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Timestamp: 2019-08-22 05:48:43+00:00

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Verfasst am: 11 Sep 2006 - 11:52:38 Titel:
am 14 nicht, aber wenn du kannst, dann sind wir zu dritt
Verfasst am: 11 Sep 2006 - 12:56:38 Titel:
ich meinte eher schon an nem früheren tag, zB morgen oder so.
ansonsten passt auch der 14. ich bin eh jeden tag ab ca. 9 uhr da
Verfasst am: 12 Sep 2006 - 15:35:43 Titel:
So....nachdem ich ja fast über das absichtlos dolose Werkzeug verzweifelt bin, raufe ich mir jetzt die Haare bei dem Streit sukzessive Beihilfe zwischen Vollendung und Beendigung vs. Begünstigung;
weder kann ich die Rechtsprechung ignorieren, die munter Beihelfen lässt, noch kann ich die mittlerweile starke Meinung in der Literatur ignorieren, die Beihilfe nach Vollendung ganz ablehnt; welchen Weg seit ihr gegangen?
Oder: Strei offengelassen, und Beihilfe auf Grund der inneren Willensrichtung, die ja zu der Beutesicherung geht, verneint, und so fröhlich § 257 durchgehen lassen?
Oder gar beides durchgehen lassen und dann halt § 257 auf Grund § 257 III rausfliegen lassen (Konkurrenz und so....)
Bin echt fast am durchdrehen
Verfasst am: 12 Sep 2006 - 16:34:50 Titel:
Also in meinen Augen seid Ihr alle Nulpen, Nichtskönner, Barzel!
Mein Prüfungsschema:
W nicht strafbar
A strafbar aus 242 I
Der Rest geht eh nicht durch (vgl. MK Bd. 3!!!)
Verfasst am: 12 Sep 2006 - 19:54:38 Titel:
bin mir in sachen behilfe auch noch unsicher. werde es auf jeden fall rausfleigen lassen, mich überzeugt die meinung der literatur irgendwie mehr.
Wegen treffen?????
Wie wäre es mit freitag morgen???? so um 9 uhr???
Schaffe es am Donnerstag nicht nach mainz
Verfasst am: 12 Sep 2006 - 21:12:55 Titel:
Ja ich lass es ja auch gerne rausfliegen, nur hab ich kein gutes Gefühl dabei, so krass gegen die Rechtsprechung zu entscheiden...
Verfasst am: 14 Sep 2006 - 19:16:37 Titel:
findet jetzt morgen ein treffen statt oder nicht? wie ist der stand der dinge? besteht überhaupt noch interesse? irgendwie hat sich keiner mehr dazu geäußert...
Verfasst am: 17 Sep 2006 - 17:27:44 Titel:
schreibe die gleiche HA und komme mit dem §252 auch nicht zurecht. Schreib mal auf, was ich bisher habe:
Der Diebstahl der A geht durch. Mittäterschaft durch W nicht, da bereits Tatvollendung. Beihilfe verneine ich auch (folge der logischen Meinung, die Beihilfe nur bis Vollendung der Tat bejaht). Begünstigung des W geht durch. Anstiftung zur Begünstigung durch A wegen §257 III 2 auch.
Habt ihr das ungefähr auch so???
Nun kommt der §252 ins Spiel. Hier besteht ja nun die Möglichkeit der A das Verhalten des W über §25II zuzurechnen. Dann würde sie wegen §252 strafbar sein und er wegen Beihilfe zu §252. Das aber würde doch den vorigen Prüfungsaufbau kippen, oder?
Wenn ich bei W Beihilfe zu §252 bejahe, fällt die Begünstigung nach §257III weg. Auch die Anstiftung zur Begünstigung der A nach §257 III 2 fällt weg, da sie ja dann keinen Unbeteilgten angestiftet hat. Und auch der Diebstahl nach §242 I ist dann nicht mehr ganz so richtig, weil es bei Zurechnung des Verhalten des W doch dann ein Diebstahl mittels gefährlichen Werkzeugs nach §244I 1.a) wäre.
Ist jetzt die Arbeit von 2 Wochen dahin???
Wie löst ihr diese Folgeprobleme?
Verfasst am: 18 Sep 2006 - 10:08:41 Titel:
Wie siehts eigentlich bei W mit ner Erpressung nach §253 aus?
- Gewalt oder Drohung (+)
- Handlung, Duldung oder Unterlassen (+)
- Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt (+)
- um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern (+)
So gesehen müsste der eigentlich durchgehen, nur irgendwie hab ich dabei wieder so ein komisches Gefühl.
Verfasst am: 18 Sep 2006 - 22:31:11 Titel:
@Hengst: Habe mir die Beiträge davor schon alle durchgelesen und dabei nur festgestellt, dass alle so ihre Probleme haben.
Habe auch schon aber über eine Mittäterschaft des W bei §252 nachgedacht (ist ja noch möglich, weil §252 noch nicht vollendet). Aber er erfüllt ja den subj. Tb nicht. Daher also auch (-)
Nur ist es nicht so, daß wenn ich A das Verhalten des W über §25II zurechne, ich dem W das Verhalten der A auch zurechnen muß?
Gibt es hier jemanden der §252 ganz verneint?
Irgendwie wäre mir das am liebsten. Habe nicht so sehr das Problem der A das Verhalten des W einfach nach der Rechtsprechung zuzurechnen aber die Folgen sind enorm.
Kein einfacher Diebstahl sondern nach §244 I Nr. 1b (der dann ja hinter §252 zurücktritt), keine Begünstigung weil eindeutig Beihilfe und Begünstigung dann mitbestrafte Nachtat, keine Anstiftung zur Begünstigung weil W nicht mehr unbeteilgt.
Das schmeißt bei mir dann echt alles um. Habe aber so meine Bedenken mich gegen die Rechtsprechung zu entscheiden, da es auch in der Literatur in etwa so wiedergegeben wird.
Komme an diesem Punkt einfach nicht weiter und habe deshalb mit dem zweiten Abschnitt des Sachverhalts angefangen. Aber irgendwann muß ich ja wieder ran.

References: § 257
 § 257
 § 257
 §252
 §257
 §252
 §25
 §252
 §252
 §252
 §257
 §257
 §242
 §244
 §253
 §252
 §252
 §25
 §252
 §244
 §252