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Timestamp: 2019-10-23 20:33:40+00:00

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§ 21 LNatSchG, Gesetzlich geschützte Biotope (zu § 30 BNatSc... - Gesetze des Bundes und der Länder
Gesetz zum Schutz der Natur (Landesnaturschutzgesetz - LNatSchG) Landesrecht Sch...
§ 1 LNatSchG, Regelungsgegenstand dieses Gesetzes; Sicherung und Entwicklung der...
§ 2 LNatSchG, Zuständigkeiten, Aufgaben und Befugnisse, vertragliche Vereinbarun...
§ 3 LNatSchG, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft (zu § 5 BNatSchG)
§ 3a LNatSchG, Beobachtung von Natur und Landschaft (zu § 6 Abs. 2 BNatSchG)
§ 4 LNatSchG, Begriffsbestimmungen (zu § 7 Absatz 1 Nummer 6 und 7 BNatSchG)
§ 5 LNatSchG, Instrumente und Verfahren der Landschaftsplanung (zu §§ 9, 10 und ...
§ 6 LNatSchG, Landschaftsprogramm und Landschaftsrahmenpläne (zu § 10 BNatSchG)
§ 7 LNatSchG, Landschaftspläne und Grünordnungspläne (zu § 11 BNatSchG)
§ 9 LNatSchG, Verursacherpflichten, Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen...
§ 10 LNatSchG, Bevorratung von Kompensationsmaßnahmen (zu § 16 BNatSchG)
§ 11 LNatSchG, Verfahren (zu § 17 BNatSchG)
§ 11a LNatSchG, Besondere Vorschriften für den Abbau von oberflächennahen Bodens...
§ 12 LNatSchG, Biotopverbund (zu § 20 Absatz 1 BNatSchG)
§ 12a LNatSchG, Erklärung zum geschützten Teil von Natur und Landschaft (zu § 22...
§ 13 LNatSchG, Naturschutzgebiete (zu § 23 BNatSchG)
§ 14 LNatSchG, Biosphärenreservate (zu § 25 BNatSchG)
§ 15 LNatSchG, Landschaftsschutzgebiete (zu § 26 BNatSchG)
§ 16 LNatSchG, Naturparke (zu § 27 BNatSchG)
§ 18 LNatSchG, Geschützte Landschaftsbestandteile (zu § 29 BNatSchG)
§ 19 LNatSchG, Verfahren zum Erlass oder zur Änderung der Schutzverordnungen (zu...
§ 20 LNatSchG, Betreuung geschützter Gebiete
§ 21 LNatSchG, Gesetzlich geschützte Biotope (zu § 30 BNatSchG)
§ 22 LNatSchG, Auswahl der Gebiete, Erhaltungsziele (zu § 32 Abs. 1 BNatSchG)
§ 23 LNatSchG, Schutzerklärung (zu § 32 Abs. 2 bis 4 BNatSchG)
§ 24 LNatSchG, Allgemeine Schutzvorschriften (zu § 33 BNatSchG)
§ 25 LNatSchG, Verträglichkeit und Unzulässigkeit von Projekten; Ausnahmen; gren...
§ 26 LNatSchG, Gentechnisch veränderte Organismen (zu § 35 BNatSchG)
§ 27 LNatSchG, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen auf geschützten Flächen (zu § 2...
§ 27a LNatSchG (weggefallen)
§ 28 LNatSchG, Tiergehege (zu § 43 Abs. 5 BNatSchG)
§ 28a LNatSchG, Bewirtschaftungsvorgaben (zu § 44 Absatz 4 Satz 3 BNatSchG)
§ 28b LNatSchG, Horstschutz
§ 28c LNatSchG, Verbot des Anlockens und Fütterns von Wölfen
§ 29 LNatSchG, Haltung gefährlicher Tiere
§ 30 LNatSchG, Betreten der freien Landschaft; Wander- und Reitwege (zu § 59 Abs...
§ 31 LNatSchG, Sperren von Wegen in der freien Landschaft (zu § 59 Abs. 2 Satz 2...
§ 32 LNatSchG, Gemeingebrauch am Meeresstrand (zu § 59 Abs. 2 Satz 2 BNatSchG)
§ 33 LNatSchG, Schutz des Meeresstrandes, der Küstendünen und Strandwälle (zu §§...
§ 34 LNatSchG, Sondernutzung am Meeresstrand (zu § 59 Abs. 2 Satz 2 BNatSchG)
§ 35 LNatSchG, Schutzstreifen an Gewässern (zu § 61 BNatSchG)
§ 36 LNatSchG, Bootsliegeplätze (zu §§ 17 Abs. 1 und 3, 30 BNatSchG)
§ 37 LNatSchG, Zelten und Aufstellen von beweglichen Unterkünften
§ 38 LNatSchG, Naturerlebnisräume
§ 39 LNatSchG, Skipisten
§ 40 LNatSchG, Anerkennung von Naturschutzvereinigungen, Mitwirkung von anerkann...
§ 41 LNatSchG, Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein
§ 42 LNatSchG, Mitteilungs- und Zustellungsverfahren
§ 43 LNatSchG, Landesbeauftragte für Naturschutz
§ 44 LNatSchG, Beiräte und Kreisbeauftragte für Naturschutz
§ 45 LNatSchG, Naturschutzdienst
§ 46 LNatSchG (weggefallen)
§ 47 LNatSchG, Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
§ 48 LNatSchG, Duldungspflicht (zu § 65 BNatSchG)
§ 49 LNatSchG, Befugnisse von Beauftragten und Bediensteten der Naturschutzbehör...
§ 50 LNatSchG, Vorkaufsrecht (zu § 66 BNatSchG)
§ 51 LNatSchG, Ausnahmen
§ 52 LNatSchG, Maßnahmen des Naturschutzes (zu §§ 17, 30 und 67 BNatSchG)
§ 53 LNatSchG, Einschränkung von Grundrechten
§ 54 LNatSchG, Entschädigung und Ausgleich (zu § 68 BNatSchG)
§ 55 LNatSchG, Härteausgleich (Abweichung von § 68 Abs. 4 BNatSchG)
§ 56 LNatSchG, Finanzielle Förderung
§ 57 LNatSchG, Ordnungswidrigkeiten (zu § 69 BNatSchG)
§ 58 LNatSchG, Einziehung
§ 60 LNatSchG, Bestehende Naturschutzverordnungen
§ 61 LNatSchG, Bestehende Landschaftsschutzverordnungen
§ 62 LNatSchG, Übergangsvorschrift für Sondernutzungen
§ 63 LNatSchG, Übergangsvorschriften für sonstige Eingriffe in die Natur
§ 64 LNatSchG (weggefallen)
§ 65 LNatSchG, Übergangsvorschrift für bauliche Anlagen im Schutzstreifen an Gew...
§ 66 LNatSchG, Übergangsvorschrift für arten- und strukturreiches Dauergrünland
Anlage 1 LNatSchG, Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung in Schlesw...
Anlage 2 LNatSchG, Liste der Europäischen Vogelschutzgebiete in Schleswig-Holste...
Anlage 3 LNatSchG, Liste der Vorranggewässer in Schleswig-Holstein
§ 21 LNatSchG, Gesetzlich ...
Gesetznavigation: zum vorherigen Abschnitt § 20 LNatSchG, Betreuung gesc...
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§ 21 LNatSchG
Kapitel 4 – Schutz bestimmter Teile von Natur und Landschaft → Abschnitt 1 – Biotopverbund; geschützte Teile von Natur und Landschaft
Titel: Gesetz zum Schutz der Natur (Landesnaturschutzgesetz - LNatSchG)
Gliederungs-Nr.: 791-10
§ 21 LNatSchG – Gesetzlich geschützte Biotope
(zu § 30 BNatSchG)
alle Binnendünen, die nicht bereits von § 30 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 BNatSchG erfasst sind,
Staudenfluren stehender Binnengewässer und der Waldränder,
artenreiche Steilhänge und Bachschluchten,
arten- und strukturreiches Dauergrünland
Für Knicks, die Wald im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 des Landeswaldgesetzes sind, gelten ausschließlich die Bestimmungen des Landeswaldgesetzes.
(2) § 30 Abs. 2 BNatSchG gilt nicht für
die notwendigen Maßnahmen zur Unterhaltung der Deiche, Dämme, Sperrwerke und des Deichzubehörs sowie der notwendigen Unterhaltung der Häfen, Gewässer und die erforderlichen Maßnahmen zur Erhaltung und Sicherung der öffentlich gewidmeten Straßen, Wege und Plätze,
notwendige Vorlandarbeiten (Grüpp- und Lahnungsarbeiten sowie notwendige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr für Deiche, Dämme, Sperrwerke und das Deichzubehör) und die Beweidung von Deichvorländereien, soweit diese Gebiete nicht im Nationalpark "Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer" liegen.
(3) Eine Ausnahme gemäß § 30 Abs. 3 BNatSchG von dem Verbot des § 30 Abs. 2 BNatSchG kann nur zugelassen werden für stehende Binnengewässer im Sinne des § 30 Abs. 2 Nr. 1 BNatSchG, die Kleingewässer sind, und für Knicks.
(4) Bei Knicks ist das traditionelle Knicken alle 10 bis 15 Jahre in der Zeit vom 1. Oktober bis einschließlich des letzten Tages des Monats Februar bei Erhalt der Überhälter und Entfernen des Schnittgutes vom Knickwall eine zulässige Pflege- und Bewirtschaftungsmaßnahme. Das Fällen von Überhältern bis zu einem Stammumfang von zwei Metern gemessen in einem Meter Höhe über dem Erdboden ist zulässig, sofern in dem auf den Stock gesetzten Abschnitt mindestens ein Überhälter je 40 bis 60 Meter Knicklänge erhalten bleibt. Ausgenommen hiervon sind
Bäume, die auf der Grundlage der Biotopverordnung vom 22. Januar 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 48) in ihrer am 22. Februar 2009 geltenden Fassung als nachwachsende Überhälter stehen gelassen oder neu angepflanzt wurden,
Bäume, die im baurechtlichen Innenbereich nach § 34 Baugesetzbuch über eine Baumschutzsatzung geschützt oder in einem Bebauungsplan als zu erhalten festgesetzt sind und für deren Fällung keine Ausnahme oder Befreiung erteilt wurde sowie
Landschaftsbestimmende oder ortsbildprägende Bäume oder Baumgruppen.
Zulässig ist das seitliche Einkürzen der Knickgehölze senkrecht in einer Entfernung von einem Meter vom Knickwallfuß bis zu einer Höhe von vier Metern. Bei ebenerdigen Pflanzungen ist ferner das Einkürzen oder Aufputzen unter Beachtung eines Mindestabstands von einem Meter vom Wurzelhals der am Rand der Gehölzstreifen angepflanzten Gehölze zulässig. Das Einkürzen ist frühestens drei Jahre nach dem "Auf-den-Stock-setzen" und danach nur in mindestens dreijährigem Abstand zulässig. Zulässig ist die fachgerechte Pflege der Knickwallflanken im Zeitraum vom 15. November bis einschließlich des letzten Tages des Monats Februar.
(5) Auf Ackerflächen an Knicks darf ein 50 cm breiter Schutzstreifen, gemessen ab dem Knickwallfuß, nicht ackerbaulich genutzt, mit Kulturpflanzen eingesät oder bestellt, gedüngt oder mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Die Bepflanzung mit nicht heimischen Gehölzen und krautigen Pflanzen sowie die gärtnerische Nutzung des Schutzstreifens sind unzulässig.
(6) Abweichend von § 30 Abs. 5 BNatSchG gilt bei gesetzlich geschützten Biotopen, die während der Laufzeit einer vertraglichen Vereinbarung oder der Teilnahme an öffentlichen Programmen zur Bewirtschaftungsbeschränkung entstanden sind, das Verbot des § 30 Abs. 2 BNatSchG auch nicht für die Wiederaufnahme einer sonstigen Nutzung. Satz 1 gilt entsprechend bei der ein- oder mehrmaligen Verlängerung des Vertrages während der Laufzeit der Folgeverträge, sofern sich diese zeitlich ohne Unterbrechung an den jeweils vorangegangenen anschließen. § 30 Absatz 5 BNatSchG gilt nicht für gesetzlich geschützte Biotope, die im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung oder des öffentlichen Programms zur Bewirtschaftungsbeschränkung zu entwickeln waren.
(7) Die oberste Naturschutzbehörde erlässt eine Verordnung, die die geschützten Biotoptypen nach § 30 Abs. 2 BNatSchG, auch abweichend von dieser Regelung, sowie Absatz 1 und 3 anhand der Standortverhältnisse oder der Vegetation definiert und Mindestgrößen festlegt. Die Verordnung kann die zulässigen Schutz-, Pflege- und Bewirtschaftungsmaßnahmen regeln.
(8) Unbeschadet § 30 Abs. 7 Satz 1 BNatSchG
wird die Registrierung bei Bedarf aktualisiert,
werden die flächenscharf registrierten Biotope den Eigentümerinnen und Eigentümern mitgeteilt; bei unverhältnismäßigem Aufwand kann die Mitteilung durch örtliche Bekanntmachung erfolgen.
Für stehende Binnengewässer im Sinne des § 30 Abs. 2 Nr. 1 BNatSchG, die Kleingewässer im Sinne des Absatzes 3 sind, sowie für Knicks gelten § 30 Abs. 7 Satz 1 BNatSchG in Verbindung mit Satz 1 nicht, wenn diese Daten über andere öffentlich-rechtliche Vorschriften den Landesbehörden bereits vorliegen und bei der zuständigen Naturschutzbehörde zur flächendeckenden Kartierung zusammengeführt werden können.
(9) Die oberste Naturschutzbehörde wird ermächtigt, durch Verordnung besondere Vorschriften für die Bekämpfung und Verhütung von Bränden zum Schutz der Moore und Heiden zu erlassen. § 23 Abs. 3 Satz 2 des Landeswaldgesetzes gilt entsprechend.
/Gesetze des Bundes und der Länder/Schleswig-Holstein/LNatSchG,SH - Landesnaturschutzgesetz/§§ 12 - 27a, Kapitel 4 - Schutz bestimmter Teile von Natur und Landschaft/§§ 12 - 21, Abschnitt 1 - Biotopverbund; geschützte Teile von Natur und Landschaft/
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References: § 30

§ 1

§ 2

§ 3
 § 5

§ 3
 § 6

§ 4
 § 7

§ 5

§ 6
 § 10

§ 7
 § 11

§ 9

§ 10
 § 16

§ 11
 § 17

§ 11

§ 12
 § 20

§ 12
 § 22

§ 13
 § 23

§ 14
 § 25

§ 15
 § 26

§ 16
 § 27

§ 18
 § 29

§ 19

§ 20

§ 21
 § 30

§ 22
 § 32

§ 23
 § 32

§ 24
 § 33

§ 25

§ 26
 § 35

§ 27
 § 2

§ 27

§ 28
 § 43

§ 28
 § 44

§ 28

§ 28

§ 29

§ 30
 § 59

§ 31
 § 59

§ 32
 § 59

§ 33

§ 34
 § 59

§ 35
 § 61

§ 36

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40

§ 41

§ 42

§ 43

§ 44

§ 45

§ 46

§ 47

§ 48
 § 65

§ 49

§ 50
 § 66

§ 51

§ 52

§ 53

§ 54
 § 68

§ 55
 § 68

§ 56

§ 57
 § 69

§ 58

§ 60

§ 61

§ 62

§ 63

§ 64

§ 65

§ 66

§ 21
 § 20
 § 22

§ 21

§ 21
 § 30
 § 30
 § 2
 § 30
 § 30
 § 30
 § 30
 § 34
 § 30
 § 30
 § 30
 § 30
 § 30
 § 30
 § 30
 § 23