Source: http://www.jurablogs.com/author/gerhard-kassing
Timestamp: 2017-03-25 16:13:45+00:00

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AutorenGerhard KaßingGerhard KaßingOLG Nürnberg: Wenn der Ehemann das Rudel verlässt... Wenn zwei sich trennen - wir bekommt dann den Hund? Diese Frage beschäftigt die Gerichte immer wieder. Sie tierfreundliche Gesichter sind, desto eher suchen Sie nach einer "sorgerechtlichen" Lösung. Das allerdings geht schlicht am Gesetz vorbei. Denn Tiere sind zwar nicht mehr wie früher einfach nur Sachen.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 41 Leser - January 18, 2017 12:15pm Vorher zum gleichen Thema:RudelbildungBGH: Namensänderung des Kindes nur, wenn für das wohl des Kindes erforderlich Die nichtehelichen Eltern des 2007 geborenen Kindes sind gemeinsam sorgeberechtigt. Das Kind hat nach der Geburt mit Zustimmung der Mutter den Nachnamen des Vaters als Geburtsnamen erhalten. Nach dem Ende der Partnerschaft möchten Mutter und inzwischen sechsjähriges Kind, dass das Kind den Namen der Mutter trägt.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 47 Leser - January 17, 2017 3:35pm Ehescheidung: Wer kriegt das Auto? OLG Koblenz: Die Ehefrau muss es herausgeben und 7.366,00 Euro Nutzungsausfall zahlen! Eine Frage, die häufig so einfach gar nicht zu beantworten ist: Wer kriegt bei der Scheidung das Auto? Die Rechtsprechung geht inzwischen davon aus, dass von Ausnahmen abgesehen ein PKW mit zu den Haushaltssachen gehört und dementsprechend bei Trennung gemäß § 1361 a BGB und nach der Scheidung gemäß § 1568 b BGB zu behandeln ist.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 116 Leser - January 13, 2017 10:36am BGH: Die Zwangsversteigerung der Ehewohnung wird nicht deshalb eingestellt, weil das Wohl eines Pflegekindes gefährdet ist. Die Eheleute waren rechtskräftig geschieden. Die Ehefrau lebte zusammen mit einer Schwerbehindertenpflege Tochter im ehelichen Anwesen. Der Ehemann beantragte die Zwangsversteigerung. Die Ehefrau wendete sich dagegen und beantragte nach § 180 II ZVG deren Einstellung, da durch die Versteigerung das Wohl der Schwerbehinderten Pflegetochter gefährdet sei.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 35 Leser - January 12, 2017 2:31pm Aktuell examensrelevante Rechtsfrage: Eigentumslage an gestrandeten Überraschungseiern Winter-Urlaub auf Langeoog - und plötzlich mittendrin im examensrelevanten Sachverhalt: Plötzlich macht ein Gerücht die Runde: Heute Nacht hat im Sturm vor der Insel ein Schiff Teile seiner Ladung verloren. Und tatsächlich: Mittags bei auflaufender Flut sind sie plötzlich da: Überraschungseier! Tausende - Hunderttausende bunte runde Plastikbälle schwemmen zusammen mit Seetang an den Strand.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 291 Leser - January 4, 2017 4:10pm Der "besorgte Bürger" schlägt zurück Erfreulich, wie sich ein besorgter Bürger um mein Wohlergehen kümmert: Am 20.12.2016 hatte Thomas Stadler in seinem Blog "Internet-Law" von einem EMail berichtet, mit dem er für seine Blog- und Twitter-Beiträge im Rahmen der Flüchtlingsdebatte grob beleidigt wurde Siehe hier: http://www.jurablogs.com/go/e-mail-eines-besorgten-buergers Ich hatte meine Solidarität erklärt mit de ...Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 899 Leser - December 28, 2016 9:10am OLG Dresden: Drogenkonsum des Elternteils rechtfertigt für sich gesehen nicht, ihm den Umgang mit dem Kind zu verweigern Knackiger Leitsatz des Gerichts: Die aus einem nicht ausschließbar aktuell fortbestehenden Drogenkonsum der Mutter resultierende abstrakte Gefahr rechtfertigt für sich genommen eine massive Einschränkung des Umgangsrechts mit einem fast sechjährigen Kind nicht. Erforderlich ist vielmehr eine Gefahreneinschätzung anhand der konkreten Umstände des Einzelfalls. OLG Dresden v. 6.9.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 67 Leser - December 23, 2016 11:30am LG Heidelberg: Der Anwalt haftet nicht, wenn das Verfahren durch Gerichtsverschulden liegen bleibt - Keine Verjährung der Zugewinnausgleichsanspruchs! Der beklagte Anwalt sollte einen Zugewinnausgleich gerichtlich geltend machen. Er hatte vor Eintritt der Verjährung Klage auf Zahlung und die für die Zustellung notwendigen Gerichtskosten einbezahlt. Das Gericht legte den Akte irrtümlich weg, weil es davon ausging, dass die Gerichtskosten nicht einbezahlt worden seien. Das LG Heidelberg, Urteil vom 5.10.2016, 4 O 348/14 stellt hierzu fest: ...Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 99 Leser - December 22, 2016 12:15pm OLG Köln: die griechische Mutter darf mit dem Kind nach Griechenland umziehen, auch wenn dort der Krankenversicherungsschutz nicht gewährleistet und die Mutter Zeugin Jehovas ist. Das Kind ist 7 Jahre alt. Beide Eltern sind Griechen. Die nichterwerbstätigen Mutter will in ihr Heimatland umziehen. Der Vater widersetzt sich dem Umzug. Die Mutter - Zeugin Jehovas - beantragt, ihr das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu übertragen. Dem folgen das Amtsgericht und das OLG Köln mit folgenden Argumenten: "Die Antragstellerin war und ist für O die Hauptbezugs- und ...Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 79 Leser - December 21, 2016 12:15pm VG Gelsenkirchen: Name des Kindes nach der Scheidung ändern - nicht so einfach! 1. Massive nacheheliche Konflikte der Eltern begründen regelmäßig keinen eine Namensänderung rechtfertigenden wichtigen Grund für sog. Scheidungshalbwaisen. (amtlicher Leitsatz) 2. Auch fehlende Umgangskontakte über einen längeren Zeitraum und ein wiederholtes strafrelevantes Verhalten des Namensgebers rechtfertigen nicht zwangsläufig eine Namensänderung.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 63 Leser - December 20, 2016 12:15pm OLG Düsseldorf: In Familiensachen bis zu 4 gebührenrechtliche Angelegenheiten im Bereich der Beratungshilfe In einer nicht unumstritten Entscheidung hat das OLG Düsseldorf (nunmehr in Abweichung von seiner bisherigen Rechtsprechung anderen OLGs folgend) festgehalten, dass es für familienrechtliche Angelegenheiten im Bereich der Beratungshilfe vier Typen von Verfahren gibt, denen die Tätigkeit des Rechtsanwalts zuzuordnen sei.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 61 Leser - December 19, 2016 12:15pm BGH: Auch in Kindschaftssachen ist ein Anwaltshonorar von 25.000,00 € nicht zwingend sittenwidrig. Oha! Gegenstandswert: 3.000,00 € - gesetzliche Gebühren bei Vergleich gerade mal 861,00 € - also das ist ja Mal ein Urteil, mit dem man sich näher befassen sollte. Der Sachverhalt: Die Mandanten waren Pflegeeltern und wollten mit der Mutter des Pflegekindes einerseits und dem Jugendamt andererseits bestehende Konflikte klären lassen. Sie beauftragten am 6. Oktober 2009 den beklagten Anwalt.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 257 Leser - December 18, 2016 3:17pm OLG Celle: Wer in einem Umgangsverfahren die Erstellung eines Gutachtens ungebührlich verzögert, muss zum Schluss den Gutachter selbst bezahlen. Die Mutter - von Beruf Rechtsanwältin - boykottiert den Umgang zwischen den Vater und den beiden Kindern, dies trotz Umgangsbeschlusses des Gerichts und trotz verhängten Zwangsgeldern. Der Vater beantragt ein Vermittlungsverfahren und das Gericht ordnet im Rahmen dieses Verfahrens die Erstellung eines Gutachtens über die Frage an, ob Umgang gewährt werden kann.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 86 Leser - December 16, 2016 12:00pm OLG Hamm: Auskunftsrecht des nicht sorgeberechtigten Vaters auch, wenn dieser bedenkliche Drohungen ausstößt Der Vater des im im Scheidungszeitpunkt fünf Jahre alten Kindes war inhaftiert. Gegenüber der Mutter hatte er Gewalt ausgeübt. Er steht vor der Abschiebung. Er hat im Internet damit gedroht, das Kind "irgendwann zu sich zu nehmen" und den Bruder der Mutter als "Opfer" und "Filmeschieber" beleidigt.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 82 Leser - December 15, 2016 12:15pm BGH zu den Möglichkeiten, die Entscheidung des Amtsrichters zum Versorgungsausgleich mit Rechtsmitteln anzugreifen. Der Scheidungsbeschluss ist ergangen, und wie so häufig ist eine der beteiligten mit der Entscheidung über den Versorgungsausgleich nicht einverstanden. Der BGH hat sich nun grundsätzlich dazu geäußert, wer wann welche Teile des Versorgungsausgleichs Rechtsmittel einlegen kann: 1. Zunächst einmal kann die Anfechtung einer erstinstanzlichen Entscheidung zum Versorgungsausgleic ...Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 61 Leser - December 14, 2016 12:15pm BGH: Nimmt der eine Ehepartner nach sieben Jahren seinen Scheidungsantrag zurück, muss der andere deshalb zu den Voraussetzungen der Scheidung nicht noch einmal angehört werden. Das Ehepaar hatte 1982 geheiratet. Am 13. Januar 2005 hatte der Ehemann die Scheidung beantragt. Mit Schriftsatz vom 26. Januar 2005 hat die Ehefrau zugestimmt und gegenläufigen Scheidungsantrag gestellt. Während der Ehe hatte der Ehemann unter anderem ein betriebliches Anrecht aus einer direkt Zusage bei der NRW-Bank erworben, deren Kapitalwert die Bank zum Ehezeitende mit 1.193.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 102 Leser - December 13, 2016 12:15pm BGH watscht OLG Karlsruhe ab: "Schwerer Verfahrensfehler" im Vaterschafts-Anfechtungsverfahren. In einem Vaterschafts-Anfechtungsverfahren hat der Anspruchsteller regelmäßig Anspruch auf Verfahrenskostenhilfe; dies hat der der Bundesgerichtshof bereits im Jahr 2012 entschieden ( Beschluss vom 13. Juni 2012 - XII ZB 218/11 - FamRZ 2012, 1290). Begründung: Die Folgen einer Veränderung des Personenstatus sind vielfältig und können von einem Laien normalerweise nicht vollstä ...Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 137 Leser - December 12, 2016 12:15pm "Für 'n Appel und 'n Ei" arbeiten? Oder: Warum der Stundensatz eines Anwalts eigentlich mindestens € 227,67 betragen muss. Unterstellen wir mal - was ein Großteil unserer Justizkollegen vermutlich insgeheim vehement ablehnen wird - , wir Anwälte würden unsere Arbeit in etwa mit der gleichen Qualität und mit dem gleichen Engagement betreiben wie ein Vorsitzender Richter am Landgericht (oder ein Abteilungsleiter beim AG).Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 490 Leser - December 11, 2016 4:05pm BGH: Wer Kindesunterhalt schuldet, muss auch bei voller Erwerbsminderung noch einen 450-Euro-Job annehmen. Die barunterhaltspflichtige Mutter beruft sich darauf, sie sei voll erwerbsgemindert und können deshalb nicht arbeiten. Sie sei nicht leistungsfähig. Überdies verdiene der betreuende Vater mit Euro 4200,00 wesentlich mehr und habe deshalb nach § 1603 Abs. 2 BGB neben seiner Betreuungsleistungen auch noch für den Barunterhalt aufzukommen.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 122 Leser - December 9, 2016 12:00pm Volljährigenadoption - auch bei vernünftigen Gründen sind hohe Hürden zu überwinden Ein Herr im Alter von 88 Jahren möchte eine Dame im Alter von 27 Jahren adoptieren. Begründung: Zwischen ihnen sei eine starke innere Verbundenheit entstanden sei. Sie würden sich seit 7 Jahren kennen. Auch wenn sie nicht in einem Haushalt lebten, sei eine enge und familiäre, einem Eltern-Kind-Verhältnis entsprechende Verbundenheit zwischen ihnen entstanden.Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 112 Leser - December 8, 2016 12:15pm 1
Über den AutorGerhard Kaßing104 Artikel von Gerhard Kaßingerschienen bei:Fokus FamilienrechtTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterAktuelles aus den TOP-BlogsWeiteresSachverständigenkosten – wer muss im Verfahren was vortragen?von Detlef Burhoff / Burhoff online BlogUnerlaubte Weitergabe von personenbezogenen Daten an Drittevon Weiß & Partner - gewerblicher RechtsschutzResteverwertung, oder: Muss man auf ein besseres Angebot des Versicherers warten?von Detlef Burhoff / Burhoff online BlogPolizei kauft falsche Office-Lizenzen für 3 Millionen Eurovon Jannina Schäffer / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenIch habe da mal eine Frage: Vergütungsvereinbarung des Pflichtverteidigers, ja oder nein?von Detlef Burhoff / Burhoff online Blog

References: § 1361
 § 1568
 § 180
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 1603