Source: https://www.schulrecht-rlp.de/index.php/Landesverordnung_%C3%BCber_die_duale_Berufsoberschule_und_den_Fachhochschulreifeunterricht
Timestamp: 2018-08-16 14:36:45+00:00

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Landesverordnung über die duale Berufsoberschule und den Fachhochschulreifeunterricht – Schulrecht Rheinland-Pfalz
3 § 3 Aufnahmevoraussetzungen der dualen Berufsoberschule
4 § 4 Zulassung zum Fachhochschulreifeunterricht und zu einzelnen Lernbausteinen
5 § 5 Gliederung und Dauer des Unterrichts in der dualen Berufsoberschule und des Fachhochschulreifeunterrichts
6 § 6 Fachhochschulreifeprüfung
6.1 § 7 Zeugnis der Fachhochschulreife
7 § 8 Durchschnittsnote
8 § 9 In-Kraft-Treten
(2) Der Unterricht in allen Lernbausteinen soll insbesondere dem Anspruch auf Ganzheitlichkeit und Handlungsorientierung bei der Behandlung der Lerninhalte Rechnung tragen. Das Prinzip des fachübergreifenden Lernens sowie des Projektlernens ist im Unterricht zu berücksichtigen.
(3) Der Unterricht kann für Schülerinnen und Schüler der dualen Berufsoberschule sowie für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fachhochschulreifeunterricht gemeinsam schulformübergreifend erteilt werden.
(6) Die Vornote für ein Fach wird aus den Einzelnoten der einzelnen Lernbausteine des jeweiligen Faches ermittelt, wobei die Leistungen im zuletzt besuchten Lernbaustein stärker zu berücksichtigen sind.
(7) Der Besuch der dualen Berufsoberschule dauert höchstens zwei Jahre. Der Fachhochschulreifeunterricht erstreckt sich höchstens auf die Dauer des Bildungsganges, den die Schülerin oder der Schüler gemäß § 4 besucht.
(1) Die duale Berufsoberschule und der Fachhochschulreifeunterricht schließen mit einer Prüfung zur Erlangung der Fachhochschulreife ab. Zu der Prüfung wird zugelassen, wer die nach § 5 Abs. 1 Satz 1 vorgesehene Gesamtstundenzahl nachweist. Die Prüfung gliedert sich in eine schriftliche und eine mündliche Prüfung.
(2) Die schriftliche Prüfung besteht je aus einer Aufsichtsarbeit in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Fremdsprache und Mathematik.
(3) In der schriftlichen Prüfung
sind in der Fremdsprache Textverständnis und die Fähigkeit zur Textproduktion an berufsbezogenen Inhalten unter Einsatz von Hilfsmitteln nachzuweisen. Das Textverständnis ist nachzuweisen durch die Beantwortung von Sach- und Problemfragen zu einem Prüfungstext in der Fremdsprache. Alternativ kann die Zusammenfassung eines mindestens zwei DIN A4-Seiten umfassenden fremdsprachlichen Textes in deutscher Sprache verlangt werden, wobei die inhaltliche Übereinstimmung und nicht die sprachliche und stilistische Richtigkeit im Mittelpunkt der Bewertung steht. Die Textproduktion besteht aus dem Anfertigen eines oder mehrerer Schriftstücke in der Fremdsprache (zum Beispiel Brief, gelenkter Aufsatz, Produkt- oder Dienstleistungsbeschreibung);
(4) Zur Bearbeitung der Aufsichtsarbeiten in den Fächern Fremdsprache und Mathematik stehen jeweils drei, in dem Fach Deutsch/Kommunikation vier Zeitstunden zur Verfügung. Hierzu rechnet nicht die Zeitdauer für die Durchsicht der Texte, der Materialien und der Aufgabenstellungen. Für jedes Fach ist ein Prüfungstag anzusetzen.
(5) Die mündliche Prüfung kann sich auf alle Fächer gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 erstrecken. Hat der Prüfling am zusatzqualifizierenden Unterricht in einer zweiten Fremdsprache teilgenommen, kann auch in diesem Fach eine mündliche Prüfung erfolgen.
(1) Das Zeugnis der Fachhochschulreife erhält, wer die Fachhochschulreifeprüfung nach § 6 bestanden hat und ein Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss
a) ein Praktikumszeugnis über ein einschlägiges mindestens halbjähriges Praktikum oder
b) ein Arbeitszeugnis einer ausgeübten mindestens zweijährigen einschlägigen Berufstätigkeit oder
(3) Das Zeugnis der Fachhochschulreife in Verbindung mit einem Abschluss nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1, 2, 3 oder 5 erhält folgenden Vermerk:
„Mit diesem Zeugnis wird in Verbindung mit dem Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss ……………….. vom ……….. die Fachhochschulreife verliehen. Entsprechend der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5. Juni 1998 in der jeweils geltenden Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen.“
(4) Das Zeugnis der Fachhochschulreife in Verbindung mit dem Abschluss nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 4 erhält folgenden Vermerk:
„Mit diesem Zeugnis wird in Verbindung mit dem Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss der zweijährigen höheren Berufsfachschule vom .......... und dem Praktikums-/Arbeitszeugnis vom .......... die Fachhochschulreife verliehen. Entsprechend der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5. Juni 1998 in der jeweils geltenden Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen.“
(5) Wer die Fachhochschulreifeprüfung bestanden hat und keine der weiteren Voraussetzungen nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 bis 5 nachweisen kann, erhält auf Antrag ein Zeugnis über den schulischen Teil der Fachhochschulreife.
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References: § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 4
 § 5
 § 5
 § 6