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Hallo liebe Leute.könnt bitt mir einige Begriffe besser Erklären.Ich bleibe immer Dankber dafür? › Money-Fuchs - Der Honorarberater für Versicherungen und Finanzen
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Hallo liebe Leute.könnt bitt mir einige Begriffe besser Erklären.Ich bleibe immer Dankber dafür?
Gepostet von am Donnerstag, 7. Februar 2013 in A&Q Finanzen | 2 Kommentare
Begriffe besser bitt bleibe dafür
Frage von sim_simb_simba: Hallo liebe Leute.könnt bitt mir einige Begriffe besser Erklären.Ich bleibe immer Dankber dafür?
1.was ist die unterschied zwischen eine Grundschuld!!!! und eine Hypotheke
2.was bedeutet Gewinn und Verlust Rechnung
3.was bedeutet Einnahmenüberschussrechnung
Für einen Taxifahrer, der Medizin studieren möchte, ist Dein Deutsch wirklich leicht besser geworden in einem Jahr.
Studium begraben? Schade.
Zu Deinen Fragen. Nimm den link, er beschreibt es besser, als ich es als Nichtjurist kann.
http://www.immobilienscout24.de/de/bauen/bauplaner/baulexikon/hypothek.jsp
rob6530 sagt:
zu 1. Die Grundschuld wird im Gesetz in § 1191 Abs. 1 BGB dahingehend definiert,
„dass an denjenigen, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstücke zu zahlen ist.“
Demgegenüber definiert § 1113 BGB den Inhalt der Hypothek dahin,
„dass an denjenigen, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, eine bestimmte Geldsumme zur Befriedigung wegen einer ihm zustehenden Forderung aus dem Grundstücke zu zahlen ist.“
Im Gegensatz zur Hypothek fehlt bei der Definition der Grundschuld der Zusatz „wegen einer ihm zustehenden Forderung“. Der Gesetzgeber hat die Hypothek also als von einer Forderung abhängiges Recht, die Grundschuld als von einer Forderung unabhängiges Recht ausgestaltet.
Diesen Unterschied hebt § 1192 Abs. 1 BGB nochmals hervor, der besagt:
Der Charakter der Grundschuld wird treffend in den Motiven zu dem Entwurfe eines Bürgerlichen Gesetzbuches, Band 3, (2. Ausgabe 1896) wie folgt umschrieben:
Wirtschaftsleben wird die Grundschuld nicht zur selbständigen Realisierung des durch sie verkörperten Grundstückswertes verwendet. Sie wird regelmäßig zur Sicherung von Forderungen bestellt und hat heute die Hypothek als Kreditsicherungsmittel weitgehend verdrängt.
§ 1113 Gesetzlicher Inhalt der Hypothek: (1) Ein Grundstück kann in der Weise belastet werden, dass an denjenigen, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, eine bestimmte Geldsumme zur Befriedigung wegen einer ihm zustehenden Forderung aus dem Grundstück zu zahlen ist (Hypothek).
§ 1191 Gesetzlicher Inhalt der Grundschuld: (1) Ein Grundstück kann in der Weise belastet werden, dass an denjenigen, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück zu zahlen ist (Grundschuld).
zu 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist Bestandteil des Jahresabschlusses und stellt eine Erfolgsrechnung dar. Sie stellt die Erträge und Aufwendungen eines Geschäftsjahres gegenüber und soll ein – den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes – Bild der Ertragslage der Kreditinstitute vermitteln.
zu 3. Die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ist eine Methode zur Ermittlung des zu versteuernden Gewinns. Steuerpflichtige, die nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen und dies auch nicht freiwillig tun, können als Gewinn den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ansetzen. Rechtsgrundlage für die EÜR ist § 4 Abs.3 EStG. Die EÜR wird daher oft auch „4/3-Rechnung“ genannt.
Neben Kleingewerbetreibenden gehören zu den Einnahmenüberschussrechnern insbesondere die freien Berufe.
emibrd sagt:
rob6530 hat diese Frage, unter Zuhilfenahme der entsprechenden Paragraphen komplett und vollständig beantwortet. Problem dabei ist nur das dies für einen Laien trotzdem schwierig zu verstehen ist. Ich versuche ist daher dir mit einfachen Worten zu erklären.
Hier wird die Summe als Belastung im Grundbuch eingetragen welche du zur Finanzierung der Immobilie von der Bank erhältst. Bei der Rückzahlung reduziert sich dann die tatsächliche Schuld an die Bank um den jeweiligen Betrag. Solltest du einmal Probleme mit der Rückzahlung/Tilgung bekommen, und die Bank würde das Darlehen fällig stellen oder gar ein Zwangsvollstreckung durchziehen, wäre dann nur noch der tatsächliche Betrag der Restschuld fällig.
Hier wird ebenfalls eine Schuld gegenüber dem Gläubiger (Bank oder sonstiger Finanzier) im Grundbuch eingetragen. Tatsächlich braucht aber keine Schuld mehr zu bestehen, weil kein Darlehen ausgereicht worden ist oder das Darlehen bereits teilweise oder voll zurückgezahlt worden ist. Die Grundschuld wird in der Regel heute von Banken verlangt um auch variable Darlehen (z B. Kontokorrent) abzusichern. Das Problem derzeit ist dass Banken ihre Forderungen an andere Unternehmen (manchmal so genannte Heuschrecken) verkaufen. Diese neuen Gläubiger können dann den Betrag der Grundschuld einfordern, dies obwohl bereits tatsächlich darauf Zahlungen geleistet worden sind oder gar keine Schuld mehr besteht. Hat schon einige Hausbesitzer um ihr Vermögen gebracht. Es handelt sich hierbei um eine Gesetzeslücke, zum Nachteil der Immobilienbesitzer welche geschlossen werden müsste.
Gewinn-, und Verlustrechnung
Ganz simpel ausgedrückt: alle Kosten des Unternehmens werden den Einnahmen (Umsätze) gegenübergestellt. Die Differenz daraus ist dann eben entweder Gewinn oder Verlust.
Zur Unterscheidung der Einnahmeüberschußrechnung, gegenüber der meist gebräuchliche Buchhaltung der sogenannten doppelten Buchhaltung ist diese, die doppelte Buchhaltungaufwändiger. Bei der doppelten Buchhaltung muss auch eine Bilanz erstellt werden, also Gegenüberstellung von Guthaben/Vermögen zu Eigenkapital/Schulden/Verbindlichkeiten des Unternehmens.
Dies entfällt zunächst bei der Einnahmeüberschussrechnung. Eine Einnahmeüberschussrechnung wird vom Finanzamt nur bei kleineren Unternehmen und (also relativ niedrigen Umsätzen) und
Freiberuflern (Ärzte, Architekten, Unternehmensberater, Künstler etc.) akzeptiert.
Eine weitere Unterscheidung ist folgendes:
Bei der Einnahmeüberschußrechnung brauchen nur die tatsächlichen Zahlungsvorgänge erfasst werden. Das heißt wenn eine Rechnung geschrieben wird braucht diese erst verbucht werden wenn auch der Zahlungseingang erfolgt ist. Das gleiche trifft auf Rechnungseingänge zu. Auch diese werden erst verbucht wen von dir, das heißt dem Unternehmen, die Zahlung vorgenommen worden ist. Wiederum die Differenz, von Zahlungseingängen und Zahlungsausgänge, welche monatlich mit der „Gewinn-, und Verlustrechnung“ ermittelt werden, ergibt dann die Differenz welche Gewinn oder Verlust ausweist. Nur hierauf muss dann die Mehrwertsteuervorauszahlung (eingenommene Mehrwertsteuer – Vorsteuer = Differenz) an das Finanzamt abgeführt werden. Für die Besteuerung des Gewinns werden vom Finanzamt, auf der Basis des Vorjahres, Einkommensteuervorauszahlungen festgelegt. Bei einer Neugründung wird dies durch Schätzung festgelegt/vorgenommen.
Die Einnahmeüberschußrechnung wird auch als Ist-Versteuerung bezeichnet (weil nur die tatsächlichen – also Ist-Beträge erfaßt werden).
Bei der doppelten Buchhaltung müssen dagegen alle Rechnungseingänge und Rechnungsausgänge sofort verbucht werden, unabhängig davon ob bereits Zahlungen erfolgt sind. Auf der daraus resultierende Differenz muss hierauf die Umsatzsteuervorauszahlung geleistet werden. Bei einem Unternehmen welches Gewinn erwirtschaftet sind damit die Einnahmen höher als die Ausgaben und damit werden dem Finanzamt höhere Steuern (bei der Umsatzsteuervorauszahlung) entrichtet obwohl das Unternehmen selbst oftmals diese Beträge noch nicht eingenommen hat. Dies gleicht sich natürlich über einen längeren Zeitraum aus.
Diese Form der Buchhaltung/Besteuerung bezeichnet man auch als
Soll-Versteuerung.
Ich hoffe dies nun simpel verständlich gemacht zu haben.
wie sind die aktuellen Preis...

References: § 1191
 § 1113
 § 1192

§ 1113

§ 1191
 § 4