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Timestamp: 2017-04-26 23:23:32+00:00

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ZÖR 2013/3 - Heft 3 - 2013 - ZÖR - Zeitschrift für öffentliches Recht - e-Journals
/ WBl 2017/1
Volltext Cover Download EditorialZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 465–465
In Memoriam Thomas Eilmansberger
ZÖR 2013, 465 In Memoriam Thomas Eilmansberger
Volltext	In memoriam Thomas EilmansbergerZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 467–468
ZÖR 2013, 467 In memoriam Thomas Eilmansberger
Volltext	AufsätzeZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 469–485
Kühling, Jürgen Kernelemente einer kohärenten EU-Grundrechtsdogmatik in der Post-Lissabon-Ära
ZÖR 2013, 469 Zusammenfassung
An das Inkrafttreten der... Zusammenfassung
An das Inkrafttreten der Grundrechte-Charta mit dem Vertrag von Lissabon im Jahr 2009 waren große Hoffnungen geknüpft. Dreieinhalb Jahre später fragt dieser Beitrag danach, ob diese Erwartungen erfüllt wurden. Hierzu wird zuerst kurz skizziert, was die Aufgaben und Grenzen einer Grundrechtsdogmatik in der EU sein können. Anschließend wird dargelegt, dass gegenwärtig eine weitere Entwicklungsstufe des Grundrechtsschutzes erklommen wird um in zwei weiteren Schritten den Stand der Dogmatik der vertikalen und horizontalen Reichweite der Grundrechte zu analysieren. In einem weiteren Schritt werden wesentliche Elemente einer solchen Dogmatik und ihr Entwicklungsstand in der EuGH-Rechtsprechung exemplarisch skizziert.
Der Beitrag schließt mit der Feststellung, dass der EuGH auf einem guten Weg ist, sich zu einem überzeugenden Grundrechtsgericht zu entwickeln. Um die Gefahren einer sich überlappenden Grundrechtskontrolle zwischen EGMR und nationalen Verfassungsgerichten zu vermeiden, bedarf es allerdings einer weiteren Ausdifferenzierung der Grundrechtsdogmatik.
When the Charter of Fundamental Rights stepped into force with the Lisbon Treaty in 2009, great expectations were raised. Three and a half year later, this contribution inquires whether or not these expectations have been fulfilled: To answer this question, in a first step function and limits of a judicial doctrine on fundamental rights are outlined. Subsequently, it is shown that right now the EU is reaching a new level of fundamental rights protection, and the horizontal and vertical range of fundamental rights protection in the EU is analysed. Ensuing, essential elements of a judicial doctrine on fundamental rights and its level of development in the jurisdiction of the ECJ are delineated.
The contribution concludes that the ECJ is making progress towards becoming a convincing fundamental rights court. To avoid the dangers of an inconsistent overlap in fundamental rights control between ECtHR and national constitutional courts, it is crucial to develop a sufficiently mature judicial doctrine on fundamental rights.
Volltext	AufsätzeZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 487–518
Obwexer, Walter Der Schutz der Grundrechte durch den Gerichtshof der EU nach Lissabon. Auslegung und Anwendung der Grundrechte-Charta gegenüber den EU-Organen, den Mitgliedstaaten und dem allgemeinen Völkerrecht
Anwendungsbereich des Unionsrechts, doppelte Grundrechtsbindung der Mitgliedstaaten, Drittwirkung der Grundrechte, Durchführung des Rechts der Union, Grundfreiheiten, Grundrechte, Grundrechte-Charta, Horizontalwirkung der Grundrechte, Nichtigkeitsklage, Rechtsschutz, Vorabentscheidungsverfahren, Rahmenbeschluss 2002/584/JI, RL 96/61/EG, RL 2000/78/EG, RL 2002/14/EG, RL 2004/113/EG, RL 2010/13/EU, VO 2201/2003/EG, VO 1290/2005/EG, VO 1924/2006/EG, VO 259/2008/EG, ZÖR 2013, 487, Art 21 Abs 1 AEUV, Art 81 AEUV, Art 101 AEUV, Art 263 Abs 4 AEUV, Art 267 AEUV, Art 289 AEUV, Art 6 EUV, Art 7 GRC, Art 8 GRC, Art 15 GRC, Art 16 GRC, Art 17 GRC, Art 20 GRC, Art 21 GRC, Art 23 GRC, Art 28 GRC, Art 35 GRC, Art 41 GRC, Art 47 GRC, Art 48 GRC, Art 51 GRC, Art 52 GRC, Art 53 GRC Zusammenfassung
Seit 01.12.2009 verfügt die... Zusammenfassung
Seit 01.12.2009 verfügt die Europäische Union mit der Grundrechte-Charta über einen geschriebenen Grundrechtskatalog, der die als allgemeine Grundsätze des Unionsrechts weiter geltenden Grundrechte ergänzt. Die Grundrechte-Charta stellt inzwischen formal das primäre Referenzdokument in der Grundrechtsjudikatur dar. Dennoch baut der Gerichtshof der Union nach wie vor auf seiner umfangreichen Rechtsprechung zu den allgemeinen Rechtsgrundsätzen im Gemeinschaftsrecht auf und hat bislang erst einige punktuelle Weiterentwicklungen im unionalen Grundrechtsschutz vorgenommen. Diese betreffen die Intensivierung der Grundrechtskontrolle gegenüber den Organen der Union, die Bindung der Mitgliedstaaten an die Unionsgrundrechte und die Positionierung der Unionsgrundrechte gegenüber dem Völkerrecht. Insgesamt lässt die einschlägige Rechtsprechung des Gerichtshofs der Union, insbesondere jene des EuGH, seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon eine – zumindest punktuelle – Verstärkung des Grundrechtsschutzes in der Union erkennen.
Since December 1st, 2009, the European Union disposes of a codified catalogue of fundamental rights. The Charter of Fundamental Rights complements those fundamental rights which persist as general principles of Union law. In formal terms, it has become the primary document referred to in the fundamental rights case law. However, the Court of Justice of the Union continues to base its rulings on its extensive case law on the general principles in Community law and has, so far, developed the Union’s fundamental rights protection only selectively. These developments concern the reinforcement of the fundamental rights control vis-à-vis the Union institutions, the application of fundamental rights to the Member States and the positioning of Union fundamental rights vis-à-vis public international law. Altogether, the relevant case law of the Court of Justice of the Union since the entry into force of the Lisbon Treaty, in particular of the ECJ, reveals an – at least partial – enhancement of the fundamental rights protection in the Union.
Volltext	AufsätzeZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 519–529
Uerpmann-Wittzack, Robert Die Grundrechtskontrolle durch den EGMR nach dem Beitritt der EU
ZÖR 2013, 519 Zusammenfassung
Nach dem Beitritt der EU zur... Zusammenfassung
Nach dem Beitritt der EU zur EMRK kann der EGMR EU-Akte grundsätzlich vollständig kontrollieren. Die Bosphorus-Vermutung eines gleichwertigen unionalen Grundrechtsschutzes, die Unionsakte bislang vor indirekter Kontrolle schützt, entfällt. Dem EuGH wird jedoch derselbe Beurteilungsspielraum zukommen wie anderen nationalen Gerichten. Insbesondere sollte der EGMR ein vom EuGH gefundenes Ergebnis dann akzeptieren, wenn dieser die relevanten Grundrechtspositionen erkannt und sorgfältig abgewogen hat. Auch wenn gewisse Reibungen zwischen beiden Gerichten möglich bleiben, werden sie angesichts ihres gemeinsamen Interesses an effektivem Rechtsschutz grundsätzlich kooperieren. Beide Gerichte sind komplementär. Während der EuGH als „Supreme Court“ mit umfassenden Zuständigkeiten erscheint, hat der EGMR die spezifische Aufgabe, die Einhaltung europäischer Menschenrechtsstandards sicherzustellen und diese fortzuentwickeln.
Once the EU has acceded to the European Convention on Human Rights (ECHR), the European Court of Human Rights (ECtHR) will be able to fully review EU acts including judgments of the European Court of Justice (ECJ). The Bosphorus presumption in favour of equivalent EU human rights protection, which by now shields EU acts from indirect control, will come to an end. However, the ECJ will be granted a margin of appreciation like any other domestic court. In particular, the ECtHR should accept the solutions found by the ECJ provided that the ECJ has taken the relevant human rights positions into account and that it has carefully weighed and balanced them. Even though minor conflicts may arise, both courts are likely to cooperate given their mutual interest in effective judicial review. Both courts are complementary. Whilst the ECJ is a supreme court with general competences, the ECtHR has the very specific task to safeguard and to further develop European human rights standards.
Volltext	AufsätzeZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 531–561
Woelk, Jens Der Schutz von EMRK- und Unionsgrundrechten in Italien
ZÖR 2013, 531 Zusammenfassung
In den Jahresberichten über... Zusammenfassung
In den Jahresberichten über die Tätigkeiten der Justizbehörden finden sich auch in Italien seit einigen Jahren eigene Abschnitte über den „Dialog“ zwischen nationalen und supranationalen Gerichtshöfen. Darin drückt sich das Bewusstsein der italienischen Justiz aus, Teil eines supranationalen Gesamtsystems zu sein, zu dem sowohl die EMRK als auch das Unionsrecht gezählt werden. Nach allgemeiner Ansicht ist das Gesamtsystem des Grundrechtsschutzes keine hierarchische Pyramide, sondern eine Struktur, in der die einzelnen Akteure miteinander vernetzt sind. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen der bekannten Entwicklung zu einem europäischen Mehrebenensystem des Grundrechtsschutzes auf die italienische Rechtsordnung, unter besonderer Berücksichtigung der Unionsgrundrechte.
Die europäischen Entwicklungen haben sich erst spät in Änderungen der italienischen Verfassung niedergeschlagen, insbesondere in der Neufassung des Artikel 117 Abs 1 itVerf (2001). In Italien wird zwischen Grundrechtsfragen der EMRK und solchen des Unionsrechts unterschieden, wobei sich die Diskussion bisher eindeutig auf erstere konzentrierte. In der italienischen Rechtsprechung und Diskussion stehen vor allem drei Problembereiche im Vordergrund: die Anwendbarkeit außerhalb der italienischen Verfassung garantierter Grundrechte bzw die Berufung auf sie innerhalb der nationalen Rechtsordnung; ihre Verortung im System der Rechtsquellen; und der Dialog im Dreiecksverhältnis der Gerichtshöfe. Seit Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon ist aber die scharfe Abgrenzung und Trennung zwischen EMRK- und Unionsgrundrechtsfragen verstärkt in die Diskussion geraten.
In recent years, annual reports of various judicial authorities in Italy comprise specific sections on the “dialogue” between national and supranational judges. These express the conscience of the Italian system being part of a comprehensive supranational system which includes EU law as well as the European Convention on Human Rights. Rather than being a hierarchical pyramid this structure is perceived as a network linking different actors. The article analyses the effects on the Italian legal system considering in particular the EU Charter of Fundamental Rights. In Italy, there is a strong distinction between issues related to the ECHR and those related to EU law and the debate is clearly concentrating on the former. Three areas are mostly discussed: the application of external, supranational guarantees within the internal, constitutional system and the possibility of directly invoking these in front of an ordinary judge; their position within the hierarchy of legal sources; as well as the triangular dialogue between the European Courts and the Italian Constitutional Court. However, since the entry into force of the Lisbon Treaty the clear distinction and delimitation between fundamental rights based on the ECHR and those based on Union Law has been subject to considerable pressure.
Volltext	AufsätzeZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 563–574
Berger, Maria Unionsrechtliche Anforderungen an einen effektiven gerichtlichen Rechtsschutz für die Grundrechtsträger
ZÖR 2013, 563 Zusammenfassung
Art 47 GRC, der das Recht auf... Zusammenfassung
Art 47 GRC, der das Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf und ein unparteiisches Gericht gewährleisten soll, zählt zu den markantesten unionsrechtlichen Vorgaben für die Grundrechtsträger auf unionaler und mitgliedstaatlicher Ebene, die mit dem Vertrag von Lissabon Primärrechtsstatus erhalten haben. Die vorliegende Arbeit zeigt anhand der Rechtsprechung des EuGH auf, welche Konsequenzen sich daraus bisher ergeben haben.
Die angeführten Beispiele zeigen schließlich, dass die Änderungen, die der Lissabonner Vertrag mit sich gebracht hat, neue Impulse auch für die Rechtsprechung des EuGH geliefert haben und wohl auch in Zukunft liefern werden. Diese Änderungen haben auch zur Konsequenz, dass in Zukunft wohl häufiger zivilverfahrensrechtliche und vor allem auch strafverfahrensrechtliche Konstellationen vor dem EuGH verhandelt werden, die das volle Potential des Art 47 GRC ansprechen werden.
Among the most marked standards set by the Charter of Fundamental Rights that has become primary law with the stepping into force of the Lisbon Treaty is Art 47 of the Charter, stipulating the right to an effective remedy and to a fair trial. This paper shows the consequences of this new situation.
Analysing recent ECJ judgments, it is shown that the Lisbon Treaty impacted jurisdiction significantly and can be expected to do so also in the future. More civil and criminal procedure cases before the ECJ, making the fullest use of the potential of Art 47 of the Charter, are among the most probable future consequences.
Volltext	AufsätzeZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 575–603
Czech, Philip | Kieber, Stefan The European Court of Human Rights’ Jurisprudence on Austria 2012
Duration of Proceedings, European Court of Human Rights, Family Law, Freedom of Expression, Implementation, Jurisdiction, Non-discrimination, Principle of Nonrefoulement, Right to Respect for Private and Family Life, Right to a Fair Trial, Social Law, ECHRP1 Art 1, ZÖR 2013, 575, § 215 ABGB, § 107 AußStrG, § 107a AußStrG, Art 3 ECHR, Art 6 Abs 1 ECHR, Art 6 Abs 2 ECHR, Art 6 Abs 3 lit b ECHR, Art 8 ECHR, Art 10 ECHR, Art 13 ECHR, Art 14 ECHR, § 7a MedienG Zusammenfassung
Der Europäische Gerichtshof... Zusammenfassung
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erließ 2012 23 Urteile gegen Österreich und stellte in einigen eine Verletzung der EMRK fest. Die Fälle betrafen Ausweisungen, die Fairness und Dauer von Verfahren, die Ausweitung des Schutzes von Art 8 EMRK auf Pflegefamilien, die Durchsuchung und Beschlagnahmung von elektronischen Daten eines Anwalts, die Abwägung von Pressefreiheit und dem Recht auf Anonymität, die Grenzen zulässiger Kritik am Richter, Versammlungsfreiheit und Diskriminierung – einerseits bei der Alterspension und andererseits von eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaften (im Vergleich zu anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften). Der Beitrag gibt einen Überblick über diese Urteile und zeigt auf, wo Reformbedarf besteht. Er behandelt daneben auch die meisten der 18 Zulässigkeitsentscheidungen, die 2012 durch eine Kammer oder einen Ausschuss gegen Österreich erlassen wurden.
The European Court of Human Rights delivered 23 judgments against Austria in 2012, in some of which it found a violation of the ECHR. The cases concerned questions of expulsion, of the fairness and duration of proceedings, of extension of the protection of Art 8 ECHR to foster families, and of search and seizure of a lawyer’s electronic data, as well as questions regarding the balancing of the freedom of the press against the right to anonymity, the limits of permissible criticism of the judiciary, the freedom of assembly and discrimination both in the field of old-age pension and of registered religious communities (compared to recognised religious societies). The present article is meant to provide an overview and to show to what extent they call for reform. It also deals with most of the 18 admissibility decisions delivered against Austria by a Chamber or a Committee in 2012.
Volltext	AufsätzeZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 605–639
Fülöp, Tünde | Kramer, Regine | Kumin, Andreas J. | Terle, Christina Recent Austrian practice in the field of European Union law – Report for 2012
EU accession to the ECHR, EU Human Rights, Accession Treaty, European Convention on Human Rights, European Court of Human Rights, negotiations on EU-accession to ECHR, Council of Europe, European Union, co-defendant, corespondent mechanism, Lisbon Treaty, accession, draft accession agreement, accession instruments, Memorandum of Understanding, explanatory report, internal rules, attribution clauses, prior involvement of the ECJ, preliminary ruling, voting rights, terms of friendly settlements, supervision of the executions of judgments, block voting, Unified Patent Court, unified patent, patent jurisdiction, EU Patent Court, negotiation process, EU patent system, European Patent Convention, European Patent Office, patent application, translation of the patent application, European Patent Litigation Agreement, Opinion 1/09, uniform effect, EU Patent Regulation, Regulation on translation arrangements, enhanced cooperation, Transparency Regulation, transparency, Charter of Fundamental Rights, access to information, access to documents, Aarhus Regulation, Aarhus Convention, environmental information, definition of document, data protection, revision of Transparency Regulation, Atypical acts, Council of the European Union, policy-shaping, policy-making, conclusions, declarations, resolutions, guidelines, procedural requirements, act, measure, decision-making, TEU: Art 5 para 1, Art 5 para 2, Art 6 para 2, Art 10 para 3, Art 11 para 3, Art 16 para 3, Art 19, Art 20, TFEU: Art 3, Art 15, Art 16, Art 118, Art 218, Art 218 para 4, Art 218 para 11, Art 258, Art 259, Art 260, Art 262, Art 263, Art 263 para 4, Art. 267, Art 275 para 2, Art 288, Art 288 para 4, Art 294 para 5, Art 296, Art 296 para 3, Art 326, Art 328, Art 329 para 1, Art 329 para 2, Art 331, Art 332, Art 340, Art 344, Art 352, ECHR: Art 59, Art 59 para 2 (b), Art 36, Art 36 para 2, Art 36 para 4, Art 6, Art 13, Art 35, Art 39, Accession Agreement: Art 3 para 2, Art 3 para 3, Art 3 para 4, Art 3 para 5, Art 3 para 6, Art 3 para 7, Art 1 para 2 (c), Art 7 para 2, Protocol (No 14) ECHR, Protocol (No 8) to TEU and TFEU, Vienna Convention on the Law of the Treaties: Art 39, Art 54, Art 54 para 2, Statute of the Council of Europe: Art 20 (d), Council Rules of Procedure: Art 13 para 1 subpara 2, Regulation (EC) No 1049/2001, Regulation (EC) No 1367/2006, ZÖR 2013, 605 Zusammenfassung
Diese zweite Ausgabe unserer... Zusammenfassung
Diese zweite Ausgabe unserer jährlichen Überblicksdarstellung aktueller europarechtlicher Themen, mit denen wir regelmäßig in unserer Abteilung Europarecht des Völkerrechtsbüros im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten beschäftigt sind, konzentriert sich auf einige Themen, die eine lange Vorlaufzeit hatten und teilweise noch nicht endgültig beschlossen wurden – wie etwa der Beitritt der EU zur EMRK, bzw voraussichtlich noch längere Zeit bis zu ihrer Verwirklichung benötigen – das gilt etwa für die Novellierung der Transparenz-Verordnung. Dieser Bericht wird sich außerdem mit dem sogenannten Einheitlichen Patent der EU beschäftigen und sich dabei vor allem auf die damit verbundene Entwicklung einer internationalen Gerichtsbarkeit und die Verstärkte Zusammenarbeit konzentrieren. Abschließend werden die prozeduralen Regeln, welche zur Anwendung kommen, wenn der Rat der Europäischen Union atypische Rechtsakte wie Schlussfolgerungen, Entschließungen und Erklärungen erlässt, diskutiert. Wir danken besonders unserem Leiter des Völkerrechtsbüros, Helmut Tichy, sowie unserer Kollegin Sophie Pronay für ihre kritische Durchsicht und hilfreichen Anregungen zu diesem Bericht, sowohl inhaltlicher als auch redaktioneller Natur. Sophie verdient unseren zusätzlichen, besonderen Dank für ihre Hilfe bei der einheitlichen Gestaltung dieses Gemeinschaftsprojekts.
This second edition of our annual overview of topical issues of European Law that we are confronted with in our regular work at the European Law Department of the Legal Service of the Austrian Foreign Ministry (“Office of the Legal Adviser”, “Völkerrechtsbüro”), focusses on a couple of subjects which have taken considerable time to mature. Some of them even have not been finally and formally decided yet and will still take considerable time to materialize. This holds true as much for the negotiations on an agreement providing for the accession of the European Union to the European Convention on Human Rights as for the revision of the Regulation governing access to documents held by the institutions of the European Union. This report will furthermore deal with the so-called Unified European Patent, concentrating on the related establishment of an international jurisdiction on the one hand and on the institute of Enhanced Co-operation on the other hand. Finally, the procedural rules applicable in situations when the Council of the EU adopts atypical acts, in particular “conclusions”, “resolutions” and “declarations”, will be discussed. We wish to particularly thank the head of our Legal Service Helmut Tichy und our colleague Sophie Pronay for their critical scrutiny of this report and helpful suggestions related as well to substance as to drafting. Sophie deserves particular additional thanks for ensuring a uniform formal appearance of this common endeavour.
Volltext	BuchbesprechungZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 641–645
Hiebaum, Christian Buchbesprechung Thomas Gutmann/Bernhard Jakl/Ludwig Siep/Michael Städtler (Hg), Von der religiösen zur säkularen Begründung staatlicher Normen, Tübingen: Mohr Siebeck 2012, X + 336 S, 69,00 €, ISBN 978-3-16-150642-0
ZÖR 2013, 641 Buchbesprechung Thomas Gutmann/Bernhard Jakl/Ludwig Siep/Michael... Buchbesprechung Thomas Gutmann/Bernhard Jakl/Ludwig Siep/Michael Städtler (Hg), Von der religiösen zur säkularen Begründung staatlicher Normen, Tübingen: Mohr Siebeck 2012, X + 336 S, 69,00 €, ISBN 978-3-16-150642-0
Volltext	BuchbesprechungZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 647–650
Balthasar, Alexander BuchbesprechungGerhard Kreutzer, Säumnis. Rechtsschutz gegen überlange Verfahren, Neue Juristische Monografien, Band 58, Wien/Graz: Neuer Wissenschaftlicher Verlag 2010, 283 S, 36,80 €, ISBN 978-3-7083-0630-8
ZÖR 2013, 647 BuchbesprechungGerhard Kreutzer, Säumnis. Rechtsschutz gegen... BuchbesprechungGerhard Kreutzer, Säumnis. Rechtsschutz gegen überlange Verfahren, Neue Juristische Monografien, Band 58, Wien/Graz: Neuer Wissenschaftlicher Verlag 2010, 283 S, 36,80 €, ISBN 978-3-7083-0630-8
Volltext	BuchbesprechungZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 651–653
Pabel, Katharina BuchbesprechungChristoph-David Munding, Das Grundrecht auf effektiven Rechtsschutz im Rechtssystem der Europäischen Union, Schriften zum Öffentlichen Recht, Band 149, Berlin: Duncker & Humblot 2010, 646 S, 108,00 €, ISBN 987-3-428-13074-0
ZÖR 2013, 651 BuchbesprechungChristoph-David Munding, Das Grundrecht auf effektiven... BuchbesprechungChristoph-David Munding, Das Grundrecht auf effektiven Rechtsschutz im Rechtssystem der Europäischen Union, Schriften zum Öffentlichen Recht, Band 149, Berlin: Duncker & Humblot 2010, 646 S, 108,00 €, ISBN 987-3-428-13074-0
Volltext	BuchbesprechungZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 655–657
Pürgy, Erich BuchbesprechungRudolf Steinberg/Martin Wickel/Henrik Müller, Fachplanung, 4. Auflage, Baden-Baden: Nomos 2012, 649 S, 89,00 €, ISBN 978-3-8329-7610-1
ZÖR 2013, 655 BuchbesprechungRudolf Steinberg/Martin Wickel/Henrik Müller,... BuchbesprechungRudolf Steinberg/Martin Wickel/Henrik Müller, Fachplanung, 4. Auflage, Baden-Baden: Nomos 2012, 649 S, 89,00 €, ISBN 978-3-8329-7610-1
Volltext	BuchbesprechungZÖR 2013/3, Jahrgang 2013, Heft 3, S. 659–661
Muzak, Gerhard BuchbesprechungVeronika C. Tiefenthaler, Gewohnheit und Verfassung, Schriften zum Internationalen und vergleichenden öffentlichen Recht, Band 17, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft (in Gemeinschaft mit facultas.wuv Verlag) 2012, 220 S, 39,00 €, ISBN 978-3-8329-7632-3
ZÖR 2013, 659 BuchbesprechungVeronika C. Tiefenthaler, Gewohnheit und Verfassung,... BuchbesprechungVeronika C. Tiefenthaler, Gewohnheit und Verfassung, Schriften zum Internationalen und vergleichenden öffentlichen Recht, Band 17, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft (in Gemeinschaft mit facultas.wuv Verlag) 2012, 220 S, 39,00 €, ISBN 978-3-8329-7632-3

References: EuGH 
 EGMR 
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 EGMR 
 EuGH 
 EGMR 
 EuGH 
 EuGH 
 EGMR 
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 § 215
 § 107
 § 107
 § 7
 Art. 267