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Präsentation zum Thema: "Externe Evaluation von Schulen am Beispiel der Qualitätsanalyse NRW"— Präsentation transkript:
1 Externe Evaluation von Schulen am Beispiel der Qualitätsanalyse NRW
TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
2 Elemente einer Qualitätsanalyse
Übersicht Grundlagen Erstkontakt Datenanalyse/ Portfolio Schulrundgang/ Vorinformation Schulbesuch Auswertung Bericht Zielvereinbarung Quailfizierung Elemente einer Qualitätsanalyse
3 Deutschland Qualitätsanalyse Schulinspektion Niederlande
Entwicklungen in Europa Deutschland Schweden England/ Schottland/ Wales Österreich Südtirol Belgien Irland Slowakei Qualitätsanalyse Schulinspektion Niederlande TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
4 Grundlagen Staatliche Schulen Schulen in privater Träger-schaft Gesamt
6 314 429 6 743 Schülerin-nen und Schüler Lehrkräfte 15 426 TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
5 Grundlagen TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
6 Grundlagen TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
7 Entwicklungsstand NRW
Ende Schuljahr 2007/2008 ca. 630 Schulen Vollausbau: 1400 Schulen pro Jahr Derzeit 40 Qualitätsprüferinnen und -prüfer sowie 20 Personen Back-Office Ab : 65 Qualitätsprüferinnen und -prüfer Endausbau 105 Qualitätsprüferinnen und -prüfer sowie 53 Personen Back-Office TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
8 Entwicklungsstand NRW
Grundlagen: Schulgesetz § 3 Schulgesetz § 86 Abs. 3, 4 und 5 Qualitätsanalyse-Verordnung vom 27. April 2007 TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
9 Wozu braucht Schule Daten? TOS-Workshop, Kay Brügmann
10 Das gilt auch für Schulen.
Wozu Daten? Ein Segler kann den Kurs nur dann exakt ermitteln, wenn er klare Zielvorstellungen und hinreichendes Wissen über seinen augenblicklichen Standort hat. Das gilt auch für Schulen. Kongress am DAPF, TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
11 Without data you are just another person with an opinion.
Wozu Daten? Without data you are just another person with an opinion. (Andreas Schleicher, OECD) Bewertung ohne Daten ist genauso wenig hilfreich wie Daten ohne deren Bewertung. TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
12 Wozu Daten? ?? TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
13 Data are our friends Wozu Daten? (Pauline Laing, Toronto 2003)
14 Wozu Daten? Die Bewertung nach dem Qualitätstableau ist keine Schuldzuweisung, sondern eine Hilfe bei der eigenen Standortbestimmung TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
15 Die Qualität von Schulen ist unterschiedlich,
Grundlagen Die Qualität von Schulen ist unterschiedlich, die Schulqualität ist einschätzbar. Der externe Blick ist notwendig, um zu vergleichbaren Einschätzungen zu gelangen und blinde Flecken zu erkennen. Die Qualitätsanalyse untersucht mit transparenten, deutlich strukturierten und standardisierten Methoden und Instrumenten eine Schule als Gesamtsystem. Die Schulen werden regelmäßig besucht. Das Ministerium informiert periodisch über die Arbeit und die Ergebnisse der Qualitätsanalyse. TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
16 Die Qualität von Schulen ist unterschiedlich,
17 Die Qualität von Schulen ist unterschiedlich,
18 Die Qualität von Schulen ist unterschiedlich,
19 Die Qualität von Schulen ist unterschiedlich,
20 Das Qualitätstableau als Grundlage der Qualitätsanalyse
6 Qualitätsbereiche 28 Qualitätsaspekte 153 Kriterien Indikatoren, die im Unterricht beobachtbar sind. TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
21 1. Ebene: 6 Qualitätsbereiche
Das Qualitätstableau 1. Ebene: 6 Qualitätsbereiche Ergebnis-und Wirkungs-qualitäten Prozess-qualitäten des Unterrichts Prozessqualitäten des Systems Schule 1 Ergeb-nisse der Schule 2 Lernen und Lehren – Unterricht 3 Schul-kultur 4 Führung und Schul-manage-ment 5 Professio-nalität der Lehrkräfte 6 Ziele und Strategien der Qualitätsent-wicklung TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
22 Lernen und Lehren – Unterricht 3 Schulkultur 4
1 Ergebnisse der Schule 2 Lernen und Lehren - Unterricht 3 Schulkultur 4 Führung und Schulmanage-ment 5 Professionalität der Lehrkräfte 6 Ziele und Strategie der Qualitätsent-wicklung 1.1 Abschlüsse 2.1 Schulinternes Curriculum 3.1 Lebensraum Schule 4.1 Führungsverantwor-tung der Schulleitung 5.1 Personaleinsatz 6.1 Schulprogramm 1.2 Fachkompetenzen 2.2 Leistungskonzept -Leistungsanforderung und Leistungsbewertung 3.2 Ausstattung und Gestaltung des Schulgebäudes 4.2 Unterrichts- organisation 5.2 Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen 6.2 Schulinterne Evaluation 1.3 Personale Kompetenzen 2.3 Unterricht – Fachliche und didaktische Gestaltung 3.4 Partizipation 4.3 Qualitätsentwicklung 5.3 Kooperation der Lehrkräfte 6.3 Umsetzungs- planung/Jahres arbeitsplan 1.4 Schlüssel- kompetenzen 2.4 Unterricht – Unterstützung eines aktiven Lernprozesses 3.5 Außerschulische Kooperation 4.4 Ressourcen- management 1.5 Zufriedenheit der Beteiligten 2.5 Unterricht – Lernumgebung und Lernatmosphäre 4.5 Arbeitsbedingungen 2.6 Individuelle Förderung und Unterstützung 2.7 Schülerbetreuung Qualitätsanalyse NRW 1 Ergebnisse der Schule 2 Lernen und Lehren – Unterricht 3 Schulkultur 4 Führung und Schul-management 5 Professio-nalität der Lehrkräfte 6 Ziele und Strategien der Qualitätsent-wicklung 1.1 Abschlüsse 2.1 Schulinternes Curriculum 3.1 Lebensraum Schule 4.1 Führungs-verantwortung der Schulleitung 5.1 Personaleinsatz 6.1 Schul-programm 1.2 Fachkompe-tenzen 2.2 Leistungskonzept –Leistungsanforderung und Leistungs-bewertung 3.2 Soziales Klima 4.2 Unterrichts- organisation 5.2 Weiterentwick-lung beruflicher Kompetenzen 6.2 Schulinterne Evaluation 1.3 Personale Kompetenzen 2.3 Unterricht – fachliche und didaktische Gestaltung 3.3 Ausstattung und Gestaltung des Schul-gebäudes 4.3 Qualitäts-entwicklung 5.3 Kooperation der Lehrkräfte 6.3 Umsetzungs- planung/ Jahres-arbeitsplan 1.4 Schlüssel- kompetenzen 2.4 Unterricht – Unterstützung eines aktiven Lernprozesses 3.4 Partizipation 4.4 Ressourcen- management 1.5 Zufriedenheit der Beteiligten 2.5 Unterricht – Lernumgebung und Lernatmosphäre 3.5 Außer-schulische Kooperation 4.5 Arbeits-bedingungen 2.6 Individuelle Förderung und Unterstützung 2.7 Schülerbetreuung TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
23 Das Qualitätstableau ... Grundlagen
ist eine Strukturierungshilfe bei der Schulentwicklung, vereinfacht die Diskussion, weil die gleiche Begrifflichkeit zu Grunde liegt, hilft, Stärken und Schwächen zu identifizieren, ermöglicht die Konzentration auf Wesentliches, hilft zu erkennen, ob Initiativen im Unterricht ankommen, erleichtert Ressourcenplanung, spart Zeit. TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
24 Elemente einer Qualitätsanalyse
Übersicht Grundlagen Erstkontakt Datenanalyse/ Portfolio Schulrundgang/ Vorinformation Schulbesuch Auswertung Bericht Zielvereinbarung Qualifizierung Elemente einer Qualitätsanalyse
25 Zeitplan ca. 5 Monate In der Vorbereitungsphase stellt die Schule anhand des s.g. Portfolios Dokumente ihrer schulischen und pädagogischen Arbeit zusammen. Dazu gehören u.a. Informationen über... TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
26 Elemente einer Qualitätsanalyse
27 Harte Daten: Ergebnisse Harte Daten: Statistik Weiche Daten Konzepte
Datenquellen Portfolio Harte Daten: Ergebnisse Harte Daten: Statistik Weiche Daten Konzepte Dokumente Unterrichtsbeobachtungen Interviews
28 Datenquellen Zentrale Abschluss- prüfungen Lernstands- erhebungen
LSE 8/9 Vergleichs- arbeiten VERA 3/4 Interne Evaluation Schulprogramm arbeit Parallel- Qualitäts- analyse TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
29 Elemente einer Qualitätsanalyse
Übersicht Grundlagen Erstkontakt Datenanalyse/ Portfolio Schulrundgang/ Vorinformation Schulbesuch Auswertung Bericht Zielvereinbarung Ergebnisse Elemente einer Qualitätsanalyse
30 SCHULRUNDGANG Schulklima Schulleben mit Checkliste Medien- und Geräte-
Schülerverhalten Elternbeteiligung Sicherheitsvorsorge SCHULRUNDGANG mit Checkliste Aufenthaltsräume der Schüler/innen im Schulgebäude Eingangsbereich Pausenhalle Cafeteria Schülertoiletten Medien- und Geräte- Ausstattung Lehr- und Lernmittel PC-Ausstattung Check Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz!? Einbeziehung Schulträger Klassen- und Fachräume Größe und Ausstattung Mobiliar Arbeitsplätze der Lehrkräfte, Schulleitung, Sekretariat u. a. Lehrerarbeitsplätze Zugangsmöglichkeiten Hausmeister Schulgelände Schulgebäude Außenanlagen Pausenhof Sportanlagen
31 Elemente einer Qualitätsanalyse
32 Unterrichtseinsichtnahmen
Schulbesuch Unterrichtseinsichtnahmen Besuche im Team bei mindestens 50% der Lehrkräfte Möglichst alle Jahrgänge und Fächer D, M und Fremdsprachen quantitativ angemessen Keine Betrachtung der einzelnen Lehrkraft Interviews: Schulleitung Schülerinnen und Schülern Eltern Lehrkräften und sozialpädagogischen Kräften Nichtlehrendes Personal Schulträger Duale Partner TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
33 Unterrichtseinsichtnahmen
34 Elemente einer Qualitätsanalyse
35 Schulbesuch - Auswertung
Auswertung im Qualitätsteam Rückmeldung an die Schulleitung an das Lehrerkollegium Bericht TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
36 Bewertungskategorien für die Qualitätsaspekte:
4 vorbildlich Die Schule erfüllt alle oder nahezu alle Kriterien dieses Qualitätsaspekts optimal oder gut. 3 eher stark als schwach Die Schule weist bei diesem Qualitätsaspekt mehr Stärken als Schwächen auf. Die Schule kann die Qualität einiger Kriterien noch weiter verbessern; die Kriterien werden im Wesentlichen erfüllt. 2 eher schwach als stark Die Schule weist bei diesem Qualitätsaspekt mehr Schwächen als Stärken auf; die wesentlichen Kriterien sind noch verbesserungsfähig. 1 erheblich entwicklungs-bedürftig Bei allen Kriterien des Qualitätsaspekts sind Verbesserungen erforderlich. TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
37 Beispiel Bewertung 1 1.1 Ergebnisse der Schule Abschlüsse 4 3 2 1.2
Fachkompetenzen 1.3 Personale Kompetenzen 1.4 Schlüsselkompetenzen 5 1.5 Zufriedenheit der Beteiligten 6 2.1 Lernen und Lehren - Unterricht Schulinternes Curriculum 7 2.2 Leistungskonzept – Leistungsanforderung und Leistungsbewertung 8 2.3 Unterricht – Fachliche und didaktische Gestaltung 9 2.4 Unterricht – Unterstützung eines aktiven Lernprozesses 10 2.5 Unterricht – Lernumgebung und Lernatmosphäre 11 2.6 Individuelle Förderung und Unterstützung 12 2.7 Schülerbetreuung 13 3.1 Schulkultur Lebensraum Schule 14 3.2 Soziales Klima 15 3.3 Ausstattung und Gestaltung des Schulgebäudes 16 3.4 Partizipation 17 3.5 Außerschulische Kooperation 18 4.1 Führung und Schulmanage-ment Führungsverantwortung der Schulleitung 19 4.2 Unterrichtsorganisation 20 4.3 Qualitätsentwicklung 21 4.4 Ressourcenmanagement 22 4.5 Arbeitsbedingungen 23 5.1 Professionalität der Lehrkräfte Personaleinsatz 24 5.2 Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen 25 5.3 Kooperation der Lehrkräfte 26 6.1 Ziele und Strategien der Qualitätsent-wicklung Schulprogramm 27 6.2 Schulinterne Evaluation 28 6.3 Umsetzungsplanung/Jahresarbeitsplan Beispiel Bewertung TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
38 2.4 Unterricht - Unterstützung eines aktiven Lernprozesses
2.4.1 Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler. ++ + - -- 2.4.2 Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen. 2.4.3 Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Schülerinnen und Schüler. 2.4.4 Die Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt. 2.4.5 Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit. 2.4.6 Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum. Urteil: 4 3 2 1 TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
39 Wertung der Kriterien und Indikatoren:
++ Das Kriterium/der Indikator ist beispielhaft erfüllt: Die Qualität ist exzellent, die Ausführung ist beispielhaft und kann als Vorbild für andere genutzt werden. + Das Kriterium/der Indikator ist eher erfüllt: Die Qualität entspricht den Erwartungen. - Das Kriterium/der Indikator ist eher nicht erfüllt: Die Qualität entspricht überwiegend nicht den Erwartungen. -- Das Kriterium/der Indikator ist überhaupt nicht erfüllt: Die Qualität ist so problematisch, dass negative Effekte eintreten. keine Beurteilung möglich TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
40 2.4 Unterricht - Unterstützung eines aktiven Lernprozesses
41 2.4 Unterricht - Unterstützung eines aktiven Lernprozesses
2.4.5 Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit. ++ + - -- a Die Schülerinnen und Schüler agieren in funktionalen Rollen (z.B. geteilte Führung). b Die Aufgaben erfordern eine strukturierte Kommunikation über Gedankengänge, Lösungswege und gefundene Ergebnisse. c Die Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie in differenzierten Formen der Partner- und Gruppenarbeit geübt sind. TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
42 2.4 Unterricht - Unterstützung eines aktiven Lernprozesses
43 Beispiel Bewertung 1 1.1 Ergebnisse der Schule Abschlüsse 4 3 2 1.2
44 Arns-berg Detmold Düssel-dorf Köln Münster Summe GS 15 19 14 21 8 77 HS 9 4 7 6 33 RS 10 - 5 30 GY 3 GE 2 1 17 FÖ 32 BK 23 59 45 53 42 28 227 TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
45 Mittelwerte aller Schulformen
Mittelwerte nach Schulform Mittelwerte aller Schulformen TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
46 Schulbesuch - Auswertung
47 Elemente einer Qualitätsanalyse
48 Auswertung im Qualitätsteam Rückmeldung
Auswertung - Bericht Auswertung im Qualitätsteam Rückmeldung an die Schulleiterin bzw. den Schulleiter an das Lehrerkollegium Bericht Über die Schulleiterin bzw. den Schulleiter an Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler Eltern Zuständige Schulaufsicht Schulträger TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
49 Schulaufsicht Qualitäts- prüfer Qualitäts- bericht Schulträger
Schule Schulleitung Lehrkräfte Eltern Schülerinnen und Schüler Qualitäts- prüfer Qualitäts- bericht Unterschiedlicher Erfahrungshorizont zwischen Sender und Empfängern, unterschiedliche Rollen, unterschiedliches Vorwissen Schulträger
50 Elemente einer Qualitätsanalyse
51 Die Zielvereinbarung Eigenverantwortliche Schule Qualitäts- bericht
Nutzung eigener Kompetenzen und Potenziale Beratung durch andere Einrichtungen (z. B. regionale Fortbildungsträger) Eigenverantwortliche Schule Kooperative Rezeption Kooperative Zielreflexion Kooperative Handlungs- planung Vereinbarungen zwischen Schule und zust. SchA (Maßnahmen- plan) optional: Weisungen Ressourcen- entscheidungen Qualitäts- bericht gemein- sames Verständ- nis des QB Bera- tung, Abstim- mung Zuständige Schulaufsicht Rezeption Zielreflexion Vorstellungen zu einer Hand- lungsplanung (incl. Unterstütz.).
52 Elemente einer Qualitätsanalyse
Grundlagen Grundlagen Erstkontakt Datenanalyse/ Portfolio Schulrundgang/ Vorinformation Schulbesuch Auswertung Bericht Zielvereinbarung Qualifizierung Elemente einer Qualitätsanalyse
53 Grundsätze Ausbildungskonzeption
Transparenz über die Zielsetzungen der QA und sicherer Umgang mit den Verfahren der QA Einheitliche Bewertungen nach standardisierten Kriterien Gesicherte Ergebnisse der QA Nutzen für die evaluierte Schule Akzeptanz der QA durch professionelles Auftreten und klare Rollenwahrnehmung der QP‘s Generierung von Steuerungswissen TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
54 Seminarphasen Praxisphasen 8 Module in 5 Seminaren 5 Qualitäts-
Ausbildungskonzeption Seminarphasen 8 Module in 5 Seminaren Praxisphasen 5 Qualitäts- analysen in Schulen TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
55 Modul 1: Grundlagen (1 Tag)
Module Modul 1: Grundlagen (1 Tag) Modul 2: Schulqualität – Unterrichtsqualität – Evaluation (1 Tag) Modul 3: Daten- und Dokumentenanalyse (2 Tage) Modul 4: Instrumente (3 Tage) Modul 5: Kommunikation und Gesprächsführung (5 Tage) Modul 6: Dokumentation (4 Tage) Modul 7: Evaluationsverfahren (2 Tage) Modul 8: Office Schulung (2 Tage, optional) TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
56 Ausbildungsevaluation
Modell der Seminaranordnung Seminar 1 Modul 8 Seminar 2 Modul 2 – Modul 3 Hospitation – Praxis 1 Seminar 3 Modul 1 – Modul 5 Ausbildung – Praxis 2 Seminar 4 Modul 4 – Modul 6/1 Ausbildung – Praxis 3 Seminar 5 Modul 6/2 – Modul 7 Ausbildung – Praxis 4 Ausbildungsevaluation Ausbildung – Praxis 5 TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
57 Fachliche und didaktische Gestaltung
Unterricht: Fachliche und didaktische Gestaltung 2.3.1 Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse. 2.3.2 Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler. 2.3.3 Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt. 2.3.4 Medien und Arbeitsmittel sind schülernah gewählt. 2.3.5 Die Schülerinnen und Schüler erreichen einen Lernzuwachs. TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
58 aktiven Lernprozesses
Unterricht: Unterstützung eines aktiven Lernprozesses 2.4.1 Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler. 2.4.2 Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen. 2.4.3 Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Schülerinnen und Schüler. 2.4.4 Die Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt. 2.4.5 Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit. 2.4.6 Die Lehrkraft fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum. TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
59 Lernumgebung und Lernatmosphäre
Unterricht: Lernumgebung und Lernatmosphäre 2.5.1 Die Lernumgebung ist vorbereitet; der äußere Ordnungsrahmen wird eingehalten. 2.5.2 Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt. 2.5.3 Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht. TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
60 Führungsverantwortung der Schulleitung
4.1.1 Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter nimmt Führungsverantwortung wahr. 4.1.2 Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter hat Zielvorstellungen für die Entwicklung der Schule, insbesondere für die Unterrichtsentwicklung. 4.1.3 Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter setzt mit den beteiligten Gruppen Zielvorstellungen in Zielvereinbarungen um. 4.1.4 Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter kontrolliert die Umsetzung der Zielvereinbarungen. 4.1.5 Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter verfügt über Strategien zur Lösung von Konflikten und Problemen. 4.1.6 Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter legt Rechenschaft über die schulische Arbeit und den Stand der Schulentwicklung ab. 4.1.7 Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter sorgt für eine angemessene Arbeitsatmosphäre. 4.1.8 Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter repräsentiert die Schule selbstbewusst nach außen. TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
61 Rechtliche Grundlagen
SchulG § 3 (3) Schulen und Schulaufsicht sind zur kontinuierlichen Entwicklung und Sicherung der Qualität schulischer Arbeit verpflichtet. Qualitätsentwicklung und Qualitätssiche-rung erstrecken sich auf die gesamte Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule. SchulG § 86 (3) … Sie (die Schulaufsichtsbehörden) gewährleisten die Entwicklung und Sicherung der Qualität schulischer Arbeit, die Vergleichbarkeit der Abschlüsse und Berech-tigungen. Sie unterstützen …. durch Verfahren der Systemberatung … sowie durch eigene Evaluationen. SchulG § 86 (4) Die Schulaufsichtsbehörde kann sich jederzeit … informieren SchulG § 86 (5) Die Befugnisse nach Absatz 4 stehen auch den für die Qualitätsanalyse von Schulen zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der oberen Schulaufsichtsbehörde zu. Verordnung über die Qualitätsanalyse an Schulen in NRW TOS-Workshop, Kay Brügmann June 30 - July 2, 2008
62 Unterrichtsbeobachtung
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References: § 3
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