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Timestamp: 2016-10-22 23:55:26+00:00

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5A_855/2015 (17.05.2016)
5A_855/2015 � � Urteil vom 3. Mai 2016
vertreten durch Rechtsanwalt Boris Z�st,
Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde KESB, Gutenberg Zentrum, Kasernenstrasse 4, 9102 Herisau.
B.a.�Am 19. November 2013 entzog die Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde des Kantons Appenzell Ausserrhoden (im Folgenden KESB Appenzell Ausserrhoden) der Mutter die Obhut �ber die Tochter und platzierte diese nach einer vor�bergehenden Unterbringung im Haus D.________ beim Vater. Weiter wurde f�r C.B.________ eine Beistandschaft errichtet und die elterliche Sorge der Mutter im Bereich Ausbildung beschr�nkt. Mit der Beistandschaft wurde E.________, Berufsbeist�ndin bei den Sozialen Diensten Vorderland, betraut.
B.b.�Gegen diesen Entscheid liess A.________ am 14. Dezember 2013 Beschwerde beim Obergericht Appenzell Ausserrhoden erheben.
B.c.�Am 12. August 2014 sagte das Obergericht die auf den 18. August 2014 angesetzte m�ndliche Verhandlung ab, weil zwischen der KESB Appenzell Ausserrhoden und der Beschwerdef�hrerin ein Gespr�ch stattgefunden hatte und Erstere eine neue Verf�gung in Aussicht stellte. In der Folge wurde das Verfahren beim Obergericht vorl�ufig ausgesetzt, weil B.B.________ in der Zwischenzeit beim Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden eine Klage auf Ab�nderung des Unterhalts anh�ngig gemacht hatte. In diesem Verfahren genehmigte die Einzelrichterin des Kantonsgerichts Appenzell Ausserrhoden eine Vereinbarung, in der sich B.B.________ und A.________ darauf verst�ndigten, dass die Tochter k�nftig beim Vater wohnen und die Mutter an den Unterhalt der Tochter monatlich Fr. 250.-- bezahlen sollte. Der diesbez�gliche Entscheid des Kantonsgerichts erwuchs am 14. Juli 2015 in Rechtskraft.
B.d.�Mit Schreiben vom 23. Juli 2015 orientierte das Obergericht die Parteien �ber die geplante Abschreibung des vor ihm h�ngigen Beschwerdeverfahrens. Die Parteien erhielten Gelegenheit, sich innert einer Frist von vierzehn Tagen zur Kostenverlegung zu �ussern und ihre Kostennoten einzureichen. Die Anw�lte beider Parteier nutzten diese Gelegenheit (Eingaben vom 7. und 11. August 2015). Die KESB Appenzell Ausserrhoden verzichtete auf eine Stellungnahme.
B.e.�Mit Entscheid vom 23. September 2015 schrieb das Obergericht die Beschwerde von A.________ zufolge Gegenstandslosigkeit ab (Ziffer 1) und auferlegte der Beschwerdef�hrerin die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- (Ziffer 2). A.________ wurde keine Entsch�digung zugesprochen (Ziffer 3.1) und sie wurde verpflichtet, B.B.________ f�r seine Vertretungskosten mit Fr. 6'105.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entsch�digen (Ziffer 3.2).
C.a.�Mit Beschwerde vom 26. Oktober 2015 wendet sich A.________ (Beschwerdef�hrerin) an das Bundesgericht. Sie verlangt, die Ziffern 2, 3.1 und 3.2 des vorinstanzlichen Urteils aufzuheben und ihr zu Lasten der KESB Appenzell Ausserrhoden eine Parteientsch�digung von Fr. 4'800.-- zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. F�r das bundesgerichtliche Verfahren ersucht die Beschwerdef�hrerin um unentgeltliche Rechtspflege.
C.b.�Das Bundesgericht hat mit Schreiben vom 27. Oktober 2015 dem Gesuch um aufschiebende Wirkung nicht entsprochen, weil die drohende Vollstreckung von Geldforderungen keine die aufschiebende Wirkung rechtlich gesch�tzter Interessen darstellt.
C.c.�Zur Vernehmlassung eingeladen, erkl�rt das Verwaltungsgericht unter Hinweis auf die Ausf�hrungen im angefochtenen Urteil, auf Gegenbemerkungen zu verzichten (Eingabe vom 18. Februar 2016). Die KESB Appenzell Ausserrhoden beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 9. M�rz 2016, die Beschwerde vollumf�nglich abzuweisen. Der Beschwerdegegner verzichtet auf ein Rechtsbegehren mit der Erkl�rung, von den Rechtsbegehren der Beschwerdef�hrerin nicht direkt betroffen zu sein (Vernehmlassung vom 4. April 2016). F�r das Verfahren vor dem Bundesgericht beantragt der Beschwerdegegner die unentgeltliche Rechtspflege. Die Eingaben wurden der Beschwerdef�hrerin zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs zur Kenntnis gebracht.
C.d.�Am 31. M�rz 2016 hat die Beschwerdef�hrerin pers�nlich diverse weitere Dokumente eingereicht, die ihrer Einsch�tzung nach f�r die Beurteilung des Falls wichtig und bisher nicht ber�cksichtigt worden seien.
Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob die Eintretensvoraussetzungen gegeben sind (BGE 141 II 113 E. 1 S. 116).
Die Beschwerdef�hrerin wehrt sich dagegen, dass ihr die Vorinstanz f�r einen Abschreibungsbeschluss in einem Verfahren, das einen Obhutsentzug zum Gegenstand hatte, sowohl die Gerichtskosten als auch eine Entsch�digung f�r den Beschwerdegegner auferlegt hat. Beim Entzug der Obhut geht es um einen nicht verm�gensrechtlichen Entscheid auf dem Gebiet des Kindes- und Erwachsenenschutzes (Art. 72 Abs. 1 Bst. b Ziff. 6 BGG). Das Obergericht hat als letzte kantonale Instanz entschieden (Art. 75 BGG; Urteil 5A_852/2013 vom 20. M�rz 2014 E. 1). Der Abschreibungsbeschluss ist ein Endentscheid (Art. 90 BGG). Die Beschwerdef�hrerin, die am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat, weist sich �ber ein sch�tzenswertes Interesse aus (Art. 76 BGG). Auf die rechtzeitige Beschwerde ist grunds�tzlich einzutreten (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 45 Abs. 1 BGG).
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Bei den Unterlagen, welche die Beschwerdef�hrerin nachtr�glich eingereicht hat, ist dies nicht der Fall. Sie m�ssen daher unber�cksichtigt bleiben.
Das Bundesrecht enth�lt keine Regel dar�ber, wie in Streitigkeiten um Kindesschutzmassnahmen die Gerichtskosten und Parteientsch�digungen des kantonalen Beschwerdeverfahrens zu verlegen sind. Diese Frage beantwortet sich aufgrund des in Art. 450f ZGB enthaltenen Verweises nach kantonalem Recht (BGE 140 III 167 E. 2.3 S. 169; 140 III 385 E. 2.3 S. 386 f.). Dessen korrekte Anwendung �berpr�ft das Bundesgericht nur auf Willk�r hin (BGE 140 III 385 E. 2.3 S. 387; 138 IV 13 E. 2 S. 15; 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.). Die Beschwerdef�hrerin hat in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen, inwiefern die Anwendung des einschl�gigen kantonalen Rechts durch die Vorinstanz im konkreten Fall geradezu willk�rlich sein soll.
5.1.�Die Vorinstanz hat im Zusammenhang mit der Kostenverteilung das Folgende erwogen: Nach Art. 64 Abs. 1 des Gesetzes �ber die Einf�hrung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches des Kantons Appenzell Ausserrhoden vom 27. April 1969 (EG zum ZGB; bGS 211.1) sei auf Verfahren vor der Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde und vor Obergericht - unter Vorbehalt abweichender Bestimmungen - das ausserrhodische Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege vom 9. September 2002 (VRPG, bGS 143.1) anwendbar. Abweichende Regelungen l�gen keine vor. Art. 53 VRPG verweise im 3. Abschnitt "Die Verwaltungsgerichtsbarkeit" generell auf Art. 19 ff. VRPG in den allgemeinen Bestimmungen des 1. Abschnitts. Dabei habe die obsiegende Partei Anspruch auf eine Entsch�digung f�r ihre notwendigen Kosten und Auslagen.
Wer eine Amtshandlung verlange oder veranlasse, habe die Verfahrenskosten zu entrichten. Diese best�nden in einer Geb�hr und den Auslagen (Art. 19 Abs. 1 VRPG). Im Rechtsmittelverfahren sei geb�hren- und kostenpflichtig, wer ganz oder teilweise unterliege oder auf dessen Rechtsmittel nicht eingetreten werde (Art. 19 Abs. 3 VRPG). Der obsiegenden Partei k�nnten Geb�hren und Kosten ganz oder teilweise auferlegt werden, wenn sie die Voraussetzungen des Obsiegens erst im Rechtsmittelverfahren geschaffen habe (Art. 19 Abs. 4 VRPG). Dem Bund, dem Kanton und den Gemeinden sowie anderen �ffentlich-rechtlichen K�rperschaften und Anstalten im Kanton w�rden keine Verfahrenskosten auferlegt (Art. 22 Abs. 1 VRPG). Sei eine Amtshandlung nur mit geringem Aufwand verbunden, bei Nichteintretens- und Abschreibungsbeschl�ssen sowie aus Gr�nden der Billigkeit k�nne von der Erhebung von Verfahrenskosten ganz oder teilweise abgesehen werden (Art. 22 Abs. 4 VRPG).
Im Rekursverfahren (Art. 30 ff. VRPG) k�nne der ganz oder teilweise obsiegenden Partei auf Antrag eine angemessene Entsch�digung f�r ihre Kosten und Auslagen zugesprochen werden (Art. 24 Abs. 1 VRPG). Die Parteientsch�digung gehe zulasten der unterliegenden Partei. Aus Billigkeitsgr�nden k�nne sie auch der Staats- oder Gemeindekasse auferlegt werden (Art. 24 Abs. 2 VRPG). Keine Parteientsch�digung werde ausgerichtet an Beh�rden, ausser im Klageverfahren nach Art. 57 f. VRPG oder bei mutwilliger Prozessf�hrung sowie wenn die Voraussetzungen des Obsiegens erst im Rechtsmittelverfahren geschaffen w�rden und im Einspracheverfahren (Art. 24 Abs. 3 VRPG).
Werde eine Streitsache zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben, so habe nach der Praxis des Verwaltungsgerichtes des Kantons St. Gallen derjenige Beteiligte die Kosten zu tragen, der die Gegenstandslosigkeit verursacht habe. So seien die Kosten im Fall der Gegenstandslosigkeit aufgrund eines Widerrufs der angefochtenen Verf�gung oder des angefochtenen Entscheids oder bei einer Wiedererw�gung derselben dem entsprechenden Gemeinwesen zu �berbinden. Im Fall eines R�ckzugs des Baugesuchs im Laufe des Rechtsmittelverfahrens seien die Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen. Dabei sei nicht auf die Begr�ndung der Gegenstandslosigkeit abzustellen, sondern ausschliesslich darauf, in welchem Mass dem Begehren der Beteiligten infolge der Gegenstandslosigkeit gefolgt werde. Das Verwaltungsgericht habe zudem die in Art. 266 des alten sanktgallischen Zivilprozessgesetzes vom 20. Dezember 1990 (in Kraft bis 31. Dezember 2010) verankerte Regelung, wonach der Richter in gewissen F�llen Prozesskosten nach Ermessen auferlegen k�nne, auch f�r den Verwaltungsprozess als anwendbar erkl�rt. Lasse die Art des Streitfalles die Anwendung des Verursacherprinzips als unverh�ltnism�ssig erscheinen, so k�nnten die Kosten demjenigen auferlegt werden, der den Prozess veranlasst habe. Lasse sich nicht mehr feststellen, wer den Grund f�r die Gegenstandslosigkeit gesetzt habe, oder k�nne sie keiner am Verfahren beteiligten Partei zugerechnet werden, seien die Verfahrenskosten nach Billigkeit zu verlegen. Dabei k�nne insbesondere auf den mutmasslichen Prozessausgang vor Eintritt der Gegenstandslosigkeit abgestellt werden, oder die amtlichen Kosten k�nnten demjenigen auferlegt werden, der den Prozess veranlasst habe.
5.2.�Bezug nehmend auf den konkreten Fall h�lt die Vorinstanz fest, dass das vorliegende Beschwerdeverfahren durch den Entscheid der Einzelrichterin des Kantonsgerichts vom 29. Juni 2015 gegenstandslos geworden sei, wobei das Ab�nderungsverfahren vom Beschwerdegegner eingeleitet worden sei. Letztlich habe er mit seiner Ab�nderungsklage die Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Prozesses bewirkt. Veranlasst worden sei das Beschwerdeverfahren hingegen von der Beschwerdef�hrerin. Wenn man die Vereinbarung zwischen der Beschwerdef�hrerin und dem Beschwerdegegner im Ab�nderungsprozess inhaltlich mit den Antr�gen im Beschwerdeverfahren vergleiche, ergebe sich, dass die Beschwerdef�hrerin mit ihren Begehren praktisch vollst�ndig unterlegen sei. Lediglich die Beschr�nkung der elterlichen Sorge im Bereich Ausbildung sei in der Vereinbarung nicht enthalten. Daf�r h�tten sich die Eltern anstelle der bisherigen alleinigen elterlichen Sorge der Mutter auf die gemeinsame elterliche Sorge geeinigt.
Richtig sei, dass die Anh�rung der Beschwerdef�hrerin durch die KESB Appenzell Ausserrhoden - zumindest was schriftlich dokumentiert sei - tats�chlich knapp ausgefallen sei. Der Beschwerdef�hrerin sei aber vor Erlass des angefochtenen Entscheids die M�glichkeit gegeben worden, ihren Standpunkt darzulegen. Dass die KESB Appenzell Ausserrhoden nicht zuerst eine superprovisorische Massnahme im Sinne von Art. 445 Abs. 2 ZGB angeordnet und anschliessend einen vorsorglichen Massnahmeentscheid im Sinne von Art. 445 Abs. 1 ZGB getroffen habe, in dessen Rahmen den Parteien die vollen Parteirechte gew�hrt worden seien, treffe zu. Es sei allerdings daran zu erinnern, dass das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht erst per 1. Januar 2013 in Kraft getreten sei, die Kindes- und Erwachsenenbeh�rden in der Anfangsphase allgemein stark gefordert gewesen seien und sich die Bedeutung verschiedener Bestimmungen in der �bergangszeit noch nicht klar herauskristallisiert h�tte. So seien auch die vom Anwalt der Beschwerdef�hrerin zitierten Entscheide BGE 140 III 289 und 5A_827/2013 des Bundesgerichts erst im M�rz bzw. Juni 2014, das heisst lange nach dem angefochtenen Entscheid der KESB gef�llt worden. Schliesslich habe das letztgenannte Urteil ein unverheiratetes Elternpaar betroffen.
Der mutmassliche Ausgang des Beschwerdeverfahrens sei ein m�gliches Kriterium f�r die Verlegung der Kosten bei Gegenstandslosigkeit. Wie oben erw�hnt, sei die Beschwerdef�hrerin materiell als unterliegende Partei anzusehen. Ob ihrer Beschwerde aus formellen Gr�nden Erfolg beschieden gewesen w�re, stehe demgegen�ber nicht fest. Die Beurteilung des mutmasslichen Prozessausganges erfolge auf Grund einer lediglich summarischen Pr�fung, bei der nicht auf alle R�gen einzeln und detailliert einzugehen sei, und mit bloss summarischer Begr�ndung, weil nicht auf dem Weg �ber den Kostenentscheid ein materielles Urteil gef�llt oder vorweggenommen werden d�rfe. Lasse sich der mutmassliche Ausgang des Verfahrens nicht ohne weiteres feststellen, sei auf allgemeine prozessrechtliche Kriterien zur�ckzugreifen. Danach werde in erster Linie jene Partei kosten- und entsch�digungspflichtig, die das gegenstandslos gewordene Verfahren veranlasst habe oder bei der die Gr�nde eingetreten seien, die zur Gegenstandslosigkeit des Verfahrens gef�hrt h�tten. Die Regelung bezwecke, denjenigen, der in guten Treuen Beschwerde erhoben habe, nicht im Kostenpunkt daf�r zu bestrafen, dass die Beschwerde infolge nachtr�glicher �nderung der Umst�nde abzuschreiben sei, ohne dass ihm dies anzulasten w�re.
Zusammenfassend sei festzustellen, dass die Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Beschwerdeverfahrens auf das Ab�nderungsbegehren des Beschwerdegegners beim Kantonsgericht zur�ckzuf�hren sei. Mit der Anpassung des Scheidungsurteils werde allerdings nur der Ver�nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse, konkret der Tatsache, dass die Tochter aufgrund des Zerw�rfnisses mit der Mutter k�nftig beim Vater leben werde, in rechtlicher Hinsicht Rechnung getragen. Zu diesem Schritt sei der Vater aufgrund der fehlenden Regelung der Unterhaltskosten quasi gezwungen gewesen. Veranlasst worden sei das Beschwerdeverfahren durch die Beschwerdef�hrerin. Wenn man die im Beschwerdeverfahren gestellten Antr�ge mit der Vereinbarung der Eltern im Ab�nderungsverfahren vergleiche, die von der Einzelrichterin auch genehmigt worden seien, sei die Beschwerdef�hrerin materiell als unterliegende Partei anzusehen. In formeller Hinsicht best�nden gegen�ber dem Vorgehen der KESB zwar gewisse Vorbehalte. Letztlich h�tten diese R�gen aber nicht detailliert gepr�ft werden m�ssen und es sei offen, ob der Entscheid der KESB vom 19. November 2013 vom Obergericht aus formellen Gr�nden aufgehoben worden w�re, wenn es zu einer entsprechenden Beurteilung gekommen w�re. Bei dieser Ausgangslage w�re es unbillig, in erster Linie darauf abzustellen, wer die Gegenstandslosigkeit verursacht habe. Vielmehr erscheine es angemessen, die amtlichen Kosten vollumf�nglich der Beschwerdef�hrerin, die das Verfahren veranlasst habe und - zumindest materiell - vollumf�nglich unterlegen sei, aufzuerlegen und diese auch zu verpflichten, den Beschwerdegegner f�r seine Vertretungskosten im Beschwerdeverfahren zu entsch�digen (Art. 53 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 24 Abs. 2 VRPG).
6.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) und begr�ndet dies damit, dass die Vorinstanz in ihrem Entscheid gerade einmal mit einem Nebensatz auf das - f�r die materielle Ausgangslage des Beschwerdeverfahrens - entscheidende bundesgerichtliche Urteil 5A_827/2013 eingegangen sei.
6.2.�Die Begr�ndungspflicht, wie sie sich aus dem verfassungsm�ssigen Geh�rsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) ergibt, bedeutet nicht, dass sich die Beh�rde zu allen Punkten einl�sslich �ussern und jedes einzelne Vorbringen widerlegen muss (vgl. zum Ganzen BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445). Zu begr�nden ist das Ergebnis des Entscheides, das im Urteilsdispositiv zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person ber�hrt. �ber dessen Tragweite - und nicht �ber ihm zugrunde liegende Erw�gungen - soll sich die betroffene Person Rechenschaft geben k�nnen (Urteil 5A_382/2013 vom 12. September 2013 E. 3.1). Eingedenk dessen erweist sich der Tadel der Beschwerdef�hrerin als unbegr�ndet.
7.1.�In der Sache macht die Beschwerdef�hrerin geltend, dass die Vorinstanz ihre Prozessaussichten im Beschwerdeverfahren vor Obergericht falsch eingesch�tzt habe. Die KESB Appenzell Ausserrhoden habe ihr am 19. November 2013 die Obhut sowie die alleinige elterliche Sorge im Bereich Ausbildung �ber ihre Tochter C.B.________ von einem Tag auf den andern entzogen. Diesen Entscheid habe sie fristgerecht angefochten. Mit Entscheid vom 3. Februar 2014 habe das Obergericht Appenzell Ausserrhoden den Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen. Das rechtliche Geh�r vor dem Obhutsentzug und dem partiellen Entzug der elterlichen Sorge habe in einer kurzen telefonischen Mitteilung der zust�ndigen Sachbearbeiterin der KESB Appenzell Ausserrhoden bestanden. Eine richtige Anh�rung von ihr, der Beschwerdef�hrerin und Kindsmutter, sei nicht erfolgt. Auch nach Auffassung der Vorinstanz habe die KESB Appenzell Ausserrhoden beim Obhutsentzug ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r missachtet.
Sp�testens mit Eingang der Stellungnahme der Beist�ndin vom 28. Mai 2014 sei der einfache Schriftenwechsel vor der Vorinstanz abgeschlossen gewesen. Die Eingabe des Vertreters des Kindsvaters vom 11. April 2014 habe gerade einmal f�nf Seiten umfasst. Weitere umfangreiche Eingaben des Kindsvaters habe es nicht gegeben.
Am 9. Juli 2014 habe die KESB Appenzell Ausserrhoden auf Anregung der Vorinstanz unter dem Titel "Wiedererw�gung" eine Anh�rung der Kindsmutter durchgef�hrt. In der Folge h�tten die Kindseltern unter Federf�hrung der KESB Appenzell Ausserrhoden Vergleichsverhandlungen aufgenommen, so dass die Vorinstanz schliesslich die auf den 18. August 2014 anberaumte Hauptverhandlung abgesagt habe. Die anschliessenden Vergleichsverhandlungen seien an der H�he des Kindesunterhaltes und der elterlichen Sorge gescheitert. Der Kindsvater habe daraufhin Klage beim Kantonsgericht betreffend Ab�nderung des Scheidungsurteils eingereicht. Darin habe er u.a. die alleinige elterliche Sorge, einen Kindesunterhalt von Fr. 800.-- bzw. 900.-- pro Monat sowie die alleinige elterliche Obhut verlangt. Die Parteien h�tten schliesslich unter Mitwirkung der zust�ndigen Einzelrichterineinen ausgewogenen Vergleich geschlossen (s. Sachverhalt Bst. B.c).
7.2.�Ob die Vorinstanz die Aussichten der Beschwerdef�hrerin, im Beschwerdeverfahren zu obsiegen, richtig eingesch�tzt hat, betrifft eine Rechtsfrage. Dabei ist zu beachten, dass sie sich im Fall eines Abschreibungsbeschlusses mit einer Prognose begn�gen musste, aber auch durfte. Dies ist zu ber�cksichtigen, wenn vom Bundesgericht eine �berpr�fung dieser Prognose erwartet wird. Das Bundesgericht schreitet nur ein, wenn sich die Prozessprognose bei summarischer Pr�fung der Rechtslage als unhaltbar erweist. Im konkreten Fall hat die Vorinstanz die Schw�chen des Entscheids der KESB Appenzell Ausserrhoden vom 19. November 2013 nicht verschwiegen, diese aber nicht als derart gravierend betrachtet, dass deswegen zwingend auf die Gutheissung der Beschwerde h�tte geschlossen werden m�ssen. Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vortr�gt, stellt diese Prognose nicht in Frage. Den von der Beschwerdef�hrerin zitierten bundesgerichtlichen Urteilen 5A_827/2013 vom 7. M�rz 2014 und BGE 140 III 289 ff. liegt ein Sachverhalt zugrunde, der sich nicht eins zu ein eins auf den vorliegenden Fall �bertragen l�sst. Die blosse Behauptung, die Vorinstanz h�tte mit ihrem Kostenentscheid gegen den Grundsatz eines fairen Verfahrens, gegen Treu und Glauben sowie gegen das Verbot widerspr�chlichen Verhaltens verstossen (Art. 5 Abs. 3 BV; Art. 9 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 52 ZPO i.V.m. Art. 450f ZGB), ersetzt keine dem R�geprinzip gen�gende Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid. Dies gilt auch f�r die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz verletze mit ihrem einseitigen Kostenentscheid Art. 8 und Art. 14 EMRK.
8.1.�Die Beschwerdef�hrerin st�rt sich weiter daran, dass die Vorinstanz sie als vollumf�nglich unterlegene Partei betrachtet habe. Zu diesem (falschen) Schluss sei die Vorinstanz nur deshalb gekommen, weil sie es unterlassen habe, die Antr�ge der Parteien einem Gesamtvergleich der Antr�ge vor dem Obergericht und dem Kantonsgericht zu unterziehen. Insbesondere habe es die Vorinstanz unter Verletzung des rechtlichen Geh�rs unterlassen zu pr�fen, inwieweit der Beschwerdegegner mit seinen Antr�gen vor Kantonsgericht mit seinen Vorstellungen punkto Kindesunterhalt und elterliche Sorge unterlegen sein k�nnte. Die Vorinstanz habe die entsprechende Klageschrift weder erw�hnt noch gelesen. Die Klageschrift bzw. die Antr�ge des Beschwerdegegners seien f�r die Beurteilung, ob sie, die Beschwerdef�hrerin, trotz der aufgezeigten M�ngel durch die KESB Appenzell Ausserrhoden als v�llig unterlegen zu betrachten sei, von erheblicher Bedeutung. Aus diesem Grund w�rden die entsprechenden Passagen aus der Klage und dem Entscheid des Kantonsgerichts denn auch nochmals eingereicht.
Die Vorinstanz habe den vor dem Kantonsgericht abgeschlossenen Vergleich in Erw�gung 9 nur unvollst�ndig wiedergegeben. Insbesondere habe die Vorinstanz nicht erw�hnt, dass die Kindseltern bez�glich der Kostentragung im Verfahren betreffend der Kindesbelange vor Kantonsgericht folgende Vereinbarung getroffen h�tten: "Ziff. 9: Die Parteien �bernehmen die Gerichtsgeb�hren je zur H�lfte - Ziff. 10: Jede Partei tr�gt ihre Anwalts- und Umtriebskosten selbst"
8.2.�Fest steht, dass die Beschwerdef�hrerin im Ab�nderungsprozess die Obhut �ber ihre Tochter verloren hat. In diesem zentralen Punkt hat sich die Beschwerdef�hrerin als Beklagte im Streit um die Ab�nderung des Scheidungsurteils nicht durchgesetzt. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden und schon gar nicht willk�rlich, wenn die Vorinstanz die Beschwerdef�hrerin auch mit Blick auf den mutmasslichen Ausgang des Beschwerdeverfahrens als in der Sache unterliegende Partei betrachtet hat. Dass die Beschwerdef�hrerin im Ab�nderungsverfahren in einzelnen Punkten auch Erfolge verbuchen konnte, tut dieser Einsch�tzung keinen Abbruch. Im �brigen scheitert die von der Beschwerdef�hrerin geforderte Gegen�berstellung von Ab�nderungsklage und Beschwerdeverfahren allein schon daran, dass die beiden Verfahren unterschiedliche Fragen zum Gegenstand haben. W�hrend es im Beschwerdeverfahren vor dem Obergericht allein um den Entzug der Obhut �ber die Tochter und deren Unterbringung ging (s. Sachverhalt Bst. B.a), hatte das Ab�nderungsverfahren vor dem Kantonsgericht insbesondere auch den Kindesunterhalt zum Gegenstand. Bleibt es dabei, dass die Beschwerdef�hrerin auch im gegenstandslos gewordenen Beschwerdeverfahren als unterliegende Partei zu gelten hat, so er�brigen sich Er�rterungen zum Begehren, mit dem die Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu Lasten der KESB Appenzell Ausserrhoden fordert. Abgesehen davon tut die Beschwerdef�hrerin auch nicht in einer dem R�geprinzip (E. 4) gen�genden Art und Weise dar, weshalb die Anwendung des kantonalen Rechts ihr gegen�ber der KESB Appenzell Ausserrhoden einen Entsch�digungsanspruch verschaffen w�rde.
Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz in einem weiteren Punkt vor, die Verfahrenskosten f�lschlicherweise aufgrund des VRPG statt anhand der Grunds�tze von Art. 106 ZPO verteilt zu haben. Wie es sich damit verh�lt, kann offen bleiben, tut die Beschwerdef�hrerin doch nicht dar, weshalb Art. 106 ZPO auf das Beschwerdeverfahren vor dem Obergericht �berhaupt Anwendung finden sollte. Es mag denn auch zutreffen, dass sich die Parteien in ihrem gerichtlich genehmigten Unterhaltsvereinbarung dazu verpflichtet haben, die Gerichtskosten h�lftig zu �bernehmen und die Parteikosten wettzuschlagen. Bedeutung konnte diese Vereinbarung aber zum vorneherein nur im Ab�nderungsverfahren vor dem Kantonsgericht entfalten. Die Vorinstanz wurde durch diese gerichtlich homologierte Abmachung hingegen nicht gebunden. Daran �ndert auch die Behauptung der Beschwerdef�hrerin nichts, dass das Vorgehen der Vorinstanz dem Gerechtigkeitsempfinden widerspreche.
In einem letzten Punkt kritisiert die Beschwerdef�hrerin die H�he der Parteientsch�digung, die sie dem Beschwerdegegner zu bezahlen hat (s. Sachverhalt Bst. B.e).
10.1.�Die Vorinstanz h�lt fest, die Kostennote des Anwalts des Beschwerdegegners, die auch das Verfahren ERV 13 127 vor dem Einzelrichter des Obergerichts abdecke, sei grunds�tzlich tarifkonform. Allerdings sei anzumerken, dass das mittlere Stundenhonorar im Kanton Appenzell Ausserrhoden lediglich Fr. 200.-- und nicht Fr. 250.-- betrage. Die Vorinstanz verweist hierzu auf Art. 13 Abs. 2 i.V.m. Art. 19 Abs. 1 der kantonalen Verordnung �ber den Anwaltstarif vom 14. M�rz 1995 (bGS 145.53). Daher habe die Beschwerdef�hrerin den Beschwerdegegner mit Fr. 6'105.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entsch�digen.
10.2.�Die Beschwerdef�hrerin klagt, die zugesprochene Entsch�digung liege sogar �ber dem absoluten Maximum der im Kanton Appenzell Ausserrhoden zu beachtenden Honorarpauschale f�r familienrechtliche Angelegenheiten gem�ss Art. 14 Abs. 1 i.V.m. Art. 21 Abs. 2 der erw�hnten Tarifverordnung. Sie weist darauf hin, dass es im gegenstandslos gewordenen Verfahren nicht einmal zu einer Hauptverhandlung gekommen sei und der Beschwerdegegner gerade einmal eine rund f�nfseitige Eingabe habe einreichen lassen. Mit den Vorschriften, auf die das Obergericht seinen Kostenspruch st�tzt (E. 10.1), setzt sich die Beschwerdef�hrerin jedoch in keiner Weise auseinander. Dies aber m�sste sie tun, um der Vorinstanz eine verfassungswidrige Anwendung des kantonalen Rechts nachzuweisen. Hierzu gen�gt es nicht, wenn sie dem angefochtenen Entscheid mit Blick auf die gesetzliche Grundlage einfach ihre eigenen Vorstellungen entgegenh�lt.
10.3.�Weiter beteuert die Beschwerdef�hrerin, der Schriftenwechsel im kantonalen Beschwerdeverfahren sei bereits im Mai 2014 abgeschlossen gewesen und die Hauptverhandlung abgesagt worden. Ab Juli 2014 h�tten die Parteien nur noch Vergleichsgespr�che gef�hrt, dies auf Anregung der Vorinstanz via die KESB Appenzell Ausserrhoden, die "ihren formell als klar fehlerhaft bezeichneten Obhutsentzug" habe ausb�geln und eine umfassende Einigung habe erzielen wollen. Trotzdem b�rde ihr die Vorinstanz die Aufwendungen des Rechtsvertreters des Beschwerdegegners auch ab Mai/Juni 2014 bis zum Abschluss des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit in vollem Umfang auf. Es sei im h�chsten Masse willk�rlich, wenn die Vorinstanz dem gegnerischen Anwalt trotz umfassender Einigung den Ersatz von Aufwendungen im Zusammenhang mit Vergleichsverhandlungen mit dem Argument zuspreche, dass sie, die Beschwerdef�hrerin, trotz der von ihr abgeschlossenen, fairen und umfassenden Einigung in vollem Umfang unterlegen sei. Hinzu komme noch, dass das Beschwerdeverfahren auf die formell fehlerhafte Vorgehensweise der KESB Appenzell Ausserrhoden zur�ckzuf�hren gewesen sei, was die Vorinstanz sogar zugestehe. Auch diese Einw�nde sind zum Scheitern verurteilt. Denn die Beschwerdef�hrerin liefert keinerlei Erkl�rung daf�r, weshalb es ihr trotz der Angaben in der Honorarnote des Beschwerdegegners nicht m�glich gewesen w�re, die ab Mitte 2014 angeblich nicht zur Entsch�digung berechtigten Aufwandpositionen des Beschwerdegegners zu identifizieren, vom Rechnungsbetrag in Abzug zu bringen und gest�tzt darauf ein reformatorisches und beziffertes (Eventual-) Begehren zu stellen, das ihre Beanstandungen konkret zum Ausdruck bringt. Allein mit ihren pauschalen Reklamationen vermag sie vor Bundesgericht nichts auszurichten. Daran �ndern auch ihre appellatorischen Beteuerungen nichts, wonach das Obergericht sie f�r ihre Vergleichsbereitschaft bestrafe, indem es ihr die gesamten Kosten des durch die umfassende Einigung gegenstandslos gewordenen Kindesschutzverfahrens auferlege, und damit die Grunds�tze der Kostenverteilung im Familienrecht verkenne.
Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen. Die Beschwerdef�hrerin unterliegt. Sie hat deshalb f�r die Gerichtskosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und den Beschwerdegegner zu entsch�digen (Art. 68 Abs.1 und 2 BGG). Die Gesuche der Parteien um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren k�nnen gutgeheissen werden (Art. 64 BGG). Der Rechtsanwalt des Beschwerdegegners ist direkt aus der Bundesgerichtskasse zu entsch�digen. Die Parteien haben der Gerichtskasse Ersatz zu leisten, wenn sie sp�ter dazu in der Lage sind (Art. 64 Abs. 4 BGG). Der KESB Appenzell Ausserrhoden ist keine Entsch�digung geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).
2.1.�Das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren wird gutgeheissen und es wird der Beschwerdef�hrerin Rechtsanwalt Boris Z�st als Rechtsbeistand beigegeben.
2.2.�Das Gesuch des Beschwerdegegners um unentgeltliche Verbeist�ndung f�r das bundesgerichtliche Verfahren wird gutgeheissen und es wird dem Beschwerdegegner Rechtsanwalt Philip Schneider als Rechtsbeistand beigegeben.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt, indes vorl�ufig auf die Gerichtskasse genommen.
Die Beschwerdef�hrerin hat Rechtsanwalt Philip Schneider f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'500.-- zu entsch�digen. Die Entsch�digung wird indes vorl�ufig auf die Gerichtskasse genommen und Rechtsanwalt Philip Schneider aus der Gerichtskasse mit Fr. 1'500.-- entsch�digt.
Rechtsanwalt Boris Z�st wird aus der Bundesgerichtskasse mit Fr. 1'500.-- entsch�digt.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde KESB Appenzell Ausserrhoden und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 45
 Art. 450
 Art. 64
 Art. 53
 Art. 19
 Art. 57
 Art. 266
 Art. 445
 Art. 445
 BGE 
 Art. 24
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 52
 Art. 450
 Art. 8
 Art. 14
 Art. 106
 Art. 106
 Art. 13
 Art. 19
 Art. 14
 Art. 21