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Timestamp: 2019-11-21 02:59:45+00:00

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Sinologie HF, Bachelor, 6-semestrig (ab WS 2006/07) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Sinologie hf, bachelor, 6-semestrig (ab ws 2006/07)
Ordnung des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Bachelorstudiengang Sinologie mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ im Hauptfach am Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften
Anhang 1 – Kombinationen mit Nebenfächern
Anhang 2 – Modulbeschreibungen
Modul 2 Modernes Chinesisch Mittelstufe: Studien- und Praxissemester im chinesischsprachigen Raum
Modul 3 Gesellschaft und Kultur des modernen China
Modul 4-1 Chinesische Kommunikation und Sprachkultur:Grundlagen
Modul 5 Moderne Chinesische Literatur
Modul 6 Chinesische Medien und Öffentlichkeit
Modul 7 Historische Grundlagen des modernen China
Modul 8 Wissenschaftliche Beschaffung und Verarbeitung von Informationen in der Sinologie
Anhang 3 – Studienverlaufsplan und Modulübersicht
Anhang 4 – Diploma Supplement
(1) Der Bachelorstudiengang Sinologie besteht aus dem Hauptfach Sinologie und einem Nebenfach. Zugelassene Nebenfächer sind in Anhang 1 dieser Ordnung aufgeführt. Das Nebenfach wird parallel zum Hauptfach Sinologie studiert.
(2) Ein im Fächerkatalog des Anhang 1 nicht aufgeführtes Fach kann der gemeinsame Prüfungsausschuss für die Bachelor- und Masterstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften auf Antrag der oder des Studierenden im Einvernehmen mit der Dekanin oder dem Dekan des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs als Nebenfach zulassen, wenn das Fach das Hauptfach Sinologie im Hinblick auf die Berufsfeldqualifikation in sinnvoller Weise ergänzt und in seinem Umfang den Anforderungen des § 5 Abs.5 dieser Ordnung genügt.
(3) Das gewählte Nebenfach ist bei der Anmeldung zur Bachelorprüfung (§ 18) zu benennen beziehungsweise im Falle des Abs.2 zu beantragen. Das Nebenfach kann nach Zulassung zur Bachelorprüfung höchstens zweimal gewechselt werden.
(1) Der BA-Studiengang Sinologie als Hauptfach
vermittelt folgende grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten:
Er vermittelt Fachkenntnisse in drei Schwerpunktsbereichen:
– Anwendung chinesischer und westlicher literaturwissenschaftlicher Methoden auf die moderne chinesische Literatur zur Analyse der Bedeutung, Funktions- und Wirkungsweise der modernen Literatur Chinas.
– Wirtschaft: Industrie und Handel, Außenwirtschaft, Banken, Consulting, IHK,
DIHT u.ä.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Sinologie beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Haupt- und im Nebenfach sechs Semester. Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften stellt durch das Lehrangebot, die Studiengestaltung und die Gestaltung des Prüfungsverfahrens sicher, dass das Bachelorstudium im Hauptfach einschließlich sämtlicher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(2) Voraussetzung für das Studium im Hauptfach Sinologie ist die Hochschulzugangsberechtigung gemäß § 63 des Hessischen Hochschulgesetzes in der jeweils gültigen Fassung. Studienbewerber und Studienbewerberinnen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen entsprechend der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) in ihrer jeweils gültigen Fassung die Deutsche Sprachprüfung mit dem Ergebnis DSH-2 nachweisen. Des weiteren sind Englischkenntnisse erforderlich, die bei der Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach nachzuweisen sind (§ 13).
(3) Das Studium im Hauptfach Sinologie ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, das nach Maßgabe des Anhangs 2 mit einer Modulprüfung in Form einer Abschlussprüfung oder kumulativer veranstaltungsbezogener Teilprüfungen oder einer einzelnen veranstaltungsbezogenen Prüfung abgeschlossen wird. Eine Liste der Pflichtmodule enthält Anhang 2. Die Lerninhalte und -ziele der Pflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2.
(4) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung Kreditpunkte (CP) zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst neben der Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls (Kontaktzeit) die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Selbststudium), die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls sowie die Modulprüfungen. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Für ein Vollzeitstudium sind pro Semester durchschnittlich 30 CP vorgesehen. Voraussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie der erfolgreiche Abschluss der Modulprüfungen; Näheres regeln die §§ 8, 16 in Verbindung mit den Modulbeschreibungen im Anhang 2. Erst die Vergabe der CP bescheinigt den erfolgreichen Abschluss eines Moduls; sie erfolgt durch das Prüfungsamt (siehe § 10 Abs. 9).
(5) Für den Bachelorstudiengang sind insgesamt 180 CP zu erbringen. Dabei entfallen 110 CP auf das Studium des Hauptfaches Sinologie, 10 CP auf die Bachelorarbeit und 60 CP auf das gewählte Nebenfach. Ein nicht modularisiertes Nebenfach aus dem Magisterstudiengang der Johann Wolfgang Goethe-Universität (Umfang ca. 36 SWS) wird nach erfolgreicher Abschlussprüfung mit 60 CP gewertet.
(5) Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war und, soweit dies die Lehrveranstaltungsleitung für die Vergabe eines Teilnahmenachweises voraussetzt, sich aktiv in den Einzelveranstaltungen beteiligt hat. Die aktive Beteiligung kann die Erfüllung von Aufgaben wie die regelmäßige Vor- und Nachbereitung, Lektüre, Beteiligung an Diskussion, Bearbeitung von Übungsaufgaben, Erstellung von Protokollen, mündliche Kurzreferate, Teilnahme an mündlichen oder schriftlichen Lernkontrollen o.ä. umfassen. Die genauen Kriterien für den Erwerb eines Teilnahmenachweises sind von der Veranstaltungsleitung bei Veranstaltungsbeginn bekannt zu geben. In der Regel kann eine regelmäßige Teilnahme noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu 20 % der Einzelveranstaltungen versäumt hat. Bei darüber hinaus gehenden Fehlzeiten kann der oder die Lehrende das Erteilen eines Teilnahmenachweises von Pflichten abhängig machen.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Sinologie ist zusammen mit der Meldung zur ersten Modulprüfung des Hauptfachs im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
(4) Wird eine Prüfung gemäß Abs.2 oder 3 mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, kann der oder die Studierende innerhalb von zwei Wochen beim Prüfungsausschuss einen begründeten Einspruch einlegen. Die Entscheidung des Prüfungsausschusses ist dem oder der Studierenden schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
Die Bachelorprüfung im Hauptfach Sinologie setzt sich aus den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen nach Maßgabe des Anhangs 2 und aus der Bachelorarbeit gemäß § 21 zusammen.
(2) Die Zulassung zur Bachelorarbeit kann beantragen, wer mindestens 100 CP im Hauptfach des Bachelorstudiengangs Sinologie erworben hat.
(8) Der Bearbeitungszeitraum der Bachelorarbeit beträgt 8 Wochen. Dazu ist das Thema entsprechend einzugrenzen. Die Bearbeitungsfrist beginnt mit dem der Ausgabe des Themas folgenden Werktag. Das gestellte Thema kann nur innerhalb der ersten zwei Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Die Rückgabe eines neu gestellten Themas ist ausgeschlossen.
(9) Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit ist bei ärztlich attestierter Prüfungsunfähigkeit um den Zeitraum der Prüfungsunfähigkeit auf Antrag möglich. Der Prüfungsunfähigkeit des oder der Studierenden steht die Krankheit eines von ihm oder ihr überwiegend allein zu versorgenden Kindes gleich. Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit aus einem anderen Grund ist nur in einer Ausnahmesituation auf Antrag beim Prüfungsausschuss möglich. Im Übrigen gilt § 15 entsprechend.
(11) Die Bachelorarbeit ist durch die Betreuerin oder den Betreuer zu bewerten. Das Gutachten über die Bewertung soll spätestens sechs Wochen nach Abgabe der Bachelorarbeit vorgelegt werden. Wird die Bachelorarbeit durch die Betreuerin oder den Betreuer positiv beurteilt, so ist die von der oder dem Betreuer festgelegte Note die Note der Bachelorarbeit. Wird die Bachelorarbeit von der Betreuerin oder dem Betreuer mit „nicht ausreichend“ (5) beurteilt, beauftragt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses unverzüglich einen zweiten Prüfer oder eine zweite Prüferin mit der Begutachtung der Bachelorarbeit. Die Beurteilung der Bachelorarbeit durch die zweite Prüferin oder den zweiten Prüfer soll spätestens drei Wochen nach der Beauftragung vorliegen. Wird auch in dem zweiten Gutachten die Bachelorarbeit mit „nicht ausreichend“ (5) bewertet, ist die Note der Bachelorarbeit „nicht ausreichend“ (5). Bei abweichenden Beurteilungen errechnet sich die Note der Bachelorarbeit aus dem Durchschnitt der beiden Beurteilungen. Das Ergebnis der Bachelorarbeit ist der oder dem Studierenden durch das Prüfungsamt unverzüglich bekannt zu geben.
(12) Beantragt die oder der Studierende im Falle des Abs. 12 Satz 3 innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe des Ergebnisses der Bachelorarbeit bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Bewertung der Bachelorarbeit durch eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer, so ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ein weiteres Gutachten einzuholen. Bei nicht übereinstimmender Beurteilung errechnet sich die Note der Bachelorarbeit aus dem Durchschnitt der Beurteilungen.
(3) Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in eng verwandten Studiengängen von ausländischen Universitäten, mit denen der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften über Erasmus/Socrates-Abkommen Austauschbeziehungen unterhält, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Hauptfach Sinologie angerechnet. Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend.
(4) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Studiengängen, die nicht unter Abs. 2 und 3 fallen, werden angerechnet, soweit Gleichwertigkeit gegeben ist. Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen sind gleichwertig, wenn sie in Inhalt, Umfang und Anforderungen dem Studium nach dieser Ordnung im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Bei der Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die außerhalb Deutschlands erbracht wurden, sind die von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Das europäische Kredittransfer System (ECTS) wird dabei berücksichtigt. Im Übrigen kann bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden.
(6) Maximal zwei Drittel der für die Module im Hauptfach nach Maßgabe des Anhangs 2 erforderlichen Prüfungsleistungen bzw. nicht mehr als 80 CP für das Hauptfach können von Studiengängen außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität anerkannt werden. Die Anrechnung einer Bachelorarbeit ist nicht möglich.
(3) Für das Hauptfach Sinologie sowie für das gewählte Nebenfach wird je eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote im Hauptfach ist das arithmetische Mittel aus den Modulnoten in den Pflichtmodulen gemäß Abs. 1 und Abs. 2 sowie der Note der Bachelorarbeit. Die Gesamtnote im Nebenfach errechnet sich nach den Vorgaben der betreffenden Ordnung. Im Übrigen gilt Abs. 2 entsprechend.
bei einem Durchschnitt von 3,6 bis einschließlich 4,0 – ausreichend.
(2) Alle nicht bestandenen Modulprüfungen (Modulabschlussprüfungen, Modulteilprüfungen, einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfungen) können einmal wiederholt werden. Lediglich zwei nicht bestandene Modulprüfungen können zweimal wiederholt werden.
(3) Mit der Meldung zur Modulprüfung gilt der oder die Studierende auch für die erstmalige Wiederholung der Prüfung als angemeldet. Die erstmalige Wiederholung einer nicht bestandenen Modulprüfung soll zu Beginn des auf den erfolglosen Prüfungsversuch folgenden Semesters stattfinden. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf unverzüglich nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses gestellten Antrag des oder der Studierenden eine spätere Wiederholung der Modulabschlussprüfung oder Modulteilprüfung oder einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung gestatten und hierfür einen Termin setzen. Bei der Bekanntgabe der Noten für die Modulprüfungen sind die Wiederholungstermine ebenfalls bekannt zu geben. Wird der Wiederholungstermin versäumt, erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn der oder die Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. § 15 Abs. 1 findet entsprechende Anwendung. Bei nicht zu vertretendem Versäumen des Wiederholungstermins setzt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Wegfall der Gründe für das Säumnis den Termin für die Wiederholung der Prüfung fest.
a) wenigstens eine der Modulabschlussprüfungen oder Modulteilprüfungen oder einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfungen im Hauptfach Sinologie auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 15 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
(1) Die Prüfungsgebühren betragen insgesamt 150,- EUR.
(2) Die Gebühren nach Abs. 1 werden in zwei Raten zu jeweils 75 EUR fällig, und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Bachelorprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung der Bachelorarbeit.
(1) Diese Ordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe im UniReport der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Kraft. Zum selben Zeitpunkt treten die in der „Ordnung zur Erlangung des akademischen Grades eines Magister Artium/einer Magistra Artium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vom 12.1.1994 in der jeweils gültigen Fassung enthaltenen fachspezifischen Bestimmungen für Sinologie als Magisterhaupt- und -nebenfach außer Kraft.
(2) Studierende, die ihr Studium im Magisterhaupt- oder Nebenfach Sinologie vor In-Kraft-Treten dieser Ordnung begonnen haben, können das Studium fortsetzen. Sie müssen die Magisterprüfung in diesen Studiengängen bis spätestens zum 31.03.2011 (Regelstudienzeit) abgelegt haben. Danach werden in den in Abs. 1 genannten Magisterhaupt- und Magisternebenfächern keine Prüfungen mehr durchgeführt. Teilzeitstudierende müssen ihre Studien- und Prüfungsplanung auf den in Satz 2 genannten Termin ausrichten. Über darüber hinausgehende Härtefälle entscheidet der Prüfungsausschuss.
(3) Für Studierende des Magisterstudienganges mit dem Haupt- oder Nebenfach Sinologie ist ein Wechsel in den Bachelorstudiengang Sinologie nicht möglich.
Anhang 1 - Kombinationen mit Nebenfächern
Ordnung des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Bachelorstudiengang Sinologie mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ als Hauptfach am Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften
a) im Fachbereich 9
Empirische Sprachwissenschaft (außer dem Schwerpunkt Chinesische Sprachwissenschaft)
b) in anderen Fachbereichen
Religionswissenschaft und Religionsgeschichte (Studienrichtung Vergleichende Regligionswissenschaften)
beginn) 3 keine Teilnahmenachweis 2
Ü, K2* Leistungs-
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: Teilnahmenachweise Ü, K2; Leistungsnachweis K1; Bestehen der Modulabschlussprüfung
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: Teilnahmenachweise Ü, K2; Leistungsnachweis K1; Bestehen der Modulprüfung
M2 Modernes Chinesisch: Mittelstufe- Studien- und Praxissemester im chinesischsprachigen Raum
Das Modul M2 dient der Anwendung und Vertiefung der in M1a und M1b erworbenen chinesischen Sprachkenntnisse in chinesischsprachiger Um-gebung (wahlweise VR China, Hongkong, Macao, Taiwan, Singapur). Die Studierenden immatrikulieren sich an einer chinesischen Universität und besuchen chinesische Sprachkurse sowie Lehrveranstaltungen zu Themen aus Bereichen wie chinesische Kultur, Geschichte, Gesellschaft usw. Sie sollen ein sprachliches Niveau erwerben und bei Modulabschlus nachweisen, das mindesten der Hanyu Shuiping Kaoshi (HSK, standardisierte Chinesisch-Prüfung) Grundstufe (Basic B, s.u.) entspricht.
Daneben sollen die Studierenden empirische Untersuchungen zur Alltagskultur in China durchführen und dadurch aus einer reflexiven Perspektive vertraut gemacht werden mit Wahrnehmungs- und Umgangsweisen von und mit „Fremdkultur“. Sie erwerben und reflektieren persönliche Erfahrungen, nicht nur als Studierende in einem chinesischen Universitätscampus, sondern auch in anderen Bereichen der chinesischen Gesellschaft und Kultur. Im Rahmen eines Studienprojektes unter Anwendung ehtnographischer Analysetechniken (Feldforschung, teilnehmende Beobachtung, Interviews, dichte Beschreibung) oder eines Praktikums sollen sie im chinesischen Umfeld lernen, sich mit einer eingegrenzten Fragestellung ausei-nanderzusetzen oder bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Die Ergebnisse werden in einem Projekt- oder Praktikumsbericht schriftlich festgehalten. Wahlweise ist es den Studierenden freigestellt, chinabezogene Themenbereiche durch Teilnahme an zwei zusätzlichen Lehrveranstaltungen (4 SWS) inhaltlich zu vertiefen und dies durch einen Leistungsnachweis zu belegen.
Ziel des Moduls ist es, einerseits chinesische Sprachkenntnisse und empirische Vertrautheit mit den Landesverhältnissen zu erwerben, die für die er-folgreiche Absolvierung der Aufbaumodule des BA-Studiengangs „Sinologie“ erforderlich sind, andererseits praktische Auslandserfahrung, interkulturelle und kommunikative Kompetenzen für spätere berufliche und/oder wissenschaftliche Beschäftigung mit China und Tätigkeiten im Bereich der chinesisch-deutschen bzw. „asiatisch-westlichen“ Beziehungen nachweisen zu können.
Die Studierenden werden bei Aufnahme des Studiums von der Fachstudienberatung Sinologie über Planung, Organisation und Finanzierung des Studienaufenthaltes und Wahl des Studienortes beraten. Im Übrigen sind sie für die Durchführung und Finanzierung des Studienaufenthaltes selbst verantwortlich. Die Durchführung und Finanzierung werden dadurch erleichtert, daß es dafür bereits eingefahrene Organisationsabläufe sowie in – begrenztem Umfange – finanzielle Förderungen gibt, außerdem – zumindest in der VR China – die Lebenshaltungskosten niedrig sind. Anlaufstellen für ausländische Studierende und ein auf sie zugeschnittenes Studienangebot gibt es an den meisten Universitäten Chinas, Taiwans und Hongkongs und Singapurs. Besonders zu empfehlen sind das Studienprogramm des European Center for Chinese Studies at Peking University (ECCS), einem Kooperationsprojekt der Universität Frankfurt, sowie das sogenannte „Selbstzahlerprogramm“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das deutschen Studierenden Studienplätze an chinesischen Universitäten vermittelt und die Befreiung von Studiengebühren umfaßt. Auch im Rahmen des BAFöG/Auslands-BAFöG werden Studienaufenthalte im chinesischsprachigen Raum gefördert.
Erfolgreicher Abschluss der Module M1a, M1b Vor Beginn ist des Auslandssemesters ist die Beratung bei der Fachstudienberatung obligatorisch. Außerdem ist zuvor eine Bestätigung über die Anrechenbarkeit der Leistungen an der gewählten Hochschule von der akademischen Leitung des Fachs Sinologie einzuholen.
Pflichtmodul im BA-Studiengang Sinologie als Hauptfach.
K,Ü Modernes
(Chinesisch-
und/oder ChaF- Lehr-
über china-bezo-
Themen) 14 Leistungs-
für Lehrver-
leistungen entsprechend Vorgabe
restlichen Lehrver-
anstaltungen 24
Ü Frei wähl-
bare Lehrver-
zur chine-
sischen Sprachpraxis
(keine Anfängerkurse) oder china-
Themen* 4 Leistungsnach–
für eine Lehrveranstal-
leistungen entsprechend Vorgabe der
Teilnahmenach-
weitere Lehr-
prüfung HSK-Prüfung
SWS insgesamt 18 CPs insgesamt: 30
*Ersatzweise kann beu Zustimmung des Modulbeauftragten auch ein mindestens dreiwöchiges Praktikum in China abgeleistet werden. Es muss durch eine Praktikumsbescheinigung nachgewisen werden.
Bei der Vorlage der im Ausland erworbenen Leistungsnachweise im Prüfungsamt ist eine Bescheinigung der akademischen Leitung des Studienganges bzw. der oder des Modulbeauftragten über die Anrechenbarkeit für das Modul M2 beizufügen.
Die Modulprüfung ist bestanden, wenn bei der bei der HSK-Prüfung mindestens die Stufe Basic B erreicht wurde.
Die HSK-Prüfung (Chinese Proficiency Test):
Die HSK-Prüfung prüft das Niveau im Chinesischen als Fremdsprache. Es ist eine standardisierte Prüfung, die zu festgelegten Terminen in vielen Städten (Universitäten) Chinas, in Hongkong, Macao, Singapur und in anderen Ländern der Welt (einschließlich Deutschlands) durchgeführt wird. Organisator ist das Office of China National Committee for Chinese Proficiency Test (HSK) innerhalb des China National Office for Teaching Chinese as a Foreign Language, eingerichtet vom Erziehungsministerium der VR China. Die Anmeldung zur Modulprüfung erfolgt bei den Veranstaltern der HSK-Prüfung. Bei Nichtbestehen der HSK-Prüfung kann nach Vorlage der Bescheinigung über Teilnahme an der Prüfung und des Nichtbestehens die HSK-Prüfung zum nächstmöglichen Termin in China oder in Deutschland oder einem anderen Land wiederholt werden. Falls bis Beginn des folgenden Semesters keine HSK-Prüfungstermine in erreichbarer Nähe angesetzt sind (in Deutschland wird die HSK-Prüfung einmal jährlich – im Mai – durchgeführt), kann im Hinblick auf die Ermöglichung der Fortsetzung des Studiums ersatzweise eine entsprechende Wiederholungsprüfung im Fach Sinologie abgelegt werden. Das gleiche gilt, wenn die Teilnahme an der HSK-Prüfung wegen durch ärztliches Attest eines chinesischen Krankenhauses bescheinigter Krankheit nicht möglich war. Die HSK-Prüfung wird in drei Stufen, und zwar Basic, Elementary-Intermediate und Advanced angeboten. Als Modulprüfung des Moduls M2 wer-den alle Stufen anerkannt. Die Modulprüfung ist bestanden, wenn mindestens die Stufe Basic B (= Level 2) erreicht wird. Auf der Basis des Umfangs und Inhalts des Chinesisch-Unterrichts innerhalb der Module M1a, M1b und M2 (insgesamt 500 Stunden) ist zu erwarten, daß in der HSK-Prüfung die Stufen zwischen Basic B (level 2, level 3) und Elementary C (level 3) erreicht werden.
Leistungsnachweise für Lehrveranstaltungen im Umfang von 10 SWS, Teilnahmenachweise für Lehrveranstaltungen im Umfang von 8 SWS (bei Nachweis eines Praktikums 8SWS/ 6 SWS). Bestehen der Modulabschlussprüfung. Bei der Vorlage der im Ausland erworbenen Leistungsnachweise im Prüfungsamt ist eine Bescheinigung der akademischen Leitung des Studienganges bzw. der oder des Modulbeauftragten über die Anrechenbarkeit für das Modul M2 beizufügen.
Das Modul erstreckt sich über ein Semester. Es soll entsprechend dem Studienplan im Wintersemester (3. Semester) absolviert werden. Es ist zu beachten, daß die Semestereinteilung und Vorlesungszeiten im chinesischsprachigen Raum mit denen in Deutschland nicht genau übereinstimmen. Die Vorlesungszeit des Wintersemester beginnt in der VR China Anfang September und dauert bis Ende Januar. Die HSK-Prüfung für die Stufe Basic wird in China in verschiedenen Städten zweimal jährlich durchgeführt, im Wintersemester jeweils im Dezember; für die Stufe Elementary-Intermediate dreimal jährlich, im Wintersemester ebenfalls im Dezember. Das Ergebnis wird nach ca. 2 Monaten bekannt gegeben. Die Gegebenheiten im chinesischsprachigen Raum erlauben i.d.R. auch eine Absolvierung des Moduls im Sommersemester (Vorlesungszeit in der VR China ab März, HSK-Prüfungstermine in der VR China: im Sommersemester im Mai, die Stufe Elementary-Intermediate zusätzlich auch im Juli)
M3 Gesellschaft und Kultur des modernen China
Das Modul M3 Gesellschaft und Kultur des modernen China bietet Einführungen in zentrale Aspekte von Gesellschaft und Politik, Kultur, Medien und Literatur des modernen China. Es vermittelt die Grundlagen für das Verständnis der Verhältnisse des heutigen China und die Beschäftigung mit chinabezogenen Themen in verschiedenen Disziplinen. Behandelt werden Themenbereiche wie gesellschaftliche Rahmenbedingungen politischen Handelns in China, das politische System Chinas, politische Prozesse und ihre Träger, Außenpolitik Chinas, Wirtschaft und Gesellschaft, Kultur und kulturelle Institutionen China, Aufbau und Funktion des chinesischen Bildungswesens, chinesische Medienlandschaft, Entwicklungen der modernen chinesischen Literatur, Autoren, Texte, Bedingungen literarischen Schaffens Die Studierenden erwerben dabei Einblicke in theoretische und methodische Grundlagen der Gesellschaftswissenschaften, Kultur-, Medien- und Literaturwissenschaft und erhalten Anleitung zu deren kritischer Anwendung und Reflexion.
Pflichtmodul im BA-Studiengang Sinologie.
WS PS1 Staat und Gesellschaft des modernen China 2 Leistungs-
SS PS2 Kultur, Bildung und Medien des modernen China 2 Teilnahme-
SS PS3 Einführung in die moderne chinesische Literatur 2 Teilnahme-
PS2, PS3*
*Vorlage nachträglich möglich Modul-
SWS insgesamt 6 CPs insgesamt: 9
Leistungsnachweis PS1; Teilnahmenachweise PS2, PS3; Bestehen der Modulprüfung
M4-1 und M4-2 Chinesische Kommunikation und Sprachkultur
Das Modul M4-1 Chinesische Kommunikation und Sprachkultur:Grundstufe und M4-2 Chinesische Kommunikation und Sprachkulturvertiefung bietenaufeinander aufbauend eine Einführung in Teilbereiche der Angewandten Sprachwissenschaft und Soziolinguistik, die für chinabezogene Tätgigkeiten in Wissenschaft und Praxis besonders relevant sind.
Sie umfassen – bezogen auf die chinesische Sprache – die Vermittlung von grundlegenden theoretischen und methodischen Kenntnissen aus Bereichen wie
Die Module fördern durch die Einbeziehung chinesischsprachiger Materialien die aktive und passive chinesische Sprachkompetenz in den behandelten Fachgebieten sowie Kommunikationsformen und -situationen. Die vermittelten fachlichen und sprachlich-kommunikativen Kenntnisse und Kompetenzen bilden die Basis für einen souveränen und reflektierten Umgang mit der chinesischen Sprache und chinesischen Texten, der zu den wichtigsten Zielen des Studiengangs gehört. In allen drei behandelte Teilbereichen (Pragmatik, Übersetzungswissenschaft und Fachsprachenlinguistik) spielen außerdem kontrastive Aspekte sowie die Faktoren Kulturtransfer, Inter- und Transkulturalität eine wesentliche Rolle, so dass die Module aus linguistischer Perspektive die kulturwissenschaftliche Ausprägung des Studiengangs stützt.
M4-1 Chinesische Kommunikation und Sprachkultur: Grundlagen
Erfolgreicher Abschluss der Module M1a, M1b, M2
SS V Chinesische Sprachkultur
Kommunikation 2 Leistungs-
teilnahme setzt Teilnahme-
SS Ü1 Situations-
tionsformen 1 Teilnahme-
SS Ü2 Chinesische
kommunikation 1 Teilnahme-
WS Ü3 Chinesische Fachsprache und chinesisch-
Fachübersetzung (Dokumente/
Sachtexte) 1 Teilnahme-
nachweis Leistungs-
Ü1, Ü2, Ü3,
möglich Einzelne veranstaltungs
klausur Chinesisch-Deutsch 90 Minuten 3
Teilnahmenachweise Ü1, Ü2, Ü3; Leistungsnachweis V ; Bestehen der Modulprüfung.
Das Modul beginnt in jedem Sommersemester und erstreckt sich über insgesamtzwei Semester. Die einzelnen Lehrveranstaltungen werden entsprechend dem unter 4. angegebenen Turnus jeweils im WS oder SS angeboten.
M4-2 Chinesische Kommunikation und Sprachkultur: Vertiefung
Erfolgreicher Abschluss der Module M 1a, M1b, M2 und M3
SS Ü1 Fachliteratur zur chinesischen Sprache und Kommunikatuion 1 Teilnahme-
SS Ü2 Elemente aus dem klassischen Chinesisch in der mordernen chinesischen Schriftsprache 1 Leistungs-
nachweis:Klausur
(60 Minuten) Klausurteilnahme setzt TN voraus 2
SS HS Ausgewählte
Themen der chinesischen angewandten
wissenschaft 2 Teilnahme-
nachweis M8-Ü1,
Leistungsnachweis M4-1 V Leistungs-
Ü2*
Ü1* und HS*
möglich HS* Modulab-
(15 Seiten) 4
SWS insgesamt 4 CPs insgesamt: 7
Teilnahmenachweise Ü1, Ü2, HS; Leistungsnachweise Ü 2; Bestehen der Modulprüfung
Das Modul beginnt in jedem Sommersemester und erstreckt sich über ein Semester. Die einzelnen Lehrveranstaltungen werden entsprechend dem unter 4. angegebenen Turnus jeweils im SS angeboten.
M5 Moderne Chinesische Literatur
Das Modul M5 Moderne Chinesische Literatur vertieft die im Proseminar „Einführung in die moderne chinesische Literatur“ (M3: PS3) erworbenen Grundkenntnisse in den Teilbereichen Autoren-Studien, Gattungstheorien, Literaturtheorie und Literaturkritik.
Es umfasst – bezogen auf die chinesische Literatur – die Vermittlung von grundlegenden theoretischen und inhaltlichen Kenntnissen aus Bereichen wie
-„Klassiker“ der modernen chinesischen Literatur und Kanonbildung
– Subjektivität und Autorschaft, Autorfunktion und Buchmarkt
– Werkästhetik, Theorien der literarischen Werkinterpretation
– Intertextualität und Rezeptionsästhetik
– soziale Funktion und kultureller Status von Texten
– Konstruktion von Literaturgeschichten und nationaler Literatur
– Positionierung der chinesischen Literatur zu „Weltliteratur“
Das Modul verknüpft Fragestellungen nach Produktion, Verbreitung und Rezeption literarischer Produkte und ermöglicht durch die politische, soziale und ökonomische Kontextualisierung der literarischen Texte im literarischen Feld Einblicke in die Funktions- und Wirkungsweisen der modernen Literatur Chinas. Die Analyse der chinesischen Literaturkritik bildet Grundkompetenzen aus für eine reflektierte analytische Lesart literarischer Texte, die auch auf andere Textgattungen transferiert werden können. Die enge Verbundenheit der Entwicklung der modernen chinesischen Literatur zu ausländischen Literaturentwicklungen bildet die Basis für Analysen der damit einhergehenden Konstruktion einer spezifischen chinesischen „Nationalliteratur“.
SS Ü1 Lektüre und
pretation literarischer
Texte 1 Teilnahme-
WS Ü2 Texte zum literarischen
-parallele Absolvierung
von HS Teilnahme-
WS HS Ausgewählte
modernen chinesischen
und -kritik 2 Teilnahme-
nachweis M3- PS3
-Teilnahmenachweis M8-Ü1 Teilnahme-
nachweis -Teilnahme-
Ü1*, HS*,-Leistungs-
abschluss­
(ca. 15 Seiten)
Inhalt: HS,
Ü1, Ü2 4
SWS insgesamt 5 CPs insgesamt: 7
Teilnahmenachweise Ü, Ü2 und HS; Bestehen der Modulprüfung
Das Modul beginnt in jedem Sommersemester und erstreckt sich über insgesamt drei Semester. Die einzelnen Lehrveranstaltungen werden entsprechend dem unter 5. angegebenen Turnus jeweils im WS oder SS angeboten
M6 Chinesische Medien und Öffentlichkeit
Das Modul M6 Chinesische Medien und Öffentlichkeit dient der Vermittlung von Kenntnissen über Artikulations- und Kommunikationsformen innerhalb politischer und gesellschaftlicher Prozesse des modernen China, z.B. durch die Behandlung von folgenden u.ä. Teilbereichen aus historischer und gegenwartsbezogener Perspektive:
– politische Ideologien, Propaganda, Kampagnen
– staatliche Kontrollmechanismen
– Öffentlichkeit und Spielräume für Dissens und Kritik
– Zivilgesellschaft und Gouvernance
Das Modul widmet sich den strukturellen und sprachlichen Grundlagen öffentlicher Meinungsäußerung. Die Analyse politischer und kultureller Diskurse macht die Studierenden vertraut mit den Schlüsselfragen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Landschaft Chinas. Die Studierenden erwerben Kompetenzen in der (text-)kritischen Analyse und Entschlüsselung politischer Dokumente, offizieller Nachrichtenberichterstattung und Medientexte aller Art sowie Hintergrundkenntnisse über die Produktion dieser Texte und die Handlungsspielräume ihrer Produzenten.
Erfolgreicher Abschluss der Module M1a und M1b, M2, M3
WS Ü1 Chinesische offizielle Dokumente 1 TN LN für Ü1 oder Ü2 (Klausur 90 Min) setzt TN voraus 1,5
WS Ü2 Chinesische Nachrichten
in Funk und Fernsehen 1 TN 1,5
in China 2 -abgeschl.
oder gleich-
von Ü1, Ü2, Teilnahmenachweis M8-Ü1 Teilnahme-
nachweis- einzelne veranstaltungs-bezogene Modulprüfung:
zu HS 4
Teilnahmenachweise Ü1, Ü2, HS; Leistungsnachweis zu Ü1 oder Ü2V, Ü1; Bestehen derModulprüfung
Das Modul findet in jedem Wintersemester statt und dauert 1 Semester.
M7 Historische Grundlagen des modernen China
Das Modul M7 Historische Grundlagen des modernen China bietet einen Überblick über die historische Entwicklung des modernen China aus den älteren chinesischen Traditionen. Neben der Vermittlung historischen Wissens steht die Einführung in grundlegende theoretische und methodische Ansätze zur chinesischen Geschichte und Historiographie. Außerdem werden die Studierenden mit Schlüsseltexten der chinesischen Tradition an-hand geeigneter Übersetzungen vertraut gemacht und erhalten damit einen Einblick in die vormoderne Geistes- und Kulturgeschichte. Das Modul fördert die systematische Durchdringung der grundlegenden Zusammenhänge der chinesischen Geschichte unter Berücksichtigung ihres Verhältnisses zur Weltgeschichte und weckt. das Bewusstsein für Probleme der Rezeption und Auswertung historischer Quellen und Sekundärliteratur, auch unter interkulturell vergleichender Perspektive. Es liefert die Basis für ein vertieftes und kritisches Verständnis des heutigen China, nicht zuletzt der aktuellen Diskurse über chinesische Tradition und Identität.
SS PS1 Geschichte, Staat und Gesell­
Klausur (60 Minuten),
SS PS2 Klassische
Werke aus Literatur und Geistes-
Chinas 2 Teilnahme-
seit dem 19. Jahrhundert 2 Teilnahme-
-Teilnahme­
möglich Einzelne veran-
Teilnahmenachweis V, PS2; Leistungsnachweis PS1; Bestehen der Modulprüfung
Das Modul beginnt in jedem Sommersemester und erstreckt sich über insgesamt zwei Semester. Die einzelnen Lehrveranstaltungen werden entsprechend dem unter 4. angegebenen Turnus jeweils im WS oder SS angeboten.
M8 Wissenschaftliche Beschaffung und Verarbeitung von Informationen in der Sinologie
Das Modul M8 Wissenschaftliche Beschaffung und Verarbeitung von Informationen in der Sinologie führt in die grundlegenden Methoden sowie in die Geschichte und Ausprägung der Fachdisziplin Sinologie ein. Die Kritikfähigkeit bezüglich der eigenen Produktion von Wissen über China sowie der reflektive Umgang mit Methoden und Quellen bilden eine Grundlage interkultureller Kompetenz, die ein zentrales Ausbildungsziel des Studiengangs ist. Unterstützt werden diese Kompetenzen durch Übungen zur eigenständigen Erschließung chinesischer Quellen und zur weiteren Erhöhung der Lesekompetenz im Chinesischen.
Erfolgreicher Abschluss der Module M1a und M1b, M2
SS V Fachgeschichte und Selbstrefelxion in der Sinologie 1 Teilnahme-
nachweis TN V, Ü1*
möglich Modulteil-
Inhalt:V,
Ü1 2
SS Ü1 Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und der wissenschaftlichen Recherche in der Sinologie 1 Teilnahme-
SS Ü2 Erwerb von
Chinesische Me-
dienbereichter-
stattung 2 Teilnahme-
nachweis -Teilnahme­
Inhalt: Ü2 3
SWS insgesamt 4 CPs insgesamt: 6
Teilnahmenachweis V, Ü1 und Ü2; Bestehen der Modulprüfungen
Das Modul findet in jedem Sommersemesterstatt und dauert 1 Semester.
Anhang 3 - Studienverlaufsplan und Modulübersicht
M2 Modernes Chinesisch Mittelstufe: Studien- und Praxissemester im chinesisch­sprachigen Raum
M1b: Modernes Chinesisch: Schriftzeichenkunde und Leseverständnis K1 Modernes Chinesisch: Schriftzeichenkunde und Leseverständnis I 4 5
M3: Gesellschaft und Kultur des Modernen China PS1 Staat und Gesellschaft des modernen China 2 3
M1b: Modernes Chinesisch: Schriftzeichenkunde und Leseverständnis K2 Modernes Chinesisch: Schriftzeichenkunde und Leseverständnis II 4 5
M3: Gesellschaft und Kultur des Modernen China PS2 Kultur, Bildung und Medien des modernen China 2 3
PS2 Einführung in die moderne chinesische Literatur 2 3
M2: Modernes Chinesisch Mittelstufe – Studien- und Praxissemester im chinesischsprachigen Raum K,Ü Modernes Chinesisch: Mittelstufe 14 24
Ü Freiwählbare chinabezogene Lehrveranstaltungen 4 6
M4-1: Chinesische Kommunikation und Sprachkultur:Grundlagen V Chinesische Sprachkultur und transkulturelle Kommunikation 2 3
Ü1 Situationsspezifik chinesischer Kommunikationsformen 1 1
Ü2 Chinesische Wirtschaftskommunikation 1 1
M5: Moderne chinesische Literatur Ü1 Lektüre und Interpretation literarischer Texte 1 2
M8 Wissenschaftliche Beschaffung und Verarbeitung von Informationen in der Sinologie V Fachgeschichte und Selbstreflexion der Sinologie 2 4
Ü1 Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und
der wissenschaftlichen Recherche in der Sinologie 1 1
Ü2 Erwerb von Lesekompetenz: Chinesische Medienberichterstattung 2 3
M7: Historische Grundlagen des modernen China PS1 Geschichte, Staat und Gesellschaft des vormodernen China 2 3
PS2 Klassische Werke aus Literatur und Geistesgeschichte Chinas 2 3
M4-1: Chinesische Kommunikation und Sprachkultur Ü3 Chinesische Fachsprache und chinesisch-deutsche
Fachtextübersetzung (Dokumente/Sachtexte, z.B.
Wirtschaft, Recht) 2 3
M5: Moderne chinesische Literatur Ü2 Texte zum literarischen Feld 2 2
HS Ausgewählte Themen der modernen chinesischen Literaturgeschichte und -kritik 2 4
M6: Chinesische Medien und Öffentlichkeit Ü2 Chinesische offizielle Dokumente 1 1,5
Ü3 Chinesische Nachrichten in Funk und Fernsehen 1 1,5
HS Ausgewählte Themen zu Medien und Öffentlichkeit
in China 2 4
M7: Historische Grundlagen des modernen China V Chinas Weg in die Moderne seit dem 19. Jahrhundert 2 3
M4-2: Chinesische Kommunikation und Sprachkultur: Vertiefung HS Ausgewählte Themen der chinesischen angewandten Sprachwissenschaft 2 4
Ü1 Fachliteratur zur chinesischen Sprache und Kommunikation 1 1
Ü2 Elemente aus dem klassischen Chinesisch in der
modernen chinesischen Schriftsprache 1 2
Anhang 4 - Diploma Supplement
This Diploma Supplement model was developed by the European Commission., Council of Europe and UNWSCO/CEPES. The purpose of the supplement is to provide sufficient independent data to improve the international ‚transparency‘ and fair academic and professional recognition of qualifications (diplomas, degrees, certificates etc.). It is designed to provide a description of the nature, level, context, content and status of the studies that were pursued and successfully completed by the individual named on the original qualification to which this supplement is appended. It should be free from any value judgements, equivalence statements or suggestions about recognition. Information in all eight sections should be provided. Where information is not provided, an explanation should give the reason why.
(1) Holder of the qualification. Angaben zur Person
1.1 Family Name / First Name. Name, Vorname: ……………………………………………………………..
1.2 Date, Place, Country of Birth. Geburtsdatum, -ort, -land: ……………………………………………
1.4 Student ID Number or Code. Matrikel-Nr.: …………………………………………………………………
2.1 Name of Qualification. Bezeichnung der Qualifikation (vollständige Bezeichnung,
Abkürzung): Bachelor of Arts / Sinology; B.A. / Sinologie
2.2 Main Fields of Study. Studienfach: Sinology / Sinologie
2.3 Institution Awarding the Qualification. Name der verleihenden Institution:
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaft
Status. Status: University, stately. Universität, Staatlich
2.4 Language of Instructions/Examination. Unterrichtssprache: German. Deutsch
(3) Level of the Qualification. Angaben zum Niveau der Qualifikation
3.1 Level. Niveau der Qualifikation: Erster berufsqualifizierender Abschluss
3.2 Official Length of Program. Dauer des Studienprogramms (Regelstudienzeit): 3 years. 3 Jahre
3.3 Access Requirements. Zulassungsvoraussetzung: Allgemeine Hochschulreife
(4) Contents and Results Gained. Angaben zu Studieninhalten und Studienerfolg
4.1 Mode of Study. Form des Studiums: Vollzeitstudium, Teilzeitstudium
4.2 Program Requirements. Studieninhalte:
-Profound capabilities in modern Chinese (reading, writing, oral), experience of studying abroad, empirical knowledge of Chinese everyday life, knowledge on modern Chinese political, social, economic and cultural conditions and their historical background with a special focus in three areas: Chinese communication and language culture, Chinese media and the public sphere, Chinese literature.
On the basis of a profound knowledge of academic practice and source materials the study program enables its graduates to analyse, evaluate, and present china-related information and critically reflect upon their cultural context.
It qualifies for a broad professional spectrum like
Educational affairs: intercultural training, language teaching
Publishing, Journalism,
Diplomatic Service, Political Institutions,
Commerce and Consulting
4.3 Program Details. Angaben zum Studium
For program details see Transcript of Records. For a detailed description of all moduls please refer to:
4.4 Grading Scheme. Beschreibung der Notenskala
Note Anzahl Absolventen in Prozent *
ab 4,1 nicht ausreichend
* Absolventen des letzten Jahres
4.5 Overall Classification, Gesamtnote: (individuell)
(5) Function of the Qualification. Funktion der Qualifikation
5.1 Access to Further Study. Zugang zu weiterführenden Studien: (Master of Arts / Sinology)
5.2 Professional Status. Offizieller Status der Absolventen
This degree entitles its holder to the legally protected professional title of „Bachelor of Arts“ (B.A.) and to exercise professional work in the field for which the degree was awarded (Sinology)
(6) Additional Information. Zusätzliche Informationen
6.1 Additional Information. Zusätzliche Leistungen: s. Anhang
6.2 Further Information Sources. Informationsmöglichkeiten:
On the Institution: http://www.uni-frankfurt.de/
On the Program (http:…)
(7) Certification. Unterzeichnung des Diploma Supplement
This Diploma Supplement refers to the following document: Bachelor-Urkunde and Bachelor-Zeugnis
7.1 Frankfurt am Main, (Siegel)
8. INFORMATION ON THE GERMAN HIGHER EDUCATION SYSTEM
(Standardtext der KMK)
Anhang zum Diploma Supplement
Familiy Name ………………………
First Name …………………………..
Date, Place, Country of Birth ………………………
Student ID Number ……………………….
Modul CP Note
Sinologie (HF), Bachelor (ab WS 2006/07) 6-semestrig*

References: § 5
 § 63
 § 10
 § 21
 § 15
 § 15
 § 15