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Timestamp: 2020-05-28 16:16:54+00:00

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goethegesellschaft hamburg
Goethe-Gesellschaft Hamburg e. V. Ortsvereinigung der Goethe-Gesellschaft in Weimar
Willkommen auf den Seiten der Goethe-Gesellschaft Hamburg!
Die Goethe-Gesellschaft Hamburg ist eine der größeren deutschen Ortsvereinigungen der internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar. [Der aktuelle NEWSLETTER (PDF, Dezember 2019) der Goethe-Gesellschaft Weimar HIER] Wir sind Freunde klassischer und moderner Literatur und ein Aktivposten im reichhaltigen Hamburger Kulturleben. Wenn Goethe Mephisto im Faust auch sagen lässt ”Wie man nach Norden weiter kommt, da nehmen Rus und Hexen zu” und Goethes Verbindung zu Hamburg ansonsten hauptsächlich kulinarischer Natur war (er ließ sich gerne Delikatessen aus Hamburg schicken), kann uns all dies - hanseatisch aufgeschlossen wie wir nun einmal sind - nicht davon abhalten, sein umfangreiches und vielfältiges Werk durch interessante Vorträge und Rezitationen, Veröffentlichungen, Exkursionen und Studienreisen zu erschließen. Auf diese Weise ergeben sich Einsichten in literarische, geistesgeschichtliche und historische Zusammenhänge, die Basis nachfolgender literarischer Werke bis in die Gegenwart sind. So stehen keinesfalls ausschließlich Goethe und seine Zeit im Fokus unserer Aktivitäten, sondern auch andere Dichter der Vergangenheit; vor allem auch zeitgenössische Schriftsteller und ihre Werke werden diskutiert. Zu Gast bei uns waren u.a.: Siegfried Lenz, Reiner Kunze, Walter Kempowski, Sigrid Damm, Volker Braun, um nur einige zu nennen. Unser Angebot richtet sich an alle, die Freude an Literatur haben und am Hamburger Kulturleben aktiv teilnehmen wollen, besonders auch an Autoren, Lehrende und Lernende.
Unsere Veranstaltungen finden überwiegend statt im Warburg-Haus (Bibliothekssaal) Heilwigstraße 116 20249 Hamburg
Unsere Veranstaltungen Sie können die Veranstaltungen hier als PDF herunterladen
In Goethes Haus Am Frauenplan
Reisen mit der Goethegesellschaft Hamburg
Mittwoch, 18. März 2020, 18.30 Uhr Neuer Ort: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Felix-Dahn-Str. 3, 20357 Hamburg Prof. Albert Meier, Kiel: Was die Welt im Innersten zusammenhält Johann Wolfgang von Goethe: Faust I/II Ab 1823 widmet sich Goethe der „Ausgabe letzter Hand“ seiner Werke, deren erste Lieferung 1827 erscheint; im Sommer 1831 beendet er das „Hauptgeschäft Faust“. Er versiegelt „Faust II“, „diese sehr ernsten Scherze“, wie er an Wilhelm v. Humboldt am 17. März 1832 schreibt, und verfügt, dass „Faust II“ erst postum veröffentlicht werden dürfe. Prof. Dr. Albert Meier, Kiel, wird die Grundlinien des `ganzen Faust` erläutern und u.a. anhand von Ausschnitten der epochalen Inszenierung des „Faust“ von Peter Stein (2000) darstellen, inwiefern uns das „Ewigweibliche…hinan“ zieht. Anmeldungen über r.flechsig@t-online oder über TIS des Landesinstituts! _______________________________________________________________________________
Mittwoch, 25.März 2020, 19.00 Uhr Warburghaus Prof. Annelore Engel, Hamburg: Russische Dichter und Goethe Versuch einer Aneignung Die Heirat des Weimarer Erbprinzen Carl Friedrich mit der russischen Großfürstin Maria Pawlowna führte zu einem regen Austausch zwischen den Höfen in Weimar und St. Petersburg. Goethe hatte Mitglieder des russischen Adels schon bei seinen Kuraufenthalten in den böhmischen Bädern kennengelernt; nun bot sich Gelegenheit, mehr über Russland zu erfahren und in Russland bekannter zu werden. Der russische Dichter Wassili Shukowski hatte Goethes Interesse für Puschkin geweckt. Puschkin verehrte Goethe – zu einer Begegnung der beiden kam es jedoch nie. _________________________________
Mittwoch, 22.April 2020, 19.00 Uhr Warburghaus Peter Bieringer, Hamburg, liest aus „Dichtung und Wahrheit“
Mittwoch, 10.Juni 2020, 19.00 Uhr Warburghaus Helmut Flechsig, Hamburg: Vorstellung von vier Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt
Mittwoch, 27.Mai 2020, 19.00 Uhr Warburghaus Dr. Manfred Osten, Bonn: Goethe - der Konfuzius von Weimar
Rückschau: Einige Foto-Impressionen von der Reise 2019 („Auf Goethes und Luthers Spuren - Eisleben, Wittenberg, Dessau, Wörlitz, Torgau, Magdeburg“)
Im Gotischen Haus in Wörlitz. Goethe bewunderte die Glasfenster
Im Hörsaal des Augusteums in Wittenberg
Vor dem Luther-Haus in Wittenberg
Goethegesell- schaft vor dem Bauhaus in Dessau
Rechts: „Faust“ Klassik-Seminar der Goethegesellschaft Hamburg im Warburghaus, 15./16.November 2019
Oben: „Was die Welt im Innersten zusammenhält“ Vortrag Prof. Albert Meier, Kiel Warburghaus, Januar 2020
Die Schlosskirche in Wittenberg
Vor der Schlosskirche
Lucas Cranach in den Cranach-Höfen Wittenberg
Wittenberg bei Nacht
Die Goethegesellschaft vor dem Torgauer Tor
Weimar, Fürstengruft
„Ob du reisen sollst, so fragst du, reisen in der Mark?“ fragt Fontane im Vorwort zu den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Wir haben eine Antwort auf seine Frage - eine Einladung für eine Reise im September. Auf Fontanes Spuren wollen wir vor allem das Havelland erkunden. 16. - 20. September 2020 Auf Fontanes Spuren durch die Mark Brandenburg Leitung: Ehepaar Flechsig Nähere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie H I E R (PDF)
Goethe zu seinem „Urfreund“ Knebel über China (1813): „Ich habe mir dieses wichtige Land gleichsam aufgespart, um mich dorthin im Falle der Not zu flüchten…“
Die Goethe-Gesellschaft Hamburg ist eine der größeren deutschen Ortsvereinigungen der internationalen Goethe- Gesellschaft in Weimar. [Der aktuelle NEWSLETTER (PDF, Dezember 2019) der Goethe-Gesellschaft Weimar HIER] Wir sind Freunde klassischer und moderner Literatur und ein Aktivposten im reichhaltigen Hamburger Kulturleben. Wenn Goethe Mephisto im Faust auch sagen lässt ”Wie man nach Norden weiter kommt, da nehmen Rus und Hexen zu” und Goethes Verbindung zu Hamburg ansonsten hauptsächlich kulinarischer Natur war (er ließ sich gerne Delikatessen aus Hamburg schicken), kann uns all dies - hanseatisch aufgeschlossen wie wir nun einmal sind - nicht davon abhalten, sein umfangreiches und vielfältiges Werk durch interessante Vorträge und Rezitationen, Veröffentlichungen, Exkursionen und Studienreisen zu erschließen. Auf diese Weise ergeben sich Einsichten in literarische, geistesgeschichtliche und historische Zusammenhänge, die Basis nachfolgender literarischer Werke bis in die Gegenwart sind. So stehen keinesfalls ausschließlich Goethe und seine Zeit im Fokus unserer Aktivitäten, sondern auch andere Dichter der Vergangenheit; vor allem auch zeitgenössische Schriftsteller und ihre Werke werden diskutiert. Zu Gast bei uns waren u.a.: Siegfried Lenz, Reiner Kunze, Walter Kempowski, Sigrid Damm, Volker Braun, um nur einige zu nennen. Unser Angebot richtet sich an alle, die Freude an Literatur haben und am Hamburger Kulturleben aktiv teilnehmen wollen, besonders auch an Autoren, Lehrende und Lernende.
Vortrag Prof. Singh, 22.3.2017: Über Deutschland. Heinrich Heines „Wintermärchen“
Weimar: Blick auf die Fürstengruft im Winter
Auf Goethes und Luthers Spuren Eisleben, Wittenberg, Dessau, Wörlitz, Torgau, Magdeburg
Mittwoch, 18. März 2020, 18.30 Uhr Neuer Ort: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Felix-Dahn-Str. 3, 20357 Hamburg Prof. Albert Meier, Kiel: Was die Welt im Innersten zusammenhält Johann Wolfgang von Goethe: Faust I/II Ab 1823 widmet sich Goethe der „Ausgabe letzter Hand“ seiner Werke, deren erste Lieferung 1827 erscheint; im Sommer 1831 beendet er das „Hauptgeschäft Faust“. Er versiegelt „Faust II“, „diese sehr ernsten Scherze“, wie er an Wilhelm v. Humboldt am 17. März 1832 schreibt, und verfügt, dass „Faust II“ erst postum veröffentlicht werden dürfe. Prof. Dr. Albert Meier, Kiel, wird die Grundlinien des `ganzen Faust` erläutern und u.a. anhand von Ausschnitten der epochalen Inszenierung des „Faust“ von Peter Stein (2000) darstellen, inwiefern uns das „Ewigweibliche…hinan“ zieht. Anmeldungen über r.flechsig@t-online oder über TIS des Landesinstituts! ___________________________________________________________________________ ____
Mittwoch, 25.März 2020, 19.00 Uhr Warburghaus Prof. Annelore Engel, Hamburg: Russische Dichter und Goethe Versuch einer Aneignung Die Heirat des Weimarer Erbprinzen Carl Friedrich mit der russischen Großfürstin Maria Pawlowna führte zu einem regen Austausch zwischen den Höfen in Weimar und St. Petersburg. Goethe hatte Mitglieder des russischen Adels schon bei seinen Kuraufenthalten in den böhmischen Bädern kennengelernt; nun bot sich Gelegenheit, mehr über Russland zu erfahren und in Russland bekannter zu werden. Der russische Dichter Wassili Shukowski hatte Goethes Interesse für Puschkin geweckt. Puschkin verehrte Goethe – zu einer Begegnung der beiden kam es jedoch nie. ________________________________________________________________________________
Mittwoch, 10.Juni 2020, 19.00 Uhr Warburghaus Helmut Flechsig, Hamburg: Vorstellung von vier Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt _______________________________________________________________________________________________
Rückschau auf 2019:
Goethegesellschaft vor dem Bauhaus in Dessau
Klassikseminar „Faust“ 15./16.11.2019
Lucas Cranach Cranach-Höfe Wittenberg
Goethegesellschaft vor der Schlosskirche
NEU (Wegen der großen Nachfrage Wiederholung des Vortrags vom 15. Januar:)
„Ob du reisen sollst, so fragst du, reisen in der Mark?“ fragt Fontane im Vorwort zu den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Wir haben eine Antwort auf seine Frage - eine Einladung für eine Reise im September. Auf Fontanes Spuren wollen wir vor allem das Havelland erkunden. 16. - 20. September 2020 Auf Fontanes Spuren durch die Mark Brandenburg Leitung: Ehepaar Flechsig Nähere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie H I E R (PDF) ________________________________________________________________________________
Goethe zu seinem „Urfreund“ Knebel über China (1813): „Ich habe mir dieses wichtige Land gleichsam aufgespart, um mich dorthin im Falle der Not zu flüchten.“
Im Ilmpark
Mittwoch, 18. März 2020, 18.30 Uhr Veränderter Ort: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Felix Dahn Str. 3, 20357 Hamburg Prof. Albert Meier, Kiel: Was die Welt im Innersten zusammenhält Johann Wolfgang von Goethe: Faust I/II Ab 1823 widmet sich Goethe der „Ausgabe letzter Hand“ seiner Werke, deren erste Lieferung 1827 erschien; im Sommer 1831 beendet er das „Hauptgeschäft Faust“. Er versiegelt „Faust II“, „diese sehr ernsten Scherze“, wie er an Wilhelm v. Humboldt am 17. März 1832 schreibt, und verfügt, dass „Faust II“ erst postum veröffentlicht werden dürfe. Prof. Dr. Albert Meier, Kiel, wird die Grundlinien des `ganzen Faust` erläutern und u.a. anhand von Ausschnitten der epochalen Inszenierung des „Faust“ von Peter Stein (2000) darstellen, inwiefern uns das „Ewigweibliche…hinan“ zieht. Anmeldungen über r.flechsig@t-online oder über TIS des Landesinstituts! ______________________________________________________
Mittwoch, 25.März 2020, 19.00 Uhr Warburghaus Prof. Annelore Engel, Hamburg: Russische Dichter und Goethe Versuch einer Aneignung Die Heirat des Weimarer Erbprinzen Carl Friedrich mit der russischen Großfürstin Maria Pawlowna führte zu einem regen Austausch zwischen den Höfen in Weimar und St. Petersburg. Goethe hatte Mitglieder des russischen Adels schon bei seinen Kuraufenthalten in den böhmischen Bädern kennengelernt; nun bot sich Gelegenheit, mehr über Russland zu erfahren und in Russland bekannter zu werden. Der russische Dichter Wassili Shukowski hatte Goethes Interesse für Puschkin geweckt. Puschkin verehrte Goethe – zu einer Begegnung der beiden kam es jedoch nie. _______________________________
Mittwoch, 22.April 2020, 19.00 Uhr Warburghaus Peter Bieringer, Hamburg, liest aus „Dichtung und Wahrheit“ ___________________________________________
Mittwoch, 27.Mai 2020, 19.00 Uhr Warburghaus Dr. Manfred Osten, Bonn: Goethe - der Konfuzius von Weimar _____________________________________________________________
Mittwoch, 10.Juni 2020, 19.00 Uhr Warburghaus Helmut Flechsig, Hamburg: Vorstellung von vier Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt _______________________________________________
„FAUST“ Klassik-Seminar der Goethegesellschaft Hamburg Warburghaus, November 2019
Lucas Cranach, Cranach-Höfe Wittenberg
Goethegesellschaft vor dem Torgauer Schloss
NEU (Wegen der hohen Nachfrage: Wiederholung des Vortrags vom 15. Januar)
„Ob du reisen sollst, so fragst du, reisen in der Mark?“ fragt Fontane im Vorwort zu den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Wir haben eine Antwort auf seine Frage - eine Einladung für eine Reise im September. Auf Fontanes Spuren wollen wir vor allem das Havelland erkunden. 16. - 20. September 2020 Auf Fontanes Spuren durch die Mark Brandenburg Leitung: Ehepaar Flechsig Nähere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie H I E R (PDF) _______________________________________________
Datenschutzerklärung, Stand: 25.5.2018 (mit Ergänzung zum Veranstaltungskalender-Tool vom 13.3.2019: Siehe Nr. 6) • Die nachfolgende Datenschutzerklärung gilt für die Nutzung unseres Online-Präsenz www.goethe-gesellschaft-hamburg.de (nachfolgend „Website“). Wir messen dem Datenschutz große Bedeutung bei. Die Erhebung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten geschieht unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). 1 Verantwortlicher Verantwortlicher für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist der Vorstand gem. § 26 BGB, erreichbar über die im Impressum genannten Wege. Sofern Sie der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung Ihrer Daten durch uns nach Maßgabe dieser Datenschutzbestimmungen insgesamt oder für einzelne Maßnahmen widersprechen wollen, können Sie Ihren Widerspruch an den Verantwortlichen richten. Sie können diese Datenschutzerklärung jederzeit speichern und ausdrucken. 2 Allgemeine Zwecke der Verarbeitung Wir verwenden personenbezogene Daten zum Zweck des Betriebs der Website (Kontaktformular bzw. Email-Verkehr) 3 Welche Daten wir verwenden und warum 3.1 Hosting Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zweck des Betriebs der Website einsetzen. Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter, Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Interessenten und Besuchern dieser Website auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung unserer Website gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO. 3.2 Zugriffsdaten Wir sammeln -anonymisierte- Informationen über Sie, wenn Sie diese Website nutzen. Wir erfassen automatisch Informationen über Ihr Nutzungsverhalten und Ihre Interaktion mit uns und registrieren Daten zu Ihrem Computer oder Mobilgerät. Wir erheben, speichern und nutzen Daten über jeden Zugriff auf unsere Website (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten können gehören: - Name und URL der abgerufenen Datei - Datum und Uhrzeit des Abrufs - Übertragene Datenmenge - Meldung über erfolgreichen Abruf (HTTP response code) - Browsertyp und Browserversion - Betriebssystem - Referer URL (d.h. die zuvor besuchte Seite) - Websites, die vom System des Nutzers über unsere Website aufgerufen werden - Internet-Service-Provider des IP-Adresse und der anfragende Provider Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Sendung der Website an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben. Die Speicherung in Logfiles erfolgt, um die Funktionsfähigkeit der Website sicherzustellen. Eine Auswertung der Daten etwa zu Marketingzwecken o.ä. findet nicht statt. In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die oben genannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Im Falle der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist dies der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist. Wir nutzen diese Protokolldaten ohne Zuordnung zu Ihrer Person oder sonstige Profilerstellung für statistische Auswertungen zum Zweck des Betriebs, der Sicherheit und der Optimierung unserer Website, aber auch zur anonymen Erfassung der Anzahl der Besucher auf unserer Website (traffic) sowie zum Umfang und zur Art der Nutzung unserer Website. Hierin liegt auch unser berechtigtes Interesse gemäß Art 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO. Wir behalten uns vor, die Protokolldaten nachträglich zu überprüfen, wenn aufgrund konkreter Anhaltspunkte der berechtigte Verdacht einer rechtswidrigen Nutzung besteht. IP-Adressen speichern wir für einen begrenzten Zeitraum in den Logfiles, wenn dies für Sicherheitszwecke erforderlich ist. IP-Adressen speichern wir auch dann, wenn wir den konkreten Verdacht einer Straftat im Zusammenhang mit der Nutzung unserer Website haben. Außerdem speichern wir als Teil Ihres Accounts das Datum Ihres letzten Besuchs (z.B. bei Registrierung, Login, Klicken von Links etc.). 3.3 Cookies Wir verwenden sogenannte Session-Cookies, um unsere Website zu optimieren. Ein Session-Cookie ist eine kleine Textdatei, die von den jeweiligen Servern beim Besuch einer Internetseite verschickt und auf Ihrer Festplatte zwischengespeichert wird. Diese Datei als solche enthält eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren. Diese Cookies werden gelöscht, nachdem Sie Ihren Browser schließen. Unser berechtigtes Interesse an der Nutzung der Cookies gemäß Art 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO liegt darin, unsere Website nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. In den Cookies werden etwa folgende Daten und Informationen gespeichert: - Log-In-Informationen - Spracheinstellungen - eingegebene Suchbegriffe - Informationen über die Anzahl der Aufrufe unserer Website sowie Nutzung einzelner Funktionen unseres Internetauftritts. Bei Aktivierung des Cookies wird diesem eine Identifikationsnummer zugewiesen, und eine Zuordnung Ihrer personenbezogenen Daten zu dieser Identifikationsnummer wird nicht vorgenommen. Ihr Name, Ihre IP-Adresse oder ähnliche Daten, die eine Zuordnung des Cookies zu Ihnen ermöglichen würden, werden nicht in den Cookie eingelegt. Auf Basis der Cookie-Technologie erhalten wir lediglich pseudonymisierte Informationen, beispielsweise darüber, welche Seiten unserer Website besucht wurden. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies vorab informiert werden und im Einzelfall entscheiden können, ob Sie die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen, oder dass Cookies komplett verhindert werden. Dadurch kann die Funktionalität der Website eingeschränkt werden. 3.4 E-Mail Kontakt Wenn Sie mit unserem Verein in Kontakt treten (z. B. per Kontaktformular oder hier veröffentlichten E-Mail-Adressen), verarbeiten wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage sowie für den Fall, dass Anschlussfragen entstehen. Weitere personenbezogene Daten verarbeiten wir nur, wenn Sie dazu einwilligen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 a) DSGVO) oder wir ein berechtigtes Interesse an der Verarbeitung Ihrer Daten haben (Art. 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO). Ein berechtigtes Interesse liegt naturgemäß darin, auf Ihre E-Mail zu antworten. 4 Ihre Rechte als von der Datenverarbeitung Betroffener Nach den anwendbaren Gesetzen haben Sie verschiedene Rechte bezüglich Ihrer personenbezogenen Daten. Möchten Sie diese Rechte geltend machen, so richten Sie Ihre Anfrage bitte per E-Mail oder per Post unter eindeutiger Identifizierung Ihrer Person an die in Ziffer 1 genannte Adresse. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über Ihre Rechte. 4.1 Recht auf Bestätigung und Auskunft Sie haben das Recht auf eine übersichtliche Auskunft über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten. Im Einzelnen: Sie haben jederzeit das Recht, von uns eine Bestätigung darüber zu erhalten, ob Sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Ist dies der Fall, so haben Sie das Recht, von uns eine unentgeltliche Auskunft über die zu Ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten nebst einer Kopie dieser Daten zu verlangen. Des Weiteren besteht ein Recht auf folgende Informationen: 1. die Verarbeitungszwecke; 2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden; 3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen; 4. falls möglich, die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer; 5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; 6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; 7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei Ihnen erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten; 8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für Sie. Werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so haben Sie das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden. 4.2 Recht auf Berichtigung Sie haben das Recht, von uns die Berichtigung und ggf. auch Vervollständigung Sie betreffender personenbezogener Daten zu verlangen. Im Einzelnen: Sie haben das Recht, von uns unverzüglich die Berichtigung Sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung haben Sie das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen. 4.3 Recht auf Löschung ("Recht auf Vergessenwerden") In einer Reihe von Fällen sind wir verpflichtet, Sie betreffende personenbezogene Daten zu löschen. Im Einzelnen: Sie haben gemäß Art. 17 Abs. 1 DSGVO das Recht, von uns zu verlangen, dass Sie betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und wir sind verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft: 1. Die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. 2. Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. 3. Sie legen gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. 4. Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. 5. Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem wir unterliegen. 6. Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gemäß Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben. 4.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung In einer Reihe von Fällen sind Sie berechtigt, von uns eine Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Im Einzelnen: Sie haben das Recht, von uns die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist: 1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von Ihnen bestritten, und zwar für eine Dauer, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen, 2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnten und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt haben; 3. wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Sie die Daten jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder 4. Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe unseres Unternehmens gegenüber den Ihren überwiegen. 4.5 Recht auf Datenübertragbarkeit Sie haben das Recht, Sie betreffende personenbezogene Daten maschinenlesbar zu erhalten, zu übermitteln oder von uns übermitteln zu lassen. Im Einzelnen: Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und Sie haben das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern 1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO beruht und 2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 haben Sie das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. 4.6 Widerspruchsrecht Sie haben das Recht, aus einer rechtmäßigen Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns zu widersprechen, wenn sich dies aus Ihrer besonderen Situation begründet und unsere Interessen an der Verarbeitung nicht überwiegen. Im Einzelnen: Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 S. 1 e) oder f) DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Werden personenbezogene Daten von uns verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Sie betreffende Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen, es sei denn, die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich. 4.7 Automatisierte Entscheidungen einschließlich Profiling Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Eine automatisierte Entscheidungsfindung auf der Grundlage der erhobenen personenbezogenen Daten findet nicht statt. 4.8 Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung Sie haben das Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen. 4.9 Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde Sie haben das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten rechtswidrig ist. Hinweis: Da über diese Website keine Geschäfte getätigt und dementsprechend keine damit verbundenen persönlichen Daten erhoben werden, trifft der Punkt 4 nur sehr eingeschränkt auf diese Website zu. 5 Datensicherheit Wir sind um die Sicherheit Ihrer Daten im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze und technischen Möglichkeiten maximal bemüht. Ihre persönlichen Daten werden bei uns verschlüsselt übertragen. Wir nutzen das Codierungssystem SSL (Secure Socket Layer), weisen jedoch darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Zur Sicherung Ihrer Daten unterhalten wir technische und organisatorische Sicherungsmaßnahmen entsprechend Art. 32 DSGVO, die wir immer wieder dem Stand der Technik anpassen. Wir gewährleisten außerdem nicht, dass unser Angebot zu bestimmten Zeiten zur Verfügung steht; Störungen, Unterbrechungen oder Ausfälle können nicht ausgeschlossen werden. Die von uns verwendeten Server werden regelmäßig sorgfältig gesichert. 6 Weitergabe von Daten an Dritte, keine Datenübertragung ins Nicht-EU- Ausland Grundsätzlich verwenden wir Ihre personenbezogenen Daten nur innerhalb unseres Vereins. Wenn und soweit wir Dritte im Rahmen der Erfüllung von mit Ihnen geschlossenen Verträgen einschalten (etwa Logistik-Dienstleister), erhalten diese personenbezogene Daten nur in dem Umfang, in welchem die Übermittlung für die entsprechende Leistung erforderlich ist. Für den Fall, dass wir bestimmte Teile der Datenverarbeitung auslagern („Auftragsverarbeitung“), verpflichten wir Auftragsverarbeiter vertraglich dazu, personenbezogene Daten nur im Einklang mit den Anforderungen der Datenschutzgesetze zu verwenden und den Schutz der Rechte der betroffenen Person zu gewährleisten. Ergänzung vom 13.3.2019: Zur Einrichtung unseres ständig aktualisiert gehaltenen Veranstaltungskalenders verwenden wir ein Online-Tool der Fa. WebMart. Sie werden beim Anklicken des auf der Startseite befindlichen Kalenders (oben) auf die von uns eingegebenen Daten der nächsten Veranstaltungen weitergeleitet. Eine Datenübertragung an Stellen oder Personen außerhalb der EU außerhalb des in dieser Erklärung in Ziffer 4 genannten Falls findet nicht statt und ist nicht geplant. Der folgende Passus betrifft unseren eigenen Schutz gegenüber Dritten: Widerspruch gegen Werbe-Mails Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht hier veröffentlichten Kontaktdaten zur Zusendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung etc. wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Wir behalten uns ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor. 7 Datenschutzbeauftragter Sollten Sie noch Fragen oder Bedenken zum Datenschutz haben, so wenden Sie sich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten (siehe: „Verantwortlicher“, Punkt 1)
Auf dem Jacobsfriedhof
Datenschutzerklärung, Stand: 25.5.2018 • Die nachfolgende Datenschutzerklärung gilt für die Nutzung unseres Online-Präsenz www.goethe-gesellschaft-hamburg.de (nachfolgend „Website“). Wir messen dem Datenschutz große Bedeutung bei. Die Erhebung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten geschieht unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). 1 Verantwortlicher Verantwortlicher für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist der Vorstand gem. § 26 BGB, erreichbar über die im Impressum genannten Wege. Sofern Sie der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung Ihrer Daten durch uns nach Maßgabe dieser Datenschutzbestimmungen insgesamt oder für einzelne Maßnahmen widersprechen wollen, können Sie Ihren Widerspruch an den Verantwortlichen richten. Sie können diese Datenschutzerklärung jederzeit speichern und ausdrucken. 2 Allgemeine Zwecke der Verarbeitung Wir verwenden personenbezogene Daten zum Zweck des Betriebs der Website (Kontaktformular bzw. Email-Verkehr) 3 Welche Daten wir verwenden und warum 3.1 Hosting Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zweck des Betriebs der Website einsetzen. Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter, Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Interessenten und Besuchern dieser Website auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung unserer Website gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO. 3.2 Zugriffsdaten Wir sammeln -anonymisierte- Informationen über Sie, wenn Sie diese Website nutzen. Wir erfassen automatisch Informationen über Ihr Nutzungsverhalten und Ihre Interaktion mit uns und registrieren Daten zu Ihrem Computer oder Mobilgerät. Wir erheben, speichern und nutzen Daten über jeden Zugriff auf unsere Website (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten können gehören: - Name und URL der abgerufenen Datei - Datum und Uhrzeit des Abrufs - Übertragene Datenmenge - Meldung über erfolgreichen Abruf (HTTP response code) - Browsertyp und Browserversion - Betriebssystem - Referer URL (d.h. die zuvor besuchte Seite) - Websites, die vom System des Nutzers über unsere Website aufgerufen werden - Internet-Service-Provider des IP-Adresse und der anfragende Provider Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Sendung der Website an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben. Die Speicherung in Logfiles erfolgt, um die Funktionsfähigkeit der Website sicherzustellen. Eine Auswertung der Daten etwa zu Marketingzwecken o.ä. findet nicht statt. In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die oben genannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Im Falle der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist dies der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist. Wir nutzen diese Protokolldaten ohne Zuordnung zu Ihrer Person oder sonstige Profilerstellung für statistische Auswertungen zum Zweck des Betriebs, der Sicherheit und der Optimierung unserer Website, aber auch zur anonymen Erfassung der Anzahl der Besucher auf unserer Website (traffic) sowie zum Umfang und zur Art der Nutzung unserer Website. Hierin liegt auch unser berechtigtes Interesse gemäß Art 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO. Wir behalten uns vor, die Protokolldaten nachträglich zu überprüfen, wenn aufgrund konkreter Anhaltspunkte der berechtigte Verdacht einer rechtswidrigen Nutzung besteht. IP-Adressen speichern wir für einen begrenzten Zeitraum in den Logfiles, wenn dies für Sicherheitszwecke erforderlich ist. IP-Adressen speichern wir auch dann, wenn wir den konkreten Verdacht einer Straftat im Zusammenhang mit der Nutzung unserer Website haben. Außerdem speichern wir als Teil Ihres Accounts das Datum Ihres letzten Besuchs (z.B. bei Registrierung, Login, Klicken von Links etc.). 3.3 Cookies Wir verwenden sogenannte Session-Cookies, um unsere Website zu optimieren. Ein Session-Cookie ist eine kleine Textdatei, die von den jeweiligen Servern beim Besuch einer Internetseite verschickt und auf Ihrer Festplatte zwischengespeichert wird. Diese Datei als solche enthält eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren. Diese Cookies werden gelöscht, nachdem Sie Ihren Browser schließen. Unser berechtigtes Interesse an der Nutzung der Cookies gemäß Art 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO liegt darin, unsere Website nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. In den Cookies werden etwa folgende Daten und Informationen gespeichert: - Log-In-Informationen - Spracheinstellungen - eingegebene Suchbegriffe - Informationen über die Anzahl der Aufrufe unserer Website sowie Nutzung einzelner Funktionen unseres Internetauftritts. Bei Aktivierung des Cookies wird diesem eine Identifikationsnummer zugewiesen, und eine Zuordnung Ihrer personenbezogenen Daten zu dieser Identifikationsnummer wird nicht vorgenommen. Ihr Name, Ihre IP-Adresse oder ähnliche Daten, die eine Zuordnung des Cookies zu Ihnen ermöglichen würden, werden nicht in den Cookie eingelegt. Auf Basis der Cookie-Technologie erhalten wir lediglich pseudonymisierte Informationen, beispielsweise darüber, welche Seiten unserer Website besucht wurden. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies vorab informiert werden und im Einzelfall entscheiden können, ob Sie die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen, oder dass Cookies komplett verhindert werden. Dadurch kann die Funktionalität der Website eingeschränkt werden. 3.4 E-Mail Kontakt Wenn Sie mit unserem Verein in Kontakt treten (z. B. per Kontaktformular oder hier veröffentlichten E-Mail-Adressen), verarbeiten wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage sowie für den Fall, dass Anschlussfragen entstehen. Weitere personenbezogene Daten verarbeiten wir nur, wenn Sie dazu einwilligen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 a) DSGVO) oder wir ein berechtigtes Interesse an der Verarbeitung Ihrer Daten haben (Art. 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO). Ein berechtigtes Interesse liegt naturgemäß darin, auf Ihre E-Mail zu antworten. 4 Ihre Rechte als von der Datenverarbeitung Betroffener Nach den anwendbaren Gesetzen haben Sie verschiedene Rechte bezüglich Ihrer personenbezogenen Daten. Möchten Sie diese Rechte geltend machen, so richten Sie Ihre Anfrage bitte per E-Mail oder per Post unter eindeutiger Identifizierung Ihrer Person an die in Ziffer 1 genannte Adresse. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über Ihre Rechte. 4.1 Recht auf Bestätigung und Auskunft Sie haben das Recht auf eine übersichtliche Auskunft über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten. Im Einzelnen: Sie haben jederzeit das Recht, von uns eine Bestätigung darüber zu erhalten, ob Sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Ist dies der Fall, so haben Sie das Recht, von uns eine unentgeltliche Auskunft über die zu Ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten nebst einer Kopie dieser Daten zu verlangen. Des Weiteren besteht ein Recht auf folgende Informationen: 1. die Verarbeitungszwecke; 2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden; 3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen; 4. falls möglich, die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer; 5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; 6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; 7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei Ihnen erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten; 8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für Sie. Werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so haben Sie das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden. 4.2 Recht auf Berichtigung Sie haben das Recht, von uns die Berichtigung und ggf. auch Vervollständigung Sie betreffender personenbezogener Daten zu verlangen. Im Einzelnen: Sie haben das Recht, von uns unverzüglich die Berichtigung Sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung haben Sie das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen. 4.3 Recht auf Löschung ("Recht auf Vergessenwerden") In einer Reihe von Fällen sind wir verpflichtet, Sie betreffende personenbezogene Daten zu löschen. Im Einzelnen: Sie haben gemäß Art. 17 Abs. 1 DSGVO das Recht, von uns zu verlangen, dass Sie betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und wir sind verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft: 1. Die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. 2. Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. 3. Sie legen gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. 4. Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. 5. Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem wir unterliegen. 6. Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gemäß Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben. 4.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung In einer Reihe von Fällen sind Sie berechtigt, von uns eine Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Im Einzelnen: Sie haben das Recht, von uns die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist: 1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von Ihnen bestritten, und zwar für eine Dauer, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen, 2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnten und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt haben; 3. wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Sie die Daten jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder 4. Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe unseres Unternehmens gegenüber den Ihren überwiegen. 4.5 Recht auf Datenübertragbarkeit Sie haben das Recht, Sie betreffende personenbezogene Daten maschinenlesbar zu erhalten, zu übermitteln oder von uns übermitteln zu lassen. Im Einzelnen: Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und Sie haben das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern 1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO beruht und 2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 haben Sie das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. 4.6 Widerspruchsrecht Sie haben das Recht, aus einer rechtmäßigen Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns zu widersprechen, wenn sich dies aus Ihrer besonderen Situation begründet und unsere Interessen an der Verarbeitung nicht überwiegen. Im Einzelnen: Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 S. 1 e) oder f) DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Werden personenbezogene Daten von uns verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Sie betreffende Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen, es sei denn, die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich. 4.7 Automatisierte Entscheidungen einschließlich Profiling Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Eine automatisierte Entscheidungsfindung auf der Grundlage der erhobenen personenbezogenen Daten findet nicht statt. 4.8 Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung Sie haben das Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen. 4.9 Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde Sie haben das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten rechtswidrig ist. Hinweis: Da über diese Website keine Geschäfte getätigt und dementsprechend keine damit verbundenen persönlichen Daten erhoben werden, trifft der Punkt 4 nur sehr eingeschränkt auf diese Website zu. 5 Datensicherheit Wir sind um die Sicherheit Ihrer Daten im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze und technischen Möglichkeiten maximal bemüht. Ihre persönlichen Daten werden bei uns verschlüsselt übertragen. Wir nutzen das Codierungssystem SSL (Secure Socket Layer), weisen jedoch darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Zur Sicherung Ihrer Daten unterhalten wir technische und organisatorische Sicherungsmaßnahmen entsprechend Art. 32 DSGVO, die wir immer wieder dem Stand der Technik anpassen. Wir gewährleisten außerdem nicht, dass unser Angebot zu bestimmten Zeiten zur Verfügung steht; Störungen, Unterbrechungen oder Ausfälle können nicht ausgeschlossen werden. Die von uns verwendeten Server werden regelmäßig sorgfältig gesichert. 6 Weitergabe von Daten an Dritte, keine Datenübertragung ins Nicht-EU- Ausland Grundsätzlich verwenden wir Ihre personenbezogenen Daten nur innerhalb unseres Vereins. Wenn und soweit wir Dritte im Rahmen der Erfüllung von mit Ihnen geschlossenen Verträgen einschalten (etwa Logistik-Dienstleister), erhalten diese personenbezogene Daten nur in dem Umfang, in welchem die Übermittlung für die entsprechende Leistung erforderlich ist. Für den Fall, dass wir bestimmte Teile der Datenverarbeitung auslagern („Auftragsverarbeitung“), verpflichten wir Auftragsverarbeiter vertraglich dazu, personenbezogene Daten nur im Einklang mit den Anforderungen der Datenschutzgesetze zu verwenden und den Schutz der Rechte der betroffenen Person zu gewährleisten. Eine Datenübertragung an Stellen oder Personen außerhalb der EU außerhalb des in dieser Erklärung in Ziffer 4 genannten Falls findet nicht statt und ist nicht geplant. Der folgende Passus betrifft unseren eigenen Schutz gegenüber Dritten: Widerspruch gegen Werbe-Mails Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht hier veröffentlichten Kontaktdaten zur Zusendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung etc. wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Wir behalten uns ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor. 7 Datenschutzbeauftragter Sollten Sie noch Fragen oder Bedenken zum Datenschutz haben, so wenden Sie sich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten (siehe: „Verantwortlicher“, Punkt 1)
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Die Goethe-Gesellschaft Hamburg
von Ragnhild Flechsig
Im Juli 1807 trifft Goethe in Karlsbad mit Carl Friedrich Reinhard zusammen und hält im Tagebuch unter dem 3.7. fest: "Darauf kam Resident
Reinhard und blieb bis gegen 1 Uhr. Gespräch über Hamburg überhaupt, besonders seine literarischen Zirkel. Reimarus, Klopstock, Lessing,
Büsch, Ebeling u.s.w. Vorständige beschränkte Denkungsweise." (1)
Diese ablehnende Haltung Goethes der Stadt Hamburg und ihren Literaten gegenüber hielt jedoch einen Kreis Hamburger Literaturfreunde
und Literaturprofessoren nicht ab, im Mai 1924, anlässlich des 175. Geburtstags Goethes, die Hamburger Ortsvereinigung zu gründen,
ausgehend von einer Initiative des Germanisten Prof. Robert Petsch.
Der erste Vorsitzende wird Senatspräsident Dr. Erich Grisebach (geb.1864), der den Vorsitz der Hamburger Gesellschaft bis zu seinem Tod
1941 innehat. Das Archiv der Ortsvereinigung Hamburg ist sehr lückenhaft. Die Zeit 1933-1945 fehlt fast vollständig, für die Zeit von 1946 bis
etwa 1972 liegt nur eine unvollständige Aktenlage vor.
Nachfolger Grisebachs wird Prof. Wilhelm Flitner, einer der führenden Reformpädagogen der Weimarer Republik und der ersten Jahre der
Bundesrepublik. Er führt die Hamburger Goethe-Gesellschaft durch die Kriegs- und Nachkriegszeit, muss jedoch 1947 aus gesundheitlichen
Gründen den Vorsitz an den Juristen und Finanzfachmann Dr. Wolfgang Mersmann abgeben, der für ein Jahr Vorsitzender ist, bevor er einem
Ruf nach Bad Homburg folgt.
Dr. Robert Johannes Meyer, Wirtschaftsjurist und Vorsitzender der Gesellschaft der Bücherfreunde zu Hamburg, leitet als stellvertretender
Vorsitzender die Hamburger Goethe-Gesellschaft von 1948 bis 1953.
Von 1953 bis 1956 übernimmt Prof. Hans Pyritz die Aufgaben des Vorsitzenden, der im Juni 1953 Thomas Mann vor zahlreichem Publikum in
der Musikhalle begrüßen kann (2). Und am 14. Dezember 1954 liest Gottfried Benn, auf Einladung von Hans Pyritz, in der Hamburger
Universität. Er begrüßt das Publikum: "Meine Damen und Herren,... die Einladung, vor der Hamburger Goethe-Gesellschaft zu reden, war von
Herrn Prof. Pyritz mit der Bitte verbunden, keinen Goethevortrag zu halten, sondern - wie er schrieb - 'einmal lebendig- unmittelbar in das Reich
der modernen Kunst und in die Probleme unserer heutigen Kultursituation hineinzuführen'. Das werde ich versuchen." (3)
Unter der zehnjährigen Leitung von Dr. Rudolf Joerden, dem langjährigen Leiter der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen, versucht die
Hamburger Goethe-Gesellschaft, über den engeren Kreis der Universität und der Bücherexperten hinaus weitere Interessentenkreise zu
Dieses Ziel verfolgt auch Dr. Hans-Harder Biermann-Ratjen (Kultursenator 1953-1966) während seiner Zeit als Vorsitzender von 1966-1969. Die
Zeit der Studentenrevolte und der allgemeinen gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche geht an der Hamburger Goethe-Gesellschaft nicht
spurlos vorüber: Schwindende Mitgliederzahlen, schwindende Akzeptanz in der Öffentlichkeit führen fast zur Selbstauflösung der Gesellschaft.
Dem Leitenden Oberschulrat Curt Zahn gelingt es, zusammen mit dem übrigen Vorstand, das Vortragsprogramm aus dem Elfenbeinturm der
universitären und universitätsnahen Zirkel herauszuführen , indem sich die Gesellschaft für neuere Literatur und allgemeiner interessierende
Themen öffnet. Nach achtzehnjährigem Vorsitz dankt die Mitgliederversammlung Curt Zahn, indem sie ihn zum Ehrenvorsitzenden ernennt.
Die Leitung der Hamburger Goethe-Gesellschaft bleibt in den folgenden Jahren (ab 1987) bei Vertretern der Hamburger Schulbehörde:
Oberschulrat Gerhard Nöthlich (Vorsitz 1987-1996) folgt dem von Curt Zahn eingeschlagenen Weg und erweitert das Programm um literarische
Reisen und Exkursionen, die große Resonanz finden. In seine Zeit fällt die Wiedervereinigung; Gerhard Nöthlich nutzt sehr früh schon die
Möglichkeiten des freien Reiseverkehrs, um Exkursionen in die neuen Bundesländer zu veranstalten. Es kommt zu einem regen Austausch und
zu nachhaltigen Begegnungen mit den dortigen Goethe-Gesellschaften. Auch Gerhard Nöthlich wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
1999 laden Oberschulrat Dr. Klaus Baumann (Vorsitz 1996-2002) und die Hamburger Goethe-Gesellschaft die Vorstände der Ortsvereinigungen
nach Hamburg zur jährlichen Tagung ein. 1999 wird nicht nur Goethes 250. Geburtstag gefeiert, die Hamburger Gesellschaft kann in dem Jahr
auch auf ihr 75jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlass erscheint ein Sammelband mit Vorträgen zum Thema: "Was aber bleibet,
stiften die Dichter." Unter der Leitung von Dr. Klaus Baumann werden die Reisen und Exkursionen der Hamburger Goethe- Gesellschaft
ausgeweitet; neue Ziele sind Norditalien, Rom und Sizilien, in die Schweiz und das Elsass, immer wird "auf Goethes Spuren" gereist. Diese
Reisen finden viel Zuspruch und bringen der Hamburger Gesellschaft neue Mitglieder. Seit 1999, auch initiiert von Dr. Klaus Baumann, besteht
eine Verbindung zwischen der Hamburger Goethe-Gesellschaft und der tschechischen Goethe-Gesellschaft in Prag. Besuche der Hamburger in
Prag - zuletzt 2011 -, Vorträge und Besuche der Prager in Hamburg festigen diese Verbindung. Seit 2011 ist das Prager Literaturhaus
deutschsprachiger Autoren in diese Verbindung aufgenommen. Auch das Vortrags-Programm der Hamburger Goethe-Gesellschaft erfährt durch
Dr. Klaus Baumann eine weitere Akzentsetzung, indem seit 1998 an einem Wochenende im November/Dezember ein Klassik-Seminar
veranstaltet wird, das vier Vorträge umfasst. Von Freitagabend bis Sonnabendnachmittag haben Mitglieder und Interessierte die Gelegenheit,
sich intensiv mit einer Literaturepoche, einem Autor auseinanderzusetzen.
Seit 2002 liegt die Leitung der Hamburger Goethe-Gesellschaft bei Oberschulrätin a.D. Ragnhild Flechsig. Die zehnte Vorsitzende führt das
Programm fort und hat die Tradition der Klassik-Seminare noch erweitert. Seit 2006 finden die Seminare mit Unterstützung und in
Zusammenarbeit mit dem Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung statt. Lehrerinnen und Lehrern wird so eine
anerkannte Fortbildungs- möglichkeit geboten, die gern genutzt wird.
Die Vorträge der Klassik-Seminare werden zusammengefasst und den Mitgliedern als Jahresgabe zur Verfügung gestellt. Die Jahresgaben der
Ortsvereinigung Hamburg sind im Verlag Janos Stekovics erschienen. Sie sind über den Buchhandel bzw. über die Geschäftsstelle der
Hamburger Goethe-Gesellschaft erhältlich. Einige Themen und Referenten der Klassik-Seminare der letzten Jahre seien hier genannt: Gotthold
Ephraim Lessing – Dichter zwischen Aufklärung und Klassik (Referenten: Prof. Albert Meier, Prof. Jürgen Stenzel, Prof. Winfried Barner, Prof.
Willi Jasper) Heinrich und Thomas Mann - Zur Aktualität von Leben und Werk des Bruderpaares (Referenten: Prof. Helmut Koopmann, Prof.
Hans Rudolf Vaget, Dr. Manfred Flügge, Prof. Wißkirchen) Sturm und Drang: Epoche der Grenzüberschreitungen - gefährdete Existenzen
(Referenten: Prof. Hans-Gerd Winter, Hamburg, Prof. Matthias Luserke-Jaqui, Dr. Julia Schöll, Prof. Gert Sautermeister) Goethe - vom "Sturm
und Drang" zur "Frühklassik" (Referenten: Dr. Marie Wokalek, Dr. Thorsten Valk, Gerrit Brüning, Dr. Malte Stein).
Seit August 2006 ist das schöne Warburg-Haus unser Veranstaltungsort. Die Hamburger Goethe-Gesellschaft hat
z.Zt. 220 Mitglieder. Vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2014 fand in Hamburg aus Anlass des 90jährigen Bestehens der
Hamburger Goethe-Gesellschaft die Tagung der Vorstände der Ortsvereinigungen statt.
Anmerkungen (1) Zit. nach: "Ja deswegen haben die Hamburger, die Reimarus usw., mich nie leiden können". Goethes Hamburg-Bild in ausgewählten Zeugnissen. Zum 75jährigen Bestehen der Hamburger Goethe-Gesellschaft, zusammengestellt und kommentiert von Clemens Heithus. Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V. 1999, S.14 (2) Vgl. DIE ZEIT, 18. Juni 1953 (3) Zit. nach: Holger Hof: Gottfried Benn. Der Mann ohne Gedächtnis, Stuttgart 2011, S.408
Foto: Thies Ibold
Sie finden auf dieser Seite • eine Darstellung zur Historie der Ortsvereinigung Hamburg, von Ragnhild Flechsig (1.Vors.) • die Satzung der Ortsvereinigung, Stand August 2018 (HIER auch als pdf-Download )
SATZUNG [Download] der Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V. Neufassung nach Beschluss der Mitgliederversammlungen vom 25.11.1987, 16.03.1988, 20.03.2002, 21.02.2018 und 6.6.2018 Obwohl aus Gründen der Lesbarkeit im Text die männliche Form gewählt wurde, beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter. § 1: Zweck 1. Die Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 2. Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung. 3. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Veranstaltungen, Vorträge, Lesungen und Seminare mit dem Ziel, zur vertieften Kenntnis Goethes, seiner Zeit und seiner Bedeutung für die Gegenwart beizutragen. Die Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V. setzt sich auch für die Vermittlung zeitgenössischer Literatur ein. § 2:Name Der Verein führt den Namen Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar mit dem Zusatz "eingetragener Verein". Der Sitz ist in Hamburg. § 3: Eintritt und Austritt von Mitgliedern Mitglied des Vereins kann jede an den Zielen der Goethe-Gesellschaft interessierte Person werden. Die Anmeldung zur Mitgliedschaft geschieht beim Vorstand, der, falls gegen die Aufnahme Bedenken vorliegen, über die Aufnahme durch Mehrheitsbeschluss entscheidet. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder durch Austritt aus dem Verein. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahres unter Beachtung einer Kündigungsfrist von sechs Wochen. § 4: Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. § 5: Vorstand 1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung jeweils auf drei Jahre gewählt und bleibt bis zur Neuwahl durch eine Mitgliederversammlung in seinem Amt. Diese Mitgliederversammlung soll im dritten Jahr nach seiner Wahl einberufen werden. 2. Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, nämlich einem ersten und zwei stellvertretenden zweiten Vorsitzenden, einem Schriftführer und einem Schatzmeister. 3. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Wahlperiode aus, so kann der Vorstand sich durch Zuwahl für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung, in der eine Vorstandswahl vorzunehmen ist, oder bis zu einer früher liegenden Mitgliederversammlung ergänzen. Der Vorstand kann in solchem Falle die Vorstandsämter neu verteilen. 4. Dem Vorstand können bis zu 9 Beisitzer als außerordentliche Vorstandsmitglieder angegliedert werden, die nur beratende Stimme haben. Die Angliederung geschieht im Wege der Berufung durch den Vorstand. 5. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. 6. Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt mit Stimmenmehrheit. Im Falle der Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 7. Vorstand im Sinne des Gesetzes, der den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne von § 26 BGB vertritt, sind der Vorsitzende sowie die beiden stellvertretenden Vorsitzenden; jeder vertritt den Verein allein. § 6: Mitgliederversammlung 1. Alljährlich im Laufe des ersten Vierteljahres findet die ordentliche Hauptversammlung statt. Die Einladung erfolgt unter Mitteilung der Tagesordnung durch einfache Postzustellung mit einer Einladungsfrist von zwei Wochen. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Nicht persönlich erschienene Mitglieder begeben sich des Stimmrechts. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 2. Die Mitgliederversammlung hat den Vorstand zu wählen, den Rechenschaftsbericht des Vorstandes und den Bericht des Schatzmeisters entgegenzunehmen, zu prüfen, dem Vorstand Entlastung zu erteilen, den von den Mitgliedern zu entrichtenden Jahresbeitrag zu bestimmen sowie im übrigen die Tagesordnung zu erledigen. 3. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Die Niederschrift ist von dem Schriftführer und dem Vorsitzenden zu unterschreiben. 4. Der Vorstand kann auch außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen; die obigen Vorschriften gelten für sie entsprechend. § 7 Mehrheiten 1. Die Organe der Goethe-Gesellschaft beschließen mit einfacher Mehrheit, soweit diese Satzung nichts anderes vorsieht. 2. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder der Mitgliederversammlung. Satzungsänderungen müssen den Mitgliedern mit der Einladung im Wortlaut mitgeteilt worden sein. 3. Für den Beschluss über die Auflösung der Goethe-Gesellschaft ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder der Mitgliederversammlung erforderlich. Die beabsichtigte Auflösung des Vereins muss den Mitgliedern mit der Einladung mitgeteilt worden sein. 4. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden bei Abstimmungen nicht mitgezählt. § 8: Vermögen 1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 2. Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden. 3. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 4. Bei Auflösung des Vereins oder Erlöschen der Mitgliedschaft haben die Mitglieder keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. 5. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. § 9: Mitgliedsbeiträge 1. Von den Mitgliedern der Goethe-Gesellschaft werden Jahresbeiträge erhoben. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge beschließt die Mitgliederversammlung. § 10: Mittelverwendung 1.Die Weiterleitung der Mittel an eine ausländische Körperschaft oder an eine Hilfsperson erfolgt nur, sofern sich der Empfänger verpflichtet, jährlich spätestens vier Monate nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres einen detaillierten Rechenschaftsbericht über die Verwendung der vom Verein erhaltenen Mittel vorzulegen. 2. Ergibt sich aus dem Rechenschaftsbericht nicht, dass mit diesen Mitteln ausschließlich die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verfolgt werden, oder kommt der Empfänger der Mittel der Pflicht zur Vorlage des Rechenschaftsberichts nicht nach, wird die Weiterleitung der Vereinsmittel unverzüglich eingestellt. § 10: Auflösung Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Goethe-Gesellschaft in Weimar e. V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Goethes Garten Am Frauenplan
Im Juli 1807 trifft Goethe in Karlsbad mit Carl Friedrich Reinhard zusammen und hält im
Tagebuch unter dem 3.7. fest: "Darauf kam Resident Reinhard und blieb bis gegen 1 Uhr.
Gespräch über Hamburg überhaupt, besonders seine literarischen Zirkel. Reimarus, Klopstock,
Lessing, Büsch, Ebeling u.s.w. Vorständige beschränkte Denkungsweise." (1)
Diese ablehnende Haltung Goethes der Stadt Hamburg und ihren Literaten gegenüber hielt
jedoch einen Kreis Hamburger Literaturfreunde und Literaturprofessoren nicht ab, im Mai 1924,
anlässlich des 175. Geburtstags Goethes, die Hamburger Ortsvereinigung zu gründen, ausgehend
von einer Initiative des Germanisten Prof. Robert Petsch.
Der erste Vorsitzende wird Senatspräsident Dr. Erich Grisebach (geb.1864), der den Vorsitz der
Hamburger Gesellschaft bis zu seinem Tod 1941 innehat. Das Archiv der Ortsvereinigung
Hamburg ist sehr lückenhaft. Die Zeit 1933-1945 fehlt fast vollständig, für die Zeit von 1946 bis
Nachfolger Grisebachs wird Prof. Wilhelm Flitner, einer der führenden Reformpädagogen der
Weimarer Republik und der ersten Jahre der Bundesrepublik. Er führt die Hamburger Goethe-
Gesellschaft durch die Kriegs- und Nachkriegszeit, muss jedoch 1947 aus gesundheitlichen
Gründen den Vorsitz an den Juristen und Finanzfachmann Dr. Wolfgang Mersmann abgeben,
der für ein Jahr Vorsitzender ist, bevor er einem Ruf nach Bad Homburg folgt.
Dr. Robert Johannes Meyer, Wirtschaftsjurist und Vorsitzender der Gesellschaft der
Bücherfreunde zu Hamburg, leitet als stellvertretender Vorsitzender die Hamburger Goethe-
Gesellschaft von 1948 bis 1953.
Von 1953 bis 1956 übernimmt Prof. Hans Pyritz die Aufgaben des Vorsitzenden, der im Juni 1953
Thomas Mann vor zahlreichem Publikum in der Musikhalle begrüßen kann (2). Und am 14.
Dezember 1954 liest Gottfried Benn, auf Einladung von Hans Pyritz, in der Hamburger
Universität. Er begrüßt das Publikum: "Meine Damen und Herren,... die Einladung, vor der
Hamburger Goethe-Gesellschaft zu reden, war von Herrn Prof. Pyritz mit der Bitte verbunden,
keinen Goethevortrag zu halten, sondern - wie er schrieb - 'einmal lebendig- unmittelbar in das
Reich der modernen Kunst und in die Probleme unserer heutigen Kultursituation
hineinzuführen'. Das werde ich versuchen." (3)
Unter der zehnjährigen Leitung von Dr. Rudolf Joerden, dem langjährigen Leiter der Hamburger
Öffentlichen Bücherhallen, versucht die Hamburger Goethe-Gesellschaft, über den engeren Kreis
der Universität und der Bücherexperten hinaus weitere Interessentenkreise zu erschließen.
Dieses Ziel verfolgt auch Dr. Hans-Harder Biermann-Ratjen (Kultursenator 1953-1966) während
seiner Zeit als Vorsitzender von 1966-1969. Die Zeit der Studentenrevolte und der allgemeinen
gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche geht an der Hamburger Goethe-Gesellschaft nicht
spurlos vorüber: Schwindende Mitgliederzahlen, schwindende Akzeptanz in der Öffentlichkeit
führen fast zur Selbstauflösung der Gesellschaft.
Dem Leitenden Oberschulrat Curt Zahn gelingt es, zusammen mit dem übrigen Vorstand, das
Vortragsprogramm aus dem Elfenbeinturm der universitären und universitätsnahen Zirkel
herauszuführen , indem sich die Gesellschaft für neuere Literatur und allgemeiner interessierende
Themen öffnet. Nach achtzehnjährigem Vorsitz dankt die Mitgliederversammlung Curt Zahn,
indem sie ihn zum Ehrenvorsitzenden ernennt.
Die Leitung der Hamburger Goethe-Gesellschaft bleibt in den folgenden Jahren (ab 1987) bei
Vertretern der Hamburger Schulbehörde: Oberschulrat Gerhard Nöthlich (Vorsitz 1987-1996)
folgt dem von Curt Zahn eingeschlagenen Weg und erweitert das Programm um literarische
Reisen und Exkursionen, die große Resonanz finden. In seine Zeit fällt die Wiedervereinigung;
Gerhard Nöthlich nutzt sehr früh schon die Möglichkeiten des freien Reiseverkehrs, um
Exkursionen in die neuen Bundesländer zu veranstalten. Es kommt zu einem regen Austausch
und zu nachhaltigen Begegnungen mit den dortigen Goethe-Gesellschaften. Auch Gerhard
Nöthlich wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
1999 laden Oberschulrat Dr. Klaus Baumann (Vorsitz 1996-2002) und die Hamburger Goethe-
Gesellschaft die Vorstände der Ortsvereinigungen nach Hamburg zur jährlichen Tagung ein. 1999
wird nicht nur Goethes 250. Geburtstag gefeiert, die Hamburger Gesellschaft kann in dem Jahr
auch auf ihr 75jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlass erscheint ein Sammelband mit
Vorträgen zum Thema: "Was aber bleibet, stiften die Dichter." Unter der Leitung von Dr. Klaus
Baumann werden die Reisen und Exkursionen der Hamburger Goethe- Gesellschaft ausgeweitet;
neue Ziele sind Norditalien, Rom und Sizilien, in die Schweiz und das Elsass, immer wird "auf
Goethes Spuren" gereist. Diese Reisen finden viel Zuspruch und bringen der Hamburger
Gesellschaft neue Mitglieder. Seit 1999, auch initiiert von Dr. Klaus Baumann, besteht eine
Verbindung zwischen der Hamburger Goethe-Gesellschaft und der tschechischen Goethe-
Gesellschaft in Prag. Besuche der Hamburger in Prag - zuletzt 2011 -, Vorträge und Besuche der
Prager in Hamburg festigen diese Verbindung. Seit 2011 ist das Prager Literaturhaus
deutschsprachiger Autoren in diese Verbindung aufgenommen. Auch das Vortrags-Programm der
Hamburger Goethe-Gesellschaft erfährt durch Dr. Klaus Baumann eine weitere Akzentsetzung,
indem seit 1998 an einem Wochenende im November/Dezember ein Klassik-Seminar veranstaltet
wird, das vier Vorträge umfasst. Von Freitagabend bis Sonnabendnachmittag haben Mitglieder
und Interessierte die Gelegenheit, sich intensiv mit einer Literaturepoche, einem Autor
Seit 2002 liegt die Leitung der Hamburger Goethe-Gesellschaft bei Oberschulrätin a.D. Ragnhild
Flechsig. Die zehnte Vorsitzende führt das Programm fort und hat die Tradition der Klassik-
Seminare noch erweitert. Seit 2006 finden die Seminare mit Unterstützung und in
Zusammenarbeit mit dem Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
statt. Lehrerinnen und Lehrern wird so eine anerkannte Fortbildungs- möglichkeit geboten, die
gern genutzt wird.
Die Vorträge der Klassik-Seminare werden zusammengefasst und den Mitgliedern als Jahresgabe
zur Verfügung gestellt. Die Jahresgaben der Ortsvereinigung Hamburg sind im Verlag Janos
Stekovics erschienen. Sie sind über den Buchhandel bzw. über die Geschäftsstelle der Hamburger
Goethe-Gesellschaft erhältlich. Einige Themen und Referenten der Klassik-Seminare der letzten
Jahre seien hier genannt: Gotthold Ephraim Lessing – Dichter zwischen Aufklärung und Klassik
(Referenten: Prof. Albert Meier, Prof. Jürgen Stenzel, Prof. Winfried Barner, Prof. Willi Jasper)
Heinrich und Thomas Mann - Zur Aktualität von Leben und Werk des Bruderpaares (Referenten:
Prof. Helmut Koopmann, Prof. Hans Rudolf Vaget, Dr. Manfred Flügge, Prof. Wißkirchen) Sturm
und Drang: Epoche der Grenzüberschreitungen - gefährdete Existenzen (Referenten: Prof. Hans-
Gerd Winter, Hamburg, Prof. Matthias Luserke-Jaqui, Dr. Julia Schöll, Prof. Gert Sautermeister)
Goethe - vom "Sturm und Drang" zur "Frühklassik" (Referenten: Dr. Marie Wokalek, Dr. Thorsten
Valk, Gerrit Brüning, Dr. Malte Stein).
Seit August 2006 ist das schöne Warburg-Haus unser
Veranstaltungsort. Die Hamburger Goethe-Gesellschaft hat z.Zt. 220
Mitglieder. Vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2014 fand in Hamburg aus
Anlass des 90jährigen Bestehens der Hamburger Goethe-Gesellschaft
die Tagung der Vorstände der Ortsvereinigungen statt.
Im Juli 1807 trifft Goethe in Karlsbad mit Carl Friedrich Reinhard zusammen
und hält im Tagebuch unter dem 3.7. fest: "Darauf kam Resident Reinhard
und blieb bis gegen 1 Uhr. Gespräch über Hamburg überhaupt, besonders
seine literarischen Zirkel. Reimarus, Klopstock, Lessing, Büsch, Ebeling
u.s.w. Vorständige beschränkte Denkungsweise." (1)
Diese ablehnende Haltung Goethes der Stadt Hamburg und ihren Literaten
gegenüber hielt jedoch einen Kreis Hamburger Literaturfreunde und
Literaturprofessoren nicht ab, im Mai 1924, anlässlich des 175. Geburtstags
Goethes, die Hamburger Ortsvereinigung zu gründen, ausgehend von einer
Initiative des Germanisten Prof. Robert Petsch.
Der erste Vorsitzende wird Senatspräsident Dr. Erich Grisebach (geb.1864),
der den Vorsitz der Hamburger Gesellschaft bis zu seinem Tod 1941
innehat. Das Archiv der Ortsvereinigung Hamburg ist sehr lückenhaft. Die
Zeit 1933-1945 fehlt fast vollständig, für die Zeit von 1946 bis etwa 1972 liegt
nur eine unvollständige Aktenlage vor.
Nachfolger Grisebachs wird Prof. Wilhelm Flitner, einer der führenden
Reformpädagogen der Weimarer Republik und der ersten Jahre der
Bundesrepublik. Er führt die Hamburger Goethe-Gesellschaft durch die
Kriegs- und Nachkriegszeit, muss jedoch 1947 aus gesundheitlichen Gründen
den Vorsitz an den Juristen und Finanzfachmann Dr. Wolfgang Mersmann
abgeben, der für ein Jahr Vorsitzender ist, bevor er einem Ruf nach Bad
Homburg folgt.
Dr. Robert Johannes Meyer, Wirtschaftsjurist und Vorsitzender der
Gesellschaft der Bücherfreunde zu Hamburg, leitet als stellvertretender
Von 1953 bis 1956 übernimmt Prof. Hans Pyritz die Aufgaben des
Vorsitzenden, der im Juni 1953 Thomas Mann vor zahlreichem Publikum in
der Musikhalle begrüßen kann (2). Und am 14. Dezember 1954 liest Gottfried
Benn, auf Einladung von Hans Pyritz, in der Hamburger Universität. Er
begrüßt das Publikum: "Meine Damen und Herren,... die Einladung, vor der
Hamburger Goethe-Gesellschaft zu reden, war von Herrn Prof. Pyritz mit der
Bitte verbunden, keinen Goethevortrag zu halten, sondern - wie er schrieb -
'einmal lebendig- unmittelbar in das Reich der modernen Kunst und in die
Probleme unserer heutigen Kultursituation hineinzuführen'. Das werde ich
versuchen." (3)
Unter der zehnjährigen Leitung von Dr. Rudolf Joerden, dem langjährigen
Leiter der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen, versucht die Hamburger
Goethe-Gesellschaft, über den engeren Kreis der Universität und der
Bücherexperten hinaus weitere Interessentenkreise zu erschließen.
Dieses Ziel verfolgt auch Dr. Hans-Harder Biermann-Ratjen (Kultursenator
1953-1966) während seiner Zeit als Vorsitzender von 1966-1969. Die Zeit der
Studentenrevolte und der allgemeinen gesellschaftlichen und kulturellen
Umbrüche geht an der Hamburger Goethe-Gesellschaft nicht spurlos
vorüber: Schwindende Mitgliederzahlen, schwindende Akzeptanz in der
Öffentlichkeit führen fast zur Selbstauflösung der Gesellschaft.
Dem Leitenden Oberschulrat Curt Zahn gelingt es, zusammen mit dem
übrigen Vorstand, das Vortragsprogramm aus dem Elfenbeinturm der
universitären und universitätsnahen Zirkel herauszuführen , indem sich die
Gesellschaft für neuere Literatur und allgemeiner interessierende Themen
öffnet. Nach achtzehnjährigem Vorsitz dankt die Mitgliederversammlung
Curt Zahn, indem sie ihn zum Ehrenvorsitzenden ernennt.
Die Leitung der Hamburger Goethe-Gesellschaft bleibt in den folgenden
Jahren (ab 1987) bei Vertretern der Hamburger Schulbehörde: Oberschulrat
Gerhard Nöthlich (Vorsitz 1987-1996) folgt dem von Curt Zahn
eingeschlagenen Weg und erweitert das Programm um literarische Reisen
und Exkursionen, die große Resonanz finden. In seine Zeit fällt die
Wiedervereinigung; Gerhard Nöthlich nutzt sehr früh schon die
Möglichkeiten des freien Reiseverkehrs, um Exkursionen in die neuen
Bundesländer zu veranstalten. Es kommt zu einem regen Austausch und zu
nachhaltigen Begegnungen mit den dortigen Goethe-Gesellschaften. Auch
Gerhard Nöthlich wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
1999 laden Oberschulrat Dr. Klaus Baumann (Vorsitz 1996-2002) und die
Hamburger Goethe-Gesellschaft die Vorstände der Ortsvereinigungen nach
Hamburg zur jährlichen Tagung ein. 1999 wird nicht nur Goethes 250.
Geburtstag gefeiert, die Hamburger Gesellschaft kann in dem Jahr auch auf
ihr 75jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlass erscheint ein
Sammelband mit Vorträgen zum Thema: "Was aber bleibet, stiften die
Dichter." Unter der Leitung von Dr. Klaus Baumann werden die Reisen und
Exkursionen der Hamburger Goethe- Gesellschaft ausgeweitet; neue Ziele
sind Norditalien, Rom und Sizilien, in die Schweiz und das Elsass, immer
wird "auf Goethes Spuren" gereist. Diese Reisen finden viel Zuspruch und
bringen der Hamburger Gesellschaft neue Mitglieder. Seit 1999, auch initiiert
von Dr. Klaus Baumann, besteht eine Verbindung zwischen der Hamburger
Goethe-Gesellschaft und der tschechischen Goethe-Gesellschaft in Prag.
Besuche der Hamburger in Prag - zuletzt 2011 -, Vorträge und Besuche der
Prager in Hamburg festigen diese Verbindung. Seit 2011 ist das Prager
Literaturhaus deutschsprachiger Autoren in diese Verbindung
aufgenommen. Auch das Vortrags-Programm der Hamburger Goethe-
Gesellschaft erfährt durch Dr. Klaus Baumann eine weitere Akzentsetzung,
indem seit 1998 an einem Wochenende im November/Dezember ein Klassik-
Seminar veranstaltet wird, das vier Vorträge umfasst. Von Freitagabend bis
Sonnabendnachmittag haben Mitglieder und Interessierte die Gelegenheit,
Seit 2002 liegt die Leitung der Hamburger Goethe-Gesellschaft bei
Oberschulrätin a.D. Ragnhild Flechsig. Die zehnte Vorsitzende führt das
Programm fort und hat die Tradition der Klassik-Seminare noch erweitert.
Seit 2006 finden die Seminare mit Unterstützung und in Zusammenarbeit mit
dem Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
statt. Lehrerinnen und Lehrern wird so eine anerkannte Fortbildungs-
möglichkeit geboten, die gern genutzt wird.
Die Vorträge der Klassik-Seminare werden zusammengefasst und den
Mitgliedern als Jahresgabe zur Verfügung gestellt. Die Jahresgaben der
Ortsvereinigung Hamburg sind im Verlag Janos Stekovics erschienen. Sie
sind über den Buchhandel bzw. über die Geschäftsstelle der Hamburger
Goethe-Gesellschaft erhältlich. Einige Themen und Referenten der Klassik-
Seminare der letzten Jahre seien hier genannt: Gotthold Ephraim Lessing –
Dichter zwischen Aufklärung und Klassik (Referenten: Prof. Albert Meier,
Prof. Jürgen Stenzel, Prof. Winfried Barner, Prof. Willi Jasper) Heinrich und
Thomas Mann - Zur Aktualität von Leben und Werk des Bruderpaares
(Referenten: Prof. Helmut Koopmann, Prof. Hans Rudolf Vaget, Dr. Manfred
Flügge, Prof. Wißkirchen) Sturm und Drang: Epoche der
Grenzüberschreitungen - gefährdete Existenzen (Referenten: Prof. Hans-Gerd
Winter, Hamburg, Prof. Matthias Luserke-Jaqui, Dr. Julia Schöll, Prof. Gert
Sautermeister) Goethe - vom "Sturm und Drang" zur "Frühklassik"
(Referenten: Dr. Marie Wokalek, Dr. Thorsten Valk, Gerrit Brüning, Dr. Malte
Stein).
Seit August 2006 ist das schöne Warburg-Haus
unser Veranstaltungsort. Die Hamburger
Goethe-Gesellschaft hat z.Zt. 220 Mitglieder.
Vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2014 fand in
Hamburg aus Anlass des 90jährigen Bestehens
der Hamburger Goethe-Gesellschaft die Tagung
der Vorstände der Ortsvereinigungen statt.
SATZUNG [Download] der Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V. Neufassung nach Beschluss der Mitgliederversammlungen vom 25.11.1987, 16.03.1988, 20.03.2002, 21.02.2018 und 6.6.2018 Obwohl aus Gründen der Lesbarkeit im Text die männliche Form gewählt wurde, beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter. § 1: Zweck 1. Die Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 2. Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung. 3. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Veranstaltungen, Vorträge, Lesungen und Seminare mit dem Ziel, zur vertieften Kenntnis Goethes, seiner Zeit und seiner Bedeutung für die Gegenwart beizutragen. Die Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V. setzt sich auch für die Vermittlung zeitgenössischer Literatur ein. § 2:Name Der Verein führt den Namen Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar mit dem Zusatz "eingetragener Verein". Der Sitz ist in Hamburg. § 3: Eintritt und Austritt von Mitgliedern Mitglied des Vereins kann jede an den Zielen der Goethe- Gesellschaft interessierte Person werden. Die Anmeldung zur Mitgliedschaft geschieht beim Vorstand, der, falls gegen die Aufnahme Bedenken vorliegen, über die Aufnahme durch Mehrheitsbeschluss entscheidet. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder durch Austritt aus dem Verein. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahres unter Beachtung einer Kündigungsfrist von sechs Wochen. § 4: Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. § 5: Vorstand 1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung jeweils auf drei Jahre gewählt und bleibt bis zur Neuwahl durch eine Mitgliederversammlung in seinem Amt. Diese Mitgliederversammlung soll im dritten Jahr nach seiner Wahl einberufen werden. 2. Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, nämlich einem ersten und zwei stellvertretenden zweiten Vorsitzenden, einem Schriftführer und einem Schatzmeister. 3. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Wahlperiode aus, so kann der Vorstand sich durch Zuwahl für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung, in der eine Vorstandswahl vorzunehmen ist, oder bis zu einer früher liegenden Mitgliederversammlung ergänzen. Der Vorstand kann in solchem Falle die Vorstandsämter neu verteilen. 4. Dem Vorstand können bis zu 9 Beisitzer als außerordentliche Vorstandsmitglieder angegliedert werden, die nur beratende Stimme haben. Die Angliederung geschieht im Wege der Berufung durch den Vorstand. 5. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. 6. Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt mit Stimmenmehrheit. Im Falle der Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 7. Vorstand im Sinne des Gesetzes, der den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne von § 26 BGB vertritt, sind der Vorsitzende sowie die beiden stellvertretenden Vorsitzenden; jeder vertritt den Verein allein. § 6: Mitgliederversammlung 1. Alljährlich im Laufe des ersten Vierteljahres findet die ordentliche Hauptversammlung statt. Die Einladung erfolgt unter Mitteilung der Tagesordnung durch einfache Postzustellung mit einer Einladungsfrist von zwei Wochen. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Nicht persönlich erschienene Mitglieder begeben sich des Stimmrechts. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 2. Die Mitgliederversammlung hat den Vorstand zu wählen, den Rechenschaftsbericht des Vorstandes und den Bericht des Schatzmeisters entgegenzunehmen, zu prüfen, dem Vorstand Entlastung zu erteilen, den von den Mitgliedern zu entrichtenden Jahresbeitrag zu bestimmen sowie im übrigen die Tagesordnung zu erledigen. 3. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Die Niederschrift ist von dem Schriftführer und dem Vorsitzenden zu unterschreiben. 4. Der Vorstand kann auch außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen; die obigen Vorschriften gelten für sie entsprechend. § 7 Mehrheiten 1. Die Organe der Goethe-Gesellschaft beschließen mit einfacher Mehrheit, soweit diese Satzung nichts anderes vorsieht. 2. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder der Mitgliederversammlung. Satzungsänderungen müssen den Mitgliedern mit der Einladung im Wortlaut mitgeteilt worden sein. 3. Für den Beschluss über die Auflösung der Goethe-Gesellschaft ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder der Mitgliederversammlung erforderlich. Die beabsichtigte Auflösung des Vereins muss den Mitgliedern mit der Einladung mitgeteilt worden sein. 4. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden bei Abstimmungen nicht mitgezählt. § 8: Vermögen 1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 2. Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden. 3. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 4. Bei Auflösung des Vereins oder Erlöschen der Mitgliedschaft haben die Mitglieder keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. 5. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. § 9: Mitgliedsbeiträge 1. Von den Mitgliedern der Goethe-Gesellschaft werden Jahresbeiträge erhoben. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge beschließt die Mitgliederversammlung. § 10: Mittelverwendung 1.Die Weiterleitung der Mittel an eine ausländische Körperschaft oder an eine Hilfsperson erfolgt nur, sofern sich der Empfänger verpflichtet, jährlich spätestens vier Monate nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres einen detaillierten Rechenschaftsbericht über die Verwendung der vom Verein erhaltenen Mittel vorzulegen. 2. Ergibt sich aus dem Rechenschaftsbericht nicht, dass mit diesen Mitteln ausschließlich die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verfolgt werden, oder kommt der Empfänger der Mittel der Pflicht zur Vorlage des Rechenschaftsberichts nicht nach, wird die Weiterleitung der Vereinsmittel unverzüglich eingestellt. § 10: Auflösung Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Goethe-Gesellschaft in Weimar e. V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
„Genius des Ruhms“ Deckengemälde in der Anna Amalia-Bibliothek
Rückblick: Alle vergangenen Veranstaltungen der Goethe-Gesellschaft Hamburg September 2018bis Mai 2019 als PDF
Hier die Übersicht über die Veranstaltungen der Goethe-Gesellschaft Hamburg 2019 bis Juni 2020 als PDF!
Anna Amalia-Bibliothek
Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm, Arbeitszimmer
Publikationen der Goethe-Gesellschaft Hamburg
Jahresgaben: Die im Verlag Janos Stekovics seit 2001 erschienenen Bände werden an die Mitglieder für € 10,00 abgegeben, andere Interessenten können sie zu den angegebenen Preisen im Sortimentsbuchhandel erwerben.
Literatur und Verbrechen Wettin-Löbejün, OT Dößel: Stekovics, 2017. 112 S. (Jahresgabe 2017) ISBN 978-3-89923-379-7. € 14,80
Franz Kafka - Eine Legende des 20. Jahrhunderts Wettin-Löbejün, OT Dößel: Stekovics, 2016. 95 S. Ill. (Jahresgabe 2016). ISBN 978-3-89923-360-5, € 14,80
Die Rezeption Franz Kafkas, seines Lebens und seiner Werke, ist ungebrochen, und die in den letzten Jahren erschienenen Biografien finden sowohl in der Literaturwissenschaft als auch in der breiten Öffentlichkeit große Resonanz. Auch in den Hamburger Schulen bilden Erzählungen und Romane Franz Kafkas eine Konstante in den Rahmenplänen und Literaturempfehlungen für den Deutschunterricht. Deshalb setzten sich Mitglieder und Freunde der Hamburger Goethe-Gesellschaft in vier Vorträgen mit … mehr lesen…
„Die Judenbuche“ der Annette von Droste- Hülshoff, Kleists „Michael Kohlhaas“, Theodor Fontanes „Unterm Birnbaum“ und Karl-Philipp Moritz’ „Vorschlag zu einem Magazin einer Erfahrungs-Seelenkunde“ lassen sich auch als Kriminalgeschichten lesen. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts änderte sich die Auffassung vom unverbrüchlichen Zusammenhang von Schönheit und Tugend einerseits und andererseits abstoßendem Äußeren und Laster. Die Grenzen begannen zu verwischen. Schiller wusste zwar … mehr lesen …
Goethe – Literatur und Natur Wettin-Löbejün, OT Dößel: Stekovics, 2015. 127 S. : Ill. (Jahresgabe 2015). ISBN 978-3-89923-340-7. € 14,80
Das Jubiläum ihres 90-jährigen Bestehens im Jahr 2014 nahm die Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V. zum Anlass, sich erneut mit Goethe zu beschäftigen. Im Mittelpunkt standen diesmal „Wilhelm Meisters Lehrjahre“, „Die Wahlverwandtschaften“, „Hermann und Dorothea“ sowie seine umfänglichen und leidenschaftlichen Forschungen auf naturwissenschaftlichem Gebiet. Insgesamt ging es um Zusammenhänge von Literatur, Natur und Gesellschaft. Prof. Benedikt Jeßing (Bochum) … mehr lesen…
Goethe Vom „Sturm und Drang“ zur „Frühklassik“ Wettin-Löbejün, OT Dößel: Stekovics, 2014. 101 S. : Ill. (Jahresgabe 2014) Festgabe für die Teilnehmer der Jahrestagung der Vorstände der Ortsvereinigungen der Goethe- Gesellschaft in Weimar e. V. vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2014 in Hamburg). ISBN 978-3-89923-324-7. € 14,80
In der Jahresgabe 2014 der Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e. V. beschäftigen sich vier Aufsätze mit dem Dichter an der Schnittstelle vom „Sturm und Drang“ zur „Frühklassik“. Werthers „Krankheit zum Tode“ wird im Kontext des Melancholie- Diskurses des 18. Jahrhunderts interpretiert, Veränderungen des Faust-Stoffes von seiner ursprünglichen Gestalt hin zur Tragödie Erstem Teil werden analysiert, das Gedicht „Harzreise im Winter“ wird als existenzielles Ereignis im Leben Goethes … mehr lesen …
Der Schwerpunkt des Klassik-Seminars der Hamburger Goethe-Gesellschaft lag diesmal auf dem 20. Jahrhundert: In vier Vorträgen wurden Aspekte der Literatur aufgezeigt, deren Autoren sich freiwillig oder gezwungen ins Exil begaben. Julia Schüll untersucht Thomas Manns in Kalifornien abgeschlossene Roman-Tetralogie „Joseph und seine Brüder“ als modernen Migrationsroman. Auch Hans Rudolf Vaget widmet sich Thomas Mann in Amerika und verfolgt den langen Weg des Nobelpreisträgers hin bis zum politischen Bekenntnis … mehr lesen…
Literatur im Exil Wettin-Löbejün, OT Dößel: Stekovics, 2013. 109 S. (Jahresgabe 2013). ISBN 978-3-89923-315-5. € 14,80
Heinrich Heine – ein romantischer Klassiker? Wettin-Löbejün: Stekovics, 2012. 96 S. (Jahresgabe 2012). ISBN 978- 3-89923-297-4. € 14,80
Ist Heinrich Heine ein romantischer Klassiker? Dieser Frage ging die Hamburger Goethe- Gesellschaft mit einem Seminar nach. Der vorliegende Band vereint vier Vorträge. Christian Liedtke stellt Heinrich Heine seinem Verleger Julius Campe und so den „Prototyp des modernen Schriftstellers“ dem „Prototyp des modernen Verlegers“ gegenüber, beide in Komplizenschaft und Interessenkonflikten verbunden. Prof. Dr. Peter Stein interpretiert im Beitrag „Heinrich Heine – ein vor- und nachmärzlicher Lyriker?“ das mehr lesen…
Sturm und Drang. Epoche der Grenzüberschreitungen – gefährdete Existenzen Wettin, OT Dößel: Stekovics, 2011. 104 S. (Jahresgabe 2011). ISBN 978-3-89923-279-0. € 14,80
Sturm und Drang: Epoche der Grenzüberschreitungen - gefährdete Existenzen, so lautete das Thema des 13. Klassik-Seminars am 3. und 4.Dezember 2010, mit dem die Tradition der Hamburger Goethe- Gesellschaft erfolgreich fortgeführt werden konnte. Die "Geniezeit", die Epoche des Umbruchs, wurde in vier Vorträgen umrissen, vertieft, dargestellt. Die Sprengung der bisherigen Schranken, der bisher geltenden Regeln in Gesellschaft und … mehr lesen…
Weitere Publikationen der Goethe-Gesellschaft Hamburg finden Sie auf folgender Übersicht (pdf-Download)
Park an der Ilm: Römisches Haus
Goethe und die Frauen Wettin, OT Dößel: Stekovics, 2010. 84 S. Ill. (Jahresgabe 2010). ISBN 978-3-89923-253-0. € 14,80
Für die Hamburger Goethe-Gesellschaft ist es Tradition geworden, einmal im Jahr ein „Klassik-Seminar“ zu veranstalten. Bei dem zwölften Treffen 2009 konnten sich die Mitglieder und Freunde der Hamburger Goethe Gesellschaft in zwei Vorträgen intensiv mit dem Thema „Goethe und die Frauen“ auseinandersetzen. Dr. Annette Seemann aus Weimar entwickelt in ihrem Beitrag „Auch ich in Arkadien“ die zentrale Bedeutung der Italienreise für Anna Amalia und die unterschiedlichen Wirkungen des Italienaufenthaltes für … mehr lesen…
Genie und Wahnsinn Wettin-Löbejün, OT Dößel: Stekovics, 2018. 104 S. (Jahresgabe 2018) ISBN 978-3-89923-393-3. € 14,80
2017 wollten wir beim 20.Klassik-Seminar am 10. und 11.November dem Zusammenhang von außerordentlichen Begabungen und irrationalen Kräften im Menschen nachgehen; für das übergreifende Thema „Genie und Wahnsinn“ untersuchten 4 Referenten die Frage, inwieweit sich ein Genie, ein Künstler, ein eigensinniger Einzelgänger in die bürgerliche, in die soziale Ordnung einfügen kann – oder ob er aus der Ordnung fällt, ja, fallen muss. Prof. Dr. Thomas Wortmann aus Mannheim legte in seinem Vortrag dar, wie E.T.A. Hoffmann in der Novelle Das Fräulein von Scuderi … mehr lesen …
Realismus und Bürgertum Wettin-Löbejün, OT Dößel: Stekovics, 2019. 88 S. (Jahresgabe 2019) ISBN-13: 9783899234091
Literatur und Verbrechen Wettin-Löbejün, OT Dößel: Stekovics, 2017. 112 S. (Jahresgabe 2017) ISBN 978-3- 89923-379-7. € 14,80
„Die Judenbuche“ der Annette von Droste-Hülshoff, Kleists „Michael Kohlhaas“, Theodor Fontanes „Unterm Birnbaum“ und Karl-Philipp Moritz’ „Vorschlag zu einem Magazin einer Erfahrungs-Seelenkunde“ lassen sich auch als Kriminalgeschichten lesen. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts änderte sich die Auffassung vom unverbrüchlichen Zusammenhang von Schönheit und Tugend einerseits und andererseits abstoßendem Äußeren und Laster. Die Grenzen begannen zu verwischen. Schiller wusste zwar … mehr lesen …
In der Jahresgabe 2014 der Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e. V. beschäftigen sich vier Aufsätze mit dem Dichter an der Schnittstelle vom „Sturm und Drang“ zur „Frühklassik“. Werthers „Krankheit zum Tode“ wird im Kontext des Melancholie-Diskurses des 18. Jahrhunderts interpretiert, Veränderungen des Faust-Stoffes von seiner ursprünglichen Gestalt hin zur Tragödie Erstem Teil werden analysiert, das Gedicht „Harzreise im Winter“ wird als existenzielles Ereignis im Leben Goethes … mehr lesen …
Der Schwerpunkt des Klassik- Seminars der Hamburger Goethe- Gesellschaft lag diesmal auf dem 20. Jahrhundert: In vier Vorträgen wurden Aspekte der Literatur aufgezeigt, deren Autoren sich freiwillig oder gezwungen ins Exil begaben. Julia Schüll untersucht Thomas Manns in Kalifornien abgeschlossene Roman-Tetralogie „Joseph und seine Brüder“ als modernen Migrationsroman. Auch Hans Rudolf Vaget widmet sich Thomas Mann in Amerika und verfolgt den langen Weg des Nobelpreisträgers hin bis zum politischen Bekenntnis … mehr lesen…
Ist Heinrich Heine ein romantischer Klassiker? Dieser Frage ging die Hamburger Goethe-Gesellschaft mit einem Seminar nach. Der vorliegende Band vereint vier Vorträge. Christian Liedtke stellt Heinrich Heine seinem Verleger Julius Campe und so den „Prototyp des modernen Schriftstellers“ dem „Prototyp des modernen Verlegers“ gegenüber, beide in Komplizenschaft und Interessenkonflikten verbunden. Prof. Dr. Peter Stein interpretiert im Beitrag „Heinrich Heine – ein vor- und nachmärzlicher Lyriker?“ das mehr lesen…
Sturm und Drang: Epoche der Grenzüberschreitungen - gefährdete Existenzen, so lautete das Thema des 13. Klassik-Seminars am 3. und 4.Dezember 2010, mit dem die Tradition der Hamburger Goethe-Gesellschaft erfolgreich fortgeführt werden konnte. Die "Geniezeit", die Epoche des Umbruchs, wurde in vier Vorträgen umrissen, vertieft, dargestellt. Die Sprengung der bisherigen Schranken, der bisher geltenden Regeln in Gesellschaft und … mehr lesen…
2017 wollten wir beim 20.Klassik- Seminar am 10. und 11.November dem Zusammenhang von außerordentlichen Begabungen und irrationalen Kräften im Menschen nachgehen; für das übergreifende Thema „Genie und Wahnsinn“ untersuchten 4 Referenten die Frage, inwieweit sich ein Genie, ein Künstler, ein eigensinniger Einzelgänger in die bürgerliche, in die soziale Ordnung einfügen kann – oder ob er aus der Ordnung fällt, ja, fallen muss. Prof. Dr. Thomas Wortmann aus Mannheim legte in seinem Vortrag dar, wie E.T.A. Hoffmann in der Novelle Das Fräulein von Scuderi … mehr lesen …
Die Rezeption Franz Kafkas, seines Lebens und seiner Werke, ist ungebrochen, und die in den letzten Jahren erschienenen Biografien finden sowohl in der Literaturwissenschaft als auch in der breiten Öffentlichkeit große Resonanz. Auch in den Hamburger Schulen bilden Erzählungen und Romane Franz Kafkas eine Konstante in den Rahmenplänen und Literaturempfehlungen für den Deutschunterricht. Deshalb setzten sich Mitglieder und Freunde der Hamburger Goethe- Gesellschaft in vier Vorträgen mit … mehr lesen…
In der Jahresgabe 2014 der Ortsvereinigung Hamburg der Goethe- Gesellschaft in Weimar e. V. beschäftigen sich vier Aufsätze mit dem Dichter an der Schnittstelle vom „Sturm und Drang“ zur „Frühklassik“. Werthers „Krankheit zum Tode“ wird im Kontext des Melancholie-Diskurses des 18. Jahrhunderts interpretiert, Veränderungen des Faust-Stoffes von seiner ursprünglichen Gestalt hin zur Tragödie Erstem Teil werden analysiert, das Gedicht „Harzreise im Winter“ wird als existenzielles Ereignis im Leben Goethes … mehr lesen …
Sturm und Drang. Epoche der Grenzüberschreitungen – gefährdete Existenzen Wettin, OT Dößel: Stekovics, 2011. 104 S. (Jahresgabe 2011). ISBN 978-3- 89923-279-0. € 14,80
Sturm und Drang: Epoche der Grenzüberschreitungen - gefährdete Existenzen, so lautete das Thema des 13. Klassik- Seminars am 3. und 4.Dezember 2010, mit dem die Tradition der Hamburger Goethe-Gesellschaft erfolgreich fortgeführt werden konnte. Die "Geniezeit", die Epoche des Umbruchs, wurde in vier Vorträgen umrissen, vertieft, dargestellt. Die Sprengung der bisherigen Schranken, der bisher geltenden Regeln in Gesellschaft und … mehr lesen…
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NEU: Realismus und Bürgertum Wettin-Löbejün, OT Dößel: Stekovics, 2019. 88 S. (Jahresgabe 2019) ISBN-13: 9783899234091
Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V.,
℅ Dr. Jorge Vega Vilanova
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E-Mail 1. Vorsitzende:
Ragnhild Flechsig
Registernummer VR 1763
Ragnhild Flechsig (Vorsitzende)
Heinz Grasmück (Stv. Vorsitzender)
Dr. Alexander Schultze (Schriftführer)
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Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e.V. Die Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e.V. ist eine im Mai 2016 gegründete Tochter der Deutschen Thomas Mann- Gesellschaft Lübeck. Sie pflegt das Werk Thomas Manns in Hamburg und lädt regelmäßig zu Vorträgen von namhaften Thomas Mann-Forschern, aber auch von Nachwuchs- wissenschaftlern ein. Zudem veranstaltet sie Lektüreabende über Thomas Manns Novellen und Essays, Exkursionen und Thomas Mann-Filmabende. Alle Informationen zur Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e. V. unter: https://www.thomasmann-hamburg.de
Weimar: „Fürstengruft“
Claudius- Gesellschaft
Deutsche Thomas-Mann- Gesellschaft (Sitz: Lübeck)
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Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e.V. Die Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e.V. ist eine im Mai 2016 gegründete Tochter der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft Lübeck. Sie pflegt das Werk Thomas Manns in Hamburg und lädt regelmäßig zu Vorträgen von namhaften Thomas Mann-Forschern, aber auch von Nachwuchs-wissenschaftlern ein. Zudem veranstaltet sie Lektüreabende über Thomas Manns Novellen und Essays, Exkursionen und Thomas Mann-Filmabende. Alle Informationen zur Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e. V. unter: https://www.thomasmann-hamburg.de
Goethe- Gesellschaft in Weimar
Deutsche Thomas- Mann-Gesellschaft (Sitz: Lübeck)
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References: Art. 4
 § 26
 Art. 6
 Art. 28
 Art. 6
 Art. 22
 Art. 46
 Art. 17
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 8
 Art. 17
 Art. 21
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 89
 Art. 32
 Art. 4
 § 26
 Art. 6
 Art. 28
 Art. 6
 Art. 22
 Art. 46
 Art. 17
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 8
 Art. 17
 Art. 21
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 6
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 Art. 89
 Art. 32
 § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 26
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
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