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Timestamp: 2013-06-19 16:51:02+00:00

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weiterlesen ...	Montag, 12 März 2012 10:21	Gesetzlich oder privat? Aus einer anderen Sicht!	Wenn man heute so die Tagespresse liest, dann stolpert man unweigerlich fast täglich auf Artikel, die die private Krankenversicherung aus verschiedensten Gründen negativ bombardieren. Seien es die ständigen Erhöhung der Beiträge oder auch der Aspekt, es sei unsozial. In fast jeder Beratung werde ich als Versicherungsmakler und Fachmakler für die private Krankenversicherung angesprochen, ob der Wechsel in die PKV sinnvoll ist. Dabei geht es in den meisten Fällen komischer Weise gar nicht um die Sinnhaftigkeit. Meistens meinen die Mandanten mit Sinn eigentlich nur den finanziellen Aspekt. Ist das Geld wirklich ausschlaggebend für die Frage ob gesetzlich oder privat?
Um die Frage des Kunden gesetzlich oder privat objektiv zu klären, muss ich zunächst einmal die Unterschiede der beiden Krankenversicherungssysteme herausstellen. Jetzt könnte ich genau so anfangen wie viele andere Internetseiten und Versicherungsvermittler und detailliert aufzählen, was genau die Leistungs- und Beitragsunterschiede sind. Dem Grunde nach ist jedem jedoch bewusst, dass die private Krankenversicherung für einen Single deutlich günstiger ist als die gesetzliche Krankenversicherung. Im Gefühl haben Menschen in der Regel auch, dass der Leistungsunterschied subjektiv betrachtet – sagen wir mal –anders ist!
Bei der Andersartigkeit stütz sich der Interessent in der Regel auf 2Bett-/Chefarztbehandlung, Zahnleistungen oder gar den Heilpraktiker. Grundsätzlich ist das auch nicht falsch. Des Öfteren höre ich auch: Naja, die gesetzliche Krankenversicherung ist ja auch nicht so schlecht, denn meine Mutter wurde schon mal operiert und die hat auch alles bekommen! Ist das jetzt der unterschied zwischen gesetzlich und privat?
Subjektive Meinungen und Erfahrungen sind das Eine, gesetzlich festgeschriebe Regelungen das Andere!
Lesen Sie sich bitte mal folgende Gesetztestexte durch:
Gesetzliche Regelung: § 12 Wirtschaftlichkeitsgebot – Sozialgesetzbuch V
Nochmals wichtige Passagen: „...ausreichend, zweckmäßig, wirtschaftlich...“ „...das Maß des Notwendigen nicht überschreiten...“ „...die nicht notwendig ODER unwirtschaftlich sind...“ Wenn Ihre Behandlung notwendig, sie aber nicht wirtschaftlich ist, könnte es was bedeuten? Richtig, Sie bekommen die Behandlung nicht!
Übrigens kleiner Exkurs in Rechtsdeutsch: Ausreichend = Schulnote Vier Wirtschaftlich = Billig Zweckmäßig = Einfach Notwendig = ??? eine NOT abWENDENd
Das Maß des Notwendigen nicht überschreitend. Denken Sie jetzt noch an eine umfangreiche Behandlung um Ihr Krankheit zu heilen, besonders wenn Ihre Behandlung nicht wirtschaftlich ist?
PKV Regelung:
§ 1 Anwendungsbereich – GOÄ Gebührenordnung für Ärzte
Wichtige Passage: „...Leistungen, die nach den Regeln der ärztlichen Kunst erforderlich sind...“ Erforderlich nach den Regeln der ärztlichen Kunst bedeutet, der Erkrankung angemessen und nach neusten medizinischen Erkenntnissen und Behandlungsmethoden um das möglichste zu tun. Hier lesen Sie weder ausreichen noch zweckmäßig noch wirtschaftlich! Klar ist wohl auch, wir sprechen bei der Behandlung nicht über einen banalen Schnupfen.
Weitere Merkmale einer Zweiklassen-Medizin
Wir haben gesehen, dass die Frage gesetzlich oder privat nicht wirklich mit dem Beitrag zusammen hängt. Die genannten gesetzlichen Regelungen sind nur ein kleiner Teil dessen, was der Gesetzgeber an Gesundheitsleistung reguliert. In weiteren Beiträgen werde ich Ihnen erläutern, das es außer den oben genannten noch andere eklatante Punkte gibt, die eine gesetzliche Krankenversicherung zu einem Risiko für Ihr Leben machen. Kurz aufgezählt sind diese Regelungen:
Regelleistungsvolumina nach § 87b+c
Regressbedrohung nach § 84 in Verbindung mit § 106
Regelung „besondere Arzneimittel“ nach § 73d +
Regelung über Rabatte nach § 130a Abs.8
Kassengebühr In den genannten Paragraphen handelt es sich im Wesentlichen darum, wie viel ein Arzt behandeln muss, wie viel er Behandeln darf und wo die Beschränkungen liegen, bevor ein Arzt für seine Pflicht als Arzt für Volumenüberschreitungen bei Medikamenten und Behandlung in Regress genommen werden kann. Und damit ist ausschließlich sein Privatvermögen gemeint.
Weiterhin werden wir noch ausführlich über angemessene Honorare für ambulante Behandlungen, ambulante Operationen und stationäre Leistungen schreiben.
Ohne diese Punkte weiter ausgeführt zu haben ist klar, dass der Wechsel in die private Krankenversicherung keine Entscheidung der monetären Ersparnis ist, sondern vielmehr eine Entscheidung darüber, wie ich im Krankheitsfall behandelt und versorgt werden möchte.
Stellen Sie sich jetzt immer noch die Frage ob gesetzlich oder privat?
weiterlesen ...	Freitag, 18 März 2011 13:54	Neu für die Besucher auf PKV München	Wir haben für die Besucher unserer Seite einen neune Service eingerichtet. Im rechten Menü finden Interessenten der privaten Krankenversicherung (PKV) und gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) die Rubrik Downloads. Hier können sie viele nötige Dokumente rund um das Thema Maklerberatung oder den Wechsel in eine günstigere und / oder leistungsstärkere private Krankenversicherung (PKV) downloaden. Weiterhin finden sie eine Musterkündigung und einen Antrag auf Aufnahme in die HEK Hanseatische Ersatzkasse.
Informieren Sie sich auch gleich zum Thema: "Was ist eine Versicherungsmakler"!
weiterlesen ...	Dienstag, 08 März 2011 08:18	Vielen versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung droht die Vollstreckung!	Nach Medienberichten planen die DAK, City BKK und weitere gesetzliche Krankenkassen die Vollstreckung der säumigen Zusatzbeiträge durch die Hauptzollämter. Alleine bei der DAK soll es nach deren Aussage 220.000 Mitglieder betreffen, die den Zusatzbeitrag von acht Euro mtl. noch nicht bezahlt haben.
Wir empfehlen Ihnen auch bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu vergleichen und gegebenenfalls in eine beitragsstabilere Krankenkasse, wie z.B. die HEK zu wechseln.
Antrag und Musterkündigung finden Sie unter Download.
weiterlesen ...	Freitag, 04 Februar 2011 09:41	Fusion zweier Krankenkassen (GKV)	Nach Medienberichten wie z.B. der Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Leipziger Abendzeitung planen die beiden gesetzlichen Krankenkassen (GKV) Techniker und die aus der Fusion der Allianz BKK und KKH hervorgegangene KKH-Allianz einen Zusammenschluss. Die Aufsichtsgremien der beiden Krankenkassen würden sich im März beraten, wobei sich die Vorstände schon einig wären. Ein möglicher Grund könnte die Erhebung von Zuatzbeiträgen sein. So hat die KKH-Allianz laut Berichten bereits ca. 190.000 Mitglieder verloren, währenddessen die Techniker und die Barmer GEK starke zuwächse hatten.
weiterlesen ...	Dienstag, 16 November 2010 10:11	Erleichterung für Eltern in der privaten Krankenversicherung	In der privaten Krankenversicherung (PKV) versicherte Eltern, die während der Elternzeit einer Teilzeibeschäftigung nachgehe und dabei unter die Pflichtversichertengrenze von 49500,- Euro (2011) verdienen, können sich in dieser Zeit von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) innerhalb einer Frist von drei Monaten befreien lassen. Gestellt werden muss der Antrag bei der Krankenversicherung, wo die Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden.
Dies gilt ab 31.12.2010 auch für Eltern, die im Anschluss an die Elternzeit einer Teilzeibeschäftigung nachgehen, das bei Vollbeschäftigung ein Einkommen oberhalb der Pflichtversichertengrenze ergeben würde. Die Arbeitszeit darf dabei maximal die Hälfte einer Regulären Vollbeschäftigung entsprechen. Eine zusätzlich Voraussetzung ist, dass der/die Versicherte die Pflichtversichertengrenze schon seit mindestens fünf Jahren überschritten hat und versicherungfrei war, dabei wird die Elternzeit angerechnet. Unwesentlich ist, ob der/die Versicherte dabei freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder privat in der PKV versichert war.
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References: § 12

§ 1
 § 87
 § 84
 § 106
 § 73
 § 130