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Timestamp: 2016-10-25 05:10:01+00:00

Document:
6B_1061/2015 (29.10.2015)
6B_1061/2015 � � Urteil vom 29. Oktober 2015
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 1. September 2015.
Das Obergericht des Kantons Luzern sprach den Beschwerdef�hrer im Berufungsverfahren am 1. September 2015 des ungen�genden Abstandhaltens beim Hintereinanderfahren, des Rechts�berholens auf einer Autobahn durch Ausschwenken und Wiedereinbiegen sowie der mangelnden R�cksichtnahme beim Wechseln des Fahrstreifens schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 70 Tagess�tzen zu Fr. 30.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 600.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen.
Die tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil k�nnen vor Bundesgericht ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV sind. Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid im bem�ngelten Punkt offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dass eine andere L�sung ebenfalls m�glich erscheint, gen�gt nicht ( BGE 138 III 378 E. 6.1). Die angebliche Willk�r ist in der Beschwerde pr�zise zu r�gen, und die R�ge ist zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Da die Beschwerde vor allem sachfremde Ausf�hrungen enth�lt und sich im �brigen nirgendwo konkret auf eine angeblich mangelhafte Stelle im angefochtenen Urteil bezieht, gen�gt sie den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Es ergibt sich daraus denn auch nicht, dass und inwieweit die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz willk�rlich im oben umschriebenen Sinn sein k�nnten. Folglich sind auch die Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht erf�llt. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begr�ndung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das nachtr�glich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdef�hrers (vgl. angefochtenes Urteil S. 12/13 E. 4.2) ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

References: Art. 97
 Art. 9
 BGE 
 Art. 42
 Art. 106
 Art. 108
 Art. 64