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Timestamp: 2017-04-25 10:32:17+00:00

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Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein § 13 SUVO | Landesnorm Schleswig-Holstein | - Sonderurlaub aus persönlichen Anlässen | Landesverordnung über die Bewilligung von Urlaub aus anderen Anlässen für die Beamtinnen und ... | gültig ab: 01.09.2016 gültig bis: 30.12.2018
§ 1 - § 5 Abschnitt I - Verfahrensvorschriften
§ 6 - § 19 Abschnitt II - Einzeltatbestände
§ 6 - Sonderurlaub zur Ausübung staatsbürgerlicher Rechte...
§ 7 - Sonderurlaub für Zwecke der Gefahrenabwehr und für...
§ 8 - Sonderurlaub für gewerkschaftliche Zwecke
§ 9 - Sonderurlaub für Zwecke der militärischen Verteidigung...
§ 10 - Sonderurlaub für sportliche Zwecke
§ 11 - Höchstdauer eines Sonderurlaubs nach den §§ 7 bis...
§ 12 - Sonderurlaub für gesundheitliche Zwecke
§ 13 - Sonderurlaub aus persönlichen Anlässen
§ 14 - Sonderurlaub zur Ableistung eines freiwilligen sozialen...
§ 15 - Sonderurlaub zur Ausübung einer Tätigkeit in öffentlichen...
§ 16 - Sonderurlaub zur Wahrnehmung von Aufgaben der Entwicklungszusammenarbeit
§ 17 - Sonderurlaub zur Übernahme einer Lehrtätigkeit an...
§ 18 - Sonderurlaub für Angehörige des wissenschaftlichen...
§ 19 - Sonderurlaub in besonderen Fällen
§ 20 - § 20 Abschnitt III - Schlussvorschrift
EinzelnormAktuelle Gesamtausgabe Blättern im Gesetz Amtliche Abkürzung:SUVOFassung vom:21.07.2016Gültig ab:01.09.2016Gültig bis:30.12.2018
VerordnungQuelle:Gliederungs-Nr:2030-5-153Landesverordnung über die Bewilligung von Urlaub aus anderen Anlässen für die Beamtinnen und Beamten
(Sonderurlaubsverordnung
- SUVO)
Vom 9. Dezember 2008 § 13
1.a) Niederkunft der Ehefrau, der eingetragenen Lebenspartnerin oder der Lebensgefährtin
b) muss die Beamtin oder der Beamte aus diesem Grunde die Betreuung ihrer oder seiner Kinder, die das achte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder die wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung dauernd pflegebedürftig sind, übernehmen, weil eine andere Person für diesen Zweck nicht sofort zur Verfügung steht
a) einer oder eines Angehörigen, der Lebensgefährtin oder des Lebensgefährten;
b) einer Betreuungsperson, wenn die Beamtin oder der Beamte aus diesem Grunde die Betreuung ihrer oder seiner Kinder, die das achte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder die wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung dauernd pflegebedürftig sind, übernehmen muss; dies gilt entsprechend, wenn bei einer Betreuungsperson mit mindestens zwei Kindern diese ein erkranktes Kind ins Krankenhaus begleiten muss (Rooming-In)
Sonderurlaub wird nur bewilligt, soweit eine andere Person für diesen Zweck nicht sofort zur Verfügung steht und die Beamtin oder der Beamte die nach ärztlicher Bescheinigung unerlässliche Pflege oder Betreuung der oder des Erkrankten oder ihrer oder seiner Kinder übernehmen muss,
3. Tod der Ehefrau, des Ehemannes, der eingetragenen Lebenspartnerin, des eingetragenen Lebenspartners, der Lebensgefährtin, des Lebensgefährten, eines Kindes oder eines Elternteils
4. Umzug aus Anlass der Versetzung, Abordnung, Zuweisung oder Umsetzung an einen anderen Ort aus dienstlichen Gründen
In Fällen des Satzes 1 Nummer 1 Buchstabe b und Nummer 2 Buchstabe b kann auch Sonderurlaub im Umfang von halben Tagen gewährt werden, deren Länge sich nach der Hälfte der für den jeweiligen Arbeitstag festgesetzten regelmäßigen Arbeitszeit richtet. Sonderurlaub nach Satz 1 Nummer 1 muss in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Niederkunft, Sonderurlaub nach Satz 1 Nummer 3 bis Nummer 5 in engem zeitlichen Zusammenhang mit dem jeweiligen Ereignis in Anspruch genommen werden. Kinder im Sinne des Satzes 1 Nummer 1 Buchstabe b, Nummer 2 Buchstabe b und Nummer 3 sind auch die Kinder der eingetragenen Lebenspartnerin der Beamtin oder des eingetragenen Lebenspartners des Beamten.
(2) Sonderurlaub soll bis zu zehn Arbeitstage im Kalenderjahr, bei Alleinerziehenden bis zu zwanzig Arbeitstage im Kalenderjahr, für jedes Kind der Beamtin oder des Beamten bewilligt werden, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, dass die Beamtin oder der Beamte zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines erkrankten Kindes dem Dienst fernbleibt, eine andere in demselben Haushalt lebende Person für diesen Zweck nicht zur Verfügung steht und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Der Anspruch nach Satz 1 beträgt maximal 25 Arbeitstage, bei Alleinerziehenden maximal 50 Arbeitstage je Kalenderjahr.
(4) Bei einer Lebendspende von Organen und Gewebe nach den §§ 8 und 8a
des Transplantationsgesetzes soll Sonderurlaub in dem nach ärztlicher Bescheinigung erforderlichen Umfang bewilligt werden.
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