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Timestamp: 2019-02-24 02:17:19+00:00

Document:
OrgbAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Orgel- und Harmoniumbauer/zur Orgel- und Harmoniumbauerin
Verordnung über die Berufsausbildung zum Orgel- und Harmoniumbauer/zur Orgel- und Harmoniumbauerin (Orgelbauer-Ausbildungsverordnung - OrgbAusbV)
Ausfertigungsdatum: 14.12.1984
"Orgelbauer-Ausbildungsverordnung vom 14. Dezember 1984 (BGBl. I S. 1566)"
V aufgeh. durch § 26 Satz 2 V 806-22-1-122 v. 11.2.2019 I 92 mWv 1.8.2019
Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 25 des Berufsbildungsgesetzes und des § 25 der Handwerksordnung. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte, von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland beschlossene Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden demnächst als Beilage zum Bundesanzeiger veröffentlicht.
(+++ Textnachweis ab: 1. 8.1985 +++)
(+++ Maßgaben aufgrund des EinigVtr vgl. OrgAusbV Anhang EV +++)
Auf Grund des § 25 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch § 24 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBl. I S. 2525) geändert worden ist, und auf Grund des § 25 der Handwerksordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Dezember 1965 (BGBl. 1966 I S. 1), der zuletzt durch § 25 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBl. I S. 2525) geändert worden ist, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Bildung und Wissenschaft verordnet:
Diese Verordnung gilt für die Berufsausbildung in dem Ausbildungsberuf Orgel- und Harmoniumbauer/Orgel- und Harmoniumbauerin nach der Handwerksordnung und für die Berufsausbildung in dem nach § 2 anerkannten Ausbildungsberuf.
§ 2 Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufs
Der Ausbildungsberuf Orgel- und Harmoniumbauer/Orgel- und Harmoniumbauerin wird staatlich anerkannt.
§ 3 Ausbildungsdauer, Fachrichtungen
Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Nach dem 2. Ausbildungsjahr kann zwischen den Fachrichtungen
Orgelbau und
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs,
Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,
Instandhalten von Werkzeugen, Warten und Bedienen von Maschinen und Einrichtungen,
Be- und Verarbeiten von Holz,
Arbeiten mit Klebstoffen, Behandeln von Oberflächen,
Kenntnisse des Aufbaus und der Funktionszusammenhänge von Orgeln und Harmonien,
Herstellen von Windversorgungsanlagen,
Bau von Windladen,
Anfertigen von Holzpfeifen einfacher Bauart,
Anfertigen von zylindrischen Pfeifen aus Zinnbleilegierung,
Aufbauen von Orgeln in der Werkstatt,
Stimmen von Orgelpfeifen und Harmoniumzungen,
Intonieren von Pfeifen,
Pflegen und Reparieren von Orgeln und Harmonien.
in der Fachrichtung Orgelbau:
Herstellen von Spieltischteilen,
Bau von Gehäuseteilen,
Anfertigen und Montieren von Trakturteilen,
Montieren von Orgeln am Aufstellungsplatz;
in der Fachrichtung Pfeifenbau:
Herstellen von Platten für Metallpfeifen,
Herstellen von labialen Metallpfeifen,
Herstellen von labialen Holzpfeifen,
Herstellen von lingualen Pfeifen.
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 4 sollen nach der in der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine vom Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhalts ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage für das erste Ausbildungsjahr und die unter laufender Nummer 6 Buchstaben i und k, Nummer 10 Buchstaben d bis f, Nummer 13 Buchstaben e und f, Nummer 14 und 15 für das zweite Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Zum Nachweis der Fertigkeiten soll der Prüfling in insgesamt höchstens 5 Stunden 2 Arbeitsproben durchführen. Hierfür kommen insbesondere in Betracht:
Holzverbindungen herstellen,
Holz- oder Metallwelle anfertigen,
Gewinde schneiden,
Holzpfeife kröpfen,
Pedalobertaste anfertigen.
Werkstoffe: Holz, Metalle, Kunststoff,
Geschichte des Instrumentenbaus,
Flächen-, Körper- und Gewichtsberechnungen,
Berechnungen zur Maschinenbedienung,
Berechnungen aus der Akustik,
normgerechte Zeichnungen von Orgelteilen.
§ 9 Abschlußprüfung und Gesellenprüfung
(1) Die Abschlußprüfung und die Gesellenprüfung erstrecken sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Zum Nachweis der Fertigkeiten soll der Prüfling in insgesamt höchstens 8 Stunden 3 Arbeitsproben durchführen und in insgesamt höchstens 40 Stunden ein Prüfungsstück anfertigen. Von den 3 Arbeitsproben sollen 2 auf die in der Anlage unter I. genannten Fertigkeiten entfallen und eine auf die Fertigkeiten, die Gegenstand der Berufsausbildung in der jeweiligen Fachrichtung sind.
Als Arbeitsproben kommen insbesondere in Betracht:
für die in der Anlage unter I. genannten Fertigkeiten:
Pfeifen kröpfen,
Metallpfeifenfuß herstellen,
Metallpfeifenkörper herstellen,
gekröpften Windkanal herstellen,
Rollgalgen für Balgventilsteuerung herstellen,
labiale und linguale Pfeifen in Oktaven beistimmen;
Balgkasten zinken,
Rollventil herstellen,
Notenpult graten,
Temperatur legen;
Labium an einer Holzpfeife ausarbeiten,
Labierschablone aus Metall anfertigen,
Holzpfeifenstöpsel einpassen und belegen,
90 Grad Kropf an konischem Becher herstellen.
Als Prüfungsstück kommt insbesondere in Betracht:
Tremolosteuerung mit Keilstoßbalg anfertigen,
eine Oktave gedeckte Holzpfeifen 8' herstellen,
Magazinbalg herstellen,
Portativwindlade herstellen;
Pedalregister 2' offen zuschneiden und herstellen,
Prospektfeld anfertigen,
eine Oktave eines Zungenregisters herstellen.
(3) Zum Nachweis der Kenntnisse soll der Prüfling in den Prüfungsfächern Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde schriftlich geprüft werden. Es kommen Fragen und Aufgaben insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
Entwicklung der Orgel im Rahmen der Musik- und Baugeschichte,
Funktionsweisen von Orgeln und Harmonien,
Arten und Eigenschaften der im Orgelbau verwendeten Werkstoffe,
Hebelgesetz,
akustische Berechnungen,
Berechnungen aus der Elektrizitätslehre,
Berechnungen aus der Pneumatik,
maschinentechnische Berechnungen,
Material- und Lohnberechnungen;
Darstellung von Orgelteilen;
Die bisher festgelegten Berufsbilder, Berufsbildungspläne und Prüfungsanforderungen für die Lehrberufe, Anlernberufe und vergleichbar geregelten Ausbildungsberufe, die in dieser Verordnung geregelt sind, insbesondere für den Ausbildungsberuf Orgelbauer, sind vorbehaltlich des § 11 nicht mehr anzuwenden.
Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Verbindung mit § 112 des Berufsbildungsgesetzes und § 128 der Handwerksordnung auch im Land Berlin.
Diese Verordnung tritt am 1. August 1985 in Kraft.
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Orgel- und Harmoniumbauer/zur Orgel- und Harmoniumbauerin
(Fundstelle: BGBl. I 1984, 1569 - 1574)
1 Berufsbildung (§ 4 Abs. 1 Nr. 1) a) Bedeutung des Ausbildungsvertrags, insbesondere Abschluß, Dauer und Beendigung, erklären während der gesamten Ausbildung zu vermitteln
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs (§ 4 Abs. 1 Nr. 2) a) Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebs erläutern
b) Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes insbesondere Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
3 Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz (§ 4 Abs. 1 Nr. 3) a) wesentliche Teile des Arbeitsvertrags nennen
4 Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung (§ 4 Abs. 1 Nr. 4) a) berufsbezogene Vorschriften der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, insbesondere Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und Merkblätter, anwenden
b) Gefahren des elektrischen Stroms beschreiben
c) unfallverursachendes Verhalten, berufstypische Unfallquellen und Unfallsituationen beschreiben
d) Verhalten bei Unfällen und Bränden beschreiben
e) Maßnahmen der Ersten Hilfe einleiten
f) bei Entstehungsbränden Sofortmaßnahmen ergreifen
g) arbeitsplatzbedingte Ursachen von Umweltbelastungen nennen und zu deren Vermeidung beitragen
h) die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten nennen und Möglichkeiten rationeller Energieverwendung im beruflichen Einwirkungs- und Beobachtungsbereich anführen
5 Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 5) a) Zeichengeräte handhaben
b) technische Tabellen, Handbücher, Richtlinien und Merkblätter verwenden
c) Skizzen und Zeichnungen unter Beachtung der Normen anfertigen
d) Pläne, Zeichnungen und Stücklisten lesen
6 Instandhalten von Werkzeugen, Warten und Bedienen von Maschinen und Einrichtungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 6) a) Sägen, schränken und feilen 4
b) Hobeleisen, Stechbeitel, Bohrer und Ziehklingen schärfen
c) Hobel auf ihre Funktion prüfen und einstellen
d) Arbeitsschutzvorrichtungen anwenden 4
e) Riementriebe unter Anleitung auflegen und spannen
f) Bearbeitungsmaschinen einrichten und bedienen
g) Maschinen und Geräte nach Vorschrift warten
h) Störungen an elektrischen Anlagen und Geräten feststellen und geeignete Maßnahmen zu ihrer Behebung ergreifen
i) elektrische Handmaschinen bedienen und warten 4
k) Leitern und Gerüste aufstellen und instandhalten
7 Holz und Holzwerkstoffe (§ 4 Abs. 1 Nr. 7) a) Holzarten sowie deren Struktur-und Farbmerkmale nennen 12
b) Holz lagern und stapeln
c) Holzfeuchte messen
d) natürliche und künstliche Trocknung des Holzes erläutern
e) Schwinden und Quellen des Holzes erläutern
f) Hölzer nach ihrem Verwendungszweck und ihren für die Verarbeitung wichtigen Eigenschaften auswählen
g) Holz entsprechend seinem Schwind- und Quellmaß auswählen
h) Krankheiten, Schädlinge und Fehler des Holzes und deren Bedeutung für die Verarbeitung nennen
i) Holzwerkstoffe, insbesondere Tischler-, Furnier-, Span-, Faser- und Verbundplatten, nach Norm bezeichnen und deren Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten nennen
8 Be- und Verarbeiten von Holz (§ 4 Abs. 1 Nr. 8) a) Meß- und Anreißzeuge bezeichnen und ihre Verwendungsmöglichkeiten nennen 14
b) Meß- und Anreißarbeiten ausführen
c) Handsägen bezeichnen und deren Verwendungszweck beschreiben
d) einfache Sägeschnitte nach Riß ausführen
e) Handhobel bezeichnen und deren Verwendungszweck beschreiben
f) Hobelarbeiten mit verschiedenen Hobeln ausführen
g) Arbeiten mit Loch- und Stechbeitel ausführen
h) Arbeiten mit Raspel und Feile ausführen
i) Bohrarbeiten einschließlich der Verwendung von Bohrlehren ausführen
k) Holzverbindungen, insbesondere Längen-, Breiten- und Eckverbindungen, herstellen
l) einfache Furnierarbeiten durchführen
m) chemische Holzschutzmaßnahmen durchführen
9 Be- und Verarbeiten von Metallen und Kunststoffen (§ 4 Abs. 1 Nr. 9) a) die berufsbezogenen Metalle und ihre Verwendung nennen 10
b) Meß-, Säge-, Feil-, Bohr- und Biegearbeiten ausführen
c) Gewinde schneiden
d) Metallteile, insbesondere mit Schrauben, Bolzen und Stiften, verbinden
e) Kunststoffarten beschreiben
f) Kunststoffe sägen, bohren und kleben
10 Arbeiten mit Klebstoffen, Behandeln von Oberflächen (§ 4 Abs. 1 Nr. 10) a) Arten der Klebstoffe beschreiben 6
b) Klebstoffe verwenden
c) Kanten und Flächen verleimen
d) Flächen furnieren 6
e) Mittel zur Oberflächenbehandlung nennen
f) Oberflächen beizen, grundieren, lackieren
11 Kenntnisse des Aufbaus und der Funktionszusammenhänge von Orgeln und Harmonien (§ 4 Abs. 1 Nr. 11) a) Hauptbestandteile von Orgeln und Harmonien nennen 4
b) Funktionszusammenhänge zwischen den Hauptbestandteilen beschreiben
12 Herstellen von Windversorgungsanlagen (§ 4 Abs. 1 Nr. 12) a) Schallschutzkästen für Motorgebläse herstellen 10
b) Bälge verschiedener Systeme herstellen
c) Kanäle anfertigen und verlegen
d) Windregulierungseinrichtungen anfertigen und einbauen
e) Funktionstest an Windversorgungsanlagen durchführen
13 Bau von Windladen (§ 4 Abs. 1 Nr. 13) a) Verschiedene Ladensysteme erläutern 2
b) einfache Windlade oder Windladenmodell herstellen 6
c) Ventile und deren Zubehör herstellen
d) Raster anfertigen
e) Verarbeitungseigenschaften von Dichtungs- und Dämpfungsmaterial beschreiben 4
f) verschiedene Tremulanten-konstruktionen erläutern
14 Anfertigen von Holzpfeifen einfacher Bauart (§ 4 Abs. 1 Nr. 14) a) Konstruktionen von Holzpfeifen beschreiben 8
b) Holzpfeifen herstellen
15 Anfertigen von zylindrischen Pfeifen aus Zinnbleilegierung (§ 4 Abs. 1 Nr. 15) a) Konstruktionen von Metallpfeifen beschreiben 4
b) einzelne Metallpfeifen herstellen
16 Aufbauen von Orgeln in der Werkstatt (§ 4 Abs. 1 Nr. 16) a) Lager, Lagerwerk und Spieltisch aufstellen 4
b) Windladen, Trakturen und Windversorgung einbauen
c) Gehäuse montieren
d) Pfeifen einbauen
17 Stimmen von Orgelpfeifen und Harmoniumzungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 17) a) Orgelstimmung und Stimmungssysteme erläutern 2
b) Zungenregister stimmen 4
c) Labialregister stimmen
d) Harmoniumzungen stimmen
18 Intonieren von Pfeifen (§ 4 Abs. 1 Nr. 18) a) Bauarten und Mensuren von Registern beschreiben 3
b) Intonationsgrundlagen erläutern
c) Pfeifen für die Vorintonation aufschneiden
19 Pflegen und Reparieren von Orgeln und Harmonien (§ 4 Abs. 1 Nr. 19) a) Abbau und Wiederaufbau von Orgeln erläutern 10
b) Orgelteile verpacken und lagern
c) defekte oder abgenutzte Teile austauschen
d) Trakturen nachregulieren
e) Funktion verschiedener Systeme überprüfen
f) Wartungsarbeiten an Orgeln durchführen
II. Fertigkeiten und Kenntnisse in den Fachrichtungen:
Fachrichtung Orgelbau
1 Bau von Windladen (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a) a) Windladenteilungen übertragen 12
b) Windladenkörper anfertigen
c) Ventile anfertigen
d) Windladen zusammenbauen
e) Stöcke anfertigen
f) Registerbetätigungseinrichtungen montieren
2 Herstellen von Spieltischteilen (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe b) a) Aufbau von Spieltischen erläutern 10
b) Einzelteile anfertigen
c) Funktionstest durchführen
3 Bau von Gehäuseteilen (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe c) a) Aufbau von Gehäusen und Schwellern beschreiben 8
b) Gehäuse und Schwellerteile herstellen und montieren
4 Anfertigen und Montieren von Trakturteilen (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe d) a) Verschiedene Traktursysteme beschreiben 15
b) Trakturteile anfertigen
c) Trakturteile montieren
5 Montieren von Orgeln am Aufstellungsplatz (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe e) a) Orgelplatz einmessen 16
b) Orgel montieren
c) Einzelteile einbauen
d) Orgel einregulieren
Fachrichtung Pfeifenbau
1 Herstellen von Platten für Metallpfeifen (§ 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe a) a) Metalle, ihre Legierungen sowie deren Einfluß auf das Klangbild nennen 6
b) Schmelztemperatur und Legierung bestimmen
c) Platten gießen und hobeln
2 Herstellen von labialen Metallpfeifen (§ 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b) a) Bauformen beschreiben 18
b) Mensurentabellen und Diagramme lesen
c) Pfeifenmetall zuschneiden
d) Pfeifen anfertigen
3 Herstellen von labialen Holzpfeifen (§ 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe c) a) Holz auswählen und zuschneiden 11
b) Pfeifen anfertigen
4 Herstellen von lingualen Pfeifen (§ 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe d) a) Bauformen beschreiben 26
c) Einzelteile herstellen
d) Pfeifen zusammensetzen
und Kapitel XVI Sachgebiet C Abschnitt III
(BGBl. II 1990, 889, 998, 1135)
- Kapitel V Sachgebiet B Abschnitt III -
Prüfungszeugnisse nach der Systematik der Ausbildungsberufe sowie der Systematik der Facharbeiterberufe in Handwerksberufen aus dem in Artikel 3 des Vertrages genannten Gebiet stehen Gesellenprüfungszeugnisse nach § 31 Abs. 2 der Handwerksordnung gleich.
- Kapitel XVI Sachgebiet C Abschnitt III -

References: § 26
 § 25
 § 25
 § 25
 § 24
 § 25
 § 25
 § 2

§ 2

§ 3
 § 4

§ 9
 § 11
 § 14
 § 112
 § 128
 § 31