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Timestamp: 2013-05-21 08:08:46+00:00

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Rechtsprechung: B 6 KA 54/02 R
Rechtsprechung BSG, 10.12.2003 - B 6 KA 54/02 R Volltextver�ffentlichungen (4)
Honorarverteilungsma�stab - Individualbudget mit individueller Honorarobergrenze - Ausnahmeregelungen f�r Praxen mit unterdurchschnittlicher Abrechnung bzw in der Aufbauphase
Individualbudget mit individueller Honorarobergrenze im Honorarverteilungsma�stab
Honorarverteilungsma�st�be - BSG: Begrenzung auf 3 Prozent Wachstum f�r unterdurchschnittliche Praxen unzul�ssig
HVM � 13, � 7 Abs. 1 Satz 3, � 7a Abs. 2
SG D�sseldorf, 17.04.2002 - S 33 KA 264/00
BSGE 92, 10
NZS 2004, 612
Wird zitiert von ... (153) BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 44/03 R Vertrags�rztliche Versorgung - Erm�chtigungsgrundlage f�r …Ein konkreter Honoraranspruch ergibt sich erst nach Pr�fung aller von den Vertrags�rzten eingereichten Abrechnungen und der darauf basierenden Errechnung der Verteilungspunktwerte (…dazu BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 4 RdNr 12; s auch BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 16).Der Senat hat wiederholt ausgesprochen, dass die K�Ven bei der Ausformung des HVM einen Gestaltungsspielraum haben, weil die Honorarverteilung eine in der Rechtsform einer Norm, n�mlich einer Satzung, ergehende Ma�nahme der Selbstverwaltung ist (zusammenfassend: Urteile vom 10. Dezember 2003 - BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 - …und vom 10. M�rz 2004 - BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7;… ebenso zuletzt Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).Bei der Bildung von Honorarkontingenten kann grunds�tzlich an die Verh�ltnisse in einem fr�heren Quartal angekn�pft werden (BSG aaO, mit Hinweis auf BSG SozR aaO S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5) im Einzelnen dargelegt.Insbesondere muss jeder Arzt die M�glichkeit haben, durch Erh�hung der Zahl der behandelten Patienten den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).�berdies muss der HVM eine allgemeine H�rteklausel enthalten, auf deren Grundlage der Vorstand der K�V in besonderen F�llen Ausnahmen von den Fallwert- und/oder Fallzahl-Begrenzungen bewilligen kann (hierzu s BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 10 RdNr 16 mit Bezugnahme auf BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 15).Spiegelbildlich zum Erfordernis von Wachstumsm�glichkeiten f�r unterdurchschnittliche Praxen k�nnen die �berdurchschnittlichen st�rker begrenzt werden, indem diesen die Zuwachsm�glichkeiten beschr�nkt oder Zuw�chse �berhaupt verwehrt werden (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6, jeweils RdNr 17 bis 20).Dies gilt insbesondere f�r die Grundstruktur des HVM mit seiner Ankn�pfung an die Verh�ltnisse fr�herer Quartale bei der Bildung von Honorarkontingenten (dazu BSG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen, mit Hinweis auf BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Die Absenkung der Fallwerte bei �berdurchschnittlicher Fallzahl war auf h�chstens 20 vH begrenzt (s dazu das erstgenannte Urteil in RdNr 16); h�here Begrenzungen zu Gunsten von St�tzungsma�nahmen f�r unterdurchschnittliche Praxen sind in weitem Ma�e unbedenklich (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6 RdNr 17 bis 20).Ihre Wirkungen waren n�mlich vergleichbar mit denen eines Individualbudgets, wie es dem Senatsurteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 ff) zu Grunde lag und das im Grundsatz rechtm��ig war (…BSG aaO RdNr 10 ff).Es bedarf weiterhin nicht der Pr�fung, ob f�r unterdurchschnittlich abrechnende Praxen ausreichende Ausnahmeregelungen bestehen, die ihnen ein Wachstum bis zum durchschnittlichen Umsatz der Fachgruppe erm�glichten (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).a) Auf diesem Hintergrund gehen das BVerfG und das BSG davon aus, dass der Schutz der vertrags�rztlichen T�tigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG grunds�tzlich den Anspruch des Arztes auf Honorierung seiner vertrags�rztlichen Leistungen umfasst (hierzu zB BVerfGE 88, 145, 159; 101, 331, 346 f; 110, 226, 251; BVerfG , Beschl�sse vom 17. August 2004 - 1 BvR 378/00 - MedR 2004, 680, 681 und vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02, RdNr 19; ebenso stRspr des BSG, das den Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG ableitet: dazu zuletzt BSG…, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R - zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7).
BSG, 28.01.2009 - B 6 KA 5/08 R Kassen�rztliche Vereinigung - keine Hinderung der Steigerung des Honorars von …In Anwendung dieser Ma�st�be hat der Senat auch sog Individualbudgets f�r rechtm��ig erkl�rt, die nach Abrechnungsergebnissen der jeweiligen Arztpraxis aus vergangenen Zeitr�umen bemessen wurden und deren gesamtes Leistungsvolumen umfassen (BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 10 ff;… BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 6 RdNr 9, 11;… BSGE 94, 50 = SozR 4-2500 � 72 Nr. 2, jeweils RdNr 53, 55;… BSG SozR 4-2500 � 87 Nr. 10 RdNr 21, 25;… BSGE 96, 53 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 23, jeweils RdNr 23;… BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 32 RdNr 16;… zuletzt BSG SozR 4-2500 � 106 Nr. 18 S 145).Die K�Ven sind berechtigt, die Individualbudgets oder individuelle Bemessungsgrenzen so auszugestalten, dass die Restverg�tungsquote auf Null sinkt (BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 12;… zuletzt BSG SozR 4-2500 � 106 Nr. 18 S 145).a) In der Rechtsprechung des Senats ist wiederholt klargestellt worden, dass umsatzm��ig unterdurchschnittlich abrechnende Praxen die M�glichkeit haben m�ssen, zumindest den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen (…BSGE 83, 52, 58 f = SozR 3-2500 � 85 Nr. 28 S 206 ff;… BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 27 S 195;… BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 411; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19;… BSGE 92, 233 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 9, jeweils RdNr 18 ff;… BSGE 94, 50 = SozR 4-2500 � 72 Nr. 2, jeweils RdNr 53;… BSG SozR 4-2500 � 87 Nr. 10 RdNr 21; BSG, Beschluss vom 19.7.2006, B 6 KA 1/06 B, RdNr 10 - juris;… BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 32 RdNr 16, sowie das weitere Urteil vom 28.3.2007, B 6 KA 10/06 R = MedR 2007, 560 = USK 2007-26; Beschluss vom 28.11.2007, B 6 KA 45/07 B, RdNr 8; zuletzt Beschluss vom 6.2.2008, B 6 KA 64/07 B, RdNr 9 - juris;… vgl auch BSGE 96, 53 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 23, jeweils RdNr 28;… BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 6, RdNr 16, 19;… BSGE 89, 173, 182 = SozR 3-2500 � 85 Nr. 45 S 378).Dem Vertragsarzt muss die Chance bleiben, durch Qualit�t und Attraktivit�t seiner Behandlung oder auch durch eine bessere Organisation seiner Praxis neue Patienten f�r sich zu gewinnen und so legitimerweise seine Position im Wettbewerb mit den Berufskollegen zu verbessern (…BSGE 92, 233 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 9, jeweils RdNr 18; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19).Auch wenn es sich bei Praxen mit unterdurchschnittlichem Umsatzniveau typischerweise insbesondere um solche handeln wird, die neu gegr�ndet worden sind (…vgl ua BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 27 S 195; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19), ist deren Erw�hnung in der Senatsrechtsprechung lediglich beispielhaft zu verstehen; nichts anderes gilt f�r den Begriff der "im Aufbau" befindenden Praxen (…vgl ua BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 32 RdNr 16).Bereits in seinem grundlegenden Urteil vom 21.10.1998 (…B 6 KA 71/97 R, BSGE 83, 52, 60 = SozR 3-2500 � 85 Nr. 28 S 209) hat der Senat klargestellt, dass der Umstand einer dauerhaften Festschreibung einer ung�nstigen Erl�ssituation als Folge unterdurchschnittlicher Ums�tze f�r alle kleinen Praxen - nicht nur f�r neu gegr�ndete - ber�cksichtigt werden und ein HVM so ausgestaltet werden muss, dass auch solche Vertrags(zahn)�rzte mit unterdurchschnittlicher Patientenzahl, die nicht mehr als Praxisneugr�nder angesehen werden k�nnen, nicht gehindert werden, durch Erh�hung der Patientenzahl zumindest einen durchschnittlichen Umsatz zu erzielen (…in diesem Sinne ua auch BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 32 RdNr 16, sowie das weitere Urteil vom 28.3.2007, B 6 KA 10/06 R = MedR 2007, 560 = USK 2007-26;… BSGE 92, 233 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 9, jeweils RdNr 18: "aber nicht nur"; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19;… BSG SozR 4-2500 � 87 Nr. 10 RdNr 21: "jeder Arzt"; zuletzt BSG, Beschluss vom 6.2.2008, B 6 KA 64/07 B, RdNr 9 - juris;… vgl auch Clemens in Wenzel [Hrsg], Handbuch des Fachanwalts Medizinrecht, 2. Aufl 2009, Kap 11 RdNr 268).Ob sich die Wachstumsm�glichkeit allein auf eine Erh�hung der Zahl der von den Vertrags�rzten behandelten F�lle bzw Patienten beziehen muss (…so die bisherige Rechtsprechung des Senats, vgl BSGE 83, 52, 58 = SozR 3-2500 � 85 Nr. 28 S 207 f;… BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 27 S 195;… BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 411; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19;… BSGE 92, 233 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 9, jeweils RdNr 18;… BSGE 94, 50 = SozR 4-2500 � 72 Nr. 2, jeweils RdNr 53;… BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 32 RdNr 16; Beschluss vom 28.11.2007, B 6 KA 45/07 B, RdNr 8), oder ob eine Steigerungsm�glichkeit auch in der Form gew�hrt werden kann oder muss, dass anstelle eines Fallzahlzuwachses (oder zumindest gleichberechtigt daneben) auch Fallwertsteigerungen zu ber�cksichtigen sind, die etwa auf einer Ver�nderung in der Morbidit�t des behandelten Patientenstamms oder einer Ver�nderung der Behandlungsausrichtung beruhen (siehe hierzu auch Engelhard in Hauck/Noftz, SGB V, Stand Dezember 2003, � 85 RdNr 254f;… vgl ferner Clemens, aaO, RdNr 268), kann offenbleiben, denn die Kl�gerin hat in den strittigen Quartalen sowohl ihre Fallzahl wie auch ihren Umsatz gesteigert.Die danach allen Praxen mit unterdurchschnittlichen Ums�tzen einzur�umende M�glichkeit, durch Umsatzsteigerung jedenfalls bis zum Durchschnittsumsatz der Fachgruppe aufzuschlie�en (…BSGE 83, 52, 58 = SozR 3-2500 � 85 Nr. 28 S 206 f;… BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 27 S 195;… BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 6 RdNr 19; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19;… BSGE 92, 233 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 9, jeweils RdNr 18;… BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 32 RdNr 16), bedeutet jedoch nicht, dass diese Praxen von jeder Begrenzung des Honorarwachstums verschont werden m�ssten (BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5 RdNr 20;… BSGE 92, 233 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 9, jeweils RdNr 18).Dies gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass diese Begrenzung nicht zu eng ist (BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 20;… BSGE 92, 233 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 9, jeweils RdNr 18).Daher sind Wachstumsraten in einer Gr��enordnung zuzulassen, die es noch gestattet, den durchschnittlichen Umsatz in absehbarer Zeit zu erreichen (BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 20;… BSGE 92, 233 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 9, jeweils RdNr 18).Absehbar in diesem Sinne ist ein Zeitraum von f�nf Jahren (BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 20;… BSGE 92, 233 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 9, jeweils RdNr 18;… BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 32 RdNr 16, sowie das weitere Urteil vom 28.3.2007, B 6 KA 10/06 R = MedR 2007, 560 = USK 2007-26).Auch wenn der Senat ausgef�hrt hat, dass der HVM es dem einzelnen Vertragsarzt mit unterdurchschnittlichem Umsatz nicht nur �berhaupt, sondern auch "in effektiver Weise" erm�glichen muss, den durchschnittlichen Umsatz der Fachgruppe zu erreichen (BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 20;… BSGE 92, 233 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 9, jeweils RdNr 18; zuletzt BSG, Beschluss vom 6.2.2008, B 6 KA 64/07 B, RdNr 9 - juris), erfordert eine "effektive" M�glichkeit keine kontinuierliche Steigerungsm�glichkeit, sondern ist auf das Ergebnis - das Erreichen des Durchschnittsumsatzes - ausgerichtet.Nach der Rechtsprechung des Senats m�ssen Regelungen �ber die Bemessungsgrundlage f�r solche Vertrags(zahn)�rzte, die wegen unterdurchschnittlicher Fallzahlen bzw -ums�tze im Bemessungszeitraum das durchschnittliche Punktzahlvolumen ihrer Fachgruppe (noch) nicht erreicht haben, im HVM selbst normiert werden (…BSGE 83, 52, 60 = SozR 3-2500 � 85 Nr. 28 S 209; ebenso BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 23).
BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 29/04 R Erm�chtigungsgrundlage f�r Honorarverteilungsma�st�be und f�r Einheitlichen …Ein konkreter Honoraranspruch ergibt sich erst nach Pr�fung aller von den Vertrags�rzten eingereichten Abrechnungen und der darauf basierenden Errechnung der Verteilungspunktwerte (…dazu BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 4 RdNr 12; s auch BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 16).Der Senat hat wiederholt ausgesprochen, dass die K�Ven bei der Ausformung des HVM einen Gestaltungsspielraum haben, weil die Honorarverteilung eine in der Rechtsform einer Norm, n�mlich einer Satzung, ergehende Ma�nahme der Selbstverwaltung ist (zusammenfassend: Urteile vom 10. Dezember 2003 - BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 - …und vom 10. M�rz 2004 - BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7;… ebenso zuletzt Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).Bei der Bildung von Honorarkontingenten kann grunds�tzlich an die Verh�ltnisse in einem fr�heren Quartal angekn�pft werden (BSG aaO, mit Hinweis auf BSG SozR aaO S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5) im Einzelnen dargelegt.Insbesondere muss jeder Arzt die M�glichkeit haben, durch Erh�hung der Zahl der behandelten Patienten den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).�berdies muss der HVM eine allgemeine H�rteklausel enthalten, auf deren Grundlage der Vorstand der K�V in besonderen F�llen Ausnahmen von den Fallwert- und/oder Fallzahl-Begrenzungen bewilligen kann (hierzu s BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 10 RdNr 16 mit Bezugnahme auf BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 15).Spiegelbildlich zum Erfordernis von Wachstumsm�glichkeiten f�r unterdurchschnittliche Praxen k�nnen die �berdurchschnittlichen st�rker begrenzt werden, indem diesen die Zuwachsm�glichkeiten beschr�nkt oder Zuw�chse �berhaupt verwehrt werden (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6, jeweils RdNr 17 bis 20).Dies gilt insbesondere f�r die Grundstruktur des HVM mit seiner Ankn�pfung an die Verh�ltnisse fr�herer Quartale bei der Bildung von Honorarkontingenten (dazu BSG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen, mit Hinweis auf BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Die Absenkung der Fallwerte bei �berdurchschnittlicher Fallzahl war auf h�chstens 20 vH begrenzt (s dazu das erstgenannte Urteil in RdNr 16); h�here Begrenzungen zu Gunsten von St�tzungsma�nahmen f�r unterdurchschnittliche Praxen sind in weitem Ma�e unbedenklich (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6 RdNr 17 bis 20).Ihre Wirkungen waren n�mlich vergleichbar mit denen eines Individualbudgets, wie es dem Senatsurteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 ff) zu Grunde lag und das im Grundsatz rechtm��ig war (…BSG aaO RdNr 10 ff).Es bedarf weiterhin nicht der Pr�fung, ob f�r unterdurchschnittlich abrechnende Praxen ausreichende Ausnahmeregelungen bestehen, die ihnen ein Wachstum bis zum durchschnittlichen Umsatz der Fachgruppe erm�glichten (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).a) Auf diesem Hintergrund gehen das BVerfG und das BSG davon aus, dass der Schutz der vertrags�rztlichen T�tigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG grunds�tzlich den Anspruch des Arztes auf Honorierung seiner vertrags�rztlichen Leistungen umfasst (hierzu zB BVerfGE 88, 145, 159; 101, 331, 346 f; 110, 226, 251; BVerfG , Beschl�sse vom 17. August 2004 - 1 BvR 378/00 - MedR 2004, 680, 681 und vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02, RdNr 19; ebenso stRspr des BSG, das den Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG ableitet: dazu zuletzt BSG…, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R - zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7).
BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 50/02 R Erm�chtigungsgrundlage f�r Honorarverteilungsma�st�be und f�r Einheitlichen …Ein konkreter Honoraranspruch ergibt sich erst nach Pr�fung aller von den Vertrags�rzten eingereichten Abrechnungen und der darauf basierenden Errechnung der Verteilungspunktwerte (…dazu BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 4 RdNr 12; s auch BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 16).Der Senat hat wiederholt ausgesprochen, dass die K�Ven bei der Ausformung des HVM einen Gestaltungsspielraum haben, weil die Honorarverteilung eine in der Rechtsform einer Norm, n�mlich einer Satzung, ergehende Ma�nahme der Selbstverwaltung ist (zusammenfassend: Urteile vom 10. Dezember 2003 - BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 - …und vom 10. M�rz 2004 - BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7;… ebenso zuletzt Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).Bei der Bildung von Honorarkontingenten kann grunds�tzlich an die Verh�ltnisse in einem fr�heren Quartal angekn�pft werden (BSG aaO, mit Hinweis auf BSG SozR aaO S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5) im Einzelnen dargelegt.Insbesondere muss jeder Arzt die M�glichkeit haben, durch Erh�hung der Zahl der behandelten Patienten den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).�berdies muss der HVM eine allgemeine H�rteklausel enthalten, auf deren Grundlage der Vorstand der K�V in besonderen F�llen Ausnahmen von den Fallwert- und/oder Fallzahl-Begrenzungen bewilligen kann (hierzu s BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 10 RdNr 16 mit Bezugnahme auf BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 15).Spiegelbildlich zum Erfordernis von Wachstumsm�glichkeiten f�r unterdurchschnittliche Praxen k�nnen die �berdurchschnittlichen st�rker begrenzt werden, indem diesen die Zuwachsm�glichkeiten beschr�nkt oder Zuw�chse �berhaupt verwehrt werden (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6, jeweils RdNr 17 bis 20).Dies gilt insbesondere f�r die Grundstruktur des HVM mit seiner Ankn�pfung an die Verh�ltnisse fr�herer Quartale bei der Bildung von Honorarkontingenten (dazu BSG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen, mit Hinweis auf BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Die Absenkung der Fallwerte bei �berdurchschnittlicher Fallzahl war auf h�chstens 20 vH begrenzt (s dazu das erstgenannte Urteil in RdNr 16); h�here Begrenzungen zu Gunsten von St�tzungsma�nahmen f�r unterdurchschnittliche Praxen sind in weitem Ma�e unbedenklich (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6 RdNr 17 bis 20).Ihre Wirkungen waren n�mlich vergleichbar mit denen eines Individualbudgets, wie es dem Senatsurteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 ff) zu Grunde lag und das im Grundsatz rechtm��ig war (…BSG aaO RdNr 10 ff).Es bedarf weiterhin nicht der Pr�fung, ob f�r unterdurchschnittlich abrechnende Praxen ausreichende Ausnahmeregelungen bestehen, die ihnen ein Wachstum bis zum durchschnittlichen Umsatz der Fachgruppe erm�glichten (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).a) Auf diesem Hintergrund gehen das BVerfG und das BSG davon aus, dass der Schutz der vertrags�rztlichen T�tigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG grunds�tzlich den Anspruch des Arztes auf Honorierung seiner vertrags�rztlichen Leistungen umfasst (hierzu zB BVerfGE 88, 145, 159; 101, 331, 346 f; 110, 226, 251; BVerfG , Beschl�sse vom 17. August 2004 - 1 BvR 378/00 - MedR 2004, 680, 681 und vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02, RdNr 19; ebenso stRspr des BSG, das den Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG ableitet: dazu zuletzt BSG…, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R - zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7).
BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 28/03 R Erm�chtigungsgrundlage f�r Honorarverteilungsma�st�be und f�r Einheitlichen …Ein konkreter Honoraranspruch ergibt sich erst nach Pr�fung aller von den Vertrags�rzten eingereichten Abrechnungen und der darauf basierenden Errechnung der Verteilungspunktwerte (…dazu BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 4 RdNr 12; s auch BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 16).Der Senat hat wiederholt ausgesprochen, dass die K�Ven bei der Ausformung des HVM einen Gestaltungsspielraum haben, weil die Honorarverteilung eine in der Rechtsform einer Norm, n�mlich einer Satzung, ergehende Ma�nahme der Selbstverwaltung ist (zusammenfassend: Urteile vom 10. Dezember 2003 - BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 - …und vom 10. M�rz 2004 - BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7;… ebenso zuletzt Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).Bei der Bildung von Honorarkontingenten kann grunds�tzlich an die Verh�ltnisse in einem fr�heren Quartal angekn�pft werden (BSG aaO, mit Hinweis auf BSG SozR aaO S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5) im Einzelnen dargelegt.Insbesondere muss jeder Arzt die M�glichkeit haben, durch Erh�hung der Zahl der behandelten Patienten den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).�berdies muss der HVM eine allgemeine H�rteklausel enthalten, auf deren Grundlage der Vorstand der K�V in besonderen F�llen Ausnahmen von den Fallwert- und/oder Fallzahl-Begrenzungen bewilligen kann (hierzu s BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 10 RdNr 16 mit Bezugnahme auf BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 15).Spiegelbildlich zum Erfordernis von Wachstumsm�glichkeiten f�r unterdurchschnittliche Praxen k�nnen die �berdurchschnittlichen st�rker begrenzt werden, indem diesen die Zuwachsm�glichkeiten beschr�nkt oder Zuw�chse �berhaupt verwehrt werden (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6, jeweils RdNr 17 bis 20).Dies gilt insbesondere f�r die Grundstruktur des HVM mit seiner Ankn�pfung an die Verh�ltnisse fr�herer Quartale bei der Bildung von Honorarkontingenten (dazu BSG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen, mit Hinweis auf BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Die Absenkung der Fallwerte bei �berdurchschnittlicher Fallzahl war auf h�chstens 20 vH begrenzt (s dazu das erstgenannte Urteil in RdNr 16); h�here Begrenzungen zu Gunsten von St�tzungsma�nahmen f�r unterdurchschnittliche Praxen sind in weitem Ma�e unbedenklich (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6 RdNr 17 bis 20).Ihre Wirkungen waren n�mlich vergleichbar mit denen eines Individualbudgets, wie es dem Senatsurteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 ff) zu Grunde lag und das im Grundsatz rechtm��ig war (…BSG aaO RdNr 10 ff).Es bedarf weiterhin nicht der Pr�fung, ob f�r unterdurchschnittlich abrechnende Praxen ausreichende Ausnahmeregelungen bestehen, die ihnen ein Wachstum bis zum durchschnittlichen Umsatz der Fachgruppe erm�glichten (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).a) Auf diesem Hintergrund gehen das BVerfG und das BSG davon aus, dass der Schutz der vertrags�rztlichen T�tigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG grunds�tzlich den Anspruch des Arztes auf Honorierung seiner vertrags�rztlichen Leistungen umfasst (hierzu zB BVerfGE 88, 145, 159; 101, 331, 346 f; 110, 226, 251; BVerfG , Beschl�sse vom 17. August 2004 - 1 BvR 378/00 - MedR 2004, 680, 681 und vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02, RdNr 19; ebenso stRspr des BSG, das den Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG ableitet: dazu zuletzt BSG…, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R - zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7).
BSG, 10.03.2004 - B 6 KA 3/03 R Honorarverteilungsma�stab - Honorarbegrenzung f�r Fallzahlsteigerung - …Bei der Ausgestaltung des HVM haben die K�Ven, wie im Senatsurteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen) zusammenfassend ausgef�hrt ist, einen Gestaltungsspielraum, weil die Honorarverteilung eine in der Rechtsform einer Norm, n�mlich einer Satzung, ergehende Ma�nahme der Selbstverwaltung ist.Gerade seit den 1993 eingef�hrten Begrenzungen der Erh�hungen der Gesamtverg�tungen besteht ein Bedarf nach Beschr�nkungen der Verg�tung f�r Zuw�chse sowohl des Fallwertes als auch der Fallzahl, um so die Gesamthonorarsituation zu stabilisieren und damit die Kalkulierbarkeit der Einnahmen aus vertrags�rztlicher T�tigkeit zu verbessern sowie die Versorgungsqualit�t zu steigern (vgl die Zusammenfassung der Senatsrechtsprechung im Urteil vom 10. Dezember 2003 - B 6 KA 54/02 R -, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen).Vielmehr wird lediglich das Ausma� der Verg�tungen insgesamt der H�he nach begrenzt, sodass das auf die einzelnen F�lle bzw auf die einzelnen Leistungen entfallende Honorar entsprechend der gr��eren Fallzahl bzw dem gr��eren Leistungsvolumen sinkt (vgl BSG…, Urteil vom 13. M�rz 2002 - B 6 KA 35/01 R - BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 411; BSG, Urteil vom 10. Dezember 2003 aaO).Im Urteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen) hat der Senat dies im Rahmen der �berpr�fung von Individualbudgets dahin weitergef�hrt, dass im HVM zugelassene prozentuale Steigerungen nicht auf das bisherige Abrechnungsvolumen des Arztes, sondern auf einen generellen Wert wie zB den Durchschnittsumsatz der Fachgruppe bezogen werden "sollten", um ungleiche Zuwachsm�glichkeiten auszuschlie�en.Wie in der Rechtsprechung wiederholt klargestellt und vom Senat im Urteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R -, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen, mwN) zusammenfassend ausgef�hrt worden ist, m�ssen umsatzm��ig unterdurchschnittlich abrechnende Praxen - dabei insbesondere, aber nicht nur, neu gegr�ndete Praxen - die M�glichkeit haben, durch Erh�hung der Zahl der von ihnen behandelten Patienten den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen.Das bedeutet nicht, dass alle Praxen mit unterdurchschnittlichem Umsatz von jeder Begrenzung des Honorarwachstums verschont werden m�ssten, wie dies den neu gegr�ndeten Praxen einzur�umen ist, solange diese sich noch in der Aufbauphase befinden, die auf drei bis f�nf Jahre bemessen werden kann (…zu solchen Zeitspannen s BSGE 83, 52, 58 f = SozR 3-2500 S 85 Nr. 28 S 208, Urteil vom 10. Dezember 2003 aaO …und Urteil vom heutigen Tag - B 6 KA 13/03 R -, zur Ver�ffentlichung in SozR vorgesehen).Werden im HVM prozentuale Steigerungss�tze bestimmt, sollten diese nicht auf das bisherige Abrechnungsvolumen des Arztes, sondern auf einen generellen Wert wie zB den Durchschnittsumsatz der Fachgruppe bezogen werden, um ungleiche Zuwachsm�glichkeiten auszuschlie�en (BSG, Urteil vom 10. Dezember 2003 aaO).Diese Ausf�hrungen des Senats im Urteil vom 10. Dezember 2003 (aaO) betrafen zwar so genannte Individualbudgets, dh ein auf umfassende Umsatzbegrenzung ausgerichtetes Konzept.Dabei ist klarzustellen, dass die entsprechende Geltung der Ausf�hrungen im Urteil vom 10. Dezember 2003 (aaO) auch den Gesichtspunkt erfasst, dass die Steigerungsm�glichkeit f�r Praxen mit unterdurchschnittlichem Umsatz auf maximal den durchschnittlichen Umsatz der Fachgruppe begrenzt werden kann.Abgesehen von der Frage, ob eine Fallzahlzuwachsregelung auch die M�glichkeit von Ausnahmen bzw Sonderbestimmungen f�r F�lle unbilliger H�rte vorsehen m�sste (zu solchem Erfordernis , Urteil vom 10. Dezember 2003 aaO mwN), kann sich ein solcher etwaiger Mangel nicht zu Lasten des Kl�gers ausgewirkt haben; denn die von ihm geltend gemachten Gesichtspunkte k�nnten einen Fall unbilliger H�rte nicht begr�nden.Ein Patientenzulauf von anderen schlie�enden Praxen kann zwar an sich m�glicherweise zu ber�cksichtigen sein (…s zB BSGE 83, 52, 61 = SozR aaO Nr. 28 S 210 zu �nderungen der Versorgungsstruktur bzw Behandlungsausrichtung;… BSG SozR aaO Nr. 27 S 196 f zum Fall pl�tzlicher Schlie�ung der zweiten kieferorthop�dischen Praxis am Ort; - vgl auch BSG, Urteil vom 10. Dezember 2003 aaO).
BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 13/04 R Erm�chtigungsgrundlage f�r Honorarverteilungsma�st�be und f�r Einheitlichen …Ein konkreter Honoraranspruch ergibt sich erst nach Pr�fung aller von den Vertrags�rzten eingereichten Abrechnungen und der darauf basierenden Errechnung der Verteilungspunktwerte (…dazu BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 4 RdNr 12; s auch BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 16).Der Senat hat wiederholt ausgesprochen, dass die K�Ven bei der Ausformung des HVM einen Gestaltungsspielraum haben, weil die Honorarverteilung eine in der Rechtsform einer Norm, n�mlich einer Satzung, ergehende Ma�nahme der Selbstverwaltung ist (zusammenfassend: Urteile vom 10. Dezember 2003 - BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 - …und vom 10. M�rz 2004 - BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7;… ebenso zuletzt Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).Bei der Bildung von Honorarkontingenten kann grunds�tzlich an die Verh�ltnisse in einem fr�heren Quartal angekn�pft werden (BSG aaO, mit Hinweis auf BSG SozR aaO S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5) im Einzelnen dargelegt.Insbesondere muss jeder Arzt die M�glichkeit haben, durch Erh�hung der Zahl der behandelten Patienten den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).�berdies muss der HVM eine allgemeine H�rteklausel enthalten, auf deren Grundlage der Vorstand der K�V in besonderen F�llen Ausnahmen von den Fallwert- und/oder Fallzahl-Begrenzungen bewilligen kann (hierzu s BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 10 RdNr 16 mit Bezugnahme auf BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 15).Spiegelbildlich zum Erfordernis von Wachstumsm�glichkeiten f�r unterdurchschnittliche Praxen k�nnen die �berdurchschnittlichen st�rker begrenzt werden, indem diesen die Zuwachsm�glichkeiten beschr�nkt oder Zuw�chse �berhaupt verwehrt werden (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6, jeweils RdNr 17 bis 20).Dies gilt insbesondere f�r die Grundstruktur des HVM mit seiner Ankn�pfung an die Verh�ltnisse fr�herer Quartale bei der Bildung von Honorarkontingenten (dazu BSG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen, mit Hinweis auf BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Die Absenkung der Fallwerte bei �berdurchschnittlicher Fallzahl war auf h�chstens 20 vH begrenzt (s dazu das erstgenannte Urteil in RdNr 16); h�here Begrenzungen zu Gunsten von St�tzungsma�nahmen f�r unterdurchschnittliche Praxen sind in weitem Ma�e unbedenklich (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6 RdNr 17 bis 20).Ihre Wirkungen waren n�mlich vergleichbar mit denen eines Individualbudgets, wie es dem Senatsurteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 ff) zu Grunde lag und das im Grundsatz rechtm��ig war (…BSG aaO RdNr 10 ff).Es bedarf weiterhin nicht der Pr�fung, ob f�r unterdurchschnittlich abrechnende Praxen ausreichende Ausnahmeregelungen bestehen, die ihnen ein Wachstum bis zum durchschnittlichen Umsatz der Fachgruppe erm�glichten (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).a) Auf diesem Hintergrund gehen das BVerfG und das BSG davon aus, dass der Schutz der vertrags�rztlichen T�tigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG grunds�tzlich den Anspruch des Arztes auf Honorierung seiner vertrags�rztlichen Leistungen umfasst (hierzu zB BVerfGE 88, 145, 159; 101, 331, 346 f; 110, 226, 251; BVerfG , Beschl�sse vom 17. August 2004 - 1 BvR 378/00 - MedR 2004, 680, 681 und vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02, RdNr 19; ebenso stRspr des BSG, das den Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG ableitet: dazu zuletzt BSG…, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R - zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7).
BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 36/03 R Erm�chtigungsgrundlage f�r Honorarverteilungsma�st�be und f�r Einheitlichen …Ein konkreter Honoraranspruch ergibt sich erst nach Pr�fung aller von den Vertrags�rzten eingereichten Abrechnungen und der darauf basierenden Errechnung der Verteilungspunktwerte (…dazu BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 4 RdNr 12; s auch BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 16).Der Senat hat wiederholt ausgesprochen, dass die K�Ven bei der Ausformung des HVM einen Gestaltungsspielraum haben, weil die Honorarverteilung eine in der Rechtsform einer Norm, n�mlich einer Satzung, ergehende Ma�nahme der Selbstverwaltung ist (zusammenfassend: Urteile vom 10. Dezember 2003 - BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 - …und vom 10. M�rz 2004 - BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7;… ebenso zuletzt Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).Bei der Bildung von Honorarkontingenten kann grunds�tzlich an die Verh�ltnisse in einem fr�heren Quartal angekn�pft werden (BSG aaO, mit Hinweis auf BSG SozR aaO S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5) im Einzelnen dargelegt.Insbesondere muss jeder Arzt die M�glichkeit haben, durch Erh�hung der Zahl der behandelten Patienten den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).�berdies muss der HVM eine allgemeine H�rteklausel enthalten, auf deren Grundlage der Vorstand der K�V in besonderen F�llen Ausnahmen von den Fallwert- und/oder Fallzahl-Begrenzungen bewilligen kann (hierzu s BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 10 RdNr 16 mit Bezugnahme auf BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 15).Spiegelbildlich zum Erfordernis von Wachstumsm�glichkeiten f�r unterdurchschnittliche Praxen k�nnen die �berdurchschnittlichen st�rker begrenzt werden, indem diesen die Zuwachsm�glichkeiten beschr�nkt oder Zuw�chse �berhaupt verwehrt werden (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6, jeweils RdNr 17 bis 20).Dies gilt insbesondere f�r die Grundstruktur des HVM mit seiner Ankn�pfung an die Verh�ltnisse fr�herer Quartale bei der Bildung von Honorarkontingenten (dazu BSG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen, mit Hinweis auf BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Die Absenkung der Fallwerte bei �berdurchschnittlicher Fallzahl war auf h�chstens 20 vH begrenzt (s dazu das erstgenannte Urteil in RdNr 16); h�here Begrenzungen zu Gunsten von St�tzungsma�nahmen f�r unterdurchschnittliche Praxen sind in weitem Ma�e unbedenklich (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6 RdNr 17 bis 20).Ihre Wirkungen waren n�mlich vergleichbar mit denen eines Individualbudgets, wie es dem Senatsurteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 ff) zu Grunde lag und das im Grundsatz rechtm��ig war (…BSG aaO RdNr 10 ff).Es bedarf weiterhin nicht der Pr�fung, ob f�r unterdurchschnittlich abrechnende Praxen ausreichende Ausnahmeregelungen bestehen, die ihnen ein Wachstum bis zum durchschnittlichen Umsatz der Fachgruppe erm�glichten (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).a) Das BVerfG und das BSG gehen davon aus, dass der Schutz der vertrags�rztlichen T�tigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG grunds�tzlich den Anspruch des Arztes auf Honorierung seiner vertrags�rztlichen Leistungen umfasst (hierzu zB BVerfGE 88, 145, 159; 101, 331, 346 f; 110, 226, 251; BVerfG , Beschl�sse vom 17. August 2004 - 1 BvR 378/00 - MedR 2004, 680, 681 und vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02, RdNr 19; ebenso stRspr des BSG, das den Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG ableitet: dazu zuletzt BSG…, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R - zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7).
BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 12/04 R Erm�chtigungsgrundlage f�r Honorarverteilungsma�st�be und f�r Einheitlichen …Ein konkreter Honoraranspruch ergibt sich erst nach Pr�fung aller von den Vertrags�rzten eingereichten Abrechnungen und der darauf basierenden Errechnung der Verteilungspunktwerte (…dazu BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 4 RdNr 12; s auch BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 16).Der Senat hat wiederholt ausgesprochen, dass die K�Ven bei der Ausformung des HVM einen Gestaltungsspielraum haben, weil die Honorarverteilung eine in der Rechtsform einer Norm, n�mlich einer Satzung, ergehende Ma�nahme der Selbstverwaltung ist (zusammenfassend: Urteile vom 10. Dezember 2003 - BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 - …und vom 10. M�rz 2004 - BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7;… ebenso zuletzt Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).Bei der Bildung von Honorarkontingenten kann grunds�tzlich an die Verh�ltnisse in einem fr�heren Quartal angekn�pft werden (BSG aaO, mit Hinweis auf BSG SozR aaO S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5) im Einzelnen dargelegt.Insbesondere muss jeder Arzt die M�glichkeit haben, durch Erh�hung der Zahl der behandelten Patienten den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).�berdies muss der HVM eine allgemeine H�rteklausel enthalten, auf deren Grundlage der Vorstand der K�V in besonderen F�llen Ausnahmen von den Fallwert- und/oder Fallzahl-Begrenzungen bewilligen kann (hierzu s BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 10 RdNr 16 mit Bezugnahme auf BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 15).Spiegelbildlich zum Erfordernis von Wachstumsm�glichkeiten f�r unterdurchschnittliche Praxen k�nnen die �berdurchschnittlichen st�rker begrenzt werden, indem diesen die Zuwachsm�glichkeiten beschr�nkt oder Zuw�chse �berhaupt verwehrt werden (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6, jeweils RdNr 17 bis 20).Dies gilt insbesondere f�r die Grundstruktur des HVM mit seiner Ankn�pfung an die Verh�ltnisse fr�herer Quartale bei der Bildung von Honorarkontingenten (dazu BSG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen, mit Hinweis auf BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Die Absenkung der Fallwerte bei �berdurchschnittlicher Fallzahl war auf h�chstens 20 vH begrenzt (s dazu das erstgenannte Urteil in RdNr 16); h�here Begrenzungen zu Gunsten von St�tzungsma�nahmen f�r unterdurchschnittliche Praxen sind in weitem Ma�e unbedenklich (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6 RdNr 17 bis 20).Ihre Wirkungen waren n�mlich vergleichbar mit denen eines Individualbudgets, wie es dem Senatsurteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 ff) zu Grunde lag und das im Grundsatz rechtm��ig war (…BSG aaO RdNr 10 ff).Es bedarf weiterhin nicht der Pr�fung, ob f�r unterdurchschnittlich abrechnende Praxen ausreichende Ausnahmeregelungen bestehen, die ihnen ein Wachstum bis zum durchschnittlichen Umsatz der Fachgruppe erm�glichten (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).a) Auf diesem Hintergrund gehen das BVerfG und das BSG davon aus, dass der Schutz der vertrags�rztlichen T�tigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG grunds�tzlich den Anspruch des Arztes auf Honorierung seiner vertrags�rztlichen Leistungen umfasst (hierzu zB BVerfGE 88, 145, 159; 101, 331, 346 f; 110, 226, 251; BVerfG , Beschl�sse vom 17. August 2004 - 1 BvR 378/00 - MedR 2004, 680, 681 und vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02, RdNr 19; ebenso stRspr des BSG, das den Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG ableitet: dazu zuletzt BSG…, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R - zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7).
BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 9/04 R Erm�chtigungsgrundlage f�r Honorarverteilungsma�st�be und f�r Einheitlichen …Ein konkreter Honoraranspruch ergibt sich erst nach Pr�fung aller von den Vertrags�rzten eingereichten Abrechnungen und der darauf basierenden Errechnung der Verteilungspunktwerte (…dazu BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 4 RdNr 12; s auch BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 16).Der Senat hat wiederholt ausgesprochen, dass die K�Ven bei der Ausformung des HVM einen Gestaltungsspielraum haben, weil die Honorarverteilung eine in der Rechtsform einer Norm, n�mlich einer Satzung, ergehende Ma�nahme der Selbstverwaltung ist (zusammenfassend: Urteile vom 10. Dezember 2003 - BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 - …und vom 10. M�rz 2004 - BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7;… ebenso zuletzt Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).Bei der Bildung von Honorarkontingenten kann grunds�tzlich an die Verh�ltnisse in einem fr�heren Quartal angekn�pft werden (BSG aaO, mit Hinweis auf BSG SozR aaO S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5) im Einzelnen dargelegt.Insbesondere muss jeder Arzt die M�glichkeit haben, durch Erh�hung der Zahl der behandelten Patienten den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).�berdies muss der HVM eine allgemeine H�rteklausel enthalten, auf deren Grundlage der Vorstand der K�V in besonderen F�llen Ausnahmen von den Fallwert- und/oder Fallzahl-Begrenzungen bewilligen kann (hierzu s BSG SozR 4-2500 � 85 Nr. 10 RdNr 16 mit Bezugnahme auf BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 15).Spiegelbildlich zum Erfordernis von Wachstumsm�glichkeiten f�r unterdurchschnittliche Praxen k�nnen die �berdurchschnittlichen st�rker begrenzt werden, indem diesen die Zuwachsm�glichkeiten beschr�nkt oder Zuw�chse �berhaupt verwehrt werden (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR aaO Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6, jeweils RdNr 17 bis 20).Dies gilt insbesondere f�r die Grundstruktur des HVM mit seiner Ankn�pfung an die Verh�ltnisse fr�herer Quartale bei der Bildung von Honorarkontingenten (dazu BSG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen, mit Hinweis auf BSG SozR 3-2500 � 85 Nr. 48 S 409 mwN und BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 14).Die Absenkung der Fallwerte bei �berdurchschnittlicher Fallzahl war auf h�chstens 20 vH begrenzt (s dazu das erstgenannte Urteil in RdNr 16); h�here Begrenzungen zu Gunsten von St�tzungsma�nahmen f�r unterdurchschnittliche Praxen sind in weitem Ma�e unbedenklich (vgl hierzu BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 21, und BSG SozR aaO Nr. 6 RdNr 17 bis 20).Ihre Wirkungen waren n�mlich vergleichbar mit denen eines Individualbudgets, wie es dem Senatsurteil vom 10. Dezember 2003 (B 6 KA 54/02 R = BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6 ff) zu Grunde lag und das im Grundsatz rechtm��ig war (…BSG aaO RdNr 10 ff).Es bedarf weiterhin nicht der Pr�fung, ob f�r unterdurchschnittlich abrechnende Praxen ausreichende Ausnahmeregelungen bestehen, die ihnen ein Wachstum bis zum durchschnittlichen Umsatz der Fachgruppe erm�glichten (vgl BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 19 bis 21, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 18 bis 20).a) Das BVerfG und das BSG gehen davon aus, dass der Schutz der vertrags�rztlichen T�tigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG grunds�tzlich den Anspruch des Arztes auf Honorierung seiner vertrags�rztlichen Leistungen umfasst (hierzu zB BVerfGE 88, 145, 159; 101, 331, 346 f; 110, 226, 251; BVerfG , Beschl�sse vom 17. August 2004 - 1 BvR 378/00 - MedR 2004, 680, 681 und vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02, RdNr 19; ebenso stRspr des BSG, das den Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG ableitet: dazu zuletzt BSG…, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R - zur Ver�ffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 � 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7).
BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 42/03 BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 39/03 R Erm�chtigungsgrundlage f�r Honorarverteilungsma�st�be und f�r Einheitlichen …
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LSG Schleswig-Holstein, 19.05.2009 - L 4 KA 17/08 LSG Schleswig-Holstein, 22.01.2008 - L 4 KA 11/07 Kassen�rztliche Vereinigung - Berechtigung zur Bildung von Individualbudgets - …
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LSG Hessen, 15.09.2008 - L 4 KA 42/08 R�cknahme eines rechtswidrigen Honorarbescheides
LSG Bayern, 31.05.2006 - L 12 KA 581/04 BSG, 19.07.2006 - B 6 KA 1/06 B Honorarverteilung durch die Kassenzahn�rztliche Vereinigung, Vorgabe fallwert- …
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SG Dresden, 18.11.2010 - S 18 KA 526/08 BSG, 14.12.2011 - B 6 KA 4/11 R H�he des vertrags�rztlichen Honorars; Rechtm��igkeit des …
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LSG Sachsen, 18.10.2006 - L 1 KA 23/06 LSG Schleswig-Holstein, 22.01.2008 - L 4 KA 31/07 Vertragszahn�rztliche Versorgung - Honorarverteilungsma�stab - Freistellung von …
LSG Nordrhein-Westfalen, 08.03.2006 - L 10 KA 22/05 Vertragsarztangelegenheiten
LSG Berlin-Brandenburg, 06.02.2008 - L 7 B 170/07 Abgrenzung zwischen den Antr�gen nach den �� 86b Abs 1 und 2 SGG - …
LSG Nordrhein-Westfalen, 16.02.2005 - L 11 KA 108/03 Anspruch eines Arztes auf Gew�hrung eines h�heren Individualbudgets aufgrund der …
LSG Bayern, 31.05.2006 - L 12 KA 166/03 LSG Nordrhein-Westfalen, 23.08.2006 - L 11 KA 93/05 Vertragsarztangelegenheiten
LSG Nordrhein-Westfalen, 23.08.2006 - L 11 KA 4/05 Vertragsarztangelegenheiten
LSG Nordrhein-Westfalen, 17.11.2004 - L 11 KA 182/02 Vertragsarztrecht
SG D�sseldorf, 05.11.2008 - S 2 KA 136/07 Verg�tung f�r die Behandlung eigener Patienten im organisierten Notfalldienst
LSG Bayern, 27.10.2004 - L 12 KA 89/03 LSG Nordrhein-Westfalen, 17.11.2004 - L 11 KA 181/02 Vertragsarztrecht
LSG Nordrhein-Westfalen, 17.11.2004 - L 11 KA 160/02 Vertragsarztrecht
SG Marburg, 17.10.2005 - S 12 KA 783/05 Kassen�rztliche Vereinigung - Festsetzung des Honoraranspruchs - Bindung an …
LSG Nordrhein-Westfalen, 15.08.2007 - L 11 KA 63/06 Vertragsarztangelegenheiten
SG Marburg, 21.11.2007 - S 12 KA 1058/06 Kassen�rztliche Vereinigung - Festsetzung des Honoraranspruchs - …
LSG Berlin-Brandenburg, 24.11.2010 - L 7 KA 37/07 Individualbudget; Neuberechnung; l�ngere Erkrankung im Bemessungszeitraum; …
LSG Sachsen, 23.02.2011 - L 1 KA 25/09 LSG Sachsen, 23.02.2011 - L 1 KA 30/09 SG Marburg, 30.08.2006 - S 12 KA 637/05 Kassen�rztliche Vereinigung - Festsetzung des Honoraranspruchs - Bindung an …
SG Berlin, 17.01.2007 - S 83 KA 253/04 Honorarverteilungsma�stab - Individualbudgets - Ber�cksichtigung von …
LSG Berlin-Brandenburg, 30.11.2011 - L 7 KA 40/08 (Kassen�rztliche Vereinigung - Honorarverteilungsvertrag ab 1.4.2005 - …
LSG Nordrhein-Westfalen, 09.05.2012 - L 11 KA 48/09 Vertragsarztangelegenheiten
SG Berlin, 18.11.2009 - S 71 KA 592/06 Vertragspsychotherapeut - H�he des Honoraranspruchs f�r nicht antrags- und …
SG D�sseldorf, 24.02.2010 - S 2 KA 240/09 Vertragsarztangelegenheiten
LSG Schleswig-Holstein, 25.05.2011 - L 4 KA 3/09 LSG Schleswig-Holstein, 25.05.2011 - L 4 KA 2/09 LSG Berlin-Brandenburg, 23.05.2012 - L 7 KA 120/09 Individualbudget - Erkrankung im Bemessungszeitraum - Zweifel an Erkrankung, …
SG D�sseldorf, 12.01.2011 - S 2 KA 157/08 Vertragsarztangelegenheiten
SG Berlin, 28.02.2007 - S 71 KA 102/04 Was ist dejure.org?

References: Art. 12
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