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Timestamp: 2016-10-21 09:16:44+00:00

Document:
8C_661/2011 (08.11.2011)
8C_661/2011
vertreten durch ihren Vater.
vom 2. August 2011.
dass die IV-Stelle Bern mit Verf�gung vom 30. September 2010 den Anspruch der 1967 geborenen Z.________ auf eine Hilflosenentsch�digung verneinte,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die dagegen erhobene Beschwerde der Versicherten mit Entscheid vom 2. August 2011 insofern teilweise guthiess, als es die Verf�gung vom 30. September 2010 aufhob und ihr ab 1. Oktober 2010 eine Hilflosenentsch�digung bei leichter Hilflosigkeit zusprach,
dass das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) gegen den kantonalen Gerichtsenscheid Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hrt mit dem Rechtsbegehren, die Beschwerde sei gutzuheissen und der Entscheid insoweit aufzuheben, als er der Versicherten erst ab 1. Oktober 2010 eine Hilflosenentsch�digung bei leichter Hilflosigkeit zuspreche und es sei festzustellen, dass der Anspruch bereits seit dem 1. M�rz 2009 bestehe, nachdem dieser gest�tzt auf Art. 42 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 IVG nach Ablauf des Wartejahres entstehe,
dass die IV-Stelle Bern und sinngem�ss auch die Versicherte auf Gutheissung der Beschwerde im Sinne des BSV schliessen, w�hrend das Verwaltungsgericht des Kantons Bern auf eine Vernehmlassung verzichtet,
dass das Bundesgericht, wie das BSV in seiner Beschwerde zu Recht anf�hrt, die vorliegend strittige Rechtsfrage des Beginns des Anspruchs auf eine Hilfosenentsch�digung zwischenzeitlich im Urteil 9C_286/2011 vom 11. August 2011 dahin gehend beantwortet hat, dass sich der zeitliche Beginn des Anspruchs auf Hilflosenentsch�digung entgegen dem w�rtlich verstandenen Verweis in Art. 42 Abs. 4 in fine IVG nicht nach Art. 29 Abs. 1 IVG richtet, sondern weiterhin sinngem�ss die Bestimmung zu den Anspruchsvoraussetzungen f�r eine Rente, also Art. 28 Abs. 1 IVG, zur Anwendung gelangt, da die in Art. 42 Abs. 4 IVG statuierte Verkn�pfung der Hilflosenentsch�digung mit der Rente nicht dem tats�chlichen Willen des Gesetzgebers entspricht,
dass das Wartejahr gem�ss der f�r das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz (Art. 105 BGG) im M�rz 2009 abgelaufen ist und mithin ab diesem Zeitpunkt der im �brigen unbestrittene Anspruch auf Hilflosenentsch�digung bei leichter Hilflosigkeit besteht,
dass von der Erhebung von Gerichtskosten ausnahmsweise abzusehen ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG),
Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 2. August 2011 insoweit abge�ndert, als der Versicherten ab dem 1. M�rz 2009 eine Hilflosenentsch�digung bei leichter Hilflosigkeit zugesprochen wird.
Dieses Urteil wird den Parteien, Z.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 42
 Art. 28
 Art. 42
in fine
 Art. 29
 Art. 28
 Art. 42