Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F21-04-2010-4A_98-2010
Timestamp: 2016-10-27 20:53:25+00:00

Document:
Spit�ler des Kantons W.________ AG,
A.________ (Beschwerdef�hrerin), geboren am 1. Juli 1939, st�rzte am 6. April 2001 auf einem Parkplatz und erlitt eine laterale Schenkelhalsfraktur. Sie wurde ins Spital K.________ eingewiesen, wo notfallm�ssig eine Gammanagel-Osteosynthese an der rechten H�fte durchgef�hrt wurde. Postoperativ wurde die Patientin mit relativer Vollbelastung am B�ckli mobilisiert. In der Folge traten Schmerzen auf und es wurde eine Wanderung der Schraube im Fermurkopf festgestellt.
Auf ihren Wunsch wurde die Beschwerdef�hrerin daraufhin ins B�rgerspital nach Solothurn verlegt, wo eine Re-Operation mit Metallentfernung und Ersatz des gesamten rechten H�ftgelenks durch eine Totalprothese erfolgte. Unmittelbar nach der Operation fiel eine Fussheberschw�che rechts auf, die als Teilparese des Ischiadicus oder lokale Sch�digung des Nervus peroneus bezeichnet wurde. Sp�ter wurde der Beschwerdef�hrerin eine Heidelbergerprothese rechts angelegt und sie lernte am B�ckli gehen. Am 2. November 2002 wurde die Patientin von einem Postauto angefahren. Es wurde zuerst eine Beckenkontusion und sp�ter eine beidseitige Beckenfraktur diagnostiziert. Der rechte Fuss ist nach Angabe der Beschwerdef�hrerin gef�hllos und k�nne nicht angehoben werden. Sie m�sse immer eine Schiene tragen. Sie ist im t�glichen Leben stark eingeschr�nkt.
Die Beschwerdef�hrerin erhob am 22. Oktober 2003 beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn Klage gegen den Kanton Solothurn. In der Folge anerkannten die Stiftung XK.________ und sp�ter deren Rechtsnachfolgerin, die Spit�ler des Kantons W.________ AG (Beschwerdegegnerin), ihre Passivlegitimation. Das Verfahren wurde zun�chst auf Antrag der Beschwerdef�hrerin zwecks Vornahme medizinischer Abkl�rungen sistiert und im Jahre 2006 wieder aufgenommen. Auf Antr�ge der Parteien wurde es auf die Fragen der Verj�hrung/Verwirkung, der Widerrechtlichkeit und der Kausalit�t beschr�nkt.
Anl�sslich der Hauptverhandlung vom 17. Dezember 2009 stellte die Beschwerdef�hrerin die folgenden Rechtsbegehren:
"1. Es sei festzustellen, dass die Anspr�che der Kl�gerin [Beschwerdef�hrerin] weder verj�hrt noch verwirkt sind.
2. Es sei festzustellen, dass die heutige Beeintr�chtigung der k�rperlichen Integrit�t der Kl�gerin auf die Behandlung im Spital K.________ zur�ckzuf�hren ist.
3. Es sei festzustellen, dass die Behandlung im Spital K.________ nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgef�hrt wurde und daher widerrechtlich ist.
4. Das Verfahren sei fortzusetzen und es sei der Kl�gerin Frist zur Einreichung des Schadensquantitativs anzusetzen, (...)."
Zur Begr�ndung von Sorgfaltspflichtverletzungen machte die Beschwerdef�hrerin im verwaltungsgerichtlichen Verfahren im Wesentlichen geltend, es h�tte von Anfang an eine Vollprothese des H�ftgelenks einsetzt werden m�ssen, das am 9. April 2001 (d.h. drei Tage nach der Operation, vor Beginn der Belastung des rechten Beins) aufgenommene R�ntgenbild sei nicht sorgf�ltig analysiert und falsch interpretiert worden; der Wechsel von der Teilbelastung zur Vollbelastung h�tte in der Rehabilitation nicht erfolgen d�rfen.
Das Verwaltungsgericht wies die Klage am 17. Dezember 2009 ab. Es entschied, die auf das Verantwortlichkeitsgesetz des Kantons Solothurn (Gesetz vom 26. Juni 1966 �ber die Haftung des Staates, der Gemeinden, der �ffentlich-rechtlichen K�rperschaften und Anstalten und die Verantwortlichkeit der Beh�rden, Beamten und �ffentlichen Angestellten und Arbeiter, VG, BGS 124.21) gest�tzten Anspr�che seien weder verj�hrt noch verwirkt. Hingegen k�nne dem Spital K.________ keine Sorgfaltspflichtverletzung in der Behandlung der Beschwerdef�hrerin vorgeworfen werden und fehle es mithin an der Haftungsvoraussetzung der Widerrechtlichkeit der vorgenommenen Handlungen. Ausf�hrungen zur Frage der Kausalit�t er�brigten sich damit.
Die Beschwerdef�hrerin erhob gegen dieses Urteil Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den folgenden Antr�gen:
2. a) Es sei festzustellen, dass die heutige Beeintr�chtigung der k�rperlichen Integrit�t der Kl�gerin auf die Behandlung im Spital K.________ zur�ckzuf�hren ist. Es sei festzustellen, dass die Behandlung im Spital K.________ nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgef�hrt wurde und daher widerrechtlich ist. Die Rechtsstreitsache sei an die kantonale Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit das Verfahren fortgesetzt werden und der Kl�gerin Frist zur Einreichung des Schadensquantitativs angesetzt werden kann.
b) Eventualiter: Die Rechtsstreitsache sei an die kantonale Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit weitere Abkl�rungen insbesondere zur Frage nach der Methodenwahl (Osteosynthese oder Endoprothese) und zur Frage der geeigneten postoperativen Therapie vorgenommen werden k�nnen, worauf das Gericht neu zu entscheiden habe.
Das Verwaltungsgericht schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Die Beschwerdegegnerin beantragt, auf die Beschwerde nicht einzutreten, allenfalls sie abzuweisen.
Die Beschwerdef�hrerin reichte am 12. M�rz 2010 unaufgefordert eine Replik ein, die der Gegenpartei zur Kenntnisnahme zugestellt wurde.
Der Beschwerde wurde mit Pr�sidialverf�gung vom 3. M�rz 2010 die aufschiebende Wirkung gew�hrt.
1.1 Gegenstand des angefochtenen Entscheids sind Schadenersatz- und Genugtuungsanspr�che wegen fehlerhafter Behandlung in einem �ffentlichen Spital nach dem kantonalen �ffentlichen Haftungsrecht. Da solche Entscheide in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Zivilrecht stehen, kann dagegen nach Art. 72 Abs. 2 lit. b BGG Beschwerde in Zivilsachen erhoben werden (BGE 135 III 329 E. 1.1; 133 III 462 E. 2.1 S. 465).
Die von der Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf die unrichtige Rechtsmittelbelehrung der Vorinstanz als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten bezeichnete Eingabe ist daher als Beschwerde in Zivilsachen entgegenzunehmen, soweit sie die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt (BGE 133 III 462 E. 2.1 S. 466).
1.2 Das Verwaltungsgericht wies die Klage ab, nachdem es die Haftungsvoraussetzung der Widerrechtlichkeit verneinte. Sein Entscheid stellt damit einen verfahrensabschliessenden Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG dar. Das Verwaltungsgericht f�llte diesen als kantonalrechtlich einzige Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG). Der Umstand, dass das Verwaltungsgericht die Anforderungen des BGG an die kantonalen Vorinstanzen (Art. 75 Abs. 2 Satz 2 BGG) insofern nicht erf�llt, als es nicht als Rechtsmittelinstanz entschied, hindert das Eintreten auf die Beschwerde nicht, da die Frist f�r die kantonalen Ausf�hrungsvorschriften (Art. 130 Abs. 2 BGG) noch l�uft (BGE 133 III 439 E. 2.2.2.2 und 2.2.2.3).
1.3 Die vorliegende Streitsache beschl�gt eine verm�gensrechtliche Angelegenheit. Die Beschwerde in Zivilsachen kommt daher nur in Betracht, sofern der Streitwert mindestens 30'000 Franken betr�gt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG); dass sich eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung stelle, macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend (Art. 42 Abs. 2 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG).
Die Vorinstanz �usserte sich entgegen der Vorschrift in Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG nicht zum Streitwert und traf auch keine tats�chlichen Feststellungen, die dem Bundesgericht eine Bestimmung des Streitwerts nach Art. 51 Abs. 1 BGG erlauben w�rden. Die Beschwerdegegnerin bestreitet, dass die Streitwertgrenze von 30'000 Franken erreicht werde, da es im vorliegenden Prozess nur um die Erstbehandlung in K.________ gehe, die den Schenkelhalsbruch betraf. Da dieser heute als geheilt angesehen werden d�rfe, k�nnten als Streitwert lediglich die Kosten der Erstoperation, die sich sp�ter als unn�tz erwiesen habe, bzw. der entsprechenden Krankenbettzeit gelten, soweit diese �berhaupt der Beschwerdef�hrerin angefallen seien. Die Folgen der Re-Operation in Solothurn bzw. der Nervenverletzung, die sich dabei ereignete, betr�fen das Spital K.________ nicht und stellten Gegenstand eines separaten Prozesses dar. Die Beschwerdef�hrerin bestreitet in ihrer Replik, dass die Streitwertgrenze von 30'000 Franken nicht erreicht werde. Die Frage kann allerdings vorliegend mit Blick auf den Umstand offen gelassen werden, dass die Beschwerdef�hrerin in ihrer Beschwerde nicht - jedenfalls nicht rechtsgen�glich (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287) - geltend macht, es sei Bundeszivilrecht verletzt, sondern einzig die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten r�gt. Die Begr�ndungsanforderungen an solche R�gen und die Kognition des Bundesgerichts bei deren Beurteilung unterscheiden sich im Rahmen der Beschwerde in Zivilsachen und im Rahmen der - bei Nichterreichen der Streitwertgrenze nach Art. 113 BGG gegebenen - subsidi�ren Verfassungsbeschwerde nicht (vgl. Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG sowie Art. 95 und 116 BGG).
1.4 Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde an das Bundesgericht ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich die Beschwerdef�hrerin grunds�tzlich nicht darauf beschr�nken, die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen. Ein blosser R�ckweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden k�nnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 134 III 379 E. 1.3 S. 383; 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.). Diese Voraussetzung ist vorliegend offensichtlich erf�llt, nachdem die Vorinstanz lediglich �ber die Frage einer Sorgfaltspflichtverletzung bzw. der Widerrechtlichkeit entschieden und zu den �brigen Haftungsvoraussetzungen keine tats�chlichen Feststellungen getroffen hat. Der gestellte Beschwerdeantrag ist somit gen�gend, soweit die Beschwerdef�hrerin die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die R�ckweisung der Sache zur Sachverhaltserg�nzung und Neubeurteilung beantragt.
Auf die gestellten Feststellungsbegehren kann nicht eingetreten werden, da den beantragten Feststellungen keine eigenst�ndige Bedeutung zukommt. Diese betreffen vielmehr Vorfragen, die sich im Rahmen der Beurteilung der erhobenen - und gegebenenfalls im sp�teren Verfahren zu beziffernden - Schadenersatzanspr�che stellen, und die in der Begr�ndung des vorliegenden Urteils im Falle einer Gutheissung und R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz soweit erforderlich verbindlich beurteilt werden (BGE 135 III 334 E. 2).
1.5 Auf die Beschwerde, die von der mit ihren Antr�gen im kantonalen Verfahren unterlegenen Partei (Art. 76 Abs. 1 BGG) fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereicht wurde, ist unter Vorbehalt der vorstehenden Ausf�hrungen und der rechtsgen�genden Begr�ndung einzutreten.
Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Es ist unerl�sslich, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Der Beschwerdef�hrer soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2; 133 III 439 E. 3.2).
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2). Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, kann sich nicht damit begn�gen, den bestrittenen Feststellungen eigene tats�chliche Behauptungen gegen�berzustellen oder darzulegen, wie die Beweise seiner Ansicht nach zu w�rdigen gewesen w�ren. Vielmehr hat er klar und substanziiert aufzuzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4). Wird Willk�r in der Ermittlung des Sachverhalts geltend gemacht, ist zu beachten, dass dem Sachrichter in der Beweisw�rdigung ein breiter Ermessensspielraum zusteht; der Beschwerdef�hrer hat daher darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht sein Ermessen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schl�sse gezogen, erhebliche Beweise �bersehen oder willk�rlich ausser Acht gelassen habe (vgl. BGE 132 III 209 E. 2.1; 129 I 8 E. 2.1; 120 Ia 31 E. 4b S. 40; 118 Ia 28 E. 1b S. 30). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, namentlich auf bloss appellatorische Vorbringen, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3, 396 E. 3.1 S. 399). Soweit der Beschwerdef�hrer den Sachverhalt erg�nzen will, hat er zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozessrechtskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_526/2008 vom 21. Januar 2009 E. 3.2).
Diese Grunds�tze l�sst die Beschwerdef�hrerin �ber weite Strecken ausser Acht. So stellt sie ihren rechtlichen Ausf�hrungen zun�chst eine ausf�hrliche eigene Sachverhaltsdarstellung voran. Darin - wie auch in ihrer weiteren Beschwerdebegr�ndung - erg�nzt sie die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz nach Belieben bzw. weicht von diesen in vielfacher Hinsicht ab, ohne dazu jedoch rechtsgen�gliche Sachverhaltsr�gen zu erheben, die dem Bundesgericht gegebenenfalls eine Korrektur oder Erg�nzung des im angefochtenen Urteil festgestellten Sachverhalts erlauben k�nnten. In ihren rechtlichen Ausf�hrungen unterbreitet sie dem Bundesgericht zu grossen Teilen bloss in appellatorischer Weise ihre im kantonalen Verfahren eingenommenen Standpunkte zu tats�chlichen Fragen (falsche Methodenwahl beim operativen Eingriff [Osteosynthese statt Vollprothese], Nichterkennen des postoperativen Mangels bzw. Diagnosefehler, Unterlassen der gebotenen postoperativen Therapie), wobei sie sich unter freier Erg�nzung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts direkt auf die ihr g�nstig scheinenden Passagen aus im Prozess aufgelegten medizinischen Gutachten oder aus der medizinischen Literatur st�tzt, ohne sich aber hinl�nglich mit den entscheidrelevanten Erw�gungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen und darzulegen, inwiefern deren darauf gest�tzten Schl�sse bundesrechtswidrig sein sollen. Mit ihren weitgehend appellatorischen Vorbringen scheint sie zu verkennen, dass das Bundesgericht keine letzte Appellationsinstanz ist, die von den Parteien mit vollkommenen Rechtsmitteln angerufen werden k�nnte. Auf solche Ausf�hrungen ist nicht einzutreten.
Soweit sich der Beschwerde �berhaupt R�gen von Bundesrechtsverletzungen entnehmen lassen, ist dazu was folgt auszuf�hren:
Die Vorinstanz pr�fte zun�chst, ob die Beschwerdef�hrerin aufgrund einer ausreichenden �rztlichen Aufkl�rung in die Operation vom 6. April 2001 eingewilligt hatte. Sie erwog dazu, nach dem gerichtlichen Gutachten der Klinik Y.________ erbringe die Fr�hbehandlung von Frakturen bessere Ergebnisse, mithin sei eine rasche Operation nach dem Unfall angezeigt gewesen und k�nnten an die �rztliche Aufkl�rungspflicht nicht allzu hohe Anforderungen gestellt werden. Den effektiven Beweis, dass die Beschwerdef�hrerin pr�operativ ausreichend �ber die Art und die Risiken der Operation aufgekl�rt worden sei, erachtete die Vorinstanz allerdings als gescheitert. Hingegen ging sie von deren hypothetischer Einwilligung aus. Sie hielt es f�r erwiesen, dass die Beschwerdef�hrerin beim Eintritt ins Spital K.________ unter starken Schmerzen litt, deswegen unter dem Einfluss von starken bis sehr starken Schmerzmitteln (Morphin, Pethidin) stand und in ihrer Kognitionsf�higkeit massiv eingeschr�nkt ("benebelt") war. Eine detaillierte Aufkl�rung sei deshalb gar nicht m�glich und sinnvoll gewesen. Es habe sich zwar nicht um einen eigentlichen Notfall gehandelt, bei dem es um Leib und Leben gehe. Da bei einer Schenkelhalsfraktur die fr�hestm�gliche Behandlung empfohlen werde und die Beschwerdef�hrerin unter starken Schmerzen gelitten habe, sei aber trotzdem Eile geboten und die sofortige Operation angezeigt gewesen. Auch die Implantierung eines k�nstlichen H�ftgelenks habe nicht zur Diskussion stehen k�nnen, habe die Beschwerdef�hrerin doch vorher mit ihrem rechten H�ftgelenk nicht das geringste Problem gehabt.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die vorinstanzliche Feststellung, dass sie am 6. April 2001 hypothetisch in den erfolgten operativen Eingriff eingewilligt habe, beruhe auf einer willk�rlichen Beweisw�rdigung. Sie bringt indessen nichts vor, was die vorinstanzliche Beweisw�rdigung die zum beanstandeten Schluss f�hrte, als offensichtlich unhaltbar erscheinen liesse. Sie setzt sich kaum mit dieser auseinander und legt nicht dar, weshalb die Vorinstanz damit in Willk�r verfallen sein soll, sondern behauptet zun�chst lediglich in appellatorischer Weise gest�tzt auf verschiedene Urkunden sowie im angefochtenen Urteil keine St�tze findende Umst�nde, sie sei bei der Einlieferung ins Spital bei klarem Bewusstsein und in der Lage gewesen, Entscheidungen zu treffen. Dabei �bersieht sie, dass es dem Willk�rverbot nicht widerspricht, wenn das Sachgericht einzelne Beweise oder Indizien anders gewichtet als eine der Parteien oder Schl�sse zieht, die in vertretbarer Weise auch anders h�tten ausfallen k�nnen (vgl. 124 I 170 E. 4 S. 175; 122 IV 49 E. 1c S. 51; 120 Ia 31 E. 4b/c). Auch soweit die Beschwerdef�hrerin den vorinstanzlichen Schluss beanstandet, dass vorliegend eine sofortige Operation angezeigt gewesen sei, beschr�nkt sie sich auf bloss appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Begr�ndung, indem sie dieser im Wesentlichen entgegenh�lt, fr�hestm�glich m�sse nicht "innert Stunden", sondern k�nne auch "innert Tagen" bedeuten. Damit vermag sie keine Willk�r darzutun. Die Beschwerde ist insoweit unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
Der Vorinstanz lagen drei Gutachten zur Frage vor, ob eine fehlerhafte Behandlung der Beschwerdef�hrerin stattgefunden hatte, die eine Re-Operation notwendig machte: Ein Gutachten von Dr. med. B.________ vom Kantonsspital Aarau, das am 3. Januar 2005 im Auftrag der die Beschwerdef�hrerin vertretenden Z.________-advocare und mit Einverst�ndnis der Beschwerdegegnerin erstellt und von beiden Parteien als Beweismittel angerufen wurde. Ein Gutachten von Prof. Dr. med. C.________ vom 30. M�rz 2007, das auf Veranlassung des Rechtsvertreters der Beschwerdef�hrerin und im Auftrag des Instituts f�r Interdisziplin�re Medizinische Begutachtungen ausgearbeitet wurde. Ferner ein von der Vorinstanz selber bei der Y.________ Klinik in Auftrag gegebenes gerichtliches Gutachten von Dr. med. D.________ und Dr. med. E.________, datierend vom 16. Januar 2009. Prof. C.________ vertrat die Auffassung, es sei zu fr�h voll belastet worden, worin eine Sorgfaltspflichtverletzung liege. Demgegen�ber kamen die Gutachten von Dr. B.________ und der Y.________ Klinik zum Schluss, es seien dem Spital K.________ bzw. der Beschwerdegegnerin keine Sorgfaltspflichtverletzung vorzuwerfen bzw. Behandlungsfehler, die auf eine Sorgfaltspflichtverletzung schliessen liessen. Die Vorinstanz w�rdigte die drei Gutachten eingehend und folgte im Wesentlichen den beiden letztgenannten, insbesondere, weil sie diese im Gegensatz zu demjenigen von Prof. C.________ als vollst�ndig, nachvollziehbar und schl�ssig betrachtete.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin vertritt die Ansicht, um ihrem Alter und Vorzustand (Osteoporose, Multiple Sklerose [MS]) gerecht zu werden, h�tte anstelle der am 6. April 2001 vorgenommenen Osteosynthese ein k�nstliches H�ftgelenk eingesetzt werden m�ssen. Sie r�gt in diesem Zusammenhang, die Vorinstanz habe sich "von m�glichen plausiblen Deutungen leiten lassen, die indessen einen anderen medizinischen Verlauf nicht ausschliessen" w�rden, und daher dazu keine verbindliche Tatsachenfeststellung im Sinne von Art. 105 Abs. 1 BGG getroffen. Sie wirft der Vorinstanz vor, ihren Antrag, es sei den Gutachtern der Y.________ Klinik eine diesbez�gliche Erg�nzungsfrage zu unterbreiten, unter Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r abgewiesen zu haben. Ferner habe sie einen Fehler in der Methodenwahl unter willk�rlicher Ausserachtlassung eines diesbez�glichen "Schuldeingest�ndnisses" der Beschwerdegegnerin verneint.
Damit vermag sie keine auf einer Verletzung von Bundesrecht beruhende unvollst�ndige oder offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen.
4.1.1 Die Vorinstanz erw�hnte den Standpunkt der Beschwerdef�hrerin, es h�tte von allem Anfang an eine Vollprothese eingebaut werden m�ssen in ihrer Begr�ndung und �berging diesen mithin nicht. Keiner der drei Gutachter hielt aber in den von der Vorinstanz im angefochtenen Urteil wiedergegebenen Passagen seiner Ausf�hrungen daf�r, es stelle ein aus medizinischer Sicht nicht vertretbares Vorgehen dar, dass nicht von Anfang an eine Endoprothese eingesetzt worden sei. Dies gilt auch f�r Prof. C.________, dessen Objektivit�t von der Vorinstanz stark in Frage gestellt wurde, weil sein Gutachten von Seiten der Beschwerdef�hrerin veranlasst worden sei und er nur deren Standpunkt, nicht aber denjenigen der Beschwerdegegnerin gekannt habe. Dieser hielt fest, �ber die zu fr�he Vollbelastung des rechten Beines hinaus seien keine zus�tzlichen Fehler in der Behandlung der Beschwerdef�hrerin evident. Zur Methodenwahl f�hrte er lediglich aus, es h�tte "schon anl�sslich des ersten Eingriffes, Schenkelhalsfraktur bei schwerer Osteoporose" die Behandlungsalternative einer Totalprothese in die therapeutischen �berlegungen einfliessen k�nnen; auch dann w�re allerdings vom grunds�tzlichen Risiko eines m�glichen Nervenschadens postoperativ auszugehen gewesen. Angesichts dieser gutachterlichen Befunde durfte die Vorinstanz willk�rfrei davon ausgehen, dass im gew�hlten Vorgehen mittels Osteosynthese keine nach den Regeln der �rztlichen Kunst nicht vertretbare bzw. eine fehlerhafte Methodenwahl lag (vgl. dazu BGE 120 Ib 411 E. 4a S. 413; vgl. auch BGE 133 III 121 E. 3.1 S. 124).
4.1.2 Der aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r fliessende Anspruch auf Abnahme und W�rdigung rechtzeitig und formrichtig angebotener Beweismittel (vgl. BGE 124 I 241 E. 2 S. 242; 122 I 53 E. 4a mit Hinweisen) schliesst eine vorweggenommene Beweisw�rdigung nicht aus, verbietet dem Gericht also nicht, einem beantragten Beweismittel die Erheblichkeit oder Tauglichkeit abzusprechen oder auf die Abnahme von Beweisen zu verzichten, wenn das Gericht aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und willk�rfrei davon ausgehen darf, diese w�rde durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157; 130 II 425 E. 2.1 S. 429).
Die Vorinstanz wies den Antrag auf Stellung von Erg�nzungsfragen an die Gutachter der Y.________ Klinik mit entsprechender Begr�ndung ab. Sie verwies in ihrem Urteil auf die Verf�gung vom 27. April 2009, mit der der Vizepr�sident 17 beantragte Erg�nzungsfragen im Wesentlichen mit der Begr�ndung ablehnte, Differenzen in den Gutachten C.________ und D.________/E.________ (Y.________ Klinik) verm�ge das Verwaltungsgericht ohne weitere Erg�nzungen der gerichtlichen Experten (Y.________ Klinik) zu w�rdigen und die Antworten auf weitere Fragen erg�ben sich aus dem Gesamtzusammenhang; weiteren Fragen komme keine Relevanz zu oder diese bez�gen sich auf die Behandlung im B�rgerspital. Die Beschwerdef�hrerin zeigt nicht rechtsgen�glich auf und es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz angesichts des in der vorstehenden Erw�gung 4.1.1 Ausgef�hrten in Willk�r verfallen sein soll, wenn sie einen (Kunst)Fehler in der Methodenwahl unter antizipierter W�rdigung der m�glichen Antworten auf die entsprechende Erg�nzungsfrage, welche die Beschwerdef�hrerin den Gutachtern der Y.________ Klinik vorzulegen beantragt hatte, verneinte. Ihre Ausf�hrungen, in denen sie in rein appellatorischer Weise und unter freier Erg�nzung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts, ohne dazu hinreichend begr�ndete Sachverhaltsr�gen zu erheben, geltend macht, das Gutachten der Y.________ Klinik sei l�ckenhaft und beantworte entscheidende Fragen nicht, ohne darzulegen, weshalb die gegenteilige Ansicht der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein soll, sind nicht zu h�ren (vorstehende Erw�gung 2). Die R�ge, die Vorinstanz habe den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, indem sie den Antrag auf Stellung der entsprechenden Erg�nzungsfrage abwies, erweist sich damit als unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt gen�gend motiviert ist.
4.1.3 Den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil lassen sich sodann keine Umst�nde entnehmen, aus denen die Vorinstanz auf ein tats�chliches Schuldeingest�ndnis der Beschwerdegegnerin in dem Sinn h�tte schliessen m�ssen, dass infolge der bei der Beschwerdef�hrerin bestehenden MS von allem Anfang an eine Endoprothese h�tte eingesetzt werden m�ssen. Die Beschwerdef�hrerin beruft sich f�r das Vorliegen eines solchen Eingest�ndnisses zum einen auf die von der Beschwerdegegnerin eingereichte Urkunde 8 vom 6. April 2001, aus der hervorgehe, dass die seit f�nf Jahren bestehende MS im Zeitpunkt des Spitaleintritts der Beschwerdef�hrerin bekannt war, und zum anderen auf den Austrittsbericht des Spitals K.________ vom 24. April 2001, wo nach Feststellung der Dislokation der Schraube festgehalten wurde, es sei die Indikation zum Verfahrenswechsel auf eine belastungsstabile zementierte Kopfendoprothese gestellt worden, da wegen MS eine Mobilisation ohne Belastung nicht m�glich sei. Die Beschwerdef�hrerin h�lt daf�r, dass damit implizit best�tigt werde, dass eine Totalprothese der H�fte von Anfang an die bessere L�sung gewesen w�re. Damit tut sie indessen nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz in Willk�r verfallen w�re, indem sie aus den genannten Urkunden kein Schuldeingest�ndnis einer urspr�nglich falschen Methodenwahl ableitete. Es ist nicht offensichtlich unhaltbar, wenn die Vorinstanz den Grund f�r den Verfahrenswechsel nicht in der vorbestehenden MS, sondern in der erfolgten Dislokation der Schraube erblickte, die eine erneute Belastung ohne Einsatz einer Endoprothese nicht erlaubte.
4.2 Die Vorinstanz verneinte auch das Vorliegen von postoperativen Behandlungsfehlern, wie sie von Prof. C.________ bef�rwortet worden waren. Sie widersprach zun�chst den Ausf�hrungen dieses Gutachters, es seien im Spital K.________ in Bezug auf die Frage, wann nach der Operation eine Vollbelastung der H�fte stattfinden d�rfe, widerspr�chliche Anordnungen des Operationsarztes und einer unbekannten Person im "Kurvenblatt" erfolgt, in dem vermerkt worden sei "Teilbelastung -> wenn k(eine) Schmerzen Vollbelastung". So �bersehe der Gutachter, dass auch in der Pflegeanleitung des Operateurs vermerkt sei, dass eine Vollbelastung erfolgen k�nne, wenn die Patientin keine Schmerzen habe. Insbesondere hielt die Vorinstanz aber daf�r, es gehe aus der Krankengeschichte eindeutig hervor, dass die Beschwerdef�hrerin immer wieder �ber Schmerzen geklagte habe, also nie eigentlich schmerzfrei gewesen sei. Es sei deshalb h�chst unwahrscheinlich, dass die vom Gutachter angenommene Vollbelastung tats�chlich stattgefunden habe. Jedenfalls sei durch nichts erwiesen, dass die Vollbelastung tats�chlich stattgefunden habe. Wenn die Vorinstanz an anderer Stelle des angefochtenen Urteils auch davon sprach, die Beschwerdef�hrerin sei mit relativer Vollbelastung mobilisiert worden, verneinte sie damit doch klar, dass eine effektive Vollbelastung erfolgt sei.
Es ist unbehelflich, wenn die Beschwerdef�hrerin, ohne sich mit diesen Ausf�hrungen auseinanderzusetzen und darzulegen, weshalb die entsprechende Beweisw�rdigung der Vorinstanz willk�rlich sein soll, unter freier Erg�nzung des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts behauptet, es habe am 10. April 2001 auf eine den Instruktionen des Operateurs widersprechende Anweisung hin tats�chlich eine Vollbelastung stattgefunden, nachdem in fehlerhafter Interpretation eines R�ntgenbildes vom 9. April 2001 die erkennbare Dislokation der Schraube nicht erkannt worden sei. Auf diese rein appellatorischen Vorbringen ist nicht einzutreten.
4.3 Die Beschwerdef�hrerin r�gt auch in allgemeiner Weise, die Vorinstanz habe den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, indem sie ihre Erg�nzungsfragen zum Gutachten der Y.________ Klinik nicht beantworten liess, obwohl sie mit Verf�gung vom 4. Februar 2009 die Beschwerdef�hrerin noch ausdr�cklich aufgefordert habe, Erg�nzungsfragen zu stellen. Der Antrag sei mit Verf�gung des Gerichts vom 27. April 2009 mit einer floskelhaften Begr�ndung abgewiesen worden, wonach sich die Antworten ohnehin bereits aus dem Gutachten der Y.________ Klinik erg�ben. Indessen sei das Gutachten insbesondere auch im Hinblick auf die Methodenwahl und in Bezug auf die Frage der medizinischen Indikation (Osteosynthese oder Endoprothese) unvollst�ndig und somit l�ckenhaft und habe jede der insgesamt 17 gestellten Erg�nzungsfragen ihre Berechtigung.
Zum unbegr�ndeten, soweit �berhaupt rechtsgen�glich motivierten, Vorwurf an die Vorinstanz, die Erg�nzungsfragen zur Beantwortung der Frage nach einer Sorgfaltspflichtverletzung bei der Methodenwahl unter Verletzung des Geh�rsanspruchs nicht zugelassen zu haben, wurde vorstehend (Erw�gung 4.1.2) bereits Stellung genommen. Inwiefern es willk�rlich sein soll, die in anderem Zusammenhang gestellten Erg�nzungsfragen unter vorweggenommener Beweisw�rdigung abzuweisen, legt die Beschwerdef�hrerin nicht, jedenfalls nicht rechtsgen�glich dar. So zeigt sie nicht hinreichend auf, bez�glich welchen konkreten und wesentlichen Fragen die Schl�sse offensichtlich unhaltbar sein sollen, welche die Vorinstanz aufgrund der vorhandenen Beweise zog, und weshalb die Vorinstanz in Willk�r verfallen sein soll, wenn sie annahm, weitere Beweiserhebungen w�rden an ihrer durch die bereits vorliegenden Experten�usserungen gewonnenen �berzeugung nichts �ndern. Auf die entsprechende Geh�rsr�ge kann mangels rechtsgen�gender Begr�ndung nicht eingetreten werden.
Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des Rechtsmissbrauchs ist es nicht zul�ssig, formelle R�gen, die in einem fr�heren Prozessstadium h�tten geltend gemacht werden k�nnen, bei ung�nstigem Ausgang noch sp�ter vorzubringen (BGE 135 III 334 E. 2.2; 122 I 120 E. 4b; 121 V 150 E. 5b S. 155, je mit Hinweisen). Die Beschwerdegegnerin macht geltend, die Beschwerdef�hrerin h�tte die M�glichkeit gehabt, einen Antrag auf m�ndliche Befragung der Experten anl�sslich der Hauptverhandlung einzubringen oder den Antrag auf Stellung von Erg�nzungsfragen an der Hauptverhandlung vor dem Kollegialgericht zu wiederholen. Nach dem vorstehend Ausgef�hrten kann offen bleiben, wie es sich damit verh�lt, und ob allenfalls auf die Geh�rsr�ge auch wegen Verwirkung nicht eingetreten werden kann.
4.4 Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz sodann vor, den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt zu haben, indem sie sich nicht mit der Stellungnahme von Prof. C.________ vom 24. Juli 2009 zum gerichtlichen Gutachten der Y.________ Klinik auseinandergesetzt habe, obwohl die darin gezogenen Schlussfolgerungen zwingend zur Nichtverwertbarkeit des Gutachtens der Y.________ Klinik h�tten f�hren m�ssen.
Damit vermag sie indessen keine Geh�rsverletzung darzutun. Die Vorinstanz nahm das privat veranlasste Gutachten von Prof. C.________ als Parteivorbringen entgegen, das in der Beweisw�rdigung zu beachten sei. Dies beanstandet die Beschwerdef�hrerin zu Recht nicht (vgl. BGE 132 III 83 E. 3.6). Entsprechend hat auch die unbestrittenermassen ebenfalls zu den Beweismitteln genommene Stellungnahme von Prof. C.________ vom 24. Juli 2009 die Bedeutung einer blossen Parteibehauptung. Der Anspruch auf rechtliches Geh�r verlangt unter anderem, dass das Gericht die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, sorgf�ltig und ernsthaft pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die grunds�tzliche Pflicht des Gerichts, den Entscheid zu begr�nden. Die Begr�ndung muss kurz die wesentlichen �berlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid st�tzt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 129 I 232 E. 3.2 S. 236, je mit Hinweisen). Diesen Anforderungen an die Begr�ndung gen�gt das angefochtene Urteil. So legte die Vorinstanz darin eingehend dar, weshalb es der Meinung von Prof. C.________ nicht folgte, sondern den Schlussfolgerungen der gerichtlichen Experten, deren Gutachten sie als formal und inhaltlich vollst�ndig sowie nachvollziehbar und schl�ssig beurteilte und in dem sie die f�r die Entscheidfindung wesentlichen Fragen beantwortet sah. Damit gen�gte sie dem Anspruch auf rechtliches Geh�r.
Nach dem Ausgef�hrten verneinte die Vorinstanz die Haftungsvoraussetzung der Widerrechtlichkeit bzw. einer Sorgfaltspflichtverletzung ohne gegen Bundesrecht zu verstossen. Sie wies mithin die Klage zu Recht ab, so dass sich eine Beurteilung der �brigen Haftungsvoraussetzungen er�brigte. Auch das Bundesgericht braucht auf die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin zur Frage der Kausalit�t nicht einzugehen.

References: Art. 72
 Art. 90
 Art. 74
 Art. 112
 Art. 51
 BGE 
 Art. 113
 Art. 106
 Art. 117
 Art. 95
 BGE 
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 105
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE