Source: http://sv-holtensen.de/vorstand/satzung.htm
Timestamp: 2019-09-16 00:01:15+00:00

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S A T Z U N G des Schützenvereins Holtensen
des Schützenvereins Holtensen von 1953 e.V.
I. Allgemeine Bestimmungen (Stand: 08.05.1992)
1. Der Verein führt den Namen ”Schützenverein Holtensen von 1953 e.V.” und hat seinen Sitz in Holtensen und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover unter der Nummer VR 100044 eingetragen.
2. Gründungstag ist der 4. Juli 1953.
4. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke in Sinne des Abschnittes ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordung.
Zweck des Vereins ist die Pflege des Schiesssports. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Errichtung und Erhaltung von Schiesssportanlagen. Abhalten und Förderung schiesssportlicher Übungen und Veranstaltungen von Wettkämpfen. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
Der Verein ist Mitglied des ”Deutschen Schützenbundes”, des ”Schützenverbandes Niedersachen e.V.” und regelt im Einklang mit deren Satzungen seine Angelegenheiten selbständig.
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder, sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung , sowie die Satzungen der in § 3 genannten Organisationen geregelt. Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit im Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, soweit nicht von den satzungsgemäß hierfür zuständigen Stellen eine Sondergenehmigung hierfür erteilt wird.
Der Verein gliedert sich in Abteilungen. Die Abteilungen werden nach den Bestimmungen des ”Deutschen Schützenbundes” oder des ”Landessportbundes” eingerichtet.
Die Mitgliedschaft kann jede natürliche Person auf Antrag erwerben, sofern sie sich zur Beachtung dieser Satzungsbestimmungen durch deren Unterschrift bekennt. Für Jugendliche unter 18 Jahren ist die nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) erforderliche Erklärung des gesetzlichen Vertreters maßgebend. Die Mitgliedschaft wird durch den Beschluss des Vereinsvorstandes erworben. Ein derartiger Beschluss ist nur rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied die festgesetzte Aufnahmegebühr und den Mitgliedsbeitrag für das laufende Kalenderjahr bezahlt hat, bzw. Ihm durch Beschluss des Vorstandes Beitragsbefreiung erteil ist.. Wird die Aufnahme abgelehnt, so steht dem Aufnahmesuchenden das Beschwerderecht an den Ehrenrat zu, der endgültig entscheidet.
Personen, die sich besonders um die Förderung des Schiesssports innerhalb des Vereins verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorsandes durch Beschluss der Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragsleistung befreit.
a) durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten, jeweils zum Jahreschluss.
b) durch Ausschluss aus dem Verein aufgrund eines Beschlusses des Ehrenrates.
a) wenn die im § 11 vorgesehenen Pflichten der Vereinsmitglieder gröblich und schuldhaft verletzt werden,
b) wenn das Mitglied seinen dem Verein gegenüber eingegangenen Verbindlichkeiten, insbesondere seiner Verpflichtung zur Beitragszahlung trotzt zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht nachkommt,
c) wenn das Mitglied den Grundsätzen der vorliegenden Satzung schuldhaft zuwiderhandelt, insbesondere gegen die ungeschriebenen Gesetze von Sitte , Anstand und Sportkameradschaft grob verstößt. Dem betroffenen Mitglied ist vor Fassung des Ausschließungsbeschlusses Gelegenheit zu geben, sich in mündlicher Verhandlung vor dem Ehrenrat wegen des ihm zur Last gelegten Handelns zu rechtfertigen. Die Entscheidung ist dem Betroffenen mittels Einschreiben nebst Begründung zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an das Kreisschiesssportgericht zulässig, das end-gültig entscheidet.
a) Durch Ausübung des Stimmrechts an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des Stimmrechts sind nur Mitglieder über 18 Jahren berechtigt.
c) an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, sowie den Schisssport aktiv auszuüben,
a) Die Satzung des Vereins, des Deutschen Schützenbundes, des Schützenverbandes Niedersachsen e.V. und des Kreisschützenverbandes Hameln-Pyrmont, sowie die Beschlüsse der genannten Organisationen zu befolgen.
d) an allen sportlichen Veranstaltungen nach Kräften mitzuwirken,
e) in allen aus der Mitgliedschaft zum Verein erwachsenen Rechtsangelegenheiten, sei es in Beziehung zu anderen Mitgliedern des Vereins oder zu Mitgliedern der in § 3 genannten Vereinigungen ausschließlich dem im Verein bestehenden Ehrenrat bzw. Nach Maßgabe der in § 3 genannten Vereinigungen deren Ehrengerichte in Anspruch zu nehmen und sich deren Entscheidung zu unterwerfen. Der ordentliche Rechtsweg ist in allen mit der Mitgliedschaft oder dem Schiesssportbetrieb in Zusammenhang stehenden Angelegenheiten ausgeschlossen.
c) der Sportausschuss,
Die Mitgliedschaft zu einem Vereinsorgan ist ein Ehrenamt. Eine Vergütung barer Auslagen findet nur nach Maßgabe besonderer Beschlüsse des Vorstandes statt.
Die den Mitgliedern bezüglich der Vereinsleitung zustehenden Rechte werden in der Mitgliederversammlung des Vereins ausgeübt. Sämtliche Mitglieder über 18 Jahre haben eine Stimme. Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Mitgliedern unter 18 Jahren ist die Anwesenheit gestattet. Die Mitgliederversammlung soll alljährlich einmal im Monat Januar als sogenannte Jahreshauptversammlung zwecks Beschlussfassung über die in § 14 genannten Aufgaben einberufen werden. Die Einberufung erfolgt schriftlich, laut Vorstandsbeschluss, durch den/die Schrift- u. PressewartIn und zwar 14 Tage vorher. Anträge zur Tagesordnung sind eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Einfache Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand nach der obigen Vorschrift einzuberufen, wenn ein dringender Grund vorliegt oder 20% der Stimmberechtigten es beantragen. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende. Das Verfahren der Beschlussfassung richtet sich nach den §§ 9, 22 und 23 dieser Satzung.
Der Jahreshauptversammlung steht die oberste Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu, soweit sie nicht satzungsgemäß anderen Organen übertragen ist. Ihrer Beschlussfassung unterliegt insbesondere:
b) die Wahl der Mitglieder des Ehrenrates,
c) die Wahl von mindestens 3 Kassenprüfern,
d) die Ernennung von Ehrenmitgliedern,
e) bestimmen der Grundsätze für die Beitragszahlung für das kommende Geschäftsjahr,
f) die Entlastung der Organe bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung,
g) die Genehmigung des Haushaltsvoranschlags über die Verwendung der aufgebrachten Finanzmittel.
b) Rechenschaftsbericht der Organsmitglieder und der Kassenprüfer,
3. dem/der SchatzmeisterIn
4. dem/der Schrift- u. PressewartinIn
5. dem/der SchießsportleiterIn
6. dem/der JugendleiterIn
7. dem/der DamenleiterIn
8. dem/der Festausschussvorsitzenden
9. im Verhinderungsfall den Stellvertr. zu 3., 4., 5., 6., 7., 8. u. 9.
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von vier (4) Jahren gewählt, und zwar derart, dass alle zwei (2) gerade (2/4/6/8/0) Jahre Wahlen stattfinden.
b) der/die stellvertretende Schrift- u. PressewartIn
c) der/die SchatzmeisterIn
d) der/die stellvertretende JugendleiterIn
e) der/die SchießsportleiterIn
f) der/die stellvertretende DamenleiterIn
und andermal
b) der/die stellvertretende SchatzmeisterIn
c) der/die Schrift- u. PressewartinIn
d) der/die stellvertretende SchießsportleiterIn
e) der/die JugendleiterIn
f) der/die DamenleiterIn und
g) der/die Festausschussvorsitzende.
Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig. Die Vorstandsmitglieder haben im Verhinderungsfall dafür zu sorgen, dass die Stellvertreter an den einberufenen Sitzungen/Versammlungen teilnehmen. Im Verhinderungsfall sind die Stellvertreter stimmberechtigt. Der 1. Vorsitzende kann im Bedarfsfall Mitglieder zu Vorstandssitzungen einladen, die bei Teilnahme stimmberechtigt sind. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Der 2. Vorsitzende soll von seinem Vertretungsrecht jedoch nur Gebrauch machen, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist, bzw. nach Absprache mit Diesem.
Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften der Satzung und nach Maßgabe der durch die Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse zu führen. Der Vorstand ist ermächtigt, beim Ausscheiden oder dauernder Verhinderung von Mitgliedern von Vereinsorganen deren unbesetztes Amt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen.
a) Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein nach innen und außen, regelt das Verhältnis der Mitglieder untereinander und zum Verein, beruft und leitet die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen und hat die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstandes und aller Organe außer dem Ehrenrat. Er unterzeichnet die genehmigten Sitzungsprotokolle von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen, sowie alle wichtigen und verbindlichen Schriftstücke.
b) Der 2. Vorsitzende vertritt den ersten Vorsitzenden im Verhinderungsfall, oder nach Absprache mit diesem in allen vorbezeichneten Angelegenheiten.
c) Der Schatzmeister verwaltet die Vereinskassengeschäfte und sorgt für die Einziehung der Beiträge. Er ist für den Bestand und die gesicherte Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich. Bei einer Kassenrevision sind alle Ausgaben und Belege nachzuweisen. Er führt die Mitgliederlisten.
d) Der Schrift- u. Pressewart erledigt den gesamten Schriftverkehr des Vereins und kann einfache, für den Verein unverbindliche Mitteilungen mit Zustimmung des 1. Vor-sitzenden allein unterzeichnen. Er führt in den Versammlungen die Protokolle, die er zu unterschreiben hat. Er hat am Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen schriftlichen Jahresbericht vorzulegen, der in der Jahreshauptversammlung. zur Vorlesung kommt.
e) Der Schiesssportleiter bearbeitet die Schießsportangelegenheiten. Er hat die Oberaufsicht bei allen Übungsschiessen und sonstigen Schiesssportveranstaltungen.
f) Der Jugendleiter hat sämtliche Jugendlichen zu betreuen. Er hat in Zusammenwirken mit dem Schiesssportleiter für eine gesunde körperliche und geistige Ertüchtigung der Jugendlichen Sorge zu tragen.
g) Die Damenleiterin vertritt die allgemeinen und schießsportlichen Angelegenheiten der Damen im Verein.
h) Der/die Festausschussvorsitzende organisiert und führt gesellige Veranstaltungen des Vereins unter Beteiligung des Gesamtvorstandes durch. Hierbei sind die Regeln von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten.
§ 18 Schießsportausschuss
Er setzt sich zusammen aus dem Schiesssportleiter, der Damenleiterin, dem Jugendleiter und den jeweils gewählten Schießwarten. Seine Aufgabe ist es, die Richtlinien für die schießsportliche Ausbildung zu bestimmen, die Schiessübungszeiten anzusetzen und die vom zuständigen Verband oder seinen Gliederungen gefassten Beschlüsse innerhalb des Vereins zu verwirklichen.
Der Ehrenrat besteht aus einem Obmann und zwei Beisitzern. Seine Mitglieder dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden und sollen nach Möglichkeit über 40 Jahre alt sein. Sie werden von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Der Ehrenrat entscheidet mit bindender Kraft über Streitigkeiten und Satzungsverstöße innerhalb des Vereins, soweit der Vorfall mit der Vereinszugehörigkeit im Zusammenhang steht und nicht die Zugehörigkeit eines Sportgerichts eines Fachverbandes gegeben ist. Er beschließt ferner über den Ausschluss von Mitgliedern gemäss § 9 der Satzung. Er tritt auf Antrag eines jeden Vereinsmitgliedes zusammen und beschließt nach mündlicher Verhandlung, nachdem dem/der Betroffenen Zeit und Gelegenheit gegeben ist, sich wegen der Anschuldigungen zu verantworten und zu entlasten.
b) Aberkennung der Fähigkeit, ein Vereinsamt zu bekleiden.
Jede den Betroffenen belastende Entscheidung ist diesem schriftlich mitzuteilen und zu begründen. Die Entscheidung des Ehrenrates ist endgültig mit Ausnahme der in § 9 genannten Berufung.
a) Die von der Jahreshauptversammlung auf jeweils ein Jahr zu wählenden Kassenprüfer (Wiederwahl ist zweimal zulässig) haben gemeinschaftlich mindestens einmal im Jahr ins einzelne gehende Kassenprüfungen vorzunehmen, deren Ergebnis sie in der darauffolgenden Versammlung mitzuteilen haben. An den Kassenprüfungen hat der nach dem BGB haftende Vorstand das Recht teilzunehmen. Zusätzliche Kassenprüfungen sind zu jeder Zeit erlaubt.
§ 22 Verfahren und Beschlussfassung der Organe
a) Sämtliche Organe sind beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen Mitglieder, sofern die Einberufung ordnungsgemäß erfolgt ist. Die Einberufung ist ordnungsgemäß, wenn sie 3 Tage vor dem Versammlungszeitpunkt unter Bekanntgabe der Tagesordnung an den Bekanntmachungstafeln durch den Versammlungsleiter bekanntgegeben wurde. Die Vorschrift des § 13 bleibt unberührt. Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienen Stimm-berechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Die Abstimmung geschieht öffentlich durch Handaufheben. Geheime Wahl ist auf Antrag zulässig. Über sämtliche Versammlungen ist
b) ein Protokoll zu führen. Das Protokoll muss Angaben über die Zahl der Erschienenen, die gestellten Anträge und das Abstimmungsergebnis enthalten. Gefasste Beschlüsse sind besonders hervorzuheben.
Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, über die Vereinsauflösung eine Mehrheit von 4/5 unter der Bedingung, dass mindestens 4/5 der Stimmberechtigten anwesend sind, erforderlich. Erscheinen bei der Beschlussfassung über die Vereinsauflösung weniger als 4/5 der Stimmberechtigten, so ist die Abstimmung vier Wochen später nochmals zu wiederholen. Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
Die Überschüsse der Vereinskasse sowie die sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den ”Verein für das geistig behinderte Kind, Stadt Hameln und Kreis Hameln-Pyrmont e.V.” der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Beschlossen, Holtensen, 4. Juli 1953
Zuletzt geändert am 8. Mai 1992_________________________________________zum Seitenanfang

References: § 3
 § 11
 § 3
 § 3
 § 14
 § 26

§ 18
 § 9
 § 9

§ 22
 § 13