Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201978,%201311
Timestamp: 2019-10-21 06:23:48+00:00

Document:
Rechtsprechung: NJW 1978, 1311 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 10.02.1978
BGH, 10.02.1978 - V ZR 33/76
https://dejure.org/1978,1226
BGH, 10.02.1978 - V ZR 33/76 (https://dejure.org/1978,1226)
BGH, Entscheidung vom 10.02.1978 - V ZR 33/76 (https://dejure.org/1978,1226)
BGH, Entscheidung vom 10. Februar 1978 - V ZR 33/76 (https://dejure.org/1978,1226)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1978,1226) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
MDR 1978, 912
DB 1978, 2069
JR 1978, 368
FG Köln, 20.08.2003 - 5 K 3894/01
Auf eine feste Verbindung kommt es bei der Einfügung nicht an (Bundesgerichtshof - BGH -, Urteil vom 10. Februar 1978 V ZR 33/76, NJW 1978, 1311).
Da lediglich eine enge und keine feste Verbindung verlangt wird, genügt es, wenn infolge ihrer Schwere selbständig tragende Bauteile in speziell für sie gefertigte Fundamente eingelassen werden (BGH, Urteil vom 16. November 1973 - V ZR 1/72, WM 1974, 126, 127; vom 10. Februar 1978 - V ZR 33/76, NJW 1978, 1311; vom 27. September 1978 - V ZR 36/77, NJW 1979, 712).
Hierfür ist eine feste Verbindung mit dem Gebäude nicht nötig (Senat, Urteil vom 10. Februar 1978 - V ZR 33/76, NJW 1978, 1311).
Gerade für solche Fälle hat der BGH - und zwar unabhängig von der Frage einer festen Verbindung zwischen Aufbau und Fundament - § 94 Abs. 2 BGB zur Anwendung kommen lassen, mit der Folge, dass das Gebäude dann insgesamt als wesentlicher Bestandteil des Grundstücks anzusehen ist (BGH NJW 1978, 1311 bei juris Rn. 9;… vgl. auch BFH NJW 1979, 392, bei juris Rn. 10 und 12).
Schadensersatzansprüche des Unternehmers wegen Beschädigung des Werkes (hier: …
Soweit diese im Rahmen des § 95 BGB eine Rolle spielen, muß die Revision die Feststellung des Berufungsgerichts hinnehmen, daß bereits die einzelnen Spundbohlen auf Dauer und nicht in der Absicht, sie später wieder zu entfernen, in den Hafengrund eingerammt worden sind, weshalb von einer Einfügung "nur zu einem vorübergehenden Zweck" keine Rede sein kann (…vgl. auch BGH, Urt. v. 16. November 1973 - V ZR 1/72, LM § 94 BGB Nr. 16; Urt. v. 10. Februar 1978 - V ZR 33/76, LM § 94 BGB Nr. 18).
BFH, 04.10.1978 - II R 15/77
Eine Fertiggarage aus Beton gehört zu den wesentlichen Bestandteilen des …
Das gleiche gilt für einen Pavillon in Fertigbauweise auf eingegrabenen Betonhöckern (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 10. Februar 1978 V ZR 33/76, Juristen-Zeitung 1978 S. 396 - JZ 1978, 396 -).
Ein solches Ergebnis wäre um so unbefriedigender, als bei einem vorhandenen Fundament der "Oberbau" seinerseits sogar ohne Verlust der Eigenschaft des wesentlichen Bestandteiles nur durch sein Eigengewicht auf dem Fundament zu ruhen braucht, weil dieses Fundament Teil des Gebäudes und der "Oberbau" im Sinne des § 94 Abs. 2 BGB zur Herstellung des Gebäudes eingefügt ist (vgl. das bereits genannte Urteil des Bundesgerichtshofs vom 10. Februar 1978 V ZR 33/76, JZ 1978, 396).
OLG Bamberg, 12.01.2012 - 6 W 38/11
Gewährleistung beim Kauf: Verjährungsfrist bei Mängeln einer vom Verkäufer …
Auch wenn es an einem Fundament fehlt und diese Pfosten ohne Beschädigung ausgegraben werden können, ist damit eine Verankerung im Erdreich sichergestellt, die in Richtung wesentlicher Grundstücksbestandteil im Sinn des § 94 BGB weist (vgl. z.B. BGH, Urteil vom 10.02.1978 - V ZR 33/76 - juris).
Dazu gehören Fundament und Aufbau sowie daneben auch die für die besondere Eigenart des Gebäudes erforderlichen Gegenstände und Dinge, die dem Baukörper besonders angepasst sind und aus diesem Grunde mit ihm eine Einheit bilden (BGH, Urteil vom 10. Februar 1978 - V ZR 33/76 -, Rn. 9, juris; BGH…, Urteil vom 25. Mai 1984 - V ZR 149/83 -, Rn. 10, juris).
Ausreichend ist auch, daß es kraft seiner Eigenschwere auf den Trägerelementen ruht (vgl. BFH-Urteile vom 22. Juni 1955 II 121/55 U, BFHE 61, 75, BStBl III 1955, 226, und vom 21. Februar 1973 II R 140/67, BFHE 109, 156, BStBl II 1973, 507; s. auch Urteil des Bundesgerichtshofs vom 10. Februar 1978 V ZR 33/76, Neue Juristische Wochenschrift 1978, 1.311).
Wurden sie in das vorerst unfertige Bauwerk eingefügt, so wurden sie zu wesentlichen Bestandteilen des Gebäudes und, da das Gebäude mit dem Grund und Boden fest verbunden war (§ 94 Abs. 1 BGB), zu wesentlichen Bestandteilen des Grundstücks (Senatsurteil NJW 1978, 1311).
OLG Karlsruhe, 11.11.1982 - 9 U 84/81
Holzfertigbau als wesentlicher Bestandteil eines Grundstücks; Wirksamkeit eines …
LG Konstanz, 24.05.1996 - 3 O 557/95

References: BGH 
 BGH 
 § 94
 § 95
 § 94
 § 94
 § 94
 § 94