Source: https://hsv-pirna.de/ADRK-BG-17-Pirna-Weisseritzkreis/DIE-SATZUNG
Timestamp: 2019-09-19 12:41:56+00:00

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§ 1 Name,Sitz, Geschäftsjahr, Verbandsmitgliedschaft
§ 2 Zweck,Aufgaben
§ 5 Rechteder Mitglieder
§ 8 Organe der BG
§ 9 Bezirksgruppenvorstand
§ 1 Name, Geschäftsjahr, Verbandsmitgliedschaft
1. Der Verein führt den Namen Allgemeiner Deutscher Rottweiler-Klub e.V., Bezirksgruppe Pirna-Weißeritzkreis.
2. Das Geschäftsjahr der Bezirksgruppe (BG) Pirna-Weißeritzkreis ist das Kalenderjahr.
3. Die ADRK-Bezirksgruppe ist eine örtliche Unterabteilung des Hauptvereins Allgemeiner Deutscher Rottweiler-Klub (ADRK).
1. Die ADRK-Bezirksgruppe verfolgt im Rahmen der Tätigkeit des Hauptvereins ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeit. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2. Zweck und Aufgabe der ADRK-Bezirksgruppe ist Förderung der Aufgaben des Hauptvereins in reger, dem örtlichen Wirkungskreis angepasster Tätigkeit, gegenseitiger Austausch von Erfahrungen bei der Zucht und Ausbildung, Abhalten von Spezialzuchtschauen, Zuchttauglichkeitsprüfungen, Leistungsprüfungen und sportlichen Wettkämpfen. Alle Anträge für Terminschutz zu Veranstaltungen sind über die Landesgruppe beim Hauptverein hereinzureichen.
1. In die Bezirksgruppe Pirna-Weißeritzkreis können nur Mitglieder aufgenommen werden, die den Nachweis erbringen, dass sie im Hauptverein ADRK Mitglied sind. Über die Aufnahme von ADRK-Mitgliedern in die BG Pirna-Weißeritzkreis entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Mitgliedschaft kann nur erfolgen, wenn sich die bewerbende Person vorher 1/2 Jahr lang am Vereinsgeschehen beteiligt hat. Bei Ablehnung des Antrages ist der Vorstand bzw. die Bezirksgruppe nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
2. Die BG Pirna-Weißeritzkreis kann eine ADRK-BG-Doppelmitgliedschaft ablehnen.
1. Die Satzungen und die durch die Mitgliederversammlung genehmigten einschlägigen Bestimmungen zu achten.
2. Die Bestrebungen der BG zu unterstützen.
3. Das Vereinseigentum pfleglich zu behandeln und vor Missbrauch zu schützen.
4. Pünktlich ihrer Beitragspflicht nachzukommen.
5. Den anderen Mitgliedern gegenüber ein gesittetes Verhalten zu zeigen und auf dem Ausbildungsplatz den Anordnungen des Ausbildungswartes, und bei Veranstaltungen des Schau- und Prüfungsleiters oder Richters unbedingt Folge zu leisten.
6. Ihre Hunde bei Verdacht auf eine ansteckende Krankheit fachärztlich untersuchen und behandeln zu lassen, ebenso, wenn erforderlich, diese abzusondern. Der Anzeigepflicht bei Seuchengefahr,besonders bei Tollwut, gegenüber der Polizeibehörde unverzüglich nachzukommen.
7. Eine Haftpflichtversicherung für ihre Tiere abzuschließen.
8. Den Impfschutz bestimmt die Jahreshauptversammlung.
1. In den Vereinsversammlungen der Vereinsführung Richtlinien vorzuschlagen, die nach Annahme durch die Versammlung für die Vereinsführung bindend sind.
2. Die zur Ausbildung und Zucht von Rottweilern erforderlichen Gegenstände und Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen.
3. An den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, unter Berücksichtigung der geltenden Zulassungsbestimmungen. Ebenfalls an Veranstaltungen der Dachorganisation.
2. Durch Aufkündigung, jedoch muss dies mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende dem Vorstand der Bezirksgruppe gegenüber schriftlich mitgeteilt werden (freiwilliger Austritt).
3.1 Nichterfüllung der Pflichten, insbesondere,wenn das Mitglied nach erfolgter einmaliger schriftlicher Aufforderung länger als sechs Monate mit der Beitragszahlung im Rückstand geblieben ist.
3.2 unkameradschaftlichem und vereinsschädigendem Verhalten.
3.3 Der Begehung von Handlungen bei der Ausbildung und Zucht von Hunden, die den Bestrebungen des Vereins zuwiderlaufen.
3.4 Der Ausschluss kann für einen bestimmten Zeitraum oder für dauernd erfolgen. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblichst verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus der Bezirksgruppe Pirna-Weißeritzkreis ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von drei Wochen Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief bekannt zu machen. Gegen den Ausschliessungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschliessungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden.
Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluß als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht de rBerufung gegen den Ausschliessungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschliessungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt. Ein Protokoll hierüber ist dem Vorstand des ADRK über die Landesgruppe vorzulegen.
Gegen den beschlossenen Ausschluss gibt es keine Berufung bei einer übergeordneten Stelle des Verbandes. Durch die einberufene Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung kann der Ausschluss nur durch eine einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder erfolgen. Der Verlust der Mitgliedschaft zieht den Verlust aller Ansprüche an Einrichtungen und Vermögen der BG Pirna-Weißeritzkreis nach sich.
4. Das Ausscheiden aus dem ADRK (Hauptverein) hat auch das Ausscheiden aus der ADRK-Bezirksgruppe zur Folge. Dagegen bleibt beim Austritt aus der ADRK-Bezirksgruppe die Mitgliedschaft beim ADRK (Hauptverein) und damit bei der zuständigen Landesgruppe bestehen.
1. Der Jahresbeitrag für die ADRK-Bezirksgruppe wird in der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Beitrag für die ADRK-BG ist bis zum 01.02. jeden Jahres zu zahlen. Beim Eintritt in die ADRK-Bezirksgruppe muss eine einmalige Aufnahmegebühr entrichtet werden, die ebenfalls in der Mitgliederversammlung festgelegt wird.
2. Die Bezirksgruppe kann einem Jugendlichen unter 18 Jahren auf begründeten Antrag eine Ermäßigung des Jahresbeitrages und der Aufnahmegebühr zugestehen.
1. Die Geschäfte der ADRK-Bezirksgruppe führt der Vorstand, der dem Hauptverein verantwortlich ist.
d) dem Ausbildungswart
g) dem Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit und Tierschutzangelegenheiten
3. Der Vorstand wird von der ADRK-Bezirksgruppen-Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bezirksgruppenmitglieder, die nicht der gleichen Landesgruppe wie die Bezirksgruppe angehören, können nicht in ein Vorstandsamt dieser landesgruppenfremden Bezirksgruppe gewählt werden und haben auch kein Stimmrecht für Vorstandswahlen dieser landesgruppenfremden Bezirksgruppe (kein aktives oder passives Stimmrecht für BG Mitglieder anderer Landesgruppen).
Das Protokoll der Bezirksgruppen-Jahreshauptversammlung ist zweifach über die Landesgruppe an die Geschäftsstelle des ADRK einzureichen. Das Protokoll ist spätestens sechs Wochen nach der Versammlung über die Landesgruppe an die ADRK-Hauptgeschäftsstelle einzureichen. Bei verspäteter bzw. Nichteinreichung bzw. unvollständiger Protokolleinreichung kann die BG-Anerkennung durch den ADRK in minderschweren Fällen zeitweise, in schweren oder Wiederholungsfällen auf Dauer entzogenwerden.
Aus dem Protokoll haben hervorzugehen:
b) eine Anwesenheitsliste mit Name,Mitgliedsnr., Unterschrift
c) Berichte der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüferbericht. Der Kassenprüferbericht ist vom 1. BG Vorsitzenden, dem Kassierer, sowie den beiden Kassenprüfern zu unterschreiben und damit als korrekt zu betätigen.
d) gültige Amtsträgerliste
e) Wahlprotokolle (soweit Wahlen durchgeführt)
4. Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Sie sind alleinvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis ist jedoch die Einzelvertretungsmacht auf den Verhinderungsfall des 1. Vorsitzenden beschränkt.
5. Der Vorstand der Bezirksgruppe übt in seinem Zuständigkeitsbereich das Hausrecht aus. Er kann zur Aufrechterhaltung der Ordnung innerhalb der BG nach Anhörung der BG-Mitgliederversammlung ein Mitglied von der Mitgliederliste der BG streichen. Ein Protokoll hierüber ist dem Vorstand des ADRK über die Landesgruppe vorzulegen, ein Wiedereintritt in die BG kann nur durch Beschluss der Bezirksgruppenversammlung erfolgen, Näheres regelt § 6 Abs. 3.4.
6. Bei persönlichen Differenzen oder Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der ADRK-BG muss der Vorsitzende beide Parteien anhören und eine Schlichtung versuchen. Über diese Schlichtung oder einen Schlichtungsversuch muss ein Protokoll erstellt werden. Erst wenn die Schlichtungsversuche gescheitert sind, wird der Landesgruppenvorstand eingeschaltet.
Zur dauernden Überwachung der Kassengeschäfte werden zwei Kassenprüfer gewählt, die der Mitgliederversammlung verantwortlich sind und dem Vorstand nicht angehören dürfen. Jedes Jahr scheidet ein Kassenprüfer aus. Die Neuwahl für den ausgeschiedenen Kassenprüfer hat sofort zu erfolgen. Eine sofortige Wiederwahl des Ausgeschiedenen ist nicht statthaft.
1. Die ADRK-BG muss in jedem Jahr eine Hauptversammlung bis zum 28.02. durchführen. Sie ist spätestens zwei Wochen vorher schriftlich einzuberufen und/oder im Mitteilungsblatt des ADRK zu veröffentlichen. Außer der Hauptversammlung sollen monatlich möglichst an einem feststehenden Tage Veranstaltungen stattfinden. Ort und Stunde werden auf der Mitgliederversammlung festgelegt.
2. Bei der Hauptversammlung haben die Mitglieder des ADRK-Bezirksgruppen-vorstandes ihren Rechenschaftsbericht vorzulegen.Gleichzeitig ist auf dieser Versammlung der Arbeitsplan für das neue Geschäftsjahr zu besprechen und zu beschließen.
3. Mitglieder des Hauptvorstandes, der Geschäftsführer und die Ausschussmitglieder des Hauptvereins ADRK, sowie die Mitglieder des Landesgruppen-Vorstandes sind zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt.
4. Die Haupt- bzw. Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen, außerdem muß eine Mitgliederversammlung ein berufenwerden, wenn 25 % der Mitglieder diese fordern.
5. Die Leitung der Hauptversammlung und der Mitgliederversammlung hat der 1. Vorsitzende und bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter oder ein vom Vorstand beauftragtes Mitglied.
6. Die Annahme eines Antrages bedarf der einfachen Mehrheit der stimmberechtigten Versammlungsmitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
7. Über jede Versammlung hat der Schriftführer oder sein Stellvertreter eine Niederschrift zu fertigen, die in der nächsten Versammlung zur Genehmigung verlesen werden muss.
Die Vorstandsmitglieder der ADRK-Bezirksgruppe sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig.
Die Satzung kann nur auf einer Jahreshauptversammlung mit 3/4 Mehrheit der vertretenen Vereinsmitglieder geändert werden. Satzungsänderungen bedürfen der Genehmigung des ADRK.
Das Vereinsvermögen muß bei einem öffentlichen Geldinstitut hinterlegt werden. Dem Kassierer ist es gestattet, einen entsprechenden Betrag für die laufenden Ausgaben als Bestand zu halten. Der Kassierer ist berechtigt, über Auslagen bis zu € 150,00 selbständig zu entscheiden.
1. Die Auflösung der ADRK-BG kann nur in einer besonderen, allein zu diesem Zweck einberufenen ADRK-Bezirksgruppenversammlung beschlossen werden. Diese ADRK-Bezirksgruppenversammlung muss mindestens einen Monat vor dem Versammlungstermin schriftlich einberufen werden.
2. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer 3/4 Mehrheit.
3. Ist die ADRK-Bezirksgruppenversammlung nicht beschlussfähig, so hat innerhalb von zwei Monaten die Einberufung einer zweiten Versammlung zu erfolgen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Mitglieder beschlussfähig ist.
4. Bei Auflösung oder Aufhebung der ADRK-Bezirksgruppe fällt das Vermögen des Vereins dem ADRK-Hauptverein zu, der es unmittelbar und ausschliesslich für seine gemeinnützigen Zwecke zu verwenden hat. Sollte der ADRK zu diesem Zeitpunkt nicht als gemeinnützig anerkannt sein, fällt das Vermögen an die Bundesrepublik Deutschland, die es entsprechend § 2 der Satzungen unmittelbar und ausschliesslich zu verwenden hat.

References: § 1

§ 2

§ 5

§ 8

§ 9

§ 1
 § 26
 § 6
 § 2