Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VG%20Ansbach&Datum=01.02.2011&Aktenzeichen=AN%201%20K%2010.02237
Timestamp: 2019-05-23 20:17:47+00:00

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VG Ansbach, 01.02.2011 - AN 1 K 10.02237 - dejure.org
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VG Ansbach, 01.02.2011 - AN 1 K 10.02237 (https://dejure.org/2011,67718)
VG Ansbach, Entscheidung vom 01.02.2011 - AN 1 K 10.02237 (https://dejure.org/2011,67718)
VG Ansbach, Entscheidung vom 01. Februar 2011 - AN 1 K 10.02237 (https://dejure.org/2011,67718)
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Vielmehr ist in dieser Norm die Grenze, bis zu der ein Versorgungsbezug des Ausgleichsberechtigten einer Anpassung nicht entgegensteht, gegenüber dem früheren Recht zugunsten des Ausgleichspflichtigen mit der Umstellung von einer Wert- auf eine Zeitgrenze faktisch sogar um ein Jahr (von 24 auf 36 Monate) verlängert worden (zur Verfassungsmäßigkeit des § 37 Abs. 2 VersAusglG vgl auch LSG Sachsen-Anhalt Urteil vom 10.10.2013 - L 1 R 471/12 - Juris RdNr 14; LSG für das Saarland Urteil vom 29.3.2012 - L 1 R 78/11 - Juris RdNr 21; VG Ansbach Urteil vom 1.2.2011 - AN 1 K 10.02237 - Juris RdNr 37-52) .
Dieser Einschätzung, die - soweit ersichtlich - auch in der sozial- und verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung sowie der Literatur durchweg geteilt wird (vgl. nur Bayerisches LSG…, Urteil vom 11.11.2013 - L 13 R 316/13 -, juris Rn. 34-38; LSG Sachsen-Anhalt…, Urteil vom 10.10.2013 - L 1 R 471/12 -, juris Rn. 14; LSG Saarland…, Urteil vom 29.03.2012 - L 1 R 78/11 -, juris Rn. 21;… OVG Münster, a.a.O., juris Rn. 7-9; VG Saarlouis…, Urteil vom 16.06.2015 - 2 K 17/14 -, juris Rn. 30-33;… VG Köln, a.a.O., Rn. 20-34;… VG Düsseldorf, a.a.O., Rn. 25 f.; VG Ansbach, Urteil vom 01.02.2011 - AN 1 K 10.02237 -, juris Rn. 37-50;… Breuers, a.a.O., Rn. 11), schließt sich auch die Kammer nach eigener rechtlicher Prüfung vollumfänglich an.
Vielmehr ist in dieser Norm die Grenze, bis zu der ein Versorgungsbezug des Ausgleichsberechtigten einer Anpassung nicht entgegensteht, gegenüber dem früheren Recht zugunsten des Ausgleichspflichtigen mit der Umstellung von einer Wert- auf eine Zeitgrenze faktisch sogar um ein Jahr (von 24 auf 36 Monate) verlängert worden (zur Verfassungsmäßigkeit des § 37 Abs. 2 VersAusglG: Bundessozialgericht - BSG -, Urteil vom 11. Februar 2015 - B 13 R 9/14 R, zitiert nach juris, mit Verweis auf: Landessozialgericht - LSG - Sachsen-Anhalt…, Urteil vom 10. Oktober 2013 - L 1 R 471/12 - juris Rn. 14; LSG für das Saarland…, Urteil vom 29. März 2012 - L 1 R 78/11 - juris Rn. 21; VG Ansbach, Urteil vom 01. Februar 2011 - AN 1 K 10.02237 - juris Rn. 37-52).
Vielmehr ist in dieser Norm die Grenze, bis zu der ein Versorgungsbezug des Ausgleichsberechtigten einer Anpassung nicht entgegensteht, gegenüber dem früheren Recht zugunsten des Ausgleichspflichtigen mit der Umstellung von einer Wert- auf eine Zeitgrenze faktisch sogar um ein Jahr (von 24 auf 36 Monate) verlängert worden (zur Verfassungsmäßigkeit des § 37 Abs. 2 VersAusglG vgl auch LSG SachsenAnhalt Urteil vom 10.10.2013 - L 1 R 471/12 - Juris RdNr 14; LSG für das Saarland Urteil vom 29.3.2012 - L 1 R 78/11 - Juris RdNr 21; VG Ansbach Urteil vom 1.2.2011 - AN 1 K 10.02237 - Juris RdNr 37-52; VG Münster Urteil vom 27.7.2012 - 3 K 1335/11 - Juris RdNr 21 ff; VG Düsseldorf Gerichtsbescheid vom 28.12.2012 - 23 K 6741/11 - Juris RdNr 26 ff und Urteil vom 25.1.2013 - 13 K 5193/12 - Juris RdNr 25 ff sowie VG für das Saarland Urteil vom 16.7.2015 - 2 K 17/14 - Juris RdNr 30).
So auch VG Ansbach, Urteil vom 1. Februar 2011 - AN 1 K 10.02237 -, veröffentlicht bei juris, dort Rn 47.
vgl. ebenfalls BVerfG, Urteil vom 5. Juli 1989, a.a.O. und VG Ansbach, Urteil vom 1. Februar 2011, a.a.O., Rn 49.
Die vergleichbare Regelung in § 37 Abs. 2 VersAusglG ist unter Berücksichtigung dieser Kriterien verfassungsrechtlich ebenfalls nicht zu beanstanden (so auch Urteil des Verwaltungsgerichts Ansbach vom 01. Februar 2001 - AN 1 K 10.02237 - juris).
Nichts anderes gilt für §§ 37, 38 VersAusglG (so auch VG Ansbach, Urteil vom 1.2.2011, Az. AN 1 K 10.02237).
Vorliegend war die Schaffung einer allgemeinen Billigkeitsregelung zum Ausgleich von Härten des Versorgungsausgleichs, die die Belange des einzelnen Ausgleichsverpflichteten in den Blick genommen hätte, ausgeschlossen, da solche Regelungen dem Versicherungswesen im Allgemeinen und dem System der Sozialversicherung im Besonderen fremd sind (vgl. VG Ansbach, Urteil vom 1. Februar 2011 - AN 1 K 10.02237 -, juris).
Diese dürfen durch die Folgen des - privat-rechtlichen - Versorgungsausgleichs nicht über Gebühr belastet werden (vgl. VG Ansbach, Urteil vom 1. Februar 2011 - AN 1 K 10.02237 -, juris).
Ebenso zur Verfassungsmäßigkeit von § 37 Abs. 2 VersAusglG Verwaltungsgericht Münster, Urteil vom 27. Juli 2012 - 3 K 1335/11 -, juris, Rdn. 21 ff.; Verwaltungsgericht Ansbach, Urteil vom 1. Februar 2011 - AN 1 K 10.02237 -, juris, Rdn. 37 ff.
Ebenso zur Verfassungsmäßigkeit von § 37 Abs. 2 VersAusglG: VG Düsseldorf, Urteil vom 25.01.2013 -13 K 5193/12 und Gerichtsbescheid vom 28.12.2012 -23 K 6741/11-; VG Münster, Urteil vom 27.07.2012 -3 K 1335/11-; VG Ansbach, Urteil vom 01.02.2011 -AN 1 K 10.02237-; alle Entscheidungen zitiert nach juris.

References: § 37
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