Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/4/84210000009.htm
Timestamp: 2018-11-21 08:46:28+00:00

Document:
4.21.009 Einsingen
Verordnung des Bürgermeisteramtes Ulm über das Landschaftsschutzgebiet "Einsingen" vom 01. Februar 1985 (Amtsbl. Stadt Ulm und Alb-Donau-Kreis vom 14.03.1985).
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet des Stadtkreises Ulm, Gemarkung Einsingen werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Schutzgebiet führt die Bezeichnung "Landschaftsschutzgebiet Einsingen".
(1) Das Schutzgebiet hat eine Größe von ca. 81,35 ha.
"Steigäcker" (ca. 22,63 ha) mit den Gewannen: Steigäcker, Schäufelau, Bei St. Johann und Bei der Reute.
"Hörnle" (ca. 52,19 ha) mit den Gewannen: Hörnle, Im Greut und Greut.
"Lichse" (ca. 6,53 ha) mit dem Gewann Lichse.
"Steigäcker" Grenzverlauf: Flst. 627 (Weg), Flst. 612, 652 (Weg), Flst. 618, Gemarkungsgrenze Einsingen - Ermingen (entlang den Grenzen der Flst. 632, 815 -Weg-, Flst. 635 -Weg-, Flst. 639, 640, 641, 642, 643, 644, 645, 610, 692/2, 692/3, 693, 694, 696/2, 696/1), Flst. 695, 694, 688, 692, 659, 668, 604 (nördlicher Teil), Flst. 577, 609, 627 (Weg).
"Hörnle" Grenzverlauf: Gemarkungsgrenze Einsingen - Ermingen (entlang der Grenze des Flst. 790 -Wa 2-), Gemarkungsgrenze Einsingen - Ulm, Flur Grimmelfingen (entlang den Grenzen der Flst. 1705, 1679, 1677/1, 530, 1673, F.W. 169, Flst. 1659), Flst. 1749, F.W. 167, 112, Flst. 704, 1694, 1695, Gemarkungsgrenze Einsingen - Ermingen (entlang den Grenzen der Flst. 1694, 1695, 1700/1, 1696, 1697, 1698, 1699, 1700, 790 -Wa 2-).
"Lichse" Flurstücke 982/1, 982/2, 983, 984, 986 (teils), 988 (teils) und 1017.
(5) Das Landschaftsschutzgebiet erstreckt sich auf die Flurkarten mit Stand vom 01.02.1985 mit folgenden SO-Nrn.: 1555, 1556, 1557, 1657 und 1758.
- der Vielfalt und Eigenart der Wälder und der offenen Landschaft im Übergangsbereich des Donautals zur Schwäbischen Alb.
Landschaftsteil Nr. 1: "Steigäcker"
Großräumig gesehen wertvoller Randbereich der als funktionale Einheit zu betrachtenden Landschaftsschutzgebiete auf den Gemarkungen Ulm und Einsingen. Die Schutzwürdigkeit dieses Landschaftsteiles ist auch begründet in seiner Vielgestaltigkeit und der sich daraus ergebenden besonderen Eignung für die Naherholung.
Landschaftsteil Nr. 2: "Hörnle"
Landschaftsökologisch wertvoller Bereich und erhaltenswertes Naherholungsgebiet, insbesondere für Einsingen und Grimmelfingen. Die ökologische Schutzbedürftigkeit ergibt sich aus der Insellage in einer weitgehend ausgeräumten Landschaft. Der hohe Erholungswert dieses Landschaftsteils liegt begründet in der Vielgestaltigkeit der Mischwaldbereiche verschiedener Altersstufen, die ein ansprechendes Waldbild vermitteln.
Landschaftsteil Nr. 3: "Lichse"
Landschaftsökologisch bedeutsam als Teil eines zusammenhängenden, größeren Landschaftsschutzgebietes zu beiden Seiten der Donau. Schutzziel ist die Erhaltung dieses Landschaftsraumes als Lebensraum gefährdeter, an Feuchtgebiete gebundener Tier- und Pflanzenarten sowie für extensive Formen der Naherholung. Zur Erreichung dieses Zieles ist eine Wiedereinbringung der für diesen Landschaftsraum typischen Gehölze von großer Bedeutung.
Verordnung des Bürgermeisteramtes Ulm vom 01. August 1991 zur Änderung der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet "Einsingen" vom 01. Februar 1985 (Amtsbl. Stadt Ulm u. Alb-Donau-Kr. v. 16.01.1992).
Auf Grund von § 22, § 58 Abs. 3 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), geändert durch das Gesetz zur Bereinigung des baden-württembergischen Ordnungswidrigkeitenrechts vom 06. Juni 1983 (GBl. S. 199), wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Tübingen als höhere Naturschutzbehörde verordnet:
Die Verordnung des Bürgermeisteramtes Ulm über das Landschaftsschutzgebiet "Einsingen" vom 01. Februar 1985 (veröffentlicht im Amtsblatt der Stadt Ulm und des Alb-Donau-Kreises Nr. 11 vom 14. März 1985, S. 75), wird wie folgt geändert:
Das Schutzgebiet hat eine Größe von ca. 80,721 ha.
Das Landschaftsschutzgebiet umfaßt folgende Landschaftsteile:
- Landschaftsteil Nr. 1 "Steigäcker" (ca. 22,63 ha)
mit den Gewannen: Steigäcker, Schäufelau, Bei St. Johann und Bei der Reute.
- Landschaftsteil Nr. 2 "Hörnle" (ca. 52,19 ha)
mit den Gewannen: Hörnle, Im Greut und Greut
- Landschaftsteil Nr. 3 "Lichse" (ca. 5,901 ha)
mit dem Gewann: Lichse
Die einzelnen Landschaftsteile umfassen folgende Grundstücke bzw. sie werden durch folgende, in das Schutzgebiet einbezogene Grundstücke sowie außerhalb des Schutzgebiets liegende Straßen, Wege und sonstige Grenzlinien begrenzt:
- Landschaftsteil Nr. 1 "Steigäcker"
Grenzverlauf: Flst. 627 (Weg), Flst. 612, Flst. 652 (Weg), Flst. 618, Gemarkungsgrenze Einsingen-Ermingen (entlang den Grenzen der Flst. 632, 815 - Weg -, Flst. 635 - Weg -, Flst. 639, 640, 641, 642, 643, 644, 645, 610, 692/2, 692/3, 693, 694, 696/2, 696/1, Flst. 695, 694, 688, 692, 659, 668, 604 (nördlicher Teil), Flst. 577, 609, 627 (Weg).
- Landschafsteil Nr. 2 "Hörnle"
Grenzverlauf: Gemarkungsgrenze Einsingen-Ermingen (entlang der Grenze der Flst. 790 - Wa 2 -), Gemarkungsgrenze Einsingen-Ulm, Flur Grimmelfingen (entlang den Grenzen der Flst. 1705, 1679, 1677/1, 530, 1673, F.W. 169, Flst. 1659), Flst. 1749, F.W. 167, 112, Flst. 704, 1694, 1695, Gemarkungsgrenze Einsingen-Ermingen (entlang den Grenzen der Flst. 1694, 1695, 1700/1, 1696, 1697, 1698, 1699, 1700, 790 - Wa 2 -).
- Landschaftsteil Nr. 3 "Lichse"
Flurstücke 982/1, 982/2, 983 (teils), 984 (teils), 986 (teils), 988 (teils) und 1017.
3. § 2 Abs. 4 erhält folgende Fassung:
"Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird bei der Stadt Ulm - Umwelt- und Bauverwaltungsamt als untere Naturschutzbehörde - zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt."
4. § 2 Abs. 5 erhält folgende Fassung:
"Das Landschaftsschutzgebiet erstreckt sich auf die Flurkarten SO Nr. 1555, 1556, 1557 und 1657 mit Stand vom 01. Februar 1985 sowie auf die Flurkarte SO Nr. 1758 mit Stand vom 01. Februar 1991."
6. Der bisherige § 11 wird § 10.
Ulm, den 09. Januar 1992
Prof. Dr. Katz, Erster Bürgermeister

References: § 2
 § 22
 § 58
 § 64
 § 2
 § 2
 § 11
 § 10