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Timestamp: 2018-08-18 14:11:23+00:00

Document:
Dienstleistungen - 211117-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 211117-2018
Deutschland-Erfurt: Dienstleistungen unter Einsatz von Luftfahrzeugen
2018/S 093-211117
Telefon: +49 3613789824
E-Mail: martin.mahn@forst.thueringen.de
Fax: +49 3613789809
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.thueringenforst.de/vergabeunterlagen/
Bodenschutzkalkung in aviotechnischer Ausbringung auf Staatswaldflächen in den Forstamtsbereichen Sonneberg und Neuhaus
Die Landesforstanstalt beabsichtigt zur Kompensation von Säureeinträgen in den Waldboden die Beauftragung von Unternehmen mit der aviotechnischen Ausbringung von Kalk mit einer Ausbringungsmenge von 3 t/ha auf insgesamt ca. 1 735 ha Staatswaldflächen in den Forstamtsbereichen Sonneberg und Neuhaus. Die Leistungen sind im Herbst 2018 zu erbringen.
Bodenschutzkalkung in aviotechnischer Ausbringung auf Staatswaldflächen im Forstamtsbereich Sonneberg
Reviere Sonneberg und Judenbach
Aviotechnische Ausbringung von erdfeuchtem kohlensauren Magnesiumkalk auf insgesamt ca. 893,43 ha im Forstamtsbereich Sonneberg.
Bitte beachten: Die Teilnahme hinsichtlich dieses Loses setzt die Wahrnehmung eines Besichtigungstermins mit einem Vertreter des Auftraggebers voraus. Dem Angebot hinsichtlich dieses Loses ist zwingend eine vom Auftraggeber ausgestellte und unterzeichnete Bescheinigung beizufügen, die im Rahmen des vereinbarten Besichtigungstermins vor Angebotsabgabe ausgestellt wird. Interessenten haben sich bis spätestens 5.6.2018, 12.00 Uhr bei der Vergabestelle zum Zwecke der Vereinbarung eines Besichtigungstermins zu melden. Die Besichtigungstermine werden voraussichtlich in der 24. Kalenderwoche 2018 stattfinden. Angebote von Bietern, die die Teilnahme am Besichtigungstermin hinsichtlich dieses Loses nicht mit dem Angebot nachweisen, können nicht berücksichtigt werden.
Ende: 03/11/2018
Projektnummer oder -referenz: Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum Thüringen 2014 bis 2020 auf der Grundlage des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)
Angebotsabgabe setzt zwingend die Wahrnehmung eines Besichtigungstermins voraus, s. o. II.2.4).
Bodenschutzkalkung in aviotechnischer Ausbringung auf Staatswaldflächen im Forstamtsbereich Neuhaus
5 Reviere im Forstamtsbereich Neuhaus
Aviotechnische Ausbringung von erdfeuchtem kohlensauren Magnesiumkalk auf insgesamt ca. 901,93 ha im Forstamtsbereich Neuhaus.
— Zum Nachweis ihrer Eignung zur Vertragsdurchführung haben die Bieter das Formblatt „Bietererklärung zur Eignung“ ausgefüllt und unterzeichnet einzureichen. Das Formblatt enthält die Erklärungen, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet; dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt z. B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen Beteiligung an einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung (§§ 129, 129a, 129b StGB), Geldwäsche (261 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), Vorteilsgewährung (§ 333 StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Erpressung (§ 253 StGB), Geldwäsche (§ 261 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB), Kreditbetrug (§ 265b StGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikte im Zusammenhang mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), Brandstiftung (§ 306 StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), Steuerhinterziehung (§ 370 AO, § 12 MOG), die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde; dass das Unternehmen in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 i. V. m. § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes, § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, § 266a Abs. 1 bis 4 StGB mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 € belegt worden ist oder gem. § 21 Abs. 1 i. V. m. § 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist; dass das Unternehmen sich bei der früheren Erteilung von Auskünften nicht in erheblichem Maße falscher Erklärungen schuldig gemacht oder diese Auskünftige unberechtigterweise nicht erteilt hat; dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben, Mindestlöhnen sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft nachgekommen ist; dass keine Steuerrückstände bestehen und die steuerlichen Erklärungspflichten erfüllt wurden; dass in den letzten 2 Jahren keine Eintragungen im Gewerbezentralregister vorgenommen wurden, das Unternehmen insbesondere nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist,
— Ferner haben die Bieter ihrem Angebot eine Eigenerklärung mit Darstellung mindestens zweier Referenzprojekte aus den letzten 3 Geschäftsjahren über die Ausführung vergleichbarer Aufträge beizufügen. Dabei sind jeweils der Auftraggeber zu benennen und ein dortiger Ansprechpartner mit Kontaktdaten anzugeben.
— es ist der Nachweis über die Unterhaltung der erforderlichen luftverkehrsrechtlichen Versicherungen (§ 43 Abs. 2 LuftVG) beizubringen,
— Aufträge werden nur an Unternehmen vergeben, die während des gesamten Leistungszeitraums über eine die vertraglichen Leistungen abdeckende Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme i. H. v. 2 500 000,00 € je Schadensereignis für Sach- und Personenschäden und i. H. v. 100 000,00 € je Schadensereignis für Vermögensschäden verfügen. Dem Angebot ist ein entsprechender Nachweis über das gegenwärtige Bestehen eines entsprechenden Versicherungsverhältnisses, der nicht älter als 6 Monate sein darf, beizufügen. Der Auftraggeber behält sich vor, Bieter im Falle der Einreichung fehlerhafter Nachweise zur Nachreichung korrekter Nachweise aufzufordern. Sollte die derzeit bestehende Versicherung diese Deckungssummen im Zeitpunkt der Angebotserstellung nicht erreichen, so ist mit der Angebotsabgabe zuzusichern, dass die Deckungssumme im Falle der Zuschlagserteilung entsprechend erhöht und die entsprechende neue Police vor Ausführungsbeginn vorgelegt wird,
— bei beabsichtigtem Nachunternehmereinsatz haben die Bieter das ausgefüllte und unterzeichnete Formblatt „Nachunternehmerleistungen“ (Anlage 4.5) mit Beschreibung der für den Nachunternehmereinsatz vorgesehenen Teilleistungen sowie Benennung des jeweiligen Nachunternehmers beizufügen,
— Bietergemeinschaften haben dem Angebot das ausgefüllte und unterzeichnete Formblatt „Bietergemeinschaftserklärung“ (Anlage 4.6) mit Auflistung der Mitglieder sowie eines bevollmächtigten Vertreters der Bietergemeinschaft sowie Erklärung der Gesamtschuldnerschaft beizufügen. In einer gesonderten Erklärung ist darzulegen, wie die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft im Rahmen der Leistungserbringung tätig werden,
— sämtliche jeweils betroffenen Nachweise und Angaben zur Eignung hat der Bieter auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle auch für seine Nachunternehmer einzureichen.
— Dem Angebot ist der Nachweis darüber beizufügen, dass das Unternehmen gegenwärtig über die im Rahmen der Auftragsdurchführung erforderlichen luftverkehrsrechtlichen Genehmigungen verfügt und dass die eingesetzten Piloten die erforderlichen Berechtigungen besitzen. Der Bieter hat spätestens im Rahmen einer entsprechenden Aufklärung u. a. durch Rekurs auf die einschlägigen rechtlichen Bestimmungen schlüssig darzulegen, dass die beigebrachten Nachweise die luftverkehrsrechtliche Befugnis des Bieters zur Auftragsdurchführung belegen,
— Die Übereinstimmung der zur Verwendung beabsichtigten Kalke mit den Vorgaben dieser Leistungsbeschreibung ist durch Vorlage eines von einer Behörde oder von einem nach DIN EN ISO/ISC 17025 (durch Vorlage einer Kopie der Akkreditierungsurkunde nachzuweisen) zertifizierten anerkannten unabhängigen Labor ausgestellten Prüfbericht nachzuweisen, der nicht älter als 12 Monate sein darf.
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt;
Thüringen Forst – Anstalt öffentlichen Rechts (siehe oben unter I.1)

References: § 12
 § 21
 § 8
 § 404
 § 266
 § 21
 § 23
 § 21
 § 134