Source: http://www.albatross-reisen.de/de/agb.html
Timestamp: 2017-09-19 11:31:36+00:00

Document:
ARB | Albatross-Reisen
Allgemeine Reisebedingungen Albatross Reisen
Allgemeine Reisebedingungen (ARB) von Albatross
Die nachstehenden Allgemeinen Reisebedingungen (ARB) werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden und dem Veranstalter Albatross Reisen GmbH - nachstehend Albatross genannt - zustande kommenden Reisevertrages. Die ARB ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a-m BGB und die Informationsvorschriften für Albatross gemäß der §§ 4-11 BGB-InfoV und füllen diese aus. Diese ARB gelten nicht, soweit Albatross ausdrücklich als Reisevermittler tätig wird und den Kunden jeweils gesondert und unmissverständlich vor Buchung darauf hinweist.
1.1 Mit der Anmeldung bietet der Kunde Albatross den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung sowie der Hinweise zu der betreffenden Reise im Reiseprospekt – soweit diese dem Kunden vorliegen - oder der Homepage von Albatross und dieser ARB verbindlich an. Enthält Ihre Buchung verschiedene Saisonzeiten, berechnet sich der Reisepreis anteilig, entsprechend den jeweils hierfür gültigen Preistabellen im zugrunde liegenden Prospekt. An seine Anmeldung ist der Kunde bis zur Annahme durch Albatross gebunden, längstens jedoch zehn Tage. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Kunde wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte Erklärung übernommen hat.
1.2 Der Reisevertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch Albatross zustande, für die es keiner besonderen Form bedarf. Bei oder unmittelbar nach Vertragsschluss übersendet Albatross dem Kunden eine in Textform gehaltene Rechnung/Bestätigung zusammen mit dem Reisepreissicherungsschein gem. § 651k BGB.
1.3 Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot von Albatross vor, an das Albatross für zehn Tage gebunden ist. Innerhalb dieser Frist kann der Kunde das neue Angebot durch ausdrückliche oder schlüssige Erklärung (z.B. Leistung der Anzahlung) annehmen und der Reisevertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande.
2.1 Nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung und des Reisepreissicherungsscheines ist eine Anzahlung in Höhe von 20 Prozent des Reisepreises pro Kunden fällig. Die Restzahlung ist vier Wochen vor Reiseantritt fällig.
2.2 Bei kurzfristigen Buchungen (ab vier Wochen vor Abreise) ist der gesamte Reisepreis nach Aushändigung der Rechnung/Bestätigung sowie des Reisepreissicherungsscheines sofort zur Zahlung fällig.
2.3 Für zusätzlich abgeschlossene Reiserücktrittskosten- oder sonstige Versicherungen sind die vereinbarten Prämien bei Abschluss vollständig zur Zahlung fällig.
2.4 Sofern der Kunde die Anzahlung oder Restzahlung nicht zum Fälligkeitstag leistet, ist Albatross berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall erhebt Albatross die in Ziffer 5.2 geregelten Stornierungskosten.
3. Leistungen, Änderung der Reiseausschreibung, Preisänderungen vor Vertragsschluss
Umfang und Art der von Albatross vertraglich geschuldeten Leistungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung von Albatross in dem zur betreffenden Reise gehörigen Prospekt, der Beschreibung auf der Homepage von Albatross bzw. der konkreten Reiseausschreibung in Verbindung mit der Reisebestätigung.
3.2 Belegung
Die Objekte dürfen nur mit der in der Reiseausschreibung und Reisebestätigung angegebenen Personenzahl belegt werden. Bei Überschreitung können darüber hinausgehende Personen vor Ort abgewiesen werden oder aber für diese einen Aufpreis verlangt werden.
Die Mitnahme von Haustieren ist bei den im Prospekt bzw. der Homepage entsprechend gekennzeichneten Objekten bzw. Fährverbindungen gestattet. Bei Zuwiderhandlung kann die Belegung von Unterkünften bzw. die Beförderung auf der Fähre verweigert werden.
3.4 Änderung der Reiseausschreibung
Bezüglich der Reiseausschreibung behält sich Albatross nach § 4 Abs.2 BGB-InfoV ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Ausschreibungen zu erklären.
3.5 Preisänderung vor Vertragsschluss
Albatross behält sich vor, eine Änderung des Reisepreises vor Vertragsabschluss aufgrund einer Erhöhung von Abgaben oder Steuern für bestimmte Leistungen (z.B. Umsatzsteuererhöhung im Zielgebiet) oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Veröffentlichung des Prospektes zu erklären. Ebenso behält sich Albatross vor, den Reisepreis vor Vertragsschluss anzupassen, wenn die vom Kunden gewünschte oder im Prospekt ausgeschriebene Reise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung des Prospektes verfügbar ist. Der Kunde ist vor der Buchung auf die erklärten Änderungen rechtzeitig hinzuweisen.
Nach Vertragsschluss notwendig werdende Änderungen oder Abweichungen wesentlicher Reiseleistungen, die von Albatross nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
Albatross ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen und -abweichungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu unterrichten.
Im Falle einer erheblichen Änderung oder Abweichung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, kostenlos vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn Albatross in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung von Albatross über die Leistungsänderung diesem gegenüber geltend zu machen.
Albatross behält sich vor, nach Vertragsschluss im Falle der Erhöhung von Abgaben oder Steuern für bestimmte Leistungen (z.B. Umsatzsteuererhöhung im Zielgebiet), oder einer Änderung des für die betreffende Reise geltenden Wechselkurses, den Reisepreis zu erhöhen. Dieser ist wie folgt zu ändern:
Erhöhung der Abgaben oder Steuern: Albatross kann den Reisepreis um den anteiligen Betrag erhöhen.
Änderung der Wechselkurse: Albatross kann den Reisepreis in dem Umfang erhöhen, in dem sich der Preis für den Einkauf der Reiseleistungen erhöht hat. Albatross hat dem Kunden offen zu legen, welchen Kurs er zu welchem Zeitpunkt für die Reiseausschreibung ursprünglich zu Grunde gelegt hat, wobei der Stichtag für die Wechselkursänderung nach dem Tag des Vertragsschlusses ist.
Die Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als vier Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind nicht zulässig.
Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises ist Albatross verpflichtet, den Kunden unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, kostenlos vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn Albatross in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung von Albatross über die Preisänderung diesem gegenüber geltend zu machen.
5.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber Albatross unter der am Ende der ARB angegebenen Anschrift zu erklären. Falls die Reise über einen Reisemittler gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
5.2 Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert Albatross den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann Albatross, soweit der Rücktritt nicht von Albatross zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.
5.3 Albatross hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt.
Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung bei Albatross wie folgt berechnet:
- bis 45 Tage vor Reiseantritt 10 %, bei Reisepreisen unter 250 Euro in jedem Fall 25 Euro
- ab dem 44. Tag vor Reiseantritt 60 %
- ab dem 27. Tag vor Reiseantritt 85 %
- am Anreisetag bzw. bei Nichtantritt der Reise 95 % des Reisepreises.
Sonderangebote/Specials, sowie Fährbuchungen können besonderen Stornierungsbedingungen unterliegen, auf die in der jeweiligen Leistungsbeschreibung bzw. Reiseausschreibung/Angebot ausdrücklich hingewiesen wird.
5.4 Es steht dem Kunden stets frei, nachzuweisen, dass Albatross ein Schaden überhaupt nicht oder nur in wesentlich niedrigerer Höhe als der berechneten Pauschalen entstanden ist.
5.5 Albatross behält sich vor, in Abweichung von den vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkret berechnete Entschädigung zu fordern, soweit Albatross nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen, als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Albatross wird in diesem Fall die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret beziffern und belegen.
5.6 Albatross empfiehlt ausdrücklich den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung.
5.7 Ein rechtlicher Anspruch auf Umbuchung besteht nicht. Werden auf Wunsch des Kunden dennoch nach Buchung der Reise Umbuchungen (Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart) vorgenommen, kann Albatross ein Umbuchungsentgelt von 25 Euro erheben. Der Kunde kann jederzeit nachweisen, dass kein oder nur ein geringerer Schaden als das Entgelt durch die Umbuchung entstanden ist. Umbuchungen sind ausschließlich bis zum 35. Tag vor Reiseantritt möglich. Danach sind Umbuchungen – sofern überhaupt durchführbar - nur nach vorherigem Rücktritt vom Reisevertrag unter den Bedingungen gemäß Ziffer 5.3 und bei gleichzeitiger Neuanmeldung durch den Kunden möglich. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
5.8 Bis zum Reisebeginn kann der Reisende gem. § 651b BGB verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Das Bearbeitungsentgelt hierfür beträgt 25 Euro. Albatross kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende Albatross gegenüber als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstandenen Mehrkosten.
6. Kündigung durch Albatross
Stört der Reisende trotz einer entsprechenden Abmahnung durch Albatross nachhaltig oder verhält er sich in solchem Maße vertragswidrig, dass eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung der Reise mit ihm unzumutbar ist, kann Albatross den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Dabei behält Albatross den Anspruch auf den Reisepreis abzüglich des Wertes ersparter Aufwendungen und ggf. Erstattungen durch Leistungsträger oder ähnliche Vorteile, die er aus der anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst.
Nimmt der Reisende Reiseleistungen oder Teile hiervon, die Albatross ordnungsgemäß angeboten hat, aus Gründen, die vom Reisenden zu vertreten sind (z.B. infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit) nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung des Reisepreises. Albatross wird sich bei den Leistungsträgern jedoch um eine Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen. Albatross empfiehlt daher den Abschluss einer Reiseabbruchsversicherung.
8. Obliegenheiten des Reisenden/Kunden
Der Kunde hat Albatross zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen (z. B. Reisegutschein/Voucher) nicht innerhalb der von Albatross mitgeteilten Frist erhält.
Wird die Reise nach Auffassung des Reisenden nicht vertragsgemäß erbracht, kann er Abhilfe verlangen. Der Reisende ist verpflichtet, der von Albatross angegebenen Reiseleitung vor Ort den Mangel unverzüglich mitzuteilen. Ist eine Reiseleitung nicht vorhanden und vertraglich nicht geschuldet, ist Albatross selbst über den Mangel in Kenntnis zu setzen. Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung bzw. von Albatross ist der Reisende spätestens mit Aushändigung der Reiseunterlagen zu informieren. Sofern der Reisende den Mangel schuldhaft nicht unverzüglich anzeigt, tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist. Die Reiseleitung ist befugt für Abhilfe zu sorgen, soweit dies möglich ist. Sie ist nicht berechtigt, Ansprüche des Reisenden anzuerkennen.
Will ein Kunde/Reisender eine Reise, welche infolge eines Mangels der in § 651c BGB bezeichneten Art erheblich beeinträchtigt ist, aus wichtigem, Albatross erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er Albatross zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von Albatross verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, Albatross erkennbares Interesse des Kunden/Reisenden gerechtfertigt wird.
9.1 Die vertragliche Haftung von Albatross für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit Albatross für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Möglicherweise darüber hinaus gehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen, dem Warschauer Abkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben von der Beschränkung unberührt.
9.2 Albatross haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen von Albatross lediglich vermittelt werden, wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistung eindeutig gekennzeichnet werden.
Albatross haftet jedoch für Leistungen, welche die Beförderung des Reisenden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten, oder, wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von Albatross ursächlich geworden ist.
9.3 Albatross haftet nicht für Angaben in Reiseausschreibungen Dritter (z. B. von Reisevermittlern), auf deren Entstehung Albatross keinen Einfluss nehmen und deren Richtigkeit Albatross nicht überprüfen konnte. Leistungsträger und/oder Dritte sind nicht ermächtigt, Zusicherungen für Albatross abzugeben oder Vereinbarungen zu treffen, die nicht mit den Angaben in Prospekten bzw. in Reiseausschreibungen oder über die Reservierungsbestätigung hinaus gehen oder im Widerspruch dazu stehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.
9.4 Albatross haftet nicht für Leistungen, die durch den Reisenden im Rahmen der Reise in Anspruch genommen werden und nicht von Albatross, sondern beispielsweise durch die örtliche Agentur, das Hotel oder andere Personen oder Firmen in eigener Verantwortung vermittelt werden.
10. Geltendmachung von Ansprüchen, Anzeigefristen, Abtretungsverbot
10.1 Reisevertragliche Gewährleistungsansprüche sind vom Reisenden/Kunden innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise ausschließlich gegenüber Albatross unter die im Anschluss an die ARB genannten Kontaktdaten geltend zu machen. Es wird empfohlen, dies schriftlich zu tun.
10.2 Nach Ablauf der einmonatigen Frist kann der Reisende/Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.
10.3 Die Frist beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
10.4 Die Abtretung von Ansprüchen gegen Albatross an Dritte, die nicht Reiseteilnehmer sind, ist ausgeschlossen.
11.1 Ansprüche des Reisenden/Kunden nach den §§ 651c - 651f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von Albatross oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von diesem beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von Albatross oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von diesem beruhen.
11.2 Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c - 651f BGB verjähren in einem Jahr.
11.4 Schweben zwischen dem Kunden/Reisenden und Albatross Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde/Reisende oder Albatross die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
12.1 Albatross informiert Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Union, in dem die Reise angeboten wird, vor Vertragsschluss über die Bestimmungen der Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Albatross geht davon aus, dass keine Besonderheiten in der Person des Reisenden/Kunden, wie z. B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit liegen.
12.2 Bei pflichtgemäßer Erfüllung der Informationspflicht von Albatross ist der Reisende/Kunde für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Er ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente und muss selbst darauf achten, dass diese für die Reise eine ausreichende Gültigkeit besitzen. Darüber hinaus ist der Reisende/Kunde verpflichtet eventuell erforderliche Impfungen durchführen zu lassen, sowie die Zoll- und Devisenvorschriften einzuhalten. Entstehen dem Kunden/Reisenden durch das Nichtbefolgen der Vorschriften Nachteile (z. B. Beförderungsverweigerung), so geht dies zu seinen Lasten. In diesen Fällen gelten die Regelungen in Ziffer 5.2 ff entsprechend.
12.3 Hat der Kunde Albatross beauftragt, für ihn behördliche Dokumente, etwa ein Visa zu beantragen, so haftet Albatross nicht für die rechtzeitige Erteilung dieser Dokumente durch deutsche oder ausländische Behörden, sondern nur dann, sofern Albatross gegen eigene Pflichten verstoßen und selbst die Verzögerung verschuldet hat.
13.1 Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und Albatross findet deutsches Recht Anwendung.
13.2 Der Kunde/Reisende kann Albatross nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen von Albatross gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von Albatross vereinbart.
a) wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Kunden/Reisenden und Albatross anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden/Reisenden ergibt.
Zur Kündigung des Reisevertrages wird auf die gesetzliche Regelung in § 651j BGB verwiesen, die wie folgt lautet:
(2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.
Tel.: +49(0)9331 98304-0
Fax: +49(0)9331 98304-29
E-Mail: info(at)albatross.de
Internet: www.albatross.eu
Die im Rahmen der Buchung vom Kunden zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden elektronisch verarbeitet und von Albatross Reisen GmbH und dessen Leistungsträgern genutzt, soweit sie zur Vertragsdurchführung erforderlich sind. Die Vorschriften des BDSG finden Anwendung.
Albatross Reisen GmbH empfiehlt generell den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung und einer Auslands-Reisekrankenversicherung mit Rücktransport.

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