Source: https://issuu.com/zewo/docs/zewoforum_4_13_d
Timestamp: 2017-03-29 15:46:34+00:00

Document:
Zewoforum 4 | 2013: Das Vertrauen und den guten Ruf bewahren by Stiftung Zewo - issuu
Illustration: Ernst Feurer
Das Vertrauen und den
guten Ruf bewahren
NEU: IT-Spenden für
Für eine wirksame Krisen­prävention müssen
verschiedene Puzzle-Teile gut ineinander
Organisationen mit Zewo-Gütesiegel
erhalten Zugang zu 230 Produkten von
renommierten Informatikfirmen.
04.2013 I nhalt 04.2013
Für eine wirksame Krisen­prävention
müssen verschiedene Puzzle-Teile
gut ineinander greifen.
Fundraising-Aktionen und
Innovationen jetzt anmelden!
DM Heroes 2014
Schweizer Dialogmarketing-Preis (SVD
IT-Spenden für
erhalten Zugang zu
230 Produkten von
2014 Steuern sparen
auf www.zewo.ch
Spenden an Hilfswerke
mit Zewo-Gütesiegel können sowohl bei der direkten Bundessteuer, als auch
bei den Kantons- und
Gemeindesteuern in Abzug
Alle natürlichen Personen können freiwillige Geldleistungen und
andere Vermögenswerte, wie Liegenschaften, Kunstgegenstände,
Wertschriften, Forderungen, Immaterialgüterrechte an gemeinnüt­
Die diesjährige Spendenbeilage zeigt mit dem Wimmelbild
von Ernst Feurer, wie vielfältig
Spenden eingesetzt werden.
Hoffentlich hat es viele zum
Knobeln angeregt. Wir danken
allen, die dazu beigetragen
haben, dass die Themenzeitung auch 2013 realisiert werden konnte.
Jetzt ist es wieder Zeit, an
Weihnachts- und Neujahrsgrüsse zu denken. Die Verfasser von liebevoll gestalteten Karten wünschen uns – je
nach dem – fröhliche, stim­
mungs­volle, ruhige oder besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch in ein erfreuliches, gelingendes, heiteres, inspirierendes, erfolgreiches, gesundes, schwungvolles oder glückliches neues
Jahr. Oft sind die Wünsche mit
dem Dank für die angenehme,
fruchtbare oder anregende
Zusammenarbeit, das grosse
Engagement und die geleistete Unterstützung verbunden.
Und fast immer wird auch das
entgegen­gebrachte Vertrauen
in den Dank eingeschlossen.
Ohne Vertrauen kommt weder
die Kommunikation noch
unsere Gesellschaft aus.
Vertrauen ist eine ­wichtige
Grundlage unseres Handelns. Das zeigt sich gerade bei Krisen: Börsen-Crash,
Abzockerei, Steuerhinterziehung und Eurokrise haben die
Glaubwürdigkeit von Personen, Institutio­nen und Branchen ins Wanken gebracht.
Das Vertrauen in sie ­wurde
erschüttert. Wirtschafts-,
­Finanz- und Unternehmens­
krisen sind immer auch Vertrauenskrisen. Deshalb ist
entgegengebrachtes Vertrauen ein wertvolles Geschenk,
das es zu bewahren gilt.
Dazu kann ein Hilfswerk viel
selber beitragen. Beispielsweise indem es sich damit
auseinander setzt, was seinem guten Ruf schaden kann
und welche Risiken das Vertrauen in den gemeinnützigen
Sektor bedrohen. Wer Gefahren rechtzeitig erkennt, diese aufmerksam verfolgt und
ihnen mit einem vernünftigen Mass an Kontrolle begegnet, hat schon viel getan, um
einem möglichen Vertrauensverlust entgegen zu wirken.
Was für gemeinnützige Spen-
den sammelnde Organisationen besonders heikel ist, was
Hilfswerke tun können, um
auf Krisen vorbereitet zu sein,
und wie sie die Zewo dabei
unterstützt, erfahren Sie auf
Der Jahreswechsel ist nicht
nur die Zeit der guten Wünsche. Für viele ist es auch die
Zeit, um inne zu halten, zurück zu blicken und nach vorn
zu schauen. So auch für uns.
Wir haben uns vorgenommen, im neuen Jahr die Reglemente der Zewo zu überprüfen. Ein Dutzend Jahre nach
der Einführung wollen wir herausfinden, was überholt ist
und wo Anpassungen an veränderte Rahmenbedingungen
­nötig sind. Gerne möchten wir
dies gemeinsam mit Ihnen
tun. Wir freuen uns, wenn Sie
Ihre Überlegungen in den Prozess einbringen. Mehr dazu
erfahren Sie im Zewo-Forum
Bevor wir uns an die Arbeit
machen, wünschen wir Ihnen schöne Festtage und alles Gute für das kommende
Jahr. Wir danken Ihnen für das
das wir als ganz besonderes
Geschenk betrachten.
Martina Ziegerer, Geschäftsleiterin Stiftung Zewo
Für eine wirksame Krisen­
prävention müssen
verschiedene Puzzle-Teile
gut ineinander greifen
Wenn über mehrere Hilfswerke in kurzer Folge negative berichtet wird, kann daraus eine Vertrauenskrise für den gesamten gemeinnützigen Sektor entstehen. Hier erfahren Sie,
welche Themen besonders heikel sind und was man tun kann,
um einer Krise vorzubeugen.
Je grösser das öffentliche Interesse an einem Thema ist und
je betroffener die Menschen
sind, um so eher wird darüber
berichtet. Nicht nur Verstösse
gegen Gesetz und Moral sind
spannend, alles was zu Erstaunen, Empörung oder Entsetzen
führt, eignet sich für negative Schlagzeilen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn die
nicht mit der Realität der Hilfswerke übereinstimmt.
Drohende Vertrauenskrise
Stehen mehrere Hilfswerke
in kurzer Folge in der Kritik,
droht dem gesamten gemeinnützigen Sektor eine Vertrauenskrise. Branchenstandards
werden in Frage gestellt, die
Durchsetzungskraft wird bezweifelt und die Kontrollen werden bemängelt. Schnell folgt
der Ruf nach stärkerer Regulierung und mehr staatlicher
Aufsicht. Das ist für niemanden eine angenehme Situation. Doch was kann man tun,
damit es gar nicht erst so weit
kommt? Wichtig ist es, mögli-
che Krisen frühzeitig zu entdecken und geeignete Massnahmen zu treffen, um ihnen entgegen zu wirken. Welche Themen für Hilfswerke besonders
heikel sind und was präventiv
getan weden kann, ersehen sie
aus der Zusammenstellung auf
unterschiedlicher Ansprüche
Am Beginn einer Krise steht oft
ein Konflikt z.B. zwischen strategischer und operativer Ebene
oder zwischen der Zentrale und
regionalen Stellen. Oft geht es
dabei um unterschiedliche Ansichten in strategischen, organisatorischen oder personellen
Fragen. Aber auch Vorwürfe von
Dritten oder Zwist mit Konkurrenten können der Auslöser für
Krisen sein. Verschiedene Anspruchsgruppen haben unterschiedliche Erwartungen: Hilfswerke wollen mit dem Gütesiegel ihre Glaubwürdigkeit unterstreichen und erwarten Unterstützung und Verständnis für
ihre individuelle und ganz besondere Situation. Das Gütesie-
4 DAS VERTRAUEN UND DEN GUTEN RUF BEWAHREN
gel soll ihren Ruf schützen ohne ihren Handlungsspielraum
zu sehr einzuschränken. Die
Öffentlichkeit möchte Sicherheit und erwartet unabhängige,
strenge und wirksame Kontrollen. Wo nötig soll mit Sanktionen für die Einhaltung der Standards gesorgt werden. Transparenz, Vergleichbarkeit und Warnungen sind wichtig. Bei Konflikten werden Gütesiegelorganisationen auch oft in die Rolle
des Schiedsrichters gedrängt.
Wie geht die Zewo vor?
dass die Zewo mit Vorwürfen
gegen ein zertifiziertes Hilfswerk konfrontiert wird. Wir klären dann jeweils ab, ob der geschilderte Sachverhalt unseren Standards widerspricht. Ist
das nicht der Fall, erklären wir,
warum das beschriebene Verhalten unseren Standards entspricht und schützen die Organisation. Verletzt der geschilderte Sachverhalt unsere Standards, holen wir eine Stellungnahme vom Hilfswerk ein und
klären ab, ob wir eine Auflage oder eine Empfehlung gemacht haben. Je nach Sachlage können wir das Hilfswerk
unterstützen und auf eingeleitete oder bereits umgesetzte
Massnahmen hinweisen. Wich-
tig ist, dass Auflagen möglichst
zügig umgesetzt werden und
Empfehlungen ernst genommen werden. Offene Punkte
sind für das Hilfswerk und die
Zewo ungünstig. Es besteht die
Möglichkeit, dass sie gegeneinander ausgespielt werden.
Manchmal müssen wir aber
auch einfach erklären, dass
die betreffende Frage nicht in
unseren Tätigkeitsbereich fällt.
Für eine wirksame Krisenprävention, müssen verschiede
Elemente zusammenspielen.
Die Einhaltung von etablierten Branchenstandards bildet
eine solide Grundlage für den
Schutz vor Krisen. Sie können
jedoch nicht alle Risiken abdecken. Zusätzlich sollte jede
Organisation auf ihre spezifischen Verhältnisse angepasste Massnahmen zur Krisen­
prävention treffen. Orientierungshilfen, Branchenkennzahlen und Empfehlungen der
Zewo, die über die Standards
hinausgehen, unterstützen sie
dabei. Wenn alle Puzzleteile
gut ineinandergreifen, ist das
die beste Voraussetzung, dass
der gemeinnützige Sektor auch
in ­Zukunft von einer Vertrauenskrise verschont bleibt.
Das sind besonders heikle Themen
Unlauteres Handeln und Intransparenz schaden dem Ansehen und
der Glaubwürdigkeit des gesamten Sektors. Genau deswegen gibt
es die Zewo-Standards, an die sich vertrauenswürdige Organisationen halten.
Für die anderen gibt es unseren Auskunftsund Informationsdienst. Er nimmt Fragen, Hinweise und Beschwerden entgegen, informiert
oder warnt die Öffentlichkeit und erstattet
bei Missbrauch des Gütesiegels Strafanzeige.
Alles was mit Korruption
werden kann ist heikel.
Der Begriff ist allerdings
nicht klar definiert. Man
kann darunter Betrug
und Veruntreuung verstehen, aber auch den Missbrauch einer Vertrauensstellung, um einen Vorteil
für sich oder die Organisation zu erlangen. Vetternwirtschaft, Bestechung und Bestechlichkeit, Manipulation von
Ausschreibungsverfahren bei der Vergabe von Aufträgen, Kickback-Zahlungen bei Auftragsvergaben zu
überhöhten Preisen oder Vorteilsgewährung an nahestehende Organisationen
und Personen würden darunter fallen.
Was tun ? Nicht alle Organisationen
haben die selben Risiken. Wichtig ist,
die Gefahren im eigenen Kontext zu
identifizieren. Wer die Zewo-Standards
mit Gewaltentrenntrennung, Einzelunterschrift und angemessenen Kontrollen einhält, hat schon einmal eine
gute Basis. Man kann aber noch mehr
tun. Beispielsweise interne ­Richtlinien
zur Korruption erlassen. ­Mitarbeitende
werden so für das Thema sensibilisiert.
Wer viele Aufträge vergibt, grosse Vergabungen macht, oder ein substanzielles
Beschaffungwesen hat, sollte diese
Verfahren regeln und klare nachvollziehbare Kriterien definieren. Interessenkonflikte sind zu benennen und zu
vermeiden. Beispielsweise indem klare
Ausstandsregelungen formuliert und
Zudem sollte festgelegt werden, an
wen man sich wenden kann, wenn die
internen Regeln verletzt werden.
Nebst den präventiven Massnahmen
gilt es aber auch, realistische Erwartungen zu schaffen. Hundertprozentige
Sicherheit gibt es nie. Man kann nur die
Hemmschellen vernünftig hoch setzen.
Der Kontrollaufwand muss vertretbar
DAS VERTRAUEN UND DEN GUTEN RUF BEWAHREN 5
Ineffizienzen und Missmanagement
Bei hohen Kosten heisst es
bald einmal «Verschwendung
von Spendengeldern», bei
Überschuldung oder Insolvenz
wird nicht nur der Vorwurf von
Missmanagement laut, es besteht auch die Gefahr, dass auf
gebundene Mittel zurückgegriffen wird, um die Einstellung des Betriebs abzuwenden. Weitere Vorwürfe sind
Horten von Spendengeldern
oder Spekulation mit Spenden.
Was tun? Die Einhaltung eines ordentlichen Planungsund Budgetie­rungs­prozesses
mit regelmässigem Controlling
sind die Basis für ein gutes Management. Für die Überwachung der wichtigsten Grössen
stehen die Branchenkennzahlen aus der Zewo-Kostenstudie
zur Verfügung. Es braucht aber
auch eigene Benchmarks, zum
Zewo Kostenstudie 2012
Beispiel in Bezug auf die Leistungserbringung. Wer ein hohes Finanzvermögen hat, sollte
zudem Anlagerichtlinien erlassen, Reserveziele setzen und
für deren Einhaltung sorgen.
Auch in Bezug auf den administrativen Aufwand und
das Fundraising ist es gut,
wenn die Erwartungen realistisch sind. Bei den administrativen Kosten haben wir dies
schon ziemlich gut erreicht.
erwarten nicht mehr, dass 100
Prozent der Spenden in Projekte geht. Sie vermuten, 32
Prozent werde für Fundraising und Administration benötigt, angemessen fänden
Im Brennpunkt stehen be­zahlte
Ehrenämter, hohe Chef-Saläre,
aber auch Boni, Abgangsentschädigungen oder Provisio­
nen. Interessant ist, dass Spen­dende Verständnis haben, wenn
Hilfswerke ihre Mitarbeitenden marktgerecht entlöhnen.
Skeptisch sind sie allerdings
bei erfolgsabhängiger Entlöh­
nung im Non-profit Bereich. Die Vorstellung, in Hilfswerken müssten alle freiwillig und unentgeltlich arbeiten, ist kaum
mehr verbreitet. Das
tatsächliche Lohnniveau bei Hilfswerken
wird allerdings unterschätzt. So finden
rund ²⁄³ der Spender,
das Maximum für das
Geschäftsleiter-Salär
sollte auch bei gros­
sen Hilfswerken nicht über
150 000 Franken pro Jahr liegen. Sie unterschätzen damit
wohl die Anforderungen, die an
die Arbeit von Hilfswerken gestellt wird.
Was tun? Die Orientierung
an Branchenkennzahlen dient
dazu, Exzesse zu vermeiden.
Die Vergütungsstudie und der
6 DAS VERTRAUEN UND DEN GUTEN RUF BEWAHREN
Lohnrechner der Zewo stehen
Hilfswerken zur Verfügung. Die
Erfahrung zeigt es immer wieder: Wer auf die intrinsische
Motivation achtet, statt über
finanzielle Anreize zu motivieren, wird keineswegs weniger
leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen. Was aber nicht heisst, Mitarbeitende sollten nicht ihrer
Qualifikation und Verantwortung entsprechend entlohnt
Zewo Vergütungsstudie 2012
sie jedoch die Hälfte. Der tatsächliche Mittelwert liegt bei
21 Prozent.
Auch in Bezug auf die Reserven gilt es realistische Erwartungen zu schaffen und
sich an den Branchenwerten
zu orientieren. Ein gewisses
Mass an Reserven ist sinnvoll
und nötig. Bei der Hälfte der
Organisationen reicht das frei
verfügbare Organisationskapital bis zu einem halben Jahr.
Bei einem Viertel der Organisationen liegt es zwischen einem halben und einem ganzen Jahr des Umsatzes und
10 Prozent der Organisationen
haben für mehr als zwei Jahre
freie Reserven.
Mangelnde Leistung,
Auch bei der Arbeit von Hilfswerken kann einmal etwas
schief laufen und Projekte
scheitern. Abgegebene Versprechen werden nicht eingelöst und die beabsichtigte Wirkung wird nicht erreicht oder es
gibt unbeabsichtigte negative
Was tun? Wirkungsorientierte Planung und Kontrolle hilft,
Probleme frühzeitig zu erkennen und korrigierende Massnahmen einzuleiten. Natürlich
muss auch hier der Aufwand
in vernünftigem Rahmen blei-
ben. Wenn Hilfswerke durch
die Selektion von positiven Beispielen ein perfektes Bild von
sich selber schaffen, entstehen unrealistische Erwartungen. Nicht alle Projekte kön-
nen erfolgreich sein, nicht jedes Ziel wird erreicht. Oft bereitet es aber noch Mühe, Schwierigkeiten und Rückschläge zu
kommunizieren und Fehler einzugestehen.
Wirkungsmessung für NPO im Ge­­sund­heits- , Sozial- und Umwelt­bereich, Zewo
2013, und Wirkungsmessung in der Entwicklungszusammen­arbeit, Zewo 2011
Geldwäscherei oder
Ein weiteres Risiko ist die Instrumentalisierung von Hilfswerken. Zum Beispiel für Steuerhinterziehung etwa durch das
Ausstellen überhöhter Spendenbestätigungen. Oder wenn
sich bei der Annahme von Geldern mit enger Zweckbindung
zur Überweisung an eine ganz
bestimmte Organisation heraus stellt, dass diese un­seriös
war und der Geldwäscherei
Was tun ? Um solche Missbräuche zu vermeiden, braucht
es eine entsprechende Geschäftspolitik. ­Verlockende
Angebote müssen kritisch geprüft werden und man sollte wissen, mit wem man es zu
tun hat. Im Zweifelsfall lieber:
Es gibt auch gezielte Angriffe auf das Engagement
von Hilfswerken. Zum Beispiel zu politischen Themen
wie Ausländerpolitik, Entwicklungszusammenarbeit
oder Sozialwesen. Gerne werden zur Illustration Einzelfälle herausgegriffen, etwa Straftäter, Arbeits­lose
oder Sozialhilfebezüger.
Was tun ? Nicht für alles gibt es eine Prävention. Es
gehört dazu, dass man für die eigenen Werte und Ziele
einsteht. Berechtigte Kritik sollte man ernst nehmen.
Und wenn es andere betrifft, das eigene Werk nicht
auf deren Kosten profilieren.
DAS VERTRAUEN UND DEN GUTEN RUF BEWAHREN 7
Swissfundraising Award 2014
Fundraising-Aktionen und Innovationen jetzt anmelden
2014 wird es erstmals wieder einen
Swissfundraising Award geben. In zwei
Kategorien werden Bestleistungen ausgezeichnet: Fundraising-Aktion und
Fundraising-Innovation. Am 16. Dezember 2013 startet die Einreichungsphase.
Einzelpersonen, NPO und Agenturen
können dann bis zum 15. Februar 2014
Vorschläge einreichen.
Als Fundraising-Aktion sind sämtliche
Kampagnen und Aktionen mit kommunikativer Ausstrahlung am Markt sowie
klaren Fundraising- oder Mobilisierungszielen gemeint. Der Erfolg am Markt ist
in dieser Kategorie das bahnbrechende,
wegweisende Moment und entscheidene Kriterium.
Unter der Kategorie Fundraising-Innovation laufen kommunikative Massnahmen sowie für den Schweizer Markt neue
Techniken, Ansätze und Taktiken. So kann
ein Instrument oder ein Kanal wie z.B.
SMS-Spenden ebenso eingereicht werden wie eine besonders innovative Kanalwahl, eine neue Form von Sprache oder
Bildeinsatz. Als Messkriterien vor allem
gelten die bisherigen Standards in den jeweiligen Disziplinen. In dieser Kategorie
geht es um Neuerungen und neue Wege
und die damit eingeleitete Bewegung und
Dynamik am Markt.
Die Jury besteht aus Experten in den Bereichen Fundraising, DirectMail, Werbung/
Kreativität und Innovation/Technik sowie
einem Vorstandsmitglied von Swissfundraising. Sie wird eine Vorauswahl aus allen
Einreichungen treffen; die Mitglieder von
Swissfundraising haben dann das letzte Wort und entscheiden, welche Fundraising-Aktion und welche Fundraising-­
Innovation die beste ist.
•	Einsendeschluss am 15. Februar 2014
•	Preisverleihung im Anschluss an den
SwissfundraisingDay am 5. Juni 2014
•	Teilnahme und Information unter
8 SWISSFUNDRAISING AWARD 2014
NACHGEFR AGT
bei Roger Tinner,
> www.swissfundraising.org
Wann wurde der Fundraising Award letztmals
verliehen? Das war 2007,
damals wurde aber noch
der/die Fundraiser/in des
Hat sich am Wettbewerb
Ja, der Preis ist neu
konzipiert: Es wird nicht
mehr eine Einzelperson
ausgezeichnet. Es geht
um die Fundraising-Aktion des Jahres und die
Fundraising-Innovation
des Jahres. Der Inhalt
der Fundraising-Arbeit
steht also im
In der Kategorie Fundraising Innovation
Standards als Messkriterien genannt. Was ist
damit konkret gemeint?
Damit ist gemeint, dass
die Innovation des Jah­
res wirklich neue Standards in der Schweiz
setzen sollte - also dem
entsprechen soll, was
Innovation bedeutet:
Nicht einfach eine Idee,
sondern eine neue Qualität einer Aktion oder zum
Beispiel ein ganz neuer
Kanal fürs Fundraising,
den in der Schweiz
vorher vielleicht noch
niemand verwendet hat.
Beim den Fundraising-Aktionen ist der
Erfolg am Markt das
entscheidende Kriterium. Werden die Daten
auch publiziert? Die
Einreicher haben zuhanden der Jury dazu
Zumindest zusammenfassend wird dazu wohl
auch bei einer allfälligen
Preisverleihung gesagt.
Konkrete Zahlen bleiben
aber vertraulich.
Gibt es auch ethische
Kriterien? Nicht speziell
auf die Preise bezogen.
Aber wenn Swissfundraising Preise vergibt, dann
wird die Jury die Aktionen auf jeden Fall auch
darauf abklopfen, ob die
ethischen Richtlinien von
Swissfundraising eingehalten wurden.
Gibt es für die Gewinner
ein Preisgeld?
Nein. Aus unserer Sicht
liegt der Wert der Preise
in der öffentlichen Aner­kennung.
Müssen die Hilfswerke
für die Teilnahme etwas
bezahlen? Nein, die
Einreiche- und Jurierungsprozess sowie die
Award-Verleihung werden über den Verband
finanziert - auch mit
Sponsoringpartnern.
Sind die Namen der
Jury-Miglieder schon
Die Jury wird bis Ende
Januar zusammengesetzt. Dann werden wir
Muss man nebst der
Aktion noch weitere
Angaben einreichen,
zum Beispiel eine
Beschreibung oder den
Aufwand und den Ertrag
Genau, das gehört dazu.
Wir verleihen ja Fundraising-, nicht Marketingoder Gestaltungspreise:
Deshalb gehört wesentlich zur Beurteilung auch
der finanzielle Erfolg der
Wie viele Einsendungen
erwarten Sie?
Nicht Hunderte, dafür ist
die Fundraising-Szene in
der Schweiz zu klein.
Zudem stellen wir hohe
Ansprüche an die Qualität der Aktionen. Um es
etwas provokativ zu
sagen: Lieber ein Dut­
zend sehr erfolgreiche
bzw. innovative Aktionen
als fünfzig Me-tooProjekte.
Schweizer Dialogmarketing-Preis (SVD Award)
Her mit den Heldentaten, der Schweizer Dialogmarketing Preis (SDV Award)
2014 ruft Dialogmarketing Agenturen,
Werbeauftraggeber und Non-Profit-Organisationen auf, Ihre erfolgreichen
Kampagnen bis 31. Januar 2014 einzureichen. Der Schweizer Dialogmarketing-Preis wird seit 1999 einmal jährlich vergeben. Ausgezeichnet werden
die besten Dialogmarketing-Arbeiten
in 18 Kategorien.
Beim Schweizer Dialogmarketing-Preis
können sich kreative Werberinnen und
Werber in klassischen und digitalen
Kampfstilen messen: Sie treten beim Battle of Justice in den Kategorien Mailings
B2C (2D) über 100 000 Exemplare, Mailings
B2C (2D) 1 000 bis 100 000 Exemplare und
Mailings B2C (2D) bis 1 000 Exemplare an.
Oder sie kämpfen gegen den Mainstream
in den Kategorien Mailing B2B (2D) und
Mailing 3D (B2B und B2C) an; Siegertypen
dürften auch in den Kategorien gedruckte,
unpersonalisierte Massnahmen, Integrierte Dialogkampagnen, Ambient-Massnahmen oder im noch jungen Kampfstil Kundenbindungsprogramme zu finden sein.
In der Heldenkluft kann auch in den digitalen Kategorien angetreten werden: So
werden Gewinner des Digitale Landingpage/E-Mail/Banner, des Mobile Marketing,
inklusive Apps und des Kampfstils Social/Viral gesucht.
Im kommenden Jahr wird die League
of Justice wiederum handwerklich brillant gelöste Kampagnen werten, die darüber hinaus allesamt messbare Reaktionen und/oder den Dialog mit oder innerhalb einer Zielgruppe auslösen. Dazu gehören die Kampfstile Art Direction, Production und Text.
Nebst den erwähnten Kategorien können eingereichte Arbeiten mit einem Spezialpreis gewürdigt werden. Dazu gehören
auch Kampagnen für NPO und Prävention.
•	Einsendeschluss am 31. Januar 2014
•	Preisverleihung am 6. Juni 2014
an der glamourösen Award-Night im
•	Teilnahme und Information:
bei Christian Huldi,
Chairman SVD Award Jury
> www.sdv-award.ch
> www.sdv-dialogmarketing.ch
Wie hat sich die Jurierung in den vergangen
vier Jahren seit Sie
Chairman der Jury sind
Wir haben in dieser Zeit
unterschiedliche Jurierungsmodelle geprüft
und getestet, die Kategorien leicht justiert und
die Jurorenkompetenz
immer den veränderten
Was ist für das Jahr 2014
konkret anders?
Wir haben die Kategorien
etwas anders strukturiert, so dass jede eingereichte Arbeit ihren Platz
Welche Neuerungen gibt
es im Jurierungsprozess?
Das elektronische Einreiche-Tool erleichtert die
Einreichung der rund 200
Arbeiten. Abgefragt
werden hier Aufgabenstellung, Strategie/
Lösung, Kreation/Umsetzung und Ergebnis/
Wirkung. Die eingereichten Kampagnen werden
am 3. März 2014 im Folium (ehemaliger Papiersaal, in Zürich) im
Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit
Sie haben die Jurorenkompetenz angesprochen, was wurde hier
Es ist dem SDV Vorstand
äusserst wichtig, dass
die Juroren genügend
Kompetenz für die Beurteilung der eingereichten
Dialogmarketing-Kampagnen und Erfahrungen
aus verschiedenen Bereichen der gesamten
Prozesskette der Dialogmarketing-Branche
mitbringen. Um dem
gerecht zu werden, wurde
die Anzahl der Agenturvertreter in diesem Jahr
ein wenig erhöht. Damit
soll das Ziel des Schweizer Dialogmarketing-Preises, die besten
Kampagnen zu finden;
Kampagnen, welche alle
Anforderungen an gutes
Dialogmarketing erfüllen – leider aber nie
Warum gibt eine Spe­zial-Kategorie Non-Profit-Organisationen &
Prävention und wer kann
hier teilnehmen?
Nun kommen wir zu einer
meiner Lieblingskategorien. Diese gibt es zwar
schon länger, ich bin aber
überzeugt, dass hier
noch sehr viel Potenzial
besteht. Meiner Erfahrung nach gibt es gerade
im Bereich NPO immer
wieder phantastische
Worin bestehen diese
Mitglieder der Partnerverbände asw, bsw, SMC,
Schweizer Werbung,
swissfundraising und
VSV erhalten eine Preisreduktion von 50 Franken. Sie bezahlen für die
Einreichung also nur 400
Franken, SDV-Mitglieder
bezahlen 350 Franken.
Gibt es spezielle Bewertungskriterien für die
Kategorie NPO &
Wir haben nach reiflicher
Überlegung entschieden,
dass für alle Kategorien
die gleichen Beurteilungskriterien gelten
werden. Aber sicherlich
wird in der dritten Runde
bei der Diskussion und
Metallvergabe auf die
spezielle Situation eingegangen. Zu beachten ist
ferner noch, dass für
Mitglieder von SDV-Partnerverbänden vergünstigte Teilnahmebedingungen gelten.
DM HEROES 2014 9
NEU: IT-Spenden für Hilfswerke
Organisationen mit Zewo-Gütesiegel erhalten Zugang
zu 230 Produkten von renommierten Informatikfirmen
Stifter-helfen.ch ist das ­Online-Portal für IT-Spenden in der
Schweiz. Es startete im November 2013 und ist ein Angebot
von Stiftungszentrum.de in Partner­schaft mit der amerikanischen Nicht­regierungsorganisation TechSoup Global.
Auf der Internet-­Plattform
www.stifter-helfen.ch erhalten gemeinnützige Organisationen in der Schweiz Zugang zu den Produktspendenprogrammen der IT-Stifter Microsoft und SAP. Derzeit stehen rund 230 Produkte
als Spende zur Verfügung.
Da die IT-Stifter ­individuelle
Förderkriterien für gemein­
nützige ­
Organisationen haben, bestellen Hilfswerke auf
der Web­site nicht einfach ein
Produkt, sondern beantra­gen
eine IT-Spende. D
­ eshalb müssen sie sich erst auf www.stifter-helfen.ch registrieren und
Fragen zu ihrer gemein­
nüt­­
zi­­gen Tätigkeit beantworten.
Grundvoraussetzung für eine
Förderberechtigung ist in jedem Fall ein aktueller Nachweis der Gemeinnützigkeit.
Bis zu 96 Prozent des
Verkaufspreises sparen
Wenn die Organisation als förderberechtigt anerkannt ist,
kann sie IT-Spenden beantragen. Für die Produktspende gilt
es daraufhin, eine geringe Verwaltungsgebühr zu entrichten. Dadurch können Non-Profit-Organisationen bis zu 96
Prozent des marktüblichen
Verkaufspreises der IT-Produkte sparen. Die Verwaltungsgebühr dient dazu, Kosten bei
der Bereitstellung des Spendenportals zu decken. Sobald
sie eingegangen ist, veranlasst
Stifter-helfen.ch die Auslieferung der Produkte.
Das IT-Spendenportal
Das Online-Portal für IT-Spenden gibt es in Deutschland bereits seit Oktober 2008. Dort
spenden mittlerweile die
23 IT-Stifter Adobe, Altruja,
Braintool, Buhl, Cisco Systems, Citrix Online, CleverReach, Efficient Elements, ELO,
Esri, Ex­claimer, FundraisingBox, InLoox, Lap­link, Meetyoo
Conferencing, Microsoft, O&O
Software, SAP, SoGeht’s, SurveyMonkey, Syman­tec, Telefónica Germany und Userlike rund 230 aktuelle Produkte. Von dem Engagement
der IT-Stifter profitierten
seit Start des Online-Portals
mehr als 11 000 gemeinnützige ­Organisationen. Durch mehr
als 400 000 Pro­duktspenden
sparten sie insgesamt 105 Millionen Euro.
Das TechSoup Global Network
IT-Spendenprogramm gibt es
aktuell in 60 Ländern – darunter in den USA, Botswana,
Chile, England, Indien und Polen. Bis September 2013 wurden über das TechSoup Global Partnernetzwerk 11,6 Millionen gespendete Produkte an
mehr als 213 000 gemeinnützige Organisationen mit einem
10 NEU: IT-SPENDEN FÜR HILFSWERKE
Organisationen mit Zewo-Siegel
sind förderberechtigt.
Um an IT-Spenden zu kommen, müssen sich die Organisationen
auf dem Online-Portal registrieren und ihren Non-Profit-Status
nachweisen. Dies ist mit dem Zewo-Gütesiegel möglich. Nach
etwa fünf Arbeitstagen erhalten Sie die Förderberechtigung und
können IT-Spenden beantragen.
Stiftungszentrum.de Servicegesellschaft
> info@Stifter-helfen.ch
> www.stifter-helfen.ch
Telefon +49 (0) 22 41 / 14 64 08 - 0
Telefax +49 (0) 22 41 / 14 64 08 - 99
Verkaufswert von insgesamt
3,75 Milliarden US-Dollar vergeben. Derzeit betreut TechSoup Global in den verschiedenen Ländern die IT-Spendenprogramme von mehr als
75 führenden IT-Unternehmen
wie Adobe, Cisco Systems, ­Esri,
Intuit, Microsoft, SAP und Symantec. Die gemeinnützige Organisation TechSoup Global
mit Sitz in San Francisco bie-
tet umfangreiche Ressourcen
zum Thema IT für Non-Profits weltweit. Neben dem bereits erwähnten IT-Spendenprogramm gibt es auf der Web­
site www.techsoup.org kostenlose Informationen, Beratung
und Unterstützung rund um
das Thema IT. Pro Monat machen durchschnittlich 238 000
Besucher von diesem Angebot
Die Wotreva AG bietet ab kommendem Jahr
(September 2014) an zentraler Lage in der
Stadt Bern diverse Büroräumlichkeiten an.
Bevor das Angebot öffentlich publiziert wird,
soll ein ausgesuchter Kreis von Interessenten
– dazu gehören auch Hilfswerke – angesprochen werden.
ZE WO
nen sowohl bei der direkten Bundessteuer, als auch
zige Organisationen mit Zewo­Gütesiegel steuerlich in Abzug brin­
gen, da alle diese Organisationen wegen Gemeinnützigkeit von der
Steuer befreit sind ( Art. 33 Abs. 1 Bst. i des Bundesgesetzes über
die direkte Bundessteuer / DBG; SR 642.11 ). Die Zuwendung muss
im Steuerjahr jedoch mindestens 100 Franken betragen. Seit dem
Steuerjahr 2006 können maximal bis 20 % vom Reineinkommen ab­
gezogen werden ( Art. 33 a DBG ).
Dieselbe Regelung gilt für juristische Personen. Auch diese dürfen
bis zu 20% vom Reingewinn von den Steuern abziehen. Zudem wer­
den die bisher auf Geldleistungen beschränkten Zuwendungen auf
die übrigen Vermögenswerte ausgedehnt. Diese schliessen unbe­
wegliches Vermögen wie Liegenschaften und Land, aber auch be­
wegliches Vermögen, wie Fahrzeuge oder Kunstgegenstände und
Kapitalvermögen wie Wertschriften, Beteiligungen oder Darlehens­
forderungen ein sowie Immaterialgüterrechte, also zum Beispiel
Markenrechte oder Patente.
ich, Dez
o Zür
g Zew
Stif tun
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Die Urh
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sse 27,
ernstra
o, Läg
@zewo
Erdgeschoss (Richtpreis Fr. 340.00/m2/J)
•	Büroflächen (ca. 500 m2) im 1. Obergeschoss (Richtpreis Fr. 325.00/m2/J)
•	Büroflächen (ca. 495 m2) im 2. Oberge-
schoss (Richtpreis Fr. 325.00/m2/J)
•	Büroflächen (ca. 505 m2) im 3. Obergeschoss (Richtpreis Fr. 320.00/m2/J)
•	Büroflächen (ca. 505 m2) im 4. Obergeschoss (Richtpreis Fr. 320.00/m2/J)
•	Lager- und Abstellraum im Dachgeschoss
(6. OG) (Richtpreis Fr. 60.00/m2/J)
INSER AT
Interessenten wenden sich bitte an Herrn
Peter Neuhaus, Wotreva AG:
peter.neuhaus@wotreva.ch
Telefon 031 340 33 33
Telefax 031 340 33 32
Einschränkungen der Abzugsfähigkeit
Nicht abzugsfähig sind statutarisch geschuldete Mitgliederbeiträge
oder andere Zahlungen, auf welche die gemeinnützige Organisation GR
einen Anspruch hat. Diese Beitr��ge sind insofern keine « freiwilligen
Geldleistungen », als die Mitglieder verpflichtet sind, eine Geldleis­
tung zu erbringen. Ausserdem ist untentgeltlich geleistete Arbeit,
die sogenannte Zeitspende, nicht abziehbar.
Auch Zuwendungen an Organisationen, die einen reinen Kultus­
zweck verfolgen, können nicht in Abzug gebracht werden. Werden
Zuwendungen an eine Organisation geleistet, die sowohl gemein­
nützige als auch Kultuszwecke verfolgt, so muss die Spenderin
oder der Spender nachweisen, dass die Zuwendung auf das Konto
des gemeinnützigen Teils geleistet wurde.
rinnen und Spende
Adressanhang
Steueramt des
Telli­Hochhaus
Tel. 062 835 25
Kantonale Steuerv
9050 Appenz
Tel. 071 788 94
Gutenberg­Zen
Tel. 071 353 62
Steuerverwaltu
Tel. 031 633
Tel. 061 552 51
Tel. 061 267 81
Service cantona
rue Joseph­Philler
1701 Fribour
Tel. 026 305 32
Tel. 022 327 55
Tel. 055 646 61
Steinbruchstra
sse 18/20
Tel. 081 257 33
2800 Delémo
Tel. 032 420 55
Bis zu 20 % des
Reineinkomme
sofern die Zuwend
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bei einem Selbstb
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Bis zu 10 % des
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Rechtliche Grundla
Art. 40 lit. k StG
Art. 36 lit. b StG
Art. 38a Bst.a
§ 29 Abs. 1 lit.
sind bis zur Höhe
20 % des Einkom
mens bzw. Reinge­
winns abziehb
ar, sofern die
Zuwen­
dungen insgesa
mt mindestens
100 CHF betrage
Art. 35 Abs 1
Bst. j StG AI
l StG BL
Art. 33 lit. b StG
Art. 70 lit.c StG
Art. 34a LICD
StG BE
ens bei
natürlichen Persone
Art. 37 LIPP GE
n, bis zu 20 %
Art. 13 c) LIPM
bei juristischen
Der Abzug kann
im entsprechende
Formular «Attest
ation de dons»
31 Abs. 1 Nr. 9
StG GL
des Reineinkomme
Personen, bis
des Reingew
innes für juristis
Art. 36 lit. i StG
Art. 32 al. 1 litt.
d StG JU
Art. 71 al. 1 litt.
c StG JU
Das Merkblatt mit den steuerlichen Abzugsmöglichkeiten für Spenden ist aktualisiert. Zuwendungen an Organisationen mit Zewo-Gütesiegel können bei der Bundes-, Staats- und Gemeindesteuer in Abzug gebracht werden.
Wer im Jahr 2013 gespendet hat, kann
seine nächste Steuerrechnung reduzieren. In vielen Kantonen kann bei der
Staats- und Gemeindesteuer bis zu 20
Prozent des Reineinkommens für Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen in Abzug gebracht werden. Neu auch
im Kanton Appenzell Ausserrhoden, wie
letztes Jahr angekündigt wurde.
•	Büro- und Sitzungszimmer (ca. 352 m2) im
Fax +41 31 340 33 32
www.wotreva.ch
mit Zewo-Gütesiegel kön-
Das Büro- und Geschäftsgebäude beinhaltet
folgende Räumlichkeiten:
Die Liegenschaft Effingerstrasse 15 befindet sich in der Innenstadt von Bern, ca. 5
Gehminuten vom HB Bern (Ausgang West –
«Welle») und ist erreichbar via Bubenbergplatz – Hirschengraben – Kocherpark. Die
Liegenschaft ist durch den öffentlichen
Verkehr (Strassenbahn der Linien 3, 6, 7
und 8) optimal erschlossen. Die Fahrzeit
zum Bahnhof dauert ca. 2 Minuten und die
Haltestelle «Kocherpark» liegt nur 30 Meter
von der Liegenschaft entfernt. Vom nächstgelegenen Autobahnanschluss «Forsthaus» ist
die Liegenschaft in ca. 5 Minuten erreichbar.
In unmittelbarer Nähe befindet sich das
Parkhaus «City West» (ca. 2 Gehminuten).
ZEWOinfo Tipps
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können Spenderinnen und Spender zudem bis zu 20 Prozent ihres Reineinkommens bei der direkten Bundessteuer in
Es sind nicht nur Geldspenden abzugsfähig, sondern auch Spenden anderer Vermögenswerte wie zum Beispiel:
•	Liegenschaften
Damit die Abzüge vom Steuer- •	Kunstgegenstände
amt auch tatsächlich angerechnet •	Wertschriften
werden, sind einige Punkte zu beach- •	Forderungen
ten. Nicht abzugsfähig sind zum Bei-­ •	Patente
Die Abzüge sind der Behörde auf Verlangen nachzuweisen. In einigen Kanto•	Mitgliederbeiträge, auf die eine
nen kann mehr geltend gemacht werden
Organisation einen statutarischen
als in anderen und auch die MindestbeAnspruch hat
träge sind unterschiedlich. Was in Ihrem
•	Spenden an Organisationen ohne
Kanton aktuell gilt, erfahren Sie aus dem
neuen Merkblatt der Zewo.
•	Spenden zu Kultuszwecken von
religiösen Gemeinschaften
•	Zeitspenden, also unentgeltlich
> www.zewo.ch/steuernsparen
MIT GUTEM GEWISSEN 2014 STEUERN SPAREN 11
L채gernstrasse 27
8037 Z체rich
Fax 044 366 99 50
Zewoforum 4 | 2013: Das Vertrauen und den guten Ruf bewahren
Der Newsletter der Stiftung Zewo für Organisationen mit Zewo-Gütesiegel, erscheint viermal jährlich.

References: Art. 33
 Art. 33

Art. 40

Art. 36

Art. 38

§ 29

Art. 35

Art. 33

Art. 70

Art. 34

Art. 37

Art. 13

Art. 36

Art. 32

Art. 71