Source: http://bfa-freiburg.de/satzung/
Timestamp: 2019-04-23 17:02:10+00:00

Document:
Satzung | Bildung für alle e.V.
Der Verein trägt den Namen „Bildung für alle e.V.“
Er hat seinen Sitz in Freiburg im Breisgau
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Freiburg i.Br. einzutragen
a. der Bildung und Erziehung und
b. der Flüchtlingshilfe
a. Sprachunterricht durch Ehrenamtliche
b. Qualifizierung der Ehrenamtlichen
c. die Durchführung und Vermittlung von Kultur-, Sport- und Freizeitangeboten
d. Vermittlung an Beratungsstellen, Berufsausbildungen und weiterführende Schulen
Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter*in erforderlich.
Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben. Der Vorstand entscheidet über das Beitrittsgesuch.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder durch ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Mitglieds.
Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Ist die Austrittserklärung bis zum Ende des Kalenderjahres nicht erfolgt, bleibt die Mitgliedschaft für ein weiteres Kalenderjahr erhalten. Der Vorstand kann davon Ausnahmen zulassen.
a. ein wiederholtes Zuwiderhandeln gegen die Zwecke des Vereins.
b. das Nichtzahlen des Mitgliederbeitrages – trotz zweimaliger schriftlicher Abmahnung.
Über die Höhe des Mitgliederbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands.
Der Vorstand kann Mitglieder, die sich ehrenamtlich im aktuellen Vereinsgeschehen aktiv beteiligen von der Beitragszahlung befreien. Über die Befreiung ist jährlich zu Beginn des Kalenderjahres zu entscheiden.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen Mitgliederversammlung zu diesem Zweck mit einer 3⁄4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Diese (Mitgliederversammlung) ist beschlussfähig, wenn die Hälfte aller Mitglieder vertreten ist. Stichtag für die Feststellung ist der Mitgliederstand zum Stichtag der Einberufung der Mitgliederversammlung. Bei Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von vier Wochen eine zweite außerordentliche Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung und dem Hinweis einzuberufen, dass diese Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Völkerverständigung.
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und die Geschäftsführung als besondere Vertreter nach § 30 BGB.
Auf Beschluss des Vorstands können weitere organisatorische Einrichtungen mit besonderen Aufgaben geschaffen werden. Diese Ausschüsse haben ausschließlich beratende Funktion.
Die ordentliche Mitgliederversammlung, die mindestens jährlich einmal stattfindet, beschließt u.a. über die Höhe der Mitgliedsbeiträge, die Entlastung des Vorstands, die Wahl des Vorstands und über Satzungsänderungen.
Der Vorstand hat im Rahmen der Mitgliederversammlung einen Jahresbericht und eine Jahresabrechnung vorzulegen über welche die Mitgliederversammlung beschließt.
Die Einberufung zu den Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter schriftlicher Bekanntmachung der Tagesordnung. Die Einberufung erfolgt schriftlich durch Brief, E-Mail oder nach dem jeweiligen Stand der Kommunikationstechnik, die eine ordnungsgemäße Einberufung gewährleistet.
Anträge zur Tagesordnung können durch Mitglieder schriftlich an den Vorstand gerichtet werden. Diese Anträge müssen spätestens fünf Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung dem Vorstand vorliegen. Der Vorstand hat über diese Anträge zu Beginn der Mitgliederversammlung zu berichten. Er kann über die Zulassung eines Antrages zur Tagesordnung von der Mitgliederversammlung abstimmen lassen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder einzuberufen. Stichtag für den Mitgliederstand ist der Tag der Vorlage des Antrags beim Vorstand.
Abgestimmt wird durch Handzeichen. Auf Antrag von mindestens 10 % der anwesenden Mitglieder ist schriftlich und geheim abzustimmen.
Bei Beschlussfassung und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der erschienen Mitglieder. Stimmenthaltungen werden dabei nicht berücksichtigt.
Zu einem Beschluss, der die Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von 3⁄4 der erschienen Mitglieder erforderlich.
Der Zweck des Vereins kann durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung erweitert werden.
Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem/der Kassierer*in, dem/der Schriftführer*in und bis zu drei Beisitzer*innen.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter*innen. Jede(r) von ihnen kann den Verein alleine vertreten.
Der Vorstand wird gem. § 27 BGB durch den Beschluss der Mitgliederversammlung bestellt. Er bleibt bis zur Bestellung des nächsten Vorstands im Amt. Der Vorstand wird auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl in das Vorstandamt ist möglich.
Das Amt des Vorstands endet mit dem Ausscheiden aus dem Verein.
In den Vorstand können Personen gewählt werden, die beim Verein angestellt sind.
Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsgeschäfte, wie sie sich aus der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergibt. Der Vorstand erstellt für sich eine Geschäftsordnung, die der Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu geben ist.
Die Führung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einem oder mehreren Geschäftsführer*innen übertragen, der/die insoweit als besondere(r) Vertreter*in nach § 30 BGB den Verein vertreten kann/können. Der Vorstand beschließt für den/die Vertreter*in nach § 30 BGB eine Geschäftsordnung.
Die Mitgliederversammlung kann die Wahl des Vorstandes widerrufen, wenn grobe Pflichtverletzungen oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung vorliegt (§ 27 BGB).
Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Bei Bedarf können Satzungsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr.26a EStG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden. Die Entscheidung über entgeltliche Vereinstätigkeit trifft die Mitgliederversammlung.
Die vom Vorstand aufgestellte Geschäftsordnung beschreibt den finanziellen und organisatorischen Rahmen, in dem sich die Ziele/Zwecke des Vereins effektiv erreichen lassen. Die Geschäftsordnung beschreibt lediglich den Rahmen und engt die Tätigkeiten nicht ein, die sich aus den satzungsmäßigen Zielen/Zwecke des Vereins nach § 2 der Satzung begründen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit (d.h. mindestens die Hälfte) seiner Mitglieder anwesend ist. Er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Auf Antrag eines Mitgliedes des Vorstands ist geheim abzustimmen.
Die Geschäftsführung wird als besondere(r) Vertreter*in nach § 30 BGB bestellt und vertritt insoweit den Verein bei der Führung der laufenden Geschäfte. Er ist trotz umfassender Vertretungsmacht im Innenverhältnis an die Weisungen des Vorstandes gebunden.
Die Bestellung erfolgt durch den Vorstand.
Die Aufgaben und Vollmachten der Geschäftsführung sind durch eine Geschäftsordnung festzulegen.
Die Geschäftsführung nimmt i.d.R. an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil.
Die Vertragslaufzeit der Geschäftsführung ist auf 5 Jahre bestimmt; Eine Verlängerung ist zulässig.
Über Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift zu fertigen. Die Beschlüsse sind mit dem Abstimmergebnis zu benennen. Die Protokolle sind vom Schriftführer zu unterschreiben und von einem der beiden Vorsitzenden gegenzuzeichnen.
Über Vorstandssitzungen ist jeweils ein schriftliches Protokoll zu fertigen, das vom Vorsitzenden oder bei seiner Verhinderung von einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.
Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, Einsicht in die Protokolle zu verlangen. Die Protokolle werden in der Geschäftsstelle des Vereins verwahrt. Einwendungen gegen das Protokoll sind innerhalb von 8 Wochen nach der Mitgliederversammlung schriftlich gegenüber dem Vorstand anzubringen. Der Vorstand hat in der darauf folgenden Mitgliederversammlung diese Einwendungen vorzulegen und darüber abstimmen zu lassen.
Diese Satzung wurde am 22.02.2017 durch die Gründungsversammlung beschlossen. 1. Satzungsänderung am 17.03.2017: Satzung

References: § 30
 § 26
 § 27
 § 30
 § 30
 §3
 § 2
 § 30