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Timestamp: 2016-10-27 22:42:09+00:00

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6B_223/2010 (13.01.2011)
Mehrfache qualifizierte ungetreue Gesch�ftsbesorgung (Art. 158 Ziff. 1 und 3 StGB),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 27. Januar 2010.
Das Bezirksgericht Z�rich sprach X.________ am 17. Juni 2009 anklagegem�ss der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung schuldig und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren (unter Anrechnung von drei Tagen erstandener Untersuchungshaft), bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren.
X.________ erhob gegen diesen Entscheid Berufung beim Obergericht des Kantons Z�rich. Dieses sprach ihn mit Urteil vom 27. Januar 2010 vom Vorwurf der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung frei und sprach ihm eine Prozessentsch�digung im Umfang von Fr. 21'520.-- sowie eine Genugtuung von Fr. 900.-- zuz�glich Zins f�r die erlittene Untersuchungshaft zu.
Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich erhebt Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht. Sie beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 27. Januar 2010 sei aufzuheben, und die Sache sei zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Vorinstanz verzichtet auf eine Vernehmlassung. X.________ beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne, unter Zusprechung einer angemessenen Entsch�digung.
Der Beschwerdegegner X.________ liess als Angestellter der ACH.________ AG (nachfolgend ACH.________) im Range eines stellvertretenden Direktors, sp�ter als Direktor und als Mitglied der Direktion mit der Funktion Teamleiter Osteuropa, zwischen Dezember 2004 und Juni 2006 elf Kommissionszahlungen im Gesamtbetrag von Fr. 1'463'532.50, welche der London-Branch der A.________ (nachfolgend ALN.________) im Zusammenhang mit der Platzierung ihrer strukturierten Finanzprodukte bei den Endabnehmern ausgezahlt hatte, unberechtigt und zu seiner eigenen Bereicherung auf Konten �berweisen, die ihm pers�nlich zugerechnet werden konnten, statt diese den tats�chlich Berechtigten zukommen zu lassen. Die Zweigniederlassung Z�rich der A.________ (nachfolgend AZN.________) diente dabei als �berweisungsstelle f�r die Kommissionszahlungen gem�ss Zahlungsvorgaben des Beschwerdegegners. Die Vorinstanz f�hrt aus, dass die tats�chlich Berechtigten mutmasslich die Endkunden der ACH.________ seien.
2.1 Die Beschwerdef�hrerin erw�hnt, in der anklagerelevanten Zeit sei ohne Zweifel die gesamte Struktur der ACH.________ darauf ausgerichtet gewesen, dass Kommissionen f�r die Platzierung strukturierter Produkte von Kunden der ACH.________ Ertr�ge der ACH.________ gewesen seien und ihr entsprechend zugestanden h�tten. Die Annahme der Vorinstanz, die inkriminierten Kommissionen seien den Endkunden zugestanden, sei willk�rlich und falsch. Dies zeigten die Aussagen der damaligen Mitangeschuldigten B.________ und C.________, die als leitende Verantwortliche der AZN.________ die Kommissionszahlungen der in Frage stehenden Gesch�fte auf die vom Beschwerdegegner angegebenen Offshore-Konten �berwiesen h�tten sowie die bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 132 III 460). Die Aussagen von B.________ und C.________ seien zudem nicht besonders verl�sslich, zumal diese aufgrund eines gegen sie laufenden Strafverfahrens ein Verteidigungsinteresse gehabt h�tten und auch nicht mehr sicher gewesen seien, um welche Art von Fee-Zahlungen es sich gehandelt habe. Es sei daher willk�rlich, aus deren Aussagen den Schluss zu ziehen, nicht die ACH.________, sondern die Endkunden seien an den elf inkriminierten Kommissionszahlungen berechtigt gewesen. Das erw�hnte Bundesgerichtsurteil sei schon deshalb zu relativieren, weil es kurz vor der zweitletzten Transaktion ergangen sei und daher den Sachverhalt nicht beeinflusst habe. Soweit die Vorinstanz hiervon ausgehe, sei dies willk�rlich.
2.2 Die Vorinstanz f�hrt aus, die Mitarbeiter der AZN.________, B.________ und C.________, seien klar davon ausgegangen, dass die Zahlungen auf Konten der Kunden des Beschwerdegegners respektive der ACH.________ gehen w�rden. C.________ habe ausgesagt, er h�tte die Zahlungen nicht veranlasst, wenn er gewusst h�tte, dass diese an den Berschwerdegegner pers�nlich gehen w�rden. Er habe angenommen, bei den Firmen D.________, E.________ und F.________, auf deren Konten die Zahlungen geflossen seien, handle es sich um Firmen von Kunden des Beschwerdegegners. B.________ habe in der Untersuchung ausgesagt, die "arranger fees" seien den Endkunden versprochen worden. Diese w�rden �ber die vom Beschwerdegegner bezeichneten Offshore-Firmen D.________, E.________ und F.________ bezahlt, hinter denen die Kunden des Beschwerdegegners st�nden, was dieser mehrfach best�tigt habe. Die Vorinstanz erachtet es als erstellt, dass der Beschwerdegegner die AZN.________-Angestellten B.________ und C.________ wahrheitswidrig informierte, die Zahlungen an die Kunden der ACH.________ und nicht an ihn pers�nlich zu leisten.
2.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG).
2.4 Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss substantiiert darlegen, inwiefern die Voraussetzungen einer Ausnahme gem�ss Art. 105 Abs. 2 BGG gegeben sind und das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen w�re. Andernfalls kann ein Sachverhalt, der von dem im angefochtenen Entscheid festgestellten abweicht, nicht ber�cksichtigt werden. Der Beschwerdef�hrer kann sich nicht damit begn�gen, den bestrittenen Feststellungen eigene tats�chliche Behauptungen gegen�berzustellen oder darzulegen, wie die Beweise seiner Ansicht nach zu w�rdigen gewesen w�ren. Vielmehr hat er klar und substantiiert aufzuzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen. Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (vgl. BGE 133 III 462 E. 2.4).
2.5 Zu beachten ist, dass dem Sachgericht im Bereich der Beweisw�rdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht (Urteil 6B_209/ 2010 vom 2. Dezember 2010 E. 5.3.3; BGE 120 Ia 31 E. 4b). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn das Sachgericht diesen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (vgl. BGE 132 III 209 E. 2.1). Inwiefern das kantonale Gericht sein Ermessen im dargelegten Sinn missbraucht haben soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 130 I 258 E. 1.3). Namentlich gen�gt es nicht, einzelne Beweise anzuf�hren, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen, und dem Bundesgericht in appellatorischer Kritik die eigene Auffassung zu unterbreiten, als ob diesem die freie Pr�fung aller Tat- und Rechtsfragen zuk�me (Urteil 6B_209/2010 vom 2. Dezember 2010 E. 5.3.3 mit Hinweis auf BGE 116 Ia 85 E. 2b).
2.6 Die Beweisw�rdigung der Vorinstanz ist nicht als schlechterdings unhaltbar zu bezeichnen, auch wenn einige ihrer �berlegungen fraglich sind. Zutreffend macht die Beschwerdef�hrerin zum Beispiel geltend, es sei nicht Sache von B.________ und C.________ gewesen, wie der Beschwerdegegner die Angelegenheiten einerseits mit der ACH.________ und andererseits mit den Endkunden zu regeln hatte. Zutreffend ist ebenfalls, dass die von B.________ und C.________ vertretene AZN.________ lediglich als �berweisungsstelle der Zahlungen der ALN.________ fungiert hatte und die beiden sich mit den Hintergr�nden einer Zahlung nicht zu befassen hatten (Beschwerde, S. 5). Schliesslich haben die beiden Zeugen im Rahmen der internen Untersuchung tats�chlich ausgesagt, dass die beanstandeten elf Transaktionen "Fee-Zahlungen" an Endkunden oder Asset-Manager gewesen sein k�nnten. Der blossen Mutmassung der beiden Zeugen hat die Vorinstanz insofern Rechnung getragen, als sie als tats�chlich Berechtigte der Kommissionen bloss mutmasslich die vom Beschwerdegegner betreuten Endkunden bezeichnete. Ebensowenig ersichtlich ist, inwiefern die Vorinstanz festgestellt h�tte, das Bundesgerichtsurteil (vgl. BGE 132 III 460) habe den vorliegenden Sachverhalt beeinflusst. Die Vorinstanz erw�hnt das Urteil lediglich zur Best�tigung, dass die Endkunden der ACH.________ als m�gliche Berechtigte anzusehen seien und dies aufgrund des durchgef�hrten Beweisergebnisses im vorliegenden Fall zutreffend sei (angefochtenes Urteil, S. 14 f.).
2.7 Insgesamt k�nnen diese Vorbringen die von der Vorinstanz vorgenommene Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG nicht in Frage stellen, weshalb sie f�r das Bundesgericht verbindlich ist (Art. 105 Abs. 1 BGG).
3.1.1 Die Beschwerdef�hrerin wendet sich gegen die rechtliche Auffassung der Vorinstanz, nur der Endkunde der ACH.________ sei durch das Verhalten des Beschwerdegegners unmittelbar gesch�digt worden, w�hrend die ACH.________ selber lediglich einen zivilrechtlichen Schaden erlitten habe. Die Untersuchung h�tte daher gem�ss Vorinstanz unter dem Gesichtspunkt der Veruntreuung zum Nachteil der Endkunden gef�hrt werden m�ssen. Diese Ansicht verletze Bundesrecht, zumal das Verh�ltnis des Kunden zu einem externen Verm�gensverwalter nicht denselben Regeln unterliege wie dasjenige des Kunden zur Bank. Der externe Verm�gensverwalter habe aufgrund seines Auftragsverh�ltnisses die Regeln �ber den Auftrag zu beachten. So unterliege etwa alles, was er einnehme, der Herausgabepflicht gem�ss Art. 400 OR. Interessenkonflikte entst�nden, wenn er von einem Dritten f�r seine T�tigkeit honoriert werde. Dies lasse sich dadurch l�sen, dass er verpflichtet werde, diese Dritthonorare dem Auftraggeber herauszugeben. Einer Bank w�rden die Vermittlungskommissionen jedoch wie das Einkommen an Zinsdifferenzen selber zufallen. Aus BGE 132 III 460, der sich den Pflichten des externen Verm�gensverwalters widme, liessen sich keine Pflichten ableiten, dass Vermittlungskommissionen, die eine Bank einnehme, dem Geldgeber abzuliefern seien. Zu unterscheiden sei zwischen Retrozessionen und den Bestandespflegekommissionen. Die im vorliegenden Fall ausbezahlten Vermittlungskommissionen stellten Bestandespflegekommissionen dar und st�nden der ACH.________ zu.
3.1.2 Im Sinne eines Eventualstandpunktes macht die Beschwerdef�hrerin geltend, dass ein Freispruch des Beschwerdegegners auch bundesrechtswidrig w�re, wenn die Endkunden (und nicht die ACH.________ gem�ss Hauptstandpunkt) an den Geldern aus Kommission berechtigt w�ren. Der Beschwerdegegner sei gehalten gewesen, durch seine Kundenberatungst�tigkeit f�r die ACH.________ Einkommen zu generieren. Art. 158 Ziff. 1 StGB habe er nicht nur dadurch verletzen k�nnen, auf der Grundlage des Kundenportefeuilles keine Ertr�ge zu erwirtschaften, sondern auch durch den vors�tzlichen Entzug von Verm�genswerten der ACH.________, die Verpflichtungen abdeckten, die sie gegen�ber den Kunden gehabt habe. Es sei daher bundesrechtswidrig, von einem indirekten Schaden bei der ACH.________ auszugehen. Die Haftpflicht der ACH.________ gegen�ber ihren Kunden sei die unmittelbare Folge, dass der Beschwerdegegner der ACH.________ gegen�ber seine Gesch�ftsf�hrerpflichten gem�ss Art. 158 Ziff. 1 StGB verletzt habe, weshalb ein direkter Schaden vorliege.
3.2 Die Vorinstanz verneint die Tatbestandsm�ssigkeit von Art. 158 Ziff. 1 StGB. Der Beschwerdegegner habe die Kunden der ACH.________ gesch�digt, indem er diesen die ihnen als Rabatt zustehenden Kommissionen vorenthalten und diese zur eigenen Bereicherung eingenommen habe. Den ACH.________-Kunden sei dadurch ein obligatorischer (rein zivilrechtlicher) Anspruch gegen die ACH.________ auf Restitution des durch den Beschwerdegegner als Bankangestellten verursachten Schadens entstanden. Eine direkte Sch�digung der ACH.________ liege im Gegensatz zu den Kunden der ACH.________ nicht vor. Die Vorinstanz verneinte zudem eine relevante Pflichtverletzung gegen�ber der ACH.________, da die Kommissionszahlungen den Kunden der ACH.________ zugedacht gewesen seien, weshalb aus der Nichtweitergabe dieser Gelder keine strafrechtlich relevante Treuepflicht abgeleitet werden k�nne (angefochtenes Urteil, S. 20 f.). Schliesslich habe der Beschwerdegegner in Bezug auf das Verm�gen der ACH.________ nicht die verlangte Gesch�ftsf�hrerstellung aufgewiesen. Art. 158 Ziff. 1 StGB sei daher in mehrfacher Hinsicht nicht erf�llt (angefochtenes Urteil, S. 20 f.).
3.3.1 Nach dem sogenannten Treuebruchtatbestand der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB) wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer aufgrund des Gesetzes oder eines Rechtsgesch�fts damit betraut ist, Verm�gen eines andern zu verwalten oder eine solche Verm�gensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zul�sst, dass der andere am Verm�gen gesch�digt wird. Handelt der T�ter in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu f�nf Jahren erkannt werden (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB). T�ter kann sein, wer in tats�chlicher oder formell selbstst�ndiger und verantwortlicher Stellung im Interesse eines andern f�r einen nicht unerheblichen Verm�genskomplex zu sorgen hat. Nach herrschender Lehre und Praxis ist der Tatbestand des Treuebruchs namentlich auf selbstst�ndige Gesch�ftsf�hrer (sowie auf operationell leitende Organe) von juristischen Personen bzw. Kapitalgesellschaften anwendbar, unter Einschluss derjenigen, die unter Benutzung von Strohm�nnern die tats�chliche Leitung innehaben oder die sich als Strohm�nner benutzen lassen (Urteil des Bundesgerichts 6B_66/2008 vom 9. Mai 2008 E. 6.3.2 mit Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung).
3.3.2 Die Pflichtwahrnehmung bez�glich fremder Interessen muss den typischen und wesentlichen Inhalt des Rechtsverh�ltnisses bilden, und die verwalteten Verm�gensinteressen m�ssen von einigem Gewicht sein. Der Inhalt der Treuepflicht des Gesch�ftsbesorgers ergibt sich aus dem jeweiligen Grundverh�ltnis und ist im Einzelfall n�her zu konkretisieren. Massgebliche Basis sind insbesondere gesetzliche und vertragliche Bestimmungen, aber auch Statuten, Reglemente oder Beschl�sse der Generalversammlung, der Gesellschaftszweck oder branchenspezifische Usanzen. Die Treuepflicht der Organe von Gesellschaften besteht grunds�tzlich gegen�ber der Gesellschaft und nicht gegen�ber den Aktion�ren, wobei es in erster Linie um Treuepflichten in Bezug auf das Verm�gen als ganzes und nur sekund�r um einzelne Handlungspflichten geht (Urteil des Bundesgerichts, a.a.O., E. 6.3.3).
3.3.3 Ein Verm�gensschaden ist gegeben bei tats�chlicher Sch�digung durch Verminderung der Aktiven, Vermehrung der Passiven, Nichtverminderung der Passiven oder Nichtvermehrung der Aktiven sowie, wenn das Verm�gen in einem Masse gef�hrdet wird, dass es in seinem wirtschaftlichen Wert vermindert ist. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vermindert ist das Verm�gen, wenn der Gef�hrdung im Rahmen einer sorgf�ltigen Bilanzierung durch Wertberichtigung oder R�ckstellung Rechnung getragen werden muss (BGE 129 IV 124 E. 3.1). Zwischen der Verletzung der Treuepflicht und dem Verm�gensschaden muss ein Kausalzusammenhang bestehen. T�tigkeiten, die sich im Rahmen einer ordnungsgem�ssen Gesch�ftsf�hrung bewegen, sind nicht tatbestandsm�ssig, auch wenn gesch�ftliche Dispositionen vielfach mit Verlustrisiken verbunden sind. Strafbar ist einzig das Eingehen von Risiken, die ein umsichtiger Gesch�ftsf�hrer in derselben Situation nicht eingehen w�rde. In subjektiver Hinsicht gen�gt Eventualvorsatz. Dieser muss sich auf Tatmittel, Erfolg und Kausalzusammenhang richten. Als Qualifikationsgrund tritt in Art. 158 Ziff. 3 StGB das Handeln unter Bereicherungsabsicht hinzu (Urteil des Bundesgerichts 6B_66/2008 vom 9. Mai 2008 E. 6.3.4 und 6.3.5 mit Hinweisen auf Literatur und Rechtsprechung).
3.4.1 Zu analysieren sind vorab die objektiven Tatbestandselemente der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung gem�ss Art. 158 Ziff. 1 StGB. Diese bestehen erstens in der Verm�gensverwaltung (bzw. in der hier nicht einschl�gigen Aufsicht dar�ber) f�r eine vom Verm�gensverwalter verschiedene Person. Diese Person wird, zweitens, infolge Verletzung der Pflichten des Verm�gensverwalters (im Sinne von Schutzpflichten zur Wahrung der Verm�gensinteressen) in ihrem Verm�gen gesch�digt, indem, drittens, der Verm�gensverwalter eine Sch�digung bewirkt oder eine solche zul�sst.
3.4.2 Nach den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz verwaltete der Beschwerdegegner Gelder der Kunden der ACH.________ und zahlte diesen Kunden verschiedene Gelder aus Retrozessionen nicht aus, um sie stattdessen auf eigene Konten zu �berweisen. Diese Verm�gensverwaltungsaufgabe, aus der die hier relevanten Kommissionszahlungen herr�hrten, bestand somit - entgegen der Auffassung der Vorinstanz und in �bereinstimmung mit der Beschwerdef�hrerin - gegen�ber der ACH.________ und nicht unmittelbar gegen�ber den Endkunden der ACH.________. Der Beschwerdegegner verwaltete die Gelder als Gesch�ftsf�hrer im Sinne von Art. 158 StGB n�mlich nicht als externer Verm�gensverwalter, sondern im Rahmen seiner (leitenden) Anstellung als Vizedirektor, Direktor sowie als Direktionsmitglied bei der ACH.________. Seine T�tigkeit gem�ss Pflichtenheft hat laut Vorinstanz die Vermittlung konzerneigener Produkte der ALN.________ f�r die Kunden der ACH.________ umfasst, wof�r er von der ACH.________ arbeitsrechtlich mit einem Grundlohn sowie erfolgsabh�ngig mit Bonuszahlungen entl�hnt wurde (angefochtenes Urteil, S. 15 f.). Das Tatbestandselement der Verm�gensverwaltung f�r eine vom Verm�gensverwalter verschiedene Person, n�mlich der ACH.________, ist daher zu bejahen.
3.4.3 Zu pr�fen ist im Weiteren eine allf�llige Verletzung der Pflichten des Beschwerdegegners als Verm�gensverwalter. Das Bundesgericht hat in st�ndiger Praxis festgehalten, dass in der Verletzung der vertraglich vereinbarten Herausgabepflicht angenommener Gelder allein noch keine strafw�rdige ungetreue Gesch�ftsf�hrung liegt. Der Tatbestand von Art. 158 Ziff. 1 StGB ist nur erf�llt, wenn der Empf�nger - vorliegend der Beschwerdegegner - durch die Zahlung von Provisionen oder Schmiergeldern zu einem Verhalten verleitet wird, das sich gegen die Verm�gensinteressen des Gesch�ftsherrn - vorliegend die ACH.________ - richtet und sich daher sch�digend auswirkt (vgl. zuletzt BGE 129 IV 124 E. 4.1 mit Hinweisen). Mit anderen Worten wird die Schwelle zur Strafbarkeit erst erreicht, wenn der Beschwerdegegner durch die Zahlung dazu verleitet wurde, nachteilige Verwaltungsentscheide zu treffen, die bei der ACH.________ zu einem Schaden gef�hrt haben.
3.4.4 Aus dem schriftlichen Arbeitsvertrag sowie gest�tzt auf Art. 321b OR ergibt sich, dass der Beschwerdegegner als zu 100 % angestellter Bankmitarbeiter ohne spezielle Bewilligung der ACH.________ keinen Nebenerwerb generieren durfte (HD 1/02010 ff. der Vorakten). S�mtliche Zahlungen, welche in banktechnischer Hinsicht �ber ihn abgewickelt und die durch ihn verwaltet wurden oder in seinen Herrschaftsbereich gelangten, hatte er grunds�tzlich der ACH.________ zuzuf�hren sowie Rechenschaft dar�ber abzulegen, und zwar ungeachtet, welcher Rechtsgrund den entsprechenden Zahlungsfl�ssen zugrunde lag. Er hatte keine Bewilligung zur Entgegennahme von Nebenerwerb (erstinstanzliches Urteil, S. 18). Der Beschwerdegegner ist also klarerweise als interner Verm�gensverwalter zu bezeichnen. BGE 132 III 460, der entschied, dass die vereinnahmten Retrozessionen der Ablieferungspflicht unterl�gen und den Kunden herauszugeben seien, betrifft demgegen�ber einen unabh�ngigen, externen Verm�gensverwalter (vgl. etwa Marc Engler, Retrozessionen aus strafrechtlicher Perspektive, ungetreue Gesch�ftsbesorgung, Privatbestechung, Veruntreuung, Betrug, Der Schweizer Treuh�nder 2010 S. 137 f.; Monika Roth, Das Dreiecksverh�ltnis Kunde-Bank-Verm�gensverwalter, St. Gallen 2007 S. 27 ff.; Monika Roth, Retrozessionen und Interessenkonflikte - wenn der Berater in Tat und Wahrheit ein Verk�ufer ist, ZBJV 146 2010 S. 522 f.; Susan Emmenegger, Anlagekosten: Retrozessionen im Lichte der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, in: Anlagerecht, Basel 2007 S. 69 ff.). Als Retrozession wird die Tatsache bezeichnet, dass eine Bank, gest�tzt auf eine entsprechende Vereinbarung, einem Dritten (insbesondere einem mit der Bank zusammenarbeitenden unabh�ngigen Verm�gensverwalter) einen Anteil der von der Bank vereinnahmten Kommissionen des Kunden weitergibt. Der unabh�ngige Verm�gensverwalter erh�lt von der Depotbank eine R�ckverg�tung f�r die von ihm an eine bestimmte Bank vermittelten und betreuten Mandate (Raphael Jaeger und Thomas Hautle, Retrozessionen vs. Bestandespflegekommissionen im Verm�gensverwaltungsgesch�ft, Anwaltsrevue 2008 S. 438 ff.).
3.4.5 Im Unterschied zu Retrozessionen sind sog. Bestandespflegekommissionen vom erw�hnten Bundesgerichtsentscheid (BGE 132 III 460) nicht betroffen. Viele Fondsanbieter (wie zum Beispiel vorliegend die strukturierten Produkte der ALN.________) delegieren den Vertrieb ihrer Produkte an sog. Vertriebstr�ger. Im klassischen Fall �bernehmen vornehmlich Universal- oder Verm�gensverwaltungs-Banken diese Funktion (vorliegend die ACH.________). Zwischen der Depotbank (der ACH.________) und dem Produktanbieter (der ALN.________) besteht ein Vertriebsvertrag. Der Kunde schliesst mit der Depotbank den �blichen Konto-Depotvertrag und allenfalls einen Verm�gensverwaltungs- oder Anlageberatungsvertrag ab. Keine vertragliche Beziehung hingegen besteht zwischen dem Kunden und dem Produktanbieter. Im Unterschied zu den Retrozessionen erh�lt die Depotbank f�r den Vertrieb von Produkten eine Bestandespflegekommission oder Vertriebsentsch�digung vom Produktanbieter, also vorliegend die Bank ACH.________ (bei welcher der Beschwerdegegner angestellt war) von der ALN.________ (JAEGER/HAUTLE, a.a.O. S. 440). Es besteht keine rechtlich relevante Verkn�pfung zwischen dem Auftrag des Kunden zum Kauf von Fondsanteilen (vorliegend von strukturierten Produkten) und den eingenommenen Vertriebsentsch�digungen der Bank. Dies ist auch die ausschlaggebende Unterscheidung zu den Retrozessionen, welche unabh�ngige Verm�gensverwalter von den Banken kassieren. Bestandespflegekommissionen werden der Depotbank nicht aufgrund des Auftragsverh�ltnisses zwischen Kunde und Depotbank bezahlt, sondern f�r Dienstleistungen (vorliegend strukturierte Produkte), die gegen�ber dem Produktanbieter (ALN.________) erbracht werden (JAEGER/HAUTLE, a.a.O., S. 440 und dortige Abbildung 2 gem�ss Quelle Wegelin).
3.4.6 Daraus geht klar hervor, dass die elf Kommissionszahlungen der ALN.________ im Zusammenhang mit der Platzierung ihrer strukturierten Produkte der ACH.________ zustanden. Indem der Beschwerdegegner die ihm von der ALN.________ entrichteten Vertriebsentsch�digungen nicht seiner Arbeitgeberin zukommen liess, sondern sich selbst zuf�hrte, verstiess er gegen seine arbeitsrechtliche Treuepflicht und richtete sich damit gegen die Verm�gensinteressen des Gesch�ftsherrn (der ACH.________), welche dadurch eine Nichtvermehrung der Aktiven hinnehmen musste. Der Beschwerdegegner hat durch sein Verhalten entgegen der Auffassung der Vorinstanz die ACH.________ direkt gesch�digt. Die Vorinstanz hat Bundesrecht verletzt, als sie den Beschwerdegegner vom Vorwurf der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 StGB freigesprochen hat.
Die Beschwerde ist damit gutzuheissen, das angefochtene Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 27. Januar 2010 aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz (auch insbesondere zur Behandlung des subjektiven Tatbestandes) zur�ckzuweisen.
Bei diesem Verfahrensausgang sind dem Beschwerdegegner die Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrerin ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Das angefochtene Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 27. Januar 2010 wird aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.

References: Art. 95
 Art. 105
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 97
 Art. 400
 BGE 
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 158
 BGE 
 Art. 321
 BGE 
 Art. 158