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Timestamp: 2018-04-20 00:15:56+00:00

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Hilfe! Die wollen mich in die Mangel nehmen! - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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17.11.2009, 20:12 #26
AW: Hilfe! Die wollen mich in die Mangel nehmen!
Zitat von Svetlana1974
Oh je, langsam verstehe ich euch und Martin: deren schriftliche Stellungnahme kann die Grundlage..... bilden. Wenn ich danach der Stellungnahme kein Gespräch haben will, brauche ich es ja noch immer nicht. Das wäre dann ja meine Entscheidung. Und es wäre nicht so, dass ich nach deren schriftlicher Antwort zu einem Termingespräch verpflichtet wäre? Ich glaube schon fast, dass es keine schriftliche Antwort geben wird, dass die das so zu vermeiden versuchen. Denn eine Antwort käme in die Akten und würde nicht mehr entfernt werden können?
Du kannst sogar eine schriftliche Stellungnahme zum Anlass nehmen, um deutlich zu machen, warum jetzt erst recht ein Gespräch zwecklos ist.
Gespräche sollte man ja nur führen, wenn es im Vorfeld Verhandlungsansätze gibt.
17.11.2009, 20:25 #27
Svetlana1974->Emailproblem
Martin, ich bewundere deinen Scharfsinn :-) den aller anderer natürlich auch - ich will hier niemanden zu kurz kommen lassen. Vielen Dank an alle!
Ich habe sogar hier den Eindruck bekommen, dass ausserordentliche Fachleute hier sind! Vielleicht sogar Rechtsanwälte oder so? Und geben hier tolle Tipps sozusagen für Gotteslohn? Oder wie finanziert es sich denn überhaupt? Diese Ratschläge hier im Forum sind so gut und so wertvoll..........
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17.11.2009, 20:43 #28
Wir haben uns alle von der Arbeitslosigkeit in die bittere Armut hineingearbeitet. Gotteslohn? Dies werden wir dann sehen
17.11.2009, 20:57 #29
Martin, ich kann mich leider nicht an euch revanchieren, außer dass ich allen hier viel Geld, Glück und Gesundheit wünsche und ein schnelles Ende ihrer Situation wünsche!
17.11.2009, 20:59 #30
Is' zwar OT, aber als bekennender Heide möchte ich bemerken, das Gotteslohn und Gottes Lohn zwei unterschiedliche Paare Schuhe sind...
17.11.2009, 21:00 #31
mach einfach ein wenig weiter mit und halte uns mit deinen Sachen auf dem Laufenden. Vielleicht gibt es ja Menschen an deinem Ort, denen Du dnn behilflich sein kannst.
18.11.2009, 12:53 #32
Ja das werde ich bestimmt! Ganz besonders, dass ich Euer tolles Forum hier weiterempfehle!
Bitte entschuldigt mich, dass ich jetzt so meine Gedanken weiterschreibe. Aber sie kreisen halt unaufhaltsam im Kof herum. Jetzt mache ich mir natürlich bereits unnötige Gedanken, wie denn wohl die Reaktion ausfallen wird. Habe das tolle Schreiben von Euch gerade abgegeben. Der Herr in der Eingangszone hat etwas verwundert geschaut aber abgestempelt. Ich male mir bereits aus, dass es demnächst eine Einladung nach Paragraf soundso geben wird und dann plötzlich die 2 Herren mit der Vermittlerin zusammen bereits in einem Raum mit mir sitzen oder "zufällig" nach Beginn des Gespräches mit der Vermittlerin hereinschneien. Kann man dann einfach hinauslaufen? Dann wird man doch bestimmt bestraft!
19.11.2009, 04:46 #33
es ist vollkommen verständlich, dass Dir die ganze Geschichte große Sorgen macht und Du momentan den Kopf damit voll hast. Man möchte doch für alle möglichen Eventualitäten gut vorbereitet sein und dann malt man sich vorab schon die schlimmsten Verläufe eines Gesprächs aus.
Okay, nehmen wir also an, Du bekommst eine Einladung, um über Deine berufliche Situation zu sprechen. Dazu kannst Du ebenfalls einen Beistand mitnehmen. Falls dann tatsächlich die Situation eintreten sollte, die Du befürchtest, dass also die beiden Herren plötzlich auch anwesend sind oder überraschend das Zimmer betreten, um Dich unter Druck zu setzen, weise ruhig aber bestimmt darauf hin, dass Du gerne bereit bist, mit Deinem SB über Deine berufliche Situation gemäß Deiner Einladung und Deinen Mitwirkungspflichten zu sprechen, aber alles andere was mit der Beschwerde zu tun hat, auch weiterhin nur schriftlich zu erfolgen hat.
Falls man darauf nicht eingehen möchte und man Dich weiterhin unter Druck setzen möchte, kannst Du das Gespräch abbrechen.
20.11.2009, 15:52 #34
Danke, Bambi_69!
Das hast Du einfühlsam geschrieben, wie alle anderen auch. Ich werde euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten. Euch allen wünsche ich ein schönes und erholsames Wochenende. Auf dass ihr keinen unangenehmen Posteingang haben werdet.
20.11.2009, 18:10 #35
Ich hatte schon zwei Gespräche mit dem Teamleiter.
Bei dem ersten kam ich mit meinem SB nicht klar, er erhielt nie meine Unterlagen, obwohl sie definitiv an der Infotheke abgegeben wurden - waren sogar im PC vermerkt.
Widersprüche wurden ignoriert und nicht an den Teamleiter weitergeleitet, meine Aufstockung wurde nicht richtig ausgerechnet u.v.m.
Das Gespräch mit dem Teamleiter war gut. Dauerte über zwei Stunden, in dem er in meinen Ordnern kramte.
Einiges von meinen Anliegen fand er tatsächlich nicht. Er wollte mir schon eine Pauschale zahlen und die Ordner verbrennen und einen neuen anlegen.
Ganz hatten wir nicht alles abgearbeitet, weil wir beide Fußball gucken wollten. (ist schon paar Jahre her)
Bei meinem Widerspruch wegen Kindergeldanrechnung, BG oder HG, stand noch ein weiterer Mitarbeiter im Raum, den ich überhaupt nicht kannte. Er wurde mir auch nicht vorgestellt.
Der Teamleiter saß hinter seinem Schreibtisch, ich ihm gegenüber und links von mit stand der andere.
Das störte mich schon sehr. Vor allem, weil ich dann von zwei Seiten Paragrafen um die Ohren gehauen bekam.
Ich bin dann letztendlich aufgestanden und habe gebeten, mir alles schriftlich zukommen zu lassen.
Mich störte vor allem die Aussage, dass unter 25 IMMER BG ist.
Das wollte ich nicht hinnehmen.
Aber der Richter vom SG drückte sich so ähnlich aus. Aber den habe ich dann letztendlich verstanden.
21.11.2009, 13:38 #36
Hallo, da bin ich nochmal. Schon hatte ich uns allen ein schönes Wochenende gewünscht ohne unangenehmen Posteingang, da ist gerade was in der Angelegenheit gekommen. Ich hatte euch ja zugesagt, dass ich euch auf dem Laufenden halten werde:
bitte kommen Sie am....(neuer Termin) in die Agentur.....
Kundenreaktion / Leistungsangelegenheiten
Eine Klärung Ihrer Angelegenheiten kann aus Sichtweise der Agentur für Arbeit nur in einem persönlichen Gespräch erfolgen, da hier die Standpunkte deutlich klargelegt werden können. Strittige Punkte können von Ihrer sowie auch von meiner Seite aus im Gespräch erörtert werden. Eine schriftliche Stellungnahme erfolgt daher nicht, da dies hier nicht sachgerecht erscheint. Ich gebe Ihnen hiermit nochmals die Möglichkeit, zu einer Klärung beizutragen und den Termin wahrzunehmen.
Seite 2: Rechtsfolgenbelehrung, kleingedruckt, halbe Seite lang, Punkte 1-7, sieht aus wie bei den üblichen Einladungen.
Seite 3: Standardformular: "Der Aufforderung auf Blatt 1 vom .... zur persönlichen Meldung am ... werde ich aus folgenden Gründen nicht nachkommen: (3 Kästchen zum ankreuzen, sieht so aus wie bei den üblichen Einladungen)
Mir fällt dabei auf, dass die beiden sonst üblichen Standardabsätze fehlen, die sonst immer darin sind: "Dies ist eine Einladung nach § 59 und § 309." "Wenn Sie ohne wichtigen Grund dieser Einladung nicht Folge leisten...."
Was soll ich jetzt bloß machen? Beistände kann ich leider keine mitnehmen, bitte entschuldigt dieses.
@Ela1953: Das waren und sind ja Geheimdienstmethoden mit dem fremden Mitarbeiter im Hintergrund! Wurdest Du bestraft, als du aufgestanden bist und gingst?
21.11.2009, 14:29 #37
Hallo, da bin ich nochmal. Schon hatte ich uns allen ein schönes Wochenende gewünscht ohne unangenehmen Posteingang, da ist gerade was in der Angelegenheit gekommen, was vielleicht euer Interesse hat:
Wenn Du nicht hingehst, kann man Dich deswegen nicht sanktionieren. Deswegen fehlen die Standardsätze.
Ich glaube, ich würde auf eine schriftliche Stellungsnahme bestehen.
Und solange Deine Schreiben nicht beantwortet sind, würde ich keine Stellungsnahme dazu abgeben.
So will man Dich gefügig machen und hinterher können die sagen, das alles mit Dir gütlich besprochen wurde.
23.11.2009, 10:55 #38
Danke, hergau.
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann sieht das Schreiben nur offiziell aus, es ist es aber nicht, obwohl eine Rechtsfolgenbelehrung und das Antwortformular "Der Aufforderung auf Blatt 1 vom... zur persönlichen Meldung am... werde ich aus folgenden Gründen nicht nachlommen:" enthalten ist? Das Antwortformular und die Rechtsfolgenbelehrung sehen ja so aus wie sonst üblich. Ist das jetzt ein Trick von der Arbeitsagentur? Das lässt ja schlimmes hoffen :-(
Was soll ich jetzt mit dem Antwortformular tun? Einfach nicht absenden, weil ich dann keine Strafe bekomme? Ich finde, Martins Text, den ich bei der Arge abgegeben habe, sagte doch, dass zuerst eine schriftliche Stellungnahme erfolgen muss. Wenn ich jetzt weitermache oder antworte, dann meine ich würde das seinen Text entwerten, und die Leute dort den Text nicht ernst nehmen, oder? Was ist das nur für ein Spiel und was steckt bloß dahinter? Haben die etwa Angst, etwas schriftlich zu äussern?
23.11.2009, 11:10 #39
So dann schau dir mal § 309 SGB III an
Dem widersprichst du jetzt und weist auf § 309 Abs. 2 Nr. 1-5 hin.
23.11.2009, 23:35 #40
Dann trage ich also in dem Antwortformular ganz unten unter sonstigem Grund ein: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht dem § 309Abs.2 Nr. 1-5"
Eigentlich denke ich bräuchte ich doch gar nicht zu antworten, denn ich hatte ja Martins Text dort abgegeben worin ich mitteilte, dass zuerst eine schriftliche Stellungnahme sein soll. Werde ich jetzt nicht unglaubwürdig, wenn ich dieses Antwortformular ausfülle?
Ich kann mir gut vorstellen, dass danach eine Standardeinladung kommt nach Paragraf soundso, über mein Bewerberangebot zu sprechen. Und dann sitzen bestimmt beide Teamleiter mit der Vermittlerin bereits grinsend im Raum, wenn ich den betrete. Das kann ich mir schon jetzt (leider) ausmalen. Ich weiß, vielleicht mache ich mir auch nur zu viele Gedanken. Leider kann ich aber nichts dafür, bitte sntschuldigt, dass ich heir wieder darüber schreibe. Aber ihr seid ja alle so hilfsbereit. Danke! Ich denke, dies ist das beste Forum (das erste, was ich gefunden habe).
24.11.2009, 19:28 #41
An für sich ja.
Schreibe das nochmals rein das du ausdrücklich auf eine schriftliche Stellungsnahme bestehst wie du es im Schreiben schon vorher angemerkt hast. Einfach das zu ignorieren ist nicht.
Wenn die auf dieses Thema zu sprechen kommen, dann lehnst du mit der Begründung ab das du dich dazu nicht äussern möchtest mündlich, sondern eine schrifliche Stellungsnahme von denen möchtest.
Du wurdest eingeladen für ein Bewerbergespräch um über deine "berufliche" Situation zu sprechen. Darauf hast du dich vorbereitet. Die andere Sache weisste nicht aus dem Kopf und liegt bei dir zuhause in deinen Akten. Fertig.
Zudem würde ich dir empfehlen einen Beistand mitzunehmen. Vielleicht mal gucken ob sich hier einer dazu meldet der aus deiner Nähe kommt.
24.11.2009, 20:00 #42
Bei der darauffolgenden Einladung werde ich dann bestimmt aufgefordert, meine Akten mitzunehmen. Ich finde es von der Agentur sehr unhöflich, meinen Wunsch nach einer schriftlichen Stellungnahme zu ignorieren.
Wieso meinst Du, es ginge nicht so einfach, diesen Wunsch von mir zu ignorieren? Ich wüßte mal gerne, ob ich überhaupt zu so einem Gespräch verpflichtet bin. Lässt sich doch auch wie auch vor Gericht alles schriftlich klären. Das stellen die dann bestimmt an den Anfang einer normalen Ladung und versuchen so zu sanktionieren, wenn man nicht darauf eingeht und geht, denn das Thema des Bewerberangebots hätte man ja boykottiert.
Ich glaube fast, die haben selbst Angst davor, sich schriftlich zu äußern weil das dann bewiesen ist. Als Reaktion auf eine Beschwerde von mir kam nämlich ein Antwortschreiben, worin alles schöngeredet war und der Fehler läge doch bei mir und sie träfe damit keine Schuld. Als ich daraufhin in diesem Antwortschreiben der Arge Widersprüche und Fehler und Schutzbehauptungen schriftlich aufdeckte, kam jetzt dieses mit dem persönlichen Gespräch und dass eine schriftliche Stellungnahme nicht sachgerecht erscheine.
Aber ich finde es unverschämt, meinem Wunsch nicht zu folgen. Ich fühle mich so wie als wäre man jemand 2ter Klasse.
24.11.2009, 21:00 #43
ich fürchte fast Du kommst so nicht weiter. Letztlich ist doch wichtig was DU erreichen möchtest, der Weg dorthin ist m.E. nebensächlich.
Selbstverständlich wird die ARGE Deinem Wunsch! nach schriftlicher Stellungnahme nicht nachkommen, da sie, wie Du richtig vermutest, Angst davor hat Fehler schriftlich zuzugeben. Das hat aber nichts mit 2.Klasse zu tun, das ist "normal".
Wenn Deine Beweise stichhaltig sind kannst Du ja 3-6 Monate warten und dann eine Untätigkeitsklage einreichen. Ob Du damit aber etwas erreichst ist fraglich, denn die ARGE wird nachweisen, dass sie Dir Gesprächsangebote gemacht hat.
Ein Gespräch schließt aber nicht zwangsläufig den von Dir geforderten schriftlichen Abschluss aus.
Ich gehe auch davon aus, dass, wenn Du den formalistischen Weg weiter gehst, Du irgendwann eine formale Einladung nach "309 blabla" bekommen wirst, und dann mit den jetzigen Inhalten konfrontiert wirst.
Dazu musst Du selbstverständlich nichts sagen und kannst auch bei Hartnäckigkeit das Gespräch abbrechen.
Es bleibt aber bei der Eingangsfrage, was willst DU?
Mein Tip, teile der ARGE mit, dass Du zu dem fraglichen Gespräch nur mit Beistand bereit bist und Dich unaufgefordert meldest sobald du einen Beistand gefunden hast. Damit das nicht zu einer Mitgliederversammlung der ARGE ausartet, könntest Du auch darauf bestehen, nur mit max. 2 Personen zu reden, dann reicht 1 Beistand. (von mir aus auch 2, bevor Proteste kommen )
Du hast, wie gesagt, völlig recht, die ARGE hat Angst/Fracksausen. Aber der Grund dieser Angst, Deine Beschwerden, ist genau Deine Stärke.
25.11.2009, 00:47 #44
Selbstverständlich wird die ARGE Deinem Wunsch! nach schriftlicher Stellungnahme nicht nachkommen, da sie, wie Du richtig vermutest, Angst davor hat Fehler schriftlich zuzugeben.
ja ich habe praktisch eine Beschwerde darüber geschrieben, wie über in der Antwort der Arge auf meine ursprüngliche Beschwerde umgegangen wurde mit erheblichen Misständen, verdrehung von Tatsachen usw. in der Art, dass ich direkt nachvollziehbare Beweise geliefert habe, teilweise in Widersprüchen der Schilderungen der Arge selbst und seitens deren schriftlichen Unterlagen. und zwar derart, dass es auch ein Richter nachvollziehen könnte.
Daraufhin wurden die Leistungen gewährt, sodass von meiner Seite aus eigentlich sogar keine weitere Klärung auf meine Beschwerde über den Umgang mit meiner Beschwerde erforderlich ist. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass das sogenannte Reklamationsmanagement trotzdem eine Antwort darauf geben will, ob sie nun notwendig ist oder nicht. Und das Ergebnis einer solchen Antwort oder Gespräches usw. dürfte bestimmten Zielvorgaben genügen müssen. So is das eben. Der Geist, den sich die Arge erschuf, der seztz sie jetzt in Zugzwang, ob es sinnvoll ist oder nicht.
Ich kann mir vorstellen, dass die Arge wie du geschrieben hast erkannt hat, dass sie angreifbar ist wenn sie schriftlich kommuniziert und dadurch alles nachvollziehbar ist, auch mit Datum, Fristen, Personen, Führungsverhalten von Vorgesetzten usw. Diese Kommunikation erspart sogar Protokollführen, Beistände (bitte liebe Beistände seid mir jetzt nicht böse, es ist nicht böse gemeint) usw und entspricht eher der Vorgehensweise der Gerichte usw. Außerdem hat man genug Überblick, um das ganze zu bewerten und zu entwiren, was in einem "Gespräch" natürlich derart nicht möglich ist.
Ich bedanke mich übrigens ganz herzlich für Dein Kompliment meiner Stärke (ich glaube fest, ich wusste das bisher selbst nicht einmal). Wie könnte ich die denn weiter entwickeln? Entschuldigt bitte, das war mir jetzt so herausgerutscht. Natürlich liegt es mir fern, dieses kompetente Forum hier mit Persönlichkeitsbildung zu beschweren.
25.11.2009, 10:29 #45
ich habe mir noch einmal die Absagebegründung meiner Ladung vorgenommen:
in dem Feld "sonstige Gründe" trage ich dann also ein, warum ich der Ladung nicht folgen kann: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht dem § 309Abs.2 Nr. 1-5 und gemäß meinem Schreiben vom (...) muß zuvor eine schriftliche Stellungnahme erfolgen".
Oder wäre es besser, wenn ich die Paragrafen weglasse und statt dessen nur die schriftliche Stellungnahme als Grund anführe? Ich könnte schließlich auch gar nicht antworten und dann abwarten, was kommt. Was wäre denn wohl die beste Lösung?
25.11.2009, 10:44 #46
...meiner Stärke (ich glaube fest, ich wusste das bisher selbst nicht einmal). Wie könnte ich die denn weiter entwickeln?...
indem Du Dich der Situation, zu Deinen Bedingungen, stellst, aber das willst Du nicht.
"Des Menschen Wille ist seine Hölle, oh pardon - Himmelreich".
25.11.2009, 11:00 #47
Du hast mir jetzt eine Menge zum Nachdenken aufgegeben :-)
25.11.2009, 15:09 #48
Viele Wege führen nach Rom, heisst es so schön.
In Deinem Fall sehe folgende Möglichkeiten zu Deiner Vorgehensweise:
Daraufhin wurden die Leistungen gewährt, sodass von meiner Seite aus eigentlich sogar keine weitere Klärung auf meine Beschwerde über den Umgang mit meiner Beschwerde erforderlich ist. (...)
In dem Fall, also wenn kein weiterer Grund zur Beschwerde offen ist, kannst Du meiner Meinung nach stur bleiben und auf den schriftlichen Klärungsweg pochen. Also so vorgehen, wie Martin vorschlug.
Kommt es daraufhin zu einer Einladung zu einem Termin, der die richtige Form hat (Einladung gemäß §... Gespräch über berufliche Situation) und da dann nicht (nur) über Deine berufliche Situation gesprochen wird,
dann kannst Du den hier schon gegebenen Tipps von Patrik und meiner Wenigkeit folgen.
Möglichkeit C (unabhängig von Möglichkeitsvoraussetzung A oder B):
Wenn Du aber selber a) neugierig bist, was denn in so einem Gespräch erläutert werden soll (wie Deine "Gegner" agieren und argumentieren etc. - DAS kann sehr interessant sein!)
b) Du ein offenbar freundlicher Mensch bist, der nach außen Bereitschaft zeigt auf die Wünsche ArGe in gewissem Maß einzugehen und bei einem Gespräch teilzunehmen - allerdings nur mit Beiständen und zu DEINEN Konditionen! - dann gehe zum Gespräch und folge den Tipps von Horst.
Alle Möglichkeiten und das Danachrichten der hier einzelnen vorgeschlagenen Tipps erfordern nur ein wenig Mut. Abnehmen kann Dir die Entscheidung was Du nun machen möchtest bzw über das Ausführen der Tipps natürlich keiner. Aber z.B. einfach Nichtreagieren und die Sache aussitzen - das solltest Du, meiner Meinung nach, nicht tun. Das würde sicherlich nachteilig enden auch im Punkt auf Deine bisher schon gezeigten Stärke. Bleibe dabei und ran an den Feind, Du schaffst das
26.11.2009, 12:40 #49
Vielen Dank, Bmabi_69!
Es ist ja richtig toll, dass ich hier eine komplette H andlungsanleitung samt Alternativen von euch erhalte! Ich bin ganz platt :-))
Mehrfach habt ihr hier geschrieben, falls ein Gespräch kommt, so sollte es nach meinen Konditionen ablaufen. Mitunter weiß ich selbst nicht einmal, was diese meine Konditionen in einem Gespräch sind. Sorry, dass ich das hier so zugeben muss.
Ich werde also unter "sonstiger Grund" eintragen: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht den Anforderungen des § 309 Abs.2 Nr.1-5 SGBII. Auf mein Schreiben vom (...Martins Text) wird verwiesen."
Oder fällt euch vielleicht eine Verbesserung dazu ein?
27.11.2009, 01:55 #50
Mitunter weiß ich selbst nicht einmal, was diese meine Konditionen in einem Gespräch sind. Sorry, dass ich das hier so zugeben muss.
Das ein oder mehrere Beistände dabei sind und mitprotokollieren.
Ich werde also unter "sonstiger Grund" eintragen: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht den Anforderungen des §309 Abs.2 Nr.1-5 SGBII. Auf mein Schreiben vom (...Martins Text) wird verwiesen."
Ja hört sich doch gut an. Kurz prägnant einfach. Eine Verbesserung fällt mir zumindest nicht ein.
hilfe, mangel
Wollen die mich linken? kleine Allgemeine Fragen 14 24.09.2009 18:02
wollen die mich verarschen? Jessy75 ALG II 9 17.12.2008 19:56
BRAUCHE DRINGEND HILFE!!!! Ich glaube, die wollen mich aus meiner Wohnung werfen!!! Kirchenmaus KDU - Miete / Untermiete 37 04.12.2008 16:06
Hilfe!!!... was wollen die nun schon wieder von mir .... madame U 25 47 13.04.2007 14:05

References: § 59
 § 309
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