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Timestamp: 2016-12-06 02:51:16+00:00

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1 Editorial Herausgeber Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender, WGZ Bank Dr. Jürgen Ellenberger, Richter am BGH, Bankrechtssenat Dr. Peter Hanker, Vorstandssprecher, Volksbank Mittelhessen eg Wolfgang Hartmann, Mitglied des Vorstands und Chief Risk Officer, Commerzbank AG Heinz-Martin Humme, Vorstandsvorsitzender, Stadtsparkasse Düsseldorf Prof. Dr. Thomas A. Lange, Sprecher des Vorstands der National-Bank AG Dr. Hans Richter, Oberstaatsanwalt, Leiter Abteilung Bank-, Börsen- und Insolvenzstrafrecht, Schwerpunktstaatsanwaltschaft Wirtschaftsstrafrecht, Stuttgart Karl Matthäus Schmidt, Vorstandssprecher, quirin bank AG Werner Severin, stv. Vorsitzender des Vorstands, SaarLB Prof. Dr. Franz-Christoph Zeitler, Vize-Präsident der Deutschen Bundesbank Fachbeirat Jürgen Becker, Bundeszentralamt für Steuern Markus Dauber, Vorstand, Volksbank Offenburg eg Markus Dokter, Leiter Unternehmenssteuerung, Volksbank Mittelhessen eg Volker Fentz, MBA, Direktor, Prokurist, Projektleiter, Berliner Volksbank eg Dr. Karsten Füser, Head of Advisory Services / Global Financial Services, Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart Dr. Ralf Hannemann, Direktor, Bereichsleiter Risikomanagement und Controlling, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB Ralf Josten, LL. M. oec, Rechtsanwalt, Direktor Zentralbereich Kommunen/ Recht und Chefsyndikus Kreissparkasse Köln Dr. Jörg Lauer, Generalbevollmächtigter, Ressortleiter Immobilienkunden International, Landesbank Rheinland Pfalz (LRP) Hans-Peter Lorenz, Bankenaufsicht, Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung Frankfurt Marcus Michel, Bereichsdirektor Personal, Recht und Marketing, Volksbank Baden-Baden-Rastatt eg Burkhard Reitermann, Unternehmensbereichsleiter Marktfolge, Kredit, Risikomanagement, Privat- und Geschäftskunden, Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main Helmut Schneider, Direktor, Steuerabteilung, Bayern LB Elmar Scholz, Abteilungsleiter Marktfolge Passiv / Dienstleistungen, Sparkasse am Niederrhein Anja Steinmeyer, Leiterin Handelskontrolle, HSH Nordbank AG Alfred Totzek, Geschäftsführer, STG Transaktionsgesellschaft mbh Walter Ullrich, Direktor, Leiter Interne Revision, Hamburger Sparkasse AG Christoph Wengler, Syndikus, European Association of Public Banks (EAPB) Dr. Maximilian A. Werkmüller, LL.M., Syndikus & Leiter Family Office, HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA Dr. Stefan Zeranski, Leiter Treasury, Kölner Bank eg Redaktion Heidelberg Dr. Patrick Rösler, Rechtsanwalt, Geschäftsführer Finanz Colloquium Heidelberg (V.i.S.d.P.) Dr. Christian Göbes, Geschäftsführer Finanz Colloquium Heidelberg Corinna Schulz Liebe Leserinnen und Leser, ich heie Sie recht herzlich willkommen zur Lektüre der aktuellen Ausgabe unseres Bank- Praktiker. Mein Name ist Dr. Jörg Lauer und ich bin seit dem Generalbevollmächtigter und Ressortleiter des Bereichs Immobilienkunden international bei der Landesbank Rheinland-Pfalz in Mainz. Nach meinem Studium der Rechtswissenschaften Dr. Jörg Lauer und dem ersten juristischen Staatsexamen habe ich während meiner Referendarzeit erste berufliche Erfahrungen beim Oberlandesgericht in Köln gesammelt. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen und meiner Promotion war ich knapp 14 Jahre bei der Badischen Kommunalen Landesbank, Mannheim bzw. nach Fusion der Südwestdeutschen Landesbank, Stuttgart / Mannheim beschäftigt. Dort war ich erst im Stabsbereich in den Abteilung Recht, Beteiligungen, Steuern, tätig, zuletzt als Abteilungsleiter Recht. Im Anschluss daran habe ich als Abteilungsleiter der Abteilung Kreditbearbeitung Firmen Inland, und später als kommissarischer Leiter des Ressorts Kredit Inland Mannheim wertvolle Erfahrungen im Firmenkundengeschäft sammeln dürfen. Und schlielich war ich gut zwei Jahre Leiter des Geschäftsbereichs Immobilien / Bearbeitung, Stuttgart. Bei der Westdeutschen Immobilienbank, Mainz war ich von 1995 bis 2005 Mitglied des Vorstands, bevor ich zum für meine aktuelle Tätigkeit zur Landesbank Rheinland-Pfalz wechselte. Während meiner Banker- Laufbahn habe ich also schon viele Bereiche kennen lernen dürfen und freue mich, als Fachbeirat des BankPraktiker einige dieser Erfahrungen an Sie weitergeben zu dürfen! In diese Ausgabe finden Sie z. B. Beiträge zu folgenden Themen: Zentraler Bestandteil einer wertorientierten Steuerung ist die gewählte Benchmark. Diese wird oft blind aus bestehenden Analysen übernommen. Das Ergebnis heit oftmals RexP und gleitender Zehnjahressatz. Doch sind diese Strukturen immer noch effizient? Und vor allem: Ist es aufgrund der immer längeren Zinsbindungen auch im Kundengeschäft noch adäquat, mit der Betrachtung der Fristentransformation bei zehn Jahren aufzuhören? Die Autoren Prof. Dr. Eric Frère und Svend Reuse geben ab S. 143 Antworten. Die Autoren Eva Gerstmeier, Bernd Skiera, Tanja Stepanchuk sowie Jörg Ziesche zeigen die Potenziale des Suchmaschinenmarketings für Finanzdienstleister auf und stellen Möglichkeiten vor, das moderne Marketinginstrument effizient zu nutzen. Ich wünsche eine aufschlussreiche Lektüre! Ihr Dr. Jörg Lauer Sponsoren Restschuldversicherung abit.de de.ey.com rsv-easy.de bankon.de handelsblatt.com protiviti.de 1132 Inhalt AKTUELL 116 Krawatte trifft Käppi: Geldexperten geben Schulstunden Harter Wettbewerb im Retail Banking Bankbarometer 07: Handlungs bedarf wurde erkannt 118 Subprime Krise: Jeder dritte Vermögende in Deutschland misstraut den Banken Zeitwertkonten gewinnen an Bedeutung 119 Bericht vom neunten Leipziger Insolvenzrechtstag BEITRÄGE BEITRÄGE 120 Neues GmbH Recht: Bedeutung des MoMiG für die Bankpraxis Jochen Rechtmann, bb [sozietät] Buchalik Brömmekamp Am verabschiedete die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG). Die Auswirkungen des Gesetzes auf die Bankpraxis beleuchtet dieser Beitrag. 126 Handelsgeschäfte: Risikoorientierte Prüfung und Beurteilung Thomas Maurer, Münchner Bank eg Basis für eine zielgerichtete Prüfung der Aktivitäten im Eigenhandel ist eine umfassende Beurteilung der Gesamtbanksteuerung. Aus der anschlieenden risikoorientierten System- und Funktionsprüfung der Prozesse und des Internen Kontrollsystems im Handel leiten sich der Umfang und die Tiefe der Einzelfallprüfungen ab. 132 Globalzession: BGH sorgt für Rechtssicherheit Axel Dippmann Dr. Roman Jordans, LL. M. (NZ), CMS Hasche Sigle Der BGH hat in einer wegweisenden Entscheidung die Globalzession als Sicherungsmittel gerettet. Der Beitrag gibt Tipps zum praktischen Umgang mit der neuen Rechtsprechung. 138 Suchmaschinenmarketing: Profitable Kampagnensteuerung Eva Gerstmeier Bernd Skiera Tanja Stepanchuk, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt /M. Jörg Ziesche, ING-DiBa Seit einigen Jahren nutzt eine ständig wachsende Zahl an Internetnutzern Suchmaschinen, um nach Produkten des Finanzdienstleistungssektors zu suchen. Im vorliegenden Beitrag werden die Potenziale des Suchmaschinenmarketings für Finanzdienstleister aufgezeigt sowie Möglichkeiten vorgestellt, seinen Anforderungen zu begegnen und somit dieses Marketinginstrument effizient zu nutzen. 143 Wertorientierte Steuerung: Der gleitende 15 Jahressatz im Kontext der etabl ierten Benchmarks Prof. Dr. Eric Frère, FH für Oekonomie und Management Svend Reuse MBA, Sparkasse Mülheim a. d. Ruhr Zentraler Bestandteil einer wertorientierten Steuerung ist die gewählte Benchmark. Diese wird oft blind aus bestehenden Analysen übernommen. Das Ergebnis heit oftmals RexP und gleitender Zehnjahressatz, mit entsprechenden Hebeln zur Erreichung der Zielrisikostruktur. Doch sind diese Strukturen immer noch effizient? / 2008 BankPraktiker3 SERVICE 148 Phishing und Pharming: Praxisrelevante Haftungsfragen Philipp Hendel, Dr. Roller & Partner Rechtsanwälte Christian Barleon, BBBank eg Karlsruhe In den vergangenen Jahren haben betrügerische Angriffe im Bereich des Online-Banking durch sog. Phishing- s und Pharming stark zugenommen. Studien zufolge wurden in den USA im Jahr 2003 durch solche Identitätsdiebstähle Schäden i. H. v. 2,4 Mrd. Dollar verursacht. Angesichts der vermehrten Abwicklung von Bankgeschäften über das Internet ist künftig noch eine Zunahme dieser Fälle zu erwarten. In dem Beitrag werden zunächst das Gefahrenpotenzial anhand beispielhafter Phishing- bzw. Pharming-Szenarien sowie die derzeit gängigsten Sicherungsverfahren dargestellt. Anschlieend wird die Frage der Haftungsverteilung zwischen den am Online-Banking Beteiligten erörtert. 156 BankPartner 158 Rezensionen 160 Personalia 154 Praxisfall Bankenstrafrecht: Strafbarkeit bei Versto gegen den Treuhandauftrag der Bank Dr. Hans Richter, Oberstaatsanwalt, Leiter Abteilung Bank-, Börsen- und Insolvenzstrafrecht, Schwerpunktstaatsanwaltschaft Stuttgart Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Strafbarkeit eines Notars wegen Untreue zum Nachteil einer Bank im Rahmen eines Treuhandauftrags beschäftigt und ein Urteil des LG Frankfurt /M. aufgehoben. IMPRESSUM BankPraktiker: UnaBHÄnGIG LÖSUnGSORIEnTIERT kompakt: FaCHWISSEn FÜR DaS aktiv- UnD PaSSIVGESCHÄFT Herausgeber Fachmedien Uwe Hoch Redaktion Heidelberg Finanz Colloquium Heidelberg Dr. Patrick Rösler (V.i.S.d.P.), Dr. Christian Göbes Tel.: / Redaktion Düsseldorf / Redaktionsassistenz Corinna Schulz / Sylvia Braun Tel.: / Produktmanagement andreas Walter Verlag Geschäftsführung Johannes Höfer, Dr. Tobias Schulz-Isenbeck Vorsitzender des Aufsichtsrats Dr. Stefan von Holtzbrinck Objektleitung andreas Walter Gesamtanzeigenleitung Sandro Cristofoli Anzeigenleitung Regina Hamdorf Ad Sales & Management Jochen kolb Tel.: / Fax: / Kontakt Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH kasernenstr. 67, Düsseldorf Postfach , Düsseldorf Tel.: / 88 70, Telex hblverl Redaktion: / Kundenservice Tel. Inland 0800 / ( gebührenfrei) Fax Inland 0800 / (gebührenfrei) Tel. ausland 0049 / Fax ausland 0049 / Leserservice Anschrift Fachverlag kundenservice Berner Str Würzburg Postfach 92 54, Würzburg Bankverbindung Dresdner Bank ag, Düsseldorf (anzeigen / abo) BLZ , kto-nr Kooperationspartner Finanz Colloquium Heidelberg GmbH, Plöck 32a Heidelberg; Tel.: / Fax: / ISSN Internet BankPraktiker erscheint monatlich Bezugspreise Einzelheft 23 ; zzgl. 0,95 Versandkosten. Jahresvorzugspreis Inland 210 inkl. MwSt. zzgl. 12 Versand kosten. abo für Studenten und Teilnehmer an kursen zur Vorbereitung auf das Steuerberater- und Wirtschaftsprüferexamen (gegen Vorlage einer gültigen Bescheinigung) jährlich 111 ; inkl. MwSt. einschl. Versandkosten. auslandsabonnement jährl. 210 (angaben zu MwSt. und Versandkosten im ausland erhalten Sie im Internet unter: Im kombi-abo mit der Monatszeitschrift FInanZ BETRIEB Inland 426 inkl. MwSt. zzgl. 24 Versandkosten. auslands-kombi-abonnement mit der Monatszeitschrift FInanZ BETRIEB 426 (angaben zu MwSt. und Versandkosten im ausland unter: abonnementskündigungen sind nur mit einer Frist von 21 Tagen zum Ende des berechneten Bezugszeitraums möglich. Im Fall höherer Gewalt (Streik oder aussperrungen) besteht kein Belieferungs- oder Entschädigungsanspruch. BankPraktiker wird sowohl im Print als auch auf elektronischem Weg (z. B. Datenbank, CD-ROM etc.) vertrieben. nachdruck und Vervielfältigung jeder art sind nur mit Genehmigung des Verlags zulässig. Layout und Produktion S3 advertising kg newspaper & magazine experts Bilker allee 216, Düsseldorf Für anzeigen gilt Preisliste nr. 3 vom4 Aktuell Kredit, Konto, Anlage Krawatte trifft Käppi: Geldexperten geben Schulstunden Haushaltsplan, Überweisungen und Bewerbungstraining diese Themen stehen seit dem vergangenen Schuljahr zusätzlich zu Mathematik, Deutsch oder Erdkunde in einer Stuttgarter Brennpunktschule auf dem Stundenplan. Statt der Klassenlehrer zeigen Mitarbeiter der CreditPlus Bank (Spezialbank für Verbraucherkredite und Absatzfinanzierung) den Schülern der Klassen 7 bis 10 den richtigen Umgang mit Geld. Wie gehe ich persönlich mit Geld um? Was bedeutet es, einen Kredit aufzunehmen? Was muss ich bei Bewerbungsgesprächen beachten? Antworten geben die Experten mit vielen praktischen Tipps und selbst entwickelten Schaubildern. Die Anregung, sich im Bereich CSR (Corporate Social Responsibility) zu engagieren, kam von den Mitarbeitern selbst. Sie wollten das Leitbild der CreditPlus Bank unter dem Motto Wir handeln verantwortungsbewusst und setzen auf Partnerschaft mit Leben füllen. Das hat sie bei dem Projekt sehr motiviert. Ihr Ziel: das Finanzwissen in Deutschland zu verbessern. Denn gerade Jugendliche kommen mit ihrem Geld häufig nicht aus, weil sie nie gelernt haben, damit umzugehen. Oft ist auch die berufliche Zukunft noch unklar, die ein regelmäiges Einkommen sichern soll. Um dies zu ändern, haben sich sogar mehr Mitarbeiter gemeldet, als später am Projekt beteiligt werden konnten. Mit groer Einsatzbereitschaft bringen sich Auszubildende und Angestellte aus den verschiedensten Bereichen (Personal, Mahnwesen, Insolvenz, Onlinekredite und Filialen) mit ihren persönlichen Erfahrungen im Bankgeschäft und in der Ausbildung in das Projekt ein. Zusätzlich zu ihren Aufgaben und Terminen im Bankalltag erstellen sie Präsentationen, entwickeln Übungsaufgaben und proben den Unterricht vor Vorgesetzten. Viele von ihnen motiviert es, zum ersten Mal vor der Herausforderung zu stehen, ein komplexes Thema wie die Kreditvergabe vor einer groen Gruppe verständlich zu erläutern und auf ungewohnte Fragen antworten zu müssen. Zusätzlichen Anreiz gibt die Nähe der Schule zum Hauptsitz der CreditPlus Bank in Stuttgart. Die Mitarbeiter wissen, dass ihre Unterstützung ankommt und erleben, was ihr Engagement in der Nachbarschaft bewirkt. Das Fazit bei allen Beteiligten ist äuerst positiv. Die Mitarbeiter berichten, es sei ein schönes Gefühl, den Schülern etwas vermitteln zu können und ihnen Mut für den Übergang ins Berufsleben gemacht zu haben. Die Rektorin der Schule freut sich über die vielen anschaulichen Alltagsberichte und Übungen. Sie wünscht sich, dass mehr Schulen ein solches Projekt verwirklichen, um rechtzeitig den richtigen Umgang mit Geld zu üben. Zumindest an ihrer Schule geht es im neuen Schuljahr 2008/2009 in den Klassenzimmern wieder um Geld und Bewerbung. Michael Euler, Vorstand, CreditPlus Bank AG mehr dazu unter: Newsletter.pdf Kredit, Konto, Anlage Harter Wettbewerb im Retail-Banking Der Wettbewerb um den Privatkunden hat nicht nur innerhalb der vergangenen zwei Jahre stark zugenommen, sondern wird sich auch in Zukunft weiter verschärfen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim unter rd. 246 Finanzmarktexperten. Die etablierten deutschen Filialbanken, von denen sich viele in den 1990er-Jahren aus dem für sie unattraktiven Massenkundengeschäft zurückzogen, haben die Privatkunden als stabile Ertragsquelle wiederentdeckt. Sie sehen sich in diesem Geschäftsfeld allerdings inzwischen einem deutlich schärferen Wettbewerb gegenüber. So nehmen Direktbanken den Filialbanken zunehmend Marktanteile ab. Hinzu kommen neue Anbieter, die durch innovative Vertriebswege wie z. B. Credit Shops Kunden gewinnen. Es überrascht daher nicht, dass knapp 90% der vom ZEW befragten Experten für die vergangenen zwei Jahre eine Intensivierung des Wettbewerbs im Retail-Banking feststellen und rd. drei Viertel von ihnen auch in den kommenden zwei Jahren mit einer Zunahme des Wettbewerbs rechnen. Der Hauptgrund für den verschärften Wettbewerb ist dabei weniger auf der Angebotsseite als vielmehr auf der Nachfrageseite zu suchen. Fast 80% der Finanzmarktexperten halten die zunehmende Preissensitivität der Kunden und die abnehmende Kundenloyalität für einen wichtigen oder sehr wichtigen Grund. Auch im Einsatz neuer Vertriebskanäle zur Kundengewinnung durch die Banken sehen vier von zehn Experten einen wichtigen und ein weiteres Viertel sogar einen sehr wichtigen Grund für die Zunahme des Wettbewerbs. Innovative Vertriebswege auf dem deutschen Markt werden vor allem von ausländischen Banken eingesetzt. Zwei Drittel der Experten sehen daher auch in der Präsenz neuer Wettbewerber wie z. B. ausländischer Banken am deutschen Markt einen wichtigen oder sehr wichtigen Grund für die Intensivierung des Wettbewerbs hierzulande. Auch wenn etablierte deutsche Banken, die in den vergangenen Jahren dem Massenkundengeschäft eher skeptisch gegenüber standen, den Retail-Kunden als eine stabile Ertragsquelle wiederentdeckt haben und verstärkt um ihn werben, scheint diese als Renaissance des Retail-Banking bekannte Entwicklung eine eher untergeordnete Rolle bei der Erklärung des gestiegenen Wettbewerbs zu spielen. Nur knapp die Hälfte der Experten sieht in dieser Renaissance einen wichtigen oder sehr wichtigen Grund. Knapp ein Fünftel hält sie hingegen für unwichtig oder eher unwichtig als Grund für die Zunahme des Wettbewerbs im deutschen Retail-Banking. Vorstand Bankbarometer 07: Handlungsbedarf wurde erkannt Die Ergebnisse des Bankbarometers Deutschland 07 zeigen, dass deutsche Banken ihre Gegenwart und Zukunft als kritisch einschätzen. Sie erwarten ver- 1165 Aktuell schärfte Konkurrenz und müssen neue Ziele und Wege finden. Steigender Wettbewerb, verschärfter Run auf Bankkunden auch von bankfernen Institutionen, immer schnellere Reaktions- und Aktionszwänge sowie zunehmende Regulierungen am Bankenmarkt bereiten immer mehr Führungskräften Sorge. Banken müssen für ihre Kunden wieder attraktiver werden. Neue Ziele, neue Manahmen sind gefragt. 89% der deutschen Befragten sind der Meinung, dass sich die allgemeine wirtschaftliche Lage in den letzten zwölf Monaten verbessert hat. Dennoch geben sich deutsche Banker bei der Einschätzung der Ertragslage zurückhaltend: Kein Befragter geht zukünftig von einer starken Verbesserung der Ertragslage aus. Nur 25% erwarten eine leichte Verbesserung und 31% prognostizieren gar eine Verschlechterung. Das aktuelle Klima um gröere Investitionen, wie Um- oder Neubau zu tätigen, beurteilen Deutschlands Banken vorsichtig: 36% spürten 2007 eine Verbesserung des Investitionsklimas. Und ähnlich viele (37%) erwarten eine Verbesserung in der nahen Zukunft. 22% erwarten eine Verschlechterung. Die Intensität des Wettbewerbs steigt aus Sicht der Befragten weiter an. Für 61% der Befragten hat sich die Marktstellung der Non- und Nearbanks verbessert. Für 58% sind Direktbanken insgesamt stärker geworden (in Österreich gar für 82%). Doch nicht nur diese Konkurrenten machen den Banken zu schaffen. Auch die Finanzvertriebe und Versicherungen wollen am heimischen Kuchen deutscher Banken teilhaben. Doch nicht nur der Mitbewerb setzt deutsche Banken unter Druck. Auch die internationalen Entwicklungen fördern den Zwang zur Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit. 94% spüren derzeit eine zunehmende Erosion der Margen im Bankengeschäft (in Österreich nehmen dies derzeit 81% wahr). 92% sprechen von einer zunehmenden Regulierung des Bankgeschäfts. Interessant auch, welche Entwicklungen am Bankenmarkt prognostiziert werden: 92% erwarten für die nächsten fünf Jahre einen Zwang, die nationale Marke klarer zu positionieren. 86% gehen in Zukunft von einem Zwang aus, innerhalb des Sektors enger zusammenarbeiten. 72% glauben an immer mehr Zwang zur Gröe/Fusion doch nur 15% beschäftigen sich derzeit mit der Vorbereitung auf eine Fusion (in Österreich gar nur 4%). Wo liegen neue Wachstumschancen? 31% erkennen zukünftige Wachstumschancen in neu zu erschlieenden Ländermärkten und Kunden. 25% hoffen in Zukunft auf Chancen durch neue internationale Kunden. Das Bankbarometer 07 zeigt auch für Deutschland deutlich: Wettbewerb und Globalisierung mischen die Karten für Banken neu. Es kommt auf sinnvolle strategische Gesichtspunkte an, um sowohl für die Gegenwart als auch für die kommenden Jahre gerüstet zu sein. Daran wird vielerorts gearbeitet. So beschäftigen sich deutsche Banken derzeit am meisten damit, eine unverwechselbare Wettbewerbsposition einzunehmen (77%), Kernkompetenzen aufzubauen und zu nutzen (77%) und Mitarbeiterpotenziale besser zu fördern (77%). Überraschend hierbei ist (wie auch in Österreich), dass Banken zwar bestrebt sind unverwechselbar zu sein, jedoch nur wenige konkrete Manahmen setzen. Nur wenige versuchen, sich vom Wettbewerb abzuheben indem sie z. B. Bankprodukte differenzieren und emotionalisieren, Alternativen zu Gratiskonten entwickeln oder neue Zielgruppen erobern. Immerhin sind jedoch mehr deutsche Befragte damit beschäftigt, Konkurrenten zu Von A bis Ü Softwarelösungen für viele Aufgaben: tolina suite Unsere Produkte Abwicklung 2 Notleidende Engagements teilautomatisiert abwickeln Backoffice-Fabrik 2 Bankprozesse durch Auslagern effektiv und kostengünstig erledigen Dispokredit 2 Einkommen ermitteln, Dispokredite sowie Zinskonditionen berechnen und hinterlegen Handelsregister 2 Alle relevanten Änderungen im Handelsregister sicher erkennen Insolvenz 2 Kundeninsolvenzen verlässlich identifizieren und bearbeiten Nachlass 2 Finanzamtsanzeigen und Jahresendbescheinigungen automatisch erstellen Pfändung 2 Pfändungen kostendeckend bearbeiten, Pfändungskonten automatisch disponieren Postrückläufer 2 Adressen automatisch ermitteln und einpflegen Risikosteuerung 2 Gefährdete Engagements identifizieren und bereinigen Überziehung 2 Überziehungen kostengünstig und schnell zurückführen Telefon (030)6 Aktuell analysieren (57%), als dies aktuell in Österreich der Fall ist (34%). Wenn Deutschlands Banken in Erwägung ziehen, Zielgruppenmarketing zu betreiben, dann vor allem in traditionellen, bereits bekannten Bereichen des 50+ Marketing, speziellem Zielgruppenmarketing, Affluent-Banking oder Jugend-Banking. Weit abgeschlagen hingegen ist der international boomende Bereich des Islamic Banking mit einem Attraktivitätswert von 3,9 (in Österreich: 3,7). Auch an das international zart wachsende Minority Marketing Thema Gay Banking wagen sich derzeit weder deutsche, noch österreichische Banken (Wert von 4,3). Anlage Handel Subprime-Krise: Jeder dritte Vermögende in Deutschland misstraut den Banken Wegen der Subprime-Krise hat jeder dritte Vermögende kein Vertrauen in die Banken. Zudem ist die Angst vor einem schlechten wirtschaftspolitischen Klima gestiegen: Innerhalb der vergangenen neun Monate hat sich bei der Zielgruppe des Private-Banking die Zahl derer fast verdoppelt, die eine negative Klimaentwicklung fürchten; im Wealth-Management-Bereich hat sich die Zahl knapp verdreifacht. Dies ergab jetzt das Trendbarometer Financial Market Tracker (FMT) des Instituts für Markencontrolling BrandControl. Für die Studie befragt das Frankfurter Institut zweimal jährlich Gutverdiener, die zur Private-Banking- oder Wealth-Management-Zielgruppe zählen. Auf die privaten Grobanken und besonders auf die Landesbanken kämen schwere Zeiten zu, so die Umfrageinitiatoren. Sie müssten sich jetzt anstrengen, um das Vertrauen ihrer Zielgruppen zurückzugewinnen. 70% der Befragten sind die US-Hypothekenkrise und ihre Auswirkung auf den Finanzmarkt nicht entgangen. Dass diese dem Image der privaten in- und ausländischen Banken sowie der Landesbanken zusetzt, zeigt der Argwohn der Privatanleger: 44% der Private-Banking- und 38% der Wealth-Management-Zielgruppenbefragten haben kein Vertrauen in die Banken. Dies gilt vor allem für die Sachsen LB, der rd. 20% der Private- Banking- und knapp ein Drittel der Wealth-Management-Zielgruppe misstrauen. Zwei weitere der insgesamt 40 analysierten Banken schneiden ebenfalls schlecht ab: In Deutsche Bank und West LB haben jeweils rd. 20% der beiden Zielgruppen das Vertrauen verloren. Die Entwicklung des wirtschaftspolitischen Klimas schätzen weit mehr Anleger als zuvor negativ ein: Waren es im März vergangenen Jahres 20% der Private-Banking-Zielgruppe, die eine Verschlechterung fürchteten, so waren es zum Jahresende rd. 30%. Noch schneller wuchs die Sorge bei der Wealth-Management-Zielgruppe. Dort sprang der Wert von elf auf 27%. Zum Misstrauen gesellt sich ein weiteres Problem: Viele Vermögende kennen die Anlageangebote der Banken überhaupt nicht. Dies trifft auf rd. 20% der Private- Banking- und auf mehr als die Hälfte der Wealth-Management-Zielgruppenbefragten zu. Anlage Zeitwertkonten gewinnen an Bedeutung Zeitwertkonten sind ein wichtiges personalpolitisches Instrument, um die anstehenden demografischen Herausforderungen zu meistern. Zu den wichtigsten, mit der Einrichtung von Zeitwertkonten verfolgten Unternehmenszielen zählen die längerfristige Auslastungssteuerung sowie die Gestaltung von Vorruhestandsregelungen. Allerdings unterstützen aktuell implementierte Systeme diese Zielstellungen noch nicht in jedem Fall optimal. Um mit dem Personalinstrument Zeitwertkonto die vom Arbeitgeber gewünschten Mitarbeitergruppen im Unternehmen besser zu erreichen, ist der Aufbau von flexiblen und vor allem stärker differenzierten Modellen notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der auf Personalmanagement-Themen spezialisierten Unternehmensberatung Rauser Towers Perrin unter rd. 100 groen und mittleren Unternehmen. Vor dem Hintergrund der gesetzlich geregelten Anhebung des Rentenregeleintrittsalters und neuen Bedingungen für die Altersteilzeit werden Zeitwertkonten noch stärker als attraktives personalpolitisches Instrument bewertet. So geben 94% der Studienteilnehmer an, dass Zeitwertkonten eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt spielen. Im Wesentlichen wird dies begründet mit der Finanzierung des vorgezogenen Ruhestands in Kombination mit künftigen ungünstigeren Bedingungen der Altersteilzeitregelung. Bei knapp einem Drittel der Befragten sind Zeitwertkonten bereits im Unternehmen etabliert. Dabei handelt es sich vor allem um mittelständische bis groe Unternehmen. Betriebe mit weniger als Mitarbeitern zeigen sich dagegen deutlich zurückhaltender im Hinblick auf den Einsatz dieses Instruments. Fast drei Viertel der Studienteilnehmer (74%) geben an, dass das Hauptziel von Zeitwertkonten in ihrem Unternehmen die Finanzierung des vorgezogenen Ruhestands ist. Bei Unternehmen, die ihre Zeitwertkonten in Geld führen, liegt dieser Wert sogar bei nahezu 100%. Durchschnittlich werden jährlich ca in die in Geld geführten Konten eingebracht, was in etwa vier bis fünf Prozent des jährlichen Einkommens entspricht. Auch bei den in Zeit geführten Konten bewegt sich die Durchschnittsdotierung in einer ähnlichen Gröenordnung. Zunehmend, so ein weiteres Ergebnis der Analyse, werden Wertguthaben im Rahmen von Zeitwertkonten in Geld geführt. Während das Verhältnis zu den in Zeit geführten Konten vor fünf Jahren noch nahezu ausgewogen war, belief sich ihr Anteil bei den im vergangenen Jahr eingeführten Lösungen auf weniger als 20%. 1187 Aktuell Kredit, Recht Bericht vom neunten Leipziger Insolvenzrechtstag Bereits zum neunten Mal fand traditionell am Rosenmontag der Leipziger Insolvenzrechtstag statt. Wie gewohnt, konnten hochkarätige Referenten gewonnen werden. So referierte der Vorsitzende Richter des IX. Senats (Insolvenzrechtssenat) des Bundesgerichtshofs (BGH), Dr. Fischer, zum Thema Bankrecht in der Insolvenz. Insbesondere im Workshop, den Fischer zusammen mit einem profunden Kenner der Bankrechtspraxis in der Insolvenz, Dr. Ingelmann von der Deutsche Bank AG, gestaltete, wurden einige Aussagen getroffen, welche die tägliche Praxis der Kreditinstitute in der Insolvenzabwicklung betreffen. Die stark in der Kritik stehende Rechtsprechung des BGH zur Befugnis des vorläufigen Insolvenzverwalters zum Widerruf von Lastschriften (zuletzt: BGH NZI 2008 S. 27 mit Anm. Steinwachs in BP 2008 S. 5), wird vom Vorsitzenden Richter des IX. Senats eingeschränkt. Nach Aussage von Fischer kommt eine konkludente Genehmigung der Lastschriften bereits nach einem Monat in Betracht. Auf die Genehmigungsfiktion der Nr. 7 Abs. 3 AGB-Banken/Nr. 7 Abs. 4 AGB- Sparkassen kommt es somit nicht mehr an. Dies soll insbesondere dann gelten, wenn ständig wiederkehrende Zahlungen mittels Lastschriftverfahren abgewickelt werden. Als Beispiel nannte Fischer Mietzinsabbuchungen. Hierbei wird es jedoch nicht verbleiben können. Jede wiederkehrende Leistung (z. B. monatliche Abbuchungen von Kaufpreisansprüchen) unterliegt dann der konkludenten Genehmigung. Ein Widerspruchsrecht gegen die Lastschriftbuchung (genauer: Versagung der Genehmigung) durch den vorläufigen Insolvenzverwalter kommt dann nicht mehr in Betracht. Weiterhin erteilte Fischer der Praxis der Insolvenzverwaltungen eine Absage, wonach der vorläufige Verwalter die Genehmigung für die Lastschriftbuchung erteilt und im eröffneten Insolvenzverfahren diese Genehmigung wieder erfolgreich anficht. Dies würde nicht von der Rechtsprechung des BGH hinsichtlich der Anfechtbarkeit von Rechtshandlungen des vorläufigen Insolvenzverwalters gedeckt sein. Des Weiteren widersprach Fischer der Rechtsansicht, dass der vorläufige Insolvenzverwalter verpflichtet wäre, den Lastschriftbuchungen zu widersprechen. Dies soll nur dann der Fall sein, wenn durch den Widerspruch und die anschlieende Berichtigungsbuchung des Kreditinstituts das betreffende Konto kreditorisch geführt wird. Ingelmann wies zutreffend auf die Haftungsproblematik hin, wenn Kreditinstitute (zum gröten Teil veranlasst durch den vorläufigen Verwalter) Lastschriften zurückbuchen, welche aufgrund des Lastschriftabkommens der ersten Inkassostelle wieder zurückgegeben werden können und anschlieend den Betrag mit der Insolvenzmasse teilen. Wenn ein Kreditinstitut dies mitmacht, setzt es sich Haftungsansprüchen aus vorsätzlich Zahlen, Fakten, Ratings? Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl. sittenwidriger Schädigung ( 826 BGB) aus (hierzu: Steinwachs, Problematische Firmenkundenkredite, 2. Aufl., S. 445 ff.). Schlielich wies Fischer noch daraufhin, dass die Rechtsprechung des BGH zur Anfechtbarkeit der Globalzession zu übertragen sei auf die Anfechtbarkeit der Sicherungsübereignung Warenlager. Dies überrascht nicht, da es sich auch bei der Sicherungsübereignung Warenlager um eine revolvierende Kreditsicherheit handelt. Auch wenn der Tagungstermin am Rosenmontag zumindest im Rheinland auf wenig Verständnis stoen wird, hat sich der Leipziger Insolvenzrechtstag zu einer festen Gröe etabliert. Man kann sich bereits jetzt auf das Jubiläum, den zehnten Leipziger Insolvenzrechtstag natürlich wieder am Rosenmontag 2009 freuen. Torsten Steinwachs; Rechtsanwalt/Syndikus, Winkelmann Consult Hamburg/Frankfurt/M. Consum Drive Hypo Payment Protection Lease Protection So flexibel wie das Leben Ihrer Kunden Menschen und ihre Lebensumstände ändern sich. Heute eine private Investition und morgen Arbeitslosigkeit oder Scheidung: Bei der Kreditvergabe gibt es keine absolute Sicherheit. Gut, wenn Sie alles zur Kreditsicherung getan haben! CreditLife hält ein breites Portfolio an Versicherungs- und Dienstleistungen für Sie bereit. Branchenspezifisch und bedarfsgerecht, anpassungsfähig und zuverlässig. Aus gutem Hause und seit vielen Jahren. Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl. 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 BGH 
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 BGH 
 BGH 
 BGH 
sui generis
 EUGH 
 BGH 
 BGH 
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