Source: https://www.haufe.de/thema/teileinkuenfteverfahren/pc/
Timestamp: 2020-04-07 14:17:12+00:00

Document:
Teileinkünfteverfahren | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Teileinkünfteverfahren
Frotscher/Drüen, KStG Anhang zu § 8: Verdeckte Gewinnaus ... / 4.5 Belastungswirkungen
Rz. 260b Hinsichtlich der Belastungswirkungen ist zu unterscheiden, ob der Gesellschafter eine Körperschaft oder eine natürliche Person ist. Rz. 260c Bei einer verdeckten Gewinnausschüttung zwischen Körperschaften beträgt die körperschaftsteuerliche Belastung 15 % zzgl. SolZ und ist damit identisch mit der Belastung einer offenen Gewinnausschüttung. Das gilt auch für die paus...mehr
Frotscher/Drüen, KStG Anhang zu § 8: Verdeckte Gewinnaus ... / 1.1.2 Bedeutung der verdeckten Gewinnausschüttung
Rz. 3 Die Funktion des Instituts der verdeckten Gewinnausschüttung hat sich im Laufe der Zeit mehrfach geändert. Das Institut der verdeckten Gewinnausschüttung diente bis 1976 der Sicherung der körperschaftsteuerlichen Doppelbelastung. Da nach dem vor 1977 geltenden KSt-Recht sowohl das Einkommen bei der Körperschaft als auch die Ausschüttung bei dem Anteilseigner besteuert ...mehr
Frotscher/Drüen, KStG Anhang zu § 8: Verdeckte Gewinnaus ... / 4.9 Verfahrensrechtliche Fragen
Rz. 263 Die verdeckte Gewinnausschüttung auf der Ebene der Kapitalgesellschaft ist materiell- und verfahrensrechtlich unabhängig von der verdeckten Gewinnausschüttung auf der Ebene des Gesellschafters, selbst wenn es sich um den gleichen Sachverhalt handelt. Die Entscheidung über die verdeckte Gewinnausschüttung auf der Ebene der Kapitalgesellschaft entfaltet daher keine Bin...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 10 Nichtabziehbare Aufwendungen / 5.1 Allgemeines
Rz. 67 Das Abzugsverbot für Aufsichtsratsvergütungen war seit Inkrafttreten des KStG 1934 in § 12 Nr. 3 KStG enthalten. Hiernach waren Aufsichtsratsvergütungen in voller Höhe nicht abziehbar, obwohl es sich eindeutig um Betriebsausgaben handelte. Zurückzuführen ist das Abzugsverbot auf das alte KSt-System, das die Doppelbelastung mit KSt und ESt wollte und durch das Abzugsve...mehr
Rz. 212 Das Institut der verdeckten Gewinnausschüttung dient nach § 8 Abs. 3 KStG der Sicherung der Besteuerung des Einkommens der Körperschaft als Ausdruck der steuerlichen Leistungsfähigkeit. Dementsprechend ist eine Korrektur trotz vorgetäuschter schuldrechtlicher, tatsächlich aber gesellschaftsrechtlicher Veranlassung nicht erforderlich, wenn die steuerpflichtigen Einkün...mehr
Darlehen / 1.4.4 Eigenkapitalersetzende Finanzierungshilfen
Hat der darlehensgebende Gesellschafter mit der Gesellschaft vereinbart, das Darlehen solle "wie Eigenkapital" behandelt werden und halten sich die Beteiligten in der Insolvenz der Gesellschaft an diese Abrede, führt der endgültige Ausfall des Darlehensrückforderungsanspruchs zu nachträglichen Anschaffungskosten der Beteiligung, auch wenn der Gesellschafter mit nicht mehr al...mehr
Literaturauswertung EStG/KStG (Stand: 29.2.2020) / 2.36 § 17 EStG (Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften)
Wertpapiere im Betriebsvermögen / 6.4 Steuerrechtliche Sonderregelungen
Steuerrechtliche Sonderregelungen stehen dem Wertaufholungsgebot nicht entgegen. So dienen die Regelungen der § 3 Nr. 40 und § 3 c Abs. 2 EStG der Umsetzung des Teileinkünfteverfahrens. Die Teilwertabschreibung als solche und damit das Wertaufholungsgebot bleiben hiervon unberührt.mehr
Für Gewinnausschüttungen gilt bei Privatanlegern die Abgeltungsteuer und bei Zugehörigkeit der Anteile zum Betriebsvermögen eines Personenunternehmens das Teileinkünfteverfahren. Danach sind Gewinnausschüttungen zu 60 % steuerpflichtig und unterliegen in dieser Höhe dem persönlichen Steuersatz des Gesellschafters. Korrespondierend hierzu werden alle im wirtschaftlichen Zusam...mehr
Rn. 21 Stand: EL 141 – ET: 02/2020 Ab dem VZ 2002 wurde das Anrechnungsverfahren bei Anteilseignern zugunsten eines sog Halbeinkünfteverfahrens abgeschafft. Die Besteuerung der Ausschüttungen bei einem Gesellschafter wurde völlig von der Besteuerung des Gewinns bei der Körperschaft losgelöst. Der KSt-Satz wurde generell, dh unabhänig von der Ausschüttung, auf seinerzeit 25 % ...mehr
a) Grundzüge des KSt-Anrechnungsverfahrens Rn. 20 Stand: EL 141 – ET: 02/2020 Durch die KSt-Reform 1977 sollte die seinerzeit bestandene Doppelbelastung ausgeschütteter Gewinne nach dem KStG und EStG beseitigt werden. Dieses geschah in einem zweistufigen Anrechnungsverfahren, wobei die endgültige Besteuerung beim Anteilseigner nach § 20 EStG nach dessen individuellen Einkommen...mehr
Rn 1600 Stand: EL 91 – ET: 05/2011 Für Kapitaleinkünfte, sind weiterhin die allg einkommensteuerrechtlichen Regelungen zum WK-Abzug z...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 20 ... / b) Ausnahmen von der AbgSt
Rn 1224 Stand: EL 88 – ET: 08/2010 Beträgt die Beteiligung mindestens 1 %, unterliegt der Veräußerungsgewinn gem § 17 EStG dem individuellen progressiven ESt-Tarif. Das Teileinkünfteverfahren findet Anwendung.mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 44a ... / 2. Freistellungsvolumen
Rn. 22 Stand: EL 141 – ET: 02/2020 Nach § 20 Abs 9 EStG beträgt das Freistellungsvolumen bei Anwendung der Grundtabelle 801 EUR und bei Anwendung der Splittingtabelle 1 602 EUR. Rn. 23 Stand: EL 141 – ET: 02/2020 Das Freistellungsvolumen kann auf mehrere Entrichtungspflichtige verteilt werden. Die Obergrenze darf zwar beim Erteilen der Freistellungsaufträge, nicht aber bei ihre...mehr

References: § 8
 § 8
 § 8
 § 10
 § 12
 § 8
 § 17
 § 3
 § 3
 § 20
 § 20
 § 17
 § 44
 § 20