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Timestamp: 2020-08-03 21:43:36+00:00

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Wirtschaftsrecht Bachelor Inhalte Online-Studium: Wirtschaftsrecht und BWL im Bachelor oder Master online studieren.
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Studieninhalte des Wirtschaftsrecht Bachelor online
Nachfolgend ein Überblick zu den Modulen des Wirtschaftsrecht Bachelor (LL.B.) online. Detallierte Informationen zu Inhalt und Ziele der einzelnen Module finden sich auch in der umfangreichen Fächerübersicht als PDF.
Wirtschaftsrecht Bachelor online - Modulübersicht als .PDF (0,5 mb)
• juristische Methode allgemein
• T@keLaw Methode
• Einführung und Umgang mit der Lernplattform T@keLaw
• Methode der Subsumtionstechnik
• Formulieren in der Gutachtentechnik
• Arten der Rechtsnormen (insbes. Anspruchsgrundlagen)
• Regeln der Auslegung von Normen
• Grundlagen des juristisch-wissenschaftlichen Arbeitens
• Einführung und Umgang mit der Rechtsdatenbank juris
Die Studierenden kennen und verstehen die Grundlagen des Rechts und sind in der Lage,
komplexere Vorschriften rechtsrichtig auf entsprechende Sachverhalte unter sachgerechter
Recherche in Literatur und Rechtsprechung anzuwenden.
Die Studierenden sind in die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt. Sie
haben sich insbesondere mit der juristischen Methodenlehre und mit der Formulierung juristischer
Gutachten vertraut gemacht. Einfache juristische Sachverhalte im Bereich des Deliktsrechts
können sachgerecht gelöst werden. Komplexere Regel-Ausnahmeverhältnisse werden
am Beispiel des Bereicherungsrechts, beschränkt auf das Gebiet der Leistungskondiktionen,
verstanden und können eigenständig in einfachen Rechtsfällen angewendet werden.
an und können wissenschaftlich fundierte Rechtslösungen entwickeln und diese
argumentativ vertreten. Sie können selbständig zu juristischen Fragestellungen in Rechtsdatenbanken
recherchieren und die für die Bearbeitung notwendige Literatur und Rechtsprechung
Die wissenschaftliche Berücksichtigung von Quellen (Literatur und Rechtsprechung) ist bekannt.
Eine Einführung in den Umgang mit der Rechtsdatenbank juris ist erfolgt. Die besonderen
Online-Recherchemöglichkeiten in der Rechtsdatenbank juris sind integraler Bestandteil
Die Behandlung von juristischen Meinungsstreitigkeiten wird beherrscht. Sie beherrschen
die Online-Kommunikationsformen, insbesondere Online-Abstimmungsprozesse innerhalb
der Gruppe der Studierenden sowie der selbstorganisierte Umgang mit Foren, Online-
Sprechstunden, Up- und Download von Dateien, Erstellung von Übungsklausuren etc.. Eine
Online-Zusammenarbeit der Studierenden über Online-Werkzeuge wird durch besondere
• Juristischer Gutachtenstil in der Formulierung
• Kenntnis und sicherer Umgang mit der juristischen Gutachtentechnik anhand ausgewählter Rechtsvorschriften aus dem Bereich des Deliktrechts und des Bereicherungsrechts
• Über Online-Klausurenkurse werden auch komplexe Übungen angeboten, die den Teilnehmern
• Gelegenheit bieten, das Erlernte intensiv anzuwenden. Die Teilnahme an den komplexen Übungenist freiwillig.
(HGB) am Beispiel des Kaufvertrages. Die Unterscheidung von Verpflichtungs- und
Erfüllungsgeschäft ist ihnen vertraut.
Sie können Rechtsfragen zur Entstehung von Ansprüchen aus Verträgen sicher beantworten.
• Umgang mit dem juristischen Gutachtenstil
• interaktive Online-Übungen
einfache Vorschriften, insbesondere § 823 I BGB und § 812 ff. BGB (Leistungskondiktionen)
rechtsrichtig auf entsprechende Sachverhalte anzuwenden.
Sie beherrschen fachbezogene Kompetenzen, bei leichten juristischen Fragestellungen die
Methode der Rechtsfindung mittels Gutachtentechnik.
Die Studierenden eignen sich die Schlüsselqualifikation des strukturierten Denkens in
rechtlich-spezifischen Zusammenhängen an und können wissenschaftlich fundierte
Rechtslösungen entwickeln und diese argumentativ vertreten.
Die Studierenden erlangen Kenntnis und einen sicheren Umgang mit der juristischen Gutachtentechnik
anhand ausgewählter Rechtsvorschriften mithilfe interaktiver Online-Übungen.
Die Online-Übungen sind darauf ausgerichtet, eine hohe Zahl von Übungsklausuren zu
durchlaufen und über die sofort verfügbaren Rückmeldungen zur Online eingereichten Lösung
eine stetige Verbesserung in der erarbeiteten Kompetenz zur Falllösung zu entwickeln.
Bestandteil des Moduls. Eine Online-Zusammenarbeit der Studierenden über Online-
Werkzeuge wird durch besondere Funktionen der Lernplattform unterstützt (T@keLaw-Vote,
Foren).
Die Studierenden verfügen über detaillierte Kenntnisse im deutschen Schuldrecht – Allgemeiner Teil.
Sie verfügen über die Schlüsselqualifikation, in juristischen Kategorien zu
denken. Sie sind in der Lage, Fälle des Privatrechts juristisch zu bearbeiten.
Auch bisher unbekannte Problemlagen können aufgrund der sicheren Beherrschung der juristischen
• Juristische Gutachtentechnik anhand ausgewählter Rechtsvorschriften
Die Studierenden kennen und verstehen die wichtigsten Grundsätze des Vertragsrechts
des Bürgerlichen Gesetzbuches und des Handelsgesetzbuches. Sie sind in der Lage, bereits
vorhandene Fertigkeiten der Rechtsfindung mittels Gutachtentechnik selbständig auf neue
Rechtsgebiete und Rechtsfragen anzuwenden. Die Studierenden vertiefen die Kompetenz
zum strukturierten Denken in rechtlich-spezifischen Zusammenhängen und können wissenschaftlich
fundierte Rechtslösungen entwickeln und diese argumentativ vertreten. Sie
beherrschen eine strukturierte, juristische Argumentationsführung auch bei komplexeren
Die Studierenden erlangen Kenntnisse und einen sicheren Umgang mit der juristischen Gutachtentechnik
anhand ausgewählter Rechtsvorschriften mithilfe interaktiver Online-Übungen
zum Bereich Schuldrecht einschließlich BGB – Allgemeiner Teil. Die Online-Übungen
sind darauf ausgerichtet, eine hohe Zahl von Übungsklausuren zu durchlaufen und über die
sofort verfügbaren Rückmeldungen zur online eingereichten Lösung eine stetige Verbesserung
in der erarbeiteten Kompetenz zur Falllösung zu entwickeln.
• Arbeiten mit anonymisierten Akten
• Einführung in die Techniken und Methoden zum Umgang mit komplexen und unklaren oder strittigen Sachverhalten
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, mit komplexen und unklaren Sachverhalten umgehen
zu können. Sie sind in der Lage, auch komplexe Akten auf ihre rechtliche Relevanz hin
zu analysieren Sie können Probleme im Umgang mit unsicheren Tatsachenfragen lösen, Recherchebedarf
zum rechtstatsächlichen Hintergrund erkennen und ggf. solche Recherchen
vornehmen. Die Studierenden besitzen die Kompetenz, die darauf entwickelten Rechtslösungen
argumentativ mit Angaben aus der zur Verfügung gestellten Akte zu untersetzen.
Sie können zeitnah eine Lösung der juristischen Fragen eines Falls entwickeln und vermögen
diese ins Verhältnis zu setzen zu betriebswirtschaftlichen Aspekten des Konflikts. Darauf
aufbauend können sie eine Konfliktstrategie (Vergleich oder Prozess) im Sinne der jeweiligen
Partei entwickeln und argumentativ vertreten.
Gleichzeitig findet über angebotene Übungsklausuren in thematischer Nähe zur Praxisakte
eine Verfestigung der Klausurentechnik statt, um eine zügige Entwicklung von Rechtslösungen
vertieft einzuüben.
Die Veranstaltung vertieft und verknüpft die Inhalte aus den Modulen Wirtschaftsprivatrecht
1 bis 3 auf der Grundlage von komplexen Akten aus der Praxis. Dazu erhalten die
Studierenden anonymisierte Akten als PDF und in strukturierter Fassung.
Die Studierenden werden in die Techniken und Methoden zum Umgang mit komplexen
und unklaren oder strittigen Sachverhalten eingeführt. Die Studierenden arbeiten mit praxisnahen
und komplexen Aktenauszügen mit der Aufgabenstellung, diese als Grundlage für
rechtliche Lösungsvorschläge nutzbar zu machen.
Präsentationstechniken/wissenschaftliches Arbeiten I
• Grundlegung der Wirtschaftswissenschaften
• Aufbau und Formalien wissenschaftlichen Arbeitens
• Methodik der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten
• Literatur- bzw. Rechtsprechungsrecherche
Die Studierenden kennen die theoretischen Grundlagen für die Vermittlung von Informationen
im Rahmen von Präsentationen. Sie kennen und beherrschen sowohl Software-
Werkzeuge zum Erstellen von Präsentationen im Rahmen mündlicher Vorträge als auch die
Präsentation von Inhalten im Internet. Die Studierenden sind in der Lage, eigene wissenschaftliche
Texte und Grafiken zu analysieren und zu erstellen.
Die Studierenden können komplexe wirtschaftsjuristische Themen wissenschaftlich aufarbeiten
und dabei im gewählten Thema eine eigenständige fachliche Vertiefung leisten. Einschlägige
Literatur und Rechtsprechung wird vollständig verarbeitet. Sie sind in der Lage,
Quellen in Zitate und Fußnoten in den rechtswissenschaftlichen Standards umzusetzen.
• Literatur- bzw. Rechtsprechungsrecherche (traditionelle und elektronische Quellen wie Internet und juris)
• Einführung und allgemeine Grundlagen
• Betrug und Unterschlagung
• Finanz-/ Insolvenz-/ Umweltkriminalität
• Unternehmenskriminalität
• Wirtschaftsspionage
Die Studierenden können die Grundlagen und Grundbegriffe des allgemeinen Strafrechts
wie Tatbestand, Tat- und Täterformen, Kausalität, Rechtfertigungsgründe sowie Schuldformen
erklären sowie aus dem besonderen Teil des Strafgesetzbuchs und aus Einzel- und
Nebengesetzen Tatbestände des Wirtschaftsstrafrechts identifizieren.
Im Rahmen der Veranstaltung erwerben die Studierenden Methoden- und Fachkompetenzen
zur rechtsrichtigen Beurteilung von strafrechtlich relevanten Lebenssachverhalten.
Die Studierenden lernen die Grundlagen des Strafrechts kennen. Dabei erfolgt hinsichtlich
der Auswahl von Straftatbeständen (besonderer Teil des Strafgesetzbuches) eine Orientierung
an der praktischen Relevanz des Wirtschaftsrechts.
Wirtschaftsstrafrecht Allgemeiner Teil
• Tatbestandslehre
• Kausalitätsprobleme
• Probleme der Garantenstellung
• Rechtfertigungslehre
• Neue Straftatbestände
Wirtschaftsstrafrecht Besonderer Teil
• Finanzkriminalität
• Insolvenzkriminalität
• Umweltkriminalität
• Kernkompetenzen des Managements
• Juristische und betriebswirtschaftliche Begutachtung
Die Studierenden arbeiten mit praxisnahen und komplexen Aktenauszügen. Dabei erhalten
sie komplexe juristische und betriebswirtschaftliche Aufgaben. Problemstellungen werden
juristisch und betriebswirtschaftlich begutachtet, interdisziplinär diskutiert und in konkrete
Handlungsoptionen umgesetzt.
Der Online-Lehrvortrag (T@keLaw-Knowledge) vermittelt die Fähigkeit, mit komplexen und
unklaren Sachverhalten anhand einer zivilrechtlichen Akte aus der Praxis umgehen zu können.
T@keLaw-Vote dient als Instrument für den Austausch von Fachfragen innerhalb von Online-
Lerngruppen und ermöglicht den Studierenden über ihre eigenen Argumentationen
hinaus Fälle zu lösen und die eigenen Lösungsideen kritisch mit Lösungsansätzen anderer
Studierenden zu diskutieren.
Die Wiederholung der Vorlesungen wird über Downloadmöglichkeiten von Texten bzw.
Audio-Dateien angeboten (T@keLaw-Audio).
• Einführung in die Arbeits- und Organisationspsychologie
• Das Individuum
• Die Organisation
Die Studierenden kennen und verstehen den Einfluss von Individuen und Gruppen auf das
Verhalten innerhalb von Organisationen und sind in der Lage, diese Kenntnisse zur Optimierung
der Organisationsleistung anzuwenden. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung
des Moduls ist den Studierenden die Relevanz angrenzender Wissenschaften für die Betriebswirtschaftslehre
bewusst (z.B. Individualpsychologie, Sozialpsychologie, Soziologie).
Die Studierenden erkennen, welche Beiträge die Psychologie und Soziologie leisten können,
um Prozesse von Arbeit und Management zu verstehen und positiv zu gestalten.
Sie kennen die Grundlagen individuellen Verhaltens im Unternehmen und wissen, wie sich
individuelle Merkmale auf betriebliche Leistungsvariablen auswirken können.
Sie kennen relevante Faktoren zur Erklärung des Verhaltens in Gruppen und sind fähig,
Besonderheiten der Kommunikation und Entscheidungsfindung in Gruppen zu berücksichtigen.
Auf dieser Basis können sie Ursachen und Auslöser organisatorischer Veränderungen identifizieren,
Widerstände gegen diese Veränderungen lokalisieren und im Rahmen der Organisationsentwicklung
aktiv steuern bzw. überwinden.
• Gegenstand, Aufgaben und Teilgebiete der Psychologie und Soziologie
• Psychische Grundprozesse sowie grundsätzliche soziologische Fragestellungen und ihre Bedeutung für den betrieblichen Alltag
• Werte, Einstellungen, Interessen, Kompetenzen des Einzelnen
• Motivation, Arbeitszufriedenheit
• Führung von Mitarbeitern / Sicherstellung der individuellen Leistung
• Kooperation/Zusammenarbeit in realen und virtuellen Teams
• Kommunikation und Entscheidungsfindung
• Konflikte in und zwischen Gruppen
• Macht und Mikropolitik in Organisationen
• Grundlagen der Gestaltung von wirtschaftsrelevanten Verträgen
• Vertragsgestaltung für Lizenz, gewerbliche Miete, Werkvertrag
• Betriebswirtschaftliche Vertiefung
Die Studierenden kennen die Technik und Methode zur Gestaltung und Anfertigung von
Verträgen bzw. Allgemeinen Geschäftsbedingungen einschließlich des dabei zu beachtenden
juristischen Umfelds. Sie sind in der Lage, logisch korrekte Vertragsentwürfe zu entwickeln,
den Einzelfällen gerecht werden und zugleich auf eine unbestimmte Zahl ähnlicher
Fälle interessengerecht anzuwenden.
Gestaltung der wirtschaftsrelevanten Verträge unter Beachtung der AGB
Grundlagen der Gestaltung von wirtschaftsrelevanten Verträgen
• Standardklauseln
• Regeln des Vertragsmanagements
Vertragsgestaltung für bestimmte Vertragstypen, wie
• gewerbliche Miete
Aus den folgenden Vertiefungen sind 2 Fächer zu wählen.
BWL-Vertiefungen
• Personalplanungsinstrumente
ie Studierenden kennen den Stellenwert des Personalmanagements im Rahmen der Unternehmensführung
und seiner Vernetztheit mit anderen Managementfeldern.
Die Studierenden erwerben Kenntnisse und Fertigkeiten zur eigenständigen praktischen
Anwendung ausgewählter personalwirtschaftlicher Instrumente und Techniken aus den
Bereichen Kommunikation, Führungsstile, Konfliktmanagement und Personalförderung.
Personalwirtschaftliche Spannungsfelder sind ihnen bewusst. Sie sind in der Lage, das unternehmerische
Geschehen auch aus Sicht der Mitarbeiter zu bewerten. Mit Kenntnissen
zum Personaleinsatz im Unternehmen ist den Studierenden die Verknüpfung der Inhalte mit
arbeitsrechtlichen Fragestellungen möglich.
Sie haben spezifische Fach- und Methodenkenntnisse über relevante Personalplanungsinstrumente,
Personalauswahlverfahren, Personalfreisetzungsverfahren und Personalcontrollinginstrumente.
Sie sind in der Lage, diese für praktische Problemstellungen zu bewerten
und in Anwendung zu bringen.
Sie können Personalentwicklungsmaßnahmen initiieren, gestalten und evaluieren. Sie sind
fähig, soziale Beziehungen im beruflichen Umfeld bewusst und erfolgreich zu gestalten.
Sie sind in der Lage, bei der Entwicklung von Personalkonzepten dem Einfluss von Kontextfaktoren
wie Landes- und Unternehmenskultur Rechnung zu tragen. Sie gewinnen einen
Einblick in die Aspekte der Personaldienstleistungen.
• Mitarbeiter-Motivation
• Arbeitszufriedenheit und Commitment
• Personalbeurteilung, Personalgespräche
• Ethische Aspekte des Personalmanagements
• Formen der Arbeitsflexibilisierung
• Personaldienstleistungen: ökonomische und rechtliche Aspekte
• Grundlagen der Gewinnermittlung mit steuerfreien Betriebseinnahmen
• Besonderheiten der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG
Die Studierenden sind in der Lage, die betrieblich relevanten Steuerarten und die Abgabenordnung (AO) in
ihren Grundzügen zu kennen und ihre Bedeutung für das Besteuerungsverfahren
zu erfassen. Sie können die Verbrauchssteuern in das System der Steuerarten einordnen. Die Studierenden
kennen die Systematik der Steuerrechtsgebiete im Überblick und können die volkswirtschaftliche
Bedeutung der allgemeinen und speziellen Verbrauchssteuern beurteilen Sie verstehen die Wirkungsweise des europäischen
Mehrwertsteuersystems mit Vorsteuerabzug und können die Gewerbe- und
Körperschaftssteuer bei Erstellung einer Handelsbilanz berechnen. Die Studierenden wissen,
dass die Finanzierung von Unternehmen in Deutschland u. a. steuerlich bestimmt ist
und können die Tragweite (richtiger/falscher) steuerlicher Entscheidungen erfassen sowie
den Bezug zu Investitionsrechnung und Finanzierung erkennen und herstellen.
Steuerrecht als Teil der Rechtsordnung
Gebiete und Gesetze des allgemeinen Steuerrechts
Gebiete und Gesetze des besonderen Steuerrechts
Finanzverfassungsrechtliche Grundlagen der Steuerrechtsordnung
Rechtsstaatlichkeit des Steuerrechts
Systemtragende Prinzipien rechtsstaatlichen Steuerrechts (einschl. Tatbestandsmäßigkeit der Besteuerung, Leistungsfähigkeitsprinzip)
• Nichtabziehbare Betriebsausgaben einschließlich Betriebsausgaben im Zusammenhang mit steuerfreien Betriebseinnahmen
• Bilanzzusammenhang, Bilanzberichtigung, Bilanzänderung
• Bilanzierungspflicht
• Geltungsbereich § 5 EStG
• Maßgeblichkeitsgrundsatz
• Bewertungsgegenstand, Systematik der steuerlichen Bewertung, Bewertungsgrundsätze
• Bewertungsmaßstäbe des Bilanzsteuerrechts (Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Teilwert)
• Planmäßige Abschreibungen (AfA, AfS)
• Abschreibungen auf den niedrigeren Teilwert sowie AfA
• Abschreibungen auf den niedrigeren steuerlichen Wert (Sonderabschreibungen, erhöhte Absetzungen, Bewertungsabschläge einschl. §§ 6a, 6b EStG, geringwertige Wirtschaftsgüter)
• Bewertungsvereinfachungen (Festbewertung, Gruppenbewertung, Sammelbewertung)
Bewertung von Passiva (Verbindlichkeiten, Rückstellungen)
Ausgewählte Fragen zur Bilanzierung und Bewertung
• Bilanzierung und Bewertung von Beteiligungen
• Bilanzierung und Bewertung von Derivaten (Grundlagen)
Instrumente der Steuerbilanzpolitik
Strategie der Steuerbilanzpolitik
Besonderheiten der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG (Einnahmen-Ausgabenrechnung)
Finanzierung/Bankrecht*
Semsester: 6
• Grundlagen der Finanzierung
• Risikoabsicherung durch Termingschäfte
• Strategien und Ziele im Bankgeschäft
• Organisation des Kreditwesens
Die Studierenden kennen die Möglichkeiten der Finanzierung im Unternehmen und können
den Kapitalbedarf selbständig berechnen.
Sie beherrschen die Formen der Unternehmensfinanzierung, können Planungsmodelle
auf den Bereich Finanzierung anwenden, die Risikostruktur der Finanzierung analysieren
und entsprechende Risikoinstrumente einschätzen.
Die Studierenden kennen die rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen des deutschen
und europäischen Rechts der Bankgeschäfte, Wertpapiere und des Zahlungsverkehrs.
• Finanzplanung als betriebliche Teilplanung
• Systematisierung
• Formen der Innenfinanzierung
• Formen der Außenfinanzierung [Beteiligungsfinanzierung (Kapitalerhöhung der Aktiengesellschaft, Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Venture-Capital-Gesellschaften, Unternehmensbeteiligungsgesellschaften), Fremdfinanzierung (Kreditfinanzierung), (Langfristige Fremdfinanzierung, Kurzfristige Fremdfinanzierung, Finanzierungsinstrumente am Euromarkt), Kreditsubstitute]
• Begriff und Aufgaben
• Kapitalmarktmodell
• Bedarfsplanung (Prognose von Finanzströmen, Budgetierung)
• Strukturplanung[Problemfelder, Kosten einzelner Finanzierungsformen (mit/ohne Steuern), Optimierung der Kapitalstruktur (Entscheidung über Eigen- und Fremdfinanzierung), Optimierung der Dividendenpolitik (Entscheidung über Außen- oder Innenfinanzierung mit Eigenkapital)]
Risikoabsicherung durch Termingeschäfte
• Risikoabsicherung mit Forwards und Futures
• Risikoabsicherung mit Optionen
Strategien und Ziele im Bankgeschäft
Organisation des Kreditwesens
Bankgeheimnis, Bankauskunft, Geldwäschebekämpfung
Grundkenntnisse anwendungsorientierter Mathematik und Statistik*
• Grundbegriffe der deskriptiven
• Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung
• Arithmetische und geometrische
• Zahlenfolgen
• Differentialrechnung und Integralrechnung
• Einführung in die Testtheorie
Wesentliche Zielstellung ist es, dass die Studierenden wichtige mathematische und statistische
Grundlagen und anwendungsfähige Methoden und Verfahren verstehen. Besonderen
Wert wird darauf gelegt, aufzuzeigen, wie mathematische und statistische Techniken und
Werkzeuge zur Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme angewendet werden.
Die Studierenden besitzen neben einem soliden Basiswissen Sicherheit im Erkennen und
Nutzen der Vernetzung mathematischer / statistischer Inhalte und Verfahren sowie die Kompetenz
zu selbstständigem Erschließen und Bearbeiten.
• Systematisches und anwendungsorientiertes Denken
Arithmetische und geometrische Zahlenfolgen und Reihen sowie Grenzwerte von Folgen
Einführung in die Testtheorie an ausgewählten Tests für Parametertests
Juristische Vertiefungen
Die Studierenden können ihr vertieftes Wissen umsetzen und selbstständig auf
konkrete Fallgestaltungen anwenden. Sie verstehen die Grundprinzipien und
systematischen Zusammenhänge des Einkommensteuerrechts sowie Besonderheiten und
Bedeutung der verschiedenen Einkunftsarten. Sie sind in der Lage,
das zu versteuernde Einkommen und die daraus resultierende Steuerbelastung selbstständige
zu ermitteln. Schlüsselqualifikationen wie überzeugendes Argumentieren,
Kommunikationssituationen zu analysieren, Inhalte verständlich und
überzeugend zu vermitteln und Teamfähigkeit durch die Bearbeitung von Rechtsfällen in Gruppen werden ausgebaut.
• Beschränkte Steuerpflicht Steuergegenstand
• Bestimmung der steuerbaren Einkünfte
• Bestimmung der Einkunftsart
Bemessungsgrundlage der Einkommenssteuer
Die personelle Einkünftezurechnung, Zurechnung der Einkünfte bei Ehegatten, Verträge zwischen Ehegatten
Ermittlung der Einkünfte einschließlich steuerfreie Einnahmen, nicht abziehbare Ausgaben
Bemessungszeitraum, Veranlagungszeitraum, Ermittlungszeitraum
• Einzelveranlagung
• Veranlagung von Ehegatten Tarif
• Progressionsvorbehalt (§ 32b EStG)
• Einzelfragen bei Tarifermäßigung (§§ 34, 34b, 34c, 35 EStG)
Erhebung der Einkommensteuer (Entstehung, Einkommensteuerfestsetzung, Vorauszahlungen, Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer, Steuerabzug bei Bauleistungen, Steuerabzug bei beschränkt Steuerpflichtigen)
• Sachliche Steuerpflicht (Steuergegenstand)
• Persönliche Steuerpflicht (Steuerschuldner)
Ausgangsgröße: Gewinn aus Gewerbebetrieb i.S.d. EStG oder KStG
Modifikationen: Hinzurechnungen und Kürzungen
Festsetzung und Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags
Entstehung, Festsetzung und Erhebung
Gemeinschaftsrecht und einzelstaatliches
• Unternehmer und Unternehmen
• Leistung und Leistungsaustausch
• Geltungsbereich des UStG, Gebietsbegriffe
• Lieferung [Begriff, Sonderformen (Tausch und tauschähnliche Umsätze, Lieferungen und sonstige Leistungen eines Arbeitgebers) (Zeitpunkt der Lieferung, Ort der Lieferung)]
• Sonstige Leistungen (Begriff, Ort der sonstigen Leistung)
• Einfuhr von Gegenständen im Inland
Wichtige steuerfreie Umsätze und Verzicht auf die Steuerbefreiung
• Steuerbefreiungen mit Vorsteuerabzugsrecht (insbesondere innergemeinschaftliche Lieferung)
• Unechte Steuerbefreiungen mit Vorsteuerausschluss
• Verzicht auf Steuerbefreiung (Umsatzsteueroption)
• System des Vorsteuerabzugs
• Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG
Steuerentstehung, Steuerschuldner, Haftung für schuldhaft nicht abgeführte Steuer
Besteuerung besonderer Unternehmer und besonderer Leistungen
Besteuerungsverfahren (Besteuerungszeitraum, Rechnungslegungsverpflichtungen einschl. Regelungen im Europäischen Binnenmarkt)
Die besonderen Online-Recherchemöglichkeiten in der Rechtsdatenbank juris sind
integraler Bestandteil des Moduls.
Gewerbliche Schutzrechte*
• Überblick über die verschiedenen gewerblichen Schutzrechte
• Internationales Wettbewerbs- und Markenrecht
• Wettbewerbs- und Wettbewerbsverfahrensrecht
• Gestaltung von Lizenz- und Wahrnehmungsverträgen
Die Studierenden kennen die verschiedenen Arten von Schutzrechten. Sie haben die notwendigen
Grundkenntnisse, um gewerbliche Schutzrechte (Patente, Gebrauchsmuster,
Geschmacksmuster, Marken) national und international zu schützen. Sie sind in der Lage,
gewerbliche Schutzrechte und urheberrechtlich geschützte Werke zu verwerten und zu verteidigen.
Schließlich haben die Studierenden Grundkenntnisse auf dem Gebiet der neuen
Medien sowie vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet des materiellen Wettbewerbsrechts.
Überblick über die verschiedenen gewerblichen Schutzrechte
Grundzüge des Patent- und Gebrauchsmusterrechts
Grundzüge des Geschmackmusterrechts
Internationales Wettbewerbs- und Markenrecht
Wettbewerbs- und Wettbewerbsverfahrensrecht
Gestaltung von Lizenz- und Wahrnehmungsverträgen
Überblick über das Internetrecht, das Domainrecht und das Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs
• 14-wöchige praktische Tätigkeit in einem Unternehmen mit anschließender Erstellung eines Praktikumsberichts und einer Projektarbeit
• oder Anrechnung einer beruflichen Tätigkeit und Erstellung einer Projektarbeit.
Wissenschaftliches Arbeiten/Präsentationstechniken II
• Grundlagen zur Erstellung der Bachelor-Arbeit
Aufgrund vertiefter wirtschaftsrechtlicher Fachkenntnis und sicherer Beherrschung der juristischen
Methoden können komplexe und unerwartete Fallgestaltungen aus dem Wirtschaftsrecht
in einem vorgegebenen Zeitrahmen einer überzeugenden Lösung zugeführt
Die Studierenden erlernen die Vorbereitung auf wissenschaftliche Referate und die Bachelorarbeit.
Sie erlernen die formalen Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten und können sie
umsetzen. Die Studierenden kennen die juristische Methode und können einfachere Fälle
anhand von Aufbauschemata lösen.
• Grundlagen zur Erstellung der Bachelor-Thesis und des Kolloquiums
Das Thema der Bachelor-Arbeit schlägt die Studentin bzw. der Student vor – meist der eigenen Berufspraxis entnommen – und wird vom Fachbereich der Hamburger Fern-Hochschule bestätigt. Durch die Bearbeitung soll der künftige Bachelor-Absolvent nachweisen, in der Lage zu sein, ein dem Ziel und Inhalt des Studienganges entsprechendes Problem aus dem beruflichen Tätigkeitsfeld heraus selbstständig unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse zu bearbeiten.
Klausur (Dauer 90 bis 180 Min.), ggf. komplexe Übung (Bearbeitung von Online-Klausuren, deren Ergebnisse in die Endnote einfließen) oder
Hausarbeit (Bearbeitungsdauer höchstens sechs Wochen).
Nachfolgend die Ordnungen des Wirtschaftsrecht Bachelor online als PDF.
Wirtschaftsrecht Bachelor online - Studien- und Prüfungsordnung .PDF (1 mb)

References: § 823
 § 812
 § 4
 § 5
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 § 15