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Timestamp: 2017-06-26 20:54:49+00:00

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Examensfall: Hypothek zieht Forderung nach sich | Lecturio
Immobiliarsachenrecht 10: Examensfall: "Hypothek zieht Forderung nach" Erstellen Sie jetzt ein Profil, um Ihre Inhalte und Ihren Fortschritt zu behalten und weitere Funktionen freizuschalten. Profil erstellen Immobiliarsachenrecht 10: Examensfall: "Hypothek zieht Forderung nach"
Der Vortrag „Immobiliarsachenrecht 10: Examensfall: "Hypothek zieht Forderung nach"“ von Prof. Dr. John Montag ist Bestandteil des Kurses „Sachenrecht Vertiefung“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt: Examensfall zum Hypothekenerwerb1. Aus der Forderung:1.1 Rückzahlung des Darlehns1.2 Forderung entstanden § 488 I (+)1.3 Forderung übergegangen § 398 (-)2. Aus der Hypothek2.1 Hypothek entstanden §§ 1113, 873, 1115 ff. (+)2.2 Hypothek übergegangen: kraft Gesetzes § 1153 (-)2.3 Gutgläubiger Erwerb §§ 398,1138, 1153, 1154, 8922.3.1 Forderungsabtretung2.3.2 Forderung wird fingiert § 11382.3.3 Legitimation aus dem Grundbuch als Hypothekar2.3.4 Legitimation durch öffentliche Urkunde § 11552.4 Problem Akzessorität2.4.1 H.M: „Hypothek zieht die Forderung nach“3. Zusammenfassung und Aufbauüberlegung
Was sind Merkmale für die Entstehung einer Hypothek? Es besteht eine zu sichernde Forderung.
Forderungsschuldner und Hypothekenschuldner sind identisch.
Der Berechtigte hat sich mit dem Erwerber über die Entstehung geeinigt.
Die Hypothek wurde im Grundbuch eingetragen.
Der Hypothekenbrief wurde erteilt und übergeben.
Wie geht eine Hypothek über? Durch Abtretung der zu sichernden Forderung in Schriftform und mit Übergabe des Hypothekenbriefes.
Durch Abtretung der Hypothek.
Durch Einigung darüber, dass die Hypothek übergehen soll.
Durch Eintragung des Erwerbers im Grundbuch.
Warum kann man nach § 1138 BGB keine Forderung gutgläubig erwerben, aber eine Hypothek? Weil es auf der Forderungsebene keinen Rechtsscheinträger gibt.
Weil das Grundbuch nur Rechtsscheinträger für die Hypothek ist.
Weil die Hypothek immer eine Forderung voraussetzt.
Weil man sich auf das Grundbuch verlassen können muss.
Weil ein Rechtsgeschäft vorliegt.
Wann prüfen sie nie einen Gutgläubigen Erwerb? Wenn der Veräußerer Berechtigter ist.
Wenn der Veräußerer Nichtberechtigter ist.
Wenn der Erwerber gutgläubig ist.
Wenn der Erwerber bösgläubig ist.
Was setzt ein gutgläubiger Erwerb der Hypothek mit öffentlich beglaubigten Abtretungserklärungen nach § 1155 BGB voraus? Eine Briefhypothek.
Der erste Briefhypothekengläubiger muss im Grundbuch stehen.
Eine öffentlich beglaubigte Abtretungserklärung.
Eine Urkundenkette zum eingetragenen Gläubiger.
Eine Buchhypothek.
Nach welchen Normen vollzieht sich ein gutgläubiger Zweiterwerb vom Nichtberechtigten grundsätzlich? Nach §§ 398, 1153, 1154 I, 892 I BGB.
Nach §§ 398, 1153, 1154 I BGB.
Nach §§ 1113, 873, 1115, 1116, 1117 BGB.
Nach §§ 1113, 873, 1115, 1116, 1117, 892 I BGB.
Was spricht für die Meinung „die Hypothek zieht die Forderung nach“? Der Grundsatz der Akzessorietät.
Die Legitimationswirkung des Grundbuchs.
Der Schutz des Verkehrsinteresses.
Der Schutz des Geschäftsunfähigen.
Dozent des Vortrages Immobiliarsachenrecht 10: Examensfall: "Hypothek zieht Forderung nach"

References: § 488
 § 398
 § 1153
 § 11382
 § 11552
 § 1138
 § 1155