regelt seine Tätigkeit in einer Geschäftsordnung. Er ist für die Einhaltung und Durchführung der Aus- und Weiterbildungsrichtlinien der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich.
5. Der Aus- und Weiterbildungsausschuss wird auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.
1. Zur Anhörung, Beratung und Hilfestellung in Fragen möglicher Überschreitungen ethischer Grenzen wählt die Mitgliederversammlung des IPPFs die Vertrauensleute. Sie sind Ansprechpartner/-innen für Patient/-innen und Ausbildungskandidat/-innen, die wegen möglicher Grenzüberschreitungen im analytischen Prozess oder in einer Ausbildungssituation des Instituts in Bedrängnis geraten sind. Sie sind außerdem Ansprechpartner/-innen für Rat suchende Kollegen. Grundlage ihrer Arbeitet bilden die Ethikrichtlinien des IPPF
2. Die Vertrauensleute treten mindestens einmal jährlich zu einem Erfahrungsaustausch unter Wahrung des Schutzes der Anonymität aller Betroffenen zusammen. Sie regeln die Form ihrer Zusammenarbeit selbst.
3. Die Vertrauensleute sind zum Schweigen verpflichtet. Eine Entbindung von der Schweigepflicht durch den Ratsuchenden oder den Beschwerdeführer muss schriftlich erfolgen.
4. Die Mitgliederversammlung wählt vier fachlich und persönlich geeignete Vertrauensleute und die Kandidaten dürfen sowohl eine/einen Kandidat/-in aus ihren Reihen als aus den Reihen der Mitglieder als Vertrauensleute wählen. Assoziierte Mitglieder haben Stimmrecht.
5. Die Vertrauensleute dürfen keine leitende Funktion im IPPF oder ihren Arbeitsgruppen haben und nicht Mitglied der Schiedskommission sein.
§ 10 Arbeitsgruppe der DPG
Die Arbeitsgruppe der DPG führt regelmäßig wissenschaftliche Sitzungen durch.
Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung können Ausschüsse und Kommissionen für die Durchführung bestimmter Aufgaben oder für die Erarbeitung bestimmter Richtlinien und die Überwachung ihrer Durchführung bilden.
§ 13 Mittel des Vereins
Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.
§ 14 Vergütungen für die Vereinstätigkeit
1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt
3. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3Nr. 26a EstG ausgeübt werden
4. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. 3 trifft die Mitgliederversammlung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung
1. Zur Durchführung der Aufgaben unterhält das IPPF eine Geschäftsstelle.
2. Der Vorstand beruft die Geschäftsführerin/den Geschäftsführer als besondere Vertreterin/besonderen Vertreter und trifft alle das entgeltliche Beschäftigungsverhältnis berührenden Entscheidungen.
3. Dem/der Geschäftsführer/-in obliegt die Wahrnehmung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung ausgewählter Beschlüsse der Institutsorgane.
4. An der Mitgliederversammlung und den Sitzungen des Vorstandes nimmt die Geschäftsführerin/der Geschäftsführer mit beratender Stimme teil. An allen anderen Sitzungen nimmt der/die Geschäftsführer/-in nach Bedarf mit beratender Stimme teil.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seiner bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine als steuerbegünstigt besonders anerkannte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke zu verwenden hat, und zwar für die Forschung in Psychoanalyse und Psychotherapie. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens sind möglichst so zu treffen, dass steuerliche Nachteile vermieden werden.
Psychotherapie Freiburg e.V. (IPPF)
T: +49 761 36933
F: +49 761 36924
M: info@ippf-freiburg.de
© 2017 Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Freiburg e.V.

References: § 2
 § 3

§ 4
 § 26
 § 12
 § 4
 § 6

§ 7

§ 8

§ 10

§ 13

§ 14
 § 3