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Timestamp: 2020-05-29 09:25:05+00:00

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Transparenzportal - Kärntner Grundversorgung - Direktleistungen an/für Fremde
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Kärntner Grundversorgung - Direktleistungen an/für Fremde
Auszahlung von Lebensunterhalt (§ 3 Abs. 1 lit. b K.GrvG), Taschengeld (§ 3 Abs. 1 lit. c K-GrvG), Miete bei individueller Unterbringung (§ 3 Abs. 1 lit. a K-GrvG), Schulbedarf für Kinder (§ 3 Abs. 1 lit. j K-GrvG) , Übernahme von Transportkosten bei Überstellungen und behördlichen Ladungen (§ 3 Abs. 1 lit. i K-GrvG), Bekleidungsgeld (§ 3 Abs. 1 lit. l K-GrvG), Überbrückungshilfe bei freiwilliger Rückkehr (§ 3 Abs. 1 lit. n K-GrvG) sowie Kostenübernahme eines ortsüblichen Begräbnisses oder eines Rückführungsbeitrages (§ 3 Abs. 1 lit. m K-GrvG) gemäß dem Kärntner Grundversorgungsgesetz.
Förderadressat: hilfs- und schutzbedürftige Fremde gem. § 2 K-GrvG
Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 13 -Gesellschaft und Integration, Hasnerstraße 8, 9021 Klagenfurt am Wörthersee, Ansprechpartnerin: Dr. Barbara Roschitz, Telefon: 050 536 33001
Zielgruppe gemäß § 2 Abs. 1 K-GrvG sind hilfs- und schutzbedürftige Fremde, die unterstützungswürdig sind und ihren Hauptwohnsitz in Kärnten haben oder sich in Kärnten aufhalten. Die Hilfs- und Schutzbedürftigkeit nach § 2 Abs. 3 und 4 K-GrvG muss gegeben sein. War während der letzten drei Monate vor Antrag auf Aufnahme in die Grundversorgung der Lebensbedarf des Fremden durchgehend gesichert, wird angenommen, dass die Hilfsbedürftigkeit nicht gegeben ist. Der Antragsteller hat im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht die erforderlichen Beweismittel der Behörde vorzulegen.
Die Unterstützung für Fremde, die angehalten werden, ruht für die Dauer der behördlichen oder gerichtlichen Anhaltung.
Fremde erhalten trotz Hauptwohnsitz oder Aufenthalt in Kärnten keine Grundversorgung, wenn
sie in einer Betreuungseinrichtung des Bundes untergebracht sind oder sich im asylrechtlichen Zulassungsverfahren befinden,
sie nach Maßgabe der Grundversorgungsvereinbarung – Art. 15a B-VG, einem anderen Bundesland als Kärnten zugewiesen wurden,
sie Grundversorgungsleistungen in Kärnten beantragen, ohne dass die in der Grundversorgungsvereinbarung – Art. 15a B-VG, vorgesehene Zuweisung vorgenommen wurde.
Einkommens- und Vermögensnachweise sind zu erbringen z.B. Arbeitsvertrag, Versicherungsauszug, AMS Bezugsnachweis, KFZ Meldung
Die Grundversorgung ist nur Personen zu gewähren, deren regelmäßige nachweisliche Anwesenheit an der bekannten Aufenthaltsadresse gegeben ist.
Antrag: Die Grundversorgung ist auf Antrag oder von Amts wegen zu gewähren. Die Behörde überprüft im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens, ob die gesetzlichen Voraussetzungen einer Leistungsgewährung vorliegen.
Bestehendes verwertbares Vermögen bzw. Einkommen (umfassender Einkommensbegriff) ist auf die Leistungen der Grundversorgung anzurechnen.
Gegenstände, die nicht dem üblichen Alltagsbedarf entsprechen und deren Anschaffung, Betrieb oder Erhaltung üblicherweise nicht aus der Leistung des Grundversorgungsanspruches finanzierbar sind, führen jedenfalls zu einer Reduzierung oder sogar zu einer Einstellung der Grundversorgung (zB PKW Besitz und/oder dessen Betrieb).
Nachzahlungen von Familienbeihilfeleistungen sind verwertbares Vermögen.
Leistungen des Staates aus anderen Titeln sind grundsätzlich bei der Leistungsberechnung zu berücksichtigen.
Vermögensnachweise (z. B. Kfz-Meldung)
Versicherungsauszug
Ganzjährig laufende Zahlungen.
http://www.ktn.gv.at/205967_DE-ktn.gv.at-Fluechtlingswesen
Grundversorgungsvereinbarung gemäß Art. 15 a B-VG, BGBl. I Nr. 80/2004 idgF; Grundversorgungsgesetz-Bund 2005 - GVG-B 2005, BGBl. Nr. 405/1991 idgF; Kärntner Grundversorgungsgesetz - K-GrvG, LGBl Nr 43/2006 idgF
Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1027184
Familie, Grundversorgung, Migration, Schüler, Soziale Sicherung, Wohnhilfe

References: § 2
 § 2
 § 2
 Art. 15
 Art. 15
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