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Timestamp: 2018-07-18 23:35:57+00:00

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﻿ Mut und ohne Eier - Muttodaya, Mut to day ja? Die Leeren der Waldtratition.
Author Topic: Mut und ohne Eier - Muttodaya, Mut to day ja? Die Leeren der Waldtratition. (Read 1330 times)
« on: October 13, 2015, 05:48:06 PM »
Atma mußte sich verschmunzeln, als er gerade mal etwas das Herz mit einem Stück der Befreiung nähren durfte. Mag denkbar sein, daß auch andere an alten Zeiten teilhaben wollen und vielleicht Anlaß geben, sich solche Dinge der Entrüstung sebst zum Gebrauch machen:
* etwas off dem Topic: Neben dem großen Mäuseerkranken, des Abts Mouse zu nutzen ist wie Loteriespielen, schwirrt hier wieder einiges herum. Gerade eine "Sitzung" mit einem jungen Mann gehabt, der sich mit Drogen gewaltig aus dem Körper geschossen hat und so ziemlich von allem abwechselnd besucht wird was Rang und Name in der Gilde hat. Vor einiger Zeit noch "normaler" Familienvater, er verdiente seinen Unterhalt als Polizist und Soldat, und wird da wohl groberes Vergangen haben, daß er berechtig höllische Angst hat, sucht er Seit einigen Wochen Zuflucht im Kloster, da keiner weiß, wie man ihm aus seinen Filmen bekommen kann. Wenn jemandem spontan da etwas in den Sinn kommt, hilft das vielleicht.
Quote from: http://zugangzureinsicht.org/html/lib/thai/mun/released.html
Einleitung Phra Ajaan Mun Bhuridatta Thera wurde im Jahre 1870 in Baan Kham Bong, einem Bauerndorf in der Ubon Ratchathani Provinz, Nordost-Thailand, geboren. Im Jahre 1893 als buddhistischer Mönch eingeweiht, verbrachte er den Rest seines Lebens, wanderend durch Thailand, Burma und Laos, die meiste Zeit in den Wäldern verweilend und der Meditationspraxis angetan. Er zog ein großes Gefolge an Schüler an. Zusammen mit seinem Lehrer Phra Ajjan Sao Kantasilo, waren sie verantwortlich für das Einrichten der asketischen Waldtradition, die nun durch ganz Thailand und zahlreiche Länder, über die Grenzen hinaus, bekannt geworden ist. Er verstarb im Jahre 1949 im Wat Suddhavasa, in der Sakon Nakhorn Provinz.
Viel wurde über sein Leben geschrieben, aber sehr wenig über seine Lehren, während seiner Lebenszeit. Die meisten seiner Lehren, sind in Form von Personen zurückgeblieben: die Schüler, deren Leben, tief von der Erfahrung des Lebens und der Meditationspraxis, unter seiner Anleitung, geformt wurden. Eines der Stücke die aufgezeichnet wurden ist hier übersetzt. Ein Herz befreit (Muttodaya), ist eine Aufzeichnung von Abschnitten seiner Zeremonien, die während der Jahre 1944-1945 von zwei Mönchen, die unter seiner Führung standen, gemacht wurden, und zusammengestellt von einem dritten Mönch, der ein Beauftragter im religiösen Verwaltungsbereich war und ihn regelmäßig für Meditationsanleitungen besuchte. Die erste Ausgabe wurde mit seiner Erlaubnis zur öffentlichen freien Weitergabe gedruckt. Der Titel des Buches, wurde aus einem Kommentar vom Ehrw. Chao Khun Upali Gunupamacariya (Jan Siricando) entnommen, der, nach dem hören der Zeremonie, gegeben von Phra Ajaan Mun, über die Wurzelthemen der Meditation, die Zeremonie als gegeben mit 'muttodaya', einem Herzen befreit und als das Herz zur Befreiung führend, bezeichnete.
Der unübliche Stil von Phra Ajaan Muns Zeremonien, mag teilweise durch den Ustand erklärt werden, daß er in den Tagen vor seiner Einweihung, geschickt in einer populären Form von zwangloser Dorfunterhaltung, genannt ma lam war. Maw lam, ist ein Wettkampf in improvisiertem Rhythmus, gewöhnlich den Krieg zwischen den Geschlechtern wiedergebend, in dessen Kampf der Witz ziemlich grimmig werden kann. Es wird dabei viel Wortspiel verwendet: Rätsel, Wortspielerei, Anspielungen, Metaphern und einfach mit dem Klang der Worte spielen. Den Sinn der Sprache, die Ajaan Mun, im maw lam entwickelte, nahm er in seine Lehren, nach dem er ein Mönch wurde, mit. Oft würde er seine Schüler in improvisierten Wortspielerein und Reimen lehren. Diese Art des Wortspieles, paßt selbst zur Pali-Sprache und eine Vielzahl von Stellen können da aus Muttodaya zitiert werden: In § 3 , das Wortspiel, mit dem Wort dhatu, welches einerseits physisches Element oder Sprachelement (Phonem) bedeuten kann, der Gebrauch der Phoneme na mo ba dha (die Basiselemente der Phrase namo buddhaya, Ehrung dem Buddha) als für die vier physischen Elemente zu stehen; das Spiel mit namo und mano in § 4 ; der Gebrauch von Patthana, als ein Bildnis für den Geist in § 5 ; der Extrakt des Wortes santo (friedvoll) aus pavessanto in § 13 und § 16 ; das Grammatikwortspiel mit loke in § 14 und santo in § 13 ; die Dreier in § 12 ; die Achter in § 16 ; und so fort.
Die Art des Sprachstiles, ist im Westen aus der Mode gekommen und geht heute auch in Thailand nach und nach zurück, aber zu Ajaan Muns Zeiten war es in Thailand hoch, als Zeichen von geschwinder Intelligenz und aufmerksamen Geist, angesehen. Ajaan Mun vermöchte es mit Finesse, als eine effektive Lehrmethode zu verwenden, indem er seine Schüler damit drängte geistesgegenwärtiger und wachsamer im Bezug auf Tragweite, Korrespondenz, vielfachen Ebenen der Bedeutung und Undefinierbarkeit der Sprache zu verwenden, um damit weniger dogmatisch im Anhaften an Worte zu sein und sich weniger dem Suchen nach Wahrheit in Begriffen von Sprache zuzuneigen. So wie Ajaan Mun einmal einen Paar von besuchenden Mönchen erzählte, die stolz auf deren Kenntnisse des mittelalterlichen Textes in 'Der Pfad der Reinigung', das niddesa (analytische Erläuterung) über Tugend, Konzentration und Einsicht, die in dieser Arbeit enthalten waren, einfach nur nidana (Fabelgeschichten) waren. Wenn sie die Wahrheit über Tugend, Konzentration und Einsicht wissen wollen, müßten sie dieser Qualitäten in deren eigenen Herzen zum Entstehen bringen.
« Last Edit: October 16, 2015, 03:55:54 PM by Johann »
Antw:Mut und ohne Eier - Muttodaya, Mut to day ja? Die Leeren der Waldtratition.
« Reply #1 on: October 16, 2015, 03:58:53 PM »
Quote from: Ein Herz befreit - Die Lehren von Phra Ajaan Mun Bhuridatta Thera
So lange wir uns also hauptsächlich dem theoretischen Studium des Dhammas hingeben, kann es uns nicht dienlich sein. Nur wenn wir unsere Herzen ausgebildet haben, um deren 'Chamäleons' (siehe § 10 ) zu eliminieren, können wir in seinem vollen Ausmaß profitieren. Und nur dann, wird das wahre Dhamma rein gehalten bleiben, frei von Verzerrungen und Abweichungen seines Originalprinzips.
Das siebente Buch des Abhidhammas, ausgenommen dem Patthana (Das Buch der Entstehung), ist in Reichweite eingeschränkt. Was das Patthana betrifft, ist es anantanaya, uneingeschränkt in Reichweite. Nur Buddha ist fähig, es in seiner Gesamtheit zu verstehen. Wenn wir den Pali-Text, welcher, mit hetu-paccayo beginnt, bedenken, finden wir die Ursache (hetu), welches als die vorausgehende nährende Große (paccaya) handelt, denn alle Dinge im Kosmos, sind nichts anderes als das Herz. Das Herz ist die große Ursache, die vorausgehend ist, welche wichtig ist. Die verbleibenden Größen, die im Patthana bemerkt werden, von arammana (objektive Unterstützung), bis aviggata (nicht ohne), können nur deshalb als nährende Größen handeln, weil die große Ursache, das Herz, zuerst aufkommt. So bezieht sich mano, welches in § 4 ,thitibhutam, besprochen wird, welches in § 6 besprochen wird, und die große Ursache hier besprochen, stets auf die selbe Sache. Der Buddha war fähig, Dhamma und Vinaya zu formulieren, die Dinge mit dem zehn-bekräftigten Gespür zu kennen und alle kenntlichen Erscheinungen zu verstehen, all dieses, weil die große Ursache, als vorausgehende Große handelte. In der selben Weise, hatten alle seiner Schüler, diese große Ursache als vorangehende Große, und waren so fähig, im Einklang mit des Buddhas Lehrern, zu wissen. Das ist warum der Ehrwürdige Assaji, der fünfte der fünf Mitbrüder, Upatissa (den Ehrwürdigen Sariputta), dieses lehrte:
Um zusammen zu fassen: Thitibhutam ist der vorangehende Anstifter des Kreislaufes von Tod und Wiedergeburt. Daher wird es die Wurzelquelle von den Dreien (siehe § 12 ) genannt. Wenn wir dabei sind den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt zu zertrennen, sodaß es sich entbindet und in Nichtigkeit verschwindet, müssen wir den vorangehenden Anstifter schulen, um Bewußtsein zu entwickeln, wachsam gegenüber allen Bedingungen, was diese wirklich sind. Es wird sich dann aus seiner Verwirrung erholen, und niemals wieder Aufkommen für irgend eine Bedingung geben. Thitibhutam, der Wurzelanstifter, wird anhalten sich zu drehen und dieses wird unser Herumwälzen, im Rad von Tod und Wiedergeburt, beenden.
Ein großer Baum mit 6.000 Ästen
« Last Edit: October 16, 2015, 04:12:08 PM by Johann »

References: § 3
 § 4
 § 5
 § 13
 § 16
 § 14
 § 13
 § 12
 § 16
 § 10
 § 4
 § 6
 § 12