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Timestamp: 2016-08-29 05:39:30+00:00

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OLG-KOBLENZ - 11.08.2000, 10 U 1393/98 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Koblenz > Urteil vom 11.08.2000, Aktenzeichen: 10 U 1393/98 OLG-KOBLENZ – Aktenzeichen: 10 U 1393/98Urteil vom 11.08.2000
Leitsatz:Sturm- und Hagelversicherung, §§ 1 VVG i.V.m. §§ 1ff. der Allgemeinen Bedingungen für die Sturmversicherung, AstB 87 i.V.m. der Deklaration, Sonderbedingungen und Klauseln für die Feuer-, Leitungswasser- und Sturmversicherung von Geschäfts- und landwirtschaftlichen Gebäuden SV 0315/08, E Schäden durch Hagel Kl. 6106
Ein Anspruch aus der Sturm- und Hagelversicherung besteht nicht, wenn der Versicherungsnehmer nicht den Nachweis erbringen kann, dass Schäden an einem aus Asbestzement-Wellplatten bestehenden Dach nicht durch das Hagelereignis selbst verursacht worden sind, vielmehr zur Überzeugung des Gerichts lediglich ein Allmählichkeitsschaden vorliegt.Rechtsgebiete:VVG, AstB 87, ZPOVorschriften:§ 1 VVG, § 1 ff. AstB 87, § 286 ZPO, § 286 Abs. 1 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO, § 708 Nr. 10 ZPO, § 711 ZPOVerfahrensgang:LG Trier 11 O 76/95Rechtskraft:ja
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Weitere Entscheidungen vom OLG-KOBLENZOLG-KOBLENZ – Beschluss, 1 Ws 501/00 vom 10.08.2000Leitsatz:
Die Weigerung eines Untersuchungshäftlings, bei Verdacht auf Drogenkonsum in die Anstalt eine Urinprobe abzugeben, kann nicht mit Disziplinarmaßnahmen geahndet werden, weil der Gefangene nicht verpflichtet ist, aktiv an der Sachverhaltsaufklärung mitzuwirken.OLG-KOBLENZ – Beschluss, 1 Ws 387/00 vom 08.08.2000Leitsatz:
Eine Terminierung der Hauptverhandlung, die es dem angeklagten Unternehmen unmöglich macht, saisongebundene notwendige Arbeiten in seinem Betrieb durchzuführen, ist objektiv willkürlich und kann ausnahmsweise mit der Beschwerde angefochten werden.OLG-KOBLENZ – Beschluss, 1 Ws 343/00 vom 03.08.2000Leitsatz:
Wird der nach § 454 II Nr. 1 StPO eingeschaltete Sachverständige zunächst mündlich nach § 454 II 3 StPO angehört und finden dann auf seine Anregung weitere für seine Prognose relevante Ermittlungen statt, so ist der Sachverständige über das Ergebnis dieser Ermittlungen zu unterrichten und erneut mündlich anzuhören. Geschieht dies nicht und entscheidet die Strafvollstreckungskammer, ohne den Sachverständigen auch zu den nachträglich erhobenen Prognosetatsachen angehört zu haben, steht dies einer völlig unterbliebenen Sachverständigenanhörung gleich. Der darin liegende Verstoß gegen §§ 454 II 3 StPO führt zur Aufhebung und Zurückverweisung.
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References: § 1
 § 286
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 § 97
 § 708
 § 711
 § 454
 § 454