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Timestamp: 2017-07-27 08:54:43+00:00

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SG Zons 1971 e.V. - Sportstättenordnung
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SportartenBadmintonMitgliedschaftSportstättenordnung
Benutzungsordnung für die Sportstätten der Stadt Dormagen vom 27. März 2006
§ 1 ZuständigkeitFür die beantragten Nutzungsüberlassungen städtischer Sportstätten (Turnhallen,Sporthallen, Sportplätze, Spielfelder, Leichtathletikanlagen usw.) ist der Sportservicezuständig.Die Benutzungspläne für die Schulen werden von der Schulverwaltung erstellt.Über Anträge von Schulen zur Durchführung von Einzelveranstaltungen außerhalb derfestgesetzten Benutzungszeiten entscheidet der Sportservice.
§ 2 Überlassungszwecke(1) Die städtischen Sportanlagen werden bevorzugt Dormagener Schulen undgemeinnützigen Dormagener Sportorganisationen zur Ausübung des Sportsüberlassen.(2) Anderen Verbänden, Vereinen und Gruppen können Sportanlagen nur überlassenwerden, wenn dies ohne Beeinträchtigung der in Ziff. (1) genannten Nutzungenmöglich ist und notwendige Pflege- und Unterhaltungsarbeiten nicht gestörtwerden.(3) Die nichtsportliche Nutzung wird in und auf städtischen Sportanlagen nichtgestattet. Über die Gestattung von nichtsportlichen Nutzungen in und aufstädtischen Sportanlagen entscheidet der Sportservice.
§ 3 Antrag und Zuweisung(1) Anträge auf Überlassung von Sportanlagen für Vereine und sonstige Benutzer sindrechtzeitig, spätestens jedoch bis acht Tage vor der geplanten Benutzung,schriftlich beim Sportservice einzureichen.Die vor Beginn einer Spielrunde eingereichten Pläne für Meisterschaftsspiele undandere im Voraus festliegende Veranstaltungen gelten als Anträge.(2) Der Antragsteller erhält einen schriftlichen Bescheid. Die Benutzungserlaubnisberechtigt nur zur Benutzung der angegebenen Anlagen oder Einrichtungenwährend der festgesetzten Zeit für den zugelassenen Zweck unter derVoraussetzung, dass der Benutzer sämtliche Bedingungen dieser Ordnungrechtsverbindlich anerkennt.(3) Die für bestimmte Zeiträume ausgestellten Benutzungspläne gelten alsBenutzungserlaubnis.(4) Wird eine Veranstaltung nicht an dem festgesetzten Termin durchgeführt, so istder Sportservice unverzüglich zu unterrichten. Bei einer Unterlassung ist derdadurch der Stadt entstehende Schaden vom Antragsteller zu ersetzen.(5) Die Benutzungserlaubnis kann bei nicht ordnungsgemäßem Übungsbetrieb oderunzureichender Beteiligung - mindestens 10 Personen - entzogen werden.(6) Ein Anspruch auf Bereitstellung einer städtischen Sportstätte besteht nicht.(7) Bei Nutzungen die über die regelmäßigen Trainings- und Wettkampfnutzungenhinausgehen (Hallenfußballturniere, Quirinuscup, Ausrichtung von überregionalenMeisterschaften etc. ) ist eine Kaution in Höhe von 250 € zu hinterlegen.
§ 4 Benutzungszeiten(1) Die Benutzung aller Sportanlagen bleibt den Schulen generell montags - freitagsvon 8.00 bis 16.00 Uhr, den übrigen Benutzern montags - freitags von 16.00 bis22.00 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 8.00 bis 22.00 Uhrvorbehalten, soweit es die betrieblichen und personellen Voraussetzungenermöglichen. Grundlage des Übungsbetriebes bilden die Sportstättenbenutzungspläne,die bei Bedarf vom Sportservice aufgestellt werden.(2) In Sonderfällen kann der Sportservice u. U. in Verbindung mit der Schulverwaltungeine andere Regelung treffen.(3) Während der Schulferien stehen die Turn- und Sporthallen grundsätzlich nicht zurVerfügung. Ausnahmen können beim Sportservice beantragt werden. DieAußensportanlagen sind während der ersten drei Wochen der Sommerferiengeschlossen, Ausnahmen sind ebenfalls beim Sportservice zu beantragen. Bei derBenutzung der Sportanlagen während der Schulferien werden die notwendigenReinigungskosten der Anlage vom Nutzer getragen.(4) Bei der Festlegung von Veranstaltungsterminen hat der Veranstalter das Gesetzüber die Sonn- und Feiertage vom 23.04.1989 in der z.Zt. gültigen Fassung zubeachten.
§ 5 Sperrung von Sportanlagen(1) Der Sportservice kann Sportanlagen sperren, wenn sie überlastet sind oder wenndurch die Benutzung eine erhebliche Beschädigung zu erwarten ist.(2) Bereits erteilte Genehmigungen können zurückgezogen werden, wenn es aussportlichen oder unvorhergesehenen sonstigen wichtigen Gründen erforderlichwird.Ein Anspruch auf Entschädigung oder auf Zuweisung einer anderen Sportanlagebesteht nicht.
§ 6 Allgemeine Haus- und Platzordnung(1) Bei Lehr- und Übungsstunden sowie bei Veranstaltungen muss einverantwortlicher Übungsleiter anwesend sein. Ihm obliegt die reibungslose undordnungsgemäße Durchführung des Sports.Die Übungsleiter sind dem Sportservice bei der Aufstellung der Benutzungspläneund mit der Beantragung von Benutzungsgenehmigungen über diesen Plan hinausdurch den Verein bekannt zu geben.Übungsstätten werden nur dann zur Benutzung freigegeben, wenn einverantwortlicher Übungsleiter anwesend ist. Der verantwortliche Übungsleiter istverpflichtet, die Sportanlage und die Sportgeräte vor Beginn der Übungszeit aufderen ordnungsgemäßen Zustand hin zu überprüfen. Festgestellte Mängel sinddem Hausmeister/Sportwart bzw. dem Sportservice unverzüglich zu melden. FürSchäden, die nachweislich nicht rechtzeitig angezeigt werden, haftet der Verein.Das gilt auch für Schäden, die infolge derartiger Mängel eintreten.(2) Sämtliche Sportflächen dürfen nur in Sportbekleidung betreten werden.(3) Das Umkleiden und Ablegen von Kleidungsstücken ist in der Regel nur inUmkleideräumen gestattet.(4) Vereinseigene Geräte dürfen im Bereich der Sportanlagen nur mit Genehmigungdes Sportservice abgestellt, gelagert und benutzt werden.(5) Alle Anlagen, Einrichtungen und Geräte sind pfleglich zu behandeln. Während derBenutzung entstandene Schäden sind unverzüglich zu melden.(6) Jeder Benutzer ist verpflichtet, Ordnung und Sauberkeit zu wahren.(7) Fahrzeuge aller Art dürfen nur auf den dafür bestimmten Plätzen abgestelltwerden.(8) Das Mitbringen von Tieren auf Sportflächen ist nicht gestattet.(9) Das Rauchen in Hallen und Umkleideräumen ist untersagt. Näheres zumRauchverbot in öffentlichen Gebäuden regelt die „Dienstvereinbarung zum Schutzder Nichtraucherinnen und Nichtraucher“ vom 20.12.2005.(10) Hallen dürfen nur in Turnschuhen mit nicht färbenden Sohlen betreten werden.Das Betreten der Halle mit Turnschuhen, die außerhalb des Hallenbereichs(Straße, Weg zur Halle usw.) getragen werden, ist untersagt.(11) Außensportflächen dürfen ausschließlich mit den für den jeweiligen Belag (Rasen,Kunstrasen, Kunststoff, Asche etc.) geeigneten Sportschuhen betreten werden.(12) Der Verzehr von Speisen und Getränken ist in den Sporthallen nicht erlaubt.Ausgenommen hiervon sind die Getränke der Sportler in unzerbrechlichen,verschließbaren Gefäßen.
§ 7 Besondere Vorschriften für Veranstaltungen(1) Der für eine Veranstaltung notwendige Aufbau der Sportanlage (Hinweise,Markierungen usw.) wird vom Sportservice geregelt.Veränderungen von Anlagen und Einrichtungen bedürfen der Zustimmung desSportservice und ggf. der Schulverwaltung.(2) Der Veranstalter ist für einen ausreichenden Ordnungsdienst und reibungslosenAblauf der Veranstaltung verantwortlich. Er hat für einen ausreichendenSanitätsdienst zu sorgen und einen Sportarzt zu verpflichten, wenn dies bei derAusübung bestimmter Sportarten vom zuständigen Fachverband üblicherweisegefordert wird.(3) Wirtschaftliche Werbung, Verkauf von Waren und Ausschank von Getränken sindnur mit schriftlich einzuholender Erlaubnis des Sportservice zulässig.Voraussetzung für eine solche Erlaubnis ist, dass sämtliche etwa sonst nochvorgeschriebenen Erlaubnisse oder Genehmigungen (z. B. ordnungsbehördlicheErlaubnis) beantragt werden.(4) Die Beauftragten des Sportservice haben jederzeit freien Eintritt zu denVeranstaltungen. Ihnen ist jede im Zusammenhang mit der Überlassungerforderliche Auskunft zu erteilen.(5) Aus Sicherheitsgründen ist bei Veranstaltungen mit mehr als 200 Personen eineBrandsicherheitswache zu stellen.(6) Der Schutz der Nachtruhe ist strengstens einzuhalten.
§ 8 Besondere Haus- oder PlatzordnungenDer Bürgermeister kann für die einzelnen Sportanlagen bei Bedarf besondere, für dieBenutzer verbindliche Haus- und Platzordnungen erlassen.
§ 9 HausrechtAuf jeder Sportanlage übt der Hausmeister bzw. der Sportwart im Rahmen seinerZuständigkeit das Hausrecht der Stadt Dormagen aus und sorgt für die Einhaltung derBenutzungsordnung. Den Anordnungen ist unbedingt zu folgen. Der Verein hatsicherzustellen, dass den Anordnungen des Hausmeisters oder des Sportwarts Folgegeleistet und die Bestimmungen der Benutzungsordnung eingehalten werden.Für den Fall, dass kein städtischer Mitarbeiter anwesend ist, hat der jeweilige Nutzerdafür Sorge zu tragen, dass die Benutzungsordnung eingehalten wird.
§ 10 SchlüsselgewaltDiese Benutzungsordnung gilt ausdrücklich auch für die Sportanlagen, bei denen derSchließdienst (Schlüsselgewalt) an die Sportvereine übertragen wurde.
§ 11 Entgelte(1) Benutzungsentgelte für die städtischen Sportanlagen werden für den TrainingsundWettkampfbetrieb der Dormagener Vereine und Sportgruppen nicht erhoben.(2) Bei anderen Nutzern wird ein Entgelt in Höhe von 15 € pro Stunde, beikommerzieller Nutzung in Höhe 25 € pro Stunde, erhoben.(3) Bei größeren Veranstaltungen externer Nutzer wird das Nutzungsentgelt durch denSportservice festgesetzt.(4) Für die Nutzung zu Kindergeburtstagen - ausschließlich Ballspiele für Kinder bis14 Jahre – beträgt das Nutzungsentgelt:bis zu 3 Stunden 35 €bis zu 5 Stunden 50 €Die Verantwortung und Aufsichtspflicht obliegt dem Antragsteller.
§ 12 Besondere AuflagenBei Veranstaltungen und Nutzungen der Sportanlagen, die über übliche Übungszweckeund Spielbetrieb hinausgehen, sind entsprechende Auflagen zu erfüllen.
§ 13 Zuwiderhandlungen gegen die OrdnungBenutzer der Sportanlagen, die diesen Bestimmungen oder speziell erlassenenOrdnungen zuwiderhandeln oder die Ordnung in und auf städtischen Sportanlagenstören, können vom Sportservice zeitweise oder dauernd von der Benutzung derAnlagen ausgeschlossen werden.
§ 14 Haftung(1) Die Benutzung der Sportanlage, ihrer gesamten Einrichtungen, Anlagen undGeräte geschieht auf eigene Gefahr. Personen- und Sachschäden, die denBenutzern durch Dritte entstehen, sind ausdrücklich aus der Betriebshaftungausgenommen. Die Stadt und ihre Bediensteten haften für den Verlust und dieBeschädigung von Sachen - das gilt auch für abgestellte Fahrzeuge - und beiUnfällen nur, wenn Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden.(2) Bei Veranstaltungen, durch die Teilnehmer, Zuschauer oder Anlagen inbesonderem Maße gefährdet sein können, ist der Veranstalter verpflichtet, eineentsprechende Versicherung abzuschließen, von deren Nachweis die Überlassungder Sportanlagen abhängig gemacht werden kann.
§ 15 SchädenEntstehen durch die Benutzung Schäden an der Sportanlage, ihrer gesamtenEinrichtungen, Anlage und Geräte, so hat der Benutzer für die jeweiligen Schädenaufzukommen. Ausgeschlossen sind jedoch Schäden, die durch Verschleiß undunvermeidlichen Abnutzungserscheinungen entstanden sind. Der Benutzer istverpflichtet, den Sportservice unverzüglich von dem entstandenen Schaden zuunterrichten.
§ 16 KreissportanlagenDiese Regelungen gelten auch für die Sportstätten des Kreises Neuss insoweit, alsgemäß den Vereinbarungen über die Benutzung der kreiseigenen Sportstätten durchVereine und sonstige Personengruppen des Stadtgebietes Dormagen, zwischen demKreis Neuss und der Stadt Dormagen die Haftung der Stadt begründet wird.
§ 17 Inkrafttreten(1) Diese Ordnung tritt am 01. April 2006 in Kraft.(2) Alle bisher erlassenen Ordnungen und Richtlinien über die Benutzung vonSportanlagen der Stadt Dormagen werden mit Inkrafttreten dieser Vorschriftenaufgehoben.
Dormagen, den 27. März 2006
Stadt DormagenDer Bürgermeistergez.Hilgers Badminton

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17