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Nr. 12 · 27. Juli 2011
Sommerpause Liebe Freibergerinnen und Freiberger,
Aktion „Herzschlag“ Der Start ins Schuljahr 2011/12 wird den Freiberger Schülern ganz sicher in Erinnerung bleiben. Denn mit einer außergewöhnlichen Aktion will der Freiberger Nachwuchs auf dem Untermarkt für das Jubiläumsjahr 2012, wenn „850 Jahre Freiberg“ begangen wird, werben. 850 Freiberger Schülerinnen und Schüler stellen am Montag, 22. August, 11 Uhr das Logo des Festjahres: das Herz aus Silber. Lesen Sie mehr zum Festjahr auf den Seiten 6 Karikatur: Tomas Freitag und 7.
Geschäftsführer der Stama bestellt Knut Neumann übernimmt Geschäfte der Stadtmarketing Freiberg GmbH Die Stadtmarketing Freiberg GmbH hat einen neuen Geschäftsführer. Mit sofortiger Wirkung hat die Gesellschafterversammlung auf ihrer gestrigen Sitzung, am 21. Juli 2011, Knut Neumann (kl. Foto) zum Geschäftsführer bestellt. Er vertritt die Gesellschaft allein, solange kein weiterer Geschäftsführer bestellt ist. Der bisherige Geschäftsführer der Stadtmarketing Freiberg GmbH, Gerd Przybyla, war am 14. Juni 2011 beurlaubt worden. Die Gesellschafterversammlung hat nun seine Abberufung per 21. Juli beschlossen.
Beide Beschlüsse erfolgten einstimmig. „Damit ist das Stadtmarketing-Team wieder komplett und hat einen Geschäftsführer, der mein vollstes Vertrauen genießt“, zeigt sich Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm mit dieser Regelung zufrieden. Knut Neumann war schon über Monate im Interesse der Gesellschaft als Mediator tätig. Die Aufgabe ist für ihn damit auch kein Neuland und er hat ein erfahrenes Team zur Seite. „Die hoch motivierten Stadtmarketing-Mitarbeiter haben bereits zum Bergstadtfest bewiesen, was sie zu leisten vermögen.“ Nun können sich wieder alle mit ganzer Kraft auf das bevorstehende Jubiläum ‘850 Jahre Freiberg’ konzentrieren.“
Die Entscheidung zur Änderung der Geschäftsführung war erforderlich geworden, um weiteren Schaden von der Gesellschaft und der Stadt Freiberg abzuwenden, denn das Vertrauensverhältnis zwischen der Stadt Freiberg, der Gesellschafterversammlung sowie den Mitarbeitern der Stadtmarketing Freiberg GmbH einerseits und dem bisherigen Geschäftsführer Gerd Przybyla andererseits war schwer gestört. Knut Neumann ist seit 2008 Leiter des Büros des Oberbürgermeisters und übernimmt die Stadtmarketing-Geschäftsführung bis zur Neubesetzung nach deren Ausschreibung. Die Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen.
Freiberger Sanierungspreis 2011 für Bauherren aus Chemnitz und Oederan Ausgezeichnet wird zum Tag des offenen Denkmals das Gebäudeensemble Chemnitzer Straße 47–57 Der Freiberger Sanierungspreis geht erstmals an zwei Bauherren gemeinsam. Denn ausgezeichnet werden die Wohngebäude Chemnitzer Straße 47-57 als städtebauliches Gesamtensemble. Zum zweiten Mal liegt damit seit 1999 das Preisträgerobjekt außerhalb der historischen Altstadt. „Mit den für den Sanierungspreis 2011 eingereichten Objekten wurde wieder eine hohe Qualität des in unserer Stadt erreichten Sanierungsstandes dokumentiert“, betont Holger Reuter, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen. „Der Mut der
Bauherren, sich dieser Aufgabe zu stellen, verdient hohe Anerkennung.“ Bei einem Sanierungsobjekt sei es oft so, dass trotz umfassender planerischer Vorbereitung immer wieder Überraschungen den Sanierungsfortgang, aber auch die damit verbundenen Kosten nachhaltig beeinflussen. „So gehört schon Mut dazu, sich der Sanierung eines historischen Gebäudes zu stellen. Diesen haben die Bauherren aufgebracht und damit städtische Baukultur für die Nachwelt bewahrt.“ Die Satzung zur Vergabe des Freiberger
Sanierungspreises ist die Grundlage der Bewertung der eingereichten Sanierungsobjekte. Danach sind die Art und Weise sowie der Umfang der Bewahrung der Altbausubstanz, die Qualität der architektonischen und städtebaulichen Gestaltung, die Übereinstimmung zwischen vorgesehener Nutzung und Gebäudesubstanz sowie das persönliche Engagement des Bauherren für das vorgeschlagene Objekt zu beurteilen. „Die Entscheidung für den Sanierungspreis 2011 war in diesem Jahr besonders schwierig“, räumt Reuter ein. ! Seite 3
der Begriff Sommerpause ist in diesem Jahr eigentlich selbsterklärend. Aber vielleicht können wir diese Zeit im Sinne von Atempause auch als Denkpause nutzen, nachdem Freiberg als „kleine Weltstadt im Herzen Sachsens“ gleichsam Schauplatz zur vermeintlichen Lösung von Problemen „der großen Welt“ geworden ist. Da wurde nun gerichtlich eine Ruhepause beim Bau unserer Umgehungsstraße auf der Grundlage von Naturschutzbestimmungen erzwungen, die etwa zur gleichen Zeit Gesetzeskraft erlangten, wie verschärfte Regelungen im Sozialbereich. So gesehen ist es schon bemerkenswert, wenn dann das Risiko für Fledermäuse und Zauneidechsen sogar noch einen höheren Stellenwert hat, als das Entwicklungsrisiko einer ganzen Region, deren Menschen Jahrhunderte lang einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand ganz Sachsens geleistet haben. Und da wird auch kurz vor der Theaterpause die Gelegenheit genutzt, um beim Intendantenwechsel angesichts durchaus üblicher Veränderungen eine scheinbar bessere Theaterwelt einzuklagen. Allerdings wird damit nur der neue Intendant schon vor Beginn unbegründet in Rechtfertigungszwang gebracht und auch die Gesellschafter, die ohnehin bis an die Grenzen gefordert sind, um das Theater zu erhalten, geraten öffentlich in eine unnötige Diskussion. Es sind Präzedenzfälle, die in ihrer Tragweite natürlich nicht vergleichbar sind, die vom Ansatz her aber über Freiberg hinaus wirken sollen und die zeigen, auf welch hohem Niveau wir in unserer Stadt Probleme diskutieren. Tragisch ist nur, dass dabei zum einen berechtigter Naturschutz konterkariert und zum anderen die Freiheit der Kunst diskreditiert werden. Aber solche Themen sind natürlich der Stoff, aus dem die Träume von Journalisten sind, die dann in einer von Leserbriefen getragenen Mediokratie zur Blüte gelangen. Es ist vielleicht schwere Kost, wenn ich sozusagen als Pausenbrot an die Worte eines klugen Mannes erinnere: Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich alles verändert. Ich hoffe, wir wollen alle, dass Freiberg als Wirtschafts-, Wissenschaftsund Kulturstandort der Motor einer Zukunftsregion bleibt. Glück auf! Ihr
Geburten im Juni Der Oberbürgermeister heißt aufs Herzlichste willkommen 32 Geburten kleiner Freiberger gab es im Juni, informiert das Standesamt. Insgesamt haben 15 Mädchen und 17 Jungen das Licht der Welt erblickt. Allen kleinen Neufreibergern ein herzliches Willkommen! Eliska Lilie, Leah-Marie, Jasmin, Clara, Laila Estelle,
Julietta Sophie, Leni, Shaya Zoe, Anni, Hanna, Finja Ursula, Eliana, Paula, Néle, Zoe Petra Anas Ahmad Said, Bennett Emil Georg, Jamie Etienne, Fynn, Gustav, Alessandro, Charlie, Yasin, Santon Sven, Finn Etienne, Darius, Felix, Bruno, Arne, Dario, Cornell, Charlie Jens
Erneute Befragung der Haushalte Die Haushaltbefragung zum Zensus 2011 ist nahezu abgeschlossen. Nun startet die so genannte Wiederholungsbefragung der sächsischen Bevölkerung. Diese Befragung dient als statistische Kontrolle und betrifft nur einen Teil der Bevölkerung. Auch müssen nunmehr lediglich neun der insgesamt 46 Fragen beantwortet werden. Weitere Informationen und Musterfragebögen finden sie im Internet unter www.zensus2011.de.
Jubilare im August Der Oberbürgermeister gratuliert auf das Herzlichste den 70-Jährigen Regina Richter Jürgen Busch Annemarie Linse Peter-Klaus Rother Baldur Barsch Barbara Hoffmann Christa Oriwall Ursula Wiesner Heinz Braune Heinz Ludwig Wolfgang Wagner Helga Nickel Inge Windzus Elsa Muster Wilhelm Schindler Roland Leubner Gudrun Feind Günter Hahn Sieglinde Büttner Erika Huber-Lohmann Elke Schierhorn Dieter Uchlier Klaus Volke Christine Siegel Peter Blahut Heidemarie Haefner Brigitte Lindner Mechthild-Birgitta Lüdke Winfried Scharkus Bernd Kaltofen Klaus Flick Edelgard Kiefel Dieter Reimann Sieglinde Schönherr Ursula Schulze Brigitte Baumann Lutz Matthes Ellen Kuhl Siegfried Scholz Peter Minkmar Barbara Weigt Regina Schubert Hans-Jürgen Hofman
Wilfried Renkert Erhard Schulz Hannelore Walter Helga Venus Erika Stange Dieter Wolf Gerhard Enz Roswitha Steinbrecher Renate Nittel Barbara Dreßler Monika Nitzsche Bernd Beyer
den 75-Jährigen Hannelore Langer Ursula Schmidt Wilfried Stöckel Hildegard Karger Margaretha Kühnl Gudrun Birke Horst Knauer Hannelore Behr Wolfgang Homilius Renate Hubicka Herbert Müller Ruth Pflugbeil Eva Schoppe Renate Weiß Johanna Rößner Elfriede Wedler Günter Kirschner Ingrid Nützenadel Waltraud Görsch Anita Kretzschmar Renate Rienow Lothar Henkel Maria Kästner Hans Jestrabek Ingeburg Schroth Rolf Stein Edelgard Scholz Brigitte Schmidt Dieter Helbig Margarete Rühle
Renate Straube Heinrich Wöhner Gisela Werner Rosemarie Erler Günter Schubert Elfriede Hofmann Renate Zinke Klaus Schoppe Edith Beckert Rosemarie Kalinke Manfred Timmel Helga Jonderko Inge Landmann Herbert Friebel Horst Vogel Luise Schmidt Hannelore Uhlemann Ingeburg Hoblik Marianne Krause Eberhard Beeger Siegfried Harwardt Hans-Jürgen Walter
Manfred Göpfert Jutta Fischer Erika Paul Helmut Uhlig
den 85-Jährigen Käthe Fritsch Hans Nitzsche Margot Leibelt Manfred Rudolph Johanna Fritsche Margarete Schmidt Elisabeth Hauptvogel Ruth Hengst Jutta Flehl Hildegard Plebst Anneliese Fröhlich Günter Müller Dr. Gert Seltmann Elfriede Schalomon Christine Fischer
den 90-Jährigen den 80-Jährigen Margarete Drechsler Helga Göthel Werner Maeding Ingeburg Wagner Christel Schmidt Ursula Schieferbein Siegfried Weigold Erwin Lehmann Dr. Karl-Heinz Bernstein Ingeborg Gelbrich Lothar Cramm Ursula Fischer Manfred Unverdorben Ilse Scherer Anita Heede Ingeburg Klose Albert Schwiedergoll Charlotte Grabowsky Werner Ueberschär Dr. Yvonne Kiesel
Charlotte Rebentisch Ursula Kiesow Silvia Große Elli Gärtner Erika Merker Magdalene Trommler Rudi Ehrhardt Charlotte Richter Ilse Kauffmann Tea Schulz Margarete Volkmann
den älter als 90-Jährigen Ingeborg Günther (91) Ilse Schmidt (91) Herta Gubsch (91) Johannes Richter (91) Frieda Pioch (91) Gerta Leupold (91) Richard Kroll (92)
Elfriede Braune (92) Erwin Büttner (92) Werner Meier (93) Anneliese Schmidt (93) Margarete Beck (95) Magdalene Hohenwald (97) Martha Überla (100) Anna Müller (100)
... sowie den Ehejubilaren Goldene Hochzeit Christa und Wolfgang Fischer Huberta und Dr. Werner Kempe Edith und Klaus Roscher Margart und Manfred Roscher Dorothea und Peter Otto Edith und Helmut Stiehl Christine und Wolfgang Berger Inge und Bernd Enghardt Gisela und Christoph Ronge Hanna und Wolfgang Weichelt Annerose und Manfred Ernst Hannelore und Günter Arnold Wally und Sieghard Poerschke Christiane und Eberhard Löffler Gisela und Karlfried Reichelt Elisabeth und Manfred Winkler Monika und Werner Otto Renate und Dr. Alfred Spengler Waltraud und Ottokar Meyer Monika und Karl-Heinz Fischbach Brigitte und Dr. Friedhelm Heinrich
Diamantene Hochzeit Leokadia und Erwin Stapel Emma und Martin Bertelmann Erika und Helmut Peischl Hildegard und Alfred Schubert Gertraude und Wilhelm Goral
Obermarkt teilweise frei ab September Baumaßnahmen Obermarkt und Schlossplatz liegen im Zeitplan In Freiberg wird seit diesem Frühjahr besonders kräftig gebaut, das ist nicht zu übersehen. Im Zentrum der Stadt werden u. a. der Obermarkt saniert und der Schlossplatz umgestaltet. Über den Stand dieser Bauvorhaben informiert Holger Reuter, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen. Nachdem die Arbeiten auf den Baustellen Obermarkt und Schlossplatz für die Zeit des Bergstadtfestes eingestellt waren, wurden sie danach mit Hochdruck wieder aufgenommen. Beide Baumaßnahmen befinden sich im Plan, sodass der endgültigen Fertigstellung der Vorhaben in diesem Jahr nichts im Wege steht. Für den Obermarkt wird sogar eine Teilfreigabe Anfang September möglich. Auf Grund des erreichten Baufortschritts sind die Bauabläufe überschaubarer geworden. Deshalb wurde mit dem Bauunternehmen vereinbart, den südlichen Teil des Marktspiegels bereits Anfang September 2011 der öffentlichen Nutzung zu übergeben. Für den nördlichen Teil wird es durch den ständigen Ortswechsel der Baustelleneinrichtung etwas komplizierter. Deshalb ist hier der Baufertigstellungstermin für Mitte November vereinbart worden. Nachdem bereits im Jahr 2010 die Um-
»Bergstadtfest und Baustellen haben sehr gut harmoniert. Trotz guter Erfahrungen sei den Freibergern versprochen, dass wir natürlich Bauen und Feiern in dieser Kombination nicht zur Gewohnheit werden lassen wollen.«
fahrungsstraße und die Gehwege des Obermarktes fertig gestellt wurden, wird in diesem Jahr am Marktspiegel und der Straße am Ratskeller gearbeitet. Die Leitungsverlegungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, sodass nach dem Bergstadtfest mit den eigentlichen Straßenbauarbeiten begonnen werden konnte. Am Marktspiegel sind bereits deutliche Fortschritte zu sehen. Auf dem nach Süden gewandten Teil sind die Pflasterarbeiten fast abgeschlossen. Hier wird mit dem aus dem Obermarkt geborgenen Pflaster das historische Bild des Obermarktspiegels wieder hergestellt. Dabei werden nicht wieder verwendbare Steine ersetzt. Weiterhin wurden bisher die neue Brun-
Pflaster-Lehrlinge aus Österreich, Sachsen und der Schweiz zeigen in dieser Woche auf dem Obermarkt ihr Können. Das Ergebnis dieser Goodwill-Aktion werden Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm und Bürgermeister Holger Reuter am Freitag, 29. Juli, Foto: PS 11 Uhr begutachten und dabei selbst einen „wichtigen“ Stein verlegen.
nenkammer für den Otto-Brunnen errichtet, Senkelektranten zur späteren Versorgung des Markttreibens eingebaut und die Sprühdüsen für den südlichen Pflasterstern verlegt. Die Fundamente für die Beleuchtungsmasten und die Weihnachtsbaumhülse sind ebenfalls im südlichen Bereich fertig gestellt. Mitte August 2011 wird die Zufahrt zum Obermarkt wieder über die Waisenhausstraße möglich sein. Die Arbeiten sind auch in diesem Bereich gut vorangekommen. Seit 25. Juli 2011 werden in diesem Abschnitt die Gehwegplatten verlegt. Auf dem Schlossplatz sind alle Leitungsverlegungsarbeiten abgeschlossen. Der erforderliche Erdaushub für den Straßenbau ist weitestgehend abgeschlossen. die Trag- und Frostschutzschicht ist bereits eingebaut. Die Granit-Borde für die Gehwegbegrenzung zwischen Brennhausgasse und Burgstraße sowie die Unterflur-Gitter für die Großgehölze entlang der rechten Schlossmauer sind eingebaut. Die gebundene Tragschicht als Vorbereitung für die Pflasterung im Teil-Bereich zwischen Schloss-Haupteingang und Silbermannstraße wurde hergestellt. Zurzeit werden die Platzmauern vor dem Schloss Freudenstein saniert bzw. in Teilbereichen neu aufgemauert. Vor dem Haupteingang zum Schloss wurde mit der ringförmigen Pflasterung, die im Wechsel aus rötlichem und gelb/grauem Großpflaster vorgesehen ist, begonnen. Das mit der Bauausführung für Obermarkt und Schlossplatz beauftragte Bauunternehmen Adam hat bisher die gesamten Prozesse des Bauablaufes in hervorragender Art und Weise bewältigt. So war es auch gelungen, zum Bergstadtfest die Baustellen so herzurichten, dass die Feierlichkeiten in gewohnter Art und Weise auch mit den Baustellen stattfinden konnten. Im kommenden Jahr werden Obermarkt und Schlossplatz wieder einen würdigen Rahmen für die Feierlichkeiten für „850 Jahre Freiberg“ abgeben können. Der Obermarkt soll Mitte November 2011 endgültig fertig gestellt sein. Für den Schlossplatz ist der 4. November benannt.
Sanierungspreis 2011 … ! Seite 1 Dies spreche für die Qualität der eingereichten Vorschläge, aber auch für die besondere städtebauliche Wirkung der einzelnen Objekte auf das Stadtbild insgesamt. Bei der Wohnanlage Chemnitzer Straße 47-57, die in ihrer Gesamtheit ausgezeichnet wird, muss nun der Preis erstmals zweigeteilt werden: Für das Wohngebäude Chemnitzer Straße 47 geht der Sanierungspreis 2011 an Bauherr Perry Palm aus Oederan, für die Wohngebäude Chemnitzer Straße 49-57 an Ivan Ivanov aus Chemnitz. Die nach Planung des damaligen Stadtbaurates Salzmann in den 20-er und 30-er
Jahren des 20. Jahrhunderts von der Baugesellschaft „Glück auf“ GmbH errichteten Wohngebäude an der Chemnitzer Straße befanden sich nach jahrzehntelang unterlassener Instandhaltung in einem sehr schlechten Zustand und waren deshalb auch nicht mehr vermietbar. Die Chemnitzer Straße (B173) sorgt zwar für eine gute Erschließung des Wohnungsstandortes, kann aber eine Mietentscheidung auf Grund erhöhter Verkehrslast durchaus negativ beeinflussen. „Umso mehr verdient das Vorhaben Anerkennung. Das städtebauliche Ergebnis sichert der Stadt ein hervorragendes Bauensemble. Mit dem Gesamtergebnis wurde ein bedeutender inner-
städtischer Wohnungsstandort aufgewertet und für die Zukunft erhalten“, lobt Reuter. Der Erfolg der anderen Sanierungsleistungen soll mit der Vergabe des Freiberger Sanierungspreises nicht geschmälert werden. „Allen, die den Mut und die Initiative aufgebracht haben bedeutende städtische Bausubstanz zu sanieren, gilt unser Dank.“ Deshalb werden auch die Sanierungsleistungen, die in diesem Jahr nicht mit dem Sanierungspreis bedacht werden konnten, mit einer Urkunde ausgezeichnet. Der Sanierungspreis wird zum Tag des offenen Denkmals am 11. September 2011, 14 Uhr, am Sanierungspreisobjekt vergeben.
Das Dürer-Haus am Obermarkt - nun Foto: SWG frisch saniert.
„Dürer-Haus“ ist saniert Obermarkt 7 fügt sich ein und sticht dennoch heraus Die meisten Freiberger kennen das Haus Obermarkt 7 als „Dürer-Haus“. Seinen Namen bekam es in den 1960-er Jahren, als mit dem damaligen Neubau des Gebäudes im Erdgeschoss ein Kunstgewerbegeschäft der PGH „Albrecht Dürer“ eingerichtet wurde. Ebenfalls charakteristisch für das Gebäude war die Arkade an der Ecke zur Petersstraße. In die Jahre gekommen, entsprachen sowohl die Wohnungszuschnitte als auch die Haustechnik nicht mehr den zukünftigen Anforderungen. Die Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH (SWG) entschloss sich daher, das Gebäude umfassend zu sanieren. Die besondere Herausforderung bestand in der Wahrung der denkmalgeschützten Architektur im Zusammenwirken mit einer energetischen Sanierung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. In enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Stadtentwicklungsamt erfolgte die Planung zur behutsamen Anpassung der Fassade. In knapp einjähriger Bauzeit wurden die Wohnungsgrundrisse zukünftigen Bedürfnissen angepasst. Die Beheizung aller Nutzflächen erfolgt nunmehr mit einer effizienten und komfortablen Fußbodenheizung mit Brennwerttherme. Zur Unterstützung der Warmwasserbereitung wurde eine Solarkollektorfläche denkmalgerecht in die Dachdeckung integriert. Die deutliche Reduzierung der Energieverluste wird durch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erzielt. Hierbei wird der verbrauchten Abluft aus den Bädern der Wohnungen Wärme entzogen und zur Temperierung von Treppenhaus und Keller genutzt. Die durch die Sanierungsmaßnahme realisierte Einsparung von rund 20 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr entspricht in etwa der CO2-Aufnahme von 1.500 ausgewachsenen Buchen. Das Investitionsvolumen betrug rund 980.000 Euro, wovon über Förderdarlehen der KfW sowie Zuschüssen des Bundes, des Freistaates Sachsen und der Stadt Freiberg rund zwei Drittel der Baukosten finanziert werden konnten. Der SWG-Eigenanteil beträgt rund 323.000 Euro. „Die Stadt hat ein prägnantes Eckgebäude zurückerhalten. Es ist wunderbar saniert und bereits heute voll vermietet. Es ist belebt und es belebt die Innenstadt“, freut sich Holger Reuter, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen.
Qualifizierter Mietspiegel 2011 liegt vor Neuer Mietspiegel seit 1. Juli in Kraft (AF/AS). Der neue Freiberger Qualifizierte Mietspiegel 2011 liegt vor. Er ist seit 1. Juli in Kraft und gilt bis zum 30. Juni 2013. Der neue Mietspiegel gibt einen Überblick über die in der Universitätsstadt üblicherweise gezahlten Nettokaltmieten pro m2 für Wohnungen vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage. Mit der Erstellung des qualifizierten Mietspiegels 2011 wurde ein Arbeitskreis bestehend aus Vertretern des Mietervereins Freiberg in Mittelsachsen e. V., des Vereins der Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümer Freiberg/ Brand-Erbisdorf e. V. (Haus/ Grund), der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/ Sachsen mbH (SWG), der Wohnungsgenossenschaft Freiberg e. G. (WG), einem Vertreter der privaten Wohnungsverwalter, zwei Mitgliedern des Freiberger Stadtrates sowie Angestellten der Stadtverwaltung Freiberg, betraut. Die Koordinierung und Moderation hatte das Bürgerbüro der Stadtverwaltung inne. Das Institut für Qualitätssicherung von Stoffsystemen (IQS Freiberg e. V.) hat das Projekt wissenschaftlich begleitet. Im Sommer und Herbst 2010 wurden die Daten zur Neuerstellung des qualifizierten Mietspiegels im Stadtgebiet erhoben. Der
Fragebogen stand zusätzlich im Internet zum Download bereit und ist im Amtsblatt mehrfach abgedruckt worden. Erfasst wurde die Wohnqualität, die vom Vermieter bereitgestellt wird und die sich durch das konkrete Wohnumfeld ergibt. Hierzu wurde eine Vielzahl von Wohnungsmerkmalen im Fragebogen abgefragt. Das IQS Freiberg e. V. hat insgesamt 2.380 Fragebögen nach wissenschaftlichen Grundsätzen ausgewertet und zu einem so genannten Regressionsmietspiegel zusammengeführt. Am 21. Juni haben die Interessenvertreter der Mieter und Vermieter der Stadt Freiberg einvernehmlich den neuen Qualifizierten Mietspiegel 2011 anerkannt. Damit konnte er pünktlich zum 1. Juli in Kraft treten. Der Freiberger Qualifizierte Mietspiegel gilt nicht für Wohnungen, die in Ein- bzw. Zweifamilienhäusern oder in Wohnheimen liegen, vom Eigentümer selbst genutzt werden, aus baulichen Gründen nicht bewohnbar sind, alters- bzw. behindertengerechter Wohnraum sind, die mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, derzeit leer stehen oder über kein Bad verfügen. Noch bis zum 30. September kann der Mietspiegel in der Wohngeldstelle der Stadtverwaltung Freiberg, Borngasse 6, eingesehen und ab August gegen eine Schutz-
Übersicht der ortsüblichen Nettokaltmieten in €/m² Gebäude- Wohnungsgröße Wohnqualität in m² Kategorie I Kategorie II Kategorie III altersklasse bis 29 Punkte 30 bis 33 Punkte 34 Punkte und mehr G1 unter 50 4,96 5,32 3,92 ─ 5,99 4,52 ─ 6,12 bis 1945 4,98 5,06 5,17 50 bis unter 70 4,55 ─ 5,56 4,60 ─ 5,73 4,37 ─ 5,59 5,02 5,13 5,23 70 bis unter 90 4,40 ─ 5,65 4,57 ─ 5,69 4,63 ─ 5,82 5,01 5,19 90 und mehr 4,41 ─ 5,61 4,54 ─ 5,84 unter 40 4,41 4,50 4,94 G2 4,10 ─ 4,73 3,98 ─ 5,02 4,51 ─ 5,36 1946 bis 1989 4,25 4,50 4,97 40 bis unter 50 3,90 ─ 5,11 4,54 ─ 5,40 4,05 ─ 4,44 50 bis unter 70 4,30 4,55 4,94 3,99 ─ 5,11 4,54 ─ 5,34 3,37 ─ 4,64 4,47 4,79 4,83 70 und mehr 3,79 ─ 5,15 4,69 ─ 4,89 4,31 ─ 5,35 unter 70 5,67 6,16 G3 ab 1990 4,73 ─ 6,62 5,10 ─ 7,22 5,55 5,97 70 und mehr 5,17 ─ 5,94 4,94 ─ 7,00 Auszug aus dem Freiberger Qualifizierten Mietspiegel 2011 gebühr in Höhe von fünf Euro (ggf. zuzüglich Versandkosten) im Sachgebiet Wohnungswesen/ Wohngeldstelle, Borngasse 6,
oder an der Infothek, im Foyer des Rathauses, zu den Öffnungszeiten der Verwaltung erworben werden.
Mit „Stärken vor Ort“ aktiv durch den Sommer Sommerfest am 17. August – Neues Seminar startet im Herbst – Anmeldungen noch möglich Ihr diesjähriges Sommerfest feiert das Netzwerk Stärken vor Ort am 17. August, ab 17 Uhr, im Garten des VdK-Stadtteiltreffs, Schillerstraße 3. Interessierte Jugendliche, Eltern und Frauen sind herzlich eingeladen, das Netzwerk kennen zu lernen. Seit 2009 werden individuelle Hilfe und Unterstützungsangebote durch das ESFBundesprogramm Stärken vor Ort entwickelt und angeboten. Ziel des Programms des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist die Förderung der schulischen, sozialen und beruflichen Integration von Jugendlichen sowie die soziale und berufliche Integration von Frauen mit Problemen beim Berufseinstieg. Der Einstieg in die unten aufgeführten Projekte ist weiterhin möglich. Um Anmeldung wird gebeten. Diesen Herbst wird im Wohngebietstreff Friedeburg, Paul-Müller-Straße 78, das Projekt „Aufbrüche“ durchgeführt. „Wir laden insbesondere Freibergerinnen ein, gezielt neue Stärken zu entdecken, wollen ihnen Mut machen, das Steuerrad für das eigene Leben fester in die Hand zu nehmen und Neues auszuprobieren“, erklärt Katrin Pilz, Leiterin der Lokalen Koordinierungsstelle. Das Seminar gibt Teilnehmerinnen, die einen Neubeginn suchen, Anregungen und Impulse ihren ganz persönlichen Aufbruch zu planen und zu wagen, Mut zu tanken für den Weg zurück in die Gemeinschaft, in ein erfülltes Ehrenamt oder ins Arbeitsleben. Gemeinsam mit der Therapeutin Ilona Treptow und der Kreativitätspädagogin Sylvia Eggert können die Teilnehmerinnen vom 5. bis 7. September, 10. bis 12. Oktober oder
vom 7. bis 9. November, jeweils von 9 bis 17 Uhr, Lebens-Fragen nachspüren. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 22. August unter 034 321/ 639 888 sowie info@Treptow-Consult.de möglich. Weitere Infos: Katrin Pilz; Tel. 273 330, E-Mail: Soziales_Gleichstellungsbeauftragte@Freiberg.de. Zahlreiche Vereine und Institutionen gehören zum Freiberger Netzwerk Stärken vor Ort. Diese bieten verschiedene Projekte an, an denen Interessierte noch teilnehmen können. 1. Besser miteinander leben – Verbesserung und Vertiefung der Integration der Spätaussiedler "Hoffnung-Nadeshda" e.V. (Frau Zeißler) Paul-Müller-Straße 78, 09599 Freiberg Tel.: 03731 200818, Fax: 03731 202920 hoffnung-freiberg@t-online.de 2. Ausbildungsbrücke für jugendliche Migranten AK Ausländer und Asyl Freiberg e.V. (Frau Heilmann) Hornstraße 25, 09599 Freiberg Tel.: 03731 355089 k-metzing@t-online.de 3. Ein Wunsch geht in Erfüllung Freiberger Agenda 21 e. V. (Herr Schönfelder) Poststraße 3a, 09599 Freiberg Tel.: 03731 20332 buero@freibergeragenda21.de 4. Fest der Kulturen + Interkulturelle Woche Freiberger Agenda 21 e. V. (Herr Schönfelder) Poststraße 3a, 09599 Freiberg Tel.: 03731 20332 buero@freibergeragenda21.de
5. Aufbrüche – Eröffnung neuer beruflicher und sozialer Perspektiven für Frauen mit Frauen Treptow Consult Beratung – Coaching – Seminare (Ilona Treptow) Annaberger Straße 10, 09599 Freiberg Tel.: 03731 355643 info@Treptow-Consult.de 6. Aktionstag „Rollentausch im Beruf“ Euro Schulen GmbH Freiberg (Frau Braun/ Frau Ullmann) Am Bahnhof 4, 09599 Freiberg Tel.: 03731 69230 info@es.freiberg.eso.de 7. Wegweiser – Ein Beratungs- und Trainingsangebot für junge Erwachsene zur erfolgreichen Gestaltung des Übergangs Schule-Beruf oder ins Erwerbsleben CJD Chemnitz/ Außenstelle Freiberg (Herr Martin, Herr Wolf) Himmelfahrtsgasse 20, 09599 Freiberg Tel:. 03731 676913, Fax: 03731 676920 inca@cjd-chemnitz.de 8. Wir sind bunt! – Ein Projekt zur Erhöhung interkultureller Erziehungskompetenzen CJD Chemnitz/ Außenstelle Freiberg (Frau Balandorshijn) Domgasse 2 a, 09599 Freiberg Tel:. 03731 3009995, Fax: 03731 3009742 solongo09@googlemail.com
9. Vorbeugung von psychosomatischen Veränderungen Jugendlicher bei Schulangst/-aversion Leander-Lernen anders e. V. (Frau von Ryssél) Weisbachstraße 23, 09599 Freiberg Tel.: 03731 261214 lutzgrossmann@t-online.de; jaquelinevon-ryssel@web.de 10. „Walk A Way“ – Wandlungsmöglichkeit an Lebensübergängen Pi-Haus e.V. (Frau Naumann) Burgstraße 19, 09599 Freiberg Tel.: 03731 23470 verein@pi-haus.de 11. Frauen erforschen Frauenengagement in Freiberg Lichtpunkt e. V. (Frau Schulz) Paul-Müller-Straße 78, 09599 Freiberg Tel.: 03731 765987, Fax: 03731 699548 freiboerse@web.de 12. Lebenslinien – ein Projekt für Frauen zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins und Medienkompetenz CJD Chemnitz/ Außenstelle Freiberg (Frau Hausdorf) Domgasse 2 a, 09599 Freiberg Tel:. 03731 3009995, Fax: 03731 3009742 gitta.hausdorf@gmx.de
Öffentliche Bekanntmachung Bekanntmachung über die Auflösung des Vereins „Cum Tempore e. V.“ (AG Chemnitz, VR 10395) vom 20.07.2011 Der Verein „Cum Tempore e. V.“ (AG Chemnitz, VR 10395) ist aufgelöst. Als Liquidatoren wurden bestellt Alexander Rudert (Petersstraße 16, 09599 Freiberg), Katharina Schönberger (Fischerstraße 6, 09599 Freiberg) und Katja Dreißig (Maxim-Gorki-Straße 76, 09599 Freiberg). Die Gläubiger des Vereins werden aufge-
fordert, ihre Ansprüche bei den unterzeichnenden Liquidatoren anzumelden. Freiberg, 20.07.2011 Alexander Rudert, Katharina Schöneberger, Katja Dreißig Liquidatoren
„Zeit ist Geld“ MDR-Show kommt am 30. Juli ab 20.15 Uhr live aus Freiberg Auf der Jagd nach dem großen Schatz kämpft sich am 30. Juli 2011 ein Kandidatenteam des MDR Fernsehens durch Freiberg! 50.000 Euro ist die Ausgangssumme, die sich – versinnbildlicht durch eine Sanduhr – solange verringert, bis das Team die letzte Aufgabe gelöst hat. Und die Zuschauer dürfen nicht nur mitfiebern – sie
können sogar live mitspielen und den Kampf um den Schatz für sich entscheiden. Auf mdr.de kann seit 25. Juli mit wenigen Mausklicks ein Lösungswort erraten werden, mit dem sie mit ein bisschen Glück auf dem Freiberger Untermarkt im Finale auf der MDR-Bühne gegen einen Mitspieler des Kandidatenteams um die Gewinnsumme kämpfen.
Ausschreibung Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A 2009 - Umgestaltung/Sanierung Obermarkt in Freiberg - Sitzmöblierung aus Granit a) Stadtverwaltung Freiberg, Dezernat I Stadtentwicklung und Bauwesen Tiefbauamt, Petriplatz 7, 09599 Freiberg, Tel.-Nr.: (037 31) 27 34 71/-73, Fax: 273 73 471/-473, Email: Tiefbauamt@Freiberg.de b) Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A 2009 c) keine elektronische Vergabe d) Ausführung von Bauleistungen, Einheitspreisvertrag (Bauvertrag gemäß VOB/B und VOB/C) e) Freiberg, Obermarkt, 09599 Freiberg / Sachsen f) Umgestaltung/Sanierung Obermarkt in Freiberg – Sitzmöblierung aus Granit 8 Sitzsteingruppen aus Granitstein, im Einzelnen aus 2, 3 und 4 Steinblöcken unterschiedlicher Abmaße und Gewichte zusammengesetzt Steinarten: Lausitzer Granit (hell), Soraer Granit (dunkel) 2 x Gruppe 1: Volumen/Gruppe ca. 1,45 m3, Gewicht/Gruppe ca. 4060 kg, 2 x Gruppe 2: Volumen/Gruppe ca. 0,81 m3, Gewicht/Gruppe ca. 2268 kg, 4 x Gruppe 3: Volumen/Gruppe ca. 0,39 m3, Gewicht/Gruppe ca. 1092 kg, herstellen, liefern und aufstellen. Konstruktion: 3 Steingruppen, bestehend aus Gruppe 1: 2 Sitzpralinen (Soraer Granit) ca. 3640 kg 3 aufgesetzte Steine (Lausitzer Granit) ca. 420 kg Gruppe 2: 1 Sitzpraline (Lausitzer Granit) ca. 1960 kg 2 aufgesetzte Steine (Soraer Granit) ca. 308 kg Gruppe 3: 1 Stein (Soraer Granit) ca. 392 kg 1Stein (Lausitzer Granit) ca. 196 kg 1 Stein (Soraer Granit) ca. 392 kg 1 Stein (Lausitzer Granit) ca. 112 kg - vertikale Oberflächen, außer Fugenflächen, poliert; - horizontale Oberflächen gestockt, rutschsicher bei Nässe und Schnee, Kanten gefast, Einzelelemente der jeweiligen Sitzsteingruppen temporär mittels Edelstahlanker verbunden.
Übergabe zur Leistungsausführung ist OK Marktspiegel Obermarkt, vorhandene Befestigung mit Großpflaster. Eine statische Bewertung über die ausreichende Tragfähigkeit des Bodenaufbaues liegt vor. Die Grundrissabsteckung der Sitzmöbel ist dauerhaft mittels Superkopfbolzen an allen relevanten Ecken & Kanten der Steingrundrisse vorzunehmen. Eine sicherheitstechnische Prüfung (Sichtprüfung nach Aufstellung vor Ort), dass die vom Bieter angebotene Sitzmöblierung der Zulassung im öffentlichen Raum entspricht, ist durch einen TÜV-Gutachter durchführen zu lassen. Folgende Gewerke sind in die Leistung zu integrieren: Metallbauarbeiten, Steinmetzarbeiten Entscheidung über Planungsleistungen: ja, Werkplanung basierend auf Ausführungsplanung des Architekten, in Abstimmung mit selbigem Aufteilung in mehrere Lose: nein Ausführungsfrist für den Gesamtauftrag: Lo/03/2011: Beginn: 20.10.2011, Ende: 15.05.2012; Zulässigkeit von Nebenangeboten: Änderungsvorschläge oder Nebenangebote zulässig Vergabeunterlagen sind bei folgender Anschrift erhältlich: Voranmeldung per Fax erforderlich bis 01.08.2011, 12.00 Uhr, Abholung bzw. Versand ab: 04.08.2011, 13.00 Uhr, Stadtverwaltung Freiberg, Dezernat I Stadtentwicklung und Bauwesen - Tiefbauamt, Petriplatz 7, 09599 Freiberg Tel.-Nr.: (0 37 31) 27 34 71/-73, Fax: 273 73 471/-473, digital einsehbar: nein Vervielfältigungskosten Gesamtmaßnahme: Lo/03/2011: 40,00 EUR; Zahlungsweise: Verrechnungsscheck Zahlungseinzelheiten: Vervielfältigungskosten: 40,00 Euro Zahlungsweise: nur Verrechnungsscheck Zahlungseinzelheiten: Blankett 40,00 Euro bei Postversand zuzüglich 6,00 Euro Kostenerstattung: nein
Zahlungsempfänger: Stadtverwaltung Freiberg, Tiefbauamt, Petriplatz 7, 09599 Freiberg Verwendungszweck: Verdingungsunterlagen Umgestaltung/Sanierung Obermarkt, Sitzmöblierung Frist für den Eingang der Angebote: 24.08.2011, 13.30 Uhr Anschrift, an die die Angebote schriftlich zu richten sind: Stadtverwaltung Freiberg, Dezernat I Stadtentwicklung und Bauwesen Tiefbauamt, Petriplatz 7, 09599 Freiberg Tel.-Nr.: (0 37 31) 27 34 71 /-73, Fax: 273 73 471/-473, deutsch Datum, Uhrzeit und Ort des Eröffnungstermins sowie Angabe, welche Personen bei der Eröffnung der Angebote anwesend sein dürfen: Stadtverwaltung Freiberg, Dezernat I Stadtentwicklung und Bauwesen – Tiefbauamt, Ausstellungsraum (EG), Petriplatz 7, 09599 Freiberg Datum und Uhrzeit der Eröffnung der Angebote: Bei Gesamtvergabe Lo/03/2011: 24.08.2011, 13.30 Uhr; Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: Bieter und deren Bevollmächtigte 5 % der Auftragssumme (brutto) in Form einer Bankbürgschaft für Vertragserfüllung, 3 % der Abrechnungssumme (brutto) einschließlich aller Nachträge in Form einer Bankbürgschaft für Mängelansprüche gemäß Verdingungsunterlagen Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter Der Bieter hat mit seinem Angebot zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eine direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung kann auch durch Eigenerklärung gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) erbracht werden. Das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) liegt den Verdingungsunterlagen bei und ist darüber hinaus im VHB Bund Ausgabe 2008 - Stand Mai 2010
enthalten. Hinweis: Soweit zuständige Stellen Eigenerklärungen bestätigen, sind von Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, die entsprechenden Bescheinigungen vorzulegen. Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Eignung folgende Angaben gemäß § 6 Abs. 3 Nr. 3 VOB/A zu machen bzw. folgende Nachweise und Unterlagen vorzulegen: - Freistellungsbescheinigung gemäß § 48 b Abs. 1 EstG, - Nachweis der Haftpflichtversicherung für das Jahr 2011, - Nachweise zur Materialeignung bezüglich Homogenität, Farbigkeit, Struktur, Marmorierung sind mit Angebotsabgabe in Form von Materialmustern in geeigneter Größe vorzulegen - Vorlage Eigenschaftsnachweise der Steinarten gemäß Angebot bezüglich der Eignung von Materialien im Außenbereich: Gewinnungsstätte, petrographischer Name, Wasseraufnahme, Porosität, Frostbeständigkeit, Säureempfindlichkeit, Fleckempfindlichkeit, Druck- und Abriebfestigkeit gemäß entsprechender DIN/EN - Bei Beauftragung ist vor Baubeginn zu noch festzulegendem Bemusterungstermin die Vorlage bearbeiteter Musterblöcke: ca. 25 x 25 x 25 cm mit Darstellung der geplanten Verarbeitungstechniken, wie Ausführungsvarianten der Oberflächengestaltung, Kantenfasung, Einbringen von Bohrungen und Verbindungselementen (Edelstahlanker), erforderlich. - Referenzen für die Herstellung und den Aufbau steinerner Elemente im öffentlichen Raum - Angaben zu Art und Umfang der von Nachunternehmern zu erbringenden Leistungen einschließlich Benennung der Nachunternehmer. Firmen, von denen die o. g. Nachweise, Angaben und Unterlagen nicht vorliegen, können vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. v) 19.10.2011 w) Landratsamt Mittelsachsen, Kommunalaufsicht, Frauensteiner Straße 43, 09599 Freiberg Tel.-Nr.: (0 37 31) 79 90, Fax: 7 99 32 50
2012 - ein Festjahr mit Herz „Silberherzen“ sportlich unterwegs für Freiberg
Wirtschaftsjunioren werben für „850“ bolik für sportliche Wettkämpfe und überdies ein schöner, werbewirksamer Botschafter. Ich danke den Sportlern für ihr Engagement und hoffe, dass unser Herz ihre Ausdauer, Leistung und ihren Kampfesgeist stärken und beflügeln wird.“ Mehr zu „850 Jahre Freiberg“: www.Herzaus-Silber.de
Laufgruppe „Herz aus Silber“ deutschlandweit erfolgreich bei Wettkämpfen - Botschaft fürs Festjahr immer im Gepäck In ganz Sachsen geben sie ihr Bestes für Freiberg, wie auch beim Rennsteiglauf, beim Hamburg- und Regensburg-Marathon oder anderen nationalen Freizeitläufen: die Mitglieder der Laufgruppe „Herz aus Silber“. Sie nehmen ihr Hobby ernst und beweisen zugleich Herz für ihre Stadt. Denn seit Anfang dieses Jahres sind sie als Botschafter für das bevorstehende Jubiläumsjahr unterwegs. Egal wo sie an den Start gehen, sind sie mit ihren gestalteten Laufshirts als Werbeträger für „850 Jahre Freiberg“ schnell erkennbar. Bei 15 Starts haben sie bereits 13 Podestplätze errungen, darunter vier Mal Gold. Regional und überregional wollen sie so auf das Festjahr 2012 aufmerksam machen, wenn in der Universitätsstadt ein ganzes Jahr „850 Jahre Freiberg“ gefeiert wird. Festjahr-Kalender: ein Viertel der Gesamtauflage bereits vergriffen Die Idee als Vereinsteam „Herz aus Silber“ Zur Einstimmung auf das Festjahr „850 zahlreichen Veranstaltungshinweisen zu einem anzutreten, stammt von Dirk Strohbach. Der Jahre Freiberg“ hat die Stadt einen großfor- Besuch der Bergstadt – vor allem im Festjahr. Freiberger Marathonläufer ist damit in seimatigen Kalender für 2012 herausgegeben. Außerdem macht er bekannt mit den 16 Und dieser scheint bei den Bürgern gut anzu- sympathischen Freibergern, die Herz für ihre kommen. Denn: Rund ein Viertel der Gesamt- Stadt zeigen und daher mit voller Überzeuauflage von 1.500 Stück ist seit Verkaufsbe- gung für ihre Heimatstadt unter dem Slogan ginn im Frühjahr dieses Jahres bereits über „Wir lieben Freiberg“ werben. Sie wurden ausden Ladentisch gegangen. gewählt aus rund 100 Freibergern, die sich im Der Kalender „850 Jahre Freiberg“ ist ein vergangenen Jahr beworben hatten, für die wundervoller Begleiter durch das Jahr 2012, Werbekampagne fürs Festjahr zu modeln. das „Jahr der Jahrhunderte“: Das „Bilderbuch Ein Herz aus Silber ist das Symbol für die 2012“ bietet Wissenswertens aus Geschichte 850-Jahr-Feier im nächsten Jahr – ein perund Kultur. Großformatige Detailaufnahmen fekter Botschafter für die erfolgreiche Entvon Freibergs schönsten Sehenswürdigkeiten wicklung der Stadt Freiberg in wirtschaftlicher, sollen die Neugier wecken und sind darüber wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht. hinaus ein attraktiver Wandschmuck und Der Kalender Freiberg 2012 „Jahr der JahrBlickfang zugleich. hunderte“ ist im A3-Format erschienen und Der Kalender lädt ein auf eine Reise durch zum Preis von 18,50 Euro u. a. erhältlich in acht Jahrhunderte und gibt einen geschichtli- der Tourist-Information auf der Burgstraße chen Überblick vom Silberfund auf Christians- sowie in Freiberger Buchhandlungen, bei der dorfer Flur und der Besiedlung bis zur heutigen Stadtmarketing Freiberg GmbH, im Stadt- und anerkannten Wirtschafts- und Wissenschafts- Bergbaumuseum, im Freie Presse-Shop, im stadt. Der Kalender zeigt die Vielfalt der Kul- WochenSpiegel-Shop und demnächst auch in turangebote der Bergstadt und inspiriert mit der terra mineralia.
Monat für Monat spannende Reise durch die Jahrhunderte
ner Familie jedoch nur der Zweite, der in Sachen Jubiläum unterwegs ist. Denn seine Tochter Vivian (10) wie auch seine LaufKollegen Anja Goldstein und Ralf Dobritz standen schon Ende vergangenen Jahres gemeinsam mit weiteren 13 Freibergern für die Werbekampagne vor der Kamera – als Modell für die Werbeplakate, die bald sachsenweit zu sehen sind. „Als gebürtiger Freiberger ist es für mich eine Herzensangelegenheit, mit dem Logo ‘Herz aus Silber‘ für meine Heimatstadt an den Start zu gehen“, versichert Dirk Strohbach. Und: Er kann mit seinem Anliegen begeistern. Immer mehr Sportler wollen sich der Laufgruppe anschließen. Zum 26. Freiberger Stadtmauerlauf war die Laufgruppe „Herz aus Silber“ übrigens mit allen zehn „Lauf-Herzen“ angetreten und somit die stärkste Mannschaft bei der Distanz 15 Kilometer. Und nicht nur das:
Sie holt e n auch die meisten Podestplätze aller Mannschaften. In den nächsten Tagen und Wochen stehen noch viele Wettkämpfe an. Anfang August geht es für die „Silberherzen“, wie sie sich selbst nennen, u. a. zum Waldpark-
lauf nach Hetzdorf, zum Heidelberglauf nach Wüstenbrand, zum Stundenlauf in Brand-Erbisdorf und zum Stauseelauf nach Oberrabenstein. Oberbürgermeister BerndErwin Schramm drückt den Läufern die Daumen für beste Ergebnisse. „Unser ´Herz aus Silber´ ist natürlich genau die passende Sym-
Lastkraftwagen rollen für „850“
Riesen-Torte fürs Festjahr 2012
Die ersten Lastkraftwagen rollen mit großformatiger Werbung für das Festjahr „850 Jahre Freiberg“ 2012 durchs Land. Beim Weiterbildungsunternehmen teamadditiv, das seinen Sitz in der Kesselgasse hat, ist das Festjahrlogo seit vergangenem Monat auf den Fahrzeugen. Weitere Unternehmen sind derzeit dabei ihre Fahrzeuge ebenfalls auszustatten. Im Bild: Geschäftsführerin Gabriela Heiland und Mitarbeiter Uwe Neumann mit einem Brummi „mit Herz“ auf Fotos (3): PS der Reichen Zeche.
Nur zu dritt konnten sie sie halten – die Torte „Herz aus Silber“, die zum Bergstadtfestempfang manchen Gast verzückte. Das 40 mal 80 Zentimeter große Backwerk aus dem Café Hartmann hatte es in sich: 46 Eier, 1.700 g Mehl, 1.150 g Zucker, 450 g Magarine sowie 2.100 g Aprikosenkonfitüre für die Füllung und 3.400 g Marzipan zum Eindecken und Dekorieren hat Konditormeister Pat Hartmann dafür verarbeitet – im Bild mit Ehefrau Katja (l.) und Ausbilderin Diana Groß.
Zum Bergstadtfestlauf waren die „Herzen“ erstmals mit ihren neuen T-Shirts unterwegs und damit für jedermann gut erkennbar. Die Laufgruppe „Herz“ aus Silber“, zu der derzeit zehn Freizeitsportler gehören, hat sich um den Freiberger Sportler Dirk Strohbach (hintere Reihe rechts) gegründet. Zwei der Mitglieder haben bereits für die Werbekampagne „850 Jahre Freiberg“ am Fotoshooting teilgenommen - demnächst werden die Plakate mit den Freiberger Gesichtern (siehe untere Fotoleiste) erscheinen.
In Bayern haben die Wirtschaftsjunioren (WJ) ordentlich die Werbetrommel für „850 Jahre Freiberg“ gerührt. Auf der größten bayrischen Konferenz der WJ in der Oberpfalz gab es u. a. ein Treffen mit dem Bundesvorsitzenden der WJ, Tobias Schuhmacher. Ihm überreichte Malte Burkhardt als Kreissprecher der Freiberger WJ eine Imagebroschüre der Stadt Freiberg sowie verschiedene Materialen zum Festjahr. Im Bild v.l.n.r.: Annett Geppert (stellvertretende Kreissprecherin), Tobias Schuhmacher (Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland), Malte Burkhardt (Kreissprecher WJ Freiberg) und Anja Schmidt (Mitglied der WJ Freiberg). Foto: Kai Schmidt
Beschlüsse Sitzung des Verwaltungsausschusses vom 20.06.2011 Beschluss-Nr. 1/VwA: Der Verwaltungsausschuss beschließt die Vergabe zur Lieferung von Hard- und Software und mobilen Medienecken in Höhe von 135.806,69 € für das Geschwister Scholl Gymnasium - Haus Dürer an die Firma Braune Fachbetrieb für Kommunikations- und EDV-Technik, Mühlenweg 6 in 09659 Oederan. Ja-Stimmen: 10, einstimmig
Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt vom 27.06.2011 Beschluss-Nr. 1/TUA: Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt die Vergabe der Bauleistungen zum Neubau des Parkhauses Fischerstraße, Los 7 – Elektroinstallationsanlage in Freiberg an den Bieter, der unter Berücksichtigung aller Bewertungskriterien nach § 16 VOB/A das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat. Den Zuschlag erhält die Firma Elektro-Union Freiberg Anlagenbau-, Handels- und Service GmbH Eherne Schlange 27 09599 Freiberg mit einer Angebotssumme in Höhe von brutto 232.717,58 €. Ja-Stimmen: 7, Nein-Stimme: 1 Beschluss-Nr. 2/TUA: 1. Der Ausschuss für Technik und Umwelt
beschließt, zum Vergabelos 11 den Leistungsteil Stahlbau für Treppen an die Firma S&H Schlosserei und Stahlbau GmbH Bahnhofstraße 15b in 09629 Dittmannsdorf mit einer Auftragssumme von 22.272,71 EUR brutto zu vergeben. 2. Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt, zum Vergabelos 11 die Leistungsteile Verglasung Aufzugsschacht und Festverglasungen, Windfang im Erdgeschoss, Metalltüren, Brandschutzelemente sowie Flachdach und Schachtkopfverkleidung an die Firma Metallbau Papendick Am Anger 1a 09600 Wegefarth mit einer Auftragssumme von 190.528,15 EUR brutto zu vergeben. Ja-Stimmen: 5, Enthaltungen: 2 Beschluss-Nr. 3/TUA: Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt, für die Maßnahme Umbau und Sanierung Obermarkt 21 in 09599 Freiberg der Firma Elektro-Union Freiberg GmbH Eherne Schlange 27 in 09599 Freiberg den Zuschlag für die Ausführung der Elektroinstallation in Höhe von 154.466,33 EUR Brutto zu erteilen. Dieser Beschluss steht jedoch unter dem Vorbehalt des § 9 SächsVergabeDVO. Der Auftrag darf erst dann erteilt werden, wenn im Falle einer Bieterbeanstandung die Nachprüfungsbehörde nicht innerhalb von 10 Kalendertagen nach ihrer Unterrichtung das
Vergabeverfahren beanstandet hat. Ja-Stimmen: 7, einstimmig Beschluss-Nr. 4/TUA: Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt, für die Maßnahme Umbau und Sanierung Bürgerhaus Obermarkt 21 in 09599 Freiberg der Firma Scharf Heizungsbau Heizung-Sanitär-Elektro Ziegeleistraße 4 in 09599 Freiberg den Zuschlag für die Ausführung der Heizungs- und Sanitärinstallation in Höhe von 103.287,57 EUR Brutto zu erteilen. Ja-Stimmen: 7, einstimmig Beschluss-Nr. 5/TUA : Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt: 1.) Dem Vorhaben Neubau eines „Marktes der Generationen“, eines Getränkemarktes und einer Lagerhalle wird das Einvernehmen gemäß § 36 Absatz 1 BauGB in Verbindung mit § 30 Abs. 1 Baugesetzbuch unter folgenden Bedingungen: - Die Stellungnahmen der nachfolgend aufgeführten Träger öffentlicher Belange sind zu beachten. ● Landkreis Mittelsachsen, immissionsschutzrechtliche Stellungnahme vom 23.05.2011 ● Stellungnahme der Verkehrsbehörde vom 10.03.2011 ● Stellungnahmen des Tiefbauamtes vom 11.02.2011 und 23.03.2011 ● Stellungnahme der Denkmalbehörde vom 24.03.2011
● Stellungnahme der Bodenschutzbehörde vom 03.03.2011 ● Stellungnahme des Sächsischen Oberbergamtes vom 02.03.2011 - Damit der Markt auch hinsichtlich der fußläufigen Erschließung dem zentralen Versorgungsbereich „Nebenzentrum Post/Bahnhofstraße“ gerecht werden kann, ist eine fußläufige Anbindung in Richtung Frauensteiner Straße/Bahnhofstraße vorzusehen. 2.) Dem Antrag auf Befreiung von ● Festsetzung 2.2 (1) zur Zahl der Vollgeschosse und ● Festsetzung 2.3 zur Bauweise, Dachform und Dachneigung des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 011-2 „An der Post“ wird die Zustimmung nur für den SB-Markt gemäß § 31 Absatz 2 BauGB erteilt. Die beantragte Lagerhalle wird von der Zustimmung zum Antrag auf Befreiung ausgeschlossen. Ja-Stimmen: 6, Enthaltungen: 2
Sitzung des Verwaltungsausschusses vom 04.07.2011 Beschluss-Nr. 1/VWA: Der Verwaltungsausschuss beschließt für die nachfolgende Baumaßnahme die Freigabe von Mitteln des Planansatzes 2011, der noch nicht vom Stadtrat beschlossen ist und für die keine Verpflichtungsermächtigung vorliegt: PSK 54100100.42210000 Deckensanierung Herrenweg in Höhe von 75.000,00 €. Ja-Stimmen: 11, einstimmig
Lindenallee und Frauensteiner Straße im Stadtteil Zug gesperrt - Bauarbeiten vom 25. Juli bis 7. Oktober
Die Gemeindeverwaltung Bobritzsch beabsichtigt zum nächstmöglichen Zeitpunkt die neu zu schaffende Stelle
Die Lindenallee und die Frauensteiner Straße in Zug bleiben bis 7. Oktober gesperrt. Die Schmutz- und Regenwasserkanalisation wird im Bereich Hausnummer 22 bis 70 erneuert, teilt die Freiberger Abwasserbeseitigung, Eigenbetrieb der Stadt Freiberg, mit. Für Rettungs-, Anliefer- sowie Versorgungsfahrzeuge wird während der Baudurchführung eine beschränkte Befahrbarkeit der Straße gewährleistet. Parallel dazu, werden durch den Wasserzweckverband Freiberg Teilabschnitte der vorhandenen Trinkwasserleitungen saniert. Nach Fertigstellung der Leitungsarbeiten erfolgt der Straßenausbau in der Lindenallee. Zudem werden die Grundstücke der Frauensteiner Straße 150 bis 153 an die Schmutzwasserkanalisation angeschlossen. Dafür ist eine Querung der Frauensteiner Straße erforderlich, der sonstige Kanalbau betrifft nicht den öffentlichen Verkehrsraum. Im Zuge der Baumaßnahme wird die Fläche des ehemaligen Kanzleilehngutes beräumt. Für die unvermeidbaren Einschränkun-
gen, Behinderungen und Erschwernisse wird um Verständnis geben. Die Bauherren sind bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. Für Anfragen stehen Arndt Kupfer von der FREIBERGER ABWASSERBESEITIGUNG unter der Freiberger Rufnummer 26 58 23, Heiko Schurig vom Wasserzweckverband Freiberg unter (0 37 322) 22 67 und Gunnar Wünsche vom Tiefbauamt Freiberg telefonisch unter der Freiberger Nummer 27 34 72 zur Verfügung. Universitätsstadt Freiberg FREIBERGER ABWASSERBESEITIGUNG Eigenbetrieb der Stadt Freiberg Münzbachtal 128 09599 Freiberg Wasserzweckverband Freiberg Hegelstraße 45 09599 Freiberg Stadtverwaltung Freiberg, Tiefbauamt Petriplatz 7 09599 Freiberg
der Sachbearbeiterin/des Sachbearbeiters Doppik zunächst befristet für 2 Jahre zu besetzen. Zum Aufgabengebiet gehören vor allem: - die Mitwirkung bei der Ersterfassung des Vermögens - der Aufbau der Anlagenbuchhaltung - die Mitwirkung beim Aufbau der Kosten- und Leistungsrechnung, - Erarbeitung konzeptioneller Grundlagen, - die Mitwirkung bei der Bildung und Beschreibung von Produkten - die Koordination der Projektgruppe. Bewerber müssen einen Abschluss als Verwaltungsbetriebswirt/in, ein Studium mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt oder eine vergleichbare Ausbildung besitzen. Gute Kenntnisse des betrieblichen Rechnungswesens sowie des Controllings sind von Vorteil. Wir erwarten eine sehr selbstständige Arbeitsweise, Engagement, Bereitschaft und Fähigkeit zur Arbeit im Team sowie einen sicheren Umgang mit moderner Kommunikations- und Informationstechnik. Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 40 h/Woche. Die Stelle ist vorbehaltlich einer Neubewertung der Vergütungsgruppe E 9 TVöD zugeordnet. Die Einrichtung der Stelle steht unter dem Vorbehalt der rechtsaufsichtlichen Genehmigung des Stellenplanes der Gemeinde. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Schriftliche Bewerbungsunterlagen werden bis zum 05. August 2011 in der Gemeindeverwaltung Bobritzsch Bürgermeister Hauptstraße 80 09627 Bobritzsch entgegengenommen.
Beschlüsse Sitzung des Stadtrates vom 07.07.2011 Beschluss-Nr. 1.1-24/2011: 1. Die Beschlusspunkte 1. – 4. stehen unter dem Vorbehalt, dass diese jeweils einzeln sowie ebenso der Beschlusspunkt 5. zwischen den Gemeinden Hilbersdorf und Bobritzsch durch die beteiligten Kommunen zu Stande kommen sowie durch übergeordnete Behörden genehmigt werden. Ja-Stimmen: 29, Nein-Stimme: 1 Beschluss-Nr. 1.2-24/2011: 2. Der Stadtrat ermächtigt und beauftragt den Oberbürgermeister sowie die weiteren Mitglieder des Stadtrates als Mitglieder des Gemeinschaftsausschusses dem Abschluss der „Vereinbarung über die Auflösung der Vereinbarung über die Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft (Gemeinschaftsvereinbarung) zwischen der Universitätsstadt Freiberg und der Gemeinde Hilbersdorf vom 10.05.1999“ gemäß Anlage 1 ihre Zustimmung zu erteilen. Ja-Stimmen: 29, Nein-Stimme: 1 Beschluss-Nr. 1.3-24/2011: 3. Der Stadtrat ermächtigt und beauftragt den Oberbürgermeister zum Abschluss der „Vereinbarung zur Gebietsänderung (Flächenumgliederung) zwischen der Universitätsstadt Freiberg und der Gemeinde Hilbersdorf“ gemäß Anlage 2. Ja-Stimmen: 29, Nein-Stimme: 1 Beschluss-Nr. 1.4-24/2011: 4. Der Stadtrat beschließt, dass folgende Flurstücke Flurstück Gemarkung Größe [m²] Nutzungsart Hilbersdorf 740 Gebäude- und Freifläche 401/c 401/8 Hilbersdorf 27 Bahngelände Hilbersdorf 1.277 Gebäude- und Freifläche 401/9 401/10 Hilbersdorf 7.688 Gebäude- und Freifläche Hilbersdorf 29.265 Gebäude und Freifläche 401/11 Hilbersdorf 12.463 Gebäude- und Freifläche 401/12 Hilbersdorf 378 Straße 401/13 Hilbersdorf 369 Straße 401/14 401/15 Hilbersdorf 20.204 Gebäude- und Freifläche 401/16 Hilbersdorf 775 Straße Hilbersdorf 120.910 Gebäude- und Freifläche 401/17 Hilbersdorf 2.185 Gebäude- und Freifläche 401/18 401/19 Hilbersdorf 1.635 Gebäude- und Freifläche Hilbersdorf 1.785 Gebäude- und Freifläche 401/28 Hilbersdorf 944 Gebäude- und Freifläche 401/29 401/31 Hilbersdorf 4.310 Gebäude- und Freifläche 401/32 Hilbersdorf unvermessene Teilfläche Straße von ca. 3604 Hilbersdorf 4.589 Gebäude- und Freifläche 401/34 401/35 Hilbersdorf 1.405 Gebäude- und Freifläche Hilbersdorf 2.625 Gebäude- und Freifläche 401/36 Hilbersdorf 1.231 Gebäude- und Freifläche 401/37 401/38 Hilbersdorf 404 historische Anlage 401/39 Hilbersdorf 6.735 Straße Hilbersdorf 17.731 Betriebsfläche Halde 401/43 401/45 Hilbersdorf 3.555 Platz 401/47 Hilbersdorf 2.824 Gebäude- und Freifläche Hilbersdorf unvermessene Teilfläche Gebäude- und Freifläche 401/48 von ca. 35.088 Hilbersdorf 417 Gebäude- und Freifläche, 401/49 Laubwald, Unland 403 Zug 8422 Gebäude- und Freifläche, Unland in den Zweckverband Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173 eingebracht werden. Ja-Stimmen: 30, einstimmig Beschluss-Nr. 1.5-24/2011: 5. Der Stadtrat ermächtigt und beauftragt den Oberbürgermeister sowie die weiteren Mitglieder des Stadtrates als Mitglieder in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173 der „2. Änderungssatzung zur Verbandssatzung des Zweckverbandes Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173“ gemäß Anlage 3 ihre Zustimmung zu erteilen. Ja-Stimmen: 28, Nein-Stimmen: 2 Beschluss-Nr. 1.6-24/2011: 6. Der Stadtrat nimmt die Vereinbarung über die Vereinigung der Gemeinden Bobritzsch und Hilbersdorf zur Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf zur Kenntnis (Anlage 4). Ja-Stimmen: 29, Nein-Stimmen: 1 (Die Anlagen können im Büro des Stadtrates eingesehen werden.) Beschluss-Nr. 2-24/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg schlägt vor, dem Ersatzneubau Grundschule „Karl Günzel“ (Am Seilerberg 11a, 09599 Freiberg) den Namen Grundschule „Sigismund August Wolfgang Freiherr von Herder“ zu verleihen. Dieser Vorschlag wird der Schulkonferenz vorgelegt, anschließend entscheidet der Stadtrat.
Ja-Stimmen: 23, Nein-Stimmen: 8 Beschluss-Nr. 3-24/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg schlägt vor, der Mittelschule „Clara Zetkin“ an der Dörnerzaunstraße den Namen „Johann Carl Gotthelf Rochlitzer“ zu verleihen. Dieser Vorschlag wird der Schulkonferenz vorgelegt, anschließend entscheidet der Stadtrat. Ja-Stimmen: 20, Nein-Stimmen: 9, Enthaltungen: 2 Beschluss-Nr. 4-24/2011: 1. Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt, dem Träger CJD Chemnitz für die Ausstattung der Kindertagesstätte „Abenteuerland“, Franz-Kögler-Ring 137 eine Abschlagszahlung in Höhe von 201.120,00 € zu zahlen. 2. Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt, dem Träger Studentenwerk Freiberg für die Ausstattung der Kindertagesstätte an der Winklerstraße eine Abschlagszahlung in Höhe von 90.400,00 € zu zahlen. Ja-Stimmen: 31, einstimmig Beschluss-Nr. 5-24/2011: Im vorgegebenen Kostenrahmen ist der Hartplatz Kleinwaltersdorf als Kunstrasenplatz zu sanieren und durch entsprechende Beschlussvorlagen dem Stadtrat abstimmungsfähig vorzulegen. Ja-Stimmen: 27, Enthaltungen: 3 Beschluss-Nr. 6-24/2011: Der Stadtrat beschließt, für die Maßnahme Neubau der Grundschule „Karl Günzel“ Am Seilerberg 11A in 09599 Freiberg der Firma Uwe Pügner Landschaftsgestaltung Graulsteig 26 in 08340 Schwarzenberg den Zuschlag für die Ausführung der Außenanlagenarbeiten in Höhe von 337.334,88 EUR brutto zu erteilen. Ja-Stimmen: 27, einstimmig Beschluss-Nr. 7-24/2011: Der Stadtrat beschließt die Durchführung der Baumaßnahmen zur brandschutztechnischen Ertüchtigung und Sanierung der Ausgabeküche in der Grundschule „Carl Böhme“ - Friedeburger Straße 17 in Freiberg (Baubeschluss). Ja-Stimmen: 27, einstimmig Beschluss-Nr. 8-24/2011: 1. Der Stadtrat stimmt der Bestellung zweier Grundpfandrechte am Objekt Schillerstraße 3 in das Erbbau-Grundbuchblatt 7677 am Flurstück 930/3 der Gemarkung Freiberg unter folgenden Bedingungen zu: - Die Höhe des Grundpfandrechtes (Sicherungshypothek) für die Stadt Freiberg beträgt max. 343.213,00 €. - Die Höhe des Grundpfandrechtes (Grundschuld) für die Bank für Sozialwirtschaft (BFS) beträgt max. 60.567,00 €. - Die Mittel der einzutragenden Grundpfandrechte werden ausschließlich zur Maßnahme „Teilmodernisierung und -instandsetzung Haus der Begegnung, Schiller-straße 3“ genutzt. - Die zweckentsprechende Verwendung der Fördermittel wird durch den Geldgeber auf bankübliche Weise kontrolliert. - Der Erbbauberechtigte (Verein) bestätigt der Stadtverwaltung Freiberg (SEA bzw. Stadtbau Freiberg GmbH) jährlich für die Zeit der Bauphase die zweckentsprechende Verwendung der Zuwendungen (Auflistung über die vorgenommenen Investitionen) bis jeweils Jahresende. 2. Der Stadtrat beschließt, den Erbbaurechtsvertrag (UR-Nr. 2595/94 und UR-Nr. 711/2008) zum Objekt Schillerstraße 3 wie folgt zu ändern: - Der Erbbaurechtsvertrag wird bis zum 31.12.2050 verlängert. - Absenkung des Erbbauzinses auf 2,5% mit Fertigstellung der Modernisierungsmaßnahme (Fertigstellungsanzeige). - Die Höhe der Entschädigung bei Erlöschen des Erbbaurechtes durch Zeitablauf bzw. Heimfall wird auf 80% der Wertsteigerung des Verkehrswertes gesenkt. Sämtliche Kosten in Zusammenhang mit den Grundpfandrechtbestellungen sowie der Änderungen des Erbbaurechtsvertrages trägt der Erbbauberechtigte. Ja-Stimmen: 26, einstimmig Beschluss-Nr. 9-24/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt die Freigabe von finanziellen Mitteln für folgende Produktsachkonten: Stadt- und Bergbaumuseum Produktnummer Produktbezeichnung Planansatz 2011 beantragte in € Freigabe im € 10.900 4.500 25200100.40191000 Honorare 25200100.42230000 Betriebsvorrichtungen (Stühle) 1.600 1.100 25200100.42714000 Restaurierung, Ankauf 30.000 11.000 25200100.42710000 Verwaltungs- und Betriebs29.700 4.500 ausgaben 25200100.42814000 Druckkosten 1.500 1.500 25200100.44311000 Bücher und Zeitschriften 800 250 25200100.44316000 öffentl. Bekanntmachungen 2.700 1.500 ! Seite 10
Beschlüsse ! Seite 9 Stadtbibliothek Produktnummer
Ausstellung „Die Mauer“ Sprechstunden des Friedensrichters im Schulzentrum Produktbezeichnung
Planansatz 2011 beantragte in € Freigabe im € 55.000 27.400 27200100.42714100 Medienbeschaffung 5.400 1.500 27200100.42710000 Besondere Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen 600 600 27200100.44310000 Bürobedarf 27200100.42711000 Projekte 1.400 600 Vereinsförderung 55.100 11.600 28100400.43180200 Zuweisungen und Zuschüsse für laufende Zwecke Ja-Stimmen: 27, einstimmig Beschluss-Nr. 10-24/2011: 1. Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt einen Zuschuss an die Kompetenzagentur i. H. v. 22.000 €. Der Beschluss erfolgt vorbehaltlich der Bereitstellung der ESFkofinanzierten Mittel durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 2. Für das Haushaltsjahr 2011 wird ein Mietkostenzuschuss als Vereinszuschuss in Höhe von 4.000 € für die Räume in der Beethovenstraße 5 der Kompetenzagentur gewährt. 3. Für die Haushaltsjahre 2012 und 2013 sind in die Haushaltspläne jeweils 5.000 € als Barzuschuss und 4.000 € als Mietkostenzuschuss einzustellen. Ja-Stimmen: 27, einstimmig Beschluss-Nr. 11-24/2011: Der Stadtrat beschließt für nachfolgende Baumaßnahmen die Freigabe von Mittel vor Genehmigung des Haushaltplanes 2011, die noch nicht vom Stadtrat beschlossen ist und für die keine Verpflichtungsermächtigungen vorliegen: PSK 54100100.09600000 Fußgängerbrücke über den Münzbach in Höhe von 30.000,00 € PSK 55100100.09600000 Sanierung der 2 Brunnenschalen in Höhe von 184.500,00 € PSK 54100100.09600000 Ausbau Forstweg, 1.BA (Planung) in Höhe von 42.000,00 € Ja-Stimmen: 27, einstimmig Beschluss-Nr. 12-24/2011: Der Stadtrat beschließt die Freigabe von Mitteln vor Genehmigung des Haushaltplanes 2011 für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen entsprechend HH-Planung, der noch nicht vom Stadtrat beschlossen ist und für den keine Verpflichtungsermächtigung vorliegt. PSK: 11161400.06100000 Städtischer Betriebshof Klein-LKW FUMO Carrier in Höhe von 127.400,00 € Ja-Stimmen: 27, einstimmig Beschluss-Nr. 13-24/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt, der Firma Weißbacher Tiefbau GmbH, 09430 Drehbach, den Zuschlag für die Herstellung der Schmutzwasser- und Regenwasserkanalisation (Sammelkanäle und Anschlusskanäle) zwischen der Lindenallee Nr. 22 und Nr. 70 und für die Herstellung der Schmutzwasserkanalisation (Sammelkanäle und Anschlusskanäle) zwischen der Frauensteiner Straße Nr. 150 und Nr. 153 zum Angebotspreis von 444.883,78 € brutto zu erteilen. Der Auftrag darf erst dann erteilt werden, wenn im Falle einer Bieterbeanstandung die Nachprüfbehörde nicht innerhalb von 10 Kalendertagen nach ihrer Unterrichtung das Vergabeverfahren beanstandet hat. Ja-Stimmen: 27, einstimmig Beschluss-Nr. 14-24/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt, die für den Eigenbetrieb FREIBERGER ABWASSERBESEITIGUNG genehmigte Kreditermächtigung aus dem Wirtschaftsjahr 2010 mit einem Betrag in Höhe von 3.386.000,00 € zur Finanzierung von Bauvorhaben im Bereich der Abwassersammlung auf das Wirtschaftsjahr 2011 zu übertragen. Ja-Stimmen: 27, einstimmig Beschluss-Nr. 15-24/2011: Der Stadtrat stimmt dem Abschluss des öffentlich-rechtlichen Vertrages zum UNESCO-Welterbe-Projekt „Montanregion Erzgebirge“ zwischen den Landkreisen Mittelsachsen und Erzgebirgskreis sowie den beteiligten Städten und Gemeinden in der Fassung vom 04.05.2011 zu und ermächtigt den Oberbürgermeister zum Abschluss des öffentlich-rechtlichen Vertrages. Der Beitritt zum Vertrag unterstreicht die Verbindlichkeit, mit der sich die Stadt Freiberg an der Organisation und der Finanzierung des Welterbe-Projektes im Rahmen des o. g. Vertrages beteiligen wird. Die Stadt Freiberg beteiligt sich an der Finanzierung mit 5.900 € pro Jahr, jedoch maximal bis 8.000 € pro Jahr für den Zeitraum vom 01.07.2011 bis zum 31.12.2014. Ja-Stimmen: 25, Enthaltungen: 2
Die Plakatsammlung „Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland“ ist ab 15. August im Beruflichen Schulzentrum für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ zu sehen. Auf 20 Bildtafeln, die im 2. Obergeschoss im Haus 1 hängen, werden die historischen Ereignisse dokumentiert und kommentiert. Die Ausstellung ist eine Initiative der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Zeitungen Bild und die Die Welt.
Sprechstunde des Friedensrichters Christian Kluge im kommenden Monat ist am 2. und am 16. August – jeweils von 16 bis 18 Uhr im Rathaus am Obermarkt, im Zimmer 104, neben der Poststelle. Sprechstunde des Friedensrichters ist jeweils am ersten und dritten Dienstag des Monats. Zu erreichen ist der Friedensrichter während der Sprechzeit auch unter der Freiberger Rufnummer 273 137 oder per EMail unter Friedensrichter@Freiberg.de.
Einladungen Öffentliche Bekanntmachung Sitzung des Ausschusses für Abwasserbeseitigung am Dienstag, 08.08.2011, um 18.00 Uhr im Ratssaal im Rathaus, Obermarkt 24, 09599 Freiberg Öffentlicher Teil: 01. Information durch den Oberbürgermeister 02. Beschluss der Nachtragsvereinbarung Nr. 25 zur Herstellung des ZKA-Sammelkanals 03. Vergabebeschluss für die Erneuerung der Schmutz- und Regenwasserkanali-
sation in der Karl-Kegel-Straße zwischen der Tschaikowskistraße und der Karl-Kegel-Straße Nr. 77, 1. Bauabschnitt 04. Sonstiges Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Abwasserbeseitigung
Öffentliche Bekanntmachung Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt am Dienstag, 08.08.2011, um 18.15 Uhr im Ratssaal im Rathaus, Obermarkt 24, 09599 Freiberg Öffentlicher Teil: 01. Information durch den Oberbürgermeister 02. Beschluss über die Ausführung der Deckensanierung auf der Straße Herrenweg Kleinwaltersdorf zwischen der Gemarkungsgrenze/Bahnübergang und der ersten Brücke Waltersbach als gemeinsame Baumaßnahme mit der Gemeinde Oberschöna 03. Vergabebeschluss zum Bauvorhaben Neue Mitte Wasserberg Baufeld 2,
1. Bauabschnitt 04. Beschluss zur Beauftragung der Planungs- und Ingenieurleistungen zur Sanierung der Brunnenschalen des „Großen Brunnens“ und der „Claußgrotte“ im Albertpark in Freiberg (Planungsbeschluss) 05. Sonstiges Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Technik und Umwelt
Öffentliche Bekanntmachung Sitzung des Ortschaftsrates Zug am Mittwoch, 10.08.2011, um 19.00 Uhr im Gebäude am Daniel 4, 09599 Freiberg Öffentlicher Teil: 01. Begrüßung und Mitteilungen 02. Bürgerfragestunde 03. Sonstiges
Dr. Dombrowe Vorsitzender des Ortschaftsrates Zug
Öffentliche Bekanntmachung Sitzung des Verwaltungsausschusses am Montag, 15.08.2011, um 18.00 Uhr im Ratssaal im Rathaus, Obermarkt 24, 09599 Freiberg Öffentlicher Teil: 01. Information durch den Oberbürgermeister 02. Beschluss zur Grundstücksveräußerung, Flurstück 1597 in Freiberg
3 Sonstiges Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister und Vorsitzender des Verwaltungsausschusses
Solarzellen ziehen in Uni ein
Neuer Studiengang Photovoltaik in enger Kooperation mit der Industrie startet Photovoltaik und Halbleitertechnik stehen im Mittelpunkt eines neuen Masterstudiengangs an der TU Bergakademie Freiberg. Bis zum Beginn des Wintersemesters 2011/12 können Bachelor-Absolventen sich in Freiberg für das neue Fach anmelden und im Oktober mit dem Studieren starten. Zulassungsbeschränkungen gibt es keine. Der neue Studiengang verbindet Studieren mit der Praxis. Experten der regionalen Photovoltaik-Industrie sind als Lehrkräfte an der Universität und vermitteln praxisrelevantes Wissen aus erster Hand. Sie bieten außerdem Hilfe bei industrieorientierten Projektund Masterarbeiten. „Die Rohstoffvorkommen auf der Erde sind begrenzt, deshalb sind alternative Energiequellen und die Forschung an neuen Technologien in diesem Bereich besonders wichtig“, betont Johannes Heitmann, Professor für Chemie und Physik an der TU Bergakademie Freiberg und außerdem Fachberater für den neuen Studiengang. Zusätzlich zur technischen Ausbildung zum Ingenieur für Photovoltaik und Halbleitertechnik (M.Sc.) beinhaltet das Master-Studium auch wirtschaftswissenschaftliche Elemente. „Wir wollen den Masterstudenten eine vielseitige Ausbildung im Bereich der Halbleitermaterialien bieten und sie so optimal auf einen Berufseinstieg in der Photovoltaikindustrie vorbereiten“, sagt Professor Dirk
Anne Kniel (links) ist Doktorandin am Institut für Technische Chemie. Gemeinsam mit Prof. Martin Bertau (Mitte) und Prof. Armin Müller forscht sie an der Herstellung von Silicium für die Photovoltaik. Foto: Detlev Müller Meyer, Prorektor für Bildung an der TU Bergakademie Freiberg. Der neue Studiengang wird unter anderem Wissen zur Solarzellentechnologie, Modultechnik, Energiespeicherung und Kristallzüchtung vermitteln. Der Freiberger Student Patrick Hofmann schließt gerade sein Bachelor-Studium in Angewandten Naturwissenschaften an der TU Bergakademie Freiberg ab. Den neuen Studiengang findet er spannend. „Ich interes-
siere mich schon länger für Photovoltaik und das Potential, das im Solarstrom steckt“, sagt der 22-jährige Riesaer. Wie andere Interessenten erhofft er sich vom neuen Studiengang eine tiefgehende und ausführliche Einführung in die Physik und die aktuellen Probleme von Halbleitern und Solarzellen. Nähere Informationen zum Studiengang: http://tu-freiberg.de/studium/photovoltaik.html
Wilder Westen in den Ferien in der terra mineralia
Der Wilde Westen steht im Mittelpunkt des neuen Ferienprogramms der terra minalia im Schloss Freudenstein: Vom 1. bis 21. August, jeweils Dienstag bis Donnerstag und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr, gibt es in der terra mineralia, der Mineralienausstellung der TU Bergakademie Freiberg, für Mädchen und Jungen von 8 bis 12 Jahren eine Schatzsuche der besonderen Art. Auf die Suche nach „Gediegenen Elementen“ können sich die Kinder mit einer echten Schatzkarte wie aus dem Wilden Westen in der größten Mineralienausstellung in Deutschland begeben. Gediegene Elemente sind chemische Elemente, die in ihrer reinen Form in der Natur vorkommen. Neben Gold und Silber sind es auch Minerale wie Diamant, Graphit, Schwefel oder Kupfer,
Wegen der großen Nachfrage wird die Sonderausstellung „Fliegene Juwelen“ in der terra mineralia im Freiberger Schloss Freudenstein um einen Monat, bis 28. August, verlängert. Das teilte die Leiterin der Mineralienausstellung der TU Bergakademie Freiberg, Anna Dziwetzki, mit. Rund 15.000 Besucher haben inzwischen die faszinierende Farbenwelt der Minerale und Insekten in der Sonderausstellung „Fliegende Juwelen“ besichtigt. Seit dem 23. April wird mit mehr als 300 Exponaten die verblüffende Ähnlichkeit zwischen Stein und Insekt gezeigt. Führungen durch die Sonderausstellung „Fliegende Juwelen“ können unter 03731 394654 gebucht werden.
die in der terra mineralia gezeigt und von den Kindern entdeckt werden können. Haben die Kinder alle Stücke gefunden, führt sie die Schatzkarte in die „Forschungsreise“ – das „Wissenschaftszentrum“ der Mineralienschau. Hier kann zu jedem Fund auf der Schatzkarte ein spannendes Experiment durchgeführt werden. Dabei lernen die Kinder, warum Kupfer, Silber und Gold nicht nur Edelmetalle, sondern auch Minerale sind, wie wunderschön Kohlenstoff aussehen kann und warum Schwefel einen ganz bestimmten Geruch hat. Das Ferienprogramm gibt es von Dienstag bis Donnerstag sowie am Wochenende von 10 bis 17 Uhr. Gruppen können sich für das Sommerferienprogramm anmelden: Mo-Fr (9 bis 15.30 Uhr) 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.
Universitätsbibliothek erfolgreich im nationalen Bibliotheksranking Beim diesjährigen deutschen Bibliotheksranking hat die Universitätsbibliothek Freiberg den 7. Platz in ihrer Kategorie der Universitätsbibliotheken belegt. Sie konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätz verbessern und ist erneut die bestplatzierte Universitätsbibliothek der ostdeutschen Bundesländer. Bereits seit 2006 beteiligt sich die Freiberger Bibliothek am freiwilligen Leistungsvergleich und belegte dabei stets einen Platz unter den Top 10. Besonders erfolgreich war die Bibliothek in der Kategorie Entwicklung, wo sie den vierten Platz erreichte. Hierbei wird die Fortbildung der Mitarbeiter gemessen. Mit 5,8 Tagen pro Mitarbeiter fällt diese höher als der bundesdeutsche Durchschnitt aus. Über dem Bundesdurchschnitt liegen auch die wöchentlichen Öffnungszeiten, die Ausgaben für Literatur bzw. Information pro Nutzer und die „sofortige Medienverfügbarkeit“. In Freiberg ist in 91 Prozent der Fälle die von den Benutzern gewünschte Literatur sofort verfügbar. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn es zeigt, dass unsere Anstrengungen, Angebot und Service stetig zu verbessern, erfolgreich sind“, sagt Katrin Stump, die Direktorin der Universitätsbibliothek. So habe man unter anderem in den letzten Jahren die Öffnungszeiten umfangreich erweitert und das Angebot an elektronischen Medien permanent ausgebaut. „Der Leistungsvergleich zeigt allerdings auch, in welchem Bereich wir schlecht abschneiden: Beim Raumangebot liegen wir deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Ein neues Bibliotheksgebäude, das den räumlichen Anforderungen an eine moderne Universitätsbibliothek entspricht, bleibt daher unser dringlichstes Anliegen“, so Stump. Zum zwölften Mal hatte der Deutsche Bibliotheksverband die Ergebnisse des Bibliotheksindex BIX, eines bundeweiten Vergleichs von Bibliotheken, veröffentlicht. 236 wissenschaftliche und öffentliche Bibliotheken nahmen in diesem Jahr teil. 17 Leistungsindikatoren zu Angebot, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential wurden ermittelt und zur Rangliste zusammengefasst.
Kurz notiert Gedenken der Opfer des 13. August Der Opfer des Mauerbaus und des Kalten Krieges wird auch in diesem Jahr in der Stadt Freiberg gedacht. Vertreter der Stadtverwaltung werden gemeinsam mit Mitgliedern der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V., Bezirksgruppe Freiberg, am Sonnabend, 13. August um 10 Uhr am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus auf dem Freiberger Donatsfriedhof einen Kranz niederlegen. Der Bau der Berliner Mauer jährt sich 2011 zum 50. Mal. Für viele Deutsche ist das historische Ereignis mit unauslöschlichen Erinnerungen und gravierenden Einschnitten in das eigene Leben verbunden. Alle Freiberger sind aufgerufen, sich am stillen Gedenken zu beteiligen und sich dem Gedächtnis anzuschließen.
Stadt Freiberg twittert Freiberg twittert. Anfang des Monats ist die Universitätsstadt auch in das soziale Netzwerk Twitter eingestiegen. Täglich „zwitschert“ seitdem die Pressestelle auf twitter.com/StadtFreiberg und informiert mit so genannten Tweets über wichtige Projekte und Vorhaben sowie aktuelle Ereignisse. Die Twitter-Meldungen der Stadt können kommentiert oder an Freunde verschickt werden. Ganz neu ist Twittern in der Verwaltung nicht: Die städtische Stadtmarketing Freiberg GmbH (Stama) tut dies bereits seit vorigem Jahr (twitter.com/StamaFreiberg). Gemeinsam decken nun Stadtverwaltung und Stama die touristischen wie die städtischen Informationen ab. „Folgen Sie uns, damit Sie künftig auch in Freiberg noch schneller informiert sind“, fordert Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm Einwohner und Freunde der Stadt zum Mitmachen auf.
Führung durch Schatzkammer Letztmalig besteht am kommenden Sonnabend, 30. Juli, die Möglichkeit, im Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg an einer öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung „Freibergs Schatzkammer“ teilzunehmen. Der Rundgang beginnt 10.30 Uhr im zweiten Obergeschoss und bietet den Teilnehmern einen spannenden Streifzug durch 150 Jahre Museumsgeschichte. Die Ausstellung zeigt zahlreiche wertvolle und attraktive Stücke aus dem Museumsfundus und ist noch bis zum 31. Juli 2011 geöffnet.
Verschwundener Silbermannbrief zurück Brief aus dem Jahr 1734 nach Irrwegen nun wieder im Freiberger Stadtarchiv Ein Jahrzehnte lang verschollener, etwa 300 Jahre alter Brief des Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann ist wieder im Eigentum der Stadt Freiberg. Am 21. Juli ist der früher im Eigentum des Stadtarchivs befindliche Autograf des Orgelbauers Dank zweier Sponsoren wieder in die Bestände des Stadtarchivs zurückgeführt worden. „Das ist ein Glücksumstand für Freiberg“, freut sich Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. „... und von unschätzbarem Wert“, ergänzt Stadtarchivarin Ines Lorenz. In dem Brief, der am 3. August 1734 in Freiberg ausgefertigt worden ist, bittet Gottfried Silbermann den Freiberger Rat um einen Vorschuss von 500 Talern, um die bereits von ihm getätigten Auslagen für den Bau einer neuen Orgel der 1728 abgebrannten Petrikirche zu begleichen. Einen Tag später schloss der Freiberger Rat den Orgelbauvertrag mit Gottfried Silbermann. Am 31. Oktober 1735 wurde die neue Orgel in St. Petri eingeweiht. Die Ratsakte über den Orgelbau, deren Bestandteil der Brief war, ist unter ungeklärten Umständen vor Jahrzehnten verschwunden. Umso größer ist die Freude im Stadtarchiv, nun endlich einen sehr wertvollen Teil dieser Akte wiedererhalten zu haben. „Besonders dankbar sind wir den beiden Sponsoren, der Sparkasse Mittel-
Stadtarchivarin Dr. Ines Lorenz verliest im Ratsarchiv den Silbermannbrief. Mit dabei: Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm sowie Dr. Indra Frey, Pressesprecherin der Sparkasse Mittelsachsen, Betriebsleiter Werner Berger und Geschäftsführer Michael Gräßler (beide Becker-Umweltdienste GmbH Chemnitz) und Dr. Ulrich Thiel, Kuratoriumsmitglied der Sparkassenstiftumg für Kunst und Kultur (v.r.n.l.). Foto: PS sachsen und der Becker-Umweltdienste GmbH Chemnitz, die die Rückführung des Schriftstückes in das Stadtarchiv überhaupt erst ermöglicht haben“, betont die Stadtarchivarin.
Freiberger bei Schülerspielen in Schottland Neun Freibergerinnen nehmen vom 3. bis 8. August an 45. Internationalen Schülerspielen teil Neun Freiberger Sportlerinnen werden die Universitätsstadt bei den diesjährigen Internationalen Schülerspielen vertreten. Die 12- bis 15-Jährigen reisen dazu am 2. August nach Lanarkshire in Schottland. Bei der 45. Auflage der Schülerspiele treten die jungen Freibergerinnen in zwei Sportarten an: Leichtathletik und Schwimmen. Dafür sind die Sportlerinnen in der vergangenen Woche einheitlich ausgestattet worden. Die Internationalen Schülerspiele werden jährlich in den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen sowie je nach Festlegung der austragenden Städte, in weiteren Sportarten durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 15 Jahren. Freiberg nahm erstmals 1991 an den Schülerspielen in Uzgorod in der Ukraine teil. Seitdem waren die Freiberger elf Mal mit von der Partie, so nach der Teilnahme in Uzgorod in Deutschland, zwei Mal in Kanada, Rumänien, Ungarn, Polen, Island, Amerika und Griechenland sowie im vergangenen Jahr Bahrain.
Sie vertreten Freiberg bei den Schülerspiele 2011 – im Foto bereits ausgestattet mit der neuen Sportbekleidung. Foto: PS
/20110727_Amtsblatt_Freiberg
http://2011.blick.de/20110727_Amtsblatt_Freiberg.pdf

References: § 6
 § 48
 § 16
 § 9
 § 36
 § 30
 § 31