Source: https://www.ssb-krefeld.de/wir-ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2019-01-16 20:09:31+00:00

Document:
Satzung – ssb-krefeld.de
Satzungen des Stadtsportbundes Krefeld e.V.
Satzung des Stadtsportbundes Krefeld e.V.
Name – Wesen – Sitz – Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen “Stadtsportbund Krefeld e. V.” (SSB) und ist die freiwillige Gemeinschaft der gemeinnützigen Sportvereine in der Stadt Krefeld.
Er ist Mitglied im Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB-NW).
Er hat seinen Sitz in Krefeld und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Krefeld unter der Nr. 1410 eingetragen.
Die Arbeit des SSB Krefeld orientiert sich an dem Ziel, das sportliche Leben auf die Zukunft auszurichten.
Der SSB Krefeld ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz religiöser, weltanschaulicher und rassischer Toleranz.
Der SSB Krefeld verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der SSB Krefeld ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des SSB dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des SSB. Die Organe des SSB Krefeld arbeiten grundsätzlich ehrenamtlich, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Zweck des SSB Krefeld ist es,
dafür einzutreten, dass allen Einwohnern der Stadt Krefeld die Möglichkeit gegeben wird, unter zeitgemäßen Bedingungen Sport zu treiben.
den Sport in jeder Beziehung zu fördern und die dafür erforderlichen Maßnahmen zu koordinieren unter besonderer Berücksichtigung der immer umfangreicher und gewichtiger werdenden Freizeit.
den Sport in überverbandlichen und überfachlichen Angelegenheiten – auch gegenüber der Stadt Krefeld und in der Öffentlichkeit – zu vertreten und die damit zusammenhängenden Fragen seiner Mitgliedsvereine zu regeln.
Die Aufgaben des SSB Krefeld erstrecken sich auf die Belange des Sports in der modernen Gesellschaft, insbesondere:
Sportpolitik, Sportentwicklung, Interessenvertretung
Netzwerkbildung und -pflege
Sport für alle, Inklusion/Integration, Demographie
Breitensport, Leistungssport, Gesundheitssport, Behindertensport
Sicherung der Zusammenarbeit aller sporttreibenden Vereine der Stadt Krefeld
Sicherung der Zusammenarbeit mit den Organisationen des Sports
Pflege von nationalen und internationalen Sportbeziehungen
Umsetzung vom Programmen des Landessportbundes
Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Sport
Förderung der Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen, Schulen und Trägern der Jugendhilfe, auch im Ausschuss für den Schulsport
Mitwirkung in kommunalen Ausschüssen und Arbeitsgemeinschaften
Mitarbeiterentwicklung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements/Ehrenamts
Bildung, Erziehung, Qualifizierung
Förderung der Sport- und Leistungsabzeichen
Beratung und Mitwirkung bei Sportstättenbau und –vergabe
Rechtsgrundlagen des SSB Krefeld sind die Satzung und Ordnungen, die er zur Durchführung seiner Aufgaben beschließt. Die Ordnungen dürfen nicht im Widerspruch zur Satzung stehen und sind verbindlich für den SSB Krefeld.
a) Satzungsänderungen sind der Mitgliederversammlung vorbehalten.
b) Ordnungen und Ordnungssänderungen werden vom Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen, soweit die Satzung nicht etwas Abweichendes regelt.
c) Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.
d) Satzung und Ordnungen dürfen nicht im Widerspruch zur Satzung und den Ordnungen des LSB NW stehen.
Die Jugendordnung bedarf der Bestätigung durch den Gesamtvorstand des SSB.
Dem SSB Krefeld gehören Mitglieder an, die grundsätzlich ihre Gemeinnützigkeit im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung nachzuweisen haben. Ihr Vereinssitz muss in den Verwaltungsgrenzen der Stadt Krefeld liegen.
Mitglieder des SSB Krefeld sind:
a) als ordentliche Mitglieder alle Vereine, die einer ordentlichen Mitgliedsorganisation des LSB NW (§ 6 der LSB-Satzung) angehören.
b) als Mitglieder mit besonderer Aufgabenstellung alle Vereine, die einer Mitgliedsorganisation mit besonderer Aufgabenstellung des LSB NW (§ 6 Abs. 4 der LSB-Satzung) angehören.
c) als außerordentliche Mitglieder sonstige dem Sport dienende Vereine und Institutionen.
Mit der Aufnahme eines Vereins in einen Fachverband des Deutschen Olympischen Sportbundes oder in eine Mitgliedsorganisation des LSB NW kann der Sportverein auch Mitglied des SSB Krefeld werden.
Vorzulegen sind bei schriftlicher Antragsstellung:
Gründungsprotokoll / Liste der Vorstandsmitglieder
Vereinssatzung/ggf. Jugendordnung
Bescheinigung des Finanzamtes über die Anerkennung der Gemeinnützigkeit
Nachweis der Mitgliedschaft in einem Fachverband des LSB NW
Für Vereine mit Jugendabteilungen: Verpflichtung zum Abschluss der Vereinbarung über den Tätigkeitsausschluss von einschlägig vorbestraften Personen nach § 72 a SGB VIII.
Mit der Aufnahme in den SSB besteht kein Anspruch auf Zuteilung von Turnhallen oder Sportstätten durch die Stadt Krefeld. Diesbezügliche Vergaben erfolgen ausschließlich durch die zuständige Stelle der Stadtverwaltung Krefeld.
Austritt, Ausschluss und Auflösung
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt oder Ausschluss sowie durch Auflösung eines Vereins. Auflösung oder Austritt sind schriftlich zu erklären.
Der Ausschluss ist nur bei Satzungsverstößen durch Beschluss des Gesamtvorstandes des SSB nach Anhörung des Mitgliedvereins möglich. Der Beschluss nebst Begründung ist dem Vorstand des Mitgliedsvereins zuzustellen. Nach Zugang des Beschlusses kann hiergegen binnen einer Frist von 4 Wochen eingehend beim Vorstand des SSB schriftlich Einspruch eingelegt werden. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung. Über den Einspruch entscheidet der Gesamtvorstand des SSB abschließend.
Alle Mitglieder haben ein Anrecht auf Information, Werbung und Betreuung im Sinne der §§ 3 u. 4.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahres-Beiträge und Umlagen fristgemäß zu entrichten.
Persönlichkeiten, die sich um den Sport verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenvorsitzenden oder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Ehrenvorsitzende gehören dem Gesamtvorstand mit Sitz und Stimmrecht an.
Die Ehrenmitglieder sind zu den Mitgliederversammlungen einzuladen und haben dort beratende Stimme
Näheres regelt die Ehrungsordnung in der jeweils gültigen Fassung
Die Organe des SSB Krefeld sind:
die Konferenz der Fachschaftsvorsitzenden.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des SSB Krefeld. Sie bestimmt die Richtlinien des SSB Krefeld, nimmt Berichte des Vorstandes und der Prüfer entgegen, erteilt Entlastung, beschließt den Haushaltsplan, setzt die Mitgliedsbeiträge fest, tätigt die Wahlen und beschließt über Änderungen der Satzung und andere vorliegende Anträge.
Es gibt ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlungen. Sie bestehen aus den in § 6 Absatz 2 genannten Mitgliedern, dem Gesamtvorstand, der Konferenz der Fachschaftsvorsitzenden und der Sportjugend.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet im 1. Halbjahr eines jeden Jahres statt.
a) Sie wird durch schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung mindestens vier Wochen vor dem Tagungstermin einberufen. Die Schriftform ist auch durch die Übersendung einer E-Mail gewahrt.
b) Anträge müssen schriftlich mit Begründung mindestens zwei Wochen vor dem Tagungstermin beim Vorstand eingereicht sein.
c) Antragsberechtigt sind die Mitglieder, der Vorstand, die Fachschaftsvorsitzenden und die Sportjugend.
d) Die ordentlichen Mitglieder (Vereine) stellen je einen Delegierten.
e) Vereine mit mehr als 500 Mitgliedern stellen für je angefangene 500 Mitglieder einen zusätzlichen Delegierten.
f) Jedes außerordentliche Mitglied und Mitglied mit besonderer Aufgabenstellung (Verein) stellt je einen Delegierten.
g) Jeder Fachschaftsvorsitzende hat eine Stimme.
h) Die Sportjugend stellt drei Delegierte.
i) Delegierte sind stimmberechtigte Vertreter der Vereine und Institutionen.
j) Die Stimmberechtigung ruht, insofern die entsendenden Vereine ihrer Beitragspflicht nicht nachgekommen sind.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss entweder auf Beschluss des Vorstandes, der Konferenz der Fachschaftsvorsitzenden oder auf Antrag eines Drittels der Mitglieder stattfinden.
Die Frist für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung kann im Dringlichkeitsfall auf zwei Wochen verkürzt werden. In diesem Fall verkürzt sich auch die Frist für die Stellung von Anträgen auf eine Woche.
Die ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, in der die Beschlüsse wörtlich zu protokollieren sind. Die Niederschrift wird vom Vorsitzenden und dem Protokollführer unterzeichnet.
Die Anträge sind spätestens eine Woche vor dem Tagungstermin den Mitgliedern zuzuleiten. Im Dringlichkeitsfall kann diese Frist verkürzt werden.
Die Festsetzung der Zahl der Delegierten und Stimmen in der Mitgliederversammlung erfolgt auf Grund der Bestandserhebung durch den Landessportbund.
Die Konferenz der Fachschaftsvorsitzenden besteht aus je einem von den Sportarten benannten Vertreter (Fachschaftsvorsitzenden), die einer Mitgliedsorganisation des LSB NW angehören, dem Vorstand, dem erweiterten Vorstand und zwei Vertretern der Sportjugend. Jedes Mitglied der Fachschaftskonferenz hat eine Stimme.
Die Konferenz der Fachschaftsvorsitzenden ist nach Bedarf, jedoch mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Sie ist mindestens zwei Wochen vor dem Tagungstermin unter Mitteilung der Tagesordnung einzuladen.
Auf Antrag des Vorstandes oder eines Drittels der Mitglieder ist eine Sitzung innerhalb von zwei Wochen einzuberufen.
Die Konferenz der Fachschaftsvorsitzenden ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Der Vorstand erfüllt die Aufgaben des SSB Krefeld als geschäftsführender Vorstand zusammen mit dem Gesamtvorstand im Rahmen und im Sinn der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der geschäftsführende Vorstand und der Gesamtvorstand sind beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten anwesend ist.
Der geschäftsführende Vorstand, zugleich Vorstand im Sinne des § 26 BGB, setzt sich zusammen aus:
(Anmerkung: Bezeichnung gilt für Männer und Frauen)
Der Stadtsportbund wird durch jeweils zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten.
bis zu zwei Geschäftsführern,
dem Vorsitzenden der Sportjugend
und seinem Stellvertreter,
Dazu gehören die vom Vorstand mit folgenden Sonderaufgaben beauftragten Mitarbeiter, z. B.
Breitensport, Leistungssport, Seniorensport, Sport und Gesundheit
Umweltschutz und Bauleitplanung
Der Vorstand kann einen Beirat für Entwicklung und Förderung des Sports in Krefeld bilden.
In den Beirat können jeweils für die Wahlzeit des Vorstandes Persönlichkeiten berufen werden, die zur Förderung und Entwicklung des Sports in Krefeld beitragen können.
Der Vorsitzende der Sportjugend und sein Stellvertreter werden durch die zuständigen Gremien gewählt.
Die Tätigkeit aller Vorstandsmitglieder ist grundsätzlich ehrenamtlich, jedoch kann die Mitgliederversammlung bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalen Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der geschäftsführende Vorstand zuständig. Der geschäftsführende Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den SSB Krefeld gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.
Zur Erledigung der Geschäftsführungs-Aufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsstellenleiter und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.
Die Mitglieder des geschäftsführenden und des Gesamtvorstandes werden in jedem dritten Jahr durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit endet mit der Wahl des Nachfolgers im Amt oder mit Niederlegung des Amtes. Wiederwahl ist zulässig.
a.) Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, die drei stellvertretenden Vorsitzenden und der Schatzmeister.
b.) Im Falle der Verhinderung tritt an die Stelle des Vorsitzenden ein stellvertretender Vorsitzender. Die Verhinderung braucht im Einzelfall nicht nachgewiesen zu werden.
Der Vorsitzende des SSB Krefeld beruft die Sitzungen des Vorstandes, der Konferenz der Fachschaftsvorsitzenden und die Mitgliederversammlung ein und leitet sie.
a.) Im Verhinderungsfall vertritt ihn ein stellvertretender Vorsitzender.
b.) Der Vorsitzende oder einer seiner stellvertretenden Vorsitzenden hat Sitz und Stimme in allen Gremien des SSB Krefeld.
Die Sportjugend führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und Ordnungen des SSB Krefeld selbständig. Sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.
Der Jugendausschuss der Krefelder Sportjugend erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Satzung und der Jugendordnung sowie der Beschlüsse des Jugendtages.
Der Jugendausschuss ist für seine Beschlüsse dem Jugendtag und dem Vorstand des SSB Krefeld
Der Vorstand kann für besondere Aufgaben Ausschüsse einsetzen. Die Ausschussvorsitzenden müssen Mitglieder des Vorstandes des SSB Krefeld sein. Die Beratungs- und Entscheidungsrechte vom Vorstand und der Konferenz der Fachschaftsvorsitzenden bleiben unberührt.
Für jedes Geschäftsjahr ist ein Haushaltsplan zu erstellen.
Für jedes abgelaufene Geschäftsjahr ist ein Jahresabschluss zu erstellen, der vom geschäftsführenden Vorstand der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen ist. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
Für die Erfüllung der Aufgaben des SSB Krefeld und die Bestreitung der Kosten der SSB-Verwaltung werden nach Beschluss der Mitgliederversammlung Beiträge von den Mitgliedern erhoben. Näheres regelt die Beitragsordnung des SSB Krefeld.
Die Mitgliederversammlung wählt zur Rechnungs- und Kassenprüfung zwei oder drei Prüfer und einen Stellvertreter. Wiederwahl ist zulässig, jedoch mit der Maßgabe, dass bei jeder Wahl ein Prüfer ausscheidet. Die Prüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.
Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden bzw. die des Versammlungsleiters den Ausschlag.
Beschlüsse über Satzungsänderungen sowie Entscheidungen gem. § 8 bedürfen der Zweitdrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Der Beschluss über die Auflösung des SSB Krefeld bedarf der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Wahlen können auf Antrag schriftlich und geheim durchgeführt werden, wenn die einfache Mehrheit der Versammlung dies beschließt.
a) Abwesende können gewählt werden, sofern sie vorher ihre Bereitschaft, das Amt anzunehmen, schriftlich erklärt haben.
b) Für die Wahl des Vorsitzenden ist die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich; wird diese nicht erreicht, erfolgt Stichwahl.
c) Für die Stichwahl und die übrigen Wahlen ist die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.
Die Auflösung des SSB Krefeld kann nur durch Beschluss einer Mitgliederversammlung erfolgen, zu der die Einladung spätestens vier Wochen vor dem Termin der Versammlung ergehen muss; diese muss den Antrag auf Auflösung mit Begründung enthalten.
Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Krefeld, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Sports zu verwenden hat.
Die Satzung wurde am 01.08.1975 von der Mitgliederversammlung des SSB beschlossen.
Ergänzungen und Änderungen wurden verabschiedet am 07.05.1981, 18.03.1993 und am 21.03.2002.
Die jetzige Neufassung wurde auf der Mitgliederversammlung am 21. Mai 2015 beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Krefeld, 21. Mai 2015
Rolf Haferbengs
Neufassung der Jugendordnung für die Sportjugend Krefeld im SSB Krefeld e.V.
Name und rechtliche Stellung
(1) Die Jugendorganisationen der Mitglieder des Stadtsportbundes Krefeld e. V. (SSB) bilden die Sportjugend im SSB Krefeld (SpJK). Sie vertritt die Interessen aller jungen Menschen in den Mitgliedsvereinen des SSB, die noch nicht 27 Jahre alt sind.
(2) Die SpJK ist die Jugendorganisation im SSB. Sie ist anerkannter Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe nach §75 SGB VIII (KJHG)
(3) Die SpJK führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung des SSB selbstständig. Sie ist für die Planung und Verwendung der ihr zufließenden Mittel der öffentlichen Hand und privater Träger sowie der ihr zugewiesenen Mittel des SSB zuständig. Das Geschäftsjahr der SpJK ist gleich dem Kalenderjahr.
(4) Die SpJK ist steuerrechtlich unselbstständig. Sie ist eine Untergliederung des SSB und unterliegt, soweit die folgenden Regelungen nicht abweichen, der Satzung des SSB. Gleichwohl darf diese Jugendordnung den rechtlichen Vorgaben der Satzung des SSB nicht in den Regelungen widersprechen, die für die rechtliche Stellung des SSB gegenüber der SpJK von Relevanz sind. Im Zweifel gilt die Satzungsbestimmung, die dieser Jugendordnung vorgeht.
(1) Die SpJK bekennt sich zur freiheitlichen-demokratischen Grundordnung und setzt sich für Mitbestimmung, Mitverantwortung, Gleichberechtigung und Chancengleichheit junger Menschen ein.
(2) Die SpJK ist parteipolitisch neutral. Sie tritt für die Menschenrechte und für Toleranz im Hinblick auf Religion, Weltanschauung und Herkunft ein.
(3) Die SpJK setzt sich für manipulationsfreien Kinder- und Jugendsport und für die Erziehung zu Fair Play und Respekt ein.
(4) Sie tritt durch angemessene Formen der Kinder- und Jugendarbeit und ihrer präventiven Arbeit jeglicher Art von rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen sowie jeder Form von Gewalt, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexueller Art ist, entschieden entgegen.
(5) Die SpJK ist Mitglied der Sportjugend NRW und kann Mitglied in anderen Organisationen sein.
(1) Die SpJK fördert die Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen der satzungsmäßigen Aufgaben des SSB.
(2) Die SpJK engagiert sich zur Erfüllung ihres Zwecks und zum Erreichen ihrer Ziele in den beiden übergeordneten Handlungsbereichen der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Kinder- und Jugendsportentwicklung.
Innerhalb dieser Handlungsbereiche agiert die SpJK im Besonderen in folgenden Handlungsfeldern:
Mitgliederentwicklung in den Vereinen
– Kinder- und Jugendsportentwicklung
Zusammenarbeit Sportverein – Kita/Tagespflege
Zusammenarbeit Sportverein – Schule
(3) Bei der Bearbeitung dieser Handlungsfelder übernimmt die SpJK im Besonderen folgende Aufgaben:
– Interessensvertretung
– Betreuung / Service Jugenden der Vereine
– Innovator / Vordenker / Meinungsführer
– Finanzen / Haushalt
– Fördermittelverwaltung
– Steuerung von Koordinierungssystemen
– Kooperation / Netzwerke
a) der Jugendtag
c) der Jugendvorstand.
(1) Es gibt ordentliche und außerordentliche Jugendtage. Sie sind das höchste Organ der SpJK. Die Jugendtage bestehen aus den benannten Delegierten der Jugendorganisationen der Mitglieder des SSB sowie den Mitgliedern des Jugendausschusses. Stimmberechtigt sind
Beschlussvorlage zur Neufassung der Jugendordnung der Sportjugend Krefeld Seite 3 von 5
zum Jugendtag am 15. März 2018 – Bearbeitung vom 30. Januar 2018
je zwei Delegierte der dem SSB angeschlossenen Mitglieder. Mitgliedsvereine mit mehr als 300 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre stellen einen weiteren Delegierten. Je weiteren 300 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre ist ein weiterer Delegierter stimmberechtigt. Die Mitglieder des Jugendausschusses sind auf dem Jugendtag nicht stimmberechtigt.
(2) Der ordentliche Jugendtag findet einmal jährlich im ersten Halbjahr des Jahres statt. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter lädt zum Jugendtag in Textform (Brief, FAX, E-Mail) die Jugendorganisationen mindestens vier Wochen vor dem Tagungsbeginn unter Bekanntgabe der Tagesordnung und vorliegender Anträge ein. Die Textform wird auch durch Versendung eines Links per E-Mail mit der Möglichkeit zum Herunterladen und Ausdrucken entsprechender Daten gewahrt. Anträge sind schriftlich zu begründen. Ein außerordentlicher Jugendtag muss auf Antrag eines Drittels der Delegiertenstimmen zum Jugendtag oder aufgrund eines mit Zweidrittel-Mehrheit gefassten Beschlusses des Jugendausschusses oder auf Verlangen des Jugendvorstands innerhalb von vier Wochen mit einer Ladungsfrist von drei Wochen stattfinden. Stimmrechtsübertragungen der Mitglieder untereinander sind grundsätzlich unzulässig.
(3) Die Mitglieder des SSB benennen die Delegierten für den Jugendtag und melden diese schriftlich der SpJK bis spätestens zum Beginn des Jugendtages.
a) Festlegung der Richtlinien in der Jugendarbeit,
b) Festlegung der Richtlinien für die Tätigkeit des Jugendausschusses,
c) Entgegennahme der Berichte des Jugendvorstands,
d) Entgegennahme des Kassenberichts einschließlich des Berichts der Kassenprüfer
e) Entlastung des Jugendvorstands
f) alle vier Jahre die Durchführung der Wahlen des Jugendvorstands,
g) alle zwei Jahre die Durchführung der Wahlen der Mitglieder des Jugendausschusses und der Kassenprüfer,
h) Beschlussfassung über vorliegende Anträge,
i) Nachwahlen bis zum Ende einer laufenden Amtszeit.
(5) Der Jugendtag wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter geleitet. Der Vorsitzende kann die Leitung einem Tagungspräsidium teilweise oder ganz übertragen.
(6) Anträge zum Jugendtag können von den Jugendorganisationen der Mitglieder des SSB, vom Jugendausschuss und vom Jugendvorstand gestellt werden.
(7) Schriftlich begründete Anträge müssen mindestens drei Wochen vor dem Jugendtag bei der Geschäftsstelle eingehen. Die vorliegenden Anträge sind mit der Tagesordnung zu übermitteln. Sollten sie nach der ersten Einladung eingehen, wird eine neue Tagesordnung einschließlich der Anträge zwei Wochen vor dem Tagungstermin vom Vorsitzenden in Abstimmung mit dem Jugendvorstand in Textform verschickt. Dringlichkeitsanträge können auf dem Jugendtag nur behandelt werden, wenn der Jugendtag mit einfacher Mehrheit die Dringlichkeit anerkennt. Anträge auf Änderung der Jugendordnung können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt werden.
Jugendvorstand und Jugendausschuss
(1) Dem Jugendvorstand der SpJK gehören an:
Beschlussvorlage zur Neufassung der Jugendordnung der Sportjugend Krefeld Seite 4 von 5
d) zwei Jugendvorstandsmitglieder als Beisitzer.
(2) Dem Jugendausschuss der SpJK gehören an:
a) der Jugendvorstand, aus 5 Personen bestehend,
b) vier Jugendvertreter, die zum Zeitpunkt ihrer Wahl nicht älter als 27 Jahre sind,
c) ein Beisitzer für den Arbeitsbereich Kita/Tagespflege,
d) ein Beisitzer für den Arbeitsbereich Schule,
e) hauptamtliche Mitarbeiter der SpJK ohne Stimmrecht.
Dem Jugendvorstand und dem Jugendausschuss soll eine ausgeglichene Anzahl an weiblichen und männlichen Vertretern angehören. Gleichzeitig ist die Beteiligung von jungen Erwachsenen anzustreben, die zum Zeitpunkt ihrer Wahl nicht älter als 27 Jahre sind. Sollte die Anzahl von vier Jugendvertretern, die zum Zeitpunkt ihrer Wahl nicht älter als 27 Jahre sind, nicht möglich sein, wählt der Jugendtag auch Jugendvertreter, die zum Zeitpunkt ihrer Wahl älter als 27 Jahre sind.
(3) Der Jugendausschuss kann zur Erledigung seiner Aufgaben eine Geschäftsordnung erlassen. Diese darf nicht im Widerspruch zur Jugendordnung und zur Satzung und den Ordnungen des SSB stehen.
(4) In den Jugendvorstand und Jugendausschuss ist jeder zum Jugendtag der SpJK anwesende Delegierte wählbar, wenn er zum Zeitpunkt der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet hat. Ebenso kann der amtierende Jugendvorstand eigene Personen vorschlagen, die vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zum Jugendtag gesondert einzuladen sind. Die Mitglieder des Jugendvorstands werden vom Jugendtag für die Dauer von vier Jahren gewählt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Die übrigen Mitglieder des Jugendausschusses und die Kassenprüfer werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahlen sind zulässig, alle Nachwahlen gelten bis zum Ende der laufenden Amtszeit. Ist ein zu Wählender nicht anwesend, so hat er seine Bereitschaft zur Annahme der Wahl vorher schriftlich anzuzeigen und beim Vorsitzenden zu hinterlegen.
(5) Der Jugendvorstand und der Jugendausschuss sind zuständig für alle Kinder- und Jugendangelegenheiten des SSB. Sie erfüllen ihre Aufgaben im Rahmen der Satzung des SSB, der Jugendordnung und der Beschlüsse des Jugendtages. Der Jugendvorstand vertritt die politischen Zielsetzungen der SpJK nach innen und außen, wobei die rechtsgeschäftliche Vertretung im Sinne des § 26 BGB durch die Satzung des SSB seine Grenzen findet.
(6) Zur Planung und Durchführung von Aufgaben der Kinder- und Jugendarbeit und der Kinder- und Jugendsportentwicklung kann der Jugendvorstand Arbeitsgruppen einsetzen, deren Tätigkeit mit der Erledigung ihrer jeweiligen Aufgaben enden. Arbeitsgruppen berichten ausschließlich dem sie einsetzenden Organ, welches sie auch jederzeit abberufen oder auflösen kann.
(7) Die Sitzungen des Jugendvorstands und des Jugendausschusses finden nach Bedarf statt. Anträge können von jedem Mitglied des jeweiligen Organs eingebracht werden. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter einberufen und geleitet. Die Einladung muss an die jeweiligen Mitglieder des Organs unter Angabe der Tagesordnung in Textform spätestens eine Woche vor dem Sitzungstermin erfolgen. Einvernehmlich kann auf alle Form- und Fristvorschriften verzichtet werden. Der Vorsitzende muss umgehend einberufen, wenn mindestens ein Jugendvorstandsmitglied oder die Hälfte des Jugendausschusses dies beantragen. Die Erledigung der Aufgaben und das Fassen von Beschlüssen können auch durch telefonische Abstimmungen oder in Textform im Umlaufverfahren erfolgen, wenn alle Organmitglieder damit einverstanden sind. Die im Umlaufverfahren gefassten Beschlüsse sind gemäß § 8 vom Vorsitzenden zu unterzeichnen und erlangen damit Gültigkeit.
Zur Erledigung und Wahrnehmung der Geschäftsführungsaufgaben der SpJK unterhält diese eine Geschäftsstelle in Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstand des SSB. Das Weisungsrecht gegenüber den hier mit Aufgaben betrauten und beschäftigten Mitarbeitern übt das für die SpJK zuständige, geschäftsführende Vorstandsmitglied des SSB aus. Dieses ist mit einem weiteren geschäftsführenden Vorstandmitglied zur Geschäftsführung im Sinne des § 26 BGB für die Belange der SpJK zuständig. Das geschäftsführende Vorstandsmitglied für die SpJK ist der durch den Jugendtag gewählte und von der Mitgliederversammlung des SSB bestätigte Vorsitzende nach Eintragung in das Vereinsregister. Einzelheiten zur Geschäftsführung der SpJK können in der Geschäftsordnung des SSB festgelegt werden, wenn diese Jugendordnung dazu nicht im Widerspruch steht, wohl aber konkretisiert wird.
Beschlussfähigkeit und Protokollpflicht
(1) Der Jugendtag ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Delegierten beschlussfähig. Der Jugendvorstand und der Jugendausschuss der SpJK sind jeweils beschlussfähig, wenn die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.
(2) Alle Beschlüsse der Organe sind zu protokollieren und Erlangen als Niederschrift mit Unterzeichnung des Vorsitzenden Gültigkeit. Innerhalb einer Frist von drei Wochen nach Tagung bzw. Sitzung sind alle Organmitglieder in Textform über die Niederschriften in Kenntnis zu setzen. Erhebt kein Organmitglied innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zusendung der Niederschrift Einwendungen, so gilt das Protokoll als von allen Organmitgliedern genehmigt.
(1) Beschlüsse werden mit Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Enthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegeben und werden nicht mitgezählt. Stimmengleichheit bedeutet beim Jugendtag Ablehnung. Bei Abstimmungen der anderen Organe ist bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden maßgeblich. Die Zusammenfassung von mehreren Anträgen ist möglich.
(2) Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen. Eine schriftliche Abstimmung ist durchzuführen, wenn diese mit satzungsdurchbrechender Mehrheit von den Versammlungs-teilnehmern verlangt wird. Für Wahlen gilt selbige Regelung, wobei die zu Wählenden sich den Delegierten des Jugendtages vor der Abstimmung vorzustellen haben.
(3) Für die Wahl ist die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Wird im ersten Wahlgang die Mehrheit nicht erreicht, entscheidet in einem zweiten Wahlgang die relative Mehrheit. Eine Blockwahl ist grundsätzlich zulässig.
Änderungen und Inkrafttreten der Jugendordnung
(1) Änderungen der Jugendordnung können nur von einem ordentlichen Jugendtag oder einem speziell zu diesem Zweck einberufenen Jugendtag beschlossen werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt in der Einladung hingewiesen wurde. Sie bedürfen der Zustimmung von mindestens zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.
(2) Die Jugendordnung oder deren Änderungen treten in Kraft, wenn sie von der Mitgliederversammlung des SSB bestätigt worden sind.
Ordnung für das Versammlungswesen des SSB Krefeld e.V. (Geschäftsordnung)
Diese Geschäftsordnung dient der Durchführung von Sitzungen und Tagungen, nachstehend Versammlungen genannt.
Diese Geschäftsordnung gilt als Ergänzung der Satzung. Vorschriften der Satzung gehen denen der Geschäftsordnung in jedem Fall vor.
Mitgliederversammlungen und Hauptausschusssitzungen sind öffentlich. Die Öffentlichkeit ist auszuschließen, wenn auf Antrag ein entsprechender Beschluss gefaßt wird.
Alle weiteren Versammlungen sind nicht öffentlich. Die Öffentlichkeit kann hinzugezogen werden, wenn die Versammlung dies beschließt.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung, des Hauptausschusses und des Vorstandes richtet sich nach der Satzung und erfolgt schriftlich unter Beifügung der Tagesordnung. Eine Versammlung muss durchgeführt werden, wenn mehr als ein Drittel der Mitglieder des entsprechenden Gremiums dies verlangt.
Die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung, des Hauptausschusses und des Vorstandes richtet sich nach der Satzung.
Eine Versammlung ist beschlussunfähig, wenn nach einem Antrag auf Überprüfung der Beschlussfähigkeit der Versammlungsleiter feststellt, dass mehr als die satzungsmäßige Zahl der stimmberechtigten Mitglieder nicht mehr anwesend sind. Eine nachträgliche Feststellung vorangegangener Beschlussunfähigkeit ist nicht zulässig.
Die Versammlungen werden vom 1. Vorsitzenden (nachfolgend Versammlungsleiter genannt) eröffnet, geleitet und geschlossen. Vertretung durch einen der stellvertretenden Vorsitzenden ist jederzeit möglich.
Dem Versammlungsleiter stehen alle zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlichen Befugnisse zu. Ist die ordnungsgemäße Durchführung der Versammlung gefährdet, kann er insbesondere das Wort entziehen, Unterbrechung oder Aufhebung der Versammlung anordnen. Über Einsprüche, die unmittelbar ohne Begründung vorzubringen sind, entscheidet die Versammlung mit einfacher Mehrheit ohne Aussprache.
Nach Eröffnung prüft der Versammlungsleiter die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung, die Anwesenheit und die Stimmberechtigung und gibt die Tagesordnung bekannt. Die Prüfungen können delegiert werden. Über Einsprüche gegen die Tagesordnung oder Änderungsanträge entscheidet die Versammlung ohne Debatte mit einfacher Mehrheit.
Zur Beratung und Entscheidung über die Entlastung des Vorstandes wird ein Versammlungsleiter aus der Mitte der Versammlungsteilnehmer gewählt. Ihm obliegt es auch, die Wahl des neuen 1. Vorsitzenden vornehmen zu lassen.
Das Wort erteilt der Versammlungsleiter in der Reihenfolge der Wortmeldungen, ggfs. einer Rednerliste.
Jeder stimm- und beratungsberechtigte Teilnehmer der Versammlung kann sich an der Aussprache beteiligen.
Die Antragsberechtigung zur Mitgliederversammlung ergibt sich aus der Satzung. Anträge zu den übrigen Versammlungen können deren stimmberechtigte Mitglieder stellen.
Die Frist zur Einreichung von Anträgen wird durch die Satzung bestimmt.
Alle Anträge müssen schriftlich eingereicht und ausreichend begründet werden.
Anträge, die sich aus der Beratung eines Antrages ergeben und diesen ändern oder ergänzen, sind ohne Feststellung der Dringlichkeit zuzulassen. Anträge dieser Art sind dem Versammlungsleiter schriftlich zu übergeben.
Der Versammlungsleiter hat Anträge, die dieselben Angelegenheiten betreffen, so zur Abstimmung zu bringen, dass mit dem weitestgehenden Antrag begonnen wird.
Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, können als Dringlichkeitsanträge nur mit Zustimmung einer Zweidrittel-Mehrheit zur Beratung und Beschlussfassung zugelassen werden.
Über die Dringlichkeit eines Antrages ist abzustimmen, nachdem der Antragsteller und ein Gegenredner dazu Stellung genommen haben.
Ist die Dringlichkeit angenommen, so erfolgt die weitere Beratung und Beschlussfassung.
Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung und Auflösung des Verbandes sind unzulässig.
Über Anträge zur Geschäftsordnung auf Schluss der Debatte, auf Schließung der Rednerliste und auf Begrenzung der Redezeit ist außerhalb der Rednerliste sofort abzustimmen, nachdem der Antragsteller und ein Gegenredner gesprochen haben.
Redner, die zur Sache gesprochen haben, dürfen keinen Antrag auf Schluss der Debatte, auf Schließung der Rednerliste oder Begrenzung der Redezeit stellen.
Jeder Antrag ist vor Abstimmung vom Versammlungsleiter nochmals zu verlesen.
Stimmberechtigt sind nur die in der Versammlung anwesenden, mit Stimmrecht versehenen Teilnehmer.
Bei allen Abstimmungen entscheidet, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Angezweifelte offene Abstimmungen müssen zunächst unter Auszählung der Stimmen wiederholt werden. Wird auch diese Auszählung angezweifelt, muss geheim abgestimmt werden.
Wahlen dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn sie nach Satzung auf der Tagesordnung vorgesehen und bei der Einberufung bekanntgegeben worden sind.
Vor der Wahl sind mindestens drei Mitglieder zu bestellen, die die Aufgabe haben, die abgegebenen Stimmen zu zählen und zu kontrollieren.
Über alle Versammlungen sind Protokolle zu führen. Die Protokolle sind vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen. Protokolle gelte als angenommen, wenn nicht innerhalb von drei Wochen nach Bekanntgabe Einspruch erhoben wird.
Satzung Stadtsportbund e.V.
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References: § 72
 § 6
 § 26
 § 26
 § 8
 §75
 § 26
 § 8
 § 26