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Timestamp: 2018-10-16 07:55:39+00:00

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§ 313 BGB: Störung der Geschäftsgrundlage
§ 312k BGB
BGH, URTEIL vom 5.3.2016, Az. V ZR 42/15 Einer solchen Schätzung steht entgegen, dass nicht jede einschneidende Veränderung der bei Vertragsschluss bestehenden oder gemeinsam erwarteten Verhältnisse eine Vertragsanpassung nach § 313 Abs. 1 BGB rechtfertigt (vgl. BGH, Urteil vom 28. März 2006 - XI ZR 425/04, BGHZ 167, 25 Rn. 30; Urteil vom 1. Februar 2012 - VIII ZR 307/10, NJW 2012, 1718 Rn. 30).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2015, Az. XII ZB 516/14 Auch wenn danach schwiegerelterliche Zuwendungen als Schenkung zu werten sind, sind auf sie die Grundsätze der Störung der Geschäftsgrundlage gemäß §313 Abs. 1 BGB anwendbar (Senatsurteile BGHZ 184, 190 = FamRZ 2010, 958 Rn. 25 ff. mwN; vom 21. Juli 2010 -XII ZR 180/09- FamRZ 2010, 1626 Rn. 13 und vom 20. Juli 2011 - XII ZR 149/09 - FamRZ 2012, 273 Rn. 21).
BGH, URTEIL vom 2.10.2015, Az. II ZR 13/14 Rechtsfolge ist ein Rücktrittsrecht des Übernehmers, § 313 Abs.3 Satz 1 BGB, das an die Stelle der früher von der Rechtsprechung (vgl. BGH, Urteil vom 25. Oktober 1989 - VIII ZR 105/88, BGHZ 109, 139, 144) entwickelten Rückabwicklung nach Bereicherungsrecht getreten ist (Staudinger/ Kaiser, Bearbeitung 2012, § 346 BGB Rn. 21).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2014, Az. XII ZB 181/13 Wie bei der Frage, ob ein unzu demutbarer Zustand im Sinn des § 313 Abs. 1 BGB besteht, kann auch insoweit im Wesentlichen auf die Senatsrechtsprechung zu unbenannten schwiegerelterlichen Zuwendungen zurückgegriffen werden (Senatsurteile BGHZ 184, 190 = FamRZ 2010, 958 Rn. 58 und vom 20. Juli 2011 - XII ZR 149/09 - FamRZ 2012, 273 Rn. 28).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2014, Az. XII ZB 181/13 39	(3)	Ebenso	wie bei dem in § 528 BGB gesetzlich geregelten Spezial- fall einer Störung der Geschäftsgrundlage (BGH Urteile vom 21. Dezember 2005 -XZR 108/03- FamRZ 2006, 473, 475 und vom 5. Oktober 2004 - X ZR 25/02 - FamRZ 2005, 337, 338) verhält es sich dann, wenn ein Vertrag über eine Grundstücksschenkung gemäß § 313 Abs. 1 BGB dahingehend anzupassen ist, dass an den Schenker eine teilweise Rückerstattung in Form einer Geldzahlung des Zuwendungsempfängers oder gar eine dingliche Rückgewähr vorzunehmen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2014, Az. XII ZB 181/13 48	Nach der vor der Einführung des § 313 BGB durch das Schuldrechtsmodernisierungsgesetz vom 26. November 2001 (BGBl. I S. 3138) geltenden Rechtslage trat die Vertragsanpassung kraft Gesetzes ein (vgl. BGHZ 133, 281 = NJW 1997, 320, 323; BGH Urteil vom 19. November 1971 - VZR 103/69-NJW 1972, 152, 153).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2014, Az. XII ZB 666/13 18	b)	Auf schwiegerelterliche Zuwendungen sind jedoch, auch wenn sie als Schenkung zu werten sind, die Grundsätze des Wegfalls der Geschäftsgrundlage gemäß §313 Abs. 1 BGB anwendbar (Senatsurteile BGHZ 184, 190 = FamRZ 2010, 958 Rn. 25 ff.; vom 21. Juli 2010 - XII ZR 180/09 - FamRZ 2010, 1626 Rn. 13 und vom 20. Juli 2011 -XII ZR 149/09- FamRZ 2012, 273 Rn. 21).
BGH, Urteil vom 2.6.2014, Az. XI ZR 100/13 Der Zahlungsantrag des Klägers umfasst als Minus die vom Berufungsgericht tenorierte Rechtsfolge (zur Antragstellung im Fall des § 313 Abs. 1 BGB vgl. BGH, Urteil vom 30. September 2011 - VZR 17/11, BGHZ 191, 139 Rn. 34; zu dem Streitstand Lüttringhaus, AcP 213 [2013], 266, 287 ff.).
BGH, Urteil vom 2.6.2014, Az. XI ZR 100/13 Eine hälftige Teilung des Risikos ist mögliche Folge einer Vertragsanpassung nach § 313 Abs. 1 und 2 BGB (BGH, Urteil vom 23. November 1989 - VII ZR 60/89, BGHZ 109, 224, 229; Urteil vom 14. Oktober 1992 -VIII ZR 91/91, BGHZ 120, 10, 26 f.; Urteil vom 10. Juli 2002 - XII ZR 107/99, WM 2002, 2517, 2521).
BGH, Urteil vom 2.6.2014, Az. XI ZR 100/13 33	b) Im konkreten Fall knüpft der Kläger die begehrte Vertragsanpassung nach den Feststellungen des Berufungsgerichts allerdings nicht - wie in der mit Urteil des II. Zivilsenats vom 28. Mai 2013 (II ZR 67/12, BGHZ 197, 284 Rn. 25 ff.) entschiedenen Konstellation - an eine nachträgliche schwerwiegende Änderung der zur Grundlage des Forderungsrechts gewordenen Umstände im Sinne des § 313 Abs. 1 BGB, sondern gemäß § 313 Abs. 2 BGB an eine in ihrer Schwere vergleichbare anfängliche Fehlvorstellung der 'Parteien des Schuldverschreibungsvertrags' über die 'ordnungsgemäße Verwaltung' des Dach-Fonds 'zu dem Zeitpunkt der Emission des Portfolios durch den Investmentmanager' an.
BGH, Urteil vom 2.4.2013, Az. II ZR 67/12 Andere Autoren wollen nach den Regeln des Wegfalls der Geschäftsgrundlage gemäß §313 BGB oder im Wege ergänzender Vertragsauslegung nach § 157 BGB die Genussscheinbedingungen dahingehend anpassen, dass ein Ausgleichsanspruch wie nach § 304 AktG besteht, aber gerichtet gegen die abhängige Gesellschaft (U. H. Schneider in Festschrift Goerdeler, 1987, S. 511, 527; Frantzen, Genussscheine, 1993, S. 282 ff., 285; Sethe, AG 1993, 351, 366 Fn.359; Prosser, Anlegerschutz bei Genussscheinen, 2001, S. 154 ff.; Kallrath, Inhaltskontrolle der Wertpapierbedingungen, 1994, S. 180 f.; Koppensteiner in KK-AktG, 3. Aufl., § 304 Rn. 18; Krieger in MünchHdbGesR IV, 3. Aufl., § 63 Rn. 72; s. auch BGH, Urteil vom 8. Februar 1960 - II ZR 102/58, NJW 1960, 721, 723).
BGH, Urteil vom 2.4.2013, Az. II ZR 2/12 Andere Autoren wollen nach den Regeln des Wegfalls der Geschäftsgrundlage gemäß §313 BGB oder im Wege ergänzender Vertragsauslegung nach § 157 BGB die Genussscheinbedingungen dahingehend anpassen, dass ein Ausgleichsanspruch wie nach § 304 AktG besteht, aber gerichtet gegen die abhängige Gesellschaft (U. H. Schneider in Festschrift Goerdeler, 1987, S. 511, 527; Frantzen, Genussscheine, 1993, S. 282 ff., 285; Sethe, AG 1993, 351, 366 Fn.359; Prosser, Anlegerschutz bei Genussscheinen, 2001, S. 154 ff.; Kallrath, Inhaltskontrolle der Wertpapierbedingungen, 1994, S. 180 f.; Koppensteiner in KK-AktG, 3. Aufl., § 304 Rn. 18; Krieger in MünchHdbGesR IV, 3. Aufl., § 63 Rn. 72; s. auch BGH, Urteil vom 8. Februar 1960 - II ZR 102/58, NJW 1960, 721, 723).
BGH, URTEIL vom 3.2.2013, Az. XII ZR 72/11 Solche Fehlvorstellungen sind nach den zu dem Wegfall der Geschäftsgrundlage (§313 BGB) entwickelten Grundsätzen zu behandeln (vgl. BGH Urteil vom 5. Februar 1986
BGH, URTEIL vom 3.0.2013, Az. VIII ZR 23/12 Dabei trägt er das Risiko einer auskömmlichen Kalkulation und auch das Risiko, dass sich die verwendete Berechnungsgrundlage als unzutreffend erweist (vgl. BGH, Urteile vom 10. September 2009 - VII ZR 82/08, BGHZ 182, 218 Rn. 25 mwN; vom 7. Juli 1998 - X ZR 17/97, BGHZ 139, 177, 180 f.; vom 20. Mai 1985 - VII ZR 198/84, BGHZ 94, 335, 339; MünchKommBGB/Finkenauer, BGB, 6. Aufl., § 313 Rn. 207 f.; Erman/Hohloch, BGB, 13. Aufl., § 313 BGB Rn. 68).
BGH, URTEIL vom 3.0.2013, Az. VIII ZR 59/12 Dabei trägt er das Risiko einer auskömmlichen Kalkulation und auch das Risiko, dass sich die verwendete Berechnungsgrundlage als unzutreffend erweist (vgl. BGH, Urteile vom 10. September 2009 - VII ZR 82/08, BGHZ 182, 218 Rn. 25 mwN; vom 7. Juli 1998 - X ZR 17/97, BGHZ 139, 177, 180 f.; vom 20. Mai 1985 - VII ZR 198/84, BGHZ 94, 335, 339; MünchKommBGB/Finkenauer, BGB, 6. Aufl., § 313 Rn. 207 f.; Erman/Hohloch, BGB, 13. Aufl., § 313 BGB Rn. 68).
BGH, URTEIL vom 3.0.2013, Az. VIII ZR 60/12 Dabei trägt er das Risiko einer auskömmlichen Kalkulation und auch das Risiko, dass sich die verwendete Berechnungsgrundlage als unzutreffend erweist (vgl. BGH, Urteile vom 10. September 2009 - VII ZR 82/08, BGHZ 182, 218 Rn. 25 mwN; vom 7. Juli 1998 - X ZR 17/97, BGHZ 139, 177, 180 f.; vom 20. Mai 1985 - VII ZR 198/84, BGHZ 94, 335, 339; MünchKommBGB/Finkenauer, BGB, 6. Aufl., § 313 Rn. 207 f.; Erman/Hohloch, BGB, 13. Aufl., § 313 BGB Rn. 68).
BGH, URTEIL vom 3.0.2013, Az. VIII ZR 345/11 Dabei trägt er das Risiko einer auskömmlichen Kalkulation und auch das Risiko, dass sich die verwendete Berechnungsgrundlage als unzutreffend erweist (vgl. BGH, Urteile vom 10. September 2009 - VII ZR 82/08, BGHZ 182, 218 Rn. 25 mwN; vom 7. Juli 1998 - X ZR 17/97, BGHZ 139, 177, 180 f.; vom 20. Mai 1985 - VII ZR 198/84, BGHZ 94, 335, 339; MünchKommBGB/Finkenauer, BGB, 6. Aufl., § 313 Rn. 207 f.; Erman/Hohloch, BGB, 13. Aufl., § 313 BGB Rn. 68).
BGH, URTEIL vom 3.0.2013, Az. VIII ZR 99/12 Dabei trägt er das Risiko einer auskömmlichen Kalkulation und auch das Risiko, dass sich die verwendete Berechnungsgrundlage als unzutreffend erweist (vgl. BGH, Urteile vom 10. September 2009 - VII ZR 82/08, BGHZ 182, 218 Rn. 25 mwN; vom 7. Juli 1998 - X ZR 17/97, BGHZ 139, 177, 180 f.; vom 20. Mai 1985 - VII ZR 198/84, BGHZ 94, 335, 339; MünchKommBGB/Finkenauer, BGB, 6. Aufl., § 313 Rn. 207 f.; Erman/Hohloch, BGB, 13. Aufl., § 313 BGB Rn. 68).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.0.2013, Az. 12 O 450/11 42Für eine Anwendung des § 313 BGB ist eine schwerwiegende Änderung der Verhältnisse erforderlich (BGH, NJW 1989, 289).
BGH, URTEIL vom 3.10.2012, Az. XII ZR 48/11 Bei der dort anzustellenden Beurteilung, ob sich die Beibehaltung der bestehenden Vermögenssituation für die Schwiegereltern im Sinne des § 313 BGB als unzu demutbar darstellt, ist nach der Rechtsprechung des Senats das güterrechtliche Ergebnis im Verhältnis zwischen Kind und Schwiegerkind und somit die Frage, ob das eigene Kind über den Zugewinnausgleich an der Zuwendung profitiert, ohne Bedeutung (Senatsurteil BGHZ 184, 190 = FamRZ 2010, 958 Rn. 32 ff., 54).
BGH, URTEIL vom 3.8.2012, Az. XII ZR 136/10 23	Denn einerseits kommt ein Ausgleichsanspruch nach den Grundsätzen über den Wegfall der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB) auch unter nichtehelichen Partnern in Betracht, soweit den gemeinschaftsbezogenen Zuwendungen die Vorstellung oder Erwartung zugrunde lag, die Lebensgemeinschaft werde Bestand haben (Senatsurteile vom 6. Juli 2011 - XII ZR 190/08 - FamRZ 2011, 1563 Rn. 14; BGHZ 177, 193 = FamRZ 2008, 1822 Rn. 31 ff.; BGHZ 183, 242 = FamRZ 2010, 277 Rn. 25).
BGH, URTEIL vom 3.1.2012, Az. VIII ZR 307/10 Hierfür ist vielmehr erforderlich, dass ein Festhalten an der vereinbarten Regelung für die betroffene Partei zu einem nicht mehr tragbaren Ergebnis führt (so schon - vor Inkrafttreten des §313 BGB - BGH, Urteile vom 11. Oktober 1994 -XIZR 189/93, BGHZ 127, 212, 218; vom 5. Januar 1995 - IX ZR 85/94, BGHZ 128, 230, 238 f.; vgl. auch Palandt/Grüneberg, BGB, 71. Aufl., § 313 Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 3.11.2011, Az. IV ZR 16/11 -11 - sübertragungsvertrag gemäß § 313 Satz 2 BGB a.F. geheilt werden kann (vgl. OLG Düsseldorf NJW-RR 2002, 584).
BGH, URTEIL vom 3.9.2011, Az. XII ZR 117/09 Die wegen dieser Änderung der Geschäftsgrundlage des gerichtlichen Vergleichs nach § 313 BGB gebotene Anpassung (vgl. Senatsurteile vom 4. Mai 2011 - XII ZR 70/09 - FamRZ 2011, 1041 Rn. 23 und BGHZ 175, 182 = FamRZ 2008, 968 Rn. 26) führt rechnerisch zu einem Unterhaltsanspruch der Klägerin nach den ehelichen Lebensverhältnissen, der jedenfalls den von ihr begehrten Unterhalt erreicht.
BGH, URTEIL vom 5.8.2011, Az. V ZR 17/11 12	a) Richtig ist zwar, dass § 313 BGB im Anwendungsbereich der Sachmängelhaftung nicht herangezogen werden kann, da andernfalls die den Bestimmungen der §§ 437 ff. BGB zugrunde liegende Risikoverteilung über die Annahme einer Störung der Geschäftsgrundlage verändert würde (vgl. BGH, Urteil vom 21. Februar 2008 - III ZR 200/07, MDR 2008, 615, 616 sowie Senat, Urteil vom 7. Februar 1992 - VZR 246/90, BGHZ 117, 159, 162 mwN zu dem bis zu dem 31. Dezember 2001 geltenden Schuldrecht).
BGH, URTEIL vom 5.8.2011, Az. V ZR 17/11 Zwar ist § 313 BGB nicht anwendbar, wenn sich durch die Störung der Geschäftsgrundlage ein Risiko verwirklicht, das nach den vertraglichen Vereinbarungen in den Risikobereich einer der Parteien fällt (BGH, Urteil vom 21. September 2005 - XII ZR 66/03, NJW 2006, 899, 901; Urteil vom 16. Februar 2000 -XIIZR 279/97, NJW2000, 1714, 1716; Senat, Urteil vom 1. Juni 1979-VZR 80/77, BGHZ 74, 370, 373).
BGH, URTEIL vom 3.8.2011, Az. XII ZR 173/09 - 14- zulässig sind, sind die Grundsätze über den Wegfall der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB) maßgebend (vgl. BGHZ - GSZ - 85, 64, 73; st. Rspr.
BGH, URTEIL vom 4.10.2010, Az. III ZR 57/10 Auch bei Anwendung des § 313 BGB ist zu beachten, dass grundsätzlich jede Partei ihre aus dem Vertrag ersichtlichen Risiken selbst trägt (BGH, Urteil vom 30. April 2009 -1 ZR 42/07 -BGHZ 181, 77 Rn. 71).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 2.7.2010, Az. 17 Sa 1717/08 Erst bei einer Abhängigkeit des Grundstücksgeschäfts von der weiteren Abrede besteht Anlass, zur Wahrung der Funktionen des § 313 BGB a. F. (Warn- und Schutzfunktion, Gewährsfunktion für richtige, vollständige und rechtswirksame Wiedergabe des Parteiwillens, Beweisfunktion) das Formgebot auf den damit verbundenen Vertrag auszudehnen (vgl. BGH NJW 2002, 2559, 2560).
OLG München, vom 3.3.2010, Az. 7 U 3208/09 bb) Diese Störung der Geschäftsgrundlage führt gem. § 313 Abs. 1 BGB, wie auch nach bisherigem Recht (vgl. BGHZ 47,52; 83, 254; 89, 238), grundsätzlich nicht zur Auflösung des Vertrages, sondern zur Anpassung seines Inhalts an die veränderten Verhältnisse.
BGH, URTEIL vom 3.10.2009, Az. XII ZR 92/06 20	Diese Rechtsprechung hat der Senat in seinen Urteilen vom 9. Juli 2008 (BGHZ 177, 193 und - XII ZR 39/06 - FamRZ 2008, 1828) dahin geändert, dass die Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft nunmehr unter bestimmten Voraussetzungen auch einen Anspruch nach den Grundsätzen über den Wegfall der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB) und aus ungerechtfertigter Bereicherung haben können.
BGH, URTEIL vom 4.8.2009, Az. VII ZR 152/08 34	c)	Auch	eine	Vertragsanpassung nach den Grundsätzen über den Weg- fall oder die Änderung der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB) kommt bei einer verzögerten Zuschlagserteilung ohne Änderung der Ausführungszeit für die Bauleistung nicht in Betracht (vgl. dazu im Einzelnen Senatsurteil vom 10. September 2009 - VII ZR 82/08, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 5.0.2008, Az. V ZR 118/07 Der Revisionserwiderung ist auch zuzugeben, dass die Verpflichtung, ein Grundstück keinem anderen als dem Versprechensempfänger zu veräußern, nicht nach § 313 Satz 1 BGB a. F. (oder § 311b Abs. 1 Satz 1 BGB) beurkundungspflichtig ist (Senat, BGHZ 31, 13, 19; BGHZ 103, 235, 238; Senat, Urt. v. 20. März 1963, V ZR 89/62, NJW 1963, 1602, 1603;
BGH, URTEIL vom 3.0.2008, Az. IV ZR 85/07 10	Die	Ausbietungsgarantie	hätte	gemäß	§ 311b Abs. 1 Satz 1 BGB der notariellen Beurkundung bedurft, denn sie beinhaltete die Verpflichtung, ein Grundstück - in der Zwangsversteigerung - zu erwerben (BGHZ 110, 319, 321; BGH, Beschluss vom 22. September 1992 - III ZR 100/91 - ZIP 1992, 1538 unter 3., jeweils zu § 313 BGB a. F.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2007, Az. IX ZR 12/06 3	Die von der Nichtzulassungsbeschwerde aufgeworfene Grundsatzfrage, ob eine privatschriftliche Forderungsabtretung allein deshalb formunwirksam ist, weil sie auch - vermeintliche - Rechte an Grundstücken umfasst, ohne der Form des § 313 BGB a.F., § 518 Abs. 1 BGB zu genügen, oder ob sie als solche Bestand habe, ist nicht klärungsbedürftig (zu diesem Erfordernis vgl. BGHZ 154, 288, 291).
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.2007, Az. II ZR 268/06 Ebenso konnte die Tilgungsbestimmung in dem 'Einbringungsvertrag' vom 24. Mai 1995 nachträglich geändert werden, ohne dass es dazu der - hier überdies mit den notariell beurkundeten Beschlüssen vom 16. Oktober 1996 und vom 30. September 1997 gewahrten- Form des §313 BGB a.F. bedurfte (vgl. BGH, Urt. v. 28. September 1984 - V ZR 43/83, NJW 1985, 266).
BGH, URTEIL vom 4.3.2007, Az. IX ZR 199/03 Sie war nach erklärter Auflassung im Kaufvertrag auch nicht nach § 313 BGB a.F. beurkundungsbedürftig und deshalb wirksam (vgl. BGH, Urt. v. 28. September 1984 - VZR 43/83, NJW 1985, 266).
BGH, URTEIL vom 5.4.2006, Az. V ZR 97/05 Ist dagegen ein durch die Optionsausübung aufschiebend bedingter Kaufvertrag geschlossen worden, muss die Erklärung, die den Bedingungseintritt bewirkt, nicht mehr beurkundet werden, weil der Schutzzweck von § 313 S. 1 BGB a.F. (jetzt § 311b Abs. 1 S. 1 BGB) durch die Beurkundung des bedingten Kaufvertrags gewahrt ist (st. Rspr.; vgl. Senat, BGHZ 140, 218, 220; Urt. v. 28. Juni 1996, VZR 136/95, NJW-RR 1996, 1167).
LAG Köln, Urteil vom 4.11.2005, Az. 19 Ca 6441/04 Zwar ist grundsätzlich anerkannt, dass im Einzelfall auch eine gänzlich unvorhersehbare gravierende Änderung der Gesetzeslage zu einem Wegfall der Geschäftsgrundlage führen kann (BAG NZA 1998, 719ff.; BGH NJW 1983, 1552; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr.41).
AG Euskirchen, Urteil vom 5.7.2005, Az. 17 C 260/05 31Zwar unterliegen grundsätzlich Tarife für Leistungen der Daseinsfürsorge, auf deren Inanspruchnahme der Kunde angewiesen ist, der Billigkeitskontrolle analog § 313 Abs.3 BGB (BGH NJW 87, 1829; NJW 2003, 1449).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 5 Ca 6575/04 Bei gegenseitigen Verträgen gehört der Bedanke der Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung zur Geschäftsgrundlage (BGH NJW 62, 251; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB, Rdnr. 32).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 5 Ca 6575/04 nicht anwendbar, wenn sich durch die Störung ein Risiko verwirklicht, das eine der Parteien zu tragen hat (BGH NJW 2000, 1714 ff.; BGH NJW 1998, 2875; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr. 15).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 5 Ca 6575/04 Auch erhebliche Kostensteigerungen führen in einem solchen Fall grundsätzlich nicht zur Anwendung des § 313 BGB (OLG München DB 83, 2619; Palandt/Heinrichs, a. a. O.).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 5 Ca 6575/04 In einem Fall der vertraglichen Übernahme eines bestimmten Risikos kommt eine nachträgliche Vertragsanpassung unter dem Gesichtspunkt des Wegfalls der Geschäftsgrundlage nur ausnahmsweise in Betracht, wenn durch Umstände außerhalb des Einfluss- und Risikobereichs des Schuldners ein so krasses Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung entsteht, dass ein Festhalten am unveränderten Vertrag nicht mehr zu demutbar ist (BGH BB 56, 254; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr. 39).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 5 Ca 6575/04 Zwar ist grundsätzlich anerkannt, dass im Einzelfall auch eine gänzlich unvorhersehbare gravierende Änderung der Gesetzeslage zu einem Wegfall der Geschäftsgrundlage führen kann (BAG NZA 1998, 719ff.; BGH NJW 1983, 1552; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr.41).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 2 Ca 8250/04 Bei gegenseitigen Verträgen gehört der Bedanke der Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung zur Geschäftsgrundlage (BGH NJW 62, 251; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB, Rdnr. 32).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 2 Ca 8250/04 Dagegen ist § 313 BGB nicht anwendbar, wenn sich durch die Störung ein Risiko verwirklicht, das eine der Parteien zu tragen hat (BGH NJW 2000, 1714 ff.; BGH NJW 1998, 2875; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr. 15).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 2 Ca 8250/04 In einem Fall der vertraglichen Übernahme eines bestimmten Risikos kommt eine nachträgliche Vertragsanpassung unter dem Gesichtspunkt des Wegfalls der Geschäftsgrundlage nur ausnahmsweise in Betracht, wenn durch Umstände außerhalb des Einfluss-und Risikobereichs des Schuldners ein so krasses Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung entsteht, dass ein Festhalten am unveränderten Vertrag nicht mehr zu demutbar ist (BGH BB 56, 254; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr. 39).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 2 Ca 8250/04 Zwar ist grundsätzlich anerkannt, dass im Einzelfall auch eine gänzlich unvorhersehbare gravierende Änderung der Gesetzeslage zu einem Wegfall der Geschäftsgrundlage führen kann (BAG NZA 1998, 719ff.; BGH NJW 1983, 1552; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr.41).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 7 Sa 1586/04 Bei gegenseitigen Verträgen gehört der Gedanke der Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung zur Geschäftsgrundlage (BGH NJW 62, 251; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB, Rdnr. 32).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 7 Sa 1586/04 Auch erhebliche Kostensteigerungen führen in einem solchen Fall grundsätzlich nicht zur Anwendung des § 313 BGB (OLG München DB 83, 2619; Palandt/Heinrichs, a. a. O.).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 7 Sa 1586/04 In einem Fall der vertraglichen Übernahme eines bestimmten Risikos kommt eine nachträgliche Vertragsanpassung unter dem Gesichtspunkt des Wegfalls der Geschäftsgrundlage nur ausnahmsweise in Betracht, wenn durch Umstände außerhalb des Einfluss-und Risikobereichs des Schuldners ein so krasses Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung entsteht, dass ein Festhalten am unveränderten Vertrag nicht mehr zu demutbar ist (BGH BB 56, 254; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr. 39).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 15 Ca 6752/04 Bei gegenseitigen Verträgen gehört der Bedanke der Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung zur Geschäftsgrundlage (BGH NJW 62, 251; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB, Rdnr. 32).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 15 Ca 6752/04 Dagegen ist § 313 BGB nicht anwendbar, wenn sich durch die Störung ein Risiko verwirklicht, das eine der Parteien zu tragen hat (BGH NJW 2000, 1714 ff.; BGH NJW 1998, 2875; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr. 15).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 15 Ca 6752/04 Auch erhebliche Kostensteigerungen führen in einem solchen Fall grundsätzlich nicht zur Anwendung des § 313 BGB (OLG München DB 83, 2619; Palandt/Heinrichs, a. a. O.).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 15 Ca 6752/04 In einem Fall der vertraglichen Übernahme eines bestimmten Risikos kommt eine nachträgliche Vertragsanpassung unter dem Gesichtspunkt des Wegfalls der Geschäftsgrundlage nur ausnahmsweise in Betracht, wenn durch Umstände außerhalb des Einfluss- und Risikobereichs des Schuldners ein so krasses Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung entsteht, dass ein Festhalten am unveränderten Vertrag nicht mehr zu demutbar ist (BGH BB 56, 254; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr. 39).
LAG Köln, Urteil vom 3.7.2005, Az. 15 Ca 6752/04 Zwar ist grundsätzlich anerkannt, dass im Einzelfall auch eine gänzlich unvorhersehbare gravierende Änderung der Gesetzeslage zu einem Wegfall der Geschäftsgrundlage führen kann (BAG NZA 1998, 719ff.; BGH NJW 1983, 1552; Palandt/Heinrichs, § 313 BGB Rdnr.41).
LG Köln, Urteil vom 2.6.2005, Az. 5 O 291/04 55Es ist in Rechtsprechung und Literatur anerkannt, dass bei einem Irrtum über steuerrechtliche Grundlagen ein bestehender Vertrag an die tatsächlichen Verhältnisse angepasst werden kann (BGH, DB 1976, 234; KG, BB 1982, 944; Kapp, BB 1979, 1207; Palandt, § 313 BGB, Rdn. 20).
BGH, URTEIL vom 4.3.2005, Az. III ZR 351/04 cc) Fehlte aber dem von den Parteien geschlossenen Behandlungsvertrag die Geschäftsgrundlage, dann hat eine Anpassung des Vertragsinhalts nach den Grundsätzen von Treu und Glauben unter umfassender Abwägung der beiderseitigen Interessen zu erfolgen (vgl. BGH, Urteil vom 26. Oktober 1999 aaO S. 1220; s. auch §313 Abs. 1 BGB n.F.).
BGH, URTEIL vom 4.2.2005, Az. III ZR 353/04 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unterliegen Baubeschreibungen und Baupläne, auf die der Kaufvertrag Bezug nimmt, der Beurkundungspflicht nach §313 BGB a.F. (jetzt § 311b Abs. 1 BGB), §§ 9, 13 BeurkG, wenn sie über die gesetzlich vorgeschriebene Ausgestaltung der Rechtsbeziehungen hinaus noch weitergehende Verpflichtungen begründen sollen (BGHZ 69, 266, 268 f.; 74, 346, 349 ff.; BGH, Urteil vom 22. Juni 1979
BGH, URTEIL vom 5.9.2004, Az. V ZR 178/03 1. Nicht zu beanstanden ist allerdings die Annahme des Berufungsgerichts, daß die Vereinbarungen, auf die die Klage gestützt ist, nach §313 Satz 1 BGB a.F. der notariellen Beurkundung bedurft hätten, da sie - als Gegenleistung - Bestandteil der Änderung der Kaufangebote waren und da von ihnen ein wirtschaftlicher Zwang zur Annahme der Kaufangebote ausging (vgl. dazu BGH, Urt. v. 6. Februar 1980, IV ZR 141/78, NJW 1980, 1622; Urt. v. 24. Juni 1981, IVa ZR 159/80, NJW 1981,2293).
BGH, URTEIL vom 5.9.2004, Az. V ZR 178/03 Daß der Schutzzweck des § 313 Satz 1 BGB a.F. nicht erreicht ist, verkennt der Senat nicht (BGHZ 82, 398, 404).
BGH, URTEIL vom 5.9.2004, Az. V ZR 178/03 - 14- bb) Daraus wird deutlich, daß die damalige Entscheidung (BGHZ 82, 398) keine Grundlage für die vorliegend von dem Berufungsgericht zugrunde gelegte entsprechende Anwendung des §313 Satz 2 BGB a.F. bietet.
BGH, BESCHLUSS vom 5.5.2004, Az. IXa ZB 30/03 Das kann den Richter zur Anpassung von Rechtsnormen entsprechend §313 Abs. 1 BGB, § 60 Abs. 1 VwVfG nötigen, wenn er daran durch das Verwerfungsmonopol des Bundesverfassungsgerichts nach Art. 100 Abs. 1 GG nicht gehindert ist (vgl. BVerfGE 85, 329, 334 f).
BGH, URTEIL vom 5.2.2004, Az. V ZR 90/03 Zweck des Formgebotes von §313 Satz 1 BGB a.F. (§ 311b Abs.1 Satz 1 BGB) ist es, die Parteien eines Vertrages, aufgrund dessen das Eigentum an einem Grundstück zu übertragen ist, vor Übereilung zu bewahren und Rechtssicherheit über das Zustandekommen und den Inhalt des Vertrages zu gewährleisten (st. Rspr., vgl. Senat, BGHZ 127, 168, 172 f; Erman/Battes, aaO, §313 Rdn. 1; Münch-Komm-BGB/Kanzleiter, 4. Aufl., Bd. 2a; 311b Rdn. 1; Staudinger/Wufka, BGB [2001], § 313 Rdn. 3).
LG Mönchengladbach, Urteil vom 5.9.2003, Az. 2 O 45/03 Denn diese Formulierung zeigt nicht nur nach allgemeinem Sprachgebrauch, dass die Schriftform ein konstitutives Wirksamkeitserfordernis darstellt; dies entspricht im übrigen auch der Diktion des Gesetzgebers, vgl. z.B. § 313 BGB a. F. (vgl. BGH NJW 1995, 851 ff.).
FG Düsseldorf, Urteil vom 5.2.2003, Az. 18 K 5624/02 Die jeweilige Zweckbestimmung ist insofern nur das gesetzgeberische Motiv für die Schaffung der Formvorschrift und nicht ihre tatbestandliche Voraussetzung (vgl. z.B. Bundesgerichtshof - BGH - Urteil vom 9. März 1965 V ZR 97/62, MDR 1965, 561, 562 zu § 313 BGB).
BGH, URTEIL vom 4.1.2003, Az. IX ZR 76/99 Falls sich auf dieser Grundlage der Verknüpfungswille feststellen läßt, ist die an das Vorliegen getrennter Urkunden anknüpfende Vermutung (vgl. BGHZ 76, 43, 49; 104, 18, 22; BGH, Urt. v. 10. Oktober 1986 -V ZR 247/85, NJW 1987, 1069), daß die Parteien zwischen den verschiedenen Geschäfte keinen rechtlichen Zusammenhang wollten, widerlegt (Staudinger/Wufka, § 313 BGB Rn. 176).
BGH, URTEIL vom 4.1.2003, Az. IX ZR 76/99 Die Formnichtigkeit des Vorvertrages wird in entsprechender Anwendung des § 313 Satz 2 BGB a.F. mit dem formgültigen Abschluß des Hauptvertrages geheilt (vgl. RGZ169, 185, 189 ff; BGHZ 82, 398, 403 ff).
BGH, URTEIL vom 4.0.2003, Az. IX ZR 422/99 Da er nicht annehmen konnte, daß es neben der privatschriftlichen Zusatzvereinbarung noch eine weitere notariell beurkundete gab, mußten ihn seine Erkenntnisse zwingend zu dem Schluß veranlassen, daß die Zusatzvereinbarung - und somit auch das Vorkaufsrecht (die Verpflichtung zur Bestellung eines dinglichen Vorkaufrechts) - mangels Einhaltung der in §313 Satz 1 BGB a.F. vorgeschriebenen Form unwirksam war (vgl. BGH, Urt. v. 7. November 1990 -XIIZR 11/89, NJW-RR 1991, 205, 206; Albrecht, in: Reithmann/Albrecht, aaO Rn. 612; Palandt/Heinrichs, BGB 61. Aufl. §313 Rn. 11 und 62. Aufl. § 311 b Rn. 11).
BGH, URTEIL vom 4.0.2003, Az. IX ZR 422/99 In der Regel gehören bei Grundstücksgeschäften die Beachtung der gesetzlichen Beurkundungsform (§ 313 Satz 1 BGB a.F.) und die bei Nichtbeachtung daraus folgende Nichtigkeit (§ 125 BGB) zu dem Risikobereich beider Vertragsteile (BGHZ 116, 251,257).
BGH, URTEIL vom 4.0.2003, Az. IX ZR 422/99 Eine Verpflichtung zu dem Ersatz des Vertrauensschadens könnte indirekt einen Zwang zur Erfüllung des Grundstücksgeschäfts ausüben und läuft schon deshalb dem Zweck des §313 Satz 1 BGB a.F. zuwider (BGHZ 116, 251, 258).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2002, Az. V ZR 75/02 Dagegen gilt sie nicht für eine etwa erteilte Information; denn eine solche bedarf nicht der notariellen Beurkundung und nimmt daher an der Vermutung der Vollständigkeit und Richtigkeit der notariellen Urkunde nicht teil (Senat, Urt. v. 1. Februar 1985, V ZR 180/83, WM 1985, 699, 700; Urt. v. 20. Juni 1986, VZR 158/85, BGHR §313 Satz 1 BGB Vollständigkeitsvermutung 1).
BGH, URTEIL vom 5.6.2002, Az. V ZR 232/01 Der Verpflichtungswille kommt in der Urkunde jedenfalls andeutungsweise zu dem Ausdruck, so daß die Wirksamkeit der Verpflichtung keinen Bedenken unter dem Gesichtspunkt des §313 Satz 1 BGB unterliegt (Senat, BGHZ 87, 150, 154).
BGH, URTEIL vom 4.5.2002, Az. VII ZR 321/00 Ist ein Bauvertrag von einem Grundstückskaufvertrag abhängig, dieser aber nicht von ihm, ist er nicht gemäß § 313 BGB zu beurkunden (im Anschluß an BGH, Urteil vom 26. November 1999 - V ZR 251/98, NJW 2000, 951).
BGH, URTEIL vom 4.5.2002, Az. VII ZR 321/00 Die Erwägung der Rechtsprechung, eine Heilung der formunwirksam eingegangenen Verpflichtung zur Veräußerung des Grundstücks könne über die Regelung des § 313 Satz 2 BGB hinaus bereits dann in Betracht kommen, wenn die Verpflichtung formwahrend eingegangen worden ist (vgl. hierzu: BGH, Urteil vom 18. Dezember 1981 - V ZR 233/80, BGHZ 82, 398, 403 ff), sei hier nicht tragfähig.
BVerfG, Urteil vom 2.5.2000, Az. 1 BvR 1351/00 Der Zweck der Formvorschrift des § 313 Satz 1 BGB, der darin besteht, den Grundstückseigentümer auf die Wichtigkeit des Geschäfts, das zur Grundstücksübertragungspflicht führt, hinzuweisen und ihm die Möglichkeit rechtskundiger Belehrung und Beratung nahe zu legen, trifft auf Aufhebungsverträge, die keine irgendwie geartete unmittelbare oder mittelbare Rückübertragungs- oder Erwerbsverpflichtung begründen, nicht zu (vgl. BGHZ 83, 395 <397 f.>).
AG Kerpen, Beschluss vom 2.11.1998, Az. 15 II 44/98 Auch wenn hier die Formvorschrift des § 313 Satz 1 BGB (notarielle Beurkundung) eine gewisse Absicherung des Erwerbers mit sich bringen wird, so bleibt doch die interne Vereinbarung eine 'Krücke', durch welche das gerade vom BGH begründete Ergebnis nur wieder ausgeglichen werden soll.
BGH, URTEIL vom 5.10.1998, Az. V ZR 379/97 War das Angebot in der vom Berufungsgericht angenommenen Weise eingeschränkt, so wäre dies nach der zutreffenden Auffassung des Berufungsgerichts beurkundungsbedürftig gewesen (§ 313 BGB), weil sich nach der ständigen Rechtsprechung des Senats dieses Erfordernis auf alle Vereinbarungen erstreckt, aus denen sich nach dem Willen der Parteien das schuldrechtliche Veräußerungsgeschäft zusammensetzt (vgl. z.B. BGHZ 63, 359, 361; 74, 346, 348).
BGH, URTEIL vom 5.5.1998, Az. V ZR 133/97 Dementsprechend erstreckt sich, wenn der Vertrag beurkundet worden ist, die Vermutung auf die vollständige (und richtige) Wiedergabe der getroffenen Vereinbarungen, also auf alle Erklärungen in der Urkunde, die eine Regelung enthalten, d.h. Rechtswirkungen erzeugen (BGHZ 85, 315, 317 m.N. aus der Rechtsprechung des Senats ).Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats unterliegt in diesem Sinne auch eine Abrede über die Anrechnung einer Vorauszahlung auf die beurkundete Kaufpreisforderung dem Beurkundungszwang nach § 313 Satz 1 BGB, weil sie eine Rechtsgrundabrede für die vor Vertragsschluß erbrachte Teilleistung enthält und eine der Erfüllung gedanklich vorausgehende Verpflichtung begründet (Senatsurt. v. 20. September 1985, V ZR 148/84, NJW 1986, 248 m.N.).
BGH, URTEIL vom 5.5.1998, Az. V ZR 260/97 Denn eine solche Neubegründung hätte der für den ursprünglichen Vertrag zu beachtenden Form des § 313 BGB bedurft (RGZ 107, 345, 347; BGHZ 20, 338, 344; Staudinger/Otto, Rdn. 146 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.2.1998, Az. V ZR 244/96 Nach § 313 Satz 1 BGB unterliegen beim Grundstückskaufvertrag dem Beurkundungserfordernis alle rechtserheblichen Erklärungen der Parteien, aus denen sich nach ihrem Willen das schuldrechtliche Veräußerungsgeschäft zusammensetzt (st. Rspr., vgl. nur BGHZ 74, 346 ff m.N.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1997, Az. II ZR 249/96 Für eine Anwendung des § 313 BGB im Bereich der gesellschaftsrechtlichen Übertragungsakte sind daher allenfalls die Fälle einer bewußten Umgehung der Vorschrift in Betracht zu ziehen, wo etwa Grundstücksgesellschaften nur zu dem Zweck gegründet werden, um mit Hilfe der hier verfügbaren rechtlichen Konstruktionsmöglichkeiten Grundvermögen außerhalb des Grundbuches und ohne förmliche Zwänge beweglicher verlagern zu können (vgl. BGHZ 86, 367, 371).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1997, Az. TII ZR 75/96 In einigen der genannten Entscheidungen wird der unterschiedliche Schutzzweck gerade in bezug auf die Vorschrift des § 313 BGB hervorgehoben (RGZ 135, 70, 71; BGHZ 13, 49, 51 f).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1996, Az. IV ZR 10/96 Da die Erklärung erst nach der Auflassung vom 28. August 1954 abgegeben worden ist, konnte sich die auf diese Auflassung und die nachfolgende Eintragung im Grundbuch gestützte heilende Wirkung des § 313 Satz 2 BGB nicht auf die Erklärung vom 1. Dezember 1954 erstrecken (vgl. BGH, Urteil vom 22.12.1982 - V ZR 8/81 - NJW 1983, 1543, 1545 unter A II 3 b; BGHZ 104, 276, 277 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1996, Az. IX ZR 132/95 Bei einem solchen Vertrag kann das Ankaufsrecht formlos ausgeübt werden, weil die Schutzzwecke des § 313 Satz 1 BGB mit der Beurkundung des Vertrages gewahrt wurden (BGH, Urt. v. 28. September 1962 - V ZR 8/61, aaO 1401; v. 28. Juni 1996 - V ZR 136/95, aaO).
BGH, URTEIL vom 4.4.1996, Az. III ZR 50/95 BGB §§ 313, 242 Ca Ist der Auftrag zur Ersteigerung eines Grundstücks unter dem Gesichtspunkt einer Erwerbspflich’t des ' Auftraggebers nach § 313 BGB formbedürftig, so kann die Berufung des Beauftragten auf den Formmangel wegen dieser Erwerbspflicht des Auftraggebers gegen Treu und Glauben verstoßen (Bestätigung von BGHZ 85, 245 und 127,	168,	175).
BGH, URTEIL vom 4.4.1996, Az. III ZR 50/95 Eine etwaige vorhergehende Erwerbspflicht des Beklagten hätte zwar' ebenfalls dem Formzwang des § 313 Satz 1 BGB unterlegen; jedoch wäre der Formmangel insoweit durch den Eigentumserwerb des Beklagten geheilt worden (S 313 Satz 2 BGB; vgl. BGHZ 85, 245, 250 f) .
BGH, URTEIL vom 5.2.1996, Az. V ZR 332/94 ; b) Die Nichtigkeltsfolge eines Verstoßes gegen die FormvorSchrift von § 313 Satz 1 BGB hat indessen zurückzutreten, wenn sie nach den gesamten umständen mit Treu und Glauben schlechthin nicht zu vereinbaren ist, etwa weil sie die Existenz des anderen Vertragsteils gefährdet (BGHZ 12, 286; 23, 249) oder ihre Geltendmachung eine besonders schwerwiegende Treupflichtverletzung bedeutet (BGHZ 29, 6, 10 f; 48, 396, 397 ff; 85, 315, 318 f) .
BGH, URTEIL vom 5.11.1994, Az. V ZR 114/93 Das darin liegende konkludente Einverständnis mit der Abweichung von der vertraglichen Vereinbarung unterlag als Beseitigung einer geringfügigen AbwicklungsSchwierigkeit auch nicht dem Formzwang des § 313 Satz 1 BGB (vgl. schon Senatsurt. v. 2. Oktober 1957, V ZR 212/55 = LM BGB § 313 Nr. 14 und für die Neufassung des § 313 Satz 1 BGB BGHZ 82, 292).
BGH, URTEIL vom 5.9.1994, Az. V ZR 58/93 Sie können, unbeschadet der Formbedürftigkeit des Geschäfts der Parteien nach § 313 Satz 1 BGB, als Auslegungsgrundlage Berücksichtigung finden (BGHZ 63, 359, 362).
BGH, URTEIL vom 5.9.1994, Az. V ZR 102/93 1.	Soweit die behauptete Parteivereinbarung im Hinblick auf eine von den Beklagten übernommene Verpflichtung zu dem treuhänderischen Erwerb von Miteigentumsanteilen für die Kläger gemäß § 313 Satz 1 BGB beurkundungsbedürftig war (vgl. BGH, Urt. v. 17. Oktober 1980, V ZR 143/79, NJW 1981, 1267; BGHZ 85, 245, 250; v. 25. Februar 1987, IVa ZR 263/85, NJW 1987, 2071; v. 14. April 1987, IX ZR 237/86, ZIP 1987, 831, 834; BGHZ 110, 319, 321), hat das Berufungsgericht zutreffend angenommen, daß ein hierdurch bewirkter Formmangel durch die Eintragung der Beklagten in das Grundbuch zu einem den herausgabepflichtigen Anteil einschließenden Miteigentumsanteil von 1/4 gemäß § 313 Satz 2 BGB geheilt ist (BGHZ 85, 245, 251; BGH, Urt. v. 25. Februar 1987, IVa ZR 263/85, NJW 1987, 2071; v. 18. Juni 1990, II ZR 139/89, WM 1990, 1543, 1544; v. 18. November 1993, IX ZR 256/92, aaO).
BGH, URTEIL vom 4.6.1994, Az. IX ZR 110/93 10 1.	Falls der Beklagte mittlerweile als Eigentümer im Grundbuch eingetragen worden sein sollte, ist der gesamte Grundstückskaufvertrag einschließlich der nicht beurkunde-ten Nebenabreden und der mit ihm zusammenhängenden anderen Rechtsgeschäfte gemäß § 313 Satz 2 BGB wirksam geworden (vgl. BGH, Urt. v. 2. November 1973 - V ZR 201/71, WM 1974, 52, 53).
BGH, URTEIL vom 4.8.1993, Az. IX ZR 211/92 Bei diesem relativ leicht erkennbaren Stand der Rechtsentwicklung könnte einiges dafür sprechen, daß der Beklagte zu 2) im Februar 1982 in Rechnung stellen mußte, der Bundesgerichtshof werde - wie dies tatsächlich kurz darauf im Urteil vom 30. April 1982 (BGHZ 83, 395) geschah - bei nächster Gelegenheit von der 18 Jahre zuvor ergangenen und - soweit ersichtlich - von ihm nie bekräftigten Entscheidung WM 1964, 509 derart abrücken, daß er die Aufhebung eines Grundstückskaufvertrages im Fall eines zugunsten des Käufers begründeten Anwartschaftsrechts der Form des § 313 BGB unterwarf und ein Anwartschaftsrecht auch annahm, wenn nach erklärter Auflassung eine Auflas-sungsVormerkung im Grundbuch eingetragen wurde.
BGH, URTEIL vom 3.5.1993, Az. VIII ZR 244/91 Auch die Auffassung des Berufungsgerichts, die Heilung wirke nach § 313 Satz 2 BGB zwar grundsätzlich nicht zurück, es bestehe jedoch eine - auch hier eingreifende - tatsächliche Vermutung für den Willen der Parteien, einander das zu gewähren, was sie bei Formwirksamkeit von Anfang an haben würden, wird von der Revision nicht angegriffen und ist aus Rechtsgründen unbedenklich (vgl. BGHZ 32, 11, 13; 54, 56, 63; 82, 398, 406).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.1992, Az. III ZR 100/91 a)	Richtig ist allerdings, daß die Vereinbarung zu Ziff.4 Satz 1 Buchst, a, die das Berufungsgericht zutreffend als Ausbietungsgarantie wertet, für sich genommen der Form des § 313 Satz 1 BGB bedurfte (BGHZ 110, 319, 321).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.1992, Az. III ZR 100/91 6 des § 313 Satz 1 BGB unterworfen (BGHZ 76, 43, 46; 103, 235, 239; BGH, Urteil vom 19. September 1989 aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.1992, Az. III ZR 100/91 Der Schutzzweck des § 313 Satz 1 BGB gebietet es nicht, im Interesse der Garantin das Risiko einer solchen Maßnahme zu begrenzen (vgl. BGH, Urteil vom 11. Mai 1988 aaO).
BGH, URTEIL vom 1.9.1990, Az. TI ZR 25/90 Eine Verpflichtung der Beklagten, das Grundstück auf die Gesellschaft zu übertragen - eine solche Verpflichtung hätte, wenn die Beklagte das Grundstück etwa von vornherein für Rechnung der Gesellschaft hätte erwerben sollen, nicht der Form des § 313 BGB bedurft (BGH, Urt. v. 24. Februar 1967 - V ZR 2/65, WM 67, 609, 610) -, scheidet nach den insoweit nicht angegriffenen tatsächlichen Feststellungen des Berufungsgerichts aus.
BGH, URTEIL vom 1.5.1990, Az. II ZR 132/89 Wegen beider Erwerbsverpflichtungen, des Beauftragten und des Auftraggebers, bedurfte der Treuhandvertrag nach § 313 Satz 1 BGB der notariellen Beurkundung (vgl. BGHZ 85, 245, 250 f.; 101, 393, 396 f.; BGH, Urt. v. 17. Oktober 1980 - V ZR 143/79, WM 1981, 361 ff.; v. 25. Februar 1987 - IVa ZR 263/85, WM 1987, 693, 694).
BGH, URTEIL vom 3.2.1990, Az. VIII ZR 18/89 Eine Vereinbarung, die für sich allein nicht formbedürftig ist, unterliegt der Formvorschrift des § 313 BGB dann, wenn sie mit einem Grundstückskaufvertrag eine rechtliche Einheit bildet (BGHZ 101, 393, 396? BGH Urteil vom 7. Dezember 1989 - VII ZR 343/88 unter I 2 a, zur Veröffentlichung bestimmt).
BGH, URTEIL vom 1.0.1990, Az. II ZR 115/89 Eine derartige Abrede bedarf auch dann nicht der Form des § 313 BGB, wenn zu dem Gesellschaftsvermögen ein Grundstück gehört (RGZ 65, 227, 240; 68, 410; 82, 160, 161; zur Anteilsübertragung vgl. BGHZ 86, 367, 370 f.).
BGH, URTEIL vom 4.11.1989, Az. VII ZR 343/88 BGB §§ 313, 675 Zur Formbedürftigkeit eines Geschäftsbesorgungsvertrages nach § 313 BGB und zur Heilung des Formmangels, wenn der Vertrag auf den Erwerb einer Eigentumswohnung im Rahmen eines Bauherrenmodells gerichtet ist (im Anschluß an Senatsurteil BGHZ 101, 393).
BGH, URTEIL vom 4.11.1989, Az. VII ZR 343/88 Der maßgebliche Verknüpfungswille ist unter Berücksichtigung der Interessen der Vertragsschließenden und ihres erklärten Willens mit Rücksicht auf die Verkehrssitte zu ermitteln (BGH NJW 1987, 1069, 1070 = BGH WuB IV A. § 313 BGB 2.87 Reithmann, m.w.N. = BGHR aaO).
BGH, URTEIL vom 4.11.1989, Az. VII ZR 343/88 Da die Beklagten die aus ihrer Sicht grundlegende Entscheidung, ob sie Mitglieder des Bauherrenmodells werden und eine Eigentumswohnung erwerben wollen, mit Abschluß des hier zu beurteilenden Vertrages treffen, wird die Schutz-und Beweisfunktion des § 313 Satz 1 BGB (vgl. BGHZ 87, 150, 153/154) vor allem hinsichtlich der Beklagten nur gewährleistet, wenn auch dieser Vertrag beurkundet wird.
BGH, URTEIL vom 5.9.1989, Az. V ZR 319/87 Da der Hauptvertrag nur durch Annahme eines Angebotes Zustandekommen kann und beide Teile nach § 313 BGB der notariellen Beurkundung bedürfen, kann die Verurteilung des Schuldners zur Annahme eines Vertragsangebotes (deren formwirksame Erklärung gemäß § 894 Abs. 1 Satz 1 ZPO fingiert wird) nur verlangt werden, wenn das Angebot selbst in notarieller Form abgegeben worden ist (vgl. Senatsurt. v. 7. Oktober 1983, V ZR 261/81, WM 1983, 1339 = NJW 1984, 479; ferner BGHZ 97, 147, 150 und 98, 130, 133).
BGH, URTEIL vom 3.2.1989, Az. IVa ZR 2/88 Diese Frage spielt nur dann eine Rolle, wenn die Erklärung des Maklerkunden keine ausdrückliche Erwerbsverpflichtung enthält und die Anwendung des § 313 BGB lediglich mit der Erwägung begründet werden soll, durch die Höhe der versprochenen erfolgsunabhängigen Provision werde ein indirekter Zwang zu dem Erwerb des Grundstücks ausgeübt (vgl. BGH Urteile vom 30. Oktober 1970 - IV ZR 1176/68 - LM BGB § 652 Nr. 38 = NJW 1971, 93; vom 18. Dezember 1970 - IV ZR 1155/68 - LM BGB § 652 Nr. 39 = NJW 1971, 557; vom 6. Februar 1980 - IV ZR 141/78 - LM BGB § 652 Nr. 66 = NJW 1980, 1622; vom 2. Juli 1986 - IVa ZR 102/85 - LM BGB § 313 Nr. 112 = NJW 1987, 54).
BGH, URTEIL vom 5.2.1989, Az. V ZR 212/87 Zwar ist der Vertrag gemäß § 313 Satz 2 BGB erst durch Grundbucheintragung und nicht rückwirkend gültig geworden (BGHZ 54, 56, 63; st. Rechtspr.);
BGH, URTEIL vom 3.10.1988, Az. VIII ZR 262/87 Zum schuldrechtlichen Veräußerungsgeschäft gehörte nicht nur die Schaffung von Bedingungen, sondern auch ihr Wegfall, weil durch den Wegfall der Bedingungen eine stärkere Bindung an den noch nicht vollzogenen Kauf eingetreten wäre (s. zu § 313 BGB Urteil des BGH vom 8. April 1988 - V ZR 260/86, WM 1988, 1026, 1027 unter II. 1, vgl. auch Senatsurteil vom 21. April 1959 - VIII ZR 71/58, WM 1959, 689).
BGH, URTEIL vom 4.10.1988, Az. VIII ZR 263/87 Zum schuldrechtlichen Veräußerungsgeschäft gehörte nicht nur die Schaffung von Bedingungen, sondern auch ihr Wegfall, weil durch den Wegfall der Bedingungen eine stärkere Bindung an den noch nicht vollzogenen Kauf eingetreten wäre (s. zu § 313 BGB Urteil des BGH vom 8. April 1988 - V ZR 260/86, WM 1988, 1026, 1027 unter II. 1, vgl. auch Senatsurteil vom 21. April 1959 - VIII ZR 71/58, WM 1959, 689).
BGH, URTEIL vom 5.9.1988, Az. V ZR 73/87 Der Formzwang nach § 313 Satz 1 BGB erstreckt sich auf alle Vereinbarungen, aus denen sich nach dem Willen der Parteien das schuldrechtliche Veräußerungsgeschäft zusammensetzt (BGHZ 63, 359, 361; 69, 266, 268; 74, 346, 348; 89, 41, 43).
BGH, URTEIL vom 5.8.1988, Az. V ZR 77/87 Bei der Veräußerung eines Grundstücks erstreckt sich das Beurkundungserfordernis des § 313 Satz 1 BGB auf alle Vereinbarungen, aus denen sich nach dem Willen der Parteien das schuldrechtliche Veräußerungsgeschäft zusammensetzt (BGHZ 63, 359, 361; 69, 266, 268; 74, 346, 348).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1988, Az. in zr 220/87 Dies scheiterte indessen schon daran, daß - wie das Berufungsgericht rechtsfehlerfrei ausführt - Gesellschaftsund Bewerbervertrag formnichtig sind (§§ 313 Satz 1, 125 Satz 1 BGB; vgl. Senatsurteil BGHZ 102, 60, 62; Palandt/ Heinrichs BGB 47. Aufl. § 313 An. 8 c bb).
BGH, URTEIL vom 5.5.1988, Az. V ZR 51/87 Von einer Neuvornahme des Geschäfts, die hier gemäß § 313 Satz 1 BGB der Beurkundung bedurft hätte (vgl. BGHZ 20, 338, 340 ff), läßt sich nach dem eigenen Vortrag der Klägerin nicht sprechen, weil es an den dafür nötigen Willenserklärungen zwischen ihr oder den Eheleuten pBHB unc* den Eheleuten L^HB fehlt* Schon deshalb stellt sich nicht die Frage, ob einer der besonderen Ausnahmefälle vorliegt, in denen die Berufung auf den Formmangel rechtsmißbräuchlich ist (vgl. BGHZ 20, 338, 344 f; BGHZ 48, 396, 398 f).
BGH, URTEIL vom 5.4.1988, Az. V ZR 32/87 Dafür spielt keine Rolle, ob man die Notwendigkeit der Bestimmtheit oder Bestimmbarkeit der vertraglich versprochenen Leistung aus einem allgemeinen Grundsatz für Schuldverhältnisse (vgl. etwa RGZ 124, 81, 83; BGHZ 55, 248, 249, 250/251) und/oder aus dem Formerfordernis des § 313 BGB folgert.
BGH, URTEIL vom 4.2.1988, Az. IX ZR 43/87 a) Die Notwendigkeit, nach § 313 Satz 1 BGB zu beurkunden, erstreckt sich nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht nur auf die Verpflichtung des einen Teils zur Grundstücksübereignung und des anderen Teils zu dem Grundstückserwerb, sondern erfaßt auch alle Vereinbarungen, aus denen sich nach dem Willen der Vertragspartner das schuldrechtliche, nämlich zur Auflassung verpflichtende Rechtsgeschäft zusammensetzt; dabei ist es unerheblich, inwieweit diese Ansprüche aus Verträgen hergeleitet werden, die nicht als Kaufverträge zu beurteilen sind (BGH Urt. v. 19. September 1980 - V ZR 102/79, NJW 1981, 228, 229 m.w.N.)
BGH, URTEIL vom 4.2.1988, Az. IX ZR 43/87 aa) Es mag sein, daß eine mit dem Pachtvertrag vom 23. September 1976 eingegangene formlose Verpflichtung des Verpächters, den Verkauf der Mühlengrundstücke anzubieten, durch die Beurkundung eines wirksamen Übernahmeangebots in entsprechender Anwendung des § 313 Satz 2 BGB geheilt worden wäre (vgl. BGHZ 82, 398).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1988, Az. III ZR 118/87 5 So haftet für den durch eine fehlerhafte Beurkundung entstandenen Schaden der Notar nach dem Schutzzweck seiner Amtspflicht auch dann, wenn dieser vom Gericht durch Übersehen des § 313 Satz 2 BGB grob fahrlässig mitverursacht worden ist (BGH Urteil v. 8, Dezember 1981 aaO; krit. dazu Hanau DNotZ 1982, 500).
BGH, URTEIL vom 4.10.1987, Az. IX ZR 259/86 Denn die etwaige Formnichtigkeit des Vertrages zwischen dem Beklagten und der Klägerin wäre in entsprechender Anwendung von § 313 Satz 2 BGB durch den Kaufvertrag mit der Erwerberin, also mit dem notariell beurkundeten Veräußerungsvertrage vom 16. Februar 1982, geheilt worden (BGHZ 82, 398, 404).
BGH, URTEIL vom 5.9.1987, Az. V ZR 144/86 V schon mit der Verpflichtung, der Beklagten zu 2 eine bestimmte, schon bald unwiderrufliche Vollmacht zu dem Erwerb einer bestimmten Eigentumswohnung zu erteilen, die bindende Entscheidung zu dem Grundstückserwerb trafen, so daß der Formzwang nach § 313 Satz 1 BGB bereits deshalb Platz greift (ebenso BGH Urt. v. 8. November 1984, III ZR 132/83, NJW 1985, 730 = ZIP 1985, 16; vgl. ferner BGH Urt. v. 24. September 1987, VII ZR 306/86 m.w.N. - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 5.6.1987, Az. V ZR 284/85 Wenn dann zusätzlich noch die Anerkenntniserklärung der Schuldner notariell beurkundet worden ist, so sind in bezug auf die Schuldner auch insoweit alle Formzwecke des § 313 BGB (vgl. BGHZ 87, 150, 153 f) erfüllt.
BGH, URTEIL vom 3.1.1987, Az. IVa ZR 263/85 Allerdings ist die Frage, ob ein Grundstücksgeschäft dem Beurkundungszwang gemäß § 313 Satz 1 BGB unterworfen ist, auch unter dem Gesichtspunkt zu prüfen, ob nach dem Gesamtbild des Vertrages oder den sonstigen Umständen des Falles die Entschließungsfreiheit des Auftraggebers hinsichtlich des Erwerbs oder Nichterwerbs des Grundstücks praktisch aufgehoben ist (BGH NJW 1981, 1267).
BGH, URTEIL vom 5.9.1986, Az. V ZR 247/85 Warn-, Schutz-und Beweisfunktion des § 313 BGB (vgl. BGHZ 87, 150, 153/154) sind berührt, wenn nach dem Willen der Parteien ein Grundstücksgeschäft nur Geltung zusammen mit einem anderen Geschäft haben soll.
BGH, URTEIL vom 5.3.1986, Az. V ZR 32/85 Soweit der Verpflichtungsgegenstand des Hauptvertrages bereits im Vorvertrag bestimmt werden kann und nach dem Parteiwillen auch bestimmt werden soll, fehlt ein rechtfertigender Grund dafür, hinsichtlich der Beurkundungsbestimmtheit andere Maßstäbe anzulegen als bei sonstigen dem Formzwang des § 313 BGB unterworfenen Verträgen (vgl. Urt. des Senats v. 7. Februar 1986, V ZR 176/84, WM 1986, 557 zu dem Abdruck in BGHZ bestimmt) .
BGH, URTEIL vom 1.3.1986, Az. II ZR 117/85 Entgegen der Ansicht des Beklagten bedurfte die Erklärung nicht der Form des § 313 BGB; denn nachdem die Bauherren als Eigentümer im Grundbuch eingetragen waren, waren Änderungen des zu dem Grundstückserwerb verpflichtenden Treuhandvertrages nicht mehr formbedürftig (vgl. BGH, Urt. v. 14. Mai 1971 - V ZR 25/69, LM BGB § 313 Nr. 49).
BGH, URTEIL vom 5.1.1986, Az. V ZR 246/84 Der Hinweis auf die notarielle Urkunde vom 29. Juni 1978 im Tenor des landgerichtlichen Urteils bestimmt zwar ausreichend genau die betroffene Teilfläche im Sinne der Senatsrechtsprechung zu § 313 BGB (vgl. Urt. v. 8. November 1968, V ZR 58/65, NJW 1969, 131, 132; BGHZ 74, 116, 121); die verlangte Bewilligung bekommt damit aber nicht den nach § 28 GBO notwendigen Inhalt.
BGH, URTEIL vom 5.1.1986, Az. V ZR 126/84 Zwar wendet die Rechtsprechung den in dieser Vorschrift enthaltenen Rechtsgedanken in Fällen an, in denen jemand einen anderen mit der eigenverantwortlichen Erledigung bestimmter Angelegenheiten betraut (vgl. BGHZ 55, 307, 311; 83, 293, 296); das gilt jedoch nicht für die Auslegung eines gemäß § 313 BGB formbedürftigen Rechtsgeschäfts, wie vorliegend den Grundstückskaufvertrag und den damit in gewolltem rechtlichem Zusammenhang stehenden Nießbrauchvertrag.
BGH, vom 5.1.1986, Az. V ZR 176/84 Der Senat versteht, worauf er in der Revisionsverhandlung hingewiesen hat, im Hinblick auf die Ausführungen des Klägers unter Ziff.8. seines am 28. Dezember 1982 bei Gericht eingegangenen Schriftsatzes (ohne Datum) diesen Antrag dahin, daß der Kläger hiermit die Verurteilung der Beklagten begehrt, ein von ihm - in der durch § 313 BGB vorgeschriebenen Form -noch abzugebendes, dem Inhalt seines Antrags entsprechendes Angebot anzunehmen (vgl. dazu auch BGH Urt. v. 8. Juni 1962,
BGH, URTEIL vom 4.4.1985, Az. IX ZR 102/84 18 erwerben, wurde bereits durch den Vertrag vom 13- September 1972 begründet- Nach der in diesem Zeitpunkt geltenden Fassung des § 313 BGB bedurfte die Vereinbarung einer Erwerbsverpflichtung ohne entsprechende Veräußerungspflicht des anderen Teils nicht der notariellen Beurkundung (BGHZ 57, 394).
BGH, URTEIL vom 3.2.1985, Az. IVa ZR 171/83 Schließlich stellten sich insoweit auch keine Formprobleme im Hinblick auf §313 BGB (RGZ 165, 161, 163; BGH Urteile vom 30. Juni 1967 - V ZR 104/64 = BB 1967, 1394; vom 28. Februar 1968 - V ZR 206/64 = LM BGB § 313 Nr. 33).
BGH, URTEIL vom 5.1.1985, Az. V ZR 244/83 Entgegen seiner Auffassung kann es also nicht darum gehen, ob eine nichtige Unterwerfungserklärung nach § 313 Satz 2 BGB geheilt wurde, vielmehr war die Unterwerfungserklärung von Anfang an wirksam (a.A. OLG Köln HRR 1937 Nr. 597), und es fragt sich nur, ob dem Kläger Einwendungen zustehen, die den materiellen Anspruch selbst betreffen (§ 797 Abs.4, § 767 Abs. 1 ZPO).
BGH, URTEIL vom 5.8.1984, Az. V ZR 43/83 Durch gefestigte höchstrichterliche Rechtsprechung, die auch im Schrifttum überwiegend Zustimmung gefunden hat (vgl. BGB-RGRK 12. Aufl. § 313 Rdn. 88; Erman/Battes, BGB 7. Aufl. § 313 Rdn. 54; Palandt/Heinrichs, BGB 43. Aufl. § 313 An. 10 c; Soergel/Schmidt, BGB 10. Aufl. § 313 Rdn. 22; Haegele, DNotZ 1958, 19; a.A. MünchKomm/Kanz-leiter § 313 Rdn. 48; Staudinger/Wufka § 313 Rdn. 157), ist somit § 313 BGB in bestimmter Weise ausgeformt worden/ Deutlich überwiegende oder schlechthin zwingende Gründe für eine Abkehr von dieser Rechtsentwicklung (BGHZ 85,
BGH, URTEIL vom 5.8.1984, Az. V ZR 59/85 Das Berufungsgericht hätte deshalb prüfen müssen, ob die Klägerin das Schreiben des Beklagten vom 26, September 1980 nicht nur als Aufforderung, sich zu dem Abschluß eines solchen - unter die Formvorschrift des § 313 BGB fallenden (vgl. BGHZ 83, 395, 397) - Aufhebungsvertrages zu äußern, verstanden hat und verstehen durfte und daher auch aus der Sicht des Beklagten nur eine dahingehende Offerte ablehnen wollte und abgelehnt hat.
BGH, URTEIL vom 4.8.1984, Az. III ZR 47/83 a)	Auch die Verpflichtung des einen Vertragspartners gegenüber dem anderen, Grundstücke an Dritte zu verkaufen, ist grundsätzlich nach § 313 Satz 1 BGB formbedürftig (BGH Urteil vom 1. Juli 1970 - V ZR 1178/68 « NJW 1970, 1915, 1916; BGH Urteil vom 22. Dezember 1982 -V ZR 8/81 = NJW 1983, 1543, 1545; MünchKomm/Kanzleiter
BGH, URTEIL vom 4.8.1984, Az. III ZR 47/83 Der Beurkundungszwang des § 313 Satz 1 BGB entfällt nicht, wenn die Grundstücke zur Zeit der (hier unterstellten) Auftragserteilung schon im Eigentum des Beauftragten standen (BGH Urteil vom 30. April 1969 - V ZR 188/65 = DNotZ 1969, 744, 745; Staudinger/Wufka aaO § 313 Rn. 73).
BGH, URTEIL vom 4.8.1984, Az. III ZR 47/83 Die Vereinbarungen der Parteien sind daher unter dem Blickwinkel des Formzwangs nach § 313 Satz 1 BGB nicht als ungültig anzusehen (vgl. BGHZ 23, 249, 258; MünchKomm/Förschier § 125 Rn. 57 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.8.1984, Az. III ZR 47/83 2. Das steht jedoch der Zuerkennung eines auf Ersatz des Vertrauensschadens gerichteten Schadensersatzanspruchs aus dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei Vertragsschluß nicht entgegen, wie das Berufungsgericht in seiner Hilfsbegründung im wesentlichen zutreffend (zu § 313 BGB vgl. allerdings unten) ausgeführt hat (vgl. BGHZ 6, 330, 333;
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.1984, Az. 1 PBvU 1/79 Dem Beurkundungszwang unterliegt daher auch ein Darlehensversprechen, sofern es die vertragliche Gegenleistung für die Einräumung eines Grundstücksankaufsrechts ist (BGH Urteil vom 31. Januar 1961 - V ZR 6/60 = LM § 313 BGB Nr. 19).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.1984, Az. in zr 221/85 Dem Beurkundungszwang unterliegt daher auch ein Dsrlehensver-sprechen, sofern es die vertragliche Gegenleistung für die Einräumung eines Grundstücksankaufsrechts ist (BGH Urteil vom 31. Januar 1961 - V ZR 6/60 = LM § 313 BGB Nr. 19).
BGH, URTEIL vom 5.10.1983, Az. V ZR 211/82 Die im Senatsurteil vom 30. April 1982 (BGHZ 83, 395, 397) vertretene Auffassung, die Aufhebung eines durch Auflassung und Eintragung vollzogenen Grundstücksveräußerungsgeschäftes bedürfe auch dann der Form des § 313 Satz 1 BGB, wenn der Aufhebungsvertrag die Rückübertragungspflicht nicht enthalte, sie sich vielmehr aus den §§ 812 ff BGB ergebe, steht nicht entgegen.
BGH, URTEIL vom 5.9.1983, Az. V ZR 121/82 Nach der Rechtsprechung des Senats sind Jedoch grundsätzlich alle Vereinbarungen formbedürftig, durch die der Inhalt eines dem Formerfordemis des § 313 Satz 1 BGB unterliegenden und noch nicht dinglich vollzogenen Verpflichtungsgeschäfts erweitert oder sonstwie geändert wird (Urteile vom 2. Oktober 1957, V ZR 212/55, LM BGB § 313 Nr. 14; vom 1. Februar 1966, V ZR 120/63, LM BGB § 313 Nr. 27; vom 29. März 1966, V ZR 145/63, WM 1966, 656; vom 26. Oktober 197] V ZR 194/72, NJW 1974, 271; vom 9. November 1979, V ZR 38/78, WM 1980, 166 und vom 6. November 1981, V ZR 138/80, NJW 1982, 434; zu dem Erbbaurechtsvertrag vgl. BGHZ 59, 269, 270 f; 81, 135, 143).
BGH, URTEIL vom 3.5.1983, Az. IVa ZR 10/82 Allerdings unter- liegt auch eine im Zusammenhang mit einem Grundstücksveräußerungsvertrag geschlossene Vereinbarung mit einem Dritten dem Formzwang des §313 BGB, wenn die Vertragsparteien des Grundstücksgeschäfts dieses und die Vereinbarung mit dem Dritten rechtlich gesehen als eine Einheit betrachten (ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, vgl. schon BGHZ 11, 90, 101, vgl. weiter z.B. Beschluß vom 19.11.1964 - VII ZR 141/62 - DNotZ 1965, 552, 553 und gleichlautende Urteile vom 30.4.1976 - V ZR 129 und 140/74 - DNotZ 1976, 683, 694 bzw. LM BGB § 356 Nr. l).
BGH, URTEIL vom 5.4.1983, Az. V ZR 74/62 Nach der in diesem Zeitpunkt geltenden Fassung des § 313 BGB aber unterlag die Vereinbarung einer Erwerbs-Verpflichtung nicht der notariellen Beurkundung (BGHZ 57, 394), Dies änderte sich erst mit der durch das Gesetz vom 30, Mai 1973 (BGBl I 501) eingeführten und am 1. Juli 1973 in Kraft getretenen Neufassung des § 313 BGB; eine Rückwirkung auf früher abgeschlossene Verträge kommt dieser Gesetzesänderung nicht zu (Senatsurteil vom 28, September 1973, V ZR 183/71, WM 1973, 1356).
BGH, URTEIL vom 5.4.1983, Az. V ZR 15/82 Nach der in diesem Zeitpunkt geltenden Fassung des § 313 BGB aber unterlag die Vereinbarung einer ErwerbsVerpflichtung nicht der notariellen Beurkundung (BGHZ 57, 394).
BGH, URTEIL vom 1.4.1983, Az. II ZR 148/82 Vor allem hätte aber, worauf die Revision zutreffend hinweist, eine Vereinbarung, die die Beklagte verpflichtet hätte, das Grundstück zu dem Zwecke der Verwertung zu veräußern, zu ihrer Wirksamkeit,der notariellen Beurkundung gemäß § 313 BGB bedurft (vgl. BGH Urt. v. 9.10.1974 -IV ZR 164/73 = WM 1974, 1162, 1164).
BGH, URTEIL vom 5.2.1983, Az. V ZR 268/81 Durch die Beachtung der Formvorschrift des § 313 BGB sollen aber auch der Inhalt der Vereinbarung klar und genau festgestellt und die Beweisführung gesichert werden (vgl. BGHZ 25, 6, 11; Staudinger/Wufka, BGB 12. Aufl. § 313 Rdn. 3).
BGH, URTEIL vom 5.2.1983, Az. V ZR 285/81 Nach der in diesem Zeitpunkt geltenden Fassung des § 313 BGB aber unterlag die Vereinbarung einer Erwerbs-verpflichtung nicht der notariellen Beurkundung (BGHZ 57, 394).
BGH, URTEIL vom 5.2.1983, Az. V ZR 209/81 Nach der in diesem Zeitpunkt geltenden Fassung des § 313 BGB aber unterlag die Vereinbarung einer Brwert Verpflichtung nicht der notariellen Beurkundung (BGHZ 57, 394).
BGH, URTEIL vom 5.2.1983, Az. V ZR 285/81 Nach der in diesem Zeitpunkt geltenden Fassung des § 313 BGB aber unterlag die Vereinbarung einer Erwerbsverpflichtung nicht der notariellen Beurkundung (BGHZ 57, 394).
BGH, URTEIL vom 5.2.1983, Az. V ZR 242/81 Nach der in diesem Zeitpunkt geltenden Fassung des § 313 BGB aber unterlag die Vereinbarung einer Erwerbs Verpflichtung nicht der notariellen Beurkundung (BGHZ 57, 394).
BGH, URTEIL vom 5.2.1983, Az. V ZR 282/81 Fassung des § 313 BGB aber unterlag die Vereinbarung einer Erwerbsverpflichtung nicht der notariellen Beurkundung (BGHZ 57, 394), Dies änderte sich erst mit der durch das Gesetz vom 30. Mai 1973 (BGBl I 501) einge-führten und am 1. Juli 1973 in Kraft getretenen Neufassuu des § 313 BGB; eine rückwirkende Kraft auf früher abgeschlossene Verträge kommt dieser Gesetzesänderung nicht zu (Senatsurteil vom 28. September 1973, V ZR 183/71,
BGH, URTEIL vom 3.11.1982, Az. V ZR 315/81 Nach der in diesem Zeitpunkt geltenden Fassung des § 313 BGB aber unterlag die Vereinbarung einer reinen Erwerbsverpflichtung nicht der notariellen Beurkundung (BGHZ 57, 394).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1982, Az. 1 PBvU 1/79 Dem Berufungsgericht ist darin zuzustimmen, daß der von ihm unterstellte Vorvertrag zu dem Grundstückskauf der Form des § 313 BGB bedurfte (BGH NJW 1970, 1915, 1916), die hier unstreitig nicht eingehalten ist.
BGH, URTEIL vom 5.2.1982, Az. V ZR 12/81 Im übrigen fällt das * Risiko einer auf Beurkundungsfehler zurückzuführenden falschen Gerichtsentscheidung auch unabhängig von einer Wahrscheinlichkeitsprüfung in den Bereich der Schäden, für den der beurkundende Notar einzustehen hat (BGH Urteil vom 8. Dezember 1981 VI ZR 164/80 - Übersehen der Heilungsmöglichkeit nach § 313 Satz 2 BGB).
BGH, URTEIL vom 4.10.1980, Az. III ZR 96/79 Es könnte aber auch der Fall vorliegen, daß die THM oder die MflIBI nicht eigene Grundstücke veräußern, sondern dem Erstbeklagten kraft Auftrags oder aufgrund eines ähnlichen Rechtsgeschäfts ein Grundstück von einem Dritten verschaffen sollte; dann hätten die §§ 313 BGB, 4 Abs.3 WEG aF, da ihr Schutzzweck nicht eingreift, keine Anwendung gefunden (BGH Urt. vom 10. April 1978 aaO).
BGH, URTEIL vom 4.10.1980, Az. III ZR 96/79 Es körnte aber auch der Fall vorliegen, daß die T«flü oder die Mi—Hi nicht eigene Grundstücke veräußern, sondern dem Erstbeklagten kraft Auftrags oder aufgrund eines ähnlichen Rechtsgeschäfts ein Grundstück von einem Dritten verschaffen sollte; dann hätten die §§ 313 BGB, 4 Abs.3 WEG aF, da ihr Schutzzweck nicht eingreift, keine Anwendung gefunden (BGH Urt. vom 10. April 1978 aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.1980, Az. in zr 163/79 Der Bundesgerichtshof hat zwar zu der Frage, wann ein Ausbietungsvertrag der Form des § 313 BGB bedarf (vgl. dazu OLG Celle NJW 1977, 52; Horn WM 1974, 1038), noch nicht Stellung genommen.
BGH, URTEIL vom 5.5.1980, Az. v zr 84/79 Zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, daß dem Beurkundungserfordernis gemäß § 313 BGB nicht nur die Verpflichtung zur Grundstücksübertragung, sondern alle Vereinbarungen unterliegen, die nach dem Willen der Parteien zu dem schuldrechtlichen Übereignungsgeschäft gehören (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. BGHZ 63, 359, 361; 69, 266, 268; 74, 346, 348).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.1980, Az. m zr 79/80 Der Vertrag vom 14. Juni 1954 ist als ein öffentlich-rechtlicher Erschließungsvertrag zu werten, bei dem - soweit Grundstücksübertragungen in Rede stehen - grundsätzlich die Form des § 313 BGB zu beachten ist (BGHZ 58, 386); der Form des § 518 BGB bedurfte der Vertrag nicht (vgl. BGH Warn 1971 Nr. 76).
BGH, URTEIL vom 3.1.1980, Az. V ZR 102/79 Daß die Baupläne die Vertragspflichten der Beklagten insoweit nicht mit Worten, sondern durch zeichnerische Darstellung des zu errichtenden Bauwerks festlegten, ändert an der Beurkundungspflicht nach § 313 BGB nichts (Senaturteil BGHZ 74, 346, 349 f; vgl. Jetzt auch § 9 Abs. 1 Satz 3 BeurkG n.F.).
BGH, URTEIL vom 4.11.1979, Az. VXI ZR 313/7 Dasselbe gilt seit der Änderung des § 313 Satz 1 BGB durch das Gesetz vom 30. Mai 1973 (BGBl. I 501) auch dann, wenn die Entschließungsfreiheit des Erwerbers in Frage steht (BGH NJW 1979, 307, 308).
BGH, URTEIL vom 4.6.1979, Az. III ZR 18/78 unwirksam sein, wenn die Vollmacht als Bestandteil eines zur Grundstücksveräußerung verpflichtenden Vertrags nach §313 BGB (in der hier maßgeblichen alten Fassung) der notariellen Beurkundung bedurfte, b)	Nach § 313 BGB (alter und neuer Fassung) sind nicht nur die Kaufverträge über die vom Bauträger auf eigene Rechnung errichteten Eigentumswohnungen (oder sonstigen Bauten, 'Vorratsbau') formbedürftig, sondern auch Verträge - wie hier - mit wesentlich werkvertraglichen Elementen, wenn der Bauträger den Bau auf einem eigenen Grundstück für Rechnung des Bauherrn errichtet und sich zur Übereignung verpflichtet (vgl. zur Formbedürftigkeit BGH Urt. vom 21. Mai 1971 - V ZR 17/69 = JZ 1971, 556 j Urt. vom 2. Februar 1973 - V ZR 45/71 = NJW 1973, 317; Urt. vom 30. April 1969 - V ZR 188/65 = WM 1969, 917; Mattem WM 1972, 671; zu dem Umfang des zu Beurkundenden BGHZ 69, 266).
BGH, URTEIL vom 4.6.1979, Az. III ZR 18/78 Formfreiheit galt allerdings nach § 313 BGB (a.F.) für den hier nicht in Betracht kommenden Fall, daß sich der Betreuer verpflichtete, für Rechnung des Bauherrn auf einem erst zu erwerbenden Grundstück eines Dritten einen Bau zu errichten (BGH Urt. vom 20. Februar 1970 - V ZR 46/67 = MDR 1970, 402 = BB 1970, 375; Urt. vom 25. Oktober 1968 - V ZR 80/65 = WM 1969, 96).
BGH, URTEIL vom 4.6.1979, Az. III ZR 18/78 unwirksam sein, wenn die Vollmacht als Bestandteil eines zur Grundstücksveräußerung verpflichtenden Vertrags nach § 313 BGB (in der hier maßgeblichen alten Fassung) der notariellen Beurkundung bedurfte, b)	Nach § 313 BGB (alter und neuer Fassung) sind nicht nur die Kaufverträge über die vom Bauträger auf eigene Rechnung errichteten Eigentumswohnungen (oder sonstigen Bauten, 'Vorratsbau') formbedürftig, sondern auch Verträge - wie hier - mit wesentlich werkvertraglichen Elementen, wenn der Bauträger den Bau auf einem eigenen Grundstück für Rechnung des Bauherrn errichtet und sich zur Übereignung verpflichtet (vgl. zur Formbedürftigkeit BGH Urt. vom 21. Mai 1971 - V ZR 17/69 = JZ 1971, 556; Urt. vom 2. Februar 1973 - V ZR 45/71 = NJV 1973, 517; Urt. vom 30. April 1969 - V ZR 188/65 = WM 1969, 917; Mattem WM 1972, 671; zu dem Umfang des zu Beurkundenden BGHZ 69, 266).
BGH, URTEIL vom 5.2.1979, Az. V ZR 24/77 Unter Berücksichtigung der von § 313 BGB verfolgten Formzwecke (vgl. BGHZ 58, 386, 394; BGB-RGRK 12. Aufl. § 313 Rdn. 1 m.w.Nachw.)
BGH, URTEIL vom 5.2.1979, Az. V ZR 85/77 Während die Ermittlung und Auslegung des ausländischen Rechts durch das Berufungsgericht der Nachprüfung durch das Revisionsgericht entzogen ist (Senatsurteil BGHZ 40, 197» 200), bestimmt sich die Frage, ob ein nach ausländischem Recht eingetretener Eigentumserwerb die Heilung des formnichtigen Kaufvertrags nach § 313 Satz 2 BGB zur Folge hat, nach deutschem Recht und unterliegt deshalb revisionsrechtlicher Nachprüfung.
BGH, URTEIL vom 5.1.1979, Az. V ZR 99/77 Die Beurkundungspflicht nach § 313 BGB (hier in Verbindung mit § 4 Abs.3 WEG) bezieht sich zwar auf alle Vereinbarungen, aus denen sich das schuldrechtliche Veräußerungsgeschäft zusammensetzt (ständige Rspr., vgl. etwa Senatsurteil vom 23. September 1977, V ZR 90/75, WM 1975, 1383; BGHZ 63,
BGH, URTEIL vom 5.0.1979, Az. I ZR 172/76 31 Beklagten selbst dann, wenn sie den für die Nichtigkeit der Verträge ursächlichen Formzwang verschuldet hätten, die Berufung auf § 313 BGB nicht verwehrt werden (BGH NJW 1965, 812, 813).
BGH, URTEIL vom 5.0.1979, Az. I ZR 172/76 Das gilt auch für Verhandlungen über den Abschluß von Verträgen, die der Formvorschrift des § 313 BGB unterliegen (BGH NJW 1975, 43, 44 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.0.1979, Az. I ZR 172/76 Es wurde bereits ausgeführt, daß dies auch für Verhandlungen über den Abschluß von Verträgen gilt, die der Formvorschrift des § 313 BGB unterliegen (BGH NJW 1975, 43, 44 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.2.1978, Az. V ZR 217/75 Der Schutz vor Übereilung (und vor mangelnder Beratung) wird in diesen Fällen weiter dadurch eingeschränkt, daß die Heilung nach § 313 Satz 2 BGB auch dann eintritt, wenn die Auflassung zugleich mit den unrichtig oder unvollständig beurkundeten schuldrechtlichen Abreden erklärt und protokolliert wird (vgl. BGH Urt. v. 23. März 1973, V ZR 112/71, WM 1973, 612; RGZ 104, 102;
BGH, URTEIL vom 5.2.1978, Az. V ZR 155/75 Auch diese Verpflichtung wäre deshalb durch die Auflassung des Grundstücks an den Beklagten und seine Eintragung im Grundbuch nach § 313 Satz 2 BGB wirksam geworden (BGH LM § 313 Nr. 15).
BGH, URTEIL vom 4.9.1977, Az. II ZR 130/76 Andere Gründe, die gegen die Wirksamkeit der getroffenen Ausscheidensvereinbarung sprechen könnten, sind nicht vorgetragen (soweit sich Bedenken aus § 313 BGB ergeben könnten vgl. BGHZ 63» 359).
BGH, URTEIL vom 5.8.1977, Az. V ZR 90/75 Bei Grundstücksgeschäften unterliegen nach gefestigter Rechtsprechung dem Beurkundungserfordernis (hier nach § 313 BGB a.F.) nicht nur die Verpflichtung des Veräußerers zur Grundstücksübereignung, sondern alle Vereinbarungen, aus denen sich nach dem Willen der Vertragspartner das schuldrechtliche Veräußerungsgeschäft zusammensetzt; dabei spielt keine Rolle, inwieweit die einzelnen Ansprüche aus dem Vertrag nach Kauf-oder Werkvertragsrecht zu beurteilen sind (BGHZ 63, 359, 361 ra.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.8.1977, Az. III ZR 144/76 Entgegen der Meinung des Berufungsgerichts und der Revision (ebenso: OLG Koblenz, AcP 150, 456; Palandt/Heinrichs, BGB 36. Aufl. 1977 An. 8 b cc zu § 313 BGB, Soergel/Schmidt, BGB 10. Aufl. 1967 Rdn. 19 zu § 313 BGB; Erman/Battes, BGB 6. Aufl. 1975 Rdn. 47 zu § 313 BGB), bedarf eine mit einem notariellen Kaufanwärter-Vertrag verbundene und nach § 1027 Abs. 1 ZPO formgerechte Schiedsabrede grundsätzlich nicht zusätzlich der Form des § 313 Satz 1 BGB.
BGH, URTEIL vom 4.8.1977, Az. III ZR 144/76 a) Allerdings erstreckt sich das Gebot der Beurkundung in § 313 Satz 1 BGB nicht nur auf die Grundstücksübereignungspflicht des Veräußerers und die Erwerbspflicht des Erwerbers, sondern auf alle Vereinbarungen, aus denen sich nach dem Willen der Vertragspartner das schuldrechtliche Veräußerungsgeschäft zusammensetzt (BGHZ 63, 359 m.w.Nachw.; ferner BGH, Urt. vom 10. Juni 1977 - V ZR 99/75 - zur Veröffentlichung im Nachschlagewerk vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 3.10.1976, Az. V ZR 181/76 BGB §313 Satz 2 Die an die Heilung des Formmangels eines Grundstückskaufvertrages nach § 313 Satz 2 BGB geknüpfte Vermutung, daß die Vertragspartner einander das gewähren wollen, was sie bei Abschluß des Vertrags einander zu gewähren beabsichtigten (BGHZ 32, 11; 5^, 56, 63), besagt nicht, daß die Vertragspartner auch hinsichtlich des Schuldner-Verzugs den Vertrag als schon seit Vertragsabschluß wirksam behandeln wollen.
BGH, URTEIL vom 3.10.1976, Az. V ZR 181/76 Denn es spreche in einem Fall der Heilung nach §313 Satz 2 BGB eine tatsächliche Vermutung dafür, daß die Parteien im Zweifel einander das gewähren wollten, was sie bei Abschluß des Vertrags einander zu gewähren beabsichtigten (BGHZ 32, 12; RGZ 115, 12).
BGH, URTEIL vom 3.10.1976, Az. V ZR 181/76 Wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, wirkt im Fall des § 313 BGB die Heilung des Formmangels nicht auf den Zeitpunkt des VertragsSchlusses zurück; vielmehr 'wird11 der Vertrag mit Auflassung und Eintragung in das Grundbuch wirksam (BGHZ 54, 56, 63).
BGH, URTEIL vom 3.9.1975, Az. IV ZR 44/74 Das ist der Fall a)	Der Form des § 313 BGB unterlag sie schon deshalb nicht, weil sie keine Erwerbsverpflichtung der Beklagten mehr enthielt* Im übrigen hat das Berufungsgericht unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGHZ 57, 394; 61, 17, 20) zutreffend dargelegt, daß eine reine ErwerbsVerpflichtung vor der Änderung des § 313 BGB durch das Gesetz vom 30. Mai 1973 (BGBl I, 501) nicht der notariellen Beurkundung bedurfte; ein Kaufangebot oder ein Kaufvertrag lag in der Vereinbarung vom 23. Juli 1972 noch nicht.
BGH, URTEIL vom 3.5.1975, Az. V ZK 190/73 Dem Berufungsgericht ist zunächst insofern beizutreten, als es einen Verstoß gegen § 313 Satz 1 BGB für gegeben erachtet und deshalb den ganzen 'Übergabe-Vertrag” (vgl. hierzu BGH RdL 1964, 299, 300) für formungültig hält.
BGH, URTEIL vom 5.4.1975, Az. V ZR 214/73 (Insoweit beruft sich die Revision zu Recht auf OGHZ 1, 290, 292.) Aber diese Zeitfolge bewirkte, daß eine Formwahrung nach § 313 Satz 1 BGB gar nicht erforderlich war, so daß es einer Heilung nach Satz 2 aaO nicht mehr bedurfte: Nach der vom Bundesgerichtshof übernommenen Rechtsprechung bereits des Reichsgerichts sind Änderungen eines Grundstücksveräußerungsvertrags nach erfolgter Auflassung nicht formbedürftig, weil mit der Auflassung diejenige Erfüllungshandlung, vor deren übereilter Vornahme das Formgebot schützen will, bereits vollzogen ist und dadurch der Schutzzweck der Norm (allgemein-abstrakt) nicht mehr in Betracht kommt (RG HRR 1933, 1410; BGH Urteil vom 14. Mai 1971, V ZR 25/69, LM BGB § 313 Nr. 49).
BGH, URTEIL vom 4.10.1973, Az. VII ZR 246/72 aa) So müßte, falls der Erschließungsvertrag nichtig sein sollte, z.B. weil er die Verpflichtung des Klägers zur Übereignung von Grundstücken enthält, aber nicht notariell beurkundet worden ist (vgl. BGHZ 58, 386, 390 ff) und möglicherweise der Formmangel nicht entsprechend § 313 Satz 2 BGB geheilt ist, das Vertragsverhältnis zwischen dem Kläger und der Gemeinde rückabgewiekelt werden (vgl. auch OVG Münster ZMR 1973, 178, 179).
BGH, URTEIL vom 3.5.1973, Az. I ZR 93/71 Zu der Frage, ob der Vertrag vom 30. November 1966 eine Abänderung des Grundstücksund Unternehmens-kaufvertrages vom 4. September 1966 darstellt und deshalb der Form des § 313 BGB bedurft hätte, hat der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes in der Sache Stock gegen JflBI (in der Revisionsinstanz Hübner gegen Frau	und	Dr.	KutfBHBB) durch Urteil vom 23. März 1973 - V ZR 166/70 - entschieden, daß die Einhaltung der Form des § 313 BGB Jedenfalls deshalb nicht erforderlich gewesen sei, weil der notarielle Vertrag vom 4. September 1966 bereits die Auflassung enthalten habe (vgl. BGH WM 1972, 556, 557; NJW 1973, 37).
BGH, URTEIL vom 5.1.1973, Az. V ZR 45/71 22. Dezember 1971 - V ZR 130/64 (BGHZ 57, 394) nicht unter das Beurkundungsgebot des § 313 BGB, das nach § 4 Abs.3 WEG auch für das Wohnungseigentum gilt.
BGH, URTEIL vom 5.9.1972, Az. V ZR 37/71 In der Regel findet § 313 BGB Anwendung auch auf nachträgliche Vereinbarungen der Vertragschließenden, sofern dadurch eine bereits formgültig begründete Verpflichtung in rechtlich erheblicher Weise verändert wird (BGHZ 56, 159, 163; LM aaO Nr. 14 und Nr. 27).
BGH, URTEIL vom 5.3.1972, Az. Y ZB 42/70 Das gilt insbesondere für die Frage einer Zutellungspflldht im Verhältnis einer Siedlergenossensohaft su ihrem Siedler (vgl. BGHZ 16, 334) sowie dafür, daß die Erreichung des Schute sweoks des § 313 BGB zur Anwendung des { 242 BGB nicht genügt (vgl. Urteil vom 9« März 1963 - V ZR 97/62, IM BGB § 313 Er.
BGH, URTEIL vom 5.11.1971, Az. V ZR 90/69 4.	Ob die privatschriftliche Erklärung des Klägers vom 17. Januar 1958, in der er auf die Rückzahlung des nicht beurkundeten Teils des Kaufvertrags verzichtet hat, der Form des § 313 BGB bedurfte, wie beide Revisionen meinen, kann dahin gestellt bleiben, weil ein etwaiger Formmangel jedenfalls durch den gutgläubigen Erwerb des Eigentums geheilt wäre (Urteil des Senats vom 24. Februar 1967 V ZR 75/65 BGHZ 47, 266).
BGH, URTEIL vom 5.4.1971, Az. V ZR 62/69 Es hat sich lediglich die allgemeine Auffassung des Senats zu eigen gemacht, die Formvorschrift des § 313 BGB solle nicht nur gewährleisten, daß der Grundstückseigentümer sich nicht vorschnell zur Veräußerung entschließe und daß den Parteien bei Abschluß des Rechtsgeschäfts fachkundige Beratung zuteil werde, sondern auch, daß der Inhalt der Vereinbarung klar und genau festgehalten und die Beweisführung gesichert werde (BGHZ 29, 6, 11).
BGH, URTEIL vom 3.6.1970, Az. IV ZR 1178/68 Dem ist entgegenzuhalten, daß der Form des § 313 Satz 1 BGB auch ©in Vorvertrag bedarf, durch den sich jemand verpflichtet, ein Grundstück zu verkaufen (RGZ 107, 39, 40; 169, 165, 189; BGH LM § 313 BGB Nr. 19), sowie ferner ein Vertrag, durch den die Verpflichtung übernommen wird, das Eigentum an einem Grundstück nicht auf den Vertragspartner, sondern auf eine andere Person zu übertragen (RGZ 50, 163; 68, 260, 261).
BGH, URTEIL vom 6.4.1970, Az. IV ZK 97/69 Er hat vielmehr entschieden, daß auch der Verkauf eines ausländischen Grundstücks der Form des § 313 BGB unterliegt, wenn die Parteien die Anwendung deutschen Rechts vereinhart haben (BGHZ 52, 239 und das zur Veröffentli chung in BGHZ vorgesehene Urteil vom 6o Februar 1970 - V ZR 138/66 -)» Die Beklagte hat dem Kläger ferner ein Vorkaufsrecht für ein ihr gehörendes in der Bundesrepublik gelegenes Grundstück eingeräumto Auch diese Verpflichtung kann nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts und der des Bundesgerichtshofs nur in der in § 313 BGB vorgeschri ebenen Form ein-gegangen werden (BGH LM BGB § 581 Nr» 2)»
BGH, URTEIL vom 5.6.1969, Az. V ZR 69/66 Ras Berufungsgericht hat vielmehr, da der Wortlaut des Vertrages eine ausdrückliche Unterwerfung unter das deutsche Recht nicht enthält, aus den in einseinen genannten Bestimmungen des Vertrages einen dahin gehenden 'Willen der Beteiligten schlüssig entnommen, nicht nur ermittelt, was die Parteien bei vernünftiger Erwägung bestimmt haben würden« Haben die Vertragsteile aber die Anwendung deutschen Rechts vereinbart, sc unterstehen ihre Vertragsbeziehungen auch der Pormvorschrift des § 313 BGB (Wolff, Bas internationale Privatrecht Deutschlands, 3« Aufl» S« 126 und 145; Staudinger/Kaduk, BGB 10« und 11» Aufl» § 313 Anm, 151; Haberstumpf, BayNotZ 1913t 217/218; Bewald, Das deutsche internationale Privatrecht, 1931, S. 67; RG V/arnRspr 1937 Nr. 36; RGZ 149, 1, 3; 159, 34, 44 f; OLG 16, 363; OLG Stuttgai Die Justiz 1965, 272; vgl« ferner Soergcl/Siebert/Kegel, BGB 9« Aufl« Anm» 200 vor Art« 7 EGEG3 mit Pußnote 70) und zwar selbst dann, wenn die Vertragsteile sich dessen nicht bewußt waren« Die Präge, ob sie, auch wenn sie ihre Rechtsbeziehungen allgemein dom deutschen Recht unterwarfen, doch eine dort bestehende Porravorschrift von ihrer Anwendung ausschließen konnten (vgl« hierzu Soergel/Siebert/Kegel.:
BGH, URTEIL vom 3.5.1969, Az. IV ZR 793/68 Es kann ferner auf sich beruhen, ob die von der Auftraggeberin Übernommene Verpflichtung, das Grundstück an jedon von dom Makler beigebrachten kaufwilligen Interessenten zu verkaufen, nach § 313 Satz 1 BGB der gerichtlichen oder notariellen Beurkundung bedurft hätte (OLG Köln MLR 1969? 481).
BGH, URTEIL vom 3.1.1968, Az. V ZK 206/64 BGB §§ 313, 316 Ein Verstoß gegen das Pormerfordernis des § 313 BGB, wonach alle von den Vertragspartnern als wesentlich angesehenen Abreden in die gerichtliche oder notarielle Urkunde aufgenommen werden müssen (BGH Y/M 1966, 1304, 1306), liegt nicht vor, wenn das Entgelt, das demnächst für die Übereignung eines Grundstücks zu leisten sein wird, in der Urkunde noch nicht genau festgelegt ist.
BGH, Urteil vom 5.11.1967, Az. V ZR 114/64 (bedurfte es nichto Da die Beklagte mit Schreiben vom 15» Juli 1962 von dom Vortrag zurückgetrotcn war, hätte, wie das Oberlandosgericht zutreffend ausführt,ein angeblich am 21. Juli 1962 von der Beklagten erklärter Rücktrittavorzicht der Form des § 313 BGB bedurft (BGHZ 2o, 338).
BGH, URTEIL vom 5.1.1967, Az. V ZR 2/65 4 und Beiz Betrieb 1965, 555)» Die rechtswirksame Begründung eines solchen Anspruchs muß auch nicht notwendig daran scheitern, daß er in jedem Pall nach § 313 BGB eines notariellen Vertrags bedürfte, de:j> hier unstreitig nicht vorliegt: Allerdings bedarf dieser Porm auch ein Gesellschaftsvertrag dann, wenn er die Verpflichtung zur Veräußerung eines Grundstücks zu dem Gegenstand hat, etv/a den einen Gesellschafter zur Einbringung eines Grundstücks in die Gesellschaft verpflichtet (RGZ 68, 260, 262; BGH Urteil vom 10« Januar 1955 II ZR 294/55, BB 1955, 203), und zwar gleich ob er es an die Gesellschaft übereignen oder ihr zur Verwertung durch Veräußerung an einen Britten überlassen soll (RGZ 162, 81)« Die Form des § 313 BGB wurde dagegen als entbehrlich angesehen, wenn das Grundstück der Gesellschaft nur zur Benutzung überlassen werden sollte (RGZ 109? 380), ferner in dem Sonderfall, daß der Gesellschafter das Grundstück bereits für Rechnung der Gesellschaft, aber im eigenen Namen gekauft hat (RG JW 1935,
BGH, URTEIL vom 5.1.1967, Az. V ZR 2/65 4 und Beiz Betrieb 1965, 555)» Die rechtswirksame Begründung eines solchen Anspruchs muß auch nicht notwendig daran scheitern, daß er in jedem Pall nach § 313 BGB eines notariellen Vertrags bedürfte, de:j> hier unstreitig nicht vorliegt: Allerdings bedarf dieser Porm auch ein Gesellschaftsvertrag dann, wenn er die Verpflichtung zur Veräußerung eines Grundstücks zu dem Gegenstand hat, etv/a den einen Gesellschafter zur Einbringung eines Grundstücks in die Gesellschaft verpflichtet (RGZ 68, 260, 262; BGH Urteil vom 10« Januar 1955 II ZR 294/55, BB 1955, 203), und zwar gleich ob er es an die Gesellschaft übereignen oder ihr zur Verwertung durch Veräußerung an einen Britten überlassen soll (RGZ 162, 81)« Die Form des § 313 BGB wurde dagegen als entbehrlich angesehen, wenn das Grundstück der Gesellschaft nur zur Benutzung überlassen werden sollte (RGZ 109? 380), ferner in dem Sonderfall, daß der Gesellschafter das Grundstück bereits für Rechnung der Gesellschaft, aber im eigenen Namen gekauft hat (RG JW 1935, 3529) , und endlich in dem hier nicht in Betracht kommenden Sonderfall der Gründung einer Gesellschaft zu dem Erwerb und zur Veräußerung von Grundstücken (Grundstücks-Spekulations-gesellschaft, RGZ 68, 260)« Die Nichtanwendung des § 313 BGB dann, wenn das Grundstück bereits für Rechnung der Gesellschaft gekauft ist, beruht auf der in der Rechtsprechung anerkannten allgemeinen Einengung des § 313 BGB gegenüber dem Auftrags- und Geschäftsbesorgungsrecht (§§ 667, 675, vgl. dazu §§ 713, 681 Satz 2 BGB); danach ist der auf Grundstücksverschaffung gerichtete Auftrag oder Geschäftsbesorgungc-vertrag grundsätzlich formfrei, .weil die übereignungspflicht dessen, der auftragsgemäß für seinen Auftraggeber das Eigentum an dem Grundstück erwirbt, nicht unmittelbarer Inhalt des Auftragsvertrags, sondern dessen gesetzliche Folge i3t (RGZ 54, 78; 91, 70; BGH Urteil vom 18« Oktober 1956 II ZR 257/54, BB 1956, 1124)« Biese Formfreiheit ist folgerichtig nicht nur dann zu bejahen, wenn ein Gesellschafter das Grundstück bereits für Rechnung der Gesellschaft, aber im eigenen Namen gekauft hat (RG JW 1935, 3529, vgl« § 681 Satz 2 BGB), sondern auch dann, wenn sich der Gesellschafter
BGH, URTEIL vom 5.4.1964, Az. Y ZR 102/64 Diese Auslegung enthält keinen Rechtsverstoß, Bei dieser Sachund Rechtslage macht die Revision dem Oberlandesgericht vergeblich den Vorwurf, es habe nicht die Frage geprüft, ob der Formmangel der Vereinbarung vom 20o Februar 1959 in sinngemäßer Anwendung des § 313 Satz 2 BGB (vgl, RGZ 169, 185, 190* BGH Urteil vom 3U Januar 1961 - V ZR 6/60, DRotZ 1961, 315 ff) oder durch die Eintragung des Beklagten als Eigentümers im Grundbuch geheilt worden ist.
BGH, Urteil vom 3.2.1962, Az. V ZE 223/60 11 vor § 275).. Bas Landgericht hatte tatsächlich in dieser Hinsicht Bedenken gegen die Schlüssigkeit des Klagebegehrens; § 313 BGB wolle den Ambietenden vor übereilten Grundstücksgeschäften bewahren und stelle ihn deshalb bis zur Vertragsbeurkund ung in seiner Entschließung völlig frei; diese Freiheit aber würde eingeschränkt, wenn er bereits vor der Beurkundung einem Schadensersatzanspruch ausgesetz-t wäre (LG-Urteil S. 4 f).
BGH, Urteil vom 3.6.1957, Az. v ZB 170/55 « Auch in diesem Zusammenhang beruft sich die Revision zu Unrecht auf die Entscheidung des Senats BGHZ 11, 90 ff. Der Senat hat dort (101) ausdrücklich darauf hingewiesen, daß ah Dritte zu machende Leistungen der Beurkundung nach § 313 BGB bedürfen, wenn sie zu den Gegenleistungen gehören, die der Käufer gegenüber dem Verkäufer übernommen hatte, wenn dieser also einen eigenen Anspruch darauf erwerben sollte, daß die Leistungen an den Dritten bewirkt werden.'-
BGH, Urteil vom 3.2.1955, Az. 7 ZR 118/55 Ansicht unterliegt ein derartiger Auftrag oder Geschäftsbesorgungsvertrag der Pormvprschrift des § 313 BGB nicht (RGZ 54, 75 [78 f]; 91, 69 [70 f]; OGHBrZ JR 1949, 381; BGH Urteil vom 18. Oktober 1956, II ZR 257/54, WM 1956, 1520; BGB RGRK 10, Aufl § 313 Anm 1 S 585s Soergel 8. Aufl § 313 BGB Anm I 4, S 840; Palandt-Danckelmann 15. Aufl § 315 BGB Anm.5).

References: § 312
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 § 346
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 BGH 
 § 313
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 § 894
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 § 652
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 § 28
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 BGH 
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 § 767
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 § 125
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 § 356
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 § 518
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 § 9
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 § 4
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 § 1027
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 § 4
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 § 581
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 § 681
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 § 275
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