Source: https://www.glkb.ch/%C3%BCber-uns/investor-relations/generalversammlung/gv-2017/anhang-zur-einladung
Timestamp: 2018-12-14 21:31:41+00:00

Document:
Kantonalbank Entschädigungsreglement
Anhang zur Einladung
> Anhang zur Einladung
Änderungen des Entschädigungsreglements der Glarner Kantonalbank
Entschädigungsreglement (bisher)
Entschädigungsreglement Entwurf (neu)
Die inhaltlichen Änderungen gegenüber dem alten Entschädigungsreglement sind rot markiert.
​I. Grundsätze
Das Entschädigungsmodell der Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung wird vom Verwaltungsrat definiert und durch die Generalversammlung genehmigt (Art. 17 Abs. 2 Kantonalbankgesetz).
Das Entschädigungsmodell der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung wird vom Verwaltungsrat definiert und durch die Generalversammlung genehmigt (Art. 17 Abs. 2 Kantonalbankgesetz).
​Art. 2
¹ Dieses Reglement ergänzt das Gesetz über die Glarner
Kantonalbank, umschreibt die Grundsätze und Bandbreiten für die Entschädigung der Verwaltungsräte und der Geschäftsleitungsmitglieder und regelt den Genehmigungsprozess.
² Dieses Reglement setzt die Mindeststandards des Rundschreibens 10/1 der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht um, soweit diese für die Glarner Kantonalbank anwendbar sind. Es besteht aufgrund der Grösse der Glarner Kantonalbank keine Pflicht,
dieses Rundschreiben umzusetzen.
​II. Verwaltungsrat
¹ Die Entschädigung der Verwaltungsratsmitglieder setzt sich wie folgt zusammen:
a. aus einer Jahresentschädigung, welcher der besonderen Verantwortung eines Mitgliedes des obersten Organs der Glarner Kantonalbank angemessen Rechnung trägt;
b. aus einem Sitzungsgeld für die Teilnahme an einer Sitzung des Verwaltungsrates oder eines Verwaltungsratsausschusses;
c. aus einer Entschädigung für die Vorbereitung (Aktenstudium) einer Sitzung.
² Reisespesen werden Verwaltungsratsmitgliedern, welche ausserhalb des Kantons Glarus wohnhaft sind, nach effektivem Aufwand analog zum Spesenentschädigungs-reglement für die Mitarbeitenden der Glarner Kantonalbank ersetzt. Für Repräsentationsspesen wird dem Verwaltungs-ratspräsidenten eine jährliche Spesenpauschale von CHF 2'000.– ausgerichtet.
³ Weitere Entschädigungen im Sinne von Art. 663b bis Abs. 2, Ziff. 1 bis 9 OR, insbesondere jegliche Art von Erfolgsbeteiligungen, werden nicht ausbezahlt bzw. gewährt. Vorbehalten bleibt die Altersvorsorge des Verwaltungsrats-präsidenten gemäss den einschlägigen Bestimmungen der Bank.
a. aus einer Jahresentschädigung, die der besonderen Verantwortung eines Mitglieds des obersten Organs der Glarner Kantonalbank angemessen Rechnung trägt;
b. aus einem Sitzungsgeld für die Teilnahme an einer Sitzung des Verwaltungsrats oder eines Verwaltungsratsausschusses;
² Reisespesen werden Verwaltungsratsmitgliedern, die ausserhalb des Kantons Glarus wohnhaft sind, nach effektivem Aufwand analog zum Spesenentschädigungs- reglement für die Mitarbeitenden der Glarner Kantonalbank ersetzt. Für Repräsentationsspesen wird dem Verwaltungs-ratspräsidenten eine jährliche Spesenpauschale von CHF 2000.– ausgerichtet.
³ Weitere Entschädigungen im Sinn von Art. 663b bis Abs. 2 Ziff. 1 bis 9 OR, insbesondere jegliche Art von Erfolgsbeteiligungen, werden nicht ausbezahlt bzw. gewährt. Vorbehalten bleibt die Altersvorsorge des Verwaltungsrats-präsidenten gemäss den einschlägigen Bestimmungen der Bank.
​Art. 4
Der Verwaltungsrat kann einzelnen Verwaltungsrats-mitgliedern eine ausserordentliche Aufwandentschädigung zusprechen, wenn sie durch eine Aufgabe ungewöhnlich beansprucht werden.
​Art. 5
¹ Dem Verwaltungsratspräsidenten bzw. den Ausschussvorsitzenden obliegt die Kontrolle über die Sitzungsgelder der Verwaltungsräte.
² Die Auszahlung der Entschädigungen erfolgt:
a. monatlich je 1/12 bzw. 1/13 der Jahresentschädigung für den Verwaltungsratspräsidenten analog zu den Salär-Auszahlungsmodalitäten der Mitarbeitenden der Bank;
b. halbjährlich je 1/2 der Jahresentschädigung für die Verwaltungsratsmitglieder;
c. halbjährlich die Sitzungsgelder und Vorbereitungsentschädigungen.
​​2. Höhe der Entschädigung
¹ Einem Verwaltungsrat wird eine Jahresentschädigung (brutto) von
a. CHF 70'000.– für den Verwaltungsratspräsidenten;
b. CHF 18'000.– für den Vizepräsidenten des Verwaltungsrates;
c. CHF 15'000.– für die Präsidenten eines ständigen Ausschusses;
d. CHF 12'000.– für die Mitglieder des Verwaltungsrates; ausgerichtet.
² Bei der Kumulation von Funktionen gilt der jeweils höhere Ansatz.
​2. Höhe der Entschädigung
a. CHF 95'000.– für den Verwaltungsratspräsidenten;
b. CHF 30'000.– für den Vizepräsidenten des Verwaltungsrats;
c. CHF 25'000.– für die Präsidenten eines ständigen Ausschusses;
d. CHF 20'000.– für die Mitglieder des Verwaltungsrats; ausgerichtet.
² Bei der Kumulation von Funktionen gilt der jeweils höhere Ansatz
​Art. 7
¹ Ein Verwaltungsrat wird für die Dauer der Sitzungen im Verwaltungsrat bzw. in einem Ausschuss pro Stunde mit CHF 150.– entschädigt. Für das Aktenstudium von Verwaltungsrats- und Ausschusssitzungen wird eine Pauschale von CHF 300.– pro Sitzung ausgerichtet.
¹ Die in Art. 6 und 7 festgesetzten Entschädigungen basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise vom Dezember 2006 von 100,6 % (Basis Dezember 2005 = 100 %). Es erfolgt jährlich eine automatische Anpassung gemäss Landesindex der Konsumentenpreise.
² Die vom Kantonalbankgesetz geforderte Bandbreite wird mit der Indexierung abgedeckt.
³ Die Gesamtvergütung an alle Verwaltungsräte ist aufgrund von Art. 10, Abs. 7 der Statuten jährlich durch die Generalversammlung zu genehmigen.
​​Art. 8
​III. Geschäftsleitung
Die Vergütungen der Geschäftsleitung werden auf Antrag des Strategie- und Personalausschusses durch den Verwaltungsrat, dem keine Mitglieder der Geschäftsleitung angehören, festgelegt.
​​III. Geschäftsleitung
​​Art. 10
¹ Die Glarner Kantonalbank bezahlt keine Abgangsent-schädigungen.
² Der Entscheid über die Ausrichtung von marktüblichen Antrittsentschädigungen im Zuge einer Neuanstellung im Sinne von Randziffer 13 des Rundschreibens 10/1 Vergütungssysteme der Eidg. Finanzmarktaufsicht liegt in der Kompetenz des Verwaltungsrats.
​Art. 10
¹ Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Funktion innerhalb der Geschäftsleitung.
² Es werden folgende Funktionen definiert:
a. Vorsitzender der Geschäftsleitung;
b. Stellvertreter des Vorsitzenden;
c. Mitglieder der Geschäftsleitung.
​Art. 12
¹ Die Entschädigung setzt sich grundsätzlich aus dem Fixgehalt und einer allfälligen variablen Vergütung zusammen.
² Nebst einer von der Versicherungslösung der Pensionskasse des Kantons Glarus sowie allfälligen weiteren bankeigenen Vorsorgeeinrichtungen abhängigen zusätzlichen Altersvorsorge gemäss Art. 15 sowie einer in einem separaten Reglement geregelten Fixspesenent-schädigung richten sich die weiteren Bezüge nach dem Personalreglement der Glarner Kantonalbank.
¹ Die Entschädigung setzt sich grundsätzlich aus dem Fixgehalt und einer allfälligen kurz- und / oder langfristigen variablen Vergütung zusammen.
² Nebst einer von der Versicherungslösung der Glarner Pensionskasse sowie allfälligen weiteren bankeigenen Vorsorgeeinrichtungen abhängigen zusätzlichen Altersvorsorge gemäss Art. 15 sowie einer in einem separaten Reglement geregelten Fixspesenentschädigung richten sich die weiteren Bezüge nach dem Personal-reglement der Glarner Kantonalbank.
³ Mit der Entschädigung sind auch jene Tätigkeiten abgegolten, die ein Mitglied der Geschäftsleitung im Auftrag der Glarner Kantonalbank bei Dritten ausübt. Das Honorar aus dieser Tätigkeit ist der Glarner Kantonalbank abzuliefern.
​Art. 13
¹ Es wird pro Funktion je eine Bandbreite für das Fixgehalt und die variable Vergütung definiert.
² Die Bandbreiten betragen für das Fixgehalt:
a. CHF 270'000.– bis CHF 320'000.– für den Vorsitzenden der Geschäftsleitung
b. CHF 220'000.– bis CHF 270'000.– für den Stellvertreter des Vorsitzenden der Geschäftsleitung
c. CHF 200'000.– bis CHF 250'000.– für ein Mitglied der Geschäftsleitung
³ Die variablen Vergütungen betragen maximal 50 % des Fixgehaltes.
4 Massgebend für die Festlegung der variablen Vergütungen sind die Erreichung der strategischen Kennzahlen, die Erreichung des budgetierten Jahresgewinns sowie die Zielerreichung gemäss Mitarbeiterbeurteilung (MEZ). Die Festlegung der Höhe der variablen Vergütung liegt ungeachtet des vorstehenden Satzes, im Ermessen des Verwaltungsrates.
¹ Auf einer Jahresbasis wird pro Funktion je eine Bandbreite für das Fixgehalt sowie jeweils ein Maximum für die kurzfristige und langfristige variable Vergütung definiert.
a. CHF 270'000.– bis CHF 340'000.– für den Vorsitzenden der Geschäftsleitung
b. CHF 220'000.– bis CHF 290'000.– für den Stellvertreter des Vorsitzenden der Geschäftsleitung
c. CHF 200'000.– bis CHF 270'000.– für ein Mitglied der Geschäftsleitung
³ Die zugeteilte kurzfristige variable Vergütung beträgt maximal 45 % des Fixgehalts.
4 Die zugeteilte langfristige variable Vergütung beträgt maximal 25 % des Fixgehalts.
​ ​Art. 14
¹ Massgebend für die Festlegung der variablen Vergütung sind der Jahresgewinn, die Erreichung von strategischen Kennzahlen sowie die Zielerreichung gemäss Mitarbeiterbeurteilung (MEZ). Die Festlegung der zugeteilten Höhe der kurz- und langfristigen variablen Vergütung liegt innerhalb der Bandbreiten im freien Ermessen des Verwaltungsrats.
² Er legt die kurzfristige Vergütung in Geld, die langfristige Vergütung durch rechnerische Zuteilung von Aktien fest. Diese Festlegungen erfolgen zeitgleich.
³ Die langfristige variable Vergütung wird nach einer Sperrfrist von mindestens drei Jahren nach dem dann herrschenden Kurs der rechnerisch zugeteilten Aktien in Geld umgerechnet. Der Verwaltungsrat legt in einem Anhang zum Entschädigungsreglement das Nähere, insbesondere zur rechnerischen Zuteilung der Aktien und deren späteren Umrechnung in Geld fest. Er kann im
Anhang für die Auszahlung der langfristigen variablen Vergütung weitere Bedingungen und eine längere Sperrfrist vorsehen. Der Anhang enthält ein Berechnungsbeispiel.
4 Die Auszahlung der kurzfristigen variablen Vergütung erfolgt im Jahr der Festlegung, die Auszahlung der langfristigen variablen Vergütung im Jahr, in dem die Sperrfrist endet.
​Art. 14
Die höchste Jahresentschädigung in Form von Fixgehalt und variabler Vergütung darf das Zehnfache der niedrigsten Jahresentschädigung innerhalb der Unternehmung nicht überschreiten.
​​Art. 15
​Art. 15
Der versicherte Jahreslohn bei der Pensionskasse entspricht dem Fixgehalt und der Hälfte der aktuell ausbezahlten variablen Vergütung.
​Art. 16
Der versicherte Jahreslohn bei der Pensionskasse entspricht dem Fixgehalt und der Hälfte der aktuell ausbezahlten variablen Vergütungen.
​IV. Geschäftsleitung
Dieses Reglement tritt, nach Genehmigung durch die Generalversammlung auf den 1. Januar 2014 in Kraft und ersetzt das Reglement betreffend Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung der Glarner Kantonalbank vom 11. Mai 2010.
​IV. Schlussbestimmungen
Dieses Reglement tritt nach Genehmigung durch die Generalversammlung auf den 1. Juli 2017 in Kraft und ersetzt das Reglement betreffend Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung der Glarner Kantonalbank vom 23. April 2013.
​​Art. 17
¹ Dieses Reglement ist periodisch zu überprüfen und bei Bedarf, insbesondere bei einer allfälligen Teilprivatisierung der Glarner Kantonalbank, anzupassen.
² Bei diesen periodischen Überprüfungen sind allfällige Anpassungen der aufsichtsrechtlichen Vorschriften gemäss Art. 2 Abs. 2 sowie marktübliche Vergünstigungen beim Angebot von eigenen Aktien im Falle einer Teilprivatisierung zu berücksichtigen.
​Art. 18
¹ Dieses Reglement ist periodisch zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen.
² Bei diesen periodischen Überprüfungen sind allfällige Anpassungen der aufsichtsrechtlichen Vorschriften gemäss Art. 2 Abs. 2 zu berücksichtigen.
​Zuhanden der Generalversammlung verabschiedet und von dieser genehmigt:
Glarus, 23. April 2013
Glarus, 28. April 2017

References: Art. 663
 Art. 663
 Art. 6
 Art. 10
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 2
 Art. 2