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Timestamp: 2019-10-21 21:21:04+00:00

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Veröffentlichungsdatum:08.05.2015 Inkrafttreten01.10.2015 FundstelleBrem.ABl. 2015, 484
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang „Systems Engineering“ (Vollfach) an der Universität Bremen vom 15. April 2015 (Brem.ABl. 2015, 484)"
juris-Abkürzung: SysEngVollBacfPO BR 2015
Fundstelle: Brem.ABl. 2015, 484
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengangs „Systems Engineering“ sind insgesamt 210 Leistungspunkte (Credit Points = CP) nach dem European Credit Transfer System zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 7 Fachsemestern als Vollzeitstudium.
verliehen. Die gewählte Spezialisierungsrichtung wird im Zeugnis und in der Zeugnisurkunde ausgewiesen.
(1) Der Bachelorstudiengang „Systems Engineering“ wird als Vollfach-Bachelorstudium gemäß § 4 Absatz 1 Ziffer 1 AT BPO studiert. Darin zählen 30 CP zum General Studies Bereich.
(2) Die Anlage regelt die zu erbringenden Prüfungsleistungen und stellt den Studienverlauf dar. Das Studium umfasst Module gemäß den Anlagen 1 und 2.
(3) Der Bachelorstudiengang umfasst vier Spezialisierungsrichtungen. Spezialisierungsrichtungen können durch Beschluss des Gemeinsam beschließenden Ausschusses in Bezug auf das jeweilige Modulangebot verändert werden. Hierbei ist sicher zu stellen, dass eine gewählte Spezialisierungsrichtung innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(5) Module im Pflichtbereich werden in deutscher Sprache durchgeführt, Module in den Wahlbereichen können in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt werden.
(9) Im Wahlpflichtbereich entscheidet die/der Studierende über die Spezialisierung. Die folgenden Spezialisierungsrichtungen stehen zur Wahl:
Die Spezialisierungsrichtung umfasst 24 CP; davon werden 18 CP in einer der gewählten Spezialisierungsrichtung absolviert (Spezialisierungsmodule I). Die restlichen 6 CP (Spezialisierungsmodule II) können auch in einer anderen als der gewählten Spezialisierungsrichtung absolviert werden. In Anlage 2 werden die Module der Spezialisierungsrichtungen ausgewiesen. Zu Beginn des vierten Fachsemesters wird eine Studienberatung durch die zuständigen Hochschullehrenden empfohlen, die das Studium der Spezialisierungsrichtung erläutert.
(10) Der General Studies Bereich setzt sich zusammen aus Praktikum, Lehrprojekt, Propädeutikum sowie den Wahlpflichtmodulen im Gesamtumfang von 6 CP mit berufs- bzw. fachnahen Angeboten (GS Bereich: Schlüsselqualifikationen, siehe Anlage 2.2) sowie Wahlmodulen im Umfang von 3 CP (Allgemeine General Studies bzw. Fachbereichsübergreifende Angebote der Universität Bremen). Für die Wahlmodule gelten die Regelungen des AT BPO, insbesondere § 5 Absatz 2 sowie § 20 Absatz 3 .
(11) In das Studium ist ein verpflichtendes 10-wöchiges Praktikum integriert, das in Deutschland oder im Ausland absolviert werden kann. Über das Praktikum ist ein Bericht, der nicht benotet wird, zu schreiben. Es werden 12 CP vergeben. Näheres regelt die Praktikumsordnung.
(3) Für die Prüfungsanmeldung gelten die Fristen gemäß § 13 AT BPO . Bei Blockveranstaltungen erfolgt die Prüfungsanmeldung spätestens zur Hälfte der Lehrveranstaltungszeit (nach diesem Zeitpunkt ist keine Abmeldung mehr zulässig).
(4) Bearbeitungsfristen, Art und Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn des Moduls mitgeteilt.
(5) Es können Prüfungen in Form von Multiple Choice bzw. E-Klausuren durchgeführt werden. Näheres regelt Anlage 4.
Es gibt keine Zulassungsvoraussetzungen für Module. Einzelne Module des Studiengangs sind jedoch unter didaktischen Gesichtspunkten aufeinander abgestimmt, so dass eine dringende Empfehlung für die folgenden Module ausgesprochen wird: Praktische Informatik 1 sollte vor Praktische Informatik 2 sowie vor dem Softwareprojekt absolviert werden. Das Softwareprojekt sollte vor dem Projekt Systemtechnik abgeschlossen werden.
Modul Bachelorarbeit (inkl. Kolloquium und Workshop)
(1) Das Bachelor-Abschlussmodul (15 CP) setzt sich zusammen aus der Bachelorarbeit inkl. Kolloquium im Umfang von 12 CP und einem Workshop „Arbeitstechniken der Bachelorarbeit“ (3 CP), der von der Betreuerin/dem Betreuer durchgeführt wird. Der Workshop wird mit einem unbenoteten Fachgespräch abgeschlossen.
(2) Voraussetzung zur Anmeldung zur Bachelorarbeit ist der Nachweis von mindestens 150 CP und das Bestehen der Module im Pflichtbereich.
(5) Zur Bachelorarbeit findet ein Kolloquium statt. Für Bachelorarbeit und Kolloquium wird eine gemeinsame Note gebildet. Die gemeinsame Note für Bachelorarbeit und Kolloquium wird im Verhältnis 4:1 errechnet.
Die Note des Abschlussmoduls macht 20% der Gesamtnote aus. 80% der Gesamtnote werden aus den mit CP gewichteten Noten der Module und Veranstaltungen gebildet, in denen benotete Prüfungen abgelegt wurden. Unbenotete Leistungen fließen nicht in die Berechnung ein.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor zum 1. Oktober 2015 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2015/16 im Bachelorstudiengang „Systems Engineering“ ihr Studium aufnehmen.
(2) Studierende, die vor dem Wintersemester 2015/16 ihr Studium aufgenommen haben, beenden ihr Studium nach der jeweils für sie geltenden Prüfungsordnung. Ein Übergang in die vorliegende Prüfungsordnung ist auf Antrag möglich. Über die Anerkennung erbrachter Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss auf der Grundlage von Äquivalenztabellen. Der Übergang in die vorliegende Prüfungsordnung darf für die Studierenden nicht mit dem Verlust von Credit Points (CP), einer Benachteiligung bei der Ausweisung von Schwerpunkten in den Zeugnisunterlagen oder einer Benachteiligung bei der Notenberechnung verbunden sein.
(3) Die Prüfungsordnung vom 25. April 2012, zuletzt geändert am 15. Mai 2013 tritt zum 30. September 2018 außer Kraft. Studierende, die bis zum 30. September 2018 keinen Abschluss erworben haben, werden in die vorliegende Prüfungsordnung überführt.
Modulliste und Regelungen für den Wahlpflichtbereich
Wahlpflichtmodule der Spezialisierungsrichtungen
Wahlpflichtmodule GS Bereich: Schlüsselqualifikationen
Anlage 1: Studienverlaufsplan Vollfach Bachelorstudiengang1
? 210 CP
Pflichtbereich (177 CP)
7. Sem. (27 CP)
Bachelor-Abschlussmodul
Praxismodul 12 CP/ P/ MP
Modulstruktur der Spezialisierungsrichtungen+ GS Bereich/SQ, siehe Anlage 2
6. Sem. (30 CP)
* 3 CP
Spezialisierungsmodule II 6 CP/WP/ TP **
+Praktikum Regelungstechnik
7 CP/P/KP
(4 CP im 5. Semester, 3 CP im 6. Sem.)
(6 CP im fünften Sem., 3 CP im sechsten Sem.)
17 CP/P/MP
(5 CP im 5. Semester und 12 CP im 6. Sem.)
5. Sem. (32 CP)
8 CP/P/MP
General Studies der Universität
3 CP/W/TP ***
* 4 CP
* 6 CP
* 5 CP
4. Sem. (30 CP)
GS Bereich: Schlüsselqualifikationen (SQ, siehe Anlage 2.2.)
6 CP/ WP/ TP
Messtechnik mit Labor
7 CP/P/TP
(3 CP im dritten Semester, 4 CP im vierten Semester)
Softwaretechnik-Projekt (Ausweisung des Projekttitels erfolgt entsprechend der Wahl)
11 CP/P/MP
(5 CP im dritten Semester, 6 CP im vierten Semester)
3. Sem. (31 CP)
Mathematik für Systems Engineering III
8 CP/P/KP
5 CP/P/KP
2. Sem. (29 CP)
Mathematik für Systems Engineering II
Softwareprojekt 1-Vorlesung
5 CP/P/MP
Grundlagen der Elektrotechnik A 1/2
(6 CP pro Semester)
1. Sem. (31 CP)
Mathematik für Systems Engineering I
Wissenschaftliches Arbeiten, Propädeutik
1 CP/P/MP
Lehrprojekt Einführung in Systems Engineering
CP: Credit Points, Sem.: Semester, P: Pflichtmodul, WP: Wahlpflichtmodul, W: Wahlmodul, MP: Modulprüfung, TP: Teilprüfung, KP: Kombinationsprüfung (bestehend aus Prüfungs- und Studienleistungen),
Ergänzende Angabe für Module mit Teilprüfung/Kombinationsprüfung
Messtechnik mit Labor bestehend aus:
Grundlagenlabor Produktionstechnik
Mathematik für Systems Engineering 1
Mathematik für Systems Engineering 2
Mathematik für Systems Engineering 3
Grundlagen der Regelungstechnik + Praktikum Regelungstechnik
Grundlagen der Produktionstechnik bestehend aus:
Grundlagen der Fertigungstechnik mit Labor
1 PL, 1 SL
Bachelor-Abschlussmodul bestehend aus:
Bachelorarbeit + Kolloquium
Workshop zur Bachelorarbeit
CP: Credit Points, P: Pflichtmodul, WP: Wahlpflichtmodul, W: Wahlmodul, MP: Modulprüfung, TP: Teilprüfung, KP: Kombinationsprüfung (bestehend aus Prüfungs- und Studienleistungen), PL: Prüfungsleistung (= benotet), SL: Studienleistung (= unbenotet)
Soweit sich durch die Module der jeweils gewählten Spezialisierung (Spezialisierungsmodule I) nicht exakt 18 CP erreichen lassen, ist ein Ausgleich zu den übrigen wählbaren Modulen der Spezialisierungskataloge (Spezialisierungsmodule II) von bis zu 2 CP möglich. Insgesamt sind durch die Spezialisierungsmodule I +II 24 CP zu erreichen.
Gewählt werden kann aus den Allgemeinen General Studies der Universität Bremen und aus den Fachübergreifenden Angeboten. Es können unbenotete Leistungen erbracht werden.
Anlage 2: Modulliste und Regelungen für den Wahlpflichtbereich
Der Wahlpflichtbereich im Gesamtumfang von 30 CP wird wesentlich durch die Spezialisierungsrichtungen strukturiert. Dies sind:
Spezialisierungsmodule I: 18 CP müssen in einer der Spezialisierungsrichtungen absolviert werden.
Spezialisierungsmodule II: 6 CP können aus anderen als der gewählten Spezialisierungsrichtung absolviert werden und sollen die vertiefenden ingenieurwissenschaftlichen Kenntnisse verbreitern.
Übersicht Anlage 2
Wahlpflichtmodule der Spezialisierungsrichtungen (Gesamtumfang 24 CP)
Wahlpflichtmodule GS Bereich: Schlüsselqualifikationen (Gesamtumfang 6 CP)
2.1. Wahlpflichtmodule der Spezialisierungsrichtungen (siehe dazu auch § 2 (3))
Prozessnahe und in-process-Messtechnik
Einführung in die Automatisierungstechnik (mit num. Labor)
Robot Design Lab
Robotics I (auf Englisch)
Grundlagen der Fertigungseinrichtungen mit Labor
Präzisionsbearbeitung 1 - Technologien
Grundlagen der Nachrichtentechnik Nachrichtentechnik Grundlagenpraktikum
Raumfahrttechnologie 1
Antriebe der Luft- und Raumfahrt
Grundlagen der Nachrichtentechnik Nachrichtentechnik Grundpraktikum
2.2. Wahlpflichtmodule GS Bereich: Schlüsselqualifikationen (Gesamtumfang 4 bis 6 CP)
Früherkennung, Abschätzung und Management technischer und stofflicher Risiken
Unternehmen Technik: soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Dimensionen
Technik, Gender & Diversity im gesellschaftlichen und betrieblichen Kontext
Nachhaltigkeit in Konsum und Produktion
Nachhaltige Entwicklung: Konzepte und Perspektiven für Wirtschaft und Gesellschaft
Schlüsselkompetenzen - Ein Reflexionsangebot
Grundlagen des Managements - Instrumente und Strategien
Gewerblicher Rechtsschutz I - Grundlagen des Patentrechts
Projektmanagement und Teamarbeit für Ingenieure und Naturwissenschaftler
Bearbeitung von Übungsaufgaben mit Fachgespräch: Das Fachgespräch bildet den Abschluss einer kontinuierlich erbrachten Prüfungsleistung und dient auch zur Überprüfung der Individualität einer Prüfungsleistung, die in einer Gruppe erbracht wurde.
Bearbeitung von Praktikums- bzw. Laboraufgaben mit Fachgespräch.
darüber hinaus erreichbaren Punkte erzielt wurden.
(1) Eine „E-Klausur“ ist eine Prüfung, deren Erstellung, Durchführung und Auswertung (mit Ausnahme der offenen Fragen) computergestützt erfolgt. Eine „E-Klausur“ ist zulässig, sofern sie dazu geeignet ist nachzuweisen, dass die Prüfungskandidatin/ der Prüfungskandidat die Inhalte und Methoden des Moduls in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden kann; erforderlichenfalls kann sie durch andere Prüfungsformen ergänzt werden.
(2) Die „E-Klausur“ ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Person (Protokollführerin/Protokollführer) durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin/des Protokollführers sowie der Prüfungskandidatinnen/Prüfungskandidaten, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Es muss sichergestellt werden, dass die elektronischen Daten eindeutig und dauerhaft den Kandidatinnen/Kandidaten zugeordnet werden können. Den Kandidatinnen/Kandidaten ist gemäß den Bestimmungen des § 24 Absatz 6 AT BPO die Möglichkeit der Einsichtnahme in die computergestützte Prüfung sowie in das von ihnen erzielte Ergebnis zu gewähren. Die Aufgabenstellung einschließlich der Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang „Systems Engineering“ (Vollfach) an der Universität Bremen vom 15. April 2015 01.10.2015
§ 6 - Modul Bachelorarbeit (inkl. Kolloquium und Workshop) 01.10.2015
§ 8 - Inkrafttreten und Geltungsbereich 01.10.2015
Anlage 1 - Anlage 1: Studienverlaufsplan Vollfach Bachelorstudiengang 1 01.10.2015
Anlage 2 - Anlage 2: Modulliste und Regelungen für den Wahlpflichtbereich 01.10.2015
2.1. Wahlpflichtmodule der Spezialisierungsrichtungen (siehe dazu auch § 2 (3)) 01.10.2015
2.2. Wahlpflichtmodule GS Bereich: Schlüsselqualifikationen (Gesamtumfang 4 bis 6 CP) 01.10.2015
Anlage 4 - Anlage 4: Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren und zur Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur“ 01.10.2015

References: § 4
 § 5
 § 20
 § 13
 § 2
 § 24

§ 6

§ 8
 § 2