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Timestamp: 2019-11-18 07:05:37+00:00

Document:
2032-11-1
zuletzt geändert durch das Gesetz vom 20. Juni 2012 (Amtsbl. I S. 238)
Fundstelle: Amtsblatt 1974, S. 322
geändert durch Anlage Nr. 432 zum Gesetz Nr. 1327 vom 26. Januar 1994 (Amtsbl. S. 509)
geändert durch Art. 4 Abs. 32 des Gesetzes Nr. 1484 vom 07. November 2001 (Amtsbl. S. 2158)
geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 08. Dezember 2008 (Amtsbl. S. 2109)
§ 1 geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 20. Juni 2012 (Amtsbl. S. 238)
Auf Grund des § 10 Satz 3 des Saarländischen Umzugskostengesetzes in der Fassung vom 15. November 1973 (Amtsbl. S. 803) wird verordnet:
(3) Die Auslagen müssen durch den Umzug des Beamten und der mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen ( § 4 Abs. 3 Sätze 2 und 3 des Saarländischen Umzugskostengesetzes) veranlasst sein. Soweit die Höhe der Auslagen durch die Zahl der Zimmer der neuen Wohnung - in den Fällen des § 4 der bisherigen Wohnung - beeinflusst wird, werden für den Beamten und jede mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebende Person ( § 4 Abs. 3 Sätze 2 und 3 des Saarländischen Umzugskostengesetzes) höchstens die Auslagen für je ein Zimmer berücksichtigt. Die Auslagen für ein weiteres Zimmer können berücksichtigt werden,
wenn der Beamte nach einer schriftlichen oder elektronischen Bestätigung des Dienstvorgesetzten ein Arbeitszimmer benötigt oder
Wird dem Beamten eine Dienstwohnung ( § 2 Abs. 2 Nr. 2 des Saarländischen Umzugskostengesetzes) oder eine landeseigene oder im Besetzungsrecht des Landes stehende Mietwohnung zugewiesen, so ist - unabhängig von der Zahl der Familienmitglieder - die Zahl der in der Wohnung vorhandenen Zimmer maßgebend; unberücksichtigt bleiben jedoch Zimmer, die der Beamte beantragt hat, um in ihnen andere als die in § 4 Abs. 3 Sätze 2 und 3 des Saarländischen Umzugskostengesetzes bezeichneten Personen unterzubringen.
Als sonstige Umzugsauslagen werden erstattet:
außertarifliche Zuwendungen an das Umzugspersonal bis zu 4,09 Euro für jeden angefangenen Möbelwagenmeter;
zwei Drittel der Auslagen für das Anschaffen von Elektrokochgeschirren bei unvermeidbarem Übergang auf elektrische Kochart, höchstens je Haushaltsangehörigen ( § 4 Abs. 3 des Saarländischen Umzugskostengesetzes) 20,45 Euro, insgesamt jedoch nicht mehr als 102,50 Euro;
von in der bisherigen Wohnung verwendeten hauswirtschaftlichen Geräten, Beleuchtungskörpern und anderen Einrichtungsgegenständen einschließlich der Auslagen für das hierbei erforderliche Kleinmaterial.
Auslagen für Anschließen und Anbringen können nur berücksichtigt werden, wenn die Gegenstände in der neuen Wohnung nicht vorhanden sind;
Auslagen für das Ändern und Erweitern von Elektro-, Gas- und Wasserleitungen, soweit dies notwendig ist, um die schon in der bisherigen Wohnung genutzten Geräte in der neuen Wohnung anschließen zu können (Nummer 4);
Ändern von in der bisherigen Wohnung verwendeten elektrischen Geräten, wenn das Leitungsnetz in der neuen Wohnung eine andere Spannung oder Stromart hat,
Umbauen von Gasgeräten auf eine andere Gasart oder auf elektrischen Anschluss,
Wird von einer Änderung der Geräte oder dem Legen einer Leitung abgesehen, die notwendig gewesen wäre, um die schon in der bisherigen Wohnung benutzten Gegenstände verwenden zu können, so können die Auslagen für neue Gegenstände gleicher Ausstattung bis zur Höhe eines Drittels der Anschaffungskosten erstattet werden;
Auslagen für den Einbau eines Wasserenthärters für Geschirrspülmaschinen bis zum Höchstbetrag von 51 Euro;
Auslagen für Ersatz oder Ändern von Rundfunk- und Fernsehantennen sowie für Ändern von Rundfunk- und Fernsehgeräten einschließlich der Auslagen für das hierbei erforderliche Kleinmaterial bis zum Höchstbetrag von 102,50 Euro,
Auslagen für den Abbau und das Anbringen von Antennen;
Auslagen für Anschließen oder Übernahme eines Fernsprechanschlusses sowie von bis zu zwei notwendigen Zusatzeinrichtungen - für diese höchstens jedoch bis zu insgesamt 30,70 Euro -, wenn in der bisherigen Wohnung ein Anschluss vorhanden war;
Auslagen für Anzeigen und amtliche Gebühren zum Zweck der Wohnungsbeschaffung;
(1) Auslagen für das Anschaffen von Vorhängen, Rollos, Vorhangstangen und Zugvorrichtungen für Fenster und für die Wohnung abschließende verglaste Türen einschließlich des Arbeitslohnes für das Anfertigen derartiger Gegenstände werden bis zur Höhe von zwei Dritteln der Kosten erstattet, wenn das Anschaffen notwendig war, weil
Die Auslagen für Rollos, Vorhangstangen und Zugvorrichtungen werden bis zur Höhe von zwei Dritteln erstattet, wenn die Fenster und verglasten Außentüren der neuen Wohnung kleinere Längen- oder Breitenmaße haben als in der bisherigen Wohnung und die bezeichneten Gegenstände nicht auf die benötigte Größe umgearbeitet werden können.
Bei Antragstellern entsprechend der Einteilung in § 9 Abs. 1 des Saarländischen Umzugskostengesetzes je Zimmer
102,50 Euro.
für Küchen (Wohn- und Kochküchen), Badezimmer und sonstige mit Fenstern ausgestattete Nebenräume sowie für außerhalb von Zimmern gelegene, die Wohnung abschließende verglaste Türen mit einer Fensterfläche
bis zu 2,5 qm je
von mehr als 2,5 qm je
(3) Die Auslagen für die vollständige Ausstattung mehrerer Zimmer oder Nebenräume können bis zu der Summe der Höchstbeträge für diese Zimmer und Nebenräume erstattet werden. Ist die Fensterfläche der Zimmer (ohne Nebenräume) insgesamt größer als 3,6 qm, vervielfacht mit der Zahl dieser Zimmer, so wird bei der Berechnung für je 1,8 qm weitere Fensterfläche zusätzlich die Hälfte des Höchstbetrages für ein Zimmer angesetzt; dies gilt beim Umzug in die Eigentumswohnung oder die Wohnung im eigenen Haus des Beamten nur bis zum Zweifachen des Höchstsatzes nach Absatz 2 für ein Zimmer, vervielfacht mit der Zahl der zu berücksichtigenden Zimmer. Wird nur ein Zimmer vollständig ausgestattet, so gilt Satz 2 entsprechend.
(6) Auslagen für das Umarbeiten von Türvorhängen sowie von Vorhängen als Türersatz aus der bisherigen Wohnung zur Verwendung in der neuen Wohnung einschließlich der Auslagen für die hierbei erforderlichen Ersatz- und Ergänzungsteile werden erstattet.
Schönheitsreparaturen aus Anlass des Auszugs aus der Wohnung
(1) Ist der Antragsteller nach dem Mietvertrag ausdrücklich verpflichtet, Schönheitsreparaturen (Tapezieren, Anstreichen oder Kalken der Wände und Decken, Streichen der Fußböden, Heizkörper einschließlich der Heizrohre, der Innentüren sowie der Fenster und Außentüren von innen und Abziehen von Parkettfußböden) beim Auszug aus der bisherigen Wohnung ausführen zu lassen, so können die hierdurch entstehenden angemessenen Auslagen folgendermaßen erstattet werden: Die Auslagen werden auf einen Zeitraum von zweiundsiebzig Monaten, die Auslagen für Küche, Bad und Toilette auf einen Zeitraum von sechsunddreißig Monaten verteilt. Der Zeitraum beginnt mit der letzten Schönheitsreparatur des Wohnungsinhabers oder dem Bezug der Wohnung. Angefangene Monate sind aufzurunden. Der Teil der Kosten, der auf die Zeit nach dem Auszug entfällt, ist erstattungsfähig.
(2) Die Verpflichtung zur Durchführung der Schönheitsreparaturen beim Auszug aus der Wohnung soll durch Vorlage des Mietvertrages, der Zeitpunkt der vorausgegangenen Instandsetzung der Wohnung durch Vorlage der Rechnungen nachgewiesen werden. Der Nachweis für die Angemessenheit der Schönheitsreparaturen soll durch eine amtliche Bescheinigung erbracht werden.
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. November 1973 in Kraft.

References: Art. 4

§ 1
 § 10
 § 4
 § 4
 § 4
 § 2
 § 4
 § 4
 § 9