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Timestamp: 2018-01-19 03:56:19+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Landstuhl (ID:8247770)
> DTAD-ID: 8247770
350104001 - 11D0704 - Neubau US Klinikum Weilerbach, WSA Kaiserslautern / Medical Center Replacement - MCR / Rhine Ordnance Barracks Kaiserslautern. Planung für den Bau eines überregionalen Großklinikums (Krankenhaus der Regelversorgung (Versorgungsstufe II) mit Fachrichtungen für HNO, Augenheilkunde, Urologie, Orthopädie, Neurologie, Kinderheilkunde, Psychiatrie, Pädiatrie und Nuklearmedizin) für die US-Streitkräfte, östlich des Flugplatzes Ramstein, in der Weilerbach Storage Area. Das Klinikum soll der stationären und ambulanten Primärversorgung der Militär- und Zivilangehörigen der US-Streitkräfte in Deutschland dienen. Die Maßnahme wird von der deutschen Bauverwaltung für die US-Streitkräfte, vertreten durch das US Army Corps of Engineers gem. den Auftragsbautengrundsätzen ABG 1975 ausgeführt. Die Massnahme muss alle geltenden deutschen Rechts- und Verwaltungsvorschriften erfüllen. Daneben sollen alle US-Standards und -Vorschriften für die Errichtung eines militärischen Klinikums erfüllt werden, um eine Zertifizierung durch die US Joint Commission zu erlangen. Das Projekt muss darüber hinaus so geplant werden, dass eine LEED Silber Zertifizierung (Ausgabe 2009) unter dem LEED for Healthcare (LEED-HC) Rating System erreicht wird und die Evidence Based Design und World Class Attribute der Military Healthcare Systems (MHS) erüllt werden. Die BGF (DIN 277) soll ca. 120 000 m² betragen. Es sind voraussichtlich folgende Hauptbereiche beabsichtigt: 1. Medizinisches Klinikzentrum für die ambulante klinische Versorgung mit ca. 47 000 m² BGF dies umfasst insbesondere sämtliche konservativen bzw. chirurgischen Fachdisziplinen mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen, psychiatrische Klinik, pädiatrische Klinik, Neurologie und Radiologie, In Anbindung an das medizinische Klinikzentrum befinden sich Administrative Bereiche mit ca. 11 200 m² BGF mit Büros und Arbeitsbereichen für Klinikleitung, Patientenverwaltung und allgemeine Organisation, 2. Diagnose und Behandlungszentrum für die ambulante und stationäre Heilbehandlung mit ca. 54 200 m² BGF dies umfasst insbesondere chirurgische und allgemeine Behandlungsräume, die Apotheke, klinische Labore bis Schutzstufe 3, Radiologie mit CT's und MRT's; unmittelbar angebunden ist ein Bettenhaus mit Normal- und Intensivstationen mit ca. 70 Betten für die stationäre Aufnahme von Patienten und unterstützende Bereiche wie die Sterilisationszentrale, Werkstätten, Küche für Essenszubereitung sowohl für stationäre Essensversorgung als auch für Personal und Kantine für ca. 1 600 Mahlzeiten pro Tag / 800 Mahlzeiten pro Mittagstisch. In Anbindung an das Diagnose und Behandlungszentrum ist eine Medizinisches Lagergebäude mit ca. 7 300 m² BGF vorgesehen. 3. Unterstützende Gebäude / Gebäudeteile wie z.B. Krankenwagengarage ca. 300 m², Anbindungen an technische Versorgungsgebäude Umfangreiche Räume/Geschosse für Technik sind in vg. Flächenangaben enthalten. Angestrebter Baubeginn ist 2016. Die Infrastrukturplanung einschließlich Energiezentrale, Freianlagen, Zutrittskontrollpunkt und Parkhaus ist Bestandteil eines gesonderten Auftrages. Die Schnittstellenplanung und Koordination mit den Leistungen der Infrastrukturplanung ist Bestandteil des hier beschriebenen Planungsauftrags. Hierauf wird besonderer Wert gelegt. Es ist beabsichtigt für die Vergabe der Bauleistungen für das Klinikum ein mehrphasiges Vergabeverfahren (Partnering-Verfahren) durchzuführen, bei dem das bauausführende Unternehmen (Generalunternehmer (GU)) frühzeitig in den Planungsprozess eingebunden werden soll. Durch die Mitwirkung der GU-Bewerber können Innovationen aus der Baupraxis einfließen. Des Weiteren erhalten die GU-Bewerber durch ihre frühzeitige Einbindung einen längeren Einblick in den Planungsprozess und somit bessere Kalkulationsgrundlagen.
Org. Dok.-Nr: 155178-2013
Oberfinanzdirektion Koblenz, Abteilung Bundesbau -ABB-, diese vertreten
durch den Landesbetrieb Liegenschafts- u. Baubetreuung, Niederlassung
Weilerbach, vertreten durch den Niederlassungsleiter
Kontaktstelle(n): LBB Nl. Weilerbach
Zu Händen von: Sachgebiet Recht u. Verträge
Telefon: +49 637161839/100
E-Mail: vergabe.weilerbach@lbbnet.de
Fax: +49 637161839/120
350104001 - 11D0704 - Neubau US Klinikum Weilerbach, WSA Kaiserslautern / Medical Center Replacement - MCR / Rhine Ordnance Barracks Kaiserslautern.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Weilerbach. NUTS-Code DEB3F
Planung für den Bau eines überregionalen Großklinikums (Krankenhaus der Regelversorgung (Versorgungsstufe II) mit Fachrichtungen für HNO, Augenheilkunde, Urologie, Orthopädie, Neurologie, Kinderheilkunde, Psychiatrie, Pädiatrie und Nuklearmedizin) für die US-Streitkräfte, östlich des Flugplatzes Ramstein, in der Weilerbach Storage Area. Das Klinikum soll der stationären und ambulanten Primärversorgung der Militär- und Zivilangehörigen der US-Streitkräfte in Deutschland dienen. Die Maßnahme wird von der deutschen Bauverwaltung für die US-Streitkräfte, vertreten durch das US Army Corps of Engineers gem. den Auftragsbautengrundsätzen ABG 1975 ausgeführt. Die Massnahme muss alle geltenden deutschen Rechts- und Verwaltungsvorschriften erfüllen. Daneben sollen alle US-Standards und -Vorschriften für die Errichtung eines militärischen Klinikums erfüllt werden, um eine Zertifizierung durch die US Joint Commission zu erlangen. Das Projekt muss darüber hinaus so geplant werden, dass eine LEED Silber Zertifizierung (Ausgabe 2009) unter dem LEED for Healthcare (LEED-HC) Rating System erreicht wird und die Evidence Based Design und World Class Attribute der Military Healthcare Systems (MHS) erüllt werden. Die BGF (DIN 277) soll ca. 120 000 m² betragen. Es sind voraussichtlich folgende Hauptbereiche beabsichtigt: 1. Medizinisches Klinikzentrum für die ambulante klinische Versorgung mit ca. 47 000 m² BGF dies umfasst insbesondere sämtliche konservativen bzw. chirurgischen Fachdisziplinen mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen, psychiatrische Klinik, pädiatrische Klinik, Neurologie und Radiologie, In Anbindung an das medizinische Klinikzentrum befinden sich Administrative Bereiche mit ca. 11 200 m² BGF mit Büros und Arbeitsbereichen für Klinikleitung, Patientenverwaltung und allgemeine Organisation, 2. Diagnose und Behandlungszentrum für die ambulante und stationäre Heilbehandlung mit ca. 54 200 m² BGF dies umfasst insbesondere chirurgische und allgemeine Behandlungsräume, die Apotheke, klinische Labore bis Schutzstufe 3, Radiologie mit CT's und MRT's; unmittelbar angebunden ist ein Bettenhaus mit Normal- und Intensivstationen mit ca. 70 Betten für die stationäre Aufnahme von Patienten und unterstützende Bereiche wie die Sterilisationszentrale, Werkstätten, Küche für Essenszubereitung sowohl für stationäre Essensversorgung als auch für Personal und Kantine für ca. 1 600 Mahlzeiten pro Tag / 800 Mahlzeiten pro Mittagstisch. In Anbindung an das Diagnose und Behandlungszentrum ist eine Medizinisches Lagergebäude mit ca. 7 300 m² BGF vorgesehen. 3. Unterstützende Gebäude / Gebäudeteile wie z.B. Krankenwagengarage ca. 300 m², Anbindungen an technische Versorgungsgebäude Umfangreiche Räume/Geschosse für Technik sind in vg. Flächenangaben enthalten. Angestrebter Baubeginn ist 2016. Die Infrastrukturplanung einschließlich Energiezentrale, Freianlagen, Zutrittskontrollpunkt und Parkhaus ist Bestandteil eines gesonderten Auftrages. Die Schnittstellenplanung und Koordination mit den Leistungen der Infrastrukturplanung ist Bestandteil des hier beschriebenen Planungsauftrags. Hierauf wird besonderer Wert gelegt. Es ist beabsichtigt für die Vergabe der Bauleistungen für das Klinikum ein mehrphasiges Vergabeverfahren (Partnering-Verfahren) durchzuführen, bei dem das bauausführende Unternehmen (Generalunternehmer (GU)) frühzeitig in den Planungsprozess eingebunden werden soll. Durch die Mitwirkung der GU-Bewerber können Innovationen aus der Baupraxis einfließen. Des Weiteren erhalten die GU-Bewerber durch ihre frühzeitige Einbindung einen längeren Einblick in den Planungsprozess und somit bessere Kalkulationsgrundlagen.
Für die Planung, Ausschreibung, Vergabe und Objektüberwachung der vorgesehenen Maßnahme ist beabsichtigt, die Leistungen an einen Generalplaner (im Folgenden GP genannt) zu vergeben, da die Leistung aufgrund der Vernetzung der einzelnen Leistungsteile technisch und wirtschaftlich nur von einem GP bewältigt werden kann. Der GP hat im Rahmen der Leistungserbringung hierbei neben den geltenden deutschen Rechts- und Verwaltungsvorschriften sowie Normen und Regelwerken auch alle für die Errichtung eines militärischen Klinikums nach US-amerikanischem Standard erforderlichen US-Normen, -Standards und -Richtlinien bei der Planung und Ausführung zu beachten und regelkonform umzusetzen. Dies betrifft insbesondere: — DoD Unified Facilities Criteria (UFC) 4-510-01 Design: Medical Military Facilities (Quelle: http://dod.wbdg.org/ ); — weitere US-Normen und Regelwerke gem. Anhang A, UFC 4-510-01. Der Auftraggeber (AG) stellt dem GP eine Vorplanung als Grundlage für die Auftragsausführung zur Verfügung, welche vom GP vor Planungsbeginn vollumfänglich zu prüfen ist. Dem GP wird im Weiteren die Planungsverantwortung auch für diese Vorplanung durch den AG übertragen. Die Vorplanung umfasst insbesondere die KVM-Bau nach RBBau und eine Planungsvorlage die gemäß den US Vorlagerichtlinien erstellt ist. Zunächst werden je Leistungsteil (LT) nur die Leistungen zur Erstellung einer erweiterten HU-Bau (Lph. 3, sowie Teile der Lph. 4-6) beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den GP mit Teilleistungen der Leistungsphasen 5-9, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht. Parallel zur Entwurfs- und Ausführungsplanung findet das mehrphasige Vergabeverfahren (Partnering-Verfahren) für die Vergabe der GU-Leistungen statt. Der GP begleitet dieses Vergabeverfahren gemeinsam mit dem AG. In der 1. Phase des Partnering-Verfahren erarbeitet der GP schrittweise die erweiterte Haushaltsunterlage-Bau unter Einbeziehung der Anmerkungen / Anregungen der GU-Bewerber. Dabei hat der GP die jeweiligen Teil-/Ergebnisse dem AG und den GU-Bewerbern in mehreren Zwischenstufen vorzustellen. Im Rahmen dieser begleitenden 1. Phase werden die GU-Bewerber auf Grundlage der Planungsergebnisse zu ggf. bestehenden Risiken befragt und um Optimierungsvorschläge und entsprechende Kommentierung gebeten. Die Kommentare sind sodann durch den GP und den AG zu bewerten und auf Anordnung des AG in die Planung einzuarbeiten. Dies gilt auch gleichlautend für Ergebnisse bzw. Festlegungen, die im Rahmen wiederkehrender Planungs-Review-Besprechungen unter Beteiligung der US-Seite erarbeitet wurden. In der 2. Phase des Partnering-Verfahren erarbeitet der GP Teile der Ausführungsunterlage-Bau bis zur Vergabereife. Dies umfasst insbesondere eine Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm sowie die Detailplanung für vorgegebene Planungsbereiche. Zu diesem Leistungsstand werden weitere Lösungsansätze und Risikobewertungen den GU-Bewerbern abgefragt, welche durch den GP zu bewerten sind. Der GP wird im Rahmen der Mitwirkung bei der Vergabe unter anderem in die Bewertung der Lösungsansätze und Risikobewertungen der GU-Bewerber eingebunden. Ziel ist es einen GU mit der kompletten Ausführungsunterlage-Bau ab der Lph. 5 zu beauftragen. Mit Übergang der Planungsverantwortung ab der Lph. 5 - Ausführungsplanung an den GU übernimmt der GP Leistungen zur Prüfung der Planungsleistungen des GU und überwacht die Leistungen des GU in der Ausführung. Der GP hat hierbei unter anderem die vom GU komplettierte, vollständige Ausführungsunterlage - Bau (Lph. 5 + 6) zu prüfen. Der AG behält sich die Option vor, nach Abschluss der 2. Phase Abstand vom Partnering-Verfahren zu nehmen und dem GP die komplette Planung der Ausführungsunterlage-Bau (Lph. 5 + 6, und Teile der Lph. 7), sowie die vollständigen Leistungen der Objektüberwachung (Lph. 8) stufenweise zu übertragen. Die Leistungen des Generalplaner umfassen folgende Fachdisziplinen / Leistungsteile (LT): LT 1 - Gebäude- und Raumbildende Ausbauten, § 33 HOAI (federführend) Lph. 3 + 8, sowie Teilleistungen der Lph. 4 - 7 + 9, optional zusätzlich Lph. 5+6 als Komplettplanung LT 2a - Technische Ausrüstung, § 53 HOAI Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen; Wärmeversorgungsanlagen; Lufttechn. Anlagen; Medienversorgungsanlagen, Lph. 3 + 8, sowie Teilleistungen der Lph. 4 - 7 + 9, optional zusätzlich Lph. 5+6 als Komplettplanung LT 2b - Technische Ausrüstung, § 53 HOAI Gebäudeautomation inkl. GLT, Lph. 3 + 8, sowie Teilleistungen der Lph. 5 - 7 + 9, optional zusätzlich Lph. 5+6 als Komplettplanung LT 3 - Technische Ausrüstung, § 53 HOAI Starkstromanlagen, Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen, Lph. 3 + 8, sowie Teilleistungen der Lph. 5 - 7 + 9, optional zusätzlich Lph. 5+6 als Komplettplanung LT 4 - Technische Ausrüstung, § 53 HOAI Aufzugs- und Fördertechnik, inkl. Lagertechnik Lph. 3 + 8, sowie Teilleistungen der Lph. 5 - 7 + 9, optional zusätzlich Lph. 5+6 als Komplettplanung LT 5a - Technische Ausrüstung, § 53 HOAI Nutzungsspezifische Anlagen: Medizin- und Labortechnik, Lph. 3 + 8, sowie Teilleistungen der Lph. 5 - 7 + 9, optional zusätzlich Lph. 5+6 als Komplettplanung LT 5b - Technische Ausrüstung, § 53 HOAI Nutzungsspezifische Anlagen: Großküchentechnik, Lph. 3 + 8, sowie Teilleistungen der Lph. 5 - 7 + 9, optional zusätzlich Lph. 5+6 als Komplettplanung LT 6 - Tragwerksplanung, § 49 HOAI Lph. 2 + 3, sowie Teilleistungen der Lph. 4 - 6, optional zusätzlich Lph. 4-6 als Komplettplanung LT 7 - Leistungen für die thermische Bauphysik, gemäß Anlage 1.2 zu § 3 Abs. 1 HOAI Lph. 2, sowie Teilleistungen der Lph. 3 - 5, optional zusätzlich Lph. 3-5 als Komplettplanung . LT 8 - Leistungen für Schallschutz und Raumakustik, gemäß Anlage 1.3 zu § 3 Abs. 1 HOAI Lph. 2, sowie Teilleistungen der Lph. 3 - 6, optional zusätzlich Lph. 3-6 als Komplettplanung LT 9 - Leistungen für Bodenmechanik, Erd- und Grundbau, gemäß Anlage 1.4 zu § 3 Abs. 1 HOAI Lph. 1-3, teilweise LT 10 - Leistungen für Brandschutz, in Anlehnung an Leistungsbild AHO - Nr. 17 der Schriftenreihe Lph. 2 - 4 + 8, sowie Teilleistungen der Lph. 5 -7 + 9, optional zusätzlich Lph. 5+6 als Komplettplanung ergänzt durch umfangreiche besondere Leistungen in allen Leistungsteilen, insbesondere: — Untersuchung, Planung u. Berechnung des Strahlenschutz sowie der elektromagnetischen Verträglichkeit, — Nachweis der Erdbebensicherung, — konstruktiver Brandschutz, unter Berücksichtigung der Wechselwirkung von baulichen und anlagentechnischen Massnahmen sowie unter Berücksichtigung der US-Force Protection Anforderungen, — Berücksichtigung der Anti-Terrorism und Force Protection Anforderungen (AT/FP), — Einrichtungsplanung (z.B. Gastro- u. Küchenbereiche, medizinische Großgeräte, Möblierung), — Wegeleitsystem / Beschilderung, — Innenarchitekturplanung gemäß Vorgaben Designkonzept, — Aufwand für die Durchführung des Partnering-Verfahrens, — Planung der Logistik innerhalb der Gebäude, — Ausarbeitung einer World-Class-Checkliste, — Ausarbeitung eines Betriebskonzept/Einsatzkonzept (Conops) für die Planung, — Aktualisierte Risikobewertung für die Gebäudetechnik, — Lebenszykluskostenanalyse für die haustechnischen Anlagen. sowie zusätzliche Leistungen, insbesondere: — Leistungen für eine Zertifizierung des Gebäudes nach LEED - Leadership in Energy and Environmental Design, — Leistungen für BIM - Building Information Modelling, — Leistungen für US-Commissioning. Die Planung der Maßnahme soll mittels Building Information Modelling (BIM) erarbeitet werden. Die bereits vorliegende Vorplanung wurde mit dem Datenmodell Revit erstellt. Die Graphikmodelle werden dem GP als Grundlage der Planung zur Verfügung gestellt. Die Datenübernahme ist durch den GP sicherzustellen. Der Datenaustausch und die Kommunikation aller Projektbeteiligten erfolgt verpflichtend in einem internetbasierten virtuellen Projektraum (VPR) des AG's. Der GP hat ein umfangreiches feststehendes Planungsteam einschließlich eines federführenden Projektleiter zu benennen, der alle Abläufe und Fachdisziplinen des GP's während der gesamten Planungs- und Ausführungsphase leitet, koordiniert und steuert. Je LT ist ein Projektbearbeiter, der die Verantwortung für die Umsetzung der nationalen Anforderungen hat, zu benennen. Darüber hinaus ist für die LT's 1, 2a, 2b, 3, 4, 5a, 5b, 8 u. 10 ein Projektbearbeiter-US zu benennen, der die Verantwortung für die Umsetzung der amerikanischen Anforderungen hat. Ein Stamm von Bearbeitern aus allen Fachdisziplinen des Planungsteams hat während der gesamten Planungs- und Bauausfüh-rungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent zu sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet wird. Hierzu wird der GP verpflichtet, an der Baustelle, sowie in direkter Nachbarschaft zum Büro des AG bis zur Übergabe / Abrechnung des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein Büro nach Vorgabe des AG's ausreichend zu besetzen. Der GP trägt dafür Sorge, dass die von ihm vor Ort eingesetzten Bearbeiter aus allen Fachdisziplinen des Planungsteams über gute Kenntnis der englischen Sprache in Wort und Schrift verfügen.
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Zunächst werden je Leistungsteil (LT) nur die Leistungen zur Erstellung einer erweiterten HU-Bau (Lph. 3, sowie Teile der Lph. 4-6) beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den GP mit Teilleistungen der Leistungsphasen 5-9, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht. Der AG behält sich jedoch als weitere Option vor dem GP die komplette Planung der Ausführungsunterlage-Bau (Lph. 5 + 6 und Teile der Lph. 7), sowie die vollständigen Leistungen der Objektüberwachung (Lph. 8) stufenweise zu übertragen. Bei stufenweiser Beauftragung kann der GP den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt. Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten: 96 (ab Auftragsvergabe)
Beginn 5.2.2014. Abschluss 31.12.2025
Haftpflichtversicherung der Arbeitsgemeinschaft / des Generalplaners mit einer Deckungssumme von 3 000 000,00 EUR für Personenschäden und von 50 000 000,00 EUR für sonstige Schäden. Es ist nachzuweisen, dass das Generalplanerrisiko über die Haftpflichtversicherung mitversichert ist.
wird: Die Teilnahme von Bietergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft (Arge) annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten (in Anlehnung an § 4(2) VOF 2009), als Eigenerklärung. Erklärung in Anlehnung an § 4 (6) und (9) VOF 2009 (zwingende und mögliche Ausschlussgründe), dass keine Ausschlussgründe vorliegen, als Eigenerklärung.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bietergemeinschaft (BG)) über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen je Leistungsteil der letzten 3 Geschäftsjahre in Anlehnung an § 5 Abs. 4 Nr. c VOF 2009. Für jeden LT wird der Gesamtumsatz der Mitglieder der BG bzw. der Nachunternehmer, welche die Leistung tatsächlich erbringen, aufaddiert.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweise in Anlehnung an § 5 Abs. 5 lit. a, b, c, d, f und h VOF 2009; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Die nachfolgende Beschreibung gilt für alle LT gleichlautend: Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten Personen des Projektteams sind in Anlehnung an § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu bennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Sie müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. TU/TH/FH, bzw. Bachelor oder Master), oder eine vergleichbare Berufszulassung nachweisen: 1. der federführende Projektleiter des GP (PL), 2. der Projektleiter des GP für die Koordination der Leistungen der technischen Ausrüstung (PL-TGA), 3. der Projektbearbeiter je LT (PB), 4. der Oberbauleiter des GP (OBL), 5. der Bauleiter je LT (BL), 6. der/die Projektbearbeiter der LT 1, 2, 3, 4, 5, 8, 10, für die Bearbeitung der US-Anforderungen (PB-US), 7. der zugelassene Fachmann für LEED (LEED-AP), 8. der BIM-Manager, 9. der Projektbearbeiter Commissioning (PB-CxD), Der PB-US für den LT 10 - Brandschutz muss nachweisen, dass er als ausgebildeter Ingenieur (P.E. = Professional Engineer) eingetragen ist und die schriftliche Brandschutztechnikprüfung des National Council of Examiners for Engineering and Surveys (NCEES) bestanden hat. Der PB-CxD muss darüber hinaus nachweisen, dass er eine Zulassung der Building Commissioning Association (BCA), des National Environmental Balancing Bureau (NEBB), des Testing Adjusting and Balancing Bureau (TABB) oder nationaler oder internationaler Aufsichtsbehörden besitzt. Der PL, der PL-TGA, und die verantwortlichen PB, müssen eine Berufserfahrung von min. 8 Jahren nachweisen. Diese müssen sie in ihrer jeweiligen Fachrichtung besitzen. Der OBL und die verantwortlichen BL müssen eine angemessene Baustellenpraxis von min. 8 Jahren, bezogen auf ihre Qualifikation nachweisen. Die PB-US müssen eine Berufserfahrung bezogen auf ihre Qualifikation, von min. 5 Jahren nachweisen. Der PB-US für den LT 10 - Brandschutz hat darüber hinaus eine 5-jährige Berufserfahrung für die Planung und/oder Überprüfung von Feuerlöschanlagen, Brandmeldeanlagen und Sprinkleranlagen nachzuweisen. Der LEED-AP und der PB-CxD müssen eine Berufserfahrung im jeweiligen Tätigkeitsfeld von min. 5 Jahren nachweisen. Der BIM-Manager muss eine Berufserfahrung im Umgang mit BIM von min. 3 Jahren nachweisen. Für den PL, den PL-TGA, die PB, den OBL, die BL, den LEED-AP, den BIM-Manger, den PB-CxD, sind aussagekräftige, projektbezogene Referenzunterlagen vergleichbarer Projekte, einzureichen. Dies gilt auch für die Unternehmen als Leistungserbringer eines jeden einzelnen Leistungsteils. Dabei haben der PL, sowie die Unternehmen als Leistungserbringer der LT 1, 2, 3, und 5 den Nachweis zu führen in eigenen Projekten Erfahrung im Bereich der funktionalen Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm zu besitzen. Des Weiteren haben die Unternehmen als Leistungserbringer der LT 1, 2a, 2b, 3, 4, 5a, 5b, 8 u. 10 und die dafür zuständigen PB-US dieser LT's je eine weitere, aussagekräftige, projektbezogene Referenzunterlage vergleichbarer Klinikprojekte von min. 100 Mio. USD Gesamt-Baukosten, die nach US-amerikanischen Standards errichtet wurden, einzureichen. Die Referenzen in vergleichbaren nationalen und US-Projekten dürfen nachweislich nicht länger als 8 Jahre(Fertigstellung) zurückliegen. Der Nachweis sowohl für nationale als auch für US-Referenzen ist jeweils über ein vom AG vorgegebenes Projektdatenblatt zu führen, welches min. nachfolgende Angaben enthält: 1x Grundriss, 1x Ansicht; NF, BRI; Baukosten je LT / Rechnungswert; Leistungszeit; Ort der Ausführung; kurze stichpunktartige Beschreibung der Maßnahme, bzw. bei Gebäuden Beschreibung der technischen Konzeption, des Tragwerks sowie projektbezogener Besonderheiten; Angabe der erbrachten Leistungsphasen sowie Auftraggeber der Dienstleistung mit Angabe des verfügbaren Ansprechpartners und der Telefon-Nr. (eine mögliche Anfrage, innerhalb des Wertungszeitraums, ist dem Ansprechpartner anzukündigen). Die nachfolgend benannten Personen des Projektteams müssen für die jeweils angegebenen Leistungsphasen der zutreffenden Leistungsbilder den Nachweis führen, Leistungen für den Neubau eines Krankenhaus mindestens derRegelversorgung (Versorgungsstufe II) mit OP-Bereichen, Laboratorien, radiologischer und Nukleardiagnostik und Intensivmedizin inkl. medizinischer Einrichtung in einer Größe von min. 20.000 qm BGF erbracht zu haben: — der federführende PL, Lph. 2-8 gem. § 33 HOAI - Gebäude, — der PL-TGA, Lph. 2-8 gem. § 53 HOAI - technische Ausrüstung, — der Oberbauleiter, Lph. 6-8 gem. § 33 HOAI - Gebäude, oder Lph. 6-8 gem. § 53 HOAI - technische Ausrüstung. Die nachfolgenden Ausführungen gelten für den zutreffenden Leistungsteil: LT 1: Gebäude und Raumbildende Ausbauten Die nachfolgend benannten Personen und das Unternehmen als Leistungserbringer müssen für die jeweils angegebenen Leistungsphasen gem. § 33 HOAI den Nachweis führen, Leistungen für den Neubau eines Krankenhaus mindestens der Regelversorgung (Versorgungsstufe II) mit OP-Bereichen, Laboratorien, radiologischer und Nukleardiagnostik und Intensivmedizin in einer Größe von min. 20.000 qm BGF erbracht zu haben, incl. Planung der medizinischen Einrichtung: — das Unternehmen, Lph. 2-8 gem. § 33 HOAI, — der PB, Lph. 2-6 gem. § 33 HOAI, — der BL, Lph. 6-8 gem. § 33 HOAI. Das Unternehmen als Leistungserbringer muss min. ein Objekt mit erhöhtem Energiestandard nach EnEV nachweisen (z.B. auch Krankenhäuser, Büro- oder Verwaltungsgebäude mit mind. 20.000 m² BGF). Das Unternehmen muss darüber hinaus anhand eines Projektes den Nachweis führen , daß es die Innenarchitekturplanung eines vergleichbaren Klinikobjektes mit mind. 20.000 m² BGF durchgeführt hat. Das Unternehmen muss des weiteren den Nachweis führen, dass es bereits Leistungen zur Planung und Objektüberwachung (Lph. 2 - 8, § 33 HOAI) modularer, vertikaler bzw. horizontaler Fassadenkonstruktionen in Verbindung mit der Erfüllung bauphysikalischer und konstruktiver Anforderungen, insbesondere in Bezug auf energieeffiziente Technologien, mit teilweise überdurchschnittlichen Planungsanforderungen, für mehrgeschossige Nichtwohngebäude (z.B. auch Krankenhäuser, Büro- und Verwaltungsgebäude) mit min. 20.000 qm BGF durchgeführt hat. LT 2a Technische Ausrüstung, Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen; Wärmeversorgungsanlagen; Lufttechnische Anlagen; Medienversorgung Das Unternehmen als Leistungserbringer muss für die nachfolgend angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI den Nachweis führen, Leistungen für den Neubau eines Krankenhaus mindestens der Regelversorgung (Versorgungsstufe II) mit OP-Bereichen, Laboratorien, radiologischer und Nukleardiagnostik und Intensivmedizin in einer Größe von min. 20.000 qm BGF erbracht zu haben, mit Leistungen der technischen Ausrüstung bestehend aus Sanitärtechnische Anlagen einschl. Abwasserbehandlung und Wasseraufbereitung, medizinische und technische Gase, Heizungs- und kältetechnische Anlagen, Feuerlöscheinrichtungen, Raumlufttechnische Anlagen, Reindampfanlagen: — das Unternehmen, Lph. 2-8 gem. § 53 HOAI. Die nachfolgend benannten Personen müssen den Nachweis führen, wesentliche Bereiche der vg. Leistungen in den jeweils angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI erbracht zu haben: — der PB, Lph. 2-6 gem. § 53 HOAI, — der BL, Lph. 6-8 gem. § 53 HOAI. Das Unternehmen als Leistungserbringer hat zusätzlich den Nachweis zu führen, dass es bereits Planungen und Objektüberwachungen von Projekten mit BSL-Laboren der Schutzstufe S3 durchgeführt hat. Darüber hinaus hat das Unternehmen den Nachweis zu führen, dass es bereits erfolgreich Planungen von Sprinkleranlagen, welche eine VDS-Zulassung erhalten haben, durchgeführt hat. Zusätzlich hat der PB-US den Nachweis zu führen Planung von Anlagen für medizinische Gase für US-Krankenhäuser mit min. 100 Mio. USD Gesamtbaukosten gemäß den NFPA 99-Level 1-Kriterien erbracht zu haben. Er hat im Weiteren nachzuweisen, dass er Planungen von Sprinkleranlagen unter Beachtung der NFPA 13 erbracht hat. LT 2 b.Technische Ausrüstung, Gebäudeautomation (GA) inkl. Gebäudeleittechnik (GLT) Das Unternehmen als Leistungserbringer muss für die nachfolgend angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI den Nachweis führen, Leistungen für den Neubau eines Krankenhaus mindestens der Regelversorgung (Versorgungsstufe II) mit OP-Bereichen, Laboratorien, radiologischer und Nukleardiagnostik und Intensivmedizin in einer Größe von min. 20 000 qm BGF erbracht zu haben. Dabei muss es in der GA/GLT folgende Einrichtungen mit einbezogen haben: Gas-, Wasser-, Stromversorgung, Lufttechnische Anlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Trinkkalt- und -warmwasseranlagen, Trafostationen, Notstrom-/Netzersatzanlagen, USV, ZSV, elektrische Großverbraucher, fernmelde- u. IT-technische Anlagen und MSR-Technik. — das Unternehmen, Lph. 2-8 gem. § 53 HOAI. Die nachfolgend benannten Personen müssen den Nachweis führen, wesentliche Bereiche der vg. Leistungen in den jeweils angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI erbracht zu haben: — der PB, Lph. 2-6 gem. § 53 HOAI, — der BL, Lph. 6-8 gem. § 53 HOAI. LT 3: Technische Ausrüstung, Starkstromanlagen, Fernmelde- u. IT-technische Anlagen, Das Unternehmen als Leistungserbringer muss für die nachfolgend angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI den Nachweis führen, Leistungen für den Neubau eines Krankenhaus mindestens der Regelversorgung (Versorgungsstufe II) mit OP-Bereichen, Laboratorien, radiologischer und Nukleardiagnostik und Intensivmedizin in einer Größe von min. 20 000 qm BGF erbracht zu haben und Leistungen der technische Ausrüstung bestehend aus Starkstromanlagen: unter anderem Mittelspannung, Niederspannung, Netzersatzanlagen, BUS Systeme, Blitzschutz- und Erdungsanlagen, Lichttechnische Anlagen, Anlagen für die Erfassung und Übertragung elektrischer Messwerte sowie Fernmelde- u. informationstechnische Anlagen: Telefonanlagen, Personenrufanlagen, Lichtrufanlagen, Beschallungs- und Evakuierungsanlagen, Brand-, Überfall-, Einbruchmeldeanlagen, Zugangkontrollanlagen, Kameraüberwachungsanlagen, Funkübertragunssysteme für Gebäudefunk, Kabelnetze zur Übertragung von Daten, Sprache, Text und Bild, Parkleitsysteme — das Unternehmen, Lph. 2-8 gem. § 53 HOAI. Die nachfolgend benannten Personen müssen den Nachweis führen, wesentliche Bereiche der vg. Leistungen in den jeweils angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI erbracht zu haben: — der PB, Lph. 2-6 gem. § 53 HOAI, — der BL, Lph. 6-8 gem. § 53 HOAI. Das Unternehmen hat die VdS - Zertifizierung zur Planung der Brandmeldeanlage nachzuweisen. Zusätzlich hat der PB-US den Nachweis zu führen Erfahrung in der Planung von Feueralarmanlagen gem. NFPA 72 National Fire Alarm Code für US-Krankenhäuser mit min. 100 Mio. USD Gesamtbaukosten zu besitzen. LT 4: Technische Ausrüstung, Aufzugs- und Fördertechnik, inkl. Lagertechnik Das Unternehmen als Leistungserbringer muss für die nachfolgend angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI den Nachweis führen, Leistungen für den Neubau eines Krankenhaus mit Leistungen der technische Ausrüstung für Personen- und Lastenaufzüge und Rohrpostsysteme erbracht zu haben — das Unternehmen, Lph. 2-8 gem. § 53 HOAI. Die nachfolgend benannten Personen müssen den Nachweis führen, wesentliche Bereiche der vg. Leistungen in den jeweils angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI erbracht zu haben: — der PB, Lph. 2-6 gem. § 53 HOAI, — der BL, Lph. 6-8 gem. § 53 HOAI. LT 5a.: Technische Ausrüstung, Nutzungsspezifische Anlagen: Medizin- und Labortechnik Das Unternehmen als Leistungserbringer muss für die nachfolgend angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI den Nachweis führen, Leistungen für den Neubau eines Krankenhaus mindestens der Regelversorgung (Versorgungsstufe II) mit OP-Bereichen, Laboratorien, radiologischer und Nukleardiagnostik und Intensivmedizin in einer Größe von min. 20 000 qm BGF durchgeführt zu haben mit Leistungen der Festeinbauten für die Medizin- und Labortechnik bestehend aus Medizintechnischer Einrichtungen, Pflegekombinationen mit Steckbecken, Labortechnische Einrichtungen mit Abzügen, OP- und Untersuchungsleuchten, Medienversorgungssysteme (wand- und deckenhängend), Sterilisatoren, Reinigungs- und Dekontaminationsautomaten, Medizinische Großgeräte (MRT, CT, konventionelles Röntgen). — das Unternehmen, Lph. 2-8 gem. § 53 HOAI. Die nachfolgend benannten Personen müssen den Nachweis führen, wesentliche Bereiche der vg. Leistungen in den jeweils angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI erbracht zu haben: — der PB, Lph. 2-6 gem. § 53 HOAI, — der BL, Lph. 6-8 gem. § 53 HOAI. Das Unternehmen muss zusätzlich den Nachweis führen, dass er bereits Planungen und Objektüberwachungen in Projekten mit BSL-Laboren der Schutzstufe S3 durchgeführt hat. Zusätzlich hat das Unternehmen Planungen und Ausführungen von Abschirmeinrichtungen insbesondere des baulichen Strahlenschutz vor radioaktiver und ionisierender Strahlung, sowie Strahlenschutz des Personals in medizinisch genutzten Strahleneinrichtungen, nachzuweisen. LT 5b.: Technische Ausrüstung, Nutzungsspezifische Anlagen: Großküchentechnik ca. 1 600 Mahlzeiten am Tag / ca. 800 Mahlzeiten pro Mittagstisch, Die nachfolgend benannten Personen und das Unternehmen als Leistungserbringer müssen für die jeweils angegebenen Leistungsphasen gem. § 53 HOAI den Nachweis führen, Leistungen für den Neubau einer Großküche für ca. 1.600 Mahlzeiten am Tag / ca. 800 Mahlzeiten pro Mittagstisch bestehend aus Großkücheneinrichtungen mit Kühl- und Lagertechnik, Koch- und Spültechnik, Entsorgungsanlagen für organische Abfälle, Entwässerungstechnik und Frischwasseraufbereitung erbracht haben: — das Unternehmen, Lph. 2-8 gem. § 53 HOAI, — der PB, Lph. 2-6 gem. § 53 HOAI, — der BL, Lph. 6-8 gem. § 53 HOAI. LT 6: Tragwerksplanung Das Unternehmen als Leistungserbringer sowie der verantwortliche PB müssen den Nachweis führen, dass sie bereits Planungen (Lph. 2 - 6, § 49 HOAI 2009) für Massivbauten u. Stahlbauten von min. 20.000 qm BGF unterschiedlicher Nutzung, mit hohem haustechnischem Installationsgrad, sowie Tragwerke mit min. überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad gem. HOAI durchgeführt haben. Das Unternehmen hat darüber hinaus den Nachweis über die Erbringung von Berechnung für selbsttragende Glaskonstruktionen, Fassadenkonstruktionen und Spezialgründungen, dynamischer Berechnungen, sowie Erschütterungsschutz für sensible medizinische Geräte zu erbringen. LT 7: Leistungen für die thermische Bauphysik Das Unternehmen als Leistungserbringer muss den Nachweis führen, dass er bereits Planungen und Ausführungsüberwachungen im Bereich der thermischen Bauphysik und der Energieeinsparverordnung bei Krankenhäusers oder sonstigen baulichen Anlagen besonderer Art oder Nutzung (Sonderbauten/Nichtwohngebäuden), in einer Größe von min. 20.000 qm BGF, mit teilweise überdurchschnittlichen Planungsanforderungen, in Verbindung mit dem Einsatz modularer, vertikaler bzw. horizontaler Fassadenkonstruktionen, insbesondere in Bezug auf den Einsatz energieeffizienter Technologien und des sommerlichen Wärmeschutzes, durchgeführt hat. Der PB muss den Nachweis führen, wesentliche Bereiche der vg. Leistungen erbracht zu haben. LT 8: Leistungen für Schallschutz und Raumakustik Das Unternehmen als Leistungserbringer muss den Nachweis führen, bereits Planungen und Ausführungsüberwachungen im Bereich des baulichen Schallschutzes (Bau- u. Raumakustik), des technischen Schallschutzes, sowie des Schallimmissionsschutzes bei Krankenhäusern oder sonstigen baulichen Anlagen besonderer Art oder Nutzung (Sonderbauten) mit teilweise überdurchschnittlichen Planungsanforderungen durchgeführt zu haben. Das Unternehmen hat des weiteren den Nachweis zu führen, raumakustische Messungen und Beurteilungen zur Ermittlung von Sprachverständlichkeit, Nachhallzeit und Reflexionseigenschaften in großen Räumen vorgenommen zu haben, inkl. der Beurteilung elektroakustischer und raumakustischer Anlagen. Darüber hinaus hat das Unternehmen den Nachweis zu führen Schutzmaßnahmen zur Kompensation von Vibrationen aus medizinischen Großgeräten geplant und in der Ausführung überwacht zu haben. Der PB muss den Nachweis führen, wesentliche Bereiche der vg. Leistungen erbracht zu haben. LT 9: Leistungen für Bodenmechanik, Erd- und Grundbau Das Unternehmen als Leistungserbringer muss den Nachweis führen, dass es bereits Planungen und Ausführungsüberwachungen im Bereich der Bodenmechanik sowie des Erd- und Grundbaues, inkl. zugehöriger Wasserhaltung, mit mindestens überdurchschnittlichen Planungsanforderungen durchgeführt hat. Das Unternehmen hat darüber hinaus den Nachweis zu führen, erdstatische Berechnungen inkl. dynamischer Belastungen, Spannungsanalysen / Drucksetzungsverhalten im Rahmen von Sicherheitsnachweisen nach DIN 1054 / EN 1997 erstellt zu haben und ausreichend Kenntnisse im Bereich Spezialtiefbau (Spezialgründungen, Verbau, Hangsicherungen) zu besitzen. Der PB muss den Nachweis führen, wesentliche Bereiche der vg. Leistungen erbracht zu haben. LT 10: Leistungen für Brandschutz Das Unternehmen als Leistungserbringer muss den Nachweis führen, dass er bereits Leistungen für den vorbeugenden Brandschutz, insbesondere Festlegung der objektspezifischen Brandschutzforderungen gemäß gültiger Rechtsgrundlagen, Umsetzung in die Planungsleistungen, Visualisierung der notwendigen baulichen Maßnahmen von Objekt- und Fachplaner sowie Koordination und Überwachung der Leistung während der Bauausführung, bei Krankenhäusern mindestens der Regelversorgung (Versorgungsstufe II) sowie baulichen Anlagen besonderer Art oder Nutzung (Sonderbauten) mit teilweise überdurchschnittlichen Planungsanforderungen mit min 20 000 m² BGF, durchgeführt hat. Das Unternehmen hat darüber hinaus den Nachweis zu führen, dass es bereits Leistungen für den vorbeugenden Brandschutz in Verbindung mit der numerischen Brandsimulation (Modellsimulation) von Brandschutzkonzepten erbracht hat. Der PB muss den Nachweis führen, wesentliche Bereiche der vg. Leistungen erbracht zu haben. Der PB-US hat den Nachweis zu führen, dass er bereits Planungen gem. den Bestimmungen der NFPA 101 und/oder der Sicherheitsanforderungen für Gebäudemodelle, für Klinikprojekte von min. 100 Mio. USD Gesamt-Baukosten durchgeführt hat. Zusätzliche Leistungen: Leistungen für eine Zertifizierung des Gebäudes nach LEED Der LEED-AP (Accredited Professional = zugelassener Fachmann) hat den Nachweis zu führen, den LEED Dokumentationsprozess während der Planung und Bauausführung von LEED Projekten, als aktives Teammitglied begleitet und eine Zertifizierung vom GBCI, mindestens in der Kategorie Silber für diese Projekte, erhalten zu haben. Bei den Referenzen kann es sich sowohl um Projekte nach LEED New Construction als auch um Projekte nach LEED Healthcare handeln. Mindestens ein Refernzprojekt muss hinsichtlich Größe und Komplexität mit dem hier beschriebenen Auftragsgegenstand (min. 20.000m² BGF DIN 277) vergleichbar sein. Der LEED-AP muss den Nachweis führen, die LEED spezifischen Berechnungen und Simulationen durchführen zu können, die erforderlich sind um eine LEED Zertifizierung zu erreichen. Leistungen für BIM Der BIM-Manger hat den Nachweis zu führen die Steuerung und Zusammenführung der durch verschiedene Partner (z.B. Tragwerksplanung, Architektur, technische Gebäudeausrüstung) erarbeiteten 3D-Planung und die entsprechende Kollisionsprüfung in der Planungs- und Ausführungsphase, für mehrgeschossige Nichtwohngebäude (z.B. auch Büro- und Verwaltungsgebäude) mit min. 20.000 qm BGF, durchgeführt zu haben. Leistungen für Commissioning Der PB-CxD hat den Nachweis zu führen, min. Berufserfahrung in der Inbetriebnahme von Heizungs-, Lüftungs-, Klimaanlagen (HKL-Anlagen) und Elektroinstallationen haben. Hinweis zur Nachweisführung für die Einzelnen Leistungsteile: Die zuvor geforderte Nachweisführung (Referenz) ist in unterschiedlichen Projekten möglich, um die erforderliche, umfassende Erfahrung darzustellen. Das gesamte Leistungsspektrum je Leistungsteil muss nicht zwingend in einer Referenz, in der Summe jedoch in 3 Referenzen erfüllt sein. Für diesen Fall werden die betreffenden Referenzen in der Summe als eine Referenz gewertet. Alle Nachweise mit Bezug zu US-amerikanischen Referenzen/Bewerbern sind in deutscher und englischer Sprache zu verfassen.
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise, auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeführt ist. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
13.6.2013 - 23:59
Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnehmerwettbewerb in Anlehnung an VOF 2009. Gründe für die Wahl der Vergabeart: Die Vorschriften des Vierten Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und die Vergabeordnung für Freiberufliche Leistungen (VOF) sind nicht anwendbar, da es sich um einen Auftrag handelt, der aufgrund eines internationalen Abkommens über die Stationierung von Truppen vergeben wird und für den besondere Verfahrensregelungen gelten (§ 100 Abs. 8 Nr. 5 GWB). Es handelt sich um eine freiwillige Veröffentlichung im Sinne des Artikel 37 der Richtlinie 2004/18/EG des europäischen Parla-ments und des Rates, über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungsaufträge, die nicht der Veröffentlichungspflicht nach dieser Richtlinie unterliegt. Nachprüfstelle in entsprechender Anwendung von VOB/A § 21 ist: Oberfinanzdirektion Koblenz -Abteilung Bundesbau- Wallstraße 1 55122 Mainz, Deutschland E-Mail: gp_vergabe@abb-rlp.de Internet-Adresse (URL): www.abb-rlp.de Telefon: +49 6131140880 Fax: +49 61311408810
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz
www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 10.12.2015 Vergebener Auftrag

References: § 33
 § 53
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 § 49
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 § 4
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 § 5
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 § 49
 § 21