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Timestamp: 2018-11-16 05:50:15+00:00

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Nach der Rechtslage vor dem 1.1.2011 ist eine "Hausverlosung" gemäß §15 Abs. 3 GebG von der Glücksvertragsgebühr gemäß § 33 TP 17 GebG befreit (VwGH 29.8.2013, 2010/16/0101). - Findok Internet
Bescheidbeschwerde – Einzel – Erkenntnis des BFG vom 08.08.2014, RV/7100935/2010
Nach der Rechtslage vor dem 1.1.2011 ist eine "Hausverlosung" gemäß §15 Abs. 3 GebG von der Glücksvertragsgebühr gemäß § 33 TP 17 GebG befreit (VwGH 29.8.2013, 2010/16/0101).
Das Bundesfinanzgericht hat durch die Richterin Mag.Dr. Hedwig Bavenek-Weber in der Beschwerdesache Bf., vertreten durch Mag. Manfred Sigl, Rechtsanwalt, Bahnhofstraße 8, 3300 Amstetten, ge­gen den Bescheid gemäß § 201 BAO des Finanzamtes für Gebühren und Verkehrsteuern vom 14. Jänner 2010, ErfNr. x1, StNr. x2 be­tref­fend Rechtsgebühr bzw. Rechtsgebühren gemäß § 33 TP 17 Abs. 1 Z 7 lit. a GebG (“Hausverlosung“) zu Recht erkannt:
Der Bf. führte im Jahr 2009 die Verlosung seines Grundstückes samt Haus durch, bei welcher insgesamt 5.999 Lose a 69 Euro aufgelegt worden waren. Mit der Verlosung wurde im November 2009 begonnen, der Nachweis über den ersten Losverkauf stammt vom 14.11.2009.
Das Finanzamt setzte für diese Grundstücksverlosung („Hausverlosung“) mit Bescheid gemäß § 201 BAO vom 14. Jänner 2010 von einer Bemessungsgrundlage von 413.931,00 [=5.999x69] die Rechtsgeschäftsgebühr gemäß § 33 TP 17 Abs.1 Z 7 lit. a GebG in Höhe von 12% = 49.671,72 Euro fest.
Fristgerecht wurde dagegen Beschwerde erhoben. Eingewendet wurde, dass die Verlosung mangels genug Interessenten abgebrochen worden sei.
Mit Beschwerdevorentscheidung vom 22.2.2010 wies das Finanzamt ab.
Über Vorlageantrag wurde die Beschwerde der Rechtsmittelinstanz vorgelegt. Mit Bescheid vom 7. Juli 2010 wurde das Verfahren gemäß § 281 BAO aF [neu: § 271 BAO] bis zur Beendigung des beim Verwaltungsgerichtshof zur GZ 2010/16/0101 schwebenden Verfahrens ausgesetzt.
2. Erwägungen: Das Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes, VwGH 29.8.2013, 2010/16/0101, wird auszugsweise wiedergegeben:
„Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Beurteilung seiner "Grundstücksverlosung" als Glücksspiel iSd § 33 TP 17 Z 7lit. a GebG zunächst mit dem Vorbringen, dass die Rechtsgeschäfte mit den "Losinteressenten" mangels Zuweisung konkreter Losnummern nicht zustande gekommen seien.
Wien, am 8. August 2014
ECLI:AT:BFG:2014:RV.7100935.2010
Findok-Nr: 102797.1, aufgenommen am: 19.12.2014 08:48:59, Dokument-ID: 6b7d411a-9d62-4e6e-8289-b00cb3971ebd, Segment-ID: 908869b8-9897-48c5-a070-708447c08fd8

References: §15
 § 33
 §15
 § 33
 § 201
 § 33
 § 201
 § 33
 § 281
 § 271
 § 33