Source: http://osc-kassel.de/Archiv/2000/Info_Februar.html
Timestamp: 2018-11-18 15:05:19+00:00

Document:
Info Magazin des OSC Kassel, Ausgabe 1/2000
Sportlicher Halbjahresrückblick
Skilanglauf / Ski-OL
BRL / DC 1./2.4.2000
OSC-Info August
OL in Neuseeland
Highlands '99
D-Kade(r)enz Hessen in Action
Skilanglauffreizeit Ramsau
Hallo, liebe OSCler!
Mit den besten Wünschen für das neue Jahrtausend kommt dieses Info daher mit vielen Artikeln von vielen Leuten geschrieben und auch über Dinge, die den kleinen OSC-Tellerand rund um die Welt überschreiten. Als blaue Beilage findet Ihr wie immer informative wie nützliche Dinge für die Pinnwand wie Trainingskalender, Meldebogen usw. und Euch würde sicher etwas fehlen, wenn nicht an dieser Stelle die herzergreifende Bitte um Termineinhaltung usw. stehen würde.... diesmal ist es der 1.März 2000!
Auf der Titelseite habt Ihr gesehen, was auf uns zukommt am 1.und 2. April 2000. Deshalb liegt auch die komplette Ausschreibung bei. Haltet Euch bitte nach wie vor dieses Wochenende frei und seid bitte auch für einen Arbeitsdienst vorher oder auch evt. hinterher motiviert.
Anstelle eines Textes meinerseits, der die tollen Erfolge der weiblichen Jugend und der Schüler hervorgehoben hdtte und der auch ein höchst erfreuliches "Knoten platzen" der Schülerinnen protokolliert hätte, gibt es die folgende Collage von Zeitungsartikeln. (Anm.: Neee, gibt's nicht! Die ollen Dinger einzuscannen ist mir zu mühsam...)
Auf der Rückseite des Meldebogens findet Ihr das 99er Gesamtergebnis. 65 Leute haben mitgemacht. Es gab durchweg gute Teilwettkämpfe mit einem wegen strahlender Herbstsonne und Streckenverlauf sicherlich herausragenden Fahrrad-OL. Bei fast allen der sechs Teilwettkämpfe gab es den Spruch: "Spaß gemacht! Nicht weit zu fahren. Hätten mehr dabei sein können!"
Im neuen Jahr bleiben alle Regeln unverändert (siehe 6.) und die Skiläufer haben ihren Part mit den Bezirksmeisterschaften und dem Ski-OL schon fast hinter sich.
Skilanglauf/Ski-OL
Herausragend sicherlich die 10 Klassensiege bei den dt. Ski-OL- Bestenkämpfen in Schmiedefeld. (Katrin, Kathrin vor Kirsten, Niklas, Andreas vor Tim, Ulli, Gerd, auch Martin jun. und Bastian am 2. Tag waren stark). Niklas gewann seine Klasse beim Silvesterlauf in Gersfeld und lief zusammen mit Andreas auch die Schülerennen beim Int. Tauernlauf in Altenmarkt / Österreich mit. Niklas 7. bei den Schülern bis 12, Andreas ca. 30. bei denen ab 12 Jahre bei jeweils ca. 130 Startern. Beide Skifreizeiten liefen zur Zufriedenheit aller Teilnehmer. (Siehe auch Artikel von Katrin, Susanne und mir.) Dass gut geübt worden ist, zeigten die Ergebnisse der Bezirksmeisterschaften auf dem Meißner.
Einladung zur Jahresversammlung am Dienstag, den 14.3.2000 um 19.00 Uhr in der Teestube der Herderschule (mit Wahlen!)
1. Vorstandsberichte
5. Jahresplanung 2000
6. BRL/bC am 1.2.April
Bundesranglistenlauf/Deutschlandcup 1/2.4.2000
Am Dienstag. den 15.02. um 19.30 findet in der Teestube der Herderschule die erste Vorbereitungssitzung statt. Hier trifft sich der Vorstand und die Wettkampfleitung, d.h. die in folgender Zusammenstellung des gesamten Organisationsteams fettgedruckten Leute. Haltet bitte Kontakt zu Euren Teamchefs hinsichtlich Treffen, Material usw. (Anm.: Liste entfernt, im Nachhinein eh unnütz...)
Die Vorbereitungsjobs werden am Mittwoch, den 29.3. ab 17.00 Uhr und am Donnerstag, den 30.3. ab 16.00 Uhr im Seminarraum der Aueparkhalle zu tun sein. Bitte im Meldebogen wahlweise Mittwoch oder Donnerstag angeben. Und: Am Sonntag, den 2.4. gibt es für alle auf der Schloßwiese und in der Wilhelmsschule viel aufzuräumen und sauberzumachen. Vielleicht kann das ganze Wochenende mit einer gemeinsamen Aktion aller gegen 14-15 Uhr abgeschlossen werden.
Im OSC sind folgende fünf Sportarten im Angebot: Orientierungs lauf, Ski langlauf. Ski-Orientierungslauf. Volkslauf, Mauntainbike-OL.
1. Bei dem Skilanqlauf mit den meisten OSC-Teilnehmerlnnen pro Klasse am Start, z.B. bei den Bezirksmeisterschaften oder bei einem der Nordhessencup-Rennen.
2. Beim Ski-OL am 30.1.2000 in Oberhof.
3. Beim OL am 13.06.1999 auf der Helsaer Karte.
4. Bei den Bezirkswaldlaufmeisterschaften der Skiläufer auf dem Sensenstein voraussichtlich am 23.9.2000
5. Beim Bike-OL am 21.10.2000
7. Für die Trainingsteilnahmeliste.
Folgendes einfache Regelwerk gilt, es gibt 4 Klassen:
D-16 (bis Jg.1984) H-16 (bis Jg.1984)
D17- (ab Jg. 1983) H17- (ab Jg. 1983)
1) Kinder bzw. Altersbonus: D/H -15: Jeder Jahrgang jünger als 84 erhält einen Punkt pro Jahr Bonus für die Gesamtwertung. 15/H 16-: Jeder Jahrgang älter als Jg. 71 erhält 1/4 Punkt Bonus.
2) Pro Klasse und Teilwettkampf gibt es einfache Plazierungspunkte beginnend mit der Hächstpunkzahl 25 für den/die Sieger/in, 24 für den/die Zweitem, 23 für den/die Oritte/n usw.
3) Für jede/jeden zählen die vier besten bzw. höchstens vier Plazierungspunkte aus den 7 Teilbereichen, das Optimalergebnis sind also 100 (Gummi)-Punkte.
4) Der/Die Bahnleger/in oder Organisator eines Teilwettkampfes erhält 22,5 Punkte.
5) Für die Trainingsrangliste werden die Teilnahmen aller Dienstags- und Donnerstagstrainings, sowie alle Wochenend-Ols in Helsa, Kassel und HMÜ gezählt und in eine Rangfolge pro Klasse gebracht. Dies beginnt mit Erscheinen dieses Heftchens und endet mit der Dt. Einzelmeisterschaft. Die Listen werden von Elke (dienstags) und Gerd (donnerstags) geführt.
6) Die Erstplazierten in allen Klassen erhalten Warengutscheine.
Anscheinend besteht hier Informationsbedarf, deshalb folgt hier unsere Beitragsordnunq, auch mit dem Hinweis, daß neue Mitglieder gerne willkommen sind.
Gemäß §§ 6 und 8 der in der Gründungsversammlung vom 30. September 1993 beschlossenen Vereinssatzung gilt mit Wirkung vom 1. Januar 1994 an folgende Beitragsordnung
§1 Der Mitgliedsbeitrag pro Monat beträgt für
Gruppe 1: Erwachsene Mitglieder 12 DM
Gruppe 2: Jugendliche Mitglieder unter 18 Jahren 7 DM
§2 Schüler Studenten und Auszubildende über 16 Jahre sowie Wehpflichtige und Rentner zahlen auf Antrag und Nachweis den Mtgliedsbeitrag der Gruppe 2
§3 Sind von einer Familie mehr als 2 Personen Mitglieder, bleiben die dritten und weiteren Personen bis zum Abschluß der Berufs- oder Schulausbildung beitragsfrei.
§4 Über Härtefälle entscheidet der Vorstand.
§5 Beitragszahlungen erfolqen grundsätzlich durch Bankeinzug. Über Ausnahmen aus wichtigen Gründen entscheidet der Vorstand.
§6 Mitgliedsbeiträge werden jährlich zum 15.02. auf das Girokonto des Vereins eingezogen.
§7 Zur Finanzierunq besonderer sportlicher oder gesellschaftlicher Aktivitäten des Vereins, die einen Mittelbedarf von im Einzelfall DM 5.000 DM übersteigen, kann der Vorstand einen zusätzlichen Beitrag (z.B. Umlage) erheben.
§8 Änderungen der Beitragsordnung sowie die Erhebunq zu sätzlicher Beiträge nach § 7 dieser Ordnung erfordern die Zustimmung einer Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der Stimmberechtigten.
Das Dienstagtraining wird generell auf 17.30 vorverlegt, bis zu den Osterferien an der Herderschule, danach an verschiedenen Orten. Das Donnerstagtraining bleibt wie gehabt bei 14.15 Uhr, in den Sommerferien zusammen mit den GhK-Sportstudenten um 16.00 Uhr.
OSC-Info August 2000
Das nächste Info erscheint direkt nach den Sommerferien.
von Johanna Boss
Letztes Jahr habe ich genau auf der anderen Seite der Erdkugel verbracht: Nämlich auf einem elfmonatigen Schüleraustausch in Neuseeland, genauer gesagt am North-Cote-College in Auckland. Die City of Sails, wie Auckland auch genannt wird, hat 1,8 Mio Einwohner und ist damit die größte Stadt Neuseelands. Sie liegt auf der Nordinsel direkt am Pazifischen Ozean und an der Tasmanischen See. Die meiste Zeit habe ich dort bei meinen Gasteltern Stuart und Diz Saunders verbracht. Mit meinen Gasteltern und meiner Gastschwester Shirley habe ich Touren über die Nordinsel unternommen, um das Land näher kennenzulernen. Einmal bin ich auf Klassenfahrt in Wellington gewesen und im April habe ich eine 2wöchige Rundreise über die Südinsel unternommen.
Am Anfang hafte ich nicht nur Verständnisprobleme mit meinen geringen Sprachkenntnissen, sondern habe mich auch in der Schule, in der Umgebung und vor allem in der neuseeländischen Lebensweise nicht besonders gut zurecht gefunden. Nach einem halben Jahr habe ich dann aber angefangen, mich richtig zu Hause zu fühlen und habe auch das erste Mal darüber nachgedacht. OL in Neuseeland auszuprobieren. Das ist für einen Austauschschüler gar nicht so einfach! Die meisten Sportarten für Jugendliche laufen in Neuseeland über die Schule, werden nachmittags im Anschluß an den Unterricht angeboten und man muß Geld dafür bezahlen. Meine Schule hatte ein großes Angebot an Sportarten, neben den typisch neuseeländischen Sportarten wie Cricket und Rugby vor allem Wassersportarten, aber es gab keinen OL. Irgendwann habe ich dann in einer Zeitung gelesen, dass es in dem größten Park Aucklands, im Auckland Domain Park, eine OL-Veranstaltung gebe, wo sowohl Anfänger und Spaziergänger als auch "richtige OLer" willkommen seien. Da bin ich dann mit meinem Gastvater und Shirley hingefahren. Mein Gastvater hat bei dieser Gelegenheit auch zum ersten Mal OL gemacht.. Bei den Läufen handelte es sich um eine Reihe von regionalen OL-Wettkämpfen wo jeder teilnehmen konnte. Es waren neben Läufern auch viele Familien da, die mit ihren Kinder die Strecken abgewandert sind. Einmal habe ich mich sogar mit einem waschechten schwedischen OLer unterhalten, der auch für einige Monate in Neuseeland war.
Jede Woche waren die Veranstaltungen in einem anderen Gebiet, wobei die Karten nicht besonders professionell gemacht waren, teilweise wurden die Strecken auf kopierten Schwarz-Weiß-Karten oder einmal sagar auf einer kopierten Straßenkarte gelegt. Man hatte jedes Mal drei Strecken zur Auswahl, die sich in Länge und Schwierigkeitsgrad unterschieden haben. Startgeld wurde auch verlangt und zwar 5 NZ$ (=5 DM) und 4 NZ$ für Schüler. Dafür waren die Laufgebiete landschaftlich aber total schön. Ein OL wurde auf dem One-Tree-Hill veranstaltet. Dieser Berg liegt in einem riesigen Parkgelände und ist das alte Wahrzeichen Aucklands. Während des OLs mußte man sich teilweise die vielen Schafe vom Hals halten, die von den Läufern nicht grade begeistert zu sein schienen.
Ein anderes Mal gab es eine Art Jugend trainiert für Olympia. Das war am Wochenende und da sind die Schulmannschaften immer hingefahren. Ich glaube es waren ungefähr zehn solcher Läufe, von denen dann eben alle Ergebnisse ausgewertet wurden. Weil es am North-Cote-College keinen OL gibt, bin ich zu einem dieser Wettkämpfen mit der Mannschaft einer anderen Schule hingefahren. Das Gelände lag 45 Min. östlich von Auckland und es war zur Abwechslung mal in einem richtigen Nadelwald (das gibt es da fast gar nicht, die meisten Gebiete sind einheimischer Busch), direkt an einem schwarzen Sandstrand, so daß man danach nach mal ins Wasser springen konnte.
Auf einem "richtigen" OL-Wettkampf war ich allerdings nie, die waren nämlich meistens sehr weit weg und einem Verein konnte und wollte ich für die kurze Zeit nicht beitreten. Trotzdem lohnt es sich mal einen OL in Neuseeland zu machen, vor allem der Landschaft wegen. Für Interessierte: Die OL Termine für das Jahr 2000 in Neuseeland wurden mir kürzlich zugeschickt!
Scottish 6-days - Festival of Orienteering von Juliane Gnau
Neben 5500 OL'ern fanden sich sechs Kasseler Mädels Anfang August in Inverness ein, um am schottischen 6-Tage-OL teilzunehmen, der dieses Jahr parallel zu den Weltmeisterschaften in den Highlands stattfand. Beim Namen dieses Wettkampfes befürchteten wir massig Höhenmeter, was sich für uns als weniger Trainierte (Tine, Jule, Bine) vielleicht als Problem hätte herausstellen können. Die fitten D/C- Kader-Läuferinnen (Katrin H., Insa u. Kirsten Müller) ließen sich davon nicht abschrecken und nahmen vorher noch am Kader-Trainingslager teil.
Was uns allerdings wirklich erwartete, waren anspruchsvolle Karten und interessante Bahnlegungen, die das Laufen eher in den Hintergrund rückten. Es war keine Seltenheit, planlos im Wald umherzuirren, aber man war nie allein - ganze OLer Herden stapften suchend zwischen Steinfeldern und Höhenlinien herum. Weite Teile der Bahnen konnte man sowieso nur hoppelnd, watend oder kriechend bewältigen, so daß wir wirklich was vom schottischen Wald gesehen haben.
Insgesamt hat uns diese Woche sehr viel Spaß gemacht, denn auch das Drumherum stimmte: Bei schottlanduntypischem Wetter genossen wir die nette Atmosphäre auf dem Campingplatz, der nicht weit vom Zentrum der Stadt entfernt lag und so nächtliche Ausflüge zuließ.
Frisch motiviert (oder eher ziemlich versifft?) hoffen wir auf ähnlich interessante Wettkämpfe in Deutschland.
D-Kade(r)nz Hessen in ACTION
(D-Kaderlehrgang in Coredo, Nord Italien) von Bastion Krause
Nach den deutschen Manschaftsmeisterschaften und dem Bundesranglistenlauf in Mitterteich fuhren wir auf eine abenteuerliche Fahrt über den 1360 Meter hohen Mendelpaß nach Coredo. Coredo ist ein kleines Dorf an einem Hang zwischen vielen Apfelplantagen.
Wir waren im Hotel Miravalle untergebracht, welches sehr gut war. Wir hatten Zweibefterzimmer, auf jedem Zimmer ein eigenes Bad und einen Fernseher mit italienischen Werbesendungen. Desweiteren bekamen wir super Essen und das Personal war nett und immer für einen Scherz aufgelegt. Die Organisation war gut, und die Karten der Gegend waren sehr detailliert und genau. Das Gelände war sehr steil und anspruchvoll, und ich denke, wir nutzten diese Eigenschaften in unseren Karten aus, weshalb wir in der Woche sehr viel lernten..
Mittwoch morgen fuhren wir los, um in der Brentagruppe eine Bergwanderung zu machen. Als wir dann auf dem Rückweg den Abzweig zu unseren Bussen verpaßten wollten Thomas, Markus und Michael Krämer querfeldein zu unseren Bussen und wir sollten unten im Dorf auf sie warten. Aber als wir dort warteten sahen wir diese plötzlich auf einer nahen Lichtung stehen, da sie von einer senkrechten Felswand gestoppt wurden.
Der Höhepunkt des Lehrgangs war allerdings, als wir nach der Königsetappe vom Monte Penegal auf Bozen und das Etschtal hinab guckten. Wobei dieser Blick noch verschönert wurde, als wir auf einen Aussichtsturm gingen. bei dem das Schild "BETRETEN AUF EIGENE GEFAHR" mehr als gerechtfertigt war.
Was den Fahrern der Busse allerdings sehr auf den Nerv ging war, daß ständig Traktoren vor uns herfuhren, die Äpfel zu den Lagerhallen brachte, zu denen alle Äpfel gebracht wurden.
Bilanz: An und für sich war das Trainingsloger sehr lehrreich, allerdings hätte man für die Jüngeren im 15-Kader einige Spezielle Trainings, wie Höhenlinien-, Fenster- oder Schatten-OL machen können.
von Familie Mönnich
In nur 3 1/2 Stunden Fahrzeit zu den schneesicheren Loipen im Erzgebirge - es trafen sich einige Familien in der "Roten Grube". Die Rote Grube ist ein Naturfreundehaus und liegt mitten im Wald. Es erwartete uns soviel Schnee wie nie zuvor.
Wir konnten direkt vom Haus aus zu den schönsten Skitouren starten - Ehepaar Gertenbach lies aus ökologischen Gründen das Auto die ganze Zeit an der Roten Grube stehen. Wir liefen rund um den Eselsberg, Heidrichsweg und Vettemweg auf gut gespurten Loipen. Auf den Fahrwegen konnte eine Zeitlang sehr gut geskatet werden.
Am Silvesterabend wurden die Schlitten ausgepackt und die zwischenzeitlich auf 9 Kinder im Alter von 5 - 10 Jahren angewachsene Gruppe fuhr auf einer mit Fackeln beleuchteten Schlittenbahn. Einige Kinder fuhren um Mitternacht mit dem Schlitten ins neue Jahrtausend.
Die Gruppenzusammensetzung wechselte im neuen Jahr - Familie Greiner und eine befreundete Familie mußten wegen Schulbeginn zurück nach Dresden, während Familie Messerschmidt und Familie Krause mit frisch gewachsten Ski mit uns die verschiedensten Loipen erkundeten.
Ja wo laufen sie denn, ... kurze Absprachen beim wie immer reichlichen Frühstück um 8.00 Uhr - Tagestour nach Mühlleithen, Skating-Einheit auf der Kammloipe. über die Magistrale nach Jeleni - Erholung im Hallenbad Eibenstock als Konzentrationsspiel Ligretto oder Siedler - die Unternehmungen waren vielfältig: Von Henneberg in 3 km auf gespurter und ausgeschilderter Loipe zur Magistrale ins tiefverschneite Tschechien noch dazu bei Sonnenschein, der den Blick freigab auf die Weite des östlichen Erzgebirges. Bas ian und Jan im Gleichschritt auf der Skatingspur den Rammelsberg hinauf - die "Alten" versuchten es ihnen nachzumachen.
Zu erwähnen wäre noch, daß Uwe die Tapferkeitsmedaille zusteht, weil er trotz Krankheit nach Horni Blatna lief. Die Männer: Karl-Heinz, Klaus, Martin, Benjamin und Hermann haben gut gewachst - während Claudia, Brigitte, Gertraude und Susanne mit den Kindern den Wachs eher für selbstgezogene Kerzen verwendeten.
Alles in allem stimmen wir Marion zu - wir kommen zurück irgendwann mal - wo kann man sich sonst um 8:00 Uhr, 12:00 Uhr und 18:00 Uhr zu dem Preis an einen gedeckten Tisch setzen und zwischendurch super Langlauftauren unternehmen?
Sieben Tage tiefblauer Himmel und einen Vormittag Regen und Nebel waren ein guter Rahmen für eine Woche Skilanglauf mit folgenden Zutaten: Gute und große Ferienwohnungen. Viel Lauftraining auf den WM-Strecken und den normalen Loipen. Einmal Ski-OL als Sprint-Abfahrt auf den WM-Strecken. Sonnenalm als "kleiner Höhepunkt". Die älteren Jugendlichen laufen die große Rittisbergrunde von 21 km gleich zweimal hintereinander!
Auch die "alpine Fakultät" berichtet nur Positives, für Interessenten sind die Popageno-Abfahrt und die Höhenloipe von Filzmoos nur zu empfehlen, ebenso die leichten und weichen Skating-Runden im Ruhpoldinger Biathlonzentrum (Ausnahme Abfahrt ins Stadion).
Deutsche Meisterschaften / Bestenkämpfe im Ski-Orientierungslauf 15./16.01.2000 in Schmiedefeld. Thüringer Wald
Der erste große Wettkampf in diesem Jahr und dann auch noch gleich eine, zumindest für die Klassen D/H-20/21, Deutsche Meisterschaft, das klingt ja sehr verlockend...
Nachdem Ski-OL in den letzen Jahren an Popularität gewonnen hat, nun 2000 zum ersten Mal auch in Deutschland als Meisterschaft ausgetragen. Vom OSC Kassel waren viele Langläufer am Start. Wovon die Meisten in den Winterferien auch noch fleißig in der Ramsau trainiert hatten und somit zumindest konditionell gut vorbereitet waren. Die Anreise erfolgte bereits Freitag Nachmittag und die 12-Mann / Frau Ferienwohnung in Frauenwald, ca. 15 km von Schmiedefeld entfernt, wurde bezogen. Samstag Morgen ging es früh zum ausgeschriebenen Training, das gleichzeitig auch ein Skitest war. Da der Schnee genügend, dafür aber schon recht alt und zum Teil eisig war, plädierten die meisten für den Skating-Ski. Später folgte der Rest des Teams und um 13:00 Uhr war der Start zur Kurzdistanz. Die Wetterlage war stabil, kein Regen, kein Schneesturm und zum Skilaufen sehr angenehm warme Temperaturen von +/- 0 Grad. Das selbstgebastelte Patent für die Karte, beim Skilaufen hat man ja immer so schlecht "mal 'ne Hand frei" bewährte sich bei allen und Gerds Unterhosengummi vom letzten Jahr hielt auch diesmal wieder sehr gut. Das erste Rennen endete mit sehr vielen guten Plätzen für den OSC, der sich als fast einziger, nicht Thüringer-Wald-Skiverein, blendend schlug und glaube ich auch mit die meisten ersten Plätze einheimste. Samstag Abend wie gewohnt Siegerehrung, ein bißchen Musik, ein bißchen geselliges Beisammensein, noch einige Diskussionen über den Lauf. Sonntag Morgen dann die Klassische Distanz, gleiches Start-/ Zielgelände, doch interessanter Bahnlegung. Beim Ski-OL kommt es ja oft auf eine gute Routenwahl an und dies läßt sich bei längeren Strecken natürlich besser einarbeiten, als bei kurzen. Auch hier wieder viele sehr gute Ergebnisse und zufrieden Gesichter bei allen Teilnehmern.
Fazit: Ein geniales Wochenende, toller Wettkampf, schöne Bahnlegung, keine ernsthaften Stürze oder Matenalschäden, der OSC steht auf Skiern, sofern man Ski-OL mit OL vegleichen kann, besser da als in OL-Schuhen, nächstes Jahr wieder...!

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