Source: http://delmestrasse.de/index.php/Konzept_und_Satzung.html
Timestamp: 2018-06-18 11:11:41+00:00

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Konzept und Satzung - Kindergruppe Delmestraße
Hier lesen Sie unser Konzept in einer Kurzfassung. Am Ende dieser Seite finden Sie das vollständige Konzept als pdf-Dokument zum download.
Die Eltern sind als Verein organisiert und werden durch einen gewählten Vorstand (1. und 2. Vorsitz, KassenwartIn, SchriftführerIn) vertreten.
Wir finanzieren uns zum einen über die Mitgliedsbeiträge der Eltern, zum anderen über die Zuschüsse vom Amt für Soziale Dienste. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und ist berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.
In der Gruppe können laut Betriebsgenehmigung 16 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut werden.
Die Kinder haben die Möglichkeit in der Gruppe ihr selbst mitgebrachtes Frühstück zu essen und sie bekommen ein frisch zubereitetes Mittagessen. Außerdem gibt es jederzeit Mineralwasser und täglich Obst.
Schwerpunkte des Eltern-Kind-Vereins:
Auf die Bedürfnisse der Eltern abgestimmte Öffnungszeiten.
Transparenz in der Arbeit.
Hohe Bereitschaft der MitarbeiterInnen zur Diskussion bei pädagogischen Themen und bei der Hilfestellung in familiären Konfliktsituationen.
Intensiver Austausch von MitarbeiterInnen und Eltern.
Konkrete Umsetzung des Rahmenbildungsplans.
Die frühe Kindheit ist eine besonders sensible Phase körperlicher, kognitiver, sozialer und emotionaler Entwicklung des Kindes. Grundfertigkeiten, Überzeugungen und Werthaltungen spielen eine große Rolle dabei, wie Kinder sich selbst wahrnehmen und sich ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt gegenüber verhalten.
Die Orientierung an Ganzheitlichkeit, Selbstorganisation und Kooperation sind dabei wesentliche Elemente der Kindergartenpädagogik.
Kinder lernen optimal, wenn sie als ganzer Mensch mit all ihren Anlagen und Interessen, Sinnen und Gefühlen gefördert werden. Bei uns steht das Lernen mit Kopf, Herz und Hand im Vordergrund, mit Körper, Geist und Seele, ein ständig wechselndes Zusammenspiel von Sinneswahrnehmungen, Denkleistungen, Bewegungsabläufen und Gefühlen.
Lern- und Entwicklungsdokumentationen
In Lern- und Entwicklungsdokumentationen (LED) werden die Entwicklungsschritte der Kinder festgehalten. Sie schaffen eine Grundlage für regelmäßige Elterngespräche. In gemeinsam mit den Kindern geführten Portfolios können diese anschaulich dargestellt werden. Darin enthalten sind z. B. Lerngeschichten, Interviews, Entwicklungssterne und eigene Kunstwerke.
Konkretisierung zu den Bildungsbereichen des Rahmenplans
Natur, Umwelt, Mathematik
Umsetzung des Rahmenplans in unserer Einrichtung
Gruppenerfahrungen fördern, Konfliktlösungsstrategien anregen.
Partizipation der Kinder (z. B. gestalten die Kinder den Tagesablauf mit), gemeinsame Regeln und Projekte werden erarbeitet.
Projektarbeit fördert Selbstorganisation, Gemeinschaftssinn und Entscheidungsprozesse.
Natur, Umwelt, Mathematik:
Praktische Natur- und erste Technikerfahrung sammeln, Forschen und Experimentieren, erste Erfahrungen mit Formen, Mengen, Farben, Zahlen, mathematische Anregungen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge kennenlernen.
Rhythmik und Musik:
Tägliches Singen, Stimme und Gesang als Ausdrucksmittel erfahren, unterschiedliche Rhythmen erkennen und gegebenenfalls in Bewegung umsetzen, Tanzspiele, Einsatz von Musikinstrumenten.
Tägliche Morgenkreise mit Gesprächsrunden, Austausch von Erfahrungen, Erlebnisberichten, tägliches Vorlesen, Erweiterung des allgemeinen Wortschatzes durch Liedtexte und Sprachspiele. Nacherzählungen von Geschichten stärken die kommunikative Kompetenz.
Spiel und Fantasie:
Tägliches Freispiel drinnen und draußen: freies oder angeleitetes Rollenspiel, Gruppen- und Kreisspiele, Singspiele, kleine Theateraufführungen, Regel- und Brettspiele, Draußen-Spiele wie zum Beispiel Versteck- und Ballspiele, spielerisch Erfahrungen mit Elementen der Natur machen.
Höhlenbau im großen Gruppenraum, Gestalten von Rückzugsecken, Konstruieren von Bauwerken mit Bausteinen verschiedener Größen, Gestalten der Gruppenräume mit eigenen Arbeiten (z. B. Fensterdekoration), Kennenlernen verschiedener Materialien und Gestaltungstechniken.
Bekanntschaft mit Liedern, Tänzen, Büchern und Ritualen aus der eigenen und aus anderen Kulturen (z. B. auch Hintergründe religiöser Feste wie Weihnachten und Ostern), regelmäßige Ausflüge in die nähere Umgebung, Besuche von Bäckerei, Polizei, Feuerwehr, Theater u. a. − je nach aktuellem Projektthema. Ein zukunftsorientiertes Zusammenleben in Respekt und Toleranz erfahren.
Bewegung erschließt nachhaltige Körpererfahrungen. Ein großer Bewegungsraum mit Kletterwand, Hochebenen, Turnseil, Hängematte und großen Turnmatten steht zur Verfügung. Außerdem (fast) tägliche Aufenthalte auf dem nahegelegenen Spielplatz, wöchentliches Turnen in der Turnhalle, Schwimmen in Kleingruppen mit Elternbeteiligung, integrierte angeleitete Bewegungsangebote im Morgenkreis oder draußen.
Pädagogisches Konzept (242,9 kB)
Der Verein führt den Namen „Kindergruppe Delmestraße e.V.“ und hat seinen Sitz in Bremen. Er ist beim Amtsgericht Bremen unter der Reg. –Nr. 39 VR 3101 im Vereinsregister eingetragen.
§2 Zweck des Vereins/ Gemeinnützigkeit
Zweck des Vereins ist ausschließlich und unmittelbar, einen Kindergarten zu unterhalten.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
§4 Vertretung des Vereins
Jedes Vorstandmitglied ist einzelvertretungsberechtigt zur Führung der laufenden Geschäfte gerichtlich und außergerichtlich im Sinne von § 26 BGB. Bei Einzeltransaktionen von über € 3000,- ist die Vertretung durch zwei Vorstandsmitglieder notwendig.
Für die Dauer jeweils eines Geschäftsjahres wählt die Jahreshauptversammlung den aus mindestens vier Personen bestehenden Vorstand, der die Geschäfte des Vereins führt.
Bis zur Neuwahl des Vortandes führen die bisherigen Vorstandmitglieder die Geschäfte des Vorstands weiter.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte und legt der Mitgliederversammlung Rechenschaft ab.
§5a Vorzeitiges Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes
Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes wählt eine ordnungsgemäß einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen einen Nachfolger.
§5b Abwahl eines Vorstandmitgliedes / des Vorstands
Eine ordnungsgemäß eiberufene außerordentliche Mitgliederversammlung kann mit 2/3-Mehrheit der erschienen Mitglieder den Vorstand bzw. einzelne Vorstandsmitglieder durch ein konstruktives Misstrauensvotum abwählen.
§6a Mitgliedschaft
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, wenn sie beim Vorstand des Vereins einen schriftlichen Antrag stellen. Über die Aufnahme entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
§6b Austritt/ Kündigung/ Kündigungsfristen
Der Austritt aus dem verein erfolgt durch eine schriftliche Mitteilung an den Vorstand des Vereins unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum 31. März, 31. August und 31. Dezember eines jeden Jahres. Innerhalb der ersten drei Monate der Mitgliedschaft beträgt die Kündigungsfrist 4 Wochen zum Monatsende.
Im übrigen erlischt die Mitgliedschaft der Eltern bei Ausscheiden des Kindes aus dem Kindergarten 4 Monate nach Ende des laufenden Kindergartenjahres automatisch; es sei denn, dass um einen Fortbestand der Mitgliedschaft ausdrücklich gebeten wurde.
§6c Ausschluss eines Mitglieds
Der Ausschluss eines Mitglied bedarf einer 2/3-Mehrheit der erschienen Mitglieder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung oder der Jahreshauptversammlung.
§6d Stimmberechtigung
In allen Versammlungen des Vereins sind nur Mitglieder stimmberechtigt.
Die Mitgliederversammlung tritt einmal jährlich als Jahreshauptversammlung zusammen, aus wichtigem Anlass als außerordentliche Mitgliederversammlung und im übrigen turnusgemäß in etwa vierwöchentlichem Abstand als ordentliche Mitgliederversammlung.
Für Einladungen zu allen Mitgliederversammlungen gilt eine Frist von zwei Wochen unter Mitteilung der Tagesordnung.
Die Einberufung erfolgt durch Aushang in den Geschäftsräumen des Vereins, bei Jahreshauptversammlungen durch eine schriftliche Einladung.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn es vom Vorstand beschlossen wird oder wenn es von mindesten 25% der Mitglieder schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
§9a Kassenprüfung
Etwa vier Wochen vor der Jahreshauptversammlung wählt eine außerordentliche Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer, die in der Jahreshauptversammlung über die Kassenprüfung berichten. Die Kassenprüfer dürfen weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand einberufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sind.
§9b Zuständigkeiten
-Wahl es Vorstandes
-Beschlussfassung über die Ausgaben
-Beschlussfassung über den jährlichen Vereinshaushalt
-Beschlussfassung über Anträge
-Beschlussfassung über Satzungsänderungen.
§10 Jahreshaupt-/ außerordentliche Mitgliederversammlung
§10a Beschlussfähigkeit
Jahreshaupt- und außerordentliche Mitgliederversammlung sind beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Die Beschlussfähigkeit ist festzustellen. Ist Beschlussfähigkeit nicht gegeben, dann ist innerhalb von vier Wochen zur selben Tagesordnung eine neue Versammlung durchzuführen, die unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
§10b Beschlüsse
§10c Versammlungsleiter/ Protokollführer
Zu Beginn jeder Versammlung wählen die Mitglieder einen Versammlungsleiter und einen Protokollführer. Über die gefassten Beschlüsse ist Protokoll zu führen, das der Versammlungsleiter und der Protokollführer unterzeichnen müssen.
§10d Besondere Zuständigkeiten
Die Einstellung und Kündigung des Personals, der Ausschluss von Mitgliedern sowie die Auflösung des Vereins kann nur in einer Jahreshaupt- oder außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Ein Beschluss über Ausschluss eines Mitglieds, Änderung der Satzung oder Auflösung des Vereins bedarf einer 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
Satzungsänderungen, die die Gemeinnützigkeit des Vereins betreffen können, müssen vor der Beschlussfassung den zuständigen Stellen vorgelegt werden.
Im Falle der Auflösung des Vereins beschließt die außerordentliche Mitgliederversammlung gleichzeitig, wie das nach der Abwicklung der Geschäfte noch vorhandene Vereinsvermögen zu verwenden ist.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks wird das Vermögen des Vereins einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft übertragen, die es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.
§13 Spenden
Der Verein kann Spenden entgegennehmen und Spendenbescheinigungen ausstellen.
Bremen, den 08.03.2016

References: §2

§4
 § 26

§5

§5

§6

§6

§6

§6

§9

§9

§10

§10

§10

§10

§10

§13