Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19900308_OGH0002_0070OB00505_9000000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-02-26 18:38:26+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze für 7Ob505/90 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 7Ob215/72 8Ob84/73 5Ob1...
RS0048343
7Ob215/72; 8Ob84/73; 5Ob113/74; 5Ob547/77; 6Ob692/77; 5Ob708/81; 5Ob787/81; 5Ob668/82; 4Ob564/82; 1Ob735/82; 4Ob521/83; 8Ob609/84; 3Ob555/86; 8Ob540/87; 1Ob639/87; 1Ob659/87; 7Ob678/88; 8Ob558/89; 1Ob559/89; 7Ob505/90; 8Ob596/91; 4Ob260/98h; 7Ob345/99g; 2Ob19/11z; 6Ob182/16g
ABGB §148 Abs1 A
ABGB §170a Abs1
Das Besuchsrecht soll der Aufrechterhaltung des auf der Blutsverwandtschaft beruhenden persönlichen Naheverhältnisses zwischen Eltern und Kindern dienen; es soll eine gegenseitige Entfremdung verhindern und zugleich dem betreffenden Elternteil die Möglichkeit bieten, die Pflege und Erziehungsarbeit des erziehungsberechtigten Elternteils zu überwachen (EFSlg 11298, EvBl 1969/281 S 436 ua). Grundsätzlich reicht aber ein einziger Besuchstag im Monat nicht aus, um einen echten Vater - Kind - Kontakt herzustellen. Zur Erreichung dieses Zwecks ist vielmehr ein zweimaliger Monatsbesuch erforderlich. Nur in Ausnahmefällen kann von diesem Erfordernis abgegangen werden.
7 Ob 215/72
Entscheidungstext OGH 04.10.1972 7 Ob 215/72
8 Ob 84/73
Entscheidungstext OGH 15.05.1973 8 Ob 84/73
5 Ob 113/74
Entscheidungstext OGH 29.05.1974 5 Ob 113/74
nur: Grundsätzlich reicht aber ein einziger Besuchstag im Monat nicht aus, um einen echten Vater - Kind - Kontakt herzustellen. (T1) Veröff: EvBl 1974/284 S 631
5 Ob 547/77
Entscheidungstext OGH 08.03.1977 5 Ob 547/77
nur: Das Besuchsrecht soll der Aufrechterhaltung des auf der Blutsverwandtschaft beruhenden persönlichen Naheverhältnisses zwischen Eltern und Kindern dienen. (T2)
6 Ob 692/77
Entscheidungstext OGH 11.08.1977 6 Ob 692/77
nur: Grundsätzlich reicht aber ein einziger Besuchstag im Monat nicht aus, um einen echten Vater - Kind - Kontakt herzustellen. Zur Erreichung dieses Zwecks ist vielmehr ein zweimaliger Monatsbesuch erforderlich. (T3)
5 Ob 708/81
Entscheidungstext OGH 15.09.1981 5 Ob 708/81
5 Ob 787/81
Entscheidungstext OGH 12.01.1982 5 Ob 787/81
Vgl; nur T3; Beisatz: Besuchsrecht der Mutter. (T4)
5 Ob 668/82
Entscheidungstext OGH 13.07.1982 5 Ob 668/82
4 Ob 564/82
Entscheidungstext OGH 12.10.1982 4 Ob 564/82
1 Ob 735/82
Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 735/82
nur T2; Veröff: ÖA 1983,104
4 Ob 521/83
Entscheidungstext OGH 22.02.1983 4 Ob 521/83
Auch; nur: Das Besuchsrecht soll der Aufrechterhaltung des auf der Blutsverwandtschaft beruhenden persönlichen Naheverhältnisses zwischen Eltern und Kindern dienen; es soll eine gegenseitige Entfremdung verhindern. (T5)
8 Ob 609/84
Entscheidungstext OGH 04.10.1984 8 Ob 609/84
8 Ob 540/87
Entscheidungstext OGH 26.03.1987 8 Ob 540/87
1 Ob 639/87
Entscheidungstext OGH 15.07.1987 1 Ob 639/87
1 Ob 659/87
Entscheidungstext OGH 02.09.1987 1 Ob 659/87
7 Ob 678/88
Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 678/88
8 Ob 558/89
Entscheidungstext OGH 19.04.1989 8 Ob 558/89
nur T5; nur T2
1 Ob 559/89
Entscheidungstext OGH 24.05.1989 1 Ob 559/89
7 Ob 505/90
Entscheidungstext OGH 08.03.1990 7 Ob 505/90
8 Ob 596/91
Entscheidungstext OGH 29.08.1991 8 Ob 596/91
Vgl auch; nur T5; Beisatz: Das Besuchsrecht soll die Verbundenheit zwischen dem Kind und dem nicht obsorgeberechtigten Elternteil herstellen oder bewahren. Eigeninteressen eines Elternteils, aber auch nacheheliche Konflikte der Eltern haben dabei zurückzutreten. (T6)
4 Ob 260/98h
Entscheidungstext OGH 20.10.1998 4 Ob 260/98h
7 Ob 345/99g
Entscheidungstext OGH 11.01.2000 7 Ob 345/99g
Auch; Beisatz: Ein Ausnahmefall liegt jedenfalls dann vor, wenn das Kindeswohl durch häufigere Kontakte gefährdet wäre. (T7)
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0048343
JJR_19721004_OGH0002_0070OB00215_7200000_002
Rechtssatz für 5Ob113/74 7Ob127/74 5Ob...
RS0047754
5Ob113/74; 7Ob127/74; 5Ob72/75; 5Ob98/75; 1Ob588/76; 7Ob583/76; 5Ob613/76; 2Ob546/76; 5Ob547/77; 1Ob592/77; 4Ob519/77; 6Ob692/77; 7Ob505/77; 7Ob737/77; 3Ob547/78; 5Ob583/80; 5Ob703/80; 1Ob779/80; 5Ob708/81; 2Ob536/81; 1Ob756/81; 5Ob752/81; 5Ob668/82; 5Ob733/82; 7Ob520/83; 8Ob546/83; 5Ob524/84; 2Ob563/84; 8Ob609/84; 8Ob606/84; 1Ob688/84; 8Ob620/85; 7Ob683/85; 3Ob555/86; 8Ob652/86; 2Ob534/87; 2Ob595/87; 2Ob598/87; 3Ob522/87; 1Ob533/88; 5Ob522/88; 8Ob568/88 (8Ob569/88); 7Ob611/88; 2Ob585/88; 2Ob612/88 (2Ob613/88); 8Ob558/89; 6Ob648/89; 7Ob505/90; 8Ob596/91; 7Ob618/91; 4Ob1540/92; 2Ob541/93; 10Ob514/94; 1Ob504/95; 4Ob13/97h; 4Ob303/97f; 4Ob260/98h; 7Ob106/99k; 10Ob190/99k; 7Ob234/99h; 1Ob129/00b; 6Ob173/00k; 5Ob152/00i; 1Ob4/01x; 7Ob27/01y; 1Ob232/01a; 5Ob279/01t; 8Ob42/02p; 4Ob227/02i; 5Ob243/02z; 8Ob22/04z; 6Ob171/05y; 4Ob131/06b; 8Ob73/06b; 7Ob34/07m; 2Ob26/07y; 9Ob35/08z; 7Ob8/09s; 8Ob59/09y; 1Ob157/09h; 5Ob167/09h; 7Ob37/10g; 1Ob74/10d; 6Ob148/10y; 4Ob8/11x; 4Ob98/11g; 2Ob19/11z; 5Ob173/11v; 1Ob179/11x; 5Ob21/13v; 7Ob68/14x; 9Ob28/14d; 7Ob198/14i; 7Ob159/15f; 10Ob96/15p; 10Ob32/16b; 6Ob182/16g; 3Ob66/17b; 6Ob109/17y; 1Ob136/17g; 3Ob159/17d; 9Ob46/17f; 6Ob33/18y; 2Ob180/17k; 8Ob139/18a; 8Ob57/19v; 9Ob42/19w
ABGB §142 Da
ABGB §170a
ABGB §170
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §186
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §187
Das Recht auf persönlichen Verkehr zwischen Eltern und Kindern ist ein allgemein anzuerkennendes Menschenrecht. Darüber hinaus ist aber ein Mindestmaß persönlicher Beziehungen eines Kindes zu beiden Elternteilen höchst erwünscht und wird im Dienst der gesunden Entwicklung des Kindes allgemein gefordert. Den Eltern steht das Recht auf persönlichen Verkehr nur insoweit nicht zu, als die Ausübung des Rechtes das Wohl des Kindes gefährdet.
Veröff: EvBl 1974/284 S 631
5 Ob 72/75
Entscheidungstext OGH 13.05.1975 5 Ob 72/75
5 Ob 98/75
Entscheidungstext OGH 17.06.1975 5 Ob 98/75
Beisatz: Im Konfliktfall ist dem Kindesrecht gegenüber dem Vaterrecht der Vorzug zu geben. (T1)
1 Ob 588/76
Entscheidungstext OGH 28.04.1976 1 Ob 588/76
7 Ob 583/76
Entscheidungstext OGH 29.04.1976 7 Ob 583/76
5 Ob 613/76
Entscheidungstext OGH 29.06.1976 5 Ob 613/76
nur: Darüber hinaus ist aber ein Mindestmaß persönlicher Beziehungen eines Kindes zu beiden Elternteilen höchst erwünscht und wird im Dienst der gesunden Entwicklung des Kindes allgemein gefordert. Den Eltern steht das Recht auf persönlichen Verkehr nur insoweit nicht zu, als die Ausübung des Rechtes das Wohl des Kindes gefährdet. (T2)
Veröff: EFSlg 26615
2 Ob 546/76
Entscheidungstext OGH 11.11.1976 2 Ob 546/76
nur: Das Recht auf persönlichen Verkehr zwischen Eltern und Kindern ist ein allgemein anzuerkennendes Menschenrecht. (T3)
1 Ob 592/77
Entscheidungstext OGH 25.05.1977 1 Ob 592/77
4 Ob 519/77
Entscheidungstext OGH 14.06.1977 4 Ob 519/77
nur: Den Eltern steht das Recht auf persönlichen Verkehr nur insoweit nicht zu, als die Ausübung des Rechtes das Wohl des Kindes gefährdet. (T4)
7 Ob 505/77
Entscheidungstext OGH 10.11.1977 7 Ob 505/77
7 Ob 737/77
Entscheidungstext OGH 12.01.1978 7 Ob 737/77
3 Ob 547/78
Entscheidungstext OGH 07.03.1978 3 Ob 547/78
5 Ob 583/80
Entscheidungstext OGH 22.04.1980 5 Ob 583/80
nur T3; nur T4; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Mutterrecht (T5)
Veröff: RZ 1982/16 S 57
5 Ob 703/80
Entscheidungstext OGH 21.10.1980 5 Ob 703/80
nur T3; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Mutter (T6)
1 Ob 779/80
Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 779/80
2 Ob 536/81
Entscheidungstext OGH 20.10.1981 2 Ob 536/81
1 Ob 756/81
Entscheidungstext OGH 14.10.1981 1 Ob 756/81
nur T4; Beisatz: Weitere Entscheidungen nur mehr bei § 148 ABGB nF. (T5a)
Bem: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen Beisatznummer (T5) auf (T5a) - Juni 2017 (T5b)
5 Ob 752/81
Entscheidungstext OGH 09.03.1982 5 Ob 752/81
Auch; nur T3; nur T4; Beisatz: Die auch durch vorbeugende Maßnahmen (zum Beispiel Beiziehung einer Pflegerin oder Fürsorgerin) nicht abwendbar sind. (T6a)
Bem: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen Beisatznummer (T6) auf (T6a) - Juni 2017 (T6b)
5 Ob 733/82
Entscheidungstext OGH 05.10.1982 5 Ob 733/82
7 Ob 520/83
Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 520/83
8 Ob 546/83
Entscheidungstext OGH 22.09.1983 8 Ob 546/83
nur T3; Beis wie T1; Beisatz: Der Konflikt muss jedoch in seinen nachteiligen Auswirkungen auf das Kind jenes Maß überschreiten, das als natürliche Folge der Zerreißung des Familienbandes durch die Trennung der Eltern in Kauf genommen werden muss. (T7)
5 Ob 524/84
Entscheidungstext OGH 06.03.1984 5 Ob 524/84
nur T3; nur T4; Beis wie T7
2 Ob 563/84
Entscheidungstext OGH 22.05.1984 2 Ob 563/84
8 Ob 606/84
Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 606/84
1 Ob 688/84
Entscheidungstext OGH 12.12.1984 1 Ob 688/84
8 Ob 620/85
Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 620/85
Auch; nur: Darüber hinaus ist aber ein Mindestmaß persönlicher Beziehungen eines Kindes zu beiden Elternteilen höchst erwünscht und wird im Dienst der gesunden Entwicklung des Kindes allgemein gefordert. (T8)
7 Ob 683/85
Entscheidungstext OGH 12.12.1985 7 Ob 683/85
Beisatz: Spannungen zwischen den Eltern hindern das Besuchsrecht nur, wenn sie das Kindeswohl gefährden. (T9)
8 Ob 652/86
Entscheidungstext OGH 19.11.1986 8 Ob 652/86
2 Ob 534/87
Entscheidungstext OGH 10.03.1987 2 Ob 534/87
2 Ob 595/87
Entscheidungstext OGH 16.06.1987 2 Ob 595/87
2 Ob 598/87
Entscheidungstext OGH 16.06.1987 2 Ob 598/87
1 Ob 533/88
Entscheidungstext OGH 16.03.1988 1 Ob 533/88
5 Ob 522/88
Entscheidungstext OGH 05.04.1988 5 Ob 522/88
nur T4; Beis wie T1; Beis wie T7
8 Ob 568/88
Entscheidungstext OGH 26.05.1988 8 Ob 568/88
7 Ob 611/88
Entscheidungstext OGH 30.06.1988 7 Ob 611/88
6 Ob 648/89
Entscheidungstext OGH 07.09.1989 6 Ob 648/89
7 Ob 618/91
Entscheidungstext OGH 28.11.1991 7 Ob 618/91
Beisatz: Auch die durch Adoption begründeten familienrechtlichen Beziehungen unterliegen dem Schutz des Art 8 Abs 1 MRK. (T10) Veröff: EvBl 1992/80 S 370 = RZ 1993/29 S 79
4 Ob 1540/92
Entscheidungstext OGH 28.04.1992 4 Ob 1540/92
Auch; nur T3; nur T4; Beisatz: Das Besuchsrecht kann immer nur vorübergehend oder bis auf weiters (nie jedoch für immer) untersagt werden. Für das Zutreffen der Voraussetzungen für die zeitweilige Untersagung sind stets die Umstände des Einzelfalles maßgebend. (T11)
2 Ob 541/93
Entscheidungstext OGH 08.07.1993 2 Ob 541/93
4 Ob 13/97h
Entscheidungstext OGH 28.01.1997 4 Ob 13/97h
4 Ob 303/97f
Entscheidungstext OGH 28.10.1997 4 Ob 303/97f
10 Ob 190/99k
Entscheidungstext OGH 07.09.1999 10 Ob 190/99k
7 Ob 234/99h
Entscheidungstext OGH 01.09.1999 7 Ob 234/99h
nur T4; nur T8
6 Ob 173/00k
Entscheidungstext OGH 13.07.2000 6 Ob 173/00k
nur T3; Beisatz: Gegenüber mündigen Minderjährigen soll kein Zwang ausgeübt werden soll, wenn sie den persönlichen Verkehr mit dem antragstellenden Elternteil (selbst wenn es unbegründet sein sollte) ablehnen (stRspr: EFSlg 75.001; EFSlg 86.872; ÖA 1997, 168), weil eine anständige, von gegenseitiger Achtung und Zuneigung getragene Begegnung nicht erzwungen werden kann und ein mit Zwangsmitteln gegen den Willen des mündigen Minderjährigen durchgesetzter persönlicher Verkehr jedenfalls dem Kindeswohl widerspreche. (T12)
5 Ob 152/00i
Entscheidungstext OGH 07.11.2000 5 Ob 152/00i
nur T3; Beisatz: Das Besuchsrecht, das Recht des nicht sorgeberechtigten Elternteils auf persönlichen Verkehr mit dem Kind, ist ein Grundrecht der Eltern-Kind-Beziehung das nicht beide Seiten gleich stark schützt, sondern bei dem das Interesse des Kindeswohls im Konfliktfall überwiegt. (T13)
Auch; Beisatz: Das Wohl des Kindes ist die oberste Maxime des Pflegschaftsverfahrens. (T14)
7 Ob 27/01y
Entscheidungstext OGH 28.02.2001 7 Ob 27/01y
1 Ob 232/01a
Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 232/01a
nur T4; Beis wie T1; Beis wie T7; Beis wie T9
5 Ob 279/01t
Entscheidungstext OGH 11.12.2001 5 Ob 279/01t
Auch; Beisatz: Die gänzliche Unterbindung des persönlichen Kontaktes zwischen einem Elternteil und seinem Kind hat die Ausnahme zu sein; jede sich ohne Gefährdung des Kindeswohls bietende Möglichkeit einer Kontaktaufnahme muss genutzt werden. (T15)
8 Ob 42/02p
Entscheidungstext OGH 21.02.2002 8 Ob 42/02p
nur T3; nur T4; Beis wie T7; Beis wie T11
4 Ob 227/02i
Entscheidungstext OGH 05.11.2002 4 Ob 227/02i
Beis wie T1; Beisatz: Sogar im unverschuldeten Konfliktfall hat der Besuchsrechtsanspruch eines Elternteils gegenüber dem Kindeswohl zurückzutreten. (T16)
Beisatz: An diesen Grundsätzen ist auch nach Neufassung des § 148 ABGB durch das KindRÄG 2001 BGBl I 2000/135 keine Änderung eingetreten. (T17)
5 Ob 243/02z
Entscheidungstext OGH 03.12.2002 5 Ob 243/02z
8 Ob 22/04z
Entscheidungstext OGH 26.08.2004 8 Ob 22/04z
Auch; Beisatz: Oberster Grundsatz jeder Besuchsrechtsregelung ist das Wohl und das Interesse des Kindes, sodass persönliche Animositäten der Eltern völlig zurückzutreten haben. (T18)
6 Ob 171/05y
Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 171/05y
Auch; Beisatz: Das Besuchsrecht ist ein Grundrecht der Eltern-Kind-Beziehung und ein allgemein anzuerkennendes, unter dem Schutz des Art 8 EMRK stehendes Menschenrecht. (T19)
4 Ob 131/06b
Entscheidungstext OGH 09.08.2006 4 Ob 131/06b
8 Ob 73/06b
Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 73/06b
7 Ob 34/07m
Entscheidungstext OGH 08.03.2007 7 Ob 34/07m
2 Ob 26/07y
Entscheidungstext OGH 24.05.2007 2 Ob 26/07y
9 Ob 35/08z
Entscheidungstext OGH 17.12.2008 9 Ob 35/08z
7 Ob 8/09s
Entscheidungstext OGH 30.03.2009 7 Ob 8/09s
Auch; Veröff: SZ 2009/41
Auch; Beis wie T19; Beisatz: Das Verhalten des betreuenden Elternteils kann im Zusammenhang mit der Ausübung des Besuchsrechts dem Kindeswohl abträglich sein, wenn dieses Verhalten das Recht des Kindes auf persönlichen Verkehr mit dem nicht betreuenden Elternteil gefährdet. (T20)
1 Ob 74/10d
Entscheidungstext OGH 06.07.2010 1 Ob 74/10d
nur: Das Recht auf persönlichen Verkehr zwischen Eltern und Kindern ist ein allgemein anzuerkennendes Menschenrecht. Den Eltern steht das Recht auf persönlichen Verkehr nur insoweit nicht zu, als die Ausübung des Rechtes das Wohl des Kindes gefährdet. (T21)
6 Ob 148/10y
Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 148/10y
Vgl auch; Beisatz: Verletzt ein Elternteil schuldhaft die sich aus § 145b ABGB ergebenden Pflichten und beeinträchtigt er dadurch die Eltern‑Kind‑Beziehung des anderen, können sich Schadenersatzansprüche ergeben. (T22)
4 Ob 98/11g
Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 98/11g
Vgl; Beisatz: Zwischen Eltern und Kindern besteht ein lebenslang andauerndes Rechtsband mit wechselseitigen Rechten und Pflichten. (T23)
Beisatz: § 773 Abs 3 ABGB. (T24)
Veröff: SZ 2011/101
Auch; Beis wie T19; Beisatz: Regelmäßige Besuchskontakte entsprechen in aller Regel auch dem Wohl des Kindes. (T25)
Beisatz: Eine Aufenthaltsbestimmung, die die Ausübung des Besuchsrechts unmöglich macht, ist daher im Allgemeinen unzulässig. (T26)
Beisatz: Eine gewisse Erschwerung bei der Ausübung des Besuchsrechts muss hingenommen werden. (T27)
1 Ob 179/11x
Entscheidungstext OGH 13.10.2011 1 Ob 179/11x
nur T3; Beis wie T19
5 Ob 21/13v
Entscheidungstext OGH 18.04.2013 5 Ob 21/13v
Auch; nur T3; nur T21; Beis wie T19
7 Ob 68/14x
Entscheidungstext OGH 07.05.2014 7 Ob 68/14x
Beis wie T6; Beis wie T15; Beis wie T25
Auch; Beisatz: Das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern ist ein von der Rechtsordnung anerkanntes, grundrechtlich abgesichertes Rechtsverhältnis, das auch das Streben nach persönlichem Kontakt erfasst und auch von Dritten zu respektieren ist. Diese Pflicht trifft auch den obsorgeberechtigten Elternteil, der aufgrund seiner faktischen Position in besonderer Weise die Möglichkeit hat, die Beziehung des Kindes zum anderen Elternteil zu fördern oder zu stören. (T28)
7 Ob 159/15f
Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 159/15f
10 Ob 96/15p
Entscheidungstext OGH 15.12.2015 10 Ob 96/15p
Auch; Beis wie T13; Beis wie T15
3 Ob 66/17b
Entscheidungstext OGH 10.05.2017 3 Ob 66/17b
6 Ob 109/17y
Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 109/17y
Vgl auch; Beis wie T1; nur T3; Beis wie T5; Beis wie T15; Beis wie T19; nur T21
3 Ob 159/17d
Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 159/17d
9 Ob 46/17f
Entscheidungstext OGH 21.03.2018 9 Ob 46/17f
Auch; Beis wie T19; Veröff: SZ 2018/22
Auch; nur T3; Beis wie T19; nur T21
2 Ob 180/17k
Entscheidungstext OGH 30.10.2018 2 Ob 180/17k
Auch; Beis ähnlich wie T23; Beis wie T28 nur: Das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern ist ein von der Rechtsordnung anerkanntes, grundrechtlich abgesichertes Rechtsverhältnis, das auch das Streben nach persönlichem Kontakt erfasst und auch von Dritten zu respektieren ist. (T29)
8 Ob 57/19v
Entscheidungstext OGH 24.07.2019 8 Ob 57/19v
9 Ob 42/19w
Entscheidungstext OGH 23.09.2019 9 Ob 42/19w
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0047754
JJR_19740529_OGH0002_0050OB00113_7400000_002
Rechtssatz für 7Ob601/77 1Ob610/82 1Ob...
RS0047950
7Ob601/77; 1Ob610/82; 1Ob509/83; 2Ob563/84; 8Ob609/84; 7Ob563/85; 8Ob564/85; 7Ob683/85; 7Ob628/86; 8Ob652/86; 8Ob540/87; 8Ob572/87; 2Ob598/87; 7Ob649/87; 3Ob522/87; 1Ob527/88; 3Ob540/88; 1Ob639/88; 7Ob515/89; 7Ob619/89; 2Ob569/89; 6Ob648/89; 8Ob507/90; 7Ob505/90; 8Ob596/91; 2Ob541/93; 1Ob504/95 (1Ob505/95); 1Ob96/97t; 5Ob329/98p; 6Ob171/05y; 8Ob17/06t; 5Ob59/08z; 5Ob167/09h; 6Ob148/10y; 6Ob182/16g; 1Ob136/17g; 5Ob219/17t; 5Ob90/19z
Das letztlich im Interesse des Kindes gelegene Besuchsrecht darf nur aus besonders triftigen Gründen vorübergehend eingestellt werden (hier: "angstbetonte Beziehung" des Kindes zum Vater reicht nicht aus).
7 Ob 601/77
Entscheidungstext OGH 30.06.1977 7 Ob 601/77
1 Ob 610/82
Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 610/82
1 Ob 509/83
Entscheidungstext OGH 24.01.1983 1 Ob 509/83
Beisatz: Es müssen vielmehr konkrete Umstände die Annahme rechtfertigen, dass das Besuchsrecht missbraucht oder in einer dem Kind nachteiligen Weise ausgeübt wird. (T1)
7 Ob 563/85
Entscheidungstext OGH 09.05.1985 7 Ob 563/85
Auch; Beisatz: Die bloße Befürchtung einer Irritation des Kindes reicht nicht aus. (T2)
8 Ob 564/85
Entscheidungstext OGH 23.05.1985 8 Ob 564/85
nur: Das letztlich im Interesse des Kindes gelegene Besuchsrecht darf nur aus besonders triftigen Gründen vorübergehend eingestellt werden. (T3)
Beisatz: Spannungen zwischen den Eltern hindern das Besuchsrecht nur, wenn sie das Kindeswohl gefährden. (T4)
7 Ob 628/86
Entscheidungstext OGH 30.07.1986 7 Ob 628/86
8 Ob 572/87
Entscheidungstext OGH 21.05.1987 8 Ob 572/87
7 Ob 649/87
Entscheidungstext OGH 30.07.1987 7 Ob 649/87
Vgl auch; nur T3; Beisatz: Auch eine dienstliche Verhinderung des Vaters zur Übergabe der Kinder ist kein zureichender Grund, das Besuchsrecht der Mutter entfallen zu lassen. Die Übergabe kann auch durch eine beauftragte Person erfolgen. (T5)
1 Ob 527/88
Entscheidungstext OGH 24.02.1988 1 Ob 527/88
Beisatz: So insbesondere, wenn mit der Ausübung des Besuchsrechtes eine erhebliche seelische Irritation des Kindes verbunden ist. (T6)
3 Ob 540/88
Entscheidungstext OGH 07.09.1988 3 Ob 540/88
1 Ob 639/88
Entscheidungstext OGH 11.10.1988 1 Ob 639/88
7 Ob 515/89
Entscheidungstext OGH 02.02.1989 7 Ob 515/89
7 Ob 619/89
Entscheidungstext OGH 06.07.1989 7 Ob 619/89
2 Ob 569/89
Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 569/89
8 Ob 507/90
Entscheidungstext OGH 25.01.1990 8 Ob 507/90
Vgl auch; Beisatz: Nur wenn die tatsächliche Ausübung des Besuchsrechts beim Kind merkbare und nicht bloß vorübergehende, seinem Wohl daher abträgliche Auswirkungen zeitigen sollte, ist das Besuchsrecht des Vaters vorübergehend zu untersagen. (T7)
nur T3; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Die Untersagung der Ausübung des Besuchsrechts ist auch dann statthaft, wenn die Beziehung des Kinds zu jenem Teil, bei dem es aufwächst, unerträglich gestört werden würde. (T8)
1 Ob 96/97t
Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 96/97t
5 Ob 329/98p
Entscheidungstext OGH 23.03.1999 5 Ob 329/98p
Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T6; Beis wie T7
Beisatz: Nur bei massiver Gefährdung des Kindeswohls hat in einem - selbst unverschuldeten - Konfliktfall der Besuchsrechtsanspruch eines Elternteiles gegenüber dem Kindeswohl zurückzutreten. (T9)
8 Ob 17/06t
Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 17/06t
Auch; Beis wie T9; Beisatz: Das Besuchsrecht kann immer nur vorübergehend oder bis auf Weiteres (grundsätzlich jedoch nicht für immer) untersagt werden. (T10)
5 Ob 59/08z
Entscheidungstext OGH 01.04.2008 5 Ob 59/08z
Auch; Beis ähnlich wie T10
nur T3; Beis ähnlich wie T4; Beis wie T9; Beis wie T10
Beis wie T2; nur T3; Beis wie T7
5 Ob 219/17t
Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 219/17t
5 Ob 90/19z
Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 90/19z
Die Gleichstellungen ab 1 Ob 509/83 erfolgten ohne Bezug auf § 148 ABGB.
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0047950
JJR_19770630_OGH0002_0070OB00601_7700000_003
Rechtssatz für 6Ob660/82 6Ob624/84 7Ob...
RS0087024
6Ob660/82; 6Ob624/84; 7Ob642/84; 1Ob701/84; 7Ob624/85; 1Ob564/86; 7Ob628/86; 1Ob528/87; 6Ob561/87; 8Ob572/87; 7Ob697/87; 1Ob691/87; 6Ob560/88; 2Ob537/88; 8Ob685/88; 3Ob543/89; 8Ob558/89; 7Ob645/89; 8Ob637/89; 1Ob696/89; 7Ob718/89; 7Ob505/90; 6Ob171/05y; 3Ob36/06z; 4Ob131/06b; 7Ob202/06s; 1Ob207/10p; 2Ob19/11z; 5Ob212/11d; 1Ob179/11x; 9Ob55/11w; 5Ob153/12d; 1Ob94/14a; 3Ob226/14b; 6Ob86/15p; 1Ob155/15y; 10Ob32/16b; 3Ob127/16x; 4Ob225/16s; 6Ob19/17p; 1Ob101/17k; 5Ob10/18h; 5Ob55/18a; 8Ob139/18a; 4Ob246/18g; 5Ob90/19z
AußStrG §16 BIII2b
AußStrG 2005 §62 B1d1
Bei der Entscheidung gemäß § 148 Abs 1 ABGB handelt es sich um eine Ermessensentscheidung, bei welcher das Wohl des Kindes ausschlaggebend ist.
6 Ob 660/82
Entscheidungstext OGH 09.06.1982 6 Ob 660/82
6 Ob 624/84
Entscheidungstext OGH 30.08.1984 6 Ob 624/84
Vgl; Beisatz: Von einer Außerachtlassung des Wohles des Kindes kann keine Rede sein, wenn beide Vorinstanzen sich damit auseinandergesetzt haben, ob die Einräumung eines Besuchsrechtes an die Rechtsmittelwerberin dem Wohl des Kindes entspräche (hier: § 148 Abs 2 ABGB). (T1)
7 Ob 642/84
Entscheidungstext OGH 13.09.1984 7 Ob 642/84
1 Ob 701/84
Entscheidungstext OGH 12.12.1984 1 Ob 701/84
Beis wie T1 nur: Von einer Außerachtlassung des Wohles des Kindes kann keine Rede sein, wenn beide Vorinstanzen sich damit auseinandergesetzt haben, ob die Einräumung eines Besuchsrechtes an die Rechtsmittelwerberin dem Wohl des Kindes entspräche. (T2)
7 Ob 624/85
Entscheidungstext OGH 03.10.1985 7 Ob 624/85
1 Ob 564/86
Entscheidungstext OGH 23.04.1986 1 Ob 564/86
1 Ob 528/87
Entscheidungstext OGH 08.04.1987 1 Ob 528/87
6 Ob 561/87
Entscheidungstext OGH 14.05.1987 6 Ob 561/87
7 Ob 697/87
Entscheidungstext OGH 29.10.1987 7 Ob 697/87
Ähnlich; Beis wie T1 nur: Von einer Außerachtlassung des Wohles des Kindes kann keine Rede sein, wenn beide Vorinstanzen sich damit auseinandergesetzt haben. (T3)
Beisatz: Hier: Entscheidung gemäß § 154 Abs 3 ABGB. (T4)
1 Ob 691/87
Entscheidungstext OGH 21.12.1987 1 Ob 691/87
6 Ob 560/88
Entscheidungstext OGH 14.04.1988 6 Ob 560/88
8 Ob 685/88
Entscheidungstext OGH 15.12.1988 8 Ob 685/88
Auch; Beisatz: Es stellt keine dem Anfechtungsgrund des § 16 AußStrG zu unterstellende Vorgangsweise der Vorinstanzen dar, wenn sie bei ihren Erwägungen allein das Interesse der beiden minderjährigen Nacherben als maßgeblich erachteten und dem Standpunkt der vom Rechtsmittelwerber angestrebten "Ausgewogenheit gegenüber allen vier Familienmitgliedern" nicht Rechnung trugen. (T5)
3 Ob 543/89
Entscheidungstext OGH 24.05.1989 3 Ob 543/89
7 Ob 645/89
Entscheidungstext OGH 07.09.1989 7 Ob 645/89
8 Ob 637/89
Entscheidungstext OGH 21.09.1989 8 Ob 637/89
1 Ob 696/89
Entscheidungstext OGH 29.11.1989 1 Ob 696/89
7 Ob 718/89
Entscheidungstext OGH 14.12.1989 7 Ob 718/89
Auch; Beisatz: Die nach pflichtgemäßem Ermessen zu treffende Entscheidung, inwieweit einem Elternteil unter Bedachtnahme auf Persönlichkeit, Eigenschaften und Lebensumstände das Besuchsrecht eingeräumt, eingeschränkt oder sogar entzogen werden soll, ist grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalls abhängig. Es kann ihr daher keine Bedeutung im Sinne des § 62 Abs 1 AußStrG 2005 zuerkannt werden, wenn nicht leitende Grundsätze der Rechtsprechung verletzt wurden. (T6)
3 Ob 36/06z
Entscheidungstext OGH 15.02.2006 3 Ob 36/06z
Auch; Beisatz: Der Inhalt einer gerichtlichen Regelung des Besuchsrechts hängt nicht von bisherigen Gepflogenheiten zwischen den Eltern ab. (T7)
7 Ob 202/06s
Entscheidungstext OGH 13.09.2006 7 Ob 202/06s
Beisatz: Wenn die Mutter ein Alkoholproblem des Vaters behauptet und vorbringt, dass er das Kind „in Lokale, in denen ein Kind dieses Alters nichts zu suchen hat", mitnehme, hat das Erstgericht die entsprechenden Nachforschungen zu pflegen und sodann auf gesicherter Basis entsprechende Feststellungen zu treffen. (T8)
1 Ob 207/10p
Entscheidungstext OGH 15.12.2010 1 Ob 207/10p
Vgl auch; vgl auch Beis wie T6 nur: Die nach pflichtgemäßem Ermessen zu treffende Entscheidung, inwieweit einem Elternteil das Besuchsrecht eingeräumt werden soll, ist grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalls abhängig. Es kann ihr daher keine Bedeutung im Sinne des § 62 Abs 1 AußStrG 2005 zuerkannt werden, wenn nicht leitende Grundsätze der Rechtsprechung verletzt wurden. (T9)
5 Ob 212/11d
Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 212/11d
Vgl; Beis ähnlich wie T6; Beis auch wie T9
5 Ob 153/12d
Entscheidungstext OGH 02.10.2012 5 Ob 153/12d
Auch; Ähnlich Beis wie T9
1 Ob 94/14a
Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 94/14a
Auch; Beisatz: Wenn jedoch ein persönlicher Kontakt der Kinder zum Vater derzeit dem Kindeswohl widerspricht, ist es auch nicht angezeigt, die Familiengerichtshilfe zum Zweck einer Besuchsmittlung einzuschalten. (T10)
6 Ob 86/15p
Entscheidungstext OGH 27.05.2015 6 Ob 86/15p
Auch; Beis wie T9; Beisatz: Ein genereller Grundsatz dahin, dass das Pflegschaftsgericht im Verfahren über die Festsetzung des Kontaktrechts stets einen Sachverständigen beizuziehen hätte, besteht nicht. (T11)
Beisatz: Die Stellungnahme eines Psychologen der Familiengerichtshilfe ist zwar nicht mit einem Sachverständigengutachten iSd §§ 351 ff ZPO gleichzusetzen. Dies schließt jedoch im Einzelfall nicht aus, dass eine derartige Stellungnahme im Zusammenhalt mit anderen Beweismitteln eine ausreichende Entscheidungsgrundlage darstellt. (T12)
1 Ob 155/15y
Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 155/15y
3 Ob 127/16x
Entscheidungstext OGH 22.09.2016 3 Ob 127/16x
4 Ob 225/16s
Entscheidungstext OGH 20.12.2016 4 Ob 225/16s
6 Ob 19/17p
Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 19/17p
1 Ob 101/17k
Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 101/17k
Auch; Beisatz: Hier: Keine unbegleiteten Kontakte. (T13)
5 Ob 55/18a
Entscheidungstext OGH 10.04.2018 5 Ob 55/18a
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0087024
JJR_19820609_OGH0002_0060OB00660_8200000_001

References: §148
 §170
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 §142
 §170
 §170
 §186
 §187
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 148
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 148
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 145
 OGH 
 § 773
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 148
 §16
 §62
 § 148
 OGH 
 OGH 
 § 148
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 154
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 16
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 62
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 62
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH