Source: https://www.stb-weiss.at/klientenservice/personalverrechnung/arbeits-und-sozialrechtliche-werte/
Timestamp: 2018-05-20 17:43:33+00:00

Document:
Arbeits- und sozialrechtliche Werte - Steuerberater Mag. Hans Weiß
unter 3 DIenstjahren 0 Monatsentgelte
nach Vollendung des 03. Dienstjahres 2 Monatsentgelte
nach Vollendung des 05. Dienstjahres 3 Monatsentgelte
nach Vollendung des 10. Dienstjahres 4 Monatsentgelte
nach Vollendung des 15. Dienstjahres 6 Monatsentgelte
nach Vollendung des 20. Dienstjahres 9 Monatsentgelte
nach Vollendung des 25. Dienstjahres 12 Monatsentgelte
Für Dienstverhältnisse ab dem 1.1.2003 sind nach dem BMVG (Betriebliche Mitarbeitervorsorgegesetz) 1,53 % des sozialversicherungspflichtigen Entgeltes in eine beitriebliche Mitarbeitervorsorgekasse einzuzahlen. Weder die Geringfügigkeitsgrenze noch die Höchstbeitragsgrundlage sind in diesem Fall zu beachten.
Gewerbetreibende und "Neue Selbständige" sind seit 1.1.2008 verpflichtet, 1,53 % ihrer sozialversicherungsrechtlichen Beitragsgrundlage in eine Mitarbeitervorsorgekasse einzuzahlen. Hier ist der Beitrag mit der Höchstbeitragsgrundlage nach oben begrenzt.
§ 23 (1) Angestelltengesetz 1921
2012 € 232,00
ab 100 DN: € 325,00
ab 400 DN: € 345,00
2011 € 226,00
ab 100 DN: € 316,00
ab 400 DN: € 336,00
2010 € 223,00
2009 € 220,00
2008 € 213,00
2007 € 209,00
2006 € 206,00
Festgesetzt durch den Bundesminister Soziales und Konsumentenschutz gemäß § 9 (2) Behinderteneinstellungsgesetz
Beitragssätze freie Dienstnehmer 2011
Krankenversicherung 3,52 3,53
Zusatzbeitrag KV 0,25 0,25
Ergänzungsbeitrag 0,10 0,00
Pensionsversicherung 9,25 9,25
Zusatzbeitrag in der PV 1,00 3,30
Arbeitslosenversicherung 3,00 3,00
Zuschlag nach dem IESG 0,00 0,55
Arbeiterkammerumlage 0,50 0,00
Wohnbauförderungsbeitrag 0,00 0,00
Zwischensumme 17,62 21,28
Kommunalsteuer 1) 0,00 3,00
Dienstgeberbeitrag (DB) 1) 0,00 4,50
Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag (DZ) 1) 2) 0,00 0,41
Mitarbeitervorsorgebeitrag 0,00 1,53
Summe 17,62 30,72
1) Nur, wenn eine entsprechende Beitragspflicht gemäß Kommunalsteuergesetz, Familienlastenausgleichsgesetz und Wirtschaftskammergesetz besteht.
2) Durschnittswert, leichte Variationen pro Bundesland. Die konkrete Höhe finden Sie unter http://www.steuerwerte.at/kammerumlage/
Entgeltfortzahlung in Wochen
unter 5 6 volle + 4 halbe
vom 6. - 15. 8 volle + 4 halbe
vom 16. - 25. 10 volle + 4 halbe
ab dem 26. 12 volle + 4 halbe
Sonderregelung: Arbeitsunfall
Bei einem Arbeitsunfall beträgt der Anspruch in den ersten fünf Dienstjahren 8 Wochen (statt 6 Wochen) volle und 4 Wochen halbe Entgeltfortzahlung.
Dienstjahre Entgeltfortzahlung in Wochen
Bei einem Arbeitsunfall beträgt der Anspruch in den ersten fünf Dienstjahren 8 Wochen (statt 6 Wochen) volle Entgeltfortzahlung. Der Anspruch erhöht sich ab dem 16. Arbeitsjahr auf 10 Wochen volle Entgeltfortzahlung.
Lehlinge haben im Krankheitsfall Anspruch auf vier volle Wochen Weiterzahlung der Lehrlingsentschädigung. Für weitere zwei Wochen haben Sie Anspruch auf Teilzahlung der Differenz zwischen Lehrlingsentschädigung und Krankengeld.
Ist dieser Anspruch erschöpft, hat derLehrling für jede weitere Erkrankung innerhalb desselben Lehrjahres Anspruch auf drei Tage volle Lehrlingsentschädigung und 6 Wochen Teulentgelt.
Im Falle eines Arbeitsunfalls verlängert sich der Anspruch auf 8 Wochen volle Lehrlingsentschädigung und 4 Wochen Teilentgelt pro Arbeitsunfall.
Angestellte: § 8 (1) und (2) Angestelltengesetz
Arbeiter: § 2 Entgeltfortzahlungsgesetz
Lehrlinge: § 17a Berufsausbildungsgesetz
Kündigungsfristen Dienstnehmer
Bei Kündigungsfristen sind die Regelungen von
Sondergesetzen,
Kollektivverträgen,
zu beachten. Im folgenden sind die gesetzlichen Regekungen dargestellt:
Allgemein 14 Tage
Für alle Arbeiter, die nicht unter die Gewerbeordnung bzw. sonstige Sondergesetze fallen, sieht das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) Sonderreglungen vor.
Angestellte - Dienstgeberkündigung
3 - 5 DIenstjahre 2 Monate
6 - 15 DIenstjahre 3 Monate
16 - 25 DIenstjahre 4 Monate
Die Kündigung kann jeweils zum Quartalsende ausgesprochen werden.
Angestellte - Dienstnehmerkündigung
Allgemein 1 Monat
Die Kündigung kann jeweils zum Monatsende ausgesprochen werden.
§ 20 Angestelltengesetz
§ 77 Gewerbeordnung 1859
§ 1159 - § 1159c Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
täglich €29,70 € 28,89 € 28,72 € 28,13 € 27,47 € 26,80 € 26,20
monatlich € 386,80 € 376,26 € 374,02 € 366,33 € 357,74 € 349,01 € 341,16
Grenze für Pauschalbetrag € 580,20 € 564,39 € 561,03 € 549,50 € 536,61 € 523,52 € 511,74
Höchsbeitragsgrundlage
täglich € 148,00 € 141,00 € 140,00 € 137,00 € 134,00 € 131,00 € 128,00
monatlich € 4.440,00 € 4.230,00 € 4.200,00 € 4.110,00 € 4.020,00 € 3.930,00 € 3.840,00
Hochsbeitragsgrundlage
jährlich für SZ € 8.880,00 € 8.460,00 € 8.400,00 € 8.220,00 € 8.040,00 € 7.860,00 € 7.680,00
für freie DN ohne SZ € 5.180,00 € 4.935,00 € 4.900,00 € 4.795,00 € 4.690,00 € 4.585,00 € 4.480,00
Festgesetzt durch den Bundesminister für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz gemäß § 108 (3) Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG)
von Arbeitnehmer
bis Arbeitnehmer
§ 10 und § 11 ArbeitnehmerInnenschutzgesetz
für je weiteren 100 + 1
ab 1.001 für je
§ 50 Arbeitsverfassungsgesetz
Informationen zum Arbeitszeit- und Arbeitsruhegesetz:
Das Arbeitszeitgesetz (AZG) gibt für einen Großteil der Arbeitnehmer den gesetzlichen Rahmen für die Höchstdauer der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit, sowie die Mindestdauer der innerhalb der Tagesarbeitszeit erforderlichen Pausen vor. Zudem legt das Arbeitszeitgesetz gesetzliche Aufzeichnungspflichten fest. Auf der Homepage der Arbeitsinspektion finden Sie nähere Informationen zur gesetzlichen Arbeitszeit, sowie verschiedene Musterformulare für Arbeitsaufzeichnungen. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass für die genaue Kenntnis der Arbeitszeiten in Ihrer konkreten Branche zusätzlich der jeweils zur Anwendung gelangende Kollektivvertrag zu beachten ist.
Hier gehts zur Homepage der Arbeitsinspektion
Hier gehts direkt zu den Musterformularen
Vorlage zur Führung von Arbeitsaufzeichnungen:
Vorlage_Arbeitszeitaufzeichnung.pdf

References: § 23
 § 9
 § 8
 § 2
 § 17

§ 20

§ 77

§ 1159
 § 1159
 § 108

§ 10
 § 11

§ 50