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Timestamp: 2018-01-20 18:38:53+00:00

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World Trade Center New York Terrorismus
Aufsätze und Essays zum Thema "Israel heute"
Hier: World Trade Center in New York; Auffassungen und Meinungen zum terroristischen Anschlag 11. September 2001
World Trade Center New York 11.09.2001; Terroranschlag
Ihr Völker Israel und USA,
wer von Euch ohne Terror ist, der werfe den ersten Stein
Fakten, Meldungen, Meinungen, vorzugsweise für Querdenker
Vorweggestellt: Eine Betrachtung ein Jahr nach dem Anschlag
Der Angriff auf das Worldtradecenter jährte sich zum erstenmal. Aus diesem Grund darf ich mir erlauben, an dieser Stelle auf einen Leserbrief von Sonja Wallborn aus Köln hinzuweisen (zitiert aus dem Spiegel Nr. 38, 2002) :
»Wenn dieser Tag die Welt verändert hat: Wieso begreifen dann die USA nicht, dass sie mit ihren Kriegen anderen das antun, was sie selbst an diesem Tag erlitten haben?«
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Seitenabrufe sämtlicher Pallast-Seiten jährlich hochgerechnet ca. 105 000
Die ersten Schocks über das Terrorgeschehen in New York waren kaum vorüber, als der amerikanische Präsident Bush sich berufen fühlte, der erstaunten Welt kundzutun, dieser Terrorangriff sei eine Kriegserklärung an die gesamte zivilisierte Welt. Und später fügte er hinzu, der Islam sei eigentlich eine friedliche Religion. Möglicherweise hat er mit dieser Aussage den Koran gemeint.
Seitdem bin ich auf der Suche nach der zivilisierten und friedlichen Welt. Liegt sie wirklich ausschließlich im Westen? Oder überhaupt im Westen? Ist sie - weil noch unentdeckt - eine weiße Landkarte? Und was liegt im Nahen Osten? Im fernen Osten?
Meine zusätzliche Fragestellung: Sind die Religionen, deren Vertreter hier abgelichtet worden sind (Der Spiegel Nr. 40/2001; Bürgermeister Giuliani in New York mit kirchlichen Würdenträgern), wirklich so friedlich wie sie es fortwährend erklären?
Fotozitat aus dem Spiegel 40/2001
Dies und noch viel mehr will ich untersuchen, und hierzu habe ich nachprüfbare Fakten gesammelt. Sie mögen behilflich sein, all das dumme Gerede zu entlarven, das seit dem 11. September 2001 durch die Medien wabert.
1. Nachdenklichkeit in einem Leserbrief
Bei aller Empörung über die kaltblütigen Anschläge kommt man von dem Gedanken nicht los, dass diese Terrorakte Ausdruck eines bis zur Verzweiflung angestauten Hasses gegen die wirtschaftliche und militärische Übermacht der USA und gegen die Benachteiligung und Unterdrückung der Länder der Dritten Welt zu verstehen sei. Das Verhalten der USA vom Vietnamkrieg bis Nicaragua, überhaupt die immer wiederholte Unterstützung von korrupten Diktaturen in Lateinamerika und anderswo (einschließlich Saddam Hussein und Taliban), die unglaublichen und skandalösen Intrigen der CIA, die Rücksichtslosigkeit von Big Business" und World Trade Organisation gegenüber den ärmsten Ländern dieser Welt, all diese Faktoren haben seit Jahrzehnten den Hass geschürt, bis er schließlich in Manhattan und Washington seinen furchtbaren Ausdruck gefunden hat.
Nun, im Nachhinein ist es natürlich immer leicht, die Fehler von gestern zu erkennen, aber von Seiten der USA ist von Selbstkritik im Moment wenig zu sehen. Die Frage, die George Bush sich stellen müsste, lautet: Wie ist es zu diesem angestauten Hass gegen die USA gekommen? Was müssen Amerika und die westliche Welt in Zukunft unternehmen, um den Frust und die Ohnmacht der benachteiligten Dritten Welt zu beseitigen? Joachim Frank hat die Problematik auf den Punkt gebracht in seinem Kommentar: Von der Bush-Regierung ist nun extreme Beherrschtheit gefordert." Aber wird Bush den Test bestehen? Nach den Erfahrungen der letzten Zeit (Naher Osten, Klimakonferenz) gibt es wenig Grund für Hoffnung. Anstatt leere Floskeln über Solidarität mit Amerika zu äußern, sollten die westlichen Regierungen den amerikanischen Partner jetzt mit Nachdruck zur Besonnenheit überreden und alles daransetzen, in Zukunft den Nährboden des Hasses zu beseitigen. Nur so kann man die Welt von Terror und Gewalt befreien.
John Whybrow, Köln-Sülz
Veröffentlicht im Kölner Stadt-Anzeiger 14.09.01
2. a) Eine nachdenklich stimmende Meinung von Norman Mailer
Der Schriftsteller Norman Mailer hält neben der Terrorbekämpfung ein politisches Umdenken der USA für notwendig. Die Amerikaner sollten endlich lernen, weshalb so viele Menschen ihr Land verabscheuen", meinte Mailer in einem von der Welt am Sonntag" veröffentlichten Beitrag. Große Teile der Welt und besonders die zurückgebliebensten Nationen empfänden die USA als ihre kulturellen und ästhetischen Unterdrücker". Vor allem den Armen werde das Einzige, was sie haben, genommen: Ihre Wurzeln. Bis Amerika den Schaden begreift, den es anrichtet, indem es darauf besteht, dass der amerikanische, auf Profit ausgerichtete »way of life« nicht notwendigerweise zu allen Ländern passt, werden wir in Schwierigkeiten sein", befürchtet Mailer. Wir werden die meistgehasste Nation auf der Erde sein." Mailer sprach sich dafür aus, die stählernen Zacken des zerstörten World Trade Centers als nationales Denkmal stehen zu lassen.
Zitat aus dem Kölner Stadt-Anzeiger 17.09.01
2 b) Ein sachlicher Korrespondentenbericht
Der brodelnde Hass auf den ganz großen "Satan"
Jubelnde Palästinenser nach dem New Yorker Anschlag - da war die Welt natürlich irritiert. Unsere Korrespondentin sucht nach Erklärungsansätzen.
VON BRIGITTE CERHA
Beirut - In Beiruter Palästinenserlagern verteilen Händler Zucker an die Kinder. Die von unermesslichem Leid stumpf gewordenen Gesichtszüge vieler in diesem Elend hausenden Menschen klaren sich auf. Endlich bekommen auch die Amerikaner ein wenig von der Katastrophe zu spüren, die wir seit Jahrzehnten durchleiden", bemerkt der 45-jährige Ahmed mit einem Hauch von Genugtuung. Er blickt düster durch das schwarze Gittertor, das ihn von einem mit roten Sand bedeckten Platz trennt.
Hier, auf diesem einstigen Fußballplatz hat das Rote Kreuz Hunderte Leichen eingescharrt. Kein Gedenkstein erinnert an die Toten von Sabra und Shatila, nur ein paar Rosen, die längst verblüht sind, und eine Inschrift am Eingangstor. Mehr als 2000 palästinensische Zivilisten waren damals unter den Augen der israelischen Besatzungsarmee von christlichen libanesischen Falangisten niedergemetzelt worden. Selbst eine israelische Untersuchungskommission schob die Verantwortung für dieses Grauen dem damaligen Befehlshaber der Invasionsarmee, Ariel Scharon, zu.
(Anmerkung: Ein Bericht zu Sabra und Shatila ist hier abrufbar: Sabra und Shatila
Wer spricht von diesen Toten? Es sind doch »nur« Palästinenser", bemerkt Ahmed bitter. Wer würde denn schon Scharon vor ein internationales Kriegsgericht bringen?" Die Amerikaner hätten ihn wie einen Staatsmann empfangen.
Gefühle einer maßlosen Ungerechtigkeit, einer tiefen Missachtung ihrer menschlichen Existenz, einer zynischen Zurückweisung ihrer legitimen Rechte und Sehnsüchte durch den ganz großen Satan" USA, der so hartnäckig von Washington praktizierten Doppelmoral, die Israels Rechte und Sicherheitswünsche weit höher einschätzt als jene der Araber, hat in der arabischen Welt den Hass auf den amerikanischen Staat geschürt. Zu diesem Hass hat sich ein Gefühl grenzenloser Ohnmacht gesellt, seit die Welt nur mehr von einer Supermacht beherrscht und dirigiert wird und diese Macht Israel bedingungslos unterstützt.
Die in der arabischen Welt als quälende Arroganz des neuen Herrschers in Washington, George Bush, empfundene Gleichgültigkeit gegenüber der verzweifelten Not der Palästinenser oder auch des irakischen Volkes konsterniert viele Menschen in dieser Region.
Nicht vergessen sind die Worte, die einst US-Aussenministerin Madeleine Albright sagte. Auf die Frage, wie die USA den Tod Zehntausender irakischer Kleinkinder durch die internationalen Sanktionen verantworten, antwortete sie kühl: Das ist der Preis, den wir bezahlen müssen."
Wir?", fragt Ahmed. Immer zahlen die Schwachen." Und seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion fühlen viele Menschen in dieser Region, dass es niemanden mehr gibt, der ihnen beisteht.
In Schatila hängt an einer der Türen zu einer Elendshütte ein Plakat, das Mohammed al Dorrah unter dem schützenden Arm seines Vaters zeigt, der verzweifelt den Israelis zurief, die beiden zu verschonen. Kurz darauf starb der Kleine im Kugelhagel. Wer fragt schon nach den Ursachen von Verzweiflungstaten, so grausam sie auch sein mögen?
Zitat aus dem Kölner Stadt-Anzeiger 13.09.01
Hier noch ein Zitat von Günter Grass aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 22.10.01:
" .. Israel muss nicht nur besetzte Gebiete räumen. Auch die Inbesitznahme palästinensischen Bodens und seine Besiedlung ist eine kriminelle Handlung. Das muss nicht nur aufhören, sondern rückgängig gemacht werden. Sonst kehrt dort kein Frieden ein. ... "
Die Meinung eines US-amerikanischen katholischen Bischofs zur Verlogenheit der politischen Führung der USA
Zitat aus der Zeitschrift "Publik Forum" Nr. 5 2003
"Herr Präsident, bitte sagen Sie dem Volk die Wahrheit über den Terrorismus. Wenn die falschen Vorstellungen über den Terrorismus nicht ausgeräumt werden, wird die Bedrohung fortdauern und uns am Ende komplett vernichten.
Die Wahrheit ist, dass keine von unseren tausenden Atomwaffen uns vor dieser Gefahr beschützen kann. Auch Systeme wie Krieg der Sterne - egal wie fortgeschritten sie sind und wie viele Milliarden Dollar für sie hinausgeschmissen werden - werden uns nicht vor einer Atomwaffe schützen können, die mit einem Schiff, einem Flugzeug, in einem Koffer oder einem Mietauto hierher transportiert wird. Keine Waffe Ihres umfangreichen Arsenals und kein Cent der 270 Milliarden Dollar, die jedes Jahr in den so genannten Verteidigungshaushalt fließen, kann eine terroristische Bombe verhindern. Das ist eine militärische Tatsache.
In wie vielen Ländern haben Agenten unserer Regierung demokratisch gewählte Repräsentanten beseitigt und sie durch Militärdiktatoren ersetzt - willfährige Marionetten, die bereit sind, ihr Volk an die multinationalen Konzerne zu verkaufen? Wir haben dies im Iran getan, als die Marines und die CIA Mossadegh absetzten, weil er die Absicht hatte, die Erdölversorgung zu verstaatlichen. Wir ersetzten ihn durch den Schah Reza Palehvi, bewaffneten, trainierten und bezahlten seine gehasste Nationalgarde Savak. Diese versklavte und terrorisierte das iranische Volk, um die Finanzinteressen unserer Mineralölkonzerne zu schützen. Ist es nach all dem schwer sich vorzustellen, dass es im Iran Menschen gibt, die uns hassen? Das Gleiche haben wir in Chile und in Vietnam getan. Und es ist nicht allzu lange her, dass wir es im Irak versucht haben.
Ist es nicht offensichtlich, wie viele Male wir es in Nicaragua und anderen lateinamerikanischen Republiken getan haben? Nach und nach haben wir die demokratischen Regierungen ersetzt, welche die Reichtümer des Landes unter ihrem Volk aufteilen wollten, das sie schuf. Wir haben sie gegen blutrünstige Tyrannen ausgetauscht, die ihr eigenes Volk verkaufen, um ihre Privatkonten zu vergrößern. Das erreichten wir durch die Bezahlung üppiger Bestechungsgelder, bis die Reichtümer dieser Länder von Konzernen wie Sugar, United Fruits Company oder Folger ausgebeutet werden konnten.
Sobald wir aber einmal die Wahrheit über die Existenz seiner Bedrohung und seine Voraussetzungen gesagt haben, wird auch die Lösung des Problems offensichtlich: Wir müssen unsere Praxis ändern. Wir müssen uns unserer Waffen entledigen (unilateral, wenn notwendig), was unsere Sicherheit verbessern wird. Ein drastischer Wechsel in unserer Außenpolitik wird ebenfalls der Sicherheit dienen. Anstatt unsere Söhne und Töchter durch die ganze Welt zu schicken, anstatt Araber zu töten, damit wir das Erdöl unter ihren Wüsten ausbeuten können, sollten wir sie dorthin schicken, um deren Infrastrukturen aufzubauen, sie mit Trinkwasser zu versorgen und die ausgehungerten Kinder zu ernähren. Anstatt tagtäglich tausende irakische Kinder mit unseren Wirtschaftssanktionen zu töten, sollten wir den Irakern helfen, ihre Elektrizitätswerke und Wasseraufbereitungsanlagen, ihre Krankenhäuser und alle anderen Strukturen wieder aufzubauen, die wir zerstört haben. Statt Rebellion, Destabilisierung und Mord zu unterstützen, sollten wir die CIA auflösen und das dafür verschwendete Geld Hilfsorganisationen zukommen lassen.
Zusammenfassend heißt das: Wir sollten gut sein statt böse sein. Wer würde uns dann hassen? Wer wollte uns dann bombardieren? Dies ist die Wahrheit, Herr Präsident. Und es ist nötig, dass das amerikanische Volk sie hört."
«ÜBERSETZUNG; SEBASTIAN PFLUGBEIL
Der Autor, Robert Bowman, ist Erzbischof der Vereinigten Katholischen Kirche in Melbourne Beach, Florida. Er war Armee-Oberst und flog im Vietnamkrieg über 100 Einsätze.
3. Ist der Koran wirklich so friedlich, wie der amerikanische Präsident ihn gern hätte? Oder möglicherweise ein Gegensatz zu den Allgemeinen Menschenrechten der Vereinten Nationen? Originale Korantexte aus der Übersetzung Reclam Stuttgart 1960, ISBN 3-15-004206-2 (kart.), klären sachlich auf, weil es hier nur um Fakten geht und um nichts anderes.
a) Anmerkungen zu Themen "Töten, Morden, Niedermetzeln"
2. Sure, Vers 187: »Und erschlagt sie (Anmerkung des Verf.: Die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung (Anmerkung des Verf.: Verführung zum Mehrgottglauben) ist schlimmer als Totschlag.«
3. Sure, Vers 91: »Und so sie (Anmerk. d. Verf.: Die irregeführten Ungläubigen) den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmt keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.«
9. Sure, Vers 5: »Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. ... «
9. Sure, Vers 112: » ... Sie (Anmerkung des Verfassers: Die Gläubigen) sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. Eine Verheißung hierfür ist gewährleistet in der Thora, im Evangelium und im Koran; ... und das ist die große Glückseligkeit.«
33. Sure, Vers 61: »Verflucht, wo immer sie (Anmerkung des Verf.: Die Ungläubigen) gefunden werden, sollen sie ergriffen und niedergemetzelt werden.«
33. Sure, Vers 62: »Das war Allahs Brauch mit denen, die zuvor hingingen, und nimmer findest du in Allahs Brauch einen Wandel.«
47. Sure, Vers 4: »Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnürt die Bande.«
b) Anmerkungen zum Thema Zuckerbrot und Peitsche ("Der psychische Druck des Koran", insbesondere dargestellt in den Beschreibungen des Jenseits)
2. Sure, Verse 258 und 259: »Allah ist der Schützer der Gläubigen; er führt sie aus den Finsternissen zum Licht. Die Ungläubigen aber  ihre Schützer sind Tâghût (Anmerkung des Verf.: Tâghût sind die Götter der »heidnischen« Araber); sie führen sie aus dem Licht in die Finsternisse; jene sind des Feuers Gefährten und verweilen ewig in ihm.«
4. Sure, Verse 17 und 18: »Dies sind Allahs Verordnungen; und wer Allah und seinem Gesandten gehorcht, den führt er ein in Gärten, durcheilt von Bächen, ewig darinnen zu verweilen; und dies ist die große Glückseligkeit. Wer aber wider Allah und seinen Gesandten rebelliert und seine Gebote übertritt, den führt er ein in ein Feuer, ewig darinnen zu verweilen, und es trifft ihn schändende Strafe.«
4. Sure, Nr. 59: »Siehe, wer da unsre Zeichen verleugnet, den werden wir im Feuer brennen lassen. Sooft ihre Haut gar ist, geben wir ihnen eine andere Haut, damit sie ihre Strafe schmecken. Siehe, Allah ist mächtig und weise.«
22. Sure, Nr. 20: »Diese beiden (Anmerkung des Verf.: Die Gläubigen und die Ungläubigen) sind zwei Streitende, die über ihren Herrn streiten. Aber für die Ungläubigen sind Kleider aus Feuer geschnitten; gegossen wird siedendes Wasser über ihre Häupter.«
Nr. 21: » ... daß ihr Eingeweide und ihre Haut schmilzt; und eiserne Keulen sind für sie bestimmt.«
Nr. 22: »Sooft sie aus ihr (Anmerkung des Verf.: Aus der "islamischen Hölle") vor Angst zu entrinnen suchen, sollen sie zurückgetrieben werden« und: »Schmecket die Strafe des Verbrennens.«
67. Sure, Nr. 7: »Wenn sie hineingeworfen werden (Anmerkung des Verf.: Die Ungläubigen in die Hölle), hören sie sie brüllen vor Sieden.«
Nr. 8: »Fast berstet sie vor Wut. Sooft als eine Schar in sie (Anmerkung des Verf.: Die "islamische Hölle") hineingeworfen wird, werden ihre Hüter fragen: Kam nicht ein Warner zu euch?"«
2. Sure, Nr. 23: »Verheiße aber denen, die glauben und das Rechte tun, daß Gärten für sie bestimmt sind, durcheilt von Bächen; und sooft sie gespeist werden mit einem ihrer Früchte als Speise, sprechen sie: Dies war unsere Speise zuvor"; und ähnliche werden ihnen gegeben; und darinnen werden sie reine Gattinnen empfahen und sollen ewig darinnen verweilen.«
78. Sure, Nr. 31 - 34: »Siehe, für die Gottesfürchtigen ist ein seliger Ort, Gartengehege und Weinberge, Jungfrauen mit schwellenden Brüsten, Altersgenossinnen und volle Becher.«
18. Sure, Nr. 30: »Für jene sind Edens Gärten, durcheilt von Bächen. Geschmückt werden sie darinnen mit Armspangen von Gold und gekleidet in grüne Kleider von Seide und Brokat, sich lehnend darinnen auf Diwanen. Ein herrlicher Lohn und eine schöne Ruhestätte!«
c) Besondere Anmerkungen zur Rechtlosigkeit der Frauen
4. Sure, Vers 38: »Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat, und weil sie von ihrem Geld (für die Weiber) auslegen. Die rechtschaffenen Frauen sind gehorsam (Anmerkung des Verf.: Ihren Männern gegenüber) und sorgsam in der Abwesenheit (Anmerkung des Verf.: Ihrer Gatten), wie Allah für sie sorgte. Diejenigen (Anmerkung des Verf.: Die Ehefrauen) aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet  warnt sie, verbannt sie in die Schlafgemächer und schlagt sie. Und so sie euch gehorchen, so suchet keinen Weg wider sie; siehe, Allah ist hoch und groß.«
2. Sure, Vers 223: »Eure Weiber sind euch (Anmerkung des Verf.: den Männern) ein Acker: Gehet zu euerm Acker, von wannen ihr wollt.«
2. Sure, Vers 226: »Für die, welche schwören, sich von ihren Weibern zu trennen, seien vier Monate Wartezeit festgesetzt.«
2. Sure, Vers 227: »Und so sie (Anmerkung des Verf.: Die Männer) zur Scheidung entschlossen sind, siehe, so ist Allah hörend und wissend.«
2. Sure, Vers 228: »Und die geschiedenen Frauen sollen warten, bis sie dreimal die Reinigung gehabt haben, und es ist ihnen nicht erlaubt, zu verheimlichen, was Allah in ihren Schößen erschaffen hat, so sie an Allah glauben und an den Jüngsten Tag. Und geziemender ist es für ihre Eheherren, sie in diesem Zustand zurückzunehmen, so sie sich aussöhnen wollen. Und sie sollen (gegen ihre Gatten) verfahren wie (jene) gegen sie in Güte; doch haben die Männer den Vorrang vor ihnen; und Allah ist mächtig und weise.«
4. Sure, Vers 24: »Und so ihr eine Gattin gegen eine andere eintauschen wollt und ihr habt der einen ein Talent (Anmerkung des Verf.: Geldbetrag) gegeben, so nehmt nichts von ihm fort. Wolltet ihr es etwa fortnehmen in Verleumdung und offenbarer Sünde?«
d) Anmerkungen über die Sklaven
24. Sure, Vers 33: » ... Und diejenigen von denen, die eure Rechte besitzt (Anmerkung des Verf.: Die Sklaven), und die ein Schriftstück begehren (Anmerkung des Verf.: Die Freilassungsurkunde)  schreibt es ihnen, wenn ihr Gutes in ihnen wisset, und gebet ihnen von Allahs Gut, das er euch gegeben. Und zwingt nicht eure Sklavinnen zur Hurerei, so sie keusch leben wollen, im Trachten nach dem Gewinn des irdischen Lebens. Und wenn sie einer zwingt, siehe, so ist Allah, nachdem sie gezwungen wurden, vergebend und barmherzig.«
e) Anmerkungen über die islamische irdische Strafgerichtsbarkeit
2. Sure, Vers 173: »O ihr, die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch die Wiedervergeltung für Mord ... «
5. Sure, Vers 42: »Und der Dieb und die Diebin, schneidet ihnen ihre Hände ab als Lohn für ihre Taten. (Dies ist) ein Exempel von Allah, und Allah ist mächtig und weise.«
Anschließend eine persönliche Betrachtung. Wer diese Koranzitate liest, wird sich wiederfinden in der alten, überwiegend harten und grausamen vorderasiatischen keilschriftlich überlieferten Gesetzgebung, beispielsweise jenen Rechtssammlungen, die bekannt sind aus dem mittelassyrischen Rechtsbuch, den hethitischen Gesetzen, dem Kodex Hammurapi von Babylon, den Gesetzen von Esnunna und den mosaischen Gesetzen.
.4. Ist das Judentum eine friedliebende Religion?
Eine ganz persönliche Faktensammlung zu jüdischen Religionsgrundlagen, die aus dem Alten Testament der Bibel allgemein bekannt sind
1. Die Sintflut und in ihrem Gefolge die Vernichtung des Lebens auf der Erde durch den Lieben Gott (Bibel 1Mose6,5 u. folgende).
Nach § 220 a des Deutschen StGB würde die Untat einer Sintflut wegen angeblicher "Schlechtigkeit" der Erdenbewohner als Völkermord mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft. Rein hypothetisch betrachtet: Ein Leitender Oberstaatsanwalt hätte bei einem "Zugriff" auf den Lieben Gott - unter der Voraussetzung, den Rechtsgrundsatz "nulla poena sine lege" gäbe es noch nicht - bei dieser klaren Rechtslage die Frage nach des Lieben Gottes Vernichtungsmanie gestellt und auch überlegt, ob ein Antrag nach § 63 »Dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus« erforderlich gewesen wäre. Was Qualität und Quantität seiner Tat des Menschheit-Ertränkens anbetrifft, nach dem Gesetzestext des § 12 StGB würde der Liebe Gott heutzutage sachlich als Verbrecher eingestuft.
2. Die Vernichtung Sodoms und Gomorras durch den Lieben Gott (Bibel 1Mose19,4-5) wegen angeblicher "Schlechtigkeit" der Bewohner und deren gottlose Homosexualität
Unser StGB, § 211, spricht u. a. dann von Mord, wenn aus niedrigen Beweggründen getötet wird.
Die Vernichtung von Städten durch Feuer wird gegenwärtig international unterschiedlich beurteilt. In England setzte man dem furchtbaren »Bomber-Harris« ein richtiges Denkmal und feierte diesen grausamen Städtevernichter und Edel-Terroristen offiziell als Helden! Nicht zuletzt wegen der Bombardierung Dresdens, die Zehntausende von Menschenopfern zur Folge hatte. Dieser Terrorakt ist mit dem Terrorakt auf das World Trade Center vergleichbar, denn alle Opfer waren wehr- und schutzlose Zivilisten. Die Terroristen vom 11. September 2001 erhalten kein Denkmal. Wo ist da der Unterschied? Hitler ließ Guernica, Coventry und Rotterdam vernichten. Wir sprechen folgerichtig vom hitlerschen Mord aus niedrigen Beweggründen. Weil wir Menschen in unserer Zeit auf die genannten Städtevernichtungen unserer Zeit keine einheitliche Antwort geben, lasse ich mein eigenes Rechtsempfinden sprechen und denke, daß nach unserem deutschen StGB wiederum ein Verbrechen konstatiert worden wäre.
4. Menschenopfer, die der Liebe Gott als Hochheiliges dankend entgegennahm (Bibel 3Mose27,28-29)
Bibeltext: »Wenn jemand dem Herrn etwas von seinem Besitz an Menschen, Tieren oder Feldern unwiderruflich geweiht hat, kann es nicht wieder freigekauft und darf auch nicht an einen anderen verkauft werden. Es steht unter dem Bann und ist als etwas besonders Heiliges für immer dem Herrn verfallen. Auch Menschen, die auf diese Weise dem Herrn zugeeignet werden, dürfen nicht losgekauft, sondern müssen getötet werden.« Ist nach dem deutschen StGB § 211 der Liebe Gott das, was man im übertragenen Sinne allgemein einen indirekten »Lustmörder« nennen müßte? Nach dem StGB § 12 kommt man auch hier nicht umhin, diese Menschenopfer-Forderungen des Lieben Gottes formal in die Kategorie der Verbrechen einzusortieren. Der Liebe Gott würde heutzutage im Strafprozeß durch jeden Richter nach § 66 StGB in lebenslange Sicherungsverwahrung (psychiatrische Anstalt) eingewiesen werden. Volkstümlich gesprochen wäre der Liebe Gott ein Fall für die Klapsmühle.
5. Die erste Selektion der Geschichte auf des Lieben Gottes Befehl (Bibel 4Mose31,1, »Selektion auf Verwendungsfähigkeit oder Vernichtung«). Hatten die Nazis hier ein wegbereitendes göttliches Vorbild für Auschwitz? Ist diese Frage lediglich eine rhetorische? Muß jetzt noch das deutsche StGB herangezogen und § 211 (Mord) sowie 220 a (Völkermord) kommentiert werden?
6. Die religions-rassehygienischen Gesetze des Lieben Gottes (Bibel 5Mose7,1):
Bibeltext: »Ihr werdet jetzt bald aufbrechen, um euer Land in Besitz zu nehmen, und der Herr wird es euch gelingen lassen. Er wird sieben Völker vor euch vertreiben, die größer und stärker sind als ihr ... Wenn der Herr sie in eure Gewalt gibt, dürft ihr keinen Friedensvertrag mit ihnen schließen. Ihr dürft sie nicht verschonen, sondern müßt den Bann an ihnen vollstrecken. Ihr dürft euch auf keinen Fall mit ihnen verschwägern. Keine israelitische Frau und kein israelitischer Mann darf einen Angehörigen dieser Völker heiraten. Sonst könnten sie von ihnen aus dazu verleitet werden, sich vom Herrn abzuwenden und andere Götter zu verehren. Dann würde der Herr über euch zornig werden und euch in kürzester Zeit vernichten. Es gibt für euch nur eins: Reißt ihre Altäre nieder, zerschlagt ihre Steinmale, haut ihre geweihten Pfähle um und verbrennt ihre Götzenbilder.« Und (5Mose7,16): »Alle Völker, die der Herr in eure Gewalt gibt, müßt ihr vernichten. Ihr dürft kein Mitleid mit ihnen haben und auf keinen Fall ihre Götter verehren, denn das würde euch ins Verderben stürzen.«
Diese mosaischen Gesetze erinnern an die rassehygienischen Vorstellungen des vergangenen Deutschen Nationalsozialismus. Der Begriff Religionsrassismus hat an dieser Stelle seine Berechtigung, erwähnt zu werden, denn er ist eine notwendige Erweiterung des übergeordneten »Rassismusbegriffs«: Nicht die eigene Rasse wird hier als höherwertig eingestuft, sondern die eigene Religion und somit das eigene Gottesbild gegenüber anderen Gottesbildern/Götterbildern. Was beide Arten von Rassismus verbindet? Engstirnigkeit, Überheblichkeit, Kulturlosigkeit, Morallosigkeit, Barbarei, Terror!
Aus diesem Grund soll zum Zweck des Bibel-Vergleichs mit dem Text der Nürnberger Rassegesetzgebung des Nationalsozialismus hier auszugsweise vermerkt werden (aus dem »Gesetz zum Schutz des Deutschen Blutes und der Deutschen Ehre«, 1935):
»Durchdrungen von der Erkenntnis, daß die Reinheit des Deutschen Blutes die Voraussetzung für den Fortbestand des Deutschen Volkes ist, und beseelt von dem unbeugsamen Willen, die Deutsche Nation für alle Zukunft zu sichern, hat der Reichstag einstimmig das folgende Gesetz beschlossen, das hiermit verkündet wird.
§ 1: 1. Eheschließungen zwischen Juden und Staatsangehörigen Deutschen oder artverwandten Blutes sind verboten. Trotzdem geschlossene Ehen sind nichtig, auch wenn sie zur Umgehung dieses Gesetzes im Ausland geschlossen sind. ... «
Nunmehr halte ich es für dringend erforderlich, den barbarischen Rechtsauffassungen des überlieferten biblischen Judentums und des Nationalsozialismus die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen entgegenzustellen:
Artikel 1:»Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Wissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.«
Artikel 2:»Jeder Mensch hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeine Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion (Anm. d. Verf.: Religionsrassismus ist das Übel unserer Zeit und kooperiert/korrespondiert direkt und unmittelbar mit dem Terrorismus), politischer Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.«
Artikel 16:»Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne Beschränkung durch Rasse, Staatsbürgerschaft oder Religion das Recht, eine Ehe zu schließen und eine Familie zu gründen.«
Die bekanntesten üblen religions-rassehygienischen Texte, die heutzutage noch in jeder Buchhandlung frei erworben werden können, sind diejenigen aus dem Alten Testament der Bibel. Diese Texte zu erwerben und zu verbreiten ist nicht strafbar. Hitlers schwachsinniger »Mein Kampf« zu erwerben ist verboten; den vorhandenen Buchtext zu verbreiten ist strafbar! Wo ist da der Unterschied? Gibt es überhaupt einen Unterschied? Wenn ja, welchen? Sind göttliche Verbrechen moralisch erlaubter als menschliche Verbrechen, die den göttlichen Verbrechen auf's Haar gleichen? Sind diese Fragen lediglich rhetorische Fragen?
7. Die vollständige Vernichtung ganzer Bevölkerungen auf des Lieben Gottes Befehl (Bibel 5Mose13,13
Bibeltext: »Ihr müßt damit rechnen, daß in irgendeiner von den Städten, die der Herr, euer Gott, euch geben wird, nichtsnutzige Leute auftreten und die Bewohner dazu bringen, fremde Götter zu verehren. Wenn ihr von so etwas hört, müßt ihr nachforschen, ob es sich so verhält, und den Vorgang genau untersuchen. Wenn sich das Gerücht bewahrheitet und wirklich so etwas Abscheuliches unter euch geschehen ist, müßt ihr an der betreffenden Stadt den Bann vollstrecken. Menschen und Tiere müßt ihr mit dem Schwert erschlagen und die ganze Beute auf dem Marktplatz zusammentragen. Dann zündet ihr die Stadt an und verbrennt sie samt der Beute als ein Brandopfer für den Herrn, euren Gott. Die Stadt muß in Trümmern liegen bleiben und darf nie wieder aufgebaut werden. Keiner darf etwas von dem Beutegut an sich nehmen. Wenn ihr dies alles tut, wird der Herr von seinem Zorn ablassen und euch seine Güte erweisen. Wenn ihr dem Herrn, eurem Gott, gehorcht und alle seine Gebote befolgt, die ich euch heute verkünde, wenn ihr stets tut, was ihm gefällt, dann wird euer Volk wachsen und so zahlreich werden, wie er es euren Vorfahren gesagt hat.« Was sagt das deutsche StGB dazu? § 130 ist aktuell (Aufstachelung zum Rassenhaß) sowie § 220 a Völkermord. Strafe: Bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe bzw. lebenslange Freiheitsstrafe. Charakteristikum der Straftat: Verbrechen.
8. Des Lieben Gottes Wehrpflichtige und seine Kriegsführungsvorschriften (Bibel 5Mose20,1)
Bibeltext: » ... Bevor ihr eine Stadt angreift, sollt ihr zuerst mit den Bewohnern verhandeln und sie zur friedlichen Übergabe auffordern. Wenn sie darauf eingehen und euch die Tore öffnen, müssen sie euch gehorchen und Zwangsarbeit für euch leisten (Anmerkung d. Verf.: Nazis, ick hör' euch trapsen). Lehnen sie das Angebot ab und wollen kämpfen, so belagert die Stadt. Wenn der Herr, euer Gott, euch dann siegen läßt, müßt ihr alle Männer töten. Die Frauen und Kinder, das Vieh und den übrigen Besitz dürft ihr behalten; der Herr hat es euch geschenkt. So sollt ihr verfahren, wenn eine Stadt weit von eurem Wohnsitz entfernt ist.
Wenn sie aber in dem Land liegt, das der Herr, euer Gott, euch geben wird, dürft ihr niemand am Leben lassen. Ihr müßt an allen den Bann vollstrecken, wie der Herr, euer Gott, es befohlen hat: An den Hethitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jesubitern. ... «. § 80 des StGB hätte heutzutage dafür gesorgt, daß der Leitende Oberstaatsanwalt den Lieben Gott angeklagt hätte:»Vorbereitung eines Angriffskrieges. Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter 10 Jahren bestraft. § 80 a des StGB zeigt noch mehr auf: »Aufstacheln zum Angriffskrieg. Wer im räumlichen Geltungsbereich dieses Gesetzes öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§11 Abs. 3) zum Angriffskrieg (§ 80) aufstachelt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.«
Auch hier wird sichtbar, die Einordnung dieser Taten unter Verbrechen ist gegeben.
5. Ist das Christentum eine friedliebende Religion?
Die Christen sind die größte aller bekannten jüdischen Sekten, die nachweislich seit nahezu 2000 Jahren eine Blutspur des Mordens und Tötens - letztlich aufgrund massiver Gewissensvergewaltigung entgegen jesuanischer Lehre von der Gewaltlosigkeit - nach sich ziehen. Speziell die Katholiken haben einen Papst, der öffentlich in allem Ernst behaupten darf, in Moral- und Sittenlehre unfehlbar zu sein, ohne wegen Geisteskrankheit auf Lebenszeit in die Psychiatrie eingewiesen zu werden; der behaupten darf, es sei widergöttlich, Kondome zu benutzen, obwohl Aids und milliardenfache Überbevölkerung längst unkontrollierbar in Gang gekommen sind; der Papst als Schreibtischtäter (nicht ganz unähnlich Adolf Eichmann?) wurde bisher jedoch noch nicht gerichtlich belangt. Was demnach feststeht: Den Papst wird auch in Zukunft niemand hängen sehen. Und die sich christlich nennenden Mitglieder der sich christlich nennenden Amtskirchen begreifen nichts, aber auch garnichts. Es sei denn, sie haben eines Tages lichte Momente und verlassen ihre erkennbar geisteskranken Amtskirchen.
Hinzu kommt insbesondere, daß die Christen - völlig unjesuanisch - eine umfassende Kriegstheologie entwickelt haben, aber immer noch keine Friedenstheologie. Hiervon kündet ganz besonders die Konstruktion der Soldatenbetreuung durch Militärpfarrer in vielen westlichen Nationen. Die Spitze nehmen wir tumben Deutschen ein, denn unser hitlersches Reichskonkordat (siehe Reichskonkordat) von September 1933 - das älteste und in meinen Augen korrupteste Nazigesetz, das heute noch unverändert gilt - garantiert jene auf der Welt nahezu übliche Verfilzung zwischen Staat und Kirche zum Vorteil eigenen Machterhalts und -ausbaues, jedoch zum Nachteil der Menschenrechte.
Die Grundlage der Christen ist die Bibel. Das Alte und das Neue Testament. Also gilt alles Negative, was unter 4. zum Alten Testament gesagt wurde, auch für Christen, obwohl die Inhalte des Neuen Testaments das absolute Gegenteil des altgottväterlichen Rachegebots mit der Bezeichnung "Talionsgebot" sind, nämlich Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Das wahre Christentum wird aufgrund Jesu Aussagen (Logien) zusammengefaßt so definiert:
1. Vergeben statt vergelten,
2. stillhalten statt im Gegenangriff zurückschlagen und
3. den Feind lieben statt ihn hassen.
Den US-Amerikanern fehlen geistige Größe, moralische Kraft und Aufrichtigkeit, hiernach zu handeln. Ganz besonders im Zeichen des Gegenwarts-Terrorismus ist dieser Mangel zu erkennen.
Von den jesuanischen Forderungen her gesehen gilt das Christentum als friedliche Religion. Dies ist offensichtlich. Es geht hier also nicht um ein Meinungsbild, sondern um Fakten. In den Amtskirchen fehlt jetzt nur noch die Umsetzung der wichtigen jesuanischen Logien. Was sie immer noch hindert? Ihr Drang nach Machterhalt um jeden Preis, erkennbar an korrupter Verfilzung mit dem Staat.
6. Meine persönlichen Bewertungen zu vorstehenden Ausführungen 1. bis 5.
Eine Leserzuschrift von G. Lanzilotta aus Düsseldorf zum Der Spiegel 40/2001 lautet: "So sehr wie bei dieser universellen Tragödie habe ich mir noch nie gewünscht, dass es tatsächlich einen Gott gibt, besser zwei, idealerweise drei, die uns von den Gläubigen befreien, die aufs Morden, auf Rache oder auf Selbstjustiz setzen." Nach meiner Einschätzung hätte der Text besser so gelautet: "So sehr wie bei dieser universellen Tragödie habe ich mir noch nie gewünscht, dass es tatsächlich einen Gott gibt, besser zwei, idealerweise drei, die uns von den Religionen befreien, die aufs Morden, auf Rache oder auf Selbstjustiz setzen." Was hier sichtbar wird? Die außerordentliche Unkenntnis der wichtigsten Religionsinhalte der Abrahamsreligionen.
Daher in Wiederholung: Der Religionsrassismus ist das Übel unserer Zeit und kooperiert/korrespondiert direkt und unmittelbar mit dem Terrorismus. Entgegenstehend geäußerte Ansichten nähren den Verdacht auf irgendwelche eigennützige Parteinahme. (siehe Interview als glänzendes Beweisstück mit dem katholischen Bischof von Aachen vom 28.09.01) Wer den Terrorismus beseitigen will, muß zuerst erkennen, woher er kommt. Er kommt nicht einfach so daher, sondern hat fast immer eine grundlegende offene oder verdeckte religiöse Ursache. Siehe auch Staatsgründung Israels.
Wer die Ursache erkennen will, sehe heutzutage nach Israel und den USA. Dort sind religionsrassistische Verbrechen, verübt unter dem Deckmantel "religiöser Berechtigung", landesüblich geworden.
Die Israelis haben ein bewohntes Land okkupiert und den ursprünglichen Bewohnern (Palästinensern) erzählt, sie - die Israelis - hätten ein historisch-religiöses Recht hierzu. Und auch ein historisch-religiöses Recht, die Ursprungsbevölkerung zu verjagen, sie zu ermorden, sie in Flüchtlingslagern einzupferchen, sie in ihren Flüchtlingslagern auch noch mit halbstaatlicher Billigung zu massakrieren, und schließlich ein historisch-religiöses Recht, bisher jüdisch/islamisch verehrte Heiligtümer allein für sich zu reklamieren. Gott war angeblich auf Seiten der Juden.
Die USA machen es den Israelis nach bzw. vor. Der Vietnamkrieg beispielsweise war solch ein rassistisches Verbrechen ("Die freie Welt ist besser und wertvoller als der Kommunismus"), verübt unter dem Deckmantel moralischer Überlegenheit.
Die Vietnamesen wurden verjagt, ermordet, teilweise im Stil der Nazi-Wehrmacht vernichtet, ihrer Lebensgrundlagen beraubt (Agent Orange). Der Vietnamkrieg kostete etwa 1 Million Menschen das Leben. Gott war angeblich auf Seiten der Amerikaner. Diese "moralische Überlegenheit" wird in den USA ähnlich einer religiösen Überlegenheit gehandhabt und führt fast zu einer Art "religiöser Berechtigung", nicht weit entfernt von einer religiösen Selbstbefriedigung ("religiöse Onanie"); und in diesem Zusammenhang ist erklärlich, daß das vermutlich meistgebrauchte Wort in den USA "God" ist.
Alle Vertreter der großen Weltreligionen erkennen, daß ein Zusammenleben der Völker nur unter der Bedingung möglich ist, indem sie Kompromisse hinsichtlich ihrer bisherigen Glaubensauslegung eingehen. Kompromisse eingehen heißt, Abstriche machen an bisherigen Religions-Überlieferungen, die den Allgemeinen Menschenrechten der Vereinten Nationen widersprechen!
Besonders die Juden erkennen den Religionsrassismus, der in der Thora offen zutage tritt. Sie "schaffen ihn ab" und erkennen ihn als geschichtlich und moralisch vollständig überholt an. Gleichzeitig handeln sie nunmehr allumfassend nach den Grundsätzen der Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen. Daß dies machbar ist, halte ich unter den heutigen Umständen für absolut unmöglich. Also wird dem Weltterrorismus seine notwendige geistige Nahrung aus israelischem Unterdrückungsverhalten auch weiterhin zufließen.
Besonders die Christen lesen alle ganz langsam in der Bergpredigt und handeln nur noch ausschließlich nach Jesu Gewaltlosigkeitsanweisungen. Das bedeutet, daß es nicht gerade verkehrt ist, Jesu Forderungen nach gewaltlosem Handeln richtiggehend fundamentalistisch zu betrachten. Dieser Fundamentalismus dürfte der einzige gute auf der Welt sein. Sogar der Papst bekehrt sich dann zur Vernunft, tritt für immer zurück, und die sich christlich nennenden Amtskirchen verlieren jeden bisher beobachteten Ansatz von Geistesgestörtheit. Daß dies machbar ist, halte ich unter den heutigen Umständen für absolut unmöglich.
Besonders die Moslems lesen alle sehr sorgfältig in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und handeln ab sofort nach ihnen. Dies geht sowieso ganz prima, denn alle Moslems, die man nach der religiösen Erlaubnis zur Durchführung von Terrorangriffen fragt, erklären sehr, sehr ernsthaft bis leutselig, der Koran erlaube nur menschenfreundlichstes Handeln! Nichts, aber auch nichts anderes! Na bitte, es ginge doch schnellstens und im Gegensatz zum Judentum und Christentum völlig beschwerdefrei. Weil die Moslems demnach auch ohne Hindernisse ihren Koran nicht mehr fundamdentalistisch betrachten und in logischer Folge auch nicht mehr glauben, er sei von Gott persönlich offenbart worden, ist hier alles in Butter. Dennoch - ganz im Ernst - daß dies machbar ist, halte ich unter den heutigen Umständen für absolut unmöglich.
Welche Auswirkungen hätte mein Traum gehabt? Beispielsweise diese:
Die Israelis ziehen sich auf ihr ursprüngliches Staatsgebiet nach Staatsgründung zurück, geben alle jüdischen Siedlungen auf, erzielen mit den Palästinensern ein Abkommen, worin sie den Palästinensern das gestohlene Staatsgebiet entweder voll bezahlen oder ohne Wenn und Aber zurückgeben, und erklären Jerusalem zur freien Stadt, die allen Menschen und Religionen offensteht.
Die sich weitläufig als gute Christen bezeichnenden Amerikaner üben Selbstkritik, erkennen ihre Verbrechen, lehren ihre Staatsbürger und die Israelis Mores, richten eine erfolgreiche Konferenz mit den arabischen und islamischen Staaten ein und beenden jede Terroristenjagd, weil Terroristenjagd mangels Terroristen kein Thema mehr ist. Gleichzeitig erkennen die Amerikaner ihre fürchterliche Bigotterie und wandeln sich unumkehrbar zu vernunftbegabten Lebewesen. Die sich weitgehend als Christen bezeichnenden Europäer beenden ihre Verfilzung zwischen Staat/Kirchen und beenden sämtliche reichskonkordatischen Entgleisungen. Religionsunterricht wird im Westen als ganz normales schulisches Bildungsfach betreffend Übersicht über alle Weltreligionen eingeführt und durch weltanschaulich neutrale LehrerInnen unterrichtet.
Über die Auswirkungen hinsichtlich des Islam wage ich nichts zu prognostizieren, denn der Islam hätte die weitestgehenden Änderungen durchzumachen, ehe er den Allgemeinen Menschenrechten der Vereinten Nationen genügen würde. Das wird der Islam in den nächsten Jahrhunderten kaum schaffen. Wenn überhaupt?
7. Vorschlag I:
Eine Weltkonferenz der westlichen Staaten muß eingerichtet werden. Thematik: Das westliche Verhältnis zu den arabischen Staaten, auch zu den Religionen Judentum, Christentum, Islam.
8. Vorschlag II:
Eine Weltkonferenz der arabischen/islamischen Staaten muß eingerichtet werden. Thematik: Das arabisch-islamische Verhältnis zu den westlichen Staaten, auch zu den Religionen Judentum, Christentum, Islam.
9. Vorschlag III:
Eine gemeinsame Weltkonferenz der westlichen Staaten und arabischen/islamischen Staaten muß eingerichtet werden. Thematik: Der friedliche und vertrauensvolle Umgang miteinander sowie die Regelung einer Welt-Wirtschaftsordnung bzw. Welt-Kulturordnung bzw. Welt-Religionenordnung
Ihr vielleicht etwas zu unkonventionell nachdenkender
Tag der letzten Bearbeitung: 08.01.07

References: § 220
 § 63
 § 12
 § 211
 § 211
 § 12
 § 66
 § 211

§ 1
 § 130
 § 220
 § 80
 § 80