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Hamburgisches Beamtengesetz (HmbBG) Vom 15. Dezember 20091) - PDF
Hamburgisches Beamtengesetz (HmbBG) Vom 15. Dezember 20091)
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1 Hamburgisches Beamtengesetz (HmbBG) Vom 15. Dezember 20091) 1) Verkündet als Artikel 1 des Gesetzes zur Neuregelung des hamburgischen Beamtenrechst vom 15. Dezember 2009 (HmbGVBl. S. 405) Fundstelle: HmbGVBl. 2009, S. 405 Inhaltsübersicht Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften 1 Geltungsbereich 2 Verleihung der Dienstherrnfähigkeit durch Satzung 3 Oberste Dienstbehörde, Dienstvorgesetzte und Vorgesetzte Abschnitt 2 Beamtenverhältnis 4 Vorbereitungsdienst 5 Beamtinnen und Beamte auf Probe in Ämtern mit leitender Funktion 6 Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamte 7 Beamtinnen und Beamte auf Zeit 8 Zulassung von Ausnahmen für die Berufung in das Beamtenverhältnis 9 Zuständigkeit für die Ernennung, Wirkung der Ernennung 10 Stellenausschreibung, Feststellung der gesundheitlichen Eignung Feststellung der Nichtigkeit der Ernennung, Verbot der Führung der 11 Dienstgeschäfte 12 Rücknahme der Ernennung Abschnitt 3 Laufbahn 13 Laufbahn 14 Zugangsvoraussetzungen zu den Laufbahnen 15 Bei einem anderen Dienstherrn erworbene Vorbildung und Laufbahnbefähigung 16 Erwerb der Laufbahnbefähigung auf Grund des Gemeinschaftsrechts 17 Andere Bewerberinnen und Bewerber 18 Einstellung 19 Probezeit 20 Beförderung 21 Aufstieg 22 Fortbildung 23 Benachteiligungsverbot, Nachteilsausgleich 24 Laufbahnwechsel 25 Laufbahnverordnungen 26 Ausbildungs- und Prüfungsordnungen Abschnitt 4 Landesinterne Abordnung, Versetzung und2 Körperschaftsumbildung 27 Grundsatz 28 Abordnung 29 Versetzung Abschnitt 5 Beendigung des Beamtenverhältnisses 1. Entlassung und Verlust der Beamtenrechte 30 Entlassung kraft Gesetzes 31 Entlassung durch Verwaltungsakt 32 Zuständigkeit, Verfahren und Wirkung der Entlassung 33 Wirkung des Verlustes der Beamtenrechte und eines Wiederaufnahmeverfahrens 34 Gnadenrecht 2. Ruhestand und einstweiliger Ruhestand 35 Ruhestand wegen Erreichens der Altersgrenze 36 Ruhestand auf Antrag 37 Einstweiliger Ruhestand 38 Einstweiliger Ruhestand bei Umbildung von Körperschaften 39 Einstweiliger Ruhestand bei Umbildung und Auflösung von Behörden 40 Beginn des einstweiligen Ruhestandes 3. Dienstunfähigkeit 41 Verfahren bei Dienstunfähigkeit und begrenzter Dienstfähigkeit 42 Ruhestand bei Beamtenverhältnis auf Probe 43 Wiederherstellung der Dienstfähigkeit 44 Ärztliche Untersuchung 4. Gemeinsame Bestimmungen 45 Beginn des Ruhestandes, Zuständigkeiten Abschnitt 6 Rechtliche Stellung im Beamtenverhältnis 1. Allgemeines 46 Verschwiegenheitspflicht, Aussagegenehmigung 47 Diensteid 48 Verbot der Führung der Dienstgeschäfte 49 Verbot der Annahme von Belohnungen und Geschenken 50 Annahme von Titeln, Orden und Ehrenzeichen 51 Dienstvergehen von Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamten 52 Schadensersatz 53 Übergang von Schadensersatzansprüchen 54 Ausschluss und Befreiung von Amtshandlungen 55 Wohnungswahl, Dienstwohnung 56 Aufenthalt in erreichbarer Nähe 57 Dienstkleidungsvorschriften 58 Amtsbezeichnung 59 Dienstjubiläen 60 Dienstzeugnis 2. Arbeitszeit und Urlaub 61 Regelmäßige Arbeitszeit, Bereitschaftsdienst, Mehrarbeit3 62 Teilzeitbeschäftigung 63 Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung aus familiären Gründen 64 Urlaub ohne Dienstbezüge 65 Höchstdauer von Beurlaubung und unterhälftiger Teilzeit 66 Hinweispflicht und Benachteiligungsverbot 67 Fernbleiben vom Dienst, Erkrankung 68 Urlaub 69 Wahlvorbereitungs- und Mandatsurlaub 3. Nebentätigkeit und Tätigkeit nach Beendigung des Beamtenverhältnisses 70 Nebentätigkeit 71 Pflicht zur Übernahme einer Nebentätigkeit 72 Anzeigefreie Nebentätigkeiten 73 Verbot einer Nebentätigkeit 74 Ausübung von Nebentätigkeiten 75 Verfahren 76 Rückgriffsanspruch der Beamtin und des Beamten 77 Erlöschen der mit dem Hauptamt verbundenen Nebentätigkeiten 78 Verordnungsermächtigung 79 Tätigkeit nach Beendigung des Beamtenverhältnisses 4. Fürsorge 80 Beihilfe in Krankheits-, Pflege-, Geburts- und Todesfällen 81 Mutterschutz, Elternzeit 82 Arbeitsschutz 83 Ersatz von Sachschäden 84 Reise- und Umzugskosten 5. Personalakten 85 Inhalt der Personalakten sowie Zugang zu Personalakten 86 Beihilfeunterlagen 87 Anhörung 88 Einsichtnahme in Personalakten 89 Vorlage von Personalakten und Auskunft aus Personalakten 90 Entfernung von Unterlagen aus Personalakten 91 Aufbewahrungsfristen 92 Automatisierte Verarbeitung von Personalakten Abschnitt 7 Beteiligung der Spitzenorganisationen 93 Beteiligung der Spitzenorganisationen der Gewerkschaften und Berufsverbände Abschnitt 8 Landespersonalausschuss 94 Aufgaben des Landespersonalausschusses 95 Mitglieder 96 Rechtsstellung der Mitglieder 97 Geschäftsordnung und Verfahren 98 Beschlüsse 99 Amtshilfe 100 Geschäftsstelle4 Abschnitt 9 Beschwerdeweg und Rechtsschutz 101 Anträge und Beschwerden 102 Verwaltungsrechtsweg 103 Zustellung von Verfügungen und Entscheidungen Abschnitt 10 Besondere Vorschriften für einzelne Beamtengruppen 1. Allgemeines 104 Allgemeines 2. Bürgerschaft 105 Beamtinnen und Beamte der Bürgerschaft 3. Polizeivollzug 106 Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte, Einheitslaufbahn 107 Besondere Pflichten 108 Altersgrenze 109 Polizeidienstunfähigkeit 110 Gemeinschaftsunterkunft 111 Dienstkleidung 112 Heilfürsorge 113 Verbot der politischen Betätigung in Uniform 4. Feuerwehr 114 Beamtinnen und Beamte der Feuerwehr 5. Strafvollzug 115 Beamtinnen und Beamte des Strafvollzugs 6. Körperschaften 116 Zuständigkeit 7. Hochschulen 117 Beamtetes wissenschaftliches und künstlerisches Personal an Hochschulen 118 Sonderregelungen 119 Verpflichtung zur Übernahme einer Nebentätigkeit 120 Stellenausschreibungen für Professuren und Juniorprofessuren 121 Rechtsstellung der Professorinnen und Professoren 122 Abordnung und Versetzung von Professorinnen und Professoren Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand wegen Erreichens der Altersgrenze 123 für Professorinnen und Professoren 124 Arbeitszeit von Professorinnen und Professoren 125 Rechtsstellung der Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten Rechtsstellung der Oberassistentinnen und Oberassistenten, Oberingenieurinnen 126 und Oberingenieure, wissenschaftlichen und künstlerischen Assistentinnen und Assistenten, Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren 8. Schulen 127 Beamtinnen und Beamte im Schuldienst 9. Rechnungshof der Freien und Hansestadt Hamburg 128 Mitglieder und weitere Beamtinnen und Beamte des Rechnungshofs Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften5 1 Geltungsbereich (1) Dieses Gesetz gilt neben dem Beamtenstatusgesetz (BeamtStG) vom 17. Juni 2008 (BGBl. I S. 1010), geändert am 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160, 262), in der jeweils geltenden Fassung, soweit im Einzelnen nichts anderes bestimmt ist, für die Beamtinnen und Beamten 1. der Freien und Hansestadt Hamburg (Landesbeamtinnen und Landesbeamte) und 2. der der Aufsicht der Freien und Hansestadt Hamburg unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts (Körperschaftsbeamtinnen und Körperschaftsbeamte). (2) Dieses Gesetz gilt nicht für die öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaften und ihre Verbände. 2 Verleihung der Dienstherrnfähigkeit durch Satzung ( 2 BeamtStG) Soweit die Dienstherrnfähigkeit durch Satzung verliehen wird, bedarf diese der Genehmigung des Senats. 3 Oberste Dienstbehörde, Dienstvorgesetzte und Vorgesetzte (1) Oberste Dienstbehörde der Landesbeamtinnen und Landesbeamten ist der Senat als oberste Verwaltungsbehörde. Oberste Dienstbehörde der Körperschaftsbeamtinnen und Körperschaftsbeamten ist die durch Gesetz, Rechtsverordnung oder Satzung bestimmte Stelle. (2) Dienstvorgesetzte oder Dienstvorgesetzter ist, wer für beamtenrechtliche Entscheidungen über die persönlichen Angelegenheiten der Beamtin oder des Beamten zuständig ist. (3) Vorgesetzte oder Vorgesetzter ist, wer der Beamtin oder dem Beamten für die dienstliche Tätigkeit Weisungen erteilen kann. (4) Die oberste Dienstbehörde kann Zuständigkeiten der oder des Dienstvorgesetzten auch teilweise zur Ausführung auf andere Behörden übertragen. Abschnitt 2 Beamtenverhältnis 4 Vorbereitungsdienst ( 4 BeamtStG) (1) Der Vorbereitungsdienst wird im Beamtenverhältnis auf Widerruf abgeleistet.6 (2) Abweichend von Absatz 1 kann die Ableistung des Vorbereitungsdienstes in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis außerhalb des Beamtenverhältnisses vorgesehen werden. Auf die Auszubildenden sind mit Ausnahme von 7 Absatz 1 Nummer 2 und 33 Absatz 1 Satz 3 BeamtStG die für Beamtinnen und Beamte im Vorbereitungsdienst geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes etwas anderes bestimmt wird. Anstelle des Diensteides ist eine Verpflichtungserklärung nach dem Verpflichtungsgesetz vom 2. März 1974 (BGBl. I S. 469, 547), geändert am 15. August 1974 (BGBl. I S. 1942), abzugeben. Wer sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes betätigt, darf nicht in das öffentlich-rechtliche Ausbildungsverhältnis aufgenommen werden. (3) Der Zugang zu einem Vorbereitungsdienst, der auch Voraussetzung für die Ausübung eines Berufes außerhalb des öffentlichen Dienstes ist, kann insgesamt oder in einzelnen Ausbildungsrichtungen beschränkt werden, soweit nicht genügend Ausbildungsplätze für die ordnungsgemäße Ausbildung aller Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung stehen. Es gelten die folgenden Auswahlgrundsätze: 1. Vorrangig ausgewählt werden Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung beziehungsweise für die Ausbildung in einer Ausbildungsrichtung, bei der zur Wahrung eines überragend wichtigen Gemeinschaftsgutes ein dringender Bedarf an ausgebildeten Bewerberinnen und Bewerbern besteht. 2. Innerhalb des nach Nummer 1 gebildeten Bewerberkreises oder sofern die Voraussetzungen nach Nummer 1 nicht oder nicht mehr vorliegen, erfolgt die Auswahl a) nach Eignung und Leistung; ist für die Einstellung das Bestehen einer Prüfung vorgeschrieben, sind die Prüfungsleistungen maßgebend, b) unter Berücksichtigung der Zeit, die seit der ersten Bewerbung verstrichen ist, c) unter Berücksichtigung der mit einer Ablehnung verbundenen außergewöhnlichen Härte; dafür sind vorab bis zu zehn vom Hundert der Ausbildungsplätze vorzubehalten. Die Verbindung der Auswahlgrundsätze sowie der Losentscheid bei Ranggleichheit sind möglich. (4) Bei gleichem Rang nach Absatz 3 Satz 3 haben diejenigen Bewerberinnen und Bewerber den Vorrang, die eine Dienstpflicht nach Artikel 12 a Absatz 1 oder 2 des Grundgesetzes erfüllt haben, mindestens zwei Jahre als Entwicklungshelferin oder Entwicklungshelfer im Sinne des Entwicklungshelfer-Gesetzes vom 18. Juni 1969 (BGBl. I S. 549), zuletzt geändert am 24. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2954, 2992), in der jeweils geltenden Fassung tätig waren, das freiwillige soziale Jahr oder das freiwillige ökologische Jahr im Sinne der 3 und 4 des Jugendfreiwilligendienstegesetzes vom 16. Mai 2008 (BGBl. I S. 842), in der jeweils geltenden Fassung oder eine Kinderbetreuungszeit von mindestens drei Jahren geleistet haben. Diese Bewerberinnen und Bewerber sind bevorzugt zuzulassen, wenn sie bei einer bis zur Dauer ihres Dienstes oder der Kinderbetreuungszeit im Umfang von drei Jahren früheren Bewerbung auf Grund fehlender Zulassungsbeschränkung oder bei bestehender Zulassungsbeschränkung nach Eignung7 und Leistung oder unter Berücksichtigung der Zeit, die seit der ersten Bewerbung verstrichen ist, zugelassen worden wären oder zuzulassen wären. Dies gilt nicht, wenn die Bewerberinnen und Bewerber zu einer Gruppe ranggleicher Bewerberinnen und Bewerber gehört hätten und die Entscheidung durch das Los erforderlich gewesen wäre. Zur Vermeidung einer unangemessenen Zurückstellung von Bewerberinnen und Bewerbern, die keinen der in Satz 1 genannten Dienste und keine Kinderbetreuungszeit geleistet haben, können die Laufbahnvorschriften von Satz 2 abweichen. (5) Die nach Absatz 3 Satz 1 zur Verfügung stehende Ausbildungskapazität wird ermittelt nach den 1. für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst durch den Haushaltsplan bereitgestellten Stellen und Mitteln, 2. personellen, räumlichen, sächlichen und fachspezifischen Gegebenheiten der Ausbildungseinrichtungen; die vorhandene Ausbildungskapazität ist voll auszuschöpfen. Die Erfüllung der den Ausbildungseinrichtungen unabhängig von der Durchführung des Vorbereitungsdienstes obliegenden öffentlichen Aufgaben darf nicht beeinträchtigt werden. (6) Der Senat bestimmt durch Rechtsverordnung unter Berücksichtigung der Absätze 3 bis 5 das Nähere zu den beschränkten Vorbereitungsdiensten, zu den Auswahlkriterien, zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren sowie zur Ermittlung von Ausbildungskapazitäten. (7) Die Absätze 3 bis 5 sind in Verbindung mit den dazu nach Absatz 6 erlassenen Rechtsverordnungen auf Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung im Vorbereitungsdienst ohne Berufung in das Beamtenverhältnis entsprechend anzuwenden. 5 Beamtinnen und Beamte auf Probe in Ämtern mit leitender Funktion ( 4, 22 BeamtStG) (1) Ein Amt mit leitender Funktion wird zunächst im Beamtenverhältnis auf Probe verliehen; es wird sogleich im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übertragen, wenn die Beamtin oder der Beamte bereits ein Amt mit mindestens demselben Endgrundgehalt im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit innehat oder innehatte. Die regelmäßige Probezeit dauert zwei Jahre. Zeiten, in denen der Beamtin oder dem Beamten die leitende Funktion bereits übertragen worden ist, können auf die Probezeit angerechnet werden. Der Landespersonalausschuss kann Ausnahmen von Satz 2 zulassen; die Mindestprobezeit beträgt auch nach Anrechnung von Zeiten nach Satz 3 ein Jahr. Eine Verlängerung der Probezeit ist nicht zulässig. (2) Ämter mit leitender Funktion im Sinne von Absatz 1 sind vorbehaltlich des Absatzes 3 die 1. Ämter der Besoldungsordnung B, 2. der Besoldungsgruppe A 16 angehörenden Ämter der Leiterinnen oder Leiter von Behörden, 3. Ämter der Leiterinnen oder Leiter öffentlicher Schulen. (3) Nicht unter Absatz 1 fallen 1. Ämter beim Rechnungshof, 2. Ämter bei der Bürgerschaft,8 3. Ämter, die von 37 erfasst werden, sowie 4. Ämter, die auf Grund gesetzlicher Vorschriften im Beamtenverhältnis auf Zeit übertragen werden. (4) In ein Amt im Sinne des Absatzes 1 darf nur berufen werden, wer 1. sich in einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder einem Richterverhältnis auf Lebenszeit befindet und 2. in dieses Amt auch als Beamtin oder Beamter auf Lebenszeit berufen werden könnte. Der Landespersonalausschuss kann Ausnahmen von Satz 1 zulassen. (5) Vom Tage der Berufung in ein Beamtenverhältnis auf Probe im Sinne von Absatz 1 ruhen für die Dauer dieses Verhältnisses die Rechte und Pflichten aus dem Amt, das der Beamtin oder dem Beamten oder der Richterin oder dem Richter zuletzt im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder Richterverhältnis auf Lebenszeit übertragen worden ist, mit Ausnahme der Pflicht zur Amtsverschwiegenheit und des Verbotes der Annahme von Belohnungen und Geschenken; das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder das Richterverhältnis auf Lebenszeit besteht fort. Dienstvergehen, die mit Bezug auf das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder das Beamtenverhältnis auf Probe begangen worden sind, werden so verfolgt, als stünde die Beamtin oder der Beamte nur im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. (6) Erhält eine Beamtin oder ein Beamter ein anderes Amt mit leitender Funktion nach Absatz 1, das in dieselbe Besoldungsgruppe eingestuft ist wie das ihr oder ihm zuvor übertragene Amt mit leitender Funktion, so läuft die Probezeit weiter. Wird der Beamtin oder dem Beamten ein höher eingestuftes Amt mit leitender Funktion nach Absatz 1 übertragen, so beginnt eine neue Probezeit. Die Probezeit in dem zuvor übertragenen Amt gilt als erfolgreich abgeschlossen, soweit sie mindestens sechs Monate betragen hat. (7) Die Beamtin oder der Beamte ist 1. mit Ablauf der Probezeit nach Absatz 1, 2. mit Beendigung ihres oder seines Beamtenverhältnisses auf Lebenszeit oder Richterverhältnisses auf Lebenszeit oder 3. mit der Verhängung mindestens einer Kürzung der Dienstbezüge aus dem Beamtenverhältnis auf Probe nach Absatz 1 entlassen. (8) Mit erfolgreichem Abschluss der Probezeit ist der Beamtin oder dem Beamten das Amt mit leitender Funktion auf Dauer im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu verleihen. Einer Richterin oder einem Richter darf das Amt mit leitender Funktion auf Dauer im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit beim gleichen Dienstherrn nur verliehen werden, wenn sie oder er seine Entlassung aus dem Richterverhältnis schriftlich verlangt. (9) Wird nach Ablauf der Probezeit das Amt mit leitender Funktion nicht auf Dauer verliehen, so endet der Anspruch auf Besoldung aus diesem Amt. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht. In den Fällen des Absatzes 7 Nummer 1 lebt das ruhende Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder das ruhende Richterverhältnis auf Lebenszeit wieder auf. 6 Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamte9 ( 5 BeamtStG) (1) Für Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamte gelten das Beamtenstatusgesetz und dieses Gesetz nach Maßgabe der Absätze 2 bis 5. (2) Nach Erreichen der Altersgrenze nach 35 Absatz 1 Satz 1 können Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamte verabschiedet werden. Sie sind zu verabschieden, wenn sie dienstunfähig sind oder als dienstunfähig angesehen werden können. Das Ehrenbeamtenverhältnis endet auch ohne Verabschiedung durch Zeitablauf, wenn es für eine bestimmte Amtszeit begründet worden ist. Es endet ferner durch Abberufung, wenn diese durch Rechtsvorschrift zugelassen ist. (3) Auf Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamte sind die Vorschriften über das Erlöschen privatrechtlicher Arbeitsverhältnisse ( 9 Absatz 5), die Laufbahnen ( 13 bis 26), die Abordnung und Versetzung ( 14 und 15 BeamtStG, 27 bis 29), die Ernennung und Entlassung nach Erreichen der Altersgrenze ( 23 Absatz 1 Nummer 5 BeamtStG), die anzeigepflichtigen Nebentätigkeiten ( 40 BeamtStG, 72 bis 75), die Wohnung ( 55), die Arbeitszeit ( 61) und den Arbeitsschutz ( 82) nicht anzuwenden. (4) Die Unfallfürsorge für Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamte und ihre Hinterbliebenen richtet sich nach 68 des Beamtenversorgungsgesetzes in der am 31. August 2006 geltenden Fassung. (5) Im Übrigen regeln sich die Rechtsverhältnisse nach den für die Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamten geltenden besonderen Rechtsvorschriften. 7 Beamtinnen und Beamte auf Zeit ( 6 BeamtStG) (1) Die Begründung des Beamtenverhältnisses auf Zeit ist nur zulässig zur Verleihung eines Amtes als 1. Oberbaudirektorin oder Oberbaudirektor, 2. Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit oder Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit, 3. Bezirksamtsleiterin oder Bezirksamtsleiter, 4. Professorin oder Professor ( 121 Absatz 2), 5. Hochschuldozentin oder Hochschuldozent ( 125 Absatz 1), 6. Oberassistentin oder Oberassistent, Oberingenieurin oder Oberingenieur, wissenschaftliche oder künstlerische Assistentin oder wissenschaftlicher oder künstlerischerassistent, Juniorprofessorin oder Juniorprofessor ( 126), 7. Präsidentin oder Präsident, hauptamtliche Vizepräsidentin oder hauptamtlicher Vizepräsident oder Kanzlerin oder Kanzler einer Hochschule, hauptamtliche Vizepräsidentin als Dekanin oder hauptamtlicher Vizepräsident als Dekan einer Fakultät der Universität Hamburg oder der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Kanzlerin als Geschäftsführerin oder Kanzler als Geschäftsführer einer Fakultät der Universität Hamburg oder der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, beträgt die Amtszeit neun Jahre. Für die Beamtinnen und Beamten auf Zeit finden die Vorschriften des dritten Abschnitts keine Anwendung.10 (2) Soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist, ist die Beamtin oder der Beamte auf Zeit verpflichtet, nach Ablauf der Amtszeit das Amt weiterzuführen, wenn sie oder er unter mindestens gleich günstigen Bedingungen für wenigstens die gleiche Zeit wieder in dasselbe Amt berufen werden soll und das 61. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Kommt die Beamtin oder der Beamte auf Zeit dieser Verpflichtung nicht nach, so ist sie oder er mit Ablauf der Amtszeit aus dem Beamtenverhältnis entlassen. Wird die Beamtin oder der Beamte auf Zeit im Anschluss an ihre oder seine Amtszeit erneut in dasselbe Amt für eine weitere Amtszeit berufen, so gilt das Beamtenverhältnis als nicht unterbrochen. (3) Wird die Bezirksamtsleiterin oder der Bezirksamtsleiter aus einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu einem Dienstherrn im Geltungsbereich dieses Gesetzes nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 auf Zeit ernannt, tritt die Beamtin oder der Beamte mit dem Ende des Amtsverhältnisses als Bezirksamtsleiterin oder als Bezirksamtsleiter in den einstweiligen Ruhestand. Ihr oder ihm soll innerhalb von drei Monaten nach Beendigung des Amtsverhältnisses als Bezirksamtsleiterin oder Bezirksamtsleiter ein dem früheren Amt entsprechendes Amt im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übertragen werden, wenn sie oder er dies innerhalb des ersten Monats nach der Beendigung beantragt. Wird kein Amt übertragen, tritt sie oder er nach Maßgabe von Absatz 4 in den dauernden Ruhestand. (4) Soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist, tritt die Beamtin oder der Beamte auf Zeit vor Erreichen der Altersgrenze mit Ablauf der Zeit, für die sie oder er ernannt ist, in den Ruhestand, wenn sie oder er nicht entlassen oder im Anschluss an ihre oder seine Amtszeit für eine weitere Amtszeit erneut in dasselbe oder ein höherwertiges Amt berufen wird. Eine Beamtin oder ein Beamter auf Zeit im einstweiligen Ruhestand befindet sich mit Ablauf der Amtszeit dauernd im Ruhestand. Wird ein Bezirksamtsleiter abberufen, gilt er mit der Mitteilung über die Abberufung als in den einstweiligen Ruhestand versetzt; Satz 2 gilt entsprechend. (5) Ein Beamtenverhältnis auf Zeit kann nicht in ein solches auf Lebenszeit umgewandelt werden, ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit kann nicht in ein solches auf Zeit umgewandelt werden. 8 Zulassung von Ausnahmen für die Berufung in das Beamtenverhältnis ( 7 BeamtStG) Ausnahmen nach 7 Absatz 3 BeamtStG lässt die oberste Dienstbehörde zu. 9 Zuständigkeit für die Ernennung, Wirkung der Ernennung ( 8 BeamtStG) (1) Die Landesbeamtinnen und Landesbeamten werden nach Maßgabe der Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg vom Senat ernannt, soweit er dieses Recht nicht nach Artikel 45 der Verfassung auf andere Stellen übertragen hat. (2) Die Körperschaftsbeamtinnen und Körperschaftsbeamten werden von der obersten Dienstbehörde ernannt, soweit durch Gesetz, Rechtsverordnung oder Satzung nichts anderes bestimmt ist. (3) Einer Ernennung bedarf es auch bei der Verleihung eines anderen Amtes mit anderer Amtsbezeichnung beim Wechsel der Laufbahngruppe.11 (4) Die Ernennung wird mit dem Tage der Aushändigung der Ernennungsurkunde wirksam, wenn nicht in der Urkunde ausdrücklich ein späterer Tag bestimmt ist. (5) Mit der Begründung des Beamtenverhältnisses erlischt ein privatrechtliches Arbeitsverhältnis zum Dienstherrn. Es lebt auch im Fall der Nichtigkeit oder der Rücknahme dieser Ernennung nicht wieder auf. 10 Stellenausschreibung, Feststellung der gesundheitlichen Eignung ( 9 BeamtStG) (1) Die Bewerberinnen und Bewerber sollen durch Stellenausschreibung ermittelt werden. Einer Einstellung soll eine öffentliche Ausschreibung oder ein allgemein zugänglicher Hinweis im Internet vorausgehen. Die gesetzlichen Vorschriften über die Auswahl von Beamtinnen und Beamten auf Zeit bleiben unberührt. (2) Die gesundheitliche Eignung für die Berufung in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder in ein anderes Beamten- oder Beschäftigungsverhältnis mit dem Ziel der späteren Verwendung im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit ist auf Grund eines ärztlichen Gutachtens ( 44) festzustellen. (3) [1] Abschnitt 5 des Gendiagnostikgesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2529, 3672) ist entsprechend anzuwenden auf 1. alle Personen, a) die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis im Anwendungsbereich dieses Gesetzes stehen, insbesondere Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Referendarinnen und Referendare, b) die sich für ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis beworben haben und c) deren öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis beendet ist, 2. alle Dienstherren im Anwendungsbereich dieses Gesetzes. [1] Absatz 3 in Kraft mit Wirkung vom 1. Februar Feststellung der Nichtigkeit der Ernennung, Verbot der Führung der Dienstgeschäfte ( 11 BeamtStG) (1) Die Nichtigkeit der Ernennung wird von der obersten Dienstbehörde festgestellt. Die12 Feststellung der Nichtigkeit ist der Beamtin oder dem Beamten oder den versorgungsberechtigten Hinterbliebenen schriftlich bekannt zu geben. (2) Sobald der Grund für die Nichtigkeit bekannt wird, kann der Ernannten oder dem Ernannten jede weitere Führung der Dienstgeschäfte verboten werden; im Falle des 8 Absatz 1 Nummer 1 BeamtStG ist sie zu verbieten. Das Verbot der Amtsführung kann erst ausgesprochen werden, wenn im Fall 1. des 11 Absatz 1 Nummer 1 BeamtStG die schriftliche Bestätigung der Wirksamkeit der Ernennung, 2. des 11 Absatz 1 Nummer 2 BeamtStG die Bestätigung der Ernennung oder 3. des 11 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe a in Verbindung mit 7 Absatz 3 BeamtStG die Zulassung einer Ausnahme abgelehnt worden ist. (3) Die bis zu dem Verbot der Führung der Dienstgeschäfte vorgenommenen Amtshandlungen der Ernannten oder des Ernannten sind in gleicher Weise gültig, wie wenn die Ernennung wirksam gewesen wäre. (4) Die der Ernannten oder dem Ernannten gewährten Leistungen können belassen werden. 12 Rücknahme der Ernennung ( 12 BeamtStG) (1) Die Rücknahme der Ernennung wird von der obersten Dienstbehörde erklärt und ist der Beamtin oder dem Beamten schriftlich bekannt zu geben. In den Fällen des 12 Absatz 1 Nummern 3 und 4 BeamtStG muss die Rücknahme innerhalb einer Frist von sechs Monaten erfolgen; sie beginnt, wenn die oberste Dienstbehörde Kenntnis von der Ablehnung der nachträglichen Erteilung einer Ausnahme durch die nach 8 zuständige Stelle oder der Ablehnung der Nachholung der Mitwirkung durch den Landespersonalausschuss oder die Aufsichtsbehörde hat. Die Rücknahme der Ernennung ist auch nach Beendigung des Beamtenverhältnisses zulässig. (2) 11 Absätze 3 und 4 gilt entsprechend. Abschnitt 3 Laufbahn 13 1) Laufbahn (1) Eine Laufbahn umfasst alle Ämter, die derselben Fachrichtung und derselben Laufbahngruppe angehören. Zur Laufbahn gehören auch Vorbereitungsdienst und Probezeit. (2) Es gibt folgende Fachrichtungen: 1. Justiz, 2. Polizei,13 3. Feuerwehr, 4. Steuerverwaltung, 5. Bildung, 6. Gesundheits- und soziale Dienste, 7. Agrar- und umweltbezogene Dienste, 8. Technische Dienste, 9. Wissenschaftliche Dienste, 10. Allgemeine Dienste. (3) Die Zugehörigkeit zur Laufbahngruppe richtet sich nach der für die Laufbahn erforderlichen Vor- und Ausbildung. Zur Laufbahngruppe 2 gehören alle Laufbahnen, die einen Hochschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand voraussetzen. Zur Laufbahngruppe 1 gehören alle übrigen Laufbahnen. Innerhalb der Laufbahngruppen bestehen in Abhängigkeit von der Vor- und Ausbildung unterschiedliche Einstiegsämter. (4) Innerhalb einer Laufbahn können Ämter, die eine gleiche Qualifikation erfordern, zusammengefasst werden. Zur Kennzeichnung können Laufbahnzweige eingerichtet werden. Die Laufbahnbefähigung wird hierdurch nicht eingeschränkt. 1) Übergangsregelung für vorhandene Laufbahnbefähigungen gemäß Artikel 25 4 des Gesetzes zur Neuregelung des hamburgischen Beamtenrechts vom 15. Dezember 2009 (HmbGVBl. S. 405): Beamtinnen und Beamte sowie Bewerberinnen und Bewerber, die die Laufbahnbefähigung im Geltungsbereich dieses Gesetzes vor dem Tage des Inkrafttretens dieses Gesetzes erworben haben, besitzen die Befähigung für eine Laufbahn nach 13 HmbBG in der ab dem Inkrafttreten dieses Gesetzes geltenden Fassung. Dabei entspricht 1. die Laufbahngruppe des einfachen Dienstes der Laufbahngruppe 1 mit den Ämtern ab dem ersten Einstiegsamt, 2. die Laufbahngruppe des mittleren Dienstes der Laufbahngruppe 1 mit den Ämtern ab dem zweiten Einstiegsamt, 3. die Laufbahngruppe des gehobenen Dienstes der Laufbahngruppe 2 mit den Ämtern ab dem ersten Einstiegsamt, 4. die Laufbahngruppe des höheren Dienstes der Laufbahngruppe 2 mit den Ämtern ab dem zweiten Einstiegsamt. Der Senat regelt durch Verordnung die Überleitung der vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes eingerichteten Laufbahnen in die neuen Laufbahnen nach 13 HmbBG. 14 Zugangsvoraussetzungen zu den Laufbahnen (1) Für den Zugang zu Laufbahnen der Laufbahngruppe 1 im ersten Einstiegsamt sind mindestens zu fordern: 1. als Bildungsvoraussetzung a) der Hauptschulabschluss oder b) ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand und 2. als sonstige Voraussetzung 2. als sonstige Voraussetzung a) eine abgeschlossene Berufsausbildung oder b) ein abgeschlossener Vorbereitungsdienst.14 (2) Für den Zugang zu Laufbahnen der Laufbahngruppe 1 im zweiten Einstiegsamt sind mindestens zu fordern: 1. als Bildungsvoraussetzung a) der Realschulabschluss oder b) der Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder c) der Hauptschulabschluss und eine Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis oder d) ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand und 2. als sonstige Voraussetzung a) eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine geeignete hauptberufliche Tätigkeit oder b) ein mit einer Prüfung abgeschlossener Vorbereitungsdienst oder c) eine inhaltlich den Anforderungen des Vorbereitungsdienstes entsprechende abgeschlossene berufliche Ausbildung oder berufliche Fortbildung oder d) bei Laufbahnen mit besonderen Anforderungen eine abgeschlossene Berufsausbildung und ein Vorbereitungsdienst. Für das öffentlich-rechtliche Ausbildungsverhältnis nach Nummer 1 Buchstabe c gilt 4 Absatz 2 entsprechend, soweit dem nicht die Eigenart des Ausbildungsverhältnisses entgegensteht. (3) Für den Zugang zu Laufbahnen der Laufbahngruppe 2 im ersten Einstiegsamt sind mindestens zu fordern: 1. als Bildungsvoraussetzung a) die Hochschulzugangsberechtigung oder15 b) ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand und 2. als sonstige Voraussetzung a) ein mit einem Bachelorgrad abgeschlossenes Hochschulstudium oder ein gleichwertiger Abschluss und eine geeignete hauptberufliche Tätigkeit oder b) ein mit einer Prüfung abgeschlossener Vorbereitungsdienst oder c) bei Laufbahnen mit besonderen Anforderungen ein mit einem Bachelorgrad abgeschlossenes Hochschulstudium oder ein gleichwertiger Abschluss und ein mit einer Prüfung abgeschlossener Vorbereitungsdienst. Das Erfordernis einer hauptberuflichen Tätigkeit nach Nummer 2 Buchstabe a und des Vorbereitungsdienstes nach Nummer 2 Buchstabe c entfällt, wenn das Hochschulstudium oder der gleichwertige Abschluss auf Grund der vermittelten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden sowie der berufspraktischen Fähigkeiten und Kenntnisse von der obersten Dienstbehörde als für die Laufbahn unmittelbar qualifizierend anerkannt wurde. Die Anerkennung kann im Falle nicht ausreichender berufspraktischer Fähigkeiten und Kenntnisse an eine bis zu sechsmonatige Einführung in die Laufbahnaufgaben gebunden werden. (4) Für den Zugang zu Laufbahnen der Laufbahngruppe 2 im zweiten Einstiegsamt sind mindestens zu fordern: 1. als Bildungsvoraussetzung a) die Hochschulzugangsberechtigung oder b) ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand und 2. als sonstige Voraussetzung 2. als sonstige Voraussetzung a) ein mit einem Mastergrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossenes Hochschulstudium und eine geeignete hauptberufliche Tätigkeit oder b) ein mit einer Prüfung abgeschlossener Vorbereitungsdienst oder c)16 bei Laufbahnen mit besonderen Anforderungen ein mit einem Mastergrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossenes Hochschulstudium und ein mit einer Prüfung abgeschlossener Vorbereitungsdienst. Absatz 3 Satz 2 gilt entsprechend. 15 Bei einem anderen Dienstherrn erworbene Vorbildung und Laufbahnbefähigung (1) Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst einer Laufbahn darf nicht deshalb abgelehnt werden, weil die Bewerberin oder der Bewerber die für seine Laufbahn vorgeschriebene Vorbildung im Bereich eines anderen Dienstherrn erworben hat. (2) Wer die Laufbahnbefähigung in einem Ausbildungsoder Beschäftigungsverhältnis bei einem anderen Dienstherrn außerhalb des Geltungsbereiches dieses Gesetzes erworben hat, besitzt, soweit erforderlich nach Durchführung von Maßnahmen nach 24 Satz 3, die Befähigung für eine entsprechende Laufbahn nach den 13 und 14. Wurde ein Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnis nicht begründet, entscheidet die oberste Dienstbehörde über eine Anerkennung der Befähigung. 16 Erwerb der Laufbahnbefähigung auf Grund des Gemeinschaftsrechts Die Laufbahnbefähigung kann auch auf Grund der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22), zuletzt geändert am 7. April 2009 (ABl. EU Nr. L 93 S. 11), erworben werden. Das Nähere, insbesondere das Anerkennungsverfahren sowie die Ausgleichsmaßnahmen, regelt der Senat durch Rechtsverordnung. 17 Andere Bewerberinnen und Bewerber (1) Die Befähigung für eine Laufbahn kann auch ohne Erfüllen der vorgeschriebenen Zugangsvoraussetzungen erwerben, wer durch Lebens- und Berufserfahrung innerhalb oder außerhalb des öffentlichen Dienstes befähigt ist, die Aufgaben der angestrebten Laufbahn wahrzunehmen (andere Bewerberin oder Bewerber). Dies gilt nicht, wenn eine bestimmte Vorbildung, Ausbildung oder Prüfung durch eine Regelung außerhalb des Beamtenrechts vorgeschrieben oder eine besondere Vorbildung oder Fachausbildung nach der Eigenart der Laufbahnaufgaben zwingend erforderlich ist. (2) Die Befähigung von anderen Bewerberinnen oder anderen Bewerbern ist durch den Landespersonalausschuss festzustellen. 18 Einstellung Eine Ernennung unter Begründung eines Beamtenverhältnisses (Einstellung) ist im Beamtenverhältnis auf Probe oder auf Lebenszeit nur in einem Einstiegsamt zulässig. Abweichend von Satz 1 kann17 1. bei entsprechenden beruflichen Erfahrungen oder sonstigen Qualifikationen, die zusätzlich zu den in 14 geregelten Zugangsvoraussetzungen erworben wurden, wenn die Laufbahnvorschriften dies bestimmen, 2. für Beamtinnen und Beamte im Sinne des 37 oder 3. bei Zulassung einer Ausnahme durch den Landespersonalausschuss auch eine Einstellung in einem höheren Amt vorgenommen werden. 19 Probezeit (1) Probezeit ist die Zeit im Beamtenverhältnis auf Probe, während der sich die Beamtinnen und Beamten nach Erwerb der Befähigung für die Laufbahn bewähren sollen. (2) Die regelmäßige Probezeit dauert in allen Laufbahnen drei Jahre. Zeiten hauptberuflicher Tätigkeit innerhalb oder außerhalb des öffentlichen Dienstes können auf die Probezeit angerechnet werden, soweit die Tätigkeit nach Art und Bedeutung der Tätigkeit in der Laufbahn gleichwertig ist. Die Mindestprobezeit beträgt in der Laufbahngruppe 1 sechs Monate und in der Laufbahngruppe 2 ein Jahr. Die Mindestprobezeit kann unterschritten werden, wenn die anrechenbaren Zeiten im Beamtenverhältnis mit Dienstbezügen abgeleistet worden sind. (3) Eignung, Befähigung und fachliche Leistung der Beamtin oder des Beamten sind wiederholt zu bewerten und müssen bei prognostischer Wertung die zweifelsfreie Feststellung der Bewährung ergeben. Bei vorzeitiger Entlassung wegen mangelnder Bewährung oder bei Anrechnung von Zeiten auf die Probezeit ist mindestens einmalig eine Bewertung abzugeben. (4) Die Probezeit kann bis zu einer Höchstdauer von fünf Jahren verlängert werden. (5) Beamtinnen und Beamte im Sinne des 37 leisten keine Probezeit. 20 Beförderung (1) Beförderung ist eine Ernennung, durch die der Beamtin oder dem Beamten ein anderes Amt mit höherem Endgrundgehalt verliehen wird. Einer Beförderung steht es gleich, wenn einer Beamtin oder einem Beamten, ohne dass sich das Endgrundgehalt ändert, ein anderes Amt mit anderer Amtsbezeichnung beim Wechsel in die Laufbahngruppe 2 verliehen wird. (2) Eine Beförderung ist nicht zulässig 1. vor Feststellung der Eignung für einen höher bewerteten Dienstposten in einer Erprobungszeit von mindestens drei Monaten Dauer; dies gilt nicht für die Beamtinnen und Beamten nach den 7 und 37; die Erprobungszeit kann auch im Rahmen einer Zuweisung geleistet werden, 2. während der Probezeit, 3. vor Ablauf eines Jahres seit Beendigung der Probezeit, es sei denn, die Beamtin oder der Beamte hat während der Probezeit hervorragende Leistungen gezeigt, 4. vor Ablauf eines Jahres seit der letzten Beförderung, es sei denn, dass das derzeitige Amt nicht durchlaufen zu werden braucht. Ämter, die regelmäßig zu durchlaufen sind, dürfen nicht übersprungen werden.18 (3) Der Landespersonalausschuss kann Ausnahmen von Absatz 2 zulassen. (4) Legt ein Beamter, dessen Rechte und Pflichten aus dem Dienstverhältnis ruhen oder der ohne Bezüge beurlaubt ist, sein Mandat nieder und bewirbt er sich zu diesem Zeitpunkt erneut um einen Sitz im Deutschen Bundestag oder in der gesetzgebenden Körperschaft eines Landes, ist die Übertragung eines anderen Amtes nach Absatz 1 nicht zulässig. Dies gilt entsprechend für die Zeit zwischen zwei Wahlperioden. 21 Aufstieg Beamtinnen und Beamte mit der Befähigung für eine Laufbahn der Laufbahngruppe 1 können auch ohne Erfüllung der für die Laufbahn vorgeschriebenen Zugangsvoraussetzungen durch Aufstieg eine Befähigung für eine Laufbahn der Laufbahngruppe 2 erwerben. Für den Aufstieg soll die Ablegung einer Prüfung verlangt werden; die Laufbahnvorschriften können Abweichendes bestimmen. 22 Fortbildung Die berufliche Entwicklung in der Laufbahn und der Aufstieg setzen die erforderliche Fortbildung voraus. Die Beamtinnen und Beamten sind verpflichtet, an der dienstlichen Fortbildung teilzunehmen und sich selbst fortzubilden. Die dienstliche Fortbildung wird vom Dienstherrn gefördert, geregelt und durchgeführt. Er hat durch geeignete Maßnahmen für die Fortbildung der Beamtinnen und Beamten zu sorgen. 23 Benachteiligungsverbot, Nachteilsausgleich (1) Schwangerschaft, Mutterschutz, Elternzeit und die Betreuung von Kindern oder die Pflege einer oder eines nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen Angehörigen dürfen sich bei der Einstellung und der beruflichen Entwicklung nach Maßgabe der Absätze 2 und 3 nicht nachteilig auswirken. (2) Haben sich die Anforderungen an die fachliche Eignung einer Bewerberin oder eines Bewerbers für die Einstellung in den öffentlichen Dienst in der Zeit erhöht, in der sich ihre oder seine Bewerbung um Einstellung infolge der Geburt oder Betreuung eines Kindes verzögert hat, und hat sie oder er sich innerhalb von drei Jahren nach der Geburt dieses Kindes beworben, so ist der Grad ihrer oder seiner fachlichen Eignung nach den Anforderungen zu prüfen, die zu dem Zeitpunkt bestanden haben, zu dem sie oder er sich ohne die Geburt des Kindes hätte bewerben können. Für die Berechnung des Zeitraums der Verzögerung sind die Fristen nach 4 Absatz 1 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes vom 5. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2748), zuletzt geändert am 28. März 2009 (BGBl. I S. 634, 642), sowie nach 3 Absatz 2 des Mutterschutzgesetzes in der Fassung vom 20. Juni 2002 (BGBl. I S. 2319), zuletzt geändert am 17. März 2009 (BGBl. I S. 550, 553), in ihrer jeweils geltenden Fassung zugrunde zu legen. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für die Verzögerung der Einstellung wegen der tatsächlichen Pflege einer oder eines nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen. (3) Zum Ausgleich beruflicher Verzögerungen infolge der Geburt oder der tatsächlichen Betreuung oder Pflege eines Kindes unter achtzehn Jahren oder der tatsächlichen Pflege einer oder eines nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen kann19 1. die Beamtin oder der Beamte ohne Mitwirkung des Landespersonalausschusses abweichend von 20 Absatz 2 Satz 1 Nummern 2 und 3 während der Probezeit und vor Ablauf eines Jahres seit Beendigung der Probezeit befördert werden; das Ableisten der vorgeschriebenen Probezeit bleibt unberührt, 2. eine für die Einstellung in einen Vorbereitungsdienst oder in ein Beamtenverhältnis auf Probe vorgesehene Höchstaltersgrenze für diejenigen Bewerberinnen und Bewerber erhöht werden, die auf Grund der Geburt, Betreuung oder Pflege eines Kindes von einer Bewerbung vor Erreichen der Höchstaltersgrenze abgesehen haben. (4) Soweit in den Fällen des Nachteilsausgleichs für ehemalige Soldatinnen und Soldaten nach dem Arbeitsplatzschutzgesetz in der Fassung vom 14. Februar 2001 (BGBl. I S. 254), zuletzt geändert am 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160, 262), und dem Soldatenversorgungsgesetz in der Fassung vom 9. April 2002 (BGBl. I S. 1259, 1909), zuletzt geändert am 3. April 2009 (BGBl. I S. 700, 718), sowie für ehemalige Zivildienstleistende nach dem Zivildienstgesetz in der Fassung vom 17. Mai 2005 (BGBl. I S. 1347, 2301), zuletzt geändert am 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160, 262), und Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer nach dem Entwicklungshelfer-Gesetz vom 18. Juni 1969 (BGBl. I S. 549), zuletzt geändert am 24. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2954, 2992), in ihrer jeweils geltenden Fassung, in diesen Gesetzen nicht etwas Abweichendes bestimmt ist, sind die Absätze 2 und 3 entsprechend anzuwenden. 24 Laufbahnwechsel Ein Wechsel von einer Laufbahn in eine andere Laufbahn derselben Laufbahngruppe ist zulässig, wenn die Beamtin oder der Beamte die Befähigung für die neue Laufbahn besitzt. Besitzt die Beamtin oder der Beamte nicht die Befähigung für die neue Laufbahn, so ist ein Laufbahnwechsel durch Entscheidung der obersten Dienstbehörde zulässig. Dabei soll eine Einführung vorgesehen werden. Ist eine bestimmte Vorbildung, Ausbildung oder Prüfung außerhalb des Beamtenrechts vorgeschrieben oder nach der Eigenart der neuen Aufgaben zwingend erforderlich, so ist ein Wechsel nur durch entsprechende Maßnahmen zum Erwerb dieser besonderen Zugangsvoraussetzungen zu der Laufbahn zulässig. 25 [1] Laufbahnverordnungen Der Senat erlässt unter Berücksichtigung der 13 bis 24 durch Rechtsverordnung Vorschriften für die Laufbahnen. Dabei soll insbesondere geregelt werden 1. die Gestaltung der Laufbahnen ( 13), einschließlich der regelmäßig zu durchlaufenden Ämter, 2. der Erwerb der Laufbahnbefähigung ( 14 bis 17); insbesondere die Mindestdauer eines Vorbereitungsdienstes und einer hauptberuflichen Tätigkeit, 3. Voraussetzungen für die Einstellung in einem höheren Amt als einem Einstiegsamt ( 18 Satz 2 Nummer 1), 4. Altersgrenzen für die Einstellung in einen Vorbereitungsdienst und in ein Beamtenverhältnis auf Probe, 5. die Probezeit, insbesondere ihre Verlängerung und Anrechnung von Zeiten hauptberuflicher Tätigkeit auf die Probezeit ( 19), 6. die Voraussetzungen und das Verfahren für Beförderungen und den Aufstieg ( 20, 21), 7. Voraussetzungen für den Laufbahnwechsel ( 24), 8. Grundsätze der Fortbildung ( 22),20 9. Grundsätze für dienstliche Beurteilungen, 10. Einzelheiten des Nachteilsausgleichs ( 23), 11. Ausgleichsmaßnahmen zu Gunsten von schwerbehinderten Menschen. [1] 25 in Kraft mit Wirkung vom 19. Dezember [1] Ausbildungs- und Prüfungsordnungen Der Senat erlässt durch Rechtsverordnung Vorschriften über die Ausbildung und Prüfung. Dabei soll insbesondere geregelt werden 1. die Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung, einschließlich etwaiger besonderer Altersgrenzen, 2. die Ausgestaltung der Ausbildung, 3. die Anrechnung von Zeiten einer für die Ausbildung förderlichen berufspraktischen Tätigkeit sowie sonstiger Zeiten auf die Dauer der Ausbildung, 4. Zwischenprüfungen, soweit erforderlich, 5. die Durchführung von Prüfungen, 6. die Wiederholung von Prüfungen und Prüfungsteilen sowie die Rechtsfolgen bei endgültigem Nichtbestehen der Prüfung, 7. die Folgen von Versäumnissen und Unregelmäßigkeiten, 8. das Rechtsverhältnis der oder des Betroffenen während der Ausbildung. [1] 26 in Kraft mit Wirkung vom 19. Dezember 2009 Abschnitt 4 Landesinterne Abordnung, Versetzung und Körperschaftsumbildung 27 Grundsatz ( 13 BeamtStG) (1) Die Vorschriften dieses Abschnitts gelten für Abordnungen und Versetzungen zwischen den und innerhalb der in 1 genannten Dienstherren. (2) Die Abordnung und die Versetzung werden von der obersten Dienstbehörde oder der von ihr bestimmten Stelle verfügt. Ist mit der Abordnung oder Versetzung ein Wechsel des Dienstherrn verbunden, darf sie nur im schriftlichen Einverständnis mit der aufnehmenden Stelle verfügt werden. (3) Auf Körperschaftsumbildungen innerhalb des Landes sind die 16 bis 19 BeamtStG entsprechend anzuwenden, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. 28 Abordnung ( 14 BeamtStG) (1) Beamtinnen und Beamte können aus dienstlichen Gründen vorübergehend ganz oder teilweise zu einer ihrem Amt entsprechenden Tätigkeit an eine andere Dienststelle Mehr anzeigen
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