Source: https://www.fsmb.rwth-aachen.de/news/informationen-der-rwth-zum-umgang-mit-dem-neuartigen-coronavirus-sars-cov-2/
Timestamp: 2020-08-04 00:11:22+00:00

Document:
Informationen der RWTH: Umgang mit dem Coronavirus – Fachschaft Maschinenbau der RWTH Aachen
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E-Mail-Kommunikation der RWTHEinsichten mit Infektionsschutz
Unsere eigene Beratung haben wir an die Situation angepasst und bieten bis aus weiteres Beratung nur noch per E-Mail und Telefon an. Weitere Infos dazu gibt es hier.
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) hat ein FAQ zu diesem Thema erstellt. Du findest es hier.
Die Fakultät für Maschinenwesen hat für häufig gestellte Fragen in unserem Fachbereich ebenfalls ein FAQ angelegt. Du findest es hier.
Online-Lehrbetrieb RWTH SoSe 2020 – Stand 10.06.2020
In einer E-Mail des Prorektors für Lehre heißt es (Stand 10.06.2020):
Liebe Lehrende und Studierende der RWTH,
durch die neue Corona-Schutzverordnung haben sich ein paar Verfahren geändert, die ich kurz beschreiben möchte.
Wie den Beschäftigten schon in der letzten Woche in der Mail von Herrn Trännapp angekündigt wurde, müssen wir gemäß der aktualisierten Coronaschutzverordnung des Landes NRW auch die Rückverfolgbarkeit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Präsenzveranstaltungen der Lehr- und Prüfungsformate gewährleisten. Neben Name und Anschrift ist dazu auch die Telefonnummer erforderlich, die in RWTHonline auf freiwilliger Basis hinterlegt ist. Aus diesem Grund müssen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei jedem Termin das Dokument ausfüllen. Diese Informationen müssen im Bedarfsfall dem Gesundheitsamt der Städteregion übermittelt werden. Die Daten sind vom Lehrstuhl vor unbefugtem Zugriff zu schützen und müssen vier Wochen nach dem Termin vernichtet werden.
Bei Klausuren geht es darum, Staus bei der Einlasskontrolle zu vermeiden. Deshalb müssen die Lehrstühle den Vordruck mit jeder Klausur auf dem entsprechenden Platz auslegen. Die Studierenden sind verpflichtet, den Vordruck während der Klausur auszufüllen. Der Vordruck wird am Ende gemeinsam mit der Klausur eingesammelt, von der Klausur getrennt, gesichert aufbewahrt und nach vier Wochen vernichtet.
Bei allen anderen Veranstaltungen in Präsenz (mündliche Prüfungen, Einsichtnahmen, Praktika, Exkursionen etc.) müssen die Studierenden den ausgefüllten Vordruck zu jedem Termin der Veranstaltung mitbringen und abgeben. Ohne den ausgefüllten Vordruck ist eine Teilnahme an der Präsenzveranstaltung nicht gestattet. Gleiches gilt auch für das Lehrpersonal.
Bei Praktika etc. mit mehreren Terminen wird den Lehrstühlen empfohlen, den Studierenden anzubieten, die entsprechenden Angaben in einer Liste, die elektronisch oder in Papierform vorliegen kann, zu speichern. Um nicht zwei Anwesenheitslisten führen zu müssen, wird diese Liste zu den Prüfungsunterlagen genommen und unterliegt den entsprechenden Aufbewahrungsfristen. Studierende oder Lehrende, die das nicht wollen, haben das Recht und damit auch die Pflicht, das entsprechende Dokument bei jedem Termin einzeln abzugeben, so dass die Angaben nach vier Wochen vernichtet werden können.
Wir bemühen uns derzeit in Kooperation mit der TU Graz, die in RWTHonline freiwillig hinterlegten Telefonnummern für die jeweiligen Lehrstühle sichtbar zu machen, so dass dann die händische Erfassung der Telefonnummern vor Ort auf eine kleinere Gruppe derer, die ihre Telefonnummern nicht in RWTHOnline bereits freiwillig hinterlegt haben, beschränkt werden kann. Daher darf ich Sie bereits jetzt bitten, die Adress- und Kontaktdaten in RWTHonline zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Die Adressdaten können Sie in RWTHonline über die Applikation „Studien-Heimatadresse“ kontrollieren und gegebenenfalls selbständig aktualisieren.
Bei Klausuren sind die Abstandsregeln gelockert worden, so dass wir den 1,50 m Abstand zu den Gängen nicht mehr einhalten müssen. Die Verantwortlichen haben die Hörsäle für die Klausurnutzung neu markiert. Damit steigt die Klausurkapazität auf etwa ein Achtel der Sitzplatzkapazität. Darüber hinaus stehen wir mit dem Studierendenwerk in Verhandlungen über die Nutzung von Mensen für Klausuren. Unter diesen Rahmenbedingungen streben wir an, an der bisherigen Klausurplanung für größere und mittelgroße Klausuren (wir gehen aktuell von ca. 150 Teilnehmenden aus) soweit möglich festzuhalten und lediglich die Raumkapazitäten und Uhrzeiten anzupassen. Kleinere Klausuren können sich hingegen um mehrere Tage verschieben. Leider haben wir nach den neuen Regeln im ZuseLab unter den gegenwärtigen Regeln immer noch weniger als die Hälfte der üblichen Klausurkapazität. Also werden wir im ZuseLab massiv in die Klausurplanung eingreifen müssen, da es dazu auch keine Alternativen gibt. Wir werden die neuen Pläne veröffentlichen, sobald die Planungen und Abstimmungen abgeschlossen sind.
Die Handreichungen wurden entsprechend aktualisiert.
Bitte beachten Sie, dass sich die von der RWTH nicht zu beeinflussenden Rahmenbedingungen in den nächsten Wochen voraussichtlich weiter verändern werden. Sie müssen also damit rechnen, dass es aufgrund der äußeren Umstände im Verlaufe des Semesters zu weiteren Änderungen kommen kann, die derzeit niemand vorhersehen kann. Für die kommende Woche wurde bereits eine Änderung der Corona-Schutzverordnung in Aussicht gestellt, deren Inhalt wir noch nicht kennen.
Aktualisierte, konsolidierte Handreichungen im Bereich Lehre
In einer E-Mail des Prorektors für Lehre heißt es (Stand 02.60.2020):
unter diesem Link erreichen Sie eine aktualisierte und konsolidierte Fassung der Handreichungen zu Klausuren, Mündlichen Prüfungen, Abschlussarbeiten, Praktika und Einsichtnahmen. Diese Fassung ersetzt alle vorhergehenden Versionen der einzelnen Regelungsbereiche.
Online-Lehrbetrieb RWTH SoSe 2020 – Stand 28.05.2020
In einer E-Mail des Prorektors für Lehre heißt es (Stand: 28.05.2020):
da die Rahmenbedingungen für die Hochschulen relativ konstant geblieben sind, melde ich mich erst heute wieder mit den Ankündigungen weiterer Entwicklungen.
Das Ministerium hat angekündigt, dass die Lehrveranstaltungen für Studienanfängerinnen und -anfänger am 2. November 2020 und für die höheren Fachsemester am 26. Oktober 2020 beginnen. Im Gegenzug verlängert sich die Vorlesungszeit für alle um eine Woche und endet einheitlich am 12. Februar 2021. Im Rahmen der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung ist es zulässig, wenn Lehrveranstaltungen oder Teile davon in die vorlesungsfreie Zeit verschoben werden. Informationen dazu werden in den Lernraum eingestellt. Wir gehen davon aus, dass zumindest die großen Lehrveranstaltungen auch im kompletten Wintersemester digital ablaufen werden. Ob kleinere Veranstaltungen wieder in Präsenzform stattfinden können, wird sich vermutlich erst im Herbst klären.
Die Verschiebung der Vorlesungszeiten hat auch Auswirkungen auf die Bewerbungsfristen. Die Bewerbungsportale für die zulassungsbeschränkten Studiengänge öffnen am 01. Juli 2020 und die Verfahren in den DoSV-Studiengängen sowie in Medizin und Zahnmedizin enden am 20. Oktober 2020. Die Einschreibungen müssen spätestens bis zum 15. November 2020 erfolgen.
Die Bewerbungsfrist für die zulassungsfreien Masterstudiengänge endet wie gewohnt am 15. Juli 2020. Hierauf wurden die Bachelorstudierenden ab dem dritten Fachsemester mit Email vom 14. Mai 2020 bereits entsprechend hingewiesen. Alle Informationen finden Sie über folgende Webseite: https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Vor-dem-Studium/Bewerbung-um-einen-Studienplatz/~dedx/Master-Bewerbung/
Eine erste Analyse der Klausurtermine des Sommersemesters hat gezeigt, dass wir unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen eine komplette Neuplanung vornehmen müssen. Wir bemühen uns, in Absprache mit den Klausurplanerinnen und Klausurplanern der Fakultäten und den Fachschaften die Neuplanung bis Anfang Juli abzuschließen.
Elektronische Klausureinsichten
Inzwischen ist auch eine Handreichung für elektronische Klausureinsichten erstellt worden: https://doc.itc.rwth-aachen.de/x/fwWPAg. Das IT-Center testet derzeit Unterstützungsmaßnahmen, um das Hochladen der Klausuren in den Lernraum zu vereinfachen. Die Studierenden können dann die Einsicht in ihre Klausur im Lernraum vornehmen. Es ist nicht möglich, die Klausuren von anderen Studierenden einzusehen.
Die persönlichen Beratungstermine werden bis zum 31. Juli 2020 weiter in digitaler / telefonischer Form stattfinden.
Lern- und Leseräume und Universitätsbibliothek
Die Schließung der Lern- und Leseräume der RWTH sowie der eingeschränkte Zugang zur Universitätsbibliothek müssen leider noch bis zum 22.06.2020 bestehen bleiben.
Inzwischen wurde beschlossen, dass Schüleruniversitäten in den Sommerferien, Schülerlabore und Studieninformationsveranstaltungen der Fakultäten vorerst nur online stattfinden werden. Die Terminierung der Vorkurse wurde an die neue Semesterplanung angepasst: http://www.rwth-aachen.de/vorkurse. Die Großveranstaltungen in den Vorkursen werden auf jeden Fall nicht in Präsenz, sondern ausschließlich online durchgeführt.
Online-Lehrbetrieb RWTH SoSe 2020 – Stand 15.05.2020
In einer E-Mail des Prorektors für Lehre heißt es (Stand 15.05.2020):
der neue, Anfang der Woche in Kraft getretene Corona-Erlass erfordert an der RWTH keine weiteren Änderungen. Die Anwesenheitspflichten in den nun angebotenen Praktika und bei digitalen Lehrveranstaltungen werden auch nach avisierten Anpassungen durch das Land weiterhin gelten, wenn sie in Präsenz auch durch die PO so geregelt sind. Die RWTH wird hier entsprechende Vorsorge treffen.
Die RWTH möchte darauf hinweisen, dass die im Hygienekonzept vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten sind, weil ansonsten ein nicht unbeträchtliches Bußgeld droht. Es ist möglich, Studierende, die sich nicht an die Vorgaben halten, nach vorheriger Ermahnung auch aus der Lehrveranstaltung oder auch aus der Prüfung auszuschließen. Die Prüfung wird in diesem Fall als nicht bestanden gewertet.
Das Rektorat hat am Dienstag beschlossen, dass der DIES zum RWTH FH SportsDay/Talk Lehre in diesem Jahr entfällt, da beide Veranstaltungen im bekannten Format nicht durchgeführt werden können. Deshalb kann am 17. Juni die Lehre wie gewohnt stattfinden. Da alle Exkursionen in der Pfingstwoche ausfallen müssen, ist es ebenfalls möglich, die Lehre in der Exkursionswoche durchzuführen, wenn das zur Erreichung der Lernziele notwendig ist. Damit kann ein möglicher Ausfall von Lehrveranstaltungen vor dem Start der Vorlesungen in diesem Semester kompensiert werden. Die Lehrenden werden gebeten, ihre diesbezüglichen Regelungen den Studierenden rechtzeitig über den Lernraum mitzuteilen. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass alle Veranstaltungen über das gesamte Semester hinweg online im Lernraum zur Verfügung stehen sollten.
Das Rektorat hat darüber hinaus beschlossen, dass alle Informationsveranstaltungen für Studieninteressierte, Schülerlabore und die Schüleruniversitäten bis zum Ende der Sommerferien ausschließlich digital angeboten werden. Die Verantwortlichen für die Vorkurse vor Beginn des Wintersemesters werden zeitnah darüber beraten, wie ein Konzept aussehen kann.
Darüber hinaus hat die RWTH eine Handreichung zu den mündlichen Prüfungen entwickelt. Sie finden die Regelungen unter https://download.cms.rwth-aachen.de/zhv/handreichung-muendliche-pruefung.pdf.
Verfahrensregeln für Klausuren und Einsichtnahmen (Informationen für Studierende)
In einer E-Mail des Prorektors für Lehre heißt es (Stand 07.05.2020):
nach der Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales dürfen die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen unter Einhaltung bestimmter Abstands- und Hygienevorgaben schriftliche Präsenzprüfungen durchführen. Die RWTH Aachen macht hiervon Gebrauch, um die verschobenen Klausuren des Wintersemesters schnellst möglich nachzuholen.
Die Klausuren werden ab dem 11. Mai in der geplanten Reihenfolge durchgeführt. Lediglich bei den Zeiten kann es zu Änderungen kommen, um die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen einhalten zu können. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Vorschriften derzeit ein Mitschreiben unter Vorbehalt nicht gestattet ist. Die Abmeldung von einer Klausur kann ohne Angabe von Gründen bis unmittelbar vor Klausurbeginn erfolgen. Eine Nichtteilnahme ohne Abmeldung wird als Fehlversuch gewertet.
Die Durchführung der Klausuren ist seitens der RWTH nur mit einem enormen Zusatzaufwand an Personal für die Organisation und Durchführung der Klausuren zu leisten. Das betrifft wegen der großen Sicherheitsabstände auch die Räume. Wir bitten Sie mit Blick auf die Ressourcen, sich im Krankheitsfall rechtzeitig abzumelden. Darüber hinaus bitten wir Sie im Hinblick auf die Freiversuchsregelung, nur zu einer Klausur anzutreten, auf die Sie sich ordentlich vorbereitet haben. Die RWTH wird die Klausurergebnisse und das Teilnahmeverhalten auswerten, bevor über eine Fortführung der Freiversuchsregelung im Wintersemester entschieden wird.
Als Teilnehmerin bzw. Teilnehmer einer schriftlichen Präsenzprüfung möchten wir Sie auf die Einhaltung folgender Regelungen hinweisen:
– Wir empfehlen Ihnen dringend, in den Eingangsbereichen und Fluren vor den Prüfungsräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
– Die Unterweisung/Information über derzeit geltende Maßnahmen hinsichtlich des Infektionsschutzes vor SARS-CoV-2 sind zur Kenntnis zu nehmen und zu beachten.
– Personen mit Atemwegssymptomen (sofern nicht vom Arzt z.B. abgeklärte Erkältung) oder Fieber dürfen sich nicht in den Räumlichkeiten der RWTH aufhalten und werden bei Zuwiderhandlung unverzüglich aus den Räumlichkeiten und dem Gebäude verwiesen. Bei akut auftretenden Covid-19-Krankheitssymptomen sind die Räumlichkeiten unverzüglich zu verlassen. Sollte zu Beginn oder im Laufe einer Klausur der Verdacht aufkommen, dass Sie aufgrund von Krankheitssymptomen von der Prüfung ausgeschlossen werden müssen, entscheidet die Hochschulärztliche Einrichtung, ob ein Ausschluss erforderlich ist oder die Prüfung fortgesetzt werden kann. Wir bitten Sie daher nachdrücklich darum, die Prüfung im Verdachtsfall nicht anzutreten und das Aufsichtspersonal und Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen keinem unnötigen Risiko auszusetzen.
– In allen Gebäuden werden die Wege vom Eingang zum jeweiligen Hörsaal gekennzeichnet. Bitte folgen Sie diesen Kennzeichnungen.
– Der Aufenthalt in den Eingangsbereichen und Fluren der Gebäude muss auf das notwendige Minimum beschränkt werden, so dass Sie bitte pünktlich (d.h. auch nicht früh) zu den Prüfungen erscheinen.
– Vor den Hörsälen ist mit Klebeband der einzuhaltende Abstand gekennzeichnet. Diese Abstände sind unbedingt einzuhalten.
– Die Identitätsprüfung findet am Eingang des Prüfungsraums statt. Dafür müssen Sie Ihre Mund-Nasen-Bedeckung herunterklappen.
– Sie sind verpflichtet, mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung bei sich zu führen und diese nach Aufforderung durch das Aufsichtspersonal sowie in Situationen, in denen der Mindestabstand unterschritten werden könnte (z. B. Rückfragen an das Aufsichtspersonal), anzulegen.
– An den Zugängen der Prüfungsräume besteht die Möglichkeit zur Händedesinfektion. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit.
– Die zu nutzenden Sitzplätze sind in allen Prüfungsräumen mit Klebestreifen markiert. Nicht gekennzeichnete Plätze dürfen nicht genutzt werden. Den Anweisungen des Aufsichtspersonals ist unbedingt Folge zu leisten. Zuwiderhandlungen und Störungen können zu einem Ausschluss von der Prüfung führen. In diesem Fall gilt die betreffende Prüfung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
– Sollte während der Prüfung ein Toilettengang erforderlich werden, geben Sie dem Aufsichtspersonal bitte ein Signal und setzen umgehend Ihre Mund-Nasen-Bedeckung auf. Anschließend muss die gesamte Sitzreihe bis zum nächstmöglichen Ausgang ebenfalls die Mund-Nasen-Bedeckung aufsetzen und die Sitzreihe unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes räumen. Bei der Rückkehr wird entsprechend verfahren. Wenn es noch freie Plätze im Hörsaal gibt, kann Ihnen die Aufsicht einen anderen Platz zuweisen. Aufgrund dieser nicht unerheblichen Unterbrechung und Störung für andere Klausurteilnehmer/innen bitten wir Sie, soweit wie möglich auf Toilettengänge zu verzichten.
– Nach Klausurende organisiert das Aufsichtspersonal das Verlassen des Prüfungsraums. Anschließend verlassen Sie das Gebäude bitte so schnell wie möglich unter Einhaltung des Mindestabstands.
Entsprechende Hinweise für die Durchführung von Einsichtnahmen finden Sie unter folgendem Link.
Univ.-Prof. Dr. A. Krieg
Hauptgebäude, Raum Nr. 050
Tel: +49 241 80-94002
Fax: +49 241 80-92102
rektorat@rwth-aachen.de
www.rwth-aachen.de/rektorat
Online-Lehrbetrieb RWTH SoSe 2020 – Stand 29.04.2020
In einer E-Mail des Center für Lehr- und Lernservices (CLS) heißt es (Stand: 29.04.2020):
für viele der live übertragenen Lehrveranstaltungen der RWTH Aachen University ist eine gleichzeitige Aufzeichnung gewünscht, um die Lehrveranstaltung über einen längeren Zeitraum für Studierende nutzbar zu machen. Der Wunsch nach einer Aufzeichnung berührt verschiedene Rechtsbereiche, darunter das Datenschutzrecht sowie das Urheberrecht.
Wir haben deshalb ein für Lehrende und Studierende gleichermaßen praktikables und gleichzeitig rechtskonformes Vorgehen definiert, um Lehrveranstaltungen durch Lehrende aufzeichnen zu können. Dies umfasst eine explizite und unbedingt freiwillige Einwilligung durch Studierende, die die Studierenden aber ohne weitere formelle Maßnahmen allein durch das Einschalten ihres Videobildes und Audiotons vornehmen können.
Dazu ist Ihnen durch Ihre Lehrpersonen eine Erklärung zur Einwilligung sowie eine Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten in Schriftform zur Verfügung zu stellen. Die Lehrenden geben in dieser Erklärung verschiedene Veröffentlichungswege und -zwecke an, in denen die Aufzeichnung verwendet darf. Ein Muster dieser Erklärung finden Sie hier.
Gerne weisen wir Sie darauf hin, dass auch Lehrende in die Aufzeichnung ihrer Person durch Studierende einwilligen müssen. Der Vortrag des Lehrenden ist ein Sprachwerk im Sinne des Urheberrechts. Dem Lehrenden bleibt es daher überlassen zu entscheiden, ob seine Vorlesung aufgezeichnet wird. Zwar lässt das Gesetz das Kopieren von Werken zu privaten Zwecken zu, aber auch diese sog. „Privatkopiefreiheit“ hat ihre Grenzen. Nach §53 Abs. 7 UrhG ist die „Aufnahme öffentlicher Vorträge stets nur mit Einwilligung des Berechtigten (hier: Lehrenden)“ erlaubt. Damit ist das Abfilmen des Vortrages auch zum rein privaten Gebrauch ohne Einwilligung der Lehrperson nicht erlaubt. Hierunter fällt jedes Abfilmen oder Mitschneiden mit Kamera, Smartphone, Software etc. von Bild und/oder Ton und ebenso der nicht gestattete Download von online bereitgestellten Aufzeichnungen.
mail: persike@cls.rwth-aachen.de
web: https://cls.rwth-aachen.de/
tel: +49 (241) 80-96226
mobil: +49 (170) 10 57 54 1
Online-Lehrbetrieb RWTH SoSe 2020 – Stand 24.04.2020
In einer E-Mail des Prorektors für Lehre heißt es (Stand 24.04.2020):
Liebe Studierende der RWTH,
am gestrigen Abend hat uns die Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 23.04.2020 erreicht.
https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/durchfuehrung_von_lehr-_und_praxisveranstaltungen_sowie_pruefungen_an_den_hochschulen_im_land_nordrhein-westfalen.pdf
Nach dem heutigen Stand sind damit mündliche Prüfungen, Laborpraktika, Klausuren und Einsichtnahmen in Präsenz ab dem 4. Mai prinzipiell unter bestimmten Rahmenbedingungen erlaubt. Der Krisenstab wird in der kommenden Woche Hygienevorschriften sowie Regeln für den Zugang zu den Räumlichkeiten verfassen, die wir Ihnen dann zukommen lassen.
Wir empfehlen, auf mündliche Prüfungen in Präsenz weiterhin zu verzichten und stattdessen Videokonferenzsysteme zu nutzen, um das Kontaktrisiko weiterhin zu minimieren. Laborpraktika können voraussichtlich am 4. Mai beginnen. Einsichtnahmen in Präsenz sind wiederum engen Regeln unterworfen. Bei Klausuren planen wir den Beginn für den 11. Mai. Für die ab dem 11. Mai stattfindenden Klausuren werden ausreichende Hörsäle mit größeren Pausen zwischen den einzelnen Klausuren gebucht. Die Zentrale wird zeitnah mit einer Handlungsempfehlung zur Durchführung auf die Prüfenden und die Studierenden zukommen. Mit der Verschiebung der im Sommersemester vor dem 11. Mai ausgefallenen Termine auf die Zeit nach der Exkursionswoche wird im Anschluss umgehend begonnen. Die Lehreinheiten können damit auch ab dem 11. Mai die von ihnen selbst organisierten Termine festlegen und die Teilnehmer/innen benachrichtigen. Die Benachrichtigung soll mindestens 2 Wochen vor dem Termin erfolgen, weil es womöglich Teilnehmer/innen gibt, die bei der Einreise – z.B. aus den Niederlanden – noch 2 Wochen in Quarantäne gehen müssen.
Digital angebotene Lehrveranstaltungen wie Seminare, Vorlesungen und Übungen dürfen nur aus zwingenden Gründen bei einer Größe bis maximal 20 Teilnehmer/innen in eine Präsenzveranstaltung umgewandelt werden. Absprachen dazu werden mit dem Rektorat getroffen. Sie werden in einem solchen Fall rechtzeitig von den Lehrenden informiert.
Bitte beachten Sie, dass diese Regeln den heutigen Stand widerspiegeln und natürlich vom Gesundheitsministerium bei Veränderung der Lage auch wieder neu justiert werden können.
Aufgrund zahlreicher Nachfragen soll die Ergänzungsordnung in einigen Punkten präzisiert werden.
Die Freiversuchsregelung gilt nicht für Abschlussarbeiten, da in diesen Fällen beim PA eine Verlängerung der Bearbeitungszeit beantragt werden kann. Es wird kein Freiversuch zur Notenverbesserung gewährt. Die Freiversuchsregelung gilt im Sinne der Rechtsverordnung des MKW für alle Prüfungen, die in der Zeit vom 1. April 2020 bis zum Ende der Prüfungsperiode des Sommersemesters 2020 abgelegt werden. Das umfasst die abgesagten Prüfungstermine aus dem Wintersemester ebenso wie die Modulprüfungen, für die im Sommersemester mehr als ein Prüfungstermin angeboten wird.
Alle mündlichen Ergänzungsprüfungen (MEP), die zu Klausuren aus dem Wintersemester noch ausstehen, führen bei einem Nichtbestehen dazu, dass die Teilnehmer/innen einen weiteren schriftlichen Versuch beim nächsten Prüfungstermin mit eventueller MEP erhalten. Sollte der Termin nicht wahrgenommen werden können, ist ein Härtefallantrag beim PA zu stellen. Für alle Klausuren – auch für die ausgefallenen Klausuren aus dem Wintersemester – gilt der Versuch als nicht unternommen, wenn er nicht bestanden wurde. Wenn es sich um den Drittversuch handelt, besteht kein Anspruch auf eine MEP, allerdings auf eine Wiederholung.
Gleichzeitig erhalten die Prüfungsausschüsse das Recht, zu einzelnen Modulen oder ganzen Studiengängen zusätzliche mündliche Ergänzungsprüfungen zu beschließen.
Zur Nutzung von Zoom folgen noch einige Hinweise, die einen Code of Conduct darstellen, um verantwortungsvoll mit diesem Format umzugehen.
Ich möchte auf das Urheberrecht auch im Videobereich hinweisen. Sie können die Videos zum Zweck des eigenen Studiums nutzen. Eine Verbreitung oder ein Download ist nur mit Zustimmung der Lehrenden erlaubt und kann andernfalls strafrechtlich verfolgt werden.
Ich möchte an Sie appellieren, bei der Eingabe in Zoom nur Phantasienamen zu verwenden, die nicht anstößig sind. Darüber hinaus sollen die Zugangsdaten zu Zoom nicht weitergegeben werden. Es ist vorgekommen, dass einzelne Studierende Lehrende oder Mitstudierende im anonymen Chat verunglimpft haben. In diesem Fall darf der Chat aus Fürsorgegründen gegenüber den Betroffenen so nicht fortgeführt werden. Das CLS empfiehlt in diesem Fall die Nutzung externer Tools, z.B. https://frag.jetzt/ der TH Mittehessen, das ohne jegliche Anmeldung funktioniert und eine Moderation der Beiträge erlaubt. Alternativ ist es ansonsten auch möglich, Chats nur im Lernraum mit dem Klarnamen zuzulassen.
Verschiebung der studentischen Wahlen
In einer E-Mail des AStA-Vorsitzenden heißt es (Stand 24.04.2020):
in diesem Sommersemester waren wie jedes Jahr studentische Wahlen zum Studierendenparlament, den Fachschaftsvertretungen der Fachschaften 3, 4, 8 und 10/1, dem Fachschaftsrat der Fachschaft 5/3 sowie der Ausländerinnen- und Ausländervertretung vorgesehen.
Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie erweisen sich diese als nicht in gewohnter Art und Weise durchführbar. Eine Online-Durchführung der Wahlen als Alternative scheidet in der aktuellen Situation aus kapazitativen und organisatorischen Gründen aus.
Wir als Allgemeiner Studierendenausschuss haben daher nach einer entsprechenden Resolution (68/49) des Studierendenparlaments entschieden, die studentischen Wahlen um ein Jahr in das Sommersemester 2021 zu verschieben. Rechtsgrundlage für die Verschiebung bietet Paragraph 4 der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung, welche ab dem 18. April 2020 gilt.
Hiermit folgen wir der Entscheidung der Hochschule, welche die akademischen Wahlen zu Senat und Fakultätsräten ebenfalls um ein Jahr verschoben hat; die Informationen hierzu sind euch bereits per Mail zugegangen. Hierdurch wird sichergestellt, dass akademische und studentische Wahlen gemeinsam stattfinden und die Wahlen wie bisher in Kooperation von Hochschule und studentischer Selbstverwaltung vorbereitet werden können. Bei der Festlegung des Zeitpunkts der Wahl war uns zudem wichtig, dass die Durchführung der Wahl gesichert ist und eine Verschiebung nicht mehrfach erfolgen muss.
Die bisherigen Mitglieder des Studierendenparlaments, der Ausländerinnen- und Ausländervertretung sowie der oben genannten Fachschaftsorgane bleiben im Amt. Sollten diese von ihrem Mandat zurücktreten, regeln die Ordnungen der entsprechenden Gremien die Nachfolge oder den Umgang mit freibleibenden Sitzen, sodass die Arbeitsfähigkeit der Gremien in jedem Falle gewährleistet ist.
Die am 05.05.2020 anstehenden Fachschaftsvollversammlungen werden als Onlineveranstaltung durchgeführt oder ebenfalls verschoben. Über die Fachschaftsvollversammlungen werdet ihr von euren jeweiligen Fachschaften informiert – schaut also regelmäßig auf deren Webseiten und achtet auf eure E-Mails.
In einer E-Mail des Rektors heißt es (Stand: 24.04.2020):
Liebe Beschäftigte der RWTH, liebe Studierende,
in diesem Sommersemester sind eigentlich für alle Gruppen die Wahlen für den Senat, die Fakultätsräte sowie die Vertretungen der jeweiligen Gruppen vorgesehen. Die Wahlvorbereitungen begännen normalerweise unmittelbar nach den Osterferien und müssten bis zum 08.06.2020 abgeschlossen sein. In diesem Zeitraum wären u.a. umfangreiche Aufgaben, wie z.B. Zusammenstellung der Wahlvorschlagslisten mit den erforderlichen Unterschriften, Eintüten und Versand der Briefwahlunterlagen für die WM und die BTV (ca. 9000) sowie Vorbereitung und Organisation der Urnenwahl für die Studierenden durchzuführen. Aufgrund der derzeit bestehenden faktischen Einstellung des Präsenzbetriebs an der Hochschule, ist eine hinreichende Vorbereitung der Wahl nicht sichergestellt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist zudem nicht absehbar, ob im Laufe des Sommersemesters der Normalbetrieb wieder stattfinden kann.
Eine Online-Durchführung der Wahlen als Alternative scheidet in der aktuellen Situation aus kapazitativen und organisatorischen Gründen aus. Obwohl die Etablierung der Online-Wahlen für alle Gruppen in naher Zukunft sicherlich sinnvoll ist, muss davon jetzt noch Abstand genommen werden.
Aufgrund dieser Situation hat das Rektorat sich mit dem Senatsvorsitzenden, den Sprechern aller akademischen Gruppen im Senat, dem AStA-Vorsitzenden, dem Wahlausschuss der Studierendenschaft, dem Vorsitzenden des Studierendenparlaments sowie den mit der Abwicklung der Hochschulwahl zuständigen Abteilungen der zentralen Hochschulverwaltung einvernehmlich auf eine Verschiebung der Wahlen zu den Gremien der Hochschule um ein ganzes Jahr verständigt, d.h. eine Neuwahl wird erst im Sommersemester 2021 durchgeführt.
Bei der Festlegung des Zeitpunkts der Wahl war uns wichtig, dass die Durchführung der Wahl gesichert ist, eine umfassende Beteiligung aller an der Hochschule Tätigen gewährleistet wird und eine Verschiebung nicht mehrfach erfolgen muss.
Für die einzelnen Mitglieder im Senat, in den Fakultätsräten sowie den weiteren Gremien der Hochschule hat die Verschiebung zur Folge, dass alle bis zur Neuwahl im Amt bleiben. Sollten einzelne Mitglieder das Amt nicht mehr ausüben können, können sie zurücktreten, und die Stellvertretung in der Liste rückt nach. Ist die Liste der Stellvertretung erschöpft, besteht die Möglichkeit der Nachwahl.
Hinsichtlich der Wahlen zu den Gremien der Studierendenschaft wird im Nachgang noch eine gesonderte Information des AStA-Vorsitzenden folgen.
Um Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich abschließend darauf hinweisen, dass diese Entscheidung keine Auswirkungen auf die aktuell stattfindende Wahl zum Personalrat (der Beschäftigten in Technik und Verwaltung) hat. Diese Wahl wird wie geplant Seitens des dortigen Wahlausschusses durchgeführt.
Online-Lehrbetrieb RWTH SoSe 2020 – Stand 22.04.2020
In einer E-Mail des Prorektors für Lehre heißt es (Stand: 22.04.2020):
nachdem der Vorlesungsbetrieb in dieser Woche überall begonnen hat, möchte ich Sie noch über einige Entwicklungen informieren.
Am Montag ist eine Rechtsverordnung des Wissenschaftsministeriums in Kraft getreten. Daraufhin hat das Rektorat am Dienstag eine mit den Fakultäten abgestimmte Ergänzungsordnung zur übergreifenden Prüfungsordnung beschlossen, die zum Wochenende nach der Veröffentlichung in Kraft tritt. Zu Ihrer Information finden Sie die Vorlage hier.
Die wichtigsten Regelungen: Mündliche Prüfungen sind weiterhin nur per Videokonferenzsystem möglich.
Auf Ihren Antrag hin an die Prüfenden können mündliche Prüfungen per Videokonferenzsystem auch außerhalb der Räume der Universität stattfinden. Dann besteht die Möglichkeit, Sie vor und während der Prüfung aufzufordern, die Räumlichkeiten via Webcam den Prüfenden zu zeigen.
Grundsätzlich finden nach Absprache der Universitäten in NRW alle Lehrveranstaltungen, die digitalisiert werden können, das ganze Semester über online statt. Die Anwesenheitsplicht gemäß PO bleibt erhalten, allerdings haben die Prüfungsausschüsse die Möglichkeit, diese für den ganzen Studiengang oder einzelne Module aufzuheben. Wenn keine Anwesenheitspflicht besteht, haben Sie aufgrund der Datenschutzbestimmungen das Recht, die Lehrveranstaltung zu streamen, ohne die eigene Kamera einzuschalten. Genauere Regelungen zu Pflichten und Rechten während der Nutzung von Zoom finden Sie weiter unten in der Mail.
Angetretene Prüfungen, die im Sommersemester 2020 mit „nicht bestanden“ bzw. „nicht ausreichend“ bewertet werden, gelten als nicht unternommen (Freiversuchsregelung). Sie bekommen also keinen Fehlversuch angerechnet. Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei der Prüfung um einen Erst-, Zweit- oder Drittversuch handelt. Von dieser Regelung ausgenommen sind Fehlversuche, die aufgrund eines unentschuldigtes Fernbleibens, eines Täuschungsversuchs oder eines Ordnungsverstoßes entstanden sind.
Wir haben die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe der Liste für einen möglichen Nachteilsausgleich hinzugefügt. In diesem Fall ist ein Antrag an den Prüfungsausschuss erforderlich, der auch die Entscheidung trifft.
Alle Studierenden, die im Sommersemester 2020 an der RWTH eingeschrieben oder beurlaubt sind, erhalten eine um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit. Alle Studienplatzzusagen für das Sommersemester 2020 in nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen behalten für das Wintersemester 2020/21 ihre Gültigkeit.
Wir bemühen uns zurzeit um Klärung, ab wann und unter welchen Rahmenbedingungen mündliche Prüfungen, Klausuren und Praktika wieder in Präsenz stattfinden können. Die Informationen der verschiedenen Entscheidungsträger dazu sind widersprüchlich. Sie erhalten dazu schnellstmöglich eine Nachricht. Derzeit ist klar, dass keine zentral geplanten Klausuren vor dem 10. Mai stattfinden und dass die erneut ausgefallenen Termine nach der Exkursionswoche nachgeholt werden. An allen anderen Termine halten wir zunächst einmal fest. Alle Prüfungsanmeldungen werden dabei übernommen, eine erneute Öffnung der Anmeldephase wird es nicht geben.
Darüber hinaus möchte ich noch einmal die Regeln zur Nutzung von Zoom wiederholen:
1. In allen Lehrveranstaltungen sowohl mit als auch ohne Anwesenheitspflicht und in allen Prüfungen gelten folgende Rechte und Pflichten für Sie:
a) Grundsätzlich kein Zwang zur Angabe des Klarnamens bei Zoom in digitaler Textform für Studierende
b) Grundsätzlich kein Zwang zur Angabe der echten Mailadresse bei Zoom in digitaler Textform für Studierende
c) Grundsätzlich kein Zwang zur Registrierung eines Accounts bei Zoom für Studierende
2. In allen Lehrveranstaltungen ohne Anwesenheitspflicht gelten darüber hinaus folgende Rechte und Pflichten für Sie:
a) Grundsätzlich kein Zwang zur Nutzung des eigenen Bildes als Avatar für Studierende
b) Grundsätzlich kein Zwang zur Angabe personenbezogener Daten in jedweder Form für Studierende (z.B. zum Zwecke der Identitätskontrolle)
c) Grundsätzlich kein Zwang zur Aktivierung des eigenen Videobildes oder Audiotons für Studierende
3. In allen Lehrveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht gelten folgende Rechte und Pflichten für Sie:
a) Grundsätzlich kein Zwang zur Darstellung des physischen Raums, in dem sich die Studierenden befinden. Virtuelle Hintergründe müssen ermöglicht werden.
b) Grundsätzlich ist die Anordnung der Aktivierung der Video- und/oder Audioübertragung oder der Verwendung des eigenen Bildes als Avatar durch Lehrende möglich. Dies kann u.a. zur initialen Anwesenheitskontrolle, stichprobenartig oder durchgängig während der Veranstaltung geschehen (siehe aber Punkt 3a).
c) Grundsätzlich ist die Anordnung der Angabe personenbezogener Daten im Rahmen der Video- und/oder Audioübertragung durch Lehrende möglich, darunter insbesondere die akustische Nennung oder das Zeigen des Klarnamens, der Matrikelnummer und/oder des Ausweisbildes (z.B. zum Zwecke der Identitätskontrolle)
d) Studierende, die die Aktivierung der Video- und/oder Audioübertragung oder die Verwendung des eigenen Bildes als Standbild-Avatar nicht wünschen, müssen in der Regel aus der Lehrveranstaltung ausscheiden. Die Lehrveranstaltung kann im Zweifelsfall nicht bewertet und muss zu einem späteren Zeitpunkt durch die entsprechenden Studierenden wiederholt werden.
4. In allen Online-Prüfungen gelten folgende Rechte und Pflichten für Sie:
a) Grundsätzlich ist die Anordnung der Darstellung des physischen Raums, in dem sich die Studierenden befinden, durch Lehrende möglich. Virtuelle Hintergründe können untersagt werden, um z.B. Täuschungsversuche durch die Nutzung unzulässiger Hilfsmittel zu erschweren.
b) Grundsätzlich ist die Anordnung der Aktivierung der Video- und/oder Audioübertragung oder der Verwendung des eigenen Bildes als Standbild-Avatar durch Lehrende möglich. Dies kann u.a. zur Identitätskontrolle, stichprobenartig oder durchgängig während der Prüfung geschehen (siehe auch Punkt 4a).
c) Grundsätzlich ist die Anordnung der Angabe personenbezogener Daten im Rahmen der Video- und/oder Audioübertragung durch Lehrende möglich, darunter insbesondere die akustische Nennung oder das Zeigen des Klarnamens, der Matrikelnummer und/oder des Ausweisbildes (z.B. zum Zwecke der Identitätskontrolle).
d) Studierende, die die Aktivierung der Videoübertragung oder des Audiotons oder die Verwendung des eigenen Bildes als Standbild-Avatar nicht wünschen, können die Prüfung vor Beginn abbrechen. Die Prüfung kann im Zweifelsfall nicht bewertet werden und muss zu einem späteren Zeitpunkt durch die entsprechenden Studierenden wiederholt werden. Es entsteht kein Fehlversuch.
5. Bei aktivierter Video- und/oder Audioübertragung durch die Studierenden darf eine Aufzeichnung nur dann stattfinden, wenn alle Studierenden schriftlich ihr Einverständnis zur Aufzeichnung per Rechteabtretung gegeben haben (Dokument im RWTH Formularschrank). Dies muss für jede neue Aufzeichnung erneut geschehen.
6. Sollte die aus 1a) – 1c), 2a) – 2c) sowie 3a) hervorgehende Anonymität für Studierende missbräuchlich verwendet werden, so ist es möglich, Auskunft zu verlangen. Bitte melden Sie solche Vorgänge dem CLS und ggf. dem Dezernat Recht, damit rechtliche Schritte geprüft werden können. Im weiteren Verlauf können etwa straf- und zivilrechtliche Folgen eintreten, wie etwa Schadensersatzzahlungen. Auch kann die Universität selbst Sanktionen verhängen.
Online-Lehrbetrieb RWTH SoSe 2020
In einer E-Mail des Prorektors für Lehre heißt es (Stand 08.04.2020):
Liebe Studierende an der RWTH,
der Online-Lehrbetrieb aller Veranstaltungen beginnt, nach der Pressemitteilung des Ministeriums, spätestens am 20. April. Bitte informieren Sie sich im Lernraum der jeweiligen Veranstaltung. Einige Veranstaltungen haben schon angefangen. Nach meiner Wahrnehmung ist die RWTH in diesem Punkt wirklich gut aufgestellt. Die Aktivitäten zeigen, dass sich alle Lehrenden bemühen, eine Studienzeitverlängerung durch diese Krise so gut wie möglich zu verhindern.
Wir gehen aktuell davon aus, dass der Lehrbetrieb in den großen Veranstaltungen das ganze Semester über online ablaufen muss. Ob eine Rückkehr zur Präsenzform bei kleineren Veranstaltungen möglich ist, kann man derzeit nicht seriös abschätzen. Klar ist aber, dass der Vorlesungsbetrieb am 17. Juli endet.
In absehbarer Zeit werden keine Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Dies beinhaltet auch Präsenzprüfungen! Der Klausurbetrieb wird nicht, wie ursprünglich geplant, am 24. April starten. Wir werden einen neuen Plan erarbeiten und kommunizieren, sobald wir die Rahmenbedingungen besser abschätzen können. Es können derzeit auch keine mündlichen Prüfungen in Präsenzform stattfinden. Wir haben aber die Möglichkeit, die mündlichen Prüfungen per Videokonferenzsystem durchzuführen. Dieser Möglichkeit haben alle Prüfungsausschüsse bereits zugestimmt, dazu ist nur noch ein Antrag der/des Studierenden an die Prüfende/den Prüfenden erforderlich. Exkursionen und Praktika mit Präsenz im Labor können gegenwärtig ebenfalls nicht stattfinden. Zurzeit gibt es hierfür noch keine Lösung. Wir werden aber gemeinsam mit den Fakultäten Lösungen erarbeiten und Ihnen diese schnellstmöglich mitteilen. Praktika und Exkursionen, die online durchgeführt werden, finden selbstverständlich statt. Bitte informieren Sie sich im Lernraum.
Wenn Sie einen wichtigen Grund dafür haben, die Prüfung nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt oder in der vorgesehenen Form abzulegen, wenden Sie sich bitte mit einem Härtefallantrag an den zuständigen Prüfungsausschuss [1]. Wenn Sie aus zwingenden Gründen (z.B. wegen eines NCs, erneute BAföG Berechtigung nach verlängertem Bachelor) noch im Sommersemester vom Bachelor- in einen Masterstudiengang wechseln wollen, obwohl die letzte Prüfung aus dem Wintersemester nicht bis Ende April stattfinden kann, wenden Sie sich bitte wegen eines Härtefalls an das Studierendensekretariat.
Für die Teilnahme an Prüfungen ist eine Einschreibung an der RWTH zwingende Voraussetzung. Wenn Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen, können Sie eine Erstattung der für das Sommersemester 2020 zu zahlenden Teilbeträge beim Studierendensekretariat (bezogen auf den Studierendenschafts– und Sozialbeitrag) sowie beim AStA (bezogen auf eine anteilige Erstattung des Betrages für das Semesterticket) beantragen:
Sie hätten zwischen dem 13.03. und dem 31.03. eine oder mehrere Prüfungsleistungen absolvieren müssen, die bei positivem Abschluss den erfolgreichen Abschluss des Studiums zur Folge gehabt hätten.
Diese Prüfung(en) wurde(n) abgesagt und in das Sommersemester verschoben (erst einmal Deadline 31.05., die sich aber unter Umständen auch noch verschiebt).
Ohne diese Verschiebung hätten Sie sich nicht zurückmelden müssen.
Es erfolgt eine Exmatrikulation mit Tagesdatum (nach Ablegung der letzten Prüfungsleistung), um die Beiträge für das Semesterticket, den AStA und das Studierendenwerk möglichst vollständig erstattet zu bekommen.
Der AStA hat auf seiner Website eine Erklärung zur Rückerstattung des Semesterbeitrages aufgrund von Corona veröffentlicht [2].
Außerdem: Die Schließung aller Lernräume an der RWTH wird vorerst bis Ende April verlängert. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir derzeit nicht sagen können, wann die Wiederöffnung erfolgen kann.
Das wichtigste in diesen Zeiten ist, die Ruhe zu bewahren. Bitte folgen Sie den Kanälen der RWTH und des AStA, um auch kurzfristige Änderungen schnellstmöglich zu erfahren. Wir werden Sie über die weitere Entwicklung auch per E-Mail informieren.
Frohe Ostertage und bleiben Sie gesund.
[1] https://www.asta.rwth-aachen.de/uebersicht-pruefungsausschuesse/
[2] https://asta.ac/semesterticket
In einer E-Mail der Fachstudienberatung der Fakultät für Maschinenwesen heißt es (Stand: 02.04.2020):
wie Sie sicherlich bereits erfahren haben, wurde der Semesterstart für die Präsenzveranstaltungen zunächst einmal auf den 20. April verschoben. Da momentan aber noch nicht klar ist, wie die Lage sich weiterhin entwickelt, startet der digitale Vorlesungs- und Übungsbetrieb jetzt schon zum größten Teil in der nächsten Woche.
Wir möchten Sie daher bitten, sich für alle Lehrveranstaltungen, die Sie im Sommersemester „besuchen“ möchten, in RWTHonline zeitnah anzumelden. Nur so kann der betreuende Lehrstuhl mit Ihnen Kontakt aufnehmen und Sie mit weiteren organisatorischen Informationen versorgen.
Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Anmeldung Ihrer Lehrveranstaltung haben, wenden Sie sich bitte an rwthonline@fb4.rwth-aachen.de.
Der Start der Prüfungsanmeldungen für das Sommersemester 2020 wurde auf den 1. Mai 2020 nach hinten verschoben. Bitte beachten Sie, dass die Prüfungsanmeldungen dennoch nur bis zum 1. Juli 2020 geöffnet sein werden.
Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Einen Überblick über unser aktuelles Beratungsangebot finden Sie unter https://www.maschinenbau.rwth-aachen.de/go/id/solw?#aaaaaaaaaaasolz.
Wir hoffen, Sie sind gesund, und wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute.
Fachstudienberatung der Fakultät für Maschinenwesen
Neuplanung der verschobenen Klausuren des Wintersemesters
In einer E-Mail des Prorektors für Lehre heißt es (Stand 30.03.2020):
wie angekündigt, möchten wir Sie hiermit über die Neuplanung der aufgrund des Corona-Virus ausgefallenen Klausuren informieren. Die Planung wurde mit den Verantwortlichen in den Fakultäten abgestimmt und ist für Sie im Laufe des Montags, den 30.03. in RWTHonline einsehbar. Wir haben uns bemüht, Überschneidungen weitestgehend zu vermeiden.
Bitte beachten Sie, dass dies nicht die Fakultät 10 betrifft.
Bitte beachten Sie hierzu die folgenden Informationen zur Planung:
– Kleinere Klausuren, bei denen bis zu ca. 100 Anmeldungen vorlagen, wurden parallel zum Vorlesungsbetrieb oder in der Pfingstwoche geplant.
– Größere Klausuren wurden an den Samstagen bzw. in der Pfingstwoche terminiert.
– Bei Prüfungen mit unter 20 Teilnehmern erfolgt die Terminierung über die Fakultäten, teils in direkter Abstimmung mit Ihnen. Wir haben den Fakultäten dringend empfohlen, Wiederholungsprüfungen mit weniger als 20 Teilnehmern in mündliche Prüfungen umzuwandeln.
– Prüfungen im ZuseLab sind gesondert geplant worden und ebenfalls für Sie einsehbar.
Sollte es – trotz unserer Bemühungen zur umfangreichen Abstimmung – zu größeren Überschneidungen (beispielsweise im Pflichtbereich Ihrer Studiengänge) kommen, wenden Sie sich bitte an Ihre Fachschaften und/oder die Klausurplaner Ihrer Studiengänge. Sollten Ihnen diese nicht bekannt sein, koordiniert das carpe diem!-Team Ihre Anfrage gerne unter info@carpediem.rwth-aachen.de.
Bei allen Prüfungen in dieser Prüfungsperiode haben die Studierenden ein Rücktrittsrecht ohne Angabe von Gründen bis zum Beginn der Prüfung. Insbesondere verzichten wir auf die Vorlage von Attesten, um die Arztpraxen zu entlasten. Wenn Sie sich nicht in der Lage sehen, an der Prüfung teilzunehmen, melden Sie sich bitte rechtzeitig ab, denn wir möchten keine Ressourcen an Personal und Räumen verschwenden, die an anderer Stelle dringend benötigt werden.
Die Klausuranmeldephase wird bis zum 13.04.20, 23.59 Uhr geöffnet, um der neuen Situation gerecht zu werden. Alle verschobenen Prüfungen werden dem Wintersemester 19/20 zugerechnet, wenn es z.B. um die Regelung für Notenstreichungen und Ausweisung der Regelstudienzeit geht.
Ebenfalls behalten die Informationen aus vorangegangenen Mails Ihre Gültigkeit:
Durch die Verschiebung können Härtefälle auftreten. Dann könnte die Klausur ggf. durch eine kurzfristig angesetzte mündliche Prüfung ersetzt werden. Dies betrifft z.B.
– Personen mit Visumseinschränkungen
– einen Studienabschluss zum WiSe19/20
Dies betrifft diejenigen, die zum Sommersemester die Hochschule wechseln oder einem Beruf nachgehen werden. Ausgeschlossen sind RWTH-interne Wechsel vom Bachelor in den Master.
– Rückkehrer zur Heimathochschule
– auf das Wintersemester bezogene Lernfortschrittsvereinbarungen
Studierende können in diesen Fällen einen Antrag an den Prüfungsausschuss stellen, dem Belege beizufügen sind.
Wir weichen die Regelungen für Master-Vorzugsfächer im Sommersemester auf, so dass Ihnen durch die Verschiebung der Klausuren kein Nachteil entsteht.
Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass sich die Pläne aufgrund von Vorgaben aus der Politik in den nächsten Tagen und Wochen noch ändern können. Wir werden Sie informieren, sobald sich eine neue Lage ergibt.
Dem Rektorat ist bewusst, dass wir alle eine schwierige Situation meistern müssen, die nicht ohne zusätzliche Belastungen bei allen Beteiligten zu bewältigen sein wird. Ich freue mich auf jeden Fall über die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit den Studierendenvertretungen, die es mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen innerhalb der Studierendenschaft über den „richtigen“ Weg zu tun haben. Daher bitte ich auch um Verständnis, dass wir nicht allen Wünschen nachkommen können.
Überprüfung der Rückmeldung für das Sommersemester 2020
Das Studierendensekretariat bittet in einer E-Mail um die Überprüfung der Rückmeldung für das Sommersemester 2020 (Stand: 24.03.2020):
die Absage der Prüfungen ab dem 16. März 2020 zieht in vielen Bereichen geänderte Verfahren nach sich. Sofern es sich bei einer der abgesagten/verschobenen Prüfungen um die letzte Leistung in Ihrem Studium handelt, werden wir diese Leistung bei den Verfahren „Notenstreichung wg. Abschluss in Regelstudienzeit“ und „Ausweisung der Regelstudienzeit auf den Abschlussdokumenten“ dem Wintersemester zurechnen. Wenn das Wintersemester 2019/2020 für Sie innerhalb der Regelstudienzeit lag, erhalten Ihre Abschlussdokumente einen entsprechenden Hinweis.
Bitte beachten Sie aber, dass trotz dieser Zurechnung der Leistungen zum Wintersemester eine Rückmeldung zum Sommersemester 2020 zwingend nötig ist, um an den noch stattfindenden Prüfungen teilnehmen zu können. Nur für eingeschriebene Studierende besteht die Möglichkeit, Prüfungen anzumelden oder Leistungen zu verbuchen.
Zur Rückmeldung werden Sie den vollen Studierendenschafts- und Sozialbeitrag einzahlen müssen. Bei einer Exmatrikulation bis zum Vorlesungsbeginn (aktuell vor dem 20.04.2020) wird Ihnen der Semesterbeitrag in voller Höhe erstattet. Ob eine Erstattung auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein wird, klärt die zentrale Hochschulverwaltung gerade in Gesprächen mit der Studierendenschaft der RWTH sowie dem Studierendenwerk Aachen. Sobald hierüber entsprechende Informationen vorliegen, werden wir sie umgehend über die Möglichkeiten sowie das Verfahren informieren.
Sollten Sie aufgrund der verspäteten Rückmeldung zu einer Mahngebühr herangezogen werden, werden wir Ihnen diese erlassen, sofern Sie zwischen dem 16.03. und 31.03.2020 eine oder mehrere Prüfungen absolviert hätten, die einen erfolgreichen Studienabschluss mit Ablauf des Wintersemesters ermöglicht hätten. Sollten Sie zu dieser Personengruppe gehören, richten Sie bitte zunächst einen formlosen Antrag bis zum 5. April 2020 an das Zentrale Prüfungsamt (zpa@zhv.rwth-aachen.de). Von dort wird bei positiver Prüfung eine entsprechende Bescheinigung direkt an das Studierendensekretariat weitergeleitet. Die Mahngebühr wird Ihnen vom Studierendensekretariat erlassen.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Studierendensekretariat, SuperC, 1. Etage, Templergraben 57, Email: StudSek@zhv.rwth-aachen.de einfügen.
Abteilung 1.2 – Studentische Angelegenheiten Dezernat 1.0 – Akademische und Studentische Angelegenheiten
Klausurplanung der verschobenen Klausuren
In einer E-Mail des Prorektors für Lehre heißt es (Stand: 18.03.2020):
wie wir zugesagt haben, möchten ich Sie näher über das aktuelle Vorgehen an der RWTH informieren, das dem Stand von heute entspricht.
Wie Sie bereits wissen, fallen durch den Beschluss des Kabinetts sämtliche Präsenzveranstaltungen bis zum 19. April aus. Das betrifft damit alle Vorlesungen, Seminare, Laborpraktika und die noch ausstehenden 400 Klausuren und mündlichen Prüfungen. Mit den Prüfungsausschüssen der RWTH haben wir uns am Montag auf die folgenden Regelungen verständigt.
Die Klausuren werden vom carpe diem! Team in Abstimmung mit den Klausurplanern der Fakultäten neu geplant. Wir arbeiten daran, die Ergebnisse im Laufe der kommenden Woche liefern zu können. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Anmeldungen zu diesen Klausuren bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr sehen können. Kleinere Klausuren mit etwa bis zu 100 Personen werden ab dem 20. April parallel zum Vorlesungsbetrieb in freien Hörsälen und im Sparkassenforum stattfinden. Die größeren Klausuren werden für die Abendstunden, die Samstage und ggf. für die Exkursionswoche geplant. Durch Abfrage werden wir versuchen, Überschneidungen mit Exkursionen zu vermeiden. Die Planung wird mit den größten Klausuren (über 2000 Anmeldungen) beginnen und dann fortgeführt. Wir bemühen uns gemeinsam mit den Klausurplanern, keine Überschneidungen zu erzeugen. Die etwa 30 Prüfungen im Zuse-Lab werden separat geplant.
Die Klausuren mit kleinen Teilnehmerzahlen können nach im Ermessen der Lehrenden in mündliche Prüfungen umgewandelt werden. Durch diese Maßnahme wird die Komplexität der Klausurplanung erheblich reduziert. Sie werden darüber spätestens zwei Wochen vor der Prüfung informiert.
Bei allen verschobenen Prüfungen, die bis zur Exkursionswoche stattfinden, haben die Studierenden ein Rücktrittsrecht ohne Angabe von Gründen bis zum Beginn der Prüfung. Insbesondere verzichten wir auf die Vorlage von Attesten, um die Arztpraxen zu entlasten. Für andere Zwecke, wie z.B. BAföG, beachten Sie bitte die geltenden Regeln. Dort sind Sie ggf. auf ein Attest angewiesen. Wenn Sie sich nicht in der Lage sehen, an der Prüfung teilzunehmen, melden Sie sich bitte rechtzeitig ab, denn wir möchten keine Ressourcen an Personal und Räumen verschwenden, die an anderer Stelle dringend gebraucht werden.
Die Fristen zur Abgabe von Abschluss- und Hausarbeiten, die in den Zeitraum von jetzt an bis zum 19. April fallen oder diesen Zeitraum umfassen, werden nach Beratung der Prüfungsausschüsse vom Montag um einen Monat verschoben. Für die vom ZPA verwalteten Fristen (Abschlussarbeiten, i.d.R. Projektarbeiten) werden die verlängerten Fristen für Sie in den nächsten Tagen in RWTHonline eingetragen. Für weitere Verlängerungsanträge sind die Prüfungsausschüsse zuständig.
Die Klausuranmeldephase wird in der kommenden Woche noch einmal voraussichtlich bis zum 05. April geöffnet, um der neuen Situation gerecht zu werden. Alle verschobenen Prüfungen einschließlich Haus- und Abschlussarbeiten werden dem Wintersemester zugerechnet, wenn es z.B. um die Regelung für Notenstreichungen und Ausweisung der Regelstudienzeit geht.
Durch die Verschiebung werden Härtefälle auftreten. In diesem Fall können Prüfungen schon vor dem 20. April stattfinden, wenn durch Nutzung eines Videokonferenzsystems der persönliche Kontakt ausgeschlossen werden kann und der Prüfungsausschuss einen Härtefall genehmigt hat. Die Härtefälle betreffen z.B.
Personen mit Visumseinschränkungen
einen Studienabschluss zum WS19/20
Dies betrifft diejenigen, die zum Sommersemester die Hochschule wechseln oder einem Beruf nachgehen werden.
Ausgeschlossen sind RWTH-interne Wechsel vom Bachelor in den Master (siehe Master-Vorzugsfächer).
Rückkehrer zur Heimathochschule
auf das Wintersemester bezogene Lernfortschrittsvereinbarungen
Die Studierenden können in diesen Fällen einen Antrag an den Prüfungsausschuss stellen, dem Belege beizufügen sind.
Wir wollen die Regelungen für Master-Vorzugsfächer im Sommersemester aufweichen, so dass Ihnen durch die Verschiebung der Klausuren kein Nachteil entsteht.
Alle Lehrenden, die Laborpraktika durchführen, wurden gebeten, diese in Absprache mit den Vorlesungsplanern und ihren Prüfungsausschüssen selbstständig zu verlegen. Für Seminare müssen ggf. Zusatztermine vereinbart werden.
Wie vom MKW ausdrücklich vorgesehen, wird angestrebt, in möglichst vielen Veranstaltungen ab dem dem 6. April Lehrangebote online zur Verfügung zu stellen. Deshalb wurden die Lehrenden gebeten, nach Möglichkeit digitalisierte Formate anzubieten, um den Inhalt der ersten beiden Wochen zu vermitteln. In diesen Fällen setzen die Vorlesungen ab dem 20. April den Kenntnisstand dieser Inhalte voraus. Der Vorlesungszeitraum endet weiterhin am 17. Juli.
Gleichzeitig möchte ich darauf hinweisen, dass sich die Pläne aufgrund von Vorgaben aus der Politik in den nächsten Tagen und Wochen noch ändern können. Wir werden Sie informieren, sobald sich eine neue Lage ergibt.
Univ.-Prof. Dr. Aloys Krieg
Abgabefristen für Abschluss- und Hausarbeiten um einen Monat verlängert
(Stand: 17.03.2020, 19:00 Uhr)
Die Fristen für die Abgabe von Abschluss-und Hausarbeiten, die in den Zeitraum von jetzt bis 19.04.2020 fallen, werden um einen Monat verlängert. Quelle: Allgemeiner Studierendenausschuss AStA
Studierendenwerk schließt Mensen zum 19.03.2020
Das Studierendenwerk Aachen schließt alle Mensen zum 19.03.2020 bis auf Weiteres. Infos dazu gibt es hier.
Änderung des Beratungsangebots der Fakultät für Maschinenwesen, Änderung der Frist für Berichte der Vorpraktika
(Stand: 17.03.2020, 18:00)
Die Fakultät für Maschinenwesen bietet ebenfalls keine persönliche Beratung mehr an. Infos dazu gibt es hier.
Außerdem ist die Abgabefrist für Berichte der Vorpraktika auf den 30.04.2020 verschoben. Das kannst Du ebenfalls hier (weiter unten) nachlesen.
Absage aller Klausuren und Praktika an der RWTH
In einer E-Mail des Rektors heißt es (Stand 15.03.2020 20:00 Uhr):
das Rektorat der RWTH Aachen sieht nach intensiver Beratung und nach Rücksprache mit den zuständigen Ministerien des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Krisenstab von Stadt und Städteregion Aachen keine andere Möglichkeit, als alle anstehenden Klausuren und Praktika sowie alle sonstigen Veranstaltungen ab sofort bis einschließlich 19. April 2020 abzusagen. Bereits am Freitag hatte der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen den Beginn des Sommersemesters auf den 20. April 2020 verschoben.
Die RWTH wird nun mit dem zuständigen Ministerium für Kultur und Wissenschaft, den Fakultäten und der Verfassten Studierendenschaft daran arbeiten, die Folgen dieser Entscheidung für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten und schnellstmöglich weitere Informationen kommunizieren. Die Planungen für die Wiederaufnahme des regulären Prüfungsbetriebes ab dem 20. April werden umgehend begonnen, wobei die Lage täglich neu bewertet werden muss.
Sollten für Sie aus dieser Entscheidung Härtefälle entstehen, wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Prüfungsausschuss. Erläuterungen zur Definition von Härtefällen folgen im Laufe der nächsten Woche.
Insbesondere zur Sondersituation in den Studiengängen Medizin und Lehramt werden so schnell wie möglich Lösungen veröffentlicht. Hierzu ist die Hochschule bereits im Dialog mit den zuständigen Ministerien.
Mündliche Prüfungen können in gegenseitigem schriftlichen Einvernehmen zwischen Prüfenden und Geprüften stattfinden. Es wird empfohlen, diese möglichst in digitaler Form (zum Beispiel mittels Skype) ablaufen zu lassen.
Die RWTH unterstützt ausdrücklich alle Maßnahmen, die eine weitere Ausbreitung des Virus stoppen können. Sie bittet in dieser besonderen Situation um Verständnis und erwartet, dass die Vorgaben eingehalten werden.
Auswirkung der Corona-Krise: Prüfungen in den kommenden Tagen
In einer E-Mail des Rektors heißt es (Stand 14.03.2020):
in den letzten Tagen haben uns viele Nachrichten zu den in den nächsten Tagen anstehenden Prüfungen erreicht. Diese drückten sowohl Unverständnis und Besorgnis als auch den Wunsch nach der Fortführung der laufenden Prüfungsphase gleichermaßen aus. Ihre Befürchtungen nehmen wir sehr ernst. Wir sind derzeit intensiv darum bemüht, die Auswirkungen der seitens der Landesministerien angeordneten Vorgaben zu klären und gemeinsam für alle Beteiligten eine tragbare und möglichst sichere Lösung in diesen schwierigen Zeiten zu finden. Wir stehen hierzu in einem Austausch mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Krisenstab der Städteregion und der Stadt Aachen sowie dem AStA. Eine verbindliche Entscheidung zur Durchführung der Prüfungen werden wir am Sonntag, den 15.03.2020 gegen Mittag per Mail senden. Zudem werden wir aktuelle Informationen weiterhin auf unserer Homepage bereitstellen.
Ich bitte um Verständnis dafür, dass eine schnellere Auskunft derzeit nicht möglich ist.
Verschiebung Semesterstarts
Die Landesregierung von NRW hat im Zusammenhang mit dem Coronavirus eine Verschiebung des Semesterstarts des Sommersemesters auf den 20.04. beschlossen. Das gilt für alle Hochschulen in NRW.
In wie weit die Vorlesungen der RWTH online durchgeführt werden oder ob sich der Semesterstart wirklich bis zum 20.04. verschiebt, ist noch nicht entschieden. Halte dafür die Augen nach neuen E-Mails der RWTH und nach Mitteilungen des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) offen.
Eine aktuelle Seite des AStA zum Thema findest Du unter asta.ac/corona.
Prüfungen werden nach Stand heute weiter durchgeführt. Falls Du noch Prüfungen schreibst, achte besonders auf Deine E-Mails.
In einer Mail des Rektors heißt es (Stand 11.03.2020):
Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf der Webseite [www.rwth-aachen.de].
Änderung beim Rücktritt von Prüfungen
In einer E-Mail des Rektorats an alle Studis der RWTH heißt es (Stand 09.03.2020):
in Einklang mit der Übergreifenden Prüfungsordnung ist in RWTHonline eine Abmeldung von einer Prüfung grundsätzlich bis drei Werktage vor dem jeweiligen Prüfungstermin möglich. Aufgrund der besonderen Situation im Hinblick auf das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) wird nun in der aktuellen Prüfungsphase abweichend davon die Möglichkeit eröffnet, sich notfalls ohne Angabe von Gründen auch kurzfristig, d. h. bis unmittelbar vor einer Prüfung, von dieser abzumelden. Eine solche Abmeldung kann per E-Mail an das Zentrale Prüfungsamt (zpa@zhv.rwth-aachen.de) erfolgen. In diesem Fall ist kein ärztliches Attest erforderlich, um eine Überlastung der Arztpraxen zu vermeiden. Bitte beachten Sie dabei folgende Punkte:
Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als mäßig ein. Wir bitten Sie daher um einen besonnenen und verantwortungsbewussten Umgang mit diesem Thema. Das Rektorat informiert auf der Internetseite der RWTH kontinuierlich zu diesem Thema. Dort finden Sie zudem Antworten auf häufig gestellten Fragen zu dem neuen Coronavirus wie z. B. mögliche Symptome einer Erkrankung sowie Handlungsempfehlungen für den Fall, dass Sie Symptome bei sich erkennen.
Zentraler Ansprechpartner zum Thema Coronavirus und Klausuren ist der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA): https://www.asta.rwth-aachen.de/corona-faq/
Wichtige Hinweise für Reisen aus bzw. in Risikogebiete
In einer E-Mail des Rektors an alle Studierenden und Beschäftigten der RWTH heißt es (Stand 08.03.2020):
Liebe Angehörige der RWTH Aachen,
hiermit möchte ich Sie darüber informieren, dass vor dem Hintergrund des fortwährenden Risikos von Infektionen mit dem Corona-Virus mit sofortiger Wirkung keine dienstlichen Reisen in die vom Robert-Koch-Institut definierten internationalen Risikogebiete (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html ) mehr genehmigt werden. Das Risiko einer Ansteckung in den dort aufgeführten Regionen ist zu hoch und die Konsequenzen im Falle einer Ansteckung für die Hochschule wären zu groß. Bereits genehmigte Reisen sind zu stornieren.
Zudem werden die Bedingungen im Falle einer Rückkehr von einer bereits laufenden Reise (unabhängig davon, ob sie dienstlich oder privat veranlasst war) sowie einer erstmaligen Einreise aus einer dieser Regionen im Sinne der Gesundheit aller RWTH-Angehörigen, klarer formuliert: Wer aus diesen Regionen nach Aachen zurückkehrt, muss zunächst 14 Tage warten, ehe er wieder an die RWTH kommt. Dies entspricht der möglichen Inkubationszeit des Virus. Sollten nach 14 Tagen keine Symptome aufgetreten sein, kann eine Erkrankung ausgeschlossen werden.
In diesen 14 Tagen gibt es für Beschäftigte die Möglichkeit, in Absprache mit den Vorgesetzten im Home Office zu arbeiten. Gerne beraten auch die Personalabteilungen bei eventuellen Fragen.
Studierende wenden sich bitte an ihre jeweiligen Fachstudienberater, welche alternativen Möglichkeiten es zum Besuch von Lehrveranstaltungen und Prüfungen gibt.
Zudem verweisen wir an dieser Stelle noch einmal auf unsere Hotline, die Ihnen bei allen Fragen, die nicht medizinischer Natur sind, Unterstützung anbietet. Wir haben die telefonische Hotline (0241 / 80 90810) um die E-Mail-Adresse hotline@zhv.rwth-aachen.de erweitert, an die Sie sich jederzeit wenden können. Bitte beachten Sie auch die ständig aktualisierten Informationen auf unserer Website www.rwth-aachen.de.
Weitere Informationen speziell für Aachen und die RWTH
Auf der Seite der RWTH findest Du außerdem tagesaktuelle Informationen zum Umgang mit dem Virus: https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Die-RWTH/Aktuell/Pressemitteilungen/Maerz-2020/~fukua/Infektionen-mit-Coronavirus/
Auch das Studierendenwerk informiert über aktuelle Maßnahmen: https://www.studierendenwerk-aachen.de/de/aktuelles/beitrag/coronavirus.html
Die Stadt Aachen informiert ebenfalls: http://aachen.de/DE/stadt_buerger/notfall_informationen/corona/aktuelles/index.html
Allgemeine Informationen zum Coronavirus und zu Möglichkeiten, sich selbst zu schützen, findest Du bei folgenden Institutionen:
Trotz allem, lass Dir die Laune nicht vermiesen, und vor allem, bleib gesund!
Eine Langfassung findest Du weiter unten.
Einsichten mit Corona
Online-Einsichten?
Unterlagen müssen passwortgeschützt sein
Willst du jemanden zur Einsicht bevollmächtigen, schreibe am Besten eine Mail an das Institut, das die Online-Einsicht anbietet
Offline-Einsichten?
Beachte die Verhaltensregeln zur Einsicht, zu finden hier
Störungen im Ablauf können zum Ausschluss von der Einsicht führen à erhebe deine Einwände am besten schriftlich, statt persönliche Diskussionen zu führen
Fieber oder Atemwegssymptome? Du darfst nicht zur RWTH, melde dich für eine elektronische Einsicht beim Lehrstuhl
Mündliche Ergünzungsprüfung
Für alle Klausuren nach dem 01.04.2020 bis zum Ende des Sommersemesters gibt es einen Freiversuch, daher entfällt das Recht auf eine MEP
MEP, die aus dem WS übrig sind, müssen noch im Sommersemester nachgeholt werden.
Zurzeit werden viele Probleme sehr kulant gelöst, weiterhin NoGos sind Täuschungsversuche und wenn Du vergisst, Dich von einer Prüfung abzumelden.
Inspections into Examinations under Corona-Regulations
Online-Inspection
Documents pertaining to your examination have to be password-protected
If you want to “send” someone on your behalf, contact the examining chair
Offline-Inspection
Please obey the guidelines for inspections available here
Disruptive behaviour can lead to termination of the inspection, so raise your concerns with the correction in writing preferably
If you have a fever or respiratory symptoms, contact the responsible chair for an online-inspection
Complementary oral examinations
All written exams from 01.04.2020 through the end of the semester do not ensue the opportunity for an oral examination, as there’s a free attempt provided in the next examination period.
Oral examinations from the winter semester have to be completed by the end of this semester
Currently, most issues are being solved in good will. Cheating and failure to cancel examinations when not turning up, however, are still reasons to forfeit the additional rights gained by the current regulations.
Langfassung und Verweise: Klausureinsichten mit Infektionsschutz
Eine kurze Übersicht über Regelungen zu Einsichten und mündlichen Ergänzungsprüfungen zurzeit
Wer darf Einsicht in eine Klausur nehmen?
Grundsätzlich hat jeder Prüfungskandidat nach dem Ablegen der vollständigen Prüfung ein Recht auf Prüfungseinsicht.[i] Derzeit ist nur die Einsichtnahme durch die Person möglich, die die Klausur geschrieben hat. Sollte die Teilnahme nicht möglich sein, ist der bzw. dem Studierenden durch den Lehrstuhl eine elektronische Einsichtnahme zu ermöglichen.
Wie funktionieren Online-Einsichten?
Wenn Prüfungsunterlagen online bereitgestellt werden, müssen diese mit einem Passwort geschützt werden.[ii] Wie genau die Einsicht funktioniert muss der Lehrstuhl vorher bekannt geben, die Rechte des Studenten aus der „normalen“ Einsicht sollten aber natürlich gewahrt bleiben. Falls du ein Recht wahrnehmen möchtest, das ein Lehrstuhl in dieser Ankündigung nicht erwähnt (z.B. Bevollmächtigung einer anderen Person zur Einsicht) schreibe am besten zuerst eine E-Mail an den Lehrstuhl.
Wie funktionieren Offline-Einsichten?
Wie von Prof. Krieg in der Mail vom 07.05 angekündigt, gibt es eine Verfahrensregel für Teilnehmer an Offline-Einsichten.[iii] Diese wird von den meisten Lehrstühlen in der Ankündigung ihrer Einsichten auch wiederholt und für den Einzelfall konkretisiert.
Wenn du Fieber oder Atemwegssymptome hast, darfst du dich zurzeit nicht auf dem Gelände der RWTH aufhalten, hast dafür aber das Recht auf eine elektronische Einsichtnahme, melde dich dafür beim zuständigen Lehrstuhl.
Wichtig ist auch: Die ordnungsgemäße und sichere Durchführung der Einsicht hat für die RWTH so einen hohen Stellenwert, dass bei Störungen oder Nichteinhaltung der Verfahrensregeln ein Ausschluss von der Einsichtnahme erfolgen kann. Da Diskussionen über Korrekturen nicht immer mit dem nötigen Abstand geführt werden (können), verzichte bitte auf die leidenschaftliche Verteidigung deines Werks in der Einsicht und gebe deine Einwände stattdessen schriftlich ab. Meist ist dafür eine entsprechende Kiste vorgesehen, wenn das Institut es zulässt sind auch Einwände per E-Mail zulässig.
In welchen Fällen habe ich zurzeit ein Recht auf eine Mündliche Ergänzungsprüfung (MEP)
MEP nach einem Fehlversuch sind für Klausuren, die zwischen dem 01.04.2020 und dem Ende des SS20 stattfinden, ausgesetzt, da ja sogar bei einem Drittversuch eine Wiederholung der Prüfung möglich ist. Wenn der nächste reguläre Prüfungstermin in dem Fach nicht mehr im SS20 stattfindet, hast du allerdings trotzdem Anspruch auf die MEP nach dem Drittversuch.[iv] Wenn du vor dem 01.04. eine Klausur geschrieben hast, kannst du noch eine MEP ablegen. Falls noch keine Einsicht stattgefunden hat (auch nicht online) kannst du diese MEP auch jetzt schon beantragen.[v] Wenn deine MEP aus dem WS abgesagt wurde, muss diese noch im Sommersemester nachgeholt werden, weil danach dein Anspruch auf diese Prüfung entfällt.[vi]
Meine Klausur aus dem WS 19/20 wurde in den Juli verschoben, ich muss aber dringend mit dem Studium fertig werden
In Härtefällen können ausgefallene schriftliche Prüfungen aus dem WS19/20 in mündliche Prüfungen umgewandelt werden. Wende dich dafür an den Prüfungsausschuss. Achtung: Wenn diese mündliche Prüfung dein Drittversuch ist, hast du danach keinen Anspruch mehr auf eine mündliche Ergänzungsprüfung.
Dir wird vielleicht auch schon aufgefallen sein, dass manche der Regelungen noch nicht in RWTHonline eingebaut wurden. Solltest du deswegen Probleme haben, ist die RWTH zurzeit recht kulant.
Was trotz aller Sonderegelungen nicht gern gesehen wird sind das Versäumen von Prüfungen und Täuschungsversuche. Die Sonderregelungen und zusätzlichen Rechte (z.B. Freiversuch) erstrecken sich nicht auf diese Fälle, also sorge bitte dafür, dass du dich rechtzeitig von Prüfungen abmeldest und dein Handy aus ist.
Wenn immer noch Fragen offen sind, kannst du dir gerne die Dokumente in den Endnoten einmal anschauen, die Abschnitte zu Einsichten und MEP sind meist recht kurz. Ansonsten ist die Sprechstunde der FSMB natürlich montags bis freitags von 13 bis 14 Uhr für dich da.
Das IRT hatte ja die Weitergabe von Klausurscans – als online-Einsichten noch die einzige Möglichkeit waren – mit einer Unterlassungserklärung ausschließen lassen.[vii] Laut ÜPO §22 (1) darf ein Prüfungskandidat durch einen Bevollmächtigten vertreten werden, allerdings wird das auch in der Handreichung Einsicht als „oder“ ausgelegt, d.h. in dem Fall darf dann der Kandidat selbst nicht die Einsicht tätigen. Die Unterlassungserklärung des IRT ist also als solches nicht wirklich falsch (abgesehen davon das der Vertreter nicht immer eine Matrikelnummer haben muss) Auch die Ankündigung im Lernraum[viii] erwähnt nicht, dass die Erklärung vom Kandidaten selbst ausgefüllt werden muss, von allen Seiten dürfte das aber wohl so verstanden worden sein. Mittlerweile sind ja Präsenzeinsichten wieder möglich und die Diskussion somit (zumindest zurzeit) hinfällig
[i] §22 (1) Übergreifende Prüfungsordnung
[ii] §12 (2) Ergänzungsordnung zur ÜPO (2020/0066)
[iii] https://download.cms.rwth-aachen.de/zhv/verfahrensregeln-einsichtnahmen.pdf
[iv] §10 (8) Ergänzungsordnung zu ÜPO (2020/0066)
[v] §10 (3) Ergänzungsordnung zu ÜPO (2020/0066)
[vi] §10 (4) Ergänzungsordnung zu ÜPO (2020/0066)
[vii] Unterlassungserklärung IRT zur Klausureinsicht (17.03.2020)
[viii] Ankündigung des IRT zu Modalitäten der Klausureinsicht (17.03.2020)
Der große Mehrzweckraum der Fachschaft heißt „B.A.R.D.O.W.“ Ersti-AG am 15.06.2020

References: §53
 §22
 §22
 §12
 §10
 §10
 §10