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Timestamp: 2018-01-19 11:42:29+00:00

Document:
Deutsch – Jahrgang 5
Deutsch Jg. 5 – UE 1: Ich – Du – Wir.
· welche Möglichkeiten es gibt, sich selbst anderen vorzustellen (z.B. Steckbrief, erlebte Geschichten, „Das-bin-ich-Kiste“ usw.) und wie sie gestaltet sein müssen,
· wie unser Schulgebäude aufgebaut ist.
· einzelen wichtige Punkte in der Schule beschreiben (Sekratariat, etc.)
· einen Weg in der Schule so beschreiben, dass der Leser ankommt (Ablauf, Orientierungspunkte etc.)
· einen Brief so schreiben, dass die Chance groß ist, dass er beantwortet wird,
· Innenkreis-Außenkreise (Variante Kugellager beim Kennenlernspiel)
· Wochenplan (beim Ausarbeiten verschiedener Selbstdarstellungs-Medien)
· Strukturierte Gruppenarbeit (beim Kennenlernspiel)
· Lerntempoduett (beim Erschließen der Spielregel des Kennenlernspiels)
· methodische Fähigkeiten
· eine andere Person betrachten und äußere Merkmale benennen,
· eine Spielregel verstehen und anwenden.
· Textaufbauregeln anwenden, (Wegbeschreibung Ankommen,
Brief Antwort)
· Satzgrenzen einhalten,
· erkennen, welche Hilfen ich für eine Aufgabe brauche und mir diese holen.
· Kunst (z.B. „Das-bin-ich-Kiste“)
· Musik (z.B.: Selbstdarstellung mit Lieblingssongs...)
· GL (z.B. Grundschulen in Marl)
· entscheiden, was ich aus meinem Leben darstellen will und was nicht,
· beurteilen, ob ein Mitschüler die äußeren Merkmale eines anderen Schülers richtig benannt hat,
· Eine Wegbeschreibung verbessern,
· Einen Brief verbessern,
· Textaufbau nach Regeln,
· Textkorrektur nach Kriterien,
· Satzgrenzen,
· Groß-/Klein-Schreibung,
· Mündliche Kommunikation,
· abwarten, bis der Mitschüler, der gerade redet, seinen Beitrag beendet hat.
· einen Mitschülers so beschreiben, dass er sich nicht schlecht fühlt,
· in einem Brief auf den Adressaten eingehen,
· anderen Schülern ohne Streit helfen, eine Spielregel richtig anzuwenden
· was andere über sich erzählen, mit Respekt behandeln,
· „Jeder Mensch ist wertvoll“,
· Achtsame gegenseitige Wahrnehmung,
Deutsch Jg. 5 - UE 2: Arbeit mit dem Wörterbuch/Dudentraining
Wiederholen und Training des Alphabets
Nachschlagen von Wörtern sortiert nach dem 1., 2. und 3. Buchstaben
Suche nach Rechtschreibung, Pluralbildung, Genus/Artikel, Wortbedeutung im Duden
Bilden des Infinitivs von Verben sowie der Grundform von Adjektiven
Kennenlernen und Handhabung eines Wörterbuches
Informationsbeschaffung durch Nachschlagen
Erlernen des Gebrauchs einer Informationsquelle
Erlernen von Lösungsstrategien zur Korrektur der eigenen Texte (siehe KLP S. 42)
GL: Nachschlagen im Atlas
E: Nachschlagen von Vokabeln
Hilfestellung für das Nachschlagen in allen Fächern, z.B. im Stichwortverzeichnis
Kritische Betrachtung der eigenen Schreibprodukte, Korrektur
Übertragen des Gelernten auf andere alphabetische Register
Entwickeln von Ausdauer, Systematik und Sorgfalt
Training der Eigenverantwortlichkeit für die Korrektheit der eigenen Texte
Deutsch Jg. 5 - UE 3: Mit Worten malen –
beschreiben, wie Gedichte auf besondere Art etwas ausdrücken,
Gestaltungselemente eines Gedichtes nennen (Reim, Vers, etc.)
wie bestimmte Gedichtformen aufgebaut sind (Haiku, Elfchen, Reimgedicht)
Sprachbilder beschreiben,
Sprachbilder erfinden,
ein Haiku, Elfchen oder Reimgedicht selber schreiben,
eine Karte mit einem selbstgeschriebenen Gedicht so gestalten, dass ich sie zu Weihnachten verschenken kann.
Unterrichts-gespräch,
Partnerarbeit bei der Korrektur der Gedichte,
· Museumsgang bei der Präsentation der Gedichte,
· individuelle Lern-Tempi und –wege,
für mich sinnvoll entscheiden, wie ich beim Erwerb des Wissens über Gedichtformen vorgehe,
ein Gedicht nach vorgegebenen Kriterien und nach dem Feedback von Mitschülern überarbeiten,
einem Mitschüler ein achtsames Feedback geben,
eine Geschenkkarte gestalten,
Kunst – Gestaltung und Rahmung der Karten,
einem Mitschüler ein Feedback geben,
meine Karten-Gestaltung verschönern,
erklären, warum ich bestimmte Sprachbilder treffend finde und andere nicht,
Bildliches Sprechen/Ausdrücken,
mdl. Kommunikation: Feedback
bei der kritischen Auseinandersetzung mit den selbst verfassten Gedichten
o achtsam Feedback geben,
o Kritik annehmen und umsetzen, wenn sie stimmig ist,
„Jeder Mensch ist wertvoll“
Deutsch Jg. 5 - UE 6: Jugendbuch
Inhalt: Jugendbuch nach Wahl
das Ordnungssystem in Büchereien verstehen und nutzen
· größere Textzusammenhänge lesen
· Textauszüge sinngestaltend vorlesen
· den Inhalt von Kapiteln zusammenfassen
· ein Jugendbuch untersuchen unter den Aspekten Handlung, Figuren, Konfliktlösung
· gestalterisch mit Figuren und Inhalten umgehen
· die Zeitform Präsens bilden und anwenden
· die Zeitform Präteritum anwenden
· wörtliche Rede anwenden
· Lesen/Vorlesen
· Mindmap, Cluster, Standbild
· Internetrecherche (z.B. zum Autor/zur Autorin)
· szenisches Spielen
· kleine Vorträge halten
· ein Leseprotokoll anlegen
· Wichtiges markieren
· Textzusammenhänge visualisieren
· mit Hilfe des Internets recherchieren
· ein Lesetagebuch führen
· eine Textstelle zum Vorlesen vorbereiten
Soko, GL
· begründet Stellung nehmen zu Figuren und Konflikten
· einen Buchtipp verfassen
· Präteritum: Märchen, Jg. 5
· wörtliche Rede: Erzählung, Jg. 5
· Jugendbuch: Jg. 6
· Redeangst überwinden
Deutsch – Jahrgang 6
Deutsch Jg. 6 - UE 1: Von Angst und Mut –
den Aufbau einer Erzählung wiedergeben: insb. Spannungskurve
die Erzählformen (Ich-/Er-Erzähler)
eine spannende Erzählung zu einem Bild schreiben:
- die Geschichte in Einleitung, Hauptteil,
Schluss gliedern
- treffende Verben und Adjektive verwenden
- Spannungswörter gezielt (bes. zur Gestaltung des Höhepunktes) einsetzen
- Gedanken und Gefühle der handelnden Personen anschaulich ausdrücken (Benutzung von sprachlichen Bildern)
- die wörtliche Rede unter Beachtung der Zeichensetzung verwenden
- im Präteritum schreiben
- die Erzählform einhalten
- eine passende Überschrift finden
· Schreibkonferenz
· Schreibideen in einem Cluster sammeln (Situation, Ort, Namen, Erzählform)
· einen Schreibplan, in dem sie in Kurzform den roten Faden für die Erzählung festhalten, erstellen (Einleitung-Hauptteil/Höhepunkt-Schluss)
mithilfe des Kriterienkataloges die Erzählungen beurteilen
Präsentation von Arbeitsergebnissen (Fortführung)
Lesestrategien vertiefen
Texte gliedern und vertiefen (Fortführung)
(personale)-soziale Fähigkeiten
durch perspektivisches Erzählen meine Empathiefähigkeit fördern
gemeinsam auf der Basis des Gelernten eine Geschichte sachlich verbessern
Deutsch Jg. 6 - UE 2: Zeit für Gedichte
den formalen Aufbau (Strophe, Vers, Reim) von Gedichten untersuchen und beschreiben
sprachliche Bilder entschlüsseln (Metapher, Personifikation, Vergleich)
den Inhalt strophenweise in eigenen Worten zusammenfassen
die Analyseergebnisse in einem zusammenhängenden Text darstellen
Gedichte sinngestaltend vortragen
Gedichte mithilfe der Lesemethode erschließen
ein Gedicht für einen Vortrag vorbereiten (Betonung und Sprechpausen kennzeichnen)
mithilfe des Kriterienkataloges die Gedichtanalyse der Mitschüler beurteilen
begründet das Verhalten des lyrischen Ichs und der beteiligten Personen beurteilen
s. UR 1
Lesemethode für Gedichte erweitern (Jg.5)
durch ihre Empathiefähigkeit das Verhalten des lyrischen Ichs und der beteiligten Personen und die Intention des Autors erfassen
gemeinsam auf der Basis des Gelernten eine Gedichtanalyse sachlich verbessern
Deutsch Jg. 6 - UE 3: Kurzreihe: Grammatik: Satzgefüge
Haupt- und Konjunktionalsätze voneinander unterscheiden (Stellung des Prädikats)
Konjunktionen als Verknüpfung sammeln
Kommas zwischen Haupt- und Nebensatz setzen
aus zwei Hauptsätzen ein Satzgefüge bilden
Gruppentunier
Konjunktionen und Prädikate erkennen und markieren
Jg. 7: Erweiterung: Relativsätze, indirekter Fragesatz
Deutsch Jg. 6 - UE 4: Wir sprechen von Tieren und meinen uns - Fabeln
,dass Fabeltieren menschliche Eigenschaften zugewiesen werden
den Aufbau einer Fabel
den historischen Ursprung von Fabeln kennen (Äsop)
,dass die Aussage der Fabel auf menschliche Verhaltensweisen übertragen werden
eine Fabel nach Bildern schreiben:
- die Fabel in Ausgangssituation, Aktion, Reaktion, Ergebnis und Lehre gliedern
- anschauliche Adjektive zu den Eigenschaften der Tiere verwenden
- den Text im Präteritum und die Lehre im Präsens schreiben
die Regeln der Groß- und Kleinschreibung
Mindmap (Charaktereigenschaften der Tiere)
Tandembogen (Aufbau, Merkmale)
die Bildergeschichte in eine logische Reihenfolge ordnen
einen Schreibplan, indem sie zu jedem Bild mindestens einen Satz aufschreiben, erstellen
farbig die Ausgangssituation, Aktion, Reaktion und Ergebnis in der Bildergeschichte markieren
mithilfe des Kriterienkataloges die Fabel der Mitschüler beurteilen
kritisch die Lehre der jeweiligen Fabel reflektieren
durch ihre Empathiefähigkeit das Verhalten der Fabeltiere auf eigenes Verhalten übertragen und daraus lernen
Mindmap anwenden
gemeinsam auf der Basis des Gelernten eine Fabel sachlich verbessern
die Bereitschaft entwickeln vor der Klasse eigene Erfahrungen zu thematisieren und in der Gruppe sachlich zu erörtern, bzw. Lösungswege zu finden
Deutsch Jg. 6 - UE 5: Mehr als Sand und Meer - Sachtexte
aus kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten Informationen entnehmen und vergleichen
den Aufbau von Kurven-/Kreis- und Säulendiagrammen erkennen
einen informativen Text für ein Plakat schreiben
einen appellativen Text für ein Plakat schreiben (Aufbau, auffordernde Formulierungen, Großschreibung der Anredepronomen und adressatengerechte Formulierungen)
einen auffordernden Text überarbeiten
Sachtext mithilfe der Lesemethode erschließen
Bilder und Grafiken erschließen und verbalisieren
ein übersichtliches Plakat entwerfen, das informiert und auffordert
(Alternative: eine Broschüre entwerfen)
Informationen aus dem Internet auswerten und einarbeiten
Kunst (Layout)
diskontinuierliche und kontinuierliche Texte vergleichen und Schlussfolgerungen ziehen
persönliches Engagement bei der Darstellung von Umweltthemen entwickeln
Einführung: Lesemethode von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Sachtexten
vor der Klasse das selbsterstellte Plakat vortragen
durch die Rückmeldungen den Erfolg des eigenen informierenden und appellierenden Plakates erkennen
dem Vortragenden zuhören
sachliche Rückmeldungen geben
Deutsch Jg. 6 - UE 6: Lesen einer Ganzschrift
wichtige Informationen einer Ganzschrift in angemessener Form zusammenfassen
den Handlungsaufbau und das Beziehungsgefüge erkennen
Texte nach Textmustern verfassen, fremde Texte weiterentwickeln, sie umschreiben und verfremden
Auszüge der Ganzschrift sinnerfassend vortragen
die verschiedenen Stimmungen eines umfangreichen Textes erfassen
Pflicht- und Wahlaufgaben
gestalterisch kreativ mit den Figuren und Inhalten auseinandersetzen
Informationen entnehmen, Textaussagen markieren, unterstreichen, Notizen zum Gelesen machen
die Problematik und die Aussageabsicht des Autors erkennen
die Erkenntnisse auf die eigene Lebenswirklichkeit übertragen
Lesetagebuch (Jg.5/7)
in einer Großgruppe Rückzugsorte für das stille Lesen finden
den Mut finden auch persönliche Lesetagebucheinträge vorzustellen
die persönlichen Einträge wertfrei aufnehmen
Deutsch – Jahrgang 7
Deutsch Jg. 7 - UE 1: Willkommen im Camp (bzw. in Dankern, Klassenfahrt) – Vorgänge beschreiben
einen Standort beschreiben (Wegbeschreibung)
einen Vorgang beschreiben (Rezepte, Zelt aufbauen, HMS Knoten machen, Rucksack packen)
treffende (Koch-)Verben in einem Rezept verwenden
den formalen Aufbau eines Rezepts
durch unterschiedliche Formen der Anrede den Leser ansprechen
Verben substantivieren
Test: Ein Rezept schreiben (AT 2)
in Gruppen einen Vorgang beschreiben
eine Vorgangsbeschreibung überarbeiten
AL (Hauswirtschaft)
mithilfe des Kriterienkataloges die Vorgangsbeschreibung beurteilen
durch sachliche Informationsvermittlung die Kommunikationskompetenz fördern
gemeinsames Planen der Versorgung in Dankern (Klassenfahrt)
Deutsch Jg.7 - UE 2: Für andere da sein – Hilfsorganisationen vorstellen
Informationen aus Büchern und Medien festhalten
Aussagen zu (dis)kontinuierlichen Texten verfassen
Informationen aus unterschiedlichen Texten sammeln, ordnen und zueinander in Beziehung setzen
einen Informationstext schreiben (zu Marler Organisationen)
Aktiv- und Passivsätze untersuchen
Test: Aktiv-Passiv und Diagramm auswerten (AT 4b)
Museumsgang (Vorstellen der Marler Organisationen)
Experten (aus den Organisationen) in den Unterricht holen
Schaubilder auswerten (Kreisdiagramm, Säulendiagramm)
Fünf-Schritt-Lesemethode für Sachtexte
Mathe (Diagramme)
mithilfe des Kriterienkataloges den Broschüretext der Mitschüler beurteilen
Lesemethode für Sachtexte
Deutsch Jg. 7 - UE 3: Von den Mächten der Natur – Balladen erfassen
eine Ballade im szenischen Spiel erschließen
aus der Sicht einer literarischen Figur erzählen
einen Text aus der Perspektive einer Balladenfigur schreiben
Balladenmerkmale untersuchen
eine Ballade mit einem Zeitungsbericht vergleichen
sprachliche Bilder (Metaphern) erkennen und erläutern
eine Ballade gestaltend vortragen
Test: Eine Ballade aus der Perspektive einer Figur wiedergeben (AT 6b)
Freiarbeit (Standbild gestalten, Rap gestalten, chorisches Sprechen, szenische Darstellung, frei gestalteter Gedichtvortrag, Fotoroman, Hörspiel, Comic,…)
eine Bildfolge in einen Text umsetzen
einen Tagebucheintrag überarbeiten
GL (Naturkräfte der Erde)
mithilfe eines Kriterienkatalogs den Briefentwurf eines Mitschülers/einer Arbeitsgruppe kommentieren
Gedichte (Jg. 5,6)
Förderung von Fantasie, Kreativität sowie Empathiefähigkeit (perspektivisches Erzählen)
Deutsch Jg. 7 - UE 4: Für immer Freunde – Literarische Texte untersuchen
Erzählformen unterscheiden/erkennen
eine Inhaltszusammenfassung schreiben
wörtliche Rede bei einer Zusammenfassung vermeiden
eine Textuntersuchung schreiben und überarbeiten
Test: Literarische Texte untersuchen und bewerten (AT 4a)
ggf. reziprokes Lesen
„verhüllte“ Schreibkonferenz
eine Textuntersuchung überarbeiten
Material für eine Wandzeitung auswählen und gestalten
mit Hilfe eines Kriterienkatalogs Texte der Mitschüler überarbeiten und bewerten
Förderung von Empathiefähigkeit, indem sie sich mit literarischen Figuren auseinandersetzen
Deutsch Jg. 7 - UE 5: Das Geheimnis des Erfolgs – kurze Referate vortragen
sich durch überfliegendes Lesen orientieren
Informationen suchen und sichten
Informationen auswerten und gliedern
ein Referat anschaulich gestalten
einen Vortrag mediengestützt präsentiert
Test: Das Referat bewerten (Vortragszeit 5-7 Minuten)
Ideen in einem Cluster sammeln
Präsentationsfolien erstellen
einen Bewertungsbogen anlegen
aktives Zuhören und konstruktives Feedback geben
die Wirkung der eigenen Person auf andere erproben
Deutsch Jg. 7 - UE 6: Lesen einer Ganzschrift – Lesetagebuch anfertigen
Lesetagebuch (Jg. 5,6)
Deutsch Jg. 8 – UE 1: Auf die Plätze, fertig, los! - Argumentieren
(Ich weiß …, Ich kann …)
Argumente sammeln und gewichten
Argumente entfalten mithilfe von Belegen, Beispielen
mögliche Einwände benennen und entkräften
meinen Standpunkt vertreten und begründen
argumentierende Briefe schreiben und überarbeiten und dabei Sätze richtig miteinander verbinden und Kommas im Satzgefüge setzen
einen Schreibplan erstellen, in dem ich in Kurzform den Aufbau der Argumentation festhalte (Adressat – Anlass – Ziel – Argumente – Einwand)
fair und ergebnisorientiert diskutieren
mithilfe des Kriterienkataloges einen argumentierenden Brief beurteilen und überarbeiten
durch Argumente Standpunkte vertreten
einen Standpunkt sachlich und kausal vertreten
gemeinsam auf der Basis des Gelernten eine Argumentation sachlich verbessern
Deutsch Jg. 8 – UE 2: Was gibt es Neues?
mich in Zeitungen orientieren
Ressourcen unterscheiden
den Aufbau einer Titelseite
Textsorten unterscheiden (Meldung, Bericht, Reportage, Kommentar)
auf der Basis von Material einen sachlichen Bericht schreiben
Zeitformen des Verbs funktional richtig gebrauchen
Kommas setzen bei Appositionen
Texte aus der Zeitung erschließen
verschiedene Informationen (Quellen) auswerten und in einen Bericht einarbeiten
einen Glossar für Fachbegriffe anlegen
Zeitungstexte vergleichen, beurteilen und Stellung beziehen
· Jg. 7: Sachtexte und diskontinuierliche Texte
· Einführung von Medientexten
mich sachlich mit Mitschülern über diverse Bereiche der Tageszeitung austauschen
Deutsch Jg. 8 – UE 3: Prickelnde Momente in Gedichten aufgespürt
den Begriff des lyrischen Ichs anwenden
den formalen Aufbau (Strophe, Vers, Reim) von Gedichten beschreiben und untersuchen
sprachliche Mittel entschlüsseln (Metapher, Personifikation, Vergleich, Parallelismus und Wiederholung) und ihre Wirkung erkennen
den Zusammenhang von Inhalt, Sprache und Form ermitteln
die richtige Schreibweise und Kommasetzung bei das/dass anwenden
· mithilfe des Kriterienkataloges die Gedichtanalyse der Mitschüler beurteilen
· begründet das Verhalten des lyrischen Ichs und der beteiligten Personen beurteilen
· Liebesmomente in Gedichten nachweisen
· Gedichtanalyse
· Lesemethode für Gedichte erweitern
durch meine Empathiefähigkeit das Verhalten des lyrischen Ichs (besonders in Hinsicht auf Liebesmomente) und der beteiligten Personen verstehen und dadurch die Intention des Autors erfassen
Deutsch Jg. 8 – UE 4: Heimat hier und anderswo
mich mit literarischen Texten (vor allem Gedichten) produktionsorientiert auseinandersetzen
Dialoge, Parallel- und Gegentexte verfassen
· Cluster erstellen
· Wandcollage
· Dialoge mithilfe von Rollenkarten schreiben
literarische Texte umgestalten (Paralleltext/ Gegentext)
mich in literarische Figuren hineinversetzen (Dialoge mithilfe von Rollenkarten schreiben)
Perspektivisches Schreiben
meine Fantasie, Kreativität und Empathiefähigkeit fördern
mich produktionsorientiert und kreativ kritisch mit meiner Heimatstadt auseinandersetzen
Deutsch Jg. 8 - UE 5: Begegnung mit mir und anderen
literarische Texte untersuchen und bewerten
Verfahren der Texterschließung anwenden
erzählende Texte zusammenfassen
Fragen zu erzählenden Texten übertragen
RS-Strategien erkennen
den Konjunktiv I in der indirekten Rede richtig anwenden (Wdh.)
die richtige Zeichensetzung beim Zitieren (Wdh.)
mich gestalterisch kreativ mit den Figuren literarischer Texte auseinander setzen
Informationen entnehmen, Textaussagen markieren, unterstreichen, Notizen zum Gelesenen anfertigen
die Problematik und die Aussageabsichten der Autoren erkennen
Erkenntnisse auf die eigene Lebenswirklichkeit übertragen
· Lesestrategien und Textverständnis vertiefen
in einer Großgruppe Rückzugsorte für das Diskutieren verschiedener Texte finden
Deutsch Jg. 8 - UE 6: Bilder von Menschen- Menschen in Bildern
· Beobachtungen sachgerecht vortragen
· die Gestaltungsmittel Hoppers und ihre Wirkungsabsicht erkennen (in kühler Farbgebung gehaltene realistische Bilder; Themen: Isolation und Ausgrenzung des Einzelnen, Melancholie, Distanz trotz räumlicher Nähe, im Hell-Dunkel-Kontrast in Szene gesetzt)
· den Text betont und verständlich sprechen (für den Audioführer)
Mindmap (Bildbeschreibung planen)
Placemats (Bild beschreiben)
Museumsgang mit dem Audioführer planen und durchführen
auf der Basis von Material eine Bildbeschreibung für einen Audioführer anfertigen (Selbstporträts und Landschaftsdarstellungen von Edward Hopper)
genau und lebendig formulieren
Ausdrucks- und Wirkungsweisen von Sprache untersuchen (adressatengerecht formulieren)
Kunst (systematische Bildbeschreibung, Auseinander-setzung mit dem Künstler Edward Hopper)
Bilder von Edward Hopper situations- und adressatengerecht einordnen
meine Kommunikationskompetenz fördern
dem Vortragenden (bzw. dem Audioführer) zuhören
Deutsch – Jahrgang 9
Deutsch Jg. 9 - UE 1: Kurzgeschichten
Inhalt literarischer Texte mdl. und schriftl. wiedergeben
Texte nach vorgegebenen Fragen analysieren (Handlungsverlauf, sprachliche Mittel, Erzählperspektive)
die 7 Merkmale einer KG benennen
Verfahren des prozesshaften Schreibens anwenden (Schreibplan erstellen, sprachl. Mittel erproben, Texte inhaltl. Und sprachl. überarbeiten,...)
selbstständig in Büchern und anderen Medien recherchieren
gestaltend mit Texten arbeiten
Referate ausarbeiten und angemessen vortragen
Einüben von Präsentationsformen
Zusammenfassen von Informationen in schriftl. Form
Das eigene Textverständnis zur Sprache bringen und mit anderen besprechen
Ergebnisse einer Textanalyse zusammenhängend in schriftl. Form darstellen
Analyse der Kernaussage und Bezug zum eigenen Leben
Deutsch Jg.9 - UE 2: Argumentation
Texte strukturieren und wichtige Aussagen markieren
sachlich und themenangemessen diskutieren
die eigene Position angemessen formulieren und begründen
den Aufbau einer Argumentation schriftl. wiedergeben
Rollenspiel: Diskussion
Diskussionen in unterschiedlichen Gesprächsformen durchführen
den eigenen Standpunkt sachlich darstellen
angemessene Darstellung der eigenen Position
Toleranz anderer Meinungen
Deutsch Jg. 9 - UE 3: Goethe
Informationen zur Biografie Goethes zeitlich einordnen
seine Werke den entsprechenden Textsorten zuordnen
Stationen seines Lebens mit seinen Werken in Zusammenhang bringen
eine Inhaltsangabe zu ausgewählten Werken formulieren
Reimschema und Metrum der Gedichte bestimmen
Stilmittel benennen und in den Texten nachweisen
Gedichte sprechgestaltend interpretieren
eine Gedichtanalyse verfassen
Präsentationen der Arbeitsergebnisse
Erlesen von Texten in Einzelarbeit
Zusammenfassen der wichtigsten Informationen in Stichpunkten
Lyrisches Sprechen
Analyse von Gedichten (Leitfragen)
Kernaussagen ausgewählter Gedichte in Bezug zum eigenen Leben reflektieren
Markieren und Strukturieren IV
Informationen beschaffen und auswerten III
WBG-Marl - Schulinterner Lehrplan für die Vertiefungskurse
Grundsätze: Vertiefungskurse dienen nicht der kurzfristigen Nachhilfe, sondern sie sollen die Kompetenzen vermitteln, die notwendig sind, um erfolgreich im Unterricht der Qualifikationsphase mitarbeiten zu können. Um flexibel auf den jeweiligen Förderbedarf eingehen zu können, bedarf es einer modularen Gestaltung.
Modul 1: Lesestrategien zur Förderung der Texterschließungskompetenz
· 5-bzw.4-Schritt-Lesemethode
· Fragen an einen Text stellen
· Texte grafisch darstellen
· Gliederungssignale und Strukturwörter nutzen
Modul 2: Erschließung von erzählenden Texten zur Förderung der Textverstehenskompetenz
· Inhaltserfassung mithilfe der W-Fragen
· Bestimmung der Textart (Funktion)
· Bestimmung des Erzählverhaltens
· Unterscheidung von äußerer / innerer Handlung
· Zeitstruktur bestimmen
· Darstellung des Raums und Klärung der Funktion
· Figurenkonstellation erkennen und erläutern
· Sprache (Wortwahl, Satzbau, sprachlich-rhetorische Mittel) untersuchen und Funktion und Wirkung erläutern
· evtl. textexterne Zusammenhänge klären und in Bezug setzen
· Zusammenhang von Form und Inhalt erkennen und erläutern
· Textwirkung / Textaussage erkennen und formulieren
· Vorschlag für die Darstellung der Arbeitsergebnisse erarbeiten (Aufbau einer Interpretation) →Schreibkompetenz
Modul 3: Erschließung von lyrischen Texten – Förderung des Textverstehens insbesondere der Bildhaftigkeit poetischer Sprache
· Textverständnis erarbeiten
· Zusammenhang von Textaussage und Titel erschließen
· äußere Form (Aufbau, Vers usw.) beschreiben und in Bezug zum Inhalt bringen
· Laut-und Klangfiguren (Reim, Kadenz, Alliteration, Assonaz usw.) beschreiben und ihre Wirkung erläutern
· Besonderheiten der Sprache (Bildlichkeit, Stilfiguren, Wortwahl, Satzbau, Interpunktion…) erläutern
· Funktion des lyrischen Ichs bestimmen
· Zusammenhang von Sprach-, Form- und Inhaltsanalyse in Bezug auf die Aussage erläutern
· Epochenzugehörigkeit als konstituierendes Element erkennen und erläutern
· Aufbau einer Interpretation (linear-oder aspektorientiert) → Schreibkompetenz
Modul 4: Erschließung dramatischer Texte – verstehende Rekonstruktion eines Wirklichkeitsmodells im Drama
· Inhaltserfassung
· Einordnung in den Kontext
· Bestimmung und Beachtung der dramatischen Form
· Strukturelemente (Haupt-und Nebentext ) erkennen
· Gestaltung von Raum und Ort untersuchen
· Gestaltung von Zeit und Zeitablauf bestimmen
· Handlung und Handlungsführung (zentrale Handlung, zentraler Konflikt, Spannungsaufbau usw.) bestimmen
· Figurengestaltung und Figurenkonstellation analysieren
· Funktion sprachlicher Mittel erläutern (Dialog/Monolog, Stilebenen, Redestrategien, rhetorische Figuren)
· Zusammenhang von Darstellung und Inhalt
· textexterne Zusammenhänge klären
· Wirkung auf den Zuschauer untersuchen
· Dramenanalyse schriftlich → Schreibkompetenz
Modul 5: Erschließung von Sachtexten – Förderung des Textverstehens (evtl. in Verbindung mit Modul 1)
· Anwendung der Lesetechniken / inhaltliche Erschließung
· Textsorten und ihre Funktion bestimmen
· Bestimmung des Kontextes (wann, wo, vor wem, zu welchem Anlass / Zweck)
· Aufbau des Textes / gedanklich-argumentative Struktur ( Zusammenhang und Funktion einzelner Textteile bestimmen
· rhetorische Mittel und ihre Funktion und Wirkung erläutern
· Zusammenhang von Form und Aussage / Wirkung des Textes analysieren
· Aufbau einer schriftlichen Textanalayse →Schreibkompetenz
Modul 6: Förderung der Schreibkompetenz
· Selbstdiagnose in den Bereichen Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik, Stil/Ausdruck und Textkohärenz
· Strategien zur Fehlervermeidung
· spezifische Bereiche der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik erarbeiten (z.B. Groß-Kleinschreibung, Kommasetzung in und zwischen Sätzen, Konjunktiv der indirekten Rede usw.)
· Zitiertechnik
· Spezifische Aspekte von Stil und Ausdruck (z.B. Nominalisierung, umgangs-und schriftsprachliche Wendungen usw.)
· Gestaltungsmittel der Textkohärenz (Konjunktionen, Textaufbausignale usw.)
· fachsprachliche Fundierung von Texten
EF – Einführungsphase (ab 2014/15)
1. UR: Gelungene und misslungene Kommunikation (EF)
Inhaltsfeld 1: Sprache
Funktionen und Strukturmerkmale der Sprache
Inhaltsfeld 2: Texte
Inhaltsfeld 3: Kommunikation
Inhaltsfeld 4: Medien
digitale Medien und ihr Einfluss auf die Kommunikation
o Kommunikation untersuchen
o Kommunikationsstörungen erkennen und lösen
o Grundlegende Funktion von Kommunikation und Sprache
o Kommunikationsmodelle erläutern und anwenden
o Digitale Medien und ihr Einfluss auf die Kommunikation
§ Loriot: „Garderobe“
§ Aichinger: „Fenster-Theater“
§ Reza: „Kunst“
§ Bühler: „Das Organon-Modell“
§ Watzlawick: „Menschliche Kommunikation“
§ Schulz von Thun: „ Die vier Seiten einer Nachricht“
§ Glattauer: „Gut gegen Nordwind“
§ W. Deresiewicz: „Internet-Ort der Einsamkeit“
§ Hammer: „Jugendliche und Internet-Communities“
· aus Aufgabenstellungen angemessene Lernziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen,
· den Zusammenhang von Teilaspekten und dem Textganzen zur Sicherung des inhaltlichen Zusammenhangs herausarbeiten,
· Sachtexte in ihrer Abhängigkeit von Situation, Adressat und Textfunktion unterscheiden,
· komplexe kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte mithilfe textimmanenter Aspekte und textübergreifender Informationen analysieren,
· den Verlauf fachbezogener Gesprächsformen konzentriert verfolgen,
· Kommunikationsprozesse aus Alltagssituationen anhand zweier unterschiedlicher Kommunikationsmodelle erläutern,
· kriteriengeleitet eigene und fremde Unterrichtsbeiträge in unterschiedlichen kommunikativen Kontexten beurteilen,
· Kommunikationsstörungen bzw. die Voraussetzungen für gelingende Kommunikation auf einer metakommunikativen Ebene identifizieren und mithilfe dieser Erkenntnisse das eigene Gesprächsverhalten reflektieren,
· die Darstellung von Gesprächssituationen in literarischen Texten unter Beachtung von kommunikationstheoretischen Aspekten analysieren,
Besonderheiten von digitaler Kommunikation als potenziell öffentlicher Kommunikation erläutern und beurteilen.
· Sachverhalte sprachlich angemessen darstellen
· sprechgestaltende Mittel funktional in mündlichen Texten einsetzen
· zielgerichtet verschiedene Textmuster bei der Erstellung von analysierenden, informierenden, argumentierenden Texten und beim produktionsorientierten Schreiben einsetzen,
· in ihren mündlichen und schriftlichen Analysetexten beschreibende, deutende und wertende Aussagen unterscheiden
· Analyseergebnisse durch angemessene und formal korrekte Textbelege absichern
· literarische Texte und Sachtexte mithilfe textgestaltender Schreibverfahren analysieren
· Gesprächsverläufe und Arbeitsergebnisse sachgerecht protokollieren
· für die zielgerichtete Überarbeitung von Texten die Qualität von Texten und Textentwürfen kriterienorientiert beurteilen
· ihre Arbeitsschritte bei der Bewältigung eines Schreibauftrags beschreiben und die besonderen Herausforderungen identifizieren
· sich in eigenen Gesprächsbeiträgen explizit auf andere beziehen
· Beiträge und Rollen in Diskussionen, Fachgesprächen und anderen Kommunikationssituationen sach-und adressatengerecht gestalten
· Gesprächsbeiträge und Gesprächsverhalten kriterienorientiert analysieren und ein konstruktives und wertschätzendes Feedback formulieren
2. UR: Fremdheitserfahrungen in lyrischen Texten (EF)
lyrische Texte in einem thematischen Zusammenhang
Sachtexte zum Thema
· lyrische Texte
o Stilmittel erkennen und deuten (Wiederholung und Erweiterung)
o sprachliche Verfremdung und Pointierung erkennen und deuten
o formale Aspekte von lyrischen Texten
o mediale Gestaltung von Gedichten (Videosequenzen, Power- Point-Präsentationen, Collagen)
§ Goria Gaynor: „I am what I am“
§ Rosenstolz:” Ich bin ich”
§ Nadja Küchenmeister: “staub”
§ Elfriede Gerstl: “Wer ist denn schon”
§ Marcel Beyer: „Stiche“
§ Annette von Droste-Hülshoff: „Spiegelbild“ – Rolf Dieter Brinkmann: „Selbstbildnis im Supermarkt“ – Nicolas Born: „Selbstbildnis“
§ Eugenijus Alisanka: „Identitätskrise“
§ Christoph W. Bauer: „fremd bin ich eingezogen unter meine haut“
§ Robert Gernhardt: „Noch einmal: Mein Körper“
§ Zafer Senocak: „Doppelmann“
· Sachtexte zum Thema
o Probleme der Selbstfindung erschließen
o Probleme des Lebens „zwischen zwei Welten“ kennen und beurteilen lernen
o Biografien von Schriftstellern
o Werner Siefer/Christian Wegner: „Ich. Wie wir uns selbst erfinden“
o Adel Karasholi: „Zweisprachigkeit oder Doppelzüngigkeit“
o Adel Karasholi: „In Bigamie leben und Meridiane umarmen“
o Ermine Özdamar: „Mutterzunge“
· sprachliche Gestaltungsmittel in schriftlichen und mündlichen Texten identifizieren, deren Bedeutung für die Textaussage erläutern und ihre Wirkung kriterienorientiert beurteilen
· den Zusammenhang von Teilaspekten und dem Textganzen zur Sicherung des inhaltlichen Zusammenhangs herausarbeiten (lokale und globale Kohärenz)
· lyrische Texte unter Berücksichtigung grundlegender Strukturmerkmale der jeweiligen literarischen Gattung analysieren und dabei eine in sich schlüssige Deutung (Sinnkonstruktion) entwickeln
· Texte im Hinblick auf das Verhältnis von Inhalt, Ausgestaltung und Wirkung beurteilen
· weitgehend selbstständig die sprachliche Darstellung in Texten mithilfe von Kriterien (u.a. stilistische Angemessenheit, Verständlichkeit) beurteilen und überarbeiten
· Analyseergebnisse durch angemessene und formal korrekte Textbelege (Zitate, Verweise, Textparaphrasen) absichern
· literarische Texte durch einen gestaltenden Vortrag interpretieren
· Mimik, Gestik, Betonung und Artikulation funktional einsetzen
· mediale Gestaltungen zu literarischen Texten entwickeln
3. UR: Die Verantwortung des Wissenschaftlers gegenüber der Menschheit am Beispiel eines Dramentextes des 20. Jahrhunderts (EF)
Inhaltliche und Formale Aspekte der Sprache
Dramentexte
Analyse der Dialoge mit Blick auf Situation, Verlauf und Funktion
Schriftliche Dramentextanalyse
Ø Einordnung der Dramenhandlung in den historischen Kontext
Ø Biografie des Schriftstellers
Ø Intention des Schriftstellers unter Berücksichtigung dessen zeitgeschichtlichen Kontextes
Ø Charakterisierung der wichtigsten Protagonisten
Ø Methoden von Wissenschaft und Forschung in Dramenhandlung
Ø Personenkonstellation
Ø Individuelle Positionen zu Wissenschaft und Forschung
Ø Gesellschaftliche Positionen zu Wissenschaft und Forschung
Ø Kenntnisse, Erkenntnisse und Werturteile der Protagonisten
Ø Die Sprache der Protagonisten
Ø Der Sprachstil des Dramas
Ø Formale Aspekte des Dramas
Ø Die Struktur des Dramas
Ø Das Verhältnis von Form und Inhalt
Ø Die Umsetzung auf der Theaterbühne
Ø Interpretationsansätze der Literaturwissenschaft
Ø Wissenschaftsdramen auszugsweise im Vergleich
Mögliche Dramentexte:
Ø Dürrenmatt, Friedrich: Die Physiker, Eine Komödie in zwei Akten, Neufassung 1980, Zürich 1998
Ø Brecht, Bertolt: Leben des Galilei, Schauspiel, Fassung 1955/56, 16. Aufl., Frankfurt a.M. 2012
Ø Kipphardt, Heinar: In der Sache J. Robert Oppenheimer, Schauspiel in neun Szenen, Frankfurt a.M. 1964
Ø einen Dramentext systematisch aufgabenorientiert analysieren,
Ø den Zusammenhang von Teilaspekten ihrer Analyse und dem Textganzen herausarbeiten,
Ø das Denken und Handeln der Protagonisten aus einer individuellen, gesellschaftlichen und globalen Perspektive beurteilen,
Ø ein sachlich-begründetes Urteil von einer eigenen Meinung unterscheiden,
Ø die Verantwortung des Wissenschaftlers unserer Gegenwart vor dem Hintergrund ihrer literarischen Rezeption definieren,
Ø ein allgemeines Verständnis von Grundlagen- und Produktforschung gewinnen,
Ø in Hinsicht auf die historische Dimension des Drameninhaltes fächerverbindend denken lernen,
Ø die schriftlichen Analyseergebnisse der anderen kriteriengeleitet sachlich beurteilen
Ø die Ergebnisse einer Analyse sachgerecht protokollieren,
Ø eine Textanalyse formal korrekt verfassen,
Ø einen selbstverfassten Analysetext sprachlich gegenüber dem literarischen Basistext differenzieren,
Ø in ihren mündlichen wie schriftlichen Analysetexten beschreibende, deutende und wertende Aussagen unterscheiden,
Ø Analyseergebnisse durch angemessene und formal korrekte Textbelege absichern,
Ø auf Basis ihrer Analyseergebnisse produktionsorientierte Darstellungsformen schriftlich wie szenisch zu einer vertiefenden Interpretation nutzen,
Ø in einem mündlichen Vortrag über Sachverhalte des Dramentextes formal korrekt referieren und diese mit geeigneten Medien präsentieren,
Ø Sachverhalte im Rahmen der tradierten Gesprächskultur sprachlich angemessen darstellen und adressatengerecht kommunizieren,
Ø sich in Gesprächsbeiträgen explizit auf andere beziehen
Ø Gesprächsbeiträge und Gesprächsverhalten kriterienorientiert analysieren und ein konstruktives und wertschätzendes Feedback forumulieren
UR 4: Digitale Medien und ihr Einfluss auf die Kommunikation
Einführungsphase konkretisierter Lehrplan Martin-Luther-King Schule
Inhaltsfeld 1: Sprache :Funktionen und Strukturmerkmale der Sprache, Aspekte der Sprachentwicklung, Sprachvarietäten
Gesprächsanalyse, rhetorisch ausgestaltete Kommunikation
Informationsdarbietung in verschiedenen Medien und ihr Einfluss auf Kommunikation, Sendeformate in audiovisuellen Medien
Aufgabenart IV
Funktionen und Strukturmerkmale der Sprache – Unterschiedliche Fernsehmeldungen gegenüberstellen.
Sprachvarietäten – die bewusste Verwendung von Ethnolekt und Soziolekt in Scripted Reality und die mögliche Wirkung auf den Zuschauer
politischen Talkshows als Plattform für rhetorisch ausgestaltete Kommunikation
Gesprächsanalyse zwischen unterschiedlichen Fernsehfiguren
Medienkomsumverhalten- Zuschauerbindung durch Verbindung zwischen Fernsehen und Internet (Blog und Broadcastportale)
Zuschauerbindung durch Spannungsaufbau (Expositionen, Zöpfe und Clifhänger)
Der Fernsehklassiker Simpsons als gesellschaftskritische Serie für fast jede Altersgruppe
Sprachgebrauch Printmedien vs. Audiovisuelle und interaktiven Medien
verschiedene Ebenen von Sprache (phonologische, morphematische, syntaktische, semantische und pragmatische Aspekte) unterscheiden
Sprachvarietäten erläutern und deren Funktion beschreiben
aktuelle Entwicklungen in der deutschen Sprache und ihre sozio-kulturelle Bedingtheit erklären
grammatische Formen identifizieren und klassifizieren sowie deren funktionsgerechte Verwendung prüfen
zielgerichtet verschiedene Textmuster bei der Erstellung von informierenden und argumentierenden Texten einsetzen
ihre Texte unter Berücksichtigung der Kommunikationssituation, des Adressaten und der Funktion gestalten,
die mediale Vermittlungsweise von Texten – audiovisuelle Medien und interaktive Medien – als konstitutiv für Gestaltung, Aussage und Wirkung eines Textes herausarbeiten
Besonderheiten von digitaler Kommunikation (u.a. Internet-Communities) als potenziell öffentlicher Kommunikation (u.a. Verfügbarkeit, Aufhebung von Privatheit, Langfristigkeit, evtl. Konsequenzen für Bewerbungssituationen) erläutern und beurteilen,
ein typisches Sendeformat (z.B. Serie, Show, Nachrichtensendung) in audiovisuellen Medien in Bezug auf Struktur, Inhalt und handelnde Personen analysieren und Beeinflussungspotenziale in Bezug auf Nutzerinnen und Nutzer kriterienorientiert beurteilen
zielgerichtet verschiedene Textmuster bei der Erstellung von informierenden und argumentierenden Texten einsetzen,
ihre Texte unter Berücksichtigung der Kommunikationssituation, des Adressaten und der Funktion gestalten
selbstständig und sachgerecht Arbeitsergebnisse in Form von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten mithilfe von Textverarbeitungssoftware darstellen
selbstständig und sachgerecht Arbeitsergebnisse in Form von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten mithilfe von Textverarbeitungssoftware darstellen.
die normgerechte Verwendung der Sprache (Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung) in Texten prüfen und diese überarbeiten)
KLP Deutsch Sek. II: Übersicht über die Kompetenzen in den UE der Qualifikationsphase (ab 2015/16)
Q1 (ab 2015/16)
Q2 (ab 2016/17)
UE 1: Drama (Faust)
UE 3: Sprach-erwerbsmodelle
UE 4: Lyrik
UE 1: Irrungen, Wirrungen
UE 3: sprachge.
Aufgabenart Klausur
Aufg.typ
& 2. UR: Die Entwicklung des Dramas im Epochenumbruch 18. / 19. Jahrhundert (Q1.1)
Dramentexte,
Sachtexte zur Dramentheorie
Dramen verschiedener Literaturepochen im Vergleich: Schwerpunktsetzung notwendig!
· Zeitgeschichtlicher Kontext des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts
· Literaturepochen der Aufklärung, des Sturm und Drang, der Weimarer Klassik und Romantik
· Biografien der Dichter ausgewählter Werke
· Intention der Dichter unter Berücksichtigung des jeweiligen zeitgeschichtlichen Kontexts
· Definition geschlossene und offene Dramenform
· Handlung und Aufbau von Dramen
· Charakterisierung zentraler Figuren unter Berücksichtigung von Stand, Klasse oder Mythos
· Figurenkonstellation
· Konfliktursachen
· Kenntnisse, Erkenntnisse und Werturteile der Protagonisten
· Die Sprache der Protagonisten
· Der Sprachstil des Dramas
· Die Umsetzung auf der Theaterbühne
· Interpretationsansätze der Literaturwissenschaft
Mögliche Dramentexte im Zusammenhang der Unterrichtsreihe:
· Büchner, Georg: Woyzeck, Drama (EinFach Deutsch Textausgabe), Paderborn u.a. 1999
· Goethe, Johann Wolfgang von: Iphigenie auf Tauris, Ein Schauspiel (EinFach Deutsch Textausgabe), Paderborn u.a. 2000
· Goethe, Johann Wolfgang von: Faust, Der Tragödie erster Teil (EinFach Deutsch Textausgabe), Paderborn u.a. 2013
· Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Ein bürgerliches Trauerspiel (EinFach Deutsch Textausgabe), Paderborn u.a. 2004
Mögliche Sachtexte zur Dramentheorie:
- Das bürgerliche Trauerspiel
- Der Aufbau des Dramas nach Gustav Freytag
- Friedrich Schiller: Die Schaubühne als moralische Anstalt betrachet
- Lessings dramentheoretische Ausführungen
· in: Dramentheorie von den Anfängen bis zur Gegenwart (EinFach Deutsch Unterrichtsmodell), herausgegeben von Johannes Diekhans, Paderborn u.a. 2009
Dramentextanalyse entsprechend der Schwerpunktsetzung!
· einen Dramentext unter formal strukturellen und formal sprachlichen wie inhaltlichen Aspekten epochenspezifisch kategorisieren,
· auf Basis ihrer Kategorisierung einen ersten Ansatz zur Dichterintention und damit zur Interpretation des Werkes formulieren,
· einen Dramentext systematisch aufgabenorientiert analysieren,
· den Zusammenhang von Teilaspekten und dem Textganzen herausarbeiten,
· zwischen der Handlungsebene des Dramentextes und der Pluralität der metakognitiven Ebenen differenzieren und die sich daraus ergebenden Aspekte der Interpretation für ihre eigene Analyse ebenso differenziert nutzen,
· das Denken und Handeln der Protagonisten unter Berücksichtigung des epochenspezifischen Zusammenhangs in Abgrenzung zu deren Individualität beurteilen,
· ein sachlich-begründetes Urteil formulieren,
· die eigenen schriftlichen Analyseergebnisse im Vergleich kriteriengeleitet sachlich beurteilen
· die Ergebnisse einer kriteriengeleiteten Sach- und Dramentextanalyse aufgabenorientiert protokollieren,
· die Ergebnisse einer solchen Analyse in Vorbereitung auf deren Verschriftlichung strukturieren,
· eine Textanalyse formal korrekt verfassen,
· ihre eigene schriftliche Analyse gegenüber dem Dramentext sprachlich differenzieren,
· in ihren Analysen beschreibende, deutende und wertende Aussagen unterscheiden,
· Analyseergebnisse durch formal korrekte und inhaltlich angemessene Textbelege absichern,
· auf Basis ihrer Analyseergebnisse produktionsorientierte Darstellungsformen schriftlich wie szenisch zu einer vertiefenden Interpretation nutzen,
· in einem mündlichen Vortrag über Sachverhalte des Dramentextes formal korrekt referieren und diese mit geeigneten Medien präsentieren,
· Sachverhalte im Rahmen der tradierten Gesprächskultur sprachlich angemessen darstellen und adressatengerecht kommunizieren,
· Sich in Gesprächsbeiträgen explizit auf andere beziehen
STRC (07/2015)
3. UR: Spracherwerbsmodelle (Q1.2)
Ursprung und Erwerb der Sprache
Inhaltsfeld 3: Spracherwerb
Behavioristische, nativistische und epigenetische Positionen zum Spracherwerb
Inhaltsfeld 4: Sprachursprung
Positionen in der Sprachursprungsdiskussion
Inhaltsfeld 5: Medien
· Kindlicher Spracherwerb
o Grundpositionen zum Spracherwerb untersuchen
o Kritik an Spracherwerbs-theorien formulieren und begründen
o Stufen des Spracherwerbs erklären und erläutern
o Positionen zum Spracherwerb erläutern und die eigene Position einordnen
o Empirische Befunde zum Spracherwerb untersuchen
Materialien (Auszüge/z.T. Über-setzungen)
§ B.F. Skinner: „Verbal Behavior“
§ Noam Chomsky: „Sprache und Geist“
§ Gisela Szagun: „ Sprachent-wicklung beim Kind“
§ Steven Pinker: „Der Sprac-hinstinkt“
§ Hubertus Breuer: „Linguistischer Urknall“
§ David Crystal: „Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache“
§ Gisela Klann-Delius: „Spracherwerb“
· Sprachursprung
o Kritische Auseinandersetzung mit Herders Sprachursprungs-schrift und Erörterung ihres heutigen Stellenwertes
o Aktuelle Positionen zur Sprachursprungsfrage untersuchen und die eigene Position einordnen
o Positionen der Sprachursprungsfrage von Condillac und Süßmilch erläutern
o Reaktionen auf Herders Sprachursprungsschrift kennen
§ Jürgen Trabant: „ Artikulationen, Historische Anthropologie der Sprache“
§ Herder: „Abhandlung über den Ursprung der Sprache“
§ Seebaß: „Das Problem von Sprache und Denken“
§ Condillac: „Versuch über den Ursprung der menschlichen Erkenntnis“
§ Süßmilch: „Versuch eines Beweises, daß die erste Sprache ihren Ursprung nicht vom Menschen, sondern allein vom Schöpfer erhalten habe“
§ Traufetter: „Stimmen aus der Steinzeit“
· Funktionen der Sprache für den Menschen benennen
· die Bedeutung des jeweiligen gesellschaftlich-historischen Kontextes von Sachtexten ermitteln
· Positionen zum Spracherwerb und zur Sprachursprungsfrage erläutern und vergleichen
· ihre eigene Position in wissenschaftliche Diskussionen einordnen
· kriteriengeleitet eigene und fremde Unterrichtsbeiträge in unterschiedlichen Kontexten beurteilen,
· eigene Thesen zum Spracherwerb und zum Sprachursprung aufstellen und diese reflektieren
· den Argumentationsaufbau komplexer Sachtexte analysieren
· komplexe kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Erscheinungsform und der unterschiedlichen Modi (argumentativ, deskriptiv, narrativ) analysieren
· komplexe Sachverhalte in mündlichen Texten (Referat, umfangreicher Gesprächsbeitrag) auch unter Nutzung von Visualisierungen darstellen
· komplexe Gesprächsverläufe und Arbeitsergebnisse sachgerecht systematisieren
· selbstständig komplexe Arbeitsergebnisse in Form von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten darstellen
· Aussagen aus komplexen Sachtexten grafisch darstellen und erläutern
FRIA (06/2015)
4. UR: Lyrische Texte zu einem Themenbereich aus unterschiedlichen historischen Kontexten – Das Lebensgefühl in der Romantik und im Expressionismus (Q1.2)
§ Gedichte. Romantik-Expressionismus-Gegenwart. Stuttgart: Klett 2015.
§ TTS, S. 432ff.
§ TTS, S. 483ff.
Sachtexte zur Romantik
o Novalis: Die Welt muss romantisiert werden.
o F. Schlegel: 116. Athenäum-Fragment
Sachtexte zum Expressionismus
o Kurt Pinthus: Die Überfülle des Erlebens
· sprachlich-stilistische Mittel in schriftlichen und mündlichen Texten im Hinblick auf deren Bedeutung für die Textaussage und Wirkung erläutern und diese kriterienorientiert beurteilen
· lyrische Texte aus mindestens zwei unterschiedlichen Epochen unter besonderer Berücksichtigung der Formen des lyrischen Sprechens analysieren
· literarische Texte in grundlegende literarhistorische und historisch-gesellschaftliche Entwicklungen – von der Aufklärung bis zum 21. Jahrhundert – einordnen und die Möglichkeit und Grenzen der Zuordnung literarischer Werke zu Epochen aufzeigen
· in ihren Analysetexten Ergebnisse textimmanenter und textübergreifender Untersuchungsverfahren darstellen und in einer eigenständigen Deutung zusammenführen
· komplexe literarische Texte durch einen gestaltenden Vortrag interpretieren
· Arbeitsschritte bei der Bewältigung eines Schreibauftrags beschreiben, besondere fachliche Herausforderungen identifizieren und Lösungswege reflektieren
· sich in eigenen Gesprächsbeiträgen explizit und zielführend auf andere beziehen
· Beiträge in Diskussionen, Fachgesprächen und anderen Kommunikationssituationen (u.a. in Simulationen von Prüfungsgesprächen) differenziert, sachbezogen und adressatengerecht in verschiedenen Rollen gestalten
BENN (06/2015)
2. UR: Lebensentwürfe in der Literatur der Gegenwart (Kafka, Die Verwandlung) (Q2.1)
· strukturell unterschiedliche Erzähltexte aus unterschiedlichen historischen Kontexten
· komplexe Sachtexte zur Literaturgeschichte und Erzähltheorie
· sprachliches Handeln im kommunikativen Kontext
· rhetorisch ausgestaltete Kommunikation in funktionalen Zusammenhängen
· Information und Informationsdarbietung in verschiedenen Medien
· filmische Umsetzung einer Textvorlage (in Ausschnitten)
(Die konkrete Struktur dieser Unterrichtsreihe ergibt sich aus den Vorgaben für das Zentralabitur und aus den weiteren Vereinbarungen der Fachkonferenz, insbesondere bezüglich der Textausauswahl.)
Strukturell unterschiedliche Erzähltexte aus unterschiedlichen historischen Kontexten, etwa
· Theodor Fontane: Effi Briest (Auszüge)
· Franz Kafka: Die Verwandlung (Ganzschrift)[1]
· Birgit Vanderbeke: Das Muschelessen (Auszüge)
Grundelemente der Epik
· Ort und historische Zeit
· Figuren und ihre Konstellation
· Der Erzähler/die Erzählerin und ihre Strategien
· Drei idealtypische Erzählstrategien
Modelle literarischer Kommunikation
· Literarisches Erzählen – Kommunikation zwischen Autor/in und Leser/in
· Fiktionalitätssignale
Analyse eines Erzählanfangs (Roman oder Erzählung) (I.A)
Materialgestütztes Verfassen eines Textes mit fachspezifischem Bezug (IV)
· sprachlich-stilistische Mittel in schriftlichen und mündlichen Texten im Hinblick auf deren Bedeutung für die Textaussage und Wirkung erläutern und diese kriterienorientiert beurteilen,
· aus anspruchsvollen Aufgabenstellungen angemessene Leseziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen,
· strukturell unterschiedliche erzählende Texte unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der gattungstypischen Gestaltungsform analysieren,
· literarische Texte in grundlegende literarhistorische und historisch-gesellschaftliche Entwicklungen – von der Aufklärung bis zum 21. Jahrhundert – einordnen und die Möglichkeit und Grenzen der Zuordnung literarischer Werke zu Epochen aufzeigen,
· an ausgewählten Beispielen die Mehrdeutigkeit von Texten sowie die Zeitbedingtheit von Rezeption und Interpretation reflektieren,
· die Unterschiede zwischen fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten anhand von Merkmalen erläutern,
· komplexe kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Erscheinungsform und der jeweiligen Modi (argumentativ, deskriptiv, narrativ) analysieren,
· die Bedeutung des jeweiligen gesellschaftlich-historischen Kontextes von Sachtexten ermitteln,
· Texte unter spezifischen Fragestellungen zu Inhalt, Gestaltungsweise und Wirkung kriterienorientiert beurteilen.
· den Verlauf fachlich anspruchsvoller Gesprächsformen konzentriert verfolgen,
kriteriengeleitet eigene und fremde Unterrichtsbeiträge in unterschiedlichen kommunikativen Kontexten (Fachgespräche, Diskussionen, Feedback zu Präsentationen) beurteilen,
· durch Anwendung differenzierter Suchstrategien in verschiedenen Medien Informationen zu fachbezogenen Aufgabenstellungen ermitteln,
· die Qualität von Informationen aus verschiedenartigen Quellen bewerten (Grad von Fiktionalität, Seriosität, fachliche Differenziertheit) ,
· die filmische Umsetzung einer Textvorlage in ihrer ästhetischen Gestaltung analysieren und ihre Wirkung auf den Zuschauer unter Einbezug medientheoretischer Ansätze erläutern.
· unter Berücksichtigung der eigenen Ziele und des Adressaten Sachverhalte sprachlich differenziert darstellen,
· komplexe Sachzusammenhänge in mündlichen Texten unter Rückgriff auf verbale und nonverbale Mittel differenziert und intentionsgerecht darstellen,
· Beiträge unter Verwendung einer angemessenen Fachterminologie formulieren,
· verschiedene Textmuster bei der Erstellung von komplexen analysierenden, informierenden, argumentierenden Texten (mit zunehmend wissenschaftsorientiertem Anspruch) zielgerichtet anwenden,
· in ihren Analysetexten Ergebnisse textimmanenter textübergreifender Untersuchungsverfahren darstellen und in einer eigenständigen Deutung zusammenführen,
· ihr Textverständnis durch Formen produktionsorientierten Schreibens darstellen,
· komplexe Sachverhalte in mündlichen Texten (Referat, umfangreicher Gesprächsbeitrag) such unter Nutzung von Visualisierungen darstellen,
· komplexe Gesprächsverläufe und Arbeitsergebnisse sachgerecht systematisieren,
· Arbeitsschritte bei der Bewältigung eines Schreibauftrags beschreiben, besondere fachliche Herausforderungen identifizieren und Lösungswege reflektieren,
· eigene sowie fremde Texte sachbezogen beurteilen und überarbeiten,
· sich in eigenen Gesprächsbeiträgen explizit und zielführend auf andere beziehen,
· Beiträge in Diskussionen und Fachgesprächen und anderen Kommunikationssituationen (u.a. in Simulationen von Prüfungsgesprächen) differenziert, sachbezogen und adressatengerecht in verschiedenen Rollen gestalten,
· selbstständig und adressatengerecht – unter Berücksichtigung fachlicher Differenziertheit und Zuhöreraktivierung – komplexe Beiträge mediengestützt präsentieren,
· verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikationsstrategien identifizieren und zielorientiert einsetzen,
· Gesprächsbeiträge und Gesprächsverhalten kriterienorientiert analysieren und ein konstruktives und wertschätzendes Feedback formulieren,
· mithilfe geeigneter Medien selbstständig fachlich komplexe Zusammenhänge präsentieren,
· selbstständig komplexe Arbeitsergebnisse in Form von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten unter sachgerechter Nutzung von Anwendungssoftware darstellen,
· die funktionale Verwendung von Medien für die Aufbereitung von Arbeitsergebnissen beurteilen und eigenen Präsentationen entsprechend überarbeiten.
DEUF (06/2015)
WBG-Marl - Schulinterner Lehrplan für den Grundkurs Deutsch (Abitur 2013)
13.II Sprache als Ausdruck von Denken, Fühlen und Verstehen
Unterrichtsvorhaben II: Spracherwerb und Sprachfunktion
· Verwendung sprachwissenschaftlicher und sprachphilosophischer Terminologie
· Aufgabenart: III,A
· Herder: Über den Ursprung von Sprache
· Moderne Theorien zum Spracherwerb
· Sprache als Ergebnis von ontogenetischen, historischen und interlingualen Entwicklungsprozessen
· Verhältnis von Sprechen, Denken und Wirklichkeit
· Textvergleich
· fächerverbindendes Arbeiten D - EW
Unterrichtsvorhaben III: Sprachwandel in der Gegenwart: Anglizismen, Einfluss neuer Medien, Mehrsprachigkeit
· Verwendung sprachtheoretischer Fachsprache
· Aufgabenarten: I,a+I,B +III
· Anglizismen (Zimmer, Meinunger u.a.)
· Einfluss neuer Medien (Postman, Dyson, Stoll, Zimmer)
· Mehrsprachigkeit-Schreiben in der Fremden (Keko, Coelho, Biondie u.a.)
· innere Mehrsprachigkeit
· Funktion und Wirkung von Anglizismen
· Einfluss der Medien auf Sprechen und Denken
· Sprache als Mittel der Integration und Desintegration
· Vertiefung der Analysemethoden, insbesondere: Sachtextanalyse und Texterörterung
Probleme der Lebenswelt:
- Mitverantwortung für die Gestaltung der kulturellen Verhältnisse
- Den eigenen Standort in der Begegnung mit fremden Kulturen reflektieren.
3. / 4. UR: Sprachliche Vielfalt im 21. Jahrhundert Martin-Luther-King-Gesamtschule
sprachgeschichtlicher Wandel, Sprachvarietäten und ihre gesellschaftliche Bedeutung,
Texte: komplexe Sachtexte
IIIA (Erörterung von Sachtexten) oder IV (Erörterung von Sachtexten mit Bezug auf einen literarischen Text) oder IV (Materialgestütztes Verfassen eines Textes mit fachspezifischem Bezug
Medien: Information und Informationsdarbietung in verschiedenen Medien
Phänomen des Sprachwandels, Auf- und untergehende Wörter, Mehrsprachigkeit, Anglizismen als Hauptfeld der Kritik im Sprachwandel, Sprache und kommunikative Ethik
Sprachvarietäten: Hochsprache, Dialekte, Soziolekte
Rhetorik : Die Kunst der Rede als ausgestaltete Kommunikation – Reden analysieren und gestalten
Reden im historischen Kontext , Reden der Jugend (Abiturreden)
Veränderungstendenzen der Gegenwartssprache (Migration und Sprachgebrauch, Mehrsprachigkeit, konzeptionelle Mündlichkeit beim Schreiben, Medieneinflüsse) erklären
Phänomene von Mehrsprachigkeit erläutern
Sprachvarietäten in verschiedenen Erscheinungsformen (Soziolekt, Jugendsprache, Dialekt bzw. Regionalsprache wie Niederdeutsch) beschreiben und deren gesellschaftliche Bedeutsamkeit beurteilen
komplexe kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Erscheinungsform und der unterschiedlichen Modi (argumentativ, deskriptiv, narrativ) analysieren
verschiedene Strategien der Leser- bzw. Hörerbeeinflussung durch rhetorisch ausgestaltete Kommunikation identifizieren und beurteilen
sprachliches Handeln (in Alltagssituationen) unter besonderer Berücksichtigung des kommunikativen Kontextes – unter Einbezug von kommunikationstheoretischen Aspekten – analysieren,
den Hintergrund von Kommunikationsstörungen bzw. die Voraussetzungen für gelingende Kommunikation auf einer metakommunikativen Ebene analysieren und mit Hilfe dieser Erkenntnisse das eigene Gesprächsverhalten reflektieren,
durch Anwendung differenzierter Suchstrategien in verschiedenen Medien Informationen zu fachbezogenen Aufgabenstellungen ermitteln
Beiträge unter Verwendung einer angemessenen Fachterminologie formulieren
selbstständig die sprachliche Darstellung in Texten mithilfe von Kriterien (u.a. stilistische Angemessenheit, Verständlichkeit) beurteilen und überarbeiten,
die normgerechte Verwendung der Sprache (Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung) in Texten prüfen und diese überarbeiten
WBG-Marl - Schulinterner Lehrplan für den Leistungskurs Deutsch (Abitur 2013)
13.I Orientierung in der modernen Welt
Unterrichtsvorhaben 1: Literarische Beispiele der Neuen Sachlichkeit
Umgang mit Texten, Epochen und Gattungen
· Gruppengespräche systematisieren und reflektieren
· sachbezogene Diskussionen
· Arbeitsergebnisse und Produkte angemessen präsentieren
· Aufgabenart: II,A + II,B + II,C
· Romanauszüge von Kästner, Fallada, Fleißer und Keun
· Gedichte der Neuen Sachlichkeit
· Sprache und Darstellung als Ausdruck von Denken und Wirklichkeitsverarbeitung
· Recherche zu Autoren und Zeitumständen
· zielsichere Anwendung von Analyseverfahren bei fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten
· fächerverbindendes Arbeiten D-G
Unterrichtsvorhaben II: Die Nachkriegsgesellschaft in der BRD im Spiegel von Koeppens Roman „Tauben im Gras
· Darstellung eines komplexen Sachverhaltes
· Aufgabenart:III,A
· Koppen: Tauben im Gras
· Sachtexte zum Thema „Nachkriegsgesellschaft“ und „Der moderne Roman“
· Funktion und Wirkung der Erzählmittel
· Mittel der poltischen Wertung (Satire, Parodie)
Klausuren: II,A: Analyse eines literarischen Textes mit weiterführendem Schreibauftrag bzw.
II,B: Analyse eines literarischen Textes mit weiterführendem , produktionsorientiertem Schreibauftrag (Neue Sachlichkeit)
III,A: Argumentative Entfaltung im Anschluss an eine Textvorlage
Probleme der Lebenswelt: Den eigenen Standort im Kontext der historischen Entwicklung reflektieren
Bewertungskonzept –
Leistungsanforderungen und Leistungsbemessungen im Fach Deutsch
Bewertungskonzept – Leistungsanforderungen und Leistungsmessung im Fach Deutsch
I. Grundlagen der Leistungsbewertung
Die Grundlage für die Leistungsbewertung im Fach Deutsch bilden
die Gesetze und Vorgaben des „Schulgesetzes“ (SchulG, § 48)
des „Kernlehrplans für die Gesamtschule – Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen, Deutsch“ (S.48f.)
der „Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II – Gymnasium/Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen“ , insbesondere Kapitel 4
die Vorgaben der „Allgemeinen Schulordnung“ (ASchO, § 6) und die entsprechenden Erläuterungen dazu.
Einzelne Bestimmungen und Vereinbarungen
Klassenarbeiten /Klausuren
1.1 Anzahl und Dauer
(+ LSE)
90–135 Minuten
(+ ZAP 10 als
5. Arbeit)
90-135 Minuten
90 – 180 Minuten (abhängig von Jahrgang und Kurs)
Einmal im Schuljahr kann eine Klassenarbeit durch eine andere Arbeit ersetzt werden (APO S I § 6 Absatz 8)
Pro Halbjahr werden im GK und LK jeweils 2 Klausuren geschrieben. In 13.2 ist die 2. Klausur die Abiturklausur. Im Jg 11 sind die Klausuren 2-stündig, in der Qualifikationsphase im GK 3-stündig und im LK 4-stündig. Im Abitur gelten sowohl für die Klausurdauer als auch für die Gesamtnote gesonderte Bedingungen. (vgl. APO-GOSt).
Eine Klausur kann durch die Facharbeit in der 12. Jahrgangsstufe ersetzt werden; in der Regel handelt es sich um die zweite Klausur in 12.2.
1.2 Bewertungsschlüssel
1.2.1 Bewertung in der Sekundarstufe I (entspricht den Grundsätzen der Bewertung im ZA )
100 – 87
44 – 18
1.2.2 Bewertung in der Sekundarstufe II (entspricht den Grundsätzen des Zentralabiturs)
54 – 39
1.3 Transparenz der Bewertung
Den Schülern wird in mündlicher oder schriftlicher Form das Bewertungsraster
Anzustreben (insbesondere in den höheren Klassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II) ist ein der Arbeit beiliegendes Bewertungsraster.
Die Schülerinnen und Schüler werden während einer Unterrichtsreihe, besonders vor einer Klassenarbeit über die inhaltlichen Anforderungen informiert.
1.4 Art der Klassenarbeit (Ansprüche)
Nach dem „Kernlehrplan Deutsch“ für Gesamtschulen sind bestimmte Aufgabentypen für Klassenarbeiten für jeden Jahrgang verbindlich vorgegeben, Nur in begründeten Ausnahmefällen darf mehr als eine Arbeit pro Schuljahr sich auf ein und denselben Aufgabentyp beziehen.
Bei Testen und Klausuren ist auf eine gleichmäßige und breite Verteilung der Aufgabentypen zu achten. Diese sind im schulinternen Lehrplan festzuhalten.
Die zu erbringenden Leistungen umfassen immer eine Verstehens- und eine Darstellungsleistung.
Zu den Aufgabentypen siehe:
Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Kernlehrplan für die Gesamtschule – Sekundarstufe ! – in Nordrhein-Westfalen. Deutsch. Frechen: Ritterbach 2004, S. 44 – 49
der hausinterne Lehrplan
Für die Sekundarstufe II gilt außerdem:
„ Die Lehrerin oder der Lehrer ist verpflichtet, die Schülerinnen und
Schüler zu Beginn des Kurses über die Zahl und Art der geforderten Klausuren
[…] zu informieren.“ (APO-GOSt, § 13,3)
Die Klassenarbeiten werden gleichmäßig über das Schulhalbjahr verteilt, sind in einem Zeitraum von bis zu drei Wochen zu korrigieren, zurückzugeben und zu besprechen. Vor der Rückgabe darf keine neue Arbeit geschrieben werden (§ 6 APO SI)
1.6 Berücksichtigung der Darstellungsleistung unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen Richtigkeit
(siehe § 6 APO SI)
Auch die angemessene Form der Darstellung ist ein wichtiges Kriterium bei der
Bewertung. Dazu gehören die „Beachtung der angemessenen Stilebene, der korrekten Orthographie und Grammatik“ (Kernlehrplan, S. 49).
In der Sekundarstufe I Können zur „Überprüfung der Rechtschreibkompetenz … auch Diktate und gleichwertige Überprüfungsformen als Teile von Klassenarbeiten eingesetzt werden“ (KLP, S. 48).
Für Schüler, die Deutsch als Zweitsprache lernen, wird in den Jahrgängen 5+6 „die
sprachliche Darstellungsleistung nur bezüglich der Sprachphänomene bewertet, die konkret im Unterricht erarbeitet sind bzw. vorausgesetzt werden können“ (KLP, S. 49).
„ Die Bewertung der Leistungen richtet sich nach deren Umfang und der
der Art der Darstellung. Bei der Bewertung schriftlicher Arbeiten sind Verstöße
gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache und gegen
die äußere Form angemessen zu berücksichtigen. Gehäufte Verstöße
führen zur Absenkung der Leistungsbewertung um eine Notenstufe in der
Jahrgangsstufen 12 und 13. Im Übrigen gelten die in den Lehrplänen
festgelegten Grundsätze.“ (APO-GOSt, §13,2)
Bei der Bewertung der Darstellungsleistung haben folgende Kriterien besonderes Gewicht:
„Klarheit in Aufbau und Sprache
Zweckmäßige, an der Eigenart der Aufgabenstellung und des Textes orientierte Anordnung von Teilergebnissen
Angemessenheit der Textbelege und funktionsgerechtes Zitieren
Stringenz in der Verknüpfung der Teilergebnisse
stilistische Qualität und Präzision der Wortwahl, Variabilität in der Formulierung, Vermeidung von Stilbrüchen
Berücksichtigung standardsprachlicher Normen, Sicherheit in der Konstruktion komplexer Satzgefüge.“ (Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II, a.a.O. S.67)
Es gilt ein Verhältnis von 72 (Verstehensleistung) zu 28 (Darstellungsleistung).
Wird eine Klassenarbeit versäumt, so wird bei einem unentschuldigten Fehlen die Arbeit mit der Note „ungenügend“ bewertet. Versäumt eine Schülerin oder ein Schüler eine Klassenarbeit entschuldigt, so soll in der Regel die Arbeit nachgeschrieben werden. In besonderen Ausnahmen kann eine versäumte Klassenarbeit durch eine mündliche Prüfung ersetzt werden (vgl. APO-SI, §6)
Kann ein Täuschungsversuch nachgewiesen werden, so ergeben sich laut APO-SI, § 6 folgende Möglichkeiten:
„Bei einem Täuschungsversuch
kann der Schülerin oder dem Schüler aufgegeben werden, den Leistungsnachweis zu wiederholen.
können einzelne Leistungen, auf die sich der Täuschungsversuch bezieht, für ungenügend erklärt werden,
kann bei einem umfangreichen Täuschungsversuch die gesamte Leistung für ungenügend erklärt werden.
1.8 Sonstige Mitarbeit im Unterricht
Der Bewertungsbereich der sonstigen Leistungen erfasst die Qualität und die Kontinuität der Beiträge im unterrichtlichen Zusammenhang.
Zu den sonstigen Leistungen zählen u.a.: einzelne mündliche Beiträge, Diskussionsbeiträge, Rollenspiele, Vorträge, Referate, schriftliche Aufgabenlösungen, Darstellung einer Skizze, Tabelle o.ä., Materialbeschaffung, Mitarbeit bei der Gruppenarbeit, Präsentationen usw. (Bewertungsraster siehe Anlage 3a, 3b, 3c)
1.9 Gewichtung der Klassenarbeiten und der sonstigen Mitarbeit
„ ,Sonstige Leistungen‘ haben bei der Leistungsfeststellung den gleichen Stellenwert wie die ,Schriftlichen Leistungen‘ in den Klassenarbeiten“ (KLP, S 48).
1.10 Lernstandserhebung
Berücksichtigung der Ergebnisse der LSE zur Notenfindung am Ende des Schulhalbjahres siehe Runderlass des MfSW vom 20.12.06 Abs. 3 (Anlage 3).
1.11 ZAP 10
Die Leistungsbeurteilungen im Rahmen der zentralen Prüfungen sind in §§ 30 – 36 der APO S I festgelegt.
[1] Obligatorik Abitur 2017
Dienstag, den 01. September 2015 um 12:50 Uhr von Jürgen Mogk

References: § 48
 § 6
 § 6
 § 13
 § 6
 §13
 §6
 § 6