Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Mecklenburg-Vorpommern&Datum=10.03.2010&Aktenzeichen=5%20M%20153/09
Timestamp: 2019-10-23 19:38:47+00:00

Document:
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 10.03.2010 - 5 M 153/09 - dejure.org
https://dejure.org/2010,9274
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 10.03.2010 - 5 M 153/09 (https://dejure.org/2010,9274)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 10.03.2010 - 5 M 153/09 (https://dejure.org/2010,9274)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 10. März 2010 - 5 M 153/09 (https://dejure.org/2010,9274)
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Anfechtung eines Planfeststellungsbeschlusses bezüglich Kompensationsmaßnahmen beim Bau der Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung
§ 19 Abs 2 S 1 BNat... SchG, § 20 Abs 4 S 2 BNatSchG, § 43 S 2 EnWG, § 43 S 5 EnWG, § 43a Nr 6 EnWG, § 43a Nr 7 EnWG, § 43e Abs 1 S 1 EnWG, § 43e Abs 1 S 2 EnWG, Art 28 Abs 2 S 2 GG, § 125 Abs 2 KV MV, § 5 Abs 4 S 3 KV MV, § 2 KVDV MV, Art 72 Abs 1 Verf MV, § 48 Abs 1 S 1 Nr 4 VwGO, § 32 Abs 1 VwVfG, § 73 Abs 1 S 2 VwVfG MV, § 73 Abs 2 VwVfG MV, § 73 Abs 3a VwVfG MV, § 73 Abs 4 S 1 VwVfG MV, § 73 Abs 4 S 3 VwVfG MV, § 73 Abs 5 VwVfG MV, § 73 Abs 8 VwVfG MV
Teilanfechtung eines Planfeststellungsbeschlusses ist unzulässig; Zulässigkeit der Teilanfechtung eines Planfeststellungsbeschlusses; Ausschluss von Einwendungen einer Gebietskörperschaft gegen einen Planfeststellungsbeschluss; Verfahrensrechtliche Voraussetzungen einer ...
Dagegen ist es nicht ihr Sinn, ernsthaft streitige Fragen über das Bestehen eines subjektiven Rechts, von deren Beantwortung der Klageerfolg abhängen kann, bereits vorab im Rahmen der Zulässigkeitsprüfung zu klären (…vgl. BVerwG, Urt. v. 26.11.2003 - 9 C 6.02 -, BVerwGE 119, 245;… vgl. zum Ganzen BVerwG, Urt. v. 24.06.2004 - 4 C 11.03 -, BVerwGE 121, 152 - jeweils zitiert nach juris; vgl. auch OVG Greifswald, Beschl. v. 10.03.2010 - 5 M 153/09 -, juris).
Späteres Vorbringen kann nur der Erläuterung der erhobenen Einwendungen dienen (vgl. zum Ganzen OVG Greifswald, Beschl. v. 10.03.2010 - 5 M 153/09 -, mit zahlreichen Nachweisen aus der Rspr. des BVerwG).
Soweit die Klägerin als Betroffene hatte Einwendungen erheben wollen, gelten für sie ebenso wie für Einwendungen von Gemeinden in inhaltlicher Hinsicht folgende Anforderungen, sollen sie nicht der Präklusion unterliegen (vgl. zum Ganzen OVG Greifswald, Beschl. v. 10.03.2010 - 5 M 153/09 -, juris):.
Der Senat hat einen Antrag der Kläger auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung ihrer vorliegenden Klage mit ausführlich begründetem Beschluss vom 10. März 2010 (5 M 153/09) zurückgewiesen.
Der Senat hat im zugehörigen Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes (Beschl. v. 10.03.2010 - 5 M 153/09 -, juris) Anlass gesehen, die Präklusionsvoraussetzungen im Hinblick auf den rechtlichen Charakter der von der Klägerin tatsächlich erhobenen Einwendungen (Betroffenen- oder Behördeneinwendungen), der Besonderheit einer aufgrund eines Auslegungsversäumnisses wiederholten Planauslegung sowie unter Berücksichtigung einer die Einwendungsfristen möglicherweise wieder eröffnenden Planänderung einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.
Auf die Begründung des Senatsbeschlusses vom 10. März 2010 (5 M 153/09 -, juris, Rn. 52 bis 69) wird daher Bezug genommen.

References: § 19
 § 20
 § 43
 § 43
 § 43
 § 43
 § 43
 § 43
 § 125
 § 5
 § 2
 § 48
 § 32
 § 73
 § 73
 § 73
 § 73
 § 73
 § 73
 § 73