Source: http://www.party-games.org/partyspiel_nr709_Sanktionen.html
Timestamp: 2019-02-20 09:53:46+00:00

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Sanktionen - Partyspiele
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§ 57. Trinkspielbetrug
(1) Wer ein Trinkspiel zu seinem oder zu dem objektiven Vorteil eines Dritten manipuliert, um nicht trinken zu müssen, ist mit einer Getränkestrafe von seinem restlichen Getränk in einem Zug zu bestrafen.
1. Der objektive Vor- oder Nachteil bezieht sich nur auf das Spiel.
2. Der subjektive Vor- oder Nachteil bezieht sich auf den Spieler und seiner Einstellung gegenüber der Lust etwas trinken zu wollen.
(2) Hat der Täter kein Getränk mehr oder nur so wenig, als dass es als letzter Schluck (§ 10) angesehen werden kann, so ist er mit einer Getränkestrafe von einem Alkoholischen Getränk mit bis zu 5 Volumprozenten in einem Zug zu bestrafen.
(3) Nach Abs1 ist nicht zu bestrafen, wer ein Trinkspiel zu seinem objektiven Nachteil manipuliert um selbst trinken zu können und sich dieses Verhalten, nicht dauernd wiederholt, weil sonst das Spiel an Reiz verliert. (§ 58)
§ 58. Wiederholte Vorteilszuwendung
(1) Wer wiederholt ein Trinkspiel manipuliert um selbst ständig trinken zu können, kann auf Verlangen der anderen Teilnehmer oder des Trinkspielleiters aus dem Spiel ausgeschlossen werden.
(2) Wiederholt manipuliert, wer mehr als 3-mal eine Vorteilszuwendung nach Abs1 begeht.
§ 59. Unbesonnenes Trinken bei einem Trinkspiel
(1) Wer bei einem Trinkspiel ohne Grund trinkt, ist mit einem Strafschluck zu bestrafen.
(2) Ohne Grund trinkt, wer nach den Trinkregeln des Trinkspieles oder aufgrund dieses Gesetzes nicht verbunden oder aufgefordert ist zu trinken und dies aus Not, Unbesonnenheit oder zur Befriedigung eines Gelüstes dennoch tut.
§ 60. Nichttrinken bei einem Trinkspiel
(1) Wer bei einem Trinkspiel nicht trinkt, obwohl er oder sie nach den Regeln des Spiels oder durch das eigene Verhalten dazu verbunden war, der ist mit den noch ausstehenden Schlücken und einem Strafschluck zu bestrafen.
§ 61. Wiederholtes Nichttrinken bei einem Trinkspiel
(1) Wer mehr als 2-mal hintereinander seiner Verbindlichkeit bei einem Trinkspiel zu trinken nicht nachkommt, der ist mit dem doppelten der noch ausstehenden Schlücke oder mit einer Getränkestrafe von seinem restlichen Getränk in einem Zug zu bestrafen.
(2) Der letzte Schluck nach § 10 findet hierfür keine Beachtung.
(3) Die Kontrolle obliegt allen aktiven Spielteilnehmern, die nicht vom Nichttrinken betroffen sind.
§ 62. Trinkkomplott
(1) Wer sich mit einem anderen bei einem Trinkspiel, zusammenschließt um den übrigen Spielteilnehmern oder einer bestimmten aktiv teilnehmenden Person einen objektiven Nachteil zu verschaffen und somit selbst nichts oder wenig trinken zu müssen, ist mit einer Getränkestrafe von einem Alkoholischen Getränk mit bis zu 30 Volumprozenten in einem Zug zu bestrafen.
§ 63. Umgehen einer Regel
(1) Wer sich Maßnahmen bedient um eine Regel eines Trinkspieles zu umgehen und sie dadurch in entfernter Weise zu brechen um nichts trinken zu müssen, ist mit einer Getränkestrafe von der Hälfte seines Getränkes zu bestrafen.
(2) Hat das Getränk weniger als die Hälfte Inhalt, so ist der Täter mit einer Getränkestrafe in einem Zug zu bestrafen.
(3) Der Letzte Schluck nach § 10 findet hierfür keine Beachtung.
§ 64. Verstoß gegen die eigene Trinkregel.
Wer eine Trinkregel vorschlägt und gegen diese selber verstößt, ist, sofern diese Regel unredlicher Inhalt des Trinkspieles ist, mit einem Strafschluck und den noch ausstehenden Schlücken zu bestrafen.
§ 65. In die Karten schauen
(1) Wer bei einem Trinkspiel von einem anderen für ihn nicht bestimmte Informationen einholt um dadurch einen objektiven Vorteil zu erlangen, ist mit einer Getränkestrafe von einem alkoholischen Getränk mit bis zu 20 Volumprozenten zu bestrafen.
(2) Der, dem in die Karten geschaut wurde, kann einen Neuanfang verlangen, sofern er die Informationen nicht schuldhaft auf irgendeine Weise geschildert hat.
§ 66. Fallenlassen der Würfel
Wer Trinkspielutensilien zu Boden wirft oder nicht den Regeln nach angemessen behandelt, ist, auch wenn kein Vorsatz vorhanden war, mit einem Strafschluck zu bestrafen.
§ 66a. Alkohol im Verzug
(1) Wer bei einem Trinkspiel durch das Auslösen einer Getränkestrafe oder eines Trinkgebots beim Trinken soweit in Verzug gerät, dass er nicht alle zu konsumierenden Schlücke, mit einem Getränk ausreichend befriedigen kann, weil er grob fahrlässig außer Acht gelassen hat dafür zu sorgen, dass er immer ausreichend Alkohol parat hat, der hat das doppelte der Straf- oder Gebotsschlücke zu konsumieren.
(2) Die Anzahl der zu konsumierenden Schlücke darf nicht so hoch ausfallen, dass durch die Bestimmung des Abs 1 der Täter erneut in Verzug gerät. Gerät er dennoch in Verzug, so kann er deswegen nicht bestraft werden.
(3) Der Täter ist entschuldigt, wenn zu wenige Trinkutensilien vorhanden sind.
So wird bestraft!
3. Wasserfall 3. Ipanema (alkohol.. Uno Sauf Version.. Applekey

References: § 57

§ 58

§ 59

§ 60

§ 61
 § 10

§ 62

§ 63
 § 10

§ 64

§ 65

§ 66

§ 66