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Timestamp: 2019-06-18 06:05:49+00:00

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CAMPUS15 – Jugend wagt den Frieden e.V.
1. Ergänzung - 18. März 2004 (§ 5, Absatz 1.b); § 7, Absatz 9.; § 11, Absatz 1.b)
2. Ergänzung – 10.Mai 2007 (§ 5, Absatz 4.d; § 5a; § 12 Neufassung)
3. Ergänzung - 27. April 2012 (§8, neuer Absatz 9.)
1. Der Verein führt den Namen „CAMPUS15 – Jugend wagt den Frieden“, Abkürzung „C15“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt sodann den Zusatz e.V.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Lohmar.
1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der friedlichen und dauerhaften Konfliktbewältigung und der Völkerverständigung.
2. Der Verein richtet hierzu aus oder unterstützt gemeinsame Begegnungen für Jugendliche aus Konflikt- und Spannungsgebieten, die verschiedenen nationalen, ethnischen und/oder religiösen Gruppierungen angehören. Die Bildung von regionalen Jugendwerken soll ermutigt und unterstützt werden.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke einschließlich der notwendigen Verwaltungsaufgaben verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31. Dezember 1997.
1. Mitglied des Vereins
a) kann jede natürliche und jede juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts werden;
b) können auch Familien werden. Bei Abstimmungen haben Familien je eine Stimme; ebenso kann das passive Wahlrecht zur selben Zeit nur von je einem Familienmitglied wahrgenommen werden.
2. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft wird durch Aushändigung einer Mitgliedskarte erworben.
3. Die Mitglieder verpflichten sich, die Satzung verbindlich anzuerkennen und einen Mitgliedsbeitrag zu zahlen, über dessen Mindesthöhe die Mitgliederversammlung entscheidet.
a) durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Vorstand; sie ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig;
b) mit dem Tod des Mitglieds;
c) durch Auflösung einer juristischen Person;
d) mit Ablauf des zweiten Jahres, in dem trotz schriftlicher Aufforderung kein Mitgliedsbeitrag entrichtet wurde;
e) durch Ausschluss aus dem Verein;
5. Ein Mitglied, das in erheblichem Maß gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zuzustellen. Es kann innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang schriftlich Einspruch beim Vorstand einlegen. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder endgültig. Macht das Mitglied vom Recht des Einspruchs innerhalb der Frist keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluss.
§ 5a - Mitgliedschaft für jugendliche Teilnehmer
Die in Deutschland lebenden jugendlichen Teilnehmer der Begegnungsprojekte von CAMPUS15 sind bis zu ihrer Volljährigkeit grundsätzlich beitragsfreigestellte Mitglieder. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Annahme der Bewerbung für das erste Projekt und endet mit Ablauf des Jahres, in dem die Volljährigkeit erreicht wird. Die Mitgliedschaft kann danach durch schriftliche Beitrittserklärung fortgeführt werden. Beitragsfreigestellte jugendliche Mitglieder dürfen bei Mitgliederversammlungen beratend mitwirken, haben aber kein Stimmrecht.
3. die Revisoren und
1. Die Mitgliederversammlung hat die Aufgaben,
a) Grundsätze und Arbeitsschwerpunkte für die Aktivitäten des Vereins festzulegen;
b) den Jahresbericht des Vorstandes und den Prüfungsbericht der Revisoren bzw. Revisorinnen entgegenzunehmen und den Vorstand zu entlasten;
c) die Mitglieder des Vorstandes und zwei Revisoren bzw. Revisorinnen zu wählen;
d) die Mindesthöhe des Beitrages für Mitglieder und für Mitglieder im Förderkreis festzusetzen;
e) über Änderungen der Satzung oder des Vereinszweckes zu beschließen;
f) über den Einspruch eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand zu beschließen und
g) über die Auflösung des Vereins zu beschließen.
2. Die Mitgliederversammlung ist jährlich von dem bzw. der Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von einem Monat durch persönliche Einladung schriftlich einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
3. Anträge einschließlich ihrer Begründung müssen zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand vorliegen.
4. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist im Rahmen der bekannt gegebenen Tagesordnung mit der Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit, sofern die Satzung nichts anderes vorsieht. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Abstimmungen und Wahlen sind auf Antrag anwesender Mitglieder geheim durchzuführen.
5. Bei Wahlen haben die Abstimmungen einzeln zu erfolgen, sofern die Mitgliederversammlung nicht anders beschließt. Stehen zwei oder mehr Kandidatinnen bzw. Kandidaten zur Wahl, ist in geheimer Abstimmung zu wählen. Gewählt ist der Bewerber bzw. die Bewerberin, der bzw. die die meisten Stimmen erhält.
6. Die Änderung der Satzung bedarf der absoluten Mehrheit und die Änderung des Vereinszwecks einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder. Für diese Fälle gilt als anwesend auch, wer seine Stimme vorab und schriftlich abgegeben hat.
7. Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Er muss sie einberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 25 % der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Versammlungsleiter bzw. der Versammlungsleiterin und dem Protokollführer bzw. der Protokollführerin zu unterzeichnen ist.
9. Minderjährige Mitglieder dürfen ab dem 16. Lebensjahr mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten das aktive Wahlrecht ausüben.
1. Der Vorstand führt die Geschäfte auf der Grundlage der Vereinssatzung und der jeweiligen Beschlusslage der Mitgliederversammlung.
2. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Befugnisse der Vorstandsmitglieder und die Arbeitsabläufe für die Vorstandsarbeit festzulegen sind. Die Geschäftsordnung ist einvernehmlich von den Mitgliedern des Vorstandes zu beschließen.
3. Der Vorstand des Vereins besteht aus der bzw. dem Vorsitzenden, der bzw. dem stellvertretenden Vorsitzenden, der Schatzmeisterin bzw. dem Schatzmeister, der Sekretärin bzw. dem Sekretär und bis zu vier Beisitzerinnen bzw. Beisitzern.
4. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden und ein weiteres Vorstandsmitglied vertreten.
5. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Für vorzeitig ausscheidende Vorstandsmitglieder können durch den Vorstand für die restliche Amtszeit Nachfolgerinnen bzw. Nachfolger gewählt werden.
6. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Er ist durch die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden einzuberufen, wenn die Hälfte seiner Mitglieder es verlangt.
7. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des bzw. der Vorsitzenden den Ausschlag.
8. Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung und für die Vereinsvorhaben Arbeits- und Projektgruppen bilden, in die auch Nichtvereinsmitglieder – auch gegen Bezahlung – berufen werden dürfen.
9. Bei Bedarf können Vereinsämter und Vereinsaufgaben, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, entgeltlich auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
§ 9 - Die Revisoren
1. Die Revisoren bzw. Revisorinnen sind das Kontrollorgan des Vereins für dessen satzungsgemäße Arbeit. Wenigstens einmal pro Jahr hat eine Überprüfung stattzufinden. Insbesondere die Finanzwirtschaft des Vereins unterliegt ihrer regelmäßigen Kontrolle.
2. Der 1. Revisor bzw. die 1. Revisorin und der Stellvertreter bzw. die Stellvertreterin werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie dürfen nach einer Unterbrechung von zwei Jahren erneut gewählt erden. Den Revisoren bzw. Revisorinnen können weitere Personen oder auch Vertreter von Organisationen, die eine Spende in beträchtlicher Höhe geleistet haben, auf Vorschlag des Vorstandes und durch Beschluss der Mitgliederversammlung beigeordnet werden.
§ 10 - Der Beirat
1. Der Beirat berät den Vorstand in allen Fragen, die mit den Aufgaben und der Finanzierung des Vereins zusammenhängen.
2. Mitglied des Beirats kann werden, wem durch den Vorstand die Möglichkeit hierzu eröffnet wurde.
3. Dem Beirat können Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, vor allem aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Erziehung, Sport, Kunst, Kultur, Medien und Religion angehören.
4. Der Beirat hat auf der Mitgliederversammlung ein Antragsrecht.
§ 11 - Förderkreis
1. Mitglied im Förderkreis des Vereins
a) kann jede natürliche und jede juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts werden;
b) können auch Familien werden.
2. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft im Förderkreis wird durch Aushändigung einer Förderkreis-Mitgliedskarte erworben.
3. Die Mitglieder im Förderkreis verpflichten sich, die Satzung verbindlich anzuerkennen und einen Förderbeitrag zu zahlen, über dessen Mindesthöhe die Mitgliederversammlung entscheidet.
4. Die Mitgliedschaft im Förderkreis endet:
a) durch schriftliche Austrittserklärung;
b) mit dem Tod des Fördermitglieds;
d) durch Ausschluss aus dem Verein (Ausschlussverfahren wie bei Vereinsmitgliedern, § 5, Absatz (5)).
5. Die Mitglieder im Förderkreis werden regelmäßig über die Arbeit des Vereins informiert.
§ 12 - Mitgliedsbeiträge
Mitgliedsbeiträge und Förderkreis-Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils im ersten Quartal eines Jahres oder ab dem Monat der Vereinszugehörigkeit fällig. Schüler bzw. Schülerinnen, Auszubildende, Arbeitslose und Rentner bzw. Rentnerinnen zahlen 50 % des Jahresbeitrages. Über die Höhe des Jahresbeitrags entscheidet die Mitgliederversammlung. Auf Antrag kann der Vorstand im Einzelfall eine Ermäßigung beschließen.
§ 13 - Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens
1. Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit aller Vereinsmitglieder beschlossen werden. Für diesen Fall gilt auch die vorzeitige schriftliche Stimmabgabe.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an
a) Friedensdorf International, Postfach 140 162 in 46131 Oberhausen (Finanzamt Dinslaken, Steuer-Nr. 101/016/4420),
b) Medica Mondiale e.V., Waisenhausgasse 65 in 50676 Köln (Finanzamt Köln Mitte, Steuer-Nr. 214/032/2503),
die es unmittelbar und ausschließlich zur Besserung der gesundheitlichen Lage von Kindern und Jugendlichen aus/in Konfliktgebieten zu verwenden haben.

References: § 7
 § 11
 § 5
 § 12

§ 5

§ 9

§ 10

§ 11
 § 5

§ 12

§ 13