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Timestamp: 2018-09-21 05:45:34+00:00

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Anlageberater insolvent? Aktuelle Rechtsprechung des BGH bestätigt Direktanspruch gegen Haftpflichtversicherung des Beraters | anwalt24.de
Anlageberater insolvent? Aktuelle Rechtsprechung des BGH bestätigt ...
17.10.2014267 Mal gelesen
München, 16.10.2014: Wie bereits berichtet, hat die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte bereits mehrere Klagen gegen diverse Anlageberater und Anlageberatungsgesellschaften eingereicht, die diverse Fondsbeteiligungen vermittelt haben.
Anleger berichten mehrfach, dass die sie beratenden Anlageberater mittlerweile insolvent sind. Aufgrund der Insolvenz können selbst Urteile gegen die Berater nicht weiter vollstreckt werden.
Nunmehr hat der BGH in einem vor der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte geführten Verfahren entschieden.
Der BGH führte in seiner Entscheidung dazu aus:
„Gem. § 110 VVG kann der geschädigte Dritte (Anleger) wegen des ihm gegen den Versicherungsnehmer (Anlageberater) zustehenden Anspruchs abgesonderte Befriedigung aus dem Freistellungsanspruch des Versicherungsnehmer (Anlageberater) verlangen, wenn über dessen Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet ist.“ (Klammerzusätze durch den Unterzeichner)
„Nach der Entscheidung des BGH macht es daher Sinn, auch Ansprüche gegen insolvente Anlageberater, bzw. deren Haftpflichtversicherung weiter zu verfolgen“, erläutert Rechtsanwalt Cocron.
Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vertritt derzeit eine Vielzahl von Anlegern diverser Fonds und hat gegen diverse Anlageberater- und Vermittler bereits etliche Urteile erstreiten können.
„Viele Anleger, die eine Beteiligung gezeichnet haben, wurde seitens der Anlageberater auf diese Risiken nicht hingewiesen“, erklärt Rechtsanwalt Cocron weiter. Dies ergibt sich aus den Gesprächen mit mehreren Anlegern.
CLLB Rechtsanwälte rät daher den Anlegern von Fonds, ihre Ansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen.

References: BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 110
 BGH