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Timestamp: 2013-05-20 17:11:47+00:00

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§ 176a StGB - Schwerer sexueller Mißbrauch von Kindern - Gesetze - JuraForum.de
JuraForum.de > Gesetze > StGB > § 176a StGB - Schwerer sexueller Mißbrauch von Kindern Stand: 20.05.2013§ 176a StGB - Schwerer sexueller Mißbrauch von KindernStrafgesetzbuch
sexuelle Selbstbestimmung)(1) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft, wenn der Täter innerhalb der letzten fünf Jahre wegen einer solchen Straftat rechtskräftig verurteilt worden ist.
(2) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft, wenn 1.eine Person über achtzehn Jahren mit dem Kind den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an ihm vornimmt oder an sich von ihm vornehmen lässt, die mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind, 2.die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird oder 3.der Täter das Kind durch die Tat in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung oder einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Entwicklung bringt. (3) Mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren wird bestraft, wer in den Fällen des § 176 Abs. 1 bis 3, 4 Nr. 1 oder Nr. 2 oder des § 176 Abs. 6 als Täter oder anderer Beteiligter in der Absicht handelt, die Tat zum Gegenstand einer pornographischen Schrift (§ 11 Abs. 3) zu machen, die nach § 184b Abs. 1 bis 3 verbreitet werden soll.
Weitere Vorschriften um § 176a StGB§ 174a - Sexueller Mißbrauch von Gefangenen, behördlich Verwahrten oder Kranken und Hilfsbedürftigen in Einrichtungen§ 174b - Sexueller Mißbrauch unter Ausnutzung einer Amtsstellung§ 174c - Sexueller Mißbrauch unter Ausnutzung eines Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses§ 175 - (weggefallen)§ 176 - Sexueller Mißbrauch von Kindern§ 176a - Schwerer sexueller Mißbrauch von Kindern§ 176b - Sexueller Mißbrauch von Kindern mit Todesfolge§ 177 - Sexuelle Nötigung; Vergewaltigung§ 178 - Sexuelle Nötigung und Vergewaltigung mit Todesfolge§ 179 - Sexueller Mißbrauch widerstandsunfähiger Personen§ 180 - Förderung sexueller Handlungen MinderjährigerEntscheidungen zu § 176a StGBBGH, 21.04.2009, 1 StR 105/09Der Tatbestand des § 176 Abs. 4 Nr. 1 StGB ist auch dann erfüllt, wenn das Opfer die über das Internet übermittelten sexuellen Handlungen des Täters zeitgleich am Bildschirm mitverfolgt.BGH, 19.12.2008, 2 StR 383/08Die Qualifikation des § 176 a Abs. 2 Nr. 1 StGB ist bei Ejakulation in den Mund des Tatopfers erfüllt.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 29.05.2008, 1 S 1503/07Bei der Prognose, ob und in welcher Hinsicht anzunehmen ist, dass ein wegen des Besitzes kinderpornographischer Schriften verurteilter Täter wieder in den Verdacht einer Straftat gerät, ist die Entscheidung des Gesetzgebers zu berücksichtigen, in § 184b StGB zugleich ein Risikodelikt wegen möglicher Nachahmungstaten durch den...OVG-SAARLAND, 06.09.2007, 7 B 346/07Zwischen dem sexuellen Missbrauch von Kindern und dem Besitz kinderpornografischer Schriften, dem ein sexueller Missbrauch notwendig vorausgegangen ist, besteht kein qualitativer Unterschied, der es rechtfertigt, Straftaten der letztgenannten Art aus disziplinarer Sicht grundsätzlich in einem milderen Licht als den Missbrauch als...OLG-HAMM, 15.03.2007, 3 Ss 72/07Zur Annahme eines minder schweren Falles des sexuellen Missbrauchs von Kindern.BGH, 02.02.2006, 4 StR 570/05§ 176 Abs. 3 Nr. 2 StGB i.d.F. des 6. StrRG setzt voraus, dass der Täter das Kind dazu bestimmt, dass es an seinem eigenen Körper sexuelle Handlungen vornimmt; es reicht nicht aus, dass der Täter das Kind lediglich dazu bestimmt, vor ihm in sexuell aufreizender Weise zu posieren.OLG-MUENCHEN, 30.01.2006, 5 St RR 206/051. Nur die Umgrenzungsfunktion beeinträchtigende Mängel des Anklagesatzes führen zur Unwirksamkeit der Anklage und damit zum Fehlen einer Prozessvoraussetzung. Einzelheiten der insoweit dargestellten Taten können auch noch in der Hauptverhandlung durch gerichtliche Hinweise eingeführt oder klargestellt werden.
(siehe auch BVerfG NStZ 2000,...OLG-HAMM, 28.01.2000, 2 Ws 27/2000Eine hohe Straferwartung allein kann die Fluchtgefahr im Sinn des § 112 Abs. 2 Nr. 2 StPO nicht begründen. Vielmehr sind alle Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen. Dazu gehört neben der Erwartung des Beschuldigten auch die des den Haftbefehl erlassenden (Haft)Richters.mehr Entscheidungen anzeigenErwähnungen von § 176a StGB in anderen VorschriftenFolgende Vorschriften verweisen auf § 176a StGB:
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