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Timestamp: 2020-01-22 11:40:57+00:00

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BVerwG, 17.04.1964 - VII C 79.61 - dejure.org
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BVerwG, 17.04.1964 - VII C 79.61 (https://dejure.org/1964,606)
BVerwG, Entscheidung vom 17.04.1964 - VII C 79.61 (https://dejure.org/1964,606)
BVerwG, Entscheidung vom 17. April 1964 - VII C 79.61 (https://dejure.org/1964,606)
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Genehmigung für eine weitere Verkehrslinie durch Antrag eines Unternehmers i.R.d. Ausgestaltungsrechts eines anderen Unternehmens - Zeitlichen Geltung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) von 1961
VGH Bayern, 17.05.1961 - 86 II 59
Der neue Unternehmer kann erst dann zum Zuge kommen, wenn in der vorgeschriebenen Form geklärt ist, dass der vorhandene Unternehmer von seinem Ausgestaltungsrecht keinen Gebrauch macht (vgl. Urteile vom 17. April 1964 - BVerwG 7 C 79.61 - Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 9 …und vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 111.66 - a.a.O. S. 253 bzw. S. 10).
Ein Antrag auf Genehmigung eines neuen Linienverkehrs kann erst dann positiv beschieden werden, wenn in der in § 13 Abs. 2 Nr. 2 c) PBefG vorgeschriebenen Form geklärt ist, dass der vorhandene Unternehmer von seinem Recht auf Ausgestaltung keinen Gebrauch macht (vgl.: BVerwG, Urteil vom 17. April 1964 - VII C 79.61 -, Buchholz 472.01 § 13 PBefG Nr. 9;… Urteil vom 11. Oktober 1969 - VII C 111.66 -, a. a. O., jeweils m. w. N.; Hess. VGH…, Urteil vom 15. Oktober 2002 - 2 UE 2948/01 -, a. a. O.).
Seit den grundlegenden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. April 1964 (Az.: VII C 79.61, Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 9) und vom 11. Oktober 1968 (…Az.: VII C 64.67 und 111.66 - BVerwGE 30, S. 251 und 257 -) dürfen bei der Frage, ob eine befriedigende Verkehrsbedienung vorliegt, die Ausgestaltungsmöglichkeiten der vorhandenen Unternehmer nicht berücksichtigt werden.
Indessen war es - wie bereits der VII. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in seinemBeschluß vom 14. Februar 1962 (BVerwG VII C 79.61) zutreffend ausgeführt hat - dem Beklagten bei der gegebenen Rechtslage nicht zuzumuten, in den zahlreichen Fällen, an denen er beteiligt ist, vorsorglich Rechtsanwälte zu beauftragen und vorsorglich durch diese erneut Rechtsmittel einlegen zu lassen.
Sie ist im vorliegenden Falle gewahrt (ebenso:Beschluß des erkennenden Senats vom 13. März 1962 - BVerwG V B 75.61 - Beschluß des VII. Senatsvom 14. Februar 1962 - BVerwG VII C 79.61 - Beschluß des I. Senatsvom 2. Februar 1962 - BVerwG I B 126.61 -).
Daß derartige Rechtsänderungen auch im Revisionsverfahren zu berücksichtigen sind, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 17. Dezember 1954 - BVerwG V C 97.54 - in BVerwGE 1, 292 [BVerwG 17.12.1954 - V C 97/54] [298]; Urteile vom 12. Oktober 1961 - BVerwG VIII C 53.60 - [Buchholz 310, § 137 VwGO Nr. 10] und vom 17. April 1964 - BVerwG VII C 79.61 - [Buchholz 442.01, § 13 PBefG 1961 Nr. 9]).
Erst wenn sich bei der Prüfung dieser beiden Versagungsgründe ergibt, daß eine Lücke im Verkehrsangebot besteht, ist eine Ausgestaltung, die § 13 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c PBefG vorsieht, notwendig, um die Lücke zu schließen (vgl. Urteil des Senats vom 17. April 1964 - BVerwG VII C 79.61 - [Buchholz BVerwG 442.01, § 13 PBefG 1961 Nr. 91).
Wie der Senat bereits in dem Urteil vom 17. April 1964 - BVerwG VII C 79.61 - (Buchholz BVerwG 442.01, § 13 PBefG 1961 Nr. 9) ausgesprochen hat, sind diese Versagungsgründe in der gesetzlichen Reihenfolge zu prüfen.
Dabei hat das Berufungsgericht mit Recht die Verbesserung des Verkehrs allein nach objektiven Gesichtspunkten der Verkehrsbedienung geprüft (Urteil vom 17. April 1964 - BVerwG 7 C 79.61 -, in GewArch 1964, 179 [180]) und die zeitliche Priorität des Antrags des Klägers außerhalb seiner Betrachtung gelassen.
vgl. BVerwG, Urteile vom 17. April 1964 - 7 C 79.61 -, Buchholz 442.01, § 13 PBefG 1961 Nr. 9 und vom 11. Oktober 1968 - 7 C 111.66 -, BVerwGE 30, 251; Bidinger, a.a.O., § 13 PBefG Anm. 30 m.w.N.
BVerwG, 11.12.1964 - VII C 105.63
Anspruch auf Genehmigung der Erweiterung des Linienverkehrs mit Kraftomnibussen
Der Senat hat in seiner zum Personenbeförderungsgesetz 1961 ergangenen Rechtsprechung die Auffassung vertreten, daß Anträge auf gewerberechtliche Genehmigungen ausnahmslos nach neuem Recht zu beurteilen seien, so daß auch die bereits laufenden und noch nicht endgültig abgeschlossenen Vorgänge von der neuen Rechtslage erfaßt würden (Urteile des Senats vom 14. Juli 1961 - BVerwG VII C 24.59 - und vom 17. April 1964 - BVerwG VII C 79.61 -, Buchholz, BVerwG 442.01, § 13 PBefG 1961 Nr. 9).

References: § 13
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 § 137
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