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Timestamp: 2019-10-18 01:41:26+00:00

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BA fö G
S tundenpläne
V orlesungen
R aumpläne
G rundstudium CUSL H auptstudium P flichtfach S chwerpunkt
F remdsprachen G ro ß er E xamens - und K lausurenkurs
das neue Semester beginnt mal wieder ebenso schnell wie das alte vergangen ist und
mit diesem erscheint die aktuelle Auflage des Vorlesungsführers. Wir hoffe, dass er
Euch auch im Sommersemester 2015 wieder ein treuer Begleiter und vor allem Helfer
Ihr findet wieder wie gewohnt die Stundenplanvorschläge auf den ersten paar Seiten,
anschließend genauere Informationen zu allen Vorlesungen des Grund- und Hauptstudiums sowie der Schwerpunktbereiche. Im hinteren Teil findet Ihr noch alle wichtigen Lagepläne, solltet Ihr einmal nicht wissen, wohin Ihr müsst.
Einen guten Start in ein sonniges und gutes Sommersemester wünscht Euch
- Stand: 4. März 2015 -
F achschaft J ura K öln
BA fö G G rundstudium CUSL H auptstudium P flichtfach
BAföG7
Fremdsprachige Rechtswissenschaftliche Veranstaltungen
Vorlesungen Hauptstudium Pflichtfachbereich
Vorlesungen Grundstudium
Stundenpläne8
D ie V orlesungen – S ommersemester 2015
Vorlesungen Hauptstudium Schwerpunktbereich
Schwerpunktbereich 01 – Unternehmensrecht
Schwerpunktbereich 02 – Rechtspflege und Notariat
Schwerpunktbereich 03 – Geistiges Eigentum und Wettbewerb
Schwerpunktbereich 04 – Bank-, Kapitalmarkt- und Versicherungsrecht
Schwerpunktbereich 05 – Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht,
Versicherungsrecht, Medizinrecht und
Schwerpunktbereich 06 – Internationales Privat-, Wirtschafts- und
Schwerpunktbereich 07 – Rechtsentwicklung der Moderne
Schwerpunktbereich 08 – Öffentliches Recht
Schwerpunktbereich 09 – Völker- und Europarecht
Schwerpunktbereich 10 – Steuerrecht und Bilanzrecht
Schwerpunktbereich 11 – Religion, Kultur und Recht
Schwerpunktbereich 12 – Medien- und Kommunikationsrecht
Schwerpunktbereich 13 – Kriminologie, Jugendkriminalrecht,
Schwerpunktbereich 14 – Internationales Strafrecht, Strafverfahren,
praxisrelevante Gebiete des Strafrechts
Systematik der Raumnummern
Termine, Fristen & Belegungsphasen
Rückmeldung zum WiSe 2015/2016
für das WiSe 2015/2016
07. April 2015 um 9:00 Uhr in der Aula
03. bis 06. April 2015 (Ostern)
01. Mai 2015 (Maifeiertag)
14. Mai 2015 (Christi Himmelfahrt)
25. bis 29. Mai 2015 (Pfingsten)
04. Juni 2015 (Fronleichnam)
Belegungsphasen KLIPS
28. Januar bis 15. Februar 2015
Ergebnisse am 26. Februar 2015
06. bis 19. März 2015
Ergebnisse am 31. März 2015
04. bis 10. Mai 2015
07. April bis zunächst 02. Mai 2015
BAföG – Besser jetzt als nie!
Wenn ihr in der Einführungswoche anfangt, euch um das BAföG zu kümmern und
diesen Text lest, läuft die Zeit: Euer Antrag muss spätestens in eurem ersten Studienmonat, das heißt im März 2015, eingereicht werden, damit ihr von Beginn an BAföG
erhaltet. Das sollte gerade dann nicht vergessen werden, wenn zwischen Ersti-Fahrt,
Kennenlernen, Orientieren und Feiern wenig Zeit und Lust für die Schreibtischarbeit
Dennoch stimmt, was man immer hört und gerne vergisst: Früh anfangen lohnt sich.
Unterschriften der Eltern einholen, Kontodaten zusammensuchen… das alles nimmt
viel Zeit und Geduld in Anspruch.
Falls es Ende des Monats knapp wird mit der rechtzeitigen Abgabe: Beim Studentenwerk kann ein formloser Antrag auf Fristwahrung gestellt werden. Danach verlängert
sich die Abgabefrist des kompletten Antrags um einige Tage in den Folgemonat.
Ab Herbst 2016 treten neue Reformen in Kraft, durch die der BAföG-Satz um sieben
Prozent erhöht wird. Außerdem werden der Grundfreibetrag an Vermögen und der
Wohnzuschlag angehoben.
Dabei ist der Aufwand nicht zu verachten. 670 Euro beträgt momentan der Höchstförderungssatz, der dem Prinzip folgt, dass nur die Hälfte des Förderbetrags nach
dem Studium zurückgezahlt werden muss. Abhängig von Vermögen und Einkommen kann so die Regelstudienzeit sowie Auslandsstudium und Praktikum (bei gesonderter Antragsstellung!) finanziert werden.
Also los! Die Formblätter für den Antrag erhaltet ihr an Infopoint I + II der Universität und im Internet unter www.das-neue-bafoeg.de. Dort findet ihr auch weiterführende Informationen und Hilfe beim Ausfüllen.
Wer es ganz genau wissen will, kommt zu den Sprechstunden am Dienstag oder Donnerstag zwischen 9:00 Uhr und 12:30 Uhr ins Amt für Ausbildungsförderung.
Nachzulesen ist alles Wichtige im Überblick auf
der Internetseite des Kölner Studentenwerks
(www.kstw.de – Finanzen – BAföG)
bei Prütting
bei Depenheuer
– Grundlage –
bei Noltenius
ä a n
in XIII bei Hain
bei Keiser
in II bei Avenarius
in II bei Haferkamp
in A1 bei Muckel
Stundenplanvorschlag 1. Semester
StaatsorganisationsR mit VerfassungsprozessR
bei Sachs
in II bei Sachs
bei Katzenmeier
bei Wassmer
Stundenplanvorschlag 2. Semester (A bis J, DFR und DTB)
bei Wielsch
bei Peifer
ä n e
bei Höfling
in A1 bei Höfling
Stundenplanvorschlag 2. Semester (K bis Z)
bei Rolfs
bei Winkler
Staatsrecht mit
Bezügen zum Völkerrecht
bei Preis
bei Hennrichs
bei Kubiciel
Stundenplanvorschlag 3. Semester
in A1 bei Schöbener
bei v. Coelln
in XIII
bei Avenarius
bei Nestler
Stundenplanvorschlag 4. Semester
bei Wilder
Gruppe L - Z
Environmental Law US-American Legal
in A2 bei Wilder
bei Junker
US-American Legal
Gruppe A - K
in S 15
bei Owens
in AC 201/4
Discussion American Legal Issues
in XVIIb
Vorlesungen CUSL
bei Vosgerau
bei Dauner-Lieb,
Sagan, Kroh
in 2.101
bei Hain
in A2 bei Depenheuer
bei Julius
Vorlesungen Übungen & Grundlagen des Rechts II
2001 Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts
am Beispiel des Kaufvertrages
Do.,10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal II
Mi.,14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal A2
ie Vorlesung „Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts“ gehört zum Basiswissen des Zivilrechts. Hier werden Grundkenntnisse über das juristische Denken
(die Fähigkeit „juristisch - logische Schlüsse zu ziehen“) vermittelt, die nicht nur einen
Einstieg in den großen Bereich des Zivilrecht gewähren sollen, sondern ferner auch
eine Art „juristisches Handwerkzeug“ darstellen, mit dem Ihr bis zum Examen arbeiten müsst. Das Erlernen des Gutachtenstils anhand von Fallbeispielen gehört folglich
zu den essentiellen Aufgaben im Grundstudium, an die euch diese Veranstaltung heranführt. Die Teilnahme an dieser Vorlesung ist also für den Verlauf und das Gelingen
eures rechtswissenschaftlichen Studiums von zentraler Bedeutung.
Die Vorlesung behandelt inhaltlich den sogenannten „Allgemeinen Teil“ des Bürgerlichen Gesetzbuchs (§§ 1 - 240 BGB), welcher allgemeingültige Regelungen über
Personen, Sachen und Rechtsgeschäfte enthält, die in den übrigen (spezielleren) vier
Abschnitten des BGB gleichermaßen angewandt werden. Rechtliche Regelungen die
gewissermaßen „vor die Klammer gezogen“ und so für das Zivilrecht universell gültig
Schwerpunktmäßig widmet sich die Veranstaltung den zentralen Begriffen der Willenserklärung, des Rechtsgeschäfts im Allgemeinen und speziell dem Vertrag, da
der Vertrag das wichtigste Instrument darstellt, das Bürger nutzen können, um ihre
Rechtsbeziehungen untereinander selbstständig zu regeln. Hinzu kommen das Recht
der Anfechtung sowie der Stellvertretung, welche ihrerseits eng mit Willenserklärungen und Vertragsschlüssen verknüpft sind.
Brox/Walker, Allgemeiner Teil des BGB, 38. Auflage 2014, 21,90 €
Medicus, Allgemeiner Teil des BGB, 10. Auflage 2010, 44,95 €
2002 Schuldrecht Allgemeiner Teil am Beispiel des Kaufvertrages
Dr. Thorsten Keiser
Mo.,10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal A2
Do.,14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal A1
Die Vorlesung Schuldrecht AT bezieht sich auf mögliche Probleme, die ein wirksamer Vertragsschluss nach sich ziehen kann. Zunächst wird euch ein Überblick über
Haupt- und Nebenleistungspflichten aus wirksamen Verträgen und die am Vertrag
beteiligten Parteien gegeben.
Looschelders, Schuldrecht Allgemeiner Teil, 12. Auflage 2014, 25,90 €
Brox/Walker, Allgemeines Schuldrecht, 38. Auflage 2014, 23,90 €
Medicus/Lorenz, Schuldrecht I Allgemeiner Teil, 21. Auflage 2015, 27,00 €
Weiterhin befasst sich Schuldrecht AT mit Sonderfällen wie Drittschadensliquidation,
culpa in contrahendo und Verträgen mit Schutzwirkung zugunsten Dritter.
Im Allgemeinen geht es vor Allem um die Beziehung zwischen Schuldner und Gläubiger, um deren Besonderheiten wie zum Beispiel Austausch des Schuldners oder des
Gläubigers und die daraus resultierenden Konsequenzen für das bestehende Schuldverhältnis. Hier werden beispielsweise Verzug und Unmöglichkeit angesprochen, daraus entstehende Schadensersatzansprüche und Rücktrittsmöglichkeiten sowie deren
Folgen werden näher beleuchtet, wie auch aus dem Schuldverhältnis resultierende
Pflichten und Obliegenheiten.
2030 Staatsrecht: Grundrechte
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal II
Do.,12:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal II
as Fach Staatsrecht I (Grundrechte) beinhaltet die Artikel 1-19 des Grundgesetzes, die sogenannten Grundrechte. In der Klausur wird es meist um die Prüfung
einer Verfassungsbeschwerde gehen. Daher werden die Grundrechte und auch andere
grundrechtsgleiche Rechte anhand des Prüfungsschemas der Verfassungsbeschwerde
besprochen und in Fällen verdeutlicht. Dabei gehen die Dozenten sowohl auf den
persönlichen und sachlichen Anwendungsbereich der Grundrechte, als auch ihre Einschränkungen und Grenzen ein.
Die Grundrechte sind von zentraler Bedeutung, da sie die Grundlage für alle Rechte
des Bürgers vor dem Staat darstellen. Sie sind außerdem notwendig für das Verständnis des gesamten Jurastudiums, insbesondere des öffentlichen Rechts. In der Veranstaltung werden elementare Denkweisen für das Studium vermittelt, so zum Beispiel
wie die Einschränkung eines Grundrechts durch den Staat über den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gerechtfertigt werden kann.
Die Studenten machen sich mit den allgemeinen Grundrechtslehren vertraut und
bekommen dadurch ein größeres Verständnis für die eigene Stellung in der Verfassungsordnung. Dabei wird auch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
zugrunde gelegt. Insgesamt bieten die Grundrechte viel Raum für kritische Betrachtung und Diskussionen. Das macht die Veranstaltung so wichtig und interessant, vor
allem für Studenten des ersten Semesters, die sich in das Jurastudium zunächst einmal
einfinden müssen.
Höfling, Fälle zu den Grundrechten, 2. Auflage 2014, 21,90€
Hufen, Staatsrecht II, Grundrechte, 4. Auflage 2014, 26,90€
Michael/Morlok, Grundrechte, 4. Auflage 2014, 24,00€
Pieroth/Schlink/Kingreen/Poscher, Grundrechte Staatsrecht II,
30. Auflage 2014, 22,99 €
Sachs, Verfassungsrecht II - Grundrechte, 2. Auflage 2003, Preis: 24,95 €
2020 Strafrecht I (Allgemeiner Teil 1 und Besonderer Teil 1)
Dr. Bettina Noltenius
Mo.,12:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal A2
Mi.,16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal A2
In der Veranstaltung werden immer wieder viele kleine problembezogene Fälle besprochen und diskutiert, um Euch das Lernen und Verstehen zu erleichtern. Für die
Klausur kommt es dabei vor allem darauf an, den strafrechtlichen Prüfungsaufbau zu
verstehen und Problembewusstsein zu beweisen.
Ihr lernt zunächst welche, Elemente im Tatbestand, für die Rechtswidrigkeit und die
Schuld generell vorliegen müssen, damit ein Bürger vom Staat bestraft werden kann.
Dazu kommen dann viele grundlegende Meinungsstreite bezüglich der Abgrenzung
von Vorsatz und Fahrlässigkeit, Irrtümern, sowie Versuch und Unterlassen. Anhand
dieser Meinungsstreite erlernen die Studierenden fallbezogen ein Problembewusstsein im Strafrecht zu entwickeln.
ie Vorlesung Strafrecht I ist die Einführung in den allgemeinen und den besonderen Teil des StGB. Der allgemeine Teil des StGB beinhaltet die Grundsätze
für das gesamte Strafrecht. Die Veranstaltung führt in die Methodik und Grundlagen
des Stafrechts ein. Dabei geht es in Strafrecht I um die das Strafrecht charakterisierende Einteilung in Tatbestand, Rechtswidrigkeit und Schuld. Aus dem besonderen
Teil werden vornehmlich die Körperverletzungstatbestände der §§ 223ff. StGB zur
Verdeutlichung der allgemeinen Lehren behandelt. Teilweise werden daneben auch
schon die Tötungstatbestände hinzugezogen.
Frister, Strafrecht Allgemeiner Teil, 6. Auflage 2013, 25,90 €
Heinrich, Strafrecht Allgemeiner Teil I und II, 3. Auflage 2012, 49,90 €
Kühl, Strafrecht AT, 7. Auflage 2012, 39,80 €
Stratenwerth/Kuhlen, Strafrecht Allgemeiner Teil, 6. Auflage 2011, 24,90 €
Wessels/Beulke, Strafrecht Allgemeiner Teil, 44. Auflage 2014, 23,99 €
2003/2003a Vertragliche Schuldverhältnisse
2003 – A bis J , DFR und DTB
Mo.,10:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal II
Mi.,10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal II
2003a – K bis Z
Mo.,10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal A1
Mi.,10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal A1
ie vertraglichen Schuldverhältnisse beginnen im 8. Abschnitt des zweiten Buches des BGB und umfassen die §§ 433-853. Hier werden einzelne Typen bzw.
besondere Schuldverhältnisse als lex specialis, zu den Vorschriften des allgemeinen
Teils des Schuldrechtes, angesehen. Jedoch muss man beachten, dass die Vorschriften
der Geschäftsführung ohne Auftrag (geregelt in §§ 677-687 BGB) nicht zu den vertraglichen Schuldverhältnissen gehören, sondern zu den gesetzlichen. Aufgrund des
engen Zusammenhangs mit dem Auftrag, wurde dieser Typ jedoch im Anschluss des
Auftrages geregelt.
Kaufvertrag, Schenkung, Mietvertrag, Dienst- und Reisevertrag sowie die Leihe sind
sicherlich die bekanntesten Vertragstypen, mit denen jeder von uns schon in Kontakt
gekommen ist, sei es beim Kauf von Brötchen, dem Verleih einer DVD an Freunde
oder dem Geschenk unter dem Tannenbaum. Jedoch sind die dort genannten besonderen Schuldverhältnisse nicht als abschließend anzusehen. Bei bestimmten Sachverhalten ist es einfach, diese unter einen der im BGB geregelten Typen zu subsumieren,
jedoch ergeben sich auch viele Tücken, die beachtet werden müssen und genau da
beginnt die Schwierigkeit und das Interessante an diesem Rechtsthema. So ist z.B. das
Leasing ebenfalls ein besonderes Schuldverhältnis, welches zwar nicht direkt im BGB
zu finden ist, sich aber aus den Grundformen des Leih- und Mietvertrages herleiten
lässt. Fraglich ist nun welcher Vertragstyp näher zu beachten ist oder ob doch beide
gleichgestellt betrachtet werden müssen. Darüber hinaus werden aber auch die Pflichten und Rechte der einzelnen Personen näher dargestellt, was einen umfassenden
Einblick in die geschäftlichen Tätigkeiten des täglichen Lebens ermöglicht.
Looschelders, Schuldrecht – Besonderer Teil, 10. Auflage 2015
(erscheint im April 2015/14. KW), ca. 26,00 €
Kötz, Vertragsrecht, 2. Auflage 2012, 34,00 €
Medicus/Lorenz, Schuldrecht II, Besonderer Teil, 17. Auflage 2014, 26,90 €
Oetker/Maultzsch, Vertragliche Schuldverhältnisse, 4. Auflage 2013, 29,99 €
2004/2004a Gesetzliche Schuldverhältnisse
Di., 12:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal II
Mi.,12:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal II
2004a – K bis Z
Di., 12:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal A1
Mi.,12:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal A1
Bei der Geschäftsführung ohne Auftrag geht es um die Fragestellung, wie Konstellationen zu behandeln sind, in denen ein Dritter für jemand anderen tätig wird, aber
ohne einen Auftrag zu haben.
Im Bereicherungsrecht werden die verschiedenen Kondiktionen behandelt. Das heißt,
dass jemand ungerechtfertigt bereichert wurde. Wie bekommt der Geschädigte sein
Eigentum zurück? Dabei ist genaues Zitieren gefragt, da eine Norm bereits mehrere
Anspruchsgrundlagen enthalten kann!
Im Deliktsrecht spielt der § 823 BGB eine große Rolle. Welche Rechtsgüter werden
geschützt? Liegt die Kausalität vor? Was ist ein Schutzgesetz und könnte auch dieses betroffen sein? § 823 BGB besitzt eine Vielzahl von Voraussetzungen, die man
kennen muss. Eine Lernhilfe kann dabei der Rap von Professor Dr. Berger sein,
denn…“§ 823 ist ein leichter Paragraph, ich kenne seine Voraussetzungen alle schon
im Schlaf. Eigentum, Gesundheit, ein absolutes Recht, wer das verletzt, dem geht es
wirklich schlecht […]“. Ohrwurmgarantie!
egenstand der Vorlesung „Gesetzliche Schuldverhältnisse“ ist insbesondere das
Deliktsrecht (§§ 823 ff. BGB), das Bereicherungsrecht (§§ 812 ff. BGB) sowie
das Recht der Geschäftsführung ohne Auftrag (§§ 677 ff. BGB). Hinzu kommt das
allgemeine Schadensrecht (§§ 249 ff. BGB), das im Zusammenhang mit dem Deliktsrecht besprochen wird.
Das Themengebiet der Gesetzlichen Schuldverhältnisse bietet spannende und diskussionsbedürftige Fälle! Allerdings umfasst es inhaltlich viel Stoff, so dass man diese
Vorlesung in jedem Falle besucht haben sollte!
Medicus/Lorenz, Schuldrecht II – Besonderer Teil, 17. Auflage 2014, 26,90 €
Brox/Walker, Besonderes Schuldrecht, 39. Auflage 2015
(erscheint im April 2015/14. KW), ca. 24,00 €
2031/2031a Staatsorganisationsrecht mit Verfassungsprozessrecht
2031 – A bis J , DFR und DTB
Di., 16:00 bis 18:30 Uhr in Hörsaal II
2031a – K bis Z
Prof. Dr. Wolfram Höfling, M.A.
Di., 10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal A1
as Staatsorganisationsrecht hat die grundlegenden Fragen der Organisation des
Staates zum Gegenstand, die vor allem im Grundgesetz als Verfassung der Bundesrepublik Deutschland geregelt sind. Die Vorlesung behandelt dementsprechend
Grundbegriffe und Grundlagen des Verfassungsrechts, die Verfassungsprinzipien des
Art. 20 GG (Republik, Demokratie, Rechtsstaat, Bundesstaat und Sozialstaat), die
Verfassungsorgane des Bundes (insb. Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht) und die verfassungsrechtlichen Regelungen der Staatsfunktionen Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung.
Außerdem befasst sich die Vorlesung mit dem Verfassungsprozessrecht auf Bundesebene. Behandelt werden die Gerichtsverfassung des Bundesverfassungsgerichts, sowie die allgemeinen Regeln für die Verfahren des Bundesverfassungsgerichts, sowie
die einzelnen Verfahrensarten, die beim Bundesverfassungsgericht vorgesehen sind,
wegen der Bedeutung in Prüfung und Praxis vor allem die Normenkontrollverfahren
und die Streitverfahren. Daneben werden auch Inhalt und Wirkungen der bundesverfassungsgerichtlichen Entscheidungen behandelt.
Degenhart, Staatsrecht I, Staatsorganisationsrecht, 30. Auflage 2014, 22,99 €
Gröpl, Staatsrecht I, Staatsgrundlagen, Staatsorganisation,
Verfassungsprozess, 6. Auflage 2014, 24,90 €
Ipsen, Staatsrecht I, Staatsorganisationsrecht, 27. Auflage 2015 (in Vorbereitung für
das 3. Quartal 2015), ca. 22,00 €
Mager/v. Münch, Staatsrecht I. Staatsorganisationsrecht, 8. Auflage. 2015 (in Vorbereitung für das 3. Quartal 2015), ca. 27,00 €
Maurer, Staatsrecht I, Grundlagen, Verfassungsorgane, Staatsfunktionen,
7. Auflage 2015 (in Vorbereitung für Juni 2015), ca. 25,00 €
Michael/Morlok, Staatsorganisationsrecht, 2. Auflage 2015, 24,00 €
Vgl. auch Fallsammlungsbücher
Degenhart, Klausurenkurs im Staatsrecht I, 3. Auflage 2013, 17,99 €
Haug, Volker, Fallbearbeitung im Staats- und Verwaltungsrecht,
8. Auflage 2013, 21,95 €
Kilian/Eiselstein, Grundfälle im Staatsrecht, 5. Auflage 2011, 24,90 €
Hillgruber/Goos, Verfassungsprozessrecht, 3. Auflage 2011, 24,95 €
Robbers, Verfassungsprozessuale Probleme in der öffentlich-rechtlichen Arbeit,
2. Auflage 2005, 13,80 €
Sachs, Verfassungsprozessrecht, 3. Auflage 2010, 18,90 €
Schlaich/Korioth, Das Bundesverfassungsgericht. Stellung, Verfahren,
Entscheidungen, 9. Auflage. 2012, 29,80 €
Menzel, Verfassungsrechtsprechung, 2. Auflage 2011, 34,00 €
eleidigung, Brandstiftung, Mord! Strafrecht II ist vieles, nur nicht langweilig! Hat
A B angestiftet, Beihilfe geleistet oder war gar Mittäter? Die Vorlesung behandelt,
neben Täterschaft und Teilnahme, die Tötungs-, Freiheits-, Ehr-, Lebensbereichs-,
Brandstiftungs-, Straßenverkehrs- und Rechtspflegedelikte.
2021a – K bis Z
Fr., 10:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal A1
2021 – A bis J , DFR und DTB
Prof. Dr. Martin Wassmer
Fr., 10:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal II
2021/2021a Strafrecht II (Allgemeiner Teil 2 und Besonderer Teil 2)
Täterschaft und Teilnahme nehmen eine gewisse Zeit in Anspruch, bieten aber die
Grundlage, um dem weiteren Verlauf der Vorlesung folgen zu können. Klassiker, wie
der „Sirius-Fall“ (BGHSt 32, 38), lassen die Studenten nicht nur staunen, was alles
möglich ist, sondern verdeutlichen die Problematik. Wer diesen Fall einmal gehört
hat, wird ihn sicher nicht so schnell vergessen.
Wann und warum spricht man überhaupt von Mord und Totschlag? Der Mord gem.
§§ 211, 212 StGB (oder doch nur gem. § 211 StGB?) ist ein spannendes Thema, wofür
jedoch ebenfalls die ein oder andere Theorie und Definition gelernt werden muss. Im
Zusammenhang damit tritt die große Problematik um den § 28 StGB auf. Hat man
einmal den Durchblick zwischen Rechtsprechung und Literatur, lässt sich auch dieser
Eine Klausur im GK Strafrecht II wird mit großer Wahrscheinlichkeit diese Themenbereiche umfassen. Daneben bieten die anderen Delikte gute Möglichkeiten mit
Rengier, Strafrecht, AT, 6. Auflage 2014, 24,90 €
Rengier, Strafrecht, BT II, 16. Auflage 2015
(erscheint im April 2015/15. KW), ca. 24,00 €
Schmidt, Strafrecht AT, 13. Auflage 2014, 21,50 €
Schmidt/Priebe, Strafrecht BT I, 13. Auflage 2014, 21,50 €
Wessels/Beulke/Satzger, Strafrecht, AT, 44. Auflage 2014, 23,99 €
Wessels/Hettinger, Strafrecht, BT 1, 38. Auflage 2014, 23,99 €
Leipold/Tsambikakis/Zöller, AnwaltKommentar StGB, 2. Auflage 2015, 139,99 €
eingebaut zu werden. Kann man es als Einwilligung werten, wenn A weiß, dass B
betrunken ist, in sein Auto einsteigt und es zu einem Unfall kommt? Wo liegt der
Unterschied zwischen einer Brandstiftung, einer schweren Brandstiftung und einer
besonders schweren? Mit diesen und anderen Fragen bietet Strafrecht II ausreichend
Lern- und Diskussionsstoff!
Top-Arbeitgeber für Juristen treffen
Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten persönlich besprechen
Spannende Karriere-Vorträge und Workshops besuchen
JURAcon – die Karrieremesse für Juristen
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2005 Sachenrecht
Mo.,14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal A2
ie Vorlesung Sachenrecht wird im Sommersemester durch Herrn Professor Dr.
Hennrichs gelesen. Das Sachenrecht ist im 3. Buch des BGB geregelt. Glücklicherweise wird ein Teil des Sachenrechts in einer separaten Vorlesung unter der Bezeichnung Kreditsicherungsrecht behandelt. Nichtsdestotrotz ist der in der Vorlesung
zu behandelnde Stoff noch ausgesprochen umfangreich. Der dafür vom Dekanat
festgesetzte Lehrumfang von 2 SWS erscheint im Hinblick auf die enorme Bandbreite der Materie sehr gering. Ein ergänzender Besuch einer Arbeitsgemeinschaft
ist aus diesem Grund besonders empfehlenswert. Das Sachenrecht selbst stellt keine schwierige Thematik dar; das Meiste ergibt sich ohnehin aus dem Gesetz. Die
größte Schwierigkeit für die Studenten stellt oftmals das Zusammenspiel zwischen
dem Sachenrecht und dem allgemeinen Teil des BGB bzw. Schuldrecht dar. Denn
das Sachenrecht ist sehr stark mit diesen Materien verzahnt. Wer Defizite in diesen
Bereichen des Zivilrechts hat, wird es nicht einfach haben, den Einstieg in das Sachenrechts zu finden. Der klausurrelevante Stoff umfasst das Besitzrecht, den rechtsgeschäftlichen Eigentumserwerb von beweglichen und unbeweglichen Sachen, den
gesetzlichen Eigentumserwerb sowie das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis (sog. EBV).
Die Fachschaft hat im Rahmen des Kleinen Klausurenkurses Sachenrecht ins Klausurenangebot aufgenommen. Falls dieses Angebot auch im SoSe 2015 bestehen sollte, ist es sehr empfehlenswert hiervon Gebrauch zu machen. Dies gilt nicht nur im
Hinblick darauf, sich besonders gut auf die Semesterabschlussklausur vorzubereiten,
sondern auch für das Examen. Denn beim Sachenrecht handelt es sich um eine extrem examensrelevante Materie. Aus dem Grund sollten auch diejenigen Studenten
von den genannten Angeboten Gebrauch machen und die Semesterabschlussklausur
mitschreiben, die bereits in diesem Gebiet des Zivilrechts scheinfrei sind.
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal A2
Brox/Rüthers/Henssler, Arbeitsrecht, 18. Auflage 2010, 24,80 €
Junker, Grundkurs Arbeitsrecht, 14. Auflage 2015 (erscheint im März 2015/
12. KW) 29,80 €
Preis, Individualarbeitsrecht, Lehrbuch für Studium und Praxis,
4. Auflage 2012, 49,80 €
ch habe auf der Arbeit einen Pfandzettel geklaut. Kann ich gekündigt werden?
Habe ich Anspruch auf ein Praktikumszeugnis? - Kann mein Arbeitgeber mir nach
längerer Krankheit kündigen? – Muss der Arbeitgeber wissen, dass ich Pastafari bin
und an das fliegende Spaghettimonster glaube? Solche – und unzählige andere - arbeitsrechtliche Fragen stehen im Mittelpunkt des Grundkurses Arbeitsrecht. Schwerpunkt ist das Individualarbeitsrecht. Die großen Themenkomplexe sind vor allem das
Zustandekommen und Erlöschen eines Arbeitsvertrages, Rechte und Pflichten von
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz
sowie das Kündigungsrecht und der Kündigungsschutz.
Di., 08:00 bis 09:30 Uhr in Hörsaal A2
Mi.,08:00 bis 09:30 Uhr in Hörsaal A2
as Zivilprozessrecht regelt den Ablauf von Zivilprozessen. Unterteilt wird der
Prozess in das Erkenntnis- und das Vollstreckungsverfahren. An dieser Zweiteilung orientiert sich auch die Vorlesung. Im Abschnitt über das Erkenntnisverfahren
lernen die Studenten unter anderem die Prozessmaximen kennen, zum Beispiel den
zentralen Dispositions- und Beibringungsgrundsatz. Auch beschäftigen sich die Hörer der Vorlesung mit den Sachurteilsvoraussetzungen einer Klage und erfahren etwas
über das Beweisrecht sowie Strategien und Möglichkeiten der Klageerwiderung und
Prozessbeendigung.
Im Zwangsvollstreckungsrecht geht es um die Vollstreckungsvoraussetzungen, sowie das Pfändungsrecht und Rechtsbehelfe im Zwangsvollstreckungsverfahren. Das
Zivilprozessrecht ist besonders praxisrelevant und ist auch für das Examen von
Bedeutung. Es ist wichtig, sich die Systematik der gesetzlichen Vorschriften klar zu
machen, denn es werden viele Paragraphen aus der Zivilprozessordnung sowie dem
Gerichtsverfassungsgesetz besprochen. Höhepunkt der Vorlesung ist bei manchen
Professoren die Teilnahme an einer Gerichtsverhandlung, so dass die Studenten den
theoretisch erlernten Stoff einmal in der Praxis angewandt erleben können.
Jauernig/Hess, Zivilprozessrecht, 30. Auflage 2011, 24,90 €
Schwab, Zivilprozessrecht, 4. Auflage 2012, 24,95 €
2033 Staatsrecht III: Bezüge zum Völker- und Europarecht
Di., 16:00 bis 18:30 Uhr in Hörsaal A2
er dachte, er habe mit Staatsrecht I und Staatsrecht II schon alles überstanden,
der irrt. Es ist jedoch empfehlenswert, die vorangegangenen Vorlesungen gehört zu haben. Die Vorlesungen, Grundrechte und Staatsorganisationsrecht, haben
sich mit dem Öffentlichen Recht auf nationaler Ebene beschäftigt. Staatsrecht III
befasst sich mit der Einbindung Deutschlands in internationale und supranationale
Kooperationszusammenhänge. Aufgrund der Kürze soll hier nur ein Überblick vermittelt werden. Dabei stehen die Auswärtige Gewalt, die Integrationsermächtigungsnormen, die rechtlichen Voraussetzungen für Deutschlands Mitarbeit in internationalen Organisationen und supranationalen Gemeinschaften und die internationale
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland im Fokus. Zum Teil werden anhand von
internationalen Konflikten die Schwierigkeiten erläutert. Da die Staaten jeweils ihre
eigene Souveränität haben, müssen beispielsweise Verträge untereinander anerkannt
sein. Aber was tun, wenn ein Staat sich nicht an Absprachen hält? Wie kann man
internationale Regelungen in unser Grundgesetz einfließen lassen? Welche Sanktionsmöglichkeiten gibt es? Ebenfalls wird behandelt, welche Rolle dabei die Europäische
Union und die Vereinten Nationen spielen. Was ist mit dem Einsatz von Militär als
ultima ratio und welche Voraussetzungen müssen dafür vorliegen? Diese Vorlesung
wird gerade denjenigen Spaß machen, die sich bereits zu Schulzeiten für Sozialwissenschaften interessiert haben und/oder an internationalen Zusammenhängen sowie
Geschehnissen interessiert sind.
Geiger, Grundgesetz und Völkerrecht (mit Europarecht), 6. Auflage 2013, 29,80 €
Schweitzer, Staatsrecht III, 10. Auflage 2010, 21,95 €
Sauer, Staatsrecht III, 3. Auflage 2015 (erscheint im April 2015/17. KW), ca. 19,80 €
2034 Allgemeines Verwaltungsrecht
Mi.,14:00 bis 18:30 Uhr in Hörsaal II
as Verwaltungsrecht regelt Aufbau und Aufgaben der Verwaltung. Die Veranstaltung behandelt systematisch die Grundbegriffe, Prinzipien und alle „vor die
Klammer gezogenen“ Vorschriften und Grundsätze des Verwaltungsrechts. Dabei
geht es vor allem um die Handlungsformen der Verwaltung, zum Beispiel durch den
Verwaltungsakt oder -vertrag. Auch die Staatshaftung ist Teil der Vorlesung Verwaltungsrecht AT. Dabei wird in dieser Veranstaltung das öffentliche Recht des Landes
zum ersten Mal relevant. Obwohl sich die Verwaltungsverfahrensgesetze des Bundes
und des Landes NRW kaum unterscheiden, müssen die Studenten in der Klausur
doch teilweise darauf achten auf die richtige Norm zu verweisen. Natürlich kommt
es aber vornehmlich auf die, allgemein geltenden Verwaltungsvorschriften des Bundes an, die alle Grundsätze des Verwaltungsrecht AT beinhalten. Der größte Teil der
Vorlesung wird sich meist um den Verwaltungsakt, die häufigste Handlungsform der
Verwaltung, drehen. Es werden die Voraussetzungen für den Erlass, die Rechtsbehelfe des Bürgers und die Aufhebung des Verwaltungsakts erläutert und anhand von
praxisnahen Fällen veranschaulicht. Für die Veranstaltung werden die verfassungsrechtlichen Grundlagen vorausgesetzt und teilweise nochmals vertieft.
Detterbeck, Allgemeines Verwaltungsrecht mit Verwaltungsprozessrecht,
13. Auflage 2015 (erscheint im März 2015/12. KW), 25,90 €
2022 Strafrecht III (Besonderer Teil 3)
Fr., 08:00 bis 09:30 Uhr in Hörsaal AII
ei Strafrecht III werden die Vermögensdelikte im engeren sowie im weiteren Sinne behandelt. Es werden also solche Straftaten behandelt, die die geldwerten
Güter eines Rechtsgutträgers schützen. Da man sich ausschließlich im besonderen
Teil des StGB befindet, wird der allgemeine Teil, der in den vorherigen Vorlesungen
gelehrt wurde, als gegeben vorausgesetzt, so dass man sich diesen unbedingt noch
mal anschauen sollte. Im Rahmen der Vermögensdelikte im weiteren Sinne beschäftigt man sich mit Straftatbeständen, die spezielle Vermögensbestandteile schützen,
wie zum Beispiel die Verletzung des Eigentums, worunter der Diebstahl, die Unterschlagung, der Raub, die Sachbeschädigung und einige andere zu finden sind. Aber
auch Straftaten gegen einzelne Vermögenswerte, wie der unbefugte Gebrauch eines
Fahrzeuges oder die Pfandkehr werden hierunter subsumiert. Unter Vermögensdelikten im engeren Sinne wird das Vermögen als Gesamtheit verstanden, welches den
Inbegriff seiner wirtschaftlichen Güter darstellt, dazu zählen etwa der Betrug, die
Erpressung, Begünstigung, Hehlerei und viele andere.
Da die oben aufgezählten und nicht abschließenden Straftatbestände so gut wie in
jeder Examensklausur zu finden sind, bilden sie mit dem allgemeinen Teil den Pflichtfachstoff, den jeder beherrschen muss.
Rengier, Strafrecht Besonderer Teil I Vermögensdelikte, 17. Auflage 2015, (erscheint
im April 2015/15. KW), ca. 24,00 €
Wessels/Hillenkamp, Strafrecht Besonderer Teil 2 Straftaten gegen Vermögenswerte,
37. Auflage 2014, 23,99 €
2007 Kreditsicherungsrecht
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal A1
ürgschaft, Garantie, Hypothek. Dies sind zentrale Begriffe, mit denen sich das
Kreditsicherungsrecht beschäftigt. Es geht in diesem Fach um die Frage, wie man
einen Kredit, also das zur Verfügung stellen von Kaufkraft, absichern kann. Für die
Wirtschaft ist diese Frage von zentraler Bedeutung.
Das Kreditsicherungsrecht ist ein Rechtsgebiet mit vielen Schnittstellen aus anderen
Rechtsgebieten: So sind gute Kenntnisse des Sachen- und Schuldrechts erforderlich,
um dem Stoff der Vorlesung folgen zu können. Andererseits werden auch zentrale
Problemstellungen dieser Rechtsgebiete wiederholt und tauchen in Fragestellungen
des Kreditsicherungsrechts wieder auf. Das Fach dient also auch zur Überprüfung
und Vertiefung des sachen- und schuldrechtlichen Wissens. Ein Beispiel ist der Eigentumsvorbehalt. Bereits im Sachenrecht wird dieser besprochen und dann im Kreditsicherungsrecht wieder aufgegriffen, denn der Eigentumsvorbehalt stellt eine in der
Praxis bedeutsame Sicherungsmöglichkeit für Kredite dar.
Anhand kleiner Fälle lernen die Studenten Stück für Stück die Systematik der einzelnen Sicherungsmechanismen kennen. Die Sicherheiten werden in einzelne Kategorien geordnet: Es gibt Personal- sowie Realsicherheiten, akzessorische und nicht
akzessorische, gesetzliche und nicht gesetzliche. Vor- und Nachteile der jeweiligen
Sicherungsmethoden werden besprochen.
Weber/Weber, Kreditsicherungsrecht, 9. Auflage 2012, 27,90 €
Reinicke/Tiedtke, Kreditsicherung, 6. Auflage 2013, 30,00 €
2008 Familien- und Erbrecht
Mo.,10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal XIII
Do.,08:45 bis 09:30 Uhr in Hörsaal II
as Familien- und Erbrecht ist im vierten und fünften Buch des BGB verankert,
konkret also in den §§ 1297-2385 BGB. Hält man sich vor Augen, dass die ersten
drei Bücher des BGB in insgesamt sechs Vorlesungen behandelt werden – nämlich
in den Vorlesungen BGB AT, Schuldrecht AT, Vertragliche und Gesetzliche Schuldverhältnisse, Sachenrecht sowie Kreditsicherungsrecht – so scheint es auf den ersten
Blick, als würde man mit der Vorlesung Familien- und Erbrecht, ob des Umfanges der
Veranstaltung, vor einer nicht zu bewältigenden Aufgabe stehen. Glücklicherweise hat
aber der nordrhein-westfälische Landesgesetzgeber mit seinem Juristenausbildungsgesetz den Prüfungsrahmen für die Landesjustizprüfungsämter bzgl. des Themenblocks Familien- und Erbrecht stark eingeschränkt. Der prüfungsrelevante Stoff wird
auf ein überschaubares Maß reduziert.
Im Familienrecht muss man sich mit dem Verlöbnis und dem Zustandekommen der
Ehe beschäftigen. Daneben stellt § 1357 BGB eine besonders wichtige Vorschrift dar,
die im Schlaf beherrscht werden muss. Auch sind die Verfügungsbeschränkungen der
Ehegatten gem. §§ 1365, 1369 BGB und die Beschränkung der Vertretungsmacht der
Eltern gemäß § 1795 BGB enorm klausurrelevant.
Für das Erbrecht ist es wichtig, eine Dreisatz-Rechnung durchführen zu können.
Denn oftmals muss man sog. Erbquoten ermitteln, die im Dreisatz errechnet werden. Im Gegensatz zum Familienrecht – dessen Aufgabenstellungen mittels einfacher
Gesetzeslektüre zu lösen sind – kann im Erbrecht der Schwerpunkt in der Auslegung
eines Testamentes liegen.
Dethloff, Familienrecht, 30. Auflage 2012, 28,90 €
Schwab, Familienrecht, 22. Auflage 2014, ca. 22,90 €
Leipold, Erbrecht, 20. Auflage 2014, 22,00 €
Brox/Walker, Erbrecht, 26. Auflage 2014, ca. 24,90 €
2009 Handels- und Gesellschaftsrecht
Mo.,17:45 bis 19:45 Uhr in Hörsaal A1
Do.,12:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal A1
Die zweite Hälfte befasst sich mit dem Gesellschaftsrecht. Dieses gliedert sich in das
Personen- und das Kapitalgesellschaftsrecht. Das Kapitalgesellschaftsrecht (insb. das
Recht der AG und der GmbH) wird, obwohl in der Praxis mit Abstand am Wichtigsten, in der universitären Lehre nur am Rande thematisiert. Stattdessen befasst sich die
Vorlesung mit dem Recht der Handelsgesellschaften (OHG und KG) nach §§ 105 ff.
HGB sowie dem Recht der GbR, §§ 705 ff. BGB. Seit einem fundamentalen Urteil
des BGH ist die Außen-GbR als rechtsfähig anerkannt und damit weitestgehend der
OHG gleichgestellt. Zum Ausgleich haften die Gesellschafter einer GbR wie die einer
OHG analog § 128 HGB für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Was das genau
heißt, beantwortet diese Veranstaltung.
en ersten Teil dieser Vorlesung bildet das allgemeine Handelsrecht. Das Handelsrecht ist das Sonderrecht der Kaufleute. Im Vergleich zum OttonormalBürger haben Kaufleute strengere Pflichten und Obliegenheiten. So können sie beispielsweise Mängelgewährleistungsrechte, wie sie uns aus dem Kaufrecht bekannt
sind, nur geltend machen, wenn sie den Mangel unverzüglich nach Erhalt der Ware
rügen (§ 377 HGB). Das Schweigen auf ein kaufmännisches Bestätigungsschreiben
ist eventuell schon aus BGB AT bekannt. Diese und weitere Fragen, und natürlich
auch die Klärung, wer überhaupt Kaufmann ist, bilden die erste Hälfte der Vorlesung.
Steinbeck, Handelsrecht, 3. Auflage 2014, 25,00 €
Bitter/Schumacher, Handelsrecht, 2. Auflage 2013, 21,90 €
Brox/Henssler, Handelsrecht, 21. Auflage 2011, 18,90 €
Eisenhardt/Wackerbarth, Gesellschaftsrecht I, 15. Auflage 2011, 19,95 €
Grunewald, Gesellschaftsrecht, 9. Auflage 2014, 25,00 €
Do.,16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal A1
er Grundkurs gibt einen Überblick über die Grundstrukturen und Grundlagen des Internationalen Privatrechts. Da es immer wieder Sachverhalte gibt, die
einen Bezug zum Ausland haben, ist dieser Grundkurs sehr fallorientiert gestaltet.
Anhand von Fällen werden hier die Probleme des Allgemeinen Teils des EGBGB, des
internationalen Schuldrechts, des internationalen Sachenrechts sowie Familien- und
Erbrechts behandelt.
Die Gesetzestextgrundlagen sind insbesondere das EGBGB sowie die Rom I und
Rom II Verordnung. Durch die ständigen Änderungen im EU-Recht, werden in der
Vorlesung immer wieder aktuelle Themen besprochen. In dem Grundkurs wird der
Weg vom Sachverhalt mit Auslandsberührung zum Ergebnis bzgl. des anwendbaren
Rechts beigebracht. Dadurch ist die Prüfung der Fälle des Grundkurses oftmals damit
beendet, dass festgestellt wird, welches Recht anwendbar ist. Der Grundkurs dient
des Weiteren als Vorbereitung auf den Schwerpunkt Internationales Privat-, Wirtschafts- und Verfahrensrecht.
Die Basics des deutschen Schuldrechts und Sachenrechts sollten beherrscht werden.
Kenntnisse im Familien- und Erbrecht werden nicht vorausgesetzt.
Kegel/Schurig, Internationales Privatrecht, 9. Auflage 2004, 57,00 €
v. Hoffmann/Thorn, Internationales Privatrecht, 10. Auflage 2012, ca. 29,00 €
2036 Verwaltungsprozessrecht im Überblick
Mi.,08:00 bis 09:30 Uhr in Hörsaal A1
as Verwaltungsprozessrecht regelt das Recht des Verfahrens von der Verwaltungsgerichtsbarkeit, die Vollstreckung von Urteilen und auch das Vorverfahren
für Verwaltungsakte. Das Verwaltungsrecht ist das zweite große Rechtsgebiet im Be-
reich des Öffentlichen Rechts und beschäftigt sich mit der Handlung der Staatsverwaltung, also der Gesetzesexekutive durch die Behörden des Bundes, der Länder und
Gemeinden und der sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts.
In der Vorlesung werden die verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Grundlagen
der Verwaltungsgerichtsbarkeit, sowie die verschiedenen Klagearten der VwGO
behandelt. Im Einzelnen sind dies die Anfechtungs- und Verpflichtungsklage, das
Widerspruchsverfahren, die Allgemeine Leistungs- und Feststellungsklage, sowie die
Fortsetzungsfeststellungsklage, das Normenkontrollverfahren und der Einstweilige
Rechtsschutz. Für alle Verfahren werden ihre allgemeinen und besonderen Zulässigkeitsvoraussetzungen, als auch Inhalte und Wirkungen dargestellt, womit die Grundkenntnisse zum Verfassen jeder öffentlich-rechtlichen Examensklausur vermittelt
Hufen, Verwaltungsprozessrecht, 9. Auflage 2013, 22,90 €
Schenke, Verwaltungsprozessrecht, 14. Auflage 2014, ca. 23,99 €
2037 Besonderes Verwaltungsrecht
Di., 08:00 bis 09:30 Uhr in Hörsaal A1
Mi.,16:00 bis 18:30 Uhr in Hörsaal A1
ie Vorlesung „Verwaltungsrecht BT“ deckt die drei examensrelevanten Rechtsgebiete aus dem besonderen Verwaltungsrecht ab: Kommunalrecht, Baurecht
sowie Polizei- und Ordnungsrecht. Als Besonderheit gegenüber dem übrigen Grundstudium bestehen diese überwiegend aus Landesrecht.
Das Kommunalrecht befasst sich mit der Organisation und den Kompetenzen der
Gemeinden, sowie den Rechtsverhältnissen der Bürger zur Gemeinde. Themen sind
hier beispielsweise die Rechtmäßigkeit eines Ratsbeschlusses oder die Voraussetzungen für ein Bürgerbegehren. Dieser Teil besitzt mittlere Examensrelevanz.
Das Baurecht unterfällt in einen zivilrechtlichen und einen öffentlich-rechtlichen Teil.
Während der zivilrechtliche Teil auf dem Werkvertragsrecht des BGB fußt, gründet
sich das Öffentliche Baurecht auf das bundesrechtliche BauGB mit der BauNVO
und die landesrechtliche BauO NRW. Das BauGB enthält das Bauplanungsrecht. Dieses beantwortet die Frage, welche Gebäude in welchen Baugebieten gebaut werden
dürfen und welche Baugebiete es eigentlich gibt. Ein Wohnhaus gehört nicht in ein
Industriegebiet, ein Bordell nicht ins Wohngebiet und überhaupt: „In Campingplatzgebieten sind Campingplätze und Zeltplätze zulässig“ (§ 10 Abs. 5 BauNVO). Das
Bauordnungsrecht regelt vielmehr die Beschaffenheit, die ein Gebäude haben muss.
Anforderungen an die Standsicherheit etc. sind zu beachten. Besonders prüfungsrelevant ist dabei die Regelung über die Abstandsflächen, § 6 BauO NRW. Außerdem
wacht das Bauamt über die Einhaltung der genannten Regeln. So benötigt man für
manche baulichen Anlagen eine Baugenehmigung. Fehlt diese oder liegt sonst ein
baurechtswidriger Zustand vor, kann die Behörde mit verschiedenen Verfügungen
reagieren, deren Rechtmäßigkeit des Öfteren in Examensklausuren zu prüfen ist.
Das Polizei- und Ordnungsrecht schließlich regelt die Voraussetzungen polizeilichen
Handelns bei der Gefahrenabwehr. Das ist abzugrenzen vom repressiven (also strafverfolgenden) Handeln der Polizei. Dieses geschieht auf Grundlage der StPO. Ermittelt die Polizei also einen Sachverhalt, um einen Straftäter aufzuspüren, so hat das
nichts mit Polizeirecht zu tun. Erteilt sie hingegen einem stark alkoholisierten Randalierer einen Platzverweis, dann ist das am Maßstab des PolG NRW zu messen. Der
Platzverweis ist als Standardmaßnahme in § 34 PolG NRW spezialgesetzlich geregelt.
Sonstige Maßnahmen richten sich nach § 8 PolG, der Generalklausel. Die Ordnungsbehörden handeln auf Grundlage des OBG NRW, welches analog dem Polizeigesetz
gestaltet ist. Das Polizei- und Ordnungsrecht ist einer der examensrelevantesten Teile
des Öffentlichen Rechts. Die Veranstaltung deckt somit einige der wichtigsten Bereiche des Examensstoffes ab.
Dietlein/Burgi/Hellermann, Öffentliches Recht in Nordrhein-Westfalen,
5. Auflage 2014, 31,90 €
Muckel, Fälle zum besonderen Verwaltungsrecht, 5. Auflage 2013, 23,90 €
2023 Strafverfahrensrecht
Mo.,14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal A1
achdem man in den ersten drei Semestern idealerweise die jeweiligen Strafrechtsvorlesungen besucht hat und sich im materiellen Strafrecht nun bereits
auskennt, wird einem im vierten Semester der Ablauf eines Strafverfahrens beigebracht. Der Grundkurs soll einen Überblick über die Gesamtstruktur des Strafverfahrens und seinen Ablauf geben. Durch die Vorlesung erfährt man dadurch sehr viel
über das Berufsbild des Strafverteidigers bzw. Staatsanwaltes.
Der Grundkurs gibt immer wieder die Gelegenheit, aktuelle Themen einzubeziehen
und ist dadurch äußerst lebensnah und interessant gestaltet.
Vorrangig konzentriert sich der Grundkurs auf die examensrelevantesten Themen
der StPO. Insbesondere werden hier das Ermittlungsverfahren sowie die erstinstanzliche Hauptverhandlung behandelt. Da das Strafverfahrensrecht zugleich die Interessen des Kriminaljustizsystems, wie auch die Interessen der Bürger wiederspiegelt,
wird es auch als angewandtes Verfassungsrecht bezeichnet. Ein Eingriff nach der
StPO bedeutet immer auch ein Eingriff in Rechte eines Bürgers. Aus diesem Grund
wird im Grundkurs StPO auch ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, inwieweit
die Strafverfolgungsbehörden zum Zwecke der Wahrheitserforschung in die Rechte
der Bürger eingreifen dürfen. Es werden unter anderem Themen wie die Aussageverweigerung eines Beschuldigten und Beweisverwertungsverbote behandelt. Daneben
wird ebenfalls das Modell der verdeckten Ermittler diskutiert.
Volk, Grundkurs StPO, 8. Auflage 2013, 26,90 €
Beulke, Strafprozessrecht, 12. Auflage 2012, 22,95 €
2040 Römische Rechtsgeschichte
Mo.,14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal II
a ge n
as römische Recht ist diejenige unter den kulturellen Errungenschaften der römischen Antike, die den bedeutendsten Einfluß auf die Gegenwart ausübt. In
Deutschland bis 1899 geltendes Recht, wurde es vom BGB abgelöst, das damit unmittelbar aus dem römischen Recht hervorgegangen ist. Dieses bildet daher einen
unverzichtbaren Schlüssel zum tieferen Verständnis des geltenden Privatrechts. Die
Vorlesung vermittelt einen Eindruck von den geistigen Leistungen der römischen
Jurisprudenz und ihrer Wirkungsgeschichte. Sie beginnt mit einer Darstellung der
Rezeption des römischen Rechts in Europa und behandelt dann die Entstehung und
Vermittlung des Rechts im Altertum. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit zum Erwerb eines Grundlagenscheins (i.S.d. § 4 I Nr. 6 JAO, § 8 I Nr. 5 JAG).
Liebs, Römisches Recht, 6. Auflage 2004, 22,99 €
Weitere Literaturempfehlungen werden über die Homepage des Instituts für Römisches Recht gegeben. Dort werden auch andere vorlesungsbegleitende Materialien angeboten, so z.B. eine Gliederung sowie Quellentexte.
Mo.,16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal II
ie Veranstaltung zeichnet in Schwerpunkten die Rechtsgeschichte auf heute
deutschem Boden von der Spätantike bis zur deutschen Wiedervereinigung
nach. Neben Rechtstexten wie Rechtsaufzeichnungen, Urkunden, Spruchsammlungen oder Gesetzen werden die Rahmenbedingungen in den Blick genommen, auf die
Recht reagiert, indem es verändert oder festhalten will. Betrachtet wird Recht im spätantiken Ostrom, in Stammesverbänden, in Dorf, Stadt, Territorien und dem Reich.
Umgeben werden diese Lebenskreise von europäischen Geistesströmungen wie der
Verwissenschaftlichung des Rechts seit dem 13. Jahrhundert, dem Humanismus, der
Aufklärung, dem Liberalismus im 19. Jahrhundert, dem Sozialismus und Nationalsozialismus des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig werden durchlaufende Problemlagen
seit der Antike gesamteuropäisch debattiert. Anhand einzelner Textbeispiele soll das
Zusammenspiel zwischen Autor, Reglungsproblem, dogmatischer Tradition und konkretem zeitlichen Umfeld beleuchtet werden.
2042 Einführung in das Kirchenrecht
Fr., 08:00 bis 09:30 Uhr in Hörsaal A1
ie Lehrveranstaltung führt in Rechtsfragen um Religion und Kirche ein, befasst
sich dabei vor allem mit dem Verhältnis von Staat und Religion bzw. Kirche, sowie mit dem Recht der römisch-katholischen Kirche (kanonisches Recht) und dient so
der Vermittlung grundlegender Kenntnisse über den Umgang von Rechtsordnungen
de Wall/Muckel, Kirchenrecht, 4. Aufl. 2014, 34,90 €
2043 Allgemeine Staatslehre
Di., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal XIII
ie Vorlesung befasst sich mit dem Begriff des Staates, der Staatszwecklehre,
der Rechtfertigung des Staates, mit Entstehung und Untergang von Staaten,
der Lehre von den Staatstypen, der Lehre von den Staatenverbindungen und mit den
Grundlagen der Organisationslehre. Zugleich werden die Grundprinzipien des freiheitlich-demokratischen Verfassungsstaates erörtert.
Literaturhinweise werden in den vorlesungsbegleitenden Materialien gegeben, die auf
ILIAS abrufbar sein werden.
16 Semesterwochenstunden
angelegt auf 4 Semester
-- Introduction to US Legal Culture
-- US American Legal Terminology
-- Constitutional Law I
-- US Tort Law
-- Law of US Federal Evidence
Zu den möglichen Wahlveranstaltungen zählen auch die drei
nicht als Pflichtveranstaltung gewählten Kurse.
US-amerikanische Rechtssprache
Dr. Keith Wilder, LL.M.
Fr., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal A2 (A bis K)
Fr., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal A2 (L bis Z)
Mo., 10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal V
2174a US Evidence
Prof. Dr. Kirk William Junker
Do., 08:00 bis 09:30 Uhr in Hörsaal XVIIb
Mi., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal V
Fr., 10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal A2
Do., 16:00 bis 17:30 Uhr in S 21
Mo., 12:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal V
Fr., 12:00 bis 13:30 Uhr in S 15
Philippe Metthew Roy
Mi., 12:00 bis 13:30 Uhr in AC 201/4 (ZIB ReWi, Aachener Straße 201)
Federalism, the Administration of Justice and Constitutionalism in
Do., 14. April, 18:00 Uhr
Mi., 10. Juni, 18:00 Uhr
Fr., 12. Juni, 18:00 Uhr
Mo., 15. Juni, 18:00 Uhr
Fr., 19. Juni, 18:00 Uhr
Die Veranstaltung findet statt im Lehrstuhl für US-amerikanisches Recht.
Interessenten melden sich bitte sowohl in Klips, als auch
unter [email protected] an.
Discussing US-american legal issues
Mi., 10:00 bis 11:30 Uhr in den Räumlichkeiten des Lehrstuhls für
- Beginn wird noch bekannt gegeben _______________
Wichtigtuer und Alleskönner lieber nicht,
Sie (m/w) allerdings herzlich gerne.
Osborne Clarke sucht für die
Standorte Köln, München
wissenschaftliche MA (m/w),
studentische Hilfskräfte (m/w),
Für alle Fragen um Ihre
Bewerbung wenden Sie sich
Jessica Bulla,
T + 49 221 5108 4492
Italienische Rechtsterminologie mit Einführung in das
italienische Recht
Fr., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal XII
Spanische Rechtsterminologie mit Einführung in das
spanische Recht
Dr. Maria Teresa Diaz Luque, LL.M.
Sa., 13. Juni, 10:00 bis 14:00 Uhr in Hörsaal XVIIb
Fr., 19. Juni, 10:00 bis 14:00 Uhr in 2.101 (SSC)
Sa., 20. Juni, 10:00 bis 14:00 Uhr in Hörsaal XVIIb
Fr., 26. Juni, 10:00 bis 14:00 Uhr in 2.101 (SSC)
Sa., 27. Juni, 10:00 bis 14:00 Uhr in Hörsaal XVIIb
Sa., 04. Juli, 10:00 bis 14:00 Uhr in Hörsaal XVIIb
Sa., 11. Juli, 10:00 bis 12:00 Uhr in Hörsaal XVIIb
Portugiesische Rechtssprache mit Einführung in die
Rechte Portugals und Brasiliens (Privat- und Wirtschaftsrecht)
Elma Ferreira Jäntges
Do., 17:45 bis 19:15 Uhr in Hörsaal XVIIb
Portugiesische Rechtsterminologie mit Einführung in die Rechte
Portugals und Brasiliens (Öffentliches Recht)
Urbano Carvelli, LL.B, LL.M
Mi., 17:45 bus 19:15 Uhr in Hörsaal VIIb
Terminologie juridique française et introduction au droit français
- Dozent, Termin und Ort werden noch bekannt gegeben -
Russische Rechtsterminologie
Mi., 16:00 bis 17:30 Uhr in 222b (Institut für Ostrecht, Klosterstr. 79d)
Mi., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal XIII
Dr. Jean-Marie Gardette
Fr., 16:00 bis 19:15 Uhr in Hörsaal VIIa (alle 14 Tage)
Türkische Rechtssprache II (Fortgeschrittene)
Mi., 17:45 bis 19:15 Uhr in Hörsaal VIIa
Türkische Rechtssprache I (Anfänger)
Mi., 12:00 bis 13:30 Uhr in IR VII (Rechtshaus Gottfried-Keller-Str. 2)
Fr., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal A2 (Gruppe A bis K; 2065)
Fr., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal A2 (Gruppe L bis Z; 2065a)
Dr. Keith Wilder, LL.M
Do., 16:00 bis 17:20 Uhr in S 21
Mo., 12:00 bis 13:00 Uhr in Hörsaal V
Fr., 12:00 bis 13:30 Uhr in S 15 (Seminargebäude)
Do.,14. April, 18:00 Uhr
Mi.,10. Juni, 18:00 Uhr
Mo.,15. Juni, 18:00 Uhr
Mi.,17. Juni, 18:00 Uhr
Do., 08:00 bis 09:30 Uhr in Hörsaal A2
Di., 12:00 bis 13:30 Uhr in 2.101 (SSC)
Prof. Dr. Barbara Dauner-Lieb, Johanna Kroh,
Dr. Adam Sagan, MJur (Oxon)
Mi., 10:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal A2
- Beachtet auch die Hinweise zur Übung auf KLIPS -
Di., 10:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal A2
Dr. Ulrich Vosgerau, RA
Do., 10:00 bis 13:30 Uhr in Hörsaal A2
bei KLIPS
Schwerpunkt 01 – Unternehmensrecht
Grundkurs Steuerrecht (Verfassungsrechtliche Grundlagen
der Besteuerung)
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal XVIIa
Dr. Moritz Poeschke
Mi., 16:00 bis 17:30 Uhr in S 67 (Seminargebäude)
Mo., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal VIIb
Dr. Jürgen Kühnen
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in IR VII (Rechtshaus Gottfried-Keller-Str. 2)
Dr. Michael Schlitt, Honorarprofessor
Fr., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal VIIb
Einzeltermine:17. April
zusätzlich:Sa., 25. April, 9:00 bis 15:00 Uhr in Hörsaal XVIIb
Sa., 13. Juni, 9:00 bis 15:00 Uhr in Hörsaal XII
Dr. Stefan Simon, Honorarprofessor
- Termin und Ort werden noch bekannt gegeben -
- Vorbesprechung: 6. Februar 2015 in S 26 (Seminargebäude) -
Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht (mit Bewertungsrecht)
Dr. Frank Hannes, RA/StB
Di., 17:45 bis 19:15 Uhr in Hörsaal XVIIa
Dr. Christian Dorenkamp
Di., 08:15 bis 09:45 Uhr in S 14 (Seminargebäude)
Dr. Heinz Vallender, Honorarprofessor
Mo., 10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal XIa
Di., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal XIa
Prof. Dr. Ulrich Ehricke, M.A.
Mi., 17:45 bis 19:15 Uhr in S 25 (Seminargebäude)
Modernisierung rechtlicher Grundbegriffe im 21. Jahrhundert
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in S 16 (Seminargebäude)
Seminar „Methoden transnationalen Rechts“
Vorbesprechung und Themenvergabe: Di., 21. April 2015 um 18:00 Uhr
im Institut für Bankrecht
Internationales Investitionsrecht II (Fragen der prozessualen
Durchsetzung von investitionsschutzrechtlichen Ansprüchen)
Fr., 19. Juni 2015, 10:30 bis 17:00 Uhr in 2.225 (SSC)
Sa., 20. Juni 2015, 10:30 bis 17:00 Uhr in Hörsaal XVIIa
Fr., 03. Juli 2015, 10:30 bis 17:00 Uhr in 2.225 (SSC)
Sa., 04. Juli 2015, 10:30 bis 17:00 Uhr in Hörsaal XVIIa
Internationales Investitionsrecht I (Die materiell-rechtlichen
Schutzstandards)
Do., 08:15 bis 09:45 Uhr in 2.225 (SSC)
- Beginn wird noch bekannt gegeben -
Schwerpunkt 02 – Rechtspflege und Notariat
Vertiefung ZPO am Beispiel des Medizinrechts
Mi., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal XVIII
Dr. Winfried Schuschke, Honorarprofessor
Mo., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal XVIIa
Dr. Moritz Poschke
Mi., 16:00 bis 17:30 Uhr in S 67 (Philosophikum)
Mo., 17:45 bis 19:15 Uhr in Hörsaal XVIIa
Wohnungsrecht und privates Baurecht
Dr. Werner Langen, Honorarprofessor
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in S 23 (Seminargebäude)
Notarielles Berufsrecht und notarielle Tätigkeit
Do., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal XIb
Einzeltermine:23. April
Fr., 14:00 bis 15:30 Uhr in S 14 (Seminargebäude)
Mo., 17:45 bis 19:15 Uhr in IR VII (Rechtshaus Gottfried-Keller-Str. 2)
Dr. Bernd Reinmüller, Honorarprofessor
Mi., 14:00 bis 17:30 Uhr in IR VII (Rechtshaus Gottfried-Keller-Str. 2)
Mi., 14:00 bis 15:30 Uhr in S 13 (Seminargebäude)
Schwerpunkt 03 – Geistiges Eigentum und Wettbewerb
Mi., 16:00 bis 17:30 Uhr in 2.101 (SSC)
Mi., 14:00 bis 15:30 Uhr in 2.101 (SSC)
Dr. Norbert Nolte, Honorarprofessor
Fr., 12:00 bis 13:30 Uhr in S 25 (Seminargebäude)
2144a Durchsetzung von Schutzrechten
Dr. Kurt Bachmann, Honorarprofessor, Jens Kunzmann
Fr., 15:00 bis 18:00 Uhr - Raum wird noch bekannt gegeben Einzeltermine:24. April
Dr. Dirk Schroeder, Honorarprofessor
Do., 17:45 bis 19:15 Uhr in Hörsaal XVIIa
Aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum
Mo., 10:30 bis 15:30 Uhr in 8.023 (Institut für Gewerblichen Rechtsschutz
und Urheberrecht)
Einzeltermine:27. April
Do., 16:00 bis 17:30 Uhr in S 11 (Seminargebäude)
2151a Seminar zum Sportrecht
Dr. Jan Friedrich Orth
- Termin und Ort der Veranstaltung werden noch bekannt gegeben -
Schwerpunkt 04 – Bank-, Kapitalmarkt- und
Di., 16:00 bis 17:30 Uhr in S 24
Mi., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal S 67 (Philosophikum)
Erbschaft- und Schenkungssteuerrecht (mit Bewertungsrecht)
Schwerpunkt 05 – Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht,
und Gesundheitsrecht
2166a Vertiefung im Versicherungsvertragsrecht und Grundzüge
des Versicherungsaufsichtsrecht
Mo., 10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal XVIIb (alle 14 Tage)
zusätzlich:Fr., 22. Mai, 9:30 bis 14:30 Uhr in 2.225 (SSC)
Fr., 12. Juni, 9:30 bis 14:30 Uhr in 2.225 (SSC)
Di., 16:00 bis 17:30 Uhr in S 24 (Seminargebäude)
Mo., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal XIa
Do., 14:00 bis 15:30 Uhr in S 11 (Seminargebäude)
Mo., 17:45 bis 19:15 Uhr in S 24 (Seminargebäude)
Do., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal VIIa
des Versicherungsaufsichtsrechts
Do., 17:45 bis 19:15 Uhr in Hörsaal XIII
Spezielle Bereiche des Medizin- und Gesundheitsrechts
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal VI
Prof. Dr. Markus Alexander Rothschild
- Termine werden noch bekannt gegeben Die Veranstaltung findet statt im Hörsaal des Instituts für Rechtsmedizin,
Schwerpunkt 06 – Internationales Privat-, Wirtschafts
und Verfahrensrecht
Mo., 17:45 bis 19:15 in IR VII (Rechtshaus Gottfried-Keller-Str. 2)
Dr. Bernd Reinmüller
Mi., 14:00 bis 17:30 in IR VII (Rechtshaus Gottfried-Keller-Str. 2)
Di., 14:00 bis 15:30 in IR VII (Rechtshaus Gottfried-Keller-Str. 2)
Beginn: 07. April 2015
Mi., 16:00 bis 17:30 in Hörsaal XVIII
Mo., 16:00 bis 17:30 in Hörsaal XVIIa
Mi., 17:45 bis 19:15 in S 25 (Seminargebäude)
Dr. Heinz Vallender
Mo., 10:00 bis 11:30 in Hörsaal Xia
Fr., 14:00 bis 15:30 in S 14 (Seminargebäude)
Mi., 16:00 bis 17:30 in 2.101 (SSC)
Mi., 14:00 bis 15:30 in 2.101 (SSC)
Dr. Norbert Nolte
Fr., 12:00 bis 13:30 in S 25 (Seminargebäude)
AGB- und Verbraucherschutz
Do., 16:00 bis 17:30 im S 11 (Seminargebäude)
Beginn 09. April 2015
Di., 16:00 bis 17:30 in S 24 (Seminargebäude)
Mo., 10:00 bis 11.30 in Hörsaal V
Do., 08:00 bis 09:30 in Hörsaal XVIIb
Beginn: 09. April 2015
Mi.,14:00 bis 15:30 in Hörsaal V
Dr. Jörn Griebel, Juniorprofessor
Fr., 10:00 bis 11:30 in S 23 (Seminargebäude)
Mi., 16:00 bis 17:30 in Hörsaal XVIIa
Di., 14:00 bis 15:30 in Hörsaal XVIIb
Mi., 14:00 bis 15:30 in S 13 (Seminargebäude)
Schwerpunkt 07 – Rechtsentwicklung der Moderne
Das Strafrecht im 20. Jahrhundert
Mo., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal VI
Prof. Dr. Klaus-Peter Berger, LL.M.
Mo., 10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal XVIIa
Fr., 10:00 bis 11:30 Uhr in S 23 (Seminargebäude)
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal XIa
Do., 08:00 bis 09:30 Uhr in IR II (Rechtshaus Gottfried-Keller-Str. 2)
Do., 14:00 bis 15:30 Uhr in S 14 (Seminargebäude)
Schwerpunkt 08 – Öffentliches Recht
Mo., 10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal VIIb
Vertiefung Kommunalrecht
Dr. Ludger Giesberts, LL.M., RA
Do., 17:45 bis 19:15 Uhr in 2.225 (SSC)
Bildungsrecht (Schul- und Prüfungsrecht, Wissenschaftsrecht)
Mi., 17:45 bis 19:15 Uhr in S 23 (Seminargebäude)
Do., 16:00 bis 17:30 Uhr in S 21 (Seminargebäude)
Schwerpunkt 09 – Völker- und Europarecht
Mi., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal XVIIa
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal XVIIb
Do., 08:00 bis 09:30 Uhr in Hörsaal XVIIa
International Human Rights/Menschenrechte
Prof. Dr. Caroline von Gall, Juniorprofessorin
Mo., 10:00 bis 11:30 Uhr in S 15 (Seminargebäude)
Völkerrecht der bewaffneten Konflikte/International Law
Mo., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal VIIb
Do., 10:00 bis 11:30 Uhr bei Hagrids Hütte
Ostrecht I (Rechtsentwicklung in Mittel- und Osteuropa)
Mo., 16:00 bis 17:30 Uhr in S 15 (Seminargebäude)
Di., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal XVIIa
Fr., 19. Juni, 14:00 bis 19:00 Uhr in 2.101 (SSC)
Fr., 26. Juni, 14:00 bis 19:00 Uhr in 2.101 (SSC)
Sa., 20. Juni, 09:00 bis 14:00 Uhr in Hörsaal XVIa
Sa., 27. Juli, 09:00 bis 14:00 in Hörsaal XVIIa
Fr., 10:00 bis 11:30 Uhr in Hörsaal XVIIb
Di., 16:00 bis 19:00 Uhr in 2.225 (SSC) (alle 14 Tage)
Grundkurs Steuerrecht (Verfassungsrechtliche
Grundlagen der Besteuerung)
Do., 08:15 bis 09:45 Uhr in S 15 (Seminargebäude)
Mi., 08:00 bis 09:30 Uhr in Hörsaal VIIa
Schwerpunkt 10 – Steuer- und Bilanzrecht
Do., 17:45 bis 19:15 Uhr in S 24 (Seminargebäude)
Prof. Dr. Uwe Karsten Brauns, apl. Prof.
Di.., 17:45 bis 19:15 Uhr in S 24 (Seminargebäude)
Schwerpunkt 11 – Religion, Kultur und Recht
Di., 16:00 bis 17:30 Uhr in Hörsaal VIIa
Religion in der Europäischen Union
Dr. Ansgar Hense, Honorarprofessor
Do., 14:00 bis 15:30 Uhr in Hörsaal XVIIb
Mo., 17:45 bis 19:30 Uhr in Hörsaal XVIIb
Di., 14:00 bis 15:30 Uhr in 2.101 (SSC)
Dr. Thomas Mayen , Honorarprofessor
Do., 17:45 bis 19:15 Uhr in Hörsaal VIIb
Kolloquium zu aktuellen Fragen des Menschenrechtsschutzes
Schwerpunkt 12 – Medien- und Kommunikationsrecht
Fr., 12:00 bis 13:30 Uhr in 2.101 (SSC) (am 19. Juni in Hörsaal D
am 26. Juni in Hörsaal XXV)
Dr. Fabian Schuster, Honorarprofessor
Mo., 12:00 bis 13:30 Uhr in S 13 (Seminargebäude)
Schwerpunkt 13 – Kriminologie, Jugendkriminalrecht
Mo., 16:00 bis 17:30 in Hörsaal VIIa
Mi., 14:00 bis 15:30 in Hörsaal VIIb
Di., 14:00 bis 15:30 in Hörsaal VIIa
Do., 17:45 bis 19:15 in XIII
Di., 16:00 bis 17:30 in Hörsaal XVIIa
Di., 17:45 bis 19:15 in S 24 (Seminargebäude)
Prof. Dr. Michael Kubnik
Mi., 16:00 bis 17:30 in Hörsaal XIa
Dr. Sabine Nowara
Mo., 14:00 bis 15:30 in Hörsaal XIb
Mo., 17:45 bis 19:15 in Hörsaal VIIa
Mo., 14:00 bis 15:30, in Hörsaal VIIa
Mo., 17:45 bis 19:15 in S 26 (Seminargebäude)
Schwerpunkt 14 – Internationales Strafrecht, Strafverfahren,
Do., 14:00 bis 17:00 in Hörsaal VIIb
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er Große Examenskurs bietet für Studierende nach erfolgreich abgelegter Zwischenprüfung seit dem Sommersemester 2005 zusätzlich zum Großen Klausurenkurs ein als Jahreskurs konzipiertes Universitätsrepetitorium an.
Wir empfehlen, neben diesem Angebot die vielfältigen Veranstaltungen in den
Schwerpunktbereichen zu nutzen, die auch für den Pflichtfachbereich relevant sind.
Dieses breite Spektrum von Vertiefungsveranstaltungen ermöglicht es – über den Examenskurs hinaus –, ein gefestigtes systematisches Verständnis der jeweiligen Rechtsmaterien zu erlangen.
Der Examenskurs dient der Wiederholung und Vertiefung des examensrelevanten
Pflichtfachstoffs. Ziel des Universitätsrepetitoriums ist es, die Examenskandidaten
umfassend auf die Staatliche Pflichtfachprüfung vorzubereiten, so dass die Inanspruchnahme eines kommerziellen Repetitoriums nicht mehr notwendig ist. Nahezu
alle Dozenten des Examenskurses prüfen selbst seit mehreren Jahren im Examen.
Sie stellen und korrigieren Examensklausuren und nehmen die mündliche Examensprüfung ab. Aufgrund der damit einhergehenden (Prüfungs-) Erfahrung ist die Veranstaltung speziell auf die Bedürfnisse der Examenskandidaten zugeschnitten. Das
Universitätsrepetitorium bietet im Gegensatz zu den kommerziellen Repetitorien die
Gelegenheit, sich mit den „eigenen“ Prüfern auf die Erste Prüfung vorzubereiten
Das grundlegende Konzept des Großen Examenskurses
Der Große Examenskurs
Den Dozenten ist daran gelegen, den Studierenden ein systematisches Verständnis
der behandelten Gebiete zu vermitteln. Denn nur bei zweifelsfreiem Erfassen des
Stoffes kann dieser langfristig im Gedächtnis abgespeichert und im Examen abgerufen werden. Allein mit Kenntnis der Systematik ist es möglich, die Lösung auch unbekannter Rechtsprobleme in Examensfällen selbständig zu erarbeiten. Die Erfahrung
zeigt, dass sich die späteren Examensklausuren mit dem bloßen Abspulen auswendig
gelernter Schemata in aller Regel nicht zufriedenstellend lösen lassen.
Das Programm des Universitätsrepetitoriums ist auf ein Jahr angelegt, beginnend mit
dem Sommersemester. Der Einstieg ist aber jederzeit möglich. Die Veranstaltung
läuft insgesamt über einen Zeitraum von 46 Wochen. Auch in den Semesterferien
werden Veranstaltungen angeboten.
Das Konzept sieht eine Gliederung des Großen Examenskurses in einen Hauptkurs
sowie in sog. Kompakt- und Crashkurse vor. Der Hauptkurs findet während der
Vorlesungszeit statt und widmet sich den Kernpflichtfächern der jeweiligen Rechtsgebiete. Im Öffentlichen Recht und im Strafrecht werden im Rahmen des Haupt-
Die Reduzierung der Dozentenzahl geht mit einer Reduzierung der zeitlichen Inanspruchnahme der Teilnehmer einher. Die bisherigen Nachmittagseinheiten des
Hauptkurses von 14:00 bis 15:30 Uhr werden zukünftig grds. entfallen. Im Sommersemester wird in diesem Zeitraum allerdings dienstags die Veranstaltung Staatsrecht
III/Europarecht stattfinden. Ansonsten sind die Nachmittage grds. veranstaltungsfrei. Dadurch soll dem Bedürfnis der Studierenden Rechnung getragen werden, den
Hauptkurs vor- bzw. nachzubereiten und Zeit für das erforderliches Selbststudium zu
haben. Durch konkrete Lesehinweise etc. der Dozenten des Hauptkurses wird den
Studierenden ein Weg aufgezeigt, die veranstaltungsfreien Nachmittage sinnvoll zu
nutzen. Die Nachmittage sind somit einem „angeleiteten Selbststudium“ vorbehalten.
Statt einer Vielzahl von im Hauptkurs tätigen Dozenten besteht ein Kernelement
des „neuen“ Konzepts darin, den Hauptkurs in die Hände weniger Dozenten pro
Rechtsgebiet zu legen. So wird der zivilrechtliche Hauptkurs allein von Frau Prof.
Dr. Dauner-Lieb gelesen. Der öffentlich-rechtliche Hauptkurs wird grds. von Herrn
Prof. Dr. Muckel und der strafrechtliche Hauptkurs wird von Herrn Prof. Dr. Kreß
(Strafrecht-AT) und Herrn Prof. Dr. Kubiciel (Strafrecht-BT) gelesen. Im Sommersemester wird Herr Prof. Dr. Schöbener neben Herrn Prof. Dr. Muckel die Veranstaltung Staatsrecht III/Europarecht lesen. Durch die Reduzierung der Dozentenzahl soll erreicht werden, dass der klausurrelevante Kern des Pflichtfachstoffs ohne
unnötige Wiederholungen behandelt wird. Zugleich können die Querverbindungen
zwischen den einzelnen Teilrechtsgebieten besser als bisher verdeutlicht werden.
Das neue - seit dem Sommersemester 2013 etablierte - Konzept des Hauptkurses
zeichnet sich im Wesentlichen durch eine Veränderung der personellen Besetzung
und der zeitlichen Inanspruchnahme aus.
Der Hauptkurs – das „neue“ Konzept für den Jahreskurs 2015/2016
kurses auch die Nebengebiete behandelt. Die zivilrechtlichen Nebengebiete und das
Strafverfahrensrecht werden im Rahmen sog. Kompaktkurse behandelt. Die in der
vorlesungsfreien Zeit liegenden Crashkurse bauen auf den Inhalten der Haupt- und
Kompaktkurse auf und haben eine komprimierte Wiederholung des Kernexamensstoffes einschließlich der Einbindung aktueller Rechtsprechung zum Gegenstand. Mit
Beginn des Jahreskurses 2013/2014 im Sommersemester 2013 wurde das Konzept
des Hauptkurses grundlegend reformiert.
Eine besondere Ausformung erfährt das „angeleitete Selbststudium“ im Rahmen
des von Frau Prof. Dr. Dauner-Lieb betreuten zivilrechtlichen Hauptkurses. Korrespondierend mit den Veranstaltungszeiten des Hauptkurses haben die Studierenden
Di., 9:45 bis 11:15 Uhr und 11:30 bis 13:00 Uhr: Öffentliches Recht
Mi., 9:00 bis 13:00 Uhr* und 14:00 bis 15:30 Uhr: Zivilrecht
nachmittags: angeleitetes Selbststudium
Do.,9:00 bis 11:00 und 11:30 und 13:00 Uhr: Strafrecht
* inkl. ½ Stunde Pause
Die Veranstaltungen finden grundsätzlich in Hörsaal XIII statt.
Die von den Dozenten zum angeleiteten Selbststudium bzw. zur Vor-/Nachbereitung
der Kurse zu Verfügung gestellten Arbeitsunterlagen und Übersichten werden im
Sinne einer weiteren Verbesserung der Zugänglichkeit seit dem Beginn des Jahreskurses 2011/2012 einheitlich und ausschließlich über die E-Learning-Plattform
ILIAS abrufbar sein. Dafür ist zunächst eine Anmeldung zum Großen Examenskurs über das KLIPS-System erforderlich; nach einer kurzen Bearbeitungszeit
erscheint dieser dann automatisch bei ILIAS auf der Startoberfläche. Die Teilnehmer können dann die einzelnen Veranstaltungen des Examenskurses in ILIAS
auswählen und diesen beitreten. Diese Veranstaltungen erscheinen anschließend
auf der bereits erwähnten Startoberfläche, dem sog. „Persönlichen Schreibtisch“.
Die Studierenden werden nun über neue Materialien, Einträge und hinterlegte
Weblinks stets aktuell informiert.
Da zudem wichtige Informationen per Rundmail an die angemeldeten Studierenden
versandt werden, dies aber nur über den smail-Account funktioniert, empfehlen wir
denjenigen Studierenden, die diesen nicht regelmäßig nutzen, die Einrichtung eines
Autoforward (automatische Weiterleitung) zu ihrem tatsächlich genutzten E-MailAccount.
Für die Unterrichtseinheiten gilt folgendes Zeitmodell:
mittwochs, von 14:00 - 15:30 Uhr, die Möglichkeit, an einem persönlich von Frau
Prof. Dr. Dauner-Lieb angeleiteten Selbststudium teilzunehmen.
Der Große Klausurenkurs
n der Ersten Prüfung kommt der Fallbearbeitung unverändert großes Gewicht zu.
Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln bietet daher seit nunD ie V orlesungen – S ommersemester 2015
mehr über 40 Jahren eine von der Vorlesungszeit unabhängige, ganzjährige Lehrveranstaltung zur Examensvorbereitung an, den Großen Klausurenkurs.
Grundsätzlich werden wöchentlich drei Klausuren, jeweils aus dem Gebiet des Zivilrechts, des Strafrechts und des Öffentlichen Rechts einschließlich der Nebengebiete angeboten. Entsprechend der Gewichtung im schriftlichen Examen werden insgesamt aber am meisten zivilrechtliche Klausuren und am wenigsten strafrechtliche
Klausuren gestellt. Daher werden in regelmäßigen Zeitabständen nur zwei Klausuren,
und zwar aus dem Zivilrecht und dem Straf- oder öffentlichen Recht angeboten.
Im Großen Klausurenkurs werden ohne Ausnahme Original-Examensklausuren,
die vom Justizprüfungsamt beim Oberlandesgericht Köln zur Verfügung gestellt werden, zur Anfertigung unter Examensbedingungen angeboten, korrigiert und besprochen. Zudem wird zu jedem Klausurfall am jeweiligen Besprechungstermin ein von
den Mitarbeitern des Großen Klausurenkurses bzw. der Lehrstühle ausgearbeiteter
ausführlicher, im Gutachtenstil schulmäßig aufgebauter, schriftlicher Lösungsvorschlag ausgegeben.
Eine Korrektur nach Examensmaßstäben erhalten solche Teilnehmer, die sich den
realen Examensbedingungen ausgesetzt haben. Die Bearbeitungszeit beträgt abweichend von den Bedingungen der staatlichen Pflichtfachprüfung (vgl. § 13 Abs. 1 S. 1
JAG NRW) nur 4 ¾ Stunden. Durch diese Verkürzung werden die Teilnehmer dazu
angehalten, die vorgegebenen Fälle konzentriert und zügig durchzuarbeiten, um unter
der besonderen Belastung im Examen nicht in Zeitnot zu geraten. Um eine Korrektur nach Examensmaßstäben zu erhalten, sind die Bearbeitungen bis spätestens 4
¾ Stunden nach der Veröffentlichung der Schreibsachverhalte in das entsprechende
Fach vom Großen Klausurenkurs bereitgestellten Wagens einzulegen.
Ein bis zwei Klausursachverhalte werden freitags, von 14.00 Uhr bis 14.15 Uhr, zunächst in Hörsaal XIII ausgelegt. Ab 14.15 Uhr erfolgt dann die Ausgabe nur im Eingangsbereich des Rechtswissenschaftlichen Seminars. Ein weiterer Sachverhalt wird
samstags, um 09.00 Uhr, im Eingangsbereich des Rechtswissenschaftlichen Seminars
ausgelegt. Die Sachverhalte werden zeitgleich auf dieser Webpage zum Download
bereitgestellt. Der Wagen, in dessen Fächer die Rückgabe der Bearbeitungen
zu erfolgen hat, befindet sich korrespondierend zu dem Ausgabeort der
Sachverhalte freitags, von 14.00 Uhr bis 14.15 Uhr, zunächst in Hörsaal XIII.
Ab freitags, 14.15 Uhr, befindet sich der Wagen bis montags, 10.00 Uhr, im
Eingangsbereich des Rechtswissenschaftlichen Hauptseminars.
Bei der Korrektur der Bearbeitungen wird differenziert zwischen solchen Bearbeitungen, die unter Examensbedingungen angefertigt wurden und solchen, die unter
Außerachtlassung der zeitlichen Vorgaben und mit Hilfsmitteln erstellt wurden.
Daneben besteht für Teilnehmer, die sich den realen Examensbedingungen (noch)
nicht aussetzen möchten, die Möglichkeit, sämtliche am jeweiligen Schreibwochenende angebotenen Klausuren über einen längeren Zeitraum – gegebenenfalls auch mit
Hilfsmitteln – anzufertigen. Die Abgabe dieser Klausuren muss bis spätestens Montag, 10.00 Uhr erfolgen. Diese Bearbeitungen werden nach denselben Maßstäben korrigiert und mit ausführlichen Randbemerkungen und Abschlussvermerken versehen.
Sie erhalten jedoch keine Examensnote, sondern eine Tendenzbewertung («Prädikatsniveau», «Durchschnittliche Bearbeitung», «unterdurchschnittliche Bearbeitung»).
- Unterstes Fach: Klausuren der aktuellen Rückgabewoche
- Mittlereres Fach: Klausuren der letzten Rückgabewoche
- Oberstes Fach: Klausuren der vorletzten Rückgabewoche
Die korrigierten Klausuren liegen nach Rückgabe in den Rückgabefächern im Eingangsbereich des Rechtswissenschaftlichen Seminars zur Abholung bereit. Die Klausuren werden allerdings jeweils nur für drei Wochen aufbewahrt. Die Klausuren
aus dem jeweiligen Rechtsgebiet werden in den drei übereinander liegenden Ausgabefächern wie folgt ausgelegt:
Die Korrektur erfolgt von Mitarbeitern des Klausurenkurses, die alle das erste juristische Staatsexamen bzw. die Erste Prüfung mit Prädikat bestanden haben. Die
Klausuren werden stets mit ausführlichen Randbemerkungen und einem abschließenden Kommentar versehen. In Anbetracht des Zwecks des Klausurenkurses, einen
Aufschluss über den eigenen Leistungsstand im Hinblick auf das Examen zu erhalten,
wird dabei im Zweifel ein strengerer Maßstab angelegt. Die korrigierten Klausuren
werden innerhalb kürzester Zeit (3-4 Wochen) nach dem Schreibtermin zurückgegeben.
Die Klausuren der aktuellen Rückgabewoche befinden sich also nach einer Woche im
mittleren Fach und nach zwei Wochen im obersten Fach. Nach drei Wochen stehen
diese Klausuren dann nicht mehr zur Abholung bereit.
Der von den Mitarbeitern des Klausurenkurses bzw. der Lehrstühle der Fakultät zu
dem jeweiligen Klausurfall ausgearbeitete Lösungsvorschlag stellt keine „Musterlösung“ dar, wie man sie vom Bearbeiter in der staatlichen Pflichtfachprüfung erwartet. Die ausformulierten Lösungsvorschläge sind im Interesse der Wiederholung
und Vertiefung der Rechtsmaterie wesentlich ausführlicher gehalten und mit Rechtsprechungs- und Schrifttumsnachweisen versehen. Sinn der Lösungsvorschläge
ist es, eine nachträgliche Überarbeitung des jeweiligen Rechtsgebietes zu erleichtern,
Aufbauhinweise zu geben und die mündliche Besprechung vom Anspruch der Vollständigkeit zu befreien.
Um ein im klausurpraktischen Bereich vorhandenes Verbesserungspotential auszuloten, können nach Absprache auch punktuell Klausuren angefertigt werden, die von
den Tutoren mit besonderem Fokus auf die Klausurtechnik korrigiert und individuell
mit den Teilnehmern besprochen werden.
Die Tutorien für Examensverbesserer und -wiederholer werden ganzjährig, zweimal
wöchentlich (dienstags und donnerstags), durchgeführt. Dabei werden die Rechtsgebiete Zivilrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht abwechselnd jeweils von einem
Tutor behandelt. Im Rahmen einer Einheit wird (in der Regel) die Lösung eines zuvor
ausgeteilten Originalexamenssachverhalts mit besonderem Schwerpunkt auf die Methodik in der Gruppe erarbeitet.
Um diese Ziele zu erreichen, setzt der Große Examens- und Klausurenkurs im Rahmen dieser Veranstaltung auf besondere Kontinuität und Kleingruppentraining.
Unser Konzept für diese Veranstaltung ist auf die besondere Situation der Teilnehmer zugeschnitten. Neben der examensgerechten und klausurnahen Wissensvermittlung bieten wir daher auch eine individuelle Betreuung unserer Teilnehmer. Wir haben
es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Teilnehmer nach dem ersten Examensversuch
erneut zu motivieren, deren individuelles Verbesserungspotential zu ermitteln und
auszuschöpfen sowie schließlich durch punktuelle Wiederholung und Vertiefung des
Klausurstoffs optimal auf einen zweiten Versuch vorzubereiten.
ie Tutorien für Examensverbesserer und –wiederholer vervollständigen das
ganzheitliche Angebot des Großen Examens- und Klausurenkurses. Dieses
Modul ist speziell auf Teilnehmer zugeschnitten, die sich ein zweites Mal der staatlichen Pflichtfachprüfung stellen möchten oder müssen.
Die im Rahmen des Großen Klausurenkurses gestellten Examensfälle werden überwiegend von Professoren und Lehrbeauftragten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, die über eine jahre-, teils jahrzehntelange Prüfungserfahrung verfügen, sowie
teilweise von Habilitanden im Rahmen einer zweistündigen Veranstaltung besprochen. Die Besprechungen dienen der Erörterung, Wiederholung und Vertiefung der
relevanten Rechtsfragen des Klausurfalles. Darüber hinaus wird gezielt auf Aufbauprobleme und typische, immer wiederkehrende Fehler der Studierenden im Zusammenhang mit bestimmten Problemkreisen aufmerksam gemacht.
ie Mündliche Prüfung ist der zweite Teil der staatlichen Pflichtfachprüfung. Sie
macht, an nur einem Tag durchgeführt, 40% der Gesamtnote im staatlichen
Teil aus. Der Tag der mündlichen Prüfung ist damit der Tag der Entscheidung über
Ihr Examen – ein Tag, an dem Sie mit einem sicheren Auftreten und soliden Rechtskenntnissen mögliche Misserfolge aus den schriftlichen Arbeiten ausgleichen oder
Ihre guten Ergebnisse bestätigen können.
Weil das rechtswissenschaftliche Studium sehr stark auf die schriftliche Klausurbearbeitung ausgerichtet ist, kommt auch die Vorbereitung auf den mündlichen Teil der
Ersten Prüfung meist zu kurz. An diesem Punkt setzt das umfassende Konzept des
Großen Examens- und Klausurenkurses an. Mit unseren Veranstaltungen möchten
wir Sie auf den Ernstfall vorbereiten, Ihnen die Angst vor der unbekannten Prüfungssituation nehmen und Ihnen einen realitätsgetreuen, unmittelbaren Eindruck von den
Anforderungen verschaffen. Sie werden im Rahmen unserer Veranstaltungen ausschließlich von erfahrenen Prüfern des Justizprüfungsamtes geprüft. Das gibt Ihnen
die Möglichkeit, Informationen aus allererster Hand zu erlangen.
Die beiden Teile der mündlichen Prüfung, der Vortrag und das Prüfungsgespräch,
werden von uns in zwei separaten Veranstaltungen angeboten.
Vorbereitung auf den mündlichen Teil der Ersten Prüfung
Simulation des Prüfungsgesprächs
In der mündlichen Prüfung besteht das Prüfungsgespräch aus drei Teilen – je einem
für jedes Rechtsgebiet. Um möglich vielen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, an
unseren Veranstaltungen teilzunehmen, wird im Rahmen der Veranstaltung jeweils
nur ein Pflichtfachgebiet geprüft; im Anschluss an die ca. einstündige Prüfung
erfolgen eine Bewertung und Besprechung der Prüfungsleistung.
Die mündliche Prüfungssimulation findet mindestens einmal monatlich statt. Bei erhöhtem Interesse werden zusätzliche Termine in Absprache mit den Prüfern organisiert. Um eine ausreichende Anzahl von Prüfungssimulationen gewährleisten zu
können, ist es erforderlich, dass sich an einer Teilnahme interessierte Studierende
bereits einige Zeit im Voraus anmelden. Empfehlenswert ist es, sich bereits mit
der Meldung zum Examen, spätestens nach Abschluss der Klausuren für eine
Teilnahme anzumelden. Bei Interesse an einer Teilnahme ist eine Anmeldung jederzeit auch dann zu empfehlen, wenn bereits alle verfügbaren Termine voll
sind. In Absprache mit den Prüfern werden dann Zusatztermine organisiert,
um allen Interessenten eine Teilnahme zu ermöglichen.
Es können bis zu sechs Kandidaten an der Prüfung teilnehmen.
Die Veranstaltungen sind öffentlich und Studenten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät zugänglich. Damit die Simulation die Prüfungssituation möglichst realitätsgetreu abbildet, ist die Zuschauerzahl jedoch auf maximal 20 Personen begrenzt.
Um als Kandidat oder Zuschauer teilzunehmen, ist eine vorherige, persönliche Anmeldung beim Examens- und Klausurenkurs erforderlich. Interessenten können sich
während der Öffnungszeiten des Klausurenkurses dort auf eine Liste eintragen.
Der Vortrag eröffnet den Prüfungsteil. Hier müssen Sie (in der Regel) einen kurzen
Fall, dessen Lösung Sie in 60 Minuten erarbeitet haben, ansprechend, frei und natürlich rechtlich zutreffend in nur zwölf Minuten darstellen. Der Vortrag als Beginn der
mündlichen Prüfung wird sehr häufig unterschätzt und entsprechend in der Vorbereitung vernachlässigt, dabei ist der Vortrag Ihre Visitenkarte für den Rest des Tages. Im
Vortrag treten Sie das erste Mal der gesamten Prüfungskommission gegenüber. Ein
guter Vortrag legt den damit Grundstein für Ihre erfolgreiche Prüfung.
Die Anmeldung erfolgt in den Räumlichkeiten des Großen Examens- und Klausurenkurses. Die Veranstaltung findet in Abhängigkeit zum Bedarf nach einzelner Terminvereinbarung statt.
Der Große Examens- und Klausurenkurs veranstaltet in Zusammenarbeit mit Herrn
Professor Dr. Heinz-Joachim Pabst in der Regel einmal im Semester eine
Informationsveranstaltung zum Vortrag in der Ersten Prüfung. Einen kurzen Ausschnitt dazu finden Sie oben auf dieser Seite.
Für die Einzelveranstaltungen setzen wir seit einigen Jahren in Kooperation mit
dem sehr erfahrenen JPA-Prüfer Herrn Professor Dr. Heinz-Joachim Pabst auf
ein Einzel- bzw. Kleingruppentraining. Sie erhalten die Möglichkeit, einen echten
Examensfall nach entsprechender Vorbereitung vor Herrn Professor Pabst vorzutragen und diesen anschließend von ihm analysieren zu lassen. Dabei werden Sie – bei
Bedarf – auf Video aufgenommen, um Ihnen etwaige Eigen- und Unsicherheiten
Der Große Examens- und Klausurenkurs führt seit 2010 zweimal jährlich ein sog.
Probeexamen durch. Diese Sonderveranstaltung soll zum einen eine umfassende
Überprüfung des eigenen Leistungsstands im Sinne einer „Generalprobe“ erF achschaft J ura K öln
möglichen. Zum anderen soll sie durch eine realitätsnahe Simulation der Examenssituation eine mentale Vorbereitung auf das Examen bieten.
Es werden daher sechs Klausuren – entsprechend der Verteilung im Examen – in
enger zeitlicher Aufeinanderfolge geschrieben. Die Klausuren werden unter Aufsicht angefertigt. Vor den Klausuren finden – wie im Examen – Kontrollen statt.
Die Klausuren werden korrigiert und ca. drei Wochen nach dem Schreibtermin besprochen. Auch im Probeexamen werden ausschließlich Original-Examensklausuren
gestellt. Als besonderer Service wird für jeden Teilnehmer eine Gesamtnotenübersicht mit Angabe der fiktiven „Vorpunktezahl“ erstellt.
Zum Probeexamen zugelassen werden nur Studierende ab dem 6. Fachsemester.
Ein sog. „Abschichten“ der Klausuren ist nicht möglich.
Die Klausuren des Probeexamens werden jeweils von 9:00 bis 14:00 Uhr geschrieben, die Besprechungen zu den Klausuren finden jeweils von 16:00 bis 17:30 Uhr
Seit dem SS 2009 führt der Große Examens- und Klausurenkurs jeweils zum Semesterbeginn gemeinsam mit dem Studien- und Karriereberatungszentrum die (zweistündige) Informationsveranstaltung „Erfolgreich Studieren“ durch. Die Veranstaltung
richtet sich an Studierende ab dem 2. Fachsemester und wurde aus der Erkenntnis geboren, dass die Teilnehmer des Klausurenkurses zu Beginn der Examensvorbereitung
i.e.S. häufig nicht in der Lage sind, eine Examensklausur zumindest solide zu lösen,
weil in vielen Fällen selbst die „Basics“ fehlen.
Die meisten Studierenden beginnen in der Regel ein Jahr vor dem Freiversuchstermin
mit der Examensvorbereitung i.e.S. und damit auch mit der Teilnahme am Klausurenkurs. Diese Zeit reicht aber oftmals nicht aus, um die häufig auch nach Absolvierung
des Grund- und Hauptstudiums noch bestehenden Lücken zu schließen. Daher steht
diese Veranstaltung unter dem Leitmotiv: „Eine erfolgreiche Examensvorbereitung
beginnt nicht erst ein Jahr vor dem Examen beim (kommerziellen) Repetitor, sondern
bereits während des Studiums.“ Gemäß dem Leitmotiv der Veranstaltung werden den
Studierenden Tipps zur Studienorganisation und zur Planung der Examensvorbereitungsphase gegeben.
Aktuelle examensrelevante Rechtsprechung
Als Ergänzung zu dem Angebot des Examenskurses bieten wir seit einigen Semestern in Zusammenarbeit mit Herrn Professor Dr. Hey eine Veranstaltung maßge92
Anhand der in den wichtigsten zivilrechtlichen Zeitschriften veröffentlichten Rechtsprechung wird der Prüfungsstoff aus dem Zivilrecht wiederholt und vertieft. Der
inhaltliche Schwerpunkt der ausgewählten Fälle liegt auf den ersten drei Büchern des
BGB, aber auch die übrigen examensrelevanten Gebiete des Zivilrechts einschließlich
zivilprozessualer Zusatzfragen werden angemessen berücksichtigt. Dabei wird natürlich auch auf die gutachterliche Aufbereitung der Lösung für die Klausur oder im
Prüfungsgespräch Wert gelegt.
schneidert auf die aktuelle examensrelevante Rechtsprechung im Zivilrecht an. Diese
Veranstaltung dient damit in ganz besonderem Maße der unmittelbaren Vorbereitung
auf den schriftlichen und mündlichen Teil der Pflichtfachprüfung und richtet sich an
entsprechend fortgeschrittene Teilnehmer.
Hauptgebäude (EG)
Hauptgebäude (UG)
Philosophikum (EG)
Seminargebäude (EG und 1. OG)
Seminargebäude (2. OG)
Fachbuchhandlung VUB
(KVB-Linie 9)
1 Rechtshaus
2 Lehrstuhl für Bürgerliches- und
3 WiSo-Trakt
4 Institut für Neuere Privatrechtsgeschichte, Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte
5 Seminargebäude
6 Philosophikum
8 Uni-Sportzentrum
9 Uni-Mensa
10 Institut für Arbeits- und Wirtschaftsrecht (AWR)
System der Raumnummern
Die Seminarräume, die mit dem Buchstaben »S« und einer arabischen Zahl bezeichnet sind, liegen im Seminargebäude oder im Philosophikum. Im Seminargebäude sind die Räume S01 bis S26 untergebracht, im Philosophikum die von S52
bis S93.
Die Hörsäle im Hörsaalgebäude tragen Buchstaben (z.B. Hörsaal A1 oder G).
Im Hauptgebäude sind die Hörsäle mit römischen Zahlen nummeriert (z.B. Hörsaal II, XIII oder XVIIb). Außerdem sind hier die Aula 1 und Aula 2.
Die Räume IR II 203 und IR VII 701 liegen im Rechtshaus in der Gottfried-KellerStr. 2.
Die Räume 2.101 und 2.225 befinden sich im Studierenden-Service-Center (SSC).
Einen interaktiven Lageplan der Uni Köln findet Ihr unter:
www.uni-koeln.de/uni/plan/interaktiv
Dies sind die Hörsäle, in denen ihr die meisten eurer Veranstaltungen haben werdet. Bei allen anderen haben
wir immer dazugeschrieben, wo ihr sie findet.
Herausgebeber und V. i. S. d. P.
Die Studierendenschaft der Rechtswissenschaftlichen Fakultät
- vertreten durch den Fakultätsrat Leyla Rausch, Kira Mittmann und Christian Schlemann
Tel.: 0221 - 470 2873
Internet: www.fachschaft.de
Sara Bertmann
Marc Castendiek, Johanna Fries, Kira Fritsche, Jeldrik Gerhardt, Georgi Geschev,
Pauline Gondesen, Sabine Krapf, Sebastian Lubosch, Kira Mittmann, Leyla Rausch,
Heike Marie Reinecke, Miruna Sava, Roxana Smalberger, Julie Tiltmann,
Nicole Trasser
Sebastian Lubosch
Die Fachschaft Jura Köln kann keine Haftung oder Gewähr für die
Richtigkeit oder Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen.

References: § 823
 § 823

Art. 20
 § 211
 § 28
 § 1357
 § 1795
 BGH 
 § 128
 § 6
 § 34
 § 8
 § 4
 § 8
 § 13