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Timestamp: 2019-10-23 19:41:05+00:00

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BFH, 11.12.2003 - IV R 42/02 - dejure.org
BFH, 11.12.2003 - IV R 42/02
https://dejure.org/2003,1327
BFH, 11.12.2003 - IV R 42/02 (https://dejure.org/2003,1327)
BFH, Entscheidung vom 11.12.2003 - IV R 42/02 (https://dejure.org/2003,1327)
BFH, Entscheidung vom 11. Dezember 2003 - IV R 42/02 (https://dejure.org/2003,1327)
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EStG §§ 5 Abs. 1, 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2; ErbbauV §§ 9, 27
Entschädigungsloser Gebäudeübergang bei Beendigung des Erbbaurechts ist beim Grundstückseigentümer einkommensteuerpflichtig
Entschädigungsloser Übergang des in Ausübung eines Erbbaurechts errichteten Gebäudes als zusätzliches Nutzungsentgelt
Heimfall von im Erbbaurecht errichteten Gebäuden; Entschädigungsloser Übergang des Eigentums; Anschaffungskosten für Erbbaurecht; Erlöschen eines Erbbaurechts; Auswirkungen einer Sonderveegütung auf Gesamtgewinn; Verteilung des Nutzungsentgelts über die Laufzeit des ...
Erbbaurecht - Wenn das Gebäude entschädigungslos auf den Erbbauverpflichteten übergeht
Die Behandlung der Erbbauzinsen
Aufwendungen für den Erwerb des Erbbaurechts
FG Düsseldorf, 26.03.2002 - 9 K 5484/99
BFHE 204, 223
NZM 2004, 632
BB 2004, 699
DB 2004, 573
BStBl II 2004, 353
Die im Rahmen der Untergesellschaft erzielten Einkünfte werden in einem diese Gesellschaft betreffenden Bescheid gesondert und einheitlich festgestellt und der Obergesellschaft zugerechnet; die hierzu gegenüber der Untergesellschaft getroffenen Feststellungen bilden die Grundlage für einen weiteren gegenüber der Obergesellschaft zu erlassenden Feststellungsbescheid, in dem die der Obergesellschaft zugerechneten Einkünfte dieser gegenüber festgestellt und den Beteiligten der Obergesellschaft zugerechnet werden (…Senatsurteile vom 18. September 2007 I R 79/06, BFH/NV 2008, 729;… vom 9. Juli 2003 I R 5/03, BFH/NV 2004, 1;… Senatsbeschluss vom 26. April 2005 I B 159/04, BFH/NV 2005, 1560; BFH-Urteil vom 11. Dezember 2003 IV R 42/02, BFHE 204, 223, BStBl II 2004, 353;… BFH-Beschluss vom 25. Juni 2008 X B 210/05, BFH/NV 2008, 1649).
Der Auffassung des Bundesfinanzhofs (vgl. BFHE 132, 418, 419; BFH DB 2004, 573), der Erbbauzinsen und andere Leistungen des Erbbauberechtigten beim Grundstückseigentümer steuerrechtlich als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung betrachtet, weil sie die Gegenleistung für die Duldung der Nutzung des Grundstücks seien, ist jedenfalls für die hier allein maßgebliche zivilrechtliche Betrachtungsweise nicht zu folgen.
Das ergibt sich zum einen daraus, dass es sich bei den Aktivierungen gleichsam um einen Korrekturposten zur Passivierung in der Gesellschaftsbilanz handelt (vgl. z.B. Senatsurteil vom 11. Dezember 2003 IV R 42/02, BFHE 204, 223, BStBl II 2004, 353, unter 3.b), was eine spiegelbildliche Behandlung nahe legt.
BFH, 06.11.2008 - IV R 79/06
Nutzungsüberlassung i.S.v. § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG aufgrund eines …
Aus den nämlichen Gründen hat der BFH das Erbbaurechtsverhältnis als sonstige Nutzungsüberlassung i.S. von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG gewertet und die Erbbauzinsen sowie den entschädigungslosen Übergang des Gebäudes nach Beendigung des Erbbaurechts als Vergütungen für die Nutzungsüberlassung den Sonderbetriebseinnahmen des (mit dem Erbbaurecht belasteten) Mitunternehmers zugeordnet (BFH-Urteile vom 11. Dezember 2003 IV R 42/02, BFHE 204, 223, BStBl II 2004, 353; vom 7. April 1994 IV R 11/92, BFHE 174, 407, BStBl II 1994, 796;… gl.A. --z.B.-- Schmidt/Wacker, a.a.O., § 15 Rz 514; Köster in Herrmann/Heuer/Raupach, § 15 EStG Rz 530;… Reiß in Kirchhof, EStG, 8. Aufl., § 15 Rz 397).
Anhaltspunkte dafür, dass vorliegend --abweichend vom Regelfall-- das wirtschaftliche Eigentum am belasteten Grundstück (Grund und Boden) von dem Grundstückseigentümer (hier: Beigeladener) auf die Klägerin übergegangen wäre, sind --auch unter Berücksichtigung des Revisionsvortrags-- nicht ersichtlich (vgl. BFH-Urteile in BFHE 174, 407, BStBl II 1994, 796, 797 f.; in BFHE 186, 210, BStBl II 1998, 665, jeweils m.w.N.; zum rechtlichen und wirtschaftlichen Eigentum am Gebäude s. BFH-Urteil in BFHE 204, 223, BStBl II 2004, 353).
Es sind zwei einheitliche und gesonderte Gewinnfeststellungen vorzunehmen (Bundesfinanzhof BFH vom 11.12.2003 IV R 42/02, Bundessteuerblatt BStBl II 2004, 353 = BFHE 204, 223; BFH vom 10.08.1989 III R 5/87, BStBl II 1990, 38 = BFHE 158, 109;… Reiß in Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 15 Rdn. 421).
Jedoch entspricht es ständiger Rechtsprechung des BFH, dass bei doppelstöckigen Personengesellschaften ein zweistufiges Feststellungsverfahren durchzuführen ist, bei dem im Bescheid für die Untergesellschaft der auf die Obergesellschaft entfallende Anteil an den Einkünften der Untergesellschaft gesondert und einheitlich festgestellt wird (BFH-Urteile vom 10. August 1989 III R 5/87, BFHE 158, 109, BStBl II 1990, 39; vom 26. Januar 1995 IV R 23/93, BFHE 177, 71, BStBl II 1995, 467; vom 11. Dezember 2003 IV R 42/02, BFHE 204, 223, BStBl II 2004, 353).
Dem gleich zu behandeln ist die im Verzicht auf die in § 27 Abs. 1 ErbbauV vorgesehene Entschädigung liegende Leistung des Erbbauberechtigten (BFH-Urteil vom 11. Dezember 2003 IV R 42/02, BFHE 204, 223, BStBl II 2004, 353, unter 1 a und b der Gründe, m.w.N.).
FG Köln, 19.12.2013 - 10 K 1916/12
Ermittlung des für die Zinsschranke nach § 4h EStG maßgeblichen Gewinns der …
FG München, 30.04.2013 - 13 K 1953/10
EWIV, gesonderte Feststellung der Vergütungen eines …
FG Düsseldorf, 20.08.2008 - 9 K 5270/05
Gesonderte Feststellung eines verbleibenden Verlustabzugs i.S.d. …

References: § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 27
 § 4