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Timestamp: 2016-10-23 18:11:12+00:00

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8C_813/2013 (30.04.2014)
8C_813/2013 � � Urteil vom 30. April 2014
A.a.�Der 1961 geborene N.________ meldete sich am 29. Oktober 2004 wegen der Folgen eines Verhebetraumas vom 3. November 2003 (Schulter-Arm-Hand-Syndrom rechts) zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau t�tigte berufliche (vgl. u.a. Fragebogen f�r den Arbeitgeber der Firma O.________ vom 17. Dezember 2004) und medizinische Abkl�rungen (Akten der Branchen Versicherung Schweiz, worunter das interdisziplin�re Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts X.________ vom 18. Juni 2006). Mit Verf�gung vom 13. September 2006 sprach sie dem Versicherten eine ganze Invalidenrente ab 1. November 2004 zu.
A.b.�Im Juli 2011 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen ein Revisionsverfahren ein und zog u.a. das interdisziplin�re Gutachten des �rztlichen Abkl�rungszentrums Q.________ vom 21. Mai 2012 (mit Erg�nzungen vom 9. Juli 2012) bei. Hiezu liess der Versicherte nach Erlass des Vorbescheids die Stellungnahme des Dr. med. H.________, Facharzt FMH Allgemeine Medizin, vom 18./19. August 2012 (inklusive Fotografien der Handr�cken) auflegen. Mit Verf�gung vom 26. November 2012 gelangte die Verwaltung zum Schluss, der Gesundheitszustand habe sich in revisionsrechtlich erheblicher Weise verbessert, weswegen die Invalidenrente auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats aufzuheben war.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde, mit der N.________ die Berichte des Spitals Y.________, Institut f�r Radiologie, vom 12. Dezember 2012 und 2. Juli 2013 sowie des Dr. med. H.________ vom 16. August 2013 auflegen liess, wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab (Entscheid vom 14. Oktober 2013).
Mit Beschwerde l�sst N.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm weiterhin unbefristet eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, zuz�glich Verzugszins seit wann rechtens; eventualiter sei die Sache an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen, damit es "vor der neuen Beurteilung ein gerichtlich angeordnetes, orthop�disch-rheumatologisch-neurologisches Fachgutachten mit umfassender klinischer Untersuchung der rechten und der linken Schulter sowie der Wirbels�ule, einer spezifischen Abkl�rung einer Algodystrophie an der rechten oberen Extremit�t und einer erg�nzenden EFL" einhole. Ferner wird um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren ersucht.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde an das Bundesgericht zu pr�fen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (u.a.) Bundesrecht verletzt (Art. 95 lit. a BGG), einschliesslich einer allf�lligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG).
Streitig und zu pr�fen ist, ob sich der Gesundheitszustand ausweislich der medizinischen Akten seit der rechtskr�ftigen Zusprechung der ganzen Invalidenrente (Verf�gung vom 13. September 2006) bis zu deren Neupr�fung (Verf�gung vom 26. November 2012) in revisionsrechtlich erheblicher Weise verbessert hatte (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG). Dabei ist zu beachten, dass Anlass zur Rentenrevision jede wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen gibt, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Allerdings stellt eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts keine revisionsbegr�ndende Tatsachen�nderung dar (BGE 112 V 371 E. 2b S. 372; vgl. auch BGE 133 V 545 E. 6.1 S. 546, 130 V 343 E. 3.5 S. 349 f. mit Hinweisen).
3.1.�Prozessthema bildet die Frage, ob die Vorinstanz mit Blick auf den von der IV-Stelle geltend gemachten Revisionstatbestand zutreffend erkannt hat, dass auf das in allen Teilen beweiskr�ftige Gutachten des �rztlichen Abkl�rungszentrums Q.________ vom 21. Mai 2012 (mit Erg�nzungen vom 9. Juli 2012) abzustellen war. Danach konnten die von den medizinischen Sachverst�ndigen des medizinischen Abkl�rungsinstituts X.________ im Gutachten vom 18. Juni 2006 beschriebenen, auf das Schulter-Arm-Syndrom rechts zur�ckzuf�hrenden Einschr�nkungen soweit best�tigt werden, als der Explorand die mit k�rperlich mittel- bis schwer belastenden Verrichtungen, wie sie in den angestammten Berufst�tigkeiten als Arbeiter in der Landwirtschaft und als ungelernter Metzger anfallen, weiterhin nicht auszu�ben vermochte. Indessen konnte die diagnostizierte Algodystrophie im Bereich des rechten Schultergelenks und der rechten Hand (CRPS [chronic regional pain syndrom]) aufgrund der klinischen Untersuchungsergebnisse eindeutig nicht mehr festgestellt werden, weshalb der angegebenen persistierenden Bewegungseinschr�nkung der rechten oberen Extremit�t kein wesentliches Substrat mehr zuzuordnen war. Damit war die Verbesserung des Gesundheitszustandes im Zeitpunkt der gutachterlichen Explorationen bei den �rzten des �rztlichen Abkl�rungszentrums Q.________ zu erkl�ren. Dem Versicherten waren nunmehr k�rperlich leicht belastende Erwerbst�tigkeiten zeitlich und leistungsm�ssig uneingeschr�nkt zuzumuten.
3.2.�Entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers �berzeugt das Gutachten der medizinischen Sachverst�ndigen des �rztlichen Abkl�rungszentrums Q.________ vom 21. Mai 2012 (mit Erg�nzungen vom 9. Juli 2012) gerade in Bezug auf das zur Diskussion stehende Beweisthema (vgl. dazu SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81, 9C_418/2010 E. 4.2 ff.). Sie legten einl�sslich dar, dass neu aufgrund der aktuellen klinischen wie radiologischen Befunde keine Algodystrophie mehr zu diagnostizieren war. Im Einzelnen hielten sie u.a. fest, dass die Muskulatur des rechten Schultergelenks und des rechten Armes sowie die Beschwielung an der rechten Handfl�che im Vergleich zur linken oberen Extremit�t nicht vermindert waren. Dieser Befund stellt, entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers, ein starkes Indiz dar, dass er den dominanten rechten Arm und die rechte Hand, anders noch als im Zeitpunkt der Beurteilung des medizinischen Abkl�rungsinstituts X.________ (Gutachten vom 18. Juni 2006), im Alltag nunmehr uneingeschr�nkt einsetzte. Die im Vorbescheidverfahren aufgelegten fotografischen Aufnahmen, welche das kantonale Gericht in seiner Beweisw�rdigung nicht explizit erw�hnt hat, belegen einzig, dass beide Handr�cken gleichermassen r�tlich gef�rbt sind. Wohl haben die Gutachter des medizinischen Abkl�rungsinstituts X.________ prognostiziert, dass der Versicherte wegen der unfallbedingten Algodystrophie an der rechten oberen Extremit�t w�hrend l�ngerer Zeit eine Schonhaltung werde einnehmen m�ssen, die sich ung�nstig auf die gesundheitliche Entwicklung im linken K�rperbereich sowie der Wirbels�ule werde auswirken k�nnen. Indessen trat diese Prognose ausweislich der von den Gutachtern des �rztlichen Abkl�rungszentrums Q.________ erhobenen klinischen und radiologischen Befunde nicht ein. Etwas anderes ergibt sich aus den vorinstanzlich aufgelegten Berichten nicht. Vielmehr stellte der Radiologe des Spitals Y.________ im Bereiche des linken Schultergelenks im Wesentlichen altersentsprechende Ver�nderungen fest (Bericht vom 12. Dezember 2012), und er konnte im Bereiche der Lendenwirbels�ule auf Niveau des Lendenwirbelk�rpers LWK4/5 neben einer breitbasigen Diskusprotrusion (ohne Nervenwurzelkompromittierung) lediglich eine kleine rechtslaterale Herniation mit m�glichem Kontakt zur L4-Nerven-Wurzel rechts diagnostizieren (Bericht vom 2. Juli 2013). Inwiefern dadurch bezogen auf das Beweisthema Schlussfolgerungen gezogen werden k�nnten, ist auch angesichts des letztinstanzlich eingereichten Berichts des Dr. med. H.________ vom 8. November 2013 nicht ersichtlich, weshalb offenbleiben kann, ob damit ein unzul�ssiges neues Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG ins bundesgerichtliche Verfahren eingebracht worden ist.
3.3.�Insgesamt ist mit dem kantonalen Gericht festzustellen, dass der Beschwerdef�hrer im Zeitpunkt bei Erlass der Revisionsverf�gung vom 26. November 2012 nicht mehr an gesundheitlichen Beeintr�chtigungen litt, die ihn bezogen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt an der Aus�bung einer den k�rperlichen Beeintr�chtigungen angepassten Erwerbst�tigkeit hinderten. Von den eventualiter beantragten Abkl�rungen ist in antizipierender Beweisw�rdigung abzusehen, da davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94). Der vorinstanzlich gest�tzt auf Art. 16 ATSG vorgenommene Einkommensvergleich wird in der Beschwerde zu Recht nicht beanstandet, weshalb der kantonale Entscheid auch in diesem Punkt zu best�tigen ist. Im Ergebnis war daher dem Beschwerdef�hrer aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht zuzumuten, nunmehr ab dem Ende des der Zustellung der Revisionsverf�gung vom 26. November 2012 folgenden Monats ein den Anspruch auf Invalidenrente ausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen.
4.2.�Im gleichzeitig vom Bundesgericht behandelten unfallversicherungsrechtlichen Verfahren 8C_814/2013 l�sst der Beschwerdef�hrer dieselben Rechtsbegehren mit analoger Begr�ndung stellen. Die praxisgem�ss im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege zuzusprechende Parteientsch�digung von Fr. 2'800.- wird daher auf Fr. 1'900.- festgelegt. Dementsprechend sind die Gerichtskosten auf die H�lfte der �blicherweise festzulegenden Fr. 800.- zu reduzieren.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen und der Pensionskasse Metzger, Bern, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 17
 BGE 
 Art. 99
 BGE 
 Art. 16