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Timestamp: 2018-12-15 23:40:35+00:00

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Erklärung zum Antrag auf Gewährung einer Zuschuss-Förderung als DAWI-De-minimis-Beihilfe nach der Verordnung (EU) Nr. 360/ PDF
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1 Unternehmen: Adresse: Aktenzeichen: Erklärung zum Antrag auf Gewährung einer Zuschuss-Förderung als DAWI-De-minimis-Beihilfe nach der Verordnung (EU) Nr. 360/ (Zutreffendes bitte ankreuzen und ausfüllen) Die Förderung von Unternehmen unterliegt dem Europäischen Beihilferecht. Im vorliegenden Fall soll eine Förderung nach der Verordnung (EU) Nr. 360/2012 (DAWI- De-minimis-Verordnung) ausgereicht werden. DAWI-De-minimis-Beihilfen nach dieser Verordnung sind grundsätzlich pro Unternehmen 2 auf Euro innerhalb von drei Steuerjahren begrenzt. Diese Erklärung gilt nicht für DAWI-De-minimis -Beihilfen für den Agrarerzeugnis- und den Fischereisektor. Dort sind jeweils Sondervorschriften einschlägig. Die vorliegende Erklärung dient der Bewilligungsbehörde dazu, die Einhaltung der Verordnung zu gewährleisten. Erläuterungen zu den erforderlichen Angaben ergeben sich aus dem Anhang. Die Förderung wird für folgende Tätigkeit/en beantragt (kurze Beschreibung): Über die beantragte Beihilfe hinaus wurden im laufenden sowie in den zwei vorangegangenen Steuerjahren keine De-minimis-Beihilfen nach der Verordnung (EU) Nr. 360/2012 oder nach der Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 bzw. nach der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 (De-minimis-Verordnung) 3 gewährt. Über die beantragte Beihilfe hinaus wurden im laufenden sowie in den zwei vorangegangenen Steuerjahren folgende De-minimis-Beihilfen nach der Verordnung (EU) Nr. 360/2012 oder nach der Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 bzw. nach der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 gewährt (Bescheinigungen beifügen):
2 2 Datum des Bewilligungsbescheids bzw. Vertrags Zuwendungs- bzw. Beihilfegeber (bitte Aktenzeichen angeben) Rechtsgrundlage (De-minimis- VO oder DAWI- De-minimis-VO) Fördersumme in Euro Bewilligte Beihilfe (z. B. Darlehen, Zuschuss, Bürgschaft, Beteiligung) Subventionswert bzw. Beihilfebetrag in Euro Über die beantragte Beihilfe hinaus wurden folgende De-minimis-Beihilfen nach der Verordnung (EU) Nr. 360/2012 oder der Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 bzw. der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 beantragt, aber noch nicht gewährt: Datum der Antragstellung Zuwendungsbzw. Beihilfegeber (ggf. mit Aktenzeichen) Rechtsgrundlage (De-minimis-VO oder DAWI-Deminimis-VO) Art der beantragten Beihilfe Beantragte Fördersumme in Euro Subventionswert in Euro (soweit bekannt) Die hier beantragte DAWI-De-minimis-Beihilfe wird nicht mit weiteren Beihilfen, die keine De-minimis-Beihilfen darstellen, für dieselben förderbaren Aufwendungen kombiniert 4. Hinweis: Die folgende Frage stellt sich nur bei der Kombination von Beihilfen mit anderen Beihilfe/n für dieselben förderbaren Aufwendungen kumuliert, jedoch wird dabei die sich aus der Rechtsgrundlage der anderen Beihilfe, die keine De-minimis -Beihilfe darstellt, ergebende maximale Förderintensität nicht überschritten [ggf. Unterlagen beifügen]. nicht mit Ausgleichsleistungen für dieselbe Dienstleistung von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse kombiniert 5. Das den Antrag stellende Unternehmen befindet sich nicht in Schwierigkeiten 6.
3 3 Wichtige Hinweise: 1. Die vorstehend gemachten Angaben über die Gewährung oder die Beantragung von De-minimis-Beihilfen oder DAWI- De-minimis-Beihilfen im laufenden und in den beiden vorangegangenen Steuerjahren und deren Einzelheiten, insbesondere deren Höhe die Kombination der beantragten DAWI-De-minimis-Beihilfe mit anderen Fördermitteln für dieselben förderbaren Aufwendungen und damit verbundene maximale Förderintensitäten (sofern einschlägig) die Kombination der beantragten DAWI-De-minimis-Beihilfe mit Ausgleichsleistungen für dieselbe Dienstleistung von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse die Tatsache, dass das den Antrag stellende Unternehmen sich nicht in Schwierigkeiten im Sinne der in Fn. 6 genannten Leitlinien befindet sind für die Gewährung bzw. Rückforderung der Zuwendung von Bedeutung und somit subventionserheblich im Sinne von 264 Strafgesetzbuch. Der/die Antragsteller wird/werden auf die Bestimmungen des Subventionsgesetzes vom (BGBI I 1976, 2034, 2037) in Verbindung mit Art. 1 des Bayerischen Subventionsgesetzes vom (BayRS W) hingewiesen. Der/die Antragsteller ist/sind weiterhin entsprechend 4 des Subventionsgesetzes unterrichtet, wonach insbesondere Scheingeschäfte und Scheinhandlungen für die Bewilligung, Gewährung oder Rückforderung und Weitergewährung oder das Belassen einer Subvention oder eines Subventionsvorteils unerheblich sind. Das bedeutet, dass für die Beurteilung der tatsächlich gewollte Sachverhalt maßgeblich ist. Dem/den Antragsteller(n) ist bekannt, dass vorsätzlich oder leichtfertig falsche oder unvollständige Angaben sowie das vorsätzliche oder leichtfertige Unterlassen einer Mitteilung über Änderungen in diesen Angaben die Strafverfolgung wegen Subventionsbetrug ( 264 StGB) zur Folge haben können. 2. Änderungen sind [beihilfegewährende Stelle eintragen] vor einer Förderzusage mitzuteilen. Die Richtigkeit und Vollständigkeit der in der vorliegenden Erklärung gemachten Angaben wird hiermit versichert. Ort, Datum Stempel und rechtsverbindliche Unterschrift des Antrag stellenden Unternehmens
4 4 1 Bei der beantragten Zuwendung handelt es sich um eine sog. DAWI-De-minimis-Beihilfe nach der Verordnung (EU) Nr. 360/2012 der Kommission vom 25. April 2012 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis- Beihilfen an Unternehmen, die Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse erbringen (ABl. EU L 114/8 v ), im Folgenden: DAWI-De-minimis-Verordnung. Nach der DAWI-De-minimis-Verordnung sind unter DAWI-De-minimis -Beihilfen Zuwendungen bis zu einem Beihilfebetrag bzw. Subventionswert von EUR bezogen auf einen Zeitraum von drei Steuerjahren zu verstehen, die anders als im Regelfall der Förderung eines Unternehmens oder einer sonstigen wirtschaftlich tätigen Einheit - bei der Europäischen Kommission nicht zur Genehmigung angemeldet werden müssen. Die Beträge gelten für alle Formen von DAWI-De-minimis- Beihilfen (z.b. Zuschüsse, Darlehen). DAWI-De-minimis-Beihilfen für den Agrarerzeugnis- und den Fischereisektor sind ebenso wenig zulässig wie DAWI-De-minimis-Beihilfen an Unternehmen in Schwierigkeiten. Gemäß der DAWI-De-minimis-Verordnung sind die Bewilligungsbehörden verpflichtet, vom begünstigten Unternehmen eine vollständige Übersicht über die in den vorangegangenen zwei Steuerjahren sowie im laufenden Steuerjahr erhaltenen De-minimis -Beihilfen zu verlangen und die Kumulierbarkeit, d.h. die gleichzeitige Förderung mit anderen staatlichen Beihilfen, zu überprüfen. 2 Analog zu Art. 2 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (ABl. EU L 352/1 v ) gilt auch im Rahmen der DAWI-Deminimis-Verordnung der Begriff ein einziges Unternehmen, da die Gewährung von Beihilfen nach der DAWI-De-minimis-Verordnung ebenso an ein Unternehmen als Ganzes anknüpft. Folglich hat das antragstellende Unternehmen alle De-minimis-Beihilfen anzugeben, die es als ein einziges Unternehmen im laufenden sowie in den vorangegangenen zwei Steuerjahren bewilligt bekommen hat damit sind ggf. auch De-minimis-Beihilfen an andere Einheiten im Unternehmensverbund anzugeben. Bei Zweifelsfragen hierzu ist die Bewilligungsbehörde anzusprechen. 3 Zu berücksichtigen sind De-minimis-Beihilfen nach der - DAWI-De-minimis-Verordnung - Verordnung (EG) 1998/2006 der Kommission vom 15. Dezember 2006 über die Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf De-minimis -Beihilfen (ABl. EU L 379/5 v ) - Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (ABl. EU L 352/1 v ). 4 Sog. Kumulierung gem. Art. 2 Abs. 6 DAWI-De-minimis-Verordnung. Die Frage der Kumulierbarkeit stellt sich nur dann, wenn für dieselben förderbaren Aufwendungen des Projekts, für das eine DAWI-De-minimis-Beihilfe beantragt wird, gleichzeitig noch andere Fördermittel, z.b. ein zinsverbilligtes Darlehen, in Anspruch genommen werden sollen. In solchen Fällen kann es sein, dass das andere Förderprogramm Grenzen setzt (z.b. Förderung von maximal 50 % aller Kosten), die durch eine zusätzliche DAWI-De-minimis-Beihilfe nicht unterlaufen werden dürfen. 5 Sog. Kumulierung gem. Art. 2 Abs. 8 DAWI-De-minimis-Verordnung. Nach Art. 2 Abs. 8 DAWI-De-minimis-Verordnung dürfen DAWI-De-minimis-Beihilfen nicht mit Ausgleichsleistungen für dieselbe Dienstleistung von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse kumuliert werden, unabhängig davon, ob es sich bei dem Ausgleich um eine staatliche Beihilfe handelt oder nicht. 6 Art. 1 Abs. 2 Buchstabe h) der DAWI-De-minimis-Verordnung verbietet es den Bewilligungsbehörden ferner, Unternehmen in Schwierigkeiten zu fördern. Daher wird vom Unternehmen eine entsprechende Erklärung verlangt. Die Kommission hat den Begriff des Unternehmens in Schwierigkeiten in Nr der Mitteilung der Kommission Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (ABl. EU C 249/1 v ) definiert: 2.2. Begriff des Unternehmens in Schwierigkeiten 20. Für die Zwecke dieser Leitlinien gilt ein Unternehmen dann als Unternehmen in Schwierigkeiten, wenn es auf kurze oder mittlere Sicht so gut wie sicher zur Einstellung seiner Geschäftstätigkeiten ge-
5 5 zwungen sein wird, wenn der Staat nicht eingreift. Im Sinne dieser Leitlinien befindet sich ein Unternehmen daher dann in Schwierigkeiten, wenn mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist: a) Im Falle von Gesellschaften mit beschränkter Haftung: Mehr als die Hälfte des gezeichneten Stammkapitals ist infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen. Dies ist der Fall, wenn sich nach Abzug der aufgelaufenen Verluste von den Rücklagen (und allen sonstigen Elementen, die im Allgemeinen den Eigenmitteln des Unternehmens zugerechnet werden) ein negativer kumulativer Betrag ergibt, der mehr als der Hälfte des gezeichneten Stammkapitals entspricht. b) Im Falle von Gesellschaften, bei denen zumindest einige Gesellschafter unbeschränkt für die Schulden der Gesellschaft haften: Mehr als die Hälfte der in den Geschäftsbüchern ausgewiesenen Eigenmittel ist infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen. c) Das Unternehmen ist Gegenstand eines Insolvenzverfahrens oder erfüllt die im innerstaatlichen Recht vorgesehenen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens auf Antrag seiner Gläubiger. d) Bei einem Unternehmen, das kein KMU ist, lag in den vergangenen beiden Jahren i) der buchwertbasierte Verschuldungsgrad über 7,5 und ii) das Verhältnis des EBITDA zu den Zinsaufwendungen unter 1,0. Sollten Zweifels- oder Verständnisfragen auftreten, sind diese gemeinsam mit der Bewilligungsbehörde zu klären.
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