Source: https://www.graumarktinfos.de/2017-12/paribus-renditefonds-xvii-6b-gmbh-co-kg-rendite-muss-nicht-immer-positiv-sein-232953
Timestamp: 2018-06-21 04:23:22+00:00

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Paribus Renditefonds XVII 6b GmbH & Co. KG-Rendite muss nicht immer POSITIV sein - Graumarktinfos
Paribus Renditefonds XVII 6b GmbH & Co. KG-Rendite muss nicht immer POSITIV sein
8. Dezember 2017 Allgemein Keine Kommentare
Genau das kann man als Anleger aus einer solchen Bilanz nicht nur herauslesen, sondern dann auch lernen.
Paribus Renditefonds XVII 6b GmbH & Co. KG
1. Beteiligungen 2.278.227,07 2.428.157,07
1. Guthaben bei Kreditinstituten 33.772,04 18.315,78
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 291,51
2.311.999,11 2.446.764,36
1. Kapitalkonto I 2.726.000,00 2.726.000,00
2. Kapitalkonto II 132.800,00 132.800,00
3. Kapitalkonto III -155.147,15 -116.503,63
4. Kapitalkonto IV -483.211,43 -358.905,83
2.220.441,42 2.383.390,54
2.220.441,42
1. Steuerrückstellungen 64.863,00 44.700,00
2. Sonstige Rückstellungen 12.415,00 12.345,00
77.278,00 57.045,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 89,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.279,69 6.239,82
14.279,69 6.328,82
1. Sonstige betriebliche Erträge 61,02 60,24
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.541,54 23.655,67
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.163,00 19.400,00
4. Ergebnis nach Steuern -38.643,52 -42.995,43
5. Jahresfehlbetrag -38.643,52 -42.995,43
Die Paribus Renditefonds XVII 6b GmbH & Co. KG mit Sitz in Ahrensburg wird im Handelsregister bei Amtsgericht Lübeck unter der Nummer HRA 7044 geführt.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde nach dem Vermögensanlagegesetz sowie den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine Personengesellschaft, auf die nach den Kriterien des § 267 Abs. 1 HGB i. V. m. § 264a HGB zum Abschlussstichtag die Rechnungslegungsgrundsätze einer kleinen Kapitalgesellschaft anzuwenden sind. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wird freiwillig nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß dem gesetzlichen Gliederungsschema des § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) erstellt. Das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung hat sich aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes im Vergleich zum Vorjahr geändert.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Vorjahr beträgt EUR -23.595,43. Aufgrund der Änderungen des HGB durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz unterbleibt der Vorjahresausweis des Ergebnisses aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in der Gewinn- und Verlustrechnung.
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Liquiditätsausschüttungen der Beteiligungen werden erfolgsneutral als Anschaffungskostenminderung erfasst.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie bestehen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.
II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Die Entwicklung des Postens des Finanzanlagevermögens ergibt sich aus der gesonderten Darstellung im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).
Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Die Verwendungsrechnung des Jahresergebnisses stellt sich wie folgt dar:
Jahresfehlbetrag -38.643,52 -42.995,43
Belastung auf Gesellschafterkonten 38.643,52 42.995,43
Paribus Fondsbeteiligung GmbH
gez. Michael Bohne
gez. Thomas Böcher
01. Jan 16 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2016
Beteiligungen 2.428.157,07 0,00 -149.930,00 2.278.227,07
2.428.157,07 0,00 -149.930,00 2.278.227,07
31. Dez. 2016 31. Dez. 2015
Beteiligungen 2.278.227,07 2.428.157,07
2.278.227,07 2.428.157,07
der Paribus Renditefonds XVII 6b GmbH & Co. KG
Die Gesellschaft ist eine geschlossene Kommanditgesellschaft. In der Rechtsform der GmbH & Co. KG. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und das Halten einer unmittelbaren Kommanditbeteiligung an der Paribus Renditefonds XVII GmbH & Co. KG (im folgenden Beteiligungsgesellschaft).
Die Gesellschaft wurde 2012 gegründet und hat den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Die Einwerbung des Eigenkapitals erfolgte in der Zeit von Februar 2012 bis Oktober 2012 in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro zzgl. Agio.
Die Beteiligungsgesellschaft ist an der Paribus Renditefonds XVII Objekt GmbH & Co. KG (im folgenden Objektgesellschaft) beteiligt. Die Objektgesellschaft hat das unmittelbare Eigentum an der Immobilie in Elmshorn zum Zweck der Erzielung von Einnahmeüberschüssen aus der Vermietung des Objektes erworben. Am 23. April 2012 wurde das Objekt nach vollständiger Kaufpreiszahlung übernommen. Die Gesellschaft hat selbst keinen eigenen Geschäftsbetrieb und ist wirtschaftlich ausschließlich von den Erträgen über die Beteiligungsgesellschaft aus der Objektgesellschaft abhängig.
1.2 Einflussfaktoren auf das Geschäft
Das Geschäft der Gesellschaft besteht ausschließlich in dem Halten der Beteiligung an der Beteiligungsgesellschaft, die wiederum ausschließlich Erträge aus dem Halten der Beteiligung an der Objektgesellschaft erzielt. Die Objektgesellschaft ist vollumfänglich von der Erwirtschaftung von Einnahmeüberschüssen aus der Vermietung der Immobilie in Elmshorn und der Solvenz insbesondere des Hauptmieters abhängig. Hauptmieter ist die Kreisverwaltung Pinneberg mit rund 94 % der Gesamtfläche Die Laufzeit des Mietvertrages beträgt 25 Jahre ab Übernahme der Immobilie.
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahr 2016 um 1,9 % stärker als erwartet an. Ebenso stieg das BIP pro Einwohner um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr an. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte mit 43,6 Millionen einen neuen Höchststand während gleichzeitig die Arbeitslosenanzahl mit 2,7 Millionen erneut zurückging. Die Arbeitslosenquote sank erneut um 0,3 % auf nunmehr 6,1 %. (Quelle: Eckdaten des Jahresgutachtens 2016/17 des Sachverständigenrats).
Der Büroflächenumsatz ist in 2016 weiter angestiegen. Damit liegt der Umsatz nicht nur über dem von 2015, sondern hat auch den langfristigen Durchschnitt um 10 % überschritten und ein Volumen von 550.000 m2 erreicht. Am gefragtesten unter den Vertragsabschlüssen waren besonders Bürogrößen zwischen 1.000 und 2.500 m2. Es wurden zwölf große Transaktionen von über 5.000 m2 registriert, die als starker Treiber des erfolgreichen Jahres 2016 gelten. Die Nachfrage kam vor allem aus dem Stadtzentrum mit 145.000 m2 und an erster Stelle von Industrieunternehmen sowie an zweiter Stelle von unternehmensbezogenen Dienstleistern. Dass viele Branchen in Hamburg vertreten sind, macht sich an der Verteilung der Transaktionen bemerkbar. Die zehn größten Abschlüsse verteilen sich auf sechs Branchen.
Die hohe Nachfrage, die zu vielen Transkationen führt, verantwortet, dass die leeren Bestände konstant abnehmen. Seit 2002 lässt sich eine Verringerung feststellen, 2016 befindet sich die Leerstandsquote bei 5,6 %. Da parallel dazu nicht ausreichend Büroflächen fertiggestellt wurden, muss weiter mit einem Nachfrageüberschuss gerechnet werden. Das knappe Angebot führt dazu, dass die Mieten weiter ansteigen. Im letzten Quartal von 2016 wurde eine durchschnittliche Miete von EUR 15,20/m2 erreicht, die durch eine stark gestiegene Spitzenmiete von EUR 25,50/m2 ihren bisher höchsten Wert erreicht.
Obwohl in 2017 mit einer weiteren Abnahme der Spitzenrendite gerechnet werden muss, wird davon ausgegangen, dass die Mieten weiterhin steigen werden, da die Nachfrage durch die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt konstant bleibt. Ob das Volumen auf dem Vorjahreslevel weiterhin bestehen bleiben wird, kann noch nicht angenommen werden. Insgesamt wird mit einem Büroflächenumsatz in 2017 von 500.000 m2 gerechnet sowie mit einem Transaktionsvolumen von 4,5 Milliarden Euro.
2.2 Geschäftsverlauf
Das Jahresergebnis der Gesellschaft ist im Berichtsjahr wesentlich geprägt von den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 24) und den Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 19). Dies führt zu einem Jahresverlust in Höhe von rund TEUR 38 (Vorjahr: Jahresverlust TEUR 43). Insgesamt fiel das Ergebnis damit um rund TEUR 5 besser aus als im Vorjahr.
Wesentlich für den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sind die Auszahlungen aus der Beteiligungsgesellschaft. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr auf rund TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 150) und wurden handelsrechtlich als Kapitalrückzahlung erfasst.
Die Objektgesellschaft hat Ihre Erträge aus der Bewirtschaftung der Immobilie in Elmshorn erzielt. Das Objekt war in 2016 vollständig vermietet. Die Mieteinnahmen lagen mit TEUR 1.638 leicht über den Planwerten (Prospekt: TEUR 1.631; Vorjahr: TEUR 1.597). Ursache hierfür war die in Zusammenhang mit der Neuvermietung einer Teilfläche gewährte mietfreie Zeit.
2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
2.3.1 Ertragslage
Die Gesellschaft ist nicht operativ tätig und soll entsprechend dem Fondskonzept überwiegend Erträge aus der Beteiligung an der Beteiligungsgesellschaft erzielen. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft plangemäß Erträge aus Beteiligung erzielt.
Die Aufwendungen der Gesellschaft lagen im Geschäftsjahr 2016 über den prognostizierten Werten. Wesentliche Positionen sind die Kosten für den steuerlichen Berater der Gesellschaft (steuerliche Beratung, Buchführung und Jahresabschluss sowie die Jahresabschlussprüfung) in Höhe von in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 20). Darüber hinaus wurde die folgende Position vertraglich vereinbart, fest und ist an eine nahestehende Gesellschaft wie folgt bezahlt:
– Haftungsvergütung TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) Paribus Fondsbeteiligung GmbH
Die wesentlichen Positionen auf Ebene der Beteiligungsgesellschaft sind hierbei vertraglich vereinbart, fest und sind an nahestehende Gesellschaften wie folgt bezahlt:
– Treuhandvergütung TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 40)
– Haftungsvergütung TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2)
– Geschäftsführungsvergütung TEUR 1 (Vorjahr TEUR 1)
Variable Vergütungen werden während der Laufzeit des Fonds nicht gewährt. Besondere Gewinnbeteiligungen werden nicht gewährt.
Auf Ebene der Objektgesellschaft wurden die folgenden vertraglich vereinbarten Vergütungen an nahestehende Unternehmen bezahlt:
– Assetmanagement/Objektverwaltung TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 54)
– Haftungsvergütung TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 1)
Es handelt sich jeweils um fest vereinbarte Vergütungen.
Die oben angeführte Vergütung und Empfänger ist abschließend aufgezählt. Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter.
Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus Eigenkapital sowie in geringem Umfang aus kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Die Finanzierung des Ankaufs der Immobilie erfolgte teilweise durch Fremdkapital. Dazu hat die Objektgesellschaft mit der Deutsche Hypothekenbank einen langfristigen Kreditvertrag abgeschlossen. Der Darlehensgeber gewährte ein langfristiges Grundschulddarlehen in Höhe von ursprünglich 12,5 Millionen Euro. Das langfristige Grundschulddarlehen wurde in voller Höhe im September 2011 abgerufen. Das Darlehen valutierte zum 31. Dezember 2016 plangemäß mit 12,4 Millionen Euro.
Der Darlehensvertrag regelt für die Fremdfinanzierung marktübliche Sicherheiten. Dazu gehören insbesondere die Grundschuldeintragung sowie Verpfändungen der Mieteinnahmen- und Rücklagenkonten und Sicherungsabtretungen der Forderungen aus Miet- und sonstigen Verträgen.
Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr plangemäß Auszahlungen an die Anleger geleistet.
Ebenfalls plangemäß hat die Beteiligungsgesellschaft Auszahlungen an die Gesellschaft geleistet.
Die Zahl der Kommanditisten (einschließlich Gründungskommanditisten) beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr 33. Der durchschnittliche Beteiligungsbetrag pro Kommanditist lag somit unverändert bei TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 83).
Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum keine Investitionen getätigt.
Mittelbar hat die Gesellschaft über die Beteiligung an der Beteiligungsgesellschaft und diese mit der Beteiligung an der Objektgesellschaft Investitionen in die unter 1.1 genannte Immobilie getätigt. Konsolidiert ergab sich ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 29 Millionen Euro. Die Investitionsphase wurde 2012 erfolgreich beendet. Die durchgeführte Investition dient dem Zweck der Erzielung von Einnahmeüberschüssen aus der Vermietung der Immobilie zu erzielen.
Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist wesentlich beeinflusst von zwei Positionen: dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR – 11 (Vorjahr: TEUR – 32) und dem Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 25). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit enthält wie bereits dargestellt im Wesentlichen die laufenden Gesellschaftskosten und Steuern vom Einkommen und Ertrag, soweit diese nicht durch eine Zunahme der Rückstellungen liquiditätsneutral finanziert wurden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit enthält hingegen ausschließlich die erhaltenen Auszahlungen aus der Beteiligung an der Beteiligungsgesellschaft und die Auszahlungen an die Gesellschafter. Investitionen in das Finanzanlagevermögen sind plangemäß nicht erfolgt. Der verbleibende Betrag in Höhe von TEUR 15 stellt die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds im Vergleich zum Vorjahr dar. Der Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahres beträgt TEUR 34.
Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Auszahlungen an die Anleger geleistet. Diese erfolgten in Höhe von 4,579 % p. a. bezogen auf das zweite Halbjahr 2015 (Auszahlung Ende Februar 2016) sowie 4,55 % p. a. für das erste Halbjahr 2016 (Auszahlung Ende Juli 2016). Die Auszahlungen wurden aus Liquiditätsentnahmen aus der Beteiligungsgesellschaft und somit mittelbar aus Liquiditätsüberschüssen aus der Vermietung der Immobilie (Objektgesellschaft) geleistet.
Die Summe der erhaltenen Liquiditätsauszahlungen aus der Beteiligungsgesellschaft lag im Berichtszeitraum bei TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 150). Dies entspricht rund 6 % der Pflichteinlage der Gesellschaft an der Beteiligungsgesellschaft (Vorjahr: 6 %).
Die Gesellschaft hat keine unmittelbaren finanziellen Verpflichtungen, die nicht aus dem Finanz-mittelfonds der Gesellschaft beglichen werden könnten. Sie ist ferner in der Lage, die laufende Geschäftstätigkeit aus der Finanzierungstätigkeit zu finanzieren. Es bestehen keine Liquiditätsengpässe oder liquiditätsbestimmende Vereinbarungen / Rückzahlungsverpflichtungen aus Garantien, Leasing- und anderen Finanzierungsverträgen. Die Gesellschaft verfügt über keine zugesagten, ungenutzten Kreditlinien.
2.3.3 Vermögenslage
Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich zum Bilanzstichtag im Wesentlichen zusammen aus der Beteiligung an der Beteiligungsgesellschaft (2,3 Millionen Euro; Vorjahr: 2,4 Millionen Euro) und Bankguthaben (TEUR 34; Vorjahr: TEUR 19). Diesen stehen Rückstellungen und kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 63) gegenüber. Die Kommanditeinlagen sind mit TEUR 2.726 in voller Höhe einbezahlt.
2.3.4 Gesamtaussage
Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft ist günstig verlaufen. Die im Prospekt niedergelegten Ziele für die laufende Geschäftstätigkeit wurden in vollen Umfang erreicht. Entsprechend konnte die konsolidierte (Beteiligungsgesellschaft und Objektgesellschaft) Liquiditätsreserve weiter leicht erhöht werden, an der auch die Gesellschaft über Ihre Beteiligung partizipiert.
Es gibt keine berichtspflichtigen Sachverhalte.
4. Prognose, Chancen- und Risikobericht
Die Gesellschaft wird 2017 und voraussichtlich auch in den Folgejahren die im Prospekt geplanten Beteiligungserträge mittelbar (Beteiligungsgesellschaft) aus der Bewirtschaftung der Immobilie in der Objektgesellschaft erzielen, so dass mit Liquiditätsüberschüssen zu rechnen ist. Entsprechend wird die Gesellschaft voraussichtlich in der Lage sein, Auszahlungen an die Kommanditisten inkl. halbjährlicher Vorabauszahlungen zu leisten. Geplant sind hierbei Auszahlungen in Höhe von rund 4,6 % p.a.
Das wirtschaftliche Ergebnis der Gesellschaft ist von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die wirtschaftlichen Risiken unterliegen.
Zunächst ist die Fähigkeit der Gesellschaft, Liquiditätsüberschüsse und Gewinne zu erwirtschaften von den Überschüssen und Gewinnen der Beteiligungsgesellschaft und der Objektgesellschaft abhängig.
Die Objektgesellschaft soll Überschüsse und Gewinne aus der Vermietung der Immobilie erzielen.
Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass insbesondere der Hauptmieter der Immobilie seinen Leistungs- oder Zahlungsverpflichtungen aufgrund Insolvenz oder sonstiger Störungen nicht nachkommt. Dies kann zum Beispiel den Ausfall von Forderungen, insbesondere von Mietforderungen, zur Folge haben. Dieses Risiko ist im Berichtszeitraum nicht eingetreten. Der Assetmanager überwacht die Einhaltung des Mietvertrages fortlaufend.
Die Gesellschaft selbst hat keine Finanzierung. Die Objektegesellschaft hat eine langfristige Fremdfinanzierung aufgenommen. Die Zinsbindung beträgt 10 Jahre. Es besteht grundsätzlich kein Zinsänderungsrisiko, da mit auslaufen der Zinsbindung auch die Veräußerung der Immobilie und damit die Rückführung des Darlehens geplant ist.
Marktpreisrisiken können sich aus der Veränderung von marktüblichen Preisen von Leistungen ergeben, die die Gesellschaft üblicherweise anbietet oder einkauft.
Die Objektgesellschaft hat einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen, so dass diesbezüglich kein Marktpreisrisiko besteht. Allerdings bestehen Marktpreisrisiken hinsichtlich Wartung und Instandhaltung der Immobilie, die nicht durch den Mieter zu tragen sind.
Operationelle Risiken können sich aus der laufenden Bewirtschaftung der Immobilie ergeben. Dies können Beschädigungen an der Immobilie oder Schäden durch die Bewirtschaftung an z. B. fremdem Eigentum, der Umwelt oder an Personen sein. Die Immobilie ist (teils mittelbar über den Assetmanager, oder den Mieter) gegen eine Vielzahl von möglichen operationellen Risiken versichert. Sofern ein Selbstbehalt vereinbart ist oder ein nicht versicherter oder von der Versicherung nicht übernommener Schaden eintritt, kann dies trotzdem zu einer (mittelbaren) Belastung der Gesellschaft führen. Dies ist im Berichtsjahr nicht eingetreten.
Vermietung/Mietentwicklung
Die Immobilie ist derzeit vollständig vermietet. Sollte der Markt für Büroflächen sich wesentlich negativ entwickeln, so dass die Immobilie bei Auslaufen des bestehenden Mietvertrages nur noch zu deutlich niedrigeren Konditionen oder gar nicht vermietet werden kann, besteht das Risiko, dass die Objektgesellschaft und mittelbar die Gesellschaft nicht in der Lage sind, ihre laufenden Kosten zu decken und zahlungsunfähig wird.
Fremdfinanzierung/Einhaltung von Finanzierungsauflagen
Die Fremdfinanzierungsverträge enthalten Auflagen, insbesondere Debt Service Coverage Ratio (DSCR), für die Darlehensnehmer. Sollte der Darlehensnehmer z. B. aufgrund negativer Marktentwicklungen nicht in der Lage sein, die Auflagen einzuhalten, kann der Fremdkapitalgeber die Darlehen fällig stellen und die Immobilie zur Bedienung seiner Forderungen verwerten.
Derzeit ist die Immobilie im Wesentlichen an die Kreisverwaltung Pinneberg vermietet. Sollten die Zahlungen dieses Mieters ausfallen, also nicht fristgemäß, nicht in vereinbarter Höhe oder gar nicht erfolgen, besteht das erhöhte Risiko einer Insolvenz der betroffenen Objektgesellschaft und mittelbar der Gesellschaft.
Die Gesellschaft unterliegt mit ihrer Geschäftstätigkeit mittelbar oder unmittelbar den üblichen Risiken einer unternehmerischen Beteiligung. Die geschäftsführende Kommanditistin und das von Ihr beauftrage Assetmanagement überwachen die Risiken fortlaufend und regelmäßig und leitet, sofern notwendig und möglich, geeignete Gegenmaßnahmen ein. Bestandsgefährdende Risiken bestanden aktiv weder im Berichtszeitraum noch bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresberichtes.
Sofern und soweit die Gesellschaft dem Risiko von Marktschwankungen unterworfen ist, können sich diese Schwankungen auch zum Vorteil der Gesellschaft auswirken. Ferner könnten die Mietraten zum Beispiel aufgrund eines stärker gestiegenen Verbraucherindex oder einer kontinuierlichen Vollvermietung höher steigen als geplant. Ebenso können die geplanten Objektkosten geringer ausfallen. All dies hätte höhere Überschüsse und Gewinne der Gesellschaft zur Folge.
Operationelle Chancen
Die Liquiditätsplanung im Prospekt berücksichtigt gewisse operationelle Risiken und damit verbundene Kosten. Sofern diese nicht eintreten, besteht die Chance höherer Überschüsse der Gesellschaft und einer verbesserten Rendite für die Anleger.
Hamburg, den 19. Mai 2017
An die Paribus Renditefonds XVII 6b GmbH & Co. KG
Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Paribus Renditefonds XVII 6b GmbH & Co. KG, Ahrensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 25 VermAnlG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 25 Abs. 3 VermAnlG haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Hamburg, 11. August 2017
gez. Butte
gez. Rüdiger

References: § 267
 § 264
 § 275
 § 25
 § 317
 § 25