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Timestamp: 2016-10-21 11:20:27+00:00

Document:
8C_207/2011 (26.07.2011)
8C_207/2011
Rechtsanw�ltin Dr. Franziska Ryser-Zwygart,
vom 3. Februar 2011.
Z.________, geboren 1966, war ab 8. Mai 2006 bei der T.________ AG als Verpackerin angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 24. Oktober 2006 war sie in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei welchem ein anfahrender LKW in ihr stehendes Auto fuhr. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verf�gung vom 7. Oktober 2008, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 16. Februar 2010, stellte die SUVA ihre Leistungen per 30. September 2008 ein.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 3. Februar 2011 ab.
Z.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Antrag, es seien der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und die SUVA zu verpflichten, ihr ab 1. Oktober 2008 die Kosten der Heilbehandlung, insbesondere jene der Psychotherapie, Taggelder bei einer Arbeitsunf�higkeit von 50 %, eine Invalidenrente gest�tzt auf eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung nach richterlichem Ermessen zuzusprechen. Zudem ersucht sie um unentgeltliche Rechtspflege.
Das Versicherungsgericht und die SUVA schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber das zeitlich anwendbare Recht (BGE 130 V 445 mit Hinweisen), die Leistungsvoraussetzungen des nat�rlichen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) und des ad�quaten Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis), insbesondere nach einem Schleudertrauma der HWS ohne organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden (BGE 134 V 109) und die Voraussetzungen des Dahinfallens jeglicher kausaler Bedeutung von unfallbedingten Ursachen (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9 E. 2.2 [8C_354/2007]; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2) zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt f�r den im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren geltenden Untersuchungsgrundsatz (vgl. Art. 43 Abs. 1 und 61 lit. c ATSG), den zeitlich massgeblichen Sachverhalt (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243 mit Hinweis), den erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hinweisen) sowie die Anforderungen an einen �rztlichen Bericht und dessen Beweiswert (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
3.1 Das Spital X.________ diagnostizierte am 24. Oktober 2006 eine HWS-Distorsion sowie eine Kontusion der BWS/LWS und attestierte eine volle Arbeitsunf�higkeit bis 26. Oktober 2006.
3.2 Dr. med. G.________, Facharzt f�r Neurologie, hielt am 11. Januar 2007 den Status nach kranio-cervicalem Beschleunigungstrauma (24. Oktober 2006) mit therapieresistentem posttraumatischem cervico-kranialem und cervico-brachialem Syndrom rechts, nach weiteren Autounf�llen 1986, 1990 und 1993 sowie nach Schulteroperation rechts bei chronischen Schulterschmerzen fest. Es bestehe volle Arbeitsunf�higkeit. Die medikament�se und physiotherapeutische Behandlung sei bis zum Rehabilitationsaufenthalt fortzusetzen.
3.3 Dr. med. I.________, Facharzt f�r Chirurgie mit Schwerpunkt Allgemeine und Unfallchirurgie, Rehaklinik Y.________, diagnostizierte am 22. Januar 2007 ein zerviko-cephales und ein zerviko-brachiales myofasziales Schmerzsyndrom. Die Beweglichkeit im HWS-Bereich sei wieder voll hergestellt. Zudem l�gen die typischen subjektiven Symptome vor wie Ged�chtnis-, Konzentrations- und Schlafprobleme. Eine station�re Behandlung sei angebracht. Die Versicherte befinde sich in einer schwierigen psychosozialen Lage; eine psychologische Begleitung sei deshalb angezeigt.
3.4 Das biomechanische Institut U.________ kam in seiner Kurzbeurteilung vom 30. M�rz 2007 zum Schluss, die geklagten Beschwerden seien unter Ber�cksichtigung der Abweichungen vom Normalfall (Vorzust�nde und Degeneration der HWS) eher erkl�rbar. Der Hinweis in den Akten, der Kopf sei zur Zeit der Kollision abgedreht gewesen, k�nne mangels gen�gender Angaben nicht mitber�cksichtigt werden.
3.5 Dr. med. L.________, Oberarzt, Rehazentrum E.________, wo die Versicherte vom 26. M�rz bis 20. April 2007 in Behandlung war, hielt im Bericht vom 11. Mai 2007 ein Distorsionstrauma vom 24. Oktober 2006 sowie den Status nach Schulterverletzung rechts 2004 und nach Daumengrundgelenkarthrodese links sowie schwierige psychosoziale Verh�ltnisse fest. Es sei ein Arbeitsversuch bei einer Arbeitsf�higkeit von 50 % vereinbart worden. Dabei seien Arbeiten �ber Kopf und mit h�ufigen Reklinationen der HWS oder abrupten sowie schnellen Kopfbewegungen zu vermeiden. Feinmotorische Arbeiten k�nnten wegen des Daumengrundgelenks links nicht st�ndig ausgef�hrt werden.
3.6 Dr. med. W.________, Facharzt f�r Rheumatologie und Innere Medizin, diagnostizierte am 16. November 2007 chronische Beschwerden im Bereich des Kopfes, Nackens und Schulterg�rtels ohne organisches Korrelat, prim�re genetisch vermittelte Osteoarthrosen, eine Torsionsskoliose thorakal bei unklarer Ursache sowie sekund�re Rhizarthrose zufolge Arthrodese im MCP I links. Im Vergleich zur Untersuchung durch Dr. med. L.________ habe sich die Situation verschlechtert, da Nacken und Schulterg�rtel de facto nicht untersuchbar seien. Die Befunde seien medizinisch nicht erkl�rbar. Die Beschwerden im Bereich des Kopfes, Nackens und Schulterg�rtels seien keine Folgen des Unfalls vom 24. Oktober 2006. Es m�sse eine psychosomatische Erkrankung erwogen werden. Aus rheumatologischer Sicht liege keine Arbeitsunf�higkeit vor. Konsequenterweise sei von weiteren organisch ausgerichteten Behandlungen abzusehen, um das ausschliesslich somatische Krankheitskonzept der Versicherten nicht zu f�rdern.
3.7 Das psychosomatische Ambulatorium, Spital B._______, diagnostizierte am 23. November 2007 eine sich chronifizierende, therapieresistente Schmerzerkrankung nach diversen Unf�llen mit organischen und somatoformen Anteilen (ICD-10: R 52.2, F 45.3) bei Auffahrunfall vom 24. Oktober 2006 mit HWS-Distorsion, Schulterverletzung rechts 2004 nach Sturz, fremdanamnestisch rezidivierenden Phasen mit Bauchschmerzen und jeweils vorhandenem organischem Korrelat, sekund�rer Chronifizierung und somatosensorischer Amplifizierung, eine Pers�nlichkeit mit abh�ngigen und selbstunsicheren Z�gen sowie anamnestisch rezidivierender depressiver Dekompensation bei aktuell leichter Episode (ICD-10: F 323.0 [recte wohl: F 33]). Es wurden der Einsatz eines Antidepressivums zur Schmerzmodulation und Schlafregulation, das Erlernen einer Entspannungsmethode sowie regelm�ssige psychotherapeutische Gespr�che empfohlen.
3.8 Frau Dr. med. A.________, Fach�rztin f�r Innere Medizin sowie psychosomatische und psychosoziale Medizin, diagnostizierte am 28. Mai 2008 eine chronifizierte therapieresistente Schmerzerkrankung nach diversen Unf�llen mit organischen und somatoformen Anteilen (ICD-10: R 52, F 45.3) sowie eine anamnestisch rezidivierende depressive Kompensation, aktuell mittelschwer (ICD-10: F 323.0 [recte wohl: F 33]). Die Schmerzen seien unver�ndert. Angesichts der Tendenz zur Chronifizierung und des ung�nstigen Verlaufs best�nden nur geringe Aussichten auf Verbesserung; eine Stabilisierung sei bereits als Erfolg zu werten. Die Arbeitsf�higkeit k�nne nicht abschliessend beurteilt werden, doch die aktuell 9 Stunden Arbeitszeit pro Woche w�rden einer Arbeitsf�higkeit von 20 % entsprechen.
3.9 Der Kreisarzt hielt am 20. August 2008 in �bereinstimmung mit fr�heren Untersuchern eine eingeschr�nkte Kopfbeweglichkeit und muskul�re Verspannung fest. In Anbetracht des bisherigen Verlaufs sei von einer weiteren �rztlichen Behandlung keine erhebliche Verbesserung zu erwarten.
3.10 Die Akademie M.________, Spital C.________, diagnostizierte in ihrem Gutachten vom 11. M�rz 2009 mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F 32.1), eine posttraumatische Belastungsst�rung (ICD-10: F 43.1), ein chronifiziertes zerviko-cephales Syndrom (ICD-10: M 53.1) und eine leicht eingeschr�nkte Schultergelenksbeweglichkeit rechts. Gest�tzt auf die interdisziplin�re Besprechung attestierte sie aus rein somatischer Sicht f�r eine leichte k�rperliche T�tigkeit eine Arbeitsf�higkeit von 80 %; die Einschr�nkung rechtfertige sich infolge der chronifizierten Schmerzen, insbesondere der Spannungskopfschmerzen, welche mit dem Zervikalsyndrom interagierten. Ausschlaggebend f�r die aktuelle Einschr�nkung sei die psychiatrische Beurteilung. Derzeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsf�higkeit von 50 %; es sei diesbez�glich nicht von einem Endzustand auszugehen. Nach erfolgreicher psychiatrischer Therapie sei eine Arbeitsf�higkeit f�r leichte k�rperliche T�tigkeiten von 80 % zu erwarten.
Es ist unbestritten, dass die Versicherte am 24. Oktober 2006 ein Distorsionstrauma der HWS mit dem typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas erlitten hat und die noch geklagten Beschwerden in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit diesem Ereignis stehen. Zu pr�fen bleibt der ad�quate Kausalzusammenhang.
Die Versicherte macht geltend, ihre Beschwerden seien nach wie vor kausal zum Unfall vom 24. Oktober 2006, weshalb die SUVA weiterhin Leistungen zu erbringen habe. Dabei st�tzt sie sich vor allem auf das Gutachten des biomechanischen Instituts U.________ vom 30. M�rz 2007 und verlangt die Einholung eines weiteren biomechanischen Gutachtens zum Nachweis ihrer Ausf�hrungen. Weiter r�gt sie einen verfr�hten Fallabschluss.
Die Kausalit�tsbeurteilung hat nach der Rechtsprechung nicht gest�tzt auf unfalltechnische oder biomechanische Gutachten, sondern auf Grund einer s�mtliche Aspekte umfassenden Gesamtw�rdigung zu erfolgen; unfallanalytische Erkenntnisse und biomechanische �berlegungen k�nnen bei der Kausalit�tsbeurteilung zwar mitber�cksichtigt werden, bilden f�r sich allein jedoch keine hinreichende Grundlage daf�r (Urteil U 205/02 vom 18. M�rz 2003 E. 2.1). Eine unfallanalytische oder biomechanische Analyse vermag allenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur - einzig mit Blick auf die Ad�quanzpr�fung relevanten - Schwere des Unfallereignisses zu liefern; die Qualifikation eines Unfalles als leicht, mittelschwer oder schwer ist indessen eine Rechtsfrage und als solche nicht durch den Unfallanalytiker, sondern durch den rechtsanwendenden Unfallversicherer oder gegebenenfalls das Sozialversicherungsgericht zu entscheiden (SVR 2009 UV Nr. 18 S. 69 E. 5.2 [8C_744/2007]). D.h. ein biomechanisches Gutachten dient dazu, den Unfall in die Kategorien leicht, mittel oder schwer einzuordnen. Die Sachverhaltsfeststellung und die Verneinung der Notwendigkeit zus�tzlicher Abkl�rungen, namentlich die Einholung eines weiteren biomechanischen Gutachtens, durch die Vorinstanz sind nicht zu beanstanden.
6.1 Das Bundesgericht hat in BGE 134 V 109 erkannt, dass der Unfallversicherer den Fall gest�tzt auf Art. 19 Abs. 1 UVG unter Einstellung der vor�bergehenden Leistungen und Pr�fung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung in dem Zeitpunkt abzuschliessen hat, in welchem von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (BGE 134 V 109 E. 3 und 4 S. 112). Ob eine namhafte Besserung noch m�glich ist, bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, soweit diese unfallbedingt beeintr�chtigt ist. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen gen�gen nicht (E. 4.3 S. 115).
6.2 Sowohl der Kreisarzt (Bericht vom 20. August 2008) als auch der konsiliarische Psychiater (Aktennotiz vom 23. Juli 2008) erwarteten keine namhafte Verbesserung durch eine weitere �rztliche Behandlung. Dr. med. W.________ empfahl bereits am 16. November 2007 den Abschluss der organisch ausgerichteten Heilbehandlung. Frau Dr. med. A.________ sah nur geringe Aussichten auf eine Verbesserung durch die weitere psychische Behandlung und wertete eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes bereits als Erfolg (Bericht vom 28. Mai 2008). Selbst der psychiatrische Experte der Akademie M.________ erachtete es als fraglich, ob durch eine weitere Behandlung das chronifizierte Schmerzsyndrom beeinflusst werden k�nne, obwohl er zuvor noch eine m�gliche Verbesserung der Symptomatik festhielt und feststellte, es sei noch nicht der Endzustand erreicht (Teilgutachten vom 20. Januar 2009). Bei dieser Sachlage ist nicht davon auszugehen, dass durch eine weitere medizinische Behandlung noch eine namhafte Verbesserung erreicht werden kann. Der Fallabschluss erfolgte damit nicht verfr�ht.
Soweit die Versicherte geltend macht, sie leide auch an organischen Beschwerden, weshalb die SUVA weiterhin leistungspflichtig sei, kann sie nichts zu ihren Gunsten daraus ableiten: Einerseits wird bei der Anwendung der Rechtsprechung zu den Unf�llen mit Schleudertrauma ohne nachweisbare organische Funktionsausf�lle nicht zwischen physischen und psychischen Beschwerden unterschieden (BGE 134 V 109 E. 7.1 S. 118). Andererseits f�llt bei Unf�llen, bei welchen die psychischen Beschwerden im Vergleich zu den rein organischen Unfallfolgen im Vordergrund stehen, die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs nicht mit dem nat�rlichen zusammen, sondern der ad�quate Kausalzusammenhang ist nach BGE 115 V 133 unter alleiniger Ber�cksichtigung der physischen Auswirkungen zu pr�fen.
Mit der Vorinstanz ist der ad�quate Kausalzusammenhang gest�tzt auf die Beurteilung im Gutachten der Akademie M.________ vom 11. M�rz 2009, wonach die typischen Beschwerden nach einer HWS-Distorsion gegen�ber der psychischen Diagnose g�nzlich in den Hintergrund getreten sind, nach der Rechtsprechung von BGE 115 V 133 zu beurteilen.
8.1 Die Vorinstanz hat das Ereignis vom 24. Oktober 2006 gest�tzt auf den augenf�lligen Geschehensablauf in Einklang mit der Rechtsprechung (vgl. BGE 115 V 133 E. 6 S. 138; RKUV 2005 U Nr. 549 S. 236 E. 5.1.2 [U 380/04]) als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen qualifiziert. Dem ist - auch unter Einbezug der geltend gemachten abgedrehten Kopfstellung im Zeitpunkt der Kollision - beizupflichten. Somit ist der ad�quate Kausalzusammenhang zu bejahen, wenn ein einzelnes der unfallbezogenen Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise gegeben ist oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sind (BGE 115 V 133 E. 6c S. 140).
8.2 Entgegen der Ansicht der Versicherten liegen weder dramatische Begleitumst�nde noch eine besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls vor. Daran �ndert auch die geltend gemachte abgedrehte Kopfstellung im Zeitpunkt des Unfalls nichts. Ebenso wenig liegen schwere oder besondere Verletzungen vor noch solche, die speziell geeignet sind, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen. So hat die Vorinstanz zu Recht unter Verweis auf das Urteil U 79/05 vom 10. Februar 2006 festgehalten, dass die Diagnose eines Schleudertraumas allein nicht gen�gt f�r die Bejahung dieses Kriteriums. Bez�glich der rein somatischen Beschwerden ist keine besonders lange Dauer der �rztlichen Behandlung ausgewiesen. Angesichts des von den Gutachtern der Akademie M.________ (Gutachten vom 11. M�rz 2009) als auch den �rzten des Spitals B.________ (Bericht vom 23. November 2007) konstatierten organischen Korrelats der Schmerzen kann das Kriterium der k�rperlichen Dauerschmerzen bejaht werden. Es liegt jedoch nicht in besonders ausgepr�gter Weise vor. Unbestrittenermassen ist das Kriterium der �rztlichen Fehlbehandlung nicht gegeben. Auch liegen weder ein schwieriger Heilungsverlauf noch erhebliche Komplikationen vor. Denn dazu bedarf es zus�tzlicher, die Heilung beeintr�chtigender Gr�nde (vgl. etwa Urteil 8C_1044/2010 vom 12. Mai 2011 E. 4.4.5), welche hier jedoch nicht vorliegen. Was schliesslich das Kriterium von Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsf�higkeit betrifft, besteht nach Ansicht der Gutachter der Akademie M.________ aus somatischer Sicht f�r eine leichte T�tigkeit zumindest eine Arbeitsf�higkeit von 80 %, wobei die Unfalkausalit�t fraglich sei. Ob damit das Kriterium erf�llt ist, kann offenbleiben, da es jedenfalls nicht in ausgepr�gter Weise gegeben ist.
8.3 Da h�chstens zwei der Kriterien gegeben sind und keines in besonders ausgepr�gter Weise vorliegt, ist der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen den im Zeitpunkt des Einspracheentscheids noch geklagten Beschwerden und dem Ereignis vom 24. Oktober 2006 zu verneinen. Somit besteht kein Anspruch auf weitere Leistungen der SUVA ab 1. Oktober 2008.
Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten von der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ihr kann indessen die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt werden (Art. 64 BGG), weil die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die anwaltliche Vertretung doch geboten war (vgl. BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372). Es ist indessen auf Art. 64 Abs. 4 BGG hinzuweisen, wonach der Gerichtskasse Ersatz zu leisten sein wird, wenn dies sp�ter m�glich sein sollte (Art. 64 Abs. 4 BGG).
Rechtsanw�ltin Dr. Franziska Ryser-Zwygart wird als unentgeltliche Anw�ltin der Beschwerdef�hrerin bestellt, und es wird ihr f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'800.- ausgerichtet.

References: Art. 43
 BGE 
 Art. 19
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 64