Source: https://mediationsgesetz.de/
Timestamp: 2020-08-07 21:21:54+00:00

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mediationsgesetz.de
Informationen zum Mediationsgesetz und zur Ausbildungsverordnung für Mediatoren
Mediationsgesetz Ausbildungsverordnung Ausildungsinhalte
Informationen zu den Regelungen zum "zertifizierten Mediator" finden Sie hier.
Informationen zu Chancen und Auswirkungen des Mediationsgesetzes auf die Wirtschaftsmediation finden Sie hier. Aktuelles rund um die Mediation finden Sie in unserem Blog.
Fachgebiet nicht ausgewählt Familie Wirtschaft Sonstiges
Die Beschränkungen des Absatzes 3 gelten nicht, wenn sich die betroffenen Parteien im Einzelfall nach umfassender Information damit einverstanden erklärt haben und Belange der Rechtspflege dem nicht entgegenstehen.
Der Mediator stellt in eigener Verantwortung durch eine geeignete Ausbildung und eine regelmäßige Fortbildung sicher, dass er über theoretische Kenntnisse sowie praktische Erfahrungen verfügt, um die Parteien in sachkundiger Weise durch die Mediation führen zu können. Eine geeignete Ausbildung soll insbesondere vermitteln:
Als zertifizierter Mediator darf sich bezeichnen, wer eine Ausbildung zum Mediator abgeschlossen hat, die den Anforderungen der Rechtsverordnung nach § 6 entspricht.
Der zertifizierte Mediator hat sich entsprechend den Anforderungen der Rechtsverordnung nach § 6 fortzubilden.
Bund und Länder können wissenschaftliche Forschungsvorhaben vereinbaren, um die Folgen einer finanziellen Förderung der Mediation für die Länder zu ermitteln.
Die Förderung kann im Rahmen der Forschungsvorhaben auf Antrag einer rechtsuchenden Person bewilligt werden, wenn diese nach ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen die Kosten einer Mediation nicht, nur zum Teil oder nur in Raten aufbringen kann und die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung nicht mutwillig erscheint. Über den Antrag entscheidet das für das Verfahren zuständige Gericht, sofern an diesem Gericht ein Forschungsvorhaben durchgeführt wird. Die Entscheidung ist unanfechtbar. Die Einzelheiten regeln die nach Absatz 1 zustande gekommenen Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern.
Die Bundesregierung unterrichtet den Deutschen Bundestag nach Abschluss der wissenschaftlichen Forschungsvorhaben über die gesammelten Erfahrungen und die gewonnenen Erkenntnisse.
Die Bundesregierung berichtet dem Deutschen Bundestag bis zum 26. Juli 2017, auch unter Berücksichtigung der kostenrechtlichen Länderöffnungsklauseln über die Auswirkungen dieses Gesetzes auf die Entwicklung der Mediation in Deutschland und über die Situation der Aus-und Fortbildung der Mediatoren. In dem Bericht ist insbesondere zu untersuchen und zu bewerten, ob aus Gründen der Qualitätssicherung und des Verbraucherschutzes weitere gesetzgeberische Maßnahmen auf dem Gebiet der Aus- und Fortbildung von Mediatoren notwendig sind.
Sofern sich aus dem Bericht die Notwendigkeit gesetzgeberischer Maßnahmen ergibt, soll die Bundesregierung diese vorschlagen.
Die Mediation in Zivilsachen durch einen nicht entscheidungsbefugten Richter während eines Gerichtsverfahrens, die vor dem 26. Juli 2012 an einem Gericht angeboten wird, kann unter Fortführung der bisher verwendeten Bezeichnung (gerichtlicher Mediator) bis zum 01. August 2013 weiterhin durchgeführt werden.
Absatz 1 gilt entsprechend für die Mediation in der Verwaltungsgerichtsbarkeit, der Sozialgerichtsbarkeit, der Finanzgerichtsbarkeit und der Arbeitsgerichtsbarkeit.
Die Inhaltsübersicht wird nach der Angabe zu § 278 folgende Angabe eingefügt:
§ 253 Absatz 3 wird wie folgt gefasst: „(3) Die Klageschrift soll ferner enthalten:
Nach § 23 Absatz 1 Satz 2 wird folgender Satz eingefügt:
Nach § 28 Absatz 4 Satz 2 wird folgender Satz eingefügt:
§ 81 Absatz 2 Nummer 5 wird wie folgt gefasst:
135 wird wie folgt geändert:
In § 150 Absatz 4 Satz 2 wird nach der Angabe „§ 135“ die Angabe „Abs. 1“ gestrichen.
Dem § 155 wird folgender Absatz 4 angefügt:
Dem § 54 wird folgender Absatz 6 angefügt
§ 55 Absatz 1 Nummer 8 wird wie folgt gefasst:
In § 64 Absatz 7 werden nach den Wörtern „der §§ 52, 53, 55 Abs. 1 Nr. 1 bis 9, Abs. 2 und 4,“ die Wörter „des § 52 Absatz 6, des § 54a,“ und nach den Wörtern „ehrenamtlichen Richter,“ die Wörter „Güterichter, Mediation und außergerichtliche Konfliktbeilegung,“ eingefügt.
In § 80 Absatz 2 Satz 1 werden nach den Wörtern „ehrenamtlichen Richter,“ die Wörter „Mediation und außergerichtliche Konfliktbeilegung,“ eingefügt.
In § 83a Absatz 1 werden nach den Wörtern „oder des Vorsitzenden“ die Wörter „oder des Güterichters“ eingefügt.
In § 87 Absatz 2 Satz 1 werden nach den Wörtern „ehrenamtlichen Richter,“ die Wörter „Güterichter, Mediation und außergerichtliche Konfliktbeilegung,“ eingefügt.
In § 173 Satz 1 der Verwaltungsgerichtsordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. März 1991 (BGBl. I S. 686), die zuletzt durch Artikel 5 Absatz 2 des Gesetzes vom 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 686) geändert worden ist, werden nach dem Wort „Zivilprozeßordnung“ die Wörter „einschließlich § 278 Absatz 5 und § 278a“ eingefügt.
Dem § 70 wird folgender § 69b vorangestellt:
In Nummer 1640 der Anlage 1 (Kostenverzeichnis) werden im Gebührentatbestand die Wörter "§ 148 Abs. 1 und 2" durch die Wörter "§ 148 Absatz 1 und 2 des Aktiengesetzes" ersetzt.'
In § 155 der Finanzgerichtsordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. März 2001 (BGBl. I S. 442, 2262; 2002 I S. 679), die zuletzt durch Artikel 2 Absatz 35 des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044) geändert worden ist, werden nach dem Wort „Zivilprozessordnung“ die Wörter „einschließlich § 278 Absatz 5 und § 278a“ eingefügt.
Wir freuen uns, dass Sie unser Portal zur Mediatorsuche für einen Mediator oder eine Mediatorin aufgerufen haben. Wir haben unser Angebot als Mediator-Suchservice im Januar 2011 gestartet. Hier finden Sie weitere Informationen zu unserem Mediatorenverzeichnis.
Ausbildungsverordnung für Mediatoren
Am 26.07.2012 ist das Mediationsgesetz in Kraft getreten. In diesem Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung wird in §5 Abs. 2 der zertifizierte Mediator eingeführt.
Als solcher darf sich bezeichnen, wer eine Ausbildung zum Mediator entsprechend der zum 01.09.2017 in Kraft getretenen untenstehenden Verordnung absolviert hat.
Sie kann über folgenden Link heruntergeladen werden:
Verordnung-Aus-und-Fortbildung-Zertifizierter-Mediator.pdf
Auf Grund des § 6 des Mediationsgesetzes, der durch Artikel 135 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz:
die Ausbildung zum zertifizierten Mediator,
die Fortbildung des zertifizierten Mediators sowie
Anforderungen an die Einrichtungen zur Aus- und Fortbildung nach den Nummern 1 und 2.
§2 Ausbildung zum zertifizierten Mediator
Als zertifizierter Mediator darf sich nur bezeichnen, wer eine Ausbildung zum zertifizierten Mediator abgeschlossen hat.
Die Ausbildung zum zertifizierten Mediator setzt sich zusammen aus einem Ausbildungslehrgang und einer Einzelsupervision im Anschluss an eine als Mediator oder Co-Mediator durchgeführte Mediation.
Der Ausbildungslehrgang muss die in der Anlage aufgeführten Inhalte vermitteln und auch praktische Übungen und Rollenspiele umfassen.
Der Umfang des Ausbildungslehrgangs beträgt insgesamt mindestens 120 Präsenzzeitstunden. Die jeweiligen Inhalte des Ausbildungslehrgangs müssen mindestens die in Spalte III der Anlage aufgeführten Zeitstunden umfassen.
Während des Ausbildungslehrgangs oder innerhalb eines Jahres nach dessen erfolgreicher Beendigung müssen die Ausbildungsteilnehmenden an einer Einzelsupervision im Anschluss an eine als Mediator oder Co-Mediator durchgeführte Mediation teilgenommen haben.
Über den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung ist von der Ausbildungseinrichtung eine Bescheinigung auszustellen. Die Bescheinigung darf erst ausgestellt werden, wenn der gesamte nach den Absätzen 3 und 4 vorgeschriebene Ausbildungslehrgang erfolgreich beendet und die Einzelsupervision nach Absatz 5 durchgeführt ist. Die Bescheinigung muss enthalten:
Name, Vornamen und Geburtsdatum der Absolventin oder des Absolventen,
Name und Anschrift der Ausbildungseinrichtung,
Datum und Ort der Ausbildung,
gemäß Anlage vermittelte Inhalte des Ausbildungslehrgangs und die jeweils darauf verwendeten Zeitstunden,
Datum und Ort der durchgeführten Einzelsupervision sowie
Name und Anschrift des Supervisors.
§3 Fortbildungsveranstaltung
Der zertifizierte Mediator hat nach Abschluss der Ausbildung regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Der Umfang der Fortbildungsveranstaltungen beträgt innerhalb eines Zeitraums von vier Jahren mindestens 40 Zeitstunden. Die Vierjahresfrist beginnt erstmals mit Ausstellung der Bescheinigung nach § 2 Absatz 6 zu laufen.
Ziel der Fortbildungsveranstaltungen ist
eine Vertiefung und Aktualisierung einzelner in der Anlage aufgeführter Inhalte oder
eine Vertiefung von Kenntnissen und Fähigkeiten in besonderen Bereichen der Mediation.
Über die erfolgreiche Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung ist von der Fortbildungseinrichtung eine Bescheinigung auszustellen. Die Bescheinigung muss enthalten:
Name, Vornamen und Geburtsdatum der oder des Teilnehmenden,
Name und Anschrift der Fortbildungseinrichtung,
Datum und Ort der Fortbildungsveranstaltung sowie
vermittelte Fortbildungsinhalte und Dauer der Fortbildungsveranstaltung in Zeitstunden.
§4 Fortbildung durch Einzelsupervision
Innerhalb der zwei auf den Abschluss seiner Ausbildung nach §2 folgenden Jahre hat der zertifizierte Mediator mindestens viermal an einer Einzelsupervision, jeweils im Anschluss an eine als Mediator oder Co-Mediator durchgeführte Mediation, teilzunehmen. Die Zweijahresfrist beginnt mit Ausstellung der Bescheinigung nach §2 Absatz 6 zu laufen.
Über jede nach Absatz 1 durchgeführte Einzelsupervision ist von dem Supervisor eine Bescheinigung auszustellen. Diese Bescheinigung muss enthalten:
Name, Vornamen und Geburtsdatum des zertifizierten Mediators,
Datum und Ort der durchgeführten Einzelsupervision,
anonymisierte Angaben zur in der Einzelsupervision besprochenen Mediation sowie
Name und Anschrift des Supervisors
§5 Anforderungen an Aus- und Fortbildungseinrichtungen
Eine Ausbildung nach § 2 oder eine Fortbildung nach § 3 darf nur durchführen, wer sicherstellt, dass die dafür eingesetzten Lehrkräfte
über einen berufsqualifizierenden Abschluss einer Berufsausbildung oder eines Hochschulstudiums verfügen und
über die jeweils erforderlichen fachlichen Kenntnisse verfügen, um die in der Anlage aufgeführten oder sonstige Inhalte der Aus- oder Fortbildung zu vermitteln.
Sofern eine Lehrkraft nur eingesetzt wird, um bestimmte Aus- oder Fortbildungsinhalte zu vermitteln, müssen sich ihre fachlichen Kenntnisse nur darauf beziehen.
§6 Gleichwertige im Ausland erworbene Qualifikation
Als zertifizierter Mediator darf sich auch bezeichnen, wer
im Ausland eine Ausbildung zum Mediator im Umfang von mindestens 90 Zeitstunden abgeschlossen hat und
anschließend als Mediator oder Co-Mediator mindestens vier Mediationen durchgeführt hat.
§7 Übergangsbestimmungen
Als zertifizierter Mediator darf sich bezeichnen, wer vor dem 26. Juli 2012 eine Ausbildung zum Mediator im Umfang von mindestens 90 Zeitstunden abgeschlossen und anschließend als Mediator oder Co-Mediator mindestens vier Mediationen durchgeführt hat.
Als zertifizierter Mediator darf sich auch bezeichnen, wer vor dem 1. September 2017 einen den Anforderungen des § 2 Absatz 3 und 4 genügenden Ausbildungslehrgang erfolgreich beendet hat und bis zum 1. Oktober 2018 an einer Einzelsupervision im Anschluss an eine als Mediator oder Co-Mediator durchgeführte Mediation teilgenommen hat. Wird die Einzelsupervision erst nach dem 1. September 2017 durchgeführt, ist entsprechend § 4 Absatz 2 eine Bescheinigung auszustellen.
In den Fällen der Absätze 1 und 2 beginnen die Fristen des §3 Absatz 1 Satz 3 und des §4 Absatz 1 am 1. September 2017 zu laufen. Im Fall des Absatzes 2 Satz 2 beginnen die Fristen abweichend von Satz 1 mit Ausstellen der Bescheinigung zu laufen.
Diese Verordnung tritt am 1. September 2017 in Kraft.
Berlin, den 21. August 2016
Inhalte des Ausbildungslehrgangs
1. Einführung und Grundlagen der Mediation (18 Stunden)
Überblick über Prinzipien, Verfahrensablauf und Phasen der Mediation
Überblick über Kommunikations- und Arbeitstechniken in der Mediation
Abgrenzung der Mediation zum streitigen Verfahren und zu anderen alternativen Konfliktbeilegungsverfahren
2. Ablauf und Rahmenbedingungen der Mediation (30 Stunden)
Sammlung und Bewertung von Optionen
Besonderheiten unterschiedlicher Settings in der Mediation
Co-/Teammediation, Mehrparteienmediation, Shuttle-Mediation
Vor- und Nachbereitung von Mediationsverfahren
Dokumentation/Protokollführung
3. Verhandlungstechniken und -kompetenz (12 Stunden)
Verhandlungsführung und Verhandlungsmanagement: intuitives Verhandeln, Verhandlung nach dem Harvard-Konzept/integrative Verhandlungstechniken, distributive Verhandlungstechniken
4. Gesprächsführung, Kommunikationstechniken (18 Stunden)
Kommunikationstechniken (z.B. aktives Zuhören, Paraphrasieren, Fragetechniken, Verbalisieren, Reframing, verbale und nonverbale Kommunikation)
Techniken zur Entwicklung und Bewertung von Lösungen (z. B. Brainstorming, Mindmapping, sonstige Kreativitätstechniken, Risikoanalyse)
Umgang mit schwierigen Situationen (z. B. Blockaden, Widerstände, Eskalationen, Machtungleichgewichte)
5. Konfliktkompetenz (12 Stunden)
Konflikttheorie (Konfliktfaktoren, Konfliktdynamik und Konfliktanalyse; Eskalationsstufen; Konflikttypen)
6. Recht der Mediation (6 Stunden)
Rechtliche Rahmenbedingungen: Mediatorvertrag, Berufsrecht, Verschwiegenheit,Vergütungsfragen, Haftung und Versicherung
Einbettung in das Recht des jeweiligen Grundberufs
Grundzüge des Rechtsdienstleistungsgesetzes
7. Recht in der Mediation (12 Stunden)
Abgrenzung von zulässiger rechtlicher Information und unzulässiger Rechtsberatung in der Mediation durch den Mediator
Rolle des Mediators in Abgrenzung zu den Aufgaben des Parteianwalts
Sensibilisierung für das Erkennen von rechtlich relevanten Sachverhalten bzw. von Situationen, in denen den Medianden die Inanspruchnahme externer rechtlicher Beratung zu empfehlen ist, um eine informierte Entscheidung zu treffen
Mitwirkung externer Berater in der Mediation
Rechtliche Besonderheiten der Mitwirkung des Mediators bei der Abschlussvereinbarung
Rechtliche Bedeutung und Durchsetzbarkeit der Abschlussvereinbarung unter Berücksichtigung der Vollstreckbarkeit
8. Persönliche Kompetenz, Haltung und Rollenverständnis (12 Stunden)
Rollendefinition, Rollenkonflikte
Aufgabe und Selbstverständnis des Mediators (insbesondere Wertschätzung, Respekt und innere Haltung)
Allparteilichkeit, Neutralität und professionelle Distanz zu den Medianden und zum Konflikt
Selbstreflexion (z. B. Bewusstheit über die eigenen Grenzen aufgrund der beruflichen Prägung und Sozialisation)
Gesamt: 120 Stunden

References: § 6
 § 6
 § 278

§ 253
 § 23
 § 28

§ 81
 § 150
 § 155
 § 54

§ 55
 § 64
 § 52
 § 54
 § 80
 § 83
 § 87
 § 173
 § 278
 § 278
 § 70
 § 69
 § 155
 § 278
 § 278
 §5
 § 6

§2

§3
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§4
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§5
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§6

§7
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