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Timestamp: 2020-04-09 07:25:30+00:00

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2. LabChemAusbVÄndV Zweite Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung im
nur in 2. LabChemAusbVÄndV
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Zweite Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack (2. LabChemAusbVÄndV k.a.Abk.)
V. v. 03.03.2020 BGBl. I S. 326 (Nr. 10); Geltung ab 01.08.2020
Artikel 1 Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack
Artikel 1 ändert mWv. 1. August 2020 LabChemAusbV offen
Die Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack vom 25. Juni 2009 (BGBl. I S. 1600), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 30. Dezember 2016 (BGBl. 2017 I S. 39) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
§ 3 Nummer 2 wird wie folgt gefasst:
sechs vom Ausbildenden festzulegende Wahlqualifikationen, die
für den Chemielaboranten und die Chemielaborantin aus der Auswahlliste nach § 4 Absatz 2 auszuwählen sind,
für den Biologielaboranten und die Biologielaborantin aus der Auswahlliste nach § 11 Absatz 2 auszuwählen sind,
für den Lacklaboranten und die Lacklaborantin aus der Auswahlliste nach § 18 Absatz 2 auszuwählen sind."
„§ 4 Gegenstand der Berufsausbildung, Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild
(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 1) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Von der Organisation der Berufsausbildung, wie sie im Ausbildungsrahmenplan vorgegeben ist, darf abgewichen werden, wenn und soweit betriebspraktische Besonderheiten oder Gründe, die in der Person des oder der Auszubildenden liegen, die Abweichung erfordern.
(2) Die Berufsausbildung zum Chemielaboranten und zur Chemielaborantin gliedert sich wie folgt:
Abschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.1 und Nummer 1.2 Buchstabe a
Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln:
Bestimmung physikalischer Größen und Stoffkonstanten,
Präparative Chemie: Reaktionstypen und -führung,
Präparative Chemie: Synthesetechnik,
Durchführen mikrobiologischer Arbeiten,
Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und Produktion,
Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen,
Durchführen farbmetrischer Arbeiten."
Absatz 3 Nummer 2 wird wie folgt geändert:
Im einleitenden Satzteil werden die Wörter „hierfür ist aus folgenden Gebieten und Tätigkeiten auszuwählen" durch die Wörter „hierfür ist vom Prüfungsausschuss aus folgenden Gebieten und Tätigkeiten auszuwählen" ersetzt.
In Buchstabe d werden die Wörter „aus der Auswahlliste I" gestrichen.
In Absatz 4 Nummer 2 Buchstabe c werden die Wörter „, davon höchstens eine der Wahlqualifikationen der Auswahlliste II" gestrichen.
„§ 11 Gegenstand der Berufsausbildung, Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild
(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 2) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Von der Organisation der Berufsausbildung, wie sie im Ausbildungsrahmenplan vorgegeben ist, darf abgewichen werden, wenn und soweit betriebspraktische Besonderheiten oder Gründe, die in der Person des oder der Auszubildenden liegen, die Abweichung erfordern.
(2) Die Berufsausbildung zum Biologielaboranten und zur Biologielaborantin gliedert sich wie folgt:
Abschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.1 und Nummer 1.2 Buchstabe b
Durchführen hämatologischer Arbeiten,
Durchführen histologischer Arbeiten;
Durchführen botanischer und phytomedizinischer Arbeiten,
Durchführen pharmakokinetischer Arbeiten,
Anwenden spektroskopischer Verfahren."
§ 12 Absatz 3 wird aufgehoben.
In Buchstabe c werden die Wörter „der Auswahlliste I" gestrichen und wird das Komma am Ende durch ein Semikolon ersetzt.
der Prüfling soll die Arbeitsaufgaben I und II durchführen; die Arbeitsaufgabe I muss sich auf Nummer 2 Buchstabe a oder b beziehen, die Arbeitsaufgabe II muss sich auf Nummer 2 Buchstabe c beziehen;".
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 660 Minuten;".
die Arbeitsaufgabe I ist mit 40 Prozent und die Arbeitsaufgabe II mit 60 Prozent zu gewichten."
„§ 18 Gegenstand der Berufsausbildung, Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild
(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 3) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Von der Organisation der Berufsausbildung, wie sie im Ausbildungsrahmenplan vorgegeben ist, darf abgewichen werden, wenn und soweit betriebspraktische Besonderheiten oder Gründe, die in der Person des oder der Auszubildenden liegen, die Abweichung erfordern.
(2) Die Berufsausbildung zum Lacklaboranten und zur Lacklaborantin gliedert sich wie folgt:
Abschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.1 und Nummer 1.2 Buchstabe c
Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen sowie Prüfen von Beschichtungen:
8.1 Vorbehandeln zu prüfender Untergründe,
Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Druckfarben,
Untersuchen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen,
Durchführen produktionstechnischer Arbeiten zur Fertigungsübertragung,
Umweltbezogene Arbeitstechniken."
Absatz 3 Nummer 2 Buchstabe a wird wie folgt gefasst:
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung einer der nach § 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 1 bis 11 gewählten Wahlqualifikationen herstellen, applizieren und prüfen,".
Absatz 4 Nummer 2 Buchstabe d wird wie folgt gefasst:
drei der nach § 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 1 bis 11 gewählten Wahlqualifikationen;".
Die Anlagen 1 bis 3 werden durch die folgenden Anlagen 1 bis 3 ersetzt:
„Anlage 1 (zu § 4 Absatz 1 Satz 1) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Chemielaboranten und zur Chemielaborantin
Nr. Qualifikation Zu vermittelnde
im Ausbildungsabschnitt
Woche 53. bis
Woche 85. bis
Nummer 1) a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages erklären,
insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung
Nummer 2) a) Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes
3 Betriebliche Maßnahmen
Nummer 3.1) a) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am
Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zur Ver-
meidung der Gefährdung ergreifen
schaft und der Gewerbeaufsicht erläutern
f) persönliche Schutzausrüstungen auswählen und
i) Kennzeichnungen und Kennzeichnungsfarben
Behältern und Fördersystemen zuordnen
j) Regeln der Arbeitshygiene anwenden
Nummer 3.2) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastun-
d) Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien
einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
Nummer 3.3) a) die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energie-
arten unter Berücksichtigung des Wirkungsgra-
des und Gefährdungspotentials einsetzen
b) Geräte zum Heizen, Kühlen und Temperieren
c) mechanische, thermische und elektrische Ener-
gien unter Verwendung von Größen und Einhei-
ten des Internationalen Einheitensystems (SI-
Größen und SI-Einheiten) berechnen 2
Nummer 3.4) a) Belüftungs-, Entlüftungs- und Absperreinrichtun-
gen bedienen und pflegen
b) Laborgeräte unter Berücksichtigung ihrer Werk-
stoffeigenschaften einsetzen
c) Einrichtungen und Arbeitsgeräte zum Einsatz
vorbereiten, prüfen, reinigen und warten sowie
bei Störungen Maßnahmen zur Fehlerbeseiti-
gung einleiten 3
Nummer 3.5) a) Elemente des Qualitätsmanagements aufgaben-
spezifisch anwenden
b) Messgeräte kalibrieren
c) über Qualifizierung und Validierung Auskunft ge-
d) statistische Methoden aufgabenbezogen anwen-
e) Kundenorientierung bei der Aufgabenerledigung
Nummer 3.6) a) laborbezogene Kostenarten und -stellen unter-
b) Möglichkeiten der Beeinflussbarkeit von Kosten
c) zur Einhaltung von Kostenvorgaben beitragen
4 Arbeitsorganisation und
Kommunikation während
4.1 Arbeitsplanung, Arbeiten
Nummer 4.1) a) Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher
Vorgaben und ergonomischer Regeln einrichten
b) Materialien, Ersatzteile, Werkzeuge und Be-
triebsmittel auswählen, disponieren, bereitstellen
c) Projektziele festlegen, Arbeitsabläufe und Teil-
aufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und
terminlicher Vorgaben planen sowie bei Abwei-
chungen Prioritäten festlegen
d) Arbeitsschritte festlegen und erforderliche Bear-
beitungszeiten planen
e) Problemlösungsmethoden anwenden
f) Kommunikationsregeln anwenden, Hilfsmittel zur
Kommunikationsförderung einsetzen
g) Aufgaben im Team bearbeiten, Ergebnisse ab-
stimmen, auswerten und kontrollieren
Nummer 4.2) a) Informationsquellen nutzen
b) Dokumentationsarten unterscheiden und ihren
Dokumentationswert beschreiben
d) Arbeitsabläufe und -ergebnisse dokumentieren,
beurteilen und präsentieren
Nummer 4.3) a) betriebsspezifische Kommunikations- und Infor-
b) mit Standardsoftware und arbeitsplatzspezifi-
scher Software arbeiten
heit anwenden 3
4.4 Messdatenerfassung und
Nummer 4.4) a) labortechnische Aufgaben, insbesondere Steue-
rung, Messdatenerfassung und Messdatenaus-
wertung, mit dem Computer lösen
b) Sensoren, Aktoren und Messgeräte auswählen
c) Laborprozesse regeln und steuern 3
Nummer 4.5) a) fremdsprachige Fachbegriffe anwenden
b) Informationen aus fremdsprachigen Quellen aus-
werten und anwenden, insbesondere englisch-
sprachige Arbeitsvorschriften, technische Unter-
lagen, Dokumentationen, Handbücher, Betriebs-
und Gebrauchsanweisungen
c) Auskünfte in einer Fremdsprache geben während
5 Umgehen mit
Nummer 5) a) laborspezifische Werkstoffe Einsatzgebieten zu-
ordnen und mit diesen Werkstoffen umgehen
b) Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen an-
wenden, insbesondere Gefahrensymbole und
-bezeichnungen von Arbeitsstoffen erklären und
c) Arbeitsstoffe kennzeichnen
d) Reaktionsgleichungen von chemischen Umset-
zungen aufstellen
e) Konzentrationen berechnen und stöchiometri-
sche Aufgaben lösen
f) mit Säuren, Basen und Salzen sowie ihren
Lösungen umgehen
g) mit organischen Lösemitteln umgehen
h) mit Gasen umgehen 4
6.1 Probenahme und
Nummer 6.1) a) Verfahren zur Probenahme und zur Probenvor-
bereitung für die Gehalts- und Qualitätskontrolle
b) Proben nehmen 2
6.2 Bestimmung physikalischer
Nummer 6.2) a) Volumenmessgeräte unterschiedlicher Messge-
nauigkeit einsetzen
b) Waagen unterschiedlicher Messbereiche einset-
c) physikalische Größen messen und Stoffkonstan-
ten bestimmen, insbesondere Temperatur und
pH-Wert messen 3
Nummer 6.3) a) fotometrische Bestimmungen durchführen und
b) chromatografische Trennverfahren, insbesondere
nach Einsatzgebieten, unterscheiden
c) Stoffgemische durch chromatografische Verfah-
ren trennen 4
Nummer 6.4) a) definierte Lösungen herstellen
b) Feststoffe von Flüssigkeiten trennen, insbeson-
dere durch Dekantieren, Sedimentieren, Filtrie-
ren, Zentrifugieren und Eindampfen 2
Nummer 7.1) a) Stoffe in Lösung bringen
b) Proben zur Messung vorbereiten
c) Referenzmaterialien auswählen und zur Messung
vorbereiten 3
Nummer 7.2) a) anorganische Reaktionsgleichungen aufstellen
b) charakteristische Reaktionen zur Identifizierung
anorganischer Stoffe durchführen 4
Nummer 7.3) a) über Aufbau und Funktionsweise von UV/VIS-
und IR-Spektrometern Auskunft geben sowie
IR- und UV/VIS-Spektroskopie Einsatzgebieten
zuordnen 4
b) Stoffe mit UV/VIS- und IR-Spektrometern quali-
tativ und quantitativ analysieren 5
Nummer 7.4) a) chemische Reaktionsgleichungen der Gravime-
trie aufstellen
b) gravimetrische Bestimmung durchführen 4 5
Nummer 7.5) a) chemische Reaktionsgleichungen der Maßana-
lyse aufstellen
b) volumetrische Bestimmungen Einsatzgebieten
c) direkte und indirekte volumetrische Bestimmun-
gen acidimetrisch-alkalimetrisch und komplexo-
metrisch durchführen
d) direkte und indirekte volumetrische Bestimmun-
gen oxidimetrisch-reduktometrisch durchführen
e) Bestimmungen nach mindestens zwei unter-
schiedlichen Methoden, insbesondere potenzio-
metrisch, konduktometrisch oder polarografisch,
Nummer 7.6) a) Identitätsprüfungen durchführen 5
b) Stoffgemische chromatografisch trennen und die
Analyten quantitativ bestimmen 6
Nummer 7.7) Messergebnisse analytischer Arbeiten auswerten,
dokumentieren und auf Plausibilität prüfen 3
8 Durchführen präparativer
Nummer 8.1) a) chemische Reaktionsgleichungen geplanter Syn-
thesen aufstellen sowie Ansätze und Ausbeuten
b) Syntheseapparaturen einsetzen
c) Verbindungen durch Fällungsreaktion, durch
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Verknüpfungen, durch
Einführung funktioneller Gruppen, durch Verän-
derung funktioneller Gruppen und durch enzy-
matische Reaktion nach Vorschrift herstellen 4 6
d) organische oder anorganische Verbindung über
mehrere Stufen nach Vorschrift herstellen
e) Maßnahmen zur Verschiebung des Reaktions-
gleichgewichtes ergreifen
f) Katalysatoren zur Reaktionsbeschleunigung ein-
8.2 Trennen und Reinigen von
Nummer 8.2) a) Stoffgemische ohne und mit Hilfsstoffen filtrie-
b) Flash- oder Säulenchromatografie durchführen
c) Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase trocknen
d) Stoffe kristallisieren und durch Umkristallisieren
e) Stoffe extrahieren
f) Stoffgemische durch Destillieren unter Normal-
druck und reduziertem Druck sowie mit Schlepp-
mitteln trennen 5 4
8.3 Charakterisieren von
Nummer 8.3) Edukte, Zwischen- und Endprodukte durch mindes-
tens vier Methoden charakterisieren, davon sind
mindestens drei der folgenden Methoden anzu-
wenden: Dünnschichtchromatografie, Polarimetrie,
Rheologie, Refraktometrie oder Schmelzpunktbe-
stimmung 2 6
9 Präparative Chemie:
Nummer 1) a) Synthesevorschriften auswählen
b) Syntheseapparaturen auswählen
c) Verbindungen nach Analogvorschriften und nach
Vorschriften mit allgemeinen Angaben unter An-
wenden von mindestens fünf unterschiedlichen
Reaktionstypen herstellen, davon sind mindes-
tens vier der folgenden Reaktionstypen anzu-
- Umlagerung,
- biokatalytische Reaktion,
- katalytische Reaktion,
- Cyclisierung,
d) Verbindungen über mehrere Stufen unter An-
wenden unterschiedlicher Reaktionstypen her-
e) Ausgangsstoffe, Zwischen- und Endprodukte auf
Einhaltung der Spezifikation prüfen und das Er-
gebnis dokumentieren 13
10 Präparative Chemie:
Nummer 2) a) Verbindungen unter Anwenden von mindestens
zwei unterschiedlichen Techniken herstellen, da-
bei mindestens eine der folgenden Techniken
- Tieftemperatursynthese,
- Mikrosynthese,
- Synthese an polymeren Trägern,
- Schutzgassynthese,
- Fermentertechnik,
- fotochemische Synthese,
- Gasphasenreaktion,
- elektrochemische Technik,
- Hochdrucksynthese,
b) Verfahrensbedingungen durch unterschiedliche
Reaktionsführungen optimieren
c) Ausgangsstoffe, Zwischen- und Endprodukte auf
Nummer 3) a) Sensoren für die Messtechnik auswählen
b) Stoffe verfahrenstechnisch herstellen
c) Stoffe, insbesondere mechanisch und thermisch,
trennen und reinigen
d) Verfahren auf veränderte Maßstäbe übertragen
e) verfahrenstechnische Prozesse steuern und re-
geln 13
Nummer 4) a) Probenahmeverfahren nach Spezifität, Reprä-
sentativität und Materialbeschaffenheit auswäh-
b) Methoden der Probenkonservierung und -aufbe-
wahrung anwenden
c) Proben stoff- und analysenspezifisch vorbereiten
d) Analysenverfahren auswählen und einsetzen
e) Verfahrensschritte optimieren
f) Analyseverfahren validieren 13
Nummer 5) a) Methoden unter Beachtung von Spezifität und
Matrixeinflüssen sowie nach Anwendungsbe-
reich auswählen
b) Analysenproben vorbereiten
c) chromatografische Verfahren optimieren
d) Kalibrierfunktion aufstellen und ihre Richtigkeit
e) Mehrstoffgemische unter Anwenden von min-
destens drei unterschiedlichen Verfahren analy-
f) Chromatogramme interpretieren 13
Nummer 6) a) Methoden unter Beachtung von Spezifität und
b) Analysenproben zur spektroskopischen Mes-
sung vorbereiten
c) Messparameter einstellen und optimieren
e) Stoffe mit unterschiedlichen spektroskopischen
Methoden analysieren
f) Spektren interpretieren 13
mikrobiologischer Arbeiten
Nummer 7) a) Arbeitssicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit
biologischem Material ergreifen
b) Methoden der Desinfektion und Sterilisation an-
c) kontaminiertes Material entsorgen
d) Nährmedien herstellen
e) Mikroorganismen in der Umwelt nachweisen
f) Impf- und Kulturtechniken anwenden
g) unter Anwenden verschiedener Beleuchtungs-
techniken mikroskopieren
h) Mikroorganismen isolieren, färben und differen-
i) Keimwachstum dokumentieren und Keimzahl be-
j) betriebliche Einsatzmöglichkeiten biotechnologi-
scher Verfahren erläutern
k) biotechnologische Verfahren durchführen 13
16 Prüfen von Werkstoffen
Nummer 8) a) Werkstoffe zur Prüfung vorbereiten
b) Oberflächenbeschaffenheit und Stoffverteilung
mikroskopisch beurteilen
c) Werkstoffe nach zerstörungsfreier und zerstö-
render Methode prüfen
d) Prüfergebnis auf Plausibilität beurteilen und do-
kumentieren 13
17 Herstellen, Applizieren
Nummer 9) a) Beschichtungsstoff nach vorgegebener Rezeptur
erstellen und seine systemspezifische Eigen-
schaft erläutern
b) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingun-
gen des Beschichtungsstoffes prüfen sowie Kor-
rekturmaßnahmen einleiten und durchführen
c) Untergrund nach Vorgabe vorbereiten
d) Beschichtungsstoff nach Verarbeitungsvorschrift
e) Beschichtungsstoff unter Berücksichtigung des
Filmbildungsmechanismus härten
f) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen,
bewerten und optimieren 13
18 Prozessbezogene
Nummer 10) a) bei der Planung von Prozessabläufen mitwirken
b) prozessorientierte Arbeitstechnik auswählen und
c) prozessorientierte Arbeitstechnik einsetzen
d) Prozessablauf kontrollieren und dokumentieren
e) Ergebnisse prüfen, bewerten und dokumentieren 13
19 Umweltbezogene
Nummer 11) a) bei einem prozessbezogenen Verfahren der Ab-
fallwirtschaft, Boden-, Luft- oder Gewässerrein-
haltung mitwirken
b) Konzentrationen und Kenngrößen von Umwelt-
parametern unter Beachtung einschlägiger Vor-
c) Emissionen und Immissionen messen
d) Untersuchungsergebnisse mit Bestimmungen
von Regelwerken vergleichen, dokumentieren
und beurteilen sowie Maßnahmen veranlassen 13
20 Digitalisierung in
Analytik und Produktion
Nummer 12) a) selbstorganisiert arbeiten, digitale Kommunika-
tionsmittel einsetzen sowie in virtuellen Teams
b) Daten digital erfassen, prüfen, auswerten, doku-
mentieren und sichern
c) Plausibilität beim Datenaustausch zwischen digi-
talen Systemen prüfen und Maßnahmen zur Be-
seitigung von Fehlern einleiten
d) Daten in digitalen Netzen recherchieren, Daten-
analysen oder Simulationen durchführen und zur
Optimierung von Prozessen nutzen
e) Software-Applikationen des Betriebes mit mobi-
len und stationären Arbeitsmitteln einsetzen
f) digitale Medien für das Lernen im betrieblichen
Alltag selbsttätig nutzen
g) rechtliche und betriebliche Vorgaben zum Schutz
und zur Sicherheit digitaler Daten einhalten 13
21 Arbeiten mit vernetzten
und automatisierten
Nummer 13) a) Systeme einrichten, nutzen, überprüfen und op-
b) Labor-Informations- und Labor-Management-
c) Daten über digitale Netze austauschen
d) Soft- und Hardwarestörungen an Systemen er-
kennen und Maßnahmen zur Beseitigung der
Störung einleiten 13
22 Anwendungstechnische
Arbeiten, Kundenbetreuung
Nummer 14) a) Stoffe hinsichtlich ihrer anwendungstechnisch
relevanten Eigenschaften überprüfen
b) Stoffe hinsichtlich des geplanten Einsatzes che-
misch und technisch optimieren
c) Kunden beraten und Problemlösungen erarbei-
Nummer 15) a) Validierung für ein Verfahren durchführen und
b) Qualitätssicherungskonzept für einen Arbeits-
platz entwickeln
c) statistische Qualitätskontrolle durchführen
d) Regeln Guter Laborpraxis (GLP), Guter Herstel-
lungspraxis (GMP) oder vergleichbare Regelun-
e) bei der internen Überprüfung des Qualitätsma-
nagements mitwirken 13
Nummer 16) a) fotometrische und chromatografische Metho-
den anwenden
b) Proteine und Enzyme aus biologischem Material
c) enzymatische Analysen durchführen
d) Proteingemisch elektrophoretisch trennen und
e) Proteine durch Blotting-Verfahren identifizieren
f) Antigen- und Antikörpernachweise durchführen 13
Nummer 17) a) Vorschriften zum Gentechnikgesetz anwenden
b) Nucleinsäuren isolieren, schneiden und elektro-
phoretisch trennen
c) Abschnitte von Nucleinsäuren klonieren
d) Nucleinsäuren oder -abschnitte nachweisen und
e) Nucleinsäuren, insbesondere durch Polymerase-
Kettenreaktion (PCR), vervielfältigen
f) Plasmide isolieren 13
26 Durchführen
Nummer 18) a) Geräte und Materialien für Zellkulturtechniken
b) Adhäsions- und Suspensionszellen kultivieren
c) Stammhaltung von Zellen durchführen
d) Untersuchungen an Zellkulturen durchführen 13
27 Formulieren, Herstellen
Nummer 19) a) Bindemittel nach Anforderungsprofil formulieren
b) Ausgangsstoffe auswählen
c) Syntheseapparatur auswählen und einsetzen
d) Bindemittel herstellen und Reaktionsverlauf an-
hand ermittelter Kenndaten steuern 13
28 Durchführen farbmetrischer
Nummer 20) a) den betrieblichen Einsatz von Farbmessgeräten
b) farbmetrische Messungen durchführen
c) Messwerte auswerten und Ergebnis interpretie-
d) Farbmittel nach optischen, chemischen und
thermischen Eigenschaften auswählen
e) Farbtöne nach farbmetrischen Daten ausarbeiten 13
Anlage 2 (zu § 11 Absatz 1 Satz 1) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Biologielaboranten und zur Biologielaborantin
Qualifikation Zu vermittelnde
Woche 86. bis
(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A
Nummer 1) a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbeson-
b) Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes, wie
Nummer 4.1) a) Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieb-
licher Vorgaben und ergonomischer Regeln ein-
f) mit Säuren, Basen und Salzen sowie ihren Lö-
sungen umgehen
b) chromatografische Trennverfahren insbesondere
nach Einsatzgebieten unterscheiden
f) Impf- und Kulturtechniken für Aerobier anwen-
g) unter Anwenden unterschiedlicher Beleuch-
tungstechniken mikroskopieren
h) Mikroorganismen isolieren, färben und morpho-
logisch differenzieren
i) Keimwachstum dokumentieren und Keimzahl
scher Verfahren erläutern 12
Nummer 8) a) Geräte und Materialien für Zellkulturtechniken
c) Lebendzellzahl bestimmen 7
Nummer 9) a) Nucleinsäuren aus biologischem Material isolie-
b) Nucleinsäuren schneiden und ligieren
c) Nucleinsäuren elektroforetisch trennen und
nachweisen 10
Nummer 10) a) fotometrische und chromatografische Methoden
anwenden 4
b) enzymatische Analysen durchführen
c) biologisches Material aufarbeiten
d) Proteingemische elektroforetisch trennen
e) Proteine reinigen 9
11.1 Durchführen
hämatologischer Arbeiten
Nummer 11.1) a) Verfahren für die Blutentnahme unter Berück-
sichtigung der Spezies unterscheiden und Blut
von Versuchstieren, insbesondere von Nage-
tieren, nach versuchstierkundlicher Empfehlung
b) Blutausstriche färben
c) Blutbestandteile identifizieren und bestimmen 4
d) Gerinnungstests durchführen und Gerinnungs-
zeiten ermitteln
e) Antigen-Antikörper-Reaktion durchführen 2
11.2 Durchführen
histologischer Arbeiten
Nummer 11.2) a) Gewebe und Gewebeproben von Organismen
entnehmen, fixieren und einbetten
b) Gewebeschnitte herstellen, färben und einde-
c) histologische Präparate mikroskopieren und
d) Objekte in histologischen Präparaten mikrosko-
pisch vermessen
12 Durchführen zoologisch-
Nummer 12) a) Tierschutzrecht beachten und bei der Durchfüh-
rung von Tierversuchen und beim Töten von Tie-
ren zu wissenschaftlichen Zwecken anwenden
b) ethische Grundlagen und Aspekte in Bezug auf
tierexperimentelles Arbeiten analysieren und an-
c) Möglichkeiten der Vermeidung, Verringerung
und Verbesserung von Tierversuchen (soge-
nanntes 3R-Prinzip: Replacement, Reduction,
Refinement) sowie den Ersatz durch andere Ver-
fahren erläutern
d) Versuchstiere, insbesondere Nagetiere, halten
und kennzeichnen; artspezifische Handha-
bungsmethoden anwenden; Lebensraumanrei-
cherungen einsetzen und Hygieneanforderun-
gen umsetzen
e) Bedeutung und Züchtung genetisch veränder-
ter, insbesondere transgener Tiere, erläutern
f) Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes
und Verhaltens von Versuchstieren, insbeson-
dere von Nagetieren, feststellen und notwendige
g) Applikationen oral, subkutan, intramuskulär, in-
traperitoneal, intravenös und durch Inhalation an
Versuchstieren, insbesondere an Nagetieren,
h) Narkotika nach pharmakologischen Eigenschaf-
ten unterscheiden
i) Inhalations- und Injektionsnarkosen nach ver-
suchstierkundlichen Empfehlungen an Ver-
suchstieren, insbesondere an Nagetieren,
j) analgetische Strategien einschließlich Lokal-
anästhesie anwenden
k) pharmakologische Wirkungen feststellen
l) tierschutzrechtlich zulässige Methoden zur Tö-
tung von Versuchstieren unterscheiden und
m) Versuchstiere, insbesondere Nagetiere, nach
den Bestimmungen des Tierschutzrechts töten
n) Sektionen an Versuchstieren, insbesondere an
Nagetieren, durchführen 22
Nummer 13) a) Regeln Guter Laborpraxis (GLP) anwenden
b) Daten unter Berücksichtigung der biologischen
Variabilität auswerten 3
(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B
Nummer 1) a) Enzyme aus biologischem Material isolieren
b) Antikörper gewinnen und Titer bestimmen
c) Antigen- und Antikörpernachweis durchführen
d) Proteine durch Blotting-Verfahren identifizieren 13
Nummer 2) a) Stoffumsetzungen mit freien und immobilisierten
Zellen durchführen
b) Stoffumsetzungen mit immobilisierten Enzymen
c) Zellen im Fermenter kultivieren und Proben ent-
d) Fermentationsprodukte aufarbeiten 13
16 Durchführen botanischer
und phytomedizinischer
Nummer 3) a) Sprosspflanzen kultivieren sowie vegetativ und
generativ vermehren
b) Pflanzenschädlinge kennen und bestimmen
c) Stammhaltung von Pflanzenschädlingen oder
Pflanzenkrankheitserregern durchführen
d) morphologische und physiologische Untersu-
chungen an Pflanzen durchführen, Pflanzenschä-
den feststellen
e) Wirkstoffe in vitro und in vivo testen 13
Nummer 4) a) Wirkkonzentrationen von Antiinfektiva bestim-
b) Resistenz von Mikroorganismen bestimmen
c) Mikroorganismen biochemisch differenzieren
d) Anaerobier kultivieren
e) Pilze kultivieren 13
Nummer 5) a) Vorschriften zum Gentechnikgesetz anwenden
b) Abschnitte von Nucleinsäuren klonieren
c) Nucleinsäuren durch Blotting-Verfahren nach-
d) Abschnitte von Nucleinsäuren mit Gensonden
f) Plasmide isolieren
g) Transformationen durchführen und Transforma-
tionsrate bestimmen 13
Nummer 6) a) Wirbeltiere narkotisieren und für die Versuchs-
durchführung präparieren
b) Wirkstoffe in vitro und in vivo testen sowie Mess-
werte erfassen, auswerten und dokumentieren 13
Nummer 7) a) Ablauf toxikologischer Studien darstellen und
Durchführungskriterien anwenden
b) bei der Planung toxikologischer Studien mitwir-
c) toxikologische Untersuchungen durchführen 13
Nummer 8) a) Stammhaltung von Zellen durchführen
b) Primärkulturen anlegen
c) Untersuchungen an Zellkulturen durchführen 13
Nummer 9) a) Körperflüssigkeiten gewinnen und aufarbeiten
b) Wirkstoffe in Körperflüssigkeiten bestimmen
c) Metaboliten von Wirkstoffen bestimmen
d) Kinetiken durchführen 13
23 Digitalisierung in
Nummer 10) a) selbstorganisiert arbeiten, digitale Kommunika-
24 Arbeiten mit vernetzten
Nummer 11) a) Systeme einrichten, nutzen, überprüfen und op-
25 Prozessbezogene
Nummer 12) a) bei der Planung von Prozessabläufen mitwirken
26 Umweltbezogene
Nummer 13) a) bei einem prozessbezogenen Verfahren der Ab-
Nummer 14) a) Validierung für ein Verfahren durchführen und
28 Anwenden
Nummer 15) a) Methoden unter Beachtung von Spezifität und
d) Kalibrierfunktion aufstellen und deren Richtigkeit
e) Mehrstoffgemische unter Anwenden von mindes-
tens drei unterschiedlichen Verfahren analysieren
29 Anwenden
Nummer 16) a) Methoden unter Beachtung von Spezifität und
Anlage 3 (zu § 18 Absatz 1 Satz 1) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Lacklaboranten und zur Lacklaborantin
Woche 81. bis
(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A
stimmen, auswerten und kontrollieren während
Nummer 6.3) a) photometrische Bestimmungen durchführen und
b) chromatografische Trennverfahren, insbeson-
dere nach Einsatzgebieten, unterscheiden
Arbeiten an Lackrohstoffen,
Halbfabrikaten und
Nummer 7.1) a) Stoffkonstanten und Kennzahlen bestimmen,
insbesondere Viskosität, Brechzahl, Flamm-
punkt, Schmelzpunkt, Verdunstungszahl, elektri-
sche Leitfähigkeit und nichtflüchtigen Anteil 4
b) Fließkurven erstellen und auswerten 2
7.2 Chemische Verfahren zur
Nummer 7.2) a) Massen- und Stoffmengenkonzentration sowie
Reaktionsverhältnisse von Rohstoffen berech-
b) Kennzahlen, insbesondere Säurezahl, Versei-
fungszahl, Isocyanatzahl, Iodzahl und Epoxid-
wert, in Rohstoffen, Halbfabrikaten und Be-
schichtungsstoffen bestimmen 3
c) Verhalten von Rohstoffen und Beschichtungs-
stoffen anhand ihrer Kennzahlen beurteilen und
Einsatzgebieten zuordnen 2
Untergründen sowie Prüfen
8.1 Vorbehandeln zu prüfender
Nummer 8.1) a) die Notwendigkeit unterschiedlicher Vorbehand-
lungsmethoden begründen
b) Angaben über die Vorbehandlung zu beschich-
tender Untergründe dokumentieren
c) Untergründe für Prüfzwecke reinigen und schlei-
Nummer 8.2) a) Pinsel, Rolle, Rakel, Druckluftspritzpistole und
Tauchgefäß einsetzen
b) Materialbedarf für ein nach vorgegebenen Para-
metern zu beschichtendes Objekt berechnen
c) Applikationsarten unterscheiden, insbesondere
Walzen, Gießen, Elektrotauchlacklackieren, elek-
trostatisches Spritzen, Airless-Spritzen, Heiß-
spritzen und Niederdruckspritzen
d) Sicherheitsregeln beim Verarbeiten von Be-
schichtungsstoffen anwenden 4 3
e) Beschichtungsqualität in Abhängigkeit von der
Oberflächenbeschaffenheit und der Applikati-
onsmethode beurteilen und dokumentieren 2
8.3 Trocknen und Härten von
Nummer 8.3) a) Trocknungs- und Härtungsverfahren nach den
Filmbildungsmechanismen unterscheiden
b) Beschichtungsstoffe physikalisch trocknen und
chemisch härten 3 6
8.4 Prüfen von Beschichtungen
und Beschichtungsstoffen
Nummer 8.4) a) Prüfbeschichtungen nach vorgegebener Spezifi-
kation herstellen
b) Farbton visuell durch Vergleich mit einer Vorlage
beurteilen 3
c) beschichtungstechnologische Kennzahlen be-
stimmen und dokumentieren, insbesondere
Härte, Haftfestigkeit, Dehnbarkeit, Schichtdicke,
Deckvermögen, Körnigkeit, Porigkeit, Trocken-
und Glanzgrad 7
d) Farbton messen und Standardvergleiche durch-
e) Oberflächenstörungen beschreiben
f) Beschichtungen auf Beständigkeit, insbeson-
dere gegen Schwitzwasser, Bewitterung und
Chemikalien, prüfen sowie Ergebnisse beurteilen
g) Lagerstabilität von Beschichtungsstoffen beur-
9 Grundlagen der Herstellung
Nummer 9) a) Misch-, Dispergier- und Trennaggregate unter-
scheiden und einsetzen 3
b) Fertigungsrezepturen unter Berücksichtigung
verfahrenstechnischer Parameter erstellen 7
c) Halbfabrikate und Beschichtungsstoffe nach
vorgegebenen Rezepturen herstellen sowie Fer-
tigungsablauf dokumentieren 8
Nummer 10) a) wasserverdünnbare und lösemittelhaltige Be-
schichtungsstoffe hinsichtlich Formulierung,
Herstellung, Lagerung und Anwendung unter-
scheiden sowie über ihren arbeitstechnischen
Einsatz Auskunft geben
b) Anforderungsprofile für Beschichtungsstoffe unter
Berücksichtigung der Applikationsarten Streichen,
Rollen, Druckluftspritzen und Tauchen erstellen
c) Bindemittel, Lösemittel, Farbmittel und Additive
nach den Applikationsarten Streichen, Rollen,
Druckluftspritzen und Tauchen auswählen und
d) Rezepturen für Beschichtungsstoffe nach den
Applikationsarten Streichen, Rollen, Druckluft-
spritzen und Tauchen formulieren 13
von wasserverdünnbaren
(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B
Nummer 1) a) systemspezifische Eigenschaften von wasser-
verdünnbaren Beschichtungsstoffen und -syste-
men erläutern
b) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-
dungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökolo-
gie, systemspezifische Eigenschaften und Kos-
tenaspekte berücksichtigen
c) Rohstoffe auswählen
d) Maschinen und Geräte systemspezifisch aus-
wählen und einsetzen
e) verfahrenstechnische Parameter, insbesondere
pH-Wert und Temperatur, festlegen 13
f) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingun-
gen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Kor-
g) Untergrund wässern, schleifen und bleichen
h) Applikationstechnik systemspezifisch auswählen
i) Beschichtungsstoffe applizieren und dabei pro-
duktspezifische Verarbeitungsvorschriften be-
j) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der
Filmbildungsmechanismen härten
k) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen,
Nummer 2) a) systemspezifische Eigenschaften von wasser-
pH-Wert und Temperatur, festlegen
g) Untergrund vorbereiten
Nummer 3) a) systemspezifische Eigenschaften von wasser-
g) Untergrund entfetten und mechanisch vorberei-
Nummer 4) a) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-
b) Rohstoffe auswählen
c) Maschinen und Geräte systemspezifisch aus-
d) verfahrenstechnische Parameter festlegen
e) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingun-
f) Untergrund reinigen, neutralisieren, isolieren und
g) Applikationstechnik produkt- und prozessorien-
tiert auswählen und einsetzen
h) Beschichtungsstoffe applizieren und dabei pro-
i) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der
j) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen,
Nummer 5) a) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-
f) Untergrund wässern, schleifen und bleichen
tiert auswählen und einsetzen 13
Nummer 6) a) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-
f) Untergrund auf Lösemittelbeständigkeit prüfen
und vorbehandeln
Nummer 7) a) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-
f) Untergrund entfetten und mechanisch vorbehan-
g) Beschichtungsstoffe applizieren und dabei pro-
h) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der
i) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen,
von Korrosionsschutz-
Nummer 8) a) Anforderungsprofil erstellen und dabei insbeson-
dere die Anwendung im konstruktiven Stahlbau,
die Verarbeitung unter Witterungsbedingungen
sowie Ökologie- und Kostenaspekte berücksich-
c) Maschinen und Geräte auswählen und einsetzen
f) Untergründe durch abtragende Verfahren ma-
schinell und manuell vorbereiten
g) Applikationstechnik systemspezifisch unter Be-
rücksichtigung der Witterung auswählen und ein-
h) Beschichtungsstoffe unter Beachtung produkt-
spezifischer Verarbeitungsvorschriften applizieren
j) Korrosionsschutzprüfung durchführen, Ergebnis
bewerten und Korrosionsschutzsystem optimieren 13
Nummer 9) a) systemspezifische Eigenschaften von Pulver-
lacksystemen erläutern
d) Stoffgemische extrudieren, brechen, mahlen und
Temperatur und Verweilzeit, festlegen und ein-
g) Objekte vorbereiten
h) Objekte elektrostatisch beschichten
i) Overspray rückgewinnen und aufarbeiten
Nummer 10) a) systemspezifische Eigenschaften von Elektro-
tauchlacken erläutern
h) Aufbau und Funktionsweise von Elektrotauchan-
lagen erklären
i) Applikationsparameter festlegen, insbesondere
Spannung, Leitfähigkeit, Temperatur, Verweil-
zeit, pH-Wert und nichtflüchtigen Anteil
j) Objekte unter Einhaltung der Applikationspara-
meter elektroforetisch beschichten und dabei
produktspezifische Verarbeitungsvorschriften
k) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der
l) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen,
21 Formulieren, Herstellen,
von Druckfarben
Nummer 11) a) systemspezifische Eigenschaften von Druckfar-
ben erläutern
d) Maschinen und Geräte zur Herstellung auswäh-
len und einsetzen
e) verfahrenstechnische Parameter festlegen
gen der Druckfarben prüfen sowie Korrektur-
g) Substrat für das Druckverfahren vorbereiten
h) Druckverfahren berücksichtigen
i) Druckfarben unter Berücksichtigung der Filmbil-
dungsmechanismen trocknen und härten
bewerten, optimieren 13
22 Formulieren, Herstellen
Nummer 12) a) Bindemittel nach Anforderungsprofil formulieren
hand ermittelter Kenndaten steuern
e) Einsetzbarkeit des Bindemittels im Beschich-
tungsstoff prüfen und Bindemittel optimieren 13
23 Durchführen farbmetrischer
Nummer 13) a) betrieblichen Einsatz von Farbmessgeräten er-
24 Untersuchen von
Nummer 14) a) Oberflächenbeschaffenheit beurteilen, Beschich-
tungsfehler und ihre Ursachen feststellen sowie
Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung vorschlagen
b) Präparationstechnik zur Ursachenermittlung
von Oberflächenstörungen anwenden
c) Beschichtungen mikroskopisch untersuchen
d) Zusammensetzung von Beschichtungen und Be-
schichtungsstoffen spektroskopisch oder foto-
metrisch untersuchen
e) Beschichtungsstoffe mittels physikalischer, che-
mischer und koloristischer Methoden untersu-
f) statistische Methoden zur Qualitätssicherung
g) Validierung von Messverfahren durchführen
und dokumentieren, Messwerte auswerten und
h) Methoden der Fehlerfrüherkennung, Fehlerbesei-
tigung und Fehlervermeidung anwenden 13
Nummer 15) a) zu beschichtende Objekte vorbereiten und prü-
b) Objekte mit unterschiedlichen Geräten und nach
unterschiedlichen Verfahren beschichten
c) Beschichtungsstoffe und -systeme trocknen und
d) beschichtete Objekte beurteilen und auf Fehler-
freiheit prüfen
e) Applikationsprozess optimieren 13
Nummer 16) a) Fertigungsrezepturen, insbesondere aus Ent-
wicklungsrezepturen, erstellen
b) Anlagen, insbesondere nach Ansatzgröße und
Stoffeigenschaft, auswählen
c) Produktionsaufträge planen
d) Beschichtungsstoffe im Produktionsmaßstab
e) Produktionskosten ermitteln und Produktions-
f) Produktionsablauf und -ergebnis dokumentieren 13
27 Digitalisierung in
Nummer 17) a) selbstorganisiert arbeiten, digitale Kommunikati-
onsmittel einsetzen sowie in virtuellen Teams
28 Arbeiten mit vernetzten und
Nummer 18) a) Systeme einrichten, nutzen, überprüfen und op-
29 Prozessbezogene
Nummer 19) a) bei der Planung von Prozessabläufen mitwirken
Nummer 20) a) bei einem prozessbezogenen Verfahren der Ab-
und beurteilen sowie Maßnahmen veranlassen 13".
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kann den Wortlaut der Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack in der vom 1. August 2020 an geltenden Fassung im Bundesgesetzblatt bekannt machen.
Link zu dieser Seite: https://www.buzer.de/gesetz/13806/index.htm

References: § 3
 § 4
 § 11
 § 18
 § 3
 § 3

§ 12
 § 3
 § 18
 § 18
 § 4
 § 11
 § 18