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Timestamp: 2019-11-14 04:47:14+00:00

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KODIERUNG UND VERGÜTUNG IN DER STATIONÄREN VERSORGUNG Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Koronargefäßen und Renale Denervierung - KIPDF.COM
KODIERUNG UND VERGÜTUNG IN DER STATIONÄREN VERSORGUNG Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Koronargefäßen und Renale Denervierung
KODIERUNG UND VERGÜTUNG IN DER STATIONÄREN VERSORGUNG 2017 Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Koronargefäßen und Renale Denervierung Roger...
Author: Hilke Lehmann
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Kodierung nach der Grounded Theory lern- und bildungstheoretisch modifiziert:
Ressourcenallokation und Effizienz der psychiatrischen Versorgung in Deutschland. Bestandsaufnahme und Ausblick
KODIERUNG UND VERGÜTUNG IN DER STATIONÄREN VERSORGUNG 2017
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Koronargefäßen und Renale Denervierung
Roger Warich Manager Reimbursement & Health Economics
VORWORT Sehr geehrte Leserin, Sehr geehrter Leser, in der fünften Auflage der Reimbursement Broschüre möchten wir Sie über die Veränderungen durch die Weiterentwicklung des G-DRG-Systems beim Einsatz unserer Produkte beraten. Die richtige fach- und sachgerechte Kodierung ist eine wichtige Grundlage der medizinischen Dokumentation und Abrechnung der Krankenhausbehandlung. Dazu geben wir Ihnen in dieser Kodierbroschüre grundlegende und wichtige Hinweise zur Vergütung unserer Produkte aus dem Bereich Herz und Nieren. Diese Broschüre soll als Hilfestellung für den täglichen Umgang im Hinblick auf eine sachgerechte Vergütung der von Ihnen eingesetzten Verfahren dienen, sowie einen Überblick über die derzeitige Vergütungssituation gewähren. In kompakter Form finden Sie hier die notwendigen Kodier- und Abbildungshinweise für die stationäre Leistungserbringung unserer Behandlungsverfahren für das Jahr 2017 Hierbei sei erwähnt, dass es sich um beispielhafte Abrechnungsmuster handelt. Bitte beachten Sie, dass die in dieser Broschüre aufgeführten Beträge mit dem Bundesbasisfallwert 2017 (Abk.: BBFW) berechnet wurden und die verschiedenen Erlöse in den einzelnen Bundesländern abweichen können. Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gern per eMail unter [email protected] an mich wenden oder sich telefonisch unter der Nummer 02159 84 49 899 im Büro von Medtronic melden. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Anregungen mit uns austauschen. Auf diese Weise können wir diesen Leitfaden kontinuierlich weiterentwickeln, um Ihren Informationsbedürfnissen möglichst gerecht zu werden. Mit freundlichen Grüßen Roger Warich Manager Reimbursement & Health Economics
ABKÜRZUNGS VERZEICHNIS BMS
Einheitlicher Bewertungsmaßstab für die Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen
Operationen- und Prozeduren Schlüssel
Partition „O“ operative Fallpauschalen PTCA
WICHTIG IN 2017 Weiterhin festbepreiste Zusatzentgelte für Drug Coated Balloons (DCB) und Drug Eluting Stents (DES), Details siehe Seite 6 und 7. Die Kodes für das Einlegen von medikatmentenfreisetzenden Koronarstents sind nach Anzahl differenziert. In diesem Jahr erfolgt eine Gleichstellung der Prozeduren für das Einlegen von nicht medikamentenfreisetzenden Stents ab 3 Stents mit den Prozeduren für das Einlegen medikamentenfreisetzender Stents ab 3 Stents.
Rechtlicher Hinweis Wir weisen darauf hin, dass unsere Unterstützungs- und Beratungsleistungen ausschließlich in direktem Zusammenhang mit der Refinanzierung unserer Therapien erbracht werden können. Weder können wir Ihnen bei allgemeinen Fragen zur Refinanzierung behilflich sein, noch können wir Sie zur Refinanzierung von Therapien anderer Hersteller beraten. Alle Angaben in dieser Rubrik sind lediglich Empfehlungen von Medtronic und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Medtronic übernimmt daher in diesem Zusammenhang keine Haftung.
INHALTS VERZEICHNIS 1.
Kodierung im G-DRG System 2017
Vergütung im G-DRG-System 2017
3.1 Symplicity™-System zur Renalen Denervierung
3.2 Kodierbeispiele
3.3 Abrechnungsmuster - Privatabrechnung für den stationären Aufenthalt
3.4 Patientenpfad
Koronare Gefäßinterventionen
4.1 Drug Coated Balloons (DCB)
4.2 Drug Eluting Stents (DES)
4.3 Bare Metal Stents (BMS)
Wichtiges aus der Gesetzeslandschaft
1. KODIERUNG IM G-DRG SYSTEM 2017 Die Einbindung der Medizintechnologie ins G-DRG-Fallpauschalensystem Leistungen im Zusammenhang mit Medizintechnologien sind grundsätzlich im Prozedurenschlüssel (OPS) dokumentiert. D.h. ein Medizinprodukt wird – soweit vorhanden – durch einen oder mehrere OPS-Kodes definiert.
1.1 Prozeduren OPS-2017
Hinweis: Es sind zwei arterielle Zugänge erforderlich 8-839.91 Mit kontralater. Koronardarstellung u. Doppeldrahttechnik
8-83c.5 Ablation über die A. renalis 8-83c.52↔Nicht gekühlte Radiofrequenzablation 8-837 Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen 8-837.0 Angioplastie (Ballon) 8-837.00 Eine Koronararterie 8-837.01 Mehrere Koronararterien Hinweis: Die Art und die Anzahl der verwendeten medikamentenfreisetzenden Ballons sind gesondert zu kodieren (8-83b.b ff.) 8-83b.b Art der verwendeten Ballons 8-83b.b6 Ein medikamentenfreisetzender Ballon an Koronargefäßen 8-83b.b7 Zwei medikamentenfreisetzende Ballons an Koronargefäßen 8-83b.b8 Drei medikamentenfreisetzende Ballons an Koronargefäßen 8-83b.b9 Vier und mehr medikamentenfreisetzende Ballons an Koronargefäßen 8-837.k 8-837.k0 8-837.k3 8-837.k4 8-837.k5 8-837.k6 8-837.k7 8-837.k8 8-837.k9 8-837.ka 8-837.kb 8-837.kc 8-837.kx
Einlegen eines nicht medikamentenfreisetzenden Stents, Inkl.: Bypassgefäß Ein Stent in eine Koronararterie 2 Stents in eine Koronararterie 2 Stents in mehrere Koronararterien 3 Stents in eine Koronararterie 3 Stents in mehrere Koronararterien 4 Stents in eine Koronararterie 4 Stents in mehrere Koronararterien 5 Stents in eine Koronararterie 5 Stents in mehrere Koronararterien Mindestens 6 Stents in eine Koronararterie Mindestens 6 Stents in mehrere Koronararterien Sonstige
8-837.m Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents, Inkl.: Bypassgefäß 8-837.m0 Ein Stent in eine Koronararterie 8-837.m1 2 Stents in eine Koronararterie 8-837.m2 2 Stents in mehrere Koronararterien 8-837.m3 3 Stents in eine Koronararterie 8-837.m4 3 Stents in mehrere Koronararterien 8-837.m5 4 Stents in eine Koronararterie 8-837.m6 4 Stents in mehrere Koronararterien 8-837.m7 5 Stents in eine Koronararterie 8-837.m8 5 Stents in mehrere Koronararterien 8-837.m9 Mindestens 6 Stents in eine Koronararterie 8-837.ma Mindestens 6 Stents in mehrere Koronararterien 8-837.mx Sonstige Hinweis: Die Art der medikamentenfreisetzenden Stents ist gesondert zu kodieren (8-83b.0 ff.) 8-83b.0 Art der medikamentenfreisetzenden Stents oder OPD-Systeme 8-83b.00 ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer 8-837.t Thrombektomie aus Koronargefäßen Hinweis: Die Verwendung eines hydrodynamischen Thrombektomiesystems ist gesondert zu kodieren (8-83b.4) Die Verwendung eines Mikrodrahtretriever- oder Stentretriever-Systems ist gesondert zu kodieren (8-83b.8 ff.) 8-839.9 Rekanalisation eines Koronargefäßes unter Verwendung spezieller Techniken Hinweis: Ein Kode aus diesem Bereich kann zusätzlich zu einem Kode aus dem Bereich 8-837 angegeben werden. Die Anwendung eines Schraubenkatheters zur Rekanalisation eines Koronargefäßes ist gesondert zu kodieren (8-83b.g) 8-839.90 Mit kontralateraler Koronardarstellung,
Hinweis: Es sind zwei arterielle Zugänge erforderlich. Es werden mindestens zwei Koronardrähte simultan eingesetzt 8-839.92 Mit retrograder Sondierung über die Kollateralgefäße 8-83b.a Verwendung von Rekanalisationssystemen zur perkutanen Passage organisierter Verschlüsse 8-83b.a0 System zur Mikro-Dissektion 8-83b.a1 Spezielles Nadelsystem zur subintimalen Rekanalisation 8-83b.a2 Mechanisches Radiofrequenz-System 8-83b.ax Sonstige
1.2 Diagnosen ICD 10-2017 Maßgeblich für die korrekte Kodierung ist die Hauptdiagnose. Die Hauptdiagnose wird definiert als: „Die Diagnose, die nach Analyse als diejenige festgestellt wurde, die hauptsächlich für die Veranlassung des stationären Krankenhausaufenthaltes des Patienten verantwortlich ist.” Die folgenden fünften Stellen sind bei den Kategorien I10-I15 zu benutzen, um das Vorliegen einer hypertensiven Krise anzuzeigen: 0 1 I10.0- I10.1- I10.9- I11.0- I11.9- I12.0- I12.9- I13.0- I13.1- I13.2- I13.9- I15.0- I15.1- I15.2- I15.8- I15.9- I20.0 I20.1 I20.8 I20.9 I21.0 I21.1 I21.2 I21.3 I21.4 I21.9 I25.0 I25.1- I25.10 I25.11 I25.12 I25.13 I25.14 I25.15 I25.16 I25.19
Ohne Angabe einer hypertensiven Krise Mit Angabe einer hypertensiven Krise Benigne essentielle Hypertonie Maligne essentielle Hypertonie Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet Hypertensive Herzkrankh m (kongestiver) Herzinsuffiz. Hypertensive Herzkrankh oh (kongestive) Herzinsuffiz. Hypertensive Nierenkrankheit mit Niereninsuffizienz Hypertensive Nierenkrankheit ohne Niereninsuffizienz Hypertensive Herz- u Nierenkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz Hypertensive Herz- u Nierenkrankh m Niereninsuffizienz Hypertensive Herz- u Nierenkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz u Niereninsuffizienz Hypertensive Herz- u Nierenkrankheit, n n bezeichnet Renovaskuläre Hypertonie Hypertonie als Folge von sonstigen Nierenkrankheiten Hypertonie als Folge von endokrinen Krankheiten Sonstige sekundäre Hypertonie Sekundäre Hypertonie, nicht näher bezeichnet Instabile Angina pectoris Angina pectoris mit nachgewiesenem Koronarspasmus Sonstige Formen der Angina pectoris Angina pectoris, nicht näher bezeichnet Akuter transmuraler Myokardinfarkt der Vorderwand Akuter transmuraler Myokardinfarkt der Hinterwand Akuter transmuraler Myokardinfarkt an sonst. Lokalisationen Akuter transmuraler Myokardinfarkt an nicht näher bezeichneter Lokalisation Akuter subendokardialer Myokardinfarkt Akuter Myokardinfarkt, nicht näher bezeichnet Atherosklerotische Herz-Kreislauf-Krankheit, so beschrieb. Atherosklerotische Herzkrankheit Ohne hämodynamisch wirksame Stenosen Ein-Gefäß-Erkrankung Zwei-Gefäß-Erkrankung Drei-Gefäß-Erkrankung Stenose des linken Hauptstammes Mit stenosierten Bypass-Gefäßen Mit stenosierten Stents Nicht näher bezeichnet
2. VERGÜTUNG IM G-DRG-SYSTEM 2017 DRG-Entgeltkatalog http://www.g-drg.de/cms/G-DRG-System_2017/Fallpauschalen-Katalog2/Fallpauschalen-Katalog_2017 Die Leistungen der Krankenhäuser wie z.B. Operationen, Krankenpflege, der Einsatz von Sachmitteln wie Medizinprodukten, Arzneimitteln und Hotelleistungen werden nach G-DRGs (German Diagnosis Related Groups) abgerechnet. G-DRG ist ein durchgängig leistungsorientiertes und pauschaliertes Vergütungssystem. DRGs sind Fallpauschalen für eine bestimmte Behandlung, die u.a. aufgrund der Diagnose-Kodierung nach ICD und evtl. erbrachter Prozedur nach OPS definiert werden. Die DRGs werden in einem Fallpauschalenkatalog gelistet und jährlich aktualisiert. Da nicht alle Behandlungen im DRG Katalog abbildbar sind, gibt es für besonders kostenintensive Leistungen – hier insbesondere kostenintensive Medizinprodukte bzw. kostenintensive Arzneimittel – sog. ZE (Zusatzentgelte).
2.1 DRG-Zuordnung DRG
Bew.rel. Hauptabteilung
1. Tag m. Abschlag
Bew.rel. /Tag
1. Tag zus. Entgelt
Externe Verlegung Abschlag/Tag (Bew.rel.)
Erlös bei Bundesbasisfallwert 3.376,11 € 12
Andere transluminale Intervention an Herz, Aorta und Lungengefäßen ohne äußerst schwere CC oder Radiofrequenzablation über A. renalis, Alter < 18 Jahre
6.016,23 €
Radiofrequenzablation über A. renalis, Alter > 17 Jahre
Perkutane Koronarangioplastie mit komplexer Diagnose und hochkomplexer Intervention oder mit Angioplastie, Alter > 15 Jahre, mit äußerst schweren CC
9.480,12 €
Perkutane Koronarangioplastie mit komplexer Diagnose und hochkomplexer Intervention oder mit Angioplastie, Alter > 15 Jahre, ohne äußerst schweren CC
5.702,25 €
Perkutane Koronarangioplastie mit komplexer Diagnose, mit äußerst schweren CC
8.555,06 €
Perkutane Koronarangioplastie mit komplexer Diagnose, ohne äußerst schwere CC oder mit intrakoronarer Brachytherapie oder bestimmte Intervention
4.594,89 €
Perkutane Koronarangioplastie mit bestimmter hochkomplexer Intervention, mit äußerst schweren CC
8.183,69 €
Perkutane Koronarangioplastie mit hochkomplexer Intervention, ohne bestimmte hochkomplexe Intervention, ohne äußerst schwere CC, oder Kryoplastie
4.034,45 €
Perkutane Koronarangioplastie mit äußerst schweren CC
6.519,27 €
Perkutane Koronarangioplastie ohne äußerst schwere CC
3.082,39 €
Mäßig komplexe Gefäßeingriffe mit äußerst schweren CC oder Rotationsthrombektomie
10.054,06 €
Im Fallpauschalenkatalog wird für jede DRG der erste Belegungstag angegeben, ab dem ein Abschlag von der Fallpauschale vorzunehmen ist (siehe DRG-Zuordnung Spalte 7). Bei Unterschreiten der UGVD wird für jeden nicht erbrachten Belegungstag ein Abschlag vorgenommen. Nachfolgend sind für die verschiedenen DRGs die verbleibenden Erlöse nach Abschlägen aufgezeigt. G-DRG
Verbleibender Erlös bei: 1 Belegtag* in €
2 Belegtage in €
3 Belegtage in €
4 Belegtage in €
5 Belegtage in €
...n Belegtage in €
5.513,19 €
5.793,40 €
7.201,24 €
8.609,08 €
10.016,92 €
3.173,54 €
3.703,59 €
6.937,91 €
2.910,21 €
4.345,05 €
5.624,60 €
6.904,14 €
2.862,94 €
3.514,53 €
5.364,64 €
8.490,92 €
*Aufnahme- und Entlassungstag = 1 Belegungstag
2.2 Relevante Zusatzentgelte Auszug aus den Deutschen Kodierrichtlinien 2017 P003d Hinweise und formale Vereinbarungen für die Benutzung des OPS Mehrfachkodierung In einigen Bereichen ist eine Kodierung von Operationen mit mehreren Kodes vorgesehen. Dies ist insbesondere für die Abbildung komplexer Eingriffe erforderlich. In diesen Fällen wurden im OPS Hinweise formuliert, die auf eine gesonderte Kodierung der einzeln durchgeführten Eingriffe verweisen. Die Art der verwendeten medikamente-freisetzenden Stents 8-83b.0* und die Art der verwendeten medikamente-freisetzenden Ballons 8-83b.b* sind gesondert zu kodieren. Haupteingriff 8-837
8-837.0*
Angioplastie (Ballon)
8-837.m*
Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents
Eine sorgfältige Kodierung ist entscheidend für die nachfolgende Gruppierung. Dies gilt insbesondere bei zusatzentgeltrelevanten OPS-Schlüsseln. Für Medizintechnologien, die nicht adäquat in Fallpauschalen abgebildet werden können, sind ZE in den Anlagen 2 und 5 bzw. 4 und 6 des Fallpauschalenkataloges 2017 definiert worden. Ein ZE wird zusätzlich zu einer DRG berechnet und ist Bestandteil des Erlösbudgets. Die Anlagen 2 bzw. 5 des Fallpauschalenkataloges 2017 enthalten bundeseinheitlich kalkulierte ZE, d.h. bundesweit erhält jedes Krankenhaus für ein bestimmtes ZE das gleiche Entgelt; diese bundeseinheitlichen ZE unterliegen dem KHEntgG. Für die medikamente-freisetzenden Koronarstents sowie die medikamente-freisetzenden Ballons an Koronargefäßen sind die bundeseinheitlichen ZE wie folgt aufgeschlüsselt:
OPS-Version 2017 ZE
Medikamente-freisetzende Koronarstents
ZE101.01 8-837.m0
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: Ein Stent in eine Koronararterie
8-837.m1
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: 2 Stents in eine Koronararterie
8-837.m2
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: 2 Stents in mehrere Koronararterien
8-837.m3
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: 3 Stents in eine Koronararterie
8-837.m4
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: 3 Stents in mehrere Koronararterien
8-837.m5
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: 4 Stents in eine Koronararterie
8-837.m6
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: 4 Stents in mehrere Koronararterien
8-837.m7
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: 5 Stents in eine Koronararterie
8-837.m8
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: 5 Stents in mehrere Koronararterien
8-837.m9
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: Mindestens 6 Stents in eine Koronararterie
8-837.ma
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamente-freisetzenden Stents: Mindestens 6 Stents in mehrere Koronararterien
8-837.00
8-837.01
ZE101.02
ZE101.03
ZE101.05
ZE101.06
Medikamente-freisetzende Ballons an Koronargefäßen
ZE136.01 8-83b.b6
Zusatzinformationen zu Materialien: Art der verwendeten Ballons: Ein medikamente-freisetzender Ballon an Koronargefäßen
ZE136.02 8-83b.b7
Zusatzinformationen zu Materialien: Art der verwendeten Ballons: Zwei medikamente-freisetzende Ballons an Koronargefäßen
ZE136.03 8-83b.b8
Zusatzinformationen zu Materialien: Art der verwendeten Ballons: Drei medikamente-freisetzende Ballons an Koronargefäßen
ZE136.04 8-83b.b9
Zusatzinformationen zu Materialien: Art der verwendeten Ballons: Vier und mehr medikamente-freisetzende Ballons an Koronargefäßen
IN.PACT Falcon™ - Medikamentenfreisetzender Ballon (DCB)
Resolute Onyx™ - Medikamentenfreisetzender Stent (DES)
3. RENALE DENERVIERUNG 3.1 Symplicity™-System zur Renalen Denervierung Renale Denervierung ist eine anerkannte Behandlungsmethode Die Behandlung von Patienten mit therapierefraktärer Hypertonie mittels der Renalen Denervierung wird seit 2010 in Deutschland angewandt und stellt ein anerkanntes Verfahren dar. Nach §137c SGB-V ist diese Therapie mit Verbotsvorbehalt zur Durchführung im stationären Sektor (Krankenhaus) uneingeschränkt zugelassen. Die Ausführungen der Ergänzung zur AWMF-Leitlinie „Leitlinien zur Behandlung der arteriellen Hypertonie‘‘ belegen, dass eine Intervention der therapierefraktären Hypertonie durch renale Sympathikus-Denervierung möglich ist und in Krankenhäusern Anwendung findet. 2016
DRG F19D
DRG F19B - Alter < 16 Jahre
DRG F59A - bei komplexem Eingriff (z.B. Nierenstent) und PCCL 4
Rel.gew.: 1,794
Rel.gew.: 1,758
Rel.gew.: 2,984
Erlös: 5.941,69 € *
Erlös: 5.822,46 € *
Erlös: 9.882,95 € *
* Bundesbasisfallwert 2016: 3.311,98 € 2017
Rel.gew.: 1,519
Rel.gew.: 1,782
Rel.gew.: 2,978
Erlös: 5.128,31 € **
Erlös: 6.016,23 € **
Erlös: 10.054,06 € **
** Bundesbasisfallwert 2017: 3.376,11 €
3.2 Kodierbeispiele RDN Standard Kode
RDN mit Nierenstent
Diagnose I10.90
Diagnose Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
Nebendiagnose I70.1 Prozeduren 8-83c.52
Prozeduren Andere perkutan-transluminale Gefäßintervention: Ablation über die A. renalis: Nicht gekühlte Radiofrequenzablation
8-83c.52
Relativgewicht 1,519
8-840.0a
Andere perkutan-transluminale Gefäßintervention: Ablation über die A. renalis: Nicht gekühlte Radiofrequenzablation Perkutan-transluminale Implantation von nicht medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent: Gefäße viszeral Relativgewicht 1,519
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 5.128,31 €.
Erlös bei einer Verweildauer von: 1 Belegungstag 3.588,80 € 2 Belegungstagen 5.128,31 €
Bewertung bei Belegabteilung: Rel.gew. 1,419 ergibt 4.790,70 € bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 €. Der Belegarzt rechnet seine ärztliche Leistung nach dem EBM mit der KV ab.
Aufnahme- und Entlasstag = 1 Belegungstag
RDN mit Nierenstent u. relevanten Nebendiagnosen Kode
RDN mit Ballondilatation u. relevanten Nebendiagnosen Text
I50.13 I70.1 I47.2 E87.6 N18.4 D62 I74.3
I70.1 E87.6 I47.2 D62 N18.4 I70.24
Linksherzinsuffizienz: M. Beschw. b. leichterer Belast. Atherosklerose der Nierenarterie Ventrikuläre Tachykardie Hypokaliämie Chronische Nierenkrankheit, Stadium 4 Akute Blutungsanämie Embolie u. Thrombose d. Arterien d. unter. Extremität.
Prozeduren 8-83c.52
Atherosklerose der Nierenarterie Hypokaliämie Ventrikuläre Tachykardie Akute Blutungsanämie Chronische Nierenkrankheit, Stadium 4 Atherosklerose der Extremitätenarterien: BeckenBein-Typ, mit Ulzeration
Prozeduren Andere perkutan-transluminale Gefäßintervention: Ablation über die A. renalis: Nicht gekühlte Radio-frequenzablation Perkutan-transluminale Implantation von nicht medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent: Gefäße viszeral
Relativgewicht 2,978
8-836.0a
Andere perkutan-transluminale Gefäßintervention: Ablation über die A. renalis: Nicht gekühlte Radio-frequenzablation Perkutan-transluminale Gefäßintervention: Angioplastie (Ballon): Gefäße viszeral Relativgewicht 2,978
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 10.054,06 €.
Erlös bei einer Verweildauer von: 1 Belegungstag 3.801,50 € 2 Belegungstage 5.364,64 € 3 Belegungstage 6.927,78 € 4 Belegungstage 8490,92 € 5 Belegungstage 10.054,06 €
Bewertung bei Belegabteilung: Rel.gew. 2,672 ergibt 9.020,97 € bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 €. Der Belegarzt rechnet seine ärztliche Leistung nach dem EBM mit der KV ab.
Die Verschlüsselung von Nebendiagnosen bei multimorbiden Patienten ist NICHT mehr gruppierungsrelevant. Die höher bewertete DRG F59A ist nur im Zusammenhang mit komplexen Eingriffen und einem PCCL-Wert von 4 erreichbar. Die ordnungsgemäße Dokumentation in der Patientenakte ist Voraussetzung für die Kodierung von Diagnosen und Prozeduren (siehe Patientenpfad Seite 11). Symplicity™ Spyral - Multielektrodenkatheter für die Renale Denervierung
3.3 Abrechnungsmuster - Privatabrechnung für den stationären Aufenthalt Diagnose: Therapie:
Therapieresistente art. Hypertonie Renale Denerverierung (Symplicity) GOÄ
Aufnahme 13.01.2017
34 8 250 651
Ausführliche Beratung über Therapie Statuserhebung Blutentnahme* EKG
17,49 15,15 2,33 14,75
2,3 2,3 1,8 1,8
40,23 € 34,85 € 4,19 € 26,55 €
Ablation 14.01.2017
45 260 261 274 491 452 2800 5300 A3091
4,08 11,66 1,75 18,65 7,05 11,07 16,03 116,57 262,29
2,3 2,3 2,3 2,3 2,3 2,3 2,3 1,8 3,5
9,38 € 26,82 € 16,10 € 42,90 € 16,22 € ** 25,46 € 36,87 € 209,83 € 918,02 €
A3091 5301 204
Visite Legen eines Arterien / Venenkatheter Einbringung von Arzneimittel in Katheter Dauertropfinfusion Infiltration großer Bezirk i.V. Kurznarkose mehrmalige Verabreichnung Punktion Arteria femoralis Angiographie (analog) Ablation - Nierenarterienablation re sehr zeitaufwendig durch anatomische Verhältnisse Ablation - Nierenarterienablation li weitere Serien Druckverband /Verschlussystem
262,29 23,31 5,54
2,3 1,8 2,3
603,27 € 41,96 € 12,74 €
nächster Tag 15.01.2017
45 410 401
Visite Sonographie re Leiste Farbduplex
4,08 11,66 23,31
9,38 € 26,82 € 53,61 €
Entlassung 16.01.2017
ausführliche Beratung körperliche Untersuchung Bericht
8,74 9,33 7,58
20,10 € 21,46 € 17,43 €
abzgl. 25% gem. § 6a Rechnungssumme
2.214,18 € 553,54 € 1.660,63 €
* die Laboruntersuchungen müssen vom entsprechenden liquidationsberechtigten Arzt abgerechnet werden ** Anzahl je Medikamentengabe Bei dieser Rechnung handelt es sich um fiktive Leistungen. Es können nur Leistungen abgerechnet werden, die medizinisch notwendig erbracht wurden.
3.4 Patientenpfad 1. Belegtag Administrative Aufnahme Dokumentation der Indikation Praxis Blutdruck, EKG, Blutentnahme, Schilddrüse Gefäßsteifigkeit (optional) Überprüfung der Medikamente Aufklärung durch Untersucher/Stationsarzt Anlage einer Langzeit Blutdruck Messung Ggf. Ausschluss einer sekundären Hypertonie (Schlafapnoe-Syndrom, Nierenarterienstenose) - (keine Kontraindikation) Zum Ausschluss der Nierenarterienstenose ein Nieren-Duplex anfertigen Absetzen von NOAK 24 Std. vor RDN; bei VKA mindestens 5 Tage, „bridging“ mit niedermolekularem Heparin nur bei hohem Risiko (VHF CHADS2 Score hoch), bei absoluter Indikation (z.B Kunstklappe) erfolgt die Entmarcumarisierung stationär unter Verwendung von Heparin iv. Falls es zu einer BD Entgleisung am ersten Tag kommt oder symptomatisch, muss erst BD gesenkt werden. Verschiebung der OP (Patienten bleiben über Nacht stationär) Niereninsuffiziente Patienten vorwässern (Patienten bleiben über Nacht stationär) Bei einem Quick-Patienten den Quick Wert überprüfen/einstellen (Patienten bleiben über Nacht stationär) Zimmerzuweisung auf der Station Pflegerische Aufnahme (Untersuchungen im Rahmen des Programms durch Studienschwester). Bei bekannter Niereninsuffizienz (GFR < 50 ml/Min.) Aufnahme 24 Std. vorher, dokumentierter Beginn einer Infusionsbehandlung mit 0.9% NaCl 1 ml/kg KG/Std. Überprüfen der Unterlagen (Checkliste) Aufnahme des Patienten auch, wenn die OP zeitig am nächsten Morgen erfolgt
2. Belegtag Operationsvorbereitung: OP-Wäsche, Patient kann kleines Frühstück haben Bei Kontrastmittelallergie entsprechende Vorbehandlung Verlegung ins Katheterlabor Vor Beginn des Eingriffs das Sedierungsprotokoll beginnen Renale Denervation (ca. 60 Min.) Rückverlegung auf Normalstation (abhängig vom verwendeten Sedierungsprotokoll) Ggf. hier Überwachung auf IMC – mit liegender Schleuse Monitorüberwachung 48 Std. Überwachung aufgrund der Gefahr einer Hypotonie Gabe von NaCl 0,9% iv und Überwachung der Ein- und Ausfuhr (akutes Nierenversagen nach direkter intrarenaler KM Gabe) über 24 Std. Schleusenzug , Anlage Druckverband, Fortsetzung der Monitorüberwachung (RR alle 60 Min., fortlaufend Frequenz) Erste Mahlzeit Kontrolle des Druckverbandes durch Stationsarzt Bei schweren Fällen kann am Abend noch ein Duplex gemacht werden Perfusionskontrolle (Duplex) Kontrolle der Peripherie: Bein (tasten) + Niere (Duplex) Entfernung d. Druckverbandes (durch Pflege) 8 Std. nach Schleusenzug; 4 Std. bei Verwendung v. Verschlusssyst. (z.B. Angioseal) 3. Belegtag Visite (Behandelnder Arzt) 24 Std. ABPM Kontrolle der Punktionsstelle. Da ein femoraler Zugang gelegt wurde, sollte der Patient eine Nacht stationär bleiben Kontrolle Vitalparameter (Monitor) Blutentnahme und Thyreotropin überprüfen (Kreatinin, Kontrastmittel, Schilddrüse) Ein- Ausfuhrkontrolle weiter Modifikation der antihypertensiven Therapie Wiederaufnahme blutverdünnender Mittel Beendigung der i.v. Hydratation; Monitor läuft weiter 4. Belegtag Visite (Behandelnder Arzt) Kontrolle der Punktionsstelle – Verdacht auf ein Ödem Erneute Kreatininkontrolle/Kontrolle der Nierenfunktion: Kreatinin steigt erst nach 2 Tagen an (kaum am ersten Tag messbar) Besonderheiten bei marcumarisierten Patienten: hier sollte die Einstellung in der Regel überlappend mit NMWH erfolgen, was dann auch ambulant geht. Kontrolle durch Hausarzt Beendigung der Monitorüberwachung Entlassung nach Überprüfung der Laborwerte Anfertigung des Entlassungsberichtes Terminvereinbarung zur Nachkontrolle in 4 Wochen
4. KORONARE GEFÄSSINTERVENTIONEN 4.1 Drug Coated Balloons (DCB) 4.1.1 PTCA bei Angina Pectoris oder Atherosklerotischer Herzkrankheit 1 DCB Kode
2 DCB Text
Diagnose I20.0
Diagnose Instabile Angina pectoris
Prozeduren 8-837.00
Prozeduren Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Zusatzinformationen zu Materialien: Art der verwendeten Ballons: Ein medikamentenfreisetzender Ballon an Koronargefäßen, z.B. IN.PACT Falcon
ZE 136.01
ZE 136.02
8-83b.b6
Relativgewicht 0,913
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 3.419,29 €.
8-83b.b7
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Mehrere Koronararterien Zusatzinformationen zu Materialien: Art der verwendeten Ballons: Zwei medikamentenfreisetzende Ballons an Koronargefäßen, z.B. IN.PACT Falcon Relativgewicht 0,913
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 4.106,48 €.
3 DCB Kode
Prozeduren 8-837.01 8-83b.b8
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Mehrere Koronararterien Zusatzinformationen zu Materialien: Art der verwendeten Ballons: Drei medikamentenfreisetzende Ballons an Koronargefäßen, z.B. IN.PACT Falcon
ZE 136.03
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 4.793,67 €.
1 DCB mit relevanten Nebendiagnosen Kode
2 DCB mit relevanten Nebendiagnosen
I50.14 I35.0 E87.6
Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert Typ I [hypoxisch] Chronische Nierenkrankheit, Stadium 4
Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe Aortenklappenstenose Hypokaliämie
Relativgewicht 1,931
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 6.856,17 €.
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Mehrere Koronararterien Zusatzinformationen zu Materialien: Art der verwendeten Ballons: Zwei medikamentenfreisetzende Ballons an Koronargefäßen, z.B. IN.PACT Falcon Relativgewicht 1,931
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 7.543,36 €.
Auszug aus den Deutschen Kodierrichtlinien 2017 Die Nebendiagnose ist definiert als: „Eine Krankheit oder Beschwerde, die entweder gleichzeitig mit der Hauptdiagnose besteht oder sich während des Krankenhausaufenthaltes entwickelt.” Für Kodierungszwecke müssen Nebendiagnosen als Krankheiten interpretiert werden, die das Patientenmanagement in der Weise beeinflussen, dass irgendeiner der folgenden Faktoren erforderlich ist: •
Somit dürfen Nebendiagnosen nur dann kodiert werden, wenn diese einen Ressourcenverbrauch während d. Krankenhausaufenthaltes veranlasst haben.
4.2 Drug Eluting Stent (DES) 4.2.1 PTCA bei Angina Pectoris oder Atherosklerotischer Herzkrankheit 1 DES Kode
2 DES Text
Prozeduren Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx
ZE 101.01
ZE 101.02
8-837.m0 8-83b.00
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 3.182,70 €.
8-837.m1 8-83b.00
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: 2 Stents in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx Relativgewicht 0,913
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 3.283,01 €.
3 DES Kode
3 DES und Nebendiagnosen Text
Nebendiagnosen I50.14 J96.00 D62 E87.6 Prozeduren 8-837.00
Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch] Akute Blutungsanämie Hypokaliämie
Prozeduren Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: 3 Stents in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx
ZE 101.03
8-837.m3 8-83b.00
Relativgewicht 1,195
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 4.335,38 €.
1 DES und Thrombektomie Kode
Prozeduren 8-837.01
8-83b.00 8-837.t
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Thrombektomie aus Koronargefäßen
8-837.m0
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 8.484,62 €.
8-83b.00
2 DES und Thrombektomie
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: 3 Stents in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx
Relativgewicht 1,361
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 4.695,20 €.
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Mehrere Koronararterien Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: 2 Stents in mehrere Koronararterien ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Thrombektomie aus Koronargefäßen, z.B. Export Aspirationskatheter Relativgewicht 1,361
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 4.795,51 €.
2 DES und Thrombektomie und relevante Nebendiagnosen Kode
Nebendiagnosen N18.4 J96.10
Chronische Nierenkrankheit, Stadium 4 Chronische respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch]
Prozeduren 8-837.00 8-837.m1 8-83b.00 8-837.t
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: 2 Stents in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Thrombektomie aus Koronargefäßen, z.B. Export Aspirationskatheter
4.2.2 PTCA bei Infarkt 1 DES Kode
Diagnose I21.0
Diagnose Akuter transmuraler Myokardinfarkt der Vorderwand
Prozeduren Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz u. Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx
Perkutane Koronarangioplastie m. komplexer Diagn., ohne äußerst schwere CC od. m. intrakoronarer Brachytherapie od. bestimmte Intervention
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz u. Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: 2 Stents in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx Relativgewicht 1,361
1 DES + Thrombektomie Text
Perkutane Koronarangioplastie mit komplexer Diagnose und hochkomplexer Intervention oder mit Angioplastie, Alter > 15 Jahre, ohne äußerst schwere CC
Relativgewicht 1,689
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 6.003,18 €.
2 DES + Thrombektomie Kode
8-837.t
3 DES + Thrombektomie
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Thrombektomie aus Koronargefäßen, z.B. Export Aspirationskatheter
8-837.m3 8-83b.00 8-837.t
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: 3 Stents in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Thrombektomie aus Koronargefäßen, z.B. Export Aspirationskatheter Relativgewicht 1,689
1 DES mit relevanten Nebendiagnosen Kode
2 DES mit relevanten Nebendiagnosen
I50.14 J96.00
Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch] Ventrikuläre Tachykardie D62 Akute Blutungsanämie
Prozeduren 8-837.00 8-837.m0 8-83b.00
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx
Relativgewicht 2,534
Chronische respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch] Ventrikuläre Tachykardie
Prozeduren 8-837.00 8-837.m1 8-83b.00
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: 2 Stents in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx
6.519,27 € 200,62 €
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 8.655,37 €.
3 DES mit relevanten Nebendiagnosen Kode
1 DES + Thrombektomie u. relev. Nebendiagnosen
N18.4 J13
N18.4 J96.00
Chronische Nierenkrankheit, Stadium 4 Pneumonie durch Streptococcus pneumoniae
Chronische Nierenkrankheit, Stadium 4 Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch]
Relativgewicht 2,967
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 9.781,05 €.
8-837.m0 8-83b.00 8-837.t
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Thrombektomie aus Koronargefäßen, z.B. Export Aspirationskatheter Relativgewicht 1,931
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 6.619,58 €.
2 DES + Thrombektomie u. relev. Nebendiagnosen Kode
3 DES + Thrombektomie u. relev. Nebendiagnosen
N18.4 D62 I50.14
J18.2 I50.14 N18.4
Chronische Nierenkrankheit, Stadium 4 Akute Blutungsanämie Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe
Hypostatische Pneumonie, nicht näher bezeichnet Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe Chronische Nierenkrankheit, Stadium 4
Prozeduren Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz u. Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: 2 Stents in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Thrombektomie aus Koronargefäßen, z.B. Export Aspirationskatheter
8-837.m1 8-83b.00 8-837.t
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 8.755,68 €.
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz u. Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents: 3 Stents in eine Koronararterie ABT-578-(Zotarolimus-)freisetzende Stents oder OPD-Systeme mit Polymer, z.B. Resolute Onyx Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Thrombektomie aus Koronargefäßen, z.B. Export Aspirationskatheter Relativgewicht 2,967
4.3 Bare Metal Stent (BMS) 4.3.1 PTCA bei Angina Pectoris oder Atherosklerotischer Herzkrankheit BMS in einer Koronararterie* Kode
BMS + Thrombektomie in einer Koronararterie*
Prozeduren Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz u. Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines nicht medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent in eine Koronararterie, z.B. Integrity
Perkutane Koronarangioplastie mit komplexer Diagnose, ohne äußerst schwere CC oder m. intrakoronarer Brachytherapie oder bestimmte Intervention
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 3.082,39 €. * (Anzahl Koronarterien ist nicht gruppierungsrelevant)
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz u. Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines nicht medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent in eine Koronararterie, z.B. Integrity Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Thrombektomie aus Koronargefäßen, z.B. Export Aspirationskatheter Relativgewicht 1,361
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 4.594,89 €. * (Anzahl Koronarterien ist nicht gruppierungsrelevant)
BMS in einer Koronararterie mit relevanten Nebendiagnosen Kode
3 BMS in einer Koronararterie*
Nebendiagnosen I50.14 E87.6 N18.4 J96.10
Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe Hypokaliämie Chronische Nierenkrankheit, Stadium 4 Chronische respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch] Prozeduren
8-837.00 2 8-837.k5
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines nicht medikamentenfreisetzenden Stents: 3 Stents in eine Koronararterie, z.B. Integrity
8-837.00 8-837.k0
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 6.519,27 €. * (Anzahl Koronarterien ist nicht gruppierungsrelevant)
Export Advance™ - Thrombenaspirationskatheter
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 4.034,45 €. * (Anzahl Koronarterien ist nicht gruppierungsrelevant)
4.3.2 PTCA bei Infarkt BMS in einer Koronararterie* Kode
BMS in einer Koronararterie* mit relevanten Nebendiagnosen
Nebendiagnose I50.14 E87.6 N18.4
Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe Hypokaliämie Chronische Nierenkrankheit, Stadium 4
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Angioplastie (Ballon): Eine Koronararterie Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines nicht medikamentenfreisetzenden Stents: Ein Stent in eine Koronararterie, z.B. Integrity
Der Erlös beträgt bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 € insgesamt 8.555,06 €. * (Anzahl Koronarterien ist nicht gruppierungsrelevant)
Integrity - Bare Metal Stent
5. WICHTIGES AUS DER GESETZESLANDSCHAFT ACHTUNG!
Sachkostenfinanzierung im G-DRG-System 2017 Welche Auswirkung hat die Sachkostenkorrektur für mein Verfahren?
Ausnahmetatbestände für MedTech!
Die Bewertung der Vergütung über pauschalisierte DRGs wird mit den Ist-Kostendaten der Kalkulationskrankenhäuser ermittelt und daraus der DRG-Katalog erstellt. Mit dem KHSG werden pauschal auf alle DRGs angenommene Übervergütungen auf der Sachkostenseite zugunsten von Personal und Infrastruktur abgewertet. Die Abkehr vom Ist-Kostenansatz der DRG-Kalkulation kann bei der isolierten Betrachtung der Sachkostenkorrekturwerte zu Fehlinterpretationen führen. Die DRG ist eine Pauschalvergütung. Sie ist nicht geeignet, einzelne Behandlungen oder Medizinprodukte abzubilden. Auch der G-DRG-Report-Browser weist keinen sachgerechten Wert für das einzelne Medizinprodukt aus. Dies ist insbesondere bei Misch-DRGs zu berücksichtigen. Es handelt sich somit immer noch um Kostenmittelwerte ggf. mehrerer Verfahren und Produkte innerhalb einer DRG. Die Sachkostenkorrektur-Prozentwerte sind isoliert betrachtet irrelevant. Nur der Erlösvergleich zum Vorjahr, unter Berücksichtigung einer krankenhausindividuellen Kostenträgerrechnung oder Prozesskostenanalysen, lässt eine Beurteilung der tatsächlichen Wirtschaftlichkeit eines einzelnen Behandlungsverfahrens zu. Unbewertete DRGs oder nicht mit DRG vergütete Leistungen, Zusatzentgelte und NUB sind von der Sachkostenkorrektur ausgenommen. Eine umfassende Analyse der DRG-Kostenbestandteile der eigenen Leistungserbringung kommt eine wichtige Bedeutung zu, um Fehlsteuerungsanreize in der Versorgung zu vermeiden. Welche Auswirkung hat der Fixkostendegressionabschlag auf meine prospektiv (geplante) Mehrleistung im Krankenhaus? Der Fixkostendegressionsabschlag (FDA) ersetzt den Mehrleistungsabschlag, um die Mengensteuerung von der Landesauf die Krankenhausebene zu verlagern. Kostenvorteile, durch Erbringung zusätzlicher Leistungen mit vorhandenen Strukturen und Personal, sollen bei dem Krankenhaus berücksichtigt werden, welches diese Leistung vereinbart hat. Der Abschlag ist bundeseinheitlich auf 35 % für die Dauer von drei Jahren festgesetzt. In den Jahren 2017 und 2018 kann für Leistungen mit einer höheren Fixkostendegression oder für Leistungen mit erhöhten wirtschaftlich begründeten Fallzahlsteigerungen, soweit es sich nicht um bereits abgesenkte oder abgestufte Leistungen handelt, ein höherer Abschlag von maximal 50 % über einen längeren Zeitraum vereinbart werden. Medizinprodukte sind im Krankenhaus variable Kosten und keine Fixkosten. Diese variablen Kosten sollen nach Wunsch des Gesetzgebers weiterhin finanziert werden. Eine Analyse der tatsächlich betroffenen DRG wird empfohlen; insbesondere der Kostenbestandteile von Misch-DRGs. Hierbei sollte der Fixkostenanteil / die Fixkostendregression für ein sachgerechtes und für alle Seiten faires Verhandlungsergebnis (Abschlagshöhe) je DRG oder Methode ermittelt werden. Kostenträgerrechnungen und Prozesskostenanalysen können eine gute Unterstützung sein. Der FDA gilt nicht für: • • • •
ambulante Leistungen im Krankenhaus unbewertete DRGs, Zusatzentgelte, NUB-Entgelte oder nicht mit DRG vergütete Leistungen bereits abgesenkte oder abgestufte DRGs vom InEK ausgewiesene DRGs mit zwei Drittel Sachkostenanteil
4.4 Wichtige Links Kostenfreier Online Grouper für eine individuelle Groupierungssimulation: http://drg.uni-muenster.de/index.php?option=com_webgrouper&view=webgrouper&Itemid=26 Hinweise zum DRG-System 2017 auf der Website des InEK http://www.g-drg.de/cms/G-DRG-System_2017 Kodierkataloge auf der Website des DIMDI https://www.dimdi.de/static/de/klassi/index.htm Änderung KHSG https://www.bvmed.de/de/versorgung/krankenhaus/sachkostenfinanzierung InEK – Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus http://www.g-drg.de/cms/Neue_Untersuchungs-_und_Behandlungsmethoden_NUB/Rechtsgrundlage Aufstellung der Entgelte und Budgetberechnung von Zusatzentgelten (AEB) http://www.aok-gesundheitspartner.de/bund/krankenhaus/verhandlungen/drg/index_06606.html
6. AMBULANTE ABRECHNUNGS MÖGLICHKEITEN BEI GESETZLICH VERSICHERTEN PATIENTEN Welche Leistungen können sofort ambulant erbracht werden? Grundsätzlich hat jeder Krankenhausarzt gem. § 39 SGB V vor Behandlungsbeginn zu prüfen, ob die für erforderlich gehaltenen therapeutischen Maßnahmen unter Berücksichtigung des Gesundheitszustandes des Patienten nicht auch ambulant erbracht werden können. Da die Implantatetechnik und die OP-Technik ambulante Operationen erlauben, ist es von beabsichtigter Therapie und Gesundheitszustand des Patienten abhängig, ob diese Leistungen ambulant erbracht werden können.
6.1 Zulassungen 6.1.1 Zulassung von Krankenhäusern zur Erbringung von Eingriffen gemäß § 115 b SGB V (1) Krankenhäuser sind zur ambulanten Durchführung der in dem Katalog nach § 3 aufgeführten Eingriffe gemäß § 115 b SGB V in den Leistungsbereichen zugelassen, in denen sie auch stationäre Krankenhausbehandlung erbringen. Hierzu bedarf es einer maschinenlesbaren Mitteilung des Krankenhauses an die zuständigen Landesverbände der Krankenkassen und die Verbände der Ersatzkassen, die kassenärztliche Vereinigung und den Zulassungsausschuss. (2) In dieser Mitteilung sind die entsprechenden abteilungsbezogenen Leistungsbereiche und einzelnen Leistungen, die in diesem Krankenhaus ambulant durchgeführt werden sollen, auf der Grundlage des gemeinsamen Katalogs maschinenlesbar zu benennen. Die Krankenhäuser verwenden für diese Mitteilung das zwischen dem GKV-Spitzenverband und der Deutschen Krankenhausgesellschaft abgestimmte Formular in der jeweils aktuellen Fassung. Die Formulare können abgerufen werden unter: http://www.aok-gesundheitspartner.de/bund/krankenhaus/amb_versorgung/
6.1.2 Zulassung ermächtigter Krankenhausarzt Ein im Krankenhaus angestellter Arzt kann auf seinen Antrag an den Zulassungsausschuss bei der KV persönlich ermächtigt werden, seine persönlich erbrachte Leistung gemäß EBM/E-GO abzurechnen. Dazu muss er die angestrebten Leistungen nach EBM beantragen.
6.1.3 Zulassung Vertragsarzt
AOP-Vertrag gem. §115b SGB V
persönlich ermächtigt durch KV
zugelassen nach Fachgebiet durch KV
nur Anzeigepflicht
Genehmigung durch KV
Leistungsumfang gemäß AOP-Katalog
Leistungsumfang gemäß EBM
Der Vertragsarzt muss die angestrebten Leistungen nach EBM beim Zulassungsausschuss der zuständigen KV beantragen. Der Arzt rechnet seine persönlich erbrachte Leistung nach EBM/E-GO mit seiner KV ab. Abrechnung efolgt gemäß EBM •
pauschale Kostenerstattung, z.B. bei Herzkatheteruntersuchungen
7% vom Rechnungsbetrag*
Einzelkostenabrechnung z.B. bei DES, DEB, Rotablation
Es können nur Leistungen abgerechnet werden, zu denen der Arzt ermächtigt bzw. zugelassen ist. Weiterhin können nur Leistungen berechnet werden, die im Gebührenverzeichnis aufgenommen sind. Eine analoge Bewertung ist nicht möglich.
6.2 Gesetzliche Grundlagen Vertrag nach § 115b Abs. 1 SGB V Ambulantes Operieren und stationsersetzende Eingriffe im Krankenhaus – (AOP Vertrag) Einheitliche Rahmenbedingungen zur Durchführung ambulanter Operationen und stationsersetzender Eingriffe im niedergelassenen Bereich und im Krankenhaus. Zuletzt aktualisiert zum 08.04.2014. Ein Vertragsarzt kann neben seiner Vertragsarzttätigkeit auch als angestellter Arzt in einem Krankenhaus arbeiten. Diese Nebenbeschäftigungen durfte bisher nach höchstinstanzlicher Verurteilung nicht mehr als dreizehn Stunden pro Woche einnehmen. Mit dem neuen Versorgungsstrukturgesetz wurde eine Flexibilisierung ermöglicht und die Stundenzahl hängt vom jeweiligen Fall ab. Abrechnungsregeln AOP § 115b Der Katalog ist mit Wirkung zum 01.01.2017 überarbeitet worden. Im EBM 2017 sind im Anhang 2 die Operationen/Diagnostik aufgeführt, die als ambulant durchführbare Operation definiert sind. Die Zuordnung erfolgt ausschließlich über die Definition des OPS-Kodes. Im dreiseitigen Vertrag •
GKV Spitzenverband (Gesetzliche Krankenkassen)
wurde die Einigung über die Abrechnungsbestimmungen und der Qualitätssicherung festgelegt. Mit der Definition des OPS-Kodes wird die abrechenbare Leistungsposition für die Diagnostik, Vor- Nachbetreuung, Material definiert. Im „Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe gemäß § 115b SGB V im Krankenhaus“, Stand 01.01.2017, sind die Operationen aufgeführt, die vom Krankenhaus abgerechnet werden können: http://www.kbv.de/html/87.php
* sog. Kleinmaterial wird durch einen 7%igen Aufschlag auf die Rechnungssumme berücksichtigt. Leistungen z.B. 34291 (Herzkatheteruntersuchungen), für die es eine Kostenpauschale gibt, sowie die Kostenpauschale z.B. 40302 müssen für die Ermittlung des 7% igen Aufschlag abgezogen werden.
Abrechnungsregeln AOP § 115b Der Katalog ist mit Wirkung zum 1.1.2017 überarbeitet worden. Im EBM 2017 sind im Anhang 2 die Operationen aufgeführt, die als ambulant durchführbare Operation definiert sind. Die Zuordnung erfolgt ausschließlich über die Definition des OPSCodes. Operationen, die im Anhang nicht aufgeführt sind, dürfen somit nicht erbracht bzw. abgerechnet werden. OPS 2015
OPS-Bezeichnung 2015
EBM Nr.
EBM Leistung
1-275.0
Herzkatheteruntersuchung mit Koronarangiographie
Transarterielle Linksherz-Katheteruntersuchung: Koronarangiographie, Druckmessung und Ventrikulographie im linken Ventrikel, Druck-messung in der Aorta und Aortenbogendarstellung
1-275.5
*Kategorien: Leistungen, die in der Regel ambulant erbracht werden können sind mit der Ziffer „1“ gekennzeichnet. Leistungen, bei denen sowohl eine ambulante, als auch eine statio-näre Durchführung möglich ist, sind mit der Ziffer „2“ gekennzeichnet. Bei Vorliegen bzw. Erfüllung der Kriterien der allgemeinen Tatbestände gem. § 3 Abs. 3 des Vertrages nach § 115 b Abs. 1 SGB V kann bei Leistungen mit der Ziffer „1“ jedoch eine stationäre Durchführung dieser Eingriffe erforderlich sein. Zu einigen OPS-Kodes existiert eine z.B. nach Alter oder Diagnose differenzierte Zuordnung der Kategorie, die den entsprechenden Kategoriefeldern im Einzelnen zu entnehmen ist.
EBM Abrechnungspositionen 34 291
Nur die EBM Position 34291 ist im Anhang 2 des EBM Katalogs aufgeführt und somit im Rahmen des § 115b amb. OP abrechenbar.
Obligater Leistungsinhalt – Herzkatheteruntersuchung mit Koronarangiographie, – Begleitleistungen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Leistungserbringung stehen, – Kontrastmitteleinbringung(en) Fakultativer Leistungsinhalt – Selektive Darstellung auch bei Patienten mit einem oder mehreren Bypässen und/oder bei Patienten mit Herzvitium, – Angiokardiographie (Nr. 34 290), – Gerinnungsuntersuchung(en) (z.B. aktivierte Gerinnungszeit) 42 Min.
Anmerkung Die Gebührenordnungsposition 34 291 ist nicht neben den Gebührenordnungspositionen 02 100, 02 101, 02 330, 02 331 und 34 503 und nicht neben den Gebührenordnungspositionen des Kapitels 32 berechnungsfähig. Die Gebührenordnungsposition 34 291 ist im Behandlungsfall nicht neben den Gebührenordnungspositionen 01 530, 01 531, 02 300 bis 02 302, 02 310, 02 320 bis 02 323, 02 330, 02 331, 02 340 bis 02 343, 02 350, 02 360, 34 283 bis 34 287 und 34 290 und nicht neben den Gebührenordnungspositionen der Abschnitte 2.1, 34.3 und 34.4 berechnungsfähig. Kommentar Neben der Gebührenordnungsposition 34 291 sind im Behandlungsfall auch die Leistungen nach den Nrn. 34 470, 34 475, 34 480, 34 485, 34 486, 34 489, 34 490 und 34 492 nicht berechnungsfähig. Gemäß der Qualitätssicherungsvereinbarung zur invasiven Kardiologie sind für den Erhalt der Genehmigung folgende fachlichen Befähigungen nachzuweisen: – Berechtigung zum Führen der Schwerpunktbezeichnung Kardiologie – dreijährige kontinuierliche ganztägige Tätigkeit in der invasiven Kardiologie unter Anleitung – selbstständige Indikationsstellung, Durchführung und Befundung von 1000 diagnostischen Katheterisierungen des linken Herzens, der Koronararterien und der herznahen großen Gefäße unter Anleitung innerhalb der letzten vier Jahre vor Antragstellung – selbstständige Indikationsstellung, Durchführung und Befundung von 300 therapeutischen Katheterinterventionen an Koronararterien unter Anleitung innerhalb der letzten drei Jahre vor Antragstellung.
Als organisatorische Voraussetzung für die Durchführung von Linksherzkatheteruntersuchungen ist zu gewährleisten, dass – Räumlichkeiten f. d. Nachbetreuung der Patienten zur Verfügung stehen, – während der Nachbetreuung des Patienten mindestens eine medizinische Fachkraft u. ein approbierter Arzt unmittelbar z. Verfügung stehen, – bei Komplikationen und Zwischenfällen während der Nachbetreuung ein in der invasiven Kardiologie qualifizierter Arzt innerhalb von höchstens 30 Minuten zur Verfügung stehen kann, – der Patient in der Regel mindestens vier Stunden nachbetreut wird. Als apparative Voraussetzungen definiert die Qualitätssicherungsvereinbarung folgende Mindestanforderungen an die Ausstattung im Herzkatheterlabor und in der Nachsorgeeinheit: – Intubationsbesteck und Frischluftbeatmungsgerät (Beatmungsbeutel) – Absaugvorrichtung – Sauerstoffversorgung – Defibrillator mit Einkanal-EKG-Schreiber und Oszilloskop – Möglichkeit zur Ableitung eines 12-Kanal-EKGs – EKG-Monitor und Rufanlage – Die Röntgeneinrichtung verfügt über die Möglichkeit der Dokumentation d. Katheterisierung mittels CD-Medical im DICOM-ACC/ESC-Standard. Eine weitere Voraussetzung für die Abrechnung von Leistungen der invasiven Kardiologie ist eine Erklärung über die Erfüllung der Anforderungen nach der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen bei ambulanten Operationen und stationsersetzenden Eingriffen einschließlich der notwendigen Anästhesien gemäß § 115 b Abs. 1 SGB V. Als Auflage für die Aufrechterhaltung der Genehmigung für Linksherzkatheteruntersuchungen gilt Folgendes: Der Arzt hat in einem Abstand von jeweils 12 Monaten nachzuweisen, dass er innerhalb dieses Zeitraums mindestens 150 Linksherzkatheteruntersuchungen durchgeführt hat. Dieser Nachweis hat in geeigneter Form zu erfolgen; die Kassenärztliche Vereinigung kann dafür beispielsweise die Vorlage der Dokumentationen verlangen. Nicht im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung durchgeführte Katheterisierungen sind auf die nachzuweisende Anzahl anzurechnen. GOÄ**: Nrn. 5315 ff., anders gegliedert. * Der Punktwert beträgt ab 1.1.2017 10,5300 Cent ** Gebührenordnung für Ärzte; Abrechnungsgrundlage bei privat versicherten Patienten.
Zuschlag zu der Gebührenordnungsposition 34 291 bei Durchführung einer interventionellen Maßnahme (z.B. PTCA, Stent)
Anmerkung Die Gebührenordnungsposition 34 292 ist nicht neben den Gebührenordnungspositionen 02 100, 02 101, 02 330, 02 331, 34 280, 34 281 u. 34 503 berechnungsfähig. Die Gebührenordnungsposition 34 292 ist am Behandlungstag nicht neben den Gebührenordnungspositionen 34 283 bis 34 287 u. 34 290 berechnungsfähig. Kommentar Zur Abgeltung der Kosten vgl. Kapitel 40.6 (Nrn. 40 300 ff.). Zu den fachlichen und apparativen Voraussetzungen für die Genehmigung s. Kommentar zur Nr. 34 291. Für die Durchführung von therapeutischen Katheterinterventionen fordert die Qualitätssicherungsvereinbarung als organisatorische Voraussetzungen, dass – mindestens eine medizinische Fachkraft im Katheterraum und ein weiterer approbierter Arzt zur unmittelbaren Hilfestellung im jeweiligen Herzkatheterlabor anwesend sind, – ab dem Zeitpunkt der Feststellung des Erfordernisses eines kardiologischen Eingriffs die Patienten innerhalb von höchstens 30 Minuten in eine stationäre Abteilung zur Kardiochirurgie transportiert und dort versorgt werden können sowie – bindende schriftliche Absprachen mit der stationären Einrichtung zur Übernahme dieser Patienten bestehen, – Räumlichkeiten für die Nachbetreuung der Patienten zur Verfügung stehen, – die Betreuung der Patienten nach einer therapeutischen Katheterintervention in einer Katheterpraxis oder klinischen Einrichtung in räumlicher Nähe zu einem Katheterlabor erfolgt, um ggf. unmittelbar eine erneute Katheterintervention durchführen zu können, – während der Nachbetreuung des Patienten mindestens eine medizinische Fachkraft und ein approbierter Arzt zur unmittelbaren Hilfe zur Verfügung stehen, – bei Komplikationen und Zwischenfällen während der Nachbetreuung ein in der invasiven Kardiologie qualifizierter Arzt innerhalb von höchstens 30 Minuten zur Verfügung stehen kann, – der Patient mindestens bis zum nächsten Tag und in der Regel 24 Stunden nachbetreut wird. Als Auflage für die Aufrechterhaltung der Genehmigung für therapeutische Katheterinterventionen gilt Folgendes: In einem Abstand von jeweils 12 Monaten hat der Arzt nachzuweisen, dass er innerhalb dieses Zeitraums mindestens 150 Katheterisierungen, davon mindestens 50 therapeutische Katheterinterventionen durchgeführt hat. Dieser Nachweis hat in geeigneter Form zu erfolgen; die Kassenärztliche Vereinigung kann dafür beispielsweise die Vorlage der Dokumentationen verlangen. Nicht im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung durchgeführte Katheterisierungen sind auf die nachzuweisende Anzahl anzurechnen. GOÄ**: Nrn. 5315 bis 5328, anders gegliedert. * Der Punktwert beträgt ab 1.1.2017 10,5300 Cent ** Gebührenordnung für Ärzte; Abrechnungsgrundlage bei privat versicherten Patienten.
Leistungsbezogene Kostenpauschalen bei Herzkatheteruntersuchungen und koronaren Rekanalisationsbehandlungen 1. Die einzeitige Mehrgefäßdilatation am Herzen beinhaltet die Dilatation mehrerer verschiedener Gefäße (A. coronaria dextra, A. coronaria sinistra, Ramus interventricularis anterior und/oder Bypass) in einer Sitzung. 2. Die im Zusammenhang mit interventionellen kardiologischen Maßnahmen, wie z.B. der Rotablation, der Laseratherektomie oder der Atherektomie entstehenden Sachkosten sind nicht Bestandteil der Kostenpauschalen nach den Nrn. 40 300, 40 302 und 40 304. Die entstehenden Kosten sind entsprechend 7.3 der Allgemeinen Bestimmungen gesondert berechnungsfähig. In diesem Fall sind die Nrn. 40 300, 40 302 und 40 304 nicht berechnungsfähig. In diesen Fällen sind alle verwendeten Materialien einzeln abzurechnen (s. auch Beispiel DES Seite 14).
Kostenpauschale für die Durchführung der Leistung entsprechend der Gebührenordnungsposition 34 291
Die Kostenpauschale nach der Nr. 40 300 enthält alle Sachkosten, einschl. der Kosten für Kontrastmittel und Sprechstundenbedarf. Die Allgemeinen Bestimmungen nach Nr. 7 finden keine Anwendung.
Kostenpauschale für die Durchführung einer PTCA an einem Gefäß, ggf. einschl. Stent entsprechend der Gebührenordnungsposition 34 292
Die Kostenpauschale nach der Nr. 40 302 enthält alle Sachkosten, einschl. der Kosten für Kontrastmittel und Sprechstundenbedarf. Die Allgemeinen Bestimmungen nach Nr. 7 finden keine Anwendung.
Kostenpauschale für die Durchführung einer PTCA an mehreren Gefäßen, ggf. einschl. Stents entsprechend der Gebührenordnungsposition 34 292, zusätzlich zur Sachkostenpauschale Nr. 40 302
Die Kostenpauschale nach der Nr. 40 304 enthält alle Sachkosten, einschl. der Kosten für Kontrastmittel und Sprechstundenbedarf. Die Allgemeinen Bestimmungen nach Nr. 7 finden keine Anwendung. Kommentar Mit den Sachkostenpauschalen nach den Nrn. 40 300 bis 40 304 sind ausdrücklich die Kosten für Kontrastmittel sowie die Kosten für alle Materialien, die ansonsten als Sprechstundenbedarf bezogen werden können, abgegolten. Ärzte, die Herzkatheteruntersuchungen ausführen, müssen ihre Sprechstundenbedarfsanforderungen folglich so bemessen, dass der Bedarf für Herzkatheteruntersuchungen nicht erfasst wird. Der Bezug der mit den Pauschalen abgegoltenen Produkte über Einzelverordnung oder als Sprechstundenbedarf ist unzulässig. Folglich muss der ausführende Arzt solche Produkte getrennt beschaffen und selbst vorfinanzieren. Der zweite Satz der Allgemeinen Bestimmungen nach den Nrn. 40 300 bis 40 304 bekräftigt noch einmal, dass keinerlei Kosten nebenher berechnet werden können. Die Nr. 40 302 deckt sämtliche Kosten bei einer PTCA in einer Sitzung an einem Gefäß ab. Als jeweils ein Gefäß gelten • Arteria coronaria dextra, • Arteria coronaria sinistra, • Ramus interventricularis anterior, • Bypass. Erfolgt in einer Sitzung eine PTCA an mehreren Gefäßen, so kann zusätzlich zu der Nr. 40 302 einmal die Nr. 40 304 angesetzt werden. Ob Stents eingesetzt werden und ggf. wie viele, spielt für die Sachkostenberechnung keine Rolle. Die Kosten hierfür sind in den Pauschalen entsprechend dem durchschnittlichen Bedarf enthalten. Nicht berücksichtigt sind hingegen die Aufwendungen für medikamentös beschichtete Stents. Werden solche Stents verwendet, gelten die hier getroffenen Regelungen nicht. Die Kosten sind vielmehr insgesamt gesondert in Rechnung zu stellen. Daneben können dann selbstverständlich die Pauschalen nach den Nrn. 40 302 und 40 304 nicht berechnet werden. Werden in einem Quartal (Behandlungsfall) in zeitlichen Abständen mehrere Herzkatheteruntersuchungen erforderlich und durchgeführt, so können die Nrn. 34 291 und 34 292 als Quartalspauschalen nur einmal berechnet werden. Die Sachkostenpauschalen nach den Nrn. 40 300 bis 40 304 hingegen können für jede zeitlich getrennte Untersuchung angesetzt werden.
Werden in einem Quartal (Behandlungsfall) in zeitlichen Abständen mehrere Herzkatheteruntersuchungen erforderlich und durchgeführt, so können die Nrn. 34 291 und 34 292 als Quartalspauschalen nur einmal berechnet werden. Die Sachkostenpauschalen nach den Nrn. 40 300 bis 40 304 hingegen können für jede zeitlich getrennte Untersuchung angesetzt werden.
Leistungsbezogene Zusatzpauschalen bei Herzkatheteruntersuchungen und koronaren Rekanalisationsbehandlungen 01 520
Zusatzpauschale für Beobachtung und Betreuung eines Kranken, entsprechend den Inhalten der Vereinbarung zur invasiven Kardiologie gemäß § 135 Abs. 2 SGB V zur Ausführung und Abrechnung invasiver kardiologischer Leistungen
Obligater Leistungsinhalt - Im unmittelbaren Anschluss an eine diagnostische Herzkatheteruntersuchung entsprechend der Gebührenordnungsposition 34 291 - Dauer mehr als 4 Stunden 10 Min.
Anmerkung Die Gebührenordnungsposition 01 520 ist nicht neben den Gebührenordnungspositionen 01 510 bis 01 512, 01 521, 01 530, 01 531, 01 857, 01 910, 01 911, 02 100, 02 101, 04 564 bis 04 566, 04 572, 04 573, 13 610 bis 13 612, 13 620 bis 13 622, 30 708, 32 247, 34 503 bis 34 505 und nicht neben den Gebührenordnungspositionen des Abschnitts 31.5.3 sowie den Gebührenordnungspositionen des Kapitels 5 berechnungsfähig. Die Gebührenordnungsposition 01 520 ist im Behandlungsfall nicht neben den Gebührenordnungspositionen 13 310 und 13 311 berechnungsfähig. Kommentar Die Gebührenordnungspositionen 01 520 und 01 521 sind nur für die Beobachtung und Betreuung eines Patienten im unmittelbaren Anschluss an eine diagnostische Herzkatheteruntersuchung nach der Gebührenordnungsposition 34 291 bzw. interventionelle Maßnahme nach der Gebührenordnungsposition 34 292 berechnungsfähig, wenn diese sich über einen Zeitraum von mehr als 4 bzw. 12 Stunden erstreckt hat. Auch bei einer interventionellen Katheterisierung, die unter der Gebührenordnungsposition 34 292 als Zuschlag zur Herzkatheteruntersuchung nach der Gebührenordnungsposition 34 291 abzurechnen ist, kann die Gebührenordnungsposition 01 520 abgerechnet werden, wenn die Betreuung länger als vier Stunden, jedoch nicht mehr als zwölf Stunden gedauert hat. Für die Beobachtung und Betreuung im Anschluss an eine rein diagnostische Herzkatheteruntersuchung nach der Gebührenordnungsposition 34 291 kann ausschließlich die Gebührenordnungsposition 01 520 abgerechnet werden, und zwar auch dann, wenn sich diese über einen Zeitraum von mehr als zwölf Stunden erstreckt hat. Die Leistungen nach den Gebührenordnungspositionen 01 520 und 01 521 sind an demselben Behandlungstag nicht neben anderen Leistungen, die eine Vergütung für die Beobachtung und Betreuung des Patienten beinhalten, berechnungsfähig. * Der Punktwert beträgt ab 1.1.2017 10,5300 Cent 01 521
Obligater Leistungsinhalt - Im unmittelbaren Anschluss an eine therapeutische Herzkatheteruntersuchung entsprechend der Gebührenordnungsposition 34 292 - Dauer mehr als 12 Stunden 15 Min.
Anmerkung Die Gebührenordnungsposition 01 521 ist nicht neben den Gebührenordnungspositionen 01 510 bis 01 512, 01 520, 01 530, 01 531, 01 857, 01 910, 01 911, 02 100, 02 101, 04 564 bis 04 566, 04 572, 04 573, 13 610 bis 13 612, 13 620 bis 13 622, 30 708, 32 247, 34 503 bis 34 505 und nicht neben den Gebührenordnungspositionen des Abschnitts 31.5.3 sowie den Gebührenordnungspositionen des Kapitels 5 berechnungsfähig. Die Gebührenordnungsposition 01 521 ist im Behandlungsfall nicht neben den Gebührenordnungspositionen 13 310 und 13 311 berechnungsfähig. Kommentar S. Kommentar zur Nr. 01 520 * Der Punktwert beträgt ab 1.1.2017 10,5300 Cent
Sonstige Abrechnungspositionen für Beratungs- und Untersuchungsleistungen Grundpauschale für den Vertragsarzt Innere Medizin
für Versicherte bis zum vollendeten 5. Lebensjahr
für Versicherte ab Beginn des 6. bis zum vollendeten 59. Lebensjahr
für Versicherte ab Beginn des 60. Lebensjahres
Grundpauschale für den Krankenhausarzt 01 321
Grundpauschale für Ärzte, Institute und Krankenhäuser
Bei Auftragsleistung (handelt es sich bei dem durchgeführten Eingriff um eine „Auftragsleistung“ kann der Krankenhausarzt keine Grundpauschale, sondern nur die Konsultationspauschale abrechnen. Zusätzlich kann dann ein Befundbericht nach Ziffer 01600 abgerechnet werden.) 01436
Ärztlicher Bericht über das Ergebnis einer Patientenuntersuchung
* Der Punktwert beträgt ab 1.1.2017 10,5300 Cent
Sachkostenabrechnung 3.1 Amb. Operieren §115b SGB V Wichtiger Hinweis: Gilt nur für GKV-Patienten, nicht für PKV- und BG Patienten! Die Abrechnung der Sachkosten bei der ambulanten Leistungserbringung durch das zugelassene Krankenhaus erfolgt gem. §9 AOP Vertrag vom Medizinproduktehersteller an das Krankenhaus, welches die Rechnung unter Abzug des Selbstbehaltes von 12,50 € an die betreffende Krankenkasse berechnet. Ambulantes Operieren im zugelassenen Krankenhaus - Beziehungsverhältnisse Krankenkasse
Patient Rechnung u. Zahlung je innerhalb 4 Wochen
Krankenhaus Mitteilungsempfänger
Lieferant Einmalige Anzeige AOP
Lieferung/Rechnung und Zahlung
Auszug AOP-Vetrag § 9 Vergütung von Sachkosten (Verbrauchsmaterialien, Verbandmittel, Arzneimittel, Hilfsmittel) (1) 1 Die für die Durchführung der Eingriffe gemäß § 3 und die Leistungen nach den §§ 4 bis 6 benötigten Verbrauchsmaterialien, Verbandmittel, Arzneimittel und Hilfsmittel werden vom Krankenhaus zur Verfügung gestellt. 2 Die Abrechnung der Sachkosten und Arzneimittel erfolgt zwischen dem Krankenhaus und den Krankenkassen gemäß § 18. 3 Der Krankenhausarzt ist nicht berechtigt, die in diesem Absatz aufgeführten Mittel auf Kassenrezept zu verordnen. (2) Sachmittel nach Absatz 1, deren Kosten gemäß Nr. 7.1 der Allgemeinen Bestimmungen des EBM (Praxisbedarf) mit der Gebühr für die ärztliche Leistung abgegolten sind oder Sachmittel, die explizit Leistungsinhalt der Leistungen des EBM sind, sind nicht gesondert berechnungsfähig. (3) 1 Arznei- und Sachmittel, die weder nach Absatz 2 Bestandteil der berechnungsfähigen ärztlichen Leistungen des EBM sind, noch gemäß der Absätze 4 bis 7 gesondert abgerechnet werden können, werden durch einen pauschalen Zuschlag auf die gesamte Honorarsumme in Höhe von 7,0 % vergütet. 2 Sofern eine Kostenpauschale nach Absatz 4 in Rechnung gestellt wird, ist die entsprechende ärztliche Leistung des EBM für die Berechnung der Zuschlagshöhe aus der Honorarsumme auszuklammern. (4)
Die im Kapitel 40 des EBM ausgewiesenen Kostenpauschalen nach BMÄ und E-GO sind berechnungsfähig.
(5) Nachfolgende Sachmittel werden zusätzlich zu der Vergütung nach Abs. 3 und 4 nach Aufwand erstattet, soweit sie je nachfolgend aufgeführter Sachmittelposition (je Spiegelstrich) einen Betrag von 12,50 Euro im Behandlungsfall überschreiten: •
im Körper verbleibende Implantate in Summe,
Diagnostische und interventionelle Katheter einschl. Führungsdraht, Gefäßschleuse, Einführungsbesteck und Verschlusssysteme im Zusammenhang mit angiologisch-diagnostischen und therapeutischen, gefäßchirurgischen und phlebologischen Leistungen,
Diagnostische und interventionelle Katheter einschl. Führungsdraht, im Zusammenhang mit gastroskopischen Leistungen (inkl. Leistungen an den Gallenwegen),
Trokare, Endoclips und Einmalapplikatoren für Clips, im Zusammenhang m. laparoskopischen Leistungen,
Narkosegase, Sauerstoff,
Diagnostische und interventionelle Katheter (ausgenommen Transferkatheter) einschl. Führungsdraht im Zusammenhang mit Leistungen zur In-Vitro-Fertilisation abzüglich des Patienteneigenanteils,
Iris-Retraktoren, Kapselspannringe, Injektionshalterungen bei ophthalmochirurgischen Leistungen,
Ophthalmica (Viskoelastika, Perfluordecaline, Silikonöl, C3F8-Gas) bei ophthalmochirurgischen Leistungen,
Schienen, Kompressionsstrümpfe
(nicht Anti-Thrombosestrümpfe)
(6) 1 Das Krankenhaus wählt die gesondert berechnungsfähigen Materialien nach Absatz 5 unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebotes und der medizinischen Notwendigkeit aus. 2 Es hat die rechnungsbegründenden Unterlagen in Form der Originalrechnungen für die Dauer von fünf Jahren aufzubewahren und vorzuhalten. 3 Aus den Originalrechnungen muss der Name des Herstellers bzw. des Lieferanten, die Artikelbezeichnung sowie die vom Hersteller bzw. Lieferanten festgelegte Artikelnummer hervorgehen. 4 Das Krankenhaus ist verpflichtet, die tatsächlich realisierten Preise in Rechnung zu stellen und nach Maßgabe der Krankenkasse nachzuweisen. 5 Gegebenenfalls vom Hersteller beziehungsweise Lieferanten gewährte Rückvergütungen, wie Preisnachlässe, Rabatte, Umsatzbeteiligungen, Bonifikationen und rückvergütungsgleiche Gewinnbeteiligungen mit Ausnahme von Barzahlungsrabatten sind weiterzugeben. 6 Ein Barzahlungsrabatt (Preisnachlass bei fristgerechter Zahlung) ist weiterzugeben, soweit dieser 3 % übersteigt. 7 Werden die Materialien bei mehreren Patienten verbraucht, so ist ein durchschnittlicher Preis je Patient zu ermitteln und nach Maßgabe der Krankenkasse nachzuweisen. (7) 1 Übersteigt der Preis eines Arzneimittels, das nicht Bestandteil der Vergütungen gemäß der Absätze 2 bis 5 ist, einen Betrag von 40,00 Euro, erfolgt eine Vergütung auf der Grundlage des in der Großen Deutschen Spezialitätentaxe (Lauertaxe) ausgewiesenen Apotheken-Einkaufspreises mit einem Abschlag in Höhe von 25 % zuzüglich Mehrwertsteuer. 2 Der Preis ergibt sich aus den tatsächlich für den Behandlungsfall verbrauchten Einheiten des jeweiligen Arzneimittels und dem Preis einer Einzeldosis der größten, in der Lauertaxe angegebenen Packungseinheit. (8) 1 Abweichend von Absatz 7 erfolgt für Photosensibilisatoren (z. B. Verteporfin) bei der Photodynamischen Therapie und Hormonpräparate bei Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung eine Vergütung auf der Grundlage des in der Großen Deutschen Spezialitätentaxe (Lauertaxe) ausgewiesenen Apotheken-Einkaufspreises mit einem Abschlag in Höhe von 20 % zuzüglich Mehrwertsteuer. 2 Der Preis ergibt sich aus den tatsächlich für den Behandlungsfall verbrauchten Einheiten des jeweiligen Arzneimittels und dem Preis einer Einzeldosis der größten, in der Lauertaxe angegebenen Packungseinheit. 3 Der Rechnungsbetrag für Hormonpräparate zur In-vitro-Fertilisation ist um den Eigenanteil der Patienten zu reduzieren. 4 Der Betrag nach Absatz 7 Satz 1 (40,00 Euro) gilt für Photosensibilisatoren (z. B. Verteporfin) bei der Photodynamischen Therapie und Hormonpräparate bei Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung nicht.
Anlage 1: Übersicht Prozedurenkodes 2017 gem. Anlage 2 EBM Koronare Diagnostik und Intervention: Die Prozedurenkodes im koronaren Bereich setzen sich zusammen aus einem 5-stelligen Kode für die Bezeichnung der Prozedur, ggf. ergänzt um eine Ziffer oder einem Buchstaben für das behandelte Gefäß (eine/mehrere Koronararterien). Diagnostische Prozeduren 1-27
Diagnostische Katheteruntersuchung an Herz und Kreislauf
1-273.*
Rechtsherz-Katheteruntersuchung (*=1, 2, 5, 6, x, y)
1-274.*
Transseptale Linksherzkatheteruntersuchung (*=0, 1,2,3,4, x, y)
1-275.*
Transarterielle Linksherz-Katheteruntersuchung (*= 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, x, y)
1-276.*
Angiokardiographie als selbständige Maßnahme (*=0,1,20, 21, 22, x, y)
1-277.*
Herzkatheteruntersuchung bei funktionell/morphologisch univentrikulärem Herzen
1-279.*
Andere diagnostische Katheteruntersuchung an Herz und Gefäßen (*=0, 1, 2, 3, 4, 50, 51, 5x, 6, 7, 8, 9, a, x, y)
Interventionen 8-837.0*
Angioplastie Ballon (incl. Bypassgefäß), *=0: eine Koronararterie, *=1: mehrere Koronararterien
8-837.0* + Zusatzkodes DEB
Medikamente freisetzende Ballons (DEB) Zusatzkodes für medikamentenfreisetzende Ballons (DEB)
8-837.0* + 8-83b.b6
ein medikamentenfreisetzender Ballon an Koronargefäßen
8-837.0* + 8-83b.b7
zwei medikamentenfreisetzende Ballons an Koronargefäßen
8-837.0* + 8-83b.b8
drei medikamentenfreisetzende Ballons an Koronargefäßen
8-837.0* + 8-83b.b9
vier und mehr medikamentenfreisetzende Ballons an Koronargefäßen
8-837.k*
Einlegen eines nicht-medikamentenfreisetzenden Stents (BMS)
Ein Stent in eine Koronararterie
8-840.k1
Mindestens zwei Stents in eine Koronararterie
8-840.k2
Mindestens zwei Stents in mehrere Koronararterien
8-840.kx
8-837.m* + Zusatzkode DES
Einlegen eines medikamentenfreisetzenden Stents (DES) mit Zotarolimus + Polymer (Kode 8-83b.00)
8-837.m0 + 8-83b.00
8-837.m1 + 8-83b.00
2 Stents in eine Koronararterie
8-837.m2 + 8-83b.00
2 Stents in mehrere Koronararterien
8-837.m3 + 8-83b.00
3 Stents in eine Koronararterie
8-837.m4 + 8-83b.00
3 Stents in mehrere Koronararterien
8-837.m5 + 8-83b.00
4 Stents in eine Koronararterie
8-837.m6 + 8-83b.00
4 Stents in mehrere Koronararterien
8-837.m7 + 8-83b.00
5 Stents in eine Koronararterie
8-837.m8 + 8-83b.00
5 Stents in mehrere Koronararterien
8-837.m9 + 8-83b.00
6 Stents in eine Koronararterie
8-837.ma + 8-83b.00
6 Stents in mehrere Koronararterien
8-837.mx + 8-83b.00
Thrombektomie aus Koronargefäßen
Anlage 2: Abrechnungsbeispiele Koronarangiographie bei gesetzlich versicherten Patienten im Krankenhaus Koronarangiographie mit Stent (BMS)
Koronarangiographie mit medikamenten beschichtetem Stent (DES) Alternativ
Grundpauschale Ermächtigter Arzt
Alternativ 16,74 €
Grundpauschale - Ermächtigter Arzt
40302* Kostenpauschale für die Durchführung einer PTCA an einem Gefäß, ggf. einschl. Stent entsprechend der Gebührenordnungsposition 34292
Zusatzpauschale Beobachtung und Betreuung mehr als 2 Stunden
Zusatzpauschale Beobachtung und Betreuung mehr als 4 Stunden
Zusatzpauschale Beobachtung und Betreuung mehr als 6 Stunden
52,86 € 100,56 € 147,84 €
2.099,14 €
7% Sachkostenpauschale (auf 112,85 €, Ziffer 01321 und 01511) Summe
8,21 € 2.107,35 €
Sofern eine leistungsbezogene Kostenpauschale nach Abs. 4 des AOP Vertrages § 9 in Rechnung gestellt wird, ist die entsprechende ärztliche Leistung des EBM für die Berechnung der Zuschlagshöhe aus der Honorarsumme auszuklammern.
Evtl. Kosten für Kopien oder Porto können mit den Kostenpauschalen 40120 ff. berechnet werden. 40 120
Kostenpauschale für die Versendung bzw. den Transport von Briefen und/oder schriftlichen Unterlagen bis 20 g (z.B. im Postdienst Standardbrief) oder für die Übermittlung eines Telefax
Kostenpauschale für fotokopierte oder EDV-technisch reproduzierte Befundmitteilungen, Berichte, Arztbriefe und andere patientenbezogene Unterlagen ausschließlich für den mit- oder weiterbehandelnden oder konsiliarisch tätigen Arzt oder den Arzt des Krankenhauses, je Seite
50,85 € 96,74 € 142,23 € 859,24 €
Endovaskuläre Eingriffe an der Aorta
TranskatheterKlappenimplantation (TCV)
TRANSKATHETER PULMONALKLAPPENIMPLANTATION
Kodierung im G-DRG-System 2017 Minimalinvasive Operationen an Herzklappen (TCV)
Periphere Gefäßintervention
Prozeduren OPS-2017 5-35a
Minimalinvasive Operationen an Herzklappen Hinweis: Die Anwendung der transösophagealen Echokardiographie ist im Kode enthalten. Die intraoperative Anwendung eines Embolieprotektionssystems ist gesondert zu kodieren (5-399.e) 5-35a.0 Implantation eines Aortenklappenersatzes 5-35a.00 Endovaskulär 5-35a.01 Transapikal, ohne Verwendung eines perkutanen apikalen Zugangs- und Verschlusssystems 5-35a.02 Transapikal, mit Verwendung eines perkutanen apikalen Zugangs- und Verschlusssystems 5-35a.1 Endovaskuläre Implantation eines Pulmonalklappenersatzes
Diagnosen ICD 10 - 2017 I35.0 I37.0 I37.1 I37.2 I37.8 I37.9
Aortenklappenstenose Pulmonalklappenstenose Pulmonalklappeninsuffizienz Pulmonalklappenstenose mit Insuffizienz Sonstige Pulmonalklappenkrankheiten Pulmonalklappenkrankheit, nicht näher bezeichnet
Liste der groupierungsrelevanten angeborenen Herzfehler Quelle: Definitionshandbuch, Band 1, Version 2017/2017 Q20.0 Q20.1 Q20.2 Q20.3 Q20.4 Q20.5 Q20.6 Q20.8 Q20.9 Q21.0 Q21.1 Q21.2
Endovaskuläre Eingriffe an der Aorta, Periphere Gefäßintervention, Embolisationen
Zweikammerschrittmacher ohne relevante Nebendiagnosen Kode I49.5
Nebendiagnosen N18.2 E87.5
Zweikammerschrittmacher mit relevanten Nebendiagnosen
Chronische Nierenkrankheit, Stadium II Hyperkaliämie
Nebendiagnosen N18.3 I44.2 E87.6 J96.00
Chronische Nierenkrankheit, Stadium III Atrioventrikulärer Block 3. Grades Hypokaliämie Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch]
Implantation eines Herzschrittmachers und Defibrillators: Schrittmacher, Zweikammersystem, 2 Schrittmachersonden: Mit antitachykarder Stimulation
5-377.31
Erlös* 1,546
5.219,47 €
CRT ohne relevante Nebendiagnosen Kode
Hauptdiagnose I42.0
N18.2 E87.5 I50.13
9.179,64 €
N18.3 I44.2 E87.6 J96.00
Chronische Nierenkrankheit, Stadium III Atrioventrikularer Block 3. Grades Hypokaliämie Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch]
5-377.41
Implantation eines Herzschrittmachers und Defibrillators: Schrittmacher, Dreikammersystem, mit Vorhofelektrode
 9.486,87 €
Einkammer ICD ohne relevante Nebendiagnosen Kode
 14.881,89 €
Einkammer ICD mit relevanten Nebendiagnosen
I50.12 E78.5
Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden b. stärkerer Belastung Hyperlipidämie
E87.6 I47.2
Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch] Hypokaliämie Ventrikuläre Tachykardie
5-377.50
Implantation eines HSM und Defibrillators: Defibrillator mit Einkammer-Stimulation, ohne atriale Detektion
Erlös* 2,878
9.716,44 €
Zweikammer ICD mit relevanten Nebendiagnosen Kode
Nebendiagnosen N18.4 J96.00 I50.13
Chronische Nierenkrankheit, Stadium IV Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch] Linksherzinsuffizienz: Mit Beschw. b. leichterer Belastung
Prozeduren 5-377.60
Implantation eines HSM u Defibrillators: Defibrillator mit Zweikammer-Stimulation
Erlös* 4,501
15.195,87 €
Hinweis Die Ermittlung einer DRG erfolgt durch die Angabe der Hauptdiagnose und relevanten Nebendiagnosen, sowie einer evtl. OPS Kodierung. Nebendiagnosen können immense Auswirkungen bei der DRG Findung haben. Wichtig ist, dass die kodierte Nebendiagnose für den Krankenhausaufenthalt eine Relevanz hat, d.h. sie muss einen therapeutischen, diagnostischen, pflegerischen oder medikamentösen Aufwand verursachen. Eine entsprechende Dokumentation in der Akte ist unbedingt erforderlich. Die genaue Definition der Begriffe Hauptdiagnose und Nebendiagnose sowie eine wichtige Anmerkung zu den Zusatzcodes finden Sie auf Seite 7.
 Höhere DRG-Bewertung als im Vorjahr
* bei einem Bundesbasisfallwert von 3.376,11 €
KODIERHILFEN 2017
KODIERUNG UND VERGÜTUNG IN DER STATIONÄREN UND AMBULANTEN VERSORGUNG 2017
HERZSCHRITTMACHER, DEFIBRILLATOREN, BIVENTRIKULÄRE SYSTEME UND EREIGNISREKORDER
Reveal® Herzmonitor
Für Kodierungszwecke müssen Nebendiagnosen als Krankheiten interpretiert werden, die das Patientenmanagement in der Weise beeinflussen, dass irgendeiner der folgenden Faktoren erforderlich ist: •
KODIERUNG UND VERGÜTUNG IN DER AMBULANTEN VERSORGUNG 2017
Chronische Nierenkrankheit, Stadium II Hyperkaliämie Linksherzinsuffizienz: M. Beschwerden b. leichterer Belastung
TranskatheterKlappenimplantation (TCV) Melody®
D003i Nebendiagnosen Die Nebendiagnose ist definiert als: „Eine Krankheit oder Beschwerde, die entweder gleichzeitig mit der Hauptdiagnose besteht oder sich während des Krankenhausaufenthaltes entwickelt.“
D002f Hauptdiagnose Die Hauptdiagnose ist definiert als: „Die Diagnose, die nach Analyse als diejenige festgestellt wurde, die hauptsächlich für die Veranlassung des stationären Krankenhausaufenthaltes des Patienten verantwortlich ist.“
Fallot-Tetralogie Aortopulmonaler Septumdefekt Fallot-Pentalogie Sonst angeborene Fehlbildung der Herzsepten Angeborene Fehlbildung Herzseptum, nnbez Pulmonalklappenatresie Angeborene Pulmonalklappenstenose Angeborene Pulmonalklappeninsuffizienz Sonst angeborene Fehlbildung Pulmonalklappe Angeborene Trikuspidalklappenstenose Ebstein-Anomalie Hypoplastisches Rechtsherzsyndrom Sonst angeborene Fehlbildung Trikuspidalklappe Angeborene Fehlbildung Trikuspidalklappe, nnbez Angeborene Aortenklappenstenose Angeborene Aortenklappeninsuffizienz Angeborene Mitralklappenstenose Angeborene Mitralklappeninsuffizienz Hypoplastisches Linksherzsyndrom Sonst angeborene Fehlbildung Aorten- u Mitralklappe Angeborene Fehlbildung Aorten- u Mitralklappe, nnbez Dextrokardie Lävokardie Cor triatriatum Infundibuläre Pulmonalstenose Angeborene subvalvuläre Aortenstenose Fehlbildung Koronargefäße Angeborener Herzblock Sonst nbez angeborene Fehlbildungen Herz Angeborene Fehlbildung Herz, nnbez Offener Ductus arteriosus Koarktation Aorta Atresie Aorta Stenose Aorta (angeboren) Sonstige angeborene Fehlbildungen Aorta Atresie A pulmonalis Stenose A pulmonalis (angeboren) Sonst angeborene Fehlbildung A pulmonalis Sonst angeborene Fehlbildung große Aa Angeborene Fehlbildung große Aa, nnbez
Herzstimulation Kodierung und Vergütung in der ambulanten Versorgung
Reimbursementinformationen Herz und Gefäße
CeraFlex™ Occluder
Beispiel 1 Ein Patient wird für die Nebendiagnosen koronare Herzkrankheit, arterieller Hypertonus und Herzinsuffizienz mit einem Betablocker behandelt. Nebendiagnose(n): Koronare Herzkrankheit, Arterieller Hypertonus, Herzinsuffizienz
Erlös* 2,719
CRT mit relevanten Nebendiagnosen
DEFINITIONEN GEMÄSS KODIERRICHTLINIEN
Truncus arteriosus communis Re Doppelausstromventr. [Double outlet right ventricle] Linker Doppelausstromventr.[Double outlet left ventricle] Diskordante ventrikuloarterielle Verbindung Doppeleinstromventrikel [Double inlet ventricle] Diskordante atrioventrikuläre Verbindung Vorhofisomerismus Sonst angeb Fehlbildung Herzhöhlen u verbind Strukturen Angeb Fehlbildung Herzhöhlen u verbind Strukt., nnbez Ventrikelseptumdefekt Vorhofseptumdefekt Defekt Vorhof- u Kammerseptum
Q21.3 Q21.4 Q21.80 Q21.88 Q21.9 Q22.0 Q22.1 Q22.2 Q22.3 Q22.4 Q22.5 Q22.6 Q22.8 Q22.9 Q23.0 Q23.1 Q23.2 Q23.3 Q23.4 Q23.8 Q23.9 Q24.0 Q24.1 Q24.2 Q24.3 Q24.4 Q24.5 Q24.6 Q24.8 Q24.9 Q25.0 Q25.1 Q25.2 Q25.3 Q25.4 Q25.5 Q25.6 Q25.7 Q25.8 Q25.9
Die häufigsten Nebendiagnosen zu F01E
Die häufigsten Nebendiagnosen zu F12A
I10.00 Benigne essentielle Hypertonie: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise I50.13 Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer Belastung E87.6 Hypokaliämie I42.0 Dilatative Kardiomyopathie I25.13 Atherosklerotische Herzkrankheit: Drei-GefäßErkrankung N18.3 Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3 I50.14 Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe Z92.1 Dauertherapie (gegenwärtig) mit Antikoagulanzien in der Eigenanamnese I47.2 Ventrikuläre Tachykardie J96.00 Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch] I25.5 Ischämische Kardiomyopathie I48.2 Vorhofflimmern, permanent I50.01 Sekundäre Rechtsherzinsuffizienz E11.90 Nicht primär insulinabhängiger Diabetes mellitus [Typ-2-Diabetes]: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet I48.0 Vorhofflimmern, paroxysmal I49.0 Kammerflattern und Kammerflimmern Z95.1 Vorhandensein eines aortokoronaren Bypasses Z45.01 Anpassung und Handhabung eines implantierten Kardiodefibrillators J91 Pleuraerguss bei anderenorts klassifizierten Krankheiten Z95.0 Vorhandensein eines kardialen elektron. Geräts Z92.2 Dauertherapie (gegenwärtig) mit anderen Arzneimitteln in der Eigenanamnese I25.10 Atherosklerotische Herzkrankheit: Ohne hämodynamisch wirksame Stenosen I48.1 Vorhofflimmern, persistierend
Z95.0 Vorhandensein eines kardialen elektron. Geräts I10.00 Benigne essentielle Hypertonie: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise N18.3 Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3 Z92.1 Dauertherapie (gegenwärtig) mit Antikoagulanzien in der Eigenanamnese E87.6 Hypokaliämie I50.13 Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer Belastung I44.2 Atrioventrikulärer Block 3. Grades I25.13 Atherosklerotische Herzkrankheit: Drei-Gefäß-Erkrankung E11.90 Nicht primär insulinabhängiger Diabetes mellitus [Typ-2-Diabetes]: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet T82.1 Mechanische Komplikation durch ein kardiales elektronisches Gerät Z45.00 Anpassung und Handhabung eines implantierten Herzschrittmachers I42.0 Dilatative Kardiomyopathie I48.0 Vorhofflimmern, paroxysmal I48.2 Vorhofflimmern, permanent T82.7 Infektion und entzündliche Reaktion durch sonstige Geräte, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefäßen I50.01 Sekundäre Rechtsherzinsuffizienz I49.5 Sick-Sinus-Syndrom I50.14 Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe J96.00 Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch] J91 Pleuraerguss bei anderenorts klassifizierten Krankheiten I11.00 Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz: Oh. Angabe ein. hypertens. Krise
Die häufigsten Nebendiagnosen zu F12E Herzstimulation I10.00 Benigne essentielle Hypertonie: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise N18.3 Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3 E87.6 Hypokaliämie I48.0 Vorhofflimmern, paroxysmal J96.00 Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxisch] Z92.1 Dauertherapie (gegenwärtig) mit Antikoagulanzien in der Eigenanamnese I50.13 Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer Belastung E11.90 Nicht primär insulinabhängiger Diabetes mellitus [Typ-2-Diabetes]: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet I44.2 Atrioventrikulärer Block 3. Grades I49.5 Sick-Sinus-Syndrom I50.01 Sekundäre Rechtsherzinsuffizienz Z95.0 Vorhandensein eines kardialen elektron. Geräts I50.14 Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe J91 Pleuraerguss b. anderenorts klassifiz. Krankheiten I25.13 Atherosklerotische Herzkrankheit: Drei-GefäßErkrankung Z45.00 Anpassung und Handhabung eines implantierten Herzschrittmachers N39.0 Harnwegsinfektion, Lokalisation nicht näher bez. Z74.1 Probleme mit Bezug auf: Notwendigkeit der Hilfestellung bei der Körperpflege R55 Synkope und Kollaps I11.00 Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise E87.5 Hyperkaliämie
Diese und weitere Broschüren können Sie direkt bei Medtronic bestellen. Senden Sie hierzu bitte einfach eine E-Mail an: [email protected] Die Broschüren erhalten Sie ebenso im Download unter: www.medtronic-reimbursement.de
Quelle: G-DRG-Browser 2016
Wichtige Zusatzkodes 5-377.d
Verwendung von Herzschrittmachern, Defibrillatoren oder Ereignis-Rekordern z.B. CareLink mit automatischem Fernüberwachungssystem Hinw.: Dieser Kode ist ein Zusatzkode. Die Implantation od. d. Wechsel ein. Herzschrittmachers, Defibrillators od. Ereignis-Rekorders sind gesondert zu kodieren. Verwendung von Defibrillatoren mit zusätzlicher Mess- oder Stimulationsfunktion, Hinw.: Diese Kodes sind Zusatzkodes. Die Implantation oder der Wechsel eines Defibrillators sind gesondert zu kodieren. 5-377.f4 Mit quadripolarer Stimulationsfunktion 5-377.f
5-934 5-934.0 5-934.1 5-934.2
Verwendung von MRT-fähigem Material Herzschrittmacher Defibrillator Ereignis-Rekorder
Medtronic GmbH Earl-Bakken-Platz 1 40670 Meerbusch
Ausdifferenzierung des Zusatzkodes Es ist sehr wichtig, diese Kodes anzusetzen, da in der Weiterentwicklung des DRG-Systems aufgrund dieser Informationen entsprechende Berücksichtungen erfolgen. Derzeit sind diese Kodes noch nicht DRGrelevant.
Telefon: +49-2159-81 49-0 Telefax: +49-2159-81 49-100 E-Mail: [email protected]
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Alle Angaben sind Empfehlungen von Medtronic, beziehen sich ausschließlich auf von Medtronic vertriebene Produkte und Therapien und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Die verwendeten Kodierbeispiele lassen keine allgemein gültigen Rückschlüsse auf deren Anwendung zu. Informationen über die Anwendung bestimmter Produkte und Therapien von Medtronic finden Sie in der jeweiligen Gebrauchsanweisung. Medtronic übernimmt daher in diesem Zusammenhang keine Haftung.
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Report "KODIERUNG UND VERGÜTUNG IN DER STATIONÄREN VERSORGUNG Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Koronargefäßen und Renale Denervierung"

References: §137
 § 6
 § 39
 § 115
 § 3
 § 115
 §115
 § 115
 § 115
 § 115
 § 115
 § 3
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 § 115
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 §9
 § 9
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