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Timestamp: 2018-12-18 12:00:37+00:00

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V3R3 Anleitungen zu den Prüfungsaufgaben Zeitnahmekommissare Stufe A und Stufe B Stand: 02. Mai 2016.
Veröffentlicht von:Maximilian Brahms Geändert vor über 2 Jahren
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1 V3R3 Anleitungen zu den Prüfungsaufgaben Zeitnahmekommissare Stufe A und Stufe B Stand: 02. Mai 2016
2 Zielsetzung der Präsentation Mit Hilfe dieser Präsentation soll zukünftigen Prüflingen der Zeitnahmekommissare Stufen A und B die in der Prüfung zu erwartenden Aufgaben erläutert werden. Bitte starten Sie dazu die Präsentation mit F5. Es werden hier die Vorgehensweisen in den einzelnen Prüfungsteilen gezeigt und beispielhafte Anleitungen zur Lösung der Aufgaben gegeben. Auf der übernächsten Seite können Sie die einzelnen Prüfungsthemen anklicken und werden dann zu den entsprechenden Seiten innerhalb dieser Präsentation weitergeleitet. Nach den jeweiligen Seiten der einzelnen Prüfungsteile können Sie mit Klick auf das Symbol zu der Übersicht der Prüfungsteile zurückkehren. Durch Klicken auf einen freien Bereich der jeweils angezeigten Seite werden zum Teil Animationen zur näheren Erläuterung des Themas ausgelöst. Um vor oder zurück zu blättern können Sie die Navigationsschaltflächen am unteren Seitenrand nutzen. Die erforderlichen Formulare und Übungsaufgaben sind jeweils im Text benannt und werden zusammen mit diesem Vortrag veröffentlicht. Sie liegen als PDF- Dateien vor und können zu Übungszwecken ausgedruckt werden. Bedenken Sie, dass nur stetige Übung die erforderliche Schnelligkeit und Sicherheit zur Lösung der Aufgaben vermittelt.
3 Mitwirkende Wir möchten an dieser Stelle unseren Dank an alle Zeitnehmer aussprechen, die dazu beigetragen haben, dass die vorliegende Schulungsunterlage erstellt und vervollständigt werden konnte. Besonders möchte wir dabei hervorheben, dass die Kollegen Carl-Eugen Metz, Hans-Werner Müller, Ralf Hartung, Thomas Popp und dem ADAC Südbaden eigene Unterlagen zur Verfügung gestellt haben, die in diesen Anleitungen verwendet wurden. Bei Änderungen der Prüfungsteile oder Aufgaben werden diese in die Unterlage eingearbeitet und wiederum einem erweiterten Kreis von Zeitnahmekommissaren zur Qualitätssicherung vorgelegt. Danach erfolgt die Veröffentlichung an gleicher Stelle. Im Namen der Prüfungskommission des DMSB für Zeitnahmekommissare: Yasin Özer, Peter Rother und Thomas Hergeth
5 BK – Rallye 200 Bordkarte prüfen und rechnen WP – Rallye WP EL – Einzelzeiten rechnen SN – Startnummernaufnahme HZ – Handzeitnahme RZ – Rundenzählung GE – Schnittberechnung OE – Ergebnis erstellen GW – Gesamt-Wertung (Addition Ergebnisse) SZ – Slalomzeitnahme GL – GleichmäßigkeitGL – Gleichmäßigkeit ORG – Fragen zur Organisation des Motorsports REG – Fachbezogene Reglement-FragenREG – Fachbezogene Reglement-Fragen ZN – Aufbau ZeitnahmeZN – Aufbau Zeitnahme Prüfungsaufgaben - Übersicht
6 BK – Rallye 35/70 Bordkarte prüfen und rechnen Laut Rallye-Reglement, Anhang II Nr. 6, sieht das Standard-Kontrollheft wie unten abgebildet aus. Ein Beispiel der Handhabung dieses Kontrollhefts wird auf der folgenden Seite dargestellt. Bei einigen Rallye35/70-Veranstaltungen wird eine vereinfachte Bordkarte im DIN A4 Format verwandt. Diese wird auch für die Prüfung genutzt, da sich hier alle relevanten Prüfungsinhalte abbilden lassen
7 BK – Rallye 35/70 Bordkarte prüfen und rechnen 1200 5912 Abschnittsfahrzeit: Für eine bestimmte Strecke x Wird eine Sollzeit vorgegeben (Siehe Abschnittsfahrzeit) Die Abschnittsfahrzeit wird für die Strecke WP6 Start – ZK10 vorgegeben (Pfeil). Diese Abschnittszeiten werden in der Bordkarte geprüft. Prüfen und auswerten: Abschnittszeit prüfen - Kein Fehler - Teilnehmer ist zu früh - Teilnehmer ist zu spät -2 min +2 min 57 1158 -2 min +2 min
8 BK – Rallye 35/70 Bordkarte prüfen und rechnen Herkunft der Daten und Zeiten bei einer realen Veranstaltung (1/2) Bei den Zeitkontrollen (ZK) wird eine Liste geführt, die durch das Kontrollstellen-Personal mit den Startnummern und den Zeiten befüllt wird, zu denen die jeweiligen Teams die Bordkarte / das Kontrollheft ausgehändigt haben. Die Fahrzeiten für Verbindungsetappen zwischen zwei Zeitkontrollen bzw. Start einer WP und der nächsten Zeitkontrolle sind zeitlich bewusst verlängert, damit der öffentliche Verkehr nicht behelligt wird. Die ZK-Sollzeit berechnet sich aus der alten ZK-Zeit bzw. der Minute des WP- Starts plus der vorgegebenen Abschnittsfahrzeit. Bei den Wertungsprüfungen (WP) werden am Start und am Ziel durch Zeitnehmer die Startnummern und die jeweiligen Start- bzw. Zielzeiten (je nach Ausschreibung auf die Sekunde bzw. Zehntelsekunde) festgestellt und ebenfalls in separaten Listen als Protokoll aufgenommen. Zwischen der ZK-Zeit und der WP-Startzeit sind in der Regel mindestens 3 Minuten einzuhalten. Der Abstand wird in der Ausschreibung festgelegt.
9 BK – Rallye 35/70 Bordkarte prüfen und rechnen Herkunft der Daten und Zeiten bei einer realen Veranstaltung (2/2) Die Durchfahrtskontrollen (DK oder auch DK-Stop) befinden sich hinter dem Ziel einer WP und dienen dazu, die Teilnehmer nach der Durchfahrt durch die WP auf Bestzeit auf jeden Fall anhalten zu lassen, damit anschließend das Tempo des regulären Straßenverkehrs eingehalten wird und keine Gefährdungen durch die Veranstaltung erfolgen. An den DKs werden ebenfalls Listen geführt, die jedoch nur die Startnummern in der Reihenfolge ihrer Ankunft an der DK enthalten. Zwischen WP-Ziel und DK besteht kein Überholverbot mehr – für die Prüfung ist die Reihenfolge der Startnummern bei Ziel und DK jedoch grundsätzlich identisch. Sofern vom Veranstalter gewünscht, wird zwischen Ziel und DK-Stopp eine Sprechverbindung eingerichtet, um den Teilnehmern die Zielzeiten mitteilen zu können. Ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor ist hierbei zum Beispiel bei Dunkelheit die Rückfragemöglichkeit, welche Startnummer zuletzt ankam.
10 BK – Rallye 35/70 Bordkarte prüfen und rechnen 1.Überprüfen Sie die Einhaltung der Sollzeit für die zu fahrenden Abschnitte Addieren Sie zur vollen Minute der Startzeit des Abschnitts die Sollzeit hinzu und prüfen, ob zur richtigen Zeit der Zeiteintrag an der folgenden ZK erfolgte. Ist die richtige Zeit eingetragen, dann setzen Sie einen Haken an die betreffende Zeit. Gibt es eine Abweichung, dann tragen Sie mit „+“ bzw. „-“ die Abweichung in Minuten in das Feld der ZK-Zeit ein. Denken Sie auch an erlaubte Vorzeiten! Die Startzeit eines Abschnitts ohne Start zu einer WP ist die eingetragene ZK-Zeit. Wird nach der ZK eine WP gestartet, so ist die Abschnittsstartzeit die Startzeit der WP.
11 BK – Rallye 35/70 Bordkarte prüfen und rechnen 2.Überprüfen Sie die Einhaltung der Sollzeit für die Pausen-Ein- und -Ausfahrt (Regrouping) Die Pause dient zum Zusammenführen des Feldes (Regrouping), da bei Ankunft der Teams nach ihrer Sollzeit für die „ZK Pause Einfahrt“, die Startzeit für die „ZK Pause Ausfahrt“ vom ZK-Personal im Minutenabstand und nicht nach einer einheitlichen Pausenlänge eingetragen wird. Es handelt sich daher um eine ebensolche Zeitvorgabe wie beim Start der Rallye. Durch dieses Verfahren werden die Startabstände der Teams nach der Pause wieder auf einheitlich eine Minute zurückgesetzt, während vorher durch Verzögerungen längere Abstände entstanden sein können. Sollzeit
12 BK – Rallye 35/70 Bordkarte prüfen und rechnen 3.Überprüfen Sie die berechneten Fahrzeiten der WP‘s und wandeln diese in Sekunden um, deren Zahl Sie in die letzte Spalte der WP-Zeiten eintragen. Sollte eine WP-Fahrzeit falsch sein, so tragen Sie die korrekte Fahrzeit oberhalb der falschen Zeit in Minuten und Sekunden in das gleiche Feld ein. Die umgewandelte Fahrzeit sollte immer von der korrekten Fahrzeit berechnet und in die letzte Spalte der WP-Zeiten eingetragen werden. 256 s 5:47 347 s
13 BK – Rallye 35/70 Bordkarte prüfen und rechnen 4.Addieren Sie die WP-Fahrzeiten und die angefallenen Strafzeiten, so dass Sie eine Gesamtzeit für den Teilnehmer erhalten. Tragen Sie im unteren Feld die einzelnen WP-Fahrzeiten in Sekunden und die angefallenen Strafzeiten ein. Addieren Sie alle Zeiten zu einer Gesamtzeit für den Teilnehmer.
14 BK – Rallye 35/70 Bordkarte prüfen und rechnen 5.Übungsaufgaben mit Lösungen Übungsaufgaben mit Lösungen finden Sie hier: Sie können die Übungsaufgaben ausdrucken und nach den Vorgaben für die Prüfung lösen. Zur Überprüfung Ihrer Auswertungen finden Sie in der Datei auch die entsprechenden Lösungen auf einem separaten Blatt.
15 WP – Rallye WP 1. Startnummern Da zwischen Ziel und DK- Stop kein Überholverbot mehr besteht, legen wir für die Prüfung fest, dass die Reihenfolge der Startnummern an der DK die gleiche Reihenfolge ist, wie die am Ziel. 4 7 11 22 30 31 35
16 4 7 11 22 30 31 35 WP – Rallye WP 2. Startzeiten 25 Übertragen Sie nun die Start- zeiten zu den dazugehörigen Startnummern am Ziel. Hier können selbstverständlich Überholvorgänge stattgefunden haben. Startnummern, die zwar eine Startzeit aber keine Zielzeit haben, tragen Sie bitte nur als Startnummer in die Liste Zielzeiten nach ganz unten ein.
17 WP – Rallye WP 3. Fahrzeiten Berechnen Sie bitte die Fahrzeiten der einzelnen Teams durch Subtraktion der Startzeit von der Zielzeit. Bei ausgefallenen Teams tragen Sie bitte in das Feld Fahrzeit „Ausfall“ ein.
18 WP – Rallye WP 4. Platzierung Tragen Sie zum Abschluss dieser Aufgabe die erreichten Platzierungen der einzelnen Teams für diese WP in die Spalte „Pl.“ ein.
19 WP – Rallye WP 5.Übungsaufgaben mit Lösung Übungsaufgaben mit Lösungen finden Sie hier: Sie können die Übungs- aufgaben ausdrucken und nach den Vorgaben für die Prüfung lösen. Zur Über- prüfung Ihrer Auswertungen finden Sie in der Datei auch die entsprechenden Lösungen auf einem separaten Blatt.
20 EL – Einzelzeitenliste rechnen Einzelzeitenliste Berechnen von Rundenzeiten
21 EL – Einzelzeitenliste rechnen Zusammenhänge, Notation Jahr,Monat,Tag 365/366 Tage | 12 Monate | 24 Stunden Stundehh00 - 23 (1 - 12 AM / PM) Minutemm00 - 59 Sekundess00 - 59 Zehntel, Hundertstel, Tausendstel zht000 – 999 Notationhh.mm.ss,zht (hh:mm:ss,zht) 08.05.23,158 08:05:23,008 Zusammenhänge:
22 EL – Einzelzeitenliste rechnen Einzelzeiten rechnen Merke! er
23 EL – Einzelzeitenliste rechnen Einzelzeiten rechnen Es gibt unterschiedliche Methoden der Berechnung von Fahrzeiten: Entweder man berechnet Stelle für Stelle angefangen von der kleinsten Einheit bis zur größten Einheit oder man fasst die Einheiten zusammen und rechnet in der kompletten Einheit (Hundertstel, Sekunden, Minuten, Stunden) Das klingt zunächst verwirrend, wird jedoch auf den nächsten beiden Folien klar und man kann sich die Methode, mit der man am schnellsten die Zeiten berechnen kann, aussuchen. Für die meisten Kolleginnen und Kollegen hat sich die zweite Methode als die schnellere herausgestellt. Versuchen Sie es einfach.
24 EL – Einzelzeitenliste rechnen Einzelzeiten rechnen (Methode 1) 6er Sprung 1 1 1 1 1 1 1112 11129 9
25 EL – Einzelzeitenliste rechnen Einzelzeiten rechnen (Methode 2) 42 bis 34 geht nicht, also 42 bis 60 = 18 18 + 34, 1 als Übertrag 49 bis 91 25 plus 1 (Übertrag) 26 bis 32 42 bis 34 geht nicht, also 42 bis 60 = 18 18 + 34, 1 als Übertrag 49 bis 91 25 plus 1 (Übertrag) 26 bis 32 Stunden 24 Minuten 60 Sekunden 60 1/10 1/100 1 1
26 EL – Einzelzeiten rechnen 1.Hier sehen Sie die Durchfahrtszeiten mehrerer Teilnehmer eines Rundstreckenrennens Berechnen Sie jeweils die Rundenzeiten durch Subtraktion der kleineren von der größeren Zeit und tragen das Ergebnis in die rechts daneben befindlichen Spalten ein. Bedenken Sie, dass die Zehntel-Sekunden sowie die einstelligen Sekunden- und Minutenzahlen im Zehnersystem und die Sprünge von Sekunden zu Minuten sowie die Sprünge von Minuten zu Stunden im Sechsersystem gerechnet werden! Hilfreich kann es anfangs sein, sich die 10er und 6er Sprünge über den Spalten als Gedächtnisstütze zu notieren. 6 10 6 666
27 EL – Einzelzeiten rechnen 2.Berechnen Sie nacheinander alle Rundenzeiten, indem Sie die kleinere Durchfahrtszeit von der größeren abziehen Bei der Berechnung empfiehlt es sich, in der Reihenfolge von oben nach unten und innerhalb der Zeilen von rechts nach links vorzugehen. Beispiel 1: 3:22,8 6:35,5 Von 8 bis 15 = 7, Übertrag 1 Von 3 (2+1) bis 5 = 2 Von 2 bis 3 = 1 Von 3 bis 6 = 3 3228 63553127 1 1 10 6 6
28 EL – Einzelzeiten rechnen 2.Berechnen Sie nacheinander alle Rundenzeiten, indem Sie die kleinere Durchfahrtszeit von der größeren abziehen Bei der Berechnung empfiehlt es sich, in der Reihenfolge von oben nach unten und innerhalb der Zeilen von rechts nach links vorzugehen. Beispiel 2: 09:48,8 13:00,6 Von 8 bis 16 = 8, Übertrag 1 Von 9 bis 10 = 1, Übertrag 1 Von 5 bis 6 = 1, Übertrag 1 Von 10 bis 13 = 3 9488 130063118 10 6 6
29 EL – Einzelzeiten rechnen 3.Übungsaufgabe mit Lösung Übungsaufgaben mit Lösungen finden Sie hier: Sie können die Übungs- aufgaben ausdrucken und nach den Vorgaben für die Prüfung lösen. Zur Überprüfung Ihrer Auswertungen finden Sie in der Datei auch die entsprechenden Lösungen auf einem separaten Blatt.
30 SN – Startnummernaufnahme 1.Hier sehen Sie das Formular Hunderterzettel für das Diktat der Startnummern Innerhalb von 5 Minuten werden Ihnen 260 Startnummern eines Rundstreckenrennens diktiert. Notieren Sie alle Startnummern entsprechend dem Diktat in das Formular Hunderterzettel. Denken Sie daran, den ersten Durchgang des Formulars zu streichen, da es keinen nullten Durchgang gibt. Die weiteren Hunderter-Durchgänge werden entsprechend vor dem Eintrag 00 durchnummeriert, damit der 100., 200. usw. Durchgang erkennbar wird.
31 Wird während des Diktats der nächste Durchgang angesagt, dann versehen Sie die genannte Durchgangsnummer mit einem Häkchen. Sollten Sie während des Diktats wegen der Geschwindigkeit der Ansage eine oder mehrere Startnummern nicht aufnehmen können, dann versehen Sie bitte die entsprechende Anzahl von Feldern mit einem Strich. Die oben erwähnte, zwischendurch diktierte Durchgangsnummer hilft Ihnen, die Startnummern wieder in die korrekten Durchgangsfelder einzutragen. SN – Startnummernaufnahme 2.Füllen Sie das Formular entsprechend des Diktats mit den Startnummern 39 9 54 70 13 7 11 98 20 99 87 31
32 SN – Startnummernaufnahme 39 9 54 70 13 7 11 98 20 99 87 31 3.Lösungsvorschlag und Übungsaufgabe mit Lösung Eine Übungsaufgabe finden Sie hier: Sie können die Übungsaufgabe ausdrucken und nach den Vorgaben für die Prüfung lösen. Lassen Sie sich hierzu die Startnummern in der laut Prüfungsaufgabe vorgeschrie- benen Zeit diktieren und vergleichen anschließend Ihr Ergebnis. Den für die Übung erforderlichen Hunderterzettel finden Sie ebenfalls im Bereich Übungen in der Datei Formular H Hunderterzettel.pdf
33 HZ – Handzeitnahme ACHTUNG !!! SPERRFACH !!! Bei diesem Prüfungsteil wird Ihre manuelle Genauigkeit bei der Handstoppung geprüft. Auf ein akustisches Signal hin, müssen Sie mit einer Stoppuhr die Zeit stoppen und die so ermittelte Zeit auf eine Liste übertragen. Für die Zeitnahmekommissare Stufe B werden 30 Signale in 2:00 Minuten und für die Zeitnahmekommissare Stufe A 50 Signale in 3:00 Minuten erzeugt. Als Stoppuhr kann jede manuelle oder elektronische Uhr eingesetzt werden, falls es sich um ein druckendes Gerät handeln sollte, muss der Drucker abgeschaltet werden.
34 RZ – Rundenzählung ACHTUNG !!! SPERRFACH !!! Sie erhalten folgende Materialien zur Verfügung: –Ein leeres Formular Rundenzähltabelle (Größe DIN A3 quer) –Einen Startnummernaufschrieb eines Rundstreckenrennens auf dem Formular H (Hunderterzettel) Erstellen Sie aus diesen Materialien eine Rundenzähltabelle, auf der auch der Zieleinlauf durch rote Eintragungen kenntlich gemacht wird, sowie die ausgefallenen Teilnehmer mit roter Farbe eingekreist werden. Sie geben am Ende der Prüfungsaufgabe nur das ausgefüllte Formular Rundenzähltabelle mit den geforderten Eintragungen ab. Das Verfahren zur sicheren Erstellung einer Rundenzähltabelle wird Ihnen auf den folgenden Seiten erläutert.
35 RZ – Rundenzählung 1.Übertragen Sie zunächst alle Startnummern, die am Start gemeldet sind, in aufsteigender Reihenfolge in die Spalte 0 der Rundenzähltabelle
36 RZ – Rundenzählung 2.Im nächsten Schritt wird in der Reihenfolge der Durchfahrten die nächste Startnummer des Hunderterzettels in der Rundenzähltabelle (RZT) gesucht. 3.Danach haken Sie die Startnummer auf dem Hunderter ab (siehe 1.). Dies kostet zunächst einiges an Zeit - zum Erlernen sollte dieser Schritt allerdings auf jeden Fall berücksichtigt werden. 4.Danach setzen Sie einen Haken an die Startnummer der RZT (2.)und schreiben in die nächste Spalte der RZT von oben nach unten die Startnummern in die Felder (3.). 5.Statt im Hunderter die Startnummern einzeln abzuhaken, können sie auch mit einem Textmarker in der linken Hand jeweils die aktuelle Position antippen und solange festhalten, bis Sie zur nächsten Startnummer wechseln.  1. 2. 3.
37 RZ – Rundenzählung 6.Verfahren Sie nun genau nach diesem Ablauf mit jeder Startnummer aus der Reihenfolge der Durchfahrten. 7.Wenn in der Reihenfolge der Durchfahrten das nächste Mal das führende Fahrzeug erscheint, dann wird in der RZT eine neue Spalte eröffnet und unter die bis jetzt letzte Startnummer der alten Spalte der RZT ein Strich gezogen. 8.Das führende Fahrzeug erkennen Sie daran, dass es in der aktuellen Spalte noch keinen Haken hat und eine neue Spalte noch nicht begonnen wurde. Die schrägen Striche im Hunderter bedeuten, dass dies die aktuelle Spitze (erste Startnummer) der neuen Runde ist. 9.Im vorliegenden Fall wäre jetzt die 30 das führende Fahrzeug. Also unter die 16 in der RZT einen Strich setzen.            
38 RZ – Rundenzählung 10.Die Striche nach Beginn der neuen Runde verdeutlichen, welche Fahrzeuge sich in der gleichen Runde befinden. Die Teilnehmer unterhalb des Strichs sind überrundet. 11.Im Beispiel ist in der Runde 2 die Startnummer 16 eine Runde hinter dem Führenden zurück und in Runde 3 die Startnummern 21, 18, 11, 3, 16. 12.Auf die Bedeutung der rot eingekreisten 16 in Runde 3 wird später eingegangen. 13.Führen Sie also alle Eintragungen entsprechend dem oben beschriebenen Verfahren durch. 14.Wechseln Sie zum Zieleinlauf Ihre Schreibfarbe auf Rot. Schreiben Sie den Sieger und alle Startnummern, die nach dem Sieger die Ziellinie überquert haben in rot in die RZT.                                           
39 RZ – Rundenzählung 15.Suchen Sie nun die Startnummern in der RZT, die nicht in rot geschrieben sind und noch nicht abgehakt sind. 16.Diese Startnummern kreisen Sie mit Ihrem Rotstift bitte ein. Hierdurch wird deutlich, wann ein Teilnehmer ausgefallen ist. 17.Markieren Sie durch einen senkrechten Strich, die zur Wertung erforderliche Mindestrundenanzahl (X %) des Siegers laut Ausschreibung. Bruchteile von Runden werden zur nächsten vollen Runde aufgerundet. 18.Die Markierungen welche Teilnehmer wann ausgefallen sind und ab welcher Runde die Mindestrundenanzahl erfüllt ist werden zur Erstellung eines Ergebnisses benötigt. 19.Da die Ergebnisse bei FIA und FIM unterschiedlich zu erstellen sind, sollten alle Markierungen wie beschrieben vorgenommen werden.                                           
40 V3R3 RZ – Rundenzählung Das Verfahren des Abhakens der Startnummern auf der Reihen- folge der Durchfahrten ist für das Erlernen der Rundenzähltabelle nach unserer Ansicht zunächst unerlässlich. Sollten Sie mit der Zeit genug Übung haben, dann können Sie das Abhaken selbstverständlich auch weglassen, da Sie anderenfalls nicht die in einem Rennen erforderliche Arbeitsgeschwindigkeit erreichen können. Aber: Bitte bedenken Sie – Sicherheit geht vor Schnelligkeit!
41 RZ – Rundenzählung 21.Übungsaufgaben mit Lösung Übungsaufgaben mit Lösungen finden Sie hier: Sie können die Übungsaufgaben ausdrucken und nach den Vorgaben für die Prüfung lösen. Zur Überprüfung Ihrer Auswertungen finden Sie in der Datei auch die entsprechenden Lösungen auf einem separaten Blatt. Das Formular Rundenzähltabelle finden Sie ebenfalls im Bereich Übungen in der Datei „Formular Rundenzaehltabelle.pdf“
42 GE – Schnittberechnung Sie erhalten eine Aufgabe wie oben gezeigt. Wandeln Sie die 4 bzw. 5 Fahrzeiten der Teilnehmer und die Zeit der schnellsten Runde in Sekunden um. Führen Sie die Berechnung der Streckenkonstante (C) durch und ebenso für die vorliegende Aufgabe die Gesamtstreckenkonstante (C15) Berechnen Sie mit den entsprechenden Konstanten die Geschwindigkeiten der 4 bzw. 5 Teilnehmer (V1 – V4 oder V5) sowie die Geschwindigkeit der schnellsten Runde und runden die errechneten Geschwindigkeiten auf 2 Nachkommastellen. Vergessen Sie nicht, die entsprechenden Einheiten (km; km/h; sek.) aufzuführen!
43 GE – Schnittberechnung Die Konstanten zur Geschwindigkeits- berechnung ergeben sich aus der Streckenlänge in Kilometern multipliziert mit 3600. Hieraus ergibt sich hier für eine Runde C1 = 9,15 x 3600 = 32940 und für das gesamte Rennen die Konstante für eine Runde mal der Anzahl der Gesamtrunden C15 = C1 x 15 = 494100
44 GE – Schnittberechnung Die Geschwindigkeit v wird berechnet indem man die Streckenkonstante C durch die benötigte Zeit in Sekunden teilt. v = C / t Führen Sie die Berechnungen auf drei Stellen nach dem Komma durch und runden anschließend auf zwei Stellen. Für die Berechnung der Geschwindigkeit in der schnellsten Runde benötigen Sie die Konstante C1, während für die Gesamtzeiten die Konstante C15 benötigt wird.
45 GE – Schnittberechnung Lösungsvorschlag und Übungsaufgaben mit Lösung Übungsaufgaben mit Lösungen finden Sie hier: Sie können die Übungs- aufgaben ausdrucken und nach den Vorgaben für die Prüfung lösen. Zur Überprüfung Ihrer Auswertungen finden Sie in der Datei auch die entsprechenden Lösungen auf einem separaten Blatt.
46 OE – offizielles Ergebnis Erstellung Ergebnis Sie erhalten folgende Materialien zur Verfügung: –Ein Formular Rundenzähltabelle mit dem Ergebnis eines Rundstreckenrennens –Den Zieleinlauf des Rennens auf Zehnerzetteln mit Durchgangsnummer –Den Zeit-Druckerstreifen mit Durchgangsnummern –Angaben zur schnellsten Runde, Rundenlänge und Renndistanz –Angaben zu den Durchschnittsgeschwindigkeiten der fünf besten Teilnehmer, die den Zeiten des Zeitstreifens zugeordnet sind Erstellen Sie aus diesen Materialien jeweils ein Ergebnis für eine FIA- und eine FIM-Veranstaltung.
47 OE – Erstellung Ergebnis
48 Ergebnisse nach FIA (Autos) Eintragungen in der Kopfzeile: Am Start: Anzahl der Teilnehmer, welche gestartet sind Gewertet: Anzahl der Teilnehmer, welche mindestens X % der Runden des Siegers zurückgelegt haben. Unabhängig davon, ob im Ziel oder ausgefallen Nicht gewertet: Anzahl der Teilnehmer, welche nicht die X % der Runden des Siegers erreicht haben. Unabhängig davon ob im Ziel oder ausgefallen Kontrollsummen: Am Start = Gewertet + Nicht Gewertet
49 OE – Erstellung Ergebnis Ergebnisse nach FIA (Autos) Auszufüllen sind: A bei FIA Anzahl der Runden Rundenlänge Am Start Gewertet Nicht gewertet Platzierungen Startnummern Anzahl der jeweils absolvierten Runden Bei den fünf Besten: Die Zeiten und die Durch- schnittsgeschwindigkeiten
50 OE – Erstellung Ergebnis Ergebnisse nach FIA (Autos) Auszufüllen sind weiterhin: Startnummer der schnellsten Runde Zeit der schnellsten Runde Geschwindigkeit der schnellsten Runde Nicht gewertete Startnummern
51 OE – Erstellung Ergebnis Ergebnisse nach FIM (Motorrad) Eintragungen in der Kopfzeile: Am Start: Anzahl der Teilnehmer, die gestartet sind Am Ziel: Anzahl der Teilnehmer, welche die Zielflagge gesehen haben (nach dem Sieger ins Ziel gekommen) Ausgefallen: Anzahl der Teilnehmer, welche die Zielflagge nicht gesehen haben Gewertet: Anzahl der Teilnehmer, welche die Zielflagge gesehen und mindestens X % der Runden des Siegers zurückgelegt haben Nicht gewertet: Anzahl der Teilnehmer, welche die Zielflagge gesehen und nicht mindestens X % der Runden des Siegers zurückgelegt haben Kontrollsummen: Am Start = Am Ziel + Ausgefallen Am Ziel = Gewertet + Nicht Gewertet
52 OE – Erstellung Ergebnis Ergebnisse nach FIM (Motorräder) Auszufüllen sind: M bei FIM Anzahl der Runden Rundenlänge Am Start Am Ziel Ausgeschieden Gewertet Nicht gewertet Platzierungen Startnummern Anzahl der jeweils absolvierten Runden Bei den fünf Besten: Die Zeiten und die Durchschnitts- geschwindigkeiten
53 OE – Erstellung Ergebnis Ergebnisse nach FIM (Motorräder) Auszufüllen sind weiterhin: Startnummer der schnellsten Runde Zeit der schnellsten Runde Geschwindigkeit der schnellsten Runde Ausgeschiedene Startnummern Nicht gewertete Startnummern
54 OE – Erstellung Ergebnis Lösungsvorschlag und Übungsaufgaben mit Lösung Übungsaufgaben mit Lösungen finden Sie hier: Sie können die Übungs- aufgaben ausdrucken und nach den Vorgaben für die Prüfung lösen. Zur Überprüfung Ihrer Auswertungen finden Sie in der Datei auch die entsprechenden Lösungen auf einem separaten Blatt. Das Formular OE Ergebnis finden Sie ebenfalls im Bereich Übungen in der Datei „Formular OE Ergebnis.pdf“
55 OE – Erstellung Ergebnis Hinweis zur Ergebniserstellung bei Abbruch eines Rennens Im Falle eines Rennabbruchs ist im Rundstreckenreglement folgende Verfahrensweise festgeschrieben: Art. 16.3 Abbruch nach Zurücklegen von 75% der Distanz oder Dauer Hatte das führende Fahrzeug bei Abbruch des Rennens 75% oder mehr (aufgerundet auf die nächste volle Runde) der vorgeschriebenen Distanz oder Renndauer zurückgelegt, gilt das Rennen als beendet. Die Wertung wird aufgrund der Position erstellt, die die Teilnehmer in der letzten vollen Runde vor dem Abbruch innehatten.
56 GW – Gesamt-Wertung (Addition Ergebnisse) Gesamt-Wertung Sie erhalten folgende Unterlagen: Die Ergebnisse aus zwei Wertungsläufen eines Rennens mit Angabe der Rundenzahl und Streckenlänge. Ein Additionsblatt mit Auszügen aus dem Reglement und der Ausschreibung (siehe nächste Folie) Das Blatt dient zur Berechnung des Ergebnisses. Ein Formular Ergebnis, welches Sie bitte ausfüllen, wobei hier auf die Namen, Orte und Fahrzeugdaten verzichtet werden kann.
57 GW – Gesamt-Wertung (Addition Ergebnisse) Achten Sie auf die Angaben im Reglement und der Ausschreibung, da diese die Erstellung des Ergebnisses beeinflussen. Diese können bei den einzelnen Aufgaben unterschiedlich sein! Hier im Beispiel: Sieger ist der Fahrer, der die vorgesehene Distanz mit seinem Fahrzeug in der kürzesten Zeit oder die längste Distanz in der vorgeschriebenen Zeit unter Berücksichtigung aller Strafen zurückgelegt hat. Die Platzierung der Teilnehmer erfolgt aus den für die Renndistanz bei gleicher Rundenzahl benötigten kürzesten Fahrzeiten, danach nach der bis zum Abwinken erreichten Rundenzahl. Runden, die nicht mit der Motorkraft des Wettbewerbfahrzeugs zurückgelegt wurden, werden nicht gewertet.
58 GW – Gesamt-Wertung (Addition Ergebnisse) Wird ein Rennen in mehreren Läufen durchgeführt, ist der Sieger der Fahrer und/oder das Fahrzeug, der/das 1. die vorgeschriebene Gesamtdistanz in der kürzesten Gesamtzeit zurückgelegt hat, oder 2. die höchste Gesamtdistanz in der vorgeschriebenen Gesamtzeit zurückgelegt hat. Gefahren wird in 2 Läufen, die Runden und die Zeiten der Läufe werden addiert. Der Fahrer mit den meisten Runden und der kürzesten Fahrzeit ist Sieger seiner Klasse. Bei ex-aequo (Gleichstand) ist das bessere Ergebnis des ersten Laufes entscheidend Die nachfolgenden Teilnehmer werden nur dann gewertet, wenn sie in der Summe der beiden Läufe mindestens 50 % der Distanz des führenden Fahrzeugs zurückgelegt haben.
59 GW – Gesamt-Wertung (Addition Ergebnisse) Vorgehensweise zur Lösung der Aufgabe: Tragen Sie zunächst die Startnummern des ersten Wertungslaufes in die Felder Startnummer ein. (1) Füllen Sie dann die jeweils rechten oberen Felder in den Spalten Runden und Zeit mit den zu den Startnummern gehörenden Werten des ersten Laufes. (2) Tragen Sie im nächsten Schritt die Rundenzahlen und Zeiten des zweiten Wertungslaufes in die rechten unteren Felder der entsprechenden Spalten zu den jeweiligen Startnummern dazu. (3) 1 1 1 1 1 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3
60 GW – Gesamt-Wertung (Addition Ergebnisse) Weitere Vorgehensweise: Addieren Sie nun jeweils die beiden Felder in der Spalte Runden und tragen das Ergebnis in das große Feld vor den beiden Einzelfeldern ein. (4) Anschließend addieren Sie jeweils die beiden Zeiten in der Spalte Zeit und tragen das Ergebnis ebenfalls in das große Feld der Spalte ein. (5) Nach den Vorgaben des Reglements und der Ausschreibung ermitteln Sie jetzt die Platzierung und tragen diese jeweils in die Felder der Spalte Platz ein. Achtung Mindestdistanz beachten! (6) 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 5 5 6 6 6 6 6 6
61 GW – Gesamt-Wertung (Addition Ergebnisse) Nachdem Sie die Additionen und Platzierungen vorgenommen haben, füllen Sie bitte anschließend das Formular Ergebnis nach den Vorgaben für FIA-Ergebnisse und den Bestimmungen der beigefügten Auszüge aus Reglement und Ausschreibung aus. Die Angaben zum Namen, Ort und Fahrzeug brauchen hier zur Vereinfachung nicht ausgefüllt werden.
62 GW – Gesamt-Wertung (Addition Ergebnisse) Denken Sie bitte auch daran, eventuell nicht gewertete Starter in das Ergebnisformular einzutragen. Übungsaufgaben mit Lösungen finden Sie hier: Sie können die Übungs- aufgaben ausdrucken und nach den Vorgaben für die Prüfung lösen. Zur Überprüfung Ihrer Auswertungen finden Sie in der Datei auch die entsprechenden Lösungen auf einem separaten Blatt.
63 Slalom-Ergebnis Sie erhalten ein Formular mit 8 Startern eines Slaloms, deren Fahrzeiten in den beiden Wertungsläufen und die jeweiligen Pylonen- und Torfehler eingetragen sind. Bitte berechnen Sie durch Addition der beiden Laufzeiten die Fahrzeit des jeweiligen Teilnehmers. Sollte bei einem oder beiden Läufen keine Zeit vorliegen, so tragen Sie als Fahrzeit ein „n.g.“ ein. Berechnen Sie nun die Strafsekunden für Pylonenfehler (pro Pylone 3 Sekunden) und Torfehler (pro ausgelassenem Tor oder Aufgabe 15 Sekunden) Achtung, bei mehr als 3 ausgelassenen Aufgaben erfolgt Wertungsverlust (= „n.g.“) SZ – Slalomzeitnahme
64 Slalom-Ergebnis Addieren Sie die Strafzeiten zu den Fahrzeiten und tragen die Gesamtzeit in die vorgesehene Spalte Gesamtzeit ein. Bei Ausfällen („n.g.“ bei Fahrzeit) oder Wertungsverlust wegen ausgelassener Tore übernehmen Sie bitte dieses „n.g.“ auch in die Spalte Gesamt-Zeit. Anschließend tragen Sie in der Spalte Platz die jeweilige Platzierung des Teilnehmers ein. Nicht gewertete Teilnehmer erhalten keine Platzierung! Abschließend vervollständigen Sie das Ergebnis, indem Sie die Anzahl der gewerteten und die Anzahl der nicht gewerteten Starter an den vorgesehenen Stellen eintragen.
65 SZ – Slalomzeitnahme Slalom-Ergebnis Das fertige Ergebnis sollte dann wie nebenstehend gezeigt aussehen. Übungsaufgaben mit Lösungen finden Sie hier: Sie können die Übungs- aufgaben ausdrucken und nach den Vorgaben für die Prüfung lösen. Zur Überprüfung Ihrer Auswertungen finden Sie in der Datei auch die entsprechenden Lösungen auf einem separaten Blatt.
66 GL - Gleichmäßigkeit Gleichmäßigkeit Bei der Gleichmäßigkeit müssten folgende Punkte bearbeitet werden: Berechnen Sie die 4 Rundenzeiten (Referenz sowie 3 Runden). Ermitteln Sie die Abweichungen der Runden zur Referenzrunde, 1/100 Sek. = 0,01 Pkt. Ermitteln Sie die Gesamtabweichung und platzieren Sie. Für die Pru ̈ fung Stufe B vier Blöcke in 20 min berechnet werden. Für die Prüfung Stufe A sechs Blöcke in 20 min.
67 GL - Gleichmäßigkeit Gleichmäßigkeit 1.Schritt Berechnen Sie die gefahrenen Rundenzeiten. Die Zeitenberechnung erfolgt Analog der Übung EL.
68 GL - Gleichmäßigkeit Gleichmäßigkeit 2.Schritt Ermitteln Sie die Abweichung der 2. bis 4. Runde zur Referenzrunde. Beachten Sie das die Abweichung immer positiv sein muss. Immer die kleinere von der größeren Zeit abziehen!
69 GL - Gleichmäßigkeit 3.Schritt Errechnen Sie die Gesamtabweichungen und platzieren Sie. Addieren Sie die Abweichungen der 2. bis 4. Runde zur Gesamtabweichung. Sind die Abweichungen aller Teilnehmer ermittelt, platzieren Sie. Der Teilnehmer mit der geringsten Abweichung ist der Sieger.
70 GL - Gleichmäßigkeit Geichmäßigkeit Das fertige Ergebnis sollte dann wie nebenstehend gezeigt aussehen. Übungsaufgaben mit Lösungen finden Sie hier: Sie können die Übungs- aufgaben ausdrucken und nach den Vorgaben für die Prüfung lösen. Zur Überprüfung Ihrer Auswertungen finden Sie in der Datei auch die entsprechenden Lösungen auf einem separaten Blatt.
71 ORG – Fragen zur Organisation des Motorsports Bei diesem Prüfungsteil werde Ihnen sechs Fragen zur Organisation des Motorsports gestellt, die Sie in 5 Minuten beantworten sollen. Die Fragen beziehen sich unter anderem auf das Internationale Sportgesetz, die Organisation des DMSB, Reglements, usw. Im Folgenden sind beispielhaft einige Fragen aufgeführt, deren Antworten Sie sich selbst erarbeiten sollten. Entsprechendes Material hierzu finden Sie auf den Internet-Seiten des DMSB unter www.DMSB.de
72 ORG – Fragen zur Organisation des Motorsports Beispielfragen: Wer erteilt die sportrechtliche Genehmigung für folgende Veranstaltungen? –Rallye 200 –DMSB-Slalom –Formel 3 (EM) –Clubsport-Slalom –Int. Kartrennen (DKM) –Nationale Rallye –Die Antworten finden Sie im DMSB-Handbuch, Grüner Teil, „Sportrechtliche Genehmigung“
73 ORG – Fragen zur Organisation des Motorsports Beispielfragen: Benennen Sie 8 Personengruppen, die nach dem Internationalen Sportgesetz der FIA (ISG) als „Sportwarte“ bezeichnet werden? –Die Antworten finden Sie im ISG, Art. 132 Welche motorsportrechtliche Genehmigung muss erteilt sein, damit eine Nationale Rallye stattfinden darf? –Die Antworten finden Sie im DMSB-Handbuch, Grüner Teil, „Sportrechtliche Genehmigung“ Mit welchem Status kann eine Automobilsport-Veranstaltung ausgeschrieben werden? –Die Antworten finden Sie im Veranstaltungsreglement, Art. 2
74 ORG – Fragen zur Organisation des Motorsports Beispielfragen: Was regeln die folgenden Anhänge des ISG? -Anhang HStreckenvorschriften, Rettungseinrichtungen -Anhang LFahrerlizenzen, medizinische Überwachung. Fahrerausrüstung, Fahrvorschriften -Anhang J Technische Fahrzeugbestimmungen Was ist ein verbotener Wettbewerb gemäß dem ISG? –Die Antworten finden Sie u.a. im ISG, Art. 59 Wer unterliegt der Strafgewalt der Sportkommissare? –Die Antworten finden Sie im ISG, Art. 141 und in den Richtlinien für Sportkommissare, Abschnitt 4, unter www.DMSB.de, Ehrenamt/Sportwarte, Formulare, Automobilsportwww.DMSB.de
75 ORG – Fragen zur Organisation des Motorsports Beispielfragen: Wie heißen die höchsten Gremien für den Internationalen Automobilsport (weltweit) und für den Nationalen Automobilsport in Deutschland? –Die Antworten finden Sie unter www.DMSB.de, DMSB, Dachverbände und im DMSB-Handbuch, Seite 6www.DMSB.de Benennen Sie vier Verbände in Deutschland, die den DMSB bilden. –Die Antworten finden Sie unter www.DMSB.de, DMSB, Mitglieder und in der Satzung des DMSB, § 4www.DMSB.de Welches sind die beiden höchsten Gremien im DMSB? –Die Antworten finden Sie in der Satzung des DMSB, §§ 8 und 9
76 ORG – Fragen zur Organisation des Motorsports Beispielfragen: Nennen Sie drei Aufgaben aus dem Aufgabenspektrum des DMSB. –Die Antworten finden Sie in der Satzung des DMSB, § 2 und unter www.DMSB.de, DMSB und im DMSB-Handbuch, Seite 6www.DMSB.de Die Strafgewalt der Sportkommissare ist, je nach Status der Veranstaltung, auf ein bestimmtes Strafmaß beschränkt. Welches Gremium kann zusätzliche Strafen aussprechen, wenn die Art der Verfehlung eine höhere bzw. weitere Strafe erfordert? –Die Antworten finden Sie in der Satzung des DMSB, § 16 Welches Gremium ist zuständig, wenn ein Bewerber gegen eine durch die Sportkommissare verhängte Sportstrafe oder gegen eine Protestentscheidung sportrechtlich vorgehen will? –Die Antworten finden Sie in den Richtlinien für Sportkommissare, Abschnitt X.
77 ORG – Fragen zur Organisation des Motorsports Beispielfragen: Wer übt die Sportgerichtsbarkeit im Deutschen Automobilsport aus? –Die Antworten finden Sie in der Satzung des DMSB, § 2 In welcher Ordnung sind die Verfahrenfragen der Verbandsgerichtsbarkeit des DMSB geregelt? –Die Antwort lautet: in der Rechts- und Verfahrensordnung Können offizielle Ergebnisse nachträglich geändert werden? –Die Antwort finden Sie im DMSB-Veranstaltungsreglement, Art. 23, Abs. 2
78 REG – Fachbezogene Reglements-Fragen Bei diesem Prüfungsteil werden Ihnen 20 Fachbezogene Reglements-Fragen gestellt, die Sie in 5 Minuten beantworten sollen. Die Fragen beziehen sich unter anderem auf Zeitnahme Relevante Reglementsinhalte aus den Bereichen Veranstaltungsreglement, Slalom, Rallye, Kart, Berg und Rundstrecke (Auto & Motorrad). Für diesen Prüfungsteil dürfen Sie das aktuelle DMSB Automobilsport und Motorrad Handbuch verwenden. Im Folgenden sind beispielhaft einige Fragen aufgeführt, deren Antworten Sie sich selbst erarbeiten sollten. Entsprechendes Material hierzu finden Sie auf den Internet-Seiten des DMSB unter www.DMSB.de oder im DMSB Automobilsport Handbuch.www.DMSB.de
79 REG – Fachbezogene Reglements-Fragen Beispielfragen: Mit welche Genauigkeit wird eine Slalom gemessen ? o 1/10 s Genauigkeit o 1/100 s Genauigkeit o 1/1000 s Genauigkeit Die Antworten finden Sie im DMSB-Handbuch, Grüner Teil, „Slalom Reglement“ Die Zeitmessung beim Slalom muss spätestens nach.... o 1m erfolgen o 10m erfolgen o 100 m erfolgen Die Antworten finden Sie im DMSB-Handbuch, Grüner Teil, „Slalom Reglement“
80 REG – Fachbezogene Reglements-Fragen Beispielfragen: Wann darf eine Zeit bei einer Zeitkontrolle in die Zeitkarte eingetragen werden? o Wenn sich beide Fahrer und das Fahrzeug innerhalb der Kontrollzone und in unmittelbarer Nähe des Kontrolltisches befinden. o Es reicht der Beifahrer mit der Zeitkarte das Fahrzeug und der Fahrer muss sich nicht in der Kontrollzone befinden. Die Antworten finden Sie im DMSB-Handbuch, Grüner Teil, „Rallye Reglement“ Wie erfolgt die Zeitmessung bei einer Rallye an der Ziellinie? o Die Zeitnahme erfolgt an der Ziellinie mit Lichtschranke und einer zusätzlichen Stoppuhr als Back-up o Die Zeitnahme erfolgt mit Transponder ohne Lichtschranke Die Antworten finden Sie im DMSB-Handbuch, Grüner Teil, „Rallye Reglement“
81 REG – Fachbezogene Reglements-Fragen Beispielfragen: Was sind Mindestangaben für den Seitenkopf für alle offiziellen Listen und Zeitnahmeprotokolle ? o Veranstaltungstitel o Name des Veranstalters oder der Veranstaltergemeinschaft o Datum der Veranstaltung o Veranstaltungsort o DMSB-Genehmigungsnummer o Bezeichnung des Wettbewerbs o DMSB-Logo o Veranstalterlogo o Name der Zeitnahme Die Antworten finden Sie im DMSB-Handbuch, Grüner Teil, „Veranstaltungsreglement“
82 ZN – Aufbau Zeitnahme In diesem Prüfungsteil wird Ihre manuelle Genauigkeit bei der Uhrensynchronisation und der Aufbau einer Zeitmessung geprüft. Fu ̈ r die Pru ̈ fung Stufe B ist eine Uhr auf eine vorgegebene Zeit (max. Abweichung +- 0.2 Sekunden) zu synchronisieren und eine Lichtschranke im Mindestabstand von 10 Metern zu installieren. Fu ̈ r die Pru ̈ fung Stufe A ist eine Uhr auf eine vorgegebene Zeit (max. Abweichung +- 0.2 Sekunden) zu synchronisieren und zwei Lichtschranke im Mindestabstand von 10 Metern zu installieren. Das System muss nach Ablauf der Zeit einsatzbereit sein. Decoder sind nicht erlaubt. Uhren mit Druckerstreifen sind Voraussetzung. Es ist eigenes Material mitzubringen.
83 V3R3 Ende
Herunterladen ppt "V3R3 Anleitungen zu den Prüfungsaufgaben Zeitnahmekommissare Stufe A und Stufe B Stand: 02. Mai 2016."

References: Art. 16
 Art. 132
 Art. 2
 Art. 59
 Art. 141
 § 4
 § 2
 § 16
 § 2
 Art. 23