Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20140122_OGH0002_0030OB00212_13T0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-01-22 22:55:24+00:00

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RIS - Rechtssätze für 3Ob212/13t - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob53/50 2Ob143/53 1Ob2...
RS0107229
2Ob53/50; 2Ob143/53; 1Ob229/70; 1Ob97/71; 6Ob104/72; 1Ob241/72; 1Ob196/72; 1Ob206/73 (1Ob207/73); 2Ob177/74; 2Ob37/77; 6Ob614/77; 1Ob667/78; 8Ob209/79; 6Ob547/81; 5Ob565/81; 7Ob684/82; 2Ob543/85; 6Ob562/85; 4Ob549/88; 9ObA326/89; 1Ob9/92; 7Ob638/92 (7Ob1668/92); 1Ob1681/94; 7Ob207/10g; 7Ob194/10w; 6Ob3/11a; 5Ob7/11g; 3Ob212/13t; 5Ob246/15k; 5Ob17/18p
Es genügt, dass der Kläger die Tatsachen in solcher Weise anführt, dass sein Anspruch bei Berücksichtigung dieser Tatsachen substantiiert und begründet erscheint. Den aus diesen Tatsachen abzuleitenden Rechtssatz muss er nicht angeben. Unter welchem rechtlichen Gesichtspunkt der Klagsanspruch gerechtfertigt und aus den Klagsbehauptungen ableitbar ist, darüber entscheidet nicht die vom Kläger gewählte juristische Qualifikation, sondern das sich aus ihnen ergebende, vom Gericht unabhängig von der Ansicht der Parteien zu beurteilende Rechtsverhältnis.
2 Ob 53/50
Entscheidungstext OGH 01.02.1950 2 Ob 53/50
Veröff: JBl 1950,342
2 Ob 143/53
Entscheidungstext OGH 25.02.1953 2 Ob 143/53
1 Ob 97/71
Entscheidungstext OGH 13.05.1971 1 Ob 97/71
nur: Es genügt, dass der Kläger die Tatsachen in solcher Weise anführt, dass sein Anspruch bei Berücksichtigung dieser Tatsachen substantiiert und begründet erscheint. (T1)
1 Ob 196/72
Entscheidungstext OGH 08.11.1972 1 Ob 196/72
nur T1; Veröff: EvBl 1973/106 S 242 = JBl 1974,46
6 Ob 614/77
Entscheidungstext OGH 07.07.1977 6 Ob 614/77
1 Ob 667/78
Entscheidungstext OGH 07.07.1978 1 Ob 667/78
Auch; nur T1; Beisatz: Es müssen also die Behauptungen aufgestellt werden, die es zulassen, daß der vom Kläger begehrte Ausspruch als sich daraus herleitende Rechtsfolge gegebenenfalls auch im Wege eines Versäumungsurteiles ergehen kann. (T2)
Auch; Beisatz: Substantiierungstheorie. (T3)
2 Ob 543/85
Entscheidungstext OGH 23.04.1985 2 Ob 543/85
Vgl auch; Beisatz: Hier: Auch bei unterlassener rechtlicher Wertung durch die Klägerin ist zu prüfen, ob nach dem festgestellten Sachverhalt grobe Fahrlässigkeit des Beklagten anzunehmen ist. (T4)
nur: Den aus diesen Tatsachen abzuleitenden Rechtssatz muß er nicht angeben. Unter welchem rechtlichen Gesichtspunkt der Klagsanspruch gerechtfertigt und aus den Klagsbehauptungen ableitbar ist, darüber entscheidet nicht die vom Kläger gewählte juristische Qualifikation, sondern das sich aus ihnen ergebende, vom Gericht unabhängig von der Ansicht der Parteien zu beurteilende Rechtsverhältnis. (T5)
9 ObA 326/89
Entscheidungstext OGH 06.12.1989 9 ObA 326/89
1 Ob 9/92
Entscheidungstext OGH 01.04.1992 1 Ob 9/92
Vgl auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T3
Veröff: SZ 65/2 = ZfRV 1993,125; ZVR 1993/126 S 281
7 Ob 638/92
Entscheidungstext OGH 22.12.1992 7 Ob 638/92
Auch; nur T1; Beisatz: Der Anfechtungskläger hat die angefochtene Rechtshandlung, aus deren Unwirksamkeit er den Leistungsanspruch ableitet, nur bestimmt zu bezeichnen. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0107229
JJR_19500201_OGH0002_0020OB00053_5000000_002
Rechtssatz für 1Ob447/50 2Ob44/74 8Ob5...
RS0037659
1Ob447/50; 2Ob44/74; 8Ob565/76; 1Ob603/77; 8Ob520/80; 9Ob2311/96k; 1Ob76/04i; 6Ob299/05x; 2Ob190/07s; 2Ob212/08b; 7Ob223/10k; 3Ob212/13t; 9Ob10/15h; 18OCg3/15p; 2Ob132/15y; 5Ob246/15k
Das Gericht ist zwar an die vom Kläger vorgenommene rechtliche Qualifikation des der Klage zugrundeliegenden Sachverhaltes nicht gebunden, kann aber nur über einen geltend gemachten Anspruch, also über jenen, der aus den Klagsbehauptungen abzuleiten ist, entscheiden (vgl 1 Ob 271/49, 2 Ob 553/50).
1 Ob 447/50
Entscheidungstext OGH 28.03.1951 1 Ob 447/50
2 Ob 44/74
Entscheidungstext OGH 09.05.1974 2 Ob 44/74
nur: Das Gericht ist an die vom Kläger vorgenommene rechtliche Qualifikation des der Klage zugrundeliegenden Sachverhaltes nicht gebunden. (T1)
nur T1; Beisatz: Dies muss insbesondere dort gelten, wo die vom Kläger vorgenommene rechtliche Qualifikation ersichtlich auf einem Rechtsirrtum beruht. Maßgebend für den Entscheidungsspielraum des Gerichts sind der vom Kläger vorgetragene Sachverhalt und die hiefür angegebenen Tatsachen; eine unrichtige rechtliche Qualifikation wirkt sich dann nicht zum Nachteil des Klägers aus, wenn er alle anspruchsbegründenden Tatsachen vorgetragen und unter Beweis gestellt hat. Im Zweifel ist die Beschränkung auf einen von mehreren nach dem Sachvortrag in Frage kommenden Rechtsgründen nicht anzunehmen. (T2)
Beisatz: Hier: Maßgeblich für die Beurteilung, ob die Anspruchsgrundlagen für einen Provisorialunterhalt nach § 382 Abs 1 Z 8 lit a EO verwirklicht sind, sind die Behauptungen des Antragstellers im Sicherungsantrag. (T3)
Vgl; Beisatz: Hier: Beurteilung der durch die Betreuung in einem Pflegeheim verursachten Kosten als „Verdienstentgang". (T4)
Beis wie T2 nur: Maßgebend für den Entscheidungsspielraum des Gerichts sind der vom Kläger vorgetragene Sachverhalt und die hiefür angegebenen Tatsachen; eine unrichtige rechtliche Qualifikation wirkt sich dann nicht zum Nachteil des Klägers aus, wenn er alle anspruchsbegründenden Tatsachen vorgetragen und unter Beweis gestellt hat. (T5)
Vgl auch; Beis wie T2; nur: Im Zweifel ist die Beschränkung auf einen von mehreren nach dem Sachvortrag in Frage kommenden Rechtsgründen nicht anzunehmen. (T6)
Auch; Beisatz: Hier: Schiedsverfahren. (T7)
Vgl; Beisatz: Hier: Zwar keine Haftung als Pistenhalter, aber deliktisch als Lenker eines Pistengerätes bei Verletzung eines Rodlers. (T8)
ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0037659
JJR_19510328_OGH0002_0010OB00447_5000000_002
Rechtssatz für 2Ob170/55 6Ob433/60 6Ob...
RS0021735
2Ob170/55; 6Ob433/60; 6Ob101/60; 2Ob301/63; 2Ob197/67; 2Ob265/68; 2Ob298/69; 2Ob216/70; 7Ob230/72; 2Ob152/72; 8Ob155/74; 2Ob240/74; 5Ob7/75; 8Ob67/75; 8Ob145/75; 5Ob257/75; 5Ob649/76; 8Ob69/77 (8Ob70/77, 8Ob71/77); 8Ob148/77; 1Ob639/78; 6Ob651/78; 7Ob674/78; 7Ob806/79; 8Ob29/80; 5Ob665/80; 8Ob180/49 (8Ob181/80); 7Ob626/81; 8Ob35/81; 8Ob159/81; 2Ob194/82; 8Ob170/82; 1Ob834/82; 2Ob2/84; 8Ob21/84; 2Ob36/84; 1Ob570/85; 8Ob83/85; 2Ob93/88; 7Ob524/93; 2Ob74/95; 6Ob2343/96v; 2Ob35/97d; 2Ob300/97z; 2Ob59/00s; 2Ob193/03a; 2Ob265/06v; 5Ob145/07w; 2Ob215/07t; 2Ob139/08t; 5Ob223/08t; 2Ob76/09d; 1Ob62/10i; 2Ob30/10s; 8Ob84/12d; 2Ob206/11z; 2Ob4/13x; 3Ob212/13t; 2Ob58/15s; 4Ob120/18b; 4Ob121/18z
ABGB §1165 B
Bei einem Beförderungsvertrag gilt die Verpflichtung, das körperliches Wohlbefinden des Beförderten nicht zu verletzen, als vertragliche Nebenverpflichtung. Das Verschulden des Erfüllungsgehilfen des Beklagten ist nicht unabhängig von der Beweisregel des § 1298 ABGB vom Kläger nachzuweisen (In Übereinstimmung mit Ehrenzweig, Obligationenrecht 1928 S 297 ff, entgegen Wolff in Klang 2. Auflage Band VI S 90).
2 Ob 170/55
Entscheidungstext OGH 30.03.1955 2 Ob 170/55
Veröff: SZ 28/87 = JBl 1955,624
6 Ob 433/60
Entscheidungstext OGH 12.01.1961 6 Ob 433/60
Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 170/55
6 Ob 101/60
Entscheidungstext OGH 06.04.1960 6 Ob 101/60
Auch; Beisatz: Kaltdauerwellen und Kopfhauterkrankung (T1)
2 Ob 301/63
Entscheidungstext OGH 30.01.1964 2 Ob 301/63
2 Ob 197/67
Entscheidungstext OGH 23.06.1967 2 Ob 197/67
Beisatz: Hier: Schleppliftanlage (T2)
Veröff: ZVR 1968/88 S 194
2 Ob 265/68
Entscheidungstext OGH 18.10.1968 2 Ob 265/68
Beisatz: Hier: Skilift (T3)
Veröff: SZ 41/137 = ZVR 1969/345 S 323
2 Ob 298/69
Entscheidungstext OGH 18.12.1969 2 Ob 298/69
Veröff: ZVR 1970/133 S 186
2 Ob 216/70
Entscheidungstext OGH 09.07.1970 2 Ob 216/70
Beisatz: Hier: Sesselliftanlage (T4)
7 Ob 230/72
Entscheidungstext OGH 22.11.1972 7 Ob 230/72
Beisatz: Schlepplift (T5)
Veröff: ZVR 1974/54 S 83
2 Ob 152/72
Entscheidungstext OGH 07.12.1972 2 Ob 152/72
Beisatz: Sessellift (T6)
Veröff: SZ 45/136 = ZVR 1974/92 S 148
8 Ob 155/74
Entscheidungstext OGH 03.09.1974 8 Ob 155/74
Beisatz: Ohne behördliche Kommissionierung in Betrieb genommener Skilift. (T7)
2 Ob 240/74
Entscheidungstext OGH 31.10.1974 2 Ob 240/74
Beisatz: Hier: Verkehrsunfall in Ungarn - Schmerzensgeldanspruch aus Vertragsvertretung. (T8)
Veröff: SZ 47/117 = JBl 1975,426 (Schwind) = ZVR 1975/157 S 233 = ZfRV 1975,227 (mit Glosse von Schwimann)
5 Ob 7/75
Entscheidungstext OGH 18.02.1975 5 Ob 7/75
Beisatz: Schlepplift, Seilentgleisung, verspätetes Abstellen des Liftes. (T9)
Veröff: JBl 1975,488
Beis wie T4; Veröff: EvBl 1976/107 S 209
8 Ob 145/75
Entscheidungstext OGH 27.08.1975 8 Ob 145/75
nur: Bei einem Beförderungsvertrag gilt die Verpflichtung, das körperliches Wohlbefinden des Beförderten nicht zu verletzen, als vertragliche Nebenverpflichtung. (T10)
Beisatz: Hier: Verkehrsunfall in Niederlanden. (T11)
Veröff: ZVR 1976/172 S 175 = ZfRV 1977,127 (Glosse von Schwind)
Beisatz: Den Schischleppliftunternehmer trifft dem Beförderten gegenüber die Schutzpflicht und Sorgfaltspflicht, ihn in seiner körperlichen Unversehrtheit während der Beförderung zu bewahren. Ist ein Schaden durch nicht einwandfreie technische Funktion der Anlage eingetreten, hat der in Anspruch genommene Unternehmer zu beweisen, dass ihn und seine Erfüllungsgehilfen, für deren Verschulden er einzustehen hat, kein Verschulden trifft. (T12)
Veröff: RZ 1976/92 S 179 = ZVR 1977/105 S 149
Beis wie T12; Beisatz: Schlepplift - Ausreißen des Bügels. (T13)
8 Ob 69/77
Entscheidungstext OGH 25.05.1977 8 Ob 69/77
8 Ob 148/77
Entscheidungstext OGH 19.10.1977 8 Ob 148/77
nur T10; Veröff: ZVR 1979/128 S 141
nur T10; Veröff: EvBl 1979/1 S 16 = ZVR 1979/74 S 8 = JBl 1979, 433
Beisatz: Beweislastumkehr, wenn das Beförderungsunternehmen Schutzvorschriften, die zum Schutze der zu befördernden Personen aufgestellt wurden, nicht beachtet. (T14)
7 Ob 674/78
Entscheidungstext OGH 12.10.1978 7 Ob 674/78
Beis wie T12; Beisatz: Kann die Ursache nicht aufgeklärt werden, dann haftet der Unternehmer für den durch die mangelhafte Funktion der Anlage verursachten Schaden des Beförderten, es sei denn, er weist nach, dass ihm alle möglicherweise in Betracht kommenden technischen Gebrechen der Anlage und das Nichterkennen dieser Gebrechen nicht zum Verschulden gereichen. Eine bloß allgemeine Berufung auf die Anwendung der pflichtgemäßen Sorgfalt bei der Überprüfung und Wartung der Anlage genügt dazu nicht. (T15)
nur T10; Beisatz: Jedoch keine solche Nebenpflicht eines Schleppliftunternehmens, Personen, die sich außerhalb einer Beförderung als Fußgänger auf der Liftspur befinden, vor Schäden zu bewahren. (T16)
8 Ob 29/80
Entscheidungstext OGH 10.04.1980 8 Ob 29/80
Beisatz: Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass sich die Beförderungsanlage in einem für die Beförderung sicheren und gefahrlosen Zustand befindet, Sessellift. (T17)
5 Ob 665/80
Entscheidungstext OGH 16.09.1980 5 Ob 665/80
Auch; Beisatz: Reparaturauftrag (T18)
8 Ob 180/49
Entscheidungstext OGH 20.11.1980 8 Ob 180/49
Beisatz: Die den Fahrgästen zur Verfügung gestellten Bahnanlagen sind in einem solchen Zustand zu erhalten, dass die Benützer der Bahn keinen Schaden erleiden können. (T19)
2 Ob 194/82
Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 194/82
Auch; nur T10; Beis wie T2
nur T10; Beis wie T17
1 Ob 834/82
Entscheidungstext OGH 24.01.1983 1 Ob 834/82
nur: Das Verschulden des Erfüllungsgehilfen des Beklagten ist nicht unabhängig von der Beweisregel des § 1298 ABGB vom Kläger nachzuweisen. (T20)
Veröff: SZ 57/27
nur T10; Beis wie T12; Veröff: ZVR 1984/297 S 308
nur T10; Veröff: ZVR 1985/43 S 83
nur T10; Veröff: IPRE 2/2
nur T10; Beis wie T17 nur: Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass sich die Beförderungsanlage in einem für die Beförderung sicheren und gefahrlosen Zustand befindet. (T21)
Beisatz: Rodelbahn (T22)
Beisatz: Verspätetes Abstellen eines Schlepplifts. (T23)
Veröff: ZVR 1987,232
nur T10; Veröff: SZ 66/69
Auch; nur T10; Beisatz: Dass ein Fahrgast beim Aussteigen von einem anderen Fahrgast einen Stoß erhält und dadurch stürzt und verletzt wird, ist für den Beförderungsunternehmer im allgemeinen unvermeidlich. (T24)
Auch; nur T10; Beis wie T21; Beisatz: Sommerrodelbahn. (T25)
nur T10; Beisatz: Hier: U-Bahn. (T26)
Beisatz: Zu dieser Pflicht gehört es auch, die Zugänge beziehungsweise Abgänge zu beziehungsweise von den Verkehrsmitteln in einem Zustand zu erhalten, der das gefahrlose Einsteigen und Aussteigen der Fahrgäste gewährleistet. Dies gilt insbesondere für jene Teile einer Straße, von denen aus die Fahrgäste die Verkehrsmittel betreten beziehungsweise auf die sie beim Aussteigen gelangen. (T27)
nur T10; Beisatz: Hier: Unentgeltlicher Flugbeförderungsvertrag. (T28)
Beisatz: Die Beweislastumkehr des § 1298 ABGB gilt sowohl bei Verletzung einer vertraglichen Nebenverpflichtung als auch bei Verletzung einer vertraglichen Schutz- und Sorgfaltspflicht. (T29)
Auch; nur T10; Beis wie T5; nur T21; Beisatz: Es ist nicht entscheidend, dass es trotz bestehender gefährlicher Situation bisher zu keinem Unfall gekommen ist. (T30)
2 Ob 193/03a
Entscheidungstext OGH 12.09.2003 2 Ob 193/03a
Auch; Beisatz: Hier: Sturz beim Einsteigen in U-Bahn. (T31)
5 Ob 145/07w
Entscheidungstext OGH 28.08.2007 5 Ob 145/07w
Beis wie T26; Beis wie T27
nur T10; Beis wie T27; Beisatz: Dies gilt auch im Anwendungsbereich des BBG. (T32)
Ähnlich; Beis wie T30
Vgl auch; Vgl Beis wie T28; Beisatz: Hier: Unentgeltliche Benützung eines Wasserschilifts. (T33)
nur T10; Beis wie T27 nur: Zu dieser Pflicht gehört es auch, die Zugänge beziehungsweise Abgänge zu beziehungsweise von den Verkehrsmitteln in einem Zustand zu erhalten, der das gefahrlose Einsteigen und Aussteigen der Fahrgäste gewährleistet. (T34)
Auch; nur T10; Beis wie T3; Beisatz: Mit Abschluss des Beförderungsvertrags übernimmt der Liftunternehmer als Pistenhalter die Pflicht, im unmittelbaren Bereich des von ihm eröffneten Schiverkehrs die körperliche Integrität seiner Vertragspartner durch nach der Verkehrsauffassung erforderliche und zumutbare Maßnahmen zu schützen. (T35)
2 Ob 206/11z
Entscheidungstext OGH 30.08.2012 2 Ob 206/11z
nur T10; Beis wie T27; Veröff: SZ 2012/82
Auch; Beis wie T34; Beisatz: Hier: Wasserflugzeug. (T36)
Auch; nur T10; Beisatz: Hier: Luftbeförderungsvertrag. Unterlassen der notwendigen Information zum Öffnen der Hubschraubertür durch den Piloten, wozu dieser den Fluggast aufgefordert hatte. (T37)
Auch; Beisatz: Hier Sturz über eine Bodenleiste auf der Tanzfläche in einer Gaststätte. (T38)
Auch; Beisatz: Die vertraglichen Verkehrssicherungspflichten eines Beförderungsunternehmen erstrecken sich auch auf Flächen bzw Anlagen außerhalb des Bahnhofsgebäudes, wenn diese funktionell noch zum Bahnhofsbereich gehören und von den Fahrgästen bestimmungsgemäß benützt werden. (T39);
Beisatz: Hier: Bahnhofsparkplatz. (T40)
ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0021735
JJR_19550330_OGH0002_0020OB00170_5500000_001
Rechtssatz für 2Ob253/64 8Ob614/88 8Ob...
RS0037612
2Ob253/64; 8Ob614/88; 8Ob17/88; 8Ob584/93; 7Ob12/06z; 8Ob9/07t; 10Ob10/08f; 5Ob211/09d; 3Ob55/10z; 1Ob181/11s; 1Ob29/12i; 3Ob212/13t; 1Ob103/14z
ZPO §504
Die den Anspruch begründenden Tatsachen (materielle Voraussetzungen) müssen von der klagenden Partei bereits in der Klage oder in erster Instanz behauptet und bewiesen werden. Im Revisionsverfahren kann eine solche Unterlassung nicht nachgetragen werden.
2 Ob 253/64
Entscheidungstext OGH 29.10.1964 2 Ob 253/64
8 Ob 17/88
Entscheidungstext OGH 20.07.1989 8 Ob 17/88
Auch; Beisatz: Hier: Vorlage der Wechselurkunde im Original mit der Revision verstößt gegen das Neuerungsverbot. (T1)
Veröff: WBl 1989,351
8 Ob 584/93
Entscheidungstext OGH 03.02.1994 8 Ob 584/93
Auch; nur: Die den Anspruch begründenden Tatsachen (materielle Voraussetzungen) müssen von der klagenden Partei behauptet und bewiesen werden. (T2)
7 Ob 12/06z
Entscheidungstext OGH 15.02.2006 7 Ob 12/06z
Vgl; Beisatz: Eingehen auf eine Neuerung ist dem Obersten Gerichtshof verwehrt. (T3)
3 Ob 55/10z
Entscheidungstext OGH 26.05.2010 3 Ob 55/10z
Auch; Veröff: SZ 2015/3
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0037612
JJR_19641029_OGH0002_0020OB00253_6400000_001
Rechtssatz für 2Ob169/70 2Ob296/71 2Ob...
RS0022549
2Ob169/70; 2Ob296/71; 2Ob279/71; 2Ob4/78; 2Ob170/78; 5Ob593/80; 8Ob190/80; 7Ob23/83; 7Ob44/83; 7Ob1008/84; 4Ob7/88; 7Ob305/97x; 6Ob145/03x; 8Ob8/04s; 6Ob83/05g; 3Ob9/06d; 9Ob64/07p; 3Ob212/13t; 2Ob35/16k; 10Ob5/16g; 3Ob84/17z; 4Ob156/17w; 7Ob188/17y; 8Ob92/18i
Die Frage der Tragfähigkeit des Anscheinsbeweises ist an und für sich eine Frage der Beweiswürdigung; dies gilt aber nicht für die weitere Frage, ob eine ernstliche andere Möglichkeit hervorgekommen ist, die für den Geschehensablauf in Betracht zu ziehen ist. Damit wird nämlich ein Problem aufgerollt, das nicht mehr dem Gebiet der Beweiswürdigung, sondern jenem der Beweislastverteilung und somit der rechtlichen Beurteilung angehört.
2 Ob 169/70
Entscheidungstext OGH 08.07.1970 2 Ob 169/70
Veröff: EvBl 1971/11 S 20
2 Ob 4/78
Entscheidungstext OGH 22.06.1978 2 Ob 4/78
Vgl; Veröff: RZ 1979/24 S 121
2 Ob 170/78
Entscheidungstext OGH 09.11.1978 2 Ob 170/78
5 Ob 593/80
Entscheidungstext OGH 09.09.1980 5 Ob 593/80
8 Ob 190/80
Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 190/80
7 Ob 23/83
Entscheidungstext OGH 24.03.1983 7 Ob 23/83
Vgl; Veröff: EvBl 1983/120 S 445
Auch; Veröff: SZ 56/145 = VersR 1985,76
7 Ob 1008/84
Entscheidungstext OGH 24.05.1984 7 Ob 1008/84
4 Ob 7/88
Entscheidungstext OGH 12.04.1988 4 Ob 7/88
Vgl auch; Beisatz: "AKM - Vermutung" (T1)
Veröff: SZ 61/83 = MR 1988,90 = RdW 1988,353 = JBl 1988,727 = RZ 1988/56 S 256 = ÖBl 1988,165 = GRURInt 1988,153
7 Ob 305/97x
Entscheidungstext OGH 29.10.1997 7 Ob 305/97x
Auch; nur: Die Frage der Tragfähigkeit des Anscheinsbeweises ist an und für sich eine Frage der Beweiswürdigung. (T2)
Vgl auch; Beisatz: Ob nach den festgestellten Umständen ein Tatbestand vorliegt, der eine Verschiebung des Beweisthemas und der Beweislast im Sinn des sogenannten Anscheinsbeweises zulässt, ist zwar nach herrschender Ansicht (auch) eine (revisible) Rechtsfrage. Der Lösung dieser Frage kommt allerdings im Hinblick auf die Vielzahl denkbarer Fälle keine erhebliche Bedeutung iSd § 502 Abs 1 ZPO zu. (T3)
3 Ob 9/06d
Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 9/06d
9 Ob 64/07p
Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 Ob 64/07p
Auch; Beisatz: Fragen der Beweislast sind der Rechtsrüge zuzurechnen. (T4)
Auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2016/60
10 Ob 5/16g
Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 Ob 5/16g
3 Ob 84/17z
Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 84/17z
4 Ob 156/17w
Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 156/17w
8 Ob 92/18i
Entscheidungstext OGH 19.07.2018 8 Ob 92/18i
ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0022549
JJR_19700708_OGH0002_0020OB00169_7000000_002
Rechtssatz für 1Ob11/72 1Ob18/72 5Ob16...
RS0022782
1Ob11/72; 1Ob18/72; 5Ob169/72; 1Ob87/73; 1Ob65/73; 1Ob142/74; 2Ob147/75; 2Ob66/76; 6Ob547/76 (6Ob548/76); 7Ob59/77; 8Ob46/78; 8Ob252/79; 8Ob193/80; 4Ob527/80; 8Ob38/81; 2Ob22/82; 1Ob738/83; 2Ob41/84; 3Ob623/86; 2Ob596/89; 7Ob160/01g; 7Ob255/07m; 4Ob145/10t; 8Ob30/11m; 2Ob97/11w; 1Ob172/12v; 2Ob227/12i; 3Ob212/13t; 3Ob191/13d; 7Ob88/17t; 4Ob176/19i
Die Schadenersatzhaftung des Beklagten darf nur als gegeben angenommen werden, wenn überwiegende Gründe dafür vorliegen, dass der Schaden durch das Verhalten des in Anspruch Genommenen herbeigeführt wurde, und er einen anderen Tatsachenzusammenhang nicht noch wahrscheinlicher macht. Die Frage, ob solche überwiegende Gründe vorliegen, gehört in der Regel in das Gebiet der Beweiswürdigung. Diese Regel gilt aber nur insoweit, als es sich auch hiebei nur um Tatsachenfeststellungen handelt. Die Wertung dieser Tatsachenfeststellungen hingegen, ob damit der erforderliche Wahrscheinlichkeitsgrad erreicht ist, gehört zum Gebiet der Beweislastverteilung und somit zur rechtlichen Beurteilung.
Veröff: MietSlg 24186
1 Ob 87/73
Entscheidungstext OGH 23.05.1973 1 Ob 87/73
1 Ob 65/73
Entscheidungstext OGH 09.05.1973 1 Ob 65/73
Veröff: SZ 46/47 = JBl 1974,318
2 Ob 147/75
Entscheidungstext OGH 04.09.1975 2 Ob 147/75
2 Ob 66/76
Entscheidungstext OGH 08.04.1976 2 Ob 66/76
nur: Die Schadenersatzhaftung des Beklagten darf nur als gegeben angenommen werden, wenn überwiegende Gründe dafür vorliegen, dass der Schaden durch das Verhalten des in Anspruch Genommenen herbeigeführt wurde, und er einen anderen Tatsachenzusammenhang nicht noch wahrscheinlicher macht. (T1)
nur T1; Beisatz: Auch außerhalb des Schadenersatzrechtes. (T2)
8 Ob 46/78
Entscheidungstext OGH 29.03.1978 8 Ob 46/78
Beisatz: Das Erfordernis der Wahrscheinlichkeit der Verursachung darf allerdings nicht leicht genommen werden. (hier: Alkoholkonsum und epileptischer Anfall). (T3)
8 Ob 193/80
Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 193/80
nur: Die Frage, ob solche überwiegende Gründe vorliegen, gehört in der Regel in das Gebiet der Beweiswürdigung. Diese Regel gilt aber nur insoweit, als es sich auch hiebei nur um Tatsachenfeststellungen handelt. Die Wertung dieser Tatsachenfeststellungen hingegen, ob damit der erforderliche Wahrscheinlichkeitsgrad erreicht ist, gehört zum Gebiet der Beweislastverteilung und somit zur rechtlichen Beurteilung. (T4)
Beis wie T3 nur: Das Erfordernis der Wahrscheinlichkeit der Verursachung darf allerdings nicht leicht genommen werden. (T5)
Beisatz: Hier: Folgeunfall (T6)
4 Ob 527/80
Entscheidungstext OGH 24.03.1981 4 Ob 527/80
2 Ob 22/82
Entscheidungstext OGH 23.03.1982 2 Ob 22/82
nur T1; Veröff: RZ 1983/14 S 66
nur: Die Schadenersatzhaftung des Beklagten darf nur als gegeben angenommen werden, wenn überwiegende Gründe dafür vorliegen, dass der Schaden durch das Verhalten des in Anspruch Genommenen herbeigeführt wurde, und er einen anderen Tatsachenzusammenhang nicht noch wahrscheinlicher macht. Die Frage, ob solche überwiegende Gründe vorliegen, gehört in der Regel in das Gebiet der Beweiswürdigung. (T7)
Veröff: JBl 1988,243
Auch; Beisatz: Hier: Klärung der Kausalität eines ärztlichen Kunstfehlers. (T8)
Auch; nur T1; Beisatz: Dies betrifft bereits die Frage, ob der (zulässige) Anscheinsbeweis erbracht worden ist. (T9)
Vgl; Beisatz: Liegt ein ärztlicher Behandlungsfehler vor, so genügt für den Kausalitätsbeweis der Anscheinsbeweis der überwiegenden Wahrscheinlichkeit durch den Patienten. Gelingt dieser, so obliegt es dem Beklagten, die Kausalität der Pflichtwidrigkeit ‑ durch Entkräftung des ihn belastenden Anscheinsbeweises ‑ ernsthaft zweifelhaft zu machen. Dazu muss er darlegen, dass andere Schadensursachen wahrscheinlicher sind als die ihm unterlaufene Sorgfaltswidrigkeit. (T10)
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0022782
JJR_19720202_OGH0002_0010OB00011_7200000_002
Rechtssatz für 2Ob284/76 5Ob573/77 2Ob...
RS0027517
2Ob284/76; 5Ob573/77; 2Ob163/77; 2Ob101/78; 2Ob556/79; 5Ob508/80; 7Ob754/82; 3Ob512/86; 8Ob61/87 (8Ob62/87); 3Ob2120/96b; 6Ob147/99g; 10Ob26/01y; 6Ob303/05k; 8Ob42/07w; 8Ob144/06v; 1Ob172/12v; 7Ob237/12x; 7Ob106/13h; 3Ob212/13t; 2Ob213/13g; 6Ob32/14w; 8Ob68/14d; 9Ob26/14k; 1Ob79/15x; 4Ob22/16p; 2Ob181/16f
Der wiederholt ausgesprochene Satz, dass es bei Verletzung eines Schutzgesetzes des strengen Beweises des Kausalzusammenhanges nicht bedürfe, darf nicht dahin verstanden werden, dass im Falle einer Verletzung eines Schutzgesetzes im Sinne des § 1311 ABGB die Vermutung bestehe, die Verletzung des Schutzgesetzes sei für den Eintritt des Schadens ursächlich gewesen (keine Umkehrung der Beweislast). Doch kann ein Beweis des ersten Anscheins dafür sprechen, dass der von dieser Norm zu verhindernde Schaden durch dieses Verhalten verursacht wurde.
2 Ob 163/77
Entscheidungstext OGH 01.09.1977 2 Ob 163/77
Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 284/76
2 Ob 556/79
Entscheidungstext OGH 06.11.1979 2 Ob 556/79
7 Ob 754/82
Entscheidungstext OGH 28.10.1982 7 Ob 754/82
Auch; nur: Doch kann ein Beweis des ersten Anscheins dafür sprechen, dass der von dieser Norm zu verhindernde Schaden durch dieses Verhalten verursacht wurde. (T1)
8 Ob 61/87
Entscheidungstext OGH 12.04.1988 8 Ob 61/87
Veröff: ZVR 1988/174 S 375
3 Ob 2120/96b
Entscheidungstext OGH 26.06.1996 3 Ob 2120/96b
Vgl auch; Beisatz: Es obliegt dem Beklagten, andere - gleichfalls in Betracht zu ziehende - Schadensursachen darzulegen. (T2)
10 Ob 26/01y
Entscheidungstext OGH 20.03.2001 10 Ob 26/01y
Vgl; Beisatz: Bei Verletzung eines Schutzgesetzes ist kein strenger Beweis des Kausalzusammenhangs erforderlich, spricht doch in diesen Fällen der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass der von der Norm zu verhindernde Schaden durch das verbotene Verhalten verursacht wurde. Es obliegt dann dem Beklagten, die Kausalität der Pflichtwidrigkeit - durch Außerkraftsetzung des ihn belastenden Anscheinsbeweises - ernstlich zweifelhaft zu machen. (T3)
8 Ob 42/07w
Entscheidungstext OGH 21.05.2007 8 Ob 42/07w
8 Ob 144/06v
Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 Ob 144/06v
Vgl; Beisatz: § 1157 iVm § 1168 ABGB und die technischen Standards sind als „Schutzgesetze" zu qualifizieren. Bei Verletzung eines Schutzgesetzes durch einen Schädiger wird dem Geschädigten regelmäßig hinsichtlich des Nachweises der Kausalität der Schutzgesetzverletzung für den Schaden zumindest eine Beweiserleichterung im Sinne des Ausreichens eines prima facies Beweises zugebilligt, wenn der Schaden eingetreten ist, den das Schutzgesetz verhindern wollte. (T4)
7 Ob 106/13h
Entscheidungstext OGH 19.06.2013 7 Ob 106/13h
6 Ob 32/14w
Entscheidungstext OGH 28.08.2014 6 Ob 32/14w
Beisatz: Hier: Zur Frage des erforderlichen Kausalzusammenhangs zwischen Ad‑hoc‑Meldung und Anlageentscheidung. (T5)
4 Ob 22/16p
Entscheidungstext OGH 24.05.2016 4 Ob 22/16p
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0027517
JJR_19770113_OGH0002_0020OB00284_7600000_001
Rechtssatz für 6Ob651/78 8Ob76/81 1Ob1...
RS0027539
6Ob651/78; 8Ob76/81; 1Ob17/86; 2Ob84/08d; 5Ob223/08t; 2Ob7/10h; 2Ob112/10z; 3Ob212/13t; 2Ob223/15f; 2Ob18/16k; 3Ob91/17d; 2Ob167/17y
Auch eine Betriebsvorschrift, die sich nur an Betriebsangehörige richtet, ist ein Schutzgesetz im Sinne des § 1311 ABGB, wenn sie auf dem Bescheid einer Verwaltungsbehörde beruht und hiedurch eine Gefährdung von Personen vermieden werden soll (Schischlepplift).
Vgl auch; Beisatz: Hier: Schleppflug (T1)
nur: Auch eine Betriebsvorschrift, die sich nur an Betriebsangehörige richtet, ist ein Schutzgesetz im Sinne des § 1311 ABGB, wenn sie auf dem Bescheid einer Verwaltungsbehörde beruht und hiedurch eine Gefährdung von Personen vermieden werden soll. (T2)
Auch; Beisatz: Kein Außerkraftsetzen einer derartigen Schutznorm durch einen Überprüfungsbericht eines seilbahntechnischen Sachverständigen. (T3)
Vgl; Bem: Hier: Sommerrodelbahn. (T4)
Vgl; Beisatz: Hier: Die im behördlich genehmigten Flugbetriebshandbuch (FOM) enthaltenen Anordnungen an den Piloten. (T5)
nur T2; Veröff: SZ 2017/21
Ähnlich; Ähnlich nur T2; Beisatz: Vom Arbeitgeber auferlegte Sicherheitsvorschriften können als Schutznormen qualifiziert werden, wenn sie auf gesetzlicher Grundlage beruhen oder zumindest behördlich genehmigt waren. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0027539
JJR_19780622_OGH0002_0060OB00651_7800000_001
Rechtssatz für 8Ob60/81 2Ob58/81 3Ob67...
RS0022580
8Ob60/81; 2Ob58/81; 3Ob679/80; 5Ob659/83; 8Ob192/83; 8Ob212/83 (8Ob213/83); 7Ob648/89; 8Ob556/92; 5Ob105/97w; 2Ob279/05a; 2Ob183/06k; 2Ob194/06b; 2Ob268/06k; 3Ob212/13t
ABGB §1295 Ia3c
Dass der Geschädigte bei gehöriger Aufmerksamkeit den Schadenseintritt vermeiden konnte, begründet sein Mitverschulden; dieses kann aber den Rechtswidrigkeitszusammenhang zwischen dem Verstoß des vorschriftswidrig Handelnden und dem eingetretenen Schaden nicht beseitigen.
2 Ob 58/81
Entscheidungstext OGH 14.10.1981 2 Ob 58/81
nur: Dass der Geschädigte bei gehöriger Aufmerksamkeit den Schadenseintritt vermeiden konnte, begründet sein Mitverschulden. (T1)
Ähnlich; Veröff: ZVR 1985/340 S 370
Auch; Beisatz: Keine Rechtswidrigkeit in technischem Sinne erforderlich, jedoch Sorglosigkeit des Geschädigten in eigenen Angelegenheiten. (T2)
Veröff: EvBl 1990/74 S 339 = JBl 1990,524 (Holzer) = VersR 1991,795 = VersR 1991,207
8 Ob 556/92
Entscheidungstext OGH 25.06.1992 8 Ob 556/92
Veröff: SZ 65/96 = EvBl 1993/14 S 86 = JBl 1992,788
Auch; Beisatz: Hier: Übertretung eines Überholverbotes versus Verstoß gegen die Vorschriften über die Beleuchtung eines Fahrzeuges. (T3)
Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Einsteigen in ein Wasserflugzeug ohne die erforderliche Aufmerksamkeit und ohne konkrete Aufforderung. (T4)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0022580
JJR_19810604_OGH0002_0080OB00060_8100000_001

References: OGH 
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 § 382
 §1165
 § 1298
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 OGH 
 § 1298
 § 1298
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 §504
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 § 502
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 OGH 
 § 1311
 OGH 
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 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 1157
 § 1168
 OGH 
 OGH 
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 § 1311
 § 1311
 §1295
 OGH 
 OGH