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Timestamp: 2017-02-24 19:44:05+00:00

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Landesrecht BW LBOVVO | Landesnorm Baden-Württemberg | Gesamtausgabe | Verordnung der Landesregierung, des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur und des Umweltministeriums über das baurechtliche Verfahren (Verfahrensverordnung zur Landesbauordnung - LBOVVO) vom 13. November 1995 | gültig ab: 01.01.1996
InhaltAktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-ListeÄnderungshistorieAmtliche Abkürzung:LBOVVOAusfertigungsdatum:13.11.1995Gültig ab:01.01.1996
VerordnungQuelle:Fundstelle:GBl. 1995, 794Gliederungs-Nr:2133-1Verordnung der Landesregierung, des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur
Vom 13. November 1995Zum 24.02.2017 aktuellste verfügbare Fassung der GesamtausgabeNichtamtliches InhaltsverzeichnisTitelGültig abVerordnung der Landesregierung, des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur und des Umweltministeriums über das baurechtliche Verfahren (Verfahrensverordnung zur Landesbauordnung - LBOVVO) vom 13. November 199501.01.1996Inhaltsverzeichnis01.03.2010Eingangsformel01.01.1996ERSTER ABSCHNITT - Allgemeine Vorschriften zu den Bauvorlagen im Kenntnisgabeverfahren und im Genehmigungsverfahren01.01.1996§ 1 - Bauvorlagen im Kenntnisgabeverfahren01.03.2010§ 2 - Bauvorlagen in Genehmigungsverfahren01.03.2010§ 3 - Allgemeine Anforderungen an die Bauvorlagen01.03.2005ZWEITER ABSCHNITT - Inhalt und Verfasser einzelner Bauvorlagen01.01.1996§ 4 - Lageplan01.03.2010§ 5 - Erstellung des Lageplans durch Sachverständige01.03.2010§ 6 - Bauzeichnungen01.01.1996§ 7 - Baubeschreibung01.01.1996§ 8 - Darstellung der Grundstücksentwässerung01.01.1996§ 9 - Bautechnische Nachweise01.03.2010§ 10 - Erklärung zum Standsicherheitsnachweis01.03.2010§ 11 - Bestätigungen des Entwurfsverfassers und des Lageplanfertigers01.03.2010DRITTER ABSCHNITT - Bauvorlagen in besonderen Fällen01.01.1996§ 12 - Bauvorlagen für den Abbruch baulicher Anlagen01.01.1996§ 13 - Bauvorlagen für Werbeanlagen01.01.1996VIERTER ABSCHNITT - Bauvorlagen in besonderen Verfahren01.01.1996§ 14 - Bauvorlagen für das Zustimmungsverfahren01.01.1996§ 15 - Bauvorlagen für den Bauvorbescheid01.01.1996§ 16 - Bauvorlagen für die Ausführungsgenehmigung Fliegender Bauten 01.03.2005FÜNFTER ABSCHNITT - Erstellung der bautechnischen Nachweise, bautechnische Prüfung und bautechnische Prüfbestätigung01.04.2001§ 16 a - Erstellung der bautechnischen Nachweise01.03.2010§ 17 - Bautechnische Prüfung, bautechnische Prüfbestätigung01.03.2010§ 18 - Wegfall der bautechnischen Prüfung01.03.2010§ 19 - Verzicht auf bautechnische Bauvorlagen sowie bautechnische Prüfbestätigungen 01.03.2010SECHSTER ABSCHNITT - Festlegung von Grundriß und Höhenlage der Gebäude auf dem Baugrundstück01.01.1996§ 20 - Festlegung nach § 59 Abs. 5 LBO im Kenntnisgabeverfahren01.03.2010SIEBTER ABSCHNITT - Ordnungswidrigkeiten, Inkrafttreten01.01.1996§ 21 - Ordnungswidrigkeiten01.03.2010§ 22 - Inkrafttreten01.01.1996Anlage - Gemeinden und Gemeindeteile in besonders erdbebengefährdeten Gebieten 26.11.2005
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Überschrift geändert durch Artikel 218 der Verordnung vom 25. Januar 2012 (GBl. S. 65, 89)
Bauvorlagen im Kenntnisgabeverfahren ...
Bauvorlagen in Genehmigungsverfahren ...
Allgemeine Anforderungen an die Bauvorlagen ...
Erstellung des Lageplans durch Sachverständige ...
Bauzeichnungen ...
Baubeschreibung ...
Darstellung der Grundstücksentwässerung ...
Bautechnische Nachweise ...
Erklärung zum Standsicherheitsnachweis ...
Bestätigungen des Entwurfsverfassers und des Lageplanfertigers ...
Bauvorlagen für den Abbruch baulicher Anlagen ...
Bauvorlagen für Werbeanlagen ...
Bauvorlagen für das Zustimmungsverfahren ...
Bauvorlagen für den Bauvorbescheid ...
Bauvorlagen für die Ausführungsgenehmigung Fliegender Bauten ...
Erstellung der bautechnischen Nachweise, bautechnische Prüfung und bautechnische Prüfbestätigung
Verzicht auf bautechnische Bauvorlagen sowie bautechnische Prüfbestätigungen
Festlegung nach § 59 Abs. 5 LBO im Kenntnisgabeverfahren ...
Abs. 2, 4 und 5
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht ERSTER ABSCHNITT Allgemeine Vorschriften zu den
3. die Baubeschreibung (§ 7),
4. die Darstellung der Grundstücksentwässerung (§ 8),
5. die bautechnischen Nachweise (§ 9) und im Fall des § 10 Abs. 2 die Erklärung zum Standsicherheitsnachweis (§ 10 Abs. 1),
6. die Angabe von Name und Anschrift des Bauleiters unter Beifügung seiner Unterschrift, soweit ein solcher bestellt wurde.
1. weitere Unterlagen verlangen, wenn diese zur Beurteilung des Vorhabens erforderlich sind,
2. auf Bauvorlagen oder einzelne Angaben in den Bauvorlagen verzichten, wenn diese zur Beurteilung des Vorhabens nicht erforderlich sind,
3. zulassen, daß über Absatz 1 Sätze 2 und 3 hinaus einzelne Bauvorlagen nachgereicht werden.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht ZWEITER ABSCHNITT Inhalt und Verfasser einzelner
2. die katastermäßigen Grenzen des Grundstücks und der Nachbargrundstücke einschließlich der Verkehrsflächen,
3. die Bezeichnung des Grundstücks und der Nachbargrundstücke nach dem Liegenschaftskataster.
1. die vorhandenen und die in einem Bebauungsplan enthaltenen Verkehrsflächen unter Angabe der Straßengruppe, der Breite, der Höhenlage, sowie die in Planfeststellungsbeschlüssen ausgewiesenen, noch nicht in einen Bebauungsplan übernommenen Verkehrsflächen,
2. soweit in einem Bebauungsplan festgesetzt, die Abgrenzung der überbaubaren Flächen und der Flächen für Garagen und Stellplätze auf dem Grundstück und den Nachbargrundstücken,
3. die bestehenden baulichen Anlagen auf dem Grundstück und den Nachbargrundstücken unter Angabe ihrer Nutzung, ihrer Zahl der Vollgeschosse oder Gebäudehöhe und ihrer Dachform,
4. die Kulturdenkmale und die Naturdenkmale auf dem Grundstück und den Nachbargrundstücken,
5. die geplante Anlage unter Angabe
a) der Außenmaße,
b) der Höhenlage, bei Gebäuden des Erdgeschoßfußbodens,
c) der Abstände zu den Grundstücksgrenzen und zu anderen vorhandenen oder geplanten Gebäuden auf demselben Grundstück,
d) der erforderlichen Abstandsflächen,
e) der Zu- und Abfahrten,
f) der für das Aufstellen von Feuerwehrfahrzeugen erforderlichen Flächen unter Angabe ihrer Höhenlage,
6. die Abstände der geplanten Anlage von benachbarten öffentlichen Grünflächen, Wasserflächen, Wäldern, Mooren und Heiden sowie von Anlagen und Einrichtungen, von denen nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften Mindestabstände einzuhalten sind, insbesondere von Verkehrsflächen und Bahnanlagen,
7. die Kinderspielplätze,
8. die Lage und Anzahl vorhandener und geplanter Stellplätze für Kraftfahrzeuge,
9. die Abgrenzung von Flächen, auf denen Baulasten oder sonstige für die Zulässigkeit des Vorhabens wesentliche öffentlich-rechtliche Lasten oder Beschränkungen für das Grundstück ruhen,
10. soweit erforderlich Hochspannungsleitungen, andere Leitungen und Einrichtungen für die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wärme, brennbaren Flüssigkeiten und Wasser sowie für das Fernmeldewesen,
11. Anlagen zur Aufnahme und Beseitigung von Abwasser und Fäkalien sowie Brunnen, Dungbehälter und Dungstätten,
12. die Lage vorhandener oder geplanter ortsfester Behälter für brennbare oder sonst schädliche Flüssigkeiten sowie deren Abstände zu der geplanten Anlage, zu Brunnen oder zu Wasserversorgungsanlagen.
1. die Bezeichnung des Grundstücks nach Liegenschaftskataster und Grundbuchblatt unter Angabe des Eigentümers und des Flächeninhalts,
2. die Bezeichnung der Nachbargrundstücke nach dem Liegenschaftskataster,
3. der wesentliche Inhalt von Baulasten und von sonstigen öffentlichen Lasten oder Beschränkungen, die das Grundstück betreffen, insbesondere Zugehörigkeit zu einer unter Denkmalschutz gestellten Gesamtanlage, Lage in einem geschützten Grünbestand oder einem Grabungsschutz-, Naturschutz-, Landschaftsschutz-, Wasserschutz-, Überschwemmungs-, Flurbereinigungs- oder Umlegungsgebiet,
4. die Festsetzungen des Bebauungsplans, soweit sie das Grundstück betreffen und im zeichnerischen Teil nicht enthalten sind, insbesondere Bauweise, Art und Maß der baulichen Nutzung,
5. die vorhandene und geplante Art der baulichen Nutzung des Grundstücks,
6. eine Berechnung der Flächenbeanspruchung des Grundstücks nach Grundflächen-, Geschoßflächen- oder Baumassenzahl für vorhandene und geplante Anlagen, soweit Festsetzungen im Bebauungsplan enthalten sind.
1. Gebäude an der Grundstücksgrenze oder so errichtet werden sollen, daß nur die in den §§ 5 und 6
LBO vorgeschriebenen Mindesttiefen der Abstandsflächen eingehalten oder
2. diese Mindesttiefen unterschritten werden sollen oder
3. Flächen für Abstände durch Baulast ganz oder teilweise auf Nachbargrundstücke übernommen werden sollen.
1. Vermessungsbehörden (§§ 7 und 9
des Vermessungsgesetzes),
2. die zu Katastervermessungen befugten Stellen des Bundes und des Landes (§ 10
3. Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure, auch außerhalb ihres Amtsbezirks,
4. Personen, die nach der württ. Verordnung des Staatsministeriums über die Ausführung und Prüfung von Vermessungsarbeiten mit öffentlichem Glauben vom 4. Juli 1929 (RegBl. S. 260), geändert durch württ.-bad. Verordnung Nr. 382 der Landesregierung vom 13. Dezember 1949 (RegBl. 1950 S. 2) und württ.-hohenz. Verordnung des Staatsministeriums vom 2. Mai 1950 (RegBl. S. 185), bestellt wurden,
5. Personen, die von einer Industrie- und Handelskammer nach § 7 des Gesetzes über die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg als Sachverständige für vermessungstechnische Ingenieurarbeiten bestellt sind,
6. Personen, die das Studium der Fachrichtung Vermessungswesen an einer deutschen oder ausländischen Universität oder Fachhochschule, einschließlich Vorgängereinrichtungen, erfolgreich abgeschlossen haben sowie über eine zweijährige Berufserfahrung auf dem Gebiet des Vermessungswesens verfügen,
7. Personen, die eine Bestätigung der höheren Baurechtsbehörde über die Sachverständigeneigenschaft nach § 2 Abs. 4 Buchst. a Nr. 7 der Bauvorlagenverordnung vom 2. April 1984 (GBl. S. 262), eingefügt durch Verordnung vom 8. Juli 1985 (GBl. S. 234), erhalten haben.
1. die Grundrisse aller Geschosse einschließlich des nutzbaren Dachraums mit Angabe der vorgesehenen Nutzung der Räume und mit Einzeichnung der
b) Schornsteine und Abgasleitungen unter Angabe der Reinigungsöffnungen,
c) Feuerstätten, Verbrennungsmotoren und Wärmepumpen,
d) ortsfesten Behälter für brennbare oder sonst schädliche Flüssigkeiten mit Angabe des Fassungsvermögens,
e) Aufzugsschächte,
2. die Schnitte, mit Einzeichnung der
a) Geschoßhöhen,
b) lichten Raumhöhen,
c) Treppen und Rampen,
d) Anschnitte des vorhandenen und des künftigen Geländes,
3. die Ansichten der geplanten baulichen Anlage mit dem Anschluß an angrenzende Gebäude unter Angabe des vorhandenen und künftigen Geländes; an den Eckpunkten der Außenwände sind die Höhenlage des künftigen Geländes sowie die Wandhöhe, bei geneigten Dächern auch die Dachneigung und die Firsthöhe anzugeben.
2. die Maße,
3. bei Änderung baulicher Anlagen die zu beseitigenden und die neuen Bauteile.
1. die Nutzung des Vorhabens,
2. die Konstruktion,
3. die Feuerungsanlagen,
4. die haustechnischen Anlagen,
1. die Bezeichnung der gewerblichen Tätigkeit,
2. die Zahl der Beschäftigten,
3. Art, Zahl und Aufstellungsort von Maschinen oder Apparaten,
4. die Art der zu verwendenden Rohstoffe und der herzustellenden Erzeugnisse,
5. die Art der Lagerung der Rohstoffe, Erzeugnisse, Waren, Produktionsmittel und Produktionsrückstände, soweit diese feuer-, explosions-, gesundheitsgefährlich oder wassergefährdend sind,
6. chemische, physikalische und biologische Einwirkungen auf die Beschäftigten oder auf die Nachbarschaft, wie Gerüche, Gase, Dämpfe, Rauch, Ruß, Staub, Lärm, Erschütterungen, ionisierende Strahlen, Flüssigkeiten, Abwässer und Abfälle.
2. die Lage der vorhandenen und geplanten Kleinkläranlagen, Gruben und ähnlichen Einrichtungen.
1. der Standsicherheitsnachweis unter Berücksichtigung der Anforderungen des Brandschutzes an tragende Bauteile,
2. der Schallschutznachweis.
1. die Voraussetzungen für das Kenntnisgabeverfahren nach § 51
LBO vorliegen,
2. die erforderlichen Bauvorlagen unter Beachtung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften verfasst worden sind, insbesondere die Festsetzungen im Bebauungsplan über die Art der baulichen Nutzung eingehalten und die nach § 15
Abs. 3 bis 5 LBO erforderlichen Rettungswege einschließlich der notwendigen Flächen für die Feuerwehr nach § 15
Abs. 6 LBO vorgesehen sind,
3. die Qualifikationsanforderungen nach § 43
LBO oder § 77
Abs. 2 LBO erfüllt sind.
1. der Lageplan unter Beachtung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften verfaßt worden ist, insbesondere die Vorschriften über die Abstandsflächen und die Festsetzungen über das Maß der baulichen Nutzung eingehalten sind,
2. in den Fällen des § 5 Abs. 1 die erforderlichen Qualifikationsanforderungen erfüllt sind.
(3) Wird im Kenntnisgabeverfahren ein Antrag nach § 51
LBO gestellt, müssen die davon betroffenen Bestätigungen nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 und Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 unter dem Vorbehalt erfolgen, daß die beantragte Abweichung, Ausnahme oder Befreiung gewährt wird.
(4) Im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren gilt Absatz 1 Nr. 2 entsprechend hinsichtlich der im Verfahren nicht zu prüfenden Vorschriften; Absatz 3 gilt entsprechend für einen Antrag nach § 52
Abs. 4 LBO.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht DRITTER ABSCHNITT Bauvorlagen in besonderen Fällen
1. ein Übersichtsplan mit Bezeichnung des Grundstücks nach Straße und Hausnummer im Maßstab 1 : 500,
2. die Angabe von Lage und Nutzung der abzubrechenden Anlage,
3. die Bestätigung des vom Bauherrn bestellten Fachunternehmers, daß er
a) über die notwendige Befähigung zur Durchführung der Abbrucharbeiten verfügt, insbesondere über ausreichende Kenntnisse in Standsicherheitsfragen, Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie über ausreichende praktische Erfahrungen beim Abbruch baulicher Anlagen,
b) über die für den Abbruch notwendigen Einrichtungen und Geräte verfügt,
4. die Bestätigung des Bauherrn, daß er die für den Abbruch erforderlichen Genehmigungen nach anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften, insbesondere nach den denkmalschutzrechtlichen Vorschriften, beantragt hat.
4. soweit erforderlich eine fotografische Darstellung der Umgebung und die Bestätigung der Standsicherheit.
1. die Bezeichnung des Grundstücks nach dem Liegenschaftskataster unter Angabe des Eigentümers mit Anschrift sowie nach Straße und Hausnummer,
2. die katastermäßigen Grenzen des Grundstücks,
3. den Ort der Errichtung der Werbeanlage,
4. die Festsetzungen des Bebauungsplans über die Art des Baugebiets,
5. die festgesetzten Baulinien, Baugrenzen und Bebauungstiefen,
6. die auf dem Grundstück vorhandenen baulichen Anlagen,
7. die Abstände der Werbeanlage zu öffentlichen Verkehrsflächen unter Angabe der Straßengruppe,
8. die Kulturdenkmale und die Naturdenkmale auf dem Grundstück und den Nachbargrundstücken,
9. die Lage innerhalb einer denkmalschutzrechtlichen Gesamtanlage, in einem geschützten Grünbestand, einem Naturschutz- oder Landschaftsschutzgebiet.
1. die Darstellung der Werbeanlage in Verbindung mit der baulichen Anlage, vor der oder in deren Nähe sie errichtet werden soll,
2. die farbgetreue Wiedergabe aller sichtbaren Teile der Werbeanlage,
3. die Ausführungsart der Werbeanlage.
1. die Art und Größe der Werbeanlage,
2. die Farben der Werbeanlage,
3. benachbarte Signalanlagen und Verkehrszeichen.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht VIERTER ABSCHNITT Bauvorlagen in besonderen Verfahren
Für den Antrag auf Zustimmung nach § 70
LBO gelten § 2 mit Ausnahme von Absatz 1 Satz 1 Nr. 5 und 6 und § 3 entsprechend.
(1) Dem Antrag auf einen Bauvorbescheid nach § 57
LBO sind die Bauvorlagen beizufügen, die zur Beurteilung der durch den Vorbescheid zu entscheidenden Fragen des Bauvorhabens erforderlich sind.
(1) Dem Antrag auf eine Ausführungsgenehmigung Fliegender Bauten nach § 69
LBO sind die in § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 3 genannten Bauvorlagen sowie die bau- und maschinentechnischen Nachweise beizufügen. Die Baubeschreibung muß ausreichende Angaben über die Konstruktion, den Aufbau und den Betrieb der Fliegenden Bauten enthalten.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht FÜNFTER ABSCHNITT Erstellung der bautechnischen Nachweise,
bautechnische Prüfung und bautechnische Prüfbestätigung
1. die Prüfung der bautechnischen Nachweise (§ 9),
2. die Überwachung der Ausführung in konstruktiver Hinsicht.
(2) Im Kenntnisgabeverfahren und im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren hat der Bauherr eine prüfende Stelle nach § 4
Abs. 1 BauPrüfVO mit der bautechnischen Prüfung zu beauftragen. Die prüfende Stelle muß unter Angabe von Name und Anschrift eine bautechnische Prüfbestätigung abgeben. Die bautechnische Prüfbestätigung umfaßt:
1. die Bescheinigung der Vollständigkeit und Richtigkeit der bautechnischen Nachweise (Prüfbericht),
2. eine Fertigung der mit Prüfvermerk versehenen bautechnischen Nachweise.
2. sonstige Gebäude der Gebäudeklassen 1 bis 3 bis 250 m2
Grundfläche, die neben einer Wohnnutzung oder ausschließlich
c) anders genutzte Räume mit einer Nutzlast von jeweils bis 2 kN/m2
3. land- und forstwirtschaftlich genutzte Gebäude mit einer maximalen Gebäudehöhe von bis zu 7,50 m, gemessen ab der Oberkante des Rohfußbodens im Erdgeschoss, und einer Grundfläche
a) bis zu 250 m2
b) bis zu 1200 m2, wenn die freie Spannweite der Dachbinder nicht mehr als 10 m beträgt,
4. nichtgewerbliche eingeschossige Gebäude mit Aufenthaltsräumen bis zu 250 m2
5. Gebäude ohne Aufenthaltsräume
Grundfläche und mit nicht mehr als einem Geschoss,
b) bis zu 100 m2
Grundfläche und mit nicht mehr als zwei Geschossen,
6. Nebenanlagen zu Nummer 1 bis 5, ausgenommen Gebäude.
Bei der Berechnung der Grundfläche nach Satz 1 bleibt die Grundfläche untergeordneter Bauteile und Vorbauten nach § 5
Abs. 6 LBO außer Betracht.
1. die genannten Gebäude nicht auf Garagen mit einer Nutzfläche von insgesamt mehr als 200 m2
errichtet werden, die sich ganz oder teilweise unter dem Gebäude befinden,
2. die genannten Gebäude über nicht mehr als ein Untergeschoss verfügen und
3. bei einseitiger Erddruckbelastung die Höhendifferenz zwischen den Geländeoberflächen maximal 4 m beträgt.
1. Erweiterungen bestehender Gebäude durch Anbau, wenn der Anbau Absatz 1 entspricht,
2. sonstigen Änderungen von Wohngebäuden und anderen Gebäuden nichtgewerblicher Nutzung, wenn nicht infolge der Änderung die wesentlichen Teile der baulichen Anlage statisch nachgerechnet werden müssen.
1. von einem Bauingenieur mit einer Berufserfahrung auf dem Gebiet der Baustatik von mindestens fünf Jahren oder
2. von einer Person, die in den letzten fünf Jahren vor dem 31. Mai 1985 hauptberuflich auf dem Gebiet der Baustatik ohne wesentliche Beanstandungen Standsicherheitsnachweise verfasst hat, wenn ihr eine Bestätigung darüber von der höheren Baurechtsbehörde ausgestellt und diese Bestätigung bis zum 31. Mai 1986 beantragt worden ist.
1. soweit zur Ausführung des Bauvorhabens nach Maßgabe der bautechnischen Anforderungen die Aufstellung statischer und anderer bautechnischer Berechnungen nicht notwendig ist oder
2. wenn das Bauvorhaben unter der Leitung und Bauüberwachung geeigneter Fachkräfte der Baubehörden von Gebietskörperschaften oder Kirchen ausgeführt wird.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht SECHSTER ABSCHNITT Festlegung von Grundriß und
LBO braucht die Festlegung von Grundriß und Höhenlage bei baulichen Anlagen, die keine Gebäude sind, nicht durch einen Sachverständigen vorgenommen zu werden.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht SIEBTER ABSCHNITT Ordnungswidrigkeiten, Inkrafttreten
1. als Bauherr eine unrichtige Erklärung nach § 10 abgibt,
2. als Entwurfsverfasser oder Lageplanfertiger eine unrichtige Bestätigung (§ 11) abgibt,
3. als Bauherr eine unrichtige Bestätigung (§ 12 Satz 1 Nr. 4) abgibt,
4. als Bauherr entgegen § 16 a Satz 1 mit dem Bau beginnt oder Bauarbeiten fortsetzt, bevor der dafür erforderliche Standsicherheitsnachweis erstellt ist,
5. als Bauherr entgegen § 17 Abs. 2 Sätze 4 bis 6 mit dem Bau beginnt oder Bauarbeiten fortsetzt, bevor er die danach erforderliche bautechnische Prüfbestätigung vorgelegt hat.
1. Regierungsbezirk Freiburg
- Efringen-Kirchen ohne die Gemarkung
- Blansingen
- Kandern nur die Gemarkungen
- Holzen und Wollbach
- Rheinfelden (Baden) nur die Gemarkungen
- Adelhausen, Degerfelden, Eichsel und Herten
- Steinen nur die Gemarkung Hüsingen
2. Regierungsbezirk Tübingen
- Ammerbuch nur die Gemarkungen Entringen,
- Pfäffingen und Poltringen
- Beuron nur die Gemarkung Hausen
- Bingen nur die Gemarkungen Hochberg und
- Gammertingen ohne die Gemarkung Kettenacker
- Geislingen (Zollernalbkreis) ohne die
- Gemarkungen Erlaheim und Binsdorf
- Haigerloch nur die Gemarkungen Hart, Owingen und Stetten
- Hettingen ohne die Gemarkung Inneringen
- Inzigkofen ohne die Gemarkung Engelswies
- Leibertingen nur die Gemarkung
- Kreenheinstetten
- Neustetten ohne die Gemarkung Wolfenhausen
- Pfullingen ohne die östliche Teilfläche
- (Gemarkung Pfullingen, Gewanne Übersberg,
- Hülbenwald und Gerstenberg)
- Reutlingen nur die Gemarkungen Bronnweiler,
- Degerschlacht, Gönningen, Ohmenhausen,
- Reutlingen und Reutlingen-Betzingen
- Rottenburg am Neckar ohne die Gemarkungen
- Baisingen, Eckenweiler, Ergenzingen,
- Hailfingen und Seebronn
- Starzach nur die Gemarkung Wachendorf
- Trochtelfingen ohne die Gemarkung Wilsingen
3. Exklaven anderer Gemeinden, die vom Gebiet der aufgeführten Gemeinden und Gemeindeteile umschlossen sind.

References: § 59
 § 59
 § 10
 § 7
 § 2
 § 51
 § 15
 § 15
 § 43
 § 77
 § 5
 § 51
 § 52
 § 70
 § 2
 § 3
 § 57
 § 69
 § 2
 § 4
 § 5
 § 10
 § 16
 § 17