Source: http://schuetzenverein-sonthofen.de/index.php/ueber-uns/satzung
Timestamp: 2019-05-22 07:52:01+00:00

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Satzung der königlich priviligierten Schützengesellschaft Sonthofen 1500
Die Gesellschaft führt den Namen „königlich privilegierte Schützengesellschaft Sonthofen 1500“ und hat ihren Sitz in 87527 Sonthofen.
Die Gesellschaft besitzt Rechtspersönlichkeit aufgrund der „Allgemeinen Schützenordnung“ für das Königreich Bayern vom 25. August 1868 (Reg.Bl.Sp. 1729) und erkennt die „Allgemeine Schützenordnung“ an.
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Sports. Sie wahrt die Tradition des Schützenwesens. Sie pflegt den Schießsport mit zugelassenen Sportwaffen und Sportgeräten, wie Bögen, als Leibesübung und erzieht ihre jugendlichen Mitglieder sportlich und gesellschaftlich.
Die Gesellschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und erstrebt keinen Gewinn. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungs-gemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft.
Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer sich um die Gesellschaft, um den Schießsport oder um die Tradition des Schützenwesens besonders verdient gemacht hat. In heraus-ragenden Fällen können Schützenmeister, deren Amtszeit beendet ist, zu Ehrenschützen-meistern ernannt werden.
Ehrenmitglieder und Ehrenschützenmeister werden auf Vorschlag des Schützenmeisteramtes von der Generalversammlung ernannt. Ihnen kann die Möglichkeit eingeräumt werden, dem Gesellschaftsausschuss beratend zur Seite zu stehen. Ehrenschützenmeister sind wie Ehrenmitglieder vom Vereinsbeitrag befreit.
§3 - Aufnahme von Mitgliedern
Gesuche um Aufnahme als Mitglied sind schriftlich an das Schützenmeisteramt zu richten.
Über Aufnahmegesuche entscheiden das Schützenmeisteramt und der Gesellschafts-ausschuss gemeinsam. Zu der Sitzung müssen alle Mitglieder des Schützenmeisteramtes und des Gesellschaftsausschusses unter Angabe der Tagesordnung geladen werden. Ein Beschluss kann nur gefasst werden, wenn mindestens ein Schützenmeister und ein weiteres Mitglied des Schützenmeisteramtes und mehr als die Hälfte der Mitglieder des Gesellschafts-ausschusses anwesend sind. Das Aufnahmegesuch ist angenommen, wenn sich die Mehrheit der Anwesenden dafür ausspricht.
Besteht kein Gesellschaftsausschuss, so entscheidet die Generalversammlung über das Aufnahmegesuch.
Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft benötigten personenbezogenen Daten unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes für die Gesellschaft erhoben und in einem DV-gestützten Verfahren verarbeitet und genutzt werden. Dabei handelt es sich um folgende Angaben: Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, Telefon, E-Mail-Adresse Erstverein, Bankverbindung (freiwillig). Zusätzliche Daten, die im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten, einem eventuellen Ehrenamt oder sonstigen Vereinsaktivitäten zur Erfüllung der Vereinszwecke anfallen bzw. erforderlich sind. Ohne dieses Einverständnis kann eine Mitgliedschaft zur Gesellschaft nicht begründet werden. Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Gesellschaftszwecke verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sport- und Spielbetriebs, die Veröffentlichung in der Vereinszeitung sowie interne Aushänge am „Schwarzen Brett“. Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z.B. Übermittlung an Dritte) ist – mit Ausnahme der erforderlichen Mitgliedermeldung an den Bayerischen Sportschützenbund e.V. und der Meldung zur Erlangung von Startberechtigungen bei Meisterschaften, Rundenwettkämpfen und sonstigen schießsportlichen Veranstaltungen – nicht zulässig.
§5 - Erlöschen / Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitglieder können jederzeit, spätestens jedoch mit einmonatiger Kündigungsfrist zum 31. Dezember, durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Schützenmeisteramt aus der Gesellschaft austreten. Ein Mitglied, das nicht zum Schluss eines Jahres austritt, hat die Beiträge und die sonstigen Leistungen für das laufende Jahr zu entrichten. Für das laufende Jahr geleistete Beiträge werden nicht zurückgewährt.
Ein Mitglied kann nur aus wichtigem Grund ausgeschlossen werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn ein Mitglied
wiederholt oder in schwerwiegender Weise gegen die Satzung oder sonst gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat, ein grobes unsportliches Verhalten offenbart und sich hieraus Nachteile für andere Mitglieder ergeben und die Fortsetzung des mitgliedschaftlichen Verhältnisses dem Verein nicht zugemutet werden kann.
wegen eines Verbrechens oder wegen eines Vergehens des Diebstahls, des Betruges, der Hehlerei, der Unterschlagung oder der Urkundenfälschung rechtskräftig verurteilt wird.
zu einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten wegen eines sonstigen vorsätzlichen Vergehens rechtskräftig verurteilt wurde.
bei der Aufnahme nicht unbescholten war.
Über den Ausschluss entscheidet das Schützenmeisteramt zusammen mit dem Gesellschafts-ausschuss mit der Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. Der Beschluss ist dem betroffenen Mitglied schriftlich bekannt zu machen. Gegen diesen Beschluss kann binnen eines Monats nach seiner Eröffnung schriftlich Beschwerde beim 1. Schützenmeister eingelegt werden. In diesem Fall entscheidet über die Angelegenheit die Generalversammlung.
Mit Austritt oder Ausschluss enden alle aus dem Mitgliedschaftsverhältnis sich ergebenden Rechte gegenüber dem Verein. Die Beitragspflicht und andere Verpflichtungen aufgrund der Mitgliedschaft bleiben bis zum Ende des Kalenderjahres bestehen, in dem der Austritt oder Ausschluss wirksam wird.
Die Gesellschaft kann sich zur Regelung der internen Abläufe Vereinsordnungen geben. Die Vereinsordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung. Für den Erlass, die Änderung und Aufhebung von Vereinsordnungen ist das Schützenmeisteramt zusammen mit dem Gesellschaftsausschuss zuständig.
§7 - Gesellschaftsdisziplin
Geldbußen bis zum Betrag von 50,-- €,
Befristeten oder dauernden Ausschluss aus der Gesellschaft.
Eine Geldbuße kann allein oder neben dem Ausschluss von den Gesellschaftsver-anstaltungen oder dem befristeten Ausschluss aus der Gesellschaft verhängt werden. Geldbußen fallen in die Gesellschaftskasse. Ein Mitglied, das mit der Bezahlung einer Geldbuße im Rückstand ist, ist bis zu deren Begleichung von der Teilnahme an den Gesellschaftsveranstaltungen und sportlichen Wettbewerben ausgeschlossen.
Über die Ahndung von Verstößen entscheidet das Schützenmeisteramt zusammen mit dem Gesellschaftsausschuss mit der Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. Ein Beschluss kann nur gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Schützenmeisteramtes und des Gesellschafts-ausschusses unter Angabe der Tagesordnung geladen worden und mindestens ein Schützen-meister, ein weiteres Mitglied des Schützenmeisteramtes und mehr als die Hälfte der Mitglieder des Gesellschaftsausschusses anwesend sind. Vorher ist der Betroffene zu hören oder ihm sonst Gelegenheit zu geben zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Besteht bei der Gesellschaft kein Gesellschaftsausschuss, so entscheidet das Schützenmeisteramt allein. Ein betroffenes Mitglied darf bei der Beschlussfassung nicht anwesend sein. Für die Ahndung muss eine schriftliche Begründung nach der Beschlussfassung an das Mitglied erfolgen.
Das betroffene Mitglied kann innerhalb eines Monats, nachdem ihm der Beschluss bekanntgegeben worden ist, schriftlich unter Angabe von Gründen Beschwerde an das Schützenmeisteramt einlegen. Über die Beschwerde entscheidet die Generalversammlung. Die Einlegung der Beschwerde bewirkt, dass der Beschluss noch nicht wirksam wird.
Das Schützenmeisteramt kann den Betroffenen von der Gesellschaftsveranstaltungen und von sportlichen Wettbewerben ausschließen, bis über die Beschwerde entschieden ist. Legt der Betroffene hiergegen Beschwerde ein, so muss das Schützenmeisteramt innerhalb eines Monats nach Eingang der Beschwerde eine außerordentliche Generalversammlung einberufen, die über die Beschwerde entscheidet. Die entscheidet in diesem Fall auch über die Beschwerde nach Absatz 6.
$8 - Gesellschaftsorgane
§9 - Das Schützenmeisteramt
Das Schützenmeisteramt besteht aus dem 1. Schützenmeister, dem 2. Schützenmeister, dem Schriftführer, dem Schatzmeister und den Sportleitern (max. 3). Sie müssen Mitglieder der Gesellschaft und volljährig sein.
Das Schützenmeisteramt ist beschlussfähig, wenn vier seiner Mitglieder anwesend sind. Es entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über die Sitzungen des Schützenmeisteramtes ist jeweils eine Niederschrift zu fertigen, die auf Anfrage von jedem Mitglied eingesehen werden darf.
Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes werden von der Generalversammlung in geheimer Wahl auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Ihre Amtszeit ist so zu bestimmen, dass in einem Jahr drei und im darauffolgenden Jahr die restlichen Mitglieder zu wählen sind. Wiederwahl ist zulässig.
Die Generalversammlung kann ein Mitglied des Schützenmeisteramtes aus wichtigem Grund seines Amtes entheben, An der Generalversammlung müssen mindestens zwei Drittel aller Mitglieder teilnehmen. Die Amtsenthebung muss als Tagesordnungspunkt in der Einladung zu der Generalversammlung angegeben werden. Der Beschluss muss mit einer Mehrheit von drei Viertel der Anwesenden gefasst werden.
Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes über ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Aufwendungen dürfen ersetzt werden.
§10 - Gesellschaftsausschuss
Der Gesellschaftsausschuss besteht aus sechs Mitgliedern. Hat die Gesellschaft mehr als 50 Mitglieder, so erhöht sich die Zahl auf acht, hat sie mehr als 100 Mitglieder so erhöht sich die Zahl auf zehn. Maßgebend ist der Mitgliederstand der Gesellschaft am Tag der Wahl des Gesellschaftsausschusses. Von der Bestellung eines Gesellschafts-ausschusses kann abgesehen werden, wenn die Gesellschaft weniger als 21 Mitglieder hat.
Der Gesellschaftsausschuss sollte nach Möglichkeit durch Mitglieder aller Waffen- und Sportgattungen paritätisch besetzt werden.
Die Generalversammlung wählt die Mitglieder des Gesellschaftsausschusses und eine entsprechende Zahl von Ersatzleuten für die Dauer von vier Jahren. Ihre Amtszeit ist so zu bestimmen, dass in einem Jahr drei und im zweiten darauffolgenden Jahr drei Mitglieder zu wählen sind. Hat der Gesellschaftsausschuss mehr als sechs Mitglieder, so erhöht sich die Zahl der jeweils zu wählenden Mitglieder entsprechend. Wählbar sind alle Mitglieder. Wiederwahl ist zulässig.
Der Gesellschaftsausschuss, dessen Versammlungen nur auf Einladung und unter dem Vorsitz des 1. Schützenmeisters oder des 2. Schützenmeisters stattfinden können, hat über alle Gegenstände zu beraten, die ihm das Schützenmeisteramt vorlegt oder durch den Gesellschaftsausschuss eingebracht werden.
Aufstellung des Haushaltsplans und Prüfung der Jahresrechnung.
Der Gesellschaftsausschuss ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder geladen und mehr als die Hälfte seiner Mitglieder und ein Schützenmeister anwesend sind. Der Gesellschaftsausschuss beschließt mit der Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
§ 3 Abs. 2 und § 7 Abs. 5 bleiben unberührt.
Über die Sitzungen des Gesellschaftsausschusses ist jeweils eine Niederschrift zu fertigen, die vom 1. Schützenmeister und vom Schriftführer zu unterschreiben ist und auf Anfrage von jedem Mitglied eingesehen werden darf.
§11 - Die Generalversammlung
Über die Sitzungen der Generalversammlung ist eine Niederschrift zu führen, die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterschreiben ist und auf Anfrage von jedem Mitglied eingesehen werden darf.
Die Generalversammlung beschließt über alle Angelegenheiten, die das Schützenmeisteramt ihr vorlegt oder deren Behandlung ein Mitglied schriftlich beantragt. Der Antrag muss dem Schützenmeisteramt spätestens eine Woche vor dem Zusammentritt der Generalversammlung zugehen. Spätere Anträge sind in der Generalversammlung zu behandeln, wenn ein Viertel der Anwesenden dies verlangt.
Ein Beschluss der Generalversammlung ist stets erforderlich für
die Entscheidung über Beschwerden gegen die Ahndung von Verstößen (§7 Abs.6 und Abs. 7)
die Veräußerung, die Verpachtung und Belastung des Gesellschaftsvermögens,
ein Mitglied gegen den Ausschluss von den Gesellschaftsveranstaltungen Beschwerde einlegt. (§ 7 Abs. 7).
Zu jeder Generalversammlung ist mit einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung per Brief oder auf elektronischem Wege (z.B. E-Mail) einzuladen.
§12 - Verwaltung des Gesellschaftsvermögens
Ausgaben dürfen nur gemacht werden, wenn sie im Haushaltsplan vorgesehen und vom 1. Schützenmeister angeordnet sind. Solange der Haushaltsplan nicht genehmigt ist, können die laufenden Aufwendungen im Rahmen des letzten Haushaltsplanes bestritten werden. Unabwendbare Ausgaben kann das Schützenmeisteramt mit Zustimmung des Gesellschaftsausschusses anordnen. Abs. 2 Satz 5 bleibt unberührt.
Nach Ablauf des Geschäftsjahres stellt der Schatzmeister unverzüglich die Jahresrechnung auf und legt sie dem Schützenmeisteramt vor. Die vom Schützenmeisteramt und dem Gesellschaftsausschusses genehmigte Jahresabrechnung ist zwei von der Generalversammlung auf drei Jahre gewählten Rechnungsprüfern zu übergeben. Die Rechnungsprüfer berichten der Generalversammlung über das Ergebnis der Prüfung. Die Generalversammlung beschließt die Entlastung des Schützenmeisteramtes und des Gesellschaftsausschusses.
§13 - Auflösung der Gesellschaft
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Bayerischen Sportschützenbund e.V. Gau Oberallgäu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
§14 - Satzungsänderung
Die Satzung kann durch Beschluss der Generalversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Erschienenen geändert werden.
Das Schützenmeisteramt hat Satzungsänderungen unverzüglich der Regierung von Schwaben zur Genehmigung vorzulegen.
Die Satzung tritt mit Genehmigung durch die Regierung von Schwaben in Kraft.
Sonthofen, 04.02.2015

References: §3

§5

§7

§9

§10

§ 3
 § 7

§11

§12

§13

§14