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Timestamp: 2019-07-21 08:44:55+00:00

Document:
223-2-53
über die Abiturprüfung an Freien Waldorfschulen
geändert durch die Verordnung vom 2. Dezember 2015 (Amtsbl. I S. 960)
Fundstelle: Amtsblatt 2009, S. 1266
§ 33, Anlagen 4 und 5 geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 2. Dezember 2015 (Amtsbl. I S. 960)
Aufgrund des § 38 Absatz 1 Buchstabe g des Privatschulgesetzes (PrivSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Mai 1985 (Amtsbl. S. 610), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 18. Juni 2008 (Amtsbl. S. 1258), verordnet das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur:
(1) Schüler/Schülerinnen staatlich anerkannter Freier Waldorfschulen, die mit Erfolg an der staatlichen Prüfung zum Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses an Freien Waldorfschulen teilgenommen haben, können frühestens am Ende der 13. Jahrgangsstufe zur Abiturprüfung zugelassen werden und durch erfolgreiche Teilnahme an der zentralen Abiturprüfung gemäß dieser Prüfungsordnung die allgemeine Hochschulreife erwerben.
(2) Nicht zugelassen wird, wer
die Abiturprüfung zweimal nicht bestanden hat,
die Oberstufe des Gymnasiums verlassen musste, weil er/sie die Abiturprüfung nicht mehr innerhalb der höchstzulässigen Verweildauer ablegen konnte,
als Absolvent/Absolventin der Erweiterten Realschule oder der Gesamtschule nicht die Berechtigung zum Eintritt in die gymnasiale Oberstufe erworben hat.
(3) In der Prüfung soll der Schüler/die Schülerin nachweisen, dass er/sie die in der gymnasialen Oberstufe gesetzten Lernziele erreicht hat.
Gesamtqualifikation, Gliederung der Prüfung
(1) Um die allgemeine Hochschulreife zu erwerben, muss der Schüler/die Schülerin eine Gesamtqualifikation erreichen.
(2) Die Gesamtqualifikation besteht aus der Summe der gewichteten Punktzahlen für die Leistungen
in der schriftlichen und der mündlichen Prüfung sowie
in zwei weiteren Fächern im Unterrichtshalbjahr 13/2 nach Maßgabe dieser Prüfungsordnung,
und gegebenenfalls in der besonderen Lernleistung (§ 18).
im sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Griechisch, Spanisch, Italienisch, Bildende Kunst, Musik,
im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld die Fächer Erdkunde, Geschichte, Sozialkunde/Politik, Wirtschaft,
im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld die Fächer Mathematik, Biologie, Chemie, Physik
die keinem Aufgabenfeld zugeordneten Fächer Religion/Allgemeine Ethik, Philosophie, Informatik.
(2) Die Schulaufsichtsbehörde [2] kann diesen Fächerkatalog einschränken oder ihn um Fächer erweitern, die auch an den öffentlichen Gymnasien des Landes als Prüfungsfächer zugelassen sind.
(3) Unter den Prüfungsfächern müssen sich befinden: Deutsch, Mathematik, zwei Fremdsprachen sowie je ein gesellschaftswissenschaftliches und ein naturwissenschaftliches Fach gemäß Anlage 1.
Vgl. § 57 Abs. 1SchoG - BS-Nr. 223-2.
Bestimmungen für die Jahrgangsstufen 12 und 13
Fächerwahl und Leistungsbewertung
(1) Der Schüler/Die Schülerin wählt zu Beginn der Jahrgangsstufe 12 zwei der Kernfächer Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen als Kurse, die auf erhöhtem (E-Kurse) und aus dem Kreis der in § 3 Absatz 1 genannten Fächer sechs Kurse, die auf grundlegendem (G-Kurse) Anforderungsniveau unterrichtet werden, nach Maßgabe der gemäß Anlage 1 zulässigen Fächerkombinationen.
(2) Die Leistungen des Unterrichtshalbjahres 13/2 in den beiden von dem Schüler/der Schülerin gewählten Fächern, die nicht gemäß Anlage 1 schriftlich oder mündlich geprüft werden, gehen ohne Prüfung in die Gesamtqualifikation ein. Dabei sind Deutsch, Mathematik, die beiden Fremdsprachen und das gesellschaftswissenschaftliche Fach gemäß § 3 Absatz 3 ausgeschlossen.
(3) In den von dem Schüler/der Schülerin gewählten Fächern sind in den Jahrgangsstufen 12 und 13 Kursarbeiten zu schreiben. Sie müssen in Inhalt, Leistungsniveau und Bewertung den Anforderungen der gymnasialen Oberstufe entsprechen.
(4) In den beiden Fächern, in denen die Leistungen des Unterrichtshalbjahres 13/2 ohne Prüfung in die Gesamtqualifikation eingehen, stellt die Schulaufsichtsbehörde [2] durch geeignete schulaufsichtliche Maßnahmen sicher, dass die Inhalte, das Leistungsniveau und die Bewertung in diesen Fächern den Anforderungen der gymnasialen Oberstufe entsprechen.
Unterrichtung der Schüler/Schülerinnen über die Prüfungsordnung
Die Schule macht die Schüler/Schülerinnen, die die Abiturprüfung ablegen wollen, vor Eintritt in die Jahrgangsstufe 12 mit den Regelungen dieser Prüfungsordnung vertraut, insbesondere mit den Anforderungen im Unterricht der Jahrgangsstufen 12 und 13 sowie mit den Prüfungsanforderungen einschließlich der Bedingungen zur Erreichung der Gesamtqualifikation.
Allgemeine Bestimmungen zur Durchführung der Prüfung
(1) Die Prüfung findet an den Freien Waldorfschulen statt.
(2) Die Schulaufsichtsbehörde [2] bestimmt die Prüfungstermine. Sie sind den Schülern/Schülerinnen durch die der Schulaufsichtsbehörde [2] von den Freien Waldorfschulen zu benennenden Beauftragten des Lehrerkollegiums für die Durchführung der Prüfung alsbald nach der Festlegung bekannt zu geben.
Teilnahme an der Prüfung; Nachteilsausgleich für behinderte Prüflinge
(1) Die Schule leitet die Meldung des Schülers/der Schülerin, bei Minderjährigen der Erziehungsberechtigten, zur Teilnahme an der Prüfung spätestens zwei Wochen vor Beginn der der Prüfung vorausgehenden Osterferien der Schulaufsichtsbehörde [2] zu. Die Meldung muss Vor- und Zuname, Geburtsdatum und Geburtsort des Schülers/der Schülerin sowie die Angabe der von ihm/ihr gewählten Fächer der schriftlichen (§ 12) und der mündlichen (§ 20) Prüfung sowie der beiden Fächer, in denen die Leistungen des Unterrichtshalbjahres 13/2 ohne Prüfung in die Gesamtqualifikation eingehen (§ 4 Absatz 2), enthalten. Der Meldung ist durch die Schule eine Darstellung des bisherigen Bildungsweges des Schülers/der Schülerin beizufügen.
(2) Über die Zulassung zur schriftlichen Prüfung entscheidet die Schulaufsichtsbehörde;[2] die Entscheidung ist dem Schüler/der Schülerin durch einen/eine der Beauftragten des Lehrerkollegiums für die Durchführung der Prüfung bekannt zu geben.
(3) Tritt ein Schüler/eine Schülerin nach Bekanntgabe der Zulassung von der Prüfung zurück, wird er/sie einem Prüfling gleichgestellt, der die Prüfung nicht bestanden hat. Das gleiche gilt, wenn ein Prüfling die Prüfung ganz oder teilweise versäumt.
(4) Die Vorschrift des Absatzes 3 über das Nichtbestehen der Prüfung findet keine Anwendung, wenn ein Prüfling aus Gründen, die er nachweislich nicht zu vertreten hat (insbesondere Krankheit), verhindert ist, zur Prüfung anzutreten oder bis zu ihrem Abschluss an ihr teilzunehmen. Die Gründe für das Versäumnis hat der Prüfling unverzüglich nachzuweisen. Wird das Versäumnis mit Krankheit begründet, so kann der/die Vorsitzende der Abiturprüfungskommission die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses verlangen. Ob der Prüfling die Gründe zu vertreten hat, entscheidet die Abiturprüfungskommission.
Hat er die Gründe nicht zu vertreten, ist ihm zur Ablegung oder Fortsetzung der schriftlichen Prüfung ein besonderer, landeseinheitlich von der Schulaufsichtsbehörde [2] festzusetzender Termin zu gewähren, der vor dem allgemeinen Termin der mündlichen Prüfung liegt. Prüflinge, die auch an diesem Termin aus Gründen, die sie nicht zu vertreten haben, nicht teilnehmen können, nehmen an der Abiturprüfung des nächsten Schuljahres teil. Versäumt ein Prüfling aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, den mündlichen Teil der Prüfung, so wird ein Nachtermin gewährt.
Bereits abgelegte Teile der Prüfung werden gewertet. Dem Prüfling ist zu empfehlen, zur Vorbereitung auf die Abiturprüfung am Unterricht in seinen Prüfungsfächern in der nachfolgenden Jahrgangsstufe teilzunehmen.
(5) Um behinderungsbedingte Benachteiligungen so weit wie möglich zu vermeiden, sind die Prüfungsbedingungen den verschiedenen Beeinträchtigungen behinderter Prüflinge anzupassen. Die Gewährung eines Nachteilsausgleichs darf nicht im Zeugnis vermerkt werden. Insbesondere erhalten körperbehinderte Prüflinge für die schriftliche Prüfung die notwendigen Hilfestellungen und Hilfsmittel. Erforderliche Pausen und Verlängerungen der Bearbeitungszeit werden vor Prüfungsbeginn festgelegt. Die Abgabe der Prüfungsarbeit als Tonbanddiktat kann erlaubt werden.
(1) Für die Bewertung der einzelnen Leistungen in der Prüfung und in den beiden Fächern, in denen die Leistungen des Unterrichtshalbjahres 13/2 ohne Prüfung in die Gesamtqualifikation eingehen, gelten folgende Notenstufen:
(2) Diesen Notenstufen werden Punktzahlen eines 15-Punkte-Systems nach folgendem Schlüssel zugeordnet: Je nach Notentendenz werden der Note „sehr gut“ 15/14/13, der Note „gut“ 12/11/10, der Note „befriedigend“ 9/8/7, der Note „ausreichend“ 6/5/4, der Note „mangelhaft“ 3/2/1 und der Note „ungenügend“ 0 Punkte zugeordnet. Die Punktzahlen von 0 bis 9 werden bei der Bewertung schriftlicher Leistungen, in Zeugnissen, Prüfungslisten und dergleichen jeweils mit einer vorangestellten 0 geschrieben.
(1) Für die Durchführung der Prüfung wird eine Abiturprüfungskommission gebildet.
ein von der Schulaufsichtsbehörde [2] bestellter Regierungsbeauftragter als Vorsitzender/eine von der Schulaufsichtsbehörde [2] bestellte Regierungsbeauftragte als Vorsitzende,
zwei Beauftragte des Lehrerkollegiums für die Durchführung der Prüfung.
Die Schulaufsichtsbehörde [2] kann ein weiteres Mitglied in die Abiturprüfungskommission berufen.
Der/Die Vorsitzende und die übrigen Mitglieder der Abiturprüfungskommission müssen beide Staatsprüfungen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen beziehungsweise für das Lehramt an beruflichen Schulen oder diesen Lehramtsprüfungen entsprechende Prüfungen abgelegt haben und die Lehrbefähigung für die Oberstufe des Gymnasiums beziehungsweise die Sekundarstufe II besitzen. Der/Die Vorsitzende soll Schulaufsichtsbeamter/Schulaufsichtsbeamtin oder Schulleiter/Schulleiterin sein.
(3) Die Abiturprüfungskommission ist beschlussfähig, wenn der/die Vorsitzende und ein weiteres Mitglied anwesend sind.
(4) Der/Die Vorsitzende der Abiturprüfungskommission kann Entscheidungen dieser Kommission oder der Prüfungsausschüsse beanstanden; die Beanstandung hat aufschiebende Wirkung. Führt die erneute Beratung des betreffenden Gremiums nicht zu einer Ausräumung der Bedenken des/der Vorsitzenden der Abiturprüfungskommission, so führt dieser/diese die Entscheidung der Schulaufsichtsbehörde [2] herbei; die Schulaufsichtsbehörde [2] entscheidet nach Anhören des/der Vorsitzenden der Abiturprüfungskommission sowie der übrigen Mitglieder des betreffenden Gremiums.
ein von der Schulaufsichtsbehörde [2] berufener Fachlehrer/eine von der Schulaufsichtsbehörde [2] berufene Fachlehrerin eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule als Fremdprüfer/Fremdprüferin (Zweitprüfer/Zweitprüferin) und Vorsitzender/Vorsitzende,
der jeweilige Fachlehrer/die jeweilige Fachlehrerin, der/die den Schüler/die Schülerin in der abschließenden Jahrgangsstufe unterrichtet hat, als Fachprüfer/Fachprüferin (Erstprüfer/Erstprüferin), im Verhinderungsfalle ein anderer Fachlehrer/eine andere Fachlehrerin grundsätzlich der betreffenden Schule,
(3) Die Schriftführer/Schriftführerinnen werden von den Beauftragten des Lehrerkollegiums für die Durchführung der Prüfung vorgeschlagen; falls notwendig, können Fachlehrer/Fachlehrerinnen eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule von dem/der Vorsitzenden der Abiturprüfungskommission zum Schriftführer/zur Schriftführerin bestellt werden. Schriftführer/Schriftführerinnen haben nur beratende Stimme.
Die Schule legt für die Schulakten und den Vorsitzenden/die Vorsitzende eine Prüfungsliste an, die entsprechend dem jeweiligen Stand des Verfahrens folgende Angaben enthält:
die gewählten Fächer der schriftlichen Prüfung (§ 12) mit der Kennzeichnung des Prüfungsniveaus (E-Fach, G-Fach),
die besondere Lernleistung, falls sie eingebracht wurde, und das Fach, dem sie zugeordnet wird (§ 18),
die Fächer der mündlichen Prüfung (§ 20),
die Endnoten des Kurshalbjahres 13/2 für die Leistungen in den beiden Fächern, die ohne Prüfung in die Gesamtqualifikation eingehen (§ 4 Absatz 2),
für jedes unterrichtete Fach eine Note gemäß § 8 für die Bewertung der Leistungen des Schülers/der Schülerin in den Jahrgangsstufen 12 und 13,
die Noten der schriftlichen Prüfung (§ 16) und deren Bekanntgabe (§ 17), die Entscheidung über die Zulassung oder die Nichtzulassung zur mündlichen Prüfung (§ 19) und das Nichtbestehen dieser Prüfung sowie die Bekanntgabe dieser Entscheidungen,
die Noten der mündlichen Prüfung (§ 23 Absatz 7),
die Entscheidung über das Bestehen der Prüfung (§ 26),
die Entscheidung über die Zuerkennung des Latinums, Großen Latinums oder Graecums (§ 27),
die Gesamtqualifikation und die Gesamtnote (§ 25).
Die Prüfungsliste ist nach Abschluss der Prüfung von den Mitgliedern der Abiturprüfungskommission zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Schule zu versehen.
Gegenstand und Umfang der schriftlichen Prüfung
(1) Die schriftliche Prüfung erstreckt sich auf vier mindestens vierstündig unterrichtete Fächer.
(2) Dazu müssen das Fach Mathematik und eines der Fächer Deutsch oder Fremdsprache gehören. Eines der beiden weiteren Fächer muss dem gesellschafts-wissenschaftlichen Aufgabenfeld gemäß Anlage 1 angehören.
(3) In zwei der vier schriftlichen Prüfungsfächer wird auf dem Niveau eines E-Faches geprüft. Diese beiden Fächer sind entweder Deutsch und Mathematik oder Deutsch und Fremdsprache oder Mathematik und Fremdsprache. Die beiden übrigen schriftlichen Prüfungsfächer werden auf dem Niveau eines G-Faches geprüft.
(4) Die auf Grund der vorstehend geregelten Bedingungen zulässigen Kombinationen der Prüfungsfächer ergeben sich aus Anlage 1.
Die Schulaufsichtsbehörde [2] kann die Bearbeitungszeit verlängern, wenn zur Bearbeitung der gestellten Aufgaben das Lesen umfangreicher Texte oder in einem naturwissenschaftlichen Fach die Durchführung von Experimenten erforderlich oder in den Fächern Kunst und Musik eine Gestaltungsaufgabe zu lösen ist.
(2) Die Prüfungsaufgaben erwachsen aus den Lernzielen und den Lerninhalten der Lehrpläne der vier Halbjahre der Hauptphase sowie den jeweils geltenden Allgemeinen Abiturprüfungsanforderungen in den einzelnen Fächern. Unbeschadet einer prüfungsdidaktisch erforderlichen Schwerpunktbildung dürfen sich die von dem Prüfling zu bearbeitenden Aufgaben nicht auf die Sachgebiete eines Kurshalbjahres beschränken. Die Prüfungsaufgaben müssen so gestellt sein, dass sie dem Prüfling Gelegenheit geben, durch seine Prüfungsarbeit zu zeigen, in welchem Maße er die von ihm erwarteten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten des Prüfungsfaches beherrscht und in der Lage ist, eine gestellte Aufgabe sachbezogen und angemessen in selbständiger Arbeit zu lösen.
(1) Die Schulaufsichtsbehörde [2] bestimmt landeszentral die Aufgaben der schriftlichen beziehungsweise der fachpraktischen Prüfungen. Sie fordert hierzu von Fachlehrkräften insbesondere der Hauptphase der Gymnasien und der Freien Waldorfschulen Aufgabenvorschläge an. Die Aufgabenvorschläge sind mit Angabe der zugelassenen Hilfsmittel, der Lösungen beziehungsweise der von dem Prüfling erwarteten Leistungen, der Korrekturhinweise und der Bewertungsmaßstäbe einzureichen.
Die Aufgabenvorschläge dürfen im Unterricht nicht behandelt werden; sie dürfen auch nicht Aufgaben, die von dem Prüfling bereits gelöst oder die im Unterricht behandelt wurden, so nahe stehen, dass ihre Lösung keine selbständige Leistung darstellt.
(3) Die Schulaufsichtsbehörde [2] setzt für jedes schriftliche Prüfungsfach einen aus einem Vorsitzenden/einer Vorsitzenden und zwei weiteren Fachlehrkräften mit der Befähigung für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen beziehungsweise für das Lehramt an beruflichen Schulen und Unterrichtserfahrung in der gymnasialen Oberstufe bestehenden Ausschuss ein, der die Aufgaben auswählt. Dem Ausschuss dürfen keine Lehrkräfte angehören, die mit der Erarbeitung von Aufgabenvorschlägen für das jeweilige Fach beauftragt waren.
(5) Es besteht die Verpflichtung zur Amtsverschwiegenheit (§ 31). Jedes vorzeitige Bekanntwerden der Prüfungsaufgaben oder ein Hinweis auf sie führt zur Ungültigkeit des jeweiligen Prüfungsteils.
(1) Die Prüfungsaufgaben einschließlich der Korrekturhinweise und Bewertungsmaßstäbe werden den Schulen nach Fächern getrennt in versiegelten Umschlägen zugeleitet. Die Umschläge mit den Prüfungsaufgaben dürfen erst am jeweiligen Prüfungstag und im Prüfungsraum in Gegenwart der Fachlehrkraft und der Prüflinge geöffnet werden. Die Umschläge mit den Korrekturhinweisen und Bewertungsmaßstäben dürfen erst nach Abschluss der schriftlichen Prüfung in dem jeweiligen Fach geöffnet werden.
(2) Die Arbeiten und die Entwürfe sind auf Bögen zu schreiben, die von der Schule zur Verfügung gestellt und mit dem Schulstempel versehen werden. Die Prüflinge tragen auf der ersten Seite des Deckblattes Name, Vorname, Prüfungsfach sowie den Namen der Fachlehrkraft ein. Das Deckblatt und ein Rand an jeder Seite der Arbeit sind für amtliche Eintragungen freizuhalten. Die Seiten der Reinschrift sind fortlaufend zu nummerieren. Reinschrift, Entwürfe und Aufzeichnungen dürfen nicht mit dem Namen des Prüflings versehen werden. Sämtliche Entwürfe und Beilagen sind als solche zu kennzeichnen.
(3) Die Prüflinge fertigen die Arbeiten unter ständiger Aufsicht von mindestens zwei Lehrkräften an. Der Prüfungsraum darf während der Bearbeitung von dem Prüfling nur einzeln und nur mit Genehmigung eines/einer Aufsichtsführenden verlassen werden.
(5) Vor Eintritt in die Prüfung werden die Prüflinge darauf hingewiesen, dass Täuschungsversuche, Beihilfe hierzu und Ordnungsverstöße zum Ausschluss von der Prüfung führen können. Der Wortlaut von § 30 ist bekannt zu geben. Nach Klärung technischer Fragen und Bekanntgabe der Prüfungsaufgaben beginnt die Bearbeitungszeit.
die Namen der aufsichtführenden Lehrkräfte mit Angabe der Zeiten, in denen sie Aufsicht geführt haben,
(1) Die Prüfungsarbeiten werden zunächst von der zuständigen Fachlehrkraft der Schule korrigiert und beurteilt (Erstkorrektur). Fehler und Beanstandungen sind im Text durch Unterstreichung kenntlich zu machen und am Rand nach Art und Schwere zu kennzeichnen.
(3) In einer zusammenfassenden Beurteilung stellt der Erstkorrektor/die Erstkorrektorin die Vorzüge und Mängel der Arbeit fest und bewertet die Arbeit abschließend gemäß § 8 Absatz 1 mit einer Note (Wortbezeichnung) unter Beifügung einer entsprechenden Punktzahl. Aus der Korrektur und der Beurteilung der schriftlichen Arbeit soll hervorgehen, welcher Wert den von dem Prüfling vorgebrachten Lösungen, Untersuchungsergebnissen und Argumenten beigemessen wird und wie weit der Prüfling die Lösung der gestellten Aufgaben durch gelungene Beiträge gefördert oder durch sachliche oder logische Fehler beeinträchtigt hat. Bei der Bewertung der Arbeit führen schwerwiegende und gehäufte Verstöße gegen die Richtigkeit der deutschen Sprache oder gegen die äußere Form zu einem Abzug von 1 bis 2 Punkten (einfache Wertung) des Notensystems gemäß § 8 Absatz 2 .
(4) Nach Abschluss der Erstkorrektur werden die Prüfungsarbeiten einem Zweitkorrektor/einer Zweitkorrektorin zur Durchsicht und selbständigen Beurteilung und Bewertung vorgelegt (Zweitkorrektur). Die Zweitkorrektur ist ohne Kenntnis des Verfassers/der Verfasserin der Prüfungsarbeit, der zusammenfassenden Beurteilung und der Bewertung durch den Erstkorrektor/die Erstkorrektorin vorzunehmen.
(5) Weichen die Bewertungen der Prüfungsarbeit durch Erst- und Zweitkorrektor/Erst- und Zweitkorrektorin voneinander ab und können diese sich nicht über die Bewertung einigen, so setzt der/die Vorsitzende der Abiturprüfungskommission die Note endgültig fest. Der/Die Vorsitzende der Abiturprüfungskommission kann vor seiner/ihrer Entscheidung weitere Fachlehrkräfte hinzuziehen, wenn er/sie nicht die Lehrbefähigung für das betreffende Prüfungsfach besitzt.
(7) Um eine Bewertung der Prüfungsarbeiten nach gleichen Maßstäben zu gewährleisten, beruft die Schulaufsichtsbehörde in der Regel nach einer ersten Durchsicht der Prüfungsarbeiten Korrektorenkonferenzen für die einzelnen Prüfungsfächer ein. In diesen werden die besonderen Probleme der Prüfungsarbeiten besprochen und die anzulegenden Korrektur- und Bewertungsmaßstäbe unter Beachtung der geltenden einheitlichen Bewertungsnormen von dem/der Vorsitzenden der Korrektorenkonferenz festgesetzt. Hierbei sind die Lehrkräfte, die mit der Stellung und Auswahl der Aufgaben betraut waren, zu hören.
(8) Die Schulaufsichtsbehörde [2] kann sich die Prüfungsarbeiten zur Überprüfung vorlegen lassen und die Note einschließlich der Punktzahl ändern. Die Änderung ist zu begründen.
Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung werden den Prüflingen an einem von der Schulaufsichtsbehörde [2] festgesetzten Termin durch die Beauftragten des Lehrerkollegiums für die Durchführung der Prüfung und der jeweiligen Betreuungslehrkraft bekannt gegeben. Über die erfolgte Mitteilung ist ein Vermerk in die Prüfungsunterlagen aufzunehmen.
Schüler/Schülerinnen der Freien Waldorfschulen können wahlweise eine besondere Lernleistung, die im Umfang einer mindestens zwei Halbjahre umfassenden Arbeit erbracht wird, in die Abiturprüfung einbringen, soweit diese besondere Lernleistung (oder ein wesentlicher Teil davon) nicht anderweitig im Rahmen der Gesamtqualifikation angerechnet wurde. Eine besondere Lernleistung kann z.B. ein umfassender Beitrag aus einem vom Saarland geförderten Wettbewerb, eine Jahresarbeit oder das Ergebnis eines umfassenden, auch fachübergreifenden Projektes in Bereichen sein, die schulischen Fächern zugeordnet werden können. Die besondere Lernleistung ist schriftlich zu dokumentieren; in einem Kolloquium stellt der Prüfling die Ergebnisse der besonderen Lernleistung dar, erläutert sie und antwortet auf Fragen. Das Kolloquium kann keine der mündlichen Prüfungen nach § 20 ersetzen. Bei Arbeiten, an denen mehrere Prüflinge beteiligt waren, ist die Bewertung der individuellen Leistung erforderlich. Die Korrektur und Bewertung der besonderen Lernleistung orientiert sich an § 16 (Beurteilung der Prüfungsarbeiten) und die Durchführung des Kolloquiums an § 23 (Mündliche Prüfung).
(1) Unmittelbar nach Festsetzung der Noten der schriftlichen Prüfung (§ 16) entscheidet die Abiturprüfungskommission, ob der Prüfling zur mündlichen Prüfung zuzulassen ist.
(2) Die Zulassung zur mündlichen Prüfung ist zu versagen, wenn in der schriftlichen Prüfung die Leistungen in mehr als einem Fach mit „ungenügend“ oder in mehr als zwei Fächern nicht mit mindestens „ausreichend“ bewertet wurden. Die Zulassung zur mündlichen Prüfung ist ebenfalls zu versagen, wenn in der schriftlichen Prüfung die Leistungen in einem Fach mit „ungenügend“ und in einem weiteren Fach mit „mangelhaft“ bewertet wurden. Die Prüfung ist in diesen Fällen nicht bestanden. Unmittelbar nach der Feststellung des Nichtbestehens der Prüfung teilt einer/eine der Beauftragten des Lehrerkollegiums für die Durchführung der Prüfung den zur mündlichen Prüfung nicht zugelassenen Prüflingen, bei Minderjährigen auch den Erziehungsberechtigten, die Nichtzulassung und das Nichtbestehen der Prüfung unter Angabe der Gründe schriftlich mit.
(3) Ein Prüfling, der die in Absatz 2 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt, kann auf Antrag zum Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife an der mündlichen Prüfung teilnehmen, wenn seine Leistungen in der schriftlichen Prüfung in nicht mehr als einem Fach mit „ungenügend“ und in mindestens einem Fach mit „ausreichend“ bewertet wurden.
(1) Die mündliche Prüfung erstreckt sich auf die Fächer, in denen der Prüfling schriftlich geprüft wurde, sowie auf zwei weitere Fächer (5. und 6. Prüfungsfach gemäß Anlage 1).
(2) Jeder Prüfling wird in mindestens 3 Fächern mündlich geprüft.
(3) Zu dem 5. und 6. Prüfungsfach gemäß Anlage 1 wählt der Prüfling ein weiteres mündliches Prüfungsfach aus den bereits schriftlich geprüften Fächern. Der/Die Vorsitzende kann nach Rücksprache mit den Fachlehrkräften über ein viertes und weitere mündliche Prüfungsfächer entscheiden. Auf eine mündliche Prüfung kann nur in einem Fach verzichtet werden, in dem die schriftliche Prüfungsleistung mit mindestens „ausreichend“ (05 Punkte) bewertet wurde.
(1) Dem/Der Vorsitzenden der Abiturprüfungskommission ist die Zweitausfertigung der Prüfungslisten rechtzeitig vor Beginn der mündlichen Prüfung zuzuleiten.
(2) Für die mündliche Prüfung sind bereitzuhalten:
die vollständigen Prüfungsunterlagen der Prüflinge zur Prüfung,
(2) Der/Die Vorsitzende eröffnet die Konferenz mit dem ausdrücklichen Hinweis auf die Amtsverschwiegenheit. Nach einer Aussprache über die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung gibt der/die Vorsitzende die Zusammensetzung der Prüfungsfachausschüsse sowie den Aufsichtsplan bekannt und legt den Ablauf der Prüfungen dar. Er/Sie weist auf allgemeine Prüfungsgrundsätze gemäß dieser Prüfungsordnung, insbesondere auf die Regelungen über die Durchführung der mündlichen Prüfung (§ 23), hin.
(1) Bei der mündlichen Prüfung werden die Prüflinge von dem zuständigen Prüfungsfachausschuss einzeln geprüft.
(3) Die Aufgaben der mündlichen Prüfung erwachsen aus den Lernzielen und Lerninhalten der Lehrpläne der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe sowie den jeweils geltenden Allgemeinen Abiturprüfungsanforderungen in den einzelnen Fächern. Darüber hinaus können Inhalte aus den Lehrplänen der Freien Waldorfschulen berücksichtigt werden. Der Schwierigkeitsgrad der Prüfungsaufgaben muss die unterschiedliche Anforderungshöhe zwischen E-Fach und G-Fach berücksichtigen.
Unbeschadet einer prüfungsdidaktisch erforderlichen Schwerpunktbildung dürfen sich die vom Prüfling zu bearbeitenden Aufgaben nicht auf die Sachgebiete eines Kurshalbjahres beschränken. Die mündliche Prüfung darf keine inhaltliche Wiederholung der schriftlichen Prüfung sein.
Die Prüfung ist so durchzuführen, dass der Prüfling aufzeigen kann, in welchem Maße er über ein sicheres, geordnetes Wissen, Vertrautheit mit den grundlegenden Begriffen und der Arbeitsweise des Prüfungsfaches, Verständnis und Urteilsfähigkeit, selbständiges differenzierendes Denken, Sinn für Zusammenhänge des Fachbereichs und Darstellungsvermögen verfügt und in der Lage ist, eine Aufgabe selbständig zu lösen. Aufgaben, die nur eine rein gedächtnismäßige Wiedergabe erlernten Stoffes verlangen, entsprechen diesen Anforderungen nicht.
(4) In der mündlichen Prüfung wird dem Prüfling zunächst eine für ihn neue, größere Aufgabe gestellt, die auch aus mehreren zusammenhängenden Teilaufgaben bestehen kann und durch die zur Verfügung stehende Vorbereitungs- und Bearbeitungszeit angemessen begrenzt ist. Sie ist vom Fachprüfer/von der Fachprüferin im Einvernehmen mit dem/der Vorsitzenden des Prüfungsfachausschusses zu stellen.
Die Aufgabe (einschließlich der Bearbeitungsunterlagen) ist dem Prüfling schriftlich vorzulegen.
Dem Prüfling ist eine angemessene Zeit, in der Regel etwa 30 Minuten, zur Vorbereitung auf die Prüfung zu gewähren. Er darf sich während dieser Vorbereitung, die unter Aufsicht stattfindet, auf dem von der Schule zur Verfügung gestellten Schreibpapier Aufzeichnungen machen, die er als Grundlage für seine Ausführungen in der mündlichen Prüfung benutzen kann.
(5) In der Prüfung soll der Fachprüfer/die Fachprüferin dem Prüfling zunächst Gelegenheit geben, selbständig die vorbereitete Aufgabe in zusammenhängendem Vortrag zu lösen. Ein Ablesen der im Vorbereitungsraum gemachten Aufzeichnungen und eine nicht auf das Thema bezogene Wiedergabe gelernten Wissensstoffes widersprechen dem Zweck der Prüfung. Zwischenfragen sind mit Zustimmung des/der Vorsitzenden des Prüfungsfachausschusses möglich. Der Fachprüfer/Die Fachprüferin knüpft durch ergänzende und vertiefende Fragen an den Vortrag des Prüflings an. Das unzusammenhängende Abfragen von Einzelkenntnissen entspricht jedoch nicht dem Sinn der Prüfung. Ist der Prüfling aufgrund mangelnder Kenntnisse nicht imstande, die gestellte Aufgabe zu lösen, so kann der Prüfer/die Prüferin ihm im Prüfungsraum Hilfen geben, die im Protokoll zu vermerken sind. Zeigt sich der Prüfling trotz der erteilten Hilfe der gestellten Aufgabe nicht gewachsen und sind die Gründe hierfür von ihm zu vertreten, so sollen die Prüfer das Maß seiner Kenntnisse und seines Urteilsvermögens in einem Prüfungsgespräch über verschiedene Sachgebiete durch kürzere Aufgabenstellungen feststellen.
(7) Nach Abschluss der Prüfung berät der Prüfungsfachausschuss unter Heranziehung der Niederschrift über die einzelnen Prüfungsleistungen. Die Einbeziehung nicht zum Prüfungsfachausschuss gehörender Lehrkräfte in die Beratungen ist unzulässig.
Fach- und Fremdprüfer/Fach- und Fremdprüferin setzen die Note gemäß § 8 für die mündliche Prüfungsleistung auf Vorschlag des Fachprüfers/der Fachprüferin einvernehmlich fest; der Schriftführer/die Schriftführerin kann hierbei beratend mitwirken. Einigen sie sich nicht, entscheidet der/die Vorsitzende der Abiturprüfungskommission nach Anhören des Prüfungsfachausschusses.
(8) Über den Verlauf jeder mündlichen Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von den Mitgliedern des Prüfungsfachausschusses zu unterzeichnen ist. In die Niederschrift sind der Name des Prüflings, der Beginn und das Ende der Prüfung, der Prüfungsverlauf, die Stoffgebiete, denen die Fragen entnommen wurden, sowie Vermerke über die Qualität der entsprechenden Antworten und gegebenenfalls Hilfen, die Beratungsergebnisse und die Note der mündlichen Prüfung aufzunehmen. Schriftlich gestellte Aufgaben mit beigegebenen Texten und Bearbeitungsunterlagen sind zusammen mit den Notizen des Prüflings der Niederschrift beizufügen.
(9) Ein Vertreter/Eine Vertreterin des Schulträgers kann an der mündlichen Prüfung - ausgenommen die Beratung und Beschlussfassung über die Leistungsbewertung - als Zuhörer/Zuhörerin teilnehmen.
(1) Nach Beendigung der mündlichen Prüfung werden die Prüfungsergebnisse in den Fächern, die Gegenstand der schriftlichen und mündlichen Prüfung waren, durch die Abiturprüfungskommission festgesetzt. Sie sind in Punktzahlen gemäß § 8 Absatz 2 auszuweisen.
(2) Wurde der Prüfling in einem schriftlich geprüften Fach auch mündlich geprüft, so ist das Prüfungsergebnis des entsprechenden Faches das arithmetische Mittel der Ergebnisse des schriftlichen und mündlichen Prüfungsteils.
Ermittlung der Gesamtqualifikation und der Gesamtnote
(1) Zur Ermittlung der Gesamtqualifikation werden die Prüfungsergebnisse
in den vier Fächern der schriftlichen Prüfung
11-fach gewertet, wenn keine besondere Lernleistung eingebracht wurde; ergibt sich dabei eine halbzahlige Punktzahl, so wird aufgerundet (höchste erreichbare Punktzahl: je 165),
10-fach gewertet, wenn eine besondere Lernleistung eingebracht wurde (höchste erreichbare Punktzahl: je 150),
in der besonderen Lernleistung - falls sie eingebracht wurde - vierfach gewertet (höchste erreichbare Punktzahl: 60),
in den beiden nur mündlich geprüften Fächern vierfach gewertet (höchste erreichbare Punktzahl: je 60).
(2) Die Leistungen, die im Unterrichtshalbjahr 13/2 in den beiden Fächern eingebracht wurden, in denen die Leistungen ohne Prüfung in die Gesamtqualifikation eingehen, werden bei der Ermittlung der Gesamtqualifikation vierfach gewertet (höchste erreichbare Punktzahl: je 60).
(3) Die Abiturprüfungskommission stellt die vom Prüfling erreichte Punktzahl der Gesamtqualifikation fest. Sie ergibt sich aus der Addition der gewichteten Punktesummen der Leistungen in den sechs Prüfungsfächern und den beiden Fächern, in denen die Leistungen des Unterrichtshalbjahres 13/2 ohne Prüfung in die Gesamtqualifikation eingehen. In der Gesamtqualifikation müssen mindestens 300 Punkte erreicht werden; es sind höchstens 900 Punkte erreichbar.
(4) Die erreichte Punktzahl (P) der Gesamtqualifikation (Anlage 2) wird in eine Gesamtnote (N) umgerechnet und im Abiturzeugnis ebenfalls ausgewiesen. Die Gesamtnote wird nach der Formel N = 5 2/3-P/180 bestimmt, sofern die Punktzahl (P) der Gesamtqualifikation nicht kleiner als 300 ist. Die Gesamtnote wird auf eine Stelle nach dem Komma errechnet; es wird nicht gerundet. Punktzahlen, die größer als 822 sind, werden der Gesamtnote 1,0 zugeordnet.
Die Gesamtnote wird von der Abiturprüfungskommission auf Grund der vom Prüfling erreichten Punktzahl der Gesamtqualifikation gemäß der in Anlage 3 enthaltenen Tabelle festgesetzt.
Bestehensbedingungen, Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife, Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses
(1) Die Abiturprüfungskommission stellt fest, ob die Prüfung bestanden ist und die allgemeine Hochschulreife zuerkannt wird.
(2) Die Prüfung ist bestanden und die allgemeine Hochschulreife wird zuerkannt, wenn
in den vier schriftlich geprüften Fächern
kein Fach mit der Note „ungenügend“ abgeschlossen ist,
in mindestens zwei Prüfungsfächern, darunter einem E-Fach, mindestens 05 Punkte einfacher Wertung oder in der Punktsumme aus schriftlicher und mündlicher Prüfung mindestens 10 Punkte einfacher Wertung und
insgesamt mindestens 220 Punkte oder, falls die besondere Lernleistung in die Gesamtqualifikation eingebracht wird, mindestens 200 Punkte erreicht sind, und
in den beiden nur mündlich geprüften Fächern sowie in den beiden Fächern, in denen die Leistungen des Unterrichtshalbjahres 13/2 ohne Prüfung in die Gesamtqualifikation eingehen,
in mindestens zwei Fächern, darunter einem Prüfungsfach, mindestens 05 Punkte einfacher Wertung und
insgesamt mindestens 80 Punkte oder, falls die besondere Lernleistung zusätzlich einbezogen wird, mindestens 100 Punkte erreicht sind.
(3) Der/Die Vorsitzende der Abiturprüfungskommission gibt den Prüflingen am Tage der Entscheidung der Abiturprüfungskommission das Ergebnis der Prüfung und die Entscheidung über die Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife bekannt.
Hat ein Prüfling die Abiturprüfung nicht bestanden, so gibt ihm der/die Vorsitzende der Abiturprüfungskommission dies unverzüglich nach der Beschlussfassung durch die Abiturprüfungskommission bekannt. Bei minderjährigen Prüflingen ist dies ferner den Erziehungsberechtigten unter Angabe der Gründe durch einen/eine der Beauftragten des Lehrerkollegiums für die Durchführung der Prüfung schriftlich mitzuteilen.
Eine Bekanntgabe von Ergebnissen mündlicher Prüfungen sowie von Beschlüssen über das Bestehen der Abiturprüfung ist vor der Entscheidung der Abiturprüfungskommission nicht zulässig.
Nachweis des Latinums, des Großen Latinums oder Graecums
(1) War Latein Gegenstand der schriftlichen Prüfung und wurden in der schriftlichen und mündlichen Prüfung insgesamt mindestens 10 Punkte der einfachen Wertung erreicht, so wird, falls Latein E-Fach war, auf dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife der Nachweis des Großen Latinums, falls Latein G-Fach war, der Nachweis des Latinums bescheinigt.
(2) War Griechisch Gegenstand der schriftlichen Prüfung und wurden in der schriftlichen und mündlichen Prüfung insgesamt mindestens 10 Punkte der einfachen Wertung erreicht, so wird auf dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife der Nachweis des Graecums bescheinigt.
(1) Ein Prüfling, dem die allgemeine Hochschulreife zuerkannt worden ist, erhält das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife nach dem Muster der Anlage 4 . Das Zeugnis trägt das Datum des letzten Tages der mündlichen Prüfung an der jeweiligen Schule. Es wird von dem/der Vorsitzenden der Abiturprüfungskommission und von einem/einer der Beauftragten des Lehrerkollegiums für die Durchführung der Prüfung unterschrieben und ist mit dem Siegel der Schulaufsichtsbehörde [2] zu versehen.
(2) Ein Prüfling, dem die allgemeine Hochschulreife nicht zuerkannt wurde, der den schulischen Teil der Fachhochschulreife erworben hat und der die Schule verlässt (§ 32), erhält ein Abgangszeugnis nach dem Muster der Anlage 5 .
(3) Ein Prüfling, der die Schule ohne Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife und ohne Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife verlässt, erhält ein Abgangszeugnis. Eine Bemerkung, dass der Prüfling die Prüfung nicht bestanden hat, ist nicht in das Zeugnis aufzunehmen.
Hat ein Prüfling, der die Prüfung nicht bestanden hat, an der gesamten Prüfung teilgenommen, werden die schriftlichen und die mündlichen Prüfungsergebnisse und die Noten in den Fächern, in denen die Leistungen des Unterrichtshalbjahres 13/2 ohne Prüfung in die Gesamtqualifikation eingehen, in das Zeugnis übernommen.
Hat er nicht an der gesamten Prüfung teilgenommen, werden
in den Fächern, in denen er an der Prüfung teilgenommen hat, die schriftlichen und die mündlichen Prüfungsergebnisse,
in den Prüfungsfächern, in denen er nicht an der Prüfung teilgenommen hat, sowie in den Fächern, in denen keine Prüfung stattfindet, die Noten für die im letzten von dem Prüfling besuchten Unterrichtshalbjahr erbrachten Leistungen
(4) Von den Zeugnissen der allgemeinen Hochschulreife und von Abgangszeugnissen sind Zweitschriften anzufertigen, die an der Schule aufzubewahren sind.
(2) Wer die Prüfung nicht bestanden hat oder wessen Prüfung nach den Vorschriften des § 7 Absatz 3 oder des § 30 Absatz 5 als nicht bestanden gilt, kann sie frühestens zum nächsten allgemeinen Prüfungstermin wiederholen. Die Wiederholung der Prüfung erstreckt sich auf die gesamte Prüfung und setzt den Besuch eines weiteren Schuljahres an einer staatlich anerkannten Freien Waldorfschule voraus. Eine Wiederholung von Teilen der Prüfung oder eine Wiederholung in einzelnen Prüfungsfächern ist nicht möglich; § 7 Absatz 4 bleibt unberührt.
(3) In besonders begründeten Ausnahmefällen kann die Schulaufsichtsbehörde [2] eine zweite Wiederholung gestatten.
(6) Wird eine schwerwiegende Täuschungshandlung erst nach Ablauf der Prüfung festgestellt, so kann die Schulaufsichtsbehörde [2] die Prüfung nachträglich für nicht bestanden erklären und das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife einziehen. Dies gilt jedoch nur für einen Zeitraum von drei Jahren ab dem Tag der Zeugnisausstellung.
(1) Hat ein Schüler/eine Schülerin die Prüfung zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife nicht bestanden, so erwirbt er/sie den schulischen Teil der Fachhochschulreife unter folgenden Bedingungen:
in sieben Fächern, darunter Deutsch, eine Fremdsprache, Mathematik, eine Naturwissenschaft und ein gesellschaftswissenschaftliches Fach gemäß Anlage 1, zusammen mindestens 35 Punkte in einfacher Wertung erreicht werden,
dabei in Deutsch, einer Fremdsprache, Mathematik und einer Naturwissenschaft mindestens 20 Punkte in einfacher Wertung erreicht sein.
Dabei dürfen höchstens drei Fächer, darunter höchstens ein E-Fach, mit weniger als 05 Punkten in einfacher Wertung und keines mit 0 Punkten bewertet sein.
Eine halbzahlige Gesamtpunktzahl wird aufgerundet.
(2) Die Ermittlung der Durchschnittsnote erfolgt nach der Tabelle in Anlage 6 . Die Abgangszeugnisse erhalten folgenden Vermerk: „... hat den schulischen Teil der Fachhochschulreife gemäß Ziffer 9 der „Vereinbarung über die Durchführung der Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Februar 1980 in der Fassung vom 24. Oktober 2008 in der jeweils geltenden Fassung) erworben“.
(2) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung - Prüfungsordnung - über die Abiturprüfung an Freien Waldorfschulen vom 21. April 1986 (Amtsbl. S. 353), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 4. Juli 2003 (Amtsbl. S. 1910), außer Kraft.
(3) Der Bildungsgang und die Abiturprüfung der Schüler/Schülerinnen, die zum Schuljahr 2007/2008 in die Hauptphase der gymnasialen Oberstufe oder in deren zweite Jahrgangsstufe eingetreten sind, richtet sich noch nach den Regelungen der bisherigen, in Absatz 2 bezeichneten Vorschrift.
Zulässige Kombinationen der Prüfungsfächer für die Abiturprüfung an Waldorfschulen
G-Fach
BK/Mu
BK/Mua)
RL/Eta)
FS = Fremdsprache (Englisch, Französisch, Latein, Spanisch, Italienisch)
NW = Naturwissenschaft (Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Technik)
GW = Gesellschaftswissenschaft (Erdkunde, Geschichte, Politik, Wirtschaft)
BK/Mu = Bildende Kunst oder Musik
RL/Et = Religion oder Ethik
In = Informatik
Pi = Philosophie
NW muss als 7. oder 8. Fach in die Gesamtqualifikation eingebracht werden.
Max. erreichbare Punktzahl in der Gesamtqualifikation
schriftliches Fach (E-Fach)
schriftliches Fach (G-Fach)
mündliches Fach (G-Fach)
Fach, in dem die Leistungen des Kurshalbjahres 13/2 in die Gesamtqualifikation eingehen (G-Fach)
(a) ohne besondere Lernleistung
(b) mit besonderer Lernleistung
Ergibt sich durch den Gewichtungsfaktor eine halbzahlige Punktzahl, so wird mathematisch gerundet.
Tabelle zur Errechnung der Abiturdurchschnittsnote (N) aus der Punktzahl (P) der Gesamtqualifikation nach der Formel:
N= 5 2/3 - P/180
Die Gesamtnote wird auf eine Stelle nach dem Komma errechnet, es wird nicht gerundet. Punktzahlen, die größer als 822 sind, werden der Gesamtnote 1,0 zugeordnet.
Anlage 4 (Seite 1)
Herr/Frau ....................................................................... .......................................................................................
geboren am .................................................................... in ..................................................................................
hat sich als Schüler/Schülerin der Freien Waldorfschule der Abiturprüfung unterzogen.
1. Die Vereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen vom 21. Februar 1980 i.d.F. vom 24. Oktober 2008 in der jeweils geltenden Fassung,
2. die Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz über die einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung in den jeweils geltenden Fassungen,
3. die Verordnung - Prüfungsordnung - über die Abiturprüfung an Freien Waldorfschulen vom 22. Juli 2009 in der jeweils geltenden Fassung.
Anlage 4 (Seite 2)
2. Seite des Zeugnisses der allgemeinen Hochschulreife für
Herrn/Frau ..................................... ......................................... ....................................... .......................................
Die Leistungen in der Abiturprüfung wurden wie folgt bewertet:
I. Schriftliche und mündlich geprüfte Fächer
1. Prüfungsfach .......................................................................... ....................................... .......................................
(E-Fach)
2. Prüfungsfach .......................................................................... ....................................... .......................................
3. Prüfungsfach .......................................................................... ....................................... .......................................
4. Prüfungsfach .......................................................................... ....................................... .......................................
II. Mündlich geprüfte Fächer
5. Prüfungsfach .......................................................................... .......................................
6. Prüfungsfach .......................................................................... .......................................
III. Fächer, in denen die Leistungen des Unterrichtshalbjahres 13/2 in die Gesamtqualifikation eingehen
7. Prüfungsfach .......................................................................... .......................................
8. Prüfungsfach .......................................................................... .......................................
IV. Besondere Lernleistung (fakultativer Prüfungsteil) ....................................... .......................................
Die Punktzahlen werden stets zweistellig angegeben und sind folgenden Notenstufen zugeordnet: sehr gut (15, 14, 13 Punkte), gut (12, 11, 10 Punkte), befriedigend (09, 08, 07 Punkte), ausreichend (06, 05, 04 Punkte), mangelhaft (03, 02, 01 Punkte), ungenügend (00 Punkte)
Anlage 4 (Seite 3)
3. Seite des Zeugnisses der allgemeinen Hochschulreife für
Berechnung der Gesamtqualifikation und der Gesamtnote
Punktsumme der vier Fächer der schriftlichen/mündlichen Prüfung[2] :
mindestens 220 Punkte [200 Punkte][3] ,
höchstens 660 Punkte [600 Punkte]
Punktsumme der zwei Fächer der mündlichen Prüfung
und der zwei Fächer, in denen die Leistungen des Unterrichtshalbjahres 13/2 ohne Prüfung in die Gesamtqualifikation eingehen und ggf. der
besonderen Lernleistung[4] :
mindestens 80 Punkte [100 Punkte], höchstens 240 Punkte [300 Punkte]
Punktzahl der Gesamtqualifikation (P):
mindestens 300 Punkte,
höchstens 900 Punkte
Gesamtnote (N)
........................ / ........................
bei 11-[10-]facher Gewichtung (bei mündlicher und schriftlicher Prüfung des arithmetischen Mittels) der erreichten Punktzahl. Ergibt sich eine halbzahlige Punktzahl, so wird aufgerundet.
Die Angaben in [ ] gelten, wenn eine besondere Lernleistung eingebracht wird.
bei 4-facher Gewichtung der erreichten Punktzahl
Anlage 4 (Seite 4)
4. Seite des Zeugnisses der allgemeinen Hochschulreife für
Herrn/Frau ..................................... ......................................... ...................................... .......................................
Herr/Frau .................................................................................. ..................................................................................
Dieses Zeugnis schließt den Nachweis des Großen Latinums/Latinums/Graecums[5] gemäß der „Vereinbarung über das Latinum und das Graecum“ (Beschluss der KMK vom 22. September 2005) ein.
(Siegel des Ministeriums
für Bildung und Kultur)
.............................................................................................., den .................................................................................
der Abiturprüfungskommission
Oberstudiendirektor/Oberstudiendirektorin
Eintrag gemäß der Belegung durch den Prüfling
über den Nachweis des schulischen Teils der Fachhochschulreife
Herr/Frau ....................................................................... geb. am ........................................................................
in ................................................................................... hat im Schuljahr ................................................ an der Freien -Waldorfschule die Klasse 13 besucht und im Rahmen der Abiturprüfung den schulischen Teil der Fachhochschulreife gemäß Ziffer 9 der „Vereinbarung über die Durchführung der Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Februar 1980 in der Fassung vom 24. Oktober 2008 in der jeweils geltenden Fassung) erworben.
Die Durchschnittsnote (N) wird nach der Formel festgesetzt, sofern die Punktzahl P nicht kleiner als 35 ist. Die Gesamtnote wird auf eine Stelle nach dem Komma errechnet, es wird nicht gerundet. Punktzahlen, die größer als 96 sind, werden der Gesamtnote 1,0 zugeordnet.
....................................................................... (............. / (.............)
Fächer[1] in einfacher Wertung:
Bewertung einfach[2]
Bewertung einfach
13/2[3]
GW-Fach .................
Fach 2: .....................
Fach 3: .....................
Gesamtpunktzahl[4]
Dieses Zeugnis berechtigt in Verbindung mit dem Nachweis des nach den jeweiligen Bestimmungen erforderlichen Fachpraktikums zum Studium an einer Fachhochschule im Saarland sowie entsprechend der Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom Juli 1972 in der Fassung vom 24. Oktober 2008 in der jeweils geltenden Fassung) in den dort genannten Ländern.
Saarbrücken, den ........................................................... Siegel des Ministeriums für
E-Fächer sind durch (E) und G-Fächer durch (G) zu kennzeichnen.
Die Noten von 13/2 sind nur anzugeben, wenn das Fach 7./8. Prüfungsfach war und die Noten eingebracht werden.
Bei Fächern, in denen schriftlich und mündlich geprüft wurde, geht das arithmetische Mittel in die Berechnung der Mindestpunktsummen und der Gesamtpunktzahl ein. Folgende Mindestpunktsummen müssen erreicht sein: Block I 20 Punkte, Block II 15 Punkte und Gesamtpunktzahl 35 Punkte. Eine halbzahlige Gesamtpunktzahl wird aufgerundet.
Tabelle zur Ermittlung der Durchschnittsnote (N) für die Fachhochschulreife (schulischer Teil)
an Freien Waldorfschulen aus der Punktzahl (P) nach der Formel
Die Gesamtnote wird auf eine Stelle nach dem Komma errechnet, es wird nicht ge-rundet. Punktzahlen, die größer als 96 sind, werden der Gesamtnote 1,0 zugeordnet.

References: § 33
 § 38
 § 57
 § 3
 § 3
 § 8
 § 30
 § 8
 § 8
 § 20
 § 16
 § 23
 § 8
 § 8
 § 7
 § 30
 § 7