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Timestamp: 2019-01-19 09:33:39+00:00

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Rechtsprechung: StRR 2010, 242 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Stuttgart, 17.05.2010 | OLG Naumburg, 14.04.2010 | BGH, 29.04.2010 | BGH, 02.03.2010
BGH, 28.04.2010 - 2 StR 595/09
Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG; Art. 6 EMRK; Art. 13 EMRK; § 24 Abs. 2 StPO; § 31 Abs. 1 StPO; § 338 Nr. 3 StPO
Recht auf den gesetzlichen Richter (unabhängiges und unparteiisches Gericht; Bekenntnis eine Schöffen zur Selbstjustiz; Bezeichnung des Verteidigers als "Spannmann"); Kompensation rechtsstaatswidriger Verfahrensverzögerungen
§ 24 Abs 2 StPO, § 31 Abs 1 StPO, § 338 Nr 3 StPO
Ablehnung eines Schöffen: Offenes Bekenntnis zur Selbstjustiz und Forderungseintreibung mit Hilfe rechtswidriger Drohungen bei der beruflichen Tätigkeit als Inkassounternehmer als Befangenheitsgrund
Mangelnde Rechtstreue eines Schöffen aufgrund offener Bekenntnisse zur Selbstjustiz; Befangenheit eines Schöffen bei mittelbarer Verbindung zweier Verfahren über die Person des Verteidigers; Durchsetzung von Forderungen mittels rechtswidriger Drohungen oder Gewalt durch einen Inkassounternehmer
Schöffe - Befangenheit bei Bekenntnis zu Selbstjustiz
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 28.04.2010, Az.: 2 StR 595/09 (StPO § 24: Bekenntnis eines Schöffen zur Selbstjustiz)" von RA Prof. Norbert Gatzweiler und RA Dr. Björn Gercke, original erschienen in: StraFO 2010, 291 - 292.
LG Aachen, 26.08.2009 - 61 KLs 11/08
NJW 2010, 2226
NStZ 2010, 526
StRR 2010, 242
Zustellungsbefugnis, Ermächtigung, Assessor, Zulässigkeit
Zustellung: Entgegennahme eines Schriftstücks gegen Empfangsbekenntnis durch einen Assessor
StPO § 37 Abs. 1; ZPO § 174 Abs. 1
Vollzug eines Empfangsbekenntnisses durch einen bei einem Rechtsanwalt angegestellten "Assessor"
AG Stuttgart, 04.11.2009 - 15 Ds 32 Js 47978/09
LG Stuttgart, 01.03.2010 - 36 Ns 32 Js 47978/09
NJW 2010, 2532
Pflichtverteidiger, Auswechselung, Gebührenverzicht, Wirksamkeit
§ 140 Abs 1 Nr 1 StPO, § 141 Abs 4 StPO, § 142 Abs 1 StPO, § 143 StPO, § 68 Nr 1 JGG
Kostenrechtliche Voraussetzungen der Auswechselung des gerichtlich bestellten Verteidigers
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des OLG Naumburg vom 14.4.2010, Az.: 2 Ws 52/10 (Kein Gebührenverzicht des Pflichtverteidigers gegenüber der Staatskasse)" von RA/RiOLG a. D. Detlef Burhoff, original erschienen in: RVGreport 2010, 333 - 334.
LG Magdeburg, 15.03.2010 - 23 Ns 144 Js 9492/08
Entgegen der vom Landgericht Heilbronn vertretenen Rechtsansicht (gestützt auf OLG Bremen NStZ 2014, 305; OLG Naumburg, Beschluss vom 14. April 2012, 2 Ws 52/10, OLG Köln, NStZ 2011, 654) ist dieser Verzicht auch zulässig.
Die abweichende Ansicht, die im Hinblick auf § 49b Abs. 1 Satz 1 BRAO einen derartigen Gebührenverzicht als unzulässig erachtet (…OLG Bremen a.a.O.;… OLG Köln, a.a.O.; OLG Naumburg, Beschluss vom 14. April 2012, 2 Ws 52/10), vermag nicht zu überzeugen.
Die für die Auswechslung des Pflichtverteidigers insoweit erforderlichen Vo-raussetzungen können nicht dadurch herbeigeführt werden, dass - wie hier geschehen - die Beiordnung des Beschwerdeführers mit der Maßgabe erfolgt, dass der Staatskasse hierdurch keine zusätzlichen Kosten entstehen; vielmehr wären die Voraussetzungen vor der Entschei-dung des Amtsgerichts zu prüfen und entsprechend zu beachten gewesen (zur Mehrkosten-problematik und eines Vergütungsverzichts vgl. auch OLG Naumburg, Beschluss vom 14.04.2010 - 2 Ws 52/10).
6 Eine Auswechselung des Verteidigers ist ausnahmsweise dann zulässig, wenn der bisherige Pflichtverteidiger damit einverstanden ist und durch die Beiordnung des neuen Verteidigers weder eine Verfahrensverzögerung noch Mehrkosten für die Staatskasse verursacht werden (OLG Frankfurt…, Beschluss vom 03.12.2007, 3 Ws 1205/07, zitiert nach juris, Rdnr. 4; KG Berlin, Beschluss vom 20.11.1992, 4 Ws 228/92, NStZ 1993, 201, OLG Naumburg, Beschluss vom 14.04.2010, 2 Ws 52/10, zitiert nach juris, Rdnr. 8).
BGH, 02.03.2010 - 4 StR 619/09
§ 55 StPO; § 251 Abs. 1 Nr. 2 StPO
Verlesung der Niederschriften über polizeiliche Vernehmungen bei Berufung des Zeugen auf § 55 StPO; (tatsächliche Unmöglichkeit der Vernehmung)
§ 55 StPO, § 251 Abs 1 Nr 2 StPO
Hauptverhandlung in Strafsachen: Verlesung der polizeilichen Aussage eines Auslandszeugen
Rechtmäßigkeit der Verlesung einer früheren gegenüber der Polizei abgegebenen schriftlichen Erklärung bei Berufung auf das Aussageverweigerungsrecht
StPO § 55; StPO § 251 Abs. 1 Nr. 2
LG Saarbrücken, 27.07.2009 - 5 Js 569/08
NStZ 2010, 466

References: Art. 101
 Art. 6
 Art. 13
 § 24
 § 31
 § 338

§ 24
 § 31
 § 338
 BGH 
 § 24
 § 37
 § 174

§ 140
 § 141
 § 142
 § 143
 § 68
 § 49

§ 55
 § 251
 § 55

§ 55
 § 251
 § 55
 § 251