Source: http://www.erholungswerk.de/web/index.cfm/pm/info/idInfoseite/53/web/Reisebedingungen.htm
Timestamp: 2019-07-17 16:41:46+00:00

Document:
Sie sind hier: Startseite > Reisebedingungen
Unsere Reisebedingungen für Sie zum Download.
Reisebedingungen 2018/2019
die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen
dem Kunden und dem ErholungsWerk Post Postbank Telekom e.V., nachfolgend „EW“
abgekürzt, zu Stande kommenden Pauschalreisevertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen
Vorschriften der §§ 651a – y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und 252
des EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus. Bitte lesen Sie daher diese Reisebedingungen vor Ihrer Buchung sorgfältig durch!
Diese Reisebedingungen gelten für Verträge mit einzelnen Teilnehmern, die Verbraucher
sind, sowie für Gruppen von Verbrauchern. Sie gelten nicht für Verträge mit gewerblichen
Auftraggebern, Firmen, Verbänden und Institutionen.
a) Grundlage des Angebots von EW und der Buchung des Kunden sind die Reiseausschreibung
und die ergänzenden Informationen von EW für die jeweilige Reise, soweit diese dem Kunden bei der Buchung vorliegen.
c) Angaben in Hotelführern und ähnlichen Verzeichnissen, die nicht von EW herausgegeben
werden, sind für EW und die Leistungspflicht von EW nicht verbindlich, soweit sie
nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden zum Inhalt der Leistungspflicht
von EW gemacht wurden.
d) Weicht der Inhalt der Reisebestätigung von EW vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein
neues Angebot von EW vor, an das es für die Dauer von 3 Tagen gebunden ist. Der Vertrag
kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, soweit EW bezüglich des
neuen Angebots auf die Änderung hingewiesen und seine vorvertraglichen Informationspflichten
erfüllt hat und der Kunde innerhalb der Bindungsfrist dem Reiseveranstalter die Annahme durch ausdrückliche Erklärung oder Anzahlung erklärt.
e) Die von EW gegebenen vorvertraglichen Informationen über wesentliche Eigenschaften
der Reiseleistungen, den Reisepreis und alle zusätzlichen Kosten, die Zahlungsmodalitäten,
die Mindestteilnehmerzahl und die Stornopauschalen (gem. Artikel 250 § 3 Nummer 1, 3 bis
5 und 7 EGBGB) werden nur dann nicht Bestandteil des Pauschalreisevertrages, sofern dies
f) Der Kunde haftet für alle vertraglichen Verpflichtungen von Mitreisenden, für die er die
Buchung vornimmt, wie für seine eigenen, soweit er eine entsprechende Verpflichtung
2.2. Für die Buchung, die mündlich, telefonisch, schriftlich, per E-Mail oder per Telefax
a) Mit der Buchung bietet der Kunde EW den Abschluss des Pauschalreisevertrages verbindlich
an. An die Buchung ist der Kunde 3 Werktage gebunden.
b) Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Reisebestätigung (Annahmeerklärung) durch EW
zustande. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird EW dem Kunden eine der den
gesetzlichen Vorgaben zu deren Inhalt entsprechenden Reisebestätigung auf einem dauerhaften
Datenträger (welcher es dem Kunden ermöglicht, die Erklärung unverändert so
aufzubewahren oder zu speichern, dass sie ihm in einem angemessenen Zeitraum zugänglich
ist, z.B. auf Papier oder per Email), übermitteln, sofern der Reisende nicht Anspruch auf
eine Reisebestätigung in Papierform nach Art. 250 § 6 Abs. (1) Satz 2 EGBGB hat, weil der
Vertragsschluss in gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit beider Parteien oder außerhalb
von Geschäftsräumen erfolgte.
2.3. Bei Buchungen im elektronischen Geschäftsverkehr (z.B. Internet, App, Telemedien)
a) Dem Kunden wird der Ablauf der elektronischen Buchung in der entsprechenden Anwendung
von EW erläutert.
b) Dem Kunden steht zur Korrektur seiner Eingaben, zur Löschung oder zum Zurücksetzen
des gesamten Buchungsformulars eine entsprechende Korrekturmöglichkeit zur Verfügung,
deren Nutzung erläutert wird.
d) Soweit der Vertragstext von EW im Onlinebuchungssystem gespeichert wird, wird der
Kunde darüber und über die Möglichkeit zum späteren Abruf des Vertragstextes unterrichtet.
e) Mit Betätigung des Buttons (der Schaltfläche) „zahlungspflichtig buchen“ bietet der
Kunde EW den Abschluss des Pauschalreisevertrages verbindlich an. An dieses Vertragsangebot
ist der Kunde drei Werktage ab Absendung der elektronischen Erklärung gebunden.
f) Dem Kunden wird der Eingang seiner Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg
g) Die Übermittlung der Buchung durch Betätigung des Buttons „zahlungspflichtig buchen“
begründet keinen Anspruch des Kunden auf das Zustandekommen eines Pauschalreisevertrages
entsprechend seiner Buchungsangaben. EW ist vielmehr frei in der Entscheidung,
das Vertragsangebot des Kunden anzunehmen oder nicht.
h) Der Vertrag kommt durch den Zugang der Reisebestätigung von EW beim Kunden zu
i) Erfolgt die Reisebestätigung sofort nach Vornahme der Buchung des Kunden durch
Betätigung des Buttons „zahlungspflichtig buchen“ durch entsprechende unmittelbare
Darstellung der Reisebestätigung am Bildschirm (Buchung in Echtzeit), so kommt der
Pauschalreisevertrag mit Zugang und Darstellung dieser Reisebestätigung beim Kunden
am Bildschirm zu Stande, ohne dass es einer Zwischenmitteilung über den Eingang seiner
Buchung nach f) bedarf. Soweit dem Kunden die Möglichkeit zur Speicherung auf einem
dauerhaften Datenträger und zum Ausdruck der Reisebestätigung angeboten wird. Die
Verbindlichkeit des Pauschalreisevertrages ist jedoch nicht davon abhängig, dass der
Kunde diese Möglichkeiten zur Speicherung oder zum Ausdruck tatsächlich nutzt. EW wird
dem Kunden zusätzlich eine Ausfertigung der Reisebestätigung in Textform übermitteln.
2.4. EW weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g
Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im
Fernabsatz (Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über Mobilfunkdienst versendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk, Telemedien und Onlinedienste) abgeschlossen
wurden, kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts-
und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 6). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht ein Widerrufsrecht ebenfalls nicht.
3.1. EW und Reisevermittler dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der
Pauschalreise nur fordern oder annehmen, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungsvertrag
besteht und dem Kunden der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des
Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben
wurde. Bei Flugreisen, Radreisen und Kreuzfahrten wird innerhalb von 10 Tagen nach
Vertragsabschluss gegen Aushändigung des Sicherungsscheines eine Anzahlung in Höhe
von 20 % des Reisepreises zur Zahlung fällig, soweit in der Buchungsbestätigung kein
anderer Anzahlungsbetrag angegeben ist, auch in diesem Fall jedoch maximal 20 % des
Reisepreises. Bei Reisen mit vorangegangener Anzahlung ist die Restzahlung bis 3 Wochen,
bei allen sonstigen Reisen die Zahlung des Gesamtreisepreises einschließlich Zuschlägen
und Versicherungsprämien, bis 2 Wochen vor Reisebeginn zu leisten, sofern der Sicherungsschein
übergeben ist und die Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 9 genannten Grund
abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 2 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte
Reisepreis sofort zahlungsfällig.
3.2. Zahlungen sind ausschließlich auf das Konto des EW bei der Postbank Stuttgart, IBAN
DE74600100700000383702, BIC-CODE PBNKDEFF zu leisten, wobei es für die Rechtzeitigkeit
der Zahlung auf die Gutschrift auf diesem Konto ankommt.
3.3. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den
vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, obwohl EW zur ordnungsgemäßen Erbringung der
vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, seine gesetzlichen Informationspflichten
erfüllt hat und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Kunden
besteht, so ist EW berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Pauschalreisevertrag
zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 6 zu belasten.
4.1. Abweichungen wesentlicher Eigenschaften von Reiseleistungen von dem vereinbarten
Inhalt des Pauschalreisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und
von EW nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind EW vor Reisebeginn
gestattet, soweit die Abweichungen unerheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise
4.2. EW ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis
von dem Änderungsgrund auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. auch durch Email,
SMS oder Sprachnachricht) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise zu informieren.
4.3. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Eigenschaft einer Reiseleistung
oder der Abweichung von besonderen Vorgaben des Kunden, die Inhalt des Pauschalreisevertrags
geworden sind, ist der Kunde berechtigt, innerhalb einer von EW gleichzeitig mit
Mitteilung der Änderung gesetzten angemessenen Frist entweder die Änderung anzunehmen
oder unentgeltlich vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten. Erklärt der Kunde nicht
innerhalb der von EW gesetzten Frist ausdrücklich gegenüber diesem den Rücktritt vom
Pauschalreisevertrag, gilt die Änderung als angenommen.
4.4. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten
Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Hatte der Reiseveranstalter für die Durchführung
der geänderten Reise bzw. einer eventuell angebotenen Ersatzreise bei gleichwertiger
Beschaffenheit zum gleichen Preis geringere Kosten, ist dem Kunden der Differenzbetrag
entsprechend § 651m Abs. 2 BGB zu erstatten.
5.1. EW behält sich nach Maßgabe der § 651f, 651g BGB und der nachfolgenden Regelungen
vor, den im Pauschalreisevertrag vereinbarten Reisepreis zu erhöhen, soweit
a) eine Erhöhung des Preises für die Beförderung von Personen aufgrund höherer Kosten
für Treibstoff oder andere Energieträger,
b) eine Erhöhung der Steuern und sonstigen Abgaben für vereinbarte Reiseleistungen,
wie Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren, oder
5.2. Eine Erhöhung des Reisepreises ist nur zulässig, sofern EW den Reisenden in Textform
klar und verständlich über die Preiserhöhung und deren Gründe unterrichtet und hierbei
die Berechnung der Preiserhöhung mitteilt.
a) Bei Erhöhung des Preises für die Beförderung von Personen nach 5.1a) kann EW den
• Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann EW vom Kunden den Erhöhungsbetrag
• Anderenfalls werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten,
zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten
Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz
kann EW vom Kunden verlangen.
b) Bei Erhöhung der Steuern und sonstigen Abgaben gem. 5.1b) kann der Reisepreis um
den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.
c) Bei Erhöhung der Wechselkurse gem. 5.1c) kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht
werden, in dem sich die Reise dadurch für EW verteuert hat.
5.4. EW ist verpflichtet, dem Kunden/Reisenden auf sein Verlangen hin eine Senkung des
Reisepreises einzuräumen, wenn und soweit sich die in 5.1 a) -c) genannten Preise, Abgaben
oder Wechselkurse nach Vertragsschluss und vor Reisebeginn geändert haben und
dies zu niedrigeren Kosten für EW führt. Hat der Kunde/Reisende mehr als den hiernach
geschuldeten Betrag gezahlt, ist der Mehrbetrag von EW zu erstatten. EW darf jedoch von
dem zu erstattenden Mehrbetrag die EW tatsächlich entstandenen Verwaltungsausgaben
abziehen. EW hat dem Kunden/Reisenden auf dessen Verlangen nachzuweisen, in welcher
5.5. Preiserhöhungen sind nur bis zum 20. Tag vor Reisebeginn eingehend beim Kunden
5.6. Bei Preiserhöhungen von mehr als 8 % ist der Kunde berechtigt, innerhalb einer von
EW gleichzeitig mit Mitteilung der Preiserhöhung gesetzten angemessenen Frist entweder
die Änderung anzunehmen oder unentgeltlich vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten. Erklärt der Kunde nicht innerhalb der von EW gesetzten Frist ausdrücklich gegenüber diesem den Rücktritt vom Pauschalreisevertrag, gilt die Änderung als angenommen
6.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Pauschalreisevertrag zurücktreten.
Der Rücktritt ist gegenüber EW unter der nachfolgend angegebenen Anschrift zu erklären,
falls die Reise über einen Reisevermittler gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem
gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt in Textform zu
6.2. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der
Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann EW eine angemessene
Entschädigung verlangen, soweit der Rücktritt nicht von EW zu vertreten ist. EW
kann keine Entschädigung verlangen, soweit am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer
Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung
der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich
beeinträchtigen; Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie
nicht der Kontrolle des Reiseveranstalters unterliegen, und sich ihre Folgen auch dann
nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden
6.3. EW hat die nachfolgenden Entschädigungspauschalen unter Berücksichtigung des
Zeitraums zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reisebeginn sowie unter Berücksichtigung
der erwarteten Ersparnis von Aufwendungen und des erwarteten Erwerbs
durch anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen festgelegt. Die Entschädigung
wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt mit der jeweiligen
Stornostaffel berechnet:
a) Bei Ferienwohnungen und Pensionsbetrieben des EW sowie von ihm besorgter Ferienplätzen
in privaten Hotels, Gasthöfen, Ferienwohnungen und für Buspauschalreisen:
• vom 55. Tag bis 29. Tag 5 %
• vom 28. Tag bis 21. Tag 10 %
• vom 20. Tag bis 14. Tag 20 %
• vom 13. Tag bis 07. Tag 30 %
• vom 06. Tag bis zum Tag vor der Anreise 50 %
• Am Tage des Reisebeginns und bei
Nichtanreise ohne Rücktrittserklärung 90 %
• bis 90 Tage vor Reiseantritt 5 %
• vom 89. Tag bis 30. Tag 15 %
• vom 29. Tag bis 22. Tag 30 %
• vom 21. Tag bis 15. Tag 40 %
• vom 14. Tag bis 08. Tag 55 %
• vom 07. Tage bis zum Tag des Reisebeginns 75 %
c) Bei Fluss- u. Seekreuzfahrten (ohne Phoenix Reisen GmbH):
• bis 90 Tage vor Reiseantritt 10 %
• vom 89. Tag bis 30. Tag 20 %
• vom 21. Tag bis 15. Tag 50 %
• vom 14. Tag bis zum Tag des Reiseantritts 75 %
d) Bei Fluss- u. Seekreuzfahrten unseres Partners Phoenix Reisen GmbH:
• bis 150 Tage vor Reiseantritt 10 %
• vom 149. Tag bis 90. Tag 20 %
• vom 89. Tag bis 30. Tag 35 %
• vom 29. Tag bis 22. Tag 50 %
• vom 21. Tag bis 15. Tag 60 %
• vom 14. Tag bis zum Tag des Reiseantritts 85 %
e) Bei Buchungen in Ferienanlagen der AZUREVA :
• bis 56 Tage vor Reiseantritt 5 %
• ab dem 55. Tag gemäß vorstehend a)
6.4. Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, EW nachzuweisen, dass EW überhaupt
kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von EW geforderte
6.5. EW behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete
Entschädigung zu fordern, soweit EW nachweist, dass EW wesentlich höhere Aufwendungen
als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist EW verpflichtet,
die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen
und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern
6.6. Ist der Reiseveranstalter infolge eines Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises
verpflichtet, hat er unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach Zugang
der Rücktrittserklärung zu leisten.
6.7. Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651 e BGB vom Reiseveranstalter durch
Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt seiner ein Dritter
in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt, bleibt durch die vorstehenden
Bedingungen unberührt. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn
Sie dem Reiseveranstalter 7 Tage vor Reisebeginn zugeht.
6.8. Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung
zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen.
Auf die entsprechenden Hinweise zu Reiseversicherungen im Preis- und Informationsteil
7.1. Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des
Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft, der Verpflegungsart,
der Beförderungsart oder sonstiger Leistungen (Umbuchung) besteht nicht.
Dies gilt nicht, wenn die Umbuchung erforderlich ist, weil EW keine, unzureichende oder
falsche vorvertragliche Informationen gemäß Art. 250 § 3 EGBGB gegenüber dem Reisenden
gegeben hat; in diesem Fall ist die Umbuchung kostenlos möglich. Wird in den
übrigen Fällen auf Wunsch des Kunden dennoch eine Umbuchung vorgenommen, kann
EW bei Einhaltung der nachstehenden Fristen ein Umbuchungsentgelt vom Kunden pro von der Umbuchung betroffenen Reisenden erheben. Soweit vor der Zusage der Umbuchung
nichts anderes im Einzelfall vereinbart ist, beträgt das Umbuchungsentgelt jeweils
bis zu dem Zeitpunkt des Beginns der zweiten Stornostaffel der jeweiligen Reiseart gemäß
vorstehender Regelung in Ziffer 6.3 € 30,– pro betroffenem Reisenden.
7.2. Bei Umbuchungen von Flugpauschalreisen ist aufgrund entsprechender Kosten für die
Änderung des Flugtickets im Regelfall mit wesentlich höheren Umbuchungskosten zu rechnen,
die dem Kunden vor der Vornahme der Umbuchung mitgeteilt werden.
7.3. Bei Buchungen in Ferienwohnungen und Pensionsbetrieben des EW sowie vom EW
besorgten Ferienplätzen in privaten Hotels, Gasthöfen, Ferienwohnungen und für Buspauschalreisen
gilt, dass eine Umbuchung im Regelfall nur unter folgenden Voraussetzungen
vorgenommen werden kann:
b) die gebuchte Ferienanlage sowie die Dauer des Aufenthaltes ändert sich nicht und der
ursprünglich gebuchte Zeitraum wird auch nach der Änderung berührt, d.h. es muss zumindest
ein Tag des geänderten Aufenthaltes mit dem ursprünglichen Zeitraum übereinstimmen.
7.4. Bei Buchungen von Flugpauschalreisen, Radreisen und der Flusskreuzfahrt auf der
Donau gilt, dass Umbuchungen im Regelfall nur innerhalb des jeweiligen Angebotes
möglich sind. Umbuchungen einer See- und Flusskreuzfahrt (ohne Donau) sind im Regelfall
nicht möglich. Ziff. 6.5 gilt entsprechend.
Umbuchungen auf einen anderen Reisetermin sind nur als Rücktritt mit entsprechender
7.5. Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Fristen in Ziff. 6.3 erfolgen,
können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Pauschalreisevertrag
gemäß Ziffer 6.2 bis 6.5 zu den Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung
durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen, zu deren vertragsgemäßer Erbringung EW
bereit und in der Lage war, nicht in Anspruch aus Gründen, die dem Reisenden zuzurechnen
sind, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises, soweit solche
Gründe ihn nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen zum kostenfreien Rücktritt oder
zur Kündigung des Reisevertrages berechtigt hätten. EW wird sich um Erstattung der
ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt,
wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt.
9.1. EW kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender
a) Die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung
von EW beim Kunden muss in der jeweiligen vorvertraglichen Unterrichtung angegeben
b) EW hat die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist in der Reisebestätigung
c) EW ist verpflichtet, dem Kunden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären,
wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl
9.2. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis
geleistete Zahlungen unverzüglich zurück, Ziffer 6.6. gilt entsprechend.
10.1. EW kann den Pauschalreisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der
Reisende ungeachtet einer Abmahnung von EW nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem
Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist.
Dies gilt nicht, soweit das vertragswidrige Verhalten ursächlich auf einer Verletzung von
Informationspflichten des Reiseveranstalters beruht.
10.2. Kündigt EW, so behält EW den Anspruch auf den Reisepreis; EW muss sich jedoch den
Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die EW aus
einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt,
einschließlich der von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.
Der Kunde hat EW oder seinen Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat,
zu informieren, wenn er die notwendigen Reiseunterlagen (z. B. Flugschein, Hotelgutschein)
nicht innerhalb der von EW mitgeteilten Frist erhält.
a) Wird die Reise nicht frei von Reisemängeln erbracht, so kann der Reisende Abhilfe
b) Soweit EW infolge einer schuldhaften Unterlassung der Mängelanzeige nicht Abhilfe
schaffen konnte, kann der Reisende weder Minderungsansprüche nach § 651m BGB noch
Schadensersatzansprüche nach § 651n BGB geltend machen.
c) Der Reisende ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich dem Vertreter von EW
vor Ort zur Kenntnis zu geben. Ist ein Vertreter von EW vor Ort nicht vorhanden und
vertraglich nicht geschuldet, sind etwaige Reisemängel an EW unter der mitgeteilten
Kontaktstelle von EW zur Kenntnis zu bringen; über die Erreichbarkeit des Vertreters von
EW bzw. seiner Kontaktstelle vor Ort wird in der Reisebestätigung unterrichtet. Der Reisende
kann jedoch die Mängelanzeige auch seinem Reisevermittler, über den er die
Pauschalreise gebucht hat, zur Kenntnis bringen.
d) Der Vertreter von EW ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Er
ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen.
Will der Kunde/Reisende den Pauschalreisevertrag wegen eines Reisemangels der in
§ 651i Abs. (2) BGB bezeichneten Art, sofern er erheblich ist, nach § 651l BGB kündigen,
hat er EW zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann
nicht, wenn die Abhilfe von EW verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig
11.4. Gepäckbeschädigung und Gepäckverspätung bei Flugreisen; besondere Regeln &
Fristen zum Abhilfeverlangen
a) Der Reisende wird darauf hingewiesen, dass Gepäckverlust, -beschädigung und -verspätung
im Zusammenhang mit Flugreisen nach den luftverkehrsrechtlichen Bestimmungen
vom Reisenden unverzüglich vor Ort mittels Schadensanzeige („P.I.R.“) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen sind. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter können
die Erstattungen aufgrund internationaler Übereinkünfte ablehnen, wenn die Schadensanzeige
nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung
binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten.
dem Reiseveranstalter, seinem Vertreter bzw. seiner Kontaktstelle oder dem
Reisevermittler anzuzeigen. Dies entbindet den Reisenden nicht davon, die Schadensanzeige
an die Fluggesellschaft gemäß Buchst. a) innerhalb der vorstehenden Fristen zu
12.1. Die vertragliche Haftung von EW für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens,
des Körpers oder der Gesundheit resultieren und nicht schuldhaft herbeigeführt wurden,
ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Möglicherweise darüber hinausgehende
Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben
von dieser Haftungsbeschränkung unberührt.
12.2. EW haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang
mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. vermittelte Ausflüge,
Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen), wenn diese Leistungen in
der Reiseausschreibung und der Reisebestätigung ausdrücklich und unter Angabe der
Identität und Anschrift des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig
gekennzeichnet wurden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Pauschalreise
von EW sind und getrennt ausgewählt wurden. Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y
BGB bleiben hierdurch unberührt.
EW haftet jedoch, wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von EW ursächlich geworden ist.
Ansprüche nach den § 651i Abs. (3) Nr. 2, 4–7 BGB hat der Kunde/Reisende gegenüber EW
geltend zu machen. Die Geltendmachung kann auch über den Reisevermittler erfolgen,
wenn die Pauschalreise über diesen Reisevermittler gebucht war. Die in § 651i Abs. (3)
BGB aufgeführten vertraglichen Ansprüche verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung
beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Eine Geltendmachung
in Textform wird empfohlen.
14.1. EW informiert den Kunden bei Buchung entsprechend der EU-Verordnung zur Unterrichtung
von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens
vor oder spätestens bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft(
en) bezüglich sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen.
14.2. Steht/stehen bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft(en) noch nicht fest,
so ist EW verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu
nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald EW weiß,
welche Fluggesellschaft den Flug durchführt, wird EW den Kunden informieren.
14.3. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft,
wird EW den Kunden unverzüglich und so rasch dies mit angemessenen Mitteln
14.4. Die entsprechend der EG-Verordnung erstellte „Black List“ (Fluggesellschaften,
denen die Nutzung des Luftraumes über den Mitgliedstaaten untersagt ist), ist auf den
Internet-Seiten von EW oder direkt über https://ec.europa.eu/transport/modes/air/
safety/air-ban/index_de.htm abrufbar und in den Geschäftsräumen von EW einzusehen.
15.1. EW wird den Kunden/Reisenden über allgemeine Pass- und Visaerfordernisse sowie
gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren
Fristen für die Erlangung von gegebenenfalls notwendigen Visa vor Vertragsabschluss
sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten.
15.2. Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich
von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus der Nichtbeachtung dieser Vorschriften
erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Lasten des Kunden/
Reisenden. Dies gilt nicht, wenn EW nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
15.3. EW haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch
die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde EW mit der Besorgung beauftragt
hat, es sei denn, dass EW eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.
16.1. EW weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass
EW nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung
nach Drucklegung dieser Reisebedingungen für EW verpflichtend
würde, informiert EW die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. EW weist für alle
Reiseverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische
Online-Streitbeilegungs-Plattform https://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.
16.2. Für Kunden/Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen
Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis
zwischen dem Kunden/Reisenden und EW die ausschließliche Geltung des deutschen
Rechts vereinbart. Solche Kunden/Reisende können EW ausschließlich an deren
16.3. Für Klagen von EW gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Pauschalreisevertrages,
die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen
sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren
Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt
ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von EW vereinbart.
Vorstand: Thomas Marquardt (Vorsitzender), Klaus Weber

References: § 3
 Art. 250
 § 6
 § 651
 § 651
 § 651
 § 651
 § 651
 § 651
 § 651
 Art. 250
 § 3
 § 651
 § 651

§ 651
 § 651
 § 651
 § 651