Source: http://www.vibss.de/vereinsmanagement/steuern/gemeinnuetzigkeit/satzungsgemaesse-vermoegensbindung-nach-61-ao/
Timestamp: 2017-02-26 10:31:08+00:00

Document:
Die satzungsgemäße Vermögensbindung im Sportverein | VIBSS - LSB NRW
Vereinsmanagement: VIBSSVereinsmanagementSteuernGemeinnützigkeitSatzungsgemäße Vermögensbindung nach § 61 AOSteuernSteuerliche TätigkeitsbereicheZuwendungsrechtBuchführung im SportvereinGemeinnützigkeitKörperschafts-, Gewerbe- und UmsatzsteuerBezahlte MitarbeitFormen der Mitarbeit und der VergütungEhrenamtliche/freiwillige MitarbeitAbhängige BeschäftigungSelbstständige TätigkeitÜbungsleiter/-innen und Betreuer/-innenMusterverträge und -vereinbarungenRechtAktuellesDer VereinVereinsgründung und -auflösungSatzungVorstandMitgliederMitgliederversammlungBeitragswesenKassenprüfungVereinsstrukturHaftungFusion und Abspaltung von VereinenVerein und InternetDatenschutz und InternetrechtMuster und FormulareVerein und ImmobilienBesondere RechtsthemenMarketingSponsoringÖffentlichkeitsarbeitAnalyseStrategie, Realisierung und KontrolleMarketingverständnisOnline-Marketing und Social MediaVeranstaltungen, Vereinswettbewerbe und PreiseMitarbeiterentwicklungVerständnis & GrundlagenStrategieGewinnungFörderung & QualifizierungBindung & WürdigungFührung von MitarbeiterInnenChecklisten & ServiceWork-Life-BalanceVereinsführung und VerwaltungErste Kontaktstelle für FragenVerwaltung, Organisation und PlanungZeitmanagementVersicherungenVersicherungen übergreifendSportversicherungVerwaltungs-Berufsgenossenschaft VBGRechts- und Versicherungsfragen für JB und ÜLGEMASporträume & UmweltFinanzierungRechtliche Grundlagen und VerträgePraxisbeispiele SportanlagenBetriebsführungInfopoolHintergrundinformationenVereinsentwicklungWas ist VIBSS?Lebendiges VereinsarchivQualitätsmanagementPakt für den SportStrukturen organisierter SportJugendInternet und SoftwarePraxis für die PraxisInformationen zum MitnehmenGemeinnützigkeit§ 61 Abgabenordnung: Satzungsmäßige Vermögensbindung Die Vermögensbindung soll sicherstellen, dass das Vermögen, das der Verein unter den Vorgaben des Gemeinnützigkeitsrechts gebildet hat, auch auf Dauer für steuerbegünstigte Zwecke verwendet wird. Die Vorschrift stellt klar, dass die zu den Voraussetzungen der Selbstlosigkeit zählende Bindung des Vermögens für steuerbegünstigte Zwecke, vor allem im Falle der Auflösung der Körperschaft, aus der Satzung genau hervorgehen muss, welcher bestimmten juristischen Person des öffentlichen Rechts oder welcher bestimmten anderen steuerbegünstigten Körperschaft das Vermögen bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks zufließen soll oder alternativ zu welchem bestimmten begünstigten Zweck eine beliebige juristische Person des öffentlichen Rechts oder beliebige andere steuerbegünstigte Körperschaft das Vermögen entsprechend verwenden soll. Bei Verstößen gegen den Grundsatz der Vermögensbindung können Steuerbescheide noch geändert werden, die Steuern betreffen, die innerhalb von zehn Jahren vor der erstmaligen Verletzung der Vermögensbindungsregelung entstanden sind. Beispiel:
Verstöße gegen § 55 Abs. 1 bis 3 AO (siehe Strichaufzählung) begründen die Möglichkeit einer Nachversteuerung im Rahmen der Festsetzungsfrist. Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden; keine Förderung von politischen ParteienUnzulässig ist die Rückzahlung von Vereinsvermögen bei Ausscheiden aus dem Verein oder bei Auflösung des Vereins (siehe Beispiel)Keine Zahlung von unverhältnismäßig hohen Vergütungen aus Mitteln des Vereins. Die Nachversteuerung gem. § 61 Abs. 3 AO greift nicht nur bei gemeinnützigkeitsschädlichen Änderungen satzungsrechtlicher Bestimmungen über die Vermögensbindung ein, sondern erfasst auch die Fälle, in denen die tatsächliche Geschäftsführung gegen die von § 61 AO geforderte Vermögensbindung verstößt (§ 63 Abs. 2 AO).
Verstöße der tatsächlichen Geschäftsführung gegen § 55 Abs. 1 Nrn. 1 bis 3 AO können so schwerwiegend sein, dass sie einer Verwendung des gesamten Vermögens für satzungsfremde Zwecke gleichkommen. Auch in diesen Fällen ist eine Nachversteuerung nach § 61 Abs. 3 AO möglich. Bei der nachträglichen Besteuerung ist so zu verfahren, als ob die Körperschaft von Anfang an uneingeschränkt steuerpflichtig gewesen wäre.Autor: Hans-Joachim Baumgarten share tweetWichtige Begriffe und Stichwörter im ÜberblickGlossar zu Steuerrechtsbegriffen. Kurze Erläuterungen zu häufig vorkommenden Schlagworten im Kontext des Steuerrechts. Klicken!Infopapier zum ThemaHier erhalten Sie das Infopapier "Steuern und Buchführung im Sportverein" als PDF-Broschüre zum Herunterladen.(Stand: Januar 2017) VereinsmanagementSteuernBezahlte MitarbeitRechtMarketingMitarbeiterentwicklungVereinsführung und VerwaltungVersicherungenSporträume & UmweltVereinsentwicklungSportpraxisNeu eingestelltWissenszentrumMultimediaSport-Online-KarteienPraxishilfenPraktisch für die PraxisServiceAktuellesBestandserhebungVereinsberatungFörderungen und ZuschüsseBewegt ÄLTER werdenSport und GesundheitIntegration/InklusionSport und sexualisierte GewaltKooperationsvereinbarung mit KITAFreiwilligendiensteSporträumeKinderbewegungsabzeichenEngagementnachweisBest Practice NRW bewegt seine KINDERTraumpass - OrganspendeausweisWirtschaftspartner© 2017 Landessportbund Nordrhein-Westfalen Impressum Disclaimer Datenschutz Sitemap Suche

References: § 61
 § 55
 § 61
 § 61
 § 55
 § 61