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Timestamp: 2016-10-25 06:49:27+00:00

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8C_314/2011 (12.07.2011)
S.________, geboren 1982, arbeitete seit 28. Februar 2008 als Verk�ufer in einer Snack Bar f�r die P.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Generali Allgemeine Versicherungen AG (nachfolgend: Generali oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Mit Unfallmeldung vom 19. Dezember 2008 liess er eine Verletzung am linken Knie als Folge eines w�hrend der Arbeitszeit erfolgten Sturzereignisses vom 13. Dezember 2008 anmelden. In der Folge �bernahm die Generali die Heilbehandlung und erbrachte ein Taggeld. Per 3. September 2009 stellte sie s�mtliche Leistungen ein, schloss den Fall folgenlos ab (Verf�gung vom 1. Oktober 2009) und hielt mit Einspracheentscheid vom 22. Januar 2010 daran fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des S.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 28. Februar 2011 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst S.________ unter Aufhebung des angefochtenen Gerichts- und des Einspracheentscheides beantragen, die Generali habe ihm �ber den 3. September 2009 hinaus die gesetzlichen Leistungen nach UVG ("insbesondere Taggelder und Heilbehandlungsleistungen sowie eine Integrit�tsentsch�digung zu 5% f�r die Wirbels�ule") zu gew�hren. Eventuell sei die Sache zur Abkl�rung des medizinischen Sachverhalts, insbesondere der Unfallkausalit�t, an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Zudem wird die Durchf�hrung einer partei�ffentlichen Verhandlung mit Befragung des Versicherten beantragt.
W�hrend die Generali auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung.
Erstmals vor Bundesgericht beantragt der stets durch denselben Rechtsanwalt vertreten gewesene Versicherte, es sei "eine partei�ffentliche Verhandlung mit Befragung des Beschwerdef�hrers gem�ss Art. 6 EMRK" durchzuf�hren.
Das Verfahren der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gem�ss Art. 58 Abs. 2 und Art. 102 BGG regelm�ssig schriftlich, eine Verhandlung findet nicht statt (Urteil 8C_711/2010 vom 14. Januar 2011 E. 1). Die Durchf�hrung einer m�ndlichen Parteiverhandlung gem�ss Art. 57 BGG ist grunds�tzlich dem Ermessen des Abteilungspr�sidenten anheim gestellt. Ein Anspruch darauf kann sich ausnahmsweise aus Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK ergeben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Bundesgericht als einzige Instanz entscheidet und Rechte im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK betroffen sind (Urteil 1C_576/2010 vom 6. Mai 2011 E. 1.2 mit Hinweisen). Vorliegend ist kein derartiger Ausnahmefall gegeben. Der Versicherte hat seinen Standpunkt in den Rechtsschriften ausf�hrlich dargetan. Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern sich ausnahmsweise eine �ffentliche Parteiverhandlung in Sinne von Art. 57 BGG aufdr�ngen w�rde, zumal der Beschwerdef�hrer auch nicht darlegt, inwiefern die aufgeworfenen Rechts- und Tatfragen nicht aufgrund der Akten beantwortet werden k�nnen. Der Antrag auf eine m�ndliche Verhandlung ist daher abzuweisen. Selbst wenn die Voraussetzungen des Art. 6 Ziff. 1 EMRK erf�llt w�ren, haben prim�r die erstinstanzlichen Gerichte die durch diese Bestimmung garantierte �ffentlichkeit der Verhandlung zu gew�hrleisten (vgl. Art. 61 lit. a ATSG). Voraussetzung ist ein im erstinstanzlichen Verfahren zu stellender klarer und unmissverst�ndlicher Parteiantrag (BGE 122 V 47 E. 3a S. 55 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 37 E. 2 S. 38). Vers�umt eine Partei die rechtzeitige Geltendmachung des Anspruchs auf �ffentliche Verhandlung, hat dieser grunds�tzlich als verwirkt zu gelten (BGE 122 V 47 E. 3b/bb S. 56 mit Hinweisen; Urteil 9C_693/2010 vom 24. Januar 2011 E. 4), weil nur so der geforderte einfache und rasche Verfahrensablauf gew�hrleistet bleibt (Urteil 9C_693/2010 vom 24. Januar 2011 E. 4 mit Hinweisen auf Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, Art. 59 N 5 f., und Niggli/Uebersax/Wipr�chtiger [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, Art. 59 N 1-6 und 35-41). Die beantragte Parteiverhandlung ist deshalb nicht durchzuf�hren.
Das kantonale Gericht hat die Grunds�tze zu dem f�r einen Leistungsanspruch erforderlichen nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) zutreffend umschrieben. Ebenfalls richtig dargelegt hat es die Rechtsprechung �ber den zus�tzlich zum nat�rlichen erforderlichen ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis). Korrekt sind auch die Ausf�hrungen zum Wegfall des urs�chlichen Zusammenhangs und damit des Leistungsanspruchs der versicherten Person bei Erreichen des Status quo sine vel ante (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 2.2) und zu dem im Sozialversicherungsrecht bei der Beantwortung von Tatfragen �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 122 V 157 E. 1c S. 160 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
Fest steht, dass das vom hier zur Diskussion stehenden Unfall betroffene linke Knie des Beschwerdef�hrers bereits vor der Kniedistorsion vom 13. Dezember 2008 in erheblichem Masse vorgesch�digt war (vgl. Bericht �ber erstmals 1998 versp�rtes Instabilit�tsgef�hl, erstmalige notfallm�ssige Behandlung vom 25. September 2001 sowie operative Kreuzbandplastik und Teilmeniskektomie vom 21. Januar 2003 im Spital Z.________), dass der Versicherte aber nach anamnestischen Angaben zumindest unmittelbar vor diesem Unfall im linken Knie keine Beeintr�chtigungen versp�rte, dass er nach dem Sturzereignis vom 13. Dezember 2008 aktenkundig ausschliesslich �ber Kniebeschwerden klagte und erstmals der Radiologe Dr. med. K.________ am 21. Januar 2009 �ber eine MRI-Untersuchung posttraumatischer lumbosakraler Schmerzen berichtete.
Strittig ist, ob der Beschwerdef�hrer hinsichtlich der �ber den folgenlosen Fallabschluss per 3. September 2009 hinaus geklagten Gesundheitsst�rungen einen Anspruch auf Leistungen nach UVG hat.
5.1 Das kantonale Gericht stellte nach W�rdigung der Aktenlage insbesondere auf das Gutachten des Dr. med. J.________ vom 1. September 2009 ab und erkannte, dass als Folge des Unfalles am linken Knie einzig ein aktuell noch nicht anspruchsbegr�ndendes erh�htes Risiko einer vorzeitigen arthrotischen Entwicklung besteht, dass jedoch sonst von Seiten des unmittelbar betroffenen Knies �ber den Zeitpunkt der Leistungsterminierung per 3. September 2009 hinaus keine Einschr�nkungen mehr feststellbar waren. Der Sturz auf das Ges�ss vom 13. Dezember 2008 habe angesichts des erheblichen degenerativen Vorzustandes an der lumbalen Wirbels�ule nur eine vor�bergehende Verschlimmerung der R�ckenbeschwerden ausgel�st, wobei der Status quo sine anl�sslich der Begutachtung durch Dr. med. J.________ bereits wieder erreicht war. Der letzte Einriss in der Bandscheibe L5/S1 mit konsekutiver Diskushernie sei nur m�glicherweise, jedoch nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit am 13. Dezember 2008 erfolgt. �ber den 3. September 2009 hinaus seien keine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen mehr feststellbar gewesen.
5.2 Der Versicherte st�tzt seinen Standpunkt massgeblich auf das rheumatologische Konsilium des Dr. med. J.________ vom 7. Juni 2010, welcher den Beschwerdef�hrer im Auftrag der Generali am 4. Juni 2010 zur Kontrolle des Gesundheitsverlaufes nochmals untersucht hat. Der Versicherte macht geltend, er leide auch nach dem "R�ckfall vom 18. M�rz 2010" weiterhin an zunehmenden Kniegelenks-Belastungsschmerzen links mit Schwellungen. Der Fallabschluss per 3. September 2009 sei zu fr�h verf�gt worden. Das Ereignis vom 13. Dezember 2008 habe eine richtunggebende Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes an der R�ckenwirbels�ule verursacht. In der angestammten T�tigkeit sei er seither voll arbeitsunf�hig geblieben; "in einer wirbelschonenden T�tigkeit" sei er zu 50% arbeitsf�hig. Die gegens�tzlichen Beurteilungen des Dr. med. J.________ und des vom Beschwerdef�hrer mit einer Begutachtung beauftragten Rheumatologen Dr. med. F.________ bed�rften einer "gr�ndlichen medizinischen" Neubeurteilung von unbefangener Seite.
Vorweg ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: vom 22. Januar 2010) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 130 V 445 E. 1.2 S. 446 mit Hinweisen). Sp�ter verwirklichte Tatsachen, welche den massgebenden Sachverhalt ver�nderten, bilden normalerweise Gegenstand einer neuen Verwaltungsverf�gung (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366 mit Hinweisen). Ausserhalb der richterlichen �berpr�fungsbefugnis liegt das neue Unfallereignis vom 18. M�rz 2010, welches der Versicherte anl�sslich der Untersuchung vom 4. Juni 2010 gegen�ber Dr. med. J.________ beschrieb und aus subjektiver Sicht des Beschwerdef�hrers ganz klar urs�chlich war f�r die erneute Zunahme der gesundheitlichen Beeintr�chtigungen. Die letztinstanzliche Behauptung, wonach es am 18. M�rz 2010 durch einen "R�ckfall" zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes gekommen sei, ist offensichtlich tatsachenwidrig. Bis zu dem hier in tats�chlicher Hinsicht die zeitliche Grenze der richterlichen �berpr�fungsbefugnis bildenden Erlass des Einspracheentscheides vom 22. Januar 2010 finden sich keine medizinisch ausgewiesenen Anhaltspunkte f�r eine zwischen dem Fallabschluss per 3. September 2009 und dem Erlass des Einspracheentscheides mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit eingetretene erhebliche Verschlimmerung des Gesundheitszustandes. Der Versicherte vermag demnach weder aus dem rheumatologischen Konsilium des Dr. med. J.________ vom 7. Juni 2010 noch aus dem ohnehin ein unzul�ssiges Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG) darstellenden nachtr�glich eingereichten Bericht der Klinik Y.________ vom 7. M�rz 2011 hinsichtlich der strittigen Leistungsterminierung per 3. September 2009 etwas zu seinen Gunsten abzuleiten.
7.1 In Bezug auf das linke Kniegelenk best�tigte Dr. med. F.________ die Beurteilung des Dr. med. J.________, wonach seitens dieses Knies keine objektivierbaren Unfallrestfolgen mehr feststellbar waren, welche �ber den 3. September 2009 hinaus einen weitergehenden Anspruch auf Unfallversicherungsleistungen begr�ndeten. Der Beschwerdef�hrer macht nicht geltend und es finden sich aktenkundig keine entsprechenden Hinweise daf�r, dass zwischen der Untersuchung des Dr. med. F.________ vom 20. November 2009 und dem Erlass des Einspracheentscheides vom 22. Januar 2010 eine anspruchsrelevante erhebliche Verschlechterung des Zustandes am linken Knie eingetreten w�re.
7.2.1 Hinsichtlich der R�ckenbeschwerden steht fest, dass nach der Kniedistorsion links mit Sturz auf das Ges�ss vom 13. Dezember 2008 erstmals am 21. Januar 2009 eine bildgebende Untersuchung der unteren Wirbels�ule stattfand, welche nebst klaren degenerativen Befunden auch einen mediolinkslateralen sequestrierten Diskusprolaps auf H�he LWK5/S1 mit discaler Kompression der S1 Nervenwurzel links zeigte; Frakturen und Blutungen konnten gleichzeitig ausgeschlossen werden. Der Neurologe Dr. med. R.________ welcher den Versicherten am 30. Januar 2009 mit Blick auf die Ergebnisse der MRI-Abkl�rung vom 21. Januar 2009 eingehend fach�rztlich untersuchte, konnte keine pathologischen Befunde erheben. �bereinstimmend mit dieser Beurteilung fand auch der rheumatologische Gutachter Dr. med. J.________ an der lumbalen Wirbels�ule keine organisch objektiv ausgewiesenen Einschr�nkungen, welche mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit in einem urs�chlichen Zusammenhang mit dem Sturzereignis vom 13. Dezember 2008 standen. Mit ausf�hrlicher und �berzeugender Begr�ndung legte Dr. med. J.________ im Gutachten vom 1. September 2009 dar, dass die Bandscheibenhernie und das chronifizierte lumbovertebrale Schmerzsyndrom angesichts fehlender neurologischer Ausf�lle, des degenerativen Vorzustandes und der unmittelbar nach dem Unfall nicht im Vordergrund stehenden R�ckenbeschwerden h�chstens m�glicherweise in einem angeblich urs�chlichen Zusammenhang mit dem Ereignis vom 13. Dezember 2008 st�nden und nur von einer vor�bergehenden Verschlimmerung auszugehen sei, welche im Zeitpunkt der Begutachtung bereits wieder auf den Status quo sine abgeheilt war.
7.2.2 Entgegen der vom Beschwerdef�hrer vertretenen Auffassung, l�sst sich aus dem Privatgutachten des Dr. med. F.________ vom 4. Januar 2010 die Unfallkausalit�t der nach dem 13. Dezember 2008 aufgetretenen und �ber die Leistungsterminierung per 3. September 2009 hinaus anhaltend geklagten Beschwerden an der unteren Wirbels�ule nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachweisen. Zum einen best�tigte Dr. med. F.________ sowohl eine Osteochondrose als auch eine Retrolisthesis auf H�he LWK5/S1 als vorbestehende, erhebliche degenerative Befunde. Ausgehend von dieser "ung�nstigen anatomischen Konstellation" hielt es der Privatgutachter f�r "vorstellbar [...], dass die Bandscheibe vor dem Unfall schon deutlich gesch�digt war und [...] durch den Sturz der letzte Einriss in der Bandscheibe erfolgt" sei. Zum anderen vermag die Einsch�tzung der Unfallkausalit�t des Dr. med. F.________ die diesbez�gliche Beurteilung des Dr. med. J.________ (vgl. E. 7.2.1 hievor) nicht in Frage zu stellen. Dr. med. F.________ f�hrte in seinem Privatgutachten vom 4. Januar 2010 nachvollziehbar aus, dass der Sturz auf das Ges�ss vom 13. Dezember 2008 bei vorbestehend krankhaft ver�nderter Bandscheibe die Diskushernie und eine richtunggebende Verschlimmerung des Vorzustandes ausgel�st habe, k�nne nicht bewiesen werden, "das Gegenteil aber auch nicht." Sodann hielt der Privatgutachter fest: "Wir wissen nicht, wie die L�sion vor dem Unfall war, ob der Unfall wirklich zum Prolaps gef�hrt hat, was m�glich ist, so dass diese Frage offen bleiben muss." Dass diesbez�glich angesichts der Aktenlage von weiteren Beweismassnahmen neue entscheidwesentliche Erkenntnisse zu erwarten w�ren, ist nicht ersichtlich und legt der Versicherte nicht dar, weshalb Verwaltung und Vorinstanz in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149, I 9/07 E. 4) ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes darauf verzichtet haben.
7.2.3 Aus dem Privatgutachten des Dr. med. F.________ vom 4. Januar 2010 ist demnach darauf zu schliessen, dass die Diskushernie und die �ber den Zeitpunkt des folgenlosen Fallabschlusses hinaus anhaltend geklagten lumbalen R�ckenbeschwerden zwar m�glicherweise in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 13. Dezember 2008 stehen, jedoch nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit. Das kantonale Gericht verwies zu Recht auf die praxisgem�ss mitzuber�cksichtigende medizinische Erfahrungstatsache, wonach eine traumatische Verschlimmerung eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbels�ule in der Regel nach sechs bis neun Monaten, sp�testens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten ist (Urteile 8C_416/2010 vom 29. November 2010 E. 3.3 und 8C_679/2010 vom 10. November 2010 E. 3.3; vgl. auch SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1, 8C_677/2007 E. 2.3 und 2.3.2 mit Hinweisen).
7.3 Nach dem Gesagten erlitt der Beschwerdef�hrer am 13. Dezember 2008 weder in Bezug auf das traumatisierte linke Knie noch hinsichtlich der vor�bergehenden unfallbedingten Verschlimmerung des vorbestehenden R�ckenschadens eine anhaltende, organisch objektiv ausgewiesene Gesundheitsst�rung, welche ihm �ber den verf�gten folgenlosen Fallabschluss per 3. September 2009 hinaus einen Anspruch auf Leistungen nach UVG vermitteln w�rden. Die mit Einspracheentscheid vom 22. Januar 2010 best�tigte und von der Vorinstanz mit angefochtenem Entscheid gesch�tzte Einstellung s�mtlicher Versicherungsleistungen per 3. September 2009 ist somit nicht zu beanstanden.
Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten dem unterliegenden Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 6
 Art. 58
 Art. 102
 Art. 57
 Art. 29
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 57
 Art. 6
 Art. 61
 BGE 
 Art. 59
 Art. 59
 BGE 
 BGE