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Timestamp: 2019-04-21 08:33:51+00:00

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Lieferungen - 253504-2015 - TED Tenders Electronic Daily
Lieferungen - 253504-2015
18/07/2015 S137 - - Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
Deutschland-Dortmund: Straßenbahnpersonenwagen
2015/S 137-253504
Zu Händen von: Frau Reinbach
Telefon: +49 2319552260
E-Mail: einkauf@dsw21.de
Fax: +49 2319553425
Hauptadresse des Auftraggebers: www.dsw21.de
Modernisierung B80C Fahrzeuge und Beschaffung von Hochflurstadtbahnwagen.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: NRW, Dortmund.
Modernisierung von 64 B80C Fahrzeugen (43 6-Achser und 21 8-Achser) sowie Produktion und Lieferung von 26 Hochflurstadtbahnwagen (24 als Hauptauftrag, 2 optional). Diese Beschaffung ist in zwei Lose aufgeteilt: Wagenbau (Los 1), Elektrik (Los 2).
Modernisierung von 64 B80C Fahrzeugen (43 6-Achser und 21 8-Achser) sowie Produktion und Lieferung von 26 Hochflurstadtbahnwagen (24 als Hauptauftrag, 2 optional).
Beschreibung der Optionen: Produktion und Lieferung von 2 Hochflurstadtbahnwagen.
Beginn 3.3.2016 Abschluss 3.11.2025
Los-Nr: 1 Bezeichnung: Wagenbau
Los-Nr: 2 Bezeichnung: Elektrik
Darlegung der besonderen Bedingungen: Es wird gem. § 8 TVgG-NRW darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmer gemäß den Vorgaben des § 18 TVgG-NRW die Verpflichtungserklärung nach Anlage 4 zur RVO TVgG-NRW (Verpflichtungserklärung nach § 18 TVgG-NRW zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen) mit Einreichung des Angebots abzugeben haben. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass mindestens die Inhalte der Anlage 5 zur RVO TVgG-NRW (Besondere vertragliche Nebenbedingung zur Beachtung der in den ILO-Kernarbeitsnormen festgelegten Mindeststandards durch Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW) als besondere Vertragsbedingung Verwendung finden werden.
Zudem wird darauf hingewiesen, dass es gemäß dem Beschluss des Vergabesenats am OLG Düsseldorf vom 25.6.2014 (Az. VII-Verg 39/13) insbesondere bzgl. öffentlicher Lieferaufträge mehr als zweifelhaft ist, ob die in §§ 19 Abs. 1, Abs. 3; 21 Abs. 4 Satz 1 Nr.3 TVgG-NRW i. V. m. §§ 16 ff. RVO TVgG-NRW (Verordnung Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen) normierte Pflicht des Bieters zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vergaberechts-/EU-Rechtskonform ist. Um etwaig mögliche Vergaberechtsverstöße sowie eine eventuelle Ungleichbehandlung der beteiligten Bieter des Vergabeverfahrens von vornherein zu verhindern, hat die Vergabestelle daher beschlossen, auf die Vorlage einer solchen Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW im Rahmen der Angebotsabgabe von den Bietern zu verzichten. Insoweit erfolgt auch kein Ausschluss eines Bieters von dem Vergabeverfahren nach § 26 SektVO wegen Nichtvorlage einer solchen Erklärung. Der Auftraggeber behält sich im Weiteren vor, die Einreichung einer entsprechenden Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW als zusätzliche Bedingung (Anforderung) an die Auftragsausführung i. S. v. § 97 Abs. 4 Satz 2 GWB zu einem späteren Zeitpunkt von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter bzw. Auftragnehmer auf gesondertes Verlangen zu fordern.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter Abschnitt III.2.1) Nr. 1 bis Nr. 5, III.2.2) und III.2.3) Nr. 1 bis Nr. 4 im Einzelnen geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) zum Nachweis der Eignung gemäß den nachfolgend genannten Teilnahmebedingungen beizubringen und zu erfüllen. Anderenfalls wird der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft wegen fehlender (formeller bzw. materieller) Eignung nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (§ 20 Abs. 1, § 21 Abs. 5 SektVO).
Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags müssen die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten und bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Kontaktstelle per E-Mail abrufbaren Vordrucke verwendet werden. Die Vordrucke sowie die unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) geforderten Unterlagen müssen dem Teilnahmeantrag vollständig beigefügt werden. Die Vordrucke müssen an den dafür vorgesehenen Stellen eigenhändig unterschrieben werden. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (keine Kopie/Scan/Fax) einzureichen.
Die Vergabestelle behält sich unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, nicht bis zum Ablauf der Teilnahmefrist (vgl. Abschnitt IV.3.4)) vorgelegte Unterlagen sowie formal fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern und/oder aufzuklären (§ 19 Abs. 3 SektVO). Werden die nachgeforderten Unterlagen oder die erbetenen Auskünfte nicht innerhalb der Nachfrist vorgelegt oder erteilt, wird der betroffene Bewerber in jedem Fall zwingend von dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen.
Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrags (i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen, (ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen, (iii) die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, in der alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften, zu erklären sowie (iv) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck) vorzulegen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter Abschnitt III.2.2 und III.2.3 aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) gem. § 20 Abs. 3 Satz 1 SektVO auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützen, unabhängig von dem Rechtsverhältnis zwischen ihm und diesen Unternehmen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag gemäß Vordruck zu benennen und die unter Abschnitt III.2.2) und/oder III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten der Dritten zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. technischen Leistungsfähigkeit beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 20 Abs. 3 Satz 1 SektVO nach obergerichtlicher Rechtsprechung auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen sein kann (vgl. OLG München, Beschluss vom 15.3.2012, Verg 2/12; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30.6.2010, VII-Verg 13/10).
Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, keine Lieferanten/Vorlieferanten) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren wirtschaftliche und finanzielle oder technische Leistungsfähigkeit nach § 20 Abs. 3 Satz 1 SektVO zu berufen -, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vor Zuschlagserteilung die Unterauftragnehmer zu benennen sowie zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue der Unterauftragnehmer die unter Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen für diese auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Ferner sind – auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 20 Abs. 3 Satz 1 SektVO benannten eignungsrelevanten Dritten sowie der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten eignungsrelevanten Dritten bzw. Unterauftragnehmer, die zur Erfüllung des Auftrags erforderlich sind, zugreifen kann (Verpflichtungserklärung nach § 20 Abs. 3 Satz 2, 3 SektVO). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung im Teilnahmeantrag ist nicht erforderlich.
Die Vergabestelle behält sich vor, auf gesonderte Anforderung von einzelnen oder allen Bewerbern nach Einreichung der Teilnahmeanträge bei Bedarf die Vorlage von Nachweisen (Belege dritter Stellen), zu verlangen, soweit in den Teilnahmebedingungen lediglich Eigenerklärungen verlangt sind.
Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter – auf gesondertes Verlangen – Gewerbezentralregisterauszüge gemäß GewO zu fordern und Abfragen bei Korruptions- und Vergaberegistern vorzunehmen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie).
Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate alt sein.
(2) Unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) nach § 21 Abs. 1 SektVO, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen nach § 21 Abs. 2 SektVO zuzurechnen ist, wegen Verstoßes gegen eine der nachfolgend benannten Strafnormen rechtskräftig verurteilt worden ist:
1. §§ 129, 129 a oder 129b des Strafgesetzbuches,
2. §§ 333 oder 334 des Strafgesetzbuches, auch in Verbindung mit Artikel 2 § 1 des EU-Bestechungsgesetzes vom 10. September 1998 (BGBl. 1998 II S. 2340), das zuletzt durch Artikel 6 Absatz 1 des Gesetzes vom 21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1763) geändert worden ist, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung Internationaler Bestechung vom 10. September 1998 (BGBl. 1998 II S. 2327; 1999 II S. 87), § 1 Absatz 2 Nummer 10 des NATO-Truppen-Schutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. März 2008 (BGBl. I S. 490), § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes vom 21. Juni 2002 (BGBl. I S. 2144, 2162),
3. § 299 des Strafgesetzbuches,
4. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung,
5. § 108 e des Strafgesetzbuches,
6. § 264 des Strafgesetzbuches,
7. § 261 des Strafgesetzbuches.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften stehen Verstöße gegen vergleichbare Straftatbestände anderer Staaten gleich.
(3) Unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) nach § 21 Abs. 4 SektVO, dass 1. über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist,
2. sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet,
3. das Unternehmen die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und der Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat,
4. das Unternehmen keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt,
5. keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer Person, die nach § 21 Abs. 2 SektVO für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird.
(4) Unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) gemäß § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW, dass die Voraussetzungen des § 13 Abs. 1 TVgG-NRW nicht vorliegen und das Unternehmen nachweislich nicht gegen eine Verpflichtung aus einer Verpflichtungserklärung nach § 4 TVgG-NRW oder gegen eine Verpflichtung aus § 9 Absatz 1 Satz 1 TVgG-NRW verstoßen hat.
(5) Unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) über wettbewerbswidrige Verhaltensweisen, dass das Unternehmen in Bezug auf das Vergabeverfahren sowie den Auftragsgegenstand keine unzulässigen, wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen, insbesondere Verstöße gegen das GWB und UWG, begeht oder sich hieran beteiligt.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck), dass eine aktuell gültige Haftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 10 Mio. Euro für Personen- und Sachschäden je Versicherungsfall und -jahr besteht.
Alternativ (falls eine Versicherung mit dieser Deckungshöhe derzeit nicht besteht) die unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck), dass der Bewerber im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen und die Erklärung eines Versicherers (in Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung bereit ist.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (1) Darstellung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität in dem für die Auftragsdurchführung relevanten Unternehmensteil und Standort (Umfang der Darstellung: max. 10 DIN A 4 Seiten, Schriftgröße 12, 1,5-facher Zeilenabstand, einseitig bedruckt).
Die Darstellung kann durch eine bestehende und aktuell gültige Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig für den für die Auftragsdurchführung relevanten Unternehmensteil und Standort ersetzt werden. Die Vorlage einer Kopie des Zertifikates in unbeglaubigter Form ist ausreichend.
(2) Beschreibung der technischen Ausrüstung des Unternehmens in dem für die Auftragsdurchführung relevanten Unternehmensteil und Standort (Umfang der Beschreibung: max. 10 DIN A 4 Seiten, Schriftgröße 12, 1,5-facher Zeilenabstand, einseitig bedruckt).
(3) Los 1: Darstellung (gemäß Vordruck) der Berufserfahrung im Bereich Wagenbau mit Bezug zum Stadtbahn- oder U-Bahn-Fahrzeugbau für den Projektleiter sowie dessen Stellvertreter. Dabei muss der Projektleiter mindestens über 5 Jahre und der stellv. Projektleiter mindestens über 3 Jahre Berufserfahrung im Bereich Wagenbau mit Bezug zum Stadtbahn- oder U-Bahnfahrzeugbau verfügen.
Darstellung der Qualifikation des Projektleiters sowie seines Stellvertreters im Bereich Projektmanagement. Die Qualifikation im Bereich Projektmanagement ist daneben durch Vorlage entsprechender Bildungsbescheinigungen oder Zertifikate (in unbeglaubigter Kopie ausreichend) nachzuweisen.
Im Falle eines Wegfalls/Ausfalls von angegebenen Personen nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs bis zur Zuschlagserteilung können fachlich gleich geeignete Personen deren Wegfall/Ausfall im Rahmen der Eignungsprüfung ersetzen.
Los 2: Darstellung (gemäß Vordruck) der Berufserfahrung im Bereich Elektrik mit Bezug zum Stadtbahn- o-der U-Bahn-Fahrzeugbau für den Projektleiter sowie dessen Stellvertreter. Dabei muss der Projektleiter mindestens über 5 Jahre und der stellv. Projektleiter mindestens über 3 Jahre Berufserfahrung im Bereich Elektrik mit Bezug zum Stadtbahn- oder U-Bahn-Fahrzeugbau verfügen.
(4) Los 1: Darstellung (gemäß Vordruck) nachfolgender abgeschlossener Referenzprojekte (a) bis (c), welche zwingend die jeweils angegebenen Anforderungen erfüllen müssen. Die unter (a) bis (c) geforderten Referenzen können jeweils in einzelnen/mehreren Projekten oder auch in einem einzigen Projekt realisiert worden sein. Die nachfolgend unter (a) bis (c) beschriebenen Referenzprojekte müssen von dem/den jeweiligen Auftraggeber/n abgenommen sein. Entsprechende Nachweise (Abnahmeerklärungen/-bescheinigungen/-protokolle) sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Die langen Zeiträume für die Nachweismöglichkeit der Referenzprojekte unter (a) bis (c) sind nicht in dem Sinne zu verstehen, dass der Bewerber bereits mindestens seit dem 01.01.1995 bzw. dem 01.01.2010 am Markt tätig sein muss. Vielmehr haben die Bewerber aus Gründen der Markt-/ Wettbewerbsöffnung Gelegenheit, Referenzprojekte aus diesen Zeiträumen beizubringen. Auf Grund der geringen Veränderung der Technologieentwicklung ist der Zeitraum der Anerkennung von Referenzprojekten in Los 1 länger als in Los 2.
Es ist zulässig, Referenzprojekte sowohl für Los 1 als auch für Los 2 anzugeben, sofern ein Bewerber sich auf beide Lose bewirbt und die Referenzprojekte beide Auftragsteile (Wagenbau und Elektrik) beinhalten.
Die Referenzen müssen jeweils eindeutig demjenigen Unternehmen als Leistungsverantwortlichem (Auftragnehmer) zugeordnet werden können, das sich zum Nachweis seiner Eignung in dem Teilnahmeantrag darauf beruft. Die Einreichung einer Bescheinigung des Referenzauftraggebers ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenzauftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor. Die Darstellung der Referenzen muss auf dem Vordruck der Vergabestelle erfolgen.
(a) Darstellung (per Vordruck) der erfolgreichen Abnahme von neu hergestellten Schienenfahrzeugen (Niederflur- oder Hochflurfahrzeuge) gemäß § 62 BOStrab (Personenfahrzeuge) in der Zeit zwischen dem 01.01.2010 und dem Ablauf der Teilnahmefrist (siehe Abschnitt IV.3.4).
(b) Darstellung (per Vordruck) der erfolgreichen Produktion und Zulassung (nicht zwingend nach § 62 BOStrab) von mindestens 15 Neufahrzeugen (Stadtbahn- oder U-Bahn-Fahrzeuge), Hochflur (d. h. Fußbodenhöhe ab 900 mm über Schienenoberkante) für den Personennahverkehr in der Zeit zwischen dem 01.01.1995 und dem Ablauf der Teilnahmefrist (siehe Abschnitt IV.3.4).
(c) Darstellung (per Vordruck) der erfolgreichen Modernisierung und erneuten Zulassung (nicht zwingend nach § 62 BOStrab) von mindestens 15 Schienenfahrzeugen (Stadtbahn- oder U-Bahn-Fahrzeuge), Hochflur (d. h. Fußbodenhöhe ab 900 mm über Schienenoberkante) für den Personennahverkehr in der Zeit zwischen dem 01.01.1995 und dem Ablauf der Teilnahmefrist (siehe Abschnitt IV.3.4). Als Modernisierung in dem vorgenannten Sinne werden Referenzprojekte anerkannt, bei denen wesentliche Elemente der Innenausstattung überarbeitet oder erneuert wurden oder wesentliche Arbeiten an der Rohkarosse durchgeführt wurden; hierbei reicht nicht die Bearbeitung nur einer Komponente (z.B. nur Drehkranz, nur Fußboden, nur Sitze, nur Innenverkleidung oder nur Beleuchtung).
Los 2: Darstellung (gemäß Vordruck) nachfolgender abgeschlossener Referenzprojekte (a) bis (c), welche zwingend die jeweils angegebenen Anforderungen erfüllen müssen. Die unter (a) bis (c) geforderten Referenzen können jeweils in einzelnen/mehreren Projekten oder auch in einem einzigen Projekt realisiert worden sein. Die nachfolgend unter (a) bis (c) beschriebenen Referenzprojekte müssen von dem/den jeweiligen Auftraggeber/n abgenommen sein. Entsprechende Nachweise (Abnahmeerklärungen/-bescheinigungen/-protokolle) sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Die langen Zeiträume für die Nachweismöglichkeit der Referenzprojekte unter (a) bis (c) sind nicht in dem Sinne zu verstehen, dass der Bewerber bereits mindestens seit dem 01.01.2005 bzw. dem 01.01.2010 am Markt tätig sein muss. Vielmehr haben die Bewerber aus Gründen der Markt-/ Wettbewerbsöffnung Gelegenheit, Referenzprojekte aus diesen Zeiträumen beizubringen.
Es ist zulässig, Referenzprojekte sowohl für Los 2 als auch für Los 1 anzugeben, sofern ein Bewerber sich auf beide Lose bewirbt und die Referenzprojekte beide Auftragsteile (Wagenbau und Elektrik) beinhalten.
(b) Darstellung (per Vordruck) der erfolgreichen Produktion und Zulassung (nicht zwingend nach § 62 BOStrab) von mindestens 15 Neufahrzeugen (Stadtbahn- oder U-Bahn-Fahrzeuge). Hochflur (d. h. Fußbodenhöhe ab 900 mm über Schienenoberkante) für den Personennahverkehr in der Zeit zwischen dem 01.01.2005 und dem Ablauf der Teilnahmefrist (siehe Abschnitt IV.3.4).
(c) Darstellung (per Vordruck) der erfolgreichen Modernisierung und erneuten Zulassung (nicht zwingend nach § 62 BOStrab) von mindestens 15 Schienenfahrzeugen (Stadtbahn- oder U-Bahn-Fahrzeuge), Hochflur (d. h. Fußbodenhöhe ab 900 mm über Schienenoberkante) für den Personennahverkehr in der Zeit zwischen dem 01.01.2005 und dem Ablauf der Teilnahmefrist (siehe Abschnitt IV.3.4). Als Modernisierung in dem vorgenannten Sinne werden Referenzprojekte anerkannt, bei denen mehrere Baugruppen überarbeitet oder erneuert wurden; hierbei reicht nicht die Bearbeitung nur einer Komponente (z.B. nur Chopper, nur Gleichstromsteller, nur Umrichter, nur Klimaanlage oder nur Fahrerarbeitsplatz).
1. Qualität. Gewichtung 58
2. Preis. Gewichtung 42
24.8.2015 - 13:00
(1) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber gemäß § 98 Nr. 4 GWB. Der ausgeschriebene und zu vergebende Auftrag steht in Zusammenhang mit Tätigkeiten auf dem Gebiet des Verkehrs (Sektorentätigkeit nach § 1 Abs. 1 SektVO) nach Nr. 4 der Anlage zu § 98 Nr. 4 GWB. Der Auftraggeber führt ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach den Vorschriften des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), der Sektorenverordnung (SektVO) sowie den anwendbaren und einschlägigen Vorschriften des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) und der Rechtsverordnung zum Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (RVO TVgG-NRW) durch.
(2) Die Bewerbungen für die Übersendung der Teilnahmeantragsunterlagen sind schriftlich, per Telefax oder E-Mail unter den unter Punkt I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n) genannten Kontaktdaten anzufordern.
(3) Die Teilnahmeanträge sind bis zu der unter Abschnitt IV.3.4) bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Adresse in einem fest verschlossenen Umschlag im Original und in Kopie (digital auf Datenträger) schriftlich einzureichen. Die Einreichung eines Teilnahmeantrags per Telefax oder E-Mail sowie die mündliche oder fernmündliche (telefonische) Stellung eines Teilnahmeantrags ist jeweils nicht zugelassen.
(4) Bei fremdsprachigen Bescheinigungen, ist eine Übersetzung auf Kosten des Bewerbers beizufügen.
(6) Der Auftraggeber sieht aus technischen und wirtschaftlichen Gründen (§ 97 Abs. 3 S. 3 GWB) von der Aufteilung des Auftrages in weitere Fach- oder Teillose ab.
(7) Es wird zukünftig ggf. eine Umfahrung auf einer Linie des Auftraggebers baulich realisiert werden, woraus sich ein eventueller Mehrbedarf von 2 zusätzlichen Neufahrzeugen ergeben kann. Es ist gegenwärtig für den Auftraggeber nicht absehbar, ob diese bauliche Umfahrung realisiert wird oder nicht. Da insoweit auch eine genaue sowie abschließende Bestimmung des Mehrbedarfs derzeit nicht möglich ist, hat sich der Auftraggeber entschieden, den eventuellen Mehrbedarf an 2 weiteren Hochflurstadtbahnwagen optional (in Form einer Bedarfsposition) auszuschreiben, um so den ggf. bestehenden Beschaffungsbedarf decken zu können. Dieser optional ausgeschriebene Liefer-/Leistungsanteil ist nach Ermittlung aller beim Auftraggeber vorhandenen Erkenntnisse nach bestem Wissen bestimmt worden, kann gleichwohl aus der Natur der Sache heraus nicht abschließend festgelegt werden.
Internet-Adresse: http://www.bezreg-muenster.nrw.de/de
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungenüber das Vergabeverfahren hin.
Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Vergabestelle wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.

References: § 8
 § 18
 § 18
 § 19
 § 19
 § 26
 § 19
 § 97
 § 21
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 21
 § 21
 § 1
 § 1
 § 1
 § 2
 § 299
 § 2
 § 108
 § 264
 § 261
 § 21
 § 21
 § 16
 § 13
 § 4
 § 9
 § 62
 § 62
 § 62
 § 62
 § 62
 § 98
 § 1
 § 98
 § 107
 § 101
 § 101
 § 101
 § 101