Source: https://www.dguv.de/hochschule/wissensmanagement/uv-recht-aktuell/uv-recht_detail_357870.jsp
Timestamp: 2019-09-22 04:06:48+00:00

Document:
UV Recht & Reha Aktuell 02/2019 vom 25.02.2019
0031 - 0044 Unfall eines Säuglings während der Betreuung durch die Großmutter – hypoxischer Hirnschaden des Säuglings – Großmutter zu Schadensersatz und Schmerzensgeld verurteilt – kein Arbeitsunfall – Klagebefugnis aus § 109 SGB VII – § 2 Abs. 1 Nr. 8a SGB VII setzt Namhaftmachung der Tagespflegeperson beim Träger der Jugendhilfe voraus – positive Feststellung der Geeignetheit der Tagespflegeperson durch das Jugendamt nicht konstitutiv – Urteil des BSG vom 19.06.2018 – B 2 U 2/17 R – DOK 311.081:311.09:754.1
0045 - 0053 Unfall eines Personalratsmitglieds auf dem Rückweg von einem Gewerkschaftstreffen – kein Arbeitsunfall – kein Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit – Zusammenhang ergibt sich auch nicht aus bezahlter Freistellung vom Dienst – Entgegenkommen des Arbeitgebers – Urteil des SG Detmold vom 11.09.2018 – S 14 U 359/17 – DOK 318:374.2
0054 - 0062 Unfall auf dem Weg zur Arbeit vom sog. dritten Ort aus – Versicherte holte u.a. Sachen beim „Ex-Freund“ ab – Strecke zur Arbeit viermal so lang wie üblich – Streckenverlängerung irrelevant – keine mathematische Angemessenheitsformel – trotzdem kein Versicherungsschutz nach § 8 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII – Aufenthalt am dritten Ort stand nicht im Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit – Urteil des LSG Niedersachsen-Bremen vom 28.08.2017 – L 14 U 48/15 – DOK 372.11
0063 - 0072 Arbeitsunfall – Zurechnung mittelbarer Unfallfolgen nach § 11 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII – Operation eines anlagebedingten Zustands durch D-Arzt – Beschwerden nach der Operation des anlagebedingten Leidens sind keine unmittelbaren Unfallfolgen – dem Unfallversicherungsträger zurechenbares Verhalten des D-Arztes – D-Arzt ist allerdings Amtswalter des UV-Trägers und kann Zurechnung nach § 11 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII auslösen – Treu und Glauben – Versicherter darf grundsätzlich auf Angaben des D-Arztes vertrauen – Zurückverweisung an das LSG – Urteil des Bundessozialgerichts vom 06.09.2018 – B 2 U 16/17 R – DOK 375.21:411.17:411.35
0073 - 0087 BK 2108 – Konstallation B 2: Anforderungen an das 1. und 3. Zusatzkriterium der Konsensempfehlungen – Zurückverweisung an das LSG zur Einholung eines Sachverständigengutachtens hin-sichtlich der Einordnung des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes – Urteil des Bundessozialgerichts vom 06.09.2018 – B 2 U 10/17 R – DOK 376.3-2108
0088 - 0098 BK 2108 – keine hinreichende Wahrscheinlichkeit zwischen beruflicher Belastung und Erkrankung – Konsensempfehlungen aus dem Jahr 2005 auch weiterhin als Orientierungshilfe heranzuziehen – Notwendigkeit, auch bei der Bestimmung und Auslegung der Quellen des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes weiteren sachverständigen Rat bei einem (medizinischen) Sachverständigen einzuholen – andere medizinische Auffassungen und Entscheidungen anderer Landessozialgerichte führen nicht dazu, die vom LSG getroffene Feststellung als offensichtlich fehlerhaft in Frage zu stellen – Urteil des Bundessozialgerichts vom 06.09.2018 – B 2 U 13/17 R – DOK 376.3-2108
0099 - 0111 Kein Erstattungsanspruch der Krankenkasse gegen einen UVT nach § 105 SGB X – Unfall einer Versicherten auf dem Rückweg vom Kindergarten zum Homeoffice – beim Arbeiten im Home-Office scheidet ein Wegeunfall nach § 8 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII begrifflich aus – deshalb kein Wegeunfall nach § 8 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 2a, Nr. 3 SGB VII gegeben – UVT nicht zuständiger Leistungsträger – Urteil des LSG Niedersachsen-Bremen vom 26.09.2018 – L 16 U 26/16 – DOK 785.3:372.1:372.61
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References: § 109
 § 2
 § 8
 § 11
 § 11
 § 105
 § 8
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