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FoReNo.de • Thema anzeigen - Abrechnung nach § 55 RVG und dann § 50 RVG (PKH)
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Abrechnung nach § 55 RVG und dann § 50 RVG (PKH)
Beitrag-Nr.#1 von Baileys » 02.10.2008, 11:38 Hallo Ihr, ich hab mal eine Frage:
Ich habe hier eine Familiensache vor meiner Nase liegen. Der Mandant hat PKH mit Raten bekommen. Dort haben wir schon vor einiger Zeit nach § 55 RVG, das heisst PKH-Vergütung abgerechnet. SO jetzt schriebt uns das Gericht möchten wir nach § 50 RVG (Regel-PKH-Vergütung) abrechnen. Muss ich den bereits erhaltenen Betrag am Ende der Rechnung abziehen? Macht das das Gericht selbstständig?
Beiträge: 16Registriert: 02.10.2008, 11:32Wohnort: Gifhorn
Beitrag-Nr.#2 von LuzZi » 02.10.2008, 11:41 Du sollst lediglich die Kostennote eines Wahlanwalts einreichen. Da braucht nichts abgezogen zu werden o. ä., macht das Gericht automatisch. Ich machs aber meist auch, aber natürlich auch nur dann, wenn du das Geld über PKH schon erhalten hast. Wenn nicht, dann nicht, ist klar Egal wie tief man die Messlatte der Dummheit setzt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann.Klickst du hier, kannst du helfen LuzZi
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Beitrag-Nr.#3 von Baileys » 02.10.2008, 11:42 ich hatte es nämlich erst ohne und dann kam das dick und fett angestrichen, dass ich den erhaltenen Betrag abziehen muss ... (von meiner kollegin ^^)
Beitrag-Nr.#4 von LuzZi » 02.10.2008, 11:44 Ist schon richtig, von einer Kostennote ziehst du ja auch die schon erhaltenen Zahlungen ab. Wie gesagt, ich machs meist auch, aber ich vergess es auch schon mal *schäm* und da machts dann eben das Gericht. Die prüfen doch eh, was an Zahlungen rausgegangen ist über PKH.
Egal wie tief man die Messlatte der Dummheit setzt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann.Klickst du hier, kannst du helfen LuzZi
Beitrag-Nr.#5 von Francis » 02.10.2008, 11:45 Bist immer gleich richtig und sparst dir solche Anfragen, wenn du das im KEA gleich mit beantragst, also die weitere Vergütung. Dann kommt nur eine Mitteilung vom Gericht, dass die weiteren Gebühren wegen voller Zahlung der PKH-Gebühren vom Mandanten an uns gezahlt werden. Oder so ähnlich, sinngemäß.
Beiträge: 873Registriert: 07.08.2007, 15:07
Beitrag-Nr.#6 von online » 02.10.2008, 18:54 Gemäß § 55 RVG ist der RA verpflichtet, erhaltene Zahlungen anzugeben.
Das gilt auch für den Antrag auf weitere Vergütung gemäß § 50 RVG.
Und es gilt übrigens auch für Zahlungen, die der RA nach Festsetzung der Vergütung aus der Staatskasse erhalten hat. online
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Beitrag-Nr.#7 von 13 » 02.10.2008, 18:57 So isses! ~ Grüßle ~ Manches ist so falsch, dass nicht einmal das Gegenteil davon richtig ist!Bitte keine Sachfragen per pN.Nutze das Forum zum Vorteil aller!
Beiträge: 11632Registriert: 02.04.2006, 20:36Wohnort: Siehe Flagge
Beitrag-Nr.#8 von Marlene » 04.10.2008, 17:42 Bei Ratenzahlung immer pkh und wahlanwaltsgebühren unter abzug der bereits gezahlten beträge
Beiträge: 44Registriert: 20.08.2008, 13:08Wohnort: Berlin
Beitrag-Nr.#9 von Pepsi » 04.10.2008, 18:43 hat Phantasy nicht auch das PKH Formular, wo man gleich die Regelvergütung mit eingetragen bekommt und es dann automatisch unten ausgerechnet wird?!
Beiträge: 14741Registriert: 28.05.2006, 18:33Wohnort: Hamburg
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