Source: http://openjur.de/g/gkg/66.html
Timestamp: 2013-05-20 04:43:36+00:00

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§ 66 GKG - Erinnerung gegen den Kostenansatz, Beschwerde - openJur
§ 56 Zwangsversteigerung von Schiffen, Schiffsbauwerken, Luftfahrzeugen und grundstücksgleichen Rechten§ 57 Zwangsliquidation einer Bahneinheit§ 58 Insolvenzverfahren§ 59 Verteilungsverfahren nach der Schifffahrtsrechtlichen Verteilungsordnung§ 60 Gerichtliche Verfahren nach dem Strafvollzugsgesetz, auch in Verbindung mit § 92 des Jugendgerichtsgesetzes§ 61 Angabe des Werts§ 62 Wertfestsetzung für die Zuständigkeit des Prozessgerichts oder die Zulässigkeit des Rechtsmittels§ 63 Wertfestsetzung für die Gerichtsgebühren§ 64 Schätzung des Werts§ 65 Wertfestsetzung in gerichtlichen Verfahren nach dem Strafvollzugsgesetz, auch in Verbindung mit § 92 des Jugendgerichtsgesetzes§ 66 Erinnerung gegen den Kostenansatz, Beschwerde§ 67 Beschwerde gegen die Anordnung einer Vorauszahlung§ 68 Beschwerde gegen die Festsetzung des Streitwerts§ 69 Beschwerde gegen die Auferlegung einer Verzögerungsgebühr§ 69a Abhilfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör§ 70 Rechnungsgebühren§ 71 Übergangsvorschrift§ 72 Übergangsvorschrift aus Anlass des Inkrafttretens dieses Gesetzes§ 73 Übergangsvorschrift für die Erhebung von Haftkosten
Gerichtskostengesetz§ 66 GKG
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(1) Über Erinnerungen des Kostenschuldners und der Staatskasse gegen den Kostenansatz entscheidet das Gericht, bei dem die Kosten angesetzt sind. Sind die Kosten bei der Staatsanwaltschaft angesetzt, ist das Gericht des ersten Rechtszugs zuständig. War das Verfahren im ersten Rechtszug bei mehreren Gerichten anhängig, ist das Gericht, bei dem es zuletzt anhängig war, auch insoweit zuständig, als Kosten bei den anderen Gerichten angesetzt worden sind. Soweit sich die Erinnerung gegen den Ansatz der Auslagen des erstinstanzlichen Musterverfahrens nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz richtet, entscheidet hierüber das für die Durchführung des Musterverfahrens zuständige Oberlandesgericht.(2) Gegen die Entscheidung über die Erinnerung findet die Beschwerde statt, wenn der Wert des Beschwerdegegenstands 200 Euro übersteigt. Die Beschwerde ist auch zulässig, wenn sie das Gericht, das die angefochtene Entscheidung erlassen hat, wegen der grundsätzlichen Bedeutung der zur Entscheidung stehenden Frage in dem Beschluss zulässt.(3) Soweit das Gericht die Beschwerde für zulässig und begründet hält, hat es ihr abzuhelfen; im Übrigen ist die Beschwerde unverzüglich dem Beschwerdegericht vorzulegen. Beschwerdegericht ist das nächsthöhere Gericht. Eine Beschwerde an einen obersten Gerichtshof des Bundes findet nicht statt. Das Beschwerdegericht ist an die Zulassung der Beschwerde gebunden; die Nichtzulassung ist unanfechtbar.(4) Die weitere Beschwerde ist nur zulässig, wenn das Landgericht als Beschwerdegericht entschieden und sie wegen der grundsätzlichen Bedeutung der zur Entscheidung stehenden Frage in dem Beschluss zugelassen hat. Sie kann nur darauf gestützt werden, dass die Entscheidung auf einer Verletzung des Rechts beruht; die §§ 546 und 547 der Zivilprozessordnung gelten entsprechend. Über die weitere Beschwerde entscheidet das Oberlandesgericht. Absatz 3 Satz 1 und 4 gilt entsprechend.(5) Anträge und Erklärungen können ohne Mitwirkung eines Bevollmächtigten schriftlich eingereicht oder zu Protokoll der Geschäftsstelle abgegeben werden; § 129a der Zivilprozessordnung gilt entsprechend. Für die Bevollmächtigung gelten die Regelungen der für das zugrunde liegende Verfahren geltenden Verfahrensordnung entsprechend. Die Erinnerung ist bei dem Gericht einzulegen, das für die Entscheidung über die Erinnerung zuständig ist. Die Erinnerung kann auch bei der Staatsanwaltschaft eingelegt werden, wenn die Kosten bei dieser angesetzt worden sind. Die Beschwerde ist bei dem Gericht einzulegen, dessen Entscheidung angefochten wird.(6) Das Gericht entscheidet über die Erinnerung durch eines seiner Mitglieder als Einzelrichter; dies gilt auch für die Beschwerde, wenn die angefochtene Entscheidung von einem Einzelrichter oder einem Rechtspfleger erlassen wurde. Der Einzelrichter überträgt das Verfahren der Kammer oder dem Senat, wenn die Sache besondere Schwierigkeiten tatsächlicher oder rechtlicher Art aufweist oder die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat. Das Gericht entscheidet jedoch immer ohne Mitwirkung ehrenamtlicher Richter. Auf eine erfolgte oder unterlassene Übertragung kann ein Rechtsmittel nicht gestützt werden.(7) Erinnerung und Beschwerde haben keine aufschiebende Wirkung. Das Gericht oder das Beschwerdegericht kann auf Antrag oder von Amts wegen die aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise anordnen; ist nicht der Einzelrichter zur Entscheidung berufen, entscheidet der Vorsitzende des Gerichts.(8) Die Verfahren sind gebührenfrei. Kosten werden nicht erstattet.
Sortieren nach: BGH · Beschluss vom 25. Oktober 2011 · Az. X ZB 5/10 (Gebührenbeschwerde in Vergabesache)
Vergaberecht §§ 116, 128 GWBGesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen; §§ 68 Abs. 3, 66 Abs. 8 GKGGerichtskostengesetz
Saarländisches OLG · Beschluss vom 21. Januar 2010 · Az. 9 W 357/09-37
Beschluss vom 21. Januar 2010 · Az. 9 W 357/09-37
Kosten- und Gebührenrecht Prozessrecht Zivilprozessrecht §§ 66 Abs. 3, 66 Abs. 2 GKGGerichtskostengesetz
OLG Dresden · Beschluss vom 8. Oktober 2009 · Az. 3 W 1016/09
Beschluss vom 8. Oktober 2009 · Az. 3 W 1016/09
Kosten- und Gebührenrecht Prozessrecht § 66 Abs. 6 Satz 1 GKGGerichtskostengesetz; §§ 8 Abs. 2 Satz 1, 4 Abs. 7 Satz 1 JVEG<kein Titel bekannt>

References: § 56
 § 92
 § 92
 § 66
 § 129
 BGH 
 § 66