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Timestamp: 2020-01-23 07:45:04+00:00

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BAG, 19.01.1956 - 2 AZR 80/54 - dejure.org
BAG, 19.01.1956 - 2 AZR 80/54
https://dejure.org/1956,216
BAG, 19.01.1956 - 2 AZR 80/54 (https://dejure.org/1956,216)
BAG, Entscheidung vom 19.01.1956 - 2 AZR 80/54 (https://dejure.org/1956,216)
BAG, Entscheidung vom 19. Januar 1956 - 2 AZR 80/54 (https://dejure.org/1956,216)
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Wirksame Kündigung - Wortwahl - Maßgebliches Verhalten - Deklaratorische Äußerung - Auflösung des Arbeitsvertrags - Willensäußerungen
LAG Baden-Württemberg, 26.11.1953 - III Sa 174/53
MDR 1956, 394
MDR 1956, 394 m. Anm. Schelp
BB 1956, 210
DB 1956, 212
Entscheidend ist, dass der Kündigende eindeutig seinen Willen kundgibt, das Arbeitsverhältnis einseitig lösen zu wollen (vgl. BAG 19. Januar 1956 - 2 AZR 80/54 - AP BGB § 620 Kündigungserklärung Nr. 1; 13. Januar 1982 - 7 AZR 757/79 - BAGE 37, 267).
Denn die Tat als "historisches" oder "konkretes Vorkommnis" muß im folgenden Sinne bestimmt sein (BGHSt 22, 105,106 [BGH 12.03.1968 - 5 StR 115/68] ; RGSt 30, 300, 304, 305; BGH Urt. vom 24.4. 1956 - 5 StR 619/55 bei Dallinger MDR 1956, 394, 395 [BGH 14.02.1956 - 5 StR 544/55] zu § 68 StGB).
Für die Auslegung ist deshalb vom Wortlaut des Schreibens auszugehen, so wie er von der Beklagten als der Erklärungsempfängerin unter Würdigung der ihr bekannten Umstände nach Treu und Glauben und unter Berücksichtigung der Verkehrssitte aufgefaßt werden mußte (vgl. - für die Kündigungserklärung - BAG Urteil vom 19. Januar 1956 - 2 AZR 80/54 - AP Nr. 1 zu § 620 BGB Kündigungserklärung, zu 2 der Gründe).
[148] S. dazu statt vieler nur BAG 19.1.1956 - 2 AZR 80/54 - AP § 620 BGB Kündigungserklärung Nr. 1 = MDR 1956, 394 = ArbuR 1957, 123 [2.]: "Freilich ist dabei nicht der Standpunkt des Kündigenden, sondern der des Kündigungsempfängers entscheidend; es kommt darauf an, wie die Erklärung vom Kündigungsempfänger unter Würdigung der ihm bekannten Umstände nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrssitte aufgefasst werden muss (...); 1.4.1981 - 7 AZR 997/78 - n.v. (Volltext: "Juris") [3.
- "Juris"-Rn. 18]: "Die Revision verkennt, dass das Berufungsgericht nicht den Erklärungsinhalt ausgelegt hat; allein hierfür aber wäre es nach der von der Revision angeführten Entscheidung des BAG vom 19.1.1956 (AP § 620 BGB Kündigungserklärung Nr. 1) auf den Empfängerhorizont angekommen".
[207] S. dazu statt vieler nur BAG 19.1.1956 - 2 AZR 80/54 - AP § 620 BGB Kündigungserklärung Nr. 1 = MDR 1956, 394 = ArbuR 1957, 123 [2.]: "Freilich ist dabei nicht der Standpunkt des Kündigenden, sondern der des Kündigungsempfängers entscheidend; es kommt darauf an, wie die Erklärung vom Kündigungsempfänger unter Würdigung der ihm bekannten Umstände nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrssitte aufgefasst werden muss (...); 1.4.1981 - 7 AZR 997/78 - n.v. (Volltext: "Juris") [3.
Gemäß § 133 BGB ist die Erklärung so auszulegen, wie sie der Erklärungsempfänger unter Würdigung der ihm bekannten Umstände nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrssitte verstehen könnte (vgl. Senatsurteil vom 19. Januar 1956 - 2 AZR 80/54 - AP Nr. 1 zu § 620 BGB Kündigungserklärung).
BAG, 13.01.1982 - 7 AZR 757/79
Bestimmtheit der Erklärung einer außerordentlichen Kündigung
Januar 1956 - 2 AZR 80/54 - AP Nr. 1 zu § 620 BGB Kündigungserklärung).
BAG, 05.12.1975 - 1 AZR 94/74
Betriebsrat: Anspruch auf Mitbestimmung bei Aufstellung einer Bußordnung bzw. …
Da der maßgebliche Sachverhalt feststeht, kann das Revisionsgericht die schriftliche Willenserklärung selbst auslegen (vgl. BAG vom 19.01.1956 - 2 AZR 80/54 - AP Nr. 1 zu § 620 BGB Kündigungserklärung; BAG vom 12.07.1957 - 1 AZR 418/55 - AP Nr. 6 zu § 550 ZPO ; BAG vom 21.11.1958 - 1 AZR 418/55 AP Nr. 11 zu § 611 BGB Gratifikation; BAG vom 04.03.1961 - 5 AZR 169/60 - AP Nr. 21 zu § 611 BGB Gratifikation).
Zwar kann eine Kündigung als einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung auch ausgesprochen werden, ohne daß der Kündigende ausdrücklich die Worte "kündigen" oder "Kündigung" gebraucht, wenn der Kündigende dem anderen eindeutig seinen Willen kundgibt, das Arbeitsverhältnis lösen zu wollen (BAG AP BGB § 620 Kündigungserklärung Nr. 1).
Soweit in der Rechtsprechung angenommen worden ist, daß trotz Fortsetzungszusammenhangs die Frage des Rücktritts für jede Einzolhandlung besonders zu prüfen sei, handelt es sich um jeweils beendigte Versuche (vgl. RGSt 39, 220; BGH Urteile vom 14. Februar 1956 - 5 StR 544/55 - mitgeteilt bei Dallinger MDR 1956, 394 [BGH 14.02.1956 - 5 StR 544/55] - und 18. Juni 1962 - 2 StR 246/62 -).
BGH, 12.03.1968 - 5 StR 115/68
Beschränkung der Strafverfolgung auf einzelne von mehreren Gesetzesverletzungen; …
LAG Nürnberg, 20.09.1993 - 7 Sa 473/93
Auslegung einer Erklärung über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses unter …
ArbG München, 20.02.2019 - 19 Ca 6915/18
Arbeitnehmerstatus eines Crowdworkers
LAG Baden-Württemberg, 08.04.1997 - 7 Sa 81/96
BAG, 02.08.1978 - 4 AZR 46/77
Auflösung des Arbeitsverhältnisses - Probezeit - Einhaltung einer Kündigungsfrist …
LAG Baden-Württemberg, 25.04.1997 - 5 Sa 78/96
BVerwG, 06.05.1965 - VIII C 161.60
BAG, 01.04.1981 - 7 AZR 997/78
LAG Baden-Württemberg, 25.04.1997 - 5 Sa 85/96
BAG, 27.05.1960 - 3 AZR 237/58
Dienstordnungsmäßige Angestellte - Eintritt der Rechtsfolgen - Verschulden der …
BAG, 03.11.1955 - 2 AZR 59/54
BGH, 11.01.1966 - 1 StR 517/65
Voraussetzungen für eine Strafbarkeit wegen Notzucht - Geltendmachung einer …
BGH, 11.02.1971 - 4 StR 570/70
Aufhebung des Schuldspruchs wegen Nichtberücksichtigung einer …
BGH, 15.10.1969 - 4 StR 359/69
Beweis durch die Niederschrift über die Vernehmung des Angeklagten - …
BGH, 04.10.1960 - 5 StR 392/60

References: § 620
 BGH 
 § 68
 § 620
 § 620
 § 620
 § 620
 § 133
 § 620
 § 620
 § 620
 § 550
 § 611
 § 611
 § 620
 BGH