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Timestamp: 2020-06-01 20:30:07+00:00

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Fischereiverordnung 06.03.2013
Fischereiordnung des Landes Sachsen-Anhalt
(FischO LSA) vom 11. Januar 1994
Auf Grund des § 40 des Fischereigesetzes vom 31. August 1993 (GVBl. LSA S. 464) wird im Einvernehmen mit dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz verordnet:
§ 1 Unzulässige Fischereigeräte und Fangmethoden
(1a) Das Verbot nach Absatz 1 Nr. 2 gilt nicht für Fischereibefugte nach § 3 des Fischereigesetzes, diedie Fischerei als Haupt- oder Nebenerwerb betreiben.
(4) Jeder Fischereibefugte nach § 3 des Fischereigesetzes, der die Fischerei nicht als Haupt- oder Nebenerwerb betreibt, darf den Fischfang mit höchstens zwei Wurfruten mit Rolle und einer Kopfrute ohne Rolle gleichzeitig ausüben. Zum Fang ausgelegte Angelgeräte müssen sich in Blickweite befinden und sind ständig zu beaufsichtigen. Bei der Verwendung einer Spinn- oder Flugangel dürfen keine weiteren Angelruten benutzt werden.
§ 1a Friedfischfang
§ 2 Fangverbote
(2) Es ist verboten, Krebsen, Muscheln und Fischnährtieren der besonders geschützten Arten (§ 7 Abs. 2 Nr. 13 des Bundesnaturschutzgesetzes) nachzustellen oder sie absichtlich zu fangen oder zu töten. § 5 Abs. 1 Satz 1 und 3, Abs. 2 und § 6 gelten entsprechend.
(3) aufgehoben)
§ 3 Schonzeiten
1. Äsche 1. Dezember bis 15. Mai,
2. Bachforelle 15. September bis 31. März,
2a. Barbe 1. April bis 30. Juni,
3. Hecht 15. Februar bis 30. April,
8. Zander 15. Februar bis 31. Mai.
§ 4 Mindestmaße
(1) Es ist verboten, Fischen folgender Arten nachzustellen oder sie absichtlich zu fangen oder zu töten,
wenn sie nicht von Kopfspitze bis Schwanzspitze gemessen mindestens folgende Länge haben:
1. Aal (Anguilla anguilla) 50 cm,
14. Quappe (Lota lota) 30 cm,
16. Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) 25 cm,
20. Zander (Stizostedion lucioperca) 50 cm.
§ 5 Unzulässigerweise gefangene Fische
(1) Fische, die trotz Fangverbotes (§ 2) oder während der Schonzeit (§ 3 Abs. 1) gefangen werden, unduntermaßige Fische (§ 4 Abs. 1) sind unverzüglich schonend in das Gewässer zurückzusetzen. Andere Fische, die nicht absichtlich gefangen wurden, können zurückgesetzt werden, wenn dies aus einem vernünftigen Grund geschieht. Werden sie beim Fang nachhaltig verletzt, sind sie unverzüglich zu töten.
Beim Fang oder nach Satz 3 getötete Fische sowie entsprechende tot angelandete Fische dürfen nicht verwertet werden; eine Aneignung ist verboten.
§ 6 Markt- und Verkehrsverbote
§ 7 Anlandungsverpflichtung
§ 8 Einsatzverbote
§ 9 Schutz des Erbgutes von Fischen
§ 10 Hältern gefangener Fische
§ 11 Schutz von Fischlaich und Winterlagern
§ 12 Entnahme von Wasserpflanzen
§ 13 Schutz der Fischnährtiere
(1) Die Entnahme von Zooplankton und anderen Fischnährtieren darf nur in solchem Umfang erfolgen,daß die Nahrungsgrundlage des Fischbestandes nicht gefährdet wird.
§ 14 Einlassen zahmen Wassergeflügels
§ 15 Fütterungsverbote
§ 16 Vermeidung gegenseitiger Störungen
§ 17 Kennzeichnung von Fischereifahrzeugen und Fanggeräten
(1) Fischereifahrzeuge müssen außen auf beiden Seiten deutlich lesbar Vornamen, Zunamen und Wohnort des Fischers tragen. Fischereigeräte und Fischhältereinrichtungen dürfen nur ausgelegt werden,wenn sie deutlich so gekennzeichnet sind, daß die Person des Fischers bestimmt werden kann.
§ 18 Ausbau und Unterhaltung von Gewässern
§ 20 Fangstatistik
§ 20a Aalfischerei
Die zusammengefassten Aufzeichnungen sind der oberen Fischereibehörde bis zum 31. Januar des Folgejahres für das abgelaufene Kalenderjahr mitzuteilen. Alle Aufzeichnungen sind dauerhaft zu führen, mindestens fünf Jahre ufzubewahren und der oberen Fischereibehörde auf Verlangen vorzulegen.
5. des Namens von Endverbrauchern, soweit der Verkaufswert 250 Euro überschreitet, in dauerhafter Form aufzuzeichnen und über einen Zeitraum von fünf Jahren aufzubewahren.
§ 21 gemeinschaftliche Fischereiveranstaltungen
§ 22 Tierseuchenrechtliche Beschränkungen und Verbote
3. zur Fischseuchenbekämpfung und für Hegemaßnahmen, insbesondere zur Bestandsregulierung, zum Fang von Laichfischen, zur Laichgewinnung oder zum Zwecke des Umsetzens in andere Gewässer erforderlich ist.
(3) Die obere Fischereibehörde kann im Einvernehmen mit der oberen Naturschutzbehörde und der oberen Wasserbehörde von dem Verbot des § 13 Abs. 2 Ausnahmen zulassen. § 41 Abs. 2 Satz 3 des Fischereigesetzes gilt entsprechend.
1a.den Verboten und Beschränkungen des § 1a zuwiderhandelt,
des Landes Sachsen-Anhat
Fischereiverordnung Sachsen-Anhalt in der Fassung vom 06. März 2013

References: § 40

§ 1
 § 3
 § 3

§ 1

§ 2
 § 5
 § 6

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 20

§ 20

§ 21

§ 22
 § 13
 § 41
 § 1