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Timestamp: 2016-09-25 07:09:56+00:00

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2C_894/2014 � � Urteil vom 18. Februar 2016
Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht FINMA.
A.a.�Die A.________AG wurde am 12. Juni 2009 im Handelsregister des Kantons Zug eingetragen. Sie erhielt am 1. September 2010 von der Eidgen�ssischen Finanzmarktaufsicht FINMA die Bewilligung als direkt unterstellte Finanzintermedi�rin (im Folgenden auch "DUFI-Bewilligung") nach Art. 2 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 10. Oktober 1997 �ber die Bek�mpfung der Geldw�scherei und der Terrorismusfinanzierung im Finanzsektor (Geldw�schereigesetz, GwG, SR 955.0). Sie ist als Verm�gensverwalterin von ausl�ndischen kollektiven Kapitalanlagen t�tig und verwaltet den D.________Fund und den E.________Fund, beide Subfonds des International A.I. Platform Fund mit Sitz in Singapur, sowie den F.________Fund mit Sitz auf den Cayman Islands. Diese Fonds verf�gen �ber keine Genehmigung der FINMA zum �ffentlichen Vertrieb in der Schweiz.
A.b.�Die G.________Ltd. mit Sitz in Wakefield, UK, ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der A.________AG mit einer Zweigniederlassung im Kanton Zug (im Folgenden: H.________ Zweigniederlassung). Die A.________AG �bernahm am 1. Januar 2012 die Mandate der H.________ Zweigniederlassung, namentlich die Verwaltung des I.________Fund mit Sitz in Singapur. In der Folge wurde die H.________ Zweigniederlassung am 30. Mai 2012 aus dem Handelsregister des Kantons Zug gel�scht.
A.c.�Die B.________AG mit Sitz im Kanton Zug ist ebenfalls eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der A.________AG. Gem�ss Handelsregistereintrag bezweckt sie den Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen im In- und Ausland. Sie ist weder einer anerkannten Selbstregulierungsorganisation angeschlossen noch verf�gt sie �ber eine Bewilligung der FINMA.
A.d.�C.________ ist Gesch�ftsf�hrer und Pr�sident des Verwaltungsrats der A.________AG. Er war Gesch�ftsf�hrer und Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift sowie GwG-Verantwortlicher der H.________ Zweigniederlassung. Als Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift ist er ferner einziges im Handelsregister eingetragenes Organ der B.________AG.
Mit Schreiben vom 28. September 2012 bzw. 4. Februar 2013 teilte die FINMA der A.________AG, der B.________AG sowie C.________ mit, dass sie ein eingreifendes Verwaltungsverfahren er�ffnet habe. Im Zusammenhang mit den Abkl�rungen insbesondere bez�glich allenfalls unzul�ssiger �ffentlicher Werbung f�r ausl�ndische Fonds sowie der Untersuchung der britischen Aufsichtsbeh�rde Financial Services Authority FSA betreffend mutmasslicher Marktmanipulationen seien bei ihr Zweifel entstanden, ob die Voraussetzungen f�r die Aufrechterhaltung des DUFI-Status der A.________AG noch gegeben seien. In der Folge stellte die FINMA verschiedene schriftliche Fragen, verlangte Unterlagen ein und f�hrte eine Parteieinvernahme mit C.________ durch.
�Mit Verf�gung vom 19. April 2013 stellte die FINMA fest, dass die A.________AG ohne Bewilligung bzw. Genehmigung �ffentlich Werbung f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen betrieben und damit gegen das Bundesgesetz vom 23. Juni 2006 �ber die kollektiven Kapitalanlagen (Kollektivanlagengesetz, KAG, SR 951.31) verstossen habe (Ziff. 1a des Dispositivs) und dass sie die Gew�hrserfordernis und damit die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 14 Abs. 2 GwG f�r eine Bewilligung als Finanzintermedi�rin nicht mehr erf�lle (Ziff. 1b des Dispositivs). Die B.________AG habe ohne Bewilligung den Begriff Bank verwendet und ohne Bewilligung bzw. Genehmigung �ffentlich Werbung f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen betrieben und damit gegen das Bundesgesetz vom 8. November 1934 �ber die Banken und Sparkassen (Bankengesetz, BankG, SR 952.0) und gegen das Kollektivanlagengesetz verstossen (Ziffer 2 des Dispositivs). C.________ habe aufgrund seines massgeblichen Beitrags zur T�tigkeit der A.________AG und der B.________AG ohne Bewilligung den Begriff Bank verwendet und ohne Bewilligung bzw. Genehmigung �ffentlich Werbung f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen betrieben und damit gegen das Bankengesetz und das Kollektivanlagengesetz verstossen (Ziffer 3 des Dispositivs).
Gest�tzt auf diese Feststellungen entzog die FINMA der A.________AG die Bewilligung zur Aus�bung einer finanzintermedi�ren T�tigkeit und ordnete ihre Aufl�sung und Liquidation an (Ziffern 4-6 des Dispositivs). Im Weiteren untersagte die FINMA der A.________AG und ihren Organen unter Strafandrohung, ohne Zustimmung der Liquidatorin weitere gesch�ftliche Rechtshandlungen auszu�ben, und auferlegte ihr die Pflicht, der Liquidatorin s�mtliche Informationen und Unterlagen zu den Gesch�ftsaktivit�ten zur Verf�gung zu stellen und Zugang zu den R�umlichkeiten zu verschaffen (Ziffern 7-8 des Dispositivs). Sodann entzog die FINMA den bisherigen Organen der A.________AG die Vertretungsbefugnis (Ziffer 9 des Dispositivs) und wies das Handelsregisteramt des Kantons Zug an, entsprechende Eintr�ge vorzunehmen (Ziffer 10 des Dispositivs). Die FINMA auferlegte die Kosten der Liquidation sodann der A.________AG und erm�chtigte die Liquidatorin, von dieser einen Kostenvorschuss zu beziehen (Ziffer 11 des Dispositivs).
�Die FINMA verbot ferner (unter Strafandrohung) der B.________AG generell, ohne Bewilligung eine nach den Finanzmarktgesetzen unterstellungspflichtige T�tigkeit vorzunehmen und untersagte C.________ generell, unter jeglicher Bezeichnung selbst oder �ber Dritte ohne Bewilligung kollektive Kapitalanlagen zu vertreiben sowie den Bankenbegriff zu verwenden (Ziffern 12-14 des Dispositivs). Schliesslich ordnete die FINMA an, dass die Ziffern 13 und 14 des Dispositivs bez�glich C.________ nach Eintritt der Rechtskraft f�r die Dauer von zwei Jahren auf ihrer Internetseite ver�ffentlicht werden (Ziffer 15 des Dispositivs). Sie erkl�rte die Ziffern 4-11 des Dispositivs als sofort vollstreckbar und beschr�nkte bis zur Rechtskraft der Verf�gung die Verwertungshandlungen auf sichernde und werterhaltende Massnahmen im In- und Ausland (Ziffer 16 des Dispositivs). Ebenso ordnete die FINMA an, dass die Verf�gung vom 19. April 2013 dem Handelsregisteramt des Kantons Zug am 26. April 2013 zur sofortigen Vollstreckung von Dispositivziffer 10 zu er�ffnen sei.
Gegen diese Verf�gung erhoben die A.________AG, die B.________AG sowie C.________ mit gemeinsamer Eingabe vom 25. April/22. Mai 2013 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragten die vollumf�ngliche Aufhebung der angefochtenen Verf�gung, eventualiter die R�ckweisung des Verfahrens zur Sachverhaltsermittlung an die Vorinstanz. Weiter beantragten sie die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Das Handelsregisteramt des Kantons Zug sei sodann anzuweisen, keine �nderungen sowie Eintr�ge betreffend die A.________AG nachzuf�hren.
Die Instruktionsrichterin des Bundesverwaltungsgerichts hiess zun�chst superprovisorisch teilweise und danach mit Verf�gung vom 15. Mai 2013 das Gesuch der A.________AG um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ihrer Beschwerde gut und stellte die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wieder her.
Die A.________AG, die B.________AG sowie C.________ erhoben am 26. September 2014 gemeinsam Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht mit dem Antrag, das angefochtene Urteil und die Verf�gung der FINMA vom 19. April 2013 seien aufzuheben. Eventualiter sei eine mildere Massnahme anzuordnen, subeventualiter das Verfahren zur Sachverhaltsermittlung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Zudem beantragten sie unentgeltliche Rechtspflege.
Mit Verf�gung vom 4. Dezember 2014 wies das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.
Gegen den angefochtenen Endentscheid des Bundesverwaltungsgerichts im Bereich der Finanzmarktaufsicht ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. a und Art. 90 BGG). Die Beschwerdef�hrer sind als Adressaten des in ihre Rechtsposition eingreifenden Entscheids zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Die Organe einer in Liquidation versetzten Gesellschaft sind trotz Entzugs ihrer Vertretungsbefugnis zur Beschwerdef�hrung im Namen der Gesellschaft an das Bundesgericht befugt (BGE 132 II 382 E. 1.1 S. 385). Der Beschwerdef�hrer 3 kann somit ungeachtet der fehlenden aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (Art. 103 BGG) im Namen der durch den angefochtenen Entscheid aufgel�sten Beschwerdef�hrerin 1 Beschwerde erheben.
Das Bundesgericht pr�ft frei und von Amtes wegen die richtige Anwendung des Bundesrechts (Art. 95 lit. a und Art. 106 Abs. 1 BGG). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). F�r die R�ge der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht pr�ft in diesem Fall nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 137 II 353 E. 5.1 S. 356).
3.1.�Die drei Beschwerdef�hrenden sind in unterschiedlichem Ausmass vom angefochtenen Urteil betroffen:
- In Bezug auf die Beschwerdef�hrerin 1 wird festgestellt, dass sie ohne Bewilligung bzw. Genehmigung �ffentlich Werbung f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen betrieben und damit gegen das Kollektivanlagengesetz verstossen habe und dass sie die Gew�hrsanforderungen und damit die Bewilligungsvoraussetzungen f�r eine Bewilligung als Finanzintermedi�rin nicht mehr erf�lle. Es wird ihr die Bewilligung zur Aus�bung einer finanzintermedi�ren T�tigkeit entzogen; zugleich wird sie aufgel�st und in Liquidation gesetzt.
- In Bezug auf die Beschwerdef�hrerin 2 wird festgestellt, dass sie ohne Bewilligung den Begriff Bank verwendet sowie ohne Bewilligung bzw. Genehmigung �ffentlich Werbung f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen betrieben und damit gegen das Bankengesetz und das Kollektivanlagengesetz verstossen habe. Es wird ihr generell verboten, ohne Bewilligung eine nach den Finanzmarktgesetzen unterstellungspflichtige T�tigkeit vorzunehmen, unter Hinweis auf die Strafandrohungen nach Art. 44 und 48 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 2007 �ber die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (Finanzmarktaufsichtsgesetz, FINMAG, SR 956.1) sowie auf jene der Art. 49 BankG und Art. 148 KAG.
- In Bezug auf den Beschwerdef�hrer 3 wird festgestellt, dass er aufgrund seines massgeblichen Beitrags zur T�tigkeit der Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 ohne Bewilligung den Begriff Bank verwendet sowie ohne Bewilligung bzw. Genehmigung �ffentlich Werbung f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen betrieben und damit gegen das Bankengesetz und das KAG verstossen habe. Es wird ihm generell verboten, unter jeglicher Bezeichnung selbst oder �ber Dritte ohne Bewilligung kollektive Kapitalanlagen zu vertreiben sowie den Bankenbegriff zu verwenden, unter Hinweis auf die Strafandrohungen nach Art. 44 und 48 FINMAG, Art. 49 BankG und Art. 148 KAG. Zudem wird die Publikation dieser Anordnungen f�r die Dauer von zwei Jahre angeordnet.
Allen drei Beschwerdef�hrenden wird - neben den Vorw�rfen der Verletzung des Bankengesetzes, die sich bloss gegen die Beschwerdef�hrer 2 und 3 richten - somit zur Last gelegt, ohne Bewilligung bzw. Genehmigung �ffentlich Werbung f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen betrieben und damit gegen das KAG verstossen zu haben. Der Vorwurf wird damit begr�ndet, dass auf den von den Beschwerdef�hrerinnen 1 bzw. 2 betriebenen Websites www.XXX.ch, bzw. www.YYY.ch und www.ZZZ.ch f�r ausl�ndische Fonds geworben worden sei samt Angabe von Kontaktdaten, aber ohne entsprechende "Disclaimer" ( d.h i. e. S. Haftungsauschl�sse, vgl. unten E. 4.3.3). Dieser Vorwurf ist teilweise zugleich Grundlage f�r die anderen Massnahmen. Er ist vorab zu pr�fen (hinten E. 4). In der Folge sind die anderen Massnahmen zu beurteilen (hinten E. 5-8).
4.�Beschwerdef�hrende 1-3: �ffentliche Werbung f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen
4.1.�Das KAG vom 23. Juni 2006 trat am 1. Januar 2007 in Kraft (AS 2006 5379) und wurde in der Folge mehrfach ge�ndert, namentlich am 28. September 2012 (mit Inkrafttreten am 1. M�rz 2013) in wesentlichem Umfang auch in Bezug auf die hier anwendbaren Bestimmungen (AS 2013 585). Die Verf�gung der FINMA ist nach Inkrafttreten dieser umfassenden �nderung ergangen. Der zu beurteilende Sachverhalt hat sich jedoch gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz bis zum Herbst 2012 zugetragen, so dass f�r die materielle Beurteilung auf die vorher in Kraft gewesenen Fassungen abzustellen ist. Im Folgenden wird das KAG immer nach der urspr�nglichen Version aus dem Jahre 2006 zitiert.
4.2.�Der Begriff der �ffentlichen Werbung dient im KAG einerseits als Abgrenzungskriterium der kollektiven Kapitalanlage gegen�ber den internen Sonderverm�gen (Art. 4 Abs. 1 lit. c KAG), andererseits als Unterstellungskriterium f�r Vertriebstr�ger (Art. 19 KAG) und ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen (Art. 2 Abs. 4 und Art. 119 ff. KAG; BBl 2005 6438; REN� B�SCH, in Watter et al [Hrsg.], Basler Kommentar Kollektivanlagengesetz, 2009, Art. 3 N. 5; FRANZ HASENB�HLER, Recht der kollektiven Kapitalanlagen, 2007, S. 22 f., 29; FRANCO TAISCH, Finanzmarktrecht, 2. A. 2010, S. 196 f.).
"Ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen, f�r die in oder von der Schweiz aus �ffentlich geworben wird, sind, unabh�ngig von ihrer Rechtsform, den einschl�gigen Bestimmungen dieses Gesetzes (Art. 119 ff.) unterstellt. Die Aufsichtsbeh�rde kann weitere Bestimmungen dieses Gesetzes f�r anwendbar erkl�ren, soweit dies zur Erreichung von dessen Schutzzweck erforderlich ist."
Nach Art. 19 Abs. 1 KAG bedarf einer Bewilligung der Aufsichtsbeh�rde, wer �ffentlich Anteile einer kollektiven Kapitalanlage anbietet oder vertreibt.
"Werden ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen in oder von der Schweiz aus �ffentlich vertrieben, so bed�rfen deren massgebende Dokumente wie Verkaufsprospekt, Statuten oder Fondsvertrag der Genehmigung der Aufsichtsbeh�rde."
Der �ffentliche Vertrieb ausl�ndischer kollektiver Kapitalanlagen ist somit in der Schweiz nicht zul�ssig, wenn die FINMA die massgebenden Produkte nicht gem�ss Art. 120 KAG genehmigt hat (HASENB�HLER, a.a.O., S. 180 ff.).
Art. 3 KAG definiert die �ffentliche Werbung wie folgt:
"Als �ffentliche Werbung im Sinne dieses Gesetzes gilt jede Werbung, die sich an das Publikum richtet. Nicht als Werbung zu qualifizieren ist namentlich die von beaufsichtigten Finanzintermedi�ren erstellte Publikation von Preisen, Kursen und Inventarwerten. Die Werbung gilt als nicht �ffentlich, wenn sie sich ausschliesslich an qualifizierte Anleger gem�ss Artikel 10 Absatz 3 richtet."
Die Vorinstanz geht in �bereinstimmung mit der herrschenden Lehrmeinung (FR�D�RIC BENSAHEL/S�BASTIEN MICOTTI, in: FBT Avocats SA [ed.], Loi sur les placements collectifs [LPCC], 2012, S. 710 f.; B�SCH, a.a.O., Art. 3 N 7; COMTESSE/FISCHER/STUPP, in Watter et al [Hrsg.], Basler Kommentar Kollektivanlagengesetz, 2009, Art. 120 N 12; HASENB�HLER, a.a.O., S. 29 Rz. 117; SIMON SCH�REN, Unterstellungsfragen im Rahmen der Genehmigungs- und Bewilligungspflicht gem�ss Kollektivanlagengesetz, 2011, S. 272 f.) mit Recht davon aus, dass der Begriff des �ffentlichen Vertriebs gem�ss Art. 19 Abs. 1 und Art. 120 Abs. 1 KAG gleichbedeutend ist mit dem Begriff der �ffentlichen Werbung im Sinne von Art. 2 Abs. 4 und Art. 3 KAG. Dieser Begriff wird sodann konkretisiert in Art. 3 der Kollektivanlagenverordnung vom 22. November 2006 (KKV; SR 951.311; in der hier massgebenden urspr�nglichen Fassung) sowie im FINMA-Rundschreiben 2008/8 "�ffentliche Werbung kollektive Kapitalanlagen" vom 20. November 2008. Nach Art. 3 Abs. 2 KKV stellt die Publikation von Preisen, Kursen, Inventarwerten und Steuerdaten in den Medien von in den Schweiz nicht zum �ffentlichen Vertrieb zugelassenen ausl�ndischen kollektiven Kapitalanlagen keine �ffentliche Werbung dar, "sofern die Publikation keine Kontaktangaben enth�lt.". Die gleiche Einschr�nkung findet sich in Rz. 8 des FINMA RS 2008/8.
4.3.�Damit eine T�tigkeit in den Anwendungsbereich von Art. 3 und 120 KAG f�llt, muss sie kumulativ erstens �ffentlich sein und zweitens Werbung bzw. Vertrieb darstellen. Zudem kann aufgrund des Territorialit�tsprinzips dem KAG nur unterstehen, was von der Schweiz aus geschieht oder sich an Adressaten in der Schweiz richtet (vgl. BGE 137 II 284 E. 5.2.1 S. 292; Urteil 2A.281/2006 vom 22. Februar 2007 E. 4.3.1, EBK-Bulletin 2007 S. 115; Rundschreiben 2008/8 Rz. 24).
4.3.1.�Eine Website (Internetseite) ist ohne weiteres �ffentlich (NICOLAS TSCHOPP, La distribution de fonds de placement en Suisse, SZW 2008 S. 468), da sie sich nicht an einen eng umschriebenen Personenkreis richtet (vgl. BGE 137 II 284 E. 5.3 S. 293 ff.). Namentlich kann grunds�tzlich nicht behauptet werden, sie richte sich ausschliesslich an qualifizierte Anleger gem�ss Art. 10 Abs. 3 KAG.
4.3.2.�Das Kriterium des Bezugs zur Schweiz ist vor allem bei Internetseiten von Bedeutung, da sich solche naturgem�ss an ein globales Publikum, oder - soweit sie auf deutsch verfasst sind - jedenfalls an ein Publikum im gesamten deutschsprachigen Raum richten. Die von der FINMA im RS 2008/8 Ziff. 26 genannten Kriterien, bei deren Vorliegen vermutet wird, dass sich eine Website an Anleger in der Schweiz richtet, sind eine gesetzm�ssige und �berzeugende Konkretisierung. Demnach kann der Bezug zur Schweiz bei den hier zur Diskussion stehenden Websites bejaht werden, da sie den Bestandteil ".ch" oder "zurich" enthalten und darin die Adressen der Beschwerdef�hrerinnen 1 bzw. 2 in der Schweiz genannt werden.
4.3.3.�Umstritten ist aber, ob die Informationen auf den Websites als Werbung zu qualifizieren sind. Werbung setzt voraus, dass die Information auf den Absatz bestimmter Produkte gerichtet ist und das (schweizerische) Publikum zum Kauf anregt oder einl�dt (zit. Urteil 2A.281/2006 E. 4.3.1; BENSAHEL/MICOTTI, a.a.O., S. 714 f. Rz. 25-27; B�SCH, a.a.O., Art. 3 Rz. 12; ISAIA D'AMELIO, Les placements collectifs en investissements alternatifs, 2011, S. 256; SCH�REN, a.a.O., S. 275 ff.; vgl. auch zum revidierten Recht THOMAS JUTZI/SIMON SCH�REN, Grundriss des schweizerischen Kollektivanlagenrechts, 2014, S. 399 Rz. 1036, S. 403 f.). Keine Werbung liegt vor, wenn der potenzielle Anleger von sich aus mit dem Vertreiber Kontakt aufnimmt oder die Zustellung von Unterlagen beantragt (Baker & McKenzie Z�rich [Hrsg.], Recht der kollektiven Kapitalanlagen, 2007, S. 28; B�SCH, a.a.O., Art. 3 N 13; SIMON SCH�REN, Geplante Neuregelung des Vertriebs kollektiver Kapitalanlagen, jusletter 5. M�rz 2012, Rz. 6). Nicht als Werbung zu qualifizieren ist gem�ss Art. 3 Satz 2 KAG namentlich die von beaufsichtigten Finanzintermedi�ren erstellte Publikation von Preisen, Kursen und Inventarwerten, wobei diese Aufz�hlung nicht abschliessend ist. Art. 3 Abs. 2 KKV und das FINMA RS-2008/8 Rz. 8 setzen zus�tzlich voraus, dass die Publikation keine Kontaktangaben enth�lt. Zudem enth�lt das Rundschreiben in Ziff. 24-34 ausf�hrliche Regeln �ber �ffentliche Werbung via Internet. Demgem�ss stellt eine Website keine �ffentliche Werbung in der Schweiz dar, wenn sie ein Angebot an Anleger in der Schweiz ausdr�cklich ausschliesst ("Disclaimer") oder eine Zugangsbeschr�nkung enth�lt; die Anforderungen an Disclaimer und Zugangsbeschr�nkungen werden im Rundschreiben n�her ausgef�hrt.
4.4.�In sachverhaltlicher Hinsicht trifft die Vorinstanz nicht eigene Sachverhaltsfeststellungen, sondern gibt die Ausf�hrungen der FINMA wieder (E. 4.8 des angefochtenen Entscheides) und f�hrt anschliessend aus, die Beschwerdef�hrer bestritten nicht die von der FINMA angef�hrten Sachverhaltsumst�nde, sondern lediglich deren rechtliche Qualifikation als �ffentliche Werbung (E. 4.9). Die Beschwerdef�hrer f�hren in ihrer Beschwerde zu E. 4.9 aus, die Behauptungen der FINMA und der Vorinstanz w�rden bestritten und machen auch sonst Ausf�hrungen zum Sachverhalt; sie r�gen aber nicht in rechtsgen�glicher Weise (vorne E. 2), die Feststellung, sie h�tten den Sachverhalt nicht bestritten, sei offensichtlich unrichtig. Es ist daher von dem in E. 4.8 des angefochtenen Urteils Wiedergegebenen auszugehen, soweit es sich dabei um Sachverhaltsfeststellungen und nicht um rechtliche W�rdigungen handelt. Demnach betrieb die Beschwerdef�hrerin 1 mit der H.________ Zweigniederlassung gemeinsam (ab einem nicht festgestellten Zeitpunkt) die Website www.XXX.ch. Auf der Startseite befand sich eine Grafik �ber die Performance des E.________Fund und der Satz, dass auch Kleinanleger mit aktiv verwalteten Funds, wie z.B. dem E.________Fund, am interessanten Renditepotenzial partizipieren. Ein Link f�hrte direkt zu einer Seite, wo Unterlagen zu den erw�hnten Fonds bestellt werden konnten. Beim Aufruf des Informationsblatts ("Factsheet") zum entsprechenden Fonds musste ein Disclaimer gelesen und best�tigt werden, der aber den aufsichtsrechtlichen Forderungen nicht entsprach. Diese Homepage (Start-/Hauptseite im Internet) war bis September 2009 frei zug�nglich. Auf Veranlassungen der FINMA vom September 2009, 22. M�rz 2010 und 17. Mai 2010 wurde jeweils der Disclaimer-Text angepasst. Mit Schreiben vom 21. Juni 2010 stellte die FINMA fest, dass der Disclaimer mit dem Rundschreiben 2008/8 konform war. Mit Schreiben vom 11. April 2011 teilte die FINMA dann aber mit, dass der Disclaimer den Anforderungen nicht (mehr) entspreche, indem er umgangen werden k�nne, und forderte die Beschwerdef�hrerin 1 zur Verbesserung auf. Am 28. April 2011 war die Unumg�nglichkeit des Disclaimers sichergestellt. Die Fondsunterlagen richteten sich nicht ausschliesslich an qualifizierte Anleger und sprachen auch Kleinanleger f�r die Investition in Fonds an. Sie enthielten konkrete Angaben zu spezifischen Fonds sowie konkrete Kontaktangaben zur Beschwerdef�hrerin 1 (Adresse und Telefonnummern in der Schweiz sowie kurze Beschreibung ihrer T�tigkeit). Die Beschwerdef�hrerin 2 warb noch im Januar 2012 �ber ihre Internetseiten www.YYY.ch und www.ZZZ.ch ohne Disclaimer f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen, mit Bezug zur Schweiz. Mit Schreiben vom 24. Januar 2012 forderte die FINMA die Beschwerdef�hrerin 2 auf, die Werbung einzustellen. Nach Anpassung der Internetseite wurde unter anderem f�r den D.________Fund geworben; es konnte ein Factsheet zu diesem Fonds heruntergeladen werden; und der Nutzer wurde mittels Link direkt ohne Disclaimer auf die Internetseite www.XXX.ch weiter geleitet.
4.5.�In rechtlicher Hinsicht erwog die Vorinstanz, das Rundschreiben 2008/8 sei gesetzeskonform. Die Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 h�tten auf ihren Webseiten Informationen zu ausl�ndischen Fonds aufgeschaltet mit Kontaktangaben der Beschwerdef�hrerin 1 in der Schweiz. Die Beschwerdef�hrer h�tten die im FINMA-Rundschreiben definierten Kriterien in mehreren F�llen nicht eingehalten und erst auf Anweisung der FINMA sowie teilweise erst nach l�ngerer Zeit oder nur vor�bergehend die verlangten Verbesserungen vorgenommen (E. 4.10 des angefochtenen Entscheids). Der Vorwurf, die Beschwerdef�hrer h�tten ohne Bewilligung bzw. Genehmigung �ffentlich Werbung f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen betrieben und damit gegen das KAG verstossen, sei damit zutreffend (E. 4.11 des angefochtenen Entscheids).
4.6.�Die Beschwerdef�hrer bestreiten, damit �ffentliche Werbung betrieben zu haben. Sie sind der Meinung, auf ihren Websites seien nur Informationen enthalten, die gem�ss Art. 3 Satz 2 KAG nicht als einschl�gig zu qualifizieren seien. Kontaktangaben ohne M�glichkeit, online Anteile zu zeichnen oder Zeichnungsunterlagen herunterzuladen, seien keine �ffentliche Werbung. Sie bestreiten damit die Gesetzm�ssigkeit des Rundschreibens 2008/8 und namentlich des Erfordernisses, dass die Publikation keine Kontaktangaben enthalten darf.
4.6.1.�Eine Verordnung und erst recht ein Rundschreiben der FINMA darf nicht Informationen als Werbung bezeichnen, die der Gesetzgeber vom Begriff der Werbung ausgeschlossen hat. Die Rundschreiben der FINMA sind Verwaltungsanweisungen, die f�r die Gerichte nicht verbindlich sind, aber von ihnen mitzuber�cksichtigen sind, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen; sie d�rfen die gesetzlichen Bestimmungen nur konkretisieren, nicht aber ver�ndern (vgl. BGE 140 V 543 E. 3.2.2.1 S. 547 f.; 138 V 475 E. 3.2.2 S. 479; 133 II 305 E. 8.1 S. 315; 133 V 450 E. 2.2.4 S. 455 f.; 121 II 473 E. 2b S. 478 f.; spezifisch zum FINMA-RS 2008/8 BGE 137 II 284 E. 5.2.2 S. 292 f.).
4.6.2.�Das in Art. 3 Abs. 2 KKV und im Rundschreiben enthaltene Kriterium, dass die Informationen keine Kontaktangaben enthalten d�rfen, ist in Art. 3 Satz 2 KAG nicht enthalten (vorne E. 4.2). Dass in einer Publikation Name und Adresse des Publizierenden enthalten sind, ist �blich und bei Zeitungen oder Zeitschriften sogar gesetzlich vorgeschrieben (Art. 322 Abs. 2 StGB). W�rde Art. 3 KKV so ausgelegt, dass dies bereits unzul�ssig w�re, liesse diese Verordnungsbestimmung Art. 3 Satz 2 KAG ins Leere laufen und w�re damit gesetzwidrig. Die Auffassung der Beschwerdef�hrer ist deshalb nicht von vornherein von der Hand zu weisen, auch wenn sich der Inhalt der Websites an ein breites Publikum richtete und allenfalls geeignet war, dessen Anlageverhalten zu beeinflussen; denn die in Art. 3 Satz 2 KAG genannten Informationen richten sich naturgem�ss nur oder jedenfalls haupts�chlich an Personen, die potenziell an Anlagen interessiert sind. Dass deren Anlageverhalten allenfalls durch solche Informationen beeinflusst werden kann, macht diese nicht zu einer unzul�ssigen Werbung, sondern ist gerade der Sinn und Zweck von Informationen im Sinne von Art. 3 Satz 2 KAG. L�ge darin bereits eine unzul�ssige Werbung, w�re diese Bestimmung sinnlos. Eine gesetzes- und verfassungskonforme (Art. 16 und 27 BV) Auslegung muss daher den Begriff der Kontaktangabe im Sinne von Art. 3 KKV einschr�nkend so interpretieren, dass damit ein Kontakt hergestellt wird mit dem Ziel, potenzielle Anleger zu einer Anlage zu bewegen.
4.6.3.�Die Abgrenzung ist allerdings heikel (B�SCH, a.a.O., Art. 3 Rz. 13, BENSAHEL/MICOTTI, a.a.O., S. 715 Rz. 28), insbesondere bei Internetseiten: Einerseits gelangen diese nicht unaufgefordert zu den Adressaten, sondern m�ssen aktiv ge�ffnet werden; die Leser nehmen damit von sich aus Kontakt auf, was den Werbebegriff an sich nicht erf�llt. Andererseits k�nnen Internetseiten - einmal ge�ffnet - auch Angebote enthalten, die der Leser nicht aktiv gesucht und auch nicht erwartet hat. Es ist deshalb grunds�tzlich sinnvoll und jedenfalls nicht a priori gesetzwidrig, dass die FINMA in ihrem Rundschreiben 2008/8 Kriterien f�r die Abgrenzung zwischen zul�ssigen und unzul�ssigen Informationen via Internet aufgestellt hat. Insoweit ist der Vorinstanz zuzustimmen.
4.6.4.�Die Beurteilung der Vorinstanz ist allerdings zu pr�zisieren: Rundschreiben, Kreisschreiben und dergleichen sind nicht verbindliche Rechtss�tze; sie verpflichten den B�rger nicht zu einem bestimmten Tun, Dulden oder Unterlassen, sondern enthalten bloss Regeln f�r das verwaltungsinterne Verhalten der �ffentlich Bediensteten. Sie dienen der Schaffung einer einheitlichen Verwaltungspraxis und sollen den Beamten/�ffentlich Bediensteten die Rechtsanwendung erleichtern (BGE 136 II 415 E. 1.1 S. 416 f.; 133 II 305 E. 8.1 S. 315; 128 I 167 E. 4.3 S. 171; 121 II 473 E. 2b S. 478; J ACQUES DUBEY/JEAN-BAPTISTE ZUFFEREY, Droit administratif g�n�ral, 2014, S. 108 f.; REN� WIEDERKEHR/PAUL RICHLI, Praxis des allgemeinen Verwaltungsrechts, Bd I 2012, S. 145 f.; vgl. Art. 182 Abs. 1 BV; Art. 22 Abs. 4 ParlG; Art. 48 RVOG). Da sie nicht direkt b�rgerverbindlich sind, handelt nicht per se rechtswidrig, wer sich nicht entsprechend einem Rundschreiben verh�lt. Ein gesetzwidriges Verhalten liegt erst dann vor, wenn die Beh�rde auf der Grundlage eines solchen Kreisschreibens eine Anordnung erlassen hat und die Adressaten diese nicht anfechten, aber auch nicht einhalten.
4.6.5.�Vorliegend ist es somit nicht per se als Verstoss gegen das KAG zu werten, dass die Beschwerdef�hrer ihre Website nicht von sich aus entsprechend dem Rundschreiben 2008/8 gestaltet haben, zumal ihre Interpretation des Gesetzes nicht vorn vornherein als unzutreffend bezeichnet werden kann (vorne E. 4.6.2). Indessen hat die FINMA gest�tzt auf das Rundschreiben eine andere Gestaltung der Website verlangt. Zwar sind diese Anordnungen nicht formell in Verf�gungsform ergangen, doch haben die Beschwerdef�hrer nicht eine anfechtbare Verf�gung verlangt, sondern die Anordnungen umgesetzt und diese insoweit akzeptiert. Fest steht sodann, dass die Website zumindest zeitweilig (April 2011) diesen Anforderungen nicht entsprach und diese insoweit nicht eingehalten waren. Insoweit ist der Vorwurf, die Beschwerdef�hrerin 1 habe ohne Genehmigung Werbung f�r kollektive Kapitalanlagen betrieben und damit gegen das KAG verstossen, begr�ndet. Dasselbe gilt f�r die Beschwerdef�hrerin 2, die nach den massgebenden Sachverhaltsfeststellungen ohne Disclaimer f�r ausl�ndische kollektive Kapitalanlagen warb, sowie ebenfalls f�r den Beschwerdef�hrer 3, der als Organ der Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 deren Handeln zu verantworten hat. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.
5.�Beschwerdef�hrerin 2 und Beschwerdef�hrer 3: Verwendung des Begriffs "Bank" ohne Bewilligung
5.1.�Gem�ss Art. 1 Abs. 4 BankG darf unter Vorbehalt des hier nicht interessierenden Art. 2 Abs. 3 BankG der Ausdruck �Bank� oder �Bankier�, allein oder in Wortverbindungen, in der Firma, in der Bezeichnung des Gesch�ftszweckes und in der Gesch�ftsreklame nur f�r Institute verwendet werden, die eine Bewilligung der Eidgen�ssischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) als Bank erhalten haben.
5.2.�Nach den Feststellungen der Vorinstanz war der Beschwerdef�hrer 3 "Domaininhaber" und damit Verantwortlicher der Internetseite www.ZZZ.ch, die mindestens im November und Dezember 2011 online aufgeschaltet war und worauf mitgeteteilt wurde, es werde ein neuer Ansatz f�r Schweizer Private Banking L�sungen und Verm�gensverwaltungsdienstleistungen angeboten. Sodann hat der Beschwerdef�hrer 3 am 16. Juni 2010 bzw. 15. Juli 2010 die Wortmarke "J.________" hinterlegen bzw. eintragen und am 7. Januar 2011 die Wort-/Bildmarke "J.________" eintragen lassen. Zudem hat der Beschwerdef�hrer 3 auf einer einem Dritten gegen�ber verwendeten Visitenkarte den Begriff "J.________" verwendet (E. 5.2 des angefochtenen Urteils).
5.3.�Die Beschwerdef�hrer bestreiten diese Feststellungen, ohne aber rechtsgen�glich darzulegen, dass sie offensichtlich unrichtig seien. Insbesondere geht aus den Websites nicht hervor, dass - wie die Beschwerdef�hrer geltend machen - nur ein zuk�nftiges Projekt beschrieben werden soll. Sodann hat die Vorinstanz zwar nicht festgestellt, dass die Websites vom Beschwerdef�hrer 3 erstellt wurden, doch war dieser gem�ss unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz einziges Organ der Beschwerdef�hrerin 2 und daher f�r deren Handeln verantwortlich.
5.4.�Bei dieser Sachlage hat die Vorinstanz mit Recht festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin 2 und der Beschwerdef�hrer 3 gegen das BankG verstossen haben, indem sie den Begriff "Bank" f�r eine nicht als solche bewilligte Person verwendet haben. In diesem Punkt ist die Beschwerde unbegr�ndet und ebenfalls abzuweisen.
6.�Beschwerdef�hrerin 1: Entzug der Bewilligung als Finanzintermedi�rin, Aufl�sung und Liquidation
6.1.�Die Vorinstanz st�tzt die Aufl�sung und Liquidation der Beschwerdef�hrerin 1 nicht auf das KAG, namentlich nicht auf dessen Art. 134 (in der Fassung vom 22. Juni 2007), sondern auf das GwG: Der Beschwerdef�hrerin 1 sei wegen der von ihr und dem Beschwerdef�hrer 3 begangenen Verst�sse gegen das KAG und das BankG die Bewilligung als direkt unterstellte Finanzintermedi�rin zu entziehen. Der Entzug der Bewilligung bewirke gem�ss Art. 20 GwG eo ipso die Aufl�sung der Beschwerdef�hrerin 1.
6.2.�Personen, die berufsm�ssig fremde Verm�genswerte annehmen oder aufbewahren oder helfen, sie anzulegen oder zu �bertragen, gelten als Finanzintermedi�re (Art. 2 Abs. 3 GwG) und bed�rfen einer Bewilligung der FINMA, wenn sie nicht einer anerkannten Selbstregulierungsorganisation angeschlossen sind (Art. 14 Abs. 1 GwG). Die Bewilligung setzt unter anderem voraus, dass die mit der Verwaltung und Gesch�ftsf�hrung des Finanzintermedi�rs betrauten Personen einen guten Ruf geniessen und Gew�hr f�r die Erf�llung der Pflichten nach diesem Gesetz bieten (Art. 14 Abs. 2 lit. c GwG). Die FINMA entzieht die Bewilligung, wenn der Inhaber die Voraussetzungen f�r die T�tigkeit nicht mehr erf�llt oder aufsichtsrechtliche Bestimmungen schwer verletzt (Art. 37 Abs. 1 FINMAG).
6.3.�Dem Beschwerdef�hrer 3 werden keine Verst�sse gegen das GwG vorgeworfen. Zwar erging gegen ihn am 12. Februar 2008 ein Sanktionsentscheid des Vereins zur Qualit�tssicherung von Finanzdienstleistungen (VQF), doch wurde der Beschwerdef�hrerin 1 trotzdem am 1. September 2010 die DUFI-Bewilligung erteilt und seither wurden keine weiteren Verst�sse gegen das GwG festgestellt. Der Sanktionsentscheid aus dem Jahre 2008 kann daher nicht zum Entzug der Bewilligung f�hren. Die Vorinstanz geht indessen davon aus, dass die Gew�hrsanforderungen zwar im Lichte der spezifischen rechtlichen Pflichten eines Finanzintermedi�rs zu pr�fen sind, dass aber nicht nur Widerhandlungen gegen Bestimmungen des GwG zu einem Bewilligungsentzug f�hren k�nnten, sondern auch Verst�sse gegen andere Gesetze, namentlich aus dem Finanzmarktbereich (E. 6.2 des angefochtenen Entscheids). Das Bundesverwaltungsgericht erwog, der Beschwerdef�hrer 3 erf�lle aufgrund der festgestellten Verst�sse gegen das KAG und das BankG die Gew�hrsanforderung gem�ss Art. 14 Abs. 2 lit. c GwG nicht mehr. Aus dem Umstand, dass seit dem Sanktionsentscheid vom 12. Februar 2008 keine Verst�sse gegen das GwG festgestellt worden seien, k�nne daher nichts zu seinen Gunsten abgeleitet werden, zumal die Beschwerdef�hrerin 1 in den letzten Jahren offenbar �berhaupt keine GwG-relevante T�tigkeit ausge�bt habe (E. 6.3 des angefochtenen Entscheids). Nachdem die FINMA bereits vor der Erteilung der Bewilligung zweimal die Website der Beschwerdef�hrerin beanstandet habe und in der Folge der Disclaimer angepasst worden sei, habe die FINMA offenbar noch geglaubt, es habe sich um versehentliche Verst�sse gehandelt und die Beschwerdef�hrerin 1 werde sich k�nftig an die Vorschriften halten. Nachdem die Beschwerdef�hrerin 1 im April 2011 ihre Website erneut abge�ndert habe, habe die FINMA erkannt, dass diese Annahme wohl unzutreffend gewesen sei. Es sei nachvollziehbar, wenn die FINMA aufgrund der erneuten Verst�sse schliesslich zur Auffassung gelangt sei, der Beschwerdef�hrer 3 sei offenbar unbelehrbar. Es falle schwer, die weiteren Verst�sse nach dem M�rz 2010 noch mit der Annahme eines guten Willens seitens des Beschwerdef�hrers 3 zu vereinbaren, doch k�nne offen bleiben, ob die in Frage stehenden Verst�sse gegen das Bankengesetz und das KAG auf mangelnde Fachkenntnis, ungen�gende Einsicht oder fehlenden Willen zur�ckzuf�hren sei, denn die Gew�hr bedinge sowohl eine fachliche wie auch eine charakterliche Komponente. Es sei nicht zu beanstanden, wenn die FINMA zum Schluss gekommen sei, der Beschwerdef�hrer 3 erf�lle die Gew�hrsanforderungen an ein Organ eines Finanzintermedi�rs nicht mehr (E. 6.4-6.6 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdef�hrer 3 sei Gesch�ftsf�hrer, Pr�sident des Verwaltungsrats und Mehrheitsaktion�r der Beschwerdef�hrerin 1; er habe keine Vorschl�ge gemacht, wie er in seinen Funktionen durch einen geeigneteren Gew�hrstr�ger ersetzt werden k�nnte, so dass kein milderes Mittel zur Verf�gung stehe. Die Beschwerdef�hrerin 1 erf�lle daher die Bewilligungsvoraussetzungen an einen direkt unterstellten Finanzintermedi�r nicht, weshalb ihr die Bewilligung zu entziehen sei (E. 7.2 des angefochtenen Entscheids).
6.4.�Die Vorinstanz st�tzt ihre Auffassung, wonach die Gew�hrsvoraussetzung auch auf die Einhaltung anderer Gesetze als des GwG Bezug nimmt, haupts�chlich auf Literatur und Judikatur zum Banken- und B�rsenrecht. Der dort massgebende Gesetzestext verlangt "Gew�hr f�r eine einwandfreie Gesch�ftst�tigkeit" (Art. 3 Abs. 2 lit. c BankG; Art. 10 Abs. 2 lit. d des Bundesgesetzes vom 24. M�rz 1995 �ber die B�rsen und den Effektenhandel [B�rsengesetz, BEHG, SR 954.1]). Nach der Rechtsprechung verlangt diese Gew�hrsanforderung nicht nur die Einhaltung der entsprechenden Gesetze, sondern generell die Einhaltung der Rechtsordnung (BGE 111 Ib 126 E. 2a S. 127 f.; 108 Ib 196 E. 2b S. 201 f. und 3c S. 204; Urteile 2A.261/2004 vom 27. Mai 2004 E. 1; 2A.565/2002 vom 2. April 2003 E. 5.2.1; 2A.230/1999 vom 2. Februar 2000 E. 5, EBK-Bulletin 2000 S. 37). Demgegen�ber bezieht sich die Gew�hrsanforderung nach Art. 14 Abs. 2 lit. c GwG auf die "Erf�llung der Pflichten nach diesem Gesetz", also des GwG ("pr�senter toutes garanties de respecter les obligations d�coulant de la pr�sente loi", "offrono la garanzia dell'osservanza degli obblighi derivanti dalla presente legge"). Angesichts dieses klaren Wortlauts kann nicht ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass die Gew�hrsanforderung im GwG gleich auszulegen sei wie im Banken- und B�rsenrecht bzw. dass die Verletzung anderer finanzmarktrechtlicher Bestimmungen die Gew�hrsanforderung nach GwG in Frage stellt. Eine unterschiedliche Behandlung rechtfertigt sich auch in der Sache aufgrund der unterschiedlichen Gesetzeszwecke: Banken- und B�rsengesetzgebung bezwecken in erster Linie den Kunden- bzw. Anlegerschutz, das GwG hingegen prim�r die Bek�mpfung der Geldw�scherei (vgl. BGE 129 II 438 E. 3.3.1 S. 444), jedenfalls bei den Finanzintermedi�ren nach Art. 2 Abs. 3 GwG (vgl. BBl 1996 III 1135; Urteil 2A.91/2005 vom 9. Februar 2006 E. 6.2.2, EBK-Bulletin 2006 S. 36). Zwar kann eine Verletzung anderer Vorschriften als des GwG die Eignung einer Person zur Einhaltung der Rechtsordnung in Frage stellen, doch bedarf es dazu einer gewissen Schwere des Rechtsverstosses. So wurde in BGE 129 II 438 die Einhaltung der Gew�hrsanforderungen nach Art. 14 Abs. 2 lit. c GwG verneint bei einem Beschwerdef�hrer, der wiederholt zu Gef�ngnisstrafen und Bussen verurteilt worden war wegen schwerer und einfacher K�rperverletzung, Vergehens gegen das AHV-Gesetz, Missbrauchs von Ausweisen und Schildern, Hausfriedensbruchs und verbotenen Waffentragens (E. 3.3.2). Diese Verst�sse und das w�hrend des Bewilligungsverfahrens an den Tag gelegte Verhalten zeigten, dass er nicht gewillt oder f�hig war, den sich aus dem Geldw�schereigesetz ergebenden Pflichten bzw. den entsprechenden Anordnungen der Aufsichtsbeh�rde nachzukommen (E. 3.3.3). Selbst im Bereich der Bankenaufsicht k�nnen nicht jegliche geringf�gige Verfehlungen die Gew�hr tangieren, sondern nur Verletzungen von einem gewissen Gewicht (Urteil 2A.230/1999 vom 2. Februar 2000 E. 5b). Deshalb kann auch im Rahmen der rein geldw�schereibezogenen Aufsicht �ber die Finanzintermedi�re nach Art. 2 Abs. 3 GwG nicht jede Zuwiderhandlung gegen ein anderes Finanzmarktgesetz zum Entzug der DUFI-Bewilligung f�hren. Vielmehr sind Rechtsverst�sse von einer gewissen Schwere erforderlich, um den Schluss zuzulassen, die Gew�hr f�r die Einhaltung des GwG sei nicht mehr erf�llt.
6.5.�In diesem Lichte und auf der Grundlage des massgebenden Sachverhalts (vorne E. 4.4) sind die von der Vorinstanz gegen die Beschwerdef�hrerin 1 und den Beschwerdef�hrer 3 erhobenen Vorw�rfe zu relativieren:
6.5.1.�In Bezug auf die Werbung f�r kollektive Kapitalanlagen ist daran zu erinnern, dass die blosse Missachtung des FINMA-Rundschreibens per sei noch nicht rechtswidrig ist (vorne E. 4.6.4). Die FINMA hat im September 2009, am 22. M�rz 2010 und am 17. Mai 2010 Anpassungen an der Website der Beschwerdef�hrerin 1 angeordnet, welche jeweils vorgenommen wurden. Am 21. Juni 2010 stellte die FINMA fest, der Disclaimer sei nun angepasst und mit dem FINMA-RS 2008/8 konform. Am 1. September 2010 erteilte die FINMA in Kenntnis dieser Umst�nde der Beschwerdef�hrerin 1 die DUFI-Bewilligung. F�r den Entzug der Bewilligung kann also nicht derjenige Sachverhalt herangezogen werden, der sich vorher ereignet hatte, namentlich nicht der Umstand, dass es mehrerer Aufforderungen bedurfte bis zur Herstellung des konformen Zustands.
6.5.2.�Die Vorinstanz hat denn auch nicht darauf abgestellt, sondern darauf, dass die Beschwerdef�hrerin 1 "im April 2011 ihre Website erneut abge�ndert" habe. Wenn dies zutrifft, w�re der Vorwurf, der Beschwerdef�hrer sei unbelehrbar (vgl. E. 6.3), begr�ndet und l�ge ein erheblicher Rechtsverstoss vor, welcher den Entzug der DUFI-Bewilligung rechtfertigen w�rde (vorne E. 6.4, am Ende). Der Vorwurf findet jedoch in dem von der Vorinstanz festgestellten (bzw. bloss wiedergegebenen) Sachverhalt keine St�tze: Die FINMA hat am 11. April 2011 nur festgestellt, der Disclaimer entspreche nicht (mehr) den Anforderungen des FINMA-RS 2008/8, indem der Disclaimer habe umgangen werden k�nnen. Aus dem von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt geht jedoch nicht hervor, dass die Beschwerdef�hrerin 1 nachtr�glich die Website abge�ndert hat. Ebenso gut ist denkbar, dass der am 21. Juni 2010 als konform beurteilte Disclaimer unver�ndert geblieben ist, aber die FINMA nachtr�glich festgestellt hat, dass er dennoch umgangen werden konnte. In diesem Fall k�nnte nicht von einem Verstoss von hinreichender Schwere gesprochen werden, der die Gew�hrung des "guten Rufs" im Sinne von Art. 14 Abs. 2 lit. c GwG in Frage stellen w�rde.
6.5.3.�Die dem Beschwerdef�hrer 3 vorgeworfenen Verst�sse gegen das Bankengesetz stehen hingegen als solche fest (vorne E. 5). Sie zeigen auf, dass der Beschwerdef�hrer 3 die Vorschrift von Art. 1 Abs. 4 BankG offenbar nicht kannte oder nicht beachtete. Die Verwendung der Website mit dem unzul�ssigen Begriff "Bank" wurde aber nur f�r die Monate November 2011 bis Januar 2012 festgestellt, worauf sie auf erste Aufforderung der FINMA hin angepasst wurde (vorne E. 4.4 und 5.2). In Bezug auf die Verwendung der Visitenkarte ist ein einziger Fall festgestellt (vorne E. 5.2). Damit liegt zwar ein Verstoss gegen die Bankengesetzgebung vor, dieser ist aber f�r sich allein zu geringf�gig, um die gesetzliche Gew�hrsanforderung zu verneinen.
6.6.�Insgesamt erweist sich damit die sachverhaltliche Grundlage, ob der Beschwerdef�hrer die Gew�hrsanforderungen nicht (mehr) erf�llt, als unvollst�ndig. Dies ist f�r die Beurteilung der vorliegenden Streitsache rechtserheblich, weshalb die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen ist zur Abkl�rung, ob die Beschwerdef�hrer 1 bzw. 3 selber ihre Website (vorne E. 4.4) nachtr�glich ge�ndert haben. Wenn ja, w�rde dies - zusammen mit den Verst�ssen gegen die Bankengesetzgebung (vorne E. 6.5.3) - gen�gen, um die Gew�hrsanforderung im Sinne von Art. 14 Abs. 2 lit. c GwG zu verneinen. Wenn nein, l�ge keine keine hinreichend schwere Verletzung der Gew�hrsanforderung vor, die es rechtfertigen w�rde, die DUFI-Bewilligung zu entziehen.
6.7.�In Bezug auf die Aufl�sung und Liquidation der Beschwerdef�hrerin 1 ist zudem folgendes zu bemerken:
6.7.1.�Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Entzug der Bewilligung als direkt unterstellter Finanzintermedi�r (DUFI) automatisch die Aufl�sung der juristischen Person zur Folge hat. Das entspricht in der Tat dem Wortlaut von Art. 20 GwG (in der Fassung vom 22. Juni 2007). Allerdings bestehen erhebliche Zweifel, ob das dem wahren Willen des Gesetzes bzw. des Gesetzgebers entspricht. In der urspr�nglichen Fassung des Gesetzes (AS 1998 892) lautete Art. 20 Abs. 2 GwG wie folgt:
"Wird die Bewilligung einer juristischen Person, einer Kollektiv- oder Kommanditgesellschaft oder einer Einzelfirma entzogen, welche vorwiegend als Finanzintermedi�r t�tig ist, so ordnet die Kontrollstelle die Aufl�sung, bei Einzelfirmen die L�schung im Handelsregister an."
Die einschr�nkende Voraussetzung "welche vorwiegend als Finanzintermedi�r t�tig ist" dr�ckte aus, dass es unverh�ltnism�ssig w�re, eine Gesellschaft wegen Verletzung von Geldw�schereivorschriften zu liquidieren, wenn die T�tigkeit als Finanzintermedi�rin nur einen untergeordneten Teil ihrer Aktivit�t darstellt (BBl 1996 III 1143; DE CAPITANI, a.a.O., S. 1122 GwG 20 N. 12).
6.7.2.�Die heutige Fassung von Art. 20 GwG, welche diese Voraussetzung nicht mehr enth�lt, erging im Zusammenhang mit dem FINMAG. Weder in der Botschaft (BBl 2006 2909 f., 2956) noch in der parlamentarischen Beratung (Amtl. Bull. 2007 N 97 f.; 2007 S 415) wurde diese �nderung begr�ndet oder kommentiert. Es ist nicht leichthin anzunehmen, dass mit einer neuen Rechtsnorm die pr�genden Grunds�tze der schweizerischen Verfassungsordnung - wie namentlich jener der Verh�ltnism�ssigkeit (Art. 5 BV) - verdr�ngt werden soll (BGE 139 I 16 E. 4.2.2 S. 24 f., 4.3.2, 4.3.3 S. 26 f.). Art. 20 GwG ist daher im Sinne einer teleologischen Reduktion (vgl. dazu BGE 140 I 305 E. 6.2 S. 311) auszulegen: Wird keine oder eine bloss untergeordnete T�tigkeit als Finanzintermedi�r ausge�bt, hat ein Entzug der DUFI-Bewilligung durch die FINMA bei juristischen Personen und Kollektiv- und Kommanditgesellschaften�
nicht�deren Aufl�sung/Liquidation (bzw. bei Einzelfirmen deren L�schung im Handelsregister) zur Folge.
6.7.3.�Vorliegend hat die Vorinstanz festgestellt, die Beschwerdef�hrerin 1 habe "in den letzten Jahren offenbar �berhaupt keine GwG-relevante T�tigkeit ausge�bt" (E. 6.3 des angefochtenen Urteils). Wenn das zutreffen sollte, w�rde - nach der soeben vorgenommenen Auslegung von Art. 20 GwG - ein Entzug der DUFI-Bewilligung durch die FINMA eben gerade nicht die Aufl�sung/Liquidation der Beschwerdef�hrerin 1 zur Folge haben, selbst dann nicht, wenn sich dieser Bewilligungsentzug als rechtm�ssig erweisen w�rde.
Allerdings bestehen erhebliche Zweifel, ob die eingangs genannte Annahme der Vorinstanz zutrifft. In Rz. 69 ihrer Verf�gung vom 19. April 2013 (vorne lit. B) stellte die FINMA u.a. fest:
"Die A.________ betreibt neben ihrer finanzintermedi�ren T�tigkeit im Sinne von Art. 2 Abs. 3 GwG keine andere Gesch�ftst�tigkeit".
Aus diesem Grunde hat die Vorinstanz nun zun�chst zu entscheiden, ob sich - nach den vorzunehmenden erg�nzenden Abkl�rungen (vorne E. 6.6) - ein Entzug der DUFI-Bewilligung als begr�ndet erweist. Anschliessend wird zu pr�fen sein, in welchem Umfang eine finanzintermedi�re T�tigkeit ausge�bt wurde. War sie erheblich, ist auch die Aufl�sung bzw. Liquidation der Beschwerdef�hrerin 1 rechtm�ssig.
6.8.�Die Beschwerde ist daher begr�ndet, soweit sie sich dagegen richtet, dass das angefochtene Urteil die Bewilligungsvoraussetzungen der Beschwerdef�hrerin 1 nach Art. 14 GwG verneint, ihre Bewilligung entzieht und sie aufl�st und in Liquidation versetzt (Ziff. 1 lit. b und Ziff. 4-11 der Verf�gung vom 19. April 2013). Die Sache ist an das Bundesverwaltungsgericht zur�ckzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG), damit dieses nach den Vorgaben von E. 6.6 und E. 6.7.3 des vorliegenden Urteils vorgeht.
7.�Beschwerdef�hrerin 2 und Beschwerdef�hrer 3: Verbot unterstellungspflichtiger T�tigkeiten
Die FINMA hatte in Ziff. 12-14 ihrer Verf�gung der Beschwerdef�hrerin 2 und dem Beschwerdef�hrer 3 generell verboten, ohne Bewilligung eine nach den Finanzmarktgesetzen unterstellungspflichtige T�tigkeit bzw. eine ohne Bewilligung kollektive Kapitalanlagen zu vertreiben sowie den Bankenbegriff zu verwenden, unter Androhung der gesetzlich vorgesehenen Strafen. Diese Anordnungen wurden von der Vorinstanz best�tigt. Die Beschwerdef�hrer bringen dagegen nichts Substanzielles vor. Diese Anordnungen begr�nden keine neuen Rechtspflichten, sondern rufen nur in Erinnerung, was von Gesetzes wegen gilt (vgl. Urteile 2C_30/2011 und 2C_543/2011 vom 12. Januar 2012 E. 5.1; 2C_324/2009 vom 9. November 2009 E. 3.3), n�mlich dass T�tigkeiten, die von Gesetzes wegen einer Bewilligung bed�rfen, nicht ohne diese Bewilligung ausge�bt werden d�rfen. Die Anordnungen wiegen daher nicht schwer. Vorliegend bestand angesichts der festgestellten Verst�sse gegen das KAG (vorne E. 4) und das BankG (vorne E. 5) Anlass, die gesetzlichen Pflichten in Erinnerung zu rufen. Das gilt auch in Bezug auf den Beschwerdef�hrer 3, der als Organ der Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 deren Verhalten zu verantworten hat. In diesem Punkt ist die Beschwerde abzuweisen.
8.�Beschwerdef�hrer 3: Publikation
8.1.�Nach Art. 34 FINMAG kann die FINMA ihre Endverf�gung nach Eintritt der Rechtskraft unter Angabe von Personendaten in elektronischer oder gedruckter Form ver�ffentlichen, wenn eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen vorliegt; die Ver�ffentlichung ist in der Verf�gung selber anzuordnen. Diese verwaltungsrechtliche Massnahme ist ein schwerer Eingriff in die allgemeinen wie die wirtschaftlichen Pers�nlichkeitsrechte des Betroffenen (Urteil 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2.1) und setzt daher eine Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen von einer gewissen Schwere voraus und muss im Einzelfall verh�ltnism�ssig sein. Eine einmalige, punktuelle und untergeordnete Verletzung finanzmarktrechtlicher Pflichten gen�gt nicht (Urteile 2C_122/2014 vom 19. Juli 2014 E. 6.1; 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 5.2.1; 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2.1). Die Ver�ffentlichung gem�ss Art. 34 FINMAG stellt eine verwaltungsrechtliche Sanktion dar und bezweckt als solche eine abschreckende und generalpr�ventive Wirkung. Die Regelungszwecke des Finanzmarktgesetzes - die Sicherstellung der Funktionsf�higkeit der Finanzm�rkte (Funktionsschutz) und die Gew�hrleistung des Schutzes der Gl�ubiger, der Anleger und der Versicherten (Individualschutz) - m�ssen die Sanktion rechtfertigen und die dem Betroffenen daraus entstehenden Nachteile in seinem wirtschaftlichen Fortkommen mit Blick auf die Schwere der aufsichtsrechtlichen Verletzung �berwiegen (Urteile 2C_359/2012 vom 1. November 2012 E. 3.2; 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 5.2.2; 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2.1).
8.2.�In der bisherigen Rechtsprechung wurde eine schwere Verletzung angenommen, wenn Personen ohne Bewilligung von mehreren Investoren Hunderttausende bzw. Millionen Franken entgegengenommen und nicht zur�ckbezahlt haben (Urteile 2C_671/2014 vom 18. Dezember 2014 E. 3.3.3; 2C_122/2014 vom 19. Juli 2014 E. 6.2; 2C_359/2012 vom 1. November 2012 E. 3.3; 2C_71/2011 vom 26. Januar 2012 E. 5.3.2; 2C_30+543/2011 vom 12. Januar 2012 E. 5.2.2). Weiter wurden Publikationen als zul�ssig erachtet, die nur f�r den Fall vorgesehen waren, dass der Betroffene erneut entgegen einem ausdr�cklichen Werbeverbot zuwiderhandeln w�rde (BGE 135 II 356 E. 5.2 S. 365 f.; 137 II 284 nicht publ. E. 3.3; 137 II 383 nicht publ. E. 14.2; Urteil 2C_324/2009 vom 9. November 2009 E. 3.3).
8.3.�Die Vorinstanz r�umt ein, dass die festgestellten Widerhandlungen des Beschwerdef�hrers 3 gegen das KAG und das BankG je einzeln nicht als schwere Verletzung einzustufen sind. Die Vorinstanz erblickt die Schwere aber darin, dass sich der Beschwerdef�hrer in kurzen zeitlichen Abst�nden immer wieder �hnliche Widerhandlungen zu Schulden kommen liess; diese Unbelehrbarkeit und Uneinsichtigkeit spreche gegen die Annahme, dass ein nicht publiziertes Werbe- und T�tigkeitsverbot eine gen�gende Wirkung auf ihn haben w�rde.
8.4.�Die vorinstanzliche Argumentation, die Uneinsichtigkeit des Beschwerdef�hrers 3 spreche gegen die Annahme, dass ein nicht publiziertes Werbe- und T�tigkeitsverbot eine gen�gende Wirkung auf ihn haben w�rde, betrifft nicht die Frage der Schwere der Verletzung, sondern die im Rahmen der Verh�ltnism�ssigkeit zu pr�fende Frage, welche Massnahme geeignet sei, die aufsichtsrechtliche Zielsetzung zu erreichen. Diese Frage stellt sich erst, wenn das Vorliegen einer schweren Verletzung (als Tatbestandsvoraussetzung der Publikation) bejaht wird.
8.5.�Ob der Vorwurf der Unbelehrbarkeit bzw. Uneinsichtigkeit des Beschwerdef�hrers 3 zutrifft, h�ngt von den noch vorzunehmenden Abkl�rungen ab (vorne E. 6.6). Best�tigt er sich, erweist sich auch eine Ver�ffentlichung/Publikation der Endverf�gung (vorne E. 8.1) als rechtm�ssig, andernfalls aber nicht, weil sich die Verfehlungen des Beschwerdef�hrers 3 insgesamt als zu geringf�gig erweisen (vorne E. 4.4, 6.5.3, 6.5.3.).
9.1.�Die Beschwerde erweist sich somit insoweit als begr�ndet, als die Vorinstanz die Ziff. 1 lit. b, 4-11 und 15 der Verf�gung der FINMA vom 19. April 2013 best�tigt hat. In Bezug auf die Ziff. 1 lit. a, 2, 3 und 12-14 der Verf�gung ist die Beschwerde als unbegr�ndet abzuweisen.
Die Sache wird zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen E. 6.6, 6.7.3, 6.8 und 8 an die Vorinstanz zur�ckgewiesen (Art. 107 Abs. 2 BGG).
9.2.�Soweit vorliegend eine R�ckweisung zur ergebnisoffenen Pr�fung angeordnet wird, gilt dies praxisgem�ss als Obsiegen. Die Beschwerdef�hrer obsiegen zum gr�sseren Teil und unterliegen zu einem geringeren. Die Kosten sind ihnen anteilm�ssig aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG), zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung (Art. 66 Abs. 5 BGG). Die zum gr�sseren Teil unterliegende FINMA tr�gt keine Verfahrenskosten (Art. 66 Abs. 4 BGG). Parteientsch�digungen f�r das bundesgerichtliche Verfahren sind mangels anwaltlicher Vertretung der Beschwerdef�hrer nicht geschuldet.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. August 2014 wird aufgehoben, soweit es die Ziff. 1 lit. b, 4-11 und 15 der Verf�gung der FINMA vom 19. April 2013 best�tigt hat. Die Sache wird zum weiteren Vorgehen im Sinne der Erw�gungen an das Bundesverwaltungsgericht zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 10'000.-- werden im Umfang von Fr. 2'500.-- den Beschwerdef�hrern auferlegt.

References: Art. 2
 Art. 14
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 106
 Art. 95
 Art. 44
 Art. 49
 Art. 148
 Art. 44
 Art. 49
 Art. 148
 Art. 119
 Art. 3
 Art. 19
 Art. 120

Art. 3
 Art. 3
 Art. 120
 Art. 19
 Art. 120
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 BGE 
 BGE 
 Art. 10
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 BGE 
 BGE 
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 182
 Art. 22
 Art. 48
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 134
 Art. 20
 Art. 14
 Art. 10
 Art. 14
 BGE 
 Art. 2
 BGE 
 Art. 14
 Art. 2
 Art. 14
 Art. 1
 Art. 14
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 BGE 
 Art. 20
 Art. 2
 Art. 14
 Art. 34
 Art. 34