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Swisscanto (CH) Global Megatrends. Juni PDF
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1 Swisscanto (CH) Global Megatrends Juni 2015
2 Swisscanto (CH) Global Megatrends Umbrella-Fonds schweizerischen Rechts der Art "Übrige Fonds für traditionelle Anlagen" (der Umbrella-Fonds) zurzeit mit den Teilvermögen Swisscanto (CH) Equity Fund Global Health Care Swisscanto (CH) Equity Fund Global Financials Swisscanto (CH) Equity Fund Global Defensive Swisscanto (CH) Equity Fund Global Ressources Swisscanto (CH) Equity Fund Global Consumers Swisscanto (CH) Equity Fund Global Infrastructure Swisscanto (CH) Equity Fund Nachhaltigkeit Large Cap Prospekt mit integriertem Fondsvertrag Juni 2015 Der Swisscanto (CH) Global Megatrends wurde ehemals von der Balfidor Fondsleitung AG, Basel, (neu nach Fusion: Swisscanto Fondsleitung AG, Zürich) als Fondsleitung und der Zürcher Kantonalbank, Zürich, als Depotbank aufgelegt.
3 Teil I - Prospekt Dieser Prospekt mit integriertem Fondsvertrag, die wesentlichen Informationen für die Anlegerinnen und Anleger und der letzte Jahres- bzw. Halbjahresbericht (falls nach dem letzten Jahresbericht veröffentlicht) sind Grundlage für alle Zeichnungen von Anteilen der Teilvermögen. Gültigkeit haben nur Informationen, die im Prospekt, in den wesentlichen Informationen für die Anlegerinnen und Anleger oder im Fondsvertrag enthalten sind. Der Vertrieb erfolgt über die Zürcher Kantonalbank bzw. über weitere durch diese eingesetzten Vertriebsträger. Der Umbrella-Fonds bzw. die Teilvermögen sind in der Schweiz durch die Aufsichtsbehörde, die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA, genehmigt worden und können in der Schweiz im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen ohne Einschränkungen vertrieben werden. Vertriebsbewilligungen in anderen Staaten bestehen zurzeit keine und werden auch nicht angestrebt. Der Verteilung dieses Prospekts und dem Angebot und Verkauf von Anteilen der Teilvermögen des Umbrella-Fonds können in einzelnen Rechtsordnungen Schranken gesetzt sein. Jede Person, die in den Besitz dieses Prospektes mit integriertem Fondsvertrag und/oder eines Zeichnungsscheins eines Teilvermögens des Umbrella-Fonds gelangt, hat sich selbst über die massgeblichen Gesetzesbestimmungen (einschliesslich der Steuergesetzgebung) der betroffenen Rechtsordnungen zu informieren, namentlich über diejenigen ihres jeweiligen Wohnsitz- und Heimatstaates. Die Fondsleitung, die Depotbank sowie die weiteren durch diese eingesetzten Vertriebsträger können Zeichnungen zurückweisen, insbesondere wenn sie der Auffassung sind, dass diese von Personen stammen, die mit der Abgabe der Zeichnung die Gesetze einer auf sie anwendbaren Rechtsordnung verletzen
4 1. Informationen über den Umbrella-Fonds bzw. die Teilvermögen 1.1 Allgemeine Angaben zum Umbrella-Fonds bzw. zu den Teilvermögen Der Swisscanto (CH) Global Megatrends ist ein vertraglicher Umbrella-Fonds schweizerischen Rechts mit mehreren Teilvermögen (Umbrella-Struktur) der Art "Übrige Fonds für traditionelle Anlagen" gemäss Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen vom 23. Juni 2006 (KAG), welcher in die folgenden Teilvermögen unterteilt ist: - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Health Care - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Financials - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Defensive - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Ressources - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Consumers - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Infrastructure - Swisscanto (CH) Equity Fund Nachhaltigkeit Large Cap Der Fondsvertrag wurde der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA unterbreitet und von dieser erstmals am 16. September 2004 genehmigt. Der Umbrella-Fonds basiert auf einem Kollektivanlagevertrag (Fondsvertrag), in dem sich die Fondsleitung verpflichtet, den Anleger nach Massgabe der von ihm erworbenen Anteile am entsprechenden Teilvermögen zu beteiligen und dieses gemäss den Bestimmungen von Gesetz und Fondsvertrag selbständig und im eigenen Namen zu verwalten. Die Depotbank nimmt nach Massgabe der ihr durch Gesetz und Fondsvertrag übertragenen Aufgaben am Fondsvertrag teil. Der Anleger ist nur am Vermögen und am Ertrag desjenigen Teilvermögens berechtigt, an dem er beteiligt ist. Für die auf ein einzelnes Teilvermögen entfallenden Verbindlichkeiten haftet nur das betreffende Teilvermögen. Gemäss Fondsvertrag steht der Fondsleitung das Recht zu, mit Zustimmung der Depotbank und Genehmigung der Aufsichtsbehörde für jedes Teilvermögen jederzeit verschiedene Anteilsklassen zu schaffen, aufzuheben oder zu vereinigen. Es bestehen zurzeit folgende Anteilsklassen: - die AA Klasse: Anteile der AA Klasse sind ausschüttende Anteile, denen eine Verwaltungskommission gemäss 19 Ziff. 1 des Fondsvertrags belastet wird. Sie stehen dem gesamten Anlegerpublikum offen; - die CA Klasse: Anteile der CA Klasse sind ausschüttende Anteile, denen eine Verwaltungskommission gemäss 19 Ziff. 1 des Fondsvertrags belastet wird. Sie stehen Anlegern offen, welche mit der Zürcher Kantonalbank einen schriftlichen Anlageberatungsvertrag i.s.v. Art. 3 Abs. 2 lit. a KAG i.v.m. Art. 3 Abs. 3 KKV abgeschlossen haben. Anteile der CA Klasse stehen zudem Anlegern von beaufsichtigten Finanzintermediären sowie unabhängigen Vermögensverwaltern i.s.v. Art. 3 Abs. 2 lit. c KAG offen, sofern I. zwischen dem Anleger und dem Finanzintermediär ein schriftlicher Anlageberatungsvertrag i.s.v. Art. 3 Abs. 2 lit. a KAG i.v.m. Art. 3 Abs. 3 KKV besteht, und sofern II. im Anlageberatungsvertrag qualifizierte Kriterien definiert werden, welche vom Finanzintermediär erfüllt werden müssen, und das Beratungsmandat z.b. auf der Basis eines speziell zugeschnittenen Anlageuniversums erfolgt und weitere spezifische Dienstleistungen - 4 -
5 beinhaltet, welche über ein Standard-Beratungsmandat mit blosser Beantwortung von Fragen hinausgehen; und sofern III. die Anlegerkreiskontrolle gewährleistet ist. - die D Klasse: Anteile der D Klasse sind thesaurierende Anteile, denen eine Verwaltungskommission gemäss 19 Ziff. 1 des Fondsvertrags belastet wird. Anteile der D Klasse stehen ausschliesslich qualifizierten Anlegern i.s.v. Art. 10 Abs. 3 KAG inklusive Anlagestiftungen offen. Dies sind institutionelle Kunden der Zürcher Kantonalbank. Als institutionelle Kunden in diesem Sinne gelten qualifizierte Anleger gemäss Art. 10 Abs. 3 KAG inklusive Anlagestiftungen. Anteile der D Klasse stehen zudem Anlegern von beaufsichtigten Finanzintermediären sowie unabhängigen Vermögensverwaltern i.s.v. Art. 3 Abs. 2 lit. c KAG offen, sofern I. es sich beim Anleger entweder um einen institutionellen Kunden i.s.v. Art. 10 Abs. 3 KAG inklusive Anlagestiftungen handelt oder sofern zwischen dem Anleger und dem Finanzintermediär ein schriftlicher Vermögensverwaltungsvertrag i.s.v. Art. 10 Abs. 3ter KAG besteht; und sofern II. die Anlegerkreiskontrolle gewährleistet ist. - die G Klasse: Anteile der G Klasse sind thesaurierende Anteile, denen eine Verwaltungskommission gemäss 19 Ziff. 1 des Fondsvertrags belastet wird. Anteile der G Klasse dürfen ausschliesslich qualifizierten Anlegern i.s.v. Art. 10 Abs. 3 (inklusive Anlagestiftungen) und Abs. 3ter KAG angeboten werden. Als Anleger sind einerseits institutionelle Kunden der Zürcher Kantonalbank zugelassen, die mit der Zürcher Kantonalbank einen schriftlichen und auf Dauer angelegten Investment Vertrag abgeschlossen haben. Als institutionelle Kunden in diesem Sinne gelten qualifizierte Anleger gemäss Art. 10 Abs. 3 KAG inklusive Anlagestiftungen. Andererseits dürfen Anteile der G Klasse gemäss Art. 10 Abs. 3ter KAG auch Anlegern angeboten werden, welche mit der Zürcher Kantonalbank einen schriftlichen Vermögensverwaltungsvertrag abgeschlossen haben ohne schriftlich erklärt zu haben, nicht als qualifizierte Anleger gelten zu wollen (Opting out). Anteile der G Klasse stehen zudem qualifizierten Anlegern gemäss Art. 10 Abs. 3 (inklusive Anlagestiftungen) und Abs. 3ter KAG von beaufsichtigten Finanzintermediären sowie unabhängigen Vermögensverwaltern i.s.v. Art. 3 Abs. 2 lit. c KAG, welche mit der Zürcher Kantonalbank einen schriftlichen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben, offen. Dieser Kooperationsvertrag I. sieht vor, dass es sich beim Kunden entweder um einen institutionellen Kunden i.s.v. Art. 10 Abs. 3 KAG inklusive Anlagestiftungen handelt oder dass zwischen dem Anleger und dem Finanzintermediär ein schriftlicher Vermögensverwaltungsvertrag i.s.v. Art. 10 Abs. 3ter KAG besteht, II. sieht vor, dass der Finanzintermediär die qualitativen und quantitativen Anforderungen erfüllt, III. gewährleistet die Anlegerkreiskontrolle. - die N Klasse: Anteile der N Klasse sind thesaurierende Anteile, denen keine Verwaltungskommission belastet wird. Sie stehen nur qualifizierten Anlegern inklusive Anlagestiftungen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) sowie der Verordnung über die kollektiven Kapitalanlagen (KKV) offen, die (i) einen individuellen Vermögensverwaltungsvertrag oder eine individuelle Investitionsvereinbarung mit der Zürcher Kantonalbank, Zürich, abgeschlossen haben oder die (ii) über einen Finanzintermediär investieren, der mit der Zürcher Kantonalbank, Zürich, einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat. Der Kooperationsvertrag sieht dabei vor, dass zwischen dem Anleger und dem Finanzintermediär ein Vermögensverwaltungsvertrag oder eine Investitionsvereinbarung bestehen muss. Im individuellen Vermögensverwaltungsvertrag oder der individuellen Investitionsvereinbarung wird dem Kunden jeweils offen gelegt, dass seine Gelder in die Anteile dieser Klasse investiert werden können. Die Fondsleitung wird für ihre Tätigkeit (Leitung) durch die Zürcher Kanto
6 nalbank bzw. den Kooperationspartner (direkt oder via Zürcher Kantonalbank) aus den an diese durch die Anleger bezahlten Gebühren entschädigt. Die Referenzwährung der Klassen AA, CA, D, G und N entspricht der Rechnungseinheit des jeweiligen Teilvermögens. Die Anteilsklassen stellen keine segmentierten Vermögen dar. Entsprechend kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine Anteilsklasse für Verbindlichkeiten einer anderen Anteilsklasse haftet, auch wenn Kosten grundsätzlich nur derjenigen Anteilsklasse belastet werden, der eine bestimmte Leistung zukommt. 1.2 Anlageziel und Anlagepolitik, Anlagebeschränkungen sowie Derivateinsatz der Teilvermögen Detaillierte Angaben zur Anlagepolitik und deren Beschränkungen, der zulässigen Anlagetechniken und -instrumente (insbesondere derivative Finanzinstrumente sowie deren Umfang) sind aus dem Fondsvertrag (vgl. Teil II, 7-15) und dem für das entsprechende Teilvermögen erstellten Besonderen Teil des Fondsvertrages ersichtlich Anlageziel und Anlagepolitik der Teilvermögen a) Anlageziel des Teilvermögens Swisscanto (CH) Equity Fund Global Health Care Das Anlageziel des Teilvermögens besteht darin, einen langfristigen Wertzuwachs hauptsächlich durch weltweite Anlagen in Aktien von Unternehmen, die im Gesundheitsbereich tätig sind, zu erzielen. Darunter fallen Unternehmen in Bereichen wie Generika, Medtech, Biotech, Pharma und Gesundheitsdienstleistungen, die in der Entwicklung, der Herstellung oder dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen tätig sind. Die Unternehmen, in die investiert wird, können ihren Sitz in jedem Land haben und das Teilvermögen kann in beträchtlichem Umfang in asiatische Märkte und Emerging Markets investieren. Das Teilvermögen konzentriert sich auf auserwählte Unternehmen und kann Anlagen mit geringer Marktkapitalisierung enthalten. Mindestens zwei Drittel des Vermögens des Teilvermögens werden direkt und indirekt in Beteiligungspapiere von Unternehmen investiert, die im Gesundheitsbereich, wie oben beschrieben, tätig sind (inklusive bis 15% Private Equity). Daneben kann direkt und indirekt in Beteiligungspapiere ausserhalb des Gesundheitsbereichs, in Forderungspapiere und Geldmarktpapiere sowie Devisenanlagen investiert werden. Das Teilvermögen investiert mindestens 51% seines Vermögens in Zielfonds. Das Teilvermögen hat keinen Referenzindex. Die wesentlichen Risiken des Teilvermögens bestehen im Markt- und Emittentenrisiko und bei Anlagen, die nicht auf die Rechnungseinheit lauten aus Veränderung der Devisenkurse. Der Wert der Anlagen des Teilvermögens richtet sich nach dem jeweiligen Marktwert der Anlagen. Je nach generellem Börsentrend und Entwicklung der im Fondsportefeuille gehaltenen Titel kann der Inventarwert erheblich schwanken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Wert über eine längere Zeitperiode hinweg fällt. Es besteht keine Gewähr, dass der Anleger eine bestimmte Rendite erzielt und die Anteile zu einem bestimmten Preis an die Fondsleitung zurückgeben kann o- der dass das Anlageziel erreicht wird
7 Spezifische Risiken sind in Ziff. 1.4 erwähnt. b) Anlageziel des Teilvermögens Swisscanto (CH) Equity Fund Global Financials Das Anlageziel des Teilvermögens besteht darin, einen langfristigen Wertzuwachs, hauptsächlich durch weltweite Anlagen in Aktien von Unternehmen, die im Finanzsektor (Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistungen etc.) tätig sind, zu erzielen. Der Finanzsektor umfasst namentlich Unternehmen, die überwiegend im Bankgeschäft, im Leasing, der Versicherung, dem Brokergeschäft, der Vermögensverwaltung sowie der Vermögensberatung, dem Bau-, Hypothekarsparund Immobiliengeschäft und der finanzbezogenen Informationstechnologie tätig sind. Zudem zählen auch Unternehmen dazu, deren Haupttätigkeit darin besteht, Dienstleistungen an solche Unternehmen zu erbringen, Beteiligungen an solchen Unternehmen zu halten oder solche Unternehmen zu finanzieren. Die Unternehmen, in die investiert wird, können ihren Sitz in jedem Land haben und das Teilvermögen kann in beträchtlichem Umfang in asiatische Märkte und Emerging Markets investieren. Das Teilvermögen konzentriert sich auf auserwählte Unternehmen und kann Anlagen mit geringer Marktkapitalisierung enthalten. Mindestens zwei Drittel des Vermögens des Teilvermögens werden direkt und indirekt in Beteiligungspapiere von Unternehmen investiert, die im Finanzbereich, wie oben beschrieben, tätig sind. Daneben kann direkt und indirekt in Beteiligungspapiere ausserhalb des Finanzbereichs, in Forderungspapiere und Geldmarktpapiere, Devisen, Commodities Derivate, Edelmetalle und indirekte Anlagen in Rohstoffe sowie indirekt in Immobilien investiert werden. Der Referenzindex des Teilvermögens ist der MSCI ACWI Financials Net Return in CHF. Die wesentlichen Risiken des Teilvermögens bestehen im Markt- und Emittentenrisiko und bei Anlagen, die nicht auf die Rechnungseinheit lauten aus Veränderung der Devisenkurse. Der Wert der Anlagen des Teilvermögens richtet sich nach dem jeweiligen Marktwert der Anlagen. Je nach generellem Börsentrend und Entwicklung der im Fondsportefeuille gehaltenen Titel kann der Inventarwert erheblich schwanken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Wert über eine längere Zeitperiode hinweg fällt. Es besteht keine Gewähr, dass der Anleger eine bestimmte Rendite erzielt und die Anteile zu einem bestimmten Preis an die Fondsleitung zurückgeben kann o- der dass das Anlageziel erreicht wird. Spezifische Risiken sind in Ziff. 1.4 erwähnt. c) Anlageziel des Teilvermögens Swisscanto (CH) Equity Fund Global Defensive Das Anlageziel dieses Teilvermögens besteht darin, einen langfristigen Wertzuwachs und einen stetigen Ertrag hauptsächlich durch Anlagen in globale Unternehmen sowie, je nach Beurteilung der Marktlage, in eine Vielzahl anderer Anlageklassen zu erzielen. Als globale Unternehmen gelten Unternehmen, die in einem repräsentativen Aktienindex enthalten sind, wie zum Beispiel Unternehmen aus dem MSCI World, dem S&P Global 100, dem S&P 500, dem Euro Stoxx 50 sowie aus dem SMI und SPI. Durch sein ausgeprägtes Risikomanagement strebt das Teilvermögen im Vergleich zum MSCI World Index ein um ein Drittel reduziertes Marktrisiko in der Hausse Phase und in der Baisse Phase ein um zwei Drittel reduziertes Marktrisiko an
8 Das Vermögen des Teilvermögens (ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel nach 9) wird zu mindestens zwei Drittel in direkte und indirekte Anlagen in Beteiligungswertpapiere und - wertrechte im Sinne von globalen Unternehmen angelegt. Daneben kann direkt und indirekt in Beteiligungspapiere investiert werden, die nicht als globale Unternehmen gelten, sowie Forderungspapiere und Geldmarktpapiere, Devisen, Commodities Derivate, Edelmetalle und indirekte Anlagen in Rohstoffe sowie indirekte Immobilienanlagen. Das Teilvermögen hat keinen Referenzindex. Die wesentlichen Risiken des Teilvermögens bestehen im Markt- und Emittentenrisiko und bei Anlagen, die nicht auf die Rechnungseinheit lauten aus Veränderung der Devisenkurse. Der Wert der Anlagen des Teilvermögens richtet sich nach dem jeweiligen Marktwert der Anlagen. Je nach generellem Börsentrend und Entwicklung der im Fondsportefeuille gehaltenen Titel kann der Inventarwert erheblich schwanken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Wert über eine längere Zeitperiode hinweg fällt. Es besteht keine Gewähr, dass der Anleger eine bestimmte Rendite erzielt und die Anteile zu einem bestimmten Preis an die Fondsleitung zurückgeben kann o- der dass das Anlageziel erreicht wird. Spezifische Risiken sind in Ziff. 1.4 erwähnt. d) Anlageziel des Teilvermögens Swisscanto (CH) Equity Fund Global Ressources Das Anlageziel des Teilvermögens besteht darin, einen langfristigen Wertzuwachs, hauptsächlich durch Anlagen in Aktien von Unternehmen, die im Bereich der Ressourcen (z.b. Roh- und Grundstoffe, Energie, Rohmaterialien, Industrie-Konglomerate, chemische Titel und Versorger) tätig sind, zu erzielen. Diese Bezeichnung beinhaltet Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette. Die Unternehmen, in die investiert wird, können ihren Sitz in jedem Land haben und das Teilvermögen kann in beträchtlichem Umfang in asiatische Märkte und Emerging Markets investieren. Das Teilvermögen konzentriert sich auf auserwählte Unternehmen und kann Anlagen mit geringer Marktkapitalisierung enthalten. Mindestens zwei Drittel des Vermögens des Teilvermögens werden direkt und indirekt in Beteiligungspapiere von Unternehmen investiert, die im Bereich der Ressourcen, wie oben beschrieben, tätig sind. Daneben kann direkt und indirekt in Beteiligungspapiere ausserhalb des Bereichs Ressourcen, Forderungspapiere und Geldmarktpapiere, Devisen, Commodities Derivate, Edelmetalle und indirekte Anlagen in Rohstoffe, sowie indirekt in Immobilien investiert werden. Das Teilvermögen hat keinen Referenzindex. Die wesentlichen Risiken des Teilvermögens bestehen im Markt- und Emittentenrisiko und bei Anlagen, die nicht auf die Rechnungseinheit lauten aus Veränderung der Devisenkurse. Der Wert der Anlagen des Teilvermögens richtet sich nach dem jeweiligen Marktwert der Anlagen. Je nach generellem Börsentrend und Entwicklung der im Fondsportefeuille gehaltenen Titel kann der Inventarwert erheblich schwanken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Wert über eine längere Zeitperiode hinweg fällt. Es besteht keine Gewähr, dass der Anleger eine bestimmte Rendite erzielt und die Anteile zu einem bestimmten Preis an die Fondsleitung zurückgeben kann o- der dass das Anlageziel erreicht wird. Spezifische Risiken sind in Ziff. 1.4 erwähnt
9 e) Anlageziel des Teilvermögens Swisscanto (CH) Equity Fund Global Consumers Das Anlageziel des Teilvermögens besteht darin, einen langfristigen Wertzuwachs, hauptsächlich durch weltweite Anlagen in Aktien von Unternehmen, die in der Herstellung oder dem Vertrieb von Konsumgütern und Dienstleistungen an Konsumenten tätig sind, zu erzielen. Diese können einschliessen, sind aber nicht beschränkt auf Unternehmen, die Waren und Dienstleistungen für verbrauchsorientierte Aktivitäten wie z.b. Luxus, Freizeit, Lifestyle, Automobil, Kleidung und Medien anbieten, sowie auf Unternehmen, die Nahrungsmittel, Getränke, Produkte der Körperpflege und weitere Verbrauchsgüter produzieren oder Zulieferer für diese Unternehmen sind. Die Fondsleitung bietet indes nicht Gewähr dafür, dass dieses Anlageziel auch erreicht wird. Die Unternehmen, in die investiert wird, können ihren Sitz in jedem Land haben und das Teilvermögen kann in beträchtlichem Umfang in asiatische Märkte und Emerging Markets investieren. Das Teilvermögen konzentriert sich auf auserwählte Unternehmen und kann Anlagen mit geringer Marktkapitalisierung enthalten. Mindestens zwei Drittel des Vermögens des Teilvermögens werden direkt und indirekt in Beteiligungspapiere von Unternehmen investiert, die zum Konsumbereich, wie oben beschrieben, zählen. Daneben kann direkt und indirekt in Beteiligungspapiere ausserhalb des Konsumbereichs, Forderungspapiere und Geldmarktpapiere, Devisen, Commodities Derivate, Edelmetalle und indirekte Anlagen in Rohstoffe, sowie indirekte Immobilienanlagen investiert werden. Das Teilvermögen hat keinen Referenzindex. Die wesentlichen Risiken des Teilvermögens bestehen im Markt- und Emittentenrisiko und bei Anlagen, die nicht auf die Rechnungseinheit lauten aus Veränderung der Devisenkurse. Der Wert der Anlagen des Teilvermögens richtet sich nach dem jeweiligen Marktwert der Anlagen. Je nach generellem Börsentrend und Entwicklung der im Fondsportefeuille gehaltenen Titel kann der Inventarwert erheblich schwanken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Wert über eine längere Zeitperiode hinweg fällt. Es besteht keine Gewähr, dass der Anleger eine bestimmte Rendite erzielt und die Anteile zu einem bestimmten Preis an die Fondsleitung zurückgeben kann o- der dass das Anlageziel erreicht wird. Spezifische Risiken sind in Ziff. 1.4 erwähnt. f) Anlageziel des Teilvermögens Swisscanto (CH) Equity Fund Global Infrastructure Das Anlageziel des Teilvermögens besteht darin, einen langfristigen Wertzuwachs hauptsächlich durch weltweite Anlagen in Aktien von Unternehmen, die im Infrastrukturbereich tätig sind, zu erzielen. Diese Bezeichnung beinhaltet Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette. Einerseits umfasst dies Unternehmen, welche die Infrastrukturanlagen unterhalten und betreiben, andererseits Gesellschaften, welche die Anlagen konzipieren und erstellen. Im Weiteren beteiligt sich das Teilvermögen auch an Unternehmen, die Komponenten und Technologien zu Infrastrukturprojekten anbieten. Der Grossteil der gehaltenen Unternehmen kann den Sektoren Industrie, Technologie, Versorger und Telekommunikation zugeordnet werden. Die Unternehmen, in die investiert wird, können ihren Sitz in jedem Land haben und das Teilvermögen kann in beträchtlichem Umfang in asiatische Märkte und Emerging Markets investieren. Das Teilvermögen konzentriert sich auf auserwählte Unternehmen und kann Anlagen mit geringer Marktkapitalisierung enthalten
10 Mindestens zwei Drittel des Vermögens des Teilvermögens werden direkt und indirekt in Beteiligungspapiere von Unternehmen investiert, die im Infrastrukturbereich, wie oben beschrieben, tätig sind. Daneben kann direkt und indirekt in Beteiligungspapiere ausserhalb des Infrastrukturbereichs, Forderungspapiere und Geldmarktpapiere, Devisen, Commodities Derivate, Edelmetalle und indirekte Anlagen in Rohstoffe sowie indirekte Immobilienanlagen investiert werden. Das Teilvermögen hat keinen Referenzindex. Die wesentlichen Risiken des Teilvermögens bestehen im Markt- und Emittentenrisiko und bei Anlagen, die nicht auf die Rechnungseinheit lauten aus Veränderung der Devisenkurse. Der Wert der Anlagen des Teilvermögens richtet sich nach dem jeweiligen Marktwert der Anlagen. Je nach generellem Börsentrend und Entwicklung der im Fondsportefeuille gehaltenen Titel kann der Inventarwert erheblich schwanken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Wert über eine längere Zeitperiode hinweg fällt. Es besteht keine Gewähr, dass der Anleger eine bestimmte Rendite erzielt und die Anteile zu einem bestimmten Preis an die Fondsleitung zurückgeben kann o- der dass das Anlageziel erreicht wird. Spezifische Risiken sind in Ziff. 1.4 erwähnt. g) Anlageziel des Teilvermögens Swisscanto (CH) Equity Fund Nachhaltigkeit Large Cap Das Anlageziel des Teilvermögens besteht darin, unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten einen langfristigen Wertzuwachs durch weltweite Anlagen in Aktien von Unternehmen zu erzielen. Ohne die Tragweite des Begriffs der Nachhaltigkeit einzuschränken, werden Unternehmen unter in Bezug auf Umweltaspekte (u.a. Ressourceneffizienz, Umweltmanagement, Berichterstattung), Sozialaspekte (u.a. Reputationsrisiko, Arbeitsbedingungen, Mitarbeitervielfalt, spezifische Anspruchsgruppeninteressen) sowie Aspekte der guten Unternehmensführung (Unabhängigkeit, Kontrollsysteme, Aktionärsrechte, Entlohnung) beurteilt. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von Unternehmen können namentlich Informationen spezialisierter Organisation beigezogen werden. Mindestens zwei Drittel des Vermögens des Teilvermögens werden in direkte und indirekte Anlagen in Beteiligungswertpapieren und wertrechten im Sinne von Emittenten mit hoher Marktkapitalisierung und nachhaltiger Geschäftstätigkeit angelegt. Daneben kann direkt und indirekt in Beteiligungspapiere investiert werden, die von Unternehmen emittiert werden, die nicht die Voraussetzungen von nachhaltiger Geschäftstätigkeit und hoher Marktkapitalisierung erfüllen, in Forderungspapiere und Geldmarktpapiere, Devisen, Commodities Derivate, Edelmetalle und indirekte Anlagen in Rohstoffe, indirekte Immobilienanlagen sowie bis zu 15% in Private Equity Anlagen. Der Begriff Large Caps bezeichnet Gesellschaften mit einer hohen Marktkapitalisierung in Bezug auf den entsprechenden Kapitalmarkt. Als Large Cap gelten Gesellschaften, die in einem relevanten Index für grosse Unternehmen enthalten sind (MSCI World all Countries, Dow Jones, S&P 500, Euro Stoxx 50, DAX, SMI, CAC 40, FTSE 100, MIBTel, AEX General, Nikkei 225, Hang Seng Index, Shanghai Composite etc.). Das Teilvermögen hat keinen Referenzindex. Die wesentlichen Risiken des Teilvermögens bestehen im Markt- und Emittentenrisiko und bei Anlagen, die nicht auf die Rechnungseinheit lauten aus Veränderung der Devisenkurse. Der Wert der Anlagen des Teilvermögens richtet sich nach dem jeweiligen Marktwert der Anlagen. Je
11 nach generellem Börsentrend und Entwicklung der im Fondsportefeuille gehaltenen Titel kann der Inventarwert erheblich schwanken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Wert über eine längere Zeitperiode hinweg fällt. Es besteht keine Gewähr, dass der Anleger eine bestimmte Rendite erzielt und die Anteile zu einem bestimmten Preis an die Fondsleitung zurückgeben kann o- der dass das Anlageziel erreicht wird. Spezifische Risiken sind in Ziff. 1.4 erwähnt Anlagebeschränkungen der Teilvermögen Die Fondsleitung darf einschliesslich der Derivate je höchstens 20% des Vermögens der Teilvermögen in Effekten und Geldmarktinstrumenten desselben Emittenten anlegen. Diese Limite erhöht sich für OECD-Staaten, Afrikanische Entwicklungsbank, Asiatische Entwicklungsbank, EIB, Eurofima, Europäische Bank für Wiederaufbau, Europarat, International Finance Corporation, Nordic Investment Bank, Weltbank und der Kanton Zürich auf 35%. Die Fondsleitung kann je bis zu 35% des Vermögens der Teilvermögen in Effekten oder Geldmarktinstrumenten desselben Emittenten anlegen, wenn diese von einem Staat oder einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft aus der OECD oder von internationalen Organisationen öffentlichrechtlichen Charakters, denen die Schweiz oder ein Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören, begeben oder garantiert werden. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat der Fondsleitung die Bewilligung erteilt, für die Teilvermögen bis zu 100% ihres Vermögens in Effekten oder Geldmarktinstrumenten desselben Emittenten anzulegen, wenn diese von einem Staat oder einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft aus der OECD oder von internationalen Organisationen öffentlich-rechtlichen Charakters, denen die Schweiz oder ein Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören, begeben oder garantiert werden. Als Emittenten bzw. Garanten sind neben den OECD-Staaten zugelassen: Europäische Union (EU), Europarat, Eurofinanz, Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Weltbank), Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, Europäische Investitionsbank, Interamerikanische Entwicklungsbank, Nordic Entwicklungsbank, Asiatische Entwicklungsbank, Afrikanische Entwicklungsbank, European Company for the Financing of Railroad Rolling Stock (Eurofima), Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), International Finance Corporation (IFC), European Stability Mechanism (ESM) und European Financial Stability Facility (EFSF) Derivateinsatz der Teilvermögen Die Fondsleitung setzt Derivate im Hinblick auf eine effiziente Verwaltung der Vermögen der Teilvermögen ein. Der Derivateinsatz darf jedoch auch unter ausserordentlichen Marktverhältnissen nicht zu einer Abweichung von den Anlagezielen beziehungsweise zu einer Veränderung des Anlagecharakters der Teilvermögen führen. Aufgrund des vorgesehenen Einsatzes der Derivate qualifizieren die Teilvermögen als einfache Anlagefonds. Bei der Risikomessung gelangt der Commitment-Ansatz II zur Anwendung (erweitertes Verfahren). Die Derivate bilden Teil der Anlagestrategie und werden nicht nur zur Absicherung von Anlagepositionen eingesetzt. Es dürfen sowohl Derivat-Grundformen wie auch exotische Derivate eingesetzt werden, wie sie im Fondsvertrag näher beschrieben sind (vgl. 12), sofern deren Basiswerte gemäss Anlagepolitik als Anlage zulässig sind. Die Derivate können an einer Börse oder an einem anderen geregelten, dem
12 Publikum offen stehenden Markt gehandelt oder OTC (Over-the-Counter) abgeschlossen sein. Derivate unterliegen neben dem Markt- auch dem Gegenparteirisiko, d.h. dem Risiko, dass die Vertragspartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommen kann und dadurch einen finanziellen Schaden verursacht. Neben Credit Default Swaps (CDS) dürfen auch alle anderen Arten von Kreditderivaten (z.b. Total Return Swaps [TRS], Credit Spread Options [CSO], Credit Linked Notes [CLN]) erworben werden, mit welchen Kreditrisiken auf Drittparteien, sog. Risikokäufer, übertragen werden. Die Risikokäufer werden dafür mit einer Prämie entschädigt. Die Höhe dieser Prämie hängt u.a. von der Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts und der maximalen Höhe des Schadens ab; beide Faktoren sind in der Regel schwer zu bewerten, was das mit Kreditderivaten verbundene Risiko erhöht. Die Teilvermögen können sowohl als Risikoverkäufer wie auch als Risikokäufer auftreten. Der Einsatz von Derivaten darf eine Hebelwirkung (sog. Leverage) auf das Vermögen eines Teilvermögens ausüben beziehungsweise einem Leerverkauf entsprechen. Dabei darf das Gesamtengagement eines Teilvermögens in Derivaten bis zu 100% seines Nettovermögens und mithin das Gesamtengagement bis zu 200% seines Nettovermögens betragen Vor- und Nachteile einer Fund of Funds Struktur Gewisse Teilvermögen investieren wie ein Fund of Funds in Anteile anderer kollektiver Kapitalanlagen (Zielfonds). Wesentliche Vor- und Nachteile einer Anlage in Zielfonds gegenüber Direktanlagen sind: Vorteile: - tendenziell breite Risikostreuung; - geringe Volatilität; - umfassendes Selektionsverfahren des Anlageverwalters nach qualitativen und quantitativen Kriterien; - laufende Kontrolle und Überwachung der verschiedenen Zielfonds; - Kollektivanlageinstrumente ermöglichen es auch Anlegern, welche aufgrund allfälliger hoher Mindesteinlagen keinen direkten Zugang zu Zielfonds haben oder ihre Engagements aus anderen Gründen limitieren wollen, zu investieren. Nachteile: - mögliche Beeinträchtigung der Performance durch die breite Risikostreuung; - den Zielfonds werden Kosten belastet, welche zusätzlich zu den direkten Kosten anfallen. 1.3 Profil des typischen Anlegers Die Teilvermögen des Umbrella-Fonds sind so ausgestaltet, dass sie sich als mittel- bis langfristige Anlage eignen und sich nur für Anleger empfehlen, welche bereit und in der Lage sind, jeweils auch Verluste hinzunehmen. Der Umbrella-Fonds bzw. seine Teilvermögen eignen sich nicht für Investoren, welche kurzfristig über das investierte Kapital verfügen wollen oder es benötigen. Die Teilvermögen entsprechen keiner Geldmarktanlage und können dementsprechend auch nicht als Ersatz für eine solche verwendet werden. Die Fondsleitung empfiehlt den Investoren, Anlagen in die Teilvermögen des Umbrella-Fonds als ein langfristiges Engagement zu betrachten und diese Anlagen nicht über Darlehen zu finanzieren
13 1.4 Risiken Anlagen im Anlageuniversum der Teilvermögen des Umbrella-Fonds unterliegen Marktschwankungen. Diese können in Zeiten hoher Volatilität einen erheblichen Umfang annehmen. Die eingesetzten Anlagestrategien sind teilweise komplex und tendenziell mit grösseren Unsicherheiten und Risiken behaftet als diejenigen von Effektenfonds. Die Teilvermögen können den nachfolgend genannten Risiken ausgesetzt sein. Es handelt sich nicht um eine abschliessende Aufzählung: a) Emittentenrisiko: Unter dem Emittentenrisiko versteht man das Risiko, dass ein Emittent von Wertpapieren zahlungsunfähig wird und die Inhaber der Wertpapiere ihr eingesetztes Kapital verlieren. Eine wichtige Rolle spielt das Emittentenrisiko bei Forderungswertpapieren und - wertrechten, aber auch bei Derivaten wie Optionsscheinen oder Zertifikaten. Das Emittentenrisiko hängt immer von der finanziellen und wirtschaftlichen Situation und Zukunft des Emittenten ab. b) Hebelwirkung (Leverage): Die Fondsleitung ist ermächtigt, in beschränktem Umfang Kredite für zusätzliche Anlagen aufzunehmen oder Derivate einzusetzen, die eine Hebelwirkung entfalten. Fallen die Erträge auf Anlagen höher aus als die auf der Kreditaufnahme belasteten Zinsen, wird das Vermögen des entsprechenden Teilvermögens stärker steigen als ohne Leverage mittels Kreditaufnahme. Entsprechend sinkt das Vermögen im Falle von Kursverlusten auf den Anlagen überproportional. Bei der Erzielung von Hebelwirkung über Derivate besteht die Möglichkeit, dass eine sich als unrichtig erweisende Einschätzung der Lage oder eine geringe Liquidität der Märkte in den Basiswerten negative Auswirkungen auf die Rendite eines Teilvermögens zeitigen. c) Liquiditätsrisiko: Die Liquidität von individuellen Finanzinstrumenten kann eng begrenzt sein. Dies hat zur Folge, dass die Fondsleitung unter gewissen Umständen eine Position nur mit erheblichen Schwierigkeiten verkaufen kann. Zusätzlich können in Ausnahmefällen an einer Börse kotierte Finanzinstrumente dekotiert werden. Das Liquiditätsrisiko ist insofern begrenzt, als für die Teilvermögen des Umbrella-Fonds überwiegend Anlagen in relativ liquiden Instrumenten und Märkten angestrebt werden. d) Allgemeines Marktrisiko: Die Teilvermögen des Umbrella-Fonds Swisscanto (CH) Global Megatrends investieren in die weltweiten Märkte für Effekten und andere Finanzinstrumente. Politische Unsicherheit, Währungsexportbeschränkungen, Änderungen von Gesetzen und der fiskalischen Rahmenbedingungen können die individuellen Anlagen der Teilvermögen und die Rendite negativ beeinflussen. Die Fondsleitung strebt insofern eine Begrenzung der Marktrisiken an, als sie ihre Anlagen vorab in den weltweit führenden Märkten tätigt. e) Währungsrisiko: Die Teilvermögen investieren weltweit in Anlagen, die auf verschiedene Währungen lauten. Jede Anlage in einer Währung, welche nicht der Rechnungseinheit der Teilvermögen entspricht, ist mit einem Währungsrisiko verbunden. Die Fondsleitung kann Anlagen, die nicht auf die Rechnungseinheit lauten, gegen diese absichern. Die Fondsleitung beabsichtigt keine systematische Währungsabsicherung, sondern wird eine solche nur situativ vornehmen. f) Konzentration der Anlagen/Risikostreuung: Die Fondsleitung ist bestrebt, ein durch Anlage in Instrumente einer Vielzahl von Emittenten diversifiziertes Fondsportefeuille zu gestalten. Indes können die Anlagen der Teilvermögen jeweils in einzelne Wirtschaftssektoren in
14 vestiert werden. Dabei können überdies die Anlagen jeweils auf einzelne Bereiche dieses Sektors und einzelne Regionen fokussieren. Dieses Anlageverhalten kann das Verlustrisiko erhöhen, wenn die jeweils gewählte Anlagestrategie nicht die Erwartungen erfüllt. g) Edelmetalle / Waren (Commodities): Die Märkte für Anlagen in Edelmetallen und Commodities können sich anders als die traditionellen Effektenmärkte entwickeln. Neben der Nachfrage nach diesen Rohstoffen sind phasenweise auch erhebliche spekulative Engagements zu verzeichnen, die die Volatilität der Märkte erhöhen. Im Übrigen sind die Preise von Commodities vorab von der globalen Nachfrage nach Rohstoffen abhängig. Die Produktion kann überwiegend erst zeitverzögert angepasst werden. Commodities werden häufig in Ländern gefördert, deren politische und gesellschaftliche Situation instabil ist, was sich möglicherweise auf die Produktion der entsprechenden Commodities und damit auf die Preisbildung auswirken kann. Namentlich bei seltenen Metallen können aufgrund von nicht rationalem Marktverhalten Preisausschläge auftreten. h) Emerging Markets: Die Fondsleitung kann in Aktien von Unternehmen aus Emerging Markets investieren. Emerging Markets sind Länder, die eine Phase der wirtschaftlichen Entwicklung durchlaufen, jedoch noch nicht das Stadium eines entwickelten Landes wie die Staaten von Mittel- und Nordeuropa, Nordamerika oder Japan erreicht haben. Zurzeit liegen die Emerging Markets Länder überwiegend in Asien, Osteuropa, Südamerika und der Mittelmeerregion und umfassen namentlich Ägypten, Argentinien, Brasilien, Bulgarien, China, Estland, Indien, Indonesien, Israel, Lettland, Litauen, Malaysia, Mexiko, Marokko, Pakistan, die Philippinen, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, die Slowakei, Slowenien, Südafrika, Thailand, Tschechien, die Türkei, die Ukraine und Ungarn. Die Liste der Staaten, die als Emerging Markets gelten, unterliegt Änderungen. Die politische, rechtliche und wirtschaftliche Lage von Emerging Markets ist generell instabiler als die von Industriestaaten und kann schnellen und unvorhergesehenen Änderungen unterliegen. Verschiedene Entwicklungen können die Lage von ausländischen Investoren wie den Teilvermögen nachteilig beeinflussen, namentlich Änderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen, die Einführung von Quellensteuern auf der Ausschüttung von Zins- oder Dividendenerträgen, die Einführung von Kapitaltransferbeschränkungen und Währungsabwertungen. Die Preise von Emerging Markets Anlagen sind in der Regel verstärkt von der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens und von der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung des entsprechenden Emerging Markets abhängig. Für Aktien, welche an einer anerkannten Börse eines Emerging Markets notiert sind oder an einem anderen geregelten Markt eines solchen Landes gehandelt werden, gilt, dass solche Börsen oder Märkte nicht den Grad von Organisation, Transparenz und Liquidität aufweisen, der bei Börsen und Märkten in den meisten entwickelten Staaten üblich ist. i) Private Equity Anlagen: Private Equity Anlagen sind Beteiligungen an Gesellschaften, die nicht kotiert sind oder nicht regelmässig gehandelt werden. Es handelt sich häufig um jüngere Gesellschaften oder Gesellschaften in einer Wachstumsphase, die mittelfristig an einer Börse eingeführt (pre-ipo stocks) oder im Rahmen eines Trade Sale veräussert werden sollen, wobei meist ein erheblicher Gewinn erwartet wird. Solche Gesellschaften befinden sich häufig in einer kritischen Phase ihrer Entwicklung. Die Risiken von Private Equity Anlagen sind deshalb beträchtlich. Private Equity Gesellschaften leiden aufgrund ihrer meist dünnen Eigenmitteldecke tendenziell stärker unter einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Hinzu tritt die fehlende oder beschränkte Liquidität der Anlage. Kurzfristige Veräusserungen der Beteiligung können wenn überhaupt häufig nur mit massiven Abschlägen (Discount) zum inneren Wert getätigt werden. Der Anteil der Anlagen in Private
15 Equity ist bei den Teilvermögen strikte begrenzt. Einzelne Teilvermögen schliessen Anlagen in Private Equity gänzlich aus. j) Kleinere und mittelgrosse Unternehmen: Kleinere und mittelgrosse Unternehmen weisen meist engere Märkte als grosse Unternehmen auf. Namentlich die Liquidität der Aktien von kleineren Unternehmen kann eng begrenzt sein und die Kursentwicklung deutlich volatiler ausfallen. Dies hat zur Folge, dass die Fondsleitung unter gewissen Umständen eine Position nur mit erheblichen Schwierigkeiten verkaufen und dass der Wert des Vermögens eines Teilvermögens grösseren Schwankungen unterliegen kann als bei Anlagefonds, die ihre Anlagen auf grosse Unternehmen ausrichten. Zusätzlich können in Ausnahmefällen an einer Börse kotierte Aktien von kleineren Unternehmen dekotiert werden. 1.5 Für den Umbrella-Fonds bzw. die Teilvermögen relevante Steuervorschriften Die nachfolgenden steuerlichen Ausführungen gehen von der derzeit bekannten Rechtslage und, soweit publiziert, Praxis in der Schweiz sowie der Europäischen Union aus. Änderungen der Gesetzgebung, Rechtsprechung oder der Erlasse und Praxis der Steuerbehörden bleiben ausdrücklich vorbehalten. Interessierte Anleger sollten sich über die steuerlichen Normen, die für die Zeichnung, den Kauf, den Besitz und den Verkauf von Anteilen an ihrem Wohnsitz oder am Sitz der Zahlstelle Anwendung finden, informieren und, falls angebracht, beraten lassen Eidgenössische Verrechnungssteuer und ausländische Quellensteuer Anlagefonds besitzen in der Schweiz keine Rechtspersönlichkeit. Sie unterliegen weder einer Ertrags- noch einer Kapitalsteuer. Die auf inländischen Erträgen der Anlagen der Teilvermögen abgezogene eidgenössische Verrechnungssteuer kann durch die Fondsleitung für die entsprechenden Teilvermögen vollumfänglich zurückgefordert werden. Ausländische Erträge und Kapitalgewinne können den jeweiligen Quellensteuerabzügen des Anlagelandes unterliegen. Soweit möglich, werden diese Steuern von der Fondsleitung aufgrund von Doppelbesteuerungsabkommen oder entsprechenden Vereinbarungen für die Anleger mit Domizil in der Schweiz zurückgefordert. Die Ertragsausschüttungen der Teilvermögen (Ausschüttungsanteile) unterliegen der Verrechnungssteuer (Quellensteuer von 35% auf dem Ertrag des beweglichen Kapitalvermögens). Bei Thesaurierungsanteilen wird auf den zurückbehaltenen Erträgen jährlich die Verrechnungssteuer abgerechnet und abgeführt. Die von den Teilvermögen aus der Veräusserung von Vermögenswerten realisierten Kapitalgewinne sind verrechnungssteuerfrei, sofern sie mit separatem Coupon ausgeschüttet oder in der Abrechnung an den Anleger gesondert ausgewiesen werden. In der Schweiz domizilierte Anleger können die in Abzug gebrachte Verrechnungssteuer durch Deklaration in der Steuererklärung resp. durch separaten Verrechnungssteuerantrag zurückfordern. Im Ausland domizilierte Anleger können die Verrechnungssteuer nach dem allfällig zwischen der Schweiz und ihrem Domizilland bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen zurückfordern. Bei fehlendem Abkommen besteht keine Rückforderungsmöglichkeit
16 Die Ertragsausschüttungen an im Ausland domizilierte Anleger können ohne Abzug der Verrechnungssteuer erfolgen, sofern die Erträge des entsprechenden Teilvermögens zu mindestens 80% ausländischen Quellen entstammen. Dazu muss eine Bestätigung einer Bank vorliegen, dass sich die betreffenden Anteile bei ihr im Depot eines im Ausland ansässigen Anlegers befinden und die Erträge auf dessen Konto gutgeschrieben werden (Domizilerklärung bzw. Affidavit). Erfährt ein im Ausland domizilierter Anleger wegen fehlender Domizilerklärung einen Verrechnungssteuerabzug, kann er die Rückerstattung aufgrund schweizerischen Rechts direkt bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung in Bern geltend machen EU-Zinsbesteuerung Zahlstelle innerhalb der Europäischen Union (EU) Aufgrund der Richtlinie 2003/48/EG des Rates der Europäischen Union vom 3. Juni 2003 im Bereich der Besteuerung von Zinserträgen (die Richtlinie) werden Erträge und Kapitalgewinne auf Anlagen, welche Zinsen im Sinne der Richtlinie abwerfen und an natürliche Personen mit Ansässigkeit in einem anderen EU-Mitgliedstaat (der EU-Anleger) von einer in einem EU-Mitgliedstaat niedergelassene Zahlstelle ausgerichtet werden, grundsätzlich von der sog. automatischen Auskunftserteilung erfasst. In bestimmten EU-Mitgliedstaaten kommt ein Melde- oder ein Abzugsverfahren zur Anwendung. Soweit ein Abzugsverfahren vorgesehen ist, steht es dem Anleger frei, statt der Quellensteuer auf den Zinserträgen die Meldung an die Steuerbehörde seines Ansässigkeitsstaates zu verlangen. Aufgrund einer von der EU-Zahlstelle auszustellenden Bescheinigung über den erfolgten Quellensteuerabzug kann der EU-Anleger in seinem EU-Ansässigkeitsstaat eine Anrechnung an seine Einkommenssteuer verlangen Zahlstellen in Drittstaaten (insbesondere Schweiz) Aufgrund von Staatsverträgen mit der Europäischen Union wenden auch Drittstaaten (so auch die Schweiz) Regelungen an, die der EU-Zinsbesteuerung gleichwertig sind. Die in solchen Staaten ansässigen Zahlstellen wenden das Abzugs- oder das Meldeverfahren auf Erträgen und Kapitalgewinnen derjenigen Anlagen an, welche in den Anwendungsbereich des entsprechenden Staatsvertrages fallen. Die Kriterien sind dabei mit denjenigen der Richtlinie abgestimmt, müssen jedoch nicht identisch sein. Interessierte EU-Anleger sollten sich über ihre Situation beim Institut, bei welchem sie ihre Anlagen tätigen oder bei sonstigen qualifizierten Beratern erkundigen. Es ist namentlich festzuhalten, dass die Bestimmungen des nachstehenden Absatzes nur für Zahlstellen mit Sitz in der Schweiz verbindlich sind und für Zahlstellen in EU-Mitgliedstaaten oder anderen Staaten, die mit der EU Staatsverträge abgeschlossen haben, abweichende Regelung gelten können. Laut Staatsvertrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit der Europäischen Union vom 26. Oktober 2004 über Regelungen, die den in der Richtlinie 2003/48/EG des Rates im Bereich der Besteuerung von Zinserträgen festgelegten Regelungen gleichwertig sind (das Abkommen), fallen schweizerische Anlagefonds bzw. Teilvermögen schweizerischer Umbrella-Fonds, welche die Kriterien für die Befreiung von der Verrechnungssteuer gegen Bankenerklärung (Affidavit) nicht erfüllen und so der eidgenössischen Verrechnungssteuer unterliegen, nicht in den Anwendungsbereich des Abkommens. In diesen Fällen erheben Schweizer Zahlstellen keinen Zinsbesteuerungsrückbehalt. Hingegen fällt, wie vorgehend erläutert, die Verrechnungssteuer auf Ertragsausschüttungen an
17 Der Zinsbesteuerungsrückbehalt beträgt 35%. Das Abkommen kennt für sämtliche betroffene Anlagefonds zwei Geringfügigkeitsregeln: Bei Anlagefonds, die direkt und/oder indirekt höchstens 15% ihres Vermögens in Forderungen, deren Erträge der EU-Zinsbesteuerung unterliegen, investieren, unterliegen weder Ausschüttungen noch Erträge, die bei Verkauf, Rückzahlung oder Einlösung der Fondsanteile anfallen, der EU- Zinsbesteuerung. Bei Anlagefonds, die direkt und/oder indirekt mehr als 15%, jedoch maximal 25% ihres Vermögens in Forderungen, deren Erträge der EU-Zinsbesteuerung unterliegen, investieren, werden nur die Ausschüttungen, nicht aber die Erträge, die bei Verkauf, Rückzahlung oder Einlösung der Fondsanteile erzielt werden, von der EU-Zinsbesteuerung erfasst. Anleger können sich bei der Fondsleitung, Depotbank oder dem Vertriebsträger erkundigen, ob ein Teilvermögen unter eine dieser Geringfügigkeitsklauseln fällt Abgeltende Quellensteuer (Abgeltungssteuer) Aufgrund der Bestimmungen in den jeweiligen bilateralen Abkommen der Schweiz mit Partnerstaaten (zurzeit mit dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland sowie der Republik Österreich) über die Zusammenarbeit im Bereich Steuern sind Zahlstellen in der Schweiz verpflichtet, eine abgeltende Quellensteuer auf Betreffnissen von Anlagefonds zu erheben, welche direkt oder indirekt an betroffene Personen mit Ansässigkeit im Vereinigten Königreich oder Österreich geleistet werden, und zwar sowohl bei Ausschüttung und/oder Thesaurierung als auch bei Verkauf resp. Rückgabe der Fondsanteile. Die abgeltende Quellensteuer kann auf ausdrückliche Anweisung der betroffenen Person an die Schweizer Zahlstelle durch eine freiwillige Meldung an den Fiskus des Steuerdomizils ersetzt werden. Der Steuerrückbehalt sowie die freiwillige Offenlegung (Meldung) gemäss EU- Zinsbesteuerungsabkommen (Ziff ) bleiben von der abgeltenden Quellensteuer unberührt. Wird der Steuerrückbehalt erhoben, so gilt dieser als abgeltend. Allfällige höhere Abkommenssätze werden auf der gleichen Bemessungsgrundlage zusätzlich erhoben Weitere Steuern (insbesondere Einkommensteuern) Neben den vorstehend erläuterten Quellensteuern (Ziff ) sowie einem allfälligen Steuerrückbehalt (Ziff ) resp. der abgeltenden Quellensteuer (Ziff ) richtet sich die Besteuerung und die übrigen steuerlichen Auswirkungen für den Anleger beim Kaufen, Halten und Verkaufen von Fondsanteilen nach den steuerlichen Vorschriften im Ansässigkeitsstaat des Anlegers Foreign Account Tax Compliance Act - FATCA Der Anlagefonds ist bei den US-Steuerbehörden als Qualified Collective Investment Vehicle im Sinne der Sections des U.S. Internal Revenue Code (Foreign Account Tax Compliance Act, einschliesslich diesbezüglicher Erlasse, "FATCA") angemeldet. 2. Informationen über die Fondsleitung 2.1 Allgemeine Angaben zur Fondsleitung
18 Für die Fondsleitung zeichnet die Swisscanto Fondsleitung AG, Zürich (ehemals: Balfidor Fondsleitung AG, Basel) verantwortlich. Die Balfidor Fondsleitung AG wurde 1982 als Aktiengesellschaft gegründet. Sie war seit ihrer Gründung hauptsächlich im Bereich der Administration von Anlagefonds tätig. Im August 2007 wurde sie in eine Fondsleitung umgewandelt und ist ausschliesslich im Fondsgeschäft tätig. Die Höhe des gezeichneten Aktienkapitals der Balfidor Fondsleitung AG betrug am 31. Dezember 2014 CHF 10'000'000.-, eingeteilt in 10'000 Namenaktien à CHF 1'000.- und ist voll liberiert. Im Jahr 2015 wurde die Balfidor Fondsleitung AG mit der Swisscanto Asset Management AG fusioniert und in Swisscanto Fondsleitung AG umfirmiert. Alleinaktionärin der Fondsleitung ist die Swisscanto Holding AG, Zürich, die wiederum im Alleineigentum der Zürcher Kantonalbank, Zürich, steht. Verwaltungsrat der Fondsleitung per 30. Juni 2015: Präsident: - Daniel Previdoli, Mitglied der Generaldirektion und Leiter Products, Services & Direct Banking, Zürcher Kantonalbank Mitglieder: - Regina Kleeb, Mitglied der Direktion und Leiterin Produktmanagement Anlage- & Vorsorgegeschäft, Zürcher Kantonalbank - Christoph Schenk, Mitglied der Direktion und Leiter Investment Solutions, Zürcher Kantonalbank Geschäftsleitung der Fondsleitung per 30. Juni 2015: - Hans Frey, Geschäftsführer - Bruno Schranz, stellvertretender Geschäftsführer und Leiter Business Development - André Wirz, Leiter Administration & Operations - Markus Erb, Leiter Legal & Compliance - Andreas Hogg, Leiter Risk, Finance & Services Per 31. März 2015 verwaltete die Balfidor Fondsleitung AG in der Schweiz insgesamt 124 kollektive Kapitalanlagen, wobei sich die Summe der verwalteten Vermögen dieser kollektiven Kapitalanlagen per 31. März 2015 auf rund CHF Mrd. belief. Weiter erbringt die Fondsleitung administrative Dienstleistungen für kollektive Kapitalanlagen, die durch andere Fondsleitungen verwaltet werden, sowie für ähnliche Vermögen. 2.2 Delegation der Anlageentscheide Die Anlageentscheide der folgenden Teilvermögen sind an die Zürcher Kantonalbank (ZKB) als Vermögensverwalterin delegiert: - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Financials - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Defensive - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Ressources - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Consumers - Swisscanto (CH) Equity Fund Global Infrastructure - Swisscanto (CH) Equity Fund Nachhaltigkeit Large Cap
19 Die genaue Ausführung des Auftrages regelt ein zwischen der Fondsleitung und der ZKB abgeschlossener Vermögensverwaltungsvertrag. Die Entschädigung der Vermögensverwalterin geht zulasten der Fondsleitung. Die Vermögensverwaltung wird bei der ZKB durch Mitarbeiter in Organisationseinheiten ausgeführt, die nicht mit der Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als Depotbank betraut sind. Allgemeine Angaben zur ZKB finden sich in Ziff. 3 dieses Prospekts. Die Anlageentscheide des Teilvermögens Swisscanto (CH) Equity Fund Global Health Care sind an die Bellevue Asset Management AG, Küsnacht, als Vermögensverwalterin delegiert, die per 21. April 2015 mit der Adamant Biomedical Investments AG fusionierte. Die genaue Ausführung des Auftrages regelt ein zwischen der Fondsleitung und der Vermögensverwalterin abgeschlossener Vermögensverwaltungsvertrag. Die Entschädigung der Vermögensverwalterin geht zulasten der Fondsleitung. Die Bellevue Asset Management AG wurde am 15. April 1994 gegründet und untersteht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht. Sie ist eine 100% Tochtergesellschaft der Bellevue Group AG, welche seit 2005 an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert ist. Die Geschäftstätigkeit der Gruppe umfasst schwergewichtig die Vermögensverwaltung für institutionelle und private Kunden. Per 31. Dezember 2014 betrugen die von der Bellevue Gruppe verwalteten Anlagegelder CHF 6.2 Mrd. 2.3 Delegation weiterer Teilaufgaben Die Fondsleitung hat den Vertrieb und das Marketing des Umbrella-Fonds und dessen Teilvermögen der ZKB als Vertriebsträgerin übertragen. Die genaue Ausführung des Auftrages regelt ein zwischen der Fondsleitung und der Vertriebsträgerin abgeschlossener Vertriebsvertrag. Die Fondsleitung hat gewisse Tätigkeiten in den Bereichen EDV-Systeme und Risk Management an die ZKB übertragen. Die genaue Ausführung des Auftrages regelt ein zwischen der Fondsleitung und der ZKB abgeschlossener Kooperationsvertrag. 2.4 Ausübung von Mitgliedschafts- und Gläubigerrechten Die Fondsleitung übt die mit den Anlagen der verwalteten Teilvermögen verbundenen Mitgliedschafts- und Gläubigerrechte unabhängig und ausschliesslich im Interesse der Anleger aus. Die Anleger erhalten auf Wunsch bei der Fondsleitung Auskunft über die Ausübung der Mitgliedschafts- und Gläubigerrechte. Bei anstehenden Routinegeschäften ist es der Fondsleitung freigestellt, die Mitgliedschafts- und Gläubigerrechte selber auszuüben oder die Ausübung an die Depotbank oder Dritte zu delegieren. Bei allen sonstigen Traktanden, welche die Interessen der Anleger nachhaltig tangieren könnten, wie namentlich bei der Ausübung von Mitgliedschafts- und Gläubigerrechten, welche der Fondsleitung als Aktionärin oder Gläubigerin der Depotbank oder sonstiger ihr nahestehender juristischer Personen zustehen, übt die Fondsleitung das Stimmrecht selber aus oder erteilt ausdrückliche Weisungen. Sie darf sich dabei auf Informationen abstützen, die sie von der Depotbank, der Anlageverwalterin, der Gesellschaft oder Dritten erhält oder aus der Presse erfährt
20 Der Fondsleitung ist es freigestellt, auf die Ausübung der Mitgliedschafts- und Gläubigerrechte zu verzichten. 3. Informationen über die Depotbank Als Depotbank fungiert die Zürcher Kantonalbank mit Sitz in Zürich. Die Bank wurde im Jahre 1870 als selbständige Anstalt des kantonalen öffentlichen Rechts gegründet. Die Depotbank deckt alle Bereiche des Bankgeschäfts ab, namentlich auch die Vermögensverwaltung. Die Depotbank kann Dritt- und Sammelverwahrer im In- und Ausland mit der Aufbewahrung des Fondsvermögens beauftragen, soweit dies im Interesse einer sachgerechten Verwahrung liegt. Die Dritt- und Sammelverwahrung bringt es mit sich, dass die Fondsleitung an den hinterlegten Wertpapieren nicht mehr das Allein-, sondern nur noch das Miteigentum hat. Für Finanzinstrumente darf die Übertragung im Sinne des vorstehenden Absatzes nur an beaufsichtigte Dritt- oder Sammelverwahrer erfolgen. Finanzinstrumente können an nicht beaufsichtigte Dritt- oder Sammelverwahrer übertragen werden, wenn die Übertragung an beaufsichtigte Dritt- oder Sammelverwahrer nicht möglich ist, wie insbesondere aufgrund zwingender Rechtsvorschriften oder Modalitäten des Anlageprodukts. Die Depotbank ist per 30. Juni 2014 bei den US-Steuerbehörden als Reporting Swiss Financial Institution im Sinne der Sections des U.S. Internal Revenue Code (Foreign Account Tax Compliance Act, einschliesslich diesbezüglicher Erlasse, "FATCA") angemeldet. 4. Informationen über Dritte 4.1 Zahlstelle Zahlstelle ist die Zürcher Kantonalbank, Bahnhofstrasse 9, 8001 Zürich. 4.2 Vertriebsträger Mit dem Vertrieb der Teilvermögen ist die Zürcher Kantonalbank, Zürich, beauftragt worden. 4.3 Prüfgesellschaft Als Prüfgesellschaft amtet Ernst & Young AG, Maagplatz 1, 8005 Zürich. 5. Weitere Informationen 5.1 Nützliche Hinweise Teilvermögen Valorennummer ISIN Swisscanto (CH) Equity Fund Global Health Care AA Klasse CA Klasse D Klasse G Klasse N Klasse CH

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