Source: http://slideplayer.org/slide/2892513/
Timestamp: 2017-03-29 07:27:23+00:00

Document:
LWL-Landesjugendamt Westfalen Fachtagung: § 79a Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe SGB VIII Welche Aufgaben und Anforderungen leiten sich. - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Gomeric Schmoldt
Präsentation zum Thema: "LWL-Landesjugendamt Westfalen Fachtagung: § 79a Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe SGB VIII Welche Aufgaben und Anforderungen leiten sich."— Präsentation transkript:
LWL-Landesjugendamt Westfalen Fachtagung: § 79a Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe SGB VIII Welche Aufgaben und Anforderungen leiten sich aus § 79a SGB VIII für Jugendämter, Jugendhilfeausschüsse und freie Träger der Jugendhilfe ab? Thomas Fink LWL-Landesjugendamt Westfalen Sachsen Anhalt / Landesverwaltungsamt Landesjugendamt 23. Juni 2014, Magdeburg
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Qualitätsentwicklung in der örtlichen Kinder- und Jugendhilfe Vortrag in zwei Teilen: Teil I Gesetzesauftrag „Qualitätsentwicklung in § 79a SGB VIII und fachliche Eckpunkte zur Umsetzung dieses Auftrags Teil II Verfahrensvorschlag zur Umsetzung der Anforderungen des § 79a SGB VIII in der örtlichen Jugendhilfe 225.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Qualitätsentwicklung als gesetzlicher Auftrag I Qualitätsentwicklung ist nicht neu, aber: Durch §§ 79, 79a umfassender und genauer definierte Anforderungen an die öffentlichen Träger (und dadurch vermutlich für viele Träger der öffentlichen Jugendhilfe faktisch z.T. neuartige / „zusätzliche“ Herausforderungen): (1) Erarbeitung von Qualitätskriterien („Grundsätze und Maßstäbe für die Bewertung von Qualität“) – Einbezug aller Handlungsfelder des Trägers der öffentlichen Jugendhilfe (Leistungen und „andere Aufgaben“) (2) zwei Themen einbeziehen: Sicherung der Rechte von Kindern / Jugendlichen in Einrichtungen – Schutz von Kindern / Jugendlichen vor Gewalt 325.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Grundsätze bei der Entwicklung von Verfahren / Vorgehensweise der Qualitätsentwicklung I Qualitätsbewertung vollzieht sich in evaluativen Verfahren – auch Verfahrensstandards müssen kontinuierlich und systematisch überprüft werden Qualitätsentwicklungsverfahren sollen Aufwand begrenzt halten. Daher: nicht „gesamte Einrichtung“, sondern nur Ausschnitte in einen Zyklus der Qualitätsentwicklung hineinnehmen Qualitätsentwicklungsverfahren sollen den Dialog von Trägern / Einrichtungen trotz unterschiedlicher fachlicher Konzepte ermöglichen 425.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Grundsätze bei der Entwicklung von Verfahren / Vorgehensweise der Qualitätsentwicklung II Qualitätsentwicklung soll als ein gemeinsames Lernfeld erlebt und ausgestaltet werden, nicht primär als Kontrollmechanismus Vorsicht gegenüber dem Begriff „Standards“! Mehrdeutiger, inhaltlich ungenauer Begriff → „Qualitätskriterium“ trifft besser das, was in § 79a gemeint ist Strategie entwickeln zur Bewältigung der Komplexität der Anforderungen des § 79a SGB VIII; dabei evtl. Überlegungen zu einer „gestuften Vorgehensweise“ (wenn „gestuft“, dann sollte der ASD bereits in der ersten Phase einbezogen werden!) 525.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Mögliche Verfahrensschritte I: 625.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung  Steuerungsgruppe  QE-Beauftragter – Moderation der Steuerungsgruppe  Beteiligung der Planungsfachkraft  breit angelegter Prozess oder „Pilotphase“ und gestuftes Vorgehen?  u.a. zum Prozessverlauf, zu Zyklen, zur Anzahl und Zusammensetzung der Arbeitsgruppen  Bezug zu den AG´en gem. § 78  breit angelegter Prozess oder „Pilotphase“ und gestuftes Vorgehen?  u.a. zum Prozessverlauf, zu Zyklen, zur Anzahl und Zusammensetzung der Arbeitsgruppen  Bezug zu den AG´en gem. § 78
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Mögliche Verfahrensschritte II: 725.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung JHA ist gem. § 71,2 SGB VIII zuständig: QE als Ansatzpunkt für „fachliche Qualifizierung“ des JHA Moderator/in als entscheidender Faktor: Moderationskompetenz und Kompetenz in Qualitätsent- wicklungsfragen
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Mögliche Verfahrensschritte III: 825.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung...über Moderator/innen mit der Steuerungsgruppe verknüpft; AG-Mitglied als „Multiplikatoren“ für ihre Einrichtung(en)...über Moderator/innen mit der Steuerungsgruppe verknüpft; AG-Mitglied als „Multiplikatoren“ für ihre Einrichtung(en)... zu Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität; Beschränkung auf geringe, bearbeitbare Anzahl von Kriterien (5-7;Begründung zur Auswahl)
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Mögliche Verfahrensschritte IV: 925.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung JHA-Beschluss wichtig wegen fachlicher Ausrichtung der Angebotsstruktur (Jugendhilfeplanung)
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Mögliche Verfahrensschritte V: 1025.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung Achtung: auch Verfahrensstandards bedürfen der Evaluation! Indikatoren und Erhebungs- instrumente; Anleitung durch Moderator/in wichtig! 2-3 pro Qualitätsebene (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Mögliche Verfahrensschritte VI: 1125.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung „innerhalb“ denn: Konkurrenz der Einrichtungen, lernoffenes Klima, Besonderheit jeder Organisation über: angewandtes Verfahren und Erfahrungen damit – Schlussfolgerungen aus QE Voraussetzung: Transparenz und Akzeptanz in Einrichtungen Voraussetzung: Transparenz und Akzeptanz in Einrichtungen
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Mögliche Verfahrensschritte VII: 1225.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung über: Zusammenfassung zu Berichten der Einrichtungen – ggf. Vorschläge zur Modifikation des Verfahrens
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Mögliche Verfahrensschritte VIII: 1325.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung... und so weiter …... für einen dritten QE-Prozess...... für einen vierten QE-Prozess... … zur kontinuierlichen Qualitätsentwicklung...
LWL-Landesjugendamt Westfalen I Fazit Veränderungen §§ 79, 79a SGB VIII: fachlich produktiver Steuerungsimpuls? Anforderung an das Jugendamt zu einer offensiven, in der Organisation verankerten (nicht nur von personellen Zufälligkeiten und individuellen Eigenheiten abhängigen), systematisierten Qualitätsdiskussion und Qualitätsentwicklung aber: es erfordert auch Aufwand (personelle und fachliche Ressourcen), Mühe, neue Arbeitsweisen, Bereitschaft, sich auf offene Prozesse einzulassen – es kann sich lohnen! 1425.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung
LWL-Landesjugendamt Westfalen I VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT! Ich freue mich nun auf die Diskussion und stehe für Rückfragen gern zur Verfügung. Landschaftsverband Westfalen-Lippe LWL-Landesjugendamt Westfalen Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung Thomas Fink Tel.: 02 51 / 5 91 – 45 81 Mobil: 01 51 / 40 63 62 34 Mail: thomas.fink@lwl.org 25.11.2013LWL-Landesjugendamt Westfalen – Thomas Fink – Fachberatung Jugendhilfeplanung und Organisationsberatung15
Herunterladen ppt "LWL-Landesjugendamt Westfalen Fachtagung: § 79a Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe SGB VIII Welche Aufgaben und Anforderungen leiten sich."
Ähnliche Präsentationen „Der Qualitätsdialog am Beispiel der Stadt Osnabrück“

References: § 79
 § 79
 § 79
 § 79
 § 79
 § 79
 § 79
 § 79
 § 78
 § 78
 § 71
 § 79