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Timestamp: 2019-09-17 23:30:49+00:00

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Handelsgesetzbuch, §308 HGB, §308a HGB, §309 HGB | mit Referenzen
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(1) Die in den Konzernabschluß nach § 300 Abs. 2
Vollständigkeitsgebot § 300 Konsolidierungsgrundsätze
Vollständigkeitsgebot , Abs. 2
(1) In dem Konzernabschluß ist der Jahresabschluß des Mutterunternehmens mit den Jahresabschlüssen der Tochterunternehmen zusammenzufassen. An die Stelle der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen treten die Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten der Tochterunternehmen, soweit sie nach dem Recht des Mutterunternehmens bilanzierungsfähig sind und die Eigenart des Konzernabschlusses keine Abweichungen bedingt oder in den folgenden Vorschriften nichts anderes bestimmt ist.
(2) Die Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluß einbezogenen Unternehmen sind unabhängig von ihrer Berücksichtigung in den Jahresabschlüssen dieser Unternehmen vollständig aufzunehmen, soweit nach dem Recht des Mutterunternehmens nicht ein Bilanzierungsverbot oder ein Bilanzierungswahlrecht besteht. Nach dem Recht des Mutterunternehmens zulässige Bilanzierungswahlrechte dürfen im Konzernabschluß unabhängig von ihrer Ausübung in den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluß einbezogenen Unternehmen ausgeübt werden. Ansätze, die auf der Anwendung von für Kreditinstitute oder Versicherungsunternehmen wegen der Besonderheiten des Geschäftszweigs geltenden Vorschriften beruhen, dürfen beibehalten werden; auf die Anwendung dieser Ausnahme ist im Konzernanhang hinzuweisen.
übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluß einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluß des Mutterunternehmens anwendbaren Bewertungsmethoden einheitlich zu bewerten. Nach dem Recht des Mutterunternehmens zulässige Bewertungswahlrechte können im Konzernabschluß unabhängig von ihrer Ausübung in den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluß einbezogenen Unternehmen ausgeübt werden. Abweichungen von den auf den Jahresabschluß des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden sind im Konzernanhang anzugeben und zu begründen.
(1) Die Abschreibung eines nach § 301 Abs. 3
§ 301 Kapitalkonsolidierung § 301 Kapitalkonsolidierung , Abs. 3
auszuweisenden Geschäfts- oder Firmenwertes bestimmt sich nach den Vorschriften des Ersten Abschnitts.
(2) Ein nach § 301 Absatz 3
auf der Passivseite auszuweisender Unterschiedsbetrag kann ergebniswirksam aufgelöst werden, soweit ein solches Vorgehen den Grundsätzen der §§ 297
§ 297 Inhalt § 297 Inhalt
und 298
in Verbindung mit den Vorschriften des Ersten Abschnitts entspricht.
Vollständigkeitsgebot§ 300 Konsolidierungsgrundsätze
Vollständigkeitsgebot, Abs. 2
§ 301 Kapitalkonsolidierung§ 301 Kapitalkonsolidierung, Abs. 3
§ 297 Inhalt§ 297 Inhalt
Erleichterungen§ 298 Anzuwendende Vorschriften

References: §308
 §308
 §309
 § 300
 § 300
 § 301

§ 301
 § 301
 § 301

§ 297
 § 297

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§ 297