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Timestamp: 2016-10-24 20:22:45+00:00

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U 336/06 (30.07.2007)
U 336/06
S.________, 1964, Beschwerdef�hrer,
A.a Der 1964 geborene, aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende S.________ war seit 1. April 2000 bei der Firma X.________ AG als Bauarbeiter angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Im August 2001 stiess er mit dem Knie an ein Betonrohr, worauf eine mediale Meniskusl�sion und vordere Kreuzbandinsuffizienz links festgestellt wurden. Am 1. M�rz 2002 wurde der Versicherte operiert (arthroskopische mediale Meniskusteilresektion sowie Shaving der Narbe des vorderen Kreuzbandes). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verf�gung vom 22. Juli 2002 stellte sie ihre Leistungen f�r den Unfall vom August 2001 ab 16. Juli 2002 ein, da eine weitere Behandlung des Versicherten nicht n�tig und er zu 100 % arbeitsf�hig sei.
A.b S.________ war weiterhin bei der Firma X.________ AG als Bauarbeiter angestellt. Am 11. April 2003 war er w�hrend der Arbeit als Mitfahrer in einem Langkabinen-Br�ckenwagen der Arbeitgeberin in einen Verkehrsunfall verwickelt. Das Spital Y.________ stellte im Bericht vom 11. April 2003 folgende Diagnosen: Distorsion der Hals- (HWS) und Lendenwirbels�ule (LWS), Kniedistorsion links, Thoraxkontusion links basal. Die SUVA erbrachte hief�r ebenfalls die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Vom 25. Juni bis 1. Juli und vom 28. Juli bis 29. August 2003 war der Versicherte in der Klinik E.________ hospitalisiert. Zur Abkl�rung der Verh�ltnisse holte die SUVA diverse Arztberichte ein. Mit Verf�gung vom 9. Februar 2004 stellte sie ihre Leistungen aus dem Unfall vom 11. April 2003 auf den 29. Februar 2004 ein. Dagegen erhoben der Versicherte und sein Krankenversicherer, die Universa, Einsprache. Letztere zog sie am 3. M�rz 2004 zur�ck. In der Folge zog die SUVA einen Bericht des Psychiaters Dr. med. A.________ vom 30. Juli 2004 bei. Mit Entscheid vom 11. November 2004 wies sie die Einsprache des Versicherten ab. Es seien keine wahrscheinlichen Unfallfolgen mehr nachgewiesen. Weiter bestehe keine richtunggebende Verschlimmerung eines Vorzustandes, indem insbesondere die Knie- und R�ckenproblematik keine unfallbedingten strukturellen Ver�nderungen zeigten. Die Ad�quanz der psychischen Fehlentwicklung m�sse verneint werden.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 19. Mai 2006 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Er legt neu einen Bericht des Dr. med. M.________, Facharzt f�r Allgemeine Medizin FMH, zu Handen der IV-Stelle Z�rich vom 2. Juni 2004 auf. Am 13. Juli 2006 reicht er einen Bericht des Psychiaters Dr. med. H.________ vom 6. Juli 2006 ein.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Damit wurden das Eidgen�ssische Versicherungsgericht und das Bundesgericht Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengef�gt (Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2997, S. 10 N 75). Dieses Gesetz ist auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). Da der kantonale Entscheid am 19. Mai 2006 erlassen wurde, richtet sich das Verfahren nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetz �ber die Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 (vgl. BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
2.1 Die Vorinstanz hat die Grunds�tze zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis), bei psychischen Unfallfolgen (BGE 129 V 177 E. 4.1 S. 183, 115 V 133 ff.; RKUV 2005 Nr. U 555 S. 322, U 458/04, 2002 Nr. U 465 S. 437, U 164/01, und 2000 Nr. U 397 S. 327, U 273/99) sowie Folgen eines Unfalls mit HWS-Schleudertrauma (BGE 122 V 415, 117 V 359 ff.; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236, U 380/04, 2001 Nr. U 412 S. 79, U 96/00) bzw. einer diesem �quivalenten Verletzung (RKUV 1999 Nr. U 341 S. 407 E. 3b; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle zutreffend dargelegt (vgl. auch BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103). Gleiches gilt zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 150 E. 2.1 S. 153 mit Hinweis) sowie zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2006 IV Nr. 27 S. 92 E. 3.2.4, I 3/05). Darauf wird verwiesen.
2.2 Zu erg�nzen ist, dass das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht �blicherweise massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein muss. Da es sich um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45). Die Beweislastregel greift erst Platz, wenn es sich als unm�glich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes und der Beweisw�rdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die �berwiegende Wahrscheinlichkeit f�r sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b i.f. S. 264 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts U 290/06 vom 11. Juni 2007, E. 3.3).
Der vorinstanzliche Entscheid vom 19. Mai 2006 wurde dem Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers am 9. Juni 2006 zugestellt. Die 30-t�gige Rechtsmittelfrist lief mithin am 10. Juli 2006 ab (Art. 32 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 132 OG).
Der am 13. Juli 2006 ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels (Art. 110 Abs. 4 OG) eingereichte Bericht des Psychiaters Dr. med. H.________ vom 6. Juli 2006 ist nur beachtlich, soweit er neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG enth�lt, die eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen k�nnten (BGE 127 V 353 ff.)
4.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob f�r die Zeit ab 29. Februar 2004 (Datum der Leistungseinstellung) ein Gesundheitsschaden auszumachen ist, der in nat�rlich und ad�quat kausaler Weise auf den Unfall vom 11. April 2003 zur�ckzuf�hren ist.
4.2 Das kantonale Gericht hat gest�tzt auf den Bericht des Kreisarztes Dr. med. F.________ vom 8. Januar 2004 zu Recht erkannt, dass hinsichtlich des linken Knies keine die Gesundheit beeintr�chtigenden Unfallfolgen mehr vorhanden waren. Dies wird vom Beschwerdef�hrer denn auch nicht bestritten.
5.1 Weiter hat die Vorinstanz auf Grund der medizinischen Unterlagen zutreffend erwogen, dass der Versicherte beim Ereignis vom 11. April 2003 eine HWS- und LWS-Distorsion sowie eine linksseitige Thoraxkontusion erlitten hat.
Bez�glich der Bejahung einer HWS-Distorsion ist insbesondere festzuhalten, dass das Auftreten der meisten der dem bunten Beschwerdebild zugerechneten Symptome (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, rasche Erm�dbarkeit, Visusst�rungen, Reizbarkeit Affektlabilit�t, Depression, Wesensver�nderung usw.; BGE 117 V 359 E. 4b S. 360; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) bereits innert der massgebenden Latenzzeit von 24 bis h�chstens 72 Stunden nicht erforderlich ist. Es gen�gt, wenn sich in diesem Zeitraum Beschwerden in der Hals-/Nackenregion oder an der HWS manifestieren (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29; Urteile des Bundesgerichts U 159/05 vom 15. Juni 2007, E. 4.5, und U 167/06 vom 31. Januar 2007, E. 3.2). Diese Voraussetzung ist hier erf�llt, litt der Versicherte doch am Unfalltag an Bewegungs- und Druckschmerzen im Bereich der oberen HWS (Bericht des Spitals Y.________ vom 11. April 2003). In der Folge entwickelten sich die zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Schleudertraumas oder einer �quivalenten Verletzung geh�renden Symptome (vgl. E. 6.1 hienach).
5.2 Im Weiteren hat die Vorinstanz richtig festgestellt, dass der Versicherte im Zeitpunkt der Leistungseinstellung an keinen klar ausgewiesenen organischen Unfallfolgen mehr gelitten hat, bei denen die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle spielt (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103; vgl. Berichte des Spitals Y.________ vom 11. April 2003 und 9. Januar 2004 sowie der Klinik Z.________ vom 28. Januar 2004). Dies ist ebenfalls unbestritten.
Umstritten ist einzig noch die Beurteilung der ad�quaten Kausalit�t der organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden.
SUVA und Vorinstanz haben die Rechtsprechung zu den psychogenen Unfallfolgen angewandt und folglich die massgebenden Kriterien (BGE 115 V 133 E. 6c S. 140 f.) einzig im Hinblick auf den physischen Gesundheitsschaden gepr�ft.
Demgegen�ber vertritt der Versicherte die Auffassung, die Ad�quanz sei nach der Schleudertraumapraxis - mithin ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367) - zu beurteilen.
7.1.1 Im Bericht vom 30. Juni 2003 betreffend die Hospitalisation vom 25. Juni bis 1. Juli 2003 stellte die Klinik E.________ beim Versicherten noch keine psychischen Leiden fest. Auf Grund der somatischen Beschwerden ging sie zur Zeit von keiner verwertbaren Arbeitsleistung aus.
Im psychosomatischen Konsilium vom 19. August 2003 (erstellt im Rahmen der zweiten Hospitalisation des Versicherten vom 28. Juli bis 29. August 2003) gab die Klinik E.________ folgende Diagnose ab: mittel- bis schwergradige depressive Episode mit starker vegetativer Beteiligung und teils dissoziativen Erlebens- und Verhaltensweisen (ICD-10: F32.11, F44.8), unter psychopharmakologischer Therapie gebessert. Weiter wurde ausgef�hrt, der Versicherte habe im Juli 2003 ein psychopathologisch hoch auff�lliges Zustandsbild entwickelt, das syndromal und �tiologisch schwierig einzuordnen sei. Zun�chst m�sse von einer affektiven St�rung ausgegangen werden, die als zumindest mittel- bis schwergradige depressive Episode imponiere. Hief�r spr�chen die dysphorisch-deprimierte Grundstimmung, die leise und heiser-gepresste Stimme sowie kaum modulierte Mimik, die innere Unruhe/Anspannung mit starker vegetativer Begleitsymptomatik (Schwitzen und Hitzegef�hl im Kopf) und Angst vor Verlust der Impulskontrolle, die Verlangsamung, Verarmung und Einengung des Denkens (mit zus�tzlicher Konzentrationsschw�che und Vergesslichkeit), die Insuffizienz- und Schamgef�hle sowie unterschiedlich ausgepr�gte Schlafst�rungen. Auf der Verhaltensebene fielen das expressive und und histrionisch gef�rbte Schmerzverhalten auf sowie kurz dauernde, dissoziativ anmutende "Absenzen", ohne dass Anhaltspunkte f�r ein psychotisches Erleben gegeben w�ren. Es k�nne nicht von einer verwertbaren Arbeitsf�higkeit ausgegangen werden.
Im Austrittsbericht vom 20. Oktober 2003 (betreffend die zweite Hospitalisation vom 28. Juli bis 29. August 2003) stellte die Klinik E.________ folgende Diagnosen: A. Unfall vom 11. April 2003 mit HWS-Distorsion, A1: mittelgradige depressive Episode mit starker vegetativer Beteiligung und teils dissoziativen Erlebens- und Verhaltensweisen, unter psychopharmakologischer Therapie gebessert, A2 Zervikal- und thorakalbetontes Panvertebralsyndrom; B. Periarthropatia genus links (Status nach medialer Teilmeniskuskektomie im M�rz 2002 nach Kniedistorsion); C. Status nach rezidivierenden Kocher-Keilexzisionen bei Unguis incarnatus Grosszehe links, letztmals am 25. Juni 2003, inzwischen abgeheilt. Im Bericht �ber das Ergonomie-Trainingsprogramm vom 20. Oktober 2003 legte die Klinik E.________ dar, aus rein somatisch-funktioneller Sicht sei der Versicherte als Bauarbeiter nicht mehr arbeitsf�hig; zumutbar sei ihm eine sehr leichte, vorwiegend sitzende Arbeit, mindestens halbtags. Aus psychiatrischer Sicht sei er derzeit nicht arbeitsf�hig.
7.1.2 Der Allgemeinmediziner Dr. med. M.________ gab im Bericht vom 2. Juni 2004 an, die ambulante Physiotherapie drehe sich im Kreise und sei sistiert worden bzw. werde es in den n�chstens Wochen, da sich die Beschwerden des Versicherten in keiner Weise anhaltend verbessern oder beeinflussen liessen. Es sei davon auszugehen, dass er mittlerweile ein Schmerzsyndrom vermutlich auf der Basis eines fr�heren Psychotraumas entwickelt habe. Selbst die entsprechende Therapie mit MST, NSAT und Antidepressiva habe die Situation kaum gelockert oder verbessern k�nnen. Im Vordergrund st�nden vor allem Nackenbeschwerden. Jede Bewegung bzw. Arbeitshaltung des Kopfes l�se reaktive Schmerzen aus, die es dem Versicherten unm�glich machten, auch nur einfachste Hilfsarbeiten sinnvoll auszuf�hren. Die Situation m�sse als aussichtslos bezeichnet werden. Aus somatischer Sicht sei dem Versicherten eine behinderungsangepasste leichte Erwerbst�tigkeit halbtags zumutbar.
7.1.3 Der Psychiater Dr. med. A.________ legte im Bericht vom 30. Juli 2004 dar, im September 2003 habe ihm die SUVA den Versicherten zur begleitenden psychiatrischen Behandlung zugewiesen. Die Befunde bei Behandlungsbeginn h�tten auf eine depressive Episode gegenw�rtig mittelschwer mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11) schliessen lassen. Der Versicherte habe sich mangels Kenntnissen der deutschen Sprache nur schlecht explorieren lassen. Er habe verlangsamt, abweisend, misstrauisch, unkonzentriert, mit vermindertem Antrieb und gest�rter Aufmerksamkeit gewirkt. Er sei nerv�s, innerlich gespannt gewesen, habe bedr�ckt gewirkt und �ber Vergesslichkeit, Kopfschmerzen und Schlafst�rungen geklagt. Er habe ihn bis M�rz 2004 zu sechs Konsultationen gesehen. Er sei bereits mit Deroxat 20 mg/d anbehandelt gewesen und habe diese Medikation nicht �ndern, sondern mit seinem Hausarzt besprechen wollen. Die Konsultationen h�tten sich schwierig gestaltet. Er habe kaum Auskunft �ber den Verlauf respektive die Befindlichkeit des Versicherten erhalten. Dieser sei abweisend und misstrauisch geblieben, so dass eine ad�quate Behandlung kaum durchzuf�hren gewesen sei. Deshalb habe er eine weitere Behandlung f�r nicht mehr angezeigt gehalten und habe dem Versicherten die Weiterbehandlung bei seinem Hausarzt empfohlen. Bei Abschluss der Behandlung m�sse von einer depressiven Episode gegenw�rtig leicht mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.01) ausgegangen werden.
7.2 Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, eine organische Genese der Psychopathologie habe in der Klinik E.________ ausgeschlossen werden k�nnen, ansonsten keine dissoziativen Erlebens- und Verhaltensweisen (ICD-10: F44.8) h�tten diagnostiziert werden k�nnen. Es handle sich demnach um eine psychogene Reaktion, die zwar im Anschluss an Schleudertraumen und �quivalente Verletzungen auftreten k�nne, die aber nicht direkt durch eine organische Verletzung des zentralen Nervensystems verursacht worden sei und somit nicht psychoorganisch erkl�rt werden k�nne. Bei der psychischen Problematik handle es sich somit nicht um eigentliche Symptome des Traumas, sondern um eine psychische Reaktion, wie sie auch im Anschluss an andere Unf�lle auftreten k�nne. Das Beschwerdebild mit den geklagten k�rperlichen Symptomen sei demnach durch die fr�h nach dem Unfall aufgetretene, hoch auff�llige psychische Problematik �berlagert und gepr�gt worden. Diese sei durch den Unfall mindestens zum Teil nat�rlich kausal verursacht worden. Auch wenn noch gewisse chronische R�ckenbeschwerden vorhanden seien, werde insgesamt das Beschwerdebild durch die psychische Problematik massgeblich dominiert, weshalb die Ad�quanzpr�fung nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Kriterien vorzunehmen sei.
Der vorinstanzlichen Auffassung kann aus folgenden Gr�nden nicht gefolgt werden:
8.1.1 Die Klinik E.________ diagnostizierte im psychosomatischen Konsilium vom 19. August 2003 eine seit Juli 2003 bestehende mittel- bis schwergradige, im Austrittsbericht vom 20. Oktober 2003 noch eine mittelgradige depressive Episode mit starker vegetativer Beteiligung und teils dissoziativen Erlebens- und Verhaltensweisen (ICD-10: F32.11, F44.8; E. 7.1.1 hievor).
Demgegen�ber diagnostizierte der Psychiater Dr. med. A.________ f�r die Zeit des Behandlungsbeginns im September 2003 lediglich eine depressive Episode gegenw�rtig mittelschwer mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11; E. 7.1.3 hievor). Eine vegetative Beteiligung sowie dissoziative Erlebens- und Verhaltensweisen (ICD-10: F44.8), denen die Vorinstanz wesentliche Bedeutung beimass, stellte Dr. med. A.________ im Gegensatz zur Klinik E.________ nicht fest. F�r den Zeitpunkt des Behandlungsabschlusses im M�rz 2004 diagnostizierte er nur noch eine depressive Episode gegenw�rtig leicht mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.01).
In diagnostischer Hinsicht besteht mithin eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Beurteilungen der Klinik E.________ und des behandelnden Psychiaters Dr. med. A.________. Zur Arbeits(un)f�higkeit des Versicherten aus psychiatrischer Sicht f�r die Zeit ab M�rz 2004 (Leistungseinstellung der SUVA) �usserte sich Dr. med. A.________ nicht. Bis zum Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides (11. November 2004) wurde keine psychiatrische Abkl�rung des Versicherten mehr durchgef�hrt.
8.1.2 Dr. med. M.________ fehlte in psychiatrischer Hinsicht die Fachkompetenz, weshalb diesbez�glich aus seinem Bericht vom 2. Juni 2004 (E. 7.1.2 hievor) nichts abgeleitet werden kann.
8.1.3 Auf den Bericht des Psychiaters Dr. med. H.________ vom 6. Juli 2006 (vgl. E. 3 hievor), wonach das psychische Befinden des Versicherten derzeit eine merkliche Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit von gesch�tzt mindestens etwa 80 % f�r die angestammte Arbeit bedinge, kann nicht abgestellt werden, da er sich nicht zur Situation im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (29. Februar 2004) und des Einspracheentscheides (11. November 2004) �usserte. Zudem stellte Dr. med. H.________ keine klare psychiatrische Diagnose (vgl. BGE 130 V 396 ff.). Er f�hrte aus, ein Teil der Symptome sei mit dem Vorhandensein eines Schleudertraumas zu vereinbaren. Zudem scheine eine durch psychopathologische Erlebnisverarbeitung begr�ndete Schmerzausweitung im Sinne einer somatoformen St�rung vorzuliegen; beide Symptome schienen sich zu �berlagern. Hinter all dem stehe eine gegebenenfalls auch verz�gert aufgetretene pathologische Reaktion im Sinne einer depressiven Erlebnisverarbeitung zu stehen. Als Fazit gab Dr. med. H.________ an, klare Befunde, die den psychischen Zustand des Versicherten beim Ersteintritt (in die Klinik E.________) ausweisen k�nnten, fehlten. Demgegen�ber seien solche, die eine vom Unfall herr�hrende ununterbrochene Linie zeichneten, vorhanden, was am deutlichsten im psychosomatischen Konsilium (der Klinik E.________ vom 19. August 2003) zum Ausdruck gebracht werde. Doch fehle eine m�gliche Ursache, welche die behauptete zwischenzeitliche Verschlechterung w�hrend des Behandlungsunterbruchs in der Klinik E.________ erkl�ren w�rden. Abgesehen von diesen unklaren und von den Feststellungen der Klinik E.________ und des Dr. med. A.________ zum Teil abweichenden Angaben verwies Dr. med. H.________ ebenfalls auf sprachliche Verst�ndigungsschwierigkeiten mit dem Versicherten (vgl. E. 8.2 hienach).
8.2.1 Der bestm�glichen sprachlichen Verst�ndigung zwischen Experte und versicherter Person kommt insbesondere bei der psychiatrischen Begutachtung besonderes Gewicht zu. Auf der anderen Seite besteht kein Anspruch auf Untersuchung in der Muttersprache der versicherten Person oder den Beizug eines �bersetzers. Zu beachten ist sodann, dass der Beizug eines Dolmetschers auch problematische Aspekte hat, ist der Gutachter doch auf m�glichst spontane, unverf�lschte Antworten angewiesen, andernfalls deren Aussagekraft herabgesetzt ist. Die Frage, ob eine medizinische Abkl�rung unter Beizug eines Dolmetschers im Einzelfall geboten ist, hat grunds�tzlich der Gutachter im Rahmen sorgf�ltiger Auftragserf�llung zu entscheiden. Entscheidend daf�r, ob und in welcher Form bei medizinischen Abkl�rungen dem Gesichtspunkt der Sprache respektive der sprachlichen Verst�ndigung Rechnung getragen werden muss, ist letztlich die Bedeutung der Massnahme im Hinblick auf die in Frage stehende Leistung. Es geht um die Aussagekraft und damit die beweism�ssige Verwertbarkeit des Gutachtens als Entscheidungsgrundlage. Danach m�ssen die Feststellungen des Experten nachvollziehbar sein, seine Beschreibung der medizinischen Situation muss einleuchten und die Schlussfolgerungen m�ssen begr�ndet sein (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; AHI 2004 S. 143 E. 4.2.1, I 245/00; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 473/05 vom 29. Dezember 2006, E. 2.3.4).
8.2.2 Gem�ss dem Psychosomatischen Konsilium der Klinik E.________ vom 19. August 2003 verf�gt der Versicherte nur �ber sehr bescheidene Deutschkenntnisse. Von einem nur sp�rlichen Deutsch ging im Bericht vom 2. Juni 2004 auch Dr. med. M.________ aus. Der Psychiater Dr. med. A.________ legte im Bericht vom 30. Juli 2004 dar, der Versicherte habe sich mangels Kenntnissen der deutschen Sprache nur schlecht explorieren lassen. Auch der Psychiater Dr. med. H.________ best�tigte im Bericht vom 6. Juli 2006, der Versicherte spreche schlecht deutsch, weshalb die Verst�ndigung erschwert sei; ein fl�ssiges Gespr�ch sei selten zu Stande gekommen, oft h�tten bildnerische Darstellungen oder Verlaufsdiagramme verwendet werden m�ssen, um einigermassen Klarheit im Hinblick auf die erzielten Aussagen zu erhalten.
Unter diesen Umst�nden und auf Grund der divergierenden �rztlichen Einsch�tzungen (E. 8.1 hievor) dr�ngt sich eine psychiatrische Begutachtung des Beschwerdef�hrers in seiner Muttersprache auf.
8.3 Nach dem Gesagten kann auf Grund der Aktenlage nicht rechtsgen�glich beurteilt werden, welche Bedeutung den physischen und psychischen Ursachen am Beschwerdebild des Versicherten zukommt. Demnach l�sst sich die Frage, ob die Ad�quanzbeurteilung nach BGE 115 V 133 ff. oder BGE 117 V 359 ff. vorzunehmen ist, nicht beantworten (vgl. E. 2.1 und 6 Ingress hievor). Damit erweist sich der Sachverhalt als ungen�gend abgekl�rt, weshalb die Sache an die SUVA zur�ckzuweisen ist, damit sie ein polydisziplin�res Gutachten anordne und abkl�re, an welchen Beschwerden der Versicherte im massgeblichen Zeitpunkt litt, ob - und allenfalls in welchem Ausmass - diese Leiden Einfluss auf die Arbeits(un)f�higkeit besassen, ob die �ber den 29. Februar 2004 hinaus geltend gemachten gesundheitlichen Beeintr�chtigungen in nat�rlicher Kausalit�t zum Unfall vom 11. April 2003 standen und ob von einer Fortsetzung der Heilbehandlung ab 1. M�rz 2004 - psychiatrischerseits in der Muttersprache des Versicherten - noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten gewesen war.
Im Rahmen dieser Begutachtung hat die SUVA auch die Akten zu der vom Psychiater Dr. med. H.________ im Bericht vom 6. Juli 2006 erw�hnten Betreuung des Versicherten durch Dr. med. D.________, Psychiatrisches Zentrum T.________, beizuziehen.
Das Verfahren ist kostenfrei (Art. 134 OG in der bis Ende 2006 g�ltig gewesenen Fassung; vgl. E. 1 hievor). Der obsiegende Beschwerdef�hrer hat Anspruch auf eine Parteientsch�digung zu Lasten der SUVA (Art. 159 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 135 OG; BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235 mit Hinweisen).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 19. Mai 2006 und der Einspracheentscheid vom 11. November 2004 aufgehoben werden und die Sache an die SUVA zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 106
 Art. 132
 Art. 137
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 135
 BGE