Source: https://www.lksh.de/landwirtschaft/pflanze/duengung/gesetze-verordnungen/
Timestamp: 2017-12-17 02:22:20+00:00

Document:
Gesetze & Verordnungen - Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
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N-Düngung auf intensiv genutztem Grünland
Hinweis: Das Verfahren ist derzeit ausgesetzt: Ausnahmeregelung für Stickstoffdüngung auf intensiv genutztem Grünland unter Einhaltung strenger Auflagen weiterhin nutzbar. mehr
Rechtlichen Vorgaben für die Düngung landwirtschaftlich genutzter Flächen ergeben sich aus der Düngeverordnung und der Düngemittelverordnung Letztere regelt unter anderem die Deklaration von organischen Düngern [Informationen hierzu finden Sie unter „Düngemittelverkehrskontrolle“].
Weitergehende Vorgaben zum Umgang mit Wirtschaftsdüngern werden durch die Anlagenverordnung und die Verbringensverordnung gemacht.
Novellierte Düngeverordnung in Kraft getreten:
Am 2. Juni ist die neue Düngeverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und somit in Kraft getreten. Die Düngeverordnung regelt die gute fachliche Praxis bei der Anwendung von Düngemitteln. Auch zurückliegend waren für Schleswig-Holstein besondere Dokumentationspflichten und Vollzugshinweise zur Umsetzung der Vorgaben zu beachten, die derzeit abschließend erarbeitet werden.
Einige neue Regelungen sind bereits ab diesem Herbst im Rahmen der Düngung zu beachten, die nun konkretisiert sind. Über weitere Kontretisierungen werden wir Sie laufend an dieser Stelle informieren.
Das wichtigste in Kürze - Düngeverordnung 2017
Herbstdüngung auf Ackerland 2017 in Schleswig-Holstein
Fachartikel zu Klärschlamm und Kompost
Fachartikel zur Herbstdüngung im Ackerbau - Stickstoffbedarf von Winterraps
Fachartikel Hinweise und Empfehlungen zur Herbstdüngung im Ackerbau
Entscheidungskriterien Herbstdüngung 2017 (Stand 07.07.2017)
Rahmenschema Herbst 2017 als Excel-Datei (Stand 17.07.2017)
Hinweise zur Anwendung von Mikronährstoffbeizen und -blattdüngern (Stand 06.09.2017)
Herbstdüngung auf Grünland 2017 in Schleswig-Holstein
Fachartikel Hinweise und Empfehlungen zur Herbstdüngung im Grünland
Möglichkeit der Sperrfristverschiebung
Antrag auf Verschiebung der Ausbringungssperrfrist nach § 6 Abs.10 Düngeverordnung
Über den nachstehenden Antrag besteht die Möglichkeit, eine Verschiebung der Sperrfristzeiten gemäß § 6 Abs. 10 Düngeverordnung für Grünland, Dauergrünland und Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau (Aussaat bis 15.05.2017) sowie mit Winterraps, Feldfutter und Zwischenfrüchte (jeweils Aussaat bis zum 15.09.2017) sowie mit Wintergerste nach Getreidevorfrucht (Aussaat bis zum 01.10.2017) genutzten Flächen für Herbst/Winter 2017/18 zu beantragen. >>
DüV Formblatt Sperrfristverschiebung 2017
Nachträgliche Möglichkeit der Sperrfristverschiebung
Antrag für eine nachträgliche Sperrfristverschiebung auf Grünland, Dauergrünland und Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau (Aussaat bis 15.05.2017):
Über ein Antragsformular ist eine nachträgliche Verschiebung der Sperrfristzeiten gemäß § 6 Abs. 10 Düngeverordnung für Grünland, Dauergrünland und auf Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau (Aussaat bis 15.05.2017) für Herbst/Winter 2017/18 unter Einhaltung von Nebenbestimmungen möglich. Die Vorverlegung der Sperrfristzeit ergibt sich durch die außergewöhnlichen Witterungs- und Bodenbedingungen auf dem Betrieb. Mit der möglichen frühzeitigeren Düngung im Jahr 2018 sind eine bessere Ausnutzung des gedüngten Stickstoffs und Vorteile hinsichtlich der bodenschonenden Befahrbarkeit der Flächen gegeben. Voraussetzung ist unter anderem, dass im Zeitraum vom 15.10.2017 bis zum 31. Oktober 2017 auf dem Betrieb keine Düngungsmaßnahme erfolgt ist, so dass aufgrund des Antrages die Zeitspanne der Sperrfrist nicht verkürzt wird. Im Zeitraum vom 16. Januar bis 31. Januar 2018 wäre nach Antragsbewilligung somit eine Aufbringung auf Grünland, Dauergrünland und Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau (Aussaat bis 15.05.2017) zulässig. Ausschlussfrist 15.11.2017.
Formblatt für die Sperrfistverschiebung
Umgang mit Düngemitteln mit einem Gehalt an Trockenmasse von weniger als 2 % (Antrag)
Der dargestellte Vermerk vom 15.11.2017 gilt ausschließlich für das Winterhalbjahr 2017/2018.
DüV-Umsetzung § 6
Empfehlungen zur Vorgehensweise bei Notfallsituationen ("Gefahr im Verzug")
Lagerkapazität bei Havarie
Hinweise für die Lagerung von flüssigen Wirtschaftsdüngern in Not- und Haveriefällen
Langjährige Nmin-Ergebnisse
Schriftliche Düngebedarfsermittlung vor der ersten Gabe
Ansprechpartner Düngeverordnung
VerbringensVO (WDüngVO)
Neue Regelungen zur Verbringung vonWirtschaftsdüngern erfordern Aufzeichnungen und Mitteilungen
Aufzeichnungen über die Lieferung von Wirtschaftsdünger
Meldung nach § 4 der Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdüngern (WDüngV) über den Empfang von Wirtschaftsdünger aus anderen Bundesländern oder Staaten
Mitteilung nach § 5 der Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdünger (WDüngV) über das erstmalige gewerbsmäßige Inverkehrbringen von Wirtschaftsdüngern bzw. von Stoffen, die als Ausgangsstoff oder Bestandteil Wirtschaftsdünger enthalten
Bekannmachung der Inbetriebnahme der Datenbank für Meldungen in Bezug auf Wirtschaftsdünger
Ansprechpartner Verbringensverordnung
Das Düngegesetz wurde am 15. Mai 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet und erlangt damit die Gültigkeit.
Entwurf Stoffstrombilanz
Mit der Änderung des Düngegesetzes wurde eine Rechtsgrundlage für den Erlass einer Verordnung über die Erstellung verbindlicher betrieblicher Stoffstrombilanzen geschaffen. Weitere Änderungen sind im weiteren Abstimmungsverfahren noch möglich. Der derzeitige Entwurf kann unter folgendem Link heruntergeladenwerden:
Fachartikel zur Stoffstrombilanzierung
Entwurf Stoffstrombilanzen
Anlagen- verordnung
Die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) wurde am 21. April 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt vollständig am 1. August 2017 in Kraft. Die Verordnung löst die bisher geltenden Länderverordnungen ab und regelt die Einstufung von Stoffen und Gemischen nach ihrer Gefährlichkeit; die technischen Anforderungen, die Anlagen erfüllen müssen, die mit diesen Stoffen und Gemischen umgehen sowie die Pflichten der Betreiber dieser Anlagen. zum Gesetzestext
Ermittlung des Lagerraumbedarfs für flüssige Wirtschaftsdünger
Ansprechpartner Anlagenverordnung
Tel. 04331/9453-344
kschlueter@lksh.de
Fachgebiete: Bodenschutz, Düngemittelverkehrskontrolle

References: § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 4
 § 5