Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:081237-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2019-08-21 01:04:03+00:00

Document:
Dienstleistungen - 81237-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 81237-2019
2019/S 036-081237
Telefon: +49 9928660-48667
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-168e76749ff-34f97f4c84878152
Andere: Inhousefähige Tochtergeselllschaft der Stadtverwaltung Nürnberg
Neubau Kinder- u. Jugendhaus Hintere Marktstr. Nürnberg HLSK
Referenznummer der Bekanntmachung: 6329-03
Die WBG KOMMUNAL GmbH betreut im Auftrag der Stadt Nürnberg in der Hinteren Marktstraße den Neubau eines ca. 1 950 m2 BGF großen Kinder- und Jugendhauses mit Spielmobilbereich [KJH/SMB]. Auf dem ca. 2 025 m2 großen Grundstück werden weiterhin nutzbare Außenspielflächen von ca. 800 m2 sowie zusätzlich Stellplatz- und Rangierflächen für 3 Spielmobile benötigt [>> Erläuterung Spielmobil: siehe z.B. wikipedia.de]. Der Neubau soll Ende des III. Quartals 2022 in Betrieb genommen werden. Das Projekt steht in gesamtkonzeptionellen Zusammenhang mit einem Sept. 2018 abgeschlossenen Wettbewerb, der sich vorrangig mit einer umgebend geplanten bis zu VII-geschossigen Wohnbebauung befasste [Realisierungsteil] und für vorliegendes KJH/SMB-Projekt [städtebaulicher Ideenteil] städtebaulich ein kombiniertes KJH-/KiTa-Gebäude mit 2 Geschossen und Aufsatz [Staffelgeschoss] vorsah. Gemäß zwischenzeitlicher städtebaulicher Überarbeitung soll dieses Gebäude dreigeschossig ausgeführt und der beim Wohnbauträger liegenden KiTa-Bereich nach Möglichkeit um Wohnbebauung ergänzt werden.
Aufgrund des Verdichtungsdrucks auf das knapp bemessene und einzuhaltende KJH/SMB-Grundstück sind ggf. weitere über den Wettbewerbsansatz hinaus gehende Baumassenansätze erforderlich, z. B. bzgl. Gebäudetiefe, z. B. durch [Teil-]unterkellerung, etc. [bei entsprechender Belichtung/Abböschung sind auch Hauptnutzflächen wie z. B. Mehrzweckraum im UG denkbar]. Bei der Planung sind sämtliche Rangierflächen für die Spielmobile auf dem Grundstück mit unterzubringen, was ggf. auch in Verbindung mit den Baumassenanforderungen ggf. Gebäudeaufständerungen/-auskragung/etc. notwendig machen könnte.
Der Auftraggeber hat für vorgenannte Maßnahme Kosten in Höhe von 6,99 Mio. EUR netto KG 200-700 und 3,710 Mio. EUR netto KG 300-400 veranschlagt. Verteilung zwischen KG 300 und 400 von 70 % zu 30 %. Aufteilung der KG 400 zwischen HLSK und EFG 50%/50%. Im Falle einer Realisierung beabsichtigt der Auftraggeber, die Leistungen der TGA-Planung gemäß §55 HOAI stufenweise zu beauftragen.
Die ausgeschriebenen Leistungen der TGA-Planung für Gebäude gemäß §§ 55 HOAI sollen stufenweise beauftragt werden. Mindestens vergeben werden die Leistungen der Stufe 1. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt im Falle ihrer Beauftragung ganz oder teilweise nach folgenden Stufen: Stufe 1: LPH 1-4; Stufe 2: LPH 5-9
Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer Leistungen und der Stufe 2 [ganz oder teilweise] besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honorar- oder Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.
Beginn: 13/06/2019
1) Berufliche Leistungsfähigkeit: 13 %;
2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 9 %;
3) Fachliche Eignung – Büroorganisation und Projektteam: 8 %;
4) Besondere Befähigungsnachweise: 30 %;
5) Fachliche Eignung – Referenzprojekte: 40 %.
1) Eigenerklärung, dass keine Abhängigkeit von Ausführungsund Lieferinteressen vorliegt nach § 73 Abs. 3 VgV;
2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen bzw. Nachweis der erfolgreichen
Selbstreinigung nach § 125 GWB;
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB vorliegen, bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2
GWB;
4) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen
5) Nachweis der Berufszulassung nach § 44 Abs. 1 VgV;
6) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV;
7) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV vorliegt.
Unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und
1) Erklärung, ob sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient und dass ihm dann die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 VgV);
2) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (1 Punkt ab 19 375 EUR, 2 Punkte ab 38 750 EUR, 3 Punkte ab 58 125 EUR, 4 Punkte ab 77 500 EUR, 5 Punkte ab 96 875 EUR netto) (§ 45 Abs. 4 VgV);
3) Der Auftragnehmer muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssummen für Personenschäden mind. 3 000 000 EUR
Und zusätzlich für sonstige Schäden mind. 1 000 000 EUR betragen (§ 45 Abs. 1 Ziffer 3 VgV). Dies hat durch eine für das Objekt geeignete Berufshaftpflichtversicherung zuerfolgen. Im Bewerbungsverfahren kann der Bewerber zum Nachweis seiner Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung der Versicherung vorlegen, in der die Versicherungsabsicht für o. a.
Leistungen für den Auftragsfall bestätigt wird.
1) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung;
a) Angaben über die für das Projekt vorgesehene technische Leitung (§ 46 Abs. 3 Ziffer 6 VgV): Qualifikation des Projektleiters (volle Punktzahl: Berufserfahrung > 10 J., Hochschulabschluss (FH/Uni) ist Voraussetzung für die Wertung), Gewichtung 61,54 %;
b) Qualifikation des Stellvertreters (volle Punktzahl: Berufserfahrung > 5 J., Hochschulabschluss (FH/Uni) ist Voraussetzung für die Wertung), Gewichtung 38,46 %;
2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Jahresumsatz für entsprechende Planungsleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren
3) Büroorganisation:
a) Angabe Referenzprojektliste des vorgesehenen Projektleiters (Vergleichbarkeit in Art und Umfang) (Projektnennung + schriftliche Erläuterung)
Wertung: Mindestnennung ein Projekt = 3 Punkte, Nennung zweites
Projekt = 4 Punkte, Nennung drittes Projekt = 5 Punkte, wenn nicht vorhanden 0 Punkte (max. 5 Punkte möglich)); Gewichtung 50 %
b) Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Kosten, Termine, Qualität bzw. Standards), Gewichtung 50 %.
4) Besondere Befähigungsnachweise:
a) Aufführung von Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern in den letzten 10 Jahren (Projektnennung + schriftlicher Erläuterung (Wertung: Mindestnennung ein Projekt = 3 Punkte, Nennung zweites Projekt = 5 Punkte, wenn nicht vorhanden 0 Punkte (max. 5 Punkte möglich)), Gewichtung 26,67 %;
b) Besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (Förderverfahren auf Bundes-/Landes-/EU-Ebene) bei vergleichbaren öffentlichen Bauvorhaben;
Insbesondere Projektabwicklung und Verwendungsnachweis in den letzten 10 Jahren. (Projektnennung + schriftlicher Erläuterung (Wertung: Mindestnennung ein Projekt = 3 Punkte, Nennung zweites Projekt = 5 Punkte, wenn nicht vorhanden 0 Punkte (max. 5 Punkte möglich)), Gewichtung 20 %;
c) Besondere Kenntnisse und Erfahrungen in der technischen Planung von Einrichtungen für Kinder in den letzten 5 Jahren (volle Punktzahl bei Projektnennung + schriftlicher Erläuterung von mind. 2 Projekten), Gewichtung 26,67 %;
d) Erfahrung mit der Planung von Objekten mit Geothermie (volle Punktzahl bei Projektnennung + schriftlicher Erläuterung von mind. 1 Projekt), Gewichtung 26,67 %.
5) Referenzprojekte: Beschreibung von 2 Referenzprojekten im Bereich Neubau Jugendhaus oder sonstige vergleichbare Bildungs- und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche in den letzten acht Jahren (§ 46 Abs. 3 Ziffer 1 VgV), Gewichtung je Referenz 50 % für die der Bewerber Fachplanerleistung erbracht hat, mit Angabe folgender Informationen:
1) Auftraggeber (Anschrift, Telefonnummer; Ansprechpartner);
2) Bestätigung der Kostentreue im Referenzschreiben (keine Eigenerklärung gültig);
3) Bestätigung der Termintreue im Referenzschreiben (keine Eigenerklärung gültig);
4) Projektbeschreibung in Wort und Bild;
5) anteilige Kosten des Bauwerks KGR 300+400;
6) Angabe Bruttogrundfläche (BGF, mind. 400 m2);
7) öffentlicher Auftraggeber (ja);
8) selbst erbrachte Leistungsphasen nach HOAI (§ 55 Lph. 2 bis 8);
9) Referenz wurde durch den vorgesehenen Projektleiter erbracht (ja);
10) Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenfeststellung nach DIN 276 mit Erläuterung bei Abweichung.
Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt der die fachlichen Anforderungen als Ingenieur,
Wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gewährleistet ist. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.2.2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt. Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier angegebenen Art ausgerichtet ist.
Soweit unter III.1.1) bis III.1.3) lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen gültig sein. Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen. Die Aufteilung der Leistungsbereiche ist anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so ist der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht. Nachweise sind unaufgefordert vorzulegen.

References: §55
 § 73
 § 125
 § 123
 § 123
 § 124
 § 44
 § 43
 § 6