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Timestamp: 2020-01-21 15:30:56+00:00

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Aufbewahrungsfristen / Aufbewahrungspflicht nach § 257 HGB | Rechnungswesen - Welt der BWL
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Aufbewahrungspflicht und Aufbewahrungsfristen
§ 257 HGB regelt die handelsrechtlichen Aufbewahrungsfristen für die Aufbewahrung von Unterlagen wie z.B. Handelsbücher, Inventare und Jahresabschlüsse; Steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen regelt § 147 AO.
Die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen betragen nach § 257 Abs. 4 HGB im Grundsatz 10 Jahre, für empfangene und Wiedergaben der abgesandten Handelsbriefe hingegen lediglich 6 Jahre.
Handelsbriefe sind Schriftstücke, die ein Handelsgeschäft betreffen (§ 257 Abs. 2 HGB). Dazu zählen z.B. Angebote, Aufträge bzw. Bestellungen und Auftragsbestätigungen. Handelsbriefe können als Brief, Fax oder auch e-mail vorliegen. Rechnungen und Zahlungsbelege hingegen stellen Buchungsbelege dar und sind nach § 257 Abs. 4 i.V.m. Abs. 1 Nr. 4 HGB 10 Jahre aufzubewahren.
Auch § 238 Abs. 2 HGB verlangt, eine mit der Urschrift übereinstimmende Wiedergabe der abgesandten Handelsbriefe (Kopie, Abdruck, Abschrift oder sonstige Wiedergabe des Wortlauts auf einem Schrift-, Bild- oder anderen Datenträger) zurückzubehalten
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References: § 257

§ 257
 § 147
 § 257
 § 257
 § 238