Source: https://www.wiwi.uni-passau.de/forschung/promotion/faq/
Timestamp: 2020-08-05 02:07:41+00:00

Document:
Die geltende Promotionsordnung am Tag der Zulassung als Doktorandin oder Doktorand (Datum des schriftlichen Zulassungsbescheids).
An wen richte ich den Antrag für die Zulassung als Doktorandin bzw. Doktorand?
Die Zulassung als Doktorandin oder Doktorand ist im § 11 der Promotionsordnung festgelegt. Die Zulassung ist schriftlich beim Vorsitzenden des Ständigen Promotionsausschusses zu beantragen.
Der Antrag sowie dem Antrag beizufügende Unterlagen sind im Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Raum 109) einzureichen.
Welche Module werden anerkannt?
Eine aktuelle Übersicht über die Module aus dem Graduiertenprogramm, die im Rahmen der Promotion anerkannt werden, finden Sie auf der Seite des Graduiertenprogramms. Zusätzlich wird eine schriftliche Erklärung des Doktoranden benötigt, dass die zur Anerkennung eingereichten Module nicht Gegenstand eines anderen Prüfungsverfahrens oder eines früheren Studiengangs sind oder waren.
Gemäß § 13 Abs. 2 Nr. 1 a. der Promotionsordnung (11. Änderungssatzung) kann der Ständige Promotionsausschuss auf Antrag gleichwertige Module anerkennen. Die anzuerkennenden Leistungen dienen grundsätzlich der fachlichen Weiterbildung (Mindestdauer ein Tag) und somit sind gehaltene Vorträge udgl. nicht anerkennungsfähig. Der Antrag, eine Kopie des Zertifikats sowie eine detaillierte inhaltliche Kursbeschreibung sind im Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Raum 109) einzureichen.
Welche Leistungen müssen für die Zulassung zur Doktorprüfung erfüllt werden?
Nachweis der Immatrikulation als Promotionsstudentin bzw. -student an der Universität Passau für zwei volle Semester nach Zulassung als Doktorandin bzw. Doktorand
Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme an vier Modulen aus dem Graduiertenprogramm der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Nachweis über mindestens einen Vortrag im Doktorandenkolloquium (nach § 12 S. 5)
Wo ist die Dissertation einzureichen?
Im Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Raum 109).
Sprechzeiten: Montag bis Freitag: 8:30 bis 12:30 Uhr
Nähere Angaben zur Zulassung zur Doktorprüfung siehe § 13 der Promotionsordnung sowie auf der Seite zur Anmeldung zur Doktorprüfung.
In welcher Form muss die Dissertation eingereicht werden?
Folgende Angaben beziehen sich auf die 11. Änderungssatzung:
§ 13 Abs. 2 Nr. 5 drei gebundene Exemplare der Dissertation in Maschinenschrift sowie ein Exemplar in elektronischer Form entweder als CD oder PDF-Datei per E-Mail an das Sekretariat des Promotionsausschusses
§ 13 Abs. 4 die Dissertation kann in monographischer Form oder in Gestalt einer Zusammenstellung von selbständig veröffentlichungsfähigen wissenschaftlichen Arbeiten, die in einem thematischen Zusammenhang stehen, der in einer einleitenden Darstellung zu begründen ist, vorgelegt werden. Wird die Dissertation als Zusammenstellung von selbständig veröffentlichungsfähigen wissenschaftlichen Arbeiten eingereicht, ist jede einzelne Arbeit mit der eigenen Bibliographie zu versehen.
§ 13 Abs. 5 Nr. 2 wird sie in monographischer Form vorgelegt, muss sie von der Doktorandin bzw. dem Doktoranden allein verfasst sein; wird sie als Zusammenstellung von selbständig veröffentlichungsfähigen wissenschaftlichen Arbeiten im Sinne von Abs. 4 vorgelegt, muss mindestens eine Arbeit allein verfasst sein. Arbeiten, die in Koautorenschaft unter wesentlicher Beteiligung der Doktorandin bzw. des Doktoranden verfasst wurden, können in die Zusammenstellung einbezogen werden. Die Doktorandin bzw. der Doktorand muss in diesem Fall schriftlich darlegen, worin der eigene wesentliche Beitrag an der jeweiligen selbständig veröffentlichungsfähigen wissenschaftlichen Arbeit besteht.
Formatierung, Aufbau sowie sämtliche inhaltliche Kriterien der Dissertation sind mit dem Betreuenden abzustimmen.
Ist eine Einsichtnahme in die Gutachten möglich?
Die Einsichtnahme ist im § 24 der Promotionsordnung geregelt: "Nach Abschluss des Promotionsverfahrens wird dem Doktoranden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen Einsicht in die Promotionsakten gewährt.". Somit ist vor Abschluss des Promotionsvorhabens keine Einsicht in die Gutachten möglich.
Zudem heißt es in § 14 Abs. 5 und 6 der Promotionsordnung, dass die Dissertation und die Gutachten zur Unterrichtung der gemäß § 6 Abs. 1 Sätze 1 und 2 Mitwirkungsberechtigten ausgelegt werden und somit nur die Mitwirkungsberechtigten Einsicht nehmen können. Dabei handelt es sich um: Professorinnen und Professoren, enpflichtete und im Ruhestand befindliche Professorinnen und Professoren, Privatdozentinnen und -dozenten und Juniorprofessorinnen und -professoren.
Was ist bei der Zulassung als Doktorandin bzw. Doktorand mit einem ausländischen Studienabschluss zu beachten?
Bei ausländischen Studienabschlüssen werden die eingereichten ausländischen Bildungsnachweise ohne Ausnahme zur Bewertung an das Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland geschickt. Als zentrale Stelle nimmt die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) die Bewertung ausländischer Qualifikationen in Deutschland vor. Dies kann einige Wochen dauern.
Neue Förderdatenbank „RESEARCHconnect“ für Forschungsprojekte
© Copyright Universität Passau Letzte Änderung: 24.05.2017

References: § 11
 § 13
 § 12
 § 13

§ 13

§ 13

§ 13
 § 24
 § 14
 § 6