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Timestamp: 2018-05-23 07:29:10+00:00

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BewG Flashcards by F. Schulze | Brainscape
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Steuerberaterprüfung 2018 > BewG > Flashcards
Flashcards in BewG Deck (39):
Jahreswert x Vervielfältiger = Kapitalwert
mit bestimmter Dauer
Vervielfältiger: Anlage 9a BewG
mit immerwährender Dauer
Vervielfältiger: 18,6 gem. § 13 (2) BewG
Vervielfältiger: 9,3 gem. § 13 (2) BewG
mit lebenslänglicher Dauer
Vervielfältiger: Anlage zu § 14 BewG gem. § 14 (1) BewG
Mindestdauer Lebenslängliche Nutzungen und Leistungen
Lebenslängliche Nutzung oder Leistung fällt aufgrund des Todes des Berechtigten innerhalb bestimmter Zeiten weg
Rückwirkende Neuberechnung mit der tatsächlichen Laufzeit
§ 14 (2) BewG
Anmerkung: Fällt Last weg, so erfolgt die Berichtigung von Amts wegen, § 14 (2) S. 3 BewG
Begrenzung durch Laufzeit
Ermittlung Kapitalwert gem. § 13 BewG
Begrenzung durch Tod
Ermittlung Kapitalwert gem. § 14 BewG
Ermittlung Kapitalwert: höherer Wert aus § 13 BewG und § 14 BewG
Ermittlung Kapitalwert: niedrigerer Wert aus § 13 BewG und § 14 BewG
Berechnung vollendetes Lebensjahr zu Stichtag
Geburtstag nach Bewertungsstichtag:
Jahr Bewertungsstichtag - Geburtsjahr = vollendetes Lebensjahr
Geburtstag vor Bewertungsstichtag:
Jahr Bewertungsstichtag - Geburtsjahr - 1 = vollendetes Lebensjahr
§ 4 BewG
Wirtschaftsgüter, die unter einer auflösenden Bedingung erworben sind, werden wie unbedingt erwoben behandelt.
§ 5 (1) BewG
Tritt die Bedingung ein, ist die Festsetzung auf Antrag nach dem tatsächlichen Erwerb (z.B unentgeltliche Nutzungsmöglichkeit) zu berichtigen.
§ 5 (2) BewG
Lasten, deren Entstehung vom Eintrit einer aufschiebenden BEdingung abhängt, werden nicht berücksichtigt.
§ 6 (1) BewG
Im Falle des Eintritts der Bedingung gilt § 5 (2) BewG, d.h. die Festsetzung wir auf Antrag geändert.
§ 6 (2) BewG
Lasten, deren Fordauer auflösend bedingt ist, werden, soweit nicht ihr Kapitalwert nach § 13 (2) und (3) , § 14, § 15 (3) BewG zu berechnen ist, wie unbedingte abgezogen.
§ 7 (1) BewG
Tritt die Bedingung ein, so ist die Festsetzung entsprechend zu berichtigen.
§ 7 (2) BewG
Befristung auf einen bestimmten Zeitpunkt
Die §§ 4 bis 7 BewG gelten auch, wenn der Erwerb des Wirtschaftsgutes oder die Entstehung oder Wegfall einer Last von einem Ereignis abhängt, bei dem nur der Zeitpunkt ungewiss ist.
§ 8 BewG
Bsp: der Tod ist gewiss, dessen Zeitpunkt aber nicht.
Etagenwohnung/Teileigentum
Ertragswertverfahren (wenn ortsübliche Miete vorhanden)
Grundbesitzbewertung Ertragswertverfahren
- Bewirtschaftungskosten (§ 187 BewG, Anl. 23)
= Reinertrag (§ 185 (1) BewG)
- Bodenwert x Liegenschaftszinssatz (§ 185 (2) BewG)
= Gebäudereinertrag (§ 185 (2) BewG)
x Vervielfältiger (§ 185 (3) BewG, Anl. 21)
= Gebäudeertragswert (§ 185 (1) bis (3) BewG)
= Bodenwert (§ 179, § 184 (2) BewG)
= Ertragswert / Grundbesitzwert
Siehe auch H B 184
§ 179 S. 1 BewG
Rohertrag gem. § 186 BewG
- Bewirtschaftungskosten gem. § 187 BewG
§ 185 (1) S. 2 BewG
Die Bewirtschaftungskosten sind nach Erfahrungssätzen anzusetzen. § 187 (2) S. 1 BewG
Wenn keine Erfahrungssätze von den Gutachterausschüssen zur Verfügung stehen, so ist von den pauschalierten Bewirtschaftungskosten in Anlage 23 BewG auszugehen. § 187 (2) S. 1 BewG
Achtung! Bei der Ermittlung der Restnutzungsdauer ist vereinfachend das Jahr der Bewertung vom Baujahr abzuziehen (keine Berücksichtigung, ob das Jahr schon "voll" ist). Die Differenz ist sodann von der Gesamtnutzungsdauer aus Anlage 22 BewG abzuziehen.
Rohertrag des Grundstücks
Rohertrag ist das Entgelt, das nach den vertraglichen Vereinbarungen für 12 Monate zu zahlen ist (ohne Umlagen).
§ 186 (1) S. 1, S. 2 BewG
Ansatz der ortsüblichen Miete für Grundstücke die
zum vorrübergehenden Gebrauch überlassen
zu einer Miete, die um mehr als 20 Prozent von der ortsüblichen Miete abweicht, überlassen
§ 185 (2) BewG
Grundstücksbewertung Sachwertverfahren
Regelherstellungskosten (§ 190 (1) BewG, Anl. 24 BewG)
x Baupreisindex (§ 190 (2) BewG)
x Brutto-Grundfläche (BGF)
= Gebäuderegelherstellungswert (§ 190 (1) BewG
- Alterswertminderung (§ 190 (4) BewG)
= Gebäudesachwert (§ 190 (1) bis (4) BewG)
= Vorläufiger Sachwert (§ 189 (3) BewG)
x Wertzahl (§ 190 BewG, Anlage 25 BewG)
= Sachwert = Grundbesitzwert (§ 189 (3) BewG)
Siehe auch H B 189
Abgeltungswirkung des Sachwertes gem. § 190 BewG
Der Gebäudesahwert umfasst grundsätzlich auch die Außenanlagen, d.h. deren Wert ist bereits mit abgegolten, § 189 (1) S. 2 BewG
Außnahmen: besonders werthaltige Außenanlagen, R B 190.5 ErbStG
Prüfung des niedrigeren gemeinen Wertes
Weist der Steuerpflichtige nach, dass der gemeine Wert niedriger ist, als der nach § 179, § 182 bis § 196 BewG ermittelte Wert, so ist der niedrigere Wert anzusetzen.
§ 198 S. 1 BewG
Anmerkung: immer erwähnen dass kein niedrigerer gemeiner Wert nachgewiesen wurde.
Verhältniss des Alters des Gebäudes am Bewertungsstichtag zur wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauer (nach Anlage 22 BewG).
§ 190 (4) S. 2 BewG
Achtung: Anwendung der Vereinfachungsregelung zur Ermittlung des Alters (Bewertungsjahr - Baujahr).
bestimmte Größenmerkmale werden erreicht
R B 190.5 S. 3 sowie Tabelle
Summe des Sachwertes aller Außenanlagen (Regelherstellungskosten - Alterswertminderung) > 10 % des Gebäudesachwertes
R B 190.5 S. 4 sowie Tabelle
Anmerkung: in der Klausur sind Außenanlagen in jedem Fall zu bewerten, damit die 10 % - Grenze geprüft werden kann.
Das Erbbaurecht ist das Recht, meist gegen Zahlung eines regelmäßigen Erbbauzinses, auf einem Grundstück ein Bauwerk zu errichten oder zu unterhalten.
Ein aufgrund eines Erbbaurechts errichtetes Bauwerk gilt als wesentlicher Bestandteil des Erbbaurechts (und nicht des Grundstücks).
Grundsätzlich ermittlung im Vergleichswertverfahren, § 193 (1) BewG.
In allen anderen Fällen gem. § 193 (2) BewG:
+ Gebäudewertanteil
= Wert des Erbbaurechts
angemessener Verzinsungsbetrag des Bodenwerts
- vertraglich vereinbarter jährlicher Erbbauzins
= Unterschiedsbetrag, § 193 (3) S. 1 BewG
x Kapitalsierungsfaktor (Anlage 21 BewG)
= Bodenwertanteil, § 193 (3) BewG
Gebäudewertanteil:
Gebäudeertragswert oder Gebäudesachwert
- Minderung bei nicht vollständiger Entschädigung gem. § 193 (5) S. 2, § 194 (4) BewG
= Gebäuderwertanteil, § 193 (5) BewG
Bewertung Ebbaugrundstück
Grundsätzlich Vergleichswertverfahren, § 194 (1) BewG
Bodewert x Abzinsungsfaktor (§ 194 (3) BewG)
jährl. Erbbauzins x Vervielfältiger
bei keiner oder teilweiser Entschädigung: abgezinste Differenz zu tatsächlichem Gebäudewert
§ 194 (2) BewG
Erbbaurecht: Behandlung Gebäudewertanteil falls dieser nicht oder nur teilweise erstattet wird
Gebäudewertanteil bei Ablauf des Erbbaurechts, § 193 (5) S. 1 BewG
x Prozentsatz, der dem Eigentümer entschädigungslos zufällt
x Abzinsungsfaktor, Anlage 26 BewG (Zinssatz gem. § 193 (4) BewG
= Gebäudewertanteil gem. § 194 (4) BewG
Abziehen vom Wert
Bei Erbbaugrundstück:
Addieren zum Wert
(§ 97 (1) Nr. 1 BewG)
Betriebsvermögen = Einzelunternehmern
(§§ 95, 96 i.V.v. § 109 (1) BewG)
Anteilen am Betriebsvermögen = Personengesellschaften
(§ 97 (1) Nr. 5 i.V.m. § 109 (2) BewG)
Bewertung gem. § 11 (2) BewG
Vorrangig: Ableitung aus Verkäufen der Vergangenheit
§ 11 (2) S. 2 HS 1 BewG
Unternehmensbewertung (insb. vereinfachtes Ertragswertverfahren § 11 (2) S. 4 BewG i.V.m. § 199 bis 203 BewG)
§ 11 (2) S. 2 HS 2 BewG
Substanzwert (= Mindestwert)
§ 11 (2) S. 3 BewG
§ 199 bis 203 BewG
Ableitung Substanzwert gem. R B 109.2 (2) bis (4) ErbStR
Bilanzstichtag <> Bewertungsstichtag
Kein Zwischenabschluss zum Bewertungsstichtag
Ableitung des Wertes des Betriebsvermögens zum Bewertungsstichtag aus letztem Bilanzsstichtag durch Vornahme von Korrekturen
+ Grundstücksaufwand (insb. Geb. Afa)
+ Erwerb Anlagevermögen
- Veräußerung Anlagevermögen
Anmerkung: R B 11.4 ErbStR enthält ähnliche Regelung für Kapitalgesellschaften
Abspann bei Bewertungsfällen nicht vergessen!
"Der Wert des ... auf den Bewertungsstichtag ... ist gem. § 151 (1) S. 1 Nr. ... mit ... gesondert festzustellen. Gem. § 151 (2) Nr. 2 S. 2 BewG ist eine Festellung über Art und Zurechnung des Betriebsvermögens zu treffen.
Jahresertrag x Kapitalisierungsfaktor (13,75)
+ nicht betriebsnotwendiges Vermögen (g. W. Wirtschaftsgüter abzgl. g. W. damit zusammenhängender Schulden), § 202 (2) BewG
+ g. W. Beteiligungen (kein Abzug zusammenhängender Schulden), § 202 (3) BewG
+ junges Betriebsvermögen (g.W. Wirtschaftsgüter abzgl. g.W. damit zusammenhängemder Schulden), § 202 (4) BewG
= g.W. des Unternehmens nach dem vereinfachten Ertragswertverfahren
§ 200 BewG
Vereinfachtes Ertragswertverfahren: Ermittlung Jahresertrag
Gewinn gem. § 4 (1) S. 1 EStG
+ Hinzurechnungen gem. § 202 (1) S. 1 Nr. 1 BewG
- Abzüge gem. 202 (1) S. 2 Nr. 2 BewG
+ / - Hinzurechnung/Abzug wirtschaftlich nicht begründeter Vermögensminderungen/-erhöhungen
= Zwischenergebnis, § 202 (1) oder (2) BewG
- typisierter Ertragssteueraufwand: 30 % x positives Zwischenergebnis, § 202 (3) BewG
= Betriebsergebnis i.S.d. 202 BewG
Summe der Betriebsergebnisse für die letzten drei (vollständig) abgelaufenen Wirtschaftsjahre / 3
= Durchschnittsertrag gem. § 201 (2) S. 3 und 4 BewG
Vereinfachtes Ertragswertverfahren: Besonderheiten gem. § 200 (2) bis (4) BewG
Writschaftsgüter gem.
§ 200 (2) BewG: nicht betriebsnotw. Vermögen
Hinzurechnung: gemeiner Wert
Schulden: abziehbar
Erträge: abziehen
Aufwendungen: hinzurechnen
§ 200 (3) BewG: betriebsnotw. Beteiligungen
Schulden: nicht abziehbar
§ 200 (4) BewG: junges Betriebsvermögen
Aufwendunge: hinzurechnen
Bei der Bewertung ist, soweit nichts anderes vorgeschrieben ist, der gemeiner Wert zugrunde zu legen, § 9 (1) BewG
gemeiner Wert = Wert der bei der Veräußerung zu erzielen wäre, § 9 (2) S. 1 BewG
Anmerkung: gemeiner Wert ist immer inklusive Umsatzsteuer (Bruttowert)
Prüfreihenfolge Bewertungsvorschrift
Spezielle Regelung im Einzelsteuergesetz
Besondere Bewertungsvorschrift im 2. Teil des BewG (§ 17 bis 203 BewG)
Allgemeine Bewertungsvorschrift des ersten Teil des BewG (§ 1 bis § 16 BewG)
Aufbau Bewertungsgesetz
§ 1 - 16 BewG
§ 17 - 203 BewG
(erst am § 176 BewG wirklich interessant)
§ 204 - 205 BewG
Bewertung Kapitalforderungen / Kapitalschulden
Grundsatz: Ansatz mit Nennwert, § 12 (1) S. 1 BewG
Ansatz des Gegenwartswerts (d.h. des auf- oder abgezinsten Wertes) nur bei besonderen Umständen.
Forderung ist:
unverzinslich und Laufzeit > 1 Jahr
§ 12 (1) und (3) BewG
niedrig verzinslich (< 3 %) und Laufzeit >= 4 Jahre
§ 12 (1) BewG
hoch verzinslich (> 9%) und Laufzeit >= 4 Jahre
Für Wirtschaftgüter, die einem Unternehmen dienen, § 10 S. 1 BewG
Teilwert = Wert, den ein Erwerber des ganzen Unternehmens im Rahmen des Gesamtkaufpreises für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde, § 10 S. 2 BewG
Dabei ist von der Fortführung des Unternehmens auszugehen, § 10 S. 3 BewG
In der Regel Nettowert.
Bewertung Kapitalforderungen / Kapitalschulden: Berechnung
BMF Schreiben vom 11.10.2010 / 200 § 12/1
unverzinslich / Falligkeitsdarlehen
unverzinslich / Tilgungsdarlehen
hoch / niedrigverzinslich / Fälligkeitsdarlehen
Tabelle 2 (stimmt das?)
hoch / niedrigverzinslich / Tilgungsdarlehen
Besonderheit: Aufschubzeit (Tilgunsfreie Zeit)
Berechnung der Annuität (Tabelle 2)
Ausgehen von Annuitätenwert Barwert ermitteln (Tabelle 1)

References: § 13
 § 13
 § 14
 § 14

§ 14
 § 14
 § 13
 § 14
 § 13
 § 14
 § 13
 § 14

§ 4

§ 5

§ 5

§ 6
 § 5

§ 6
 § 13
 § 14
 § 15

§ 7

§ 7

§ 8
 § 184

§ 179
 § 186
 § 187

§ 185
 § 187
 § 187

§ 186

§ 185
 § 190
 § 189
 § 179
 § 182
 § 196

§ 198

§ 190
 § 193
 § 193
 § 193
 § 193
 § 193
 § 194
 § 193
 § 194

§ 194
 § 193
 § 193
 § 194
 § 109
 § 109
 § 11

§ 11
 § 11
 § 199

§ 11

§ 11

§ 199
 § 151
 § 151
 § 202
 § 202
 § 202

§ 200
 § 4
 § 202
 § 202
 § 202
 § 201
 § 200

§ 200

§ 200

§ 200
 § 9
 § 9
 § 16

§ 1

§ 17
 § 176

§ 204
 § 12

§ 12

§ 12
 § 10
 § 10
 § 10
 § 12