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Timestamp: 2019-10-22 12:36:00+00:00

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Vom 19.08.2009 (Stand 01.08.2012)
Die verantwortliche Lehrperson stellt jeder Schülerin und jedem Schüler am Ende der 1. Klasse der Primarschule, am Ende des 1. und 2. Schuljahrs der Einschulungsklasse sowie eines jeden Schuljahrs der übrigen Angebote für Kinder und Jugendliche mit besonderen schulischen Bedürfnissen einen Lernbericht aus.
Die verantwortliche Lehrperson stellt jeder Schülerin und jedem Schüler am Ende jedes ersten Schulhalbjahrs einen Zwischenbericht aus. Auf ausdrücklichen Wunsch der Schülerin, des Schülers oder der Eltern oder wenn bedeutende Veränderungen in der Sach-, Sozial- oder Selbstkompetenz der Schülerin beziehungsweise des Schülers zu verzeichnen sind, stellt die verantwortliche Lehrperson auch am Ende des Schuljahrs einen solchen Bericht aus. *
Zwischenberichte sind nicht beschwerdefähig.
Das Departement Bildung, Kultur und Sport macht verbindliche Vorgaben zur Form der Beurteilungsdokumente, insbesondere des Zeugnisses, der Lern- und Zwischenberichte, der Förderplanung und der Festlegung individueller Lernziele.
Die freiwillige Repetition einer Klasse und der freiwillige Übertritt in einen Schultypus, der geringere Anforderungen an die Sachkompetenz der Schülerinnen und Schüler stellt, sind auf begründetes Gesuch hin mit Bewilligung der Schulpflege ausnahmsweise zulässig bei
Die Schulpflege kann Schülerinnen und Schülern, denen eine besondere Begabung zu attestieren ist, auf Gesuch der Eltern das Überspringen einer Klasse gestatten.
2. Einschulung und Zuweisung bei Eintritt während der obligatorischen Schuljahre
Erachtet die verantwortliche Kindergartenlehrperson das Kind aufgrund eines Beurteilungsdossiers im 2. Schulhalbjahr des der Schulpflicht vorangehenden Kindergartenjahrs als schulfähig, empfiehlt sie es je nach Entwicklungsstand für die Einschulung in die 1. Klasse der Primarschule oder in die Einschulungsklasse.
Erachtet die verantwortliche Kindergartenlehrperson das Kind bereits früher als schulfähig oder ergibt sich dies aus einem schulpsychologischen Gutachten, kann die Schulpflege eine vorzeitige Einschulung in die 1. oder sogar 2. Klasse der Primarschule gestatten.
Bedarf das Kind im 2. Schulhalbjahr des der Schulpflicht vorangehenden Kindergartenjahrs einer besonderen schulischen Förderung, empfiehlt es die verantwortliche Kindergartenlehrperson für eine heilpädagogische Förderung im Rahmen der integrativen Schulung oder für die Einschulung in die Kleinklasse. Soweit die Eltern zustimmen, ist vorab eine Abklärung durch einen psychologischen oder psychiatrischen Schuldienst in die Wege zu leiten.
Im Zeitraum Februar bis April findet ein Einschulungsgespräch zwischen der verantwortlichen Kindergartenlehrperson und den Eltern statt. Auf Wunsch der Eltern ist dabei auch das Kind anzuhören.
Kommt keine Einigung über die Einschulung zustande, entscheidet die Schulpflege.
3.2. 2.–4. Klasse
3.3. 5. Klasse
a) aufgrund der Gesamtbeurteilung im Zwischenbericht der 5. Klasse in den Kernfächern gemäss Anhang 2 überwiegend gute bis sehr gute und in den Erweiterungsfächern gemäss Anhang 2 überwiegend genügende Leistungen aufweist,
a) aufgrund der Gesamtbeurteilung im Zwischenbericht der 5. Klasse in den Kernfächern gemäss Anhang 2 überwiegend gute und in den Erweiterungsfächern gemäss Anhang 2 überwiegend genügende Leistungen aufweist,
Für den Übertritt in die Realschule wird empfohlen, wer aufgrund der Gesamtbeurteilung im Zwischenbericht der 5. Klasse in den Kern- und Erweiterungsfächern gemäss Anhang 2 überwiegend genügende Leistungen aufweist.
Kommt keine Einigung über die Zuweisung zustande, entscheidet die Schulpflege über den prüfungsfreien Übertritt.
Wer keine Empfehlung für den gewünschten Schultyp erhält, hat die Möglichkeit, sich nach Massgabe einer Prüfung gemäss § 1 Abs. 1 und § 2 Abs. 1 der Verordnung über die Übertrittsprüfungen in die Sekundar- und Bezirksschule (Übertrittsprüfungsverordnung) vom 17. November 2004[2] für den jeweiligen Schultyp an der Oberstufe zu qualifizieren.
a) aufgrund der Gesamtbeurteilung im Zwischenbericht der 1., 2., 3. beziehungsweise 4. Klasse in den Kernfächern gemäss Anhang 3 überwiegend gute und sehr gute Leistungen aufweist,
Die Schullaufbahn wird in derjenigen Klasse fortgesetzt, die der absolvierten Klasse der Realschule entspricht. Die Schulpflege kann den unmittelbaren Übertritt in die nächsthöhere Klasse gestatten, wenn das Beurteilungsdossier eine ausserordentliche Leistungsentwicklung der Schülerin beziehungsweise des Schülers ausweist.
Auf Gesuch der Eltern findet spätestens im Zeitraum Februar bis April ein Übertrittsgespräch zwischen diesen, der abgebenden und verantwortlichen Lehrperson sowie der Schülerin beziehungsweise dem Schüler statt.
Im Lauf der 1. und 3. Klasse der Realschule besteht überdies die Möglichkeit, sich nach Massgabe einer Prüfung gemäss § 2 Abs. 2 und § 6 der Übertrittsprüfungsverordnung für den jeweiligen Schultyp zu qualifizieren.
Wer am Ende der 1. Klasse die Promotionsvoraussetzungen nicht erfüllt, wird der 2. Klasse der Realschule zugewiesen.
Wer nach Repetition der 2. oder 3. Klasse die Promotionsvoraussetzungen erneut nicht erfüllt, wird derjenigen Klasse der Realschule zugewiesen, die an die absolvierte Klasse anschliesst.
a) aufgrund der Gesamtbeurteilung im Zwischenbericht der 1., 2., 3. beziehungsweise 4. Klasse in den Kernfächern gemäss Anhang 4 durchgehend gute und sehr gute Leistungen aufweist,
Die Schullaufbahn wird in derjenigen Klasse fortgesetzt, die der absolvierten Klasse der Sekundarschule entspricht. Die Schulpflege kann den unmittelbaren Übertritt in die nächsthöhere Klasse gestatten, wenn das Beurteilungsdossier eine ausserordentliche Leistungsentwicklung der Schülerin beziehungsweise des Schülers ausweist.
Im Lauf der 1. und 3. Klasse der Sekundarschule besteht überdies die Möglichkeit, sich nach Massgabe einer Prüfung gemäss § 2 Abs. 2 und § 6 der Übertrittsprüfungsverordnung für die Bezirksschule zu qualifizieren.
Wer am Ende der 1. Klasse die Promotionsvoraussetzungen nicht erfüllt, wird der 2. Klasse der Sekundarschule zugewiesen.
Wer nach Repetition der 2. oder 3. Klasse die Promotionsvoraussetzungen erneut nicht erfüllt, wird derjenigen Klasse der Sekundarschule zugewiesen, die an die absolvierte Klasse anschliesst.
Zuweisung, Verfahren
Zeigt sich während der Einschulungsklasse oder im Lauf der Primar- oder Realschule, dass eine Schülerin oder ein Schüler die entsprechenden Lernziele nach Lehrplan voraussichtlich nicht erfüllen wird, sind gestützt auf die Förderplanung unterstützende Massnahmen einzuleiten.
Erreicht eine Schülerin oder ein Schüler trotz unterstützender Massnahmen die jeweiligen Lernziele nach Lehrplan nicht, einigen sich die beteiligten Lehr- und Fachpersonen mit den Eltern aufgrund einer Gesamtbeurteilung der schulischen Stärken und Schwächen über die weiteren Massnahmen oder den Übertritt in ein entsprechendes Angebot für Kinder und Jugendliche mit besonderen schulischen Bedürfnissen.
Kommt keine Einigung zustande, entscheidet die Schulpflege auf Antrag der verantwortlichen Lehrperson.
Für Schülerinnen und Schüler, die mit heilpädagogischer Unterstützung in Regelklassen unterrichtet werden, sind in den Fächern, in denen sie die Lernziele nach Lehrplan nicht erreichen können, mindestens für die Dauer der unterstützenden Massnahme individuelle Lernziele festzusetzen.
Für Schülerinnen und Schüler, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, sind in den Fächern, in denen sie wegen ihrer Anderssprachigkeit die Lernziele nach Lehrplan voraussichtlich nicht erreichen können, mindestens für die Dauer der unterstützenden Massnahme in Deutsch als Zweitsprache entsprechend angepasste individuelle Lernziele festzusetzen.
Im Übrigen gilt § 25 sinngemäss.
Bei Schülerinnen und Schülern, die in einer vom Kanton anerkannten Therapie von Lernschwierigkeiten stehen, kann auf Verlangen der Eltern die Benotung in einzelnen Fächern ausgesetzt werden.
Der Leistungsstand in den betreffenden Fächern und der Behandlungsfortschritt in der Therapie von Lernschwierigkeiten sind in einem dem Zeugnis beiliegenden Lernbericht darzustellen, der von der verantwortlichen Lehrperson und der Fachperson für die individuelle Förderung gemeinsam verfasst wird.
Die Schulpflege entscheidet in diesen Fällen unabhängig vom Notendurchschnitt auf Antrag der verantwortlichen Lehrperson über die Promotion. Die Lehrperson hat dem Antrag das Zeugnis und den Lernbericht beizulegen.
Für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen, die ein Angebot gemäss den §§ 21, 22 oder 24 der Verordnung über die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen schulischen Bedürfnissen vom 28. Juni 2000[3] besuchen, sind erweiterte individuelle Lernziele im entsprechenden Begabungsbereich festzusetzen. Die Beurteilung erfolgt in Form eines Lernberichts zu den individuellen Lernzielen.
In Fächern, in denen die Schülerinnen und Schüler an Sonderschulen das Lernziel nach Lehrplan erreichen, setzen die Lehrpersonen eine Note ins Zeugnis. In den übrigen Fächern legen sie auf der Grundlage der Förderplanung individuelle Lernziele fest und verfassen darauf basierend einen Lernbericht. *
[2] SAR 421.355
[3] SAR 421.331

References: § 1
 § 2
 § 2
 § 6
 § 2
 § 6
 § 25