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Timestamp: 2016-10-25 01:31:46+00:00

Document:
122 II 38248. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 5. Juli 1996 i.S. Kanton Z�rich und Politische Gemeinde Kappel am Albis gegen Bundesamt f�r Zivilschutz und Eidgen�ssische Rekurskommission f�r Zivilschutzangelegenheiten (Verwaltungsgerichtsbeschwerde)
Subventions f�d�rales pour un abri public. Qualit� pour recourir selon l'art. 103 let. a OJ. En tant qu'elle demande une subvention, la commune a qualit� pour agir par la voie du recours de droit administratif (consid. 2b). Qualit� pour recourir du canton ni�e (consid. 2c). Faits � partir de page 382
Die Gemeindeversammlung von Kappel am Albis bewilligte am 8. Mai 1992 einen Bruttokredit von Fr. 31'000.-- f�r die Errichtung eines �ffentlichen Schutzraumes mit 31 Schutzpl�tzen im Gemeindeteil Hauptikon. Das Amt f�r Zivilschutz des Kantons Z�rich genehmigte das Schutzraumprojekt am 5. November 1992 in technischer Hinsicht.
Mit Verf�gung vom 28. Mai 1993 lehnte das Bundesamt f�r Zivilschutz die Ausrichtung eines Bundesbeitrages f�r das erw�hnte Schutzraumprojekt ab.
Dagegen f�hrten sowohl die Politische Gemeinde Kappel am Albis wie auch das Amt f�r Zivilschutz des Kantons Z�rich erfolglos Beschwerde bei der BGE 122 II 382 S. 383Eidgen�ssischen Rekurskommission f�r Zivilschutzangelegenheiten.
Das Amt f�r Zivilschutz des Kantons Z�rich erhebt namens des Kantons Z�rich Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt, den Entscheid des Bundesamtes f�r Zivilschutz aufzuheben und festzustellen, dass an die Erstellungs- und Ausr�stungskosten des betreffenden �ffentlichen Schutzraumes mit 31 Pl�tzen ein Bundesbeitrag auszurichten sei; eventualiter sei die Angelegenheit an die Vorinstanzen zur�ckzuweisen mit der Feststellung, dass an die Kosten der zu erstellenden Schutzpl�tze wenigstens ein anteilm�ssiger Bundesbeitrag auszurichten sei.
Die Politische Gemeinde Kappel am Albis f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit den gleichen Begehren.
2. b) Die Politische Gemeinde Kappel am Albis ist als betroffene Subventionsgesuchstellerin aufgrund von Art. 103 lit. a OG zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert (BGE 110 Ib 148 E. 1c S. 154; unver�ffentlichtes Urteil i.S. Stadt Winterthur gegen Eidgen�ssisches Departement des Innern vom 6. Juni 1995, E. 2b, betreffend Subvention f�r eine Kehrichtverbrennungsanlage).
c) Fraglich ist die Beschwerdebefugnis des Kantons Z�rich bzw. des im Namen des Kantons handelnden kantonalen Amtes f�r Zivilschutz. Auf eine besondere Erm�chtigung im Sinne von Art. 103 lit. c OG kann sich diese Beh�rde nicht st�tzen, weshalb sich ihre Beschwerdebefugnis nach der allgemeinen Regelung von Art. 103 lit. a OG beurteilt. Das vom kantonalen Amt f�r Zivilschutz einzig geltend gemachte Interesse am "korrekten Vollzug bzw. an der rechtsgleichen Anwendung von Bundesrecht" begr�ndet noch kein schutzw�rdiges Anfechtungsinteresse im Sinne der genannten Bestimmung (BGE 112 Ia 59 E. 1b S. 62; BGE 105 Ib 348 E. 5a S. 359, mit Hinweisen). Ein sonstiges schutzw�rdiges eigenes Interesse des Kantons ist nicht dargetan oder erkennbar. Es wird insbesondere nicht geltend gemacht, die Verweigerung der Bundessubvention f�hre zu einer finanziellen Mehrbelastung des Kantons (vgl. dazu Art. 6 des Bundesgesetzes �ber die baulichen Massnahmen im Zivilschutz vom 4. Oktober 1963 [Schutzbautengesetz, BMG; SR 520.2], Fassungen vom 5. Oktober 1984 und vom 17. Juni 1994). Dass das kantonale Amt f�r Zivilschutz sowohl bei der Genehmigung des Projektes wie auch bei der Abwicklung des Beitragsverfahrens mitwirkt und der Kanton BGE 122 II 382 S. 384allenfalls formell als Empf�nger der Bundesleistungen auftritt, begr�ndet f�r sich allein noch kein schutzw�rdiges eigenes Interesse des Kantons an der Erh�ltlichmachung des der Gemeinde zustehenden Bundesbeitrages.
Bei dieser Sachlage kann die Befugnis zur Anfechtung des abschl�gigen Subventionsentscheides - mangels einer expliziten gegenteiligen gesetzlichen Regelung - nur der unmittelbar betroffenen Gemeinde als Tr�gerin des Bauvorhabens zustehen, nicht dagegen auch dem Kanton oder dessen zust�ndiger Fachstelle. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Kantons Z�rich ist daher nicht einzutreten. Dies schliesst nicht aus, dass die Vorbringen des kantonalen Amtes f�r Zivilschutz als Vernehmlassung einer beteiligten Beh�rde ber�cksichtigt werden (Art. 110 OG).
Art. 6 des Bundesgesetzes �ber die baulichen Massnahmen im Zivilschutz vom 4. Oktober 1963 [Schutzbautengesetz, BMG; SR 520.2],

References: BGE 
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 103
 BGE 
 Art. 6
 BGE 

Art. 6