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Timestamp: 2016-10-22 16:06:44+00:00

Document:
8C_620/2015 (24.03.2016)
8C_620/2015 � � Urteil vom 24. M�rz 2016
vom 2. Juli 2015.
Der 1967 geborene, im Rahmen seiner Anstellung bei der B.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versicherte A.________ st�rzte am 23. November 2012 auf einer Baustelle in eine etwa 1.2 Meter tiefe Grube. Gem�ss Unfallmeldung vom 27. November 2012 zog er sich dabei eine Prellung am linken Knie zu. Die gleichentags im Spital C.________ durchgef�hrten Untersuchungen f�hrten zur Diagnose einer Kniekontusion links mit Verdacht auf eine mediale Meniskusl�sion, H�ftkontusion links und Verdacht auf einen Muskelfaserriss am m. pectoralis major links. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht, richtete Taggelder aus und kam f�r die Heilbehandlung auf. Mit Verf�gung vom 19. August 2013 teilte diese dem Versicherten mit, die Taggeldleistungen w�rden ab dem 15. Juli 2013 eingestellt, da die Arbeitsunf�higkeit nicht mehr unfallbedingt sei. Sie st�tzte sich dabei auf die Ergebnisse der kreis�rztlichen Untersuchung vom 12. M�rz 2013 durch Dr. med. D.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, und die von diesem veranlasste fach�rztliche Untersuchung vom 28. Juni 2013 durch Dr. med. E.________, Facharzt FMH f�r orthop�dische Chirurgie (Bericht vom 1. Juli 2013). Dagegen liess A.________ erfolglos Einsprache erheben (Einspracheentscheid vom 6. M�rz 2014).
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 2. Juli 2015 ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentllich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere in Form von Taggeld und Heilbehandlung �ber den 15. Juli 2013 hinaus zuzusprechen. Eventuell sei ein radiologisches/orthop�disches Gutachten zur Frage nach dem Vorliegen eines (teil-) unfallkausalen Befundes an Schultergelenk und Knie links einzuholen.
W�hrend das kantonale Gericht und die SUVA auf Abweisung der Beschwerde schliessen, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Stellungnahme.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Immerhin pr�ft das Bundesgericht grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
2.1.�Bei den vom Beschwerdef�hrer letztinstanzlich beigebrachten Berichten des Dr. med. F.________, Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 15. Juni 2015 und 24. Juli 2015, des Dr. med. G.________, Facharzt f�r Orthop�die und Traumatologie, vom 24. August 2015 und der Klinik H.________ vom 1. September 2015 handelt es sich um Noven. Da daf�r nicht erst der angefochtene Entscheid Anlass gab, k�nnen sie gem�ss dem in Art. 99 Abs. 1 BGG stipulierten Novenverbot im vorliegenden Prozess nicht ber�cksichtigt werden und sind aus dem Recht zu weisen (BGE 135 V 194 E. 2 und 3 S. 196 ff.; Urteil 8C_418/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 1.3).
2.2.�Neue Begehren sind im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesgericht unzul�ssig (Art. 99 Abs. 2 BGG; BGE 136 V 362 E. 3.4.2 S. 365). Es ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten, soweit damit neu ein Anspruch auf Heilbehandlung geltend gemacht wird.
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer �ber den 15. Juli 2013 hinaus Anspruch auf Taggelder des Unfallversicherers hat. Zur Diskussion steht dabei der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den �ber den 15. Juli 2013 hinaus fortbestehenden Symptomen.
3.1.�Im angefochtenen Entscheid wurden die hierf�r massgeblichen Rechtsgrundlagen zutreffend wiedergegeben. Insbesondere hat die Vorinstanz richtig dargelegt, dass die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG zun�chst das Bestehen eines nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) voraussetzt. Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181; 402 E. 4.3.1 S. 406; 119 V 335 E. 1 S. 337, je mit Hinweisen). Die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers erstreckt sich auch auf mittelbare bzw. indirekte Unfallfolgen (Urteil U 5/00 vom 26. September 2001 E. 3a, nicht publ. in: BGE 127 V 491; 8C_134/2015 vom 14. September 2015 E. 5.2.2).
3.2.�Korrekt sind auch die vorinstanzlichen Ausf�hrungen zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 135 V 465 E. 4.3 S. 468 ff.; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.), zum Wegfall unfallbedingter Ursachen eines Gesundheitsschadens bei Erreichen des Status quo sine vel ante (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12, 8C_901/2009 E. 3.2), zu dem im Sozialversicherungsrecht bei der Beantwortung von Tatfragen �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), sowie zum Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG; SVR 2010 AlV Nr. 2 S. 3, 8C_269/2009 E. 2.2 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
3.3.�W�hrend bei der Frage, ob ein Kausalzusammenhang �berhaupt jemals gegeben ist, die versicherte Person beweisbelastet ist, tr�gt die Beweislast f�r einen behaupteten Wegfall der Kausalit�t aufgrund des Erreichens des Status quo sine (oder allenfalls des Status quo ante) der Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, U 355/98 E. 2; 1994 Nr. U 206 S. 326, U 180/93; Urteil 8C_570/2014 vom 9. M�rz 2015 E. 6.2). Allerdings tragen die Parteien im Sozialversicherungsrecht in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausf�llt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift erst Platz, wenn es sich als unm�glich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweisw�rdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit f�r sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b S. 264; vgl. dazu ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDR� PIERRE HOLZER, Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 54 f.).
3.4.�Anspruch auf ein Gerichtsgutachten besteht rechtsprechungsgem�ss, wenn die Abkl�rungsergebnisse aus dem Verwaltungsverfahren in rechtserheblichen Punkten nicht ausreichend beweiswertig sind (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.5 S. 265). Berichten und Gutachten versicherungsinterner �rztinnen und �rzten kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schl�ssig erscheinen, nachvollziehbar begr�ndet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverl�ssigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f. mit Hinweis). Auch wenn den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen mithin grunds�tzlich Beweiswert zuerkannt wird, so ist doch zu betonen, dass ihnen praxisgem�ss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungstr�ger in Auftrag gegebenen Gutachten zuzubilligen ist. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweisw�rdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen, so sind erg�nzende Abkl�rungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 mit Hinweisen; Urteil 8C_410/2013 vom 15. Januar 2014 E. 6.1).
Zu pr�fen ist zun�chst, wie es sich bez�glich der Schulterproblematik verh�lt.
4.1.�Laut Bericht des Notfallzentrums des Spitals C.________ vom 23. November 2012 st�rzte der Versicherte zuerst auf das linke Knie, dann aufs Ges�ss und anschliessend auf das linke Handgelenk. Die konventionell-radiologischen Aufnahmen der Schulter waren unauff�llig. Bei der Untersuchung zeigte sich eine Druckdolenz im Bereich des m. pectoralis major (Brustmuskel), welche die �rzte am ehesten auf eine Muskelzerrung zur�ckf�hrten. Die Bewegung der linken Schulter lag im normalen Umfang, mit schmerzhafter Adduktion. Die Rotatorenmanschettenzeichen waren negativ. Ein mit Kontrastmitteln durchgef�hrtes Arthro-MRT der linken Schulter ergab laut Beurteilung von Frau Dr. med. I.________ von der Klinik J.________ vom 27. Dezember 2012 Folgendes: "Tendinopathie der ansatznahen Subscapularissehne bei vergleichsweise engen subkorakoidalen Raumverh�ltnissen, vereinbar mit einer Impingementkonstellation. Buford-Komplex des kranialen ventralen Labrums. Hypoplastisch imponierendes superiores Labrum mit fehlendem Kontakt zum Glenoid (DD: SLAP-L�sion II). AC-Gelenksarthrose. Geringgradige ansatznahe Tendinopathie der Supraspinatussehne. Keine Rissbildung der Rotatorenmanschette."
Im kreis�rztlichen Untersuchungsbericht vom 12. M�rz 2013 ging Dr. med. D.________ von einem axialen indirekten Schultertrauma bei Abst�tzen der Hand nach vorne links aus. Das MRI vom 27. Dezember 2012 enthalte jedoch keine Hinweise auf traumatisch bedingte Ver�nderungen. Bei der Untersuchung habe im Bereich der linken Schulter keine Funktionseinschr�nkung bestanden. Die Beschwerden seitens der linken Schulter f�hrte der Kreisarzt auf degenerative Ver�nderungen im Bereich des AC-Gelenks zur�ck. Bei der anf�nglich bestandenen diskreten subacromialen Impingementproblematik handle es sich um eine vor�bergehende unfallkausale Verschlimmerung des Vorzustandes, welche sich nach einer Infiltration gebessert habe. Im Verlauf zunehmende Schulterbeschwerden k�nnten nicht mehr mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit als unfallkausal betrachtet werden. Die Tendinopathie der Supraspinatus- und Subscapularissehne bei engen subkorakoidalen Raumverh�ltnissen sowie Buford-Komplex des kranialen ventralen Labrum bezeichnete Dr. med. D.________ ebenfalls als degenerativ. Tendinopathische und arthrotische Schulterbeschwerden w�rden in der Altersgruppe des Versicherten h�ufig und unfallfremd auftreten. Dr. med. E.________ hielt im Bericht an Dr. med. D.________ vom 1. Juli 2013 nach durchgef�hrter Untersuchung fest, im Bereich der Schulter k�nnten h�chstens diskrete Restbeschwerden einer AC-Gelenksarthrose und eines diskreten subakromialen Impingement festgestellt werden. Im MRI vom 27. Dezember 2012 seien keine schwerwiegenden posttraumatischen Pathologien zu erkennen. F�r eine m�gliche SLAP-L�sion bestehe kein sicheres klinisches Korrelat.
4.2.�Aus dem �rztlichen Beurteilungsbericht des Dr. med. K.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, SUVA Versicherungsmedizin, vom 11. Juni 2014 und der erg�nzenden Stellungnahme vom 16. Oktober 2014 geht als Schlussfolgerung hervor, dass die Schulterbeschwerden in keinem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 23. November 2012 stehen. Gest�tzt auf die magnetresonanztomographische Untersuchung vom 27. Dezember 2012 seien innerhalb des linken Schultergelenks keine strukturellen L�sionen objektivierbar, die dem Unfallereignis kausal zugeordnet werden k�nnten. Die Tendinopathien, der Buford-Komplex und die Schultergelenksarthrose seien mit Sicherheit vorbestehende Pathologien. Bez�glich der neu aufgelegten MRT-Untersuchung der linken Schulter vom 1. Juli 2013 h�lt Dr. med. K.________ fest, diese zeige keine strukturelle L�sion, welche dem Unfallereignis zugeordnet werden k�nne. Damit verneinte er auch die Unfallkausalit�t der bildgebend dokumentierten interstitiellen L�sion im �bergang des Sehnenansatzes vom m. supraspinatus zum m. infraspinatus. Im Vergleich zur Bildgebung vom Dezember 2012 ist laut dem Versicherungsmediziner keine Beschleunigung degenerativer Ver�ndungen im Schultergelenk ersichtlich. Eine richtunggebende Verschlimmerung des zweifellos vorbestehenden krankhaften Zustandes k�nne daher ausgeschlossen werden.
4.3.�Das kantonale Gericht hat den nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 23. November 2012 und den im Zeitpunkt der Leistungseinstellung zum 15. Juli 2013 bestehenden Schulterbeschwerden im Wesentlichen gest�tzt auf die Beurteilung des Dr. med. K.________ verneint. Weiter hat es erwogen, wenn Dr. med. F.________ im Bericht vom 8. M�rz 2015 ausf�hre, die in Portugal durchgef�hrte MRI-Untersuchung vom 21. Januar 2015 zeige eine SLAP-L�sion Typ II und eine Bankart-L�sion, die bereits auf den Bildern vom 27. Dezember 2012 diagnostiziert worden seien, k�nne dies nur teilweise nachvollzogen werden. Damals sei eine SLAP-L�sion lediglich als Differenzialdiagnose erhoben worden. In der Folge sei daf�r kein sicheres klinisches Korrelat gefunden worden. Eine Bankart-L�sion sei unmittelbar nach dem Unfallereignis nicht diagnostiziert worden. Dies f�hrte die Vorinstanz zum Ergebnis, dass die im Januar 2015 durchgef�hrten Untersuchungen mit Bezug auf den f�r die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids vom 6. M�rz 2014 (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243; 121 V 362 E. 1b S. 366) den Nachweis eines unfallkausalen Gesundheitsschadens an der linken Schulter nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit zu erbringen verm�gen.
4.4.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes durch die Vorinstanz. Er macht insbesondere eine widerspr�chliche Beurteilung der Unfallkausalit�t der Schulterbeschwerden zwischen den �rzten der SUVA und den mit ihm befassten Orthop�den geltend. Soweit er seine Kritik mit dem Hinweis auf die in E. 2.1 hievor aufgef�hrten medizinischen Berichte begr�ndet, ist darauf aus den bereits dargelegten Gr�nden nicht weiter einzugehen. Was der Beschwerdef�hrer dar�ber hinaus gegen die Befunderhebungen und Einsch�tzungen von Dres. med. D.________ und E.________ einwendet, vermag nicht, Zweifel an deren Feststellungen aufkommen zu lassen. Wie bereits vor Vorinstanz bringt der Beschwerdef�hrer bez�glich der Beurteilung des Dr. med. K.________ vor, dieser habe die Berichte der Klinik L.________ vom 4. Januar 2013 und verschiedene Berichte der Klinik M.________ unber�cksichtigt gelassen. Es wird jedoch nicht aufgezeigt noch ist ersichtlich, welche abweichenden Erkenntnisse sich aus diesen Berichten ergeben w�rden. Diese st�tzten sich auf die bildgebende Diagnostik vom 27. Dezember 2012, welche Dr. med. K.________ vorlag. Dieser hat den Versicherten zwar nicht pers�nlich exploriert, doch konnte er auf die von Dres. med. D.________ und E.________ erhobenen Befunde abstellen.
4.4.2.�Dr. med. F.________ nahm im Aktenkonsil vom 30. Juni 2013 zur Unfallkausalit�t Stellung. Das MRI vom 27. Dezember 2012 zeige eine Auftreibung der Sehne des subscapularis sowie eine leichte Verdickung und Signalalteration der Supraspinatussehne, ohne Rissbildung. Die Sehnen des infraspinatus, des m. teres minor und des Bizeps seien unauff�llig, bei normaler Rotatorenmanschettenmuskulatur. Am Labrum sei ein Bufordkomplex als anatomische Normalvariante diagnostiziert worden. Beschrieben werde zudem ein hypoplastisch imponierendes superiores Labrum mit fehlendem Kontakt zum Glenoid. Die Differenzialdiagnose einer SLAP-L�sion Typ II bezeichnete Dr. med. F.________ als irref�hrend, da eine solche aus einem Abriss des Labrum-Bizepssehnenkomplexes vom superioren glenoid nach kranial bestehe. Aufgrund des MRI sei der Bizepsanker jedoch als unauff�llig bezeichnet worden, was eine L�sion ausschliesse. Nach einer pers�nlichen Untersuchung des Versicherten vom 5. August 2013 diagnostizierte Dr. med. F.________ einzig ein Impingement der linken Schulter bei AC-Arthrose (Bericht vom 8. August 2013). Am 17. September 2013 ging er zus�tzlich von einem Status nach Zerrung des m. pectoralis major aus. Der bei der Untersuchung festgestellte Dehnschmerz sollte sich jedoch durch weitere Gew�hnung spontan bessern. Am 15. August 2014 berichtete Dr. med. F.________ von tastbaren Myogelosen im Bereich des pectoralis major, welche eine m�gliche Folge der Zerrung des linken Schultergelenks sein k�nnten. Durch Physiotherapie sollte sich die Muskelverh�rtung indessen vollst�ndig zur�ckbilden. Wenn Dr. med. K.________ am 16. Oktober 2014 den nat�rlichen Kausalzusammenhang unter anderem mit dem Hinweis verneinte, es habe keine Traumatisierung des m. pectoralis major stattgefunden, ist dies insofern unklar, als die erstbehandelnden �rzte des Spitals C.________ wie auch Dr. med. F.________ von einer (m�glichen) Zerrung des m. pectoralis major ausgingen. Selbst Dr. med. F.________ h�lt jedoch den Zusammenhang zwischen einer Zerrung und den Myogelosen lediglich f�r m�glich. Ein nat�rlicher Kausalzusammenhang ist somit nicht mit dem notwendigen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen.
4.5.�Insgesamt verm�gen es die in diesem Verfahren zu ber�cksichtigenden, vorwiegend von Dr. med. F.________ stammenden, Berichte nicht, die Schlussfolgerungen der SUVA-internen �rzte bez�glich der Schulterbeschwerden auch nur geringf�gig in Zweifel zu ziehen. F�r weitere Abkl�rungen besteht daher keine Notwendigkeit. Die Beschwerde ist somit in diesem Punkt abzuweisen.
Zu pr�fen bleibt, ob die Beeintr�chtigungen am linken Knie des Beschwerdef�hrers auf das Unfallereignis zur�ckzuf�hren sind.
5.1.�Die �rzte des Spitals C.________ diagnostizierten am 23. November 2012 eine Kniekontusion links (DD: Verdacht auf mediale Meniskusl�sion bei fehlendem Extensionsdefizit und unauff�lligem R�ntgenbild). Das MRT des linken Knies vom 28. Dezember 2012 ergab als Befund einen intakten medialen und lateralen Meniskus mit intaktem Bandapparat und altersentsprechend unauff�lligem Gelenkknorpel. Im �brigen wurden die Befunde als vereinbar mit einer posttraumatischen, teilweise h�morrhagischen pr�patellaren Bursitis und/oder einem in Organisation begriffenen pr�patellaren bis in die lateralen Weichteile reichenden subkutanen H�matom bezeichnet.
Dr. med. D.________ diagnostizierte am 12. M�rz 2013 eine Kniekontusion links mit Entwicklung einer traumatischen Bursitis, offener Bursektomie am 19. Februar 2013 in der Klinik M.________ und postoperativem Serom im Operationsgebiet (Serompunktion). Die Behandlung sei noch nicht abgeschlossen. Dr. med. E.________ ging in seiner Beurteilung vom 1. Juli 2013 davon aus, dass die H�matobursa (Bluterguss im Schleimbeutel) mit gr�sster Wahrscheinlichkeit durch den Unfall vom 23. November 2012 entstanden sei. Nach anf�nglicher Komplikation (Serombildung) sei die Bursektomie bis auf diskrete Verklebungen der subcutis jedoch problemlos abgeheilt. In �bereinstimmung mit dem MRI k�nne auch aufgrund des klinischen Befunds keine Kniebinnenl�sion festgestellt werden.
Ein MRI des Knies vom 20. November 2013 zeigte im Bereich der ehemaligen Bursa eine ausgedehnte pr�patell�re Narbenplatte sowie �berlastungszeichen am Patellaunterpol, einen diskreten basisnahen Unterfl�chenriss am medialen Meniskushinterhorn sowie eine Tendinitis des vorderen Kreuzbandes. Im Bericht vom 26. November 2013 gab Dr. med. F.________ an, die Probleme des linken Kniegelenks seien durch die ausgepr�gten Vernarbungen nach der Bursektomie erkl�rbar. Durch die Schmerzen sei es zu einer verminderten Belastbarkeit mit Muskelminderung gekommen. Der Innenmeniskushinterhornriss sei aktuell asymptomatisch. Am 19. Februar 2014 f�hrte Dr. med. F.________ eine Arthroskopie des linken Knies durch (partielle Innenmeniskusvorderhornresektion und Gl�tten des Aussenmeniskushinterhornes, Hoffaresektion, Synovialektomie).
Dr. med. K.________ gibt in seiner Beurteilung vom 11. Juni 2014 an, aufgrund der Befundbeschreibung des MRI vom 20. November 2013 l�gen die pathologischen Ver�nderungen ganz wesentlich ausserhalb des Kniegelenks, wo vormals der Schleimbeutel entfernt worden sei. Innerhalb des linken Kniegelenks k�nnten keine strukturellen L�sionen objektiviert werden, welche kausal dem Sturz vom 23. November 2012 zuzuordnen w�ren. Die innerhalb des Kniegelenks liegenden Strukturen (Innen- und Aussenmeniskus, Kreuzb�nder, Hoffa'scher Fettk�rper) seien vier Wochen nach dem Sturz anl�sslich der Bildgebung mittels MRI unverletzt gewesen. Die von Dr. med. F.________ am 19. Februar 2014 durchgef�hrte Operation am Innen- und Aussenmeniskus stelle ebenso wenig eine Behandlung von Unfallfolgen dar wie die Resektion der Gelenkinnenhaut und die Entfernung der plica mediopatellaris und infrapatellaris. Die Meniskuspathologien seien seit der letzten Magnetresonanztomographie neu entstanden und somit nicht unfallkausal. Der Schleimbeutel vor der Kniescheibe (bursa pr�patellaris) liege ausserhalb des Kniegelenks in den Weichteilen vor der Kniescheibe. Eine Resektion der subkutanen Narbenplatte im Subkutangewebe vor der Kniescheibe sei von Dr. med. F.________ am 19. Februar 2014 nicht durchgef�hrt worden. Die objektivierten Befunde am Schleimbeutel bezeichnete Dr. med. K.________ als unfallkausal. Unter Hinweis auf das Untersuchungsergebnis des Dr. med. D.________ attestierte er aufgrund der Knieproblematik eine volle Arbeitsf�higkeit mit der Einschr�nkung, dass Zwangshaltungen in kniender oder kauernder Position nicht zumutbar seien.
Dr. med. F.________ f�hrte im Bericht vom 15. August 2014 aus, die Innenmeniskuspathologie des Vorderhorns, welche sich bei der Arthroskopie vom 19. Februar 2014 in Form einer Auffaserung gezeigt habe, stehe nicht zwingend in kausalem Zusammenhang mit dem Unfallereignis. Auf dem MRI vom 28. Dezember 2012 sei eine Innenmensikusbinnenl�sion des Hinterhorns sichtbar, welche im Befund nicht beschrieben worden sei. Die beim Eingriff behandelte Auffaserung des Vorderhorns sei auf den Aufnahmen nicht sichtbar, und ein Riss des Innenmeniskushinterhorns sei nicht nachweisbar gewesen. Das behandelte infrapatell�re Kontraktursyndrom sei eine Komplikation der Verletzung des Kniegelenks. Ausserdem bestehe medial der Narbe nach Bursektomie eine Taubheit als Folge der Verletzung des linken Kniegelenks.
5.2.�Das kantonale Gericht kam aufgrund einer W�rdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss, dass die teils von der Beurteilung des Dr. med. K.________ abweichenden medizinischen Einsch�tzungen, insbesondere des Dr. med. F.________, keine Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen aufkommen liessen. Somit habe der Unfall vom 23. November 2012 eine Bursitis pr�patellaris verursacht, w�hrend die anderen Pathologien im Bereich des linken Knies mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit nicht unfallkausal seien. In der angestammten T�tigkeit als Kranf�hrer sei der Beschwerdef�hrer voll arbeitsf�hig.
5.3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Unklar ist zwar, ob auf dem MRI vom 28. Dezember 2012 eine Innenmeniskusbinnenl�sion des Hinterhorns sichtbar war. Dr. med. E.________ fand laut Bericht vom 1. Juli 2013 aufgrund der Klinik keine Anzeichen f�r eine Kniebinnenl�sion. Nachdem im MRI-Bericht vom 20. November 2013 ein Unterfl�chenriss am medialen Meniskushinterhorn beschrieben worden war, stellte Dr. med. F.________ am 26. November 2013 einen asymptomatischen Innenmeniskushinterhornriss fest. Die Probleme am linken Kniegelenk liessen sich durch die ausgepr�gten Vernarbungen nach Bursektomie erkl�ren. Am 15. August 2014 hielt der behandelnde Arzt daf�r, dass bereits auf den Bildern vom 28. Dezember 2012 eine im Befund nicht beschriebene Innenmeniskusbinnenl�sion des Hinterhornes sichtbar sei. Ein Riss des Innenmeniskushinterhorns sei jedoch nicht nachweisbar gewesen. Im Rahmen der Operation vom 19. Februar 2014 zeigte der Innenmeniskus, ausser im Vorderhorn, eine glatte Ober- und Unterfl�che mit zarter Schneide. Er liess sich an keiner Stelle herausluxieren. Indem die Vorinstanz bei diesen Gegebenheiten davon ausging, es habe sich nicht um eine relevante Meniskusverletzung gehandelt, steht dies im Einklang mit den medizinischen Unterlagen.
5.3.2.�Wenn Dr. med. K.________ die objektivierten Beschwerden am Schleimbeutel als Unfallfolgen bezeichnet, geh�ren dazu auch die Vernarbungen im Bereich der ehemaligen Bursa, wie sie im MRI vom 20. November 2013 beschrieben wurden. Der SUVA-Arzt bezeichnete diese pathologischen Ver�nderungen ausdr�cklich als ausserhalb des Kniegelenks liegend, dort wo vormals der Schleimbeutel entfernt worden sei. Insofern besteht �bereinstimmung mit Dr. med. F.________ �ber die Unfallkausalit�t.
5.3.3.�Bez�glich des von Dr. med. F.________ im Bericht vom 15. August 2014 als unfallkausal bezeichneten infrapatell�ren Kontraktursyndroms hat die Vorinstanz erwogen, der Arzt habe nicht n�her erl�utert, weshalb diese Symptomatik der durch den Unfall bewirkten Bursitis pr�patellaris und nicht den im MRI vom 20. November 2013 nachgewiesenen unfallfremden Befunden zuzuordnen sei. Wenn Dr. med. F.________ das behandelte infrapatell�re Kontraktursyndrom einer Verletzung des Kniegelenkes zuordnet, deutet dies nicht auf eine unfallkausale, ausserhalb des Kniegelenks im Bereich der ehemaligen Bursa liegende Problematik hin. Seine Ausf�hrungen verm�gen es daher nicht, die Beurteilung des Dr. med. K.________ in Zweifel zu ziehen.
5.3.4.�Weiter hat das kantonale Gericht erwogen, da die im MRI-Befund vom 11. November 2014 festgehaltene Progredienz der Narbenplatte/Fibrose nach Erlass des Einspracheentscheids vom 6. M�rz 2014 eingetreten sei, sei sie nicht geeignet, die Beurteilung des Dr. med. K.________ in Frage zu stellen. Dem ist ohne weiteres beizupflichten.
5.3.5.�Mit Bezug auf die von Dr. med. K.________ anerkannten Unfallfolgen am Schleimbeutel vor der linken Kniescheibe bestreitet der Beschwerdef�hrer, dass er - unter Vermeidung von knienden oder kauernden Positionen - als Bauarbeiter voll arbeiten k�nne. Dazu gilt es festzuhalten, dass der Beschwerdef�hrer laut Einsatzvertrag auf diversen Baustellen als Kranf�hrer A eingesetzt wurde. Als solcher hatte er Fahrzeugkrane zu bedienen. Dass es sich dabei um eine T�tigkeit handeln w�rde, welche in knienden und kauernden Positionen zu verrichten w�re, wird vom Beschwerdef�hrer nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz gest�tzt auf die Beurteilung des Dr. med. K.________ davon ausging, der Beschwerdef�hrer sei in der angestammten T�tigkeit als Kranf�hrer voll arbeitsf�hig.
5.4.�Die Berichte des Dr. med. F.________ verm�gen es somit nicht, auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der Beurteilung des Dr. med. K.________ aufkommen zu lassen. Erg�nzende Abkl�rungen zur Unfallkausalit�t sind bei diesem Ergebnis nicht erforderlich.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 1 BGG). Die Gerichtskosten werden dem unterliegenden Beschwerdef�hrer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Luzern, 24. M�rz 2016

References: Art. 95
 Art. 99
 BGE 
 BGE 
 Art. 61
 Art. 44