Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3%20C%2020.16
Timestamp: 2019-06-16 13:59:51+00:00

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BVerwG, 06.04.2018 - 3 C 20.16 - dejure.org
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BVerwG, 06.04.2018 - 3 C 20.16 (https://dejure.org/2018,8233)
BVerwG, Entscheidung vom 06.04.2018 - 3 C 20.16 (https://dejure.org/2018,8233)
BVerwG, Entscheidung vom 06. April 2018 - 3 C 20.16 (https://dejure.org/2018,8233)
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LuftVG § 19b; VwGO § 42 Abs. 2; BGB § 315; RL 2009/12/EG Art. 3, 6 Abs. 3 bis 5, Art. 11 Abs. 1 und 7; AEUV Art. 267 Abs. 3;
Zur Frage der Klagebefugnis von Flughafennutzern gegen die Genehmigung einer Entgeltordnung | Allgemeine Geschäftsbedingungen; Anfechtungsklage; Billigkeitsprüfung durch die Zivilgerichte; Diskriminierungsverbot, unionsrechtskonforme Auslegung; Flughafenentgelte; Flughafenleitungsorgan; Genehmigung der Entgeltordnung; Klagebefugnis der Flughafennutzer gegen die Genehmigung einer Entgeltordnung; effektiver Rechtsschutz; privatrechtsgestaltende Wirkung der Genehmigung; subjektives öffentliches Recht; unabhängige Aufsichtsbehörde
Flughafenentgelte; Genehmigung der Entgeltordnung; Klagebefugnis der Flughafennutzer gegen die Genehmigung einer Entgeltordnung; subjektives öffentliches Recht; privatrechtsgestaltende Wirkung der Genehmigung; Anfechtungsklage; effektiver Rechtsschutz; Diskriminierungsverbot; unionsrechtskonforme Auslegung; Flughafenleitungsorgan; unabhängige Aufsichtsbehörde; Allgemeine Geschäftsbedingungen; Billigkeitsprüfung durch die Zivilgerichte
Vorabentscheidungsersuchen zur Klärung der Frage der Klagebefugnis von Flughafennutzern gegen die Genehmigung einer Entgeltordnung; Auslegung am Maßstab von EGRL 12/2009
EuGH soll Reichweite der Genehmigung der Flughafenentgelte durch die Luftfahrtbehörde klären
Flughafenentgelte - EuGH soll Reichweite der Genehmigung der Flughafenentgelte durch die unabhängige Aufsichtsbehörde klären
OVG Berlin-Brandenburg, 22.06.2016 - 6 A 3.15
EuGH - C-379/18 (anhängig)
NVwZ 2018, 1234
Abgesehen von dem bereits erörterten unionsrechtlichen Gebot der möglichst vollständigen Umsetzung der Vorgaben der Richtlinie 2001/14 ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass es mit Art. 19 Abs. 4 GG grundsätzlich nicht zu vereinbaren wäre, bei staatlich regulierten Entgelten sowohl eine verwaltungsrechtliche als auch eine zivilgerichtliche Kontrolle der materiellen Rechtmäßigkeit der Entgelte zu Gunsten derjenigen zu versagen, die diese zu entrichten haben (vgl. BVerfG, DVBl. 2000, 556; BGH…, Urteil vom 14. Juni 2007 - I ZR 125/04, WRP 2007, 1359 Rn. 26; BVerwG, Beschluss vom 12. April 2018 - 3 C 20/16, juris Rn. 34; BVerwGE 117, 93, 104 f.; jeweils mwN).
An den Maßstäben, die vor der Entscheidung des Unionsgerichtshofs in der Annahme formuliert wurden, eine zivilrechtliche Billigkeitsüberprüfung nach § 315 BGB sei ergänzend möglich, wird nicht unverändert festgehalten werden können (vgl. BVerwG, Beschluss vom 12. April 2018 - 3 C 20/16, juris Rn. 34).
Diese Möglichkeit ist auszuschließen, wenn offensichtlich und nach keiner Betrachtungsweise subjektive Rechte des Klägers verletzt sein können (vgl. BVerwG, Beschluss vom 12.4.2018 - 3 C 20.16 - NVwZ 2018, 1234 = juris Rn. 19 m. w. N.).

References: § 19
 § 42
 § 315
 Art. 3
 Art. 11
 Art. 267

EuGH 
 EuGH 

EuGH 
 Art. 19
 § 315