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Timestamp: 2020-07-02 12:22:57+00:00

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Verbindlichkeit | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Verbindlichkeit
Finanzierungskosten: Besonderheiten / 1.2.7 Ein Ehegatte finanziert allein die Immobilie des anderen Ehegatten
Nimmt ein Ehegatte allein ein Darlehen zur Finanzierung der vermieteten Immobilie des anderen Ehegatten auf, leistet er als Nichteigentümer-Ehegatte als alleiniger Schuldner der Zinsverpflichtung die Zahlungen für eine bürgerlich-rechtlich allein ihn treffende Verbindlichkeit. Bezahlt der Eigentümer-Ehegatte die Zinsen aus eigenen Mitteln, bilden sie bei ihm abziehbare Werbun...mehr
Finanzierungskosten: Besonderheiten / 1.1 Steuersubjekt
Steuersubjekt ist stets der einzelne Steuerpflichtige. Das gilt auch bei der Zusammenveranlagung von Ehegatten. So wie jedem Steuerpflichtigen nur solche Einnahmen zuzurechnen sind, die seine persönliche Leistungsfähigkeit erhöhen, kann er auch nur solche Aufwendungen davon abziehen, die seine persönliche Leistungsfähigkeit mindern. Schuldzinsen, die ein Ehegatte auf seine Da...mehr
Literaturauswertung EStG/KStG (Stand: 31.5.2020) / 3.7 § 11 KStG (Auflösung und Abwicklung (Liquidation)
• 2016 Auflösung einer nicht befriedigten Verbindlichkeit Es stellt sich die Frage, ob eine im Liquidationsverfahren der GmbH nicht befriedigte Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter, für die dieser mit der GmbH einen Rangrücktritt vereinbart hat, mit der Löschung der GmbH im Handelsregister erlischt. Dies ist zu verneinen. Folgern lässt sich dies aus der Entscheidung d...mehr
Literaturauswertung ErbStG/BewG/GrSt (Stand 31.5.2020) / 2.8 § 10 ErbStG (Steuerpflichtiger Erwerb)
• 2016 Latente Verpflichtungen / § 10 Abs. 5 ErbStG Vor dem Hintergrund der Entscheidung des FG Münster v. 30.4.2015, 3 K 900/13 Erb (Az. des BFH: II R 33/15) stellt sich bei latenten Verpflichtungen die Frage der Abgrenzung von Nachlassverbindlichkeiten i. S. v. § 10 Abs. 5 Nr. 1 ErbStG zu Eigenschulden des Erben. Von Bedeutung ist die Abgrenzung, weil Nachlassverbindlichkei...mehr
Umsatzsteuer, Wechsel der Steuerschuldnerschaft / 1 So kontieren Sie richtig
So kontieren Sie richtig! Beim Reverse-Charge-Verfahren schuldet der Le...mehr
Literaturauswertung EStG/KStG (Stand: 31.5.2020) / 3.10 § 15 KStG (Ermittlung des Einkommens bei Organschaft)
• 2016 Dividenden bei Organträgerpersonengesellschaften In den Fällen von § 8b Abs. 4 KStG sind Dividendenerträge nicht steuerbefreit. Vor diesem Hintergrund stellt sich, wenn eine Personengesellschaft Organträger ist, für die dahinter stehenden Gesellschafter die Frage, in welchem Fall von der Organgesellschaft bezogene Dividenden steuerbefreit sind. Die vom Organträger und ...mehr
Literaturauswertung ErbStG/BewG/GrSt (Stand 31.5.2020) / 2.9 § 13 ErbStG (Steuerbefreiungen)
• 2014 • 2015 Familienheim / § 13 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG Die Steuerbefreiung für Familienheime nach § 13 Abs. 1 Nr. 4a bis 4c ErbStG begünstigt den Erwerb von Familienheimen durch den überlebenden Ehegatten bzw. den überlebenden Lebenspartner und durch Kinder bzw. Stiefkinder sowie durch Kinder verstorbener Kinder. Mit der gesetzlichen Regelung verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, ...mehr
Literaturauswertung EStG/KStG (Stand: 31.5.2020) / 3.12 § 27 KStG (Nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen)
Literaturauswertung AO/FGO/UStG/GewStG/UmwStG/GrEStG/ASt ... / 4.19 § 17 UStG (Änderung der Bemessungsgrundlage)
Umsatzsteuer, Wechsel der Steuerschuldnerschaft bei Gebä ... / 1 So kontieren Sie richtig!
So kontieren Sie richtig! Beauftragt eine Gebäudereinigungsfirma einen ...mehr
Finanzierungskosten / 8.2 Kein Entgelt für ­Schulden
Soweit die von den Banken angesetzten Provisionen mit nicht in Anspruch genommenen Krediten zusammenhängen, gehören sie nicht zu den Entgelten für Schulden und fallen nicht unter die Hinzurechnungsregelung des § 8 Nr. 1 Buchst. a GewStG. Bereitstellungs- und Zusageprovisionen stellen keine Gegenleistung für die eigentliche Nutzung von Fremdkapital dar, weil bei diesen noch k...mehr
Finanzierungskosten / 8.1 Entgelt für Schulden
8.1.1 Betroffene Aufwendungen Entgelte für Schulden sind die Gegenleistung für die eigentliche Nutzung von Fremdkapital und das vorzeitige Zurverfügungstellen von Kapital, wobei der wirtschaftliche Gehalt der Leistung, nicht jedoch ihre Bezeichnung entscheidend ist. Darunter fallen Zinsen, Vergütungen für partiarische Darlehen, Genussrechte und Gewinnobligationen. Ebenso gehö...mehr
Finanzierungskosten / 8 Hinzurechnung zum ­Gewerbeertrag
Dem Gewinn aus Gewerbebetrieb sind zur Ermittlung des Gewerbeertrags nach § 7 GewStG i. V. m. § 8 Nr. 1 Buchst. a) GewStG u. a. ¼ des Entgelts für Schulden hinzuzurechnen. Auf die Dauerhaftigkeit der Schulden kommt es dabei nicht an. Auch Verbindlichkeiten des laufenden Geschäftsverkehrs fallen unter die Regelung. Das Gewerbesteuerrecht spricht nicht von Finanzierungskosten,...mehr
Finanzierungskosten: Veranlassung / 9.6 Betriebsaufgabe
Schuldzinsen für betrieblich begründete Verbindlichkeiten sind nach Betriebsaufgabe nur insoweit nachträgliche Betriebsausgaben, als die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten nicht durch eine mögliche Verwertung von Aktivvermögen beglichen werden können. Nicht zu tilgende frühere Betriebsschulden bleiben solange noch betrieblich veranlasst, bis ein etwaiges Verwertungshindern...mehr
Jung, SGB XII § 90 Einzusetzendes Vermögen / 2.1.1 Vermögensbegriff
Rz. 6 Der Begriff des Vermögens wird gesetzlich nicht definiert. Nach der Rechtsprechung des BSG fallen hierunter grundsätzlich alle beweglichen und unbeweglichen Güter und Rechte in Geld oder Geldeswert; umfasst werden auch Forderungen bzw. Ansprüche gegen Dritte, soweit sie nicht normativ dem Einkommen zuzurechnen sind (vgl. BSG, Urteil v. 18.3.2008, B 8/9b SO 9/06 R, Rz. ...mehr
Finanzierungskosten: Veranlassung / 5.1.2 Nachträgliche Werbungskosten
Für die Berücksichtigung nachträglicher Schuldzinsen im Rahmen der Ermittlung von Vermietungseinkünften ist maßgeblich, was mit dem Erlös aus der Veräußerung des mit einem Darlehen fremdfinanzierten Vermietungsobjekts geschieht. Schuldzinsen, die auf Verbindlichkeiten entfallen, die der Finanzierung von Anschaffungskosten eines zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und...mehr
Finanzierungskosten: Veranlassung / 9.7 Aufgabe der Einkunftserzielung
Schuldzinsen, die auf Verbindlichkeiten entfallen, welche der Finanzierung von Anschaffungskosten eines zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung genutzten Wohngrundstücks dienten, können auch nach einer nicht steuerbaren Veräußerung der Immobilie grundsätzlich weiter als – nachträgliche – Werbungskosten berücksichtigt werden, wenn und soweit die Verbindlic...mehr
Finanzierungskosten / 1 Rechnungs­abgrenzungsposten
In der Bilanz werden betrieblich bedingte Darlehensschulden als Verbindlichkeit passiviert. Ist der dem Schuldner ausgezahlte Betrag niedriger als der Betrag, den er zurückzahlen muss, ist die Verbindlichkeit mit dem Rückzahlungsbetrag anzusetzen. Der Unterschiedsbetrag, der aus Finanzierungskosten wie Agio, Disagio, Damnum, Abschluss-, Bearbeitungs- oder Verwaltungsgebühren...mehr
Finanzierungskosten: Veranlassung / 9.1 Darlehen
Voraussetzung für eine steuerrechtlich anzuerkennende "Umwidmung" eines Darlehens ist, dass die durch die erstmalige tatsächliche Verwendung der Darlehensmittel eingetretene Zuordnung zu einer bestimmten Einkunftsart oder zur privaten Vermögenssphäre eindeutig beendet worden ist. Der Steuerpflichtige muss eine neue, gleichfalls kreditfinanzierte Anlageentscheidung getroffen ...mehr
Finanzierungskosten: Veranlassung / 6.1 Darlehen betrieblich/privat
Wird ein Darlehen sowohl zu betrieblichen als auch zu privaten Zwecken aufgenommen, dem betrieblichen Kontokorrentkonto gutgeschrieben und zur Tilgung sowohl betrieblicher als auch privater Verbindlichkeiten verwendet, sind die dafür entrichteten Schuldzinsen entsprechend dem Verhältnis der privat und der betrieblich veranlassten Zahlungen zu ermitteln. Die auf die betriebli...mehr
Sauer, SGB II § 11 Zu berücksichtigendes Einkommen / 2.5.1 Überblick
Rz. 53 Einkommen ist erzielt und steht als bereites Mittel zur Deckung des Lebensunterhaltes zur Verfügung, wenn der Leistungsberechtigte einen Scheck entgegennimmt. Auf die Einlösung des Schecks kommt es hingegen nicht an (LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil v. 30.1.2013, L 12 AS 1571/11). Im entschiedenen Verfahren hatte die betroffene Leistungsberechtigte einen Scheck nicht e...mehr
Finanzierungskosten: Veranlassung / 9.3.1 Einlage
Wird ein durch ein Darlehen finanziertes privates Wirtschaftsgut durch Einlage zu – gewillkürtem oder notwendigem – (Sonder-)Betriebsvermögen, wird auch das Darlehen zu einer betrieblichen Verbindlichkeit, da es das steuerliche Schicksal des finanzierten Wirtschaftsguts teilt. Fortan sind die Schuldzinsen (Sonder-)Betriebsausgaben. Nicht zulässig wäre die isolierte Behandlun...mehr

References: § 11
 § 10
 § 10
 § 10
 § 15
 § 8
 § 13
 § 13
 § 13
 § 27
 § 17
 § 8
 § 7
 § 8
 § 90
 § 11