Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_85049_Ingolstadt-11132281_3
Timestamp: 2017-09-23 15:10:27+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Ingolstadt (ID:11132281)
> DTAD-ID: 11132281
Die Stadt Ingolstadt plant auf einem abschließend noch zu definierenden Grundstück den Neubau der Emmi-Böck-Schule (Sonderpädagogisches Förderzentrum II) mit entsprechenden Nebenräumen und...
Kontaktstelle: Referat VI Hoch- und Tiefbau
Frau Rost-Dienstbier
Telefon: +49 82150105192
Neubau Emmi-Böck-Schule – Technische Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7, 8 (HLS) LPH 1-9.
Die Stadt Ingolstadt plant auf einem abschließend noch zu definierenden Grundstück den Neubau der Emmi-Böck-Schule (Sonderpädagogisches Förderzentrum II) mit entsprechenden Nebenräumen und Außenanlagen. Der Baukörper soll in energieeffizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger Bauweise ausgeführt werden. Mehrgeschossige Bauweise ist möglich (voraussichtlich E+II).
Geplant ist ein Sonderpädagogisches Förderzentrum für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache oder emotional-soziale Entwicklung in den Jahrgangsstufen 1 bis 9 für insgesamt ca. 220 Schüler mit 10 Grundschulklassen, 5 Mittelschulklassen und 3 Gruppen in der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE, Kinder zwischen 3 und 6 Jahren).
Anforderungsprofil der Emmi-Böck-Schule:
— Sicherung und Fortführung der Angebote im Förderschwerpunkt Sprache;
— Integration von therapeutischen Angeboten im Haus (Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie);
— Integration des Förderschwerpunkts Lernen;
— Integration des Förderschwerpunkts emotional-soziale Entwicklung (sozialer Trainingsraum);
— Ausweitung des Gebundenen Ganztagsangebots auf mindestens 6 Klassen;
— Fortführung des Angebots der verlängerten Mittagsbetreuung;
— MSD-Beratungsstelle;
— MSH-Beratungsstelle;
— Einplanung zweier Therapieräume für externe Therapeuten;
— Schaffung von Freiflächen für die Ganztagsschule, SVE-Pausenhof, Pausenhof für die Grundschule, Pausenhof für die Mittelschule;
— Berücksichtigung von Barrierefreiheit im üblichen Sinne;
— Berücksichtigung von akustischen Einbauten;
— Einbau von Beleuchtung mit ausreichend Lumen;
— Anfahrtsmöglichkeit von Kleinbussen für die Schülerbeförderung.
Gegenstand des Auftrages sind Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung des Neubaus der Emmi-Böck-Schule in Ingolstadt nach dem Leistungsbild des § 53ff HOAI 2013 für folgende Anlagengruppen nach § 53 (2) HOAI:
— Anlagengruppe 1 (Sanitär);
— Anlagengruppe 2 (Heizung);
— Anlagengruppe 3 (Lüftung);
— Anlagengruppe 7 (Nutzungsspezifische Anlagen: Küchenplanung);
— Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation);
und u. a. folgende besondere Leistungen:
— Erstellen des technischen Teils des Raumbuches.
Die vorgesehene Projektlaufzeit beträgt voraussichtlich insgesamt drei Jahre (2016-2018). Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach im Dezember 2015.
Das Planungsteam wird parallel, ebenfalls im Rahmen eines VOF-Verfahrens ermittelt.
Der Kostenrahmen liegt voraussichtlich bei ca. 15 000 000 EUR.
Nach Durchführung des Teilnahmewettbewerbs wird die Honorarzone im Verhandlungsverfahren zur Erstellung des Angebots mitgeteilt.
306912-2015
a) Der Teilnahmeantrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind, kann bei der Kontaktstelle (siehe I.1) „Adressen und Kontaktstellen, bei denen Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen erhältlich sind“) unter vof@meixner-partner.de angefordert werden.
e) Bei Bewerbergemeinschaften ist von jedem Mitglied jeweils Teil 2a des Teilnahmeantrag auszufüllen (siehe Hinweis im Teilnahmeantrag). Mit dem Teilnahmeantrag ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
g) Weitere Unterlagen über die geforderten Erklärungen und Nachweise hinaus werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
h) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: fehlende Erklärungen und Nachweise im Teilnahmeantrag. Ein Rechtsanspruch auf diese Nachforderungsmöglichkeit besteht nicht. Falls die Vergabestelle von dieser Nachforderungsmöglichkeit keinen Gebrauch macht, führen unvollständig eingereichte Teilnahmeunterlagen zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Auf die Möglichkeit des Abschlusses einer objektbezogenen Versicherung oder einer exzedenten Versicherung wird hingewiesen.
a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF.
Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) im Sinne von § 5 Abs. 4 c) VOF. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 200 000 EUR brutto.
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014). Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von 2 Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.
b) Die Person des Projektleiters und die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllen die fachlichen Anforderungen, wenn sie berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ (im Sinne des § 19 Abs. 2 VOF) oder „Techniker“ im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder „Techniker“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.
c) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters im Leistungsbild HLS-Planungen ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind 8 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und 5 Jahre für den stellvertretenden Projektleiter im Leistungsbild HLS-Planungen.
Ein Referenzprojekt wird im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den nachfolgenden Punkten gemacht werden.
— die Projektlaufzeit muss zwischen 2009-2015 liegen;
— bei dem Referenzprojekt müssen mindestens die Leistungsphasen 2-8 beauftragt worden sein.
— Projektlaufzeit;
— Beauftragte Leistungen;
— Beauftragte Anlagengruppen;
— Baukosten (KG 400 gem. DIN 276);
— Einhaltung von Kosten- und Terminzielen;
— Umfang, Art und Anforderungsgrad (kurze Beschreibung);
— Anmerkung zur Projektdarstellung der Referenzprojekte: Alle Referenzprojekte sind aussagekräftig auf jeweils höchstens 2 DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seiten graphisch z. B. mit Plänen, Fotos etc. darzustellen und in Textform zu beschreiben.
Anmerkung zu den Referenzen:
Im Falle einer ARGE ist von jedem ARGE-Partner eine Referenz anzugeben.

References: § 53
 § 53
 § 4
 § 4
 § 5
 § 19