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Timestamp: 2020-04-01 10:59:43+00:00

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Gerichtsstand bei Buchung auf deutscher Webseite einer ausländischen Fluggesellschaft (Urteil vom 16.01.2020, 16 U 208/18)
Die internationale Zuständigkeit am Ort des LG Frankfurt a. M. ist zu verneinen. Die Adresse “in Frankfurt a. M.” kommt zwar grundsätzlich als Niederlassung in Betracht. Es handelt sich vorliegend jedoch nicht um eine Streitigkeit aus dem Betrieb dieser Niederlassung, da die deutschsprachige Internetseite von einem externen Provider in Frankreich betrieben wird. Auch die Angaben auf dem elektronischen Ticket lassen keinen anderen Schluss zu. …
OLG Frankfurt a. M., K&R 2020, 317-318 (Urteil vom 16.01.2020, 16 U 208/18)
K&R 2020, Heft 4 vom 30.03.2020
Reinholz Influencerwerbung und keine Aussicht auf Klarheit über Kennzeichnungspflicht I | Golz Ist die Meinungsfreiheit in deutschen Fußballstadien nach der Causa Hopp in Gefahr? 245 | Ladeur Ist der Regierungsentwurf eines NetzDG 2.0 vom 19. 2. 2020 netzgerecht? 248 | Conrad Verarbeitung biometrischer Daten – sind die neuen Geschäftsmodelle zulässig? 253 | Buchmann/Großbach Belehrungspflicht über Herstellergarantien bei Fernabsatzverträgen (?) 259 | Spittka Registrierungspflicht für Prepaid-SIM-Karten verstößt nicht gegen EMRK 263 | Meyer/Rempe Aktuelle Rechtsentwicklungen bei Suchmaschinen im Jahre 2019 267 | Thiele Länderreport Österreich 275 | EuGH Keine steuerliche Ungleichbehandlung von Suchmaschinenbetreibern innerhalb der EU 277 | EuGH Eintragungsfähigkeit der Marke “Fack Ju Göhte” 281 | BGH Identifizierende Bildberichterstattung im Verwaltungsverfahren erlaubt 281 | BGH Identifizierende Berichterstattung über Strafverfahren mit Verurteilung 286 | BGH yelp.de: Kein Anspruch auf bestimmte Bewertungsdarstellung in Internet-Bewertungsportal 289 | BGH Ersatzteilinformation II: Keine Diskriminierung durch entgeltpflichtiges Informationsportal 294 | BGH Zur Rechtmäßigkeit von Inbox-Werbung in E-Mail-Postfächern 296 | BGH Kartellrechtlicher Anspruch gegen Werbeblocker 302 | KG Berlin Kein Urheberrechtsschutz für computergenerierte Grafiken 306 | OLG München Kein Wiederherstellungsanspruch bei gelöschter Hassbotschaft in sozialem Netzwerk 306 | KG Berlin Impressums-, AGB- und Datenschutzverstöße durch soziales Netzwerk 310 | OLG Stuttgart Wettbewerbsverband klagebefugt bei fehlender Datenschutzerklärung 314 | OLG Frankfurt a. M. Gerichtsstand bei Buchung auf deutscher Webseite einer ausländischen Fluggesellschaft 317 | LG Bochum Wettbewerbsverstoß durch fehlenden Hinweis auf Herstellergarantie 318 | BVerwG Rundfunkbeitragspflicht auch bei längerem Auslandsaufenthalt 322
yelp.de: Kein Anspruch auf bestimmte Bewertungsdarstellung in Internet-Bewertungsportal (Urteil vom 14.01.2020, VI ZR 496/18)
Zur Zulässigkeit der Bewertungsdarstellung eines Unternehmens in einem Internet-Bewertungsportal (hier: www.yelp.de). (Leitsatz des Gerichts)
BGH, K&R 2020, 289-294 (Urteil vom 14.01.2020, VI ZR 496/18)
Kartellrechtlicher Anspruch gegen Werbeblocker (Urteil vom 10.12.2019, KZR 57/19)
Das Berufungsgericht hat auf das kartellrechtliche Behinderungs- und Diskriminierungsverbot gestützte Ansprüche der Klägerin gegen die beklagte Anbieterin der Werbeblocker-Software rechtsfehlerhaft mit der Erwägung verneint, die Beklagte sei nicht Normadressat. Für die Frage, ob die Beklagte eine marktbeherrschende Stellung innehat, kommt es entscheidend darauf an, ob und inwieweit die Dienstleistung der Beklagten aus der Sicht der Betreiber werbefinanzierter Seiten durch andere Dienstleistungen substituierbar ist. …
BGH, K&R 2020, 302-306 (Urteil vom 10.12.2019, KZR 57/19)
Identifizierende Bildberichterstattung im Verwaltungsverfahren erlaubt (Urteil vom 17.12.2019, VI ZR 504/18)
a) Ein nicht mit Strafe bedrohtes rechtswidriges Verhalten einer der Öffentlichkeit nicht bekannten Person kann etwa wegen seiner Art, seines Umfangs und seiner Auswirkungen auf gewichtige Belange der Gesellschaft von so erheblicher Bedeutung für die Öffentlichkeit sein, dass das Recht am eigenen Bild hinter dem Öffentlichkeitsinteresse zurückzutreten hat.
BGH, K&R 2020, 281-286 (Urteil vom 17.12.2019, VI ZR 504/18)
Keine steuerliche Ungleichbehandlung von Suchmaschinenbetreibern innerhalb der EU (Urteil vom 03.03.2020, C-482/18)
Art. 56 AEUV ist dahin auszulegen, dass er einer Regelung eines Mitgliedstaats, wonach in einem anderen Mitgliedstaat ansässige Werbedienstleister für die Zwecke ihrer Besteuerung mit einer Werbesteuer anmeldepflichtig sind, während die im Mitgliedstaat der Besteuerung ansässigen Werbedienstleister von dieser Pflicht mit der Begründung befreit sind, dass sie wegen ihrer Steuerpflicht bezüglich anderer im Hoheitsgebiet dieses Mitgliedstaats geltender Steuern anmelde- oder registrierungspflichtig seien, …
EuGH, K&R 2020, 277-281 (Urteil vom 03.03.2020, C-482/18)
Ersatzteilinformation II: Keine Diskriminierung durch entgeltpflichtiges Informationsportal (Urteil vom 30.01.2020, I ZR 40/17)
a) Art. 6 Abs. 1 S. 1 der VO (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. 6. 2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge (ABl. L 171 vom 29. 6. 2007, S. 1) ist eine Marktverhaltensregel im Sinne des § 3 a UWG.…
BGH, K&R 2020, 294-296 (Urteil vom 30.01.2020, I ZR 40/17)
K&R-Kommentar zu BGH, Urteil vom 17.12.2019, VI ZR 504/18
Huff, K&R 2020, 284-286
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat einen Vorschlag zur Unterscheidung kommerzieller von nichtkommerzieller Kommunikation veröffentlicht. Es sollen Unschärfen in der gesetzlichen Regelung zur Schleichwerbung ausgeglichen werden. Dies soll die Feststellung erleichtern, wann Werbung in der Kommunikation zu kennzeichnen ist und wann nicht. …
Reinholz, K&R 2020, Heft 4, Umschlagteil, I
heute, 12:59, 6827 Treffer

References: BGH 

EuGH 

OGH 

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 EuGH 
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 BGH 
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 BGH 
 BGH 
 BGH 

Art. 56
 Art. 6
 § 3