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Timestamp: 2019-10-17 07:38:16+00:00

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Nebenkosten | Immobilien Wild
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Grunderwerbsteuer vom Wert der Gegenleistung … 3,5 % (Ermäßigung oder Befreiung in Sonderfällen möglich)
Grundbuchseintragungsgebühr (Eigentumsrecht) … 1 %
Allfällige Anliegerleistungen laut Vorschreibung der Gemeinde (Aufschließungskosten und Kosten der Baureifmachung des Grundstückes) sowie Anschlussgebühren und -kosten (Strom, Gas, Wasser, Kanal, Telefon etc.)4
bis EUR 36.336,42 … je 4 %
von EUR 36.336,43 bis EUR 48.448,50 …. EUR 1.453,46
ab EUR 48.448,51 … je 3 %
von beiden Auftraggebern (Verkäufer und Käufer) … jeweils zzgl. 20 % USt.
Grundbuchseintragungsgebühr … 1,2 %
Allgemeine Rangordnung für die Verpfändung … 0,6 %
Das Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG) schreibt vor, dass bei Verkauf oder In-Bestand-Gabe eines Gebäudes oder ei- nes Nutzungsobjektes der Verkäufer oder Bestandgeber dem Käufer oder Bestandnehmer (Mieter oder Pächter) bis spätes- tens zur Abgabe der Vertragserklärung einen zu diesem Zeit- punkt höchstens zehn Jahre alten Energieausweis vorzulegen und ihm diesen, wenn der Vertrag abgeschlossen wird, aus- zuhändigen hat. Der Verkäufer oder Bestandgeber hat die Wahl, entweder ei- nen Energieausweis über die Gesamtenergieeffzienz des Nutzungsobjekts oder die Gesamtenergieeffzienz eines ver- gleichbaren Nutzungsobjekts im selben Gebäude oder die Gesamtenergieeffzienz des gesamten Gebäudes auszuhändigen. Der Energieausweis ist nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften zu erstellen und soll eine vergleichbare Informa- tion über den energetischen »Normverbrauch« eines Objekts verschaffen. Die Berechnung der Energiekennzahlen basiert auf nutzungsunabhängigen Kenngrößen bei vordefnierten Rahmenbedingungen, weshalb bei tatsächlicher Nutzung er- hebliche Abweichungen auftreten können. Wird kein Energieausweis vorgelegt, gilt gem. § 5 EAVG zu- mindest eine dem Alter und Art des Gebäudes entsprechen-6 de Gesamtenergieeffzienz als vereinbart. Keine Vorlagepficht eines Energieausweises besteht für jene Gebäude oder Nut- zungsobjekte, für die auch nach den jeweils anwendbaren baurechtlichen Vorschriften der Länder kein Energieausweis erstellt werden muss.
§ 6 (1) Der Auftraggeber ist zur Zahlung einer Provision für den Fall verpflichtet, dass das zu vermittelnde Geschäft durch die vertragsgemäße verdienstliche Tätigkeit des Maklers mit einem Dritten zustande kommt. (3) Der Makler hat auch dann Anspruch auf Provision, wenn auf Grund seiner Tätigkeit zwar nicht das vertragsgemäß zu vermittelnde Geschäft, wohl aber ein diesem nach sei- nem Zweck wirtschaftlich gleichwertiges Geschäft zustande kommt. (4) Dem Makler steht keine Provision zu, wenn er selbst Ver- tragspartner des Geschäfts wird. Dies gilt auch, wenn das mit dem Dritten geschlossene Geschäft wirtschaftlich ei- nem Abschluss durch den Makler selbst gleichkommt. Bei ei- nem sonstigen familiären oder wirtschaftlichen Naheverhält- nis zwischen dem Makler und dem vermittelten Dritten, das die Wahrung der Interessen des Auftraggebers beeinträchti- gen könnte, hat der Makler nur dann einen Anspruch auf Pro- vision, wenn er den Auftraggeber unverzüglich auf dieses Na- heverhältnis hinweist. § 7 (1) Der Anspruch auf Provision entsteht mit der Rechts- wirksamkeit des vermittelten Geschäfts. Der Makler hat kei- nen Anspruch auf einen Vorschuss. § 10 Der Provisionsanspruch und der Anspruch auf den Ersatz zusätzlicher Aufwendungen werden mit ihrer Entstehung fällig.7
(3) Leistungen nach Abs. 1 und Abs. 2 gelten als Vergütungs- betrag im Sinn des § 1336 ABGB. Eine Vereinbarung nach § 15 MaklerG ist bei Maklerver- trägen mit Verbrauchern schriftlich zu treffen.
§ 30 b KSchG (1) Der Immobilienmakler hat vor Abschluss des Maklervertrags dem Auftraggeber, der Verbraucher ist, mit der Sorgfalt eines ordentlichen Immobilienmaklers eine schriftli- che Übersicht zu geben, aus der hervorgeht, dass er als Mak- ler einschreitet, und die sämtliche dem Verbraucher durch den Abschluss des zu vermittelnden Geschäfts voraussichtlich erwachsenden Kosten, einschließlich der Vermittlungsprovisi- on ausweist. Die Höhe der Vermittlungsprovision ist gesondert anzuführen; auf ein allfälliges wirtschaftliches oder familiäres Naheverhältnis im Sinn des § 6 Abs. 4 dritter Satz MaklerG ist hinzuweisen. Wenn der Immobilienmakler kraft Geschäftsge- brauchs als Doppelmakler tätig sein kann, hat diese Übersicht auch einen Hinweis darauf zu enthalten. Bei erheblicher Än- derung der Verhältnisse hat der Immobilienmakler die Über- sicht entsprechend richtig zu stellen. Erfüllt der Makler diese Pfichten nicht spätestens vor Vertragserklärung des Auftrag- gebers zum vermittelten Geschäft, so gilt § 3 Abs. 4 MaklerG. (2) Der Immobilienmakler hat dem Auftraggeber die nach § 3 Abs. 3 MaklerG erforderlichen Nachrichten schriftlich mit- zuteilen. Zu diesen zählen jedenfalls auch sämtliche Umstän- de, die für die Beurteilung des zu vermittelnden Geschäfts wesentlich sind. Anmerkung: Aufgrund des bestehenden Geschäftgebrauchs kön- nen Immobilienmakler auch ohne ausdrückliche Einwilligung des Auftraggebers als Doppelmakler tätig sein. Wird der Immobilien- makler auftragsgemäß nur für eine Partei des zu vermittelnden Ge- schäfts tätig, hat er dies dem Dritten mitzuteilen.
Bei Veräußerung einer im Privatvermögen stehenden Lie- genschaft (bebaut oder unbebaut) innerhalb von 10 Jah- ren ab der entgeltlichen Anschaffung (Spekulationsfrist) unterliegen die Einkünfte aus Spekulationsgeschäften (Spekulationsgewinn) beim Veräußerer der Einkommens- besteuerung. Zur Ermittlung des Spekulationsgewinnes ist der um die Veräußerungskosten verminderte Veräußerungserlös den seinerzeitigen Anschaffungskosten, zuzüglich Instand- setzungs- und Herstellungsaufwendungen und abzüglich steuerfreier Subventionen i. S. d. § 28 Abs. 6 EStG 1988 ge- genüberzustellen.
Im Falle einer verpfichtenden Nachversteuerung (besonde- re Einkünfte) der begünstigt abgesetzten Teilabsetzbeträge für Herstellungsaufwendungen (1/10, 1/15), kann der Nach-10 versteuerungsbetrag in Abzug gebracht werden. Im Ergebnis dürfen ab 2007 nur jene AfA-Beträge oder aber auch Teilab- setzbeträge als Werbungskosten bei der Spekulationsgewinn- berechnung abgezogen werden, welche nach der Veräuße- rung steuerlich nicht mehr berücksichtigt werden dürfen. Hat der Veräußerer die Liegenschaft unentgeltlich (z. B. durch Schenkung, Erbschaft) erworben, so errechnet sich die Spekulationsfrist ab dem Zeitpunkt der Anschaffung durch den Rechtsvorgänger. Die vom Veräußerer zu entrichtende Ein- kommensteuer auf den Spekulationsgewinn wird auf Antrag um die beim Erwerb entrichtete Erbschafts- oder Schenkungs- steuer ermäßigt.
kann binnen einer Woche schriftlich seinen Rücktritt er- klären. Die Frist beginnt erst dann zu laufen, wenn der Verbraucher eine Zweitschrift der Vertragserklärung und eine Rücktritts- belehrung erhalten hat, d. h. entweder am Tag nach Abga- be der Vertragserklärung oder, sofern die Zweitschrift samt Rücktrittsbelehrung später ausgehändigt worden ist, zu die- sem späteren Zeitpunkt. Das Rücktrittsrecht erlischt jeden- falls spätestens einen Monat nach dem Tag der erstmaligen Besichtigung. Die Vereinbarung eines Angelds, Reugelds oder einer Anzah- lung vor Ablauf der Rücktrittsfrist nach § 30 a KSchG ist un- wirksam.
Die Frist beginnt erst zu laufen, wenn dem Verbraucher eine »Urkunde« ausgefolgt wurde, die Namen und Anschrift des Unternehmers, die zur Identifzierung des Vertrages notwen- digen Angaben und eine Belehrung über das Rücktrittsrecht enthält. Bei fehlender oder fehlerhafter Belehrung über das Rücktritts- recht steht dem Konsumenten dieses ohne eine Befristung zu. Anmerkung: Nimmt der Verbraucher z. B. aufgrund eines Inserates des Immobilienmaklers mit diesem Verbindung auf, so hat der Ver- braucher selbst angebahnt und daher – gleichgültig, wo der Vertrag geschlossen wurde – kein Rücktrittsrecht gemäß § 3 KSchG.
Die Rücktrittsfrist beträgt eine Woche ab Erkennbarkeit des Nichteintritts für den Verbraucher, wenn er über dieses Rück- trittsrecht schriftlich belehrt wurde. Das Rücktrittsrecht endet aber jedenfalls einen Monat nach beidseitiger vollständiger Vertragserfüllung. Ausnahmen vom Rücktrittsrecht:
Mit dem Bauträgervertragsgesetz wurden Schutzbestim- mungen für die Erwerber von Rechten an erst zu errichten- den bzw. durchgreifend zu erneuernden Gebäuden, Wohnun- gen bzw. Geschäftsräumen geschaffen. Das Gesetz ist nur auf Bauträgerverträge anzuwenden, bei denen Vorauszahlungen von mehr als 150,– Euro pro Quadratmeter Nutzfäche zu leis- ten sind. Der Erwerber kann von seiner Vertragserklärung zurück- treten, wenn ihm der Bauträger nicht eine Woche vor deren Abgabe schriftlich folgendes mitgeteilt hat:
Sofern der Erwerber nicht spätestens eine Woche vor Abgabe seiner Vertragserklärung die oben in Pkt. 1–5 genannten In- formationen sowie eine Belehrung über das Rücktrittsrecht schriftlich erhält, steht ihm ein Rücktrittsrecht zu. Der Rücktritt kann vor Zustandekommen des Vertrages unbefristet erklärt werden; danach ist der Rücktritt binnen 14 Tagen zu erklä-15 ren. Die Rücktrittsfrist beginnt mit Erhalt der Informationen zu laufen, jedoch nicht vor Zustandekommen des Vertrages. Un- abhängig vom Erhalt dieser Informationen erlischt das Rück- trittsrecht aber jedenfalls spätestens 6 Wochen nach Zustan- dekommen des Vertrages. Darüber hinaus kann der Erwerber von seiner Vertragserklä- rung zurücktreten, wenn eine von den Parteien dem Vertrag zugrunde gelegte Wohnbauförderung ganz oder in erheb- lichem Ausmaß aus nicht bei ihm gelegenen Gründen nicht gewährt wird. Der Rücktritt ist binnen 14 Tagen zu erklären. Die Rücktrittsfrist beginnt, sobald der Erwerber vom Unter- bleiben der Wohnbauförderung informiert wird und gleichzei- tig oder nachher eine schriftliche Belehrung über das Rück- trittsrecht erhält. Das Rücktrittsrecht erlischt jedoch spätestens 6 Wochen nach Erhalt der Information über das Unterbleiben der Wohn- bauförderung. Der Erwerber kann den Rücktritt dem Bauträger oder dem Treuhänder gegenüber schriftlich erklären.
Vergebührung des Mietvertrages (§ 33 TP 5 GebG):1% des auf die Vertragsdauer entfallenden Bruttomietzinses (inkl. USt), höchstens das 18fache des Jahreswertes, bei unbestimmter Vertragsdauer 1% des dreifachen Jahreswertes.Seit 1.7.1999 ist der Bestandgeber (bzw. in dessen Vertretung z.B. der Makler, Hausverwalter, Rechtsanwalt oder Notar) verpflichtet, die Gebühr selbst zu berechnen und abzuführen. Bei befristeten Bestandverträgen über Gebäude oder Gebäudeteile, die überwiegend Wohnzwecken dienen, sind die Gebühren ab diesem Zeitpunkt mit dem Dreifachen des Jahreswertes begrenzt.
VermittlungsprovisionFür die Berechnung der Provision wird der Bruttomietzins herangezogen. Dieser besteht aus:
Pachtverhältnisse insbesondere in der Land- und ForstwirtschaftFür die Vermittlung der Verpachtung von Liegenschaften oder Liegenschafts- teilen darf mit beiden Auftraggebern eine Provision vereinbart werden, die mit einem Prozentsatz des auf die Pachtdauer entfallenden Pachtzinses festgelegt ist.Bei unbestimmter Pachtdauer………………5% des auf 5 Jahre entfallenden PachtzinsesBei bestimmter Pachtdauer
bis zu 6 Jahren……………….5% bis zu 12 Jahren…………….4%
bis zu 24 Jahren……………..3% über 24 Jahre………………..2%
Unternehmenspacht Bei unbestimmter Pachtdauer………………..3-facher monatlicher PachtzinsBei bestimmter Pachtdauer
über 10 Jahre………………..3%
Rücktritt vom Immobiliengeschäft nach § 30 a KSchGEin Auftraggeber (Kunde), der Verbraucher (§ 1 KSchG) ist und seine Vertrags- erklärung
Rücktrittsrecht bei „Haustürgeschäften“ nach § 3 KSchGEin Auftraggeber (Kunde), der Verbraucher (§ 1 KSchG) ist und seine Vertrags- erklärung
Das Rücktrittsrecht bei Nichteintritt maßgeblicher Umstände (§ 3 a KSchG)Der Verbraucher kann von seinem Vertragsantrag oder vom Vertrag schriftlich zurücktreten, wenn
Das Rücktrittsrecht beim Bauträgervertrag nach § 5 BTVG Mit dem Bauträgervertragsgesetz wurden Schutzbestimmungen für die Erwerber von Rechten an erst zu errichtenden bzw. durchgreifend zu erneuernden Gebäuden, Wohnungen bzw. Geschäftsräumen geschaffen. Das Gesetz ist nur auf Bauträgerverträge anzuwenden, bei denen Vorauszahlungen von mehr als € 150,00 pro Quadratmeter Nutzfläche zu leisten sind.Der Erwerber kann von seiner Vertragserklärung zurücktreten, wenn ihm der Bauträger nicht eine Woche vor deren Abgabe schriftlich folgendes mitgeteilt hat:
Objektart: Büro / Praxis Einzelhandel Grundstück Haus Wohnung Zinshaus / Renditeobjekt

References: § 5

§ 6
 § 7
 § 10
 § 1336
 § 15

§ 30
 § 6
 § 3
 § 3
 § 28
 § 30
 § 3
 § 30
 § 3
 § 5