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Timestamp: 2016-10-25 03:23:48+00:00

Document:
2C_990/2011 (02.12.2011)
2C_990/2011
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Beratungsstelle f�r Ausl�nder M. Milovanovic,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 26. Oktober 2011.
Die 1965 geborene kroatische Staatsangeh�rige X.________ hat drei Kinder; das j�ngste, Y.________, wurde am 22. November 1994 geboren.
X.________ zog 2002 in die Schweiz, wo sie am 25. November 2002 einen hier anwesenheitsberechtigten Griechen heiratete und gest�tzt darauf eine Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA erhielt. Ein erstes, 2004 gestelltes Nachzugsgesuch f�r Y.________ blieb erfolglos. Am 1. Februar 2008 trennte sich X.________ von ihrem Ehemann, und die Ehe wurde am 14. Januar 2009 geschieden. In der Folge wurde ihre Anwesenheit in der Schweiz mit einer Aufenthaltsbewilligung B geregelt.
Am 18. Mai 2010 ersuchte X.________ wiederum um Familiennachzug f�r den mittlerweile 15 �-j�hrigen Y.________. Das Migrationsamt des Kantons Z�rich wies das Gesuch am 26. Oktober 2010 ab. Der Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich blieb erfolglos, und mit Urteil vom 26. Oktober 2011 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen diesen Rekursentscheid vom 18. Juli 2011 erhobene Beschwerde ab.
Mit Beschwerde vom 30. November 2011 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und das Gesuch um Familiennachzug f�r Y.________ gutzuheissen.
2.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unzul�ssig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt.
Das Verwaltungsgericht hat detailliert dargelegt, warum die bloss �ber eine Aufenthaltsbewilligung verf�gende Beschwerdef�hrerin einen Anspruch auf Familiennachzug weder gest�tzt auf das Freiz�gigkeitsabkommen (E. 2.4) noch auf Art. 44 AuG (E. 2.2) oder auf Art. 8 EMRK (E. 3) geltend machen k�nne, wobei es auch auf die Frage der bei Nachzugsgesuchen zu beachtenden Fristen nach Art. 47 in Verbindung mit Art. 126 Abs. 3 AuG einging (E. 2.3 und 2.4). Abgesehen davon, dass sich der Beschwerdeschrift zur Frage des Bewilligungsanspruchs nichts entnehmen l�sst (vgl. aber zur Geltung der Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 42 Abs. 2 BGG bei nicht klarer Zul�ssigkeit eines Rechtsmittels BGE 133 II 249 E. 1.1 S. 251; 133 II 353 E. 1 S. 356; 133 II 400 E. 2 S. 404; 134 II 45 E. 2.2.3 S. 48), trifft die Auffassung des Verwaltungsgerichts, dass kein Nachzugsanspruch bestehe, zu; seinen diesbez�glichen Erw�gungen ist nichts beizuf�gen.
Als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist das vorliegend eingereichte Rechtsmittel offensichtlich unzul�ssig (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).
2.2 Als subsidi�re Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) kann die Eingabe vom 30. November 2011 schon darum nicht entgegengenommen werden, weil damit die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden kann (Art. 116 BGG), solche R�gen aber nicht erhoben und im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG begr�ndet werden. Ohnehin fehlte der Beschwerdef�hrerin mangels Anspruchs auf Familiennachzug weitgehend die Legitimation zur Verfassungsbeschwerde (rechtlich gesch�tztes Interesse im Sinne von Art. 115 lit. b BGG, vgl. BGE 133 I 185).

References: Art. 44
 Art. 8
 Art. 47
 Art. 126
 Art. 42
 BGE 
 Art. 106
 Art. 115
 BGE