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Timestamp: 2019-01-20 12:03:52+00:00

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Hörgeräte | Erwerbslosenforum Deutschland
Themenstarter lilie11
Stichworte hoergeraete
ich bin auf beiden Ohren schwerhörig. Es müssen also Hörgeräte her. Habe aber auf beiden Ohren chronischen Tinnitus.
Werde mit den Kassengeräten deshalb nicht zurechtkommen. Die Krankenkasse zahlt nur einen Festbetrag, der nur für die billigsten Hörhilfen reicht.
Hat vielleicht einer von Euch in dieser Richtung Erfahrung gemacht? Gibt es irgendeine Ausnahmeregelung, daß die Arge sich an höheren Kosten beteiligen muß?
Ich danke schon mal allen, die mir helfen, wieder etwas schlauer zu werden.
m Normalfall müsstest Du die Kosten selber wuppen.
1. Nochmal mit der Krankenkasse reden. Evtl. Antrag an KK . Dann ggfls Klagen
2. Vielleict ist dieses ja interessant:
Aber auch hier bleibt wohl im Endeffekt nur der Klageweg.
Nach § 2 Abs. 1 und 2 SGB V stellen die Krankenkassen ihren Versicherten die im Dritten Kapitel des Gesetzes genannten Leistungen, zu denen auch die Versorgung mit Hilfsmitteln gehört (§ 27 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, § 33 SGB V), als Sachleistungen kostenfrei zur Verfügung. Sie bedienen sich dabei zugelassener Leistungserbringer, mit denen sie entsprechende Verträge schließen (§ 2 Abs. 2 Satz 2 SGB V). Die Versicherten erhalten die benötigten Leistungen unentgeltlich; die Vergütung erfolgt durch die Krankenkasse. Vgl. zu diesen Zusammenhängen beispielsweise das Urteil des Bundessozialgerichts vom 9. Oktober 2001, Az. B 1 KR 6/01 R. Nach der Ausnahmeregelung des § 13 Abs. 3 SGB V sind dem Versicherten von der Krankenkasse lediglich Kosten zu erstatten, die ihm für selbstbeschaffte Leistungen entstanden sind, wenn die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen konnte oder sie eine Leistung zu Unrecht abgelehnt hat.
Nochmals Antrag bei der KK stellen, bei Ablehung Widerspruch.
Festbetrag für Hörgerät dann nicht begrenzt, wenn er für die Behebung des Hörverlusts nicht ausreichend ist.
Eine Versorgung mit einem bestimmten Hörgerät kann ohne Eigenleistungen beansprucht werden, wenn die zum Festbetrag zu habenden Geräte offenkundig nicht ausreichen, um einen Hörverlust auszugleichen, denn der für ein Hilfsmittel festgesetzte Festbetrag ist dann nicht begrenzt, wenn er für den Ausgleich der konkreten Behinderung objektiv nicht ausreicht. Sind Hilfsmittel medizinisch notwendig, muss sich der Versicherte nicht mit einer Teilkostenerstattung zufrieden geben.
SGB-V § 13 Abs. 1, SGB-V § 33 Abs. 1, SGB-V § 33 Abs. 2, SGG § 143
LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 24.06.2005, Az. L 4 KR 147/03
dann habe ich möglicherweise doch eine Chance, dass das 2. Hörgerät mit Tinnitus-Masker von der KK übernommen wird?! :kinn: :kinn:
Wer nicht versucht bleibt unkluch. :mrgreen:
Das evtl.das umständliche Verfahren (Widerspruch/Klage) beschritten werden muss, sollte klar sein. Aber es lohnt sich.
und wer nicht fragt, bleibt dumm :hihi: :hihi:
Hallo Müllemann
gehöre auch zu den "Schlappohren"
Kann dir nur den Tip geben bei dem Masker bei deiner KV auf die Tube zu drücken, auch mit Hilfe deines HNO Arztes !
Ein Masker ist etwas anderes wie ein HG und daher wird sich da öfter etwas quer gestellt mit der Finanzierung.
Es muss klar rüberkommen, dass mit so einem Masker deine Lebensqualität ganz erheblich gebessert ist, Schlafstörungen durch den Tinnitus gemildert werden usw usw.
Ich kenne Leute, die am Ende dann auch ihren Masker bezahlt bekommen haben.
Versuchen würde ich das als Heilmittel in jedem Falle zu bekommen.

References: § 2
 § 33
 § 13
 § 13
 § 33
 § 33
 § 143