Source: https://www.chur.ch/zivilstandgeburttodesfall/265
Timestamp: 2019-08-21 22:12:20+00:00

Document:
Stadt Chur - Geburt
Ehe I Geburt I Todesfall (aktiv)
Gehört zum Themenbereich: Ehe, Geburt, Todesfall
Es ist jedes Mal ein Wunder, wenn ein Leben neu beginnt!
Wir freuen uns, Sie bei der Beurkundung der Geburt Ihres Kindes begleiten zu dürfen.
Tel. 081 254 49 71
Fax 081 254 58 72
Geburt eines Kindes - Was tun? Die Eltern müssen die Geburt des Kindes innerhalb von drei Tagen beim Zivilstandsamt des Ereignisortes anmelden. Allgemeines Mit der Eintragung der Geburt wird d…
Geburt eines Kindes - Was tun?
Die Eltern müssen die Geburt des Kindes innerhalb von drei Tagen beim Zivilstandsamt des Ereignisortes anmelden.
Mit der Eintragung der Geburt wird der qualifizierte Beweis (Art. 9 ZGB) über den Beginn der Rechtspersönlichkeit (Art. 31 Abs. 1 ZGB) geschaffen. Die lückenlose Erfassung aller auf dem Gebiet der Schweiz erfolgten Geburten wird durch die Anmeldepflicht sichergestellt. Eine Verletzung der Anmeldepflicht ist strafbar.
Hat die Geburt in einem Spital stattgefunden, so ist der Vorsteher des Spitals zur Anmeldung der Geburt verpflichtet.
Ist die Geburt nicht in einem Spital erfolgt, so sind zur Anmeldung der Geburt der Reihe nach verpflichtet: Der Ehemann der Mutter, die Hebamme, der bei der Niederkunft zugezogene Arzt, jede andere dabei zugegen gewesene Person und schliesslich die Mutter.
Bei Abgabe des Familienausweises im Original wird dieser kostenlos ersetzt und das schweizerische Familienbüchlein wird auf Wunsch nachgeführt.
Das Namens- und Bürgerrecht des Kindes ist seit dem 01.01.2013 in Kraft. Folgend finden Sie die Auflistung der verschiedenen Möglichkeiten. Art. 270 ZGB > Name > Kind verheirateter Eltern 1 Sind …
Das Namens- und Bürgerrecht des Kindes ist seit dem 01.01.2013 in Kraft.
Folgend finden Sie die Auflistung der verschiedenen Möglichkeiten.
Art. 270 ZGB > Name > Kind verheirateter Eltern
1 Sind die Eltern miteinander verheiratet und tragen sie verschiedene Namen, so erhält das Kind denjenigen ihrer Ledignamen, den sie bei der Eheschliessung zum Namen ihrer gemeinsamen Kinder bestimmt haben.
2 Die Eltern können aber innerhalb eines Jahres seit der Geburt des ersten Kindes nochmals gemeinsam verlangen, dass das Kind den Ledignamen des andern Elternteils trägt.
3 Tragen die Eltern einen gemeinsamen Familiennamen, so erhält das Kind diesen Namen.
Art. 270a ZGB > Name > Kind unverheirateter Eltern
1 Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, so erhält das Kind den Ledignamen der Mutter.
2 Überträgt die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde beiden Eltern die elterliche Sorge, so können diese innerhalb eines Jahres gegenüber der Zivilstandsbeamtin oder dem Zivilstandsbeamten erklären, dass das Kind den Ledignamen des Vaters tragen soll.
3 Die gleiche Erklärung kann der Vater abgeben, wenn er alleiniger Inhaber der elterlichen Sorge wird.
Die Vaterschaftsanerkennung hat keinen Einfluss auf den Namen und das Bürgerrecht des Kindes.
Art. 270b ZGB > Zustimmung des Kindes
Hat das Kind das zwölfte Altersjahr vollendet, so kann sein Name nur geändert werden, wenn es zustimmt.
Art. 37 Abs. 2 IPRG > Name
(Bundesgesetz vom 18.12.1987 über das Internationale Privatrecht)
Dieses Gesetz regelt im internationalen Verhältnis u.a. das anzuwendende Recht. Es ist also nur anwendbar, wenn es sich bei einem konkreten Sachverhalt (z.B. Namen) um ein internationales Verhältnis handelt.
Der Name einer Person mit Wohnsitz in der Schweiz untersteht schweizerischem Recht.
Ausländische Personen mit Wohnsitz in der Schweiz können die Namensgebung (Familiennamen) aber dem Recht ihres Heimatlandes unterstellen. Die Staatsangehörigkeit muss jedoch klar ausgewiesen sein.
Handelt es sich um Mehrstaater, so ist das Recht des Staates massgebend, mit welchem die Person am engsten verbunden ist.
Dieser Artikel regelt auch die Frage des anwendbaren Rechts auf den Namen von Personen mit Wohnsitz im Ausland (Auslandschweizer).
Art. 271 ZGB > Bürgerrecht
1 Das Kind erhält das Kantons- und Gemeindebürgerrecht des Elternteils, dessen Namen es trägt.
2 Erwirbt das Kind während der Minderjährigkeit den Namen des anderen Elternteils, so erhält es dessen Kantons- und Gemeindebürgerrecht anstelle des bisherigen.
Vornamen des Kindes Sie werden bald Eltern eines Kindes und machen sich Gedanken über die Vornamen? Die Wahl des Vornamens ist grundsätzlich frei, jedoch dürfen die Interessen des Kindes nicht o…
Sie werden bald Eltern eines Kindes und machen sich Gedanken über die Vornamen?
Die Wahl des Vornamens ist grundsätzlich frei, jedoch dürfen die Interessen des Kindes nicht offensichtlich verletzt werden.
Sind die Eltern miteinander verheiratet, so bestimmen sie gemeinsam die Vornamen des Kindes.
Sind sie nicht miteinander verheiratet, so bestimmt die Mutter die Vornamen des Kindes, sofern die Eltern die elterliche Sorge nicht gemeinsam ausüben.
Die Vornamen sind dem Zivilstandsamt gleichzeitig mit der Geburtsanmeldung mitzuteilen.

References: Art. 270

Art. 270

Art. 270

Art. 270

Art. 37

Art. 271