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Timestamp: 2020-07-04 02:22:43+00:00

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Wertpapierhandel | Rechtslupe
Stän­dig hört man etwas von Anle­gern, die ihr Geld sehr erfolg­reich in Akti­en und ande­re Anle­ge­op­tio­nen anle­gen und damit gro­ße Gewin­ne ein­fah­ren. Doch als Anfän­ger fragt man sich schnell, was für ein Trick hin­ter dem Tra­ding steckt und was für Mög­lich­kei­ten man als Ein­stei­ger in die­sem Bereich hat. Oft wird
Nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 WpHG aF war es ver­bo­ten, unter Ver­wen­dung einer Insi­der­infor­ma­ti­on Insi­der­pa­pie­re für eige­ne oder frem­de Rech­nung oder für einen ande­ren zu erwer­ben oder zu ver­äu­ßern. Die­ses wirt­schafts­ver­wal­tungs­recht­li­che Ver­bot war nach § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG aF (der­zeit § 119 Abs. 3 Nr. 1 WpHG nF) straf­be­wehrt. Durch die­ses
Ver­äu­ßert und erwirbt der Steu­er­pflich­ti­ge an einer Bör­se mit tag­glei­cher Aus­füh­rung Bezugs­rech­te und kann er auf­grund der Umstän­de, sei­ner per­sön­li­chen Kennt­nis­se und sei­nes Ein­flus­ses auf die Durch­füh­rung des Han­dels als Bör­sen­mak­ler davon aus­ge­hen, die­sel­be Zahl von Bezugs­rech­ten zum Ver­kaufs­preis sicher wie­der erwer­ben zu kön­nen, ohne die Kauf­or­der eines Drit­ten fürch­ten
Insi­der­han­del, Markt­ma­ni­pu­la­ti­on – und die Neu­re­ge­lung des Wert­pa­pier­rechts
Es besteht kei­ne (zeit­li­che) "Straf­bar­keits­lü­cke" bei Insi­der­han­del und Markt­ma­ni­pu­la­ti­on. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem Fall aus Ham­burg: Das Land­ge­richt Ham­burg hat den frü­he­ren Vor­stand­vor­sit­zen­den einer Akti­en­ge­sell­schaft wegen der Ord­nungs­wid­rig­keit der leicht­fer­ti­gen Markt­ma­ni­pu­la­ti­on zu einer Geld­bu­ße ver­ur­teilt; hin­sicht­lich einer Neben­be­tei­lig­ten hat es eine Ver­falls­ent­schei­dung getrof­fen, der die von einem
In der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ist geklärt, dass der Gesetz­ge­ber befugt war, im Jah­re 1998 im Hin­blick auf die zu nor­mie­ren­de Anla­­gen­­si­che­­rungs- und Ent­schä­di­gungs­re­ge­lung die Ein­la­gen­kre­dit­in­sti­tu­te einer­seits und die Wert­pa­pier­han­dels­un­ter­neh­men ande­rer­seits unter­schied­li­chen Insti­tuts­grup­pen zuzu­ord­nen. Vor dem Hin­ter­grund der his­to­ri­schen Ent­wick­lung der Ein­la­gen­si­che­rung in Deutsch­land wie auch der gemein­schafts­recht­li­chen Regu­lie­rung der
Vor­sätz­li­ches Orga­ni­sa­ti­ons­ver­schul­den in der Anla­ge­be­ra­tung
Kann­te ein Anla­ge­be­ra­ter sei­ne Ver­pflich­tung zur Auf­klä­rung oder hat er sie zumin­dest für mög­lich gehal­ten und hat er es gleich­wohl unter­las­sen, sei­ne Mit­ar­bei­ter anzu­wei­sen, die Kun­den ent­spre­chend auf­zu­klä­ren, liegt ein vor­sätz­li­ches Orga­ni­sa­ti­ons­ver­schul­den des Anla­ge­be­ra­ters vor . Der Anla­ge­be­ra­ter trägt die Dar­­­le­­gungs- und Beweis­last für feh­len­den Vor­satz. Nach § 280 Abs.
Anla­ge­ver­mitt­lung
Der Begriff der Anla­ge­ver­mitt­lung ist in § 2 Abs. 3 Nr. 4 WpHG und § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG inhalt­lich gleich zu ver­ste­hen. Er unter­schei­det sich von dem­je­ni­gen des bür­ger­li­chen Rechts. Anla­ge­ver­mitt­lung nach dem Gesetz über das Kre­dit­we­sen und nach dem Wert­pa­pier­han­dels­ge­setz ist jede final auf den Abschluss von Geschäf­ten über die
Der Bun­des­ge­richts­hof hat in dem Ver­fah­ren über die Kla­ge des Bör­sen­jour­nals Effec­­ten-Spie­­gel auf Zah­lung einer höhe­ren Gegen­leis­tung für die Über­nah­me von Akti­en der Post­bank durch die Deut­sche Bank AG das die Kla­ge abwei­sen­de Beru­fungs­ur­teil des Ober­lan­des­ge­richts Köln auf­ge­ho­ben und die Sache zur wei­te­ren Klä­rung des Sach­ver­halts an das Ober­lan­des­ge­richt Köln
Han­dels­ver­lus­te, die im Rah­men der ver­trags­ge­mä­ßen Anla­ge von Kun­den­gel­dern ent­stan­den sind, sind nicht ent­schä­di­gungs­fä­hig ("Phoe­nix"). Die Phoe­nix Kapi­tal­dienst GmbH, ein unter ande­rem mit Finanz­kom­mis­si­ons­ge­schäf­ten befass­tes Kre­dit­in­sti­tut (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 KWG), war ein der Ent­schä­di­gungs­ein­rich­tung der Wert­pa­pier­han­dels­un­ter­neh­men zuge­ord­ne­tes Insti­tut (§ 1 Abs. 1 Nr. 2, § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EAEG). Den Ein­tritt
Han­dels­ver­lus­te und die Ein­la­gen­si­che­rung des Wert­pa­pier­han­dels
Der Ent­schä­di­gungs­an­spruch nach dem Ein­la­­gen­­si­che­­rungs- und Anle­ger­ent­schä­di­gungs­ge­setz umfasst nicht die tat­säch­li­chen Han­dels­ver­lus­te. Gemäß § 1 Abs. 4 Satz 1 EAEG sind Ver­bind­lich­kei­ten aus Wert­pa­pier­ge­schäf­ten Ver­pflich­tun­gen eines Insti­tuts zur Rück­zah­lung von Gel­dern, die Anle­gern aus Wert­pa­pier­ge­schäf­ten geschul­det wer­den oder gehö­ren und die für deren Rech­nung im Zusam­men­hang mit Wert­pa­pier­ge­schäf­ten gehal­ten wer­den. Wie der ent­schie­den

References: § 14
 § 38
 § 119
 § 280
 § 2
 § 1
 § 6
 § 1