Source: http://soarge.ch/beistandschaften-fur-kesb-behorden/
Timestamp: 2020-01-26 21:09:38+00:00

Document:
Beistandschaften für KESB/ BEHÖRDEN – SOARGE
FÜR KESB, GERICHTE, JUGENDGERICHTE, SOZIALÄMTER ,PSYCHIATRIEN
Verein SOARGE übernimmt im Auftrag von KESB-Behörden, Gerichte, Jugendgerichte und Sozialdiensten Mandate im Bereich Kindes- und Erwachsenenschutz.
Uns ist es wichtig, die Ressourcen des Klienten ins Zentrum zu stellen und alle Arbeiten und Beratungen mit einem hohen Grad an Professionalität auszuführen.
Wir sind politisch und konfessionell neutral und sind auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit und Wertschätzung unserer Auftraggeber (Klienten und Behörden) angewiesen, um unsere Arbeit optimal auszuführen.
Gerne machen wir Ihnen eine unverbindliche Offerte zum Führen einer Anzahl an gesetzlichen Mandaten, oder für jegliche Spezialaufträge gemäss Ihren Wünschen.
Erziehungsbeistandschaften Art. 308.Abs. 1 und 2 ZGB
Begleitbeistandschaften nach Art. 393 ZGB
Vertretungsbeistandschaften nach Art. 394 ZGB
Mitwirkungsbeistandschaften nach Art. 396 ZGB
Kombinationen von Massnahmen nach Art. 397 ZGB
Umfassende Beistandschaften nach Art. 398 ZGB
Wir von der SOARGE führen Massgeschneiderte Beistandschaften für die KESB/Behörden durch.
Unsere Tätigkeit von Beiständen versteht sich in erster Linie als aktive Beziehungsarbeit. Vorrang im Umgang mit den Klienten und deren sozialem Umfeld hat das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Unser Leitbild und Arbeitsweise:
Angemessene persönliche Kontakte zu der verbeiständeten Person
Sicherstellung der Grundbedürfnisse und des lebensnotwendigen persönlichen Lebensunterhaltes;
Beratung und Begleitung bei der persönlichen Entwicklung sowie der sozialen Integration;
Gestaltung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Klienten, die aufgrund komplexer Problemlagen verschiedene Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen und der Aufbau eines Netzes von psychosozialer-medizinischer Betreuung im Sinne des Case Managements. Gegebenenfalls und vom Auftrag der KESB abhängig:
Vermittlung von Angeboten zur Wohn- und Obdachsicherung wie Wohnbegleitung, Spitex und Mahlzeitendienst etc.
Vermittlung einer geeigneten Wohnform oder Unterbringung in einer stationären Einrichtung
Betreten der Wohnung und das Öffnen der Post, Wohnungsräumung und -auflösung. Bei urteilsunfähigen Klienten ist in all diesen Fällen die Zustimmung der KESB erforderlich;
Zustimmung zu bewegungseinschränkenden und medizinischen Massnahmen, wobei die gesetzliche Kaskadenordnung (Art. 378 ZGB) und allfällige Vorsorge Aufträge bzw. Patientenverfügungen zu beachten.
Aufrechterhaltung des persönlichen Kontakts auch während eines Freiheitsentzugs, oder bei einer fürsorgerischen Unterbringung (FU);
Regelung des persönlichen Kontakts von Kindern und Jugendlichen zu deren Elternteilen, in bestimmten Situationen auch die Kontrolle der Kontakte und das Zurückbehalten von Ausweispapieren;
Kurzfristige Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in einer Notfall- oder Pflegefamilie bzw. in einer Auffang- bzw. Abklärungseinrichtung; Mittel- und langfristige Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in einer für sie geeigneten Tagesstätte, Pflegefamilie, einem Kinder- oder Schulheim etc.;
Vermittlung von für Kinder- und Jugendliche besonders geeigneten ausserschulischen Förder- und Therapieprogrammen Unterstützung von Eltern bzw. Elternteilen zur Stärkung ihrer Erziehungskompetenz sowie Vermittlung von spezialisierten Beratungs- und/oder anderen Eltern-Kind Angeboten.
Rechtliche Vertretung Wahrung der Vertretungsansprüche in den von der KESB bezeichneten rechtlichen und tatsächlichen Angelegenheiten, beispielsweise:
Prüfung und Geltendmachung von Rechtsansprüchen (Unterhalt, Wahrung gesetzlicher, insbesondere finanzieller Ansprüche, Versicherung etc.)
Verteidigung und Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Staat und Dritten
Wahrnehmung aller Vertretungen in rechtlichen Angelegenheiten und Verfahren (Straf-, Zivil-, Verwaltungsverfahren)
Einbezug der betroffenen Personen in möglichst alle Angelegenheiten (persönliche Verfahrensgarantien).
Einkommens- und Vermögensverwaltung Sofern von der KESB angeordnet, hat die Beistandsperson die Einkommens- und Vermögensverwaltung unter Beachtung der VBVV und anderer einschlägiger Bestimmungen sicherzustellen, beispielsweise:
Schuldenbewirtschaftung und -sanierung;
Buchhaltung, Kontenführung, Abwicklung von Zahlungsverkehr Garantie des Versicherungsschutzes
Inventarisation, Berichterstattung mit Rechnungslegung.
Unser Management und Führung, Fachlich und methodisch qualifizierte Arbeitsweise:
Case-Management und Organisation der Mandatsführung nach den Prinzipien der Sozialen Arbeit
Umsetzung von Handlungsplänen unter Beachtung des Subsidiaritätsprinzips
Delegation von Aufgaben zum Wohl einer verbeiständeten Person, soweit diese nicht der Beistandsperson vorbehalten sind
Aufbau und Sicherung eines adäquaten Helfernetzes (Drittaufträge, Überwachung von Institutionen etc.)
Organisation und Gestaltung der Zusammenarbeit mit Sekretariat, Sachbearbeitung und Buchhaltung etc.
Beachtung der ethischen Grundsätze, wie sie im Berufskodex von AvenirSocial Schweiz für die Arbeit mit schutz- und hilfebedürftigen Menschen festgehalten sind.
Mitglied der VBBRB – Verband der Berufs Beiständinnen und Berufsbeistände Region Basel-
Unsere ethischen Richtlinien und Berufskodex sind die gleichen, wie sie von AvenirSocial im Berufskodex 2010 für die Arbeit mit schutz- und hilfebedürftigen Menschen festgehalten worden sind und sind integraler Bestandteil unserer Arbeit.
Eine der Besonderheiten von unseren Angeboten sind, die sprachlichen Ressourcen, die unsere Mitarbeiter mitbringen in Kopplung mit sozialpädagogischer und Sozialarbeiterischer Professionalität,
Schweizerdeutsch/Deutsch, Türkisch Italienisch, Kurdisch, Arabisch als Alltags/-Umgangssprache zählen zu unseren stärken.
Kulturelle Diversität und deren differenziertes Verständnis, sowie daraus abgeleitete Lösungsansätze werden durch uns methodisch- systemisch sozialpädagogisch umgesetzt.
Bei der Leistungserbringung sehen wir unsere Empathie, langjährige Erfahrung und Wissen als besondere Stärke zu den Sprachlich/Kulturellen Besonderheiten der Klientel, weil wir selbst eine ähnliche Sozialisation durchlaufen haben.
Für Steigerung der Effizienz und Kostenersparnis, Einsatz von Neumedien wie E- Mail, SMS, Whats UP, Online Konferenzen-für alle Beteiligten.
Die Beiständin/ der Beistand hat seinen Antrag auf Entschädigung zu begründen und glaubhaft zu machen. Die KESB berücksichtigt bei der Festsetzung der Entschädigung die Begründung der Beiständin/ des Beistandes, die Schwierigkeit der Massnahmenführung, die mit diesen verbundenen Aufgaben und Verantwortung sowie den für die Führung der Beistandschaft notwendigen Zeitaufwand. Die pauschale Entschädigung besteht aus einer Grundpauschale und gegebenenfalls aus Zuschlägen bzw. Abzügen.
Grundpauschalen jährlich
a) Begleitbeistandschaft nach Art. 393 ZGB 2’000 – 3‘000 – mit 1-2 Aufgaben(-bereichen)
b) Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 ZGB . 2’400 – 3‘600 – mit 1-2 Aufgaben(-bereichen)
c) Vertretungsbeistandschaft mit Vermögens- Fr. 4‘000 – 6‘000 verwaltung nach Art. 394 i.V.m. Art 395 ZGB
d) Mitwirkungsbeistandschaft nach Art. 396 ZBG 2’400 – 3‘600 – mit 1-2 Aufgaben(-bereichen)1
e) Kombinationen von Massnahmen Art. 397 ZGB 2’400 – 3‘600 – mit 2 Aufgaben(-bereichen)
f) Umfassende Beistandschaft nach Art. 398 ZGB Fr. 4‘600 – 7‘000
g) Erziehungsbeistandschaft Art. 308 Abs. 1un 2 ZGB. 3’000 – 7’000
Inklusive Besuchsbegleitung
Die Richtwerte gelten als Mittelwerte für die entsprechende Kategorie.
Sie können fallbezogen erhöht oder reduziert werden.
Berücksichtigt wird der für die Mandatsführung notwendige und nicht der ausgewiesene Aufwand.
Mit der Grundpauschale abgegoltene Aufgaben und Leistungen Mit der Grundentschädigung ist der zur Erfüllung der zugewiesenen ordentlichen Aufgaben anfallende Arbeits- und Infrastrukturaufwand abgedeckt. Grundsätzlich sind jene Aufgaben, welche dem Beistand übertragen wurden und welche eine durchschnittliche Person für sich selbst besorgt, ebenfalls durch den Beistand oder eine Mitarbeiterin der Beistandschaft, für welche der Beistand arbeitet, selber zu erledigen.

References: Art. 308
 Art. 393
 Art. 394
 Art. 396
 Art. 397
 Art. 398
 Art. 393
 Art. 394
 Art. 394
 Art. 396
 Art. 397
 Art. 398
 Art. 308