Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/zentralbibliothek-der-uni-14534
Timestamp: 2019-06-15 20:59:16+00:00

Document:
Ergebnis: Zentralbibliothek der Justus-Liebig-Universität in Gießen
5. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
Zentralbibliothek der Justus-Liebig-Universität in Gießen, Standort Philosophikum	, Gießen/ Deutschland
06/2016 S. 29 - 40
wa-2014249
J. Soydan · B. Werner · M. Goncalves
M. De Castro · G. Egle
Fachber.: ZWP Ingenieur-AG, Köln Brandschutz: HHP Berlin GmbH
Fachber.: LAP Leonhart · Andrä und Partner AG
Thorsten Ruppe · Lucas Ziegler · Khou Tran Jia Be He · Felix Habler · Mathias Aiple
TGA: Schreiber Ingenieure GmbH
Piero Bruno · Lion Schreiber
Fachber.: ifb frohloff · staffa · kühl · ecker
Fachber.: Büro Stanek
Thomas Heinle · Elke Szczesny
Eduard Luque · Marc Ullrich
Florian Langer · Peter Zschornak
Fachber.: LAP Leonhardt · Andrä und Partner AG
Fachber.: Innius DÖ GmbH
Fachber.: Bauphysik@Integrierte Planung
Brandschutz/Statik: Ing.-Büro Heilmann
Prof. Volker Staab · Alfred Nieuwenhuizen
P. Wäldle · J. Steinfelder · R. Tubbenthal
R. Zitelli · P. Axelsen · G. Hana · S. Reteike
Haustechnik: Winkels · Behrens · Pospich GmbH
Fachber.: andresen · möhring architekten, Berlin
Stefan Tebroke · Bruno Vennes · Dominik Schendel
Franziska Ebeler · Moritz Buchholz
Nicht offener hochbaulicher Wettbewerb mit städte- baulichem Ideenwettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren
Im Rahmen des Programms HEUREKA plant die Justus-Liebig-Universität Gießen auf Basis des Masterplans für die Campusbereiche Philosophikum I und II (siehe wa 1/2012) einen Neubau für Universitätsbibliothek (Zentralbibliothek) und Universitätsarchiv. Der Neubau ist in zwei Bauabschnitten (1. BA = Realisierungsteil; 2. BA = Ideenteil) vorgesehen. Ziel der Planung ist zunächst eine funktionale Erweiterung der bestehenden Universitätsbibliothek mit dem 1. BA des Neubaus. Hierzu sollen etwa 7.000 m2 Nutzfläche (NF 1-6) in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bestandsgebäude der Bibliothek entstehen. Neubau und Bestandsgebäude sollen auf einer Ebene im 1. Obergeschoss miteinander verbunden werden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die Errichtung des zweiten Gebäudeteils (2. BA) mit etwa 9.700 m2 Nutzfläche (NF 1-6) geplant, der das Bestandsgebäude der Universitätsbibliothek vollständig ersetzen soll, so dass nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ein Bibliotheksgebäude mit etwa 16.700 m2 Nutzfläche zur Verfügung steht. Dabei muss bedacht werden, dass das alleinige Bestehen des 1. BA (Realisierungsteil) in Verbindung mit dem Bestandsbau der Bibliothek für längere Zeit Realität sein wird. Die Universitätsbibliothek soll im 1. BA so erweitert werden, dass die sechs Fachbibliotheken des Philosophikums (Anglistik, Germanistik, Klassische Philologie, Geschichte, Klassische Archäologie im Phil I und Romanistik im Phil II) sowie die im Gebäude F untergebrachte Zweigbibliothek im Philosphikum II mit einem derzeitigen Gesamtbestand von zusammen gut 620.000 Bänden in einem zusammenhängenden Gebäudekomplex aufgenommen werden können. Zukünftig soll die Universitätsbibliothek die Funktion einer Zentralbibliothek für den Gesamtbereich der kultur- und geisteswissenschaftlichen Fächer übernehmen. Daneben bleibt die Universitätsbibliothek Sitz der zentralen Funk-tionen für das gesamte Bibliothekssystem (EDV, Digitalisierungszentrum/Fotostelle, Direktion etc.) und beherbergt die Sonderbestände (Rara, Papyrussammlung, Kartensammlung, Bildarchiv etc.). Ferner sind als integraler Bestandteil Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafébar im Neubau (1. BA) zu verorten.
In line with the HEUREKA program, based on the master plan for the campus areas Philosophikum I and II (wa1/2012), a new central library and archive shall be developed in 2 building phases: phase 1 realisation part, phase 2 ideas part. Phase 1 comprises the extension of the existing university library with 7.000 m2 (NF 1-6). The new and old buildings shall be connected on the 1st floor. In the future a 2nd building (phase 2) with 9.700 m2 shall replace the existing library. The extension of phase 1 shall accommodate the libraries of Philosophikum I and the collection of Philosophikum II with 620.000 volumes, the university computer centre, student services and a café.
Prof. Marcel Meili, München/Zürich
Susanne Wartzek, Dippertz
Raphael Kückmann, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
Dr. Peter Reuter, Universitätsbibliothek
Thomas Platte, Hessisches Baumanagement, Frankfurt/Main
Das Preisgericht empfiehlt, die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage der weiteren Planung zu machen.
02/05/2015 S85 Mitgliedstaaten - Dienstleistungsauftrag - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Friedberg (Hessen): Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 2015/S 085-153570 WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Land Hessen, vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen FriedbergSchützenrain 5-761169 Friedberg (Hessen) DEUTSCHLAND Telefon: +49 60311670 E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de Fax: +49 6031167126 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
Im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: Rund Erneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) des Landes Hessen plant die Justus-Liebig-Universität Gießen auf Basis des Masterplans für den Campus Kultur- und Geisteswissenschaften (Philosophikum) einen Neubau für Universitätsbibliothek (Zentralbibliothek) und Universitätsarchiv. Der Neubau ist in zwei Bauabschnitten (1. Bauabschnitt = Realisierungsteil; 2. Bauabschnitt = Ideenteil) vorgesehen. Auf dem Campus Philosophikum soll durch den vorgesehenen 1. Bauabschnitt die derzeitige Streulagensituation der Bibliotheken mit ihren vielfältigen Nachteilen behoben werden. Wesentliches Ziel ist es, sieben derzeit im Campusgebiet liegende Fach- und Zweigbibliotheken in den Bibliotheksbestand der Universitätsbibliothek zu integrieren. Gleichzeitig soll den gestiegenen Studierenden- und Nutzungszahlen durch zusätzliche, modern ausgestattete Arbeits-/Leseplätze Rechnung getragen werden. Zu diesem Zweck soll die Universitätsbibliothek im 1. Bauabschnitt durch einen Neubau so erweitert werden, dass die sechs Fachbibliotheken des Philosophikums (Anglistik, Germanistik, Klassische Philologie, Geschichte, Klassische Archäologie im Phil I und Romanistik im Phil II) sowie die im Gebäude F untergebrachte Zweigbibliothek im Philosphikum II mit einem derzeitigen Gesamtbestand von zusammen gut 620.000 Bänden in einem zusammenhängenden Gebäudekomplex aufgenommen werden können. Zukünftig soll die Universitätsbibliothek die Funktion einer Zentralbibliothek für den Gesamtbereich der kultur- und geisteswissenschaftlichen Fächer übernehmen, deren Lehreinrichtungen in unmittelbarer Nähe angesiedelt sind. Daneben bleibt die Universitätsbibliothek Sitz der zentralen Funktionen für das gesamte Bibliothekssystem (EDV, Digitalisierungszentrum/Fotostelle, Direktion, etc.) und beherbergt die Sonderbestände (Rara, Papyrussammlung, Kartensammlung, Bildarchiv, etc.).Ferner sind als integraler Bestandteil das Universitätsarchiv, Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studierendenwerk mit einer Caféteria im Neubau 1. Bauabschnitt (= Realisierungsteil) zu verorten.Zeitlich und inhaltlich prioritär definiert der Bibliotheksneubau als erster großer Baustein des städtebaulichen Masterplans die neue Mitte des Campus. Ziel ist es, an dieser prominenten Stelle ein modernes, zukunftsweisendes Bibliotheksgebäude mit zentraler Wirkung für den gesamten Campus entstehen zu lassen. An dem Standort erfolgte durch die Arbeitsgemeinschaft Ferdinand Heide Architekt BDA, Frankfurt am Main, mit TOPOS Landschaftsplanung, Berlin, im Anschluss an einen gewonnenen städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb die Erstellung einer Masterplanung für den gesamten Campus Philosophikum I + II. Durch die Arge wurden zum Nachweis der grundsätzlichen Realisierbarkeit auf einzelnen Baufeldern Machbarkeitsstudien durchgeführt. Die gesamte Broschüre zur Masterplanung sowie die Machbarkeitsstudie für die Universitätsbibliothek wird allen Wettbewerbsteilnehmern mit den Wettbewerbsunterlagen zur Verfügung gestellt. Der Verfasser der Masterplanung ist von der Teilnahme am Wettbewerb nicht ausgeschlossen. Der für den Neubau 1. Bauabschnitt (= Realisierungsteil) genehmigte Bedarf liegt bei 6.996 qm Nutzfläche 1-6 und einer Kostenobergrenze von 24.550.000 Euro brutto für die Kostengruppen 300-400 (gemäß DIN 276). Die Baukosten für die Kostengruppen 200-500 (gemäß DIN 276) sind mit 26.887.000 Euro (brutto) mit dem genehmigten Bedarf festgelegt. Es ist von einer Zuordnung zu Gebäudeklasse 5 (HBO) auszugehen. Aufgrund der besonderen technischen Anforderungen an die Objektplanung wird die Konsultation von Fachplanern der technischen Gebäudeausrüstung empfohlen. Diese sind als Berater, nicht jedoch als teilnahmeberechtigter Partner der Bewerbergemeinschaften einzubinden. Die Vergabe der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI (2013) soll im Rahmen eines nichtoffenen hochbaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerbs gemäß RPW 2013 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 31.01.2013 herausgegebenen Fassung mit der Bekanntmachung vom 22.02.2013 und den mit Einführungserlass vom 11.07.2013 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten Änderungen und Hinweisen erfolgen. Der Wettbewerb ist Bestandteil eines Verhandlungsverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009). An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs hat der Ausschuss Vergabe und Wettbewerbe der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen beratend mitgewirkt.
Dem hochbaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb ist ein Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 Abs. 1 VOF vorgeschaltet. Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten (siehe III.2). Insgesamt sollen 30 Teilnehmer ausgewählt werden. Der Auslober behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Erfüllung der Ausschluss- / Mindestkriterien ausschließlich auf der Basis der Auswahlkriterien. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober weitgehend auf Eigenerklärungen in den Bewerbungsunterlagen. Sollte sich im Verlaufe des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren - unabhängig vom Verfahrensstand - ausgeschlossen. Der Auslober behält sich gemäß § 5 Abs. 3 VOF vor, Nachweise zu fordern. Die Kriterien sind:Ausschluss-/Mindestkriterien - die Nichteinhaltung der nachfolgend dargestellten Anforderungen führt zum direkten Ausschluss der Bewerbung:A Die Bewerber erfüllen die Anforderungen an die berufliche Qualifikation (s.u. III.1.2) (Eigenerklärung),B Fristgerechter Eingang der Bewerbungsunterlagen,C Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen (Vorlage des vollständig ausgefüllten und rechtskräftig unterschriebenen Bewerbungsbogens und der zugehörigen Leistungsübersicht sowie der notwendigen Anlagen),D Verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF bestehen (Eigenerklärung),E Verbindliche Erklärung, dass keine Teilnahmehindernisse gemäß § 16 Abs. 2 VOF vorliegen (Eigenerklärung),F Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 a VOF bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. (Versicherungssumme für Personenschäden mind. 3.000.000,00 EUR und für sonstige Schäden mind. 3.000.000,00 EUR und jeweils zweifach maximiert; vgl. RBBau - K12 Pkt. 11). Bei gesamtschuldnerisch haftenden Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften ist der Nachweis der Versicherungssummen von jedem einzelnen Mitglied zu erbringen. Die Bescheinigung muss gültig sein und darf zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung nicht älter als 3 Monate sein. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme zusätzlich: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden.G Erklärung nach § 5 Abs. 5 d VOF, aus der hervorgeht, dass im jährlichen Mittel der letzten drei Jahre (2012, 2013, 2014) acht festangestellte mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure / Masterabsolventen mit der Fachrichtung Architektur beschäftigt waren (Eigenerklärung),H Verbindliche Erklärung gemäß § 5 Abs. 4 c VOF, dass bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (2012, 2013, 2014) im jährlichen Mittel 800.000 EUR Umsatz (netto) für Leistungen gemäß § 34 HOAI erzielt wurden (Eigenerklärung),IRechtsverbindliche Unterschrift der Bewerbungsformulare,J Liste (Leistungsübersicht, Reiter Leistungsübersicht), der wesentlichen in den vergangenen sieben Jahren (Stichtag 01.01.2008) erbrachten abgeschlossenen Leistungen gemäß § 34 HOAI 2013 gemäß VOF § 5 (5) b unter Angabe:— der Kurzbezeichnung der Referenz und des Ortes,— der Kurzbeschreibung der Referenz (Nutzung, Art der Maßnahme, ggf. Besonderheiten) — der Angabe von ggf. Unterauftragnehmern oder ggf. Bietergemeinschaftspartnern,— der Projektgröße (BGF, Nutzfläche (NF 1-6 gemäß DIN 277), Bauwerkskosten (KG 300-400, netto)) — der Projektzeit,— des Leistungsumfangs mit den erbrachten abgeschlossenen Leistungsphasen (die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten sieben Jahre (01.01.2008 oder später) erbracht sein),— des eingesetzten Personals,— des Auftraggebers (inkl. Nennung des Ansprechpartners, Kontaktdaten / Telefonnummer) und— ggf. Angabe einer Auszeichnung (Wettbewerbspreis, Anerkennung, Architekturpreis).K MINDESTANFORDERUNGEN AN DIE LEISTUNGSÜBERSICHT1. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend ein Projekt aus dem Bereich Bibliotheks-, Kultur-, Bildungs- oder Hochschulbau (Neubau / Erweiterungsbau) nachzuweisen (die Leistungsphasen 2 bis 5 und/oder Leistungsphasen 6 bis 8 müssen bearbeitet worden sein, Leistungsphase 8 muss begonnen sein).2. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend ein Projekt nachzuweisen, bei dem eine Nutzfläche (NF 1-6 gemäß DIN 277) von mindestens 2.000 qm geplant wurde (die Leistungsphasen 2 bis 5 müssen bearbeitet worden sein).3. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend ein Projekt nachzuweisen, bei dem eine Nutzfläche (NF 1-6 gemäß DIN 277) von mindestens 2.000 qm realisiert wurde (die Leistungsphasen 6 bis 8 müssen bearbeitet worden sein, LPH 8 muss begonnen sein).4. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mit mindestens einem Projekt die Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern in Kombination mit einer Bausumme von 5.000.000 EUR (netto) KG 300+400 nachzuweisen.Die Mindestanforderungen können sowohl mit einem oder mehreren Projekten erfüllt werden. Liegt kein Verstoß gegen die vorgenannten Ausschluss- und Mindestkriterien vor, werden die Bewerbungen nach den folgenden Kriterien bewertet, wobei ein Punktesystem für die Bewertung angewendet wird. Die Auswahl erfolgt anhand der eingereichten Projekte aus der Leistungsübersicht (siehe Bewerbungsunterlagen) in den Kriterien:L AUSWAHLKRITERIEN 1.) PROJEKTE VERGLEICHBARER BAUAUFGABE Neubau / Erweiterungsbau eines Bibliotheks-, Kultur-, Bildungs- oder Hochschulbaus, in dem auch Medienbestände von mind. 200 qm Nutzfläche (NF 1-6 gemäß DIN 277) mit Benutzerzugänglichkeit geplant und/oder realisiert wurden (die Leistungsphasen 2 bis 5 und/oder Leistungsphasen 6 bis 8 müssen bearbeitet worden sein, Leistungsphase 8 muss begonnen sein). (Medienbestände: ausschließliche Archivflächen werden nicht gewertet.): 1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2 Punkte, 3 Projekte = 3 Punkte, 4 und mehr Projekte = 4 Punkte (max. 4 Punkte) 2.) PROJEKTE MIT EINEM VERGLEICHBAREN LEISTUNGSBILD und VERGLEICHBARER GRÖSSE Bearbeitung und Abschluss der Leistungsphasen 2-5 UND ENTWEDER a. mind. 2.000 qm Nutzfläche (NF 1-6 gemäß DIN 277) ODER b. einer Bausumme von 5.000.000 EUR (netto) KG 300+400:1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2 Punkte, 3 und mehr Projekte = 3 Punkte (max. 3 Punkte) 3.) PROJEKTE MIT EINEM VERGLEICHBAREN LEISTUNGSBILD und VERGLEICHBARER GRÖSSEBearbeitung und Abschluss der Leistungsphasen 6-8, Leistungsphase 8 muss begonnen sein,UND ENTWEDERa. mind. 2.000 qm Nutzfläche (NF 1-6 gemäß DIN 277) ODER b. einer Bausumme von 5.000.000 Euro (netto) KG 300+400:1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2 Punkte, 3 Projekte = 3 Punkte, 4 und mehr Projekte = 4 Punkte (max. 4 Punkte) 4.) WETTBEWERBSPREIS ODER ARCHITEKTURPREIS IM BEREICH HOCHBAU:a. Wettbewerbspreis in einem geregelten hochbaulichen Wettbewerb / Architekturpreis für ein Hochbauprojekt: je Projekt 2 Punkte,b. Ankauf / Anerkennung / Lobende Erwähnung im Bereich Hochbau: je Projekt 1 Punkt.VOF-Verfahren ohne Planungswettbewerb werden nicht gewertet. Es werden zu 4.) a. und b. insgesamt maximal 2 Projekte gewertet (max. 4 Punkte).Insgesamt sind maximal 15 Punkte zu erzielen. Es ist möglich, diese mit maximal 13 verschiedenen Projekten zu erreichen. Zum optimalen Nachweis der Leistungsfähigkeit wird empfohlen, ggf. eine Bewerbergemeinschaft zu bilden. Für jedes Referenzprojekt ist zwingend eine Auftraggeber-Bescheinigung über die erbrachten Dienstleistungen vorzulegen (in Kopie) oder, wenn eine Bescheinigung von dem privaten Auftraggeber für eines der Referenzprojekte nicht erhältlich ist, eine formlose Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift). Sofern es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt, ist zwingend eine Bescheinigung des Auftraggebers erforderlich (siehe Bewerberbogen, Reiter Leistungsübersicht). Zur Plausibilisierung der Angaben zu den Referenzen in der Leistungsübersicht sind zusätzlich zur Auftraggeber-Bescheinigung pro Referenz mind. 1 und max. 2 Seiten DIN A 4 mit grafischen Darstellungen und Fotografien einzureichen. Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiterin / Projektleiter in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt. Zwei Bewerbungen, die sich entsprechend dem vorstehend formulierten Sachverhalt mit demselben Referenzprojekt bewerben, sind zulässig. Grundsätzlich werden die Projekte in der Leistungsübersicht sowohl für die Erfüllung der Mindestanforderungen an die Leistungsübersicht (Buchstabe K) als auch für die Bewertung in den Auswahlkriterien (Buchstabe L) herangezogen. Auch kann eine Referenz in mehreren Mindest- und/oder Auswahlkriterien gewertet werden. Eine Mehrfachnennung in der Leistungsübersicht ist dafür nicht erforderlich. M BEWERBUNGSUNTERLAGEN Die Bewerbung ist nur mit den vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten formalisierten Bewerbungsunterlagen möglich. Die Bewerbungsunterlagen umfassen die ausgefüllten Bewerbungsformulare (Dokument Bewerbungsbogen sowie je ein Dokument Leistungsübersicht pro Referenz) sowie die darin geforderten Anlagen. Andere als die in den Bewerbungsformularen verlangten Erklärungen, Informationen und Anlagen werden nicht berücksichtigt. N ABGABEFORM a) Die Bewerbungsunterlagen sind dreifach einzureichen - einmal als Ausdruck per Post im Original und rechtsverbindlich unterschrieben und in gleicher Sendung auf 2 CD-ROM/DVD (Adressen siehe I.1)); Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. b) Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von allen Teilnehmern auszufüllen und rechtsverbindlich im Original zu unterschreiben (bitte beachten!).
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin/Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin / Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Sachverständige, Fachplaner und andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistung erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind. Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Bei der Abgabe der Wettbewerbsarbeiten sind in der Verfassererklärung sämtliche am Wettbewerb beteiligten Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen mit Vor- und Zuname zu benennen. Jedes Büro / jeder Bewerber / jede Bewerbergemeinschaft darf sich nur mit einem Entwurf am Wettbewerb beteiligen.
Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 28.5.2015 - 10:00
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für den Wettbewerb nach RPW 2013 stellt der Auslober nach Abschluss der Bearbeitung eine Wettbewerbssumme von 227.000 EUR (netto) zur Verfügung. Folgende Verteilung der Preis- und Anerkennungssummen ist vorgesehen:Hochbaulicher Realisierungswettbewerb (227 000 EUR).1. Preis: 75 000 EUR 2. Preis: 60 000 EUR 3. Preis: 35 000 EUR 4. Preis: 25 000 EUR 5. Preis: 16 000 EURAnerkennungen insgesamt: 16 000 EUR. Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss jeweils andere Aufteilungen der Preis- und Anerkennungssummen und/oder der Verteilung der Preise und Anerkennungen zu beschließen.
1. Informationen zum Teilnahmewettbewerb:Das Auswahlgremium tagt voraussichtlich in KW 27.2015. Die ausgewählten Wettbewerbsteilnehmer werden voraussichtlich bis KW 27./28.2015 benachrichtigt und müssen bis zu einer in der Benachrichtigung benannten Frist ihre Teilnahme verbindlich erklären. Alle nicht ausgewählten Bewerber erhalten nach Abschluss des Auswahlverfahrens voraussichtlich bis KW 29.2015 Nachricht über das ausgewählte Teilnehmerfeld. Auskünfte zum Auswahlergebnis können vor diesem Termin nicht erteilt werden.— ---------2. Weitere Beauftragung:Der Auslober wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen oder mehrere der Preisträger oder Preisträgergemeinschaften mit der Bearbeitung der für die Umsetzung und weitere Bearbeitung des Wettbewerbsentwurfes notwendigen Objektplanungsleistungen gemäß § 34 HOAI (2013) (LPH 2-8) für den 1. Bauabschnitt (Realisierungsteil) stufenweise beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach VOF. Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung werden mit Aufforderung zur Angebotsabgabe bekannt gegeben. Die Beauftragung erfolgt vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen. Die Auftragnehmer, die Planungs- bzw. Überwachungsaufträge für die Durchführung des Projektes erhalten, verpflichten sich, die Gesamtheit der übertragenen Planungsleistungen persönlich und durch eigene Mitarbeiter zu übernehmen. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Für den 1. Bauabschnitt (Realisierungsteil) liegt die Obergrenze des Investitionsvolumens gemäß genehmigtem Bedarf bei 24.550.000 EUR (brutto) gemäß DIN 276 Kostengruppen 300-400. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten.— ---------3. Termine (voraussichtlich):— Bewerbungszeitraum bis 01.06.2015.— Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 22.05.2015, 10:00 Uhr schriftlich per E-Mail an die in I.1) (Verdingungs- / Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannte Kontaktadresse zu richten.— Ein kostenfreier Download der Bewerbungsunterlagen besteht auf: www.had.de/langfassung (mit Angabe der HAD-Referenz-Nr. und Vergabe-Nr. / Aktenzeichen),— Auswahlsitzung Mitte KW 27.2015,— Versand der Auslobung voraussichtlich KW 28./29.2015,— Preisrichtervorbesprechung / Teilnehmer- / Rückfragenkolloquium voraussichtlichKW 30.2015,— Abgabe Wettbewerbsbeiträge voraussichtlich KW 38.2015 (Pläne),— Preisgericht KW 47.2015,— Ausstellung ab 12/2015,— Erstellung ES-/EW-Bau bis Anfang 2017,— Übergabe 2020Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Kostenfreier Download der Unterlagen auf: www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=C1E86WLU1EAX91E6nachr. HAD-Ref. : 39/5642nachr. V-Nr/AKZ: BM-Nr. A.0421.120514.

References: § 34
 § 3
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