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Timestamp: 2018-02-19 11:46:20+00:00

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ROK BGB § 2136 Befreiung des Vorerben | Ruby & Schindler. Die Kanzlei für Erbrecht
ROK BGB § 2136 Befreiung des Vorerben
1. Kann der Erblasser den Vorerben von den gesetzlich vorgeschriebenen Verfügungsbeschränkungen befreien?
Ja, aber der Vorerbe kann nicht befreit werden
von der Verfügungsbeschränkung hinsichtlich unentgeltlicher Verfügungen, § 2136 i.V.m § 2113 Abs. 2 BGB
von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Vermögensverzeichnisses und der Feststellung des Zustands der zur Erbschaft gehörenden Sachen, vgl. §§ 2113, 2121, 2122 i.V.m. § 2136 BGB
Der Erblasser kann den Vorerben (nur) von den Beschränkungen und Verpflichtungen des § 2113 Abs. 1 und der §§ 2114, 2116 bis 2119, 2123, 2127 bis 2131, 2133, 2134 befreien.
(1) Der Vorerbe hat dem Nacherben auf Verlangen ein Verzeichnis der zur Erbschaft gehörenden Gegenstände mitzuteilen. Das Verzeichnis ist mit der Angabe des Tages der Aufnahme zu versehen und von dem Vorerben zu unterzeichnen; der Vorerbe hat auf Verlangen die Unterzeichnung öffentlich beglaubigen zu lassen.
(2) Der Nacherbe kann verlangen, dass er bei der Aufnahme des Verzeichnisses zugezogen wird.
(3) Der Vorerbe ist berechtigt und auf Verlangen des Nacherben verpflichtet, das Verzeichnis durch die zuständige Behörde oder durch einen zuständigen Beamten oder Notar aufnehmen zu lassen.
(4) Die Kosten der Aufnahme und der Beglaubigung fallen der Erbschaft zur Last.
Der Vorerbe kann den Zustand der zur Erbschaft gehörenden Sachen auf seine Kosten durch Sachverständige feststellen lassen. Das gleiche Recht steht dem Nacherben zu.
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References: § 2136
 § 2136
 § 2136
 § 2113
 § 2136
 § 2113
 § 2127
 § 2142