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Timestamp: 2019-12-11 08:57:10+00:00

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VerfGH NRW: Anhängige Verfahren
Nähere Informationen über den Stand der Verfahren ergeben sich aus den aktuellen Pressemitteilungen und der Terminvorschau.
VerfGH 11/15
wegen der Behauptung, das Gesetz zur Weiterentwicklung des Landespflegerechtes und Sicherung einer unterstützenden Infra­struktur für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige (Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen – APG NRW) vom 2. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 625), die Ver­ordnung zur Ausführung des Alten- und Pflegegesetzes Nordrhein-Westfalen und nach § 92 SGB XI (APG DVO NRW) vom 21. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 656), das Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) vom 2. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 632) sowie die Verordnung zur Durchführung des Wohn- und Teilhabegesetzes (Wohn- und Teilhabegesetz-Durchführungsver­ordnung – WTG DVO) vom 23. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 686) verletzten die Vorschriften der Landesverfassung über das Recht der gemeindlichen Selbstverwaltung
Ruhen des Verfahrens angeordnet durch Beschlüsse vom 1. Februar 2016 und 25. September 2018
wegen der Behauptung, die Verordnung zur Durchführung von Aufgaben nach dem Gesetz zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Durchführungsverordnung Prostituiertenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen - DVO ProstSchG NRW) vom 4. April 2017, GV NRW 2017, S. 388, geändert durch Art. 3 Zuständigkeitsbereinigungsverordnung vom 6. Februar 2018, GV NRW 2018, S. 146, verletze die Vorschriften der Landesverfassung über das Recht der gemeindlichen Selbstverwaltung
VerfGH 5/18
wegen Verletzung des Frage- und Informationsrechts von Abgeordneten durch unvollständige Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage
wegen der Behauptung, die Fest­legung eines Vorranggebiets für Windenergie als Ziel der Raumordnung auf dem Gebiet der Beschwerdeführerin im Regionalplan Düsseldorf vom 13.04.2018 verletze die Beschwerdeführerin in ihrem Selbstverwaltungsrecht.
VerfGH 35/19
wegen der Feststellung, dass
1. die Änderung des § 46c Abs. 1 S. 2 KWahlG a.F. durch das "Gesetz zur Änderung des Kommunalwahlgesetzes und weiterer wahlrechtlicher Vorschriften" vom 11.04.2019 (GV. NRW Nr. 9/2019 vom 23.04.2019, S. 201 f.) und damit der § 46c Abs. 1 S. 2 KWahlG NRW n.F. und
2. die Änderung des § 4 Abs. 3 KWahlG NRW a.F. durch das "Gesetz zur Änderung des Kommunalwahlgesetzes und weiterer wahlrechtlicher Vorschriften" vom 11.04.2019 (GV. NRW Nr. 9/2019 vom 23.04.2019, S. 201 f.) und damit der § 4 Abs. 2 S. 4 KWahlG NRW,
mit der Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen unvereinbar sind.
wegen der Behauptung, Regelungen des Ausführungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes verletzten die Beschwerdeführer in ihrem Selbstverwaltungsrecht.

References: § 92
 Art. 3
 § 46
 § 46
 § 4
 § 4