Source: http://www.stephan-loecher.de/category/selbststaendigkeit/
Timestamp: 2019-01-23 08:58:09+00:00

Document:
Selbstständigkeit Archive — Stephan Löcher
Meine Prinzipien und wie ich arbeite
Welche Erwartungen könnt Ihr an mich stellen?
Grundentwicklung
Fotopapier & Material
Feuerzeuge und Geschenke
Freitag, 09 Februar 2018 / Veröffentlicht in Allgemein, Auftrag, Fotografie, Meine Gedanken, Selbstständigkeit
gerade habe ich festgestellt, es ist schon eine Weile her als ich das letzte mal geschrieben habe. Daher dachte ich mir, ich schreibe mal wieder etwas. Das Thema worum es gehen soll lautet „Mission Impossible?“ Worum es genau geht erfahrt ihr in diesem Eintrag. (mehr …)
Zusammenfassung der News zum 09.10.2017
Montag, 09 Oktober 2017 / Veröffentlicht in Allgemein, Fotografie, News, Selbstständigkeit, Umzug, Website
Die News zum 09.10.2017 zusammengefasst
Was hat sich in den letzten Wochen getan? Es hat sich einiges getan, was und wo möchte ich Euch nun gerne in den News berichten.
Nebenbei Geld verdienen – und das Finanzamt klopft an die Tür
Freitag, 06 Oktober 2017 / Veröffentlicht in Allgemein, Auftrag, Meine Gedanken, Selbstständigkeit
Dies ist keine Rechtsberatung, da ich kein Anwalt bin. Bei genauen Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen, wenden Sie sich bitte an den Rechtsanwalt Ihres Vertrauen. Ebenfalls möchte ich darauf Hinweisen, dass alles meine Meinung ist (ausgenommen der Zitate)
Nebenbei mit Fotos Geld verdienen leicht gemacht – und schnell klopft das Finanzamt an die Tür
Der erste Teil der Überschrift könnte ein Teil der Gedanken von Hobbyfotografen sein. Doch oft wird der 2. Teil dabei vergessen. es gibt seit dem 01.08.2014 zuletzt geändert am 21.02.2017 ein Gesetz zur Bekämpfung von Schwarzarbeit. Dort ist genau festgelegt, wer schwarz arbeitet. Unter Anderem beinhaltet es folgendes:
(1) Zweck des Gesetzes ist die Intensivierung der Bekämpfung der Schwarzarbeit.
http://www.gesetze-im-internet.de/schwarzarbg_2004/BJNR184210004.html
Nehmen wir das ganze mal auseinander. Interessant dabei ist folgender Teil:
als Erbringer von Dienst- oder Werkleistungen seiner sich daraus ergebenden Verpflichtung zur Anzeige vom Beginn des selbstständigen Betriebes eines stehenden Gewerbes (§ 14 der Gewerbeordnung) nicht nachgekommen ist oder die erforderliche Reisegewerbekarte (§ 55 der Gewerbeordnung) nicht erworben hat, […]
Dies bedeutet meiner Meinung nach, das Jeder Fotograf, egal ob Hobby oder nicht, der Dienstleistungen ausführt, sich dem nach strafbar macht. Dies besagt Absatz 2.4. Denn Jeder Fotograf der für Fremde Leistungen erbringt muss demnach seine Tätigkeit bei der Stadt anzeigen. Ausnahmen sind dazu in Absatz 3 fest gehalten.
Mir selbst wurde vom Finanzamt mitgeteilt, dass sobald Geld eingenomen wird, egal welche Höhe und zu welchem Zweck, es ebenfalls anmeldepflichtig ist. Jetzt weiss ich auch warum. Es ist und bleibt eine Dienstleistung. Zudem kommt die Tatsache, dass sobald Geld fließt, Umsatzsteuer fällig werden. Somit kommt sogar Absatz 2.2 (s.o.) in betracht.
Informationen zu Absatz 3 habe ich auf http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Arbeit/Fragen-Antworten/_functions/frage_5.html
Was ist mit der Nachbarschafts oder wenn mir jemand aus Gefälligkeit hilft? Ist eine geringe Entlohnung bereits Schwarzarbeit?
Nicht jede Tätigkeit, die beispielsweise ein Nachbar bei Ihnen ausführt, ist Schwarzarbeit.
Dienst- oder Werkleistungen, die
von Angehörigen im Sinne des § 15 Abgabenordnung (AO) oder Lebenspartnern,
im Wege der Selbsthilfe
erbracht werden, gelten nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) nicht als Schwarzarbeit, wenn sie nicht nachhaltig auf Gewinn gerichtet erbracht werden.
Nachhaltige Gewinnerzielungsabsicht
Nicht jede Tätigkeit löst Verpflichtungen nach dem Sozialgesetzbuch oder anderen Vorschriften aus. Wenn beispielsweise ein Junge gelegentlich den Rasen seiner Nachbarin mäht, so macht er dies in der Regel nicht mit fortdauernder Gewinnerzielungsabsicht. Der Gesetzgeber hat dies lediglich insoweit verdeutlicht, als insbesondere Tätigkeiten, die gegen kein oder nur ein geringes Entgelt erbracht werden, als nicht nachhaltig auf Gewinn gerichtet gelten (§ 1 Abs. 3 Satz 2 SchwarzArbG). Eine konkrete Grenze ist bewusst nicht gesetzt worden, weil die nachhaltige Gewinnerzielungsabsicht in jedem Einzelfall variiert.
Bei bestehender Wiederholungsabsicht liegt jedoch eine nachhaltige Gewinnerzielungsabsicht vor, sodass auch in der Regel gesetzliche Verpflichtungen entstehen, auch wenn nur ein geringes Entgelt bezahlt wird.
Beispiel: Ein Mann erledigt regelmäßig samstags für seine Nachbarin Garten- und sonstige häusliche Arbeiten und erhält dafür jeweils 20 Euro für drei Stunden.
Angehörige und Lebenspartner
Angehörige im Sinne des § 15 AO sind Verlobte, Ehegatten, Verwandte und Verschwägerte gerader Linie, Geschwister, Kinder der Geschwister, Ehegatten der Geschwister und Geschwister der Ehegatten, Geschwister der Eltern sowie Pflegeeltern und Pflegekinder. Das Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft (Lebenspartnerschaftsgesetz – LPartG) ermöglicht zwei Menschen gleichen Geschlechts in der Bundesrepublik Deutschland die Begründung einer Lebenspartnerschaft. Sie ist rechtlich wirksam, soweit sie bei der jeweils zuständigen kommunalen Behörde (zumeist Standesamt) registriert wurde.
Gefälligkeit liegt in der Regel vor, wenn Dienst- oder Werkleistungen aufgrund persönlichen Entgegenkommens, im Rahmen üblicher gesellschaftlicher Gepflogenheiten oder in Notfällen erbracht werden (zum Beispiel Pannenhilfe, provisorische Schadensbehebung an einer Wasserleitung und Ähnliches). Eine Leistung aus Gefälligkeit wird begriffsnotwendig grundsätzlich unentgeltlich oder gegen geringes Entgelt erbracht.
Nachbarschaftshilfe liegt regelmäßig dann vor, wenn Hilfeleistungen von Personen, die zueinander persönliche Beziehungen pflegen und in gewisser räumlicher Nähe wohnen unentgeltlich oder gegen geringes Entgelt erbracht werden. Unter Nachbarschaftshilfe fällt nicht nur die Mithilfe von Wohnungs- und Hausnachbarn desselben Straßenzugs oder Ortsbereichs, sondern auch die Unterstützung zwischen Personen, die persönliche Beziehungen zueinander pflegen (zum Beispiel Mitgliedschaft beim gleichen Verein). Mit zunehmender räumlicher Entfernung müssen die Beziehungen zueinander enger sein. In der Regel wird man Nachbarschaftshilfe insbesondere dann annehmen können, wenn die Hilfe unentgeltlich oder gegen lediglich geringes Entgelt erfolgt, auf Gegenseitigkeit beruht oder dies zumindest unterstellt werden kann und sich die erbrachte Hilfe nicht als Beihilfe zu einer gewerblichen Tätigkeit erweist.
In Anlehnung an § 12 Abs. 1 Satz 2 Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) und § 36 Abs. 2 und 4 II. Wohnungsbaugesetz (WoBauG) werden zur Selbsthilfe die Arbeitsleistungen gerechnet, die zur Durchführung eines Bauvorhabens zu erbringen sind
vom Bauherrn beziehungsweise Bewerber selbst,
von seinen Angehörigen oder
von anderen unentgeltlich oder auf Gegenseitigkeit.
Selbsthilfe wird verneint, wenn der Betroffene ein Haus zum Zwecke der späteren gewerblichen Nutzung (Vermietung, Verpachtung, Verkauf) errichtet.
http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Arbeit/Fragen-Antworten/_functions/frage_5.html
[…] Nachhaltige Gewinnerzielungsabsicht
Beispiel: Ein Mann erledigt regelmäßig samstags für seine Nachbarin Garten- und sonstige häusliche Arbeiten und erhält dafür jeweils 20 Euro für drei Stunden. […]
In dem Beispiel ist die Nachbarin genannt worden. Ich denke, das Detail liegt bei „Bei bestehender Wiederholungsabsicht“, bei wechselnden Auftraggebern. Wie dem auch sei, ich denke dem Finanzamt reicht der Gedanke „nebenbei ein wenig Geld verdienen“ schon aus um von einer Gewinnerzielungsabsicht auszugehen.
Ein Fotograf der sich strafbar macht, aber was habe ich als „Kunde“ damit zu tun?
Sie als „Kunde“ vergeben dem Dienstleister einen Auftrag, somit sind sie Kunde und Auftragsgeber zu gleich. Nehmen wir uns aus dem Schwarzarbeitsgestz mal $8 vor:
Schon hängt man, meiner Meinung nach, als Kunde bzw. Auftraggeber ganz schnell mit drin (siehe §8 Absatz 1.2.)
Doch was kann ich als Kunde denn dagegen machen, jemanden zu beauftragen, der keine Erlaubnis dazu hat?
Ich denke, es ist ganz einfach. Als angemeldetes Gewerbe, sollte man auch zwangsweise bei der Handwerkskammer gemeldet sein. Ich persönlich führe dazu immer meine Handwerkskarte mit. Sollte mich also wer fragen, ob ich auch ein angemeldetes Gewerbe besitze, so kann ich dies damit ausweisen. Ebenfalls liegt bei mir, auch die Gewerbeanmeldung. Ersichtlich wird dies bei mir auf der Homepage z.B. mit einem blick in das Impressum. Dort stehen meine Kontaktdaten, sowie auch die Steuernummer (die Ust-Nummer besitze ich, da ich auf die Kleinunternehmerregelung nach §19 UstG verzichtete) und dort stehen aber auch meine Mitgliedsnummer der HWK Düsseldorf. Ebenfalls ist im Footer das Logo der HWK-Düsseldorf samt Mitgliedsnummer hinterlegt.
Einfach mal nach der Erlaubnis fragen, oder einfach fragen ob man auch angemeldet ist, könnte einem daher jede Menge Probleme ersparen.
Soviel zu meiner Meinung dazu. Wer Lust hat, ich hänge hier mal das Schwarzarbeitgesetz (stand 21.02.2017) als PDF zum Download dran.
Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit vom Bundesministerium der Justiz für Verbraucherschutz
Mittwoch, 19 April 2017 / Veröffentlicht in Fotografie, Meine Gedanken, News, Selbstständigkeit
Aller Anfang ist schwer, doch wo fängt man an?
So stand ich auch mal da und musste überlegen wie fange ich jetzt eigentlich an? Aller Anfang ist schwer, so schaute ich immer wieder mal im Netz nach, ob Aufträge vorhanden wären. Dort fand ich einige, diese wurden sogar bezahlt. „Toll, ein wenig Geld dazu verdienen klingt nicht verkehrt“ Doch damit war auch schon fast mein erster schwer wiegender Fehler besiegelt. Relativ schnell wurde ich drauf aufmerksam gemacht, selbst wenn man nur seine Kosten wieder rein holen will, sich beim Finanzamt anmelden muss, samt Gewerbeschein und Handwerkskammer. Eine Missachtung würde zu einer Steuerhinterziehung führen. Sollte das schon wieder alles gewesen sein? Nein, ich wollte meinen Traum leben. Also informierte ich mich weiter. Auf TfP-Basis durfte ich weiter meinen Wunsch ausüben. Also fing ich an, darüber zu üben, zu lernen. Mich mit Büchern und Zeitschriften weiter zu bilden war mir ebenfalls nicht verwehrt. Relativ schnell kam dann meine Homepage zu Stande. Allerdings stellte sich immer etwas neues her raus was verbessert werden konnte. War es nun die Optik, das Menü, die Seitenstrukturierung oder die Performance. Nebenbei lernte man viel über die Fotografie. Man war hier und dort auf Festen und Events. Ich baute meinen Plan weiter aus, was ich habe, was ich brauche. Wie ich was bewerkstelligen will. So war für den 01. März 2017 der Startschuss für die Selbstständigkeit gefallen. Es war alles vorbereitet.
Ich meldete mich bei meiner zuständigen Handwerkskammer, wo ich am Besten anfangen soll mich anzumelden. Dort war man sehr freundlich, teilte mir mit, dass ich am Besten zu erst die Anmeldung bei der Handwerkskammer einreiche. Somit ist alles für das Gewerbeamt schon erledigt und es würde schneller gehen. So war es auch. Auf dem Ordnungsamt gab man mir noch die Formulare mit für die steuerliche Erfassung. Diese werden vom Finanzamt für die Steuernummer benötigt. bis zum 10. Tage, des Folgemonats musste meine Umsatzsteuervoranmeldung vorliegen. Per Elster ging es nicht, da noch keine Steuernummer vorhanden war. Was habe ich also gemacht? Ich habe dem Finanzamt die Voranmeldung per Post zu geschickt, mit einem Begleitschreiben, warum ich dies so machte und bat um eine Steuernummer. Diese kam auch recht zügig. Das einzige worauf ich noch warte ist meine Umsatzsteueridentifikationsnummer. Doch diese soll eine lange Bearbeitungszeit haben. Dennoch durfte ich meine ersten bezahlten Aufträge abwickeln. So schreibe ich heute noch fleißig Angebote, frage bei Firmen und Schulen an ob man meine Dienst benötigt. Der Start war aber erst der Anfang auf meinem langen Weg.
Ein paar Hinweise um zu erkennen ob jemand gewerblich angemeldet ist
Jeder Handwerker wird bei der zuständigen Handwerkskammer eingetragen und bekommt eine Mitgliedsnummer. Bei mir ist dies an folgendem Bild zu erkennen:
Logo der Handwerkskammer Düsseldorf
Unten drunter habe ich auch meine Mitgliedsnummer 1819934 eingetragen, ebenfalls ist die HWK-Betriebsnummer im Impressum zu finden. Dieses findet man auf jeder Seite außer der Startseite.
Jeder eingetragene Unternehmer bekommt eine Steuernummer. Meine ist: 107/5092/2027
Eine Umsatzsteuer-ID benötigt man nicht zwangsläufig. Ich warte auf meine, da ich mich gegen die Kleinunternehmer-Regelung nach §19 UstG entscheiden habe. Es bedeutet nicht mehr Aufwand für mich, darf aber die Mehrwertsteuer ausweisen.
Ebenfalls bekommt der Handwerksbetrieb eine Handwerkerkarte. Diese führe ich immer bei mir mit und kann diese vorzeigen, da ich der einzige Mitarbeiter bin. Leider weiss ich nicht, wie Betriebe es Handhaben, die mehrere Mitarbeiter haben.
Ich hoffe ich konnte mit diesem Beitrag ein wenig Licht ins dunkle bringen
Kanzlerstraße 23A
0176-43308520
Mail: Info@stephan-loecher.de
HWK-Betriebs-Nr: 1819934
© 2017-2018 Stephan Löcher All rights reserved
This website uses cookies. By continuing to browse the site, you are agreeing to our use of cookies and you agree to gdvo

References: § 15
 § 1
 § 15
 § 12
 § 36
 §8
 §19
 §19