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Timestamp: 2019-01-15 23:08:48+00:00

Document:
Landesrecht BW § 81 SGB 3 | Bundesnorm | Grundsatz | Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594) | gültig ab: 01.01.2019
§§ 48 bis 52 - § 80b Dritter Abschnitt Berufswahl und Berufsausbildung
§§ 87 bis 96 (weggefallen) (Weggefallen)
§§ 88 bis 96 - § 94 Fünfter Abschnitt Aufnahme einer Erwerbstätigkeit
§ 408 - § 447 Dreizehntes Kapitel Sonderregelungen
(1) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können bei beruflicher Weiterbildung durch Übernahme der Weiterbildungskosten gefördert werden, wenn
die Weiterbildung notwendig ist, um sie bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern, eine ihnen drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden oder weil bei ihnen wegen fehlenden Berufsabschlusses die Notwendigkeit der Weiterbildung anerkannt ist,
die Agentur für Arbeit sie vor Beginn der Teilnahme beraten hat und
die Maßnahme und der Träger der Maßnahme für die Förderung zugelassen sind.
Als Weiterbildung gilt die Zeit vom ersten Tag bis zum letzten Tag der Maßnahme mit Unterrichtsveranstaltungen, es sei denn, die Maßnahme ist vorzeitig beendet worden.
(2) Anerkannt wird die Notwendigkeit der Weiterbildung bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wegen fehlenden Berufsabschlusses, wenn sie
über einen Berufsabschluss verfügen, jedoch auf Grund einer mehr als vier Jahre ausgeübten Beschäftigung in an- oder ungelernter Tätigkeit eine dem Berufsabschluss entsprechende Beschäftigung voraussichtlich nicht mehr ausüben können, oder
nicht über einen Berufsabschluss verfügen, für den nach bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften eine Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren festgelegt ist; Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne einen solchen Berufsabschluss, die noch nicht drei Jahre beruflich tätig gewesen sind, können nur gefördert werden, wenn eine Berufsausbildung oder eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme aus in ihrer Person liegenden Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist oder die Weiterbildung in einem Engpassberuf angestrebt wird.
Zeiten der Arbeitslosigkeit, der Kindererziehung und der Pflege einer pflegebedürftigen Person mit mindestens Pflegegrad 2 stehen Zeiten einer Beschäftigung nach Satz 1 Nummer 1 gleich.
(3) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden durch Übernahme der Weiterbildungskosten zum nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses gefördert, wenn
sie die Voraussetzungen für die Förderung der beruflichen Weiterbildung nach Absatz 1 erfüllen und
zu erwarten ist, dass sie an der Maßnahme erfolgreich teilnehmen werden.
Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 zweiter Halbsatz gilt entsprechend. Die Leistung wird nur erbracht, soweit sie nicht für den gleichen Zweck durch Dritte erbracht wird. Die Agentur für Arbeit hat darauf hinzuwirken, dass sich die für die allgemeine Schulbildung zuständigen Länder an den Kosten der Maßnahme beteiligen. Leistungen Dritter zur Aufstockung der Leistung bleiben anrechnungsfrei.
die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen für die Förderung der beruflichen Weiterbildung erfüllt sind,
die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht über ausreichende Grundkompetenzen verfügen, um erfolgreich an einer beruflichen Weiterbildung teilzunehmen, die zu einem Abschluss in einem Ausbildungsberuf führt, für den nach bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften eine Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren festgelegt ist, und
nach einer Teilnahme an der Maßnahme zum Erwerb von Grundkompetenzen der erfolgreiche Abschluss einer beruflichen Weiterbildung nach Nummer 2 erwartet werden kann.
(4) Der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer wird das Vorliegen der Voraussetzungen für eine Förderung bescheinigt (Bildungsgutschein). Der Bildungsgutschein kann zeitlich befristet sowie regional und auf bestimmte Bildungsziele beschränkt werden. Der von der Arbeitnehmerin oder vom Arbeitnehmer ausgewählte Träger hat der Agentur für Arbeit den Bildungsgutschein vor Beginn der Maßnahme vorzulegen. Die Agentur für Arbeit kann auf die Ausstellung eines Bildungsgutscheins bei beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verzichten, wenn der Arbeitgeber und die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer damit einverstanden sind.
§ 81 SGB 3, vom 21.12.2015, gültig ab 01.01.2017 bis (gegenstandslos)
§ 81 SGB 3, vom 18.07.2016, gültig ab 01.01.2017 bis 31.12.2018
§ 81 SGB 3, vom 18.07.2016, gültig ab 01.08.2016 bis 31.12.2016
§ 81 SGB 3, vom 20.12.2011, gültig ab 01.04.2012 bis 31.07.2016
§ 81 SGB 3, vom 21.12.2008, gültig ab 01.01.2009 bis 31.03.2012
§ 81 SGB 3, vom 23.12.2003, gültig ab 01.01.2004 bis 31.12.2008
§ 81 SGB 3, vom 23.12.2002, gültig ab 01.01.2003 bis 31.12.2003
§ 81 SGB 3, vom 24.03.1997, gültig ab 01.01.1998 bis 31.12.2002
§ 81 SGB 3 wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 180 SGB 3, gültig ab 01.01.2020
§ 22 PflAFinV, gültig ab 01.01.2019
§ 34 PflBG, gültig ab 01.01.2019
§ 82 SGB 3, gültig ab 01.01.2017 bis 31.12.2018
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References: § 81
 § 80
 § 94

§ 408
 § 447

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 81

§ 180

§ 22

§ 34

§ 82