Source: http://archiv.deutscher-werkbund.de/351.html
Timestamp: 2018-05-26 19:18:54+00:00

Document:
Satzung :: Deutscher Werkbund Sachsen mit Sitz in Dresden-Hellerau :: Deutscher Werkbund
Satzung | Deutscher Werkbund Sachsen e.V.
Geändert auf Beschluss der Mitgliederversammlung am 31.10.2009
Der Verein führt den Namen „Deutscher Werkbund Sachsen“ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“.
Er hat seinen Sitz in Dresden.
Der Deutsche Werkbund Sachsen ist Mitglied des Deutschen Werkbundes e.V. und steht damit in der geistigen Nachfolge des 1907 gegründeten Deutschen Werkbundes.
Die Aufgaben des Deutschen Werkbundes Sachsen gelten der Verbesserung der Qualität menschlicher Umwelt durch Erziehung, Volksbildung und Einwirken auf die Öffentlichkeit. Dies gilt insbesondere den Dingen des täglichen Gebrauchs, dem Wohnen, der Stadt, dem Land bis hin zur Sicherung der biologischen Lebensgrundlagen. Er will dieses Ziel erreichen im Zusammenwirken von Wissenschaft, Kunst, Technik, Industrie, Handwerk und Handel.
Der Deutsche Werkbund Sachsen e.V. verfolgt kulturelle Zwecke.
Das Ziel des Deutschen Werkbundes Sachsen ist es, das Verantwortungsbewusstsein des Einzelnen für die Gestaltung seiner Umwelt zu verstärken. Diesem dienen Vorträge, Ausstellungen, Tagungen, Seminare, Beratungen, gutachterliche Stellungnahmen und Unterrichtsmaterialien sowie das beispielhafte Wirken der einzelnen Mitglieder.
Der Deutsche Werkbund Sachsen ist Ort kritischer Auseinandersetzung mit allen Fragen der Gestaltung einer humanen Umwelt. Er bemüht sich um eine Aufarbeitung fachübergreifender Probleme und wirkt an deren Lösung durch Öffentlichkeitsarbeit mit.
Die Verfolgung anderer Ziele durch den Deutschen Werkbund Sachsen, insbesondere die Erzielung wirtschaftlicher Gewinne ist in jeder Form ausgeschlossen.
1. Der Deutsche Werkbund Sachsen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 nach Maßgabe des § 2 dieser Satzung.
2. Mittel des Deutschen Werkbundes Sachsen dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
3. Die Organe des Vereins können eine angemessene Vergütung erhalten. Den Organen des Vereins werden Auslagen und Aufwendungen erstattet. Die Zahlungen einer pauschalen Aufwandsentschädigung und die pauschale Auslagenerstattung sind zulässig. Diese Regelungen gelten ab dem Jahr 2007.“
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Deutschen Werkbundes Sachsen fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1. Ordentliche Mitglieder des Deutschen Werkbundes Sachsen können nur natürliche Personen werden.
2. Als außerordentliche Mitglieder können Personen, Gemeinschaften, juristische Personen einschließlich Körperschaften des öffentlichen Rechts und Behörden aufgenommen werden. Im Einverständnis mit dem Vorstand bezeichnen sie einen Vertreter, der eine Stimme erhält.
3. Die Mitglieder setzten sich in ihrer persönlichen Arbeit und mit eigener Verantwortung für die Ziele des Werkbundes ein.
§ 5 Aufnahme von Mitgliedern – Beiträge
1. Die Aufnahme von Mitgliedern setzt den schriftlich begründeten Vorschlag von zwei ordentlichen Mitgliedern voraus. Der Vorstand kann weitere Nachfragen veranlassen und die Behandlung von Vorschlägen zurückstellen.
2. Die Aufnahme erfolgt durch einstimmigen Beschluss des Vorstands bei einem erforderlichen Quotum von mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder (einschließlich Geschäftsführer, ohne Stimmenthaltungen). Eine die Aufnahme ablehnende Stimmabgabe ist zu begründen.
3. Der Mitgliedsbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Die Mitgliederversammlung kann eine einmalige Aufnahmegebühr beschließen.
4. Durch die Zugehörigkeit zum Deutschen Werkbund Sachsen erwerben die Mitglieder keinen Anteil an dem Vereinsvermögen. Sie haben daher beim Ausscheiden auch keinen Anspruch an das Vereinsvermögen.
§ 6 Ende des Vereinszugehörigkeit
Die Zugehörigkeit zum Deutschen Werkbund Sachsen endet:
1. durch schriftliche Erklärung, die nur zum Ende des Kalenderjahres zulässig ist und mit dreimonatiger Frist zu Händen des Vorsitzenden oder an die Geschäftsstelle zu erfolgen hat;
2. durch den Tod;
3. durch Streichung; auf Antrag des Vorsitzenden kann der Vorstand nach zweimaliger Mahnung die Streichung eines Mitgliedes vornehmen, wenn das Mitglied mit seinen Beitragszahlungen länger als ein Jahr im Rückstand ist;
4. durch Ausschluss. Der Ausschluss ist zulässig, wenn ein Mitglied gegen das Interesse des Deutschen Werkbundes Sachsen handelt. Der Ausschluss erfolgt auf Antrag des Vorstands durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Für den Ausschluss bedarf es einer Mehrheit von ¾ der an der Abstimmung beteiligten Mitglieder.
Die Organe des Deutschen Werkbundes Sachsen sind:
1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei, höchstens neun Mitgliedern und dem Geschäftsführer.
2. Die Vorstandmitglieder, mit Ausnahme des Geschäftführers, werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
3. Die Mitgliederversammlung wählt jährlich je ein Drittel der Vorstandmitglieder. Ist die Zahl der Vorstandsmitglieder nicht ohne Rest durch drei teilbar, gilt das Zahlenverhältnis, das einer Dreiteilung möglichst nahe kommt. Die Amtszeit jedes Vorstandsmitgliedes währt bis zur Wahl eines Nachfolgers.
4. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, so kann sich der Vorstand durch Kooption auf die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ergänzen.
5. Der Geschäftsführer wird durch den Vorstand berufen. Er hat Sitz und Stimme im Vorstand.
§ 9 Vorsitzender und Stellvertreter
1. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte bis zu zwei Vorsitzende und deren Stellvertreter für die Dauer von einem Jahr. Wiederwahl ist zulässig.
2. Diese sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Stellvertreter nur bei Verhinderung des Vorsitzenden handeln darf.
3. Den Vorsitz im Vorstand führt der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter, sind beide verhindert, ein anderes vom Vorstand zu wählendes Vorstandsmitglied.
1. Der Vorstand sorgt für die Durchführung der Aufgaben des Deutschen Werkbundes Sachsen. Er führt die in dieser Satzung festgelegten Maßnahmen sowie Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch. Er nimmt die Mitglieder auf und beschließt über Streichung und, vorbehaltlich der Zustimmung der Mitgliederversammlung, Ausschluss.
3. Die Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden einberufen. Der Vorsitzende kann mit der Einberufung ein anderes Vorstandsmitglied oder den Geschäftsführer beauftragen. Die Tagesordnung der Vorstandssitzungen ist den Vorstandmitgliedern zwei Wochen vor der Sitzung bekannt zu geben. Nur über die in der Tagesordnung aufgeführten Punkte kann verbindlich beschlossen werden.
4. Der Vorstand ist unbeschadet der Regelung in § 5 Ziff. 2 beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.
5. Muss wegen Beschlussunfähigkeit eine zweite Vorstandsitzung einberufen werden, so ist der Vorstand bei dieser Sitzung ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienen beschlussfähig. § 5 Ziff. 2 bleibt unberührt.
Der Vorstand kann nach Bedarf Ausschüsse einsetzen. Die Ausschüsse bestehen aus Mitgliedern des Deutschen Werkbundes Sachsen oder anderer Landesbünde des Deutschen Werkbunds.
Die Aufgaben der Ausschüsse legt der Vorstand fest.
§ 12 Ernennung von Beauftragten
In Orten und Bezirken, in denen es zur Durchführung der Aufgaben des Deutschen Werkbundes Sachsen notwendig erscheint, kann der Vorstand ein dort ansässiges Werkbundmitglied zum Beauftragten ernennen und seine Aufgaben bestimmen.
1. Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied des Deutschen Werkbundes Sachsen berechtigt. Sie ist abgesehen von Fall des § 18 Ziff. 1 unter allen Umständen beschlussfähig.
2. Im Laufe eines jeden Geschäftsjahres wird eine ordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Sie nimmt die satzungsmäßigen Wahlen und Beschlüsse vor und beschließt aufgrund des Geschäftsberichts über die Entlassung des Vorstands.
3. Die Mitgliederversammlung kann den Vorstand mit der Durchführung von Aufgaben beauftragen, die zur Verwirklichung der Ziele des Deutschen Werkbundes Sachsen geeignet sind.
4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, so oft es der Vorstand für erforderlich hält, oder sobald mindestens ein Viertel der Mitglieder des Deutschen Werkbundes Sachsen unter Angabe der Gründe und des Zwecks einen entsprechenden Antragschriftlich stellt. In diesem Fall muss die Einberufung innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Antrags erfolgen.
§ 14 Einladung zur Mitgliederversammlung
1. Der Vorsitzende lädt zur ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung mindestens zwei Wochen vor dem Tag der Versammlung ein.
2. Die Einladungen erfolgen schriftlich oder durch Bekanntmachung in den Veröffentlichungsorganen des Deutschen Werkbundes Sachsen. Mit der Einladung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Nur über die in der Tagesordnung aufgeführten Punkte kann verbindlich beschlossen werden.
§ 15 Vorsitz in der Mitgliederversammlung – Protokollierung
1. Den Vorsitz in den Mitgliederversammlungen führt der Vorsitzende oder dessen Stellvertreter. Falls beide verhindert sind, ein anderes vom Vorstand zu bestimmendes Vorstandsmitglied.
2. Die Protokollierung aller Beschlüsse des Deutschen Werkbundes Sachsen erfolgt durch ein Mitglied des Vorstands.
§ 16 Veröffentlichungsorgane
Die Veröffentlichungsorgane des Vereins werden durch die Mitgliederversammlung bestimmt.
Über eine Änderung der Satzung beschließt die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstands oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Viertel der Mitglieder des Deutschen Werkbundes Sachsen. Die Satzungsänderung bedarf der Zustimmung der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder.
1. Die Auflösung des Deutschen Werkbundes Sachsen darf nur erfolgen, wenn mindestens Dreiviertel aller Mitglieder der Auflösung zustimmen. Der Beschluss kann nur in einer Mitgliederversammlung gefasst werden.
2. Bei der Auflösung des Deutschen Werkbundes Sachsen oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt sein Vermögen an den Deutschen Werkbund e.V. mit der Auflage, es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Sollte zum gegebenen Zeitpunkt der Deutsche Werkbund e.V. nicht mehr bestehen, so fällt das Vereinsvermögen an eine andere von der Mitgliederversammlung zu bestimmende gemeinnützige Einrichtung, die es für die in § 2 dieser Satzung angegebenen Aufgaben und Ziele verwendet, Beschlüsse hierüber dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

References: § 2

§ 5

§ 6

§ 9
 § 26
 § 5
 § 5

§ 12
 § 18

§ 14

§ 15

§ 16
 § 2