Source: http://rechtscentrum.de/search.php?num=10&page=8&db=verwaltungsrecht&db=verwaltungsrecht&mode=category&feld=Verkehrswegerecht&gebiet=Eisenbahnrecht
Timestamp: 2020-02-26 11:03:18+00:00

Document:
Rechtsprechung - Suchergebnis - 26.02.2020 12:03h
9 B 3.06
Planfeststellungsverfahren; Einwendungen; Substantiierungs- und Mitwirkungspflicht des Einwenders; Einwendungsausschluss
Aktenzeichen: 9B3.06 Paragraphen: AEG§20 Datum: 2006-07-28
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=8919
1 A 11417/05.OVG
1. Auch wenn nach der Einziehung oder dauernden Betriebseinstellung einer Bahnlinie der zu diesem Zeitpunkt erhaltungspflichtige Kreuzungsbeteiligte seiner Verpflichtung aus § 14 a Abs. 2 Satz 1 EKrG zur Beseitigung der Kreuzungsanlage nicht nachkommt, steht dem anderen, an der Beseitigung der Anlage interessierten Kreuzungsbeteiligten kein Selbsteintrittsrecht zu, das ihn berechtigt, die Beseitigung der Kreuzungsanlage selbst vorzunehmen.
3. In einem solchen Fall kann ein entsprechender Erstattungsanspruch auch nicht auf eine öffentlich-rechtliche Geschäftsführung gestützt werden. Die Tatsache, dass der Gesetzgeber in § 14 a Abs. 2 EKrG kein Selbsteintrittsrecht des an der Beseitigung der Kreuzungsanlage interessierten Kreuzungsbeteiligten geregelt hat und dieser seinen Anspruch auf Beseitigung der Kreuzungsanlage deshalb gegebenenfalls in einem Verwaltungsstreitverfahren durchsetzen muss, stellt keine "planwidrige Lücke" des Gesetzes dar, bei der die bürgerlich- rechtlichen Bestimmungen über die Geschäftsführung ohne Auftrag (§§ 677 BGB) im öffentlichen Recht Anwendung finden könnten.
EKrG § 14 a Abs. 2 Satz 1
EKrG § 14 a Abs. 2 Satz 2
EKrG § 14 a Abs. 2
EKrG § 14 a BGB § 677 ff.
Aktenzeichen: 1A11417/05 Paragraphen: EKrG§14 a Datum: 2006-07-06
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=8783
Ordnungsrecht Verkehrswegerecht - Bundespolizei Eisenbahnrecht
6 C 22.04
Bundesgrenzschutz; Bahnpolizei; Bundespolizei; Deutsche Bahn AG; Verkehrsunternehmen; Eisenbahnverkehrsunternehmen; Eisenbahninfrastrukturunternehmen; Ausgleichsbetrag; Vorteilsabschöpfung; Ausgleichspflicht
Aktenzeichen: 6C22.04 Paragraphen: BGSG§3 BGSGAusglVO§1 Datum: 2006-05-17
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=8798
9 C 3.05
Straßenüberführung über Bahnstrecke; Straßenbaulastträger; Gemeindestraße; Eisenbahnunternehmer; Erhaltungslast; Übergang; Rückwirkung; Gemeindeprivileg; Gewährleistungsanspruch; Kostenersatz; Aufwendungsersatz; unterlassene Erhaltungsmaßnahme; Instandsetzung; Sanierung; Erneuerung; wesentliche Änderung; normativer Schadensbegriff; ersparte Aufwendungen; fiktive Sanierungskosten; Vorteilsausgleich; Abriss; Neubau
EKrG § 3 Nr. 3
EKrG § 12 Nr. 1
EKrG § 14 Abs. 1 Satz 2
EKrG § 19 Abs. 3
Aktenzeichen: 9C3.05 Paragraphen: GGArt.20 EKrG§3 EKrG§12 EKrG§14 EKrG§19 Datum: 2006-05-04
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=8713
5 S 847/05
1. Für die maßgebliche einzelfallbezogene Bestimmung der Zumutbarkeit von Körperschall in Gebäuden, der durch den (Schienenverkehr) Verkehr hervorgerufen wird, kann nicht auf Richtwerte der TA Lärm 1998 zurückgegriffen werden.
AEG §§ 18, 20, 22
BImSchG §§ 3, 41
24. BImSchV Anl.
TA Lärm Nr. 6.2
TA Lärm Nr. 7.3
BOStrab § 30
Aktenzeichen: 5S847/05 Paragraphen: AEG§18 AEG§20 AEG§22 Datum: 2006-04-06
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=8791
5 S 848/05
Eisenbahn, Kopfbahnhof, Durchgangsbahnhof, Stuttgart 21, planerische Rechtfertigung, Ziele der Planung, Integraler Taktfahrplan, Finanzierbarkeit, Vorratsplanung, Abwägung, Alternativenvergleich, Alternativeneignung, Leistungsfähigkeit, Verknüpfung der Verkehrsträger, Anfälligkeit für Störungen, Kosten
1. Es ist zulässig, mit einer eisenbahnrechtlichen Planfeststellung auch andere als spezifisch verkehrliche Ziele zu verfolgen, etwa eine Minderung des Eisenbahnlärms oder - bei einer Verlegung von Betriebsanlagen der Eisenbahn - auch die Schaffung städtebaulicher Entwicklungsmöglichkeiten (hier in der Innenstadt von Stuttgart).
AEG §§ 14, 18, 20
GG Art. 87e
EIBV § 3
EGEntsch. 1692/96
Aktenzeichen: 5S848/05 Paragraphen: AEG§14 AEG§20 AEG§18 GGArt.14 GGArt.87e Datum: 2006-04-06
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=8792
2 K 1112/05
Die Klägerin begehrt von der Beklagten die Genehmigung der Betriebseinstellung einer Bahnlinie
Rechtsgrundlage für die beantragte Streckenstilllegung ist § 11 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 11 Abs. 1 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes – AEG -. Für die Einstellung des Betriebes einer Strecke ist demnach erforderlich, dass dem Eisenbahninfrastrukturunternehmen der Betrieb der Einrichtung nicht mehr zugemutet werden kann. Eine Unzumutbarkeit bei einer beabsichtigten Streckenstilllegung liegt dann vor, wenn die Trassenerlöse auf Dauer die Strecke nicht mehr finanzieren und auch eventuelle Zuwendungen und Zuschüsse von Aufgabenträgern einen wirtschaftlichen Betrieb nicht dauerhaft sichern. (Leitsatz der Redaktion)
AEG § 11
Aktenzeichen: 2K1112/05 Paragraphen: AEG§11 Datum: 2006-03-30
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=8491
5 S 1451/05
Stadtbahn, Haltepunkt, Eisenbahn, Plangenehmigung, Verfahren, Beteiligung, Immissionsbetroffenheit, Abwägung, Kausalität
Zur Anfechtung einer eisenbahnrechtlichen Plangenehmigung für einen Haltepunkt durch einen mittelbar Betroffenen, der im Verfahren nicht beteiligt worden ist.
Aktenzeichen: 5S1451/05 Paragraphen: AEG§18 AEG§20 Datum: 2006-02-03
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=8133

References: § 14
 § 14
 § 14
 § 14
 § 14
 § 14
 § 677
 § 3
 § 12
 § 14
 § 19
 § 30
 Art. 87
 § 3
 § 11
 § 11
 § 11