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Timestamp: 2016-10-23 18:02:07+00:00

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4D_144/2009 (04.02.2010)
4D_144/2009
vertreten durch Advokat Christian Kummerer.
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, vom 1. September 2009.
Zwischen A.________ (Beschwerdef�hrerin) und der X.________ AG (Beschwerdegegnerin) bestand seit dem 1. Februar 2001 ein Arbeitsvertrag, gem�ss welchem die Beschwerdef�hrerin ab Februar 2001 als Mitarbeiterin im Betrieb der Beschwerdegegnerin in den Abteilungen Eindr�ckerei, Kontrolle und Roullage besch�ftigt war. Die Beschwerdegegnerin k�ndigte dieses Arbeitsverh�ltnis mit Schreiben vom 21. August 2007 per 31. Oktober 2007. Auf Verlangen der Beschwerdef�hrerin begr�ndete sie ihren K�ndigungsentscheid folgendermassen: "... Er�ffnung einer mit dem Arbeitgeber direkt konkurrenzierenden Firma (durch die Beschwerdef�hrerin und deren ebenfalls im Betrieb der Beschwerdegegnerin arbeitenden Ehemann), dadurch Zerst�rung der Vertrauensgrundlage, die zur Aufrechterhaltung des Arbeitsverh�ltnisses unerl�sslich ist... ." Die Beschwerdef�hrerin erhob gegen die K�ndigung mit Schreiben vom 15. Oktober 2007 Einsprache. Sie f�hrte aus, die K�ndigung sei widerspr�chlich und missbr�uchlich, weil die Beschwerdegegnerin selbst die Gr�ndung der in der K�ndigungsbegr�ndung angegebenen Firma vorgeschlagen habe. In der Folge hielt die Beschwerdegegnerin an der ausgesprochenen K�ndigung fest und stellte der Beschwerdef�hrerin ein Arbeitszeugnis aus.
Die Beschwerdef�hrerin belangte die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 17. April 2008 vor dem Bezirksgericht Waldenburg auf Bezahlung von Fr. 11'166.55 zuz�glich Zins. Zudem beantragte sie die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses gem�ss ihrem beigelegten Entwurf. Die eingeklagte Forderung begr�ndete sie mit Lohnzahlungsausst�nden aufgrund noch nicht verg�teter �berstunden und w�hrend der Dauer des Arbeitsverh�ltnisses nicht bezogener Ferientage sowie mit einer Entsch�digungsforderung wegen missbr�uchlicher K�ndigung. Anl�sslich der Hauptverhandlung modifizierte die Beschwerdef�hrerin ihre Forderung auf Fr. 13'124.70 zuz�glich Zins. Der Gerichtspr�sident des Bezirksgerichts Waldenburg wies die Klage der Beschwerdef�hrerin am 2. April 2009 vollumf�nglich ab.
Gegen dieses Urteil appellierte die Beschwerdef�hrerin an das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht. Sie beantragte die Aufhebung des angefochtenen Urteils und die Verurteilung der Beschwerdegegnerin zur Zahlung von Fr. 13'124.70 zuz�glich Zins sowie zur Ausstellung eines Arbeitszeugnisses gem�ss ihrem Entwurf. Das Kantonsgericht best�tigte am 1. September 2009 in Abweisung der Appellation das Urteil des Bezirksgerichtspr�sidiums.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt dem Bundesgericht mit subsidi�rer Verfassungsbeschwerde, das Urteil des Kantonsgerichts vom 1. September 2009 teilweise aufzuheben und zur neuen Entscheidung an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zur Zahlung von Fr. 13'124.70 zu verurteilen.
Die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz schliessen auf Abweisung der Beschwerde.
Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen verfahrensabschliessenden Entscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 i.V.m. Art. 90 BGG) in einer Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrerin ist mit ihren Rechtsbegehren im kantonalen Verfahren nicht durchgedrungen. Sie h�lt vor Bundesgericht nur noch an ihrem Forderungsbegehren fest, nicht jedoch weiterhin am Antrag auf Ausstellung eines Arbeitszeugnisses gem�ss ihrem Entwurf. Wie die Beschwerdef�hrerin selber zutreffend ausf�hrt, stellt sich vorliegend keine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG und betr�gt der Streitwert weniger als Fr. 15'000.-- (Art. 51 i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG). Denn der nach Ermessen zu bestimmende Streitwert des Begehrens betreffend das Arbeitszeugnis (vgl. Art. 51 Abs. 2 BGG) h�ngt nicht mit dem vor Bundesgericht noch streitigen Forderungsbegehren zusammen und ist daher nicht zum Streitwert hinzuzurechnen (vgl. BGE 134 III 237). Die Beschwerde in Zivilsachen ist demzufolge nicht gegeben, womit sich die subsidi�re Verfassungsbeschwerde als zul�ssig erweist (Art. 113 BGG). Da die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde ebenfalls erf�llt sind, ist auf diese - unter Vorbehalt rechtsgen�glicher Begr�ndung - einzutreten.
Mit der Verfassungsbeschwerde kann die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 116 BGG). Das Bundesgericht kann die Verletzung eines Grundrechts nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer muss klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darlegen, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 134 I 83 E. 3.2; 134 V 138 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.1 S. 399; 133 III 393 E. 6, 589 E. 2 S. 591 f.; je mit Hinweisen). Das Bundesgericht untersucht nicht von sich aus, ob der angefochtene kantonale Entscheid verfassungsm�ssig ist, sondern pr�ft nur rechtsgen�gend vorgebrachte, klar erhobene R�gen. Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 V 138 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.1 S. 399).
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe bei der Beurteilung, ob die K�ndigung missbr�uchlich sei, die von ihr angebotenen Beweise nicht abgenommen. Die Vorinstanz habe auf die Einvernahme des Zeugen B.________ und den Beizug der Akten des eingestellten Strafverfahrens gegen ihren Ehemann verzichtet und somit unter Verletzung des in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten bundesrechtlich geregelten Untersuchungsgrundsatzes willk�rlich gehandelt.
3.1 Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen Willk�r nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Willk�r liegt zudem nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 135 V 2 E. 1.3; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 134 I 140 E. 5.4 S. 148; je mit Hinweisen). Die den Willk�rvorwurf begr�ndenden Elemente sind in der Beschwerdeschrift im Einzelnen aufzuzeigen (vgl. Erw�gung 2).
Zu beachten ist, dass dem Sachgericht im Bereich der Beweisw�rdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht (BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn das Sachgericht sein Ermessen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (vgl. BGE 132 III 209 E. 2.1; 129 I 8 E. 2.1). Kommt das Sachgericht in antizipierter Beweisw�rdigung zum Schluss, ein angebotenes Beweismittel sei beweisuntauglich oder verm�ge die bereits gewonnene �berzeugung zum Sachverhalt von vornherein nicht zu ersch�ttern, greift das Bundesgericht nur ein, wenn die antizipierte Beweisw�rdigung willk�rlich und damit offensichtlich unhaltbar ist, namentlich wenn sie eine prozessuale Vorschrift oder einen unumstrittenen Grundsatz des Beweisrechts krass verletzt oder sonstwie in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 122 II 464 E. 4a S. 469; Urteil 4P.129/2003 vom 3. November 2003 E. 2.1).
3.2 Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die von der Beschwerdegegnerin ausgesprochene K�ndigung nicht missbr�uchlich und der Beschwerdef�hrerin somit keine Entsch�digung nach Art. 336a OR zuzusprechen sei.
Zur Begr�ndung f�hrte sie namentlich aus, die GmbH-Gr�ndung und deren Zweckausrichtung bzw. deren konkurrenzierendes Bet�tigungsfeld sei von der Beschwerdegegnerin mittels Auszug aus dem Handelsregister belegt und von der Beschwerdef�hrerin nie bestritten worden. Der von der Beschwerdegegnerin angegebene K�ndigungsgrund der Er�ffnung des sie konkurrenzierenden Betriebes sei nachvollziehbar und nicht missbr�uchlich, da einem Arbeitsverh�ltnis ein Vertrauensverh�ltnis zugrunde liege und die Vornahme konkurrenzierender T�tigkeit geeignet sei, dieses zu zerst�ren, zumal dies eine eigentliche Arbeitsvertragsverletzung darstelle. Entscheidend sei deshalb, ob die Beschwerdef�hrerin zu beweisen verm�ge, dass andere Gr�nde, die als missbr�uchlich einzuordnen w�ren, in Wahrheit zur K�ndigung gef�hrt h�tten. Die Aussagen des als Auskunftsperson befragten Ehemannes der Beschwerdef�hrerin verm�chten die Behauptung, die fragliche GmbH sei auf Anraten der Beschwerdegegnerin gegr�ndet worden, nicht zu beweisen. Sofern die Beschwerdef�hrerin moniere, der angerufene Zeuge B.________ h�tte die zwischen den Parteien beabsichtigte �bernahme des Betriebes der Beschwerdegegnerin durch die Beschwerdef�hrerin und deren Ehemann zu bezeugen vermocht, sei festzustellen, dass auch mit einer solchen Aussage das vorgenannte Einverst�ndnis mit der Gr�ndung der GmbH nicht zu belegen w�re. Denn eine m�glicherweise in Zukunft geplante Betriebs�bernahme und die Gr�ndung einer konkurrenzierenden GmbH w�hrend eines andauernden Arbeitsverh�ltnisses seien nicht dasselbe. Auch aus der Einstellung des Strafverfahrens gegen den Ehemann der Beschwerdef�hrerin k�nne diese nichts zu ihren Gunsten ableiten, da die zu einem Einstellungsbeschluss einer gegen den Ehemann eingeleiteten Strafuntersuchung f�hrenden Gr�nde nicht auf den von ihr zivilrechtlich zu erbringenden Beweis �bertragen werden k�nnten. In �bereinstimmung mit den Ausf�hrungen der ersten Instanz sei daher festzustellen, dass die Beschwerdef�hrerin keine Indizien vorzubringen verm�ge, die zumindest die hohe Wahrscheinlichkeit einer missbr�uchlichen K�ndigung nahe legen bzw. den von der Beschwerdegegnerin genannten K�ndigungsgrund als vorgeschoben erscheinen lassen sowie R�ckschluss auf die von der Beschwerdef�hrerin genannten anderen K�ndigungsgr�nde gestatten w�rden.
3.3 Die Beschwerdef�hrerin sieht das Willk�rverbot namentlich darin verletzt, dass die Vorinstanz in krasser Weise die Untersuchungsmaxime nach Art. 343 Abs. 4 OR missachtet und ohne ersichtlichen Grund auf die Abnahme des f�r die Beweisf�hrung unerl�sslichen Zeugen B.________ verzichtet habe.
Nach Art. 343 Abs. 4 OR stellt der Richter bei Streitigkeiten aus einem Arbeitsverh�ltnis bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.-- den Sachverhalt von Amtes wegen fest und w�rdigt die Beweise nach freiem Ermessen. Dieser Untersuchungsgrundsatz bedeutet indessen nicht, dass das Gericht s�mtliche von den Parteien angerufene Beweismittel abnehmen muss. So kann es durchaus auf eine beantragte Zeugeneinvernahme verzichten, wenn es in antizipierter Beweisw�rdigung zum Schluss kommt, dass die entsprechenden Aussagen beweisuntauglich sind oder die bereits gewonnene �berzeugung zum Sachverhalt von vornherein nicht zu ersch�ttern verm�gen.
Mit der Begr�ndung der Vorinstanz, weshalb auf die Einvernahme des angerufenen Zeugen verzichtet werden k�nne, setzt sich die Beschwerdef�hrerin nicht detailliert auseinander. Sie bringt einzig vor, ihre Ausf�hrungen in Ziff. 10 der Klageschrift seien nicht ber�cksichtigt worden. An besagter Stelle habe sie ihre Ansicht, der genannte K�ndigungsgrund sei nur vorgeschoben gewesen, mit der Begr�ndung untermauert, s�mtliche Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin h�tten gewusst, dass ihr Ehemann eine Firma zur Ausf�hrung von Sandstrahlarbeiten, welche die Beschwerdegegnerin nicht mehr selber ausf�hren wollte, gegr�ndet habe. Der Umstand, dass s�mtliche Mitarbeiter von der Firmengr�ndung gewusst h�tten, w�re erheblich genug gewesen, um den seitens der Beschwerdegegnerin genannten K�ndigungsgrund als vorgeschoben zu bezeichnen. Um dies zu bezeugen, habe sie B.________ als Zeugen angerufen. Er h�tte Indizien nennen k�nnen, die gezeigt h�tten, dass das von der Beschwerdegegnerin genannte K�ndigungsmotiv nicht der Realit�t entspreche. Mit diesen Ausf�hrungen gelingt es der Beschwerdef�hrerin nicht, ein willk�rliches Vorgehen der Vorinstanz auszuweisen, zumal sie nicht dartut, dass sie sich im vorinstanzlichen Verfahren auf ihre Argumente in Ziff. 10 der Klageschrift berufen hat. Weder hat die Vorinstanz den Untersuchungsgrundsatz nach Art. 343 Abs. 4 OR willk�rlich angewendet, noch ist ihre antizipierte Beweisw�rdigung unhaltbar. Die Willk�rr�ge im Zusammenhang mit der unterbliebenen Zeugeneinvernahme erweist sich daher als unbegr�ndet.
Da die Beschwerdef�hrerin ihr pauschales Vorbringen, dass die Vorinstanz den Beizug der Strafverfahrensakten willk�rlich unterlassen habe, nicht n�her begr�ndet, kann darauf nicht eingetreten werden (vgl. Erw�gung 2).
Weiter r�gt die Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz habe zu Unrecht ihre Forderung f�r noch nicht verg�tete �berstunden im Umfang von Fr. 3'422.10 verneint. Sie macht geltend, ihre �berstundenforderung im Betrag von Fr. 3'422.10 habe die Beschwerdegegnerin explizit anerkannt, jedoch eine angeblich noch nicht vollst�ndig getilgte Schuld aus einem zwischen den Parteien im Jahr 2002 abgeschlossenen Darlehensgesch�ft zur Verrechnung gebracht. Diese Schuld habe sie jedoch vollst�ndig getilgt. Die Vorinstanz sei willk�rlich zum Schluss gekommen, dem Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 21. November 2005 an das Grundbuchamt komme kein Beweiswert f�r die Tilgung der Darlehensschuld zu.
4.1 In tatbest�ndlicher Hinsicht steht fest, dass die Beschwerdegegnerin der Beschwerdef�hrerin und deren Ehemann mit Kaufvertrag vom 24. Juni 2002 die Parzelle Nr. 532 des Grundbuchs Oberdorf verkaufte. Mit "internem Darlehensvertrag vom 28. Juni 2002" gew�hrte die Beschwerdegegnerin ihnen ein zinsloses Darlehen �ber Fr. 120'000.-- zum Kauf der Liegenschaft, das durch eine Verk�uferhypothek im gleichen Betrag auf der Parzelle Nr. 532 des Grundbuchs Oberdorf gesichert werden sollte. Im Vertrag wurde weiter festgehalten, dass Fr. 20'000.-- bis zum 31. Dezember 2002 zur�ckzubezahlen und Fr. 100'000.-- bis zum 30. Juni 2012 in monatlichen Raten vollst�ndig zu amortisieren seien. In Erg�nzung zum "internen Darlehensvertrag vom 28. Juni 2002" vereinbarten die Parteien mit der "internen Vereinbarung vom 10. Dezember 2002", dass die R�ckzahlung von Fr. 100'000.--, sofern die Parteien nichts anderes vereinbaren w�rden, durch teilweise oder volle Verrechnung der geleisteten �berstunden erfolgen solle. Die Beschwerdegegnerin best�tigte mit Schreiben vom 27. Dezember 2002, von der Beschwerdef�hrerin und deren Ehemann am 19. Dezember 2002 Fr. 20'000.-- erhalten zu haben. Mit Schreiben vom 21. November 2005 ersuchte die Beschwerdegegnerin das zust�ndige Grundbuchamt um L�schung der Verk�uferhypothek von Fr. 80'000.--, nachdem die Schuld amortisiert worden sei.
Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdef�hrerin habe den Erhalt eines Darlehens �ber Fr. 120'000.-- nicht bestritten. Es obliege ihr, die behauptete, vollst�ndige R�ckzahlung des Darlehens per November 2005 zu beweisen. Dazu reiche sie einzig das Schreiben der Beschwerdegegnerin an das Grundbuchamt vom 21. November 2005 ein und stelle sich auf den Standpunkt, es handle sich dabei um eine Quittung, welche die Schuldtilgung beweise. Eine Quittung im Sinne des Art. 88 Abs. 1 OR - so die Vorinstanz weiter - sei eine Verurkundung der Erkl�rung des Gl�ubigers, dass er eine ihm geschuldete Leistung erhalten habe. Sie bezwecke, dem Schuldner den Beweis der Erf�llung zu erm�glichen. Das an das zust�ndige Grundbuchamt gerichtete Schreiben der Beschwerdegegnerin habe nicht die Best�tigung einer Schuldtilgung zum Zweck. Vielmehr beabsichtige es den Antrag auf L�schung der Hypothek im Umfang von Fr. 80'000.--. Das Schreiben verm�ge deshalb den erforderlichen Beweis der Schuldtilgung nicht zu erbringen. Die Beschwerdef�hrerin m�sste den vollst�ndigen Untergang der Hypothekarschuld per November 2005 mit zus�tzlichen Beweisen belegen k�nnen. Die Beschwerdef�hrerin verm�ge deshalb die Verrechnungseinrede der Beschwerdegegnerin nicht zu entkr�ften und die von ihr geltend gemachte und von der Beschwerdegegnerin anerkannte Restlohnforderung sei in Folge Tilgung durch Verrechnung mit der Darlehensschuld bereits befriedigt worden.
4.2 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz sei bei der W�rdigung des Schreibens vom 21. November 2005 sehr oberfl�chlich vorgegangen und habe nicht n�her ausgef�hrt, weshalb diesem keine schuldtilgende Wirkung zukommen solle.
Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin hat die Vorinstanz den verfassungsm�ssigen Anspruch auf Begr�ndung eines Entscheids nicht verletzt. Die Vorinstanz kam ihrer Pflicht, ihren Entscheid zu begr�nden hinl�nglich nach. So hat sie ihre Begr�ndung durchaus so abgefasst, dass die Beschwerdef�hrerin als Betroffene den Entscheid sachgerecht anfechten kann. Ebenso hat die Vorinstanz die wesentlichen �berlegungen genannt, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (vgl. zur Begr�ndungspflicht BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 130 II 530 E. 4.3 S. 540; je mit Hinweisen).
4.3 Unbestritten ist, dass die Beschwerdegegnerin der Beschwerdef�hrerin und deren Ehemann ein Darlehen von Fr. 120'000.-- gew�hrte und dieses im Umfang von Fr. 20'000.-- zur�ckbezahlt wurde. Hingegen ist bestritten, ob im November 2005 noch eine restliche Darlehensforderung bestand. Nach der Beschwerdegegnerin ist das Darlehen bis heute nicht vollst�ndig getilgt und hat der Saldo des Darlehenskontos Ende M�rz 2007 noch Fr. 18'083.85 betragen. Die Beschwerdef�hrerin f�hrt zum Beweis ihrer Behauptung, das Darlehen sei vollst�ndig getilgt worden, lediglich das Schreiben der Beschwerdegegnerin an das Grundbuchamt vom 21. November 2005 an. Dort ist aber nur die Rede von einer L�schung der Verk�uferhypothek von Fr. 80'000.-- im Grundbuch, nachdem die Schuld amortisiert worden sei. Bei dieser Formulierung ist es nicht willk�rlich, davon auszugehen, dass aufgrund des Schreibens vom 21. November 2005 der Beweis f�r die Tilgung des Darlehens im �ber Fr. 80'000.-- hinausgehenden Umfang nicht erbracht ist. Die Beschwerdef�hrerin hat keinen anderen Beweis f�r die Tilgung der Darlehensrestanz behauptet und erbracht. Bei dieser Sachlage ist demzufolge keine Willk�r zu erblicken, wenn die Vorinstanz im Ergebnis aus dem Schreiben vom 21. November 2005 an das Grundbuchamt eine vollst�ndige Tilgung der Darlehensschuld nicht abzuleiten vermochte und schloss, die �berstundenforderung der Beschwerdegegnerin im Betrag von Fr. 3'422.10 sei durch die noch nicht vollst�ndig getilgte Schuld aus dem Darlehensgesch�ft zur Verrechnung gebracht worden.
Schliesslich bringt die Beschwerdef�hrerin vor, die Vorinstanz habe ihr entgegen der Praxis des Bundesgerichts die Beweislast f�r den Bezug resp. den Nichtbezug von Ferientagen willk�rlich auferlegt.
5.1 Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdef�hrerin trage die Beweislast betreffend das geltend gemachte Lohnguthaben f�r noch nicht bezogene Ferientage. Die vom Ehemann der Beschwerdef�hrerin aufgestellten Listen zu den �berzeiten und dem Ferienguthaben verm�chten die Behauptungen der Beschwerdef�hrerin nicht zu beweisen. Da davon ausgegangen werden k�nne, dass die Beschwerdef�hrerin nicht im Besitz besser geeigneter Beweisunterlagen sei oder die Edition solcher von der Beschwerdegegnerin verlangen k�nnte, habe die Beschwerdef�hrerin die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen. Daher k�nne ihrer Forderung nicht entsprochen werden, soweit sie den von der Beschwerdegegnerin anerkannten Anspruch �bersteige. Soweit die Beschwerdegegnerin die Lohnforderung aufgrund noch nicht bezogener Ferientage anerkannte, wies die Vorinstanz die Forderung wegen Tilgung durch Verrechnung vollumf�nglich ab.
5.2 Nach dem von der Beschwerdef�hrerin angerufenen BGE 128 III 271 hat der Arbeitnehmer sowohl die vertragliche Verpflichtung des Arbeitgebers zur Gew�hrung von Ferien wie auch ihr Entstehen durch die Dauer des Arbeitsverh�ltnisses zu beweisen. Demgegen�ber tr�gt der Arbeitgeber die Beweislast daf�r, dass und wie viele Ferientage w�hrend der massgebenden Zeit vom Arbeitnehmer bezogen worden sind (BGE 128 III 271 E. 2a/bb S. 274). Vorliegend kann das angefochtene Urteil dahingehend verstanden werden, dass der Beschwerdef�hrerin die Beweislast f�r das Entstehen des von ihr geltend gemachten Ferienanspruchs auferlegt wurde. Entsprechend pr�zisiert denn auch die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung, die Beschwerdef�hrerin habe keine Belege eingereicht, denen der zeitliche Umfang ihrer Arbeitspflicht und der Umfang des ihr zustehenden Ferienanspruchs f�r die geltend gemachte Zeitperiode schl�ssig und zweifelsfrei zu entnehmen gewesen w�ren. Selbst wenn jedoch der Auffassung der Beschwerdef�hrerin zu folgen w�re, wonach ihr in unzul�ssiger Weise die Beweislast f�r den Bezug der Ferien auferlegt worden sei, verm�chte sie mit ihrer Willk�rr�ge nicht durchzudringen. Denn eine entsprechende unzutreffende Auffassung der Vorinstanz hinsichtlich der Verteilung der Beweislast w�rde nicht zur Aufhebung des angefochtenen Urteils wegen Willk�r f�hren. Wie vorhergehend ausgef�hrt, liegt Willk�r nur vor, wenn der Entscheid in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft und zudem nicht bloss die Begr�ndung des Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist, was die Beschwerdef�hrerin aufzuzeigen hat (Erw�gungen 2 und 3.1). Die Beschwerdef�hrerin legt namentlich nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid im Ergebnis durch eine unzutreffende Verteilung der Beweislast willk�rlich w�re, da eine zus�tzliche Forderung aufgrund noch nicht bezogener Ferientage ebenso wie die von der Beschwerdegegnerin anerkannte Forderung durch Verrechnung getilgt worden w�re.
Die Beschwerde ist aus diesen Gr�nden abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG). Nach Art. 65 Abs. 4 lit. c BGG wird in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten mit einem Streitwert bis zu Fr. 30'000.-- die Gerichtsgeb�hr reduziert. Dagegen ist die volle Parteientsch�digung geschuldet (Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 90
 Art. 74
 Art. 74
 Art. 51
 BGE 
 Art. 106
 Art. 9
 BGE 
 Art. 336
 Art. 343
 Art. 343
 Art. 343
 Art. 88
 BGE 
 BGE 
 Art. 68
 Art. 65