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Timestamp: 2013-05-25 20:09:59+00:00

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Entscheidungen zu § 295 Abs. 1 ZPO - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Vorschriften > Z > ZPO > § 295 Abs. 1 ZPO Entscheidungen zu "§ 295 Abs. 1 ZPO"ÜbersichtOLG-KARLSRUHE – Urteil, 14 U 195/07 vom 20.06.20081. Wird mit einem Prozesskostenhilfegesuch der Entwurf einer beabsichtigten Klage eingereicht, so gilt die Klage zum Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung als eingereicht, wenn der Antragsteller in der mündlichen Verhandlung auf die im Klageentwurf enthaltenen Anträge Bezug nimmt und dadurch eindeutig zu erkennen gibt, daß er den eingereichten Entwurf nunmehr als Klageschrift behandelt sehen will (Anschluss an BGH NJW 1972, S. 1373 f, = Rpfleger 1972, S. 304 f.).
2. Zur Frage, ob eine Gewinnmitteilung nach Inhalt und Gestaltung geeignet ist, beim Empfänger den Eindruck zu erwecken, er habe einen bestimmten Preis bereits gewonnen.
OLG-KOBLENZ – Beschluss, 8 W 380/04 vom 11.06.20041. Die Zuständigkeitsregelung in § 568 ZPO betrifft wie die in § 348 Abs. 1 ZPO den gesetzlichen Richter und nicht lediglich eine rein interne arbeitsorganisatorische Frage.
OLG-STUTTGART – Urteil, 20 U 13/01 vom 02.05.20021.
Der Gläubiger einer GmbH kann deren Einlageforderung gegen einen ihrer Gesellschafter in gewillkürter Prozessstandschaft mit einem Antrag, der auf Verurteilung zur Zahlung an die Gesellschaft gerichtet ist, geltend machen. Das gilt auch dann, wenn die Einlageforderung deshalb nicht an den Gläubiger abgetreten werden darf, weil ihr keine vollwertige Gegenforderung des Gläubigers entgegensteht.
Nach den Grundsätzen der Rechtsprechung über die Behandlung verdeckter Sacheinlagen kann der GmbH-Gesellschafter seine Bareinlagepflicht nicht erfüllen und das insoweit bestehende Auf- und Verrechnungsverbot umgehen, indem er Zahlungen in Höhe der Bareinlage an die Gesellschaft erbringt und unmittelbar davor oder danach Zahlungen in entsprechender Höhe von der Gesellschaft entgegennimmt (sog. "Hin- und Herzahlen").
Ob die im Rahmen des "Hin- und Herzahlens" beglichenen Forderungen des Gesellschafters bestehen und ob sie vollwertig sind, ist für den Tatbestand der verdeckten Sacheinlage unerheblich.
Die Anwendung der Grundsätze über die Behandlung verdeckter Sacheinlagen setzt nicht voraus, dass es den Beteiligten auf die Gesetzesumgehung ankommt oder dass sie in Kenntnis dessen handeln, dass die Vorschriften über die Kapitalaufbringung verletzt werden.
Die rechtskräftige Entscheidung eines ausländischen Gerichts, das auf eine vom Schuldner gegen den Gläubiger erhobene negative Feststellungsklage entschieden hat, ein Anspruch bestehe nicht, kann gem. § 328 Abs. 1 Nr. 4 ZPO nicht anerkannt werden, wenn derselbe materielle Anspruch im Inland mit einer früher rechtshängig gewordenen Zahlungsklage durch einen Dritten im Wege der gewillkürten Prozessstandschaft gegen den Schuldner geltend gemacht wird.
Das gilt auch dann, wenn der Dritte die Klage zunächst darauf gestützt hat, der Anspruch sei ihm vom Gläubiger abgetreten worden, und wenn die Abtretung zwar unzulässig ist, aber in eine gewillkürte Prozessstandschaft umgedeutet werden kann.
OLG-FRANKFURT – Urteil, 17 U 128/00 vom 11.12.2001Wird es in einem Beweisbeschluss einem Chefarzt als Sachverständigen überlassen, das Gutachten durch zwei Oberärzte erstellen zu lassen, liegt hierin eine ungenügende Bestimmung des Gutachters. Der Verstoß gegen § 404 Abs. 1 Satz 1 ZPO kann die Wiederholung der Begutachtung erforderlich machen, muss aber bereits in erster Instanz gerügt werden (§§ 295 Abs. 1, 531 ZPO).
OLG-ZWEIBRüCKEN – Urteil, 4 U 129/00 vom 16.08.2001Die Nachholung einer im 1. Rechtszug versehentlich unterbliebenen Unterzeichnung eines Kammerbeschlusses nach § 348 Abs. 1, 2 ZPO durch einen der am Beschluss beteiligten Richter zeitlich nach Schluss der mündlichen Verhandlung im 2. Rechtszug gibt keinen Anlaß zur Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung.
BVERWG – Beschluss, BVerwG 4 B 79.99 vom 07.03.2000Leitsatz:
II. VGH Mannheim vom 02.07.1999 - Az.: VGH 3 S 1393/99 -
BFH – Beschluss, VII B 183/08 vom 26.11.2008
BFH – Beschluss, VII S 17/08 (PKH) vom 30.09.2008
OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-12 U 168/07 vom 25.09.2008
BFH – Beschluss, II B 18/08 vom 22.07.2008
BFH – Beschluss, II B 5/08 vom 14.07.2008
OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-21 U 91/07 vom 24.06.2008
BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 12 U 189/07 vom 24.04.2008
OLG-FRANKFURT – Urteil, 5 U 29/07 vom 22.04.2008
BFH – Beschluss, X B 132/07 vom 01.04.2008
BFH – Beschluss, X B 133/07 vom 01.04.2008
BFH – Beschluss, X B 134/07 vom 01.04.2008
BFH – Beschluss, X B 135/07 vom 01.04.2008
OLG-HAMM – Urteil, 8 U 222/07 vom 31.03.2008
BFH – Urteil, X R 19/07 vom 07.11.2007
BFH – Beschluss, XI B 158/05 vom 01.12.2006
OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-10 U 115/05 vom 28.09.2006
BFH – Beschluss, II B 171/05 vom 22.06.2006
OLG-KOELN – Beschluss, 9 U 219/05 vom 09.05.2006
BFH – Beschluss, X B 125/05 vom 25.01.2006
LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 4 Sa 44/05 vom 12.12.2005
BFH – Urteil, VI R 71/99 vom 16.11.2005
Seite: 1 2 Entscheidungen zu weiteren Paragraphen§ 291 ZPO§ 292 ZPO§ 293 ZPO§ 294 ZPO§ 295 Abs. 1 ZPO§ 296 ZPO§ 297 ZPO§ 299 ZPO§ 300 ZPO
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References: § 295
 § 295
 BGH 
 § 568
 § 348
 § 328
 § 404
 § 348
 § 295