Source: https://meiner.de/kritik-der-praktischen-vernunft-11893.html
Timestamp: 2018-03-23 10:57:21+00:00

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Herausgegeben von Horst D. Brandt und Heiner F. Klemme
Philosophische Bibliothek 506. 2003. Mit einer Einleitung, Sachanmerkungen und einer Bibliographie von Heiner F. Klemme. LXV, 277 Seiten.
978-3-7873-2118-6. E-Book
Kants "Kritik der praktischen Vernunft" hat bis auf den heutigen Tag den Rang eines herausragenden Grundwerks zur Begründung einer rational begründeten und damit allgemein verbindlichen Ethik.
In der "Kritik der praktischen Vernunft" (1787) begründet Kant seinen wohl bekanntesten Lehrsatz, den Kategorischen Imperativ: "Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne". Das Bewußtsein dieses Grundgesetzes der praktischen Vernunft ist nach Kant ein "Faktum der reinen Vernunft", dem sich niemand verschließen kann, und in diesem Faktum sieht er den - nicht weiter herleitbaren und keiner weiteren Herleitung bedürftigen - Beweisgrund der Wirklichkeit unserer Freiheit, den die "Kritik der reinen Vernunft" auf dem Felde der theoretischen Vernunft zwar fordern, aber nicht beibringen konnte.
Neben den Schriften David Humes, der sich um eine empirische Begründung allgemeingültiger ethischer Grundsätze bemühte, gilt Kants Ansatz eines rein rational begründeten für jedermann verbindlichen Moralgesetzes bis auf den heutigen Tag als ein starkes und maßgebliches Argument für die Grundlegung einer rationalen Kriterien genügenden und daher allgemein verbindlichen Ethik.
Diese Neuausgabe des Textes hält sich strikt an die Fassung der ersten Ausgabe von 1787, d.h. Lautstand, Diktion und die - typisch Kantische - Interpunktion des Originals werden auch dort bewahrt, wo sie heutigen Regeln nicht mehr entsprechen. Lediglich veraltete orthographische Schreibungen und offensichtliche Fehler in der Interpunktion wurden korrigiert, da sie die Lesbarkeit des Textes unnötig erschweren. Lesarten und Korrekturvorschläge späterer Ausgaben sowie die Eintragungen in Kants Handexemplar wurden berücksichtigt oder angemerkt, soweit sie nach dem Stand der neueren Kantforschung noch Beachtung verdienen, und im kritischen Apparat ausgewiesen. Die Einleitung gibt Auskunft über die Entstehung und die Verortung der Schrift in Kants Gesamtwerk und ihre Rezeption, Sachanmerkungen, Register und eine ausführliche Bibliographie geben weitere Hilfen zur Erschließung der Bedeutung des Werkes.
| Kapitel kaufen Editorische NotizLXIV
| Kapitel kaufen Immanuel Kant: Kritik der praktischen Vernunft1
| Kapitel kaufen Einleitung. Von der Idee einer Kritik der praktischen Vernunft18
| Kapitel kaufen Erster Teil. Elementarlehre der reinen praktischen Vernunft21
| Kapitel kaufen Erstes Buch. Die Analytik der reinen praktischen Vernunft23
| Kapitel kaufen Erstes Hauptstück. Von den Grundsätzen der reinen praktischen Vernunft23
| Kapitel kaufen § 1 Erklärung23
| Kapitel kaufen § 2 Lehrsatz I26
| Kapitel kaufen § 3 Lehrsatz II27
| Kapitel kaufen § 4 Lehrsatz III35
| Kapitel kaufen § 5 Aufgabe I37
| Kapitel kaufen § 6 Aufgabe II38
| Kapitel kaufen § 7 Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft41
| Kapitel kaufen § 8 Lehrsatz IV44
| Kapitel kaufen I. Von der Deduktion der Grundsätze der reinen praktischen Vernunft57
| Kapitel kaufen II. Von dem Befugnisse der reinen Vernunft, im praktischen Gebrauche, zu einer Erweiterung, die ihr im spekulativen für sich nicht möglich ist68
| Kapitel kaufen Zweites Hauptstück. Von dem Begriffe eines Gegenstandes der reinen praktischen Vernunft78
| Kapitel kaufen Tafel der Kategorien der Freiheit90
| Kapitel kaufen Von der Typik der reinen praktischen Urteilskraft91
| Kapitel kaufen Drittes Hauptstück. Von den Triebfedern der reinen praktischen Vernunft97
| Kapitel kaufen Kritische Beleuchtung der Analytik der reinen praktischen Vernunft121
| Kapitel kaufen Zweites Buch. Dialektik der reinen praktischen Vernunft145
| Kapitel kaufen Erstes Hauptstück. Von einer Dialektik der reinen praktischen Vernunft überhaupt145
| Kapitel kaufen Zweites Hauptstück. Von der Dialektik der reinen Vernunft in Bestimmung des Begriffs vom höchsten Gut149
| Kapitel kaufen I. Die Antinomie der praktischen Vernunft153
| Kapitel kaufen II. Kritische Aufhebung der Antinomie der praktischen Vernunft154
| Kapitel kaufen III. Von dem Primat der reinen praktischen Vernunft in ihrer Verbindung mit der spekulativen161
| Kapitel kaufen IV. Die Unsterblichkeit der Seele, als ein Postulat der reinen praktischen Vernunft164
| Kapitel kaufen V. Das Dasein Gottes, als ein Postulat der reinen praktischen Vernunft167
| Kapitel kaufen VI. Über die Postulate der reinen praktischen Vernunft überhaupt177
| Kapitel kaufen VII. Wie eine Erweiterung der reinen Vernunft, in praktischer Absicht, ohne damit ihr Erkenntnis, als spekulativ, zugleich zu erweitern, zu denken möglich sei?180
| Kapitel kaufen VIII. Vom Fürwahrhalten aus einem Bedürfnisse der reinen Vernunft190
| Kapitel kaufen IX. Von der der praktischen Bestimmung des Menschen weislich angemessenen Proportion seiner Erkenntnisvermögen196
| Kapitel kaufen Zweiter Teil. Methodenlehre der reinen praktischen Vernunft199
| Kapitel kaufen Beschluß215
| Kapitel kaufen Sachanmerkungen. Von Heiner F. Klemme219
| Kapitel kaufen Bibliographie. Von Heiner F. Klemme243
| Kapitel kaufen Personenregister263
| Kapitel kaufen Sachregister265

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8