Source: http://vsg-dingolfing.de/vsgsatz02.html
Timestamp: 2019-03-21 14:44:53+00:00

Document:
VSG -- Vereinigte Schützengesellschaft Dingolfing e.V. - Vereinssatzung
VSG -- Vereinigte Schützengesellschaft Dingolfing e.V.
der Vereinigten Schützengesellschaft Dingolfing e.V.
Der Verein führt den Namen "Vereinigte Schützengesellschaft Dingolfing" (Kurzbezeichnung: "VSG Dingolfing") und hat seinen Sitz in Dingolfing.
Er ist Mitglied des Bayerischen Sportschützenbundes e.V. und anerkennt dessen Satzung und Vereinsordnungen, Entscheidungen und Beschlüsse. Dies gilt auch für alle Mitglieder des Vereins, die sich ebenfalls der Satzung, den Vereinsordnungen, Entscheidungen und Beschlüssen des BSSB unterwerfen.
Der Verein ist eingetragener Verein im Sinne des § 21 BGB.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.
Der Vereinszweck wird erfüllt durch Förderung und Ausübung gemeinschaftlichen Schießens mit Sportwaffen, Böllern, Armbrüsten und Bogen, durch
Teilnahme an Meisterschaften, Rundenwettkämpfen und Preisschießen,
Heranführung Jugendlicher an den Schießsport und ihre sachgerechte Ausbildung,
Pflege der Schützentradition.
Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Schützenmeisteramt zu beantragen. Das Aufnahmegesuch eines Minderjährigen muss wenigstens von einem Sorgerechtsinhaber unterschrieben sein.
Über das Aufnahmegesuch stimmt das Schützenmeisteramt in seiner nächsten Sitzung ab.
Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Ausschusses zu Ehrenmitgliedern oder zum Ehrenschützenmeister ernannt werden. Sie sind von allen Leistungen an den Verein befreit. Der Ehrenschützenmeister hat Sitz und Stimme im Vereinsausschuss.
Der Austritt kann jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Schützenmeisteramt unter Einhaltung einer 3-Monatsfrist erfolgen. Geschieht er nicht zum Ende eines Geschäftsjahres, hat das Mitglied die Beiträge und sonstigen Leistungen für das laufende Jahr voll zu erbringen. Ein Anspruch auf Vereinsvermögen besteht nicht.
Eine Austrittserklärung wird erst dann wirksam, wenn das Mitglied seinen Ausweis zurückgibt bzw. eine eigenhändig übermittelte Verlusterklärung unterzeichnet, dass der Schützenausweis verloren wurde.
Der Ausschluss kann erfolgen bei Verletzung der Satzung, bei Verstoß gegen die anerkannten sportlichen Regeln, bei grober Verletzung von Sitte und Anstand, bei Schädigung des Ansehens und der Interessen des Vereins.
Den Ausschluss spricht der Vereinsauschuss durch Beschluss aus, nachdem der Betroffene 2 Wochen Gelegenheit hatte, sich gegen die Ausschlussvorwürfe zu äußern.
Mit dem Austritt oder Ausschluss erlöschen alle Ämter und Rechte.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und von deren Einrichtungen Gebrauch zu machen.
Der Verein erhebt von den Mitgliedern einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.
Die Mitglieder ermächtigen den Verein widerruflich, die zu entrichtenden Beiträge und sonstigen Zahlungen bei Fälligkeit zu Lasten ihres Kontos per Lastschrift einzuziehen.
Der Verein kann von Neumitgliedern auf Beschluss der Mitgliederversammlung eine Aufnahmegebühr erheben, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.
Wahlrecht, Wahlen, Abstimmungen, Satzungsänderung
Auf Verlangen der Mehrheit der anwesenden Mitglieder hat die Wahl eines oder mehrerer Mitglieder des Schützenmeisteramtes in geheimer Abstimmung zu erfolgen. Im übrigen erfolgen Wahlen und Abstimmungen per Akklamation.
Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht. Erreicht im ersten Wahlgang keiner der Bewerber die Mehrheit, so findet ein zweiter Wahlgang zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen statt.
Die Amtsenthebung eines Mitglieds des Schützenmeisteramtes (§ 13 Abs. 6 Ziffer 4) kann nur erfolgen, wenn an der Mitgliederversammlung mindestens zwei Drittel aller stimmberechtigten Mitglieder teilnehmen. Die Amtsenthebung muss als Tagesordnungspunkt in der Einladung zu der Mitgliederversammlung angegeben werden. Der Beschluss muss mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten gefasst werden.
Das Schützenmeisteramt besteht aus dem 1. und 2. Schützenmeister, dem Schatzmeister, dem Schriftführer, und dem Sportleiter.
Die beiden Schützenmeister sind Vorstand im Sinne des §26 BGB. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis; die Vertretungsbefugnis des 2. Schützenmeisters wird im Innenverhältnis jedoch beschränkt auf den Fall der Verhinderung des 1. Schützenmeisters.
Der Ausschuss besteht aus den Mitgliedern des Schützenmeisteramtes sowie zusätzlich einem 2. Schatzmeister, dem von der Schützenjugend gewählten Jugendleiter, einem Waffen- und Gerätewart und zwei weiteren Ausschussmitgliedern. Die Zahl der Ausschussmitglieder erhöht sich um zwei auf sieben, wenn der Verein mehr als 50 Mitglieder hat. Hat er mehr als 100 Mitglieder, erhöht sich die Zahl auf neun. Maßgebend ist der Mitgliederstand am Tage der Wahl.
Die Ausschussmitglieder (ausgenommen der Jugendleiter, der nach der Ordnung der Schützenjugend von dieser gewählt wird) werden zusammen mit den Mitgliedern des Schützenmeisteramtes auf die gleiche Dauer durch die Mitgliederversammlung gewählt.
Ehrenschützenmeister haben bei den Ausschusssitzungen Sitz und Stimme (§ 4 Abs.6).
Der Ausschuss ist zuständig in den von der Satzung zugewiesenen Angelegenheiten und in allen Angelegenheiten, die über die laufenden Geschäfte der Vereinsführung hinausgehen, ohne der Mitgliederversammlung vorbehalten zu sein.
Insbesondere ist das Schützenmeisteramt an die Zustimmung des Ausschusses gebunden bei
Erlass allgemeiner Bestimmungen über die Benutzung der Vereinseinrichtungen,
Rechtsgeschäften mit einem Wert über 500 €.
Der Vereinsausschuss ist bei ordnungsgemäßer Einberufung und bei Anwesenheit eines Schützenmeisters ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder abstimmungsfähig.
Die Einberufung erfolgt durch den 1. Schützenmeister mit einer Frist von mindestens 2 Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch persönliches oder elektronisches (z.B. E-Mail) Anschreiben aller gemäß § 9 wahlberechtigten Mitglieder oder durch Mitteilung im "Dingolfinger Anzeiger".
Bericht des 1. Schützenmeisters,
Bericht des Schatzmeisters unter Vorlage der Jahresrechnung,
Prüfungsbericht der Kassenprüfer,
Bericht des 1. Sportleiters,
Bericht des 1. Jugendleiters,
(Nach Ablauf der Wahlperiode:) Neuwahl des Schützenmeisteramtes, der Ausschussmitglieder und der Kassenprüfer,
Festlegung des Mitgliedsbeitrages und sonstiger Mitgliederleistungen,
Im Einzelfall kann die Mitgliederversammlung durch Beschluss die Behandlung und Entscheidung einer dieser ihr vorbehaltenen Aufgaben dem Vereinsausschuss übertragen.
Über Anträge, die nicht mindestens 1 Woche vor der Mitgliederversammlung dem 1. Schützenmeister zugegangen sind, kann nur mit Zustimmung des Schützenmeisteramtes abgestimmt werden.
Ein Beschluss der Mitgliederversammlung ist stets erforderlich für:
die Wahl des Schützenmeisteramtes, des Gesellschaftsausschusses und der Kassenprüfer,
die Entlastung der Mitglieder des Schützenmeisteramtes und des Ausschusses,
die Ernennung von Ehrenmitgliedern oder Ehrenschützenmeistern,
die Festlegung des Mitgliedsbeitrages und sonstiger Mitgliederleistungen,
Ankauf und Verkauf von Immobilien,
dingliche Belastungen auf vereinseigenes Grundvermögen und Verpfändung von Vereinsvermögen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist entsprechend Abs. 2 einzuberufen, wenn dies ein Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes verlangt oder das Vereinsinteresse dies aus besonderen Gründen erfordert.
Verstöße gegen die Vereinsdisziplin, die sportlichen Regeln, die Satzung und die Pflichten der Mitglieder können geahndet werden durch
strengen Verweis,
Geldbussen bis zu einem Betrage von 1000 €,
Ausschluss von der Teilnahme an den Gesellschaftsveranstaltungen und sportlichen Wettkämpfen für dauernd oder für eine bestimmte Zeit,
Ausschluss aus dem Verein (§ 5 Absatz 4).
Für das Verfahren und die Zuständigkeiten ist § 5 Absatz 4 Buchst. a und b entsprechend anzuwenden.
Die Mitglieder bis 27 Jahre bilden die Schützenjugend; sie scheiden mit Ende des Kalenderjahres, in dem sie ihr 27. Lebensjahr vollendet haben, aus. Unberührt bleiben die Altersgrenzen für Beitragsfestsetzung und Sportbestimmungen.
Die Schützenjugend gibt sich eine Jugendordnung. Sie ist durch das Schützenmeisteramt zu bestätigen, wenn sie nicht gegen die Satzung oder deren Sinn und Zweck verstößt.
Die Jugend führt und verwaltet sich selbst nach Maßgabe dieser Satzung und der Jugendordnung. Der Verein stellt ihr Mittel zur Verfügung, über die sie in eigener Zuständigkeit entscheidet, jedoch unter Beachtung dieser Satzung und der Jugendordnung.
Das Schützenmeisteramt ist berechtigt, sich über die Geschäftsführung der Jugend zu unterrichten. Es kann Beschlüsse, die gegen die Satzung oder deren Sinn verstoßen oder ihr widersprechen, beanstanden und zur erneuten Beratung zurückgeben. Werden sie nicht geändert, hat sie der Vereinsjugendleiter dem Vereinsausschuss zur endgültigen Entscheidung vorzulegen.
Protokolle sind vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen und von Letzterem gesammelt aufzubewahren.
Der Verein erlischt, wenn die Zahl ihrer Mitglieder unter fünf herabsinkt.
Der Verein kann nur durch Beschluss einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Nach dem Auflösungsbeschluss wählt die Mitgliederversammlung einen oder mehrere Liquidatoren, die die Liquidation des Vereins durchführen.
Bei Erlöschen oder Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des gemeinnützigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung des Schießsports.
Im Zusammenhang mit seinem Sportbetrieb [ggf. anderer Zweck / Aufgabe] sowie sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen veröffentlicht der Verein personenbezogene Daten und Fotos seiner Mitglieder in seiner Vereinszeitung sowie auf seiner Internetseite und übermittelt Daten und Fotos zur Veröffentlichung an Print- und Telemedien sowie elektronische Medien. Dies betrifft insbesondere Start- und Teilnehmerlisten, Mannschaftsaufstellungen, Ergebnisse, Wahlergebnisse sowie bei sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen anwesende Vorstandsmitglieder und sonstige Funktionäre. Die Veröffentlichung / Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei auf Daten, die zur Organisation des Vereins und des Sportbetriebes nötig sind. Hierzu gehören Name, Anschrift, Vereins- und Abteilungszugehörigkeit, Funktion im Verein, Alter oder Geburtsjahrgang sowie Einstufungen in Behindertenklassen.
Ein Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung von Einzelfotos seiner Person widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Veröffentlichung / Übermittlung und der Verein entfernt vorhandene Fotos von seiner Internetseite.
Ein Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand des verarbeitenden Verbandes der Veröffentlichung von Einzelfotos seiner Person widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Veröffentlichung / Übermittlung und der Verein entfernt vorhandene Einzelfotos von seiner Internetseite.
In seiner Vereinszeitung sowie auf seiner Internetseite berichtet der Verein auch über Ehrungen und Geburtstage seiner Mitglieder [ggf. andere Ereignisse mit anderen Daten]. Hierbei werden Fotos von Mitgliedern und folgende personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht: Name, Vereins- sowie Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer, Funktion im Verein und -soweit erforderlich- Alter, Geburtsjahrgang oder Geburtstag. Berichte über Ehrungen nebst Fotos darf der Verein -unter Meldung von Name, Funktion im Verein, Vereins- sowie Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer- auch an andere Print- und Telemedien sowie elektronische Medien übermitteln. Im Hinblick auf Ehrungen und Geburtstage kann das betroffene Mitglied jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung / Übermittlung von Einzelfotos sowie seiner personenbezogenen Daten allgemein oder für einzelne Ereignisse widersprechen. Der Verein informiert das Mitglied rechtzeitig über eine beabsichtigte Veröffentlichung / Übermittlung in diesem Bereich und teilt hierbei auch mit, bis zu welchem Zeitpunkt ein Widerspruch erfolgen kann. Wird der Widerspruch fristgemäß ausgeübt, unterbleibt die Veröffentlichung / Übermittlung. Anderenfalls entfernt der Verein Daten und Einzelfotos des widersprechenden Mitglieds von seiner Internetseite und verzichtet auf künftige Veröffentlichungen / Übermittlungen.
Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 29. Juni 2008 beschlossen.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 23. Juni 2018 überarbeitet und beschlossen.
§ 4 Punkt 3
§ 13 Punkt 2
§ 19 Punkt 3
§ 20 Punkte 1 bis 9
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© 2018 VSG Dingolfing e.V. 23.06.2018 G. Flm

References: § 21
 §26
 § 9
 § 5

§ 4

§ 13

§ 19

§ 20