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Koi Herpes
von Koimaxe » 30.06.2007, 09:22
Hab für die Wiki eine umfassendere Beschreibung der Koi-Herpes Erkrankung geschrieben. Hier die gegenwärtige Fassung. Bitte um Meinungen.
Das Koi-Herpes-Virus , engl. KHD (Koi Herpes Disease), oder richtiger Cypriniden-Herpesvirus-3 (CyHv-3), ist eine höchst infektiöse, seuchenhaft, akut bis subakut verlaufende virale Infektionskrankheit der Karpfen und Koi-Karpfen.
Die Inkubationszeit liegt in Abhängigkeit verschiedener Faktoren wie Stress und der jeweiligen Kondition der Fische, zwischen einer Woche und mehreren Monaten. Kommt es zum Ausbruch der Krankheit, liegt die Mortalitätsrate in der Regel zwischen 80% und 100% in einem Zeitraum von 24 Stunden bis 14 Tagen.
Der Erreger wurde im Jahr 2000 von Ron Hedrick an der Davis-Universität in Kalifornien, USA als Herpesvirus beschrieben.
Es ist noch nicht bekannt, ob dieses Virus mit dem Herpesvirus cyprini, das bereits 1990 in Japan beschrieben wurde, identisch ist. Klassifiziert wird das Koi Herpes Virus als DNA-Virus, zugehörend der Virusgruppe Herpesviridae (d.h. Herpesvirus). Erstmalig aufgetreten und beschrieben wurde das Virus 1998 in Israel. Vom Koi Herpesvirus (KHV), oder richtiger „carp nephritis and gill necrosis virus“ (CNGV), wurden bislang erst wenige kurze Abschnitte des über 250 kbp großen, doppelsträngigen DNA-Genoms von KHV analysiert, wobei nur geringe Sequenzhomologien zu anderen Herpesvirusgenomen festgestellt wurden.
Auch liegen bislang keine Informationen über die Bedeutung einzelner Virusgene für die Pathogenität des Erregers und für die Immunabwehr des Wirtes vor. Deshalb wurden z.B. im Labor für Molekularbiologie animaler Herpesviren des Friedrich-Loeffler-Instituts / Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, große Teile des KHV-Genoms über Plasmid- und Cosmid-Vektoren in Bakterien kloniert. Diese Klone sollen dazu dienen, weitere virale DNA-Sequenzen zu ermitteln, die u. a. zur Etablierung sensitiver PCR-Methoden für den diagnostischen Virusnachweis beitragen könnten. Durch in vitro Expression der klonierten Gene sollen immunogene Virusproteine identifiziert und für die serologische Diagnostik genutzt werden. Des weiteren wird versucht, durch gezielte Gendeletionen rekombinante Koi Herpesviren herzustellen, die als abgeschwächte Lebendvirus-Vakzinen eingesetzt werden können.
Diagnostiziert wird KHV in Koikarpfen und Nutzkarpfen. Artverwandte Cyprinidenrassen wie Spiegelkarpfen (Cyprinus carpio morpha noblis), Graskarpfen (Ctenopharyngodon idella), oder Goldfische (Carassius auratus), scheinen vom Virus nicht immer unberührt zu bleiben. Gesichert sind diese Angaben insofern, das KHV bei Goldfischen bereits nachgewiesen wurde und sofern diese nicht erkranken, durchaus als Träger fungieren. Als gesichert gilt, dass das Virus nur Karpfenfische befällt.
Laut Univ. - Professor Dr. med. vet., Dr. med. vet. habil. Rudolph Hoffmann, des Instituts für Zoologie, Fischereibiologie & Fischkrankheiten, sind immunisierende Maßnahmen gegen Herpesviren in der Tierhaltung generell von besonderer Problematik, da man es eben bei den herpesvirusinfizierten Tieren mit lebenslänglichen Virusträgern zu tun hat. Daher kann die Impfung gesunder Tiere zu einem Impfschutz führen, der jedoch nicht garantiert, dass das geimpfte Tier nicht auch beim Kontakt mit dem Herpesvirus zu einem unerkannten Virusträger wird. Herpesvirusvaccine sind daher nicht geeignet, die Erkrankung aus Tierbeständen zu eliminieren. Gerade die Carrier (also die gesunden Virusträger) sind es, die nach der Beobachtung des Münchner Institutes immer wieder im Verlauf ihres Lebens Viren ausscheiden und bislang nicht infizierte Tiere anstecken können. Der "Carrier" (Träger) erkrankt nicht, der bislang nicht infizierte Koi erkrankt schwer und stirbt in den meisten Fällen.
wie die meisten Viren, wird auch das Koi Herpes Virus durch direkten Kontakt übertragen. Dies können die Fische selbst sein über Hautkontakt und Kiemenausscheidungen, Wasser (z.B. Transportwasser) oder sonstige Flüssigkeiten die Kontakt zu infizierten Fischen hatten. Das Hantieren im Wasser mit den Händen, oder Arbeiten mit Gegenständen wie Keschern, Netzen, oder z.B. Schuhwerk, reichen bereits aus, um das Virus zu übertragen. Wasservögel können ebenfalls das Virus ins Wasser einbringen, obwohl das Virus nicht länger als zwei Stunden ausserhalb seines Lebensraumes überlebt. Ohne einen Karpfen als Wirt überlebt das Virus maximal 14 Tage im Wasser. In den meisten Fällen wird das Virus durch Neuzugänge von Fischen in den Bestand verschleppt.
Der Krankheitsverlauf ist eher unspezifisch und viele der auftretenden Krankheitsymptome werden durch andere Krankheiten verdeckt oder treten als Sekundärinfektion in Erscheinung, die dann nicht auf KHV Befall schliessen lassen. Darunter sind vor allem auch schlechte Wasserwerte (Ammoniak, Sauerstoffmangel, Überfütterung oder mangelhaft funktionierende Filteranlagen) zu nennen, aber auch bakterielle Krankheiten, die man sich in den Teich einschleppen kann. Jedoch werden im Temperaturbereich zwischen 18°C und 25°C die höchsten Verlustraten beobachtet. Ausbruch der Krankheit ist bereits bei 8° C möglich. Demnach muss sich nach den Erkenntnissen der neuesten Forschung der Virus an europäische Verhältnisse angepasst haben. Bei Temperaturen von über 30°C und unter 4°C (in vitro Bedingungen) scheint das Koi-Herpesvirus nicht infektiös zu sein. Der Krankheitsverlauf wird aber auch durch weitere Umwelt- und Haltungsbedingungen (Wasserqualität, Besatzdichte, Stress) entscheidend beeinflusst.
Das klinische Bild weist folgende Symptome auf;
Äussere Kennzeichen
* Apathie
* Absonderung vom Schwarm
* vermehrte Schleimbildung
* Fetzenartige Schleimablösung
* Schnappatmung an der Oberfläche
* Nekrosen an den Kiemen (weisse oder rote Flecken)
* Nekrosen und Blutungen in der Haut
* Fressunlust oder Futterverweigerung
* eingefallene Augen
* Kopfstehen
* Farbverlust
* rauhe Haut (Sandpapiereffekt)
Innere Kennzeichen
* Blutungen in und an Organen
* Nekrosen in Organen
* geschwollene Milz
* veränderte Niere
Histologische Kennzeichen
* interstitielle Nierenentzündung
* Einschlusskörperchen in Kiemen oder Darm
* Keulen Bildung an den Kiemen
* Riesenzellen Bildung
* verändertes Blutbild
Untersuchungen von Fischen auf Krankheiten werden üblicherweise in Zellkulturen nachgewiesen. Beim Koi-Herpesvirus ist diese Methode nur bedingt einsetzbar. Unterschiedliche Merkmale sowie die Wandlungsfähigkeit des Virus führen trotz genau definierter Zelllinien zu ungenauen oder falschen Ergebnissen. Die PCR (Polymerase Kettenreaktion) besitzt eine größere Empfindlichkeit. Hierzu werden Bruchstücke des Virusgenoms molekularbiologisch im Test nachgewiesen. Die Kombination dieser Untersuchung mit der klinischen Begutachtung lässt eine Aussage über ein mögliches Vorhandensein des Virus zu. Bei einem negativen Ergebnis bietet aber auch diese Methode keine 100%ige Sicherheit. Herpesviren sind in der Lage sich im Organismus zu "verstecken" und lassen sich dann unter Umständen auch mittels PCR nicht nachweisen.
Da der negative Nachweis eine Infektion nicht ausschließt, sollte bei toten Tieren eine Organprobe entnommen werden aus Kiemen, Leber, Nieren, der Milz und dem Gehirn und diese, nach den Anforderungen des Testlabors, zur Untersuchung gelangen. Nach einem Artikel im Koikurier, Ausgabe 48, von Prof. Dr. El-Matbouli und Dr. Soliman vom Institut für Zoologie, Fischereibiologie und Fischkrankheiten an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, existiert z.B. noch der sogenannte LAMP (Loop-Medicated Isothermal Amplification) Test.
LAMP funktioniert, vereinfacht ausgedrückt, nach dem Prinzip das mittels eines Primers gezielt nach Teilen des CyHv-3 Gens gesucht wird. Durch ein farblich dargestelltes Ergebnis, welches unter Zugabe einer Reagenz einen Farbumschlag hervorruft , läßt sich dann das Ergebnis sehr leicht ablesen. Grün bedeutet, eine LAMP Reaktion liegt vor, Orange bedeutet die Probe zeigt keine Infektion mit KHV.
Durch die geringe Diagnosedauer, weniger als zwei Stunden, bietet sich das LAMP Verfahren für eine schnelle Diagnose des KHV geradezu an. Trotz der geringen Diagnosezeit ist die LAMP basierende Diagnose ebenso zuverlässig als die weit aufwändigere PCR-Analyse.
LAMP ist jedoch ein nicht leicht durchzuführender Test, da man auch hier eine gewisse Laborerfahrung benötigt. Er ist allerdings, im Gegensatz zum etablierten PCR (Polimerase-Chain-Reaction) , für den Einsatz “vor Ort” geeignet. Im Gegensatz jedoch zu der PCR Methode, die nur in speziellen Labors durchgeführt werden kann, kann die LAMP Methode in privaten Kliniken und Tierarztpraxen, zur Diagnose des Koi-Herpes-Virus, verwendet werden.
In Quarantäne müssen krankheitsverdächtige sowie frisch importierte Tiere. Dies gilt auch für konditionell schwache Tiere. Bei wertvollen Tieren sind die Teiche mit Netzen gegen Vogelflug zu sichern. Neuzugänge sind für mindestens 14 Tage bei mindestens 20°C separat zu setzen, idealerweise bei verschiedenen Temperaturbereichen und einer Dauer von rund 4 Wochen. Sind nach 2 Wochen keine Krankheitssymptome erkennbar sollte mindestens ein Koi, besser sind zwei, aus dem bestehenden Teich zum Neuzukauf in die Quarantäne umgesetzt werden. Das Einbringen von Neuzugängen in den Altbestand ist unter allen Umständen zu vermeiden. Peinliche Hygiene in Bezug auf Gerätschaften und Personen können einer Kontamination der Koipopulation ebenso entgegenwirken. Es wird dringend empfohlen das Kois die aus KHV bekannten Gebieten wie China, Israel oder Thailand stammen vor einem Einbringen in Koiteiche für die o.g. Zeit in Quarantäne zu halten sind. Käufer sollten nur von Händlern Tiere erwerben, die ihre Kois mit Hilfe der PCR-Analyse untersuchen lassen, einen Beleg für negative Untersuchungsergebnisse von einem veterinärmedizinisch anerkannten Institut vorweisen können und über eine entsprechende Quarantäneanlage verfügen. Bei Händlern die diesen Nachweis nicht erbringen sollte von einem Kauf abgesehen werden. Ebenso sollte eine Vermischung von Tieren verschiedener Herkunftsgebiete vermieden werden. Der Erwerb von sogenannten immunisierten Tieren ist kritisch zu betrachten, da auch diese Tiere den Erreger latent in sich tragen können und gesunde Bestände so wieder infizieren. KHV ist sehr ansteckend. Ein kontaminierter Wasserspritzer genügt um den gesamten Bestand zu gefährden!
Eine Behandlung mit Aussicht auf Heilung besteht zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht. Infizierte Tiere können mit einer Temperaturerhöhung von über 30°C über einen Zeitraum von über 30 Tagen so therapiert (immunisiert) werden, dass sie mit dem Virus leben können. Allerdings werden diese Tiere, sofern sie überleben, zu Überträgern (Carrier). Diese Carrier können dann jederzeit ansteckende Viren in Umlauf bringen, welche nicht immunisierte Tiere befallen und töten können. Ist die Krankheit ausgebrochen muß unter Umständen der gesamte Bestand gekeult und der Teich trockengelegt werden. Anschließend sollte eine intensive Desinfizierungsbehandlung erfolgen.
Koi-Herpes-Virus-Erkrankung ist anzeigepflichtig beim zuständigen Veterinäramt!
Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft hat den Entwurf einer Verordnung zur Änderung tierseuchenrechtlicher Verordnungen und zur Änderung der Seefischereiverordnung übersandt. Mit der Verordnung sollen insgesamt 13 bestehende Verordnungen verändert werden. Dies betrifft u.a. die Rinder-Deckinfektionen-Verordnung, die Verordnung über meldepflichtige Tierkrankheiten, die BHV1-Verordnung, die MKS-Verordnung, die Fischseuchen-Verordnung, die Geflügelpest-Verordnung sowie eine Neufassung der TSE-Vorsorge-Verordnung.
Auszug aus den Änderungen
2. In § 2 Abs. 3 werden die Wörter "ISA, IHN oder VHS" durch die Wörter "ISA, IHN, VHS oder KHC-Infektion" ersetzt. 3. § 3 Abs. 1 wird wie folgt geändert: a) Nach Satz 1 wird folgender Satz eingefügt: "Koikarpfen dürfen nicht gemeinsam mit sonstigen Cypriniden transportiert werden." b) In dem neuen Satz 3 werden nach dem Wort "Transport" die Wörter "von Süßwasserfischen" eingefügt. 4. Nach § 5b werden folgende Vorschriften eingefügt: § 5c Verbringen von Koikarpfen Koikarpfen dürfen aus einem Fischhaltungsbetrieb nur verbracht werden, sofern sie zusätzlich zu den Untersuchungen nach § 5 Abs. 1 mit negativem Ergebnis auf Virusgenom untersucht worden sind. § 5d
Halten von Koikarpfen Koikarpfen dürfen nur vollständig räumlich getrennt von Nutzkarpfen gehalten werden. Geräte und sonstige Gegenstände, die in Koikarpfenhaltungen verwendet werden, dürfen nicht in Nutzkarpfenhaltungen verbracht werden. Wasser, das zur Haltung von Koikarpfen verwendet worden ist (Das Haltungswasser von Koikarpfenbeständen) darf nicht in Nutzkarpfenbestände eingeleitet werden."
5. § 8 Abs. 2 wird wie folgt gefasst: "Die zuständige Behörde kann den Wiederbesatz eines der Sperre nach Absatz 1 unterliegenden Fischhaltungsbetriebes von dem Ergebnis einer Untersuchung nach § 8a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 abhängig machen."
6. Nach § 8 wird folgende Vorschrift eingefügt: "§8a Schutzzonen (1) Ist der Ausbruch oder der Verdacht des Ausbruchs der ISA amtlich festgestellt, so legt die zuständige Behörde ein Gebiet um den betroffenen Fischhaltungsbetrieb als 1. Schutzzone nach Maßgabe des Teils I Nr. I.4.4.1. des Anhangs der Entscheidung 2003/466/EG oder 2. Im Falle des Verdachts des Ausbruchs als befristete Schutzzone nach Maßgabe des Teils I Nr. I.4.4.2. des Anhang der Entscheidung 2003/466/EG fest.
Die in den Schutzzonen gelegenen Betriebe 1. sind nach näherer Anweisung der zuständigen Behörde auf ISA zu untersuchen und 2. unterliegen der behördlichen Beobachtung.
Fische dürfen nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde aus dem Betrieb verbracht werden. Die Betreiber eines Fischhaltungsbetriebes haben der zuständigen Behörde ferner 1. im Abstand von 14 Tagen die Zahl der verendeten Fische sowie 2. jede erhebliche Zunahme der Sterblichkeit von Fischen anzuzeigen. In den nach Satz 1 festgelegten Schutzzonen führt die zuständige Behörde ferner ein Überwachungsprogramm unter Berücksichtigung des Teils I Nr. I.6.1. und I.6.2. in Verbindung mit Teil II des Anhangs der Entscheidung 2003/466/EG durch, nach dem in den in der Schutzzone gelegenen Fischhaltungsbetrieben jährlich mindestens zwölf behördliche Kontrollen und in den in der befristeten Schutzzone gelegenen Fischhaltungsbetrieben jährlich mindestens sechs Kontrollen durchgeführt werden.
(2) Die zuständige Behörde kann ferner Gebiete außerhalb der Schutzzonen nach Absatz 1 Satz 1 nach Maßgabe des Teils I Nr. I.4.4.3. des Anhangs der Entscheidung 2003/466/EG als Überwachungszone festlegen. In diesem Fall werden in den in der Überwachungszone gelegenen Fischhaltungsbetrieben jährlich mindestens sechs behördliche Kontrollen durchgeführt. (3) Die Absätze 1 und 2 gelten auch für die nach § 1 Nr. 2 ausgenommenen Fischhaltungsbetriebe."
7. Nach § 12 wird folgender Abschnitt eingefügt: "Abschnitt 3a Schutzmaßregeln bei Ausbruch oder Verdacht des Ausbruchs der Koi Herpesvirus-Infektion § 12a Schutzmaßregeln im Falle des Ausbruchs oder des Verdachts des Ausbruchs Im Falle des Ausbruchs oder des Verdachts des Ausbruchs der KHC-Infektion dürfen Süßwasserfische aus einem von der Seuche betroffenen Fischhaltungsbetrieb nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde und nur in einen anderen von der selben Seuche betroffenen Fischhaltungsbetrieb oder zu diagnostischen Zwecken verbracht oder zur unmittelbaren Schlachtung abgegeben werden. § 9 Abs. 1 Nr. 1 und 3 und Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.(...)
Folgende Einrichtungen sind z.B. auf Fischuntersuchungen spezialisiert
* Institut für Zoologie, Fischereibiologie und Fischkrankheiten
* Prof. Dr. R. Hoffmann
* Kaulbachstr. 37
* 80539 München
* Fischgesundheitsdienst Bayern
* Dr. Peter Scheinert
* Senator-Gerauer-Str. 23
* 85586 Poing
* Tauros Diagnostik
* Universität Bielefeld, Bio V
* Universitätsstr. 25
* 33615 Bielefeld
* Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
* Fachgebiet Fischkrankheiten, Zentrum für Infektionsmedizin
* Buenteweg 17
* D-30559 Hannover
von maggi » 02.07.2007, 06:58
ehrliche Meinung dazu?
Der erste Teil, in dem der Erreger beschrieben wird, ist für einen Laien sehr schwer zu verstehen. Durch die Anwendung der vielen Fremdwörter ist man
gleichzeitig auf ein Lexikon angewiesen, um den Text umsetzen zu können.
Die anderen Teile, in denen du über die Infizierung, den Verlauf der Krankheit usw. schreibst, sind absolut informativ und in dem geschriebenen Styl auch sehr leicht zu verstehen.
Insgesamt ein klasse Bericht und ich gehe als Laie davon aus, dass betroffene Personen auch nicht den Erreger als solches kennen müssen, sondern in deinem Bericht mehr den Krankheitsverlauf und die Übertragung
als wichtig erachten.
von Koimaxe » 02.07.2007, 09:26
Danke für die Kritik maggi,
genau richtig erkannt. Es geht natürlich um die Erklärung: Was ist das und wie was wo.
Dazu ist aber nötig zu wissen um welchen Herpes Virus es sich handelt. Das geht hier nicht direkt hervor, da ja die Taxonomie, also der Stammbaum und die Ordnung des Virus hier fehlt. Wiki gibt ja via Interwiki die Möglichkeit mit [[ Wort = ]] Link, diverse verlinkungen als Anklickbar zu gestalten. Das fehlt hier.
Inhaltlich ging es mir darum zu erklären was passiert wenn ich mir das einfange und wie kann ich es verhindern.
von maggi » 02.07.2007, 17:15
ja und dahingehend ist der Text verständlich und informativ!
Werde ich mal hoffen, dass unsere Fischis davon verschont bleiben.
von Koimaxe » 02.07.2007, 23:57
Wikipedia ist feigegeben. Mein Beitrag wurde freigeschaltet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Koi-Herpesvirus
http://de.wikipedia.org/wiki/Koi-Herpesvirusinfektion
hehe...mein erster Beitrag in der Wiki zum Thema Fisch.
von maggi » 03.07.2007, 17:03
na dann meinen herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Fischbeitrag!
Da benötigt man wirklich keine Lexika zur Hand, anklicken und gut ist's.
Haddu feini gemacht!!!

References: § 2
 § 3
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 § 5
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 § 8
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 § 12
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