Source: https://www.blzk.de/blzk/Site.nsf/id/pa_mustervertrag_vorbereit_assist.html
Timestamp: 2019-08-25 18:03:33+00:00

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Mustervertrag für Vorbereitungsassistenten | Bayerische Landeszahnärztekammer
Startseite Zahnarzt und Praxis Musterverträge Mustervertrag für Vorbereitungsassistenten
Herr/Frau _____________________________________ (Praxisinhaber)
und Herr/Frau _________________________ (Vorbereitungsassistent)
als Vorbereitungsassistent bei
§ 3 Pflichten des Vorbereitungsassistenten
Der Vorbereitungsassistent ist zur gewissenhaften Erfüllung der ihm übertragenen zahnärztlichen Aufgaben verpflichtet. Er hat die für die Ausübung des zahnärztlichen Berufs geltenden gesetzlichen Bestimmungen und die Berufsordnung in persönlicher Verantwortung zu beachten und den zahnärztlichen und organisatorischen Weisungen des Praxisinhabers oder seines Vertreters Folge zu leisten.
Der Vorbereitungsassistent hat sich mit den Bestimmungen über die privat- und vertragszahnärztliche Versorgung vertraut zu machen und sie zu beachten.
Der Vorbereitungsassistent hat den Praxisinhaber über alle besonderen Vorkommnisse, insbesondere im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung unverzüglich und vollständig zu informieren.
Als Vergütung für seine Tätigkeit erhält der Vorbereitungsassistent ein monatliches Bruttogehalt von € ______________. Das Gehalt ist am letzten Tag eines jeden Monats zu zahlen.
Der Praxisinhaber hat dafür zu sorgen, daß eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung für den Vorbereitungsassistenten besteht.
(Hier sollte vereinbart werden,welche der beiden Vertragsparteien die Berufshaftpflichtversicherung abschließt.)
Der Praxisinhaber ist verpflichtet, dem Vorbereitungsassistenten einen Zuschuß zum Krankenversicherungsbeitrag zu zahlen. Als Zuschuß ist die Hälfte des tatsächlich anfallenden Versicherungsbeitrages zu zahlen, jedoch nicht mehr als 50 % des Beitrages, der als Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung bei der AOK Bayern zu zahlen wäre. Der Praxisinhaber trägt auch die Hälfte des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung und zur gesetzlichen Rentenversicherung.
Ist der Vorbereitungsassistent nach § 7 Abs. 2 des Angestelltenversicherungsgesetzes von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung der Angestellten befreit, übernimmt der Praxisinhaber die Hälfte des Pflichtbeitrages für die berufsständische Versorgungsanstalt, jedoch höchstens die Hälfte des Betrages, der als Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung zu zahlen wäre.
Im Falle der nachgewiesenen Erkrankung behält der Vorbereitungsassistent einen Anspruch auf Vergütung zum Ende der 6. Woche der Arbeitsunfähigkeit, nicht aber über die Beendigung des Dienstverhältnisses hinaus. Der Vorbereitungsassistent behält diesen Anspruch auch dann, wenn der Praxisinhaber das Dienstverhältnis aus Anlaß des Krankheitsfalles kündigt.
Dem Vorbereitungsassistenten ist die Ausübung von Nebentätigkeiten und anderweitiger Berufstätigkeiten, wozu auch die Übernahme standes- und berufspolitischer Ämter und Tätigkeiten, Gutachterfunktionen und ähnliches zählen, nur mit der schriftlichen Zustimmung seitens des Praxisinhabers gestattet.
Wissenschaftliche Betätigung ist dem Vorbereitungsassistenten gestattet, soweit es die vertraglichen Aufgaben zulassen. Wissenschaftliche Veröffentlichungen bedürfen der vorherigen Zustimmung des Praxisinhabers, soweit sie sich auf Erfahrungen und Verhältnisse in dessen Praxis beziehen.
§ 7 Arbeitszeit/Notfalldienst
Der Vorbereitungsassistent kann nach Absprache zwischen dem Praxisinhaber und dem Vorbereitungsassistenten unter Beachtung der gesetzlichen und vertragszahnärztlichen Regelungen an der Ableistung des Notfalldienstes beteiligt werden.
Der Vorbereitungsassistent erhält einen jährlichen Urlaub von _______ Arbeitstagen (5-Tage-Woche). Der Urlaub ist im Einvernehmen mit dem Praxisinhaber zu nehmen.
Der Vorbereitungsassistent ist verpflichtet, dem Praxisinhaber jede Dienstverhinderung und ihre voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen. Auf Verlangen sind die Gründe der Dienstverhinderung anzugeben.
Im Fall der Erkrankung ist der Vorbereitungsassistent verpflichtet, vor Ablauf des 3. Kalendertages nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann auch für den 1. Tag der Verhinderung verlangt werden.
§ 10 Beendigung und Kündigung
Das Dienstverhältnis kann von jedem Vertragspartner mit einer Frist von sechs Wochen zum Quartalsende gekündigt werden.
Die Vertragsparteien sind sich darüber einig, daß nach Ablauf der Genehmigung gemäß § 32 Abs. 2 ZÄ-ZV der zuständigen Kassenzahnärztlichen Vereinigung das Dienstverhältnis endet, ohne daß es einer Kündigung bedarf.
Unbeschadet der ärztlichen Schweigepflicht hat der Vorbereitungsassistent, auch nach Beendigung des Dienstverhältnisses, über alle die Praxis betreffenden Vorgänge Stillschweigen zu bewahren.
§ 12 Vertragsausfertigungen
(Unterschrift des Praxisinhabers) (Unterschrift des Vorbereitungsassistenten)

References: § 3
 § 7

§ 7

§ 10
 § 32

§ 12