Source: https://www.uni-regensburg.de/sprache-literatur-kultur/fakultaet/studium/abschluesse-pruefungen/index.html
Timestamp: 2020-04-08 03:24:40+00:00

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Abschlüsse - Universität Regensburg
Bitte beachten Sie: Herkömmlicherweise schloss der Magistergrad das Studium einer Geistes-, Kultur- oder Gesellschaftswissenschaft ab. Im Zuge der Studienreform des Bologna-Prozesses wurden die Magister-Studiengänge in eine gestufte Studienstruktur mit grundständigen Bachelor- und weiterführenden Master-Studiengängen umgewandelt.
Eine Einschreibung für den Magisterstudiengang an der Universität Regensburg ist daher nicht mehr möglich. Die derzeit noch in den Magister-Studiengängen eingeschriebenen Studierenden können ihr Studium ordnungsgemäß beenden.
Studiengänge zum Erwerb des Grades eines Bachelors sind grundständige Studiengänge in einem Fach oder einer Fächerkombination, die zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führen. Als akademischer Grad wird an der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften (vormals: Philosophische Fakultät IV) der Bachelor of Arts (B.A.) verliehen.
Während des Studiums werden ein Überblick über das gewählte Fachgebiet bzw. die gewählten Fachgebiete sowie eine grundlegende fachliche und methodische Kompetenz vermittelt. Die Regelstudienzeit in Bachelorstudiengängen beträgt an der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften sechs Semester. Einen Sonderfall des Bachelor-Studiengangs an der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften stellen unsere internationalen Bachelor-Studiengänge (Deutsch-Französisch, Deutsch-Spanisch, Deutsch-Italienisch, Deutsch-Tschechisch) dar. Diese sind Ein-Fach-Studiengänge, die in Kooperation mit Partneruniversitäten im Ausland durchgeführt werden.
Die möglichen Fachkombinationen im regulären Bachelorstudiengang finden Sie in § 6 der Bakkalaureus-Prüfungsordnung bzw. § 2 der Bachelorprüfungs- und Studienordnung für die Philosophischen Fakultäten I-IV. Einen guten Überblick kann man sich außerdem auf der Website der Studentenkanzlei verschaffen. Fachspezifische Informationen zum Bachelorstudiengang halten die betreffenden Institute auf ihren Websites bereit.
Da sich die Bachelor-Prüfungsordnungen immer wieder an die Studiensituationen anpassen müssen, empfiehlt das Dekanat dringend, sich zu informieren, welche Fassung der Bakkalaureus-Prüfungsordnung für den jeweiligen Studierenden gültig ist.
Studiengänge zum Erwerb des akademischen Grades eines Masters führen zu einem weiterführenden berufsqualifizierenden Abschluss. Als akademischer Grad wird an der Philosophischen Fakultät IV — Sprach- und Literaturwissenschaften — der Master of Arts (M.A) verliehen. Zur Aufnahme in einen Masterstudiengang ist immer mindestens ein Bachelor- oder ein vergleichbarer erster berufsqualifizierender Abschluss nachzuweisen. Welche Studienabschlüsse konkret für den jeweiligen Masterstudiengang qualifizieren und ob weitere Zugangsvoraussetzungen (z.B. Fremdsprachenkenntnisse) gefordert werden, regelt die Prüfungsordnung.
Die meisten Master-Studiengänge der Philosophischen Fakultät IV — Sprach- und Literaturwissenschaften — bauen inhaltlich auf dem entsprechenden Bachelor/Bakkalaureus-Studiengang auf, wodurch während des Masterstudiums eine tiefer gehende Spezialisierung innerhalb der gewählten Studienrichtung — oder interdisziplinär zu einer neuen Studienrichtung führende — Spezialisierung erfolgt.
Die Regelstudienzeit der Masterstudiengänge der Philosophischen Fakultät IV — Sprach- und Literaturwissenschaften — beträgt vier Semester. Fachspezifische Informationen zu den Masterstudiengängen halten die betreffenden Institute auf ihren Websites bereit.
Staatsexamen – Lehramt
Beim Staatsexamen wird der Abschluss im Rahmen einer staatlichen Prüfung erworben.
An der Philosophischen Fakultät IV beendet man mit dem Staatsexamen die Lehramtsstudiengänge in den Bereichen Grund-, Haupt- und Realschule sowie Gymnasium. Die Ausbildungen und Prüfungen werden landesweit einheitlich durch die Lehramtsprüfungsordnung geregelt. Die Universitätsausbildung wird mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen. Daran schließt sich ein Referendariat an entsprechenden Schulen an, das mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen wird.
Die Fachkombinationen, die an der Universität Regensburg studiert werden können, finden Sie auf den Seiten der Studentenkanzlei.
Promotionsverfahren der Fakultät
für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
Die Promotion dient dem Nachweis einer besonderen wissenschaftlichen Qualifikation durch eigene Forschungsleistungen. Die Zuständigkeit liegt bei der jeweiligen Fakultät. Die Philosophischen Fakultäten verleihen aufgrund ihrer Promotionsordnung, unabhängig vom Promotionsfach, den akademischen Grad einer Doktorin beziehungsweise eines Doktors der Philosophie (Dr. phil.) der Universität Regensburg.
Hierfür muss eine schriftliche Arbeit im Promotionsfach (Dissertation) verfasst werden und im Rahmen der mündlichen Prüfung (Disputation) muss die Doktorandin bzw. der Doktorand nachweisen, dass das Arbeitsgebiet und weitere davon berührte Fachgebiete beherrscht werden sowie neuere Entwicklungen des Faches bekannt sind.
(1) Annahme als Doktorand
Der Antrag auf Annahme als Doktorand bzw. Doktorandin ist beim Dekanat zu stellen. Hierzu sind folgende Unterlagen beizufügen:
Formular Annahme als Doktorand
Nachweis der allgemeinen Hochschulreife oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife
Nachweis eines mindestens mit der Note “gut” abgeschlossenen wissenschaftlichen Hochschulstudiums im Promotionsfach (bzw. entsprechender Ausnahmen gemäß §6 der Promotionsordung)
Nachweise der fachspezifischen Erfordernisse gemäß §7 der Promotionsordnung (diese können auch erst bei der Zulassung zur Promotion nachgewiesen werden)
Erklärungen und Zeugnisse über andere akademische, staatl. oder kirchl. Prüfungen
Angabe des vorläufigen Promotionsthemas mit einer kurzen Schilderung des Arbeitsziels (ca. eine Seite)
Alle Zeugnisse müssen entweder amtlich beglaubigt sein oder im Original mit Kopie der Fakultätsverwaltung vorgelegt werden. Bei ausländischen Zeugnissen muss außerdem eine amtliche Übersetzung eingereicht werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Freisinger.
(2) Zulassung zur Promotion
Der Antrag auf Zulassung zur Promotion ist beim Dekanat zu stellen. Hierzu sind folgende Unterlagen beizufügen:
Formular Zulassung zur Promotion
Lebenslauf mit Darstellung des Studiengangs und Angabe des Hochschullehrers, unter dessen Leitung die Dissertation angefertigt wurde
Ggf. Verzeichnis der bisher veröffentlichten eigenen wissenschaftlichen Arbeiten
Nachweise der fachspezifischen Erfordernisse gem. §7 der Promotionsordnung
amtliches Führungszeugnis, falls erforderlich
drei Hauptseminarscheine oder entspr. Nachweise
Erklärung, ob und mit welchem Ergebnis bereits früher ein Promotionsverfahren beantragt wurde
Eidesstattliche Versicherung des Kandidaten
Die Eidesstattliche Versicherung kann nur bei der Universität Regensburg abgegeben werden. Hierzu sollte mit einem angemessenen zeitlichen Vorlauf ein Termin beim zuständigen Dekanat vereinbart werden (Tel: +49 (941) 943-3591 bzw. 5530).
(3) Disputation (mündliche Prüfung)
Nach Begutachtung der Dissertation, der Auslegung mit den Gutachten, der Annahme und der Festsetzung der Note muss der Doktorand universitätsöffentlich eine mündliche Prüfung ablegen.
Sie dient dem Nachweis, dass der Doktorand sein Arbeitsgebiet und weitere davon berührte Fachgebiete beherrscht sowie die neuere Entwicklung seines Faches kennt.
Die mündliche Prüfung soll spätestens zwei Monate nach Annahme der Dissertation stattfinden. Den Termin legt der Vorsitzende des Promotionsausschusses im Benehmen mit den Mitgliedern der Prüfungskommission fest.
Hierzu spricht der Doktorand mit seinen Gutachtern mehrere Terminwünsche ab und teilt diese dem Dekanat zur endgültigen Festlegung des Termins mit.
Das Dekanat lädt sodann den Doktoranden, die Mitglieder der Prüfungskommission, Personen die ein Sondergutachten abgegeben haben und alle Hochschullehrer der jeweiligen Fakultät ein und gibt den Termin hochschulöffentlich bekannt.
Die Disputation soll mindestens 60 Minuten, aber höchstens 90 Minuten dauern. Einleitend erläutert der Doktorand die wichtigsten Ergebnisse seiner Arbeit. Daran schließt sich ein wiss. Diskussion. Diese erstreckt sich auf ausgewählte Probleme des Promotionsfaches und angrenzende Gebiete anderer Fächer sowie den Forschungsstand. Die Stellungnahmen der Gutachter können in die mündliche Prüfung einbezogen werden. Es wird daher dringend empfohlen, das Recht auf Einsichtnahme vor der Disputation wahrzunehmen.
(4) Veröffentlichung der Dissertation
Die Zuständigkeit für die Überprüfung der Veröffentlichung liegt beim Dekanat.
Die Dissertation ist nach bestandener Prüfung innerhalb von zwei Jahren zu veröffentlichen. Außerdem ist der Universitätsbibliothek über das Dekanat die in § 20 Abs. 3 genannte Anzahl von Exemplaren unentgeltlich zu übergeben.
Vor der Drucklegung ist die Genehmigung für die zu veröffentlichende Textfassung einzuholen. Diese Genehmigung erteilt der Dekan aufgrund der Freigabe durch den Promotionsausschuss. Die entsprechenden Formulare werden dem Doktoranden durch das Dekanat nach Abschluss aller Prüfungen zugesendet.
Die Dissertation ist in angemessener Weise der wiss. Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das liegt vor, wenn der Verfasser — zusätzlich zu dem bei den Prüfungsakten verbleibenden Exemplar — zwei Exemplare der Dissertation in der genehmigten Form beim Dekanat abliefert und darüber hinaus die Veröffentlichung der Arbeit in einer der in § 20 der Promotionsordnung aufgeführten Publikationsformen sicherstellt.
Mit den Pflichtexemplaren hat der Kandidat eine Erklärung abzugeben, dass die Pflichtexemplare inhaltlich mit dem Originalmanuskript übereinstimmen.
Erst nach der Veröffentlichung wird eine Urkunde über die Verleihung des Doktorgrades ausgehändigt. Damit erlangt man das Recht, sich Dr. phil. zu nennen.
Ziel der Habilitation ist es, besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, sich für die Berufung auf eine Professur zu qualifizieren. Zu diesem Zweck sollen sie die Gelegenheit bekommen, selbständig Aufgaben in Forschung und Lehre wahrzunehmen. Durch die Habilitation wird die wissenschaftliche und pädagogische Eignung zum Professor in einem bestimmten Fachgebiet an Universitäten nachgewiesen.
Die Durchführung des Habilitationsverfahrens obliegt der Fakultät, der das Fachgebiet des Habilitanden zuzurechnen ist. Das Habilitationsverfahren ist in der Habilitationsordnung der Philosophischen Fakultäten I-IV geregelt.
Melanie Burgemeister - 23.09.2019 09:08

References: § 6
 § 2
 §6
 §7
 §7
 § 20
 § 20