Source: http://www.uis-mv.de/Umweltthemen/Luft-und-Klima/
Timestamp: 2019-01-16 09:42:58+00:00

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41 Informationen von 12 Anbietern in 6 Unterthemen
Aktuelle Radarmessungen des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik e.V. an der Universität Rostock (IAP)
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Einflüsse des Bodens auf das Klima
Vom Boden gehen vielfältige klimarelevante Rückkopplungseffekte aus. Bodenzustand und Flächennutzung beeinflussen direkt das Rückstrahlungsverhalten in die Atmosphäre. Die Extreme reichen vom Kühlungs-/ Verdunstungseffekt von offenen Wasserflächen oder Mooren bis hin zur Hitzerückstrahlung versiegelter Flächen.
Die Landgesellschaft führt seit Jahren für private Bauherren Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durch und richtet Ökokonten ein. Diese erlauben als vorgezogene Kompensationsmaßnahmen einen schnellen und reibungslosen Genehmigungsprozess bei Investitionsvorhaben. Durch ihre Verankerung im ländlichen Raum und Verbindung zur Landwirtschaft werden die Projekte der Landgesellschaft im Konsens mit und unter Beachtung der Interessen der Flächennutzer ausgesucht und umgesetzt. Dabei sind wir als Ökoflächenagentur der Landgesellschaft landesweit tätig.
Darüber hinaus können Unternehmen durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten, den „MoorFutures“, entstehende Treibhausgasemissionen ausgleichen.
Anlagen, die auf Grund ihrer Beschaffenheit oder ihres Betriebes besonders schädliche Umwelteinwirkungen verursachen können, unterliegen der Genehmigungspflicht nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Die Genehmigungspflicht richtet sich nach der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV), hierin sind alle genehmigungspflichtigen Anlagen aufgeführt. Die Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen unterscheidet in der Spalte c des Anhangs 1 zwischen Anlagen mit dem Buchstaben G (förmliches Genehmigungsverfahren mit...
Gasdicht abgedeckte Fermenter und Nachgärbehälter landwirtschaftlicher Biogasanlagen, Einsatzstoffe: nachwachsende Rohstoffe
Im Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte Dienststelle Neubrandenburg wurden bisher 46 Biogasanlagenstandorte genehmigt. Die Genehmigung aller Anlagen erfolgte in einem nicht öffentlichen Verfahren gemäß § 4 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) i. V. m. Nummer 1.4 b) aa) Spalte 2 des Anhanges der 4. BImSchV. Dabei handelt es sich um ein konzentrierendes Verfahren, in welchem alle relevanten Behörden beteiligt und andere erforderliche Genehmigungen (z. B. Baugenehmigung, Naturschutzrechtliche Genehmigung, Zulassung nach EG-Hygieneverordnung) eingeschlossen werden.
Im Land Mecklenburg-Vorpommern werden an 287 Standorten (Stand 31.03.2014) Biomasseanlagen betrieben, die nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz in Verbindung mit der Vierten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes genehmigt wurden. Dazu gehören 250 Standorte mit Anlagen zur Erzeugung von Biogas, 12 Standorte mit Anlagen zur Aufbereitung von Biogas, 21 Standorte mit Biomasseheizkraftwerken sowie 6 Standorte mit Anlagen zur Herstellung von Biokraftstoffen.
Länderinformationssystem für Anlagen (LIS-A)
Die LIS-A Gruppe ist eine Kooperation aus 8 Bundesländern die gemeinsam das LänderInformationsSystem für Anlagen entwickeln und betreiben. Es unterstützt die Immissionsschutzbehörden u.a. bei der Durchführung von Genehmigungs- und Anzeigeverfahren, bei der Anlagenüberwachung sowie bei der Störfallvorsorge.
Aufgabe/Nutzen des LIS-A für die Behörden:
Gemäß § 27 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes berichten die Betreiber von genehmigungsbedürftigen Industrie- und Landwirtschaftsbetrieben über die anlagenbezogenen Luftschadstoffemissionen.
Über die flächenbezogenen Emissionen und die Emittentenstandorte informiert das Kartenportal Umwelt M-V.
Europäisches Ausbreitungs- und Depositionsmodell (EURAD)
Das EURAD-Modell beschreibt die physikalischen, chemischen und dynamischen Prozesse, die für die Emission, die chemische Produktion, den Transport und die Deposition atmosphärischer Spurenstoffe von Bedeutung sind.
Als Ergebnis liefert das EURAD-System die Konzentrationen atmosphärischer Spurenstoffe in der Troposphäre über Europa und ihre Ablagerung am Boden durch trockene und nasse Deposition (Hass et al., 1995, Jakob et al., 1995 Memmesheimer et al., 1997, Kessler et al., 2001).
EliA ist eine elektronische Lösung, um die Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb von Anlagen nach dem Bundes-lmmissionsschutzgesetz oder zu deren wesentlicher Änderung zu beantragen. Mit ELiA kann der oft sehr umfangreiche Antrag elektronisch erstellt, verschlüsselt und authentifiziert versendet werden. Die Anwendung bietet eine einfach strukturierte und übersichtliche Oberfläche und unterstützt die Handhabung durch Hilfen, Voreinstellungen, Schlüsseltabellen und Plausibilitätsprüfungen.
Gemäß § 52a Absatz 1 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), § 8 Absatz 5 und § 9 Absatz 1 der Verordnung zur Regelung des Verfahrens bei der Zulassung und Überwachung industrieller Abwasserbehandlungsanlagen und Gewässerbenutzungen (IZÜV) sowie § 47 Abs. 7 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), auch in Verbindung mit § 22a Abs. 1 Deponieverordnung (DepV), erlässt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit im Einvernehmen mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt den Überwachungsplan des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Umsetzung der Überwachung gemäß IE-RL und...
Die Erkenntnisse zum Klimawandel lassen folgende Auswirkungen auf Böden erkennen:
Die ersten Auswirkungen des globalen Klimawandels sind auch in Mecklenburg-Vorpommern bereits spürbar. Der zukünftige Temperaturanstieg und die Änderung der Niederschlagsmengen werden regional unterschiedlich stark sein. Da die klimatischen Bedingungen die Bodenbildung wesentlich bestimmen, werden selbst geringe Klimaänderungen unmittelbare Auswirkungen auf unsere Böden und ihre Funktionen haben. Gleichzeitig beeinflussen veränderte Bodenverhältnisse das Klima.
Im Bodenschutz stehen wir deshalb vor neuen Herausforderungen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren.
Luftgüte (7)
Ablauf der Planerstellung
Die nachfolgende Übersicht zeigt die wichtigsten bereits durchgeführten Aktivitäten bzgl. der Erstellung des Luftreinhalte-/Aktionsplans (Fortsetzung folgt):
Im Kartenportal Umwelt Mecklenburg-Vorpommern steht Ihnen eine Übersicht der betriebenen Biogasanlagen und Windkraftanlagen im Land M-V zur Verfügung.
Auf der Seite des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt finden Sie weiterhin eine Liste von Biogasanlagen in M-V.
Folgende Studien/Berichte stehen zum Download bereit:
Immissionssituation Hafen Rostock - Luftschadstoffgutachten 2014 (pdf-Format, Größe: 3,7 MB) Im Bericht wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss der Schiffsverkehr auf die Immissionssituation in Rostock und Warnemünde insbesondere im Hinblick auf PM10, PM2,5, SO2 und NOX hat. Die Bebauung im Untersuchungsgebiet wurde einbezogen, um die Einflüsse der Gebäude und der Schiffe auf das Strömungsfeld und damit auf die Ausbreitungsbedingungen bei der Ausbreitungsrechnung explizit zu berücksichtigen. Das aus dem Jahr 2009 erstellte Luftschadstoffguthaben wurde aktualisiert. Dazu wurden Daten bis einschließlich 2012 berücksichtigt. Modellierung der PM10- und NO2-Hintergrundkonzentration in Mecklenburg-Vorpommern (pdf-Format, Größe:...
Luftmessnetz M-V und Luftgüte-Informationssystem
Messstandorte, aktuelle Immissionsmesswerte, Langzeitbeobachtungen, Berichte, ...
In Mecklenburg-Vorpommern obliegt die Immissionsüberwachung, dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG). Dazu wird seit 1991 vom LUNG ein Luftmessnetz betrieben, das gegenwärtig aus 12 Messstationen besteht.
Im Jahr 2006 kam es erstmals zu Überschreitungen von Grenzwerten der damaligen 22. BImSchV. An einer verkehrsnahen Messstation in Rostock (L22/ Am Strande) wurden sowohl für Feinstaub als auch für Stickstoffdioxid Immissionsbelastungen festgestellt, die über den damals zulässigen Werten lagen. So wurde 2006 der Feinstaub(PM10)-Tagesmittelwert von 50 µg/m³ an 58 Tagen überschritten. Für Stickstoffdioxid wurde mit einem Jahresmittelwert von 50µg/m³ eine Immissionsbelastung registriert, die ebenfalls über dem für 2006 gültigen Wert von 48µg/m³ (Grenzwert +Toleranzmarge) lag. Somit wurde die Aufstellung eines Luftreinhalte-/ Aktionsplan zur Minderung der Stickstoffdioxid- und Feinstaubbelastung für das Gebiet obligatorisch.
Ziel der Luftreinhalteplanung ist die Festlegung von Maßnahmen zur Erreichung der Luftqualitätsgrenzwerte oder Luftqualitätszielwerte. Der Zeitraum der Nichteinhaltung ist so kurz wie möglich zu halten. Die Luftreinhalteplanung ist rechtlich im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) verankert. Die Maßnahmen sollen sich gegen alle in Betracht kommenden Emittenten die zur Überschreitung beitragen entsprechend ihres Verursacheranteils unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit richten. Den Straßenverkehr betreffende Maßnahmen sind nach § 47 Abs. 4 BImSchG mit den zuständigen Straßenbau- und Straßenverkehrsbehörden im Einvernehmen festzulegen. Die Pläne müssen der Öffentlichkeit zugänglich sein.
Die Betreiber von Betriebsstätten haben Angaben über die Emissionen ihrer Anlagen an die zuständige Behörde zu berichten. Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie erstellt für das Land Mecklenburg-Vorpommern zusammenfassende Berichte an den Bund und die Europäische Union.
Seit 2007 müssen Industriebetriebe jährlich über die Freisetzung von Schadstoffen informieren, wenn bestimmte Emissionsschwellenwerte und Abfallmengen überschritten werden.
Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt ist die oberste Immissionsschutzbehörde des Landes im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen. Anlagen, die auf Grund ihrer Beschaffenheit oder ihres Betriebes besonders schädliche Umwelteinwirkungen verursachen können, bedürfen einer Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Die Genehmigungspflicht für derartige Anlagen richtet sich nach der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen. Im Land befinden sich derzeit ca. 4.630 genehmigungsbedürftige Anlagen in Betrieb.
Biogasanlage Velgast
Das StALU Vorpommern befasst sich auf diesem Gebiet schwerpunktmäßig mit den landwirtschaftlichen Anlagen der Rinder-, Schweine- und Geflügelmast. Damit eng verbunden ist die Durchführung von Genehmigungsverfahren für Biogasanlagen, die sowohl pflanzliche Einsatzstoffe, Reste aus der Tiermast als auch organische Abfälle zur Erzeugung erneuerbarer Energie nutzen. Der Erzeugung regenerativer Energie dienen auch die in großer Zahl bestehenden und im Genehmigungsverfahren befindlichen Windenergieanlagen.
Steinkohlekraftwerk in Rostock,
© KNG mbH
Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) ist nach dem Bundes-Immissions­schutzgesetz (BImSchG) in der Region Rostock (Hansestadt und Landkreis Rostock) als Genehmigungs- und Überwachungs­behörde zuständig für die Errichtung, den Betrieb und die Überwachung gewerblicher und industriellen Anlagen sowie großer Tierhaltungs­anlagen. Damit ist das StALU MM wichtiger Dienstleister für die Entwicklung des Wirtschafts­raumes Rostock. Besondere Schwerpunkte bilden dabei die industriellen Ansiedlungen im Seehafen der Hansestadt.
Aktueller Schwerpunkt im Bereich Immissionsschutz sind Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien. Seit im Jahre 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten ist und somit ein Instrument zur Förderung Erneuerbarer Energien geschaffen wurde, sind viele Anlagen wie Windkraft- und Biogasanlagen im Verwaltungsbereich des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg genehmigt worden. Viele weitere Anlagen sind zur Zeit im Genehmigungsverfahren. Durch Vorgespräche ist bekannt, dass auch weiterhin ein großes Interesse an der Genehmigung dieser...
Für die Nutzung der Anwendung ELiA gelten folgende Bedingungen, soweit ihnen nicht Regelungen des Urheberrechtsgesetzes zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch der Daten entgegenstehen:
Die Anwendung ist ausschließliches Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Das Land Mecklenburg-Vorpommern behält sich alle Rechte an der Anwendung vor, insbesondere auch das der Änderung ohne vorherige Ankündigung. Aus der Bereitstellung der Software sind keine Ansprüche an künftige Bereitstellung, Inhalt, Ausprägung und Verfügbarkeit abzuleiten.
Immissionsgrenzwerte für Feinstaub, Stickstoffoxide, Schwefeldioxid, Blei, Kohlenmonoxid und Benzol sowie Zielwerte für Arsen, Kadmium, Nickel und Benzo(a)pyren sind in der 39. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (39. BImSchV) festgelegt.
In Bezug auf die Luftreinhalteplanung sind die Immissionsgrenzwerte für Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) von besonderer Relevanz, da hier bundesweit Überschreitungen festgestellt wurden. In den nachfolgenden Tabellen sind die Immissionsgrenzwerte dieser zwei Schadstoffe dargestellt.
Für Feinstaub (PM10) gelten seit 2005 folgende Grenzwerte:
Die Industrieemissionen-Richtlinie (IE-RL 2010/75/EU) hat zum Ziel, bestimmte umweltrelevante Industrieanlagen einheitlich, systematisch und für alle Umweltbereiche integrierend, behördlich zu überwachen. Unter anderem fordert die IE-RL die Einrichtung eines Systems für Umweltinspektionen und die Aufstellung eines Überwachungsplans.

References: § 4
 § 27
 § 52
 § 8
 § 9
 § 47
 § 22
 § 47