Source: http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&docid=JURE100074451&psml=sammlung.psml&max=true&bs=10
Timestamp: 2017-08-20 15:20:39+00:00

Document:
Suchergebnisse insgesamt: 29.482
Suchergebnisse: 29.482 Treffer
Gericht: SG Berlin 128. Kammer
Aktenzeichen: S 128 AS 33271/10 ER
Normen: § 7 Abs 3 Nr 3 Buchst c SGB 2, § 7 Abs 3a SGB 2, § 39 Nr 1 SGB 2, § 60 Abs 4 S 1 Nr 1 SGB 2, § 66 Abs 1 S 1 SGB 1 ... mehr
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Bedarfsgemeinschaft - Einstehens- und Verantwortungsgemeinschaft - Vermutungsregelung - unzureichende Sachverhaltsaufklärung - einstweiliger Rechtsschutz bei Leistungsversagung wegen fehlender Mitwirkung - sofortige Vollziehbarkeit
1. Für den Eilrechtsschutz gegen auf § 66 SGB 1 gestützte Versagungsbescheide ist § 86b Abs 1 S 1 Nr 2 SGG einschlägig.
2. Widerspruch und Anfechtungsklage gegen Versagungsbescheide haben keine aufschiebende Wirkung.
3. In Fällen der Leistungsversagung ist neben dem Rechtsbehelf des § 86b Abs 1 S 1 Nr 2 SGG auch der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 86b Abs 2 SGG statthaft. Denn ein Hilfebedürftiger kann im Fall der Leistungsversagung nicht schlechter stehen als ein solcher, dessen Antrag auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts noch gar nicht verbeschieden wurde.
Zur gerichtlichen Entscheidung im Eilverfahren bei unzureichender Sachverhaltsaufklärung des Grundsicherungsträgers zum Vorliegen einer Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft im Sinne des § 7 Abs 3 Nr 3 Buchst c SGB 2.
http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&docid=JURE100074451&psml=sammlung.psml&max=true&bs=10

References: § 7
 § 7
 § 39
 § 60
 § 66
 § 66
 § 86
 § 86
 § 86
 § 7