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Timestamp: 2020-01-28 14:04:39+00:00

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OLG Düsseldorf, 05.02.1991 - 24 U 121/90 - dejure.org
OLG Düsseldorf, 05.02.1991 - 24 U 121/90
https://dejure.org/1991,8257
OLG Düsseldorf, 05.02.1991 - 24 U 121/90 (https://dejure.org/1991,8257)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 05.02.1991 - 24 U 121/90 (https://dejure.org/1991,8257)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 05. Februar 1991 - 24 U 121/90 (https://dejure.org/1991,8257)
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NJW 1991, 2089
Selbst wenn man der Auffassung der Beklagten (unter Berufung auf die Entscheidung des OLG Düsseldorf, Urteil vom 5. Februar 1991 - 24 U 121/90, NJW 1991, 2089 f., zur Verjährungseinrede im Versäumnisverfahren) folgt, wonach eine Einrede nicht nur vom Anspruchsgegner in den Prozess eingeführt werden kann, sondern auch durch das prozessrechtlich ordnungsgemäße Vorbringen der Gegenpartei, also des Anspruchstellers, ändert dies nichts daran, dass die Statthaftigkeit von Einreden im Urkundenprozess an § 598 ZPO zu messen ist.
In dem der Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf in NJW 1991, 2089 f zugrundeliegenden Fall hatte der Kläger schriftsätzlich vorgetragen:.
In diesem Fall ist auch der Einredetatbestand Beurteilungsgrundlage nach § 331 Abs. 1 ZPO (OLG Düsseldorf Urteil vom 5. Februar 1991 - 24 U 121/90 - NJW 1991, 2089; MünchKomm/ZPO-Prütting, § 331 Rz 18;… Stein/Jonas/Schumann, ZPO, 20. Aufl., § 331 Rz 19;… Wieczorek, ZPO, 2. Aufl., § 331 B I b;… Zöller/Herget, ZPO, 18. Aufl., § 331 Rz 4;… Thomas/Putzo, ZPO, 18. Aufl., § 331 Rz 5; Rosenberg/Schwab/Gottwald, Zivilprozeßrecht, § 107, III 4 b (2);… a.A. Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 52. Aufl., § 331 Rz 9).
Diese prozessuale Vorgehensweise hat zur Folge, dass die Frage der Verjährung vom erkennenden Gericht bei seiner Entscheidung berücksichtigt werden musste (BGH, Beschluss vom 23.06.2008 in NJW 2008, 3434; OLG Düsseldorf, Urteil vom 05.02.1991 in NJW 1991, 2089; Beck OK zum BGB, Stand 01.02.2019, Rdnr 2 zu § 214 BGB (Henrich);… Münchener Kommentar zur ZPO, 5. Auflage, Rdnr 18 zu § 331 ZPO (Prütting)).
Anders liegt es nur, wenn der Angerufene sein ausdrückliches oder konkludentes Einverständnis erklärt hat oder aber, wenn auf Grund der dem Werberuf zugrundeliegenden konkreten tatsächlichen Umstände ein sachliches Interesse daran vermutet werden kann (BGH NJW 1991, 2089).

References: § 598
 § 331
 § 331
 § 331
 § 331
 § 331
 § 331
 § 107
 § 331
 § 214
 § 331