Source: https://www.afd-do-fraktion.de/item/384-nix-verstehen-die-alphabetisierung-von-fachkraeften-schlaegt-fehl
Timestamp: 2019-03-20 03:35:50+00:00

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Nix verstehen... - Die Alphabetisierung von Fachkräften schlägt fehl - Alternative für Deutschland (AfD) | Ratsfraktion Dortmund
Nix verstehen... - Die Alphabetisierung von Fachkräften schlägt fehl
Zu Beginn der Migrationswelle sprach die Bundesregierung noch von einem Zugewinn an Fachkräften, der dem eklatanten Mangel auf unserem Arbeitsmarkt entgegenwirken sollte. Inzwischen ist auch dieses Märchen entzaubert. Die Bild am Sonntag berichtet unter Bezug auf Informationen aus dem Bundsamt für Migration, daß selbst nach der Teilnahme an speziellen Kursen immer noch 80% der so geförderten Migranten keine ausreichende sprachliche Kompetenz aufweisen.
Schon im November 2017 bat die Dortmunder Ratsfraktion der AfD im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit um Auskunft, inwiefern die neueingestellten 60 (in Worten sechzig!) Mitarbeiter des "Intergation-Point" zu einer wirksamen sprachlichen Eingliederung der Zuwanderer beitragen. Die Antwort blieb uns die Verwaltung mit dem Hinweis schuldig, es gäbe in Dortmund keine "sogenannten Flüchtlinge". Unter Rücksichtnahme auf das politkorrekte Sprachgefühl des Establishments haben wir die Anfrage erneut auf die Tagesordnung setzen lassen:
auf der Sitzung des ASAG vom 19.09.2017 berichtete der Geschäftsführer des Jobcenter Dortmund, Herr Neukirchen-Füsers, über vermeintliche Erfolge bei der Integration von Flüchtlingen in den Dortmunder Arbeitsmarkt. Zu Recht wies Herr Neukirchen-Füsers auf den Erwerb von Deutschkenntnissen als denknotwendige Gedeihensvorraussetzung für eine erfolgreiche Integration in die Berufswelt hin. Hierzu habe das Dortmunder Jobcenter zeitnah mit Beginn der Migrationskrise einen „Integration-Point“ mit zusätzlichen 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingerichtet, um die arbeitspolitischen Herausforderungen der Massenmigration für Dortmund stemmen zu können. Als Ziel der Integrationsmaßnahmen und Sprachausbildung nannte der Geschäftsführer das Sprachlevel „B2“, welches überhaupt erst eine berufliche Perspektive in Deutschland eröffne. In der Sitzung des ASAG vom 21.11.2017 bat die AfD-Fraktion die Verwaltung um Beantwortung von Fragen hinsichtlich der vermittelten Integrationsmaßnahmen. Sozialdezernentin Birgit Zoerner verweigerte der AfD- Fraktion die Beantwortung der Fragen unter dem Hinweis, dass das Jobcenter und der untergliederte „Integration Point“ keine Bildungsmaßnahmen für Flüchtlinge anbiete.
Zur Verwunderung der AfD-Fraktion findet sich auf der Website des „Integration Point“ folgende Erläuterung des Tätigkeitsfeldes:
„Am 19.10.2015 wurde der gemeinsame Integration Point der Agentur für Arbeit Dortmund und des Jobcenters Dortmund eröffnet. Hier werden Flüchtlingen mit einem anerkannten Aufenthaltsstatus nach § 25, Absatz 1-3 und Absatz 5 nach dem Aufenthaltsgesetz und mit Wohnsitz in Dortmund Hilfen zur beruflichen Integration und zur Sicherung des Lebensunterhalts angeboten.“
Die AfD- Fraktion bittet die Verwaltung daher erneut um die Beantwortung folgender Fragen:
Welche Kosten entstanden der Stadt Dortmund seit Einrichtung des „Integration Point“ am 19.10.15 hinsichtlich Mitarbeitern, Räumlichkeiten und Schulungsangeboten für die „Hilfen zur beruflichen Integration und zur Sicherung des Lebensunterhaltes“?
Wie vielen Flüchtlingen mit anerkanntem Aufenthaltsstatus nach § 25 Ab. 1-3 und Abs. 5 AufenthaltsG wurde die „Teilnahme an Sprachkursen“ vermittelt?
Wie viele Flüchtlinge mit anerkanntem Aufenthaltsstatus nach § 25 Abs. 1-3 und Abs. 5 AufenthaltsG erreichten das Sprachlevel „B2“?
Wie viele Flüchtlinge mit anerkanntem Aufenthaltsstatus nach § 25 Abs. 1-3 und Abs. 5 AufenthaltsG brachen vermittelte Sprachkurse ab?
Wie viele Flüchtlinge mit anerkanntem Aufenthaltsstatus nach § 25 Abs. 1-3 und Abs. 5 AufenthaltsG wurden seit Bestehen des „Integration Point“ in den Arbeitsmarkt integriert (Unterscheidung nach Ausbildung, Festanstellung, Praktika)?
Wie viele Flüchtlinge mit anerkanntem Aufenthaltsstatus nach § 25 Abs. 1-3 und Abs. 5 AufenthaltsG gehen keiner beruflichen Tätigkeit nach?
Wie viele Flüchtlinge mit anerkanntem Aufenthaltsstatus nach § 25 Abs. 1-3 und Abs. 5 AufenthaltsG sind muttersprachliche Analphabeten?
Gelesen: 317 mal Letzte Änderung am: Freitag, 12 Januar 2018 17:11

References: § 25
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