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Timestamp: 2018-03-17 10:50:25+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Rosengarten (ID:10789301)
> DTAD-ID: 10789301
Das Evangelische Krankenhaus Ginsterhof in der Gemeinde Rosengarten ist eine der ältesten psychosomatischen Kliniken Deutschlands. 1932 wurde es als privates Sanatorium gegründet, 1954 übernahm...
Kontaktstelle: Ev. Krankenhaus Ginsterhof
Herrn Prof. Dr. med. Schmeling-Kludas
Telefon: +49 4108598201
Fax: +49 4108598234
Frau Frauke Brockhausen
Statistik Ev. Krankenhaus Ginsterhof GmbH
Erweiterung und bauliche Umstrukturierung der Psychosomatischen Klinik Ginsterhof in Rosengarten – Generalplanung für die Leistungsbereiche Objektplanung gem. § 34 HOAI, Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI und Brandschutzplanung.
Das Evangelische Krankenhaus Ginsterhof in der Gemeinde Rosengarten ist eine der ältesten psychosomatischen Kliniken Deutschlands. 1932 wurde es als privates Sanatorium gegründet, 1954 übernahm die „Evangelische Stiftung Krankenhaus Ginsterhof“ die Trägerschaft und machte sich die Behandlung seelischer und psychosomatischer Erkrankungen zur Aufgabe. Im Jahr 2007 erfolgte die Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH.
Das evangelische Krankenhaus Ginsterhof ist mit 70 Betten für die Bereiche Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 70 Betten für die Bereiche Psychiatrie und Psychotherapie sowie 20 psychiatrischen Tagesklinikplätzen in den Krankenhausplan des Landes Niedersachsen aufgenommen. Ferner ist der Psychiatrischen Abteilung eine Psychiatrische Institutsambulanz zugeordnet, die eine ambulante Versorgung psychisch und psychosomatisch erkrankter Patienten im Anschluss an den stationären Aufenthalt ermöglicht.
In der Psychosomatischen Klinik Ginsterhof werden ausschließlich Krankenhausbehandlungen durchgeführt. Kostenträger sind alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen, gelegentlich auch Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungen.
Die Klinik soll in voraussichtlich vier Bauabschnitten umstrukturiert und erweitert werden. Der 1. BA (ca. 4 825 m2 BGF) umfasst den Neubau von 3 Pflegestationen, die Aufstockung des Verwaltungsgebäudes um ein Geschoss und den Umbau des Mittelteils mit zentraler vertikaler Erschließung. Im 2. BA (ca. 4 300 m2 BGF) soll der Gebäudeabschnitt 4 umgebaut und erweitert werden. Der 3. BA (ca. 2 470 m2) umfasst den Umbau der Gebäudeabschnitte 2 (Zwischentrakt) und 5. Im 4. BA (ca. 1 000 m2 BGF) soll der Eingangsbereich/südlicher Zentralbereich des Gebäudeabschnitts 2 umgebaut und erweitert werden.
Ein vom Sozialministerium genehmigtes Raumprogramm (Stand 2.3.2015) für den 1. BA liegt vor und soll als Maßgabe für den Entwurf dienen. Die Nutzfläche im Bestand beträgt insgesamt 6 911 m2 NF. Die genehmigte Nutzflächenerweiterung im 1. BA beträgt 2 022 m2.
Es sind Flächen für die Funktionsbereiche Untersuchung und Behandlung, Pflege, Verwaltung, soziale Einrichtungen sowie Ver- und Entsorgung zu planen.
Durch das Architekturbüro baubüro III aus Hannover wurde eine bauliche Zielplanung erstellt. Diese Unterlage wird allen Teilnehmenden, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zur Verfügung gestellt. Das Büro baubüro III wird nur in beratender Funktion an dem VOF-Verfahren teilnehmen.
Die planungsbegleitende Beratung mit der OFD zur Erstellung der baufachlichen Antragsunterlagen (FA-Bau) ist zeitnah nach Vertragsabschluss geplant und soll in eine Vorlage der FA-Bau im 1. Quartal 2016 münden. Die bauliche Fertigstellung des 1. BA ist für Mitte 2018 geplant.
Die zu vergebende Leistung besteht aus der Generalplanung für die Leistungsbereiche:
— Objektplanung Leistungsphasen 1 bis 4 gem. § 34 HOAI für den 1. BA,
— Technische Ausrüstung Leistungsphasen 1 bis 4 gem. § 55 HOAI für den 1. BA,
— Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 bis 4 gem. § 51 für den 1. BA,
— Brandschutzplanung für den 1. BA.
Optional werden folgende weitere Leistungen in Generalplanung vergeben:
— Objektplanung Leistungsphasen 5 bis 9 gem. § 34 HOAI für den 1. BA, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Technische Ausrüstung Leistungsphasen 5 bis 9 gem. § 55 HOAI für den 1. BA, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Tragwerksplanung Leistungsphasen 5 bis 6 gem. § 51 für den 1. BA als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Objektplanung Leistungsphasen 1 bis 9 gem. § 34 HOAI für den 2.-4. BA,
— Technische Ausrüstung Leistungsphasen 1 bis 9 gem. § 55 HOAI für den 2.-4. BA,
— Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 bis 6 gem. § 51 für den 2.-4. BA,
— Brandschutzplanung für den 2.-4. BA,
in noch von dem AG zu bestimmenden Stufen.
Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die ausgewählten Bieter gem. § 20 (3) VOF eine Lösungsskizze erstellen. Die geforderten Leistungen im Verfahren bestehen aus einer Plausibilitätsprüfung der vorliegenden baulichen Zielplanung sowie einer Machbarkeitsstudie für den 1. BA in Form einer Lösungsskizze.
Die Gesamtkosten für den 1. BA werden auf ca. 11 100 000 EUR (brutto) für die KG 200-700 geschätzt.
184296-2015
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung ausschließlich auf der folgenden Homepage veröffentlicht: http://www.drost-consult.de
Aufforderung zur Angebotsabgabe 30. KW 2015, Abgabe der Honorarangebote 33. KW 2015, Verhandlungsgespräche 36. KW 2014.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt der/die Bewerber/in insofern seine/ihre Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/in, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend).
Für die geforderten Angaben sind Formblätter auszufüllen. Diese sind erhältlich auf der Internetseite www.drost-consult.de. Für den Zugang zu den Bewerbungsunterlagen ist eine Registrierung unter Angabe des Namens, der Firma und der E-Mail-Adresse auf der Internetseite www.drost-consult.de notwendig. Alternativ können die Unterlagen auch schriftlich oder unter der E-Mail-Adresse f.brockhausen@drost-consult.de angefordert werden. Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt (Bewerbungsbogen) und den darin geforderten Angaben einzureichen. Nichtverwendung des Bewerbungsbogens und fehlende Unterschrift führen zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
(B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr: 2012, 2013, 2014). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 700 000 EUR (netto) erreichen.
Der durchschnittliche Jahresteilumsatz für den Leistungsbereich gem. § 55 HOAI muss im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (je Jahr. 2012, 2013, 2014) mindestens 500 000 EUR (netto) erreichen.
— Ingenieur/in für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (HLS, Anlagengruppen 1-3),
— Ingenieur/in für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (ELT, Anlagengruppen 4 + 5),
— Ingenieur/In für die Leistungen Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI;
— zertifizierter Brandschutzplaner/-in.
Mindestens eines der beiden Projekte muss innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2009) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und der Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Als zweites Projekt ist auch ein Projekt zugelassen, das erst mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen ist. Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 300 und 400 gem. DIN 276), Angabe der bearbeiteten Bruttogeschossfläche (BGFa gem. DIN 277), der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ARGE-Partner, der Nennung des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung (siehe III.2.1) sowie IV.1.2)) des Bauherrn einzureichen. Die 2 vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 vorzustellen. Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlich geförderten Bauvorhaben und mit Bauten für Psychosomatische Medizin, Rehakliniken oder Psychiatrische Kliniken nachzuweisen.
(C) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre. Geforderte Mindestanzahl der Beschäftigten:
— für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI mind. 7 Ingenieure/innen,
— für den Bereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (HLS, Anlagegruppen 1-3) mind. 3 Ingenieure/innen,
— für den Bereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (ELT, Anlagegruppen 4 + 5) mind. 3 Ingenieure/innen,
— für den Bereich Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI mind. 2 Ingenieure/innen,
— für den Bereich Brandschutzplanung mind. 2 entsprechend qualifizierte Mitarbeiter.
Die geforderten Mindestzahlen sind jeweils im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014) nachzuweisen.

References: § 34
 § 55
 § 51
 § 34
 § 55
 § 51
 § 34
 § 55
 § 51
 § 34
 § 55
 § 51
 § 20
 § 34
 § 55
 § 55
 § 55
 § 51
 § 34
 § 55
 § 55
 § 51