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Timestamp: 2019-06-26 11:48:55+00:00

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Verwaltungspraxis: Die Hinweispflicht nach § 49b Abs. 5 RVG - Madert zum Urteil des BGH vom 11.10.2007
Die Hinweispflicht nach § 49b Abs. 5 RVG - Madert zum Urteil des BGH vom 11.10.2007
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 11.10.2007, Az.: IX ZR 105/06 (Rechtsanwalt/Hinweispflicht/Gegenstandswert/Beweispflicht)" von RA Wolfgang Madert, original erschienen in: JurBüro 2008 Heft 3, 146.
Der Autor bespricht in seiner Anmerkung ein Urteil des BGH vom 11.10.2007 - Az.: IX ZR 105/06, in dem dieser entschieden hat, dass der Mandant die Beweislast dafür hat, dass er vom Anwalt nicht gem. § 49b Abs. 5 RVG aufgeklärt worden ist. Der Verfasser betont, dass sich aus dieser Entscheidung ergibt, dass ein Verstoß gegen § 49b Abs. 5 RVG zivilrechtliche Folgen in Form eines Schadensersatzanspruchs nach sich ziehen kann. Allerdings subsumiere der BGH die Hinweispflicht unter die allgemeinen Berufspflichten des Anwalts, so dass nach herrschender Rechtsprechung denjenigen die Darlegungs- und Beweislast für einen Aufklärungs- oder Beratungsfehler trifft, der sich darauf beruft.

References: § 49
 BGH 
 § 49
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 49
 § 49
 BGH