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Timestamp: 2020-04-02 13:46:16+00:00

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076 2014 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 76 I 168. Jahrgang I Dienstag, 30. September 2014
Seniorenfallen
Feuerwehr, nahe
«Sicherheit im Alter»: Veranstaltung der Spitex in Affoltern. > Seite 3
Samstägliche Hauptübungen der Feuerwehren in Affoltern und in Hedingen. > Seite 5
Dorf im Gespräch Buchvernissage «Ottenbach erzählt» im Rahmen des Neuzuzügeranlasses. > Seite 7
Märkte im Allzeithoch Die UBS lud zum Finanzund Wirtschaftsausblick in Affoltern ein. > Seite 9
Oberamt: Energiebewusste und klimafreundliche Sanierung Gut besuchte Informationsveranstaltung «starte!» in Aeugst Im gut besetzten Kulturraum des Aeugster Schulhauses Bolet wurden interessierte Hausbesitzer der Oberämtler Gemeinden Aeugst, Rifferswil und Stallikon über «starte!», das Programm zur Förderung von energiebewusster und klimafreundlicher Sanierung von Wohnbauten im Kanton Zürich informiert. ................................................... von urs e. kneubühl In der Schweiz fallen über 40 Prozent des Energieverbrauchs und der CO2-
«Roter Löwe» für Ämtler Solidaritäts-Bewegung Im Rahmen ihrer Delegiertenversammlung hat die SP des Kantons Zürich erstmals den «Roten Löwen» verliehen – und zwar an die Ämtler Solidaritätsbewegung, die sich für die Umleitung von Glencore-Steuergeldern an Hilfwerke engagiert hat. Der Ämtler SP-Kantonsrat Moritz Spillmann, Vizepräsident der SP des Kantons Zürich, überreichte die Auszeichnung an Silvia Berger aus Hedingen und an Bastian Nussbaumer aus Hausen. Sie nahmen den Preis stellvertretend für all jene entgegen, die sich an der Solidaritätsbewegung beteiligt hatten. Die Initiativen wurden in diesem Jahr an den Gemeindeversammlungen in Affoltern, Hausen, Hedingen, Mettmenstetten und Obfelden angenommen – und sie lösten schweizweit eine Debatte aus. ................................................... > Bericht auf Seite 11
Emissionen im Gebäudebereich an. Rund 300 000 Häuser im Kanton Zürich sind energetisch dringend sanierungsbedürftig – jährlich werden aber nur gerade ein Prozent der bestehenden Liegenschaften erneuert. Die Baudirektion und die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich sehen entsprechend erhebliches Potenzial für die energetische Modernisierung von Wohnbauten. In einer Programm-Partnerschaft haben sie sich daher mit der Zürcher Kantonalbank zusammengeschlossen und das Förderprogramm «starte! – jetzt energetisch modernisieren» entwickelt. – Vergangenen Donnerstagabend gastierte «starte!» im
Kulturraum des Schulhauses Bolet in Aeugst. Geladen dazu hatten die drei Oberämtler Gemeinden Aeugst, Rifferswil und Stallikon, um Besitzerinnen und Besitzern von Wohnbauten über Sinn, Sparpotenzial, Unterstützung und Möglichkeiten einer energiebewussten und klimafreundlichen Sanierung zu informieren. Rund siebzig Interessierte folgten der Einladung und erfuhren dabei in fünf Referaten, einer Fachausstellung und im Gespräch mit den entsprechenden Spezialisten alles Wesentliche über das Wann, das Wie sowie das Warum einer Sanierung, ebenso über individuelle, vergünstigte Energieberatungen
und die Unterstützungen, die gewährt werden.
Fazit Eine energiebewusste Gebäudesanierung und -modernisierung mit entsprechender Wertsteigerung der Immobilie ist prinzipiell einfach anzugehen: Informieren, profitieren und starten heissen die drei Schritte, die zum Erfolg führen. Die interessierten Besucher der Info-Veranstaltung «starte!» in Aeugst sind diesbezüglich auf dem aktuellen Wissenstand. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3
Sommerliche Temperaturen am Chilbi-Wochenende im Säuliamt Der verregnete Sommer ist Geschichte. Am Wochenende nutzten Hunderte die Gelegenheit, sich bei noch sommerlichen Temperaturen an den Chilbibetrieben in Hedingen, Mettmen-
stetten, Ottenbach und Rifferswil zu vergnügen. Temperaturen um 20 Grand lockten zum Verweilen in den Festwirtschaften oder zur aktiven Betätigung, sei es auf dem Karussell, im
Besucherrekord Der Herbschtmäärt zeigte: Wettswil ist keine Schlafgemeinde. > Seite 11
Keine abweichenden Abstimmungsresultate im Bezirk Affoltern Ja zur Änderung des Planungs- und Baugesetzes (PBG), Nein zur Mehrwertsteuer-Initiative und Nein zur Einheitskasse: Der Bezirk Affoltern stimmte wie der Kanton Zürich und wie die Schweiz.
PBG: Sieben Gemeinden dafür, sieben dagegen Beim PBG fiel das Ergebnis jedoch knapper aus: 51,4% Ja gegen 48,6% Nein. Die Hälfte der Bezirksgemeinden lehnte die Vorlage ab: Aeugst, Kappel, Knonau, Maschwanden, Ottenbach, Stallikon und Wettswil. Grösste Zustimmung fand sie in Rifferswil (57,1%). Chancenlos blieben am Sonntag die beiden eidgenössischen Vorlagen. Der öffentlichen Krankenkasse stimmten im Säuliamt nur 30,8% zu (Kanton Zürich: 32,5%, Schweiz: 38,2%), der Mehrwertsteuervorlage gerade mal 23,1% (Kanton Zürich: 23,9%, Schweiz: 28,5%). (-ter.) ................................................... > Tabellen auf Seite 7
Autoscooter oder – wie in Mettmenstetten – auf einem «Zug» im Geschwindigkeitsrausch. (-ter.) ................................................... > Bilderbogen auf Seite 10
Das Wunder von Bonstetten Am 4. Oktober wird der Neubau des Gartencenters Guggenbühl in Bonstetten offiziell eröffnet. Für die Firma von Ruth und Thuri Küng ist dieser Ausbau von existenzieller Bedeutung. Die bisherige Infrastruktur ist veraltet, und auch die Platzverhältnisse genügten seit geraumer Zeit nicht mehr heutigen und künftigen Anforderungen. Mit dem Neubau wird das Unternehmen in der Gemeinde eine noch wichtigere Rolle einnehmen: als grösster Arbeitgeber und neu mit gastronomischem Angebot im «Guggi-Beizli». Damit wächst die Anzahl Beschäftigter auf 60 Personen. Nur zehn Monate hat die Bauzeit gedauert, der allerdings ein sechsjähriger Planungsmarathon vorangegangen war. (map.) ................................................... > Seiten 17/18/19/20
200 40 Mit viel Tempo durch den Tunnel: Vergnügen an der Chilbi in Mettmenstetten. (Bild Werner Schneiter)
Einladung zur 20. Delegiertenversammlung des SicherheitsZweckverbandes Albis Datum: Ort: Zeit:
Mittwoch, 22.10.2014 MZG, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis 19.30 Uhr
Traktandenliste: 1. Begrüssung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung Protokoll der 19. Delegiertenversammlung vom 10. 07. 2014 3. Antrag Erweiterung Stellenplan 4. Genehmigung Voranschlag 2014 5. Info Zivilschutzorganisation Albis 6. Info Periodische Schutzraumkontrolle Albis 7. Info Regionale Führungsorganisation Albis 8. Verschiedenes Die Versammlung ist öffentlich. Sicherheits-Zweckverband Albis (SZVA)
Gemeinde Affoltern am Albis Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 22. September 2014 Art. 4 der Verordnung und Vollziehungsbestimmungen zur Personalund Entschädigungsverordnung (VVPE) angepasst. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Markplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. Affoltern a. A., 30. September 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis
Mit Beschluss vom 22. September 2014 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – Pumpalovic Andrijana, 1995, serbische Staatsangehörige – Krasniqi Ryan, 2014, kosovarischer Staatsangehöriger Affoltern a. A., 30. September 2014
Vermietung Dachfläche für Photovoltaik-Anlage Die Gemeinde Hedingen saniert im Jahr 2015 das Mehrzweckgebäude der Schule an der Schachenstrasse 7 in Hedingen. Dabei wird die bestehende Photovoltaik-Anlage entfernt und das bestehende Pultdach wird zu einem bekiesten Flachdach ausgebaut. Es ist vorgesehen, das neue Flachdach des Mehrzweckgebäudes an eine Person oder Organisation zu vermieten, welche dort eine Photovoltaik-Anlage erstellen und betreiben möchte. Die installierbare PV-Leistung beträgt ca. 30–36 kWp. Interessenten werden gebeten, ihre Offerten für die Dachmiete sowie ein entsprechendes Projekt für eine PVAnlage bis spätestens am 23. Oktober 2014 an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung Hedingen, Bereich Liegenschaften, Werner Bösch, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen. Gemeinde Hedingen, Bereich Liegenschaften
Wer erteilt mir praxisnahen, fundierten Handy-Unterricht für Samsung-Smartphon S3 Tel. 044 737 12 62 über Mittag)
Blues Max Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, 2. Oktober 2014, den ganzen Tag geschlossen (Personalausflug). 8907 Wettswil a.A. 30. September 2014
Donnerstag, 2. Okt., 20.30 h Sonntag, 5. Okt., 19.00 h
Stallikon A) Festsetzung der Liegenschaftenabgaben 2015 Gestützt auf das Budget 2015 hat der Gemeinderat die Tarife für die Abwasserentsorgung, die Wasser-versorgung und das Abfallwesen überprüft und sie mit Beschlüssen vom 23.09.2014 für die nächste Verrechnung der Liegenschaftenabgaben wie folgt festgesetzt: a) Abwasser Gestützt auf Art. 3.6 der von der Gemeindeversammlung am 17. 09. 2003 erlassenen Gebührenverordnung für Siedlungsentwässerungsanlagen werden die Benützungsgebühren für die Siedlungsentwässerung (Kanalisation) für 2015 wie folgt festgesetzt: Grundgebühr: Fr. –.10 je m² gewichtete Fläche (2014: Fr. –.07 je m²) Mengenpreis: Fr. 1.30 je m² Frischwasserverbrauch (2014: Fr. –.90 je m³) Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch des Vorjahrs. - je zuzüglich 8.0 % Mehrwertsteuer. Messperiode: ca. Januar 2014 – Dezember 2014 b) Wasser Gestützt auf Art. 51 des Wasserreglements wird die Tarifordnung für das Rechnungsjahr 2015 wie folgt festgesetzt: Grundgebühr: Fr. 50.– je m³/h der Nenngrösse des installierten Wasserzählers (2014: Fr. 50.– je m³/h) Mengengebühr: Fr. 2.– je m³ (2014: Fr. 2.– je m³) Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch des Vorjahrs. - je zuzüglich 2.5 % Mehrwertsteuer. Messperiode: ca. Januar 2014 – Dezember 2014. c) Abfallgrundgebühren Gestützt auf Art. 11 und 12 der Abfallverordnung vom 16. 04. 2014 und Art. 6 der Vollziehungsverordnung zur Abfallverordnung werden die Grundgebühren für 2015 wie folgt festgesetzt: 2015 2014 Wohnungen bis 2 ½-Zimmer Fr. 114.– Fr. 120.– Wohnungen ab 3 Zimmer Fr. 180.– Fr. 192.– Gewerbebetriebe Fr. 180.– Fr. 192.– Fr. 90.– Kleingewerbe Fr. 96.– - je zuzüglich 8.0 % Mehrwertsteuer. Fr. 35.– Fr. 40.– Gewerbecontainer-Leerung (inkl. 8.5 % Mehrwertsteuer) B) Festsetzung der Hundeabgaben 2015 (Gemeinderatsbeschluss vom 23.09.2014) 1. Gestützt auf Art. 23 Hundegesetz (HuG, LS 554.5) wird die Hundeabgabe 2015 unverändert auf Fr. 120.– pro Hund festgesetzt. Die Einschreibe- und Meldegebühr ist in der Abgabe enthalten. 2. Zusätzlich zur Hundeabgabe wird der gemäss § 23 Abs. 2 HuG und § 20 Abs. 1 Hundeverordnung (HuV, LS 554.51) jährlich festgesetzte Kantonsbeitrag von aktuell Fr. 30.– pro Hund verrechnet. 3. Für die Bearbeitung von verspäteten Meldungen nach § 2 Abs. 2 lit. a HuG wird im Sinne von § 18 HuV eine Gebühr von Fr. 20.-- erhoben. 4. Von der Hundeabgabe befreit werden die Halterinnen und Halter der im § 25 HuG aufgelisteten Hundekategorien. Rechtsmittel: Gegen die hier publizierten Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Die Beschlüsse liegen im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) auf und können unter www.stallikon.ch eingesehen werden. Stallikon, 30. September 2014 Gemeinderat
Fernwärme, Wärmepumpen, Pellets, Solar oder doch Gas und Öl? Oberämtler Gemeinden informieren in Aeugst über Sanierungsmöglichkeiten von Wohnbauten Das Förderprogramm «starte! – jetzt energetisch modernisieren» der Zürcher Baudirektion, der Elektrizitätswerke des Kantons und der Zürcher Kantonalbank gastierte vergangenen Donnerstagabend in Aeugst. Nach dem Motto «informieren – profitieren – starten» wurden Hausbesitzer der Oberämtler Gemeinden Aeugst, Rifferswil und Stallikon über Möglichkeiten und Chancen einer energetischen Sanierung informiert. ................................................... von urs e. kneubühl Langfristig steigende Energiepreise, die Klimaveränderung sowie die bei vielen Wohnbauten, die vor dem Jahr 2000 erstellt und bisher nicht saniert wurden, sich aufdrängenden entsprechenden Massnahmen lassen Hausbesitzer zuweilen laut über energetische Verbesserungen bei ihrer Immobilie nachdenken. Das ist ganz im Sinne des Aktions- und Förderprogramms «starte!», welches die Baudirektion Kanton Zürich, die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich und die Zürcher Kantonalbank gemeinsam lanciert und am vergangenen Donnerstagabend im Kulturraum des Aeugster Schulhauses Bolet vorgestellt haben.
Aeugst: Bis 2020 zu fünfzig Prozent mit erneuerbaren Energien beheizt «Es geht darum, auf allen möglichen energie- und ressourcenrelevanten Ebenen aktiv zu werden, das Potenzial für die Modernisierung des Gebäudeparks besser auszuschöpfen und damit auch zur Wertsteigerung von Wohnbauten beizutragen», hielt der Programmbeauftragte von «starte!», Tom Porro, zu Beginn der Veranstaltung fest. Und Bruno Fuchs, Gemeinderat Aeugst, zeigte in seiner kurzen Begrüssung anhand von Zahlen auf, dass der Bedarf, tätig zu sein, ebenso für den Bezirk Affoltern gilt. Im Knonauer Amt ist Heizöl nach wie vor mit über siebzig Prozent der grösste Energieträ-
wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Adelheid und Edwin Schneider-Bodmer feiern am kommenden Donnerstag, 2. Oktober, in Obfelden die goldene Hochzeit. Herzliche Gratulation und alles Gute.
Zum 80. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 2. Oktober, feiert Max Müller-Wernli in Obfelden den 80. Geburtstag. Dem Architekten gratulieren wir herzlich zum Ehrentag, wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest.
ger für Raumwärme. Gesamtschweizerisch liegt der Heizölanteil bei knapp über fünfzig Prozent. Die Ziele im Energieleitbild der Oberämtler Gemeinde sind entsprechend ehrgeizig angesetzt: Bis 2020 soll der Anteil an Gebäuden, die hauptsächlich mit erneuerbaren Energien beheizt werden, auf mindestens fünfzig Prozent steigen. Dazu sollen zumindest vierzig energetische Gebäudesanierungen, unterstützt durch das kantonale Förderprogramm, beitragen. Die CO2Emissionen aus Ölheizungen sollen gegenüber dem Stand 2010 um 25 Prozent reduziert werden und auf Aeugster Hausdächern sollen 2000 Quadratmeter Solaranlagen installiert sein.
«Jetzt die Weichen richtig stellen und starten!» «Das Programm zur Förderung von energiebewusster Modernisierung von Wohnbauten im Kanton Zürich bringt die Werterhaltung und -steigerung von Liegenschaften, erhöht den Wohnkomfort und senkt die Energiekosten», erläuterte Tom Porro dazu. Gleichzeitig erinnerte er die rund siebzig interessierten Anwesenden, dass man dabei von Fördergeldern profitieren und steuerliche Vorteile nutzen kann. «Werden Sie aktiv, stellen Sie die Weichen richtig und starten Sie jetzt!», appellierte Purro. Heinz Villa von der Baudirektion Kanton Zürich, Abteilung Energie, zeigte anschliessend auf, dass bereits mit einfachen, aber richtig geplanten Massnahmen energetische Einsparungen bis zu siebzig Prozent erzielt werden können. Die Sanierung der Gebäudehülle – Fassade und Dach – spielt dabei eine entscheidende Rolle. Dadurch können eine markante Reduktion der Energieverluste erreicht, ein behagliches Raumklima geschaffen sowie Feuchtigkeits- und Pilzschäden eliminiert werden. Genauso lohnend ist das Ersetzen der Fenster. EKZ-Energieberater Stefan Strässle seinerseits informierte über die Heizungssanierung: Fernwärme (wurde seitens des Publikums eingebracht), Wärmepumpen, Pellets, Solar oder doch Gas und Öl? – Faktoren wie
Im Kulturraum des Aeugster Schulhauses Bolet informierten sich am vergangenen Donnerstagabend rund siebzig Hausbesitzer der Oberämtler Gemeinden Aeugst, Rifferswil und Stallikon über Möglichkeiten und Chancen einer energetischen Sanierung. (Bild Urs E. Kneubühl) Machbarkeit, finanzielle Aspekte, Versorgungssicherheit und Reichweite der Energievorräte, Umwelt- und Klimaverträglichkeit sowie ein möglicher Raumgewinn sind bei der Wahl der richtigen Wärmeerzeugung entscheidend. Strässles Fazit: «Klimafreundliche Heizsysteme sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, haben aber tiefere Wartungs- und Energiekosten und vor allem eine geringere Umweltbelastung.»
Attraktive Förderprogramme, vergünstigte Hypotheken, Steuerabzüge «Modernisieren lohnt sich auch aus finanzieller Sicht», hielt Thomas Gabriel, Zürcher Kantonalbank Affoltern, fest und verwies in erster Linie auf attraktive Förderprogramme, vergünstigte Hypotheken und Steuerabzüge. So gelte es, die finanzielle Unterstützung zu nutzen, welche der Kanton Zürich, die Gemeinden und Energie-
versorger mit lokalen Programmen für Häuser, die vor dem Jahr 2000 gebaut wurden, anbieten. «Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, sind zudem steuerlich den Unterhaltskosten gleichgestellt. Dabei lohnt es sich, diese Investitionen auf zwei oder mehrere Jahre zu verteilen», regte Gabriel weiter an und verwies schliesslich auch auf das zinsgünstige ZKB Umweltdarlehen für energetische Modernisierungen, die den Minergie-Standard erreichen, den Kriterien des Gebäudeprogramms entsprechen oder auf klimafreundliche Heizsysteme setzen. Hinsichtlich interessanten Vergünstigungen zum Start einer ins Auge gefassten Sanierung empfahl zum Schluss Tom Porro eine neutrale, individuelle Energie- und Sanierungsberatung durch ausgewiesene Fachleute des Forums Energie Zürich FEZ und der EKZ. Dazu stehen verschiedene Beratungsprodukte zur Auswahl, vom
«Heizungsersatz», der Beratung mit Empfehlungen für klimafreundliche Wärmeerzeugung, über den Gebäudecheck GEAK, dem Gebäudeenergieausweis mit groben Vorschlägen zu Modernisierungs-Massnahmen, bis zur Gebäudestrategie GEAKplus, dem Gebäudeenergieausweis mit Vorschlägen zur Planung von Massnahmen in Varianten und mit Einsparpotenzial, Kostenangaben und Tipps zum weiteren Vorgehen. Vor und nach den Referaten gab es ausreichend Zeit und Gelegenheit für die interessierten Besucher, sich bei den Fachleuten an der übersichtlichen Tischausstellung der «starte!»-Fachpartner zu den Themen Gebäudehülle, Energie und Gebäudetechnik etwas vertiefter schlau zu machen. Auch diese Gelegenheit wurde rege genutzt. Informationen zur energiebewussten Modernisierung von Wohnbauten im Kanton Zürich gibt es unter www.starte-zh.ch
«Sicherheit im Alter – Enkeltrick und Seniorenfallen» 45 Interessierte an einer Veranstaltung der Spitex Knonaueramt in Affoltern Kürzlich folgten rund 45 Personen der Einladung der Spitex Knonaueramt zu einem öffentlichen Vortrag zum Thema «Sicherheit im Alter – Enkeltrick und Seniorenfallen». Die Autorin Lisbeth Eller van Ligten las aus ihrem Buch «Enkeltrick und Seniorenfallen» und wies auf die unzähligen Machenschaften gewisser Gauner hin. Die Referentin bezeichnete das Thema als hochaktuell und betonte die Gefährdung der älteren Leute.
Viele Fragen aus dem Publikum – kompetente Antworten Die anwesenden Vertreter der Polizei, Markus Huber, Bezirkschef Affoltern der Kantonspolizei Zürich, sowie Martin Ott, Kommandant der Kommunalpolizei Affoltern am Albis, unterstrichen die Ausführungen mit einem kurzen Film, welcher das Vorgehen einer professionellen Enkeltrickbetrü-
Referentin und Referenten, von links: Martin Ott, Lisbeth Eller van Ligten und Markus Huber. (Bild zvg.)
ger-Bande aufzeigte. Die vielen Fragen aus dem interessierten Publikum wurden professionell beantwortet und es entstand ein reger Austausch zum Thema. Die Schweiz gehört dennoch weiterhin zu den sichersten Ländern der Welt, man darf sich also nicht von den teils erschreckenden Medienberichten verunsichern lassen, die uns glauben machen, Kriminalität beherrsche den Alltag. Angst ist keine gute Lebensbeglei-
terin und ängstliche Menschen werden oft eher zu Opfern als Selbstbewusste. Man muss aber wachsam bleiben, auch und gerade im Ruhestand!
Tipps der Polizei – misstrauisch sein gegenüber unbekannten Personen, die sich am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben. – Keiner unbekannten Person irgendwelche Informationen geben zu familiären oder finanziellen Verhältnissen, auch nicht über das Internet. – Nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen Rücksprache nehmen. –Niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen übergeben. – Wenn ein Anrufer verdächtig vorkommt, sofort die Polizei (Notruf: 117) informieren. (pd)
Beschlüsse der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom Dienstag, 23. September 2014 Geschäfte 1. Die Gemeindeversammlung stimmt dem Antrag des Gemeinderats betreffend Genehmigung der Totalrevision der Zweckverbandsstatuten Spital Affoltern zu. 2. Die Gemeindeversammlung stimmt dem Antrag betreffend Bestätigung der vom Gemeinderat am 17. Dezember 2013 vorsorglich erlassenen Kündigung der polizeilichen Zusammenarbeit zwischen der Politischen Gemeinde Bonstetten (Anschlussgemeinde) und der Politischen Gemeinde Affoltern a.A. (Trägergemeinde) per 31. 12. 2014 und Zustimmung zu der damit verbundenen Aufhebung des Dienstleistungsvertrags Kommunalpolizei (vormals Gemeindepolizei) zu. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Im Übrigen kann gegen diese Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- und Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Ein Rekurs gegen die Richtigkeit des Protokolls muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A. eingereicht werden (gemäss § 54 des Gemeindegesetzes). Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab sofort zur Einsichtnahme auf. Bonstetten, 30. September 2014 Gemeinderat Bonstetten
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 24. September 2014 An der Gemeindeversammlung vom 24. September 2014 wurde aufgrund der Erläuterungen folgender Beschluss gefasst: Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Totalrevision der Zweckverbands-Statuten des Spitals Affoltern. Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern a.A., folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung des Protokolls Innert 30 Tagen gegen die Richtigkeit des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen, zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.ottenbach.ch abgerufen werden. Ottenbach, 30. September 2014 Namens der Vorsteherschaften Gemeinderat Ottenbach
Am Dienstag, 23. Septbember 2014, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Richnovsky-Maier Ursula Seraphine
1. 5. 1946 – 24. 8. 2014
geboren am 8. Juli 1947, von Stallikon ZH und Birmensdorf ZH, wohnhaft gewesen Massholderenstrasse 46, 8143 Stallikon.
I famigliari tutti ringraziano quanti si uniranno a loro nel ricordo e nella preghiera.
Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankung findet am Mittwoch, 1. Oktober 2014, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Stallikon statt.
Martedì 7 ottobre alle ore 19.30 nella chiesa cattolica St. Josef & St. Antonius in Affoltern am Albis sarà celebrata una messa in suffragio.
Hedingen In Muri ist am 22. September 2014 gestorben:
Man sieht die Sonne langsam untergehen, und erschrickt dennoch, wenn es plötzlich dunkel wird.
Reichenbach geb. Zöbeli, Rosa Emilie geboren am 31. März 1919, von Lauenen BE, verwitwet, mit zivilrechtlichem Wohnsitz in Hedingen und Aufenthalt in der Pflegimuri, 5630 Muri. Abschied und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Traurig nehmen wir Abschied von meinem Lebenspartner, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater
Richard Wettstein 22. Juli 1928 – 27. September 2014
Nach kurzer Krankheit durfte er friedlich einschlafen.
Hannelore Hugger und Familie Marie-Rosa Manzoni Wettstein und Familie Jakob Wettstein und Familie Ursula Chandler-Wettstein und Familie Beatrice Habegger-Wettstein und Familie Marcel Wettstein und Familie Roland und Brigitte Wettstein und Familie Susanne Maurer-Wettstein und Familie
Liegenschaften Zu vermieten in Hedingen auf 1. Nov. 14, grosse, helle
Die Trauerfeier findet am Freitag, 3. Oktober 2014, um 15 Uhr in der ref. Kirche in Hedingen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber, 8004 Zürich, PC 80-40115-7. Traueradresse: Wettstein-Hugger, Zwillikerstr. 35, 8908 Hedingen
Danksagung Allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre liebevolle Anteilnahme beim Abschied von
Hermi Weiss-Damm 27. Oktober 1923 – 17. August 2014
auf so vielfältige Weise zum Ausdruck brachten, danken wir von Herzen. Wir durften noch einmal erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung der Verstorbenen entgegengebracht wurden. Unser herzlicher Dank geht auch an Herrn Pfarrer Matthias Fischer für die berührende und einfühlsame Trauerfeier. Margrit und Rajendra Paratian-Weiss Gerti Stoll-Damm Hanna Schüller-Damm mit allen Verwandten und Angehörigen Hausen am Albis, im September 2014
Wenn «Gaffer» erwünscht sind Unfall-Demo und selber Hand anlegen: Viel Publikum an der Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern Im Ernstfall stören «Gaffer» Rettungsarbeiten, an der Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern sind Zuschauer aber sehr willkommen.
net, Werbung in eigener Sache zu betreiben. Laut Marcel Büchner, seit knapp einem Jahr Kommandant der Stützpunktfeuerwehr, verfügt Affoltern über einen Sollbestand von gut 80 Feuerwehrleuten. Sie muss gleichwohl stets Ausschau halten nach neuen Mitgliedern, die möglichst in der Gemeinde arbeiten und damit auch schnell einsatzbereit sind – eine Daueraufgabe, wie Büchner anfügt und gleichzeitig hofft, dass sich vermehrt auch Frauen für den Feuerwehrdienst melden. Erfreulich ist, dass die Jugendfeuerwehr im Bezirk Affoltern gut aufgestellt ist und somit eine wichtigen «Lieferantin» von Nachwuchs ist.
................................................... von werner schneiter Am Samstagnachmittag herrschte an der Oberen Bahnhofstrasse im Bezirkshauptort reger Betrieb. Gäste der Feuerwehr und jene der umliegenden Restaurants sowie Passanten bildeten am Marktplatz ein dichtes Spalier. Aufmerksam verfolgten sie die Arbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst des Spitals. Diese wurden zu einem Unfall gerufen. Aus einem Zusammenstoss zweier Personenwagen resultierten Verletzte, die aus den stark beschädigten Vehikeln in Sicherheit gebracht werden mussten. Aber so schnell ging das nicht, weil die Bergung sehr behutsam erfolgen musste und nicht alle Verletzungen auf den ersten Blick erkennbar waren. So galt es, die Türen und Scheiben mit schwerem Gerät aufzubrechen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sich Patienten durch Splitter oder scharfe Kanten nicht weitere Verletzungen zuzogen – eine Aufgabe, die Können wie Erfahrung erfordert und durch den Umstand erschwert wurde, dass der Patient im Auto dauerversorgt werden musste. Feuerwehr und Rettungskräfte erledigten das ohne in Hektik zu verfallen und stets kommunizierend. Die Arbeit und das Zusammenspiel beeindruckten und machten ausserdem
Zahlenmässig weniger Unfälle, aber mehr schwere
Nach langen Vorbereitungsarbeiten konnte der Verletzte geborgen werden. (Bilder Werner Schneiter) deutlich, wie wichtig adäquate Ausrüstung und «handwerkliches» Können sind – und wie hoch der Ausbildungsstand ist. Interessierte konnten nach dem Einsatz auch selber Hand anlegen, einen Spreizer betätigen oder sich per Autodrehleiter in luftige Höhen begeben. Kinder konnten sich an einer Handspritze versuchen.
Sich dauernd um neue Mitglieder bemühen Verfolgten das Geschehen aufmerksam, von links:: Gemeinderäte Markus Meier, Markus Gasser, Hans Finsler und Feuerwehrkommandant Marcel Büchner.
Hauptübungen von Feuerwehren sind kein Selbstzweck, sondern dazu geeig-
Marcel Büchner, Nachfolger von Urs Furrer, zieht nach seinem ersten Feuerwehrjahr als Kommandant eine positive Bilanz. Er werde von Kader und Mannschaft voll unterstützt, die Zusammenarbeit sei sehr gut – im Übrigen auch die Kontakte zu benachbarten und ausserkantonalen Feuerwehren. Diese bezeichnet er euphorisch gar als «den Hammer». 2014 war für die Stützpunktfeuerwehr Affoltern bisher weitgehend ein durchschnittliches Jahr. Im Bereich von Wasser, Feuer und Elementarschäden sogar unterdurchschnittlich. Bei einem Brand an der Giessenstrasse war ein Todesfall zu beklagen, bei Bahnunfällen sogar drei. Solche Einsätze sind für Feuerwehrleute belastend und erfordern entsprechende Debriefings.
Betroffene, die sich persönlich bedanken Die Feuerwehrhauptübung in Hedingen ist auch ein gesellschaftlicher Anlass Am Freitagabend hat in Hedingen eine besondere Feuerwehrhauptübung stattgefunden. Es kommt selten vor, dass sich im Anschluss beim gemütlichen Teil ein Betroffener persönlich bei seinen Rettern bedankt. ................................................... von martin platter 18.15 Uhr, Pager und Handys piepsen: «Brand in einem Ökonomiegebäude an der Rainstrasse 37!» Keine zehn Minuten später fährt das Feuerwehr-Tanklöschfahrzeug am Bandplatz vorbei zum nächsten Hydranten. Kurz darauf fährt auch der erste Personentransporter vor – beobachtet, von einer grossen Schar Schaulustiger, die meisten davon in grauen Hemden. Eine Besonderheit in Hedingen sind die zahlreichen Ehemaligen, die im Feuerwehrverein noch immer reges Interesse am realen Geschehen der aktiven Mannund Frauschaft zeigen. Rauch dringt aus den Fenstern des alten Bauernhaus hinter dem Restaurant Krone. Figuranten rufen aus einem Fenster im zweiten Stock um Hilfe. Kommandant Peter Wenk und seine Untergebenen sind am Rotieren. Schläuche werden ausgerollt – viel zu nahe am Brandobjekt, wie Ausbildungschef André Herrmann später bei der Übungsbesprechung bemängeln wird. Das Aufstellen der schweren Feuerwehrleiter für die Personenrettung ist ein Schauspiel für sich. Drei Mann mühen sich mit dem sperrigen Teil, das im ersten Anlauf auch noch einen Tick zu lang ist, weil das Haus ein etwas zu tiefes Vordach hat. Also das Ganze nochmals zurück – was Feu-
erwehr-Instruktor Herrmann natürlich nicht entgeht. Beim zweiten Anlauf steht die Leiter. Die Personen können vorsichtig geborgen werden, was später lobende Erwähnung findet.
Nach der Übung gemeinsames Essen Männer mit Atemschutz kriechen im Inneren des Gebäudes umher und suchen nach weiteren Opfern. Derweil Feuerwehrmann Michael Hubschmid aufpassen muss, dass die Pumpe des Tanklöschfahrzeugs, die den Wasserdruck des Hydranten verstärkt, nicht überhitzt. Denn Wasser wird während der Übung kaum gespritzt. Nach einer Stunde ist die Übung vorbei. Die Mannschaft kehrt zurück ins Depot zum Retablieren. Danach beginnt der gemütliche Teil mit dem Nachtessen in der Turnhalle. Inzwischen ist auch der Gemeinderat komplett anwesend. Peter Wenk bedankt sich bei der Mannschaft und ehrt die Jubilare. Stefan Thaler ist bereits seit 20 Jahren in der Feuerwehr. Auf zehn Jahre bringen es Marco Bächtiger, Martin Bollhalder, René Möckli, Thomas Rinderknecht und Safet Vish. Applaus in der Halle. Ebenso bei der Erwähnung derjenigen, die es auf null Absenzen bei Übungen und Einsätzen gebracht haben. 19 Mal musste die Feuerwehr Hedingen oder Teile davon im ablaufenden Jahr ausrücken. Einmal wurde die «Bagatell-Abteilung» (die nennt sich tatsächlich so!) von der Sanität aufgeboten, als Traghilfe für einen Mann, der einen Herzinfarkt erlitten hatte. Dieser Mann liess es sich nicht nehmen, sich persönlich bei seinen Rettern zu bedanken, was mächtig Eindruck machte. Vielleicht auch, weil es selten vorkommt, wie Kommandant
Wie der Vater, so der Sohn. Einer der Figuranten war der Sohn von Kommandant Peter Wenk. Auch er möchte später einmal Feuerwehrmann werden.
Übungsbesprechung mit Ausbildungschef André Herrmann.
Vorsichtige Personenrettung über die Feuerwehrleiter.
Wenk anfügte. Zum Abschluss richtete auch Vize-Gemeindepräsident und Vorstand des Feuerwehrvereins Ruedi
Fornaro einige Worte an die Anwesenden. Er bedauerte, dass die freiwillige Feuerwehr Hedingens personell so
knapp dotiert ist: «Der Feuerwehrverein hat bald mehr Mitglieder wie die Feuerwehr selber.»
Putzfrau f端r Privathaushalt in Affoltern a. A. ca. 2 Std. pro Woche mittwochs. Telefon 079 769 80 07
Ein Dorf ist im Gespräch – die Leute haben viel zu erzählen Buchvernissage «Ottenbach erzählt» Im Rahmen der Dorfchilbi und des Neuzuzügeranlasses stellte der Autor Bernhard Schneider mit seinem Team das Buch «Ottenbach erzählt» vor. Neuzugezogene sowie alteingesessene Ottenbacherinnen und Ottenbacher berichten in «Ottenbach erzählt» über die jüngere Geschichte und die Gegenwart der Gemeinde.
sprächen und Interviews mit älteren und jüngeren Einwohnern. Dabei trugen sie nicht nur überlieferte Geschichten, sondern auch Bezeichnungen, Namen und Übernamen zusammen. In Archiven und alten Gerichtsakten wurden die Geschichten und Begebenheiten recherchiert und verifiziert. Der 120 Seiten starke Band zeichnet den Weg vom protestantischen Bauerndorf zur offenen Agglomerationsgemeinde auf.
Die Idee zum Buch «Ottenbach erzählt» wurde durch die bereits erschienene Broschüre «IG Ottenbacher Geschichte(-n)» angeregt. Damit alle – vor allem auch die jüngeren Ottenbacherinnen und Ottenbacher – einen Beitrag beisteuern konnten, wurden ehemalige und heutige Einwohner per Zeitungsinserat eingeladen, ihre Erinnerungen zu erzählen. So führte das Autorenteam eine Vielzahl von Ge-
Das Buch «Ottenbach erzählt» ist eine Weiterführung und Ergänzung zur 2013 erschienenen Broschüre der «IG Ottenbacher Geschichte(-n)». Anlässlich des Neuzuzügeranlasses stellte das Autorenteam – Bernhard und Salomon Schneider und Erika Schmid – sein Werk vor. Die informative und spannende Schrift über das Dorf und seine Geschichte durften die Neuzuzüger als Willkommensgeschenk von der Gemeinde entgegennehmen.
Die Geschichte des Dorfes auf 120 Seiten: Das Autorenteam (von links) Salomon Schneider, Erika Schmid und Bernhard Schneider. (Bild Martin Mullis)
«Autsch, das war mein Daumen» Interview mit Michael Bommel, Leiter Gemeinschaftszentrum/Bauspielplatz in Affoltern «Autsch, das war mein Daumen!» So oder ähnlich tönt es seit einem Jahr immer häufiger aus dem Werkraum vom Gemeinschaftszentrum/Bauspielplatz Affoltern. Zeit für ein kurzes Zwischenfazit und ein Interview mit Michael Bommel. Michael Bommel, Sie sind seit einem Jahr Chef des Werkraums. Wie ist das erste Jahr gelaufen? Vor einem Jahr haben wir begonnen, den Werkraum mit diversen Maschinen und Handwerkszeug auszustatten. Jeden Monat kam eine neue Anschaffung hinzu. Vom Brennofen, zur Pressluftanlage bis zum kleinen Schweissapparat. Damit wir kein Durcheinander bekommen, unterscheiden wir zwischen Holz-, Metallund Malerarbeiten und haben die Räumlichkeiten auch dementsprechend eingeteilt. Im Sommer ist nicht
so viel gelaufen, aber langsam kommt die Bastelzeit wieder. Und dies merken wir deutlich. Es kommen immer häufiger Leute, um Sachen neu zu bauen oder um Defektes zu reparieren. Wie funktioniert das alles? Nach einer kurzen Einweisung in die Räumlichkeiten und in die Handhabung der Maschinen, bekommt man einen Zahlencode und schon kann es losgehen. Da wir keine unmittelbaren Nachbarn haben, kann zu jeder Zeit gearbeitet werden. Wurden Sie auch schon enttäuscht von den Benutzern? Eigentlich noch nie. Zwischendurch muss ich jedoch darauf hinweisen, Ordnung zu halten. Der Raum sollte vor dem Verlassen wenigstens
gewischt werden. Ansonsten wurden Defekte immer sofort gemeldet. So viel Raum und Maschinen, der Betrag für eine Mitgliedschaft muss doch sicher hoch sein? Gar nicht. Mit einer Jahresgebühr von 50 Franken ist die ganze Familie schon dabei. Für verbrauchtes Material wie Merfen, Pflaster oder Pinsel sollte ein Gegenwert in Form von Geld in die Kasse gelegt werden. Bieten Sie auch Kurse an? Am Samstag haben wir den ersten Kurs «Einführung ins Handwerken» zusammen mit den Mitgliedern des FKS (Fach- und Kontaktstelle) Spielgruppenleitende Knonauer Amt angeboten. Ganz im Sinne «Ich hab da mal was vorbereitet» konnten alle Teilnehmer zufrieden mit einer kleinen Tro-
phäe nach Hause gehen. Anschliessend wurde ein reichhaltiges Salatbuffet in unserem neuen Café serviert. Wo kann man sich bei Interesse melden? Auf unserer Homepage findet man weitere Infos und kann sich dort auch gleich anmelden. Die Spielgruppenleiterinnen des FKS Knonauer Amt mit ihren Meisterwerken. (Bild zvg.) Wie geht es weiter? nem 3-D-Drucker. Hier suchen wir Als nächstes planen wir in den noch Begeisterte, die sich dafür inteHigh-Tech-Bereich einzusteigen mit ei- ressieren und das anpacken wollen.
Wir sind ein Logistikunternehmen der Medienbranche (Bücher, CDs usw.) und suchen per sofort oder nach Vereinbarung:
Sachbearbeiter/in Retouren 100% Ihr Aufgabengebiet umfasst alle anfallenden Arbeiten in unserer Retourenabteilung: • Rücknahme und Verarbeitung der Retouren/Remittenden • Qualitätskontrolle der eingehenden Produkte • Rücklagerung der Artikel in die Rüstregale • Anwendung EDV Betriebssystem • Mithilfe bei der Kommissionierung Sie freuen sich darauf, nicht nur am Bildschirm, sondern auch im Lager arbeiten zu können. Für diese Tätigkeit brauchen Sie gute PC-Kenntnisse (MS-Office), eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise, ein gutes Gedächtnis und Leistungsbereitschaft. Dafür bieten wir zeitgemässe Anstellungsbedingungen und die Möglichkeit selbastständig zu arbeiten. Wir befinden uns im Zentrum von Affoltern am Albis, 3 Minuten vom Bahnhof entfernt. Von Zürich und Zug aus erreichen Sie uns bequem mit der S9. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bitte ausschliesslich per E-Mail an: AVA Verlagsauslieferung AG z.Hd. Frau Rahel Echser Centralweg 16, 8910 Affoltern a.A. r.echser@ava.ch, www.ava.ch
Die Märkte sind auf einem Allzeithoch Die UBS lud zum Finanz- und Wirtschaftsausblick in den Kasinosaal in Affoltern ein
Das Vermögensverwaltungsteam der UBS des Bezirks Affoltern, mit dem Aktienanalysten Rolf Ganter (vorne Mitte). (Bild Salomon Schneider)
Selbstkritisch schaute der UBS Aktienanalyst Rolf Ganter auf seine Anlagetipps des letzten Jahres zurück. Er empfahl den Kunden für dieses Jahr zu weiterhin zu diversifizieren und Währungsrisiken abzusichern. ................................................... von salomon schneider Dominik Ulrich, der UBS Anlagenchef des Bezirks, begrüsste die anwesenden Kunden im vollen Affoltemer Gemeindesaal. Anlegen werde immer komplexer. Manchmal reiche ein Wort eines Politikers oder Notenbankchefs, um einen Börsencrash oder einen Hipe anzeige
auszulösen. Anschliessend leitete er zum Referat von Rolf Ganter über, aus dem Chief Investment Office Wealth Management der UBS. Rolf Ganter hat bereits vor einem Jahr einen Vortrag im Gemeindesaal Affoltern gehalten und analysierte zuerst seine Tipps des letzten Jahres: «Auf der Staatsanleihen von hochverschuldeten Industrieländern haben wir uns komplett geirrt, sonst waren unsere Einschätzungen aber sicher ganz gut.» Investoren seien gezwungen, sich immer auch mit geopolitischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Beispielsweise habe die Schweizer Nationalbank (SNB) den Schweizer Franken an den Euro gebunden und so die fiskalische Eigen-
ständigkeit aufgegeben. Seit 2011 sei die SNB Weltmeister im Gelddrucken: «Sie hat Geld im Wert von 60 Prozent des Bruttoinlandprodukts gedruckt. Das ist im Verhältnis zum BIP fast das Dreifache von EZB und FED. Wenn ich Kollegen bei der SNB frage, wie sie da wieder hinauskommen wollen, wird es immer sehr still.» Das grösste Problem in Europa sei die Arbeitslosigkeit. Der US-Arbeitsmarkt sei dank seiner «hire and fire» Mentalität viel dynamischer: «In den USA können Angestellte schnell entlassen und wieder eingestellt werden. In der EU sind die Politiker immer sehr still, wenn es darum geht, die Arbeitslosigkeit zu reduzieren», meinte Rolf Ganter. Es wären sehr weitrei-
chende Arbeitsmarktreformen, inklusiver einer Senkung der Lohnstückkosten, und die Förderung von Innovationen und Forschung & Entwicklung notwendig. Die Schweiz sei jedoch eine Ausnahme. «Wenn man einen Ausländer fragt, für was die Schweiz steht, dann meint der: UBS – Uhren, Banken, Schokolade», meinte er scherzhaft. Die Schweiz habe einen sehr hohen Beschäftigungsgrad und sei extrem wandelbar. Heute sei die Schweiz ein Pharmaland, das sehr innovativ sei. Sie habe sich von der Schwerindustrie wegentwickelt. Das zeige, wie gut sich ein Land entwickeln könne, wenn die politischen und rechtlichen Voraussetzungen stimmen. «Bei der Masseneinwande-
rungsinitiative brauchen wir aber bald Klarheit, ob sie eins zu eins umgesetzt wird. Wenn Ja, wird es schwierig werden, dass sich Investoren weiterhin für die Schweiz interessieren», meinte Rolf Ganter pointiert. Anschliessend ging er zur Analyse der verschiedenen Anlageklassen über. Aktien seien immer noch ein gutes Investment. Bei Anleihen würde er nur auf die unterschiedlichsten Unternehmensanleihen setzen. Währungen veränderten sich sehr schnell, weshalb sie immer einzukalkulieren seien, wenn man im Ausland investieren wolle. Eine Absicherung auf Währungsverluste sei oft angebracht. Rohstoffe seien etwas vom komplexesten – da die Nachfrage sehr oft aus Schwellenländern stammten, müssten extrem viele instabilisierende Faktoren mit eingerechnet werden. Bei den Immobilien stehe der UBS Immobilienblasenindex weiterhin im Risikobereich. Allerdings ist in weiten Teilen der Schweiz eine Stabilisierung auf hohem Niveau zu sehen und nicht mit einer Ausweitung in die Blasenregion zu rechnen. Wichtig zu wissen sei, dass die Märkte, trotz Allzeithoch, fair bewertet seien. Durch die extensive Geldpolitik sei sehr viel Geld in die Märkte geflossen. Da das Kurs-Gewinn-Verhältnis aber noch stimme, könne derzeit nicht von einer Überhitzung gesprochen werden. Die Frage, wann die nächste Baisse kommen wird, konnte an diesem Abend nicht beantworten.
Reger Chilbibetrieb im Säuliamt Hunderte vergnügten sich bei herrlichem Herbstwetter am Wochenende
Von Hand betriebene «Rössli-Rytschuel» in Rifferswil. (Bilder -ter./sas)
Unter die Guillotine in Rifferswil ...
Voll besetzte Raclette-Stube in Mettmenstetten.
Gehört zum Chilbibetrieb: Autoscooter in Mettmenstetten.
Gut frequentiert: Marktstände in Hedingen.
Schaukelnd in luftige Höhen in Ottenbach.
Wetterglück und Besucherrekord Dass Wettswil keine «Schlafgemeinde» ist, zeigte sich am vergangenen Sonntag beim Herbschtmäärt erneut Auch in seiner 22. Auflage entwickelte sich der Wettswiler Herbschtmäärt zu einem heiteren dörflichen Gemeinschaftsanlass für Jung und Alt. Essen, Trinken, Kaufen und Demonstrieren sind Stichworte, die voll zum Tragen kamen. Im Zentrum standen jedoch die zwischenmenschlichen Begegnungen. ................................................... von annemarie stüssi Auch treuen Marktbesucherinnen und -besuchern fiel auf, dass in diesem Jahr besonders viele Kinder und Jugendliche zwischen den Ständen flanierten oder aber sich als «Markfahrer» betätigten. Da seien etwa die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Wettswil und Stallikon erwähnt, die zugunsten des Walchwiler «Hirschenhof» Konfi und andere kulinarische Spezialitäten verkauften. Und natürlich waren auch am diesjährigen Kinderflohmarkt die jugendlichen Anbieter voll in ihrem Element. Schliesslich sei das Ponyreiten für die Kleinen nicht vergessen.
Immer mit dabei: die Feuerwehr Die Feuerwehr Unteramt nahm alle Mühen auf sich, um die Funktion des Airbag sowie ihre Einsatzbereitschaft bei einem Unfall im wahrsten Sinne des Wortes hautnah vor Augen zu führen und sicherte sich höchste Aufmerksamkeit. Auch der Familienclub Wettswil-Bonstetten liess sich etwas Besonderes einfallen: eine von den Kindern mit Händen und Füssen betriebene Eisenbahn, die durch einen Teil des Festgeländes führte. Schliesslich sei einmal mehr dem Frauenverein als nicht kommerzieller Institution ein Kränzchen gewunden. Die Kaffeestube, die natürlich zu einer Freiluftbeiz mutierte, florierte dank den grosszügigen Kuchenspenden der Wettswilerinnen und dem Einsatz des «Service-Personals» bestens und erwirtschaftete zugunsten karitativer Insti-
tutionen bestimmt einen schönen Batzen. Die eigentliche Määrtbeiz, vom OK zugunsten des hilfreichen «Elternnotrufs» betrieben, bot nahrhafte Speisen an, wie einen ausgezeichneten Pilzrisotto. Und da sei auch noch gleich die auf dem Gelände von Schenk und Caramia traditioneller und entgegenkommender Weise betriebene Raclette-Beiz nicht vergessen. Lobend erwähnt soll auch der Turnverein sein, der mit seinem Turnschuhschiessen Ehrgeiz anstachelte und Heiterkeit hervorrief.
Gehört einfach dazu: die Bibi Die Wettswiler Bibliothek ist in Alltag und Festtag, wie eben den Markttagen, bei Alt und Jung gut verankert. Dass man jeweils am Herbschtmäärt für einen oder höchstens zwei Franken herzerweichende Romane, spannende Krimis oder aber tolle Sachbücher und DVDs erstehen kann, hat sich längst herumgesprochen und sichert der Bibi willkommene, wenn auch bescheidene Mehreinnahmen. Auch die Wettswiler Parteien SVP und FDP nutzten die Gelegenheit, sich mit Nationalrat Hans Kaufmann (SVP) und Bezirksrichterin Mirjam Lepek sowie Gemeinderätin Katrin Röthlisberger (beide FDP) vorzustellen. Die CVP präsentierte gar ihre Regierungsratskandidatin Silvia Steiner. Freundnachbarlich fand sich der Musikverein Bonstetten mit seinem Dirigenten Nino Wrede auch in diesem Jahr ein.
Rolf Syfrig vom Turnverein überreicht Caroline Fehr den ersten Preis im Turnschuhwerfen. Der 2. Preis geht an Stefan Schnider, 3. Preis Andi Frank (nicht auf dem Bild).
OK-Präsident Remo Buob heisst Silvia Steiner, Regierungsratskandidatin, am Wettswiler Herbschmärt willkommen.
Schmückendes, Gesundes, Schmackhaftes Die zahlreichen hübsch hergerichteten Marktstände boten tatsächlich alles, was Herz und Gaumen begehrt. Deko-Artikel, Bio-Produkte für Körper und Gaumen, Italo-Spezialitäten und Herbstliches aus der Dorfbäckerei animierten zum Kaufen und Nach-HauseNehmen. Da hatte man denn mit Brot, Speck, Käse und weiteren währschaften Köstlichkeiten schon ohne Mühe und Arbeit einen Sonntags-Znacht in der Tasche. Über alledem wachte der
Grosser Besucheransturm dank schönem Herbstwetter. (Bilder Hansruedi Huber) engagierte OK-Präsident Remo Buob, der als Herz und Seele der Wettswiler Märkte (bereits am 30. November ruft ja der stimmungsvolle Adventsmarkt!)
gelten kann und der seine Helfer-Crew unermüdlich unterstützte. Denn ein Dorfereignis mit mehr als zwei Jahrzehnten Tradition bedarf immer wie-
der der Motivation durch einzelne Persönlichkeiten. Nur so entsteht jene bekannte und unvergleichliche Wettswiler Määrtstimmung.
Ämtler Solidaritäts-Bewegung ausgezeichnet ganz Europa und sogar weltweit darüber berichtet.
Die SP des Kantons Zürich hat am vergangenen Samstag erstmals den «Roten Löwen» verliehen. Die Auszeichnung geht alle zwei Jahre an Personen oder Gruppierungen, die sich über die übliche Parteiarbeit hinaus zu Gunsten der Allgemeinheit engagieren. Mit dem «Roten Löwen 2014» wurden die Beteiligten ausgezeichnet, welche in Ämtler Gemeinden bei der Umleitung von Glencore-Steuergeldern an Hilfswerke mitgewirkt haben. Im Herbst 2013 wurden in mehreren Gemeinden im Säuliamt Initiativen lanciert mit dem Ziel, einen Teil der Steuergelder, die aus dem Glencore-Börsengang über den Finanzausgleich in die Gemeindekassen flossen, an Hilfswerke weiterzuleiten. Die Gemeindeversammlungen in Hedingen, Hausen, Affoltern am Albis, Mettmenstetten und Obfelden haben die Initiativen angenommen.
Eine halbe Million zum Frühstück Im Vorfeld der Abstimmungen fanden heftige Debatten statt. Glencore-CEO Ivan Glasenberg wandte sich mit einem persönlichen Brief an involvierte Personen und rückte die Aktivitäten seiner Firma ins beste Licht. Nicht ohne Widerspruch. Beanstandet wurde, dass Glasenberg mit einer aktuellen
Bastian Nussbaumer und Silvia Berger nehmen den «Roten Löwen» stellvertretend für alle an den Solidaritätsinitiativen Beteiligten entgegen. (Bild Heiner Stolz) Jahresdividende von 182 Millionen Dollar von Glencore profitiert und damit, bildlich gesprochen, täglich zum Frühstück eine halbe Million serviert bekommt, während die Arbeiter in
den Glencore-Minen ein karges und gefährliches Dasein fristen. Das Medienecho auf die Initiativen und ihren Erfolg war gross. Es wurde nicht nur in der Schweiz, sondern in
Die Jury des «Roten Löwen» hat einstimmig entschieden, die Auszeichnung all jenen Personen zu verleihen, die aktiv an dieser Kampagne mitgewirkt haben. Bei der Preisübergabe anlässlich der Delegiertenversammlung der SP des Kantons Zürich am vergangenen Samstag in Winterthur schloss Rose Tschokke ihre Laudatio mit den Worten: «Was die Initiantinnen und Initianten der Aktion ‹Rohstoffmillionen – Gemeinden handeln soldiarisch› erreicht haben, ist grossartig! Ihr Engagement verdient unseren Respekt und unser grosses Bravo.» Kantonsrat Moritz Spillmann, Vizepräsident der SP des Kantons Zürich, überreichte die Auszeichnung an Silvia Berger aus Hedingen und an Bastian Nussbaumer aus Hausen, welche den Preis stellvertretend für alle an der Solidaritätsbewegung Beteiligen entgegennahmen.
im Säuliamt weiterlebe. Am 19. November findet in Obfelden eine Podiumsdiskussion zum Thema Rohstoffhandel statt. Mit den prominenten Referenten: Mark Piet von der Uni Basel, Nationalrat Cédric Wermuth, dem Zuger alt-Regierungsrat Hanspeter Uster und Andreas Missbach von der Erklärung von Bern. Für die Moderation hat Helene Arnet vom Tages-Anzeiger zugesagt. Im Januar 2015 werden fünf Personen aus der Säuliämtler Solidaritätsbewegung für drei Wochen nach Kolumbien reisen, um sich dort selbst ein Bild zu machen über die Auswirkungen der gigantischen Kohleminen von Glencore. (Heiner Stolz)
Vorverurteilung Für uns bringt der Artikel von Pfarrer B. Herzog zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag seine Sorge um unsere Zukunft zum Ausdruck. Pfarrerin Irene Girardet Fischer und Franz Schüle, beide Hausen, unterstellen Pfarrer Herzog Hetze gegen den Islam («Anzeiger» vom 23. September). Das ist sehr verletzend und nicht tolerierbar.
Es geht weiter Silvia Berger betonte in einem kurzen Votum, dass der Solidaritätsgedanke
A. und E. Meyer-Zeier, Ebikon (ehemals Stallikon)
«Grenzenlos offen?»
Anlässe zum Reformationsfest Anfang November im Kloster Kappel. > Seite 15
Zwei Stimmen und ein Alphorn – «Swissters»: Eve Kay aus Aeugst und ihre Schwester Carole. > Seite 16
Zwei Siege Heimstarker FC Wettswil-Bonstetten – FC Affoltern an der Tabellenspitze. > Seite 23
Den Schwung von der Fussball-WM nutzen
Ecopop-Initiative: Lars Steiner eröffnet Praxis für Massagen und Sporttherapie in Hausen unverdauliche Videoanalysen. Ich atmete 24 Stunden An der Fussball-WM in Brasilien Mischung am Tag Fussball. 47 Tage am Stück zu hat Lars Steiner die Fifa-Schiedsvon hans-ulrich bigler* Die Folgen des Ja zur Masseneinwanderungsinitiative sind noch längst nicht absehbar. Trotzdem entscheidet die Schweiz am 30. November bereits über eine noch viel schärfere Initiative. Ecopop verlangt eine starre Zuwanderungsquote H.U. Bigler. für die Schweiz. Nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative hat die Schweiz die Quadratur des Kreises zu versuchen. Es soll ein wirtschaftsverträgliches Einwanderungssystem entwickelt werden, das die Zuwanderung spürbar einschränkt und gleichzeitig die bilateralen Verträge mit der EU nicht zu Fall bringt. Ob dies gelingt, ist derzeit noch völlig offen. Immerhin haben sich die Initianten nie auf eine feste Zahl versteift und bewusst einen gewissen Verhandlungsspielraum offen gelassen. Die nächste Einwanderungsinitiative lässt hingegen gar keinen Spielraum zu: Die Initiative «Stopp der Überbevölkerung» des Vereins Ecopop will die jährliche Nettozuwanderung auf 0,2 Prozent der Gesamtbevölkerung einbrechen lassen, das wären nach heutigem Stand noch 16 000 Menschen. Damit müsste der heutige Wanderungssaldo um 80 Prozent gedrückt werden. Die Ecopop-Initiative ist in ihrer Starrheit also ungleich extremer als die Masseneinwanderungsinitiative der SVP. Ein Ja würde die schwierigen Gespräche mit der EU zur Rettung der bilateralen Abkommen direkt sabotieren. Vor allem aber wäre eine derart starke Begrenzung der Zuwanderung ein klassisches Eigentor. Weil wir immer länger leben und die Geburtenrate tief bleibt, steigt der Anteil älterer Menschen in der Schweiz stark an. Der Arbeitskräftemangel wird sich in den nächsten Jahren, wenn die Babyboomer-Generation in Pension geht, überall bemerkbar machen. Es ist völlig unmöglich, die Schweizer Wirtschaftsleistung und unseren Lebensstandard, insbesondere die heutige Qualität der Pflegeleistungen und der medizinischen Versorgung, aufrecht zu erhalten, wenn die Zuwanderung so starr beschränkt wird, wie dies Ecopop verlangt. Ein fixes verfassungsmässiges Korsett von 0,2 Prozent würde den Mangel an Arbeitskräften in Spitälern, Gaststätten, Industriebetrieben, auf Landwirtschaftsbetrieben oder in der Verwaltung massiv verstärken. Es ist zwar das erklärte Ziel von Ecopop, das wirtschaftliche Wachstum zu verlangsamen oder ganz auszubremsen. Die Initiative aber wirkt wie ein Abwürgen des Motors beim Bergauffahren: Der Wagen bleibt stehen und beginnt dann unweigerlich, rückwärts zu rollen. Die extreme Ecopop-Initiative verdient deshalb eine klare Absage.
richter betreut. Im Gespräch mit Bruno Heinzer – in den 70ern Schweizer Meister im Langlauf über 15 km klassisch und später Nationaltrainer der Langläuferinnen – berichtet er von seinen WM-Erfahrungen und seiner beruflichen Neuorientierung. Bruno Heinzer: Lars Steiner, Sie waren sechs Wochen in Brasilien an der WM, was waren deine eindrücklichsten Erlebnisse? Lars Steiner: Ich habe viele schöne Erinnerungen an diese Zeit. Die Highlights waren sicher die fünf Spiele inklusive des Finals, die ich im Maracanastadion miterleben konnte. Die Stimmung war jeweils elektrisierend. Eine grossartige Sache war auch die Gastfreundschaft der Brasilianer, stets warmherzig und gutgelaunt. Ihr habt 100 Schieds- und Linienrichter medizinisch betreut. Es gab auch immer wieder mal strittige Spielentscheidungen und in den Medien wurde darüber heftig diskutiert. Wie hast du das selbst miterlebt? Natürlich haben wir mit den Jungs mitgelitten, wenn ein Fehlentscheid die ganze Fussballwelt erschüttert hat. Da brauchte es manchmal auch psychologisches Geschick am Massagetisch. Aber das sind alles Profis, die sich schnell wieder aufs nächste Spiel konzentrieren. Sechs Wochen seid ihr im Einsatz gestanden. Kam da auch mal der berühmte Lagerkoller? Unser Tagesprogramm war dicht gedrängt mit Trainings, Massagen und
arbeiten war auch für mich ein Novum. Aber ich muss sagen, ich habe jeden Moment genossen. Neben der Arbeit gab es auch entspannende Momente. Wenn du mit einem Weltschiedsrichter wie dem Engländer Howard Webb und dem italienischen Finaltrio bei einer Runde Beachvolleyball Dampf ablassen kannst, stärkt das den Zusammenhalt zusätzlich. Überraschende Augenblicke waren auch die Begegnungen in unserem Hotel mit ehemaligen Fussballgrössen wie Lothar Matthäus oder Raul von Real Madrid. Am Hotelbuffet hatte ich da noch das Vergnügen, als Carlos Santana gerade neben mir einen Nudelsalat schöpfte. Der grosse Musiker und Gitarrenvirtuose hatte seinen Auftritt dann im Final bei der Schlussfeier. Nun ist dieser Mega-Event vorbei. Wie sieht Ihr Engagement für die Fifa in nächster Zeit aus und was nehmen Sie persönlich mit aus diesen Erlebnissen? Nächstes Jahr finden bereits wieder zwei Turniere statt. Im Juni die U20-WM in Neuseeland und im Herbst die U17-WM in Chile. Aber zuerst werde ich den WM-Schwung nutzen und diesen Oktober eine Praxis für Massagen und Sporttherapie in meinem Wohnort Hausen eröffnen. Was hat Sie dazu veranlasst? Seit 12 Jahren betreibe ich eine Massagepraxis in Dübendorf. Der Grund des Wechsels ist der lange Arbeitsweg und der stetig wachsende Verkehr. Meine zwei Mitarbeiterinnen werden die Praxis weiterführen. Zudem habe ich in den letzten Jahren
Lars Steiner (rechts) empfängt Bruno Heinzer in seiner neuen Praxis. (Bild zvg.) Ausbildungen in der Sportphysiotherapie und Osteopathie absolviert, die ich nun in einem umfassenden Therapiekonzept anbieten möchte. Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Mich zwickts ab und zu im Rücken, da könnte ich ja mal vorbeikommen. Oder ist Ihre Arbeit nur für Sportler gedacht? Nein, ganz und gar nicht. Denn viele Therapieformen haben sich aus Sportverletzungen entwickelt und sind für jede Art von Beschwerden am Bewegungsapparat hilfreich. Beispielsweise ein Tennisellenbogen ist heutzutage kein alleiniges Problem des Tennisspielers mehr, sondern ein häufig gesehenes Phänomen bei Personen,
die den ganzen Tag mit einer Maus am Computer arbeiten. Rückenprobleme plagen uns alle ab und zu, sie sind die Volkskrankheit Nummer eins. Nach einer Massage und einer nachfolgenden Statik-Korrektur können sich Linderung und Besserung der Beweglichkeit einstellen. Bei Sportlern oder Nichtsportlern ist diese Gesetzmässigkeit gleich. Praxiseröffnung und Tag der offenen Tür am Samstag, 4. Oktober, ab 12 Uhr, Oberalbisstrasse 22, Hausen. Mit Apéro und interessanten Vorträgen: 13 Uhr Persönliche Erlebnisse und Impressionen von der Fussball-WM in Brasilien; 15 Uhr Ernährung: Gesund, vital und leistungsfähig im Alltag. Infos unter www.vital-work.ch.
Automobil-Salon in Affoltern Herbst-Ausstellung am 4. Oktober auf dem Kronenplatz
Unter neuer Leitung MuKi- und ElKi-Turnen in Stallikon wird wieder von Marcela Dutton geleitet. Für alle Kinder von 2½ bis 5 Jahren, die gerne turnen, springen und singen, wird nach den Herbstferien das Turnen für die Kleinen unter der Leitung von Marcela Dutton nach einer 4-monatigen Pause wieder aufgenommen. Geturnt wird jeweils am Dienstagnachmittag, ab dem 21. Oktober, mit Mamis, Papis, Grosis, Gotten oder Göttis, von 16.30 bis 17.30 Uhr, in der Turnhalle der Schulanlage Loomatt. Anmeldung direkt bei Marcela Dutton, Loomattstr.
Wo lässt sich in nächster Nähe eine Vielzahl von Fahrzeugen erfolgreicher und beliebter Marken zusammen am selben Ort kennenlernen? Die traditionelle, sympathische und unterhaltsame Herbst-Ausstellung auf dem Kronenplatz bietet Gelegenheit, über 50 Fahrzeuge verschiedenster Anbieter unter die Lupe zu nehmen, zu vergleichen und dabei die motivierten Markenvertreter persönlich zu treffen.
Vor Ort Marken und Modelle vergleichen Sieben lokale Garagen verlegen für einen Tag ihren ShowRoom auf den Kronenplatz. Ausstellungsbesucher müssen also nicht von Betrieb zu Betrieb fahren, um Marken und Modelle zu vergleichen. Das beliebte und gemütliche Ausstellerbistro und die feinen Grilladen und Gratis-Getränke tragen zur guten Stimmung bei und machen diesen Tag zum besonderen Erlebnis in der Region. Für Besucher gibt es reservierte Parkplätze. (pd)
80, 8143 Stallikon, Natel: 076 507 29 03, E-Mail: *Der Autor ist Direktor des Schweizerischen
marcela_dutton@hotmail.com oder unter
AutoShow am Samstag, 4. Oktober, 9 bis 17 Uhr auf
Gewerbeverbandes sgv und wohnt in Affoltern.
www.dtv-stallikon.ch.
dem Kronenplatz in Affoltern.
Über 50 Fahrzeuge verschiedenster Anbieter auf dem Kronenplatz. (Bild zvg.)
Die Aussteller und Gastgeber: Audi: Garage G. Bürgisser, 5634 Merenschwand; Honda: W. Reichenbach, 8908 Hedingen; Mazda / Skoda: Garage Rüegg AG, 8915 Hausen a. A.; Nissan: Garage Müller, 8912
Obfelden; Opel / Suzuki: Garage E. Ruckstuhl AG, 8910 Affoltern a. A.; Seat: Autohaus Häcki AG, 6340 BaarSihlbrugg; Volvo: Albin Herzog AG, 8913 Ottenbach.
Mit neuem Outfit in den bunten Herbst Warme Wintermode für Kinder Die Kleider- und Spielsachenbörse Hosechnopf im Familienzentrum Bezirk Affoltern startet in die Wintersaison. Lässt sich die Mütze noch über die kalten Ohren ziehen und passt der Skihelm von letzter Saison auch in der kommenden kalten Jahreszeit? In der Kleider- und Spielsachenbörse Hosechnopf im ersten Stock des Familienzentrums Bezirk Affoltern werden saisongerechte Kinderkleider in den Grössen 50 bis 140, Schuhe bis Grösse 38, Skianzüge, Skischuhe und andere Wintersportartikel, Spielsachen und
vieles mehr zu fairen Preisen angeboten. Ab sofort kann auch wieder Winterkleidung in Kommission gegeben werden. Die Kleider- und Spielsachenbörse Hosechnopf nimmt pro Person 30 Stück für drei Monate in den Verkauf. Mitglieder des Familienzentrum Bezirk Affoltern erhalten 50% des Erlöses, Nichtmitglieder 40%. Die Börse hat jeweils am Dienstag- und Donnerstagnachmittag, von 14 bis 17 Uhr, sowie am Mittwoch- und Freitagmorgen von, von 9 bis 11 Uhr, offen. Waren werden jeweils am Mittwoch und Donnerstag angenommen. (pd) Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
Ein überlebensgrosser Engel aus Holz. (Bild Archiv)
Jeder stellt sich Engel anders vor Ref. Kirche sucht Bilder von Engeln Jahraus, jahrein, ganz besonders aber in den Monaten November und Dezember, sind Engel präsent: Sie schauen uns aus Bildern entgegen, flattern auf Weihnachtskarten ins Haus, stehen auf Friedhöfen und kommen in unzähligen Geschichten und Liedern vor. Sie bewachen Haustüren und Reisende, schweben über Kinder- und Krankenbetten. Sie halten Kerzen, heben segnend die Hände, schlagen die Laute und blasen Trompeten. Es gibt sie in allen Materialien und unzähligen Varianten. Mal treten sie allein, mal im Chor auf, mal sind sie zum Knuddeln, dann wieder schwer fassbar, ernst und streng. Wie auch immer, für viele Menschen sind Engel viel mehr als nur Dekorationsartikel. Für sie sind Engel reale Wesen, Begleiter im Alltag und Botschafter aus einer anderen Welt. Manch einer lebt in dem sicheren Bewusstsein, dass er von Engeln umgeben und behütet ist, und kann auch von eigenen Erfahrungen mit Engeln berichten.
Ausstellung mit verschiedenen Engelzeugnissen Aus Anlass einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema «Engel» bittet die reformierte Kirchgemeinde Affoltern Mitmenschen, andere an ihren Erlebnissen mit Engeln oder, allgemeiner, ihren Vorstellungen von diesen besonderen Wesen teilhaben zu lassen: sei es in anschaulicher Weise, indem sie ein Bild, eine Photographie oder eine Figur (mit oder ohne Begleittext) zur Verfügung stellen, sei es mit einem Erfahrungsbericht, einer Geschichte oder einem Gedicht. Die Bilder, Figuren und Texte werden ab Montag, 3. November, für circa zwei Monate im reformierten Chilehuus an der Zürichstrasse 94 in Affoltern, im Rahmen der Ausstellung «Komm, ich zeig dir einen Engel», zu sehen beziehungsweise zu lesen sein und sollen die Besucher der Ausstellung dazu anregen, über ihre eigene Beziehung zu Engeln nachzudenken und sich darüber auszutauschen.
Beteiligung ist willkommen Natürlich sind Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern aus der ganzen Region sehr willkommen. Doch steht in diesem Fall nicht der künstlerische Wert des Beitrags im Vordergrund, sondern die Erfahrung dahinter, und so sind alle Säuliämtlerinnen und Säuliämtler eingeladen, sich mit Beiträgen an dieser Ausstellung zu beteiligen. Je nach Wunsch können die Beiträge mit Namen oder auch nur mit den Initialen des Autors beziehungsweise des Künstlers versehen werden oder auch anonym bleiben. Eine kleine Vernissage ist geplant. Wer Interesse hat, an dieser Ausstellung mitzuwirken, oder noch nähere Auskünfte sucht, nimmt Kontakt mit Bettina Bartels auf, Pfarrerin in Affoltern: 044 761 60 15 (Anrufende können gegebenenfalls auf den Anrufbeantworter sprechen) bettina.bartels@zh.ref.ch. Beiträge werden ab sofort und bis spätestens 25. Oktober entgegengenommen. Grössere Objekte können allenfalls auch abgeholt werden. Am Dienstagabend, 4. November, sind interessierte Zeitgenossen zu einer biblisch-theologischen Annäherung an die Engel eingeladen: «Gottes Engel brauchen keine Flügel». Darauf folgt am Freitagabend, 7. November, ein religionswissenschaftlich-kulturhistorischer Blick auf die «Lichtpunkte in der Geisterwelt». Für beide Abende konnte als Referent Pfarrer Christoph Hürlimann gewonnen werden. Der ehemalige Gemeindepfarrer von Kappel und Gründer und Leiter des Hauses der Stille (heute «Kloster Kappel») beschäftigt sich seit langem intensiv mit Engeln und ist Autor des Buches «Der Engel vor deiner Tür». Am Dienstagabend, 11. November, ist mit Ruth Jakob eine Therapeutin und mediale Beraterin im Chilehuus zu Gast, die von ihren Erlebnissen und Erfahrungen mit Engeln berichten wird. Alle drei Abende beginnen um 19.30 Uhr. Eine Anmeldung braucht es nicht; der Eintritt ist frei. (pd)
Zwischen Toleranz und Verunsicherung «Grenzenlos offen?» – Anlässe zum Reformationsfest Anfang November im Kloster Kappel Offene Grenzen erweitern den Horizont und ermöglichen wirtschaftlichen Aufschwung. Andererseits wünscht sich der Mensch Sicherheit und Heimat. Dieses Spannungsfeld regt zum Denken und Diskutieren an. Rund ums Reformationsfest Anfang November finden im Kloster Kappel Anlässe zum Thema «Grenzenlos offen?» statt. ................................................... von marianne voss Wir leben in einer wunderbaren Zeit in einem wunderbaren Land. Wir können tun und lassen, was wollen. Wir können denken und reden, was wir wollen. Wir können glauben, was uns beliebt, und uns fast auf der ganzen Welt frei bewegen. Die europäischen Staaten haben zu einem Miteinander gefunden, der freie Verkehr ist eine Errungenschaft, die auch zum Frieden beiträgt. Grenzenlosigkeit kann ein Ausdruck von Toleranz, Horizonterweiterung oder Weitsicht sein. Andererseits ist es sehr schwierig und anspruchsvoll, mit Grenzenlosigkeit umzugehen. Wir Menschen suchen und brauchen Grenzen, Halt und Sicherheit. Grenzen geben uns auch Schutz und bewahren uns vor Gefahren. Zudem wollen wir wissen, woran wir sind und wo unser Zuhause ist. Die grenzenlose Offenheit wird von vielen ver-
mehrt als Bedrohung empfunden – kulturell, religiös, ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Es stellt sich die Frage nach der Grenze der grenzenlosen Offenheit. Ist sie ein nachhaltiges Gesellschaftskonzept? In welchem Verhältnis steht Mobilität zu Verwurzelung oder Globalität zu Identität? Wenn man das rasante Wachstum der Bevölkerung in unserm Bezirk und unserm Land beobachtet, stellen sich weitere Fragen: Wie entwickelt sich das Säuliamt in den kommenden Jahrzehnten, wie entwickelt sich die Schweiz? Was bedeutet das Wachstum? Was wird sich verändern? Und wie gehen wir damit um? Das Thema ist komplex, und einfache Antworten gibt es auf diese Fragen nicht. Nur so viel ist klar: Die Veränderungen sind nicht aufzuhalten.
Persönliche Gedanken zu «Grenzenlos offen?» Der «Anzeiger» hat einige Personen aus dem Säuliamt gefragt, was ihnen spontan zum Thema «Grenzenlos offen?» in den Sinn kommt. Lukas Berger, Unternehmer aus Hauptikon, sagt dazu: «Wenn ich ganz ehrlich bin, empfinde ich das grenzenlose Wachstum manchmal als Belastung. Unser Siedlungsgebiet in der Schweiz ist klein, es wird eng. Andererseits brauchen wir die Ausländer in unserm Land. Die tragenden Säulen unserer Gesellschaft sind Werte wie Rechtschaffenheit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Arbeitsfreude. Diese Werte
Was wollen wir? Grenzenlose Weite? Manchmal sind Grenzen für uns Menschen auch wichtig und bewahren uns vor Gefahren. (Bild Marianne Voss) müssen wir bewahren. Was klar ist: Der Motor unserer Wirtschaft muss sich weiterdrehen. Wir dürfen aber nicht nur auf Wachstum setzen, sondern müssen die Nachhaltigkeit anstreben.» Ursula Junker, Bäuerin und Gemeinderätin in Mettmenstetten, äussert sich so: «Als Sozialvorständin sehe ich keine Vorteile in der grenzenlosen Zuwanderung. Die Ansprüche an unsere Sozialsysteme werden immer grösser. Mit unterschiedlichen Wertvorstellungen und Anspruchshaltungen kämpfen wir an verschiedenen Fronten, und Leute mit kleinen oder mittleren Einkommen finden kaum noch bezahlbaren Wohnraum.»
Die Gedanken von Werner Schneebeli, Pfarrer der reformierten Kirche Affoltern: «Neben den wirtschaftlichen und politischen Fragen weckt ‹Grenzenlos offen› in mir philosophisch-religiöses Nachdenken. Sind es doch gerade die zeitlichen und örtlichen Begrenzungen, die mein Leben in seiner Einmaligkeit ausmachen. Sie geben mir meine Identität und sie machen mich verletzlich. Eine Atmosphäre des Vertrauens hilft mir, mich zu öffnen. Genau diese Öffnung weitet meinen Horizont aus und steckt die Grenzlinien neu ab, ohne dass ich die Identität verliere. Finde ich diese Atmosphäre im Glauben an einen grenzenlos liebenden Gott?»
Und Hans Wiesner aus Bonstetten, Kantonsrat GLP, formuliert seine Überlegungen folgendermassen: «Eine grosse Offenheit bietet viel Raum und Freiheit – nicht nur räumlich, auch gesellschaftlich. Aber nicht alle können gleich gut und verantwortungsbewusst damit umgehen. Viele sind entwurzelt und in ihren Werten verunsichert. Gerade in Wirtschaft und Politik fehlen echte Vorbilder: Wenn Leute wie George W. Bush, Tony Blair und Silvio Berlusconi demokratische Mehrheiten finden oder Banken und Rohstoffunternehmen zwar Millionen-Gehälter, aber keine Steuern bezahlen, wird das offensichtlich. Woran sollen sich junge Menschen noch orientieren? Dies ist kein Votum für einengende räumliche und moralische Zwangsjacken, aber für ethische Werte, wie wir sie in Philosophie und Religion finden.
Anlässe zum Reformationsfest Vom 31. Oktober bis 2. November finden im Kloster Kappel und in Zürich verschiedene Veranstaltungen zum Thema «Grenzenlos offen?» statt. Die Vorträge, Gesprächsrunden und Feiern sollen zum Nachdenken anregen. Einseitige Schlagwörter oder simple Antworten sind nicht das Ziel der Veranstaltungen. Vielmehr geht es um den gemeinsamen Dialog, ums miteinander Sprechen und aufeinander Hören. Infos: www.klosterkappel.ch, unter Veranstaltungen, Tagungen.
Hubertusmesse mit den «Züri-Falke» in Bonstetten Jagdhornbläsergruppe im Singsaal-Provisorium Mettlen
Motoren starten – am Flugtag in Hausen wird den Zuschauern kommendes Wochenende wieder einiges an Modellflug-Spektakel geboten. (Archivbild)
Die besten Modellflieger zeigen ihr Können Flugtag Hausen dieses Wochenende Die besten Modellflieger aus dem In- und dem benachbarten Ausland treffen sich wieder auf dem Fluggelände und zeigen den begeisterten Zuschauern ihr Können. ................................................... von wolfgang auth Die Vorboten des Herbstes sind bereits gut im Säuliamt sichtbar. Dann heisst es wieder auf zum Flugplatz HausenOberamt, wo am kommenden Wochenende, 4. und 5. Oktober, der jährliche «Flugtag Hausen a.A.» stattfindet. Angemeldet hat sich unter anderen wieder das «Team Italia», mit seinen Doppeldeckern «Nieuport 17 C1», die nur etwas kleiner als halb so gross wie ihre Vorbilder sind. Die synchron fliegenden «Grashüpfer» mit ihren grossen Huntern zeigen sich wieder, ebenso wie zwei Linienmaschinen vom Typ «Jumbolino» oder «MD-11».
Ein besonderer Leckerbissen ist die «DO-X» mit ihren zwölf Motoren. Eröffnet wird das Showfliegen mit dem fliegenden Papierflieger, einer gefalteten Schwalbe mit 2.30 m Länge – was übrigens das Vereinslogo der veranstaltenden Modellfluggruppe Affoltern ist. Auch zu sehen vor der letzten Flugnummer Fuchsjagd; es steigen SR-71, Spitfire, Me 163, Mustang, FW 190, und Thunderbolt, Segelflieger und nicht zu vergessen Helikopter und viele andere auf. Die Showfliegen finden am Samstag und Sonntag je zwischen 10 und 17 Uhr statt. Neben der Show hat es eine Festwirtschaft und zahlreiche Marktstände mit Modellbauartikeln. Der Eintritt ist wie immer freiwillig. Jeder Spender erhält einen Kleber des Flugtags Hausen. Empfohlen wird die Anreise mit dem Postauto, Kurs 225, ab Bahnhof Affoltern jeweils .04 und .34 bis Haltestelle Grindlen, Hausen. Programm unter mgaffoltern.ch.
Die kath. Pfarrei St. Mauritius, Bonstetten, lädt ins Provisorium des Singsaales, Schulhaus Mettlen, in Wettswil. Geboten wird Bläsermusik aus der Jägermesse in B-Dur von Hermann Neuhaus, vorgetragen von der Jagdhornbläsergruppe Züri-Falke unter der Leitung von Peter Schmid. Die Mitglieder der Jagdhornbläsergruppe Züri-Falke – alles aktive Jäger – blasen in B-Dur das Fürst-Pless- und das eine Oktave tiefer gestimmte Parforcehorn. Beide Hörner sind Naturwaldhörner ohne Ventile und dienten früher den Jägern zur Verständigung auf der Jagd. Die Züri-Falke beherrschen neben der Jägermesse ein ansehnliches Repertoire von Jagdmelodien und -signalen.
Die Jagdhornbläser «Züri-Falke» – alles aktive Jäger. (Bild zvg.) Über 200 Jahre alte Melodien Die ursprünglichen Melodien der Hubertusmesse sind über 200 Jahre alt und nach dem liturgischen Aufbau ei-
ner katholischen Messe geordnet. Auch in der Schweiz gehört es heute zum jagdlichen Brauchtum, Gottesdienste der Jäger mit einer Hubertus-
messe oder einer Hubertusfeier besonders feierlich zu gestalten. (pd) Gottesdienst am Sonntag, 5. Oktober, 10 Uhr.
Dorf-Chilbi in Maschwanden
Beliebt bei den Kleinen: Das Karussell vor der Mehrzweckhalle. (Archivbild)
Diesen Sonntag, 5. Oktober, trifft man sich wieder an der Chilbi in Maschwanden. Den Auftakt macht um 11 Uhr der Musikverein Maschwanden mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert. Ab 12 Uhr wird in der Mehrzweckhalle fürs leibliche Wohl gesorgt, es gibt Grillbraten mit verschiedenen Salaten. Der Frauenverein bietet auch dieses Jahr wieder ein feines Dessertbuffet an. Der Erlös von Kaffee und Kuchen ist für den Begleitdienst Knonaueramt bestimmt. Ab 13.30 Uhr spielt die Brassformation Blecherei zur Unterhaltung
auf. Draussen auf dem Chäsiplatz ist auch einiges los: Man kann bei der Bierkrug-Meisterschaft um den Einzug ins Finale kämpfen, am Schiessstand ins Schwarze treffen oder an den verschiedenen Verkaufsständen der Schulkinder einkaufen. Für die Kleinen bietet zudem ein Karussell Vergnügen. Um 19 Uhr findet das Finale der Bierkrug-Meisterschaft mit anschliessender Preisverteilung statt. In der Mehrzweckhalle sorgen die Säuliämter-Örgeler für einen gemütlichen Ausklang. (pd)
Zwei Stimmen und ein Alphorn
Nationaler Jublatag auch in Affoltern
Die «Swissters»: Eve Kay aus Aeugst und ihre Schwester Carole
An einem Tag so viele Interviews wie möglich führen. Jubla-Scharen schweizweit versuchten, einen neuen Weltrekord aufzustellen. So auch die Jubla Säuliamt.
dann mithilfe ihrer Leiter und Leiterinnen, von denen jeweils zwei eine Gruppe begleiteten, was die Jubla ist, und was sie so machen. Dabei schwärmten die Kinder von Gruppenstunden im Wald oder den kreativen Bastelnachmittagen, aber auch von den «lässigen» Sommerlagern jedes Jahr in den Sommerferien.
Sie hat schon bei Art on Ice gesungen und stand mit Seal und Brian Adams auf der Bühne. Nun möchte die Aeugsterin Eve Kay mit ihrer jüngeren Schwester Carole durchstarten. Als «dritte Stimme» haben die «Swissters» ein Alphorn an Bord geholt.
................................................... von jasmin frey Lautsprechohr – was ist denn das für ein Wort? Für die Jungwacht und Blauring (Jubla) schweizweit hat es dieses Jahr eine besondere Bedeutung, da es das Jahresthema 2014 ist. Mitbestimmen, das symbolisiert der Lautsprecher, und zuhören, das durch die Ohren verkörpert wird, stehen in diesem Jahr oft im Zentrum des Jubla-Alltags. Demnach stand auch der Jublatag am Samstag, 13. September, ganz im Zeichen dieses Mottos: An einem Tag so viele Interviews wie möglich machen. In Affoltern zogen deshalb vier Gruppen der Jubla Säuliamt umher und suchten freiwillige Interview-Partner. Dabei trugen sie übergrosse Kartonohren und rote Lautsprecher, um noch mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen. Mit dabei war auch jeweils eine Person des Guinness-Komitees, welche auch übergrosse Ohren trug. Jede Gruppe hatte zuvor eine Reihe von Fragen selbst vorbereitet. Die Gruppe der jüngsten Knaben, die «verrückten Schweinchen», wollten beispielsweise von den Passanten wissen, ob diese schon einmal von der Jubla gehört hätten und was sie in ihrer Kindheit für Freizeitbeschäftigungen hatten. Vielen war die Jubla völlig unbekannt, und die Kinder erklärten
Die bis diesen Herbst noch amtierende Scharleiterin der Jubla Säuliamt, Fiona Utzinger, findet den Jublatag eine gute Sache, um die Jubla bekannter zu machen. Sie selbst war bereits als Kind mit dabei und ist später ins Leitersein hineingewachsen. «Es gibt so viele tolle Erlebnisse, die ich als Kind und später als Leiterin erlebt habe, die ohne die Jubla nicht möglich gewesen wären. Spezielles mit Freunden zu erleben schweisst einem immer mehr zusammen», meint Fiona. Die Jubla biete einem Kind eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung mit vielseitigen Aktivitäten, bei denen die Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und erleben können. «D’Luusmeitli», die Gruppe der jüngsten Mädchen, gaben bei den Interviews besonders Gas, waren mit 23 Interviews an diesem Nachmittag gar die beste Gruppe der Schar. Die Gesprächspartner wurden von zwei, drei mutigeren Mädchen geradezu mit Fragen gelöchert. Wieder zurück bei den Räumlichkeiten der katholischen Kirche Affoltern, verkündeten die vier Personen vom Guinness-Komitee gar, dass die Jubla Säuliamt schweizweit am meisten Interviews durchgeführt habe. Ob der Weltrekord mit allen Jublascharen der Schweiz geknackt werden konnte, ist übrigens noch offen. Kontakt: info@jublasaeuliamt.ch. Infos unter
Die «Güggelischänkeli» interviewen zwei Mädchen. (Bild zvg.)
www.jublasaeuliamt.ch.
«Ich habe schon immer gern gesungen», sagt Eve Kay. Mit 14 Jahren war sie in einer Schulband aktiv und als 20-Jährige mit der Latin-Pop-Band «Garcia» ein Dauerbrenner in den Charts. An die Erfolge denkt sie gern zurück, ans damalige Bandleben allerdings weniger: «Eine Katastrophe» sei es gewesen, so Eve Kay, «jede wollte im Vordergrund stehen.» Es folgten diverse Projekte, teilweise mit Grössen wie Seal, Zucchero oder Brian Adams. Auch die jüngere Schwester Carole Kay setzt schon länger auf ihre Stimme, sie allerdings im Musical-Bereich. Unvergessen bleibt ihr der Aufenthalt in Barcelona, wo sie sich zusammen mit einem Gitarristen als Strassenmusikerin durchschlug. Ohne einander zu verstehen, haben die beiden fünf Songs eingeübt und davon gelebt.
Die Stimmen der «Swissters»: Eve (vorne) und Carole Kay. (Bild Thomas Stöckli) Den richtigen Zeitpunkt abgewartet Natürlich sind die Schwestern auch immer mal wieder gemeinsam aufgetreten. Für ein gemeinsames Band-Projekt wollten sie allerdings den richtigen Zeitpunkt abwarten. Dieser kam vor rund anderthalb Jahren: «Ich gehe bei meinen Konzerten gerne ins Publikum», verrät Eve Kay. Die Gefahr dabei ist, dass man abgelenkt ist. Prompt hatte sie damals einen Text-Blackout – und die kleine Schwester, bei jenem Auftritt Backgroundsängerin, sprang spontan ein. Spätestens da haben die beiden Schwestern gemerkt, dass sie sich intuitiv verstehen – und zu zweit erst noch mehr Spass haben. Schliesslich ist für Musiker die Präsenzzeit vor- und nachher viel länger als der eigentliche Bühnen-Auftritt.
Die zwei ähnlichen, aber doch unverkennbar unterschiedlichen Stimmen machen den Klang der Swissters aus. Und als dritte Stimme natürlich das Alphorn. Im Bandnamen steckt ja nebst den «Sisters», den Schwestern, auch «Swiss». «In unserer Jugendzeit war Patriotismus uncool, das habe ich nie ganz verstanden», so Carole Kay. «Wir sind gerne in der Schweiz und das wollen wir auch rüberbringen.»
Song-Ideen kommen ganz spontan Von gefühlvollen Balladen bis zu Dance-Pop reicht das Repertoire der Band. «Jede Geschichte hat ihren eigenen Rhythmus», sagt Carole. Die Ideen für die Songs kommen oft ganz unerwartet: «Im Auto, unter der Dusche
oder wenn ich etwas tue, auf das ich mich nicht konzentrieren muss», verrät Eve Kay. Diese Ideen zeichnet sie dann auf. Wenn sie ihr dann nach zwei Tagen noch gefallen, setzt sie sich an den Flügel und probiert aus. Wenn das Thema sie nach zwei Stunden immer noch überzeugt, beginnt die eigentliche Arbeit: «Den Refrain zu einer runden Geschichte zu bringen, das braucht Durchhaltewillen!» Und was wünschen sich die «Swissters» für die Zukunft? «Viel auf der Bühne stehen», sagt Carole Kay. Ihre grosse Schwester ergänzt: «lässige Engagements und gute Song-Ideen.» Privat läuft es den Beiden sowieso rund: Carole hat erst gerade geheiratet und Eve wird in den nächsten Tagen Mutter.
Fragen und Antworten zur Versteuerung von Vermögen ................................................... von hans ulrich meuter *
2014 ein Freibetrag auf Lotteriegewinnen von Fr. 1000.–.
Muss der Erwerbsersatz (EO) während der RS oder dem WK versteuert werden? Der Erwerbsersatz gilt ebenfalls als Einkommen und muss im Gegensatz zum Sold als Einkommen versteuert werden.
Gewinne aus Lotterien, Tombolas und Wettbewerben: Wir haben in einem Wettbewerb ein Auto gewonnen. Wie ist das Fahrzeug zu versteuern? Der Verkehrswert des gewonnenen Fahrzeuges (und somit der Katalogpreis) ist als Einkommen steuerbar. Vermögenssteuer vgl. Rubrik «Vermögen».
Ist die Feuerwehrentschädigung steuerpflichtig? Bei der Staatssteuer grundsätzlich ja. Jedoch erst, wenn die Entschädigung Fr. 5000.– übersteigt. Ist die Entschädigung höher als Fr. 5000.–, so können nebst den vorerwähnten Fr. 5000.– noch 20% auf dem Fr. 5000.– übersteigenden Betrag in Abzug gebracht werden. Bei der direkten Bundessteuer gilt ab der Steuerperiode 2013 ein Freibetrag (nur für den Sold für die Erfüllung der Kernaufgaben der Feuerwehr) von Fr. 5000.–. Sind auch kleine Lottogewinne steuerbar, oder gibt es einen Freibetrag? Grundsätzlich sind sämtliche Gewinne aus Lotterien und lotterieänlichen Veranstaltungen steuerbar (kein Freibetrag). Ab der Steuerperiode 2013 sind allerdings Geldtreffer bis zum Betrag von Fr. 1000.– von der Verrechnungssteuer befreit (Deklaration im Wertschriftenverzeichnis in der Kolonne B). Bei der direkten Bundessteuer gilt zudem ab der Steuerperiode
Wie werden IV-Nachzahlungen, die zurückliegende Steuerjahre betreffen, eingeschätzt? Gehören zu den Einkünften IVNachzahlungen, wird die Einkommenssteuer unter Berücksichtigung der übrigen Einkünfte zu dem Steuersatz berechnet, der sich ergäbe, wenn anstelle der einmaligen Leistung eine entsprechende jährliche Leistung ausgerichtet würde. Somit erfolgt eine verminderte Besteuerung, indem die Steuerprogression gebrochen wird. Sind Familien- / Kinderzulagen steuerbar? Familienzulagen (Kinder- und Ausbildungszulagen) stellen steuerpflichtiges Einkommen dar und müssen unter Ziffer 3.4 der Steuererklärung deklariert werden. Unser Sohn geht ab nächstem Jahr in die Lehre. Er ist aber noch nicht volljährig.
Muss er nun eine Steuererklärung ausfüllen oder müssen wir als Eltern seinen Lehrlingslohn versteuern? Nein. Gemäss § 52 des Steuergesetzes werden Steuerpflichtige erstmals für die Steuerperiode, in der sie mündig werden, selbstständig eingeschätzt. Bis dahin werden minderjährige Kinder zusammen mit ihren Eltern eingeschätzt. Ausgenommen davon sind jedoch Erwerbseinkünfte von Minderjährigen. Diese müssen grundsätzlich nicht von den Eltern, sondern vom minderjährigen Kind versteuert werden. Da von einem – sich im normalen Rahmen bewegenden – Lehrlingslohn nach allen Abzügen kaum mehr ein steuerbares Einkommen verbleibt, wird in der Praxis auf eine Besteuerung dieses Einkommens verzichtet. Ab dem Jahr der Volljährigkeit muss dann aber vom Sohn eine Steuererklärung ausgefüllt und der Lohn deklariert werden (kein Freibetrag). Die entsprechenden Abzüge können selbstverständlich analog geltend gemacht werden. Ist ein gelegentlicher Nebenerwerb der Ehefrau steuerpflichtig? Ja. Sämtliche Einkünfte sind steuerbar. Von den Einkünften können jedoch die Berufsauslagen und der Sonderabzug bei Erwerbstätigkeit beider Ehegatten abgezogen werden. Berufsauslagen, Beiträge 3. Säule a und Sonderabzug zusammen dürfen jedoch
nicht höher sein als das Erwerbseinkommen. Wie müssen Stipendien versteuert werden? Stipendien müssen nicht versteuert werden, sofern die während der Ausbildung ausgerichteten Stipendien zusammen mit den übrigen Einkünften nicht mehr als die Ausbildungskosten und den notwendigen Lebensunterhalt decken. Müssen Sozialhilfegelder versteuert werden? Unterstützungsleistungen wie Pflegebeiträge, Hilflosenentschädigungen, Ergänzungsleistungen, Beihilfen, Arbeitslosenhilfen und Gemeindezuschüsse, welche Bezügern von AHV-, IV- und UVG-Leistungen ausgerichtet werden, sind nicht steuerbar. Muss die Prämienverbilligung (IPV) als Einkommen deklariert werden? Die individuelle Prämienverbilligung muss nicht als Einkommen deklariert werden. Allerdings muss die IPV bei den geltend gemachten Versicherungsprämien (Formular Versicherungsprämien, Ziffer A.6) angerechnet werden.
Hans Ulrich Meuter. (Bild zvg.) wobei allerdings die entsprechenden Aufwendungen (Mietzins an den Eigentümer) als Gewinnungskosten abzugsfähig sind. In der Praxis bedeutet dies, dass die Mieteinnahmen aus der Untervermietung nicht als Einkommen deklariert werden müssen, sofern diese nicht höher sind als die entsprechenden (anteiligen) Mietzinsen des Hauptmietverhältnisses. Quelle: www.steueramt.zh.ch/FAQ * Hans Ulrich Meuter ist dipl. Ing. agr. ETH, lic. iur. und dipl. Steuerexperte. Er leitet die Division Dienstleistungen des kantonalen Steueramtes Zürich und
Sind Einnahmen aus Untermiete steuerbar? Grundsätzlich sind auch Einnahmen aus Untervermietung steuerbar,
ist Co-Präsident der FDP Ortspartei Affoltern. Seine Kolumnen beinhalten vor allem das Steuerrecht, die Steuer- und die Agrarpolitik. Dabei handelt es sich um persönliche Auffassungen. (Red.)
Erfolgreiches Fechtwochenende
Schinken, Hellebarde und eine Wildsau Absenden und Jahresschlussanlass des Feldschützenvereins Ottenbach Das Absenden des Endschiessens ist im Feldschützenverein Ottenbach stets der Jahresanlass schlechthin. Der Schiesswettbewerb, bei dem jedermann mitmachen kann, erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. ................................................... von martin mullis
Gemütliches Zusammensein und Preise für alle
Mit Feldstecher und Hellebarde: Saustich-Gewinner Peter Nyfeler (links) und Vize-Präsident Konrad Vogt. (Bild: mm) und Würsten verteilt. Es herrschte am Freitagabend in der Ottenbacher Schützenstube bei den fast hundert Gästen freudige Stimmung. Nach dem Nachtessen wurden dann, von den Mitgliedern des Vorstandes mit viel Theatralik, die Resultate bekanntgegeben und die Preise verteilt. Mit viel
Auf und ab, über Stock und Stein Von Basel nach Chiasso: Etappe 10 Die 10. Etappe führt am 18. und 19. Oktober von Lugano über den San Salvatore nach Morcote, Brusino und Serpiano nach Mendrisio. Die 10. Etappe auf dem Weg von Basel nach Chiasso ist eine Zweitageswanderung durch den sonnigen Süden der Schweiz. Mit der Bahn geht es am Samstag via Zug und Lugano nach Lugano-Paradiso. Mit dem Funicolare Monte Salvatore geht es hinauf auf den markanten Gipfel in der Region Lugano auf knapp 1000 m.ü.M. Ein schöner Wanderweg führt dann zuerst hinunter nach Carona, auf 599 m.ü.M. und dann weiter hinab an den Luganersee bei Morcote. Der Schlussabstieg geht eventuell etwas in die Beine, doch die wunderschöne Aussicht auf den See und die umliegenden Berge entschädigt die Anstrengungen der etwa fünfstündigen Wanderung. In Morcote bleibt dann genügend Zeit, sich in den schönen Gassen umzusehen und das ganz besondere Ambiente zu geniessen. Mit dem Schiff verlässt die Wandergruppe im Anschluss Morcote und fährt nach Melide, wo sie in einem schönen Hotel übernachten wird.
Grosse Höhenunterschiede werden auch mit der Bahn überwunden Am Sonntagmorgen bringt ein kleines Extraschiff um 08.30 Uhr die Wandergruppe von Melide nach Brusino/
Die Fechtsaison 2014/2015 ist lanciert. Nach drei Turnieren steht Elin Villiger an der nationalen Spitze und ihr Bruder Jori mischt ebenfalls vorne mit. Vor Wochenfrist hiess es in Lugano «En garde». Bei den Junioren gelang Jori Villiger mit dem 6. Schlussrang als bester Schweizer ein erstes tolles Resultat. Die ebenfalls im Zürcher Fechtclub trainierende Elin Villiger stand im internationalen Feld in der Kategorie Minimes (2001/2002) nach zwei Vorrunden ohne Niederlage an der Spitze. Im Achtelfinale unterlag sie schliesslich der Tessiner Fechterin Nina Dagani und belegte den 9. Platz.
Das Endschiessen der Feldschützen Ottenbach im Spätsommer ist eigentlich ein zweiteiliger Anlass. Erst wird an zwei Samstagen geschossen und Wochen später steigt dann in der Schützenstube ein Fest. Am Absenden werden die Resultate verlesen und die gewonnenen Preise verteilt. So prosaisch dies auch klingen mag, so originell und phantasievoll gestalten die Schützen die Preisübergabe.
Schon die Namen der «Stiche», das sind die Schiesswettbewerbe, lassen erahnen, dass es hier zwar durchaus um ernstzunehmenden Sport geht, jedoch aber auch sehr viel Spass mit dabei ist. Beim «Sie- und Er-Stich» zählt das Resultat eines Paares, beim Glückstich wird nach dem Schiessen gewürfelt und das Resultat mit der Punktezahl multipliziert und der Saustich gilt sozusagen als Königsdisziplin. Beim Saustich wird auf eine Scheibe geschossen, auf der eine Wildsau abgebildet ist. Natürlich werden die äusserst beliebten Preise dementsprechend in Form von Schinken, Salami
Arsizio, an die Talstation der Luftseilbahn nach Serpiano. Diese kleine Luftseilbahn bringt die Wanderer in wenigen Minuten hinauf nach Serpiano. Oben angekommen bleibt Zeit, um neben einem feinen Kaffee die sehr schöne Aussicht und die Ruhe zu geniessen. Es folgt dann die angenehme Wanderung durch Wälder und Alpweiden zuerst nach Meride und dann hinunter nach Mendrisio. In Meride empfiehlt es sich, das bekannte und interessante Fossilienmuseum zu besuchen. Mendriso hat einen sehr schönen Ortskern, der trotz Bauboom erhalten geblieben ist. Schöne Bauwerke, der Klosterkomplex San Giovanni und weitere schöne Gebäude stehen in Mendrisio. Am Sonntag, 19. Oktober, um 15.36 Uhr beginnt dann die Rückfahrt via Lugano und Zug nach Affoltern. Anmeldung für diese ErlebnisseVeranstaltung, bis zum 10. Oktober an: Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern a.A. oder Telefon 079 318 80 08. E-Mail: otto@ erlebnisse.ch oder noch besser über die Homepage www.erlebnisse.ch. Für diese Wanderung ist die Gruppengrösse beschränkt. Es sind nur noch etwa acht Plätze verfügbar. Am Samstag, 13. Dezember, beginnt dann die letzte Etappe auf dem Weg nach Chiasso in Mendriso mit einer kurzen, aber sehr schönen Wanderung. (pd)
Witz, einer alten Zeigerkelle und sogar mit Hilfe einer Hellebarde und Laterne wurden die präzisen, aber auch die weniger treffsicheren Schützen an den Gabentisch gebeten, wo sie ihrem Resultat entsprechend ihren Preis auswählen durften. In der heimeligen Schützenstube wurde viel gelacht, ge-
fachsimpelt und applaudiert. Die Jungschützen stachen mit brillanten Ergebnissen hervor und manche Schützin und mancher Schütze, welche nur einmal im Jahr am Endschiessen ein Gewehr in der Hand haben, durfte stolz mit einem Preis vom Gabentisch nach Hause gehen.
Am vergangenen Wochenende stand in Luzern das nächste Turnier im Rahmen des «Circuit National Jeunesse» auf dem Programm. Elin Villiger präsentierte sich wiederum von ihrer besten Seite und gewann alle Vorrundengefechte diskussionslos. Erneut hiess im Achtelfinale ihre Gegnerin Nina Dagani. Doch bei diesem Aufeinandertreffen war die Bonstetterin von Anfang an voll konzentriert und liess der Tessinerin keine Chance. Am Ende des Tages stand Elin schon zum zweiten Mal diese Saison ganz oben auf dem Podest und führt nun die nationale Rangliste in ihrer Kategorie an. Ihr älterer Bruder führte das Feld nach zwei Vorrunden ohne Niederlage ebenfalls an. Nach makellosen Siegen in der KO-Runde zog Jori Villiger in den Finale ein. Dort traf er auf seinen Trainingspartner vom Zürcher Fechtclub, Dimitrij Marchukov. Den anfänglichen Rückstand vermochte der Bonstetter nicht zu überwinden und verlor so sein einziges Gefecht an diesem Tag. (pd) Infos: www.ibelieveinyou.ch, unter Jori Villiger.
Mit Kindern über den Tod sprechen Frauenfrühstück am 25. Oktober in Mettmenstetten Im reformierten Pfarrhauskeller in Mettmenstetten wird über den Umgang mit dem Tod gesprochen und wie mit Kindern dieses Thema behandelt werden kann. Ein Igel liegt regungslos am Strassenrand. Der Nachbar ist gestorben und seine Frau besucht ihn Tag für Tag auf dem Friedhof. Ein Gspänli erzählt, dass sein Büsi eingeschläfert werden musste, ein anderes berichtet, dass sein Grosspapi im Himmel sei – früher oder später, auf die eine oder andere Weise begegnen Kinder dem Thema Tod und konfrontieren sich und ihr Umfeld mit ihren Fragen: Was heisst «tot»? Warum sterben wir? Tut Sterben weh? Wo bin ich, wenn ich tot bin? Kommen Tiere in den Himmel?
Nicht nur Kinder stellen sich Fragen zum Tod Mit solchen und anderen Fragen, die sich nicht nur Kinder stellen, befassen sich Frauen beim diesjährigen Frauenfrühstück im reformierten Pfarrhauskeller Mettmenstetten: Wie kann man als Erwachsener antworten, wenn Kinder nach dem Tod fragen? Welche Worte, Bilder und Abschiedsrituale helfen Kindern, das Unfassbare zu begreifen und mit dem Tod leben zu lernen? Nach einem gemeinsamen Frühstück und einem einführenden Refe-
Auch Kinder werden mit dem Tod konfrontiert. (Bild: Archiv) rat haben die Teilnehmerinnen Gelegenheit, sich auch über ihre eigenen Erfahrungen und Fragen auszutauschen.
Ein Anlass von Frauen für Frauen Bei diesem von einem ökumenischen Team vorbereiteten Anlass sind alle interessierten Frauen – Mütter, Grossmütter, Tanten, Gotten, Nachbarinnen, Lehrerinnen – herzlich willkommen. Um Anmeldung (bis spätestens 23. Oktober) bei Sozialdiakonin Ursula Jarvis wird gebeten, per Mail unter ursula.jarvis@bluewin.ch oder telefo-
nisch unter 043 466 83 23. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Franken. Eine kostenlose Chinderhüeti ist vorhanden. Wer diese in Anspruch nehmen möchte, möge bei der Anmeldung die Anzahl und das Alter der Kinder, die die Hüeti besuchen werden, mitteilen. (pd) Wenn Frauen mit Frauen … darüber nachdenken, wie man mit Kindern über den Tod sprechen kann. Frühstück – Impulsreferat – Austausch. Samstag, 25. Oktober, 9 - 12 Uhr, ref. Pfarrhauskeller, Albisstrasse 10, Mettmenstetten. Anmeldung bis 23.10. unter ursula.jarvis@bluewin.ch oder 043 466 83, Unkostenbeitrag 15 Franken. Chinderhüeti.
Die Wand hochsteigen oder 32½ Std. rennen Petra Klingler und Adrian Brennwald Sie trainieren wohl härter und mehr als ein Profifussballer, verdienen aber nicht annähernd so viel, weil sie in Randsportarten aktiv sind. Kletterspezialistin Petra Klingler und der Ultra-Ausdauersportler Adrian Brennwald, beides Awards-Gewinner, stellten sich beim Sponsoren- und Behördenapéro den Fragen von Franz Liebhart. Anlässlich des Sponsoren- und Behördenapéros in Mü’s Vinothek in Affoltern, von links: IG-Präsident Hanspeter Feller, Adrian Brennwald, Petra Klingler und Moderator Franz Liebhart. (Bild Werner Schneiter)
Die Anerkennung des Sports in der Region fördern Wie die Säuliämtler Sports Awards entstanden sind Den Regionalsport fördern und Leistungssportlerinnen und -sportlern eine Plattform bieten, die ihnen auch Wege öffnet zu Sponsoren. Das sind die Hauptzwecke der Säuliämtler Sports Awards, bei dem die Jahresbesten ausgezeichnet werden. ................................................... von werner schneiter
Die IG Säuliämtler Sports Awards lud vergangene Woche Sponsoren und Behörden in Mü’s Vinothek in Affoltern zu einem Apéro ein – jene also, welche die Kür der Säuliämtler Sportler des Jahres erst ermöglichen. Entgegen der Meinung von Churchill, der Sport als «Mord» bezeichnete, sind IG-Präsident Hanspeter Feller und seine Mitstreiter überzeugt vom Sport. «Er ist gut für die Gesundheit, für die Integration von Fremden, für das soziale Verhalten von Jugendlichen und Erwachsenen und ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung», fügte Feller bei. Sportler-des-Jahres-, Miss- und andere Wahlen gibt es landauf, landab. Im Säuliamt geisterte eine solche Kür schon lange in den Köpfen einiger
Sportfreaks umher, vor allem bei der Leichtathletik-Vereinigung Albis. Die Idee verdichtete sich im Frühjahr 2007 zu einem Projekt. Es kam zu einer Vereinsgründung, zur Bildung einer unabhängigen Jury – im Bestreben, die Anerkennung des Regionalsports zu fördern, Aktiven eine Plattform zu bieten, die ihnen womöglich Wege zu Sponsoren ebnet, und einen feierlichen Anlass zu organisieren. Weil das Vorhaben auch bei Sponsoren auf fruchtbaren Boden fiel, konnte es realisiert werden – erstmals im Jahr 2008 mit der Kür der Besten aus dem Jahr 2007. Sieben Mal wurden die Awards inzwischen vergeben, darunter auch an international erfolgreiche Cracks wie den Reiter Beat Mändli, der lange Zeit bei CSI-Mitorganisator Rolf Theiler in Kappel tätig gewesen ist. Unter den Gewinnerinnen finden sich unter anderen Skiakrobatik-Olympiasiegerin Evelyne Leu oder die Olympia- und WM-Teilnehmerin Emma Pooley aus Hausen. Und dazu auch lupenreine Amateure. Hanspeter Feller verschwieg auch die eine oder andere Panne und Kritik am Anlass nicht. «Die positiven Rückmeldungen überwiegen. Die Awards sind in der Region verankert und nicht mehr wegzudenken», fügte er bei.
Affoltern liegt vorne In all den bisherigen Austragungen standen insgesamt 105 Einzelsportler zur Auswahl; 25 stammen aus Affoltern, 14 aus Hausen und je 12 aus Obfelden und der übrigen Gemeinden. 4000 bis 6000 Stimmzettel werden pro Anlass ausgefüllt. Bei den Sportlern des Jahres schwingt Affoltern (10) vor Bonstetten (7) und Obfelden (5) obenaus; bei den Frauen gewann Kletterspezialistin Petra Klingler 6-mal, bei den Herren der Obfelder Turner Michael Meier 4-mal. Ultra-Ausdauersportler, der Biker Urs Huber, und der Reitverein Birkenhof schafften es je zweimal auf die oberste Podesttreppe. Viele unter den Nominierten sind noch aktiv, einige haben den Sport sogar zum Beruf gemacht, andere die Karriere an den Nagel gehängt oder sind weggezogen. «Für mich war jeder Anlasse ein Höhepunkt. Die Begegnung mit diesen Sportlerinnen und Sportlern jedes Mal erfrischend», sagt Hanspeter Feller. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Säuliämtler Sport Awards 2014. Im November nominiert die Jury. Die «Nacht des Ämtler Sports» findet Ende Januar 2015 im Kasinosaal in Affoltern statt.
Während Petra Klingler als erste sportliche Betätigung «laufen mit den Eltern» angibt, fand Adrian Brennwald auf dem Mountainbike erst mit 16 Jahren zum Sport. Als er im Internet von einem Double-Ironman-Triathlon las, sagte er sich: «Das muss ich auch machen.» Und er siegte auf Anhieb, wagte sich danach sogar an den dreifachen Ironman, bestehend aus 11,4 km Schwimmen, 540 km Velofahren und 126 km Laufen – «am besten ohne Pause», merkte er trocken an.
Jetzt reine Ultra-Läufe Mit Hochs und Tiefs, die sich während solch langen Wettkampfphasen ablösen, kann er umgehen. Ultra-Triathlonwettkämpfe hat er inzwischen aufgegeben, der Gesundheit wegen und weil der Aufwand einfach zu gross ist. Seine neue Passion sind reine Ultraläufe. Nachts, mit Stirnlampe ausgerüstet, auf 3000 Meter über Meer, ganz allein auf sich angewiesen: Das habe auch seinen Reiz, auch der Naturschönheiten wegen. Im Moment beklagt der Aeugster, der einen 80-Prozent-Job hat, muskuläre Probleme, die ihn vorübergehend zu einer Laufpause gezwungen haben. Und seine bisher längste Laufdistanz?, wird er gefragt. 32½ Stunden. An einem Stück! Bis auf die Verletzung bezeichnet Brennwald sein Sportjahr 2014 als ein gutes. 2015 wird er 40-jährig, dann ist der Fokus auf die WM ausgerichtet. Vorerst bestreitet er Anfang Dezember den Chlauslauf in Affoltern. Eine sehr kurze Distanz für den LangdistanzSpezialisten ... Sein übergeordnetes Ziel: gesund bleiben. Weil die Bonstetter Kletterspezialistin mitten im Studium steckt, sind
ihre wöchentlichen Trainings verschieden, nicht mehr ganz so umfangreich, aber gleichwohl noch 15 bis 25 Stunden. Das sogenannte Speed-Klettern findet auf einer genormten Route in der Halle statt, bei dem die Athleten auf eine Höhe von 15 Meter hochangeln, Tempo und Zeit sind ausschlaggebend. In der Lead-Kategorie ist man mit Seilen gesichert, bewältigt eine Route und muss am Fels innert acht Minuten möglichst auf die grösstmögliche Höhe kommen – eine besonders anspruchsvolle Disziplin.
Eisklettern in Sotschi Petra Klingler trainiert in Trainingsgruppen, auch mit den Herren, und im Nationalkader. «Wo macht das Training am meisten Sinn?» – eine Frage, die Petra Klingler dauernd beschäftigt. Sie wird vom SAC und von Adidas unterstützt und nutzte die Chance an den olympischen Spielen in Sotschi, Eisklettern im Rahmen eines Demonstrationswettkampfs bekannter zu machen. 2014 bezeichnet sie als ein gutes Jahr, auch wenn absolute Spitzenresultate fehlen, möglicherweise eine Folge von Prüfungen an der Uni. Immerhin hat sie einen Vize-WM-Titel im Sack, hat fast alle Weltcup-Wettkämpfe bestritten und bisweilen auch gegen den Jetlag gekämpft, als sie für nur wenige Tage nach Übersee ging. 2015 will Petra Klingler aufs Weltcup-Podest, der Gesamtweltcup und die Europameisterschaften sind gleichsam ein Thema. Und 2016 fokussiert sie auf die in Paris stattfindende WM. Während etwa fünf Jahren liess sich Adrian Brennwald betreuen, jetzt ist er sein eigener Trainer und schaut auf adäquate Ernährung, die im Wettkampf anders ist als im Training. Im Wettkampf verwendet er Gels und Flüssiges, darunter auch Bouillon, kämpft aber auch gegen Magenprobleme, die im Ultra-Ausdauersport weitverbreitet sind. Auch bei Petra Klingler ist Ernährung natürlich ein Thema. In intensiven Trainingsphasen achtet sie auf die Zufuhr von Kohlenhydraten, während des Wettkampfs verzichtet sie auf Nahrungszufuhr und bezeichnet sich insgesamt als «normale Esserin». (-ter.)
Peter Studer: Mit dem Lotus von Jo Siffert zum Erfolg Der in Obfelden aufgewachsene Architekt gewann die Formel 1 pre66, 4 Zylinder überlegen Peter Studer, in Obfelden aufgewachsen und in Widen AG wohnhaft, hat die Klasse Formel 1 pre66 (4 Zylinder) gewonnen – überlegen, mit Siegen in 12 Rennen. Der Architekt fährt mit dem Lotus Typ 24, an dessen Steuer 1962 und 1963 Jo Siffert sass. Studer hat in der vergangenen Saison eine unglaubliche Serie hingelegt und in der Formel 1 pre66 alle zwölf Rennen gewonnen – in Dijon, Brünn, Silverstone, Nürburgring, Zandvoort und Francorchamps. Nachdem er am vorletzten Wochenende in Spa Francorchamps beim Regenrennen auf Platz zwei fuhr, ist ihm der Meistertitel nicht mehr zu nehmen. «Ich brauche jetzt gar nicht mehr nach Jerez und an das Algarve Classic Festival zu reisen», sagt Peter Studer. Er fährt den von Jo Siffert 1962 und 1963 benutzten Rennwagen in der zweiten Saison – und konnte sich damit auch zum zweiten Mal als Meister der historischen Boliden feiern lassen. In dieser Kategorie sind jeweils 25 bis 35 Teilnehmer in drei Klassen am Start. Studer fährt in der Klasse 10, wo
Steht bereits als Gesamtsieger fest: Peter Studer.
Schnell unterwegs mit dem Lotus 24, den schon Jo Siffert fuhr. (Bilder zvg.)
die Autos mit den schwächsten Motoren (1500 m³, vier Zylinder) am Start stehen. In den anderen Klassen sind es 1500-m³- mit V8 oder die Tasmanklasse mit bis zu 2700-m³-Motoren. Unter diesen Voraussetzungen ist Peter Stu-
Cooper 71 und Dritter Eddy Perk auf Heron F1. «Bei allen Rennen war ich alleine mit meiner Frau Doris, also ohne Mechaniker – auch eine spezielle Situation. Die meisten Teilnehmer haben heute Teams mit allem Drum und
ders Leistung besonders zu würdigen. Alle zwölf zur Meisterschaft zählenden Rennen beendete er als Klassensieger und kann nun nicht mehr eingeholt werden. Zweiter in seiner Klasse wird der Engländer Alan Baillie mit
Dran», hält Peter Studer fest. Der 61jährige Architekt aus Widen hält über die Faustballer immer noch Kontakt zur alten Heimat Obfelden. (-ter.)
Heimstärke demonstriert 1.-Liga-Fussball: FC Wettswil-Bonstetten – Team Ticino U21 2:0 (0:0) Vor Wochenfrist bezog der FCWB in Seuzach eine schmerzliche Niederlage – nun folgte die starke Reaktion. Die Heimischen gestanden ihrem Tessiner Widersacher kaum Chancen zu und gewannen verdient 2:0. Die 250 Zuschauer kamen in den Genuss eines anfangs taktisch geprägten Spiels, das nach einer Stunde richtig gut wurde. ................................................... von kaspar köchli Der FCWB startete furios in die Partie und untermauerte von Beginn weg seine Ambitionen. Bereits in der zweiten Minute scheiterte Acosta mit seinem Kopfball am guten Tessiner Torsteher Bellante, der auch in der Folge oftmals im Fokus des Geschehens stand. Drei WB-Chancen folgten im Minutentakt. Kalyons Schuss blieb in der vielbeinigen Tessiner Abwehr hängen, Acosta zwang mit seinem listigen Effetschuss Bellante zu einer Flugschau und schliesslich wurde Bonfardins tückischer Eckball in letzter Not befreit. Die Tessiner taten in den ersten zwölf Minuten kaum einen Schritt in die gegnerische Hälfte, zu sehr waren sie mit eigenen Aufräumarbeiten beschäftigt. Gefährlich dann aber ihr erster Angriff. Der rechte Flügel hatte sich irgendwie bis zur Grundlinie «durchgeschummelt», sein Zuspiel in die Mitte wurde jedoch kläglich verstolpert. In der unmittelbaren Gegenattacke preschte der quirlige Gjergji nach vorn, passte zu Acosta, der im Strafraum geschubst wurde. Aber eben nur ein bisschen geschubst und nicht gefoult, der Penaltypfiff blieb aus.
Solide Verteidigung Nach einer Viertelstunde bot sich den jungen Tessinern ihre grösste Gelegenheit. WB-Schlussmann Bachmann musste seine ganze Körperlänge einsetzen, um den Ball in Corner zu lenken. Dies die einzige wirklich gefährliche Aktion der Südschweizer in Hälfte eins. Ansonsten stand die heimische Verteidigung konstant gut. Grossen Anteil hatte «Ordnungshüter» Gouiffe à Goufan. Nach seiner Sperre wieder ins Team zurückgekehrt, spielte er seinen defensiven Part tadellos. Der routinierte Kameruner war der ruhende Pol, der für Sicherheit bei seinen jungen Mitspielern sorgte. Das Spiel verflachte nun zusehends, das WB-Anfangsfurioso gehörte der Vergangenheit an. Allerdings prüfte der stets unberechenbare Kalyon zweimal Bellantes Wachsamkeit. Bedient wurde er dabei von den präzisen Flankengebern Bonfardin von rechts und Gjergji von links. WB-Pech kurz vor dem Pausentee: Abwehrrecke Studer spielte sich mit Doppelpässen zügig durch die für einmal löchrige Tessiner Abwehr und düpierte Bellante tatsächlich am vorderen Pfosten zum vermeintlichen 1:0. Der über die Linien Richtende schwang jedoch überraschend seine Fahne, als Zeichen einer Offsideposition.
Harziger Start, schöne Tore Zum Start in die zweite Hälfte schenkten die Trainer ihren unveränderten Teams das Vertrauen. Der Match verlor nun markant an Spielfluss. Zudem förderte der holprige Platz das Zelebrieren von Kombinationsfussball nicht zwingend. Gefightet wurde aber allemal. So auch bei einem Zwei-
kampf, als Duknichs rotschwarzes Trikot von seinem Gegenspieler bis zum XXXL strapaziert wurde. Dem Schiedsrichter war wohl die Sicht verdeckt. Die faire Begegnung erfuhr jetzt ein bisschen Aufregung. Mitten in dieser Phase zog Bonfardin aus der Distanz ab. Bellante, bis dahin Könner seines Fachs, vermochte das Leder nicht zu behändigen und der lauernde Acosta erbte aus spitzem Winkel zum 1:0. Sein dazugehörender Jubel-Flickflack ist bereits Kult. Jetzt wurde die Partie richtig gut. Der mit Abstand beste Tessiner, Italo, sorgte wiederholt mit seinen Flanken für Gefahr. WB beanspruchte in der 63. Minute grosses Glück. Bachmann riskierte in einer 1:1-Situation Kopf und Kragen, faustete den Ball weg und hielt die Führung aufrecht. Fortan agierte nur noch der Heimklub. Der eingewechselte Buchmann brachte frischen Wind in die Angriffsmaschinerie. Trotz hochkarätiger Chancen liess die Siegsicherung bis zur 86. Minute auf sich warten. Der 18-jährige Peter, erst sechs Minuten auf dem Feld, narrte die Tessiner Hintermannschaft und schob überlegt zum 2:0 ein. «Die Jungs waren unisono hungrig auf den Sieg, sie haben das richtig toll gemacht», freute sich Trainer Dosch über sein heimstarkes Team. Im Moos wurden in den bisherigen vier Spielen zehn Punkte erobert, gesamthaft sind es dreizehn. In der Tabelle trennen sich nach acht Runden langsam Spreu vom Weizen, der FCWB rangiert neu als Fünfter. Stadion Moos, 253 Zuschauer, Schiedsrichter Ljatifi. FCWB: Bachmann; Studer, Baumgartner, Lienhard, Halef; Gouiffe à Goufan, Kalyon, Bonfardin (80. Peter), Acosta, Gjergji (90. Zimmermann); Dukhnich (63. Buchmann). Tore: 61. Acosta 1:0; 86. Peter 2:0.
Henry Acosta (hinten rechts) erzielt aus spitzem Winkel das 1:0 für die Rotschwarzen. (Bild Kaspar Köchli)
Klotener Jahrgangswettkampf war ein Medaillensegen für den WSCA
Klarer Sieg im Spitzenkampf
Erfolge für Ämtler Schwimmerinnen und Schwimmer
FC Affoltern – FC Buttikon 3:1 (1:0)
Der Wasser-Sport-Club-Albis (WSCA) gewinnt am vergangenen Samstag in Kloten 13 Einzelmedaillen und wird in der 4x50mDamen-Lagenstaffel in Clubrekordzeit Zweiter.
Der FCA behauptet sich mit einer souveränen Leistung an der Tabellenspitze. Zwei Tore des starken Rako und ein Penaltytreffer von Konate reichten den Ämtlern zum nie gefährdeten Sieg im Spitzenkampf. Die Filipovic-Elf dominierte die Partie praktisch über die gesamte Spieldauer.
Die sieben Goldmedaillen teilten sich folgendermassen auf: 4-mal für Anja Junker (Mettmenstetten), 2-mal für Joel Strauss (Buttwil) und 1-mal für Sophie Baur (Hedingen). Zu Silber schwammen mit je einer Medaille Anja Junker und Gabriel Cervera (Arni). Michelle Stolz (Affoltern) freute sich über zwei Mal Bronze, Chiara De
Pretto (Ottenbach) und Robin Birrer (Merenschwand) errangen ebenfalls Bronze. Bei den 4x50-m-Damen-Lagenstaffeln waren die WSCA-Kinder mit zwei Mannschaften vertreten. Anja Junker, Valeria Spagnoletti (Affoltern), Michelle Stolz und Sophie Baur erreichten bei diesem Rennen nicht nur den erfreulichen 2. Rang, sondern sie stellten gleichzeitig einen neuen Club-Rekord auf. Für die zweite Mannschaft reichte es für den 8. Rang. Trotz vieler solider und zum Teil sehr guter Leistungen gab es nicht nur persönliche Bestzeiten zu verbuchen. Die Sommerpause hat bei einigen Schwimmerinnen und Schwimmern
ihre Spuren hinterlassen. Am Stehvermögen muss in den nächsten Trainings hart gearbeitet werden. Einige Medaillen wurden gewonnen, ohne dass die persönliche Bestmarke unterboten wurde. Da kann gut herausgelesen werden, dass bei einem stärkeren Teilnehmerfeld vielleicht nicht ganz so viele Podstestplätze hätten erreicht werden können. Gespannt auf die kommenden Wettkämpfe kann jeder sein, da die Trainingsintensivwoche vor der Tür steht und somit Schwächen behoben werden können. (pd) Mehr Infos auf www.wsca.ch.
Die erfolgreichen Schwimmerinnen und Schimmer des Wasser-Sport-Clubs Albis. (Bild zvg.)
................................................... von harry wettstein Bei optimalen äusseren Bedingungen und herrlichem Herbstwetter zeigte der FCA von Beginn weg, wer Leader der 3. Liga, Gruppe 1 ist. Schon in den Anfangsminuten erspielten sich Dushaj und Antenen gute Einschussmöglichkeiten, welche vorerst noch nicht von Erfolg gekrönt waren. Kurz vor Ablauf der ersten Viertelstunde setzte sich Rako auf der linken Seite durch, seinen Abschlussversuch konnte der Gästekeeper gerade noch abwehren. Wenig später war er dann aber gegen den FCA-Topskorer ein erstes Mal machtlos! Herrlich lanciert von Ismajlaj, lupfte er den Ball perfekt über den Torhüter in die entferntere Torecke zur Führung. Auf der Gegenseite hatte die Defensivabteilung bis kurz vor dem Pausentee «fast» alles im Griff. Die «Viererkette» spielte bis zu diesem Zeitpunkt fehlerlos und Hüter Steiner musste nur bei Rückgaben eingreifen. Nach einem Gästeeckball brauchte es jedoch sein ganzes Können. Reflexartig parierte er einen Schuss der «Märchler» aus kurzer Distanz auf der
Linie und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich.
Überlegene zweite Hälfte Nach der Pause übernahmen die Gastgeber sofort wieder das Spieldiktat und erhöhten die Gangart. Wiederholt überforderten sie jetzt die Buttiker mit herrlichen und schnellen Kombinationen und die Treffer zum Zwei und Drei zu Null waren nur eine logische Folge. Zuerst spielte Bilic mustergültig Rako frei und keine fünf Minuten später durfte Konate einen Handselfmeter sicher verwandeln. Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken spielten die Ämtler nun frei auf und glänzten mit Ballstafetten wie zu besten Zeiten. Fast wie im Training kombinierte sich die Mannschaft bis zum gegnerischen Tor durch und mit etwas mehr Abschlussglück hätte das Resultat noch höher ausfallen können. Der kompakte Auftritt mit den hervorragend agierenden Scicchitano und Mühlemann in der Abwehr, dem lauffreudigen und sehr präsenten Ismajlaj im Zentrum und dem gefährlichen Rako hat Eindruck hinterlassen, daran änderte auch die späte Resultatkosmetik der Gäste nichts. Die FCA-ler scheinen bereit für das erste Derby am nächsten Wochenende in Hausen am Albis. Sportplatz Moos, 85 Zuschauer, Tore: 22. Rako 1:0, 54. Rako 2:0, 67. Konate 3:0, 88. 3:1. FCA: Steiner; Bala I, Mühlemann, Scicchitano, Bala II (83. Ammann), Dushaj (83. Kaufmann), Ismajlaj, Konate, Rako (83. Grebenar), Antenen, Bilic (62. Luchsinger).
Freitag, 3. 10. 14 ab 11 Uhr und Samstag, 4.10. 14
Bruno Bortoluzzi und Team
076 2014

References: Art. 4
 Art. 3
 Art. 51
 Art. 11
 Art. 6
 Art. 23
 § 23
 § 20
 § 2
 § 18
 § 25
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 § 54
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