Source: https://www.mina-mo.de/informationen/agb/
Timestamp: 2018-03-19 04:34:36+00:00

Document:
Mina Mo - AGB
Romina Bänsch| Mina Mo Photografie
2.1. Der Auftraggeber darf dem Fotografen für die Aufnahmearbeiten nur solche, Modelle, Objekte und Vorlagen überlassen, zu deren Verwendung er berechtigt ist und die frei sind von Rechten Dritter. Der Auftraggeber hat den Fotografen von Ersatzansprüchen Dritter freizustellen, die aus der Verletzung dieser Pflicht resultieren. Dies beinhaltet auch die Rechtsverfolgungskosten (Anwalts- und Gerichtskosten), die dem Fotografen dadurch entstehen, dass er von Dritten wegen einer unberechtigten Verwendung von Modellen, Objekten und Vorlagen durch den Auftraggeber in Anspruch genommen wird.
2.2. Muss bei der Auftragsabwicklung die Leistung eines Dritten in Anspruch genommen oder ein sonstiger Vertrag mit Dritten abgeschlossen werden, ist der Fotograf bevollmächtigt, die entsprechenden Verpflichtungen im Namen und für Rechnung des Auftraggebers einzugehen.
2.3. Der Fotograf wählt die Bilder aus, die er dem Auftraggeber bei Abschluss der Produktion zur Abnahme vorlegt. Nutzungsrechte werden nur an den Bildern eingeräumt, die der Auftraggeber als vertragsgemäß abnimmt. Unbearbeitete Fotos hat der Fotograf nicht herauszugeben. Etwas anderes können die Parteien jedoch in gegenseitigem Einvernehmen vereinbaren (z.B. bei Veranstaltungen, Hochzeiten etc.).
2.4. Mängelrügen müssen schriftlich erfolgen und spätestens zwei Wochen nach Ablieferung der Bilder bei dem Fotografen eingegangen sein. Dieses gilt nicht für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann). Nach Ablauf dieser Frist gelten die Bilder als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen. Als Mängel gelten nur die gesetzlich bestimmten Fälle des Abweichens der Ist- von der Soll-Eigenschaft. Bloßes Nichtgefallen stellt keinen Mangel dar.
3.1. Der Auftraggeber hat bei ausdrücklicher Vereinbarung zusätzlich zu dem geschuldeten Honorar die Nebenkosten zu erstatten, die dem Fotografen im Zusammenhang mit der Auftragsdurchführung entstehen (z.B. für Filmmaterial, Laborarbeiten, Reisen, Styling etc.).
3.2. Wenn nicht anders vereinbart, ist das Produktionshonorar bei Beendigung des Fotoshootings fällig. Erstreckt sich die Ausführung eines Auftrags über einen längeren Zeitraum, kann der Fotograf Abschlagszahlungen entsprechend dem erbrachten Arbeitsaufwand verlangen. Der Fotograf ist auch berechtigt, einen Vorschuss zu verlangen. Das Produktionshonoror der dazu gebuchten Fotos, ist innerhalb von 10 Werktagen nach Erhalt der Fotos zu begleichen.
3.3. Die zu übertragenden bzw. einzuräumenden Nutzungsrechte erwirbt der Auftraggeber erst mit der vollständigen Bezahlung des Honorars und der Erstattung sämtlicher Nebenkosten.
3.4. Wird die für die Aufnahmearbeiten vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, ist ein vereinbartes Pauschalhonorar entsprechend zu erhöhen. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Zeit, um die sich die Aufnahmearbeiten verlängern, den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz.
4.1. Der Auftraggeber erwirbt an den Bildern nur Nutzungsrechte in dem vertraglich festgelegten Umfang, insbesondere das Recht zur Vervielfältigung und das Recht zur öffentlichen Zugänglichmachung, jedoch bei Verbrauchern nur für private Zwecke und bei Unternehmern nur für geschäftliche Zwecke. Eigentumsrechte werden nicht übertragen. Ungeachtet des Umfangs der im Einzelfall eingeräumten Nutzungsrechte bleibt der Fotograf berechtigt, die Bilder im Rahmen der Rechteinräumung nach Nr. 4.5 zu verwenden.
4.2. Die Übertragung und Einräumung der vom Auftraggeber erworbenen Nutzungsrechte an Dritte, auch an andere Redaktionen eines Verlags, bedarf der schriftlichen Zustimmung des Fotografen.
4.3. Eine Nutzung der Bilder ist grundsätzlich nur in der Originalfassung zulässig. Jede Änderung oder Umgestaltung (z.B. Montage, fototechnische Verfremdung, Colorierung) und jede Veränderung bei der Bildwiedergabe (z.B. Veröffentlichung in Ausschnitten) bedarf der vorherigen Zustimmung des Fotografen. Hiervon ausgenommen ist lediglich die Beseitigung ungewollter Unschärfen oder farblicher Schwächen mittels elektronischer Retusche.
4.4. Bei jeder Bildveröffentlichung ist der Fotograf als Urheber zu benennen. Die Benennung muss beim Bild erfolgen. Im Einzelfall kann der Fotograf auch auf die Namensnennung verzichten, das muss jedoch ausdrücklich schriftlich und vor der beabsichtigten Nutzung erfolgen (z.B. bei Hochzeitsfotos). Im Internet muss der Link zur Website des Fotografen www.mina-mo.de angegeben sein. Eine Ver­let­zung des Rechts auf Namen­snen­nung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz.
4.5. Ferner darf der Fotograf die entstandenen Aufnahmen ohne jede zeitliche, örtliche und inhaltliche Einschränkung in veränderter oder unveränderter Form durch sich selbst ungeachtet der Übertragungs-, Träger- und Speichertechniken (insbesondere elektronische Bildverarbeitung) verwenden, insbesondere für eigene Referenzzwecke. Das Nutzungsrecht gilt auch für alle derzeit noch nicht verfügbaren Medien, auch für solche, die erst in der Zukunft erfunden werden. Das Nutzungsrecht an den Bildern gilt ausdrücklich auch zum Zwecke der Werbung, Verkaufsförderung, des Marketings. Der Fotograf darf diese Bilder mit anderen Bildern oder Texten und Grafiken verändern, kombinieren, beschneiden oder in sonstiger Weise modifizieren. Ausgenommen hiervon sind Veränderungen, die das Model in einer pornografischen Abbildung erscheinen lassen.
4. 6. Ungeachtet des Umfangs der im Einzelfall eingeräumten Nutzungsrechte bleibt der Fotograf berechtigt, die Bilder im Rahmen seiner Eigenwerbung und publizistisch zur Illustration zu verwenden (z.B. für Ausstellungen, Homepage, Werbematerial, Fachmagazine für Fotografie oder Hochzeiten etc.). Der Auftraggeber tritt hierfür das Recht am eigenen Bild ab. Für Auftraggeber die im öffentlichen Interesse stehen oder aus sonstigen Gründen die Verwendung des Fotomaterials durch den Fotografen ablehnen, müssen Exklusivrechte und eine Sperrung des Materials gesondert vereinbart werden. Dies bedingt einen Aufschlag von mindestens 30% auf das jeweilige Grundhonorar.
5.2. Bilddaten dürfen nur für die eigenen Zwecke des Auftraggebers und nur für die Dauer des Nutzungsrechts digital archiviert werden. Die Speicherung der Bilddaten in Online-Datenbanken oder sonstigen digitalen Archiven, die Dritten zugänglich sind, bedarf einer gesonderten Vereinbarung zwischen dem Fotograf und dem Auftraggeber.
6.1. Sofern nicht der Fotograf ausdrücklich zusichert, dass abgebildete Personen oder die Inhaber der Rechte an abgebildeten Werken der bildenden oder angewandten Kunst die Einwilligung zu einer Bildveröffentlichung erteilt haben, obliegt die Einholung der im Einzelfall notwendigen Einwilligung Dritter oder die Erwirkung von Veröffentlichungsgenehmigungen bei Sammlungen, Museen etc. dem Auftraggeber.
6.2. Der Fotograf übernimmt keine Haftung für die Art der Nutzung seiner Bilder. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass durch die Art der Nutzung keine Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte oder sonstigen Rechte Dritter verletzt werden.
6.3. Der Auf­tragge­ber ist verpflichtet, Bilder des Fotografen im Inter­net auss­chließlich in der mit­geliefer­ten, inter­net­fre­undlichen Vari­ante mit dezen­tem Wasserze­ichen des Fotografen zu pub­lizieren, inbeson­dere bezieht sich diese Regelung auf social Net­works wie Face­book, pri­vate oder öffentliche Foren, etc. Der Auf­tragge­ber ist verpflichtet, diese elek­tro­n­is­che Verknüp­fung so vorzunehmen, dass der Fotograf als Urhe­ber der Bilder klar und ein­deutig iden­ti­fizier­bar ist.
7.1. Unabhängig von der Art der Pflichtverletzung sind Schadensersatzansprüche, einschließlich solcher, die aus einer unerlaubten Handlung des Fotografen resultieren, ausgeschlossen, soweit nicht vorsätzlich oder grob fahrlässiges Verhalten seitens des Fotografen vorliegt. Der in 7.1 konstituierte Haftungsausschluss bzw. -beschränkung gilt nicht für aus arglistigem Verhalten des Fotografen resultierende Ansprüche, sowie bei Ansprüchen, die aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, oder dem Gesetz insbesondere dem Produkthaftungsgesetz resultieren.
7.3. Der Fotograf ver­wahrt die Daten sorgfältig. Er ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, von ihm auf­be­wahrte Daten nach drei Jahren seit Beendi­gung des Auf­trags zu vernichten.
7.4. Bei unberechtigter Nutzung, Veränderung, Umgestaltung oder Weitergabe eines Bildes – egal ob in herkömmlicher oder digitalisierter Form – ist der Fotograf berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen vereinbarten oder, mangels Vereinbarung, des fünffachen üblichen Nutzungshonorars zu fordern, mindestens jedoch 500,00 Euro pro Bild und Einzelfall, sofern es sich bei dem Auftraggeber um einen Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handelt. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzanspruchs bleibt hiervon unberührt. Die vorbenannte Vertragsstrafenhöhe gilt dann nicht, wenn der Auftraggeber nachweisen kann, dass ein Schaden nicht oder in niedrigerer Höhe entstanden ist. Diese Vertragsstrafevereinbarung gilt ausdrücklich nicht für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.
7.5. Unterbleibt bei einer Bildveröffentlichung die Benennung des Fotografen (Ziffer 4.4.), so hat der Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 100 % des vereinbarten oder, mangels Vereinbarung, des üblichen Nutzungshonorars zu zahlen, mindestens jedoch 200,00 Euro pro Bild und Einzelfall, sofern es sich bei dem Auftraggeber um einen Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handelt. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzanspruchs bleibt hiervon unberührt. Die vorbenannte Vertragsstrafenhöhe gilt dann nicht, wenn der Auftraggeber nachweisen kann, dass ein Schaden nicht oder in niedrigerer Höhe entstanden ist. Diese Vertragsstrafevereinbarung gilt ausdrücklich nicht für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Dem Fotograf bleibt auch insoweit die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzanspruchs vorbehalten. Der Auftraggeber muss die Nennung in jedem Fall nachholen. Im Einzelfall kann der Fotograf auch auf die Namensnennung verzichten, das muss jedoch ausdrücklich erfolgen (z.B. bei Hochzeitsfotos).
8. GUTSCHEINE FÜR FOTOGRAFIELEISTUNGEN
8.1. Gutscheine kön­nen nicht in bar aus­gezahlt werden.
8.2. Eine Kombination von mehreren Gutscheinen ist möglich. Die Bezahlung erfolgt per Vorkasse (Über­weisung). Der Gutscheincode muss bei Shootinganfragen angegeben werden. Gutscheine berechti­gen die Per­son mit dem gültigen Gutscheincode nach voll­ständi­ger Bezahlung, inner­halb des Gültigkeit­szeitraums zur Buchung eines Ter­mins beim Fotografen. Alle Gutscheine sind mit einer eindeutigen Codenummer versehen, die nicht personenbezogen sind. Der Gutschein ist somit übertragbar. Das ervielfältigen, Editieren oder Manipulieren der Gutscheine ist nicht gestattet.
8.3. Sollte bei einem Gutschein der Wert nicht aus­re­ichen, wird die Dif­ferenz danach in Rech­nung gestellt. Wird der Gutscheinwert nicht vollständig aufgebraucht oder die Leistung nicht vollständig in Anspruch genommen, verfällt die nicht genutzte Differenz. Eine Erstattung ist nicht möglich.
8.4. Soweit nicht anders angegeben, kann jeder Gutschein nur einmal in Anspruch genommen werden. Die Gültigkeits­dauer richtet sich nach §195 BGB.
8.5. Soweit nicht anders angegeben, gewährt der Gutschein keinen Anspruch auf Inanspruchnahme von Leistungen oder den Erwerb von Waren zu einem bestimmten Zeitpunkt. Jeder Gutschein gilt grundsätzlich für ein Shooting am aktuellen Firmensitz, d.h. in Duisburg. Nach Absprache kann der Ort auch vorher abgestimmt und mögliche Fahrtkosten mitgebucht werden.
8.6. Der gewerbliche Wiederverkauf der Gutscheine oder eine andere Form ihrer Verwendung zu nicht ausschließlich privaten Zwecken (z. B. werbliche Verlosung, Versteigerung, Gewinnspiel) ohne Zustimmung des Fotografen ist untersagt.
8.7. Die Vertragserklärung über den Kauf des Gutscheins kann innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, eMail) oder durch Rücksendung des Gutscheins widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang des Gutscheins beim Empfänger und auch nicht vor Erfüllung der Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie den Pflichten gemäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Art. 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder des Gutscheins.
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8.8. Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen herauszugeben. Wurde der Gutschein vor Ablauf der Widerrufsfrist bereits ganz oder teilweise eingelöst, ist der Auftraggeber zum Wertersatz verpflichtet. Die Pflicht zum Wertersatz können vermieden werden, indem man den Gutschein erst einlöst, wenn man sich dazu entschlossen hat, vom Widerrufsrecht keinen Gebrauch zu machen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt mit der Absendung der Widerrufserklärung oder des Gutscheins, für mich mit dessen Empfang.
10.1. Eine Begleitperson bei einem Fotoshooting ist in der Regel zugelassen, solange es das Model nicht negativ beeinflusst oder stört. Der Fotograf behält sich das Recht vor, die Begleitperson vom Set zu verweisen oder gar das Shooting zu beenden, sollte die Anwesenheit die Arbeitsqualität erheblich mindern.
10.2. Fotos von Minderjährigen (unter 18-Jährigen) erfolgen nur mit ausdrücklicher schriftlichem Einverständnis des/der gesetzlichen Vertreter und nur zusammen mit einer Begleitperson. Fotos in Unterwäsche oder Teilakt/Akt bei Minderjährigen erfolgen gar nicht.
10.3. Zum Fotoshooting ist ein gültiger Ausweis mitzuführen.
11.1. Die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner AGB-Bestimmungen berührt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
(c)roMina Bänsch 2014

References: § 13
 § 14
 § 13
 § 14
 § 13
 §195
 § 2
 § 1
 § 312
 Art. 246
 § 3