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Timestamp: 2017-08-20 17:17:46+00:00

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HTL Wolfsberg - Statuten
Der Verein führt den Namen „Elternverein an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Wolfsberg“; der Vereinssitz ist Wolfsberg.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, hat den Zweck, in gemeinsamer Arbeit mit Schulleitung und Lehrkörper der Schule die Ausbildung der Schüler in bestmöglicher Art zu unterstützen und zu fördern und einen engen Kontakt zwischen dem jeweiligen Elternhaus und der Schule sicherzustellen. Der Elternverein ist parteipolitisch und konfessionell ungebunden.
Insbesondere bezweckt der Elternverein:
1. Die Pflege eines guten Einvernehmens zwischen Elternschaft einerseits und Schulleitung, Lehrkörper und Schülervertretung andererseits. Durch gemeinsame Veranstaltungen und Zusammentreffen werden eine enge Kooperation sowie ein ständiger Meinungsaustausch unterstützt.
2. Die gemeinsame Beratung von Erziehungs- und Unterrichtsfragen an Elternabenden, Klassengemeinschaften und anlässlich der Vollversammlung.
3. Die Bereitstellung finanzieller Mittel zur Anschaffung von Lehr- und Lernbehelfen sowie zum Ausbau der Schulbibliothek und zur Förderung von Vorträgen, Exkursionen und Lehrausgängen.
4. Die Förderung und Unterstützung von bedürftigen Schülern.
5. Die Entsendung der drei Vertreter der Erziehungsberechtigten in den Schulgemeinschaftsausschuss gemäß § 64(5) des Schulunterrichtsgesetzes.
§ 3 - Mitglieder des Vereines
Ordentliche Mitglieder sind SchülerInnen sowie Eltern oder Erziehungsberechtigte von SchülerInnen der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Wolfsberg für den Zeitraum des Schulbesuches ihres Kindes. Die Mitgliedschaft erlischt automatisch mit dem Ausscheiden der Schülerin / des Schülers aus dieser Schule.
Außerordentliche Mitglieder sind auf Antrag Eltern oder Erziehungsberechtigte von SchülerInnen der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Wolfsberg, welche bereits aus der Schule ausgeschieden sind. Außerdem ist der Elternvereinsvorstand berechtigt, Freunde und Gönner des Vereines und der Schule als außerordentliche Mitglieder aufzunehmen. Außerordentliche Mitglieder besitzen kein Stimmrecht und sind weder aktiv noch passiv wahlberechtigt.
Jene Personen, welche sich besondere Verdienste um den Verein oder um die Schule erworben haben, können über Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern des Vereines ernannt werden.
Die Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen. Die ordentlichen Mitglieder wählen aus ihren Reihen den Vorstand und können in diesen gewählt werden. Stimmberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder; das Stimmrecht kann nur direkt ausgeübt werden.
Die Mitglieder sind verpflichtet, den Elternverein und die Schule nach besten Kräften zu unterstützen und den jährlichen Mitgliedsbeitrag bis spätestens Ende Jänner des laufenden Schuljahres zu entrichten. Besuchen zwei oder mehr Kinder aus einer Familie die Schule, so ist der jährliche Elternvereinsbeitrag lediglich für ein Kind zu entrichten.
§ 6 - Organe des Elternvereines
1. Der Vorstand (§§ 7 und 8)
2. Die Hauptversammlung (§ 9)
3. Die Elternvertreter der Klassen, Jahrgänge und Abteilungen
4. Das Schiedsgericht (§ 12)
Der Vorstand ist zu Besorgung der Geschäfte des Vereines berufen. Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt ein Jahr. Er besteht aus folgenden Funktionären, welche von der ordentlichen Hauptversammlung aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder zu wählen sind:
1. Der Obmann / die Obfrau
2. Der Stellvertreter / die Stellvertreterin des Obmanns / der Obfrau
3. Der Schriftführer / die Schriftführerin (ggf. mit Stellvertretung)
4. Der Kassier / die Kassiererin (ggf. mit Stellvertretung)
5. Den Vertretern der Erziehungsberechtigten im Schulgemeinschaftsausschuss (sofern diese nicht gleichzeitig andere Funktionen ausüben)
6. Den Vertretern der Abteilungen (als Beiräte)
7. Beiräte in beratender Funktion können von der Hauptversammlung gewählt oder vom Vorstand kooptiert werden (e.g. Schulleiter, Mitglieder des Lehrkörpers, Schülervertreter)
Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Hauptversammlung einzuholen ist.
Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Vereines sowie insbesondere die Beratung über die im § 64 des Schulunterrichtsgesetzes dem Schulgemeinschaftsausschuss zugewiesenen Fragen, an welchen die Elternvertreter im Schulgemeinschaftsausschuss zur Mitarbeit aufgefordert werden.
Der Verein wird nach außen durch den Obmann, bei dessen Verhinderung durch dessen Stellvertreter / Stellvertreterin vertreten. Ausfertigungen und Schriftstücke des Vereines müssen vom Obmann oder dem Stellvertreter / der Stellvertreterin gezeichnet sein. Für die Geschäftsgebarung zeichnet der Kassier zusammen mit dem Obmann (bzw. die jeweilige Stellvertretung). Der Obmann führt den Vorsitz in der Hauptversammlung und im Vorstand. Die Schriftführerin führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes. Die Kassiererin ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich. Der Vorstand wird vom Obmann/Obfrau, bei dessen/deren Verhinderung von der Stellvertretung schriftlich oder mündlich einberufen.
Die Hauptversammlung ist die Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Diese hat in jedem Schuljahr stattzufinden. Sie ist vom Vorstand des Vereines mindestens 14 Tage im Voraus schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzuberufen und termingerecht behördlich anzumelden. Die Anberaumung der Hauptversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Hauptversammlung hat insbesondere die Aufgabe, die Berichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfer entgegenzunehmen und zu behandeln sowie den Vorstand zu entlasten, den Vorstand und zwei Rechnungsprüfer für das laufende Schuljahr zu wählen und die Höhe des Mitgliedsbeitrages zu beschließen. Anträge zur Hauptversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen. Satzungsänderungen können nur durch eine ordentliche Hauptversammlung beschlossen werden. Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Obmann / die Obfrau, bei dessen / deren Verhinderung die Stellvertretung. Wenn auch der Stellvertreter verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Eine außerordentliche Hauptversammlung ist vom Vorstand auf Verlangen der Mehrheit der Klassenelternvertreter oder auf Verlangen eines Zehntels der Mitglieder des Vereines abzuhalten. Eine außerordentliche Hauptversammlung ist binnen vier Wochen nach Eintreffen des Verlangens vom Vorstand einzuberufen.
§ 10 - Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung
Die Organe des Elternvereines fassen, soweit in den Satzungen nichts anderes vorgesehen ist, ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder gegeben, wenn die Hauptversammlung ordnungsgemäß einberufen worden war.
Zwei Rechnungsprüfer werden von der Hauptversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Hauptversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist. Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereines im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.
In allen, aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitfällen entscheidet ein Schiedsgericht. Dieses setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen; es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von acht Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder des Vereines als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmeneinheit ein weiteres Vereinsmitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Das Schiedsgericht trifft bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder seine Entscheidung mit 4/5 Mehrheit. Die Entscheidung des Schiedsgerichtes ist endgültig.
§ 13 - Auflösung des Vereines
Die Auflösung des Vereines kann nur in einer außerordentlichen Hauptversammlung, welche nur zu diesem Zweck einberufen wurde und nur diesen Punkt zu behandeln hat, mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden. In dieser Hauptversammlung ist auch über das Vereinsvermögen mit einfacher Mehrheit zu verfügen, wobei dieses jedoch nicht auf die Vereinsmitglieder aufgeteilt werden darf. Das Vereinsvermögen muss ausschließlich dem Vereinszweck zugeführt oder Körperschaften oder Vereinigungen mit gleichen oder ähnlichen gemeinnützigen Zielen zugewendet werden.
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References: § 64

§ 3

§ 6
 § 64

§ 10

§ 13