Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/373732_Planung_Ausschreibung_der_Bauleistung_und_Bauueberwachung_der_Instandhaltung_und_2017_Esslingen_am_Neckar
Timestamp: 2019-04-23 03:57:36+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Esslingen am Neckar 2017 Planung, Ausschreibung der Bauleistung und Bauüberwachung der Instandhaltung und Instandsetzung einer vorgespannten Stahlbetonbrücke über den Neckar (Vogelsangbrücke). 2017-07-26
Planung, Ausschreibung der Bauleistung und Bauüberwachung der Instandhaltung und ...
Planung, Ausschreibung der Bauleistung und Bauüberwachung der Instandhaltung und Instandsetzung einer vorgespannten Stahlbetonbrücke über den Neckar (Vogelsangbrücke).
Hauptadresse: http://www.esslingen.de/
Hauptadresse: http://www.hitzler-ingenieure.de/
Die Vogelsangbrücke in Esslingen über den Neckar wurde in den Jahren 1969 bis 1973 errichtet. Zur Ausführung kam eine mehrfeldrige, einzellige Hohlkastenbrücke aus Stahlbeton/Spannbeton (Bauteile B1 und B2) bzw. einstegige Plattenbalken als Hohlquerschnitt (Bauteile C1 bis C4). Die Brücke besitzt eine Gesamtlänge von ca. 300 m (ohne seitliche Rampen), die Stützweiten betragen bis zu 60 m, die Fläche des Brückenüberbaus beträgt insgesamt ca. 8 900 m². Die Brücke wurde teilweise in Längs- und -Querrichtung vorgespannt. Teilweise wurde spannungsrisskorrosionsgefährdeter Spannstahl verwendet.
Die Kosten für die Umsetzung der o. g. Maßnahmen wurden in einer Machbarkeitsstudie, Stand Mai 2016, auf ca. 6 400 000 EUR (netto) geschätzt.
Stadt Esslingen am Neckar.
Bei den in den vergangenen Jahren durchgeführten Hauptprüfungen wurden zahlreiche Schäden festgestellt. Darüber hinaus ergaben weitergehende Untersuchungen, dass die Standsicherheit, die Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit beeinträchtigt ist, so dass eine umfassende Instandsetzung einschließlich Maßnahmen zur Verstärkung und der Installation eines Monitoringsystem dringend erforderlich ist. Für die Instandsetzung sind gemäß der Schadensuntersuchung in einer Machbarkeitsstudie folgende Maßnahmen erforderlich:
Unterbauten: Instandsetzung Betonschadstellen, Rissverpressungen am Widerlager, Stützenerneuerung durch Entwässerungsmängel;
Überbau: Instandsetzung Betonschadstellen, Einbau Fugenbänder, Rissverpressungen, Instandsetzungen von Querträgern;
Kragarme: Instandsetzung von Betonschadstellen, Rissverpressungen;
Lager: Erneuerung von Topflagern, Überarbeitung Korrosionsschutz;
Übergangskonstruktionen: vollständiger Ersatz;
Belag/Abdichtung: Deckschichterneuerung, Instandsetzung Betonschadstellen, Abdichtung Tropftüllen;
Kappen: vollständige Erneuerung;
Geländer: vollständige Erneuerung:
Entwässerung: Spülen, richten und ggf. Austausch der Bauwerksentwässerungseinrichtungen.
Für die Ertüchtigung und Überwachung sind folgende Maßnahmen vorgesehen: Verstärkung der Bodenplatte durch Einbau einer Aufbetonschicht, Konstruktionsverstärkung durch den abschnittsweisen Einbau von CFK-Lamellen, abschnittsweiser Einbau von geeigneten Monitoringsystemen.
Übergeordnetes Planungsziel ist es die Brücke für eine Restnutzungsdauer von ca. 10 bis 15 Jahren (nach Durchführung der Baumaßnahmen) Instand zu setzten, zu ertüchtigen bzw. sicher überwachen zu können.
Die zu vergebene Dienstleistung umfasst das Leistungsbild der Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 41 ff. HOAI und der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1 bis 6 gemäß §§ 49 ff. HOAI sowie weitere besondere Leistungen für die Planung und die Umsetzung (Bau) der Maßnahmen zur Instandsetzung/Instandhaltung sowie die Maßnahmen zur Verstärkung und Überwachung der Brückenkonstruktion der Vogelsangbrücke.
Zunächst werden für die Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung bis Entwurfsplanung) gemäß § 43 und § 51 HOAI beauftragt.
- Leistungsphasen 4-9 gemäß § 43 HOAI (ebenfalls stufenweise abzurufen),
- Leistungsphasen 4-6 gemäß § 51 HOAI (ebenfalls stufenweise abzurufen),
- ggf. weitere besondere Leistungen gem. Anlage 12 und 14 HOAI.
1.) Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Die maximale Punktzahl wird bei einem durchschnitlichen Umsatz ≥ 1 000 000 EUR/a erzielt. - (Wichtung 5 %).
2.) Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Dipl.-Ing., sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV ). Die maximale Punktzahl wird bei einer durchschnittlichen Gesamtmitarbeiterzahl ≥ 10 Personen erzielt. - (Wichtung 5 %).
1.) Darstellung von maximal 3 abgeschlossene Referenzprojekte für die ausgeschriebene Leistung (Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 2012 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). - (Wichtung 45 %)
Referenzprojekte die vor 2012 bzw. noch nicht in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Maßgeblich für die Bewertung ist der Inbetriebnahmezeitpunkt.
- bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Brückenbaumaßnahme,
- bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sanierung, Instandhaltung bzw. Instandsetzung,
- das Referenzprojekt ist hinsichtlich der Größenordnung vergleichbar (Gesamtkosten (Kgr. 300+400) ≥ 5 000 000 EUR netto),
- durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 43 HOAI) erbracht.
- Gesamtprojektkosten (Kgr. 300+400, DIN 276) netto,
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3), 1.) wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
2.) Darstellung von maximal 3 abgeschlossene Referenzprojekte für die ausgeschriebene Leistung (Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 2012 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). - (Wichtung 45 %)
- bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sanierungsmaßnahme eines Ingenieurbauwerkes,
- durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-6 (gem. § 51 HOAI) erbracht.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3), 2.) wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Bewerber-/ Bietergemeinschaften sind auswdrücklich zugelassen.
Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Unterlagen stehen unter http://www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind per E-Mail an bis spätestens 8 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetadresse http://www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der oben genannten Internetseite zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der oben genannten Internetseite informiert. Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der Homepage unter www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe
Den Bewerbern, die sich freiwillig registrieren, werden die verbindliche Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen per E-Mail zugesandt.

References: § 43
 § 51
 § 43
 § 51
 § 43
 § 51