Source: http://divi.de/die-divi/satzung-der-divi.html
Timestamp: 2017-07-27 20:49:55+00:00

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§ 03 Gemeinnützigkeit, finanzielle Mittel
§ 04 Divisionale Gliederung der Vereinigung, Mitglieder
§ 08 Organe der Vereinigung
§ 08a Die Mitgliederversammlung
§ 09 Zuständigkeiten der DIVI-MG-Ärzte in der Mitgliederversammlung
§ 10 Weitere Zuständigkeiten der ordentlichen und außerordentlichen ärztlichen Mitglieder (DIVI-MG-Ärzte)
§ 12 Zuständigkeit der nichtärztlichen Mitglieder
§ 13 Das Präsidium – Zusammensetzung und Amtszeit
Die Vereinigung führt den Namen Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)
Im internationalen Schriftverkehr bedient sie sich der Bezeichnung German Interdisciplinary Association of Critical Care and Emergency Medicine.
Die Vereinigung ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein im Sinne des § 21 BGB
Die Vereinigung hat Ihren Sitz in Düsseldorf
Die Vereinigung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Das Vermögen und die Einkünfte der Vereinigung dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten in dieser Eigenschaft keine Zuwendungen aus Mitteln der Vereinigung mit Ausnahme der Erstattung von Kosten.
Die Vereinigung darf keine Person durch Ausgaben, die ihrem Zweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
Die Vereinigung gliedert sich in drei Divisionen:
die Division der wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Berufsver­bände, deren Mitglieder nach der jeweils gültigen Weiterbildungsordnung zu einer Zusatzweiterbildung Intensivmedizin und/oder Notfallmedizin berechtigt sind (DIVI-FB)
die Division der ärztlichen Mitglieder (DIVI-MG-Ärzte)
die Division der nichtärztlichen in der Intensiv- und Notfallmedizin tätigen Mitglieder (DIVI-MG-Nichtärzte)
Die Mitglieder der Division A (DIVI-FB) werden durch maximal sechs Delegierte pro Fachgruppe (Anästhesie, Chirurgie, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie und Neurochirurgie) in der Mitgliederversammlung (§8 (1)) vertreten. Die Delegierten werden von der jeweiligen Fachgesellschaft oder dem jeweiligen Berufsverband ernannt und müssen selbst ordentliche Mitglieder der DIVI gemäß §4 Abs. 3 Ziffer a sein. Die Dauer ihrer Ernennung sollte drei Jahre nicht unterschreiten.
Die Division B (DIVI-MG-Ärzte) besteht aus ordentlichen Mitgliedern, außeror­dentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern.
ordentliche Mitglieder sind die Fachärzte mit der Zusatzweiterbildung Intensivmedizin und/oder Notfallmedizin nach der jeweils gültigen Weiterbildungsordnung bzw. einer Schwerpunktbezeichnung mit wesentlichen, der Zusatzweiterbildung gleichwertigen intensivmedizinischen Inhalten (z.B. Neonatologen)
außerordentliche Mitglieder sind Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt und Fachärzte in Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Intensivmedizin und/oder Notfallmedizin nach der jeweils gültigen Weiterbildungsordnung;
Ehrenmitglieder, die auf Vorschlag durch das Präsidium gewählt werden.
Die Aufnahme in die Vereinigung als ordentliches oder außerordentliches Mitglied nach §4 Abs. 3 a und b setzt einen schriftlichen Antrag an die Vereinigung voraus, über den das Präsidium entscheidet.
Die Division C (DIVI-MG-Nichtärzte) besteht aus nichtärztlichen Mitgliedern, die in der Intensivmedizin und/oder Notfallmedizin tätig sein müssen. § 4 Abs. 4 gilt analog für die Mitgliedschaft der nichtärztlichen Mitglieder.
die Findungskommission,
Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie ist vom Präsidenten unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich oder per E-Mail an die vom Mitglied bezeichnete Adresse einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Dieses gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte von ihm dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt das Präsidium fest. In der Einladung sind Anträge auf Satzungsänderungen im Wortlaut mitzuteilen. Die im Einladungsschreiben mitgeteilte Tagesordnung ist auf Antrag durch Aufnahme neuer Gegenstände zu ergänzen, wenn der Antrag in der Mitgliederversammlung durch die Hälfte der anwesenden ordentlichen Mitglieder unterstützt wird.
Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.
Das Protokoll der Mitgliederversammlung wird nach Unterzeichnung durch den Schriftführer und einem Vertreter des Vorstandes im Mitgliederbereich der Internetseite veröffentlicht.
Die ordentlichen und außerordentlichen ärztlichen Mitglieder (DIVI-MG-Ärzte), sind zuständig für:
Die Wahl des Präsidenten elect
die Entlastung des Vorstands, des Schatzmeisters und der anderen Mitglieder des Präsidiums nach Entgegennahme der Jahres- und Rechenschaftsberichte;
die Erstellung einer Beitragssatzung für ihre Mitglieder;
die Auflösung der Vereinigung und die Verwendung des Verbandsvermögens nach der Auflösung;
die Entscheidung über die satzungsgemäßen Aufgaben;
die Änderung der Satzung, die der Zustimmung einer ¾ Mehrheit bedarf.
Die ordentlichen und außerordentlichen ärztlichen Mitglieder wählen für die Dauer von jeweils drei Jahren aus ihren Wahlvorschlägen fünf ärztliche Mitglieder des Präsidiums, die ordentliche Mitglieder sein, und jeweils einer der fünf verschiedenen Fachgruppen (Anästhesie, Chirurgie, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie und Neurochirurgie) entstammen müssen, sowie den Kongresspräsidenten auf Vorschlag des Präsidiums. Als gewählt gilt, wer in der Mitgliederversammlung die meisten gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Die Dauer der Mitgliedschaft im Präsidium ist maximal neun Jahre, kann sich aber ausnahmsweise für das Amt des Präsidenten (gem. § 15 Abs. 3 Satz 5) auf zwölf Jahre verlängern.
Sie sind zuständig für die Gründung themenbezogener – nicht fachbezogener – Sektionen und koordinieren die wissenschaftlichen Aktivitäten (Studien, Aus-, Weiter- und Fortbildung, Erstellung von Leitlinien und Standards, Versorgungs­forschung etc.).
Die außerordentlichen Mitglieder der Division DIVI-MG-Ärzte wählen aus ihrer Mitte ihren Vertreter im Präsidium für die Dauer von zwei Jahren.
§ 13 Präsidium - Zusammensetzung und Amtszeit
Präsidium besteht aus zwölf Mitgliedern mit Stimmrecht und zwei Mitgliedern ohne Stimmrecht, und zwar aus dem Präsidenten, dem 1. und 2. Vizepräsidenten – das sind der ehemalige und der zukünftige Präsident -, dem Generalsekretär, dem Vorsitzenden der nichtärztlichen Mitglieder, dem Schatzmeister, dem Schriftführer, vier Beisitzern sowie dem Kongresspräsidenten, dem für den nächsten Kongress gewählten Kongresspräsidenten (Kongresspräsident elect) und einem Vertreter der außerordentlichen Mitglieder. Die beiden letztgenannten Präsidiumsmitglieder haben kein Stimmrecht.
Die Amtszeit des Präsidenten beträgt zwei Jahre, ebenso die Amtszeit des 1. Vizepräsidenten (ehemaligen Präsidenten) und des 2. Vizepräsidenten (zukünftigen Präsidenten). Ihre Wiederwahl ist ausgeschlossen.
Der Generalsekretär wird für drei Jahre gewählt mit der Möglichkeit der Wiederwahl. Die Amtszeit des Schatzmeisters beträgt ebenfalls drei Jahre, Wiederwahl ist möglich.
Der Schriftführer wird für drei Jahre mit der Möglichkeit der Wiederwahl gewählt.
Die Amtszeit des/der Vorsitzenden der Mitgliederversammlung der nichtärzt­lichen Mitglieder beträgt drei Jahre; seine/ihre Wiederwahl ist möglich.
Die Amtszeit des Kongresspräsidenten im Präsidium entspricht seiner Amtszeit als Kongresspräsident.
Der Kongresspräsident elect wird vom Zeitpunkt seiner Wahl an Mitglied des Präsidiums (ohne Stimmrecht).
Die Amtszeit des Vertreters der außerordentlichen Mitglieder im Präsidium beträgt zwei Jahre; sie endet jedoch früher mit Erreichen der Voraussetzung für die ordentliche Mitgliedschaft.
Die Mitglieder des Präsidiums bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Ihr Amt beginnt am ersten Tag des auf die Wahl folgenden Monats. Für den Kongresspräsidenten gilt die Regelung in §13 Abs. 2 f.
Scheidet der Präsident oder ein anderes Mitglied vorzeitig aus seinem Amt, so bestimmt das Präsidium einen Vertreter bis zur Neuwahl, der allerdings derselben Fachgruppe wie das ausgeschiedene Mitglied angehören muss.
Fünf Mitglieder des Präsidiums müssen der Division Fachgesellschaften und Berufsverbände (DIVI-FB), fünf Mitglieder den ordentlichen Mitgliedern der Division DIVI-MG-Ärzte, ein Mitglied des Präsidiums den außerordentlichen Mitgliedern und ein Mitglied der Division der nichtärztlichen Mitglieder entstammen.
Präsident und Kongresspräsident müssen unterschiedlichen Fachgruppen angehören.
Aufgabe des Präsidiums ist es, die Vereinigung nach außen zu vertreten (mit Ausnahme der definierten Aufgaben des Vorstandes).
Das Präsidium koordiniert die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und setzt sie nach Beratung und Abstimmung um. Es trifft alle Entscheidungen, die nicht den Mitglieder­versammlungen vorbehalten sind.
Der Präsident beruft die Sitzungen des Präsidiums schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung ein und führt den Vorsitz. Auf schriftlichen Antrag mit Begründung von drei seiner Mitglieder ist das Präsidium innerhalb von vier Wochen zu einer Sitzung einzuberufen. Das Nähere regelt die Geschäftsordnung des Präsidiums.
Im Falle seiner Verhinderung übernimmt der ehemalige Präsident die Funktion des Präsidenten. Falls dieser ebenfalls verhindert ist, übernimmt der Generalsekretär die Aufgaben des Präsidenten.
Der Generalsekretär unterstützt den Präsidenten bei der Führung der Geschäfte und führt den Schriftwechsel mit anderen nationalen und internationalen Gesellschaften und Verbänden. Im Falle seiner Verhinderung wird er vom Schriftführer vertreten.
Der Schriftführer führt das Protokoll über die Sitzungen des Vorstandes und des Präsidiums, das innerhalb von drei Wochen fertig zu stellen und an die Präsidiumsmitglieder weiterzuleiten ist. Er führt den Schriftwechsel mit den Mitgliedern und das Mitgliederverzeichnis. Im Falle seiner Verhinderung wird er durch den Generalsekretär vertreten.
Der Kassenführer verwaltet die Kasse der Vereinigung und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Im Falle seiner Verhinderung wird er durch den Generalsekretär vertreten. Sämtliche Ausgaben, insbesondere Bankaufträge, bedürfen grundsätzlich der Gegenzeichnung durch den Generalsekretär. Das Nähere wird durch die Geschäftsordnung des Präsidiums festgelegt. Ausgaben außerhalb des laufenden Geschäftsbetriebs benötigen die vorherige Zustimmung des Präsidenten. Die Kassenprüfung geschieht nach den Festlegungen der Geschäftsordnung und ist Grundlage für die jährliche Entlastung des Kassenführers.
Der Kongresspräsident wird dem Präsidium von der zuständigen Fachgruppe vorgeschlagen, wobei die Gleichrangigkeit der Fachgruppen zu wahren ist. Stimmt das Präsidium dem Vorschlag zu, gibt es diesen an die Mitgliederversammlung weiter. nach oben
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten und den beiden Vizepräsidenten. Jedes Vorstandsmitglied ist berechtigt, die Vereinigung gerichtlich und außergerichtlich alleine zu vertreten.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der stimmberechtigten Anwesenden beschlussfähig. Das Präsidium fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Es ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens sechs seiner stimmberechtigten Mitglieder.
Bei Wahlen ist im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Im zweiten Wahlgang ist der Kandidat mit der höchsten Stimmenzahl gewählt; bei Stimmengleichheit entscheidet bei Mitgliederversammlungen das Los, im Präsidium die Stimme des Präsidenten.
Bei Abstimmungen gilt der Antrag, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, bei 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen als angenommen. Bei Abstimmung über die in § 9 1-5 bezeichneten Angelegenheiten genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Wahlen und Abstimmungen werden durch Akklamation oder auf Verlangen eines ordentlichen Mitglieds geheim durchgeführt.
Die schriftliche Übertragung des Stimmrechts ist zulässig, beschränkt sich jedoch auf zwei Stimmrechtsübertragungen pro anwesendes Mitglied.
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References: § 04

§ 08

§ 08

§ 09

§ 10

§ 12

§ 13
 § 21
 §4
 §4
 § 4
 § 15

§ 13
 §13
 § 9