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Timestamp: 2018-05-23 09:53:27+00:00

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Raphael Kühner, Friedrich Blass, Ausführliche Grammatik der Griechischen Sprache, chapter 60
Raphael Kühner, Friedrich Blass, Ausführliche Grammatik der Griechischen Sprache
Ildar Ibraguimov, Ed.
chapter 1chapter 2chapter 3chapter 4chapter 5chapter 6chapter 7chapter 8chapter 9chapter 10chapter 11chapter 12chapter 13chapter 14chapter 15chapter 16chapter 17chapter 18chapter 19chapter 20chapter 21chapter 22chapter 23 Von dem Verhältnisse der Sprachlaute zu einander in den Dialekten. A. Vokale. a) Kurze Vokale. chapter 25chapter 26chapter 27chapter 5chapter 28chapter 29chapter 30chapter 31chapter 32chapter 33chapter 34chapter 35 Steigerung der Vokale (starke und schwache Wurzelform). chapter 37chapter 38chapter 39chapter 40chapter 41chapter 42chapter 43chapter 44chapter 45chapter 46chapter 47chapter 48chapter 49chapter 50chapter 51chapter 52chapter 53chapter 54chapter 55chapter 56 Konsonantenverbindungen oder Konsonantengruppen ( συμπλοκαὶ τῶν συμφώνων ). chapter 58chapter 59chapter 60chapter 61chapter 62chapter 63chapter 64chapter 65chapter 66chapter 67chapter 68chapter 69chapter 70chapter 71chapter 72 Begriff und Einteilung der Silben. Von dem Masse oder der Quantität der Silben. Bemerkungen über die Quantität in der Dichtersprache. Von der Betonung ( προσῳδία ) der Silben. Von den Accenten und Accentzeichen. Stellung des Accentes. Bemerkungen zu den vorhergehenden Paragraphen. Eigentümlichkeiten der Mundarten in der Betonung. Spuren eines älteren Betonungsgesetzes. Veränderung und Wanderung des Tones in der Flexion und Komposition. Veränderung des Tones in der Kontraktion. Veränderung des Tones zur Unterscheidung der Bedeutung. Veränderung und Wanderung des Tones im Zusammenhange der Rede. V. Anastrophe. VI. Sogenannte Procliticae. VII. Encliticae. Regeln über die Inklination des Tones. Encliticae betont ( ὀρθοτονούμεναι ). Abteilung der Silben. a. Satz- oder Interpunktionszeichen. Diastole (Hypodiastole). Hyphen. Wortarten ( τὰ μέρη τοῦ λόγου ). Flexion ( κλίσις ). Einteilung des Substantivs und Adjektivs. Geschlecht ( γένος ) der Substantive. Geschlechtsbestimmung der Substantive nach ihrer Endung. Zahlform (Numerus) der Substantive und Adjektive. Deklination ( κλίσις ) der Substantive und Adjektive. Kasuszeichen. chapter 101chapter 102chapter 103chapter 104chapter 105chapter 106chapter 107chapter 108chapter 109chapter 110chapter 111chapter 112chapter 113chapter 114chapter 115chapter 116chapter 117chapter 118chapter 119chapter 120chapter 121chapter 122chapter 123chapter 124chapter 125chapter 126chapter 127chapter 128chapter 128chapter 129chapter 130chapter 131chapter 132chapter 133chapter 134chapter 135 Gemischte Deklination. chapter 137chapter 138chapter 139chapter 140chapter 141chapter 142chapter 143chapter 144chapter 145chapter 146chapter 147chapter 148chapter 149chapter 150chapter 151chapter 152chapter 153chapter 154chapter 155chapter 156chapter 157chapter 158 Begriff und Einteilung der Pronomina. Böotischer Aeolismus. ） chapter 161chapter 162chapter 163chapter 164chapter 165chapter 166chapter 167chapter 168chapter 169chapter 170chapter 171chapter 172chapter 173 Bemerkungen. chapter 174chapter 175chapter 176chapter 177chapter 178chapter 179chapter 180chapter 181chapter 182chapter 183chapter 184chapter 185chapter 186chapter 187chapter 188
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Von dem Verhältnisse der Sprachlaute zu einander in den Dialekten. A. Vokale. a) Kurze Vokale.
Steigerung der Vokale (starke und schwache Wurzelform).
Konsonantenverbindungen oder Konsonantengruppen ( συμπλοκαὶ τῶν συμφώνων ).
Begriff und Einteilung der Silben.
Von dem Masse oder der Quantität der Silben.
Bemerkungen über die Quantität in der Dichtersprache.
Von der Betonung ( προσῳδία ) der Silben.
Von den Accenten und Accentzeichen.
Stellung des Accentes.
Bemerkungen zu den vorhergehenden Paragraphen.
Eigentümlichkeiten der Mundarten in der Betonung.
Spuren eines älteren Betonungsgesetzes.
Veränderung und Wanderung des Tones in der Flexion und Komposition.
Veränderung des Tones in der Kontraktion.
Veränderung des Tones zur Unterscheidung der Bedeutung.
Veränderung und Wanderung des Tones im Zusammenhange der Rede.
V. Anastrophe.
VI. Sogenannte Procliticae.
VII. Encliticae.
Regeln über die Inklination des Tones.
Encliticae betont ( ὀρθοτονούμεναι ).
Abteilung der Silben.
a. Satz- oder Interpunktionszeichen.
Diastole (Hypodiastole). Hyphen.
Wortarten ( τὰ μέρη τοῦ λόγου ). Flexion ( κλίσις ).
Einteilung des Substantivs und Adjektivs.
Geschlecht ( γένος ) der Substantive.
Geschlechtsbestimmung der Substantive nach ihrer Endung.
Zahlform (Numerus) der Substantive und Adjektive.
Deklination ( κλίσις ) der Substantive und Adjektive.
Kasuszeichen.
Gemischte Deklination.
Begriff und Einteilung der Pronomina.
Böotischer Aeolismus. ）
Bemerkungen.
[*] 60. I. Anähnlichung der Konsonanten im Inlaute. a. Mutae.
Ein P-Laut (π β φ） oder ein K-Laut (κ γ χ) vor einem T-Laute (τ δ θ) muss dem T-Laute gleichartig sein, d. h. vor der Tenuis τ kann nur wieder eine Tenuis (π κ), vor der Media δ nur wieder eine Media (β γ), vor der Aspirata θ nur wieder eine Aspirata (φ χ) stehen, also: πτ u. κτ; βδ u. γδ; φθ u. χθ: vgl. scriptum, rectum, coctum v. scribo, rego, coquo; z. B.
β vor τ in π, als: (von τρίβω） τέτριβ-ται = τέτριπται
φ " τ " π " (von γράφω） γέγραφ-ται = γέγραπται
γ " τ " κ " (von λέγω） λέλεγ-ται = λέλεκται
χ " τ " κ " (von βρέχω） βέβρεχ-ται = βέβρεκται
π " δ " β " (von κλέπτω） κλέπ-δην = κλέβδην
φ " δ " β " (von γράφω） γράφ-δην = γράβδην
κ " δ " γ " (von πλέκω） πλέκ-δην = πλέγδην
χ " δ " γ " (von βρέχω） [βρέχ-δην = βρέγδην (unbel.)]
π " θ " φ " (von πέμπω） ἐπέμπ-θην = ἐπέμφθην
β " θ " φ " (von τρίβω） ἐτρίβ-θην = ἐτρίφθην
κ " θ " χ " (von πλέκω） ἐπλέκ-θην = ἐπλέχθην
γ " θ " χ " (von λέγω） ἐλέγ-θην = ἐλέχθην.
Anmerk. 1. Die Präposition ἐκ in der Komposition bleibt nach byzantinischer und gegenwärtiger Schreibung vor allen Konsonanten unverändert, als: ἐκθεῖναι u. s. w., nicht ἐχθεῖναι, ἐκβαίνω, nicht ἐγβαίνω. Dagegen die Schreibung der alexandrinischen und klassischen Zeit, wie sie auf Inschriften und in Papyrus sich zeigt, bewahrte ἐκ regelmässig nur vor Tenuis und vor χ (φ) ς, während man vor Media und Liquida ἐγ, vor θ (φ) ἐχ schrieb. So ἔγδοσις, ἐγβολή, ἐγλέγειν, ἔγμακτος; auch ἐγϝηληθίωντι, tab. Heracl. I, 152; ebenso bei der von uns getrennt geschriebenen Präposition: ἐγ νεωρίων, ἐγ Ῥυμοῦ; ferner ἐχ Θετταλίας, ἐχφορήσαντι. Indes finden sich dagegen auch auf attischen Inschriften manche Verstösse; bei φ war der Gebrauch zwischen ἐκ und ἐχ schwankend; vor ς ist die alte Schreibung EX (ΧΣ altatt. = Ξ).1) Völlige Assimilation (in der Schreibung Verlust des Auslautes) haben die alten lokrischen Inschriften: ἐτᾶς, d. i. ἐκ τᾶς, ἐ θαλά（ς）σας, ἐ λιμένος, ἐ δάμω, ἐ Ναυπάκτω (und ἐγ Ναυπ.). Aus der weichen Aussprache des ἐκ vor γ erklärt sich die häufige Verwechslung von ἔκγονος und ἔγγονος, die ohne Zweifel auf gleiche Weise (eggonos) ausgesprochen worden sind; aber ἔγγ. war zweideutig.2)
Ein T-Laut (τ δ θ) geht vor einem anderen T-Laute in ς über; (vgl. claus-trum v. claudo;) als:
ἀνυτ-τός (v. ἀνύτειν) wird ἀνυστός
ἠρείδ-θην (v. ἐρείδω) wird ἠρείσθην
ἐπείθ-θην (v. πείθω) wird ἐπείσθην.
Anmerk. 2. Der Übergang eines T-Lautes vor einem anderen T-Laute in s erscheint für den ersten Blick als eine Dissimilation; aber der Spirant ς ist vor einem T-Laute für die Aussprache ungleich leichter und bequemer als ein T-Laut vor einem anderen T-Laute. Über ττ st. στ u. τθ st. σθ in einigen Mundarten s. § 31, S. 153 f.
Die Tenues (π κ τ） gehen nicht allein in der Flexion und Zusammensetzung, sondern auch bei zwei von uns getrennten Wörtern vor einem aspirierten Vokale in die verwandten Aspiratae (φ χ θ) über, indem die Tenuis den Hauch übernimmt, der Vokal aber ihn verliert. Die Mediae (β γ δ) erleiden diese Vertauschung regelmässig nur in der Flexion des Verbs, in den übrigen Fällen pflegen sie unverändert zu bleiben; also:
ἀπ᾽ οὗ = ἀφ᾽ οὗ, ἐπἥμερος (v. ἐπί, ἡμέρα) = ἐφήμερος
ἐπὑφαίνω (v. ἐπί, ὑφαίνω) = ἐφυφαίνω, τέτυπ-ἁ = τέτυφα
οὐκ ὁσίως = οὐχ ὁσίως, δεκἥμερος (v. δέκα, ἡμέρα) = δεχήμερος
ἀντἕλκω = ἀνθέλκω (v. ἀντί, ἕλκω); aber οὐδείς (v. οὐδ̓ u. εἷς)
ἀντὑπαἱρέω = ἀνθυφαιρέω (v. ἀντί, ὑπό u. αἱρέω), ἀνθυφίστημι, καθυφίημι
εἴλογ-ἁ = εἴλοχα; aber: λέγ᾽ ἑτέραν (nicht: λέχ᾽ ἑτέραν)
τέτριβ-ἁ = τέτριφα; aber: τρῖβ᾽ οὕτως (nicht: τρῖφ᾽ οὕτως); über οὐχ s. § 72.
Anmerk. 3. Dass die Neuionier, wenigstens Herodot, regelmässig die Tenuis vor dem im Attischen aspirierten Vokale stehen lassen, ist § 22, 9, und dass auch bei den Attikern in einigen Kompositis die Tenuis beibehalten worden ist, § 22, Anm. erwähnt. Über δ + （ = θ in <*>ὐθείς, μηθείς, οὐθαμεῖ s. § 187, 1.
Anmerk. 4. Diese Verwandlung der Tenuis vor einem aspirierten Vokale tritt auch in den Krasen ein, als: τὰ ἕτερα = θἄτερα, τὸ ἱμάτιον = θοἰμάτιον, καὶ ἕτερος = χἄτερος, καὶ ὅσα, ὅστις, ὅπως = χὦσα, χὦστις, χὤπως. Diese Krasen sind jedoch meistens nur poetisch. Mehr Beispiele s. § 51. Wenn die Tenuis πτ oder κτ vorhergehen, so werden beide nach Nr. 1 in Aspiratae verwandelt, als: ἑφθήμερος aus ἑπτά u. ἡμέρα, ϝύχθ᾽ ὅλην st. νύκτα ὅλην. Ausser der Zusammensetzung schreibt man in der Prosa in diesem Falle häufiger die vollen Formen (νύκτα ὅλην), als die apostrophierten. Wenn aber auf diese Weise zwei gleiche Aspiratae zusammenstossen würden, so bleibt nach § 67 die erstere Tenuis unverändert, als: εἰς ὄρος ὅκχ᾽ ἕρπῃς Theokr. 4, 56 st. ὅκκα ἕρπῃς.
Anmerk. 5. Bisweilen geht die Wirkung des anlautenden Spiritus asper bei der Elision und Kontraktion auch durch eine dazwischen stehende Liquida hindurch auf die vor dieser stehende Tenuis: τέθριππον aus τετρα- u. ἵππος, φρουρός φρουρά φρουρεῖν aus προ und ὁρ- (ὁράω), φροῦδος aus πρὸ ὁδοῦ; auch att. φροίμιον = προοίμιον wird so zu erklären sein (οἷμος Lied, Spir. asper nach Hdn. I, 546). Vgl. v. d. Mühll, Aspiration d. Tenues (Lpz. 1875), S. 59 f.(Smyth 82)
1 Vgl. Giese, Aeol. D., S. 88; Düntzer, Zeitschr. f. Altertumsw. 1847, S. 946; Ahrens, Dial. II, p. 358; Meisterhans, Gr. d. att. Dial. 81^{2} ff.; G. Meyer, Gr., S. 267^{2} ff.; Blass, Ausspr. 123^{3}. Praefat. Hyperid.^{2}, p. XI sq.
2 Vgl. Buttmann, Gr., § 3, Anm. 5; Giese, a a. O., S. 91; Schneider ad Plat. Civ. II 364, e; Herwerden, Lap. testim. 49; Meisterhans 83^{2}.
Raphael Kühner. Friedrich Blass. Ausführliche Grammatik der Griechischen Sprache. Hanover und Leipzig. Hahn. 1890. Hannover. Hahnsche Buchhandlung. 1992.
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References: § 31
 § 72
 § 22
 § 22
 § 187
 § 51
 § 67
 § 3