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Timestamp: 2017-11-24 07:20:04+00:00

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Gemeinderat & Jugendgemeinderat
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40 Jahre Städtebauförderung in Markgröningen 1977 - 2017
Die Altstadt von Markgröningen beeindruckt besonders durch die vielen Fachwerkbauten des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit.
Dass dies auch heute noch so ist, ist der andauernden Sanierungsarbeit der Stadt und dem Engagement der Eigentümer und Bewohner zu verdanken.
Unterstützte werden sie dabei durch das Instrumentarium der Stadtsanierung und die Städtebauförderung. 1977 wurde das erste Sanierungsgebiet „Stadtkern I“ ausgewiesen und seit 40 Jahren betreibt die Stadt Markgröningen mit Nachdruck und mit großem
Engagement die behutsame Erneuerung ihres historischen Stadtkernes und darf als eine der erfahrensten und tatkräftigsten Städte und Gemeinden Baden-Württembergs gelten.
Dabei verfolgt die Stadt auch im mittlerweile fünften Sanierungsgebiet den Grundsatz, der 1976 in Rahmenplanentwurf dargelegt wurde:
„Grundsatz aller Sanierungsmaßnahmen sollte sein, die Altstadt nicht museal zu konservieren, sondern sie als einen lebensfähigen und lebendigen Stadtorganismus erhaltend weiterzuentwickeln, ohne die typische Substanz der Stadt zu zerstören. Die Altstadt stelltden symbolischen Kern dar, aber von grundsätzlicher Bedeutung ist, dass sie gleichzeitig das lebendige Zentrum der "Gesamtstadt“ ist.
Weitere Informationen können Sie der Broschüre „40 Jahre Städtebauförderung in Markgröningen 1977 – 2017“ entnehmen, die Sie hier herunterladen können.
Zudem finden Sie hier eine Präsentation anlässlich des Tages der Städtebauförderung 2017.
Sanierungsgebiet - Stadtkern V
Sanierungsgebiert V
Markgröningen besticht durch seinen kulturhistorischen, erhaltenswerten Stadtkern. Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Stadtkern V“ wurde daher in das Sanierungsprogramm des Landes Baden-Württemberg aufgenommen. Auf Basis gezielter Untersuchungen und Befragungen der Bewohner und Eigentümer entstand ein Sanierungskonzept mit dem Ziel, den Stadtkern nachhaltig aufzuwerten.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 30.3.2016 die Sanierungssatzung beschlossen, die mit der ortsüblichen Bekanntgabe am 8.4.2016 auch rechtskräftig wurde.
In der Sitzung am 02.08.2016 beschloss der Gemeinderat die Erweiterung des Sanierungsgebiets "Stadtkern V", die mit der Veröffentlichung im Amtsblatt am 05.08.2016 rechtskräftig wurde.
Als konkrete Ziele der Sanierungsmaßnahme wurden festgestellt:
Belebung der traditionellen Haupteinkaufszone, insbesondere der Ostergasse
Wiederherstellung einer eigenständigen, attraktiven und tragfähigen Dienstleitungs- und Versorgungsstruktur
Bereitstellung geeigneter Nutzungs- und Wohnflächen
Schaffung ausreichender Parkmöglichkeiten
Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität durch die Erneuerung und energetische Ertüchtigung vorhandener Bausubstanz
Stärkung der lokalen Identität und Belebung des öffentlichen Raumes, d.h. Aufwertung des Wohnumfeldes, Verbesserung der Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität von Straßen und Plätzen
Gestaltung einladender Zugänge zur Innenstadt, um die Anziehungskraft der Stadtmitte zu erhöhen
Verbesserung der Orientierung für Besucher der Innenstadt durch klare Strukturierung
Ohne Engagement der Eigentümer von Gebäuden im Sanierungsgebiet sind die Ziele nicht zu erreichen. Erfreulicherweise signalisierten viele der im Vorfeld Befragten großes Interesse und eine hohe Bereitschaft am Mitwirken. Das Sanierungskonzept könnte so auf breiter Basis und umso nachhaltiger umgesetzt werden.
Um die Eigentümer bei der Umsetzung zu unterstützen, werden Fördermittel für private Maßnahmen bereitgestellt. Ab sofort die Möglichkeit für Eigentümer, Fördermittel von der Stadt und dem Land für Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zu beantragen.
Die Höhe des Zuschusses berechnet sich prozentual aus den tatsächlichen Kosten. Mit folgenden Förderquoten können Sie als privater Eigentümer kalkulieren:
als Erneuerungsaufwand anerkannte Herstellungskosten Zuschussquote Rechenbeispiel anerkannte Herstellungskosten 250.000 €
bis 200.000 € 27 % 200.000 € x 27 % = 54.000 €
über 200.000 € 15 % 50.000 € x 15 % = 7.500 €
Gesamtzuschuss = 61.500 €
Für Kulturdenkmäler:
bis 300.000 € 27 % 250.000 € x 27 % = 67.500 €
Gesamtzuschuss = 67.500 €
Eine Informationsbroschüre mit allen Details zu Förderung und Ablauf als PDF-Dokument.
Der Geltungsbereich des Sanierungsgebiets V ist ebenfalls in unserem BürgerGIS dargestellt.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Sanierungsgebiet und der Altstadtsatzung von Markgröningen.
Auch die Stadt Markgröningen plant für die nächsten zehn Jahre, in denen das Sanierungsverfahren laufen soll, umfangreiche Maßnahmen für den „Stadtkern V“:
Gestaltung der Plätze: Marktplatz (Barrierefreiheit), Platz am Vollandhaus /Ostergasse, Kirchplatz
Verbesserungen der Zugänge zur Innenstadt: Ostertor, Schnelltörle und Helenenstraße
Verbesserung der Übersichtlichkeit / Nutzbarkeit des Kerns: Parkleitsystem, Wegeführung
Schaffung von Parkflächen
Umsetzung des energetischen Quartierskonzeptes für die Innenstadt: Nahwärmenetz, energetische Sanierung städtischer Gebäude
Zukäufe und Modernisierungen in der Ostergasse
Sollten Sie Fragen zum Sanierungsgebiet oder zur Förderung haben, beantwortet Ihnen diese gerne:
Fachbereich 2, Planen und Bauen
Schlossgasse 21, 71706 Markgröningen
07145 13-280
07145 13-199
brit.froehlich(@)markgroeningen.de
Sanierungsgebiet IV - Esslinger Tor
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 16.2.2016 die Satzung über die Aufhebung der förmlichen Festsetzung des Sanierungsgebietes „Esslinger Tor“ beschlossen.
Das heißt, dass das Sanierungsgebiet mit Bekanntmachung am 19.2.2016 aufgehoben ist. Im Folgenden werden auch die Sanierungsvermerke im Grundbuch für die betroffenen Grundstücke gelöscht.
Aufgrund von §162 i.V.m. § 4 der Gemeindeordnung Baden-Württemberg- jeweils in der am Tag der Beschlussfassung geltenden Fassung - beschließt der Gemeinderat der Stadt Markgröningen in seiner Sitzung am 16.2.2016 folgende
über die Aufhebung der förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „Esslinger Tor“:
§ 1 Aufhebung der Sanierungssatzung
Die Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes“ Esslinger Tor“ – beschlossen am 14.12.2004, geändert durch Beschlüsse vom 17.07.2007, 07.10.2008, 15.12.2009 und 11.12.2012 – wird hiermit aufgehoben.
Die Satzung tritt gemäß § 162 Abs. 2 Satz 4 BauGB mit der Bekanntmachung des Beschlusses in Kraft.
Geltendmachung von Verfahrens- und Formfehlern
Gemäß § 215 Abs. 1 BauGB werden unbeachtlich:
nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel der Abwägungsvorgangs beim Zustandekommen dieser Satzung,
sofern sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung dieser Satzung schriftlich gegenüber der Stadt unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.
Eine etwaige Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg oder von aufgrund der Gemeindeordnung erlassenen Verfahrens- oder Formvorschriften über das Zustandekommen dieser Satzung, ist nach § 4 Abs. 4 GemO in dem dort genannten Umfang unbeachtlich, sofern sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung dieser Satzung schriftlich gegenüber der Stadt unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.
71703 Markgröningen
Fachgebiet Planen und Bauen der Stadtverwaltung Markgröningen
Frau Brit Fröhlich, 07145 13-280
der Sanierungsbetreuer der Stadt Markgröningen:
LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH,
Fritz-Elsas-Str. 31, 70174 Stuttgart
(Frau Bader – Tel.: 07 11 64 54-2220)
30 Jahre Stadtsanierung
1977 wurde das erste Sanierungsgebiet (Stadtkern I) förmlich festgelegt. Seitdem wurde kontinuierlich an der Erneuerung und Weiterentwicklung der Markgröninger Innenstadt gearbeitet.
Wollen Sie mehr über den Prozess und die Maßnahmen erfahren, dann schauen Sie sich die Präsentation "Mehr als 30 Jahre Stadtsanierung Markgröningen" an.
Die Präsentation herhalten Sie als PDF-Dokument.

References: §162
 § 4

§ 1
 § 162
 § 215
 § 214
 § 4