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Timestamp: 2020-07-09 14:28:45+00:00

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Kommentare – Seite 4 – Netzwerk Grundeinkommen
Ulrike Haufe schrieb am 30.11.2019, 19:44 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Gute Idee, der Shop, freue mich über meine 2 Teile, Reklame laufen ist eben wichtig. Hatte schon Bedenken, dass das BGE einschläft. Toll dass die Uni Freiburg sich der Sache angenommen hat - sehr interessant für mich. Die beste Lösung für Deutschland, Ende der Querelen und das Geld versickert nicht - wo auch immer.
Charlotte Ullmann schrieb am 30.11.2019, 18:09 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Dieses Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist ein Witz und hat nichts, aber auch gar nichts für den geschundenen Bürger geändert. Es hat einzig seine Verantwortlichkeit, zu prüfen, ob das Grundgesetz in der Gesetzgebung richtig umgesetzt wird, auf die Politik geschoben. Dabei ist es doch eindeutig im Grundgesetz niedergelegt, dass jeder Mensch a priori ein Minimum an Existenzsicherung braucht und ein Recht darauf hat, um überhaupt in die Lage versetzt zu werden, diese sich selbst verdienen zu können. Wäre das a priori nicht so, würden alle Kinder verhungern, bevor sie in der Lage wären, sich selbst zu ernähren.
Heidemarie Becker schrieb am 18.11.2019, 13:54 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Ich bin für das bedingungslose Grundeinkommen. Denn das jetzige vorgeschlagene Grundeinkommen [Anm. d. Red.: Gemeint ist hier und weiter unten wohl die Grundrente], ist total ungerecht. Es bezieht nur Menschen, die mindestens 35 Jahre gearbeitet haben. Was ist denn mit Menschen, die zwar nicht 35 Jahre gearbeitet haben, die aber das gleiche in einer kürzen Zeit erwirtschaftet haben wie eine Person, die halbtags 35 Jahre das gleiche Geld erwirtschaftet hat. Nur weil derjenige 35 Jahre gearbeitet hat. Das ist zu tiefst ungerecht. Ich bin so ein Fall, der durch Krankheit aus dem System geworfen wurde. Komisch viele andere Länder bekommen das hin. Jetzt stimmen sogar die Österreicher über ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1200,00 Euro ab. Die Niederländer haben es schon längst und das seit Jahren. Teilweise auch die Skandinavier. Warum hängt sich nur an Zeiten. Die Erwerbsbiographien sind längst nicht mehr so, dass Menschen jahrelang in einer Firma oder diese Anwartschaft erreichen. Wenn wir so weiter schlafen, wird Deutschland das Armenland Europa´s sein. Wer mehr verdienen möchte, kann das doch tun. Ich denke, ich würde in jedem Fall weiter arbeiten. Dieses bedingungslose Grundeinkommen würde einem mehr Sicherheit geben. Das jetzige vorgeschlagen Grundeinkommen ist kein Grundeinkommen. Ich würde dafür gerne zur Demonstration auf die Straße gehen.
Ute Plass schrieb am 14.11.2019, 19:59 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sehr begrüßenswert, dass Menschen und Ideen zusammen finden um sich für das gute Leben aller Menschen zu engagieren. Das BGE als 'Teil der Lösung' im Sinne André Gorz finde ich wichtig: https://www.streifzuege.org/2007/seid-realistisch-verlangt-das-unmoegliche/ Klar dürfte sein: "Es gibt kein 'richtiges BGE im falschen Wirtschaften'.
Gernot Reipen schrieb am 16.10.2019, 00:58 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Jörg Reiners schrieb am 11.09.2019, 22:05 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Martin Mair schrieb am 10.09.2019, 13:57 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Ähm, warum soll wer nur wegen dem BGE seine Stimme einer Minipartei geben, die überhaupt keine Chancen auf den Einzug hat. Vor allem wenn es dann auch noch 4 VERSCHIEDEN "Splittergruppen" gibt! Die Überschrift ist daher sehr irre führend!
Jörg Reiners schrieb am 06.09.2019, 18:22 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Eine Umverteilung ist eh erforderlich, um die in der Phase des Neoiberalismus entstandenen Vermögensunwuchten zumindest teilweise abzubauen. Also ein sinnvolles Unterfangen! Der Ansatz, vom Grundeinkommen blieben ob der Steuerfinanzierung eh nur 500 Euro übrig, mag bei einigen Modellen zutreffen, ist aber mitnichten allgemeines Ergebnis einer Grundeinkommensbasierung der Gesellschaft. Es gibt Modelle, z.B. wie es von der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE ausgearbeitet worden ist, da gibt es in der Tat Nettobeziehende und Nettozahlende. Auch das ist politisch geboten und federt vorhandene ökonomische Fehlentwicklungen ab. Mit einem Grundeinkommen MUSS kein Menschmehr erwerbsarbeiten, aber er kann. Und warum das nur oder in erster Linie nach den Vorstellungen oder Bedingungen von Arbeitgebern vonstattengehen soll, weist eher auf den erbärmlichen Zustand der Gewerkschaften hin. Diese sollten sich hingegen freuen, mit dem Grundeinkommen bei ihren Mitgliedern eine permanent verfügbare und ausreichend ausgestattete Streikkasse vorzufinden. Folglich wird das genaue Gegenteil der Fall sein: bietet ein Arbeitgeber keine attraktiven Konditionen ist mensch nicht mehr gezwungen, erwerbszuarbeiten. Wenn dann mit der Zeit vor allem gemeinwohlorientierte Unternehmen solch attraktive Konditionen bieten und die auf Profitmaximierung ausgerichteten Unternehmen den Kürzeren ziehen, wäre auch das ein wünschenswertes Unterfangen. Ja, das Grundeinkommen birgt ein Potential in sich, die gesellschaftlichen Verhältnisse "zum Tanzen zu bringen". Immer mehr Menschen sehnen gerade diesen emanzipatorischen Effekt herbei.
Andre Limburger schrieb am 06.09.2019, 11:37 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Die BGE- Fans verstehen leider schon einfache Logik nicht. BGE braucht eine gigantische Umverteilung. Das geht nur über höhere Steuern - das führt aber zu dem Effekt, dass von 1.000 € BGE nur 500 real bleiben - die Leute müssten dann also arbeiten. Und das zu den Bedingungen der AG! Und der AG würde die Löhne kürzen, denn der Lohn muss dann ja nicht mehr zum Leben reichen - dafür habt Ihr ja das BGE. Das ist eben einfache Logik und man sollte was von Volkswirtschaft verstehen. Es ist der Kombi- Lohn für alle!
Daniel Kruse schrieb am 24.08.2019, 11:56 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sehr unwahrscheinlich, dass rechte Gruppierungen sich für ein Grundeinkommen (BGE) einsetzen könnten. Diese Art einer "Demokratiepauschale" kann dort nicht gewollt sein. So würde ein BGE ja auch den radikalisierenden Nährboden eines Sumpfes aus Armut, Hass und Missgunst trockenlegen. Zumal gerade aus der rechten Ecke die Migrationsfrage gerne als unvereinbar mit einem BGE argumentiert wird. Auf den Zuspruch der Großparteien für ein BGE kann man wohl noch lange warten... Immerhin zeigen die Grünen (Robert Habeck) eine mittelfristig sinnvolle Perspektive auf... https://www.robert-habeck.de/tag/grundeinkommen/ Weiters: https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/2019-09-13-europaeische-buergerinitiative-grundeinkommen-vernetzungstreffen-in-hannover/31123
Wolfgang Schlenzig schrieb am 07.08.2019, 17:44 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Frank Pistor schrieb am 01.08.2019, 17:33 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Meines Erachtens gibt es in der Gesellschaft nicht wenige Leute, die nicht nur geringfuegig desorientiert sind und vieles von dem, was in Diskussionen eroertert wird, nicht oder nur teilweise verstehen. Beliefe sich das Grundeinkommen beispielsweise monatlich auf Netto 1.050 Euro, laege es eigentlich im Interesse eines jeden oder jeder, dies zu erhalten, der ueber ein geringeres monatliches Nettoeinkommen verfuegt. Diese Gesellschaftsschicht ist ein betraechtliches Waehlerpotenzial und dieser Personenkreis sollte auch durchaus mal einfach und plakativ angesprochen werden, was weitergehende Differenzierungen natuerlich nicht ausschließt. Also, es sollte moeglichst einfach zu verstehen sein, wer genau bekommt es und wie wird es genau finanziert... Ich bin uebrigens auch der Meinung, dass Wiederholungen im Hinblick auf das Wichtigste in Diskussionen durchaus imstande sind, etwas zu bewirken. Ich glaube kaum, dass beim Grundeinkommen eine Bedueftigkeitspruefung vermeidbar ist, denn wenn es zunaechst in einem ersten Schritt alle bekaemen, muessten ja riesige Finanzmassen in Bewegung gesetzt werden...
Ulrich Hühn schrieb am 23.07.2019, 19:50 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Frank Streit schrieb am 20.07.2019, 17:38 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Alle diese Punkte könnten und würden durch https://www.economy4mankind.org/bge-bedingungsloses-grundeinkommen/ gelöst, erreicht, erfüllt... aber scheinbar muss erst noch 10-15-20 Jahre diskutiert und an den alten Schrauben eines nicht funktionierenden Systems gedreht werden?
Daniel Kruse schrieb am 15.07.2019, 12:53 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Ulrike Lohlein schrieb am 09.07.2019, 10:34 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Daniel Kruse schrieb am 04.07.2019, 13:34 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Auch die "Garantiesicherung" allein könnte schon einen weiterführenden gesellschaftlichen Aufwind erzeugen, der langfristig (grüne) Früchte trägt.
Hans-Peter Diettrich schrieb am 21.06.2019, 21:33 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Wann immer ein Politiker o.ä. von einem Ehrenamt spricht, Ehrenamtler lobt oder mehr derartige Initiative fordert, spricht er sich eigentlich indirekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus, das solche ehrenamtliche (=unbezahlte) Arbeit ermöglicht. Mit einem Grundeinkommen verliert das Sammeln von Dosen oder sonstigem Abfall sein Stigma, und kann so Vorbild für mehr individuelles Engagement für unsere Umwelt werden.
Dr. Manuel Franzmann schrieb am 21.06.2019, 09:51 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Was für eine vermessene Abkanzelei einer sicherlich diskussionsbedürftigen und nicht perfekten, aber gleichwohl sehr wichtigen Idee, die mit Philippe Van Paris noch dazu von einer der integrativsten, verdientesten internationalen Grundeinkommensstimmen stammt! Who do you think you are? (Manuel Franzmann, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats)
Manuel Lemke schrieb am 18.06.2019, 20:02 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
pro UmfrageText, endlich Nägel mit Köpfen! Nur so wirds überhaupt etwas. kontra UmfrageText, wenn schon so konkret, Warum nennt man keine konkrete Zahlen zB. €1500 monatlich? Das fehlt im UmfrageText, Welche EinkommensGruppen hatten die befragten Personen? WER WILL DAS KONKRET? Nimmt mit steigendem Einkommen zB. aus bestehender Arbeit das Interesse am GrundEinkommen zu oder ab? Gab es bei den ärmeren oder reichen Personen mehr Befürworter? Neiden Leute in Arbeit anderen GrundEinkommen oder wünschen sich Personen in ArbeitVerhältnissen bedingungsloses GrundEinkommen? Sind befürwortende Stimmen den Arbeits losen oder den Arbeitern zu zu ordnen? Zu welcher TagesZeit an welchem Ort wurden Umfragen durchgeführt/ auf welchem Weg Ergebnisse ermittelt? Welche konkreten Umfragen wurden durchgeführt? Details=wo? Danke.
Wolfgang Schlenzig schrieb am 13.06.2019, 11:38 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Es zeigte sich, dass mit den vielen Einthema-Parteien und, mit Verlaub, Splittergruppen das Thema Grundeinkommen nicht gesellschaftsfähiger gemacht werden kann, obwohl über die Hälfte der Deutschen dem aufgeschlossen sind. Das Grundeinkommen muss über große Parteien (SPD, Grüne, LINKS-Partei, Die Partei(!) und egal wie wir dazu stehen, auch von rechten Gruppierungen) und Massenorganisationen (Gewerkschaften, Ökomene) popularisiert werden. Die geringen Prozentzahlen der benannten Parteien waren absehbar.
Daniel Kruse schrieb am 07.06.2019, 23:03 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Grün ist die Hoffnung. Grün ist die Jugend ;-) https://www.google.com/search?q=Grüne+Jugend+Grundeinkommen https://www.u18.org/europawahl-2019/wahlergebnisse/wahlergebnisse-deutschland Ich denke, es lag nicht am Grundeinkommen. Sondern daran, dass der Klimawandel das Hauptthema war und ist. Dass das Grundeinkommen (BGE) ein Puzzlestein in dem angestrebten sozio-ökonomischen wie ökologischen Wandel spielen wird, sollte klar sein. Wichtig wäre es auch, dass alle relevanten Kleinparteien sich zusammenschliessen und ihre Hauptziele priorisieren würden. Das könnte dann zur BTW 2021 einen ordentlichen Impact geben, wenn daraus eine große Koalition mit Bündnis 90/Die Grünen erwachsen würde und dabei das BGE ganz oben mit auf der Agenda stünde. "Bündnis 90" würde dann wiedermal mit dazu beitragen, dass sich Deutschland friedlich und diesmal jedoch endgültig vereinigt - quasi "Deutsche Einheit 2.0". Im Zuge der aktuellen Veränderungen wird es auch interessant sein, wie der Urteilspruch des BGH vorauss. im Juli dieses Jahres zu den H4-Sanktionen ausfällt. Wenn diese fallen sollten, wäre ja der Anfang für ein BGE noch in diesem Jahr gemacht. Dann könnte Deutschland auch endlich die Neufassung der Europäischen Sozialcharta vollumfänglich anerkennen und entsprechend ratifizieren - "Schutz vor Armut" > garantiertes Existenzminimum (lt. GG seit 2010)...https://blog.baukje.de/auf-dem-boden-des-grundgesetzes/.
Joachim Winters schrieb am 27.05.2019, 08:57 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Ulrich Kapp schrieb am 07.04.2019, 17:16 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu

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