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Timestamp: 2016-10-27 05:11:46+00:00

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2C_1105/2012 (05.08.2013)
2C_1105/2012 � � Urteil vom 5. August 2013
Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich, Migrationsamt, Postfach, 8090 Z�rich.
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 3. Oktober 2012.
�X.________ (geb. 1979) stammt aus Nigeria. Er reiste erstmals im Jahr 2000 unter falscher Identit�t in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, auf welches zuletzt die Schweizerische Asylrekurskommission nicht eintrat. Am 24. Januar 2002 heiratete er die Schweizerin Y.________ (geb. 1980), worauf ihm eine bis im Oktober 2010 verl�ngerte Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde.
�Am 9. September 2002 wurde die Ehe gerichtlich getrennt. Am 19. September 2002 kam die gemeinsame Tochter A.Y.________ zur Welt. Im September 2003 ordnete die damals zust�ndige Vormundschaftsbeh�rde (heute Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde) Kindesschutzmassnahmen an: Eine Beistandschaft wurde errichtet und die Obhut, d.h. das Recht, �ber den Aufenthaltsort des Kindes zu bestimmen, wurde den Eltern entzogen. Mit Urteil vom 25. Januar 2006 wurde die Ehe geschieden. Die Tochter A.Y.________ wurde unter die elterliche Sorge von X.________ gestellt. Die von der Vormundschaftsbeh�rde im September 2003 angeordneten Kindesschutzmassnahmen dauerten fort.
Aus der Beziehung von X.________ und der italienischen Staatsangeh�rigen Z.________, welche er im Sommer 2002 kennengelernt hatte, ging am 4. Mai 2004 der gemeinsame Sohn B.Z.________ hervor.
�W�hrend seiner Anwesenheit in der Schweiz wurde X.________ insgesamt dreizehn Mal strafrechtlich verurteilt. Hierunter fielen eine Verurteilung zu 80 Tagen Gef�ngnis wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz (2. Dezember 2003); eine Verurteilung zu 60 Tagess�tzen � Fr. 30.-- wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz (21. Mai 2008), eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten als Gesamtstrafe wegen Vergehens gegen das Bet�ubungsmittelgesetz (9. April 2010) sowie die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten und zu einer Geldstrafe von 60 Tagess�tzen � Fr. 50.-- wegen mehrfacher Hinderung einer Amtshandlung sowie Vergehens gegen das Bet�ubungsmittelgesetz (28. Oktober 2011). Weitere Straferkenntnisse ergingen unter anderem wegen Hehlerei (2000; 10 Tage Gef�ngnis bedingt), wegen Sachbesch�digung (2003; 10 Tage Gef�ngnis bedingt) und wegen vors�tzlicher einfacher K�rperverletzung (2006; 14 Tage Gef�ngnis). X.________ wurde 2004, 2006 und 2007 ausl�nderrechtlich verwarnt.
�Im Oktober 2010 ersuchte X.________ um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung bzw. Erteilung der Niederlassungsbewilligung. Mit Verf�gung vom 24. Januar 2011 lehnte das Migrationsamt des Kantons Z�rich dieses Gesuch vollst�ndig ab. Ein hiergegen gerichteter Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich blieb ohne Erfolg (Urteil vom 13. April 2012). Die daraufhin erhobene Beschwerde an das Verwaltungsgericht wies dieses mit Urteil vom 3. Oktober 2012 ab.
�Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 7. November 2012 beantragt X.________ dem Bundesgericht, den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 3. Oktober 2012 aufzuheben. Eventuell sei die Streitsache zur weiteren Sachverhaltsabkl�rung zur�ckzuweisen.
�Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt f�r Migration beantragt, die Beschwerde abzuweisen.
�Mit Verf�gung vom 22. November 2012 hat der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde antragsgem�ss aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1.�Auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide ausgeschlossen, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). F�r das Eintreten gen�gt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f. mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer macht in einer nicht zum Vornherein aussichtslosen Weise eine Verletzung von Art. 8 EMRK geltend, indem er sich auf die Beziehung zu seiner Schweizer Tochter A.Y.________ sowie eine Beziehung zur freiz�gigkeitsberechtigten Z.________ und dem gemeinsamen Sohn B.Z.________ beruft. Auf die Beschwerde ist grunds�tzlich einzutreten.
1.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt bzw. vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist (vgl. BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51) oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge, welche rechtsgen�glich substanziiert vorzubringen ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 II 304 E. 2.5 S. 314 mit Hinweisen), setzt zudem voraus, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Auf rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung oder der Beweisw�rdigung tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356).
Die vorliegende Eingabe gen�gt den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen nicht, soweit sich der Beschwerdef�hrer darauf beschr�nkt, bloss die bereits vor der Vorinstanz erhobenen Einw�nde zu wiederholen und seine eigene W�rdigung der Umst�nde appellatorisch jener der Vorinstanz entgegenzustellen. Dies ist hinsichtlich der Vorbringen zu seinen famili�ren Kontakten, insbesondere hinsichtlich der Beziehung zu seiner Tochter, der Fall. Die Vorinstanz stellt gest�tzt auf die Aussagen der Beist�ndin detailliert fest, in welchen Jahren der Beschwerdef�hrer das Besuchsrecht in welchem Umfang wahrgenommen hatte. Zwar behauptet er, die Beweisw�rdigung und die Feststellung des Sachverhalts seien willk�rlich bzw. in Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r erfolgt (Art. 29 Abs. 2 BV), er belegt indessen in keiner Weise, wie sich die Beziehung zu seiner Tochter massgeblich anders gestaltet haben soll, als die Vorinstanz dies feststellt und inwiefern deren Ausf�hrungen demnach als offensichtlich unhaltbar zu gelten h�tten (BGE 136 II 508 E. 1.2 S. 511; 135 III 127 E. 1.5 S. 129 f.; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Die Geh�rsverweigerungsr�ge entbehrt demnach der erforderlichen Substanziierung. Auf die entsprechenden Ausf�hrungen kann nicht eingegangen werden; das Bundesgericht bleibt an die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz gebunden (Art. 97 Abs. 1 und 105 Abs. 2 BGG).
1.3.�Soweit der Beschwerdef�hrer auf Ausf�hrungen vor den Vorinstanzen verweist und diese in seiner Beschwerde nicht anf�hrt, ist darauf praxisgem�ss nicht einzutreten. Die erhobenen R�gen m�ssen in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein; der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f. mit Hinweisen; Urteile 2C_963/2012 vom 1. April 2013 E. 1.3; 2C_1004/2011 vom 23. August 2012 E. 2.1 f.).
�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV. Sein Recht auf Familienleben, das auf seiner Beziehung zu Z.________, zum gemeinsamen Sohn B.Z.________ und die Beziehung zu seiner Tochter A.Y.________ beruhe, werde durch das vorinstanzliche Urteil vereitelt. Die �ffentlichen Interessen an der Beendigung seines Aufenthalts st�tzten sich lediglich auf Kleinkriminalit�t. Es sei ihm nicht zuzumuten, in sein Heimatland zur�ckzukehren, da ihm hierdurch auch die M�glichkeit seiner Berufsaus�bung genommen werde.
2.1.�Art. 8 EMRK gew�hrt grunds�tzlich keinen Anspruch auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat, kann aber verletzt sein, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt und damit das Familienleben vereitelt wird (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 1.3.1 S. 146 f.; Urteil des EGMR�
Gezginci gegen Schweiz�vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54). Selbst wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt, gilt der Anspruch nicht absolut. Vielmehr ist nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK ein Eingriff in das Familienleben zul�ssig, soweit er eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft f�r die nationale Sicherheit, die �ffentliche Ruhe und Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutze der Gesellschaft und Moral sowie der Rechte und Pflichten anderer notwendig ist. Die Konvention verlangt insofern eine Abw�gung der sich gegen�berstehenden individuellen Interessen an der Erteilung der Bewilligung einerseits und der �ffentlichen Interessen an deren Verweigerung andererseits, wobei Letztere in dem Sinne �berwiegen m�ssen, dass sich der Eingriff als notwendig erweist (vgl. BGE 135 I 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6; 116 Ib 353 E. 3 S. 357 ff.).
2.2.�Unter dem Schutz von Art. 8 EMRK steht in erster Linie die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146 mit Hinweis; Urteile 2C_1119/2012 vom 4. Juli 2013 E. 6.1; 2C_288/2013 vom 27. Juni 2013 E. 2.5.1). Durch diese Bestimmung wird jedoch nicht prim�r ein rechtlich begr�ndetes, sondern ein intaktes und tats�chlich gelebtes Familienleben gesch�tzt (BGE 137 I 284 E. 1.3 S. 287; 135 I 143 E. 3.1 S. 148; 122 II 1 E. 1e S. 5). Aus familienrechtlichen Gr�nden muss der Elternteil, der sich f�r das Zusammenleben mit seinen Kindern auf Art. 8 EMRK beruft, grunds�tzlich �ber das Sorge- bzw. Obhutsrecht verf�gen (BGE 137 I 284 E. 2.3.1 S. 290; 137 I 247 E. 4.2.1 und 4.2.2 S. 250 f. mit Hinweisen). Gest�tzt auf ein Besuchsrecht ist ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung erst dann zu bejahen, wenn zwischen dem Ausl�nder und dessen Kindern eine pers�nliche und wirtschaftliche Beziehung in einem �blichen Umfang besteht, die - w�rde eine Bewilligung verweigert - wegen der Distanz zwischen der Schweiz und dem Land, in welches der Ausl�nder vermutlich auszureisen h�tte, praktisch nicht aufrechterhalten werden k�nnte. Zudem muss sich der Ausl�nder korrekt ("tadellos") verhalten haben (Urteil 2C _1112/2012 vom 14. Juni 2013 E. 2.2 ff. [zur Publikation vorgesehen]; BGE 137 I 284 E. 2.3.1 S. 290; 136 II 78E. 4.7 und 4.8 S. 85 ff., 120 Ib 1 und 22; Urteil des EGMR�
Rodrigues da Silva gegen Niederlande�vom 31. Januar 2006 [50435/99], � 42 f.).
3.1.�Der Beschwerdef�hrer macht einen Anspruch aufgrund seiner Beziehung zu Z.________ geltend, die italienische Staatsangeh�rige ist. F�r einen Rechtsanspruch gest�tzt auf ein Konkubinat ist unter dem Gesichtswinkel von Art. 8 EMRK wesentlich, ob die Partner in einem gemeinsamen Haushalt ehe�hnlich zusammenleben; es ist der Natur und L�nge ihrer Beziehung sowie ihrem Interesse und ihrer Bindung aneinander, etwa durch Kinder oder andere Umst�nde wie die �bernahme von wechselseitiger Verantwortung, Rechnung zu tragen (BGE 135 I 143 E. 3.1 S. 148; Urteile 2C_1194/2012 vom 31. Mai 2013 E. 4.1; 2C_1035/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 5.1; 2C_634/2011 vom 27. Juni 2012 E. 4.2.2; Urteile des EGMR�
van der Heijden gegen Niederlande�[Nr. 42857/05] vom 3. April 2012, � 50;�
Serife Yigit gegen T�rkei�[Nr. 3976/05] vom 2. November 2010, �� 93 ff.).
�Der Beschwerdef�hrer hat zwar ein gemeinsames Kind mit Z.________ und kennt sie seit 2002. Demgegen�ber hat er nie mit ihr zusammengelebt. Z.________ selbst �usserte sich bei der Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs hinsichtlich der m�glichen Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdef�hrers dahin gehend, nur "mehr oder weniger" mit diesem in Beziehung zu stehen, wobei sich diese Verbindung gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen im Wesentlichen darauf reduziert, den Kontakt zu B.Z.________ aufrecht zu erhalten. Dem Verwaltungsgericht wurden keine substanziierten Vorbringen unterbreitet, weshalb und inwiefern eine ehe�hnliche Beziehung bestehen sollte. Auch vor Bundesgericht wird eine solche nicht substanziiert geltend gemacht, was vor dem Hintergrund des Getrenntlebens und der Aussage von Z.________ erforderlich gewesen w�re. Die Beziehung des Beschwerdef�hrers zu Z.________ f�llt daher nicht in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK.
�Auch Anspr�che gest�tzt auf das Freiz�gigkeitsabkommen fallen ausser Betracht, da der Beschwerdef�hrer nicht mit Z.________ verheiratet ist (Art. 7 lit. d in Verbindung mit Art. 3 Anhang I des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits �ber die Freiz�gigkeit [FZA; SR 0.142.112.681]; Urteil des EuGH vom 13. Februar 1985 C-267/83�
Diatta, Rec. 1985 S. 567; BGE 130 II 113 E. 8 S. 127 ff.). Sie werden denn auch nicht geltend gemacht.
3.2.�Der gemeinsame Sohn des Beschwerdef�hrers und von Z.________ ist ebenfalls italienischer Staatsangeh�riger. Er lebt mit der sorgeberechtigten Mutter. Der Beschwerdef�hrer besucht seinen Sohn regelm�ssig; gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen pflegt der Beschwerdef�hrer zu seinem Sohn ein intaktes Verh�ltnis und zahlt f�r ihn monatlich Fr. 300.-- Unterhalt. Die Vorinstanz hat dabei nicht festgestellt, ob eine Besuchsregelung im �blichen Umfang zu seinem Sohn im Sinne der Rechtsprechung besteht (Urteil 2C_1112/2012 vom 14. Juni 2013 E. 2.3 [zur Publikation vorgesehen]). Der Beschwerdef�hrer zeigt seinerseits nicht auf, wie sich die Beziehung zu seinem Sohn konkret gestaltet. Selbst wenn die Beziehung ein �bliches Mass erreichen sollte, sodass sie in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK fallen w�rde, st�nde sie unter dem Vorbehalt eines tadellosen Verhaltens (BGE 137 I 284 E. 2.3.1 S. 290; 136 II 497 E. 4.3 S. 506 f., 120 Ib 1 ff. und 22 ff.). Ein solches liegt beim Beschwerdef�hrer nicht vor: Er wurde seit seiner Einreise im Mai 2000 bis Ende 2011 insgesamt dreizehn Mal verurteilt, darunter fielen diverse Delikte im Bet�ubungsmittelbereich. Dass er damit einen Widerrufsgrund hinsichtlich seiner Aufenthaltsbewilligung gesetzt hat, wird von ihm nicht bestritten (Art. 62 lit. c. AuG; Art. 80 Abs. 1 lit. a VZAE; vgl. Urteile 2C_1039/2012 vom 16. Februar 2013 E. 3.3; 2C_915/2010 vom 4. Mai 2011 E. 3.2.2).
�Keinen Aufenthaltsanspruch kann der Beschwerdef�hrer im �brigen aus seiner Beziehung zu seinem Sohn gest�tzt auf Art. 16 Abs. 2 Satz 2 FZA und dem Urteil des EuGH vom 19. Oktober 2004 C-200/02�
Zhu und Chen�ableiten. Die Ausreise des Beschwerdef�hrers w�rde nicht dazu f�hren, dass sein Sohn faktisch gezwungen w�re, die Schweiz zu verlassen. Das Kind lebt mit seiner sorge- und aufenthaltsberechtigten Mutter (Urteil des EuGH vom 18. Juni 1987
316/85 Lebon, Slg. 1987 S. 2811 Randnr. 22; Urteil des EuGH vom 19. Oktober 2004 C-200/02�
Zhu und Chen, Slg. 2004 I-9925, Randnr. 43; BGE 135 II 369 E. 3.1 S. 372; vgl. auch 2C_190/2011 vom 23. November 2011 E. 4.2.1).
3.3.�Der Beschwerdef�hrer beruft sich weiter auf die Beziehung zu seiner Tochter A.Y.________. Sie ist Schweizer Staatsb�rgerin; ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung des grunds�tzlich sorgeberechtigten Beschwerdef�hrers kommt bei dieser Ausgangslage in Betracht ("umgekehrter Familiennachzug"; Art. 8 EMRK; vgl. BGE 137 I 247 ff.; 137 I 284 E. 2.6 S. 293; 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146 mit Hinweisen). Um die Anwesenheit des sorgeberechtigten ausl�ndischen Elternteils eines Schweizer Kindes zu beenden, bed�rfte es jeweils besonderer - namentlich ordnungs- und sicherheitspolizeilicher - Gr�nde, welche die mit der Ausreise f�r das Schweizer Kind verbundenen Folgen zus�tzlich rechtfertigen (BGE 136 I 285 E. 5.2 S. 287; 135 I 153 E. 2.2.4 S. 158, 143 E. 3 und 4 S. 148 ff.). Bagatelldelikte geh�ren nicht dazu (BGE 137 I 247 E. 5.2.2 S. 254 f.; 136 I 285 E. 5.3 S. 288 f.). Voraussetzung ist indes, dass das Familienleben tats�chlich gelebt wird (BGE 137 I 284 E. 1.3 S. 287; 135 I 143 E. 3.1 S. 148 mit Hinweisen).
3.3.1.�Ob eine solche Konstellation vorliegt, in der eine Anwesenheitsberechtigung des Beschwerdef�hrers nur unter qualifizierten Voraussetzungen verweigert werden k�nnte, erscheint gest�tzt auf die tats�chlichen Verh�ltnisse fraglich: Gem�ss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen (E. 1.3) hat der Beschwerdef�hrer nie mit seiner Tochter zusammengelebt. Die Tochter verbrachte die ersten Monate ihres Lebens in einem Spital, weil die Mutter das Kind ablehnte. Bereits im Jahr 2003 verf�gte die Vormundschaftsbeh�rde die Aufhebung der elterlichen Obhut (Art. 310 ZGB) und die Errichtung einer Beistandschaft (Art. 308 Abs. 1 bis 3 ZGB). Danach lebte A.Y.________ zun�chst bei den Eltern m�tterlicherseits und seit 2005 in einer Pflegefamilie. Anl�sslich der Scheidung am 25. Januar 2006 wurde A.Y.________ zwar unter die elterliche Sorge des Beschwerdef�hrers gestellt; der Obhutsentzug und die Beistandschaft bestand jedoch weiter fort. Das Besuchsrecht des Beschwerdef�hrers wurde von anf�nglichen stundenweisen Kontakten auf ein Wochenende alle zwei Wochen erweitert. Er nahm dieses Besuchsrecht anf�nglich noch regelm�ssig, ab M�rz 2008 dagegen nur noch unregelm�ssig wahr. Im Jahr 2010 berichtete die Beist�ndin, er habe das Besuchsrecht jeweils unterbrochen, wenn er f�r mehrere Wochen im Ausland geweilt habe. Im Jahr 2010 nahm der Beschwerdef�hrer das Besuchsrecht jeweils nur f�r wenige Stunden, w�hrend seiner Halbgefangenschaft von Mai bis Dezember 2011 hingegen wieder jeden zweiten Samstag wahr; unmittelbar nach seiner Haftentlassung im Dezember 2011 war er wieder f�r mehrere Monate in Nigeria.
3.3.2.�Der Beschwerdef�hrer besitzt zwar das Sorgerecht, dieses ist jedoch durch die Kindesschutzmassnahmen (Beistandschaft und Obhutsentzug, d.h. der Entzug des Rechts, �ber den Aufenthalt des Kindes zu bestimmen) stark eingeschr�nkt. Die Tochter lebt seit sieben Jahren in einer Pflegefamilie und der Beschwerdef�hrer nahm sein Besuchsrecht in nur bescheidenem Ausmass wahr (vgl. E. 3.3.1). Gem�ss der zust�ndigen Kindesschutzbeh�rde f�llt es ausser Betracht, die entzogene Obhut auf den Beschwerdef�hrer r�ckzu�bertragen. Vielmehr werde A.Y.________ weiterhin in der Pflegefamilie verbleiben, in der sie sich gem�ss den Feststellungen der Rekursinstanz wohl und zugeh�rig f�hlt. Da A.Y.________ Verhaltensauff�lligkeiten (unter anderem eine Lernst�rung) hat, wird sie heilp�dagogisch betreut; die Pflegemutter verf�gt �ber eine entsprechende Ausbildung. Es kann vor diesem Hintergrund nicht angenommen werden, ihr Vater sei die zentrale Bezugsperson f�r seine Tochter bzw. sie sei auf ihn angewiesen und seine Ausreise h�tte einen wesentlichen Einfluss auf die Lebensumst�nde von A.Y.________. Die Vorinstanz durfte davon ausgehen, das Kindeswohl gebiete es nicht, dass der Beschwerdef�hrer st�ndig anwesend ist. Der gem�ss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen nur sehr unregelm�ssige Kontakt, den er mit seiner Tochter gepflegt hat, erfordert nicht seinen dauernden Aufenthalt in der Schweiz. Der Beschwerdef�hrer, der durch seine strafrechtlichen Aktivit�ten einen Widerrufsgrund gesetzt hat (vgl. E. 3.2), kann aus dem sehr beschr�nkten Kontakt zu seiner Tochter keinen Aufenthaltsanspruch nach Art. 8 EMRK f�r sich ableiten (vgl. BGE 137 I 284 E. 1.3 S. 287; 135 I 143 E. 3.1 S. 148; 131 II 265 E. 5 S. 269; 129 II 193 E. 5.3.1 S. 211).
4.1.�Die Interessenabw�gung der Vorinstanz ist somit nicht zu beanstanden; sie hat den Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz gewahrt und bei der Pr�fung s�mtlicher relevanter Voraussetzungen der Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung kein Bundes- oder V�lkervertragsrecht verletzt (Art. 8 EMRK; Art. 13 BV). Es besteht kein Anlass, die Sache im Sinne des Eventualantrags zur weiteren Abkl�rung und zu Zeugeneinvernahmen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
4.2.�Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).

References: Art. 8
 BGE 
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 42
 Art. 106
 BGE 
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 3
 EuGH 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 80
 Art. 16
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 Art. 13