Source: http://www.sv45reinheim.de/der-verein/vereinssatzung.htm
Timestamp: 2017-10-17 02:04:35+00:00

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SV 45 Reinheim e.V. – Der Verein - Vereinssatzung
Zeit für Kleingedrucktes – informieren Sie sich in unserer Vereinssatzung über die Aufgaben, die Mitgliedschaft uvm. des SV 1945 Reinheim e.V.
Der Verein führt den Namen »Sportverein 1945 Reinheim e.V.« (SV 45 Reinheim) und hat seinen Sitz in 64354 Reinheim / Odenwald. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Darmstadt einge­tragen.
Der Verein ist Verbandsmitglied im Landessportbund Hessen e.V. und seinen zugehörigen Verbänden.
Der SV 45 Reinheim verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der körperlichen Ertüchtigung seiner Mitglie­der durch sportliche Betätigung und Übung auf der Grundlage des Amateurgedankens sowie der Förderung von Kunst und Kultur und des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnüt­ziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke. Der Förderung des Jugendsports wird besondere Auf­merksamkeit gewidmet.
Der Satzungszweck der Sportförderung wird insbesondere verwirklicht durch:
die Abhaltung von geordneten Sport- und Spielübungen bei Aerobic, Fußball, Gymnastik, Karate und Tennis, sowie ggf. anderen Sportarten.
den Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleiter/innen und
die Bereitstellung des Großen Volkshaus-Saales für Sport- und Spielübungen.
Der Satzungszweck der Förderung von Kunst und Kultur sowie des bürgerschaftlichen Engage­ments zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke wird insbesondere verwirk­licht durch
die Bereitstellung des Großen Volkshaus-Saales für die Nutzung durch die Öffentlichkeit, ins­besondere durch gemeinnützige Vereine, Verbände und demokratische Parteien gemäß Ver­trag des mit dem SV 45 Reinheim fusionierten Volkshausvereines mit der Stadt Reinheim vom 11. Mai 1982. Die Verpachtung des Volkshaussaales erfolgt gemäß der jeweils gültigen „Ge­bührensatzung der Stadt Reinheim für die Benutzung der Mehrzweckhalle Spachbrücken und der Bürgerhäuser in Georgenhausen und Ueberau“ und
eigene kulturelle Veranstaltungen sowie die Teilnahme an Festen und Veranstaltungen in Reinheim.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Das Vermö­gen des Vereines dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken. Die Mitglieder erhalten, mit Aus­nahme des Auslagenersatzes, keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder seiner Organe arbeiten ehrenamtlich.
Der Verein ist politisch und konfessionell neutral, lehnt aber jede Zusammenarbeit mit extremisti­schen Personen, Gruppen, Vereinen und Parteien ab. Insbesondere ist eine Vergabe des Volks­haussaales an solche Personen und Gruppierungen ausgeschlossen. Näheres regelt die Haus­ordnung des Volkshauses.
die Durchführung von Sportwettkämpfen und die Ausbildung von Mitgliedern zur Teilnahme daran in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund und dessen Sportverbänden und Orga­nisationen,
Durchführung geeigneter Veranstaltungen für Mitglieder und Interessenten zur Förderung des Leistungs- und Breitensports,
Durchführung kultureller Veranstaltungen zur Förderung von Kunst und Kultur,
Beschaffung, Erhaltung und Pflege der vereinseigenen Sportanlagen und Sportgeräte und
die Erhaltung und Pflege des Volkshauses.
Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung des Aufnahmeantrages kann dem An­tragsteller ohne Angabe von Gründen schriftlich mitgeteilt werden. Die Aufnahme kann abhängig gemacht werden von der Entrichtung einer besonderen Aufnahmegebühr im Rahmen der Ver­einsgebührenordnung.
Das Mitglied soll am Bankeinzugsverfahren für die Mitgliedsbeiträge teilnehmen. Mitglieder, die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen, zahlen einen höheren Mitgliedsbeitrag gemäß Ver­einsgebührenordnung. Änderungen der Bankverbindung sind dem Verein zeitnah mitzuteilen.
Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, die sich im Auf­nahmeantrag verpflichten, für die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages dem Verein gegenüber zu haften.
Der Verein hat ordentliche Mitglieder, Jugendmitglieder und Ehrenmitglieder. Jugendmitglieder sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die mindestens 18 Jahre alt und keine Ehrenmitglieder sind.
Zu Ehrenmitgliedern mit allen Rechten aber ohne Pflichten können Mitglieder aufgrund besonde­rer Verdienste von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Gesamtvorstandes ernannt werden. Eine Ehrenmitgliedschaft kann in den Fällen des Abs. (9) durch Beschluss der Mitglieder­versammlung auf Vorschlag des Gesamtvorstandes wieder aberkannt werden.
Die Mitglieder des ehemaligen Volkshausvereins sind gleichberechtigte Mitglieder. Für sie gilt jedoch die Beitragsregelung der ehemaligen Satzung des Volkshausvereins Reinheim, sofern sie schon am 01.05.1996 eingeschriebenes Mitglied des Volkshausvereins Reinheim waren.
durch schriftlich beim Vorstand bis spätestens zum 15.11. eines Jahres zum Jahresende er­klärten Austritt,
wenn das Mitglied dem Verein Schaden zufügt oder aufgrund von Handlungen des Mitglieds, die dem Zweck des Vereines grob zuwiderlaufen,
wegen wiederholter, schwerwiegender Verstöße gegen die Satzung des Vereins oder wegen grober Nichtbeachtung von Beschlüssen oder Anordnungen der Vereinsorgane,
wegen grob unsportlichen und unkameradschaftlichen Verhaltens und
wenn ein Mitglied seinen dem Verein gegenüber eingegangenen Verpflichtungen trotz Frist­setzung und Aufforderung nicht nachkommt. Diese Voraussetzung gilt insbesondere als erfüllt, wenn ein Mitglied mehr als drei Monate und nach einer Mahnung mit der Entrichtung von Beiträgen, Gebühren oder Umlagen in Verzug ist. Die Rechte des Mitglieds ruhen bis zur Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber dem Verein.
Über den Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Ein Antrag auf Ausschluss kann von jedem Mitglied gestellt werden. Vor Entscheidung des Gesamtvorstan­des ist dem Mitglied bei einer Frist von zwei Wochen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben und dem Mitglied rechtliches Gehör zu gewähren. Bei Widerspruch des auszuschließenden Mit­glieds entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung endgültig über den Ausschluss. Hiervon unbeschadet bleiben vorläufige Maßnahmen des Vorstandes gegen das Mitglied, wie bei­spielsweise Verwarnungen, Verweise und Sperren.
Neben der Ehrenmitgliedschaft können nach Beschluss des Gesamtvorstandes einem Mitglied durch den 1. oder 2. Vorsitzenden oder ein anderes beauftragtes Mitglied des Vereins folgende Ehrungen verliehen werden: Ehrennadeln, Ehrenplaketten und Urkunden. Das Nähere regelt eine Ehrenordnung.
Alle Mitglieder haben Anwesenheits- und Rederecht in den Mitgliederversammlungen, das Recht zur Einsichtnahme in das Protokoll der Mitgliederversammlung, zur Teilnahme an den Veranstal­tungen des Vereins, zur Nutzung der ihrer Abteilung zugeordneten Einrichtungen des Vereins und der Beschwerde beim Gesamtvorstand. Alle Mitglieder haben das Recht, in einem schwerwiegenden Streitfall innerhalb des Vereins den Ältestenrat anzurufen. Alle Mitglieder haben die Datenschutzrechte des § 15 Abs. (3).
Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben
das aktive und passive Wahlrecht, das Stimm- und Vorschlagsrecht in der Mitgliederversamm­lung,
das Recht, in den Mitgliederversammlungen Anträge zu stellen; Satzungsändernde Anträge müssen dem Gesamtvorstand sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung eingereicht werden.
die Vereinssatzung anzuerkennen sowie die Zwecke des Vereins zu fördern und zu unterstüt­zen,
Beiträge, Gebühren und Umlagen pünktlich zu zahlen,
das Vereinseigentum und das ihm anvertraute Vermögen schonend und pfleglich und aus­schließlich gemäß dem Vereinszweck zu nutzen,
die Bestrebungen des Vereins durch tatkräftige Mitarbeit zu fördern und zu unterstützen,
den Beschlüssen und Anordnungen von Mitgliederversammlung und Vorstand unverzüglich und vollständig Folge zu leisten,
den Schiedsspruch des Ältestenrates zu akzeptieren und zu befolgen und
im Falle des handlungsunfähigen Vorstandes den Beschlüssen und Anordnungen des Ältes­tenrates zu folgen.
Zur Finanzierung seiner Ausgaben erhebt der Verein einen Grundbeitrag.
Der Verein kann zur Bestreitung der Kosten für Sportstätten und deren Benutzung Sonder­beiträge, Spiel- und Trainergebühren u.ä. auch nur für die Mitglieder einer einzelnen Abteilung erheben. Sonderbeiträge können auf Beschluss der Abteilungsversammlung ersatzweise durch die Ableistung von Arbeitsstunden abgeleistet werden.
Umlagen können erhoben werden bei einem besonderen Finanzbedarf des Vereins, der nicht mit den allgemeinen Etatmitteln des Vereins gedeckt werden kann, insbesondere für die Finanzierung von Baumaßnahmen und Investitions-Projekten sowie bei drohender Insolvenz. Über die Erhe­bung einer Umlage entscheidet der Gesamtvorstand mit Zweidrittelmehrheit.
Weist das Konto des Mitgliedes zum Zeitpunkt der Abbuchung keine Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche aus diesem Grund entstehende Kosten.
Der Vorstand kann Beiträge, Gebühren und Umlagen auf Antrag stunden, ermäßigen oder erlassen.
Die näheren Einzelheiten zu Beiträgen und Gebühren regelt die Vereinsgebührenordnung, die auf Vorschlag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird.
Organe des Vereins sind der Gesamtvorstand, die Mitgliederversammlung und der Ältestenrat.
dem/der Rechner/Rechnerin,
dem/der Geschäftsführer/Geschäftsführerin,
den Abteilungsleitern/Abteilungsleiterinnen,
dem/der Pressewart/Pressewartin,
den Beisitzern. Zahl und Aufgaben der Beisitzer werden durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes vor der Wahl festgelegt. Als Beisitzer sollen mindestens der /die Vorsitzende des Bauausschusses und die Jugendleiter angehören.
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Vertretungsberechtigten Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Dieser besteht aus
der/dem Rechner/Rechnerin
Jeweils zwei sind gemeinsam zeichnungs- und vertretungsberechtigt. Sie handeln mit Geschäfts­auftrag für den Verein im Sinne des BGB. Der Verein übernimmt hierfür Haftung. Der Vertretungs­berechtigte Vorstand vertritt den Verein nach außen und ist insbesondere verantwortlich für ord­nungsgemäße Kassenführung, Rechnungslegung und Controlling.
Der Gesamtvorstand wird von der Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Bis zu einer Neuwahl bleibt der Gesamtvorstand geschäftsführend im Amt, längstens jedoch für einen Zeitraum von sechs Monaten nach dem Ende der jeweiligen Wahlperiode.
Scheidet ein Mitglied während der Wahlperiode aus dem Vorstand aus, ernennt der Gesamtvor­stand ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung kommissarisch. Scheidet ein Mitglied des Vertretungsberechtigten Vorstandes aus, ist innerhalb von acht Wochen eine außer­ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Der Gesamtvorstand führt die laufenden Vereinsgeschäfte. Er erledigt alle Verwaltungsaufgaben sowie alle Aufgaben, die nicht durch Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewie­sen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
Verfolgung des Vereinszweckes,
Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, Leitung der Mitgliederversamm­lung durch den 1. oder 2. Vorsitzenden,
Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder und den Ausschluss von Mitgliedern,
Planung und Durchführung der Veranstaltungen des Vereins,
Jährlich bis spätestens zum 20.01. des Geschäftsjahres Aufstellung eines Planes der monatli­chen Einnahmen und Ausgaben für den Gesamtverein aus den einzelnen Budgetplanentwür­fen der Abteilungen und des Geschäftsführers; Beschlussfassung über den Gesamtplan. Ge­lingt dies nicht vor Beginn des Geschäftsjahres, so gilt der Haushalt des Vorjahres fort und können im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung monatlich maximal 1/12 der geplanten Ausgaben getätigt werden.
Ordnungsgemäße Kassenführung; Sparsame Haushaltsführung nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit; Monatliche Buchung der Einnahmen und Ausgaben; Monatliche Kontrolle des Verlaufs von Einnahmen und Ausgaben des Vereins und ggf. zeitnahe Anpassung der Ausgaben an die aktuelle Finanzsituation durch Maßnahmen wie Ausgabenkürzungen oder Haushaltssperren; Rechnungslegung; Erhaltung des Vereinsvermögens. Die ordentlichen Einnahmen sind grundsätzlich für ordentliche Zwecke, außerordentliche Einnahmen (Darle­hen, Spenden usw.) grundsätzlich für außerordentliche Zwecke zu verwenden.
Der Gesamtvorstand kann zur Abwendung akuter Gefahren für den Verein auch zu Zeiten der vorläufigen Haushaltsführung kurzfristige (bis zu drei Monaten laufende) Darlehen (Kontoüberzie­hungen) bis zur Höhe von 5.000 € aufnehmen. Er hat dies durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigen zu lassen. Langfristige Darlehen und Darlehen mit höheren Beträ­gen sind vor der Darlehensaufnahme durch eine Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit zu beschließen.
Der Gesamtvorstand soll monatlich mindestens einmal tagen. Er muss insgesamt zehn Mal im Jahr zusammentreten. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Die Sitzungen des Vorstands sind nicht öffentlich. Durch den Vorstand geladene Mitglieder können gehört werden, sind jedoch nicht stimmberechtigt. Für besondere Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse bilden, in die auch Nichtvorstandsmitglieder berufen werden kön­nen.
Beschlüsse des Gesamtvorstandes – mit Ausnahme der Darlehensaufnahme (siehe § 10 Abs.(6) Satz 3) – werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der/des 1. Vorsitzenden den Ausschlag, bei dessen Abwesenheit die der/des 2. Vorsitzenden.
Über die Sitzung des Gesamtvorstandes ist ein Protokoll zu führen, in dem Beschlüsse wörtlich aufzunehmen sind und das vom Schriftführer/der Schriftführerin und dem/der 1. oder 2. Vorsitzen­den zu unterzeichnen ist.
Die Mitgliederversammlung (MV) ist das oberste Organ des Vereins. Ihre Beschlüsse sind für alle Mitglieder und Organe bindend.
Die Mitgliederversammlung wird aufgrund eines Beschlusses des Gesamtvorstandes durch den Vertretungsberechtigten Vorstand oder ein Mitglied desselben (siehe § 9 Abs. 2) einberufen. Sie ist die Versammlung aller Mitglieder des Vereins und wird durch den 1. oder 2. Vorsitzenden ge­leitet.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich im ersten Halbjahr statt. Die Einberufung muss spätestens zwei Wochen vor dem Termin durch Bekanntgabe im Odenwälder Volksblatt erfolgen.
Die Tagesordnung muss mit der Einberufung bekannt gegeben werden. Sie ist zu Beginn der Mitgliederversammlung zu beraten und zu beschließen. Sie kann durch Antrag eines Mitgliedes mit einfacher Mehrheit geändert werden. Sie soll bei ordentlichen Mitgliederversammlungen min­destens folgende Punkte enthalten:
Kassenbericht sowie Bericht über die Planungen des laufenden Jahres
Aussprache und Einwendungen
alle zwei Jahre Neuwahl des Vorstandes, der Kassenprüfer
nach Neuwahl der Abteilungsleitungen Bestätigung der Abteilungsleiter
(Beschlussfassung über Anträge. Anträge müssen dem Vertretungsberechtigten Vorstand schriftlich spätestens eine Woche vor der MV zugegangen sein.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden aufgrund eines Beschlusses des Gesamtvor­standes durch den Vertretungsberechtigten Vorstand oder ein Mitglied desselben aus wichtigem Grund einberufen. Eine Außerordentliche Mitgliederversammlung muss spätestens binnen drei Wochen nach Eingang des Antrages einberufen werden, wenn mindestens ein Viertel der Mitglie­der oder eine Abteilung dies unter Angabe der Gründe schriftlich vom Vorstand verlangt. Als Be­ginn der Frist gilt der Zugang des Antrages beim Vertretungsberechtigten Vorstand.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden und nach § 5 stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Satzungs­ändernde Beschlüsse und Beschlüsse über die Aufnahme langfristiger Darlehen oder von Darle­hen über mehr als 5.000 Euro bedürfen der Zustimmung von Zweidritteln der anwesenden stimm­berechtigten Mitglieder.
Wahlen erfolgen durch Handaufheben. Geheime Abstimmung muss erfolgen, wenn dies beantragt wird oder mehr als ein Kandidat zur Wahl steht. Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuss, bestehend aus drei stimmberechtigten Mitgliedern, zu bilden, der die Stimmberechtigung der anwesenden Mitglieder prüft, die Stimmergebnisse feststellt und bekannt gibt.
Über die Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer des Gesamtvorstandes ein Protokoll zu führen, das vom 1. oder 2. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Es muss ent­halten: Ort und Zeit der MV, Versammlungsleiter und Protokollführer, Anwesenheitsliste, Zahl der erschienenen und der stimmberechtigten Mitglieder, Feststellung der ordnungsgemäßen Einbe­rufung, die Tagesordnung, die Anträge und Beschlüsse im Wortlaut, die Abstimmungsergebnisse, die Art der Abstimmung. Es muss zwei Wochen nach der MV im Vereinsheim mindestens zwei Wochen lang ausgehängt werden. Einwände gegen das Protokoll müssen spätestens vier Wo­chen nach Aushang beim Vertretungsberechtigten Vorstand schriftlich geltend gemacht werden.
Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreise der stimmberechtigten Mitglieder drei Kassen­prüfer. Ein Vorstandsmitglied kann nicht Kassenprüfer sein.
Den Kassenprüfern obliegt mindestens einmal jährlich in angemessenem zeitlichen Abstand vor der Mitgliederversammlung die Prüfung der Buchführung und der Vereinskassen in sachlicher und rechnerischer Hinsicht, auf Vollständigkeit und Richtigkeit, sowie die Prüfung des Jahresabschlusses.
Zur Beschlussfähigkeit müssen mindestens zwei Kassenprüfer anwesend sein.
Den Kassenprüfern ist vom Vorstand umfassend Einsicht in die zur Prüfung begehrten Vereins­unterlagen zu gewähren und alle Auskünfte zu erteilen.
Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung Bericht über das Ergebnis ihrer Prüfhand­lungen und empfehlen ggf. die Entlastung des Vorstandes. Der Prüfbericht ist dem Vertretungs­berechtigten Vorstand spätestens zwei Tage vor der Mitgliederversammlung bekannt zu geben.
Der Ältestenrat besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Zusätzlich können Ersatzmitglieder gewählt werden. Er tagt nichtöffentlich und nur nach Bedarf. Er entscheidet mit einfacher Mehr­heit. Er wählt aus seiner Mitte eine/n Vorsitzende / Vorsitzenden. Bei Stimmengleichheit entschei­det die Stimme des/der Vorsitzenden.
Die Mitglieder des Ältestenrates werden durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Ge­samtvorstandes für die Dauer von vier Jahren gewählt. Es soll sich um langjährig verdiente Mit­glieder des Vereins aus verschiedenen Abteilungen handeln. Ein Vorstandsmitglied kann nicht Mitglied des Ältestenrates sein.
Aufgabe des Ältestenrates ist die Schlichtung schwerwiegender Streitfälle innerhalb des Vereins. Der Ältestenrat entscheidet in eigener Verantwortung nach Konsultation eines Mitgliedes des Ver­tretungsberechtigten Vorstands, in der Regel des 1. Vorsitzenden, ob ein Streitfall von ihm zu ent­scheiden ist. Der Ältestenrat kann von jedem Mitglied oder einem der Organe oder Gremien des Vereins angerufen werden.
Weitere Aufgabe des Ältestenrates ist die Herbeiführung von Wahlen, wenn kein handlungsfähiger Vertretungsberechtigter Vorstand mehr besteht. Über die Handlungsfähigkeit des Vertretungs­berechtigten Vorstandes entscheidet der Ältestenrat in geheimer Abstimmung und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Er hat dies binnen acht Wochen durch die Mitgliederversammlung bestätigen zu lassen.
Dem Ältestenrat obliegen weiterhin die Aufgaben des Ehrenbeauftragten.
Die Mitglieder des Ältestenrates sind zur Verschwiegenheit in allen im Ältestenrat beratenen An­gelegenheiten verpflichtet. Dies betrifft insbesondere auch Auskünfte darüber, welches Ältesten­ratsmitglied in welcher Angelegenheit wie abgestimmt oder argumentiert hat.
Der Verein gliedert sich in Fachsportabteilungen. Die Abteilungen bestehen aus allen Mitgliedern, die einer Abteilung zugeordnet sind. Einer Abteilung zuzuordnen sind alle Mitglieder, die die sport­lichen Angebote der Abteilung nutzen und alle damit verbundenen Pflichten erfüllen. Die Mitglie­der einer Abteilung bilden die Abteilungsversammlung.
Abteilungen können durch Beschluss der Abteilungsversammlungen fusionieren. Der Gesamtvor­stand kann die Gründung einer Abteilung mit Zweidrittelmehrheit beschließen. Die Schließung einer Abteilung kann nur durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden.
Jede Abteilung wird durch den Abteilungsvorstand geführt. Dieser muss mindestens aus dem Abteilungsleiter/der Abteilungsleiterin bestehen. Er soll je nach Größe der Abteilung weiterhin be­stehen aus
dem Spielausschussvorsitzenden oder Technischen Leiter
Der Abteilungsvorstand wird von der Abteilungsversammlung für zwei Jahre gewählt. Die innere Ordnung der Abteilung bestimmt sich nach dieser Satzung, deren Bestimmungen mit Ausnahme der § 9 Absätze (2) und (7) sowie §10 Abs.(6) Satz 3 sinngemäß anzuwenden sind.
In den einzelnen Abteilungen sollen Jugendabteilungen gebildet werden. Sie sind von einem Ju­gendleiter zu führen. Dieser ist Kraft seines Amtes Mitglied im Abteilungsvorstand.
Die Abteilungen sind rechtlich unselbständige Untergliederungen des Gesamtvereins und haben im Rechtsverkehr mit Dritten, sofern diese Satzung nichts anderes vorsieht, keine besonderen eigenen Rechte, insbesondere keinerlei Klagerechte. Die Mitglieder des Abteilungsvorstandes sind besondere Vertreter des Gesamtvereins gemäß § 30 BGB. Der Vorstand kann ihnen rechts­geschäftliche Vertretungsmacht einräumen und bei nachgewiesenen Pflichtverletzungen entzie­hen. Die Abteilungsvorsitzenden sind Kraft ihres Amtes Mitglied im Gesamtvorstand, wenn sie von der Mitgliederversammlung bestätigt worden sind.
Der Abteilungsvorstand beschließt jährlich den Entwurf eines Planes der monatlichen Einnahmen und Ausgaben für das Folgejahr für die Abteilung, den sogenannten Budgetplan. Er leitet diesen in elektronischer Form spätestens drei Tage vor der Dezembersitzung des Gesamtvorstandes an den Vertretungsberechtigten Vorstand weiter. Der Budgetplan der Abteilung muss mindestens ausgeglichen sein.
Eine Abteilung ist nicht dazu berechtigt, Ausgaben zu tätigen, für die in ihrem Geschäftsbereich zuvor keine Einnahmen realisiert worden oder liquide Vermögenswerte der Abteilung vorhanden sind. Eine Abweichung kann für nicht mehr als drei Monate nur auf Beschluss des Gesamtvor­standes erfolgen.
Der Abteilungsvorstand kann ausschließlich folgende Rechtsgeschäfte eingehen:
Verpflichtungsgeschäfte im Rahmen des bestehenden Haushaltsplanes im Einzelfall bis zu 800 Euro.
Verträge mit Arbeitnehmern/Dienstverpflichteten des Vereins im Rahmen des bestehenden Haushaltsplanes.
§ 14 Volkshaus und anderes Vermögen des Vereins
Der Gesamtvorstand beauftragt die Geschäftsführerin/den Geschäftsführer mit der Verwaltung des Volkshauses. Er/Sie ist ehrenamtlich tätig und besonderer Vertreter des Gesamtvereins gemäß § 30 BGB.
Der Geschäftsführer kann Verpflichtungsgeschäfte im Rahmen des bestehenden Haushaltsplanes im Einzelfall bis zu 800 Euro eingehen. Andere Rechtsgeschäfte oder Verpflichtungsgeschäfte, deren finanzielle Dimension 800 Euro übersteigen, schlägt der Geschäftsführer/die Geschäftsfüh­rerin dem Vertretungsberechtigten Vorstand und dem Gesamtvorstand vor. Bei Ausgaben, die 100 Euro übersteigen, hat der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin den Gesamtvorstand in der fol­genden regulären Sitzung zu informieren.
Der Geschäftsführer leitet jährlich bis spätestens drei Tage vor der Dezembersitzung des Gesamt­vorstandes in elektronischer Form einen Plan der monatlichen Einnahmen und Ausgaben, also den Budgetplan für das Folgejahr für die Verwaltung des Volkshauses an den Vertretungsberech­tigten Vorstand.
Die Verwaltung der anderen Sportstätten und des Vereinsheims obliegt den nutzenden Abteilun­gen.
Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in dieser Satzung definierten Aufgaben und Zwecke des Vereins personenbezogene Daten und Daten über persönliche und sachbezogene Verhältnisse seiner Mitglieder. Diese Daten werden darüber hinaus gespeichert, übermittelt und verändert.
Durch die Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Speicherung, Bearbeitung, Verarbeitung und Übermittlung ihrer personenbezoge­nen Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und Zwecke des Vereins zu. Eine anderweitige Datenverwendung ist nicht statthaft.
Jedes Mitglied hat das Recht auf Auskunft über seine gespeicherten Daten, Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit, sowie nach Ablauf seiner Mitgliedschaft auf unver­zügliche Sperrung und Löschung seiner Daten.
§ 16 Auflösung des Vereins, Änderung des Vereinszwecks und Fusion mit anderen Vereinen
Über die Auflösung des Vereins, die Änderung des Vereinszwecks oder den Zusammenschluss mit anderen Vereinen bestimmt eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung. Diese Mitgliederversammlung wird aufgrund Beschlusses des Gesamtvorstandes oder aufgrund Antrages von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins einberufen.
Die Auflösung des Vereins, die Änderung des Vereinszwecks oder der Zusammenschluss mit anderen Vereinen ist nur möglich, wenn mindestens drei Viertel aller stimmberechtigten anwesenden Mitglieder zustimmen.
Bei Auflösung des Vereins fällt sein zu diesem Zeitpunkt vorhandenes Vermögen an die Stadt Reinheim, die es unmittelbar und ausschließlich für ideelle Zwecke im Geiste dieser Satzung zu verwenden hat.
Die Mitgliederversammlung ernennt bei Auflösung zur Abwicklung der Geschäfte im Einverneh­men mit dem Bürgermeister der Stadt Reinheim einen Liquidatoren.
Diese Neufassung der Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 18.04.2008 beschlossen. Sie tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft und löst die bisherige Satzung vom 25.02.1972, zu­letzt geändert am 05.05.2000 ab.
0,15 MB Satzung des SV 1945 Reinheim e …
0,01 MB Gebührenordnung ab 01.07.2017 …
7. Jürgen-Kerz-Hallenturnier - vom 27.12. bis 30.12.2017

References: § 15
 § 26
 § 10
 § 9
 § 5
 § 9
 §10
 § 30

§ 14
 § 30

§ 16