Source: https://darmstadt-grashuepfer.de/rec-2017-0809.html
Timestamp: 2020-02-28 23:51:48+00:00

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Sollte es zu einer Trennung oder Scheidung der Eltern kommen, bleibt es beim gemeinsamen Sorgerecht. Es sei denn, der eine Elternteil trägt Gründe vor, weshalb ein gemeinsames Sogerecht dem Kindeswohl widersprechen würden. Anders ist die Situation bei nichtverheirateten Eltern. Das Sorgerecht für ein Kind steht der unverheirateten Mutter grundsätzlich alleine zu gemäß § 1626a Abs. 3 BGB. Ein gemeinsames Sorgerecht kann durch die Abgabe von Sorgeerklärungen durch Mutter und Vater § 1626a Abs. 1 Nr. 1, §§ 1626b ff. BGB), durch Verheiratung der Eltern § 1626a Abs. 1 Nr. 2 oder auf Antrag durch gerichtliche Übertragung § 1626a Abs. 1 Nr.3 BGB erlangt werden. Wurde das gemeinsame Sorgerecht den Eltern übertragen, ändert eine Trennung der Eltern nichts daran.
Führen die Eltern keinen Ehenamen und steht die elterliche Sorge nur einem Elternteil zu, so erhält das Kind den Namen, den dieser Elternteil im Zeitpunkt der Geburt des Kindes führt nach § 1617a Abs. 1 BGB. Der unverheiratete Elternteil, dem die elterliche Sorge für ein Kind allein zusteht, kann dem Kind durch Erklä-rung gegenüber dem Stan-desamt den Namen des anderen Elternteils erteilen. Die Erteilung des Namens bedarf der Einwilligung des anderen Elternteils und, wenn das Kind das fünfte Lebensjahr vollendet hat, auch die Einwilligung des Kindes nach § 1617 a Abs. 2 BGB. Die Erklärungen müssen öffentlich beglaubigt werden.
Die Elternzeit sowie Elterngeld und ElterngeldPlus ermöglichen den Eltern Beruf und Familie zu vereinbaren. Das Elterngeld sichert die Zeit nach der Geburt des Kindes finanziell ab. Das entlastet die Eltern, sodass sie vor­rübergehend ganz oder teilweise auf eine

References: § 1626
 § 1626
 § 1626
 § 1626
 § 1617
 § 1617