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Timestamp: 2019-12-12 20:59:36+00:00

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Bewertungsgesetz | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 50 Ertragsbed ... / 5. Offenlegung der Schätzungsergebnisse
Rz. 84 Um den Eigentümern und Nutzungsberechtigten die Nachprüfung der Ergebnisse der Bodenschätzung zu ermöglichen, werden die Schätzungskarten und die Schätzungsbücher während der üblichen Dienstzeiten in den Diensträumen des Finanzamts einen Monat lang offen gelegt (§ 13 BodSchätzG). Der Beginn der Offenlegungsfrist ist durch öffentliche Bekanntgabe nach § 122 Abs. 3 und...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 34 Betrieb de ... / a) Wald
Rz. 60 Als Wald gilt dabei jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche sowie kahlgeschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege, Waldeinteilungs- und Sicherungsstreifen, Waldblößen und Lichtungen, Waldwiesen, Wildäsungsplätze, Holzlagerplätze sowie weitere mit dem Wald verbundene und ihm dienende Flächen. Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, ob die Waldfläche durch...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 82 Ermäßigung ... / (2) Gewerbelärm
Rz. 81 Als Gewerbelärm werden alle Emissionen bezeichnet, die von gewerblichen Anlagen ausgehen. Für Abschläge wegen ungewöhnlich starker Beeinträchtigung durch Gewerbelärm kommen in erster Linie Grundstücke in der Nähe von gewerblichen Anlagen mit besonders starken Lärmemissionen auf die umliegenden Grundstücke in Betracht (z.B. Stahlwerke, Anlagen des Metallbaus, industri...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 125 Land- und ... / Inhalt der Erläuterungen
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 50 Ertragsbed ... / d) Ertragsmesszahl
Rz. 63 Der entscheidende Wertbegriff der Bodenschätzung für die steuerliche und außersteuerliche Anwendung der Ergebnisse ist die im Kataster nachzuweisende Ertragsmesszahl. Über § 9 BodSchätzG wird die Ermittlung der Ertragsmesszahl gesetzlich geregelt. Diese stellt das Produkt einer Fläche in Ar und der Acker- oder Grünlandzahl dar. Bestehen innerhalb einer Fläche mehrere...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 82 Ermäßigung ... / Inhalt der Erläuterungen
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 50 Ertragsbed ... / 3. Dokumentation des Schätzungsergebnisses
Rz. 67 Das Ergebnis der Bodenschätzung wird in Schätzungsbüchern und Schätzungskarten festgehalten. Dabei erfüllen Schätzungsbücher und Schätzungskarten unterschiedliche Funktionen. Rz. 68 Die Schätzungsbücher weisen die beschriebenen Bodenprofile und die Herleitung der Klassen-, Klassenabschnitts- und Sonderflächen nach und ergänzen die grafische Darstellung der Bodenschät...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 50 Ertragsbed ... / 6. Übernahme der Schätzungsergebnisse in das Kataster
Rz. 90 Nach Bestandskraft der Ergebnisse der Bodenschätzung sind die Ergebnisse sowie die Lage und Bezeichnung der Bodenprofile unverzüglich in das Liegenschaftskataster zu übernehmen (§ 14 Abs. 1 BodSchätzG). Die Ermittlung der Ertragsmesszahl (vgl. dazu Anm. 63) erfolgt dann aufgrund dieser Angaben anlassbezogen durch die mit der Führung des Liegenschaftskatasters beauftr...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 82 Ermäßigung ... / b) Bergschäden und Bergschadensgefahren
Rz. 196 Bergschäden sind solche Schäden, die infolge des Bergbaus, zumeist an Bauwerken und Grundstücken, entstanden sind. Er wird im Regelfall durch Gebirgsbewegungen, wie Senkungen, Hebungen, Schiefstellungen, Zerrungen und Pressungen verursacht. Bergschäden werden nicht nur durch den Untertageabbau verursacht. Auch Grundwasserabsenkungen im Bereich von Tagebauen können zu...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 34 Betrieb de ... / 3. Forstwirtschaftliche Nutzung
Rz. 55 Unter Forstwirtschaft versteht man die planmäßige, auf den Anbau und den Abschlag von Holz gerichtete Tätigkeit. Abschn. 1.09 Abs. 1 BewRL rechnet alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung und Gewinnung von Rohholz dienen, der forstwirtschaftlichen Nutzung zu. Hierzu gehört in erster Linie der Wald und die zu seiner Bewirtschaftung erforderlichen Maschinen und sonstig...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 125 Land- und ... / III. Bewertung von Rekultivierungsflächen im Braunkohlenabbaugebiet
Rz. 141 Die Ertragsfähigkeit der rekultivierten Böden in Braunkohlenabbaugebieten weicht erheblich von der der gewachsenen Böden ab. Die im Verzeichnis der Bodenschätzungsergebnisse der Gemeinden nachgewiesenen Bodenschätzungsergebnisse für die gewachsenen Böden sind auf diese Flächen daher nicht mehr anwendbar. Diese sind in Anlehnung an die für Neukulturen geltenden Bewer...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 50 Ertragsbed ... / a) Ackerschätzungsrahmen
Rz. 40 Bei der Einteilung des Ackerlandes in Bodenarten wird der Boden als Gemenge von Sand, Lehm und Ton aufgefasst. Man unterscheidet Sand-, Lehm- und Tonböden mit Zwischenstufen als Übergänge. Dementsprechend sieht der Ackerschätzungsrahmen eine Unterteilung in acht mineralische Bodenartengruppen und die Moorböden vor. Außerdem ist jede Bodenartengruppe nach Zustandstufe...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 50 Ertragsbed ... / 1. Zweck und rechtliche Entwicklung der Vorschrift
Rz. 26 Die Bodenschätzung beruhte bis zum 31.12.2007 auf dem Gesetz über die Schätzung des Kulturbodens (Bodenschätzungsgesetz – BodSchätzG 1934) v. 16.10.1934. Ab dem 1.1.2008 wurde mit dem Jahressteuergesetz 2008 v. 20.12.2007 mit dem Gesetz zu Schätzung des landwirtschaftlichen Kulturbodens (Bodenschätzungsgesetz – BodSchätzG) die Bodenschätzung auf eine neue rechtliche ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 34 Betrieb de ... / b) Planmäßige Nutzung
Rz. 65 Die planmäßige Tätigkeit im Rahmen eines forstwirtschaftlichen Betriebes setzt keine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr durch eine auf Bewirtschaftung der forstwirtschaftlichen Fläche gerichtete Betätigung des Unternehmers voraus. Die am Begriff des Gewerbebetriebs i.S. des § 2 GewStG bzw. § 1 GewStDV orientierte Bestimmung, wonach Einkünfte aus dem ...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / V. Validierung
Das neue Bewertungsmodell erfüllt das Tauglichkeitskriterium der Aktualität, denn die Bewertung basiert auf den jeweils aktuellen Lebenswahrscheinlichkeiten aus der Anlage zu § 14 BewG sowie den weiterentwickelten aktuellen Statistiken des statistischen Bundesamtes. Da diese Statistiken alle zwei Jahre erneut erhoben und ausgewertet werden, können jeweils immer die aktuellst...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / II. Neues, differenziertes Bewertungsmodell
Ein neues, differenziertes Bewertungsmodell löst die Frage, was eine Wart- und Pflegeverpflichtung überhaupt wert ist, anhand eines Paradigmenwechsels. Das Bewertungsmodell überträgt den Gedanken der ersparten Aufwendungen auf die Wart- und Pflegeverpflichtungen. Es erfolgt eine Abkehr von der Betrachtung der meist sehr einzelfallbezogenen und stark divergierenden Wart- und P...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / 1. Kalkulierte Störfälle im Übergabevertrag
Für alle Ansprüche in diesen kalkulierten Störfällen, ist der Wert der Wart- und Pflegeverpflichtung nach dem Tod des Berechtigten zu ermitteln. Aus diesem Grund lassen sich diese Bewertungen besonders differenziert vornehmen, da nach dem Ableben der Berechtigten grundsätzlich auch bekannt ist, ob und wann Bedarfsstufen von den Berechtigten erfüllt wurden. Übergabeverträge mi...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / aa) Bewertungsberechnung wenn Übergabeobjekt in Thüringen liegt:
Der Kapitalisierungsfaktor ist aus der Anlage zu § 14 I BewG mit 10,63 zu entnehmen. Der angemessene Jahresbeitrag wird wie folgt ermittelt: Monatlicher Ersparnisbetrag für Stufe 0 aus der Ersparnistabelle 2011 für Thüringen beträgt 895,00 EUR und der Jahresbetrag 10.740,00 EUR. Der Jahresbeitrag multipliziert mit dem Vervielfältiger x 10,63 = 114.166,20 EUR ergibt den Bewer...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / 8
Auf einen Blick Der Respekt gilt all denen, die ihre alten und kranken Angehörigen im häuslichen Umfeld betreuen und pflegen. Umso wichtiger deren Leistungen auch im Rechtsalltag bewerten zu können. Eine Hilfestellung mag das vorgestellte und aktualisierte Bewertungsmodell nach den ersparten Aufwendungen bieten. Die Bewertung kann für alle denkbaren Fallkonstellationen anhan...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / a) Fallabwandlung I.
Wart- und Pflegebedürftigkeit besteht bei Vertragsschluss nicht und tritt auch im Verpflichtungszeitraum (VZ) nicht ein. Diese Fallabwandlung beschreibt die reine Risikoübernahme und entspricht der Fallkonstellation I. Die dabei gefundene Bewertung stellt das Minimum und die Untergrenze dar, entsprechende Werte für andere Bedarfslagen dürfen nicht darunter liegen. Mit dem Ver...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / aa) Bewertung der Wart-und Pflegeverpflichtung des Ehemannes
Der Typische Lebenserwartungszeitraum läuft nach den abgezinsten Vervielfältigern zu § 14 BewG 7,032 Jahre und daher von 78 Jahren bis zum Alter des Übergebers von 85,032 Jahren. Da noch kein Bedarf vorliegt, ist der angemessene Jahresbetrag das reine Risiko des gewichteten durchschnittlichen Ersparnisbetrages für Rheinland-Pfalz, der bei 735,00 EUR pro Monat und bei 8.820,0...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / b) Fallabwandlung II.
Alles wie zuvor, nur die Wart- und Pflegebedürftigkeit besteht bei Vertragsschluss nicht. Es tritt aber im typischen Lebenserwartungszeitraum im Alter von 76 Jahren eine Bedürftigkeit unterhalb der pflegeversicherungsgesetzlichen Pflegestufen ein. Der im Alter von 76 Jahren eingetretene Bedarf der reinen Hilfsbedürftigkeit, also der sogenannten Stufe 0, ist nachweisbar. Dies...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / d) Fallabwandlung IV.
Wart- und Pflegebedürftigkeit besteht bei Vertragsschluss nicht. Übergeberin wird im Alter von 84 nachweisbar hilfsbedürftig in der sogenannten Stufe 0. Dies entspricht der Fallkonstellation III, eine Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit tritt nach dem typischen Lebenserwartungszeitraum (TLZ) ein. Der typische Lebenserwartungszeitraum läuft nach den Vervielfältigern zu § 14 BewG ...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / f) Fallabwandlung VI.
Bereits bei Vertragsschluss besteht eine nachweisbare Hilfsbedürftigkeit, die sich im Alter von 73 Jahren in eine Pflegebedürftigkeit der Stufe I und im Alter von 76 Jahren in eine Pflegebedürftigkeit der Stufe II ändert. Im Alter von 83 Jahren liegt dann eine Pflegebedürftigkeit der Stufe III bis zum Ableben vor. Dies entspricht der Fallkonstellation V; zunächst nur Hilfsbe...mehr
Der Typische Lebenserwartungszeitraum läuft nach den Vervielfältigern zu § 14 BewG 10,63 Jahre und daher bis zum Alter der Übergeberin von 81,63 Jahren. Da sich der Bedarf im Rahmen des typischen Lebenserwartungszeitraumes ändert, ist dieser als Vervielfältiger aufzuteilen. Der Bedarf ist von Anfang an als Pflegebedürftigkeit der Stufe I gegeben, von 71 Jahren bis 73. Vervie...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / bb) Bewertung der Wart-und Pflegeverpflichtung der Ehefrau
Der typische Lebenserwartungszeitraum der Ehefrau läuft nach den abgezinsten Vervielfältigern zu § 14 BewG 9,546 Jahre und daher von 74 Jahren bis zum Alter der Übergeberin von 83,546 Jahren. Die Berechnung erfolgt dann wie oben, nur werden andere Alterskorridore und Prozentsätze angesprochen. Ein Jahr in den Alterskorridor von 70–75 Jahren mit dem Risikoprozentsatz 8,20 %, ...mehr
Der Typische Lebenserwartungszeitraum läuft nach den Vervielfältigern zu § 14 BewG 10,63 Jahre und daher bis zum Alter der Übergeberin von 81,63 Jahren. Damit fallen vier Jahre in den Alterskorridor von 70–75 Jahren, weitere fünf Jahre in den Alterskorridor von 75–80 Jahren sowie zuletzt 1,63 Jahre in den Alterskorridor von 80–85 Jahren der Risiko- und Hilfsbedürftigkeitstab...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / a) Beispiel (einvernehmliche Ablösung der Wart- und Pflegeverpflichtung):
Die Übergeberin hat an ihren Sohn eine Immobilie übergeben, sich jedoch im Gegenzug eine Wart- und Pflegeverpflichtung einräumen lassen. Fünf Jahre nach der Übertragung kommt es zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen der Übergeberin und dem Sohn. Eine zukünftige Versorgung der Übergeberin durch den Sohn respektive durch dessen Familie ist für beide Parteien undenkbar. Die Überg...mehr
zerb 4/2015, "Einpreisen" von sogenannten "Wart- und Pfl ... / IV. Bewertungszeitpunkt
Das in dieser Untersuchung gefundene neue differenzierte Bewertungsmodell kann sowohl im Rahmen von Pflichtteilsergänzungsansprüchen, ausgehend vom Tag der ergänzungspflichtigen Schenkung als Bewertungsstichtag mit Blick in die Zukunft die Bewertung vornehmen, als auch bei Ausgleichsansprüchen außerhalb von Übergabeverträgen, ausgehend vom Todestag des Erblassers, mit rückwä...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 19 Steuern vom Einkommen und Vermög ... / 3.2.2 Belegenheit des Vermögens
Rz. 9 Nach § 19 Abs. 2 S. 1 AO richtet sich die Zuständigkeit in erster Linie danach, im Bezirk welches FA sich das Vermögen des Stpfl. bzw. – wenn dies auf mehrere FÄ zutrifft – der wertvollste Teil des Vermögens befindet. Nach der Verwaltungsauffassung kommt es dabei nur auf solche Vermögenswerte an, die zum Inlandsvermögen i. S. v. § 121 BewG gehören. Anteile an einer Kap...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 22 Realsteuern / 2.1.1 Grundsteuermessbeträge
Rz. 2 Steuergegenstand der GrSt ist nach § 2 GrStG der Grundbesitz i. S. d. BewG, d. h. Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, Betriebsgrundstücke und Grundstücke im Grundvermögen. Die GrSt ergibt sich aus der Multiplikation des Steuermessbetrags oder des Zerlegungsanteils mit dem als Hebesatz festgelegten Prozentsatz. Örtlich zuständig für die Festsetzung und Zerlegung der ...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 20 Steuern vom Einkommen und Vermög ... / 3.1 Belegenheit des Vermögens
Rz. 7 Ist weder die Geschäftsleitung noch der Sitz im Geltungsbereich des Gesetzes, so richtet sich die örtliche Zuständigkeit nach § 20 Abs. 3 AO in erster Linie danach, im Bezirk welches FA sich Vermögen der Stpfl. befindet. Trifft dies für mehrere FÄ zu, so ist das FA zuständig, in dessen Bezirk sich der wertvollste Teil des Vermögens befindet. Nach der Verwaltungsauffass...mehr
Bewertung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben bei gemeinschaftlicher Tierhaltung
Leitsatz 1. Der land- und forstwirtschaftliche Betrieb bei gemeinschaftlicher Tierhaltung (§ 51a BewG) ist auch dann im vergleichenden Verfahren (§ 37 Abs. 1 Satz 1 BewG) zu bewerten, wenn die Eigenfläche ausschließlich als Hof- und Gebäudefläche genutzt wird und der Tierhaltungsgemeinschaft nicht als zivilrechtlicher Eigentümerin gehört, sondern gemäß § 34 Abs. 6 BewG zuzur...mehr
Gewerbesteuererklärung 2014 - Vordruck GewSt 1 A / 9.1 Zeile 55
In Zeile 55 ist der Einheitswert bzw. Ersatzwirtschaftswert für die Berechnung der Kürzung für zum Betriebsvermögen gehörenden Grundbesitz nach § 9 Nr. 1 Satz 1 GewStG einzutragen. Die Kürzung dient dazu, die doppelte Belastung des Grundbesitzes durch die beiden Realsteuern Gewerbesteuer und Grundsteuer zu verhindern. Einzutragen ist der Einheitswert für das im Eigentum des ...mehr
Leitsatz Die leichtfertige Verletzung der einem Notar nach § 18 GrEStG obliegenden Anzeigepflicht führt nicht zu einer Verlängerung der Frist für die Festsetzung von Grunderwerbsteuer gegenüber dem Steuerpflichtigen auf fünf Jahre. Normenkette § 1 Abs. 3 Nr. 1, § 16 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 5, § 18, § 19 GrEStG, § 33, § 169, § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, § 171 Abs. 10 Satz 1, § 370, §...mehr
zerb 3/2015, Keine Rechtssicherheit bei der Erbschaftste ... / 1. Stand der Diskussion
Das BMF und (feder-)führende Verwaltungsvertreter der Länder werben für eine zügige, minimalinvasive und evolutionäre Reparatur des ErbStG. Ein Kabinettsentwurf soll dem Vernehmen nach schon bis Ostern vorliegen. Eine schnelle Reaktion des Gesetzgebers könnte dann auch die Frage der Rückwirkung praktisch obsolet machen, jedenfalls entschärfen. Indes: Die dringenden Wünsche d...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 14a Vergünstigungen bei der Ver ... / 3.3 Betriebsgröße
Rz. 26 Es soll nur die Veräußerung oder Aufgabe von kleineren land- und forstwirtschaftlichen Betrieben begünstigt werden. Von daher darf nach § 14a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG der für den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb festgesetzte Wirtschaftswert i. S. d. § 46 BewG 40.000 DM nicht übersteigen. Abzustellen ist auf den für den Zeitpunkt der Veräußerung bzw. Aufgabe des l...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 15 Einkünfte aus Gewerbebetrieb / 5.3 Sachlicher Geltungsbereich
Rz. 505 Tierzucht ist die nachhaltige Auswahl von Elterntieren zur Fortpflanzung, deren Paarung und erneute Auswahl von Elterntieren aus den so entstandenen Nachkommen zur weiteren Fortpflanzung. Zweck ist die Steigerung der tierischen Leistung einschließlich der Fleischerzeugung auf ein gestecktes Zuchtziel hin durch Zusammenführen wirtschaftlich wertvoller und Ausmerzen wi...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 15 Einkünfte aus Gewerbebetrieb / 2.8.3.1 Gewerblicher Grundstückshandel
Rz. 140 Die Abgrenzung zwischen gewerblichem Grundstückshandel und dem Verkauf von Grundbesitz im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung nimmt in Rspr. und Lit. einen breiten Raum ein. Darin spiegelt sich nicht nur die Schwierigkeit einer eindeutigen Grenzziehung, sondern auch deren Gewichtigkeit, weil damit die ESt-Pflicht der erzielten Veräußerungsgewinne – ggf. auch dere...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 14a Vergünstigungen bei der Ver ... / 2 Inhalt und Zweck der Vorschrift
Rz. 2 § 14a EStG beinhaltet unterschiedliche und voneinander unabhängige Freibeträge. Rz. 3 Veräußert ein Land- und Forstwirt nach dem 30.6.1970 und vor dem 1.1.2001 seinen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb im Ganzen, wird nach § 14a Abs. 1 EStG auf Antrag der Veräußerungsgewinn nur insoweit zur ESt herangezogen, als er den Betrag von 150.000 DM übersteigt. Voraussetzun...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 15 Einkünfte aus Gewerbebetrieb / 2.3 Nachhaltigkeit
Rz. 46 Das Merkmal "nachhaltig" grenzt einerseits den Bereich der steuerpflichtigen Einkünfte i. S. d. dem EStG zugrunde liegenden Markteinkommenstheorie (§ 2 EStG Rz. 37ff.) von lediglich gelegentlichen und deshalb steuerlich nicht zu erfassenden Vermögensmehrungen ab. Die Abgrenzung hat insofern Berührungspunkte mit dem Merkmal "Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Ve...mehr
Jung, SGB VII § 197 Übermittlungspflicht weiterer Behörden / 2 Rechtspraxis
Rz. 3 Abs. 1 legt den Gemeinden eine Übermittlungspflicht auf hinsichtlich der Eigentums- und Besitzverhältnisse an Flächen, soweit damit der Ermittlungsaufwand verringert werden kann. Es handelt sich um einen Offenbarungstatbestand in Ausnahme zu dem in § 30 AO normierten Steuergeheimnis. Rz. 4 Abs. 2 Satz 1 normiert die Pflicht der Finanzbehörden zur Übermittlung der im Ges...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 176 Vertrauensschutz bei der Aufheb ... / 3.2.2 Änderung der Rechtsprechung, Abs. 1 Nr. 3
Rz. 34 Abs. 1 Nr. 3 gewährt den Vertrauensschutz auch dann, wenn ein oberster Gerichtshof des Bundes (vgl. Rz. 30) seine Rspr. zuungunsten des Stpfl. ändert, die bisherige günstigere Rspr. der Veranlagung aber zugrunde gelegt worden ist. Geschützt wird jedoch nicht das Vertrauen in den Fortbestand der für den Stpfl. günstigen Rechtsprechung, sondern das Vertrauen des Stpfl. ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 182 Bewertung ... / 1. Inhalt/Zweck und Entstehung der Vorschrift
Rz. 1 § 182 BewG benennt die drei verschiedenen Bewertungsverfahren des Bewertungsgesetzes (Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren) und ordnet den einzelnen Grundstücksarten des § 181 BewG das jeweils geltende steuerliche Bewertungsverfahren zu. Die Vorschrift ist durch das Erbschaftsteuerreformgesetz v. 24.12.2008 in das Bewertungsgesetz eingefügt worden.mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 26 Umfang der ... / I. Entstehung und Anwendungsbereich der Vorschrift
Rz. 1 Die zuletzt auf die Vorschrift des § 24 RBewG 1934 zurückgehende Vorschrift des § 26 BewG lautete mit Bekanntmachung der Neufassung des Bewertungsgesetzes v. 1.2.1991 wie folgt: „Die Zurechnung mehrerer Wirtschaftsgüter zu einer wirtschaftlichen Einheit (§ 2) wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass die Wirtschaftsgütermehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 182 Bewertung der bebauten Grundstücke
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 63 Bewertungsbeirat
Inhalt der Erläuterungen I. Allgemeines Rz. 1 Das vergleichende Verfahren, das grundsätzlich schon immer die Methode für die Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens bildete, erfordert zur Festlegung der Ausgangs...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 182 Bewertung ... / 3. Allgemeines zu den Bewertungsverfahren
Rz. 5 Die Bewertungsverfahren des Bewertungsgesetzes schließen sich gegenseitig aus. Der Wert eines Grundstücks ist daher entweder nach dem Vergleichswertverfahren, dem Ertragswertverfahren oder dem Sachwertverfahren zu bemessen. Ein Mischverfahren ist nicht vorgesehen. Rz. 6 Die Wahl des Bewertungsverfahrens richtet sich nach der Grundstücksart, die für die wirtschaftliche...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 26 Umfang der ... / 4. Zurechnung bei Gewerbebetrieb
Rz. 24 Nachdem sich der Anwendungsbereich des § 26 BewG durch die Neufassung (s. Anm. 2, 3) auf die Einheitsbewertung von Grundbesitz i.S. der §§ 33 bis 94, 99 und 125 bis 133 BewG beschränkt, konnten sich in der Vergangenheit bis zum 31.12.2008 Auswirkungen des § 26 BewG auf die Zurechnung bei Gewerbebetrieben nur noch bei Betriebsgrundstücken ergeben. Rz. 25 § 26 BewG ist...mehr

References: § 50
 § 122
 § 34
 § 82
 § 125
 § 50
 § 9
 § 82
 § 50
 § 50
 § 82
 § 34
 § 125
 § 50
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 § 34
 § 2
 § 1
 § 14
 § 14
 § 14
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 § 14
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 § 19
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 § 121
 § 22
 § 2
 § 20
 § 20
 § 34
 § 9
 § 18
 § 1
 § 16
 § 18
 § 19
 § 33
 § 169
 § 170
 § 171
 § 370
 § 14
 § 14
 § 46
 § 15
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 § 14
 § 14
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 § 15
 § 197
 § 30
 § 176
 § 182
 § 182
 § 181
 § 26
 § 24
 § 26
 § 182
 § 63
 § 182
 § 26
 § 26
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