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Timestamp: 2019-10-14 11:16:27+00:00

Document:
§ 8 - Ziele der Schulpraktika
§ 9 - Durchführung und Bewertung der Schulpraktika
Ausfertigungsdatum: 12.09.2007
Gültig ab: 29.09.2007
Fundstelle: GVBl. 2007, 152
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 08.06.2018 (GVBl. S. 173) [5]
Red. Anm.: Beachte Übergangsregelung des Artikel 3 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung vom 08.06.2018 (GVBl. S. 173): „(2) Für Studierende, die vor dem 1. Oktober 2018 ihr Hochschulstudium in dem Fach Informatik oder dem Fach Technische Informatik aufgenommen haben, gelten für die Anerkennung der Hochschulprüfungen der lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für ein Lehramt die bisherigen Bestimmungen.“
Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter vom 12. September 2007 29.09.2007
Inhaltsverzeichnis 30.09.2010
Eingangsformel 29.09.2007
Teil 1 - Allgemeine Bestimmungen 29.09.2007
§ 1 - Anwendungsbereich, Zweck der Ersten Staatsprüfungen 05.12.2015
§ 2 - Fächer 01.10.2018
§ 3 - Bestandteile der Anerkennung 30.09.2010
Teil 2 - Voraussetzungen für die Anerkennung 30.09.2010
§ 4 - Allgemeine Voraussetzungen der Anerkennung 10.07.2018
§ 5 - Strukturelle Anforderungen für die Anerkennung 10.07.2018
§ 6 - Leistungspunkte, Ermittlung der Prüfungsnoten 10.07.2018
§ 7 - Eignungsprüfungen 29.09.2007
Teil 3 - Schulpraktika 29.09.2007
§ 8 - Ziele der Schulpraktika 05.12.2015
§ 9 - Durchführung und Bewertung der Schulpraktika 16.05.2011
Teil 4 - Anerkennung als Erste Staatsprüfung 30.09.2010
§ 10 - Anerkennung als Erste Staatsprüfung 01.10.2012
§ 11 - Bescheinigung über die Anerkennung als Erste Staatsprüfung 30.09.2010
Teil 5 - Schlussbestimmung 30.09.2010
§ 12 - Inkrafttreten 30.09.2010
Anlage 1 - Curriculare Standards der Studienfächer 01.10.2018
Anlage 2 - Praktikumsbestimmungen 05.12.2015
1. Umfang der schulpraktischen Ausbildung 05.12.2015
2. Gliederung der schulpraktischen Ausbildung 05.12.2015
3. Inhalte und Ziele der schulpraktischen Ausbildung 05.12.2015
4. Leistungspunkte 05.12.2015
5. Zuständigkeiten für die Durchführung der Schulpraktika 05.12.2015
6. Pflichten der Studierenden 05.12.2015
7. Praktikumsleistungen 05.12.2015
8. Bewertungen der Praktikumsleistungen, Wiederholungen der Praktika 05.12.2015
9. Versäumnisse, Krankheit 05.12.2015
10. Angebot und Auswahl der Praktikumsplätze 05.12.2015
11. Regelungen für Praktika an außerschulischen Lern- oder Ausbildungsorten 05.12.2015
§ 1 Anwendungsbereich, Zweck der Ersten Staatsprüfungen
§ 2 Fächer
§ 3 Bestandteile der Anerkennung
§ 4 Allgemeine Voraussetzungen der Anerkennung
§ 5 Strukturelle Anforderungen für die Anerkennung
§ 6 Leistungspunkte, Ermittlung der Prüfungsnoten
§ 7 Eignungsprüfungen
§ 8 Ziele der Schulpraktika
§ 9 Durchführung und Bewertung der Schulpraktika
Anerkennung als Erste Staatsprüfung
§ 10 Anerkennung als erste Staatsprüfung
§ 11 Bescheinigung über die Anerkennungals Erste Staatsprüfung
Anlage 1 Curriculare Standards der Studienfächer
Anlage 2 Praktikumsbestimmungen
Aufgrund des § 102 Abs. 1 Satz 1 und 3 des Schulgesetzes vom 30. März 2004 (GVBl. S. 239), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 20. März 2007 (GVBl. S. 59), BS 223-1, wird nach Anhörung der Technischen Universität Kaiserslautern, der Universität Koblenz-Landau, der Johannes Gutenberg- Universität Mainz und der Universität Trier verordnet:
Zweck der Ersten Staatsprüfungen
(1) Diese Verordnung regelt die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge an der Technischen Universität Kaiserslautern, der Universität Koblenz-Landau, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universität Trier als Erste Staatsprüfung für
das Lehramt an Förderschulen.
(2) Die Anerkennung als Erste Staatsprüfungen für die Lehrämter bestätigt, dass die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Grundlage bildungswissenschaftlicher, fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Studien einschließlich der Schulpraktika unter Berücksichtigung der Anforderungen von Inklusion über die wissenschaftlichen und pädagogischen Qualifikationen verfügen, die zur Einstellung in den Vorbereitungsdienst für ein Lehramt an Schulen erforderlich sind.
(1) Die Anerkennung als Erste Staatsprüfung umfasst
das Fach Bildungswissenschaften und
die für das jeweilige Lehramt zu wählenden Fächer gemäß den Absätzen 2 bis 6.
(2) Die zu wählenden Fächer für das Lehramt an Grundschulen nach Absatz 1 Nr. 2 sind
das Fach Grundschulbildung mit den Studienbereichen Bildungswissenschaftliche Grundlegung, Deutsch, Mathematik, Fremdsprachliche Bildung, Sachunterricht, Ästhetische Bildung und dem Profilbereich,
ein Fach aus der Fächergruppe Deutsch, Englisch, Französisch, Mathematik sowie
ein anderes Fach aus der Fächergruppe Bildende Kunst, Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Ethik, Französisch, Geografie, Geschichte, Mathematik, Musik, Physik, Evangelische Religionslehre, Katholische Religionslehre, Sozialkunde, Sport sowie Wirtschaft und Arbeit.
(3) Die zu wählenden Fächer für das Lehramt an Realschulen plus nach Absatz 1 Nr. 2 sind zwei Fächer aus der Fächergruppe Bildende Kunst, Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Ethik, Französisch, Geografie, Geschichte, Informatik, Mathematik, Musik, Physik, Evangelische Religionslehre, Katholische Religionslehre, Sozialkunde, Sport sowie Wirtschaft und Arbeit.
(4) Die zu wählenden Fächer für das Lehramt an Gymnasien nach Absatz 1 Nr. 2 sind zwei Fächer aus der Fächergruppe Bildende Kunst, Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Französisch, Geografie, Geschichte, Griechisch, Informatik, Italienisch, Latein, Mathematik, Musik, Philosophie/Ethik, Physik, Evangelische Religionslehre, Katholische Religionslehre, Russisch, Sozialkunde, Spanisch, Sport. Die Fächer Bildende Kunst und Musik können nicht in Kombination gewählt werden.
(5) Die zu wählenden Fächer für das Lehramt an berufsbildenden Schulen nach Absatz 1 Nr. 2 sind
ein berufliches Fach aus der Fächergruppe Bautechnik, Elektrotechnik, Holztechnik, Metalltechnik, Informationstechnik/Informatik, Wirtschaft, Pflege, Gesundheit und
ein Fach aus der Fächergruppe Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Ethik, Französisch, Geografie, Informatik, Mathematik, Physik, Evangelische Religionslehre, Katholische Religionslehre, Sozialkunde, Spanisch, Sport. Die Fächer Informationstechnik/Informatik (Satz 1 Nr. 1) und Informatik (Satz 1 Nr. 2) können nicht in Kombination gewählt werden.
(6) Die zu wählenden Fächer für das Lehramt an Förderschulen nach Absatz 1 Nr. 2 sind
das Fach Grundlagen sonderpädagogischer Förderung,
zwei der folgenden Schwerpunkte sonderpädagogischer Förderung (Fächer): Förderschwerpunkt Ganzheitliche Entwicklung, Förderschwerpunkt Motorische Entwicklung, Förderschwerpunkt Lernen, Förderschwerpunkt Sprache, Förderschwerpunkt Sozial-emotionale Entwicklung,
ein Fach aus der Fächergruppe Deutsch, Mathematik sowie Wirtschaft und Arbeit und
Das Fach nach Satz 1 Nr. 4 kann auch die Studienbereiche Deutsch, Mathematik und Sachunterricht des Fachs Grundschulbildung in dem Maße umfassen, in dem diese im Studium gemäß § 6 Abs. 3 Nr. 5 gewählt worden sind.
Bestandteile der Anerkennung
Die Anerkennung als Erste Staatsprüfung umfasst nach Maßgabe der Vorschriften für die einzelnen Lehrämter
die Bachelorprüfung des lehramtsbezogenen Studiengangs und
die Prüfungsleistungen des lehramtsbezogenen Masterstudiengangs.
Allgemeine Voraussetzungen der Anerkennung
(1) Die Anerkennung der Hochschulprüfungen gemäß § 3 als Erste Staatsprüfung setzt voraus, dass
das Studium im Bachelor- und im Masterstudiengang auf den Erwerb der wissenschaftlichen und pädagogischen Grundlagen des Lehrerinnen- und Lehrerberufs ausgerichtet ist,
die Prüfungsordnungen für den Bachelor- und die Masterstudiengänge den Anforderungen an das Studium gemäß den §§ 5 bis 7 entsprechen,
die Prüfungsordnungen die Curricularen Standards der Studienfächer gemäß den in der Anlage 1 für das jeweilige Fach angegebenen Studienmodulen erfüllen und das Lehrangebot die dort angegebenen Studienmodule mit ihren gemäß Satz 2 bestimmten Inhalten und den damit jeweils zu erreichenden Qualifikationen umfasst, wobei bei Fächerkombinationen mit einem beruflichen Fach im Einvernehmen mit dem fachlich zuständigen Ministerium besondere Schwerpunkte gesetzt werden können und bei bi- oder multinationalen Studiengängen durch Anwendung des § 6 Abs. 4 Satz 1 veranlasste Abweichungen zulässig sind,
die Prüfungsordnungen die erfolgreiche Teilnahme an den Schulpraktika gemäß den §§ 8 und 9 vorschreiben,
wissenschaftliche Studien und Schulpraktika mit dem Ziel eines dualen Studien- und Ausbildungsaufbaus aufeinander abgestimmt sind.
Die Inhalte der Studienmodule der Curricularen Standards gemäß Anlage 1 und die damit jeweils zu erreichenden Qualifikationen nach Satz 1 Nr. 3 regelt das fachlich zuständige Ministerium durch Verwaltungsvorschrift.
(2) Die Prüfungsordnungen für den Bachelorstudiengang und die Masterstudiengänge regeln die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen. Die Prüfungsordnungen enthalten bei fehlenden oder außerhalb von Rheinland-Pfalz abgeleisteten Schulpraktika Regelungen zum Nachweis äquivalenter Leistungen.
Strukturelle Anforderungen für die Anerkennung
(1) Das lehramtsbezogene Studium gliedert sich in einen Bachelor- und einen Masterstudiengang.
(2) Der Bachelorstudiengang enthält den in allen Lehrämtern erforderlichen gemeinsamen Grundbestand an bildungswissenschaftlichen, fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Studien, auf dem die für die einzelnen Lehrämter spezifischen Studieninhalte aufbauen.
(3) Die Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang sieht die Wahl eines lehramtsspezifischen Schwerpunktes für das 5. und 6. Semester vor.
(4) Die Masterstudiengänge für die Lehrämter gemäß § 1 Abs. 1 sind auf die Anforderungen des jeweiligen Lehramtes ausgerichtet. Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss mit dem entsprechenden lehramtsspezifischen Schwerpunkt. In begründeten Ausnahmefällen kann zugelassen werden, dass das Masterstudium bereits aufgenommen wird, bevor die Abschlussprüfungen eines Bachelorstudienganges beendet sind. Für die Anerkennung anderer Abschlüsse gelten die Regelungen gemäß § 4 Abs. 2 .
(5) Das Studium für das Lehramt an Realschulen plus, für das Lehramt an Gymnasien und für das Lehramt an berufsbildenden Schulen umfasst jeweils fachwissenschaftliche und fachdidaktische Studien zweier Fächer gemäß § 2 Abs. 3 bis 5 sowie bildungswissenschaftliche Studien und Schulpraktika.
(6) Das Studium für das Lehramt an Grundschulen umfasst während der ersten vier Semester des Bachelorstudiengangs fachwissenschaftliche und fachdidaktische Studien in zwei Fächern gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 2 und 3 sowie bildungswissenschaftliche Studien und Schulpraktika; es umfasst im 5. und 6. Semester des Bachelorstudiengangs sowie im Masterstudiengang fachwissenschaftliche und fachdidaktische Studien im Fach Grundschulbildung sowie Schulpraktika.
(7) Das Studium für das Lehramt an Förderschulen umfasst während der ersten vier Semester des Bachelorstudiengangs fachwissenschaftliche und fachdidaktische Studien in zwei Fächern gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 3 und 4 sowie bildungswissenschaftliche Studien und Schulpraktika. Das Studium umfasst im 5. und 6. Semester des Bachelorstudiengangs Studien im Fach Grundlagen sonderpädagogischer Förderung sowie Schulpraktika. Das Studium umfasst im Masterstudiengang Studien im Fach Grundlagen sonderpädagogischer Förderung und in zwei gewählten Schwerpunkten sonderpädagogischer Förderung gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 sowie Schulpraktika.
(8) Studien der Fächer der modernen Fremdsprachen schließen sprachpraktische Studien ein. Studien des Fachs Bildende Kunst schließen kunstpraktische, Studien des Fachs Musik schließen musikpraktische und Studien des Fachs Sport schließen sportpraktische Studien ein.
(9) Bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Studienbereiche sollen aufeinander bezogen werden und sich im Sinne eines berufswissenschaftlichen Grundlagenstudiums gegenseitig ergänzen.
(10) Die Studiengänge gliedern sich in Studienmodule. Jedes Studienmodul wird nach Maßgabe der Hochschulprüfungsordnungen studienbegleitend in der Regel durch eine Prüfung (Modulprüfung) abgeschlossen.
(11) Die Prüfungsordnungen für die Masterstudiengänge sehen jeweils eine Modulprüfung als mündliche Prüfung in folgenden Fächern vor:
für das Lehramt an Realschulen plus, das Lehramt an Gymnasien und das Lehramt an berufsbildenden Schulen im Fach Bildungswissenschaften sowie in den beiden Fächern gemäß § 2 Abs. 3 bis 5 ,
für das Lehramt an Grundschulen in dem Fach Grundschulbildung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 1 und
für das Lehramt an Förderschulen in den zwei gewählten Schwerpunkten sonderpädagogischer Förderung gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 .
Das fachlich zuständige Ministerium - Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen - ist zu diesen Prüfungen einzuladen; eine von ihm zur Teilnahme an einer solchen Prüfung beauftragte Person ist zusätzliches Mitglied der Prüfungskommission.
(12) Zu den mündlichen Modulprüfungen in Evangelischer Religionslehre und in Katholischer Religionslehre wird eine Vertreterin oder ein Vertreter der zuständigen Kirche eingeladen; sie oder er nimmt mit beratender Stimme an den Prüfungen teil. Eine Modulprüfung in den Profilbereichen Evangelische Religionslehre und Katholische Religionslehre ist unbeschadet des Absatzes 11 Satz 1 Nr. 2 stets als mündliche Prüfung durchzuführen.
(13) Die Hochschulprüfungsordnungen sehen für die Bachelor- und die Masterarbeiten folgende Regelungen vor:
Im Studium für das Lehramt an Grundschulen wird die Bachelorarbeit in einem der beiden Fächer gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 2 und 3 angefertigt. Bei der Themenvergabe können fachdidaktische Aspekte und Bezüge zu den Fächern Bildungswissenschaften und Grundschulbildung berücksichtigt werden. Die Masterarbeit wird im Fach Grundschulbildung angefertigt; bei der Themenvergabe ist eine Kombination dieses Faches mit einem oder beiden Fächern gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 2 und 3 möglich.
Im Studium für das Lehramt an Realschulen plus werden die Arbeiten in einem der Fächer gemäß § 2 Abs. 1 angefertigt. Bei der Themenvergabe können fachdidaktische Aspekte und Bezüge zu den anderen Fächern berücksichtigt werden. Die Masterarbeit muss in einem anderen Fach als die Bachelorarbeit angefertigt werden.
Im Studium für das Lehramt an Gymnasien werden die Bachelorarbeit in einem der Fächer gemäß § 2 Abs. 1 und die Masterarbeit in einem der Fächer gemäß § 2 Abs. 4 Satz 1 angefertigt. Bei der Themenvergabe können fachdidaktische Aspekte und Bezüge zu den anderen Fächern berücksichtigt werden. Die Masterarbeit muss in einem anderen Fach als die Bachelorarbeit angefertigt werden. Bei Fächerkombinationen mit den Fächern Bildende Kunst oder Musik ist die Masterarbeit in diesen Fächern anzufertigen.
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen werden die Bachelorarbeit in einem der Fächer gemäß § 2 Abs. 1 und die Masterarbeit in einem der Fächer gemäß § 2 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 und 2 angefertigt. Bei der Themenvergabe können fachdidaktische Aspekte und Bezüge zu den anderen Fächern berücksichtigt werden. Die Masterarbeit muss in einem anderen Fach als die Bachelorarbeit angefertigt werden; eine der beiden Arbeiten muss in dem Fach gemäß § 2 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 angefertigt werden.
Im Studium für das Lehramt an Förderschulen wird die Bachelorarbeit in einem der beiden Fächer gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 3 und 4 angefertigt. Bei der Themenvergabe können fachdidaktische Aspekte und Bezüge zu den Fächern Bildungswissenschaften und dem Fach Grundlagen sonderpädagogischer Förderung berücksichtigt werden. Die Masterarbeit wird im Fach Grundlagen sonderpädagogischer Förderung oder in einem Schwerpunkt sonderpädagogischer Förderung angefertigt; bei der Themenvergabe ist eine Kombination mit einem oder beiden Fächern gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 3 und 4 möglich.
Bei lehramtsbezogenen bi- oder multinationalen Studiengängen, die im Rahmen von Kooperationen zwischen Universitäten des Landes Rheinland-Pfalz und ausländischen Hochschulen durchgeführt werden, können die Prüfungsordnungen der Hochschulen in begründeten Fällen im Einvernehmen mit dem fachlich zuständigen Ministerium für die Bachelor- und Masterarbeiten abweichende Regelungen vorsehen.
(14) Die Prüfungsordnungen sehen für die Fächer der modernen Fremdsprachen in der Regel Aufenthalte in Ländern der Zielsprache mit einer Dauer von insgesamt mindestens drei Monaten vor. Diese Auslandsaufenthalte werden als Studienleistung innerhalb eines oder mehrerer Studienmodule erbracht und angerechnet. Das Nähere regeln die Universitäten.
Leistungspunkte, Ermittlung der Prüfungsnoten
(1) Der Bachelorstudiengang hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und umfasst 180 Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer System (ECTS).
(2) Die jeweils an der Universität zu erwerbenden Leistungspunkte der Masterstudiengänge betragen beim Studium für
das Lehramt an Grundschulen 60 Leistungspunkte,
das Lehramt an Realschulen plus 90 Leistungspunkte,
das Lehramt an Gymnasien 120 Leistungspunkte,
das Lehramt an berufsbildenden Schulen 120 Leistungspunkte,
das Lehramt an Förderschulen 90 Leistungspunkte.
(3) Die im Bachelorstudiengang (BA) und in den Hochschulsemestern im Masterstudiengang (MA) für die einzelnen Prüfungs- und Studienleistungen vorzusehenden Leistungspunkte (LP) verteilen sich wie folgt:
Im Studium für das Lehramt an Grundschulen:
zwei Fächer gemäß
§ 2 Abs. 2 Nr. 2 und 3
40 LP (BA)
34 LP (BA)
86 LP (BA: 46, MA: 40)
14 LP (BA: 10, MA: 4).
Im Studium für das Lehramt an Realschulen plus:
88 LP (BA: 65, MA: 23)
54 LP (BA: 30, MA: 24)
Im Studium für das Lehramt an Gymnasien:
107 LP (BA: 65, MA: 42)
42 LP (BA: 30, MA: 12)
Bei Kombinationen mit den Fächern Musik und Bildende Kunst entfallen auf diese Fächer 134 LP (BA: 65, MA: 69) und auf das zweite Fach 80 LP (BA: 65, MA: 15).
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen:
berufliches Fach gemäß
§ 2 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1
134 LP
Fach gemäß
§ 2 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2
Im Studium für das Lehramt an Förderschulen:
§ 2 Abs. 6 Satz 1
Nr. 3 und 4
Grundlagen sonderpädagogischer Förderung und Schwerpunkte sonderpädagogischer Förderung
116 LP (BA: 46, MA: 70)
Das Studium des Fachs gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 4 kann in einem Gesamtumfang von bis zu 18 Leistungspunkten die Studienbereiche Deutsch, Mathematik und Sachunterricht des Fachs Grundschulbildung umfassen, jedoch nur aus den beiden Studienbereichen, die nicht dem gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 3 gewählten Fach entsprechen.
(4) Bei lehramtsbezogenen bi- oder multinationalen Studiengängen, die im Rahmen von Kooperationen zwischen Universitäten des Landes Rheinland-Pfalz und ausländischen Hochschulen durchgeführt werden, können in begründeten Fällen im Einvernehmen mit dem fachlich zuständigen Ministerium
auf den Bachelorstudiengang für das jeweilige Lehramt mehr als 180 Leistungspunkte entfallen,
dem Masterstudiengang für das jeweilige Lehramt Leistungspunkte abweichend von Absatz 2 zugeordnet werden, wenn die Summe der Leistungspunkte nicht unterschritten wird, die jeweils im Bachelorstudiengang und in den Hochschulsemestern im Masterstudiengang zu erwerben sind,
die für die einzelnen Prüfungs- und Studienleistungen vorzusehenden Leistungspunkte abweichend von Absatz 3 zwischen dem Bachelorstudiengang und den Hochschulsemestern im Masterstudiengang verteilt werden,
Leistungspunkte, die für bildungswissenschaftliche Studien zu vergeben sind, in einem Gesamtumfang von bis zu 5 v. H. einem für den jeweiligen lehramtsbezogenen bi- oder multinationalen Studiengang geschaffenen übergreifenden Modul zugeordnet werden; das Gleiche gilt für fachwissenschaftliche und fachdidaktische Studien der modernen Fremdsprache, die Landessprache am Sitz der ausländischen Hochschule ist, mit der der Kooperationsvertrag abgeschlossen wurde.
Satz 1 Nr. 3 gilt auch bei Studiengängen, die im Rahmen von Kooperationen zwischen Universitäten des Landes Rheinland-Pfalz und inländischen Hochschulen oder von Hochschulverbünden durchgeführt werden.
(5) In der jeweiligen Leistungspunktzahl für die Fächer und für das berufliche Fach gemäß Absatz 3 ist der Anteil für die Fachdidaktik enthalten; er beträgt in der Regel mindestens 15 v. H. Differenzierungen hinsichtlich der Anforderungen für die einzelnen Lehrämter ergeben sich aus den Curricularen Standards gemäß Anlage 1. Die Studienmodule für Fachdidaktik oder mit fachdidaktischen Anteilen werden entsprechend ausgewiesen.
(6) Die Prüfungsordnungen enthalten Regelungen, wonach bei der Bildung der Gesamtnote der Bachelorprüfung und der Gesamtnote der Prüfungsleistungen des Masterstudiengangs die Noten der Modulprüfungen gemäß § 5 Abs. 10 Satz 2 mit den Leistungspunkten gewichtet werden, die den jeweiligen Modulen zugeordnet sind. Die Noten der Bachelorarbeit und der Masterarbeit werden bei der Bildung der Gesamtnoten mit den in Absatz 3 genannten Leistungspunkten gewichtet.
Die Prüfungsordnungen für den Bachelorstudiengang können vorsehen, dass ein Studium in den Fächern Bildende Kunst, Musik und Sport nur beim Bestehen einer Eignungsprüfung aufgenommen werden kann. Entsprechende Regelungen bedürfen des Einvernehmens mit dem fachlich zuständigen Ministerium.
Ziele der Schulpraktika
(1) Während des Studiums sind Schulpraktika zu absolvieren. Sie dienen dazu, wissenschaftliche Studien und schulpraktische Erfahrungen miteinander zu verknüpfen und Grundlagen zur Entwicklung pädagogischer Professionalität zu vermitteln.
(2) Durch die Schulpraktika, insbesondere durch Praktika an Schwerpunktschulen, gewinnen die Studierenden einen Einblick in die Berufswelt der Lehrerinnen und Lehrer. Im Rahmen der Betreuung der Schulpraktika werden Möglichkeiten der berufswahlbezogenen Beratung angeboten.
Durchführung und Bewertung der Schulpraktika
(1) Das fachlich zuständige Ministerium - Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen - leitet die schulpraktische Ausbildung. Sie gliedert sich in einzelne Praktika an Schulen.
(2) Die Zuständigkeit für die Durchführung der Orientierenden Praktika liegt bei den Schulen und für die Durchführung der Vertiefenden Praktika bei den staatlichen Studienseminaren. Für Praktika, die an einem außerschulischen Lern- oder Ausbildungsort abgeleistet werden, liegt die Zuständigkeit für die Durchführung bei der jeweiligen Einrichtung.
(3) Die für die Studierenden im jeweiligen Praktikum beauftragten praktikumsbetreuenden Personen stellen die erfolgreiche Teilnahme am Praktikum fest.
(4) Die Entscheidung, Studierenden die erfolgreiche Teilnahme an einem Orientierenden Praktikum nicht bescheinigen zu können, trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der praktikumsbetreuenden Personen.
(5) Einzelheiten der Anforderungen, der Struktur und der Durchführung der schulpraktischen Ausbildung sowie der Zuständigkeiten regeln die Praktikumsbestimmungen gemäß Anlage 2.
(1) Auf Antrag werden vom fachlich zuständigen Ministerium - Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen - als Erste Staatsprüfung anerkannt:
das Prüfungszeugnis des Bachelorstudiengangs und
eine Bescheinigung der Universität über den erfolgreichen Abschluss der Prüfungsleistungen des Masterstudiengangs und die Gesamtnote unter Angabe der zugrunde liegenden Masterprüfungsordnung und der Einzelnoten der in § 5 Abs. 5 bis 7 für den Masterstudiengang vorgesehenen Fächer sowie mit dem Thema und der Note der Masterarbeit.
(2) Eine Anerkennung der Hochschulprüfungen als Erste Staatsprüfung ist ausgeschlossen, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller eine Hochschulprüfung gemäß § 3 oder eine gleichwertige lehramtsbezogene Prüfung für das gleiche oder ein entsprechendes Lehramt in einem Fach nach § 2 Abs. 1 endgültig nicht bestanden hat. Die Entscheidung über die Gleichwertigkeit trifft das fachlich zuständige Ministerium - Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen -.
Bescheinigung über die Anerkennung als Erste Staatsprüfung
Die Antragstellerin oder der Antragsteller erhält eine Bescheinigung über die Anerkennung der Hochschulprüfungen als Erste Staatsprüfung
mit der Angabe des Lehramtes, auf das das Studium ausgerichtet war,
mit der Gesamtnote der Bachelorprüfung unter Angabe des zugrunde liegenden Zeugnisses und den Einzelnoten der Fächer gemäß § 2 Abs. 2 bis 6 und des Fachs Bildungswissenschaften sowie mit dem Thema und der Note der Bachelorarbeit und
mit der Gesamtnote der Prüfungsleistungen des Masterstudiums unter Angabe der zugrunde liegenden Bescheinigung der Universität und den Einzelnoten der in § 5 Abs. 5 bis 7 für den Masterstudiengang vorgesehenen Fächer sowie mit dem Thema und der Note der Masterarbeit.
Mainz, den 12. September 2007
(zu § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 und Satz 2 und § 6 Abs. 5 Satz 2 )
Curriculare Standards der Studienfächer
Die Curricularen Standards sind für die einzelnen Studienfächer nach Studienmodulen gegliedert. Die jeweiligen Studieninhalte und die zu erreichenden Qualifikationen ergeben sich aus der Verwaltungsvorschrift gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 .
Die Umsetzung der Curricularen Standards, die den Studienmodulen zugeordneten Lehrveranstaltungen und Leistungspunkte werden in den Prüfungsordnungen der Hochschulen für die Bachelor- und die Masterstudiengänge gemäß § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 geregelt.
Im Rahmen von Kooperationen zwischen Universitäten des Landes Rheinland-Pfalz und in- oder ausländischen Hochschulen oder von Hochschulverbünden können die Prüfungsordnungen der Universitäten in begründeten Fällen im Einvernehmen mit dem Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen eine abweichende Verteilung der Module oder auch von Modulbestandteilen zwischen Bachelor- und Masterstudiengang vorsehen. Im Studium der Bildungswissenschaften und insbesondere der Fachdidaktiken kommt den pädagogischen und didaktischen Basisqualifikationen in den Themenbereichen Umgang mit Heterogenität und Inklusion sowie Grundlagen der Förderdiagnostik eine besondere Bedeutung zu.
LA = Lehramt, LÄ = Lehrämter, GS = Grundschulen, RS plus = Realschulen plus, Gym = Gymnasien, BBS = berufsbildende Schulen, FöS = Förderschulen
Studiengang für LA
Darstellen, Entwerfen und Zeichnen
an BBS
Bau- und Vertragsrecht, Baubetrieb
Baustofftechnologie, Bauphysik
Fachdidaktik für den bautechnischen Unterricht
Bautechnische Bereiche: Tiefbau, Straßenbau
Bautechnische Bereiche: Hochbau, Bauschäden
Rechnergestützte Methoden und Verfahren
Aspekte unterrichtlicher Praxis im Fach Bautechnik
Die Prüfungsordnungen der Hochschulen können eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang vorsehen.
Fachgrundlagen der Kunstdidaktik und Kunstwissenschaft
an GS, RS plus, Gym, FöS
Grundlagen der Kunstgeschichte
Neuere Kunstgeschichte und Sachgebiete der Kunst
Einführung in die künstlerische Praxis
Kunstgeschichte und Kulturgeschichte und Sachgebiete der Kunst
an RS plus, Gym
Künstlerische Praxis - Prozesse und Ergebnisse
Fachdidaktisches Arbeiten
an RS plus
Kunstgeschichte (Vertiefung) und Sachgebiete der Kunst
Künstlerische Praxis (Vertiefung) - Schwerpunkt
Künstlerische Praxis (Vertiefung) - Weiteres Gebiet
an Gym
Künstlerische Praxis - Vertiefung
Kunstgeschichte: Entwicklungen der Bildenden Kunst
Die Module 6 bis 8 können nach lehramtsspezifischen Schwerpunkten differenziert werden.
Sozialisation, Erziehung, Bildung
alle LÄ
Didaktik, Methodik, Kommunikation und Medien
Diagnostik, Heterogenität, Differenzierung und Inklusion
an RS plus, Gym, BBS
an GS
Psychologische Grundlagen sonderpädagogischer Förderung
an FöS
Schulentwicklung und differenzielle Didaktik
Besondere Bildungs- und Förderaufgaben
Die Prüfungsordnungen der Universitäten können bei Fächerkombinationen mit einem beruflichen Fach in Abstimmung mit dem fachlich zuständigen Ministerium eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang sowie besondere, für den Unterricht an berufsbildenden Schulen relevante Schwerpunktsetzungen vorsehen.
Strukturen und Funktionen der Pflanzen
Strukturen und Funktionen der Tiere
Fachdidaktik 1: Konzeptionen und Gestaltung des Biologieunterrichts
Humanbiologie und Anthropologie
Ökologie, Biodiversität und Evolution
Genetik und Mikrobiologie A
an RS plus, BBS
Genetik und Mikrobiologie B
Fachdidaktik 2: Biologieunterricht - Forschung und Praxis
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Biologieunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden.
Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Biologie und Chemie belegen entweder Modul 9 in Biologie oder Modul 15 in Chemie. Sie belegen im Fach Physik grundlegende fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen im Umfang von 8 Leistungspunkten; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungsordnung. Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Biologie und Physik belegen entweder Modul 9 in Biologie oder Modul 17 in Physik. Sie belegen im Fach Chemie grundlegende fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen im Umfang von 8 Leistungspunkten; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungsordnung.
Allgemeine und anorganische Chemie 1 - Grundlagen
Allgemeine und anorganische Chemie 2 - Umgang mit Stoffen
Fachdidaktik 1 - Schülergerechtes Experimentieren
Organische Chemie 1 - Grundlagen
Organische Chemie 2 - Organische Synthesechemie
Physikalische Chemie - Grundlagen
Fachdidaktik 2 - Methoden im Chemieunterricht
Alltags- und Umweltchemie
Experimentelle Alltags- und Umweltchemie
Aktuelle Themen und vertiefende Fachdidaktik
Organische Chemie - Reaktionsmechanismen
Anorganische Chemie - Chemie der Haupt- und Nebengruppenelemente
Aktuelle Themen der modernen Chemie und vertiefende Fachdidaktik
Physikalische Chemie - Vertiefung
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Chemieunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden.
Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Chemie und Biologie belegen entweder Modul 15 in Chemie oder Modul 9 in Biologie. Sie belegen im Fach Physik grundlegende fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen im Umfang von 8 Leistungspunkten; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungsordnung. Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Chemie und Physik belegen entweder Modul 15 in Chemie oder Modul 17 in Physik. Sie belegen im Fach Biologie grundlegende fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen im Umfang von 8 Leistungspunkten; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungsordnung.
Sprache und Handeln, insbesondere im Kontext der Mehrsprachigkeit
(Literaturwissenschaft/Literaturdidaktik)
Deutschdidaktik als Theorie und Praxis des Deutschunterrichts
Deutsche Literaturgeschichte (Grundmodul)
Gegenwartsliteratur und ihre Vermittlung (Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik)
Mehrsprachigkeit (Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik)
Deutsche Literaturgeschichte (Aufbaumodul)
Richtungen und Entwicklungen der germanistischen Sprachwissenschaft
Epochen und Epochenschwellen
Sprache und Kommunikation (Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik)
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Deutschunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden. Es sollen verstärkt Beispiele aus der Arbeits- und Berufswelt verwendet sowie Bedeutung, Eigenarten und Verwendung der Fachsprache und der berufsbezogenen Kommunikation erarbeitet werden.
Fachdidaktik für den elektrotechnischen und informationstechnischen Unterricht
Es ist zwischen den Schwerpunkten Automatisierungstechnik und Informations-/Kommunikationstechnik zu wählen.
Automatisierungstechnik (Wahlpflichtmodul)
Schwerpunkt Informations-/Kommunikationstechnik; darin ist zwischen den beiden Wahlpflichtmodulen 11 und 12 zu wählen.
Multimedia (Wahlpflichtmodul)
Kommunikationsnetze (Wahlpflichtmodul)
Einführung in die Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und die Fremdsprachendidaktik
Sprachpraktische Studien: schriftliche und mündliche Kommunikation, Grammatik- und Vokabeltraining
Gegenwärtige und historische Dimensionen von Sprache, Literatur und Kultur englischsprachiger Länder
Literarische, linguistische und landeskundliche Studien: Textanalyse und Übersetzung
Literarische, linguistische und landeskundliche Studien: Methoden und Theorien
Literarische, linguistische und landeskundliche Studien: Ausgewählte Kapitel
Spezialisierung und Prüfungsvorbereitung
Linguistische und literarische Studien hinsichtlich der Auswahl im Englischunterricht
Anwendungsbezogene Sprachpraxis und Landeskunde
Linguistische, literarische und landeskundliche Studien hinsichtlich der Auswahl im Englischunterricht
Linguistische, literarische und kulturelle Studien hinsichtlich der Auswahl im Englischunterricht 1
Linguistische, literarische und kulturelle Studien hinsichtlich der Auswahl im Englischunterricht 2
Linguistik, Literatur und Sprachproduktion
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Englischunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden. Es sollen verstärkt Bedeutung, Eigenarten und Verwendung der Fachsprache und der berufsbezogenen Kommunikation erarbeitet sowie Beispiele aus der Arbeits- und Berufswelt verwendet werden.
an GS, RS plus, BBS, FöS
Natur und Kultur in lebensweltlichen Zusammenhängen
Alteritätsprobleme in Religion, Recht, Weltanschauung und Gesellschaft
Theoretische Philosophie 1
Theoretische Philosophie 2
Vertiefendes fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Studium
Vertiefendes fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Studium zu Modul 3
Vertiefendes fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Studium zu Modul 4
Die Module 1 bis 7 des Fachs Ethik stimmen überein mit den Modulen 1 bis 7 des Fachs Philosophie/Ethik. Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Ethikunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden.
Mündliche und schriftliche Kommunikation 1: Grundlagen
Mündliche und schriftliche Kommunikation 2: Vertiefung, Anwendung
Grundlagen der französischen Sprachwissenschaft
Französische Literaturwissenschaft 1: Grundlagen
Französische Kulturwissenschaft 1: Grundlagen
Mündliche und schriftliche Kommunikation 3: Übersetzung, Fachsprachen, Fachdidaktik
Sprache der Gegenwart; Lernen und Lehren der französischen Sprache
Französische Literaturwissenschaft 2: Vertiefung, Literaturdidaktik
Mündliche und schriftliche Kommunikation 4: Authentisches Sprechen und Schreiben in der Fremdsprache mit integrierter Fachdidaktik
Integriertes Modul Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Fachdidaktik
Integriertes Modul Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Fachdidaktik
Mündliche und schriftliche Kommunikation 4: Authentisches Sprechen und Schreiben in der Fremdsprache
Vertiefungsmodul Sprach- und Literaturwissenschaft: Ausgewählte Themen
Französische Kulturwissenschaft 2: Vertiefung mit Landeskundedidaktik
Integriertes Vertiefungsmodul; Französisch als Nachbarsprache
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums sind hinreichende Kenntnisse der französischen Sprache. Es ist Aufgabe der Studierenden, sich in angemessener Zeit, z.B. über Vorkurse, Begleitkurse, Tutorien, Förderkurse an oder außerhalb der Universität die geforderten sprachpraktischen Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen. Die Aufnahme des lehramtsspezifischen Schwerpunktes Gymnasium gemäß § 5 Abs. 3 setzt ausreichende Lateinkenntnisse voraus.
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Französischunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden. Es sollen verstärkt Bedeutung, Eigenarten und Verwendung der Fachsprache und der berufsbezogenen Kommunikation erarbeitet sowie Beispiele aus der Arbeits- und Berufswelt verwendet werden.
Einführung in die Humangeografie
Einführung in die Physische Geografie
Regionalgeografie Deutschland
Geografiedidaktik 1
Raumdarstellung und Raumplanung
Geografiedidaktik 2
Numerische Methoden in der Geografie
Regionalgeografie Europa/Außereuropa
Fragen und Methoden geografischer Forschung
Spezielle Geografiedidaktik: Ausgewählte Prinzipien des Geografieunterrichts
Projektstudie: Raum und Landschaft
Fächerverbindendes Wahlpflichtmodul
Bereichsfach Gesellschaftswissenschaften
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Geografieunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden.
Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Geografie und Geschichte belegen entweder Modul 15 in Geografie oder Modul 13 in Geschichte. Entsprechend ihrer Wahl erwerben sie weitere 8 Leistungspunkte in Lehrveranstaltungen nach Maßgabe der Hochschule; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungsordnung.
Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Geografie und Sozialkunde belegen entweder Modul 15 in Geografie oder Modul 12 in Sozialkunde. Entsprechend ihrer Wahl erwerben sie weitere 8 Leistungspunkte in Lehrveranstaltungen nach Maßgabe der Hochschule; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungsordnung.
Einführung in Grundlagen, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft
Für GS und FöS:
Module 1 und 6 sind Pflichtmodule, darüber hinaus: Auswahl von zwei der Module 2 bis 5
Basismodul Alte Geschichte
Basismodul Mittelalter (6. bis 15. Jahrhundert)
Basismodul Frühe Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert)
Basismodul Neueste Geschichte (19. und 20. Jahrhundert)
Basismodul Geschichtsdidaktik
Zu wählen ist Modul 7, 8 oder 9
Aufbaumodul Alte Geschichte
Aufbaumodul Mittelalter
Aufbaumodul Neuzeit
Aufbaumodul Geschichtsdidaktik
Aufbaumodul Längsschnitt Internationale Geschichte
Aufbaumodul Forschung
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums sind hinreichende Kenntnisse in zwei Fremdsprachen. Im Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien werden ausreichende Lateinkenntnisse (Latinum bzw. staatliche Ergänzungsprüfung) vorausgesetzt. Es ist Aufgabe der Studierenden, sich ggf. über Vorkurse, Begleitkurse, Förderkurse an oder außerhalb der Universität die geforderten Sprachkenntnisse anzueignen.
Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Geschichte und Geografie belegen entweder Modul 13 in Geschichte oder Modul 15 in Geografie. Entsprechend ihrer Wahl erwerben sie weitere 8 Leistungspunkte in Lehrveranstaltungen nach Maßgabe der Hochschule; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungsordnung.
Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Geschichte und Sozialkunde belegen entweder Modul 13 in Geschichte oder Modul 12 in Sozialkunde. Entsprechend ihrer Wahl erwerben sie weitere 8 Leistungspunkte in Lehrveranstaltungen nach Maßgabe der Hochschule; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungsordnung.
Grundlagen des Studiums der Klassischen Philologie und der Didaktik der alten Sprachen
Sprache und Grammatik 1
Sprache und Grammatik 2
Literatur- und Kulturwissen 1: Archaik und Rezeption der griechisch-römischen Antike
Literatur- und Kulturwissen 2: 4. und 5. Jahrhundert v. Chr.
Literatur- und Kulturwissen 3: Hellenismus und römische Kaiserzeit
Literaturwissenschaft und ihre Methodik 1: Prosa und Poesie
Literaturwissenschaft und ihre Methodik 2: Konzeption und Praxis des Griechischunterrichts
Sprache und Grammatik 3
Literatur- und Kulturwissen 4: Lebenswelt der Antike
Literaturwissenschaft und ihre Methodik 3: Schwerpunkte
Die Eingangsvoraussetzung für den Bachelorstudiengang ist der Nachweis des Graecums. Bis zum Ende des 4. Fachsemesters ist das Latinum nachzuweisen.
Bildungswissenschaftliche Grundlegung
Fremdsprachliche Bildung
Fremdsprachliche Praxis in Englisch oder Französisch
Dimensionen des Sachunterrichts
Grundlagen und Formen der ästhetischen Bildung
Didaktik des Deutschunterrichts
Didaktik des Mathematikunterrichts
Primarstufenbezogene Fremdsprachendidaktik
Fachdidaktische Grundlagen des Sachunterrichts
Aus den Modulen 11 bis 20 ist ein Modul zu wählen.
Die Module 11 bis 15 sind nur wählbar, wenn das entsprechende Studienfach im 1. bis 4. Semester des Bachelorstudiengangs studiert worden ist.
Primarstufenbezogene Evangelische Religionslehre (Vertiefungsmodul)
Primarstufenbezogene Katholische Religionslehre (Vertiefungsmodul)
Primarstufenbezogene Didaktik der Bildenden Kunst (Vertiefungsmodul)
Primarstufenbezogene Didaktik der Musik (Vertiefungsmodul)
Primarstufenbezogene Didaktik des Sports (Vertiefungsmodul)
Primarstufenbezogene Evangelische Religionslehre (Basismodul)
Primarstufenbezogene Katholische Religionslehre (Basismodul)
Primarstufenbezogene Didaktik der Bildenden Kunst (Basismodul)
Primarstufenbezogene Didaktik der Musik (Basismodul)
Primarstufenbezogene Didaktik des Sports (Basismodul)
Die Module 2, 3 und 4 sind jeweils nur für diejenigen Studierenden verpflichtend, die im 1. bis 4. Semester des Bachelorstudiengangs nicht das entsprechende Fach (also Deutsch, Mathematik, Englisch oder Französisch) studiert haben. Studierende, die im 1. bis 4. Semester zwei dieser Fächer studiert haben, wählen im Bachelorstudiengang zusätzlich ein Modul aus dem Profilbereich, der im Masterstudiengang angeboten wird.
Fachdidaktik für den holztechnischen Unterricht
Raumgestaltung, Möbelbau
Methoden und Verfahren der Fertigung
Aspekte unterrichtlicher Praxis im Fach Holztechnik
an RS plus,
Grundlagen der Fachdidaktik Informatik
Sichere und vernetzte Systeme
an Gym, BBS
Vertiefung der Fachdidaktik Informatik
Die Module 1 bis 6 und 10 bis 13 des Fachs Informatik stimmen überein mit den Modulen 1 bis 6 und 9 bis 12 des Fachs Informationstechnik/Informatik im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Die Fächer Informatik und Informationstechnik/Informatik können nicht in Kombination gewählt werden.
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Informatikunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden.
Informationstechnik/Informatik
Betriebliche und gesellschaftliche Aspekte der Informatik
Grundlagen der technischen Informatik für Informationstechnik/Informatik
Die Module 1 bis 6 und 9 bis 12 des Fachs Informationstechnik/Informatik stimmen überein mit den Modulen 1 bis 6 und 10 bis 13 des Fachs Informatik. Die Fächer Informatik und Informationstechnik/Informatik können nicht in Kombination gewählt werden.
Mündliche und schriftliche Kommunikation 1
Mündliche und schriftliche Kommunikation 2
Grundlagen der italienischen Sprachwissenschaft
Italienische Literaturwissenschaft 1
Italienische Kulturwissenschaft 1
Mündliche und schriftliche Kommunikation 3
Sprache der Gegenwart; Lernen und Lehren der italienischen Sprache
Italienische Literaturwissenschaft 2 und Literaturdidaktik
Mündliche und schriftliche Kommunikation 4
Italienische Kulturwissenschaft 2, Landeskundedidaktik
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums sind hinreichende Kenntnisse der italienischen Sprache. Es ist Aufgabe der Studierenden, sich in angemessener Zeit, z.B. über Vorkurse, Begleitkurse, Tutorien, Förderkurse an oder außerhalb der Universität die geforderten sprachpraktischen Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen. Die Aufnahme des lehramtsspezifischen Schwerpunktes Gymnasium gemäß § 5 Abs. 3 setzt ausreichende Lateinkenntnisse voraus.
Literatur und Kulturwissen 1: Griechisch-römische Antike
Literatur und Kulturwissen 2: Augusteische Zeit
Literatur und Kulturwissen 3: Frühe Kaiserzeit und Spätantike
Literaturwissenschaft und ihre Methodik 2: Konzeption und Praxis des Lateinunterrichts
Literatur- und Kulturwissen 4: Antike
Die Eingangsvoraussetzung für den Bachelorstudiengang ist der Nachweis des Latinums. Bis zum Ende des 4. Fachsemesters ist das Graecum nachzuweisen.
Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Voraussetzungen
Grundlagen der Mathematik A: Lineare Algebra
Grundlagen der Mathematik B: Analysis
Grundlagen der Mathematik C: Geometrie, Elementare Algebra und Zahlentheorie
Fachdidaktische Bereiche
Mathematik als Lösungspotenzial A: Modellieren und Praktische Mathematik
Mathematik als Lösungspotenzial B: Einführung in die Stochastik
(Module 8 bis 11): Im Studiengang für das LA an BBS ist aus den Modulen 8 bis 11 ein Modul zu wählen. Im Studiengang für LA an RS plus ist aus den Modulen 8 und 9 ein Modul zu wählen, Modul 11 ist verpflichtend. Im Studiengang LA an Gym sind die Module 8 bis 11 verpflichtend.
Themenmodul A: Mathematik im Wechselspiel zwischen Abstraktion und Konkretisierung
Themenmodul B: Mathematik als fachübergreifende Querschnittswissenschaft
Entwicklung der Mathematik in Längs- und Querschnitten
Die Module 2 bis 5 werden hinsichtlich des Umfangs und des Vertiefungsgrades nach lehramtsspezifischen Schwerpunkten differenziert. Die Themenbereiche der Module 2 und 3 können auch miteinander verbunden und dann thematisch zu zwei gesonderten Modulen zusammengefasst werden (z.B. „Lineare Algebra 1/Analysis 1“ und „Lineare Algebra 2/Analysis 2“).
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich.
Naturwissenschaftliche Grundlagen des Maschinenbaus
Fachdidaktik für den metalltechnischen Unterricht
Im Masterstudiengang wählen die Studierenden einen der drei Bereiche
Bereich „Werkstoffe und Fertigung“
Fügen und Trennen
Bereich „Maschinen- und Fahrzeugtechnik“
Grundlagen Energietechnik
Anwendung Energietechnik
Bereich „Verfahrenstechnik“
Grundlagen Verfahrenstechnik
Aspekte unterrichtlicher Praxis im Fach Metalltechnik
Künstlerische Ausbildung 1: Basiskurs - Hauptinstrument bzw. Hauptfach Gesang
Künstlerische Ausbildung 2: Aufbaukurs - Hauptinstrument bzw. Hauptfach Gesang
Musiktheorie praktisch
Grundlagen der Musikdidaktik
Musikalisch-künstlerische Praxis für die Realschule plus
Musiktheorie, Musikwissenschaft und Musikdidaktik im Dialog
Künstlerische Praxis für das Gymnasium
Erfahrungsbezogene Musikwissenschaft
Musikvermittlung und Medienkompetenz
Musik in Wissenschaft und Praxis: Individuelle Profilierung
Künstlerische Praxis für die Schule
Ensemblepraxis und Musiktheorie
Musikwissenschaft und Musikdidaktik im Dialog
Wahlpflichtbereich: Zwei der Module 17 bis 22 sind zu wählen
Musiktheorie und Komposition
Interkultureller Musikaustausch
Bei einzelnen Modulen wird zwischen folgenden instrumentalen bzw. vokalen Levels unterschieden:
Level A: Anforderungen im Studium für Lehramt an Gymnasien
Level B: Anforderungen im Studium für Lehramt an Realschulen plus
Level C: Anforderungen im Studium für Lehramt an Grundschulen und Lehramt an Förderschulen
Aufbaumodul Theoretische Philosophie 1
Aufbaumodul Theoretische Philosophie 2
Die Module 1 bis 7 des Fachs Philosophie/Ethik stimmen überein mit den Modulen 1 bis 7 des Fachs Ethik.
Experimentalphysik 1: Mechanik, Thermodynamik
Experimentalphysik 2: Elektrodynamik, Optik
Fachdidaktik 1: Fachdidaktische Vertiefungen zur Experimentalphysik
Experimentelles Grundpraktikum 1: Mechanik, Thermodynamik
Experimentelles Grundpraktikum 2: Elektrodynamik, Optik
Experimentalphysik 3: Atom- und Quantenphysik
Fachdidaktik 2: Physikunterricht - Konzeptionen und Praxis
Experimentalphysik 4: Festkörperphysik, Kernphysik, Elementarteilchenphysik
Theoretische Physik 1: Theoretische Mechanik, Elektrodynamik
Theoretische Physik 2: Quantentheorie, statistische Physik und Thermodynamik
Fachdidaktik 3: Physikunterricht - Forschung und Praxis
Experimentalphysik 4: Festkörperphysik, Kernphysik, Elementarteilchenphysik, Kosmologie
Gleichlautende Module für unterschiedliche lehramtsspezifische Schwerpunkte werden hinsichtlich des Umfangs und des Vertiefungsgrades differenziert.
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen kann die Prüfungsordnung eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang vorsehen.
Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Physik und Biologie belegen entweder Modul 17 in Physik oder Modul 9 in Biologie. Sie belegen im Fach Chemie grundlegende fachwissenschaftliche Lehr - veranstaltungen im Umfang von 8 Leistungspunkten; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungs - ordnung.
Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Physik und Chemie belegen entweder Modul 17 in Physik oder Modul 15 in Chemie. Sie belegen im Fach Biologie grundlegende fachwissenschaftliche Lehr - veranstaltungen im Umfang von 8 Leistungspunkten; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungsordnung.
Gegenstand und Einheit der Theologie
Einführung in die Theologie der Religion und in die Religionswissenschaft
Biblische Theologie: Vertiefung
Theologische Anthropologie und Bildungstheorie
Vertiefung Fachwissenschaft und Fachdidaktik 1
Vertiefung Fachwissenschaft und Fachdidaktik 2
Ethik, Gesellschaft, Kirche
Gott, Jesus Christus, Glaube
Lebenswelt, Kultur, Bildung
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Unterrichts in Evangelischer Religionslehre an berufsbildenden Schulen angepasst werden.
Der Nachweis elementarer Kenntnisse der drei alten Sprachen ist für alle Studierende Teil des Bachelorstudiengangs. Der Arbeitsaufwand umfasst den Umfang von insgesamt drei Leistungspunkten und ist im Rahmen einzelner Module zu erbringen. Diese Sprachkenntnisse werden nicht getrennt zertifiziert, sondern sind Gegenstand der Modulabschluss- bzw. Moduleingangsprüfung(en).
Für das Studium zum Lehramt an Gymnasien sind zusätzlich ausreichende Griechischkenntnisse erforderlich, die die Studierenden befähigen, das griechische Neue Testament zu übersetzen. Entsprechende Kenntnisse im neutestamentlichen Griechisch sind durch das Abiturzeugnis oder durch Hochschulprüfungen mit staatlicher Anerkennung nachzuweisen. Außerdem sind vertiefte Lateinkenntnisse erforderlich, die die Studierenden befähigen, kirchengeschichtliche Quellen mit Hilfe der gängigen Hilfsmittel zu erschließen. Diese vertieften Lateinkenntnisse sind, soweit sie nicht durch das Latinum nachgewiesen werden, über separate Sprachkurse außerhalb des Studienganges vor dem dritten Studienjahr zu erwerben und mit staatlicher Anerkennung zertifiziert vorzulegen.
Einführungs- und Grundlagenmodul
Jesus Christus und die Kirche
Religiöse Erziehung und Bildung
Religion und Religionen in Kultur und Gesellschaft
Wege und Entwürfe biblischen und christlichen Lebens und Denkens
Vertiefung Exegese/Biblische Theologie und Kirchengeschichte
Vertiefung Systematische Theologie und Praktische Theologie
Vertiefung Fachdidaktik
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Unterrichts in Katholischer Religionslehre an berufsbildenden Schulen angepasst werden. Für das Lehramt an Realschulen plus sind Grundkenntnisse in Latein erforderlich.
Für die Sprachanforderungen werden die geltenden „Kirchlichen Anforderungen an die Studiengänge für das Lehramt in Katholischer Religion sowie an die Magister- und BA/MA-Studiengänge mit Katholischer Religion als Haupt- und Nebenfach“ der Deutschen Bischofskonferenz vom 25. September 2003 zugrunde gelegt, nach denen für das Lehramt an Grundschulen, an Hauptschulen sowie an Förderschulen keine verbindlichen Anforderungen bestehen, für das Lehramt an Realschulen Grundkenntnisse in Latein erforderlich sind und für das Lehramt an Gymnasien vertiefte Kenntnisse in Latein und Grundkenntnisse in Griechisch erforderlich sowie Kenntnisse in Hebräisch erwünscht sind. Die nachzuweisenden Sprachkenntnisse sind Studienvoraussetzungen für die entsprechenden Masterstudiengänge.
Grundmodul Sprache: Einführung in die sprachlichen Grundlagen
Grundmodul Wissenschaft: Theoretische und methodische Grundlagen der Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und der Kulturwissenschaft
Aufbaumodul 1 Sprache: Vertiefung der sprachlichen Grundlagen
Aufbaumodul 1 Wissenschaft: Themenorientierte Hinführung zu Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Kulturwissenschaft
Aufbaumodul 2 Sprache: Entwicklung der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit
Aufbaumodul 2 Wissenschaft: Themenorientierte Vertiefung der Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Kulturwissenschaft; Didaktik der Textarbeit
Ausbaumodul 1 Sprache: Differenzierung der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit; Übersetzen
Ausbaumodul 1 Wissenschaft: Selbstständiges literaturwissenschaftliches, sprachwissenschaftliches und kulturwissenschaftliches Arbeiten; Sprachgeschichte
Ausbaumodul 2 Sprache: Vorbereitung auf das einsprachige Unterrichten
Ausbaumodul 2 Wissenschaft: Forschungsorientierte Erarbeitung spezieller Themen der Sprach- und Literaturwissenschaft
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums sind Grundkenntnisse der russischen Sprache. Es ist Aufgabe der Studierenden, sich in angemessener Zeit, z.B. über Vorkurse, Begleitkurse, Tutorien, Förderkurse an oder außerhalb der Universität die geforderten sprachpraktischen Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen. Vorausgesetzt werden außerdem ausreichende Englischkenntnisse.
Grundlagen sonderpädagogischer Förderung
Pädagogische und soziologische Grundlagen sonderpädagogischer Förderung
Überblick über sonderpädagogische Förderungsbereiche
Übergreifende pädagogische Grundlagen sonderpädagogischer Förderung
Aus dem Bereich der Module 1 bis 10 sind zwei Förderschwerpunkte mit beiden jeweils zugehörigen Modulen, also insgesamt 4 Module, zu wählen.
Entwicklung, Bildung und Erziehung unter erschwerten Bedingungen
Diagnostik und Förderkonzepte
Entwicklung, Bildung und Erziehung bei Besonderheiten des Erlebens und Verhaltens
Entwicklung, Bildung und Erziehung bei Körperbehinderungen und chronischen Erkrankungen
Entwicklung, Bildung und Erziehung bei geistigen Behinderungen
Entwicklung, Bildung und Erziehung bei sprachlichen Beeinträchtigungen
Grundlagen der Politikwissenschaft und ihrer Nachbardisziplinen
Demokratie und Gesellschaft in Deutschland
Internationale Beziehungen/Außenpolitik
Politik und Politikvermittlung
Fachwissenschaftliche Vertiefung
Querschnittsprobleme im politischen Kontext
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen kann die Prüfungsordnung eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang vorsehen. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Sozialkundeunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden. Hierzu gehört auch eine stärkere Betonung der Wirtschaftswissenschaften.
Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Sozialkunde und Geografie belegen entweder Modul 12 in Sozialkunde oder Modul 15 in Geografie. Entsprechend ihrer Wahl erwerben sie weitere 8 Leistungspunkte in Lehrveranstaltungen nach Maßgabe der Hochschule; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungsordnung.
Studierende des Lehramtes an Realschulen plus mit der Fächerkombination Sozialkunde und Geschichte belegen entweder Modul 12 in Sozialkunde oder Modul 13 in Geschichte. Entsprechend ihrer Wahl erwerben sie weitere 8 Leistungspunkte in Lehrveranstaltungen nach Maßgabe der Hochschule; Näheres hierzu regeln die Hochschulen in der Masterprüfungs - ordnung.
Grundlagen der spanischen Sprachwissenschaft
Spanische Literaturwissenschaft 1
Spanische Kulturwissenschaft 1
Sprache der Gegenwart; Lernen und Lehren der spanischen Sprache
Spanische Literaturwissenschaft 2 und Literaturdidaktik
Spanische Kulturwissenschaft 2, Landeskundedidaktik
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums sind hinreichende Kenntnisse der spanischen Sprache. Es ist Aufgabe der Studierenden, sich in angemessener Zeit, z. B. über Vorkurse, Begleitkurse, Tutorien, Förderkurse an oder außerhalb der Universität die geforderten sprachpraktischen Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen. Die Aufnahme des lehramtsspezifischen Schwerpunktes Gymnasium gemäß § 5 Abs. 3 setzt ausreichende Lateinkenntnisse voraus.
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelorund Masterstudiengang möglich. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderun - gen des Spanischunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden. Es sollen verstärkt Bedeutung, Eigenarten und Verwendung der Fachsprache und der berufsbezogenen Kommunikation erarbeitet sowie Beispiele aus der Arbeitsund Berufswelt verwendet werden.
Grundlagen des Studiums der Sportwissenschaft
Disziplinen der Sportwissenschaft 1: Sportmedizin, Trainingswissenschaft, Bewegungswissenschaft
Theorie, Didaktik und Methodik der Individualsportarten
Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspiele
Disziplinen der Sportwissenschaft 2: Sportpsychologie, Sportsoziologie und Sportgeschichte
Theorie, Didaktik und Methodik elementarer Bewegungsfelder und weiterer Sportarten/Sportaktivitäten
Vertiefung der Theorie, Didaktik und Methodik der Sportarten
Sportdidaktisches Projekt 1
Sportdidaktisches Projekt 2
Interdisziplinäres Projekt zur Schulsportforschung
Im Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen kann die Prüfungsordnung eine abweichende Verteilung der Module zwischen Bachelor- und Masterstudiengang vorsehen. Darüber hinaus können die Inhalte einzelner Module an die besonderen Anforderungen des Sportunterrichts an berufsbildenden Schulen angepasst werden. Hierzu gehört die Vermittlung von Kenntnissen über berufsspezifische Belastungen und individuelle Ausgleichsprozesse sowie eigenverantwortliches Handeln zur Erhaltung der Gesundheit.
an GS, RS plus, FöS
Einführungen in Technikwissenschaften, Fertigungsverfahren und Technikdidaktik
Soziotechnische Handlungsfelder
Ausgewählte Bereiche der Volkswirtschaftslehre
Ausgewählte Bereiche der Betriebswirtschaftslehre
Technikwissenschaften und Bildung (Vertiefung)
Ernährungs- und Verbraucherbildung (Vertiefung)
Wirtschaftspolitik: Inflation und Einkommensverteilung
Wirtschaftspolitik: Umweltökonomie und Außenwirtschaftstheorie und -politik
Betriebswirtschaftslehre: Kostenrechnung
Betriebswirtschaftslehre: Organisationstheorie und Innovationsund Wissensmanagement
Technisch-didaktische Projekte
Für das Fach Wirtschaft und Arbeit an Realschulen plus können folgende Schwerpunkte gewählt werden:
1. Wirtschaftslehre
2. Ernährungs- und Verbraucherbildung
3. Technikwissenschaften und Bildung.
Für alle Schwerpunkte sind die Module 1 bis 4 verpflichtend.
Im Bachelorstudiengang sind für
den Schwerpunkt Wirtschaftslehre die Module 9 und 10,
den Schwerpunkt Ernährungs- und Verbraucherbildung die Module 7 und 8 und
den Schwerpunkt Technikwissenschaften und Bildung die Module 5 und 6
Im Masterstudiengang ist für den Schwerpunkt Wirtschaftslehre das Modul 17 verpflichtend; zudem sind nach Wahl die Module 13 und 14 oder die Module 15 und 16 verpflichtend.
Im Masterstudiengang sind für den Schwerpunkt Ernährungs- und Verbraucherbildung die Module 12 und 19 sowie für den Schwerpunkt Technikwissenschaften und Bildung die Module 11 und 18 verpflichtend. Für die Lehrämter an Grundschulen und Förderschulen sind vier Module aus den Modulen 1 bis 8 auszuwählen, wobei die Module 5 und 6 sowie die Module 7 und 8 jeweils in Kombination zu belegen sind.
Professionsbezogene, anthropologische und ethische Grundlagen der Pflege
Pflege als Handlungspraxis und Methoden sowie Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
Kommunikation und Interaktion in Gesundheit und Pflege
Gesundheitslehre einschließlich Gesundheitsförderung und Public Health
Grundlagen pflegerelevanter Erkrankungen und Einschränkungen und ihre Behandlung
Politische, rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen des Gesundheits- und Sozialwesens
Einführung in die Pflegeforschung und -wissenschaft
Konzepte und Ansätze gesundheitsbezogener und pflegerischer Versorgung
Grundlagen und Anwendungen der Fachdidaktik
Spezielle Gesundheits- und Krankheitslehre einschließlich Behinderung, Pflegebedürftigkeit und ihre Behandlung
Gesundheitsbezogene und pflegerische Versorgung spezifischer Gruppen
Spezielle Forschungsmethoden und Ergebnisse der Pflegewissenschaft
Diskurse im Gesundheits- und Pflegewesen
Spezielle Herausforderungen der Fachdidaktik
Public Health I: Gesundheit und Gesundheitsförderung
Angewandte Anatomie und Physiologie
Krankheitslehre I = Sportmedizinisches Vertiefungsfach
Biologisch-pharmazeutische Grundlagen
Gesellschaftliche Grundlagen des Gesundheitswesens
Fachdidaktik Gesundheit I
Public Health II: Organisatorische Grundlagen des Gesundheitswesens
Krankheitslehre II
Praxisprojekt Prävention
Fachdidaktik Gesundheit II
(zu § 9 Abs. 5 )
8. Bewertungen der Praktikumsleistungen, Wiederholungen der Praktika
11. Regelungen für Praktika an außerschulischen Lern- oder Ausbildungsorten
(1) Die schulpraktische Ausbildung findet studienbegleitend statt. Sie beginnt in der Regel nach dem Vorlesungszeitraum des 1. Semesters des Bachelorstudiengangs und umfasst insgesamt in der Regel 60 Unterrichtstage sowie die Zeiten der Vorbereitungsseminare und der Nachbereitungsveranstaltungen.
(2) Die Studierenden sind verpflichtet, am Unterricht der Lehrkraft oder der Lerngruppe, der sie zugewiesen sind, sowie an schulischen Veranstaltungen, Konferenzen und Dienstbesprechungen der Schule gemäß Entscheidungen der Schulleiterin oder des Schulleiters teilzunehmen.
(1) Die schulpraktische Ausbildung gliedert sich in Orientierende Praktika und Vertiefende Praktika, die in der in Absatz 2 genannten Reihenfolge zu absolvieren sind.
(2) Die Praktika sind in folgender Reihenfolge zu absolvieren:
Zwei Orientierende Praktika während der beiden ersten Studienjahre des Bachelorstudiengangs, und zwar
Orientierendes Praktikum 1:
15 Unterrichtstage, in der Regel während der vorlesungsfreien Zeit nach dem 1. Semester des Bachelorstudiengangs;
Orientierendes Praktikum 2:
15 Unterrichtstage, in der Regel vor der Wahl des lehramtsspezifischen Schwerpunktes gemäß § 5 Abs. 3.
Die Orientierenden Praktika sollen nicht an Schulen gleicher Schulart absolviert werden. Eines der Orientierenden Praktika findet in der Regel an einer Schwerpunktschule statt. Eines der Orientierenden Praktika kann durch ein Praktikum an einem außerschulischen Lern- oder Ausbildungsort ersetzt werden; über die Anerkennung entscheidet die Hochschule im Einvernehmen mit dem fachlich zuständigen Ministerium - Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen -
Zwei Vertiefende Praktika in der Regel in einer Schulart, die dem lehramtsspezifischen Schwerpunkt gemäß § 5 Abs. 3 entspricht, in der Regel in den gewählten Studienfächern, und zwar
Vertiefendes Praktikum im Bachelorstudiengang
15 Unterrichtstage, in der Regel während der vorlesungsfreien Zeit nach dem Orientierenden Praktikum 2
Vertiefendes Praktikum im Masterstudiengang
15 Unterrichtstage, in der Regel während der vorlesungsfreien Zeit
Abweichend davon erstreckt sich das Vertiefende Praktikum im Masterstudiengang für das Lehramt an Förderschulen bei gleicher Arbeitsbelastung für das Praktikum über 20 Unterrichtstage. Die Durchführung dieser Praktika ist auch in vorlesungsbegleitender Form möglich. Das Nähere hierzu regelt das jeweils zuständige staatliche Studienseminar in Abstimmung mit der Schulbehörde und den Zentren für Lehrerbildung. Das Vertiefende Praktikum im Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien legt einen der inhaltlichen Schwerpunkte auf den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe.
(3) Die Praktika umfassen in der Regel
in den Orientierenden Praktika mindestens 15 Unterrichtsstunden pro Praktikumswoche,
in den Vertiefenden Praktika nach Maßgabe der Studienseminare Präsenzveranstaltungen, Arbeitsaufträge sowie Unterrichtsstunden im Gesamtumfang von 4 Leistungspunkten bei einer Dauer von drei Praktikumswochen.
(1) Die schulpraktische Ausbildung bezieht grundsätzlich das gesamte Aufgabenspektrum einer Lehrkraft ein; sie umfasst folgende Erfahrungsbereiche:
Schule und Beruf,
Kommunikation und Interaktion,
Diagnose und Beratung.
(2) Ziele der Orientierenden Praktika sind:
Kenntnis der Institution Schule, einschließlich der Schwerpunktschule, und ihrer Tätigkeitsfelder aus der Perspektive einer Lehrperson,
Einblicke in schulische, erzieherische und unterrichtliche Prozesse, insbesondere in inklusiven Unterricht,
Kenntnis von Rahmenbedingungen des Lehrerinnen- oder Lehrerberufs,
Fähigkeit zur Analyse von Lehr- und Lernprozessen, insbesondere im inklusiven Unterricht, und
Reflexion der persönlichen Eignung und Neigung für den Lehrerinnen- oder Lehrerberuf.
(3) Ziele des Vertiefenden Praktikums im Bachelorstudiengang sind:
Fähigkeit zur Beschreibung und Analyse von Lehr- und Lernprozessen,
Fähigkeit zur Entwicklung fachbezogener Ziele und Inhalte der studierten Unterrichtsfächer im Hinblick auf fachdidaktische Anforderungen, nach Möglichkeit in verschiedenen Klassenstufen,
Fähigkeit zur Planung und Durchführung von Unterrichtsversuchen durch Weiterentwicklung der eigenen didaktisch- methodischen Handlungskompetenz,
Kenntnis verschiedener Formen von Leistungsdiagnostik und -beurteilung,
Überprüfung der Entscheidung für den Lehrerinnen- oder Lehrerberuf und den lehramtsspezifischen Schwerpunkt.
(4) Ziele des Vertiefenden Praktikums im Masterstudiengang sind:
Fähigkeit zur differenzierten Beschreibung und Analyse von Lehr- und Lernprozessen in den studierten Unterrichtsfächern sowie zur Umsetzung bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Ansätze,
Einbeziehung kollegialer Rückmeldung und Beratung bei Planung, Durchführung und Reflexion eigener Unterrichtsversuche,
Fähigkeit zur angemessenen Planung und Durchführung eigenständiger Unterrichtsversuche,
Fähigkeit zur Reflexion über die eigenen fachlichen, didaktisch- methodischen und diagnostischen Handlungskompetenzen im Hinblick auf den zukünftigen Lehrerinnen oder Lehrerberuf.
(1) Der zeitliche Aufwand für die schulpraktische Ausbildung während des Studiums wird in Leistungspunkten nach dem European Credit Transfer System (ECTS) bemessen.
(2) Bei erfolgreicher Teilnahme an den einzelnen Schulpraktika werden folgende Leistungspunkte (LP) zuerkannt:
Orientierende Praktika
(je 15-tägig)
jeweils 3 LP
Vertiefende Praktika
jeweils 4 LP.
(1) Die Schulleiterin oder der Schulleiter regelt die Ausbildung
der Praktika an der Schule. Sie oder er kann im Einvernehmen
mit der Leitung des zuständigen staatlichen Studienseminars
eine Praktikumsleiterin oder einen Praktikumsleiter
(2) Die Schulleiterin oder der Schulleiter ordnet in den Orientierenden Praktika die Studierenden Lerngruppen und Lehrkräften zu.
(3) In den Vertiefenden Praktika sind die Studierenden Fachleiterinnen oder Fachleitern der staatlichen Studienseminare zugeordnet.
(4) In jedem Schulpraktikum sind für die Studierenden praktikumsbetreuende Personen beauftragt, und zwar
in den Orientierenden Praktika Lehrkräfte der jeweiligen Schule,
in den Vertiefenden Praktika Fachleiterinnen und Fachleiter der staatlichen Studienseminare.
(5) Die praktikumsbetreuenden Personen gestalten den Praktikumsablauf und entscheiden, ob die Teilnahme am Praktikum als erfolgreich festgestellt werden kann.
(6) Die Universitäten wirken bei der Durchführung der Praktika mit.
(7) Die Fachleiterinnen und Fachleiter der staatlichen Studienseminare führen die Vorbereitungsveranstaltungen durch; die Universitäten wirken daran mit.
(1) In allen Schulpraktika sind Leistungen gemäß Nummer 7 Abs. 1 zu erbringen.
(2) Die Studierenden sollen während der Orientierenden Praktika an allen Schultagen des jeweiligen Praktikumszeitraums in der Schule anwesend sein, sofern durch die Schulleiterin oder den Schulleiter keine andere Regelung getroffen wird.
(3) Die Studierenden haben die für die Schule und den Unterricht geltenden Vorschriften zu beachten und entsprechende Weisungen der praktikumsbetreuenden Personen und der Schulleitung zu befolgen.
(4) Die Studierenden sind in allen die Schule, die Schülerschaft, das Kollegium und die Eltern betreffenden Angelegenheiten zur Verschwiegenheit verpflichtet.
(1) Die Entscheidung darüber, ob die Teilnahme am Praktikum als erfolgreich festgestellt werden kann, wird auf der Grundlage der Anforderungen gemäß Nummer 7 Abs. 1 durch die die Bescheinigung ausstellende Stelle gemäß Absatz 2 getroffen.
(2) Die Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an den Orientierenden Praktika stellt die jeweilige Schule, diejenige über die erfolgreiche Teilnahme an den Vertiefenden Praktika das jeweilige staatliche Studienseminar aus.
(3) Die Entscheidung über die nicht erfolgreiche Teilnahme wird den Studierenden schriftlich unter Angabe der Gründe mitgeteilt.
(4) Ein nicht erfolgreich abgeleistetes Schulpraktikum kann zweimal und sollte unverzüglich wiederholt werden. Eine Wiederholung setzt voraus, dass die Studierenden nach jedem Praktikumsversuch an einem Beratungsgespräch mit einer praktikumsbetreuenden Person teilgenommen haben, über das ihnen eine Bestätigung ausgestellt wird.
(1) Fehlen Studierende an einem Praktikumstag ohne ausreichende Entschuldigung oder aus Gründen, die sie selbst zu vertreten haben, gilt das Praktikum als nicht erfolgreich absolviert.
(2) Erkranken Studierende während eines Praktikums oder sind sie aus Gründen, die sie nicht zu vertreten haben, an der Teilnahme verhindert, haben sie die Schule umgehend zu verständigen. Sie klären mit der praktikumsbetreuenden Person, ob und wie in dem verfügbaren Zeitraum die ausgefallenen Praktikumstage nachgeholt werden müssen.
(1) Abweichend von den vorausgehenden Bestimmungen gelten für Praktika an außerschulischen Lern- oder Ausbildungsorten gemäß Nummer 2 Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 spezifische Regelungen.
(2) Ziele des Praktikums sind:
Kennenlernen von Struktur und Aufgaben einer Einrichtung an außerschulischen Lern- oder Ausbildungsorten (Einrichtung),
Kennenlernen von Kooperationsformen von Schulen mit solchen Einrichtungen.
(3) Folgende Praktikumsleistungen sind zu erbringen:
Beschreibung und Reflexion eines Aufgabenschwerpunktes der Einrichtung,
Dokumentation eines Beispiels der Lernortkooperation zwischen der Einrichtung und einer Schule, falls diese besteht.
(4) Die Einrichtung organisiert das Praktikum und stellt eine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme aus. Die Praktikumsleistungen erfolgen auf der Grundlage einer Praktikumsanleitung gemäß Nummer 7 Abs. 2.
(5) Die Suche des Praktikumsplatzes ist Aufgabe der Studierenden.
(6) Für die Pflichten der Studierenden im Praktikum, die Anforderungen an die Bewertung der Praktikumsleistungen, die Regelungen zur Wiederholung der Praktika sowie zu Versäumnissen und Krankheit sind die Bestimmungen für die Orientierenden Praktika an Schulen entsprechend anzuwenden.

References: § 9

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

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 § 102
 § 6
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 § 2
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