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Timestamp: 2020-08-07 04:00:54+00:00

Document:
VORIS § 7b NPflegeG | Landesnorm Niedersachsen | - Förderung von vollstationären Pflegeeinrichtungen wegen der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie | Gesetz zur Planung und Förderung von Pflegeeinrichtungen nach dem Elften Buch Sozialgesetzbuch (Niedersächsisches Pflegegesetz - NPflegeG -) in der Fassung vom 26. Mai 2004 | gültig ab: 16.03.2020
Gesetz zur Planung und Förderung von Pflegeeinrichtungen...
§ 1 - § 1 Erster Abschnitt - Allgemeine Bestimmungen
§ 2 - § 6 Zweiter Abschnitt - Planung sowie Sicherstellung...
§ 7 - § 16 Dritter Abschnitt - Förderung der Pflegeeinrichtungen
§ 7 - Allgemeine Förderungsvoraussetzungen
§ 7a - Besonderheiten der Förderung nach den §§ 9 und 10...
§ 7b - Förderung von vollstationären Pflegeeinrichtungen...
§ 7c - Allgemeine Verfahrensgrundsätze für die Förderung...
§ 8 - Gegenstand der Förderung
§ 9 - Förderung von ambulanten Pflegeeinrichtungen
§ 10 - Förderung von teilstationären Pflegeeinrichtungen...
§ 11 - Verordnung zur Durchführung der Förderung von Pflegeeinrichtungen
§ 12 - Zuständigkeit
§ 12a - Erhebung personenbezogener Daten
§ 13 - Förderung neuartiger Maßnahmen
§ 14 - Förderung vorpflegerischer und pflegebegleitender...
§ 15 - Landesrechnungshof
§ 16 - Gesonderte Berechnung von Investitionsaufwendungen
§ 16a - § 16a Vierter Abschnitt - Förderung von Altenpflegeschulen...
§ 17 - § 20 Fünfter Abschnitt - Schlussbestimmungen
Amtliche Abkürzung: NPflegeG
Gültig ab: 16.03.2020
Gliederungs-Nr: 8300001
Gesetz zur Planung und Förderung von Pflegeeinrichtungen
nach dem Elften Buch Sozialgesetzbuch
(Niedersächsisches Pflegegesetz - NPflegeG -)
in der Fassung vom 26. Mai 2004
Förderung von vollstationären Pflegeeinrichtungen
(1) 1Träger von vollstationären Pflegeeinrichtungen, denen Mindereinnahmen bei den betriebsnotwendigen Investitionsaufwendungen im Sinne des § 82 Abs. 4 SGB XI aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie entstehen, erhalten für ihre Leistungen im Sinne des § 43 SGB XI Zuschüsse für ihre Aufwendungen in Höhe der mit dem zuständigen Träger der Sozialhilfe vereinbarten betriebsnotwendigen Investitionskosten nach § 76a Abs. 3 in Verbindung mit § 76 Abs. 3 Nr. 3 SGB XII. 2Bei vollstationären Einrichtungen, die keine Vereinbarung über die Investitionskosten nach § 76a Abs. 3 in Verbindung mit § 76 Abs. 3 Nr. 3 SGB XII mit dem zuständigen Träger der Sozialhilfe abgeschlossen haben, sind die notwendigen Investitionsaufwendungen zu übernehmen, die seitens der Einrichtung gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern erhoben werden; die Berechnung des Betrages ist der nach § 12 Abs. 1 für die Förderung zuständigen Stelle plausibel darzulegen. 3Die Förderung wird nur gewährt, wenn eine anderweitige Refinanzierung der Aufwendungen nicht möglich ist und der Träger der vollstationären Pflegeeinrichtung dies versichert hat.
(2) 1Hat sich die durchschnittliche Zahl in Anspruch genommener Pflegeplätze einer vollstationären Pflegeeinrichtung, die ihren Betrieb vor dem 1. Januar 2020 aufgenommen hat, im Abrechnungszeitraum gegenüber dem Vergleichszeitraum 1. Januar bis 16. März 2020 verringert, so ist, soweit nicht die Verringerung auf andere Ursachen als die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zurückzuführen ist, abweichend von § 7 Abs. 2 für die Höhe der Förderung nach Absatz 1 die durchschnittliche Zahl in Anspruch genommener Pflegeplätze in dem Vergleichszeitraum abzüglich 10 vom Hundert zugrunde zu legen. 2Hat sich die durchschnittliche Zahl in Anspruch genommener Pflegeplätze einer vollstationären Pflegeeinrichtung, die ihren Betrieb nach dem 31. Dezember 2019 aufgenommen hat, im Abrechnungszeitraum gegenüber einem nach der jeweiligen Datenlage sachgerechten Vergleichszeitraum von mindestens einem Monat, der zwischen der vollstationären Pflegeeinrichtung und der nach § 12 Abs. 1 für die Förderung zuständigen Stelle vereinbart wurde, verringert, so ist, soweit nicht die Verringerung auf andere Ursachen als die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zurückzuführen ist, abweichend von § 7 Abs. 2 für die Höhe der Förderung nach Absatz 1 die durchschnittliche Zahl in Anspruch genommener Pflegeplätze im vereinbarten Vergleichszeitraum abzüglich 10 vom Hundert zugrunde zu legen, mindestens aber 60 vom Hundert der verfügbaren Pflegeplätze. 3Für eine vollstationäre Pflegeeinrichtung, die ihren Betrieb nach dem 31. Dezember 2019 aufgenommen hat und bei der eine Verringerung der durchschnittlichen Auslastung wegen der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vorliegt oder wahrscheinlich ist, für die aber noch kein sachgerechter Vergleichszeitraum im Sinne des Satzes 2 vereinbart werden kann, ist bis zur Vereinbarung eines solchen abweichend von § 7 Abs. 2 für die Höhe der Förderung nach Absatz 1 pauschal eine durchschnittliche Zahl in Anspruch genommener Pflegeplätze von 60 vom Hundert der verfügbaren Pflegeplätze zugrunde zu legen. 4§ 7a Abs. 1 Sätze 4 bis 6 gilt entsprechend.
(3) 1Die Förderung nach Absatz 1 erfolgt monatlich. 2Sie ist innerhalb eines Monats nach Erteilung der für den jeweiligen Monat gültigen Bewilligung der Erstattung von Mindereinnahmen gemäß § 150 Abs. 2 SGB XI durch die Pflegekasse bei der nach § 12 Abs. 1 zuständigen Stelle zusammen mit den jeweils erforderlichen Nachweisen zu beantragen. 3Abweichend von Satz 2 ist für den Abrechnungszeitraum 16. März bis 31. Juli 2020 die Förderung bis zum 30. September zu beantragen. 4Die Auszahlung der Förderung erfolgt innerhalb von 30 Kalendertagen, nachdem der Antrag mit den erforderlichen Nachweisen bei der nach § 12 Abs. 1 für die Förderung zuständigen Stelle eingegangen ist.
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References: § 7

§ 1
 § 1

§ 2
 § 6

§ 7
 § 16

§ 7

§ 7

§ 7

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 16
 § 16

§ 17
 § 20
 § 82
 § 43
 § 76
 § 76
 § 76
 § 76
 § 12
 § 7
 § 12
 § 7
 § 7
 § 150
 § 12
 § 12