Source: https://issuu.com/bvv-wm/docs/rundschreiben_2011_04
Timestamp: 2016-10-01 09:17:34+00:00

Document:
bvv-Rundschreiben April 2011 by Bayerischer Volkshochschulvrband - issuu
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Editorial	Rubriken
18 Neu in Web & Print
20 Wichtiges zum Schluss
Überraschender Geldregen aus der Staatskanzlei
wie erst in den letzten Tagen bekannt wurde, schüttet die EU nicht abgerufene
Mittel aus einem Hilfsfonds zur Bewältigung der globalen Finanzkrise kurzfristig
an die Mitgliedsstaaten aus. Diese Mittel werden über die bayerische Staatskanzlei zur Stärkung des ländlichen Raumes ausgegeben. Damit stellt sich die
Staatsregierung deutlich gegen das jüngst veröffentlichte, umstrittene HenzlerGutachten, welches die Ballungsräume in den Mittelpunkt der Strukturentwicklung
stellt (siehe Februar-Rundschreiben).
Obwohl ein Großteil des Geldes in die neuen Länder fließen wird, ist es uns durch
beherztes Eingreifen unserer geschätzten Drittmittelexpertin Hella Krusche und
die guten Beziehungen zur Staatsregierung gelungen, nach der „de minimis“Regel einen Betrag von 5.000 DM (alter EWG-Vertrag / = 2.552.– Euro) für alle
Volkshochschulen im ländlichen Raum zu sichern. Anspruch auf diesen Betrag hat
jede Volkshochschule, die nicht über 7.500 Doppelstunden hat, deren Weiterbildungsdichte unter dem Landesdurchschnitt liegt und in deren Einzugsbereich die
Fach- und Führungskräfte den IQ der Schwellenländer nicht überschreiten.
Ganz nach dem alten lateinischen Prinzip „pecunia non olet“ sollten Sie diese
einmalige Aktion, die am 1. April 2011 zwischen 08.00 und 16.00 h in der Bayerischen Staatskanzlei per Barauszahlung abgewickelt wird, nicht verpassen. Da
wir mit großem Andrang rechnen, schlagen wir vor, dass sich Volkshochschulen
aus Niederbayern, Oberbayern und Schwaben zwischen 08.00 und 12.00 Uhr
anstellen und die oberpfälzer und fränkischen Volkshochschulen den Nachmittag
nutzen. Wenn Sie Fragen wegen Ihrer Berechtigung haben, rufen Sie uns bitte
direkt an! Hella Krusche (0171-7817126), Reinhard Biernath (0171-541 5576) und
ich (0171-541 5928) stehen für Beratungsgespräche heute bis 22.00 Uhr und
morgen, am 1.4.2011, den ganzen Tag zur Verfügung. Rufen Sie an, solange der
Bisheriger Vorstand der BAG
Schwaben wiedergewählt
Bei der Frühjahrstagung der BAG
Schwaben am 25. März 2011 in
Marktoberdorf wurde turnusgemäß der
BAG-Vorstand neu gewählt. Die
bisherigen Vorstandsmitglieder Horst
Lischinski (vhs Lindau; 1. Vorsitzender),
Sabine Kil (vhs Buchloe) und Stefan
Glocker (vhs Augsburg) wurden
einstimmig wieder gewählt. Herzlichen
Glückwunsch von bvv-Vorstand und
-Geschäftsstelle und auf weiterhin so gute
Kontakt: horst.lischinski@lindau.de
Neuer bvv-Gesundheitsreferent
fängt am 1. Juni an
Eckert heißt
Tätigkeit in der bvv-Geschäftsstelle am 1.
Juni 2011. Dadurch kann er von seinem
Vorgänger noch gut eingearbeitet werden,
wobei der Einarbeitungsplan für ihn
natürlich weitere Stationen umfasst, u.a.
in bewährter Manier an bayerischen
Volkshochschulen. Gerhard Hartmann
verfügt über langjährige Berufspraxis in
der Erwachsenenbildung und im
Gesundheitsmanagement. Sie können
Herrn Hartmann bereits bei der
Landestagung in Bayreuth und auf dem
vhs-Tag in Berlin kennenlernen.
E-Mail-Adresse ab 1. Juni 2011:
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 2
Ingrid Solbeck unterstützt seit
15.2. die BAG Oberbayern
Wir brauchen keinen neuen Konsens
über die Nutzung der Atomkraft,
wir brauchen eine Diskussion
über unser Lebensmodell.
FTD, 17.03.2011
Weltuntergang oder doch besser eschatologischer Entscheidungskampf, mit dem
wir endlich die richtige Tür aufstoßen und eine neue Welt anbrechen lassen?
Einmal mehr erst durch Tod und Zerstörung klüger geworden? Angst, so heißt es
allenthalben, sei kein guter Ratgeber. Aber erst Angst, wenn wir uns ihr stellen und
sie nicht unserer Herr wird, zwingt uns zur Vorsicht, einer Vorsicht, die uns
gemahnt, grenzenlos die richtigen Fragen zu stellen und wahre Antworten zu
suchen. Denn es reicht nicht mehr, noch mehr Sicherheit, noch mehr Wachstum
und noch mehr Wohlstand anzustreben. In der schon vor mehr als vier Jahrzehnten von Erhard Eppler erhobenen Forderung nach „selektivem Wachstum“
wird das Streben nach Wachstum zu dem nach Glück ins Verhältnis gesetzt.
Als „unveräußerlich“ bezeichnet die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten
Staaten die Rechte eines jeden Menschen auf „Leben, Freiheit und das Streben
nach Glückseligkeit“. Zu groß scheint diese Aufgabe zu sein und viel zu persönlich
die Antwort, die jeder einzelne für sich und seine je eigene Glückseligkeit finden
muss, um sie gesellschaftlich garantieren oder gar herstellen zu können. Aber:
Kann ein einzelner allein den Weg zur Glückseligkeit finden? Braucht er nicht
verlässliche Partner und Begleiter, die ihm zur Seite stehen und Orte, an denen er
sich mit anderen auf die Suche machen kann? Jeder für sich, aber keiner allein?
Glücklich machen kann man Menschen so wenig, wie man sie bilden kann. Das
muss jeder für sich selber tun. Die Voraussetzungen dazu, die müssen wir allerdings gemeinschaftlich herstellen: durch anregendes Werben fürs Lernen, durch
Lernorte und Lernwelten, in denen jeder seinen „Bildungsweg zum Glück“ gehen
kann, durch eine gemeinschaftlich zur Verfügung gestellte Infrastruktur, die diese
Suchpfade zum Glück bereit hält: für jeden, ein Leben lang. Auch wir Volkshochschulen stellen uns – die Grenzen unserer Möglichkeiten durchaus richtig einschätzend – dieser Aufgabe, wenn wir in unserem ABC des lebenslangen Lernens als
Zielmarken formulieren: Erfolg durch beruflich orientierte Weiterbildung, Zusammengehörigkeit durch integrativ-soziales Lernen und eben Glück durch Wissensangebote, die uns Teil unserer Geschichte und unserer Kultur werden lassen. Als
Beheimatung, gedeutet als Prozess, könnten wir diesen Bildungsauftrag verstehen.
Heimat lässt sich nicht rückwärts gewandt zu einer Einheit von Stämmen, Kulturen,
religiösen Überzeugungen, Sitten und Bräuchen hypostasieren, die es so einheitlich wohl nur in sehr einfachen Kulturen gegeben hat, wenn überhaupt. Auch vor
diesem Irrtum bewahrt uns ein nordamerikanisches Motto, nämlich jenes, dem
zufolge „aus vielen eines“ wird. Also erst die Vielheit von Völkern und Ethnien
machen die Einheit aus, deren sich die USA rühmen. Dies anzuerkennen ist eine
keineswegs gesicherte Selbstverständlichkeit, sondern muss täglich von neuem
erarbeitet – sollten wir besser sagen erlernt – werden. Nicht nur in den Staaten,
nein auch bei uns. Die Bayerische Staatsregierung, insbesondere die Geschäfts-
Seit 15. Februar 2011 ist Ingrid Solbeck
beim bvv tätig. Sie kommt gerade aus der
Elternzeit zurück ins Berufsleben. Vorher
war sie in der Schulungsverwaltung für ein
Industrieunternehmen tätig und als
kaufmännische Fachkraft in einer
PR-Agentur. Gegenwärtig ist sie für die
Verwaltung in der Geschäftsstelle der BAG
Oberbayern zuständig und in Teilzeit (20h)
vormittags tätig.
Ingrid Solbeck freut sich sehr, im
spannenden Umfeld im Bereich der
Erwachsenenbildung zu arbeiten und auf
Kolleginnen und Kollegen in BAG, bvv und
Kontakt: ingrid.solbeck@vhs-bayern.de
vhs-Leiter(in) in Kolbermoor
Bei der Stadt Kolbermoor ist zum
nächstmöglichen Zeitpunkt die neu
eingerichtete Stelle der Leiterin / des
Leiters der Volkshochschule zu besetzen.
Die Volkshochschule Kolbermoor führt
rund 150 Veranstaltungen mit 1.000
Doppelstunden durch. Im Zusammenhang
mit dem Rathausneubau, in dem ein
großer vhs-Bereich vorgesehen ist,	soll
sich die Volkshochschule weiter
entwickeln. Bewerber(innen) sollen ein
Kompetenz und Erfahrungen in der
Erwachsenenbildung, qualifizierte EDVKenntnisse, fundiertes Fachwissen und
Erfahrungen in der Steuerung einer
Bildungseinrichtung mitbringen.
Geboten wird eine abwechslungsreiche
und interessante Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum, eine unbefristete Teilzeitbeschäftigung mit 26 Std./Woche, eine
Vergütung nach TVöD Entgeltgruppe 11.
Bewerbungen mit aussagekräftigen
Unterlagen können bis zum 29.04.2011 an
die Stadt Kolbermoor, Personalamt,
Rosenheimer Str. 30 b, 83059 Kolbermoor,
Auskunft erteilt Karl Bayer
Tel. 08031 / 2968-26
E-Mail: kbayer@kolbermoor.de
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 3
stelle des Integrationsbeauftragten Martin Neumeyer (in Kreisen der Volkshochschulen kein Unbekannter) hat sich dieser Aufgabe gestellt und
„Handlungsempfehlungen zum Bürgerschaftlichen Engagement von Zuwanderern
und Zuwanderorganisationen“ herausgegeben. Adressaten dieser Handreichungen sind neben anderen vor allem auch die Kommunen – und deren
Bildungseinrichtungen: die Volkshochschulen. Wir sollten einen aktiven Prozess
der Auseinandersetzung mit diesen Empfehlungen in Gang setzen. Durch den
dort praktizierten Ansatz, Zuwandernde zu Partnern des gemeinsamen Integrationsprozess zu machen, tragen sie dazu bei, Deutschland nicht zu einem „Tiegel“
zu machen, in dem edle Ingredienzien zur Unkenntlichkeit verschmelzen. Lassen
Sie uns lieber das Bild der „Salatschüssel“ bemühen, in der die einzelnen Zutaten
ihre Unverwechselbarkeit bewahren, individuell erkennbar bleiben und dennoch
erst im Miteinander ein neues, ein schmackhafteres Ganzes ergeben.
Meritorische Güter, so steht es in Gablers Wirtschaftslexikon, sind „grundsätzlich
private Güter, deren Bereitstellung durch den Staat damit gerechtfertigt wird, dass
aufgrund verzerrter Präferenzen der Bürger/Konsument deren am Markt
geäußerte Nachfragewünsche zu einer nach Art und Umfang – gemessen am
gesellschaftlich wünschenswerten Versorgungsgrad (Merit Wants) – suboptimalen
Allokation dieser Güter führen.“ Verstanden? Nein? Na ganz einfach: Es handelt
sich um eigentlich private Güter, die sich jeder kaufen soll und wenn er das nicht
tut, dann muss die Gemeinschaft nachhelfen: durch Förderung, Steuervorteile,
Werbung und notfalls auch Druck. Beispiele? Na zum Beispiel private Altersvorsorge, Bücher, Gesundheitsprävention, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Vermögensbildung, ja und Bildung. Der Volksmund würde hier sagen: Keiner darf dumm
sterben. Sehen Sie das auch so? Oder soll ich das noch genauer ausführen?
Dann schreiben Sie mir doch! Ich antworte Ihnen gerne.
vhs Aschaffenburg sucht HPM
Die Volkshochschule Aschaffenburg mit
54.000 jährlichen Unterrichtseinheiten,
über 3.200 Veranstaltungen und 49.000
Teilnehmerinnen und Teilnehmern wendet
sich an die Bürgerinnen und Bürger aus
Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Ein
Team von 14 fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 550 aktiven
nebenberuflichen Kursleiterinnen und
Kursleitern organisieren und gestalten das
Zum Oktober 2011 sucht die vhs zur
Verstärkung ihres Teams einen
pädagogischen Mitarbeiter, eine
pädagogische Mitarbeiterin für den
Programmbereich berufliche Bildung, EDV
und Weiterbildungsberatung (Teilzeit).
Aufgabenschwerpunkte sind die u.a.
pädagogische Planung und Organisation
des Programmangebotes im Bereich
berufliche Bildung und EDV.
Erwartet werden ein einschlägiges
abgeschlossenes Studium (z. B. BWL,
Pädagogik), Berufserfahrung in der
Erwachsenenbildung (wünschenswert
auch innerbetriebliche Weiterbildung),
Kenntnisse in zeitgemäßer Methodik und
Didaktik, sehr gute Kenntnisse im
Umgang mit dem PC und Interesse an
und Kenntnisse über aktuelle Themen und
Wolfgang Kreß, Volkshochschule
Aschaffenburg, Tel. 06021-386 8830
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den
üblichen Unterlagen senden Sie bitte
schriftlich bis 08.04.2011 an
Stadt Aschaffenburg, Amt für zentrale
Dienste, Postfach 10 01 63
PS: Nun, ich befürchte: Einige werden mich schelten, dass ich diesmal so gar
keine deutschen Wörter bei den Zwischenüberschriften gewählt habe. Aber Sie
wissen ja, wie das so ist mit dem korrekten Zitieren, und die Begriffe stammen
nun halt alle aus fremden Sprachen. Selbst Richard Abel Musgrave, ein gebürtiger Königsteiner, musste seine Theorie der meritorischen Güter in den USA
entwickeln und veröffentlichen. Nazi-Deutschland entzog ihm sein deutsches
wählt Christine Loibl zur
Auf seinem Treffen am 29./30. März 2011
hat der dvv-Bundesarbeitskreis Sprachen
die bvv-Fachreferentin für Sprachen und
Integration, Christine Loibl, zu einer seiner
beiden Sprecherinnen gewählt.
Zusammen mit Susanne Kapellusch vom
Mecklenburg-Vorpommern wird sie die
Leitung des BAKS übernehmen. Der Wahl
ging eine Diskussion im BAKS voraus,
wie der in der letzten Zeit durch neue
Arbeitsgruppen und Verantwortlichkeiten
erweiterte Umfang der Aufgaben geleistet
werden kann. Es wurde beschlossen,
dass das Amt der Sprecherin in Zukunft
von zwei Mitgliedern als „Doppelspitze“
wahrgenommen werden soll. Der
Bundesarbeitskreis Sprachen leistet
wertvolle Arbeit für den Programmbereich
Sprachen der Volkshochschulen. Wir
gratulieren Christine Loibl und freuen uns
sehr, dass sie ihre Erfahrungen und
Kompetenzen auch als BAKS-Sprecherin
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 4
n Landestagung 2011
Bereits Anfang März 2011 hat der 1. Vorsitzende zur diesjährigen Mitgliederversammlung nach Bayreuth eingeladen. Die anderen Landesverbände und der dvv
sind natürlich zu unserem Eröffnungsabend wie immer eingeladen. In den
nächsten Tagen erhalten die Mitgliedseinrichtungen weitere wichtige Unterlagen
mit der gelben Post; allem voran die abschließende Fassung des dvv-Papiers
„Die Volkshochschule – Bildung in öffentlicher Verantwortung“. Dieses Papier, das
Sie auch in unserem Portal und auf der dvv-Homepage finden, soll die Grundlage
darstellen für unsere Debatte über das Profil und die Positionierung der vhsProgrammbereiche. Um dieser Erörterung Raum zu geben, haben wir unsere
Mitgliedseinrichtungen unmittelbar zu Beginn der Landestagung zu Arbeitsgruppen eingeladen. Mitglieder des bvv-Gesamtvorstandes und Referent(inn)en
der Geschäftsstelle werden dort Vorschläge zur zukünftigen Ausrichtung der
Programmbereiche präsentieren. Die Mitglieder erhalten des Weiteren den
Haushaltsabschluss 2010 und den Entwurf für den Haushalt 2011 einschließlich
der mittelfristigen Finanzplanung. Auch eine Liste aller bisher vom bvv-Vorstand /
Gesamtvorstand beschlossenen F&E-Projekte stellen wir Ihnen zur Verfügung –
im bvv-Portal unter Landesverband / Forschung und Entwicklung. Es gibt also
genügend spannendes Material und reichlich Argumente, nach Bayreuth zur
bvv-Landestagung zu kommen.
Bayern, Deutschland, Europa und
anderswo in chronologischer Reihenfolge.
1./2. April 2011 in Petersberg
4./5. April 2011 in Tutzing
Verbraucherbildung: Probleme und
Eine Fachtagung der Akademie für
5. April 2011 in Nürnberg
Fachtagung Erinnerungskultur
Ansprechpartner: Markus Bassenhorst,
Tel. 089-5108040
markus.bassenhorst@vhs-bayern.de
n Landestagung 2011 – „Markt der Möglichkeiten“ am 7. Mai
5. bis 7. April 2011 in München
Wir laden Sie auch ein, den „Markt der Möglichkeiten“ am Samstag 7. Mai 2011 in
Bayreuth zu besuchen. Dieser ist parallel zur Mitgliederversammlung im Arvena
Kongresshotel ab 8 Uhr eingerichtet. Sie erfahren aktuelle Informationen aus den
Programmbereichen und den Bereichen Marketing, Qualitätsmanagement und
der Kursleiterfortbildung. Erstmalig präsentieren F&E-Volkshochschulen die
Ergebnisse ihrer Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die Projektgruppe
Halbzeitplus stellt ebenfalls ihre Projektergebnisse vor. Gerne können Sie Ihr
vhs-Programmheft und Ihr vhs-Werbematerial mitbringen und am „Markt der
Möglichkeiten“ auslegen. Lassen Sie sich anregen von Neuem und tauschen Sie
sich vor Ort mit anderen Volkshochschulen aus.
Ihre Ansprechpartnerin: Ilona Niederhof, Tel. 089-5108015
ONLINE-Motor Deutschland live
n Neuer dvv-Vorstand /
K. Heinz Eisfeld stellvertretender Vorsitzender
Weltreligionen (I): Hinduismus
In der Mitgliederversammlung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (dvv)
am 1. / 2. März 2011 standen turnusgemäß die Wahlen der Präsidentin und des
Vorstandes auf der Tagesordnung. Wiedergewählt wurden mit überwältigender
Mehrheit Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth als Präsidentin und einstimmig Herr Dr.
Ernst Dieter Rossmann, MdB, als Vorsitzender. Veränderungen gab es bei den
beiden Stellvertretern und bei den Beisitzern. Auf Vorschlag von dvv und bvv
wurde K. Heinz Eisfeld zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls zur
stellvertretenden Vorsitzenden wurde Frau Dr. Dagmar Engels, Leiterin der
Volkshochschule Ulm, gewählt. Als Beisitzer wurde Thomas Friedrich wiedergewählt; den zweiten Beisitzer-Posten hat jetzt die Leiterin der Volkshochschule
Kassel (Stadt und Landkreis), Frau Katharina Seewald, inne. Von den Kommunalen Bundesverbänden wurde für die neue Wahlperiode erneut Herr Klaus
Hebborn entsandt.
6. bis 12. April 2011 in
11. Festival des mittel- und
8./9. April 2011 in Irsee
Eine Veranstaltung der Schwabenakademie Irsee. Weitere Veranstaltungen in der
Reihe folgen
8. bis 10. April 2011 in Tutzing
Regieren unter Druck.
Politische Führung in der Stimmungsdemokratie
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 5
Im Namen des bvv-Vorstandes und -Gesamtvorstandes darf ich der dvvVerbandsspitze, insbesondere natürlich unserem bvv-Vorsitzenden, ganz herzlich
gratulieren und für die nächsten vier Jahre erfolgreiches Wirken wünschen!
Die bisherigen Mitglieder des dvv-Vorstandes, Frau Anne Janz, Kulturreferentin
der Stadt Kassel, und Herr Prof. Dr. Klaus Meisel, Managementdirektor der
Münchner Volkshochschule, traten nicht mehr zur Wahl an. Ihnen gebührt unser
n „Wiesbadener Erklärung“ zur Grundbildung verabschiedet
Die deutschen Volkshochschulen fordern eine Offensive zur Verbesserung von
Lese- und Schreibkompetenzen. Am 2. März 2011 verabschiedete die Mitgliederversammlung des Deutschen Volkshochschul-Verbands hierzu eine Resolution, in
der sie die Initiative der Bundesbildungsministerin für einen Grundbildungspakt
begrüßt (darüber berichteten wir bereits im März-Rundschreiben).
In der Resolution („Wiesbadener Erklärung“) heißt es: „Das Ausmaß an fehlender
Grundbildung und Alphabetisierung in Deutschland stellt eine zentrale Herausforderung an das Bildungs- und Weiterbildungssystem und alle gesellschaftlichen
Kräfte dar. In einer demokratischen und wissensbasierten Gesellschaft muss es
oberstes Ziel sein, dass niemand aufgrund unzureichender Bildung verloren
geht.“ Konkrete Forderungen sind u.a. eine „Ermutigungskampagne“, Schulungsmaßnahmen für die Ansprechpartner der betroffenen Menschen und die Bereitstellung von Ressourcen für ein verlässliches, ausreichend dimensioniertes und
qualitätsgesichertes Regelangebot an Alphabetisierungskursen für Erwachsene.
Hintergrundinformationen lieferte der Wiesbadener dvv-Mitgliederversammlung
Dr. Anke Grotlüschen, Professorin für Erwachsenenbildung an der Universität
Hamburg. Sie referierte über ihre vor kurzem abgeschlossene und veröffentlichte
Studie „Leo.Level one“ (LeO). Sie kommt zu dem Ergebnis, dass mehr als
vierzehn Prozent der Erwerbsfähigen, also etwa 7,5 Millionen Erwachsene, in
Deutschland funktionale Analphabeten seien. Dieses Ergebniss übertrifft die
bisher ermittelten Zahlen um fast das Doppelte. Die Wiesbadener Erklärung im
Wortlaut können Sie von der Webseite des dvv downloaden:
http://www.dvv-vhs.de/uploads/media/Wiesbadener_Erklaerung.pdf
n Bayerischer Landespreis „Reife Leistung“
Bayern 1 sucht in Kooperation mit dem Bayerischen Sozialministerium und der
LandesSeniorenVertretung Menschen, die ihre zweite Lebenshälfte auf vielfältige
Weise aktiv gestalten und besondere Leistungen vollbringen. Der Bayerische
Rundfunk hat sich nun an den bvv gewandt und um Mithilfe gebeten in seinem
Projekt „Reife Leistung“. In die bayerischen Volkshochschulen kommen pro Jahr
mehrere hunderttausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die über 65 Jahre alt
sind; wir haben also ein Potential an Persönlichkeiten, die hierfür in Frage
kommen. Sie haben die Möglichkeit, dem BR Persönlichkeiten vorzuschlagen und
in Verbindung mit deren außergewöhnlicher Leistung / Entwicklung auch Ihre
Volkshochschule ins Gespräch zu bringen. Ihre Favoriten können Sie ab sofort
unter www.bayern1.de für den Wettbewerb vorschlagen. Stichwort: „Ich bin stolz
auf …, weil …!“ Bitte senden Sie dem bvv Ihre Vorschläge in Kopie. Unter den
Vorgeschlagenen werden von einer hochkarätigen Jury 14 „Reife-LeistungsTräger“ ausgewählt und im Herbst bei einer feierlichen, exklusiven Preisverleihung in München geehrt. Als Erinnerung wird die bayerische Sozialministerin
Christine Haderthauer den Geehrten die künstlerische Nachbildung einer Baumscheibe als hochwertige Trophäe überreichen. Weitere Informationen finden Sie
hier: www.bayern1.de oder unter http://www.reife-leistung.bayern.de
13. Kulturpolitisches Forum in der Ev.
9. April 2011 in München
Eine Veranstaltung der MVHS in
Kooperation mit der LMU und der
9. bis 17. April 2011 in
11. bis 13. April 2011 in
Adult learning –
commitments, contexts and critical
12. bis 15. April 2011 in
Moodlemoot2011
13. April 2011 in München
Xpert Business Tag 2011
Melanie Belling, Tel. 089-5108013
13./14. April 2011 in München
PERSONAL2011 Süd
14./15. April 2011 in München
10. Messe für betriebliche und
15./16. April 2011 in München
20plusx – Typografie Symposium
http://www.slanted.de/events
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 6
n XIII. Deutscher Volkshochschultag – Anmeldung jetzt!
Nur noch 144 Karten verfügbar – Hochkarätiges Programm – Fest der
Volkshochschulen im Wasserwerk an der Spree
Volkshochschulen sind ein Tor zur Welt. So wird heute in der aktuellsten TwitterMeldung vom 13. Deutschen Volkshochschultag Prof. Dr. Julia Lehner zitiert,
Kulturreferentin der Stadt Nürnberg, Mitglied im bvv-Vorstand und Referentin im
Forum 6 des Volkshochschutags, das unter dem Motto „Lokale Verantwortungsgemeinschaft Bildung“ steht. Es ist eines der sechs Foren zu wichtigen und
aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen, mit denen der 13. Deutsche Volkshochschultag am 12. und 13. Mai 2011 im Berliner Congress Center (bcc) Position
•	Bildung – Schlüssel zur Integration von Menschen, Kulturen und Milieus
•	vhs 21 – Bürgerbeteiligung als Kraftquelle für eine lebendige Demokratie
•	Bildungskluft und Altersfalle? - Lebenslanges Lernen im digitalen Zeitalter
•	Unser Rezept gegen Fachkräftemangel: Allgemeine und berufliche Bildung
•	Nach Kyoto und Cancun: Wie verändern wir unseren Lebensstil? (u.a. mit K.
Heinz Eisfeld)
•	Lokale Verantwortungsgemeinschaft Bildung
Das gesamte Programm, das jetzt sehr konkrete Gestalt angenommen hat und
außer den Foren eine Eröffnungsveranstaltung mit Bundespräsident Christian
Wulff, einen Vortrag („Weiterbildung für alle – Niemand darf verloren gehen!“) mit
Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, eine
Abschlussdiskussion, eine Messe und ein Kommunikationsforum beeinhaltet,
steht auf der Webseite des 13. Deutschen Volkshochschultags:
www.volkshochschultag.de. Dort kann man sich auch eine der derzeit noch
vorrätigen 144 Karten sichern. Auch zum großen Fest der Volkshochschulen, das
am Abend des 12. Mai im alten Wasserwerk an der Spree stattfindet, kann man
Der bvv wird – wie der Deutsche Volkshochschul-Verband und anderen Landesverbände der Volkshochschulen – mit einem Stand im Kommunikationsforum
vertreten sein. Themenschwerpunkte werden „Bildungsberatung“ und „Studium
Generale“ sein. Hierzu bitten wir Volkshochschulen, die in diesen Bereichen aktiv
sind, um Mitwirkung und Material.
E-Mail: wilhelm.f.langvhs-bayern.de
Ansprechpartnerin für den Stand des bvv: Gisela Schenk, Tel. 089-5108028
n 46. Bundeskonferenz der regional arbeitenden
Am Tag vor Beginn des 13. Deutschen Volkshochschultags findet – ebenfalls in
Berlin – die 46. Bundeskonferenz der regional arbeitenden Volkshochschulen
statt: am 11. Mai 2011 von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Volkshochschule
Tempelhof-Schöneberg. Thema in Plenum und Arbeitsgruppen wird „Standortbestimmung – Konsequenzen für die Verbandsarbeit und die Arbeit vor Ort“ sein:
wie kann mit dem neuen dvv-Positionspapier nach innen und außen gearbeitet
werden. Anmeldeschluss ist der 20. April 2011. Wir veröffentlichen Programm,
Anmeldeformular und die organisatorischen Hinweise im bvv-Portal in der OnlineVersion des Rundschreibens (Service – Rundschreiben – Online-Version).
Ansprechpartnerin ist die Sprecherin der Bundeskonferenz:
Gerlinde Schöpp M.A., Geschäftsführerin der Kreisvolkshochschule Harz GmbH
in Quedlinburg, Tel. 03946-524030, E-Mail: info@kvhs-harz.de
15. bis 17. April 2011 in Lübeck
(Buddenbrockhaus)
www.literaturlandschaften.de
15. bis 20. April 2011 Schloss
Retzhof, Leibnitz / Österreich
„Drama in Education“
23. April 2011 überall
29. April bis 1. Mai 2011 in
Internationale Sportkultur-Akademie
2. bis 4. Mai 2011 in München
Lions-Quest – Qualifikation für ein
Konzept zur Umsetzung der
Ansprechpartnerin: Lucia Pauli
Tel. 089-5108017
4. bis 11. Mai 2011 in München
26. Münchner Dokumentarfilmfestival
5./6. Mai 2011 in Bayreuth
5. bis 15. Mai 2011 in Weiden
http://www.weidener-literaturtage.de/
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 7
n 47. Grimme-Preis 2011
Auf einer Pressekonferenz am 16. März 2011 gab das Adolf-Grimme-Institut in
Marl die diesjährigen Grimme-Preisträger bekannt. Aus insgesamt 599
Vorschlägen hatten drei Vorauswahlkommissionen 61 Beiträge nominiert, die den
Fundus für die Auswahl der tatsächlichen Preisträger(innen) bildeten. GrimmeDirektor Uwe Kammann sah im aktuell zu beurteilenden Jahrgang die erfreuliche
Entwicklung, „dass es im deutschen Fernsehen weiterhin eine große Bandbreite
an sehenswerten und diskussionswürdigen Angeboten gibt“. Dominik Graf erhält
für seine zehnteilige Krimi-Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ seinen neunten
Grimme-Preis. Weitere Preisträger sind unter anderem das Ermittlerduo Mirsolav
Nemec und Udo Wachtveitl („Tatort: Nie wieder frei sein“), Comedian Kurt Krömer
(„Krömer – Die internationale Show“), Doris Dörrie („Klimawechsel“), Frederick
Lau („Neue Vahr Süd“), Götz George („Zivilcourage“) und Ali Samadi Ahadi („Iran
Elections 2009“). Ebenfalls ausgezeichnet wurde Birgit Schulz‘ „Die Anwälte Eine deutsche Geschichte“ (WDR/NDR/RBB/Arte), in dem die Lebenswege von
Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und dem inzwischen rechtsradikalen Horst
Mahler zusammengeschnitten werden. Den Ehrenpreis des Deutschen Volkshochschul-Verbandes erhält in diesem Jahr Thomas Gottschalk. Die Preis-Gala
findet am 1. April 2011 im Theater Marl statt. Sie wird ab 22.25 Uhr auf 3sat
Der Grimme-Preis wird seit 1964 jährlich in Marl verliehen. Er wurde 1961 vom
Deutschen Volkshochschul-Verband gestiftet und ist der renommierteste deutsche
Fernsehpreis. Ab sofort können Fernsehzuschauer TV-Produktionen für den
Grimme-Preis 2012 vorschlagen. Eine Übersicht aller Preisträger und zahlreiche
n SVEB feiert 60. Geburtstag
Der Schweizer Verband für Weiterbildung feiert seinen 60 Geburtstag – wie sichs
für unser hügeliges Nachbarland gehört, hoch oben, nämlich auf dem Berner
Hausberg Gurten. Am 3. Mai 2011 findet dort die Delegiertenversammlung und
gleich im Anschluss eine bildungspolitische Tagung zum Thema «Weiterbildung in
der Integrationspolitik» statt. Im zweiten Teil der Tagung steht das 60-jährige
Jubiläum im Zentrum. Der SVEB erinnert sich, schaut voraus und beleuchtet die
zahlreichen Meilensteine die in den sechs Jahrzehnten erreicht wurden. Und last
but not least wird SVEB-Direktor Dr. André Schläfli als erster Schweizer in die
«IACE Hall of Fame» (International Adult and Continuing Education Hall of Fame)
aufgenommen und für seinen Einsatz für die Weiterbildung geehrt.
n 3. Zukunftsforum 2011 – 3rd Future Forum on Adult
Education von 6. bis 8. Juli 2011 in Wien
Netzwerke und Kooperationen in der Erwachsenenbildung
Bedeutung von und Interesse an Netzwerken in der Erwachsenenbildung nehmen
kontinuierlich zu. Dass sie für die Erwachsenenbildung eine wichtige Rolle
spielen, zeigt sich nicht zuletzt an ihrer Förderung durch diverse EU-Projekte und
ihrer vermehrten Verwissenschaftlichung durch die Netzwerkanalyse. Im Alltag
der EB-PraktikerInnen wird zunehmend deren Notwendigkeit sichtbar. Das
Zukunftsforum 2011 stellt sich u.a. folgende Fragen: Wer hat welchen (Zusatz)Nutzen durch Netzwerke auf verschiedenen Ebenen? Was ist der Zusatznutzen
von internationalen Netzwerken? Wo finden sich Best-Practice Beispiele bzw. was
macht ein Best-Practice Beispiel aus? Wie können vorhandene lokale
Ressourcen und Kontakte möglichst effizient genutzt werden? Bedroht Netzwerkarbeit traditionelle Strukturen der Erwachsenenbildung?
Information zum Programm der Veranstaltung des Verbands Österreichischer
Volkshochschulen und Anmeldung unter: http://www.vhs.or.at/395
5. bis 23. Mai 2011 bundesweit
http://www.bpb.de/aktionstage
10./11. Mai 2011 in Berlin
4. Bundestreffen vhs-Marketing
12./13. Mai 2011 in Berlin
Siehe auch Beitrag in der Rubrik
„Erwachsenenbildung überregional“
Tel. 0228-9756920
http://volkshochschultag.de
11. bis 22. Mai 2011 in Cannes
11./12. Mai 2011 in Berlin
46. Bundeskonferenz der regional
arbeitenden Volkshochschulen
Gerlinde Schöpp, info@kvhs-harz.de
12./13. Mai 2011 in Brüssel
Infotage zur europäischen
13./14. Mai 2011 in Berlin
„Miteinander reden –
Gemeinsam lernen“
Fachtagung zur inklusiven
14. Mai bis 16. Oktober 2011 im
Götterdämmerung. König Ludwig
II. und seine Zeit
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 8
15. Mai 2011 weltweit
15. Mai 2011 in Straubing
Herzogstadt-Lauf
n Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit
Fachtagung zur „Erinnerungskultur nach den Zeitzeugen“ am
5. April 2011 in Nürnberg – Last-Minute-Anmeldung jetzt – online unter
http://www.kursif.de/metanav/kurs-detailseite?knr=11-1022
Unsere Fachtagung am 5. April 2011 in Nürnberg wird in Kooperation mit dem
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände durchgeführt. Ihr Zweck ist, mit
den programmverantwortlichen Kolleginnen und Kollegen aktuelle Herausforderungen einer geschichtspädagogischen Arbeit an Volkshochschulen zu erörtern,
neue Formen und Formate der Erinnerungsarbeit vorzustellen sowie Perspektiven
für Kooperationsmodelle mit Gedenkstätten zu entwickeln.
Dr. Christoph Claasen vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam
reflektiert auf der Tagung, wie das derzeit enorme gesellschaftliche und mediale
Bedürfnis nach scheinbar authentischen Zeitzeugen zu deuten ist. Daniel Gaede,
Leiter der Gedenkstättenpädagogischen Abteilung der Stiftung Gedenkstätten
Buchenwald und Mittelbau-Dora, wird Konzepte geschichtspädagogischer Arbeit
und innovative Programme vorstellen. Regionale Protagonisten der Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit stellen ihre Programme und Kooperationsformen
vor. Ziel ist der Transfer von zeitgemäßen Angebotsformen in die Programme der
Ansprechpartner im bvv: Markus Bassenhorst, Tel. 089-5108040
E-Mail: markus.bassenhorst@vhs-bayern.de
Die Veranstaltung ist auch auf der Webseite des Doku-Zentrums angekündigt:
http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/veranstaltungen/symposien.html
n Internationales Jahr der Wälder 2011
Das Jahr 2011 ist das Internationale Jahr der Wälder. Bundespräsident Christian
Wulff hat für Deutschland die Schirmherrschaft übernommen. Der von Bundesregierung, Ländern, Wirtschaft und zahlreichen Verbänden getragene deutsche
Beitrag zum Internationalen Jahr der Wälder soll den Wald als faszinierenden
Naturraum und lebendigen Wirtschaftszweig erfahrbar machen.
dvv-international fördert Volkshochschulen mit bis 5000,- € für Kurse, Vorträge,
Projekte, die sich mit Wald in globalen Zusammenhängen auseinandersetzen
Unsere Filmempfehlungen zum Jahr der Wälder:
•	Wälder für Menschen – Naturerbe und Wirtschaftsfaktor in Deutschland. 15
Min / D / 2010 / DVD
•	Das Abenteuer um die Ecke 60 Min / D / 2007 / DVD
•	Regenwald - Ein Ranger berichtet 11 Min / D / 2009 / DVD
Entleihbar bei Landesmediendienste Bayern e.V.
Tel. 089-38160915; Fax: 0 89-38160920
Mehr zum Thema Wald unter: www.das-jahr-der-waelder.de | www.wald2011.de
Ulrich Holzapfel, Tel. 09421-8457-18
holzapfel.ulrich@vhs-straubing.de
Prüfungsverantwortliche der
Prüfungskompetenzzentren treffen
Christine Loibl, Tel. 089-5108022
20. bis 22. Mai 2011 in Irsee
„Das geistreichste und schönste
Theaterspielwerk der Welt“
21. Mai 2011 bundesweit
Aktionstag „Kultur stärken“
Siehe auch Beitrag in der Rubrik Kultur
24. Mai 2011 in Aschaffenburg
Siehe auch Beitrag in der Rubrik Beruf
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 9
n „Waisen der Medizin –
Leben mit einer seltenen Erkrankung“
Wanderausstellung für bayerische Volkshochschulen kostenlos buchbar
Diese Ausstellung ist unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Prof. Dr.
Annette Schavan im Rahmen des Wissenschaftsjahrs zur Gesundheitsforschung
entstanden. Das BMBF förderte dieses Projekt, dass der Verein ACHSE (Allianz
Chronischer Seltener Erkrankungen e.V.) zusammen mit der Care-for-Rare
Stiftung 2010 initiiert hat.
Die ausgestellten Fotos zeigen fünf betroffene Kinder und Erwachsene, die mit
unterschiedlichen seltenen Erkrankungen leben. Eingefangen wurden Momente
des Alltags, die dem Betrachter auf künstlerische Weise einen sensiblen Einblick
in Fröhlichkeit, Lebensmut und Hoffnung, aber auch in Probleme und Grenzen
der Betroffenen geben: Die rund 4 Millionen Menschen mit seltenen Erkrankungen in Deutschland sind die „Waisen der Medizin“. Es herrscht großer
Forschungsbedarf. Für die meisten der Erkrankungen gibt es keine Therapien
oder Medikamente, deshalb kaum Heilungschancen. Schon die Diagnose ist oft
schwierig und langwierig, nicht selten durchlaufen die Patienten mehrere Jahre
eine Odyssee von Arzt zu Arzt, bis sie diagnostiziert werden. Informationen und
Spezialisten sind rar und schlecht erreichbar.
„Das Interesse seitens der Pharmaunternehmen für eine zumeist kleine Patientengruppe zu forschen ist gering. Es müssen andere Anreize geschaffen
werden, um die Forschung voranzutreiben“ – so Prof. Dr. Dr. Christoph Klein,
Leibniz-Preisträger 2010 und Sprecher der vom BMBF geförderten Netzwerke für
Die Ausstellung kann ab sofort für 2012 gebucht werden. Kosten fallen dabei
ausschließlich für den An- und Abtransport an (2 flache Holzkisten mit auf
Aluminium gezogenen Photos und Texten).
25. bis 27. Mai 2011 in Dar es
eLearning Afrika 2011
25. bis 27. Mai 2011 in Wien
„Keep the wheels turning“
Jahreskonferenz 2011 der European
Assosciation for Distance Learning
26. bis 28. Mai 2011 in Potsdam
Unterrichtsleitbilder in der
politischen Bildung - Kontroversen
- Theoriebildung - Praxisrelevanz
27. Mai bis 28. August 2011
Bayerische Landesgartenschau 2011
Kunstvermittlung in der
28. Mai 2011 in Leipzig
Schrift und Typografie in der
n Noch schnell anmelden: Xpert Business-Tage in 2011
28./29. Mai 2011 in Athen
Der in 2010 erstmalig durchgeführte Xpert Business-Tag in
München war ein voller Erfolg und soll daher als regelmäßige
Veranstaltung in Bayern stattfinden. Deshalb haben wir Sie
bereits mit dem März-Rundschreiben wieder zu unserer Kooperationsveranstaltung der beiden Landesverbände Baden-Württemberg und Bayern eingeladen. Diese finden diesmal an zwei
•	in Südbayern am Mittwoch, dem 13.04.2011, von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr im
Seminarzentrum des Bayerischen Volkshochschulverbands in München
http://www.kursif.de/metanav/kurs-detailseite?knr=11-5003
•	in Nordbayern am Dienstag, dem 24.05.2011 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr bei
der vhs Aschaffenburg in Aschaffenburg
http://www.kursif.de/metanav/kurs-detailseite?knr=11-5002
Referent bei beiden Veranstaltungen: Dr. Bernd Arnold, Leiter der Xpert BusinessMasterprüfungszentrale. Gastreferent in Nordbayern ist außerdem Herr Stasch
von der DATEV. Melden Sie sich am besten gleich an!
Melanie Belling, Referentin für berufliche Bildung, Tel: 089-5108013
9th Transformative
http://www.tlcathens2011.gr
33. Deutscher Evangelischer
2. bis 5. Juni 2011 in Mainz
2. bis 12. Juni 2011 in Halle
Händelfestspiele 2011
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 10
n Ausgabe von Qualifizierungsgutscheinen für
Volkshochschulkurse an „Freiwillige“
Den Freiwilligen, die in Bayern einen „Freiwilligendienst aller Generationen“
leisten, wird ab April 2011 die Teilnahme an den Kursen der
Volkshochschule per Gutschein ermöglicht. Dieser hat einen
Wert von 40 Euro und kann zur Begleichung der Teilnahmegebühr eingesetzt werden. Ein Bildungstag umfasst in der Regel
6 Zeitstunden – dieses entspricht 8 Unterrichtseinheiten.
Grundsätzlich hat ein Freiwilliger Anspruch auf 60 Stunden
Bildung im Jahr, also auf 10 Gutscheine pro Jahr. Auch
mehrere kürzere Veranstaltungen können über einen
Bildungsgutschein abgerechnet werden. Die Volkshochschule
kann dann mit den Trägern der Freiwilligendienste die Kosten
der Fortbildung abrechnen. Dieses Verfahren ist in Kooperation zwischen dem Bayerischen Volkshochschulverband und dem Landesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement entstanden.
Die Träger der Freiwilligendienste aller Generationen (FDaG-Träger) werden bei
Interesse an dem Einsatz von Bildungsgutscheinen auf die Volkshochschulen in
der Nähe zukommen. Aber auch Sie können sich an einen FDaG-Träger in der
Nähe ihrer Volkshochschule wenden.
Eine Liste mit den Adressen aller derzeitigen Träger sowie weitere Informationen
zur Kooperation erhalten Sie bei
Melanie Belling, Tel: 089-5108013
n Die Lernplattform zieht am 18. und 19. April um!
Damit ihre Online-Kursräume bestmöglich genutzt werden
können und auf dem neuesten Stand der Technik sind, wird
unsere Lernplattform auf moodle 2.0 umgestellt. Dafür ist es
leider notwenig, diese am 18. und 19. April vom Netz zu nehmen.
Bitte beachten Sie daher, dass Ihnen an diesen beiden Tagen die Plattform leider
nicht zu Verfügung steht!
Ansprechpartnerin im bvv: Melanie Belling, Tel: 089-5108013
6. Juni 2011 in Heidelberg
„vhs goes app“ – Mobiler Zugriff
auf vhs Dienstleistungen durch
vhs-Fachkonferenz 2011
www.cobra-shop.de/
vhs-fachkonferenz2011
9./10. Juni 2011 in Berlin
netz.macht.kultur.
Kulturpolitik in der digitalen
6. Kulturpolitischer Bundeskongress in
Kooperation von Kulturpolitischer
Gesellschaft und Bundeszentrale für
9. bis 11. Juni 2011 in
Introducing gender into academia
(in)visible act
10. Juni 2011 bei der bvvGeschäftsstelle in München
Ende der Abgabefrist für die
F&E-Projektskizzen
14. bis 17. Juni 2011 in Malmö
n Programmbereichskonferenz Sprachen
am 18./19. Juli 2011 in Parsberg
Bitte merken Sie sich den Termin für die Programmbereichskonferenz Sprachen
am 18. und 19. Juli in Parsberg vor. Programm, organisatorische Hinweise und die
Anmeldeformulare werden im bzw. mit dem Mai-Rundschreiben veröffentlicht und
stehen dann auch im bvv-Portal unter Programmbereiche – Sprachen – Infos &
Gerne nehmen wir natürlich Ihre Anregungen, Programmvorschläge und
Meldungen für die Kurzberichte aus Ihrer Sprachenarbeit vor Ort entgegen.
Christine Loibl, Tel. 089-51080-22
Sophie Stürzer, Tel. 089-51080-33
E-Mail: sophie.stuerzer@vhs-bayern.de
A World Worth Living In –
Adult Learning and Education for a
ICAE World Assembly 2011
15. Juni 2011 bei der bvvGeschäftsstelle
Abgabefrist für die nächsten
QM-Well-Anträge endet
andreas.eckert@vhs-bayern.de
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 11
n Informationen von den Programmplanungstagungen
Auf den Programmplanungstagungen im März berichteten wir über die aktuellen
Themen und Trends im Programmbereich Sprachen. Themen waren unter
anderem die Entwicklung eines Programmbereichprofils, Integrationskurse,
Qualitätsmanagement und die Aktionen im Prüfungsbereich. Die Präsentation
können Sie über das Online-Rundschreiben herunterladen.
Christine Loibl, Tel. 089-5108022, E-Mail: christine.loibl@vhs-bayern.de
Sophie StürzerTel. 089-5108033, E-Mail: sophie.stuerzer@vhs-bayern.de
n Europäisches Sprachensiegel 2011:
Bewerbungsfrist bis zum 9. Mai
„Sprachenlernen in der Gemeinschaft – Ressourcen nutzen und Kompetenzen
ausbauen“ lautet das Thema des diesjährigen Wettbewerbs um das Europäische
Sprachensiegel in Deutschland. Bis zum 9. Mai 2011 können Projektbewerbungen beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz eingereicht werden.
Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie das Bewerbungsformular finden
Sie auf der Website des Pädagogischen Austauschdienstes unter
http://www.kmk-pad.org/praxis/ess.html
n Fachkonferenz Sprachen und Beruf in Berlin vom 26. bis
zum 28. Oktober 2011 in Berlin
Auf der diesjährigen Fachkonferenz „Sprachen und Beruf“ dreht sich alles um
das Zusammenspiel von Fremdsprachen, interkultureller Kommunikation und
erfolgreichem Handeln. Das Themenspektrum reicht von sprachlicher Weiterbildung für Unternehmen bis zur gezielten Vorbereitung von Mitarbeiter/-innen auf
die Herausforderungen der globalisierten Wirtschaft. Informationen unter
23. bis 26. Juni 2011 in
www.comicfestival-muenchen.de/
24. Juni bis 2. Juli 2011 in
29. Münchner Filmfest
Fußball-Weltmeisterschaft der
www.fussballwm2011.info/
2. Juli 2011 in Regensburg
Oberpfälzer Sprachentag
Sabine Gröpel, Tel. 09971-850117
sgroepel@vhs-cham.de
6. Juli 2011 in Durban,
Entscheidung des IOC über den
Austragungsort der Olympischen
n Sprachstipendien für Schüler/-innen
6./7. Juli 2011 in München
Die Stipendien von dvv und telc haben zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen
Volkshochschulen und Schulen zu stärken. Vor diesem Hintergrund können
Volkshochschulen Vorbereitungskurse mit Sprachprüfung in Englisch oder
Türkisch (Niveau A2 oder B1) für Schüler/-innen an Hauptschulen durchführen.
Die Kurse sind als Nachmittags-AG gedacht oder können im Rahmen der Ganztagsschule durchgeführt werden. Die vhs erhält für die Durchführung der Kurse
(8-15 Teilnehmer/-innen) pauschal € 1.100 Euro, für die Prüfung entsprechend
der geltenden Gebührenordnung je Teilnehmer € 44,50 (B1) bzw. € 27,50 (A2).
Die Umsetzung erfolgt im Schuljahr 2011/2012. Informationen, die erforderlichen
Dokumente sowie Umsetzungshilfen veröffentlichen wir im bvv-Portal unter
Programmbereiche – Sprachen – Sprachprüfungen. Bitte beachten Sie auch die
kostenlosen Prüfertrainings! Ansprechpartnerin:
Sophie Stürzer, Tel. 089-5108033
n Mitteilungen Bereich Sprachprüfungen
Erstes Treffen der Prüfungsverantwortlichen am 18. Mai 2011
Mit der Neustrukturierung des Prüfungswesens im Programmbereich Sprachen
werden auch Treffen der Prüfungsverantwortlichen der Prüfungskompetenzzentren eingeführt. Das erste Treffen findet am 18. Mai 2011 in München statt. Die
Einladung und das Programm werden noch gesondert verschickt.
Ansprechpartnerin: Christine Loibl, Tel. 089-5108022
7./8. Juli 2011 in München
Neue Fortbildung für
„Mut zur Spontaneität“ für mehr
Selbstsicherheit und Kreativität im
Umgang mit Lerner(inne)n
6. bis 8. Juli 2011 in Wien
„Einsam oder Gemeinsam?
Netzwerke und Kooperationen in
Zukunftsforum 2011 des VÖV
http://www.vhs.or.at/375
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 12
Aktion 1.000 mal 20 Euro – 2. Runde Mai bis September 2011
Im Rahmen der Aktion „1.000 mal 20 Euro“ können Sie Ihren Kursteilnehmer/innen telc Prüfungen auf Niveau A1 zum halben Preis (€ 20,00 statt € 40,00)
anmelden. Für die Werbung in den Kursen steht Ihnen die Aktionspostkarte zur
Verfügung, die Sie kostenlos im www.bvv-shop.de bestellen können. Nutzen Sie
die Prüfung als Motivationsschub in Ihren Sprachkursen. Alle Informationen finden
Sie im Aktionsleitfaden (Download über das bvv-Portal unter Programmbereiche
– Sprachen – Sprachprüfungen).
Barbara Pedack, Tel. 089-5108012, E-Mail: barbara.pedack@vhs-bayern.de
Sophie Stürzer, Tel. 089-5108033, E-Mail: sophie.stuerzer@vhs-bayern.de
8. bis 10. Juli 2011 in
Prüfungssätze für Jugendliche Goethe-Zertifikat B2
Für das Goethe-Zertifikat B2 sind nun zwei Prüfungssätze speziell für Jugendliche
verfügbar. Die Jugendversion ist für Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von
14 bis 16 Jahren konzipiert. Die Prüfungssätze für Jugendliche entsprechen in
Aufbau und Bewertung exakt der B2-Prüfung, die Inhalte sind jugendadäquat. Aus
diesem Grunde wird dafür auch kein eigenes Schulungsmaterial entwickelt
9. Juli 2011 in Schweinfurt
Prüfungsgebühr und Abgabepreis für telc C1-Prüfungen
Die Prüfungsgebühr beträgt sowohl für telc English C1 als auch für telc Deutsch
C1 € 150,-, der Preis für externe Teilnehmer/-innen liegt bei € 220,-. Der Abgabepreis an den bvv beträgt € 73,00. Die Meldegebühr an die telc beträgt wie üblich	€ 11,00. Die Prüfungen werden über die Prüfungszentrale des bvv angemeldet.
Wir empfehlen für die mündliche Prüfung ein Prüferhonorar in Höhe von € 15,- pro
Prüfungskandidat/-in.
Christine Loibl, Tel. 089-5108022, E-Mail christine.loibl@vhs-bayern.de
Niederbayerischer vhs-Tag in
Landshut – Burgfest
Neues Plakat „Sprachprüfungen“ jetzt kostenlos im bvv shop bestellen
„Wir geben es Ihnen auch gerne schwarz auf weiß“ – mit dem
neuen Plakat können Sie Ihre Teilnehmer/-innen auf das Angebot an
Sprachprüfungen an der vhs hinweisen. Sie können das Plakat ab
sofort kostenlos im www.bvv-shop.de bestellen.
Seminarprogramm des TestDaF-Instituts
Sprachliche Leistungen beurteilen, Teilnehmer auf den TestDaF vorbereiten – die
Workshops des TestDaF-Instituts für Fremdsprachenlehrkräfte vermitteln das
passende Know-how. Alle diesjährigen Themen und Termine finden Sie hier.
Melden Sie sich hier an: www.testdaf.de/seminare. Dort finden Sie auch weitere
Informationen über die Workshops.
n Wichtige Verweise auf Artikel in anderen RS-Rubriken
Werbespot „Ich liebe dich“ geht in die zweite Runde und ins Fernsehen
Lesen Sie mehr dazu in der Rubrik „Marketing und Vertrieb“, im Online-Rundschreiben unter Sprachen und auf der Kampagnenwebseite www.vhs-liebe.de
Dort können Sie noch bis zum 13. April die Postkarten und Plakate der Kampagne
Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 21 UStG für Dozent(inn)en in Volkshochschulen, die in Integrationskursen der vhs tätig sind
Siehe Beitrag in der Rubrik Recht, Organisation, Finanzen
Gehirn und Körper – Theorie und
Andreas Mönnich, Tel. 08151-962032
E-Mail:andreas.moennich@mvhs.de
Pilates-Net-Work-Day
9. Juli 2011 in Landshut
Bernhard Greiler, Tel. 0991-3201557
E-Mail: b.greiler@vhs-deggendorf.de
10. bis 13. Juli 2011 in
Eine Veranstaltung der Patchwork Gilde
http://www.patchworktage.de/
14. Juli 2011 in München
Lernberatung / Kommunales
18./19. Juli 2011 in Parsberg
Programm und Anmeldung werden im
Mai-Rundschreiben veröffentlicht
20./21. Juli 2011 in Bad
Jahrestagung 2011 des
Bayerischen Städtetags
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 13
Zusatzqualifizierung: Stellungnahme der Träger
Die vhs-Landesverbände, die vom BAMF als Träger für die Integrationskurse
zugelassen sind, haben Anfang März eine „Gemeinsame Stellungnahme zur
Lehrkräftequalifizierung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge“ verfasst.
Sie finden das Papier zum Download über die online-Version des Rundschreibens im Portal sowie unter Programmbereiche – Sprachen – Integration. Darin
wurde die Wiederaufnahme der Förderung der Zusatzqualifizierung und die
Anpassung der Zulassung zur Zusatzqualifizierung an die veränderten Förderbedingungen gefordert. Bei der Tagung zur Lehrkräftequalifizierung signalisierte das
BAMF, dass es 2011 keine finanzielle Förderung mehr geben kann. Für eine
Wiederaufnahme der Finanzierung 2012 muss ein entsprechender Mangel an
Lehrkräften vorliegen. Ich bitte Sie daher, mir umgehend Ihren Bedarf (Mangel)
an Lehrkräften für die Integrationskurse und Integrationskurse mit Alphabetisierung mitzuteilen, damit wir diese dem BAMF gesammelt weiterleiten können.
E-Mail christine.loibl@vhs-bayern.de
Zuwanderinnen und Zuwanderer am Arbeitsmarkt
Der Frage nach der Position von Personen mit Migrationshintergrund auf dem
deutschen Arbeitsmarkt geht das aktuelle Arbeitspapier aus der Forschungsgruppe des Bundesamts nach:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2011/20110307-wp36-arbeitsmarktbeteiligung.html
„Schritte plus – für Frauen- und Elternintegrationskurse“
vom BAMF zugelassen
Das Zusatzmaterial „Schritte plus – für Frauen- und Elternintegrationskurse“ ist
vom BAMF in die Liste der zugelassenen Lehrwerke aufgenommen worden.
Ansprechpartnerin: Melanie Albrecht, Hueber Verlag GmbH & Co.KG
Tel. 089-9602 275, E-Mail: albrecht@hueber.de
Ansprechpartnerin im bvv: Christine Loibl, Tel. 089–51080-22
In den bvv-Rundschreiben, zuletzt im Februar-Rundschreiben 2011, haben wir
ausführlich über die Situation informiert, die sich für Volkshochschulen im Zusammenhang mit der Aktualisierung des Leitfadens zum § 20 SGB V ergeben hat.
Als Reaktion auf die Gespräche, die der bvv und andere Landesverbände mit
Bundestagsabgeordneten führten, hat sich der GKV Spitzenverband Bund
mittlerweile zu einem Gespräch bereit erklärt.
Bei diesem Gespräch am 15. März 2011 in Berlin haben Vertreter(innen) des dvv
und des Bundesarbeitskreises Gesundheit noch einmal deutlich gemacht, dass
die Kriterien, wie sie die Aktualisierung des Leitfadens jetzt vorsieht, für Volkshochschulen nicht umsetzbar seien und die Volkshochschulen aus der Vermittlung der § 20 – Förderung aussteigen werden, falls keine verwaltungsarmen,
praktikablen Vereinbarungen mit Krankenkassen getroffen werden. Der GKV
Spitzenverband Bund bekundete sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit
den Volkshochschulen und stellte eine spezielle Vereinbarung mit den Volkshochschulen in Aussicht. Dies soll bei einem Treffen des GKV Spitzenverbands
Bund mit Vertreter(inne)n der GKV-Verbände in der 1. Aprilhälfte geklärt werden.
Über die Ergebnisse halten wir Sie auf den Laufenden.
20. bis 22. Juli 2011 in
„Leute, wie die Zeit vergeht ...“
16. Bayerischer Museumstag
Eine Veranstaltung der Landesstelle für die
23. Juli 2011 in Ingolstadt
Lernfest in der Region
25./26. Juli 2011 in München
Große IT-Messe für Verwaltungsprogramme, Buchhaltungs- und
weitere Ergänzungssoftware sowie
30. Juli bis 7. August 2011 in
25. bis 28. August 2011 in
2011 in Bielefeld
2. GENIALE
7. bis 10. September 2011 in
2. Bayerischer Kulturcampus
9./10. September 2011 überall in
Lernfestivaltag 2011
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 14
Wie auch in anderen Flächenstaaten, sind die Volkshochschulen in Bayern vor
allem von der unterschiedlichen Handhabung der Kriterien durch Kassen
betroffen. Je nach Markt- und Kassenlage gibt es vom „Alles bleibt wie bisher“
bis „Der Leitfaden ist strikt anzuwenden“ alle (Misch-)Formen an Reaktionen der
In den Fällen, wo es örtlich nicht zu praktikablen Vereinbarungen mit der AOK
und/oder mit einer (!) Vertretung der Ersatzkassen kommt, empfehlen wir:
•	die mit der Aktualisierung geforderte Muster-TN-Bestätigung (mit Androhung
einer Geldstrafe) nicht zu verwenden.
Verwenden Sie stattdessen bei allen Kursen, die für eine § 20-Förderung in
Frage kommen, die aus Ihrem Verwaltungsprogramm generierte TN-Bestätigung mit den notwendigen Kurs- und Personangaben und mit der Angabe
der KL-Qualifikationen (Grund – und ggf. Zusatzqualifikation). Damit kann
der Versicherte eine Förderung mit seiner Versicherung selbst klären.
•	keine KL-Qualifikationsnachweise weiter zu geben.
Den Angaben der Volkshochschulen konnten und können die Krankenkassen
Bitte verweisen Sie auf diesen Rundschreiben-Beitrag bzw. auf den bvv, wenn
Kassen mit solchem Ansinnen an Volkshochschulen herantreten. Über die
weiteren Entwicklungen werden wir Sie zeitnah informieren.
n 2. Bayerischer vhs-PilatesDay am 9. Juli in Schweinfurt
Der große Erfolg und die vielen positiven Rückmeldungen zum 1. vhs-PilatesDay
(am 10.Juli 2010 in Augsburg) verlangen eine Fortsetzung. Der vhs-PilatesDay
richtet sich an alle KL, die an bayerischen Volkshochschulen Pilateskurse durchführen. Er versteht sich als Forum, sich über aktuelle Entwicklungen und speziellen Themen zu informieren und auszutauschen. Den Flyer mit Programm und
Referent(inn)en steht zum Download im bvv-Portal unter Kalender 2011 auf der
13. bis 16. September 2011 in
Educational Research (ECER)
15. bis 18. September 2011 in
St. Maries-aux-Mines (Alsace)
22. September bis 2. Oktober
7. Zurich Film-Festival
30. September 2011 in
Xpert-CCS-Trainer(innen)-Treffen
Ansprechpartner im bvv: Markus
Bassenhorst, Tel. 089-5108040
Bundesweite Veranstaltung zur
Interkulturellen Woche 2011
Bischofskonferenz und der
n Visionen und Strategien für die kulturelle Praxis
Fachtagung „Konzepte kultureller Bildung an Volkshochschulen
Wie können Konzeptionen für einen starken Programmbereich Kultur an Volkshochschulen aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 14. März 2011
knapp 50 Mitarbeiter/-innen bayerischer Volkshochschulen, die in München zur
Tagung „Konzepte Kultureller Bildung an Volkshochschulen“ zusammengekommen waren. Zwei Akteure der bundesdeutschen kulturellen Bildungslandschaft, Brigitte Schorn von der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW und Dr.
Lars Göhmann, Wissenschaftler, Kulturmanager und Geschäftsführer der proskenion Agentur und Stiftung stellten zum Einstieg in das Thema zwei Konzeptionen
vor, die zur anschließenden Diskussion des Selbstverständnisses von Praxiskursen an Volkshochschulen aufforderten. Bernhard Schurig von der vhs
Landkreis Haßberge berichtete von der Kooperation mit einem regionalen Kino
und davon, wie Volkshochschulen anspruchsvolles Programmkino und
spannende Formate kostengünstig realisieren können. In einem abschließenden
12./13. Oktober 2011 in
12. bis 16. Oktober 2011 in
14. Oktober 2011 in München
Beratertag zur Erneuerung der
Zertifikate „Berater/-in mit
ProfilPASS“
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 15
Workshop tauschten sich die Teilnehmer/-innen über Visionen, Strategien und
Herausforderungen für ihre Arbeit aus. Debatten zur Qualität Kultureller Bildung
werden im Zusammenhang mit zukunftsweisenden Bildungskonzepten immer
lauter geführt. Junge Vereine, Institutionen und Stiftungen weisen mit zahlreichen
prominenten Beispielen den Weg zu neuen Maßstäben kultureller Bildungsarbeit
– da sollten die Volkshochschulen nicht fehlen.
Den Bericht in ausführlicher Form sowie die Vorträge und Präsentationen der
Fachtagung stellen wir im bvv-Portal online unter Programmbereiche – Kultur.
Ansprechpartner: Markus Bassenhorst, Tel. 089-5108040
n Aktionstag „Kultur gut stärken“ am 21. Mai 2011
Um ein Zeichen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt und gegen
den Kulturabbau zu setzen, werden unter dem Motto „Kultur gut stärken“ am
Wochenende um den 21. Mai 2011 bundesweit Aktionen, Veranstaltungen,
Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür,
Demonstrationen und anderes mehr stattfinden. Der 21.
Mai wurde ausgewählt, weil er der UNESCO-Welttag der
kulturellen Vielfalt ist. Wichtig für das Gelingen der
Kampagne ist die Mobilisierung einer breiten Trägerschaft
im Kulturbereich. Aus diesem Grunde sind Künstler,
Kulturinstitutionen, Kulturvereine und Kulturinteressierte
aufgerufen, den Tag mitzugestalten.
Denkbar sind eigens auf den Tag zugeschnittene Veranstaltungen, die in der Ausgestaltung ganz Ihren Neigungen
und Möglichkeiten angepasst sein sollten. Von einem
Krimiabend, über eine Filmvorführung, von offenen Künstlerateliers bis hin zu
Tagen der offenen Tür in Museen oder Bibliotheken, der Fantasie sind hier keine
Grenzen gesetzt. Denkbar ist ebenfalls eine bereits geplante Veranstaltung, die
um den 21. Mai stattfinden wird, unter das Motto „Kultur gut stärken“ zu stellen,
um dadurch Ihre Unterstützung für den Tag der kulturellen Vielfalt und die Aktion
auszudrücken. Plakate können Sie beim bvv bestellen, sie werden kostenfrei
zugeschickt. Nähere Informationen unter www.kulturstimmen.de
16. Oktober 2011 in in
3. Bayerischer Kursleitertag
Diena Heikal, Tel. 089-5108027
17. bis 21. Oktober 2011 in
„New learning approaches by
using digital learning resources“
Studienbesuch im Rahmen des
Europa-Programms CEDEFOP
Heinz Tischler, vhs Kronach,
Tel. 09261-606013
E-Mail: heinz.tischler@vhs-kronach.de
18. Oktober 2011 in München
Bundesweiter AktionstAg Am 21. mAi 2011
An diesem Tag werden Aktionen, Veranstaltungen,
Demonstrationen und vieles andere mehr stattfinden.
n Eine Chance für die Jugend
Start eines neuen Förderprogramms des Fonds Soziokultur für junge
Der Fonds Soziokultur fördert seit 1988 bundesweit Projekte, in denen Menschen
zur aktiven Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben ermutigt
werden. Die Haushaltsmittel des Fonds werden von der Kulturstiftung des
Bundes bereitgestellt.
Mit seinem neuen Förderprogramm für junge Initiativen will der Fonds Soziokultur
Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit geben, Projektideen im
soziokulturellen Praxisfeld zu entwickeln und umzusetzen. Junge Menschen im
Alter zwischen 18 und 25 Jahren, die sich zu einer Initiative zusammengeschlossen haben, können Fördermittel beantragen. Aus dem Antrag muss dabei
erkennbar werden, dass das Projekt in eigener Verantwortung der Jugendlichen
geplant und realisiert werden soll.Unterstützt werden kleine, experimentierfreudige Kulturprojekte. Dafür gibt es einen gesonderten (schlanken) Antragsvordruck, der von der Internetseite www.fonds-soziokultur.de heruntergeladen
werden kann. Einsendeschluss ist der 1. Mai 2011.
25. Oktober 2011 in Bamberg
25. bis 30. Oktober 2011 in Hof
36. UNESCO-Generalkonferenz
25./26. Oktober 2011 in
EFQM-Forum 2011:
„Taking Responsibility for
a Sustainable Future“
26./27. Oktober 2011 in
8. wbv-Fachtagung
www.wbv-fachtagung.de
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 16
26. bis 28. Oktober 2011 in
n Schon wieder ein Preis für „Winterfest“!
Lernadventure mit Serious Games Award in Gold ausgezeichnet
„Winterfest“ setzte sich unter 57 Bewerbern durch und gewann den begehrten
und mit 10.000 Euro dotierten „Serious Games Award 2011“ in Gold. Hans
Joachim Otto, parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Technologie, überreichte den Preis während der weltweit größten
Computermesse CeBIT in Hannover. „Winterfest“ soll Menschen mit mangelnder
Rese- und Schreibkompetenz ermutigen, sich spielerisch mit Lesen, Schreiben
und Rechnen zu beschäftigen, und sie motivieren, einen Alphabetisierungskurs
in einer Volkshochschule zu besuchen. „Winterfest“ entstand im Verbundprojekt
„Alphabit“, der bvv bietet Kursleiterfortbildungen dazu an.
28. bis 30. Oktober 2011 in
23. internationale Messe für
10. bis 27. November 2011 in
www.muenchner-buecherschau.de/
19. November 2011 in
n Kursleiter-Fortbildung
Relaunch der Grundlagenseminare beim Trainer(innen)-Treffen
in Nürnberg vorgestellt
Das diesjährige Trainer/-innen-Treffen stand im Zeichen der Veränderung und
des Austausches. Am Ende des Tages haben sich die Trainerinnen und Trainer
der Grundlagenseminare für die neuen
Konzepte ausgesprochen und sich
bereit erklärt, diese ab Herbst 2011 in
ihren Unterricht zu übernehmen.
Novum bei diesem Treffen war, dass
Trainerinnen und Trainer aller Module
der allgemeinen-erwachsenenpädagogischen-Grundlagenseminare dabei
waren, so dass alle Module vorgestellt
werden konnten. Herzlichen Dank an
alle Kolleginnen und Kollegen, die am
Treffen teilgenommen und durch rege
Gespräche zum abrunden der neuen Konzepte beigetragen haben. Lassen Sie
die Gesichter auf sich wirken! Die neuen Konzepte wurden auch auf den
Programmplanungstagungen in München und in Bamberg sowie auf der BAGSitzung in Unterfranken vorgestellt.
Informationen zur Neugestaltung der Grundlagenseminare finden Sie unter
http://www.kursif.de/pages/contentdelivery?CID=5191&JOB_NAME=DISPLAY_PAGE
TextWerkstatt in Schweinfurt am 6. April 2011 – Es sind noch Plätze frei!
Die TextWerkstatt findet unter der Leitung von Günther Frosch statt. Für Kurzentschlossene sind noch drei Plätze frei. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter:
http://www.kursif.de/metanav/kurs-detailseite?knr=11-8160
Ansprechpartnerin: Regina Knoll, Tel. 089-5108026
Sprachentag der schwäbischen
Ansprechpartnerin: Elisabeth Settele
BAG Schwaben, Tel. 089-5108048
elisabeth.settele@vhs-bayern.de
24./25. November 2011 in
Kassel (Dokumentahalle)
5./6. Dezember 2011 in Bonn
7./8. Dezember 2011 in
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 17
Achtsamkeitsmeditation als Inhouse Schulung in Hof –
und die Presse war dabei!
Achtsamkeit bedeutet, mit hellwacher Aufmerksamkeit die Präsenz und die
Einmaligkeit des gegenwärtigen Augenblicks wahrzunehmen. Genau das haben
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Achtsamkeitsmeditation unter der
Leitung von Prof. Johannes Wiedermann am 26. und 27. Februar in zwei
Seminaren erfahren. Lesen Sie mehr dazu in der Franken Post:
http://www.frankenpost.de/regional/oberfranken/ofrbay/art2389,1457941
Sollten Sie auch Interesse an einer Inhouse-Schulung für Ihre Kursleiter/-innen
und / oder Mitarbeiter/-innen haben. kontaktieren Sie bitte:
Newsletterversand am 01.04.2011 um 14:00 Uhr
Freuen Sie sich gemeinsam mit Ihren Kursleiter/-innen über die Fortbildungshighlights des bvv. Am 01.04.2011 wird der erste Newsletter für 2011 versendet.
Sollten Sie ein Angebot haben mit dem Sie sich an alle Kursleiter/-innen in
Bayern richten wollen, teilen Sie uns das mit. Wir veröffentlichen dieses gerne!
Praxisseminar – Markt und Wettbewerbsanalyse an Volkshochschulen
Wie bereits angekündigt findet am 26. Mai 2011 das erste Praxisseminar zur
Implementierung von Markt- und Wettbewerbsanalysen an Volkshochschulen in
den Räumen des bvv statt. Gemeinsam mit Ihnen wird am Beispiel einer fiktiven
Volkshochschule der Bereich Sprachen oder ein anderer Bereich, der zu Beginn
des Seminars von der Mehrzahl der Teilnehmer/-innen gewünscht wird, einer
Wettbewerbsanalyse unterzogen. Dabei erproben Sie den Einsatz verschiedener
Checklisten und Vorlagen. Zudem machen Sie sich Gedanken zu Sinn und
Zweck einer Analyse und lernen theoretische Grundbedingungen der Wettbewerbsanalyse kennen. Das Seminar ist im Zusammenhang mit dem gleichlautenden F&E-Projekt entstanden. Anmelden können Sie sich unter:
http://www.kursif.de/metanav/kurs-detailseite?knr=11-9580
dvv-Kinospot ab Mai im Fernsehen
Die Marketingkampagne fürs Sprachenlernen ist weiterhin ein großer Erfolg:
Nachdem der Spot 2010 in mehr als 550 Kinosälen in 200 Städten in Deutschland zu sehen war, kommt er im Mai ins Fernsehen! An voraussichtlich ca. 20
Tagen wird der Spot „Ich liebe dich.“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu
sehen sein – jeweils im Vorabendprogramm zwischen 17.30 und 20.00 Uhr.
Damit wird die anvisierte Zielgruppe der 18-35jährigen „Bildungsaffinen“
besonders gut erreicht.
Der Spot wurde in einer repräsentativen Studie von der Zielgruppe überdurchschnittlich positiv bewertet. Als Imagewerbung ist er auch unabhängig von
Semesterstart und Veröffentlichung des Programms wirksam. Um bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Wiedererkennungswert und die Werbeerinnerung zu
fördern, eignen sich Plakate und Postkarten mit
Motiven aus dem Spot besonders gut. So wird
Ihre Volkshochschule mit dem Spot identifiziert.
Auf der Kampagnenseite können daher ab
sofort bis zum 13. April 2011 erneut Plakate
und Postkarten bestellt werden.
2./3. Februar 2012 in München
4. Bayerische Alpha-Konferenz
14. bis 18. Februar 2012 in
4./5. Mai 2012 in Schweinfurt
66. Landestagung des Bayerischen
Geschichte und Zukunft unseres
städtischen Alltags (Arbeitstitel)
Veranstaltungen des Arbeitskreis
gemeinsame Kulturarbeit bayerischer
16. bis 20. Mai 2012 in
10. bis 14. Oktober 2012 in
24. bis 26. Oktober 2012 Basel
www.worlddidacbasel.com/go/id/ss/
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 18
Im Bereich „VHS Login“ auf der Seite www.vhs-liebe.de können Sie sich mit
folgenden Daten einloggen: Benutzername: VHSMitglied, Passwort: DFmm0106.
Unter dem Punkt „Kampagnenmaterial bestellen“ finden Sie ein Bestellformular
für Plakate und Postkarten in verschiedenen Mengen. Die Werbematerialien
werden Ihnen dann mit Rechnung zugeschickt. Sobald feststeht, an welchen
Terminen der Spot im Fernsehen zu sehen sein wird, wird der dvv dies auf der
Kampagnenseite kommunizieren.
Dort finden Sie übrigens auch das Gewinnervideo des Videocontests: Unter
http://videocontest.vhs-liebe.de/ können Sie mit Klick auf das Foto der Gewinnerin den Film anschauen. Wir freuen uns über Ihre Beteiligung an der
dvv-Sprachenreferentin Evy Van Brussel, Tel. 0228-9756922
E-Mail: van.brussel@dvv-vhs.de
dvv-Pressesprecher Boris Zafferana, Tel. 0228-9756911
Ansprechpartnerin im bvv: Ilona Niederhof, Tel. 089-5108015
9. bis 13. Oktober 2013 in
25. bis 29. März 2014 in
23. April 2016 in Aldersbach
n Projekt Halbzeitplus – YOU can ROCK!
Rockband für Anfänger
Am 15. März startete die vhs Neumarkt unter Leitung von Richard Scheuringer
als Pilot mit einem in der Erwachsenenbildung absolut neuen und sehr innovativen Konzept: der Rockband für Anfänger.
Für (ältere) Menschen, die in ihrer Jugend nicht die Möglichkeit hatten, ein
Instrument zu lernen und mit anderen zusammen zu musizieren, bietet die
Rockband die Chance, dies im Erwachsenenalter nachzuholen. Es sind dabei
keine musikalischen Voraussetzungen nötig. Es reichen Neugier, Lust auf RockMusik und Spaß daran, in einer Band zu spielen. Jedes Bandmitglied erlernt
neben allgemeinen Rhythmusübungen zunächst am eigenen Instrument genau
die Griffe oder Techniken, die für das erste Lied benötigt werden. Schon ist ein
Zusammenspiel möglich. So ist von Anfang an Leichtigkeit und Spaß beim
Spielen garantiert.
Die Idee basiert auf einem Kursformat, das in Schulklassen bereits sehr erfolgreich praktiziert wird. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Pfeiffer, Professor für
Musikpädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg wurde dieses Konzept
nun in die Erwachsenenbildung übertragen.
Die Rockband wurde in Neumarkt auf Anhieb sehr gut angenommen und sorgte
für Medienecho. Den Zeitungsartikel können Sie in der online-Version des
April-Rundschreibens lesen / herunterladen. Die Teilnehmer/-innen (hierunter
sind übrigens zum Großteil Männer!) haben nun bereits mit viel Freude und guter
Stimmung ihre dritte Kurseinheit besucht.
Am 28. Mai bieten wir im Rahmen von kursif eine Kursleiter-Fortbildung zur
Rockband an. Wenn Sie Fragen zu diesem Konzept haben oder es als PilotVolkshochschule im Herbst 2011 in Ihrer Volkshochschule anbieten wollen,
Ursula Anglhuber, Tel. 089-5108046
Elisabetta Mola, Tel. 089-5108016
2016: „Bier in Bayern“ beginnt
http://www.hdbg.de/bier/
American short Stories –
Zwei spannende Kurzgeschichten, von
einer vhs Kursleiterin zum Gebrauch im
Kurs (Niveau A2) entwickelt. Leseprobe
und download unter www.epubli.de.
Softcover, 40 Seiten, Printversion € 6,90.
ISBN:978-3-86931-862-2.
Die aktuelle Ausgabe des Online-Magazins „Erwachsenenbildung.at“ widmet
sich mit zahlreichen theoretischen und
praxisbezogenen Beiträgen dem
Qualitätsthema in der Weiterbildung. Es
kommt zu der Ansicht, dass „Qualität kein
Zufall“ sei. Ein Beitrag befasst sich mit
der Qualität von Prüfungen und deren
Lehr-Lern-Prozess: „Wird dumm geprüft,
wird dumm gelernt.“ Die Relation gibt es
natürlich auch umgekehrt – gescheite
Prüfungen, gute Lehre. Die aktuelle
Ausgabe des führenden österreichischen
Fachmediums für Forschung, Praxis und
Diskurs in der Erwachsenenbildung steht
als pdf zum Download auf
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 19
n Foto und Video-Wettbewerb „Was heißt schon alt?“
Im Rahmen des Programms „Altersbilder“ veranstaltet das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Foto- und Videowettbewerb unter
dem Motto „Was heißt schon alt?“ (www.was-­heisst-­schon-­alt.de).
Der Wettbewerb steht Amateur- und Profifotografen, Berufs- und Hobbyfilmern
gleichermaßen offen und soll Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Altersschichten ansprechen, um ein möglichst breites Spektrum an Einsendungen zu
erzielen. In vier Kategorien (Amateurfoto, Amateurfilm, Profifoto, Profifilm) sollen
kurze Beiträge eingereicht werden, die das Thema „Alter“ unter einem neuen
Aspekt beleuchten: Wie sieht Vitalität im Alter heute aus? Wie sehen ältere
Generationen sich selbst? Wie werden sie von den Jungen gesehen? Gezeigt
werden soll, dass alte Menschen immer noch mitten im Leben stehen – denn:
Für jede Kategorie wurden drei Gewinnstufen ausgelobt, die mit Geldpreisen
dotiert sind. Zusätzlich gibt es einen Publikumspreis auf Basis einer OnlineAbstimmung, einen Sonderpreis und weitere Sachpreise. Die Jury des Wettbewerbs besteht aus namenhaften Schauspielern, Medienschaffenden und
Der Wettbewerb endet am 30. April 2011. Die Preisverleihung mit Bundesfamilienministerin Kristina Schröder findet am 30. Mai 2011 in Berlin statt. Plakate und
Flyer können kostenlos bestellt werden.
Ansprechpartnerin: Miriam Dischereit, Tel. 030-818777–10
Hella Krusche, Tel. 089-5108034, hella.krusche@vhs-bayern.de
Theresia Nickels, Tel. 089-5108014, theresia.nickels@vhs-bayern.de
Lucia Pauli, Tel. 089-5108017, lucia.pauli@vhs-bayern.de
Gisela Schenk, Tel. 089-5108028, gisela.schenk@vhs-bayern.de
n Dokumentation: Konferenz für Ganztagsschule und
Übergangsmanagement am 15. März 2011 in München
Neben aktuellen Förderinformationen und erfolgreichen Konzepten für die
Beratung mit ProfilPASS zur Lernförderung und Berufsorientierung für Schüler/innen ab der 7. Jahrgangsstufe fand das Unterrichtskonzept „Lions-Quest –
Erwachsen werden“ großes Interesse. Neue Produkte wurden am Nachmittag im
Rahmen von Workshops vorgestellt und vertieft. Hierzu gehören:
•	das neue sehr interessante Angebot von telc und dvv für die Schülerzertifikate Englisch und Türkisch,
•	die neue qualiboxX von Schulen ans Netz, eine Lernplattform, die für alle
Jugendlichen an der Schwelle zur Berufswahl entwickelt wurde,
•	Beispiele zur Umsetzung von Medienpädagogik in der Grundschule sowie
Lernspiele zur Lernförderung für Schüler/-innen ab der 5. Jahrgangsstufe,
•	Für mehr Selbstsicherheit und Kreativität im Umgang mit Lerner/-innen
wurde das neue Fortbildungskonzept „Mut zur Spontaneität“ in Kooperation
mit dem fastfood theater München entwickelt und vorgestellt.
Die Beiträge der Konferenz sowie die aktuellen Fortbildungstermine zu den
Themen der Konferenz finden Sie zum Download im Portal des bvv in der Rubrik
„Handlungsfelder“ / Zusammenarbeit in der Kommune / Ganztagsschule.
Ansprechpartnerin: Hella Krusche, Tel.: 089-5108034
Dokumentiert: Das gute Geld
und die Volkshochschulen
Am 11. März 2011 fand in Frankfurt
am Main der 7. Innovationstag der
hessischen Volkshochschulen statt.
Es ging um „Das gute Geld und die
Volkshochschulen“. Im Lichthof der
Alten Börse Frankfurt versammelten
sich Expertinnen und Experten aus
der hessischen Bildungswelt und dem
Bankenwesen, um über die Ökonomie
im Fokus der Erwachsenenbildung zu
diskutieren. Ökonomische Bildung war
ebenso ein Thema wie die Ökonomie
der Bildung selbst. Kooperationspartner
waren der Bankenverband Hessen und
die IHK Frankfurt am Main. Spannende
Vorträge – darunter „Die verborgenen
Kennzahlen der vhs“ von Dr. Christoph
Köck – Statements und Diskussionen
sind in Wort, Bild und Videos festgehalten auf
http://innovation.vhs-bildung.de/
innovationstag-2011/
2011 – Forschung für unsere
Im Wissenschaftsjahr 2011 wird es um
die zentralen Herausforderungen für
die Forschung und die damit einhergehenden ethischen, gesellschaftlichen
und politischen Debatten gehen. Das
Wissenschaftsjahr 2011 stellt seit
Januar zwölf Monate lang die deutsche
Gesundheitsforschung der Öffentlichkeit vor. Vor allem Kinder und Jugendliche sind eingeladen, sich aktiv mit den
Themen Gesundheit und Gesundheitsforschung zu beschäftigen. Im Dossier
des Deutschen Bildungsservers sind
Internetquellen zusammengestellt, die
die Initiative vorstellen.
http://www.bildungsserver.de/zeigen.
html?seite=8934
Neue Broschüren aus dem
Seit Ende letzten Jahres erscheinen die
Broschüren der Reihe IM BLICKPUNKT
unter der „Marke Grimme“. IM
BLICKPUNKT befasst sich mit (neuen)
Medien und ihren Chancen und
Herausforderungen. Da diese je nach
Adressat und inhaltlichem Kontext ganz
verschieden sein können, finden sich in
der Reihe inzwischen Ausgaben mit
höchst unterschiedlichen Themen. Mit
den Neuerscheinungen der Reihe
(„Bezahlen im Web“, „Älter werden mit
Medien“, „Frauen in Medienberufen“)
bekommt man Überblicksinformationen
und Links und Hinweise auf vertiefende
www.grimme-institut.de/imblickpunkt/
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 20
n GRIPS, die neue Lernplattform von BR-alpha, ist online!
„Du“ im April
GRIPS, die neue Lernplattform für Grundbildung ist am 18. März 2011 gestartet!
Unter http://www.br-online.de/grips sind jetzt die ersten Folgen für Englisch,
Deutsch und Mathematik online verfügbar. Ab 2. Mai sind die Fernsehfassungen
jeweils Montag bis Mittwoch um 19:15 Uhr auf BR-alpha zu sehen. Die Kombination von ansprechenden Lernvideos und Onlineplattform hat sich bestens
bewährt beim Ausbildungsmagazin „Ich mach’s“ www.br-online.de/br-alpha/
ich-machs/. Wir dürfen gespannt sein auf den Erfolg von GRIPS!
Das Kultusministerium dokumentiert Eröffnungsveranstaltung und Podiumsdiskussion, an der K. Heinz Eisfeld, Prof. Dr. Erich Thies und Dr. Ludwig Spaenle
teilnahmen: http://www.km.bayern.de/eltern/meldung/366.html
Jetzt ist es sogar bei der alten Schweizer
Kulturzeitschrift angekommen, das
digitale Leben. Die am 30. März 2011
erscheinende neue Ausgabe von „DU“ hat
es zum Schwerpunktthema erkoren und
veröffentlicht „Reportagen aus der
Parallelwelt“. „Wie das Internet unser
Denken verändert“ – „Google Street View
– Gläserne Straßen“ – „Facebook
Revisited – die Fiktion des Realen“ –
„Webgeschichte“ – „Wikileaks – Die
Öffentlichkeit der Anderen“ sind die
Geschichten betitelt.
n Medienqualifizierung: Bewerbung der Bietergemeinschaft
des bvv für 26 Volkshochschulen fristgerecht eingereicht
Im Dezember 2010 wurde die vom bvv gewonnene Ausschreibung für die vom
BMBF finanzierten und von „Schulen ans Netz“ organisierten Schulungen
„Medienqualifizierung für Erzieherinnen und Erzieher“ aufgehoben. Nicht berücksichtigte Bieter hatten die Vermischung von Eignungs- und Wertungskriterien
erfolgreich beanstandet. Im März 2011 erfolgte die neue Ausschreibung, an der
sich unter Federführung des bvv 26 Volkshochschulen beteiligt haben. Die
Entscheidung über die Auswahl der Bieter wird am 19. April 2011 veröffentlicht.
Bis 31. Mai 2011 dauert der Durchführungszeitraum der Ausschreibung aus dem
Jahr 2010. Siehe auch bvv-Portal „Medienqualifizierung“ / Ausschreibung 2011“.
n Ausschreibung für XENOS II – Integration und Vielfalt
Mitte April 2011 werden die neue Richtlinie und die Förderkriterien für das
Programm Xenos II auf der ESF-Homepage des BMAS veröffentlicht:
Das Bundesprogramm „XENOS - Integration und Vielfalt“ fördert Maßnahmen
gegen Ausgrenzung und Diskriminierung in den Bereichen Betrieb, Verwaltung,
Ausbildung, Schule und Qualifizierung. Im Fokus stehen insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene, deren Zugang zu Schule, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen erschwert ist.
Die Antragstellung erfolgt über die neue Online-Plattform ZUWES (Zuwendungen
im ESF-Bereich). Anfang Mai werden Infoveranstaltungen zur neuen Plattform
des Bundesverwaltungsamtes organisiert.
Antragstellungen sind vom 16. Mai bis 14. Juni 2011 möglich. Zwischen Juni und
September fallen die Förderentscheidungen. Frühester Start von Projekten ist
der 01.01.2012, die maximale Laufzeit beträgt drei Jahre.
Für Antragstellungen ist die Bildung von Projektverbünden erforderlich. Es
werden maximal drei Mio. Euro bei mehreren Teilprojekten in einem Projektverbund gewährt, pro Teilprojekt max. eine Mio. Euro. 25% der Projektausgaben
müssen durch Eigen- oder Drittmittel erbracht werden. Bundesweit werden ca.
30 Projektverbünde gefördert.
Wir bitten alle Volkshochschulen, die Interesse an einer Beteiligung haben, um
Mitteilung, damit wir die Antragstellung zentral unterstützen können.
Offenbar Anzeigentrickbetrüger
Durch den Hinweis einer Volkshochschule
wurde der bvv darauf aufmerksam
gemacht, dass offenbar raffinierte
Anzeigen-Trickbetrüger in Bayern
unterwegs sind, die sich gezielt an
Volkshochschulen heranmachen.
Angebliche „Anzeigenverkäufer“
erscheinen in den Geschäftsstellen von
Vereinen und Volkshochschulen und
behaupten, dass sie für die Kommune
oder den Landkreis Broschüren erstellen
und für deren Finanzierung Anzeigen
schalten. Zum Teil wird auch behauptet,
die Anzeigenschaltung sei bereits mit dem
Geschäftsführer besprochen oder es
handle sich um einen Folgeauftrag.
Offenbar erfolgt das betrügerische
Vorgehen im ganzen Bundesgebiet und es
sind immer wieder die gleichen
Broschürentitel im Spiel: „Kinder sind
unschlagbar – ein Ratgeber für Eltern“
und „Ratgeber Umwelt“. Bei der ersten
Broschüre ist inzwischen nachgewiesen,
dass es sich um ein Plagiat einer
Publikation aus Brandenburg handelt. Die
Betrüger ergaunern sich u.a. mit
angeblichen Korrekturabzügen von
Anzeigen, die sie zuvor aus anderen
Publikationen kopiert haben, Unterschriften unter Anzeigenaufträge. Seien
Sie also auf der Hut, wenn Ihnen bisher
unbekannte „Anzeigenverkäufer“ Sie eilig
zu einer Unterschrift drängen wollen.
Von einer anderen Volkshochschule kam
der Hinweis, dass eine österreichische
Firma namens Brunner angeblich
kostenlose Bildschirme und Terminals mit
Werbung anbiete – der Mustervertrag war
jedoch äußerst dubios.
Wir sammeln die Informationen und
stellen Sie Ihnen im bvv-Portal zur
Anfragen an Reinhard Biernath
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 21
n Zwei Workshops zum Thema „Vergabe“
im Juni 2011 geplant
Aufgrund der großen Nachfrage bei den im Februar und März durchgeführten
Info-Veranstaltungen zur Erstellung des Verwendungsnachweises organisieren
wir zwei Workshops zum Vergaberecht in München und Würzburg. Die
Workshops werden vom Auftragsberatungszentrum München (ABZ) durchgeführt
und zeigen praxisnah auf, welche Mindestanforderungen bei Vergaben zu
erfüllen sind. Dies betrifft z.B. Beauftragungen von Kursleiter(inne)n, Dienstleistungen (z.B. Reinigung, Systemwartung), Beschaffungen (z.B. Drucker), Druckaufträge (z.B. Programmheft) oder Aufträge zur Entwicklung von
Imagebroschüren u.ä.
Die genauen Termine und Anmeldeformulare finden Sie im Portal des bvv in der
Rubrik „Handlungsfelder“ / Zusammenarbeit in der Kommune / Konferenzen.
n Bildungs- und Teilhabepaket –
Nachdem im Dezember 2010 das Bildungs- und Teilhabepaket im Bundesrat
zunächst überraschend gescheitert war, läuft die Umsetzung jetzt seit einigen
Wochen in der Zuständigkeit der Kommunen erneut an. Anspruchsberechtigt sind
alle Kinder und Jugendlichen, deren Eltern Leistungen nach dem SGB II und
SGB XII beziehen. Zudem erhalten auch Eltern von Kindern und Jugendlichen,
die Wohngeld oder einen Kinderzuschlag nach dem Kindergeldgesetz beziehen,
die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.
Bedürftige Kinder erhalten folgende Förderungen:
1.	Lernförderung: Eltern können für ihre Kinder die Kostenübernahme außerschulischer Lernförderung beantragen. Die entsprechende Notwendigkeit
wird durch die Lehrer des Kindes bescheinigt.
2.	Personengebundene Gutscheine: Jedes Kind hilfebedürftiger Familien erhält
Gutscheine in Höhe von 120 Euro pro Jahr, die für Musikunterricht, außerschulische Jugendbildung, Sport, Spiel und Geselligkeit oder für die
Teilnahme an Freizeiten eingelöst werden können. Vereine etc. rechnen die
Gutscheine mit der Kommune ab.
Wir bitten Sie herzlich um Information über die Umsetzung des Bildungs- und
Teilhabepaketes in Ihren Kommunen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Ausgestaltung Ihrer Angebote.
n Steuerrecht: Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 21
UStG für Dozent(inn)en in Volkshochschulen, die in
Integrationskursen der vhs tätig sind
Bislang waren Kursleiterinnen und Kursleiter in Volkshochschulen nach § 4 Nr.
21 USTG Buchstabe bb mit ihren Einkünften nur dann von UST befreit, „wenn die
zuständige Landesbehörde bescheinigt, dass sie – gemeint ist die vhs, die mit
diesem Kurs ... – auf einen Beruf oder eine vor der juristischen Person des
öffentlichen Rechts abzulegende Prüfung ordnungsgemäß vorbereitet.“
Die kostenpflichtigen Bescheinigungen waren entweder von der vhs oder vom
jeweiligen Kursleiter bei der zuständigen Bezirksregierung zu beantragen.
Volkshochschulverband e. V.
Redaktion, Layout, Online-Version:
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 22
Das Bundesministerium der Finanzen hat mit Schreiben vom 16.02.2011 (GZ: IV
D 3 – S- 7180/10/10001; DOK 2011/0076086) mitgeteilt, dass nach dem
Beschluss der obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder die
Leistungen, die im Zusammenhang mit der Durchführung von Integrationskursen
durch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zugelassene Kursträger erbracht werden, ebenfalls unter die Steuerbefreiung des § 4 Nr. 21 USTG
fallen. Die Umsatzsteuerbefreiung für diese Leistungen ist für alle noch offenen
Leistungen zu gewähren. Bisher ergangene Verwaltungsanweisungen, die hierzu
in Widerspruch stehen, sind nicht mehr anzuwenden.
Aufgrund dieser Steuerbefreiung kann bei künftigen Abrechnungen darauf
verzichtet werden, gegenüber dem BAMF Umsatzsteuer geltend zu machen.
Diese Regelung gilt auch für bereits beim BAMF vorliegende Abrechnungen. Die
entsprechenden Abrechnungsformulare wurden angepasst und sind auf der
Website des Bundesamtes bereitgestellt. Es wird gebeten, künftig nur noch diese
Formulare zu verwenden. Die Formulare finden Sie unter
http://www.bamf.de – Download und Publikationen …. Neue Formulare.
Anfragen an Reinhard Biernath, Tel. 089-5108018
n Arbeitsrecht: Behindert, aber nicht schwerbehindert
Auf die Schutzvorschriften für schwerbehinderte Menschen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB IX) können sich nur schwerbehinderte Menschen mit einem Grad
der Behinderung (GdB) von wenigstens 50 % oder gleichgestellte Menschen
Seit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) wird der
Begriff der Behinderung häufig überinterpretiert. Im AGG wird der Behinderungsbegriff weit gefasst und ist nicht davon abhängig, ob die Behinderung amtlich
festgestellt wurde. Das BAG hat nun klargestellt, dass dieser weite Behinderungsbegriff im Rahmen eines Antrags auf Gleichstellung nach dem SGB IX nicht
heranzuziehen ist. Hier ist nach wie vor Voraussetzung, dass eine Anerkennung
als Schwerbehinderter oder eine Gleichstellung vorliegt.
Im Falle des BAG-Urteils vom 27.1. 2011, 8 AZR 580/09 hatte eine Klägerin sich
allein auf die Vorschriften des SGB IX berufen und keine Tatsachen vorgetragen,
die die Vermutung für eine Benachteiligung im Sinne des AGG auslösen könnten.
n Vollzug des Gesetzes zur Förderung der
Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und
Kultus (KM) zur Zusendung von Programmheften
Vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus haben wir die
Mitteilung erhalten, dass die Vorlage von Veranstaltungsprogrammen für nicht
mehr erforderlich gehalten wird.
In dem Schreiben, um dessen Beachtung wir Sie bitten, heißt es: „Nach Art. 11
Abs. 1 des EbFöG weist das KM die staatlichen Mittel zur Förderung der Erwachsenbildung (EB) aufgrund jährlicher Vorschläge der staatlich anerkannten
Landesorganisationen der EB und der staatlich anerkannten Träger auf Landesebene zu. Den Vorschlägen sind die erforderlichen Unterlagen beizufügen.
Aufgrund dieser Bestimmungen haben verschiedene Antragsteller dem Staatsministerium regelmäßig die Veranstaltungsprogramme ihrer Mitgliedseinrichtungen
vorgelegt. Das Staatsministerium erachtet aufgrund der technischen Entwicklung
(Internet) die Vorlage von Veranstaltungsprogrammen für nicht mehr erforderlich.
Sollte in Einzelfällen das Veranstaltungsprogramm eines Trägers oder einer
Einrichtung benötigt werden, wird dieses gesondert angefordert.
rundschreiben online bvv | April 2011 | Seite 23
Unabhängig davon bleibt die Verpflichtung nach Art. 4 Abs. 2 EbFöG weiterhin
bestehen, wonach Einrichtungen und Angebote der EB jedermann offenstehen
müssen. Das setzt voraus, dass die Ankündigung des EB- Angebotes grundsätzlich jedem interessierten Bürger zugänglich ist. Dies ist i. d. R. dann gegeben,
wenn die Veranstaltungen in einem jedermann zugänglichen und einen angemessenen Zeitraum festgelegten Programm enthalten sind. ... Eine Version in
Papierform ist jedoch nicht erforderlich. Es genügt, wenn das Programm auf der
Homepage der jeweiligen Einrichtung rechtzeitig vor Beginn der Bildungsangebote aufgenommen wird.“
n „Gebt den Kindern Flügel!“
Eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Erziehung“ der Volkshochschule
der Stadt Regensburg mobilisiert und aktiviert Eltern und Pädagogen
Wie bereiten wir unsere Kinder sinnvoll auf ihre Zukunft vor? Was gibt Ihnen Halt
und Orientierung, aber auch den nötigen Raum, um Herausforderungen selbstbewusst und kreativ anzunehmen? Was können
Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen und Pädagogen tun, um
Kinder stark fürs Leben zu machen? Einmal im Jahr legen
Volkshochschule und Bücherei der Stadt Regensburg seit 2010
gemeinsam mit einer Buchhandlung, einem regionalen Elternverein und der hiesigen Montessoriegesellschaft eine Lese- und
Gesprächsreihe auf – und das mit großem Zuspruch. Zwischen
60 und 180 BesucherInnen und Besuchern zählten die Veranstaltungen mit deutschsprachigen Erziehungs- und Schulexperten wie Remo Largo, Enja Riegel und Sabine Czerny.
Ergänzend dazu gab es Gespräche mit einem regional
bekannten Erziehungsberater, einer Leseförderin und einem Pädagogikprofessor
aus der Region. Eltern und Lehrer kamen in Scharen und thematisierten offen
ihre Schwierigkeiten, was eher ungewöhnlich ist. Wichtiges Ergebnis: Engagierte
Eltern und Lehrer sind mit ihren Problemen nicht allein und sollten gemeinsam
für Veränderungen eintreten.
Mit zum Erfolg der Reihe trug die finanzielle Unterstützung und redaktionelle
Begleitung durch die Mittelbayerische Zeitung bei; dort landete das Thema und
damit die Volkshochschule auf Seite drei des überregionalen Teils. Im Januar
2012 wird die Reihe in bewährten Kooperation fortgesetzt mit dem Schwerpunkt:
Pubertät und Erwachsen werden.
Infos: vhs der Stadt Regensburg, Cornelia Wabra
Tel. 0941-5072432, E-Mail: wabra.cornelia@regensburg.de
n vhs Straubing-Bogen und der Rainer Volkslauf
Beim „Rainer Volkslauf“ am 16. Juli 2011 – Rain ist in der Nähe von Straubing
– gibt es heuer erstmals die Disziplin Walken. Die vhs Straubing-Bogen beteiligt
sich am Volkslauf und verschiedene Außenstellen der Volkshochschule bieten
dazu vorbereitende Kurse an. Bei Anmeldung bis zum 31. Mai 2011 beträgt die
Startgebühr (enthalten Getränk, T-Shirt, Medaille) 9 Euro, danach bis zum 10.
Juli 11 Euro. Auf der Webseite des Rainer Volkslaufs befindet sich ein Flyer mit
weiteren Informationen. Anfragen und sich anmelden kann man bei der
vhs-Straubing-Bogen, Tel: 09422-505600
bvv-Rundschreiben April 2011
Neuigkeiten aus dem bvv

References: § 4
 § 20
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 § 4
 § 4
 § 4
 Art. 11
 Art. 4