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Timestamp: 2016-05-29 22:56:47+00:00

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VerteilungspläneWahrnehmungsvertr�geFörderfonds
Die VFFAktuellGremienAufgaben und Zust�ndigkeiten der Verwertungsgesellschaften in DeutschlandAllgemeiner ÜberblickÜberblick über die von Verwertungsgesellschaften wahrgenommenen RechteDie Verwertungsgesellschaften im EinzelnenWahrnehmungsvertr�gefür Filmherstellerfür SenderSatzungWahlordnungVerteilungspläneTarifeLageberichteSozialfondsAntrag auf ZuwendungRichtlinie für die Verwendung der MittelFörderfondsRichtlinie für die Verwendung der MittelPreiseNachwuchsförderungWeitere AktivitätenMerkblätterMeldung von AuftragsproduktionenDefinition von Auftragsproduktionen
f�r das Aufkommen aus der Ger�te- und Speichermedienverg�tung gem�� � 54 Abs. 1 UrhG vom 07.03.1988 in der Fassung vom 19.11.2014
für das Aufkommen aus der Geräte- und Speichermedienvergütung
gemäß § 54 Abs. 1 UrhG
vom 07. März 1988
in der Fassung vom 19. November 2014
Ausschüttungsrückstellung
Von der zur Verteilung anstehenden Ausschüttungssumme wird ein jährlich vom Beirat festzusetzender Betrag in die Ausschüttungsrückstellung für Pro¬duzenten von Fernseh-Filmwerken eingestellt, die im Wege von Auftragspro¬duktionen oder durch die Rundfunkanstalten (Fernsehanstalten) im Wege der Eigenproduktionen hergestellt werden und die noch keinen Wahrnehmungs¬vertrag abgeschlossen haben, für die aber eine Freistellungserklärung abgege¬ben wurde.
Von der zur Verteilung anstehenden Ausschüttungssumme wird jährlich ein Betrag von 3 %, ab dem Ausschüttungsjahr 1992 1,5 %, ab dem Ausschüttungsjahr 1993 1 %, in einen Sozial-fonds eingestellt. Für die Ausschüttung dieses Betrages werden gesonderte Richtli¬nien erstellt. Der Beirat kann durch Beschluss die Zuführung zur Rückstellung aussetzen.
§ 3 Förderungsfonds
Von der zur Verteilung anstehenden Ausschüttungssumme fließt ein Betrag von 2 %, ab dem Ausschüttungsjahr 1992 3,5 %, ab dem Ausschüttungsjahr 1994 4 %, in einen Fonds zur Förde¬rung kulturell bedeutender Werke und Leistungen. Die Vergabe der Mittel er¬folgt durch einen Vergabeausschuss, dessen Ausgestaltung und Wahl sowie die Mittelvergabe durch Richtlinien festgelegt wird. Der Beirat kann durch Beschluss die Zuführung zur Rückstellung aussetzen. § 4
Ausschüttungsgrundsätze
Die nach Abzug der Ausschüttungsrückstellung gem. §§ 1, 2 und 3 verblei¬bende Verteil-summe wird auf Auftragsproduktionen sowie diesen vergleich¬baren Eigenproduktionen nach folgenden Grundsätzen verteilt:
1.	Maßgebend für die Ausschüttung ist die Minutendauer des gesendeten Werkes. Sendungen, die aufgrund der Bewertung in § 5 keine ausschüttbaren Punktwerte erhalten können, werden nicht erfasst.
2.	Anspruchsberechtigt sind die Auftragsproduzenten deutscher Sendeunternehmen bzw. de-ren Tochtergesellschaften, deren Filmwerk von einem deutschen Sendeunternehmen gesendet wurde sowie die mit diesen Auf¬tragsproduktionen vergleichbaren Eigenproduktionen deutscher Sendeunternehmen.
3.	Ausgehend von dem durch statistische Berechnungen festgestellten Ver¬hältnis zwischen Eigenproduktionen im Sinne von § 4 Ziff. 2 sowie Auftragsproduktionen wird der sich nach Verbleib der Rückstellungen insgesamt zur Verteilung ergebende Betrag für Auftragsproduktionen sowie diesen vergleichbaren Eigenproduktionen bis einschließlich des Ausschüttungsjahres 2006 im Verhältnis 50 : 50, ab dem Ausschüttungsjahr 2007 im Verhältnis 55 : 45 aufgeteilt.
4.	Unter Berücksichtigung des von den Sendern übernommenen Meldeaufwands, dem Ver-hältnis von vollfinanzierten zu mitfinanzierten Auftragsproduktionen und einer Evaluierung der Kriterien der Filmherstellereigenschaft wird der auf die Auf-tragsproduktion entfallende Anteil zwischen dem Auftragsproduzenten und dem auftraggebenden Sender im Verhältnis 85:15 geteilt. Hierbei finden die organisatorische Mitwirkung der Sender sowie die Bewertung des wirtschaftlichen Risikos entsprechende Berücksichtigung.
5.	Die VFF ist berechtigt, von den Wahrnehmungsberechtigten den Nach¬weis zu verlangen, dass es sich bei dem gemeldeten Werk um eine Auf¬tragsproduktion bzw. um eine damit vergleichbare Eigenproduktion han¬delt.
6.	Jeder Wahrnehmungsberechtigte ist verpflichtet, der VFF mitzuteilen, ob und in welcher Höhe er für Herstellung, Sendung und AV-Nutzung in¬nerhalb des Ausschüttungszeitraumes von einer anderen Verwertungsge¬sellschaft für dieselbe Produktion Vergütungen erhalten hat. Er nimmt an der Ausschüttung nur insoweit teil, als der ihm zustehende Betrag den anderweitig erhaltenden Betrag übersteigt.
7.	Erreicht der Ausschüttungsbetrag eines Wahrnehmungsberechtigten in einem Jahr den Be-trag von € 10,-- nicht, so wird dieser Betrag nicht ausgeschüttet, sondern der Ausschüt-tungsrückstellung zugeführt.
8.	Unter Berücksichtigung des § 7 Urheberwahrnehmungsgesetz werden folgende Gewichtungen für die jeweiligen gemeldeten Werke, bezogen auf den Minutenwert durch-geführt:	Fiktionales Programm 300 %
Fiktionales Programm daily	150 %, ab dem Ausschüttungszeitraum 2011 100 %
Dokumentation ab dem Ausschüttungszeitraum 2012 200 %
Dokumentation daily	100 %
Nichtfiktionales Programm 100 %
Game- und Talkshows sowie sonstiges tägliches Programm	35 %
Maßgebend für die Ausschüttung ist die Minutendauer der gesendeten Show, wobei die Werbespotanteile bei Dauerwerbesendungen nicht be¬rücksichtigt werden.	Ein tägliches Programm bzw. daily im vorstehenden Sinne ist dann gegeben, wenn eine Sendung mit gleichartigem Charakter mindestens 4 x innerhalb einer Woche mit einer ein-zelnen Folge ausgestrahlt wird.
Der Punktwert für Sendungen, die in der Zeit von 19:00 – 22:30 Uhr (Startzeit) ausge-strahlt werden, verdoppelt sich. Die Zuschläge werden auf maximal 400 % begrenzt.
Die Regelung gilt ab dem Ausschüttungszeitraum 2011.
9. Soweit Werke mit technischen Maßnahmen gem. § 95 a UrhG geschützt sind, insbesonde-re in Sendern verbreitet werden, die derartige Kopierschutzmaßnahmen verwenden, er-folgt keine Erfassung und Berücksichtigung dieser Werke im Rahmen der Verteilung.
10.	Erzielt die VFF für einen oder mehrere bereits abgerechnete Ausschüttungszeiträume au-ßerhalb des gewöhnlichen Geschäftsverlaufs nachträgliche Einnahmen (außerordentliche Einnahmen), so findet eine erneute Ausschüttung statt, die als Zuschlagsverrechnung zur Ausgangsausschüttung erfolgt. Die außerordentlichen einnahmen werden als prozentualer Zuschlag an die Wahrnehmungsberechtigten der einzelnen Abrechnungszeiträume ver-rechnet.
Soweit sich Teilbeträge konkreten Abrechnungszeiträumen zuordnen lassen, werden sie als Zuschlag zu diesen Ausschüttungszeiträumen verteilt (periodengerechte Zuschlagsverrechnung). Soweit eine solche periodengenaue Zuschlagrechnung nicht oder nur mit wirtschaftlich unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist, kann der Beirat die Zuweisung zu anderen Ausschüttungszeiträumen beschließen. Ein unverhältnismäßiger Aufwand liegt dann vor, wenn die zu erwartenden Kosten um mehr als 25 % der zu verteilenden Gesamtsumme der außerordentlichen Einnahmen betragen würde oder die für ein bereits abgerechnetes Abrechnungsjahr erzielten außerordentlichen Einnahmen insgesamt weniger als 1 Million Euro betragen.
11.	Ist eine Ausschüttung ganz oder teilweise fehlerhaft oder unwirksam, so ist die fehlerhafte oder unwirksame Verteilung grundsätzlich rückabzuwickeln. Nicht rückholbare fehlerhafte Ausschüttungen an einen Berechtigten können gegen künftige Ausschüttungen an denselben Berechtigten verrechnet werden oder können, wo dies nicht möglich ist, den Rückstellungen, die für das (die) betreffend(en) Ausschüttungsjahr(e) gebildet wurden, entnommen werden. Im Übrigen sind die Einzelheiten der Rückabwicklung fallweise durch die Geschäftsführung mit Zustimmung des Beirats zu regeln. Von einer Rückabwicklung kann mit Zustimmung des Beirats abgesehen werden, wenn die damit verbundenen Kosten wirtschaftlich nicht vertretbar sind.
Punktwert für die Ausschüttung
1.	Fernsehprogramme werden berücksichtigt, wenn sie einen gesamtdeutschen Marktanteil (entweder Zuseher ab 3 Jahren oder in der Zielgruppe 14-49 Jahren gemäß AGF/GfK Pa-nel) in Höhe von 0,5 % erreichen. Die in Ziffer 2 gelisteten Programme sind auf der Basis der Marktanteilszahlen des Jahres 2011 ermittelt. Der Beirat wird alle 3 Jahre eine Über-prüfung der Einstufung vornehmen. Die Fernsehprogramme werden mit den von der AGF/GfK-Fernsehforschung ermittelten und veröffentlichten Prozentzahlen über die technische Reichweite der deutschen Fernsehsender bewertet. Maßgeblich für die Bestimmung der Marktanteile sind ebenfalls die Zahlen der AGF/GfK-Fernsehforschung.
2.	Der Punktwert errechnet sich aufgrund folgender Bewertung der Sendeminu¬ten in den nachstehend aufgeführten Sendebereichen: ZDF 100 %
ARD Gemeinschaftsprogramm	100 %
ARD Dritte Programme	BR 3	20 %
HR 3	20 %
N 3 20 %
S 3 20 %
West 3	20 %
MDR 3	20 %
RBB 20 %
3Sat 30 %
ARTE 30 %
SAT 1 100 %	RTL 100 %
Sport 1 30 %
Pro 7	90 %
RTL 2	60 %
VOX 80 %
Kabel 1 60 %
Nick 30 %
Viva	20 %
Super RTL 60 %
n-tv 30 %
N24	30 %
KiKa 30 %
Phönix 20 %
Tele 5	20 %	D-Max	20 %
MTV 20 %
Übrige Programme, mit einem Marktanteil von 0,5 %	5 %
Diese Punktwerte gelten erstmals für die Ausschüttung 2011 soweit nicht im Einzelfall abwei-chend geregelt.
Durchführung der Ausschüttungsgrundsätze
I. Bei Eigenproduktionen
1.	Der auf Eigenproduktionen im Sinne von § 4 Ziff. 2 entfallende Betrag wird zwischen den Rundfunkanstalten im Verhältnis der auf die jewei¬lige Rundfunkanstalt entfallenden Punktwerte, die auf der Basis der aus¬gestrahlten Minuten errechnet werden, aufgeteilt. Die Errechnung des Punktwertes erfolgt auf Grundlage von § 5. Die Aufteilung erfolgt auf Grundlage der statistischen Daten der Rundfunkanstalten, wobei ab dem A-J 1994 in Hinblick auf den erhöhten Laufbildanteil der privaten Veranstalter bei den gemeldeten Gesamtminuten im Vergleich zu ARD und ZDF ein Abschlag auf die gemeldeten Minu-ten bei Pro 7 in Höhe von 10 %, bei allen übrigen Veranstaltern in Höhe von 20 % vorgenommen wird. Bei SAT 1 und RTL erfolgt ab dem Ausschüttungsjahr 1998 kein Abschlag (bis 1998 5 % Abschlag).
2.	Die Rundfunkanstalten melden die für die Aufteilung ihres Anteils an den Eigenproduktionen erforderlichen Daten in einer gemeinsamen Mel¬dung bis zum 30. September eines Folgejahres an die VFF. Die privaten Sendeunternehmen melden für ihr jeweiliges Programm bis zum 30 September des Folgejahres die Eigenproduktionsminu-ten an die VFF.
3. Erreicht der Ausschüttungsbetrag eines Wahrnehmungsberechtigten im Bereich der Ei-genproduktion in einem Jahr den Betrag von € 500,-- nicht, so wird dieser Betrag nicht ausgeschüttet, sondern der Ausschüt¬tungsrückstellung zugeführt.
II. Bei Auftragsproduktionen
1.	Die Ausschüttungen des auf die Rundfunkanstalten entfallenden Anteils von 15 % an den Auftragsproduktionen erfolgen aufgrund der Meldun¬gen an die VFF. Die Meldung umfasst den Namen des Produzenten, den Titel des Filmwerks, die ausstrahlende Rundfunkanstalt, das Programm, das Sendedatum sowie die Sendedauer. Der Ausschüttung liegen die Punktwerte gem. § 5 zugrunde. Die Aufteilung zwischen den jeweiligen Rundfunkanstalten, die die Auftragsproduktion in Auftrag gegeben ha¬ben, erfolgt auf Grundlage dieser Meldung.
2.	Die Ausschüttung des auf die Auftragsproduzenten entfallenden Anteils am Auftragsproduktionsvolumen erfolgt auf Grundlage der Meldungen, die die Rundfunkanstalten und Rundfunkunternehmen auf der Grundlage des Meldeverfahrens Prodis II bzw. ProdisWeb der VFF spätestens sechs Monate nach dem jeweiligen Ausstrahlungsjahr zur Verfügung stellen. Soweit mit einem privaten Rundfunkveranstalter eine Meldevereinbarung noch nicht abgeschlossen ist, erfolgt diese Meldung durch den Produzenten bis zum 28.02 des Folgejahres.
Die ARD stellt der VFF für das ARD Gemeinschaftsprogramm, die Dritten Programme, die Regionalprogramme sowie für die von ihnen mitveranstalteten Programme 3sat, Arte, Phönix, Kinderkanal auf elektronischem Weg (Prodis II bzw. ProdisWeb) zur Verfügung, in der sämtliche Auftragsproduktionen, unter Angabe des Namens des Produzenten, des Filmtitels und der Dauer der Sendungen, die im Laufe eines Jahres ausgestrahlt werden, enthalten sind.
Das ZDF stellt der VFF in gleicher Weise die Daten der im Laufe eines Jahres in seinen Programmen einschl. 3sat, Arte, Kinderkanal und Phönix ausgestrahlten Auftragsproduk-tionen unter Angabe des Namens des Produzenten, des Filmtitels, des Sendedatums sowie der Dauer der Sendung zur Verfü¬gung.
Private Rundfunkveranstalter stellen der VFF - soweit sie mit dieser eine Meldevereinba-rung geschlossen haben - die Daten der im Laufe eines Jahres in ihren Programmen aus-gestrahlten Auftragsproduktionen unter Angabe des Namens des Produzenten, des Filmtitels, des Sendedatums sowie der Dauer der Sendung auf der Basis des Meldeverfahrens Prodis II bzw. ProdisWeb zur Verfügung.
3.	Inserts von Auftragsproduktionen in Eigenproduktionen mit einer Dauer von bis zu drei Minuten werden bei der Meldung nicht berücksichtigt. Eigenständige Programme werden bei Meldungen und der Ausschüttung berücksichtigt, soweit diese durch den Produzenten an die VFF gemeldet werden.
4.	Dem Auftragsproduzenten werden die für sein Unternehmen gemeldeten Filmtitel zur Überprüfung zugeleitet. Dies erfolgt ab dem Jahr 2012 auf elektronischem Weg durch Nutzung des von der VFF zur Verfügung gestellten ProdisWeb Frontend. Dies ermöglicht aufgrund individueller, von der VFF zur Verfügung gestellten Zugangsdaten die Sender-meldung online zu überprüfen und gegebenenfalls zu ergänzen. Im Rahmen der dem Wahrnehmungsberechtigten zur Verfügung gestellten Kontrollmeldungen ist dieser be-rechtigt und verpflichtet, wahrheitsgemäß anzugeben, ob es sich bei der Auftragsproduk-tion um eine Dokumentation handelt. Laufbilder i.S. des § 95 UrhG gelten nicht als Do-kumentation. Nimmt der Produzent innerhalb der Korrekturfrist von 6 Wochen keine Korrektur vor, so erfolgt die Aus¬schüttung auf Grundlage der übermittelten Meldungen. Fordert der Pro¬duzent innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Durchführung der Ausschüttung keine Änderung, so gilt die Ausschüttung als genehmigt.
Nimmt der Produzent Korrekturen vor, ist die VFF berechtigt, die Richtigkeit der Anga-ben zu überprüfen.
5. Für jede gemeldete Sendeminute setzt der Beirat jährlich einen Euro-Be¬trag fest. Für die Festlegung des Euro-Betrages ist sowohl die Bewertung des § 5 als auch die Gesamtminutenzahl aller von deutschen Rundfunk¬anstalten ausgestrahlten Auftragspro-duktionen, wie sie jährlich in den Statistiken der deutschen Rundfunkanstalten veröffentlicht werden, maßgeblich.
6.	Die Ausschüttungen erfolgen per Überweisung auf ein vom Wahrnehmungsberechtigten anzugebendes Konto. Der Wahrnehmungsberechtigte ist verpflichtet, seine Kontoverbin-dung der VFF mitzuteilen. Änderungen seiner Bankverbindung sind unverzüglich anzu-zeigen. Sofern der Wahrnehmungsberechtigte Änderungen nicht oder nicht rechtzeitig vor einer Ausschüttung mitteilt, erfolgt die Ausschüttung an die bisherige Kontoverbindung. Im Falle der Nichtangabe der Kontoverbindung erfolgt keine Ausschüttung. Die VFF übernimmt keine Haftung für Ausschüttungen bei fehlerhaften und/oder veralteten Kontodaten.
f�r das Aufkommen aus der Kabelweitersendung gem�� � 20b UrhG vom 02.12.2009 in der Fassung vom 19.11.2014
VERTEILUNGSPLAN für das Aufkommen aus der Kabelweitersendung gemäß § 20b UrhG vom 2. Dezember 2009
Dieser Verteilungsplan regelt die Verteilung des Aufkommens aus der Kabelweitersendung gemäß 20b UrhG für Erlöse, die die GEMA als Inkassogesellschaft an die VFF für den Bereich der Sendeunternehmen auskehrt. Der Verteilungsplan für das Aufkommen aus der Kabelweiterleitungsvergütung vom 13.11.1990 für den Bereich der Auftragsproduktion bleibt unverändert bestehen und gültig.
Dieser Verteilungsplan für das Aufkommen der Sendeunternehmen tritt mit Wirkung zum 01.01.2007 erstmals für das Ausschüttungsjahr 2007 in Kraft.
Von der zur Verteilung anstehenden Ausschüttungssumme wird ein jährlich vom Beirat festzusetzender Betrag in die Ausschüttungsrückstellung für Sendeunternehmen eingestellt, die noch keinen Wahrnehmungsvertrag abgeschlossen haben, für die aber eine Freistellungserklärung abgegeben wurde.
Von der zur Verteilung anstehenden Ausschüttungssumme wird jährlich, erstmals mit Ausschüttungsjahr 2009 ein Betrag von 1 % in einen Sozialfonds eingestellt. Für die Ausschüttung dieses Betrages können gesonderte Richtlinien erstellt werden. Sofern hierfür keine eigene Richtlinie erstellt worden ist, gilt die Richtlinie für die Ausschüttung der Mittel des Sozialfonds gemäß § 2 des Verteilungsplanes für das Aufkommen aus der Leerkassetten- und Geräteabgabe gemäß § 54 UrhG in der jeweils gültigen Fassung. Der Beirat kann durch Beschluss die Zuführung zu der Rückstellung aussetzen.
Von der zur Verteilung anstehenden Ausschüttungssumme wird jährlich, erstmals mit Ausschüttungsjahr 2009 ein Betrag von 4 % in einen Fonds zur Förderung kulturell bedeutender Werke und Leistungen eingestellt. Für die Ausschüttung dieses Betrages können gesonderte Richtlinien erstellt werden. Sofern keine eigenen Richtlinien erstellt worden sind, gilt die Richtlinie für die Verwendung der Mittel des Förderfonds gemäß § 3 des Verteilungsplanes für das Aufkommen aus der Geräte- und Leerkassettenabgabe gemäß § 54 UrhG in der jeweils gültigen Fassung. Der Beirat kann durch Beschluss die Zuführung zu der Rückstellung aussetzen.
Die nach Abzug der Ausschüttungsrückstellung gemäß § 1 bis 3 verbleibende Verteilsumme wird nach folgenden Grundsätzen verteilt:
11 1. Grundsatz
Für die Verteilung maßgeblich ist die technische Reichweite eines Programmangebots im Kabel, weiterhin berücksichtigt die Verteilung Akzeptanz eines Programms und den Beitrag zur kulturellen Vielfalt und der Ausgewogenheit eines Programmangebotes im Kabel. Die Gewichtung zwischen in- und ausländischen Programmangeboten berücksichtigt auch die höheren Kabelentgelte im Ausland im Interesse einer Harmonisierung grenzüberschreitender Einspeisungen.
Unter besonderer Berücksichtigung des Grundsatzes des Beitrages ausländischer Programmangebote zur Vielfalt und Ausgewogenheit eines Angebots einer Kabelanlage und im Hinblick auf die derzeit im europäischen Vergleich unzureichende Verteilsumme werden die Zuschauermarktanteile der einzelnen Programme bei der Verteilregelung in Ziff. 7 nur bei dem Kriterium Seher pro Tag berücksichtigt.
Für regionale und lokale Angebote wird aufgrund deren Ausstrahlungsdauer und der Begrenzung des Ausstrahlungsgebietes die Ausschüttungssumme auf insgesamt 4 % des jeweiligen Ausschüttungsbetrages eines Jahres begrenzt.
Für Programmangebote, die aufgrund ihrer geringen technischen Reichweite sowie der Mindestseherschaft pro Tag jeweils den Koeffizienten 1 bei den nachstehenden Gewichtungen in § 4 Ziff. 3.1.1 und 3.1.2 haben, wird der Ausschüttungsbetrag auf 10 % der jeweiligen für ein Ausschüttungsjahr zur Verfügung stehenden Summe begrenzt.
1. 2. Aufteilung der Erlöse zwischen Fernsehen und Hörfunk Ausgehend von den in Ziff. 1 genannten Grundsätzen und unter Berücksichtigung des Gesamtangebotes im Kabel erfolgt folgende Aufteilung:
85 % entfällt auf die Weitersendung von Fernsehprogrammen
15 % entfällt auf die Weitersendung von Hörfunkprogrammen.
3 3. Gewichtung 3.1 Koeffizienten
Für die Errechnung der Punktwerte für die Ausschüttung gem. § 5 finden folgende Koeffizienten Anwendung: 3.1.1 Seher pro Tag
3.1.2 Technische Reichweite
Für Lokalprogramme gilt ein zusätzlicher Abschlag von 40 %.
3.1.3 Programm
Faktor Vollprogramm = 3
Faktor Spartenprogramm = 1
Faktor Teleshoppingprogramm = 1
3.1.4 Sprache
Programme in deutscher Sprache erhalten den Faktor 2
Programme in englischer Sprache erhalten den Faktor 1,5
übrige Programme 1 3.1.5 Gewichtung
Die Gewichtung der vorstehenden Kriterien erfolgt in Höhe von 55 % für
Seher pro Tag und je 15 % für die Kriterien technische Reichweite, Sprache
und Voll-/Spartenprogramm.
3.2 Die vorstehende Gewichtung wird alle drei Jahre vom Beirat im Hinblick auf die Gewichtungskriterien überprüft.
4.1 Erzielt die VFF für einen oder mehrere bereits abgerechnete Ausschüttungszeiträume außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsverlaufs nachträgliche Einnahmen (außerordentliche Einnahmen), so findet eine erneute Ausschüttung statt, die als Zuschlagsverrechnung zur Ausgangsausschüttung erfolgt. Die außerordentlichen einnahmen werden als prozentualer Zuschlag an die Wahrnehmungsberechtigten der einzelnen Abrechnungszeiträume verrechnet.
4.2 Ist eine Ausschüttung ganz oder teilweise fehlerhaft oder unwirksam, so ist die fehlerhafte oder unwirksame Verteilung grundsätzlich rückabzuwickeln. Nicht rückholbare fehlerhafte Ausschüttungen an einen Berechtigten können gegen künftige Ausschüttungen an denselben Berechtigten verrechnet werden oder können, wo dies nicht möglich ist, den Rückstellungen, die für das (die) betreffend(en) Ausschüttungsjahr(e) gebildet wurden, entnommen werden. Im übrigen sind die Einzelheiten der Rückabwicklung fallweise durch die Geschäftsführung mit Zustimmung des Beirats zu regeln. Von einer Rückabwicklung kann mit Zustimmung des Beirats abgesehen werden, wenn die damit verbundenen Kosten wirtschaftlich nicht vertretbar sind.
Durchführung der Ausschüttung
5.1 Jedes Sendeunternehmen ist verpflichtet, der VFF mitzuteilen, in welchen Regionen oder Teilen der Bundesrepublik Deutschland eine Kabelweiterverbreitung stattfindet bzw. inwieweit eine bundesweite Verbreitung der Programme erfolgt. Weiterhin ist anzugeben, in welcher Sprache das Programm ausgestrahlt wird und ob es sich um ein Sparten- oder Vollprogramm handelt.
5.2 Für Wahrnehmungsberechtigten, die gleichzeitig Mitglied in der APR sind
und ihre Rechte über die Vermittlung der APR in die VFF eingebracht haben,
erfolgt die Ausschüttung auf Wunsch der Wahrnehmungsberechtigten zentral
an APR. Hierdurch wird sichergestellt, dass Ausschüttungsbeträge, die den
Mindestsatz von 1.000,00 Euro nicht erreichen - entsprechend dem Grundsatz
im Verteilungsplan der VFF für das Aufkommen aus der Geräte- und
Leerkassettenabgabe gemäß § 54 UrhG - für diesen Bereich nicht zur
5.3 Die Ausschüttung erfolgt auf ein vom Wahrnehmungsberechtigten
anzugebendes Konto. Wird der VFF vom Wahrnehmungsberechtigten
keine Kontoverbindung gemeldet, erfolgt die Ausschüttung per
Verrechnungsscheck. Beträge unter EUR 1.000,00 werden – ausgenommen die Regelung nach Ziffer 3.2. – nicht ausgeschüttet.
Punktwert für die Ausschüttung Fernsehen
Die Ausschüttung erfolgt unter Zugrundelegung der Kriterien in § 4 und der dort niedergelegten Gewichtung unter Berücksichtigung der jeweiligen Gesamtminuten. Die Ermittlung der Faktoren Seher pro Tag und Reichweite erfolgt auf der Grundlage der anerkannten Zahlen der Marktforschung (Währung der branchenanerkannten Marktforschungsinstitute).
Die Verteilung erfolgt aufgrund der nachstehenden prozentualen Faktorbewertung gemäß obigen Ausschüttungsgrundsätzen und folgender Klassifizierung:
A: Inländische Programmangebote Faktor
Programmfaktor
ARD Gemeinschaftsprogramm
ARD Dritte Programme
B: Ausländische, deutschsprachige Programmangebote
TW 1 (bis einschließlich 2011)
SRG SF1
SRG SF2
SRG Info
Red Bull TV/Servus TV
C:	Fremdsprachige Programmangebote
SRG TSI/TSR 3 1
CNN 1 1,5
BBC Worldnews Limited 1 1,5
France Télévision (France 2, France 3, France 5, France 0) 3 1
France 4 1 1
NOS – Nederlandse Omroep Stichting (Niederl. 1, 2 und 3) 3 1
RTBF – Radio Télévision belge de la communauté française, RTBF 1, 2 3 1
TV5 Monde 3 1
VRT 1 Vlaamse Radio-NEN Televisieomroep 3 1
VRT 2 Vlaamse Radio-NEN Televisieomroep 3 1
France 24 (ab 2013) 1 1,5
Bloomberg (ab 2010) 1 1,5
Al Jazeera (ab 2013) 1 1,5
TV 2 Danmark (ab 2012) 3 1
iMusic TV GmbH (ab 2012) 1 2
360 Music Television Ltd. (ab 2014) 1 1,5
D:	Regionale Fernsehprogramme
TV München 1 2
TV Baden 1 2
Oberfranken TV 1 2
Oberpfalz TV 1 2
TVA Ostbayern 1 2
Donau TV 1 2
In-TV 1 2
RFL Landshut 1 2
RFO Rosenheim 1 2
TRP 1 1 2
TV touring SW, WÜ, AB 1 2
TV Franken 1 2
AfK-Ausbildungs- und Fortbildungskanal 1 2
Augsburger Fernsehfenster / TV Augsburg 1 2
Allgäu Fernsehen 1 2
Regionalfernsehen Böblingen 1 2
Regio TV Euro 3 1 2
Regio TV Schwaben 1 2
Verteilung im Bereich Hörfunk
1. Die Verteilung Hörfunk erfolgt in Höhe von
-	37 % für Hörfunkangebote privater Anbieter
-	56.93% für Hörfunkangebote nationaler öffentlich-rechtlicher Rundfunkveranstalter, wobei die Ausschüttung zentral an den WDR erfolgt.
-	BRF 0,23 %
-	VRT 0,64 %
-	RTBF 0,18 %
-	SRG 0,89 %
-	NOS 2,18 %
-	ORF 1,95 % 2. Für die Verteilung maßgeblich ist die technische Reichweite der Angebote in den Kabelanlagen der Bundesrepublik Deutschland, wie sie sich insbesondere aus den Meldungen der Kabelnetzbetreiber für die Abrechnungsjahre ergibt. Verteilungsplan f�r das Aufkommen aus den Verg�tungsanspr�chen gem�� �� 45a, 49, 52a, 52b UrhG in der Fassung vom 02. April 2014
für das Aufkommen aus den Vergütungsansprüchen
gemäß §§ 45a, 49, 52a, 52b UrhG
in der Fassung vom 02. April 2014
Die Vergütungsansprüche – aus dem Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung nicht Erwerbszwecken dienender Vervielfältigung eines Werkes für und deren Verbreitung ausschließlich an Menschen, soweit diese der Zugang zu dem Werk in einer bereits verfügbaren Art der sinnlichen Wahrnehmung aufgrund einer Behinderung nicht möglich oder erheblich erschwert ist, soweit es zur Ermöglichung des Zugangs erforderlich ist gem. § 94 IV i.V.m. § 45a UrhG,
– für die öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung gem. § 52a UrhG sowie – für die Zugänglichmachung veröffentlichter Werker an elektronischen Leseplätzen in öffentlichen Bibliotheken, Museen und Archiven gem. § 94 IV i.V.m. § 52b UrhG sowie
– für die Vervielfältigung und Verbreitung einzelnen Rundfunkkommentare sowie die öffentliche Wiedergabe solcher Kommentare, wenn sie politische, wirtschaftliche oder religiöse Tagesfragen betreffen gem. § 94 IV i.V.m. § 49 I UrhG werden dem Aufkommen aus der Geräte- und Speichermedienvergütung gem. § 54 UrhG zugeschlagen und entsprechend dem Verteilungsplan für dieses Aufkommen vom 07. März 1988 in der jeweils gültigen Fassung zugeschlagen.
für das Aufkommen aus den Vergütungsansprüchen aus dem Verleihen von Bild- und Tonträgern gem. § 27 Abs. 2 UrhG vom 23.11.1995
Die Vergütungsansprüche aus dem Verleihen von Bild- und Tonträgern gem. § 94 Abs. 4 i.V.m. § 27 Abs. 2 UrhG werden dem Aufkommen aus der Geräte-/Leerkassettenabgabe gem. § 54 Abs. 1 UrhG zugeschlagen und entsprechend dem Verteilungsplan für dieses Aufkommen vom 07. März 1988 in der jeweils gültigen Fassung zugeschlagen.
für das Aufkommen aus derWahrnehmung des Rechts der Aufzeichnung und Wiedergabe von Funksendungen für die Nutzung nichtgewerblicher Art durch Weiterbildungseinrichtungen (Weiterbildungs-Mitschnitte) vom 23. März 1995
Das Aufkommen der Wahrnehmung des Rechts der Aufzeichnung und Wiedergabe von Funksendungen für die Nutzung nichtgewerblicher Art durch Weiterbildungseinrichtungen nach §§ 94, 95 UrhG wird dem Aufkommen aus der Geräte-Leerkassettenabgabe gem. § 54 Abs. 1 UrhG zugeschlagen, wobei 80 % des Gesamtbetrages für die Rechte nach §§ 94/95 UrhG auf den Bereich der Eigenproduktion und 20 % auf den Bereich der Auftragsproduktion entfallen. Diese Beträge werden sodann entsprechend dem Verteilungsplan vom 07.03.1988 (in jeweils gültiger Fassung) ausgeschüttet.
f�r das Aufkommen aus der Wahrnehmung des Rechts der Aufzeichnung und Wiedergabe von Funksendungen f�r die Nutzung nichtgewerblicher Art durch Bundes- oder Landesbeh�rden einschl. nachgeordneter Beh�rden und Institutionen im Bereich deren �ffentlichen Auftrages (Beh�rdenmitschnittrechte) in der Fassung vom 31.03.1992�.
Das Aufkommen aus den Behördenmitschnittrechten, soweit dieses Aufkommen auf die Wahrnehmung der Rechte nach § 94 UrhG entfällt, wird dem Aufkommen aus der Geräte-/Leerkassettenabgabe gem. § 54 Abs. 1 UrhG zugeschlagen und entsprechend dem Verteilungsplan für dieses Aufkommen vom 7.3.1988 im der jeweils gültigen Fassung ausgeschüttet. Die Nachzahlungen bis einschließlich des Jahres 1990 werden dem Verteilungsjahr 1990 zugeschlagen. Im übrigen werden die eingegangenen/eingehenden Beträge dem jeweiligen Verteilungsjahr zugeschlagen.
f�r das Aufkommen aus der Kabelweiterleitungsverg�tung (Recht der zeitgleichen, vollst�ndigen und unver�nderten integralen Kabeleinspeisung) vom 13.11.1990
pdf - Download Das Aufkommen aus der Kabelweiterleitungsvergütung wird dem Aufkommen aus der Geräte-/Leerkassettenabgabe gemäß § 54 Abs. 1 UrhG für den Bereich der Auftragsproduktion zugeschlagen und entsprechend dem Verteilungsplan für dieses Aufkommen vom 07.03.1988 in der jeweils gültigen Fassung ausgeschüttet. Die bis zum Jahr 1988 eingegangenen Beträge werden dem Verteilungsjahr 1988, die ab 1989 eingegangenen/eingehenden Beträge dem jeweiligen Verteilungsjahr zugeschlagen.
für das Aufkommen aus dem Bereich der Abgeltung der Rechte gem. § 56 UrhG (Ladenklausel) vom 29. Mai 1989
Die Erlöse aus der Abgeltung des Rechtes zur Übertragung von Filmen und Laufbildern auf Bild- oder Tonträger zur öffentlichen Wiedergabe mittels Bild- oder Tonträger durch Geschäftsbetriebe gemäß § 56 UrhG, auch soweit die hergestellten Bild- und Tonträger nicht unverzüglich gelöscht werden, wird dem Aufkommen aus der Leerkassetten-/Geräteabgabe gemäß § 54 Abs. 1 UrhG zugeschlagen und gemäß dem Verteilungsplan für dieses Aufkommen verteilt. Die Ausschüttung des Betrages von DM 20.000,--, welcher für die Jahre 1988 bei der VFF eingegangen ist, wird der Ausschüttung der Leerkassettenvergütung für das Jahr 1988 zugeschlagen. Ab dem Ausschüttungsjahr 1989 erfolgt der Zuschlag für die Ausschüttung desjenigen Jahres, für das die Abgeltungsbeträge im Bereich des § 56 UrhG bezahlt werden.
© VFF 1998 - 2016

References: § 54

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 § 54
 § 3
 § 54
 § 1
 § 4
 § 5
 § 54
 § 4
 § 94
 § 45
 § 52
 § 94
 § 52
 § 94
 § 49
 § 54
 § 27
 § 94
 § 27
 § 54
 § 54
 § 94
 § 54
 § 54
 § 56
 § 56
 § 54
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