Source: http://www.study-board.de/wcf/user/23086-hape/?s=171289ab8c4197b318d88103865cfbd1d3c76360
Timestamp: 2017-10-22 02:44:40+00:00

Document:
13ice13 21. September 2017
HaPe 29. September 2017
wie schon gesagt, Recht ist nicht mein Ding.
Verstößt gegen Recht, da meines Erachtens nach § 1612 BGB im voraus zu zahlen ist.
AO dazu §§249 - 346; siehe §309
Pfändbarkeit bei Unterhaltsansprüchen § 850d ZPO
Wenn eine Pfändung vor Gericht läuft, kann dies scheinbar nicht mehr so einfach durch Bezahlung gestoppt werden.
Wahrscheinlich hätte er nach §775/776 ZPO die Einstellung beantragen müssen.
Siehe auch Verzicht §843 Satz 2 ZPO
So wie es aussieht, dürfte die nachträgliche Pfändung rechtens sein.
Fehler dürfte sein:
Das Gesetz verpflichtet die Bank des Schuldners, nach Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses bzw. der Einziehungsverfügung eine
sogenannte Drittschuldnererklärung innerhalb von zwei Wochen an den Gläubiger abzugeben.
Ist scheinbar nicht passiert.
Weiterer Fehler könnte sein:
Eine Überpfändung ist gegeben, wenn die Pfändung mehr umfasst als zur Befriedigung des Gläubigers erforderlich ist.
§ 803 ZPO Satz 2
Unternehmer A hat zwar bezahlt, da aber der Pfändungstitel schon in Arbeit war, hätte er den anfechten müssen.
Da er aber scheinbar davon nichts wusste (keine Info von Gericht bzw. Bank) konnte er das nicht.
Deshalb bekommt Anwalt B die Möglichkeit die Schulden einzutreiben.
Falls Unternehmer A Post vom Gericht ignoriert hat, ist es seine Schuld. Ansonsten kann er dagegen per Anwalt vorgehen.
Anwalt B übertreibt und verlangt einen überzogenen Betrag, dies ist nicht rechtens.
13ice13 5. Oktober 2017
Wahnsinn HaPe, DANKESCHÖN! Habe alles jetzt in ZPO gefunden! War voll verzweifelt!
Kannst Du aber nur ein Kommentar zu den Zustellungsdatum geben?
Pfändung unterschrieben am 13.08, zugestellt an A am 15.08.
Zugestellt an die Bank am 13.08 (da die Pfändung am 13.08 inkraftgetreten ist)
Ich weiß, dass hier ein anderes Ablauf folgen soll - meiner Meinung nach -
Am 13. 08 die Pfändung von Gerichtsvollzieher unterschrieben
Am 13.08 an die Bank zugestellt
Am 13.08 hat die Bank eine Drittschuldnererklärung an den Schuldner mitzuteilen
Am 15.08 bekommt der Schuldner den Pfändungstitel, möglicherweise auch die Drittschuldnererklärung.
Ab 15.08 hat er 2 wochen um dieses anzufechten...
So sehe ich das. Zustellungsdatum an A ist meiner Meinung nach ausschlaggebend. Kann doch nicht sein, dass Gericht, Bank, Anwälte - machen was die wollen und erst nachdem alles fertig gemacht ist, teilen die es den Schulner mit?
HaPe 8. Oktober 2017
A hat scheinbar den Fehler gemacht, dass er nicht sofort gegen den Pfändungsbescheid Einspruch eingereicht hat.
So nimmt das Ganze den natürlichen Verlauf.
Da A aber 2 Wochen für eine Anfechtung hat, sind z. B. folgende Fehler eingetreten:
- keine Information von der Bank erfolgt
- Anwalt B hat die Einspruchsfrist nicht eingehalten
Lt. der Aufgabenstellung sollst Du genau diese Fehler darstellen.

References: § 1612
 §309
 § 850
 §775
 §843

§ 803