Source: https://www.fwt.fichtner.de/projekte/?page=1&filter=%5B349%5D
Timestamp: 2018-12-13 01:26:34+00:00

Document:
Projekte: Fichtner Water & Transportation
Alle Geschäftsfelder InlandAusland AbfallwirtschaftWasserbauVerkehrswesenUmweltplanungBergbau und RohstoffeGeotechnikOffshore WindIngenieurbau
Generalentwässerungsplan Altenburg, Deutschland
Der Generalentwässerungsplan der Stadt Altenburg wird jährlich fortgeschrieben. Dabei werden regelmäßige Aktualisierungen des Planwerks eingearbeitet, wie z.B. die Auswertung von Kanalfernsehinspektionen mit dem Programm GIPS-OI und die Fortschreibung der Kostenschätzung für Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen. Es werden aber auch besondere Aktualisierungen vorgenommen, wie z.B. neue Vorhaben aus der Bauleitplanung einschließlich hydrodynamischer Kanalberechnungen für den Anschluss der von den Vorhaben betroffenen Gebiete.
In einem Turnus von 5 bis 6 Jahren erfolgt eine umfassende Fortschreibung des Generalentwässerungsplans. Dabei werden alle Kanalnetz-, Flächen-, Einwohner- und Gewerbedaten aktualisiert und auf dieser Grundlage die Kanalnetz- und Schmutzfrachtberechnungen für den Ist- und Sollzustand vorgenommen.
Fichtner Leistungen
Einwohnerzahl: 34.000 zzgl. an das Kanalnetz und die Kläranlage Altenburg angeschlossene Gemeinden
industrielle und gewerbliche Einleiter: 46.500 EGW
Einzugsgebiet: 907 ha
Erschließung im Misch- und Trennsystem
Kanalnetz im Ist-Zustand: 158,3 km, DN 100 - DN 3.000
WABA Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsbetrieb Altenburg
Stadttunnel Freiburg im Zuge der B 31, Deutschland
In der Stadt Freiburg soll die niveaugleiche, angebaute Stadtdurchfahrt im Zuge der Bundesstraße B 31 in einen 4-streifigen Tunnel verlegt und damit die Stadt deutlich verkehrlich entlastet werden. In einer Arbeitsgemeinschaft bearbeitete Fichtner Water & Transportation die Verkehrsanlagenplanung, die bauzeitliche Verkehrsführung und Verkehrslenkung, die Leitungsverlegungen und den Lärmschutz. Der Schwerpunkt der Planung lag in der Variantenentwicklung und -darstellung, Bewertungen und einer vertieften Kostenschätzung. Die zur weiteren Planung empfohlene Tunnelvariante wird im Wesentlichen bergmännisch mit Tunnelvortriebsmaschinen hergestellt. Anschlussbereiche müssen in offener Bauweise gebaut werden, sodass auch Teile der vorhandenen städtischen Infrastruktur verlegt werden müssen.
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 1-2)
Koordinierte Leitungsplanung
Verkehrsbelastung B 31 Prognose: ca. 60.000 Kfz/24h
Verkehrsbelastung Stadttunnel Prognose: je nach Anschlusssituation 30.000 bis 40.000 Kfz/24h
Tunnellänge: 1.600 m
Herstellungskosten Vorzugsvariante 300 Mio. €
Regierungspräsidium Freiburg, Deutschland
Erweiterung der Wasserversorgung der Stadt Kabul, Afghanistan
Fichtner Water & Transportation bearbeitete den Ausbau aller Komponenten der bestehenden Wasserversorgung bis zu einer Produktionsrate, die der Ausschöpfung aller örtlichen leicht erschließbaren Wasserressourcen entspricht (ca. 120.000 m³/d).
Zu den Maßnahmen zählen die Bohrung und Ausrüstung von Tiefbrunnen, Sanierung vorhandener Brunnen, Brunnensammelleitungen, Transportleitungen bis DN 800, Sanierung und Neubau mehrerer Pumpstation und Betonbehälter, die Verlegung von mehreren hundert Kilometern Verteilungsnetz einschl. Hausanschlüssen.
Vermessung (planungs-/baubegleitend)
Hydrogeologische Untersuchung
Vorbereitung der und Mitwirkung bei der Vergabe
Datenbank / GIS
Hygieneerziehung
20 neue Brunnen mit einer Förderkapazität von 125-175 m³/h
Leistungsverstärkung um 6.200 m³/h durch Hochdruckpumpen in 5 Pumpstationen
63 km Hauptversorgungsleitungen (0,9 km DN 800, 10,6 km DN 700, 15,3 km DN 600, 12,7 km DN 500, 26,3 km DN 400)
925 km Verteilungsnetz
23.000 m³ zusätzliche Speicherkapazität
Angestrebte Wasserproduktion: 44 Mio. m³/Jahr
Afghan Urban Water Supply and Sewerage Corporation (AUWSSC), Kabul, Afghanistan
Neubau Stauwehr und Kraftwerk Rheinfelden, Deutschland
Das neue Laufwasserkraftwerk sowie das Stauwehr ersetzen die über einhundert Jahre alte Kraftwerksanlage in Rheinfelden am Hochrhein. Die Energiedienst AG beauftragte eine Ingenieurgemeinschaft unter der Federführung von Fichtner Water & Transportation mit den Planungs- und Projektierungsarbeiten für die Errichtung des Stauwehres und des Maschinenhauses, für die Rheineintiefung, den Rückbau des alten Krafthauses sowie für ökologische Ausgleichsmaßnahmen.
Ingenieurbauwerke § 43 HOAI (Ph. 1-6)
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 3-8)
Tragwerksplanung § 51 HOAI (Ph. 2-5)
Endabnahme, Inbetriebnahme
7 Wehrfelder je 24,50 m
Stauhöhe: ca. 5 m
Bemessungsabfluss: Q1000 = 5.400 m³/s
Länge des Fischpasses ca. 300 m
Gesamtleistung Kraftwerk: 100 MW
4 Kaplan-Rohrturbinen
Ausbauwassermenge: 1.500 m³/s
Durchschnittliche Fallhöhe: 8,5 m
Mittlere Jahresproduktion: 600 GWh
Energiedienst AG, Rheinfelden, Deutschland
Neubau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel, Deutschland
Nach über 90 Jahren Nutzungszeit war eine Grundinstandsetzung der Großen Schleuse Brunsbüttel als Zufahrt in den Nord-Ostsee-Kanal erforderlich. Die Insellage des Baufeldes stellte eine besondere Herausforderung dar, genauso wie die Tatsache, dass die Schleuse Teil der ersten Deichlinie ist, so dass dem seeseitigen Hochwasserschutz besondere Bedeutung zukam.
Die Kammergröße wurde so konzipiert, dass große Seeschiffe in den Baltischen Raum passieren können. Die Schleuse ist in Sonderfällen bis zu einer Breite von ca. 44 m und einem Tiefgang bis zu 11 m befahrbar. Die Schleusentore wurden überfahrbar ausgebildet.
Weitere Planungsbestandteile waren die Anpassung des Vorhafens, der Umbau und die Verlängerung der Mole 2 sowie der elb- und kanalseitige Anleger und die erforderlichen Bodenlager.
Objekt- und Tragwerksplanung HOAI Leistungsphase 5
Tragwerksplanung HOAI Leistungsphase 3-5
Massivbau Häupter, Baugrube Binnenhaupt, Spundwand inkl. Verankerungen und Dalben im Vorhafen, Tiefgründung u. Überbau Kammer
Die Objekt- und Tragwerksplanung HOAI Leistungsphase 1-4 wurde durch unsere Mitarbeiter in ihren vorherigen Anstellungen erbracht
Kammerlänge rund 360 m
Kammerbreite rund 45 m
Tiefgang bis zu 11 m
1,6 Mio. m³ bewegter Boden im Rahmen der Bautätigkeit
ARGE Neubau 5. Schleusenkammer Brunsbüttel, Brunsbüttel, Deutschland
Grenzübergreifendes Wasserversorgungsprojekt Ghana / Togo
Ziel des Wasserversorgungsprojektes ist es, dass die Stadt Lomé in Togo und Gemeinden in Ghana, die an der Fernstraße Accra-Lomé zwischen der Stadt Sogakope und der togoischen Grenze liegen, mit Wasser versorgt werden. Das Projekt wird im Rahmen eines BOO-Betreibermodells (Build, Own, Operate) realisiert. Die vorbereitenden Untersuchungen wurden durchgeführt und Planungs- und Ausschreibungsunterlagen erstellt, mit denen das Projekt als PPP (Public-Private-Partnership) durchgeführt werden konnte.
Hydrogeologische Untersuchungen
Beratung Private Sector Participation
Kapazität des Wasserversorgungssystems: 210.000 m³/d
82 km Fernleitungssystem (Leitungen und Druckerhöhungsstationen)
Ghana Water Company Limited (GWCL), Accra, Ghana
Entwicklung von Abfallmanagementsystemen für prioritäre Gebiete in Peru
Das Programm bestand aus 31 Projekten und hatte zum Ziel, die Umweltqualität in diesen Gebieten durch ein wirksames und nachhaltiges Abfallmanagement zu verbessern. Fichtner Water & Transportation erstellte für insgesamt sechs Komponenten die entsprechenden Studien und Planungsunterlagen und überwachte die Implementierung.
Die Komponenten beinhalteten Öffentliche Sammelbehälter und Straßenreinigung, Abfallsammlung und –transport, Wiederverwertung von Abfall, Abfallentsorgung, Technisches, administratives und finanzielles Abfallmanagement und die Förderung guter Umweltpraktiken bei der begünstigten Bevölkerung in den einzelnen Gemeinden.
• Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
• Sozioökonomische Untersuchung
• Tarifstudie
• Verkehrsuntersuchung
Geotechnische Berechnung
Projektorte: Huamanga, San Juan Bautista, Andahuaylas, Chancay, Bagua, Oxapampa, Yauyos, Pozuzo
Begünstigte Bevölkerung: 507.000 (2014) und 684.000 (2024)
Umgeschlagene Abfallmengen: 400 t/Tag (2014) und 590 t/Tag (2024)
Anzahl der geplanten Deponien: 8 (2 mit schweren Maschinen ausgestattete Deponien für mehr als 40 t/Tag; 3 kleinere Deponien mit leichteren Maschinen für Abfallmengen zwischen 16 und 40 t/Tag; 3 Kleindeponien ohne Fuhrpark für weniger als 16 t/Tag)
Anzahl der geplanten Wiederverwertungsanlagen: 7 Anlagen für die Trennung von recycelbaren anorganischen Abfällen und 7 für die Behandlung von organischen Abfällen.
Ministerio del Ambiente - U.E 003 Gestión Integral de la Calidad Ambiental, Lima, Peru
Generalinstandsetzung der Talsperre Weida, Deutschland
Die in Ostthüringen liegende Talsperre Weida dient seit 1955 im Verbund mit der Talsperre Zeulenroda der Trinkwasserversorgung, dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseraufhöhung. Mit der Planung und Überwachung der denkmalgerechten Generalinstandsetzung wurde Fichtner Water & Transportation als Federführer in einer Arbeitsgemeinschaft beauftragt. Neben der Generalinstandsetzung war zur Nutzung des Wasserkraftpotenzials der Talsperre das vorhandene Rohwasserpumpwerk am Fuße der Hauptsperre zu einer Wasserkraftanlage umzubauen. Sämtliche Bauwerke wurden unter Verwendung von Sulfathüttenzement hergestellt, der eine absolute Unverträglichkeit zu allen Baustoffen auf Basis von Portlandzement hat. Diesbezüglich war eine objektbezogene Baustoffbeschaffung, Normung und Zulassung sowie Qualitätssicherung zu planen.
Koordination der Bestandsvermessung
Bauzustandsuntersuchung
Potentialstudie zur Wasserkraftnutzung
Objektplanung für alle Anlagenteile (Leistungsphase Grundlagenermittlung bis Leistungsphase Objektbetreuung und Dokumentation
Sedimentkartierung und -analyse
Koordination der hydraulischen Modellversuche für das Tosbecken der Grundablassanlage und für die Hochwasserentlastungsanlage
Planung und Koordination der objektbezogenen Baustoffbeschaffung, Normung und Zulassung im Einzelfall sowie Qualitätssicherung
Koordination von Fachgutachten zur Ökologie (Fischbestand, Fischotter Amphibien und Reptilien, Brutvogelerfassung , Fledermäuse)
Umweltverträglichkeitsvorprüfung
Stauinhalt 9,737 Mio. m³ bei Vollstau; Einzugsgebiet AE = 163 km²
2 Gewichtsstaumauern mit gekrümmten Achsen (Haupt- und Sattelmauer)
Kronenlänge: 169 m (HM); 225 m (SM); Höhe über Talsohle: 24,5 m (HM); 12,8 m (SM); Kronenbreite: 3,5 m (HM); 3,0 m (SM)
2 Grundablässe DN 1.000
Talsperrenklasse 1, Erdbebenzone IV
Thüringer Fernwasserversorgung, Erfurt, Deutschland
Wasserversorgung der Stadt Dhaka, Bangladesch
Im Rahmen des "Dhaka Environmentally Sustainable Water Supply Project" wurden Bau und Betrieb einer Trinkwasseraufbereitungsanlage in Gandharbpur einschließlich der zugehörigen Flusswasserentnahme, Pumpstation und der Transportleitungen für Rohwasser und das aufbereitete Trinkwasser geplant und umgesetzt.
Mathemat. / physik. Modell
Flusswasserentnahme und Sandfang: 2.000.000 m³/Tag
Rohwasserpumpstation: 525.000 m³/Tag
22 km Rohwasserförderleitung DN 2.200
Trinkwasseraufbereitungsanlage: 500.000 m³/Tag
14 km Förderleitung für gereinigtes Wasser DN 2.200
21 km Verteilerleitung für gereinigtes Wasser DN 1.000 - 2.000
Dhaka Water Supply and Sewerage Authority, Dhaka, Bangladesch
Kläranlage und Abwasserpumpstationen Managua, Nicaragua
Fichtner Water & Transportation wurde mit der Planung einer Basislösung, funktionaler Ausschreibung (FIDIC EPC), Bauleitung und der Inbetriebnahme einer Kläranlage für 1,42 Mio Einwohner beauftragt. Teil des Bauvertrags war der Betrieb der Anlage über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren.
Gebaut wurde eine Anlage mit Rechen, belüftetem Sand-/Fettfang, Lamellen-Vorklärbecken, Tropfkörpern, Lamellen-Nachklärbecken, Eindicker, Faultürmen, mechanischer Entwässerung und solarer Schlammtrocknung. Ebenfalls wurde der Bau der Hauptpumpstation geleitet. Die Betriebsführung wurde jährlich auditiert.
In einer zweiten Projektphase nach 7 Betriebsjahren begleitete Fichtner den Betreiber bei der Erweiterung und Optimierung der Anlage zur Sicherstellung eines wirtschaftlich nachhaltigen Betriebs. Die Maßnahmen umfassen u.a. Biogasnutzung, Erweiterung der solaren Schlammtrocknung, Verbesserung verschiedener vorhandener Einrichtungen auf der Kläranlage sowie Optimierung der Pumpstationen. Der Betreibervertrag wurde an die modifizierten Anlagen angepasst.
• Vermessung (planungs-/baubegleitend)
• Baugrunduntersuchung
• Hydrologische Untersuchung
Ausführungsplanung (Erweiterung)
Probenahme und –analyse
Planung und Überprüfung der Betriebsführung
Bevölkerung: 1,09 Mio; EG: 1,42 Mio
Maximalzufluss zur Kläranlage in der Regenzeit: 12.400 m³/h, 297.000 m³/d
Solare Schlammtrocknung: 1,5 ha, 6 Trockenhallen, Trocknungsleistung: ø 70% TS
Sechs Pumpstationen mit Förderleistungen zwischen 14 l/s und 3,9 m³/s.
Biogasproduktion: 10.000 m³/d
Energieproduktion: 8.000 MWh
Gasometer: 1.000 m³ Speichervolumen
ENACAL – Empresa Nicaragüense de Acueductos y Alcantarillados Sanitarios, Managua, Nicaragua
Renaturierung Schebichbach in Sachsen, Deutschland
Der Schebichbach ist ein kleines Fließgewässer im Landschaftsschutzgebiet "Oberlausitzer Bergland" an der Grenze zu Tschechien.
Im Zuge von Eingriffskompensationsmaßnahmen für umfangreiche Straßenbaumaßnahmen sollte der verrohrte Bach renaturiert werden.
Neben der Offenlegung des Gewässers wurden die angrenzenden Grünlandbereiche in eine extensive Nutzung überführt und die Gewässerrandbereiche mit Bachauengehölzen gestaltet, um zum Einen eine Beschattung des Gewässers, zum Anderen einen Schutz vor Stoffeinträgen aus den umliegenden Ackerflächen für den Schebichbach zu erzielen.
Anlegen und strukturreiche Gestaltung eines naturnahen Mittelgebirgsbachs gem. den Anforderungen der EU-WRRL
Planung von Gewässerquerungen
Einbindung vorhandener Drainagesysteme in das neugestaltete, offene Gerinne
Pflegekonzepte für extensive Gewässerunterhaltung sowie extensive Grünlandnutzung
Länge ca. 1.200 m
Auenbereiche ca. 4,4 ha
Waldsaumgesellschaft ca. 9 ha
Freistaat Sachsen, Landesamt für Straßenbau und Verkehr - Niederlassung Bautzen, Deutschland
Masterplan zur Abwasserwiederverwendung für die Stadt Riad, Saudi Arabien
Die städtische Entwicklungsbehörde in Riad hat Fichtner Water & Transportation mit einem Masterplan für die Verwendung der knappen Ressource "Wasser" beauftragt. Für einen Planungshorizont von 25 Jahren war zu ermitteln, wie insbesondere das gereinigte Abwasser wirksam und nachhaltig wiederverwendet werden konnte. Die verfügbare Menge an geklärtem Abwasser wird zum Ende des Betrachtungszeitraumes 2 Mio. m³/Tag betragen, damit mehr als der damals aktuelle Tagesbedarf an reinem Trinkwasser.
Sozioökonomische Untersuchung
Rahmenplanerstellung
Vorstudie, Vorplanung
Verfügbare Menge an geklärtem Abwasser: 2 Mio. m³/Tag bis 2030
Aktueller Trinkwasserverbrauch: 1,4 Mio. m³/Tag für 6.8 Mio Einwohner
Länge der Hauptleitungen (Ø 1300 - 2500 mm): 185 km
Länge der Versorgungsleitungen (Ø 600 - 1000 mm): 203 km
Arriyadh Development Authority (ADA), Riad, Saudi Arabien
Trinkwasseraufbereitungsanlage El Milagro in Tumbes, Peru
Fichtner Water & Transportation wurde mit der Planung für die Optimierung und Erweiterung der Trinkwasseraufbereitungsanlage El Milagro (Anlage 3) beauftragt. Die Anlage sollte in dem Bereich gebaut werden, in dem sich die Vorklärbecken und die bestehenden Anlagen 1 und 2 der Trinkwasseraufbereitungsanlage befanden. Weiterhin war eine neue Wasserentnahme am Fluss Tumbes zu planen mit den entsprechenden Druckleitungen unter Berücksichtigung des Bemessungsabflusses.
mit einer geplanten Kapazität von 685 l/s
Aguas de Tumbes, Tumbes, Peru
Kläranlage Fraport am Flughafen Frankfurt, Deutschland
Im Rahmen der Erweiterung des Flughafens Frankfurt/Main erweiterte bzw. ersetzte die Betreibergesellschaft Fraport die existierende Kläranlage im laufenden Betrieb. Fichtner hat die Fachplanung für den beauftragten Bauunternehmer erstellt. Die Erweiterung der Abwasserreinigung erfolgte von biologischer Grundreinigung auf vollständige Stickstoff- und Phosphorelimination im SBR-Verfahren bei laufendem Betrieb.
Verfahrenstechnische und hydraulische Überrechnung
Erarbeitung des Interimsbetriebskonzeptes
Ausführungs- und Werksplanung auf der Grundlage einer vorliegenden Entwurfsplanung
Erstellung der Leistungsverzeichnisse für alle erforderlichen Lieferungen und Leistungen
Erweiterung auf 30.000 EW (Sommerbetrieb) / 100.000 EW (Winterbetrieb)
Qmax= 70 l/s
HochTief Solutions AG, Essen Deutschland
Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Wallstadt/Main, Aschaffenburg, Deutschland
Fichtner Water & Transportation ist vom Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg als Federführer einer Arbeitsgemeinschaft mit der kompletten Planung und Baubegleitung dieser Fischaufstiegsanlage beauftragt worden. Neben den 4 vorgesehenen Einstiegen bei dieser Pilotanlage ist ein aufwendiges Dotationssystem zur variablen Zuführung von Wasser zur Erhöhung der jeweiligen Leitströmung bis zu einem Maximalabfluss von 6,3 m³/s in einem Einstieg vorgesehen. Ergänzt wird der Fischaufstieg durch zahlreiche Kontrolleinrichtungen (Detektionsantennen, Reusen, VAKI-Fischzähleinrichtung etc.) an verschiedenen Positionen einschließlich der notwendigen Nebeneinrichtungen. Der eigentliche Fischaufstieg wird als Schlitzpass einen maßgeblichen Anteil der insgesamt 4,10 m Höhendifferenz überwinden.
Grundlagenermittlung HOAI Ph. 1
Vorplanung HOAI Ph. 2
Entwurfsplanung HOAI Ph. 3
Genehmigungsplanung HOAI Ph. 4
Ausführungsplanung HOAI Ph. 5
Vorbereitung der Vergabe HOAI Ph. 6
Mitwirken bei der Vergabe HOAI Ph. 7
Bauoberleitung HOAI Ph. 8
Objektbetreuung u. Dokumentation HOAI Ph. 9
Tragwerksplanung § 51 HOAI
Hydrologische Untersuchung
Fischaufstiegsanlage mit Qmax = 6,3 m³/s und einer Höhendifferenz von 4,10 m
Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg, Deutschland
Verkehrsuntersuchung B 31-West, Deutschland
Zur Beurteilung der verkehrlichen Wirkungen des Neubaus der Bundesstraße 31 zwischen Breisach und Freiburg führte Fichtner Water & Transportation eine Verkehrsuntersuchung inklusive Verkehrsmodellberechnungen durch. Aufbauend auf ehemaligen Untersuchungen wurde eine vollständige Aktualisierung des Verkehrsmodells inklusive Zählungen und Befragungen erarbeitet. Für verschiedene im Planfeststellungsverfahren zu untersuchende Trassenvarianten konnten die Be- und Entlastungswirkungen ermittelt und dargestellt werden. Darüber hinaus wurde der leistungsfähige Verkehrsablauf der Strecke sowie der Anschlussstellen untersucht und bewertet.
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 1)
Mathematisches und physikalisches Modell
Grundwassermodellierung im Rahmen der Stauzielerhöhung an der Staustufe Bertoldsheim / Donau, Deutschland
Die Uniper plant eine Erhöhung des Stauziels für die Staustufe Bertoldsheim an der Donau. Im Rahmen der Genehmigungsplanung sollten die Auswirkungen auf die Grundwasserverhältnisse in Donaunähe - insbesondere für bebaute Bereiche - untersucht werden. Dazu wurde ein großräumiges 2D-Grundwassermodell erstellt, das stationär und instationär kalibriert werden konnte. Die Auswirkungen der Stauzielerhöhung wurden in instationären Rechenläufen ermittelt und für das Genehmigungsverfahren transparent dargestellt.
Auf Grundlage der Prognoseergebnisse wurde zudem ein Grundwassermonitoringprogramm für das zukünftige Stauziel erstellt.
Hydraulische und hydrogeologische Datenrecherche
Hydrogeologische Modellerstellung
Aufbau eines 2D FE Grundwassermodells (Programm SPRING)
Stationäre und instationäre Kalibrierung
Instationäre Prognoserechnungen
Bericht zur Genehmigungsplanung
Erstellung eines Monitoringprogramms
Berücksichtigung von ca. 290 Grundwassermessstellen und Bodenaufschlüssen
Modellgebiet 145 km²
Finite Elementnetz mit 57.000 Knoten und 68.000 Elementen
Uniper Kraftwerke GmbH (vormals E.ON Kraftwerke GmbH)
Sanierung Kerosinschaden ehemaliger NATO-Flugplatz Lahr, Deutschland
Der großflächige Kerosinschaden im oberflächennahen Grundwasser des Oberrheingrabens bei Lahr wurde im Vorfeld der Sanierungsplanung mittels horizontierter Grundwasserbeprobung (DirectPush), Pumpversuchen und Bohrungen erkundet. Die Sanierung erfolgt über Bodenaustausch der phasengesättigten Zone mit anschließender biologischer In-Situ-Sanierung des gesamten Sanierungsraums. Ein mit Anlagen der Flughafenfeuerwehr überbauter Teilbereich wurde mittels Spundwand eingekapselt. Die Sanierungsmaßnahmen erfolgen bei laufendem Betrieb des Flughafens.
Grundwasser- und Schadstofftransportmodellierung
Planung und Begleitung der Ingenieurbauwerke
Begleitung des EU-weiten Vergabeverfahrens zur Sanierungsdurchführung
Gesamtfläche Kerosinschaden 4,5 ha
150 Aufschlussbohrungen, 85 ROST-Sondierungen (DirectPush)
Rückbau Infrastruktur NATO-Flugplatz
Aushubmengen ca. 90.000 m3
Aktive Wasseraufbereitung 25 m3/h; Durchsatz In-Situ-Sanierung 87 m3/h
Sanierung der Braunkohlegrube Vihovici in Mostar zur Reduzierung von CO2-Emissionen durch Kohlebrand, Bosnien und Herzegowina
Auf dem Gelände der ehemaligen Steinkohlegrube Vihovici in Mostar waren umwelttechnische Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Neben der nachhaltigen Verhinderung von Kohlebränden zur Reduzierung von CO2-Emissionen mussten die Steilufer eines ehemaligen Tagebaus aufgrund einer massiven Hangrutschgefahr gesichert werden. Ziel der Maßnahme war die Abdichtung sensibler Bodenflächen mit Vegetationsböden, um den Eintrag von Luftsauerstoff in den Untergrund zu minimieren und somit das Selbstentzündungspotenzial in den Kohleflözen zu reduzieren.
Untersuchung von Bergbaufolgeschäden
Objektbetreuung u. Dokumentation
450.000 m³ Erdbewegung (90 % Fels)
Sprengarbeiten zum Lösen des Gesteins
Sicherung eines 40 m hohen Cliffs
Qualifizierter Einbau von 40.000 m³ Oberboden zur flächigen Abdichtung und Spritzbegrünung
Ca. 5 ha Landschaftsplanungsfläche
3 Untersuchungsbohrungen zum Monitoring des Selbstentzündungspotenzials der Kohleflöze
KfW, Frankfurt und Stadt Mostar, BiH
Ausbau B 3 - Umfahrung Freiburg-Zähringen, Deutschland
In Freiburg wird in innerstädtischer Lage die bestehende B 3, die sich bisher abschnittsweise in die zwei Verkehrsäste teilt, zu einer gemeinsamen Trassenführung ausgebaut. Im Rahmen des Projekts erfolgte die Planung eines neuen Vollanschlusses der B 3 an die Zinkmattenstraße im Bereich des Industriegebiets Nord sowie für zahlreiche, meist signalisierte, innerstädtische Knotenpunkte. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der funktionalen Integration der Radverkehrsanlagen. Des Weiteren wurden zahlreiche Ingenieurbauwerke, wie Brücken- und Unterführungsbauwerke, Stützwände sowie Entwässerungs- und Lärmschutzanlagen berücksichtigt.
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 2-4)
Ingenieurbauwerke § 43 HOAI (Ph. 2-4)
Länge: B 3 ca. 2,0 km; Industriegebiet Nord (Engesserstr. / Zinkmattenstr. / Stübeweg) ca. 1,5 km
10 Knotenpunkte innerstädtisch, in der Regel signalisiert
5 Brücken- und Unterführungsbauwerke
5 Stützwände
Lärmschutzwände: Länge ca. 1.350 m, Höhe ca. 3 m
Stadt Freiburg, Deutschland
Sanierung eines Lösemittelschadens auf dem Gelände eines metallverarbeitenden Betriebs, Deutschland
Auf dem aktiven Industriestandort waren in den 60er Jahren durch Metallentfettungsanlagen erhebliche Mengen Lösungsmittel in den Untergrund gelangt. Zwischen 2000 und 2010 wurde die Fläche mittels konventioneller Sanierungstechnik (Pump&Treat, Bodenluftabsaugung) dekontaminiert. Im Zuge werksbedingter Baumaßnahmen konnte die Sanierungsinfrastruktur erweitert werden. 2014 wurde mit einer mikrobiologischen In-Situ-Sanierung des Standortes begonnen. Diese Sanierungsmaßnahme läuft nunmehr erfolgreich und flächendeckend an dem Standort.
Numerisches Grundwassermodell
örtliche Bauüberwachung / Monitoring
Durchsatz der Bodenluftabreiningung 500 cbm/h, der Grundwasseraufbereitung bis 11 m3/h
Rückbau einer Werkhalle
Detailerkundung mittels DirectPush
133 Injektionsbohrungen bis 15 m Tiefe
20 Infiltrations- und /Bodenluftabsaugbrunnen
In-Situ-Abbau bis 1 kg LHKW/Tag
Umweltplanung LIFE+ - "Elbauen bei Vockerode" in Sachsen-Anhalt, Deutschland
Projektziel war die Wiederherstellung von ca. 400 ha Retentionsraum für die Elbe und die Anpassung des Projektgebietes an zukünftige regelmäßige Überflutungen.
Neben der Ertüchtigung bestehender Hochwasserschutzanlagen und Deichschlitzungen waren die Anlage von Feuchtbiotopen als Lebensraum für Amphibien und als Brutplatz für Wasservögel, die Umwandlung in Auenwiesen und Auenwälder Projektbestandteile.
Die planerische Herausforderung lag in der Integration aller betroffenen Belange, da der Projektraum im Biosphärenreservat "Mittelelbe" in 2 europäischen Schutzgebieten (FFH, SPA) sowie im Dessau-Wörlitzer Gartenreich liegt.
Datenbankerstellung /GIS
Untersuchungsgebiet: 400 ha (zukünftiger Polderraum)
3 Feuchtgebiete 1 - 3 ha Größe
2 Deichschlitzungen je 50 m Länge
1.400 m Spundwand
10 ha Neuaufforstung
60 ha Umwandlung Äcker zu Auenwiesen
Rehabilitierung und Erweiterung der Wasserversorgung von Malabo, Äquatorialguinea
Das Wasserversorgungssystem von Malabo wurde erweitert und instand gesetzt. Fichtner Water & Transportation plante die Erweiterung und Optimierung der Entnahmeeinrichtungen am Río Tiburones (Flusswasserentnahme), die Erweiterung und Optimierung von 6 Quellfassungen, eine Trinkwasseraufbereitungsanlage (Sandfang, Flockung, Schnellfilter, Marmorfilter zur Aufhärtung des Wassers, Chlorierungsanlage) und verschiedene Leitungstrassen.
Einwohner Stadt Malabo: ca. 200.000 (2025)
Erweiterung der Wasserentnahme von 150 l/s auf 300 l/s
Trinkwasseraufbereitungsanlage: Qmax = 333 l/s
Reservoir aus Beton, 2 Kammern, Volumen = 6.000 m³
Trinkwasserleitung zwischen Aufbereitungsanlage und Reservoir: 5,9 km, davon 2,3 km mit DN 500 und 3,6 km mit DN 400
Oficina de Planificación de Proyectos de Guinea Ecuatorial, Äquatorialguinea
Generalplan Trinkwasserversorgung Kampala, Uganda
Erstellung eines Generalplans zur Wasserversorgung und Aktualisierung des Generalplans für die Abwasserentsorgung für den Planungshorizont 2040. Der Generalplan zur Wasserversorgung umfasste eine detaillierte Netzuntersuchung, ein Modell des bestehenden Netzes und seiner künftigen Entwicklungen sowie die Standortfestlegung für eine neue Wasseraufbereitungsanlage mit den dazugehörenden Hauptwassertransportleitungen.
Probenahme und -analyse
Hydraulische Messungen im Bestand
Konzipierung des zukünftigen Wasserversorgungssystems für verschiedene Realisierungsstufen
Wassernetz über zwei Druckzonen, eine davon über 1.200 m ü.d.M
Gesamtlänge des Wassernetzes von mehr als 2.250 km, Durchmesser von 50 mm bis 900 mm.
Wasserversorgungsgebiet von über 500 km², bis 2040 zu erweitern auf eine Gesamtfläche von ca. 1.600 km²
Speicherkapazität der Wasserbehälter (3 Haupt- und 8 Nebenbehälter sowie 5 Ausgleichsbehälter) von ca. 60.000 m³
National Water and Sewerage Corporation (NWSC), Kampala, Uganda
Masterplan Fernwasserleitungen und Wasserversorgungssysteme in 4 Regionen Saudi Arabiens
Fichtner Water & Transportation wurde mit der Erstellung eines Masterplans zur Verbesserung der Wasserversorgungssysteme in vier Regionen Saudi Arabiens beauftragt. Ziel des Projektes war es, alle Siedlungen mit mehr als 500 Einwohnern im Jahre 2050 an eine leitungsgebundene Wasserversorgung anzuschließen und entsprechend zu versorgen.
Das Projektgebiet umfasste die Provinzen Mekka, Asir, Al-Baha und Dschāzān und damit eine Fläche von etwa 240.000 km² und über 21 Millionen Menschen im Jahr 2050.
Ermittlung des Wasserbedarfes und der verfügbaren Ressourcen
Vermessung und digitales Geländemodell
GIS – Datenbank und Visualisierung der Ergebnisse
Projektgebiet: 240.000 km²
Einwohner (bis 2050): 21.400.000 (Jeddah, Mekka und Taif eingeschlossen)
9.950 Siedlungen im Projektgebiet mit 10 - 5.000.000 Einwohner pro Siedlung
Zukünftige Versorgung durch leitungsgebundene Wasserversorgung von ca. 2750 Siedlungen mit mehr als 500 Einwohnern im Jahr 2050
Geschätzter Wasserverbrauch im Projektgebiet im Jahr 2050 von 4.643.000 m³/Tag
Ministry of Water & Electricity (MOWE), Riad, Saudi Arabien
Düker "Wilde Weißeritz" am Wasserkraftwerk Tharandt, Deutschland
Die Rohwasserleitung DN 1.200 vom Wasserkraftwerk Tharandt zum Wasserwerk Coschütz war im Flussbett der "Wilden Weißeritz" gut sichtbar freigespült und im Scheitelbereich beschädigt worden und musste deshalb umgehend ausgewechselt werden.
Da die Trinkwasserversorgung der Stadt Dresden zu ca. 60 % von dieser Leitung abhängt, ergab sich dringender Handlungsbedarf. Während der Bauarbeiten war sicherzustellen, dass das Wasserwerk Coschütz innerhalb von 48 Stunden mit 5.000 m³/h Rohwasser versorgt werden konnte und die im Baubereich befindliche Staatsstraße S 192 immer durchgängig bleiben musste.
Ingenieurbauwerke Lph. 2-9
Tragwerksplanung Lph. 2-6
Eingriffsregelung - landschaftpflegerischer Begleitplan
Spezieller artenschutzrechtlicher Fachbeitrag
Fangedamm und Düker DN 1200 zur Wasserhaltung im Flussbett
Bypassleitung DN 700 - DN 1.000 Stahl, 104 m lang, incl. 18 m langer Rohrbrücke über den Gebirgsfluss, Notentlastungsbauwerk DN 1.600 und zwei Ringkolbenventilen DN 600 zur Druckreduzierung
45 m Rohwasserleitung DN 1200 Stahl in der Trasse der vorhandenen Leitung in offener Bauweise; Verlegung im Flussbett als Düker
Auswechslung der vorhandenen Formteile und Armaturen DN 1200
DREWAG Netz GmbH, Dresden, Deutschland
Sanierung und Ausbau der Infrastruktur in drei Bezirken von Kuwait Stadt, Kuwait
Ziel des Projektes war die Verbesserung der Infrastruktur in Teilen von Kuwait-Stadt (Distrikte Yarmouk, Surra und Qurtuba). Die Maßnahmen umfassten die Sanierung und den Ausbau der Netze für Abwasser, Regenwasser und geklärtes Abwasser, der Straßen und Straßenbeleuchtung sowie der Telefonnetze in den drei Bezirken. Weiterhin wurde die Abwasserhauptleitung zwischen Surra und der Pumpstation A7 in Riggai und der Abwassersammler zwischen Al-Sedeeq und Qurtuba neu gebaut.
Zielbevölkerung (Jahr 2045): 234.500 Einwohner
Planung des neuen Abwassernetzes mit einer Länge von 194 km (DN 250 - DN 1.000)
9 km Abwasserhauptleitung (DN 1.400 - DN 1.800) zur Pumpstation A7 im grabenlosen Verbau und Anschluss an die Pumpstation über einen 30 m tiefen Wirbelfallschacht (Durchmesser bis zu 9,5 m)
Rehabilitierung des bestehenden Regenwassernetzes von ca. 160 km
Kompletter Austausch der bestehenden Straßenbeleuchtung (9.000 Lampen) und der baulichen Teile des Telefonnetzes (320 km Leitungskanäle, 9.400 Schachtbauwerke)
Ministerium für öffentliche Arbeiten, Kuwait
Abwassersammlung und -behandlung - Bihać, Bosnien und Herzegowina
Ziel des Projektes war die Gewährleistung einer umweltverträglichen und hygienischen Abwassersammlung und -behandlung in der Gemeinde Bihać durch die Modernisierung ihres Abwassernetzes und den Bau einer neuen Kläranlage. Damit wurde die Stadt Bihać in die Lage versetzt, die Vorgaben des bosnisch-herzegowinischen Umweltschutzgesetzes und der EU-Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser 91/271/EC zu erfüllen.
Länge des Abwassernetzes: 33 km
Bevölkerung von Bihać: 62.000 Einwohner
Kapazität der Kläranlage: 55.000 EW
Gemeinde Bihać, Bosnien und Herzegowina
Ausbau der Kläranlage As-Samra (BOT Betreibermodell), Jordanien
Fichtner Water & Transportation wurde mit der Bauüberwachung für den Ausbau der Kläranlage As-Samra beauftragt.
Der Ausbau der Kläranlage beinhaltete eine Vorklärung, biologische Aufbereitung und Klärung, Desinfektion durch Chlorung, Energierückgewinnung aus geklärtem Abwasser, Schlammfaulung und energetische Verwertung von Biogas. Das Projekt wurde als zweite Ausbaustufe der Kläranlage im Rahmen eines BOT Betreibermodells (build-operate-transfer) realisiert.
Ausbau der Kläranlage As-Samra von 267.000 m³/d auf 364.800 m³/d
Millennium Challenge Account (MCA) , Amman, Jordanien
Abwasserprojekt Adiyaman, Türkei
Das Projekt umfasste die technische Assistenz und den Kapazitätsaufbau für die Wasserbehörden in den verantwortlichen Gemeinden des Projektgebietes in technischen, finanziellen und administrativen Fragen, die Unterstützung bei der Beschaffung und der Planungsprüfung und die Bauüberwachung der Maßnahmen (Kläranlage für 245.000 Einwohnerwerte, 31 km Abwassernetze).
Neubau einer Kläranlage für 245,000 Einwohnerwerte (EGW) in 2025, 300,000 EGW in 2040
Neubau von 27 km Abwasserleitungen mit Durchmessern von 300 bis 1.200 mm (Beton und Stahlbeton)
Neubau eines Dükers von 2 km Länge mit Durchmessern von 140 bis 280 mm (Polyethylen)
Neubau einer Druckleitung von 1,6 km Länge mit einem Durchmesser von 630 mm (Polyethylen)
Department of European Union Investments, Ministry of Environment and Urbanization, Ankara, Türkei
Kläranlage Beni-Mellal, Marokko
Fichtner Water & Transportation wurde beauftragt mit der technischen Assistenz bei der Angebotsauswertung und der Überwachung des Baus einer Kläranlage für 140.000 Einwohner, inkl. Pumpstation und Leitungen im Agrarindustriepark von Beni-Mellal. Die Abwasserbehandlung erfolgt über eine Vorbehandlung (Rechenanlage, Sandfang und Fettabscheidung), primäre Abwasserbehandlung über Imhoff-Tanks, sekundäre Abwasserbehandlung über Tropfkörper und Schönungsteiche als dritte Behandlungsstufe. Die Schlammbehandlung erfolgt mittels einer Schlammfaulung über Imhoff-Tanks und der Schlammtrocknung über Trockenbeete.
Kläranlage mit 140.000 Einwohnergleichwerten
Régie Autonome Intercommunale de Distribution d'Eau & d'Électricité de Tadla (RADEET), Béni Mellal, Marokko
Abwasserprojekt Al Ghadir, Beirut, Libanon
Die vorhandene Kapazität der Anlage Al Ghadir zur Vorbehandlung von Abwässern wurde nur zu 25 % ausgeschöpft, da die zugehörige Kanalisation noch nicht ganz realisiert worden war. Das Einzugsgebiet dieser Anlage erstreckte sich auf den Süden des Großraums Beirut. Gegenstand dieses Auftrags waren alle für den Bau von sechs Hauptsammlern und Teilen der zugehörigen Kanalisation (74 km Gesamtlänge) erforderlichen Ingenieurleistungen. Angeschlossene Einwohner: 990.000 (bis 2015); 1,35 Millionen (bis 2030).
Sechs Hauptsammler mit zugehöriger Kanalisation von insgesamt 74 km Länge
Angeschlossene Einwohner: 990.000 (bis 2015); 1,35 Millionen (bis 2030)
Council for Development and Reconstruction, Beirut, Libanon
Abfallbehandlungsanlagen in Son La und Soc Trang, Vietnam
Fichtner Water & Transportation wurde beauftragt, die mit norwegischer und deutscher Entwicklungshilfe finanzierten Bauverträge in Son La und Soc Trang zu überprüfen und die Implementierung zu begleiten. In Son La sollten eine Kompostieranlage, eine Mülldeponie mit Zugangsstraße sowie Strom- und Wasserversorgung gebaut werden. Zudem waren Müllfahrzeuge zu beschaffen.
In Soc Trang wurden eine Deponie (160 t/d) und eine Abfallbehandlungsanlage für 100 t organischen Abfall/Tag errichtet.
Son La Urban Environment One Member Limited Company, Son La, Vietnam
Soc Trang Public Works One Member Co. Ltd, Soc Trang, Vietnam
Regionales Abfallentsorgungszentrum Bikarac, Kroatien
Das Projekt umfasste den Bau eines neuen Deponieabschnitts für die Deponie Bikarac, einschließlich Schließung eines alten Abschnitts, Einbau eines Gasfassungssytems und eines Systems zur Sickerwassersammlung und Aufbereitung sowie die Schließung der alten Deponie Pirovac. Der neue Abschnitt in Bikarac wurde gemäß den entsprechenden EU-Richtlinien gebaut. Der Consultant übernahm die Bauüberwachung des gesamten Projekts entsprechend der FIDIC-Bestimmungen (Yellow Book).
Örtliche Bauüberwachung Deponie Bikarac
Alter Abschnitt: Fläche ca. 5,6 ha; Abdichtung mit HDPE-Membran (2,0 mm)
Neuer Abschnitt: Fläche ca. 3,1 ha; Abdichtung mit einer HDPE-Membran (2,0 mm) und einer geosynthetischen Tonabdichtung (5.000 g/m²)
Biologische Sickerwasseraufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 15 m³/Tag
Abfackeleinrichtung zur Verbrennung von Deponiegas (bis zu 300 m³/h)
Central Finance and Contracting Agency, Zagreb, Kroatien
Technische Assistenz und Bauüberwachung für das Abfallentsorgungsprojekt in Konya, Türkei
Die Türkei bemüht sich, den Umweltschutz im eigenen Land zu fördern und dabei die europäischen Richtlinien für den Müllsektor zu erfüllen. In diesem Rahmen wurde im und für den Großraum Konya eine moderne Mülldeponie mit Pilot-Kompostieranlage, Müllsortieranlage sowie mehreren Müllumladestationen gebaut. Parallel zu den Baumaßnahmen wurden umfangreiche Schulungs- und Trainingsprogramme durchgeführt, um das technische und administrative Personal der öffentlichen Verwaltung und des Deponiebetriebes in allen Aspekten der Müllwirtschaft zu schulen. Fichtner Water & Transportation war mit der Bauüberwachung und der Durchführung der Schulungsmaßnahmen beauftragt.
Tarifstudie
Planung der Betriebsführung
Gesamte Deponiefläche: 172 ha
Gesamtfassungsvermögen der Deponie: 12,3 Mio. m³
Vertragsinhalt sind Lose 1 und 2 mit einem Gesamtfassungsvermögen von 3,1 Mio. m³, inkl. Sickerwassersammlung und -behandlung
Pilot-Kompostieranlage: 5.000 t/a
Müllsortieranlage: 5.000 t/a
Sanierung und Schließung der verbleibenden 2 Bereiche der bestehenden Deponie: ~ 150.000 m², inkl. Deponiegaserfassung und Sickerwasserrückführung
Konya Metropolitan Municipality - Department of Environment Protection and Control, Konya, Türkei
Erneuerung Pumpwerk und Regenauslass Hafenstraße, Hamburg, Deutschland
HAMBURG WASSER strebt an, den Regenauslass und das Anschlusssiel in der Hafenstraße sowie das Pumpwerk und den Rechen/Sandfang Köhlbrandhöft Nord im Rahmen des Großprojektes "Hafenstraße" zu erneuern. Die Planungen zu diesem Großprojekt wurden 2011 begonnen. Eine zuletzt durchgeführte Kostenschätzung ergab ein Investitionsvolumen von ca. 126 Mio. €, das die Kostenobergrenze von 100 Mio. € übersteigt. Im Rahmen eines zweistufigen Value-Engineering-Verfahrens wurde zunächst die Gesamtkonzeption und im Anschluss die einzelnen Teilprojekte noch einmal systematisch auf den Prüfstand gestellt und mögliche Optimierungs- und Kostensenkungspotenziale identifiziert.
Angeschlossene Einwohner: 270.000 EW
Trockenwetterabfluss: 1 m³/s
Maximalabfluss: 30 m³/s
Förderleistung Pumpwerk: 7 m³/s
Förderhöhe ca. 15 m
Hamburg Wasser, Hamburg, Deutschland
Mischwasserhauptsammler Torgau-West, Deutschland
Für das Kanalnetz Torgau-West bestand die Aufgabe, auf der Grundlage des Generalentwässerungsplanes die Mischwasserbehandlung auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.
Die wesentlichen Aufgaben umfassten den Bau von 3 Stauraumkanälen DN 2.200 mit untenliegender Entlastung, die Auswechslung der gesamten Kanalisation im Bereich des "Schwarzen Grabens" (Gewässer 1. Ordnung) sowie die direkte Zuführung der Schmutzwässer aus Trenngebieten zur Kläranlage Torgau mittels einer Abwasserpumpstation inklusive Abwasserdruckleitung.
Druckstoßberechnung für die ADL
Ingenieurbauwerke Lph. 1- 9
Tragwerksplanung Lph. 1-6
2.060 m Kanalrohr von Ei 700/1.050 bis DN 2.200 (Sb mit PE-HD-Auskleidung)
Abwasserpumpwerk und 2.500 m Abwasserdruckrohrleitung PE-HD 250 x 22,7 mm
Querung von Gleisanlagen mittels gesteuertem Schildvortriebsverfahren und Vortriebsrohr DN 1.600
3 Mischwasserentlastungsbauwerke
Zweckverband zur Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung Torgau-Westelbien, Deutschland
Wasserrechtsverfahren Oberstufe Häusern - Technischer Planer, Deutschland
Die Konzession für das Pumpspeicherkraftwerk Häusern der Schluchseewerk AG läuft im März 2017 aus. Im Rahmen des Wasserrechtsverfahrens war der technische Zustand der gesamten baulichen und technischen Anlagen darzustellen und Aussagen über deren Lebensdauer zu treffen sowie ggf. der Umbau bzw. die Ertüchtigung von Anlagenbestandteilen zu beantragen.
In einem weiteren Bearbeitungsschritt wirkte Fichtner Water & Transportation an der Erstellung der Antragsunterlagen mit und begleitete das Genehmigungsverfahren bis zum Erhalt der wasserrechtlichen Genehmigung.
Baugrunduntersuchung und Geotechnische Berechnung
Unterstützung beim Genehmigungsverfahren
Mittlere Fallhöhe: 200 m
Stollenlänge: 6,17 km (Schluchsee-Schwarzastollen)
Oberbecken (Schluchsee): Beckenvolumen 108 Mio. m³, Stauziel 930 m+NN, Höhe der Staumauer 63,50 m
Unterbecken (Schwarzabecken): Beckenvolumen 1,3 Mio. m³, Stauziel 723 m+NN, Höhe der Staumauer 43,00 m
Schluchseewerk AG, Laufenburg, Deutschland
Verkehrs- und Mobilitätsplan Rheinfelden, Deutschland
Für die große Kreisstadt Rheinfelden (Baden) entwickelte Fichtner Water & Transportation einen Verkehrs- und Mobilitätsplan, der die Richtschnur der verkehrlichen Entwicklung der nächsten Jahre festlegte. Aufbauend auf Bestandsanalysen und –bewertungen wurden nach einer breit angelegten Planungszieldiskussion Maßnahmenpakete für alle Verkehrsteilnehmer sowohl für die Kernstadt als auch für die jeweiligen Ortsteile erarbeitet. Hierbei war ein Arbeitskreis bestehend aus politischen Vertretern und fachlichen Interessensgruppen kontinuierlich mit eingebunden.
Datenerhebung und Bestandsaufnahme MIV, ÖPNV, Fußgänger, Radfahrer
Stadt Rheinfelden (Baden), Deutschland
Simulation Autobahnanschlussstelle Rust, Deutschland
Die vorhandene Autobahnanschlussstelle „Rust“ an der BAB A 5 war seit einigen Jahren insbesondere in den Spitzenzeiten des Freizeitparks „Europapark“ überlastet. Hieraus resultierten lange Rückstaus auf die durchgehende Hauptfahrbahn der A 5 verbunden mit erhöhten Unfallzahlen.
Für einen Ausbauentwurf der Anschlussstelle überprüfte Fichtner Water & Transportation mit einem mikroskopischen Simulationsmodell die leistungsfähige Verkehrsabwicklung. Im Ergebnis konnte die Leistungsfähigkeit nachgewiesen und weitere Hinweise zur Optimierung des Verkehrsablaufs abgeleitet werden.
Mobilitätskonzept für das Stadtquartier 'Garden Campus Vaihingen', Stuttgart, Deutschland
Das durch die GERCH Development GmbH erworbene ehemalige IBM-Gelände mit den denkmalgeschützten Gebäuden von Egon Eiermann in Stuttgart-Vaihingen sollte innerhalb des Entwicklungskonzeptes unter dem Label Garden Campus Vaihingen entwickelt werden. Bei der Planung für die zukünftige Wohn- und Büronutzung stellte das Mobilitätskonzept einen wesentlichen Aspekt dar. Durch innovative Ansätze sollte eine Verlagerung vom klassischen, Kfz-geprägten Verkehr hin zu neuer Mobilität (E-Mobility), Sharingmöglichkeiten sowie innovativen urbanen Personentransport-möglichkeiten (z. B. Seilbahn) erfolgen.
Arealgröße: 19,5 ha
GERCH Development GmbH, Düsseldorf, Deutschland
Variantenvergleich zur Erschließung eines neuen Stadtteils in Freiburg, Deutschland
Zur Deckung des aktuellen und künftigen Bedarfs an Wohnraum in Freiburg plante die Stadtverwaltung die Ausweisung eines neuen Stadtteils. Aufbauend auf einem Mobilitätskonzept wurde von Fichtner Water & Transportation die hierfür erforderliche Verkehrsinfrastruktur (IV, ÖV, Rad) in verschiedenen Varianten entwickelt und bewertet. Darüber hinaus musste die Infrastruktur zur Ver- und Entsorgung des neuen Stadtteils inkl. der erforderlichen Leitungsverlegung abgeleitet werden. Die gebündelten Ergebnisse fanden inklusive der Kosten- und Finanzierungsübersicht Eingang in einen städtebaulichen Wettbewerb.
Stadtteil mit 5.000 Wohneinheiten für 11.500 Einwohner
Stadt Freiburg, Projektgruppe Dietenbach, Freiburg, Deutschland
Ausbau der L 125 zwischen Kirchhofen und Schallstadt-Wolfenweiler, Deutschland
Fichtner Water & Transportation plante den Ausbau der Landesstraße L 125 südlich von Freiburg. Im Rahmen eines Variantenvergleichs wurden mehrere Varianten untersucht und fachtechnisch bewertet. Letztlich konnte die Variante mit Tieflage planfestgestellt und gebaut werden. Mithilfe der Gradientenabsenkung und ergänzenden aktiven Lärmschutzmaßnahmen, wie LS-Wänden aus Holz und LS-Wällen, konnte ein weitreichender Schallschutz hergestellt werden. Zudem wurden in diesem Bereich konstruktive Böschungssicherungsmaßnahmen in Form von Bohrpfahlwänden und Stützwänden vorgesehen. Eine neue Brücke für Fußgänger- und Radverkehr wurde an dieser Stelle realisiert. Die Verknüpfung mit dem übergeordneten Straßennetz erfolgte an 2 neuen Kreisverkehrsplätzen.
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 2-6)
Länge Ausbaustrecke: 3,12 km
Ausbauquerschnitt: RQ 9,5
2 Kreisverkehrsplätze: R = 35 m
1 Brückenbauwerk
570 m Lärmschutzwand Holz H = 1,75 - 3,00 m
520 m Lärmschutzwall H = 1,50 - 2,50 m
600 m Bohrpfahlwand/Winkelstützwand
Tank- und Rastanlage Rötenbach an der B 31, Deutschland
Aufgrund der Zunahme des Schwerverkehrs auf der B 31 Freiburg - Donaueschingen sollen entlang der Bundesstraße weitere Lkw-Stellplätze auf einer Rastanlage mit Tankstelle und Gastronomiebetrieben entstehen. Fichtner Water & Transportation erbrachte dazu die Verkehrsanlagen- und Entwässerungsplanung. Die Fahrgassen und Lkw-Stellplätze sollen größtenteils in Betonbauweise realisiert werden. Des Weiteren wurde eine Trennkanalisation zur Entwässerung der Verkehrsanlagen geplant, in die auch die Tankstelle und das Gewerbegebiet einleiten. Für die Niederschlagsabflüsse war eine Behandlungsanlage für stark belastete Flächen in Form eines Retentionsbodenfilters zu planen. Weiterhin übernahmen wir auch die Planung des für die Tank- und Rastanlage gemeinsamen Leitungsgrabens für die Trinkwasser- und Gasversorgungsleitung sowie für die Telekommunikationskabel.
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 1-4)
Ingenieurbauwerke § 43 HOAI (Ph. 1-4)
Anlagengröße gesamt: ca. 25.000 m²
Lkw-Stellplätze: 40 + 1 Großraum-/ Schwerlasttransport-Stellplatz
Rastanlage: Betonbauweise (ca. 9.500 m²)
Zu- und Abfahrten: Asphaltbauweise (ca. 6.500 m²)
Schmutzwasserkanäle (DN 250): ca. 250 m
Regenwasserkanäle (DN 500): ca. 750 m
Anschlussstelle Pulverdingen an der B 10, Deutschland
Die versetzt zueinander liegenden plangleichen Knotenpunkte der L 1136 und der L 1138 an der B 10 bei Pulverdingen sollen zur Erhöhung der verkehrlichen Leistungsfähigkeit und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu einem teilplanfreien Knotenpunkt zusammengelegt werden. Dabei wurde im Rahmen der Planung über eine Abschnittslänge von rund 2 km ein zweibahniger Ausbau der B 10 als autobahnähnliche Bundesstraße berücksichtigt. Im Vorfeld der Objektplanung wurde auf Grundlage von Videoverkehrszählungen eine Verkehrsuntersuchung erstellt.
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 1-3)
Abschnittslängen: B 10 (zweibahnig): 2.250 m, Landesstraßen: 1.735 m, Gemeindeverbindungsstraßen: 785 m
Rampenlängen: ca. 1.600 m
Entwurfsklasse B 10: EKA 2 (zweibahnig RQ 28)
Entwurfsklasse Landesstraßen: EKL 3
Entwurfsklasse Anschluss Pulverdingen: EKL 4
Brückenbauwerk: 1
Regierungspräsidium Stuttgart, Deutschland
Hochrheinautobahn A 98, Deutschland
Die Hochrheinautobahn A 98 soll abschnittsweise ausgebaut werden und in der Endausbaustufe die A 5 bei Weil am Rhein mit dem Bodenseeraum verbinden. Im Rahmen dieses Vorhabens wurden von Fichtner Water & Transportation bereits zahlreiche Planungsleistungen erbracht. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens des Abschnitts A 98.5 (Rheinfelden-Karsau bis Wehr) wird der Planungsprozess als externer Projektkoordinator begleitet. Im topografisch anspruchsvollen und ökologisch sensiblen Abschnitt 6 (Wehr - Bad Säckingen) wurde ein Variantenvergleich durchgeführt. Des Weiteren bestehen in Weil am Rhein Überlegungen zur Erweiterung der gewerblichen Nutzungen im Rheinhafen. Im Rahmen einer technischen Machbarkeitsstudie wurden Möglichkeiten untersucht, das bestehende Autobahndreieck Weil am Rhein (A 5/A 98) zu einem vollwertigen Autobahnkreuz zu erweitern, um die dadurch entstehenden verkehrlichen Veränderungen leistungsfähig abwickeln zu können.
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 2)
Streckenlänge: 6,9 bis 7,3 km - je nach Variante
Tunnellänge: 1,2 bis 5,4 km
Talbrücken: 3 (Länge ca. 1,2 km)
Knotenpunktform: Planfreies Kleeblatt
Rampenlängen: ca. 2.100 m
Regierungspräsidium Freiburg, Stadt Weil am Rhein, Deutschland
Stadtbahn Vauban in Freiburg, Deutschland
Für den Freiburger Stadtteil Vauban plante Fichtner Water & Transportation den Anschluss an das Stadtbahnnetz. Mit einem Einzugsbereich von etwa 15.000 Einwohnern und rund 6.000 Arbeitsplätzen verfolgte diese Neubaumaßnahme das Ziel der Freiburger Verkehrspolitik zur Förderung des schienengebundenen Personennahverkehrs. Die Neubaustrecke wurde weitgehend zweigleisig mit besonderem Bahnkörper geplant. Die Baulänge betrug rund 2,6 km. Insgesamt wurden 5 Haltestellen angelegt. Die Durchführung des Projektes erfolgte in einer Arbeitsgemeinschaft.
Neue Stadtbahnlinie auf besonderem Bahnkörper - Gesamtstrecke 2,6 km
5 neue Haltestellen, ca. 10 umgebaute Einmündungen und Kreuzungen
Stadt Freiburg, und Freiburger Verkehrs AG, Deutschland
Neubau der Stadtbahn Freiburg-Haslach, Deutschland
Im Zuge der Erweiterung des Stadtbahnnetzes in Freiburg wurden die südwestlich gelegenen Stadtteile Haslach und Weingarten an das vorhandene Schienennetz angebunden. Hiermit konnten etwa 21.000 Einwohner und 7.200 Arbeitsplätze zusätzlich an das Stadtbahnnetz angeschlossen werden. Fichtner Water & Transportation plante in einer Arbeitsgemeinschaft die Neubaustrecke, die durchgängig zweigleisig mit besonderem Bahnkörper realisiert wurde. Die Baulänge betrug rund 3,8 km. Auf dem gesamten Streckenabschnitt wurden 7 neue Haltestellen angelegt sowie 2 bestehende Haltestellen erweitert.
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 2-5)
Neue Stadtbahnlinie auf besonderem Bahnkörper - Gesamtstrecke 3,8 km
7 neue Haltestellen
2 erweiterte Haltestellen
17 umgebaute Einmündungen und Kreuzungen
Stadt Freiburg und Freiburger Verkehrs AG, Deutschland
Luftmessstelle Schwarzwaldstraße, Freiburg, Deutschland
An der Luftmessstelle Schwarzwaldstraße (B 31) in Freiburg werden die Immissionsgrenzwerte der 39. BImSchV für Stickstoffdioxid (NO2) überschritten. Für die Fortschreibung des Luftreinhalteplans wurde Fichtner Water & Transportaion beauftragt, lufthygienische Grundlagen zusammenzustellen und Maßnahmenoptionen aufzuzeigen. Hierzu gehörte zunächst eine Analyse der Einflüsse auf die Stickstoffdioxid-Konzentrationen. Hiermit wurden Abhängigkeiten von Verkehrsbelastungen und -zusammensetzung, Meteorologie, baulichen Strukturen, Bewuchs, Hintergrundbelastung etc. hergestellt. Zudem wurde ein Abgleich mit den Ergebnissen an anderen Messstellen vorgenommen. Aus den Ergebnissen wurden Optionen zur Minderung der Stickstoffdioxid-Konzentrationen abgeleitet.
Luftschadstoffuntersuchung
Schalltechnische Untersuchung Auguste Victoria 3/7 in Marl, Deutschland
Ein ehemaliger Bergwerksstandort sollte durch neue Nutzungen revitalisiert werden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde Fichtner Water & Transportation mit einer Untersuchung der Lärmsituation beauftragt. Dabei waren die Möglichkeiten zur Ausweisung neuer Gewerbe- und Industrieflächen unter Berücksichtigung der Geräusche eines direkt angrenzenden Chemieparks zu bewerten. Daneben wurden Verkehrslärmeinwirkungen (Straße, Schiene, Binnenschiff) auf das Plangebiet und die Änderung der Lärmsituation für die Nachbarschaft betrachtet. Im Ergebnis wurde ein Lärmschutzkonzept entwickelt, das u. a. eine Geräuschkontingentierung nach DIN 45691, aktive und passive Schutzmaßnahmen umfasst.
Konvertierungsfläche 90 ha
Untersuchungsraum ca. 12 km²
Geräuschkontingentierung nach DIN 45691 für 26 Teilflächen
Stadt Marl, Deutschland
Lärmaktionspläne Stufe 2, Süddeutschland
Nach den Anforderungen der Umgebungslärmrichtlinie waren Hauptverkehrsstraßen und Haupteisenbahnstrecken hinsichtlich ihrer Lärmeinwirkungen zu kartieren. Bei der Aufstellung der Lärmaktionspläne hat Fichtner Water & Transportation die hierfür zuständigen Kommunen beraten. Zu den Leistungen gehörten eine individuell angepasste Lärmkartierung und Betroffenheitsanalyse, die Identifizierung von Lärmschwerpunkten und in Abstimmung mit den Kommunen die Erstellung eines Maßnahmenkonzeptes. Neben der schalltechnischen Bearbeitung bestanden wesentliche Beratungsleistungen in der Ergebnispräsentation in Gremien und öffentlichen Veranstaltungen sowie in der Verfahrensbegleitung beispielsweise zur Einbindung der Öffentlichkeit und der Abstimmung mit externen Stellen.
Auftraggeber (auszugsweise):
Diverse Städte und Gemeinden, Deutschland
Schalltechnische Untersuchung Hoepfner-Areal in Karlsruhe, Deutschland
In der Karlsruher Oststadt sollte ein zuvor nur teilweise genutzter Bereich einer neuen Nutzung (Wohnen, Gewerbe) zugeführt werden. Für die Aufstellung eines Bebauungsplans wurde Fichtner Water & Transportation beauftragt, die schalltechnische Untersuchung durchzuführen. Dabei waren mögliche Lärmkonflikte zwischen den bestehenden und geplanten Nutzungen zu untersuchen. Dazu wurden die Verkehrs- und Gewerbelärmsituation betrachtet und nach den Kriterien der DIN 18005 - Schallschutz im Städtebau sowie der TA Lärm bewertet. Zu den Leistungen gehörte eine umfassende messtechnische Aufnahme gewerblicher Anlagen. Aus den Ergebnissen der schalltechnischen Modellberechnungen wurden ein Lärmschutzkonzept (aktive, passive und technische Maßnahmen) entwickelt und Empfehlungen zur planungsrechtlichen Regelung abgeleitet.
Plangebietsgröße: 3,6 ha
Hoepfner Bräu Verwaltungs-GmbH & Co. KG / Stadt Karlsruhe, Deutschland
Lärm- und Luftschadstoffbelastung Basler Straße in Freiburg , Deutschland
An der Basler Straße in Freiburg war der Bau eines Wohn- und Geschäftshauses geplant. Für die Änderung des diesbezüglichen Bebauungsplanes wurde Fichtner Water & Transportation beauftragt, eine Untersuchung der Lärm- und Luftschadstoffbelastungen vorzunehmen. Hinsichtlich der Lärmsituation waren insbesondere Lärmkonflikte mit benachbarter Wohnbebauung aus den geplanten gewerblichen Nutzungen zu vermeiden. Hierbei waren die Lärmvorbelastungen aus verschiedenen angrenzenden gewerblichen Anlagen (Einzelhandel, Gastronomie) zu berücksichtigen. Daneben wurden anhand des Modells MISKAMTM die Konzentrationen der relevanten Luftschadstoffe (NO2, PM10) ermittelt. Dabei wurden Emissionen der Basler Straße sowie aus der Abluft der Tiefgarage berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte anhand der Immissionsgrenzwerte der 39. BImSchV.
Gewerbe- und Verkehrslärm mit Schallausbreitungssoftware SoundPLANTM
Luftschadstoffkonzentrationen mit Ausbreitungssoftware MISKAMTM
Freyler Industriebau GmbH, Freiburg, Deutschland
Erschließungsplanung Baugebiet "Jägeracker" in Emmendingen, Deutschland
In Emmendingen sollte ein neues Wohngebiet entwickelt werden. Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans "Jägeracker" wurde Fichtner Water & Transportation mit der Erschließungsplanung beauftragt. Hierzu gehörten Studien zur verkehrlichen Erschließung und der Lärmsituation sowie Planungsleistungen zu Verkehrsanlagen und zur Entwässerung des Gebiets einschließlich Vermessungsleistungen. Die verkehrliche Anbindung des Gebiets wurde basierend auf Erhebungen geprüft und Anpassungen der Verkehrsinfrastruktur empfohlen. Aus der Lärmuntersuchung wurde ein Lärmschutzkonzept abgeleitet. Die Ergebnisse der Entwässerungsstudie waren Grundlage für die wasserrechtliche Genehmigung.
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 2-9)
Ingenieurbauwerke § 43 HOAI (Ph. 2-9)
Fläche des Baugebiets: 3,5 ha
200 neue Wohneinheiten
2 neue Kreisverkehre
Eingriff in Landesstraße über 300 m
250 m Neubau Erschließungsstraße
Gewo GmbH / Stuckert Wohnbau AG GbR Emmendingen Jägeracker, Deutschland
Erschließung Cité in Baden-Baden, Deutschland
Aufgrund des Abzugs der französischen Streitkräfte 1996 aus der Cité und der Kaserne Maréchal de Lattre de Tassigny wurde in Baden-Baden ein Areal zur Nutzung frei. Das Gebiet wurde langfristig für die Funktionen Wohnen, Dienstleistungen und Gewerbe erschlossen. Für die zukünftigen Nutzungen wurde ein umfassendes Verkehrskonzept entwickelt. Während die Hauptverkehrsachsen beibehalten wurden, sah die Planung eine Umgestaltung des inneren Straßenerschließungsnetzes sowie die Anbindung des Stadtteils an die Bundesstraße B 500 vor. Des Weiteren wurde ein neues Gesamtnetz zur Regenwasserableitung geplant, welches die Ableitung der Niederschläge aus dem ausgedehnten Außengebiet in Hanglage integriert. Die vorhandene Mischwasserkanalisation wurde saniert.
Ingenieurbauwerke § 43 HOAI (Ph. 1-9)
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 1-9)
Tragwerksplanung § 51 HOAI (Ph. 1-6)
Boden- und Flächenmanagement
Gesamteinzugsgebiet: ca. 52 ha
Regenwasserkanäle: ca. 7.600 m
Schmutzwasserkanäle (Sanierung und Neubau): ca. 5.000 m
Rohrvortrieb DN 700: 40 m
Neuer Knotenpunkt an die B 500 als Kreisverkehrsplatz (Turbinenkreisel) Ø 65 m
Kreisverkehrsplatz zur weiteren Erschließung Ø 30 m
Fuß- und Radwegebrücke über die B 500
Lärmschutzanlage: 700 m
Stadt Baden-Baden, GSE mbH, Baden-Baden, Deutschland
Erschließungsgebiet "Seitenpfaden" in Offenburg, Deutschland
Die Stadtbau Offenburg GmbH plante die Erschließung des Neubaugebiets Seitenpfaden mit rund 450 Wohneinheiten, die am östlichen Stadtrand von Offenburg entstehen sollen. Ein Schwerpunkt bei der Erschließungsplanung lag in der Berücksichtigung des Hochwasserschutzes. Das durch das geplante Baugebiet fließende Riesbächle wurde im Zuge der Maßnahme in ein neues Bachbett verlegt. Fichtner Water & Transportation erstellte die Planung für die innere und äußere verkehrliche Erschließung, die Regen- und Schmutzwasser-Entwässerung sowie für ein Hochwasserrückhaltebecken und eine Regenrückhalteanlage.
Freianlagen § 39 HOAI (Ph. 1-9)
Verkehrsanlagen § 47 HOAI (Ph. 1-3 und 5-9)
Technische Ausrüstung § 55 HOAI (Ph. 1-9)
Gebietsgröße: 13 ha
Regenwasserentwässerung mit 3.730 m Pflastermulde
ca. 750 m RW-Kanäle DN 300 - DN 600
Anpassung des bestehenden Regenwasser-Kanalnetzes zur Ableitung der zusätzlichen Regenwassermengen, Länge ca. 350 m, DN 600 - DN 800
ca. 1.500 m Schmutzwasserkanäle, DN 250
Hochwasserrückhaltebecken in Erdbauweise, V = 6.200 m³
Regenrückhalteanlage in Erdbauweise, V = 3.150 m³
Verkehrsanlagen, Straßen- und Wegelänge ca. 3,1 km
Stadtbau Offenburg GmbH
Erschließung Baugebiet Haid-Süd, Freiburg, Deutschland
Das bestehende Gewerbegebiet Haid der Stadt Freiburg wird durch eine geplante Erschließung nach Süden erweitert. Die Erweiterungsfläche Haid-Süd schließt dabei an die Verbindungsrampe zwischen B 3 und B 31 an. Für die Verknüpfung der Verbindungsrampe mit der B 31 erfolgte im Rahmen eines Variantenvergleichs die Festlegung zur Realisierung eines Kreisverkehrsplatzes als teilplangleichen Knotenpunkt. Die Versickerung des Oberflächenwassers wird mithilfe zweier Versickerungsanlagen mit Vorbehandlung durch Lamellenklärer sowie Versickerungsmulden erreicht.
Gebietsgröße: ca. 17 ha
ca. 9.000 m² Fahrbahnfläche
ca. 4.000 m² Radwege
680 m RW-Kanal DN 300-500 SB
550 m SW-Kanal da 335 PE
750 m Trinkwasserleitung
LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH, Stadt Freiburg, Deutschland
Westkaje Kaiserhafen III, Bremerhaven, Deutschland
Zur Weiterentwicklung des Hafenareals Kaiserhafen III und Anpassung der Kajenkonstruktion an moderne Schiffsabmessungen wurde die Sanierung der Westkaje des Kaiserhafens III geplant. Da nach der Sanierung die bisherige Nutzung als Anlegestelle für die Unterhaltungsbaggerei nicht mehr wie bisher möglich war, war außerdem auch der Neubau von Ersatzliegeplätzen in Form einer Steganlage erforderlich.
Maßgebliche Teilleistungen Ingenieurbauwerke § 43 HOAI (Ph. 3-6)
Tragwerksplanung § 51 HOAI (Ph.3)
Kajenlänge 440 m,
5.400 to Stahl rückverankerte gemischte Spundwand
Länge Kranbahn: 440 m
Ortbetonrammpfähle: 179 Stück, bis 28,20 m Länge
Geländesprung ca. 12,50 m
Abtragsvolumen: 59.000 m³
Abbruchvolumuen Kaje: 5.500 m³
Holzpfähle ziehen: 2.150 Stück, Länge ca. 18 m
120 m Steglänge als auf Stahlpfählen gegründetes Rahmentragwerk
bremenports GmbH & Co. KG, Bremerhaven, Deutschland
Inselhafen Prerow, Deutschland
Das Land Mecklenburg Vorpommern plant als Ersatz für den Nothafen Darßer Ort die Errichtung des Inselhafens Prerow. Der Hafen soll in Verlängerung der vorhandenen Seebrücke liegen. Bei der Konzeptionierung ist einerseits die Wassertiefe zur sicheren Ein- und Ausfahrt des Seenotrettungskreuzers zu gewährleisten und andererseits sicherzustellen, dass die morphologisch dynamische Sandküste durch den Inselhafen nicht negativ beeinflusst wird. Der Hafen wird mit Schüttstein-Wellenbrechern ausgebildet. Bei der Verlängerung der Seebrücke ist gleichzeitig eine touristische Aufwertung der Brücke sowie die Schaffung eines Liegeplatzes für ein Fahrgastschiff vorgesehen.
Gebäude und Innenräume § 34 HOAI (Ph. 1-9)
Landschaftspflegerischer Begleitplan § 26 HOAI
Hafenabmessungen: etwa 125 m x 90 m in einer Entfernung von rd. 450 m zur Uferlinie
Verlängerung der vorhandenen Seebrücke um etwa 140 m
Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg, Rostock, Deutschland
Ersatzneubau Wehr Beihingen am Neckar, Deutschland
Das Wehr Beihingen wurde im Zusammenhang mit dem Bau des Kraftwerkskanals und des Kraftwerkes Pleidelsheim in den Jahren 1913 bis 1915 errichtet. Es liegt bei Neckar-km 154,340, ca. 100 m flussabwärts vom Abzweig des Seitenkanals Pleidelsheim. Aufgrund der langen Nutzungsdauer der Wehranlage waren verschiedene bauliche Mängel an den massiv- und stahlwasserbaulichen Anlagenteilen festzustellen. Die vollständige Neuplanung der gesamten Wehranlage, des Fischaufstieges und des Fischabstieges sowie der Wasserkraftanlage erfolgte in der gemeinsamen Bearbeitung in einer Ingenieurgemeinschaft.
Tragwerksplanung § 51 HOAI (Ph. 1-3)
Technische Ausrüstung § 55 HOAI (Ph. 1-4)
Gesamtbreite der Wehranlage: ca. 90 m
Wehrfeldbreiten: 3 Wehrfelder à ca. 25 m
Verschlusshöhe: ca. 4,60 m
Verschlussorgan: wassergefülltes Schlauchwehr
Bemessungsabfluss: HQ100 1.550 m³/s
Fischaufstiegsanlage als Schlitzpass mit einer Länge von ca. 185 m
Ausbauwassermenge WKA: 20 m³/s
Amt für Neckarausbau, Heidelberg, Deutschland
Süwag Grüne Energien und Wasser GmbH, Deutschland
Hochwassergefahren- und -risikokarten in den Städten Köln und Bonn, Deutschland
Im Auftrag der Bezirksregierung Köln wurden ca. 200 km Gewässer durch Strömungsmodelle (1D und 2D) hydraulisch betrachtet und teilweise die hydrologischen Grundlagen durch NA-Modelle neu erhoben. Anschließend wurden für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQExtrem die Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten gemäß EG-HWRM-RL erstellt. Diese weisen das Gefährdungspotenzial der einzelnen Lastfälle in Karten aus. Daraus abgeleitet wurden die Festsetzungskarten, welche rechtliche Wirksamkeit gemäß Wasserhaushaltsgesetz erhalten.
Vermessungsleistung
Hydraulische Berechnungen 1D und 2D
Gesamtlänge der untersuchten Gewässerabschnitte: ca. 200 km
Bezirksregierung Köln, Deutschland
Wasserbauprojekte "Das neue Emschertal", Deutschland
In dem Großprojekt „Das neue Emschertal“ mit einem Gesamtbudget von ca. 4,5 Mrd. € wurden die geplanten Maßnahmen von einem unabhängigen Expertenteam hinsichtlich der Einhaltung von Budget und Zeitplan überprüft. Eine Vorschau bis zum Abschluss des Großprojektes wurde erstellt. In einem Value-Engineering-Verfahren wurden weitere Einsparpotenziale und Kostensenkungspotenziale in den laufenden und gestaltbaren Projekten erarbeitet, um die Budgetüberschreitung auf max. 5% des Gesamtbudgets zu beschränken.
Detaillierter Value-Engineering-Ansatz für TOP-Projekte und übergreifende Einsparpotenziale (Querschnittsthemen)
Value-Engineering-Verfahren für folgende Maßnahmen:
Pumpwerk Oberhausen
Abwasserkanal Schwarzbach-System
Abwasserkanal Holzbach-System
Abwasserkanal Berne-System
Emscher, Bau der Regenwasserbehandlungsanlagen von km 26,9 bis km 32,3 in Herne und Gelsenkirchen
Emscher, Bau der Regenwasserbehandlungsanlagen von km 13,5 bis km 15,3 in Oberhausen
Ökologischer Schwerpunkt Holtener Bruch
Emschergenossenschaft Essen, Deutschland
Stauzielerhöhung für Wasserkraftwerke an Donau und Isar, Deutschland
Die Uniper Kraftwerke GmbH (ehemals E.ON Kraftwerke GmbH) beabsichtigt, den Stromertrag aus Wasserkraft zu erhöhen. Hierzu sind Stauzielerhöhungen durchzuführen. Zum Leistungsumfang gehört die Erstellung der Genehmigungsunterlagen zur Anhebung der Stauziele von fünf Wasserkraftanlagen an Donau und Isar. Im Zuge dessen werden die Investitionskosten zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ermittelt und die Auswirkungen der bis zu 50 cm hohen Stauzielerhöhungen auf die Grundwasserstände benannt.
Ingenieuwerbauwerke § 43 HOAI (Ph. 1-4)
Stauraumlänge von 8 bis 28 km
Stauzielerhöhung von 25 bis 50 cm
Zugsegmente mit Fischbauchklappen (lichte Weite 15 bis 24 m)
Uniper Kraftwerke GmbH, Landshut, Deutschland
Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals Flemhuder See, Deutschland
Zur Erleichterung des Schiffsverkehrs sollte die Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals auf einer Länge von 20 km zwischen Weiche Königsförde und Weiche Schwartenbek verbreitert werden. Es waren im Spülfeldkomplex Flemhuder See eine Baustelleneinrichtungs- und Baustellenlogistikfläche als vorbereitende Maßnahme für eine landseitige Anbindung einer 1,5 km langen Zufahrtstraße einschließlich Entwässerungseinrichtung sowie Ver- und Entsorgungsleitungen bis zum Baustellenanleger herzustellen.
Vertrags- und Nachtragsmanagement (BOL)
Baufeldfreimachung 25 ha (Rodungsarbeiten, Oberbodenabtrag, Bodenabtrag und Bodenaustausch, Verdichtung)
Herstellung einer 1,5 km langen Straße (Breite 8,0 m) inkl. Entwässerungseinrichtungen und 3 Koaleszenzabscheidern
Herstellen einer Baustelleneinrichtungs- und Baustellenlogistikfläche inkl. LKW-Waage und 2 Koaleszenzabscheidern
Rückbau vorhandener Anleger (60 m, rückverankerte Spundwand, Kampfmittelverdacht)
Neubau Baustellenanleger (200 m, rückverankerte Spundwand)
Planungsgruppe für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals (NOK), Kiel, Deutschland
Ökologisches Potenzial der Glinder Au, Deutschland
Das ökologische Potenzial der Glinder Au war gemäß Wasserrahmenrichtlinie anzuheben. Auf einer Teillänge von ca. einem Kilometer waren im Zuge einer Machbarkeitsstudie Varianten der Umgestaltung des Bachlaufs und der Umgehung eines Mühlenstaus mit Wasserkraftanlage zu entwickeln. Die Fischdurchgängigkeit war hierbei zu gewährleisten.
Biologisches Konzept zur Gewässerökologie
Vermessung (planungs- und baubegleitend)
Anhebung des ökologischen Potenzials auf 1 km Länge
Freie und Hansestadt Hamburg, Deutschland
LNG Terminal Bahria Foundation, Pakistan
Aufgrund der Knappheit von Flüssiggas und alternativen Stromquellen in der Region Karachi, plante die Bahria Foundation ein neues LNG Terminal zu errichten. Das Projekt beinhaltete die Auslegung des gesamten LNG-Import-Terminals, welches in etwa 5 km Entfernung zur Küstenlinie errichtet werden sollte. Hierfür wurden im Zuge einer technisch-ökonomischen Machbarkeitsstudie sowohl technische als auch wirtschaftliche Aspekte dieses Flüssiggas-Import-Projektes mit Hilfe einer schwimmenden Regasifizierungs- und Speichereinheit (Floating Storing and Regasification Unit - FSRU) betrachtet.
Aufgrund der gegebenen Seegangsbedingungen war ein Wellenbrecher bei 16 m Wassertiefe zu planen.
RFP-FEED-Documents
Flüssiggas Terminal als aufgeständerte Pierplatte bei einer Wassertiefe von bis zu 16 m
Anlege- und Vertäuungsvorrichtungen für eine FSRU (170.000 m³) mit einer Gesamtlänge von 294 m und Vmax-LNG-Tanker
Wellenhöhe von 10 m für die Wellenbrecherbemessung
Gesamtlänge des Wellenbrechers 1.500 m, Volumen von 1,4 Mio. m³
Decksteinelemente 40 t (Betonformsteine)
Deichrückverlegung und Deichsicherung an der Elz bei Riegel, Deutschland
In Zusammenhang mit der Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe-Basel beabsichtigt die DB ProjektBau GmbH in Kooperation mit dem Regierungspräsidium Freiburg Ausgleichmaßnahmen an Gewässern 1. Ordnung durchzuführen. Mit der Strukturverbesserung und der Deichrückverlegung an der Elz bei Riegel wird angestrebt, das naturferne künstliche Doppeltrapezprofil der Elz auf ca. 1,4 km Länge aufzulösen und zugleich südlich angrenzende Auwaldreste einzubinden.
Deichsicherung auf ca. 2,1 km
Deichneubau: ca. 1,2 km
Naturnaher Gewässerbau auf 1.400 m
Gewässerverlegungen auf ca. 1.100 m
Bodenbewegungen: ca. 180.000 m³
Deichrückverlegungsfläche: ca. 15 ha
Neubau Durchlassbauwerk einschl. Schützanlage und Brückenbauwerk
Jamuna River Bank Improvement Program (Brahmaputra), Bangladesh
The main objective of the manifold consulting services was to support the Government of Bangladesh’s Water Development Board (BWDB) in the preparation and implementation of the River Bank Improvement Program (RBIP) on the Jamuna River.
Tender documents and tender action
Assistance in contract award, economic/financial study, socio-economic study
Topographic survey (during design/construction), subsoil investigation
River sections (right bank): Simla - Shaharabari (26 km) and Shaharabari - Hasnapara (24 km)
River bank protection: 20 km
Dam and road construction: 50 km
Construction of weirs, culverts and fish passes
Design flow: 110,000 m³/s; 4.5 m/s
Bangladesh Water Development Board (BWDB), Dhaka, Bangladesch
Erweiterung Wasserwerk Tettau, Deutschland
Das Wasserwerk Tettau musste erweitert werden, um auch zukünftig die Versorgungssicherheit in dem Einzugsgebiet sicherzustellen, die durch den Entfall externer Quellen nicht mehr sicher gegeben war.
Neben dem bestehenden Werk wurde ein neues Wasserwerk mit einer Kapazität von 15.000 m³/d geplant, welches das Rohwasser über die Verfahrensschritte Entsäuerung, Flockung, Sedimentation und Filtration zu Trinkwasser aufbereitet. Für den anfallenden Schlamm aus der Filterrückspülung und der Sedimentation wurde eine eigene Behandlungsstufe vorgesehen.
Ingenieurbauwerke Lph. 2-8 HOAI § 43
Technische Ausrüstung, Verfahrens- und Prozesstechnik Lph. 2-8 HOAI § 55
Technische Ausrüstung, EMSR Lph. 2-8 HOAI § 55
Tragwerksplanung Lph. 2-6 HOAI § 51
Nennkapazität Qd = 15.000 m³/d, bzw. Qh = 625 m³/h
maximale Menge Qmax = 1.000 m³/h
WAL Wasserverband Lausitz, Senftenberg, Deutschland
Tiefwasserliegeplätze Finkenwerder, Deutschland
Zur Sicherstellung eines reibungslosen Hafenbetriebes ist es erforderlich, dass vor der Einfahrt in den Hamburger Hafen Wartepositionen für einlaufende Schiffe in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen. Dafür sollte der vorhandene Dalbenliegeplatz vor Hamburg-Finkenwerder um zwei weitere Tiefwasserliegeplätze erweitert werden und es war erforderlich, zehn Großdalben zum Vertäuen der Schiffe herzustellen. Grundlage für dieses Bauvorhaben ist eine Erkundung des anstehenden Baugrundes und die Ableitung eines Baugrundgutachtens als Bemessungsgrundlage für das Vorhaben. Fichtner Water & Transportation wurde mit der Begleitung der Bohrarbeiten und der Erstellung des Baugrundgutachtens beauftragt.
Baugrundbeurteilung und Erstellung des geotechnischen Berichtes für die Errichtung von Großdalben für einen Tiefwasserliegeplatz in der Elbe
Mitwirkung bei der Planung und Ausschreibung des Baugrundaufschlussprogramms
Begleitung von 16 bis ca. 30 m tiefen Wasserbohrungen
Durchgehende Bohrüberwachung im Schichtbetrieb
Grundlagenermittlung für die Dalbenbemessung nach dem p-y-Verfahren
Zwei Tiefwasserliegeplätze in der Elbe / Hamburger Hafen (Elbe-Kilometer 631,0 und 632,5) mit 10 Großdalben, evtl. mit Ankerpfählen ausgesteift
16 bis zu 30 m tiefe Wasserbohrungen (Trockenbohrungen) inkl. Bohrlochrammsondierungen (BDP) sowie Entnahmen von ungestörten Proben (UP und PVC-Liner, Güteklassen 1 bis 3, DIN EN ISO 22475-1) mit maximalen Bohrendteufen auf NN - 45 m (Gewässersohlen ca. NN - 12 m bis NN - 20 m)
Hamburg Port Authority AöR, Hamburg, Deutschland
Erweiterung des Windparks Breitendeich im Landkreis Stade, Deutschland
Im Landkreis Stade war der Austausch einer bestehenden Windenergieanlage gegen zwei neuere und effizientere Anlagen mit Nabenhöhen von 123 m vorgesehen. Aufgrund der örtlichen Bodenverhältnisse war eine Tiefgründung auf Pfählen notwendig, wobei das örtliche Grundwasser gespannt unterhalb der Weichböden mit einem Druckniveau bis in etwa in Höhe des vorhandenen Geländes. Die Untergrund- und Wasserverhältnisse machten umfangreiche grundbautechnische Maßnahmen zur Herrichtung und Sicherung der Gründung der WEA sowie zur Erstellung deren Zuwegungen und Bauplätzen notwendig.
Aufschlussprogramm
Baugrundbeurteilung- und Gründungsempfehlung
Umwelttechnische Untersuchungen
Geotechnische Beratungsleistungen
Zwei neue Windenergieanlagen des Typs Senvion SE 3.2M114
EnergieKontor AG, Bremen, Deutschland
Trianel Windpark Borkum, Deutschland
Die Trianel GmbH hatte in einem ersten Bauabschnitt (Bauphase I) mit insgesamt 40 Windenergieanlagen den Trianel Windpark Borkum, 45 km nördlich vor der Insel Borkum gelegen, errichtet.
Direkt angrenzend an den ersten Bauabschnitt werden in einem zweiten Bauabschnitt weitere ca. 30 - 40 Offshore-Windenergieanlagen gebaut.
Wir haben die geotechnischen Fragestellungen bearbeitet, die sich im Zuge einer Änderung der Turbinenstärke, der Gründungsart und damit einhergehend auch einer Änderung des gesamten Park-Layouts und der Anlagenstandorte ergeben haben.
Bewertung des Projektstands in geotechnischer Hinsicht
Vorplanung eines Kolkschutzes
Unabhängige Kontrolle der Rammprognosen
Aufstellen des Programms zur Baugrundhaupterkundung
Überwachung der Baugrunderkundung auf See
Festlegung und Koordination des geotechnischen Laborprogramms
Durchführung eigener geotechnischer Laborversuche
Erstellung des Baugrundhaupterkundungsberichtes und des Baugrund- und Gründungsgutachtens
32 Windenergieanlagen
200 MW Gesamtleistung
25 - 35 m Wassertiefe
25 Jahre Laufzeit
Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG, Aachen, Deutschland
Maritimes Wohnen am Kaufhauskanal in Hamburg, Deutschland
Für den Neubau eines Wohnkomplexes mit Tiefgarage im Bereich einer ehemaligen Gewerbefläche im Hamburger Hafen waren geotechnische und umwelttechnische Fragestellungen zu bearbeiten. Der erste Bauabschnitt wurde während der Vorbereitung und Ausführung der Pfahlgründung sowie während des Bodenaushubs begleitet. Lokal wurden entlang der Böschung zum Kaufhauskanal sehr hohe Schadstoffbelastungen festgestellt, die eine Sanierung dieser Bereiche erforderten.
Baugrundbeurteilung und Gründungsempfehlung
Umwelttechnische Stellungnahme
Baubegleitende geo- und umwelttechnische Beratung
Arbeits- und Sicherheitsplan
Neubau eines Wohnquartiers in zwei Bauabschnitten
Tiefgaragengrundflächen rd. 7.500 m²
Behrendt Wohnungsbau KG (GmbH & Co.), Hamburg, Deutschland
Fremdüberwachung und geotechnische Beratungen für die Schlickdeponien Francop und Feldhofe in Hamburg, Deutschland
Zur Sicherstellung der Leichtigkeit des Schiffsverkehrs ist es im Bereich der Elbe und des Hamburger Hafens erforderlich, ständig ausreichende Wassertiefen vorzuhalten. Hierzu wird permanent der sich ablagernde Schlick ausgebaggert. Das Baggergut wird anschließend auf den beiden Schlickdeponien in Francop und Feldhofe endgelagert. Ein Teil des ausgebaggerten Schlicks wird in der Baggergutbehandlungsanlage METHA vorbehandelt, getrocknet und anschließend als Trockenmaterial deponiert. Zur Sicherstellung sämtlicher Anforderungen aus dem Umweltschutz und zur Gewährleistung der Standsicherheit der Deponiekörper sind definierte Arbeitsabläufe einzuhalten, die wiederum fremdüberwacht werden. Fichtner Water & Transportation wurde mit der baubegleitenden Fremdüberwachung im Rahmen der Qualitätssicherung beauftragt.
Fremdüberwachung Erdbau
Geotechnische Bauberatung
Prüfung aller fremd angelieferten Materialien (Filterkiese, Abdeckböden). Interpretation der Ergebnisse. Probenahme für LAGA-Analytik und Bohrüberwachung
Durchführung umfangreicher bodenmechanischer Laborversuche im eigenen Hauptlabor sowie in den Feldlaboren und Durchführung von Feldversuchen auf den Deponien
Geotechnische Überwachung der Spülfelder Moorburg-Mitte, Moorburg-Ost, Ellerholz, Gerinne Francop und Zwischenlager Finkenwerder Sand mit Probenahmen und Klassifikations- und Kontrollversuchen in eigenen Laboren
Jährliche Ablagerungsmengen ca. 600.000 t
Endausbauhöhe der Deponien 38 m
Fläche der Deponien: Francop 95 ha, Feldhofe 80 ha
Städtische Infrastruktur in Elmshorn, Deutschland
Die Stadt Elmshorn plante im Zuge des Innenstadt-Rahmenplanes Krückau-Vormstegen den Neubau von Straßenzügen, Ver- und Entsorgungsleitungen einschl. Regen- und Schmutzwasserkanälen sowie den Neubau eines Pumpwerks. Fichtner Water & Transportation hat für diese Maßnahmen die geotechnischen Aufgaben bearbeitet.
Ausschreibung Bohr- und Sondierarbeiten / Geotechnische Berichte
Baugrundbeurteilung und Gründungsempfehlungen
Bodenmechanisches Laborprogramm
Sondier- und Räumkonzepte Kampfmittel
Ausschreibung Kampfmitteluntersuchung
Neubau von rd. 400 m innerstädtischen Straßenzügen und Kanaltrassen (Schmutz- und Regenwasser)
Neubau Pumpwerk einschl. Auslaufbauwerk und -kanal a x b = 9 m x 32 m und Unterkellerung von rd. 8 m
Kampfmittelsondierung als Tiefensondierung auf ca. 15.000 m²
Stadt Elmshorn, Stadtentwässerung
Kostensenkungspotenziale der Offshore Wind Industrie in Deutschland
Die Stiftung Offshore Windenergie, Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Offshore Forum Windenergie und dem Lenkungskreis Offshore Windenergie des VDMA hatte Fichtner Water & Transportation mit einer Studie zur Ermittlung von Kostendegressionspotenzialen der Offshore Windenergie in mehreren Szenarien beauftragt. Die Studie knüpft an die Untersuchung "Offshore Wind Cost Reduction Pathways Study" der britischen Crown Estate an und spiegelt die aufgeführten Ergebnisse auf die deutschen Verhältnisse, um Kostensenkungspotenziale bis zum Jahre 2023 für deutsche Offshore Windparks zu ermitteln.
Technische Bewertung des Status Quo und der zukünftigen Konzepte der Offshore Industrie
Technische und ökonomische Bewertung der Offshore Windpark Komponenten und Konzepte
Berechnung der Energieproduktion für verschiedene Szenarien
Auswertung der momentanen und zukünftigen Betriebskonzepte
Erstellung der Studie und Strategieempfehlung
Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, Berlin, Deutschland
Technische Unterstützung für den Windpark Hohe See, 100 km nördlich vor Borkum, Deutschland
Der Offshore-Windpark Hohe See befindet sich etwa 100 km nördlich der Insel Borkum in der Nordsee. Die Gesamtleistung des Windparks beträgt 500 MW. Auf einer Fläche von etwa 42 km² und einer mittleren Wassertiefe von ca. 40 m wurden 80 Windkraftanlagen mit Jacket-Gründungsstrukturen errichtet. Die Planung wurde überprüft. Für den Kunden wurden im Rahmen des mehrstufigen Vergabeverfahrens die Planungskoordination, eine Überprüfung der Planung, die Ermittlung und Ausführung des Kolkschutzes sowie unterstützend die Kalkulation für die Gründungsstrukturen und die Transition Pieces durchgeführt.
Kalkulation für die Gründungsstrukturen
Terminplanung für die Freigabe durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)
80 Windkraftanlagen
Gesamtleistung des Windparks: 500 MW
Mittlere Wassertiefe: ca. 40 m
Tender Management für ST³ Offshore sp.z.o.o. für den Windpark Race Bank in Stettin, Polen
ST³ Offshore ist ein Fabrikant von Fundamenten für Offshore Wind Parks, welcher in einem neuen Werk in Stettin, Polen mit der Fertigung von Fundamenten begonnen hatte. Fichtner Water & Transportation hat ST³ Offshore als Tender Manager für „Transition Pieces“ sowie „Jackets“ unterstützt und war verantwortlich für den gesamten Vertriebsprozess.
Aufstellung, Organisation und Management der Tender Abteilung
Erstellung von technischen und kommerziellen Fabrikationsdokumenten
Vertragsverhandlung mit Kunden und Nachunternehmern
Optimierung von Fabrikationsprozessen
Optimierung des Controllings
ST3 Offshore sp.z o.o. (früher Bilfinger Mars Offshore sp. z o.o), Stettin, Polen
Pfahlbelastungsversuche für Wikinger Offshore Windfarm, Deutschland
Im Vorfeld der Bauausführung plante der Bauherr Iberdrola eine Pfahltestkampagne zur Verifizierung der Widerstände der Pfahlgründungen für die Jacketkonstruktionen. Hierzu wurden im Baufeld nordöstlich vor Rügen an verschiedenen Standorten statische und dynamische Probebelastungen ausgeführt. Zusätzlich wurde die Rammung jedes Einzelpfahles messtechnisch erfasst.
Rammstudien und Pfahlprüfungen
Offshore Überwachung
Dynamische Probebelastungen
Statische Probebelastungen
Rammhammer Menck MHU 800 S
Wassertiefe 40 m
Bilfinger Construction GmbH, Marine and Offshore Works, Hamburg, Deutschland
Sanierung der Uferwand Lotsekanal in Hamburg, Deutschland
Im Harburger Binnenhafen musste die Uferwand ertüchtigt werden. Die Sanierung erfolgte durch Herstellung einer vorgesetzten, einfach verankerten Spundwand mit Stahlbetonholm unter Berücksichtigung des Bestands und vorhandener Düker. Die erforderlichen Ausrüstungsteile wurden erneuert und saniert.
Tragwerksplanung §51 HOAI
Länge der Uferwand: 125 m
Geländesprung: 8 m
Anzahl Düker: 3 Stück
Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg, Hamburg, Deutschland
Sanierung der Kaimauer Bahnhofskanal in Hamburg, Deutschland
Im Hamburger Stadtteil Harburg wurde eine am tideunabhängigen Bahnhofskanal gelegene Brachfläche zukünftig der Öffentlichkeit für den Freizeitbereich zugänglich gemacht. Hierzu war es erforderlich, die östliche, kanalseitige Kaimauer instand zu setzen. Das Mauerwerk der vorhandenen, auf Holzpfählen tiefgegründeten Schwergewichtswand wurde saniert, die Wand in Teilbereichen mit Mikropfählen verankert und die Ausrüstung instandgesetzt (Reibepfähle, Steigeleitern und Schutenhalter).
HOAI Leistungsphasen 3-6 für Objekt- und Tragwerksplanung
Geotechnische Stellungnahmen
Mitwirkung bei den Ankerprüfungen
Länge der Kaimauer: 350 m
Verpresspfähle mit Gewinde ø 40 mm
Sanierung von ca. 1.200 m² Mauerwerk
Schulung von Vertretern der laotischen Bergbaubehörden, Laos
Bei der Auswertung der technischen und betriebswirtschaftlichen Aussagen von Machbarkeitsstudien müssen die laotischen Behördenvertreter regelmäßig die Bergbauprojekte im Rahmen von Genehmigungsverfahren bewerten. Die von Fichtner Water & Transportation erbrachten Schulungsmaßnahmen zielten auf die Fortbildung von Mitarbeitern des laotischen Ministeriums für Energie und Bergbau und damit auf die Verbesserung der Überwachungs- und Steuerungskapazitäten im Bergbausektor. Das Projekt sollte langfristig zu einem ökonomischen, ökologischen und sozial nachhaltigen Bergbau in Laos beitragen.
2 beteiligte Ministerien
Mehrere regionale Fachbehörden
Schulung von 30 Experten der laotischen Projektpartner
5-tägige Schulung Vor-Ort
BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover, Deutschland
Entwicklung der nationalen Kohleressourcen der Mongolei
Das mongolische Bergbauministerium beauftragte Fichtner Water & Transportation mit der technischen und ökonomischen Bewertung der nationalen Kohleressourcen und -reserven sowie der Entwicklung der Produktion. Ziel war die Erarbeitung von Empfehlungen für eine nachhaltige Kohlepolitik in Form eines "Responsible Coal Development Policy“ Berichts. Zudem sollte gemäß der Initiative für Transparenz im rohstoffgewinnenden Sektor (EITI) die Transparenz der Zahlungsströme verbessert werden.
Lagerstättenerkundung und Beschreibung
Beratung PPP-Projekte
Jahresproduktion 2012 Steinkohle 25 Mio. t, davon 20 Mio. t Kokskohle für den Export
Jahresproduktion 2012 Braunkohle 7 Mio. t
Landesplanung für 2025 Gesamtkohlenproduktion von 94 Mio. t
Bergbauministerium, Ulan Bator, Mongolei
Reform der Berggesetzgebung in Tadschikistan
Die Republik Tadschikistan plante die Reform ihrer Berggesetzgebung inklusive zugehöriger Regularien. Fichtner Water & Transportation hat die Regierung der Republik Tadschikistan bei der Reform des Berggesetzes sowie der notwendigen Umstrukturierung der zuständigen nationalen und regionalen Behörden unterstützt.
Mit der Reform sollte ein attraktives Investitionsklima für ausländische Investoren im Bergbausektor Tadschikistans gestaltet werden.
Ländervergleich zur Berggesetzgebung und Besteuerung des Bergbausektors
Umstrukturierungsberatung und Unternehmensbewertung
4 beteiligte Ministerien
2 Fachbehörden
Committee of Invest, Duschanbe, Tadschikistan
Erkundung und Sicherung "Feldberger Erbstollen" in Siegen, Deutschland
Der über- und untertägige historische Eisenbergbau in Siegen ist mittlerweile städtebaulich überprägt. Gefährdungspotenziale für die Tagesoberfläche mussten durch gezielte Sicherungsmaßnahmen erkundet und beseitigt werden.
Fichtner Water & Transportation hat die Erkundungs- und Sicherungsplanung durchgeführt und die zum größten Teil untertägigen Arbeiten überwacht.
Auffahrung von ca. 800 m Stollensystem
Aufwältigung von Schächten mit insgesamt 113 m Teufe
Bewegung von 2.375 t Räumgut untertägig
Einbau von 2.350 t hydraulisch abbindendem Baustoff untertägig
Einbau von 190 m³ Spritzbeton zur Sicherung
Untertägige Vermessung und 3D-Konstruktion des Grubengebäudes
Bezirksregierung Arnsberg (Abt. Bergbau und Energie), Arnsberg, Deutschland
Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (CCS) im Kosovo
Begleitend zur Planung eines neuen Kohlekraftwerks im Kosovo wurde eine geologische Scoping-Studie durchgeführt, in der potenzielle Speicherformationen für das zu emittierende CO2 identifiziert und bewertet wurden. Für diese identifizierten Speicherformationen (in Kosovo, Albanien, Mazedonien und Montenegro) hat Fichtner Water & Transportation die Transport- und Injektionsszenarien technisch dargestellt und kostenseitig bewertet. Begleitend wurde die relevante Rechtslage (EU-Recht) bewertet.
Kraftwerkskapazität: 300 MW
CO2 Leitungslängen: 15-300 km
Weltbank, Washington, USA
Bewertung der Asphaltitressourcen Lagerstätte Milli bei Sirnak, Türkei
Die Explorationskampagne zu einer Asphaltitlagerstätte wurde planerisch und fachtechnisch begleitet. Fichtner Water & Transportation führte eine Ressourcenmodellierung bzw. -berechnung und Klassifizierung gemäß dem international anerkannten australischen Berichtsstandard JORC (Joint Ore Reserves Committee) durch. Die Lagerstätte wurde mittels der Software Gemcom Surpac™ modelliert.
Begleitung der Exploration
Resourcenmodellierung und - Berechnung
JORC Report
Asphaltit Resources:
10 Mio. t Measured Resources
4 Mio. t Indicated Resources
5 Mio. t Inferred Resources
3,5 km Länge der Lagerstätte
Über 650 m Teufe
Galata Enerji, Türkei
Due Diligence Kohlenwasserstofflagerstätte Ocultun, Guatemala
Die Gas-Kondensat-Lagerstätte Ocultun in Guatemala sollte bewertet und untersucht werden. Dazu wurden die unterschiedlichen technischen und wirtschaftlichen Standortparameter von Fichtner Water & Transportation bewertet. Die Ergebnisse mündeten in eine Wirtschaftlichkeits- und Risikobewertung inklusive eines konzeptionellen Feldentwicklungsplans für zukünftige Entwicklungsszenarien.
Bewertung der Lagerstättenerkundung
Konzeptionelle Reservoir-Modellierung
Potenzielle Kapazitätssteigerung von 2,5 auf 7,5 million scf/d Gas und von 300 auf 1.000 stb/d Kondensat
Multienergia S.A., Guatemala
Reserven Berechnung und Bergbaukonzept für die Braunkohlenlagerstätte Yayaköy, Türkei
Eine bereits angelaufene Exploration zu einer Braunkohlenlagerstätte sollte geprüft und angepasst werden. Fichtner Water & Transportation führte eine Ressourcenmodellierung bzw. -berechnung und Klassifizierung gemäß dem international anerkannten australischen Berichtsstandard JORC (Joint Ore Reserves Committee) durch. Die Lagerstätte wurde mittels der Software Gemcom Surpac™ modelliert.
Darauf aufbauend wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ein untertägiges Abbaukonzept für die Lagerstätte entwickelt.
Ressourcenmodellierung und -berechnung
Konzeption eines Untertagebergbaus
JORC Report zu Braunkohle-Ressourcen und -Reserven
Einfallswinkel des Kohlevorkommens: 25°
Kombinierter Tagebau und Untertagebergbau
Kapazität des geplanten Kraftwerks nahe Çan: Zwischen 135 und 300 MWe
ODAS Elektrik Üretim San. Tic. A.S., Türkei

References: § 47
 § 43
 § 47
 § 51
 § 51
 § 47
 § 47
 § 43
 § 47
 § 47
 § 43
 § 47
 § 47
 § 47
 § 47
 § 43
 § 43
 § 47
 § 51
 § 39
 § 47
 § 55
 § 43
 § 51
 § 34
 § 26
 § 51
 § 55
 § 43
 § 43
 § 55
 § 55
 § 51
 §51