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Timestamp: 2018-11-19 08:23:29+00:00

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Back to the future: how IR has changed over 17 years
Thema:Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Investorensuche &-pflege, Aktienkultur, Sonstiges Publikationsform:Fachartikel, Sonstige
When friends and colleagues ask why I decided to make the big (and unusual) leap from IRO to IR consultant, I answer quite clearly: I wanted to go back to ‘the future’ of IR – to take on new challenges, expand my horizons beyond the technology industry, and up my IR and strategic communications game.
Until January 2015 when I joined Edelman, I was head of IR and corporate communications at Veeco Instruments for 17 years. Veeco is a small capitalization technology stock with a big capitalization IR program. It was a rollercoaster of ups and downs in a highly cyclical sector, the peak of the cycle being very rewarding, while the troughs brought many challenges as well as excellent opportunities to enhance our reputation. With more than 20 sell-side analysts, a global shareholder base, an accounting crisis, one CEO and two CFO transitions, more than a dozen acquisitions and several equity and debt offerings, investor relations was always in the mix and held a prominent role at the table.
While I started my career with cross-border IR communications consultancy firm Dewe Rogerson, it has been quite a while since I was last an IR consultant. When I left Dewe Rogerson in 1997 to join Veeco, my hair was certainly bigger and curlier, I had a closet full of brightly colored pantsuits and a few less lines of distinction on my face. My daughters, one now a junior in college and the other about to leave the nest, were just babies.
But that’s not all that has changed in 17 years. Flashback to the late 1990s: the rapid rise of the internet was fueling a bubble that would soon burst; a roaring stock market provided capital for a wave of global merger mania, until the Asian financial crisis hit; the euro was a new currency concept and experts were unsure how it would affect global business; and the Titanic was crashing into icebergs at a theatre near you.
IR job market thrives amid improved market sentiment
Thema:Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Sonstiges, Vergütung Publikationsform:Surveys, Fachartikel, Sonstige
The ambience was cheerful at the roundtable held last week by London-based recruitment agency EMR to discuss the findings from its latest UK IR salary survey, the last of which was conducted in 2012.
‘The first thing that strikes me is the clear improvement in market confidence,’ enthused Anastasia Pittas, a senior consultant. ‘That’s not only due to the fact that 66 percent of IROs report a salary increase. Half of respondents say they are optimistic about the future of the UK economy – that’s 30 percent more than three years ago.’
Another notable highlight this year is the increase in the number of candidates with a capital markets background: half of new registrants with EMR's IR practice now come from the buy side, the sell side, corporate broking or equity sales. Also nearly 60 percent of the 150 respondents to the survey display a financial qualification, and 22 percent have passed the IR Society’s Certificate in IR.
Bundesregierung veröffentlicht Gesetzentwurf zur Umsetzung der Änderung der Transparenzrichtlinie
Thema:Kapitalmarktrecht, Sonstiges Publikationsform:Fachartikel, Sonstige
Die am 27. November 2013 in Kraft getretene EU-Transparenzrichtlinie 2013 (2013/50/EU), durch die Änderungen der Transparenzrichtlinie (2004/109/EG) und weiterer Richtlinien erfolgt sind, ist bis zum 27. November 2015 in deutsches Recht umzusetzen. Ziel der Transparenzrichtlinie 2013 ist eine weitgehende Harmonisierung innerhalb der EU; die Mitgliedstaaten dürfen grundsätzlich – bis auf wenige Ausnahmen - bei der Umsetzung nicht über die Vorgaben der Richtlinie hinausgehen. Das Bundesfinanzministerium hat am 29. April 2015 den vom Bundeskabinett verabschiedeten Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie 2013 (Umsetzungsgesetz) veröffentlicht. Der Gesetzentwurf zielt insbesondere darauf ab
die Transparenz von Beteiligungen an börsennotierten Gesellschaften weiter zu verbessern,
die bestehenden Sanktionsbefugnisse bei Verstößen gegen die Meldepflichten zu erweitern und
die Berichtspflichten für kleine und mittlere Emittenten zu vereinfachen.
Ergänzend wurde im Amtsblatt der Europäischen Union vom 13. Mai 2015 die Delegierte Verordnung (EU) 2015/761 der Kommission vom 17. Dezember 2014 veröffentlicht, mit der auf Grundlage der Empfehlungen der ESMA bestimmte technische Regulierungsstandards für bedeutende Beteiligungen in Ergänzung der Transparenzrichtlinie 2013 („Delegierten Verordnung“) festgelegt werden. Diese Verordnung 2015/761 gilt ab dem 26. November 2015.
Erhöhte Transparenz durch Anpassungen bei den WpHG-Meldepflichten
Die maßgeblichen Meldeschwellen für die WpHG-Mitteilungspflichten bleiben unverändert, ebenso die Meldepflichten für die Inhaber wesentlicher Beteiligungen (§ 27a WpHG). Neben einigen Klarstellungen sind Änderungen insbesondere hinsichtlich des Zeitpunkts für das Auslösen der Meldepflicht, bei den Zurechnungstatbeständen sowie bei den Meldepflichten für Finanzinstrumente vorgesehen.
1. Stichtag für Meldepflichten
Für den Beginn der Fristberechnung wird zwischen aktiver und passiver Schwellenberührung differenziert. Der Gesetzeswortlaut stellt klar, dass bei aktiver Schwellenberührung spätestens nach zwei Handelstagen die Kenntnis des Meldepflichtigen über seine Schwellenberührung unwiderleglich vermutet wird. Bei passiven Schwellenberührungen wegen Veränderung der Gesamtstimmrechtsanzahl beim Emittenten ist nicht Kennenmüssen, sondern die positive Kenntnis der Schwellenberührung für die Meldepflicht maßgeblich.
Allerdings wird künftig die Meldepflicht bereits ausgelöst, wenn ein auf die Übertragung von Aktien gerichteter unbedingter und ohne zeitliche Verzögerung zu erfüllender Anspruch oder eine entsprechende Verpflichtung besteht, also ein unbedingtes Kausalgeschäft hinsichtlich der Übertragung von Aktien abgeschlossen wurde. Damit stellt der Gesetzgeber auf das Kausalgeschäft ab, auch wenn die zivilrechtliche Differenzierung zwischen schuldrechtlichem Kaufvertrag und sachenrechtlicher Übereignung in vielen anderen europäischen Mitgliedstaaten unbekannt ist. Unklar ist, ob die Meldepflicht auch besteht, wenn es bei der Übereignung von Aktien zu Problemen kommt. Die mit der Vorverlagerung der Schwellenberührung einhergehende Abweichung vom übernahmerechtlichen Zeitpunkt des Kontrollerwerbs wird in der Praxis regelmäßig nicht zum Tragen kommen, da im Vorfeld von Übernahmeverfahren vereinbarte Aktienkaufverträge üblicherweise als außerbörsliche Transaktion erfolgen und mit diversen kausal- und sachenrechtlichen Bedingungen verknüpft sind. Die Möglichkeit der gleichzeitigen Abgabe der WpHG-Meldung und der Veröffentlichung der Kontrollerlangung nach WpÜG bleibt erhalten.
2. Neue Tatbestände bei der Zurechnung von Stimmrechten
Auch wenn grundsätzlich aufgrund des aktienrechtlichen Abspaltungsverbots eine isolierte Übertragung der Stimmrechte in Deutschland rechtlich nicht möglich ist, erfasst der Gesetzentwurf künftig hinsichtlich der Stimmrechtszurechnung auch die Fälle, in den der Meldepflichtige aufgrund einer Vereinbarung die Stimmrechte ausüben kann, ohne die mit den Stimmrechten verbundenen Aktien als Gegenleistung zu erhalten. Weiterhin wird die Zurechnungsregelung im Fall der Sicherungsübereignung von Aktien präzisiert – meldepflichtig können sowohl der Sicherungsgeber als auch der Sicherungsnehmer sein.
3. Meldepflichten von Konzernunternehmen
Um im Konzern ein angemessenes Maß an Transparenz zu gewährleisten und der Tatsache Rechnung zu tragen, dass ein ein Tochterunternehmen kontrollierendes Mutterunternehmen Einfluss auf dessen Management nehmen kann, sollen die Schwellen nach der Delegierten Verordnung auf Ebene des Konzerns berechnet werden. Maßgeblich für die Schwellenüberschreitung ist danach der Zeitpunkt, zu dem die Gesamtsumme der Beteiligungen im Konzern die Mitteilungsschwelle erreicht. Dementsprechend werden im Entwurf des Umsetzungsgesetzes die bisherigen WpHG-Regelungen zur Zurechnung bei Tochterunternehmen im neuen § 24 WpHG zusammengefasst und präzisiert. Zukünftig wird es nach § 24 WpHG n.F. die Möglichkeit einer befreienden Konzernmitteilung durch Mutterunternehmen geben; anders als bislang bedarf es dann keiner separaten Mitteilungen durch einzelne Konzernunternehmen mehr. Dabei wird auch der Anwendungsbereich der Norm auf Mutter-Tochterverhältnisse ausgeweitet, denen kein Konzern im Sinne der §§290, 340i HGB zugrunde liegt. Die Einzelheiten dieser Befreiung sollen in einer Rechtsverordnung festgehalten werden.
Mit einer Ergänzung des § 26 Abs. 1 WpHG stellt der Gesetzgeber klar, dass ein Emittent Aktien, die ein Tochterunternehmen an ihm hält, als eigene Aktien anzusehen hat und das Tochterunternehmen dementsprechend hinsichtlich dieser Aktien nicht meldepflichtig ist.
4. Neues System der Meldetatbestände bei Finanzinstrumenten
Mit der Neufassung der §§ 25, 25a WpHG regelt der Gesetzgeber die Meldepflichten beim Halten von Finanzinstrumenten und sonstigen Instrumenten neu. § 25 WpHG n.F. wird einen einheitlichen Meldetatbestand für sämtliche Instrumente beinhalten, die ein Erwerbsrecht auf Aktien eines Emittenten begründen (bislang § 25 WpHG) bzw. eine vergleichbare wirtschaftliche Wirkung haben (bisher nach § 25a WpHG meldepflichtige Erwerbsmöglichkeiten). Dabei ist nach § 25 WpHG n.F. allein der aus den Instrumenten folgende Stimmrechtstatbestand meldepflichtig (keine Aggregation mit Stimmrechten aus Aktien, §§ 21, 22 WpHG). Aufgegeben wird auch die bisherige terminologische Unterscheidung zwischen Finanzinstrumenten und sonstigen Instrumenten. §25a WpHG n.F. wird eine Meldepflicht für den aggregierten Bestand an Stimmrechten aus Aktien (§§ 21, 22 WpHG) und Instrumenten (§ 25 WpHG) enthalten.
Bei den meldepflichtigen Instrumenten werden weiterhin Instrumente mit physischer Abwicklung, bei denen der Erwerb der Aktien nur noch vom Inhaber des Instruments oder vom Zeitablauf abhängt (sog. Erwerbsrechte), und Instrumente mit vergleichbarer wirtschaftlicher Wirkung unterschieden, unabhängig davon, ob diese physisch abgewickelt werden oder einen Barausgleich vorsehen. Der Gesetzgeber beabsichtigt im Allgemeinen keine Änderungen hinsichtlich der bislang von §§ 25 und 25a WpHG erfassten Instrumente. Die Bestimmung der Reichweite der neuen Regelung im Detail wird in der Transparenzrichtlinie 2013 der Europäischen Marktaufsichtsbehörde (ESMA) überlassen, die den Auftrag erhalten hat, eine nicht abschließende Liste mit meldepflichtigen Instrumenten zu erstellen und diese regelmäßig zu aktualisieren. Auch die Auflistung der Instrumente im neuen § 25 Abs. 2 WpHG ist nach Auffassung des Gesetzgebers nicht abschließend. Er geht davon aus, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) künftig bestimmen muss, welche weiteren Instrumente sie nach nationalem Recht als meldepflichtig ansieht. Auch insoweit enthalten die technischen Regulierungsstandards der EU-Kommission eindeutige Vorgaben.
Neu geregelt ist die Berechnung der zu meldenden Stimmrechtsanzahl bei Instrumenten mit Barausgleich. Im Grundsatz gilt weiterhin bei der Berechnung die Bezugnahme auf die volle nominale Anzahl der zugrunde liegenden Aktien; bei Instrumenten mit Barausgleich, die kein lineares symmetrisches Auszahlungsprofil aufweisen, ist die Anzahl der zugrunde liegenden Aktien mit dem Delta des Finanzinstruments zu multiplizieren. Bisher war auch insoweit ein fixes Delta von 1 anwendbar, künftig erfolgt eine Delta-angepasste Berechnung auf Grundlage eines anerkannte Standard Pricing Modells. Insoweit werden die technischen Regulierungsstandards der ESMA sowie die Vorgaben der Delegierten Verordnung 2015/761 maßgeblich sein.
5. Weitere Klarstellungen bei den Meldepflichten
Hinsichtlich der Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte verlangt das Gesetz künftig deren unverzügliche Veröffentlichung bei Schwellenüber-/-unterschreitungen statt einer Veröffentlichung am Ende jedes Kalendermonats. Nicht unter die unverzügliche Veröffentlichungspflicht gemäß dem neuen § 26 WpHG fällt die Ausgabe von Bezugsaktien, deren Gesamtzahl weiterhin am Ende eines Kalendermonats zu veröffentlichen ist; allerdings sind diese zu berücksichtigen, wenn eine Meldung der Gesamtstimmrechtsanzahl nach Abs. 1 veröffentlicht wird. Unverzüglich wird gesetzlich definiert als spätestens innerhalb von zwei Handelstagen; ein Abwarten des Emittenten auf die Bekanntmachung im Handelsregister oder Benachrichtigung durch das Handelsregister ist nicht zulässig.
Einführung eines neuen Sanktionsregimes
Die Transparenzrichtlinie 2013 beinhaltet detaillierte Vorgaben für Verwaltungssanktionen, nachdem die ursprüngliche Transparenzrichtlinie lediglich die Vorgabe enthielt, wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Verwaltungsmaßnahmen vorzusehen. Die BaFin hatte am 29. November 2013 ihre Bußgeldleitlinien bei WpHG-Verstößen veröffentlicht. Der nunmehr vorliegende Entwurf des Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes verschärft nun das Sanktionsregime und geht insoweit über die zwingenden Umsetzungsanforderungen der Richtlinie sowie über die bisherigen BaFin-Bußgeldleitlinien hinaus:
1. Höhere Geldstrafen
Als Höchstmaß der Geldbuße gegenüber einer juristischen Person oder Personenvereinigung darf höchstens ein Betrag festgesetzt werden, der nicht EUR 10 Mio oder fünf Prozent des Gesamtumsatzes, den die juristische Person oder Personenvereinigung im der Behördenentscheidung vorangegangenen Geschäftsjahr erzielt hat, übersteigen darf. Handelt es sich bei der juristischen Person um eine Mutter- oder Tochtergesellschaft, ist der Gesamtbetrag im Konzernabschluss maßgeblich. Als Höchstmaß der Geldbuße für natürliche Personen wird ein Betrag von EUR 2 Mio festgelegt. Über die genannten Beträge hinaus kann eine Geldbuße in Höhe des Zweifachen des aus dem Verstoß gezogenen wirtschaftlichen Vorteils festgesetzt werden; der für die Festsetzung maßgebliche wirtschaftliche Vorteil umfasst erzielte Gewinne und vermiedene Verluste und darf durch die BaFin geschätzt werden.
2. "Naming and shaming"
Die BaFin ist nach dem Gesetzentwurf künftig verpflichtet, ihre Entscheidungen über Maßnahmen und Sanktionen auf ihrer Internetseite unverzüglich bekannt zu machen, und zwar bereits, bevor diese rechts- bzw. bestandskräftig sind („naming and shaming“). Dabei sind Art und Charakter des Verstoßes sowie die Identität der verantwortlichen Person zu veröffentlichen. Lediglich in Ausnahmefällen wie beispielsweise bei überwiegendem Persönlichkeitsschutz oder Gefährdung der Stabilität des Finanzmarktes ist von einer Veröffentlichung der Sanktionsentscheidung abzusehen.
3. Stimmrechtsverlust
Nach der Transparenzrichtlinie 2013 sollen die Mitgliedstaaten vorsehen, dass die Ausübung der Stimmrechte derjenigen Inhaber von Aktien und Finanzinstrumenten, die der Mitteilungspflicht nicht nachkommen, ausgesetzt wird bzw. werden kann. Der EU-Gesetzgeber erlaubt allerdings eine Beschränkung auf schwerwiegende Verstöße.
Der deutsche Gesetzgeber erweitert im Umsetzungsgesetz in § 28 WpHG n.F. die bisherige Regelung des Stimmrechtsverlusts bei Verstoß gegen die Meldepflichten. Der mit dem Verstoß gegen Mitteilungspflichten verbundene Stimmrechtsverlust gilt künftig auch bei allen Zurechnungstatbeständen. Darüber hinaus erstreckt der neue § 28 Abs. 1 WpHG den Stimmrechtsverlust auf Fälle der Nichterfüllung der Mitteilungspflichten nach §§ 25, 25a , also bei Verstößen gegen die Meldepflichten bei Halten von Instrumenten im Sinne dieser Vorschriften. Die Pflichtverletzung endet in dem Zeitpunkt, in dem der Meldepflichtige eine ordnungsgemäße Mitteilung macht oder die fraglichen Instrumente nicht mehr in seinem Bestand hat (z.B. durch Verkauf, Verfall oder Ausübung). Bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verletzung der Mitteilungspflicht verlängert sich die Frist, in denen Stimmrechte nicht ausgeübt werden dürfen, um sechs Monate.
Vereinfachung der Berichtspflichten
Der Regierungsentwurf des Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz sieht in Umsetzung der EU-Vorgaben die Streichung der bisherigen Pflicht zur Erstellung und Veröffentlichung von Zwischenmitteilungen für Aktienemittenten vor. Grundsätzlich entfallen also künftig die Quartalsberichte. Darüber hinaus werden einige Sonderfälle wie beispielsweise die Berichtspflichten für bestimmte Unternehmen des Rohstoffsektors neu geregelt.
Das Umsetzungsgesetz erlaubt aber weiterhin, dass die Regelwerke der Börsen zusätzliche Berichtspflichten vorsehen. So sieht beispielsweise die Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse Quartalsberichte für die im Prime Standard notierten Unternehmen vor, so dass sich für diese Unternehmen keine Änderungen aus dem Umsetzungsgesetz hinsichtlich der Berichtspflichten ergeben.
Weiterer Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens
Das Gesetz wurde am 1. Mai 2015 gemäß Art. 76 GG dem Bundesrat als eilbedürfte Vorlage zur Stellungnahme zugeleitet. Es ist davon auszugehen, dass das weitere Gesetzgebungsverfahren zügig durchgeführt werden soll. Voraussichtlich wird im Gesetzgebungsverfahren die jetzt vorliegende Gesetzesfassung der Bundesregierung noch Änderungen erfahren.
Mit freundlicher Unterstützung von Freshfields Bruckhaus Deringer LLP.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Christoph Tillmanns (christoph.tillmanns@freshfields.com)
Thema:Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Sonstiges, DIRK-Konferenz Publikationsform:DIRK in den Medien, DIRK-Pressemitteilungen
Extel, die WirtschaftsWoche und der DIRK - Deutscher Investor Relations Verband freuen sich die Shortlist des „Deutschen Investor Relations Preises 2015“ zu veröffentlichen. Mit diesem Preis wird alljährlich in neun Kategorien herausragende Investor Relations-Arbeit in Deutschland prämiert. Er wird dieses Jahr zum 15. Mal vergeben.
New Q4 2015 Whitepaper: Top Five Best Practices for IR Websites
Thema:Website & Social Media, Sonstiges Publikationsform:Studien, Sonstige
"Our latest whitepaper highlights five significant elements of a best-in-class Investor Relations (IR) website:
Access to Team Member Information
Each element has been selected due to the value investors place on it and how, as a whole, they enhance the overall experience of your website. We will highlight each element using best practice examples from some of today’s leading public companies.
In the whitepaper, we share statistics from leading investor research firms and web design experts to provide you with a clear understanding of what today’s investors, researchers and analysts are looking from an IR website in terms of content and functionality.
The main goal of any investor relations website is to provide your investor audience with all the material information they are looking for while also communicating your corporate story. Ensuring that your site features both the functionality and content that your audience is looking for is key to getting your story to resonate." - Erschienen im Q4 Blog
Hier geht's direkt zum White Paper.
Fraud and corruption - the easy option for growth?
Thema:Kommunikation allgemein, Sonstiges Publikationsform:Surveys, Studien, Sonstige
Some employees continue to see compliance as a burden that can damage competitiveness. One-fifth of respondents, for example, state that following their ABAC policy very closely would harm competitiveness. But many of the key results tell a different story. Good compliance and growth appear to go hand in hand.
The results show that businesses that have experienced revenue growth in the last two years are more likely to be seen as ethical by their employees, not only at head office but also across operations in different countries. This correlation was observed across many of our key questions.
Policies and procedures are better too
The results also show that businesses that have experienced revenue growth in the last two years are more likely to have effective compliance policies and procedures in place. Compared with businesses that have experienced decreased revenue, respondents of companies that have experienced revenue growth are more likely to have policies in place, have penalties for misconduct, deliver training and support those reporting fraud or corruption.
Hier geh'ts zur Umfrage von EY.
Fondsbranche verzeichnet über 72 Milliarden Euro Neugeschäft im ersten Quartal
Thema:Aktienkultur, Handel, Sonstiges Publikationsform:Fachartikel, Sonstige
Die Fondsbranche sammelte in den ersten drei Monaten des Jahres netto 72,2 Milliarden Euro ein. Das ist das beste Neugeschäft in einem ersten Quartal seit Bestehen der BVI-Statistik. Allein Spezialfonds verzeichneten von Anfang Januar bis Ende März Zuflüsse von 43,8 Milliarden Euro. Das ist das absatzstärkste Quartal in der Geschichte. Auch Publikumsfonds erreichten mit Zuflüssen von 27,7 Milliarden ein Rekordergebnis. Freien Mandaten flossen rund 0,7 Milliarden Euro zu.
Hier können Sie die vollständige Pressemitteilung des BVI lesen.
Die Aktienanlage in Deutschland fängt im Kopf an
Thema:Aktienkultur, Sonstiges Publikationsform:Studien, Sonstige
„Trotz Höchstständen an den Börsen, rekordhoher Dividendenausschüttungen der Unternehmen und historisch niedriger Zinsen meiden die Deutschen die Aktienanlage weitgehend. Dabei sind die Vorteile von Aktien im Vergleich zu Zinspapieren in diesem Umfeld offensichtlich. Nur wer die Ursachen für die deutsche Aktienabstinenz kennt, kann geeignete Maßnahmen zur Abhilfe ergreifen bzw. neue Impulse für eine bessere Aktienkultur setzen“, erläutert Dr. Michael Völter, Vorsitzender des Vorstands der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse, die Gründe für die jüngst durchgeführte Untersuchung.
Missverständnisse und Vorurteile der Deutschen führen zu einer spürbaren Zurückhaltung gegenüber der Aktien-anlage. 55 Prozent der Befragten würden, wenn sie 10.000 Euro für 25 Jahren anlegen sollten, keinen einzigen Cent in Aktien oder Aktienfonds investieren. Positiv gewendet zeigen aber immerhin 45 Prozent der Umfrageteilnehmer Interesse an einer langfristigen Aktienanlage. „Das liegt deutlich über dem tatsächlichen Anteil der Aktionäre und Aktienfondsbesitzer in Deutschland von aktuell 13,1 Prozent“, erläutert Dr. Christine Bortenlänger, geschäfts-führender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts. „Es ist also Potential für die Gewinnung von mehr Aktionären vorhanden, das erschlossen werden kann. Insofern zeigt unsere Studie nicht nur Schatten, sondern auch Licht.“ Um dieses Potential zu erschließen, sei eine intensive Aufklärungsarbeit über die Aktienanlage notwendig, ergänzt Michael Völter, „denn eine bessere Aktienkultur nimmt in den Köpfen der Anleger ihren Anfang“.
Hier geht's zur Pressemitteilung vom DAI, vom 07.05.2015
CFO Survey: Auf Wachstumskurs trotz Risiken
Thema:Handel, Sonstiges Publikationsform:Fachartikel, Sonstige
Das Unternehmensumfeld wird von deutschen CFOs deutlich positiver beurteilt als zuletzt und die Unsicherheit ist gesunken. Wachstumsstrategien und Innovation werden zu strategischen Prioritäten und treiben M&A-Aktivitäten. Die Finanzierungsbedingungen erreichen einen erneuten Höchststand und die Risikobereitschaft steigt. Wechselkursrisiken und die Gefahr eines instabilen Finanzsystems gewinnen hingegen als Risikofaktoren an Bedeutung. Erfolgsfaktor der Finanzfunktion ist die Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Geschäftsmodelle. CFOs erweitern so ihre Rolle um strategische Aufgaben und werden zu wichtigen Businesspartnern. Dies sind Ergebnisse des siebten Deloitte CFO Survey, an dem 150 CFOs deutscher Großunternehmen teilnahmen. „Der Deloitte CFO Confidence Index zeigt eine Rückkehr des Optimismus und erreicht seinen zweithöchsten Wert seit 2012“, sagt Rolf Epstein, Partner und Leiter CFO Services bei Deloitte. „Die Beurteilung des und die Wachstumsorientierung zeigen deutlich höhere Werte als noch im vergangenen Herbst. All das lässt den Index einen Wert von +30 erreichen und spricht für weiteren Aufschwung.“ Trotz Rückkehr der Euro-Krise beurteilen deutsche CFOs das Unternehmensumfeld deutlich besser: Nachdem zuletzt nur 35% die Konjunkturaussichten für die kommenden zwölf Monate positiv bewerteten, sind es nun 81%. Die Geschäftsaussichten für ihre Unternehmen erholen sich ebenfalls und auch die Umsatz-/Gewinnaussichten verzeichnen wieder einen leichten Aufwärtstrend. Auch das Niveau der Unsicherheit sinkt. Bezüglich der Euro-Krise selbst sehen 53% der befragten CFOs den wichtigsten Hebel für ein Ende der Wachstumskrise in der Eurozone in nationalen Strukturreformen. Sanierung der Staatshaushalte (24%), Freihandelsabkommen (23%) und öffentliche Investitionen (23%) werden ebenfalls als wirksame Maßnahmen erachtet. Eine Verkleinerung (10%) oder Abschaffung (2%) der europäischen Wirtschaftsunion wird hingegen nur von sehr wenigen deutschen CFOs in Betracht gezogen. Größte Priorität auf der CFO-Agenda haben Wachstum und Innovation; Kostensenkungen und Cashflowoptimierung rücken in den Hintergrund. Die Prognosen für den M&A-Markt steigen sogar auf den bisher höchsten Stand. Auch sind deutlich mehr CFOs bereit höhere Risiken einzugehen (30%) als vor einem halben Jahr (18%). Bei der Investitionsplanung zeigt sich jedoch ein leichter Rückgang bei den klassischen Investitionen – Investitionen sollen vor allem immateriellen Assets wie Kundenbeziehungen, Software und Mitarbeiterkompetenzen zugutekommen. Die größten Risiken bestehen laut den Befragten nach wie vor in schwacher Inlandsnachfrage (49%) und geopolitischen Risiken (47%). Daneben machen sich die Rückkehr der Euro-Krise und die Folgen der europäischen Geldpolitik bemerkbar. 38% sehen Wechselkursrisiken, jeder Dritte die Gefahr eines instabilen Finanzsystems. Im Zuge des konjunkturellen Aufschwungs befürchten die CFOs zudem steigende Lohnkosten (41%). Weitere Informationen finden Sie hier.
Hier geh'ts zur Pressemitteilung von Deloitte vom 08.05.2015

References: § 24
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