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Timestamp: 2019-03-25 08:44:27+00:00

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Vital-Gesundheitsservice für Berlin und Brandenburg | Sanitätshaus, Rollstühle, Rehatechnik | Pflegeberatungen
Seit Einführung der Pflegeversicherung am 01.04.1995, ist die Tendenz im häuslichen Bereich Pflege zu gestalten, aufgrund der Geldleistung im Rahmen der Pflegeversicherung § 37 SGB XI, steigend.
Die Pflegepersonen übernehmen die Pflege in der Regel aus moralischen und ethischen Verpflichtungen gegenüber dem Pflegebedürftigen, dabei werden aber Aspekte wie
• Pflegerische Kompetenzen
• Zeitliche Gebundenheit
• durch die Pflegesituation verbundene soziale Isolierung
häufig nicht in Erwägung gezogen.
Dabei ist zu beobachten, dass trotz großen Engagements Fehler in der Pflegeversorgung sowohl bei dem Pflegebedürftigen, als auch bei der Pflegeperson zu verzeichnen sind.
Daraus resultieren bei dem Pflegebedürftigen vermehrt Sekundärerkrankungen und bei der Pflegeperson das „ Burn out“ – Syndrom und eigene gesundheitliche Beeinträchtigungen.
Um die Pflegequalität zu sichern, stehen der Pflegeperson folgende gesetzlich verankerte Möglichkeiten zur Verfügung:
• individuelle Schulungen und Beratungen gemäß § 45 SGB XI oder § 37,3 SGB XI Qualitätssicherung, um in der spezifischen Pflegesituation eine optimale Versorgung im häuslichen Bereich zu gewährleisten.
Die individuelle Beratung durch das Unternehmen ist an dem Pflegeprozess orientiert und beinhaltet folgende Arbeitsschritte:
• Optimale Vermittlung der pflegerischen Tätigkeiten innerhalb der ATL`s.
• Umsetzung der theoretisch vermittelten Pflegekonzepte und Ziele durch praktische Anleitungen und Übungen an dem Pflegebedürftigen, mit der Pflegeperson und weiteren Angehörigen, die sich im Pflegeprozess mit einbringen.
• Die Ressourcen des Pflegebedürftigen erkennen, die Pflegeperson darüber informieren und somit dem Pflegebedürftigen die Möglichkeit erhalten, eigene Selbständigkeit in individueller Form zu wahren.
• Beratung gemäß § 40 SGB XI über den Einsatz von Pflegehilfsmitteln und Wohnumfeldverbesserung um eine optimale Pflegesituation zu aktivieren.
• Beratung im psychosozialen Rahmen mit der Vermittlung von Informationen über Hilfsangebote durch bestehende Organisationen der örtlichen Umgebung. (Selbsthilfegruppen, Behindertenfahrdienste, Kurzzeitpflegeunterbringungen etc.)
• Beratende und Vermittlertätigkeit zwischen Krankenkasse / Pflegebedürftigen / Hilfsmittelfirmen
• Über den gesamten Besuch wird eine schriftliche Dokumentation angefertigt (unter Wahrung des Datenschutz § 5 BDSG und das Sozialgeheimnis nach § 35 SGB X), die dem Auftraggeber und dem Haushalt der pflegebedürftigen Person zukommt.
• Bei erneuten Pflegeproblemen ist immer ein geschulter Ansprechpartner vorhanden, der die individuelle Problematik kennt, und gezielt die Pflegesituation unterstützen kann.

References: § 37
 § 45
 § 37
 § 40
 § 5
 § 35