Source: http://klettergeschichten.de/satzung.htm
Timestamp: 2017-10-22 21:04:01+00:00

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Klubsatzung Club Kletternder Chaoten (CKC)
Vorspann: Der Verein ist mehr gemein als nützig und trotzdem dem Allgemein- (Kletter-) wohl verschrieben. Er wurde am 07.06.1993 auf dem Hohlen Turm gegründet. Die Gründungsmitglieder waren Thomas Lange, Alexander Marg und Torsten Schierz. Nachfolgende Regeln sind nicht ganz ernst zu nehmen.
§ 1 .1Mitglieder des CKC können alle Menschen, aber auch Tiere, Plüschtiere und Bayern nach Aufnahmeprüfung und einer Empfehlung von mindestens zwei Mitgliedern werden.
§ 1 .2 Ausdrücklich soll hier betont, daß entgegen § 1.1, auch Mitglieder ohne solches aufgenommen werden.
§ 1 .3 Die Mitgliedschaft an sich ist lebenslänglich, gelegentlich auch lebensgefährlich und kann deshalb nur unter persönlicher Vorlage des Totenscheines gekündigt werden. Des Weiteren kann die Mitgliedschaft auch bei Einstimmigkeit der restlichen Mitglieder gekündigt werden.
§ 1 .4 Nichtkletternde Mitglieder müssen trotzdem die Aufnahmeprüfung gemäß §2 durchführen, den Bedingungen von §1.1 und § 1.2 entsprechen und unterliegen außerdem § 1.3. Finanziell ist ein Jahresbeitrag entsprechend § 7.2.1 zu entrichten.
§ 2 .1 Ort der Prüfung
Die Aufnahmeprüfung erfolgt traditionsgemäß auf dem 1. Klubgipfel. Ist dieser nicht verfügbar kann auf einen anderen Klubgipfel zurückgegriffen werden. Die Festlegung der Klubgipfel erfolgt gemäß § 3. Ausnahmeregelungen darf nur den Klubvorstand festlegen.
§ 2 .2 Bedingungen der Prüfung
Für männliche Aspiranten ist der Alte Weg (II) im Vorstieg für weibliche der Nordwestweg (III) im Nachstieg zu bewältigen. Des Weiteren sind vom Asprianten zwei Flaschen Sekt bereitzustellen.
Die Zahl der Einstiegsversuche ist auf 20 begrenzt. Als Einstiegsversuch zählen alle Versuche bei denen beide Füße den Boden verlassen haben.
Diese Flaschen werden nach gelungener Aufnahme des Aspiranten mit diesem auf dem Gipfel geleert. Bei mißlungener Aufnahme werden die Flaschen auch ohne den Selbigen auf dem Gipfel geleert.
Der Aspirant darf es dann frühestens am nächstem Wochenende wieder einen Versuch unternehmen.
§ 3 Klubgipfel
Der Klub verfügt über vier anerkannte Klubgipfel. Der 1. Klubgipfel ist der Hohle Turm im Elbsandsteingebirge, der 2. ist der Novize im Zittauer Gebirge, der 3. ist die Lauchgrundnadel und der 4. und neueste Klubgipfel ist der Teufelsstuhl bei Königstein in der Oberpfalz. Wahlweise können auch in anderen Klettergebieten Klubgipfel festgelegt werden. Die Klubgipfel dienen dem geselligen Beisammensein und können für Stiftungsfeste und Aufnahmeprüfungen verwendet werden.
§ 4 Klubboofe (-n)
Derzeit ist noch keine Klubboofe festgelegt worden. Sie muß festausgebaut, regensicher und möglichst schwer auffindbar sein. Ähnlich den Klubgipfel kann die Klubboofe auch gebietsbezogen festgelegt werden. Nur die Boofe in der Sächsischen Schweit sollte festausgebaut werden.
Aller zwei Jahre wird ein Klubvorstand gewählt. Er besteht aus einem Klubpräsidenten und einem Finanzvorstand. Bei der Wahl genügt eine einfache Mehrheit. Die Aufgaben des Vorstandes sind im § 10 festgeschrieben.
§ 6 Stiftungsfest
Das Stiftungsfest erfolgt in zwei feierlichen Festakten. Der erste Festakt erfolgt am Wochenende nach dem 7. Juni auf dem im §3 festgelegten Klubgipfel. Hier wird unter entschiedener Vernichtung des zur Verfügung stehenden Alkohols der Gründung des Kletterklubs und der Entstehung des restlichen Universums gedacht. Die Getränke werden entgegen § 10.3 von allen Kletterklubmitgliedern mitgebracht. Der zweite Festakt erfolgt zu einem beliebigen Zeitraum einmal im Jahr.
§ 7 .1 Allgemeines
Alle anfallenden Kosten werden anteilig unter den beteiligten Mitgliedern aufgeteilt. Diese Aufteilung obliegt den Finanzvorstand. Er ist berechtigt Beitrags- und Gebührenerhöhungen durchzusetzen.
§ 7 .2 Einnahmen
Der anfallende Mitgliedsbeitrag wird vom Finanzvorstand festgelegt. Allgemein gilt das Brutttoeinkommen als Bemessungsgrundlage für den Grundbeitrag. Während die Benutzung des Klettermateriales als anteiligen Zahlung zu erfolgen hat. Die anteilige Zahlung ist gemäß der Aufwendungen für Klettermaterial und der Benutzung dessen festzulegen.
§ 7 .2.1 Mitgliedsbeiträge
Das Verleihen von Klettersachen wird mit einer Leihgebühr von 1,- EURO pro Teil belegt. Sondereinnahmen gemäß § 8.2.3 sind im Finanzbericht namentlich auszuweisen und zuzuordnen.
§ 7 .3 Ausgaben
Klettermaterialbenutzung:
Klettersachen, Gurt, Kletterschuhe, Abseilsacht + Schraubkarabiner sind persönliche Utensilien, welche nicht vom Kletterklub bezahlt werden.
Mit Zustimmung des Klubvorstandes kann das Geld auch für Bowlingabende, Kneipenbesuche und ähnliches ausgegeben werden.
§ 7 .4 Sonstige Festlegungen
Jährlich ist einmal die Finanzlage zu prüfen. Der Überschuß wird versoffen, es sei denn größere Anschaffungen sind geplant (z. B. Stiftungsfest). Die Defizite sind durch den Klubvorstand (2/3 der Präsident und 1/3 der Finanzvorstand) auszugleichen.
Beitragserhöhungen bzw. -kürzungen werden nur vom Finanzvorstand festgelegt und können mit mehrheitlichen Beschluß aller Mitglieder beschlossen werden.
§ 8 Sonstige Festlegungen
Entgegen der Sächsischen Norm seilt immer der Seilerste auch zuerst ab.
Nicht dem Vorsteiger oder dem Frechsten geziemt der erste Schluck aus der Flasche, sondern dem der die Flasche hinaufgetragen hat.
Das Absingen schmutziger Lieder ist nicht erwünscht, somit aber nicht verboten.
Das Seilzusammenlegen erfolgt immer abwechselnd, es sei den man findet einen anderen Trottel.
§ 9 .1 Clubvorsitzender
Ist das höchste Ehrenamt im Kletterklub. Er leitet die Stiftungsfeste und vertritt den Kletterklub nach außen. Er legt die straffälligen Vergehen und deren Strafmaß fest. Des Weiteren bestimmt er zusammen mit dem Finanzvorstand alle Sonderausgaben des Kletterklubs.
§ 9 .2 Finanzvorstand
Dessen Aufgaben sind im § 7.1 bis § 7.4 festgelegt.

References: § 1

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 §2
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 § 7

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 § 3

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§ 7

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§ 9

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