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Timestamp: 2020-03-30 20:00:03+00:00

Document:
Ihre Suchkriterien : Fakultät für Sportwissenschaft
Fakultät / Fachbereich Fakultät für Sportwissenschaft
... Bewegungslehre; Biomechanik; Sportdidaktik; Sportgeschichte; Sportmanagement/Sportökonomie; Sportmedizin; Sportpädagogik; Sportpsychologie; Sportsoziologie; Trainingswissenschaft
Bewegungslehre; Biomechanik ...
Sachgebiet(e) Sport, allgemeiner
Doktorgrad(e) Dr. phil.; Dr. rer. nat.; Dr. Sportwiss.; Ph.D. in Natural Science; Ph.D. in Social Science; Ph.D. in Sport Science
§ 5 Voraussetzungen der Promotion
(1) Zur Promotion hat Zugang, wer
a) einen Abschluss nach einem einschlägigen Universitätsstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens acht Semestern im Fach Sportwissenschaft, für das ein anderer Grad als Bachelor verliehen wird, oder
b) einen Abschluss nach einem einschlägigen Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens sechs Semestern im Fach Sportwissenschaft und daran anschliessende angemessene, auf die Promo...
b) einen Abschluss nach einem einschlägigen Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens sechs Semestern im Fach Sportwissenschaft und daran anschliessende angemessene, auf die Promotion vorbereitende Studien, oder
c) einen Abschluss eines Masterstudiengangs im Sinne des § 61 Abs. 2 Satz 2 HG im Fach Sportwissenschaft,
(2) Der Zugang zur Promotion ist vom Nachweis eines qualifizierten Abschlusses abhängig. Alle Bewerberinnen oder Bewerber müssen sowohl ihr Studium insgesamt als auch die schriftliche Abschlussarbeit mindestens mit der Note gut abgeschlossen haben. Der Promotionsausschuss kann Ausnahmen zulassen, wenn anderweitig äquivalente wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen sind und die Bewerbung von zwei promotionsberechtigten Mitgliedern der Fakultät für Sportwissenschaft befürwortet wird. Bewerberinnen und Bewerber mit Fachhochschul- und Universitätsabschluss sind beim Zugang zur Promotion gleich zu behandeln.
(3) Die Inhalte zusätzlicher auf die Promotion vorbereitender Studien über eine Dauer von in der Regel zwei Semestern werden vom Promotionsausschuss im Benehmen mit der Bewerberin bzw. dem Bewerber festgelegt. Die zusätzlichen Studien werden durch eine mündliche Zusatzprüfung (vgl. Absatz 4) abgeschlossen. Beim Vorliegen besonderer Voraussetzungen kann der Promotionsausschuss hinsichtlich der Zusatzprüfung Ausnahmen zulassen.
(4) Die mündliche Zusatzprüfung nach Absatz 3 umfasst Prüfungen in drei Fächern aus dem Bereich der Sportwissenschaft (vgl. § 1). Ein Prüfungsfach ist das Fach, in dem die Dissertation angefertigt werden soll. Die Prüfung dauert 30 Minuten in jedem Fach. Alle drei Prüfungen werden jeweils von zwei promovierten Prüferinnen oder Prüfern abgenommen, von denen eine bzw. einer Professorin oder Professor, Juniorprofessorin oder Juniorprofessor, Privatdozentin oder Privatdozent sein muss. Im Anschluss an die Prüfungen wird die Prüfungsleistung von den Prüferinnen bzw. Prüfern bewertet, ob sie bestanden oder nicht bestanden ist. Werden die Leistungen einer mündlichen Teilprüfung als nicht bestanden beurteilt, so ist eine zweimalige Wiederholung der Teilprüfung nach Ablauf von jeweils drei Monaten zulässig.
(5) Für Bewerberinnen und Bewerber, die ihren Studienabschluss in Ländern außerhalb der Europäischen Union erlangt haben, gelten die gleichen Voraussetzungen, soweit die Gleichwertigkeit des Abschlusses festgestellt worden ist. Über die Gleichwertigkeit der Abschlüsse entscheidet der Promotionsausschuss auf der Grundlage von zwischenstaatlichen Abkommen, der Einstufung der Hochschule, an der der Abschluss erworben wurde, und aufgrund von Abkommen mit Partnerhochschulen. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit soll die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden.
(6) Für die Aufnahme des Promotionsstudiums an der Ruhr-Universität Bochum muss der Promotionsausschuss festgestellt haben, dass die Bewerberin oder der Bewerber über ausreichende Kenntnisse in einer gängigen Wissenschaftssprache (entweder Deutsch oder Englisch) verfügt.
(7) Zum Promotionsstudium bzw. zur Promotion kann ein Antragsteller bzw. eine Antragstellerin auch mit einem anderen als einem sportwissenschaftlichen Hochschulabschluss zugelassen werden, wenn die Bewerbung von zwei promotionsberechtigten Mitgliedern der Fakultät für Sportwissenschaft befürwortet und eine Dissertation zu einem Thema aus einem der in § 1 Abs. 3 genannten Fächer bearbeitet wird. Über die Annahme entscheidet der Promotionsausschuss. Bei dieser Entscheidung sind die beiden Befürwortenden im Promotionsausschuss nicht stimmberechtigt, sondern durch ihre Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter zu ersetzen.
(1) Mit der Dissertation muss die Doktorandin oder der Doktorand die Befähigung zu selbstständiger Forschungsarbeit in ihrem bzw. seinem Forschungsgebiet nachweisen. Die Dissertation muss eigene neue wissenschaftliche Ergebnisse enthalten, die in ihrer Darstellung wissenschaftliche Ansprüche erfüllen. Die Dissertation ist in Absprache mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer in deutscher oder englischer Sprache abzufassen. Eine Kurzzusammenfassung (Abstract) der Di...
(1) Mit der Dissertation muss die Doktorandin oder der Doktorand die Befähigung zu selbstständiger Forschungsarbeit in ihrem bzw. seinem Forschungsgebiet nachweisen. Die Dissertation muss eigene neue wissenschaftliche Ergebnisse enthalten, die in ihrer Darstellung wissenschaftliche Ansprüche erfüllen. Die Dissertation ist in Absprache mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer in deutscher oder englischer Sprache abzufassen. Eine Kurzzusammenfassung (Abstract) der Dissertation ist zusätzlich in englischer und deutscher Sprache anzufertigen. Das Titelblatt ist nach einem von der Fakultät herausgegebenen Muster zu gestalten. Am Ende der Dissertation ist eine Darstellung des Lebenslaufes und des wissenschaftlichen Werdegangs der Bewerberin bzw. des Bewerbers als loses Blatt anzufügen, das für die Veröffentlichung der Dissertation wieder entfernt werden muss.
(2) Die Dissertation (oder Teile der Dissertation) darf/dürfen in keinem anderen Promotionsverfahren oder vergleichbaren Verfahren an einer Hochschule im In- oder Ausland verwendet worden sein oder werden, soweit sich aus dieser Ordnung nichts anderes ergibt.
(3) Eine Vorabveröffentlichung wichtiger Dissertationsergebnisse ist bei einer Monographie mit der Zustimmung des Promotionsausschusses und der Betreuerin bzw. des Betreuers zulässig. Vorab veröffentlichte Ergebnisse sind in der Dissertation kenntlich zu machen.
(4) Entstand die Dissertation aus gemeinschaftlicher Forschungsarbeit, so muss der individuelle Beitrag der Bewerberin oder des Bewerbers entsprechend dokumentiert oder herausgearbeitet werden.
(5) An Stelle einer Monografie oder Einzelarbeit kann mit Zustimmung der Betreuerin oder des Betreuers auch eine unter einer gemeinsamen wissenschaftlichen Thematik entstandene Mehrzahl von wissenschaftlichen Abhandlungen (kumulative Dissertation) in Publikationsorganen mit Review-Verfahren (mindestens drei, davon mindestens eine in einem internationalen englischsprachigen Organ) vorgelegt werden. In besonderen Ausnahmefällen kann der Promotionsausschuss auf Antrag eine geringere Zahl von wissenschaftlichen Abhandlungen zulassen, wenn diese in sehr hochwertigen Publikationsorganen erschienen sind. Der Zusammenhang der Einzelarbeiten ergibt sich aus einer bestimmten wissenschaftlichen Thematik mit sich ergänzenden Fragestellungen und ist zusätzlich in einer wissenschaftlichen Abhandlung, die zugleich als Summarium dient, hinreichend zu begründen. Bei den Publikationen muss die Promotionskandidatin oder der Promotionskandidat Erst-autorin bzw. Erstautor sein. Eine Publikation kann für die kumulative Dissertation verwendet werden, sobald die Zeitschrift das Manuskript zur Publikation angenommen hat.
(6) Gruppenarbeiten mit mehreren Autorinnen bzw. Autoren sind bei Monografien bzw. Einzelarbeiten als Dissertation unbeschadet des § 9 Abs. 1 Ziffer 4 nicht zulässig. Bei kumulativer Dissertation sind Gruppenarbeiten zulässig; die jeweiligen Anteile der Doktorandinnen und Doktoranden müssen allerdings klar dargelegt werden. Es ist nur eine Gruppenarbeit mit geteilter Erstautorenschaft zulässig. In diesem Fall entfällt die Möglichkeit, eine geringere Zahl als drei wissenschaftliche Abhandlungen zuzulassen (Absatz 5).
(7) Die Dissertation kann von der Doktorandin oder dem Doktoranden zurückgezogen werden, solange noch kein Gutachten vorliegt. In diesem Fall gilt die Dissertation als nicht vorgelegt und das Promotionsverfahren als nicht eröffnet. Zieht die Doktorandin oder der Doktorand die Dissertation zu einem späteren Zeitpunkt zurück, so ist das Promotionsverfahren erfolglos beendet.
(8) Ein Exemplar der Dissertation wird gemäß der Richtlinien über Aufbewahrung, Aussonderung, Archivierung und Vernichtung von Akten der Ruhr-Universität Bochum verwahrt, auch wenn das Verfahren erfolglos beendet wird.
§ 18 Hochschulübergreifende Promotionsverfahren
Der Promotionsausschuss kann mit anderen, insbesondere ausländischen Hochschulen die Durchführung gemeinsamer Promotionsverfahren bzw. die gemeinsame Verleihung eines Doktorgrads vereinbaren. Entsprechende Verträge sind vom Fakultätsrat der Fakultät für Sportwissenschaft zu verabschieden; in ihnen kann von den Regelungen dieser Ordnung abgewichen werden.
Datum aktuelle Fassung 10.11.2014
Fundstelle Amtliche Bekanntmachung der Ruhr-Universität Bochum 1033/2014
Creating Knowledge Networks: Ihre Forschungsstärke, ihre ausgezeichnete internationale Vernetzung und ihr innovatives Lehrkonzept machen die Ruhr-Universität Bochum zu einem gefragten Kooperationspartner und zum attraktiven Studienort für junge Menschen aus der ganzen Welt.
Mit 20 Fakultäten und über 43.000 Studierenden in mehr als 190 Studiengängen ist die Ruhr-Universität eine der zehn größten Universitäten in Deutschland. Sie vereint die gesamte fachliche Breite in Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Medizin.
Studierende gestalten die Lehre aktiv mit und erwerben in ihrem Studium neben aktuellem Fachwissen Urteilskraft, Eigenständigkeit und eine Wertschätzung für andere Disziplinen. Lehrende und Studierende haben gemeinsam das Leitbild „Lernen, Leisten, Gemeinschaft Leben“ festgeschrieben und darin forschendes Lernen zum Handlungsprinzip erklärt.
Spitzenforschung wird in flexiblen, interdisziplinären Research Departments organisiert. Sie sind untereinander und international stark vernetzt, um übergreifende Fragestellungen zu erforschen – mit Schwerpunkten auf Zukunftsfeldern wie IT-Sicherheit, Solvation Science, Neurowissenschaft, Materialforschung, Religionswissenschaft, Plasma- und Proteinforschung.
Die Ruhr-Universität ist eine der umfassendsten Forschungsuniversitäten Deutschlands. Im nationalen Wettbewerb um die Ansiedlung überregional konkurrenzfähiger Forschungsinfrastruktur konnte sie bisher vier Forschungsbauten einwerben. Sie bieten der Spitzenforschung bestmögliche Bedingungen.
Von der strukturierten Promotion bis zur Tenure-Track-Professur nach amerikanischem Modell profitieren auch junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von bestmöglichen Bedingungen. Die Ruhr-Universität legt größten Wert auf Nachwuchsförderung auf allen Karrierestufen, sie unterstützt aktiv die frühe Entfaltung und eigenständige Arbeit von Talenten.
"Erfolgreich in der Forschung, reformorientiert in der Lehre, innovativ im Wissenstransfer, regional und international bestens vernetzt - das ist die Ruhr-Universität Bochum im Herzen des Ruhrgebiets." Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Universität Bochum

References: § 5
 § 61
 § 1
 § 1
 § 9

§ 18