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Timestamp: 2018-10-20 14:15:55+00:00

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Energie-Effizienz-Experten (EEE) Für Experten | Weitere Informationen |
Ersteintrag als Energieeffizienz-Experte
Förderprogramme des BAFA
Energieberatung für Wohngebäude (BAFA): Welche Voraussetzungen muss ich für die Eintragung erfüllen?
1) Grundqualifikation für die Eintragung ist die Ausstellungsberechtigung für Energieausweise nach § 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014. Eine Eintragung nach § 29 EnEV ist ausgeschlossen.
2) Zusätzlich müssen Sie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Antragsberechtigung für das Förderprogramm Energieberatung für Wohngebäude erhalten und eine gültige BAFA-Beraternummer haben.
Erlauben Sie dem BAFA, Ihre Daten (BAFA-Beraternummer, Vorname, Nachname) an die dena zu übermitteln. Erst wenn uns Ihre Daten übermittelt werden, können Sie für das Förderprogramm eingetragen werden. Die Erlaubnis erteilen Sie über das BAFA-Onlineportal. Ihre Datenfreigabe können Sie jederzeit widerrufen.
Eine Übersicht über die Eintragungsanforderungen finden Sie hier. Die detaillierten Voraussetzungen für die Eintragung entnehmen Sie bitte dem Regelheft.
Gerne möchten wir Ihnen auch die Anleitung zur Eintragung empfehlen. In dieser wird der Eintragungsprozess nochmals detailliert und schrittweise erläutert.
Gibt es Sonderregelungen für die Eintragung für die Energieberatung für Wohngebäude (BAFA) wenn ich bereits über bestimmte Qualifikationen verfüge?
Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz (Nordrhein-Westfalen)
Als Sachverständiger für Schall und Wärmeschutz müssen Sie das Modul „Beratung“ nicht im vollen Umfang (130 UE) absolvieren. Es genügt eine Weiterbildung über 70 UE entsprechend der Richtlinie der Energieberatung für Wohngebäude (BAFA). Die Weiterbildung müssen Sie mit einer Abschlussprüfung beenden.
Wenn Sie das Modul "Beratung" zusammen mit dem Modul "Planung und Umsetzung (Wohngebäude)" absolvieren, verringert sich der Umfang auf insgesamt 120 UE statt 200 UE.
Haben Sie die ergänzende Weiterbildung über 70 UE mehr als zwei Jahre vor der Eintragung absolviert, müssen Sie zusätzlich 16 UE Fortbildung zu Themen gemäß Anlage 2 Regelheft nachweisen, die Sie in den letzten zwei Jahren vor Eintragung absolviert haben müssen.
Energieberatung im Mittelstand (BAFA): Welche Voraussetzungen muss ich für die Eintragung erfüllen?
1) Als Grundqualifikation müssen Sie eine der folgenden Ausbildungen nachweisen:
a) Abschluss eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in einer der folgenden Fachrichtungen: Energietechnik, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Verbrennungstechnik, Umwelttechnik, Technische Gebäudeausrüstung, Versorgungstechnik, Bauingenieurwesen, Physik, Maschinenbau, Architektur oder
b) Abschluss eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in einer weiteren einschlägigen Fachrichtung der Ingenieur- oder Naturwissenschaften mit Ausbildungsschwerpunkten in den oben genannten Gebieten oder
c) Staatlich anerkannter oder geprüfter Techniker oder Meisterabschluss in einem der folgenden Fachbereiche: Heizungs-/Lüftungs-/Klima-, Elektro-, Kältesystem-, Metall-, Umwelt-, Bau-, Isolier-, Maschinenbau- oder Physiktechnik.
2) Zusätzlich benötigen Sie die Antragsberechtigung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für das Förderprogramm Energieberatung im Mittelstand und eine gültige BAFA-Beraternummer. Weitere Informationen zum Zulassungsverfahren können Sie auf der Seite des BAFA nachlesen.
Gerne möchten wir Ihnen auch die Anleitung zur Eintragung empfehlen. In dieser wird der Eintragungsprozess detailliert und schrittweise erläutert.
Gibt es Sonderregelungen für die Eintragung für die Energieberatung im Mittelstand, wenn ich bereits über bestimmte Qualifikationen verfüge?
Bestehender Eintrag als Experte für die Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude“ (KfW)
Seit dem 01.01.2017 gelten für das Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verschärfte Zulassungsanforderungen. So sind bei Neueintragung nun insgesamt 80 Unterrichtseinheiten (UE) Fortbildungen nachzuweisen, anstatt der bislang nur 16 UE.
Zeitgleich wurde seitens des BAFA für die Zulassung als Energieberater im Mittelstand ein vereinfachtes Nachweisverfahren für bereits gelistete Experten der Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude" (KfW) eingeführt. Diese Experten müssen den Nachweis über die geforderten Fortbildungen nicht mehr im vollen Umfang von 80 UE erbringen, da der überwiegende Teil dieser Fortbildungen bereits nachgewiesen wurde.
Somit sind abweichend vom oben genannten zeitlichen Umfang jeweils nur 8 UE (insgesamt 16 UE) aus den folgenden zwei Themengebieten des neu strukturierten Fortbildungskatalogs zu erbringen:
Block 1 (Rechtliches):
8 UE spezifisch zum Thema DIN EN 16247 – Energieaudits
Block 3 / 4 (Anlagentechnik, Querschnittstechnologien / Erneuerbare Energien):
8 UE aus dem Themenkomplex Anlagentechnik, Querschnittstechnologien, erneuerbare Energien bzw. Produktionsprozesstechnik
Informationen zu den verschärften Eintragungsanforderungen, dem vereinfachten Nachweisverfahren sowie dem neu strukturierten Fortbildungskatalog können Sie unter folgendem Link abrufen: http://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/ebm_fortbildungsanforderungen.pdf.
Kann ich mich für die Förderprogramme des BAFA auch mit Gebäudereferenzen eintragen lassen?
Bitte beachten Sie, dass der Nachweis der Zusatzqualifikation über Gebäudereferenzen nur für die KfW-Förderprogramme und Energieberatung für Kommunen (BAFA) gilt. Die Eintragung als Experte für die Energieberatung für Wohngebäude (BAFA) oder die Energieberatung im Mittelstand (BAFA) ist mit dem Nachweis von Referenzen nicht möglich.
Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen (BAFA): Welche Voraussetzungen muss ich für die Eintragung erfüllen?
1.a) Sie erfüllen die Voraussetzungen zur Eintragung in die Kategorie KfW-Nichtwohngebäude.
Die detaillierten Anforderungen erfahren Sie im Unterpunkt "Welche Voraussetzungen muss ich für die Eintragung erfüllen?" im Abschnitt "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)" auf dieser Seite. Die Anforderungen sind auch in der Übersicht Eintragungsanforderungen (Nichtwohngebäude) sowie im Regelheft erläutert.
1.b) Sie sind bereits für die Kategorie KfW-Nichtwohngebäude eingetragen.
2. Außerdem sind Sie beim BAFA für das Förderprogramm Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützige Organisationen zugelassen und haben der Datenfreigabe zugestimmt.
Sind Sie beim BAFA bereits für Energieberatung für Wohngebäude und/oder Energieberatung im Mittelstand gelistet, können Sie ihr BAFA-Benutzerprofil erweitern. Weitere Informationen zum Zulassungsverfahren können Sie auf der Seite des BAFA nachlesen.
Ich bin bereits für KfW-Nichtwohngebäude in die Liste eingetragen. Wie kann ich mich für die Energieberatung für Kommunen listen lassen?
Wenn Sie bereits für KfW-Nichtwohngebäude eingetragen und beim BAFA für das Förderprogramm "Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen" zugelassen sind, weisen Sie uns nur noch Ihre BAFA-Beraternummer nach und senden uns den Antrag auf Eintragung zu.
Loggen Sie sich dazu bitte in Ihr Benutzerkonto ein, klicken auf "Benutzerkonto bearbeiten" und wählen aus, dass Sie für Energieberatung für Kommune gelistet werden möchten. Tragen Sie außerdem Ihre BAFA-Beraternummer ein. Stellen Sie bitte sicher, dass Sie der Datenfreigabe zugestimmt haben.
Klicken Sie auf "speichern und weiter", bis Sie zur letzten Seite der Formularstrecke gelangen. Laden Sie das Antragsformular herunter und senden es uns unterschrieben zu.
In der Anleitung zur Eintragung ist das Vorgehen ebenfalls beschrieben.
Ich erfülle die Eintragungsvoraussetzungen für KfW-Nichtwohngebäude. Kann ich mich dennoch nur für Energieberatung für Kommunen eintragen lassen?
Ja, das können Sie. Die Eintragung für "Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen" ist unabhängig von der Eintragung für KfW-Nichtwohngebäude möglich, auch wenn für beide Förderkategorien dieselben Eintragungsvoraussetzungen gelten.
Welche Voraussetzungen muss ich für die Eintragung erfüllen?
1) Als Grundqualifikation müssen Sie die Ausstellungsberechtigung für Energieausweise nach § 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 erfüllen. Eine Eintragung mit § 29 EnEV ist ausgeschlossen.
2a) Als Zusatzqualifikation müssen Sie eine erfolgreich absolvierte Weiterbildung gemäß dem Modul „Planung und Umsetzung - Wohngebäude“ nachweisen.
2b) Haben Sie Ihre Weiterbildung gemäß dem Modul „Planung und Umsetzung (Wohngebäude)“ mehr als zwei Jahre vor Antragsstellung abgeschlossen, müssen Sie zusätzlich 16 Unterrichtseinheiten (UE) Fortbildung gemäß Anlage 2 des Regelhefts nachweisen. Die Fortbildung muss innerhalb der vergangenen zwei Jahre absolviert worden sein.
2c) Wenn Sie bereits über eine abgeschlossene Weiterbildung gemäß einer Richtlinie zur Vor-Ort-Beratung verfügen, müssen Sie nicht das vollständige Modul „Planung und Umsetzung (Wohngebäude)“ absolvieren. Hier genügt der Nachweis einer Nachschulung von 80 UE.
2d) Verfügen Sie über keine abgeschlossene Weiterbildung gemäß den Anforderungen des Regelheftes, haben Sie weiterhin die Möglichkeit sich über den Nachweis von Gebäudereferenzen oder besonderer Sachkunde einzutragen. Details diesbezüglich entnehmen Sie bitte dem Regelheft.
Wie kann ich mich über Gebäudereferenzen eintragen?
1) Als Grundqualifikation müssen Sie die Ausstellungsberechtigung für Energieausweise nach §21 EnEV ohne Beschränkung der Nachweisberechtigung bei Wohngebäuden besitzen.
2) Als Zusatzqualifikation müssen Sie nachweisen, dass Sie für mindestens zwei energetisch hocheffiziente Wohngebäude (Sanierung oder Neubau) eine Planungsleistung oder Baubegleitungsleistung erbracht haben. Die nachzuweisenden Projekte müssen in den letzten sechs Jahren eigenständig durchgeführt und abgeschlossen worden sein. Als Grundlage der Bilanzierung müssen Sie die EnEV 2009 oder 2014 verwendet haben.
Die Gebäude müssen mindestens folgende energetische Qualitäten aufweisen:
KfW-Effizienzhaus 40 Plus, 40 oder 55 (nicht „KfW-Effizienzhaus 55 nach Referenzwerten“)
KfW-Effizienzhaus 55 oder 70
Erreichung des Neubaustandards bei denkmalgeschützten Wohngebäuden
Die Referenzen können Sie direkt im Expertenprofil unter dem Punkt „Expertenprofil bearbeiten“ eintragen. Nach Angabe der allgemeinen Daten zum Objekt werden Sie aufgefordert, Plan- und Bilanzierungsunterlagen, Baustellendokumentation und den Energieausweis einzureichen. Zusätzlich müssen Sie weitere relevante Daten der Häuser eingeben.
Alternativ kann auch ein Nichtwohngebäude als eine der beiden Referenzen verwendet werden. Dabei müssen die Anforderungen an eine Referenz für Nichtwohngebäude gemäß Ziffer 24.2.2 des Regelhefts eingehalten werden. Die zweite Referenz muss aber in jedem Fall ein Wohngebäude sein.
Weist ein eingereichtes Projekt Mängel auf, haben Sie einmalig die Möglichkeit noch ein anderes Projekt als Referenz zu verwenden. Ist dieses ebenfalls mangelbehaftet, ist eine Listung über Referenzen nicht möglich.
Wir empfehlen Ihnen, zunächst die Anleitung zur Eintragung über Referenzprojekte durchzulesen. In dieser wird der Eintragungsprozess mit Wohngebäuden als Referenz nochmals detailliert und schrittweise erläutert.
Gibt es Sonderregelungen für die Eintragung wenn ich bereits über bestimmte Qualifikationen verfüge?
1) Zertifizierte Passivhausplaner
Wenn Sie zertifizierter Passivhausplaner sind und die Ausstellungsberechtigung für Energieausweise nach § 21 EnEV besitzen, können Sie sich mit einem Ergänzungskurs in die Energieeffizienz-Expertenliste für die KfW-Förderprogramme „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude“ eintragen.
Dieser Ergänzungskurs deckt die Inhalte ab, die in der Qualifikation als "Zertifizierter PassivhausPlaner" nicht enthalten sind.
Das betrifft bspw. Themenfelder wie die vertiefte Auseinandersetzung mit der hocheffizienten Altbaumodernisierung, die Nutzung erneuerbarer Energien, die EnEV und öffentlich-rechtliche Berechnungsvorschriften, die für die Passivhausplanung nicht unmittelbar relevant und daher im Curriculum zum "Zertifizierten Passivhausplaner" bisher nicht enthalten sind. Im Rahmen von Ergänzungskursen werden diese in weiteren 50 Unterrichtseinheiten behandelt.
Haben Sie den Ergänzungskurs mehr als zwei Jahre vor der Eintragung absolviert, müssen Sie zusätzlich 16 UE Fortbildung zu Themen gemäß Anlage 2 Regelheft nachweisen, die Sie in den letzten zwei Jahren vor Eintragung absolviert haben müssen.
2) Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz (Nordrhein-Westfalen)
Als Sachverständiger für Schall und Wärmeschutz müssen Sie das Modul "Planung und Umsetzung - Wohngebäude" nicht im vollen Umfang (130 UE) absolvieren. Es genügt eine ergänzende Weiterbildung mit einem Umfang von 70UE gemäß dem Weiterbildungskatalog. Die ergänzende Weiterbildung müssen Sie mit einer Abschlussprüfung beenden.
Wenn Sie das Modul "Planung und Umsetzung (Wohngebäude)" zusammen mit dem Modul "Beratung" absolvieren, verringert sich der Umfang auf insgesamt 120 UE statt 200 UE.
Haben Sie die Weiterbildung über 70 UE mehr als zwei Jahre vor der Eintragung absolviert, müssen Sie zusätzlich 16 UE Fortbildung zu Themen gemäß Anlage 2 Regelheft nachweisen, die Sie in den letzten zwei Jahren vor Eintragung absolviert haben müssen.
3) Prüfsachverständige für energetische Gebäudeplanung (Berlin Brandenburg)
Wenn Sie die Prüfung zum Prüfsachverständigen für energetische Gebäudeplanung (Berlin Brandenburg) erfolgreich absolviert haben, wird diese als Zusatzqualifikation für die Eintragung für die KfW Förderprogramme „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude“ zugelassen.
Haben Sie die Prüfung mehr als zwei Jahre vor der Eintragung absolviert, müssen Sie zusätzlich 16 UE Fortbildung zu Themen gemäß Anlage 2 Regelheft nachweisen, die Sie in den letzten zwei Jahren vor Eintragung absolviert haben müssen.
4) Angestellte von Fertighausherstellern
Wenn Sie die Weiterbildung für Fertighaushersteller absolviert haben und bei einem Fertighaushersteller angestellt sind, können Sie sich mit einer speziellen Weiterbildung für die KfW-Förderprogramme „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude“ eintragen. Diese Weiterbildung wird vom BDF/DIFMA angeboten und hat einen reduzierten Umfang, da sie nur für Neubau gilt. Sie können dann allerdings nur Anträge für Projekte der Fertigbaufirma bestätigen. Weiterhin sind Sie nicht über die normale PLZ-Suche auffindbar und werden entsprechend gekennzeichnet.
1) Als Grundqualifikation müssen Sie die Ausstellungsberechtigung für Energieausweise für Nichtwohngebäude nach § 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 erfüllen.
2a) Als Zusatzqualifikation müssen Sie eine erfolgreich absolvierte Weiterbildung nachweisen. Die Weiterbildung umfasst insgesamt 150 Unterrichtseinheiten (UE) und unterteilt sich in Basisthemen energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie ein Zusatzmodul „Planung und Umsetzung Nichtwohngebäude“.
Während der Übergangsperiode werden Weiterbildungen zur DIN V 18599 mit mindestens 40 UE inklusive Abschlussprüfung bzw. 50 UE inklusive Abschlussprüfung und Projektbericht gemäß Anlage 4 Regelheft angerechnet.
Wenn Sie bereits in den Kategorien „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude" (KfW) und/oder „Vor Ort Beratung" (BAFA) eingetragen sind, gilt der Fortbildungsumfang von 100 UE Basisthemen im Bereich des energieeffizienten Bauens und Sanierens als absolviert und nachgewiesen.
Sind Sie bereits für die Kategorie „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA) eingetragen, müssen Sie lediglich noch 84 UE Fortbildungen zu den Basisthemen energieeffizientes Bauen und Sanieren nachweisen.
2b) Verfügen Sie über keine abgeschlossene Weiterbildung gemäß den Anforderungen des Regelheftes, haben Sie weiterhin die Möglichkeit sich über den Nachweis einer Gebäudereferenz einzutragen. Details diesbezüglich entnehmen Sie bitte Ziffer 24.2.2 des Regelhefts.
Wie kann ich mich über ein Gebäudereferenzprojekt eintragen?
1) Als Grundqualifikation müssen Sie die Ausstellungsberechtigung für Energieausweise für Nichtwohngebäude nach § 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 erfüllen.
2) Als Zusatzqualifikation müssen Sie ein abgeschlossenes Projekt zur Errichtung oder Sanierung von energetisch hocheffizienten Nichtwohngebäuden nachweisen, für das Sie eigenständig und persönlich die energetische Nachweisführung erbracht haben. Abgeschlossen bedeutet in diesem Zusammenhang:
Die Gebäudehülle ist fertiggestellt und die Anlagentechnik installiert.
Alle erforderlichen Nachweise (ggf. hydraulischer Abgleich und Luftdichtheitstest) wurden erstellt.
Die Bilanzierung bildet die tatsächliche Realisierung ab.
Das als Referenzprojekt eingereichte Nichtwohngebäude muss in den Anwendungsbereich der EnEV fallen. Es muss nach EnEV 2009 oder aktueller auf Grundlage der DIN V 18599 bilanziert worden sein. Als Referenzprojekte zulässig sind nur Nichtwohngebäude, die nicht als Ein-Zonen-Modell bilanziert sind.* Zudem muss auch bei Bilanzierung von Gebäudeerweiterungen sowohl die Gebäudehülle als auch die versorgende Anlagentechnik betrachtet werden.
Folgender energetischer Mindeststandard muss dabei vom Projekt erreicht werden:
Neubau: Max. 80% Primärenergiebedarf ggü. EnEV-Referenzgebäude
Sanierung: Max. 100% Primärenergiebedarf ggü. EnEV-Referenzgebäude
Weiterhin muss die Gebäudehülle bzgl. HT´ bzw. mittlerer U-Wert spezifische Anforderungen erfüllen. Details diesbezüglich entnehmen Sie bitte Ziffer 24.2.2 des Regelhefts.
Bitte beachten Sie bei Eintragung über ein Referenzprojekt auch die Anleitung zur Eintragung über Referenzprojekte.
Gerne möchten wir Ihnen auch die allgemeine Anleitung zur Eintragung empfehlen. In dieser wird der Eintragungsprozess nochmals detailliert und schrittweise erläutert.
* Sie haben die Möglichkeit, ein als 1-Zonen-Modell bilanziertes Projekt als Referenzprojekt einzureichen, indem Sie die Bilanz zusätzlich als Mehr-Zonen-Modell erstellen und zur Prüfung einreichen. Voraussetzung ist, dass die im Regelheft definierten Grenzwerte für den Primärenergiebedarf und den Transmissionswärmeverlust bzw. die mittleren U-Werte in beiden Bilanzen (1-Zonen- und Mehr-Zonen-Modell) eingehalten werden.
Was bedeutet die Anforderung eines „abgeschlossenen Projekts“ für ein Referenzprojekt zur Eintragung?
Bei einem abgeschlossenen Projekt ist die Gebäudehülle fertiggestellt und die Anlagentechnik installiert, alle erforderlichen Nachweise (ggf. hydraulischer Abgleich und Luftdichtheitstest) wurden erstellt. Die Bilanzierung bildet die tatsächliche Realisierung ab.
Können Gebäude als Referenzprojekt eingereicht werden, die vor Inkrafttreten der EnEV 2009 geplant wurden?
Fertig gestellte Nichtwohngebäude älterer Baujahre, für die noch keine Bilanzierung nach EnEV 2009 oder aktueller erstellt wurde, können unter folgenden Voraussetzungen als Referenzprojekt eingereicht werden:
Es wird ergänzend eine Bilanzierung nach den Vorgaben der EnEV 2009 oder aktueller nachgewiesen.
Die ergänzende Bilanzierung wurde unter Zugrundelegung der energetischen Eigenschaften des fertig gestellten Gebäudes erstellt.
Mit der ergänzenden Bilanzierung werden die energetischen Mindestanforderungen gemäß Regelheft, Ziffer 24.2.2 eingehalten.
Wie trage ich mich als Energieberater für Baudenkmale ein?
Für das Fördermodul "KfW-Effizienzhaus Denkmal" sind ausschließlich qualifizierte "Energieberater für Denkmal" als Sachverständige zugelassen. Um für dieses Fördermodul Anträge erstellen zu können, müssen Sie in der Expertenliste als Experte für Denkmal gelistet sein.
Die Zulassung zum Denkmal-Experten können Sie bei der Koordinierungsstelle "Energieberater für Baudenkmale" beantragen.
Die Koordinierungsstelle ist eine Kooperation der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland und der Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e. V.
Was kostet der Eintrag in die Energieeffizienz-Expertenliste?
Im Jahr der Eintragung fällt für Organisation, technische Weiterentwicklung der Liste sowie Prüfung der Daten ein Beitrag von 50 Euro zzgl. MwSt. an sowie zusätzlich der Jahresbeitrag in Höhe von 100 Euro zzgl. MwSt. Diese Kosten werden ab dem Zeitpunkt der Freischaltung (Onlinestellung) des Eintrags erhoben. Für die nachfolgenden Jahre beträgt der Jahresbeitrag 100 Euro zzgl. MwSt.
Mitglieder von Netzwerkpartnern:
Als Mitglied eines Netzwerkpartners (Kammern, Verbände und qualifizierte Netzwerke) können Sie sich über Ihre Organisationen vereinfacht registrieren. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen direkt an Ihr Netzwerk.
Kann ich mich mit einer Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater (HWK) eintragen?
Mit einer Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater im Handwerk nach dem Rahmenlehrplan von 2012 können Sie sich in die Expertenliste für die Kategorien „Energieberatung für Wohngebäude (BAFA)“ sowie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude (KfW)“ eintragen. Diese Qualifikation wird für alle Berufsgruppen als Weiterbildung für beide Module („Beratung“ sowie „Planung und Umsetzung - Wohngebäude“) berücksichtigt.
Sie müssen aber in jedem Fall auch die Grundqualifikation nachweisen, also über die Ausstellungsberechtigung für Energieausweise nach § 21 EnEV 2014 verfügen. Eine Eintragung mit § 29 EnEV ist ausgeschlossen.
Für die Eintragung für „Energieberatung für Wohngebäude (BAFA)“ ist weiterhin die Antragsberechtigung beim BAFA notwendig.
Haben Sie ihre Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater im Handwerk mit dem Rahmenlehrplan von 2012 mehr als zwei Jahre vor Antragsstellung abgeschlossen, müssen Sie zusätzlich 16 Unterrichtseinheiten (UE) Fortbildung gemäß Anlage 2 des Regelhefts nachweisen. Diese Fortbildung müssen Sie innerhalb der vergangenen zwei Jahre absolviert haben.
Haben Sie die Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater (HWK) nach einem Rahmenlehrplan älter als 2012 absolviert, können Sie sich nur mit zusätzlicher Fortbildung bzw. Nachschulung eintragen. Eine Übersicht welche Nachschulung bzw. Fortbildung zu welcher Weiterbildung und Förderprogramm notwendig ist, finden Sie hier.
Kann ich mich über meine Lehrtätigkeit eintragen lassen?
Energieberatung für Wohngebäude (BAFA), Energieeffizient Bauen und Sanieren Wohngebäude und/oder Nichtwohngebäude (KfW)
Als Grundqualifikation muss die Ausstellungsberechtigung für Energieausweise nach § 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 ohne Beschränkung der Nachweisberechtigung vorliegen.
Die weiterhin benötigte Zusatzqualifikation kann entweder mittels einer absolvierten Weiterbildung oder Gebäudereferenzen nachgewiesen werden, oder auch über besondere Sachkunde im Bereich der Energieeffizienz durch verantwortliche Lehrtätigkeit an Hochschulen oder durch Referententätigkeit an anderen Lehrinstitutionen.
Voraussetzung für die Anerkennung der besonderen Sachkunde ist, dass Sie die gesamten Inhalte des jeweiligen Weiterbildungskatalogs (siehe Regelheft Anlage 1 + 4) in vollen Umfang gelehrt haben. Der Nachweis der Lehrtätigkeit erfolgt durch das Arbeitszeugnis oder die Beauftragung des Bildungsträgers sowie eine Bescheinigung des Bildungsträgers über die genauen Inhalte und den absolvierten Umfang der Lehrtätigkeit. Dazu kann beispielsweise das Formblatt „Bestätigung Lehrtätigkeit“ ausgefüllt werden oder der Lehrplan der gelehrten Weiterbildung eingereicht werden.
Sie möchten für das KfW-Programm – Wohngebäude eingetragen werden und weisen uns Ihre Grundqualifikation gemäß § 21 EnEV durch einen Meisterabschluss (Erstqualifikation) und eine Weiterbildung gemäß Anlage 11 Nummer 2 bis 4 (Zweitqualifikation) nach.
Mit Ihrer Bescheinigung der Lehrtätigkeit weisen Sie nach, dass Sie die gesamten Inhalte für das Modul „Planung und Umsetzung - Wohngebäude“ im Umfang von mindestens 210 UE gelehrt haben. Liegt die Lehrtätigkeit mehr als zwei Jahre zurück, sind 16 UE Fortbildungen gemäß Regelheft Anlage 2 nachzuweisen.
Sie möchten für Energieberatung für Wohngebäude (BAFA) sowie die KfW-Programme für Wohn- und Nichtwohngebäude eingetragen werden. Hierzu weisen Sie uns Ihre Grundqualifikation gemäß § 21 EnEV durch einen Hochschulabschluss (Erstqualifikation) und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in wesentlichen bau- oder anlagentechnischen Tätigkeitsbereichen des Hochbaus (Zweitqualifikation) nach.
Mit Ihrer Bescheinigung der Lehrtätigkeit weisen Sie nach, dass Sie die gesamten Inhalte für die Module „Beratung“ und „Planung und Umsetzung - Wohngebäude“ im Umfang von mindestens 200 UE sowie für das Zusatzmodul „Planung und Umsetzung - Nichtwohngebäude“ mindestens 50 UE (Übergangsreglung) zur Anwendung der DIN V 18599 gelehrt haben.
Als Grundqualifikation müssen Sie eine berufliche Ausbildung, ausreichend Berufserfahrung und eine aktuelle Tätigkeit als Energieberater nachweisen. Für die Zusatzqualifikation ist die Teilnahme an fachbezogenen Fortbildungen im Bereich der gewerblichen Energieberatung erforderlich. Details diesbezüglich entnehmen Sie bitte Kapitel 3 des besonderen Teils des Regelhefts.
Die mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit, bei der praxisbezogene Kenntnisse über die betriebliche Energieberatung erworben wurden, können Sie auch über Lehrtätigkeit nachweisen, sofern Sie als Professor/Dozent an einer Fachhochschule, Universität oder Fachschule für Technik z. B. im Bereich Energietechnik, Elektrotechnik, Technische Gebäudeausrüstung, usw. (siehe Regelheft Ziffer 21.1.2) gelehrt haben.
Der Nachweis erfolgt dann über eine Bescheinigung des Bildungsträgers, aus der das Thema "Betriebliche Energieberatung" sowie der Zeitraum der Lehrtätigkeit hervorgeht. Deckt die Dauer Ihrer Lehrtätigkeit den insgesamt nachzuweisenden Zeitraum der Berufstätigkeit nicht vollständig ab, kann der Nachweis des noch fehlenden Zeitraums auch über eine reguläre Tätigkeit als Energieberater erfolgen. In diesem Fall wäre dann zusätzlich z. B. eine Bescheinigung des Arbeitgebers oder eine Selbsterklärung einzureichen.
Wie werden Weiter- und Fortbildungen mit alternativen Lehrformen (E-Learning, Online-Seminare, Webinare etc.) angerechnet?
Grundsätzlich können Sie Teile von Weiterbildungen gemäß dem Modul „Beratung“ sowie „Planung und Umsetzung (Wohngebäude)“ auch in alternativen Lehrformen (E-Learning, Online-Seminare, Webinare etc.) absolvieren. Allerdings werden diese Anteile nur mit der Hälfte der Unterrichtseinheiten angerechnet. Insgesamt muss der Präsenzanteil mindestens 30% des Gesamtumfanges der Weiterbildung ausmachen.
Fortbildungen mit alternativen Lehrformen:
Fortbildungen mit alternativen Lehrformen (E-Learning, Online-Seminare, Webinare etc.) können Ihnen nur angerechnet werden, wenn Sie zum Ende des Seminars eine Kurzprüfung abgelegt haben. Zudem wird die jeweilige Fortbildung nur mit der Hälfte der Seminardauer angerechnet.
Fortbildungen im Rahmen der Zusatzqualifikation für die Eintragung für das Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand (BAFA)“ können Sie zurzeit noch nicht durch alternative Lehrformen nachweisen.
Verlängerung des Eintrags als Energieeffizienz-Experte
Energieberatung für Wohngebäude (BAFA): Wie verlängere ich meinen Eintrag?
Um die Eintragung für Energieberatung für Wohngebäude (BAFA) zu verlängern, müssen Sie alle drei Jahre folgende Nachweise einreichen.
Sie müssen uns Fortbildungen nachweisen, die insgesamt 24 Unterrichtseinheiten (UE) aus dem Themenbereich des Fortbildungskatalogs (Anlage 2 des Regelhefts) umfassen. Die Stunden können über die drei Jahre des aktuellen Verlängerungszeitraums hinweg gesammelt werden. Der Nachweis der Fortbildungen kann auch über verantwortliche Lehrtätigkeit z. B. an Hochschulen geführt werden.
Eine Übersicht über aktuelle Fortbildungsangebote finden Sie im Veranstaltungskalender. Dieser erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Hinweis: Die 24 UE Fortbildung können auch für die Verlängerung des Eintrags für die Kategorie Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude (KfW) genutzt werden. Fortbildungen können zusätzlich auch für die Kategorien Energieberatung im Mittelstand und/oder Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude angerechnet werden, sofern die Inhalte Bestandteil des entsprechenden Fortbildungskatalogs sind.
Praxisnachweis Energieberatung für Wohngebäude (BAFA):
Eine durchgeführte und vom BAFA geförderte Energieberatung.
Die Beratung muss innerhalb der letzten drei Jahre vor Ablauf der Verlängerungsfrist erfolgt sein (Inhalt und Aufbau nach den Vorgaben der Richtlinie für Energieberatung für Wohngebäude des BAFA).
Der Nachweis der Energieberatungsleistung erfolgt über die Sanierungsvariante zu einem KfW-Effizienzhaus, die im BAFA-Bericht empfohlen wird.
Hinweis: Wenn Sie Ihren Eintrag für mehrere Förderprogramme (z.B. Energieberatung für Wohngebäude (BAFA) und Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude (KfW)) verlängern möchten, müssen Sie auch für jedes Förderprogramm den notwendigen Praxisnachweis erbringen.
Ersatzpraxisnachweis:
Verfügen Sie über keinen aktuellen Praxisnachweis für Energieberatung für Wohngebäude (BAFA), können Sie ersatzweise zusätzlichen Fortbildungsumfang von mindestens 32 Unterrichtseinheiten nachweisen. Die zulässigen Themenbereiche können Sie der Anlage 2 des Regelhefts entnehmen. Diese Möglichkeit kann nicht zwei Mal in Folge zur Verlängerung des Listeneintrags in Anspruch genommen werden.
Die genauen Anforderungen finden Sie im Regelheft unter Ziffer 2 und Ziffer 16. Eine Übersicht, welche Nachweise zur Verlängerung des Eintrags erbracht werden müssen, finden Sie hier.
Wir empfehlen allen Experten, zunächst die Anleitung zur Verlängerung (Wohngebäude) durchzulesen, bevor sie mit der Verlängerung beginnen. In dieser wird der Verlängerungsprozess (inkl. der Übermittlung der Praxisnachweise) nochmals detailliert und schrittweise erläutert.
Weiterhin weisen wir darauf hin, dass die Nachweise bereits drei Monate vor Verlängerungstermin im Expertenprofil hochzuladen sind. Spätestens am Tag des Verlängerungstermins wird Ihr Eintrag ausgeblendet.
Energieberatung im Mittelstand (BAFA): Wie verlängere ich meinen Eintrag?
Um die Eintragung für die Energieberatung im Mittelstand (BAFA) zu verlängern, müssen Sie alle drei Jahre Fortbildungs- und Praxisnachweise einreichen.
Es sind insgesamt 24 Unterrichtseinheiten (UE) aus dem Themenbereich des Fortbildungskatalogs (Anlage 3 des Regelhefts) nachzuweisen. Die Stunden können über die drei Jahre des aktuellen Verlängerungszeitraums hinweg gesammelt werden.
Das Thema „Durchführung einer Lebenszykluskostenanalyse“ muss abgedeckt werden. Der Nachweis kann auch durch mindestens einen entsprechenden Praxisnachweis (Beratungsbericht) erfolgen, in dem eine Lebenszykluskostenanalyse enthalten ist.
Als Praxisnachweis gilt:
Eine durchgeführte Energieberatung mit Inhalt und Aufbau nach den Vorgaben der zum Zeitpunkt der Durchführung gültigen Richtlinie über die Förderung von Energieberatungen im Mittelstand (BAFA). Die Auszahlung der Förderung muss innerhalb des Verlängerungszeitraums erfolgt sein.
Ein im BAFA-Förderprogramm Querschnittstechnologie gefördertes Energieeinspar- bzw. Abwärmekonzept.
Ein im Abwärmeprogramm der KfW gefördertes Abwärmekonzept (Programm 294 oder 494).
Eine Übersicht zu den Verlängerungsanforderungen der finden Sie hier.
Energieberatung für Kommunen (BAFA): Wie verlängere ich meinen Eintrag?
Die Verlängerung des Eintrags für Energieberatung für Kommunen (BAFA) ist derzeit noch nicht möglich. Wir werden Sie informieren, sobald Sie den Eintrag verlängern können.
Wie verlängere ich meinen Eintrag für KfW-Effizienzhäuser und Einzelmaßnahmen?
Um Ihren Eintrag für die KfW-Förderprogramme Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude sowohl für die Fachplanung und Baubegleitung von KfW-Effizienzhäusern als auch für KfW-Einzelmaßnahmen zu verlängern, müssen Sie alle drei Jahre folgende Nachweise einreichen.
Sie müssen uns Fortbildungen nachweisen, die insgesamt 24 Unterrichtseinheiten (UE) aus dem Themenbereich des Fortbildungskatalogs (Anlage 2 des Regelhefts) umfassen. Die Stunden können über die drei Jahre des aktuellen Verlängerungszeitraums hinweg gesammelt werden. Der Nachweis der Fortbildungen kann auch über besondere Sachkunde (z.B. verantwortliche Lehrtätigkeit an Hochschulen) geführt werden.
Hinweis: Die 24 UE Fortbildung können auch für die Verlängerung des Eintrags für die Vor-Ort-Beratung (BAFA) genutzt werden. Fortbildungen können zusätzlich auch für die Kategorien Energieberatung im Mittelstand und/oder Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude angerechnet werden, sofern die Inhalte Bestandteil des entsprechenden Fortbildungskatalogs sind.
Praxisnachweis für die Fachplanung und Baubegleitung von KfW-Effizienzhäusern sowie KfW-Einzelmaßnahmen
Über ein umgesetztes KfW-Effizienzhaus
Nachweis der energetischen Fachplanung und/oder Baubegleitung für die Errichtung eines KfW-Effizienzhauses 40 Plus, 40, 55 oder 70, die Sanierung eines KfW-Effizienzhauses 55, 70, 85, 100 oder 115 oder die Sanierung eines KfW-Effizienzhauses Denkmal (EnEV 2009 oder 2014).
Die Gebäudehülle und Anlagentechnik des Effizienzhauses müssen fertiggestellt sein.
Alternativ kann auch ein Nichtwohngebäude eingereicht werden, welches die in Ziffer 25.3 des Regelhefts beschriebenen Anforderungen einhält.
Über umgesetzte Einzelmaßnahmen:
Nachweis von zwei unterschiedlichen Einzelmaßnahmen in einem Gebäude, die in dem zweijährigen bzw. dreijährigen Verlängerungszeitraum umgesetzt worden sein müssen.
Zusätzliche Bilanzierung des Gebäudes, in dem die Einzelmaßnahmen umgesetzt wurden, zu einem KfW-Effizienzhaus (55 bis 115). Bitte beachten Sie, dass die Bilanzierung kein fiktives Gebäude sein kann, sondern das Gebäude als Grundlage haben muss, in dem die Einzelmaßnahmen umgesetzt wurden.
Abgesehen von den zwei nachzuweisenden Einzelmaßnahmen ist die tatsächliche Umsetzung der übrigen Maßnahmen, die zum Erreichen des Effizienzhausniveaus berechnet wurden, nicht notwendig.
Hinweis: Wenn Sie Ihren Eintrag für mehrere Förderprogramme (z.B. Vor-Ort-Beratung (BAFA) und Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude (KfW)) verlängern möchten, müssen Sie auch für jedes Förderprogramm den notwendigen Praxisnachweis erbringen.
Wenn Sie in den letzten Jahren keine KfW-Effizienzhäuser geplant oder begleitet und keine KfW-Einzelmaßnahmen durchgeführt haben, können Sie ersatzweise einen zusätzlichen Fortbildungsumfang von mindestens 32 Unterrichtseinheiten nachweisen. Die zulässigen Themenbereiche können Sie der Anlage 2 des Regelhefts entnehmen. Diese Möglichkeit kann nicht zwei Mal in Folge zur Verlängerung des Listeneintrags in Anspruch genommen werden.
Die genauen Anforderungen finden Sie im Regelheft unter Ziffer 2 und Ziffer 19. Eine Übersicht, welche Nachweise zur Verlängerung des Eintrags erbracht werden müssen, finden Sie hier.
Weiterhin weisen wir darauf hin, dass die Nachweise bereits drei Monate vor Verlängerungstermin hochzuladen sind. Spätestens am Tag des Verlängerungstermins wird Ihr Eintrag offline geschaltet.
Wie verlängere ich meinen Eintrag ausschließlich für KfW-Einzelmaßnahmen?
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wenn Sie Ihren Eintrag nur für KfW-Einzelmaßnahmen verlängern, Sie die Berechtigung zur Erstellung von Förderanträgen für KfW-Effizienzhäuser verlieren.
Um die Eintragung im KfW-Förderprogramm Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude ausschließlich für KfW-Einzelmaßnahmen zu verlängern, müssen Sie alle drei Jahre die folgenden Nachweise einreichen.
Praxisnachweis zur Verlängerung ausschließlich für KfW-Einzelmaßnahmen:
Vor Einreichung des Praxisnachweises müssen Sie sich zunächst entscheiden, für welche der folgenden Gruppen von Einzelmaßnahmen Sie zukünftig gelistet werden möchten:
Wärmedämmung von Bauteilen
Austausch der Heizungsanlage oder Optimierung der Heizungsanlage
Für jede gewählte Gruppe müssen Sie dann zwei Einzelmaßnahmen aus den entsprechenden Gewerken nachweisen. Möchten Sie also beispielsweise Ihren Eintrag für die Maßnahmengruppe „Wärmedämmung von Bauteilen“ verlängern, müssen Sie zwei Einzelmaßnahmen aus dem Bereich Außenwand-, Dach- oder Geschossdeckendämmung nachweisen. Die Umsetzung muss innerhalb des aktuellen Verlängerungszeitraums erfolgen. Wichtig ist weiterhin, dass die beiden Einzelmaßnahmen einer Gruppe an unterschiedlichen Gebäuden durchgeführt werden.
Verfügen Sie über keinen aktuellen Praxisnachweis für KfW-Einzelmaßnahmen, können Sie ersatzweise einen zusätzlichen Fortbildungsumfang von mindestens 32 Unterrichtseinheiten nachweisen. Die zulässigen Themenbereiche können Sie der Anlage 2 des Regelhefts entnehmen. Diese Möglichkeit kann nicht zwei Mal in Folge zur Verlängerung des Listeneintrags in Anspruch genommen werden.
Weiterhin weisen wir darauf hin, dass die Nachweise bereits drei Monate vor Verlängerungstermin im Expertenprofil hochzuladen sind. Spätestens am Tag des Verlängerungstermins wird Ihr Eintrag offline geschaltet.
Welche Auswirkung hat die Ausblendung des Experten-Eintrags aufgrund ausbleibender Verlängerung auf laufende Anträge bei der KfW?
Sie können in den Förderprodukten "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude" in der Regel im EBS-Prüftool auch dann Bestätigungen nach Durchführung (BnD) erstellen, wenn Sie nicht mehr in der Energieeffizienz-Expertenliste geführt werden. Diese Möglichkeit erhalten Sie für einen Zeitraum von zwei Jahren ab Ausblendung, damit Sie Ihre betreuten Vorhaben abschließen können.
Bei weiteren Fragen zu Fördermittelanträgen wenden Sie sich bitte direkt an die KfW: Telefon 0800 539 9002 (kostenfreie Servicenummer, Montag bis Freitag 08.00-18.00 Uhr).
Welche Voraussetzungen gelten für die Verlängerung des Eintrags für Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude?
Um Ihren Eintrag für die KfW-Förderprogramme Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude zu verlängern, müssen Sie alle drei Jahre folgende Nachweise einreichen:
Sie müssen Fortbildungen nachweisen, die insgesamt 24 Unterrichtseinheiten (UE) aus dem Themenbereich des Fortbildungskatalogs (Anlage 6 des Regelhefts) umfassen. Die Stunden können über die drei Jahre des aktuellen Verlängerungszeitraums hinweg gesammelt werden. Der Nachweis der Fortbildungen kann auch über besondere Sachkunde (z.B. verantwortliche Lehrtätigkeit an Hochschulen) geführt werden.
Hinweis: Fortbildungen können zusätzlich auch für die Kategorien Energieberatung im Mittelstand und/oder Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude (KfW) und Vor-Ort-Beratung (BAFA) angerechnet werden, sofern die Inhalte Bestandteil des entsprechenden Fortbildungskatalogs sind.
Praxisnachweis:
Nachzuweisen ist eine persönlich erbrachte Fachplanungsleistung oder Baubegleitungsleistung für den Neubau eines KfW-Effizienzhauses (Nichtwohngebäude) 55 oder 70 oder die Sanierung eines KfW-Effizienzhauses (Nichtwohngebäude) 70 oder 100. Es muss nach EnEV oder aktueller bilanziert worden sein. Alle Baumaßnahmen, die für die Erreichung des energetischen Niveaus in der Bilanzierung berücksichtigt wurden, müssen umgesetzt sein. Dies gilt sowohl für geförderte Projekte als auch für nicht geförderte Projekte.
Eine Erläuterung zur Übermittlung des Praxisnachweises finden Sie unter dem Punkt "Übermittlung von Praxisnachweisen" auf dieser Seite.
Wenn Sie keinen Praxisnachweis haben, können Sie ersatzweise einen zusätzlichen Fortbildungsumfang von mindestens 32 Unterrichtseinheiten nachweisen. Die zulässigen Themenbereiche können Sie der Anlage 6 des Regelhefts entnehmen. Diese Möglichkeit kann nicht zwei Mal in Folge zur Verlängerung des Listeneintrags in Anspruch genommen werden.
Die genauen Anforderungen finden Sie im Regelheft. Eine Übersicht, welche Nachweise zur Verlängerung des Eintrags erbracht werden müssen, finden Sie hier.
Wir empfehlen Ihnen, zunächst die Anleitung zur Verlängerung (Kategorie Nichtwohngebäude) durchzulesen, bevor sie mit der Verlängerung beginnen. In dieser wird der Verlängerungsprozess (inkl. der Übermittlung der Praxisnachweise) nochmals detailliert und schrittweise erläutert.
Anrechnung von Fortbildungen
Wie werden Fortbildungen mit alternativen Lehrformen (E-Learning, Online-Seminare, Webinare etc.) angerechnet?
Ich möchte meine Eintragung verlängern und habe für eine besuchte Fortbildung keinen Code vom Bildungsträger erhalten. Wo bekomme ich diesen her?
Den Fortbildungscode können Sie beim Veranstalter der Fortbildung erfragen. Sollte der Veranstalter diesen Code noch nicht haben, kann er diesen rückwirkend noch für alle Fortbildungen, die nach dem 1. Januar 2013 begonnen wurden, bei der dena anfordern.
Sobald Sie dann den Code vom Veranstalter erhalten haben, können Sie diesen in Ihrem Expertenprofil unter dem Punkt „Verlängerung der Eintragung" verwenden.
Stellt Ihnen Ihr Veranstalter keinen Code zur Verfügung, können Sie Ihre Fortbildungen selbstverständlich trotzdem verwenden. In diesem Fall müssen Sie lediglich das Anfangsdatum der Fortbildung, den Veranstaltungstitel und die Anzahl der Unterrichtseinheiten mit Themen aus dem Fortbildungskatalog eingeben. Abschließend müssen Sie noch die Teilnahmebestätigung hochladen.
Ich habe bei der letzten Verlängerung meiner Eintragung mehr Unterrichtseinheiten Fortbildung nachgewiesen als notwendig. Kann ich die überzähligen Unterrichteinheiten auch noch für die nächste Verlängerung nutzen?
Gemäß Regelheft können Sie zur Verlängerung Ihres Eintrags nur Fortbildungen verwenden, die Sie innerhalb des aktuellen Listungszeitraums absolviert haben, also innerhalb der drei Jahre nach dem Ersteintrag bzw. nach dem letzten Verlängerungstermin. Absolvierte Fortbildungen aus dem vergangenen Listungszeitraum liegen somit außerhalb dieses Zeitfensters. Eine Übertragung von überzähligen Unterrichtseinheiten aus dem vergangenen Listungszeitraum in den aktuellen ist dementsprechend nicht möglich.
Berücksichtigung von beruflichen Auszeiten
Können berufliche Auszeiten auf meinen Verlängerungszeitraum angerechnet werden?
Gemäß Regelheft können berufliche Auszeiten von mindestens sechs Monaten (wie z.B. Mutterschutz oder Elternzeit, Krankheit aber auch Auslandsaufenthalte) auf den Verlängerungszeitraum angerechnet werden.
Um diese Möglichkeit zu nutzen, müssen Sie die Auszeit vorab bei der dena formlos, z.B. per E-Mail, beantragen. Während einer beruflichen Auszeit können Sie keine Förderanträge bei der KfW bearbeiten.
Übermittlung von Praxisnachweisen
Wie übermittle ich Praxisnachweise, um meinen Eintrag zu verlängern?
Für einen Praxisnachweis werden mit Hilfe des Gebäudedaten-Transfer-Tools (kurz: GeDaTrans) energetisch relevante Daten des Effizienzhauses oder einer Sanierungsvariante an die dena übertragen.
Das Gebäudedaten-Transfer-Tool kann unter www.gedatrans.de aufgerufen werden.
Dort können Sie entweder ein Projekt aus Ihrer Bilanzierungssoftware in GeDaTrans importieren oder die Daten zu Gebäudehülle, Anlagentechnik sowie weitere Kenngrößen auch händisch einpflegen.
Neu ist das XML-Format für die GeDaTrans-Importdatei in Anlehnung an das bekannte XML-Format für die KfW-Online-Anwendung „Bestätigung zum Antrag (BzA)/Online-Antrag“. Das neue Dateiformat ist an der Endung „.gd2“ zu erkennen. Es können aber auch weiterhin die aus dem bisherigen GeDaTrans bekannten Import-Dateien („.depa“) genutzt werden.
Mit GeDaTrans können neben Praxisnachweisen für KfW-Effizienzhäuser nun auch Praxisnachweise für KfW-Einzelmaßnahmen erstellt werden. Sie dienen der Verlängerung eines Eintrags in der Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude“ (KfW) nur für KfW-Einzelmaßnahmen.
Wir empfehlen allen Experten, zunächst die Anleitung zur Verlängerung (Wohngebäude) zu öffnen, bevor sie mit der Verlängerung beginnen. In dieser wird der Verlängerungsprozess (inkl. der Übermittlung der Praxisnachweise) nochmals detailliert und schrittweise erläutert.
Für spezifische Fragen zur Übermittlung von Praxisnachweisen stehen unsere Mitarbeiter Ihnen unter der folgenden Telefonnummer zur Verfügung: +49 (0)30 66 777 - 223 (Mo. und Fr. 9-12 Uhr, Mi. 14-16 Uhr).
Müssen die Nachweise für eine Verlängerung des Listeneintrags bereits drei Monate vor dem Verlängerungstermin vollständig vorliegen?
Bitte sehen Sie diese Frist als Empfehlung an. Wir möchten Sie damit bei einer möglichst reibungslosen Verlängerung Ihres Eintrags unterstützen.
Hintergrund sind bisherige Erfahrungen aus dem Verlängerungsprozess: Viele Experten hatten erst kurz vor dem Verlängerungstermin ihre Nachweise eingereicht und spät festgestellt, dass die Nachweise unvollständig waren. Das führte dazu, dass diese Experten offline geschaltet wurden. Um dies zukünftig zu vermeiden, erhalten die Experten nun drei Monate vorher den Hinweis, dass sie noch Nachweise für die Verlängerung einreichen müssen. Zusätzlich verschicken wir Erinnerungsemails.
Ihr Eintrag bleibt in jedem Fall, also auch wenn Ihre Nachweise noch nicht vorliegen, bis zum Ablauf des aktuellen Listungszeitraums online. Liegen dann die notwendigen Nachweise noch nicht vollständig vor, wird Ihr Eintrag ausgeblendet. Bitte beachten Sie, dass Sie während der Ausblendung keine Bestätigung zum Antrag und keinen Online-Antrag bei der KfW erstellen können.
Mein Kennwort funktioniert nicht. Wie kann ich dieses ändern?
Nutzen Sie die „Kennwort-Vergessen?“-Funktion, um sich ein neues Kennwort zu vergeben. Sie erhalten per E-Mail einen Link, über den Sie ein neues Kennwort vergeben können. Falls Sie die E-Mail nicht erhalten, schauen Sie bitte in Ihrem Spam-Ordner nach und/oder überprüfen Sie ggf., ob Sie die korrekte E-Mail-Adresse zu Ihrem Benutzerkonto angegeben haben.
Ihr neues Kennwort muss sich von Ihren letzten sechs Kennwörtern unterscheiden. Es muss aus Groß- und Kleinbuchstaben (keine Umlaute), Sonderzeichen (!, ?, &, (, ), \ etc.) und Zahlen bestehen. Eine grafische Darstellung zeigt Ihnen während der Eingabe an, ob die Kriterien erfüllt sind. Das neue Kennwort ist sechs Monate gültig.
Aktualisieren Sie Ihr Kennwort auch in Ihrem Browser, falls es dort abgespeichert ist.
Warum muss ich regelmäßig mein Kennwort ändern?
Aufgrund von Datenschutzvorgaben der beteiligten Fördermittelgeber (KfW, BAFA sowie BMWi) und um die Energieeffizienz-Expertenliste vor unerwünschten Zugriffen zu schützen, müssen alle Experten ihr Kennwort alle sechs Monate erneuern. Sobald Ihr Kennwort ungültig wird, informieren wir Sie per E-Mail darüber. In dieser E-Mail erläutern wir Ihnen, wie Sie Ihr Kennwort ändern und welche Sicherheitsanforderungen an das neue Kennwort bestehen.
Bitte sehen Sie den Aufwand zur regelmäßigen Kennworterneuerung daher nicht als Belastung, sondern vielmehr als notwendige Maßnahme, um Ihre persönlichen Daten zu schützen und Missbrauch zu verhindern.
Ich erhalte keine E-Mails von der Expertenliste. Woran kann das liegen?
Bei einigen Empfängern kann es passieren, dass wichtige E-Mails von der Expertenliste (z.B. zur Jahresrechnung oder zu einem anstehenden Verlängerungsdatum) automatisch vom E-Mail-Anbieter in einem Spam-Ordner abgelegt werden. Da der Inhalt eines Spam-Ordners in der Regel nach relativ kurzer Zeit automatisch gelöscht wird, besteht dadurch die Gefahr, dass Sie wichtige Informationen nicht erhalten.
Um diese Zuweisung als Spam durch Ihren E-Mail-Anbieter zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, die Absender-Adresse "info@energie-effizienz-experten.de" zu Ihren gespeicherten Kontakten hinzuzufügen. Die zugehörige Funktion trägt häufig Bezeichnungen wie „Kontakt zum Adressbuch hinzufügen“ oder „zu Kontakten hinzufügen“.
Weiterhin empfehlen wir Ihnen, regelmäßig den Spam-Ordner Ihres E-Mail-Postfaches auf Nachrichten von der Expertenliste zu kontrollieren. Sollten Sie eine derartige E-Mail in Ihrem Spam-Ordner vorfinden, entfernen Sie bitte die Spam-Markierung. Die entsprechende Funktion heißt dann z.B. „kein Spam“ oder „in den Posteingang verschieben“.
Ich bin Energieberater im Mittelstand und spezialisiert auf Abwärmenutzung bzw. -vermeidung. Wie aktiviere ich den zugehörigen Technologieschwerpunkt Abwärme in meinem Experten-Profil?
Um die Auffindbarkeit von Experten zu verbessern, die als eingetragene Energieberater im Mittelstand sowohl zu Abwärmemaßnahmen im Rahmen der BAFA-Förderprogramme Energieberatung im Mittelstand sowie Querschnittstechnologien beraten als auch Förderanträge im KfW-Energieeffizienzprogramm Abwärme (KfW-Programm-Nr. 294 und 494) bearbeiten, wurde die Expertensuche für die Kategorie „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA) um den Technologieschwerpunkt Abwärme erweitert. Interessierte Unternehmen können durch Setzen dieses Filters also gezielt nach qualifizierten Abwärme-Experten suchen.
Um sich als Abwärme-Experte zu kennzeichnen, müssen Sie in Ihrem Benutzerkonto den zugehörigen Abwärme-Haken aktivieren. Dieser wird anschließend auch in Ihrem Expertenprofil in der Ergebnisliste unter „Details zum Experten“ angezeigt. Wir bitten diesen Haken aber nur zu setzen, wenn Sie tatsächlich bereits über berufliche Erfahrungen im Bereich Abwärmenutzung bzw. -vermeidung verfügen.
Zur Aktivierung des Hakens müssen Sie sich zunächst in Ihr Benutzerkonto unter www.energie-effizienz-experten.de einloggen. Durch einen Link im Bereich „Ihr Benutzerkonto" auf der linken Seite gelangen Sie anschließend direkt zu den Bearbeitungsoptionen für die „Zusätzliche Selbstangaben des Experten“ der Kategorie „Energieberatung im Mittelstand" (BAFA). Setzen Sie dort im Bereich „Technologieschwerpunkte“ bei „Abwärme“ einen Haken und klicken Sie auf Speichern.
Ich möchte aktuell keine weiteren Kundenaufträge übernehmen. Kann ich meine Kontaktinformationen vorübergehend ausblenden?
Wenn Sie z.B. aufgrund hoher Arbeitsbelastung zeitweise keine weiteren Kundenaufträge übernehmen wollen, können Sie vorübergehend Ihre Kontaktdaten in den Ergebnissen der Expertensuche ausblenden.
Darüber hinaus besteht zusätzlich die Möglichkeit, die Suchfunktion nur auf die Suche nach dem Nachnamen zu beschränken. In diesem Fall sind Sie dann auch nicht mehr über die Umkreissuche per Postleitzahl auffindbar, sondern nur noch direkt über Eingabe Ihres Nachnamens.
Online-Bestätigungen bei der KfW können Sie in allen Fällen aber nach wie vor uneingeschränkt erstellen.
Die Aus- und Einblendung Ihrer Kontaktinformationen sowie die Einschränkung der Suchfunktion auf den Nachnamen können Sie bequem selbst vornehmen. Loggen Sie sich dazu einfach in Ihr Experten-Profil unter www.energie-effizienz-experten.de ein, wählen Sie die Option „Benutzerkonto bearbeiten“ und setzen Sie bei Ihren persönlichen Daten unter dem Punkt „Sichtbarkeit Ihrer Daten“ die entsprechenden Häkchen.
Wir möchten betonen, dass die Ausblendung der Kontaktdaten und die eingeschränkte Auffindbarkeit keinen Einfluss auf Ihren Verlängerungszeitraum haben. Ihr aktuell gültiges Verlängerungsdatum bleibt also unverändert bestehen.
Muss ich in der Liste eingetragen sein, um Anträge für Energieberatung für Wohngebäude (BAFA) oder Energieberatung im Mittelstand stellen bzw. die Förderanträge für die KfW unterzeichnen zu können?
Für Energieberatung für Wohngebäude (BAFA) sowie Energieberatung im Mittelstand (BAFA) und Energieberatung für Kommunen und gemeinnützige Organisationen (BAFA) können Sie sich freiwillig in die Expertenliste eintragen. Die Antragsberechtigung wird weiterhin ausschließlich durch das BAFA erteilt. Anträge stellen Sie somit weiterhin direkt beim BAFA.
Um allerdings eine „Online-Bestätigung zum Antrag“ bzw. einen „Online-Antrag“ für die KfW-Förderprogramme „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude“ (Programmnr. 151/152, 153, 430, 431) erstellen zu können, müssen Sie seit dem 01.06.2014 in der Energieeffizienz-Expertenliste der Förderprogramme des Bundes eingetragen sein. Die Listung für diese Förderprogramme ist somit verpflichtend.
Für das KfW-Effizienzprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude“ (Programmnr. 276, 277, 278), das KfW-Programm "IKK - Energieeffizient Bauen und Sanieren" (Programmnr. 217/218) sowie "IKU - Energieeffizient Bauen und Sanieren" (Programmnr. 220/219) ist die Listung derzeit noch nicht verpflichtend.
Bitte wenden Sie sich für detaillierte Informationen über die KfW-Förderprogramme direkt an die KfW: Telefon 0800 539 9002 (kostenfreie Servicenummer, Montag bis Freitag 08.00-18.00 Uhr) oder stellen Sie ihre Anfrage per E-Mail.
Kooperiert die Expertenliste mit anderen Netzwerken oder Verbänden?
Die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes kooperiert mit zahlreichen Verbänden und Netzwerken, die ähnliche Qualitätsanforderungen an ihre Mitglieder stellen. Sind Sie Mitglied bei einem dieser Netzwerkpartner, können Sie sich über Ihre Organisation direkt und kostengünstiger registrieren lassen. Eine Übersicht über die derzeitigen Netzwerkpartner finden Sie auf der Startseite der Expertenliste. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Ihr Netzwerk.
Als Netzwerk-Mitglied müssen Sie grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen erfüllen wie die anderen Experten, um sich in der Expertenliste einzutragen.
Welche Anforderungen an die Unabhängigkeit muss ich als Experte beachten?
Als Energieeffizienz-Experte für das Bundesförderprogramm Energieberatung für Wohngebäude (BAFA) verpflichten Sie sich laut Richtlinie über die Förderung der Energieberatung für Wohngebäude vom 11.10.2017 durch eine Selbsterklärung, Ihre Kunden hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu beraten.
Sie dürfen von einem Dritten, der ein wirtschaftliches Interesse an der Umsetzung der von Ihnen empfohlenen Maßnahmen haben kann, weder eine Provision noch einen sonstigen geldwerten Vorteil fordern oder annehmen.
Im Rahmen des Förderprogramms Energieberatung im Mittelstand (BAFA) sind Sie nur antragsberechtigt, wenn Sie kein wirtschaftliches Eigeninteresse an bestimmten Investitionsentscheidungen des Beratenen haben; das gilt auch, wenn möglicherweise ein entsprechendes Interesse eines Dritten berührt ist, zu dem Sie in einer besonderen Rechtsbeziehung stehen. Insbesondere müssen Sie folgende Punkte einhalten:
a) Sie müssen hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral sowie technologieoffen beraten.
b) Sie dürfen nicht an einem Energieversorgungsunternehmen oder einem Unternehmen beteiligt oder dort beschäftigt sein, das Produkte herstellt, vertreibt oder Anlagen errichtet oder vermietet, die bei Energiesparinvestitionen im Unternehmen verwendet werden oder das Leistungen im Bereich Gebäudesanierung und / oder anderen Energieeffizienzmaßnahmen anbietet. Sie dürfen auch nicht an einem Unternehmen beteiligt oder dort beschäftigt sein, soweit an diesem Unternehmen andere vorgenannte Unternehmen mit 50% oder mehr beteiligt sind.
c) Sie dürfen keine Provisionen oder sonstigen geldwerten Vorteile von einem der genannten Unternehmen fordern oder erhalten.
d) Sie dürfen im Rahmen Ihrer Beratungstätigkeit weder mittel- noch unmittelbar in einem Angestellten- oder sonstigen Beschäftigungsverhältnis zu einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer juristischen Person des privaten Rechts oder einer Personengesellschaft stehen, soweit an den beiden genannten Personen des Privatrechts juristische Personen des öffentlichen Rechts mit 50% oder mehr beteiligt sind.
Bei der Tätigkeit als Sachverständiger in den KfW-Programmen müssen Sie die spezifischen Anforderungen des jeweils gültigen KfW-Programmmerkblattes beachten. Dies betrifft vor allem die auf das Vorhaben bezogene Trennung von Planung und Ausführungsleistungen. Die Merkblätter für die KfW-Förderprogramme können Sie unter www.kfw.de einsehen.
Eine wichtige Neuerung innerhalb der Liste ist ein mehrstufiges Qualitätssicherungssystem:
Zur Ersteintragung müssen die Experten Nachweise über ihre Grund- und Zusatzqualifikationen erbringen.
Damit die Experten auch weiterhin in der Energieeffizienz-Expertenliste gelistet sind, müssen sie alle drei Jahre nachweisen, dass sie an Fortbildungen teilgenommen und Praxiserfahrung gesammelt haben. Als Fortbildungsnachweis werden mindestens 24 Unterrichtseinheiten innerhalb der letzten drei Jahre anerkannt. Die Praxiserfahrung für Energieberatung für Wohngebäude (BAFA) kann über Nachweis mind. einer durchgeführten und geförderten Energieberatung belegt werden. Für die KfW-Förderprogramme muss eine selbst erbrachte Planungsleistung oder Baubegleitungen für KfW-Effizienzhäuser nachgewiesen werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit den Praxisnachweis über umgesetzte Einzelmaßnahmen zu erbringen.
Weiterhin erfolgen automatische Plausibilitätschecks sowie Stichprobenkontrollen über die erbrachten Leistungen (Energieberatungsbericht, Effizienzhaus-Planung bzw. Baubegleitung).
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die KfW-Bankengruppe (KfW) haben beschlossen, Experten für die geförderte Energieberatung und für hocheffiziente Sanierungen und Neubauten in einer bundeseinheitlichen Liste zu führen. Damit soll die Qualität bei Energieberatungen und beim energieeffizienten Bauen und Sanieren sichergestellt werden. Untersuchungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass sowohl bei Energieberatungen als auch bei den Leistungen für energieeffizientes Bauen und Sanieren zum Teil erhebliche Qualitätsmängel auftreten.
Aufbauend auf den Erfahrungen mit der Liste der Aussteller für Energieausweise wurde die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen eines Projektes mit dem Aufbau und der Betreuung der Energieeffizienz-Expertenliste betraut. Die Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Expertenliste erfolgt in laufender Abstimmung mit BMWi, BAFA und KfW und verfolgt die qualitätsgesicherte Abwicklung der Förderprogramme „Energieberatung für Wohngebäude“ (BAFA), „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude“ (KfW), „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA) sowie „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude“ (KfW).
Die Kosten für den Experten betragen einmalig 50 Euro zzgl. MwSt. für die Eintragung sowie 100 Euro zzgl. MwSt. für den Jahresbeitrag. Bei Eintragung über einen Netzwerkpartner kann sich der Jahresbeitrag reduzieren. Die Einnahmen werden ausschließlich für die Durchführung der Expertenliste verwendet. Dies wird von unabhängigen Wirtschaftsprüfern jährlich kontrolliert. Die Träger der Förderprogramme werden über die Ergebnisse dieser Prüfungen informiert. Die für die Aufgaben der Expertenliste anfallenden Dienstleistungen werden marktüblich vergütet.
Hinweise der KfW zur Anwendung der Förderprogramme Energieeffizient Bauen und Sanieren finden Sie hier:
Liste der Weiterbildungsträger
Formblatt „Erklärung des Anbieters von Aus- und Weiterbildungskursen“
Bestätigung Lehrtätigkeit
Übersicht Eintragungsanforderungen
Übersicht Verlängerungsanforderungen
Anleitung zur Eintragung
Anleitung zur Eintragung über Referenzen
Anleitung zur Verlängerung
Kriterienkatalog Weiterbildung
Kriterienkatalog 80 UE Weiterbildung
Kriterienkatalog Ergänzungskurs für PassivhausPlaner
Übersicht Eintragungsanforderungen (KfW-Nichtwohngebäude)
Bestätigung der maßgeblichen Beteiligung an der energetischen Nachweisführung (KfW-Nichtwohngebäude)
Bestätigung der energetischen Kennwerte (KfW-Nichtwohngebäude)
Selbsterklärung über Berufserfahrung für Energieberater im Mittelstand
Selbsterklärung über aktuelle Tätigkeit für Energieberater im Mittelstand
Anleitung Verlängerung KfW-Nichtwohngebäude und Energieberatung im Mittelstand
Der Veranstaltungskalender der Energieeffizienz-Expertenliste bietet Ihnen eine Übersicht zu Veranstaltungen in ganz Deutschland, in denen Inhalte aus den Fortbildungskatalogen des Regelhefts gelehrt werden.

References: § 21
 § 29
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