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Timestamp: 2016-10-27 15:02:47+00:00

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9C_88/2012 (31.07.2012)
K.________ (geb. 1951) arbeitete bis Ende des Jahres 2000 bei der Z.________ AG; dadurch war er bei der Pensionskasse Z.________ vorsorgeversichert. Auf den 1. Januar 2001 trat er im Rahmen der Abspaltung einer Gesch�ftseinheit zur Firma Y.________ AG (heute: X.________ AG) und damit zu deren Pensionskasse �ber.
Auf den 1. Februar 2011 wurde K.________ vorzeitig pensioniert. Im Hinblick darauf teilte ihm die Pensionskasse der X.________ AG am 17. Januar 2011 mit, neben einer Altersrente in H�he von Fr. 3739.- werde ab Februar 2011 bis zur Vollendung des 65. Altersjahrs eine Zusatzrente von Fr. 1000.- monatlich ausgerichtet.
Nachdem K.________ gegen�ber der Vorsorgeeinrichtung erfolglos den Standpunkt vertreten hatte, es stehe ihm eine h�here Zusatzrente zu, erhob er beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt Klage mit den Rechtsbegehren, die Vorsorgeeinrichtung sei zu verurteilen, ihm die reglementarische Zusatzrente in der H�he von Fr. 1500.- statt Fr. 1000.- auszuzahlen. Hinsichtlich der bereits ausbezahlten Renten seien Nachzahlungen von je Fr. 500.- nebst Zins zu 5 Prozent seit jeweiliger F�lligkeit zu entrichten.
Das kantonale Gericht sprach K.________ mit Wirkung ab Februar 2011 f�r die Dauer von f�nf Jahren eine um Fr. 500.- erh�hte reglementarische Zusatzrente nebst Zins von 5 Prozent auf den nachzuzahlenden monatlichen Betreffnissen ab jeweiliger F�lligkeit zu (Entscheid vom 21. November 2011).
Die Pensionskasse der X.________ AG f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Klage abzuweisen. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
K.________ l�sst auf Abweisung der Beschwerde schliessen. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), pr�ft indessen - unter Beachtung der Begr�ndungspflicht in Beschwerdeverfahren (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) - grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese letztinstanzlich nicht mehr aufgegriffen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
2.1 Der Beschwerdegegner hat Jahrgang 1951. Das seit Januar 2010 g�ltige Vorsorgereglement der Pensionskasse der X.________ AG (nachfolgend: Reglement 2010) sieht in seinen �bergangsbestimmungen f�r Mitglieder mit Jahrgang 1951 und �lter, welche per 1. Januar 2001 aus der Pensionskasse Z.________ �bernommen worden sind, eine im normalen oder fr�hzeitigen Pensionsalter zahlbare Altersrente in mindestens dem Betrag vor, wie er im ab dem 1. Januar 2001 wirksamen Reglement der Pensionskasse Z.________ vorgesehen gewesen w�re. Dieselbe Regelung gilt f�r die Leistungen im Todes- oder Invalidit�tsfall sowie f�r die (allf�llige) �berbr�ckungsrente (bis zum Einsetzen einer AHV-Altersrente). Im �brigen haben die in den Geltungsbereich der �bergangsbestimmung fallenden Versicherten bei Fr�hpensionierung Anspruch auf eine Zusatzrente (zur Altersrente der beruflichen Vorsorge bis zum Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters) gem�ss dem Reglement der Z.________, wobei die H�he der vollen Zusatzrente f�r Mitglieder mit Jahrgang 1951 j�hrlich Fr. 12'000.- betr�gt (Art. 51 Ziff. 1 und 2). Damit weicht das Reglement 2010 vom erw�hnten Reglement der Z.________ sowie von den eigenen Vorg�ngerreglementen 2003 und 2007 unter anderem insoweit ab, als in diesen f�r alle aus der Pensionskasse Z.________ �bergetretenen Versicherten noch eine j�hrliche Zusatzrente von Fr. 18'000.- stipuliert wurde. In den Reglementen der Vorsorgeeinrichtung der X.________ AG 2003 (Art. 45) und 2007 (Art. 51) wurde in den �bergangsbestimmungen betreffend diejenigen Mitglieder, die per Ende 2000 der Pensionskasse Z.________ angeschlossen waren, auf das damalige Reglement der Z.________ verwiesen. Die Reglemente 2003 und 2007 enthielten zudem �nderungsklauseln, welche wohlerworbene Rechte und die �bergangsbestimmungen von der Ab�nderbarkeit ausnahmen (Art. 43 resp. Art. 49).
2.2 Das kantonale Gericht gab dem kl�gerischen Begehren statt. Es erwog, dem Kl�ger sei nach den Reglementen 2003 und 2007 eine Zusatzrente in der im Reglement der Pensionskasse Z.________ von 2001 vorgesehenen Mindesth�he von Fr. 18'000.- zugesichert gewesen. Die Aufhebung von Besitzstandspositionen ehemaliger Z.________-Mitarbeiter folge der im Bericht eines Unternehmensberaters ausgesprochenen Empfehlung, die vorhandene Unterdeckung mit strukturellen Massnahmen anzugehen. Diese wirtschaftlichen Gr�nde rechtfertigten die �nderung in Art. 51 Ziff. 2 des Reglements 2010 indessen nicht. Die in den �bergangsbestimmungen der Reglemente 2003 und 2007 enthaltenen Zusicherungen betreffend Zusatzrenten f�hrten zu wohlerworbenen Rechten, weil sich die Reglemente diesbez�glich selber f�r unab�nderlich erkl�rt h�tten. Die Beklagte verteidige die strittige Reglements�nderung unter Berufung auf die Clausula rebus sic stantibus. Doch erscheine das Beharren des Kl�gers auf dem vormals zugesicherten Leistungsumfang auch angesichts des aus der Unterdeckung (infolge von Kurseinbr�chen am Kapitalmarkt) sich ergebenden Sanierungsbedarfs nicht als rechtsmissbr�uchlich. Das Argument der Beklagten, die Entwertung von Anlagen am Kapitalmarkt sei im erlebten Ausmass nicht vorhersehbar gewesen, begr�nde ebenfalls nicht die Heranziehung der Clausula rebus sic stantibus.
2.3 Es ist unbestritten, dass die fragliche Zusatzrente der weitergehenden Vorsorge angeh�rt. Ebenso ist unbestritten, dass sie sowohl im Bestand als auch in der H�he qualifiziert zugesichert war. Zu pr�fen ist, ob die beschwerdef�hrende Vorsorgeeinrichtung die Zusatzrente in dem auf Januar 2010 ge�nderten Reglement trotzdem herabsetzen durfte.
Die berufliche Vorsorge beruht auf dem Kapitaldeckungsverfahren; eine Vorsorgeeinrichtung kann daher nicht (auf Dauer) Leistungen erbringen, die mit dem vorhandenen Kapital nicht finanzierbar sind (BGE 135 V 382 E. 10.5 S. 401). Die Vorsorgeeinrichtungen m�ssen jederzeit Sicherheit daf�r bieten, dass sie die �bernommenen Verpflichtungen erf�llen k�nnen (Art. 65 Abs. 1 BVG). Bei Unterdeckung sind sie daher verpflichtet, Sanierungsmassnahmen zu treffen (Art. 65d Abs. 1 BVG). Eine Unterdeckung besteht, wenn das verf�gbare Vorsorgeverm�gen das versicherungstechnisch notwendige Vorsorgekapital nicht deckt (vgl. Art. 44 Abs. 1 BVV 2).
Massnahmen zur Behebung einer Unterdeckung m�ssen auf einer reglementarischen Grundlage beruhen und der besonderen Situation der Vorsorgeeinrichtung, insbesondere den Verm�gens- und Verpflichtungsstrukturen wie den Vorsorgepl�nen und der Struktur und der zu erwartenden Entwicklung des Bestandes der Versicherten sowie der Rentnerinnen und Rentner Rechnung tragen. Sie m�ssen verh�ltnism�ssig, dem Grad der Unterdeckung angemessen und Teil eines ausgewogenen Gesamtkonzeptes sein. Sie m�ssen zudem geeignet sein, die Unterdeckung innerhalb einer angemessenen Frist zu beheben (Art. 65d Abs. 2 BVG).
Die Rechtsbeziehungen zwischen versichertem Arbeitnehmer und privater Vorsorgeeinrichtung werden im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge durch den Vorsorgevertrag geregelt. Auf diesen von der Lehre und Rechtsprechung den Innominatvertr�gen sui generis zugeordneten Vertrag ist der Allgemeine Teil des Obligationenrechts anwendbar (Art. 1-183 OR). Reglement oder Statuten stellen den vorformulierten Inhalt des Vorsorgevertrages dar, vergleichbar Allgemeinen Vertrags- oder Versicherungsbedingungen, denen sich der Versicherte konkludent, durch Antritt des Arbeitsverh�ltnisses und unwidersprochen gebliebene Entgegennahme von Versicherungsausweis und Vorsorgereglement, unterzieht. Bei der Anwendung von statutarischen und reglementarischen Bestimmungen im weitergehenden Vorsorgebereich ist zu ber�cksichtigen, dass die Vorsorgeeinrichtungen in der Ausgestaltung der Leistungen und deren Finanzierung grunds�tzlich autonom sind (Art. 49 BVG). Dabei haben sie jedoch das Gebot der Rechtsgleichheit, das Willk�rverbot und das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip zu beachten. Die Rechte der Versicherten d�rfen nur soweit beschr�nkt werden, als dies f�r die sachgerechte Durchf�hrung des Vorsorgeverh�ltnisses erforderlich ist (BGE 134 V 223 E. 3.1 S. 227 mit Hinweisen; vgl. unten E. 6.1).
Das Reglement einer Vorsorgeeinrichtung kann im weitergehenden Bereich nur dann einseitig, ohne Einverst�ndnis des Destinat�rs, abge�ndert werden, wenn sie sich diese M�glichkeit in einer Klausel vorbeh�lt, die vom Destinat�r bei Abschluss des Vorsorgevertrags ausdr�cklich oder stillschweigend gebilligt worden ist. Eine �nderung von Statuten oder Reglement ist grunds�tzlich zul�ssig, soweit die neue Regelung mit dem Gesetz vereinbar und nicht willk�rlich ist, nicht zu einer ungleichen Behandlung der versicherten Personen f�hrt sowie deren wohlerworbene Rechte nicht beeintr�chtigt (BGE 137 V 105 E. 6.1 S. 109 mit Hinweisen).
Die beschwerdef�hrende Vorsorgeeinrichtung nimmt an, mit der Unterdeckung sei eine nicht voraussehbare �quivalenzst�rung eingetreten. Damit sei (in Anwendung der Clausula rebus sic stantibus) die Voraussetzung f�r eine einseitige Anpassung der einschl�gigen reglementarischen Bestimmungen gegen den Willen des Versicherten gegeben.
5.1 Eine vertragliche Vereinbarung kann gegen den Willen einer Partei angepasst werden, wenn infolge einer - im Zeitpunkt des Vertragsschlusses - unvorhersehbaren und unvermeidbaren grundlegenden und ausserordentlichen Ver�nderung der Umst�nde eine gravierende St�rung der �quivalenz von Leistung und Gegenleistung eintritt (BGE 135 III 1 E. 2.4 S. 9; 127 III 300 E. 5b S. 304), so dass ein Beharren des Gl�ubigers auf seinem Vertragsanspruch "geradezu eine wucherische Ausbeutung des Missverh�ltnisses und damit einen offenbaren Rechtsmissbrauch darstellt, der nach Art. 2 Abs. 2 ZGB keinen Rechtsschutz findet" (BGE 107 II 343 S. 348).
5.2 Der Beschwerdegegner macht zu Recht geltend, dass die zivilrechtliche Clausula rebus sic stantibus nicht zum Tragen kommt, weil die Ver�nderung der Verh�ltnisse seit dem Vertragsschluss (hier die Begr�ndung des reglementarischen Vorsorgeverh�ltnisses) nicht unvorhersehbar war. Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, bei Stipulierung der reglementarisch zugesicherten strittigen Leistung sei das Ausmass der Kurseinbr�che in den Anlagem�rkten, wie sie im Verlauf des letzten Jahrzehnts eingetreten seien, unvorstellbar gewesen. Wohl zeigen Statistiken, dass nach periodisch auftretenden Krisen an den Finanzm�rkten regelm�ssig Phasen der Erholung und des Aufschwungs folgten (vgl. etwa J.P. Morgan Asset Management, Guide to the Markets, 4Q 2011, S. 15). Doch kam es auch schon in der Vergangenheit wiederholt vor, dass es l�ngere Zeit dauerte, bis die B�rsen nur schon wieder dasjenige Niveau erreicht hatten, auf welchem sie sich vor den R�ckschl�gen befunden hatten. So verhielten sich beispielsweise die B�rsen w�hrend der Weltwirtschaftskrise der beginnenden Dreissigerjahre und auch in den Kriegs- und Nachkriegsjahren bis 1948 �usserst unstet. Auch w�hrend der �lkrise in den Jahren 1972 bis 1985 durchliefen die M�rkte eine lange Phase der Baisse und Stagnation. Dies zeigt, dass die Finanzkrisen der vergangenen Jahre im historischen Vergleich keinesfalls einzigartig sind. Unbestreitbar ist, dass die wiederholten Ersch�tterungen der M�rkte das finanzielle Fundament der beruflichen Vorsorge schw�chten. Das Ausmass der Wertschwankungen in den letzten Jahren erscheint jedoch nicht derart aussergew�hnlich und singul�r, dass es schlicht nicht erwartet werden konnte. Die finanziellen Schwierigkeiten (Unterdeckungen) der Pensionskassen folgen ausserdem nicht nur aus dem Verlauf der Anlagem�rkte; grossen Einfluss auf den Deckungsgrad hat auch die in den Grenzen von Gesetz und Verordnung (Art. 71 Abs. 1 BVG, Art. 49 ff. BVV 2) gew�hlte Anlagestrategie. Die - auf Ausnahmef�lle zu beschr�nkende - Voraussetzung der Nichtvorhersehbarkeit einer �quivalenzst�rung ist daher nicht gegeben.
Die weitergehende berufliche Vorsorge hat insofern eine hybride Rechtsnatur, als sie grunds�tzlich privatrechtlich geregelt ist, indes auch sozialversicherungsrechtlichen (das heisst �ffentlich-rechtlichen) Prinzipien untersteht (vgl. dazu Kaspar Saner, Das Vorsorgeverh�ltnis in der obligatorischen und weitergehenden beruflichen Vorsorge, 2012, S. 61 ff., 80 ff.).
6.1 Wohlerworbene Rechte (vgl. oben E. 2.3) sind nicht absolut gesch�tzt. Sie d�rfen durch die Gesetzgebung eingeschr�nkt oder aufgehoben werden, wenn ein besonderes, wichtiges (�ffentliches) Interesse es erfordert und die Massnahme verh�ltnism�ssig ist (H�felin/M�ller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2010, S. 225 Rz. 1008 f.). Auf die vorliegende Konstellation �bertragen heisst dies, dass der Beschwerdegegner die fragliche (neue) Reglementsbestimmung - tiefere Zusatzrente - hinnehmen muss, wenn �bergeordnete Ziele, wie beispielsweise das finanzielle Gleichgewicht der Vorsorgeeinrichtung (Art. 65 Abs. 1 BVG), deren Sicherstellung dauernde Aufgabe des Stiftungsrates und bei Unterdeckung eine vordringliche Massnahme ist (Weisungen des Bundesrats �ber Massnahmen zur Behebung von Unterdeckungen in der beruflichen Vorsorge vom 27. Oktober 2004, BBl 2004 6789 Ziff. 21), oder das Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV) dies eindeutig erfordern, der konkrete Eingriff angemessen und innert n�tzlicher Frist wirksam ist (vgl. SVR 2008 BVG Nr. 15 S. 59, B 126/06 E. 4.2).
6.2.1 F�r den Fall einer Aufrechterhaltung des in den �bergangsbestimmungen der fr�heren Reglemente zugesicherten Besitzstandes, des Weiteren unter der Annahme, dass sich alle (nach �bereinstimmender Annahme der Parteien noch rund 50) beg�nstigten (die revidierte �bergangsbestimmung nicht anerkennenden) Ex-Z.________-Mitarbeiter mit Alter 60 vorzeitig pensionieren lassen, sowie bei Vornahme entsprechender R�ckstellungen betrug der Deckungsgrad nach einer von der Vorsorgeeinrichtung eingeholten Expertenberechnung per Ende 2008 noch 68 % (Sanierungskonzept der Unternehmensberatung M.________ SA vom 8. Dezember 2009). Gem�ss einer nicht substantiiert bestrittenen weiteren Berechnung, deren Grundlagen zudem nicht in Zweifel gezogen werden, bel�uft sich der diesbez�glich erwartete Aufwand f�r die Jahre 2011 bis 2029 (die letzten der rund 50 Mitarbeiter erreichen das 60. Altersjahr) auf �ber 11 Mio. Franken, was 45 % der versicherten L�hne der rund 50 Mitarbeiter entspricht (Berechnungsblatt der M.________ SA vom 8. M�rz 2011). Das Defizit ist somit erheblich und insbesondere zu einem bedeutenden Teil ein strukturelles (das heisst nicht anlagewertbedingtes).
Der Auffassung des Beschwerdegegners, wonach die mit der beanstandeten Reglements�nderung einzusparende Summe hinsichtlich der Zusatzrente jeder der in Frage stehenden 50 Personen nur Fr. 30'000.- (f�nf Jahre zu Fr. 6000.-) betrage, kann nicht gefolgt werden. Diese Betrachtungsweise l�sst nur schon ausser Acht, dass es den aktiven Mitarbeitern �berlassen bliebe, auch das Deckungskapital f�r die vorzeitig Pensionierten bis Alter 65 aufzubauen. Im Sanierungskonzept der Beschwerdef�hrerin (vgl. Art. 41a Abs. 2 BVV 2) wird nachvollziehbar dargelegt, dass die nicht oder nur beschr�nkt �ber die Verm�gensertr�ge finanzierbaren Zusatzkosten zu einem Finanzierungsdefizit f�hren, dass erzielte Verm�gensertr�ge "einseitig f�r die Gruppe Ex-Z.________ verwendet werden" sowie dass eine Weiterf�hrung des Besitzstandes zus�tzliche Beitr�ge von mindestens 15 % der versicherten L�hne bedingen w�rde, die nur teilweise �ber Kapitalertr�ge finanziert werden k�nnten (vgl. zum Ganzen das im Bericht der M.________ SA vom 8. Dezember 2009 dargestellte Sanierungskonzept der Beschwerdef�hrerin).
6.2.2 Damit gelingt der Beschwerdef�hrerin der grunds�tzliche Nachweis, dass das finanzielle Gleichgewicht der Vorsorgeeinrichtung bei einer Weiterf�hrung der vor 2010 g�ltig gewesenen �bergangsbestimmungen ernsthaft gef�hrdet w�re. Einem strukturellen Defizit im hier gegebenen Ausmass l�sst sich nicht allein mittels konventioneller Sanierungs- und Zusatzbeitr�ge begegnen. Weitergehende Anpassungen waren unabdingbar, um die finanzielle Sicherheit der Vorsorgeeinrichtung innert n�tzlicher Frist wiederherzustellen. Insoweit begr�nden die Umst�nde die Rechtm�ssigkeit der beanstandeten Reglements�nderung, zumal es sich hier um eine Problematik handelt, die "hausgemacht" und anhaltend ist. Anders als im Urteil B 126/06 (oben E. 6.1 in fine) kann der Vorsorgeeinrichtung nicht zugemutet werden, eine "ungleiche" Reglementsbestimmung bis zu deren "bitteren Ende" im Jahr 2029 aufrechtzuerhalten.
6.2.3 Der Beschwerdegegner l�sst das Vorbringen der Vorsorgeeinrichtung nicht gelten, sie sei im Falle der Verpflichtung, die bisher vorgesehenen Leistungen bei vorzeitiger Pensionierung zu erbringen, realistischerweise nicht mehr sanierungsf�hig. Die Beschwerdef�hrerin �bersehe, dass die Zusatzkosten f�r die "unverbr�chlich zugesagten Leistungen an die Ex-Z.________ -Mitarbeitenden reglementarisch der Arbeitgeberin auferlegt" w�rden. Seien die zugesicherten Leistungen nicht voll finanziert worden, so werde die Arbeitgeberin somit f�r den Fehlbetrag leistungspflichtig. Der Beschwerdegegner verweist daf�r auf die fr�here �bergangsbestimmung f�r Versicherte aus der Pensionskasse der Z.________, wonach die Arbeitnehmerbeitr�ge f�r diese Destinat�rsgruppe auf 5 % des versicherten Jahreslohnes limitiert waren und die Arbeitgeberbeitr�ge entsprechend erh�ht wurden (Art. 45 Abs. 4 des Reglements 2003 resp. Art. 51 Abs. 4 des Reglements 2007). Diese �bergangsbestimmung erfasste ihrem Wortlaut nach indes nur die ordentlichen Vorsorgebeitr�ge der Arbeitnehmer, die nach Art. 9 des Reglements 2003 resp. Art. 10 des Reglements 2007 altersabh�ngig zwischen 4 und 7 % betrugen. Da nicht ersichtlich ist, weshalb der Wortlaut nicht dem wahren Geltungsbereich der �bergangsbestimmung entsprechen sollte, bietet die vom Beschwerdegegner angef�hrte fr�here Bestimmung von vornherein keine Grundlage, um die in der Vorsorgeeinrichtung anfallenden Mehrkosten zur Behebung der strukturellen Unterdeckung der Arbeitgeberin aufzuerlegen. Im �brigen erbrachte die X.________ AG als Arbeitgeberin (nebst ihrer Beteiligung an parit�tisch erhobenen Sanierungsbeitr�gen) anfangs 2010 eine zus�tzliche Sanierungsleistung von 3,5 Mio. Fr. � fonds perdu.
6.2.4 Bei der strittigen Herabsetzung der Zusatzrente handelt es sich also um einen grundlegenden und unverzichtbaren Sanierungsbeitrag (zur Subsidiarit�t: Peter, a.a.O., S. 792). Sie zeitigt offensichtlich sofort (ab Inkrafttreten [Januar] des Reglements 2010) Wirkung. Die K�rzung der Zusatzrente von Fr. 18'000.- auf Fr. 12'000.-, womit der Beschwerdegegner sich im hier zu beurteilenden Fall konfrontiert sieht, ist zweifellos auch in quantitativer Hinsicht angemessen (vgl. oben E. 6.2.1). Die j�ngeren Ex-Z.________-Mitarbeiter (Jahrg�nge 1952 und j�nger) stehen Massnahmen gegen�ber, die tiefgreifender sind. Diesbez�glich ist anzuf�gen, dass es denn auch sie sind, die den Zusatzaufwand von 11 Mio. Franken, wie er von der Beschwerdef�hrerin dargelegt wird, haupts�chlich "verursachen". Dies macht nicht nur einschneidendere Massnahmen erforderlich, sondern vermag auch - aus sachlichen Gr�nden - eine gr�ssere Betroffenheit zu rechtfertigen.
6.3 Die Rechtm�ssigkeit der strittigen Vorkehr ist auch durch das Gebot der Gleichbehandlung gem�ss Art. 1f BVV 2 begr�ndet.
6.3.1 Die vor Inkrafttreten des Reglements 2010 geltenden Regelungen f�hren zu einer deutlichen Schlechterstellung der nicht aus der Pensionskasse Z.________ �bernommenen Arbeitnehmer; diese h�tten, wie dargelegt (E. 6.2.1), eine �berproportionale Last zur Behebung der Unterdeckung zu tragen. Dieses Ungleichgewicht akzentuiert sich mit Blick auf die allgemeinen Entwicklungen der Leistungsgrundlagen in der beruflichen Vorsorge: So sinkt der BVG-Mindestzinssatz seit dem Jahr 2008 kontinuierlich (vgl. Art. 12 BVV 2), ohne dass ein Ende dieser Entwicklung absehbar w�re. Ebenso ist die Lohnentwicklung seit 2009 r�ckl�ufig (vgl. www.statistik.admin.ch, Stichwort: Lohnentwicklung). Angesichts dieser Rahmenbedingungen w�re es in hohem Masse stossend, wenn nicht alle Destinat�re gleichermassen zu einer gesunden Vorsorgeeinrichtung beitragen m�ssten, vielmehr ein Teilkollektiv von einem Sanierungskonzept �berm�ssig profitieren w�rde. Selbst ein wohlerworbenes Recht kann unter bestimmten Umst�nden in eine unzul�ssige Ungleichbehandlung umschlagen. Dies ist wie vorliegend der Fall, wenn eine grundlegende Verschlechterung der Finanzierungsbasis dazu f�hrt, dass eine andere Gruppe desselben Versichertenkollektivs im Ergebnis massgeblich zur Finanzierung von Privilegien beitragen muss, die ihr selber nicht zugutekommen. Dies gilt erst recht, wenn die Sonderrechte eine namhafte strukturelle Ursache einer Unterdeckung darstellen, welche die Altersguthaben des nicht privilegierten Teilkollektivs tangiert.
6.3.2 Die vorstehenden Erw�gungen gehen - entsprechend den Annahmen, die dem Sanierungskonzept der Beschwerdef�hrerin zugrundeliegen - davon aus, dass der Aufwand, wie er bei Aufrechterhaltung der urspr�nglichen �bergangsbestimmungen verbleiben w�rde, vom Versichertenkollektiv insgesamt getragen wird. F�r den Fall, dass die Sanierungsmassnahmen vor einer gerichtlichen �berpr�fung nicht standhalten sollten, beabsichtigte die Beschwerdef�hrerin hingegen, die Sanierungsbeitr�ge im Umfang der durch die �bergangsregelung verursachten Unterdeckung gegebenenfalls den rund 50 aktiven Ex-Z.________-Versicherten zu �berbinden, die sich dem revidierten Reglement nicht unterzogen hatten. Aus einem Schreiben der Beschwerdef�hrerin an alle aktiven Versicherten vom Mai 2011 geht hervor, dass in diesem Fall (entsprechend dem bis zur Fr�hpensionierung des letzten jener Mitarbeiter erwarteten Aufwand; vgl. oben E. 6.2.1) der Sanierungsbeitragsanteil der betreffenden Arbeitnehmer an sich 22,5 % ihrer versicherten Lohnsumme betragen w�rde; der Stiftungsrat habe - f�r die Eventualit�t eines aus Sicht der Vorsorgeeinrichtung ung�nstigen Gerichtsentscheids - beschlossen, diesen als unzumutbar erachteten Beitrag gegebenenfalls auf insgesamt 12 % (das heisst 6%ige Lohnabz�ge) zu beschr�nken.
Auch unter dergestalt ver�nderten Vorzeichen w�re ein Verzicht auf die strittige Sanierungsmassnahme mit der Gleichbehandlung der Destinat�re nicht zu vereinbaren. Bei einer Finanzierung der Altersleistungserh�hung durch dieses engere Kollektiv (vgl. Christian Wenger, Probleme rund um die vorzeitige Pensionierung in der beruflichen Vorsorge, 2009, S. 143 ff.) erg�ben sich ebenfalls erhebliche Ungleichgewichte zwischen den noch l�ngere Zeit aktiven und den - wie der Beschwerdegegner - bereits fr�hpensionierten Destinat�ren. Damit w�rde das Prinzip der Opfersymmetrie verletzt (vgl. Peter, a.a.O., S. 793); nur aktive Versicherte h�tten fortan die unterdeckungsbedingt hohen Sonderpr�mien zu tragen.
6.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Aufrechterhaltung der urspr�nglichen �bergangsbestimmung f�r die beschwerdef�hrende Vorsorgeeinrichtung insgesamt eine weit in die Zukunft reichende, ausserordentliche Belastung darstellen w�rde (E. 6.2.1 und 6.2.2). Obgleich nach vertragsrechtlichen Massst�ben keine unvorhersehbare �quivalenzst�rung gegeben ist (E. 5.2) und sich der Beschwerdegegner aus �ffentlich-rechtlicher Sicht auf ein wohlerworbenes Recht berufen kann, rechtfertigen die Art und das Ausmass der Unterdeckung sowie die zeitliche Perspektive die strittige einseitige Reglements�nderung (vgl. E. 4). Ausschlaggebend ist vor allem, dass die Vorkehr auch dem Gebot der Gleichbehandlung der Destinat�re gehorcht (E. 6.3) und, gesamthaft betrachtet, dem Prinzip der Verh�ltnism�ssigkeit entspricht. Nicht im vorliegenden Verfahren zu kl�ren ist die Frage, ob dem Beschwerdegegner aus den getroffenen Vereinbarungen und den Zusicherungen der X.________ AG allenfalls Anspr�che erwachsen k�nnen.
Die Gerichtskosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren von Fr. 500.- werden dem Beschwerdegegner auferlegt.

References: Art. 49
 Art. 51
 Art. 44
sui generis
 Art. 2
 Art. 49
 Art. 41
in fine
 Art. 51
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 1
 Art. 12