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Timestamp: 2016-10-26 15:31:00+00:00

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130 V 25337. Auszug aus dem Urteil i.S. L. gegen IV-Stelle f�r Versicherte im Ausland und Eidgen�ssische Rekurskommission der AHV/IV f�r die im Ausland wohnenden Personen
Art. 28 al. 1 et al. 1bis LAI (dans leur teneur en vigueur jusqu'au 31 d�cembre 2003); art. 28 al. 1ter, art. 80a let. a LAI; art. 8 et Annexe II ALCP; art. 10 par. 1, art. 10bis par. 1 et Annexe IIbis du r�glement n�1408/71: Exportation de quarts de rentes et de rentes pour cas p�nible de l'assurance-invalidit�. Les quarts de rentes sont exportables d'apr�s le r�glement n� 1408/71, tandis que les rentes pour cas p�nible sont exclues de l'obligation d'exportation (consid. 2.3). Regeste b
Art. 28 al. 2 LAI (dans sa teneur en vigueur jusqu'au 31 d�cembre 2002); art. 80a let. a LAI; art 8 et Annexe II ALCP; art. 40 par. 4 et Annexe V du r�glement n� 1408/71: D�termination du degr� d'invalidit� pour l'examen du droit � une rente d'invalidit� suisse dans le champ d'application du r�glement n� 1408/71. M�me apr�s l'entr�e en vigueur de l'ALCP, le degr� d'invalidit� se d�termine exclusivement selon le droit suisse (consid. 2.4). Regeste c
Art. 87 al. 3 et 4 RAI; art. 8 et Annexe II ALCP: Prise en compte de l'ALCP dans la proc�dure de nouvelle demande. En cas de d�p�t, avant l'entr�e en vigueur de l'ALCP, d'une nouvelle demande de rente sur laquelle il est entr� en mati�re mais qui n'a pas encore fait l'objet d'une d�cision au moment de l'entr�e en vigueur de l'accord, l'ALCP et les r�glements de coordination (r�glements n� 1408/71 et n� 574/72) auxquels celui-ci fait r�f�rence, doivent d'office aussi �tre pris en consid�ration pour la p�riode � partir de leur entr�e en vigueur, quand bien m�me le degr� d'invalidit� ne s'est pas modifi� depuis la date de la premi�re d�cision de refus de rente entr�e en force (consid. 3). Consid�rants � partir de page 254
2. 2.1 2.2 Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten - darunter BGE 130 V 253 S. 255�sterreich - andererseits �ber die Freiz�gigkeit (Freiz�gigkeitsabkommen; nachfolgend: FZA; SR 0.142.112.681) in Kraft getreten. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II "Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit" des FZA in Verbindung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstst�ndige sowie deren Familienangeh�rige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (nachfolgend: Verordnung Nr. 1408/71), und die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. M�rz 1972 �ber die Durchf�hrung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 �ber die Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstst�ndige sowie deren Familienangeh�rige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (nachfolgend: Verordnung Nr. 574/72), oder gleichwertige Vorschriften an. Der ebenfalls am 1. Juni 2002 in Kraft getretene neue Art. 80a IVG verweist in lit. a im Zusammenhang mit dem FZA auf diese beiden Koordinierungsverordnungen (AS 2002 688 und 700).
Gem�ss Art. 20 FZA wurde das Abkommen vom 15. November 1967 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik �sterreich �ber Soziale Sicherheit (nachfolgend: Sozialversicherungsabkommen mit �sterreich) mit Inkrafttreten des FZA, vorbeh�ltlich gegenteiliger Bestimmungen des Anhangs II des FZA, insoweit ausgesetzt, als in den beiden Staatsvertr�gen derselbe Sachbereich geregelt ist.
2.3 Nach Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten, die einem Invalidit�tsgrad von weniger als 50 % entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und ihren gew�hnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben (vgl. auch Art. 24 Abs. 2 des Sozialversicherungsabkommens mit �sterreich, der �lter ist als Art. 28 Abs. 1ter IVG und damit aus einer Zeit stammt, als solche Renten f�r Schweizer nach innerstaatlichem Recht noch exportierbar waren [vgl. BBl 1985 I 35 f.]). Dies betrifft Viertels- und H�rtefallrenten, deren Gew�hrung einen Invalidit�tsgrad von mindestens 40, aber weniger als 50 % voraussetzt (vgl. Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG).
Demgegen�ber d�rfen nach Art. 10 Abs. 1 der Verordnung Nr. 1408/71 unter anderem Geldleistungen bei Invalidit�t, "sofern BGE 130 V 253 S. 256in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist, nicht deshalb gek�rzt, ge�ndert, zum Ruhen gebracht, entzogen oder beschlagnahmt werden, weil der Berechtigte im Gebiet eines anderen Mitgliedstaats als des Staates wohnt, in dessen Gebiet der zur Zahlung verpflichtete Tr�ger seinen Sitz hat". Daraus folgt, dass schweizerische Invalidenrenten - diese fallen als Leistungen bei Invalidit�t gem�ss Art. 4 Abs. 1 Bst. b der Verordnung Nr. 1408/71 unter den sachlichen Anwendungsbereich dieser Verordnung -, soweit die Verordnung keine Ausnahme vorsieht, an unter den pers�nlichen Anwendungsbereich dieser Verordnung fallende Personen auch dann (ungek�rzt) auszurichten sind, wenn diese nicht in der Schweiz, sondern in einem Mitgliedstaat der Europ�ischen Union wohnen (siehe f�r allgemeine �berlegungen zum Leistungsexport BGE 130 V 147 Erw. 4.1). Art. 10a Abs. 1 der Verordnung Nr. 1408/71, der ausschliesslich beitragsunabh�ngige Sonderleistungen betrifft, in Verbindung mit Anhang IIa dieser Verordnung in der Fassung gem�ss FZA (Anpassung h gem�ss Anhang II Abschnitt A Ziff. 1 FZA) nimmt, was die im vorliegend allein interessierenden IVG geregelten Leistungen betrifft, einzig die H�rtefallrenten und (seit Inkrafttreten des Beschlusses Nr. 2/2003 des Gemischten Ausschusses EU-Schweiz vom 15. Juli 2003 zur �nderung des Anhangs II [Soziale Sicherheit] des Abkommens zwischen der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits �ber die Freiz�gigkeit) die Hilflosenentsch�digung von der Exportpflicht aus. F�r die Viertelsrente findet sich indessen in der Verordnung einschliesslich ihrer Anh�nge in der Fassung gem�ss FZA nirgends eine Ausnahme. Dies bedeutet, dass Viertelsrenten exportierbar sind (Urteil C. vom 25. Juni 2003, I 831/02, Erw. 3.2), w�hrend (seit 1. Januar 2004 �brigens im IVG, abgesehen von F�llen der Besitzstandswahrung, nicht mehr vorgesehene [AS 2003 3844 und 3851-3853]) H�rtefallrenten - halbe Renten, die in H�rtef�llen anstelle einer Viertelsrente gew�hrt werden (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) - von der Exportpflicht ausgenommen sind, sodass bei ausl�ndischem Wohnsitz trotz Vorliegens eines H�rtefalls nicht eine halbe, sondern nur eine Viertelsrente ausgerichtet wird (J�RG BRECHB�HL, Die Auswirkungen des Abkommens auf den Leistungsbereich der ersten und der zweiten S�ule, in: ERWIN MURER [Hrsg.], Das Personenverkehrsabkommen mit der EU und seine Auswirkungen auf die soziale Sicherheit der Schweiz, Bern 2001, BGE 130 V 253 S. 257S. 103 ff., S. 108 f.; BEATRIX DE CUPIS, Les prestations de l'AVS et de l'AI, in: MURER, a.a.O., S. 141 ff., S. 146).
2.4 W�hrend somit das FZA gegen�ber der bisherigen Rechtslage f�r unter den pers�nlichen Anwendungsbereich der Verordnung Nr. 1408/71 fallende Versicherte insofern eine Verbesserung bringt, als Viertelsrenten neu exportierbar sind, �ndert sich hinsichtlich der Invalidit�tsbemessung nichts an der bisherigen Rechtslage. Wie in nach dem Sozialversicherungsabkommen mit �sterreich zu beurteilenden F�llen die Gew�hrung von Leistungen durch ein �sterreichisches Versicherungsorgan die invalidenversicherungsrechtliche Beurteilung nach schweizerischem Recht nicht pr�judiziert (Urteil K. vom 4. Februar 2003, I 435/02, Erw. 2), bestimmt sich der Invalidit�tsgrad auch nach Inkrafttreten des FZA (abgesehen von der Ber�cksichtigung der von den Tr�gern der anderen Staaten erhaltenen �rztlichen Unterlagen und Berichte gem�ss Art. 40 der Verordnung Nr. 574/72; vgl. auch Art. 51 der Verordnung Nr. 574/72) allein nach schweizerischem Recht. Nach Art. 40 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71 ist n�mlich die vom Tr�ger eines Staates getroffene Entscheidung �ber die Invalidit�t eines Antragstellers f�r den Tr�ger eines anderen betroffenen Staates nur dann verbindlich, wenn die in den Rechtsvorschriften dieser Staaten festgelegten Tatbestandsmerkmale der Invalidit�t in Anhang V dieser Verordnung als �bereinstimmend anerkannt sind, was f�r das Verh�ltnis zwischen �sterreich und der Schweiz (ebenso wie f�r das Verh�ltnis zwischen den �brigen EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz) nicht der Fall ist.
3. 3.1 Die Verordnung Nr. 1408/71 gilt gem�ss ihrem Art. 2 Abs. 1 unter anderem f�r Arbeitnehmer, "f�r welche die Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedstaaten gelten oder galten, soweit sie Staatsangeh�rige eines Mitgliedstaats sind". Dabei ist im Rahmen des FZA auch die Schweiz als "Mitgliedstaat" im Sinne dieser Bestimmung zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 von Anhang II des FZA). Da der Beschwerdef�hrer das Schweizer B�rgerrecht besitzt und sowohl in der Schweiz als auch in �sterreich als Arbeitnehmer t�tig war und daher f�r ihn die Rechtsvorschriften dieser beiden Staaten gelten oder galten (vgl. insbesondere Art. 1 Abs. 1 AHVG in der bis zur �bersiedlung des Versicherten nach �sterreich geltenden Fassung [BS Band 8 S. 447] und Art. 6 Abs. 1 des Sozialversicherungsabkommens mit �sterreich), ist offensichtlich nebst dem BGE 130 V 253 S. 258sachlichen (Erw. 2.3 hievor) auch der pers�nliche Anwendungsbereich der Verordnung Nr. 1408/71 erf�llt.
3.2 Die Vorinstanz h�lt indessen das FZA und damit die Verordnung Nr. 1408/71 f�r nicht anwendbar. Dabei scheint sie den zeitlichen Geltungsbereich dieser Rechtsakte zu verneinen, weil die Neuanmeldung vor Inkrafttreten des FZA erfolgte. Sie beginnt n�mlich ihre Urteilsbegr�ndung damit, dass aufgrund der Beschwerdebegehren streitig und daher zu pr�fen sei, ob die Verwaltung zu Recht auf das Rentengesuch vom 14. Mai 2002 nicht eingetreten sei, um fortzufahren, diese Frage beurteile sich aufgrund der bei Erf�llung des zu den materiellen Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes geltenden Bestimmungen, und verneint wenige S�tze sp�ter die Anwendbarkeit des FZA im gleichen Zuge wie jene des ATSG. Im Gegensatz zum erst am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen ATSG ist das schon am 1. Juni 2002 in Kraft getretene FZA noch vor Erlass der streitigen Verwaltungsverf�gung vom 26. August 2002 in Kraft getreten.
3.3 Im Folgenden ist zu untersuchen, ob die vorinstanzliche Auffassung zur Frage der zeitlichen Anwendbarkeit des FZA und damit der Koordinierungsverordnungen, auf die dieses Bezug nimmt und auf die das IVG verweist, einer n�heren Pr�fung standh�lt. Dabei erfolgt eine Beschr�nkung auf diejenigen F�lle, in denen auf das nach einer vorangehenden Rentenverweigerung gestellte neue Rentengesuch eingetreten wird. Denn die vorinstanzliche Annahme, die IV-Stelle sei entgegen dem Wortlaut der Verf�gung auf die Neuanmeldung eingetreten, wird von der Verwaltung, die beantragt, der Entscheid der Rekurskommission sei zu best�tigen, nicht bestritten und ist in Anbetracht der Tatsache, dass die IV-Stelle im Neuanmeldungsverfahren die Akten, insbesondere das vom Versicherten angerufene im �sterreichischen Gerichtsverfahren erstattete umfangreiche pluridisziplin�re Gutachten, vor Erlass der Verwaltungsverf�gung vom 26. August 2002 zweimal ihrem Vertrauensarzt zur Pr�fung unterbreitete, nicht zu beanstanden (vgl. Urteil C. vom 31. Mai 2001, I 83/01, Erw. 1b). Da auf die Neuanmeldung eingetreten wurde, ist das neue Leistungsbegehren in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht allseitig zu pr�fen (BGE 117 V 198 Erw. 3a und 200 Erw. 4b; Urteil L. vom 27. August 2003, I 526/02, Erw. 2.3; nicht ver�ffentlichte Urteile R. vom 8. M�rz 1999, I 502/97, und G. vom 28. Januar 1998, I 293/97) BGE 130 V 253 S. 259.
3.4 Letzteres bedeutet in sachverhaltsm�ssiger Hinsicht, dass, sofern sich ein Aspekt aus dem gesamten f�r die Anspruchsberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum wesentlich ver�ndert hat (Urteil I. vom 9. Januar 2004, I 571/03, Erw. 3.1; nicht ver�ffentlichte Urteile S. C. und M. C. vom 18. November 1996, I 139/96, sowie M. vom 24. April 1996, I 390/95), beispielsweise das Valideneinkommen frei �berpr�ft werden kann, wenn die Aktenlage oder die Parteivorbringen dazu Anlass geben, auch wenn sich die revisionserhebliche �nderung auf ein anderes Element der Anspruchsberechtigung, etwa die Arbeitsf�higkeit, bezieht (AHI 2002 S. 166).
3.5 Die im vorliegenden Zusammenhang interessierende erforderliche allseitige Pr�fung in rechtlicher Hinsicht impliziert, dass - entsprechend dem Prinzip der Rechtsanwendung von Amtes wegen, wonach Verwaltung und Gericht auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden haben, den sie als den zutreffenden ansehen (BGE 116 V 26 Erw. 3c, BGE 110 V 52 Erw. 4a; SZS 45/2001 S. 562 Erw. 1b), auch ohne entsprechende Vorbringen der versicherten Person - allf�lligen w�hrend der Dauer der Verwirklichung des zu ber�cksichtigenden relevanten Sachverhalts eingetretenen Rechts�nderungen Rechnung zu tragen ist. Dies folgt daraus, dass in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 129 V 356 Erw. 1), und bedeutet, dass in einem Neuanmeldungsverfahren, in dem wie vorliegend der Zeitraum zwischen dem Erlass der letzten rechtskr�ftigen materiellen rentenverweigernden Verf�gung und jenem der neuen Verf�gung beurteilt, mithin der bis zum letztgenannten Zeitpunkt eingetretene Sachverhalt ber�cksichtigt wird, auch den bis zum Erlass der neuen Verf�gung in Kraft getretenen Rechts�nderungen Rechnung zu tragen ist.
3.6 Dies gilt auch in jenen F�llen, in denen der Invalidit�tsgrad seit Erlass der fr�heren rechtskr�ftigen Verf�gung keine Ver�nderung erfahren hat, in denen also bei Fehlen einer Rechts�nderung das neue Rentengesuch ohne weiteres abzuweisen w�re (BGE 117 V 198 Erw. 3a). Wie bei einer Erh�hung des Invalidit�tsgrades, die nach altem Recht noch immer nicht zu einem Rentenanspruch f�hrt, zu pr�fen ist, ob es sich um einen nach neuem Recht rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrad handelt, ist bei unver�ndertem Invalidit�tsgrad, der nach altem Recht nicht zu einem Rentenanspruch BGE 130 V 253 S. 260f�hrt, zu pr�fen, ob dieser Invalidit�tsgrad nach neuem Recht f�r die Zusprechung einer Rente ausreicht. F�hrt der best�tigte oder neue Invalidit�tsgrad nach neuem Recht - unter Vorbehalt der Erf�llung der Wartezeit (Art. 29 IVG) - zu einem Rentenanspruch, ist der Neuanmeldung f�r die Zeit ab Inkrafttreten des neuen Rechts zu entsprechen. W�rde man einem neuen Rentengesuch, ohne die Beurteilung ausdr�cklich auf den Zeitraum bis zum Inkrafttreten des neuen Rechts zu beschr�nken, nicht stattgeben, obwohl nach neuem Recht ein Rentenanspruch best�nde, w�rde man in unzul�ssiger Weise dem objektiven Recht widersprechende Entscheidungen treffen, auf die nur unter den sehr restriktiven Voraussetzungen der Wiedererw�gung wegen anf�nglicher rechtlicher Unrichtigkeit zur�ckgekommen werden k�nnte (siehe zur Wiedererw�gung BGE 129 V 202 Erw. 1.1, BGE 127 V 14 Erw. 4b und 469 Erw. 2c, BGE 125 V 389 Erw. 3, BGE 119 V 479 Erw. 1b/cc und 483 Erw. 4, BGE 117 V 12 Erw. 2a und 21 Erw. 2d; Art. 53 Abs. 2 ATSG).
3.7 Wenn in einem Neuanmeldungsverfahren, welches nur innerstaatliches Recht betrifft, der Sachverhalt und die Rechtslage von Amtes wegen bis zum Zeitpunkt des Erlasses der Verwaltungsverf�gung ber�cksichtigt werden, ist hinsichtlich des FZA und der Rechtsakte, auf die darin Bezug genommen wird, mangels einer gegenteiligen Bestimmung in diesen Rechtstexten schon wegen des Grundsatzes der Gleichwertigkeit, wonach die Verfahrensmodalit�ten f�r eurointernationale Sachverhalte nicht weniger g�nstig sein d�rfen als bei gleichartigen Verfahren, die das innerstaatliche Recht betreffen (BGE 130 V 135 Erw. 3.1, BGE 128 V 318 Erw. 1c), gleich vorzugehen (wobei selbstverst�ndlich die Ber�cksichtigung des Gemeinschafts- bzw. Abkommensrechts die Anwendung von Bestimmungen miteinschliesst, die eine allf�llige - in F�llen wie dem vorliegenden nicht ersichtliche - Schlechterstellung durch das neue Recht verhindern [siehe Art. 118 f. der Verordnung Nr. 574/72]). Ob das Gemeinschafts- bzw. Abkommensrecht die Ber�cksichtigung von Sachverhalt und Rechtslage bis zum erw�hnten Zeitpunkt auch abgesehen vom Gleichwertigkeitsprinzip gebietet, sei es aufgrund einer spezifischen Norm (vgl. in diesem Zusammenhang Art. 118 f. der Verordnung Nr. 574/72) oder durch den Grundsatz der Effektivit�t, wonach die Verfahrensmodalit�ten nicht so ausgestaltet sein d�rfen, dass sie die Aus�bung der durch die Gemeinschaftsrechtsordnung bzw. das Abkommensrecht verliehenen Rechte praktisch unm�glich machen oder �berm�ssig BGE 130 V 253 S. 261 erschweren (BGE 130 V 135 f. Erw. 3.1, BGE 128 V 318 Erw. 1c), kann daher dahingestellt bleiben.
3.8 Nach dem Gesagten h�tte die Vorinstanz, nachdem sie sachverhaltsm�ssig (zu Recht) den ganzen Zeitraum zwischen der alten Verf�gung vom 30. November 2001 und der neuen Verf�gung vom 26. August 2002 beurteilte, f�r die Zeit ab Inkrafttreten des FZA - eine r�ckwirkende Anwendung des durch das FZA hinsichtlich der sozialen Sicherheit eingef�hrten Koordinierungsrechts auf einen vor Inkrafttreten des Abkommens liegenden Zeitraum ist ausgeschlossen (Art. 94 Abs. 1 und 95 Abs. 1 der Verordnung Nr. 1408/71; BGE 128 V 317 Erw. 1b/aa) - das FZA und die Koordinierungsverordnungen, auf die dieses Bezug nimmt, von Amtes wegen ber�cksichtigen m�ssen und deren Anwendungsbereich auch in zeitlicher Hinsicht nicht verneinen d�rfen. Dementsprechend h�tte sie sich nicht mit dem Hinweis begn�gen d�rfen, dass Personen, denen aufgrund ihres ausl�ndischen Wohnsitzes bisher kein Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zustand, bei Wohnsitz in einem EU-Mitgliedstaat seit Inkrafttreten des FZA eine solche Leistung beantragen k�nnen (vgl. dazu Art. 94 Abs. 4 und 95 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71), sondern h�tte von Amtes wegen pr�fen m�ssen, ob ein solcher Anspruch besteht (was sie allerdings, da sie von einem Invalidit�tsgrad von unter 40 % ausging, ohnehin verneint h�tte).
3.9 Entgegen der vermutlichen Auffassung der Vorinstanz besteht kein Grund, f�r die Frage des anwendbaren Rechts auf den Zeitpunkt der Neuanmeldung abzustellen. Dieser Zeitpunkt w�re nur dann ausschlaggebend, wenn der zu Rechtsfolgen f�hrende Tatbestand im punktuellen, vor der Rechts�nderung abgeschlossenen Sachverhaltselement des Stellens des neuen Rentengesuchs zu sehen w�re. Vorliegend beschr�nkt sich indessen der zu Rechtsfolgen f�hrende Tatbestand nicht auf die Neuanmeldung, sondern besteht in einem noch im Verf�gungszeitpunkt anhaltenden, insbesondere den Gesundheitszustand des Versicherten umfassenden Dauersachverhalt, ist doch ein Vergleich anzustellen zwischen der im Zeitpunkt der fr�heren ablehnenden Verf�gung vom 30. November 2001 gegebenen Situation auf der einen und den im Zeitpunkt der neuen Verf�gung vom 26. August 2002 gegebenen Verh�ltnissen auf der anderen Seite. Da der Sachverhalt bis zum Verf�gungszeitpunkt zu beurteilen ist, ist auch die bis zu diesem Zeitpunkt eingetretene Entwicklung der Rechtslage zu ber�cksichtigen. BGE 130 V 253 S. 262
3.10 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das FZA und die Koordinierungsverordnungen, auf welche dieses Bezug nimmt, im vorliegenden Verfahren - unabh�ngig davon, ob der Invalidit�tsgrad seit Erlass der fr�heren rentenverweigernden Verf�gung eine Ver�nderung erfahren hat - f�r die Zeit ab Inkrafttreten des Abkommens am 1. Juni 2002 anwendbar sind und bei der Beurteilung ab diesem Zeitpunkt daher insbesondere der Verordnung Nr. 1408/71, die den Export von Viertelsrenten der Invalidenversicherung verlangt (Erw. 2.3 hievor), Rechnung zu tragen ist.
130 V 135,
130 V 147 suite... ,
129 V 356,
129 V 202,
127 V 14,
125 V 389,
117 V 12,
Art. 28 Abs. 1ter IVG,
Art. 28 al. 1 et al. 1bis LAI suite... ,
art. 28 al. 1ter, art. 80a let. a LAI,
art. 80a let. a LAI,
Art. 87 al. 3 et 4 RAI,
Art. 80a IVG,
Art. 20 FZA,
Art. 29 IVG,
Art. 53 Abs. 2 ATSG

References: Art. 28
 art. 28
 art. 80
 art. 8
 art. 10
 art. 10

Art. 28
 art. 80
 art. 40

Art. 87
 art. 8
 BGE 
 Art. 1
 Art. 8
 Art. 80
 Art. 20
 Art. 28
 Art. 24
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 10
 BGE 
 Art. 4
 BGE 
 Art. 10
 BGE 
 Art. 40
 Art. 51
 Art. 40
 Art. 2
 Art. 1
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 53
 BGE 
 Art. 118
 Art. 118
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 94
 BGE 

Art. 28

Art. 28

art. 28
 art. 80

art. 80

Art. 87

Art. 80

Art. 20

Art. 29

Art. 53