Source: https://www.jusline.at/gesetz/finstrg/paragraf/artikel1zu49
Timestamp: 2019-08-19 17:20:32+00:00

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Art. 1 § 49 FinStrG (Finanzstrafgesetz), Finanzordnungswidrigkeiten. - JUSLINE Österreich
Art. 1 § 49 FinStrG Finanzordnungswidrigkeiten.
(1) Einer Finanzordnungswidrigkeit macht sich schuldig, wer vorsätzlich
Abgaben, die selbst zu berechnen sind, insbesondere Vorauszahlungen an Umsatzsteuer, nicht spätestens am fünften Tag nach Fälligkeit entrichtet oder abführt, es sei denn, daß der zuständigen Abgabenbehörde bis zu diesem Zeitpunkt die Höhe des geschuldeten Betrages bekanntgegeben wird; im übrigen ist die Versäumung eines Zahlungstermines für sich allein nicht strafbar;
durch Abgabe unrichtiger Voranmeldungen (§ 21 des Umsatzsteuergesetzes 1994) ungerechtfertigte Abgabengutschriften geltend macht.
(2) Die Finanzordnungswidrigkeit wird mit einer Geldstrafe geahndet, deren Höchstmaß die Hälfte des nicht oder verspätet entrichteten oder abgeführten Abgabenbetrages oder der geltend gemachten Abgabengutschrift beträgt.
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Art. 1 § 48b FinStrG

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