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Timestamp: 2020-01-22 18:23:28+00:00

Document:
Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein § 2 JAVO | Landesnorm Schleswig-Holstein | - Zulassungsvoraussetzungen für die staatliche Pflichtfachprüfung | Landesverordnung über die Ausbildung der Juristinnen und Juristen (Juristenausbildungsverordnung - JAVO) vom 15. Februar 2014 | gültig ab: 28.02.2014 gültig bis: 26.02.2024
Landesverordnung über die Ausbildung der Juristinnen und...
§ 2 - § 29 Zweiter Teil - Staatliche Pflichtfachprüfung
§ 2 - § 4 Abschnitt I - Allgemeines
§ 2 - Zulassungsvoraussetzungen für die staatliche Pflichtfachprüfung
§ 4 - Praktische Studienzeiten
§ 5 - § 6 Abschnitt II - Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung
§ 7 - § 9 Abschnitt III - Justizprüfungsamt
§ 10 - § 29 Abschnitt IV - Das Prüfungsverfahren
§ 30 - § 36 Dritter Teil - Vorbereitungsdienst
Amtliche Abkürzung: JAVO
Fassung vom: 15.02.2014
Gültig ab: 28.02.2014
Gliederungs-Nr: 301-11-4
Landesverordnung über die Ausbildung der Juristinnen und Juristen
(Juristenausbildungsverordnung - JAVO)
Zulassungsvoraussetzungen für die staatliche Pflichtfachprüfung
(1) Für die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung muss die Bewerberin oder der Bewerber
an mindestens einer Lehrveranstaltung teilgenommen haben, in der Schlüsselqualifikationen vermittelt worden sind,
erfolgreich eine fremdsprachige rechtswissenschaftliche Veranstaltung oder einen rechtswissenschaftlich ausgerichteten Sprachkurs besucht haben,
an je einer Pflichtarbeitsgemeinschaft für Anfängerinnen und Anfänger im Bürgerlichen Recht, im Strafrecht und im Öffentlichen Recht teilgenommen haben,
praktische Studienzeiten nach § 4 absolviert haben,
studienbegleitend eine Zwischenprüfung im Studiengang Rechtswissenschaften erfolgreich abgelegt haben,
an je einer unter der wissenschaftlichen Verantwortung einer Hochschullehrerin oder eines Hochschullehrers durchgeführten Übung für Fortgeschrittene im Bürgerlichen Recht, im Strafrecht und im Öffentlichen Recht mit Erfolg teilgenommen haben und
an einer unter der wissenschaftlichen Verantwortung einer Hochschullehrerin oder eines Hochschullehrers durchgeführten rechtswissenschaftlichen Lehrveranstaltung, in der geschichtliche, philosophische oder gesellschaftliche Grundlagen des Rechtes und die Methoden seiner Anwendung an Einzelthemen exemplarisch behandelt worden sind (Grundlagenveranstaltung), oder an einem entsprechenden Seminar mit Erfolg teilgenommen haben; dabei darf es sich nicht um das Seminar handeln, in dessen Rahmen die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung abgenommen wird.
Soweit hauptamtliche wissenschaftliche Assistentinnen und Assistenten sowie Oberassistentinnen und Oberassistenten mit der eigenständigen Durchführung von Veranstaltungen nach Satz 1 Nummern 6 und 7 betraut sind, stehen sie Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern gleich.
(2) Erfolgreich ist die Teilnahme
an einer fremdsprachlichen Veranstaltung, wenn die Bewerberin oder der Bewerber eine Aufsichtsarbeit angefertigt hat oder sich einer mündlichen Prüfung unterzogen hat, die mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist,
an einer Übung, wenn die Bewerberin oder der Bewerber eine Hausarbeit und eine Aufsichtsarbeit angefertigt hat, die mindestens mit „ausreichend“ bewertet worden sind, und
an einer Grundlagenveranstaltung, wenn eine Hausarbeit, eine Aufsichtsarbeit, ein Referat oder eine gleichwertige Leistung mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist.
(3) Das Justizprüfungsamt kann von den Erfordernissen des Absatzes 1 Satz 1 aus wichtigem Grund Befreiung erteilen. Die Befreiung soll ausgesprochen werden, wenn die oder der Studierende an einer Universität im In- oder Ausland ordnungsgemäß immatrikuliert war und dort an einer gleichwertigen Lehrveranstaltung eines rechtswissenschaftlichen Fachbereiches teilgenommen beziehungsweise gleichwertige Leistungsnachweise erbracht hat. Die Befreiung ist auszusprechen, wenn das Dekanat des für den Studiengang Rechtswissenschaften zuständigen Fachbereiches der Universität allgemein oder im Einzelfall bestätigt, dass die Lehrveranstaltung oder der Leistungsnachweis des in- oder ausländischen rechtswissenschaftlichen Fachbereiches im Schwierigkeitsgrad den nach dieser Verordnung vorausgesetzten Lehrveranstaltungen oder Leistungsnachweisen entspricht. Eine Befreiung im Falle des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 6 ist nur für bis zu zwei Übungen für Fortgeschrittene möglich, soweit die entsprechende Übung für Anfängerinnen und Anfänger für das jeweilige Fach oder die Zwischenprüfung erfolgreich absolviert worden ist.
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References: § 2

§ 2
 § 29

§ 2
 § 4

§ 2

§ 4

§ 5
 § 6

§ 7
 § 9

§ 10
 § 29

§ 30
 § 36
 § 4