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Timestamp: 2018-04-25 00:49:24+00:00

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§ 1 FKAG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 FKAG
(1) 1Beaufsichtigte Unternehmen eines Finanzkonglomerats unterliegen einer zusätzlichen Aufsicht nach Maßgabe dieses Gesetzes.
§ 1 Abs. 1 Satz 2 FKAG
2Die Aufsicht wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bundesanstalt) ausgeübt.
§ 1 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 FKAG
§ 1 Abs. 2 Satz 2 FKAG
§ 1 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 FKAG
§ 1 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 FKAG
§ 1 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 FKAG
§ 1 Abs. 2 Satz 3 FKAG
§ 2 FKAG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 FKAG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 FKAG
§ 2 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. a FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. b FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. c FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. d FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. e FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. f FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. g FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. h FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. a FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. b FKAG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. c FKAG
§ 2 Abs. 4 Satz 1 FKAG
(4) 1Mutterunternehmen sind: Mutterunternehmen im Sinne des § 290 des Handelsgesetzbuchs oder Unternehmen, die tatsächlich einen beherrschenden Einfluss auf ein anderes Unternehmen ausüben, ohne dass es auf die Rechtsform oder den Sitz ankommt.
§ 2 Abs. 4 Satz 2 FKAG
2Abweichend von Satz 1 gelten Unternehmen nach Absatz 3 Nummer 1 als Mutterunternehmen, sofern sie die Voraussetzungen des Artikels 4 Absatz 1 Nummer 15 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 erfüllen.
§ 2 Abs. 5 Satz 1 FKAG
(5) 1Tochterunternehmen sind: Tochterunternehmen im Sinne des § 290 des Handelsgesetzbuchs oder Unternehmen, auf die ein Mutterunternehmen tatsächlich einen beherrschenden Einfluss ausübt, ohne dass es auf die Rechtsform oder den Sitz ankommt; jedes Tochterunternehmen eines Tochterunternehmens ist ebenfalls Tochterunternehmen des Mutterunternehmens.
§ 2 Abs. 5 Satz 2 FKAG
2Abweichend von Satz 1 gelten Unternehmen nach Absatz 3 Nummer 1 als Tochterunternehmen, sofern sie die Voraussetzungen des Artikels 4 Absatz 1 Nummer 16 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 erfüllen.
§ 2 Abs. 6 Satz 1 FKAG
(6) 1Beteiligungen im Sinne dieses Gesetzes sind Anteile an anderen Unternehmen nach Maßgabe des § 271 Absatz 1 Satz 1 des Handelsgesetzbuchs oder das unmittelbare oder mittelbare Halten von mindestens 20 Prozent der Stimmrechte oder des Kapitals.
§ 2 Abs. 6 Satz 2 FKAG
2Abweichend von Satz 1 bestimmt sich eine Beteiligung, soweit es Unternehmen im Sinne des Absatzes 3 Nummer 1 betrifft, gemäß Artikel 4 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013.
§ 2 Abs. 7 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 2 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 2 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2 lit. a FKAG
§ 2 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2 lit. b FKAG
§ 2 Abs. 8 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 8 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 2 Abs. 8 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 2 Abs. 9 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 10 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 11 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 12 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 13 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 14 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 14 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 2 Abs. 14 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 2 Abs. 14 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 2 Abs. 14 Satz 2 FKAG
2Bis zum Erlass der in Artikel 21a Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie 2002/87/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2002 über die zusätzliche Beaufsichtigung der Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen und Wertpapierfirmen eines Finanzkonglomerats und zur Änderung der Richtlinien 73/239/EWG, 79/267/EWG, 92/49/EWG, 92/96/EWG, 93/6/EWG und 93/22/EWG des Rates und der Richtlinien 98/78/EG und 2000/12/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 35 vom 11.2.2003, S. 1) genannten technischen Regulierungsstandards sind hierbei insbesondere der Marktanteil der beaufsichtigten Unternehmen des Finanzkonglomerats in anderen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums - insbesondere wenn dieser mehr als 5 Prozent beträgt - sowie das Gewicht der in anderen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums niedergelassenen beaufsichtigten Unternehmen innerhalb des Finanzkonglomerats zu berücksichtigen.
§ 2 Abs. 15 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 16 Satz 1 FKAG
§ 2 Abs. 17 Satz 1 FKAG
§ 3 FKAG
§ 3 Satz 1 FKAG
1Die Bundesanstalt und die Deutsche Bundesbank arbeiten nach Maßgabe dieses Gesetzes zusammen.
§ 3 Satz 2 FKAG
2§ 7 des Kreditwesengesetzes gilt entsprechend.
§ 4 FKAG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 4 Abs. 3 Satz 1 FKAG
§ 4 Abs. 4 Satz 1 FKAG
§ 4 Abs. 5 Satz 1 FKAG
§ 4 Abs. 6 Satz 1 FKAG
(6) 1Die näheren Bestimmungen über die Zusammenarbeit legt die Bundesanstalt in Kooperationsvereinbarungen mit den zuständigen Behörden der betroffenen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums fest.
§ 4 Abs. 6 Satz 2 FKAG
2Diese Vereinbarungen werden gesondert in die schriftlichen Koordinierungsvereinbarungen, die nach Artikel 115 der Richtlinie 2013/36/EU oder Artikel 248 der Richtlinie 2009/138/EG geschlossen werden, aufgenommen.
§ 4 Abs. 6 Satz 3 FKAG
3§ 8e Absatz 7 des Kreditwesengesetzes gilt entsprechend.
§ 5 FKAG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 FKAG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 FKAG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 lit. a FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 lit. b FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 lit. c FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 lit. a FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 lit. b FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 lit. c FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 lit. a FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 lit. b FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 lit. c FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 FKAG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 FKAG
§ 5 Abs. 3 Satz 1 FKAG
§ 6 FKAG
§ 6 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 6 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 7 FKAG
§ 7 Satz 1 FKAG
§ 8 FKAG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 8 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 8 Abs. 3 Satz 1 FKAG
(3) 1Bei der Berechnung des durchschnittlichen Anteils und der Ermittlung der im Finanzkonglomerat am schwächsten und am stärksten vertretenen Branche werden die Banken- und die Wertpapierdienstleistungsbranche gemeinsam berücksichtigt.
§ 8 Abs. 3 Satz 2 FKAG
2Verwaltungsgesellschaften im Sinne des § 1 Absatz 14 des Kapitalanlagegesetzbuchs werden innerhalb der Gruppe der Finanzbranche zugerechnet, der sie angehören.
§ 8 Abs. 3 Satz 3 FKAG
3Gehören sie nicht ausschließlich einer Branche innerhalb der Gruppe an, werden sie der kleinsten Branche zugerechnet.
§ 9 FKAG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 9 Abs. 1 Satz 2 FKAG
2Erfüllen mehrere konglomeratsangehörige Unternehmen für sich genommen die Voraussetzungen des Satzes 1 Nummer 2, sind sie zu berücksichtigen, wenn sie insgesamt im Hinblick auf die Ziele der zusätzlichen Beaufsichtigung nicht von untergeordneter Bedeutung sind.
§ 9 Abs. 1 Satz 3 FKAG
3Satz 1 gilt nicht, wenn das Unternehmen von einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums in einen Drittstaat umgezogen ist und dieser Umzug nachweislich erfolgt ist, um sich der Beaufsichtigung zu entziehen.
§ 9 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 9 Abs. 3 Satz 1 FKAG
§ 9 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 9 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 9 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 9 Abs. 4 Satz 1 FKAG
§ 10 FKAG
§ 10 Satz 1 FKAG
§ 10 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 10 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 10 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 11 FKAG
§ 11 Abs. 1 Satz 1 FKAG
(1) 1Die Bundesanstalt stellt fest, dass eine branchenübergreifend tätige Gruppe ein Finanzkonglomerat ist.
§ 11 Abs. 1 Satz 2 FKAG
2Sie gibt die Feststellung dem Mutterunternehmen an der Spitze der Gruppe bekannt.
§ 11 Abs. 1 Satz 3 FKAG
3Wenn an der Spitze kein Mutterunternehmen steht, gibt sie die Feststellung dem beaufsichtigten Unternehmen mit der höchsten Bilanzsumme innerhalb der Gruppe bekannt.
§ 11 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1In den Fällen des § 10 kann die Bundesanstalt während des maßgeblichen Zeitraums von drei Geschäftsjahren die Feststellung, dass eine Gruppe ein Finanzkonglomerat ist, aufheben; Absatz 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.
§ 11 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Bei Finanzkonglomeraten, die grenzüberschreitend tätig sind, entscheidet die Bundesanstalt im Einvernehmen mit den jeweils zuständigen Behörden.
§ 11 Abs. 3 Satz 1 FKAG
(3) 1Die Bundesanstalt hat die Feststellung, dass eine Gruppe ein Finanzkonglomerat ist, aufzuheben, wenn die Voraussetzungen des § 1 Absatz 2 nicht mehr erfüllt sind.
§ 11 Abs. 3 Satz 2 FKAG
2Sie hat die Feststellung insbesondere aufzuheben, wenn folgende Schwellenwerte unterschritten werden:
§ 11 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 FKAG
§ 11 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 FKAG
§ 11 Abs. 3 Satz 2 Nr. 3 FKAG
§ 11 Abs. 3 Satz 3 FKAG
§ 12 FKAG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 12 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Steht an der Spitze eines Finanzkonglomerats kein beaufsichtigtes Unternehmen mit Sitz im Inland und hat die gemischte Finanzholding-Gesellschaft ihren Sitz im Inland, bestimmt die Bundesanstalt ein beaufsichtigtes Tochterunternehmen mit Sitz im Inland als übergeordnetes Unternehmen des Finanzkonglomerats.
§ 12 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Abweichend hiervon kann die Bundesanstalt die gemischte Finanzholding-Gesellschaft oder ein anderes beaufsichtigtes Unternehmen als übergeordnetes Unternehmen des Finanzkonglomerats bestimmen.
§ 12 Abs. 2 Satz 3 FKAG
3Die Bundesanstalt berücksichtigt neben der Struktur des Finanzkonglomerats auch, ob die Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche oder die Versicherungsbranche stärker im Sinne des § 8 Absatz 2 vertreten ist.
§ 12 Abs. 2 Satz 4 FKAG
4Das zu bestimmende Unternehmen ist vorab anzuhören.
§ 13 FKAG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 13 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Steht an der Spitze der Gruppe kein Mutterunternehmen, kann das beaufsichtigte Unternehmen des Finanzkonglomerats mit der höchsten Bilanzsumme innerhalb der Gruppe den Antrag stellen.
§ 13 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2In diesem Fall ist die Befreiung zu befristen.
§ 13 Abs. 3 Satz 1 FKAG
§ 13 Abs. 4 Satz 1 FKAG
§ 13 Abs. 5 Satz 1 FKAG
§ 13 Abs. 6 Satz 1 FKAG
§ 14 FKAG
§ 14 Satz 1 FKAG
§ 14 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 14 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 14 Satz 2 FKAG
§ 15 FKAG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 FKAG
(1) 1Die Bundesanstalt kann im Einvernehmen mit den jeweils zuständigen Behörden über die Fälle des § 1 Absatz 2, § 12 Absatz 2 Satz 2 oder des Absatzes 3 hinaus nach Maßgabe des Artikels 2 Nummer 14, der Artikel 3 und 5 der Richtlinie 2002/87/EG eine branchenübergreifend tätige Gruppe als Finanzkonglomerat und ein beaufsichtigtes Unternehmen eines Finanzkonglomerats als übergeordnetes Unternehmen bestimmen.
§ 15 Abs. 1 Satz 2 FKAG
2Die Vorschriften dieses Gesetzes sind in diesem Fall entsprechend anzuwenden.
§ 15 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Liegt kein Finanzkonglomerat vor, bestehen jedoch Beteiligungen an mindestens einem beaufsichtigten Unternehmen eines Finanzkonglomerats oder Kapitalbeziehungen zu einem solchen Unternehmen oder kann auf ein solches Unternehmen ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden, kann die Bundesanstalt im Einvernehmen mit den jeweils zuständigen Behörden die Vorschriften dieses Gesetzes auf diese Unternehmen ganz oder teilweise entsprechend anwenden, wenn die in § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 und 3 genannten Bedingungen erfüllt sind; in diesem Fall bestimmt die Bundesanstalt eines dieser Unternehmen als übergeordnetes Unternehmen eines Finanzkonglomerats.
§ 15 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Die Bundesanstalt trifft ihre Entscheidung unter Berücksichtigung der Ziele der zusätzlichen Beaufsichtigung.
§ 15 Abs. 3 Satz 1 FKAG
(3) 1Unterliegen beaufsichtigte Unternehmen eines Finanzkonglomerats mit Sitz im Inland, die Tochterunternehmen eines beaufsichtigten Unternehmens eines Finanzkonglomerats oder einer gemischten Finanzholding-Gesellschaft mit Sitz in einem Drittstaat sind, in dem Drittstaat keiner Beaufsichtigung, die der Beaufsichtigung nach diesem Gesetz gleichwertig ist, kann die Bundesanstalt die Gruppe als Finanzkonglomerat und ein beaufsichtigtes Unternehmen eines Finanzkonglomerats als übergeordnetes Unternehmen bestimmen.
§ 15 Abs. 3 Satz 2 FKAG
§ 15 Abs. 3 Satz 3 FKAG
3Ist die Bundesanstalt nicht mit der von einer jeweils zuständigen Behörde im Sinne des Artikels 18 Absatz 1 der Richtlinie 2002/87/EG getroffenen Entscheidung einverstanden, kann sie nach Maßgabe des Artikels 19 der Verordnung (EU) Nr. 1093/2010, der Verordnung (EU) Nr. 1094/2010 oder der Verordnung (EU) Nr. 1095/2010 die Europäische Bankenaufsichtsbehörde, die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung oder die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde um Hilfe ersuchen.
§ 15 Abs. 4 Satz 1 FKAG
(4) 1Die Bundesanstalt kann abweichend von Absatz 3 im Einzelfall einer angemessenen Beaufsichtigung auf Konglomeratsebene in anderer Weise Rechnung tragen.
§ 15 Abs. 4 Satz 2 FKAG
2Sie kann insbesondere verlangen, dass eine gemischte Finanzholding-Gesellschaft mit Sitz im Inland oder in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums gegründet wird.
§ 15 Abs. 4 Satz 3 FKAG
3Die Vorschriften dieses Gesetzes sind in diesem Fall entsprechend anzuwenden.
§ 15 Abs. 5 Satz 1 FKAG
§ 16 FKAG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 FKAG
(1) 1Soweit in den §§ 7 bis 13 auf die Bilanzsumme Bezug genommen wird, ist von der anhand der einzelnen Jahresabschlüsse ermittelten aggregierten Bilanzsumme der Unternehmen der Gruppe auszugehen.
§ 16 Abs. 1 Satz 2 FKAG
2Unternehmen, an denen eine Beteiligung gehalten wird, werden in Höhe des Anteils ihrer Bilanzsumme berücksichtigt, der dem von der Gruppe gehaltenen aggregierten proportionalen Anteil entspricht.
§ 16 Abs. 1 Satz 3 FKAG
3Liegt ein konsolidierter Abschluss vor, ist abweichend von Satz 1 dieser maßgebend.
§ 16 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Soweit in § 8 auf Solvabilitätsanforderungen Bezug genommen wird, sind diese nach den §§ 89 und 250 des Versicherungsaufsichtsgesetzes sowie den Artikel 11 bis 386 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 zu ermitteln.
§ 16 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Ist ein Unternehmen mit Sitz in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums einzubeziehen, das nicht bereits von der Berechnung nach § 104g des Versicherungsaufsichtsgesetzes oder § 10a des Kreditwesengesetzes in Verbindung mit den Artikeln 11 bis 24 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 erfasst wird, sind die Solvabilitätsanforderungen des Sitzstaates maßgebend; dies gilt entsprechend für Unternehmen mit Sitz in einem Drittstaat, wenn dort gleichwertige Solvabilitätsanforderungen bestehen.
§ 17 FKAG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 17 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Die Bundesanstalt überprüft, ob die Eigenmittelausstattung des Finanzkonglomerats angemessen ist.
§ 17 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Das übergeordnete Unternehmen eines Finanzkonglomerats hat der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank die hierfür erforderlichen Angaben einzureichen.
§ 18 FKAG
§ 18 Abs. 1 Satz 1 FKAG
(1) 1In die Berechnung der Eigenmittel auf Konglomeratsebene nach § 17 Absatz 1 sind einzubeziehen das übergeordnete Unternehmen eines Finanzkonglomerats mit Sitz im Inland und die konglomeratsangehörigen gemischten Finanzholding-Gesellschaften, Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Finanzunternehmen, Anbieter von Nebendienstleistungen, Kapitalverwaltungsgesellschaften, extern verwaltete Investmentgesellschaften, E-Geld-Institute, Zahlungsinstitute, Versicherungsunternehmen, Versicherungs-Holdinggesellschaften und Versicherungs-Zweckgesellschaften (nachgeordnete Unternehmen eines Finanzkonglomerats).
§ 18 Abs. 1 Satz 2 FKAG
2Bei diesen Unternehmen gelten als Eigenmittel die Bestandteile, die den nach den Vorschriften des Kreditwesengesetzes der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, des Versicherungsaufsichtsgesetzes und anderer Spezialgesetze anerkannten Bestandteilen entsprechen.
§ 18 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Die Bundesanstalt bestimmt, welche der in der Rechtsverordnung nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 näher bestimmten Berechnungsmethoden das Finanzkonglomerat bei der Berechnung der Eigenmittel auf Konglomeratsebene anzuwenden hat; das übergeordnete Unternehmen des Finanzkonglomerats ist vorab anzuhören.
§ 18 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Steht eine gemischte Finanzholding-Gesellschaft an der Spitze eines Finanzkonglomerats, dessen beaufsichtigte Unternehmen des Finanzkonglomerats ihren Sitz nicht ausschließlich im Inland haben, ist die Anwendung jeder der in der Rechtsverordnung nach § 22 Absatz 1 Nummer 3 näher bestimmten Berechnungsmethoden zulässig; das übergeordnete Unternehmen des Finanzkonglomerats hat der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank die Wahl der Berechnungsmethode unverzüglich anzuzeigen.
§ 18 Abs. 3 Satz 1 FKAG
(3) 1Das übergeordnete Unternehmen eines Finanzkonglomerats ist für eine angemessene Eigenmittelausstattung des Finanzkonglomerats verantwortlich.
§ 18 Abs. 3 Satz 2 FKAG
2Es darf jedoch zur Erfüllung dieser Verpflichtung auf die nachgeordneten Unternehmen des Finanzkonglomerats, die nach Absatz 1 in die Berechnung der Eigenmittel auf Konglomeratsebene einzubeziehen sind, nur einwirken, soweit dem das allgemeine Gesellschaftsrecht nicht entgegensteht.
§ 18 Abs. 4 Satz 1 FKAG
(4) 1Die Unternehmen, die nach Absatz 1 in die Berechnung der Eigenmittel auf Konglomeratsebene einzubeziehen sind, haben zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Aufbereitung und Weiterleitung der für die zusätzliche Beaufsichtigung erforderlichen Angaben eine ordnungsgemäße Organisation und angemessene interne Kontrollverfahren einzurichten.
§ 18 Abs. 4 Satz 2 FKAG
2Die nachgeordneten Unternehmen eines Finanzkonglomerats sind verpflichtet, die für die zusätzliche Beaufsichtigung erforderlichen Angaben an das nach § 17 Absatz 2 Satz 1 anzeigepflichtige übergeordnete Unternehmen des Finanzkonglomerats zu übermitteln.
§ 18 Abs. 4 Satz 3 FKAG
3Kann das anzeigepflichtige Unternehmen für einzelne nachgeordnete Unternehmen eines Finanzkonglomerats die erforderlichen Angaben nicht beschaffen, sind die auf diese Unternehmen entfallenden Buchwerte nach Maßgabe der Rechtsverordnung nach § 22 Absatz 1 von den Eigenmitteln des übergeordneten Unternehmens des Finanzkonglomerats abzuziehen.
§ 18 Abs. 5 Satz 1 FKAG
§ 19 FKAG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 19 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 20 FKAG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 20 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Die Bundesanstalt darf den Korrekturposten erst festsetzen, wenn die Gefährdung nicht innerhalb einer von der Bundesanstalt gesetzten Frist beseitigt wurde.
§ 20 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Die Bundesanstalt hat die Festsetzung auf Antrag des übergeordneten Unternehmens eines Finanzkonglomerats ganz oder zum Teil aufzuheben, wenn die Gefährdung wegfällt.
§ 21 FKAG
§ 21 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 21 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Die Bundesanstalt darf die in Absatz 1 bezeichneten Maßnahmen erst treffen, wenn das übergeordnete Unternehmen des Finanzkonglomerats oder die in Absatz 1 Nummer 1 genannten Personen dieses Unternehmens oder die gemischte Finanzholding-Gesellschaft den Mangel nicht innerhalb einer von der Bundesanstalt zu bestimmenden Frist behoben hat.
§ 21 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Beschlüsse über die Gewinnausschüttung sind insoweit nichtig, als sie einer Anordnung nach Absatz 1 Nummer 2 widersprechen.
§ 22 FKAG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 lit. a FKAG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 lit. b FKAG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 lit. c FKAG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 FKAG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 FKAG
§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 FKAG
§ 22 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Das Bundesministerium der Finanzen kann diese Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die Bundesanstalt mit der Maßgabe übertragen, dass die Rechtsverordnung im Einvernehmen mit der Deutschen Bundesbank ergeht.
§ 22 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Vor Erlass der Rechtsverordnung sind die Spitzenverbände der Institute im Sinne des § 1 Absatz 1b des Kreditwesengesetzes und der bei der Bundesanstalt bestehende Versicherungsbeirat nach § 325 des Versicherungsaufsichtsgesetzes anzuhören.
§ 23 FKAG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 23 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Ein beaufsichtigtes Unternehmen eines Finanzkonglomerats darf unbeschadet der Wirksamkeit der Rechtsgeschäfte nur auf Grund eines einstimmigen Beschlusses sämtlicher Geschäftsleiter des beaufsichtigten Unternehmens bedeutende konglomeratsinterne Transaktionen durchführen.
§ 23 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Der Beschluss soll vor der Durchführung gefasst werden.
§ 23 Abs. 2 Satz 3 FKAG
3Ist dies im Einzelfall wegen der Eilbedürftigkeit des Geschäftes nicht möglich, ist der Beschluss unverzüglich nachzuholen.
§ 23 Abs. 2 Satz 4 FKAG
4Der Beschluss ist aktenkundig zu machen.
§ 23 Abs. 2 Satz 5 FKAG
5Ist die konglomeratsinterne Transaktion ohne vorherigen einstimmigen Beschluss sämtlicher Geschäftsleiter durchgeführt worden und wird die Beschlussfassung nicht innerhalb eines Monats nach der Durchführung nachgeholt, hat das beaufsichtigte Unternehmen eines Finanzkonglomerats dies der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank unverzüglich anzuzeigen.
§ 23 Abs. 3 Satz 1 FKAG
(3) 1Unbeschadet der Wirksamkeit der Rechtsgeschäfte ist das übergeordnete Unternehmen eines Finanzkonglomerats dafür verantwortlich, dass bedeutende Risikokonzentrationen auf Konglomeratsebene oder bedeutende konglomeratsinterne Transaktionen ohne Zustimmung der Bundesanstalt nicht die in der Rechtsverordnung nach § 24 Absatz 1 festgelegten Obergrenzen überschreiten oder gegen die in der Rechtsverordnung festgelegten Beschränkungen hinsichtlich der Art konglomeratsinterner Transaktionen verstoßen.
§ 23 Abs. 3 Satz 2 FKAG
2Das übergeordnete Unternehmen darf jedoch zur Erfüllung seiner Verpflichtungen nach Satz 1 auf die konglomeratsangehörigen Unternehmen nur einwirken, soweit das allgemeine Gesellschaftsrecht dem nicht entgegensteht; § 18 Absatz 4 Satz 1 und 2 und Absatz 5 gilt entsprechend.
§ 23 Abs. 3 Satz 3 FKAG
3§ 18 Absatz 4 Satz 3 gilt entsprechend, wenn das nach Absatz 1 anzeigepflichtige Unternehmen für einzelne nachgeordnete Unternehmen eines Finanzkonglomerats im Sinne des § 18 Absatz 1 die für die Anzeige im Sinne des Absatzes 1 erforderlichen Angaben nicht beschaffen kann.
§ 23 Abs. 3 Satz 4 FKAG
4Ist dies der Fall, müssen diese nachgeordneten Unternehmen in angemessener Weise im Risikomanagementsystem des Finanzkonglomerats berücksichtigt werden.
§ 23 Abs. 3 Satz 5 FKAG
5Die Zustimmung nach Satz 1 steht im Ermessen der Bundesanstalt.
§ 23 Abs. 3 Satz 6 FKAG
6Unabhängig davon, ob die Bundesanstalt die Zustimmung erteilt, hat das nach Absatz 1 anzeigepflichtige Unternehmen der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank das Überschreiten der Obergrenzen oder die Verstöße gegen die Beschränkungen hinsichtlich der Art konglomeratsinterner Transaktionen unverzüglich anzuzeigen.
§ 23 Abs. 4 Satz 1 FKAG
§ 23 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 23 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 24 FKAG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 24 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Das Bundesministerium der Finanzen kann die Ermächtigung durch Rechtsverordnung mit der Maßgabe auf die Bundesanstalt übertragen, dass die Rechtsverordnung im Einvernehmen mit der Deutschen Bundesbank ergeht.
§ 24 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Vor Erlass der Rechtsverordnung sind insbesondere die Spitzenverbände der Institute im Sinne des § 1 Absatz 1b des Kreditwesengesetzes und der Versicherungsbeirat nach § 325 des Versicherungsaufsichtsgesetzes zu hören.
§ 25 FKAG
§ 25 Abs. 1 Satz 1 FKAG
(1) 1Ein Finanzkonglomerat muss über eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation nach Maßgabe des Artikels 9 der Richtlinie 2002/87/EG verfügen.
§ 25 Abs. 1 Satz 2 FKAG
2§§ 23, 26, 27, 29 und 30 des Versicherungsaufsichtsgesetzes und § 25a Absatz 1 des Kreditwesengesetzes gelten entsprechend mit der Maßgabe, dass die in § 24 Absatz 2 Satz 2, auch in Verbindung mit § 293 Absatz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes oder die in § 1 Absatz 2 Satz 1 oder § 2d Absatz 1 des Kreditwesengesetzes genannten Personen des übergeordneten Unternehmens eines Finanzkonglomerats für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation des Finanzkonglomerats verantwortlich sind.
§ 25 Abs. 1 Satz 3 FKAG
3§ 18 Absatz 3 Satz 2 und Absatz 4 Satz 1 und 2 sowie § 23 Absatz 5, § 294 Absatz 4 und § 275 des Versicherungsaufsichtsgesetzes gelten entsprechend.
§ 25 Abs. 1 Satz 4 FKAG
4Für übergeordnete Unternehmen eines Finanzkonglomerats gelten die §§ 25 und 34 des Versicherungsaufsichtsgesetzes entsprechend.
§ 25 Abs. 1 Satz 5 FKAG
5Eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation auf Konglomeratsebene umfasst zudem geeignete Vorkehrungen, um bei Bedarf zu geeigneten Sanierungs- und Abwicklungsverfahren und -plänen beizutragen und solche Verfahren und Pläne zu entwickeln.
§ 25 Abs. 1 Satz 6 FKAG
6Diese Vorkehrungen sind regelmäßig zu überprüfen und anzupassen.
§ 25 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 25 Abs. 3 Satz 1 FKAG
§ 25 Abs. 4 Satz 1 FKAG
§ 26 FKAG
§ 26 Abs. 1 Satz 1 FKAG
(1) 1Die Bundesanstalt kann von dem übergeordneten Unternehmen eines Finanzkonglomerats die Vorlage von Prognoserechnungen für das betreffende Finanzkonglomerat verlangen.
§ 26 Abs. 1 Satz 2 FKAG
2In diesem Fall legt sie die Parameter, Stichtage und Berechnungsmethoden sowie die Form und Frist, in denen die Prognoserechnung vorzulegen ist, fest.
§ 26 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Die Bundesanstalt gestattet dem übergeordneten Unternehmen eines Finanzkonglomerats die Verwendung eigener Berechnungsmethoden, soweit dies die Beurteilung des Finanzkonglomerats oder des entsprechenden Marktes insgesamt nicht erschwert.
§ 26 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Sie kann verlangen, dass dabei bestimmte Rechnungsannahmen zugrunde gelegt werden.
§ 27 FKAG
§ 27 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 27 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 27 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 27 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 27 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 27 Abs. 2 Satz 2 FKAG
§ 27 Abs. 3 Satz 1 FKAG
§ 28 FKAG
§ 28 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 28 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Im Fall der Untersagung nach Absatz 1 hat auf Antrag der Bundesanstalt das Gericht des Sitzes des übergeordneten Unternehmens des Finanzkonglomerats einen Treuhänder zu bestellen, auf den es die Ausübung der Stimmrechte überträgt.
§ 28 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Der Treuhänder hat bei der Ausübung der Stimmrechte den Interessen einer soliden und aufsichtskonformen Führung der betroffenen Unternehmen Rechnung zu tragen.
§ 28 Abs. 2 Satz 3 FKAG
3Die Bundesanstalt kann aus wichtigem Grund die Bestellung eines anderen Treuhänders beantragen.
§ 28 Abs. 2 Satz 4 FKAG
4Sind die Voraussetzungen des Absatzes 1 entfallen, hat die Bundesanstalt den Widerruf der Bestellung des Treuhänders zu beantragen.
§ 28 Abs. 2 Satz 5 FKAG
5Der Treuhänder hat Anspruch auf Ersatz angemessener Auslagen und auf Vergütung für seine Tätigkeit.
§ 28 Abs. 2 Satz 6 FKAG
6Das Gericht setzt auf Antrag des Treuhänders die Auslagen und die Vergütung fest; die Rechtsbeschwerde gegen die Vergütungsfestsetzung ist ausgeschlossen.
§ 28 Abs. 2 Satz 7 FKAG
7Die Bundesanstalt schießt die Auslagen und die Vergütung vor; für seine Aufwendungen haften die gemischte Finanzholding-Gesellschaft und die betroffenen Unternehmen gesamtschuldnerisch.
§ 28 Abs. 3 Satz 1 FKAG
§ 28 Abs. 4 Satz 1 FKAG
(4) 1Die Bundesanstalt kann in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 2 auch gegenüber dem übergeordneten Unternehmen des Finanzkonglomerats anordnen, Weisungen der gemischten Finanzholding-Gesellschaft nicht zu befolgen, sofern es keine gesellschaftsrechtlichen Möglichkeiten gibt, die Personen abzuberufen, die die Geschäfte der gemischten Finanzholding-Gesellschaft tatsächlich führen.
§ 28 Abs. 4 Satz 2 FKAG
2Das Gleiche gilt, wenn solche Möglichkeiten zwar vorhanden sind, ihre Ausschöpfung aber erfolglos geblieben ist.
§ 28 Abs. 5 Satz 1 FKAG
(5) 1Eine gemischte Finanzholding-Gesellschaft, die an der Spitze eines Finanzkonglomerats steht, hat der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank einmal jährlich die konglomeratsangehörigen Unternehmen anzuzeigen.
§ 28 Abs. 5 Satz 2 FKAG
2Veränderungen im Bestand konglomeratsangehöriger Unternehmen sind der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank unverzüglich anzuzeigen.
§ 28 Abs. 6 Satz 1 FKAG
§ 29 FKAG
§ 29 Abs. 1 Satz 1 FKAG
(1) 1Die Bundesanstalt und die Deutsche Bundesbank sind befugt, von beaufsichtigten Unternehmen eines Finanzkonglomerats, den Mitgliedern ihres Vorstandes sowie sonstigen Geschäftsleitern oder den diese Unternehmen kontrollierenden Personen Auskünfte und die Vorlage von Unterlagen über die Geschäftsangelegenheiten zu verlangen, die für die zusätzliche Beaufsichtigung zweckdienlich sind.
§ 29 Abs. 1 Satz 2 FKAG
2Übermittelt das beaufsichtigte Unternehmen des Finanzkonglomerats diese Informationen trotz Aufforderung nicht, können die Bundesanstalt und die Deutsche Bundesbank die Auskünfte und die Vorlage der Unterlagen auch von der gemischten Finanzholding-Gesellschaft verlangen.
§ 29 Abs. 1 Satz 3 FKAG
3Benötigt die Bundesanstalt oder die Deutsche Bundesbank Informationen, die im Einklang mit den Rechtsvorschriften, die für die in die zusätzliche Beaufsichtigung einbezogenen Unternehmen erlassen wurden, bereits einer zuständigen Behörde erteilt wurden, soll sie sich an diese Behörde wenden.
§ 29 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Im Rahmen der zusätzlichen Beaufsichtigung kann die Bundesanstalt auch ohne besonderen Anlass in den Geschäftsräumen der beaufsichtigten Unternehmen eines Finanzkonglomerats Prüfungen der Informationen nach Absatz 1 vornehmen.
§ 29 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Diese Befugnis hat sie auch gegenüber verbundenen Unternehmen und beteiligten Unternehmen und deren verbundenen Unternehmen des der zusätzlichen Beaufsichtigung unterliegenden beaufsichtigten Unternehmens eines Finanzkonglomerats sowie gegenüber der entsprechenden gemischten Finanzholding-Gesellschaft.
§ 29 Abs. 2 Satz 3 FKAG
3Die Bundesanstalt kann an von ihr durchgeführten Prüfungen Abschlussprüfer im Sinne des § 319 des Handelsgesetzbuchs beteiligen oder solche Personen mit der Durchführung von Prüfungen beauftragen; für diese Personen gelten § 323 des Handelsgesetzbuchs sowie die Ausschlussgründe des § 319 Absatz 2 bis 5 und des § 319a des Handelsgesetzbuchs entsprechend.
§ 29 Abs. 2 Satz 4 FKAG
4Die Bundesanstalt kann der Deutschen Bundesbank die Durchführung einer Prüfung übertragen.
§ 29 Abs. 3 Satz 1 FKAG
(3) 1Die Bediensteten der Bundesanstalt, der Deutschen Bundesbank sowie der sonstigen Personen, derer sich die Bundesanstalt bei der Durchführung der Prüfungen bedient, können hierzu die Geschäftsräume der Unternehmen innerhalb der üblichen Betriebs- und Geschäftszeiten betreten und besichtigen.
§ 29 Abs. 3 Satz 2 FKAG
§ 29 Abs. 3 Satz 3 FKAG
3Die Betroffenen haben Maßnahmen nach den Absätzen 2 und 3 zu dulden.
§ 29 Abs. 4 Satz 1 FKAG
§ 30 FKAG
§ 30 Abs. 1 Satz 1 FKAG
(1) 1Rechtsvorschriften, die einer Übermittlung von Daten entgegenstehen, sind nicht anzuwenden auf die Übermittlung von Daten zwischen einem übergeordneten oder einem nachgeordneten Unternehmen eines Finanzkonglomerats im Sinne des § 18 Absatz 1 und einem anderen derartigen Unternehmen mit Sitz im Ausland oder zwischen einem konglomeratsangehörigen Unternehmen und einem Unternehmen mit Sitz im Ausland, zu dem eine enge Verbindung im Sinne des § 2 Absatz 8 besteht, wenn die Übermittlung der Daten erforderlich ist, um Bestimmungen der Aufsicht nach Maßgabe der Richtlinie 2002/87/EG über das Unternehmen mit Sitz im Ausland zu erfüllen.
§ 30 Abs. 1 Satz 2 FKAG
2Die Bundesanstalt kann einem übergeordneten oder nachgeordneten Unternehmen eines Finanzkonglomerats die Übermittlung von Daten in einen Drittstaat untersagen.
§ 30 Abs. 2 Satz 1 FKAG
(2) 1Nachgeordnete Unternehmen eines Finanzkonglomerats mit Sitz im Ausland haben der Bundesanstalt auf Verlangen die nach diesem Gesetz zulässigen Prüfungen, insbesondere die Überprüfung der Richtigkeit der nach den §§ 17 bis 24 übermittelten Daten, zu gestatten, soweit dies zur Erfüllung der Aufgaben der Bundesanstalt erforderlich und nach dem Recht des anderen Staates zulässig ist.
§ 30 Abs. 2 Satz 2 FKAG
2Satz 1 gilt auch für nicht einbezogene Tochterunternehmen mit Sitz im Ausland.
§ 30 Abs. 2 Satz 3 FKAG
3Für die Prüfung von im Rahmen der zusätzlichen Beaufsichtigung benötigten Informationen in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums ersucht die Bundesanstalt die zuständige Behörde des betreffenden Staates unter Mitteilung der beabsichtigten Maßnahmen um Zusammenarbeit.
§ 30 Abs. 3 Satz 1 FKAG
(3) 1Auf ein Ersuchen einer zuständigen Behörde (ersuchende Behörde) im Sinne des Absatzes 2 Satz 3 hat die Bundesanstalt die Richtigkeit der von einem Unternehmen mit Sitz im Inland nach Maßgabe der Richtlinie 2002/87/EG übermittelten Daten zu überprüfen oder zu gestatten, dass die ersuchende Behörde, ein Wirtschaftsprüfer oder ein Sachverständiger diese Daten überprüft.
§ 30 Abs. 3 Satz 2 FKAG
2Die ersuchende Behörde darf auf Wunsch zugegen sein, wenn die Bundesanstalt die Prüfung selbst vornimmt.
§ 30 Abs. 3 Satz 3 FKAG
3Anderenfalls kann sich die Bundesanstalt an der Prüfung beteiligen.
§ 30 Abs. 3 Satz 4 FKAG
4Die Bundesanstalt kann nach pflichtgemäßem Ermessen gegenüber Aufsichtsbehörden in Drittstaaten entsprechend verfahren, wenn Gegenseitigkeit gewährleistet ist.
§ 30 Abs. 3 Satz 5 FKAG
5§ 5 Absatz 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes über die Grenzen der Amtshilfe sowie § 29 Absatz 3 gelten entsprechend.
§ 30 Abs. 4 Satz 1 FKAG
§ 31 FKAG
§ 31 Satz 1 FKAG
§ 32 FKAG
§ 32 Abs. 1 Satz 1 FKAG
§ 32 Abs. 2 Satz 1 FKAG
§ 33 FKAG
§ 33 Satz 1 FKAG
§ 33 Satz 1 Nr. 1 FKAG
§ 33 Satz 1 Nr. 2 FKAG
§ 33 Satz 1 Nr. 3 FKAG
§ 33 Satz 1 Nr. 4 FKAG
sämtliche bedeutende konglomeratsinterne Transaktionen, die während eines Kalenderjahres durchgeführt wurden, bis zum 15. Mai des darauffolgenden Jahres anzuzeigen.
§ 33 Satz 2 FKAG
2Konglomeratsinterne Transaktionen sind insbesondere
§ 33 Satz 2 lit. a FKAG
§ 33 Satz 2 lit. b FKAG
§ 33 Satz 2 lit. c FKAG
§ 33 Satz 2 lit. d FKAG
§ 33 Satz 2 lit. e FKAG
§ 33 Satz 2 lit. f FKAG
§ 33 Satz 3 FKAG
3Eine konglomeratsinterne Transaktion ist bedeutend, wenn die einzelne Transaktion mindestens 5 Prozent der Eigenkapitalanforderung auf Konglomeratsebene erreicht.
§ 33 Satz 4 FKAG
4Mehrere Transaktionen desselben oder verschiedener konglomeratsangehöriger Unternehmen mit einem anderen konglomeratsangehörigen Unternehmen während eines Geschäftsjahres sind jeweils adressatenbezogen zusammenzufassen, auch wenn die einzelne Transaktion 5 Prozent der Eigenkapitalanforderung auf Konglomeratsebene nicht erreicht.

References: § 1

§ 1

§ 1

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§ 2

§ 2

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 § 290

§ 2

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 § 290

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 § 271

§ 2

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§ 3

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§ 4

§ 4

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§ 4

§ 4

§ 4

§ 4

§ 4

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§ 5

§ 5

§ 5

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§ 5

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§ 6

§ 6

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§ 7

§ 7

§ 8

§ 8

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§ 10

§ 10

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§ 12

§ 12

§ 12

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§ 12
 § 8

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§ 13

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§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 14

§ 14

§ 14

§ 14

§ 14

§ 15

§ 15
 § 1
 § 12

§ 15

§ 15
 § 1

§ 15

§ 15

§ 15

§ 15

§ 15

§ 15

§ 15

§ 15

§ 16

§ 16

§ 16

§ 16

§ 16
 § 8

§ 16
 § 104
 § 10

§ 17

§ 17

§ 17

§ 17

§ 18

§ 18
 § 17

§ 18

§ 18
 § 22

§ 18
 § 22

§ 18

§ 18

§ 18

§ 18
 § 17

§ 18
 § 22

§ 18

§ 19

§ 19

§ 19

§ 19

§ 19

§ 19

§ 20

§ 20

§ 20

§ 20

§ 20

§ 20

§ 21

§ 21

§ 21

§ 21

§ 21

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§ 22

§ 22

§ 22

§ 22

§ 22

§ 22

§ 22

§ 22

§ 22

§ 22

§ 22

§ 22
 § 1
 § 325

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23
 § 24

§ 23
 § 18

§ 23
 § 18

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24
 § 1
 § 325

§ 25

§ 25

§ 25
 § 25
 § 24
 § 293
 § 1
 § 2

§ 25
 § 23
 § 294
 § 275

§ 25

§ 25

§ 25

§ 25

§ 25

§ 25

§ 26

§ 26

§ 26

§ 26

§ 26

§ 27

§ 27

§ 27

§ 27

§ 27

§ 27

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§ 27

§ 28

§ 28

§ 28

§ 28

§ 28

§ 28

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§ 28

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§ 28

§ 28

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§ 28

§ 28

§ 29

§ 29

§ 29

§ 29

§ 29

§ 29

§ 29
 § 319
 § 323
 § 319
 § 319

§ 29

§ 29

§ 29

§ 29

§ 29

§ 30

§ 30
 § 18
 § 2

§ 30

§ 30

§ 30

§ 30

§ 30

§ 30

§ 30

§ 30

§ 30
 § 29

§ 30

§ 31

§ 31

§ 32

§ 32

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§ 33

§ 33

§ 33

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§ 33

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