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Timestamp: 2016-10-21 16:47:37+00:00

Document:
7B.193/2001 (27.09.2001)
Es wirken mit: Bundesrichter Meyer, pr�sidierendes Mitglied
den Entscheid vom 13. Juli 2001 des Obergerichts des Kantons Luzern (Schuldbetreibungs- und Konkurskommission) als oberer kantonaler Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs,
1.- In der Betreibung auf Grundpfandverwertung (Zahlungsbefehl Nr. x) gegen den Schuldner A.________ verlangte die Geb�udeversicherung des Kantons Luzern am 24. Oktober 2000 beim Betreibungsamt Z.________ die Verwertung der Liegenschaft "Y.________" (Grundst�ck Nr. xx, Grundbuch Z.________). Das Betreibungsamt Z.________ beauftragte das Konkursamt W.________ mit der Verwertung der Liegenschaft.
Am 25. Mai 2001 teilte das Konkursamt W.________ A.________ mit, dass am 7. Juni 2001 die Sch�tzung des Grundst�ckes durchgef�hrt werde. Hiergegen erhob A.________ Beschwerde, welche der Amtsgerichtspr�sident W.________ als untere Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs mit Entscheid vom 11. Juni 2001 abwies; auf den Beschwerde-Weiterzug trat das Obergericht des Kantons Luzern (Schuldbetreibungs- und Konkurskommission) als obere kantonale Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs mit Entscheid vom 13. Juli 2001 nicht ein.
A.________ hat den Entscheid vom 13. Juli 2001 des Obergerichts des Kantons Luzern mit Beschwerdeschrift vom 2. August 2001 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen. Er beantragt sinngem�ss, der angefochtene Nichteintretensentscheid des Obergerichts und die Betreibung seien aufzuheben.
2.- Die 10-t�gige Beschwerdefrist f�r die Weiterziehung des Entscheides der oberen Aufsichtsbeh�rde vom 13. Juli 2001 an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts begann f�r den Beschwerdef�hrer nach der Zustellung dieses Entscheides am 25. Juli 2001 mit dem 26. Juli 2001 zu laufen (Art. 31 Abs. 1 SchKG) und endigte am 4. August 2001, verl�ngerte sich aber, weil dieser Tag ein Samstag war, bis zum n�chstfolgenden Montag, dem 6. August 2001 (Art. 31 Abs. 3 SchKG). Bei der Beschwerdefrist (Art. 17 Abs. 2, Art. 18 Abs. 1, Art. 19 Abs. 1 SchKG) handelt es sich um eine Verwirkungsfrist; versp�tete Antr�ge, Begr�ndungen oder Beschwerdeerg�nzungen sind unbeachtlich (BGE 114 III 5 E. 3, m.H.). Die nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte Beschwerdeerg�nzung vom 9. August 2001 (Postaufgabe am 11. August 2001) erweist als versp�tet und kann daher nicht ber�cksichtigt werden.
3.- Die obere Aufsichtsbeh�rde hat zur Begr�ndung ihres Nichteintretensentscheides festgehalten, der Beschwerdef�hrer habe nicht dargelegt, inwiefern die Erstinstanz zu Unrecht die Beschwerde abgewiesen habe; die Eingabe des Beschwerdef�hrers gen�ge den minimalen Begr�ndungsanforderungen nicht.
Im �brigen hat die obere Aufsichtsbeh�rde (unter Hinweis auf die Ausf�hrungen der Erstinstanz) erwogen, dass nach Mitteilung des Verwertungsbegehrens das beauftragte Konkursamt zu Recht die Sch�tzung der zu verwertenden Liegenschaft angeordnet habe.
Art. 79 Abs. 1 OG verlangt, dass in der Beschwerdeschrift angegeben wird, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Bundesrecht verstossen soll. Die Eingabe des Beschwerdef�hrers vom 2. August 2001 gen�gt diesen Anforderungen nicht. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbeh�rde die bundesrechtlichen Anforderungen an den Inhalt seiner Beschwerdeschrift unrichtig, insbesondere zu streng angewendet habe (vgl. Gilli�ron, Commentaire de la LP, N. 234 zu Art. 17 SchKG, m.H.; Lorandi, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, N. 39 zu Art. 20a SchKG, m.H.), wenn sie auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Ebenso wenig setzt er auseinander, inwiefern die obere Aufsichtsbeh�rde Bundesrecht (vgl. Art. 155 Abs. 1 i.V.m. Art. 97 Abs. 1 SchKG; Art. 99 Abs. 1 i.V.m. 9 Abs. 1 VZG) verletzt habe, wenn sie zur Auffassung gelangt ist, nach Mitteilung des Verwertungsbegehrens habe das beauftragte Konkursamt das Pfandobjekt zu sch�tzen. Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unzul�ssig.
2.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Konkursamt W.________ und dem Obergericht des Kantons Luzern (Schuldbetreibungs- und Konkurskommission) als oberer kantonaler Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 18
 Art. 19

Art. 79
 Art. 17
 Art. 20
 Art. 155
 Art. 97
 Art. 99