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Timestamp: 2018-02-22 15:16:31+00:00

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SECHSTES KAPITEL Ergebnisse der vorliegenden Arbeit : Laienwerbung
SECHSTES KAPITEL Ergeb...
Kunden-werben-Kunden-Kampagnen aus wettbewerbsrechtlicher Sicht
Steffen Burrer
Bei der Laienwerbung handelt es sich um eine Werbemethode, die fast bei jedem Unternehmen zu finden ist. Als derart verbreitetes Werbemittel hat sie auch schon früh die Beachtung der Wettbewerbsjuristen gefunden. Für den Wettbewerbsrichter bringt die Laienwerbung einige Herausforderungen mit sich, mit denen sich der Bundesgerichtshof explizit zuletzt 2006 konfrontiert sah. Sein Kunden-werben-Kunden-Urteil warf einige Fragen hinsichtlich der künftigen angemessenen wettbewerbsrechtlichen Beurteilung der Laienwerbung auf. Diesen Fragen geht die Studie nach. Das Werbemittel Laienwerbung wird zunächst aus Sicht des Marketings dargestellt, woraufhin auf die wettbewerbsrechtliche Bewertung in Rechtsprechung und Literatur eingegangen und erörtert wird, inwieweit sich unter dem neuen Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb Änderungen ergeben haben könnten.
9783653980202
http://dx.doi.org/10.3726/978-3-653-04887-2
CHF** SFr.112.75EURD** €105.55EURA** €106.44EUR* €88.70GBP* £71.00USD* $115.95
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. XXVIII, 508 S.
SECHSTES KAPITEL Ergebnisse der vorliegenden Arbeit
Nach der Hinführung zur T­hematik im ersten Kapitel wurden im zweiten, dritten und vierten Kapitel die Grundlagen für eine fundierte Auseinandersetzung mit der Laien­werbung nach aktuellen wettbewerbsrechtlichen Maßstäben im fünften Kapitel ge­liefert. Im letzten Kapitel werden nun eine abschließende Bewertung des Kunden-werben-Kunden-Urteils und der darauf bezogenen Aussagen der Literatur vorgenommen sowie zu guter Letzt die wesentlichen Ergebnisse der Betrachtungen der vorliegenden Arbeit zusammenfassend festgehalten.
A. Abschließende Betrachtung des Kunden-werben-Kunden-Urteils
Die Entscheidung des BGH ist zunächst einmal nicht besonders klar und strukturiert aufgebaut, was das Verständnis erheblich erschwert. Dies mag daran liegen, daß viele der kritikwürdigen Aussagen lediglich obiter dictum getroffen wurden.1 Dabei war es dem BGH offenbar eher ein Anliegen, seinen grundsätzlichen Liberalisierungswillen zum Ausdruck zu bringen als die Laienwerbung zutreffend zu analysieren. Allerdings finden sich in der Entscheidung auch widersprüchliche Aussagen, die sich nur durch mangelnde Sorgfalt in der Ausarbeitung erklären lassen.
ERSTES KAPITEL Die Thematik der Laienwerbung
A. Definition der Laienwerbung und ihrer Erscheinungsformen im hier behandelten Sinne
1. »Laienwerbung« als solche
2. »Offene«, »verschleierte« und »verdeckte« Laienwerbung
B. Laienwerbung als Werbemethode
1. Marketingvorteile der Laienwerbung im allgemeinen
2. Besondere Formen der Laienwerbung
a. Progressive Kundenwerbung
b. Strukturvertrieb
c. Partywerbung
d. Powershopping
C. Laienwerbung als Gegenstand wettbewerbsrechtlicher Beurteilung
1. Die Laienwerbung im System der Wertwerbung
2. Die wettbewerbsrechtliche Problematik und Herausforderung der Laienwerbung
3. Überblick zur juristischen Literatur zur Laienwerbung und deren heutigem Stand
a. Historische Entwicklung der Betrachtung der Laienwerbung
b. Aktueller Stand der Literatur
D. Beispiele für Laienwerbeaktionen aus der Rechtsprechung
1. Von der Rechtsprechung zugelassene Laienwerbeaktionen
2. Von der Rechtsprechung untersagte Laienwerbeaktionen
E. Problemstellung, Ziel dieser Arbeit und Gang der Darstellung
1. Problemstellung
2. Ziel dieser Arbeit
3. Gang der Darstellung
ZWEITES KAPITEL Laienwerbung als Marketinginstrument
A. Absatzwissenschaftlicher Ausgangspunkt
1. Mund-Werbung im allgemeinen
2. Mund-Werbung in Form der Laienwerbung
B. Funktionsweise der Laienwerbung aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht
1. Grundlegende Elemente der Laienwerbung
a. Die Kundenempfehlung als Ziel von Laienwerbeaktionen
b. Der Kommunikationsprozeß der Laienwerbung
c. Die Werbeprämie
d. Angriffspunkte des Wettbewerbsrechts
2. Beeinflussung der Abgabe der Kundenempfehlung durch die Laienwerber
a. Grundsätzliche Determinanten für die Abgabe einer Kundenempfehlung
b. Bedeutung der Prämie für das Empfehlungsverhalten der Laienwerber
3. Wirkungen der Laienwerbung bei den Umworbenen
a. Grundsätzliche Determinanten für die Aufnahme von Kundenempfehlungen
aa. Merkmale des Senders
bb. Merkmale der Kommunikationssituation
cc. Merkmale des Empfängers
α. Einstellungen des Empfängers
β. Soziale Beeinflußbarkeit des Empfängers
b. Wirkungen der Aufnahme einer positiven Kundenempfehlung
aa. Positive Wirkungen positiver Kundenempfehlungen
bb. Negative Wirkungen positiver Kundenempfehlungen
c. Auswirkungen der Kenntnis des Umworbenen von der Belohnung des Werbers auf die Empfehlungsaufnahme und die Befolgungswahrscheinlichkeit
4. Folgerungen für den werbenden Unternehmer
a. Die Werbeprämie aus Unternehmersicht
b. Kontaktherstellung zwischen potentiellen Neukunden und werbendem Unternehmen
c. Kontrolle der Laienwerber
d. Weitere Einflußmöglichkeiten
e. Nachteile von Laienwerbeaktionen aus Unternehmersicht
C. Laienwerbung aus informationsökonomischer Sicht
1. Grundlagen der Informationsökonomik im groben Überblick
2. Kundenempfehlungen aus informationsökonomischer Sicht
3. Laienwerbeaktionen aus informationsökonomischer Sicht
4. Grenzen des informationsökonomischen Modells
D. Moralische Bedenken gegen Laienwerbeaktionen
E. Einige empirische Ergebnisse zu Laienwerbeaktionen
a. Teilnahme an Laienwerbeprogrammen
b. Beziehungen zwischen den Teilnehmern an einer Laienwerbeaktion
c. Initiative zur Teilnahme an einer Laienwerbeaktion
d. Expertenstatus der empfehlenden Person
e. Persönlichkeitsmerkmale der Teilnehmer
F. Fazit
DRITTES KAPITEL Die Entwicklung der Rechtsprechung zur Laienwerbung
A. Erste Rechtsprechung zur Thematik – von der vorletzten Jahrhundertwende bis zur unmittelbaren Nachkriegszeit
1. Die Hydra-, Gella- oder Schneeballengeschäfte
2. Das Admira-System
3. Laienwerbung im eigentlichen Sinne vor dem Zweiten Weltkrieg
4. Renaissance der Schneeballsysteme nach dem Zweiten Weltkrieg
5. Laienwerbung in der Nachkriegszeit
B. Beurteilung der Laienwerbung in der Bundesrepublik von der Bienenhonig-Entscheidung bis zur UWG-Novelle
1. Die Gefahren für die Lauterkeit des Wettbewerbs
a. Irreführung der Umworbenen
b. Unsachliche Beeinflussung der Umworbenen
c. Belästigung der Umworbenen
d. Unzulässige vergleichende Werbung durch die Laienwerber
e. Ungebührliche Inanspruchnahme und Belästigung der Allgemeinheit
f. Umgehung von ZugabeVO und RabattG
2. Einflußfaktoren von Laienwerbeaktionen für die Gefahrverwirklichung
a. Die beworbene Leistung
aa. Wert der Leistung bzw. Dauer der einzugehenden Verpflichtung und Bedürfnis für die Leistung beim Umworbenen
bb. Die Eigenarten der Leistung und die Sachkenntnis der Werber
b. Die Anreizwirkung der Prämie
aa. Wert und Art der Prämie
bb. Verhältnis von Prämienwert zum Werbeaufwand für den Laienwerber
cc. Verhältnis von Prämienwert zur Belastung des Umworbenen
dd. Bedingungen für den Prämienerhalt
c. Als Laienwerber angesprochener Personenkreis
d. Personenkreis der potentiellen Neukunden
e. Beziehung zwischen Werber und Umworbenen
f. Art der Ansprache der Umworbenen
g. Verschleierte und verdeckte Laienwerbung
h. Umstände des Vertragsschlusses
i. Nachahmung und Ausmaß der Werbeaktion
j. Üblichkeit der Laienwerbung
k. Spezielle Ausformungen der Laienwerbung
aa. Progressive Kundenwerbung, Strukturvertrieb
bb. Partywerbung (Tupperware-Partys und dergleichen)
cc. Sammelbesteller
dd. Powershopping
l. Weitere Umstände und Gesamtschau
C. Beurteilung der Laienwerbung nach der UWG-Novelle 2004 und den Liberalisierungstendenzen im Wettbewerbsrecht
1. LG Ingolstadt, 16.11.2004 – ›Prämienzahlung in Fanpool-Kasse‹
2. OLG Hamburg, 2.11.2005 – ›Laienwerbung mit Prämienmeilen‹
3. LG Berlin, 11.5.2006 – ›Dance 4 free‹
4. BGH, 6.7.2006 – Kunden werben Kunden
5. BGH, 12.7.2007 – Tony Taler; OLG Celle, 21.7.2005 – Klassensparbuch
6. ÖOGH, 9.6.2009 – Bonusprogramm
7. OLG Stuttgart, 30.1.2008 – eyemedics; BGH, 24.6.2010 – Brillenversorgung II
D. Fazit
VIERTES KAPITEL Die Entwicklung des Meinungsstands in der Literatur
A. Ansichten zur progressiven Kundenwerbung mit Bezug zur Laienwerbung aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg
B. Erste Stimmen zur Laienwerbung aus der Zwischenkriegszeit
1. Fahrradverkaufssysteme in den »Goldenen Zwanzigern«
2. Kontroverse Beurteilung der Laienwerbung in den dreißiger Jahren
a. Ablehnende Haltung gegenüber der Laienwerbung, namentlich des Sonderausschusses zur Regelung von Wettbewerbsfragen im Einzelhandel
b. Liberale Haltung gegenüber der Laienwerbung, namentlich des Werberats der deutschen Wirtschaft
C. Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Laienwerbung in der Bundesrepublik
1. Vom Kriegsende bis zur Bienenhonig-Entscheidung
a. Anknüpfung an das Gutachten Nr. 3/1933 des Sonderausschusses
b. Grundlegung der herrschenden Meinung
aa. Neubewertung durch den Gutachterausschuss für Wettbewerbsfragen
bb. Zustimmende Stellungnahmen des Schrifttums
c. Restriktivere Ansichten
2. Konsolidierung der herrschenden Meinung nach dem Bienenhonig-Urteil
a. Benennung der Unlauterkeitsgefahren
aa. Irreführung der Umworbenen
bb. Unsachliche Beeinflussung der Umworbenen
cc. Belästigung des Umworbenen
dd. Vergleichende Werbung
ee. »Kommerzialisierung der Privatsphäre«
ff. Unkontrollierbare Auswüchse und Verwilderung der Wettbewerbssitten
b. Gefahrbeeinflussende Momente der Laienwerbemaßnahmen
aa. Die Anreizwirkung der Prämie
α. Absoluter Wert der Prämie
β. Verhältnis von Prämienwert zum Werbeaufwand für den Laienwerber
γ. Verhältnis von Prämienwert zum Wert des beworbenen Produkts
bb. Die beworbene Leistung
α. Die Eigenarten der Leistung und die Sachkenntnis der Werber
β. Wert der Leistung bzw. Dauer der einzugehenden Verpflichtung und Bedürfnis für die Leistung beim Umworbenen
cc. Als Laienwerber angesprochener Personenkreis
dd. Ausnutzung einer besonderen Stellung des Werbers
ee. Personenkreis der potentiellen Neukunden
ff. Instrumentalisierung der persönlichen Beziehungen der Laienwerber
gg. Aufklärung der Umworbenen über Laienwerbung
hh. Verdeckte Laienwerbung
ii. Nachahmungsgefahr und Ausmaß der Werbeaktion/Größe des Marktes
jj. Üblichkeit der Laienwerbung
kk. Progressive Kundenwerbung, Strukturvertrieb
ll. Sammelbesteller
mm. Powershopping
nn. Umstände des Einzelfalles und Summenwirkung
c. Zusammenfassung der Grundeinstellung der herrschenden Meinung
3. Angriffe gegen die herrschende Meinung aus neuerer Zeit
FÜNFTES KAPITEL Aktuelle wettbewerbsrechtliche Beurteilung der Laienwerbung
A. Geschäftliche Handlung und Haftung nach dem UWG
1. Geschäftliche Handlung und unmittelbare Haftung des Unternehmers
a. Verantwortlichkeit des Unternehmers für die Laienwerbeaktion als solche
b. Erheblichkeit zu erwartender Wettbewerbsverstöße der Laienwerber
2. Geschäftliche Handlung der Laienwerber und diesbezügliche Haftung
a. Geschäftliche Handlung und Haftung der Laienwerber selbst
b. Haftung des Unternehmers durch Zurechnung
B. Schutzumfang des UWG im Hinblick auf die Laienwerbung
1. Schutz der Mitbewerber
2. Schutz der Verbraucher
a. Von der Laienwerbung tangierte Schutzinteressen
b. Schutzhöhe
aa. Das Verbraucherleitbild des UWG
bb. Ausfüllung des Verbraucherleitbilds im Einzelfall
3. Schutz sonstiger Marktteilnehmer
4. Schutz des Allgemeininteresses am unverfälschten Wettbewerb und Schutz sonstiger Allgemeininteressen
C. Mögliche Wettbewerbsverstöße i. S. der §§ 3 u. 7 UWG durch Laienwerbung
1. Erfüllung eines Verbotstatbestands des Anhanges zu § 3 Abs. 3 UWG
a. Nr. 7 – Vortäuschen eines nicht vorhandenen Zeitdrucks
b. Nr. 14 – Schneeball- oder Pyramidensystem
c. Nr. 23 – Täuschung über Unternehmerhandeln
d. Nr. 26 – Nichtverlassen der Wohnung
e. Nr. 28 – Aufforderung an Kinder, Ware zu erwerben oder ihre Eltern zum Kauf zu veranlassen
f. Nr. 30 – Gefährdeter Arbeitsplatz oder Lebensunterhalt
2. Verstoß gegen § 4 Nr. 1 Var. 1 u. 3 UWG – Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit durch Ausübung von Druck oder durch sonstigen unangemessenen unsachlichen Einfluß
a. Vorgaben der UGP-Richtlinie
aa. Die Art der Beeinflussung nach der UGP-Richtlinie
bb. Die Intensität der Beeinflussung nach der UGP-RiL – geschäftliche Relevanz
α. Die Einschränkung der Entscheidungsfähigkeit an sich
β. Geschäftliche Relevanz der Einschränkung der Entscheidungsfähigkeit
cc. Engere Auffassung des Tatbestands der unzulässigen Beeinflussung
dd. Geschäftlicher Bezug
ee. Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit der Gefahrverwirklichung
ff. Umsetzung im deutschen Recht
b. § 4 Nr. 1 Var. 1 UWG – Ausübung von Druck
c. § 4 Nr. 1 Var. 3 UWG – sonstige unangemessene unsachliche Beeinflussung
aa. Äußerungen des BGH zur unangemessenen unsachlichen Beeinflussung
bb. Anforderungen an die Art der unsachlichen Beeinflussung
cc. Anforderungen an die Unangemessenheit der unsachlichen Beeinflussung – geschäftliche Relevanz
α. Exkurs: Kein Rückgriff auf § 3 Abs. 2 S. 1 UWG erforderlich
β. Psychischer Kaufzwang als Musterfall der Unangemessenheit
d. Anforderungen an die Geeignetheit zur Gefahrverwirklichung für die Erfüllung des Tatbestands von § 4 Nr. 1 UWG
e. Spürbarkeit der Interessenverletzung, § 3 Abs. 1 UWG
f. Das spezifische Gefahrenpotential der Laienwerbung
aa. Die Wirkungen des Prämienversprechens als zentrales Element
α. Aussagen der Rechtsprechung zur Bedeutung des Prämienanreizes seit der »Europäisierung« des Wettbewerbsrechts
β. Von der früheren Bewertung abweichende Aussagen der Literatur
γ. Stellungnahme und Darstellung der Bedeutung des Prämienanreizes
αα. Beeinflussung im Dreiecksverhältnis – Wirkunterschied im Vergleich zu Zugaben und Rabatten
ββ. Bedeutung der Prämie für das System der Laienwerbung und dessen Beurteilung
bb. Beeinflussung durch Verpflichtungsgefühle gegenüber dem Laienwerber
α. Grundsätzlicher Wirkunterschied zur Kopplung mit sozialem Engagement
β. Konfrontationssituation als Machtstellung des Laienwerbers und Augangspunkt der Beeinflussung
γ. Beeinflussende Wirkung des Prämienverprechens auf den Umworbenen
αα. Kenntnis des Umworbenen vom Prämieninteresse des Werbers
ββ. Art der Prämie und deren Attraktivität für den Laienwerber
γγ. Verhältnis des Prämienwerts zur einzugehenden Verpflichtung
δδ. Teilbarkeit einer Prämie sowie Zugaben/Rabatte für die Umworbenen
cc. Weitere Einwirkung auf die Umworbenen durch das Verhalten der Laienwerber
α. Die Anreizwirkung als Antriebsmoment für die Laienwerber
αα. Verhältnis des Aufwandes des Laienwerbers zum Prämienwert
ββ. Wirkung von Prämien mit Zuzahlung
γγ. Wirkung von Mehrfachwerberprämien
δδ. Wirkung von umsatzabhängigen Prämien
εε. Bedeutung der Art der Prämie
ζζ. Verhältnis des Prämienwerts zur vom Umworbenen einzugehenden Verpflichtung
β. Steuerung des Werberverhaltens durch die weitere Ausgestaltung der Laienwerbeaktion
αα. Art der Ansprache der Laienwerber und deren »Konditionierung«
ββ. Unterlagen für die Umworbenen oder Vorführung des Produkts
γγ. Vorgezeichnete Umstände des Vertragsschlusses
δδ. Art der Kontaktaufnahme mit den Umworbenen
εε. Befristungen
γ. Soziale Kontrolle als mögliches Korrektiv
dd. Bedeutung des beworbenen Produkts/der beworbenen Dienstleistung für die Gefährdungslage
α. Produktspezifisches Beratungsbedürfnis des Umworbenen – wahrgenommenes Risiko, empfehlungsbasierte Heuristiken und Informationsasymmetrien
β. Wert und/oder Dauer der einzugehenden Verpflichtung
γ. Bedarf für das Produkt beim Umworbenen
δ. Bedeutung von Nachfragerpräferenzen
ε. Preiswürdigkeit der beworbenen Ware
ζ. Auswahl aus einem Produktsortiment
ee. Bedeutung der Eigenschaften der beteiligten Personen hinsichtlich Machtstellung und Beeinflußbarkeit
α. Personenkreis der potentiellen Laienwerber
αα. Kundeneigenschaft der potentiellen Laienwerber
ββ. Prämienaffinität und Werbebereitschaft der potentiellen Laienwerber
γγ. Besondere Stellung der Laienwerber
β. Personenkreis der potentiellen Neukunden
γ. Bindungsstärke zwischen Laienwerbern und Umworbenen
δ. Beeinflussung durch Umstände außerhalb der Beziehung zwischen Werber und Umworbenen
ff. Weitere Einflußfaktoren
α. Ausmaß der Werbeaktion/Größe des Marktes
β. Üblichkeit der Laienwerbung
γ. Bestehen eines Widerrufs- oder Rückgaberechts sowie dessen Verknüpfung mit dem Prämienanspruch
g. Beeinflussung der Laienwerber selbst
h. Defizite der Kunden-werben-Kunden-Entscheidung hinsichtlich der Beurteilung der Beeinflußbarkeit der Durchschnittsverbraucher
i. Fazit
3. Verstoß gegen § 4 Nr. 2 UWG – Ausnutzung geistiger oder körperlicher Gebrechen, des Alters, geschäftlicher Unerfahrenheit, der Leichtgläubigkeit, der Angst oder einer Zwangslage
a. »Ausnutzung« und Objektivität des Beurteilungsmaßstabs
aa. Ausnutzung und geschäftliche Relevanz
bb. Kein Vorsatzerfordernis
b. Dispositionelle und situative Schutzbedürftigkeit
aa. Personen mit besonderer dispositioneller Schutzbedürftigkeit
bb. Personen in vorübergehenden Ausnahmesituationen
cc. Zweiteilung der Norm
c. Ausnutzung einer besonderen Schutzbedürftigkeit bei der Laienwerbung
d. Gezielte Ausnutzung von Ausnahmesituationen bei der Laienwerbung
4. Verstoß gegen § 4 Nr. 3 UWG – Verschleierung des Werbecharakters
a. Verschleierte Laienwerbung
aa. Verschleierung
bb. Geschäftliche Relevanz
b. Verdeckte Laienwerbung
5. Verstoß gegen § 4 Nr. 4 oder 5 UWG – Unklare und uneindeutige Angabe der Inanspruchnahme-/Teilnahmebedingungen
6. Verstoß gegen § 4 Nr. 6 UWG – Kopplung von Gewinnspielteilnahme und Warenabsatz
7. Verstoß gegen § 4 Nr. 7 UWG – Herabsetzung von Mitbewerbern
8. Verstoß gegen § 4 Nr. 9 UWG – unlautere Nachahmung
9. Verstoß gegen § 4 Nr. 10 UWG – gezielte Behinderung von Mitbewerbern
10. Verstoß gegen § 4 Nr. 11 UWG – Rechtsbruch
a. Wettbewerbsregeln von Berufsverbänden
b. Heilmittelwerberecht
c. Lebensmittelrecht
d. Datenschutzrecht
e. Standesrecht
f. Telemediengesetz
g. Informationspflichten
h. Gewerbeordnung
11. Verstoß gegen §§ 5, 5a UWG – Irreführung
a. Irreführung durch zur Täuschung geeignete Angaben – § 5 UWG
aa. Unwahre Angaben und sonstige zur Täuschung geeignete Angaben
bb. Angaben über wesentliche Merkmale i. S. v. § 5 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 UWG
cc. Angaben über Verkaufs- und Preismodalitäten i. S. v. § 5 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 UWG
b. Irreführung durch das Verschweigen von Tatsachen – §§ 5 Abs. 1, 5a Abs. 1 UWG
c. Irreführung durch das Vorenthalten von wesentlichen Informationen – § 5a Abs. 2–4 UWG
aa. Gesetzlich vorgesehene Informationspflichten
bb. Weitere wesentliche Informationen im Sinne von § 5a Abs. 2 UWG
α. Art der ausgelobten Prämien
β. Verschweigen des Geschäftscharakters von Freizeitveranstaltungen
d. Irreführung der Laienwerber selbst
12. Verstoß gegen § 6 UWG – unzulässige vergleichende Werbung
a. Unzulässige Eigenschaftsvergleiche – § 6 Abs. 2 Nr. 2 UWG
b. Herbeiführen einer Verwechslungsgefahr, Rufausnutzung und -beeinträchtigung, Herabsetzung und Verunglimpfung – § 6 Abs. 2 Nrn. 3–5 UWG
c. Darstellung als Imitation oder Nachahmung – § 6 Abs. 2 Nr. 6 UWG
13. Verstoß gegen § 7 UWG – unzumutbare Belästigung
a. Unzumutbare Belästigung im allgemeinen – § 7 Abs. 1 S. 1 UWG
aa. Zumutbarkeitsschwelle bei der Laienwerbung
bb. Belästigungspotential der werbenden Ansprache im privaten Näheverhältnis
cc. Geeignetheit einer Laienwerbeaktion zur Belästigung der Umworbenen
dd. Gefahr der Kommerzialisierung der Privatsphäre
ee. Ausnutzung von Hausbesuchen durch die Laienwerber im besonderen
b. Erkennbar unerwünschte Werbung – § 7 Abs. 1 S. 2 UWG
c. Telefonanrufe – § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG
d. Verwendung von Anrufmaschinen, Fernkopierern oder elektronischer Post – § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG
aa. Elektronische Post
bb. Fernkopien
14. Verstoß gegen § 3 Abs. 2 S. 1 UWG – sonstige unlautere geschäftliche Handlungen gegenüber Verbrauchern
15. Verstoß gegen § 3 Abs. 1 UWG – sonstige unlautere geschäftliche Handlungen
a. Gefahr von unkontrollierten Auswüchsen und Verwilderung der Wettbewerbssitten
b. Handeln gegen Treu und Glauben oder anständige Marktgepflogenheiten
D. Ermittlung des beurteilungsrelevanten Sachverhalts
1. Der Dreischritt der Sachverhaltsermittlung bei der Laienwerbung
2. Rückwirkung der Wahrscheinlichkeit der Tatbestandsverwirklichung sowie der Summenwirkung unterschiedlichen Laienwerberverhaltens auf die Bestimmung des als erheblich zu berücksichtigenden Verhaltens
3. Tatsächliche Feststellungen als Erkenntnisquelle
4. Sozialempirische Ermittlungen als Erkenntnisquelle
a. Beeinflussungswahrscheinlichkeit
b. Wahrscheinlichkeit der aktiven Einflußnahme durch die Laienwerber
c. Wahrscheinlichkeit bestimmter Angaben durch die Laienwerber
d. Wahrscheinlichkeit belästigenden Verhaltens
5. Erfahrungswissen als Erkenntnisquelle
a. Die erforderliche Qualität verwertbaren Erfahrungswissens
b. Beispiele für die Anwendung ungenügenden Erfahrungswissens
6. Offensichtliche Absichten des Unternehmers als Sachverhaltsgrundlage
7. Prozessuale Anforderungen an den Kläger
8. Die Elemente der Laienwerbeaktionen als Ausgangspunkte für die Sachverhaltserforschung
E. Besondere Erscheinungsformen der Laienwerbung
1. Strukturvertrieb
2. Partywerbung
F. Beispielhafte wettbewerbsrechtliche Beurteilung von Laienwerbeaktionen
1. comdirect – »50 Euro Prämie für Sie, 75 Euro für einen Freund!«
2. allmaxx/comdirect – »7 auf einen Touch«
3. E-Plus – Bring-mit-Aktion »Die Fünfsation«
4. MoobiAir – Laienwerbung mit progressivem System
5. Defibrillator-Fall
1. Aussagen zur Anreizwirkung der Prämie
2. Aussagen zur Gefahr der unsachlichen Beeinflussung der Umworbenen
3. Aussagen zur Gefährdungslage im übrigen bei Laienwerbeaktionen
4. Vergleich mit OLG Hamburg – ›Laienwerbung mit Prämienmeilen‹
B. Abschließende Bewertung des aktuellen Schrifttums
C. Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Arbeit
1. Laienwerbung als Marketinginstrument
2. Entwicklung der Rechtsprechung
3. Entwicklung des Schrifttums
4. Beurteilung der Laienwerbung nach dem aktuellen UWG
D. Schlußgedanken
Verzeichnis der Rechtsprechung zur Laienwerbung
A. Entscheidungen des Reichsgerichts
B. Entscheidungen des Bundesgerichtshofs
C. Entscheidungen des Österreichischen Obersten Gerichtshofes
D. Entscheidungen der Oberlandesgerichte
E. Entscheidungen der Landgerichte
[54.167.83.233|54.167.83.233]

References: BGH 
 BGH 
 § 3
 § 4
 § 4
 § 4
 BGH 
 § 3
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 § 3
 § 4
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 § 4
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 § 5
 § 5
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 § 6
 § 6
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 § 7
 § 7
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