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Timestamp: 2017-06-25 07:10:45+00:00

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Landesrecht Sachsen-Anhalt BauGVO | Landesnorm Sachsen-Anhalt | Gesamtausgabe | Baugebührenverordnung (BauGVO) vom 4. Mai 2006 | gültig ab: 15.03.2006
InhaltAktuelle GesamtausgabeÄnderungshistorieAmtliche Abkürzung:BauGVOAusfertigungsdatum:04.05.2006Gültig ab:15.03.2006
VerordnungQuelle:Fundstelle:GVBl. LSA 2006, 315Gliederungs-Nr:2013.16Baugebührenverordnung
Vom 4. Mai 2006Zum 25.06.2017 aktuellste verfügbare Fassung der GesamtausgabeNichtamtliches InhaltsverzeichnisTitelGültig abBaugebührenverordnung (BauGVO) vom 4. Mai 200615.03.2006Eingangsformel15.03.2006§ 1 - Grundsatz16.04.2014§ 2 - Gebührenbestimmung nach Zeitaufwand03.06.2017§ 3 - Vergütung der Prüfingenieure und Prüfämter16.11.2006§ 4 - Berechnung der Gebühren für bautechnische Prüfungen15.03.2006§ 5 - Umsatzsteuer16.04.2014§ 6 - Anrechenbare Bauwerte und Bauwerksklassen16.04.2014§ 7 - Übergangsvorschriften03.06.2017§ 8 - Sprachliche Gleichstellung15.03.2006§ 9 - In-Kraft-Treten15.03.2006Anlage 1 - Gebührenverzeichnis03.06.2017Anlage 2 - Anrechenbare Bauwerte je Kubikmeter Brutto-Rauminhalt01.10.2007Anlage 3 - Bauwerksklassen15.03.2006Anlage 4 - Gebührentafel16.04.2014Anlage 5 - Begriffe und Berechnungsgrundlagen zur Ermittlung von Grundflächen und Brutto-Rauminhalten15.03.2006
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: §§ 2, 7 und Anlage 1 geändert durch Verordnung vom 23. Mai 2017 (GVBl. LSA S. 84)
Abs. 3 Satz 2 des Verwaltungskostengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 27. Juni 1991 (GVBl. LSA S. 154), zuletzt geändert durch § 7 des Gesetzes vom 22. Dezember 2004 (GVBl. LSA S. 866, 868), § 56
Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 und § 84
Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt vom 20. Dezember 2005 (GVBl. LSA S. 769), in Verbindung mit Abschnitt II Nr. 9 des Beschlusses der Landesregierung über den Aufbau der Landesregierung Sachsen-Anhalt und die Abgrenzung der Geschäftsbereiche vom 9./23. Juli 2002 (MBl. LSA S. 779), zuletzt geändert durch Beschluss vom 13. Dezember 2005 (MBl. LSA 2006 S. 7), wird im Einvernehmen mit dem Ministerium der Finanzen verordnet:
(1) Für Amtshandlungen der Bauaufsichtsbehörden sind Kosten (Gebühren und Auslagen) nach dieser Verordnung und dem Gebührenverzeichnis (Anlage 1) sowie nach den Anlagen 2 bis 5 zu erheben.
(2) Schließt die Amtshandlung nach Absatz 1 eine kostenpflichtige Entscheidung einer anderen Behörde ein, erhöhen sich die Kosten um die für die eingeschlossene Entscheidung vorgesehenen Gebühren und Auslagen.
(3) Prüft die Bauaufsichtsbehörde oder eine andere Behörde die Vereinbarkeit einer gebührenpflichtigen Amtshandlung mit anderen als bauordnungs- und bauplanungsrechtlichen Vorschriften, ohne dass ein Fall des Absatzes 2 vorliegt, erhöhen sich die Gebühren für die Amtshandlung der Bauaufsichtsbehörde um einen Zuschlag, der sich nach dem Zeitaufwand für diese weitere Prüfung bemisst. Die Höhe des Zuschlags richtet sich nach § 3
der Allgemeinen Gebührenordnung des Landes Sachsen-Anhalt vom 10. Oktober 2012 (GVBl. LSA S. 336), zuletzt geändert durch § 15 der Verordnung vom 13. Februar 2014 (GVBl. LSA S. 70) und Verordnung vom 17. Februar 2014 (GVBl. LSA S. 74), in der jeweils geltenden Fassung. Die Sätze 1 bis 3 gelten nicht für
1. die Beteiligung der Denkmalschutzbehörden und des Denkmalfachamtes,
2. mitwirkende Stellen, die aufgrund anderer Vorschriften für die Mitwirkung Anspruch auf Gebühren oder Entgelte haben,
3. die Weiterleitung von Bauvorlagen nach § 61
Abs. 4 Satz 4 der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt und die bloße Weiterleitung sonstiger Vorgänge.
(4) Entfällt der nach den vorstehenden Absätzen erhobene Zuschlag auf die Mitwirkung der Behörde eines anderen Rechtsträgers als demjenigen, für den die Bauaufsichtsbehörde handelt, ist der vereinnahmte Zuschlag an diesen Rechtsträger abzuführen.
(5) Die Prüfingenieure und Prüfämter erhalten für ihre Leistungen in Angelegenheiten der Bauaufsichtsbehörde eine Vergütung nach dieser Verordnung und dem Gebührenverzeichnis.
(6) Die Erhebung von Gebühren nach der Allgemeinen Gebührenordnung des Landes Sachsen-Anhalt
und der Auslagenersatz nach § 14
des Verwaltungskostengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt sind nicht ausgeschlossen, soweit in dieser Verordnung keine andere Regelung getroffen ist. Die Vergütungen der Prüfingenieure nach § 3 sind Auslagen nach § 14
des Verwaltungskostengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt.
Gebührenbestimmung nach Zeitaufwand
(1) Bestimmt sich die Gebühr im Gebührenverzeichnis (Anlage 1) nach dem Zeitaufwand, ist die Zeit anzusetzen, die unter regelmäßigen Verhältnissen von einer entsprechend ausgebildeten Fachkraft benötigt wird. Die Zeit für Ortsbesichtigungen einschließlich An- und Abreise ist einzurechnen.
(2) Sind Gebühren nach Zeitaufwand zu bemessen, werden je angefangene Stunde
1. für Tätigkeiten von Prüfingenieuren und Prüfämtern 87 Euro,
2. für Tätigkeiten von Bauaufsichtsbehörden die sich aus § 3
Abs. 1 der Allgemeinen Gebührenordnung des Landes Sachsen-Anhalt ergebenden Stundensätze
Vergütung der Prüfingenieure und Prüfämter
(1) Die Vergütung besteht aus der Gebühr und den Auslagen. Soweit in dieser Verordnung nichts Abweichendes geregelt ist, sind die §§ 10 und 14
des Verwaltungskostengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt entsprechend anzuwenden.
(2) Wird die Prüfung aus Gründen abgebrochen, die vom Auftragnehmer nicht zu vertreten sind, so wird die Prüfung entsprechend der anteilig erbrachten Leistung vergütet.
(4) Ein Nachlass auf die Gebühr ist unzulässig. § 4 Abs. 8 bleibt unberührt.
(5) Fahrtkosten für notwendige Reisen, die über den Umkreis von 15 km um den Geschäftssitz des Prüfingenieurs hinausgehen, können in Höhe der steuerlich zulässigen Pauschalsätze in Ansatz gebracht werden. Fahrt- und Wartezeiten sind nach dem Zeitaufwand zu ersetzen. Sonstige Auslagen werden nur erstattet, wenn dies bei Auftragserteilung schriftlich vereinbart worden ist.
Berechnung der Gebühren für
(1) Die Gebühr errechnet sich aus den anrechenbaren Bauwerten (§ 6 Abs. 1 bis 3) und der Bauwerksklasse (§ 6 Abs. 4) nach der Gebührentafel (Anlage 4). Soweit Leistungen nach dem Zeitaufwand zu vergüten sind, findet § 2 Anwendung. Der zeitliche Prüfaufwand ist für jeden Auftrag festzuhalten. Für Zwischenwerte der anrechenbaren Bauwerte ist die Gebühr durch geradlinige Interpolation zu ermitteln.
(2) Umfasst ein Prüfauftrag mehrere in statischkonstruktiver Hinsicht unterschiedliche Anlagen, so ist die Gebühr für jede einzelne Anlage getrennt zu ermitteln. Gehören Anlagen jedoch der gleichen Bauwerksklasse an, so sind, wenn sie auch im Übrigen in statisch-konstruktiver Hinsicht weitgehend vergleichbar sind und die Bauvorlagen gleichzeitig zur Prüfung vorgelegt werden, die anrechenbaren Bauwerte dieser Anlagen zusammenzufassen. Die Gebühr ist wie für eine einzelne Anlage zu ermitteln. Die Absätze 3 und 4 bleiben unberührt.
(3) Umfasst ein Prüfauftrag mehrere Anlagen mit gleichen Standsicherheitsnachweisen einschließlich den gleichen Nachweisen der Feuerwiderstandsfähigkeit der tragenden Bauteile, so ermäßigen sich die Gebühren nach Tarifstellen 6.1 bis 6.4 und 6.7 für die zweite und jede weitere Anlage auf ein Zehntel.
(4) Besteht eine Anlage aus gleichartigen, durch Dehnfugen unterteilten Abschnitten, für welche mindestens derselbe rechnerische Standsicherheitsnachweis und Nachweis der Feuerwiderstandsfähigkeit der tragenden Bauteile gelten soll, so ermäßigen sich die Gebühren nach den Tarifstellen 6.1 bis 6.4 für den zweiten und jeden weiteren gleichartigen Abschnitt auf die Hälfte. Das gilt nicht, wenn in einer Anlage nur Deckenfelder, Stützenzüge oder Binder gleich sind.
(5) Traggerüste und Baugruben, für deren Sicherung Standsicherheitsnachweise zu prüfen sind, gelten als gesonderte Anlagen.
(6) Werden Teile des rechnerischen Nachweises der Standsicherheit in größeren Zeitabständen vorgelegt und wird dadurch der Prüfaufwand erheblich erhöht, kann ein Zuschlag bis zur Hälfte der Gebühr nach Absatz 1 vergütet werden.
(7) Die Absätze 2 bis 6 gelten für die Berechnung der Gebühren für die Prüfung der brandschutztechnischen Nachweise entsprechend.
(8) In besonderen Fällen können, wenn die Gebühren nach den Absätzen 1 bis 3 in einem groben Missverhältnis zum Aufwand für die Leistung stehen, abweichend höhere oder niedrigere Gebühren berechnet werden, die den besonderen Schwierigkeitsgrad oder den veränderten Umfang einer Leistung berücksichtigen.
(9) Die Vergütung wird mit Eingang der Rechnung bei dem Vergütungsschuldner (§ 3 Abs. 3) fällig. Bis zur Fertigstellung des Bauwerks kann eine Berichtigung der anrechenbaren Bauwerte, der Bauwerksklasse und der Zuschläge verlangt oder ein besonderer Fall (Tarifstelle 6.10) geltend gemacht werden.
In der Gebühr für Prüfingenieure und Prüfämter ist die Umsatzsteuer enthalten. Die in der Gebühr enthaltene Umsatzsteuer ist in der Rechnung gesondert auszuweisen, soweit sie nicht nach § 19
Abs. 1 des Umsatzsteuergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. Februar 2005 (BGBl. I S. 386), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 18. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4318), in der jeweils geltenden Fassung, unerhoben bleibt.
(1) Für die Anlagen nach Anlage 2 sind die anrechenbaren Bauwerte aus dem Brutto-Rauminhalt der Anlage, vervielfältigt mit dem jeweils angegebenen Wert aus Spalte 3 der Anlage 2, zu berechnen. Der Brutto-Rauminhalt bestimmt sich nach Anlage 5.
(2) Für andere Anlagen berechnen sich die anrechenbaren Bauwerte aus den Kosten nach § 62
Abs. 4 bis 6 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. März 1991 (BGBl. I S. 533), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 10. November 2001 (BGBl. I S. 2992, 2994), zuzüglich der darauf entfallenden Umsatzsteuer. Zu den anrechenbaren Bauwerten zählen auch Kosten für Bauteile, für die ein Standsicherheitsnachweis geprüft werden muss, mit Ausnahme der Kosten für Außenwandbekleidungen und für Fassaden. Bei Umbauten sind auch die Kosten für Abbrucharbeiten anrechenbar. Nicht anrechenbar sind die in § 62
Abs. 7 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure genannten Kosten. Bei der Ermittlung der anrechenbaren Bauwerte ist von den Kosten auszugehen, die ortsüblich im Zeitpunkt des Antrags auf Vornahme der Amtshandlung für die Herstellung der Anlagen erforderlich sind. Einsparungen durch Eigenleistungen oder Vergünstigungen sind nicht zu berücksichtigen. Bei Windkraftanlagen bilden 80 v. H. der Herstellungskosten für die Anlage den anrechenbaren Bauwert. Bei Photovoltaikanlagen bilden 60 v. H. der Herstellungskosten den anrechenbaren Bauwert. Herstellungskosten sind die Kosten, die zum Zeitpunkt des Antrags auf Vornahme der Amtshandlung ortsüblich für die Herstellung aller Arbeiten und Lieferungen einschließlich der Gründung, der Erdarbeiten und der technischen Ausstattung erforderlich sind. Zu den Herstellungskosten in diesem Sinne gehört die auf die Kosten entfallende Umsatzsteuer. Kosten der Planung bleiben bei Bemessung der Herstellungskosten außer Betracht. Die Bauaufsichtsbehörde kann jeweils den anrechenbaren Bauwert unter Berücksichtigung ortsüblicher Preise schätzen, wenn der Kostenschuldner die Kosten nicht nachgewiesen hat. Dieser Nachweis kann auch noch bis zur Unanfechtbarkeit des Gebührenbescheides geführt werden.
(4) Die zu prüfenden Anlagen werden entsprechend ihrem statischen und konstruktiven Schwierigkeitsgrad in fünf Bauwerksklassen nach Anlage 3 eingeteilt. Besteht eine Anlage aus Bauteilen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, so ist sie entsprechend dem überwiegenden Leistungsumfang einzustufen.
(5) Mit dem Prüfauftrag teilt die Bauaufsichtsbehörde dem Prüfingenieur die anrechenbaren Bauwerte und soweit erforderlich, die für die Gebührenberechnung anzuwendende Bauwerksklasse sowie etwaige Zuschläge mit.
(1) Kosten für Amtshandlungen und Vergütungen für Leistungen der Prüfingenieure und Prüfämter aufgrund der bis zum 14. März 2006 geltenden Fassung der Bauordnung Sachsen-Anhalt
werden nach der bis zum 14. März 2006 geltenden Fassung der Baugebührenverordnung
(2) Vergütungen für Tätigkeiten staatlich anerkannter Sachverständiger aufgrund der bis zum 14. März 2006 geltenden Fassung der Bauordnung Sachsen-Anhalt
werden nach der bis zum 14. März 2006 geltenden Fassung der Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige nach der Bauordnung Sachsen-Anhalt
(5) Bauaufsichtliche Prüfaufgaben, die vor dem Inkrafttreten der Vierten Verordnung zur Änderung der Baugebührenverordnung beauftragt worden sind, werden nach § 2
Abs. 2 Nr. 1 der bis zum Inkrafttreten der Vierten Verordnung zur Änderung der Baugebührenverordnung geltenden Fassung der Baugebührenverordnung abgerechnet.
Magdeburg, den 4. Mai 2006.
Baugenehmigung (§ 71
BauO LSA) i. V. m. §§ 62
Satz 1 und 63
Satz 1 BauO LSA, ausgenommen die Baugenehmigung nach Tarifstellen 1.2 bis 1.7 für je angefangene 500 Euro des anrechenbaren Bauwertes
BauO LSA) i. V. m. § 62
Satz 2 BauO LSA
BauO LSA) i. V m. § 63
Genehmigung von Werbeanlagen (§ 10
Abs. 1 Satz 1 BauO LSA) je Anlage
Teilbaugenehmigung (§ 73
BauO LSA)
Verlängerung einer Baugenehmigung (§ 72
Abs. 2 BauO LSA)
Erhöhung der Gebühren nach den Tarifstellen 1.1 bis 1.9, wenn eine Entscheidung nach § 85
Abs. 2 Satz 4 BauO LSA eingeschlossen ist, soweit die Gebühr nicht nach § 1 Abs. 2 erhöht wird
Ausstellung eines Zeugnisses (§ 68
Abs. 5 Satz 2 BauO LSA)
Festsetzung einer Sicherheitsleistung (§ 61 Abs. 3 Satz 5
Vorbescheid (§ 74
Satz 1 BauO LSA)
Verlängerung eines Vorbescheides (§ 74
Satz 3 BauO LSA)
Zustimmung (§ 76
Vorhabenbezogene Bauartgenehmigung oder Zustimmung zur Verwendung von Bauprodukten im Einzelfall (§ 16a
Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 oder § 20
Die im Rahmen des Verfahrens für Leistungen Dritter zu zahlenden Beträge sind in den Gebühren nicht enthalten und deshalb gesondert als Auslagen zu erheben (§ 14
Abs. 2 Nr. 6 VwKostG LSA).
Erklärung des Verzichts auf das Erfordernis einer vorhabenbezogenen Bauartgenehmigung oder auf eine Zustimmung im Einzelfall zur Verwendung von Bauprodukten (§ 16a
Abs. 4 oder § 20
Satz 2 BauO LSA)
Gestattung der Verwendung von Bauprodukten ohne Zertifizierung (§ 22
Abs. 3 Satz 2 BauO LSA)
Überprüfung von Bauvorhaben (§ 80
Abs. 1 BauO LSA) je erforderlichen Ortstermin
Überwachung der Bauausführung (§ 80
Abs. 2 BauO LSA) je erforderlichen Ortstermin
Prüfung der Konstruktionszeichnungen auf Übereinstimmung mit dem Nachweis oder auf Einhaltung weiterer Forderungen nach Nummer 3.1 der nach § 3
Abs. 3 Satz 1 Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt bekannt gemachten Liste der Technischen Baubestimmungen, falls eine Feuerwiderstandsfähigkeit höher als feuerhemmend zu berücksichtigen ist
Prüfung von Nachträgen zu den Nachweisen der Tarifstellen 6.1 bis 6.7 wegen Änderungen oder Fehlern je entsprechendem Nachtrag höchstens jeweils
Prüfung des Kriterienkatalogs (§ 65 Abs. 3 Satz 2
ein dem Bearbeitungsaufwand entsprechender Zuschlag von bis zu 50 v. H. der Gebühren nach Tarifstelle 6.17 Anmerkung zu Tarifstelle 6.18: Diese Gebühr wird zusätzlich zu der Tarifstelle 6.17 berechnet.
Prüfung von Nachträgen zu den Nachweisen wegen Änderungen oder Fehlern nach Tarifstelle 6.16
nach Zeitaufwand eine Gebühr nach Tarifstelle 6.16
Ausführungsgenehmigung (§ 75
Abs. 2 BauO LSA) für je angefangene 500 Euro des Herstellungswertes
Verlängerung der Ausführungsgenehmigung (§ 75
Abs. 3 Satz 3 BauO LSA)
Änderung der Anschrift/Übertragung (§ 75
Abs. 4 BauO LSA)
Gebrauchsabnahme (§ 75
Untersagung der Aufstellung oder des Gebrauchs Fliegender Bauten (§ 75
Abs. 6 BauO LSA)
Nachabnahme (§ 75
Abs. 7 BauO LSA)
Zulassung einer Abweichung von Vorschriften des Bauordnungsrechts (§ 66
Abs. 1 BauO LSA) oder einer Befreiung nach § 31
Abs. 2 des Baugesetzbuches je Abweichung oder Befreiung
Zulassung einer Ausnahme nach § 31
Abs. 1 des Baugesetzbuches je Ausnahme
Eintragung einer Baulast einschließlich der Entgegennahme der Baulasterklärung (§ 82
Abs. 1 und 2 BauO LSA)
Löschung einer Baulast (§ 82
Abs. 3 Satz 4 BauO LSA)
Andere Eintragungen in das Baulastenverzeichnis (§ 82
Abs. 4 Satz 2 BauO LSA)
Erteilung einer Abschrift aus dem Baulastenverzeichnis (§ 82
Abs. 5 BauO LSA) je Abschrift
Ordnungsbehördliche Verfügungen durch die Bauaufsichtbehörden (§ 57
Abs. 2 und §§ 77, 78, 79 und 86
Für jede Anmahnung oder Anforderung von Bauvorlagen (§ 68
Anerkennung von Prüfingenieuren (§ 6
Abs. 1 der Verordnung über Prüfingenieure und Prüfsachverständige, PPVO)
Prüfung der formellen Anerkennungsvoraussetzungen durch den Prüfungsausschuss (§ 10
Abs. 1 PPVO)
Anerkennung einer Prüf-, Zertifizierungs- und Überwachungsstelle (§ 24
Anerkennung von Ausbildungsstätten (§ 16a
Abs. 6 oder § 25
Abs. 1 BauO LSA)
Regelmäßige Überprüfung der anerkannten Stellen (§ 11
Abs. 1 Satz 2 BauPG)
Prüfung zusätzlicher oder von der Genehmigung abweichender Bestuhlungs- oder Rettungswegepläne (§ 44
Abs. 5 VStättVO)
Prüfung von Bestuhlungs- oder Rettungswegeplänen für die von der Genehmigung abweichende befristete Nutzung einer baulichen Anlage als Versammlungsstätte, einschließlich der sicherheitsrechtlich erforderlichen Auflagen (§ 44
Abnahme einer technischen Probe (§ 40
Abs. 6 VStättVO)
Erteilung eines Gastspielprüfbuches (§ 45
Abs. 3 VStättVO)
Wiederkehrende Prüfung (§ 46
Ausstellung eines Befähigungszeugnisses für Verantwortliche für Veranstaltungstechnik (§ 39
Abs. 1 Satz 2 VStättVO)
Fußnoten1) Die Tarifstellen sind kumulativ anzuwenden.
Werte in Euro/m3
Fabrik-, Werkstatt- und Lagergebäude, hallenmäßige Verkaufsstätten, einfache Tennis- und Sporthallen, soweit sie eingeschossig sind, bis zu 50000 m3
bis 2000 m3
a) Bauart schwer*
b) sonstige Bauart
der 2000 m3
übersteigende Brutto-Rauminhalt bis 50000 m3
a) ohne oder mit geringen Einbauten
b) mit nicht geringen Einbauten
Verkaufsstätten, mit nicht mehr als 5000 m3
a) bis 1500 m3
b) über 1500 m3
1. Bei Gebäuden mit mehr als fünf Geschossen sind die anrechenbaren Bauwerte um 5 v. H., bei Hochhäusern um 10 v. H. und bei Gebäuden mit befahrbaren Decken, außer bei den Nummern 16 bis 18, um 10 v. H. zu erhöhen.
2. Die in der Tabelle angegebenen Werte berücksichtigen nur Flachgründungen mit Streifen- oder Einzelfundamenten. Mehrkosten für andere Gründungen sind gesondert zu ermitteln; dies gilt auch für Außenwandverkleidungen, für die ein Standsicherheitsnachweis geführt werden muss.
3. Bei Gebäuden mit gemischter Nutzung sind für die Gebäudeteile mit verschiedenen Nutzungsarten die Werte anteilig zu ermitteln, soweit Nutzungsarten nicht Nebenzwecken dienen.
Fußnoten* Gebäude, deren Außenwände überwiegend aus Beton einschließlich Leicht- und Gasbeton oder aus mehr als 17,5 cm dickem Mauerwerk bestehen.
* Gebäude, deren Außenwände überwiegend aus Beton einschließlich Leicht- und Gasbeton oder aus mehr als 17,5 cm dickem Mauerwerk bestehen.
1. Bauwerksklasse 1
2. Bauwerksklasse 2
a) statisch bestimmte ebene Tragwerke in gebräuchlichen Bauarten ohne Vorspann- und Verbundkonstruktion mit vorwiegend ruhenden Lasten,
d) Flachgründungen und Stützwände einfacher Art;
3. Bauwerksklasse 3
a) schwierige statisch bestimmte und statisch unbestimmte ebene Tragwerke in gebräuchlichen Bauarten ohne Vorspannung und ohne Stabilitätsuntersuchungen,
b) einfache Verbundkonstruktionen des Hochbaues ohne Berücksichtigung des Einflusses von Kriechen und Schwinden,
4. Bauwerksklasse 4
a) statisch und konstruktiv schwierige Tragwerke in gebräuchlichen Bauarten und Tragkonstruktionen, für deren Standsicherheits- und Festigkeitsnachweis schwierig zu ermittelnde Einflüsse zu berücksichtigen sind,
e) statisch bestimmte Tragwerke, die Schnittgrößenbestimmungen nach der Theorie 2. Ordnung erfordern,
h) Verbundkonstruktionen, soweit nicht in Bauwerksklasse 3 oder 5 erwähnt,
k) schwierige statisch unbestimmte Flachgründungen, schwierige ebene oder räumliche Pfahlgründungen, besondere Gründungsverfahren, Unterfangungen,
l) schiefwinklig gelagerte oder gekrümmte Träger,
m) schiefwinklige Einfeldplatten für Ingenieurbauwerke,
o) Rahmentragwerke, soweit nicht in Bauwerksklasse 3 oder 5 erwähnt,
q) schwierige, verankerte Stützwände;
5. Bauwerksklasse 5
f) Flächentragwerke (Platten, Faltwerke, Schalen), die die Anwendung der Elastizitätstheorie erfordern,
g) statisch unbestimmte Tragwerke, die Schnittgrößenbestimmungen nach der Theorie 2. Ordnung erfordern,
h) Tragwerke mit Standsicherheitsnachweisen, die nur unter Zuhilfenahme modell-statischer Untersuchungen oder durch Berechnung mit finiten Elementen beurteilt werden können,
i) Tragwerke mit Schwingungsuntersuchungen, soweit nicht in Bauwerksklasse 4 erwähnt,
j) seilverspannte Konstruktionen, soweit nicht in Bauwerksklasse 4 erwähnt,
m) schwierige Rahmentragwerke mit Vorspannkonstruktionen und Stabilitätsuntersuchungen,
o) Tragwerke, bei denen mehrere Schwierigkeitsmerkmale der Bauwerksklasse 4 gleichzeitig auftreten und sich die Prüfleistungen dadurch wesentlich erhöhen.
Gebührentafel1)
Anrechen-bare Bauwerte in Euro
Prüfung Brand-schutznach-weis
Bei anrechenbaren Bauwerten über 25000000 Euro errechnet sich die Gebühr aus dem Tausendstel der jeweiligen anrechenbaren Bauwerte, vervielfältigt mit nachstehend aufgeführten Faktoren:
Fußnoten1) In der Gebühr ist die Umsatzsteuer enthalten.
2) Vergütung nach Zeitaufwand mindestens 200 Euro
Begriffe und Berechnungsgrundlagen zur Ermittlung von Grundflächen und Brutto-Rauminhalten
1.2Konstruktions-Grundfläche (KGF)
Die Konstruktions-Grundfläche ist die Summe der Grundflächen der aufgehenden Bauteile aller Grundrissebenen eines Bauwerkes, z. B. von Wänden, Stützen und Pfeilern. Zur Konstruktions-Grundfläche gehören auch die Grundflächen von Schornsteinen, nicht begehbaren Schächten, Türöffnungen, Nischen sowie von Schlitzen.
1.3Brutto-Rauminhalt (BRI)
a) Fundamenten;
b) Bauteilen, soweit sie für den Brutto-Rauminhalt von untergeordneter Bedeutung sind, z. B. Kellerlichtschächte, Außentreppen, Außenrampen, Eingangsüberdachungen und Dachgauben;
c) untergeordneten Bauteilen, wie z. B. konstruktive und gestalterische Vor- und Rücksprünge an den Außenflächen, auskragende Sonnenschutzanlagen, Lichtkuppeln, Schornsteinköpfe, Dachüberstände, soweit sie nicht Überdeckungen für Bereich b nach Abschnitt 2.1.1 sind.
2.1.1 Grundflächen und Rauminhalte sind nach ihrer Zugehörigkeit zu folgenden Bereichen getrennt zu ermitteln:
a) Bereich a: überdeckt und allseitig in voller Höhe umschlossen,
b) Bereich b: überdeckt, jedoch nicht allseitig in voller Höhe umschlossen,
c) Bereich c: nicht überdeckt.
2.1.2 Waagerechte Flächen sind aus ihren tatsächlichen Maßen, schräg liegende Flächen aus ihrer senkrechten Projektion auf eine waagerechte Ebene zu berechnen.
2.1.3 Grundflächen sind in m², Rauminhalte in m³ anzugeben.
2.2Berechnung von Grundflächen
2.3Berechnung von Rauminhalten
Der Brutto-Rauminhalt ist aus den nach Abschnitt 2.2 berechneten Brutto-Grundflächen und den dazugehörigen Höhen zu errechnen. Als Höhen für die Ermittlung des Brutto-Rauminhaltes gelten die senkrechten Abstände zwischen den Oberflächen des Bodenbelages der jeweiligen Geschosse bzw. den Dächern die Oberfläche des Dachbelages.
Für die Höhen des Bereichs c sind die Oberkanten der diesem Bereiche zugeordneten Bauteile, zum Beispiel Brüstungen, Attiken, Geländer, maßgebend.

References: § 7
 § 56
 § 84
 § 3
 § 15
 § 61
 § 14
 § 3
 § 14
 § 3
 § 4
 § 2
 § 19
 § 62
 § 62
 § 2
 § 62
 § 63
 § 85
 § 1
 § 20
 § 20
 § 3
 § 31
 § 31
 § 25