Source: https://issuu.com/eifel/docs/magazin-wanderland-eifel_d
Timestamp: 2018-01-19 08:43:04+00:00

Document:
Magazin Wanderland Eifel 2018 by Eifel Tourismus GmbH - issuu
140100 302003
Seelen(t)räume der Gelassenheit >	Magische Momente in vom Reisezauber beseelten Räumen Eifelsteig, Partnerwege im Norden und Vulkaneifel-Pfade
>	Naturjuwelen, Sternengucker und grenzenlose Freiheit Belgische Ardennen, Traumpfade und NaturWanderPark delux
>	Sinnesrausch im Land der Kontraste
Römerkanal-Wanderweg, Lieserpfad, AhrSteig und EIFELLEITER
Bitburger mit allen Sinnen erleben Besuchen Sie die Bitburger Marken-Erlebniswelt
Die Bitburger Brauerei, 1817 in der Südeifel gegründet, zählt mit einem jährlichen Ausstoß von rund vier Millionen Hektolitern zu den bedeutendsten Premium-Brauereien Deutschlands. Sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken Sie, was unser Bitburger Premium Pils so besonders macht. Wir zeigen Ihnen, wie das meistgezapfte Bier Deutschlands entsteht.
In einer Führung durch die Bitburger Marken-Erlebniswelt können Sie Bitburger mit allen Sinnen erleben. Eintrittspreise Erwachsene: 9€ Kinder (bis 12 Jahre): Eintritt frei Jugendliche (12 bis 15 Jahre): 4€ Schüler, Studenten, Auszubildende, Zivil- und Wehrdienstleistende (ab 16 Jahre): 7 € Öffnungszeiten werktags: samstags und feiertags: sonntags:
10:00 bis 19:00 Uhr 10:00 bis 17:30 Uhr 11:00 bis 16:30 Uhr
In der Bit-Lounge haben Sie die Gelegenheit, sich mit einem fassfrischen Bitburger Premium Pils und einer Brezel zu stärken. Überzeugen Sie sich außerdem von unserem vielfältigen Angebot in unserem Bitburger Shop. Unsere Bitburger Marken-Erlebniswelt ist barrierefrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Die Wanderwege der Eifel
Achtsamkeit ist ein Lebensgefühl! Muße, Gelassenheit, Achtsamkeit – Schlagwörter, die uns heute auf Schritt und Tritt begleiten. Ob im Titel von Lifestyle-Zeitschriften, wie der „flow“. Im Programm der Volkshochschulen, etwa zum Thema „Mut zur Entschleunigung!“ Oder im täglichen Miteinander, „Nur die Ruhe – alles wird gut!“, ein oftmals im Vorbeigehen zugeworfener aber nicht minder aufrüttelnder Ratschlag unter Freunden oder Arbeitskollegen … Eifeler Müßiggang Auch in diesem Magazin schwingt sie mit, die Suche nach Eigenzeit, Ausgeglichenheit. Zugleich heißt es, sich weiter zu entwickeln, nach vorne und dabei wohlwollend auf alles Zurückliegende zu sehen. Genau das passiert in der Eifel, seit Jahren: Es wird gesägt, gehämmert, gefeilt, so lange, bis einmalige Angebote entstehen wie der Eifelsteig, der nicht nur in Bildsequenzen verpackt internationaler Ehre gebührt. Oder die Traumpfade, einige davon das Beste, was Deutschland in Sachen Wandern zu bieten hat. Gleichermaßen ureigene Wege, die den Blick auf die Einmaligkeiten am Wegesrand lenken (Partnerwege im Norden) oder deren Begleiter einen lehrt, im Fluss zu bleiben (AhrSteig). Wege, die einen im Besonderen zurück zur Natur führen, wie der Lieserpfad oder die Eifelleiter. Schließlich Wege, wie der Römerkanal-Wanderweg, der einem Mut macht, Dinge anzupacken, Schritt für Schritt, große Ziele vor Augen. Der Gipfel der Gelassenheit? Das sind die Eifeler Muße-Pfade! Diese ausgewählten Wege unter den Pfaden in der feurig-schönen Vulkaneifel sowie im grenzenlos grünen NaturWanderPark delux lassen den Wanderer die Natur riechen, fühlen, spüren. Sie selbst ist dabei große Erzählerin und behutsame Lehrmeisterin zugleich. Und der Mensch an sich findet auf den Muße-Pfaden den Weg zurück zu sich, kann sich frei fühlen, loslassen. Der Schlüssel zu mehr Gelassenheit? Er liegt im Wort selbst begründet: „Gehen-Lassen-Heiterkeit!“ Gehen Sie in der Eifel wandern, lassen Sie den Alltag vor den Toren dieser einmaligen Landschaft zurück und starten Sie motiviert und positiv in ihr Wandererlebnis Eifel! Ihre
Eifel Tourismus GmbH Titelfoto: Dominik Ketz
Eifelsteig Magische Momente
Vulkaneifel-Pfade Die Kunst des Müßiggangs
Partnerwege im Norden Der Delikatessenpfad
NaturWanderPark delux Grenzenloses Wandervergnügen
Lieserpfad Natur hautnah erleben
EIFELLEITER Zauber der Kontraste
Römerkanal-Wanderweg Das Kontrastprogramm
AhrSteig Alles im Fluss
48	Traumpfade Sternenwege ...............................................................................
Belgische Ardennen 58
Belgische Ardennen Naturjuwel im Herzen Europas
Ostbelgien Wander-Arrangements im Garten Europas
62	Wandertipps Belgische Ardennen ...............................................................................
Wander-Arrangements Wandern ohne Gepäck
34/35	Heft im Heft: Wanderfreundliche Gastgeber 66
Impressum, Zeichenerklärung & Buchungsservice
68/69	Allgemeine Geschäftsbedingungen
Buchen Sie Ihre Eifel-Erlebnisse! Telefon: +49 (0) 65 51 - 96 56-0 www.eifel.info
Kontakt & Information Eifel Tourismus (ET) GmbH Kalvarienbergstr. 1 · 54595 Prüm Telefon: +49 (0) 65 51 - 96 56-0 www.eifel.info · info@eifel.info
Muße-Insel in bewegten Zeiten Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...
Es gibt die tiefe Sehnsucht nach Echtheit und Authentizität. Dabei lassen sich die Erwartungen und Ansprüche nach tiefgreifender Erholung nicht erfüllen, wenn das Gesehene lediglich den massenhaft publizierten Ansichten gleicht. Denen auf Postkarten, in Bildbänden, Hochglanzprospekten und den Selfie-getriebenen Plattformen.
Gesucht ist das selbst „für wahr Genommene“, das per-
ben des Zufälligen. Wo wäre das besser möglich, als in der
sönliche Zwiegespräch in einer beredten Kulturland-
sanften wie wilden Eifel? Und wie ließe sich dieses kost-
schaft. Gesucht ist das Besondere im Kleinen, die nicht
bare Erlebnis besser umsetzen, als bei einer Wanderung
inszenierte Begegnung mit Menschen und zur Schau
durch die Eifel?
gestellten Naturphänomenen. Es ist das erfüllende Erle-
Die Eifel bewegt, weil sie so bewegend ist.
Die pure Lust des Anfangs
Elementares spüren und sehen Feuer, Wasser, Luft und Erde sind die elementaren Kräfte, die der Welt ihren Stempel aufgedrückt haben. Der Mensch hat in Jahrtausenden deren Fingerabdruck – das Relief – zu überformen versucht. Der Eifel, dieser rauen Landschaft im äußersten Westen Deutschlands, ist dieses Schicksal erspart geblieben. Kärglichen Kalkmagerböden, moorigem Terrain, knüppelharten Basaltvorkommen und magmatischen Lavaböden trotzten die Menschen der Eifel das Überleben ab. Hier lebt ein zäher, liebenswerter Menschenschlag. Sie sprechen voller Hochachtung vom Charakter ihrer markanten Landschaft, sie pflegen originelle Rituale, engagieren sich für den Erhalt der Natur und haben gerade die Lust daran entdeckt, Gästen von der Einzigartigkeit ihrer Eifel vorzuschwärmen. Sie ist eine Schatzkammer der Beständigkeit in Zeiten des allgegenwärtigen Wandels. In der Eifel ist das Elementare, die Urkraft der Entstehung vielfach sichtbar, stets spürbar. Ob die endlos langen Rotbuchenhecken im Monschauer Heckenland, die faszinierende Wasserwelt entlang von Rur, Urft und Olef, der der Verwilderung überlassene Nationalpark Eifel, die Kalkmagerwiesen, die unbeschreiblich faszinierenden Maare oder die alpinen Täler jener Eifelflüsse, die zur Mosel strömen – nichts ist inszeniert, alles ist echt und verströmt den Atem der Schöpfung.
Bei aller Ursprünglichkeit des Reliefs, alleine der Eifelsteig durchquert auf seinem 313 km langen Weg von Aachen nach Trier ein halbes Dutzend grundsätzlich verschiedene Landschaftsbilder, die Wanderwegeinfrastruktur der Eifel ist hochmodern. Entspricht schon der Eifelsteig allen wissenschaftlich gestützten Anforderungen an ein zeitgemäßes Wandererlebnis, so wurde über die gesamte Eifel ein dichtes und vor allen Dingen innovatives Wegenetzwerk gelegt. Die Wegeverläufe, die Markierungsdichte für die sichere Orientierung, die Einbindung eindrucksvoller Aussichten, die Anbindung an urige Eifelorte, sehenswerte Burgen, Schlösser oder Naturphänomene – das Wegenetzwerk links und rechts des Eifelsteigs verspricht tolle Wanderstunden und fordert zum Aufbruch auf. Mit der Entwicklung und Eröffnung von speziellen MußePfaden im Bereich der Vulkaneifel und dem NaturWanderPark delux übernimmt die Eifel sogar die Vorreiterrolle innerhalb der auf die Weiterentwicklung engagierten deutschen Wanderregionen. Die Kernidee dieser Wege ist eine Antwort auf die immer intensiver gewordene Lebensknappheit und die daraus resultierende Suche nach Phasen des inneren Friedens. Der Gesellschaft – die durch die Beschleunigung des Alltags der Seele keine Zeit mehr gewährt, mit Körper und Geist Schritt zu halten – wollen die wundervollen Muße-Pfade mit inspirierender Natur und rückhaltend begleitender Themenstellung zum Wiedererlernen des Müßiggangs auffordern. Erlebniskarten statt topografischer Übersichtstafeln, körperlich berührbare Symbole statt ausschweifender Belehrungstafeln, eingebettet in berauschende Natur und bespielt mit exakt hier greifbarer Geschichte – die Eifel leistet erstaunliche Pionierarbeit. Es ist die Aufforderung zum Anfang. Anfangen mit dem Erleben neuer Achtsamkeit für die eigene Lebensqualität und anfangen mit dem Wiedererlernen einer alten Kunst – der Muße. Dafür wurde das Tagestourennetzwerk der Traumpfade, die 23 Rundtouren im NaturWanderPark delux, die Eifelleiter, entwickelt. Dafür stehen auch wiederentdeckte Eifelwege wie der Römerkanal-Wanderweg, der AhrSteig, der Lieserpfad oder die Wege im Norden. Sich einlassen auf das Neue, das Gewesene zurücklassen.
Bewegte und bewegende Eifel Das Große im Kleinen schauen, die fünf Sinne auf vollen Empfang stellen. Die bewegende Eifellandschaft mit ihrer bewegten Geschichte ist die ideale Voraussetzung dafür. In der Nordeifel entsteht in den kommenden Jahren eine Wanderwelt der Zukunft aus „Eifelschleifen“ und „Eifelspuren“. Wie intensiv der Neuanfang, der erste Schritt zur Achtsamkeit und die Erfüllung lang gehegter Sehnsüchte nach echtem Naturerleben sein kann, beweist auch die neue Aktion des Eifelvereins „MITeinander in der Eifel wandern“. Die regionsansässige Wanderorganisation zielt auf die Wandergäste der Eifel. Mit echten Eifelanern auf Entdeckungstour zu gehen, intensiviert die Sensibilisierung für das Besondere. Das ganzjährig auf Halbtagestouren ausgelegte Programm wird von geschulten Wanderführern durchgeführt. Die Wanderangebote und Startorte findet man auf www.eifelsteig.de
Solche Initiativen verdeutlichen, wie stolz die Eifelaner auf ihr kostbares Kleinod im äußersten Westen Deutschlands sind. Daher: Jedem Anfang wohnt ein besonderer Zauber inne. Die Automatismen des Wahrnehmungsverlustes im Alltag dank Stress, Gewohnheit, Vertrautheit und kultureller Selbstverständlichkeit sind dann außer Kraft gesetzt. Noch gehört man nicht dazu, man ist Anfänger und steht am Anfang. Das macht den Reiz aus, eine neue, einzigartige Mittelgebirgslandschaft zu entdecken. Uraltes Kulturland mit römischen, keltischen und fränkischen Wurzeln. Blättern im Bilderbuch der Erdgeschichte. Fasziniert sein beim Besuch christlicher und profaner Stätten. Hereinspaziert in die Eifel! Sie bewegt und ist bewegend – versprochen!
Michael Sänger Wanderautor und Wanderexperte, ehem. Chefredakteur der Zeitschrift „Wandermagazin“
Jonas Freudenberger ist Kameramann. Die Stimme überschlägt sich förmlich, als er von der Arbeit mit der Steadycam erzählt. Dabei muss er, mit der in einem Schwebestativ eingehängten Kamera, rückwärts vor den Akteuren herlaufen. Als er den Einsatz des fliegenden Kameraauges in der Struffelter Heide schildert, schwelgt er im siebten Himmel. Mit einer dreiköpfigen Crew hat der junge Bayer mit dem Faible für Sonnenaufgänge einen sehenswerten Film über den Eifelsteig gedreht. » 2017 gewann dieser Kurzfilm den „Second Star“ beim „Goldenes Stadttor“ in der Kategorie „Region“. Eine internationale Auszeichnung für besonders gelungene Kommunikation im Tourismus.
Momente Von fliegenden Augen und Gesichtern der Urkräfte Den Eifelsteig zum Sprechen bringen. In dem Betrachter ein Kopfkino erzeugen, das einerseits von den vier Elementen erzählt, die der Eifel über Jahrtausende hinweg ihr unverwechselbares Gesicht verliehen haben und andererseits Raum für eigene Entdeckungen lässt, prägende Szenen für das Wiederfinden in der Natur liefert: Der 178 Sekunden kurze Streifen weckt Wanderlust! Schöne Orte liegen abseits „eingefahrener" Wege Filmaufnahmen in der Natur bedeuten für Kameramann, Tonspezialist und Beleuchtungsassistent in erster Linie einmal: Schleppen. Mindestens zwei Kameras, mehrere Objektive, das Schwebestativ, oft auch noch ein Filmkran mit Schienenführung, dazu Beleuchtung, Stabmikro und jede Menge Akkus müssen an den Ort der Wahl geschleppt werden. Für Jonas Freudenberger war klar: „Schöne Orte liegen nun mal nicht an der Straße ...“ Daher ging er mit Nicole Elsen von der Eifel Tourismus GmbH einen Tag auf „Location-Scouting“. Das bedeutete, dass entlang des 313 km langen Eifelsteigs markante und besonders drehbuchgeeignete Locations (Plätze) aufgesucht, die Drehbedingungen geprüft, die Lichtverhältnisse eingeschätzt und der Zeitaufwand für den Materialtransport vom Parkplatz zum Drehort, wieder zurück und weiter berechnet werden musste. Schließlich standen nur zwei Drehtage mit dem gesamten Team, ein weiterer Drehtag für das Drehen von „Close-ups“, zu Deutsch Nahaufnahmen, und Schnittmaterial sowie ein weiterer Tag im Studio zur Verfügung. Jonas, der sich selbst als Entdecker bezeichnet, entwickelte das Drehbuch. „Der Eifelsteig „berichtet“ vom Kampf der Elemente, die ihn über Jahrmillionen formten.“ Feuer, Wasser, Luft und Erde liefern die Episoden für
die Geschichte der gesamten Eifel. Den Kampf der Elemente im Entstehungsprozess eines der westlichsten deutschen Mittelgebirge erlebbar machen, war die größte Herausforderung für Jonas Freudenberger und sein Team. Die Magie Der enorme Abwechslungsreichtum der durchwanderten Landschaften auf der 313 km langen Strecke zwischen der Karolingermetropole Aachen und dem Rom des Nordens in Trier ist das ungeheure Plus des Eifelsteigs. Wie aber schafft man es, die explosive Kraft der längst erloschenen Eifelvulkane in Szene zu setzen? „Wir haben die Magie des Augenblicks zu Hilfe genommen!“ Die Wanderin mit den wehenden Haaren in der Wacholderheide bei Blankenheim symbolisierte die Kräfte der Luft. Der Wanderschäfer mit seiner weidenden Schafherde verkörpert die Energie der Erde. Die tropfenden Moospolster verdeutlichen die Wucht des Wassers und das prasselnde Lagerfeuer weckt Assoziationen an die verzehrenden Energien des Feuers. „Wir zeigen im Film, stellvertretend für das Spiel der Urkräfte, Orte der Wiedererkennbarkeit. Es sind magische Orte, die jeder erkennen kann und deren Zauber sofort wirkt, wenn er sich nur selbst auf den Weg macht.“ Für den leidenschaftlichen Sonnenaufgangsfan lieferte das Ringen zwischen der Dunkelheit und der Quelle des Lichts auch die schönsten magischen Momente beim Dreh. „Sonnenaufgang in der Struffelter Heide, die Kameradrohne steigt in den Himmel, nichts bleibt dem Betrachter nun verborgen. Unten der Bohlenweg durch die vom ersten Sonnenlicht angestrahlten Heidepolster, Nebelschwaden hüllen Szene und Natur in magische Zauberwatte ein – wundervoll!“
Jonas Freudenberger 23 Jahre, Kameramann, lebt und arbeitet in Traunstein Arbeitet seit 2013 bei Spreadfilms (www.spreadfilms.de) und betreibt einen privaten Instagram-Account (@jonas.freudenberger).
Eifelsteig – Der Film! Zu finden bei YouTube, Stichwort: Der Eifelsteig – Weg der Elemente
Toureninformationen im Detail
www.eifelsteig.de www.facebook.com/eifelsteig ausgezeichnet mit
Eifelsteig-Wanderbus 1
Bequeme Kombination von Eifelsteig und Partnerwegen im Norden www.eifelsteig-wanderbus.de
22 23 24 26 31 27
Wanderfreundliche Gastgeber Nr.
Die Gastgeber am Eifelsteig finden Sie im Beihefter (siehe Heftmitte).
Tel. +49 (0) 65 51 - 96 56 0 info@eifel.info
Eifelsteig-Arrangements
Ihre Wanderung auf dem Eifelsteig buchen Sie nach Wunsch in ganzer LĂ¤nge, kurzen Etappen oder drei Teilen. Lassen Sie sich von unseren Angeboten ab Seite 55 inspirieren!
Tourist-Informationen vor Ort: siehe Falt-Ă&#x153;bersichtskarte.
EifelsteigEtappen Etappe 1
Start:	Kornelimünster
Kornelimünster – Roetgen Ziel:	Roetgen
Länge:	14,0 km
Im Aachener Stadtteil Kornelimünster, einem alten Pilgerort, startet der Eifelsteig und führt den Wanderer aus der umtriebigen Großstadt in die stille Natur. Im Tal der Inde klären Tafeln über die vielen Kalkbrennöfen am Wegesrand auf. Nach einem kurzen Anstieg ist das Naturschutzgebiet Struffelt mit seinen Mooren und Zwergstrauchheiden erreicht. Holzstege führen durch das beeindruckende Biotop. Weiter geht es vorbei an der Dreilägerbachtalsperre bis nach Roetgen, dem „Tor zur Eifel“. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour
Etappe 2 Start:	Roetgen
Roetgen – Monschau Ziel:	Monschau
Länge:	17,1 km
Selfie mit der Urfttalsperre
Start:	Monschau
Ziel:	Einruhr
Länge:	24,3 km
Das Auge verliert sich in den Weiten des Naturparks Hohes Venn - Eifel. Eine unendliche Ruhe geht von diesem Hochmoor aus. Die Hecken am Wegesrand sind mit Moosen und Flechten bedeckt, die Birken wiegen sich sanft im Wind, auf schmalen Holzstegen bahnt sich der Eifelsteig seinen Weg an der Grenze zu Belgien. Herrliche Fernsichten werden auf den nächsten Kilometern geboten. Am Etappenziel Monschau angekommen, lohnen der Besuch der römischen Glashütte, des Museums „Rotes Haus“ und der historischen Senfmühle. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour
Es geht hinauf und hinab, auf hohe Bergkuppen und durch tiefe Täler, entlang hochgewachsener Buchenhecken oder durch die offene Landschaft – auf dieser Etappe wird pure Abwechslung geboten. Längere Anstiege werden mit grandiosen Aussichten belohnt. Drei „Eifel-Blicke“ laden zum Picknick mit Panoramasicht ein: anfangs auf das mittelalterliche Monschau, dann über das Rurtal bis nach Einruhr. Wer mag, gönnt sich ab Einruhr eine Schifffahrt auf dem Obersee. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Start:	Einruhr
Einruhr – Gemünd Ziel:	Gemünd
Länge:	21,2 km
Faszinierende, zum Teil felsige Passagen prägen die ersten Kilometer entlang von Rur-, Urfttalsperre und Obersee. Über die Dreiborner Hochfläche geht es durch die Wüstung Wollseifen bis zu Vogelsang IP/Internationaler Platz im Nationalpark Eifel. Das Forum Vogelsang rund um den historischen „Adlerhof“ umfasst neben dem Besucherzentrum mit Eifelpanorama und Restaurant die beiden Ausstellungen „Bestimmung: Herrenmensch“ und „Wildnis(t)räume“. In Gemünd, wo Urft und Olef zusammen fließen, lädt das Nationalpark-Tor zu einem Besuch ein. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Start:	Gemünd
Ziel:	Kloster Steinfeld
Länge:	17,4 km
Auf verschlungenen Pfaden geht es durch den bunten Mischwald im Oleftal zur Kuckucksley. Die Schutzhütte lädt zu einer Rast sowie dem schönen Ausblick auf den Fachwerkort Olef ein, dessen historischen Kern man nach einem kurzen Abstieg durchquert. Später dokumentieren verlassene Erzgruben und Schürfstellen die einstige Bergbaugeschichte der Region. Ab Golbach öffnet sich die Eifel-Landschaft und über die weiten Felder erhascht der Wanderer bereits einen ersten Blick auf die Basilika des Salvatorianerklosters in Steinfeld. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Start:	Kloster Steinfeld
Etappe 7 Start:	Blankenheim
Blankenheim – Mirbach Ziel:	Mirbach
Länge:	17,7 km
Die Waldpassagen und Talquerungen dieser Etappe sind Natur pur! Aussichtspunkte wie der „Kalvarienberg“ bei Alendorf, einem der so genannten „Eifel-Blicke“, bieten eine beeindruckende Fernsicht über die unberührte Eifellandschaft mit ihren Orchideen- und Wacholderheiden. Durch das wildromantische Lampertstal, ein 650 Hektar großes Wacholder-Naturschutzgebiet, erreicht man schließlich Mirbach mit seiner „Mini-Kathedrale“, die mit glanzvollen Mosaiken und einer berühmten Orgel ausgestattet ist. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour
Ziel:	Blankenheim
Länge:	23,4 km
Im Herzen dieser Etappe, mit Nettersheim als Zwischenziel, heißt es Au­gen auf, denn es gibt zahlreiche Relikte der Römerzeit, wie den Archäologischen Landschaftspark, zu entdecken. Wer darüber hinaus in die Archäologie, Geologie, Natur und Kultur der Eifel eintauchen möchte, ist im Naturzentrum Eifel genau richtig. Der Eifelsteig führt alsdann durch das Tal der Urft und anschließend im Haubachtal leicht bergauf, durch dichte Wälder bis nach Blankenheim. Sehenswert: Die unter einem alten Fachwerkhaus entspringende Ahr, das Eifelmuseum und Gildehaus, die Römervilla und die Burg Blankenheim. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Mirbach – Hillesheim
Start:	Mirbach
Ziel:	Hillesheim
Länge:	26,1 km
Es wächst und wächst – das Naturdenkmal Wasserfall Dreimühlen. Dank der kalkhaltigen Ablagerungen des Ahbaches jährlich um ca. zehn Zentimeter. Doch bevor sich die Wanderer an der Abkühlung erfreuen können, geht es über weite Felder, durch dichte Mischwälder und entlang des Kalksteinbruchs Meerbusch. Im weiteren Verlauf blickt man des Öfteren über die herrliche Vulkaneifel, streift das Kloster in Niederehe, die Burg Kerpen, die Wehrkirche in Berndorf und kann schließlich in Hillesheim die Stadtmauer erklimmen. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Dolomitfelsen bei Gerolstein
Etappe 9 Start:	Hillesheim
Hillesheim – Gerolstein Ziel:	Gerolstein
Länge:	20,3 km
Kriminalistischer Spürsinn ist in Hillesheim, Deutschlands Krimihauptstadt Nr. 1, nicht nötig. Die Beschilderung ist ausgezeichnet und „navigiert“ einen durch das Naherholungsgebiet Bolsdorfer Tälchen, vorbei an plätschernden Bächen bis zu den Eis- und Mühlsteinhöhlen in Roth, bevor man die ehemals mächtige Riffwelt der Gerolsteiner Dolomiten erreicht. An Buchenlochhöhle und Papenkaulkrater vorbei führt der Eifelsteig entlang des Kletterfelsens der Hustley in die Brunnenstadt Gerolstein. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Etappe 10 Start:	Gerolstein
Gerolstein – Daun Ziel:	Daun
Länge:	24,1 km
Die „Erklimmung“ der mit knapp 618 m Höhe mächtigsten Erhebung im Gerolsteiner Land, der Dietzenley, belohnt mit weiten Panoramablicken ins Kylltal und in die Vulkaneifel. Im Eifelörtchen Neroth haben Wanderer die Möglichkeit, Deutschlands einziges Mausefallenmuseum zu besuchen. Über den herausfordernden Anstieg hinauf zum Nerother Kopf, vorbei an der trutzigen Burgruine Freudenkoppe, geht es mitten durch die urwüchsige Landschaft der Vulkaneifel vorbei an der beschaulichen Neunkirchener Mühle bis in das quirlige Eifelstädtchen Daun. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Start:	Daun
Ziel:	Manderscheid
Länge:	23,0 km
Vom Dronketurm blickt man direkt in eines der „Augen der Eifel“, wie die Maare gern bezeichnet werden, das Gemündener Maar. Auf den nächsten Schritten folgt die Sicht auf das Weinfelder Maar und schließlich das Schalkenmehrener Maar, das im Sommer auch zum Badespaß einlädt. Weiter geht es durch das stille Tal der Lieser und vorbei an der Fundstelle des „Eckfelder Urpferdchens“. Auf einem schmalen Felsenpfad führt der Eifelsteig über kleine Brücken und Stege hinauf zu den Manderscheider Burgen. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Etappe 12 Start:	Manderscheid
Manderscheid – Kloster Himmerod Ziel:	Kloster Himmerod
Länge:	18,0 km
Auf den ersten Kilometern deckt sich der Eifelsteig mit dem bekannten Lieserpfad. Als abenteuerlicher Felsenpfad führt er an den steilen Hängen oberhalb der Lieser an mehreren Aussichtskanzeln vorbei. Diese gewähren berauschende Ausblicke auf die Manderscheider Burgen und das tief eingeschnittene Tal. Nun geht es in einem Seitental auf die Anhöhe um Großlittgen. Über tiefgrüne Wiesen mit einem grenzenlosen Weitblick ins Salmtal führt der Eifelsteig schließlich zum Kloster Himmerod hinab. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Start:	Kloster Himmerod
Kloster Himmerod – Bruch Ziel:	Bruch
Länge:	20,5 km
Die „entschleunigende“ Wirkung des Klosters Himmerod findet auf der nachfolgenden Eifelsteig-Etappe ihre Fortführung: Der Weg folgt dem abwechslungsreichen Flusslauf der Salm, entlang ihrer farbenfrohen Bachflora, vorbei an zahlreichen Mühlen sowie durch alten Baumbestand mit weit ausladenden Baumkronen. Geologisch interessante, fast senkrecht stehende Schieferfelsformationen können genauso bestaunt werden, wie der herrliche Blick auf Bruch, mit seinen beiden Türmen der historischen Burganlage. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour
Etappe 14 Start:	Bruch
Bruch – Kordel Ziel:	Kordel
Länge:	27,7 km
Die längste Eifelsteig-Etappe stellt hohe Ansprüche an den Wanderer, belohnt aber auch mit einem abwechslungsreichen Landschaftsbild: Führen die ersten Kilometer noch entlang des beschaulichen Flusslaufes der Salm sowie des Gladbachs, geht es im mittleren Teil hinauf auf die Hochebene der Gemeinde Zemmer. Vom Aussichtsturm bei Rodt genießt man einen herrlichen 360-Grad-Blick bis in den Hunsrück und zur Mosel. Das letzte Drittel führt, entlang an roten Buntsandsteinfelsen, hinab ins Tal der Kyll. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Etappe 15 Start:	Kordel
Klausenhöhle bei Butzweiler
Kordel – Trier Ziel:	Trier
Länge:	17,2 km
Kleine Wasserfälle bahnen sich ihren Weg über moosbedeckte Baumstämme und imposante Steine. Auf Stegen, Leitern, entlang von Seilen und über Hängebrücken geht es durch das wildromantische Butzerbachtal. Oben angekommen, führt der Eifelsteig an den „Pützlöchern“, einem ehemaligen römischen Kupferbergwerk vorbei sowie im weiteren Verlauf zur Klausen- und zur Genovevahöhle, die tief in den Sandsteinfelsen hineinführen. Das Eifelkreuz lädt zur Rast und der Felsenpfad zu fantastischen Aussichten auf die Römerstadt Trier ein. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Partnerwege des Eifelsteigs im Süden – Vulkaneifel-Pfade
„Wie geht`s?“, ist vielleicht die häufigste aller gebräuchlichen Alltagsfloskeln. „Geht so.“, die abgründigste aller Antworten. Dieser minimalistische Dialog führt zum Kern menschlichen Seins – der Bewegung. Wandern, die absichtslose und zweckfreie Bewegung in natürlichen Räumen ist nichts weniger als ein Schritt zur alten Kunst des Müßiggangs.
Die Kunst des Müßiggangs Seelenräume bewandern: Die neuen Muße-Pfade unter den Vulkaneifel-Pfaden Erfülltes und erfüllendes Wandern ist nicht nur von der optimierten Wegeführung und der Anzahl raumgreifender Aussichten allein abhängig. Der Mensch ist als gefühlsbetontes Wesen unterwegs. Beladen mit Sorgenrucksack, eingezwängt in ein Netz der Termine, Zahlen und Anforderungen. Es ist die Seele, die dem Eiltempo des Alltags nicht Schritt halten kann oder will. Muße und Müßiggang schaffen da Abhilfe.
Sieben Muße-Plätze verdichten die unsichtbaren Geschichten, die sich erst beim Anblick einer alten Mühle oder beim Blick über den dichten Waldpelz, auf Kirchen oder Felsen erklären, zu einem Erlebnisgewebe. Darin verfestigen sich Ewigkeitsgefühle, erinnerte Glücksmomente. Die Klammer zwischen mitgebrachtem „Gepäck“, lebendiger Geschichte und entschleunigender Landschaft. Wie bitte?
Momente der Ewigkeit Die Muße-Pfade unter den Vulkaneifel-Pfaden, aktuell noch ein kleines aber feines Wegeangebot aus derzeit drei eröffneten und vier noch in Planung befindlichen Muße-Pfaden, zielen exakt auf die Befriedigung von Lebensknappheiten. Dass sie sich dabei des Wanderns, des absichtslosen und zweckfreien Gehens in naturvollen, kulturschwangeren Seelenräumen jenseits von Hektik und Lärmverschmutzung bedienen, ist kein Zufall. So hat der im Sommer 2017 als Muße-Pfad eröffnete Maare-und-Thermen-Pfad zwischen Ulmener Maar und der Bad Bertricher Glaubersalztherme das Ziel, den Wanderer intuitiv zu berühren und die auf der 35 km langen Strecke durchwanderte Landschaft als Spiegelbild des eigenen Lebens sprichwörtlich zu erfahren. Der zu den Vulkaneifel-Pfaden gehörende Streckenweg, der sich überwiegend an die dramaturgische Linienführung des 49 km langen Üssbaches hält, erzählt scheinbar nebenbei etwas über die feurige Entstehungsgeschichte der Vulkaneifel. Er berührt unter anderem zu Herzen gehende Episoden aus der Zeit der Räuberbanden, die ausgangs des 18. Jahrhundert auch hier für Furore sorgten. Folgerichtig erzählt der Weg etwas von und über „Wilde Gesellen auf verschlungenen Pfaden“.
Zeit, die Seele zu berühren Vor rund 20.000 Jahren begannen Menschen fälschungssichere Beweise für Schuld und Last, Soll und Haben, Anspruch und Rechte zu entwickeln. Zählstäbe, Zählhölzer oder Kerbhölzer fanden noch bis ins 19. Jahrhundert Anwendung. Mit einer geschnitzten Kerbe wurde ein Stück Holz markiert, dann spaltete man es der Länge nach. Schuld und Anspruch konnten fortan getrennte Wege gehen, da es für die linke Hälfte dank der Bruchstelle nur eine passende rechte Hälfte geben konnte. Heute wie früher gilt freilich auch, dass jeder etwas auf dem Kerbholz hat. Jeder sein Päckchen Schuld und Sühne zu tragen hat. Warum nicht, so die „Macher“ dieses Muße-Pfades, eine Möglichkeit schaffen, um die persönliche „Schuld“ und drückende Lasten während einer Wanderung sprichwörtlich abarbeiten zu können? So steht das Kerbholz bei diesem Muße-Pfad für die Chance, beim seelischen Müßiggang neue Balance zu finden. Inspiriert durch eine Landschaft, die den Wanderer eindrucksvoll spiegelt. Sich in den Geschichten finden, sich vor der Bühne der feurigen Entstehungsgeschichte sehen und, Schritt für Schritt, die alte Kunst des Müßigganges neu erlernen. Autor: Michael Sänger
Auf den Spuren des Feuers Folgen Sie den verschlungenen Wegen des Üssbaches und entschleunigen Sie bei dieser Zweitageswanderung. Erleben Sie dabei spannende Geschichten von wilden Gesellen, die einiges auf dem Kerbholz hatten.
Leistungen: 2 Wandertage mit 18,2 und 17 km Länge, 3 Übernachtungen mit Frühstück im wanderfreundlichen Hotel, 2 Lunchpakete, Transfers an beiden Wandertagen, Flyer zum Muße-Pfad, Kerbholz-Schlüsselanhänger
ab 199,- EUR pro Person GesundLand Vulkaneifel GmbH Leopoldstr. 5 · 54550 Daun Tel.: +49 (0) 65 92 - 95 13 70
www.gesundlandvulkaneifel.de
Toureninformationen im Detail www.eifel.info
1 2 22 27 6
15 32 33 34 35
Lassen Sie sich von unseren Angeboten ab Seite 55 inspirieren!
Legende Nr.
Vulkaneifel-Pfade Eifelsteig
Die in diesem Heft vorgenommene Nummerierung der Pfade dient dem besseren Auffinden in der Karte. Vor Ort sind die Wege mit dem VulkaneifelPfad-Logo und Wegenamen ausgeschildert.
Die Gastgeber an den Vulkaneifel-Pfaden finden Sie im Beihefter (siehe Heftmitte).
Blick auf Kelberg
Die Muße-Pfade unter den Vulkaneifel-Pfaden
Eine Landschaft, geboren aus dem Kampf der Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft. Jahrmillionen befanden sie sich in einem schicksalhaften Konflikt. Ganze Kontinente wurden über tausende Kilometer verschoben, Gebirge auf- und wieder abgebaut, eine Landschaft flambiert und gegrillt. Das Ergebnis: Ein exotisch schönes, in sich ruhendes Land! Lassen Sie sich ein auf eine Reise zu Ihrer inneren Balance, inspiriert durch die unsichtbaren Geschichten dieser märchenhaften schönen Region. Nutzen Sie die Chance, auf Muße-Pfaden die Kunst des Müßiggangs für sich neu zu entdecken! Ausgewählte Muße-Plätze mit eindrucksvollen Erlebnislandkarten entlang der Wege verdichten das Erlebte, lassen Sie aufmerken und achtsam werden und absichtslos genießen. Erfüllte Glücksmomente erleben! Maare-und-Thermen-Pfad, Schneifel-Pfad und die Dolomiten-Acht (Gerolsteiner Felsen- und Gerolsteiner Keltenpfad) sind bereits als Muße-Pfade 2017 eingerichtet. Hochkelberg PanoramaPfad, Vulkan-Pfad, VulkaMaar-Pfad und Vulcano-Pfad folgen.
1 Hochkelberg Panorama-Pfad
wird 2018 zum Muße-Pfad
Start:	Ziel:	Länge:	Gehzeit: 1. Etappe:	Nohner Mühle	Kelberg	19,1 km	7 Std. 2. Etappe:	Kelberg	Ulmen (Postplatz)	20,7 km	6 Std. Kurzweilig, anschaulich und dauerhaft angelegt in der sanftwelligen Vulkanlandschaft rund um Kelberg. Am Anfang bestimmen Bachläufe das Relief: Anbach, Nohner Bach und Bodenbach. Sagenhaft ist die Wallfahrtskapelle auf dem Heyerberg. Kreuzweg und Kapelle sind aus dem 19. Jh., die Vorgänger weit älter. Ab Kelberg wandert man auf der Geschichtsstraße über den Basaltschlot des Hochkelberg. Doch damit nicht genug. Über dem Ulmener Maar thronen die Reste der Burg des Heinrich von Ulmen, ein Kreuzritter vor dem Herrn. Schwierigkeit: mittel 2-Tage-Tour
2 Maare-und-Thermen-Pfad
Muße-Pfad: Verschlungene Wege und wilde Gesellen
Start:	Ziel:	Länge:	Gehzeit: 1. Etappe:	Ulmen (Jungferweiher)	Lutzerath	18,8 km	6 Std. 2. Etappe:	Lutzerath	Bad Bertrich	16,4 km	5,5 Std. Finstere Gesellen, betrügerische Müller und kampflustige Ritter trieben einst ihr Unwesen im Tal des urig-wild mäandernden Üssbachs. Jeder von ihnen hatte etwas auf dem Kerbholz, jeder! Und Du? Sei ehrlich! Begib Dich auf den Weg zu Dir selbst und hab Teil an den Geschichten der Eifeler Schurken, die an schicksalshaften Schauplätzen ihr Unwesen trieben. Furchen auf ihrem wie auch auf Deinem Kerbholz begleiten jeden Lebensweg. Denn all unser Tun hat Wirkung. Mache Deinen Weg zu dem, was er ist: Reich! Reich an erinnerungs- wie tilgenswerten Konsequenzen! Schwierigkeit: mittel 2-Tage-Tour
3 Vulkan-Pfad
wird 2018 m zu Muße-Pfad
Start:	Ziel:	Länge:	1. Etappe:	Jünkerath (Bhf.)	Steffeln	13,0 km	2. Etappe:	Steffeln	Gerolstein (Bhf.)	17,5 km
Gehzeit: 4 Std. 6,5 Std.
Vom Erz zum Feuer. Von der Kalkeifel zur Vulkaneifel. In Jünkerath wurde Eisengießergeschichte geschrieben. Sehenswert hier, das Eisenmuseum. Bereit für spirituelle Anregungen? Kreuzwege, Bildstöcke, Pilgerkreuze und Kapellen – Schritt für Schritt pure Inspiration. Dann Eintritt in das Feuerland. Reizvoll hier der Vulkangarten Steffeln und die Mineralquellen am Weg. Highlights im weiteren Wegeverlauf über den Eifelsteig nach Gerolstein sind die Römische Villenanlage und Nekropole von Duppach-Weiermühle, das Eichholzmaar und die Eis- und Mühlsteinhöhlen am Rother Kopf. Schwierigkeit: leicht 2-Tage-Tour
Einblick in die Erdgeschichte: Vulkangarten Steffeln
4 Gerolsteiner Felsenpfad
Muße-Pfad: Dolomiten-Acht NORD
Start/Ziel:	Gerolstein
Länge:	8,7 km
Die Gerolsteiner Dolomiten-Acht – eine schier unendliche Erlebnisschleife! Das Wasser – Baumeister der sie umgebenden Eifellandschaft! So erschuf seine gigantische Kraft etwa die Munterley. Über Jahrmillionen als riesiges Riff aufgetürmt, von magnesiumreichen Solen infiltriert und zu Dolomit versteinert. Schroff und zerklüftet säumt sie mit Hustley und Auberg das Tal der Kyll. Beständig trotzen sie Wind und Wetter und bilden in ihrer Unerschütterlichkeit das Wahrzeichen der Brunnenstadt – die Gerolsteiner Dolomiten! Dein Weg wird Dir zeigen: Geduld und Beharrlichkeit lässt Wundervolles entstehen! Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
6 Schneifel-Pfad
Muße-Pfad: Weg des Friedens
Start:	Ziel:	Länge:	Gehzeit: 1. Etappe:	Kronenburger Hütte	Blockhaus Schwarzer Mann (Gondenbrett) 22,8 km	8 Std. 2. Etappe:	Blockhaus Schwarzer Mann (Gondenbrett)	Schönecken (Ortsmitte)	19,5 km	5 Std. 3. Etappe:	Schönecken (Ortsmitte)	Birresborn (Bahnhof)	24,9 km	8 Std. Die Schneifel - ein Grenzgebiet mit langer und teils schmerzhafter Geschichte, das seinen Frieden gefunden hat! Sie ist Deine Bühne: Beschreite auf ihr einen Weg des Friedens und auch einen des Krieges. Beides liegt dicht beieinander. Im Äußeren wie im Inneren. Folge den Spuren des Heiligen Jakobus, entdecke Drachenzähne und Bunkerruinen, sieh in Explosionskrater und finstere Höhlen, erblicke Orte künstlerischer Anmut und natürlicher Schönheit. Und: Besinne Dich an licht-weißen wie finster-schwarzen Grenzsteinen darauf, dass Grenzen überwunden werden müssen, um Frieden zu finden. Der Weg dahin lohnt! Schwierigkeit: mittel 3-Tage-Tour
5 Gerolsteiner Keltenpfad
Muße-Pfad: Dolomiten-Acht SÜD
Länge:	6,9 km
Gesund, stark, prickelnd – dem Elixier Wasser auf der Spur! Wasser ist geduldig, es erzwingt nichts, geht seinen Weg, erschafft durch seine Zielstrebigkeit Großes. Wie die Dietzenley. Als Vulkan aus dem Schoß des Feuers geboren, durch die Unerbittlichkeit des Wassers geformt, ruht sie über der Brunnenstadt Gerolstein. Blutjung erhebt sich das Plateau mit seinen Basaltflanken über das Uraltgebirge aus Sandstein und Grauwacke. Ein beachtlicher Formenschatz an Gerol-Steinen zusammen mit der Kyll weisen Dir den Weg, lassen Dich glauben, hoffen und erkennen: Auch viele kleine Schritte führen zum Ziel! Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
7 Vulkangipfel-Pfad Start:	Ziel:	Länge:	1. Etappe:	Daun-Neunkirchen	Dreis-Brück	12,4 km	2. Etappe:	Dreis-Brück	Daun-Neunkirchen	18,9 km
Gehzeit: 4 Std. 7 Std.
Lust auf Schweißschlacken und Olivinbomben? Keine Angst, was furchterregend klingt, ist samt und sonders sehenswert, besser: wandernswert. Dem Ernstberg fehlen knappe 120 Zentimeter zur 700-Meter-Marke, er ist der höchste der Westeifelvulkane. Aus den Tiefen des Dreiser Weihers, einem Trockenmaar, sprudelt eine Mineralquelle. Herrlich aussichtsreich, mit Kurs auf Vulkanberge wie den „Auf der Wacht“, die Ostseite des Ernstberges mit der Martinswand oder dem Asseberg gelingt die Annäherung an das schöne Eifelstädtchen Daun. Schwierigkeit: mittel anspruchsvoll 2-Tage-Tour
8 Vulcano-Pfad
Start/Ziel:	Länge:	Gehzeit: Schleife Ost:	Ellscheid über Steineberg	16,5 km	4,5 Std. Schleife West:	Schalkenmehren über Mehren	14,6 km	4 Std.
Tauche ein in das Land der Maare und Märchen und erlebe auf dem Vulcano-Pfad grandiose Aussichten und interessante Einblicke in geologische Leckerbissen. Dein symbolischer Begleiter auf diesem Weg ist der „Blick über den Gartenzaun“, der dir die Natur aus einer anderen Perspektive zeigt. Schenke den kleinen Dingen große Beachtung und genieße auf der Abenteuerwanderung die pure Natur oder schmecke sie aus dem kohlensäurehaltigen Sauerbrunnen, wo du deine Trinkflasche wieder auffüllen kannst. Die Steineberger Ley bringt dich hoch hinauf und dein Blick schweift über die atemberaubende Vulkanlandschaft. Weitere Highlights erwarten dich. Du musst nur deinen Blick dorthin wenden. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
9 Maare-Pfad Start:	Ziel:	1. Etappe:	Schalkenmehren	Gillenfeld	2. Etappe:	Gillenfeld	Strotzbüsch
Länge:	15,1 km	15,9 km
Gehzeit: 5,5 Std. 7 Std.
Sieben Maare auf einen Streich! Ein Streich stimmt nicht ganz, man braucht zwei Tage. Die haben es aber in sich. Weltklassestart am Schalkenmehrener Maar. Zum Glockengießer nach Brockscheid, das Hitsche Maar, ein verwunschenes Trockenmaar, das Dürre Maar und das Holzmaar – der erste Wandertag glüht vor Höhepunkten. Weiter geht’s zum fast kreisrunden Pulvermaar, dem Strohner Märchen und dem versteckt liegenden Immerather Maar. Und weiter geht’s mit Höhepunkten: Den Maaren folgen die Mühlen im Üssbachtal. Was für eine Erlebnisfülle! Schwierigkeit: mittel anspruchsvoll 2-Tage-Tour
Morgennebel bei Üdersdorf
10 Hinterbüsch-Pfad
11 Manderscheider Burgenstieg
Start:	Ziel:	1. Etappe:	Üdersdorfer Mühle	Weidenbach	2. Etappe:	Weidenbach	Meerfeld
Länge:	17,9 km	19,1 km
Gehzeit: 6 Std. 7 Std.
Beim Zauberlehrling im Hinterbüsch unterwegs. Kein geringes Versprechen, zwei Tage sollte man dafür einplanen. Im Tal der Lieser an der Üdersdorfermühle, zwischen Üdersdorf und Trittscheid, ist der Start. Traumhafte Panoramablicke in der Höhe, Eintauchen zum Trombach-, Marsch- und Walmersbachtal – schön. Das Blubbern des Wallenden Born in der von Blaubasaltsäulen gefassten Quelle erinnert an Goethes Zauberlehrling. Rauf auf den Landesblick mit Prachtpanorama und das Meerfelder Maar ist wahrhaft ein würdiger Abschluss. Schwierigkeit: anspruchsvoll 2-Tage-Tour
mit Rittersteig
Start/Ziel:	Kurhaus Manderscheid
Start:	Ziel:	Länge:	1. Etappe:	Manderscheid	Meerfeld (über Bettenfeld)	12,2 km	2. Etappe:	Meerfeld	Manderscheid	14,4 km
Gehzeit: 5,5 Std. 3 Std.
13 Grafschaft-Pfad
14 2 Bäche-Pfad Länge:	14,4 km
Ein mittelschweres Sahnehäubchen unter den Touren durch die Vulkaneifel. Dramatisch ist schon der Einstieg, höher und höher steigt man über den Burgweiher und die gewaltige Doppelburganlage von Manderscheid. Auf knapp 400 m steht man vis-a-vis mit der Burgenstadt Manderscheid. An der Talkante von Lieser und Seilbach entlang bis Pantenburg und Kurs auf das Tüppenheck. Pure Waldeinsamkeit bietet das Falbachtal bis zur Mündung in die Lieser. Der Rest ist großes Wanderkino, lieseraufwärts bis zum Startpunkt zurück. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Unsere Tour für Einsteiger: Die in der Höhe der Vulkaneifel, am Kragenrand des Liesertales gelegene Eifelstadt glänzt mit historischem Flair. Wie geschaffen für eine Wanderung. Rund um Manderscheid bietet die Tour immer wieder neue Blickperspektiven auf die gewaltige Doppelburganlage und die Stadt. Unterwegs ist man auf schmalen, natürlichen Pfaden durch den Wald und hoch über der Lieser, diese Highlights machen die Wanderung zu einem unbedingten Muss! Grandiose Fotomotive auf die Ober- u. Niederburg von Manderscheid runden den Wandergenuss ab. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Hoch über der Lieser entfaltet diese Tour ihren ganzen Zauber. Wunderbare Einblicke in das Kerbtal der Lieser und zahlreiche herrliche Weitblicke krönen das Vergnügen. Hier sind besonders die Aussichten vom Landesblick hoch über Meerfeld und die vielen Burgenblicke kurz vor Manderscheid zu nennen. Mit etwas geologisch geschärftem Hintergrund wird man dem fulminanten Relief zwischen Manderscheid und dem Mosenbergvulkan vielleicht die ganze spannende Entstehungsgeschichte entlocken können. Der Windsborn-Kratersee, das Meerfelder Maar und als Kontrast dazu die Doppelburganlage von Manderscheid – grandios. Schwierigkeit: anspruchsvoll mittel 2-Tage-Tour
Start/Ziel:	Manderscheid
Länge:	6,1 km
wird 2019 m zu Muße-Pfad
12 VulkaMaar-Pfad
Start/Ziel:	Hasborn
Lust auf Gegensätze? Lust auf oben und unten? Die Wanderung führt rund um Hasborn, Ober- und Niederscheidweiler. Im Bereich zwischen dem Lindenhof in Niederscheidweiler und Hasborn bekommt die Wanderung fast alpinen Charakter. Das Land um Ober- und Niederscheidweiler ist von devonischem Grundgestein geprägt. Die Hochfläche wird meist landwirtschaftlich genutzt und die steil abfallenden Hänge zu den Bächen von Alfund Sammetbach sind von wilden Wäldern überzogen. Eine echte Überraschungstour. Naturerlebnis pur erwartet den Wanderer. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Partnerwege des Eifelsteigs im Norden Stimmt, nur was man kennt, kann man auch wertschätzen. Nichts in dem scheinbaren Unkrautchaos am Wegesrand ist wirklich unnütz. Der Eifeler Kräuterpfad lenkt den Blick vom Großen zum Kleinen. Er ist spannend, erhellend und liefert, ganz nebenbei, allerlei Delikatessen für individuelle Götterspeisen.
Unterwegs auf dem Kräuterpfad
Delikatessenpfad Von Eifelkaviar und Reisezauber – der Eifeler Kräuterpfad
Wer bitte ist Gundermann? Die diplomierte Pädagogin im großartigen Naturzentrum Eifel von Nettersheim lacht den Fragesteller verschmitzt an. „Den lernen wir auf dem 20,8 km langen Eifeler Kräuterpfad von Nettersheim nach Bad Münstereifel noch hinlänglich kennen!“ Von Engelwurz und Knoblauchrauke „Wir sammeln beim Wandern die Zutaten für einen Kräuterquark und einen mit Wildkräutern verfeinerten Blattsalat“, erklärt mir Frau Alexa. Der Eifeler Kräuterpfad ist ein Streckenweg zwischen Nettersheim und Bad Münstereifel und soll in naher Zukunft zu einem Rundwanderweg in zwei Etappen ausgebaut werden. Er ist ein Partnerweg des Eifelsteigs und nimmt die besonders vielfältigen Wildkräutervorkommen und deren Nutzung in den Blick. Die jahrhundertelange, extensive Landwirtschaft hat viel dazu beigetragen, dass Gehölzstreifen, Ackerraine, Wiesen und Wegränder beste Lebensgrundlagen für die zu Unrecht als Unkraut bezeichneten Wildkräuter bieten. Frau Alexa zeigt auf die blühende Ackerkratzdistel, streichelt über die lilafarbenen Blüten und schwärmt vom leckeren Gelee, das man daraus kochen könne. Wenig später stoppen wir vor einer fast zwei Meter hohen Pflanze mit halbkugeligen Blütenständen. „Engelwurz!“ Früher habe man die Wurzeln für Heilmittel verwendet. Wir bewegen uns nur noch im Schneckentempo vorwärts. Die aus Köln gebürtige Kräuterexpertin lässt uns hier das mit Kumarin (Zimt) getränkte Waldmeisteraroma schnuppern, setzt eine Lobeshymne auf den üppig wachsenden Giersch drauf und präsentiert die nach Knoblauch schmeckende gleichnamige Rauke. „Die moderne Kräuterküche hat die Knoblauchsrauke wiederentdeckt und mischt die feingehackten Blätter in Salatsoßen
und Quark- oder Frischkäsemischungen. Knoblauchgeschmack ohne Nebenwirkungen!“ Kleiner Wiesenknopf, Dost und Wegerich Mal entdecken wir links des Wegerandes Wirbeldost und Dost, bücken uns zum Breitwegerich auf der Pfadmitte und entdecken rechts des Weges Schafgarbe, Brennnesselweibchen, Zaunrübe und stumpfblättrigen Sauerampfer. Die Eifel ist voller krautiger Wunder. Mal mit heilenden Fähigkeiten, mal mit kulinarischen Raffinessen. So bereitet Frau Alexa in der heimischen Küche aus sanft gerösteten Brennnesselfrüchten mit einer Prise Salz den berühmtem „Eifelkaviar“ zu. Dost, so lerne ich, sei wilder Majoran und heiße Oregano. Von der Taubennessel heißt es, dass man, die Blüten in Vollmondnächten um Mitternacht verzehrend, von einem magischen Reisezauber beseelt werde. „Ist gut gegen Flugangst und dabei haben wirkt auf Reisen wie ein gutes Omen!“ Der Kleine Wiesenknopf schmeckt beim vorsichtigen Anknabbern nach Gurke, das Wiesenlabkraut hingegen etwas nach Mais mit reichlich Schärfe auf der Zunge. Wir nehmen Sauerampfer und roten Klee zwischen die Zähne und dann begegnen wir ihm, dem Herrn Gundermann. Irritiert blicke ich auf diesen krautigen mit nierenförmigen Blättern ausgestatteten Flachwurzler zu meinen Füßen. „Der Gundermann riecht und schmeckt aromatisch und wird auch „Soldatenpetersilie“ genannt. So vielfältig wie wir Petersilie verwenden, könnte vermutlich auch der Gundermann verwendet werden.“ Eine Wanderung, die Augen und Ohren für die blühenden Wildkräuter öffnet und den Geschmackssensoren ganz neue Welten zugänglich macht.
Christiane Alexa (rechts) 60 Jahre, zertifizierte Kräuterpädagogin
Uschi Mießeler (links) 51 Jahre, Touristikerin in Nettersheim
Perfekte Ausgangs- und Endpunkte für Wanderund Radtouren in der Nordeifel. www.radundwanderbahnhoefe-eifel.de >> Tipp: Mit der GästeCard Erlebnisregion Nationalpark Eifel ist u.a. die ÖPNV-Nutzung im Geltungsbereich kostenfrei. www.erlebnis-region.de
Legende Partnerwege im Norden Eifelsteig Vulkaneifel-Pfade
Die Gastgeber an den Partnerwegen finden Sie im Beihefter (siehe Heftmitte).
Tourist-Informationen vor Ort: siehe Falt-Übersichtskarte.
Kupferroute Start:	Stolberg (Alter Markt)
Wandertipps links und rechts des Eifelsteigs
Ziel:	Aachen (Kitzenhaus)
Länge:	15,5 km
Die „Kupferroute“ führt zu markanten Zeugnissen der langen Geschichte von Metall verarbeitendem Gewerbe in Stolberg. Kupfermeister, Kupferhöfe und Kupfermühlen prägten die Entwicklung der Stadt. Auf verschlungenen Waldpfaden oder über weite Wiesenlandschaften führt die Route auch zu Aussichtspunkten, die den Blick über die herrliche Eifel-Landschaft, teilweise bis nach Belgien, freigeben. Einzigartig: Von Mai bis August blühen goldgelbe Galmeiveilchen, die nur in den hiesigen Erzfeldern zu finden sind. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Struffeltroute Start/Ziel:	Roetgen (Filterwerk)
Länge:	9,7 km
Im Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn - Eifel führt die Rundtour durch das Wasserzufuhrgebiet der Dreilägerbachtalsperre. Wanderer genießen von der Aussichtsplattform einen imposanten Blick auf die Staumauer und können sich auf Tafeln über die Besonderheiten der Landschaft informieren. Hinter dem Bergrücken des Struffelt sorgen Holzstege dafür, dass das Hochmoor des Naturschutzgebietes Struffelt trockenen Fußes durchquert werden kann, ohne dabei die seltenen Pflanzen- und Tierarten zu schädigen. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour
Klosterroute Start:	Ziel:	Monschau (Brauereimuseum)	Monschau (Markt)
Narzissenroute Länge:	22,3 km
Der imposante Felsen der Ehrensteinsley, das wildromantische Rurtal, artenreiche Waldpassagen, weite Weidelandschaften mit alten Buchenreihen und Weißdornhecken sowie die Perlenbachtalsperre garantieren Wanderern auf dieser Rundtour puren Landschaftsgenuss. Als Geheimtipp gilt der Narzissenhang, der sich im Frühling in ein Blütenmeer verwandelt. Kulturelle Highlights am Weg: Kloster Reichenstein mit Seerosenweiher, die Norbertuskapelle sowie die vielen Sehenswürdigkeiten der Tuchmacherstadt Monschau. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Start/Ziel:	Höfen (Nationalparktor)
Wo einst im Mittelalter Flächen gerodet und als Heuwiesen genutzt wurden, können heute Wanderer im Frühling in ein goldgelbes Meer aus Narzissen eintauchen. Doch auch in den anderen Monaten bietet die Rundtour durch das Naturschutzgebiet Perlenbach- und Fuhrtsbachtal eindrucksvolle Naturerlebnisse, denn diese Landschaft ist Lebensraum für viele zum Teil bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Weitere Highlights am Weg: Der Perlbachstausee, ein Westwallbunker und die Ausstellung im Nationalpark-Tor Höfen. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour
Heckenlandroute Start/Ziel:	Eicherscheid
Wasserlandroute Länge:	14,5 km
Links und rechts der Rur führt die Rundtour durch die Jahrhunderte alte Flurheckenlandschaft. Rund um Eicherscheid trennen nicht Zäune, sondern weitläufige Flurhecken die Felder und grenzen somit das Vieh ein. Die abwechslungsreiche Tagestour führt über die Eicherscheider Hochfläche, von der man einen kilometerweiten Ausblick genießt, zu markanten Felsformationen wie der „Uhusley“ und hochgelegenen Aussichtspunkten, die tolle Fernsichten über das Heckenland oder das verschlungene Rurtal gewähren. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Start/Ziel:	Einruhr
Länge:	16,0 km
Die Route startet in Einruhr und führt rund um den Obersee – vorbei an der Urftseestaumauer und über den Staudamm Paulushof bis Rurberg. Das Landschaftsbild ist von dichtem Laubwald geprägt. Unterwegs bieten sich viele Möglichkeiten für ein Picknick im Freien, bei dem die Aussicht auf den See genossen werden kann. Ab der Urfttalsperre geht es auf dem Eifelsteig zurück. Wem die ganze Runde zu lang ist, der kann die Tour mit einer Schifffahrt über den Obersee abkürzen. (Schifffahrt/Saison: April – Oktober) Schwierigkeit: leicht Rund-Tour
Rur-Olef-Route Burg Reifferscheid
1. Etappe:	2. Etappe:	3. Etappe:
Start:	Gemünd	Hellenthal	Einruhr
Ziel:	Hellenthal	Einruhr	Gemünd
Länge:	17,0 km	20,0 km	20,0 km
Gehzeit: 4,5 Std. 6 Std. 6 Std.
Die erste Etappe dieser Rundtour wird von herrlichen Wald- sowie spannenden Felspassagen bestimmt und führt abschließend zum „Sündentempelchen“. Weite Wiesen und Felder prägen den zweiten Tag: Am Wegesrand befindet sich die berühmte Greifvogelstation mit dem Wildfreigehege. Höhepunkte der dritten Etappe, welche auf dem Eifelsteig verläuft, sind die mächtige Urftstaumauer, Vogelsang IP/Internationaler Platz im Nationalpark Eifel mit dem neuen Besucherzentrum, zwei besonderen Ausstellungen und natürlich der Nationalpark Eifel. Schwierigkeit: mittel 3-Tage-Tour
Burgen-Route Start:	Blankenheim Wald (Bhf.)
Ziel:	Hellenthal
Länge:	17,0/21,0 km
Auf „Schusters Rappen“ lädt die Burgen-Route zu einem mittelalterlichen Streifzug ein. Ohne Rüstung, stattdessen leichten Fußes, geht es zur Wildenburg und später zur Burgruine Reifferscheid. Auf die Wanderer warten das idyllische Manscheider Bachtal, ein Hochwald mit uralten Buchen, offene Wiesen und Weiden sowie dichte Waldpassagen. Übrigens: Die Tour kann auch am Fuße der Burg Blankenheim gestartet bzw. beendet werden. Heute ist dort die Jugendherberge beheimatet. (Tourverlängerung: 4 km) Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Eifeler Quellenpfad 1. Etappe:	2. Etappe:	3. Etappe:
Start:	Kronenburg	Blankenheim	Nettersheim
Ziel:	Blankenheim	Nettersheim	Kronenburg
Länge:	24,0 km	26,0 km	25,0 km
Gehzeit: 8 Std. 9 Std. 8 Std.
Wer hier im Dreieck springt, macht es genau richtig: In drei Etappen führt die Rundtour durch das Eifeler Quellendreieck zu den Ursprüngen von Ahr, Erft, Kyll und Urft. Den Flussläufen folgend, geht es im Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn - Eifel durch idyllische Täler und hinauf zu den „Eifel-Blicken“. Ebenso sehenswert: Archäologische Denkmäler, wie ein Doppelkalkofen oder ein Eisenhüttenwerk, historische Burgorte wie Kronenburg und Blankenheim oder zahlreiche römische Zeugnisse in Nettersheim. Schwierigkeit: mittel 3-Tage-Tour
Eifeler Kräuterpfad Start:	Bad Münstereifel
Buntsandstein-Route Länge:	8,8 km
Der Wanderweg startet am Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“ und führt durch die Ortschaft Vossenack. Durch das im 2. Weltkrieg stark umkämpfte Kall-Tal gelangt man in die Ortschaft Schmidt. Die Aussichten von beiden Ortschaften aus veranschaulichen das für die Amerikaner unerwartet schwierig zu passierende Gelände. Neben dem Museum lohnt der Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs Vossenack sowie eine Besichtigung der ehemaligen amerikanischen Gefechtsstände westlich von Germeter. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Länge:	20,9 km
Schritt für Schritt bewegt man sich auf dieser Tour auf den Spuren heimischer Kräuter und Pﬂanzen. Kräuterpädagogen erklären bei geführten Wanderungen, wofür welche Kräuter am besten geeignet sind – ob für die Küche, als Heilpﬂanze oder zum Färben. Sehenswert und erlebenswert sind die Altstadt von Bad Münstereifel mit dem City Outlet, die römische Tempelanlage „Heidentempel“ oder das Naturzentrum Eifel. In Nettersheim stößt der Weg direkt an den Eifelsteig und an den Römerkanal-Wanderweg. Start- und Zielpunkt haben Bahnanschluss. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Start/Ziel:	Museum ”Hürtgenwald 1944 und	im Frieden“ in Vossenack
Ziel:	Nettersheim
Start:	1. Etappe:	Kreuzau Bf	2. Etappe:	Abenden
Ziel:	Abenden	Urftseestaumauer
Länge:	Gehzeit: 19 km 5 Std. 19 km	6 Std.
In zwei Etappen führt diese Tour durch das verschlungene Rurtal. Unterwegs gibt es neben der immer wieder im Mittelpunkt stehenden Rur sagenhaft schöne Passagen durch Wald, Flussauen und Wiesen, dazwischen leuchten vor allem zwischen Obermaubach und Abenden tiefrote Felsen. Nach einem Besuch auf Burg Heimbach beginnt der Aufstieg zum Nationalpark auf dem Höhenzug des Kermeter, von dem wir den Endspurt zur Urfttalsperre in Angriff nehmen. Schwierigkeit: mittel 2-Tage-Tour
Start/Ziel:	Drove (Wanderparkplatz an der K28)
Länge:	11,4 km
Nicht nur im Spätsommer, wenn die Heide blüht, verspricht diese Wanderung besondere Einblicke in den Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Im gleichnamigen Natur- und Vogelschutzgebiet führt der überwiegend ebene Weg zur Beginn durch die offene Heide, dann über Wiesen und später durch lichte Wälder. Vorbei geht es an vielen Kleingewässern; teilweise über Holzstege. Vom Ausgangspunkt an der K28 aus gibt es eine barrierefreie Runde und eine Abkürzung mit einem erhöhten Aussichtspunkt auf die offene Landschaft. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Natur Wander Park delux Die Natur kennt keine (Landes)Grenzen. Wanderer genießen dieses Privileg im deutsch-luxemburgischen Grenzgebiet, im – nach dieser Eigenschaft benannten – NaturWanderPark delux. Obgleich ebenso deluxe passen würde, sind die erwanderten Eindrücke doch ebenso brillant wie grenzüberschreitend.
Wandervergnügen Felsenpfade, Wiesenwege und bezaubernde Ein- und Ausblicke Bizarre Felsen, tiefe Wälder, blühende Wiesen, seltene Tiere und Pflanzen: Auch wenn das „delux“ vor allem auf den grenzüberschreitenden Charakter verweist, so sind die Premiumwanderwege in der Südeifel und in Luxemburg doch in jeder Hinsicht der schiere Luxus für alle Naturliebhaber und Wanderfreunde. Ein einsamer Waldweg über dem Tal der Prüm: Urplötzlich und lautlos kommt der Waldkauz geflogen, landet auf einem Ast wenige Meter neben uns und starrt uns durchdringend an. Einige Tage später bei Holsthum, im Land des Hopfens: Ein Hirschrudel äst auf einer Lichtung und verharrt für einen Moment im starren Schreck, bevor es vor den plötzlich aufgetauchten Wanderern die Flucht ergreift. Besondere Momente, von denen man so einige erleben kann auf den Wegen und Pfaden des NaturWanderPark delux, die uns in der Südeifel, den Luxemburger Ardennen und der Region Müllerthal durch mal wilde, mal bezaubernde Landschaften führen. Flussläufe, Bäche und teilweise bizarre Felsformationen prägen viele dieser mitunter anspruchsvollen Rundwanderwege, die jedoch noch viel mehr zu bieten haben: Es geht durch dichte Wälder, aber auch über weite Wiesen und Weiden, entlang artenreicher Streuobstwiesen, durch tief eingeschnittene Täler und geheimnisvolle Schluchten. Im späten Frühjahr taucht der blühende Ginster die offenen Flächen entlang der Wanderwege in ein leuchtendes Gelb. Überall summt und brummt es, denn auch Weißdorn und Klatschmohn, Kornblumen und sogar seltene Orchideen säumen manche Wege. Ein Paradies für Tagpfauenauge und Aurorafalter – nicht nur im „Tal der 1000 Schmetterlinge“, wo sich am ungezähmten
Lauf der Irsen auch die kunstvollen Bauwerke des Bibers bewundern lassen, der sich seit einigen Jahren die Eifel zurückerobert. Mit etwas Glück begegnen wir dem scheuen Schwarzstorch, der in einigen Regionen der Eifel brütet. Es sind die Vielfalt und der beständige Wechsel, die den Reiz dieser Wanderungen ausmachen: Eben noch schweift unser Blick in die Ferne bis hinüber in den Hunsrück, im nächsten Moment erfreut er sich an einem Detail am Wegesrand. Mal geht es steil auf felsigen Stufen bergan, mal wandern wir entlang eines mäandernden Flusses auf weichen Wiesenwegen oder laufen auf Bohlenpfaden durch ein Moor. Zu den herausragenden Attraktionen vieler Routen im NaturWanderPark gehören naturnahe und saubere Fließgewässer wie die Our, die Sauer, die Prüm oder die Enz. Hier tummeln sich Bachforelle und Wasseramsel, wetteifern Eisvogel und Blauflügelige Prachtlibelle um den Schönheitspreis. Doch nicht nur Naturfreunde, auch Kulturinteressierte kommen im NaturWanderPark auf ihre Kosten: Alte Schlösser und Burgen bewachen so manchen Weg, zahlreiche Museen präsentieren ihre Schätze zu Geschichte und Gegenwart der Region. Orte wie Echternach und Vianden haben ihren historischen Charme bewahrt, zeigen sich aber gleichzeitig überaus lebendig. Manche Felsenpfade stellen unsere Kondition durchaus auf die Probe. Deshalb sollte man sich Zeit nehmen und ruhig ein ganzes Wanderwochenende einplanen. Autor: Bernd Pieper
Bernd Pieper Jahrgang 1964, lebt mit seiner Familie in Bonn. Er ist ausgebildeter Buchhändler und Journalist, arbeitete unter anderem zehn Jahre als Kommunikationsleiter für den Naturschutzbund NABU und ist seit 2008 als Kommunikationsberater und freier Autor tätig.
Bernd Pieper beschreibt auf rund 200 Seiten seine Erfahrungen auf den Felsenpfaden und einsamen Waldwegen im grenzüberschreitenden NaturWanderPark delux.
ISBN 978-3-7616-3202-4 14,95 Euro
Lassen Sie sich von unseren Angeboten ab Seite 55 inspirieren! 4
14 15 16 37 37 17 38
Europäisch geschütztes Wandersiegel für Premiumwanderwege
Touren im NaturWanderPark delux
Die in diesem Heft vorgenommene Nummerierung der Pfade dient dem besseren Auffinden in der Karte. Vor Ort sind die Wege mit dem Logo des NaturWanderPark delux ausgeschildert.
Gastgeber NaturWanderPark delux
weitere wanderfreundliche Gastgeber
Die Gastgeber im NaturWanderPark delux finden Sie im Beihefter (siehe Heftmitte).
NaturWanderPark delux Die Muße-Pfade im NaturWanderPark delux
Eine Landschaft, geboren aus dem Kampf der Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft. Jahrmillionen befanden sie sich in einem schicksalhaften Konflikt. Ganze Kontinente wurden über tausende Kilometer verschoben, Gebirge auf- und wieder abgebaut, eine Landschaft flambiert und gegrillt. Das Ergebnis: Eine Landschaft, die wie ein Liebeszauber anmutet! Lassen Sie sich ein auf eine Reise zu Ihrer inneren Balance, inspiriert durch die unsichtbaren Geschichten dieser verzauberten Parklandschaft. Nutzen Sie die Chance, auf Muße-Pfaden die Kunst des Müßiggangs für sich neu zu entdecken! Ausgewählte Muße-Plätze mit eindrucksvollen Erlebnislandkarten entlang der Wege verdichten das Erlebte, lassen Sie aufmerken, achtsam werden und absichtslos genießen. Erfüllte Glücksmomente erleben! Neugierig geworden? Schritt für Schritt werden diese besonderen Pfade im NaturWanderPark delux 2018 eingerichtet. Verfolgen Sie die Entwicklung gerne unter www.naturwanderpark.eu wird 2018 zum Muße-Pfad
1 Bach-Pfad
Bäche, Biber, Bergbau
Start/Ziel:	Bleialf
Vier Bäche mit ganz unterschiedlichem Charakter begleiten den Wanderer auf dieser Rundtour. Auf alten Bergbaupfaden entlang des Alfbaches wird die Geschichte des Ortes wach: Hier wurde früher Bleierz gewonnen. Einfache Graswege führen am Donsbach entlang. Es folgt ein Hügelintermezzo mit tollen Fernsichten. Der Ihrenbach beherbergt Biber, die hier die Bachlandschaft fleißig mitgestalten. Über offene Hügelrücken gelangt man zum Dürenbach, der durch schöne Weide- und Wiesenlandschaft führt. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour
2 Devon-Pfad
3 Eifelgold Route
Fossilien, Islek, Devonium
Start/Ziel:	Waxweiler, Mariensäule
Ginsterheiden des Irsentals
Die Schönheit des Isleks kann immer wieder begeistern: Schroffe Felsen und tief eingeschnittene Flusstäler, wie hier von der Prüm und ihren Seitenbächen, erzeugen eine facettenreich gegliederte Landschaft. Von der Mariensäule oder dem Trielsberg eröffnen sich ausdrucksvolle Panoramablicke. Die Seitenbäche der Prüm kommen mal idyllisch, mal malerisch oder unberührt daher und haben ihre Urtümlichkeit behalten. Im Devonium in Waxweiler kann man die Welt vor 400 Millionen Jahren erleben. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Start/Ziel:	Irrhausen, Campingplatz Waldpark Eifel
Länge:	20,0 km
Das idyllische Irsental spannt den Erlebnisbogen von beeindruckenden Rundblicken bis hin zu ehemaligen Mühlen. Geadelt wird dieses herrliche Tal durch das Naturschutzgebiet „Ginsterheiden“ mit seinen Steppenrasen, Weißdornbüschen und den namensgebenden im Frühjahr golden blühenden Ginsterbüschen – dem Eifelgold. Auch Biber haben sich hier wieder angesiedelt. Der Stauweiher und ein naturkundlicher Rundweg laden ein zu einem erholsamen Picknick. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
Perfekte Fotomotive finden
4 Felsenweg 1
Weilerbach – Hohllay
Start/Ziel:	Echternach/Berdorf/Weilerbach
wird 2018 zum Muße-Pfad Länge:	20,0 km
Diese Route vereint einzigartige Naturschönheiten mit beeindruckenden Zeugnissen der Kulturgeschichte der Region links und rechts der Sauer. Zu den Höhepunkten der Wanderung gehören ohne Zweifel Felsformationen wie die Wolfsschlucht, Perekop und Hohllay oder die „Schweineställe“ genannte Schlucht. Die Stadt Echternach, das barocke Schloss Weilerbach mit der Eisenhütte und die Liboriuskapelle mit ihrem herrlichen Ausblick auf Echternach sind Sehenswürdigkeiten von besonderem Rang. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
6 Felsenweg 3
Start/Ziel:	Bollendorf/Beaufort
Länge:	25,0 km
Das Sauertal verbindet das deutsche Bollendorfer Plateau mit dem Beauforter Plateau in Luxemburg. Die Felsensteige im Luxemburger Sandstein bieten eine traumhafte Kulisse, denn nicht von ungefähr kommt der Name „Kleine Luxemburgische Schweiz“. Die Komposition aus seltenen Kalktuffhöhlen, tiefen Schluchten, weiten Aussichten, Felstürmen und Flusspanoramen ist überaus faszinierend durch ihren Facettenreichtum. Kulturinteressierte kommen in Beaufort und Bollendorf auf ihre Kosten. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
Wintersdorf – Moersdorf
Diese Tour durch drei verschiedene Landschaftselemente kann gut in zwei Etappen gewandert werden und bleibt doch abwechslungsreich. Weite Panoramen vermischen sich mit pittoresken Felskulissen zu einem unverwechselbaren Charme. Ein Felsenband zieht sich eindrucksvoll um das Ferschweiler Plateau und auch die luxemburgische Seite bietet beeindruckende Felsbastionen und sehenswerte geologische Formen wie Höhlen, Spalten oder Felsrutschungen. Neben der tollen Natur verdient auch Schloss Weilerbach einen Besuch. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
Bollendorf – Beaufort
7 Felsenweg 4
Ferschweiler – Berdorf
Start/Ziel:	Berdorf/Weilerbach
5 Felsenweg 2
Start/Ziel:	Wintersdorf/Moersdorf
wird 2018 zum Muße-Pfad Länge:	30,0 km
Bis Ende 2018 ist der Weg bedingt durch Brückenarbeiten jeweils nur einseitig begehbar. Auf luxemburgischer Seite besteht eine in der Regel stündliche Busverbindung zurück zum Ausgangsort. In 2019 ist der Weg wieder über eine neue Fluss-Brücke als Runde und dann auch als Muße-Pfad begehbar. Es erwarten einen dann wieder in voller Länge blühende Wiesen, stattliche Buchenwälder und bizarre Felsenlandschaften, ein Wechsel von sonnigen Muschelkalkhängen und kühlen Schluchten, Auf- und Abstiege entlang der Sauerschleifen - kurzum ein facettenreiches Naturerlebnis. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
8 Felsenweg 5 Trauffelsen
Start/Ziel:	Irrel
Länge:	17,0 km
Kultur, Natur und eindrucksvolle Ausblicke begleiten den Wanderer hier. Die Irreler Wasserfälle rechtfertigen schon alleine einen Ausflug. Vorbei an dem größten Hopfenanbaugebiet in Rheinland-Pfalz, gelangt man zum Katzenkopf-Bunker mit seinem Westwall-Museum. Von hier aus blickt man in die zusammentreffenden Täler von Nims und Prüm. Die Ursprünge der Ruinen der Prümer Burg liegen zwar im Dunkeln, doch die Römische Villa Holsthum beweist, dass es schon den Römern hier gefallen hat. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
9 Felsenweg 6
Bizarre Felsenlandschaften
Start/Ziel:	Wanderparkplatz Ernzen/Felsenweiher
Die 28 Meter tiefe, nach dem Teufel benannte Schlucht ist nur eine von vielen Schluchten und Klüften der Felsbastionen des Ferschweiler Plateaus. Auch die Irreler Wasserfälle zeugen von der Urkraft der Natur: Hier kämpft sich die Prüm auf 140 m Länge ihren Weg durch mächtige Felsblöcke. Einen eher romantischen Ausblick auf Echternach hat man von der hoch über dem Sauertal gelegenen Liboriuskapelle. Der bizarr-romantische Felsenweiher markiert den Eingang zum Gutenbachtal. Verschiedene Erlebnisangebote bietet das Naturparkzentrum Teufelsschlucht. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
10 Irsenpfad
Start/Ziel:	Länge:	Wanderparkplatz Wehrbüsch, Gasthaus Waldesruh, Dahnen	12,0 km
Wanderer auf dem Irsenpfad erleben eines der idyllischsten Täler der Eifel. Wer Ruhe und Einsamkeit sucht, findet sie hier im Islek. Umrahmt von über 500 m mächtigen Höhenzügen, schlängelt sich die Irsen durch eine malerische Auenlandschaft. Das Geplätscher der Irsen begleitet die Stille des Irsentales. Fleißige Biber haben ihre Spuren hinterlassen, sie sind hier wieder heimisch geworden. Das Besondere dieser Route ist das Zusammenspiel der Ruhe, die das Tal ausstrahlt und der weiten Ausblicke, die die Anhöhen gewähren. mittel Rund-Tour Schwierigkeit:
11 Klausnerweg
am Ferschweiler Plateau
12 Kylltaler Buntsandsteinroute
Start/Ziel:	Wanderparkplatz Schankweiler Klause	bei Holsthum
Buntsandstein Kylltal
Die Schankweiler Klause mit ihrer barocken Architektur ist Namensgeber dieser Route, doch ebenso prägend sind die Täler der Enz und der Prüm, die aus verschiedensten Perspektiven erschlossen werden. Der Weg spannt sich auf zwischen zerklüfteten Felsmassiven und der typischen Südeifler Streuobstwiesenlandschaft. Auch Geschichtsinteressierte kommen nicht zu kurz: Viele vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler zeugen von einer Jahrtausende alten Besiedlungsgeschichte von Kelten und Römern. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Stege am Moore-Pfad Schneifel
Start/Ziel:	Auw an der Kyll
Sanfte Hochflächen und mystische Täler lassen die Wanderherzen bei dieser Route höher schlagen. Denn hier verbinden sich die Gegensätze der Natur zu einem beeindruckenden Gesamtbild. Die Wanderung startet in Auw a.d. Kyll, umrahmt von Wäldern und Buntsandsteinfelsen und führt hinauf auf die Weiten des Speicherer Landes. Es geht vorbei an majestätischen Felsen, zauberhaften Wäldern und malerischen Streuobstwiesen. All das führt zur Entschleunigung und gibt zugleich neue Kraft. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
13 Moore-Pfad Schneifel
Start/Ziel:	Wanderparkplatz Blockhaus Schwarzer Mann
Länge:	15,0 km
Die ausdrucksreiche Waldkulisse wechselt ihre Farbpalette mit jeder Jahreszeit. In den Feucht- und Bruchwäldern befindet sich das Quellgebiet des Alfbachs, das von Rinnsalen, Mooren und Teichen geprägt ist. In äußerst sensiblen Teilen führt der Weg über Bohlenstege, um Flora und Fauna zu schützen. Seltene Pflanzen sind hier zu entdecken. Bald endet der Wald und eine Plattform eröffnet den grandiosen „Dreiländerblick“, bei guter Sicht bis zu den Höhenzügen von Islek, Ösling und dem Hohen Venn. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour
14 Nat’Our Route 1 Dreiländereck
Start/Ziel:	Ouren/Tintesmühlen
wird 2018 zum Muße-Pfad Länge:	13,0 km
Diese Tour startet im Herzen Europas: am Europadenkmal in Belgien im Dreiländereck D-B-Lux. Das Ourtal wird nach Süden hin rasch enger, steiler und uriger. Nach einem Anstieg zur Königslei öffnen sich fantastische Ausblicke über das waldreiche Naturschutzgebiet. Der Bach zieht seine Schleifen durch seltene Auwaldbestände. Viele seltene und gefährdete Arten haben hier ihr zu Hause, wie die Bachforelle und der Eisvogel. Für die vom Aussterben bedrohte Flussperlmuschel gibt es hier sogar eine Aufzuchtstation. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour
15 Nat’Our Route 2 Mittleres Ourtal
Start/Ziel:	Dasburg Grenzbrücke/Tintesmühlen
Diese faszinierende Tour vereint herrliche Natureindrücke in Postkartenniveau mit technischer Baukunst der Moderne. Man wandert entlang des Stausees eines der größten Pumpspeicherkraftwerke Europas. Doch auch die Historie kommt hier neben der schönen Natur und der Technik nicht zu kurz: In Stolzembourg gibt es zum Beispiel eine alte Kupfermine und die Burg Stolzembourg zu bewundern und auch an der Burgruine der Burg Falkenstein (in Privatbesitz) führt die abwechslungsreiche Route vorbei. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
17 Nat’Our Route 5
Vianden – Falkenstein
Start/Ziel:	Bivels/Vianden
Länge:	12,0 km
Die uralte Mittelgebirgslandschaft des Ourtals ist immer ein Garant für eine abwechslungsreiche Wanderung. Nahezu alpin präsentiert sich der felsige Grenzsteig am Lätgesberg. Hier sind grandiose Ausblicke einzufangen. Nach den Höhen des Berges bietet die Uferpromenade des Ourtalstausees (Teil des Pumpspeicherkraftwerkes Vianden) Zeit zum erholsamen Flanieren. Neben der Burg Falkenstein kann die Tour auch mit dem wiederaufgebauten Schloss des mittelalterlichen Vianden auftrumpfen. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
Diese Route führt vorbei an einst so zahlreichen Mühlen des letzten Jahrhunderts. Hier entstanden oft Stauwehre, die kürzlich in einem grenzüberschreitenden Naturpark-Projekt zurückgebaut wurden, um mit Hilfe von Fischtreppen den Bachforellen ihren Weg zu den Laichgewässern zu ermöglichen. Neben Mehl wurde in den Mühlen auch Eichenlohe gemahlen, ein Gerbstoff zum Ledergerben. In Dasburg ist noch eine alte Gerberei zu finden. Hier befindet sich auch die namensgebende Burg hoch über dem Ourtal. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
16 Nat’Our Route 4 Start/Ziel:	Keppeshausen/Bivels/Waldhof-Falkenstein
Wiederaufgebautes Schloss in Vianden
18 Nat’Our Route 6
19 Neuer-Burg-Weg
Start/Ziel:	Vianden
Burg Neuerburg und Enztal
Im stimmungsvollen Kammerwald wandelt man auf alten Schmugglerpfaden. Die Pfade vermitteln einen abenteuerlichen Eindruck, der die geheimnisvolle Aura des Waldes noch verstärkt. Der Wald war bis 1794 im Besitz des Grafen von Vianden. Imposante Eichen verleihen ihm etwas Märchenhaftes, besonders die 350 Jahre alte majestätische Königseiche imponiert. Eine willkommende Abwechslung bietet das offene Gaybachtal und der herrliche Blick auf Schloss Vianden auf der gegenüberliegenden Seite der Our. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Start/Ziel:	Neuerburg, Parkplatz Zinnenplatz
Wer auf den Spuren des Mittelalters wandeln will, ist hier genau richtig. Auf romantischen Felsenwegen geht es rund um die Burg Neuerburg mit Start und Ende auf dem historischen Marktplatz. Viele mittelalterliche Bauwerke, etwa die Eligiuskapelle, führen einen zurück in längst vergangene Epochen. Der Panoramaweg und die Kanzel bieten eindrucksvolle Aussichten in das Tal der Enz und das Herz des Städtchens. Wer sich Zeit nimmt, zusätzlich den Ort zu erkunden, kann sich im schönen Stadtpark erholen. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
20 Prümtalweg
Wildromantisches Prümtal
Start/Ziel:	Philippsweiler, Sportplatz
Länge:	9,0 km
Das einsame Tal der Prüm wirkt wie Medizin für gestresste Seelen. Über Jahrmillionen hat sich die Prüm in das Schiefergestein eingegraben und somit eine abwechslungsreiche Palette an Schleifen, Durchbrüchen, Talweitungen und Flussterrassen geschaffen. Auch mit mannigfaltigen Waldbildern kann das Prümtal auftrumpfen, eine Besonderheit ist die 350 Jahre alte Napoleonseiche; ihr Namensgeber soll hier 1812 einmal gerastet haben. Traumhafte Ausblicke sind hier auf der Route allemal zu finden. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
21 Schluchtenpfad
Schluchten im Islek & Bitburger Land
Start/Ziel:	Wanderparkplatz Roter Puhl, Sportplatz,	zwischen Mettendorf und Sinspelt
22 Stausee-Prümtalroute Rund um den Stausee
Drei tief eingeschnittene Buntsandsteinschluchten, versteckt in den waldreichen Hängen des Ringtalbaches, drücken dieser Route ihren Stempel auf. Die Wanderung entlang der Schlucht öffnet einen faszinierenden Blick auf die Wände und Kaskaden aus Buntsandstein. Der landschaftliche Übergang von Bitburger Gutland ins Islek ist gut zu erkennen. Auch weite Blicke in das Enztal werden ermöglicht. Das Naturschutzgebiet „Tongruben“ bietet heute Lebensraum für gefährdete Tiere. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Start/Ziel:	Biersdorf am See, Großer Stausee-Parkplatz
Die Tour durch das malerische Prümtal lässt den Wanderer eintauchen in zwei gegensätzliche Welten einer Landschaft. Hier fanden schon die Einsiedler Wundersames in der kargen Schönheit der Natur und schrieben dies in ihren „Wunderbüchern“ nieder. Der Weg führt vorbei an einer versteckten Kapelle, an aromatischen Kräutern und Früchten, die die Sinne verzaubern und lenkt den Blick auf die kleinen Wunder am Wegesrand. Das Zusammenspiel aus engen Talschluchten und weiten Fernblicken bis in den Hunsrück verleiht dieser Wanderung eine ganz eigenständige Magie. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
23 Wallfährte Weidingen Barocke Marienkirche
Start/Ziel:	Länge:	Wanderparkplatz beim Utscheider Segelflugplatz	19,0 km
Grandiose Ausblicke prägen diese Route. Der Südrand des Isleks gewährt beeindruckende Blicke über das 300 m tiefer liegende Bitburger Gutland. Vom Aussichtspunkt Scheuerdell sieht man bei klarer Luft bis zu den Hunsrückgipfeln. Auch kulturell gibt es einige Blickfänge, so z.B. die mittelalterliche Wallfahrtskirche in Weidingen oder auch die Fischbacher Kapelle, die auf einem Felsensporn thront. Intensive Naturerlebnisse bescheren die idyllischen Täler des Burscheider Baches und des Radebaches. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
innovative trekking umbrellas
...die bewährte Ergänzung zur modernen Regenbekleidung
www.toptrails.de Heidschnuckenweg ◆ Rheinsteig ◆ Eifelsteig ◆ Goldsteig Hermannshöhen ◆ Harzer-Hexen-Stieg ◆ Saar-Hunsrück-Steig ◆ Kammweg Erzgebirge-Vogtland ◆ Albsteig ◆ Rothaarsteig ◆ Westerwald-Steig ◆ Der Hochrhöner ◆ Westweg-Schwarzwald ◆ Altmühltal-Panoramaweg ◆ Schluchtensteig-Schwarzwald ◆ Weserbergland-Weg ◆
➔ Schaft aus Fiberglas ➔ extrem belastbar ➔ ultra-leicht! 299 g ➔ Kopf und Oberkörper bleiben frei ➔ robuste Schutzhülle
Weitere Trekkingschirme, innovative trekking umbrellas Produktdetails und Bestellmöglichkeit:
www.euroschirm.com Fon +49 (0)731-140130 · Fax +49 (0)731-1401310 info@euroschirm.com
Die Top Trails of Germany das sind D I E S P I T Z E N WANDERWEGE in Deutschland! Wer gerne wandert und unterwegs ist in der Natur, für den sind diese Wanderwege ein Muss. Denn alle haben sich eines auf die Fahne
geschrieben: WANDERN MACHT GLÜCKLICH - jeden auf seine Weise. Und um dieses Glück zu finden und zu erleben, sind Dir die Top Trails gern behilflich. Tue etwas für Dich, sei aktiv und genieße!
– EuroSCHIRM ist Partner der TOP TRAILS of Germany –
TopTrails_Eifelsteig_Euroschirm_60x274_D_1017.indd 1
TopTrails_Eifelsteig_125x274_D_1016.indd 1
30.09.16 17:39
EIN KLASSIKER LÄUFT KEINEM TREND HINTERHER. DAFÜR SORGEN MULTIFUNKTIONALE DETAILS. RENEGADE GTX® MID | All Terrain Classic www.lowa.de
Daniela Trauthwein Wanderreporterin
Die Pfälzerin geht in ihrer Freizeit wandernd auf Entdeckungsreise. Von ihren Erlebnissen und Eindrücken berichtet sie auf ihrem Blog www.wander-reporterin.de. Ihr Ziel ist es, Leute für das Draußensein und die Natur zu begeistern.
Der Lieserpfad -
Zu Fuß von der Quelle bis zur Mündung In vier Etappen folgen Wanderer dem Flusslauf der Lieser und erleben eine ungebändigte Naturlandschaft. Der Alltag wird zur Nebensache, während man in der vulkanischen Landschaft dem Ursprung näher kommt. Der Lieserpfad ist ein Wanderweg mit Charakter: Er ist Waldpfad, felsiger Steig und Wiesenweg, er ist verwunschen und wildromantisch, er ist befreiend und öffnend, er beruhigt und erdet. Mit dem leisen Rauschen der Lieser im Ohr folgen Wanderer dem Fluss von seiner Quelle in Boxberg bis zur Mündung in die Mosel beim gleichnamigen Ort Lieser. Abwechslungsreich verläuft die Wanderstrecke über Wiesen und Holzbrücken, durch Flussniederungen und wieder hinauf zu erhabenen Aussichtspunkten mit unvergesslichen Weitblicken. Wer sich mit der Natur verbunden fühlen möchte, ist auf diesem 74 Kilometer langen Wanderpfad genau richtig. Mancherorts ist die Kraft, mit der sich der Fluss seinen Weg durch
die Vulkanlandschaft erobert hat, deutlich spürbar. Rastplätze entlang des Weges und am Flussufer bieten reichlich Möglichkeiten, der Natur und dem kristallklaren Wasser ganz nah zu kommen. Jede der vier Etappen hat ihre Besonderheiten. Es gibt die Manderscheider Burgen zu entdecken und Felsen mit ihren Aussichtspunkten zu bestaunen. Man kann die friedvolle Ruhe am Gemündener Maar genießen und an kohlensäurehaltigen Quellen den vulkanischen Ursprung der Eifel schmecken. Auf den anspruchsvollen Steig-Passagen kommen sportlich ambitionierte Wanderer auf ihre Kosten. Ruhesuchende finden in der Idylle des Liesertals ihre Pause vom Alltag und können die heilende Wirkung der Natur erfahren. Kaum eine Wanderstrecke bietet ein vergleichbares Naturerlebnis mit solch vielseitigem Landschaftsbild. Nicht umsonst hat Manuel Andrack in einem seiner Bücher den Lieserpfad als „schönsten Wanderweg der Welt“ betitelt. Autorin: Daniela Trauthwein
Legende LieserpfadWanderweg
Boxberg – Daun
Start:	Boxberg
Ziel:	Daun
Gehzeit: 3,5-4,5 Std.
An der Quelle in der Nähe von Boxberg beginnt der Lieserpfad. Es geht weiter durch die Struth mit wunderschönem Blick auf die sagenumwobene Hilgerather Kirche. Wie wäre es mit einer Pause an einer der beiden Dreese in Neichen oder Rengen? Das leicht säuerliche Wasser erfrischt und kühlt den müden Wanderer. Einladend ist auch die Bank unter dem Naturschutzdenkmal einer alten Eiche zwischen Neichen und Nerdlen. Tages-Tour Schwierigkeit: leicht
Direkt zu Beginn wartet eines der Höhepunkte des Weges: Das Gemündener Maar liegt still und beschaulich da, umgeben von hohen Bäumen. Ruhig und einsam geht es weiter, denn dieser Teilabschnitt verläuft im Tal der Lieser durch grünen Wiesengrund und später durch lichte Eichenhaine. Den Abschluss dieser Etappe bildet ein weiterer Höhepunkt: der Felsenpfad oberhalb des Flusses und den Burgen von Manderscheid. mittel Tages-Tour Schwierigkeit:
Start:	Manderscheid
Manderscheid – Wittlich Ziel:	Wittlich
Die längste Etappe startet mit beeindruckenden Blicken auf die Ober- und Niederburg, die von der Lieser umspült werden. Der Weg führt über Brücken und Holzwege entlang steiler Schieferfelsen. Immer wieder laden gepflegte Hütten zu Ruhepausen ein. Dann führt der Weg hinab zum Fluss und entlang von Mühlen. Am Ende wartet der malerische Marktplatz von Wittlich. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Wittlich – Lieser
Start:	Wittlich
Ziel:	Lieser
Die letzte Etappe führt den Wanderer quer durch die Wittlicher Senke, vorbei an Sandsteinfelsen und der römischen Villa, deren Ausgrabungsstätte einen kleinen Abstecher wert ist. Durch die Plattener Schweiz und entlang der Klostermühle Siebenborn, die eine Einkehrmöglichkeit bietet, führt der Weg nun bis zum Weinort Lieser. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour
Grandioser Ausblick von der höchsten EIFELLEITER-Sprosse, dem Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht
EIFELLEITER –
Zauber der Kontraste Raus aus dem Alltag – vom Rhein in die Hocheifel Endlos erscheinende Wiesen, Felder sowie Waldsäume, aufgepeppt mit einzigartigen Natur-Juwelen wie dem Rodder Maar oder der Hohen Acht. Jenseits des Rheins beginnt das Abenteuer EIFELLEITER und gipfelt in einem Tanz auf dem Vulkan. Die EIFELLEITER entführt mit ihren 53 Kilometern Länge die Wanderer in ein außergewöhnliches Wandervergnügen zwischen unterschiedlichsten Landschaftsräumen. Von der Prise Rheinromantik über einsame Maar-Idyllen, erloschene Vulkankegel und mediterran anmutende Heidelandschaften bis zur Hohen Acht, dem mit 747 m Höhe höchsten Berg der Eifel ist in der Tat alles dabei, was Rhein und Eifel zu bieten haben – die EIFELLEITER verspricht eine unvergessliche Reise zu den Ursprüngen unserer Erde, ein Spiel mit den Elementen Feuer und Wasser, eine Erfahrung zwischen Stille und Ursprünglichkeit. Wie kaum ein anderer Wanderweg glänzt die EIFELLEITER mit ihren einzigartigen Naturspektakeln abseits von hektischem Treiben, Sorgen und Stress. Die mystischen Waldpassagen laden ein, schweigend und achtsam die Natur um sich herum bewusst wahrzunehmen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Entspannung pur bieten auch die landschaftlichen Höhe-
punkte: Aussichtspunkte verführen zu Blicken in die Ferne, Naturerlebnisse laden zum Verweilen ein, Vulkanismus und der feurige Ursprung der Eifel werden greifbar. Stehenbleiben, innehalten und mit geschlossenen Augen die ganze Pracht der Natur um einen herum mit allen Sinnen wahrnehmen: fühlen, riechen, schmecken und vielleicht einmal genauer hinhören. Inmitten der traumhaften Wiesenlandschaften gibt es sie, die besonderen Plätze die einen mit ihrem Zauber für ein paar Minuten länger festhalten. Hier kann man rasten und entspannen, meditieren und zu sich selbst finden. Das Gras unter sich fühlen, sich mit Mutter Erde verbinden oder auf einer der Entspannungsliegen und Schaukeln zur Ruhe kommen – die EIFELLEITER bietet dem Wanderer viele besondere Ruhepole. Gemütliche Rastplätze mit wundervollen Aussichten laden zum Picknicken fernab der Ortschaften ein. Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, entdeckt viele essbare Beeren und Wildkräuter. Ursprünglicher geht es kaum. 53 Kilometer und dazu stolze 1439 zu überwindende Höhenmeter – glücklicherweise gibt es die EIFELLEITER auch portionsweise, in drei herrliche Tagesetappen unterteilt, auf denen die Wanderer für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen können.
Toureninformationen im Detail www.eifelleiter.de
EIFELLEITEREtappen Etappe 1
Start:	Bad Breisig
Ziel:	Niederzissen
Länge:	ca. 15,7 km
An der Rheinpromenade in Bad Breisig startet die EIFELLEITER und führt die Leiterwanderer sodann aus der Kurstadt in die Stille der Natur Richtung Mönchsheide, auf deren Flughafen man am Wochenende Segelflugzeuge erblicken kann. Auf dem Weg dorthin lohnt ein Blick zurück über die Schulter, wo sich unglaubliche Ausblicke auf das Rheintal bieten. Durch die charakteristische Landschaft des Breisiger Ländchens bietet die EIFELLEITER zwischen Bad Breisig und Waldorf immer wieder die Möglichkeit, an Rastplätzen zu verschnaufen und den Blick Richtung Burg Olbrück und Hohe Acht schweifen zu lassen. Zum Abschluss der ersten Etappe beginnt das Abenteuer Geologie, ein Tanz auf dem Bausenberg, Deutschlands besterhaltenem Hufeisenkrater und Heimat seltener Pflanzen und Tiere. Ein faszinierender Abschluss der ersten Etappe! Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Etappe 2 Start:	Niederzissen
Ziel:	Kempenich
Länge:	ca. 15,1 km
Das Auge verliert sich in den Weiten des malerisch-reizvollen Brohltals mit den Naturspektakeln Rodder Maar und Königssee sowie herrlichen Blicken auf die mittelalterliche Burg Olbrück. Lust auf einen kleinen Abstecher?! Eine Runde SwinGolf, der Golfsportart für Jedermann, am Rodder Maar bietet Entschleunigung vor herrlicher Kulisse. Außerhalb der Waldpassagen bietet die Leiter faszinierende Perspektiven auf vulkanische Aufschlüsse, die lebendigen Zeugen der Vergangenheit. Auf alten Pfaden, einer Hauptverkehrsstraße der Römerzeit, leitet die „Kohlenstraße“ zum zweiten Etappenziel, dem Erlebniswald Steinrausch. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Etappe 3 Kreuzweg
Traumhafte Vulkanlandschaft
Atemberaubendes Hocheifelpanorama
Start:	Spessart/Kempenich
Ziel:	Adenau
Länge:	ca. 22,0 km
Die Abschluss-Etappe führt zunächst zum verträumten Erlebniswald Steinrausch bei Kempenich, bevor sich die EIFELLEITER-Bezwinger entlang kleiner Eifelörtchen wie Lederbach und Hohenleimbach auf das Ziel ausrichten, die Hohe Acht. Unterwegs bieten Waldpassagen pure Natur, zudem laden beeindruckende Fernsichten zum Genießen ein. Alsbald zeigen sich die imposanten Felsformationen der Hohen Acht und alle Mühen werden durch die Aussicht vom Kaiser Wilhelm Turm belohnt. Pfadartig bietet sich die Möglichkeit, bis zum quirligen Städtchen Adenau weiter zu wandern. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
RömerkanalWanderweg Tom und Patrick, der eine Informatiker, der andere Tourismusmanager, kennen sich von Kindesbeinen an. Jeder folgte seinen beruflichen Neigungen. Abitur, Studium, erste berufliche Verdienste. Beste Freunde sind sie geblieben und teilen ein wunderbares Hobby: Das Wandern. Was die sportliche Aktivität für sie so reizvoll macht, welchen Einfluss durchwanderte Landschaft und Wanderweg ausüben, erfuhr ich auf der Etappe des Römerkanal-Wanderweges von Kall nach Mechernich.
Römisches Sammelbecken in Mechernich-Eiserfey
Das Kontrast-
Römerkanal-Wanderweg: Zwei Freunde auf der Suche nach dem Gegenentwurf Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Tom kann in der 2.000 Jahre alten antiken Eifelwasserleitung über Berg und durch Tal nur den großen Respekt der römischen Stadtbevölkerung Kölns vor dem lebenspendenden Nass erkennen. Patrick ergänzt, die Römer hätten vermutlich auch eine besondere Vorliebe für Eifeler Wasser gehabt. Am Grünen Pütz bei Nettersheim nahm schließlich Alles seinen Lauf. Männer unter sich Wir philosophieren über die Genialität römischer Wasserbauingenieure. Schließlich überwanden die Römer vor 2.000 Jahren in rund 22 Bauabschnitten nicht nur die Maas-RheinWasserscheide bei Kall, sondern auch die Täler von Swist oder Erft. Vom Höhenrücken des Naturparks Kottenforst-Ville ganz zu schweigen. Der Informatiker Tom sieht es durchaus pragmatisch: Die hätten bewiesen, dass man mit Hirnschmalz und Tatkraft jedes Problem lösen kann. Bis zu 30.000 Menschen im antiken Colonia Claudia Ara Agrippinensium wurden mit dem Eifelwasser versorgt, das mit 1 Promille Gefälleleistung nach Köln floss. 20.000 m3 frischen Eielwassers landeten täglich in Laufbrunnen, in den beliebten Thermen und über Bleirohre in einigen Stadtvillen. Die Beiden quatschen auf Tour gerne „Männerzeugs“. Fußball, berufliche Strategien, politische Diskussionen – sie sprechen einfach alles an und vor allen Dingen aus, auch wenn nicht jeder Gedanke im Vorfeld auf die Goldwaage gelegt wurde. Dazu legen sie ein formidables Gehtempo vor. „Wären Frauen dabei, hätten wir uns schon längst Kritik eingehandelt“, meint Patrick augenzwinkernd.
Wandern befreit Für Tom ist Wandern ein Weg, um den Kopf frei zu bekommen. Beim Wandern würden mit jedem Schritt die Blockaden aus dem Hirn purzeln und wenn sich erst der Körper auf die Anstrengung einstelle, die durchwanderte Landschaft das wachsende Hochgefühl befördere und der Wanderfreund das eigene So-Sein spiegeln würde, dann sei der Kopf restlos leer. Patrick ist der Meinung, dass gerade ein einzigartiger Themenweg wie der RömerkanalWanderweg, durchsetzt mit den faszinierenden Kulminationspunkten eines einzigartigen Bodendenkmals, beim Wandern Raum für den Glauben an Problemlösungen und Demut vor den Leistungen der Vorfahren wachsen lasse.
Tom Trocha (links) 41 Jahre alt, ledig, freiberuflicher Informatiker, studierte Informatik an der FH Trier.
Patrick Schmidder (rechts) 40 Jahre, verheiratet, stellvertretender Geschäftsführer der Nordeifel Tourismus GmbH in Kall, studierte Geografie an der RWTH Aachen.
Wir stehen vor antiken Brunnenstuben, den Resten eines einst 400 Meter langen Aquäduktes, bestaunen den römischen Beton und schwelgen, den Kopf inzwischen völlig frei, in Abwägungen zur richtigen Laufrichtung dieses insgesamt 116 km langen und auf sieben Tagesetappen angelegten Weges. Langsame Annäherung an die Hektik der rheinischen Metropole und einstündige Bahnfahrt von Köln ins idyllische Nettersheim zum Startpunkt? Oder Schritt für Schritt aus grauer Städte Mauern wandern und erleben, wie sich der Schleier der Umtriebigkeit allmählich lichtet? Nach rund 20 km bewegender Römergeschichte nehmen wir uns spontan die Freiheit zu sagen: Irgendwie egal. Kontrastprogramm und Gegenentwurf – das auf alle Fälle. Autor: Michael Sänger
Römerkanal-Arrangement
Tel. +49 (0) 24 41 - 99 457 - 0 info@nordeifel-tourismus.de Tourist-Informationen vor Ort: siehe Falt-Übersichtskarte.
Legende RömerkanalWanderweg
Römerkanal-Etappen Paket „4 oder 7 Tage Wandern ohne Gepäck“, kostenloser Pocketguide, Flyerkarte Römerkanal-Gastgeber und weitere Informationen zur Tourenplanung: www.roemerkanal-wanderweg.de
Römerkanal ursprünglich
Start:	Ziel:	Nettersheim (Naturzentrum Eifel)	Kall-Dottel
Bei Nettersheim am „Grünen Pütz” nahm alles seinen Anfang – das trifft zumindest auf den Römerkanal und damit auf den gleichnamigen Wanderweg zu. Heute würde man die alten Römer wohl als Genießer bezeichnen, denn sie legten größten Wert darauf, dass das antike Köln mit Wasser bester Qualität versorgt wurde. Wie sonst ließe sich erklären, dass sie nur dafür eine annähernd 100 Kilometer lange Wasserleitung von der Nordeifel bis in die Rheinmetropole planten und bauten? Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Etappe 2 Start:	Kall-Dottel
Römerkanal lebendig Ziel:	Länge:	Mechernich (Feyer Mühle)	16,0 km
Abwechslungsreich führt der Römerkanal-Wanderweg auf dieser Etappe durch die typische Eifellandschaft. Deren besonderer Reiz liegt darin, dass der ständige Wechsel von sanften Höhenzügen, stillen Bachtälern, herrlichen Wäldern und heckengesäumten Wiesen und Feldern ein einzigartiges Naturerlebnis bietet. Auf dieser Etappe sind gleich mehrere gut erhaltene Abschnitte des Kanals, wie die römische Brunnenstube „Klausbrunnen“, das Sammelbecken in Eiserfey und die Aquäduktbrücke Vussem zu bestaunen. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Römerkanal natürlich
Start:	Ziel:	Länge:	Mechernich (Feyer Mühle)	Euskirchen-Kreuzweingarten	13,0 km
Sehens- und erlebenswert ist der Hombusch (Mechernicher Wald) gleich zu Beginn dieser Etappe. Zum einen ist es die Artenvielfalt des Waldes, zum anderen die hier besonders gut zu erkennende Veränderung, was die Nutzung der Wasserleitung anbelangt. Nach der Aufgabe der Wasserleitung und dem Ende der Römerzeit im Rheinland diente das Bauwerk vor allem im Hochmittelalter als Lieferant von Baumaterial. Steine wurden abgetragen und zum Bau zahlreicher Burgen, Klöster und Kirchen verwendet. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Römerkanal mittelalterlich
Start:	Ziel:	Euskirchen-Kreuzweingarten	Rheinbach
Der Start dieser Etappe ist aussichtsreich. Vom Felssporn bei Kreuzweingarten lässt sich nicht nur ein fantastischer Blick ins Tal genießen, sondern auch ein Blick zurück in die Geschichte werfen. Der hier befindliche Ringwall zeugt davon, dass diese exponierte Lage bereits zur Eisenzeit als Siedlung genutzt wurde. Wenig später ändert sich das Landschaftsbild. Ungehindert können die Blicke über die offene Landschaft schweben und treffen in der Ferne auf das eindrucksvolle Siebengebirge. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Etappe 5 Start:	Rheinbach
Start:	Bornheim-Brenig
Römerkanal seenreich Ziel:	Brühl (Wasserturm)
Sind es zu Beginn noch die saftigen, ebenen Wiesenflächen, so werden bald kleine Ortschaften mit bemerkenswerten, historischen Gebäuden durchwandert. Hinein geht’s nun wieder in ein großflächiges Waldgebiet mit romantisch gelegenen großen und kleinen Seen. Die Vorstellung, dass man sich hier inmitten eines ehemaligen Tagebaugebietes und ganz in der Nähe von Bonn und Köln befindet, fällt gar nicht so leicht. Die Seenlandschaft ist ein schönes Beispiel für gelungene Renaturierungsmaßnahmen. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour
Römerkanal fruchtig Ziel:	Bornheim-Brenig
Länge:	22,0 km
Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Rheinbach zählen auch einige Teilstücke des Römerkanals, die in der Stadt aufgestellt wurden. Bekannt ist die Region auch für den Obstanbau, speziell Apfelbäume säumen die Wege rund um Rheinbach. Auch entlang des Römerkanal-Wanderweges erstrecken sich weite Apfelplantagen – insbesondere im Frühjahr und Herbst ein Genuss! Dörfer werden durchwandert, bevor man in ein dichtes Waldgebiet eintaucht und sich im Anschluss allmählich dem Kölner Umland nähert. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Start:	Brühl (Wasserturm)
Römerkanal städtisch Ziel:	Köln-Sülz
Länge:	19,0 km
Langsam, aber sicher nähert sich der Wanderweg Köln. Zunächst sind es noch Laub- und Nadelwälder, die durchwandert werden, dann die Seen, die zu einer erfrischenden Rast einladen und im weiteren Verlauf die Bauwerke, die kulturhistorische Schätze darstellen. Dazwischen eröffnen sich immer wieder unvermutet schöne Ausblicke. Verständlich, dass es bald immer geschäftiger zugeht. Allerdings ist es wiederum sehr bemerkenswert, wie viele grüne „Inseln“ sich durch die Stadtteile ziehen. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour
Von der Quelle bis zur Mündung begleitet der AhrSteig den vielleicht romantischsten aller Nebenflüsse des Rheins auf seinen schlingenreichen 85,1 Kilometern. 421 m rauscht die keltische „Aha“ (für Wasser) aus einer gefassten Quelle unter einem Fachwerkhaus im Eifel-Städtchen Blankenheim durch das Ahrgebirge bis zur Mündung bei Remagen in die Tiefe. Für die „Rheinromantiker“ des beginnenden 19. Jhs, Gottfried Kinkel, Ernst Moritz Arndt, Karl Simrock oder Ferdinand Freiligrath galt das Ahrtal als Inbegriff natürlicher Schönheit, als Land des Lächelns eben.
AhrSteig Dümpelhardt bei Sierscheid
Alles im Fluss Auf dem AhrSteig durch das Land des Lächelns Und was für eine prachtvolle Aussicht bietet die Bubenley! „Dort siehst Du, woher der AhrSteig von Blankenheim über den Freilinger See und den alles überragenden Vulkankegel des Aremberg kommt. Und dort drüben führt uns der teils schmale Steig durch die Prallhänge des Schulder Kessels“. Daniela lächelt dabei, lässt dem ausgestreckten Zeigefinger verträumte Blicke folgen und schultert den Rucksack. „Komm, ich zeig Dir, wie der Fluss die Lebensgeister weckt, wie man ihm zuhört, zusieht, ihn schmeckt und ertastet ...“ Vom Eifelsteig zum RheinBurgenWeg Erst seit Kurzem ist das Teilstück durch die Mittelahr trassiert und markiert. In sieben Etappen lässt sich der Geheimtipp vom Eifelsteig in Blankenheim bis zum RheinBurgenWeg bei Sinzig bewandern. Die Etappen 1 bis 4 tragen das AhrSteig-Emblem in blau, die Etappen 5 bis 7 in rot. Der Steig, der immer wieder die Uferseite der schönen Ahr wechselt und gerne Maß auf sagenhafte Aussichtspunkte links und rechts im Gebirge nimmt, ist unverlaufbar markiert, mit einem modernen Wegweisersystem (Nah-, Mittel- und Fernziele) ausgestattet und schaut besonders gerne in beschaulichen Dörfern, Klöstern, hübschen Weinörtchen und einladenden Gasthöfen und Biergärten vorbei. Spicher Ley Daniela schwärmt immer wieder von der Lichtmalerei der frühen Herbstsonne. Hier habe man den Boden unter den Füßen, sei mit Land und Leuten fest verwurzelt, erlebe rasch ein Gefühl von Freiheit und Sorgenlosigkeit, man könne gar nicht anders als tief die würzige Luft einzuatmen, sich für die span-
nenden, detailreichen Sensationen in Blickweite zu begeistern und immer wieder zu resümieren: Wow! Von dem luftigen Ausguck im Felshang der Spicher Ley lassen wir den Blick auf das kleine Schuld in der großen, nahezu kreisrunden Ahrschleife schweifen. Hier könne man sich lösen, Distanz nehmen, den Abstand zum Alltag in Schritten messen und ob man wolle oder nicht, der AhrSteig zaubere jedem Natur- und Wanderfreund unwillkürlich ein Lächeln ins Gesicht. Er sei die perfekte Mischung aus Fernblicken, Wald- und Flusspassagen. Wie sie so dasteht und strahlt: Ich glaub es ihr aufs Wort.
Daniela Schmitz 45 Jahre, vh., zwei Söhne (13 und 15 Jahre), gelernte Reiseverkehrskauffrau und zertifizierte ServiceFachkraft TourismusInformation arbeitet in der Tourist-Information Hocheifel-Nürburgring in Adenau.
Der Fluss des Lebens Was ihr das Wandern an der Ahr bedeute, will ich wissen. Der Fluss sei wie das Leben philosophiert die gelernte Reiseverkehrskauffrau. Er umkurvt Hindernisse, ufert mal aus, gischtet lautstark über Stromschnellen, gurgelt im Flachwasser leise vor sich hin, legt sich mal links mal rechtsherum in sein Flussbett und nimmt alles mit, was sich ihm hingibt – das sei doch wie im wahren Leben? Man könne ihm zuhören, unten am Prümer Tor vor Insul etwa, wo wir vorhin barfuß im knietiefen Wasser watend die wahnsinnig hohen Steilwände des Prallufers bestaunt hätten. Der Fluss lehre einem die Kunst der Gegenwart, schließlich sei er überall zugleich. Kenne Zukunft und Vergangenheit nicht, erneuere sich fortwährend, ströme praktisch zeitlos dahin. Das sei doch auch das Ziel des modernen Wanderers: Hier und jetzt genießen, zuhören, zuwarten, darauf zugehen und – natürlich – lächeln! Autor: Michael Sänger
www.ahrsteig.de www.facebook.com/ahrsteig.wandern
Tel. +49 (0) 26 41 - 91 71 0 · info@ahrtaltourismus.de
AhrSteig-Etappen Weitere Informationen zur Tourenplanung wie Höhenprofil, Wegeverlauf in der Karte und vieles mehr finden Sie in der interaktiven Tourenkarte unter: www.ahrsteig.de
Etappe 1 Start:	Blankenheim
Ziel:	Freilinger See
Länge:	11,1 km
Schon die erste Etappe beeindruckt durch ihren Reichtum an Naturdenkmälern und Kulturschätzen. Beginnend an der Quelle der Ahr im malerischen Blankenheim, geht es am Schwanenweiher entlang, dem Oberlauf der Ahr folgend. Nach Durchqueren der Bahnunterführung wandert man steil bergan. Durch dichtes Buchengehölz kommt man zur Hochfläche des Birker Berges. Spektakuläre Aussichten auf die Eifelhöhen belohnen den Aufstieg. Über stille Waldpfade des 484 m hohen Bohrsbergs erreicht man das Ufer des Freilinger Sees. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Etappe 2 Start:	Freilinger See
Ziel:	Aremberg
Länge:	11,7 km
Vom Freilinger See startet man in Richtung Lommersdorf. Wiesenpfade führen hinauf zum 534 m hohen Hühnerberg mit herrlichem Panoramablick. Durch großflächigen Forst und der alten Römerstraße folgend, über Wiesenwege und Feldraine, erreicht man den Ort Aremberg mit seinen schmucken Gassen. Von hier aus eröffnen sich phantastische Fernblicke bis hinüber zur imposanten Nürburg. Idyllische Wälder, Streuobstwiesen und tolle Ausblicke bis in die Ardennen und die Schneifel lassen das Wandererherz höher schlagen. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Etappe 3 Start:	Aremberg
Ziel:	Insul
Länge:	18,7 km
Hoch hinaus geht es auf der längsten Etappe des AhrSteigs. Steil bergan wandert man zur Schlossruine Aremberg - mit 623 m der höchste Punkt des gesamten AhrSteigs. Weiter durch den Eichenbacher Forst führt die Route durch die engen Felspfade um die Schulder Hardt. Ein Abstecher zur Schornkapelle sowie zur Freilichtbühne lohnt. Auch die schroffen, steil abfallenden Felswände der Spicher Ley machen diesen Abschnitt zu einem besonderen Naturerlebnis. Hinab durch Wälder und Wiesen erreicht man Insul. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Etappe 4 Start:	Insul
Ziel:	Kreuzberg
Durch schattige Auenwälder erreicht man Sierscheid. Hinauf zur Dümpelhardt streift man karge Heideflächen. Der Bergrücken erlaubt fantastische Ausblicke auf die Waldhöhen des Ahrgebirges. Weiter geht es ins Liersbachtal, steil bergauf zur Lierser Hochfläche und zur 487 m hohen Linder Höhe. Die Panoramaaussicht entschädigt für das Auf und Ab. Über moosbewachsene Waldpfade wandert man hinab ins Ahrtal. Hier beginnt das Weinanbaugebiet Ahr. Die Etappe endet am Bahnhof in Altenahr-Kreuzberg. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Rast am Teufelsloch
Etappe 5 Start:	Kreuzberg
Die fünfte Etappe des AhrSteigs beginnt in Kreuzberg und führt hinauf zum Lingenberg und am Teufelsloch, das eine fantastische Aussicht bietet, vorbei. Der Weg verläuft unterhalb des Schrocks entlang und weiter Richtung Mayschoß. Von der Burgruine Saffenburg aus hat man eine wunderschöne Sicht auf die Weinberge und Dörfer. In Dernau gelangt man zum steilsten Aufstieg der Etappe, der auf den Krausberg führt. Oben angekommen, belohnt der Krausberg-Turm Wanderer mit einem 360 Grad-Panoramablick über das weinbautreibende Ahrtal. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour
Etappe 6 Langfigtal
Ziel:	Walporzheim
Start:	Walporzheim
Ziel:	Bad Neuenahr
Länge:	9,2 km
Vom Weindörfchen Walporzheim marschiert man über verschlungene Pfade und über kleine Holzbrücken, vorbei am Kloster Calvarienberg durch die Weinberge zur Lourdeskapelle. Über den Aussichtspunkt Karlsberg wandert man durch den Neuenahrer Wald zum Waldkletterpark. Über den markierten Zuweg geht es dann steil bergab nach Bad Neuenahr. Großzügige Parkanlagen kommen ins Blickfeld. Die Spielbank Bad Neuenahr lädt zum Glücksspiel ein, während man sich im AhrThermen eine Auszeit nach der Wanderung gönnt. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Etappe 7 Start:	Bad Neuenahr
Ziel:	Sinzig
Länge:	15,4 km
Über den markierten Zuweg geht es ab Bad Neuenahr über den Waldkletterpark steil hinauf zum Neuenahrer Berg mit Aussicht auf das Ahrtal. Über Waldpfade erreicht man das Idienbachtal. Feldwege führen in Richtung Heimersheim und man gelangt durch die Weinberge hinauf zur Ehlinger Ley. Weiter marschiert man am Höhenzug des Mühlenbergs vorbei bis zum Feltenturm. Ein letztes Mal geht es steil bergab bis zum Etappenziel Schloss Sinzig. Über den markierten Zuweg erreicht man das Naturschutzgebiet der Ahrmündung. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour
Traumpfade Sie heißen Eltzer Burgpanorama, Pyrmonter Felsensteig, Monrealer Ritterschlag und Virne-Burgweg und sie gehören zu den 16 Traumpfaden der Eifel. 26 solcher Premiumwanderwege gibt es insgesamt im Mündungsdreieck von Mosel und Rhein. Zwischen 2008 und 2015 räumten vier beispiellos schöne Tagesrundtouren jeweils den ersten Platz in dem bundesweiten Wettbewerb „Deutschlands Schönster Wanderweg“ ab.
Nitzblick am Traumpfad Förstersteig
Sternenwege Viermal errang ein Traumpfad Platz 1
Virne-Burgweg (2008) und der Monrealer Ritterschlag (2011) wurden von einer fünfköpfigen Jury der Redaktion des Wandermagazins gekürt. Hingegen mussten sich der Eltzer Burgpanorama (2013) und der Pyrmonter Felsensteig (2015) der Wahl des Publikums stellen. Sie setzten sich durch. Weshalb? Sterneküche der Wanderwege Wanderwege kann man bei genauer Betrachtung mit den Menüs einer gehobenen Restaurantküche vergleichen. Es kommt auf die handwerklichen Fähigkeiten des Kochs, auf die abgestimmte Raffinesse der Zutaten und die Geschmacksnote der eingesetzten „Produkte“ an. Alle Komponenten zusammen bestimmen den kulinarischen Genuss. Das ist bei Wanderwegen nicht viel anders. Der Koch ist hier der Wegescout, der die landschaftlichen Elemente eines geografischen Mikrokosmos auswählt und mit der Wegeführung erlebbar, zugänglich und intuitiv erfahrbar macht. Die „Zutaten“ sind die größtmögliche Naturbelassenheit des Weges, ein pfadiger Charakter, geschwungener Verlauf, die Gelegenheit für Licht- und Schattenspiele, perfekte Aussichten und die akustische Präsenz der durchwanderten Naturkulissen. Die eingesetzten „Produkte“ sind die Nähe zum Wasser, die wechselnden Sichtachsen, die Abfolge von Wald, Offenland und Felsen, wie sie sich in der jeweiligen Bühne des Naturraumes anbieten. Hinzu kommen erfahrbare Schlüsselstellen wie sagenumwobene Orte, darunter Burgruinen, Dörfer, Höhlen, Schluchten, Kapellen oder Wegekreuze. Gemeint sind damit verdichtete Kraftplätze in denen sich die jahrhun-
dertelange Auseinandersetzung der Menschen dieser Region mit den natürlichen Gegebenheiten von ganz alleine erschließt. Heimatstätten auf Zeit Das Wegekonzept der Traumpfade setzt auf die Erfüllung einer immer stärker werdenden Sehnsucht. Die Suche nach Geborgenheit und intuitiver Vertrautheit auch nach Einfachheit und Überschaubarkeit. Es ist die Sehnsucht nach einer temporären Heimat. Einem Raum des Loslassens und des Zuhause-Seins. Jeder der 26 Traumpfade entführt in eine andere gewachsene und authentische Kulturlandschaft und bereitet den Boden für das Gefühl von Heimat auf Zeit. Beim Eltzer Burgpanorama ist es diese unvermittelt aus dem Elzbachtal im vermeintlichen Nirgendwo aufragende Burganlage der Burg Eltz. Der Pyrmonter Felsensteig berührt auf seinem wundervollen Verlauf die Erhabenheit des Überblicks über eine schwingende Landschaft mit markanten Landmarken wie den Doppeltürmen des Münsters in Münstermaifeld mit der fußläufig begleiteten Lebensader des Elzbaches. Der Monrealer Ritterschlag entführt in die greifbare, weiß-schwarze Idylle eines jahrhundertealten Eifeldorfes, in dessen Mauern die Zeit still zu stehen scheint. Und die Runde um die Virneburg auf dem gleichnamigen Weg spielt mit den Emotionen von Annäherung und Distanzierung auf eine ganz und gar nostalgische Weise: dem Augenschein. Alle vier für ein verlängertes Wanderwochenende: Exzellente „Wandermenues“ – Sternewege eben!
Vier Traumpfade gehören zum Besten, was Deutschland in Sachen Wandern zu bieten hat!
Toureninformationen im Detail www.traumpfade.info
Die in diesem Heft vorgenommene Nummerierung der Pfade dient dem besseren Auffinden in der Karte. Vor Ort sind die Wege mit dem Traumpfade-Logo ausgeschildert.
Die Gastgeber an den Traumpfaden finden Sie im Beihefter (siehe Heftmitte).
ProjektbĂźro Traumpfade Tel. +49 (0) 2 61 - 10 84 19 info@traumpfade.info
Picknick am Bergheidenweg
1 Pellenzer Seepfad Start/Ziel:	Nickenich
2 Bergheidenweg Länge:	16,0 km
Eindrucksvoll baut sich die Aschewand, die der Laacher SeeVulkan vor 13.000 Jahren hinterlassen hat, vor dem Wanderer auf. Die Tour führt weiter durch dichten Mischwald zum Krufter Waldsee und anschließend, entlang einer Felsnische, hinauf zum Felsvorsprung „Teufelskanzel“. Durch einen schönen Buchenwald geht es hinab zum Laacher See. Vorbei an sprudelnden „Mofetten“ führt der Weg wieder bergauf zur Ahrefeld-Schutzhütte. Auf den folgenden Kilometern genießen Wanderer herrliche Fernsichten in die Pellenz bis zu den Gipfeln des Siebengebirges. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
3 Wacholderweg Start/Ziel:	Langscheid (Wacholderhütte)
Länge:	10,3 km
Der Bergheidenweg macht seinem Namen alle Ehre: Durch die offene Heidelandschaft führt der Weg in das Naturschutzgebiet Heidbüchel, an dessen Gipfel man eine wundervolle Fernsicht genießt. Es geht weiter entlang des Flusses Nette und anschließend ins Selbachtal mit seinen eindrucksvollen Klippen. Nach einer idyllischen Waldpassage und der Wanderung über weite Felder erwartet den Wanderer auf der nächsten Schutzhütte wiederum ein atemberaubendes Panorama. Kurz vor dem Ziel gilt es, den Raßberg zu umrunden. Schwierigkeit: mittel	Rund-Tour
4 Heidehimmel Volkesfeld Länge:	8,8 km
Durch die Heidelandschaft geht es rund um den Wabelsberg mit Ausblicken auf die bewaldeten Kuppen der Osteifel. Über die Hochfläche führt der Weg durch schattige Waldpassagen und bald bergan zum Büschberg. Umgeben von Wacholder lädt ein schöner Rastplatz zur Pause ein. Anschließend schlängelt sich der Weg bis ins Nettetal bergab, um gleich wieder hinaufzuführen. Nach einem weiteren Abstecher Richtung Nette steht der abschließende Anstieg durch artenreichen Wald zurück zur Wabelsberger Wacholderhütte an. Schwierigkeit: mittel	Rund-Tour
Start/Ziel:	Arft (P Raßberg)
Start/Ziel:	Volkesfeld
Länge:	9,3 km
Das wird eine „aussichtsreiche“ Tour! Nach nur einem Kilometer über weichem Waldweg ist das „Riethelkreuz“ mit sagenhaftem Panoramablick erreicht. Weiter geht es hinauf zur Wabener Wacholderheide, vorbei an Wacholder, Ginster und knorrigen Kiefern zum nächsten Aussichtspunkt: die Wabener Wacholderhütte. Auf den folgenden Kilometern lädt der Felssporn Falkleyblick und ein Abstecher zum Noorkopf wiederum zu großartigen Ausblicken ein. Zum Ende der Tour bietet die Heilquelle „Sauerbrunnen“ kühle Erfrischung. Schwierigkeit: mittel	Rund-Tour
5 Waldseepfad Rieden Start/Ziel:	Waldsee Rieden
Länge:	14,2 km
Am Ufer des Riedener Waldsees startet die Tour, bevor sie entlang des Rehbachs nach Rieden führt. Durch dichten Nadelwald windet sich der Weg bis zum Gänsehalsturm hinauf, der eine 360-Grad-Aussicht über die Vulkaneifel und das Neuwieder Becken gewährt. Auch von der weiter unten gelegenen Gänsehalshütte und dem folgenden Aussichtspunkt „Maifeldblick“ genießen Wanderer einen herrlichen Weitblick. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
6 Vier-Berge-Tour Start/Ziel:	Mendig
Länge:	12,9 km
„Dem Himmel so nah!“, so das Motto dieser Tour: Schon zu Beginn empfiehlt sich der Abstecher ins Felsengebiet „Rauhbuur“ mit seinen massiven Tuffsteinwänden. Über die Brücke zum Schutz einer Ameisenstraße geht es weiter zu den beeindruckenden Felsschluchten der Marxe-Lay und hinauf auf den Gänsehals. Von diesem Berg, wie auch von den drei folgenden Gipfeln genießen Wanderer atemberaubende Panoramablicke. Die letzten Kilometer führen zur sagenreichen Genovevahöhle sowie zur Sauerquelle des Erlenbrunnens in Mendig. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
7 Wanderather Start/Ziel:	Baar-Wanderath
Ein Weg für die Sinne! – Und das nicht nur, weil er sich teilweise mit dem Jodokusweg deckt. Durch die Heidelandschaft sowie auf Wald- und Feldwegen führt der Weg ins Achterbachtal. Vorbei an schönen Schieferfelsen im Nitzbachtal geht es bald in den dichten Wald, vorbei an einem alten Steinbruch. Später bietet sich am Waldrand ein toller Blick auf die Virneburg. Weiter bergauf erreicht man die Wacholderheide an der Hohen Warte. Diese wird umrundet, bevor der Abstieg zurück nach Wanderath führt. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Laacher See am Traumpfad Pellenzer Seeblick
8 Vulkanpfad Start/Ziel:	Ettringen (Hochsimmerhalle)
Länge:	6,6 km
Eine Zeitreise durch die Vulkangeschichte – in nur einem Tag! Der erste Anstieg wird mit einem traumhaften Blick auf die Vulkane der Osteifel belohnt. Entlang des Kraterrandes geht es hinab zum Kraterdurchbruch und über einen Lavastrom in den Kottenheimer Büden. Der Pfad führt wieder hinauf zum Kraterrand. Hier öffnet sich ein grandioser Ausblick in einen Steinbruch und auf die umliegenden Vulkane. Nach dem steilen Abstieg erreicht man das Kottenheimer Winfeld und schließlich die Mineralquelle Hartborn. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
NetteSchieferpfad
9 Förstersteig Start/Ziel:	Mayen-Kürrenberg (P Kletterwald Vulkanpark)
10 Virne-Burgweg Länge:	15,5 km
Bergauf und bergab geht es auf diesem Rundwanderweg durch idyllische Bachtäler, über den Rücken eines Felskammes, durch Schatten spendende Waldpassagen, vorbei an Pferdekoppeln und über saftige Wiesen. Leichte bis zehrende Anstiege werden mit großartigen Panoramablicken, z.B. über Mayen, das Maifeld und Richtung Rhein, auf mächtige Basaltsäulen eines Steinbruchs, das verträumte Schloss Bürresheim, das Nettetal oder das Nitztal belohnt. Bänke und Schutzhütten am Wegesrand laden zur gemütlichen Rast ein. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour
Start/Ziel:	Virneburg (Gemeindehalle)
Länge:	9,9 km
Wanderer erwartet auf dieser Tour eine sagenhaft schöne Mischung aus dichten Waldpassagen, weiten Wiesen und offener Heidelandschaft. „Deutschlands schönster Wanderweg 2008“ führt vorbei an einer kleinen Kapelle hinauf zur mächtigen Ruine der Virneburg. Es folgen mehrere Ab- und Anstiege, wobei letztere auch schöne Ausblicke auf die Landschaft eröffnen; von der Blumenrather Heide sogar bis zur Nürburg. Auf schmalen Pfaden geht es hinab ins Nitzbachtal und leicht bergauf zurück zum Ausgangspunkt. Schwierigkeit: mittel	Rund-Tour
11 Nette-Schieferpfad Start/Ziel:	Trimbs (Dorfplatz)
Durch die blühenden Talauen der Nette, über seltene Magerwiesen und vorbei an schroffen Schieferklippen geht es hinauf zur Trimbser Schweiz. Grandiose Aussichten über das wilde Nettetal, die Weite des Maifelds und die Vulkane der Osteifel prägen die Strecke zum Burberg. Entlang der murmelnden Nette erreicht man den 200 Meter langen, beleuchteten Tunnel Hausen 2, an dessen Ende einzigartige Blicke auf das Nette-Viadukt warten. Nach ruhigen Waldpassagen geht es steil hinab ins Nettetal. Schwierigkeit: mittel	Rund-Tour
12 Booser Doppelmaartour Start/Ziel:	Boos (P Vulkanparkstation)
Länge:	9,1 km
Die beiden Maare, die sich als weitläufige, flache Kessel in die Landschaft gezeichnet haben, erblickt man bereits von einem Aussichtspunkt nach wenigen Kilometern. Den steilen Anstieg zur Kraterwand hinter sich lassend, gilt es schon bald, die 125 Stufen des „Booser Eifelturms“ zu erklimmen und die herrliche Fernsicht über die Eifel mit ihren erloschenen „Vulkankegeln“ zu genießen. Weiter geht es durch den dichten Wald, hinab ins Nitzbachtal und vor einer traumhaften Bergwaldkulisse schließlich zurück nach Boos. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour
Steinbruch am Traumpfad Hochbermeler
13 Monrealer Ritterschlag Start/Ziel:	Monreal
14 Hochbermeler Länge:	13,7 km
Puren Wandergenuss garantiert „Deutschlands schönster Wanderweg 2011“! Das Fachwerkidyll Monreal hinter sich lassend, folgt der Weg dem Flusslauf der Eltz und öffnet schließlich den Blick auf die Burgen. Während des folgenden Anstiegs genießt man herrliche Ausblicke, später auch auf den Hochbermel und ins verträumte Thürelztal. Auf engen Pfaden geht es hinab und hinauf bis ein 100 Höhenmeter steiler Aufstieg zu den Monrealer Burgen beginnt. Die Belohnung: Eine spektakuläre Aussicht von einem Felssporn. Schwierigkeit: anspruchsvoll	Rund-Tour
Start/Ziel:	Bermel (Sportplatz)
Länge:	10,0 km
Durch das abwechslungsreiche Landschaftsbild der Eifel – durch ruhige Waldpassagen, stille Täler, über farbenfrohe Wiesenlandschaften oder entlang steiler Abbruchkanten und Hänge – führt die Wandertour zum beeindruckenden Vulkan Hochbermel. Wanderer umrunden die Kuppe knapp unterhalb des Gipfels und blicken Schritt für Schritt in den von der Natur zurückeroberten Basaltsteinbruch. Lohnenswert ist der Abstecher in den alten Steinbruch mit spannenden Aufschlüssen zu Vulkanismus und Erdgeschichte. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
15 Pyrmonter Felsensteig Start/Ziel:	Roes/Pillig (Pyrmonter Mühle)
Wussten Sie schon? Die Traumpfade haben „Nachwuchs“ bekommen! Die sogenannten Traumpfädchen sind PremiumSpazierwanderwege, die nur zwischen drei und sieben Kilometer lang sind. Von den Qualitätsanforderungen her ähneln sie den Premiumwanderwegen und werden auch durch das Deutsche Wanderinstitut zertifiziert.
Weitere Infos zu den Spaziergängen unter:
www.traumpfade.info/traumpfaedchen
Spektakulär beginnt der Weg direkt an der Pyrmonter Mühle mit ihren rauschenden Wasserfällen. Ein stiller Waldweg führt hinauf auf die fruchtbaren Höhen des Maifelds. Dort wandert man durch blühende Rapsfelder im Frühjahr oder wogendes Getreide im Sommer. Weite Blicke zur Burg Pyrmont oder hinüber zu den Vulkankegeln der Osteifel prägen die Wanderung, bevor es durch das Naturschutzgebiet am Juckelberg wieder hinab geht in das wilde, waldreiche Elztal. Hinter der Burg Pyrmont taucht man ein in das „Reich der Felsen“ mit efeuumrankten Höhlen, steilen Klippen und malerischen Burg-Blicken. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
16 Eltzer Burgpanorama Start/Ziel:	Wierschem (Dorfgemeinschaftshaus)
Länge:	12,6 km
Die Wanderung zur Burg Eltz ist geprägt von herrlichen Ausblicken über die weiten, fruchtbaren Hügel des Maifelds. Rasch ändert sich die Landschaft. Hinab geht es in das wilde, waldreiche Elztal, durch Talauen, vorbei an schroffen Felsen, hinter denen unvermutet die Burg Eltz auftaucht. Nach dem märchenhaften Ausflug ins Mittelalter taucht man wieder ein in die prachtvolle Natur, streift die Ringelsteiner Mühle und wandert dann wieder hinauf auf die Höhen des Maifelds. Durch das Kerner Bachtal geht es zurück nach Wierschem. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour
Die Wetterprognosen sehen gut aus? Worauf warten Sie noch? Eifelsteig komplett
Von Aachen nach Trier Kaiserstadt Aachen, Hohes Venn - größtes intaktes Hochmoor Europas, einsame Flusstäler, imposante Stauseen, Nationalpark Eifel - geprägt von Wald, Wasser und Wildnis, Vulkaneifel - gezeichnet von der brodelnden Vergangenheit, südliche Eifel - lieblich bis rau, Römerstadt Trier – eindrucksvolle Stationen auf 15 Etappen Eifelsteig.
Eifel Tourismus GmbH · Kalvarienbergstraße 1 · 54595 Prüm on pro Pers ··············· Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 · www.eifel.info
Eifelsteig in kurzen Etappen (< 20 km/Tag)
ab 329,- E
Dem Atemrhythmus folgen (Vogelsang – Blankenheim) Wildnisräume erwandern, beseelte Augenblicke im Kloster genießen, den Römern für ihre Errungenschaften danken, sprudelnden Wasseradern folgen und sich von erhebenden Eifel-Blicken verzaubern lassen – Zeitgeschichte und Lebenswege links und rechts des Eifelsteiges (wieder) entdecken, im Atemrhythmus der Natur!
Information und Buchung: Eifel Tourismus GmbH · Kalvarienbergstraße 1 · 54595 Prüm on rs Pe o pr ············ Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 · www.eifel.info ··· ··· ··· ··· ··· ··· ···
ab 369,- E
Spiel mit dem Feuer (Hillesheim – Schalkenmehren) Seinen ureigenen Spürsinn wiederentdecken, in kriminalistischem, geschmacklichem wie wissbegierigem Sinne. Kraft aus den erstaunlichen Werken der Natur der Eifel schöpfen. Exklusive Arrangements genießen. Die Kombination aus Natur- und Kulturgenuss ist ein feuriges Verwöhnprogramm für Körper und Geist! Information und Buchung:
15 Etappen: Kornelimünster – Roetgen (14km) – Monschau (17 km) – Einruhr (24 km) – Gemünd (21 km) – Kloster Steinfeld (17 km) – Blankenheim (23 km) – Mirbach (18 km) – Hillesheim (26 km) – Gerolstein (20 km) – Daun (24 km) – Manderscheid (23 km) – Kloster Himmerod (18 km) – Bruch (20 km) – Kordel (28 km) – Trier (17 km) Leistungen: 16 x ÜF / DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer, Tourenbeschreibung: Wanderführer „Eifelsteig“
Etappen: 1: Vogelsang – Gemünd, 8 km 2: Gemünd – Kloster Steinfeld, 17,4 km 3: Kloster Steinfeld – Nettersheim/Marmagen, 14 km 4: Nettersheim/Marmagen – Blankenheim, 16 km Leistungen: 5 x ÜF / DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer, Eintritt Vogelsang ip, Tourenbeschreibung: Wanderführer „Eifelsteig“
Etappen: 1: Hillesheim – Müllenborn, 11 km 2: Müllenborn – Gerolstein, 8 km 3: Gerolstein – Neroth, 14 km 4: Neroth – Schalkenmehren, 17 km Leistungen: 5 x ÜF / DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer, Taxi-Transfer Schalkenmehren – Hillesheim, Tourenbeschreibung: Wanderführer „Eifelsteig“
Wander-Arrangements Eifelsteig Teil 1
Von Aachen nach Blankenheim Das sagenumwobene Hochmoor des Hohen Venns, die Eifeler Seenplatte mit ihren beeindruckenden Talsperren und der Buchen-Urwald des Nationalparks Eifel ... Auf dieser Tour erwandert man von Norden kommend die landschaftlichen Höhepunkte der ersten rund 100 Kilometer des Eifelsteigs.
Etappen: 1:	Kornelimünster – Roetgen, 14 km 2:	Roetgen – Monschau, 17 km 3:	Monschau – Einruhr, 24,5 km 4:	Einruhr – Gemünd, 21 km 5:	Gemünd – Kloster Steinfeld (Kall-Urft), 17,5 km 6:	Kloster Steinfeld (Kall-Urft) – Blankenheim, 22,5 km
Information und Buchung: Eifel Tourismus GmbH · Kalvarienbergstraße 1 · 54595 Prüm Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 · www.eifel.info
Leistungen: 7 x ÜF/DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer, Tourenbeschreibung: Wanderführer „Eifelsteig“
Eifelsteig Teil 2
Von Blankenheim nach Gerolstein Durch ausgedehnte Wachholdergebiete rund um den Kalvarienberg geht es weiter in Richtung Hillesheim. Absolutes Highlight ist der Wasserfall Dreimühlen, ein Naturschauspiel der besonderen Art. Durch das Tal der Kyll und über die Anhöhen des Rother Kopfs endet dieser Teil des Eifelsteigs in Gerolstein. Information und Buchung: Eifel Tourismus GmbH · Kalvarienbergstraße 1 · 54595 Prüm Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 · www.eifel.info
Eifelsteig Teil 3
Etappen: 1:	Gerolstein – Daun, 25 km 2:	Daun – Manderscheid, 23 km 3:	Manderscheid – Kloster Himmerod, 18 km 4:	Kloster Himmerod – Bruch, 20,5 km 5:	Bruch – Kordel, 27,7 km 6:	Kordel – Trier, 18 km
Wandern auf dem Vulkan Eine Kombination aus Naturgenuss und regionalen Produkten. Diese Tour führt mitten durch die Vulkaneifel. Die Maare, die „blauen Augen“ der Eifel oder die Manderscheider Burgen gilt es zu bestaunen. Übernachtet wird bei Gastgebern der Regionalmarke EIFEL. Sie achten besonders auf die regionale Herkunft der Zutaten. Information und Buchung: Eifel Tourismus GmbH · Kalvarienbergstraße 1 · 54595 Prüm Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 · www.eifel.info
Entlang der langen Leitung der Römer Der 116 Kilometer lange Römerkanal-Wanderweg von Nettersheim nach Köln folgt der Trasse der römischen Eifelwasserleitung. Bei der Wanderung auf dem RömerkanalWanderweg durchstreifen Sie die reizvollen Landschaften von der Nordeifel bis nach Köln und lernen die Relikte des Großbauwerkes aus römischer Zeit hautnah kennen. Information und Buchung: Nordeifel Tourismus GmbH · Bahnhofstraße 13 · 53925 Kall Tel.: +49 (0) 24 41 - 99 45 70 · www.nordeifel-tourismus.de
459,- E
pro Person ············
259,- E
Leistungen: 4 x ÜF/DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer, Tourenbeschreibung: Wanderführer „Eifelsteig“
Von Gerolstein nach Trier Von der Brunnenstadt Gerolstein über den Eifelsteig bis in die Römerstadt Trier. Es geht durch die Vulkaneifel, vorbei an den Maaren, den Manderscheider Burgen und der Zisterzienserabtei Kloster Himmerod und schließlich durch das Kylltal und das Butzerbachtal mit seinen Hängebrücken nach Trier.
Eifelsteig - Vulkane - Regionales
Etappen: 1:	Blankenheim – Mirbach, 17,7 km 2:	Mirbach – Hillesheim, 26,1 km 3:	Hillesheim – Gerolstein, 20,3 km
Etappen: 1:	Birresborn – Neroth, 16,6 km 2:	Neroth – Schalkenmehren, 17,4 km 3:	Schalkenmehren – Manderscheid, 17,1 km
ab 459,- E
319,- E
Leistungen: 4 x ÜF/DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer, HP mit regionalen Produkten, Tourenbeschreibung: Wanderführer „Eifelsteig“, Rücktransfer nach Birresborn
Etappen: 1:	Nettersheim – Kall, 15 km 2:	Kall – Mechernich, 16 km 3:	Mechernich – Euskirchen-Kreuzweingarten, 13 km 4:	Euskirchen-Kreuzweingarten – Rheinbach, 16 km 5:	Rheinbach – Bornheim, 22 km 6:	Bornheim – Brühl, 15 km 7:	Brühl – Köln, 19 km
Leistungen: 4 x oder 7 x ÜF/DZ, Gepäcktransfer, GästeCard u.a. zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV
269,- E
Wir organisieren, Sie genießen! Unterwegs auf der Buntsandsteinroute
159,- E
Gepäcklos durch das Rurtal Genießen Sie das Rurtal mit seinen kleinen Pfaden von seiner schönsten Seite und erwandern Sie die Buntsandsteinroute von Kreuzau bis zur Urftseestaumauer in zwei Tagesetappen. Sie übernachten zentral bei einem GästeCard-Gastgeber und werden dort bestens umsorgt und auf die Wanderung vorbereitet.
Rureifel-Tourismus e.V. · An der Laag 4 · 52396 Heimbach pro Person ············ Tel. +49 (0) 24 46 80 57 90 · www.rureifel-tourismus.de ·····················
Vier Wege, fünf Tage Ideale Möglichkeiten, die Nordeifel mit Ihren Schönheiten bei einem Kurzurlaub wandernd zu erleben, haben Sie beim Arrangement „Auf alten Pfaden durch die Eifel“ (79,5 km). Dabei nehmen Sie den Premiumwanderweg Eifelsteig und seine Partnerwege Rur-Olef-Route, BurgenRoute und Eifeler Quellenpfad unter die Füße.
Nordeifel Tourismus GmbH · Kurhausstr. 6 · 53937 Schleiden pro Person ············ Tel.: +49 (0) 24 41 - 99 45 70 · www.nordeifel-tourismus.de ·····················
Eifelleiter - Vom Rhein in die Eifel
······ ·····················
Wanderspaß vom Rheintal bis zur Hohen Acht Gestartet wird in der Kulisse vom mächtigen Strom „Vater Rhein“, an der Rheinpromenade in Bad Breisig. Über die Vulkanlandschaft des Brohltals quert der Wanderweg die Osteifel mit ihren imposanten Felsformationen und führt durch dichte Wälder hinauf zum höchsten Gipfel der Eifel, zur Hohen Acht und weiter bis nach Adenau. Information und Buchung:
Ferienregion Laacher See · Kapellenstraße 12 · 56651 Niederzissen pro Person ············ Tel.: +49 (0) 26 36 - 19 43 3 · www.ferienregion-laacher-see.de ·····················
Felsenwege im NaturWanderPark delux
225,- E
Auf Schritt und Tritt faszinierende Felskulissen, unzählige Szenerien und Färbungen. Entdecken Sie drei der insgesamt 23 Wandertouren im NaturWanderPark delux. Höhepunkte sind Irreler Wasserfälle, Hopfenfelder bei Holsthum, Römische Villa Holsthum, Ruine der Prümerburg, Römische Villa Bollendorf, Schloss Beaufort, Schloss Weilerbach u.v.m. – Kultur & Natur pur! Information und Buchung:
Wandern von der Quelle bis zur Mündung Begleiten Sie die Lieser auf ihrem Weg. Auf vier Etappen erleben Sie, wie sich der kleine Bach zum Fluss entwickelt. Fernab von Straßenlärm und Alltag können Sie die anregende Kraft der Natur genießen und den Kopf freibekommen. Entscheiden Sie selbst, ob Sie Ihr Gepäck schultern oder bequem transportieren lassen möchten. Information und Buchung:
GesundLand Vulkaneifel · Leopoldstraße 9 · 54550 Daun pro Person ············ Tel.: +49 (0) 65 92 - 95 13 70 · www.gesundland-vulkaneifel.de ·····················
Etappen: 1:	Kreuzau – Abenden, 20 km 2:	Abenden – Urftseestaumauer, 20 km Leistungen: 2 x ÜF/DZ, Lunchpakete, GästeCard u.a. zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV, Transfer mit der Rursee-Schifffahrt, Wanderkarte & Wegbeschreibung
Etappen: 1:	Gemünd – Kloster Steinfeld (Urft), 17,5 km 2: Kloster Steinfeld (Urft) – Blankenheim, 24 km 3: Blankenheim – Hellenthal, 21 km 4: Hellenthal – Gemünd, 17 km Leistungen: 4 x ÜF/DZ, Gepäcktransfer, Wanderkarte Eifelsteig, GästeCard
Etappen: 1:	Bad Breisig – Niederzissen, 15,7 km 2:	Niederzissen – Spessart, 16,7 km 3:	Spessart – Adenau, 21,7 km Leistungen: 4 x ÜF/DZ, 4 x Abendessen, 1 x Taxitransfer zum Abendessen , Lunchpaket, Gepäcktransfer, Eintritt Römer-Thermen Bad Breisig
Touren/Standortwanderungen: 1:	Felsenweg 5, 17 km 2:	Felsenweg 2, 20 km 3:	Felsenweg 3, 25 km Leistungen: 4 x ÜF/DZ, Lunchpaket pro Wandertag, Tourenbeschreibung
Etappen: 1:	Boxberg – Daun, 15 km 2:	Daun – Manderscheid, 18 km 3:	Manderscheid – Wittlich, 23 km 4:	Wittlich – Lieser, 18 km Leistungen: 5 x ÜF, 4 Lunchpakete, Transfer zum Ausgangspunkt der Wanderung, Wegbeschreibungen, GesundLand Multifunktionstuch, Gepäcktransfer optional (zubuchbar)
Wandern in Belgien galt lange als verklĂ¤rtes Wunschdenken, doch die einzigartige Landschaft Ostbelgiens zwischen Aachen, Malmedy und Sankt Vith hat bewiesen, dass man als Wander- und Naturfan an den Belgischen Ardennen nicht vorbeikommt.
Nein, als Schlagader des Wanderns ist Ostbelgien nicht bekannt. Doch wer einmal dort war, im „belgischen Sibirien“, hoch oben in der mystischen Hochmoorlandschaft des Hohen Venns, wer die knorrigen Bäume inmitten der kargen Sumpflandschaft mit eigenen Augen gesehen und das einzigartige Flair mit all seinen Entstehungsmythen und menschgemachten Legenden aufgesogen hat, der weiß: Die Belgischen Ardennen lassen den Puls von Wanderherzen in die Höhe schnellen.
Gegensätze ziehen sich an Es sind die sich vereinenden Gegensätze, die die Ardennen zu einem Juwel der Natur veredeln. So karg die Landschaft an der einen, so üppig und quirlig ist sie an der anderen Stelle. Im Süden des Landes schufen fleißige Flüsse wie die Ourthe, Lesse oder Semois im Laufe von Jahrmillionen Jahren gleichermaßen wilde wie bizarre Felsschluchten, in denen sich das Wasser der waldreichen Ardennen sein spektakuläres Bett in Richtung Meer bahnt.
Weiter nördlich gleitet das blaue Nass durch die sanft geschwungene Hügellandschaft Ostbelgiens. Hier kommt es zur Ruhe, fügt sich ein in die idyllische Landschaft mit ihren 1001 Dörfern, ihren tiefblauen Seen, den weitläufigen Wiesen und Feldern und der Gewissheit, dass das Zusammenspiel der Elemente ein wahrlich zauberhaftes Ambiente und die Natur einen einzigartigen Flecken Erde geschaffen hat.
Die Wanderwege in den Belgischen Ardennen malen viele verschiedene Gesichter, ein langweiliges ist nicht dabei.
Am Felsen von Falize
im Garten Europas Das Hohe Venn und die Belgische Eifel mit ihren Flusstälern lassen sich über zwei Fernwanderwege schön und komfortabel erwandern. Sie sind gespickt mit Naturphänomenen wie Hochmooren, Wasserfällen, Felsplateaus, rauschenden Flusstälern, stürzenden Bächen, zauberhaften Winterimpressionen und seltener Fauna und Flora. Dazwischen Burgen, Aussichtspunkte und versteckte Horte als Glücksplätze für Entdeckungsfreudige. Charmante Einkehrmöglichkeiten mit Lokalkolorit und regionalen Spezialitäten setzen gastronomische und kulinarische Akzente.
Ostbelgische Gastlichkeit
2 Flüsse, 1 Erlebnis
Entdecken Sie die wunderschönen Flusstäler der Amel und der Warche. Diese Wanderung präsentiert sich als Natur-Erlebnis und ist manchmal eine sportliche Wanderstrecke. Mal von oben mit herrlichen Ausblicken, mal von unten inmitten zahlreicher Klein··· ····················· ode, dabei fast immer entlang ········· oder in Sichtweite des Wassers. ab Nicht selten sieht man sogar Wildpro Person ············ ····················· enten oder Fischreiher.
535,- E
Information und Buchung: Tourismusagentur Ostbelgien · Tel.: +32 (0)80/280 997 caroline.massotte@eastbelgium.com www.eastbelgium.eu
Die über 130 km lange Wanderung führt, quer durch herrliche Wald- und Wiesenlandschaften, vom Norden in den Süden Ostbelgiens. Dabei erlebt man die Region wie eine riesige Parklandschaft: den Hertogenwald, das Hohe Venn, die Seenlandschaft von Bütgenbach und Robertville, das Ourtal. Jeder einzelne Wandertag erhält somit eine ganz besondere eigene Note! ·····················
745,- E
Etappen: 1: Amel-Losheimergraben, 21,5 km 2: Losheimergraben-Bütgenbach, 18,7 km 3: Bütgenbach-Malmedy, 22,3 km 4: Malmedy-Ligneuville, 21 km 5: Ligneuville-Amel, 15,9 km Leistungen: 5 x ÜF/DZ 5 x Abendessen 5 x Lunchpakete Wanderkarten und Wegbeschreibungen Gepäcktransfer Dokumentation
Etappen: 1: Eupen-Robertville, 27,7 km 2: Robertville-Büllingen, 26,4 km 3: Büllingen-Schönberg, 25,6 km 4: Schönberg-Burg-Reuland, 20,4 km 5: Burg-Reuland-St Vith, 15 km 6: St. Vith-Ligneuville, 20,1 km Leistungen:
on ··· 6 x ÜF/DZ pro Pers 6 Abendessen ········· ··· ··· ··· ··· ········· Information und Buchung: Tourismusagentur Ostbelgien · Tel.: +32 (0)80/280 997 caroline.massotte@eastbelgium.com www.eastbelgium.eu
Wer den Charme des Hohen Venn erleben möchte, der sollte sich auf eine geführte Wanderung ins Hochmoor einlassen. In Begleitung eines diplomierten Naturführers entdecken wir eine der fesselndsten Naturschönheiten Europas: Das Hohe Venn. Das ····················· Hochmoor ist sowohl das älteste ············ als auch das größte Naturschutz- ab gebiet Belgiens. pro Person
300,- E
6 Lunchpakete Wanderkarten + Wegbeschreibungen Gepäcktransfer Taxifahrt zum Ausgangspunkt Dokumentation
Leistungen: 2 x ÜF/DZ 2 Abendessen 2 Lunchpakete 2 geführte Wanderungen durch einen diplomierten Naturführer Dokumentation
Unterwegs am Stausee von Bütgenbach
1 Durchs Tal der Statte Start/Ziel:	Kirche von Solwaster
2 Durchs Moor bei Spa Länge:	8,8 km
Zu Beginn der Wanderung fallen gleich die schönen alten Bauernhäuser auf, deren kleine Fenster und dicke Mauern vom einst rauen Klima dieser Region künden. Nach wenigen Minuten ist die Statte, ein wilder kleiner Gebirgsfluss, erreicht. Über zahlreiche kleine Brücken und schmale steinige Pfade geht es zum Rocher de Bilisse, einer fast 50 m hohen Felswand, mitten im Wald. Der etwas weiter oben gelegene Wasserfall der Trolle ist besonders nach starken Regenfällen beeindruckend. Weiter führt der Pfad zu einem Gesteinsfeld (Pierrier) der letzten Kaltzeit und zum Dolmen von Solwaster. Wenig später kommt der Wanderer aus dem Halbdunkel des Waldes und der Schluchten wieder ins Licht auf den Höhen oberhalb Solwasters. Weit schweift der Blick über die Felder und Hecken des Dorfes, bevor der Startpunkt wieder erreicht ist. Schwierigkeit:
3 Im Tal der Amblève Start/Ziel:	Parkplatz Sedoz/Ninglinspo
Start/Ziel:	Parkplatz der Quelle „Barisart“ bei Spa
Eine abwechslungsreiche Rundwanderung durch herrliche Mischwälder, die den Bachläufen bis hinauf zum Moorgebiet des Fagne de Malchamps folgt. Vom dortigen Aussichtspunkt lässt sich die gesamte Landschaft um Spa überblicken. Nach einer ausgiebigen Runde durchs Moor geht es auf schmalen Wegen und Pfaden zurück zum Startpunkt. Der Weg führt an drei berühmten Quellen vorbei: Barisart, Géronstère und Pia. Besonders die 1599 entdeckte Quelle von Géronstère wurde von vielen bekannten Persönlichkeiten besucht, darunter auch Peter der Große. Schwierigkeit:
4 Rund um La Gleize Länge:	14,3 km
Abwechslungsreiche sowie anspruchsvolle Wanderung. Häufiger Fels- und Wasserkontakt prägt den Charakter dieser Tour. Der Verlauf des Pfades entlang des NinglinspoWildbaches über blanken Fels und kleine Brücken ist geradezu abenteuerlich. Unzählige kleine Wasserfälle münden in ebenso viele kleine Wasserbecken. Kurz vor Einmündung der Chefna in die Amblève ist das Dorf Quarreux erreicht. Der weitere Weg führt am „Fonds de Quarreux“ vorbei, einem besonders wilden Abschnitt der Amblève. Das Flussbett ist in diesem Bereich mit großen scharfkantigen Quarzitblöcken übersäht, an denen sich das Wasser bricht und einen großartigen Anblick bietet. Schwierigkeit:
Quelle: Wandermagazin www.wandermagazin.de
Start/Ziel:	Parkplatz gegenüber der Kirche von La Gleize
Länge:	8,8 km
Ein schöner Rundweg durch Wälder und Weiden, mit einigen Panoramablicken über die weiten Hügelketten der Ardennen und das wunderschöne Tal der Amblève. Holz und Schiefer prägen die Siedlungen dieser Region. Der Weiler Borgoumont, und besonders das alte Dorf Moulin du Ruy, beeindrucken mit zahlreichen Fachwerkbauten. La Gleize wurde während der Ardennen-Offensive im Dezember 1944 schwer in Mitleidenschaft gezogen. An diese dunkle Zeit erinnern der Tigerpanzer und das sehenswerte Museum „Dezember 1944“. Die Dorfkirche aus dem 12. Jh. mit einigen mittelalterlichen Holzarbeiten lohnt ebenfalls einen Besuch. Schwierigkeit:
5 Das alte Dorf Wéris
6 Durchs Tal der Feen
Start/Ziel:	Länge:	Wanderparkplatz gegenüber dem „Musée des Mégalithes“	6,7 km
Wéris gehört zu den schönsten Dörfern der Wallonie und ist schon wegen seines gut erhaltenen Dorfensembles mit der alten romanischen Kirche St. Walburge (11. Jh.) und den regionstypischen Fachwerkhäusern sehenswert. Die Wanderung erschließt die Wälder und Felder rund um das Dorf zwischen Famenne und Ardennen und bietet einige schöne Ausblicke auf die bäuerlich geprägte Kulturlandschaft und auf die zahlreichen megalithischen Hinterlassenschaften. Einige sagenumwobene Felsen und Gesteinsbrocken wie der „Pierre Haina“ und das „Teufelsbett“ liegen direkt am Weg und können bestaunt werden. Schwierigkeit:
7 Von Maissin nach Redu Start/Ziel:	Vor der Kirche in Maissin
Länge:	16,1 km
Start/Ziel:	Parkplatz bei der Brauerei
Schöne und abwechslungsreiche Tour, die eigentlich aus zwei separaten, kombinierten Wanderungen besteht. Die erste Wanderung beginnt gemächlich und verbindet das liebliche und offene Feen-Tal mit dem wildromantischen Tal des Martin-Moulin-Baches. Der Rückweg führt über einen schmalen, gewundenen Pfad, wo man sich hier und da an blanken Felsen abstützen und mit den Füßen über Felsbrocken im Wasser balancieren muss. Der zweite Teil führt auf die Höhe, von wo sich ein schöner Blick auf Achouffe bietet. Ein schmaler Pfad führt zu zwei Aussichtsfelsen und wieder hinab ins tief eingeschnittene Martin-Moulin-Tal. Krönender Abschluss ist ein Besuch in der Brauerei-Taverne von Achouffe. Schwierigkeit:
Im Wald bei Spa
Die Wanderung von Maissin zum berühmten Bücherdorf Redu mit seinen zahlreichen Antiquariaten verbindet schöne und sehr unterschiedliche Naturlandschaften mit einer gehörigen Portion (Lese-) Kultur. Einst von Abwanderung bedroht und völlig bedeutungslos, machten zwei ortsansässige Journalisten das 450-Seelen-Dorf Redu 1984 zu einem riesigen Büchermarkt. Nach dem Vorbild des walisischen Dorfes HayonWye, das sich seit 1961 in ein einziges Antiquariat verwandelt hat, findet man heute in Redu 22 Buchhandlungen in ehemaligen Kuhställen und Bauernhäusern. Auch seltene Comics und deutschsprachige Buchschätze lassen sich dort finden. Natürlich bietet sich Redu auch für eine gastronomische Rast an. Schwierigkeit:
8 Rund um Corbion Start/Ziel:	Länge:	Parkplatz gegenüber Auberge Restaurant „Le Relais“	11,1 km
Unterwegs auf felsigen Pfaden
Diese abwechslungsreiche Tour führt den Wanderer zunächst durch den Wald zum Predigtstuhl, einer steilen Felsabbruchkante über der Semois. Der Blick geht weit über das Fluss-Tal und auf das tiefer gelegene Poupehan. Ein schmaler, felsiger Pfad führt rasch hinab ins Tal und Richtung Semois. Kurz vor Erreichen des Flusses geht es wieder auf einem steilen Bergpfad hinauf zu den Ruinen des Château de Montragut. Die Überreste sind nur spärlich, doch der 360°-Blick von den Felsen ist beeindruckend. Über einen Felskamm und stets durch Laubwald gelangt man zu mehreren sehr schönen Aussichtspunkten. Hier wird die Semois auf einer Fußgängerbrücke überquert, bevor es auf der anderen Seite gemütlich flussaufwärts nach Poupehan geht. Wiederum wird die Semois überquert und ein letzter, langer und steiler Anstieg führt zurück. Schwierigkeit:
Markierung lokaler Rundwanderungen:
Markierung Fernwanderwege:
Die Wege Die Markierung der Wanderwege in den Belgischen Ardennen erfolgt einheitlich mit geometrischen Symbolen in den Farben rot, grün, gelb und blau. Standortschilder am Beginn der Wanderung informieren über den Wegeverlauf.
Legende Wandertipps Belgische Ardennen Genusstouren in Ostbelgien Wald, Wasser und Panoramen
Ihre Ansprechpartner zu den Touren Tourismusverband der Provinz Belgisch-Luxemburg Quai de l‘Ourthe 9 · B-6980 La Roche-en-Ardenne Tel +32(0)84 41 10 11 info@ftlb.be · www.ftlb.be
Pl. de la République Française 1 · B-4000 Lüttich Tel +32(0)4 237 95 26 ftpl@provincedeliege.be · www.liegetourisme.be
Hauptstraße 54 · B-4780 St.Vith Tel +32(0)80 - 22 76 64 · Fax +32(0)80 - 22 65 39 info@eastbelgium.com · www.eastbelgium.com
BELGISCH LUXEMBURG Erleben Sie einen Genussurlaub in den malerischen (Ardenner) Landschaften von Belgisch Luxemburg !
© ARDENNE ALL ACCESS/AGENCE LAETIS
Bestellen Sie ab heute unsere Informationsbroschüre mit praktischen Details für Wanderer, Rad- und Mountainbikesportler wie auch viele Internetverweise bezüglich Führungen, Gruppenwanderungen und weiterer Sportaktivitäten.
www.luxembourg-belge.be 12/09/16 13:55
FTLB_wanderland_05DE.indd 1
Einen Tag wandern, sich fit halten und die Natur genießen!
Ob zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Rad, quer durch die Provinz Lüttich erleben Sie auf dem RAVeL-Wegenetz unerwartete Landschaften und Orte, die Sie begeistern werden!
www.liegetourisme.be 65
Impressum, Zeichenerklärung & Buchungsservice Vom Schlafen im Heu bis zur Himmelbettromantik im SchlossHotel – die Gastgeber der Eifel auf einen Blick! Im Ferienkatalog Eifel finden Sie rund 630 Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Bauernhöfe, Ferienhäuser und Ferienwohnungen, zudem Kurzbeschreibungen der Ferienregionen und Orte, Hinweise auf Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen, Veranstaltungen und die vielfältigen Urlaubsaktivitäten.
Gerne übernehmen wir für Sie die Suche nach der passenden Unterkunft. Schnell und kostenlos unterbreiten wir Ihnen ein entsprechendes Angebot. Sie erreichen uns: Montag bis Freitag: 08:30 bis 17:00 Uhr Oder buchen Sie online unter: www.eifel.info Buchungshinweis: Das Magazin Wanderland Eifel ist gültig vom 01.01.2018 bis zum Erscheinen des Wanderlands Eifel 2019. Druckfehler vorbehalten.
Die Angebotsvielfalt der Eifel
Fordern Sie Ihr persönliches Exemplar an! Telefon: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 Online-Bestellung: www.eifel.info
Anschrift: Eifel Tourismus (ET) GmbH Kalvarienbergstraße 1 54595 Prüm Telefon: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 Telefax: +49 (0) 65 51 - 96 56 96 info@eifel.info www.eifel.info I
ÜF	Übernachtung/Frühstück	HP	Halbpension DZ/EZ	Doppelzimmer/Einzelzimmer p.P.	pro Person
Herausgeber: Eifel Tourismus GmbH · Kalvarienbergstraße 1 · 54595 Prüm · Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 · Fax: +49 (0) 65 51 - 96 56 96 · E-Mail: info@eifel.info · Internet: www.eifel.info In Zusammenarbeit mit der Tourismusagentur Ostbelgien, dem Fremdenverkehrsverband der Provinz Lüttich, dem Fremdenverkehrsverband der Provinz Luxemburg sowie den Tourist-Informationen der Eifel. Redaktion: Claudia Endres, Michael Sänger, Dany Heck, Kerstin Müller, Bernd Pieper, Sarah Radermacher, Daniela Trauthwein, mit Unterstützung der Tourist-Informationen der Eifel und der Tourismusagentur Ostbelgien Titelfoto: Dominik Ketz · Fotograﬁe: Rolf Ademes, Air Click, Ameces, Eberhard Aug, Ayla-Graﬁk, B*free, Michel Baraque, Becker+Zimmer Werbung, Bedo Design, bik. kreativ, bits & bites, Bit-Web Design, Stephan Bohl, Willi Bottler, Braun Hotelmarketing/MUH2 Ltd., Breidenich & Partner, Theo Broere Photodesign, Druckerei Burbach, Chudojanar, City Outlet Bad Münstereifel, ComCept, con:razon marketing and more, ConTour, contrastwerkstatt, Conzept und design Hübler, Creativ Druck, Freddy Creunen, cube-werbung, CW Photographie, Klaus Daams, Ralf Dahlhoff Fotograﬁe, H.-W. Dammers, Thomas Danebrock, dbcration.de, Studio Direkt, Dery Decock Design, DH Studio, dussy’s designstudio, Hans Eberhardt, eFotowerkstatt, Eldiseño Werbeagentur, Elisa Endres, Birgit Engelen, Michael Engelke, Dagmar Engels Atelier AAK 1, F&M Fotograﬁe, Foto Drockenmüller, Foto Jansen, Foto Nieder, Foto Pﬁngstmann, Foto Rosenkranz, Foto Schiller, Foto-Ecke Geister, Fotohaus R. Liebetrau, Foto-Laudahn, Fotomodus, Fotos Kalle, Fotostudio Ernst, Fotostudio Pfahler, Fotostudio Thewalt, Fotostudio Willi Filz, Foto & Design Nina Ernst, Foto & Service Jansen, C. Franz, Jonas Freudenberger, Rolf Fröhle, FTLB L. Aprosio, Helmut Gassen, Gerhartz Fotograﬁe, Nathalie Glatter, Graﬁklounge, Grafschafter Agentur für Gestaltung, Gross Art Design, W. Grube, Udo Haafke, H. Hartusch, Matthias Heinz, Rolf Heisterkamp, Klaus Hellhake, Henk Mediendesign, Hilbrich+Heseler GmbH, K. Höfﬂer, Jürgen Höfs, R. Höser, Roman Hövel, Hokusfokus, Dirk Holterman, Hotelprospekte Deutschland, Hotkey Datenverarbeitungssysteme, Hürten Fotograﬁe, HW-Bild-Express, Bruni Hytrek, IFS Kalterherberg GbR, ideemedia, Info Fotograﬁe, Intention, Alwin Ixfeld, Janssen & de Kievith, JM Nicolas, Die Jugendherbergen, Klaus Peter Kappest, Dominik Ketz, Manfred Kistermann, Günther Klaeren, Rainer Kohl, Kohlhaas Fotodesign, F.J. Kollig, KORR-Verlag, Achim Kugel, Andreas Kunert Fotograﬁe, KW-Graﬁkdesign, Lawerzo Design, Fritz-Peter Linden, LICA, Karl Maas, Maco Consult, Mayenmedia, M-C-I Gierden, Media Design Müller, Media-Planning, media-atelier, Medienzentrum Kreis Euskirchen, MERTZ Werbeagentur, Günter Mohr, Mü Werbeagentur, Multi Media Graphics, Natur- und Geopark Vulkaneifel, Ofﬁce Media Support, P!EL Media, Karl Pauly, Photo & Art Sabine Kursch, Photo Geister, Photo Gilman, Photo Pﬂieger, Photographic Art Jörg Strawe, pixogram GbR, Pollmer Werbeberatung, Manfred Rakebrand, Julia Rau, Jürgen Ritterbach, Marco Rothbrust, Luftfahrt- und Industrie-werbung Römer, H. Ruitten, Michael Sänger, S.P. Helicopter-Service, Albert Schäfer, Schlösser Studios, Informationstechnik und Kommunikationselektronik Marcus Schmelzer, Marco Schmitz, Heidi Schneider, Schneifeler webdesign, Lothar Schoenen c/o Der Design Pool, Schöning GmbH & Co. KG, Studio Scholz, Gerd Schramm, Schug-design, Detlef Schumacher, Peter Schunk, Wolfgang Schwarz Fotodesign, C. Sckär, SD Creative Communication, Peter Seydel, Presse Foto Seydel, SGD-Online, SIMAG Werbeagentur, Hans-Jürgen Sittig, Sommer Media Werbedesign, SPRL Cernix Pierre Pauquay, K. Steinhausen, Steinicke Foto-Design und Werbeagentur, Jürgen Steinmann, Supreme Werbeagentur, Volker Teuschler, M. Thuns, Daniela Trauthwein , Trias Performance, Gabi Troisdorff, Truecolorgraﬁx, TS Konzept Marketing & Werbung, Fotoagentur Urner Sport, Roman Wagner, Wallraf Druck+Design, Webmonteur, Werbeagentur Bert Ohrem, Werbegestaltung Moers, Werbeverlag Bohn, Werbeverlag Möhn, Werbung & Marketing Kölb, Marion Weißkirchen, Agentur Wesemann, P. Willems, H.J. Woelky, Massin Guy, FTLB G. Bissot, FTLB P.Willems, CBAMI-dbcreation.be, Gemeinde Amel, Archive von Eifel Tourismus GmbH, GesundLand Vulkaneifel, Nationalparkforstamt Eifel, REMET, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Tourismusagentur Ostbelgien, Vogelsang IP/Internationaler Platz im Nationalpark Eifel, Vulkanpark, Wandermagazin, ZV Naturpark Südeifel: Raymond Clement / Pierre Haas / Thomas Kirchen / Joelle Mathias / Charly Schleder / Volker Teuschler, Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. Gestaltung: bik. kreativ, 54570 Oberstadtfeld · Kartografie: © AnyWay Productions, NL-4624 JL Bergen op Zoom · Druck: Frank Druck GmbH & Co. KG, 24211 Preetz Alle Angaben wurden nach den Vorgaben des jeweiligen Verantwortlichen und den Anbietern vor Ort mit Sorgfalt zusammengetragen. Dennoch kann für die Richtigkeit und die Vollständigkeit keine Gewähr übernommen werden.
GästeCard Erlebnisregion Nationalpark Eifel umweltfreundlich, kostengünstig & staufrei in den Urlaub ■ Nutzung von allen Bussen &
Bahnen kostenlos im Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS)
■ Kostenlose Fahrt mit dem ÖPNV während Ihres Urlaubs in der Erlebnisregion Nationalpark Eifel, z.B. zu den Nationalpark-Toren, Rad- und Wanderwegen, Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen…
■ Attraktive Ermäßigungen in zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen
Mehr über die GästeCard Erlebnisregion Nationalpark Eifel erfahren Sie auf www.erlebnis-region.de
Nah dran. Weit weg! Die Nordeifel
vom 30. März bis zum 28. Oktober 2018 an allen Wochenenden sowie Feier- und Brückentagen
Kall Bf. – Kloster Steinfeld – Nettersheim – Blankenheim (Wald) Bf. – Blankenheim – Mirbach
vier Hin- und Rückfahrten pro Tag
bequem und umweltfreundlich zum Wandertag auf Deutschlands schönstem Wanderweg
www.eifelsteig-wanderbus.de Weitere Informationen Nordeifel Tourismus GmbH · Bahnhofstraße 13 · 53925 Kall · Tel. 02441. 99457-0 info@nordeifel-tourismus.de · www.nordeifel-tourismus.de
Partner des Eifelsteig-Wanderbusses
Die nachfolgenden Reisebedingungen gelten für Pauschalangebote, welche die Eifel Tourismus (ET) GmbH anbietet! Für Buchungen gültig bis einschließlich 30.06.2018:
Sehr geehrter Gast, wir bitten Sie um aufmerksame Lektüre der nachfolgenden Reisebedingungen für Pauschalangebote. Diese Reisebedingungen werden, soweit wirksam einbezogen, Bestandteil des Reisevertrages, den Sie - nachstehend „Reisender“ oder „Kunde“ - mit der Eifel Tourismus (ET) GmbH, nachstehend „ET“ abgekürzt, als Reiseveranstalter vor dem 01.07.2018 abschließen. Diese Reisebedingungen gelten ausschließlich für die Pauschalangebote der ET. Sie gelten nicht für die Vermittlung fremder Leistungen (wie z. B. Gästeführungen und Eintrittskarten) und nicht für Verträge über Unterkunftsleistungen, bzw. deren Vermittlung. 1.	Vertragsschluss 1.1	Mit der Buchung (Reiseanmeldung), die mündlich, telefonisch, schriftlich, per Fax, per E-Mail erfolgen kann, bietet der Kunde der ET den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Grundlage seines Angebots sind die Reisebeschreibung, diese Reisebedingungen und alle ergänzenden Informationen in der Buchungsgrundlage (Katalog, Gastgeberverzeichnis, Internet), soweit diesem dem Kunden vorliegen. Für Online-Buchungen gilt ausschließlich Ziff. 1.3. 1.2	Der Reisevertrag kommt mit der Buchungsbestätigung der ET an den Kunden zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss erhält der Kunde die schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigung übermittelt. Eine schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigung kann unterbleiben, wenn die Buchung des Kunden kürzer als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt. 1.3	Weicht die Buchungsbestätigung der ET von der Buchung des Kunden ab, so liegt ein neues Angebot der ET vor, an welches dieser 7 Tage ab dem Datum der Buchungsbestätigung gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses geänderten Angebots zu Stande, soweit der Kunde die Annahme dieses Angebots durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt. Entsprechendes gilt, wenn die ET dem Kunden ein schriftliches Angebot für eine Pauschale unterbreitet hat. 2.	Leistungen, Leistungsänderungen 2.1	Die von der ET geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit der dieser zugrundeliegenden Ausschreibung des jeweiligen Pauschalangebots und nach Maßgabe sämtlicher, in der Buchungsgrundlage enthaltenen Hinweise und Erläuterungen. 2.2	Reisevermittler und Leistungsträger, insbesondere Unterkunftsbetriebe, sind von der ET nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung hinausgehen oder im Widerspruch dazustehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern. 2.3	Angaben in Hotelführern, Prospekten und ähnlichen Verzeichnissen, insbesondere auch in Hausprospekten der Unterkunftsgastgeber, die nicht von der ET herausgegeben werden, sind für die ET und deren Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Gast zum Inhalt der Leistungspflicht des Gastgebers gemacht wurden. 3.	Anzahlung/Restzahlung 3.1	Mit Vertragsschluss (Zugang der Buchungsbestätigung) und nach Übergabe eines Sicherungsscheines gemäß § 651k BGB ist eine Anzahlung zu leisten, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Sie beträgt, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart und in der Buchungsbestätigung vermerkt ist, 20% des Reisepreises. 3.2	Die Restzahlung ist 3 Wochen vor Reisebeginn zahlungsfällig, falls im Einzelfall kein anderer Zahlungstermin vereinbart ist, der Sicherungsschein übergeben ist und soweit feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 8. dieser Bedingungen genannten Gründen abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 3 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis sofort zahlungsfällig. 3.3	Abweichend von der Regelung in Ziffer 3.1 und 3.2 entfällt die Verpflichtung zur Übergabe eines Sicherungsscheins, a) falls die Pauschalreise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 Euro pro Person nicht übersteigt, b) falls die vertraglichen Leistungen keine Beförderung von und zum Urlaubsort beinhalten und vereinbart und in der Buchungsbestätigung vermerkt ist, dass der gesamte Reisepreis erst nach Reiseende vor Ort zu bezahlen ist. 3.4	Soweit kein vertragliches oder gesetzliches Rücktrittsrecht des Kunden besteht und die ET zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, gilt: a) Leistet der Reisegast Anzahlung oder Restzahlung bei Vorliegen der Fälligkeitsvoraussetzungen nicht oder nicht vollständig zu den vereinbarten Terminen, so ist die ET berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und den Reisegast mit Rücktrittskosten gemäß Ziff. 4 dieser Bedingungen zu belasten. b) Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch des Kunden auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen bzw. Übergabe der Reiseunterlagen. 4.	Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung 4.1	Der Kunde kann bis Reisebeginn jederzeit von der Reise zurücktreten. Es wird empfohlen, den Rücktritt zur Vermeidung von Missverständnissen schriftlich zu erklären. Stichtag ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei der ET. 4.2	In jedem Fall des Rücktritts durch den Reiseteilnehmer stehen der ET Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und die Aufwendungen der ET wie folgt zu, wobei gewöhnlich ersparte Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung von Reiseleistungen berücksichtigt sind:
bis zum 31. Tag vor Reisebeginn: 10 % des Reisepreises vom 30. bis zum 21. Tag vor Reisebeginn: 20 % des Reisepreises vom 20. bis zum 12. Tag vor Reisebeginn: 30 % des Reisepreises vom 11. bis zum 03. Tag vor Reisebeginn: 70 % des Reisepreises ab dem 3. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtanreise: 90 % des Reisepreises 4.3 Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen. 4.4 Dem Kunden bleibt es vorbehalten, der ET nachzuweisen, dass ihr keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind, als die vorstehend festgelegten Pauschalen. In diesem Fall ist der Kunde nur zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet. 4.5 Die ET behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit die ET nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Macht die ET einen solchen Anspruch geltend, so ist die ET verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung etwa ersparter Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen. 4.6	Werden auf Wunsch des Kunden nach Vertragsschluss Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Unterkunft, der Verpflegungsart oder sonstiger Leistungen (Umbuchungen) vorgenommen, so kann die ET, ohne dass ein Rechtsanspruch des Kunden auf die Vornahme der Umbuchung besteht und nur, soweit dies überhaupt möglich ist, bis zum 32. Tag vor Reisebeginn ein Umbuchungsentgelt von Euro 26,- erheben. Spätere Umbuchungen sind nur mit Rücktritt vom Reisevertrag und Neubuchung entsprechend den vorstehenden Rücktrittsbedingungen möglich. Dies gilt nicht für Umbuchungs-wünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen. 5.	Obliegenheiten des Reisenden, (Mängelanzeige, Kündigung, Ausschlussfrist) 5.1 Der Reisende ist verpflichtet, eventuell auftretende Mängel unverzüglich der ET anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt. Eine Mängelanzeige gegenüber dem Leistungsträger, insbesondere dem Unterkunftsbetrieb ist nicht ausreichend. 5.2 Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt oder ist dem Reisenden die Durchführung der Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, der ET erkennbaren Grund nicht zuzumuten, so kann der Reisende den Reisevertrag nach den gesetzlichen Bestimmungen (§ 651e BGB) kündigen. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn die ET, bzw. ihre Beauftragten eine ihnen vom Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von der ET oder ihren Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. 5.3	Der Reisende hat Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen innerhalb eines Monates nach dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum gegenüber der ET unter der nachfolgend angegebenen Anschrift geltend zu machen. Eine fristwahrende Anmeldung kann nicht bei den Leistungsträgern, insbesondere nicht gegenüber dem Unterkunftsbetrieb erfolgen. Eine schriftliche Geltendmachung wird dringend empfohlen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die fristgerechte Geltendmachung von Ansprüchen unverschuldet unterbleibt. 6.	Besondere Obliegenheiten des Reisenden bei Pauschalen mit ärztlichen Leistungen, Kurbehandlungen, Wellness-Angeboten 6.1	Bei Pauschalen, welche ärztliche Leistungen, Kurbehandlungen, Wellnessangebote oder vergleichbare Leistungen beinhalten, obliegt es dem Reisenden sich vor der Buchung, vor Reiseantritt und vor Inanspruchnahme der Leistungen zu informieren, ob die entsprechende Behandlung oder Leistungen für ihn unter Berücksichtigung seiner persönlichen gesundheitlichen Disposition, insbesondere eventuell bereits bestehender Beschwerden oder Krankheiten geeignet sind. 6.2 Die ET schuldet diesbezüglich ohne ausdrückliche Vereinbarung keine besondere, insbesondere auf den jeweiligen Reisenden abgestimmte, medizinische Aufklärung oder Belehrung über Folgen, Risiken und Nebenwirkungen solcher Leistungen 6.3 Die vorstehenden Bestimmungen gelten unabhängig davon, ob die ET nur Vermittler solcher Leistungen ist oder ob dieser Bestandteil der Reiseleistungen sind. 7.	Haftung 7.1	Die vertragliche Haftung von der ET für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt oder die ET für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. 7.2	Die ET haftet nicht für Angaben und Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die nicht vertraglich vereinbarte Hauptleistungen sind und nicht Bestandteil des Pauschalangebots der ET sind und für den Kunden erkennbar und in der Reiseausschreibung oder der Buchungsbestätigung als Fremdleistung bezeichnet sind, oder während des Aufenthalts als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Kur- und Wellnessleistungen, Sportveranstaltungen,
Theaterbesuche, Ausstellungen, Ausflüge usw.) 7.3	Soweit Leistungen wie ärztliche Leistungen, Therapieleistungen, Massagen oder sonstige Heilanwendungen oder Dienstleistungen nicht Bestandteil des Pauschalangebots der ET sind und von dieser zusätzlich zur gebuchten Pauschale nach Ziff. 7.2 lediglich vermittelt werden, haftet die ET nicht für Leistungserbringung sowie Personen- oder Sachschäden. Soweit solche Leistungen Bestandteil der Reiseleistungen sind, haftet die ET nicht für einen Heil- oder Kurerfolg. 8.	Nicht in Anspruch genommene Leistungen Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen, nicht von der ET zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Rückerstattung. Die ET wird sich jedoch, soweit es sich nicht um ganz geringfügige Beträge handelt, beim Leistungsträger um eine Rückerstattung bemühen und entsprechende Beträge an den Kunden zurückbezahlen, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an die ET zurückerstattet worden sind. 9.	Verjährung 9.1	Vertragliche Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit einschließlich vertraglicher Ansprüche auf Schmerzensgeld, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung der ET oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der ET beruhen, verjähren in 2 Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung der ET oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der ET beruhen. 9.2	Alle übrigen vertraglichen Ansprüche nach den § 651c bis f BGB verjähren in 1 Jahr. 9.3	Die Verjährung nach Ziffer 10.1 und 10.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag folgt, an dem die Reise nach den vertraglichen Vereinbarungen enden sollte. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag 9.4	Schweben zwischen dem Reisenden und ET Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder ET die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein. 10.	Hinweise zur Einrichtungen der alternativen Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandsvereinbarung 10.1	Die ET weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass bei Veröffentlichung dieser Reisebedingungen eine Teilnahme für die ET an der Verbraucherstreitbeilegung nicht verpflichtend ist und die ET nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung für die ET verpflichtend würde, informiert die ET die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. Die ET weist für alle Verträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa. eu/consumers/odr/ hin. 10.2	Für Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reisenden und der ET die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Reisende können die ET ausschließlich an ihrem Sitz verklagen. 10.3 Für Klagen der ET gegen Reisende bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz der ET vereinbart. Für Buchungen gültig ab 01.07.2018: Diese Reisebedingungen werden, soweit wirksam einbezogen, Bestandteil des Reisevertrages, den Sie - nachstehend „Reisender“ oder „Kunde“ - mit Eifel Tourismus (ET) GmbH, nachstehend „ET“ abgekürzt, als Reiseveranstalter nach dem 30.06.2018 abschließen. Diese Reisebedingungen gelten ausschließlich für die Pauschalangebote der ET. Sie gelten nicht für die Vermittlung fremder Leistungen (wie z. B. Gästeführungen und Eintrittskarten) und nicht für Verträge über Unterkunftsleistungen, bzw. deren Vermittlung. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a - y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und 252 des EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus: 1.	Vertragsschluss 1.1	Mit der Buchung (Reiseanmeldung), die mündlich, telefonisch, schriftlich, per Fax, per E-Mail erfolgen kann, bietet der Kunde der ET den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Grundlage seines Angebots sind die Reisebeschreibung, diese Reisebedingungen und alle ergänzenden Informationen in der Buchungsgrundlage (Katalog, Gastgeberverzeichnis, Internet), soweit diesem dem Kunden vorliegen. 1.2	Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang der Reisebestätigung (Annahmeerklärung) durch den Reiseveranstalter zustande. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der Reiseveranstalter dem Kunden eine der den gesetzlichen Vorgaben zu deren Inhalt entsprechenden Reisebestätigung auf einem dauerhaften Datenträger (welcher es dem Kunden ermöglicht, die Erklärung unverändert so aufzubewah-
ren oder zu speichern, dass sie ihm in einem angemessenen Zeitraums zugänglich ist, z.B. auf Papier oder per Email), übermitteln, sofern der Reisende nicht Anspruch auf eine Reisebestätigung in Papierform nach Art. 250 § 6 Abs. (1) Satz 2 EGBGB hat, weil der Vertragsschluss in gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit beider Parteien oder außerhalb von Geschäftsräumen erfolgte. 1.3	Weicht die Buchungsbestätigung der ET von der Buchung des Kunden ab, so liegt ein neues Angebot der ET vor, an welches dieser 7 Tage ab dem Datum der Buchungsbestätigung gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses geänderten Angebots zu Stande, soweit der Kunde die Annahme dieses Angebots durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt. Entsprechendes gilt, wenn die ET dem Kunden ein Angebot in Textform für eine Pauschale unterbreitet hat. 1.4	Die von der ET gegebenen vorvertraglichen Informationen über wesentliche Eigenschaften der Reiseleistungen, den Reisepreis und alle zusätzlichen Kosten, die Zahlungsmodalitäten, die Mindestteilnehmerzahl und die Stornopauschalen (gem. Artikel 250 § 3 Nummer 1, 3 bis 5 und 7 EGBGB) werden nur dann nicht Bestandteil des Pauschalreisevertrages, sofern dies zwischen den Parteien ausdrücklich vereinbart ist. 1.5	Die ET weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz (Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über Mobilfunkdienst versendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk, Telemedien und Onlinedienste) abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 8). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reise-leistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht ein Widerrufsrecht ebenfalls nicht. 2.	Leistungen 2.1	Die von der ET geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit der dieser zugrundeliegenden Ausschreibung des jeweiligen Pauschalangebots und nach Maßgabe sämtlicher, in der Buchungsgrundlage enthaltenen Hinweise und Erläuterungen. 2.2	Reisevermittler und Leistungsträger, insbesondere Unterkunftsbetriebe, sind von der ET nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung hinausgehen oder im Widerspruch dazustehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern. 2.3	Angaben in Hotelführern, Prospekten und ähnlichen Verzeichnissen, insbesondere auch in Hausprospekten der Unterkunftsgastgeber, die nicht von der ET herausgegeben werden, sind für die ET und deren Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Gast zum Inhalt der Leistungspflicht des Gastgebers gemacht wurden. 3.	Anzahlung/Restzahlung 3.1	Reiseveranstalter und Reisevermittler dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur fordern oder annehmen, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungsvertrag besteht und dem Kunden der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben wurde. Nach Vertragsschluss (Zugang der Buchungsbestätigung) und nach Übergabe eines Sicherungsscheines ist eine Anzahlung zu leisten, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Sie beträgt, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart und in der Buchungsbestätigung vermerkt ist, 20% des Reisepreises. 3.2	Die Restzahlung ist 3 Wochen vor Reisebeginn zahlungsfällig, falls im Einzelfall kein anderer Zahlungstermin vereinbart ist, der Sicherungsschein übergeben ist und soweit feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 8. dieser Bedingungen genannten Gründen abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 3 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Reise-preis sofort zahlungsfällig. 3.3	Abweichend von der Regelung in Ziffer 3.1 und 3.2 entfällt die Verpflichtung zur Übergabe eines Sicherungsscheins, falls die vertraglichen Leistungen keine Beförderung von und zum Urlaubsort beinhalten und vereinbart und in der Buchungsbestätigung vermerkt ist, dass der gesamte Reisepreis erst nach Reiseende vor Ort (Beendigung der Pauschalreise) zu bezahlen ist. 3.4	Soweit kein vertragliches oder gesetzliches Rücktrittsrecht des Kunden besteht und die ET zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, gilt: a) Leistet der Reisegast Anzahlung oder Restzahlung bei Vorliegen der Fälligkeitsvoraussetzungen nicht oder nicht vollständig zu den vereinbarten Terminen, so ist ET berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und den Reisegast mit Rücktrittskosten gemäß Ziff. 4 dieser Bedingungen zu belasten. b) Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch des Kunden auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen bzw. Übergabe der Reiseunterlagen. 4.	Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung 4.1	Der Kunde kann bis Reisebeginn jederzeit von der Reise zurücktreten. Es wird empfohlen, den Rücktritt zur Vermeidung von Missverständnissen in Textform zu erklären. Stichtag ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei der ET oder beim Reisevermittler.
4.2	Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert die ET den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann ET eine angemessene Entschädigung verlangen, soweit der Rücktritt nicht von ET zu vertreten ist oder am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen; Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle von ET unterliegen, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. 4.3	Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der von ET ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was ET durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt, welche auf Verlangen des Kunden durch den Reiseveranstalter zu begründen ist. Der Reiseveranstalter hat die nachfolgenden Entschädigungspauschalen unter Berücksichtigung des Zeitraums zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reisebeginn sowie unter Berücksichtigung der erwarteten Ersparnis von Aufwendungen und des erwarteten Erwerbs durch anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen festgelegt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt mit der jeweiligen Stornostaffel berechnet: bis zum 31. Tag vor Reisebeginn: 10 % des Reisepreises vom 30. bis zum 21. Tag vor Reisebeginn: 20 % des Reisepreises vom 20. bis zum 12. Tag vor Reisebeginn: 30 % des Reisepreises vom 11. bis zum 03. Tag vor Reisebeginn: 70 % des Reisepreises ab dem 3. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtanreise: 90 % des Reisepreises 4.4	Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen. 4.5	Dem Kunden bleibt es vorbehalten, der ET nachzuweisen, dass ihr keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind, als die vorstehend festgelegten Pauschalen. In diesem Fall ist der Kunde nur zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet. 4.6	Die ET behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit die ET nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Macht die ET einen solchen Anspruch geltend, so ist die ET verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung etwa ersparter Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen. 4.7	Werden auf Wunsch des Kunden nach Vertragsschluss Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Unterkunft, der Verpflegungsart oder sonstiger Leistungen (Umbuchungen) vorgenommen, so kann die ET, ohne dass ein Rechtsanspruch des Kunden auf die Vornahme der Umbuchung besteht und nur, soweit dies überhaupt möglich ist, bis zum 32. Tag vor Reisebeginn ein Umbuchungsentgelt von Euro 26,- erheben. Spätere Umbuchungen sind nur mit Rücktritt vom Reisevertrag und Neubuchung entsprechend den vorstehenden Rücktrittsbedingungen möglich. Dies gilt nicht für Umbuchungs-wünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen. 4.8	Ist ET infolge eines Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet, hat ET unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rücktrittserklärung zu leisten. 4.9	Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651 e BGB von der ET durch Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn sie der ET 7 Tage vor Reisebeginn zugeht. 5.	Obliegenheiten des Reisenden, (Mängelanzeige, Kündigung) 5.1	Der Reisende ist verpflichtet, eventuell auftretende Mängel unverzüglich der ET anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt. Der Reisende kann jedoch die Mängelanzeige auch seinem Reisevermittler, über den er die Reise gebucht hat, zur Kenntnis bringen. Eine Mängelanzeige gegenüber dem Leistungsträger, insbesondere dem Unterkunftsbetrieb ist nicht ausreichend. 5.2	Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt oder ist dem Reisenden die Durchführung der Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, der ET erkennbaren Grund nicht zuzumuten, so kann der Reisende den Reisevertrag nach den gesetzlichen Bestimmungen (§ 651l BGB) kündigen. Will ein Kunde/Reisender den Pauschalreisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651i Abs. (2) BGB bezeichneten Art, sofern er erheblich ist, nach § 651l BGB kündigen, hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Abhilfe vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist. 5.3	Der Reisende hat Ansprüche nach den § 651i Abs. (3) Nr. 2, 4-7 BGB wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen gegenüber der ET unter der nachfolgend angegebenen Anschrift geltend zu machen. Die Geltendmachung kann auch über den Reisevermittler erfolgen, wenn die Reise über diesen Reisevermittler gebucht war. Eine Geltendmachung in Textform wird dringend empfohlen.
6.	Besondere Obliegenheiten des Reisenden bei Pauschalen mit ärztlichen Leistungen, Kurbehandlungen, Wellness-Angeboten 6.1	Bei Pauschalen, welche ärztliche Leistungen, Kurbehandlungen, Wellnessangebote oder vergleichbare Leistungen beinhalten, obliegt es dem Reisenden sich vor der Buchung, vor Reiseantritt und vor Inanspruchnahme der Leistungen zu informieren, ob die entsprechende Behandlung oder Leistungen für ihn unter Berücksichtigung seiner persönlichen gesundheitlichen Disposition, insbesondere eventuell bereits bestehender Beschwerden oder Krankheiten geeignet sind. 6.2	Die ET schuldet diesbezüglich ohne ausdrückliche Vereinbarung keine besondere, insbesondere auf den jeweiligen Reisenden abgestimmte, medizinische Aufklärung oder Belehrung über Folgen, Risiken und Nebenwirkungen solcher Leistungen 6.3 Die vorstehenden Bestimmungen gelten unabhängig davon, ob die ET nur Vermittler solcher Leistungen ist oder ob dieser Bestandteil der Reiseleistungen sind. 7.	Haftung 7.1	Die vertragliche Haftung von der ET für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, und die nicht schuldhaft herbeigeführt wurden, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, 7.2	Die ET haftet nicht für Angaben und Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die nicht vertraglich vereinbarte Hauptleistungen sind und nicht Bestandteil des Pauschalangebots der ET sind und für den Kunden erkennbar und in der Reiseausschreibung oder der Buchungsbestätigung und unter Angabe der Identität und Anschrift des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistung bezeichnet sind, oder während des Aufenthalts als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Kur- und Wellnessleistungen, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Ausflüge usw.). Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y BGB bleiben hierdurch unberührt. 7.3	Soweit Leistungen wie ärztliche Leistungen, Therapieleistungen, Massagen oder sonstige Heilanwendungen oder Dienstleistungen nicht Bestandteil des Pauschalangebots der ET sind und von dieser zusätzlich zur gebuchten Pauschale nach Ziff. 7.2 lediglich vermittelt werden, haftet die ET nicht für Leistungserbringung sowie Personen- oder Sachschäden. Soweit solche Leistungen Bestandteil der Reiseleistungen sind, haftet die ET nicht für einen Heil- oder Kurerfolg. Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y BGB bleiben hierdurch unberührt. 8.	Nicht in Anspruch genommene Leistungen Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen zu deren vertragsgemäßer Erbringung ET bereit und in der Lage war, nicht in Anspruch aus Gründen, die dem Reisenden zuzurechnen sind, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Rückerstattung. Die ET wird sich jedoch, soweit es sich nicht um ganz geringfügige Beträge handelt, beim Leistungsträger um eine Rückerstattung bemühen und entsprechende Beträge an den Kunden zurückbezahlen, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an die ET zurückerstattet worden sind. 9. Hinweise zur Einrichtungen der alternativen Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandsvereinbarung 9.1	Die ET weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass ET nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung für ET verpflichtend würde, informiert die ET die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. Die ET weist für alle Verträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/ consumers/odr/ hin. 9.2	Für Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reisenden und der ET die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Reisende können die ET ausschließlich an ihrem Sitz verklagen. 9.3	Für Klagen der ET gegen Reisende bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz der ET vereinbart. ©	urheberrechtlich geschützt; Noll & Hütten Rechtsanwälte, Stuttgart | München 2004 – 2018
Vermittelnde Stelle ist: Eifel Tourismus (ET) GmbH vertreten durch: Klaus Schäfer Telefon: +49 (0) 6551 96 56 0 Telefax: +49 (0) 6551 96 56 96 E-Mail: info@eifel.info Internet: www.eifel.info
Entdecken Sie regionale Produkte, Tipps zum Genießen vor Ort und EIFEL Fan-Artikel. Online bestellen unter www.eifel.shop Eifel Tourismus GmbH · Kalvarienbergstraße 1 · 54595 Prüm Telefon: +49 (0) 65 51 - 96 56 46 · bestellung@eifel-shop.com · www.eifel.shop
Magazin Wanderland Eifel 2018
Das Magazin Wanderland Eifel informiert auf 64 Seiten über die vielfältigen Wandermöglichkeiten in Eifel und Ardennen. Das Magazin enthält F...

References: § 651
 § 651
 Art. 250
 § 6
 § 3
 § 651
 § 651
 § 651
 § 651
 § 651
 § 651
 § 651
 § 651