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Timestamp: 2019-07-19 12:30:32+00:00

Document:
Landesrecht BW PostG | Bundesnorm | Gesamtausgabe | Postgesetz | gültig ab: 01.01.1998
Ausfertigungsdatum: 22.12.1997
Fundstelle: BGBl I 1997, 3294
FNA: FNA 900-14, GESTA K006
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 169 G v. 29.3.2017 I 626
§ 58 Abs 1 S 2 Inkraftsetzung PostG 1998 außer § 8, S 3, § 11, Abs 2, § 21, Abs 4, § 57, Abs 3 1.1.1998
§ 58 Abs 1 S 1 Inkraftsetzung PostG 1998 § 8 S 3
PostG 1998 § 11 Abs 2
PostG 1998 § 21 Abs 4
PostG 1998 § 57 Abs 3 31.12.1997
§ 58 Abs 2 Nr 1 Aufhebung PPflLV 31.12.1997
§ 58 Abs 2 Nr 2 Aufhebung PKV 31.12.1997
§ 58 Abs 2 Nr 3 Aufhebung MarktMassV 31.12.1997
§ 58 Abs 2 Nr 4 Aufhebung BefBefGebV 31.12.1997
§ 58 Abs 2 Nr 5 Aufhebung 1000g-BefV 31.12.1997
§ 58 Abs 2 Nr 6 Aufhebung MPrBefV 31.12.1997
Postgesetz 22.12.1997
Eingangsformel 22.12.1997
Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften 22.12.1997
§ 1 Zweck des Gesetzes 22.12.1997
§ 2 Regulierung 22.12.1997
§ 3 Anwendungsbereich 22.12.1997
§ 4 Begriffsbestimmungen 26.06.2013
Abschnitt 2 Lizenzen 22.12.1997
§ 5 Lizenzierter Bereich 22.12.1997
§ 6 Erteilung der Lizenz 22.12.1997
§ 7 Übertragung der Lizenz 22.12.1997
§ 8 Gebühren und Auslagen für die Lizenzierung 18.07.2016
§ 9 Widerruf der Lizenz 22.12.1997
§ 10 Strukturelle Separierung und getrennte Rechnungsführung 22.12.1997
Abschnitt 3 Universaldienst 22.12.1997
§ 11 Begriff und Umfang des Universaldienstes 22.12.1997
§ 12 Gewährleistung des Universaldienstes 10.11.2001
§ 13 Auferlegung von Universaldienstleistungspflichten 22.12.1997
§ 14 Ausschreibung von Dienstleistungen 22.12.1997
§ 15 Ausgleichsleistung 22.12.1997
§ 16 Ausgleichsabgabe 10.11.2001
§ 17 Umsatzmitteilungen 22.12.1997
Abschnitt 4 Rahmenbedingungen für Postdienstleistungen 22.12.1997
§ 18 Postdienstleistungsverordnung 18.07.2016
Abschnitt 5 Entgeltregulierung 22.12.1997
§ 19 Genehmigungsbedürftige Entgelte 22.12.1997
§ 20 Maßstäbe der Entgeltgenehmigung 22.12.1997
§ 21 Arten und Verfahren der Entgeltgenehmigung 22.12.1997
§ 22 Entscheidung über die Entgeltgenehmigung 22.12.1997
§ 23 Abweichung von genehmigten Entgelten 22.12.1997
§ 24 Nachträgliche Überprüfung genehmigter Entgelte 22.12.1997
§ 25 Überprüfung nicht genehmigungsbedürftiger Entgelte 22.12.1997
§ 26 Anordnungen im Rahmen der Entgeltgenehmigung und Entgeltüberprüfung 10.11.2001
§ 27 Änderung entgeltrelevanter Allgemeiner Geschäftsbedingungen 22.12.1997
Abschnitt 6 Angebot von Teilleistungen, Zugang zu Postfachanlagen und Adreßänderungen 22.12.1997
§ 28 Angebot von Teilleistungen 22.12.1997
§ 29 Zugang zu Postfachanlagen und Adreßänderungen 22.12.1997
§ 30 Vorlagepflicht für Verträge 16.08.2002
§ 31 Schlichtung und Anordnungen der Regulierungsbehörde 22.12.1997
§ 32 Besondere Mißbrauchsaufsicht 22.12.1997
Abschnitt 7 Förmliche Zustellung nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften 22.12.1997
§ 33 Verpflichtung zur förmlichen Zustellung 22.12.1997
§ 34 Entgelt für die förmliche Zustellung 31.08.2015
§ 35 Haftung bei der Durchführung der förmlichen Zustellung 22.12.1997
Abschnitt 8 Anzeigepflicht, Berichtspflicht, Schadensersatzpflicht 22.12.1997
§ 36 Anzeigepflicht 29.03.2017
§ 37 Berichtspflicht 22.12.1997
§ 38 Schadensersatzpflicht 22.12.1997
Abschnitt 9 Postgeheimnis, Datenschutz 22.12.1997
§ 39 Postgeheimnis 22.12.1997
§ 40 Mitteilungen an Gerichte und Behörden 22.12.1997
§ 41 Datenschutz 18.05.2001
§ 42 Kontrolle und Durchsetzung von Verpflichtungen 31.08.2015
Abschnitt 10 Postwertzeichen, Regulierungsbehörde 22.12.1997
§ 43 Postwertzeichen 29.10.2001
§ 44 Regulierungsbehörde 22.12.1997
§ 45 Auskunfts- und Prüfungsrecht 22.12.1997
§ 46 Beschlußkammern 22.12.1997
§ 47 Tätigkeitsbericht 22.12.1997
§ 48 Zusammenarbeit mit dem Bundeskartellamt 22.12.1997
Abschnitt 11 Bußgeldvorschriften 22.12.1997
§ 49 Bußgeldvorschriften 16.08.2002
§ 50 Zuständige Behörde 22.12.1997
Abschnitt 12 Übergangsvorschriften 22.12.1997
§ 51 Befristete gesetzliche Exklusivlizenz 16.08.2002
§ 52 Universaldienstleistungspflicht im Zeitraum der gesetzlichen Exklusivlizenz 30.01.2002
§ 53 Entgeltgenehmigung im Zeitraum der gesetzlichen Exklusivlizenz 30.01.2002
§ 54 Verwendung von Postwertzeichen im Zeitraum der gesetzlichen Exklusivlizenz 30.01.2002
§ 55 Rechtsverordnung zur Einschränkung des Beförderungsverbots 31.08.2015
Abschnitt 13 Schlußvorschriften 22.12.1997
§ 56 Mitteilungspflicht bei Dienstleistungseinschränkung im Bereich des Universaldienstes 22.12.1997
§ 57 Überleitungsbestimmungen 22.12.1997
§ 58 Inkrafttreten, Außerkrafttreten 22.12.1997
Inhaltsübersicht: IdF d. Art. 2 Abs. 131 Nr. 1 G v. 7.8.2013 I 3154 mWv 15.8.2013 u. d. Art. 4 Abs. 106 Nr. 1 G v. 7.8.2013 I 3154 mWv 14.8.2018; Art. 4 aufgeh. durch Art. 2 G v. 18.7.2016 I 1666
Marktbeherrschend ist jedes Unternehmen, das nach § 18 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen als marktbeherrschend anzusehen ist.
§ 4 Nr. 6: IdF d. Art. 21 Nr. 1 G v. 7.5.2002 I 1529 mWv 11.5.2002 u. d. Art. 5 Abs. 2 G v. 26.6.2013 I 1738 mWv 30.6.2013
Briefsendungen in der Weise befördert, daß einzelne nachgewiesene Sendungen im Interesse einer schnellen und zuverlässigen Beförderung auf dem Weg vom Absender zum Empfänger ständig begleitet werden und die Begleitperson die Möglichkeit hat, jederzeit auf die einzelne Sendung zuzugreifen und die erforderlichen Dispositionen zu treffen (Kurierdienst).
Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß der Antragsteller für die Ausübung der Lizenzrechte nicht die erforderliche Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit oder Fachkunde besitzt,
Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß durch die Aufnahme einer lizenzpflichtigen Tätigkeit die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährdet würde,
Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß der Antragsteller die wesentlichen Arbeitsbedingungen, die im lizenzierten Bereich üblich sind, nicht unerheblich unterschreitet.
Die nach Satz 1 Nr. 1 erforderliche
Für die Entscheidung über die Erteilung einer Lizenz und über die Zustimmung zur Übertragung einer Lizenz werden Gebühren und Auslagen erhoben. Es werden auch dann Gebühren und Auslagen erhoben, wenn ein Antrag auf Erteilung einer Lizenz oder auf Zustimmung zur Übertragung einer Lizenz nach Beginn der sachlichen Bearbeitung, jedoch vor deren Beendigung zurückgenommen wird. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium des Innern, dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, nach Maßgabe des Bundesgebührengesetzes die Höhe der Gebühren zu regeln.
§ 8: Aufgeh. durch Art. 4 Abs. 106 Nr. 2 G v. 7.8.2013 I 3154 mWv 14.8.2018; Art. 4 aufgeh. durch Art. 2 G v. 18.7.2016 I 1666
§ 8 Überschrift: IdF d. Art. 2 Abs. 131 Nr. 2 Buchst. a G v. 7.8.2013 I 3154 mWv 15.8.2013
§ 8 Satz 3: IdF d. Art. 229 Nr. 1 V v. 29.10.2001 I 2785 mWv 7.11.2001, d. Art. 224 V v. 25.11.2003 I 2304 mWv 28.11.2003, d. Art. 272 V v. 31.10.2006 I 2407 mWv 8.11.2006, d. Art. 2 Abs. 131 Nr. 2 Buchst. b G v. 7.8.2013 I 3154 mWv 15.8.2013 u. d. Art. 453 Nr. 1 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
§ 11 Abs. 2: Tritt gem. § 58 Abs. 1 Satz 1 dieses G am 31.12.1997 in Kraft.
§ 12 Abs. 1: IdF d. Art. 46 Nr. 1 G v. 10.11.2001 I 2992 mwV 1.1.2002
(1) Steht fest oder ist zu besorgen, daß eine Universaldienstleistung nicht ausreichend oder angemessen erbracht wird, veröffentlicht die Regulierungsbehörde eine diesbezügliche Feststellung in ihrem Amtsblatt. Sie kündigt an, nach den Absätzen 2 bis 4 sowie den §§ 14 bis 17 vorzugehen, sofern sich kein Unternehmen innerhalb eines Monats nach der Veröffentlichung bereit erklärt, die Universaldienstleistung ohne Ausgleich nach § 15 zu erbringen.
(1) Legt ein Unternehmen, das nach § 13 Abs. 2 oder 3 zur Erbringung einer Universaldienstleistung verpflichtet werden soll, mit hinreichender Begründung und in hinreichend glaubhafter Weise dar, daß es durch die Verpflichtung einen wirtschaftlichen Nachteil erleiden würde und es hierfür einen Ausgleich nach § 15 verlangen könnte, so hat die Regulierungsbehörde diejenige Dienstleistung, die den Nachteil verursacht, auszuschreiben. Die Regulierungsbehörde kann von einer Ausschreibung absehen, wenn eine Ausschreibung nicht zweckmäßig erscheint.
(1) Ein Lizenznehmer kann für die ihm nach § 13 Abs. 2 oder 3 auferlegte Verpflichtung einen Ausgleich von der Regulierungsbehörde verlangen, wenn er nachweist, daß die langfristigen zusätzlichen Kosten der effizienten Bereitstellung der von ihm geforderten Dienstleistung einschließlich einer angemessenen Verzinsung des eingesetzten Kapitals die Erträge der Dienstleistung übersteigen. Die Erträge sind auf der Grundlage der durch Rechtsverordnung nach § 11 Abs. 2 festgelegten oder festzulegenden erschwinglichen Preise zu berechnen.
(1) Gewährt die Regulierungsbehörde einen Ausgleich nach § 15, ist jeder Lizenznehmer, dessen Umsatz in dem Kalenderjahr, für das ein Ausgleich gewährt wird, mehr als 500.000 Euro betragen hat, verpflichtet, zu dem von der Regulierungsbehörde zu leistenden Ausgleich durch eine Ausgleichsabgabe beizutragen. Die Höhe der Abgabe bemißt sich nach dem Verhältnis des Umsatzes des Lizenznehmers zu der Summe der Umsätze aller nach Satz 1 verpflichteten Lizenznehmer. Umsatz im Sinne der Sätze 1 und 2 ist ausschließlich der jeweils im lizenzierten Bereich erzielte Umsatz.
§ 16 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 46 Nr. 2 G v. 10.11.2001 I 2992 mwV 1.1.2002
(2) Für die außergerichtliche Streitbeilegung nach der Verordnung nach Absatz 1 werden Gebühren und Auslagen nicht erhoben. Jede Partei trägt die ihr durch die Teilnahme am Verfahren entstehenden Kosten selbst. Unbeschadet der Regelungen der Verordnung nach Absatz 1 regelt die Streitbeilegungsstelle die weiteren Einzelheiten des außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahrens in einer Schlichtungsordnung, die sie veröffentlicht. Die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten zwischen einem Verbraucher und einem Postdienstleister muss den Anforderungen des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes vom 19. Februar 2016 (BGBl. I S. 254) entsprechen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übermittelt der Zentralen Anlaufstelle für Verbraucherschlichtung die Mitteilungen nach § 32 Absatz 3 und 5 des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes.
§ 18 Abs. 1: Früher einziger Text gem. Art. 21 Nr. 2 G v. 7.5.2002 I 1529 mWv 11.5.2002
§ 18 Abs. 2: IdF d. Art. 16 nach Maßgabe Art. 23 Abs. 1 G v. 19.2.2016 I 254 mWv 1.4.2016
§ 18 Abs. 2 Satz 7: IdF d. Art. 4 Abs. 106 Nr. 3 G v. 7.8.2013 I 3154 mWv 14.8.2018; Art. 4 aufgeh. durch Art. 2 G v. 18.7.2016 I 1666
§ 21 Abs. 4: Tritt gem. § 58 Abs. 1 Satz 1 dieses G am 31.12.1997 in Kraft.
§ 26 Abs. 2: IdF d. Art. 46 Nr. 3 G v. 10.11.2001 I 2992 mwV 1.1.2002
Die §§ 19 bis 26 sind auch dann anzuwenden, wenn Allgemeine Geschäftsbedingungen geändert werden und dadurch, ohne daß die als Entgelte festgelegten Beträge geändert werden, für eine bestimmte Leistung ein anderes als das bisher geltende Entgelt zur Anwendung kommt.
Abschnitt 6 Angebot von Teilleistungen, Zugang zu Postfachanlagen und Adreßänderungen
(2) Absatz 1 gilt entsprechend für den Zugang zu den bei einem marktbeherrschenden Lizenznehmer vorhandenen Informationen über Adreßänderungen.
(1) Verträge über Teilleistungen nach § 28 und Verträge über eine Mitbenutzung von Postfachanlagen oder den Zugang zu Adreßänderungen nach § 29 sind der Regulierungsbehörde innerhalb eines Monats nach Vertragsabschluß von dem marktbeherrschenden Anbieter vorzulegen.
§ 30 Abs. 1: Früher einziger Text gem. Art. 1 Nr. 1 Buchst. a G v. 16.8.2002 I 3218 mWv 1.1.2003
§ 30 Abs. 2: Eingef. durch Art. 1 Nr. 1 Buchst. b G v. 16.8.2002 I 3218 mWv 1.1.2003
(1) Kommt zwischen einem nach § 28 oder § 29 verpflichteten Lizenznehmer und einem Nachfrager, der Teilleistungen nach § 28 in Anspruch nehmen will oder eine Mitbenutzung von Postfachanlagen oder den Zugang zu Adreßänderungen nach § 29 fordert, ein Vertrag innerhalb von drei Monaten ab Geltendmachung des Anspruchs nicht zustande, können die Beteiligten gemeinsam die Regulierungsbehörde als Schlichtungsstelle anrufen.
(2) Kommt zwischen einem nach § 28 oder § 29 verpflichteten Lizenznehmer und einem Nachfrager, der Teilleistungen nach § 28 in Anspruch nehmen will oder eine Mitbenutzung von Postfachanlagen oder den Zugang zu Adreßänderungen nach § 29 fordert, ein Vertrag innerhalb von drei Monaten ab Geltendmachung des Anspruchs nicht zustande, hat die Regulierungsbehörde nach Anrufung durch einen der Beteiligten innerhalb von zwei Monaten die Bedingungen eines Vertrages festzulegen und die Geltung dieses Vertrages anzuordnen.
(1) Die Regulierungsbehörde hat gegenüber einem Anbieter, der auf einem Markt für Postdienstleistungen marktbeherrschend ist, die in Absatz 2 genannten Befugnisse, soweit dieses Unternehmen seine marktbeherrschende Stellung mißbräuchlich ausnutzt. Ein Mißbrauch im Sinne des Satzes 1 liegt insbesondere vor, wenn ein marktbeherrschender Anbieter von Postdienstleistungen durch Verträge über Leistungen nach den §§ 28 und 29 die Wettbewerbsmöglichkeiten anderer Anbieter von Postdienstleistungen ohne sachlich gerechtfertigten Grund beeinträchtigt.
(2) Die Regulierungsbehörde kann einem Unternehmen, das gegen Absatz 1 verstößt, ein Verhalten auferlegen oder ein mißbräuchliches Verhalten untersagen und Verträge ganz oder teilweise für unwirksam erklären. Zuvor fordert die Regulierungsbehörde das Unternehmen auf, den beanstandeten Mißbrauch abzustellen.
Der verpflichtete Lizenznehmer hat Anspruch auf ein Entgelt. Durch dieses werden alle von dem Lizenznehmer erbrachten Leistungen einschließlich der hoheitlichen Beurkundung und Rücksendung der Beurkundungsunterlagen an die auftraggebende Stelle abgegolten. Das Entgelt hat den Maßstäben des § 20 Abs. 1 und 2 zu entsprechen. Es bedarf der Genehmigung durch die Regulierungsbehörde. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und das Bundesministerium des Innern sind unverzüglich über beabsichtigte Entgeltgenehmigungen zu informieren.
§ 34 Satz 5: IdF d. Art. 453 Nr. 2 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
Wer Postdienstleistungen erbringt, ohne einer Lizenz zu bedürfen, hat die Aufnahme, Änderung und Beendigung des Betriebs innerhalb eines Monats der Regulierungsbehörde schriftlich oder elektronisch anzuzeigen. Die Regulierungsbehörde kann die eingegangenen Anzeigen in ihrem Amtsblatt veröffentlichen.
§ 36 Satz 1: IdF d. Art. 169 G v. 29.3.2017 I 626 mWv 5.4.2017
(1) Die Bundesregierung erläßt für Unternehmen, die geschäftsmäßig Postdienste erbringen oder an der Erbringung solcher Dienste mitwirken, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten der am Postverkehr Beteiligten, welche die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung dieser Daten regeln. Die Vorschriften haben dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, insbesondere der Beschränkung der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung auf das Erforderliche, sowie dem Grundsatz der Zweckbindung Rechnung zu tragen. Dabei sind Höchstfristen für die Speicherung festzulegen und insgesamt die berechtigten Interessen des jeweiligen Unternehmens und der Betroffenen zu berücksichtigen. Einzelangaben über juristische Personen, die dem Postgeheimnis unterliegen, stehen den personenbezogenen Daten gleich. Für Mitteilungen an den Betroffenen gilt § 19 des Bundesdatenschutzgesetzes, für die Berichtigung, Sperrung und Löschung von Daten gilt § 20 Abs. 1 bis 4 und 6 bis 8 des Bundesdatenschutzgesetzes.
das Ermitteln von Verkehrsdaten für Vertragszwecke,
das ordnungsgemäße Ausliefern von Postsendungen,
das ordnungsgemäße Ermitteln, Abrechnen und Auswerten sowie den Nachweis der Richtigkeit der Entgelte für geschäftsmäßige Postdienste.
(4) Die geschäftsmäßige Erbringung von Postdiensten und deren Entgeltfestlegung darf nicht von der Angabe personenbezogener Daten abhängig gemacht werden, die für die Erbringung oder Entgeltfestlegung dieser Dienste nicht erforderlich sind. Soweit die in Absatz 2 genannten Unternehmen die Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten eines Kunden von seiner Einwilligung abhängig machen, haben sie ihn in sachgerechter Weise über Inhalt und Reichweite der Einwilligung zu informieren. Dabei sind die vorgesehenen Zwecke und Nutzungszeiten zu nennen. Die Einwilligung muß ausdrücklich und in der Regel schriftlich erfolgen. Soll sie im elektronischen Verfahren erfolgen, ist dabei für einen angemessenen Zeitraum eine Rücknahmemöglichkeit vorzusehen.
§ 41 Abs. 1 Satz 5 (bezeichnet als Satz 4): IdF d. Art. 8b G v. 18.5.2001 I 904 mWv 23.5.2001
§ 43 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 229 Nr. 3 Buchst. a V v. 29.10.2001 I 2785 mWv 7.11.2001
§ 43 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 229 Nr. 3 Buchst. b DBuchst. aa V v. 29.10.2001 I 2785 mWv 7.11.2001
§ 43 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 229 Nr. 3 Buchst. b DBuchst. bb V v. 29.10.2001 I 2785 mWv 7.11.2001
§ 43 Abs. 2 Satz 4: IdF d. Art. 229 Nr. 3 Buchst. b DBuchst. cc V v. 29.10.2001 I 2785 mWv 7.11.2001
von im Postwesen tätigen Unternehmen und Vereinigungen von Unternehmen Auskunft über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse, insbesondere über Umsatzzahlen, verlangen,
bei im Postwesen tätigen Unternehmen und Vereinigungen von Unternehmen innerhalb der üblichen Geschäftszeiten die geschäftlichen Unterlagen einsehen und prüfen.
(2) Die Regulierungsbehörde erläßt eine schriftliche Anordnung, mit der sie die Auskunft nach Absatz 1 Nr. 1 verlangt oder die Prüfung nach Absatz 1 Nr. 2 anordnet. In der Anordnung sind die Rechtsgrundlage, der Gegenstand und der Zweck des Auskunftsverlangens oder der Prüfung anzugeben. Bei einem Auskunftsverlangen ist in der Anordnung eine angemessene Frist zur Erteilung der Auskunft zu bestimmen, bei einer Prüfung ist der Zeitpunkt der Prüfung anzugeben.
(1) In den Fällen der §§ 13 und 14 sowie 19 bis 32 entscheidet die Regulierungsbehörde durch Beschlußkammern.
(2) In den Fällen der §§ 13 und 14 entscheidet die Beschlußkammer in der Besetzung mit dem Präsidenten als Vorsitzendem und den beiden Vizepräsidenten als Beisitzern. Die Entscheidung erfolgt im Benehmen mit dem Beirat.
Die Regulierungsbehörde entscheidet im Einvernehmen mit dem Bundeskartellamt über die Abgrenzung sachlich und räumlich relevanter Märkte und die Feststellung einer marktbeherrschenden Stellung im Rahmen dieses Gesetzes. Trifft die Regulierungsbehörde Entscheidungen nach den Abschnitten 5 und 6 dieses Gesetzes, gibt sie dem Bundeskartellamt vor Abschluß des Verfahrens Gelegenheit zur Stellungnahme. § 82 Satz 4 bis 6 des Telekommunikationsgesetzes gilt entsprechend.
ohne Erlaubnis nach § 5 Abs. 1 eine Briefsendung befördert,
entgegen § 10 Abs. 1 oder 2 Satz 1 oder 2 Postdienstleistungen nicht in rechtlich selbständigen Unternehmen erbringt oder die Nachvollziehbarkeit der finanziellen Beziehungen nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise gewährleistet,
einer vollziehbaren Anordnung nach § 13 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 Satz 1, Abs. 5 Satz 1, § 23 Abs. 3, auch in Verbindung mit § 27, § 24 Abs. 4, § 25 Abs. 3, § 31 Abs. 2 oder § 32 Abs. 2 Satz 1 zuwiderhandelt,
§ 17 Abs. 1 Satz 1 oder
ohne Genehmigung nach § 19 ein Entgelt erhebt,
entgegen § 30 einen Vertrag nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig vorlegt,
entgegen § 36 Satz 1 eine Anzeige nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig erstattet,
entgegen § 37 eine Information nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt,
entgegen § 43 Abs. 1 Satz 2 ein Postwertzeichen in einer zur Verwechslung geeigneten Weise bildlich wiedergibt oder
entgegen § 52 Satz 1 in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 11 Abs. 2 Satz 1 eine Universaldienstleistung nicht oder nicht richtig erbringt.
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1, 2, 3, 4 Buchstabe b, Nr. 5 und 10 mit einer Geldbuße bis zu 500.000 Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 6 und 9 mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro, in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden.
§ 49 Abs. 1 Nr. 8: IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. a DBuchst. aa G v. 16.8.2002 I 3218 mWv 1.1.2003
§ 49 Abs. 1 Nr. 9: IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. a DBuchst. bb G v. 16.8.2002 I 3218 mWv 1.1.2003
§ 49 Abs. 1 Nr. 10: Eingef. durch Art. 1 Nr. 2 Buchst. a DBuchst. cc G v. 16.8.2002 I 3218 mWv 1.1.2003
§ 49 Abs. 2: IdF d. Art. 46 Nr. 4 G v. 10.11.2001 I 2992 mwV 1.1.2002 u. d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. b G v. 16.8.2002 I 3218 mWv 1.1.2003
(1) Bis zum 31. Dezember 2007 steht der Deutschen Post AG das ausschließliche Recht zu, Briefsendungen und adressierte Kataloge, deren Einzelgewicht bis 50 Gramm und deren Einzelpreis weniger als das Zweieinhalbfache des Preises für entsprechende Postsendungen der untersten Gewichtsklasse beträgt, gewerbsmäßig zu befördern (gesetzliche Exklusivlizenz). Satz 1 gilt nicht
für die Beförderung von Briefsendungen, die vom Absender in einer Austauschzentrale eingeliefert und vom Empfänger in derselben oder einer anderen Austauschzentrale desselben Diensteanbieters abgeholt werden, wobei Absender und Empfänger diesen Dienst im Rahmen eines Dauerschuldverhältnisses in Anspruch nehmen (Dokumentenaustauschdienst),
für die Beförderung von Briefsendungen, soweit es hierzu nach § 5 Abs. 2 keiner Lizenz bedarf,
für Dienstleistungen, die von Universaldienstleistungen trennbar sind, besondere Leistungsmerkmale aufweisen und qualitativ höherwertig sind,
für denjenigen, der Briefsendungen im Auftrage des Absenders bei diesem abholt und bei der nächsten Annahmestelle der Deutschen Post AG oder bei einer anderen Annahmestelle der Deutschen Post AG innerhalb derselben Gemeinde einliefert,
für denjenigen, der Briefsendungen im Auftrage des Empfängers aus Postfachanlagen der Deutschen Post AG abholt und an den Empfänger ausliefert.
§ 51 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 2 Nr. 1 Buchst. a G v. 16.8.2002 I 3218 mWv 1.1.2006
§ 51 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1: Aufgeh. durch Art. 2 Nr. 1 Buchst. b G v. 16.8.2002 I 3218 mWv 1.1.2006
§ 51 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6: IdF d. Art. 1 Nr. 1 G v. 30.1.2002 I 572 mWv 7.2.2002
§ 51 Abs. 1 Satz 2: Frühere Nr. 7 aufgeh. durch Art. 1 Nr. 1 G v. 30.1.2002 I 572 mWv 7.2.2002
§ 51 Abs. 2: Aufgeh. durch Art. 2 Nr. 2 G v. 16.8.2002 I 3218 mWv 1.1.2006
§ 52: IdF d. Art. 1 Nr. 2 G v. 30.1.2002 I 572 mWv 7.2.2002
§ 53: IdF d. Art. 1 Nr. 3 G v. 30.1.2002 I 572 mWv 7.2.2002
§ 54: IdF d. Art. 229 Nr. 4 V v. 29.10.2001 I 2785 mWv 7.11.2001 u. d. Art. 1 Nr. 4 G v. 30.1.2002 I 572 mWv 7.2.2002
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung, die der Zustimmung des Bundesrates bedarf, zur Durchführung von Marktuntersuchungen und zur Erprobung neuer Dienstleistungen das sich aus § 51 ergebende Beförderungsverbot einzuschränken. Eine Einschränkung nach Satz 1 ist unzulässig, soweit sie wirtschaftliche Nachteile der Deutschen Post AG zur Folge hätte, die die Erfüllung einer ihr nach diesem Gesetz oder auf Grund dieses Gesetzes auferlegten Verpflichtung gefährden würde.
§ 55 Satz 1: IdF d. Art. 229 Nr. 5 V v. 29.10.2001 I 2785 mWv 7.11.2001, d. Art. 224 V v. 25.11.2003 I 2304 mWv 28.11.2003, d. Art. 272 V v. 31.10.2006 I 2407 mWv 8.11.2006 u. d. Art. 453 Nr. 3 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
Abschnitt 13 Schlußvorschriften
(1) Eine Befreiung, die nach § 2 Abs. 4 Satz 1 des Gesetzes über das Postwesen in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juli 1989 (BGBl. I S. 1449) oder nach § 2 Abs. 5 Satz 1 des Gesetzes über das Postwesen in der Fassung des Artikels 6 des Postneuordnungsgesetzes vom 14. September 1994 (BGBl. I S. 2325) erteilt worden ist, bleibt bis zum Ablauf der im Befreiungsbescheid bestimmten Geltungsdauer, längstens bis zum 31. Dezember 2007, wirksam. Die Befreiung ersetzt nach Maßgabe und im Umfang ihres Inhalts eine Lizenz nach diesem Gesetz. Beantragt der Berechtigte eine Lizenz nach diesem Gesetz, werden mit der Erteilung dieser Lizenz die nach § 2 des Gesetzes über das Postwesen erteilte Befreiung und die mit dieser Befreiung verbundenen Auflagen unwirksam.
(2) Die Genehmigung eines genehmigungsbedürftigen Entgelts der Deutschen Post AG richtet sich bis zum 31. Dezember 1997 nach dem Gesetz über die Regulierung der Telekommunikation und des Postwesens vom 14. September 1994 (BGBl. I S. 2325, 2371). Eine Genehmigung, die vor dem 1. Januar 1998 erteilt worden ist, bleibt bis zum Ablauf der im Genehmigungsbescheid bestimmten Geltungsdauer, längstens bis zum 31. Dezember 2002, wirksam.
§ 57 Abs. 3: Tritt gem. § 58 Abs. 1 Satz 1 dieses G am 31.12.1997 in Kraft.
§ 58 Abs. 2: Aufhebungsvorschriften

References: Art. 169

§ 58
 § 8
 § 11
 § 21
 § 57

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 § 11
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§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

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§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

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§ 29

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§ 33

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§ 35

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§ 46

§ 47

§ 48

§ 49

§ 50

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§ 52

§ 53

§ 54

§ 55

§ 56

§ 57

§ 58
 Art. 2
 Art. 4
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 § 18

§ 4
 Art. 21
 Art. 5

§ 8
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 2

§ 8
 Art. 2

§ 8
 Art. 229
 Art. 224
 Art. 272
 Art. 2
 Art. 453

§ 11
 § 58

§ 12
 Art. 46
 § 15
 § 13
 § 15
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 § 11
 § 15

§ 16
 Art. 46
 § 32

§ 18
 Art. 21

§ 18
 Art. 16
 Art. 23

§ 18
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 2

§ 21
 § 58

§ 26
 Art. 46
 § 28
 § 29

§ 30
 Art. 1

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 § 28
 § 29
 § 28
 § 29
 § 28
 § 29
 § 28
 § 29
 § 20

§ 34
 Art. 453

§ 36
 Art. 169
 § 19
 § 20

§ 41
 Art. 8

§ 43
 Art. 229

§ 43
 Art. 229

§ 43
 Art. 229

§ 43
 Art. 229
 § 82
 § 5
 § 10
 § 13
 § 23
 § 27
 § 24
 § 25
 § 31
 § 32

§ 17
 § 19
 § 30
 § 36
 § 37
 § 43
 § 52
 § 11

§ 49
 Art. 1

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 Art. 1

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 Art. 46
 Art. 1
 § 5

§ 51
 Art. 2

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 Art. 1

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 Art. 2

§ 52
 Art. 1

§ 53
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§ 54
 Art. 229
 Art. 1
 § 51

§ 55
 Art. 229
 Art. 224
 Art. 272
 Art. 453
 § 2
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§ 57
 § 58

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