Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202000,%20686
Timestamp: 2020-02-26 17:33:04+00:00

Document:
BGH, 16.12.1999 - VII ZR 15/98 - dejure.org
https://dejure.org/1999,3192
BGH, 16.12.1999 - VII ZR 15/98 (https://dejure.org/1999,3192)
BGH, Entscheidung vom 16.12.1999 - VII ZR 15/98 (https://dejure.org/1999,3192)
BGH, Entscheidung vom 16. Dezember 1999 - VII ZR 15/98 (https://dejure.org/1999,3192)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1999,3192) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Werkvertrag - Höhe der Vergütung - Beweiswürdigung - Glaubwürdigkeit von Zeugen
NJW-RR 2000, 686
NZBau 2000, 248
BauR 2000, 768
ZfBR 2000, 250
Das Landgericht hat damit nach Auffassung des Senats nicht gegen die Grundsätze verstoßen, die der Bundesgerichtshof zuletzt im Urteil vom 16.12.1999 (VII ZR 15/98 = NZBau 2000, 248 = BauR 2000, 768 = NJW-RR 2000, 686 = Schäfer/ Finnern/Hochstein, Nr. 21 zu § 286 ZPO) zu den Anforderungen an eine rechtsfehlerfreie Beweiswürdigung herausgestellt hat.
Deshalb hat der Senat nur zu prüfen, ob sich das Landgericht entsprechend § 286 ZPO mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Beweiswürdigung also vollständig und rechtlich möglich ist, sowie nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (vgl. insoweit zu den entsprechend heranzuziehenden Grundsätzen des Revisionsrechtes BGH in NJW 2001, 2558 [2559]; NJW-RR 2000, 686).
BGH, 18.07.2013 - VII ZR 153/12
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei einer offensichtlichen …
Dieses hat nur zu prüfen, ob sich der Tatrichter entsprechend § 286 ZPO mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Beweiswürdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (…BGH, Urteile vom 7. März 2013 - VII ZR 134/12, NJW 2013, 1226 Rn. 14; vom 16. Dezember 1999 - VII ZR 15/98, NJW-RR 2000, 686 unter II 1 b; jeweils m. w. N.).
Da die Beweiswürdigung - wie sich aus § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO ergibt - grundsätzlich Sache des erstinstanzlichen Gerichtes ist, hat der Senat nur zu prüfen, ob sich das Landgericht entsprechend § 286 ZPO mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Beweiswürdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (vgl. insoweit zu den entsprechend heranzuziehenden Grundsätzen des Revisionsrechtes BGH, NJW 2001, 2558, 2559; NJW-RR 2000, 686).
Zwar hat der Senat grundsätzlich nur zu prüfen, ob sich das Landgericht entsprechend § 286 ZPO mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Beweiswürdigung also vollständig und rechtlich möglich ist, sowie nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (vgl. insoweit zu den entsprechend heranzuziehenden Grundsätzen des Revisionsrechtes BGH in NJW 2001, 2558 [2559]; NJW-RR 2000, 686).
Dieses hat danach nur zu prüfen, ob sich das erstinstanzliche Gericht entsprechend § 86 ZPO mit den Prozessstoff und dem Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Beweiswürdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (vgl. BGH NJW-RR 2000, 686 f., zitiert nach Juris).

References: § 286
 § 286
 BGH 
 § 286
 § 529
 § 286
 § 286
 BGH 
 § 86
 BGH