Source: http://www.gav-service.ch/Contract.aspx?stellaNumber=815001&versionName=1
Timestamp: 2014-10-31 00:12:02+00:00

Document:
Gesamtarbeitsvertrag: 01.01.2012 - 31.07.2013
Allgemeinverbindlicherklärung: 01.01.2012 - 31.07.2013
nach oben GAV-ÜbersichtStammdatenGAV-TypGesamtschweizerischVerantwortliche/r für den GAVVania Alleva / André KaufmannAnzahl unterstellter ArbeitnehmerInnen270'000 (2011)Geltungsbereicheörtlicher GeltungsbereichGilt für die ganze Schweiz. Artikel 1betrieblicher GeltungsbereichGilt für sämtliche Betriebe, die Inhaber einer eidgenössischen oder kantonalen Arbeitsverleihbewilligung nach AVG sind und gemäss Art. 66 UVG (SR 832.20) in der Klasse 70C SUVA-versichert sind. Es steht Betrieben ausserhalb des betrieblichen Geltungsbereiches frei, sich dem GAV Personalverleih zu unterstellen. Betriebe mit anderen GAV: Gilt auch dort, wo für einen Einsatzbetrieb ein anderer Gesamtarbeitsvertrag gilt. Der GAV Personalverleih übernimmt dabei unter Ausschluss einer Anwendung der Bestimmungen des GAV Personalverleihs die rechtskräftigen, gesamtarbeitsvertraglich geregelten Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) von im Einsatzbetrieb geltenden GAV, - die allgemein verbindlich erklärt sind, oder - die als nicht allgemeinverbindlich erklärte Regelungen sozialpartnerschaftliche Verträge gemäss Listen Anhang 1 darstellen, - sowie allfällige Bestimmungen über den flexiblen Altersrücktritt gemäss Art. 20 AVG. Nicht übernommen werden die Bestimmungen bezüglich Krankentaggeldversicherung, berufliche Vorsorge, Beiträge für Vollzug und Weiterbildung, sofern die im vorliegenden GAV Personalverleih vorgesehenen Lösungen mindestens gleichwertig mit den Bestimmungen der für die Branchen gültigen ave GAV sind. In Einsatzbetrieben mit nicht allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen, die nicht im Anhang 1 des vorliegenden GAV aufgelistet sind, gelten vollumfänglich die Bestimmungen des GAV Personalverleih. Von dieser Geltung sind in Betrieben der chemisch-pharmazeutischen Industrie, der Maschinenindustrie, der graphischen Industrie, der Uhrenindustrie, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie in Betrieben des öffentlichen Verkehrs die Bestimmungen über die Mindestlöhne gemäss Art. 20 GAV Personalverleih ausgenommen. Artikel 2 und 3persönlicher GeltungsbereichGilt für alle Arbeitnehmenden, die in Betrieben gemäss Artikel 2 als entliehene Arbeitnehmende beschäftigt sind. Ausnahmen: Arbeitnehmende mit Löhnen über dem maximal versicherten Verdienst nach Suva. Artikel 4allgemeinverbindlich erklärter örtlicher GeltungsbereichDie Allgemeinverbindlicherklärung gilt für die ganze Schweiz. Artikel 2: Allgemeinverbindlicherklärungallgemeinverbindlich erklärter betrieblicher GeltungsbereichDie Allgemeinverbindlicherklärung gilt für alle Betriebe, die a. Inhaber einer eidgenössischen oder kantonalen Arbeitsverleihbewilligung nach Arbeitsvermittlungsgesetz sind und b. gemäss Artikel 66 des Unfallversicherungsgesetzes in der Klasse 70C SUVA-versichert sind und c. bezüglich der verliehenen Arbeitnehmenden pro Kalenderjahr eine Lohnsumme von mindestens 1 200 000.— Franken aufweisen. Betriebe, die gegenüber der Schweizerischen Paritätischen Berufskommission Arbeitsverleih (SPKA) glaubhaft machen können, dass sie die Lohnsumme von 1 200 000.— Franken konjunkturell bedingt lediglich vorübergehend überschreiten, werden von der SPKA vom Geltungsbereich der Allgemeinverbindlicherklärung ausgenommen. Artikel 2: Allgemeinverbindlicherklärungallgemeinverbindlich erklärter persönlicher GeltungsbereichDie Allgemeinverbindlicherklärung gilt für alle Arbeitnehmende, die von Betrieben gemäss Ziffer 1 verliehen werden. Ausgenommen sind Arbeitnehmende mit Löhnen über dem maximal versicherten Verdienst nach SUVA. Ausgenommen sind weiter Arbeitnehmende, die bei Engpässen (z.B. Ferienabwesenheiten und Arbeitsverhinderungen der Betriebsleiter oder Arbeitsspitzen) in landwirtschaftliche Betriebe verliehen werden. Artikel 2: AllgemeinverbindlicherklärungVertragsdauerautomatische Vertragsverlängerung / VerlängerungsklauselWird der Vertrag nicht 6 Monate vor Vertragsende von einer Vertragspartei gekündigt, verlängert er sich jeweils um 1 Jahr. Artikel 43AuskünfteAuskünfte / Bezugsadresse / paritätische KommissionSchweizerische Paritätische Berufskommission Arbeitsverleih (SPKA) c/o Gewerkschaft Unia Zentralsekretariat Weltpoststrasse 20 3000 Bern 15 031 350 22 16 www.tempservice.chArbeitsbedingungenLohn und LohnbestandteileLöhne / MindestlöhneGebietGelernt/UngelerntJahreslohnMonatslohnStundenlohn (Basislohn)NormallohnUngelernteCHF 39'000.--CHF 3'000.--CHF 16.46GelernteCHF 52'000.--CHF 4'000.--CHF 21.95HochlohnUngelernteCHF 41'600.--CHF 3'200.--CHF 17.56GelernteCHF 55'900.--CHF 4'300.--CHF 23.59Hochlohngebiet: Agglomeration Bern, BS, BL, ZH, GE, arc lémanique. Basis für die Jahresstundenberechnung: 52,07 Wochen à 42 Stunden= 2187 Stunden. Grundlage für die Berechnung: Ort des Einsatzbetriebes Grenzgebiet TI und Westjura: Im ersten Vertragsjahr kann der Mindestlohn von CHF 39'000.-- für Ungelernte um 10%, im zweiten Vertragsjahr um 5% unterschritten werden. Nach dem zweiten Vertragsjahr läuft diese Übergangsregelung aus. Die paritätische Kommission definiert die Grenzgebiete. Für LehrabgängerInnen im ersten Beschäftigungsjahr nach der Lehre kann der Mindestlohn (für Gelernte) um 10% reduziert werden. Auf Antrag kann die Schweizerische Paritätische Berufskommission Arbeitsverleih (SPKA) mit Zustimmung der zuständigen paritätischen Vollzugskommission der entsprechenden Branche bei Arbeitnehmenden unter 17 Jahren, Schülern, Praktikanten und Personen, die maximal 2 Monate im Kalenderjahr beschäftigt werden, sowie bei Personen mit eingeschränkter körperlicher oder geistiger Leistungsfähigkeit von den erfassten Tarifen Abweichungen um bis zu 15% bewilligen. Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 20, 21 und 22LohnerhöhungZur Information: Die Parteien verhandeln jährlich über eine allfällige Anpassung der Mindestlöhne.Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 20.6Jahresendzulage / 13. Monatslohn / Gratifikation / DienstaltersgeschenkeEs besteht ein Anspruch auf einen 13. Monatslohn. Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 18.2KinderzulagenAchtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.LohnzuschlägeÜberstunden / Überzeit- 43. – 45. Wochenarbeitsstunde: zuschlagsfreie, 1:1 zu kompensierende Überstunden - 10. – 12. Tagesarbeitsstunde und 46.-50. Wochenarbeitstunde: Überzeit; an Wochentagen 25% Lohnzuschlag, an Sonntagen 50% Lohnzuschlag Zuschläge für Überzeit-, Nacht- und Sonntagsarbeit werden nicht kumuliert. Es gilt jeweils der höhere Ansatz. Vorbehalten: betriebliche und gesamtarbeitsvertragliche Regelungen in Betrieben mit Schichtarbeit und institutionalisierter Sonntagsarbeit Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 12 und 24Nachtarbeit / Wochenendarbeit / AbendarbeitVorübergehende Nachtarbeit (23.00-06.00): Lohnzuschlag 25% Vorübergehende Nachtschichten (23.00-06.00, 22.00-05.00 oder 00.00-07.00): Lohnzuschlag von 25% Zuschläge für Überzeit-, Nacht- und Sonntagsarbeit werden nicht kumuliert. Es gilt jeweils der höhere Ansatz. Vorbehalten: betriebliche und gesamtarbeitsvertragliche Regelungen in Betrieben mit Schichtarbeit und institutionalisierter Sonntagsarbeit Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 24 und 25Schichtarbeit / PikettdienstVorübergehende Nachtschichten (23.00-06.00, 22.00-05.00 oder 00.00-07.00): Lohnzuschlag von 25% Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 25SpesenentschädigungAuswärtige Verpflegung: Sieht ein Branchenvertrag, dessen Lohnvorschriften integrierender Bestandteil dieses Vertrages sind, eine Entschädigung für auswärtige Verpflegung vor, ist diese auch verliehenen Arbeitnehmenden auszurichten. Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 27weitere ZuschlägeAchtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Arbeitszeit und freie TageArbeitszeit42 Stunden pro Woche Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 12FerienAlterskategorieFerientageEntschädigungBis zum zurückgelegten 20. Altersjahr25 Arbeitstage10.6%Ab dem vollendeten 20. Altersjahr20 Arbeitstage8.33%Ab dem vollendeten 50. Altersjahr25 Arbeitstage10.6% Die Auszahlung des Ferienlohns darf für maximal dreimonatige, einmalige Arbeitsverhältnisse direkt mit dem Lohn erfolgen, muss aber auf der Lohnabrechnung separat ausgewiesen werden. Die Auszahlung des Ferienlohns für alle übrigen Arbeitsverhältnisse darf nur bei Bezug der Ferien oder bei definitiver Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfolgen, sofern der Bezug innerhalb der Kündigungsfrist nicht möglich oder gesetzlich nicht erlaubt ist. Das laufende Ferienguthaben ist auf den Lohnabrechnungen auszuweisen. Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 13bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)AnlassBezahlte Tage*Heirat des Arbeitnehmenden3 TageTodesfall in der in der Gemeinschaft lebenden Familie oder des/der Lebenspartners/in3 TageTodesfall von Geschwistern, Eltern, Gross- und Schwiegereltern1 TagGeburt oder Heirat eines Kindes1 TagUmzug des eigenen Haushalts1 TagMilitärische Inspektion0.5 TagPflege eines kranken Kindes pro Krankheitsfallbis zu 3 TageErfüllung gesetzlicher Pflichtennötige Stunden *Der Anspruch besteht nach der Probezeit. Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 15bezahlte Feiertage- Nach Ablauf von 13 Wochen Anspruch auf die Entschädigung für den Lohnausfall für alle einem Sonntag gleichgestellten offiziellen Feiertage, die auf einen Werktag fallen. (Ausnahme: Anspruch auf Lohnausfall für den 1. August, sofern er auf einen Werktag fällt, besteht ab dem 1. Arbeitstag) - Möglichkeit einer pauschalen Bezahlung von 3.2% auf den AHV-Lohn. Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 14BildungsurlaubDie Vertragsparteien unterstützen und fördern die Weiterbildung zur beruflichen Entwicklung und zur Verbesserung der arbeitsmarktlichen Positionierung der verliehenen Arbeitnehmenden.Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 7.2LohnausfallentschädigungenKrankheit / UnfallKrankheit: - Obligatorische Krankentaggeldversicherung - max. 2 Karenztage - Prämien: Arbeitnehmende bezahlen max. 50% der Prämien (max. 3% im ersten Vertragsjahr, danach max. 2.5%) - Leistungen: min. 80% des durchschnittlichen Lohnes, sofern Arbeitsverhinderung min. 25% beträgt Für Arbeitnehmende, die - in Einsatzbetrieben tätig sind, wo ein ave GAV gültig ist: 720 Tage innerhalb von 900 Tagen - gemäss diesem GAV Personalverleih BVG-pflichtig sind: 720 Tage innerhalb von 900 Tagen - weder in einem Einsatzbetrieb mit ave GAV tätig noch gemäss diesem GAV Personalverleih BVG-pflichtig sind: 60 Tage innerhalb von 360 Tagen Nicht übernommen werden die Bestimmungen bezüglich Krankentaggeldversicherung, berufliche Vorsorge und Beiträge für Vollzug und Weiterbildung, sofern die im vorliegenden GAV Personalverleih vorgesehenen Lösungen mindestens gleichwertig mit den Bestimmungen der für die Branchen gültigen ave GAV sind. Unfall: - Obligatorische Unfallversicherung - Nichtbetriebsunfälle gemäss Bestimmungen der Suva gedecktAchtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 3.2, 28, 29 und 30Mutterschafts- / Vaterschafts- / ElternurlaubMutterschaftsurlaub: Gemäss Erwerbsersatzgesetz; max. 14 Wochen (in Genf 16 Wochen) à 80% des durschnittlichen Erwebseinkommens; Auszahlung in Form eines Taggeldes (max. 98, in Genf 112 Taggelder)Vaterschaftsurlaub: 1 Tag Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 15 und 17Militär- / Zivil- / ZivilschutzdienstDer Anspruch besteht nach der Probezeit in einem auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Arbeitsverhältnis: - 80% des Lohnes für max. 4 Wochen pro Jahr - nach 2 Jahren ununterbrochener Anstellung 80% des Lohnes gemäss Berner Skala Übersteigen die Leistungen der Erwerbsersatzordnung die Leistungen des Arbeitgebers kommt die Differenz dem Arbeitnehmenden zu. Achtung: Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.Artikel 16Pensionsregelungen / FrühpensionierungKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenBeiträgeParitätische Fonds / Vollzugsbeiträge / WeiterbildungsbeiträgeBerufsbeiträge: WerLohnprozentArbeitnehmende0.7%Arbeitgebende0.3%Näheres regelt das Reglement.Für die Mitglieder der vertragsschliessenden Verbände sind die Vollzugs- und Weiterbildungskosten im Mitgliederbeitrag enthalten. Die Rückerstattung wird in einem Reglement geregelt und beträgt maximal 80% des Mitgliederbeitrages.Die Beiträge ersetzen jene Beiträge der in Art. 3 erfassten GAV. Artikel 7 und 8Arbeits- / DiskriminierungsschutzAnti-DiskriminierungsbestimmungenKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenGleichstellung allg. / Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie / Sexuelle BelästigungKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenArbeitssicherheit / GesundheitsschutzDie Vertragsparteien unterstützen und fördern die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der verliehenen Arbeitnehmenden.Die Arbeitsverleiher haben die Personalberatenden und die Arbeitnehmenden bezüglich Arbeitssicherheit zu instruieren und bestätigen das auf dem Einsatzvertrag. Die Einsatzbetriebe sind gemäss Verordnung über die Unfallverhütung verantwortlich für die Zurverfügungstellung einer Sicherheitsgrundausrüstung und für die ergänzenden Schutzmassnahmen und –instruktionen, die entsprechenden Schutzanzüge, das Einhalten der Schutzvorschriften (Asbestsanierung/Wasser-, Schlamm-, Untertagarbeiten etc.) und das Melden und die Entschädigung der Verleihbetriebe für die entsprechenden Zuschläge.Artikel 7.2 und 26Lehrlinge / Angestellte bis 20 JahreKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenKündigungKündigungsfristBei unbefristeten Verträgen: AnstellungsdauerKündigungsfristWährend der Probezeit (= 3 Monate)2 Tage4.-6. Monat7 TageAb 7. Monat1 MonatArtikel 10 und 11KündigungsschutzKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenSozialpartnerschaftVertragspartnerArbeitnehmervertretungUnia Syna Kaufmännischer Verband Schweiz (KV Schweiz) Angestellte SchweizArbeitgebervertretungswissstaffingparitätische OrganeVollzugsorganeSchweizerische Paritätische Berufskommission Arbeitsverleih (SPKA): Die Vertragsparteien vollziehen gemeinsam diesen Vertrag und setzen die Anwendung der Bestimmungen durch.Form: partitätisch zusammengesetzter Verein Geschäftsführung im Bereich Vollzug bei Unia, im Bereich Weiterbildung bei swissstaffing, im Bereich Sozialfonds bei Stiftung 2. Säule swissstaffing Die Aufgaben sind im Detail im Reglement geregelt.Regionale paritätische Berufskommissionen (RPKA): - Bis spätestens 12 Monate nach Inkrafttreten der Allgemeinverbindlicherklärung sollen drei nach Sprachregionen definierte Komissionen bestehen. - Kompetenzen: Kontrolle der GAV-Bestimmungen, Ausfällen von Konventionalstrafen Möglichkeit der Betriebsprüfungen zur Kontrolle der Einhaltung der GAV-Bestimmungen (Sicherstellung der Koordination durch SPKA) Artikel 7, 8, 32, 33, 34, 35 und 36FondsSpezialfonds zur Unterstützung der kollektiven Krankentaggeldversicherung Artikel 7.2MitwirkungFreistellung für VerbandstätigkeitKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenMitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenSchutzbestimmungen von Gewerkschaftsdelegierten und von Mitgliedern der Personal- / BetriebskommissionenKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenSoz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. ArbeitsplätzenKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenKonfliktregelungenSchlichtungsverfahrenStufeZuständige Institution1. StufeSchiedsgericht2. StufePräsidentIn des Obergerichts ZHRekursinstanz: - Schaffung eine Rekurskommission - Zusammensetzung: je zwei von der Vereinsversammlung des Vereins Paritätischer Vollzug, Weiterbildung und Sozialfonds für den Personalverleih gewählten Arbeitgeber- und ArbeitnehmendenvertreterInnen - Aufgaben: Rekurskommission behandelt und entscheidet über Rekurse von Betroffenen gegen Unterstellungsentscheide, Feststellungsentscheide, verhängte Konventionalstrafen, Kontrollentscheidungen, namentlich die Auferlegung von Kontrollkosten, Entscheide in Bezug auf Anträge zur Unterstützung von Weiterbildungen, Entscheide in Bezug auf Anträge zur Unterstützung von Massnahmen für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit der SPKA und RPKA. Artikel 39 und 40FriedenspflichtArbeitnehmende werden nicht als Streikbrecher in rechtmässig bestreikte Einsatzbetriebe verliehen. Artikel 9.1
» Bundesratsbeschluss zur Allgemeinverbindlicherklärung » GAV Personalverleih 2012 (210 KB, PDF)

References: Art. 66
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
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 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 20
 Art. 48
 Art. 3