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Timestamp: 2020-02-22 18:00:22+00:00

Document:
Dienstleistungen - 159790-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 159790-2019
05/04/2019 S68 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Würzburg: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
2019/S 068-159790
Offizielle Bezeichnung: Stadt Würzburg, FA Hochbau
Postanschrift: Veitshöchheimer Str. 1
NUTS-Code: DE263
Postleitzahl: 97080
E-Mail: fa-hochbau@stadt.wuerzburg.de
Telefon: +49 931372245
Fax: +49 931373545
Hauptadresse: www.wuerzburg.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=161245
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.staatsanzeiger-eservices.de
Tragwerksplanung nach Teil 4, Abschnitt 1 HOAI 2013, LPh. 1-6 für die Sanierung des Hub27/Zentrum für Soziales, Kultur, Bildung und Sport am Hubland in Würzburg.
Die Stadt Würzburg beabsichtigt die Sanierung und Umnutzung der Gebäude 13 und 14 der ehemaligen Leighton-Barracks zu einem Zentrum für Soziales, Kultur, Bildung und Sport im neuen Stadtteil Hubland in Würzburg. Die Hauptnutzfläche der künftigen Nutzung umfasst ca. 3 865 m2.
Der Auftrag umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung nach Teil 4, Abschnitt 1 § 49 ff. nach HOAI 2013 für die für die Leistungsphasen 1 bis 6.
Wert ohne MwSt.: 300 000.00 EUR
Als Teilmaßnahme der Konversion der früheren Leighton-Barracks der Amerikanischen Streitkräfte zum zukünftigen Würzburger Stadtteil Hubland sollen die Gebäude 13 und 14, ein ehemaliges Mannschaftsgebäude und ein Flugzeughangar, der später als Sporthalle genutzt wurde, dauerhaft öffentlich für soziale, kulturelle und bürgerschaftliche Nutzung zur Verfügung stehen.
Mit einem offenen und flexiblen Konzept für unterschiedliche Nutzer sollen generationsübergreifende, sportliche, soziale und kulturelle Aktivitäten ermöglicht und ein lebendiger Anlaufpunkt im neuen Stadtteil geschaffen werden. Dazu sollen die Gebäude und die angrenzenden Freiflächen so umgestaltet werden, dass künftig folgende Nutzungsbereiche vorhanden sind: Kindergarten und Kinderkrippe, Familienstützpunkt, allgemeiner Sozialdienst für Kinder, Jugendliche und Familien, Jugendkulturelles Zentrum, Sporthalle, sowie multifunktionale Räume zur gemeinsamen Nutzung. Das Raumprogramm weist dabei eine Nutzfläche von ca. 3 865 m2 auf.
Die Bestandsgebäude stehen zwar nicht unter Denkmalschutz, sollen aber wegen ihrer städtebaulichen Prägnanz und der identitätsstiftenden Bedeutung erhalten bleiben. Das Gebäude 13, ein ehemaliges Mannschaftsgebäude ist ein zweigeschossiger, teilunterkellerter Massivbau mit ausgebautem Dachgeschoss und einer überbauten Grundfläche von ca. 580 m2, dessen baulicher Zustand als gut eingeschätzt wird. In dem Gebäude 14, einem ehemaligen Flugzeughangar mit einer Grundfläche von ca. 3 170 m2 bzw. Außenseiten von 64 x 54 m Länge wurde nachträglich eine Sporthalle mit einer Hallenfläche 45/30 m mit zugehörigen Nebenflächen, wie Umkleiden usw. eingebaut. Auch dieses Gebäude befindet sich in einem mittleren bis gutem Gebäudezustand. Bedingt durch die anstehenden Umnutzungen müssen beide Gebäude umfassend saniert und den neuen Nutzungskonzepten angepasst werden, wobei insbesondere die Einhaltung aktueller Brandschutzvorschriften sicher zu stellen ist.
Durch die Stadt Würzburg wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt, dessen erster Preisträger mit der Umsetzung der Bauaufgabe beauftragt wurde.
Beginn: 01/08/2019
Ende: 31/12/2022
Die Kriterien sind im Bewerbungsbogen für den Teilnameantrag eingearbeitet und dort ersichtlich. Die Prüfung ergibt eine Rangfolge, von der mindestens 3 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes bzw. zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden.
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsstufe 1, welche die Leistungsphasen 1 bis 4 umfasst. In Abhängigkeit von der Finanzierung des Vorhabens, sowie den erforderlichen Beschlüssen der Gremien des Auftraggebers ist die Beauftragung weiterer Projektstufen bzw. Leistungsphasen beabsichtigt.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honoraras geltend machen.
Für den Vertragsabschluss ist die Verwendung standardisierter Vertragsmuster nach dem Vergabehandbuch Bayern vorgesehen.
Gefordert werden Nachweise und Angaben u. a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 44 VgV. Details sind dem Bewerbungsbogen unter Ziffer 5 zu entnehmen.
Gefordert werden Nachweise und Angaben u. a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 45 VgV. Details sind dem Bewerbungsbogen unter Ziffer 6 zu entnehmen.
Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der diese den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Gefordert werden Nachweise und Angaben u.a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 46 VgV. Details sind dem Bewerbungsbogen unter Ziffer 7 zu entnehmen. Zum Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit sind zur Erlangung der Höchstpunktzahl 4 mit der Leistung vergleichbare Referenzen, sowie zusätzlich 2 besonders vergleichbare Referenzen vorzulegen. Dabei sind die vom Auslober zur Verfügung gestellten Referenzformblätter zwingend zu verwenden.
Baukammergesetz siehe auch III.1.1.
Gefordert werden Nachweise darüber, dass der Bewerber bauvorlageberechtigt (nach Art. 61 BayBO) und zumFühren der Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. bzw. Dipl.-Ing. (FH) oder Bachelor oder Master berechtigt ist.
Tag: 03/05/2019
Der Auslober stellt Bewerbungsbögen zur Verfügung, welche unter der unter I.3 genannten Adresse abgerufen werden können und zwingend anzuwenden sind. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Sofern der Bieter über eine EEE verfügt, kann diese in Ergänzung des Bewerbungsbogens eingereicht werden. Die Ziffer 1-3, sowie 6 des Bewerbungsbogens sind in diesem Fall nicht auszufüllen.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerbungsbogen und Nachweisen, die als Anlage beizufügen sind.Der Bewerbungsbogen ist durch den Bewerber, wo gekennzeichnet auszufüllen und mit den Anlagen in der vorgegebenen Gliederung einzureichen.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der ausschreibenden Stelle und werden nicht zurückgegeben.
Kleinere Büroorganisationen werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch.
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren verfahren.
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Postfach 606
Postleitzahl: 91511
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
— etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
— ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Letzte Änderung: 21/02/2020

References: § 49
 § 44
 § 45
 § 46
 Art. 61
 § 160
 § 160
 § 160
 § 160