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Timestamp: 2019-04-23 17:54:21+00:00

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Der diesem Gesetz als Anlage beigefügte Haushaltsplan des Freistaates Bayern für die Haushaltsjahre 2015 und 2016 wird in Einnahmen und Ausgaben
für das Haushaltsjahr 2015 auf 51 142 507 400 € und
für das Haushaltsjahr 2016 auf 55 819 737 100 €
(1) Abweichungen bei der Stellenbesetzung, die durch die Entgeltordnung (Anlage A zum TV-L in der ab 1. Januar 2012 geltenden Fassung) oder durch die Stellenplanüberleitung gemäß Art. 6 Abs. 10 des Haushaltsgesetzes 2007/2008 bedingt sind, sind mit Zustimmung des Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat möglich.
(2) 1Wären Stellen auf Grund der Entgeltordnung in der ab 1. Januar 2012 geltenden Fassung abzusenken gewesen oder sind Stellen auf Grund dieser neuen Entgeltordnung abzusenken, dürfen diese bei einer Neubesetzung nur in der entsprechenden niederwertigen Entgeltgruppe besetzt werden. 2Ausnahmen in besonderen Fällen bedürfen der Zustimmung des Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat; sie sollen kostenneutral erfolgen. 3Die Stellen sollen im nächsten Haushaltsplan abgesenkt werden. 4Sätze 1 bis 3 gelten nicht soweit im Haushaltsplan für diese Arbeitnehmer Umwandlungsvermerke (Art. 21 Abs. 2 BayHO) ausgebracht wurden.
(3) 1Abs. 1 und 2 gelten nur für Stellen, die gemäß Art. 6 Abs. 1 Satz 1 der Stellenbindung unterliegen oder für verbindlich erklärt wurden. 2 Art. 6 Abs. 1 und 3 bleiben unberührt.
1Bei Inanspruchnahme von Familienpflegezeit nach dem Familienpflegezeitgesetz kann abweichend von Art. 49 Abs. 2 Satz 3 BayHO in den Fällen, in denen gemäß Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Stellenbindung besteht, bei der Stellenbesetzung während der Pflegephase und der Nachpflegephase statt auf den jeweiligen Gehaltsbruchteil auf einen durchschnittlichen Arbeitszeitanteil aus Pflegephase und Nachpflegephase abgestellt werden. 2 Art. 6d ist nicht anwendbar.
Das Bayerische Beamtenversorgungsgesetz (BayBeamtVG) vom 5. August 2010 (GVBl S. 410, 528, ber. S. 764, BayRS 2033-1-1-F), zuletzt geändert durch § 1 Nr. 92 der Verordnung vom 22. Juli 2014 (GVBl S. 286), wird wie folgt geändert:
In der Inhaltsübersicht wird nach Art. 114 folgender Art. 114a eingefügt:
„Art. 114a Kindererziehungszuschlag für vor 1992 geborene Kinder“.
Art. 13 Abs. 5 Satz 3 Halbsatz 1 erhält folgende Fassung:
„Die Erklärung ist von der für die Vergabe von Hochschulleistungsbezügen zuständigen Stelle abzugeben und nur wirksam, wenn sie in schriftlicher Form bei der Vergabe des Hochschulleistungsbezugs abgegeben wird;“.
In Art. 23 Abs. 1 Satz 1 und Art. 53 Abs. 2 Halbsatz 1 wird jeweils die Zahl „60.“ durch die Zahl „62.“ ersetzt.
In Art. 71 Abs. 9 Satz 1 wird das Wort „zwölf“ durch die Zahl „24“ ersetzt.
In Art. 103 Abs. 2 Sätze 1 und 2 wird jeweils das Wort „sechs“ durch das Wort „zwölf“ ersetzt.
In Art. 106 wird folgender Abs. 4 angefügt:
„(4) Gilt für Beamte und Beamtinnen, die wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt werden, die besondere Altersgrenze nach Art. 143 Abs. 2 BayBG, tritt diese in Art. 23 Abs. 1 und Art. 53 Abs. 2 jeweils an die Stelle des 62. Lebensjahres.“
Art. 113a Abs. 3 wird wie folgt geändert:
In der Formel werden die Worte „GG W n Stufe m2013“ durch die Worte „GG W n Endstufe 2013“ ersetzt.
In den Erläuterungen zur Formel werden die Worte
„GG W n Stufe m2013
= Grundgehalt der Besoldungsgruppe W 2 oder W 3 und der zugeordneten Stufe am 1. Januar 2013“
„GG W n Endstufe2013
= Grundgehalt der Endstufe der Besoldungsgruppe W 2 oder W 3 am 1. Januar 2013; dabei bleibt die lineare Anpassung der Besoldung nach Art.110 Abs. 1 BayBesG zum 1. Januar 2013 außer Betracht.“
„3Die umgerechneten Höchstgrenzen beziehen sich auf das jeweilige Endgrundgehalt.“
Nach Art. 114 wird folgender Art. 114a eingefügt:
“Art. 114a
Kindererziehungszuschlag für vor 1992 geborene Kinder
(1) Den am 1. Januar 2015 vorhandenen Versorgungsempfängern ist ein den Versorgungsbezügen zugrunde liegender Kindererziehungszuschlag nach Art. 71 Abs. 9 ab dem 1. Januar 2015 auf der Grundlage des ab diesem Zeitpunkt geltenden Bemessungszeitraums zu gewähren.
(2) 1Den am 1. Januar 2015 vorhandenen Versorgungsempfängern, deren ruhegehaltfähiger Dienstzeit eine Zeit des Erziehungsurlaubs oder der Kindererziehung nach Art. 103 Abs. 2 oder nach § 6 Abs. 1 Sätze 4 und 5 BeamtVG in der bis zum 31. Dezember 1991 geltenden Fassung zugrunde liegt, ist ab dem 1. Januar 2015 auf Antrag ein Zuschlag zum Ruhegehalt zu gewähren. 2Der Zuschlag berechnet sich mit 0,9 v.H. der ruhegehaltfähigen Bezüge für die Erziehung des Kindes vom siebten bis einschließlich des zwölften Lebensmonats abzüglich des auf diesen Zeitraum entfallenden Anteils des Ruhegehalts; Teilmonate sind taggenau zu berechnen, Art. 26 Abs. 1 Sätze 3 und 4 gelten entsprechend. 3 Art. 71 Abs. 7 und 8 gelten entsprechend.“
Das Gesetz über die Leistungslaufbahn und die Fachlaufbahnen der bayerischen Beamten und Beamtinnen (Leistungslaufbahngesetz – LlbG) vom 5. August 2010 (GVBl S. 410, 571, BayRS 2030-1-4-F), zuletzt geändert durch § 1 Nr. 62 der Verordnung vom 22. Juli 2014 (GVBl S. 286), wird wie folgt geändert:
In der Inhaltsübersicht werden die Anlagen 3 und 4 aufgehoben.
Art. 70 wird wie folgt geändert:
Abs. 4 Sätze 1 bis 3 werden aufgehoben; die Satznummerierung im bisherigen Satz 4 entfällt.
Anlagen 3 und 4 werden aufgehoben.
Art. 20 des Gesetzes über die Bildung von Versorgungsrücklagen im Freistaat Bayern (BayVersRücklG) vom 11. Dezember 2012 (GVBl S. 613, BayRS 2032-0-F), geändert durch § 1 Nr. 81 der Verordnung vom 22. Juli 2014 (GVBl S. 286), wird aufgehoben.
In Art. 15 des Bayerischen Gesetzes zur Ausführung des Bundes-Bodenschutzgesetzes (Bayerisches Bodenschutzgesetz – BayBodSchG) vom 23. Februar 1999 (GVBl S. 36, BayRS 2129-4-1-U), zuletzt geändert durch § 1 Nr. 174 der Verordnung vom 22. Juli 2014 (GVBl S. 286), wird die Jahreszahl „2015“ durch die Jahreszahl „2020“ ersetzt.
In Art. 47 Abs. 3 des Bayerischen Schulfinanzierungsgesetzes (BaySchFG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Mai 2000 (GVBl S. 455, ber. S. 633, BayRS 2230-7-1-K), zuletzt geändert durch §§ 3 und 5 Abs. 3 Nrn. 2 und 3 des Gesetzes vom 23. Mai 2014 (GVBl S. 190), wird die Zahl „100“ durch die Zahl „102,50“ ersetzt.
1Für die Ausführung des Haushaltsplans und die Aufstellung der Haushaltsrechnung gelten neben den allgemeinen haushaltsrechtlichen Vorschriften die Durchführungsbestimmungen zu diesem Gesetz (Anlage DBestHG 2015/2016). 2Im Übrigen erlässt das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat die zur Ausführung dieses Gesetzes erforderlichen Anordnungen.
Art. 11 Nr. 7 mit Wirkung vom 1. Januar 2013 und
Art. 15 am 1. August 2015
(3) Das Gesetz zur Änderung besoldungsrechtlicher Vorschriften vom 22. Dezember 2000 (GVBl S. 928, BayRS 2032-1-1/1-F), zuletzt geändert durch § 18 Abs. 4 Nr. 3 des Gesetzes vom 5. August 2010 (GVBl S. 410, ber. 2012 S. 60, diese ber. S. 92), tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2014 außer Kraft.
(4) Die Bestimmungen dieses Gesetzes gelten bis zum Tag der Bekanntmachung des Haushaltsgesetzes des folgenden Haushaltsjahres weiter.
Haushaltsplan des Freistaates Bayern für die Haushaltsjahre 2015 und 2016
Haushaltsübersicht 2015
+Überschuss/–Zuschuss
Verpflichtungsermächtigungen 2015
Betrag für 2015
122.450,4
121.982,2
–121.841,2
–121.499,0
57.287,9
54.165,0
+3.122,9
–56.790,9
–53.659,0
2.163.608,3
2.219.256,3
–55.648,0
6.782.600,7
6.822.365,4
–39.764,7
–4.618.992,4
–4.603.109,1
7.494.048,9
1.017.763,9
1.016.074,2
+1.689,7
2.157.305,9
2.100.369,0
+56.936,9
–1.139.542,0
–1.084.294,8
299.560,7
– Bildung und Kultus –
68.682,2
72.553,0
–3.870,8
11.192.663,3
10.895.071,5
+297.591,8
–11.123.981,1
–10.822.518,5
43.879,6
406.686,4
471.626,8
–64.940,4
2.273.407,4
2.133.571,8
+139.835,6
–1.866.721,0
–1.661.945,0
544.588,3
194.128,6
208.758,3
–14.629,7
918.210,2
938.322,5
–20.112,3
–724.081,6
–729.564,2
379.114,5
509.813,8
243.251,1
+266.562,7
1.328.092,3
1.297.329,0
+30.763,3
–818.278,5
–1.054.077,9
265.835,4
1.241.141,6
1.076.538,5
+164.603,1
4.398.309,1
4.021.462,1
+376.847,0
–3.157.167,5
–2.944.923,6
317.042,1
34.229,8
33.695,7
–34.209,0
–33.675,9
147.271,2
149.979,9
–2.708,7
855.283,3
878.948,6
–23.665,3
–708.012,1
–728.968,7
168.864,2
43.579.222,2
43.387.077,7
+192.144,5
14.594.137,5
15.003.017,1
–408.879,6
+28.985.084,7
+28.384.060,6
490.200,0
4.157,0
3.974,5
99.887,0
95.007,5
+4.879,5
–95.730,0
–91.033,0
27.552,0
– Wissenschaft und Kunst –
1.808.905,2
1.624.021,4
+184.883,8
6.328.642,6
6.078.813,3
+249.829,3
–4.519.737,4
–4.454.791,9
544.978,3
51.142.507,4
50.474.120,7
+668.386,7
10.582.682,0
Haushaltsübersicht 2016
Verpflichtungsermächtigungen 2016
Betrag für 2016
124.386,7
+1.936,3
–123.777,5
55.129,6
–2.158,3
–54.632,6
2.100.859,2
–62.749,1
6.823.071,5
+40.470,8
–4.722.212,3
7.780.383,3
2.205.796,5
+48.490,6
–1.188.032,6
120.790,2
69.910,4
+1.228,2
11.507.885,5
+315.222,2
–11.437.975,1
157.877,6
406.939,8
2.374.868,1
+101.460,7
–1.967.928,3
481.360,7
154.902,6
–39.226,0
923.013,0
+4.802,8
–768.110,4
379.883,5
468.321,8
–41.492,0
1.322.694,8
–5.397,5
–854.373,0
264.516,6
1.275.224,3
+34.082,7
4.421.903,6
+23.594,5
–3.146.679,3
275.291,9
35.424,7
+1.194,9
–35.403,9
126.128,8
–21.142,4
864.548,2
+9.264,9
–738.419,4
152.006,1
45.010.753,9
+1.431.531,7
15.227.331,8
+633.194,3
+29.783.422,1
330.016,5
104.329,2
+4.442,2
–100.142,6
1.816.222,1
+7.316,9
6.461.957,2
+133.314,6
–4.645.735,1
497.097,0
52.452.340,4
+1.309.833,0
10.455.755,4
Teil II: Finanzierungsübersicht für die Haushaltsjahre 2015 und 2016
A. Ermittlung des Finanzierungssaldos
(ohne Einnahmen aus Krediten vom Kreditmarkt, Entnahmen aus Rücklagen, Einnahmen aus Überschüssen) ...
51.030.658,0
52.552.658,3
48.975.741,1
(ohne Ausgaben zur Schuldentilgung am Kreditmarkt, Zuführungen an Rücklagen und Ausgaben zur Deckung eines Fehlbetrags) ...
51.011.519,4
52.319.880,4
49.805.435,5
Finanzierungssaldo (Nr. 1 abzüglich Nr. 2) ...
232.777,9
–829.694,4
B. Deckung des Finanzierungssaldos
im allgemeinen Haushalt ...
1.707.023,6
426.618,1
2.356.956,6
im Stabilisierungsfonds Finanzmarkt und BayernLB ...
818.000,0
2.207.023,6
976.618,1
2.896.956,6
1.248.000,0
1.130.000,0
Nettokreditaufnahme am Kreditmarkt (Nr. 1.1 abzüglich Nr. 1.2) ...
–930.000,0
–980.000,0
–540.000,0
Entnahmen aus Rücklagen, Fonds und Stöcken ...
1.041.849,4
879.682,1
2.038.379,6
Zuführungen an Rücklagen, Fonds und Stöcke ...
130.988,0
132.460,0
668.685,2
Saldo (Nr. 3.1 abzüglich Nr. 3.2) ...
910.861,4
747.222,1
1.369.694,4
–19.138,6
–232.777,9
829.694,4
Teil III: Kreditfinanzierungsplan für die Haushaltsjahre 2015 und 2016
1. Kredite am Kreditmarkt
Saldo (Nr. 1.1 abzüglich Nr. 1.2) ...
2. Kredite im öffentlichen Bereich
Einnahmen aus zweckbestimmten Krediten von Gebietskörperschaften u. Ä. ...
Ausgaben zur Schuldentilgung bei Gebietskörperschaften u. Ä. ...
Nettokreditaufnahme (Nr. 2.1 abzüglich Nr. 2.2) ...
–54.850,0
–39.850,0
–62.850,0
3. Kreditaufnahmen insgesamt
Bruttokreditaufnahme (Nr. 1.1 und Nr. 2.1) ...
2.525.173,6
1.126.768,1
2.454.106,6
Ausgaben zur Schuldentilgung (Nr. 1.2 und Nr. 2.2) ...
3.510.023,6
2.146.618,1
3.056.956,6
Nettokreditaufnahme (Nr. 1.3 und Nr. 2.3) ...
–984.850,0
–1.019.850,0
–602.850,0

References: Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 49
 Art. 6
 Art. 6
 § 1
 Art. 114
 Art. 114

Art. 13
 Art. 23
 Art. 53
 Art. 71
 Art. 103
 Art. 106
 Art. 143
 Art. 23
 Art. 53

Art. 113
 Art.110
 Art. 114
 Art. 114
 Art. 71
 Art. 103
 § 6
 Art. 26
 Art. 71
 § 1

Art. 70

Art. 20
 § 1
 Art. 15
 § 1
 Art. 47

Art. 11

Art. 15
 § 18