Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LG%20Bonn&Datum=21.09.2007&Aktenzeichen=18%20O%20174/07
Timestamp: 2019-05-23 00:16:26+00:00

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LG Bonn, 21.09.2007 - 18 O 174/07 - dejure.org
https://dejure.org/2007,26259
LG Bonn, 21.09.2007 - 18 O 174/07 (https://dejure.org/2007,26259)
LG Bonn, Entscheidung vom 21.09.2007 - 18 O 174/07 (https://dejure.org/2007,26259)
LG Bonn, Entscheidung vom 21. September 2007 - 18 O 174/07 (https://dejure.org/2007,26259)
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Schwacke-Mietpreisspiegel, UE-Tarif Zustellung/Abholung
Das Gericht schließt sich hinsichtlich der konkreten Berechnung der ersatzfähigen Kosten auch zur Aufrechterhaltung einer einheitlichen Rechtsprechung im Bezirk des Oberlandesgerichts Köln nach wie vor der bisherigen und den Parteien bekannten Berechnungsweise an (vgl. OLG Köln, Urteil vom 02.03.2007 - 19 U 181/06; Beschluss 15.07.2008 - 4 U 1/08; LG Bonn Urteil vom 12.10.2007 - 18 O 173/07, Urteil vom 08.09.2007 - 18 O 174/07, Urteil vom 02.02.2007 - 231/06 sowie LG Bonn, Urteil vom 21.06.2007 - 9 O 110/07, Urteil vom 25.04.2007 - 5 S 197/06).
Zu diesen typischen Mehrleistungen gehören etwa die Vorfinanzierung, das Ausfallrisiko, die Vorhaltung schlechter ausgelasteter Fahrzeuge und das Erfordernis der Einrichtung eines Notdienstes (so schon LG Bonn, Urteil vom 07.09.2007 - 18 O 174/07 und Urteil vom 12.10.2007 - 18 O 173/07; siehe auch zuletzt BGH - Urteil vom 24.06.2008 - VI ZR 234/07 und auch das bereits zitierte Urteil des 6. Senats des OLG Köln vom 10.10.2008).
Zu diesen typischen Mehrleistungen gehören etwa die Vorfinanzierung, das Ausfallrisiko, die Vorhaltung schlechter ausgelasteter Fahrzeuge und das Erfordernis der Einrichtung eines Notdienstes (so schon LG Bonn, Urteil vom 07.09.2007 - 18 O 174/07 und Urteil vom 12.10.2007 - 18 O 173/07; siehe auch zuletzt BGH - Urteil vom 24.06.2008 - VI ZR 234/07).
Das Gericht schließt sich hinsichtlich der konkreten Berechnung der ersatzfähigen Kosten auch zur Aufrechterhaltung einer einheitlichen Rechtsprechung im Bezirk des Oberlandesgerichts Köln nach wie vor der bisherigen und den Parteien bekannten Berechnungsweise an (vgl. OLG Köln, Urteil vom 02.03.2007 - 19 U 181/06; Beschluss 15.07.2008 - 4 U 1/08; LG Bonn Urteil vom 12.10.2007 - 18 O 173/07, Urteil vom 08.09.2007 -18 0 174/07, Urteil vom 02.02.2007 - 231/06 sowie LG Bonn, Urteil vom 21.06.2007 - 9 O 110/07, Urteil vom 25.04.2007 - 5 S 197/06).
Zu diesen typischen Mehrleistungen gehören etwa die Vorfinanzierung, das Ausfallrisiko, die Vorhaltung schlechter ausgelasteter Fahrzeuge und das Erfordernis der Einrichtung eines Notdienstes (so schon LG Bonn, Urteil vom 07.09.2007-18 0 174/07 und Urteil vom 12.10.2007 - 18 O 173/07; siehe auch zuletzt BGH - Urteil vom 24.06.2008 - VI ZR 234/07 und auch das bereits zitierte Urteil des 6. Senats des OLG Köln vom 10.10.2008).
Im Übrigen dürften eine Vielzahl der Bedenken, unabhängig ob diese tatsächlich greifen (vgl. LG Bonn, Urteil vom 21.09.2007 - 18 0 174/07 -) auch für die Schwacke-Liste 2003 gelten, auf die der BGH für eine Schätzung verwiesen hat.
Abgesehen davon, dass dazu entsprechen-! der Vortrag der Klägerin fehlt, weisen die Rechnungen im Gegensatz zu sonstigen Zusatzleistungen auch nicht aus, dass entsprechende Leistungen erbracht wurden (vgl. Urteil des LG Bonn v, 21.09.07 - 18 0 174/07, S. 9) Der Zinsanspruch rechtfertigt sich aus §§ 286, 288 BGB.
Zu diesen typischen Mehrleistungen gehören - wie dargestellt - etwa die Vorfinanzierung, das Ausfallrisiko, die Vorhaltung schlechter ausgelasteter Fahrzeuge und das Erfordernis der Einrichtung eines Notdienstes (so schon LG Bonn, Urteil vom 07.09.2007 - 18 O 174/07 und Urteil vom 12.10.2007 - 18 O 173/07; siehe auch BGH - Urteil vom 24.06.2008 - VI ZR 234/07).
2.) Das Gericht schließt sich hinsichtlich der konkreten Berechnung der ersatzfähigen Kosten nicht zuletzt zur Vereinheitlichung der Rechtsprechung im Bezirk der Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Köln (OLG Köln, Urteil vom 02.03.2007 - U 161/06) und der bisherigen Rechtsprechung des Landgerichts Bonn (vgl. 18. Zivilkammer des LG Bonn, Urteil vom 12.10,2007 -18 0 173/07, Urteil vom ÜB.09.2007 - 18 O 174/07, Urteil vom 02.02.2007 - 231/06 sowie LG Bonn, Urteil vom 21.06.2007 - 9 O 110/07, Urteil vom 25.04.2007 - 5 S 197/06) an.
Zunächst können spezifischen Leistungen (wie die Vorfinanzierung, das Ausfallrisiko, die Vorhaltung schlechter ausgelasteter Fahrzeuge und das Erfordernis der Einrichtung eines Notdienstes (so schon LG Bonn, Urteil vom 07.09.2007 - 18 O 174/07 und Urteil vom 12.10.2007 - 18 O 173/07; siehe auch BGH - Urteil vom 24.06.2008 - VI ZR 234/07) bei der Vermietung an Unfallgeschädigte unter verschiedenen Gesichtspunkten einen pauschalen Aufschlag auf den Normaltarif von bis zu 20 % rechtfertigen (vgl. BGH, Urteil vom 09.03.2010, Az. VI ZR 6/09).
Dieser Zuschlag ist zur Bemessung des durchschnittlichen Wertes der Mehrleistungen bei der Vermietung von Unfallersatzfahrzeugen im Vergleich zur "normalen" Autovermietung angemessen und ausreichend ( § 287 ZPO;… OLG Köln a.a.O.; OLG Karlsruhe Urt. v. 18.9.2007 - 13 U 217/06 - LG Bonn Urt. v. 21.9.2007 - 18 O 174/07 - ).
Hinsichtlich der konkreten Berechnung der ersatzfähigen Mietwagenkosten schließt sich das Gericht dem Klägervortrag und damit der bisherigen Rechtsprechung im Bezirk des Oberlandesgerichts Köln an (vgl. OLG Köln, Urteil vom 02.03.2007 - 19 U 181/06; Beschluss 15.07.2008 - 4 U 1/08; LG Bonn, Urteil vom 12.10.2007 - 18 O 173/07, Urteil vom 08.09.2007 - 18 O 174/07, Urteil vom 02.02.2007 - 18 O 231/06, Urteil vom 21.06.2007 - 9 O 110/07, Urteil vom 25.04.2007 - 5 S 197/06).

References: BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 287