Source: https://www.arbeitsrechte.de/lohnabzug/
Timestamp: 2019-02-19 15:22:21+00:00

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Lohnabzug: Wann ist er zu befürchten? - Arbeitsrecht 2019
Home Lohnabzug: Wann kann der Arbeitgeber den Lohn kürzen?
Es ist keine Seltenheit, dass Arbeitgeber das Gehalt ihrer Angestellten kürzen. Dies ist jedoch nur in wenigen Fällen auch zulässig. In der Regel gilt, dass ein Abzug vom Lohn bis zum nicht pfändbaren Einkommen laut Arbeitsrecht nicht stattfinden darf. Dieser Wert liegt zurzeit bei 1.029,99 Euro.
Wann ist ein Abzug vom Lohn gerechtfertigt?
Ob Ihr Chef einen Lohnabzug bei Krankheit, wegen einem entstandenen Schaden während der Arbeitszeit oder bei Minusstunden vornimmt – jeder Abzug muss im Einzelnen betrachtet werden.
Kurz & knapp: Lohnabzug
Laut § 276 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) kann Ihr Arbeitgeber Ihnen einen Teil vom Gehalt abziehen, wenn Sie Arbeitsmaterial fahrlässig beschädigen.
Ein Lohnabzug bei Krankheit ist nicht rechtens.
Bei selbstverschuldeten Minusstunden kann der Lohn gekürzt werden. Sind diese jedoch durch den Arbeitgeber entstanden, muss der Lohn in gewohnter Höhe gezahlt werden.
In diesem Ratgeber finden Sie Informationen zur Rechtslage und erfahren, ob Sie eventuell einen Anwalt für Arbeitsrecht einschalten sollten, wenn Sie Ihr Geld nicht in voller Höhe erhalten haben.
1 Kurz & knapp: Lohnabzug
2 Lohnabzug wegen Schaden
3 Lohnabzug bei Krankheit
3.1 Lohnabzug bei Minusstunden
Lohnabzug wegen Schaden
Jeder Arbeitnehmer ist für sein Verhalten selbst verantwortlich und muss mit Konsequenzen rechnen, wenn ihm durch Unaufmerksamkeit und daher Fahrlässigkeit Fehler bei der Arbeit unterlaufen. Dies ist in § 276 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) festgehalten.
den Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre.“
Die Regelungen zum Lohnabzug bei Fehlern mit entstandenen Schäden müssen im Arbeitsvertrag festgehalten werden. Wenn dem nicht so ist, dann muss eine anderweitige schriftliche Vereinbarung herhalten. Existiert auch diese nicht, dann wird der Schaden normalerweise durch die Versicherung abgewickelt und der Chef kann seinen Mitarbeiter nicht ohne weiteres mit einem Lohnabzug konfrontieren. Sprechen Sie mit Ihrem Anwalt, wenn Ihnen in einem solchen Fall Lohn abgezogen wurde.
Ein Lohnabzug bei Krankheit ist nicht erlaubt.
Im Arbeitsrecht ist nach wie vor klar und deutlich festgeschrieben, dass bei Krankheit das Gehalt weiterhin vom Arbeitgeber gezahlt werden muss. Das Entgeltfortsetzungsgesetz sichert Teilzeit- sowie Vollzeitarbeitern zu, dass diese ihr Geld auch erhalten, wenn sie erkrankt sind und aus diesem Grund nicht bei der Arbeit erscheinen können.
Das Arbeitsverhältnis muss bei dieser Regelung jedoch mindestens vier Wochen bestanden haben und der Arbeitnehmer darf seine Krankheit nicht fahrlässig selbst verschuldet haben. Insgesamt sechs Wochen hat ein Arbeitgeber die Pflicht, seine Mitarbeiter bei Krankheit zu entlohnen.
Sollte nach dieser Zeit immer noch keine Besserung zu erkennen sein, übernimmt die Krankenkasse die Fortzahlung des Gehaltes für maximal drei Jahre. Dabei handelt es sich jedoch eher um ein Krankengeld, welches mindestens 70 Prozent des letzten Bruttolohns und maximal 90 Prozent des letzten Nettolohns.
Der einzige Lohnabzug, der wegen Krankheit vom Chef vorgenommen werden darf, betrifft laut § 4a des Entgeltfortzahlungsgesetzes Sonderzahlungen, wie beispielsweise Weihnachtsgeld oder Anwesenheitsprämien:
Eine Vereinbarung über die Kürzung von Leistungen, die der Arbeitgeber zusätzlich zum laufenden Arbeitsentgelt erbringt (Sondervergütungen), ist auch für Zeiten der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit zulässig. Die Kürzung darf für jeden Tag der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit ein Viertel des Arbeitsentgelts, das im Jahresdurchschnitt auf einen Arbeitstag entfällt, nicht überschreiten.“
Grundsätzlich darf der Arbeitgeber die Minusstunden vom Lohn abziehen, wenn diese vom Arbeitnehmer selbst verschuldet wurden. Ist der Arbeitgeber selbst für die Minusstunden verantwortlich, etwa aufgrund von Betriebsstörungen wie Stromausfall etc., dann kann er für diese Minusstunden keinen Lohnabzug vornehmen.
Trägt der Arbeitnehmer die Schuld an den Minusstunden, beispielsweise weil er oft zu spät kommt, zu früh geht oder zu viele Urlaubstage bezogen hat, dann können eine Kündigung aufgrund der Minusstunden sowie ein Lohnabzug die Konsequenz sein.
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14. Januar 2017 at 14:49
ich habe im Juni 2016 meinen Arbeits Schlüssel verloren, es war nicht erkennbar wem der Schlüssel gehört, ich meldete dieses auch gleich meinem Chef. Er meinte, da müssen sofort die Schlösser gewechselt werden und ich müsste die Kosten dafür tragen, weiteres wurde erst mal nicht unternommen ( Schriftverkehr etc.. ) Soweit gut, nun aber wurden die Schlösser tatsächlich erst ca. 9 Wochen danach ausgetauscht, jetzt mittlerweile knapp 7 Monate danach, wurde mir der entstandene Schaden in höhe von 160 Euro ohne Kenntnisnahme meiner Seits das Er das tut , von meinem Dezember Lohn abgezogen. Ist das denn so Rechten ?
19. Januar 2017 at 9:37
es handelt sich hierbei um eine Einzelfallfrage. Bitte wenden Sie sich hierzu an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann sie umfassend beraten. Wir dürfen dies nicht tun.
Herzlichen Dank !!!! Somit werde ich einen Fachanwalt aufsuchen, denn nichts von alldem was Sie beschrieben habe liegt mir vor !!
Ich habe mal eine Frage, kann mein Chef meine Arbeitsstunden kü4ezen weil ich egal was ich versucht habe meine Prozente nicht erreichen könnte? Ich arbeite in einem Fall Center und gebe Firmen die Möglichkeit bürostühle kostenfrei und unverbindlich zu testen. Nicht so einfach da jeder meint man wolle ihnen was verkaufen. Auf jeden Fall soll ich pro Std. 1 teststuhl vereinbaren, allerdings ist das schwerer als es klingt. Mein Chef meinte wenn ich meine Prozente nicht erreiche kürzt er mir meine Arbeitsstunden von 24 auf 20std. Die Woche. Mir würde dann dadurch ca. 150€ monatl. fehlen. Jetzt meine Frage o er das machen darf. Ich arbeite sehr gern dort aber ich glaube das er mir morgen sagen wird das er mir die Std. Kürzen wird. Wäre sehr dankbar um Tasche Antwort.
10. Dezember 2018 at 9:08
eine einseitige Änderung des Arbeitsvertrages ist in der Regel nicht zulässig. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Ihre Situation genau beurteilen.
Thomas L. says
10. März 2018 at 14:01
folgendes Problem besteht bei mir.Ich hab die letzten 20 Jahre bei einem mittelständigen Betrieb im Elektrogewerbe gearbeitet.Ich hatte im Feb. eine Zusage für ein Job im öffentlichen Dienst bekommen und hatte folglich meine Kündigung zum 28.2. abgegeben.Nun sind in den letzten Monaten, durch fehlende Aufträge und fehlendes Arbeitsvolumen eine Anzahl an Minusstunden angefallen,die sich auf -85 Stunden belaufen
Jetzt hab ich meine letzte Lohnabrechnung erhalten und mir wurde mein Lohn, bis zur Pfändungsgrenze, teilweise einbehalten.Desweiteren wurde,für nicht mehr vorhandenes Werkzeug, (Nusskasten, Bohrerset,Feilenset,e.c.) ebenfalls ein Betrag in Höher des Neuanschaffungspreises abgezogen!!!
Was darf mein ehemaliger Arbeitgeber und was nicht?
Desweiteren spiel ich mit dem Gedanken,mit Hilfe eines Rechtsbeistandes, meine Fahrzeiten zu den letzten Baustellen beim Arbeitsgericht geltend zu machen,sofern dies möglich ist.
Ich bin als Monteur jeden Tag mit dem Firmentransporter,mehr oder weniger regional unterwegs zu den jeweiligen Baustellen gewesen.Diese Fahrtzeit zählte jedoch nicht zu unserer Arbeitszeit,welche bei uns erst auf der Baustelle anfing und dort ebenso endete.
D.h., ich bin jeden Tag in meiner Freizeit mit dem Firmenwagen,in Arbeitssachen unterwegs zu den Baustellen gewesen und auch wieder zurück gefahren
Dabei waren die letzten Baustellen eher weiter entfernt (>100km) wobei Fahrzeiten von 1,5-2 Stunden pro Strecke keine Seltenheit waren
Die jeweiligen Baustellenorte sind über meine Kopien der Wochenraporte nachweisbar
Besteht die rechtliche Möglichkeit,diese gefahrenen Stunden als Arbeitszeit geltend zu machen?
leider ist es uns nicht gestattet, Ihnen eine kostenlose Rechtsberatung zu geben. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
31. Januar 2017 at 12:00
wenn ein Arbeitgeber entstandene Minusstunden vom Lohn abzieht, gibt es da ein Frist wie weit der Zeitraum sein darf für den abgezogen wird? Also wenn z.B. die Stunden sich über einen längeren Zeitraum angesammelt haben. Durch früher gehen oder später kommen.
prüfen Sie in jedem Fall Ihren Arbeits- bzw. Tarifvertrag. Ist dort ein Zeitraum genannt, in dem Ihr Arbeitszeitkonto zum Ausgleich gebracht werden muss, ist diese Vorgabe verpflichtend! Minusstunden verfallen in diesem Fall also auch, wenn die vertraglichen Klauseln missachtet werden. Steht nichts dazu in Ihrem Vertrag, wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann genau prüfen, welche Ausschlussfrist in Ihrem Fall gilt.
Hallo mir wurde Gehalt abgezogen , weil ich im Jahr 2016 6 Wochen und 3 Tage insgesamt krank war . Mein Arbeitgeber hat Anfrage bei meiner Krankenkasse gemacht , ob meine Erkrankungen alle dieselbe waren . Meine Krankenkasse antwortete mit nem Schreiben Sie habe die keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen von mir erhalten . Habe diese zeitgleich alle abgeschickt , wie die zu meinem Arbeitgeber . Mein Arbeitgeber geht jetzt davon aus , es war ein und dieselbe Krankheit und hat mir die drei Tage einfach vom Gehalt abgezogen . Meine Frage ist das rechtlich in Ordnung ohne mich als Arbeitgeber zu informieren ? Meine Krankenkasse hat sich auch nicht bei mir gemeldet bezüglich so einer Anfrage , dann hätte ich ja Duplikate dieser Bescheinigungen nachreichen können .
6. Februar 2017 at 10:14
bestand die Krankheit 6 Wochen und 3 Tage am Stück, ist der Arbeitgeber nur für die ersten 6 Wochen zur Entgeltfortzahlung verpflichtet. Danach übernimmt die Krankenkasse mit mindesten 70 % des Bruttolohns. Haben Sie trotz dieser Info das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein, wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Ihren Fall genau analysieren.
5. Februar 2017 at 9:21
Ich bin LKW Fahrer und transportiere Baumaschinen. Neulich habe ich bei der Verladung unabsichtlich einen Radlader verkratzt!
Dieser Lack schaden wurde mir nun in Rechnung gestellt!
Ist dies zulässig? Ich soll nun meinem AG 300 Euro für die Reparatur überweisen!
ob Sie sich an den Kosten beteiligen müssen, kann auch darauf ankommen, inwiefern Sie selbst die Mitschuld am Unfall tragen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihr Problem zu klären.
Bunsenn says
Hallo Leute von Arbeitsrechte.de,
mir hat Chefe 20 Euro Lohnabzug OHNE Vorankündigung ausgesprochen weil ich in der Personenbeförderung das Nichtraucherschutzgesetz mißachtet habe. Beweise hat er keine, außer dass die Autos stinken. Da wurde aber auch jahrelang drin gequalmt.. Es stimmt, dass ich gelegentlich rauche, werde das auch einstellen. Aber so aus der Kalten mit Lohnkürzung um die Ecke zu kommen halte ich für nicht rechtmäßig.
Es gibt weder eine Betriebsvereinbahrung wo das festgehalten wurde (muss von mir auch unterschrieben werden, oder?) noch ist das Einhalten dieses Gesetzes im Vertag geregelt.
Geht doch mal garnicht, sowas, oder?
Vielen Dank für diese Frageplatform und fürs antworten!
Grüße Bunsenn
13. Februar 2017 at 9:44
Hallo Bunsenn,
normalerweise finden sich die Regelungen zum Lohnabzug im Arbeitsvertrag oder einer anderen schriftlichen Erklärung, die beide Parteien unterschreiben müssen. Ist dies nicht der Fall, werden entstandene Schäden durch die Versicherung abgewickelt und ein Lohnabzug ist im Regelfall nicht gerechtfertigt. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Hallo, ich arbeite im ambulant betreuten Wohnen. Kann mir meine Arbeitszeit weitestgehend selbst einteilen, so wie meine Klienten Zeit haben. Nun habe ich zum 28.02 einen Aufhebungsvertrag wegen neuem Arbeitsplatz. Leider hat sich in der letzten Woche heraus kristallisiert, dass ich meine Stunden nicht ableisten kann, da einige meiner Klienten, die Betreuung nicht annehmen(aufgrund der Kündigung und daraus entstehenden psychischen Problemen). Ich habe meine Chefs darauf aufmerksam gemacht und sie gebeten eine Lösung zu finden, damit ich meine Stunden leisten kann. Das war vor 4 Tagen und ich habe immer noch keine Vorschläge. Nun befürchte ich, dass sie mir meinen Lohn kürzen. Wäre das rechtens, da ich die Minusstunden erstens nicht verursacht habe und sie zweitens um Behebung des Problems gebeten habe.
in diesem Fall kommt es normalerweise darauf an, wie viele Stunden in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt sind. Kommen Sie nicht auf die vereinbarte Stundenzahl, haben dies nicht selbst verschuldet und verfügen außerdem nicht über ein Arbeitszeitkonto, so ist ein Lohnabzug im Regelfall nicht gerechtfertigt. Wir würden Ihnen trotzdem empfehlen, das Ganze mit einem Anwalt für Arbeitsrecht zu besprechen.
Mein Arbeitgeber schickt mich seid einigen Wochen zu einem Auftrag bei dem ich nur auf 35 Std die Woche komme. Allerdings unterschreitet dies meine vertraglichen Wochenstunden und dementsprechend zahlt er mir am Ende des Monats weniger aus. Is dies rechtens oder muss er mich nach meinen vertraglichen Stunden bezahlen da ich an den minusstunden nicht schuld bin?
13. Februar 2017 at 11:23
normalerweise müssen Ihnen die vertraglich vereinbarten Stunden auch vergütet werden. Wenn die Minusstunden aus betrieblichen Gründe zustande kamen und kein Arbeitszeitkonto vorhanden ist, ist Ihr Arbeitgeber dazu verpflichtet, Ihnen das vereinbarte Gehalt zu zahlen. Weniger Stunden und ein daraus resultierendes geringeres Gehalt sind in der Regel nur dann erlaubt, wenn Sie als Arbeitnehmerin dem auch zugestimmt haben.
Hallo liebes Arbeitsrechte.de Team!
Mein Freund hat im letzten Jahr zunächst ab Oktober bis Dezember keinen Lohn erhalten und dann die Kündigung bekommen. Heute war dann der Gerichtstermin, wo angekündigt wurde, dass man gerade mit Hilfe eines Anwalts Forderungen aufstellen und diese Forderungen dann mit dem aussteheneden Lohn verrechnen würde. Es gab im Vorfeld keine Abmahnungen oder entsprechenden Schreiben, wo die Arbeit in irgendeiner Weise als unzureichend / mangelhaft aufgeführt wurden. Hierzu wurde bereits ein neuer Gerichtstermin vereinbart. Da der ehemalige Arbeitgeber mittlerweile insolvent ist haben wir Bedenken, dass er diese ihm anlasten will. (Über die Art der Betriebsführung und Auftragsabwicklung möchte ich mich hier nicht äußern…) Ist das überhaupt zulässig?
Es handelt sich um eine ‘wir machen alles# Bauunternehmung.
Hallo Petra W.,
wir würden Ihnen in diesem Fall empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Dieser kann Ihnen die Unterstützung zukommen lassen, die Sie benötigen.
bei mir steht eine Stundenerhöhung an, bisher arbeite ich 20Stunden wöchentlich, ab März werden es 30Stunden wöchentlich sein. Ich helfe damit meinem Arbeitgeber aus einem personellem Engpass…
Darf mein Arbeitgeber den Stundenlohn kürzen? (wollte er schon mal, als ich von 20 auf 40Stunden wechseln wollte, da hieß es ich bekäme statt dem doppelten Gehalt (da ja doppelte Arbeitszeit) 500€ abgezogen.
wird lediglich die Arbeitszeit in Ihrem Arbeitsvertrag angepasst, ist eine Kürzung des Stundenlohns nicht erlaubt. Sollte Ihr Arbeitgeber Ihnen jedoch einen neuen Vertrag mit verändertem Gehalt vorlegen und Sie unterschreiben diesen, so hat er das Recht dazu.
Ich hab mal eine Frage, mein Chef will mir Lohn oder Urlaubstage abziehen wegen Zuviel minusstunden, er schickt mich jedesmal (teilweise fünfmal die Woche) früher nach Hause wenn keine Arbeit mehr da ist, von daher sehe ich es garnicht ein das ich dafür bezahlen soll, hab ich damit recht?
wenn keine Vereinbarung über ein Arbeitszeitkonto getroffen wurde, hat Ihr Arbeitgeber normalerweise auch nicht das Recht dazu, Ihren Lohn mit den Minusstunden zu verrechnen, wenn Ihre Arbeitszeit aus betrieblichen Gründen unterschritten wurde. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
1. März 2017 at 13:07
Lohnabzug bei Akkordarbeit auf 450€ Basis , seit kurzem arbeite ich in einer Firma mit Montagearbeit, mal an Maschinen , mal zur Kontrolle per Augenschein. In der Stunde muss immer eine Anzahl an Stücken erreicht werden. Wird diese Leistung nicht erbracht, wird der Lohn gekürzt. Bei erreichen weit über die Stückzahl hinaus wird auch keine Prämie bezahlt. Bei meiner Einstellung ohne schriftlichen Arbeitsvertrag wurde mir eine 450€ Stelle mit 50,5 Stunden im Monat zugesagt. Von einer Lohnkürzung wurde nicht gesprochen. Meine Frage: darf mein Chef bei einem Stundenlohn knapp über dem Mindestlohn bei Nichterreichen der Stückzahl den Lohn kürzen?
6. März 2017 at 11:33
normalerweise verhält es sich beim Akkordlohn so, dass Sie nach erreichter Stückzahl bezahlt werden. Eine geringere Stückzahl bedeutet daher in der Regel auch einen geringeren Lohn, wobei eine höhere Zahl einen höheren Lohn rechtfertigen sollte. Da weder Sie noch Ihr Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Rainer Sch. says
3. März 2017 at 22:51
Hallo,ich habe folgende Frage: Ich bin Angestellter in einem Sicherheitsunternehmen und werde nach Stunden bezahlt. Nun habe ich einen Dienstbeginn verschlafen und bin 30 Minuten zu spät gekommen. Als Reaktion hat mein Arbeitgeber mir für 3 Stundenkeinen Lohn bezahlt….als Strafe. Es sind noch andere Kollegen betroffen, teilweise mit bis zu 15 Stunden. Ist so etwas zulässig?
6. März 2017 at 7:55
in der Regel dürfte Ihr Arbeitgeber Ihnen in einer solchen Situation lediglich den Lohn für die Zeit abziehen, in der Sie Ihrer Arbeit nicht nachgekommen sind. Ansonsten verletzt er normalerweise die im Arbeitsvertrag festgehaltenen Rechte und Pflichten. Wir würden Ihnen und Ihren Kollegen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Hallo mir wurde etwas vom Gehalt abgezogen in diesem Fall 80 Euro. Der Sachbestand ist der das ich krank war aber da der Arzt erst am nächsten Tag einen Termin hatte war ich erst am Folgetag da und habe nicht darauf geachtet das der erste Tag nicht auf der AU vermerkt war. Gut , mein Fehler Pech gehabt die Stunden fehlen mir , die Sache ist aber diese das ich in diesem Monat trotz des Fehltages meine Sollstunden erfüllt habe und sogar 1,1 Überstunden gemacht habe. ( Geht wir haben 12 Stunden Dienste).
Nun meine Frage ist das zulässig?
27. März 2017 at 11:26
ein Lohnabzug bei selbstverschuldeten Minusstunden ist in der Regel gerechtfertigt. Haben Sie Ihre Sollstunden jedoch trotzdem erfüllt und sogar Überstunden geleistet, sollte Ihnen diese Arbeitszeit auch vergütet werden. Wir würden Ihnen empfehlen, Ihren Arbeitgeber darauf anzusprechen und ggf. einen Anwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren.
Danke so hab ich es mir schon gedacht, hab mit meinem Arbeitgeber gesprochen ( direkter Vorgesetzter ) er wolle sich drum kümmern, mir im Zweifelsfall das mir zuwenig bezahlte Geld in Form eines Bonus auszahlen, Donnerstag soll ich genaueres erfahren. Ich danke Ihnen für ihre Antwort, es gibt einem doch etwas mehr Sicherheit wenn man von anderer Seite bestätigt bekommt ,das man in seiner Meinung nicht falsch lag. Also danke. Es ging eh auch eher ums Prinzip als die paar Euro…..
Retep says
22. März 2017 at 17:30
Hab mal eine frage ich war lange krank geschrieben wegen Psychisch prob. Hatte eine einarbeitung gemacht von zwei wochen.
Danach war ich eine Woche voll arbeiten und dann bekam ich einen ausschlag heute habe ich mit bekommen dad meine Firma mir nicht für die drei Wochen geld gezahlt hat das kann doch ne stimmen.
27. März 2017 at 10:42
wir würden Ihnen empfehlen, zunächst einmal bei Ihrem Arbeitgeber nachzufragen, weshalb er Sie für diese Zeit nicht entlohnt hat. Da uns die individuellen Umstände Ihres Falls nicht vorliegen, können wir Ihnen leider keine genaue Antwort liefern. Normalerweise müssen Sie jedoch für die geleistete Arbeit auch entlohnt werden.
Hallo, ich habe folgende Frage. Ich arbeite in einem Versicherungsunternehmen. Dort bekomme ich wie jeder Arbeitnehmer mein monatliches Gehalt. Zusätzlich bekommt jeder Angestellter ein sogenannten Tankgutschein. Das bedeutet, dass einmal im Monat für 44 € getankt werden darf und anschließend gegen Vorlage des Kassenbons beim Chef die 44 € in bar wieder bekommt. Da ich aber nun zum 01.05 2017 gekündigt habe, sagt mein Chef nun das ich eventuell nur den halben Tankgutschein erhalten werde, weil er mich voraussichtlich ab dem 15.04.2017 freistellen möchte. Nun ist meine Frage, ist das erlaubt da er die Freistellung veranlasst?
27. März 2017 at 11:21
da Sie in diesem Fall nur einen halben Monat arbeiten würden, scheint es gerechtfertigt, die Höhe des Tankgutscheins ebenfalls zu halbieren. Schließlich handelt es sich dabei um eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers.
Hallo, habe als Leiharbeiter in einer Malerfirma in Düsseldorf gearbeitet. Ich war eine Woche auf der Baustelle und habe gemerkt das zunehmend Druck gemacht wurde und meiner Meinung nach aber schon über dem Niveau was man sonst als Leiharbeiter in Malerfirmen wegstecken muss. Ich teilte dies meinem Arbeitgeber bereits Freitags, nach einer Auseinandersetzung mit dem Vorarbeiter der Firma, mit! Der antwortet mir darauf nur: Solange DIE mir Geld überweisen is mir alles andere EGAL! Am Montagmorgen ging das psychospielchen noch vor der der Arbeit im Lager weiter! Ich gab dem Vorarbeiter zu verstehen das er seinem Chef ausrichten sollte, er könnte mich abmelden. Der Vorarbeiter antwortete mir daraufhin: Dann gib mir Deinen Stundennachweis und dann kannste abhauen! Ich habe mir die Unterschriften geben lassen und war weg! Später habe ich bei meiner Leihbude angerufen und diesen ZUSTAND mitgeteilt! Mein Disponent sagte mir am Telefon…wir haben noch einen anderen Kunden… mittags lag die fristlose Kündigung im Briefkasten. Jetzt habe ich, mehr als einen Monat nach der fristlosen Kündigung die Lohnabrechnung bekommen. Laut dieser hätte ich noch 114,63 Euro bekommen! Ebenso ist vermerkt: Schadensersatzbetrag – 81,43 Euro —> Auszahlungsbetrag 0,00 Euro! Hat jmd. vielleicht einen Rat ob das gerechtfertigt ist? Wer zahlt mir Schadensersatz für so ein kaputtes System?
Hallo Arno S.,
in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden und mit ihm die Problematik zu erörtern.
19. April 2017 at 5:32
Ich arbeite in einer Physiotherapie als Praxishilfe – Teilzeit 20 St./ Woche .
Jetzt wurde mir im Februar ein relativ hoher Betrag ( komischerweise nicht passend zu meinem Stundenlohn) abgezogen, mit der Begründung das dieser Monat nur 28 Tage hat.
Ist das gerechtfertigt? Ich bekomme ja auch in einem Monat mit 31 Tagen nicht mehr Geld bezahlt?! Meinen Kollegen ( staatlich geprüfte Physiotherapeuten usw) geht das genauso. Ich dachte es gibt ein festes Grundgehalt….. ????
generell richtet sich die Bezahlung nach dein Vereinbarungen in Ihrem Arbeits- bzw. Tarifvertrag. Für gewöhnlich kommt tatsächlich eine aufs Jahr festgelegte Soll-Stunden-Anzahl zum Tragen, wodurch Arbeitnehmer nicht durch unverschuldete Minusstunden – beispielsweise in kurzen Monaten wie dem Februrar – einen Nachteil erfahren. Bestimmte Verträge können aber auch anderweitiges festlegen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann, falls nötig, Ihr Recht vor dem Arbeitsgericht verteidigen.
25. April 2017 at 13:59
Mein Mann wurde fristlos gekündigt dar wir aber im Januar einen Vorschuss bekommen haben und dieser monatlich mit 100€ getilgt wurde(darüber liegt nichts schriftlich vor) will der Chef jetzt denn kompletten Restbetrag von sein April Lohn einbehalten. Darf er diese? Wir sind eine 5 Köpfige Familie müssen ja auch Miete etc. bezahlen
Hallo Jennifer T.,
bitte wenden Sie sich mit diesem Anliegen an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Da keine schriftliche Vereinbarung vorliegt, sind Sie mit einem Rechtsbeistand in jedem Fall auf der sicheren Seite.
Ich arbeite in einer alternativen Heilpraxis mit Übernachtungsmöglichkeit( kleines Landhotel). Kunden wollten zimmer buchen, die ich gleich bestätigen sollte. ich konnte jedoch keine Auskunft zu den preisen geben, da mir diese von der Chefin nicht mitgeteilt wurden. Ich wollte mich erst noch nach den preisen erkundigen bevor ich fest die Zimmer vergebe. Die Chefin konnte mir keine Auskunft geben da sie die Preise(besonder Personengruppe mit Sonderkonditionen) nicht mehr finden konnte…(das ging über eine Woche so, dass sie mir nichts sagen konnte) nach tagen habe ich da angerufen und gesagt sie können die Zimmer gern buchen ich kann allerdings keine Auskunft zu den Preisen geben…die haben sich natürlich andere Zimmer besorgt..und dieser Ausfall soll mir jetzt vom Lohn abgezogen werden.
in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Ein solches Verhalten sollte kein Arbeitnehmer hinnehmen müssen.
5. Mai 2017 at 10:29
ich arbeite in einem Familienbetrieb auf 450€-Basis, mit fünf weitere Kollegen.
Nun wurde vom Finanzamt eine strengere Kassenbuchhaltung verlangt, worauf vom Chef mündlich angekündigt wurde je Fehler eine Stunde Arbeitszeit vom Gehalt abzuziehen.
eine solche Regelung ist unserer Meinung nach nicht zulässig, da sie Arbeitnehmer unangemessen benachteiligt.
ich arbeite als Physiotherapeutin in einer Praxis im Angestellten-verhältnis (40 Stunden Woche).
Da im letzten Jahr leider zu wenig Patienten auf alle Therapeuten verteilt kamen, haben sich bei mir einige Minusstunden angesammelt. Insgesamt belief es sich auf 110 Minusstunden. Diese habe ich bis auf 20 Minusstunden aufgearbeitet, in dem ich von mo bis fr ca 45 -47 Stunden arbeitete. Ich habe im April fristgerecht gekündigt und beginne im August eine neue Stelle. Mein Arbeitgeber fing vor ca 3 Wochen damit an unserer Arbeitspläne bzw die Taktung der Patienten so eng zusammen zu verschieben (20 minuten-taktung ohne Lücken), dass ich wieder mehr und mehr ins Minus falle. Meine Frage : Wenn ich bis Ende der Beschäftigung noch Minusstunden habe, werden die dann vom Gehalt oder Resturlaub abgezogen?
15. Mai 2017 at 9:55
Hallo Lisa U.,
in der Regel werden angesammelte Minusstunden bei einer Kündigung vom Gehalt abgezogen. Dies ist jedoch nur bei selbst verschuldeten Minusstunden der Fall. In Ihrer Situation liegt die Schuld jedoch beim Arbeitgeber, weshalb Ihnen normalerweise das Gehalt nicht gekürzt werden dürfte.
11. Mai 2017 at 7:50
Ich arbeite auf 450 € Basis. Bei uns ist jetzt das Problem das meine Chefin uns alte Arbeitskleidung fast 1 Jahr später vom Gehalt streicht ohne davor bescheid gesagt zuhaben. Es hieß im Dezember 2016 rum das wir uns in eine Liste eintragen sollen in der wir schreiben sollen wie viele t-Shirts und Schürzen jeder zuhause hat die sollte jegliche zur Bestandskontrolle dienen. Als es vor knapp 1 Monat hieß wir bekommen neue Arbeitsklamotten wurde nicht gesagt das wir die neue und die alte Kleidung bezahlen müssen hierbei wurde der Lohn dann anhand der Liste gestrichen. Jetzt ist meine Frage darf sie dies überhaupt?
grundsätzlich können die Kosten für Arbeitskleidung auf Arbeitnehmer übertragen werden. Dies muss jedoch im Vorfeld vertraglich geregelt worden sein. Wir würden Ihnen daher empfehlen, einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag zu werfen.
15. Mai 2017 at 17:52
mein Sohn arbeitet seit einigen Monaten in einem großen Hotel als Hilfskraft im Stewarding, die Probezeit hat er bestanden. Bei der Ausübung seiner Aufgaben hat er einen Geschirrbruch verursacht. Die Rollen eines Gitterwagens hatten sich auf dem unebenen Boden verkantet und dabei sind vier Kisten Geschirr zu Bruch gegangen. Nun wurden ihm mit der letzten Lohnzahlung 400,- Euro vom Netto-Lohn abgezogen und es sollen noch einmal weitere 400 Euro einbehalten werden. Die effektive Lohnzahlung betrug damit knapp 800 Euro.
Begründet wurde dieses Vorgehen damit, dass er den Schaden fahrlässig verursacht hätte. Wie und von wem wird bitte entschieden, ob es sich hierbei um fahrlässiges Verhalten handelt? Zudem steht ihm nun anscheinend die Kündigung ins Haus, welche ebenfalls mit diesem Vorfall begründet wird.
Über die Höhe des Lohnabzugs wurde er im Vorfeld nicht informiert.
Im Arbeitsvertrag ist keine Klausel bzgl Schadensersatz enthalten.
Muss er dies nun in dieser Form tolerieren, oder macht es Sinn sich um Rechtsbeistand zu bemühen?
Vielen Dank vorab für jegliche Information hierzu.
die herrschende Rechtsprechung sagt: Nur mittlere und schwere Fahrlässigkeit können dazu führen, dass ein Arbeitnehmer in diesem Fall haften muss. Aber auch dann kommt es nur zu einer sogenannten Mithaftung. So werden Arbeitnehmer vor horrenden Schadenssummen bewahrt. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann das Recht Ihres Sohnes verteidigen und womöglich die Abzüge rückgängig machen.
15. Mai 2017 at 19:20
meine freundin ist kosmetikerin mit stundenlohn(mindestlohnsatz).
problem ist ihre chefin bezahlt sie nur nach kunden…kurz erklärt: sie steht manchmal von früh bis abend (7-9stunden) auf der arbeit aber bekommt nur übertrieben gesagt 4-5stunden bezahlt weil sie zwischen drin manchmal ne halbe bis 1 stunde kein kunde hat und dann rumsitzt oder regale putzt um die zeit rum zu kriegen…
ist das rechtens oder moderne sklaverei?
eine antwort auf meine mail adresse wäre super…
antworten können wir nur hier: Der Arbeitgeber darf dem Mitarbeiter keine Minusstunden berechnen, nur weil gerade wenig Kundenbetrieb herrscht. Das verstößt gegen § 615 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Ihre Freundin sollte sich diesbezüglich anwaltliche Hilfe suchen, wenn die Chefin nicht auf diese Tatsache reagiert.
Heiko M. says
21. Mai 2017 at 10:01
ich arbeite seit 2 Monaten in einem Betrieb der häuslichen Krankenpflege. Schon seit dem ersten Tag sammeln sich bei mir die Minusstunden an, da ich auf dem Dienstplan nur für Schichten eingeteilt bin, die im Schnitt ca 4 – 5 Std dauern. Auch wird mir im Dienstplan immer wieder Überstundenfrei eingetragen, obwohl ich jetzt nach 2 Monaten schon ca 100 Minusstunden habe. Ich habe die Leitung schon mehrmals darauf agesprochen und bekam immer zur Antwort, ich solle mir mal um meine Stunden keine Sorgen machen. Ich habe jetzt ein besseres Jobangebot und werde in der Probezeit fristgerecht kündigen. Was passiert nun mit den Minusstunden? Kann der AG diese vom finalen Gehalt abziehen? Es ist auch nicht möglich die Minusstunden in den 2 Wochen noch nachzuarbeiten, da der Frühdienst max 9 Std beträgt und um 7Uhr startet und der Spätdienst max 6 Std beträgt, aber bis 22.30 Uhr dauert. Nun kann ich aber auch nicht Früh- und Spätdienst arbeiten, da meine Ruhezeit von 22.30 Uhr bis 7.00Uhr ja dann nur 8,5Std betragen würde.
22. Mai 2017 at 9:05
grundsätzlich können Sie nur Minusstunden anhäufen, wenn Sie mit Ihrem Arbeitgeber die Einführung eines Arbeitszeitkontos verabredet haben. Darüber hinaus müssen Minusstunden normalerweise nur ausgeglichen werden, wenn Sie als Arbeitnehmer selbst direkten Einfluss auf deren Entstehung hatten. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
22. Mai 2017 at 10:56
Ich habe eine Frage,ich bin für 2 Monate kommissarisch als Depart Manager benannt wurden,wurde aber gesundheitlich krank ( 4.Wochen),nun möchte man den 2 Monat (Mai) mir das Gehalt weil es nur kommissarisch war streichen.Da ich aber nicht vorraus sehen konnte das ich plötzlich erkranke,möchte man mir nun das Gehalt streichen. Darf ein Dienstgeber das tun? Und man rief mich deswegen an und bittet nun um ein Gespräch deswegen.
22. Mai 2017 at 11:11
hier gelten die Klauseln in Ihrem Arbeitsvertrag. Bei Zweifeln wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Krück says
24. Mai 2017 at 12:33
Hallo.. Ich weiss gerade nicht weiter. Mein Arbeitgeber hatte letztes jahr nicht genug arbeit und hatte mich nur noch alle 2 wochen zum dienst eingeteilt. Das ich anderweitig eingesetzt werde könnte alle 2 wochen (damit ich keine minusstunden ansammele) lehnte er ab. Nun hab ich gekündigt und er möchte den letzten lohn einbehalten,da ich immer noch 40 minusstunden habe. Was ja nicht mein verschulden war. Vertraglich heisst es 19.5 std die woche. Das konnte er mir dann ja 5 monate nicht bieten. Muss ich trotzdem auf meinem lohn verzichten? Lg und danke
29. Mai 2017 at 14:43
Hallo Krück,
sind diese Minusstunden auf das Verhalten Ihres Arbeitgebers zurückzuführen und demnach nicht von Ihnen verschuldet, so sind sie normalerweise auch nicht zulässig. Ihnen dürfen als Arbeitnehmer keine Nachteile entstehen, wenn Ihr Arbeitgeber sich nicht an die im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeitszeit hält oder halten kann. Er hat demzufolge kein Recht dazu, Ihren Lohn einzubehalten. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
B.Matzner says
27. Mai 2017 at 20:43
Mein Chef hat mir heute gesagt, dass zum einen die Kassendifferenz vom Lohn abgezogen wird. Allerdings arbeiten mehrer Leute an einer Kasse und er sagte, dass die Differenz immer durch alle geteilt werden würde, die an dem Tag an der Kasse gearbeitet haben. Also würde mir Lohn für den Fehler eines anderen abgezogen werden. Das kann doch nicht stimmen. Im Arbeitsvertrag gibt es hier zu keine Reglung.
Zweitens wurde mir gesagt, dass ich auch für nicht richtig reklamierte Ware, den Lohn abgezogen bekomme. Erklärung: Wenn wir ein elektrisches Gerät mit Mängeln bekommen, müssen wir einen Zettel ausfüllen, das Gerät testen und es an den Hersteller zurücksenden, dieser überweist dann das Geld an meinen Chef. Sollte der Hersteller, den Mangel aber nicht anerkennen auf Grund von Zettel und Gerät, würden mir die Kosten von meinem Lohn abgezogen werden. Dies würde dann locker pro Gerät mehrer Hundert Euro sein. Kann mein Chef das machen? Ich habe ja keinen Einfluss auf den Hersteller und fülle den Zettel mit Angaben des Kunden aus und teste es selber noch einmal (ohne das fachmännische Wissen zu haben). ehe ich alles einschicke und dies natürlich nach bestem Gewissen.
Hallo B.Matzner,
in diesem Fall sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden und ihm das Problem schildern. Uns ist es leider nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung zu erteilen.
wenn man auf Mindestlohn Basis arbeitet und der Arbeitgeber aufgrund eines Krankenhausaufenthalts der im Vorfeld angezeigt, aber im Nachgang nicht nachgewiesen wurde, da keine Bescheinigung des KrkHs vorliegt, kann der AG dann den Lohn kürzen…. auch wenn man dadurch unter Mindestlohn fahlen würde?
3 Tage Krankenhausaufenthalt + 5 Tage nachweislich arbeitsunfähig. AG behält den Lohn für 3 Tage ein.
Minusstunden dürfen vom Lohn abgezogen werden, wenn der Arbeitnehmer diese selbst verschuldet hat. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Sie genau beraten.
Kumbasar says
17. Juni 2017 at 19:22
Hallo. Vor etwa 1 Monate habe ich Verkehrsunfall mit firmen Fahrzeug gemacht . Jetz hat mein AG mein Lohn zurück behalten. Darf er mein Lohn einfrieren?
LG Kumbasar
Hallo Kumbasar,
eine Beteiligung an der Schadensregulierung ist bei grob fahrlässigem Handeln des Mitarbeiters beim Unfall möglich. Allerdings ist eine Verrechnung mit dem Lohn in aller Regel unzulässig. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt für Arbeitsrecht, um sich über Ihre Rechte in Kenntnis setzen zu lassen.
auch ich möchte mich gern mit einer Frage an Sie wenden:
Ich arbeite in der Betreuung in einem Altenheim eines privaten Trägers. Eine Kollegin von mir erzählte mir, dass sie sich trotz körperlicher Beschwerden nicht krank schreiben lassen wolle, da ihr die Stunden dann nur anteilig bezahlt würden. (Es geht nicht um eine Krankschreibung über sechs Wochen, also um das Krankengeld, sondern um eine Zeit von 1-2 Wochen). Laut Vertrag hat sie eine 40 bis 60 Prozent-Stelle. In den nächsten zwei Wochen ist sie jedoch oft für 8 Stunden Tage geplant im Dienstplan, bei Krankheit würden ihr nur ein Teil der Stunden angerechnet. Kann dies rechtens sein?
3. Juli 2017 at 12:43
ausschlaggebend für die Berechnung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind die arbeitsvertraglichen Vereinbarungen. Die hierin festgehaltene Arbeitszeit sowie die Vergütung bilden regelmäßig den Basiswert der Berechnung.
Ich arbeite in einer Firma die letztes Jahr verkauft wurde, an einem Großkonzern.
Wir haben natürlich einen eignen bestehenden Haustarifvertrag und der Großkonzern natürlich auch.
Unsere Arbeitsverträge wurden (noch) nicht geändert.
Die Arbeitnehmer vom Großkonzern verdienen wohl weniger als wir ( bei dem Tochterunternehmen).
Nun diskutieren wir, ob es möglich, rechtens wäre unseren Lohn runterzunehmen.
Ich habe gesagt das sie das nicht dürfen.
Sie könnten es uns anbieten aber da könnten wir vor Gericht gehen und würden sicherlich recht bekommen.
Das einzige was sie machen könnten, wäre neue Arbeitsverträge fertig zu machen, die dann aber mit dem Lohn nur für neue Arbeitnehmer die in unsere Firma kommen gelten würden.
Kann mir dazu einer genaueres sagen, wie es wirklich ist?
3. Juli 2017 at 12:04
durch eine Vertragsänderung können neue Vertragsinhalte vereinbart werden. Unterschreiben Arbeitnehmer die Vertragsänderung treten die Änderung zum vereinbarten Datum in Kraft. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir keine Handlungsvorschläge für individuelle Rechtsfragen geben können, da wir keine Rechtsberatung geben dürfen. Wir empfehlen Ihnen daher sich diesbezüglich an einen Anwalt zu wenden.
Ich hatte bis Ende Juni eine geringfügige Beschäftigung. Wurde vom AG gekündigt. Habe sehr viele Minusstunden von Oktober 2016 bis März 2017 gesammelt. Habe desöfteren darum gebeten eingesetzt zu werden. Jetzt wird das alles umgedreht und behauptet ich wollte nicht und meldete mich auch nie. Von meinem letzten Gehalt ( 442€) wurden jetzt knapp 400 € einbehalten. Ein Arbeitsvertrag existiert nicht und es werden nur Stundenzettel geschrieben. Was kann ich jetzt tun?
17. Juli 2017 at 14:55
in diesem Fall sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Wir dürfen leider keine kostenlose Rechtsberatung anbieten.
darf der Arbeitgeber ein Verwarnungsgeld wg zu schnellem Fahren (Identität des Fahrers durch Foto nachgewiesen) einfach vom Lohn abziehen?
dies ist eine Möglichkeit. Die andere wäre gewesen, der Bußgeldstelle Ihre Daten mitzuteilen. Diese hätte im Anschluss daran einen Bußgeldbescheid an Sie versendet und Sie hätten das Verwarngeld zahlen müssen.
7. Juli 2017 at 14:37
Ich bin seit ca. 10 Monaten bei meinem jetztigen Arbeitgeber angestellt. In meinem Arbeitsvertrag ist das Gehalt genau festgelegt, 2100 brutto in den ersten 6 Monaten, nach der Probezeit 2500 brutto, mein AG hat mir im 7. und 8. Monat aber wieder das Gehalt der Probezeit ausgezahlt. Als ich ihn darauf angesprochen habe, meinte er, dass mir hin und wieder Fehler unterlaufen und dass das eine oder andere (noch) nicht so gut läuft (auf Details möchte ich nicht näher eingehen). Offentsichtlich hatte er anhand meines Lebenslaufs die Vorstellung gehabt, dass ich “mehr” können müsste. Berechtigt das zu einer Lohnkürzung? Nun hatten wir nach 3 Monaten ein weiteres Gespräch auf mein Drängen hin und er hat mir bis auf weiteres 2200 angeboten, was ich auf 2300 “hochgehandelt” habe. Ich denke, mir steht das vertraglich vereinbarte Gehalt zu. Was kann ich machen?
24. Juli 2017 at 11:22
die vertraglichen Regelungen sind auch für den Arbeitgeber verbindlich. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht oder einen vorhandenen Betriebsrat, um Ihre Rechte durchzusetzen und Lösungsmöglichkeiten zu ergründen.
14. Juli 2017 at 22:09
Hallo, ich arbeite als Lehrkraft bei einer Sprachschule. Im Vertrag steht es, dass ich 40 UE wöchentlich halten soll und dafür jährliches Gehalt in 12 gleichen Raten bekomme. Ich hatte jedoch im Laufe des Jahres nicht genug Kurse und jede Woche 3 Minusstunden machte, wobei ich in den ersten Monaten nur 30 Stun den arbeitete. In 2 Monaten geht mein Vertrag zu Ende, mein Chef teilte mir gestern mit, dass ich 150 Minusstunden habe. Er hat gesagt, dass er nie zusammengerechnet hat, wie viele Stunden ich tatsächlich arbeitete und es sei meine Schuld, dass ich Minusstunden habe. Er hat vorgeschlagen, dass mein Urlaub nicht ausbezahlt wird, oder dass ich im Urlaub arbeite, aber dann wird das zugunsten der Minusstunden abgerechnet. Ich war immer pünktlich in der Arbeit und habe selten die Vertretungen abgelehnt. Hat mein Arbeitgeber Recht, mein Gehalt zu kürzen oder meinen Urlaub nicht auszuzahlen?
Kann er mich zwingen, 13 Stunden am Tag zu arbeiten, um die Minusstunden aufzuarbeiten?
die zulässige tägliche Arbeitszeit beträgt acht Stunden. Nur in Ausnahmefällen sind maximal zehn Stunden täglich möglich. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht, um die Aussagen Ihres Arbeitgebers prüfen und Ihre Ansprüche beziffern zu lassen.
Irina J. says
25. Juli 2017 at 7:35
Hallo, ich habe mal eine Frage, bei meiner Mama auf Arbeit (Produktionsfirma) wird neuerdings verlangt eine Höhere Arbeitsleistung aufzubringen, es gab auch schon beschwerde von den Arbeitnehmern dass dies nicht zu schaffen ist. Da meinte der Arbeitgeber nur, wenn die Arbeitnehmer dies in der Vorgegeben zeit nicht schaffen und es entschtehen Schäden, dann wird dies vom Lohn abgezogen. Ist dies zulässig?
Hallo Irina J.,
aufgrund Ihrer Schilderungen würden wir Ihrer Mutter dringend empfehlen, einen Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen.
Jens-Uwe says
Guten Tag Mein Chef hat mich heute angesprochen auf einen pack Fehler meinerseits der mir vor einer Woche passiert sein soll nur kann ich es nicht mehr nach vollziehen und er hat nur das Wort des Kunden und eventuelle Video beweise. Meine frage kann er mich dafür haftbar machen durch eventuelle verluste und wenn ja wie kann ich das verhindern?
haben Sie Arbeitsmaterial fahrlässig beschädigt, steht es Ihrem Arbeitgeber in der Regel zu, Ihnen die dadurch entstandenen Kosten vom Lohn abzuziehen. Eine professionelle Rechtsberatung erhalten Sie von einem Anwalt für Arbeitsrecht.
daniel8979 says
Hallo… mein Chef hat vor zwei Monaten gesagt das wir jetzt fürs rauchen gehen ausstempeln müssen… soweit so gut… allerdings hat er jetzt die die ganzen minusstunden diesen Jahres auf einmal abgezogen ohne uns in Kenntnis zu setzen… darf er die minusstunden des ganzen Jahres ohne Vorankündigung einfach einbehalten?
Hallo daniel8979,
in der Regel kann eine Abrechnung nicht geleisteter Arbeitsstunden nur erfolgen, wenn vertraglich ein Stundenlohn vereinbart wurde. Grundsätzlich aber muss der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer keine Arbeitsleistung entlohnen, die nicht erbracht wurde. Inwieweit die Abrechnung ohne Vorankündigung zulässig ist und ob etwaige Ansprüche bereits verjährt gewesen wären, können Sie bei einem Anwalt oder der Gewerkschaft in Erfahrung bringen.
16. August 2017 at 13:05
folgender fall mein Chef hat mich in Probezeit gekündigt weil ich krank geschrieben alles soweit ok, aber er zahlt mir jetzt mein Gehalt nicht weil er mich zu hause nicht angetroffen hat und ist der Meinung das ich krank Feier was aber nicht der fall ist was kann ich tun? kann er mir eine Vertragsstrafe von ein Monatsgehalt machen wenn ich die Klausel im vertrag übersehen habe das ich innerhalb von 3 tagen den Schlüssel abgeben muss obwohl er ja selber für die Firma noch hat? solche Klauseln sind doch nichtig oder
4. September 2017 at 13:17
eine professionelle Rechtsberatung erhalten Sie von einem Anwalt für Arbeitsrecht. Klauseln, die Arbeitnehmer dazu verpflichten, eine Vertragsstrafe bei gewissen Pflichtverletzungen zu zahlen, sind nicht automatisch nichtig. Vielmehr kommt es darauf an, in welcher Höhe eine solche Strafe verlangt wird. Übersteigt sie ein Bruttomonatsgehalt, ist die Klausel unwirksam. Da es sich in Ihrem Arbeitsvertrag jedoch scheinbar um ein Monatsgehalt dreht, müsste Ihr Arbeitgeber im Recht sein. Wir würden Ihnen empfehlen, sich dies sicherheitshalber von einem Rechtsbeistand bestätigen zu lassen.
Hallo, ich habe da mal eine Frage. Mein Arbeitgeber Bezahlt 9,20 € Stundenlohn. Wenn man Urlaub nimmt, Bezahlt er aber weniger Gehalt als wenn man arbeitet. Auch im Krankheitsfall Bezahlt er nur den Durschnitt der letzten 3 Monate . Wir arbeiten 6/3 das heißt 6 Tage arbeiten 3 Tage frei. Wenn man Urlaub nimmt, kann man die am Anfang 3 freien Tage nehmen aber nicht am Ende. Ist das alles so in Ordnung? Wir müssen Samstags und Sonntags arbeiten und an Feiertagen. Und wir bekommen einen Abschlag am 25 eines Monats und am 10 des darauf fallenden Monates. Warum geht das nicht am ende des Monats. Ist das erlaubt. Viele fragen, aber ich Überlege mir dann was neues zu suchen.
diese Regelung erscheint uns nicht in Ordnung. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
ich habe den Fall, dass mir ein Teil meines Gehaltes abgezogen wurde. Ich war im Januar, März und Juni erkrankt. Jedes mal mit anderen Diagnosen. Als ich wieder in die Firma kam, sagte eine Kollegin, die Personalabteilung habe eine Anfrage an die Kasse gestellt. Da wäre nix eingegangen ( die letzten 3 hatte ich auf Grund der Erkrankung auch noch nicht dahin gesendet). Das war Ende Juni, also habe ich alle schnell dahin gesendet. Ich dachte damit wäre das erledigt, die Info an die Personalabteilung ging auch raus, dass nun alle Krankmeldungen bei der KK sind.
Ende Juli habe ich dann eine Gehaltskürzung bekommen, also eine Nachberechnung für Juni, wo mir wirklich die letzte Krankenwoche abgezogen worden ist. Seit dem versuche ich alle 2 Tage das zu klären, angeblich wurde eine neue Anfrage gestartet, Anfang diesen Monats. Nach dem heutigen Gespräch mit der KK wurde mir aber mitgeteilt, dass bis dato keine neue Anfrage gestartet wurde.
Was soll ich denn jetzt machen ? Ist das alles so rechtens ?
wir empfehlen Ihnen, sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten zu lassen. Die Übersendungen zur Krankenkasse sind hier zu spät erfolgt und haben die Probleme verursacht. Ein Rechtsanwalt kann Ihnen mögliche Handlungsoptionen aufzeigen und für Ihre Rechte eintreten.
Roger O. says
Hallo , ich bin bei einer Spedition in der Lagerleitung beschäftigt.
Mein Grundlohn beträgt 2000,-€ Brutto plus Spesen wenn ich mal fahre.
Ich habe mir bei meinem Arbeitgeber einen Vorschuss in höhe von ca. 2000,-€ geholt der schriftlich festgehalten mit 150,-€ monatlich abgegolten werden sollte.
Nun habe ich gewisse Streitereien mit meinem Chef. Ich mache aber uneigeschrängt meine mir auferlegte arbeit !
Nun sehe ich heute auf mein Konto und bin geschockt !
Ich habe zwei Kinder im Alter von 5 und 8 und bin verheiratet.
Mein diesmaliger Monatslohn beträgt 769,12 € !
Ich stellte meine Chef telefonisch zur Rede und bekam als Antwort
Zitat :”Wenn man über mich redet anstatt mit mir, dann ist das so. Ich habe mir meinen Teil abgezogen !”
Meine Antwort war ” Mir fehlen die Worte ”
Im Anschluss rief ich das hiesige Arbeitsgericht an , die mir bestätigten das er mir nicht so viel Geld auf einmal abziehen darf und ich solle eine Schreiben aufsetzen welches die Fragestellung lauten soll warum er soviel auf einmal abzieht !
Wie soll ich dieses Schreiben formulieren ?
Was soll ich reinschreiben und wie ?
Ich könnte heulen, ich muss miete zahlen, meine Familie ernähren.
18. September 2017 at 15:36
Hallo Roger O.,
leider ist es uns nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung zu erteilen. Daher würden wir Ihnen empfehlen, sich die benötigte Unterstützung bei einem Anwalt für Arbeitsrecht zu suchen.
mir wurde gestern von Kollegen mitgeteilt, dass allen Mitarbeitern aus meiner Filiale im kommenden Monat Gehalt abgezogen werden soll aufgrund eines Minusbestands bei der Inventur. Wir arbeiten bei einer Fitnesskette und im Monat Juli sollen laut der Verwaltung 200 Mitgliedsbänder fehlen. Der Betrag für diese beläuft sich insgesamt auf ca 350€ und soll unter allen Angestellten in meiner Filiale aufgeteilt werden, sodass jeder rund 65€ weniger Gehalt bekommt. Wir haben einen Mitarbeiter, der für die Inventur veranwortlich ist. Dieser hat der Verwaltung mitgeteilt, dass keine Mitgliedsbänder fehlen, er sich lediglich verzählt hatte. Die Verwaltung sowie die direkten Vorgesetzten lassen aber nicht mit sich reden. Und beziehen sich lediglich auf die letzte Dienstanweisung, in der folgendes steht:
Prüfung der Inventur:
“(…) Zukünftig wird jeder Mitarbeiter für die Fehlbestände aufkommen! Mit Hilfe der wöchentlichen Inventurlisten werden die fehlenden Artikel durch die Verwaltung dem jeweiligen Mitarbeiter zugeordnet, in Rechnung gestellt und von der Provision abgezogen.”
Wie schaut es jetzt rechtlich aus? Darf mein Arbeitgeber jedem Mitarbeiter jetzt den Betrag abziehen?
In der Anweisung steht, dass der Fehlbetrag von der Provision abgezogen wird. Was ist aber, wenn ein Mitarbeiter keine Provisionsabrechnung gemacht hat. Ist so eine Dienstanweisung überhaupt zulässig?
Als uns Mitarbeitern diese überreicht wurde, haben wir lediglich den Erhalt bestätigt und dass wir sie gelesen haben.
eine solche Vorgehensweise ist in der Regel nicht zulässig. Um sicherzugehen, sollten Sie sich allerdings an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
10. September 2017 at 15:34
Hallo ich arbeite in einer Gebäudereinigungsfirma als Materialfahrer und unterhaltsreinigung ich bin auf 6h eingestellt und bin nun mehr als 7monaten hier aktiv. Nun fängt mein Arbeitgeber an mir 50h abzuziehen ohne das er mir das mitgeteilt hat und zieht zusätzlich noch jeden Tag 1,5h ab er meinte dazu 0,5h wären die Nutzung des Fahrzeuges und 1h meine Pause. Aber zu einer Pause komme ich nicht da ich ständig von Objekt zu Objekt fahren muss um meinen arbeitsplan einzuhalten . Hat er das Recht dazu ?
Hallo, ich habe gekündigt weil mein Chef ( als ich krankgeschrieben war ) bei meinem Arzt angerufen hat und sich beschwert hat das er mich krankgeschrieben hat und auch noch so lange ( 14 Tage ). Desweiteren hat er wissen wollen was ich genau habe. Ich weiß das der Arzt eine Schweigepflicht hat und er hat Ihm auch nichts gesagt. Ich muß aber noch sagen das bei uns im Geschäft zur zeit sehr wenig Arbeit ist und wir Minusstunden machen mußten und zwangsurlaub nehmen mußten ( von unserem Urlaub ) ich vermute das er gemeint hat das ich mich Krankschreiben lasse um dem Abzug vom Urlaub und Minusstunden zuentgehen weil ja eh nichtslos ist. Aber mein Arzt schreib nur Krank wenn man krank ist und nicht wenn man ihn drum bittet. Nun meine Frage! Darf er Gehalt abziehen wenn man keinen Urlaub mehr hat bis zum Jahresende ( mußte ich ja nehmen weil keine Arbeit da war ) und was kann ich machen wenn ich wieder ins Geschäft gehe und er mir sagt das ich wieder nach hause gehen kann weil er keine Arbeit für mich hat ( muß noch eine Woche ins Geschäft zum Arbeiten ) Kann er das Ohne weiteres und kann er Lohn abziehen oder muß er mir was schreiben? Wenn er was schreiben muß was?
13. November 2017 at 10:44
unverschuldete Minusstunden, die in diesem Fall vorliegen, dürfen Ihnen niemals zur Last gelegt werden. Hier gilt § 615 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Lassen Sie sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht helfen, wenn Ihr Chef Ihnen das Gehalt auf diese Weise unrechtmäßig kürzt.
4. Oktober 2017 at 19:26
Wie verhält es Sich wenn man für den Betrieb seinen eigentlich freien Samstag “freiwillig” Opfert da niemand weiter Zeit hatte. Weil jemand im Betrieb etwas abholen bzw. Kaufen möchte, wo der Chef den Endpreis bereits vorab festgelegt hat. ( für einen Intakten Artikel).
Jedoch als der Kunde da war wurde dennoch ein Defekt, für den man nichts kann, des hochwertigen Artikels festgestellt. Der Kunde wollte dann den genannten vereinbarten Preis nicht zahlen und forderte einen entsprechenden Nachlass.
Der Kontakt zum Chef war für Rückfragen zu der Zeit nicht möglich.
Daraufhin und um den Kunden entgegen zu kommen und bevor der Kauf gar nicht statt findet ist es dann grob Fahrlässig eigenmächtig einen Preisnachlass zu geben? Der Chef hat den Nachlass im nachhinein nicht akzeptiert und will den Fehlbetrag vom Gehalt abziehen mit der Begründung das man nicht Befugt wäre Preise eigenmächtig zu senken. Die Anmerkung des Kunden war, man hätte den Preis selbst so vorgeschlagen, was aber nicht stimmte da dieser den Nachlass forderte und nun Aussage gegen Aussage steht. Wie ist da die Lage muss man die Gehaltskürzung akzptieren? Angeblich hätte der Betrieb dadurch einen finanziellen verlust durch “Gutmütigeit.”
auch wenn dein Arbeitgeber einen berechtigten Schadensersatzanspruch haben sollte, kann der Schaden nicht einfach vom Gehalt abgezogen werden. Sie sollten einen Anwalt für Arbeitsrecht hinzuziehen und ein Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber über die Regulierung des Schadens führen.
5. Oktober 2017 at 17:16
um 6 Uhr war die Abfahrt nach Brüssel geplant (Montage), ich habe verschlafen und der Kollege mit dem ich mitfahren sollte hat mich auf meinem Handy um 6.40 Uhr erreicht. Da ich etwas weiter weg wohne habe ich ihm gesagt, dass ich in 1h in der Firma sei. Er ist alleine losgefahren, ohne die Erlaubnis der Vorgesetzes, selbst die Mitarbeiter in der Firma haben ihn es verboten. Ich wurde nachträglich mit dem Zug hochgeschickt und es entstand ein Schaden von 200 Euro für die Firma. Jetzt möchte die Firma nur mit 50% für den Schaden aufkommen und ich alleine soll für die anderen 50% haften. Dabei hatte mein Kollege selbst gehandelt und es hätte auch gereicht, wenn wir um 8Uhr losgefahren wären, hatten keinen festen Termin, es wäre kein Schaden entstanden für die Firma.
27. November 2017 at 9:34
in einer solchen Situation empfiehlt es sich, mit einer schriftlichen Begründung, warum Sie den Schaden tragen sollen, zu einem Anwalt zu gehen und mit diesem Ihre Möglichkeiten diskutieren.
mir wurde das Gehalt komplett gestrichen, da ich über eine erhebliche Anzahl an Minusstunden auf dem Konto verfüge. Das resultiert allerdings nicht aus dem Fehlen meiner Person am Arbeitsplatz. Da wir uns hier zur Pause etc. pp manuell am System abmelden müssen, entstehen natürlich Fehler (wir sind ja alles nur Menschen). Diese, aber in meinen Augen offensichtlichen, Fehler korrigiert allerdings nicht die Personalabteilung automatisch, nein, man muss dann jedes Mal einen Ausdruck seines Monatskontos holen, diesen dann korrigieren (sofern man noch weiß, ob man sich an diesem Tag z.B. am System vertippt hat), sich bei der/dem Vorgesetzten bestätigen lassen und erst dann wird es korrigiert. Soweit zum Ablauf. Und aus eben diesen Gründen hat sich seit 2014/2015 schon was angesammelt. Nun wie gesagt, die Frage, ob das so rechtlich einwandfrei ist bzw. wann sind denn die Minusstunden von 2014 als Bsp. “verjährt”. Eine besondere Vereinbarung ist mir aus dem Stehgreif jetzt nicht bekannt.
ich habe eine Frage. Mein Sohn ist in der Ausbildung bei einer Elektrofirma. Der Chef holt ihn morgens an einem vereinbarten Treffpunkt mit dem KFZ ab und bringt ihn abends entsprechend auch wieder nach Hause. Nun hat ihm der Chef diesen Monat ca. 30 Euro vom Lohn abgezogen und das als Fahrtkosten deklariert. Auf Nachfragen wurde meinem Sohn mitgeteilt, dass er alternativ zu diesem Lohnabzug morgens um 7.00 Uhr bei der Firma sein könne. In seinem Arbeitsvertrag ist diesbezüglich nichts geregelt.
Ist dieser Abzug zulässig ?
ein Abzug beim Gehalt, der im Vertrag nicht geregelt ist, ist zu beanstanden. Die Arbeitszeit jedoch kann der Arbeitgeber festlegen, wenn Sie nicht im Arbeitsvertrag festgeschrieben ist.
Sven W. says
Hallo, ich würde mich gern mal erkundigen, ob der Arbeitgeber bei Krankheit den Grundlohn (ohne Bekozulage ) einfach so kürzen darf.
Also, ich arbeite am Flughafen im Bereich Personenkontrolle. Da ich wegen einer Krankheit ins Krankenhaus musste, mit eine anschließende OP, bin ich vorerst Krank geschrieben.
Heute kam mein Lohn zettel rein und siehe da, der Grundlohn stimmt mit dem vom letzten Monat nicht überein. Ich arbeite 174 Std. * den Stundenlohn ( z.B: 13,51,€ ) ergibt für mein Grundgehalt von 2350,74€.
Dies ist nicht der Fall. Laut Abrechnung sind es 1958,95 €. Das heißt, es fehlen gute 391,79 € zum geforderten Grundlohn. Krankmeldung sind nur 4 Tage auf der Lohnbescheinigung und mit “R” bezeichnet. Darf er es einfach so kürzen ?
auf Grund von Krankheit darf der vertraglich vereinbarte Lohn nicht einfach gekürzt werden. Wenn Ihr Arbeitgeber das nicht begründen kann, sollten Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht hinzuziehen.
16. Oktober 2017 at 17:22
Darf mein Arbeitgeber mir fehlende Tankbelege vom Lohn abziehen, ohne mich vorab davon in Kenntnis gesetzt zu haben welche Beläge angeblich fehlen? Die Tankungen sind in der Kreditkartenanrechnung belegbar, auch zu welcher Tageszeit, wo ich getankt habe und auch in welcher Summe ich getankt habe.
eine eigenmächtige Kürzung des Gehalts sollte von einem Anwalt begutachtet werden. Berechtigte Schadensersatzansprüche sollten extra gestellt werden und können nicht ohne Rücksprache und Vereinbarung vom Lohn gestrichen werden.
Hallo, ich arbeite seit 4 Jahren als Zeitungszustellerin. Vor kurzem rief mein Chef an , um mich zu fragen ob ich damit einverstanden wäre, wenn ich von meinen Bezirken einen Teil abgeben würde, weil eine Kollegin in Scheidung lebt und mehr Geld braucht. Das habe ich abgelehnt, muss ja auch Miete zahlen und Auto für die Arbeit finanzieren. Er hat trotzdem gekürzt, so das ich jetzt nur noch die Hälfte an Einkommen habe. Darf er das so einfach oder was kann ich dagegen tun?
Ihr Chef darf nicht gegen die Auflagen Ihres Arbeitsvertrages verstoßen. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Sie, wenn notwendig, auch vor einem Arbeitsgericht vertreten.
Ouertani says
Guten Tag,ich bin in einem Handwerksbetrieb tätig als Fachkraft.Es gibt jedes Jahr eine Prämie von 5000€ vom Arbeitgeber der unter den Mitarbeitern aufgeteilt werden soll.Doch leider kommen diese nie so an.Es werden ständig irgendwelche Dinge wie verlorene Leitern,verlorenes Werkzeug mit Abzug einberechnet und am Ende bleibt ca 1300€ Gesamtvolumen übrig.Ist dies rechtens?Lg S.O
2. Januar 2018 at 12:00
Hallo Ouertani,
ob das rechtens ist hängt von den Umständen ab unter denen die Prämie gezahlt wird. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Ihnen da bessere Auskunft geben.
Frau Müller says
20. November 2017 at 18:14
Hallo, ich habe 3 Jahre für einen grossen Konzern im Ausland gearbeitet, die Wohnung wurde vom AG gestellt. Der Arbeitsvertrag lokal, d.h. ausländisch. Nun habe ich meinen Vertrag enden lassen, da ich in Mutterschutz gehe. Der AG will mir jetzt die Kosten für meine Matratze in Rechnung stellen, da diese vor 2 Jahren bei Bezug der Wohnung brandneu war und der AG meint dass ich die Matratze nicht gepflegt hätte. Es wird mir unterstellt dass ich ohne Laken geschlafen hätte, was nicht stimmt. Bei einer Wohnungskontrolle, die regelmäßig gemacht wurde, wurde gesehen, dass ich einmal kein Laken drauf hatte. Ich finde das erstmal einen sehr starken Einschnitt in die Privatsphäre, und die Matratze hat nur die normalen Abnutzungsescheinungen, nichts weiter. Mir soll nun also ein beliebiger Anteil meines Gehaltes Lohn abgezogen werden, darf man das?
15. Januar 2018 at 14:53
ein solcher Fall ist uns noch nicht untergekommen. Es scheint auch eher zweifelhaft, dass ein Lohnabzug in diesem Fall möglich ist. Zur Sicherheit sollten Sie sich jedoch von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten lassen.
24. November 2017 at 21:43
Liebes Team von Arbeitsrechte.de!
WIr sind mit meinem Mann vor 1,5 Jahren nach Deutschland gekommen. Mein Mann hat damals eine Stelle als Maler bei einer Zeitarbeitsfirma gefunden und bekam seinen Lohn und dazu noch Auslöse. Nach einigen Monaten hat er von seinem Chef mitbekommen, dass er keine AUslöse mehr bekommen darf, weil er in Deutschland mit seiner Frau lebt und sich angemeldet hat. Ich möchte wissen, wo es genau im Gesetzbuch steht, dass man keine Auslöse bekommt, wenn man als Ausländer (aus der EU) mit dem Ehepartner in Deutschland lebt. Seine Freunde leben hier ohne ihre Frauen, haben sich angemeldet, mieten Wohnungen und bekommen trotzdem Auslöse….
Was steht genau im Recht?
nach Ihrer Schilderung ist nicht ganz klar, was Sie mit einer Auslöse meinen. Zu Streitigkeit über Zahlungsverpflichtungen des Arbeitgebers können Sie einen Rechtsanwalt konsultieren. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung anbieten.
Claudia v.V. says
30. November 2017 at 11:03
Nach meiner Kündigung habe ich meine letzte Lohnabrechnung bekommen.
Der darauf angegebene Auszahlungsbetrag entspricht nicht dem der tatsächlich auf meinem Konto eingegangen ist.
Überwiesen wurden 49,60€zu wenig.
Auf Nachfrage wie die Differenz zu stande kommt, bekam ich die Antwort es wäre für unsachgemäß angegebene bzw verschmutze und defekte Arbeitsbekleidung abgezogen.
Ist dies zulässig? Muss nicht das was auf dem Lohnschein steht auch überwiesen werden?
Habe den AG damit konfrontiert und bis jetzt noch keine Antwort erhalten.
29. Januar 2018 at 11:36
ob Abzüge nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses anfallen können ist im Arbeitsvertrag geregelt. Sollte das keine Lösung ergeben, können Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
Cleven says
4. Dezember 2017 at 15:41
ich bekomme ein Grundgehalt und eine sog. Projektprämie. Da ich erkrankt war wurde mir nun rückwirkend die Projektprämie gestrichen und dies wurde mir 6 Wochen später mündlich mitgeteilt und das der zuviel überwiesene Betrag mit dem nä. Gehalt einbehalten wird. D.h. ich verliere 1. die Prämie und muss 2. auch noch auf den bereits gezahlten Teil aus Oktober verzichten. Lt. §20 meines Vertrages müssen jedoch alle Änderungen schriftlich mitgeteilt werden, ich denke dazu gehört doch sicher auch die Prämienvereinbarung, oder?
Ihre Frage lässt sich ohne eine Prüfung Ihres Vertrags kaum klären, zumal dies eine Rechtsberatung darstellen würde. Wir dürfen eine solche kostenlose Beratung nicht anbieten. Bitte wenden Sie sich hierfür an einen Anwalt.
Ich arbeite seit 01.06.2016 auf 450,- während meiner Elternzeit in einer Praxis.
Ab Januar kann ich wieder halbtags zu meinem alten Chef zurück, somit habe ich fristgerecht zum 31.12.2017 gekündigt. Mir stehen im Jahr 12 Tage Urlaub zu, die Praxis hat jedoch mindestens 29 Tage geschlossen. Heute wurden mir knapp 70,- überwiesen statt 450,-, d.h. er hat mir wohl Geld für den Urlaub abgezogen den ich nehmen MUSSTE weil ER die Praxis zu hatte. Im Arbeitsvertrag steht nichts dergleichen. Ist das rechtens?
für eine rechtliche Einschätzung Ihrer Situation, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
nehmen wir einmal an, ein Mitarbeiter war im Jahr 2017 mehrfach ewgen derselben Erkrankung immer wieder mal arbeitsunfähig und könnte in Summe auch über sechs Wochen gekommen sein. Der Arbeitgeber zahlt das Gehalt regulär weiter und unternimmt sonst nichts. Im November des Jahres erkrankt der Mitarbeiter erneut und wird für sieben Wochen am Stück krank geschrieben, geht im Dezember einen Tag regulär arbeiten und hat dann zwischen den Jahren Urlaub.
Für diese eine, siebte Woche, hat der Mitarbeiter Krankengeld von der Krankenkasse erhalten.
Im Januar geht kein Gehalt kein. Auf Nachfrage bekommt der Mitarbeiter die Nachricht, dass das eine Zusammenrechnung von Krankheitstagen sei und man ja das Gehalt irrtümlich weitergezahlt hatte und das sogar noch Ansprüche ausstünden. Das Gehalt wurde also zu 100% einbehalten.
Ist irgendetwas davon rechtens?
hier Fall ist sehr speziell und kann deshalb nicht pauschal beantwortet werden. Da wir nicht befugt sind, Rechtsberatungen zu erteilen, können wir Sie nur an einen Anwalt für Arbeitsrecht verweisen.
Teerling says
Ich arbeite als Integrationshilfe an einer Grundschule. Ich bekomme ein Festgehalt (nach TVöD). Bekomme aber nur einen Teil der geleisteten Stunden bezahlt. Die dadurch entstehenden Überstunden werden für die Schulferien etc. verwendet. Nun geht mein Integrationskind einen Monat lang in Kur und ich kann in dieser Zeit nicht arbeiten. Meine Chefin hat mir mitgeteilt, dass ich dadurch sehr viele Minusstunden haben werde. Das Problem ist, dass ich nicht die Möglichkeit habe, die Minusstunden nachzuarbeiten da ich nicht über meine vertraglich festgelegte, wöchentliche Stundenzahl kommen darf. Mein Gehalt für diesen “Kur”- Monat soll normal gezahlt werden. Nun habe ich immer nur einen befristeten Vertrag für ein halbes Jahr. (Laut Vertrag: “…Das Entgeld… nur für angeordnete und tatsächlich geleistete Arbeit….gezahlt”). Ich habe bedenken, dass mir beim letzten Monat bei Vertragsende mein Gehalt vielleicht nicht gezahlt werden könnte!? Wäre dies – sollte das der Fall sein – überhaupt rechtens? Und wie ist das wenn mein Integrationskind krank ist- dürfen mir dafür überhaupt Minusstunden angerechnet werden?
23. Februar 2018 at 12:32
Hallo Teerling,
Ihr Fall ist sehr speziell. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. zu Ihrem Anwalt können Sie sich jedoch von einem Anwalt beraten lassen.
17. Januar 2018 at 16:31
Ich arbeite bei einer Gemeinde als Raumpflegerin. Jetzt hab ich durch “Notgruppen” im Kindergarten über zwei Jahre etwa 50 Minusstunden angesammelt. Was im Prinzip nicht meine Schuld ist, da ich die erforderlichen Stunden täglich arbeite, aber beim Notdienst nicht, da laut Kiga nicht nötig. Aus gewissen Gründen möchte ich diese Stunden nicht in anderen Einrichtungen abarbeiten. Könnte ich jetzt stattdessen auf einen Monatslohn verzichten, da dann die Minusstunden fast ausgeglichen wären?
Beziehungsweise eine “angenehmere” Variante: diese Minusstunden aufgeteilt übers Jahr vom Lohn abrechnen lassen.?
23. Februar 2018 at 12:37
Hallo Silvia D.,
Wenn die Minusstunden durch den Arbeitgeber entstanden sind, muss er in der Regel das volle Gehalt zahlen. Ein Lohnabzug kommt gewöhnlich nur bei selbstverschuldeten Minusstunden in Betracht.
Wie sich dies in Ihrem konkreten Fall darstellt, erfragen Sie bitte bei einem Anwalt.
Hallo, werde übertariflich bezahlt, nun sind wir verkauft worden und nun will man mich tariflich bezahlen, die Firma ist aber schon seit 2 Jahre in neuen Besitz und bis dato wurde ich auch noch übertariflich bezahlt.
bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht, uns ist es nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung zu geben.
24. Januar 2018 at 21:14
In meinem Vertrag ist ein arbeitszeitkonto angegeben und meine minusstunden betragen 290 viele weil ich wegen zu wenig arbeit auf Abruf Zuhause bleiben sollte / konnte
Jetzt habe ich gekündigt und laut Vertrag werden die minusstunden vom letzten Gehalt abgezogen .
Frage darf das ganze Gehalt einbehalten werden oder nur alles was über dem Existenzminimum liegt . Bekomme ich wirklich 0 € oder muss das ExistenzMinimum ausgezahlt werden
2. März 2018 at 16:38
lassen Sie sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten. Sie dürfen nur die Minusstunden abgezogen bekommen, die Sie selbst verschuldet haben. Für alles andere haftet der Arbeitgeber selbst.
30. Januar 2018 at 13:15
Hallo ich war letztes Jahr mehr als 30 Arbeitstage Krank dieses aber nicht am Stück, jetzt bin ich leider wieder 16 Tage seit 2018 Krank.
Meine Frage ist mein Arbeitgeber hat mir dieses immer abgezogen vom Gehalt, leider habe ich die Arbeitsunfähigkeitsbescheingung letztes Jahr nicht zur Krankenkasse geben.
Meine Frage ist dürfen sie in einem Neuen Jahr das gleich wieder abziehen?
1. März 2018 at 15:23
Lohnkürzungen sind in den wenigsten Fällen erlaubt, wenn sie nicht vertraglich vereinbart sind.
Ich hätte einmal eine Frage an euch..
Zum ersten mein chef hat mir gekündigt.
Schön und gut. Ich bin froh darüber.
Er hat alle Mitarbeiter der Abteilung gekündigt.
Seit Mai hatte er es nicht mehr geschafft den Lohn pünktlich zu zahlen.
Immer habe ich die Füße still gehalten.
Das Gehalt vom November was eigentlich am 15.ten Dezember drauf sein sollte kam am (08.01.2018)
Auf dem Kontoauszug der HAMMER.
Abzug 150,- für Reinigungskosten……….
Ich vermute Fahrzeug.
Seit dem 07.12 war ich bis 31.12 krank geschrieben wegen meiner Augen weil ich kein KFZ fahren kann. (Sehnerventzündung)
Ich wurde nicht darüber informiert.
Man hat mir keine Möglichkeit gegeben zu agieren.
Es ist nichts in meinem Arbeitsvertrag vermerkt.
Und es steht nichts davon auf meinem Lohnauszug…
Nun haben wir den 31.01.2018 und auch mein Gehalt vom Dezember ist immer noch nicht da.
Ebenso die 150,- Reinigungskosten die er mir einfach so abgezogen hat.
Auch auf dem Lohnauszug vom Dezember steht nichts davon.
Auf schriftliche Mahnungen hat er bisher nicht reagiert.
Kann ich hier irgendwas dagegen tun?
Er dreht alles wie er es braucht…
Von uns allen sind auch die Überstunden verpufft…
Da schenk ich ihm nicht noch die 150,-
Hoffe ihr könnt mir hier helfen…
1. März 2018 at 15:44
bei diesem Problem kann ein Anwalt für Arbeitsrecht der richtige Ansprechpartner sein.
Joela M. says
1. Februar 2018 at 18:41
ich habe gekündigt und bin noch bis zum 15.02.2018 bei der Firma beschäftigt. Bereits am 15.01.208 habe ich meinen Dienstwagen abgegeben und dafür auch ein Übergabeprotokoll. Von einem befreundetem Kollegen erfuhr ich nun, dass man mir im Nachhinein bei der letzten Gehaltszahlung eine Innenraumreinigung abziehen will, weil das Auto angeblich Hundehaare gehabt hätte und nach Hund gerochen habe. Das Auto wurde 1 Stunde vor Übergabe 2 Stunden lang gereinigt von Innen und Außen., Gerüche gab es definitiv nicht. Dieses wurde mir bei Übergabe auf meinem Protokoll auch bestätigt.
Ist sowas rechtens? Bisher hat mich keiner dazu kontaktiert oder informiert seitens der Firma, aber ich gehe davon aus, dass einfach ein Lohnabzug erfolgen wird.
im Falle eines Abzuges sollten Sie sich an einen Anwalt wenden und diesem das Protokoll vorlegen.
9. Februar 2018 at 7:03
Hallo, mein Mann arbeitet seit November 2017 in eine Elektrofirma. Im Arbeitsvertrag steht 12.50 pro stunde.
Seit Dezember bekommt jetzt 11.50 weil er nicht gut Deutsch spricht und er meint dass mein Mann nicht die Leistung bringt. Er hat ein Diplom als Elektroinstallateur und 28 Jahre Erfahrung mit sich. Ein sehr gute Elektriker, wirklich, nicht weil mein mann ist. Er hat ein fester Vertrag aber mit 6 Monate Probezeit. Was können Wir machen? Noch etwas , er spricht nicht schlecht, das ist nur eine Entschuldigung. Unsere freunde sprechen mit in und er antwortet auch , also wenn die andere in verstehen, warum der Arbeitsratgeber nicht?. Bis wann der Fliesen abmachen macht von seine Wohnung und die Strasse putzen lässt, kann er nicht sehen wenn er eine gute Elektriker ist!.
1. März 2018 at 16:05
wurden 12,50 Euro im Arbeitsvertrag vereinbart, muss sich der Arbeitgeber normalerweise auch daran halten. Sie haben hier die Möglichkeit, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Ich arbeite in einer Zeitarbeitsfirma. Nun hat ein Kunde Mir auf einem Stundenzettel 19,5 Stunden gestrichen, weil ich ihm zu langsam bin und mein Verleiher hat dies auf meiner Januar Abrechnung so übernommen. 1. Darf der Kunde mir Stunden streichen, und 2. Darf mein Arbeitgeber mir 19,5 Stunden weniger bezahlen als ich gearbeitet habe?
12. März 2018 at 7:57
alle tatsächlich gearbeiteten Stunden sollten bezahlt werden. Wir raten Ihnen, sich an einen Anwalt zu wenden, um zu prüfen, ob sich Arbeitgeber und Kunde hier (Ihrem Arbeitsvertrag entsprechend) richtig verhalten.
Danke für die Information. Ich werde mich wohl noch mal mit meinem Arbeitgeber unterhalten müssen, ob wir das Problem außer gerichtlich klären wollen, ob ich mich an einen Anwalt wenden soll.
Ich bin seit Juni 2017 in einer Firma angestellt. Probezeit waren 6 Monate. Also Dezember vorbei. Januar 2018 erfolgte eine Umfirmierung zu einer GmbH(vorher Einzelunternehmen). Heute mitte Februar bekomme ich eine korrigierte Gehaltsabrechnung mit Abzug wegen Krankheit im Januar. Es geht um ca 160€. Begründung: Weil das Arbeitsverhältnis noch nicht 4 Wochen alt war. Ich habe bisher weder eine Kündigung noch einen neuen Vertrag bekommen. Das kann doch nicht rechtens sein?
5. März 2018 at 10:20
dem Entgeltfortzahlungsgesetz zufolge erhalten Arbeitnehmer ihr Gehalt auch dann, wenn sie arbeitsunfähig erkrankt sind. Dies gilt jedoch erst, wenn das Arbeitsverhältnis zum Zeitpunkt der Krankheit mindestens vier Wochen Bestand hatte. War dem nicht so, erhalten Arbeitnehmer kein Gehalt vom Arbeitgeber, sondern Krankengeld von der Krankenkasse.
14. Februar 2018 at 16:28
mein Chef bezahlt mir 12 tage meiner Krankentage nicht ist das erlaubt.
nur weil ich an einem Samstag auf einer Party war für ne stunde
und jetzt unterstellt er mir das ich nicht krank war.
wobei ich die Woche nach dem besagten Samstag noch krank gewesen währ nur ich musste dann den Mittwoch wieder arbeiten.( mein Chef holte mich aus der kranken zeit)
wobei mich mein Arzt nicht an bett gefesselt hat.
und ich über all im netz lese das ich auch bei Krankheit zur Party gehen darf es darf nur nicht die Gesundheit gefährden…was es auch nicht tat weil ich nur 1 stunde da war
raus kam es weil es Fotos gab.
5. März 2018 at 10:26
wir dürfen leider keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Daher würden wir Ihnen empfehlen, sich in diesem Fall an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden und mit ihm die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
20. Februar 2018 at 15:05
Ich bin seit 26 Jahren in der gleichen Firma und bin vom Beruf Küchenfachberater.
Leider wurde ich im September schwer krank
( Was mein Chef sehr missviel)
Ich hatte eine schwere OP und danach war ich zur Reha und fange am 01.03 wieder an zu arbeiten.
In den letzten 4 Wochen habe ich meinen Resturlaub von 2017 genommen.
So dass ich für den Monat Februar wieder eine normale Abrechnung bekomme.
Nur das auf diese Abrechnung ein Minus 1200 E aufgeführt war…für Minus Provisionen ( für die Küchen die ich vor meine Krankheit verkauft habe ) mit der Begründung, das ja nacharbeiten erforderlich wären.
Wobei wir immer ein Vertreter haben …der sich um sowas kümmert.
Aber komischerweise hat mein Vertreter die gekürzte Provisionen auch nicht erhalten.
Mir ist klar, dass es reine Schikane ist aber wie gehe ich dagegen vor ??
wir dürfen leider keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Ihnen in dieser Angelegenheit jedoch mit Sicherheit weiterhelfen.
28. Februar 2018 at 17:05
ich habe eine Frage, ein Mitarbeiter in der Führung hat in seinem Arbeitsvertrag ein Festgehalt mit einer mindest Angaben von operativen Stunden zu leisten.
Dieser kommt er aber nicht nach.
Ist es denn möglich dort das Gehalt zu kürzen wenn er statt 180 Stunden nur gerade mal 110 gemacht hat?
Natürlich war genug Arbeit da aber der Arbeitnehmer hat seine Aushilfsstelle vorgezogen, somit ist dies doch nicht verschuldung vom Arbeitgeber oder ?
das kommt darauf an, ob ein Arbeitszeitkonto eingerichtet wurde. Ist ein Arbeitszeitkonto vorhanden, kann der Arbeitgeber normalerweise nicht geleistete Arbeitszeit, also Minusstunden, anrechnen.
Meine Freundin arbeitet im Einzelhandel auf Teilzeitbasis.
Sie hat einen Arbeitsvertrag mit festgelegter monatsstundenzahl (25std pro Woche) und ein vertraglich festgehaltenes Bruttogehalt.
Sie wurde aufgrund von zu hoher Personaldichte und wenig Kundschaft nicht für Arbeit eingeteilt und hat somit einen Monat nur wenig gearbeitet. Sie hat bei dem zuständigen aber ihren Wunsch nach Zuteilung geäußert.
Darf der Arbeitgeber das Gehalt kürzen oder sogar komplett einbehalten?
19. März 2018 at 10:52
in der Regel darf der Arbeitgeber keine Minusstunden anrechnen, wenn diese durch den Arbeitnehmer nicht verschuldet (also wegen falscher Planung oder nicht ausreichender Arbeit) wurden. Der Arbeitgeber muss dann normalerweise die vertraglich festgelegten Wochenstunden trotzdem bezahlen. Voraussetzung ist ein Arbeitszeitkonto.
8. März 2018 at 6:30
Von meinem Mann wurde Geld einbehalten zu Unrecht wie ich meine ..Unsere
SOHN hätte in der gleichen Firma gearbeitet wie mein Mann..Der Chef hatte unseren Sohn bereits volljährig letzten Jahr im März Geld geliehen das er nicht alles zurückbezahlt hat …Jetzt hat er die Restschulden einfach einbehalten obwohl mein Mann nichts dafür kann.
Meine Frage ..Darf der Chef das .?..
26. März 2018 at 12:04
wir dürfen leider keine Rechtsberatung anbieten, was in Ihrem Fall sicherlich notwendig wäre. Wenden Sie sich deshalb mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt.
Kim.r says
Laut meinem Vertrag bekomme ich 15.80 Euro die Std
Arbeite in der Produktion und bekomme Akkord Zuschlag von 20 %
Wenn die Maschine Störungen hat bekomme ich allerdings nur 9.75 für diese Zeit
In dieser Zeit reinige ich die Maschine oder packe dort an wo Hilfe gebraucht wird.
Die frage ist nun .. da in meinem Vertrag steht ich bekomme 15.80 die Std
Und nirgends steht das ich für Störung .. putzen oder sonstiges 9.75 Euro bekomme .
Ich meine mein grundlohn zu bekommen ob ich nun an der Maschine oder gar putze oder aufreume .. in der Logistik aushelfe dieses zu bekommen .
Kann mir wer sagen ob ich im recht wäre wenn ich den Verlust geltend machen möchte
leider ist es uns nicht erlaubt, Ihnen eine kostenlose Rechtsberatung zu geben. Wir empfehlen Ihnen, sich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen.
7. April 2018 at 12:44
Lohnabzugberechnung!
I Februar habe ich eine neue Stelle begonnen. Bedingt durch die Grippewelle konnte 1 Tag absolut nicht Arbeiten gehen. Ärztlicher Attest wurde vorgelegt.
Da ja innerhalb der ersten Vier Wochen keine Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht wurde mein Gehalt gekürzt. Meiner Meinung nach fehlerhaft.
Wohl bemerkt für 1 Tag!
Abzug vom Gehalt wurde mit 2/20 berechnet also 2 Tage von 20 Arbeitstagen!
Bei der Erstattung Krankenkasse deren Berechnung als schlüssig zu sehen ist wurde 1/30 in Ansatz gebracht 30 Kalendertage sind, auch wenn der Februar nur 28 Tage hat, ein Buchhalterischer Wert der für jeden Monat gilt.
Die Frage ist kann ich diese Gehaltsabrechnung noch anfechten. Ich war davon ausgegangen das alles seine Richtigkeit hat bis heute die Abrechnung der Krankenkasse kam.
Ihre Frage bedarf einer genauen Einfallprüfung, zu der wir nicht befugt sind, weil wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Zu der Frage, ob und inwieweit Sie die Abrechnung anfechten können und ob diese richtig ist, können Sie einen Anwalt konsultieren.
19. April 2018 at 9:06
ich war jetzt 4 Wochen auf Mutter-Kind-Kur. Mein Rückkehrdatum stand von vornherein fest und ich habe die entsprechenden Bescheinigungen auch meinem AG eingereicht. Dennoch wurden mir im laufenden Monat 6 Arbeitstage abgezogen, da ” es ja sein könnte, dass ich länger als die 6 Wochen abwesend bin und dann die Lohnfortzahlung eingestellt wird” (Gehaltszahlung erfolgt per Monatsmitte, Abwesenheit vom 14.03. bis 10.04.)
Auf welcher Rechtsgrundlage darf dies der AG bereits nach 4 Wochen kürzen?
2. Mai 2018 at 10:31
eine solche Rechtsgrundlage ist uns nicht bekannt, wodurch uns der Abzug seltsam vorkommt. Lassen Sie sich am besten professionell von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten.
dirk r. says
mit erlaubnis lkw immer mit nach hause genommen. fristgerecht selbst gekündigt. 4 tage vor fristende krank geworden. lkw am gleichen tag zurückgebracht. lohnabrechnung bereits vorliegen. im nachhinein wird der tag mit ausfall berechnet. ist es rechtens das ausser den spesen auch der ausfall abgezogen werden darf ?
3. Mai 2018 at 10:04
inwiefern ein Lohnabzug in Ihrer Situation gerechtfertigt ist, kann nur durch eine Rechtsberatung geklärt werden, welche wir jedoch nicht leisten dürfen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
8. Mai 2018 at 16:40
Unsere Geschäftsführer haben diese Woche angekündigt, dass sie uns entsprechende Anteile vom Lohn abziehen, wenn wir am Ende des Monats nicht alle unsere Anwesenheitsstunden in der Zeiterfassung eingetragen haben.
Sicher, es kommt immer wieder vor, dass Stunden nicht zeitnah erfasst werden. Sei es wegen hoher Auslastung, Krankheit oder einfach vergessen.
Aber rechtfertigt das auch einen Lohnabzug?
ab wann ein Lohnabzug gerechtfertigt ist, kann nur ein Anwalt rechtssicher beurteilen. In der Regel sollen aber die Bemühungen der Arbeitnehmer und die Forderungen der Arbeitgeber verhältnismäßig sein.
Hallo ich arbeite seit 3 und halb jahre in einer kleinbetrieb unter 10 leute meine frage ist. Mein cher hat mir bis zum 30.06. Gekundigt weil er selbst aufhören will bis zum 18.06. Soll ich Arbeiten und danach bekomme ich mein Rest Urlaub ich bin aber Krank kann er deswegen die Lohnfortzahlung kürzen.
11. Juni 2018 at 15:18
die Lohnfortzahlung darf nicht berührt werden. Im Zweifelsfall kann ein Anwalt für Arbeitsrecht helfen.
Ch84 says
7. Juni 2018 at 2:16
Hallo, ich habe eine Frage darf mein Chef mir als “strafe” weil ich die von ihm gewünschte Arbeitsleistung trotz massiver überstunden nicht erbringe die lohnzahlung teilweise oder gar ganz verwehren? Eben dies hatte er mir angedroht , trotz massiver Mehrarbeit und Überstunden bekommen wir ein Projekt nicht hin, der Chef war so erbost das er nun 3 Sachen abwägt: den Lohn gar nicht, oder teilweise zu bezahlen, oder die lohnzahlung zu Stunden bis das Projekt gelöst wurde (Ich bin nur ein normaler Angestellter mit normalem festvertrag) danke sehr :).
14. Juni 2018 at 9:31
Hallo Ch84,
in welchen Fällen ein Lohnanzug in Betracht kommen kann, haben wir in unserem Ratgeber zusammengefasst. Ob eine der dort benannten Fälle auf Sie zutrifft und Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn kürzen darf, ist eine Frage für den Anwalt. Wir dürfen hingegen keine Rechtsberatung anbieten.
Mausi63 says
8. Juni 2018 at 21:12
Mein Lohn wurde gekürzt durch Krankheit obwohl ich keine 6wochen durchgängig krankgeschrieben war. Ist das rechtens?
14. Juni 2018 at 17:45
Hallo Mausi63,
das erscheint uns auch merkwürdig. Lassen Sie sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht genauer beraten.
Hallo. Ich bekomme von Arbeitgeber jeden Monat so genannte Premie von Arbeitsleistung. Jetz bin ich krank wie würde jetz berechnet. Fällen die ganze Premier aus oder würde die durchschnitt von letze 3 Monate berechnet. Danke
18. Juni 2018 at 11:37
dies ist maßgeblich davon abhängig, welche Vereinbarung hinsichtlich der Prämie in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbart wurde.
28. Juni 2018 at 17:02
Hallo. Mein ex Chef hat mir Geld vom letzten Lohn abgezogen.,weil ich 18 pal Schulden hatte. Diese pal sind aber beglichen. Darf er das einfach so.
ein Lohnabzug kann z. B. bei einer fahrlässigen bzw. vorsätzlichen Beschädigung von Arbeitsmaterial oder bei Minusstunden gerechtfertigt sein. Ob Ihr Chef in Ihrem Fall dazu berechtigt war, können und dürfen wir nicht beurteilen. Dies bedarf einer umfassenden Würdigung aller Umstände des Einzelfalls. Das fällt in den Bereich der Rechtsberatung, die wir nicht anbieten.
4. Juli 2018 at 14:23
Hallo ich habe gerade meine lohnabrechnung bekommen wo mir mein Arbeitgeber 2 Tage vom Lohn abgezogen hat wegen eines kinderkrankenscheins von Februar.
Diesen hat er angeblich nie bekommen und erst jetzt von der Krankenkasse da von erfahren. Bei uns werden nur die Stunden gezahlt die wir arbeiten, deshalb verstehe ich den Abzug vom Lohn nicht da dem Arbeitgeber ja kein Schaden entstanden is sondern mir. Ich konnte nicht arbeiten deshalb habe ich die stunden auch nicht bezahlt bekommen. Zum Ende des Monats Februar habe ich dann doch so viel gearbeitet das ich sogar Überstunden hatte. Trotz allem wurden mir die 2 Tage im Juli vom Lohn abgezogen und Geld von der kasse hatte ich auch nicht bekommen. Was kann ich nun tun?
wir dürfen leider keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Daher würden wir Ihnen empfehlen, einen Anwalt mit diesem Fall zu betrauen.
8. Juli 2018 at 13:35
ich habe am 01.05.18 einen neuen Arbeitsplatz angetreten und dachte es sei mein Traumjob. Pferd und Büro in Kombination. Ich habe im Eifer bei meiner Chefin mündlich ein Kurs mit meinem Pferd gebucht für Ende Juni. Am 15.06. hab ich plötzlich und unerwartet die Kündigung zum 30.06.18 erhalten aus betrieblichen Gründen sie hätte doch nicht mehr das Geld mich zu beschäftigen und auch nicht so viel zu tun. Zeitgleich hab ich eine Blutuntersuchung bei meinem Pferd angeordnet. Diagnose Blut anämie. Verdacht auf eine Infektion und hatte Verbot von meiner Tierärztin den Stall zu verlassen. Meine Chefin meinte es ist zu kurzfristig und ich müsste den Kurs inkl. Box trotzdem bezahlen. Ich hab sie gebeten Verständnis zu haben. Arbeitslos und ein krankes Pferd ist eine finanzielle extrem Belastung und Situation. Sie meinte das sie mich auf den 01.09. umbucht sie ist Unternehmerin und muss wirtschaftlich denken. Ich habe kein Anmeldeformular ausgefüllt oder unterschrieben. Sie hat mir ohne Absprache die Kursgebühr von meinem letzten Juni Nettogehalt abgezogen. Es steht nix auf der Abrechnung. Die Steuerberaterin hat mir ebenfalls vom brutto Gehalt einen Tag abgezogen weil ich ja nur bis zum 29.06. gearbeitet hab. Das kann doch auch nicht richtig sein da die Kündigung zum 30.06. ist. Ich hoffe ihr könnt mir einen Tip geben was ich nun machen kann. Einen Anwalt kann ich mir leider nicht leisten.
12. Juli 2018 at 11:40
wir können und dürfen Sie zu Ihrem Fall nicht beraten, weil dies unter die Rechtsberatung fällt. Das darf nur ein Anwalt. Sie können gegebenenfalls einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht beantragen. Dies kostet 15 Euro, erspart Ihnen aber die Anwaltskosten.
12. Juli 2018 at 19:03
was passiert, wenn die Minusstunden durch den Arbeitgeber entstehen, weil das Büro für 3 Wochen vollständig schließt aufgrund Urlaubs des Chefs? Dürfen diese tatsächlich abgezogen werden?
vom Arbeitgeber verschuldete Minusstunden dürfen Arbeitnehmern im Regelfall nicht nachteilig ausgelegt werden. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
23. Juli 2018 at 15:42
bei uns in der Firma haben wir einige, die häufiger mal 12 – 15 Minuten zu spät kommen, oder auch mal nur 5 Minuten.
Um dies zu unterbinden, werden nun jedem, der zu spät kommt (egal ob 5 Minuten oder 15 Minuten) 1 Std. vom Lohn abgezogen (bzw. die 5 Minuten werden als 1 Std. bewertet).
Wenn ja, wieso sollte ich mich dann noch beeilen, wenn mir eh 1 Std. abgezogen wird ?
eine solche Vorgehensweise ist normalerweise nicht mit dem Arbeitsrecht vereinbar. Da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen, würden wir Ihnen empfehlen, sich in dieser Angelegenheit an einen Anwalt zu wenden.
Norbert N. says
Hallo Hab mal eine frage der Chef meines Mannes hat nur die Hälfte vom Junilohn bezahlt bis heute was kann mein Mann machen kann er mit ansage zuhause bleiben bis das Geld wieder da ist oder seine gutstunden nehmen.
10. August 2018 at 16:44
leider dürfen wir keine Rechtsberatung erteilen. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich an einen Anwalt zu wenden.
Sie können uns jederzeit Ihre Fragen stellen. Wir helfen Ihnen gern weiter, sofern Ihr Anliegen nicht in den Bereich der Rechtsberatung fällt. Denn derartige Fragen dürfen nur von einem Anwalt beantwortet werden.
Aufgrund der Vielzahl von Anfragen können wir leider nicht immer sofort antworten. Wir bitten daher um Verständnis, wenn unsere Antwort etwas Zeit in Anspruch nimmt.
1. November 2018 at 8:28
Entgeltkürzung bei Kinderbetreuung aufgrund Krankheit
von welchem Betrag hat der AG das Recht die fehlenden Std./Tage abzuziehen?
beispiel : reguläre Lohnpauschale brutto 1500,- Euro bei 120 std, tägl Arbeitszeit 6 std
man war dann zusätzlich anwesend und hat für einen speziellen Auftrag eine Anwesenheitsprämie in Höhe von 100 Euro zusätzlich erhalten.
Kind war 1 Tag krank und man bleibt der Arbeit fern. AG zieht 6 std vom Lohn ab, berechnet aber statt 1500,- Euro brutto 1600,- Euro brutto? darf er das? das würde ja heißen, dass diese 100 Euro Prämie auf 22 Arbeitstage verteilt worden sind, obwohl es ja nur diesen einen zusätzlichen Tag betrifft, an dem normalerweise noch nicht einmal gearbeitet worden wäre.
Silke E. says
Ich war jetzt 7 Wochen krank.Als mein Lohnschein jetzt für diesen Monat kam stellte ich fest das mein Arbeitgeber gleich 2 Wochen Entgelt abgezogen hat,obwohl es ja nur 1 Woche über die gesetzlichen 6Wochen war.Auf Anfrage teilte man mir mit da die Lohnscheine schon zum 19.für den ganzen Monat erstellt werden und sie ja nicht wussten ob ich am 26.11 wieder arbeite ging man gleich vom ganzen Monat aus.Im Gegenzug hab ich aber für gute 3 Wochen Überstunden stehen.Darf er auf eigenen Verdacht hin erstmal über meine Krankheit hinaus einfach den Lohn abziehen?Ich jedenfalls finde es eine Frechheit
Sie können sich mit Ihrem Problem an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
16. Dezember 2018 at 0:31
Ich bin in einem Küchenstudio tätig als Küchenplaner. Habe eine Garantierte Lohn das auch bezahlt wird, wenn weniger Küchen verkauft werden.
Alles was über eine Küchenverkaufsumsatz von 80000 Euro ist wird zusätzlich mit einer Prämie honoriert. In den letzten Monaten war der Umsatz weniger als 80000 Euro, aber der Chef hat wegen Fehler in der Planung die Folgekosten für neue Arbeitsplatte oder andere Küchenteile zu ersetzen in höhe von ca 1500 EURO vom Garantierten Lohn prozentual abgezogen z.b 300 Euro ohne vorher mit mir zu besprechen.
Darf der Arbeitgeber es so einfach machen und abziehen.
die wichtigsten Antworten zum Thema Lohnabzug haben wir in unserem Ratgeber zusammengefasst. Für Einzelfallfragen wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt. Wir bieten keine Rechtsberatung an.
16. Dezember 2018 at 22:51
Mein Mann und ich haben uns getrennt letztes Jahr. Dieses Jahr habe ich die Steuerklasse gewechselt im November. Nun wurde meinem Mann die komplette Nachzahlung von Lohn abgezogen. Er bekommt demnach kein Gehalt diesen Monat. Er kann somit nicht Miete zahlen, kein Unterhalt und nix. Darf das Finanzamt einfach die komplette Summe aufeinmal abziehen so dass nix mehr über bleibt ? Gibt es nicht einen Mindest Erhalt?
21. Dezember 2018 at 13:22
Hallo. Meine Frage ist ob mein Arbeitgeber meine Lohnfortzahlung halbieren darf?
Vor 2 Jahren war ich auch krank geschrieben und habe 100% Lohnfortzahlung bekommen. Da sich mein Stunden Lohn aber erhöht hat versteh ich nicht warum ich 2 jahre später nur die hälfte bekomme.
9. Januar 2019 at 9:57
gemäß § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) hat ein Arbeitnehmer, der krankheitsbedingt arbeitsunfähig ist, Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit bis zur Dauer von sechs Wochen. Er darf bei der Bezahlung gewöhnlich nicht schlechter gestellt werden, als wenn er arbeiten würde.
Zu weitergehenden Fragen Ihren Fall betreffend wenden Sie sich bitte ggf. an einen Anwalt, da wir keine Rechtsberatung anbieten.
V. Wöhlert says
10. Januar 2019 at 2:04
Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 11,25 Wochenstunden an Tagen nach Vereinbarung.
Stundenlohn 10,-€, so der Arbeitsvertrag.
Wenn der Arbeitsaufwand manchmal weniger Stunden beträgt, kann der Arbeitgeber hier Geld abziehen?
Guten Tag zusammen , ich bin jetzt kurz vor Weihnachten ohne jedglichen Grund gekündigt worden! Ich wollte dann in der Kündigungsfrist arbeiten mein Chef sagte gib die Sachen ab ,da ich mich ja sowieso krank schreiben lassen. Würde . Dann blieb mein letztes Gehalt aus . Auf Nachfrage hieß es ich habe ja eine kwttensäge geklaut , Öl , und eine deichselbox . Und da ich meinen Schlüssel vor 7 Monaten verloren habe .( das habe ich gemeldet , wollte es über die Versicherung machen und mir wurde gesagt wäre nicht nötig , würde dann ein neuer ausgehändigt ) beim ersten Schlüssel habe ich ein Ausgabe Beleg unterschreiben beim 2. nicht . Bei der Kündigung habe ich alle Schlüssel abgeben und quittieren lassen . Was nun ? Darf er das alles ? Darf er einfach Gehalt einbehalten ? Einfach sagen das ich was geklaut habe , ich kann ja sagen das ich den Schlüssel abgegeben habe ,einen habe ich abgegeben da ich nur einen unterschrieben habe ? Was soll ich tun ?
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht.

References: § 276
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 § 615
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 § 3