Source: https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/15523945/1/
Timestamp: 2020-02-18 16:10:19+00:00

Document:
Hedwig-Dohm-Haus - Ziegelstraße 5-9 Berlin-Mitte - Neu- und Umbau für Kinderbetreuung und studentische Verwaltung der Humboldt-Universität zu Berlin
URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-155371
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-155371
Hedwig-Dohm-Haus - Ziegelstraße 5-9 Berlin-Mitte Neu- und Umbau für Kinderbetreuung und studentische Verwaltung der Humboldt-Universität zu Berlin
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Humboldt-Universität zu Berlin Unter den Linden 6, D-10099 Berlin Wettbewerbsausschreibung wiechers beck Gesellschaft von Architekten mbH Druck Sprintout, Berlin
Nichtoffener Wettbewerb Hedwig-Dohm-Haus - Ziegelstraße 5-9 - Berlin-Mitte Kinderbetreuung und studentische Verwaltung der Humboldt-Universität zu Berlin Ausschreibung
Anlass und Ziel In bevorzugter Lage an der Spree in Berlin-Mitte werden in dem architektur- und medizingeschichtlich bedeutsamen Ensemble eines ehemaligen Pavillonkrankenhauses der Charité Flächen für die Kinderbetreuung sowie für studentische Selbstorganisations- und Beratungsstrukturen geschaffen. Die Humboldt-Universität zu Berlin ermöglicht hiermit in zentraler Lage zwischen Campus Nord und Hauptgebäude ein neues Angebot insbesondere für Studierende mit Kindern. Der eigenständige Charakter des durch Pavillonbauten und Grünflächen geprägten Ortes soll mit der neuen Nutzung und durch hinzugefügte Neubauten transformiert und ausgebaut werden. Besonderer Wert wird dem Erhalt und der sensiblen Einbindung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudebestands beigemessen. Das Raumprogramm umfasst ca. 1.650 qm. Zu der Baumaßnahme gehören mindestens ca. 750 qm Freiflächen für die Kinderbetreuung. Für die weiteren Außenanlagen soll im Rahmen des Wettbewerbes ein entwurfliches Gesamtkonzept als Ideenteil dargestellt werden. Die Aufgabenstellung wird im Rahmen getrennter Maßnahmen, die in der Planung zu berücksichtigen sind, realisiert. Bei der Finanzierung sollen Fördermittel aus dem „Investitionsprogramm zum bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige in Berlin von 2008 bis 2013“ einbezogen werden. Aufgrund der angespannten Haushaltslage der Hochschule und des Landes Berlin wird vom Auslober auf ein Kosten optimiertes Entwurfskonzept besonderer Wert gelegt. Unter Berücksichtigung der Gesichtspunkte sowohl des Kosten sparenden als auch des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzeptes wird von den Wettbewerbsteilnehmern ein besonders architektonisch und städtebaulich anspruchsvoller Entwurf erwartet. Er soll im Kontext mit der benachbarten denkmalgeschützten Bebauung den Standort stadträumlich und funktional aufwerten. Der Baubeginn der ersten Maßnahme ist für 2013 geplant.
Hedwig-Dohm-Haus - Neu- und Umbau für Kinderbetreuung und studentische Verwaltung - Humboldt-Universität zu Berlin
Inhaltsverzeichnis Teil 1	 Das Wettbewerbsverfahren ............................................................................................... 9
1.1	 1.2	 1.3	 Wettbewerbsauslober........................................................................................................... 9
Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbes ............................................................ 9
Zuständige Architektenkammer............................................................................................ 9
Art des Verfahrens ............................................................................................................... 9
Kommunikation .................................................................................................................... 9
Wettbewerbsbedingungen.................................................................................................. 10
Einverständnis.................................................................................................................... 10
Datenschutz ....................................................................................................................... 10
Vergabekammer................................................................................................................. 10
Wettbewerbsteilnehmer...................................................................................................... 10
Preisgericht und Vorprüfung............................................................................................... 11
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen ................................................................................ 13
Abgabe der Wettbewerbsunterlagen .................................................................................. 13
Rückfragen, Kolloquium und Ortsbesichtigung ................................................................. 14
Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen............................................................................ 14
Geforderte Leistungen........................................................................................................ 15
Beurteilungsverfahren und Vorprüfung............................................................................... 16
Preise und Anerkennungen................................................................................................ 16
Weitere Bearbeitung........................................................................................................... 16
Eigentum und Urheberrecht ............................................................................................... 17
Verfassererklärung ............................................................................................................. 17
Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten ............................ 17
Haftung und Rückgabe....................................................................................................... 18
Zusammenfassung der Termine......................................................................................... 18
1.4	 1.5	 1.6	 1.7	 1.8	 1.9	 1.10	 1.11	 1.12	 1.13	 1.14	 1.15	 1.16	 1.17	 1.18
Teil 2	 Situation und Planungsvorgaben ................................................................................... 19
2.1	 2.2	 Städtebauliche Rahmenbedingungen ................................................................................ 19
Lage im Stadtgebiet ........................................................................................................... 19
Zur Geschichte des Wettbewerbsgrundstücks ................................................................... 20
Klinische Universitäts-Anstalten ......................................................................................... 21
Das Pavillonkrankenhaus................................................................................................... 22
Pavillonkrankenhaus an der Ziegelstraße .......................................................................... 24
Gestaltung.......................................................................................................................... 24
Umbaumaßnahmen ........................................................................................................... 25
Wettbewerbsgrundstück..................................................................................................... 25
Grundstück und Grundstücksgrenze.................................................................................. 25
Bestandsbebauung ............................................................................................................ 26
Heutige Nutzung ................................................................................................................ 27
Gebäudezustand................................................................................................................ 27
Freiflächen ......................................................................................................................... 27
Baumbestand ..................................................................................................................... 28
Topographie ....................................................................................................................... 29
Baugrund ........................................................................................................................... 29
Grundwasser...................................................................................................................... 29
Kampfmittel ........................................................................................................................ 29
Erschließung und Verkehr.................................................................................................. 29
Straßen, Fußwege ............................................................................................................. 29
ÖPNV ........................................................................................................................... 30
Technische Infrastruktur..................................................................................................... 30
Planungsrecht .................................................................................................................... 30
Flächennutzungsplan ......................................................................................................... 30
Bebauungsplan .................................................................................................................. 30
Denkmalschutz................................................................................................................... 30
Teil 3	 Wettbewerbsaufgabe ....................................................................................................... 31
3.1	 3.2	 3.3	 3.4	 Planungsumfang ................................................................................................................ 31
Städtebaulich-architektonische Zielsetzung ....................................................................... 31
Denkmalpflegerische Zielsetzung....................................................................................... 31
Freiflächen.......................................................................................................................... 32
Freiflächen für Kinder......................................................................................................... 32
Uferweg ........................................................................................................................... 33
Ideenteil ........................................................................................................................... 33
Baumbestand ..................................................................................................................... 33
Funktionale Anforderungen ................................................................................................ 33
Raumprogramm ................................................................................................................. 34
Erschließung / Stellplätze................................................................................................... 38
Wirtschaftlichkeit ................................................................................................................ 38
Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung .............................................. 39
Ökologische Planungskriterien........................................................................................... 40
Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien .......................................................... 40
Kriterienkatalog .................................................................................................................. 40
Leitidee, architektonische Haltung ..................................................................................... 40
Städtebau und Gestaltung ................................................................................................. 40
Funktionen ......................................................................................................................... 41
Realisierbarkeit / Wirtschaftlichkeit..................................................................................... 41
3.5	 3.6	 3.7	 3.8	 3.9	 3.10	 3.11
Teil 4	 Anhang ........................................................................................................................... 42
4.1	 4.2	 Nachweise.......................................................................................................................... 42
Textnachweise ................................................................................................................... 42
Bildnachweise .................................................................................................................... 42
Digitale Anlagen ................................................................................................................. 42
Ausschreibung ................................................................................................................... 42
Pläne ........................................................................................................................... 42
Weiterführende Unterlagen ................................................................................................ 42
Formblätter......................................................................................................................... 43
Fotodokumentation ............................................................................................................ 43
Richtlinien........................................................................................................................... 43
1.1 Wettbewerbsauslober Humboldt-Universität zu Berlin Technische Abteilung Ziegelstraße 10 -13c 10117 Berlin-Mitte Dipl.-Ing. Michael Wilke Tel.: +49 (0)30–2093-99840 Fax: +49 (0)30–2093-99802 E-mail: michael.wilke@rz.hu-berlin.de In Zusammenarbeit mit Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbes Wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH Manteuffelstraße 77 10999 Berlin-Kreuzberg Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Guido Schneider Tel.: +49 (0)30–616 22 99.0 Fax: +49 (0)30–616 22 99.22 E-mail: wettbewerb@wiechers-beck.de Zuständige Architektenkammer Architektenkammer Berlin Alte Jakobstraße 149 10969 Berlin-Kreuzberg www.ak-berlin.de 1.2 Art des Verfahrens Die Auslobung erfolgt als nicht offener einstufiger Wettbewerb für Architekten nach RPW 2008 (Richtlinien für Planungswettbewerbe), Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 06/2009 (Einführungsrundschreiben) und VOF. Eine Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten wird empfohlen. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Projektsprache, sowohl für den Wettbewerb, also auch die weitere Beauftragung ist Deutsch.
Die Kommunikation mit den Wettbewerbsteilnehmern erfolgt per E-mail. Ansprechpartner für die Teilnehmer ist für die gesamte Dauer des Verfahrens das mit der Wettbewerbsbetreuung beauftragte Büro Wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH. 1.3 Wettbewerbsbedingungen Der Wettbewerb wird nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) sowie dem Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 06 / 2009 (Einführung der RPW 2008) durchgeführt. Die Architektenkammer Berlin wirkt entsprechend den Regelungen der RPW vor, während und nach dem Wettbewerb beratend mit. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. B-2012-06 geführt. Die Vorschriften der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) sind gemäß den besonderen Bestimmungen anzuwenden Hinweis: Die RPW 2008 und das Rundschreiben auf www.ak-berlin.de Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 2008 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Humboldt-Universität zu Berlin abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteili­ gung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei dem Auslober sowie in deren Auftrag über Wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustim­ mungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten ge­ löscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine speziel­ le Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt. Vergabekammer Öffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber des Landes Berlin wird dieses Verfahren von der Vergabekammer des Landes Berlin durchgeführt. Vergabekammer des Landes Berlin Martin-Luther-Straße 105 10825 Berlin Tel.: +49 (0)30 9013 8316 Fax.: +49 (0)30 9013 7613 1.4 Wettbewerbsteilnehmer Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt vom 04.01.2011 in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gem. RPW und VOF) durch ein vom
Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 25 Architekten ausgewählt. Es wurden durch den Auslober weitere fünf Teilnehmer gesetzt. Abelmann Vielain Pock Architekten, Berlin Aichner Kazzer Architekten, München Angelis + Partner Architekten, Berlin Architekten Schmidt-Schicketanz und Partner GmbH, München Architekturbüro Raum und Bau GmbH, Dresden Bau Eins Architekten, Kaiserslautern Baukanzlei Fiel - Jennrich, Berlin Behles & Jochimsen Ges. v. Architekten mbH BDA, Berlin Bernd Zimmermann Architekten, Ludwigsburg Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt/ M Georg Bumiller Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten, Berlin Hermann & Valentiny u. Partner Architekten ZT GmbH, Wien, Österreich Jorge Álvarez Rúa / Jose Carlos Álvarez Rodríguez / Laura Arias Pardo, A Coruña, Spanien Käppel + Klieber Freie Architekten BDA, Stuttgart Karl + Probst, München Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner GmbH, Leipzig Kusus + Kusus Architekten BDA, Berlin Lehrecke Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin LHVH Architekten, Köln M4 Architekten, Berlin Maedebach & Redeleit Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin MGF Architekten GmbH, Stuttgart Motorplan Architektur + Stadtplanung, Mannheim Nils Wenk Architekt, Berlin Reimar Herbst Architekten BDA, Reimar Herbst/ Angelika Kunkler, Berlin Scheidt Kasprusch Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Scholl Architekten Partnerschaft Scholl. Balbach. Walker, Stuttgart Staab Architekten GmbH, Berlin Winkens Architekten, Berlin Preisgericht und Vorprüfung Prof. Dieter G. Baumewerd, Architekt, Münster Ingrid Hentschel Architektin, Berlin Carola Schäfers Architektin, Berlin Stellvertretende Fachpreisrichter Johannes Löbbert Architekt, Berlin Steffan Robel Landschaftsarchitekt, Berlin
Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz Präsident Humboldt-Universität zu Berlin Kristina Laduch Fachbereich Stadtplanung Bezirksamt Mitte von Berlin
Dr. Marina Frost Vizepräsidentin Humboldt-Universität zu Berlin Steffen Klette Fachbereich Stadtplanung Bezirksamt Mitte von Berlin
Anja Kunstmann Studentenwerk Berlin NN Studentische/r Vertreter/in Humboldt-Universität zu Berlin Peter Ostendorff Referat Wettbewerbe, Auswahlverfahren Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Norbert Heuler Landesdenkmalamt Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Heike Mertens Fachbereich Stadtplanung Bezirksamt Mitte von Berlin Frank Baumgart Umwelt- und Naturschutzamt Bezirksamt Mitte von Berlin Guido Schmitz Fachbereich Denkmalschutz Bezirksamt Mitte von Berlin Ines Alkewitz Landschaftsarchitekt/in, Berlin Ewald-Joachim Schwalgin Humboldt-Universität zu Berlin
Karl van Suntum Humboldt-Universität zu Berlin NN Weitere Beteiligte Philipp Dittrich Architektenkammer Berlin, Landeswettbewerbsausschuss Peter Kever Architektenkammer Berlin, Referent Wettbewerbe und Vergabe Gäste Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte je ein Vertreter der Fraktionen Guido Schneider Klaus Wiechers NN
Vorprüfer/in
Bei Bedarf können weitere Sachverständige hinzugezogen werden. Die Fachpreisrichter müssen während der gesamten Preisgerichtssitzung anwesend sein, bei Abwesenheit werden sie durch einen Stellvertreter bis zum Abschluss der Sitzung ersetzt. 1.6 Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen Die Wettbewerbsunterlagen werden den Teilnehmern am 27.3.2012 per Post zugesandt. Der Auslobungstext sowie ein Teil der digitalen Anlagen werden am gleichen Tag zusätzlich per E-Mail verschickt. 1.7 Abgabe der Wettbewerbsunterlagen Die Arbeiten des Wettbewerbs sind am 16.05.2012 von 14.00 bis 18.00 Uhr bei Wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH, Manteuffelstr. 77, in 10999 Berlin abzugeben oder am selben Tag oder davor liegend per Postoder Kurierdienst einzureichen. Bei der Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebelegs, in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst, mit der Kennziffer versehen an den Auslober nachzusenden. Die Teilnehmer können überprüfen, ob ihre Wettbewerbsarbeiten beim Auslober eingegangen sind. Auf der Internetseite von wiechers beck werden die Kennzahlen der beim Auslober eingetroffenen Arbeiten veröffentlicht. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Wettbewerb Kita Ziegelstraße“ einzureichen. Bei Zustellung durch Post- oder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Bei Einlieferung durch Post- oder Kurierdienst (porto- und zustellungsfrei für den Empfänger) gilt die Einlieferungsfrist als erfüllt, wenn der Aufgabestempel das Datum des 16.05.2012 oder eines davor liegenden Tages trägt. Der Verfasser selbst ist für die Lesbarkeit des Aufgabestempels auf der Sendung verantwortlich. Verspätet eingegangene Arbeiten, deren Aufgabestempel/Aufgabebeleg fehlt, unleserlich oder unvollständig ist
oder dessen Richtigkeit angezweifelt wird, werden vorbehaltlich des späteren Nachweises zeitgerechter Einlieferung, den der Teilnehmer zu erbringen hat, mitbeurteilt. Arbeiten, die nach dem 28.5.2012 eintreffen, werden zur Beurteilung zunächst nicht zugelassen. Die endgültige Entscheidung trifft das Preisgericht. Bei Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebeleges in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst, mit der Kennziffer versehen, an den Auslober nachzusenden. Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung (siehe 1.15) mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben. Ausschlusskriterien / Verstoß gegen bindende Vorgaben Die für die Wettbewerbsaufgabe verbindlichen Vorgaben werden im Sinne der Innovation und des Wettbewerbsgedankens auf folgende grundsätzliche Anforderungen begrenzt: - keine bindenden Vorgaben. 1.8 Rückfragen, Kolloquium und Ortsbesichtigung Rückfragen zur Auslobung können schriftlich per E-Mail gestellt werden und müssen bis zum 10.04.2012 unter dem Kennwort „Rückfrage WB Kita“ bei folgender E-Mail-Adresse: wettbewerb@wiechers-beck.de eingegangen sein. Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Ausschreibung, auf die Sie sich beziehen, Be­ zug zu nehmen. Ein gesondertes Rückfragenkolloquium mit den Teilnehmern findet nicht statt. Die Beantwortung der Rückfragen erfolgt in Abstimmung mit dem Preisgericht. Die Rückfragenbeantwortung wird allen am Verfahren Beteiligten am 16.04.2012 per E-Mail zugesandt und ist Bestandteil der Ausschreibung. Besichtigungstermin Ein vom Auslober organisierter Besichtigungstermin des Wettbewerbsgrundstücks und des Gebäudebestandes findet am 05.04.2012 um 12:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Zugang zum Wettbewerbsgebiet an der Ziegelstraße. Das Grundstück ist an Werktagen in der Zeit zwischen 07:00 Uhr und 18:00 Uhr frei zugänglich. 1.9 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen Unterlagen des Wettbewerbs sind die vorliegende Ausschreibung, die Zusammenstellung der Rückfragen und deren Beantwortung, eine Modellgrundplatte (Aushändigung beim Besichtigungstermin) und eine CD-Rom mit folgenden Unterlagen (s. Teil 4 Anhang): Ausschreibung Pläne Weiterführende Unterlagen Formblätter Fotodokumentation Richtlinien
Hinweise Jeder Teilnehmer des Wettbewerbes verpflichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Wettbewerb zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober (bzw. den Auftraggeber) abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbes zu löschen. Teilnehmer, die am Besichtigungstermin nicht teilnehmen können, erhalten nach Aufforderung die Modellgrundplatte zugesandt. 1.10 Geforderte Leistungen Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: 1. 	 Städtebauliches Konzept M 1:500 mit Darstellung der stadträumlichen Einbindung und der äußeren Erschließung sowie Darstellung der Außenanlagen; Darstellung der Maßnahmenabgrenzung und der Grundstückabgrenzung (ggf. als ergänzende Skizze) 2. 	 Erdgeschossgrundriss M 1:200 mit Darstellung der Freianlagen bis an die Spree und Eintragung der Raumbezeichnungen gem. Raumprogramm 3. 	 Grundrisse aller weiteren Geschosse M 1:200 mit Eintragung der Raumbezeichnungen gem. Raumprogramm 4. 	 Zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Ansichten M 1:200 5. 	 Zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte M 1:200 6. 	 Fassaden- bzw. Systemausschnitt des Neubaus mit Teilansichten M 1:20 Der Informationsgehalt soll annähernd dem eines Schnittes M 1:50 entsprechen, beispielhaft zur Vermittelbarkeit von Materialität, Gestaltqualität und zur Ermittlung der Kosten. 7. 	 1 perspektivische Darstellung (auch skizzenhaft) der Baukörper, z.B. zur Verdeutlichung der Bezüge zur vorhandenen Bebauung oder der Anbindung an den Spreeraum 8. Prüfpläne (gefaltet): 	 1 Satz der geforderten Grundrisse und Schnitte mit Eintragung - der Raumbezeichnungen gem. Raumprogramm - der für die Berechnung notwendigen Maße und Raumgrößen 9. 	 Erläuterungsbericht mit Begründung des städtebaulichen Konzepts und des vorgeschlagenen Entwurfskon­ zepts, Erläuterung der Entwurfsidee zur Verdeutlichung der architektonischen Haltung, Beschreibung der Konstruktion, der Nachhaltigkeit/ Energieeffizienz und zur Wirtschaftlichkeit sowie zur Einhaltung des Kos­ tenrahmens, ggf. mit Skizzen. 10. 	Massenmodell M 1:500 11.	 Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 12. Verfassererklärung (Formblatt siehe Anhang) 13. Leistungen 1. - 9. als digitale Kopie auf CD/DVD (siehe auch Hinweise unten). Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Wettbewerbsteilnehmer max. drei 2 m hohe Rolltafeln zur Verfügung; die Maße der Hängefläche betragen 1,96 (Breite) x 1,46m (Höhe). Hinweise Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Zusätzlich ist eine Kopie der geforderten Leistungen von 1.-9. auf CD/DVD für Vorprüfbericht, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung als dxf- bzw. doc-Datei und als pdfDatei einzureichen. Die Pläne müssen eine Auflösung von 300 dpi bei Originalgröße aufweisen. Bildmaterial, das nicht im genannten Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD/DVD selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekenn­ zeichnet werden (z.B. 123456). Es ist darauf zu achten, dass keine Meta-Daten (Signaturen o. ä.) vorhanden
sind, die Rückschlüsse auf den Klarnamen des Teilnehmers erlauben. Die einzelnen Dateien auf der CD/DVD müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Plantitel, gefolgt von der Formatangabe. Beispiele: Lageplan: Grundrisszeichnung Erdgeschoss Ansichten: Schnitte 123456_lageplan.pdf 123456_grundriss_eg.pdf 123456_ansicht01.pdf 123456_schnitt01.pdf
Die vom Auslober zur Verfügung gestellten Pläne sind ein Angebot; sie müssen von den Verfassern nicht ver­ wendet werden. Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gem. RPW §5 (2) werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. 1.11 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung Das Beurteilungsverfahren ist unter § 6 Absatz 2 der RPW 2008 dargestellt. Ergänzend gilt Folgendes: Die einge­ reichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges (siehe Punkt 3.11) vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Eine zweiphasige Vorprüfung bleibt vorbehalten. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten. 1.12 Preise und Anerkennungen Die Wettbewerbssumme RPW §7 (2) ist auf der Basis des § 34 HOAI in Verbindung mit der RPW ermittelt. Für Preise und Ankäufe stehen insgesamt 45.000,- EUR zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis Anerkennung Anerkennung EUR EUR EUR EUR EUR 18.000,11.000,8.000,4.000,4.000,-
Über die Preise und Anerkennungen hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise und An­ erkennungen werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt. 1.13 Weitere Bearbeitung Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Bei der Umsetzung des Bauvorhabens wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes einer der Preisträger mit den Leistungsphasen mind. 2 bis 4 sowie Teilleistungen 5 nach HOAI §§ 33 und 38 beauftragt, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Beauftragung der jeweils nächsten Stufe erfolgt beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen gem. ABau Teil II, Punkt 23. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht. Im Falle einer weiteren Bearbeitung durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Ein Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Wettbewerb mit allen Preisträgern wird nur durchgeführt, wenn der Auftraggeber vom Votum des Preisgerichts abweicht. Im Regelfall wird der Auftraggeber nur mit dem ersten Preisträger über die Auftragsvergabe verhandeln. Architekten, die nicht Mitglieder der Architektenkammer Berlin sind, werden gemäß § 6 Bau- und Architektenkammergesetz verpflichtet, sich bei Auftragserteilung im Verzeichnis auswärtiger Architekten der Architektenkammer Berlin eintragen zu lassen. Bei Bedarf wird die Hinzuziehung eines Kontaktbüros empfohlen. 1.14 Eigentum und Urheberrecht Die eingereichten Unterlagen der mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten wer­ den Eigentum des Auslobers (RPW §8 (3)). Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (RPW §8 (3)). Der Auslober ist berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Ver­ fasser werden dabei genannt. 1.15 Verfassererklärung Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauf­ tragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fach- und termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt im Teil 4 Anhang/Digitale Anlagen auf CD-Rom. 1.16 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder einer Anerkennung ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öf­ fentlichkeit über die Presse bekannt gegeben (RPW §8 (1)). Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Ankäufen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsproto­ koll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (RPW §8 (1)).
1.17 Haftung und Rückgabe Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH abgeholt werden. Die nicht in Berlin ansässigen Büros werden nach Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten schriftlich bzw. per Mail angefragt, ob Interesse an einer Rücksendung ihrer Wettbewerbsunterlagen besteht. Die Rücksendung erfolgt nur dann, wenn die Unterlagen in transportgerechter und wieder wendbarer Verpackung (eckige Versandbox) eingereicht wurden. Werden die Arbeiten innerhalb der genannten Fristen nicht zurück gefordert, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren Arbeiten aufgegeben haben und wird dann mit diesen Arbeiten nach seinem Belieben verfahren. 1.18 Zusammenfassung der Termine Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen ................................................................................................... 27.03.2012
Besichtigungstermin des Wettbewerbsgebietes ..................................................................................... 05.04.2012
Rückfragen per E-Mail ......................................................................................................................bis 10.04.2012
Rückfragen-Beantwortung per E-Mail .............................................................................................bis 16.04.2012
Abgabe der Arbeiten .............................................................................................................................. 16.05.2012
Abgabe des Modells .............................................................................................................................. 25.05.2012
Sitzung des Preisgerichts (geplanter Termin)......................................................................................... 19.06.2012
Lage im Stadtgebiet Das Wettbewerbsgrundstück liegt nördlich der Spree in Berlin-Mitte zwischen Friedrichstraße und Tucholskystraße. Das Berliner Zentrum mit der Museumsinsel und dem Bahnhof Friedrichstraße liegen in unmittelbarer Nähe. Der Standort liegt in fußläufiger Entfernung zwischen den beiden wichtigsten Zentren der Humboldt-Universität zu Berlin: Campus Nord und Campus Mitte. Zahlreiche weitere zentrale Einrichtungen der Universität sind hier gelegen.
Übersichtsplan Lage des Wettbewerbsgrundstücks
Die östlich angrenzende Liegenschaft gehört bis zur Tucholskystraße zur Universität, auf ihr sind zentrale Verwaltungen der Hochschule untergebracht. Der im weiteren Verlauf an der Spree anschließende Gebäudekomplex (ehemalige Frauenklinik der Charité) wird derzeit denkmalgerecht instand gesetzt und durch einen Neubau ergänzt. Die Stadtansicht zur Spree und deren Uferpromenade erfährt dadurch gegenüber der Museumsinsel eine starke Aufwertung.
Die Bebauungsstruktur der näheren Umgebung des Wettbewerbsgrundstückes ist durch vielfältige Nutzungen und eine für Berlin typische Blockstruktur geprägt. Unterbrochen wird diese Struktur durch zahlreiche zentrale Bauten für Kultur und Bildung (z.B. Friedrichstadtpalast, Admiralpalast, Brecht-Theater). 2.2 Zur Geschichte des Wettbewerbsgrundstücks Das Wettbewerbsgrundstück liegt am südlichen Rand der Spandauer Vorstadt. Bis zur baulichen Entwicklung dieses Gebietes im 18. Jahrhundert als Erweiterung der Stadt verlief die Stadtgrenze entlang der Spree und die nördlich davon gelegenen Grundstücke außerhalb der Stadt wurden landwirtschaftlich genutzt. Auf den Grundstücken zwischen Ziegelstraße und Spree befand sich zunächst eine Ziegelei (s. Bild 2-2), die der Ziegelstraße ihren Namen gab. Später entstand hier eine Bleichzucker- und Stärkefabrik. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Grundstück von den Klinischen Universitäts-Anstalten übernommen. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Gebiet nördlich der Spree sehr stark, die Bevölkerungszahlen stiegen an und die Stadt wurde in alle Richtungen erweitert.
Berlin 1690
Klinische Universitäts-Anstalten Die Humboldt-Universität zu Berlin trägt ihren heutigen Namen seit 1949 und wurde 1810 zunächst als Berliner Universität gegründet. Diese erste Universität war bereits in dem ehemaligen Palais des Prinzen Heinrich von Preußen untergebracht, welches noch heute als Hauptgebäude der Universität dient. 1710 war die Charité in einem alten, ursprünglich weit außerhalb der Stadt errichteten, Pesthaus als Militärkrankenhaus gegründet worden. Mit dem Ziel einer bewussten Differenzierung der Ausbildung junger Ärzte zwischen Militär- (Charité) und Zivilärzten (Universität) wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Klinischen Universitäts-Anstalten als Teil der Humboldt Universität zu Berlin gegründet. Als Standort bot sich ein Grundstück an der Ziegelstraße an, welches in kurzer Distanz zum Hauptgebäude der Universität lag. Zunächst konnte die Chirurgische Abteilung noch in einem bestehenden Fabrik- und Lagergebäude untergebracht werden, doch schon bald wurden Neubauten und Erweiterungen notwendig. Steigende Patientenzahlen sorgten für eine stetige Weiterentwicklung des Klinikums, so dass gegen Ende des 19. Jahrhunderts bereits mehrere Grundstücke entlang der Ziegelstraße durch die Kliniken genutzt wurden. In den folgenden Jahren entwickelte sich das dortige klinische Institut zu einem bedeutenden Standort deutscher medizinischer Forschung.
Abbildung 2-4:
Das Pavillonkrankenhaus Das Pavillonkrankenhaus ist ein Krankenhaus-Typ, der am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde, um
Infektionen, die sich in den Krankenhäusern zu jener Zeit häuften, zu vermeiden.
Durch den Typus des Pavillons sollte für eine bessere Belüftung der Patientenzimmer gesorgt werden, was unter
anderem durch eine kleinteilige Organisation der Patientenbereiche und das Prinzip einer Firstlüftung erreicht
Die Architekten Gropius und Schmieden bauten in Berlin drei Krankenhäuser nach diesem Prinzip.
1872 entstand das Krankenhaus Bethanien als Pavillontyp. In den Jahren 1868 bis 1874 entwickelten sie
gemeinsam mit Rudolf Virchow am Standort Friedrichshain ein vollständiges Krankenhaus im Pavillonsystem. Mit
dem Bau der klinischen Universitäts-Anstalten in der Ziegelstraße von 1878 bis 1883 wichen die Architekten vom
reinen Pavillonprinzip bereits wieder ab, so dass nur noch ein Teil der Nutzungen in Pavillons untergebracht war.
Inzwischen hatte sich herausgestellt, dass nicht die baulichen Gegebenheiten sondern die hygienischen
Bedingungen Ursache für die Infektionen waren. Der Pavillontyp diente daraufhin nur noch als Isolierstation zur
Evakuierung bei klassischen Infektionskrankheiten.
Als bekanntestes Gebäude der Architekten Gropius und Schmieden in Berlin gilt der heutige Martin-Gropius-Bau,
erbaut 1877 bis 1881, als königliches Kunstgewerbemuseum.
Abbildung 2-5:
Planung Klinische Universitäts-Anstalten, Gropius & Schmieden, Deutsche Bauzeitung 1882
Abbildung 2-6:
Zeitgenössischer Stich, Ansicht der Pavillons von der Spreeseite mit pergolenartiger Begrenzung an der Ufermauer. Seitlich an den Grundstücksgrenzen sind offene Hallen angeordnet.
Pavillonkrankenhaus an der Ziegelstraße In den Jahren 1878 bis 1883 wurde das Pavillonkrankenhaus an der Ziegelstraße gemeinsam mit den umgebenden Gebäudeteilen erbaut. Der Gebäudekomplex besteht aus einem entlang der Ziegelstraße angeordneten Verwaltungstrakt (3), an den sich an den äußeren Ecken jeweils ein in Richtung Spree lang gestreckter weiterer Flügel anschließt. Im westlichen dieser beiden Flügel war die Augen- und Ohrenklinik untergebracht (1,2). Der Ostflügel war für die Chirurgische Klinik vorgesehen (4,5). Von 1892 bis 1893 wurde diese mit dem Erweiterungsbau Ziegelstraße 10-12 von Haeseke verbunden. Das Pavillonkrankenhaus im Hof war für unentgeltlich behandelte Patienten vorgesehen. Die Pavillonanlage umfasste 3 Flügel, die durch einen Gang (8) miteinander verbunden waren. Der zweigeschossige mittlere Pavillon (Kaiser-Pavillon; 7) beinhaltete den großen Operationssaal mit Auditorium und 230 Sitzplätzen für Medizinstudenten(7a). Der Hauptzugang zum Auditorium lag gegenüber dem Hauptzugang vom Verwaltungstrakt an der Ziegelstraße. Die seitlichen Pavillons wurden als eingeschossige Gebäude für Patientenzimmer genutzt. Kaiser-Pavillon (Mittel-Pavillon; 7; 7a): Operationssaal mit Auditorium, Männerstation Viktoria-Pavillon (linker Pavillon, 9): Frauenstation, Kinderstation Augusta-Pavillon (rechter Pavillon, 6): Männerstation, Diphteriestation mit Isolierstation
Ziegelstraße 4 1 3
5 7a 2 6 8 7 8 9
Abbildung 2-7:
Lageplan 19. Jahrhundert
Gestaltung Das Gebäude wendet sich mit einer repräsentativen Fassade der Ziegelstraße zu. Drei symmetrisch angeordnete Risalite gliedern diese Fassade des ehemaligen Verwaltungsbaus und stellen damit einen formalen Bezug zu den drei Pavillonbaukörpern im dahinter liegenden Hof her. Die Fassaden sowohl der Pavillons als auch der flankierenden Bebauung bestehen aus Verblendmauerwerk in gelb und rot. Gegliedert werden sie durch dunkle Bänder, Gesimse und Friese aus Terrakotten.
Abbildung 2-8:
aktuelles Foto des westlichen Pavillons mit der Aufstockung von 1924, im Hintergrund der westliche Gebäudeflügel (ehemalige Ohrenklinik)
Umbaumaßnahmen 1920	 Der Hörsaal im südlichen Teil des rechten Pavillons entstand 1920. In diesem Zusammenhang wurde das Gebäude in diesem Bereich aufgestockt, seitliche Treppenhäuser und eine Übergangsbrücke zur Ohrenklinik ergänzt. Der nördliche Bereich des rechten Pavillons wurde zur Röntgenstation. 1924 wurde auch der nördliche Teil des rechten Pavillons mit einer Aufstockung zur besseren Belichtung des darunter liegenden Krankensaales versehen. 1927 folgte die Ergänzung eines direkten Verbindungsgangs zwischen dem Operationssaal und den nördlichen Teil des rechten Pavillons. Teile dieser Ergänzung sind heute noch im Bestand vorhanden. 1932 Die Orthopädische Klinik zog aus der Luisenstraße in den linken Pavillon. Die großen Krankensäle wurden zu Kleinabteilen umgebaut. 1941 Über dem Krankensaal im 1. Obergeschoss des mittleren Pavillons wurde eine Eisenbetonschutzdecke eingefügt. 1948 Die beiden seitlichen Pavillons wurden der Röntgen-Abteilung zugeschlagen. Im mittleren Pavillon wurden die Stationen Langenbeck I (EG) und II (OG) untergebracht. 2.3 Wettbewerbsgrundstück
Grundstück und Grundstücksgrenze Das Wettbewerbsgebiet ist im nachfolgenden Lageplan durch die rot und blau schraffierten Flächen dargestellt. Es reicht auf dem Gelände der HU (rot schraffierte Fläche) bis an die Fassaden der umgebenden Bebauung im Norden, Osten und Westen. Im Süden wird das Wettbewerbsgebiet durch eine Teilfläche des Bezirks Mitte ergänzt (blau schraffierte Fläche). Diese Teilfläche ist derzeit dem Uferweg entlang der Spree mit Sitz- bzw.
Aufenthaltsbereichen zugeordnet. Der Bezirk Mitte von Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin haben vereinbart, im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens die Grundstücksgrenze neu fest zu legen. Das für die Realisierung ausgewählte Entwurfskonzept wird Grundlage für diese Neuordnung. Der Vorschlag für den genauen Grenzverlauf im Bereich der blau schraffierten Fläche ist somit Gegenstand der Wettbewerbsaufgabe. Das Wettbewerbsgrundstück umfasst eine Größe von ca. 5.433 qm (s. Bild 2-9; rote und blaue Schraffur).
Abbildung 2-9:
Bestandsbebauung Auf dem Grundstück sind heute noch der Verwaltungstrakt (3) entlang der Ziegelstraße, die Seitenflügel (1/2 und 4/5) sowie Teile der Pavillonanlage (6-9) erhalten. Das ursprüngliche Pavillonkrankenhaus wurde im Krieg zu ca. 2/3 zerstört und ist in seinen überkommenden Resten nur eingeschränkt in dem bauzeitlichen Charakter und der gewichtigen Gebäudestruktur im Ensemble der ehemaligen ‚Chirurgischen Klinik’ erfahrbar. Der südliche Teil des östlichen Pavillons (9) wurde zerstört und 1989 durch ein Rückkühlwerk ersetzt, welches nicht in Betrieb genommen wurde und nun für den Abriss vorgesehen ist. Der westliche Pavillon (6) ist in seiner Außenform fast vollständig erhalten. Allerdings hat der Hörsaaltrakt mit den Gestaltungsmerkmalen der Wiederaufbauzeit um 1950 eine Solitärwirkung.
Der mittlere Pavillon (7/7a) wurde fast komplett zerstört und nach dem 2. Weltkrieg abgerissen. Nur der Verbindungsgang (8) blieb erhalten. In dessen Anbau wurden 1968 Operationsräume für die Augenklinik eingerichtet. Heutige Nutzung Angrenzende Gebäude an das Wettbewerbsgebiet Das ehemalige Verwaltungsgebäude entlang der Ziegelstraße (3) wird bis 2015 von der Charité genutzt. Danach wird auch dieser Gebäudeteil den Nutzungen der Humboldt-Universität zu Berlin übertragen. Das an der Zufahrt zum Wettbewerbsgebiet gelegene Trafogebäude soll bis zum Baubeginn für die Kinderbetreuung abgerissen werden. Der westliche Seitentrakt (1/2) wird durch den Fachbereich Pädagogik der HU genutzt. Im östlichen Seitentrakt (4/5) sind Bereiche der Technischen Abteilung der HU untergebracht. Gebäude auf dem Wettbewerbsgrundstück Der nördliche Teil des östlichen Pavillons (9) ist derzeit im Hochparterre noch durch eine Fernwärmeübergabestation belegt, die einen Teil der angrenzenden Liegenschaften versorgt. Bis zum Baubeginn soll sie mit einem deutlich geringeren Flächenbedarf in das darunter gelegene Souterrain verlegt wird. Das Souterrain des westlichen Pavillons wird als Hausmeisterwohnung genutzt. Die übrigen Gebäudeteile der auf dem Wettbewerbsgebiet gelegenen Gebäude werden für Lagerzwecke genutzt und sind teilweise aufgrund ihres baulichen Zustandes nicht nutzbar. Gebäudezustand Die Pavillons sind durch unterlassene Pflege und fehlende Instandsetzung insbesondere in den Bereichen des westlichen und mittleren Pavillonabschnitts erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Havarien der Dachdeckung haben zum Einsturz mehrerer Deckenabschnitte geführt. Diese werden derzeit provisorisch gegen Witterung geschützt. Die Dachkonstruktionen weisen aufgrund von Durchfeuchtung und Holzzerfall umfangreiche Schäden auf (siehe Anlage Restauratorisches Gutachen). Von April bis Juni 2012 sollen Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden, um den Verfall des Gebäudes zu verhindern. In einem Holzgutachten werden unter anderem „diverse schwere konstruktive und holzschutztechnische Schäden aufgrund regelmäßiger Feuchteeintragungen“ festgestellt, die durch die zeitweise eingestellte Nutzung der Gebäude und damit nicht erfolgte Instandhaltung verursacht wurden. Für das Souterrain ist außerhalb der Räume der bisherigen Hausmeisterwohnung keine höherwertige Nutzung möglich, da zum einen Feuchtigkeit ansteht und zum anderen die lichte Raumhöhe eingeschränkt ist. Die Möglichkeit zur Anordnung von Nebennutzungen oder robusteren Nutzungen (Fahrradwerkstatt, Lagerflächen, Kinderwagenstellflächen, etc.) besteht. Freiflächen Der derzeitige Zustand der Freiflächen spiegelt den Erhaltungszustand der Gebäude wider. Die ursprüngliche Struktur der Freiflächen ist auf dem Grundstück der HU kaum noch erkennbar. Entlang des Uferweges wurden die fehlenden Kopfbauten der Pavillons zur Spree und die Gartenarchitekturen an und auf der Uferwand ab 1992 mit der Gestaltung als öffentliche Promenade zwischen der Weidendammer Brücke und der Monbijou-Brücke mit Scheinarchitekturen, sogenannten Treillagen wiederhergestellt. Die Gestaltung bezieht sich auf die lange Gartentradition dieses Uferabschnittes und bedient sich historisch überlieferter Mittel der Gartenarchitektur. Es werden Elemente der Bürgergärten des 18. Jh. zitiert. Die Treillagen dienen hierbei als Ruhe- und Aufenthaltsbereiche. Die Herstellung erfolgte als einer der ersten
Uferpromenadenabschnitte im Rahmen der Projekte „Grün verbindet“ die nach der Wiedervereinigung eine Wiederzuwendung der Stadt zu ihrem Fluss ermöglichten. Baumbestand Das Grundstück weist einen nach der Berliner BaumschutzVO geschützten und in Teilen sehr wertvollen Baumbestand vorwiegend aus Linden und Platanen sowie aus einer Sichtschutzpflanzung aus italienischen Pappeln vor der Rückkühlanlage auf. Es gilt die Baumschutzverordnung Berlin (Verordnung zum Schutz des Baumbestandes in Berlin (Baumschutzverordnung -BaumSchVO) vom 11.01.1982 (GVBl. S. 250), zuletzt geändert durch die vierte Verordnung zur Änderung der Baumschutzverordnung vom 05.10.2007 (GVBl. S. 558)). Danach ist das Beseitigen eines geschützten Baums verboten, ebenso aber z.B. auch die Störung des zu schützenden Wurzelbereichs (Kronentraufe zuzüglich 1,5 m, bei säulenförmigen Bäumen zuzüglich 5 m). Als Störung im Sinne dieser Regelung gelten u.a. das Befestigen, Versiegeln der Bodenoberfläche und Ausschachtungen. Nach Baumschutzverordnung verbotene Maßnahmen dürfen nur dann ausgeführt werden, wenn dafür eine Ausnahmegenehmigung erteilt worden ist. Eine solche Genehmigung ist u.a. dann zu erteilen, wenn "eine sonst zulässige Nutzung des Grundstücks nicht oder nur unter wesentlichen Beschränkungen verwirklicht werden kann oder eine solche Nutzung unzumutbar beeinträchtigt wird". Das heißt, dass z.B. das Fällen eines geschützten Baumes genehmigt wird, wenn bei Erhalt des Baumes ein ansonsten zulässiges Gebäude nicht errichtet werden kann. Grundsätzlich ist bei der Planung und Durchführung von Vorhaben und Maßnahmen aber sicherzustellen, dass vermeidbare Beeinträchtigungen der geschützten Bäume unterbleiben.
Abbildung 2-10:
Bestandslageplan, Darstellung Baumbestand (blau) und geschützter Baumbestand (rot)
Topographie Das Gelände weist einen Höhenunterschied von ca. 1,00 m in Richtung Spree auf. Die Geländekoordinaten liegen überwiegend zwischen 34,50 m und 33,30 m ü.NHN. Auf der Ostseite des westlichen Pavillons wurde zur Belichtung der Hausmeisterwohnung eine ca. 1 m tiefe Abgrabung vorgenommen. Baugrund Auszug aus ‚Orientierendes Bodengutachten’, Geoteam GmbH, Feb. 2011 (siehe Anlage): Unter einem ca. 0,20 m starken Mutterboden folgt eine 2 bis 3 m mächtige anthropogene Auffüllung. Die anthropogene Auffüllung ist mit wechselnden Gehalten an Ziegel- und Betonstücken durchsetzt. Der Schuttanteil kann dabei bis zu ca. 40% erreichen. Die Auffüllung ist locker bis sehr locker gelagert und ohne weitere Baugrund verbessernde Maßnahmen (je nach zu erwartender Auflast z.B. Nachverdichtung, Bodenaustausch) als Baugrund ungeeignet. Einzelne hohe Schlagszahlen der Rammsondierungen im Auffüllungshorizont sind dabei mit großer Wahrscheinlichkeit auf Steinhindernisse zurück zu führen. Unter der Auffüllung folgen geogene Fein- bis Grobsande. Überwiegend sind die Sande jedoch als Mittelsand ausgebildet. Etwa ab dem Grundwasseranschnitt (je nach Geländehöhe bei ca. 2,50 bis 3,00 m uGOG) ist der anstehende Sand mitteldicht gelagert und damit als Baugrund geeignet. Grundwasser Auszug aus ‚Orientierendes Bodengutachten’, Geoteam GmbH, Feb. 2011 (siehe Anlage): Der Grundwasserspiegel korrespondiert mit dem Wasserstand der Spree. Der Grundwasseranschnitt liegt bei ca. 2,50 m bis 3,00 m uGOK. Im November 2010 lag der aktuelle Grundwasserstand im Grundstücksbereich bei etwas NHN + 31,10 m. Der zu erwartende höchste Grundwasserstand (zeHGW) wird im ufernahen Bereich des Grundstücks (bis ca. 50 m Entfernung zur Spree) mit etwas NHN + 31,60 m angegeben. Im uferfernen Bereich des Grundstücks (Entfernung zur Spree ab ca. 50 m bis 100 m) wird der zu erwartende höchste Grundwasserstand (zeHGW) mit etwas NHN + 31,50 m angegeben. Für in das Grundwasser bzw. den zeHGW einbindende Bauteile sind Abdichtungsmaßnahmen gegen drückendes Wasser einzuplanen. Während der Bauzeit ist dabei eine Grundwasserhaltung vorzuhalten. Kampfmittel Gemäß einer Kampfmitteluntersuchung per Luftbild durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ist auf dem Bearbeitungsgrundstück kein Kampfmittelaufkommen zu erwarten. Das Vorhandensein von Kampfmittel im Erdreich kann trotzdem nie völlig und verbindlich ausgeschlossen werden. Sollte sich bei der Durchführung von Erd- bzw. Tiefbauarbeiten der Verdacht auf Kampfmittelvorkommen ergeben, sind die Arbeiten sofort zu unterbrechen. Die zuständigen Stellen (Polizeipräsident) sind zu verständigen. 2.4 Erschließung und Verkehr
Straßen, Fußwege Das Wettbewerbsgebiet wird im Norden über die Ziegelstraße erschlossen. Die mit relativ wenig Verkehr belastete Ziegelstraße verbindet die Friedrichstraße im Westen über die Tucholskystraße mit der Monbijoustraße im Osten. Im Süden grenzt das Wettbewerbsgebiet an den Uferweg der Spree. Im östlichen Bereich befindet sich ein Tor, über das das Wettbewerbsgebiet während der Tagesstunden öffentlich zugänglich ist. In den Abendstunden wird es aus Sicherheitsgründen verschlossen.
ÖPNV Das Wettbewerbsgebiet ist aufgrund seiner zentralen Lage sehr gut über den öffentlichen Personennahverkehr erschlossen. In fußläufiger Entfernung zum Wettbewerbsgrundstück liegen die S-Bahn-Haltestellen Friedrichstraße und Oranienburger Straße mit den S-Bahnlinien S1, S2, S25, S3, S5, S7 und S75. Der Bahnhof Friedrichstraße ist ebenfalls Haltestelle für zahlreiche Linien des Regionalbahnverkehrs sowie der U-Bahnlinie U6. In der näheren Umgebung der Ziegelstraße liegen außerdem Haltestellen der Metro Tram-Linien M1, M6, 12 sowie der Buslinien 147 und N6. Technische Infrastruktur Die Anbindung des Grundstücks an Elektrizität, Trink-, Abwasser und Telekommunikation ist gegeben. Die Liegenschaft wird mit Fernwärme versorgt. Die derzeit im Hochparterre gelegene Übergabestation soll in das Souterrain des östlichen Gebäudeflügels verlegt werden. 2.5 Planungsrecht
Flächennutzungsplan Der Flächennutzungsplan von Berlin in der Fassung der Neubekanntmachung vom 12. November 2009 (ABl. S. 2666), zuletzt geändert am 17.02.2011 (ABl. S. 438) stellt das Wettbewerbsgebiet als Gemeinbedarfsfläche (Hochschule und Forschung) dar. Der angrenzende Uferweg ist als Teil einer überörtlichen Grünverbindung öffentlich gewidmet. Bebauungsplan Ein Bebauungsplan liegt für den Bereich des Wettbewerbsgebietes nicht vor. Die Genehmigungsfähigkeit des Bauvorhabens richtet sich nach § 34 und §172 BauGB. Denkmalschutz Das Objekt befindet sich im Denkmalbereich der Spandauer Vorstadt und wird in der Denkmalliste des Landes Berlin unter der Eintragung als Denkmalensemble (Nr. 09011331) und Baudenkmal (Nr. 09080142) geführt (siehe Anlage Restauratorisches Gutachten). Bei den an das Wettbewerbsgebiet angrenzenden Gebäuden handelt es sich ebenfalls um eingetragene Baudenkmale.
3.1 Planungsumfang Gegenstand der Wettbewerbsaufgabe sind die Schaffung von unterschiedlichen Flächen für die Kinderbetreuung sowie die studentische Selbstorganisation und Beratung. Für die Freianlagen der Liegenschaft wird ein gestalterisches Gesamtkonzept erwartet. Die Realisierung erfolgt in getrennten Maßnahmen. In der ersten Maßnahme werden eine Kindertagesstätte, ein Kinderladen und Flächen für Eltern organisierte Betreuung realisiert, deren Finanzierung u. a. durch Fördermittel erfolgen soll. Die erforderlichen Freiflächen für die verschiedenen Einrichtungen der Kinderbetreuung sind im Rahmen dieser Maßnahme zu berücksichtigen. In einer zweiten Maßnahme werden die Flächen für die Strukturen der studentischen Selbstorganisation und Beratung (Arbeits-, Versammlungs- und Beratungsräume für verschiedenste studentische Initiativen) geschaffen. Für die restlichen Freiflächen der Liegenschaft sollen im Ideenteil des Wettbewerbs Gestaltungsrichtlinien entwickelt werden, die dem besonderen Charakter der vorhandenen Bebauungsstruktur gerecht werden. Die Maßnahmen werden unabhängig voneinander realisiert. Es ist zu berücksichtigen, dass Beeinträchtigungen der ggf. bereits fertig gestellten Maßnahme durch den Bauablauf der weiteren Maßnahme möglichst gering gehalten werden. 3.2 Städtebaulich-architektonische Zielsetzung Der innerstädtisch geprägte Ort mit seiner ganz eigenen Charakteristik und der bevorzugten Lage an der Spree wird zum größten Teil nun der Kinderbetreuung gewidmet. Dies erzeugt ein neues Bild sowohl für die Liegenschaft, als auch den umgebenden Stadtraum. In die bestehende, aber verletzte Struktur des historischen, denkmalgeschützten Ensembles werden dafür neue Bausteine gesetzt, wobei der Ort auch in dieser Transformation seine Eigenständigkeit und Qualitäten bewahren soll. Die hinzuzufügenden Neubauten, deren Positionierung eine besondere Bedeutung zukommt, sollten sich in ihrem Maßstab in die vorhandene Situation einpassen. Zwei bis drei Geschosse scheinen dabei in Anlehnung an die historischen Gebäudehöhen der Pavillons möglich. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird eine schlüssige Gesamtkonzeption mit einer architektonischen Haltung für die Liegenschaft erwartet, in der sowohl die besonderen Qualitäten und die Eigenständigkeit des Ortes hervorgehoben werden, als auch die verschiedenen funktionalen und wirtschaftlichen Anforderungen erfüllt werden. 3.3 Denkmalpflegerische Zielsetzung Es ist ein besonders sensibler Umgang mit der denkmalgeschützten Bebauung erforderlich. Wünschenswert ist neben dem größtmöglichen Erhalt der bestehenden Bausubstanz die Ablesbarkeit der ursprünglichen Gebäudestruktur; das bezieht sich stadträumlich insbesondere auf den Pavilloncharakter der Anlage zur Spree. Aus denkmalpflegerischen Gesichtspunkten sollte der noch vorhandene Verbindungsgang zwischen den westlichen und östlichen Pavillons erhalten bleiben, um damit unter anderem einen Hinweis auf die historische Nutzung und die damalige funktionale Organisation der Gebäudeteile zu bewahren. Ein Rückbau kann aufgrund dieser besonderen Bedeutung nur mit einer besonderen Begründung und mit einem schlüssigen Gesamtkonzept in Erwägung gezogen werden.
Erhaltungspriorität der historischen Bausubstanz: Rot Orange Gelb Kein Rückbau Rückbau nur mit besonderer Begründung und schlüssigem Gesamtkonzept Rückbau nur mit Begründung
Darstellung der Erhaltungspriorität der historischen Bausubstanz
3.4 Freiflächen Auf der einen Seite sollen qualitätvolle, zusammenhängende und mit Verschattungsbereichen versehene Freiflächen in ausreichender Größe für die Kinderbetreuung geschaffen werden und auf der anderen Seite besteht der Anspruch, die Aufweitungen des Uferweges mit Ruhe- und Aufenthaltsbereichen zu erhalten. Gesucht wird ein Entwurfskonzept, das sowohl den Qualitätsansprüchen der Freiflächen der Kinderbetreuung als auch denen des Uferweges gerecht werden kann. Zu diesem Zweck wurde die Möglichkeit einer Neuordnung des Verlaufs der Grundstücksgrenze zwischen HU und Bezirk abgestimmt (siehe Ziffer 2.3). Angestrebt wird eine Anordnung der Freiflächen für Kinder im Bereich zwischen dem westlichen und östlichen Pavillon.
Darstellung des angestrebten Bereichs für die Anordnung der Freiflächen für Kinder
Freiflächen für Kinder Für die Einrichtungen der Kinderbetreuung sind Freiflächen zu planen, die vom jeweiligen Gebäude nach Möglichkeit direkt zu betreten sein sollten. Pro Kind sind mindestens 6 qm Freifläche vorzusehen. Ziel ist eine
möglichst große zusammenhängende Freifläche für die Einrichtungen der Kinderbetreuung. Aus Gründen der Haftung und Organisation müssen die Freiflächen für die Eltern organisierte Betreuung (100 qm) von den Freiflächen der anderen beiden Einrichtungen der Kinderbetreuung abgetrennt sein. Die Gestaltung der Außenspielflächen sollte verschiedene motorische und haptische Erfahrungen ermöglichen, zum Beispiel: - Bewegungsbereich zum Klettern, Hangeln, Rutschen etc. - Sand- /Wasserbereich für ruhigere, gestalterische Aktivitäten - Freifläche für größere Gruppenspiele, z.B. Ball-, Tanz-, Kreis und Hüpfspiele, Rollerfahren, Seilspringen, Feste - Ruhe-/Kommunikationsbereich als Rückzugsraum, für Theater- und Rollenspiele, zum Beobachten - Experimentierfläche - Nutzgarten für Erfahrungen im Umgang mit der Natur, sähen, pflanzen und ernten der selbst angebauten Gemüse und Früchte. Neben gärtnerisch gestalteten Flächen (Rasen) wäre dabei auch eine befestigte Fläche wünschenswert, auf der die Kinder mit den Fahrzeugen fahren können. Das Außenspielgelände muss klar abgegrenzt sein (h= 1,30 m) und angemessen beschattet werden (z.B. im Bereich des Sandkastens und der Terrasse). Eine Fläche für ein Gartengerätehaus sollte berücksichtigt werden. Aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Freiflächen kommt den Qualitäten der innen liegenden Spielflächen und der Übergangsbereiche zu den Freiflächen eine besondere Bedeutung zu. Uferweg Die Gestaltung des Uferwegs und der angrenzenden Ruhe- und Aufenthaltsbereiche soll in seiner bisherigen Form erhalten bleiben. Werden Teile dieser Flächen im Rahmen eines schlüssigen Gesamtkonzeptes den Flächen des Wettbewerbsentwurfs zugeordnet (siehe Ziffer 2.3), steht die Treillage in Verlängerung des östlichen Gebäudeflügels zur Disposition. Es wird erwartet, dass die Teilnehmer in ihrem Konzept eine differenzierte Haltung zu der Gestaltung der Uferpromenade entwickeln und einen Vorschlag zum konkreten Verlauf der Grundstücksgrenze darstellen. Ideenteil Für die verbleibenden Freiflächen auf dem Gelände der HU, die nicht für die Kinderbetreuung genutzt werden (Ideenteil des Wettbewerbs), soll ein gestalterisches Gesamtkonzept mit Gestaltungsmerkmalen dargestellt werden, die den Charakter der Pavillonbauten unterstützen. Baumbestand Die vorhandenen Bäume sollen auf dem Wettbewerbsgebiet möglichst erhalten werden. Die Vorgaben der Berliner Baumschutzverordnung sind zu berücksichtigen (siehe Ziffer 2.3 Unterpunkt Baumbestand). 3.5 Funktionale Anforderungen Der Gebäudekomplex gliedert sich in verschiedene Funktionsbereiche, die miteinander verzahnt ein Betreuungs-
und Beratungsangebot machen, dass Bedürfnisse der Studierenden, insbesondere von denen mit Kindern,
Ein Schwerpunkt bildet hierbei - neben den Selbstorganisations- und Beratungsstrukturen - die Kinderbetreuung.
Diese wird geleistet durch die Einrichtung einer Kindertagesstätte für 88 Kinder, die eine Langzeitbetreuung
anbietet, den Kinderladen Humbolde für 20 Kinder, der ein flexible Betreuung (z.B. nur für die Zeit einer
Vorlesung) als Betreuungsstube anbietet, sowie die Flächen für eine Eltern organisierte Betreuung (EOB), die
den Rahmen u.a. für informelle Initiativen von Eltern bietet, die sich bei der Kinderbetreuung unterstützen.
Letztgenannte soll insbesondere das Angebot für Kinder im schulpflichtigen Alter stärken, in Kooperation mit den
übrigen im Haus vertretenen studentischen Initiativen. (siehe auch Kurzkonzept im Anhang)
Die Kindertagesstätte, die durch das Studentenwerk betrieben wird, ist für die tägliche Betreuung von 88 Kindern
ausgelegt. Sie gliedert sich in einen Krippenbereich für Kinder im Alter von acht Wochen bis ca. 3 Jahren und
einem sogenannten altersgemischten Bereich für Kinder im Alter von ca. 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Diese
Bereiche sind - auch hinsichtlich der internen Erschließung - klar voneinander zu trennen. Für die Krippe ist eine
Lage im Erdgeschoss mit direktem Gartenzugang wünschenswert.
In beiden Bereichen wird gruppenoffen gearbeitet, d.h. anstatt der klassischen Gruppenräume bilden
Funktionsräume die notwendige pädagogische Fläche für die Kinder. Die Funktionsräume bieten differenzierte
Flächen für verschiedene Aktions- und Ruhebereiche, die möglichst miteinander verbunden und koppelbar sind.
Die notwendigen Erschließungsflächen sollten ebenfalls als Bewegungsflächen für die Kinder nutzbar sein. Der
Eingangsbereich soll gleichzeitig auch als Treffpunkt und Warteraum für die Eltern dienen. Von Atrien ist
aufgrund der Schallübertragung abzusehen.
Die Verteilerküche versorgt die beiden Essensräume. Sofern zwischen dem Essensraum der Krippe und der
Verteilerküche keine räumliche Nähe gegeben ist, muss dem Essensraum der Krippe eine zusätzliche Teeküche
Es besteht in der Einrichtung ein Betreuungsangebot von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Der Kinderladen "Die Humbolde", der durch die AG Studieren mit Kind des Referates der verfassten
Studierendenschaft der HU betrieben wird, ist für die Betreuung von bis zu 20 Kindern ausgelegt. Hierbei bildet
eine kleinere Gruppe von Kindern den Kern, der durch eine tägliche Anwesenheit die Kontinuität der
pädagogischen Arbeit ermöglicht. Weitere Kinder kommen nur zur Kurzzeitbetreuung z.B. während einer
Vorlesung oder bei Notfällen, in denen die üblichen Betreuungsstrukturen ausfallen. Die Altersstruktur der
betreuten Kinder richtet sich nach dem Bedarf.
Bedingt durch diese flexible Nachfrage und das somit wechselnde Profil der anwesenden Kinder wird auch hier
gruppenoffen in verschiedenen Funktionsräumen jeweils situationsgerecht gearbeitet.
Die Anforderungen an die Funktionsräume und Erschließungsflächen gelten entsprechend. Abweichend zu der
Kindertagesstätte wird die Verpflegung der Kinder hier selbst teilweise gemeinsam mit den Kindern in einer
kleinen Küche zubereitet.
Es besteht in der Einrichtung ein Betreuungsangebot von 9:30 Uhr bis 20:30 Uhr.
Die Eltern organisierte Betreuung erfolgt auf eigenen Flächen in Kooperation mit dem Kinderladen, den
studentischen Initiativen und externen Trägern. Es besteht hier für Eltern die Möglichkeit sich gegenseitig in
informellem Rahmen bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Dies erfolgt unter anderem über direkte
Betreuungsangebote oder durch die gemeinsame Nutzung von sogenannten Eltern-Kind-Arbeitsplätzen.
Die Selbstorganisations- und Beratungsstrukturen werden von Initiativen der Student_innenschaft der Humboldt-
Universität zu Berlin betrieben. Je nach Ausrichtung bieten diese Möglichkeiten für Beratungen bzw. Information,
politische Arbeit und praktische Selbsthilfe. Der diesem Bereich zugeordnete, bestehende Hörsaal im westlichen
Flügel wird für interne und öffentliche Veranstaltungen und Kongresse genutzt. Er ist für eine maximale Belegung
mit 199 Personen konzipiert. Das Studentische Begegnungszentrum "Ziegelei" dient als Treff- und
Kommunikationspunkt des Hauses, sollte aber auch unabhängig von den Öffnungszeiten des Hauses betrieben
werden können. Die notwendigen Büronebenflächen (Kopierraum, Teeküchen, Sanitäranlagen, IT-Verteiler) sind
je nach Entwurf in ausreichender Anzahl und Größe vorzusehen.
3.6 Raumprogramm Folgendes Raumprogramm ist in dem Entwurf umzusetzen. Hierbei sind die Vorgaben für die Flächen der Kinderbetreuung (A.0, A.1, A.2, B.0, B.2.1-.5) Mindestanforderungen, die nicht unterschritten werden dürfen. Die
weiteren Flächenvorgaben sind Zielgrößen, die – insbesondere bei der Einpassung der Nutzungen in den Bestand – angepasst werden können, solange die Funktionalität der vorgesehenen Nutzungen sichergestellt ist. Nr. Raumnutzung Sollfläche Bemerkungen 664 qm
ausgelegt für 40 Kinder
A) Kindertagesstätte (Teil der ersten Maßnahme) Krippe A.1.1 A.1.2 A.1.3 Garderobe Krippe Essbereich/Kinderrestaurant Bewegungsraum
min. 8,0 lfdm Garderobenfach. Raum für Frühstück, Mittagessen und den Nachmittags-Imbiss Raum für bewegungsorientierten Spiel (Matten, großen Bauelemente, Bälle, Sprossenwände) Raum für Rollenspiele mit Bücher- und Leseecke Raum für künstlerisches Gestalten Raum für das Konstruieren mit Holzbausteinen Raum für den Mittagsschlaf sowie für Entspannung und Rückzug Raum für den Mittagsschlaf sowie für Entspannung und Rückzug 4 Toiletten, 4 Handwaschbecken, 4 Wickelplätze, 1 Dusche, ca. 8 lfdm Handtuchhaken; möglichst auf zwei Räume aufgeteilt. ausgelegt für 48 Kinder
A.1.4 A.1.5 A.1.6 A.1.7 A.1.8 A.1.9
Bücher- und Rollenspielraum Atelier Bauraum Schlaf- und Ruheraum I Schlaf- und Ruheraum II Sanitärbereich
20 20 20 25 25 24
altersgemischter Bereich A.2.1 A.2.2 A.2.3 Garderobe Essbereich/Kinderrestaurant Bewegungsraum 20 30 60
min. 9,6 lfdm Garderobenfach. Raum für Frühstück, Mittagessen und den Nachmittags-Imbiss Raum für bewegungsorientierten Spiel (Matten, großen Bauelemente, Bälle, Sprossenwände) Raum für Rollenspiele mit Bücher- und Leseecke Raum für künstlerisches Gestalten Raum für das Konstruieren mit Holzbausteinen Raum für den Mittagsschlaf sowie für Entspannung und Rückzug Raum für intensivere Projektarbeit einzelner Kinder und zu Rückzug 5 Toiletten, 5 Handwasch­ becken, 3 Wickelplätze, ca. 10 lfdm Handtuchhaken; möglichst auf zwei Räume aufgeteilt.
A.2.4 A.2.5 A.2.6 A.2.7 A.2.8 A.2.9
Bücher- und Rollenspielraum Atelier Bauraum Schlaf- und Ruheraum Lernwerkstatt Sanitär
30 30 20 25 21 30
Allgemein A.3.1 A.3.2 A.3.3 A.3.4 A.3.5 A.3.6 A.3.7 A.3.8 A.3.9 Büro Kitaleitung Personalbüro / Besprechungsraum Personalumkleideraum Personal WC Krippe Personal WC Kindergarten Personalraum Wirtschaftskräfte Gäste WC Wirtschaftsraum/Putzmittelraum Küche 15 30 20 3 3 8 7 5 30
1 Arbeitsplatz, Besprechungsecke 2 Arbeitsplätze und ca. 15 Besprechungsplätze ca. 20 Spinde, 1 Dusche 1 WC, 1 Handwaschbecken 1 WC, 1 Handwaschbecken mit Dusche, WC, Umkleide, 2 Spinde barrierefrei Waschmaschine, Trockner, Reinigungswagen als Verteilerküche inkl. Küchenlager; sofern nicht in räumlichem Zusammenhang mit Essensbereich der Krippe, ist dort eine Teeküche zum Fläschchenwärmen u.ä. vorzusehen. auch außerhalb des Gebäudes möglich auch außerhalb des Gebäudes möglich auch außerhalb des Gebäudes möglich
A.3.10 A.3.11 A.3.12 Freianlagen A.0
Lager Utensilien Kinderwagenabstellraum Müllraum Außenspielfläche
15 30 12 528
B) Studentische Kinderbetreuungsstrukturen (Teil der ersten Maßnahme) ca. 260 qm Eltern organisierte Betreuung B.1.1 B.1.2 Büro Eltern-Kind-Raum 16,5 36
Vernetzung aller Partner_innen der Kinderbetreuungsangebote Kinderspielbereich für Kinder unter 3 Jahren mit umgebenden Lese- und Arbeitsplätzen für die betreuenden Eltern und Teeküche 2 Toiletten, 2 Handwaschbecken, 1 Wickelplatz auch außerhalb des Gebäudes möglich, verschließbar Kinderladen, ausgelegt für 20 Kinder Pädagogische Flächen : In der Summe dieser Räume sind mindesten 90 qm nachzuweisen. min. 4,0 lfdm Garderobenfach. 2 Toiletten, 2 Handwasch­ becken, 1 Wickelplatz, ca. 4 lfdm Handtuchhaken
B.1.3 B.1.4 "Die Humbolde" B.2.1 B.2.2 B.2.3 B.2.4 B.2.5
Sanitär Kinderwagenstellplatz
Spielraum 1 Spielraum 2 Spielraum 3 Garderobe der Kinder Sanitärbereich der Kinder
30 30 30 10 12
B.2.6 B.2.7 B.2.8 B.2.9 B.2.10 B.2.11 B.2.12 B.2.13 Freianlagen B.0.1 B.0.2
Lagerraum Spielbereich Schlafraum Küche Lagerraum Küche Garderobe für Mitarbeiter Sanitärbereich Mitarbeiter KiLa-Büro Kinderwagenstellplatz Außenspielfläche EOB Außenspielfläche "Die Humbolde"
5 20 25 5 4 3 10 6 100 120
Die Vorgaben zu der Außenspielfläche der Kindertagesstätte gelten analog. Kochküche direkt an Küche anschließend ca. 3 Spinde 1 WC, 1 Handwaschbecken 1 Arbeitsplatz auch außerhalb des Gebäudes möglich, verschließbar
C) Studentische Selbstorganisations- und Beratungsstrukturen (zweite Maßnahme) ca. 733 qm s.i.z. C.1.1 C.1.2 C.1.3 Amo Books C.2 C.3 Netzwerk BSÖ C.4 akj-Berlin C.5.1 C.5.2 Initiativenraum C.6 SSBS C.7.1 C.7.2 C.7.3 C.7.4 C.7.5 Beratungsbüro Beratungsbüro Beratungsbüro Beratungsbüro Beratungsbüro 21 21 21 21 21 Büro und Sitzungsraum 18 Büro und Sitzungsraum Archiv 24 10
Besprechungsraum aller kleineren und neu­ entstehenden studentischen Initiativen Das studentische Sozialberatungssystem, Beratungsbüros sind in räumlichen Zusammenhang zu stellen, hoher Publikumsverkehr, auf der Erschließungsfläche ist ein entsprechender Wartebereich vorzusehen
Büro und Sitzungsraum Archivraum Bibliotheks- und Leseraum
Büro und Bibliothek Redaktionsbüro
Redaktion HUch!
Studien- und InformationsZentrum: Bibliothek und Projektraum der Historischen Kommission des Studierendenparlaments der HU (HisKom) u.a. zur Bücherverbrennung 10. Mai 1933. Bibliothek (Schwerpunkt Menschenrechte und Entkolonialisierung) "Humboldt-Universität collected Highlights", Zeitung der Studentischen Selbstverwaltung Netzwerk "Bundeskoordination Studentischer Ökologiearbeit", in räumlichem Zusammenhang mit akj-Büro anzuordnen Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen an der HU Berlin
"die HUBschrauber" C.8.1 C.8.2 "Futterkollektiv" C.9 Medienraum C.10.1 C.10.2 Rekorderklub C.11 C.12.1 C.12.2 C.12.3 C.12.4 C.12.5 Audio-Video-Medien-Regieraum Besprechungsraum Besprechungsraum Studentisches Begegnungszentrum "Ziegelei" (SBZ) Foyer Kongresssaal 18 36 36 36 40 175 Gemeinsame Infrastruktur Druck, Layout Belichtung 32 18 Büro- und Lagerraum 18 Werkstattraum Stellplatz Lastenfahrrad 30 5
Kooperative für den Erwerb von regional-ökologischen Produkten Erstellung studentischer Publikationen, Plakate etc vom Konzept bis zur Druckvorstufe Außenstelle zur Überwachung des Konferenzsaals
Besprechungsräume für die Initiativen, miteinander koppelbar studentischer Projektraum mit Cafébetrieb Kongresssaal im bestehenden Hörsaal, ansteigende Stuhlreihen, für interne und öffentliche Veranstaltungen, max. 199 Nutzer
3.7 Erschließung / Stellplätze Die Erschließung des Einrichtungen für die Kinderbetreuung und der studentischen Verwaltung ist über die Ziegelstraße gegeben. Eine Fußweganbindung an den Uferweg ist ebenfalls vorhanden. In den Abend- und Nachtstunden wird die Liegenschaft der HU aus Sicherheitsgründen verschlossen. Stellplätze Es sind zwei PKW-Stellplätze für mobilitätseingeschränkte Personen gemäß den Ausführungsvorschriften zu § 50 der Bauordnung für Berlin (BauO Bln) (AV Stellplätze) auf dem Grundstück nachzuweisen. Fahrradstellflächen sind in ausreichender Anzahl in dem Realisierungsteil nachzuweisen. Für die Festlegung der Anzahl der Fahrradstellplätze gelten gemäß Ausführungsvorschrift der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt folgende Richtzahlen: Kindertagesstätte: Verwaltung: Kino: 1 Fahrradstellplatz je 10 Kinder 1 Fahrradstellplatz je 100 qm Brutto-Grundfläche 1 Fahrradstellplatz je 20 Sitzplätze und Stehplätze.
3.8 Wirtschaftlichkeit Die Wirtschaftlichkeit ist ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten. Dies bezieht sich auf: - Baukosten - Instandhaltungskosten - Kosten des laufenden Betriebes.
Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme
auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung sind zu beachten, siehe Anhang).
Der Auslober geht von einem wirtschaftlich möglichst günstigen Faktor von Bruttogrundfläche zu Programmfläche
aus. Für den Neubau wird ein Faktor BGF/NF < ca. 1,5 angestrebt. Die Planung hat sich am Prinzip des Kosten
sparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:
- Kompakte, klare Grundrissorganisation, Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß
- Natürliche Belichtung und Belüftung der Räume
- Verzicht auf aufwändige Konstruktionen
- Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des Materials.
Eine wesentliche Fragestellung des Wettbewerbes ist es, welche architektonische, konstruktive und funktionale
Konzeption und Zusammenhänge die Teilnehmer vorschlagen, um das von ihnen dargestellte Entwurfskonzept
unter den genannten Kosten- und Qualitätsanforderungen zu realisieren.
Um eine Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge unter diesen Gesichtspunkten zu ermöglichen, werden im
Rahmen des Wettbewerbes konkrete Aussagen zur Konstruktion, zur Materialwahl, zur Nachhaltigkeit und
Energieeffizienz und zum Ausbau erwartet, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Dabei
sind nicht nur die Herstellungskosten, sondern auch die künftigen Betriebs-, Wartungs-, Unterhaltungs- und
Personalkosten zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang soll das baukonstruktive und gebäudetechnische
Grundkonzept beschrieben und dargestellt werden. Hierzu sind konkrete Aussagen zu folgenden Bauteilen zu
Konstruktion, Tragsystem, Ausbau
technische Gebäudeausrüstung (Heizen, Lüften, Wärmerückgewinnung, Tagelichtnutzung, Beleuchtung)
3.9 Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung Der Neubau soll unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzepts nach EnEV 2012 konzipiert werden. Bei der Planung sind die Kriterien und Anforderungen der EnEV zu berücksichtigen und der Nachweis über die Einhaltung der Primärenergieanforderungen in der weiteren Planung zu erbringen bzw. Ausnahmeregelungen zu belegen. Der Einsatz von regenerativen Energien wird vorausgesetzt. Die Grundlage der Planung öffentlicher Bauten in Deutschland bildet der „Leitfaden Nachhaltiges Bauen 2011“, dessen Beachtung verbindlich ist (siehe Anhang). Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Folgende Ziele hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen: - Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik) - Optimierung der Tageslichtnutzung - sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprachverständlichkeit - langfristige und flexible Nutzungsqualität - Kosteneffizienz bei Baukosten - Minimierung der Betriebskosten - bedarfsgerechte Lüftung (Es ist von Fensterlüftung für die Zeiten außerhalb der Heizperiode auszugehen)
Reduktion von Immissionen und Emissionen Kompaktheit (A/V) der Gebäudeform und Zonierung der Nutzungsbereiche hohe thermische Qualität, Fugendichtheit und wärmebrückenfreie Konstruktionen der Gebäudehülle Einsatz von Steuerungs- und Regelungsstrategien Prüfung des Einsatzes solarer Energienutzung (Duschwasser, Heizungsunterstützung, Strom) Schadstofffreiheit und Raumluftqualität.
Das Gebäude- und Technikkonzept soll so einfach wie möglich gestaltet und adaptiv zu bedienen sein, um einen optimierten, dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten. Im Rahmen der weiteren Planung ist gemäß den wasserwirtschaftlichen Grundsätzen ein Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung zu entwickeln. Hierbei soll das Niederschlagswasser möglichst vollständig zurückgehalten, über die belebten Bodenschichten versickert oder genutzt werden. Ökologische Planungskriterien Prinzipien des ökologischen Bauens sind in den „Ökologischen Kriterien für Bauwettbewerbe“ beschrieben (siehe Anhang). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen danach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheitsund Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen. 3.10 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien Neben der Bauordnung Berlin sind alle einschlägigen Vorschriften, Normen und Richtlinien in der jeweils
aktuellen Fassung zu berücksichtigen. Grundsätzlich müssen alle Bereiche der Gebäude und der Außenanlagen
barrierefrei sein und den Anforderungen der Teile bez. Abschnitte der DIN 18040-1 entsprechen, die im Land
Berlin noch nicht als Technische Baubestimmung eingeführt sind. Es ist davon auszugehen, dass die DIN 18040­ 1 zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme eingeführt worden ist. Die Bereiche Verkehr und Außenanlagen wurden
nicht in die DIN 18040-1 aufgenommen. Bis zur Einführung der dafür vorgesehenen DIN 18070 gilt weiterhin die
DIN 18024-1, 1998-01, „Barrierefreies Bauen - Teil 1: Straßen, Plätze, Wege, öffentliche Verkehrs- und
Grünanlagen sowie Spielplätze; Planungsgrundlagen“.
Bei der Gestaltung der Flächen von Kinderbetreuungseinrichtungen sind folgende Regelwerke zu beachten
- Kindertageseinrichtungen (GUV-V S2)
- Naturnahe Spielräume (GUV-SI 8014)
- Außenspielflächen und Spielplatzgeräte (GUV-SI 8017)
- Bau und Ausstattung von Kindertagesstätten (herausgegeben von der Senatsverwaltung Berlin)
3.11 Kriterienkatalog
Leitidee, architektonische Haltung Städtebau und Gestaltung - Gesamtkonzept - Städtebau/stadträumliche Gestaltung - Stadträumliche Qualität - Baukörper, Gestaltung, Ablesbarkeit - Einbindung in die denkmalgeschützte Umgebung - Freianlagen
Funktionen - Erschließung - Funktionale Zuordnung - Räumliche Qualität - Eignung für die Kinderbetreuung - Eignung für Mobilitätsbehinderte - Belichtung, Belüftung - Außenraumnutzung Realisierbarkeit / Wirtschaftlichkeit - Programmerfüllung - Planungsrecht, Baurecht - Nachhaltigkeit / Energieeffizienz - Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb
Teil 4 4.1
Anhang Nachweise
Textnachweise - Restauratorisches Gutachten Pavillons Ziegelstr. 5-9 Berlin-Mitte, November/Dezember 2010, Dipl-Rest. Stefan Grell - Deutsche Bauzeitung Nr. 16, 3.Juni 1882, S. 255f - Deutsche Bauzeitung Nr. 38, 13.Mai 1882, S. 219f - http://edoc.hu-berlin.de/buecher/arthistory/cordes-axel/HTML/Cordes-ch2.html (12.02.2011) - http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Gropius (12.01.2011) - http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Gropius,_Martin (12.01.2011) - http://de.wikipedia.org/wiki/Heino_Schmieden (12.01.2011) - http://de.wikipedia.org/wiki/Spandauer_Vorstadt (11.01.2011) - http://wikipedia.org/wiki/Charite (11.01.2011) - http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Straßen_und_Plätze_in_Berlin (11.01.2011) Bildnachweise - Abbildung Titelseite: - Abbildung 2-1 bis -4: - Abbildung 2-5: - Abbildung 2-6: - Abbildung 2-7 bis -8: - Abbildung 2-9 bis -10: - Abbildung 3-1 bis -2:
Archiv Humboldt-Universität Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Deutsche Bauzeitung, Nr. 38, 13.Mai 1882, S. 219f Archiv Humboldt-Universität eigene Darstellung Grundlage Vermesserlageplan / eigene Darstellung eigene Darstellung
Ausschreibung - Ausschreibung im pdf-Format Pläne - Vermesserlageplan im pdf- und dxf-Format - Bestandsgrundriss Ebene 0 im pdf- und dwg-Format - Bestandsgrundriss Ebene 1 im pdf- und dwg-Format - Bestandsgrundriss Ebene 0 zur Bauzeitdokumentation im pdf- und dwg-Format - Bestandsgrundriss Ebene 1 zur Bauzeitdokumentation im pdf- und dwg-Format - Bestandsschnitte im pdf- und dwg-Format - Bestandsansichten im pdf- und dwg-Format - Plandaten der Modellgrundplatte (erstellt von www.berlinmodelle.com) im dxf-Format Weiterführende Unterlagen - Orientierendes Bodengutachten - Restauratorisches Gutachten - Kurzkonzept Hedwig-Dohm-Haus - Luftbild
Formblätter - Formblatt Verfassererklärung Fotodokumentation - Bestandsfotos - Historische Fotos Richtlinien - Rundschreiben BauWohnV VI Nr. 10/1998 "Verwendungsverbote und Verwendungsbeschränkungen von Baustoffen" - Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 14/2004 "Verwendungsverbote und Verwendungsbeschränkungen von Baustoffen" - Leitfaden Nachhaltiges Bauen 2011 - Ökologische Kriterien für Bauwettbewerbe - Kindertageseinrichtungen (GUV-V S2) - Naturnahe Spielräume (GUV-SI 8014) - Außenspielflächen und Spielplatzgeräte (GUV-SI 8017) - Bau und Ausstattung von Kindertagesstätten (herausgegeben von der Senatsverwaltung Berlin)

References: § 6
 §5
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 §7
 § 34
 § 8
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 §8
 §8
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 § 34
 §172
 § 50