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Timestamp: 2018-04-22 06:50:40+00:00

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§ 1 WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. a WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. b WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. c WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. a WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. b WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 lit. a WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 lit. b WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 lit. c WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 lit. d WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 lit. a WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 lit. b WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 lit. c WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 lit. d WpDVerOV
der Voraussetzungen, unter denen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bundesanstalt) die Verpflichtung zur Bekanntmachung limitierter Kundenaufträge nach § 31c Abs. 2 Satz 1 des Wertpapierhandelsgesetzes, die den marktüblichen Geschäftsumfang im Sinne des § 31 Abs. 2 Satz 3 des Wertpapierhandelsgesetzes erheblich überschreiten, aufheben kann,
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 lit. a WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 lit. b WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 lit. c WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 lit. d WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpDVerOV
die Organisationspflichten der Wertpapierdienstleistungsunternehmen bezüglich der Anforderungen nach § 33 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 in Verbindung mit Satz 3 und der angemessen Vorkehrungen und Maßnahmen nach § 33 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 sowie Absatz 3a des Wertpapierhandelsgesetzes,
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 WpDVerOV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 WpDVerOV
§ 1 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
§ 2 WpDVerOV
§ 2 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 2 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
(2) 1Die Einstufung eines Privatkunden als professioneller Kunde nach § 31a Abs. 7 Satz 1 erste Alternative des Wertpapierhandelsgesetzes darf nur erfolgen, wenn der Kunde
§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 2 Abs. 2 Satz 2 WpDVerOV
2Beabsichtigt das Wertpapierdienstleistungsunternehmen, einen Kunden nach § 31a Abs. 7 Satz 1 zweite Alternative des Wertpapierhandelsgesetzes als professionellen Kunden einzustufen, gilt Satz 1 entsprechend mit der Maßgabe, dass der Kunde sein Einverständnis zumindest in Textform erklären muss.
§ 2 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
§ 2 Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
(4) 1Vereinbart ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen mit einer geeigneten Gegenpartei eine Änderung der Einstufung nach § 31a Abs. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes, ist diese als professioneller Kunde zu behandeln, es sei denn, es wird ausdrücklich zumindest in Textform die Einstufung als Privatkunde vereinbart.
§ 2 Abs. 4 Satz 2 WpDVerOV
2§ 31a Abs. 6 Satz 3 des Wertpapierhandelsgesetzes gilt entsprechend.
§ 2 Abs. 5 Satz 1 WpDVerOV
(5) 1Eine vor dem 1. November 2007 entsprechend dem Bewertungsverfahren nach Teil C der Richtlinie gemäß § 35 Abs. 6 des Gesetzes über den Wertpapierhandel (WpHG) zur Konkretisierung der §§ 31 und 32 WpHG für das Kommissionsgeschäft, den Eigenhandel für andere und das Vermittlungsgeschäft der Wertpapierdienstleistungsunternehmen vom 23. August 2001 (BAnz. S. 19 217) durchgeführte Kundeneinstufung entspricht den Anforderungen des § 31a Abs. 6 Satz 5 des Wertpapierhandelsgesetzes.
§ 2 Abs. 5 Satz 2 WpDVerOV
2Die Information nach § 31a Abs. 6 Satz 6 des Wertpapierhandelsgesetzes kann in standardisierter Form erfolgen.
§ 3 WpDVerOV
§ 3 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 3 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
§ 3 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
§ 3 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 3 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 3 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 3 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 WpDVerOV
§ 3 Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
(4) 1Eine Bereitstellung von Informationen über das Internet gilt insbesondere dann als angemessen, wenn der Kunde nachweislich über regelmäßigen Zugang zum Internet verfügt.
§ 3 Abs. 4 Satz 2 WpDVerOV
2Der Nachweis ist geführt, wenn der Kunde für die Bereitstellung von Informationen oder im Zusammenhang mit Wertpapierdienstleistungen eine E-Mail-Adresse angegeben hat.
§ 4 WpDVerOV
§ 4 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
(1) 1Informationen einschließlich Werbemitteilungen, die Wertpapierdienstleistungsunternehmen Privatkunden zugänglich machen, müssen ausreichend und in einer Art und Weise dargestellt sein, dass sie für den angesprochenen Kundenkreis verständlich sind.
§ 4 Abs. 1 Satz 2 WpDVerOV
2Sie sind nur dann redlich, eindeutig und nicht irreführend im Sinne des § 31 Abs. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes, wenn sie die Voraussetzungen der Absätze 2 bis 11 erfüllen.
§ 4 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
(2) 1Mögliche Vorteile einer Wertpapierdienstleistung oder eines Finanzinstruments dürfen nur hervorgehoben werden, wenn gleichzeitig eindeutig auf etwaige damit einhergehende Risiken verwiesen wird.
§ 4 Abs. 2 Satz 2 WpDVerOV
2Wichtige Aussagen oder Warnungen dürfen nicht unverständlich oder abgeschwächt dargestellt werden.
§ 4 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
§ 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 4 Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
§ 4 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 4 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 4 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 4 Abs. 4 Satz 1 Nr. 4 WpDVerOV
§ 4 Abs. 5 Satz 1 WpDVerOV
(5) 1Simulationen einer früheren Wertentwicklung oder Verweise auf eine solche Simulation dürfen sich nur auf ein Finanzinstrument, den einem Finanzinstrument zugrunde liegenden Basiswert oder einen Finanzindex beziehen.
§ 4 Abs. 5 Satz 2 WpDVerOV
2Sie müssen auf der tatsächlichen früheren Wertentwicklung mindestens eines Finanzinstrumentes, eines Basiswertes oder eines Finanzindexes beruhen, die mit dem betreffenden Finanzinstrument übereinstimmen oder diesem zugrunde liegen und die Voraussetzungen des Absatzes 4 erfüllen.
§ 4 Abs. 6 Satz 1 WpDVerOV
(6) 1Angaben zur künftigen Wertentwicklung dürfen nicht auf einer simulierten früheren Wertentwicklung beruhen oder auf eine solche Simulation Bezug nehmen.
§ 4 Abs. 6 Satz 2 WpDVerOV
2Die Angaben müssen auf angemessenen, durch objektive Daten gestützten Annahmen beruhen und für den Fall, dass sie auf der Bruttowertentwicklung beruhen, deutlich angeben, wie sich Provisionen, Gebühren und andere Entgelte auswirken.
§ 4 Abs. 7 Satz 1 WpDVerOV
§ 4 Abs. 8 Satz 1 WpDVerOV
§ 4 Abs. 9 Satz 1 WpDVerOV
§ 4 Abs. 10 Satz 1 WpDVerOV
(10) 1Enthält eine Werbemitteilung eine Willenserklärung, die unmittelbar auf die Herbeiführung eines Vertragsschlusses über ein Finanzinstrument, eine Wertpapierdienstleistung oder Wertpapiernebendienstleistung gerichtet ist, oder eine Aufforderung an den Kunden, ein solches Angebot abzugeben und ist die Art und Weise der Antwort oder ein Antwortformular vorgegeben, so sind bereits in der Werbemitteilung die Informationen nach § 5 Abs. 1 und 2 anzugeben, soweit diese für den Vertragsschluss relevant sind.
§ 4 Abs. 10 Satz 2 WpDVerOV
2Satz 1 gilt nicht, wenn ein Privatkunde zur Annahme oder zur Abgabe eines Angebots im Sinne des Satzes 1 mehrere zur Verfügung gestellte Dokumente heranziehen muss, aus denen sich, einzeln oder zusammengenommen, die geforderten Informationen ergeben.
§ 4 Abs. 11 Satz 1 WpDVerOV
§ 5 Kundeninformationen über Risiken, das Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistung, Kosten und Nebenkosten
§ 5 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
(1) 1Die nach § 31 Abs. 3 Satz 3 Nr. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes zur Verfügung zu stellenden Informationen über Finanzinstrumente müssen unter Berücksichtigung der Einstufung des Kunden eine ausreichend detaillierte allgemeine Beschreibung der Art und der Risiken der Finanzinstrumente enthalten.
§ 5 Abs. 1 Satz 2 WpDVerOV
2Die Beschreibung der Risiken muss, soweit nach Art des Finanzinstruments, der Einstufung und der Kenntnis des Kunden relevant, folgende Angaben enthalten:
§ 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 WpDVerOV
§ 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 WpDVerOV
§ 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 WpDVerOV
§ 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 WpDVerOV
§ 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
(2) 1Zu den Informationen im Sinne des § 31 Abs. 3 Satz 1 des Wertpapierhandelsgesetzes gehören gegenüber Privatkunden auch Informationen über die Vertragsbedingungen.
§ 5 Abs. 2 Satz 2 WpDVerOV
2Die nach § 31 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1, 2 und 4 des Wertpapierhandelsgesetzes zur Verfügung zu stellenden Informationen müssen bei Privatkunden, soweit relevant, die folgenden Angaben enthalten:
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 lit. a WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 lit. b WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 lit. c WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 lit. d WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 lit. e WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 lit. f WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 lit. g WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 lit. h WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 lit. i WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 lit. a WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 lit. b WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 lit. c WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 lit. d WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 lit. e WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2a WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2a lit. a WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2a lit. b WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 4 WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 lit. a WpDVerOV
Angaben zu dem Gesamtpreis, den der Kunde im Zusammenhang mit dem Finanzinstrument, der Wertpapierdienstleistung oder der Wertpapiernebendienstleistung zu zahlen hat, einschließlich aller damit verbundener Gebühren, Provisionen, Entgelte und Auslagen sowie aller über das Wertpapierdienstleistungsunternehmen zu entrichtenden Steuern, oder, wenn die Angabe eines genauen Preises nicht möglich ist, die Grundlage für die Berechnung des Gesamtpreises, damit der Kunde diesen überprüfen kann; die von dem Wertpapierdienstleistungsunternehmen in Rechnung gestellten Provisionen sind in jedem Fall separat aufzuführen.
§ 5 Abs. 2 Satz 3 WpDVerOV
3Falls ein Teil des Gesamtpreises in einer Fremdwährung zu zahlen oder in einer anderen Währung als in Euro dargestellt ist, müssen die betreffende Währung und der anzuwendende Wechselkurs und die damit verbundenen Kosten oder, wenn die genaue Angabe des Wechselkurses nicht möglich ist, die Grundlage für seine Berechnung angegeben werden,
§ 5 Abs. 2 Satz 3 lit. b WpDVerOV
§ 5 Abs. 2 Satz 3 lit. c WpDVerOV
§ 5 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
(3) 1Die Informationen über die Vertragsbedingungen und die Informationen nach Absatz 2 Satz 2 Nr. 1 Buchstabe a bis h und Nr. 2 sind den Privatkunden zur Verfügung zu stellen, bevor eine Wertpapierdienstleistung oder Wertpapiernebendienstleistung erbracht oder ein Vertrag hierüber geschlossen wird; die übrigen Informationen sind den Privatkunden vor Erbringung der Wertpapierdienstleistung oder Nebendienstleistung zur Verfügung zu stellen.
§ 5 Abs. 3 Satz 2 WpDVerOV
2Wird auf Verlangen des Privatkunden der Vertrag telefonisch oder unter Verwendung eines anderen Fernkommunikationsmittels geschlossen, das eine Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger vor Vertragsschluss oder vor Beginn der Erbringung der Wertpapierdienstleistung nicht ermöglicht, hat das Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Privatkunden die Informationen über die Vertragsbedingungen unverzüglich nach Abschluss des Vertrags, die übrigen Informationen unverzüglich nach dem Beginn der Erbringung der Wertpapierdienstleistung auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung zu stellen.
§ 5 Abs. 3 Satz 3 WpDVerOV
3§ 312d Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt; ist der Privatkunde Unternehmer im Sinne des § 14 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, ist § 312d Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs in Verbindung mit Artikel 246b § 1 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche entsprechend anzuwenden, soweit dort die Offenlegung der Identität und des geschäftlichen Zwecks des Kontakts und die Zurverfügungstellung von Informationen bei Telefongesprächen geregelt ist.
§ 5 Abs. 3a Satz 1 WpDVerOV
§ 5 Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
§ 5 Abs. 5 Satz 1 WpDVerOV
(5) 1Die Informationen nach § 31 Absatz 4b und 4d Satz 1 des Wertpapierhandelsgesetzes sowie den Absätzen 1 und 2 sind auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung zu stellen.
§ 5 Abs. 5 Satz 2 WpDVerOV
2Das Gleiche gilt für eine Information nach Absatz 4, wenn für die Information, auf die sie sich bezieht, ebenfalls eine Übermittlung auf einem dauerhaften Datenträger vorgesehen ist.
§ 5 Abs. 5 Satz 3 WpDVerOV
3Eine Veröffentlichung auf einer Internetseite genügt unter den Voraussetzungen des § 3 Abs. 3.
§ 5a WpDVerOV
§ 5a Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
(1) 1Das nach § 31 Absatz 3a Satz 1 des Wertpapierhandelsgesetzes zur Verfügung zu stellende Informationsblatt darf bei nicht komplexen Finanzinstrumenten im Sinne des § 7 nicht mehr als zwei DIN-A4-Seiten, bei allen übrigen Finanzinstrumenten nicht mehr als drei DIN-A4-Seiten, umfassen.
§ 5a Abs. 1 Satz 2 WpDVerOV
2Es muss die wesentlichen Informationen über das jeweilige Finanzinstrument in übersichtlicher und leicht verständlicher Weise so enthalten, dass der Kunde insbesondere
§ 5a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 WpDVerOV
§ 5a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 WpDVerOV
§ 5a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 WpDVerOV
§ 5a Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 WpDVerOV
§ 5a Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 WpDVerOV
§ 5a Abs. 1 Satz 3 WpDVerOV
3Das Informationsblatt darf sich jeweils nur auf ein Finanzinstrument beziehen und keine werbenden oder sonstigen, nicht dem vorgenannten Zweck dienenden Informationen enthalten.
§ 5a Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
§ 5b WpDVerOV
§ 5b Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 5b Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
(2) 1Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen muss sicherstellen, dass die seiner Empfehlung zugrunde liegende Auswahl eine angemessene Streuung aufweist hinsichtlich verschiedener Arten von Finanzinstrumenten und hinsichtlich deren Anbieter oder Emittenten.
§ 5b Abs. 2 Satz 2 WpDVerOV
2Die Streuung hinsichtlich der Arten von Finanzinstrumenten kann beispielsweise darin bestehen, dass sich die Finanzinstrumente unterscheiden durch
§ 5b Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 WpDVerOV
§ 5b Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 WpDVerOV
§ 5b Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 WpDVerOV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 6 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
(2) 1Zu den nach § 31 Abs. 4 und 5 des Wertpapierhandelsgesetzes einzuholenden Informationen über Kenntnisse und Erfahrungen der Kunden gehören, soweit in Abhängigkeit von der Einstufung des Kunden, der Art und des Umfanges der Wertpapierdienstleistung, der Art der Finanzinstrumente und der jeweils damit verbundenen Komplexität und Risiken erforderlich, Angaben zu
§ 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 6 Abs. 2 Satz 2 WpDVerOV
2Wertpapierdienstleistungsunternehmen dürfen Kunden nicht dazu verleiten, Angaben nach § 31 Abs. 4 oder 5 des Wertpapierhandelsgesetzes zurückzuhalten.
§ 7 WpDVerOV
§ 7 Nicht komplexe Finanzinstrumente
§ 7 Satz 1 WpDVerOV
§ 7 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 7 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 7 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 7 Satz 1 Nr. 4 WpDVerOV
§ 8 WpDVerOV
§ 8 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
(2) 1Einem Privatkunden ist vorbehaltlich des Absatzes 3 unverzüglich, spätestens am ersten Geschäftstag nach der Ausführung des Auftrags oder, sofern das Wertpapierdienstleistungsunternehmen die Bestätigung der Ausführung von einem Dritten erhält, spätestens am ersten Geschäftstag nach Eingang dieser Bestätigung auf einem dauerhaften Datenträger eine Bestätigung der Auftragsausführung zu übermitteln.
§ 8 Abs. 2 Satz 2 WpDVerOV
2Die Bestätigung muss, soweit relevant, die folgenden Angaben enthalten:
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 4 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 6 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 7 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 8 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 9 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 10 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 11 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 12 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 13 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 14 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 2 Nr. 15 WpDVerOV
§ 8 Abs. 2 Satz 3 WpDVerOV
3Die Bestätigung kann unter Verwendung von Standardcodes erfolgen, wenn eine Erläuterung der verwendeten Codes beigefügt wird.
§ 8 Abs. 2 Satz 4 WpDVerOV
4Satz 1 ist nicht anzuwenden, wenn die Bestätigung der Auftragsausführung die gleichen Informationen enthalten würde wie eine Bestätigung, die dem Privatkunden unverzüglich von einer anderen Person zuzusenden ist.
§ 8 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
§ 8 Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
§ 8 Abs. 5 Satz 1 WpDVerOV
§ 8 Abs. 6 Satz 1 WpDVerOV
§ 9 WpDVerOV
§ 9 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 WpDVerOV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 WpDVerOV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 WpDVerOV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 WpDVerOV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 8 WpDVerOV
§ 9 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
(3) 1Bei Privatkunden beträgt der Zeitraum der periodischen Aufstellung grundsätzlich sechs Monate.
§ 9 Abs. 3 Satz 2 WpDVerOV
2Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen hat den Privatkunden darauf hinzuweisen, dass der Zeitraum auf Antrag auf drei Monate verkürzt werden kann.
§ 9 Abs. 3 Satz 3 WpDVerOV
3Der Zeitraum beträgt höchstens einen Monat, wenn der Vertrag zwischen Wertpapierdienstleistungsunternehmen und einem Privatkunden über Finanzportfolioverwaltung ein kreditfinanziertes Finanzportfolio oder Finanzinstrumente mit Hebelwirkung zulässt.
§ 9 Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
(4) 1Verlangt ein Kunde Einzelmitteilungen über die jeweiligen Geschäfte, sind ihm die wesentlichen Informationen über das betreffende Geschäft unverzüglich nach dessen Ausführung durch den Finanzportfolioverwalter auf einem dauerhaften Datenträger zu übermitteln.
§ 9 Abs. 4 Satz 2 WpDVerOV
2Für Privatkunden gilt hinsichtlich der Bestätigung der Geschäftsausführung § 8 Abs. 2 entsprechend.
§ 9 Abs. 4 Satz 3 WpDVerOV
3Die periodische Aufstellung ist einem Privatkunden in diesem Fall abweichend von Absatz 3 Satz 1 mindestens einmal alle zwölf Monate zu übermitteln; betreffen einzelne Geschäfte Finanzinstrumente im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe b oder Abs. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes, ist die periodische Aufstellung alle sechs Monate zu übermitteln.
§ 9 Abs. 5 Satz 1 WpDVerOV
§ 9a WpDVerOV
§ 9a Berichtspflichten des Wertpapierdienstleistungsunternehmens bei Verwahrung von Kundenvermögen
§ 9a Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
(1) 1Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen, welches Finanzinstrumente oder Gelder eines Kunden nach § 34a Abs. 1 oder Abs. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes hält, ist verpflichtet, dem Kunden mindestens einmal jährlich auf einem dauerhaften Datenträger eine Aufstellung der betreffenden Finanzinstrumente oder Gelder zu übermitteln.
§ 9a Abs. 1 Satz 2 WpDVerOV
2Die Aufstellung muss folgende Angaben enthalten:
§ 9a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 WpDVerOV
§ 9a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 WpDVerOV
§ 9a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 WpDVerOV
§ 9a Abs. 1 Satz 3 WpDVerOV
3Die Pflicht nach Satz 1 gilt nicht, wenn eine solche Aufstellung dem Kunden bereits in einer anderen periodischen Aufstellung übermittelt wurde.
§ 9a Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
§ 10 WpDVerOV
§ 10 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 WpDVerOV
§ 10 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
(2) 1Soweit Kundenaufträge mit Eigengeschäften zusammengelegt werden, ist zur Wahrung der Kundeninteressen nach § 31c Abs. 1 Nr. 4 des Wertpapierhandelsgesetzes über die Erfüllung der Anforderungen nach Absatz 2 hinaus zu gewährleisten, dass
§ 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 10 Abs. 2 Satz 2 WpDVerOV
2Soweit Kundenaufträge erst durch die Zusammenlegung überhaupt oder für den Kunden wesentlich vorteilhafter ausführbar sind, können die Eigengeschäftsaufträge in Abweichung von Satz 1 Nr. 2 nach Maßgabe der Grundsätze der Auftragszuteilung nach Absatz 1 Nr. 3 anteilig zugeteilt werden.
§ 10 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
(3) Eine Aufhebung der Bekanntmachungspflicht nach § 31c Abs. 2 Satz 3 des Wertpapierhandelsgesetzes setzt voraus, dass die in Anhang II Tabelle 2 der Verordnung (EG) Nr. 1287/2006 der Kommission vom 10. August 2006 zur Durchführung der Richtlinie 2004/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend die Aufzeichnungspflichten für Wertpapierfirmen, die Meldung von Geschäften, die Markttransparenz, die Zulassung von Finanzinstrumenten zum Handel und bestimmte Begriffe im Sinne dieser Richtlinie (ABl. EU Nr. L 241 S. 1) genannten Mindestvolumina erreicht sind.
§ 11 WpDVerOV
§ 11 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 11 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
§ 11 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
(3) 1Eine Überprüfung der Ausführungsgrundsätze nach § 33a Abs. 1 Nr. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes ist außerhalb des Jahresrhythmus dann vorzunehmen, wenn das Wertpapierdienstleistungsunternehmen von einer wesentlichen Veränderung Kenntnis erhält, die dazu führt, dass an den von den Ausführungsgrundsätzen umfassten Ausführungsplätzen eine Ausführung von Aufträgen nicht mehr gleichbleibend im bestmöglichen Interesse des Kunden gewährleistet ist.
§ 11 Abs. 3 Satz 2 WpDVerOV
2Eine Überprüfung der Grundsätze nach § 33a Abs. 8 Nr. 1 und 2 des Wertpapierhandelsgesetzes ist außerhalb des Jahresrhythmus nach § 33a Abs. 8 Nr. 3 des Wertpapierhandelsgesetzes dann vorzunehmen, wenn eine wesentliche Veränderung eintritt, die das Wertpapierdienstleistungsunternehmen in der Erfüllung seiner Pflichten nach § 33a Abs. 8 des Wertpapierhandelsgesetzes beeinträchtigt.
§ 11 Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
§ 11 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 11 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 11 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 11 Abs. 4 Satz 2 WpDVerOV
2Diese Informationen sind auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung zu stellen.
§ 11 Abs. 4 Satz 3 WpDVerOV
3Die Veröffentlichung auf einer Internetseite genügt unter den Voraussetzungen nach § 3 Abs. 3.
§ 12 WpDVerOV
§ 12 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
(1) 1Die nach § 33 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 in Verbindung mit Satz 3 des Wertpapierhandelsgesetzes niederzulegenden Grundsätze und einzurichtenden Verfahren müssen darauf ausgerichtet sein, die Gefahr einer Verletzung des Wertpapierhandelsgesetzes und der in entsprechenden Verordnungen geregelten Verpflichtungen durch das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder seine Mitarbeiter sowie die mit einer solchen Verletzung verbundenen Risiken aufzudecken.
§ 12 Abs. 1 Satz 2 WpDVerOV
2Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen hat hierfür angemessene Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen durchzuführen und in den nach Satz 1 niederzulegenden Grundsätzen festzulegen, welche Personen mit den Kontroll- und Überwachungshandlungen im Sinne des § 33 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 des Wertpapierhandelsgesetzes betraut sind.
§ 12 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
§ 12 Abs. 2a Satz 1 WpDVerOV
§ 12 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
§ 12 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 12 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 12 Abs. 3 Satz 2 WpDVerOV
§ 12 Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
(4) 1Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen muss einen Compliance-Beauftragten benennen, der für die Compliance-Funktion sowie die Berichte an die Geschäftsleitung und das Aufsichtsorgan nach § 33 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes verantwortlich ist.
§ 12 Abs. 4 Satz 2 WpDVerOV
2Sollten die zur Behebung von Defiziten erforderlichen Maßnahmen nach Absatz 2a nicht innerhalb angemessener Zeit ergriffen und umgesetzt werden, hat der Compliance-Beauftragte die Geschäftsleitung hierüber in Kenntnis zu setzen.
§ 12 Abs. 4 Satz 3 WpDVerOV
3Die mit der Compliance-Funktion betrauten Personen müssen über die für eine ordnungsgemäße und unabhängige Erfüllung ihrer Aufgaben nach Maßgabe des Absatzes 3 erforderlichen Fachkenntnisse, Mittel und Kompetenzen sowie über Zugang zu allen für ihre Tätigkeit relevanten Informationen verfügen.
§ 12 Abs. 4 Satz 4 WpDVerOV
4Vorbehaltlich des Absatzes 5 dürfen sie weder an den Wertpapierdienstleistungen beteiligt sein, die sie überwachen, noch darf die Art und Weise ihrer Vergütung eine Beeinträchtigung ihrer Unvoreingenommenheit bewirken oder wahrscheinlich erscheinen lassen.
§ 12 Abs. 5 Satz 1 WpDVerOV
§ 12 Abs. 6 Satz 1 WpDVerOV
(6) 1Um die Honorar-Anlageberatung von der übrigen Anlageberatung nach § 33 Absatz 3a des Wertpapierhandelsgesetzes zu trennen, müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen entsprechend ihrer Größe und Organisation sowie der Art, des Umfangs und der Komplexität ihrer Geschäftstätigkeit sicherstellen, dass seitens der übrigen Anlageberatung kein Einfluss auf die Honorar-Anlageberatung ausgeübt werden kann.
§ 12 Abs. 6 Satz 2 WpDVerOV
2Dies erfordert insbesondere sicherzustellen, dass:
§ 12 Abs. 6 Satz 2 Nr. 1 WpDVerOV
§ 12 Abs. 6 Satz 2 Nr. 2 WpDVerOV
§ 13 WpDVerOV
§ 13 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 WpDVerOV
§ 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 WpDVerOV
§ 13 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
§ 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 13 Abs. 2 Satz 2 WpDVerOV
2In den Grundsätzen ist auch Interessenkonflikten Rechnung zu tragen, die sich aus der Struktur und Geschäftstätigkeit anderer Unternehmen derselben Unternehmensgruppe ergeben und die das Wertpapierdienstleistungsunternehmen kennt oder kennen müsste.
§ 13 Abs. 2 Satz 3 WpDVerOV
3Eine Unternehmensgruppe im Sinne des Satzes 2 und des Absatzes 3 erfasst Mutterunternehmen und Tochterunternehmen im Sinne des § 290 des Handelsgesetzbuchs, Unternehmen, an denen diese eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 des Handelsgesetzbuchs halten, sowie alle Unternehmen, die aufgrund eines mit diesen Unternehmen geschlossenen Vertrages oder einer Satzungsbestimmung dieser Unternehmen einer einheitlichen Leitung unterstehen oder deren Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsorgane sich während des Geschäftsjahres und bis zur Aufstellung des konsolidierten Abschlusses mehrheitlich aus denselben Personen zusammensetzen.
§ 13 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
(3) 1Die Maßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 2 müssen so ausgestaltet sein, dass Mitarbeiter Tätigkeiten, bei denen Interessenkonflikte im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 Nr. 1 auftreten und Kundeninteressen beeinträchtigt werden könnten, mit einer der Größe und Geschäftstätigkeit des Wertpapierdienstleistungsunternehmens und seiner Unternehmensgruppe sowie dem Risiko einer Beeinträchtigung von Kundeninteressen angemessenen Unabhängigkeit ausführen.
§ 13 Abs. 3 Satz 2 WpDVerOV
2Soweit dieses zur Gewährleistung des erforderlichen Grades an Unabhängigkeit notwendig und angemessen ist, umfassen die Maßnahmen nach Satz 1
§ 13 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 WpDVerOV
§ 13 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 WpDVerOV
§ 13 Abs. 3 Satz 2 Nr. 3 WpDVerOV
§ 13 Abs. 3 Satz 2 Nr. 4 WpDVerOV
§ 13 Abs. 3 Satz 2 Nr. 5 WpDVerOV
§ 13 Abs. 3 Satz 3 WpDVerOV
§ 13 Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
(4) 1Die Unterrichtung des Kunden über Interessenkonflikte nach § 31 Abs. 1 Nr. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes muss unter Berücksichtigung seiner Einstufung als Privatkunde, professioneller Kunde oder geeigneter Gegenpartei dem Kunden ermöglichen, seine Entscheidung über die Wertpapierdienstleistung oder Wertpapiernebendienstleistung, in deren Zusammenhang der Interessenkonflikt auftritt, auf informierter Grundlage zu treffen.
§ 13 Abs. 4 Satz 2 WpDVerOV
2Die Information hat auf einem dauerhaften Datenträger zu erfolgen.
§ 14 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
(1) 1Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen genügt seiner Pflicht, Aufzeichnungen zu erstellen, die eine Nachprüfbarkeit im Sinne des § 34 Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes ermöglichen, wenn aufgrund der Aufzeichnung nachvollziehbar ist, ob das Wertpapierdienstleistungsunternehmen die jeweils in Rede stehende Pflicht erfüllt hat.
§ 14 Abs. 1 Satz 2 WpDVerOV
2Organisationsanweisungen und Aufzeichnungen über systemische Vorkehrungen sind geeignete Formen der Aufzeichnung, wenn durch sie die Nachvollziehbarkeit im Sinne des Satzes 1 gewährleistet ist.
§ 14 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 WpDVerOV
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 WpDVerOV
§ 14 Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
§ 14 Abs. 3a Satz 1 WpDVerOV
§ 14 Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
§ 14 Abs. 5 Satz 1 WpDVerOV
§ 14 Abs. 6 Satz 1 WpDVerOV
§ 14 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 14 Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 14 Abs. 6 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 14 Abs. 6 Satz 1 Nr. 4 WpDVerOV
§ 14 Abs. 6 Satz 1 Nr. 5 WpDVerOV
§ 14 Abs. 6 Satz 2 WpDVerOV
§ 14 Abs. 7 Satz 1 WpDVerOV
(7) Hinsichtlich der Informationen im Sinne des Absatzes 2 Nr. 3, der Werbemitteilungen im Sinne des § 31 Abs. 2 Satz 1 und 2 des Wertpapierhandelsgesetzes und der Finanzanalysen im Sinne des § 34b des Wertpapierhandelsgesetzes bedarf es neben der Aufbewahrung eines Exemplars der jeweiligen standardisierten Information, Werbemitteilung oder Finanzanalyse keiner weiteren Aufzeichnungen, soweit aus der Aufzeichnung hervorgeht, an welchen Kundenkreis sich die Information, Werbemitteilung oder Finanzanalyse richtet.
§ 14 Abs. 8 Satz 1 WpDVerOV
§ 14 Abs. 9 Satz 1 WpDVerOV
(9) 1Die Aufzeichnungen nach § 34 des Wertpapierhandelsgesetzes sind in der Weise auf einem dauerhaften Datenträger vorzuhalten, dass die Bundesanstalt innerhalb der Aufbewahrungsfrist jederzeit leicht darauf zugreifen und jede wesentliche Phase der Bearbeitung sämtlicher Geschäfte rekonstruieren kann.
§ 14 Abs. 9 Satz 2 WpDVerOV
2Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen muss sicherstellen, dass jede nachträgliche Änderung einer Aufzeichnung und der Zustand vor der Änderung deutlich erkennbar und die Aufzeichnungen vor sachlich nicht gebotenen Änderungen geschützt bleiben.
§ 14a WpDVerOV
§ 14a Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
(1) 1Wertpapierdienstleistungsunternehmen müssen bei der Auswahl, Beauftragung und regelmäßigen Überwachung von Dritten, bei denen sie nach § 34a Abs. 1 oder 2 des Wertpapierhandelsgesetzes Kundengelder oder Kundenfinanzinstrumente verwahren, mit der erforderlichen Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit vorgehen.
§ 14a Abs. 1 Satz 2 WpDVerOV
2Insbesondere sind die fachliche Eignung und die Reputation der Dritten sowie die relevanten Vorschriften und Marktpraktiken des Dritten im Zusammenhang mit der Verwahrung zu prüfen.
§ 14a Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV
(2) 1Bei der Auswahl eines Verwahrers mit Sitz in einem Drittstaat genügt ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen seinen Pflichten nach Absatz 1 in Bezug auf die Verwahrung von Kundenfinanzinstrumenten nur dann, wenn der Dritte besonderen Vorschriften für die Verwahrung und einer besonderen Aufsicht unterliegt.
§ 14a Abs. 2 Satz 2 WpDVerOV
2Bei einem Dritten, der keinen besonderen Vorgaben nach Satz 1 unterliegt, dürfen Kundenfinanzinstrumente nur dann verwahrt werden, wenn die Verwahrung bei diesem wegen der Art der betreffenden Finanzinstrumente oder Wertpapierdienstleistungen erforderlich ist oder ein professioneller Kunde das Wertpapierdienstleistungsunternehmen zur Verwahrung bei einem Dritten in diesem Drittstaat zumindest in Textform angewiesen hat.
§ 14a Abs. 3 Satz 1 WpDVerOV
§ 14a Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 14a Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 14a Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 14a Abs. 4 Satz 1 WpDVerOV
§ 14a Abs. 5 Satz 1 WpDVerOV
§ 14a Abs. 6 Satz 1 WpDVerOV
(6) 1Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen muss Kunden, deren Gelder oder Finanzinstrumente es nach § 34a Abs. 1 oder 2 des Wertpapierhandelsgesetzes entgegennimmt, über Sicherungs-, Pfand- oder Verrechnungsrechte informieren, die hieran zu seinen Gunsten oder zugunsten einer Verwahrstelle bestehen oder entstehen könnten.
§ 14a Abs. 6 Satz 2 WpDVerOV
2Unterliegt die Verwahrung der Gelder oder Finanzinstrumente dem Recht eines Drittstaates, sind die Kunden hierüber zu informieren und darauf hinzuweisen, dass dies ihre Rechte an den Geldern oder Finanzinstrumenten beeinflussen kann.
§ 14a Abs. 7 Satz 1 WpDVerOV
§ 14a Abs. 8 Satz 1 WpDVerOV
§ 14a Abs. 9 Satz 1 WpDVerOV
§ 14a Abs. 10 Satz 1 WpDVerOV
(10) 1Die Informationen nach den Absätzen 6 bis 9 sind an Privatkunden vor Erbringung der Wertpapierdienstleistung oder Wertpapiernebendienstleistung zu übermitteln.
§ 14a Abs. 10 Satz 2 WpDVerOV
2§ 5 Abs. 3 Satz 2 gilt entsprechend.
§ 14a Abs. 10 Satz 3 WpDVerOV
3Bei professionellen Kunden gilt Satz 1 nur hinsichtlich der Informationen nach Absatz 6.
§ 14a Abs. 11 Satz 1 WpDVerOV
§ 14a Abs. 11 Satz 1 Nr. 1 WpDVerOV
§ 14a Abs. 11 Satz 1 Nr. 2 WpDVerOV
§ 14a Abs. 11 Satz 1 Nr. 2 lit. a WpDVerOV
§ 14a Abs. 11 Satz 1 Nr. 2 lit. b WpDVerOV
§ 14a Abs. 11 Satz 1 Nr. 2 lit. c WpDVerOV
§ 14a Abs. 11 Satz 1 Nr. 3 WpDVerOV
§ 15 WpDVerOV
§ 15 Abs. 1 Satz 1 WpDVerOV
§ 15 Abs. 2 Satz 1 WpDVerOV

References: § 1

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 § 31
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 § 33
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§ 2

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 § 290
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