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Timestamp: 2016-10-26 21:21:34+00:00

Document:
1C_556/2013, 1C_558/2013, 1C_562/2013 � � Urteil vom 21. September 2016
Beschwerdef�hrer 3-8,
Ausf�hrungsprojekt Umfahrung N�fels,
Nach einer l�ngeren Vorgeschichte genehmigte der Regierungsrat des Kantons Glarus am 6. November 2012 das Ausf�hrungsprojekt einer Umfahrung von N�fels mit zwei kleineren �nderungen. Das Vorhaben umfasst den Bau eines neuen zweispurigen Hauptverkehrsstrassenabschnitts von rund 2,8 km. Dieser schliesst im Norden von N�fels an den bestehenden Zubringer zur Autobahn A3 an, verl�uft darauf auf einer Strecke von 710 m durch offenes Gel�nde und einer solchen von knapp 1'800 m durch einen Tunnel (Niederbergtunnel), um schliesslich nach rund 300 m wieder durch offenes Gel�nde in einem Kreisel in die bestehende Hauptstrasse nach Glarus einzum�nden. Weiter schloss der Genehmigungsentscheid die Erteilung des Enteignungsrechts und zahlreiche erg�nzende Auflagen und Bedingungen gest�tzt auf die Umweltweltvertr�glichkeitspr�fung mit ein. Ferner nahm der Regierungsrat im Genehmigungsentscheid unter Auflagen und Bedingungen Kenntnis von der Erteilung der f�r das Ausf�hrungsprojekt erforderlichen Spezialbewilligungen (Rodungsbewilligung, fischereirechtliche Bewilligung, strassenrechtliche Bewilligung f�r die Verlegung des Landesfusswegs Nr. 30, mehrere gew�sserschutzrechtliche Bewilligungen, natur- und heimatschutzrechtliche Bewilligung f�r das Verlegen des M�hlebachs sowie f�r die Beeintr�chtigung schutzw�rdiger Lebensr�ume und Deponiebewilligung). Er erkl�rte �berdies die Umsetzung flankierender Massnahmen vor Ende des Baus der Umfahrung f�r verbindlich. Mit dem Genehmigungsentscheid wies der Regierungsrat zudem 51 der gegen das Ausf�hrungsprojekt erhobenen Einsprachen grossmehrheitlich ab, 2 hiess er teilweise gut und 14 schrieb er als durch R�ckzug gegenstandslos geworden ab. Einzelne der unterlegenen Einsprecher sowie der Verkehrs-Club der Schweiz VCS und die VCS-Sektion Glarus fochten den Entscheid des Regierungsrats beim Verwaltungsgericht des Kantons Glarus an. Dieses vereinigte die zw�lf erhobenen Beschwerden und hiess sie am 24. April 2013 teilweise gut. Es best�tigte die Genehmigung des Ausf�hrungsprojekts nur unter der Auflage, dass dieses vom Bund �bernommen und finanziert wird. Im �brigen wies das Verwaltungsgericht die Beschwerden ab.
Der Verkehrs-Club der Schweiz VCS beantragt dem Bundesgericht mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 24. April 2013 aufzuheben und die Sache an den Regierungsrat zur�ckzuweisen, damit dieser insbesondere die notwendigen koordinierten Verfahren f�r die rechtliche und finanzielle Sicherung der zwingenden flankierenden Massnahmen durchf�hre und die Sache der Landsgemeinde vorlege (Verfahren 1C_556/2013). A.________ erhebt ebenfalls Beschwerde und beantragt, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sowie der regierungsr�tliche Genehmigungs- und Einspracheentscheid seien aufzuheben. Eventualiter verlangt er die R�ckweisung der Sache an den Regierungsrat - bzw. subeventualiter an die Vorinstanz - zur Durchf�hrung eines Augenscheins und zu neuem Entscheid (Verfahren 1C_558/2013). Schliesslich f�hren B.________ und f�nf weitere Personen Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Sie ersuchen um Aufhebung von Ziff. 2 und 3 des Entscheids des Verwaltungsgerichts vom 24. April 2013 und um R�ckweisung der Sache an den Regierungsrat. Eventualiter verlangen sie die Aufhebung des angefochtenen Entscheids mit Bezug auf die Rodungsbewilligung bzw. subeventualiter die Ab�nderung des regierungsr�tlichen Genehmigungsentscheids in dem Sinne, dass eine allf�llige Rodung erst nach �bernahme des Ausf�hrungsprojekts durch den Bund erfolgen d�rfe (Verfahren 1C_562/2013).
Der Regierungsrat beantragt, alle drei Beschwerden abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Verwaltungsgericht ersucht um Abweisung aller drei Rechtsmittel. Das ebenfalls zur Vernehmlassung eingeladene Bundesamt f�r Umwelt BAFU erkl�rt, das Ausf�hrungsprojekt der Umfahrung N�fels stehe aus seiner Sicht mit den Bestimmungen des Umweltrechts im Einklang. Ausserdem haben sich das Bundesamt f�r Raumentwicklung ARE und das Bundesamt f�r Strassen ASTRA zum Ausf�hrungsprojekt ge�ussert, ohne jedoch Antr�ge zu stellen.
Der Pr�sident der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung hat am 3. Juli 2013 das Gesuch von A.________ um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.
Mit Verf�gung vom 22. Oktober 2015 vereinigte die I. �ffentlich-rechtliche Abteilung des Bundesgerichts die drei Beschwerdeverfahren und sistierte diese.
Mit Verf�gung vom 5. Juli 2016 wurden die Beschwerdeverfahren wieder aufgenommen.
1.�Eintreten
1.1.�Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts ist ein Entscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Ihm liegt ein Beschwerdeverfahren �ber ein Strassenbauprojekt und damit eine �ffentlich-rechtliche Angelegenheit zu Grunde (Art. 82 lit. a BGG). N�her zu pr�fen ist die Legitimation der Beschwerdef�hrenden.
1.2.�Die privaten Beschwerdef�hrer 2-8 sind alle im Kanton Glarus stimmberechtigt und daher dazu berechtigt, das Fehlen eines Landsgemeindebeschlusses zu r�gen.
Der Beschwerdef�hrer 2 ist Eigent�mer eines Grundst�cks, welches durch das angefochtene Strassenprojekt dauernd in Anspruch genommen werden soll. Er ist daher auch zur Erhebung von umwelt- und enteignungsrechtlichen R�gen legitimiert.
Die Beschwerdef�hrer 3, 4, 5, 6 und 8 sind in N�fels wohnhaft und durch die von der geplanten Umfahrungsstrasse ausgehenden Immissionen mehr als jedermann betroffen (baurechtliche Nachbarbeschwerde). Nicht legitimiert zur Erhebung umweltrechtlicher R�gen ist demgegen�ber die in Niederurnen wohnhafte Beschwerdef�hrerin 7 (F.________).
1.3.1.�F�r die Beurteilung des umstrittenen Bauvorhabens war eine Umweltvertr�glichkeitspr�fung durchzuf�hren. Der Beschwerdef�hrer 1 z�hlt zu den gesamtschweizerischen Organisationen, die im Sinne von Art. 55 ff. USG (SR 814.01) beschwerdeberechtigt sind (vgl. Ziff. 20 des Anhangs zur Verordnung vom 27. Juni 1990 �ber die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen [VBO; SR 814.076]). Der Beschwerdef�hrer ist in Anwendung dieser Bestimmung in Verbindung mit Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG grunds�tzlich befugt, den Entscheid der Vorinstanz anzufechten.
1.3.2.�Gem�ss Art. 55 Abs. 2 USG steht das Beschwerderecht den Organisationen nur f�r R�gen in Rechtsbereichen zu, die seit mindestens zehn Jahren Gegenstand ihres statutarischen Zwecks bilden.
Der Beschwerdef�hrer 1 ist damit legitimiert vorzubringen, die Umsetzung der flankierenden Massnahmen sei trotz Verbindlicherkl�rung durch den Regierungsrat weder rechtlich noch finanziell gesichert (vgl. hierzu nachfolgend E. 14). Ob er zugleich berechtigt ist, das Fehlen eines Landsgemeindebeschlusses zu r�gen, erscheint zweifelhaft, kann mit der Vorinstanz aber offen gelassen werden, da diese R�ge aufgrund der Vereinigung der Beschwerden im vorliegenden Verfahren ohnehin zu �berpr�fen ist (vgl. nachfolgend E. 4).
1.4.�Die weiteren von den Beschwerdef�hrenden vorgebrachten R�gen erweisen sich entgegen der Auffassung des Regierungsrats als zul�ssig. Soweit einzelne Einw�nde erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren erhoben worden sind, handelt es sich um neue�
rechtliche�Vorbringen. Solche fallen nicht unter das Novenverbot von Art. 99 BGG (vgl. Urteil 1C_582/2013 vom 25. September 2013 E. 1.4).
2.�Augenschein
2.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 macht geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, indem sie entgegen seinem Antrag keinen Augenschein durchgef�hrt habe.
2.2.�Aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich f�r die Parteien das Recht, Beweisantr�ge zu stellen, und f�r die Beh�rden die Pflicht, rechtzeitig und formg�ltig angebotene Beweisbegehren entgegenzunehmen und zu ber�cksichtigen. Keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt indes vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 136 I 229 E. 5.2 und 5.3 S. 236 f.). Der Entscheid dar�ber, ob ein Augenschein angeordnet wird, steht im pflichtgem�ssen Ermessen der anordnenden Beh�rde. Eine dahin gehende Pflicht besteht nur, wenn die tats�chlichen Verh�ltnisse auf andere Weise nicht abgekl�rt werden k�nnen (vgl. Urteil 1C_76/2012 vom 6. Juli 2012 E. 2.3 mit Hinweis).
Vorliegend ist die Sachlage in den Akten ausf�hrlich dokumentiert (Baupl�ne, diverse Fachberichte usw.). Die Vorinstanz konnte daher ohne Verstoss gegen Art. 9 BV und Art. 29 Abs. 2 BV in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung auf die Vornahme eines Augenscheins verzichten. Aus den gleichen Gr�nden ist auch im bundesgerichtlichen Verfahren kein Augenschein vorzunehmen. Der entsprechende Antrag des Beschwerdef�hrers 2 ist abzuweisen.
3.�Heilung von Geh�rsverletzungen durch die Vorinstanz
3.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 bringt weiter vor, die Vorinstanz habe zu Recht geschlossen, dass der Regierungsrat seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r mehrfach missachtet habe. Indes seien die Verletzungen derart gravierend, dass im vorinstanzlichen Verfahren keine Heilung h�tte erfolgen d�rfen. Selbst wenn jedoch von der Zul�ssigkeit der Heilung auszugehen w�re, so h�tte die Vorinstanz dies zumindest im Kosten- und Entsch�digungspunkt ber�cksichtigen m�ssen.
3.2.�Die Vorinstanz hat erkannt, dass der Regierungsrat den Anspruch des Beschwerdef�hrers 2 auf rechtliches Geh�r missachtete, indem er dessen Einwendungen gegen die Enteignung weder im Einspracheentscheid noch im Genehmigungsentscheid ber�cksichtigte. Die Vorinstanz hat die Geh�rsverletzung mit der Begr�ndung geheilt, die Zul�ssigkeit der Enteignung sei eine Rechtsfrage, welche das Verwaltungsgericht frei �berpr�fen k�nne, und der Beschwerdef�hrer 2 habe Gelegenheit erhalten, seine Einwendungen gegen die Erteilung des Enteignungsrechts vorzubringen.
Des Weiteren wurden dem Beschwerdef�hrer 2 entscheidrelevante Verf�gungen kantonaler Beh�rden (insbesondere die Deponiebewilligung) nicht er�ffnet; zudem enthielt der Genehmigungsentscheid des Regierungsrats keine Rechtsmittelbelehrung. Die Vorinstanz hat auch diese Geh�rsverletzungen als geheilt erachtet.
3.3.�Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Geh�rs kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die M�glichkeit erh�lt, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu �ussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei �berpr�fen kann. Unter dieser Voraussetzung ist dar�ber hinaus - im Sinne einer Heilung des Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r von einer R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die R�ckweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde, die mit dem (der Anh�rung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer bef�rderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren w�ren (BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f.).
3.4.�Die in Frage stehenden Geh�rsverletzungen sind unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde und des umfangreichen Verfahrens nicht als besonders schwerwiegend zu qualifizieren. Die fehlende Rechtsmittelbelehrung im Genehmigungsentscheid stellt deshalb keinen besonders schwerwiegenden Mangel dar, weil der Genehmigungsentscheid bei einer Beschwerde gegen den Einspracheentscheid als mitangefochten gilt. Der Beschwerdef�hrer 2 hatte Kenntnis vom Genehmigungsentscheid und focht diesen ausdr�cklich zusammen mit dem Einspracheentscheid an, weshalb ihm hieraus kein Rechtsnachteil erwachsen ist. Des Weiteren konnte er im vorinstanzlichen Verfahren in s�mtliche, im Genehmigungsentscheid angef�hrten Verf�gungen Einsicht nehmen. Keine Geh�rsverletzung ist im �brigen entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers 2 darin zu erkennen, dass der Bericht der kantonalen Umweltschutzfachstelle und die Stellungnahme des BAFU zum Zeitpunkt der Gesuchsauflage noch nicht vorlagen. Eine solche Pflicht l�sst sich aus Art. 20 der Verordnung �ber die Umweltvertr�glichkeitspr�fung vom 19. Oktober 1988 (UVPV; SR 814.011) nicht ableiten. Das Vorgehen des Regierungsrats, den Bericht der Umweltfachstelle und die Stellungnahme des BAFU erst zusammen mit dem Genehmigungsentscheid aufzulegen, ist gesetzeskonform (vgl. auch Urteil 1C_319/2013 vom 17. April 2014 E. 2.3.1).
Der Beschwerdef�hrer 2 konnte sich im vorinstanzlichen Verfahren umfassend zur Sache �ussern. Die Vorinstanz konnte sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei �berpr�fen (vgl. Art. 107 Abs. 1 des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 4. Mai 1986 [VRPG/GL; GS III G/1]), wobei im Zusammenhang mit der Heilung der Geh�rsverletzungen ohnehin einzig Rechtsfragen zu beurteilen waren (vgl. auch Urteil 1C_40/2015 vom 18. September 2015 E. 3.2).
Die Heilung der Geh�rsverletzungen erweist sich demzufolge als zul�ssig. Indes h�tte die Vorinstanz der Geh�rsverletzung im Kosten- und Entsch�digungspunkt Rechnung tragen m�ssen. Hierauf wird zur�ckzukommen sein (vgl. E. 16.2 hiernach).
4.�Fehlender Landsgemeindebeschluss
4.1.�S�mtliche Beschwerdef�hrenden bringen vor, das Strassenprojekt h�tte in Anwendung des kantonalen Strassengesetzes zwingend den Stimmberechtigten, d.h. der Landsgemeinde, zur Abstimmung unterbreitet werden m�ssen. Mangels eines Baubeschlusses erweise sich der Genehmigungsentscheid als ung�ltig und sei aufzuheben.
4.2.�Mit der sog. Stimmrechtsbeschwerde nach Art. 82 lit. c BGG als Form der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gem�ss Art. 82 ff. BGG kann die Verletzung von politischen Rechten ger�gt werden. Bei Stimmrechtsbeschwerden pr�ft das Bundesgericht nicht nur die Auslegung von Bundesrecht und kantonalen verfassungsm�ssigen Rechten frei, sondern auch diejenige anderer kantonaler Vorschriften, welche den Inhalt des Stimm- und Wahlrechts normieren oder mit diesem in engem Zusammenhang stehen (vgl. Art. 95 lit. d BGG). In ausgesprochenen Zweifelsf�llen schliesst es sich jedoch der von der obersten kantonalen Beh�rde vertretenen Auffassung an; als oberste kantonale Organe anerkennt es Volk und Parlament. Die Anwendung anderer kantonaler Vorschriften und die Feststellung des Sachverhalts pr�ft das Bundesgericht nur unter dem Gesichtswinkel des Willk�rverbots (BGE 141 I 186 E. 3 S. 189 mit Hinweisen).
4.3.�Die in Frage stehende Umfahrungsstrasse wurde als Kantonsstrasse geplant. Die Landsgemeinde stimmte 2009 einem Projektierungskredit �ber Fr. 1,2 Mio. zu, woraus sich indes nicht auf eine Zustimmung der Bev�lkerung zum Bau der geplanten Umfahrungsstrasse schliessen l�sst.
Zu beachten ist, dass die Ausarbeitung des Ausf�hrungsprojekts f�r die Umfahrung N�fels im Hinblick darauf erfolgte, dass es nach dessen rechtskr�ftiger kantonaler Genehmigung vom Bund gest�tzt auf Art. 8a Abs. 3 des Bundesgesetzes �ber die Nationalstrassen vom 8. M�rz 1960 (NSG; SR 725.11) �bernommen werde. Diese Bestimmung sieht f�r neu ins Nationalstrassennetz aufgenommene Strassen die Regelung vor, dass die Bundesversammlung entscheidet, ob ein noch nicht ausgef�hrtes, aber rechtskr�ftig bewilligtes kantonales Projekt f�r eine solche Strasse vom Bund �bernommen wird. Die kantonale Bewilligung gilt als Plangenehmigung im Sinne von Art. 26 NSG. Bei einer �bernahme tr�gt der Bund die Kosten ab dem Zeitpunkt der Aufnahme ins Nationalstrassennetz.
Im Zeitpunkt der Genehmigung des Projekts durch den Regierungsrat stand die �bernahme und Finanzierung durch den Bund indessen noch nicht fest; diese ist auch im heutigen Zeitpunkt noch nicht gesichert (vgl. hierzu Verf�gung des Bundesgerichts vom 5. Juli 2016 E. 2.3). Die Vorinstanz hat den regierungsr�tlichen Genehmigungsbeschluss mit der Bedingung erg�nzt, dass der Bund das Ausf�hrungsprojekt �bernehme und finanziere (vgl. angefochtener Entscheid Dispositiv-Ziffer 2). Sie hat festgehalten, dass das Projekt bei einem Ausbleiben der �bernahme durch den Bund angesichts der diesfalls durch den Kanton zu tragenden Kosten von der Landsgemeinde bewilligt werden m�sste. Ein solcher Landsgemeindebeschluss liege aber nicht vor, weshalb die regierungsr�tliche Genehmigung bei fehlender �bernahme des Projekts durch den Bund hinf�llig w�rde (vgl. angefochtener Entscheid S. 18).
4.4.�Es ist somit unbestritten, dass bei einer Finanzierung durch den Kanton ein Landsgemeindebeschluss notwendig w�re. Die Beschwerdef�hrenden sind indes der Auffassung, dass ein solcher auch bei einer �bernahme und Finanzierung durch den Bund erforderlich ist. Sie berufen sich dabei auf Art. 34 des Strassengesetzes des Kantons Glarus vom 2. Mai 1971 (StrG/GL; GS VII C/11/1). Nach dieser Bestimmung mit dem Randtitel "Baubeschlusskompetenz, j�hrliches Bauprogramm" beschliesst die Landsgemeinde den Bau neuer und die Korrektion bestehender Kantonsstrassen, in der Regel gest�tzt auf ein Mehrjahresprogramm f�r f�nf Jahre, welches die generelle Strassenf�hrung und die Kreditbegehren enth�lt (Abs. 1). Der Landrat genehmigt das j�hrliche Bauprogramm, welches sich �ber die detaillierte Strassenf�hrung, die Art des Ausbaus und die voraussichtlichen Kosten auszusprechen hat (Abs. 2).
Strittig ist in diesem Zusammenhang des Weiteren die Auslegung und Anwendung von Art. 69 der Verfassung des Kantons Glarus vom 1. Mai 1988 (KV/GL; SR 131.217). Nach dieser Bestimmung mit dem Randtitel Gesetzgebung und Sachbefugnisse ist die Landsgemeinde zust�ndig f�r die �nderung der Kantonsverfassung. Sie erl�sst zudem in der Form des Gesetzes alle grundlegenden und wichtigen Bestimmungen (Abs. 1). Sie ist im Weiteren zust�ndig f�r: Die Zustimmung zu Konkordaten und andern Vertr�gen, wenn diese einen Gegenstand der Verfassung oder der Gesetzgebung oder eine Ausgabe nach lit. b betreffen (Abs. 2 lit. a); Beschl�sse �ber alle frei bestimmbaren einmaligen Ausgaben f�r den gleichen Zweck von mehr als Fr. 1 Mio. und �ber alle frei bestimmbaren wiederkehrenden Ausgaben f�r den gleichen Zweck von mehr als Fr. 200'000.-- im Jahr (Abs. 2 lit. b); den freien Erwerb von Grundst�cken als Anlage oder zur Vorsorge im Betrag von mehr als Fr. 5 Mio. (Abs. 2 lit. c); weitere durch den Landrat vorgelegte Beschl�sse (Abs. 2 lit. d); die Festsetzung des Steuerfusses (Abs. 2 lit. e). Die Landsgemeinde kann ihre Befugnisse dem Landrat oder dem Regierungsrat �bertragen, sofern die Erm�chtigung auf ein bestimmtes Gebiet beschr�nkt und nach Zweck und Umfang n�her umschrieben wird (Abs. 3).
4.5.�Die Vorinstanz hat zu Recht darauf hingewiesen, dass der Katalog der Sachbefugnisse der Landsgemeinde im Sinne von Art. 69 Abs. 1 und 2 KV/GL gem�ss Wortlaut abschliessend zu verstehen ist. Insbesondere kann sich die Landsgemeinde nicht durch ein Gesetz oder einen Beschluss weitere Arten von Befugnissen zuteilen (vgl. Rainer J. Schweizer, Verfassung des Kantons Glarus, Kommentar zum Entwurf, Band I, 1981, S. 227). Mit dem Erlass des Strassengesetzes bzw. konkret von Art. 34 Abs. 1 StrG/GL konnte sich die Landsgemeinde mithin keine �ber Art. 69 KV/GL hinausgehenden Befugnisse einr�umen. Entsprechend f�hrt eine verfassungskonforme Auslegung zum Ergebnis, dass es sich bei der Baubeschlusskompetenz der Landsgemeinde gem�ss Art. 34 Abs. 1 StrG/GL um ein obligatorisches Finanzreferendum im Sinne von Art. 69 Abs. 2 lit. b KV/GL handelt. Daran �ndert nichts, dass das in der Regel zu beschliessende Mehrjahresprogramm auch die generelle Strassenf�hrung enth�lt, da dies der Landsgemeinde der Entscheidfindung dar�ber dient, ob einem Kreditbegehren (einmalige Ausgabe von mehr als Fr. 1 Mio. oder wiederkehrende Ausgaben von mehr als Fr. 200'000.--) entsprochen werden soll oder nicht.
Wird das Strassenprojekt vom Bund �bernommen, entstehen dem Kanton Glarus neben den Projektierungskosten, f�r welche die Landsgemeinde 2009 einen Projektierungskredit zusprach, keine weiteren Kosten. Entsprechend musste das Ausf�hrungsprojekt auch nicht der Landsgemeinde vorgelegt werden. Nicht Bestandteil der Kosten des Strassenprojekts bilden entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers 2 die in einem separaten Verfahren festzulegenden Enteignungsentsch�digungen (vgl. auch E. 6 hiernach).
4.6.�Durch die �bernahme der Strasse durch den Bund geht die Kompetenz und die Verantwortung f�r den Bau und die erforderlichen Ausgaben auf die Bundesbeh�rden �ber. Die eidgen�ssischen R�te entscheiden �ber die �bernahme der Strasse, womit das Projekt auch demokratisch legitimiert ist. Das eidgen�ssische Parlament �bernimmt damit die Rolle, die bei Kantonsstrassen dem kantonalen Parlament, d.h. der Landsgemeinde, zusteht.
4.7.�Soweit die Beschwerdef�hrenden auf eine Verfassungspraxis verweisen, wonach bisher alle Strassenbauprojekte der Landsgemeinde unterbreitet wurden, ist ihnen entgegen zu halten, dass, soweit bekannt, s�mtliche dieser Vorlagen mit einer Finanzierung des Kantons verbunden und im Rahmen des als Finanzreferendum verstandenen Art. 34 Abs. 1 StrG/GL der Landsgemeinde zu unterbreiten waren (vgl. zum Ganzen angefochtener Entscheid S. 15 f.).
4.8.�Die Beschwerdef�hrenden bringen unter Bezugnahme auf Art. 69 Abs. 2 lit. b KV/GL weiter vor, dass der Kanton Glarus Bundessubventionen von Fr. 750'000.-- pro Jahr verlieren werde.
Es trifft zu, dass der Bundesrat in der Botschaft zur Anpassung des Bundesbeschlusses �ber das Nationalstrassennetz und zu deren Finanzierung vom 18. Januar 2012 (BBl 2012 745 ff.) festgehalten hat, dass dem Kanton Glarus mit der �bernahme der Hauptstrasse als Nationalstrasse N 17 (Niederurnen - N�fels - Glarus) durch den Bund j�hrliche Bundesbeitr�ge von Fr. 750'000.-- entgehen werden. Dies wird damit begr�ndet, dass die betroffenen Kantone durch die Abtretung von Hauptstrassen an den Bund von den Aufwendungen f�r den Betrieb, Unterhalt und Ausbau der abzutretenden Strassen entlastet werden. Zur teilweisen Kompensation dieser Entlastung sieht der Bundesrat vor, den abtretenden Kantonen die Globalbeitr�ge an Hauptstrassen sowie die Bundesbeitr�ge an Hauptstrassen in Berggebieten und Randregionen im Umfang der abzutretenden Hauptstrassenl�ngen zu k�rzen (BBl 2012 768 f.).
Einer allf�lligen K�rzung der Bundesbeitr�ge stehen somit verminderte Aufwendungen gegen�ber. Vor allem aber stellt eine solche K�rzung von Bundesbeitr�gen von j�hrlich Fr. 750'000.-- (Einnahmenseite) keine j�hrlich wiederkehrende�
Ausgabe�im Sinne von Art. 69 Abs. 2 lit. b KV/GL dar. Diese Bestimmung ist daher insoweit nicht einschl�gig.
4.9.�Soweit die Beschwerdef�hrenden aus Art. 69 Abs. 2 lit. d KV/GL eine Kompetenz der Landsgemeinde zum Beschluss �ber Strassenbauprojekte unabh�ngig von einem allf�lligen Finanzreferendum ableiten wollen, sind sie darauf hinzuweisen, dass Art. 69 Abs. 2 lit. d KV/GL ein ausserordentliches Referendumsrecht des Landrats vorsieht. Dieser kann Gesch�fte aus seinem Zust�ndigkeitsbereich freiwillig der Landsgemeinde vorlegen. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht (Stefan G. Schmid, Alte Unbekannte: Das Beh�rdenreferendum und das ausserordentliche Referendum im kantonalen Staatsrecht, in ZBI 114/2013, S. 127 ff., 141, Fn. 68).
4.10.�Zusammenfassend wurde das umstrittene Strassenprojekt somit zu Recht nicht der Landsgemeinde vorgelegt.
4.11.�Soweit der Beschwerdef�hrer 1 schliesslich in diesem Zusammenhang eine willk�rliche Missachtung der Bestimmungen des kantonalen Finanzhaushaltgesetzes und des kantonalen Strassengesetzes r�gt, erweisen sich seine Vorbringen als unbegr�ndet.
Wie dargelegt (E. 4.5 hiervor), entstehen dem Kanton Glarus im Fall der �bernahme des Strassenprojekts keine Kosten. Der Verlust von Bundessubventionen stellt keine Ausgabe dar (E. 4.8 hiervor). Die flankierenden Massnahmen, die nicht im Ausf�hrungsprojekt enthalten sind, sind in einem separaten Verfahren festzulegen und bilden daher ebenfalls nicht Teil der Kosten des Strassenprojekts (vgl. hierzu nachfolgend E. 14). Ebenso wenig ist ersichtlich, inwiefern die Kann-Bestimmung von Art. 58 StrG/GL betreffend generellem Projekt willk�rlich missachtet worden sein sollte.
5.�Variantenentscheid
5.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 wendet sich gegen den Variantenentscheid der kantonalen Beh�rden. Die Variante "Linth" (Linienf�hrung der Linth entlang) sei der gew�hlten Variante "Berg" (Linienf�hrung auf der Westseite der Gemeinde N�fels mittels Tunnel durch den Niederberg) in siedlungsplanerischer, verkehrstechnischer, raumplanerischer und finanzieller Hinsicht �berlegen.
5.2.�Die Strassenplanung setzt eine umfassende Interessenabw�gung voraus, bei der unter anderem gepr�ft werden muss, welche Alternativen und Varianten in Betracht fallen (Art. 2 Abs. 1 lit. b der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]; zur umfassenden Interessenabw�gung vgl. nachfolgend E. 15). Diese Anforderung ergibt sich auch aus Art. 3 des Bundesgesetzes �ber den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG; SR 451; vgl. auch BGE 137 II 266 E. 4 S. 275) sowie aus dem Erfordernis der Standortgebundenheit des Werks f�r die mit dem Strassenbau erforderliche Rodung (Art. 5 Abs. 2 lit. a des Bundesgesetzes �ber den Wald vom 4. Oktober 1991 [WaG; SR 921.0]) und f�r technische Eingriffe in sch�tzenswerte Biotope (Art. 18 Abs. 1ter NHG i.V.m. Art. 14 Abs. 6 der Verordnung �ber den Natur- und Heimatschutz vom 16. Januar 1991 [NHV; SR 451.1]). Dabei ist insbesondere zu pr�fen, ob andere, Landschaft bzw. Wald und Umwelt schonendere Standorte bzw. Streckenf�hrungen vorhanden sind. Die Beh�rde ist allerdings nur verpflichtet, ernsthaft in Betracht fallende Varianten n�her zu pr�fen; Varianten, die gewichtige Nachteile oder keine wesentlichen Vorteile aufweisen, k�nnen bereits aufgrund einer summarischen Pr�fung ausgeschieden werden (vgl. zum Ganzen Urteil 1C_648/2013 vom 4. Februar 2013 E. 4.1, in: URP 2014 S. 309).
Beim Variantenentscheid steht der Planungsbeh�rde ein Ermessensspielraum offen. Dieser Ermessensentscheid, welcher regelm�ssig durch die politischen Entscheidungstr�ger vorgepr�gt wird, wird im gerichtlichen Verfahren nur mit Zur�ckhaltung �berpr�ft. Das Gericht soll nicht aus eigenem Gutd�nken, sondern nur aus triftigen Gr�nden von der Beurteilung durch die zust�ndige Fachbeh�rde abweichen (vgl. BGE 139 II 185 E. 9.3 S. 199 mit Hinweisen).
5.3.�Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid dargelegt, dass die Variante "Berg" bereits bei der Evaluation der Vorprojekte f�r die an der Landsgemeinde 2001 zur�ckgewiesene Vorlage einer Entlastungs- und Erschliessungsstrasse gegen�ber einer Umfahrung entlang der Linth in umweltvertr�glicher Hinsicht markant besser abschnitt (angefochtener Entscheid S. 21). Im Kantonalen Richtplan, Sachbereich Verkehr, welcher vom Landrat am 23. April 2008 genehmigt wurde, wurde sodann darauf hingewiesen, dass der Bau eines Tunnels im Linthdamm umfangreiche Hochwasserschutzmassnahmen und entsprechende bauliche Eingriffe in das Linthufer erfordern w�rde. Dies f�hrte zum nachvollziehbaren Schluss, dass ein Projekt entlang der Linth wohl nicht bewilligungsf�hig w�re (Kantonaler Richtplan, Sachbereich Verkehr, vom 23. April 2008, S. 12). Die Bevorzugung der Variante "Berg" gegen�ber der Variante "Linth" beruhte somit auf sachlichen Gr�nden, auch wenn bei der Variante "Linth" mit tieferen Investitionskosten zu rechnen gewesen w�re.
Im Variantenvergleich Linienf�hrung vom 2. Juni 2010 wurden in der Folge sechs verschiedene Untervarianten "Berg" (westseitige Umfahrung von N�fels) gepr�ft und anhand der Kriterien Beeintr�chtigung Landschaftsbild, Denkmalschutz, Verlust von sch�tzenswerten Lebensr�umen, landwirtschaftliche Nutzung und Kulturlandverlust, Verkehrsentlastung Dorf N�fels, Raumentwicklung, Immissionen Anwohner, Hochwasserschutz sowie Bau- und Betriebskosten bewertet (Variantenvergleich Linienf�hrung vom 2. Juni 2010, S. 6 f.). Die einzelnen Kriterien wurden ihrem Stellenwert entsprechend unterschiedlich gewichtet (vgl. Variantenvergleich Linienf�hrung vom 2. Juni 2010, S. 8 ff.). Bei der Gesamtbewertung schnitt die dem Ausf�hrungsprojekt zu Grunde liegende Variante 2 "Tankgraben Nord" deutlich am besten ab (vgl. Variantenvergleich Linienf�hrung vom 2. Juni 2010, S. 14 f.).
Wie die Vorinstanz erwogen hat und vom Beschwerdef�hrer 2 auch nicht bestritten wird, sind die Auswahl der Kriterien, deren Gewichtung und die einzelnen Bewertungen nachvollziehbar. Aufgrund der Ergebnisse des Variantenvergleichs wurde die Variante "Tankgraben Nord" als Bestvariante gew�hlt und entsprechend im Vorprojekt ausgearbeitet.
Mit diesem Entscheid hat die Planungsbeh�rde folglich ihr Ermessen nicht �berschritten.
6.�Enteignung
6.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 macht geltend, die Realisierung der Umfahrungsstrasse zerst�re seine wirtschaftliche Existenz. Das Projekt sehe den Abbruch seines Wohnhauses vor. Die Art und Gr�sse seines Landwirtschaftsbetriebs verlange indes, dass das Wohnhaus in Hofn�he liege. Die Vorinstanz habe seine privaten Interessen in der Interessenabw�gung nicht hinreichend gewichtet.
6.2.�Vom Land des Beschwerdef�hrers 2 sollen 14'775 m2 vor�bergehend beansprucht und 8'955 m2 definitiv erworben werden.
Gem�ss Art. 68 Abs. 1 StrG/GL wird mit der Genehmigung des Strassenplans bzw. des Ausf�hrungsprojekts dem Tr�ger der Strassenbaulast das Enteignungsrecht erteilt, soweit eine Enteignung zur Erf�llung der Aufgaben aus der Strassenbaulast erforderlich und ein g�tliches �bereinkommen nicht erh�ltlich sind. Das genehmigte Ausf�hrungsprojekt ist dem Enteignungsverfahren zu Grunde zu legen und f�r die Enteignungsbeh�rde verbindlich (Art. 68 Abs. 2 StrG/GL). Die vom Baulasttr�ger f�r Landerwerb zu leistende Entsch�digung wird im Enteignungsverfahren festgesetzt (Art. 69 Abs. 1 StrG/GL).
6.3.�Der Beschwerdef�hrer 2 r�gt zu Recht nicht, dass die Vorinstanz diese Bestimmungen des kantonalen Strassengesetzes willk�rlich angewendet hat. Er beanstandet vielmehr die vorgenommene Interessenabw�gung. Hierauf wird zur�ckzukommen sein (vgl. E. 15 hiernach). Jedenfalls aber ist festzuhalten, dass die Vorinstanz entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers 2 nicht verkannt hat, dass das strittige Projekt einschneidende Folgen f�r ihn hat, da es dazu f�hrt, dass er seinen landwirtschaftlichen Betrieb in verschiedener Hinsicht anpassen muss und sorgf�ltig aufgebaute Strukturen an Wert verlieren. Indes hat die Vorinstanz auch zu Recht darauf hingewiesen, dass der Beschwerdef�hrer 2 Anspruch auf volle Entsch�digung f�r das abzutretende Eigentum und f�r alle Nachteile hat, die infolge der Enteignung an dem ihm verbleibenden Eigentum entstehen (vgl. Art. 151 des kantonalen Einf�hrungsgesetzes zum Zivilgesetzbuch vom 7. Mai 1911 [EG ZGB/GL; GS III B/1/1]; vgl. angefochtener Entscheid S. 27).
7.�Historischer Verkehrsweg / Gutachten ENHK
7.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 bringt vor, die geplante Umfahrungsstrasse f�hre dazu, dass die Linienf�hrung der sog. Alten Landstrasse auf einer nicht unwesentlichen Wegstrecke ver�ndert werde. Die Alte Landstrasse sei im Bundesinventar der historischen Verkehrswege verzeichnet, weshalb zwingend ein Gutachten der Eidgen�ssischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) h�tte eingeholt werden m�ssen. Es liege eine Verletzung von Art. 7 Abs. 2 NHG vor.
7.2.1.�Gem�ss Art. 78 Abs. 1 BV sind f�r den Natur- und Heimatschutz grunds�tzlich die Kantone zust�ndig; Bundeskompetenzen bestehen lediglich im Bereich des Biotop- und Artenschutzes (Abs. 4) und zum Schutz von Mooren und Moorlandschaften von nationaler Bedeutung (Abs. 5). Gem�ss Art. 78 Abs. 2 BV nimmt jedoch der Bund bei der Erf�llung seiner Aufgaben R�cksicht auf die Anliegen des Natur- und Heimatschutzes und schont Landschaften, Ortsbilder, geschichtliche St�tten sowie Natur- und Kunstdenkm�ler; er erh�lt sie ungeschm�lert, wenn das �ffentliche Interesse es gebietet.
Was unter der Erf�llung einer Bundesaufgabe im Sinne von Art. 78 Abs. 2 BV zu verstehen ist, f�hrt Art. 2 Abs. 1 NHG in nicht abschliessender Weise aus: Dazu geh�ren insbesondere die Planung, Errichtung und Ver�nderung von Werken und Anlagen durch den Bund, wie z.B. Bauten und Anlagen der Bundesverwaltung, Nationalstrassen oder Bauten und Anlagen der Schweizerischen Bundesbahnen (lit. a), die Erteilung von Konzessionen und Bewilligungen, wie zum Bau und Betrieb von Verkehrsanlagen, Transportanstalten, Werken und Anlagen zur Bef�rderung von Energie, Fl�ssigkeiten oder Gasen oder zur �bermittlung von Nachrichten sowie Bewilligungen zur Vornahme von Rodungen (lit. b), die Gew�hrung von Beitr�gen an Planungen, Werke und Anlagen, wie Meliorationen, Sanierungen landwirtschaftlicher Bauten, Gew�sserkorrektionen, Anlagen des Gew�sserschutzes und Verkehrsanlagen (lit. c). Entscheide kantonaler Beh�rden �ber Vorhaben, die voraussichtlich nur mit Beitr�gen nach Abs. 1 lit. c verwirklicht werden, sind der Erf�llung von Bundesaufgaben gleichgestellt (Art. 2 Abs. 2 NHG).
7.2.2.�Das umstrittene Strassenprojekt betrifft Bundesaufgaben im Sinne von Art. 2 NHG. Einerseits soll die Umfahrungsstrasse in das Nationalstrassennetz aufgenommen und mit Bundesmitteln finanziert werden (vgl. Art. 8a Abs. 3 NSG), womit Art. 2 Abs. 2 NHG Anwendung findet. Andererseits wurde f�r das Projekt im Rahmen des koordinierten Verfahrens eine Rodungsbewilligung erteilt, weshalb auch Art. 2 Abs. 1 lit. b NHG erf�llt ist (zur Frage der Rechtm�ssigkeit der Rodungsbewilligung vgl. E. 13 hiernach).
7.3.1.�Bei der Erf�llung von Bundesaufgaben im Sinne von Art. 2 NHG sorgen der Bund, seine Anstalten und Betriebe sowie die Kantone daf�r, dass das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, geschichtliche St�tten sowie Natur- und Kulturdenkm�ler geschont werden und, wo das allgemeine Interesse an ihnen �berwiegt, ungeschm�lert erhalten bleiben (Art. 3 Abs. 1 NHG). Hierf�r erstellt der Bundesrat nach Anh�ren der Kantone Inventare von Objekten nationaler Bedeutung (Art. 5 Abs. 1 NHG). Dazu z�hlt namentlich das Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS) gem�ss der entsprechenden Verordnung vom 14. April 2010 (VIVS; SR 451.13). Durch die Aufnahme eines Objekts von nationaler Bedeutung in ein Inventar des Bundes wird dargetan, dass es in besonderem Masse die ungeschm�lerte Erhaltung, jedenfalls unter Einbezug von Wiederherstellungs- oder angemessenen Ersatzmassnahmen die gr�sstm�gliche Schonung verdient (Art. 6 Abs. 1 NHG). Ein Abweichen von der ungeschm�lerten Erhaltung im Sinne der Inventare darf bei Wahrnehmung einer Bundesaufgabe nur in Erw�gung gezogen werden, wenn ihr bestimmte gleich- oder h�herwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung entgegenstehen (Art. 6 Abs. 2 NHG). Die VIVS konkretisiert Art. 6 NHG und unterscheidet in Art. 6 zwischen Objekten mit der Klassifizierung "historischer Verlauf mit viel Substanz" (Abs. 1), welche mit ihrer ganzen Substanz ungeschm�lert erhalten werden sollen, und Objekten mit der Klassierung "historischer Verlauf mit Substanz" (Abs. 2), welche mit ihren wesentlichen Substanzelementen erhalten werden sollen.
7.3.2.�Die Alte Landstrasse ist als Objekt GL 1.2 im IVS verzeichnet (Schutzobjekt mit Substanz im Sinne von Art. 6 Abs. 2 VIVS). Die Alte Landstrasse ist die Vorg�ngerin der im 19. Jahrhundert erbauten Kunststrasse (IVS-Objekt GL 1.3) und f�hrt vom s�dlichen Teil von N�fels bis nach Reichenburg, wobei sie in Oberurnen, Niederurnen und Bilten teilweise durch die Kunststrasse �berpr�gt ist. Sie ist zu einem �berwiegenden Teil erhalten und wird haupts�chlich als Siedlungs- und Bewirtschaftungsstrasse benutzt (vgl. IVS Dokumentation Kanton Glarus, Streckenbeschrieb GL 1.2).
7.4.1.�Wenn bei der Erf�llung einer Bundesaufgabe ein inventarisiertes Objekt
erheblich�beeintr�chtigt werden k�nnte oder sich in diesem Zusammenhang grunds�tzliche Fragen stellen, so hat die zust�ndige Beh�rde (Art. 7 Abs. 1 NHG) rechtzeitig ein Gutachten durch eine Kommission nach Art. 25 Abs. 1 NHG einzuholen, worin darzulegen ist, ob das Objekt ungeschm�lert zu erhalten oder wie es zu schonen ist (Art. 7 Abs. 2 NHG; siehe zum Ganzen auch Peter H�nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 6. Aufl. 2008, S. 422 ff.). Soll der durch die Art. 6 und 7 NHG angestrebte verst�rkte Schutz nicht unterlaufen werden, sind an das Kriterium der m�glichen Beeintr�chtigung geringe Anforderungen zu stellen. Es ist immer dann erf�llt, wenn die zust�ndige Stelle eine Beeintr�chtigung (im Sinne der Inventare) nicht mit Sicherheit ausschliessen kann. Im Zweifelsfall ist somit die Kommission beizuziehen (J�rg Leimbacher, Kommentar NHG, 1997, Art. 7 N. 5).
Der Beschwerdef�hrer vertritt, wie dargelegt, die Auffassung, das inventarisierte Objekt Alte Landstrasse k�nnte durch die geplante Umfahrungsstrasse erheblich beeintr�chtigt werden. Die Vorinstanz hat dies verneint.
7.4.2.�Soweit der Beschwerdef�hrer 2 in diesem Zusammenhang eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung (Art. 9 BV) behauptet, kann ihm nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat sich bei ihrer Sachverhaltsfeststellung, wonach die Alte Landstrasse im inventarisierten Bereich "nur" auf einer L�nge von 50 m aufgehoben werde, auf die Planunterlagen und die Ausf�hrungen der kantonalen IVS-Fachstelle gest�tzt.
Der Beschwerdef�hrer 2 sieht weiter seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) als verletzt an, weil erst die Vorinstanz und nicht bereits der Regierungsrat die kantonale IVS-Fachstelle in das Verfahren miteinbezogen habe. Dies ist unzutreffend. Die kantonale IVS-Fachstelle nahm bereits im Verfahren vor dem Regierungsrat am 20. Oktober 2011 zum Auflageprojekt Stellung und verlangte keine Begutachtung durch die ENHK.
7.4.3.�Durch das strittige Projekt wird ein ca. 50 m langes, gesch�tztes St�ck der Alten Landstrasse aufgrund der Verlegung des s�dlich des Nordportals gelegenen Feldwegs aufgehoben. Die restliche vom Projekt betroffene Strecke mit einer L�nge von 150 m ist nicht im IVS verzeichnet.
Die kantonale IVS-Fachstelle kam zum Schluss, das Typische des Wegabschnitts der Alten Landstrasse beim Tankgraben/Niederberg sei lediglich der historische Verlauf. Auf diesem kurzen Streckenabschnitt seien weder Kunstbauten noch andere sch�tzenswerte Wegelemente oder Wegbegleiter enthalten. Der Eingriff erweise sich als geringf�gig bzw. leicht (Stellungnahme kantonale IVS-Fachstelle vom 15. M�rz 2013, S. 2). Die Vorinstanz hat gest�tzt auf die Einsch�tzung der kantonalen IVS-Fachstelle gefolgert, das Projekt beeintr�chtige die Alte Landstrasse nicht erheblich, weshalb sich eine Begutachtung durch die ENHK er�brige.
Im bundesgerichtlichen Verfahren ist das Bundesamt f�r Strassen ASTRA begr�sst worden. Dieses hat festgehalten, die Alte Landstrasse verf�ge im betroffenen Abschnitt noch �ber einen Teil der urspr�nglichen Bausubstanz in Form eines Dammes und einer nat�rlichen Wegoberfl�che. Da der Eingriff einen verh�ltnism�ssig kurzen Abschnitt von 50 m betreffe, werde die Auffassung der kantonalen IVS-Fachstelle geteilt, dass der Beizug der ENHK nicht erforderlich sei (Stellungnahme des ASTRA vom 11. Dezember 2013im Verfahren 1C_558/2013).
7.4.4.�Vorliegend besteht kein Anlass, von der Meinung der beiden Fachbeh�rden (kantonale IVS-Fachstelle und Bundesamt f�r Strassen ASTRA) abzuweichen. Die Alte Landstrasse ist ein Schutzobjekt im Sinne von Art. 6 Abs. 2 VIVS. Die Einteilung eines Objekts in diese Kategorie bedeutet, dass der Abschnitt insgesamt durch durchschnittliche traditionelle Wegsubstanz charakterisiert wird. Der Schutzgrad f�r diese Objekte tr�gt der Tatsache Rechnung, dass sie nicht durchwegs, sondern nur partiell �ber ausserordentliche Wegsubstanz verf�gen. Diese Abschnitte sollen daher nicht mit allen ihren Elementen einem Schutz unterliegen, wie dies f�r Objekte mit der Klassierung "historischer Verlauf mit viel Substanz" vorgesehen ist. Vielmehr sollen sie mit ihren wesentlichen Substanzelementen ungeschm�lert erhalten werden. Dadurch soll vorab die durch diese haupts�chlichen Elemente erzielte Gesamteinheit des Wegs als lineares Schutzobjekt erhalten werden. Dieses Schutzziel erlaubt es �berdies, bei diesen Objekten punktuell an jenen Stellen Anpassungen und Verbesserungen (beispielsweise der Wegoberfl�che oder der Wegbegrenzung) vorzunehmen, wo bereits keine herausragende sch�tzenswerte historische Bausubstanz mehr vorhanden ist (vgl. zum Ganzen Eidgen�ssisches Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK / Bundesamt f�r Strassen ASTRA, Verordnung �ber das Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz [VIVS], Erl�uternder Bericht, Verordnungstext und Erl�uterungsbericht, Bern 2010, S. 20 f.).
Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass mit der Aufhebung eines kleines Wegst�cks nicht in die wesentlichen Substanzelemente des IVS-Objekts GL 1.2 eingegriffen wird, da die Gesamteinheit des Wegs und dessen Verlauf entlang des Niederbergs erhalten bleiben. Es f�llt mithin keine erhebliche Beeintr�chtigung der Alten Landstrasse in Betracht und es stellen sich auch keine grunds�tzlichen Fragen, weshalb ohne Verletzung von Art. 7 Abs. 2 NHG von der Einholung eines Gutachtens der ENHK abgesehen werden konnte.
8.�Zerschneidung der Landschaft / Eingriffe in gesch�tzte Lebensr�ume
8.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 kritisiert, dass der Bau der Umfahrungsstrasse zu erheblichen Eingriffen in gesch�tzte Lebensr�ume und zu einer Zerschneidung der Landschaft f�hre. In erster Linie beanstandet er erneut den Variantenentscheid, indem er vorbringt, andere Streckenf�hrungen h�tten geringere landschaftliche Eingriffe zur Folge. Das Projekt sei deshalb nicht standortgebunden.
8.2.�Mit der geplanten Umfahrungsstrasse wird unbestrittenermassen in gesch�tzte und sch�tzenswerte Lebensr�ume eingegriffen. Betroffen sind 7'770 m2 Ufervegetation, 4'254 m2 Ahorn-Schluchtwald, 1'628 m2 Hecken und Ufergeh�lz, 936 m2 subatlantischer Halbtrockenrasen, 760 m2 feuchte Trittflur, 300 m2 n�hrstoffreicher Krautsaum und 135 m2 Auenwald (vgl. zum Ganzen Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 100). Des Weiteren hat das Ausf�hrungsprojekt Einfluss auf die Landschaft, wobei keine komplett neue Zerschneidung erfolgt, da die Strecke parallel zum sog. Tankgraben verl�uft.
8.3.�Gem�ss Art. 18 Abs. 1 NHG ist dem Aussterben einheimischer Tier- und Pflanzenarten durch Erhaltung gen�gend grosser Lebensr�ume (Biotope) und andere geeignete Massnahmen entgegenzuwirken. Besonders zu sch�tzen sind Uferbereiche, Riedgebiete und Moore, seltene Waldgesellschaften, Hecken, Feldgeh�lze, Trockenrasen und weitere Standorte, die eine ausgleichende Funktion im Naturhaushalt erf�llen oder besonders g�nstige Voraussetzungen f�r Lebensgemeinschaften aufweisen (Art. 18 Abs. 1bis NHG). L�sst sich eine Beeintr�chtigung schutzw�rdiger Lebensr�ume durch technische Eingriffe unter Abw�gung aller Interessen nicht vermeiden, so hat der Verursacher f�r besondere Massnahmen zu deren bestm�glichem Schutz, f�r Wiederherstellung oder ansonst f�r angemessenen Ersatz zu sorgen (Art. 18 Abs. 1ter NHG). Der Ersatz f�r einen beeintr�chtigten Lebensraum soll m�glichst in derselben Gegend stattfinden. Anzustreben ist eine Gleichwertigkeit des Zerst�rten mit dem neu Geschaffenen. Die Gleichwertigkeit beurteilt sich dabei sowohl nach qualitativen als auch nach quantitativen Kriterien. Das bedeutet, dass ein rein fl�chenm�ssiger Ersatz nicht gen�gt. Vielmehr muss das Ersatzobjekt auch �hnliche �kologische Funktionen �bernehmen k�nnen wie das zerst�rte (vgl. KARL LUDWIG FAHRL�NDER, in: Kommentar NHG, 1997, Art. 18 N. 37; vgl. zum Ganzen Urteil 1C_391/2014 vom 3. M�rz 2016 E. 5.5).
Die Schutzw�rdigkeit von Biotopen wird in Art. 14 Abs. 3 NHV pr�zisiert. Ein technischer Eingriff, der sch�tzenswerte Biotope beeintr�chtigen kann, darf gem�ss Art. 14 Abs. 6 NHV nur bewilligt werden, sofern er standortgebunden ist und einem �berwiegenden Bed�rfnis entspricht. F�r die Bewertung des Biotops in der Interessenabw�gung sind neben seiner Schutzw�rdigkeit insbesondere massgebend: Seine Bedeutung f�r die gesch�tzten, gef�hrdeten und seltenen Pflanzen- und Tierarten (lit. a); seine ausgleichende Funktion f�r den Naturhaushalt (lit. b); seine Bedeutung f�r die Vernetzung sch�tzenswerter Biotope (lit. c) und seine biologische Eigenart oder sein typischer Charakter (lit. d).
Eine Ufervegetation darf gem�ss Art. 21 Abs. 1 NHG weder gerodet noch �bersch�ttet noch auf andere Weise zum Absterben gebracht werden. Die zust�ndige kantonale Beh�rde kann die Beseitigung der Ufervegetation aber in den durch die Wasserbaupolizei- oder Gew�sserschutzgesetzgebung erlaubten F�llen f�r standortgebundene Vorhaben bewilligen (Art. 22 Abs. 2 NHG).
8.4.�Im Umweltvertr�glichkeitsbericht von Oktober 2011 wird eine Bilanzierung der Lebensr�ume (Ist-Zustand und Zustand gem�ss Projekt) vorgenommen. Demnach k�nnen die Auswirkungen des Vorhabens auf die Lebensr�ume mit den vorgesehenen �kologischen Ersatzmassnahmen ausgeglichen werden, womit l�ngerfristig keine wesentlichen Beeintr�chtigungen verbleiben (Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 100 f.). Das Projekt k�nne aus Sicht des Naturschutzes als umweltvertr�glich beurteilt werden (Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 103). Betreffend des Eingriffs in das Landschaftsbild wird ausgef�hrt, mit der zugeh�rigen Gel�ndegestaltung werde das Bauwerk bestm�glich in das Landschaftsbild eingegliedert. Es sei auch unter diesem Gesichtspunkt umweltvertr�glich (Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 112).
Das BAFU teilt diese Auffassung. Insbesondere unter Bezugnahme auf Art. 18 und Art. 21 f. NHG sowie Art. 14 NHV h�lt es fest, das Projekt erf�lle die naturschutzrechtlichen Anforderungen (Stellungnahme des BAFU vom 29. August 2013im Verfahren 1C_558/2013, S. 2 ff.).
8.5.�Vorliegend besteht keine Veranlassung, von der Beurteilung im Umweltvertr�glichkeitsbericht und jener des BAFU als Fachbeh�rde abzuweichen. Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers 2 sind sehr pauschal gehalten. Er kritisiert in diesem Zusammenhang erneut prim�r den Variantenentscheid. Zwar trifft zu, dass andere der gepr�ften Varianten "Berg" in Bezug auf das Kriterium des Verlusts von sch�tzenswerten Lebensr�umen vorteilhafter gewesen w�ren (vgl. Variantenvergleich Linienf�hrung vom 2. Juni 2010, S. 11; Bewertung der Variante "Tankgraben Nord" mit einer 2, d.h. schlechter als der Durchschnitt aller Varianten). Bei der Evaluation des Standorts bzw. der Linienf�hrung stellt der Landschaftsschutz indes nicht das einzige Kriterium dar. Die Auswahl der Kriterien, die Bewertungsskala und deren Gewichtung sind, wie ausgef�hrt, nachvollziehbar. Die gew�hlte Variante erzielte dabei von den gepr�ften sechs Varianten "Berg" in der Gesamtbeurteilung das beste Ergebnis.
Damit ist entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers 2 auch die Standortgebundenheit des Projekts zu bejahen. Diese ist nicht in einem absoluten Sinne aufzufassen. Vielmehr gen�gt eine relative Standortgebundenheit (vgl. auch BGE 136 II 214 E. 2 und 3 S. 218 ff.). Entscheidend ist vorliegend, dass eine umfassende Abkl�rung von Alternativstandorten stattgefunden hat und dass der gew�hlte Standort bei dieser Evaluation gesamthaft am besten abschnitt (vgl. zum Ganzen E. 5 hiervor).
9.�Grundwasser
9.1.�Der Genehmigungsentscheid des Regierungsrats vom 6. November 2012 enth�lt verschiedene Auflagen. Der Beschwerdef�hrer 2 macht geltend, die tats�chlich anfallende und aus dem Niederbergtunnel abzuleitende Wassermenge sei zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt, weshalb auch die technische Machbarkeit des Projekts bzw. die Einhaltung der vorgeschriebenen Auflagen nicht sichergestellt sei.
Die offene Strecke der geplanten Umfahrungsstrasse f�hrt im Norden dem sog. Tankgraben entlang, ehe sie diesen �ber eine neue Br�cke kurz vor dem Tunnelportal Nord quert. In Zusammenhang mit dieser Br�cke, welche auf Pf�hlen fundiert ist, die unter den mittleren Grundwasserspiegel zu liegen kommen (Tiefenfundation), r�gt der Beschwerdef�hrer 2, es sei nicht nachgewiesen, dass die Durchflusskapazit�t um h�chstens 10 % verringert werde.
9.2.�Gem�ss Art. 43 Abs. 1 des Gew�sserschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 (GSchG; SR 814.20) darf einem Grundwasservorkommen langfristig nicht mehr Wasser entnommen werden, als ihm zufliesst. Kurzfristig darf mehr Wasser entnommen werden, sofern dadurch die Qualit�t des Grundwassers und die Vegetation nicht beeintr�chtigt werden. Speichervolumen und Durchfluss nutzbarer Grundwasservorkommen d�rfen nach Art. 43 Abs. 4 GSchG durch Einbauten nicht wesentlich und dauernd verringert werden.
Art. 19 Abs. 2 GSchG schreibt vor, dass die Erstellung und die �nderung von Bauten und Anlagen in den besonders gef�hrdeten Gew�sserschutzbereichen einer kantonalen Bewilligung bed�rfen, wenn sie die Gew�sser gef�hrden k�nnen. Zu den besonders gef�hrdeten Bereichen geh�rt gem�ss Art. 29 Abs. 1 lit. a der Gew�sserschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201) der Gew�sserschutzbereich Au zum Schutz nutzbarer unterirdischer Gew�sser. Die Bewilligung wird erteilt, wenn mit Auflagen und Bedingungen ein ausreichender Schutz der Gew�sser gew�hrleistet werden kann (Art. 32 Abs. 4 GSchV). Ge m�ss Anhang 4 Ziff. 211 Abs. 2 GSchV d�rfen im Gew�sserschutzbereich Au keine Anlagen erstellt werden, die unter dem mittleren Grundwasserspiegel liegen. Die Beh�rde kann Ausnahmen bewilligen, soweit die Durchflusskapazit�t des Grundwassers gegen�ber dem unbeeinflussten Zustand um h�chstens 10 % vermindert wird.
9.3.1.�Da einem Grundwasservorkommen gem�ss Art. 43 Abs. 1 GSchG langfristig nicht mehr Wasser entnommen werden darf, als ihm zufliesst, ist bei Anlagen wie Tunneln in der Regel eine Begrenzung der abgeleiteten Wassermenge notwendig. Bei einem Karstsystem, durch welches der geplante Niederbergtunnel f�hrt, bereitet es Schwierigkeiten, genau zu beziffern, wie viel Wasser dem Grundwasservorkommen nat�rlicherweise zufliesst und somit entnommen werden darf. Das BAFU h�lt gest�tzt auf Erfahrungswerte mit anderen Tunnelprojekten eine Beschr�nkung der maximal abzuleitenden Wassermenge auf 10 I/s und Tunnelkilometer f�r sinnvoll. Diese Auflage wurde auf Antrag des BAFU in den Genehmigungsentscheid des Regierungsrats vom 6. November 2012 �bernommen. Ausserdem ist die Auflage enthalten, dass s�mtliche gr�sseren Wasserzutritte um den Tunnel herumzuleiten und verkarstete Zonen abzudichten sind. Auf diese Art und Weise kann nach Auffassung des BAFU sichergestellt werden, dass keine gr�sseren Wassermengen langfristig durch den Tunnel abgeleitet werden m�ssen.
Der Beschwerdef�hrer 2 bestreitet die Rechtm�ssigkeit dieser Auflagen zum Schutz des Grundwasservorkommens nicht. Er stellt jedoch, wenn auch nur pauschal, die technische Machbarkeit in Frage.
9.3.2.�Die technische Machbarkeit ist nach Auffassung des BAFU gegeben, wenn der Tunnel nicht dauerhaft unter den Grundwasserspiegel zu liegen kommt. Das BAFU hat hierzu ausgef�hrt, der Tunnel durchquere eine Serie von lithologisch sehr unterschiedlichen Gesteinsschichten mit grossen Unterschieden in der Zerkl�ftung und Verkarstung und somit auch bez�glich Wasserwegsamkeit. In solchen Situationen m�sse davon ausgegangen werden, dass je nach Gesteinsschicht ein anderer Grundwasserspiegel bestehe und dass dieser ausserdem in Folge von Schneeschmelze und starken Niederschl�gen stark schwanken k�nne. Der Umweltvertr�glichkeitsbericht gehe davon aus, dass der geplante Tunnel in der Regel �ber dem Grundwasserspiegel oder h�chstens im Schwankungsbereich desselben liege und dass er nur bei ausgepr�gter Schneeschmelze in Kombination mit starken Niederschl�gen f�r einige Tage etwa 100 m �ber das Tunnelniveau ansteige (Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 43). Diese Aussage sei unter Vorbehalt der Unsicherheiten, die jeder Aussage �ber Grundwasserverh�ltnisse in Karstgebieten inh�rent sei, nachvollziehbar, weil der einzige gr�ssere Quellaustritt in der N�he (Mettlenquelle) sich auf einer �hnlichen H�he wie der Tunnel befinde und daher als Hinweis f�r das ungef�hre Niveau des Grundwasserspiegels dienen k�nne. L�ge das Niveau des Grundwasserspiegels wesentlich h�her, g�be es mit grosser Wahrscheinlichkeit noch weitere gr�ssere Quellaustritte, was gem�ss Umweltvertr�glichkeitsbericht nicht der Fall sei. Zusammenfassend k�nne davon ausgegangen werden, dass mit den vorgesehenen Massnahmen das aus dem Tunnel stetig abgeleitete Wasser so weit beschr�nkt werden k�nne, dass dem Grundwasservorkommen langfristig nicht mehr Wasser entnommen, als ihm zugef�hrt werde. Die Anforderungen der Gew�sserschutzgesetzgebung seien somit insoweit erf�llt (Stellungnahme des BAFU vom 29. August 2013 im Verfahren 1C_558/2013, S. 5 f.).
9.3.3.�Es besteht kein Anlass, an diesen Ausf�hrungen des BAFU als Fachbeh�rde zu zweifeln. Insbesondere wird sowohl im geologisch-geotechnischen Bericht, Stufe Vorprojekt, vom 31. August / 22. September 2010 (S. 22) als auch im Umweltvertr�glichkeitsbericht von Oktober 2011 (S. 44) ausgef�hrt, dass die tats�chlich anfallende und abzuleitende Bergwassermenge im heutigen Zeitpunkt zwar nicht bekannt sei, aber davon ausgegangen werde, dass sich der Bergwasseranfall �ber weite Strecken auf N�sse- und Tropfstellen (< 0,1 I/s) beschr�nke und an einzelnen Grosskl�ften mit Quellen von 1-10 l/s zu rechnen sei. Damit bestehen, wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, keine gewichtigen Anhaltspunkte f�r die Auffassung des Beschwerdef�hrers 2, dass die Begrenzung der stetig abgeleiteten Wassermenge auf 10 l/s und Tunnelkilometer technisch nicht m�glich ist. Auf die Einholung einer Expertise kann daher verzichtet werden; der entsprechende Antrag des Beschwerdef�hrers 2 ist abzuweisen.
9.4.1.�Umstritten ist, wie erw�hnt (vgl. E. 9.1 hiervor), zudem die prozentuale Verringerung der Durchflusskapazit�t des Grundwassers.
Die Fundation der geplanten Br�cke liegt unterhalb des mittleren Grundwasserspiegels und verringert die Durchflusskapazit�t ohne weitere Massnahmen um rund 17 % (Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 46). Im Genehmigungsentscheid des Regierungsrats vom 6. November 2012 wird davon ausgegangen, dass die gesetzliche Vorgabe, wonach die Durchflusskapazit�t des Grundwassers um h�chstens 10 % verringert werden darf, eingehalten werden kann; verlangt wird jedoch die Nachreichung eines entsprechenden Nachweises.
Das BAFU vertritt ebenfalls die Auffassung, dass die Einhaltung der gew�sserschutzrechtlichen Anforderungen mit geeigneten Massnahmen (z.B. Einbau von hoch durchl�ssigen Kiespackungen zur Kompensation eines Teils des Verlusts an Durchflusskapazit�t oder Vergr�sserung des f�r die Berechnung der Verminderung verwendeten Grundwasserleiter-Querschnitts in Kombination mit verbindlicher Absicherung desselben gegen zuk�nftige Eingriffe) m�glich ist (Stellungnahme des BAFU vom 29. August 2013 im Verfahren 1C_558/2013, S. 6).
9.4.2.�Das kantonale Amt f�r Bau und Umwelt hat am 3. Februar 2014 den vom B�ro f�r Technische Geologie AG erstellten Umstr�mungsnachweis vom 23. Januar 2014 eingereicht. Darin wird ausgef�hrt, dass mit dem Einbau von Kiespackungen, die eine gering h�here Durchl�ssigkeit aufwiesen als diejenige der nat�rlich gewachsenen Linthschotter, die Durchflusskapazit�t des Untergrunds im Bereich der Pfahlfundationen mindestens auf das Niveau des nat�rlichen, unbeeinflussten Zustands angehoben werden k�nne.
Diese Ausf�hrungen des B�ros f�r Technische Geologie AG sind nachvollziehbar und werden vom Beschwerdef�hrer 2 auch nicht bestritten. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung verst�sst damit nicht gegen Anhang 4 Ziff. 211 Abs. 2 GSchV.
10.�Gew�sserraum
10.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 r�gt eine Missachtung der gew�sserschutzrechtlichen Vorgaben �ber den Gew�sserraum. Konkret bringt er vor, es h�tte beim sog. Tankgraben nicht auf die Ausscheidung eines Gew�sserraums verzichtet werden d�rfen, da einem solchen Verzicht �berwiegende Interessen entgegenst�nden.
10.2.�Beim Tankgraben handelt es sich um einen ca. 20 m breiten und rund 1'300 m langen wassergef�llten Graben, der zur Zeit des Zweiten Weltkriegs als Gel�ndepanzerhindernis erbaut wurde. Der Tankgraben z�hlt zu den milit�rischen Denkm�lern von nationaler Bedeutung (vgl. Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 51).
10.3.�Art. 36a GSchG verpflichtet die Kantone, den Raumbedarf der oberirdischen Gew�sser festzulegen, der erforderlich ist f�r die Gew�hrleistung der nat�rlichen Funktionen der Gew�sser, des Schutzes vor Hochwasser und der Gew�ssernutzung (Gew�sserraum; Abs. 1). Der Bundesrat regelt die Einzelheiten (Abs. 2). Die Kantone sorgen daf�r, dass der Gew�sserraum bei der Richt- und Nutzungsplanung ber�cksichtigt sowie extensiv gestaltet und bewirtschaftet wird (vgl. Abs. 3).
F�r stehende Gew�sser wie den sog. Tankgraben betr�gt der erforderliche Raumbedarf gem�ss Art. 41b Abs. 1 GSchV mindestens 15 m, gemessen ab der Uferlinie. Er wird erh�ht, soweit dies aus den in Art. 41b Abs. 2 GSchV genannten Gr�nden erforderlich ist. Gem�ss Art. 41b Abs. 4 GSchV kann, soweit keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen, auf die Festlegung des Gew�sserraums unter anderem dann verzichtet werden, wenn das Gew�sser k�nstlich angelegt ist (lit. c).
Nach den �bergangsbestimmungen zur �nderung vom 4. Mai 2011 legen die Kantone den Gew�sserraum gem�ss Art. 41b GSchV bis zum 31. Dezember 2018 fest. Bis zur definitiven Festlegung der Gew�sserr�ume, welche im Kanton Glarus noch nicht vorgenommen worden ist, sind die Nutzungseinschr�nkungen gem�ss Art. 41c Abs. 1 und 2 GSchV bei stehenden Gew�ssern mit einer Wasserfl�che von mehr als 0,5 ha auf einem Streifen von 20 m zu beachten (Ziff. 2 lit. c der �bergangsbestimmungen zur �nderung der GSchV vom 4. Mai 2011 [im Folgenden: �bBest. GSchV]).
Es ist zul�ssig, aktuelle Baugesuche oder Sondernutzungsplanungen zum Anlass f�r eine vorzeitige Festlegung des Gew�sserraums zu nehmen, wobei auf eine planerisch sinnvolle L�nge des einbezogenen Gew�sserabschnitts zu achten ist (vgl. Christoph Fritzsche, in: Peter Hettich / Luc Jansen / Roland Norer [Hrsg.], Kommentar zum Gew�sserschutzgesetz und zum Wasserbaugesetz, 2016, Art. 36a N. 69). Im zu beurteilenden Fall ist nicht zu beanstanden, dass an Stelle der �bergangsbestimmungen bereits Art. 41b GSchV auf den in Frage stehenden Gew�sserabschnitt entlang des Tankgrabens angewendet worden ist.
Dies wird auch vom Beschwerdef�hrer 2 nicht in Frage gestellt. Umstritten ist indes, ob anstatt den Gew�sserraum vorzeitig festzusetzen, auf eine Festlegung eines solchen gest�tzt auf Art. 41b Abs. 4 lit. c GSchV verzichtet werden durfte. Dieser Frage ist im Folgenden nachzugehen.
10.4.�Der Tankgraben ist nach dem Gesagten (vgl. E. 10.2 hiervor) ein k�nstlich angelegtes Gew�sser. Die kantonalen Beh�rden haben gest�tzt auf Art. 41 Abs. 4 lit. c GSchV auf die Ausscheidung eines Gew�sserraums verzichtet und stattdessen die Bestimmungen des kantonalen Raumentwicklungs- und Baugesetzes vom 2. Mai 2010 (RBG/GL; GS VII B/1/1) angewendet. Dieses sieht einen Gew�sserabstand von 10 m vor (Art. 54 Abs. 2 lit. b RBG/GL), welcher durch das strittige Projekt eingehalten ist.
Voraussetzung f�r einen Verzicht auf die Festlegung des Gew�sserraums ist, dass keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen. Das kantonale Departement f�r Bau und Umwelt hat am 30. September 2014 eine Richtlinie zur Festlegung des Gew�sserraums in der Ortsplanung erlassen. Darin wird ausgef�hrt, bei einem k�nstlich angelegten Gew�sser k�nne auf eine Festlegung verzichtet werden, sofern das Gew�sser keine �kologische Bedeutung aufweise. Ein Gew�sser weise beispielsweise eine �kologische Bedeutung auf, wenn es als Lebensraum oder als �kologisches Vernetzungselement diene. Unabh�ngig davon k�nne auf eine Festlegung nicht verzichtet werden, wenn �berwiegende Interessen wie solche des Hochwasserschutzes, des Natur- und Landschaftsschutzes, der Gew�ssernutzung oder der Sicherung der nat�rlichen Funktionen des Gew�sserraums entgegenst�nden (Richtlinie S. 11 und S. 21).
Der Tankgraben stellt ein Amphibienlaichgebiet von regionaler Bedeutung und aufgrund seiner Ufervegetation einen wertvollen Lebensraum f�r V�gel (z.B. Teichrohrs�nger) und f�r Insekten dar (vgl. Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 51 und S. 88). Indes befinden sich im Abstandsbereich zwischen 10 und 15 m keine sch�tzenswerten Lebensr�ume gem�ss NHG bzw. NHV, sondern lediglich landwirtschaftliche Nutzfl�chen. Im Umweltvertr�glichkeitsbericht wird gefolgert, dem Verzicht auf die Ausscheidung des Gew�sserraums st�nden keine �berwiegenden Interessen entgegen, weshalb eine Ausnahmebewilligung f�r einen verminderten Gew�sserabstand von 10 m beantragt werde (Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 52). Diese wurde in der Folge, wie dargelegt, erteilt.
Das BAFU vertritt die Auffassung, die zust�ndigen Beh�rden h�tten ihr Ermessen, im Rahmen von Art. 41c Abs. 4 GSchV auf die Festlegung des Gew�sserraums zu verzichten, nicht �berschritten (Stellungnahme des BAFU vom 29. August 2013im Verfahren 1C_558/2013, S. 7).
10.5.�Der Verzicht auf die Festlegung des Gew�sserraums erweist sich nicht als bundesrechtswidrig. Eine m�glichst nahe Strassenf�hrung entlang des Tankgrabens ist notwendig, um den Einschnitt in die Landschaft (vgl. E. 8.2 hiervor) und den Verlust von Fruchtfolgefl�chen (vgl. E. 12 hiernach) gering zu halten. Zudem werden hierdurch keine sch�tzenswerten Lebensr�ume beeintr�chtigt. F�r das Bundesgericht besteht daher vorliegend kein Anlass von der Meinung des BAFU als Fachbeh�rde, welche sich auf die Einsch�tzung im Umweltvertr�glichkeitsbericht st�tzt, abzuweichen. Es liegt entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers 2 keine Verletzung von Art. 41c Abs. 4 GSchV vor.
11.�Bodenver�nderungen
11.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 r�gt, Terrainver�nderungen seien in der Landwirtschaftszone nur zul�ssig, wenn sie zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Nutzungseignung f�hrten. Vorliegend sei in keiner Weise dargelegt, wie das mit Fremdmaterial versetzte Erdreich die landwirtschaftliche Nutzung verbessern sollte. Vielmehr liege es auf der Hand, dass durch die geplante Verdichtung des Bodens mit einer erheblichen Zunahme der Bodenn�sse zu rechnen sei, welche eine landwirtschaftliche Nutzung des Gebiets im Bereich des n�rdlichen Tunnelportals gef�hrde, wenn nicht gar verunm�gliche.
11.2.�Nach Art. 33 Abs. 2 USG darf der Boden nur so weit physikalisch belastet werden, dass seine Fruchtbarkeit nicht nachhaltig beeintr�chtigt wird; dies gilt nicht f�r die bauliche Nutzung des Bodens. Der Bundesrat kann �ber Massnahmen gegen physikalische Belastungen wie die Erosion oder die Verdichtung Vorschriften oder Empfehlungen erlassen.
Insbesondere gest�tzt auf diese Bestimmung hat der Bundesrat die Verordnung �ber Belastungen des Bodens vom 1. Juli 1998 (VBBo; SR 814.12) erlassen. Gem�ss Art. 1 VBBo regelt diese Verordnung zur langfristigen Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit die Beobachtung, �berwachung und Beurteilung der chemischen, biologischen und physikalischen Belastung von B�den (lit. a), die Massnahmen zur Vermeidung nachhaltiger Bodenverdichtung und -erosion (lit. b), die Massnahmen beim Umgang mit abgetragenem Boden (lit. c) und die weitergehenden Massnahmen der Kantone bei belasteten B�den (lit. d). Wer Boden abtr�gt, muss gem�ss Art. 7 VBBo damit so umgehen, dass dieser wieder als Boden verwendet werden kann, insbesondere m�ssen Ober- und Unterboden getrennt abgetragen und gelagert werden (Abs. 1). Wird abgetragener Ober- oder Unterboden wieder als Boden verwendet (z.B. f�r Rekultivierungen oder Terrainver�nderungen), so muss er so auf- oder eingebracht werden, dass die Fruchtbarkeit des vorhandenen und die des auf- oder eingebrachten Bodens durch physikalische Belastungen h�chstens kurzfristig beeintr�chtigt wird (Abs. 2 lit. b).
11.3.�Im Umweltvertr�glichkeitsbericht wird ausgef�hrt, f�r Rekultivierungen geeignetes, unbelastetes Ober- und Unterbodenmaterial werde soweit m�glich innerhalb des Projekts verwendet. Dabei werde auf den rekultivierten Landwirtschaftsfl�chen eine Verbesserung der Bodeneigenschaften gegen�ber dem heutigen Zustand angestrebt. Durch ein Gef�lle der Rohplanie von 1-2 %, dem Einbau von Drainageleitungen und einem m�chtigeren Bodenaufbau solle hier die landwirtschaftliche Nutzungseignung (-klasse) erh�ht werden (Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 66). Mit dem Einbau der Drainageleitungen solle der Stau- und Bodenn�sse begegnet werden. Zudem wird eine bodenkundliche Baubegleitung verlangt (Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 70), um die Bodenqualit�t zu �berwachen und bei einer Verschlechterung eingreifen zu k�nnen.
11.4.�Die Ausf�hrungen im Umweltvertr�glichkeitsbericht erweisen sich als schl�ssig. Eine Verletzung der Bestimmungen der VBBo ist nicht ersichtlich. Insbesondere erscheint es, wie die Vorinstanz ausgef�hrt hat, nachvollziehbar, dass die Bodenqualit�t der rekultivierten Landwirtschaftsfl�chen durch die vorgesehenen Massnahmen im Vergleich zum bestehenden Zustand verbessert werden kann. Auf die vom Beschwerdef�hrer 2 beantragte Einholung eines zus�tzlichen Gutachtens konnte die Vorinstanz daher in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung verzichten. Entsprechend ist der erneut gestellte Beweisantrag auf Einholung eines Gutachtens abzuweisen.
12.�Fruchtfolgefl�chen
12.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 bringt vor, die Umfahrungsstrasse beanspruche rund 0,5 ha potentielle Fruchtfolgefl�che, ohne dass im Rahmen des Projekts ein gleichwertiger Ersatz geschaffen werde.
12.2.�Bund, Kantone und Gemeinden sorgen daf�r, dass der Boden haush�lterisch genutzt wird (Art. 75 Abs. 1 BV; Art. 1 Abs. 1 RPG). Sie unterst�tzen mit Massnahmen der Raumplanung Bestrebungen, die nat�rlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Luft, Wasser, Wald und die Landschaft zu sch�tzen (Art. 1 Abs. 2 lit. a RPG) und die ausreichende Versorgungsbasis des Landes zu sichern (Art. 1 Abs. 2 lit. d RPG). Die mit Planungsaufgaben betrauten Beh�rden m�ssen darauf achten, die Landschaft zu schonen; insbesondere sollen der Landwirtschaft gen�gende Fl�chen geeigneten Kulturlands erhalten bleiben (Art. 3 Abs. 2 lit. a RPG). Besonderen Schutz verdienen dabei die Fruchtfolgefl�chen (Art. 26 ff. RPV). Gem�ss Art. 29 RPV legt der Bund im Sachplan Fruchtfolgefl�chen den Mindestumfang der Fruchtfolgefl�chen und deren Aufteilung auf die Kantone fest. Der Kanton Glarus muss danach mindestens 200 ha Fruchtfolgefl�chen ausweisen (Bundesamt f�r Raumentwicklung ARE, Sachplan Fruchtfolgefl�chen, Vollzugshilfe 2006, S. 13, mit Verweis auf BBI 1992 II 1649).
Zwar ist es nicht von vornherein ausgeschlossen, Fruchtfolgefl�chen zu anderen als landwirtschaftlichen Zwecken in Anspruch zu nehmen, wenn dies durch entgegenstehende, h�her zu gewichtende Interessen gerechtfertigt erscheint. Hierf�r ist aber eine umfassende Abw�gung aller privaten und �ffentlichen Interessen erforderlich (Art. 3 RPV). Dies setzt grunds�tzlich den Nachweis der Pr�fung von Alternativen ohne oder mit weniger Beanspruchung von Fruchtfolgefl�chen (einschliesslich Kompensationsm�glichkeiten) voraus. Weiter muss sichergestellt sein, dass der Anteil des Kantons am Mindestumfang der Fruchtfolgefl�chen dauernd erhalten bleibt (Art. 30 Abs. 2 RPV; vgl. zum Ganzen Urteil 1C_94/2012 vom 29. M�rz 2012 E. 4.1 mit Hinweisen).
12.3.�Art. 28 RPV verpflichtet die Kantone, im Zuge der Richtplanung die Fruchtfolgefl�chen f�r jede Gemeinde kartografisch und in Zahlen, Lage, Umfang und Qualit�t anzugeben. Der Bundesrat genehmigte am 16. April 2008 den kantonalen Richtplan nur unter dem Vorbehalt, dass der Kanton Glarus innert einer Frist von zwei Jahren seinen Verpflichtungen gem�ss Art. 28 RPV nachkomme. Dabei habe er aufzuzeigen, welche Fruchtfolgefl�chen in unerschlossenen Bauzonen oder in anderen nicht f�r die landwirtschaftliche Nutzung bestimmten Zonen l�gen. Der Kanton Glarus verpasste diese vom Bund gesetzte Frist. Am 23. Juli 2012 reichte das kantonale Departement Bau und Umwelt dem Bundesamt f�r Raumentwicklung ARE die vorgesehene Festsetzung der Fruchtfolgefl�chen auf der Grundlage der Bodenkartierung von Dezember 2010 zur Vorpr�fung ein. Am 26. August 2015 beschloss der Landrat des Kantons Glarus die Richtplananpassung 2015. Mit Schreiben vom 17. September 2015 ersuchte das kantonale Departement Bau und Umwelt das Bundesamt f�r Raumentwicklung ARE um Genehmigung dieser Richtplananpassung. Im Richtplan werden netto 226,8 ha Fruchtfolgefl�chen ausgewiesen, davon 44 ha mit Einschr�nkungen infolge Schattenwurf am Abend.
Mit Pr�fungsbericht vom 17. Mai 2016 hat das Bundesamt f�r Raumentwicklung ARE festgehalten, aufgrund der besonderen klimatischen Verh�ltnisse im Kanton Glarus sei der Bund mit der vollumf�nglichen Anrechnung der Fl�chen im Schattenwurf (44 ha) einverstanden. Der Mindestumfang gem�ss Sachplan Fruchtfolgefl�chen von 200 ha sei damit gesichert, jedoch mit einem kleinen verbleibenden Spielraum. Bei einer Beanspruchung von Fruchtfolgefl�chen m�sse sichergestellt werden, dass eine umfassende Interessenabw�gung unter Ber�cksichtigung aller relevanten Interessen vorgenommen werde - unabh�ngig davon, ob die Fl�che kompensiert werde (vgl. zum Ganzen Bundesamt f�r Raumentwicklung ARE, Richtplan Kanton Glarus, Anpassungen 2015 - Genehmigung durch den Bund, Pr�fungsbericht zuhanden des Eidgen�ssischen Departements f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK, S. 2 ff.).
Am 26. Mai 2016 hat das Eidgen�ssische Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK gest�tzt auf den Pr�fungsbericht vom 17. Mai 2016 die Richtplananpassung 2015 mit einzelnen Vorbehalten genehmigt.
12.4.�Aufgrund dieser in der Zwischenzeit erfolgten Genehmigung ist entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers 2 sichergestellt, dass der Anteil des Kantons am Mindestumfang der Fruchtfolgefl�chen von 200 ha erhalten bleibt. Des Weiteren wurden verschiedene alternative Linienf�hrungen gepr�ft, wobei die gew�hlte Variante "Tankgraben Nord" in der Gesamtbeurteilung wie auch beim Kriterium "landwirtschaftliche Nutzung und Kulturlandverlust" am besten abschnitt (vgl. auch E. 5 hiervor). Die umfassende Interessenabw�gung wird abschliessend vorzunehmen sein (vgl. E. 15 hiernach).
13.�Rodungsbewilligung
13.1.�Die Beschwerdef�hrer 3, 4, 5, 6 und 8 r�gen, die im koordinierten Verfahren erteilte Rodungsbewilligung beruhe auf einer mangelhaften Interessenabw�gung. Zudem d�rfe die Rodung erst erfolgen, wenn die �bernahme des Projekts durch den Bund gesichert sei. Ziffer 7.2 des Entscheids des Regierungsrats vom 6. November 2012 sei entsprechend abzu�ndern.
13.2.�Gem�ss Art. 5 Abs. 1 WaG sind Rodungen verboten. Eine Ausnahmebewilligung darf gem�ss Art. 5 Abs. 2 WaG erteilt werden, wenn der Gesuchsteller nachweist, dass f�r die Rodung wichtige Gr�nde bestehen, die das Interesse an der Walderhaltung �berwiegen und zudem die folgenden Voraussetzungen erf�llt sind: Das Werk, f�r das gerodet werden soll, muss auf den vorgesehenen Standort angewiesen sein (lit. a); das Werk muss die Voraussetzungen der Raumplanung sachlich erf�llen (lit. b) und die Rodung darf zu keiner erheblichen Gef�hrdung der Umwelt f�hren (lit. c). Dem Natur- und Heimatschutz ist Rechnung zu tragen (Art. 5 Abs. 4 WaG).
F�r das strittige Projekt wurde eine Rodungsbewilligung nach Art. 5 WaG im Umfang von 11'140 m2erteilt.
13.3.�Art. 5 Abs. 2 lit. a WaG verlangt eine relative Standortgebundenheit (vgl. BGE 120 Ib 400 E. 4c S. 408; siehe auch Urteil 1A.168/2005 vom 1. Juni 2006 E. 3.1, in: URP 2006 S. 705 und ZBl 108/2007 S. 338; vgl. ferner E. 8.5 hiervor). Die Vorinstanz hat diese zu Recht bejaht. Die Planungsbeh�rden haben, wie dargelegt, der Variante "Berg" zul�ssigerweise den Vorzug gegen�ber der Variante "Linth" gegeben. Von den sechs gepr�ften Varianten Berg sind s�mtliche mit Rodungen verbunden, da der Berg durchwegs bewaldet ist (vgl. E. 5 hiervor zum Variantenentscheid und zur Pr�fung von Alternativen). Erf�llt sind des Weiteren die Voraussetzungen von Art. 5 Abs. 2 lit. b und c WaG, was vom Beschwerdef�hrer 2 auch nicht bestritten wird.
Auf die vorzunehmende umfassende Interessenabw�gung ist zur�ckzukommen (vgl. E. 15 hiernach). Jedenfalls stellt die Erstellung von Verkehrswegen ein �ffentliches Interesse dar, welches das Interesse an der Walderhaltung �berwiegen kann (Stefan M. Jaissle, Der dynamische Waldbegriff und die Raumplanung, 1994, S. 138).
13.4.�Gem�ss Bewilligung und Entscheid des Regierungsrats vom 6. November 2012 darf die Rodung erst in Angriff genommen werden, wenn die Baubewilligung bzw. die Projektgenehmigung rechtskr�ftig ist und das kantonale Amt f�r Bau und Umwelt, Abteilung Wald, mittels der Schlagbewilligung die definitive Freigabe f�r die R�umung der Rodungsfl�che erteilt (vgl. Entscheid des Regierungsrats vom 6. November 2012 Ziff. 7.1 - 7.3).
Wie vom BAFU dargelegt, ist entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer hinreichend sichergestellt, dass kein Wald unn�tig gerodet wird. Zwar kann eine zeitliche Differenz zwischen der rechtskr�ftigen Projektgenehmigung und dem Entscheid der Bundesbeh�rden �ber die Aufnahme der Umfahrungsstrasse in das Nationalstrassennetz entstehen. Wie bei jeder Rodungsbewilligung darf indes auch vorliegend erst davon Gebrauch gemacht werden, wenn das Projekt, wof�r sie erteilt worden ist, auch tats�chlich realisiert wird (vgl. zum Ganzen Stellungnahme des BAFU vom 29. August 2013 im Verfahren 1C_562/2013, S. 3). Eine klarstellende Ab�nderung von Ziffer 7.2 des Entscheids des Regierungsrats vom 6. November 2012 erweist sich damit nicht als erforderlich.
14.�Flankierende Massnahmen
14.1.�Die Beschwerdef�hrer 1 und 3-8 bringen vor, die Umsetzung der flankierenden Massnahmen sei trotz Verbindlicherkl�rung durch den Regierungsrat bis heute weder rechtlich noch finanziell gesichert. Dies verstosse gegen das Koordinationsgebot.
14.2.�Die flankierenden Massnahmen werden im Konzeptbericht "Flankierende Massnahmen" der ewp AG vom 25. Oktober 2011 umschrieben (vgl. auch erg�nzende Erl�uterungen zum Konzeptbericht der ewp AG vom 18. Januar 2013). Ziel ist es, mindestens 80 % des Durchgangsverkehrs durch das Dorf N�fels auf die Umfahrungsstrasse zu verlagern. Gem�ss dem Ansatz "Umgestaltung / Temporeduktion" soll die Ortsdurchfahrt in der heutigen Form bestehen bleiben. Seitliche Einengungen, eine Kernfahrbahn und gegebenenfalls Rechtsvortritt an den Knoten sollen zu tieferen Geschwindigkeiten und somit zu einer l�ngeren Fahrzeit f�hren. Zus�tzlich soll auch die Steuerung der Lichtsignalanlage am Knoten Nord dazu beitragen, dass die Fahrt via Umfahrung schneller ist als via Ortsdurchfahrt. Im S�den soll schliesslich der Knoten als Kreisel mit Bypass ausgestaltet werden, womit leistungskritische Konfliktstr�me entflochten werden.
Die Lichtsignalanlage und der Kreisel im S�den bilden Teil des Ausf�hrungsprojekts. Die verkehrsberuhigenden Massnahmen im Zentrum von N�fels (Einengungen, Kernfahrbahn und Rechtsvortritt) sollen im Rahmen eines Studienauftrags zu einem Vorprojekt weiterentwickelt werden. Gerechnet wird mit Kosten von rund Fr. 300'000.-- bis Fr. 400'000.-- (Genauigkeit von +/- 30 %; vgl. erg�nzende Erl�uterungen zum Konzeptbericht der ewp AG vom 18. Januar 2013, S. 6).
In seinem Entscheid vom 6. November 2012 erkl�rte der Regierungsrat die Umsetzung s�mtlicher flankierender Massnahmen vor Ende des Baus der Umfahrung als verbindlich.
14.3.�Die Vorinstanz hat erwogen, die Zul�ssigkeit des Ausf�hrungsprojekts k�nne nicht unabh�ngig von den geplanten flankierenden Massnahmen beurteilt werden. W�rden n�mlich solche fehlen oder f�hrten sie nicht zur gew�nschten Entlastungswirkung, h�tte dies zur Folge, dass das �ffentliche Interesse an der Umfahrungsstrasse weit weniger stark ausfiele. Dass der Regierungsrat die Umsetzung der flankierenden Massnahmen vor Ende des Baus der Umfahrung im Genehmigungsentscheid als verbindlich erkl�rt habe, sei nicht unproblematisch. Die Kosten f�r die Hauptelemente der flankierenden Massnahmen (Lichtsignalanlage und Kreisel) seien zwar im Umfahrungsprojekt enthalten. Die verkehrsberuhigenden Massnahmen in N�fels selbst im Betrag von sch�tzungsweise Fr. 300'000.-- bis Fr. 400'000.-- m�ssten hingegen durch den Kanton bezahlt werden. Der Regierungsrat sei indes lediglich zust�ndig f�r Beschl�sse �ber alle frei bestimmbaren einmaligen Ausgaben f�r den gleichen Zweck, die Fr. 200'000.- nicht �berstiegen (vgl. Art. 100 lit. b KV/GL). Es gehe nicht an, die flankierenden Massnahmen f�r verbindlich zu erkl�ren, ohne die daf�r notwendige finanzielle Beschlusskompetenz zu haben. Folglich verm�ge die Verbindlicherkl�rung der Umsetzung der flankierenden Massnahmen vor Ende des Baus der Umfahrung nur den Regierungsrat zu binden, weshalb zu pr�fen sei, ob er selbst wirkungsvolle flankierende Massnahmen anordnen k�nne.
Die Lichtsignalanlage und der Kreisel im S�den seien die wichtigsten Massnahmen zur Verlagerung des Durchgangsverkehrs. Im Dorfzentrum von N�fels k�nnten zudem Massnahmen bis zu einem Betrag von Fr. 200'000.- durch den Regierungsrat festgesetzt werden. Im Ergebnis erscheine es naheliegend, dass f�r eine sp�rbare Entlastung des Dorfzentrums ausreichende flankierende Massnahmen selbst dann angeordnet werden k�nnten, wenn der Landrat oder die Landsgemeinde einen entsprechenden Kredit verweigern w�rde.
14.4.�Betreffend die Finanzbeschlusskompetenz des Regierungsrats hat die Vorinstanz auf Art. 100 lit. b KV/GL verwiesen.
Nach dieser Bestimmung mit dem Randtitel "Finanzbefugnisse" ist der Regierungsrat zust�ndig f�r Beschl�sse �ber alle frei bestimmbaren einmaligen Ausgaben f�r den gleichen Zweck, die Fr. 200'000.--, und �ber alle frei bestimmbaren wiederkehrenden Ausgaben f�r den gleichen Zweck, die Fr. 40'000.-- im Jahr nicht �bersteigen. Nach Art. 90 lit. b KV/GL ebenfalls mit dem Randtitel "Finanzbefugnisse" fallen Beschl�sse �ber alle frei bestimmbaren einmaligen Ausgaben f�r den gleichen Zweck, die Fr. 1 Mio., und �ber alle frei bestimmbaren wiederkehrenden Ausgaben f�r den gleichen Zweck, die Fr. 200'000.-- im Jahr nicht �bersteigen, in die Zust�ndigkeit des Landrats. Dar�ber hinausgehend ist die Landsgemeinde zust�ndig (Art. 69 Abs. 2 lit. b KV/GL; vgl. auch E. 4 hiervor).
14.5.�Die Beschwerdef�hrenden werfen der Vorinstanz vor, sie habe mit freiem Ermessen �ber eine Reduktion der vom Regierungsrat als verbindlich erkl�rten flankierenden Massnahmen befunden, ohne hierf�r �ber das n�tige Fachwissen zu verf�gen und ohne eine zus�tzliche Expertise einzuholen. Die Reduktion der flankierenden Massnahmen (von Fr. 300'000.-- bis Fr. 400'000.-- auf maximal Fr. 200'000.--) erfolge dabei ohne verkehrs- oder umweltbezogene Begr�ndung, sondern einzig aus finanziellen �berlegungen. Dies sei willk�rlich. Es sei nicht ersichtlich, wie mit einer solchen Reduktion der flankierenden Massnahmen das Entlastungsziel der Verlagerung von 80 % des Durchgangsverkehrs auf die Umfahrungsstrasse noch sollte erreicht werden k�nnen. Zugleich habe die Vorinstanz hierdurch das Gebot der Koordination zwischen dem Ausf�hrungsprojekt und dem Erlass flankierender Massnahmen missachtet und damit Art. 25a RPG verletzt. Die flankierenden Massnahmen seien unabdingbare Voraussetzung f�r eine umweltvertr�gliche Realisierung des Projekts.
14.6.�Das Bundesamt f�r Umwelt BAFU st�tzt die Auffassung der Vorinstanz und h�lt fest, das Umweltrecht des Bundes schreibe nicht zwingend vor, dass die flankierenden Massnahmen gleichzeitig mit der geplanten Umfahrungsstrasse erlassen werden m�ssten. Der Entscheid der Vorinstanz stehe daher in Einklang mit den Bestimmungen des Umweltrechts (Stellungnahme des BAFU vom 29. August 2013 im Verfahren 1C_558/2013, S. 7).
Das Bundesamt f�r Raumentwicklung ARE vertritt in seiner Stellungnahme an das Bundesgericht vom 4. November 2013 demgegen�ber die Auffassung, die flankierenden Massnahmen zur Entlastung der Dorfdurchfahrt N�fels m�ssten rechtlich und somit auch finanziell gesichert sein, was vorliegend nicht der Fall sei (Stellungnahme des ARE vom 4. November 2013im Verfahren 1C_556/2013).
14.7.�Art. 25a RPG bestimmt, dass eine Beh�rde zu bezeichnen ist, welche f�r ausreichende Koordination sorgt, wenn die Errichtung oder die �nderung einer Baute oder Anlage Verf�gungen mehrerer Beh�rden erfordert (Abs. 1). Die f�r die Koordination verantwortliche Beh�rde sorgt f�r eine inhaltliche Abstimmung sowie m�glichst f�r eine gemeinsame oder gleichzeitige Er�ffnung der Verf�gungen (Abs. 2 lit. d). Die Verf�gungen d�rfen keine Widerspr�che enthalten (Abs. 3).
Die Beschwerdef�hrer k�nnen aus dieser Bestimmung nichts zu ihren Gunsten ableiten. Das Ausf�hrungsprojekt hat einzig die Umfahrungsstrasse zum Gegenstand und die hierf�r erforderlichen Bewilligungen wurden unbestrittenermassen miteinander koordiniert. Die in Frage stehenden flankierenden Massnahmen (Einengungen, Kernfahrbahn und Rechtsvortritt) betreffen demgegen�ber die durch N�fels f�hrende Hauptstrasse. Eine koordinierte Bewilligungserteilung ist in solchen F�llen nicht zwingend. Vielmehr d�rfen projektbezogene flankierende Massnahmen grunds�tzlich auch sp�ter angeordnet werden (vgl. Urteil 1A.139/2006 vom 27. September 2006 E. 5.4.2).
14.8.�W�hrend die beiden Hauptelemente der flankierenden Massnahmen (Lichtsignalanlage und Kreisel) Bestandteil des Ausf�hrungsprojekts bilden, wurden die verkehrsberuhigenden Massnahmen im Zentrum von N�fels bewusst in ein separates Verfahren ausgelagert. Dies ist, wie dargelegt (E. 14.7 hiervor), mangels entsprechender Koordinationspflicht bundesrechtlich zul�ssig. Es ist jedoch unbestritten, dass verkehrsberuhigende Massnahmen auf der Hauptstrasse in N�fels zur Erreichung des Entlastungsziels erforderlich sind. Aufgrund der Auslagerung in ein separates Verfahren bleibt indes trotz grunds�tzlicher Verbindlicherkl�rung durch den Regierungsrat ein gewisser zeitlicher und inhaltlicher Spielraum bei der konkreten Umsetzung bzw. Ausgestaltung. Diese Flexibilit�t erscheint durchaus sachgerecht, erlaubt sie doch, besonderen Gegebenheiten und allf�lligen Einw�nden von Anwohnern Rechnung zu tragen, ohne das Ausf�hrungsprojekt mit diesen Detailfragen weiter zu verkomplizieren.
Entscheidend und auch gen�gend ist vorliegend, dass der Regierungsrat die Umsetzung der flankierenden Massnahmen im Grundsatz verbindlich angeordnet hat und dass keine Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass die Realisierung an finanziellen H�rden scheitern k�nnte, d.h. dass der Landrat (oder die Landsgemeinde) einen entsprechenden Kredit verweigern k�nnte.
14.9.�Selbst wenn jedoch der Landrat einen entsprechenden Kredit ablehnen sollte, kann - auch mit Blick auf die grosse Unsch�rfe der Kostensch�tzung - davon ausgegangen werden, dass die erforderlichen flankierenden Massnahmen vom Regierungsrat selbst getroffen werden k�nnten. Die gesch�tzten Kosten von rund Fr. 300'000.-- bis Fr. 400'000.-- (Genauigkeit +/- 30 %) f�r die verkehrsberuhigenden Massnahmen im Zentrum von N�fels teilen sich auf in Fr. 100'000.-- f�r Neumarkierungen und Fr. 200'000 bis Fr. 300'000.-- f�r 20 seitliche Einengungen, wobei eine Einengung Fr. 10'000.-- (mit blosser farblicher Markierung) bis Fr. 15'000.-- (mit Pfl�sterung) kosten soll (vgl. hierzu Konzeptbericht "Flankierende Massnahmen" der ewp AG vom 25. Oktober 2011, S. 24 f. und S. 28 f., sowie erg�nzende Erl�uterungen zum Konzeptbericht der ewp AG vom 18. Januar 2013, S. 6 Fn. 4). Somit kann davon ausgegangen werden, dass die 20 seitlichen Einengungen f�r Fr. 200'000.--, also im Rahmen der regierungsr�tlichen Finanzkompetenzen, realisiert werden k�nnten, wenn auch nur auf baulich einfache Weise. Die Umgestaltung der Fahrbahn ihrerseits ("Optische Einengung": Entfernen der Mittelstreifenmarkierung, farbliche Gestaltung der Strassenoberfl�che; vgl. hierzu Konzeptbericht "Flankierende Massnahmen" der ewp AG vom 25. Oktober 2011, S. 25) kann, allenfalls mit einer gewissen zeitlichen Verz�gerung, im Rahmen des laufenden Strassenunterhalts erfolgen.
Wenn sich diese, im Konzeptbericht umschriebenen und als verbindlich erkl�rten Massnahmen bei sp�terer Evaluation als nicht ausreichend erweisen sollten, um die erforderliche Entlastungswirkung zu erzielen, w�re der Regierungsrat befugt und auch verpflichtet, weitergehende Massnahmen anzuordnen. Selbst wenn diese zus�tzliche Kosten generieren sollten, w�rde dies keine Umgehung der Ausgabenkompetenzen von Art. 100 lit. b KV/GL darstellen, da die Notwendigkeit zum heutigen Zeitpunkt noch nicht feststeht. Es ist sinnvoll, wenn in einem ersten Schritt nicht alle denkbaren Massnahmen angeordnet werden, sondern zun�chst gepr�ft wird, ob diese �berhaupt erforderlich sind.
15.�Interessenabw�gung / Verh�ltnism�ssigkeit
Abschliessend ist die von der Vorinstanz vorgenommene Interessenabw�gung auf ihre Rechtm�ssigkeit zu �berpr�fen.
15.1.�Die Vorinstanz hat das �ffentliche Interesse an der Umfahrungsstrasse zu Recht als erheblich eingestuft. Die Anbindung von Kantonshauptorten wie Glarus, die nicht Kernstadt einer mittel- oder grossst�dtischen Agglomeration sind, �ber Nationalstrassen an die n�chstgelegene grossst�dtische Agglomeration wird vom Bund angestrebt und liegt damit in einem nationalen Interesse. Des Weiteren ist eine gute Erschliessung f�r Regionen im Alpenraum wesentlich, um sich wirtschaftlich behaupten zu k�nnen. Mindestens so gewichtig wie das Interesse an der Verkehrserschliessung erscheint das Interesse an der Entlastung des Dorfzentrums von N�fels. Der durchschnittliche t�gliche Verkehr durch N�fels betr�gt heute rund 17'800 (S�d) bis 19'900 (Nord) Fahrzeuge pro 24 Stunden, wobei mit einer weiteren Zunahme zu rechnen ist (vgl. Umweltvertr�glichkeitsbericht S. 15 f.). Die Umfahrungsstrasse soll das Dorfzentrum um 30-50 % entlasten, indem 80 % des Durchgangsverkehrs auf die Umfahrungsstrasse verlagert werden. Diese Entlastung ist mit den als verbindlich erkl�rten flankierenden Massnahmen sicherzustellen. Die Lebensqualit�t der Bev�lkerung von N�fels kann so gesteigert werden, wobei insgesamt mehr Personen von Verkehrsimmissionen entlastet als neu zus�tzlich mit solchen belastet w�rden (vgl. zum Ganzen angefochtener Entscheid S. 65 f.).
15.2.�Das Strassenprojekt hat indes auch vielf�ltige Auswirkungen auf Natur und Umwelt. Der inventarisierte historische Verkehrsweg "Alte Landstrasse" wird verlegt und teilweise aufgehoben. Die Landschaft wird teilweise zerschnitten und es werden gesch�tzte Lebensr�ume tangiert. Das Projekt hat Eingriffe in das Grundwasser zur Folge und es wird auf die Ausscheidung eines Gew�sserraums verzichtet. Neben Bodenver�nderungen f�hrt die Umfahrungsstrasse auch zu einem Verlust von Fruchtfolgefl�chen. Ferner erweist sich die Rodung einer gr�sseren Fl�che Wald als zur Projektrealisierung notwendig. Schliesslich werden neben den �ffentlichen Interessen am Natur- und Umweltschutz auch private Interessen betroffen. So hat der geplante Bau einschneidende Eingriffe in das Eigentum von Landwirten zur Folge.
15.3.�Die Belastungen f�r Natur und Umwelt wurden indes soweit m�glich minimiert. Es wird nicht in die wesentlichen Substanzelemente des historischen Verkehrswegs "Alte Landstrasse" eingegriffen. Die offene Strecke Nord zerschneidet zwar die Landschaft, die Auswirkungen werden aber durch die Streckenf�hrung entlang des Tankgrabens relativ gering gehalten. Es werden zwar gesch�tzte Lebensr�ume zerst�rt, mittels �kologischer Ersatzmassnahmen wird jedoch eine positive Bilanz angestrebt. Die Eingriffe in das Grundwasser gehen zwar weit, mit der Beschr�nkung der stetig abgeleiteten Wassermenge auf 10 l/s und Tunnelkilometer und der Einhaltung der gesetzlichen Vorgabe, wonach die Durchflusskapazit�t des Grundwassers um h�chstens 10 % verringert werden darf, halten sich die Auswirkungen jedoch in Grenzen. Gleiches gilt in Bezug auf den Verzicht auf die Ausscheidung eines Gew�sserraums von 15 m, da insoweit keine sch�tzenswerten Lebensr�ume im Sinne des NHG bzw. der NHV tangiert werden. Ferner f�llt der Verlust von Fruchtfolgefl�chen mit 0,46 ha gering aus.
Im Umweltvertr�glichkeitsbericht wird das Strassenprojekt in der Gesamtbeurteilung deshalb als umweltvertr�glich eingestuft und auch das BAFU als Fachbeh�rde vertritt die Auffassung, das Projekt stehe in Einklang mit dem Bundesumweltrecht.
15.4.�Vor diesem Hintergrund verletzt es kein Bundesrecht, das erhebliche �ffentliche Interesse an der Umfahrungsstrasse st�rker zu gewichten als die �ffentlichen Interessen am Natur- und Umweltschutz sowie die berechtigten privaten Interessen enteigneter Personen.
16.�Fazit / Kosten- und Entsch�digungsfolgen
16.1.�Die Beschwerden des Beschwerdef�hrers 1 (Verfahren 1C_556/2013) und der Beschwerdef�hrer 3-8 (Verfahren 1C_562/2013) sind abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
16.2.�Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 2 (Verfahren 1C_558/2013) ist demgegen�ber teilweise gutzuheissen.
Ein Entscheid, der wie jener des Regierungsrats unter Verletzung der Geh�rsanspr�che des Beschwerdef�hrers 2 erging (vgl. hierzu E. 3hiervor), ist stets rechtsfehlerhaft, weshalb die Anfechtung grunds�tzlich zu Recht erfolgt ist. Wenn - wie vorliegend - die Rechtsmittelinstanz diesen Mangel ausnahmsweise heilt, entscheidet sie im Grunde anstelle der ersten Instanz. Erst durch ihren Entscheid erf�llt sich der Anspruch auf eine formell korrekte Streitentscheidung. Erweist sich das Rechtsmittel in der Sache als unbegr�ndet und entscheidet die Rechtsmittelinstanz neu, sind allf�llige Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens dem Beschwerdef�hrer 2 als unterliegende Partei aufzuerlegen. Die Gerichtskosten des zweitinstanzlichen Verfahrens sind demgegen�ber vom Kanton Glarus zu tragen, welcher die Geh�rsverletzung, die Anlass zur Beschwerdef�hrung gab, zu verantworten hat. Zudem hat er dem anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer 2 f�r das zweitinstanzliche Verfahren eine angemessene Entsch�digung auszurichten (vgl. Urteile 1B_22/2012 vom 11. Mai 2012 E. 3.3; 1C_4/2012 vom 19. April 2012 E. 8; siehe zum Ganzen auch Lorenz Kneub�hler, Geh�rsverletzung und Heilung; in ZBl 3/1998 S. 97 ff., insb. S. 116 ff.).
Der angefochtene Entscheid ist deshalb im Kosten- und Entsch�digungspunkt aufzuheben. Bei der Bemessung der Parteientsch�digung kommt der Vorinstanz Ermessen zu, weshalb die Sache zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen ist.
16.3.�Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens werden dem Beschwerdef�hrer 1 Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- auferlegt (Verfahren 1C_556/2013). Die Beschwerdef�hrer 3-8 werden zur Bezahlung von Gerichtskosten von je Fr. 1'000.--, d.h. insgesamt Fr. 6'000.--, verpflichtet (Verfahren 1C_562/2013).
Dem Beschwerdef�hrer 2 werden reduzierte Gerichtskosten von Fr. 3'500.-- auferlegt (Verfahren 1C_558/2013). Des Weiteren hat der Kanton Glarus den Beschwerdef�hrer 2 f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen. Die eingereichte Kostennote �ber Fr. 16'000.-- gibt zu keinen Bemerkungen Anlass. Da der Beschwerdef�hrer 2 einzig in einem untergeordneten Punkt (Kosten- und Entsch�digungsfolgen der Geh�rsverletzung) obsiegt, hat er Anspruch auf Ausrichtung einer Entsch�digung von Fr. 2'000.--.
Die Beschwerde im Verfahren 1C_556/2013 wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Beschwerde im Verfahren 1C_562/2013 wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Beschwerde im Verfahren 1C_558/2013 wird im Sinne der Erw�gungen teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziffern 3 und 4 des angefochtenen Entscheids werden, soweit den Beschwerdef�hrer im Verfahren 1C_558/2013 betreffend, aufgehoben. Die Sache wird zu neuem Entscheid im Kosten- und Entsch�digungspunkt an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Dem Beschwerdef�hrer im Verfahren 1C_556/2013 werden Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- auferlegt.
Den Beschwerdef�hrern im Verfahren 1C_562/2013 werden Gerichtskosten von je Fr. 1'000.--, d.h. insgesamt Fr. 6'000.--, auferlegt.
Dem Beschwerdef�hrer im Verfahren 1C_558/2013 werden reduzierte Gerichtskosten von Fr. 3'500.-- auferlegt. Der Kanton Glarus hat den Beschwerdef�hrer im Verfahren 1C_558/2013 mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, dem Regierungsrat des Kantons Glarus, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, I. Kammer, dem Bundesamt f�r Umwelt, dem Bundesamt f�r Raumentwicklung und dem Bundesamt f�r Strassen schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 55
 Art. 89
 Art. 55
 Art. 99
 Art. 29
 Art. 9
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 Art. 20
 Art. 107
 Art. 82
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 Art. 95
 Art. 8
 Art. 26
 Art. 34
 Art. 69
 Art. 69
 Art. 34
 Art. 69
 Art. 34
 Art. 69
 Art. 34
 Art. 69
 Art. 69
 Art. 69
 Art. 69
 Art. 58
 Art. 3
 BGE 
 Art. 14
 BGE 
 Art. 68
 Art. 151
 Art. 7
 Art. 78
 Art. 78
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 Art. 2
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 6
 Art. 6
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 Art. 25
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 18
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 Art. 14
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 Art. 21
 Art. 18
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 BGE 
 Art. 43
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Art. 19
 Art. 29
 Art. 43
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 36
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 33
 Art. 1
 Art. 7
 Art. 1
 Art. 29
 Art. 28
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 BGE 
 Art. 5
 Art. 100
 Art. 100
 Art. 90
 Art. 25
 Art. 100