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Timestamp: 2017-07-22 23:12:48+00:00

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Workshop Der letzte Spurt ins Ziel und die Geschäftsstelle im Wandel der GL- Verträge! Helmut Baumeister Verband der Geschäftsstellenleiter der Provinzial.
Veröffentlicht von:Rosalind Hellmich
Präsentation zum Thema: "Workshop Der letzte Spurt ins Ziel und die Geschäftsstelle im Wandel der GL- Verträge! Helmut Baumeister Verband der Geschäftsstellenleiter der Provinzial."— Präsentation transkript:
Workshop Der letzte Spurt ins Ziel und die Geschäftsstelle im Wandel der GL- Verträge! Helmut Baumeister Verband der Geschäftsstellenleiter der Provinzial Rheinland e.V.
Der letzte Spurt ins Ziel und die Geschäftsstelle im Wandel der GL- Verträge!Provisionen Altersversorgung Ausgleich Steuer Sozialversicherung
GL Verträge GL Vertrag (Normalvertrag) GL Vertrag OHG/GbRGL Junior-Partnerverträge GL-OB Vertrag GL Vorvertrag PRODAS Vertrag Zusatzvereinbarungen zum Vertrag Anlagen zum GL Vertrag
GL Vertrag Verträge sind Vereinbarungen zwischen zwei, oder mehr Vertragspartner Verträge können mündlich, oder das ist die Regel, schriftlich geschlossen werden
GL Vertrag Zwei Vertragsformen a) Individualverträge b) Formularverträge Verträge zwischen GL und Provinzial sind Formularverträge Formularverträge unterliegen dem AGB Gesetz
GL Vertrag Formularverträge werden bei der Provinzial durch Individualvereinbarungen ergänzt Individualvereinbarungen, meistens in den Anschreiben zum Vertrag, werden damit zum Vertragsbestandteil gemacht Diese Individualvereinbarungen machen den Rest des Vertrages dadurch nicht zum Individualvertrag
GL Vertrag GL Verträge sind alle unterschiedlich Verträge bis 1995Verträge ab 1995 Verträge auch nach 95 verändert
GL Vertrag Bestehende Verträge können/werden geändertÄnderung nur mit Zustimmung durch die Vertragspartner Änderungen der Geschäftsstelle tangieren Vertrag Provisionsänderungen sind Vertragsänderungen
GL Vertrag Grundsätzlich: Vertragsinhalt gleichAnhänge und Zusatzvereinbarungen sind entscheidend Provisionspassus zur VP / Folgeprovision 1995 geändert
OHG/GbR - GL Vertrag OHG/Gbr Verträge nahezu identisch mit den Einzel- GL Verträgen Andere, kürzere Kündigungszeiten OHG / GbR Verträge erlöschen wenn ein Gesellschafter ausscheidet
OHG/GbR - GL Vertrag Wichtig:Regelung mit der Provinzial die das Fortbestehen der OHG, oder die Umwandlung in e. K. regelt und vereinbart Ohne Regelung muss der verbleibende GL davon ausgehen, dass er keinen neuen Vertrag bekommt
OHG/GbR - GL Vertrag Neben Provinzialvertrag, ist ein Interner Gesellschaftervertrag zu erstellen, der die Gesellschafteranteile, Abwicklung und Regelungen unter den Gesellschafter und den Bürobetrieb regelt Gesellschaftervertrag sollte regeln wie die Gesellschaft fortgeführt, oder aufgelöst wird, wenn ein Gesellschafter ausscheidet
OHG/GbR - GL Vertrag Siehe Leitfaden
OHG/GbR - GL Vertrag Beachten Sie, dass bei Vertragsänderungen auch Senkungen der VP von 9,5% auf 8% oder andere in Betracht kommen Effektiv beträgt die Minderung 15,8% Ausgleich reduziert sich später gleichermaßen
GL Vertrag ZusatzvereinbarungenDurch Zusatzvereinbarungen zum Vertrag wird festgelegt, wie sich das „Leben“ und die Beendigung des Vertrages gestalten wird!
GL Vertrag ZusatzvereinbarungenAnschreiben zum GL Vertrag haben es in sich Zusatzvereinbarungen verändern den Vertrag Anlagen zum Vertrag sind Vertragsbestandteil
GL Vertrag ZusatzvereinbarungenVerwahren Sie Bestandsblätter, Unterlagen und Änderung auf Überprüfen Sie bei Bestandsübertragungen Zu- und Abgänge des Bestandes auf Richtigkeit Verwahren Sie die jährliche Jahresbestandsstatistik
GL Vertrag ZusatzvereinbarungenZusätzliche Vereinbarungen zum GL-Vertrag Rechte am Büro, an die Provinzial abgetreten Die Provinzial verpflichtet sich jedoch nicht zur Übernahme! Recht am Telefonanschluss und an der Telefonnummer
GL Vertrag Zusatzvereinbarungen24 Stunden Erreichbarkeit Personaleinsatz Innen und Außendienst Bürostandort und Ausstattung
GL Verträge Merke: Unterschreiben Sie nichts, wenn Sie sich nicht voll im klaren darüber sind, welche Folgen und Auswirkungen Ihre Unterschrift haben kann Lassen Sie Verträge, Erklärungen und Vereinbarungen (auch von GD´en) vom Verband überprüfen!
Der letzte Spurt ins Ziel und die Geschäftsstelle im Wandel der GL- Verträge!Fragen??
Provisionen Abschlussprovision VerlängerungsprovisionGesamtleistungsprovision Folgeprovision Verwaltungsprovision Sonderprovision
Provisionen Provisionen sind Erfolgsvergütungen für HandelsvertreterProvision steht dem Vertreter nach § 87 HGB zu § 87b HGB (1) Ist die Höhe der Provision nicht bestimmt, so ist der übliche Satz als vereinbart anzusehen
Provisionen Änderungen bei Abschluss- und Folgeprovision bedeuten einen Eingriff in das Vertragsverhältnis und ist von der Zustimmung der Vertragspartner abhängig Provisionen per Rundschreiben?
Provisionen Abschlussprovision stellt nur einen Teil der Einnahmen darAP wird aus Mehr- und Neugeschäft generiert AP ist starken Schwankungen ausgesetzt
Provisionen Bonifikationen sind kein ProvisionsersatzBonifikation ist nicht garantiert und daher nicht kalkulierbar Wer Boni zahlt legt fest, wann, wo, wie, wofür und wer Sie bekommt
Provisionen Bonifikationen sind nicht ausgleichfähigBonifikationen können nur zusätzlicher Anreiz, zu einer vertraglich auskömmlichen Provision sein
Provisionen - VVG Hat das neue VVG Auswirkung auf unsere Provisionen?Zillmerung Offenlegung der Provision Veränderung der Vertragslaufzeiten
Provisionen Abschlussprovision VerlängerungsprovisionGesamtleistungsprovision Folgeprovision Verwaltungsprovision
Folge / VerwaltungsprovisionenFolgeprovision ist die notwendig Grundeinnahme zur Führung einer Geschäftsstelle Folgeprovisionen sind weniger starken Schwankungen als AP, ausgesetzt
Folge / VerwaltungsprovisionenFolgeprovisionen passen sich der Bestandsentwicklung an Folgeprovision ist Grundlage für die Ausgleichberechnung
Folge / VerwaltungsprovisionenIn diesem Workshop sind die Folge- und oder Verwaltungsprovisionen von besonderem Interesse! Im Punkt Ausgleich / Provisionsrückbelastung dazu mehr
Altersversorgung GL AltersversorgungVersorgungswerk oder Finanzierungswerk der Provinzial für den Ausgleichanspruch?
Altersversorgung Jeder GL hat das Recht und die Pflicht am Versorgungswerk oder Finanzierungswerk der Provinzial für den Ausgleichanspruch teilzunehmen!
Altersversorgung Wir unterscheidenZwei Koll. Verträge Koll. 541 (alt1) Beitrag 50% GL und 50% Provinzial Koll. 541 (alt2) Beitrag wie vor zusätzlich BUZ möglich
Altersversorgung Wir unterscheidenKoll. 542 Wurde ab 1993 eingeführt Beitrag 100% Provinzial GL kann Beitrag in gleicher Höhe einzahlen und mit BUZ versehen
Altersversorgung Bonus - MalusMit Einführung von Koll. 542 wurde ein Bonus / Malus System zur Anrechnung der Gewinnbeteiligung, mit der Provinzial vereinbart Pro Vertragsjahr der Altersversorgung wird 1% Bonus gutgeschrieben Höchstens jedoch 25%
Altersversorgung Bonus - MalusMalusberechnung: Vertragsbeendigung: Für jedes Vertragsjahr vor dem 65. = -1% Für jedes Vertragsjahr vor dem 60. = -2%
Altersversorgung Bonus - MalusKoll 541 Beginn vor Bonus für 3 Vertragsjahre = 1% Bonus Für 3 Vertragsjahre vor dem 65. = -1% Malus Ab Bonus / Malus wie Koll. 542
Altersversorgung Trägt die GL-Altersversorgung der Provinzial diesen Namen zu recht? Die Aufwendungen der Provinzial sind als „geldwerter Vorteil“ vom GL zu versteuern Beim Vertragsende wird der Provinzialanteil ./. Bonus-Malus vom Ausgleich nach §89 b HGB abgezogen
Altersversorgung Hat der GL einen Vorteil aus der LV?Bei LV, die Garantie des LV-Schutzes Bei Vertragsbeginn, Risiko LV Bei Rente?
Altersversorgung Vorteil:LV/Rente wird vom Ausgleich abgezogen, bei den noch steuerfreien Verträgen mindert dieses die Steuer-Schuld des Ausgleichs
Altersversorgung Vorteil:Dieser Vorteil wird mit neuen Steuergesetzen möglicherweise, geringer/anders
Altersversorgung In jedem Fall: GL „Altersversorgung“ der Provinzial ist für den GL nicht ausreichend und auch nicht sicher Beim Ausscheiden des GL innerhalb von 10 Jahren verbleibt die GL Altersversorgung bei der Provinzial
Altersversorgung Der GL hat viel Zeit und Geld verloren wenn er sich ausschließlich auf diese Versorgung verlässt „Schusters Schuhe“
Ausgleichsanspruch Gesetzliche GrundlageWer hat einen Anspruch auf Ausgleich Wann wird der Ausgleich Fällig Wie wird der Ausgleich ermittelt
Ausgleichsanspruch gesetzliche Grundlage§89b HGB
Ausgleichsanspruch gesetzliche Grundlage
Ausgleichsanspruch Der Ausgleich nach § 89 b HGB ist unabdingbar!Er kann weder verpfändet noch anderweitig vertraglich abgetreten werden Klauseln in Agenturverträgen die dem entgegenstehen sind lt. BGH nichtig! Der Ausgleichsanspruch ist jedoch vererbbar!
Ausgleichsanspruch Wer hat Anspruch?Nur selbständig hauptberuflich tätige Handelsvertreter nach §84 HGB Nebenberufliche, angestellt tätige und Makler haben keinen Anspruch!
Ausgleichsanspruch Wann wird der Ausgleich fällig?Nach der Beendigung des Handelsvertretervertrages durch: Ablauf des Vertrages Vereinbarung Kündigung durch das Unternehmen Eigenkündigung des Vertreters, aus begründeten Anlass, wie Krankheit oder Berufsunfähigkeit
Ausgleichsanspruch Wann wird der Ausgleich fällig?Ein Ausgleich wird nicht fällig, bei Eigenkündigung durch den Vertreter und bei Kündigung durch das Unternehmen, aus besonderen Anlass!
Ausgleichsanspruch Wann wird der Ausgleich fällig?Der Ausgleich muss binnen 12 Monate, vom Vertreter oder den Erben, beim Unternehmen geltend gemacht werden Hinweis in Nachlassverfügung/Testament für die Erben, dass Ausgleichsanspruch besteht
Ausgleichsanspruch Gesetzliche GrundlageWer hat einen Anspruch auf Ausgleich? Wann wird der Ausgleich Fällig? Was ist auszugleichen? Wie wird der Ausgleich ermittelt?
Ausgleichsanspruch Was ist auszugleichen?Auszugleichen ist der Provisionsverlust des Vertreters, der durch die in den Agenturverträgen vereinbarte Provisionsverzichtsklausel, entsteht
Ausgleichsanspruch Was ist auszugleichen?Abschlussfolgeprovisionen Nicht auszugleichen sind: Verwaltungs-, Einzugs-, Inkasso-, sowie Einmal- und Erstjährige- Provisionen
Ausgleichsanspruch Was ist auszugleichen?Da die Folgeprovisionen (VP), unabhängig von deren Bezeichnung, Abschlussfolgeprovisionen enthalten sind diese auszugleichen
Ausgleichsanspruch Was ist auszugleichen?Erklärung des GDV und durch die Provinzial: Laufende Provisionen sind unabhängig von ihrer Namensgebung „Ausgleichspflichtig“!
Ausgleichsanspruch Was ist auszugleichen?Hier beginnt die Schwierigkeit Vertreter muss den Provisionsverlust für die Zukunft, aus den von ihm vermittelten Verträgen und Prämien beziffern und nachweisen
Ausgleichsanspruch Was ist auszugleichen?Nach dem HGB sind höchstens drei Jahresprovisionen auszugleichen
Ausgleichsanspruch Wie wird der Ausgleich ermittelt ?Individualberechnung Pauschalberechnung
Ausgleichsanspruch Wie wird der Ausgleich ermittelt ?Individualberechnung: Der Nachweis des konkreten Provisionsverlustes ist nur sehr schwer zu erbringen und führt in der Regel zu gerichtlichen Auseinandersetzungen
Ausgleichsanspruch Wie wird der Ausgleich ermittelt ?Pauschalberechnung = Berechnung nach den Grundsätzen zur Errechnung des Ausgleichsanspruchs
Ausgleichsanspruch Wie wird der Ausgleich ermittelt ?Die Ermittlung des Ausgleichs nach den Grundsätzen – „Sach“ zur Errechnung des Ausgleichsanspruchs, ist als Pauschalverfahren seit 1958 zigtausendfach unproblematisch angewendet worden
Ausgleichsanspruch Wie wird der Ausgleich ermittelt ?Später kamen die Grundsätze „Leben-, Kranken, Bausparen und Finanzdienstleistungen“ hinzu
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des AusgleichsanspruchsVerbandsabkommen "Grundsätze Sach"
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des AusgleichsanspruchsGrundlage des Ausgleichswertes Durchschnittsfolgeprovision, der letzten fünf Jahre Bruttodifferenzmethode
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Nicht berücksichtigt werden:Erstjährige Abschlussprovisionen Provisionen für Verträge mit unterjähriger Laufzeit An Untervertreter abzugebende Provision Überweisungs- und Führungsprovision
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Folgeprovisionen aus übertragenen Beständen werden berücksichtigt wenn: Bestandsübertragung erfolgt ist vor mehr als: 10 Jahren mit 1/3 15 Jahren mit 2/3 20 Jahren mit 100% KFZ Bestandsübertragung wird nach >10 Jahre voll berücksichtigt
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Vermittlungsprovisionsanteil in der Folgeprovision Sach-, Haftpflicht-, Unfall-, Rechtsschutzversicherung	50% Industrieversicherung 35% Kraftfahrtversicherung	25% Transportversicherung	25%
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Multiplikatoren für die Zugehörigkeit zum Unternehmen Sach-, Haftpflicht-, Unfall-, Rechtsschutzvers Tätigkeitsdauer	Multiplikator bis zu einschl. 4 Jahren	1 vom bg. 5. Jahr bis zu 9 Jahren	2 vom bg. 10. Jahr bis zu 14 Jahren	3 vom bg. 15. Jahr bis zu 19 Jahren	4,5 ab bg. 20. Jahr	6
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Multiplikatoren für die Zugehörigkeit zum Unternehmen Transport und KFZ Versicherung Tätigkeitsdauer	Multiplikator bis zu einschl. 5 Jahren	1 vom, beginn. 6. Jahr	1,5 bis zu 10 Jahren ab Beginn 11. Jahr	2
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Berechnungsbeispiel SachHauptberufliche Tätigkeitsdauer: Jahre Durchschnittsfolgeprovision (SHURS) selbstvermittelter Bestand € (Bestand ca. € ) Durchschnittsfolgeprovision übertragener SHURS‑Bestand € (Bestand ca. € )
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Berechnungsbeispiel SachAusgleichsanspruch selbstvermittelter Bestand € FP * 50 % = € * Multiplikator = € Ausgleichsanspruch übertragener Bestand € FP * 33,33% = € Annrechnung € FP * 50 % = € € FP * Multiplikator 3	= € Ausgleichsanspruch SHURS beträgt insgs €
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Berechnungsbeispiel SachHauptberufliche Tätigkeitsdauer: Jahre Durchschnittsfolgeprovision (SHURS) selbstvermittelter Bestand € Durchschnittsfolgeprovision übertragener SHUR‑Bestand €
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Berechnungsbeispiel SachAusgleichsanspruch selbstvermittelter Bestand € FP * 50 % = € * Multiplikator = € Ausgleichsanspruch übertragener Bestand € FP * 100 % = € Annrechnung € FP * 50 % = € € FP * Multiplikator 6	= € Ausgleichsanspruch SHURS beträgt insg €
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Berechnungsbeispiel Sach / KFZAusgleich KFZ nach 11 Jahren selbstvermittelter und übertragene KFZ Bestand € *VP 8% = € Abschlussfolgeprov. 25 % = € 6.000 Multiplikator = €
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs FaustregelAusgleich KFZ nach 11 Jahren ½ Jahresfolgeprovision Ausgleich einfaches Sach-, H,U,RS Geschäft nach 20 Jahren 3 Jahresfolgeprovisionen
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Grundsätze LebenGeltungsbereich Nur dynamische Lebensversicherungen Selbstvermittelt (PGM) Angepasst beim letzt- möglichen Zeitpunkt
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Errechnung Ausgleich Leben1.Faktor: Vers- Summe der dynam. Lebensversicherungen 2.Faktor:	Abschlussprovisionssatz für dyn. Erhöhungen 3.Faktor:	Bestandsfaktor 0,08 4.Faktor:	Treuefaktor (ab >=10.tätk Jah) = 1, (ab >=20.tätk Jah) = 1,5
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Berechnungsbeispiel LebenTätigkeitsdauer Jahre Dyn. Vers. Summe € AP‑Satz %o * 25 %o € * € * 1, € Der Ausgleichsanspruch Leben beträgt €
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Berechnungsbeispiel KrankenTreuefaktoren - Tätigkeitsdauer 1-4 Jahre	Faktor 0,7 5-6 Jahre	1,0 7-9 Jahre 1,6 10-12 Jahre 2,5 13-15 Jahre	3,5 Ab 16 Jahre 4,0
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Berechnungsbeispiel KrankenTätigkeitsdauer Jahre Jahres Produktion in MB € Provision MB	4,5 Ausglw.5000 X 4,5 X 0,2 X 0,4 = 1800 € Auglw. X Treue Faktor 2, = 4500 €
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Berechnungsbeispiel KrankenTätigkeitsdauer Jahre Jahresbetrag MB € Provision MB	4,5 Ausglw X 4,5 X 0,2 X 0,4 = 1800 € Auglw. X Treue Faktor = €
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs Grundsätze in der Praxis:Generell, reibungslose Abwicklung, aber: Bruttodifferenzmethode Berücksichtigung der Angestelltentätigkeit Gleichbehandlung im Todesfall Anrechnung der Altersversorgung Steuerliche Belastung da letzter Betriebsvorfall und damit als Betriebseinnahme zu buchen
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs OHG – GbR und AusgleichBei der Ausgleichermittlung für Gesellschaften ergeben sich Besonderheiten So ist bei Ende des GL Vertrages der Ausgleich zu ermitteln Mit Beginn der OHG wird der Bestand des Einzel GL auf die OHG übertragen Bei Vertragsende der OHG, hat die OHG Anspruch auf Ausgleich, nicht der einzelne GL
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs OHG – GbR und AusgleichUm die Doppelanrechnung von Bestandsübertragungen und Verluste durch Provisionskürzungen zu verhindern wird der Ausgleich für den einzelnen Gesellschafter ermittelt So berücksichtigt man die Bestandsentwicklung der Einzel GL Tätigkeit plus Nettozuwachs aus dem Gesellschaftsanteil, dieser wird multipliziert mit dem Faktor der Gesamt GL Dauer
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs OHG – GbR und AusgleichBeispiel: GL ab Bestandsübertrag bei Beginn € Ende GL – Beginn OHG 2000, Bestand € Gesellschaftsanteil OHG 50% Ende OHG 2011 Bestand €
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs OHG – GbR und AusgleichBerechnung: 1990 Begonnen bis 2011 = 21 Jahre Übertragener Bestand wird nicht mehr angerechnet da mehr als 20 Jahre Nettobestandszuwachs aus der OHG € Anteil 50% =50.000€ Plus Bestand als Einzel-GL € = Gesamt € die auszugleichen sind
Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs OHG – GbR und AusgleichWürde der Ausgleich nicht nach dieser modifizierten Methode berechnet ist der übertragene Bestand der OHG nur zu einem Drittel anzurechnen, = € Plus Nettozuwachsanteil aus der OHG = € und somit Gesamt = € die mit Faktor 6 ausgeglichen würden
Ausgleichsanspruch Gesetzliche GrundlageWer hat einen Anspruch auf Ausgleich? Wann wird der Ausgleich Fällig? Was ist auszugleichen? Wie wird der Ausgleich ermittelt? Anrechnung der GL Altersversorgung
Ausgleichsanspruch Anrechnung der GL-AltersversorgungDie Anrechnung der Altersversorgung ist in den GL Verträgen vereinbart Unternehmen die vereinbarungsgemäß den Ausgleich nach den Grundsätzen ermitteln, rechnen ihren Anteil zur Altersversorgung i. d. R. auf den Ausgleich an Der Abzug ist lt. BGH rechtmäßig, wenn er der „Billigkeit“ entspricht
Ausgleichsanspruch Anrechnung der GL-AltersversorgungAbzug der Altersversorgung muss der ‚Billigkeit‘ entsprechen Der BGH geht bei der Billigkeit davon aus, dass es den Unternehmen nicht zuzumuten ist, neben dem Ausgleichsanspruch auch noch die Altersversorgung zu tragen. Er hält der den Abzug grundsätzlich für Billig Über die Billigkeit muss jedoch im Einzelfall entschieden werden
Ausgleichsanspruch Anrechnung der GL-AltersversorgungIn Einzelfällen wurde es vom Gericht als nicht für Billig gehalten, wenn z.B. die Fälligkeit der Altersversorgung sehr weit vom Zeitpunkt des Ausscheidens entfernt ist Dieses hat jedoch für Provinzial GL keine Bedeutung, da beim Ausscheiden (unter normalen Voraussetzungen) der Vertrag dem GL mitgegeben wird Ausgleichsanspruch Anrechnung der GL-Altersversorgung
Ausgleichsanspruch Anrechnung der GL-Altersversorgung
Ausgleichsanspruch Anrechnung der GL-Altersversorgung Die Mär von der Doppelbelastung!Ist die Doppelbelastung nur theoretisch? Die Unternehmen können bilanztechnisch keine Rückstellungen für den Ausgleich bilden, statt dessen zahlen sie in die Altersversorgung des Agenten/in ein, diese Zahlungen können sie steuerlich geltend machen
Ausgleichsanspruch Anrechnung der GL-Altersversorgung Die Mär von der Doppelbelastung!In eine Pensionskasse oder in eine Lebens-/Rentenversicherung eingezahlt, wird mit Zins und Zinseszins Kapital, steuerfrei für die Unternehmen gebildet Steuern zahlen die Agenten, da es steuerrechtlich als geldwerter Vorteil gesehen wird
Ausgleichsanspruch Anrechnung der GL-Altersversorgung Die Mär von der Doppelbelastung!Beitrag des Unternehmens pro Jahr 2700 € Angenommene Steuerersparnis für das Unternehmen 42% Gewerbe und Körperschaftssteuer Durchschnittlicher Zinsertrag 5% Laufzeit 35 Jahre
Ausgleichsanspruch Anrechnung der GL-Altersversorgung Die Mär von der Doppelbelastung!2700 € x = € Zinsertrag gem. LV Tar. 24	= € Ergebnis = € Steuerersparnis 42 % = € Ergebnis:	Aufwand = € Abzug von Ausgleich: = 222,049 €
Ausgleichsanspruch Anrechnung der GL-Altersversorgung Die Mär von der Doppelbelastung!Festzuhalten bleibt jedoch, dass dieser Abzug vom Ausgleich z. Zt. „rechtskonform“ ist und von anderen Unternehmen gleichermaßen angewendet wird
Der letzte Spurt ins Ziel und die Geschäftsstelle im Wandel der GL- Verträge!Provisionen Altersversorgung Ausgleich Steuer Sozialversicherung Provisionsrückbelastung
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerDer vom Unternehmen zu zahlende Ausgleich ist als letzter Geschäftsvorfall zu versteuern Er unterliegt somit als Betriebseinnahme, voll der Gewerbesteuer Der Betriebsgewinn des Ausgleichs ist in der Einkommenssteuer voll, oder mit der Fünftelregelung zu versteuern + Kirchensteuer und Soli
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerZwei Möglichkeiten der Versteuerung Individuelle Versteuerung Die Fünftelregelung nach § 34 Abs. 1 und 2 No. 2 in Verbindung mit § 24 No. 1 Buchst. c EstG. Das Finanzamt ermittelt ohne entsprechenden Antrag, ja nach dem was günstiger ist
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerBei der Fünftelregelung wird nach folgenden fünf Rechenschritten vor gegangen Der Ausgleichanspruch wird zuerst durch fünf geteilt Die Steuerschuld für das sonstige zu versteuernde Einkommen wird berechnet
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerDas rechnerische Fünftel wird anschließend dem laufenden Einkommen hinzugerechnet Die Steuerschuld wird unter Hinzurechnung des Fünftels ermittelt Die auf den anteiligen Ausgleichsanspruch entfallende Steuer bei Hinzurechnung des Fünftels minus Steuerschuld ohne Ausgleichsanspruch wird verfünffacht
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerDies ist die Steuerschuld auf den Ausgleichsanspruch. Sie fällt auf einen Schlag an Die Fünftelregelung ist nie ungünstiger als die Vollversteuerung Die Fünftelregelung wirkt sich um so stärker aus, je weniger sonstige zu versteuernde Einkünfte Sie haben Die Fünftelregelung wirk sich nicht mehr aus, wenn Sie für Ihre anderen Einkünfte bereits den Sitzensteuersatz zahlen müssen. Im Jahr 2007 beträgt dieser 45%
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerBeispiele zur Besteuerung des Ausgleichsanspruchs Der zusammen mit seiner Ehefrau veranlagte Versicherungskaufmann erhält im Jahr 2002 einen Ausgleichsanspruch von €. Daneben erzielt er laufende Einkünfte in Höhe von €
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerSteuern gesamt bei Normalversteuerung von € Steuerlast ( €) € Normalversteuerung von € € Steuern bzgl € nach der Fünftelregel: € : 5 = € Steuerschuld bzgl € € mit/ohne Fünftel ( / €) € Fünffache Steuerschuld: 9.188€ x € Steuern gesamt bei fünftel Regel und Normalversteuerung (11.128€ €) € Vorteil zur Normalversteuerung € (67.572€ ./ €)
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerFünftelregelung bringt deutlich Entlastung Bei normaler Versteuerung müssten € Steuern gezahlt werden Durch die Anwendung der Fünftelregelung aus den Ausgleichsanspruch sinkt seine Steuerlast auf € (11.128€ auf die laufenden Einkünfte und € auf den Ausgleichsanspruch). Die Ersparnis beträgt €.Hinzu kommen Einsparungen auf den Solidaritätszuschlag (5,5% auf die Einkommensteuer) und bei der Kirchensteuer (9 Prozent auf die Einkommensteuer)
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerEine zeitliche Streckung der Auszahlung des Ausgleichsanspruchs ist nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes und der Finanzverwaltung bei Einfirmenvertretern nicht möglich Die Steuerpflicht des gesamten Ausgleichsanspruches entsteht (Bei Bilanzierenden) in dem Jahr in dem der Anspruch entstanden ist. Bezw. die erste rate geflossen ist (bei Einnahme Überschuss Rechnern)
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerRealisieren Sie den Ausgleich nach Möglichkeit in einem Jahr, in dem Sie geringe zu versteuernde Einkünfte haben Sie sollten daher nach Möglichkeit ihren Agenturvertrag möglichst zu Beginn des Jahres z. Bsp. zum 31.Januar enden lassen
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerBei Gewinnermittlung durch Bilanz ist der Zeitpunkt maßgebend an dem der Ausgleich entsteht. Wird der Agenturvertrag zum 31. Dezember 2007 beendet und der Ausgleich erst im Januar 2008 ausbezahlt, muss der Zufluss in 2007 verbucht werden und in 2007 versteuert werden
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerBei Einnahme Überschussrechnern ist der Zeitpunkt des Zuflusses für die Besteuerung maßgeblich Wird z. Bsp. der Agenturvertrag zum 31. Dezember 2007 beendet und der Ausgleich erst im Januar 2008 ausbezahlt, muss auch erst 2008 versteuert werden Darauf können Sie nicht bauen, wenn Sie mit Beendigung des Agenturvertrages ihr Geschäft aufgeben Dann muss die Schlussbilanz auf den erstellt werden, in die auch der Ausgleichsanspruch Gewinn erhöhend einbezogen wird
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerBitte gehen Sie davon aus, dass nach Beendigung Ihrer Tätigkeit und Fälligkeit des Ausgleichsanspruchs auch das Finanzamt eine Prüfung bei veranlasst Außenprüfung können auch noch 4-5 Jahre nach der Vertragsbeendigung vom Finanzamt angesetzt werden
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SteuerSprechen Sie in jedem Fall Ihre Geschäftsaufgabe rechtzeitig mit dem Steuerberater ab!
Ausgleichsanspruch Ausgleich und Steuer
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SozialversicherungDer Ausgleich gem. § 89b HGB ist als Betriebseinnahme sozialversicherungsfrei!
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SozialversicherungBei der sogenannten GL – Altersversorgung sieht es jedoch anders aus Wenn Sie als GL bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, teilt die Provinzial dieser mit, dass Sie eine LV ausgezahlt bekommen haben
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SozialversicherungBedingt durch diese Mitteilung, geht die GKV davon aus, dass es sich um eine BAV handelt, bezw. um ähnlich zu bewertende Aufwendungen die Sozialversicherungspflichtig sind Die Provinzial ist nach Ihrer Aussage, verpflichtet die GKV zu informieren da sie andernfalls eine Ordnungswiedrigkeit begeht.
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SozialversicherungIch vertrete die Meinung GL ist kein Arbeitnehmer GL Altersversorgung ist keine BAV So werden die Beiträge in den alten Koll Verträgen, zum Teil von der Provinzial und vom GL getragen
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SozialversicherungBei der Koll Verträgen seit 1993 trägt die Provinzial den gesamten Beitrag Der GL hat den kompletten Beitragsaufwand als geldwerten Vorteil zu versteuern Die Provinzial zieht die Versicherungs-leistung einschließlich Gewinne vom Ausgleich ab
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SozialversicherungAus den zuvor genannten Gründen ist nicht einzusehen, das die Lebensversicherungen der GL – „Altersversorgung“ als BAV gesehen werden und Sozialversicherungspflichtig sein sollen
Ausgleichsanspruch Ausgleich und SozialversicherungWahrscheinlich wird das Thema Sozialversicherungsbeiträge, erst durch ein Gerichtsurteil geklärt werden Hier ist die ÖRAG mit ins Boot zu nehmen
Folge / Verwaltungsprovisionen RückbelastungDer BGH hat zuletzt mit Urteil von 2003 festgestellt, dass Verwaltungsprovisionen nicht ausgleichspflichtig sind Dadurch die Provinzial Ihr Verhalten bei der Provisionsrückbelastung verändert
Folge / Verwaltungsprovisionen RückbelastungGDV und Provinzial haben schriftlich erklärt, dass laufende Provisionen unabhängig von ihre Benennung oder Namensgebung, Abschlussfolge - Provision enthalten
Folge/ Verwaltungsprovisionen RückbelastungNach § 4 und ab 1995 Anlage 1-3 des GL Vertrages steht dem Vertreter die Folgeprovision (VP) nur so lange zu, wie er die Verwaltung der Verträge vornimmt Daraus folgert die Provinzial, dass die nach Ihrer Meinung nicht verdiente Provision zurückzuzahlen ist
Folge / Verwaltungsprovisionen RückbelastungProvinzial macht sich das BGH Urteil zu eigen und begründet die Rückrechnung für die VP in den Sparten H,U,K,RS,LE gem. § 4 des GL Vertrages damit
Folge / Verwaltungsprovisionen RückbelastungBis ca war die Provinzial in diesen Sparten vom Grundsatz ausgegangen, „Provision teilt das Schicksal der Prämie!“
Folge / Verwaltungsprovisionen RückbelastungBeim so genannten Feuer B Bestand wurde bei der Provinzial schon immer die VP beim Ausscheiden rückgerechnet, und dem Nachfolger gutgeschrieben
Folge / Verwaltungsprovisionen RückbelastungBei den Sparten H,U,K,RS,LE wurde bis 2003 keine Rückrechnung vorgenommen weil diese als FP gesehen wurde Somit haben die meisten von uns, bei Vertragsbeginn diese Provision nicht erhalten
Provisionsrückbelastung FolgeprovisionNach Auffassung des Verbandes ist die Änderung durch die Provinzial nicht korrekt Es entsteht eine Doppelbelastung für den GL die nicht hinzunehmen ist Hier hat die Provinzial die Vertragsausübung, einseitig verändert
Provisionsrückbelastung FolgeprovisionKompromiss mit Verband wurde von der Provinzial gekündigt Prozessrisiko ist sehr ungewiss
Provisionsrückbelastung FolgeprovisionIndividuelle Vorgehensweise vom GL ist erforderlich Wenn z.B. 31. Januar als Vertragsende aus entgegenkommen vereinbart wird, ist bei der FP eine Vereinbarung zu treffen
Provisionsrückbelastung FolgeprovisionAkzeptieren Sie diese Rückbuchungen nicht! Akzeptieren bei der Vertragsbeendigung keine Abrechnungen und Salden ohne Prüfung! Unterschreiben Sie keine Aufhebungsvereinbarung die ungeprüft ist
Provisionsrückbelastung StornoreserveIn den Verträgen ab ~ 1995 ist vereinbart, dass bei der Vertragsbeendigung eine Stornoreserve gebildet werden kann In Verträgen vor 1995 wurde dieses nicht vereinbart
Provisionsrückbelastung StornoreserveDie Stornoreserve soll 15% einer Jahresprovision betragen. Da es um die Rückzahlung von AP und GLP geht sind diese 15% nach meiner Auffassung auch nur aus der AP zu ermitteln Die Stornoreserve ist von der Provinzial zu verzinsen und erstmalig nach Ablauf eines Jahres teilweise abzurechnen
Provisionsrückbelastung StornoreserveAber auch wenn die Stornoreserve nach Ablauf von zwei Jahren aufgelöst wird, sind weiter Stornobelastungen möglich In der LV haben wir teilweise bis zu 6 und mehr Jahre Stornohaftzeit
Provisionsrückbelastung StornoreserveBesonders bei der Lebens und Krankenversicherung ist vom GL bei einer Stornobelastung zu prüfen, ob eine Stornogefahrmitteilung ergangen ist
Provisionsrückbelastung StornoreserveDa die Provinzial nicht verpflichtet ist ausgeschieden Vertretern eine Stornogefahrmitteilung zu machen, sind folgende Fragen zu stellen:
Provisionsrückbelastung StornoreserveWeshalb erfolgte das Storno? Wurde eine Stornonachbearbeitung vorgenommen? Wer hat diese vorgenommen? Mit welchem Ergebnis?
Provisionsrückbelastung StornoreserveÜber die Stornobearbeitung hat die Provinzial einen Nachweis zu erbringen
Provisionsrückbelastung StornoreservePrüfen Sie daher jede Buchung nach Vertragsende auch, ob Sie noch ausstehende Gutschriften zu bekommen haben Nehmen Sie nicht jedes Storno als Schicksal hin!
Büroübergabe / MietverhältnisHier ergeben sich Fragen Wer ist Eigentümer des Hauses und des Büros? Wer hat den Mietvertrag geschlossen? Wer soll die Räume übernehmen? Ist der Hauseigentümer einverstanden? Muss der Mietvertrag gekündigt werden?
Büroübergabe / MietverhältnisIn der Regel ist der GL Mieter der Büros Provinzial kann wenn es vereinbart wurde in den Mietvertrag einsteigen Hausrecht hat der GL bis die Vertragsübergabe erfolgt ist
Büroübergabe / TelefonWenn eine Übergabe der Telefonnummer erfolgen soll Telefonnummer rein geschäftlich, oder auch privat? Muss der der Telefonanschluß gekündigt werden?
Büroübergabe / PersonalWas passiert mit den Innen- und Außendienstmitarbeitern Kündigungsfristen (Abfindungen) sind zu beachten! Können Mitarbeiter von eventuellen Nachfolgern übernommen werden?
Büroübergabe / EinrichtungWas passiert mit der Einrichtung Möbel, Leuchtanlage und Technik? Kundenakten, Formularbestände? Können diese übergeben werden, oder müssen diese vernichtet werden
Büroübergabe / KundenbenachrichtigungWer informiert die Kunden? Was steht in der Kundeninfo? Wie und von wem wird der Übergang auf einen Nachfolger geregelt?
Büroübergabe / KundenbenachrichtigungAkquisedaten?
Büroübergabe / KundenbenachrichtigungÜberlassen Sie nichts dem Zufall und der GD! Regeln Sie alles erforderliche rechtzeitig selber! Hilf Dir selbst und/oder lasse Dir vom Verband helfen. Hier werden Sie geholfen!!
Schlussbemerkungen Wenn die Provinzial die Auszahlung des Ausgleichs von einer Annerkennung abhängig macht Unterschreiben Sie nicht übereilt und ungeprüft! Die Zahlung des Ausgleichs ist nicht von einer Unterschrift und/oder Annerkennung abhängig und ohne Bedingungen fällig
Schlussbemerkungen Denken Sie bei Vertragsbeendigung an zusätzliche Belastungen aus Darlehen usw. Akzeptieren Sie bei vorzeitigen Vertragsende keinen Zinsabzug / Barwert vom Ausgleich
Schlussbemerkungen Denken Sie daran: „Wenn jemand eine Unterschrift von Ihnen haben will, möchte er nur Ihr Bestes!“ Was könnte das wohl sein??
Der letzte Spurt ins Ziel und die Geschäftsstelle im Wandel der GL- Verträge!Noch Fragen ??
Verbandstag 2007 13-14.Sept 2007 In Leverkusen
Verknüpfung mit Ausgleich§89HGB.xltAusgleich §89 b HGB Verknüpfung mit Ausgleich§89HGB.xlt
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References: § 87
 § 87
 §89
 § 89
 BGH 
 §84
 BGH 
 BGH 
 § 34
 § 24
 § 89
 BGH 
 § 4
 BGH 
 § 4
 §89