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Timestamp: 2017-10-23 20:55:56+00:00

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Strukturvielfalt in Naturschutzgebieten | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
Strukturvielfalt in Naturschutzgebieten
Beiträge für eine zukünftige Behandlungsrichtlinie im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal unter besonderer Berücksichtigung der Flächeneignung für die Ausweisung von Totalreservaten und Naturwaldzellen
Topographische Situation- Lage des Untersuchungsgebietes
1. Topographische Situation im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
2. Naturräumliche Einordnung
3. Geologie und Geomorphologie
5. Historische und derzeitige Nutzung
6. Gesetzliche Grundlagen für Totalreservate und Naturwaldzellen
7. Gesetzliche Grundlagen für das NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
1. Ziele und Anforderungen an Totalreservate (TR)
2. Ziele und Anforderungen an Naturwälder (NW)
3. Anforderungen an eine Flächenauswahl im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
4. Biotopstrukturen im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
5. Biotopvielfalt im NSG Nonnenfliess- Schwärzetal
6. Standortsvielfalt im NSG Nonnenfliess- Schwärzetal
7. Die Potentiell Natürliche Vegetation im NSG- Nonnenfliess-Schwärzetal
8. Der Natürlichkeitsgrad der Vegetation auf waldbestockten Standorten im NSG Nonnenfliess- Schwärzetal
9. Altersstrukturen im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
10. Letzte forstliche Eingriffe im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
10.1 Methodik
11. Entwicklungsphasen, Schwarzerlenvorkommen und Quellen im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
11.1 Methodik
12. Konzentration von Strukturvielfalt im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
12.1 Methodik
12.2 Ergebnisse
13. Potentielle Standorte für Naturwaldzellen im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
1. Schwerpunktuntersuchung im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
2.1 Auswahl von Transekt und Probeflächen
2.2 Erstellung eines Geländeprofils
2.3 Wasser unter Flur
2.4 Bestimmung von Bodentypen
2.5 Aufnahme waldkundlicher Grunddaten
2.6 Bestockungsanalyse
2.7 Zeichnung eines Strukturprofils
Mit der Verordnung über das Naturschutzgebiet Nonnenfliess-Schwärzetal vom 12. November 1996 konnte eines der bedeutendsten Fliessgewässerökosysteme mit einer für Nordbrandenburg einmaligen Gewässermorphologie gesichert werden. Der Schutzzweck nach §3 dieser Verordnung bezeichnet den hohen Wert des Nonnenfliess-Schwärzetal aufgrund der komplexen und naturnahen Biogeozönosen, der besonderen Bedeutung für die wissenschaftliche Forschung und Lehre und wegen seiner strukturellen Vielfalt.
Im Hinblick auf eine noch zu erstellende Behandlungsrichtlinie war es dem Naturpark Barnim wichtig, das Nonnenfliess-Schwärzetal dahingehend zu überprüfen, ob eine Flächeneignung für die Ausweisung von Totalreservaten und Naturwaldzellen im NSG bestünde.
Unter Leitung von Prof. Dr. A. Stöckmann konnte am Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz der Fachhochschule Eberswalde im Vernehmen mit dem Leiter der Lehroberförsterei Eberswalde Herrn Forstrat E. Luft und Dr. P. Gärtner als Leiter des Naturpark Barnim eine Arbeit erstellt werden, die auf Grundlage ausgewählter struktureller Untersuchungen die Bedeutung des NSG Nonnenfliess-Schwärzetal für eine Totalreservats­und Naturwaldzellenausweisung genauso darstellt, wie die Notwendigkeit angewandter, landschaftsökologischer Lehre und Forschung.
Strukturvielfalt wird in dieser Arbeit nicht nur als die Schichtung und der Deckungsgrad der Vegetationsdecke (vgl. MARKS ET AL. 1992) verstanden, sondern als die Repräsentanz von verschiedenen Biotopen und Geotopen in horizontaler, räumlicher Abfolge, dem Vorhandensein bestimmter an Waldgesellschaften gebundener Entwicklungsphasen in vertikal- horizontal, räumlicher Abfolge und der Maturität einer Gesellschaft als zeitliche Dimension auf der topischen Ebene. In Verbindung mit in den unter Teil B, Kapitel 3 genannten Anforderungen sind nach diesem Ansatz Flächen mit höchster Strukturvielfalt am Geeignetesten für eine Ausweisung als Totalreservat oder Naturwaldzelle.
Die Ermittlung der geeigneten Flächen (potentielle Naturwaldzellen bzw. Totalreservatsflächen) erfolgt durch kartografische Überlagerung verschiedener Themenkarten (Konzentration von Strukturvielfalt) mittels GIS und Untersetzung dieser mit schriftlichen Quellen.
Zur Eingrenzung der potentiellen Flächen wurden folgende Themenkarten erstellt:
- Biotopstrukturen
- Strukturvielfalt Biotope
- Potentiell Natürliche Vegetation
- Natürlichkeitsgrade der Vegetation
- Entwicklungsphasen, Quellen und Erlenvorkommen
- Strukturvielfalt Standorte
- Altersstrukturen
- Letzte forstliche Eingriffe
- Konzentration von Strukturvielfalt
Das Ergebnis der Untersuchungen stellt die Karte „Potentielle Flächen für Naturwaldzellen“ dar. Auf Grundlage dieser Flächenauswahl wurde dann eine Detailuntersuchung durchgeführt.
Hierzu wurde ein 130 m langes Transekt von 20 m Breite in eine Fläche gelegt, wo neben einem Geländeprofil und der Aufnahme waldkundlicher Daten (Brusthöhendurchmesser und Höhe der Bäume) Bestockungsanalysen durchgefürt wurden (Grundrißaufnahme der Horizontalstruktur, Strukturprofil zur Darstellung der Vertikalstruktur), um diese mit hydrologischen (Wasser unter Flur) und bodenkundlichen (Bodentypenklassifizierung) Daten zu untersetzen. Die Darstellung dieser Ergebnisse erfolgt in der Karte 11„Strukturvielfalt im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal.“
Da jeder Karte eine andere Methodik zugrunde liegt wird hier nicht genauer darauf eingegangen, sondern diese jedem Einzelnen Komplex vorangestellt.
Diese Arbeit gliedert sich im Folgenden in drei Teile :
In Teil A wird das Untersuchungsgebiet kurz beschrieben und auf die gesetzlichen Grundlagen im Allgemeinen (Totalreservate, Naturwaldzellen) und im Speziellen (NSG Nonnenfliess-Schwärzetal) eingegangen.
In Teil B werden nach einer kurzen Einführung über Ziele und Unterschiede von Totalreservaten und Naturwaldzellen verschiedene Thematiken mit jeweils einer Karte behandelt um am Schluß eine Flächenentscheidung unter Hinzunahme von schriftlichen Quellen zu treffen.
Teil C beschäftigt sich exemplarisch mit einer auf Teil B aufbauenden Detailuntersuchung gemäß dem Untersuchungsprogramm für Schwerpunkt- Reservate nach H.D. KNAPP und L.JESCHKE (1991) für eine ausgesuchte Teilfläche.
Abb. 1 Lage des UG (Quelle: Topographische Karte M 1: 50 000, N- 33-112-D, Militärtopographischer Dienst der DDR 1985)
Das 520 ha umfassende Naturschutzgebiet Nonnenfliess-Schwärzetal befindet sich in den Landkreisen Barnim, nur der südlichste Teil (Quellgebiet) befindet sich im Landkreis Märkisch-Oderland. Seit 1998 ist es Bestandteil des 12300 ha grossen Naturpark Barnim. Im Rahmen dieser Arbeit soll aber nur der Teil südlich von Spechthausen des NSG Nonnenfliess­Schwärzetal“, im weiteren Untersuchungsgebiet (UG) genannt, untersucht werden. Es umfasst 301 ha und wird im Folgenden als nördlicher, mittlerer sowie südlicher Teil unterschieden.
Die grösste Nord-Süd-Ausdehnung des Teilgebiets vom NSG Nonnenfliess-Schwärzetal in der Topographischen Karte, M 1: 10 000, 3148 SO Eberswalde, 3248 NO Tuchen-Klobbicke, 3248 SO Freudenberg, beträgt 7700 m mit den Koordinaten
Die grösste Ost-West-Ausdehnung beträgt etwa 1140 m mit den Koordinaten
Das UG ist in die Gemarkungen Spechthausen, Schönholz, Tuchen und Klobbicke (südlicher Teil) sowie Heckelberg (südlichster Teil) aufgeteilt und untersteht dem Amt für Forstwirtschaft/ Lehroberförsterei Eberswalde mit zwei Revieren (Eberswalde, Grüntal) sowie der Oberförsterei Steinbeck mit einem Revier (Heckelberg).
Nördlich bei Spechthausen teilt die Bundesstrasse 2 die NSG-Teilbereiche Schwärzetal im Norden und Nonnenfliess im Süden.
Das Nonnenfliess entspringt südlich der Ortschaft Tuchen-Klobbicke in einem grossflächigen Quellgebiet. Das Nonnenfliess, dessen Wassereinzugsgebiet weit in die Barnimer Hochfläche hinein reicht, wird zusätzlich in niederschlagsreichen Monaten von Gräben gespeist (Alter Tramper Graben und Brennergraben) welche vom ehemaligen Truppenübungsplatz Trampe kommen.
Das Nonnenfliess befindet sich nach dem „Handbuch der naturräumlichen Gliederung (1962)“ in der Gruppe der naturräumlichen Grosseinheit Ostbrandenburgische Platte (79) mit einer flächenmässigen Ausdehnung von 2716,2 km2.
Die Barnimplatte (791) bildet dabei die naturräumliche Haupteinheit. Sie erstreckt sich im Nordosten von Berlin bis Eberswalde und Strausberg- Wriezen mit einer Ausdehnung von 1270,8 km2. Begrenzt wird die Barnimplatte nördlich durch das Eberswalder Tal, südlich durch das Berliner Tal, westlich durch die Sandgebiete des Westbarnim sowie östlich durch den Buckower Talzug.
Kennzeichnend für die Barnimplatte sind wellig- flachhügelige Lehm- und Sandgebiete- dem geomorphologischen Formentyp nach Grundmoränenplatten, welche südlich von Straussberg verbreitet sind. Ausgedehnte Dünenvorkommen mit Höhen von 40 und 90m charakterisieren den Nordrand der Barnimplatte zwischen Eberswalde und Biesenthal.
Nach STÜBNER ET AL. (2001) finden sich in der Jungmoränenlandschaft typischen Ausprägung wellige und kuppige Grund- und Endmoränen. Meist schliessen sich in Südwest­Richtung Schmelzwasserbildungen (Sander) an, auf die im Weichselspätglazial teilweise mächtige Dünen (Schorfheide) aufgeweht wurden. Sölle und Moore als Folge der Toteiseinschlüsse sind ein weiteres Merkmal der Moränengebiete. Die Grundmoränengebiete des Ostmecklenburger-Nordbrandenburger-Jungmoränenlandes weisen hier Höhen zwischen 30 und 110 m ü. NN auf, welche sich im Freienwalder Raum und der Schorfheide bis zu 125 m erheben.
Die Wasserscheide zwischen Nord- und Ostseezufluss verläuft in Nordwest-Südost-Richtung über die Barnim-Hochfläche und die Uckermark. Während Ücker und Randow nach Norden abfliessen, weist das gesamte übrige Restgebiet ein geringes Südgefälle auf, welches für die meist periglazial vorgeprägten Rinnen und Hohlformen verlaufenden Flüsse Dosse, Rhin und Havel ausschlaggebend ist.
Das benannte Naturschutzgebiet liegt nach PETRICK & PARTNER (1993) auf einer Terrasse des eiszeitlich (pleistozänen) entstandenen Thorn-Eberswalder-Urstromtales. Diese Oberflächenformen mit seinen geologischen Ablagerungen wurden in der Zeit des Pommerschen und des Frankfurter Stadiums der Weichselvereisung geprägt. Eiszeitlich abgelagerte Sande mit stellenweise im Untergrund auftretenden Sedimenten wie bspw. mergelige, tonige oder lehmige Bereiche sind hier die vorherrschenden Substrate. Dabei bilden die tonigen Bereiche die Grundlage für die im NSG charakteristischen zahlreich vorkommenden Quellaustritte.
Der Norden und der Nordwesten des Landes Brandenburg lassen einen subatlantischen Klimaeinfluß erkennen.
Das Wuchsgebiet 07, in der das Nonnenfliess liegt, nimmt nach KOPP/SCHWANNECKE (1994) eine Übergangsstellung zwischen dem deutlich kontinental beeinflussten „Südmärkischen Klima“ und dem stärker maritim beeinflußten „Mecklenburger Klima“ ein. Das Wuchsgebiet 07 gehört dem Grossklimabereich „Neubrandenburger Klima“ (Abkürzung ß), Klimastufe m (mässig trocken) an. Die mittlere Niederschlagssumme von 540-600 mm/Jahr weist auf den atlantischen Einfluss hin, jedoch lassen das Jahresmittel der Lufttemperaturen von 8,5° C und die Jahresschwankung von 18°C den subkontinentalen Einfluss erkennen.
Der Eberswalder Raum gehört nach PETRICK & PARTNER (1993) zum Klimagebiet des schwach maritim beeinflußten Binnentieflandes. Es befindet sich im Grenzbereich zu Gebieten des unteren Oderbruches mit subkontinental geprägten Klimaeinstrahlungen.
Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt 8,6°C, die Monatsmittel schwanken zwischen 0,8°C im Januar und 18,5°C im Monat Juli. In freien Tallagen muß im Mai, teilweise auch noch im Juni mit Spätfrösten gerechnet werden.
Die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr beträgt 560 mm, das Maximum liegt in den Monaten Mai bis Juli, das Minimum liegt im Februar. Die Extremwerte bewegen sich zwischen 487 und 657 mm Niederschlag im Jahr.
Zu beachten sind die durch die unterschiedlichen Gelände- und Vegetationsformen sich ergebenden meso- und mikroklimatischen Abweichungen.
Bereits im 13. Jahrhundert wurde die Wasserkraft zum Betreiben der Mühlen am Nonnenfliess genutzt. Mit der Errichtung der Mühlenteiche und der Anlage von Mühlenstauen erreichten diese im 18. Jahrhundert ihren Höhepunkt, insgesamt gab es neun Mühlen vom Quellbereich bis Spechthausen. In dieser Zeit war das Nonnenfliess noch wegen seines Wasserreichtums bekannt, die errichteten Anlagen aber beeinflussten massgeblich die Fliessgeschwindigkeit des Wassers (KLUGE, C.; J. PUFAHL 2002).
Das NSG Nonnenfliess-Schwärzetal sowie die angrenzenden Naturräume waren seit über 150 Jahren Gegenstand von Aufgaben forstlicher Lehre und Forschung der in Eberswalde beheimateten Forstakademie. Dies belegen die zahlreichen Versuchsanbauten von über 40 fremdländischen Baumarten sowie der begonnene Aufbau des erweiterten Forstbotanischen Gartens.
Die forstlichen Eingriffe in dem NSG beschränken sich heute weitestgehend auf Arbeiten zur Gewährleistung der Wegesicherheit des sich entlang des Nonnenfliesses befindlichen Wanderweges. Des weiteren dient das Gebiet der Jagdnutzung. Die an das Nonnenfliess angrenzenden Gebiete um Schönholz, Trampe und Tuchen/Klobbicke unterlagen in der Vergangenheit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung (PETRICK & PARTNER 1993). Unterlag das Gebiet in der Vergangenheit erheblichen Belastungen, wie bspw. Meliorationen und Düngemitteleinträge, ist durch den Rückgang der intensiven Bewirtschaftungsformen davon auszugehen, das die negativen Einflüsse selber sich im Rückgang befinden. Ausser der Weideflächen bei Tuchen-Klobbicke, sind die sich in der Nähe des NSG Nonnenfliess­Schwärzetal befindenden Wiesenflächen in den letzten Jahren nicht mehr genutzt worden.
Eine Dokumentation der über die historische Nutzung des Nonnenfliesses sowie des Nutzungswandels im NSG Nonnenfliess-Schwärzetal wurden von FRANKE ET AL. (2002) erabeitet.
Durch die landschaftliche Schönheit und Einzigartigkeit erfährt das NSG Nonnenfliess­Schwärzetal eine hohe touristische Attraktivität. Die verkehrsmässig günstig zu erreichenden Gebiete zwischen Eberswalde und Spechthausen erfahren besonders im Abschnitt Spechthausen bis Luisenkreuz eine verstärktes Aufsuchen von Erholungssuchenden und Joggern besonders an den Wochenenden.
Nach dem Brandenburgischen Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (BbgNatSchG) vom 25. Juni 1992 können nach Abschnitt 4/ §21 Totalreservate als Zonen innerhalb eines NSG ausgewiesen werden, die der wirtschaftlichen Nutzung grundsätzlich entzogen bleiben (MUNR 1995).
Naturwaldzellen werden nach § 16 des Landeswaldgesetzes unabhängig von einem anderen Schutzstatus ausgewiesen.
7. Gesetzliche Grundlage für das NSG Nonnenfliess-Schwärzetal
Auf Grundlage des § 21 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 und 2 des Brandenburgischen Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (BbgNatSchG) vom 25. Juni 1992 wurde das Nonnenfliess- Schwärzetal auf einer Fläche von 520 ha am 12.11.1996 zum NSG erklärt. Der Schutzzweck in §3 dieser Verordnung verfolgt den Erhalt und die Entwicklung des Gebietes:
- in seiner Gesamtheit als naturnahes und abschnittsweise natürliches Fliessgewässersystem mit einer für Nordbrandenburg einmaligen Gewässermorphologie, mit hervorragender Wasserqualität sowie einem überregional bedeutsamen Bestand an vom Aussterben bedrohten und stark gefährdeten Tierarten
- mit seinen komplexen Lebensgemeinschaften und Arten der schnellfliessenden, sommerkühlen Bäche, insbesondere von Weich- und Krebstieren, Wasserinsekten, Rundmäulern und Fischen
- mit seinem naturnahen Biotopgefüge im Randbereich des Fliessgewässersystems, insbesondere den Quellen und Quellfluren, den Kleingewässern und Weihern, Röhrichten, Hochstaudenfluren, Wiesen und naturnahen Wäldern
- mit seinem natürlichen Biotopverbund im aquatischen, semi- aquatischen und terrestrischen Bereich sowie zu benachbarten Gewässern
- wegen seiner besonderen Bedeutung für die wissenschaftliche Forschung und Lehre, insbesondere auf den Gebieten der Gewässerökologie, der Entomo- und Ichthyofaunistik, der Forstwissenschaften und der Geologie
- wegen seiner hervorragenden Schönheit, seiner strukturellen Vielfalt und besonderen Eigenart als tief in die Landschaft eingeschnittene, steil zum Eberswalder Urstromtal abfallende eiszeitliche Schmelzwasserrinne
Dipl.-Ing. Oliver Thaßler, Matthias Scala
V168752
9783640865628
9783640865697
strukturvielfalt naturschutzgebieten beiträge behandlungsrichtlinie nonnenfliess-schwärzetal berücksichtigung flächeneignung ausweisung totalreservaten naturwaldzellen
Dipl.-Ing. Oliver Thaßler, Matthias Scala, 2002, Strukturvielfalt in Naturschutzgebieten, München, GRIN Verlag, http://www.grin.com/de/e-book/168752/strukturvielfalt-in-naturschutzgebieten
Ansatz, Ausweis und Bewertung selbsterstellter Filmproduktionen nac...
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