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Timestamp: 2019-12-08 05:00:56+00:00

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Linkliste Verfassungsgeschichte
Aktuelles/News/Les actualités
Neuerscheinung „Demokratie und künstliche Intelligenz“
Fordert die künstliche Intelligenz unser klassisches Verständnis von demokratischer Meinungsbildung und Herrschaftsausübung heraus? Hierzu ist nun der Sammelband „Demokratie und künstliche Intelligenz“, herausgegeben von Prof. Dr. Sebastian Unger und Institutsdirektorin Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg, im Mohr Siebeck Verlag erschienen.
Die Beiträge thematisieren, wie intelligente Computerprogramme den Prozess der demokratischen Meinungsbildung und der demokratischen Herrschaftsausübung verändern und wie sie – angesichts neuer Formen der Beeinflussung und Manipulation im Netz und eines geschwächten demokratischen Zurechnungszusammenhangs beim Einsatz von KI durch Hoheitsträger – die theoretischen Grundannahmen und die rechtliche Ausgestaltung der Demokratie herausfordern. Der Band entfaltet die Implikationen für das im Grundgesetz gewährleistete Demokratieprinzip und gibt Antworten auf die Frage, wie unser Verständnis von Demokratie als Legitimationsordnung angesichts des technischen Fortschritts fortentwickelt werden kann, ohne dass zentrale Errungenschaften verloren gehen. Das Buch trägt zugleich zur allgemeinen Diskussion über die Veränderung der Öffentlichkeit und den Stellenwert des Menschen im Zeitalter der Digitalisierung bei.
Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg befasst sich in ihrem Beitrag „Demokratische Meinungsbildung“ mit der Frage, wie sich der Einsatz künstlicher Intelligenz in Form „intelligenter“ Programme zur Vermittlung von politisch relevanten Informationen an Internetnutzer auf die Meinungsbildung auswirkt. Der Einsatz von Such- und Sortieralgorithmen, aber auch der gezielte Manipulationsversuch über Fake News und Social Bots verändert hierbei, wie Ungern-Sternberg darlegt, die Mechanismen der Meinungsbildung erheblich. Diesem Einfluss Künstlicher Intelligenz auf die Meinungsbildung sind Demokratie und Recht nach Ansicht der Autorin aber nicht hilflos ausgeliefert. Insbesondere bei Wählerbeeinflussungen müssten Manipulationen ihre Grenze in der Autonomie des Wählers finden. Schutzmöglichkeiten fänden sich schon im bestehenden Recht – vom Wahlrecht über den Datenschutz und die Kommunikationsgrundrechte bis hin zum Medienrecht. Darüber hinaus seien unterschiedliche Regelungsansätze de lege ferenda denkbar.
Ab sofort ist das Werk unter der ISBN 978-3-16-158194-6 erhältlich.
63. Bitburger Gespräche 2020: Rechtliche Herausforderungen Künstlicher Intelligenz
Am 9. und 10. Januar 2020 werden sich die 63. Bitburger Gespräche den "Rechtlichen Herausforderungen Künstlicher Intelligenz" widmen. Künstliche Intelligenz ändert unsere Welt wahrscheinlich noch radikaler, als es das Internet getan hat. Zunächst nur ein Forschungsfeld eingeweihter Informatiker, handelt es sich inzwischen um ein Synonym für „intelligente“ Computerprogramme und Maschinen, die komplexe Aufgaben selbständig lösen, eigenständig dazu lernen und in immer mehr Lebensbereichen eingesetzt werden. Was bedeutet dieser technische Umbruch für unsere Rechtsordnung? Wir haben gerade erst damit begonnen, die drängenden Fragen in den Blick zu nehmen: Wie lässt sich die notwendige Infrastruktur bereitstellen und insbesondere datensicher ausgestalten? Welche Bereiche der Künstlichen Intelligenz bedürfen einer allgemeinen oder einer bereichsspezifischen Regulierung, etwa weil die eingesetzten Algorithmen diskriminierende Wirkungen haben? Wer haftet bei autonomen und selbstlernenden Systemen für Schäden? Diesen und weiteren Fragen widmen sich Frau Professorin Dr. Antje von Ungern-Sternberg (Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier, IRP; Institut für Recht und Digitalisierung Trier, IRDT) und Herr Professor Dr. Benjamin Raue (Institut für Recht und Digitalisierung Trier, IRDT) im Gespräch mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Praxis, Wirtschaft und Justiz.
„Keine Angst vorm digitalen Staat? Wie Daten das Verhältnis von Freiheit und Macht verändern (werden)“
Zum Auftakt der Trierer Gespräche im Wintersemester 2019/20 wird Dr. Ariane Berger am Montag, 4. November 2019, referieren. Sie bietet eine Tour durch die staatlichen Datenströme der Gegenwart und Zukunft und wird die sich daraus ergebenden Machtverschiebungen zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft beleuchten.
Die Veranstaltung findet im Seminarraum des IRDT (H608) auf Campus II statt und beginnt um 18.30 Uhr. Wir freuen uns auf rege Teilnahme!
Trierer Gespräche im Wintersemester 2019/20: Die digitale Dimension des Rechts
Auch in diesem Winter geben die Trierer Gespräche wieder Gelegenheit sich kritisch mit aktuellen Themen der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Aus 8 verschiedenen Perspektiven untersuchen Rechtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die digitale Dimension des Rechts. Alle Veranstaltungen finden in HS 10 statt und beginnen um 18.30 Uhr.
Wir freuen uns Sie im Wintersemester 2019/20 (wieder) begrüßen zu dürfen!
Neue Linkliste zur Verfassungsgeschichte
Passend zum Studienstart im Wintersemester und begleitend zur Vorlesung Verfassungsgeschichte stellt der Lehrstuhl die neue Linkliste Verfassungsgeschichte zur Verfügung, die den Zugriff auf viele online verfügbaren verfassungsgeschichtlichen Primärquellen ermöglicht. Dies verbinden wir mit einer herzlichen Einladung an alle Interessierten, in der Vorlesung Verfassungsgeschichte der Neuzeit (Mittwoch 8:30 - 10:00 Uhr, HS 7) vorbeizuschauen.Verwiesen sei ferner auf die schon bestehende Linkliste Literatur, auf der wir verfügbare Literatur zu allen Interessengebieten des Lehrstuhls – und damit eben auch zum Verfassungsrecht – zusammengestellt haben.
Dilemma-Situationen beim autonomen Fahren
Welche rechtlichen Herausforderungen wirft die Digitalisierung im Verkehr auf? Fragen in diesem Kontext widmet sich die Ausgabe 02/2019 des Bonner Rechtsjournals mit ihrem thematischen Fokus "Digitalisierung & Mobilität". Einer dieser Fragen ist Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg in ihrem Beitrag: "Tod durch Algorithmus? Die Regulierung von Dilemma-Situationen beim autonomen Fahren" nachgegangen.
Hier zur Inhaltsübersicht.
Conference "Democracy and Information Warfare – An International Law Perspective"
Thomas Burri (University of St. Gallen) and Antje von Ungern-Sternberg will host a conference on "Democracy and Information Warfare – An International Law Perspective" at the Institute for Digital Law Trier on 14-15 May 2020.
More information and our open call for papers can be found here.
Debatte um ein „Kinderkopftuchverbot"
In einem Beitrag auf dem Verfassungsblog hat Joshua Moir (wissenschaftlicher Mitarbeiter) Stellung zum Gutachten von Prof. Dr. Martin Nettesheim (Eberhard Karls Universität Tübingen) genommen und Bedenken hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit eines Kopftuchverbots in Grund- und Oberschulen geäußert.
NEU: Examensrepetitorium Europarecht
In diesem Semester bietet Frau Prof. Antje von Ungern-Sternberg erstmals ein Examensrepetitorium im Europarecht an. Die Veranstaltung bereichert das Programm des Fachbereichs zur Vorbereitung auf die staatliche Pflichtfachprüfung und findet in der ersten Semesterhälfte immer dienstags von 14 bis 16 Uhr in HS 1 statt.
Ebenfalls neu dazu kommt auch das Examensrepetitorium Vertiefung Verwaltungsrecht, das von Prof. Timo Hebeler in der zweiten Semesterhälfte angeboten wird.
100 Jahre Weimarer Reichsverfassung und die Demokratie: Errungenschaften und Herausforderungen in Krisenzeiten
Am Freitag, dem 16. August 2019, veranstaltete das Institut für Rechtspolitik gemeinsam mit dem Landtag Rheinland-Pfalz eine Jubiläumstagung mit dem Titel "100 Jahre Weimarer Reichsverfassung und die Demokratie – Errungenschaften und Herausforderungen in Krisenzeiten". Zu den hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Politik gehörten Frau Prof. Dr. Pascale Cancik, Herr Prof. Dr. Frank Decker und Herr Prof. Dr. Christoph Gusy. Einen Bericht zur Tagung finden Sie hier.
Kunstprojekt zur Verfassungsgeschichte ab sofort zu besichtigen
Nach mehr als einem Semester intensiver und kreativer Arbeit einiger unserer studentischen Mitarbeiter*innen ist es uns pünktlich zur Sommerpause gelungen, unser Kunstprojekt zur Verfassungsgeschichte (vorerst) zu beenden. Ab sofort können in den Fluren des C-Gebäudes (vor C 203-205) große Köpfe der Verfassungs- und Völkerrechtsgeschichte bewundert werden.
Verbundprojekt „Intelligent Digital Insurance“ hat Erfolg im Innovationswettbewerb des BMWi
Bei der Ausschreibung „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftliche Ökosysteme“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurde das Forschungsprojekt „Intelligent Digital Insurance“ unter Beteiligung von Antje von Ungern-Sternberg für eine Förderung ausgewählt. Auf der geplanten Forschungs- und Entwicklungsplattform „Intelligent Digital Insurance“ (IDI) gehen Forscher und Forscherinnen verschiedener deutscher Hochschulen und Disziplinen zusammen mit Unternehmen der Frage nach, wie die Versicherungswirtschaft ihre Möglichkeiten wirksamer nutzen kann, über Big Data und Künstliche Intelligenz branchenübergreifende Wertschöpfungsnetzwerke etwa in den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Smart Living und Intelligente Produktion mitzugestalten. Nach derzeitiger Erkenntnis werden drei Bereiche im Vordergrund stehen: Der durch Künstliche Intelligenz begleitete Vertrieb und Vertragsabschluss, die durch Künstliche Intelligenz verbesserte Analyse, Beobachtung und Steuerung der versicherten Risiken und schließlich die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz bei der Schadenabwicklung.
Am 18.07.2019 findet in Münster im Rahmen des Projekts eine Konferenz der Projektbeteiligten mit anschließender öffentlicher Paneldiskussion zu Künstlicher Intelligenz in der Versicherung statt, bei der das Projekt weiter vorangetrieben und die Vernetzung von Wissenschaft und Unternehmen vertieft werden soll. Hierzu wird auch Antje von Ungern-Sternberg ihre Ideen und Konzepte vorstellen.
100 Jahre WRV - Einladung zur Jubiläumsveranstaltung im Mainzer Landtag
Am Freitag, dem 16. August 2019, veranstaltet das Institut für Rechtspolitik gemeinsam mit dem Landtag Rheinland-Pfalz eine Jubiläumstagung mit dem Titel "100 Jahre Weimarer Reichsverfassung und die Demokratie – Errungenschaften und Herausforderungen in Krisenzeiten". Zu den hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Politik gehören Frau Prof. Dr. Pascale Cancik, Herr Prof. Dr. Frank Decker, Herr Prof. Dr. Christoph Gusy und Herr Prof. Dr. Fabian Wittreck. Die Tagung findet statt im Plenarsaal des Landtags Rheinland-Pfalz in Mainz. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist noch bis zum 20.07.2019 möglich. Bitte senden Sie zu diesem Zweck eine E-Mail unter Angabe Ihres Vor- und Namens, Ihrer vollständigen Adresse sowie Ihrer Telefonnummer an irpsek@uni-trier.de.
Im kommenden WS 2019/2020 bietet Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg zwei Seminare für die Schwerpunktbereiche SPB 6 II: Völker- und Europarecht („Aktuelle Fragen des Völker- und Europarechts") sowie für den SPB 8: Recht der Informationsgesellschaft und des Geistigen Eigentums („Aktuelle Fragen des Rechts der Daten") an. Die Seminare sind Prüfungsseminare für die beiden Schwerpunktbereiche, herzlich eingeladen sind jedoch auch Studierende aus fortgeschrittenen Semestern, die an den Seminaren zur Übung bzw. zur Vorbereitung auf die eigene Schwerpunktbereichsprüfung teilnehmen wollen. Am Freitag, 30. August 2019 um 14 Uhr in C 9 findet eine gemeinsame Vorbesprechung statt. Nähere Informationen zum Seminar „Aktuelle Fragen des Völker- und Europarechts" und zum Seminar „Aktuelle Fragen des Rechts der Daten" finden Sie hier und hier.
Verleihung des GUT-Publikationspreises 2019
Am 26.06.2019 (17 Uhr, Raum HS 5) wird der Publikationspreis des Graduiertenzentrums der Universität Trier (GUT) nun zum achten Mal an Promovierende oder Promovierte aus den sechs Fachbereichen der Universität Trier verliehen. Als Wettbewerbsbeiträge konnten wissenschaftliche Veröffentlichungen eingereicht werden, die in den vergangenen zwei Jahren in einem Fachorgan, Journal oder Sammelband erschienen sind. Eine Jury aus Mitgliedern der jeweiligen Fachbereiche bewertete die Publikationen nach Forschungsleistung sowie Relevanz und Originalität. Zu den diesjährigen Preisträgerinnen gehört auch unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Julia Wagner.
Bei der Verleihung wird sie ihre Publikation "The role of the consent principle in the ICJ's advisory jurisdiction, or: What to do when opportunity knocks" in einem Kurzvortrag vorstellen und die Frage welche Rolle das Konsensprinzip im Gutachtenverfahren um den Chagos-Archipel spielt beantworten. Das Publikum entscheidet anschließend per Stimmzettel darüber, wer den mit weiteren 500 Euro ausgestatteten Preis für die beste Präsentation erhält. Dazu laden wir Sie herzlich ein!
Das Grundgesetz wird 70 Jahre alt – Anlass, die Verfassung der Bundesrepublik einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Im Interview mit Domradio blickt die Trierer Juristin Antje von Ungern-Sternberg auf das Verhältnis zu den Kirchen, abrufbar hier.
Interview zur Religionsfreiheit aus Art. 4 GG "Ob Kreuz oder Kopf­tuch: Keiner darf belei­digt sein"
In der anlässlich des 70. Verfassungsjubiläums laufenden Reihe von Legal Tribune Online (LTO) zu den Grundrechten äußert sich Prof. von Ungern-Sternberg zu der Bedeutung der Religionsfreiheit aus Art. 4 GG, abrufbar hier.
"Der digitalisierte Staat" - 60. Assistententagung im Öffentlichen Recht
Nach mehr als 30 Jahren gastiert die Assistententagung im Jahr ihres 60jährigen Jubiläums 2020 zum zweiten Mal in Trier. Wir, ein Team von Mitarbeiter*innen der öffentlich-rechtlichen Lehrstühle hier am Fachbereich Rechtswissenschaft, freuen uns bereits sehr Euch und Sie alle vom 3. bis 6. März 2020 zur 60. Assistententagung im Öffentlichen Recht unter dem Titel "Der digitalisierte Staat" an der Universität Trier begrüßen zu dürfen.
Ihr wollt die Tagung mit einem Referat bereichern? Dann meldet Euch mit Euren Exposees Vorschlägen für Referate zum Thema bis zum 15. September 2019 an atoeruni-trierde. Gesucht werden außerdem Vorschläge und die Bereitschaft zur Organisation von (neuen) Arbeitskreistreffen und ein Team zur Ausrichtung der 61. ATÖR 2021!
Ihr wollt mehr dazu erfahren? Hier findet ihr unseren Call for Papers.
„Bedingungen der religiösen Moderne. 100 Jahre Religionsverfassungsrecht in Deutschland“
2019 ist ein Jahr der Verfassungsjubiläen. Anlässlich der Verfassungsjubiläen 1919 und 1949 veranstaltet das Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster die Ringvorlesung „Bedingungen der religiösen Moderne. 100 Jahre Religionsverfassungsrecht in Deutschland“. Aus 13 verschiedenen Perspektiven untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Entwicklung des Religionsverfassungsrecht in Deutschland von der Weimarer Reichsverfassung 1919 bis heute.
Am 28. Mai 2019 geht Antje von Ungern-Sternberg dem Verhältnis von Feier- und Verfassungstagen auf den Grund. Weitere Informationen und das Programm der Ringvorlesung finden Sie hier.
"Demokratie Hoch Drei"
Im Jahr 2019 feiert Deutschland drei für den demokratischen Staat bedeutsame Jubiläen: Die Paulskirchenverfassung wird 170 Jahre alt, die Weimarer Reichsverfassung trat vor 100 Jahren in Kraft und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland begeht im Jahr 2019 seinen 70. Geburtstag.
Diesem dreifachen Verfassungsjubiläum möchten die Universität Trier und das Institut für Rechtspolitik in einer gemeinsamen akademischen Festveranstaltung unter dem Titel "Demokratie Hoch Drei" gedenken und die Bedeutung der drei Verfassungen für die Geschichte der Demokratie in Deutschland unter verschiedenen Aspekten würdigen.
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 23. Mai 2019, dem Gedenktag des Grundgesetzes. Beginnend um 17.00 Uhr lassen Herr Professor Dr. Franz Dorn, Herr Professor Dr. Thomas Rüfner und Frau Professorin Dr. Antje von Ungern-Sternberg 170 Jahre deutsche Verfassungsgeschichte im stimmungsvollen Rokoko-Saal des Kurfürstlichen Palais in Trier lebendig werden. Professor Dorn wird sprechen zum Thema "Abgeordnete aus Trier und der Region in den verfassungsgebenden Versammlungen", Professor Rüfner wird "Die Verfassung der Freiheit - Das Privatrecht als Ersatzverfassung?" beleuchten und abschließend wird Frau Professorin von Ungern-Sternberg Bilanz ziehen mit einem Vortrag zum Thema "Demokratie in Deutschland - Errungenschaften und Rückschläge".
Eine musikalische Untermalung, dargeboten von einem Holzbläserquintett des "Collegium Musicum" der Universität Trier sowie ein abschließender Sektempfang runden diese Jubiläumsveranstaltung ab. Interessierte sind herzlich willkommen, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Trierer Gespräche im Sommer 2019: Manipulation
Im Sommersemester 2019 beschäftigen sich die Trierer Gespräche zu Recht und Digitalisierung mit dem Manipulationspotential der Digitalisierung.
Am 20. Mai 2019 steht die Manipulation des Kunden im Mittelpunkt der Veranstaltung. Zunächst referiert Dr. Jann Cornels (Fechner Rechtsanwälte, Hamburg) zu Funktion, Bedeutung und Nutzen von Online-Werbung. Anschließend geht Prof. Dr. Maximilian Becker (Universität Siegen) der Frage nach, ob datensensible Kunden ein Recht auf datenerhebungsfreie Produkte erhalten sollten.
Im Mittelpunkt der zweiten Veranstaltung am 18. Juni 2019 steht die Manipulation des Bürgers. Während Orestis Papakyriakopoulos (Technische Universität München) untersucht, wie die öffentliche Meinung durch soziale Medien manipuliert worden ist und wird, versucht Prof. Dr. Albert Ingold (Universität Mainz) die Frage, welche Aufgabe dem Staat beim Schutz des Meinungsbildungsklimas vor "Stürmen, Wolken und Blasen" zukommt, zu beantworten. Wir freuen uns Sie im Sommersemester 2019 (wieder) begrüßen zu dürfen!
Die Kirchenartikel im 21. Jahrhundert - Antje von Ungern-Sternberg im Interview
Das Grundgesetz feiert in diesem Jahr seinen siebzigsten Geburtstag. Nur die Bestimmungen zum Verhältnis zwischen Staat und Kirche sind mittlerweile stolze 100 Jahre alt. 1949 wurden sie aus der Weimarer Reichsverfassung eins zu eins übernommen. Seitdem hat sich die Gesellschaft massiv verändert, doch die Artikel der Reichsverfassung blieben unangetastet. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk hat Antje von Ungern-Sternberg über die vielfältigen aktuellen Herausforderungen gesprochen, die insbesondere aus Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 WRV erwachsen, in denen den Religionsgemeinschaften rechtliche Autonomie zugesichert wird.
Übung im Völker- und Europarecht
Im Sommersemester 2019 findet wieder eine Übung im Völker- und Europarecht statt. Sie knüpft an die völker- und europarechtlichen Vorlesungen des Schwerpunktbereich 6/II an und vertieft die Kentnisse der Fallbearbeitungen in diesen Rechtsgebieten. Die AG dient in erster Linie der Vorbereitung auf die Klausur und mündliche Prüfung im SPB 6/II. Herzlich willkommen ist aber auch wer das Schwerpunktstudium gerade erst begonnen hat. Die AG findet immer mittwochs von 14 s.t. - 16:00 Uhr in C 2 statt.
Alle weiteren Informationen finden sich auf stud.ip.
Rechtswissenschaft an der Uni Trier studieren
Wer will für die Einhaltung des Rechts in Deutschland und in der Welt Verantwortung tragen? Das machen Studierende der Rechtswissenschaft an der Universität Trier. Hier lernt man alles, was man dazu braucht, um sich beruflich für die Rechte der Menschen einzusetzen und kann sich für Tätigkeiten auf internationalem Parkett hoch qualifizieren.
Neben dem weiten Spektrum der Rechtsausbildung und Möglichkeiten zur Spezialisierung stehen ausländische Rechtsordnungen im Fokus. Deutschlandweit nimmt die Trierer Rechtswissenschaft in den internationalen Rechtsstudien eine Vorreiterrolle ein. Dazu lehrt ein Juristen-Team aus 15 Nationen in großer Form und Vielfalt die fachspezifische Fremdsprachenausbildung. Wo sich Wirtschaft und Recht internationalisieren, haben die Absolventen mit diesem Know-how sehr viele Möglichkeiten in ihrer beruflichen Karriere.
Hier geht's zum neuen Werbevideo für das Jurastudium an der Uni Trier.
100 Jahre nachdem Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen durften, hat der Landtag von Brandenburg ein Parité-Gesetz beschlossen, das auf eine geschlechtergerechte Zusammensetzung des Parlaments hinwirken soll. Auch andernorts überlegt man, wie sich die Frauenquote in den Parlamenten steigern lässt. Ob das brandenburgische Vorhaben den Wahlrechtsgrundsätzen und dem Demokratieprinzip des Grundgesetzes zuwiderläuft und daher nicht ohne Grundgesetzänderung zu verwirklichen ist, untersucht Antje von Ungern-Sternberg in einem Beitrag auf dem Blog "Zur Geschäftsordnung".
The International Court of Justice and Chagos
Am 19. und 20. Oktober besuchte unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Julia Wagner den "International workshop on the ICJ’s Advisory Opinion on Chagos" ausgerichtet von Prof. Thomas Burri und Dr. Peter H. Sand an der Universität St. Gallen und referierte dort zum Thema "The role of the consent principle in the ICJ's advisory jurisdiction, or: What to do when opportunity knocks" Der Beitrag ist nun in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Questions of International Law erschienen.
Wissenschaftliche Mitarbeiter für Vortrag in Mailand
In den vergangenen Jahren hat Europa einen tief greifenden Wandel hin zu mehr religiöser Vielfalt erlebt, insbesondere der Anteil an muslimischen Religionsangehörigen an der Gesamtbevölkerung steigt. Damit einhergehend sehen sich die Union und Ihre Mitgliedstaaten mit rechtlichen Herausforderungen wie der Frage nach der Toleranz gegenüber religiösen Symbolen in öffentlichen Einrichtungen (Kreuz/Kruzifix) oder das Tragen religiöser Symbole im öffentlichen Dienst (insb. das muslimische Kopftuch) konfrontiert. Mit diesen Fragen zur Ausrichtung des nationalen und europäischen Religionsverfassungsrechts beschäftigten sich etwa 30-40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen des „International Symposium on Religious Pluralism and European Integration: New Challenges“, welches am 28.09.2018 an der Universität Mailand-Bicocca stattfand. Im Rahmen der Tagung referierten unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter Joshua Moir und Julia Wagner zum Thema: „The idea of religious neutrality and the cooperation model compared in Germany, Austria and Italy“. Der Beitrag ist kürzlich in der "Stato, Chiese e pluralismo confessionale" (n. 3 del 2019) erschienen.
Legal Tech – Der Anwalt der Zukunft
Die voranschreitende Digitalisierung macht auch vor dem Bereich der Rechtsdienstleistungen nicht halt. Wie in vielen anderen Bereichen findet auch hier ein bedeutender Wandel statt. Dies war die These des Hamburger Rechtsanwalts Nico Kuhlmann, der am Dienstag den 15.01. über das Thema "eLawyer - Legal Tech als Realität und Zukunftsvision" im Rahmen der Trierer Gespräche zu Recht und Digitalisierung an der Uni Trier referierte. Den vollständigen Veranstaltungsbericht finden Sie hier.
Gastvortrag zum kolumbianischen Friedensprozess
Am kommenden Dienstag, 04.12.2018 um 18 Uhr c.t. referiert Prof. Rene Urueña, Associate Professor at the Universidad de Los Andes School of Law, Colombia auf Einladung von Prof. Dr. Manuel Fröhlich (FB III) und Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg (FB V) zum Thema: Will the center hold ?The Colombian Peace Process and International Law. Die Veranstaltung findet statt in HS 5, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Start der Vortragsreihe Trierer Gespräche im Wintersemester 2018/2019
Mit einer gelungenen Auftaktveranstaltung am Dienstag, 13.11.2018 ist die Vortragsreihe Trierer Gespräche zu Recht und Digitalisierung in das Wintersemester 2018/2019 gestartet.
Weiteres können Sie hier nachlesen.
Verfassungsgeschichtlicher Stadtrundgang am 5. Dezember 2018
Im Rahmen der Vorlesung Verfassungsgeschichte der Neuzeit wird Frau Prof. Antje von Ungern-Sternberg am 5. Dezember 2018 einen verfassungsgeschichtlichen Stadtrundgang durch Trier anbieten. Dazu treffen wir uns um 16 Uhr am Trierer Dom. Ziel sind ausgewählte Stationen mit verfassungsgeschichtlicher Bedeutung in der Trierer Innenstadt. Herzlich eingeladen sind insbesondere auch alle Interessierten (die Teilnahme an der Vorlesung ist keine Voraussetzung!).
Jugendweihe und religiös-weltanschauliche Neutralität
Die Jugendweihe und die damit verbundene Feierlichkeit sind in Westdeutschland weitgehend unbekannt. Als Initiationsritus erfreut sie sich in den sog. neuen Bundesländern und im Land Berlin jedoch anhaltender Beliebtheit. Anders als noch zu DDR-Zeiten, steht die Jugendweihe heute unter keiner staatlichen Kontrolle mehr. Trotz dieser fehlenden Kontrolle hat sich die Jugendweihe aufgrund des vielfach gewählten öffentlichen Ausrichtungsortes und der gern gesehenen Anwesenheit von Bürgermeistern oder Landräten eine gewisse staatliche Autorität erhalten. Ob und inwieweit diese Praxis rund um Jugendweihe-Feiern mit dem einschlägigen Grundsatz der religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates vereinbar ist, untersucht Joshua Moir, Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg, in einem Aufsatz, der in der aktuellen Ausgabe der LKV (2018, 437) erschienen ist.
Ringvorlesung: „Recht im Nationalsozialismus“
Im Wintersemester veranstaltet der Fachbereich Rechtswissenschaft eine Ringvorlesung
zum Thema "Recht im Nationalsozialismus".
Die Vorlesungen finden wöchentlich, jeweils Dienstag, 18 Uhr c.t., HS 10 (E-Gebäude) statt.
Frauenquote in den Parlamenten?
Am Mittwoch, 10.10.2018, um 18:00 Uhr hielt Antje von Ungern-Sternberg im Alten Rathaus in Mayen einen Vortrag zum Thema „Frauenquote in den Parlamenten? „Parité-Gesetze“ und ihre juristische Einordnung“. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Ab sofort: Neue französische Datenbank verfügbar!
Die Universität Trier bietet Studierenden und Wissenschaftlern - finanziert aus den Berufungsmitteln von Prof. Antje von Ungern-Sternberg - seit neustem die Möglichkeit, im Universitätsnetz auf die französische Datenbank Lextenso zuzugreifen. Über Lextenso werden 25 französische Rechtszeitschriften im Volltext angeboten. Für öffentlich-rechtlich Interessierte empfehlen sich insbesondere die "Revue du droit public" und "Les nouveaux Cahiers du Conseil constitutionnel".
Grundlagenseminar Digitalisierung im Wintersemester 2018/2019
Im kommenden Wintersemester 2018/ 2019 hält Frau Prof. Dr. von Ungern-Sternberg ein Grundlagenseminar zu den Herausforderungen, die sich aus dem rapiden Aufkommen der Digitalisierung speziell für das nationale öffentliche Recht sowie für das Europa- und Völkerrecht ergeben. Mehr Details zu möglichen Themen, Ablauf und Anmeldung finden Sie hier.
Summer School in German Law and German Legal Methods (6 - 17 August 2018)
In der Zeit vom 6. bis 17. August 2018 findet an der Universität Trier und dem Fachbereich V (Rechtswissenschaft) eine Summerschool zur Einführung ausländischer Studierender in das deutsche Rechtssystem statt. Frau Prof. Dr. von Ungern-Sternberg hält hierzu Vorlesungen im Öffentlichen Recht. Mehr dazu:
More information on the Summer School on German Law and German Legal Methods in Trier can be found at summerlawschool.uni-trier.de.
Beitrag auf dem Verfassungsblog
Am 10. Juli 2018 haben unsere wiss. Mitarbeiterin Julia Wagner und wiss. Mitarbeiter Ammar Bustami vom Lehrstuhl Proelß den Trierer Standortvorteil genutzt und sich die spannende mündliche Verhandlung in der Rechtssache Weiss angesehen. Über ihre Eindrücke berichten die beiden heute in einem Beitrag auf dem Verfassungsblog.
Infoveranstaltung zum Jessup Moot Court am 11. Juli 2018
Seit fast 60 Jahren treten Studierende der Rechtswissenschaften schon in der mittlerweile renommiertesten, größten und bekanntesten internationalen Gerichtssimulation der Welt – dem Philip C. Jessup Moot Court – gegeneinander an und verhandeln jedes Jahr aufs Neue einen spannenden völkerrechtlichen Fall. Auch von der Uni Trier haben sich immer wieder Teams der Herausforderung gestellt und einige Male auch beachtliche Ergebnisse erzielt. Diese schöne Tradition möchten wir fortführen und ausbauen und dafür beim Jessup Moot Court 2019 wieder ein Team ins Rennen schicken. Dafür suchen wir euch!
Warum ihr mitmachen solltet und wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr bei der Infoveranstaltung am Mittwoch, den 11. Juli um 15:00 Uhr in C 22! Bei Fragen wendet euch jederzeit an Felix Bode (s5febode@uni-trier.de) oder Julia Wagner (wagnerju@uni-trier.de).
"Menschliche Autonomie im Zeitalter der Digitalisierung"
Antrittsvorlesung Frau Prof. Dr. von Ungern-Sternberg
Am Freitag, 06.07.2018, hielt Frau Prof. Dr. von Ungern-Sternberg ihre Antrittsvorlesung
zum Thema "Menschliche Autonomie im Zeitalter der Digitalisierung"
(14 Uhr c.t., Hörsaal 4, C-Gebäude, Campus I).
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Beitrag auf dem JuWissBlog
Vom Ende der Freundlichkeit - Julia Wagner aus dem Lehrstuhlteam von Ungern-Sternberg nimmt das kürzlich ergangene Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Streikverbot für Beamte unter die Lupe.
Trierer Gespräche - Justitia ohne Augenbinde?
Unter dem Titel „Justitia ohne Augenbinde? – Staatliches Profiling und Menschenrechte“ warf Dr. Christian Djeffal, Forschungsprojektleiter beim Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft die Frage auf, ob und inwieweit der Staat in Kenntnis über das Profil des Menschen Entscheidungen treffen kann, darf und vielleicht sogar sollte. Einen Bericht zur Veranstaltung am 08.05.18 finden Sie hier.
Vorlesung zum Religionsverfassungsrecht im Sommersemester
Im Sommersemester 2018 bietet Antje von Ungern-Sternberg eine Vorlesung zu aktuellen Konflikten und Rechtsfragen zum Thema Religion an. Weitere Informationen finden Sie hier.
Exkursion zum EuGH am 27.2.2018
Am 27. Februar 2018 fand gemeinsam mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Alexander Proelß und dem Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) – Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter eine Exkursion zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg (Rechtssache C-68/17 („IR“)) statt.
Beitrag zur Tagung "Demokratie und Künstliche Intelligenz"
Am 01.03.2018 berichtete der Deutschlandfunk über die vom Lehrstuhl Prof. Dr. von Ungern-Sternberg mitorganisierte Tagung "Demokratie und Künstliche Intelligenz" vom 22. und 23.02.2018 an der Universität Trier.
Parlamentsrecht: Von Mehrheiten und Minderheiten
Wie die parlamentarische Mehrheit mit der Minderheit umgeht, ist eine zentrale Frage der Demokratie. Welche Regeln gelten etwa, wenn die parlamentarische Mehrheit im rheinland-pfälzischen Landtag die Ausschüsse besetzen – und sich die AfD benachteiligt sieht? Antje von Ungern-Sternberg und Julia Wagner besprechen eine kürzlich hierzu ergangene Entscheidung des rheinland-pfälzischen Verfassungsgerichtshofs. Der Beitrag erscheint auf dem neuen Internet-Blog "Zur Geschäftsordnung", der sich mit den Herausforderungen zunehmend fragmentarisierter Parlamente beschäftigt und von Antje von Ungern-Sternberg mitherausgegeben wird. Beitrag und Blog finden Sie hier.
Das Team des Lehrstuhls stellt ab sofort aktuelle öffentlich-rechtliche Entwicklungen zu Themen- und Problemfeldern rund um die Digitalisierung vor. Hierzu wird in der Regel eine kurze Erläuterung gegeben und auf die entsprechende Fundstelle in Literatur, Rechtsprechung o.ä. hingewiesen.
S. dazu linke Spalte "Aktuelles zur Digitalisierung".
Tagung: Demokratie und künstliche Intelligenz
Das aktuelle Tagungsprogramm mit allen Adressen finden Sie hier.
Artificial Agents and General Principles of Law
Artificial agents – ranging from autonomous cars and weapon systems to social bots, from profiling and tracking programmes to risk assessment software predicting criminal recidivism or voting behaviour – will increasingly shape our lives. How do these artificial agents challenge general principles of national and international law, such as responsibility, explainability, or autonomy? This is analysed by Antje von Ungern-Sternberg in an article for the German Yearbook of International Law (accessible here).
Tagung "Islam und Recht"
Am 2. März 2018 veranstalten die Gesellschaft für Rechtspolitik und das Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier, gemeinsam mit dem Deutschen Richterbund und dem Landtag Rheinland-Pfalz eine Tagung zu "Islam und Recht". Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Bei Interesse melden Sie sich gerne bitte bis spätestens 16. Februar hier am Lehrstuhl bei Frau Hermanns unter hermannsuni-trierde an.
Am 27. Februar 2018 bietet der Lehrstuhl gemeinsam mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Alexander Proelß und dem Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) – Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter eine Exkursion zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg (Rechtssache C-68/17 („IR“)) an. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Bei Interesse bitte bis spätestens Dienstag, 6. Februar 2018, verbindlich anmelden bei Ammar Bustami unter bustamiiaaeude.
Freedom of Religion in the Obama Era
Does religious freedom entail a right to be exempt from neutral, generally applicable laws? Recently, this questions was raised in the case Hobby Lobby before the U.S. Supreme Court – one of the most disputed legal cases of the Obama Era. The majority granted religious accommodation in favor of Christian employers, who had objected to the “Contraceptive Mandate”, i.e. the duty to provide health coverage, including contraceptive methods, for their employees. From a German and European perspective, this case illustrates that the conflict of religious beliefs and general laws can be solved and approached very differently, as Antje von Ungern-Sternberg argues in a contribution to a book on the Supreme Court in the Obama Era. The article can be accessed here.
Vortrag „Datenschutz – ein verkanntes Grundrecht und seine besten Feinde“
Welche Gegner hat das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung? Dieser Frage ging der Rechtswissenschaftler und baden-württembergische Datenschutzbeauftragte Dr. Stefan Brink am 5. Dezember 2017 an der Universität Trier vor einem rund 80-köpfigen Auditorium nach. Der Vortrag bildete zugleich den Auftakt der neuen Vortragsreihe „Trierer Gespräche zu Recht und Digitalisierung“. Näheres dazu finden Sie hier.
Neue Vortragsreihe Recht und Digitalisierung
Vor welche Herausforderungen stellt die Digitalisierung das Recht? Dieser Frage widmet sich eine von Prof. Dr. Benjamin Raue und Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg neu ins Leben gerufene Vortragsreihe. Den Auftakt bildet ein Vortrag des baden-württembergischen Datenschutzbeauftragten Dr. Stefan Brink zum Thema „Datenschutz – ein verkanntes Grundrecht und seine besten Feinde“ (weitere Informationen hier).
Tagung „Demokratie und künstliche Intelligenz“ an der Universität Trier
Künstliche Intelligenz – vom social bot bis zum Polizeiroboter – beeinflusst zunehmend nicht nur unseren Alltag, sondern auch die Prozesse demokratischer Meinungsbildung und Herrschaftsausübung. Was dies für die Demokratie bedeutet, untersucht eine Tagung, die Sebastian Unger und Antje von Ungern-Sternberg am 22. und 23. Februar 2018 an der Universität Trier veranstalten werden. Das vorläufige Tagungsprogramm finden sie hier.
Self-Driving Cars and Regulatory Challenges
How can self-driving cars follow traffic laws and what decisions should they take if they face tragic choices? This challenge – to be addressed by government – is outlined in a new article by Antje von Ungern-Sternberg, which will be published in the Research Handbook on the Law of Artificial Intelligence (available here).
Angebote für Studierende und Wissenschaftler
Die Universität Trier bietet Studierenden und Wissenschaftlern die Möglichkeit, im Universitätsnetz umfänglich auf elektronische Bücher und Zeitschriften zuzugreifen. Für die Arbeitsbereiche des Lehrstuhls stellen wir eine Linksammlung zur Verfügung, die Sie direkt zu den verfügbaren Zeitschriften und Büchern führt.
Muslim Headscarves and the European Court of Justice
Can Muslim headscarves be banned from a private workplace? The ECJ’s Grand Chamber said in principle, yes. Find a short comment on the two judgments Achbita and Bougnaoui here.
Beitrag zum Religious Profiling
Maßnahmen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zielen in besonderer Weise auf Muslime. Verstößt dies gegen internationales Antidiskriminierungsrecht? Dieser Frage widmet sich ein soeben veröffentlichter Aufsatz von Antje von Ungern-Sternberg.
Deutsch-italienische Konferenz zur Staatenimmunität
Vom 11.-13.05.2017 fand in der Villa Vigoni am Comer See eine Tagung statt, die den Konflikt zwischen völkerrechtlicher Staatenimmunität und italienischem Verfassungsrecht beleuchtete. Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg nahm als Berichterstatterin teil. Weitere Informationen finden Sie hier.
Institut für Rechtspolitik (IRP)
Institut für Recht und Digitalisierung Trier (IRDT)
Büro C204a
Tel.: 0651/201-2541
Montags: 08:30 Uhr - 11:30 Uhr,
Dienstags und Mittwochs: 13:30 Uhr - 15:30 Uhr
Kontakt per Mail: Mail
Professur für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Staatskirchenrecht und Völkerrecht

References: de lege ferenda
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 140
 Art. 137
 EuGH