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Timestamp: 2016-10-22 03:46:16+00:00

Document:
9C_376/2014 (13.03.2015)
9C_376/2014 � � Urteil vom 13. M�rz 2015
vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Elisabeth Gl�ttli,
Der 1941 geborene A.________ war �ber seine Arbeitgeberin, die B.________ AG, bei der PAX-Sammelstiftung BVG vorsorgeversichert und bezog von dieser eine Invalidenrente. Mit Wirkung auf den 1. Mai 2004 wurde das Vorsorgeverh�ltnis auf die Winterthur-Columna Stiftung f�r die berufliche Vorsorge (heute: AXA Stiftung Berufliche Vorsorge; nachfolgend: Sammelstiftung) �bertragen. Diese richtete A.________ die Invalidenrente bis zum Erreichen des Rentenalters (27. Juli 2006) aus.
Am 20. Februar 2006 gelangte C.________ vom Patronato D.________ namens des Versicherten an die Sammelstiftung und ersuchte unter Hinweis auf den bevorstehenden Eintritt des Rentenalters um Zustellung der vorgesehenen Antragsformulare f�r die Altersleistung (Rente oder Kapital). Dem Schreiben lag eine Vollmacht des A.________ selben Datums zugunsten von "Patronato D.________" bei.
Mit Schreiben vom 21. M�rz 2006 sandte C.________ der Sammelstiftung sodann eine weitere Vollmacht mit dem Betreff "Altersleistung/Kapitaloption Vertrag vvv; und Ueberweisung Guthaben an Bank E.________ Nr. www, Kto. xxx, laut. auf Patronato D.________ Auszahlungsgrund: Pensionierung, per 01.08.2006" vom 21. M�rz 2006, versehen mit der Unterschrift des A.________ und der Beglaubigung durch das italienische Generalkonsulat. Der gleichzeitig eingereichte, dasselbe Datum tragende Auszahlungsantrag best�tigte die Angaben der Vollmacht betreffend die gew�nschte Zahlstelle f�r den Kapitalbezug der Altersrente und war mit den - ebenfalls vom italienischen Generalkonsulat beglaubigten - Unterschriften des A.________ sowie seiner Ehegattin E.________ versehen.
Am 28. Juli 2006 teilte die Sammelstiftung A.________ mit, sie werde "in den n�chsten Tagen" die �berweisung von Fr. 282'514.40 zugunsten des Patronato D.________ vornehmen. Weil C.________ die Post des A.________ mittels eines Nachsendeauftrages f�r die Zeit vom 17. Juli bis 7. August 2006 an das Patronato D.________ umleiten liess, erhielt A.________ diese an ihn gerichtete Mitteilung nie.
Zwischen August 2006 und Januar 2009 wurden A.________ monatlich Betr�ge von Fr. 1'312.- bzw. Fr. 1'314.-, insgesamt Fr. 40'312.-, �berwiesen, und zwar von einem auf "Inhaber C.________" lautenden Bankkonto auf ein auf den Namen "E.________" lautendes Bankkonto bei der Bank F.________. Die �berweisungen erfolgten mit der Mitteilung des Auftraggebers "BONIFICO: WINTERTHUR LEBEN KOLLEKTIV RENDITA DI VECCHIAIA CASSA PENSIONE REF: yyy AVS: zzz".
Am 10. Mai 2012 wandte sich A.________, vertreten durch Rechtsanw�ltin G.________, betreffend die Kapitalauszahlung der Altersleistung an die Sammelstiftung und ersuchte um Zustellung der Akten. Diesem Ersuchen kam die Sammelstiftung am 25. Mai 2012 nach.
Mit Eingabe vom 3. Oktober 2012 liess A.________ Klage gegen die AXA Stiftung Berufliche Vorsorge einreichen mit dem Rechtsbegehren, diese sei zu verpflichten, ihm eine Altersleistung in der H�he von Fr. 282'514.40 zuz�glich Verzugszins auszurichten. Replicando erg�nzte er sein Begehren dahingehend, eventualiter sei sie zu verpflichten, ihm r�ckwirkend per 1. August 2006 eine Altersrente in vom Gericht festzustellender H�he (zuz�glich Verzugszinsen) auszurichten.
Mit Entscheid vom 25. M�rz 2014 wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Klage ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, der kantonale Entscheid sei aufzuheben. Die AXA Stiftung Berufliche Vorsorge sei zu verpflichten, ihm eine Kapitalabfindung in der H�he von Fr. 282'514.40 zuz�glich Verzugszins auszurichten. Eventualiter sei sie zu verpflichten, ihm r�ckwirkend per 1. August 2006 eine Altersrente auszurichten, deren H�he vom Gericht festzustellen sei (inkl. Verzugszins).
Die Sammelstiftung schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) verzichtet auf eine Stellungnahme.
In seiner nachtr�glichen Eingabe vom 25. September 2014 liess A.________ erg�nzend Stellung nehmen. Dazu �usserte sich die Sammelstiftung mit Eingabe vom 10. Oktober 2014.
Beide Parteien haben im letztinstanzlichen Verfahren weitere Unterlagen eingereicht.
1.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Die Behebung des Mangels muss f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG).
1.2.�Gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG d�rfen neue Tatsachen und Beweismittel im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt, was in der Beschwerde zu begr�nden ist (BGE 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226). Neue Begehren sind nach Art. 99 Abs. 2 BGG unzul�ssig.
2.1.�Streitig und zu pr�fen ist, ob die Beschwerdegegnerin gest�tzt auf das Begehren vom 21. M�rz 2006, mit welchem C.________ sich bzw. das Patronato D.________ als zur Entgegennahme von Geldern bevollm�chtigten Stellvertreter bezeichnet hatte, die Altersleistungen des A.________ mit befreiender Wirkung auf das angegebene Konto ausbezahlt hat oder ob sie ihm gegen�ber leistungspflichtig geblieben ist.
2.2.�Im Streit stehen Altersleistungen im Sinne des Art. 16 Abs. 1 FZV. Die Beschwerdegegnerin ist grunds�tzlich gehalten, dem Beschwerdef�hrer auf sein Verlangen hin das bestehende Guthaben gem�ss Vertrags- bzw. Reglementsbedingungen auszuzahlen. Leistet sie an einen unberechtigten Dritten, hat sie grunds�tzlich nicht erf�llt, und zwar auch dann, wenn sie in gutem Glauben leistet. Dabei obliegt der Nachweis richtiger Erf�llung der Vorsorgeeinrichtung als Vertragsschuldnerin. Sie tr�gt in der Regel das Risiko einer Leistungserbringung an einen Unberechtigten (SVR 2012 BVG Nr. 40 S. 150, 9C_675/2011 E. 3.1 und 3.2; 2012 BVG Nr. 44 S. 164, 9C_137/2012 E. 4.3 und 4.4).
2.3.�Das Gesetz (Art. 13 Abs. 1 BVG; Art. 16 Abs. 1 FZV) sieht f�r den Kapitalbezug der Altersleistungen keine besonderen Formvorschriften vor. In Ziffer 38.1 verlangt hingegen das Vorsorgereglement f�r die BVG-Basisvorsorge der Winterthur-Columna bei verheirateten versicherten Personen die schriftliche Zustimmung des Ehegatten. Gem�ss dem Formular "Ank�ndigung der Altersleistung"/"Antwortschreiben zur Leistungsank�ndigung" der Beschwerdegegnerin sind bei verheirateten Versicherten die vom Notar oder der Gemeinde beglaubigte Unterschrift des Ehegatten sowie die Kopie des Passes oder der Identit�tskarte des Ehegatten zwingend einzureichen.
3.1.�Es steht fest und ist unbestritten, dass dem Beschwerdef�hrer und seiner Ehefrau von August 2006 bis Januar 2009 - w�hrend zweieinhalb Jahren - monatliche Betr�ge von etwas mehr als Fr. 1'300.- (insgesamt Fr. 40'312.-) "im Auftrag von Patronato D.________" bzw. von einem auf "Inhaber C.________" lautenden Bankkonto auf ein auf die Ehegattin des Beschwerdef�hrers lautendes Bankkonto bei der Bank F.________ �berwiesen wurden.
3.2.�Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdef�hrer und seine Ehefrau h�tten "Rentenzahlungen" entgegengenommen, die sie von der Beschwerdegegnerin nie verlangt und zu deren Geltendmachung sie weder das Patronato D.________ noch C.________ beauftragt h�tten. Es habe sie offenkundig nicht interessiert, wer das Alterskapital verwaltete und daraus die Rentenbetreffnisse ausrichtete. Indem sie es unterliessen, nachzufragen, was die Nennung von "Patronato D.________" und "C.________" auf den Bankausz�gen zu bedeuten hatte, h�tten sie billigend in Kauf genommen, dass das angeblich ohne ihr Wissen und Wollen C.________ ausbezahlte Alterskapital diesem anvertraut blieb; sie m�ssten sich die jahrelange klagelose Entgegennahme von "Rentenleistungen" aus dem Alterskapital als nachtr�gliche Genehmigung der Kapitalauszahlung an C.________ entgegenhalten lassen. Dass sie von der Auszahlung des Alterskapitals auf ein Bankkonto von C.________ wussten und dieser mit ihrem Einverst�ndnis dar�ber verf�gte, ergebe sich auch daraus, dass C.________ f�r sie damit Steuern bezahlt habe. Die Beschwerdegegnerin habe aufgrund des Verhaltens des Beschwerdef�hrers und seiner Ehefrau nach der �berweisung davon ausgehen d�rfen, dass sie ihre Leistungspflicht gegen�ber dem Beschwerdef�hrer ordnungsgem�ss erf�llt hatte. Selbst bei einer F�lschung der Unterschriften auf dem Antragsformular und der Vollmacht k�nne ihr Schweigen angesichts der f�r sie erkennbar gewesenen uneingeschr�nkten tats�chlichen Verf�gungsmacht von C.________ �ber das Alterskapital nur als Zustimmung zur Verm�gensverwaltung durch ihn und damit als nachtr�gliche Genehmigung der Auszahlung an ihn gewertet werden.
Mit der erst am 10. Mai 2012 erfolgten R�ge habe der Beschwerdef�hrer bis zu diesem Zeitpunkt eine in seinem Sinne korrekte Vertragserf�llung verhindert. Ab dem Zeitpunkt, ab welchem er die tats�chliche Verf�gungsmacht von C.________ �ber sein Alterskapital erkennen und die Herausgabe h�tte verlangen k�nnen, habe er sein Verm�gen selbst C.________ anvertraut. Die Beschwerdegegnerin habe zu diesem Zeitpunkt annehmen d�rfen, dass ein allf�lliger Vollmachtsmangel durch die nachtr�gliche Genehmigung geheilt worden war und sie ihre Leistungspflicht ordentlich erf�llt hatte. Die Verantwortung f�r das C.________ ausbezahlte Alterskapital bzw. das Verlustrisiko f�r das ihm anvertraute Geld sei ungeachtet der Echtheit der Unterschriften auf den Legitimationspapieren von der Vorsorgeeinrichtung auf den am Alterskapital wirtschaftlich Berechtigten �bergegangen. Damit er�brige sich eine Beweiserhebung zu den umstrittenen Sachverhalten. Die Klage sei abzuweisen.
3.3.�Der Beschwerdef�hrer macht eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung sowie eine unzutreffende rechtliche W�rdigung geltend.
4.1.�Bereits im vorinstanzlichen Verfahren stand fest und war unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer und seine Ehefrau Kenntnis von den Rentenzahlungen hatten und diese zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes verwenden konnten. Den Einwand, sie h�tten die Zahlungen mangels hinreichender Gesch�fts- und Sprachkenntnisse f�r solche der Beschwerdegegnerin gehalten, erachtete die Vorinstanz angesichts verschiedener dagegen sprechender Indizien (Aufenthalt und Berufst�tigkeit in der Schweiz seit mehr als 40 Jahren; Transaktionsinformationen der Bank F.________; steuerliche Verh�ltnisse; Nennung von "Patronato D.________" und "C.________" im Zusammenhang mit Zahlungen, zu deren Veranlassung sie gem�ss eigenen Angaben keinen Auftrag erteilt hatten etc.) als wenig plausibel. Die Frage, was jemand wusste, ist als innere Tatsache einer direkten Beweisf�hrung nicht zug�nglich und muss in aller Regel aus �usseren Indizien erschlossen werden; sie ist damit tats�chlicher Natur, weshalb sie nach Massgabe von Art. 105 Abs. 1 BGG von der Vorinstanz grunds�tzlich in f�r das Bundesgericht verbindlicher Weise beantwortet wird (BGE 130 IV 58 E. 8.5 S. 62; 125 III 435 E. 2a/aa S. 436 f.; 124 III 182 E. 3 S. 184; SVR 2010 IV Nr. 35 S. 111, 9C_559/2009 E. 3).
4.2.�Die Kritik des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz sei in Willk�r verfallen, wenn sie aus dem Empfang vermeintlicher�
Rentenleistungen�auf Kenntnis bzw. grobfahrl�ssige Unkenntnis einer�
Kapitalauszahlung�geschlossen habe, verf�ngt nicht. Denn sie l�sst ausser Acht, dass die Vorinstanz f�r das dem Beschwerdef�hrer anzurechnende Wissen ganz wesentlich auch auf die steuerlichen Verh�ltnisse - die Begleichung der Steuerschuld auf der Kapitalleistung in der H�he von rund Fr. 32'000.- durch C.________ aus dem ihm �berwiesenen Kapital - abgestellt hat. Diese Tatsache ergab sich aus dem (vom Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren eingereichten) Protokoll der Einvernahme von C.________ durch den Staatsanwalt vom 17. Dezember 2009 und wurde vom Beschwerdef�hrer bis anhin nicht bestritten. Heute macht er allerdings sinngem�ss geltend, er habe von der Kapitalauszahlung und der Steuerschuld nichts gewusst, weil sich C.________ (wie bereits seit Jahren) auch 2006/2007 um seine Steuererkl�rung gek�mmert und die Zustimmungserkl�rung unterschrieben habe (nachdem der Veranlagungsvorschlag direkt dem Patronato D.________ zugestellt worden sei). Beide Parteien berufen sich in diesem Zusammenhang auf neue steuerliche Dokumente, zu deren Einreichung, wie vorgetragen wird, erst der vorinstanzliche Entscheid Anlass gegeben habe. So oder anders ergibt sich kein anderes Ergebnis: Der Beschwerdef�hrer gibt den an das Patronato D.________ gerichteten Veranlagungsvorschlag sowie die von diesem unterzeichnete Zustimmungserkl�rung vom 22. Januar 2007 und die Beschwerdegegnerin die von der Ehefrau unterzeichnete Zustimmungserkl�rung vom 24. Januar 2007 zu den Akten. Bereits auf dem an das Patronato D.________ gerichteten Veranschlagungsvorschlag betreffend die direkte Bundessteuer auf der Kapitalleistung nach Art. 38 DBG und der von diesem unterzeichneten Zustimmungserkl�rung vom 22. Januar 2007 ist jeweils unten vermerkt, dass ein weiteres Original an die Ehefrau des Beschwerdef�hrers, E.________, ging. Die Ehefrau unterzeichnete denn auch am 24. Januar 2007 die (nun von der Beschwerdegegnerin ins Recht gelegte) Zustimmungserkl�rung. Bei dieser Sachlage trifft die Behauptung des Beschwerdef�hrers, er und seine Ehefrau h�tten wegen des Vertretungsverh�ltnisses keine Kenntnis von der Kapitalauszahlung und der daraus resultierenden Steuerschuld gehabt, offensichtlich nicht zu. Nichts abzuleiten vermag der Beschwerdef�hrer aus dem Verhalten von C.________ in anderen F�llen. Es er�brigt sich damit, auf das neue Beweismittel (Bericht der Polizei H.________ vom 27. Juni 2012) n�her einzugehen, gem�ss welchem C.________ in etwa 200 F�llen die Unterschriften der Steuerpflichten auf den Steuererkl�rungen f�lschte, damit diese vom Bezug des Vorsorgekapitals nichts erfuhren.
4.3.�Zusammenfassend ergibt sich, dass der Vorinstanz keine einseitige, willk�rliche, gegen Art. 9 BV verstossende Beweisw�rdigung vorgeworfen werden kann. Der Beschwerdef�hrer vermag nicht darzutun, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit �berhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (offensichtlich unrichtig, unhaltbar, willk�rlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) sein soll.
5.1.�In der Beschwerde wird weiter geltend gemacht, aufgrund der Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin in den vom 28. Juli 2006 datierenden Schreiben an das Patronato D.________, die B.________ AG und an den Beschwerdef�hrer drei verschiedene �berweisungsempf�nger angegeben habe, m�sse davon ausgegangen werden, dass sie etwas vertuschen wollte oder jedenfalls um die problematische Konstellation gewusst habe.
5.2.�Entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers trifft es nicht zu, dass die drei Schreiben vom 28. Juli 2006 mit dem Betreff "Altersleistung f�r A.________ per 01.08.2006" drei verschiedene �berweisungsempf�nger nennen: Im an die ehemalige Arbeitgeberin gerichteten Schreiben ist angegeben, dass Fr. 282'514.40 "zu Gunsten A.________" �berwiesen werde, was nichts anderes heisst, als dass dieser Anspruchsberechtigter und in diesem Sinne Beg�nstigter ist; die Information, auf welches Konto die �berweisung erfolgt (und damit auch, ob allenfalls eine Dritt�berweisung beantragt war), wurde mangels Relevanz f�r die ehemalige Arbeitgeberin weggelassen. Das Schreiben an den Beschwerdef�hrer spricht von einer �berweisung "zu Gunsten von Patronato D.________", wie dies im von C.________ eingereichten Auszahlungsantrag gew�nscht worden war; bereits daraus - ohne Erw�hnung der genauen Zahlstelle - war die Drittauszahlung ohne Weiteres ersichtlich, weshalb von einer Vertuschung nicht die Rede sein kann. Die detailliertesten Angaben ("zu Gunsten des Bankkontos xxx bei Bank I.________") finden sich im Schreiben an das Patronato D.________. Auch sie entsprechen dem Auszahlungsantrag. Dass dabei der Anschein erweckt wurde, das angegebene Konto laute auf das Patronato D.________ statt auf C.________, hat seine Ursache in den - von der Beschwerdegegnerin �bernommenen - Angaben im Auszahlungsantrag und nicht etwa in irgendwelchen Vertuschungsabsichten, wie sie der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin zu unterstellen versucht.
6.1.�Nach der in der Beschwerde vertretenen Auffassung hat sich die Beschwerdegegnerin zahlreiche Verst�sse gegen ihre eigenen Sorgfaltspflichten zuschulden kommen lassen, wie sie sich aus Treu und Glauben, dem auftragsrechtlichen Verh�ltnis und der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (Urteil 9C_153/2010 vom 1. September 2010 E. 4.2) erg�ben. Sie habe die un�bliche Anfrage einer Drittauszahlung einer sehr hohen Geldsumme nicht mit der notwendigen Sorgfalt �berpr�ft. Die �berweisung sei an eine zur Entgegennahme von Geldern gar nicht befugte Institution erfolgt (vermeintlich, da das Geld direkt an C.________ gegangen sei).
6.2.�Da - wie zu zeigen ist (E. 7) - von einer Genehmigung der Kapitalauszahlung auszugehen ist, verm�chte der Beschwerdef�hrer aus allf�lligen Sorgfaltspflichtverletzungen der Beschwerdegegnerin nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Obwohl es sich unter diesen Umst�nden er�brigen w�rde, diese n�her zu pr�fen, soll auf die entsprechenden beschwerdef�hrerischen Vorbringen kurz eingegangen werden:
6.3.�Weder das Gesetz noch das Reglement schliessen es aus, die Beschwerdegegnerin als Schuldnerin mittels Zahlungsauftrags anzuweisen, die Leistung an einen Dritten zu erbringen (vgl. auch Urteile 9C_107/2014 vom 22. Oktober 2014 E. 4.3; 9C_141/2014 vom 26. November 2014 E. 4.4.1). Allein der Umstand, dass die �berweisung an einen Dritten beabsichtigt war, h�tte die Beschwerdegegnerin nicht bereits zu Abkl�rungen veranlassen m�ssen, ist diese doch nicht derart ungew�hnlich. Auch im Urteil 9C_137/2012 vom 5. April 2012 (publ. in: SVR 2012 BVG Nr. 44 S. 164) war die Zahlung an einen Dritten vorerst nur zur�ckgewiesen worden, weil der angegebene Kontoinhaber nicht mit dem angegebenen Konto zusammenpasste.
6.4.�Die Behauptung, das Patronato D.________ sei nicht befugt, Geld entgegenzunehmen, ist neu. Das Vorbringen ist unzul�ssig, da nicht ersichtlich und auch vom Beschwerdef�hrer nicht dargetan ist, inwiefern erst der vorinstanzliche Entscheid dazu Anlass gegeben haben soll (Art. 99 Abs. 1 BGG).
6.5.�Nichts zu Gunsten des Beschwerdef�hrers ergibt sich aus dem Urteil 9C_153/2010 vom 1. September 2010 (publ. in: SVR 2011 BVG Nr. 11 S. 41), welches - wie BGE 130 V 103 - die (gef�lschte) schriftliche Zustimmung des Ehegatten zur Barauszahlung der Austrittsleistung und damit einen ganz anderen Sachverhalt betraf.
7.1.�Der Beschwerdef�hrer macht eine Rechtsverletzung in der Anwendung von Art. 38 Abs. 1 OR geltend. Eine rechtsg�ltige Genehmigung liege nicht vor - weder hinsichtlich der Auszahlungsart (Rente oder Kapital) noch hinsichtlich des Subjekts (Patronato D.________ oder C.________). Es sei absolut lebensfremd anzunehmen, er h�tte C.________ ohne irgendwelche Absicherung durch einen schriftlichen Vertrag sein ganzes Geld in der H�he von Fr. 282'514.40 "anvertraut". Da f�r den Auszahlungsantrag die schriftliche Form verlangt werde, sei eine konkludente Genehmigung ohnehin nicht m�glich.
7.2.�Hat jemand, ohne dazu erm�chtigt zu sein, als Stellvertreter einen Vertrag abgeschlossen, so wird der Vertretene nur dann Gl�ubiger oder Schuldner, wenn er den Vertrag genehmigt (Art. 38 Abs. 1 OR). Die Genehmigung kann ausdr�cklich oder stillschweigend erfolgen (Art. 39 Abs. 1 OR). Sie hat zur Folge, dass das Rechtsgesch�ft zwischen dem Vertretenen und dem Dritten in gleicher Weise abgeschlossen wird, wie es der Vertreter abgeschlossen hat (Urteile 2C_662/2013 vom 2. Dezember 2013 E. 3.3 [publ. in: StR 69/ 2014 S. 231]; 4A_107/2010 vom 3. Mai 2010 E. 2.3). Die Anwendbarkeit von Art. 38 OR setzt so wenig wie Art. 32 OR einen Vertragsabschluss voraus. Mithin kann jedes einer Vertretung zug�ngliche und rechtserhebliche Verhalten genehmigt werden (Urteil 4A_107/2010 vom 3. Mai 2010 E. 2.3).
Die Genehmigung ist an keine Form gebunden und kann insbesondere auch konkludent erfolgen. Inhaltlich muss sie sich auf das Gesch�ft beziehen, wie es vom vollmachtlosen Stellvertreter abgeschlossen worden ist. Stillschweigen kann dabei nur dann als Genehmigung ausgelegt werden, wenn ein Widerspruch m�glich und zumutbar war. Voraussetzung ist, dass der Gesch�ftspartner in guten Treuen davon ausgehen konnte, der Vertretene werde bei fehlendem Einverst�ndnis widersprechen, und dessen Stillschweigen daher nach Treu und Glauben als Zustimmung auffassen durfte (BGE 124 III 355 E. 5a S. 361; 93 II 302 E. 4 und 5 S. 307 ff.; Urteil 4A_485/2008 vom 4. Dezember 2008 E. 3.3 mit Hinweisen).
7.3.�Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass selbst wenn C.________ ohne rechtsg�ltige Vollmacht gehandelt hat, das Verhalten des Beschwerdef�hrers - die stillschweigende und damit widerspruchslose Entgegennahme von "Rentenzahlungen" w�hrend zweieinhalb Jahren trotz Kenntnis der erfolgten Kapitalauszahlung (aufgrund der darauf erhobenen und von C.________ bezahlten Steuern) - jedenfalls als Genehmigung der vollmachtlosen Stellvertretung und mithin der Drittauszahlung des Altersguthabens durch konkludentes Verhalten zu betrachten ist. Der Beschwerdef�hrer vermag sich der Rechtsfolge der Genehmigung nicht dadurch zu entziehen, dass er heute geltend macht, weder mit der "Auszahlungsart" noch mit dem "Subjekt" einverstanden zu sein. Es ist nachvollziehbar, dass er sich im heutigen Zeitpunkt angesichts des erlittenen finanziellen Verlustes anders entscheiden w�rde, d.h. keine Kapitalauszahlung an eine Drittperson mehr akzeptieren w�rde. Doch �ndert dies nichts daran, dass er w�hrend zweieinhalb Jahren monatliche "Rentenzahlungen" widerspruchslos entgegengenommen hat, obwohl er wegen der erhobenen Steuern um die Kapitalauszahlung gewusst hat, und damit - da es ihm zumutbar gewesen w�re, zu intervenieren - den Rechtsschein erweckt hat, er sei damit einverstanden.
Was die Auszahlungsart (Rente oder Kapital) anbelangt, handelt es sich bei den entgegengenommenen monatlichen "Rentenbetreffnissen" um nichts anderes als das dem Beschwerdef�hrer in Ratenform �berwiesene Kapital. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers ist die Genehmigung sodann grunds�tzlich an keine Form gebunden (vgl. E. 7.2; Claire Huguenin, Obligationenrecht, 2. Aufl. 2014, Rz. 1090; Tercier/Pichonnaz, Le droit des obligations, 5. Aufl. 2012, S. 102 Rz. 438). Formbed�rftig ist sie nach der Rechtsprechung nur, wenn im gleichen Fall die Vollmacht formbed�rftig ist (BGE 75 II 337 E. 1 S. 342; Rolf Watter, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 5. Aufl. 2011, N. 6 zu Art. 38 OR); einer Form bedarf die Vollmacht praxisgem�ss aber nur, wenn dies gesetzlich f�r sie vorgesehen ist (Z�ch/K�nzler, Berner Kommentar, 2. Aufl. 2014, N. 56 zu Art. 38 OR; Watter, a.a.O., N. 14 zu Art. 33 OR). Da eine entsprechende gesetzliche Bestimmung vorliegend fehlt, dringt der Beschwerdef�hrer auch mit seinem Einwand, die Genehmigung h�tte schriftlich erfolgen m�ssen und sei demnach formung�ltig, nicht durch.
7.4.�Angesichts der Genehmigung der Stellvertretung durch konkludentes Verhalten (E. 7.3) ist ohne Belang, ob die Vollmacht und der Auszahlungsantrag, welche Dokumente C.________ der Beschwerdegegnerin vorgelegt hat, vom Beschwerdef�hrer und seiner Ehefrau rechtsg�ltig unterzeichnet waren. Ebenso wenig braucht gepr�ft zu werden, ob der Beschwerdef�hrer und seine Ehefrau die Dokumente allenfalls blanko ("unausgef�llt") unterschrieben haben (vgl. dazu Urteil 9C_141/2014 vom 26. November 2014 E. 4.3), wie C.________ anl�sslich der Schlusseinvernahme vom 26. September 2014 - von der Beschwerdegegnerin nachtr�glich mit Eingabe vom 10. Oktober 2014 als (unzul�ssiges; vgl. E. 1.2) Novum eingereicht - zu Protokoll gab. Aus demselben Grund brauchen auch die M�ngel in der Beglaubigung der Unterschriften (vgl. dazu Urteil 9C_464/2014 vom 24. Februar 2015 E. 3.4.4) nicht weiter thematisiert zu werden. Gleiches gilt f�r die vom Beschwerdef�hrer aufgeworfene Frage der Beweislast. Vielmehr durfte die Vorinstanz bei dieser Sachlage auf die beantragte Beweiserhebung zur Echtheit der Unterschriften, insbesondere die Einholung eines grafologischen Gutachtens, verzichten. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt nicht vor.
Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdegegnerin mit der vom Beschwerdef�hrer nachtr�glich genehmigten �berweisung des Alterskapitals auf das angegebene Konto bei der Bank I.________ mit befreiender Wirkung erf�llt und die Vorinstanz die Klage auf (erneute) �berweisung der Altersleistung in Kapitalform (eventualiter auf Ausrichtung einer Rente) zu Recht abgewiesen hat.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).

References: Art. 95
 Art. 97
 Art. 99
 Art. 99
 Art. 16
 Art. 16
 Art. 105
 Art. 38
 Art. 9
 Art. 97
 BGE 
 BGE 
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 32
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 33