Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/613722_Sanierung_Josef-Hebting-SchuleReferenznummer_der_Bekanntmachung_109_2020_Voehrenbach
Timestamp: 2020-01-26 05:00:28+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Vöhrenbach 2020 Sanierung Josef-Hebting-Schule Referenznummer der Bekanntmachung: 109 2020-01-13
Ausschreibungen Vöhrenbach
Sanierung Josef-Hebting-Schule Referenznummer der Bekanntmachung: 109
Offizielle Bezeichnung: Stadt Vöhrenbach
Postanschrift: Friedrichstr. 8
Hauptadresse: www.voehrenbach.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E38974342
Sanierung Josef-Hebting-Schule
Referenznummer der Bekanntmachung: 109
Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen Gebäudeplanung gem. § 33 HOAI zur Sanierung der Josef-Hebting-Schule in Vöhrenbach im Schwarzwald.
Das neuere Gebäude der Josef-Hebting-Schule in Vöhrenbach, das nun saniert werden soll, wurde anfangs der 70-iger Jahre gebaut und bis zuletzt als Hauptschule bzw. Werkrealschule genutzt. Im Jahr 2000 wurden Fenster saniert, die Fassaden und die oberste Decke gedämmt, Fluchtbalkone und-treppen gebaut und die Heizung erneuert. Geheizt wird dieses Gebäude über ein Nahwärmenetz vom naheliegenden alten Schulgebäude mit Festhalle aus.
Da die Werkrealschule aufgrund der letzten Schulreform sukzessive ausläuft, ist eine zukünftige Nutzung des Gebäudes nur noch als Grundschule vorgesehen. Die gesamte zu sanierende Nutzfläche liegt bei 2 400 m2. Zuschussbewilligungen nach dem Schulsanierungsprogramm und dem Ausgleichsstock liegen bereits vor. Ein Baubeginn im Jahr 2020 und die Fertigstellung spätestens im Jahr 2022 sind erforderlich.
Der Innenbereich des Gebäudes weist erhebliche bauliche und brandschutztechnische Mängel auf. Nach der bereits erstellten Vorplanung ist deshalb eine Entkernung und komplette Erneuerung der Räume im 1. und 2. OG incl. aller Installationen entsprechend einem vorliegenden Raumkonzept vorgesehen. Neben der neuen Raumaufteilung ist gegenüber dem bisherigen Bestand der zusätzliche Einbau einer Mensa, die Einhausung des Treppenhauses, sowie die Erneuerung der kompletten 3-seitigen Fensterfront im Erdgeschoss erforderlich. Außerdem soll auch der Pausenhof, der sich auf dem Flachdach der Sporthallennebenräume befindet, komplett saniert und neu gestaltet werden.
Während der Umbauphase können die Schüler übergangsweise wieder im vorhandenen, alten Schulgebäude, das auch bisher als Grundschule diente, untergebracht werden. Der Umzug in dieses Gebäude ist zum Schuljahresbeginn 2020/2021 vorgesehen.
Die unter II.1.4) genannte Planungsaufgabe ist in den Leistungsphasen 1 bis 2 gem. § 34 HOAI bereits abgeschlossen. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Gebäudeplanung in den Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 34 HOAI.
Die Planungsleistung wird der Honorarzone III zugeordnet. Nach Beauftragung soll möglichst sofort mit der LPH 3 begonnen werden, um möglichst frühzeitig den Bauantrag einzureichen.
Planungszeitraum ab Juni 2020; Umzug in altes Schulgebäude (Interimslösung für Bauzeit neues Schulgebäude) zum Schuljahresende 2020 (September 2020); Baubeginn neues Schulgebäude ab September 2020.
Geplante Gesamtkosten der Maßnahme (KG 300 + 400): ca. 2,60 Mio. EUR netto.
Durchgeführt wird ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb nach §§ 74, 17, 14 VgV, mit einer Auswahlphase (1. Stufe) und einer Vergabephase (2. Stufe).
Das Architekturbüro Dipl. Ing. FH Martin Reiber war im Vorfeld der Planungsmaßnahme für die Leistungsphasen 1 bis 2 tätig. Die vom Architekturbüro Dipl. Ing. FH Martin Reiber erstellte Vorplanung, die Kostenschätzung sowie weitere Unterlagen sind den Ausschreibungsunterlagen beigefügt.
Unter den geeigneten Bewerbern wird eine Auswahl (Rangfolge durch Punkteverteilung) getroffen und so ggfs. die Zahl der zu Verhandlungen aufgeforderten Bewerber gegenüber den geeigneten Bewerbern reduziert.
Die Bewertung zur Ermittlung der Teilnehmer für die 2. Stufe erfolgt auf Basis folgender Bewertungskriterien: Erfüllung der u. g. Teilnahmebedingungen, sowie Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit anhand der Kriterien in den Bewerbungsunterlagen.
Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet über die Rangfolge zunächst die höhere Wertung im Auswahlkriterium 1. gegenüber Auswahlkriterium 2., bei weiterer Punktgleichheit das Los.
Eignungskriterien mit Gewichtung:
1) Projektbezogene Erfahrungen (Büro) mit 80 %;
2) Unternehmensbezogene Leistung mit 20 %.
Die unter II.1.4) genannte Planungsaufgabe ist in den Leistungsphasen 1 bis 2 gem. § 34 HOAI bereits abgeschlossen und sind nicht Gegenstand des zu vergebenden Planungsauftrags.
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen vor. Mit Abschluss des Vertrages für die Gebäudeplanung werden zunächst die Leistungsphase 3 und 4 beauftragt. Die Leistungsphasen 5 bis 8 und 9 sollen sukzessive optional beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bewerbergemeinschaft oder anderes mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend.
Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister, falls zutreffend.
§ 45 (1) Nr. 3, (4) Nr. 2 VgV: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 1 500 000 EUR Deckungssumme für Personenschäden und 1 000 000 EUR Deckungssumme für Sachschäden.
§ 46 (2) VgV: Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt.
Angabe Projektleitung und stellvertretende Projektleitung § 46 (2) VgV: Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen und relevante, auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit mit anderen,
§ 43 VgV: Nachweis der Zusammensetzung als Erklärung bei Bewerbergemeinschaft,
§ 36 VgV: Eigenerklärung: Vorlage von Verpflichtungserklärungen aller vorgesehenen Nachunternehmer oder Erklärung über alleinige Leistungserbringung,
§ 47 (1) (2) (3) (4) VgV: Eigenerklärung: Vorlage von Verpflichtungserklärungen Eignungsleihe oder Erklärung über alleinige Leistungserbringung § 46 (3) Nr. 8 VgV: Durchschnittliche Anzahl der fachbezogenen Mitarbeiter_innen einschließl. Büroinhaber_innen (ohne freie Mitarbeiter_innen, kaufmännische Mitarbeiter_innen, Praktikant_innen und Hilfskräfte) in den letzten 3 Geschäftsjahren und zum Zeitpunkt der Bekanntmachung Eigenerklärung gemäß § 48 (1) VgV, dass keine Ausschlussgründe nach § 42 (1) VgV i. V. m. § 123 und 124GWB bestehen,
§ 46 (3) Nr.1 VgV: Nachweis der Eignung des Unternehmens bzw. der Büros/der Bewerbergemeinschaft anhand von Referenzen:
Angabe von Referenzprojekten für Gebäudeplanungsleistungen der Leistungsphasen 2 bis 4 für Umbau und Sanierung von Nichtwohnungsgebäuden Mindestkriterien an die Referenzen:
— mind. HZ III,
— Baukosten KG 300 und 400 mind. 1,0 Mio. netto,
— Übergabe an die Nutzer ab 1.1.2017 bis heute.
Angabe von Referenzprojekten für Gebäudeplanungsleistungen der Leistungsphasen 5 bis 7 für Umbau und Sanierung von Nichtwohnungsgebäuden Mindestkriterien an die Referenzen:
— Fertigstellung der Leistungsphase 7 ab 1.1.2017 bis heute.
Angabe von Referenzprojekten für Gebäudeplanungsleistungen der Leistungsphasen 8 für Umbau und Sanierung von Nichtwohnungsgebäuden Mindestkriterien an die Referenzen:
Angabe von welchen Referenzprojekten für Gebäudeplanungsleistungen für öffentliche Auftraggeber (Erfahrungsschwerpunkte: formale Abläufe; Vertragswesen; Rechnungswesen, Vergabeverfahren) Mindestkriterien an die Referenzen:
— Baukosten KG 300 und 400 mind. 1,0 Mio. EUR netto,
— Übergabe an die Nutzer ab 1.1.2017 bis heute,
— Mindestens selbst erbrachte Leistungsphasen 2 bis 8.
Angabe von zusätzlichen Qualifikationen bzw. Fortbildungen in den Bereichen Vergabewesen, Brandschutz und Bauphysik ab 1.1.2017 bis heute.
Nachweis des besonderen Berufsstandes, § 75 (1) und (3) VgV Bei natürlichen Personen erfüllen die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis für Gebäudeplanung verfügt, dessen Anerkennung den Vorgaben von Berufsqualifikationen entspricht, die berechtigen in der Bundesrepublik Deutschland als Gebäudeplaner_in tätig zu werden.
Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gem. Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.2.2014.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe eine verantwortliche Berufsangehörige bzw. einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß den Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt werden, benennen.
Für die Durchführung der Aufgabe ist eine verantwortliche bevollmächtigte Vertretung, Projektleitung und stellvertretende Projektleitung namentlich zu benennen.
Der Auftraggeber wird für die ausgewählten Bewerber bis zur Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150 a Gewerbeordnung) anfordern.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenen Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über den vollständig auszufüllenden Bewerbungsbogen mit zugehörigen Anlagen. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Die Unterzeichnung des Antrags kann entweder mit qualifizierter oder fortgeschrittener Signatur oder in Textform nach § 126b BGB zu erfolgen, dies gilt als Unterschrift für alle Anlagen. Für die Unterschrift in Textform ist nur der Name der natürlichen Person, die das Angebot bzw. den Teilnahmeantrag einreicht, an der dafür vorgesehenen Stelle in den Unterlagen anzugeben (nicht der Firmenname). Eine elektronische Signatur ist grundsätzlich nicht erforderlich.
Zum Bezug der Wettbewerbsunterlagen besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der Vergabeplattform (s.I.3). Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten u.Ä. werden Sie jedoch nur bei Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig über Mitteilungen der Vergabestelle zu informieren. Wir empfehlen daher, sich vor dem Bezug der Unterlagen zu registrieren. Vom Teilnehmer ist sicherzustellen, dass bei einer Registrierung eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt ist, über welche die Kommunikation ausschließlich über subreport erfolgt.
Teilnahmeanträge, die formlos, in Papierform oder per E-Mail oder per FAX eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Verspätet eingegangene Anträge werden ausgeschlossen.
Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Eigenerklärungen wahrheitsgemäß eingereicht worden sind. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) soweit darin die geforderten Angaben und Nachweise enthalten sind. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Nachweise zugelassen.
Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden den Bewerbern keine Kosten erstattet (§ 77 Absatz 1 VgV).
Alle Eintragungen in den Bewerbungsunterlagen müssen zweifelsfrei sein.
Enthalten die Teilnahmeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er den Auftraggeber vor Abgabe der Bewerbung unverzüglich schriftlich über das Vergabeportal (Bieterkommunikation) darauf hinzuweisen. Rückfragen per E-Mail, per Fax sowie telefonische Rückfragen oder Rückfragen per Brief werden nicht beantwortet.
Die Angebotsfrist für die Erstangebote in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens soll gem. § 17 Abs. 7 VgV von 25 Tage auf 15 Tage verkürzt werden, sofern alle Bewerber dem zustimmen.
Schlusstermin für den Eingang von schriftlichen Anfragen zu den Bewerbungsunterlagen ist 5.2.2020, 12:00 Uhr. Es erfolgt eine Beantwortung an alle Bewerber bis 7.2.2020.
Die Informationen zur Umsetzung der datenschutzrechtlichen Vorgaben nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen der Stadt Vöhrenbach ist den Bewerbungsunterlagen beigefügt.
Es ist beabsichtigt für die 2. Stufe des Verfahrens folgende Unterlagen zur Verfügung zu stellen: Mustervertrag über HOAI-Leistungen, Zuschlagskriterien und weiterer Ablauf des Verfahrens.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros bzw. Nachunternehmer haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Folge.
Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
Die veröffentlichten Vergabeunterlagen haben einen informatorischen Stand. Änderungen bleiben vorbehalten.

References: § 33
 § 34
 § 34
 § 34

§ 45

§ 46
 § 46

§ 43

§ 36

§ 47
 § 46
 § 48
 § 42
 § 123

§ 46
 § 75
 § 126
 § 17