Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/1/1044.htm
Timestamp: 2018-12-11 18:53:08+00:00

Document:
1.044 Schönrain
Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet »Schönrain« auf der Gemarkung Neckartenzlingen, Landkreis Esslingen vom 1.Oktober 1973 (GBl. v. 02.08.1974, S. 279).
Auf Grund der §§ 4,15 Abs.1 und 2 sowie 16 Abs.2 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26.Juni 1935 (RGBl. I S. 821), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung und Bereinigung von Straf- und Bußgeldvorschriften des Landes Baden - Württemberg vom 6.April 1970 (Ges.BI. S.111) und des § 10 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 8.Juni 1959 (Ges.BI. S.53), zuletzt geändert durch das Zweite Gesetz über die Änderung von Zuständigkeiten der Ministerien vom 25.Juli 1972 (Ges.BI. S.400), wird mit Zustimmung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt verordnet:
Die in § 2 näher bezeichneten Grundstücke auf der Gemarkung Neckartenzlingen, Landkreis Esslingen, werden mit dem Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung in das Naturschutzbuch des Regierungspräsidiums Stuttgart eingetragen und als Naturschutzgebiet »Schönrain « unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes gestellt.
(1) Das Schutzgebiet hat eine Größe von ca.7,1410 ha und umfaßt die Grundstücke Flst. Nr.906, 2990, den nördlichen Teil von Flst.Nr.3121 c und den zwischen Flst.Nr.2990 und Flst.Nr.906 verlaufenden Teil des F.W.112.
(2) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Karte im Maßstab 1:25000und in zwei Flurkarten im Maßstab 1:2500 rot eingetragen, die beim Regierungspräsidium Stuttgart in Stuttgart aufbewahrt werden. Ausfertigungen der Karten befinden sich beim Landratsamt als untere Naturschutzbehörde in Esslingen. Die Karten können während der Sprechzeiten eingesehen werden.
9. wildlebende Tiere zu fangen oder zu töten oder Puppen, Larven, Eier oder Nester und sonstige Brut- und Wohnstätten solcher Tiere for(t)*) zunehmen oder zu beschädigen sowie zu ihrem Fang geeignete Vorrichtungen anzubringen.
2. das Gelände außerhalb der Wege zu befahren;
1. entgegen § 16 Abs.2 des Reichsnaturschutzgesetzes fahrlässig Veränderungen vornimmt, handelt ordnungswidrig im Sinne des §13 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes,
2. vorsätzlich oder fahrlässig den Bestimmungen des § 4 zuwiderhandelt, handelt ordnungswidrig im Sinne des §13 Abs. 2 Nr.2 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes und kann mit einer Geldbuße belegt werden.
Stuttgart, den 1.Oktober 1973

References: § 10
 § 2
 § 16
 §13
 § 4
 §13