Source: https://www.elo-forum.org/-grundeinkommen/bedingungsloses-grundeinkommen-4396/index11.html
Timestamp: 2018-04-20 20:45:23+00:00

Document:
Bedingungsloses Grundeinkommen - Seite 11 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Seite 11 von 28 « Erste < 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 21 > Letzte »
10.05.2013, 19:46 #251
von 'wir müssen uns sysiphos als einen glücklichen menschen vorstellen' ausgehend, danke ich für Dein Interesse und will Deine Neugier bedienen, wenn auch nicht stillen:
1. das eigene Scheitern verwinden -wer hat nie mit der Oligarchie geflirtet..?
2. zugängliches/vohandenes Wissen erkennen, Erkenntnis aushalten, 'EigenMacht' iSv Selbst-Bewußtsein (wieder)erlangen und produktiv ('zu ggs. Nutzen & Frommen') anwenden, Potentiale erschließen, ohne zu verschwenden...
3. Als Subjekt nicht länger 'als strategischer ort' zur verfügung stehen: Selbst-Sorge & -Befreiung von fremden Ansprüchen, auch solchen der Verantwortung für das Glück/Elend Anderer. [Freiheit>/=Gleichheit>/=Sicherheit>/=Freiheit (Stein rollt immer wieder runter..)] - soviel zu den bequem-hehren Idealen.
re 'was tun?': 'out there' kann ich zZt nicht viel tun, hier begnüge ich mich mit 'sozial-kritik', ohne i-jemand -meine Person eingeschlossen- davon auszunehmen. Kann auch chaotisch, eklig, ätzend sein, wozu soll man sich 'beliebt' machen?, oder zer-/ auseinander-setzend, wie hier beim BGE:
mein gewäsch ist zwar auch nur copy&paste (mit der ein oder anderen Dekade Abstand zw. 'Aufnahme und 'Wiedergabe') und nicht -allenfalls in der Kombination- sonderlich originell, aber wo mE Reflektion ausbleibt, bring ich die an: wenn etwa 'kapitalismus mit menschl. Antlitz' vertreten wird (von 'jungen hüppern'?, die vom Scheitern des 'Dritten Weg's scheint's nix mitbekommen haben) oder neo-individualistischen TechnoTagträumen von social-media-'Revolutionen' gefrönt wird, mit denen in der heimlichen Hoffnung, hübsch 'nach oben' zu fallen, die Antagonismen (an die Der Ratlose hier erinnert) ausgeblendet werden .
Alles aus melancholie und bekennendem Zynismus heraus - Kaydo ficht das persönlich nicht an, was gut ist. Bin alt genug, muss nicht mehr 'siegen'. kann nicht die ganze Welt, aber wenigstens mich selbst 'verbessern'... und durchkommen ist ja auch schon was
11.05.2013, 08:12 #252
Wieso nicht? Du wärst ja nicht der einzige der ein Grundeinkommen hätte, sondern jeder der da wohnhaft ist. Also könntest du doch mit anderen zusammen etwas aufbauen,
an Projekten arbeiten etc.
Ein BGE böte viel mehr Freiraum, auch mehr Freiraum zum (Nach)Denken.
Abgesehen davon ist das BGE an sich ja nicht für die Lösung aller Probleme zuständig,
aber es ermöglicht mehr Lösungen durch die Menschen.
Gute Frage. Ich bin jedoch nicht wirklich in der Lage, dass so zu erklären, wie ich das gerne möchte. Das einzige was ich dir darauf antworten kann, ist, dass ich gerne den Wohnort und den sich daraus ergebenden Rahmenbedingungen, selber wählen möchte. In einer Großstadt wie Berlin habe ich z.b. die theoretische Möglichkeit, jeden Tag Neue, positivere Erfahrungen als am Tag davor zu machen. In einem Dorf wäre das so nicht möglich. In einem Dorf ist es (für mich) in etwa so, als wenn ich immer zum selben Penny Markt gehe(n) muss). Können Sie mich dort - aus welchem Grund auch immer - nicht leiden, würde ich nie die Möglichkeit haben positive Erfahrung zu sammeln. In Berlin ist das anders. Hier gehe ich einfach in einen anderen Penny und starte bei Null.
11.05.2013, 09:59 #253
Jemand aus Meck-Pomm. kann doch mit dem BGE nach Berlin gehen.
Die Auszahlung eines BGEs ist ja nicht an die Bedingung geknüpft, für den Rest seines Lebens dort wohnen zu bleiben, wo man derzeit wohnt.
Geht man aber ins Ausland kann man sein BGE nicht mitnehmen
(es sei denn es gibt in dem Land, in das man geht, auch ein BGE und dort bezahlt man Einwanderern gleich ein BGE. Letzteres glaube ich aber nicht.)
11.05.2013, 12:02 #254
Das weiss ich doch. Der Vorschlag vom Ratlosen (#282) war aber:
Nur eines verstehe ich nicht, warum ziehen die ganzen BGE anhänger nicht einfach in leere Dörfer und zeigen uns allen wie gut das funktioniert. ihr zahlt euch allen ein BGE aus, arbeitet wozu ihr lust habt und dann muß das doch laufen oder?
Dieses Kommentar habe ich als Grundlage für meine Rückmeldung genommen. Und wenn es Bedingung wäre in einem Dorf zu wohnen um ein BGE zu erhalten, dann würde ich da ungerne mitmachen wollen.
11.05.2013, 13:30 #255
Einfach kurz: Vielen Dank für deine lebens-philosophischen, nachdenklich machenden (selbst)Reflexionen.
Assoziativ erinnern sie mich, warum auch immer, an "Traurige Tropen".
Hier im Forum (und in meinem Leben gewiss auch insgesamt ) geht's ja nun gleich wieder um einiges hemdsärmlicher (was die Tasten da manchmal so ungeplant von sich geben!) weiter.
11.05.2013, 16:58 #256
aus dem Musikkanal
bringst einen aber auch auf Ideen:
... hemdsärmlicher (was die Tasten da manchmal so ungeplant von sich geben!) ... LG
BeeGeEs : Stayin' alive - Eaten alive: Diana Ross
Also dem BGE fehlt wohl einfach 'ne Hymne, eine Art 'smash-hit' a la 'Internationale', nur eben nicht so ab-&durchgenudelt..
12.05.2013, 01:04 #257
Auf Grundlage dieser Frage könnten man allerdings auch zurückfragen: Warum ziehen nicht die ganzen Hartz4-Anhänger nach Russland oder China? Da müssten sie sich doch wie zuhause fühlen. Unterdrückung und Zwangsmaßnahmen gegen die Bevölkerung haben sie da im Überfluss. Ihrer schrägen Ideologie zufolge wäre das doch das Paradies.
12.05.2013, 10:39 #258
Neulich habe ich eine interessante These gehört,
die für mich einen Sinn macht, und zwar:
Der Grund warum gerade viele Erwerbslose / HartzIV Empfänger
die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ablehnen ist die Angst, dann endgültig auf dem "Abstellgleis" geparkt zu werden.
anstatt die vielen Chancen, die ein BGE böte.
M. E. sind diese Ängste jedoch unbegründet.
Denn 1. gäbe es in einer BGE-Gesellschaft keine Stigmatisierung von Erwerbslosen mehr (zumindest nicht mehr in dem Ausmaß wie heute)
2. würde ein BGE dafür sorgen dass die vorhandene Erwerbsarbeit (vor allem volkswirtschaftlich sinnvolle Erwerbsarbeit!) auf die Menschen besser aufgeteilt werden könnte
3. würde das BGE Erwerbslosen wie derzeitigen Arbeitnehmern den Rücken stärken gegenüber den Arbeitgebern
(Um nur mal ein paar Argumente pro BGE zu nennen.)
12.05.2013, 10:55 #259
fühlen sich aber aufgrund ihrer Situation (berechtigterweise) gesellschaftlich ausgrenzt.
das macht vielen Erwerbslosen Angst, dass sie dann erst recht nicht mehr gebraucht werden und das BGE den Weg zurück in die Erwerbsarbeit sogar noch erschwert.
Das beweist, wie stark die Manipulation der Massenmedien wirklich ist. Würde man 100 000 mal die Botschaft "Selbstbestätigung ist auch ohne Erwerbsarbeit möglich" gesendet werden, wäre auch dieses Problem gelöst.
Schade nur, dass Botschaften wie "Status = NUR SO bist du was" in Endlosschleife gesendet werden, und sich so sehr Tief in die Synapsen der Konsumenten einbrennen. Jeder giert nach Geld, Macht und Morallosigkeiten. Selbst jene die über das notwendige 'mehr an Bildung' verfügen, scheinen nicht vollständig Imun zu sein.
12.05.2013, 11:09 #260
Sicherlich trägt ein Teil der Medien dazu bei, den "Götzen Erwerbsarbeit" aufrecht zu erhalten.
Aber den Medien die Schuld daran zu geben ist m. E. zu einfach.
Der Grund dafür, dass Erwerbsarbeit und Vollbeschäftigung heute so etwas wie eine Art "Ersatzreligion" sind, geht viel weiter zurück.
Zum einen liegt es in unserer Kultur und in unserer Religion, dass Arbeit bzw. Erwerbsarbeit so einen hohen Stellenwert hat.
Und in einer individualisierten Gesellschaft, in der wir uns kaum noch auf gemeinsame Werte einigen können, ist der Wert Erwerbsarbeit
einer der wenigen Werte, worauf sich ein Großteil der Gesellschaft noch einig wird (auch wenn der größere Teil der Gesellschaft
gar keiner Erwerbsarbeit nachgeht).
Hinzu kommt unser marktwirtschaftliches System, dass es gilt, am Laufen zu halten.
Und dann gibt es noch einen interessanten Gedanken des Sozialwissenschaftlers Prof. Dr. Sascha Liebermann; er ist der Ansicht, dass
je mehr uns etwas abhanden kommt - in diesem Fall die Erwerbsarbeit, die in Wahrheit immer überflüssiger wird - desto mehr halten wir daran fest.
Also das ganze ist etwas komplexer, als einen einzigen "Schuldigen" - "die bösen Medien" - auszumachen.
12.05.2013, 12:50 #261
was ist den ein "geht man aber ins Ausland" nun überhaupt?
Ist damit gemeint das jemand der einen Tag im Ausland ist schon nicht mehr berechtigt ist? Oder sind es 12 0der 30 Tage.
Dürfen es auch 184 Tage sein? oder 240 Tage.
Also ist das Bedingungslose Grundeinkommen doch an Bedingungen geknüpft.
Wie sollen denn diese Bedingungen bei dem Bedingungslosen Grundeinkommen nun lauten ?
Oder soll es doch nur ein Grundeinkommen mit Bedingungen werden?
Wenn sich ach so kluge Köpfe daran gemacht haben, es auszurechnen, dieses BGE , dann müssen sie ja einen bestimmten Personenkreis dabei als Grundlage genommen haben.
Um diesen Personenkreis zu definieren muß der Personenkreis ja gewisse bedingungen erfüllen.
Wenn also ein BGE eingeführt wird, und zum Beispiel die MwSt auf 50 % schnellt,dann werden mit sicherheit die meisten Einwohner Aachens einfach über die Grenze fahren und dort einkaufen.
(Dort wird es ja extrem günstiger sein.)
(Also ich selbst habe immer am Freitag nach der Arbeit in Eupen(Belgien) eingekauft, und bin dann nach Hannover nach Hause gefahren.)
Also werden die Supermärkte dort vor der Grenze massive Umsatzprobleme bekommen und leute nicht mehr beschäftigen können.
Das Internet macht da noch ganz andere Dinge möglich.
Das geht doch nie auf?
12.05.2013, 14:12 #262
guter Hinweis, Ratloser: es gibt nichts, was nicht irgendwie bedingt ist, an Bedingungen hängt. Absolute Freiheit ist leer.
Das B beim BGE soll wohl eher in der Richtung verstanden werden, dass es nicht abhängt von einer Gegen-Leistung. Also UGE, unabhängiges GE - so fängt Sektierertum an...
Ansatzpunkt für mich ist die 'bedingungsfeindliche Gewährleistung eines ExistenzMinimums' für all jene unter dem Schutzbereich des GG Befindliche, die zugleich dessen Kernaussage Art. 1 zustimmen - sie sind dann als Nutznießer des gewährenden Staatsverbands zugleich verantwortliche Teile in dem Sinne wie Menschenwürde sowohl Anspruchs- als auch Pflichtelemente hat - die 'soziale Würde', die dem NeoLiberalismus und seinen rein auf's 'Nehmen' bedachten Adepten eher fremd ist... (Adam Smith' Kapitalismus-Modell basierte auf der Annahme einer christl. inspirierten Werte-Gemeinschaft...)
zur : Da zur Zeit parallel-Währungen in Europa im Gespräch sind - nationale BGEs in jew. Landeswährungen, die nicht als Devisen gehandelt werden dürfen.. (lieber Schwarzmarkt als Finanzhandelsplätze oO) - oder andersherum:
den € als reine Volkswährung für europ. Binnenkonsum an Binnenproduktion behalten, mit ein paar Hundert € / Person / M das EBI starten
- lass es pro Jahr eine Billion € kosten, die werden eh gedruckt von der EZB, also warum nicht gleich an diejenigen verteilen die damit auch was anfangen, anstatt Bilanzsanierung von Zockerbuden zu betreiben.
12.05.2013, 19:07 #263
Siehst du, deswegen ist mir die BGE Debatte unheimlich.
Jemand der nicht in der Lage ist, etwas mit klaren und einfachen Worten zu erklären, hat in der Regel was zu verbergen.
Und wenn es nur seine Planlosigkeit ist.
Ihr möchtet also das die Leute euch zustimmen,ohne das es letztentlich genaues dazu gibt.
Da hat halt niemand lust drauf.
12.05.2013, 20:04 #264
Sorry, aber ich nehme dich allmälich nicht mehr ernst,
weil du offenbar die BGE-Befürworter nicht ernst nimmst
und ihnen permanent falsche Dinge unterstellst.
Natürlich meinte ich mit "ins Ausland gehen" wenn man dort wohnhaft ist bzw. seinen Hauptwohnsitz dort hat.
Ich sehe die Konversation mit dir als beendet an,
weil du m. E. hier nicht ernsthaft und respektvoll diskutieren kannst oder willst.
12.05.2013, 20:58 #265
...Ihr möchtet also das die Leute euch zustimmen,ohne das es letztentlich genaues dazu gibt.
Würden die Leute dem jetzigen System zustimmen, wenn sie ganz anders leben würden - etwa mehr in wechselseitigem Vertrauen statt unter die Herrschaft der Gewohnheit geknutet, durch die sich Einige zwecks 'Überlebens' dazu gezwungen sehen, andere zu übervorteilen?
Bitte Dich, als würden die bestehenden Verhältnisse mit einfachen Worten zu erklären sein (außer 'Friß oder stirb', 'jeden Tag steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden' etc..) - jede Entscheidung des BVerfGe zitiert einen Rattenschwanz an Literatur, an der wieder weitere Rattenschwänze hängen...; bis Du deine Kinder großgezogen hast, bedarf es schier unendlichen Erklärens und Begreifens, außer man knüppelt sie mit Furcht und Angst zu unselbständigen Idioten..
Als der Slogan 'mehr demokratie wagen' in umlauf kam, wußten viel Leute auch nicht wirklich, was das nun sein soll mit der 'Demokratie' - 'keine Experimente' hatten doch die meisten noch wie Blei in den Knochen. (Weshalb in der Bleifußgesellschaft auch der Slogan-Teil 'wagen' erfolgreicher war, brrumm).
Ja, BGE ist ein Experiment, und wenn das erfolgreich ist, wird es auch irgendwann heißen 'mehr BGE wagen' - bis es denjenigen Leuten in der Mehrheit zu dumm wird, für überzogene Ansprüche Geld- und Konsumfetischismus 'für lau' mitzumachen (mensch ist ja nunmal leider unersättlich...gäbe es keine Knappheit)
Die gemeinsame Forderung der BGE-Befürworter ist dessen 'Einführung' - also dass man damit mal beginnt. In welcher Höhe das anfangs verwirklich wird, steht auf einem anderen Blatt. ich halte persönlich auch nix von närrisch übertriebenen Forderungen, als könnte man wie auf dem Bazar einen mittleren Preis 'erschachern'.
In den USA übigens gibt es schon eine Art 'BGE' - nennt sich: foodstamps bzw. EBT card
Europa sollte sowas besser hinkriegen, oder?
12.05.2013, 21:09 #266
Schwierig ist halt beide Welten im Auge zu behalten: Wie es heute ist, und wie es sein würde mit bGE.
Heute hast du kein bGE und du hast keine interessanten Arbeitsangebote. Interessant wären Arbeitsangebote von sage ich mal, eine Stunde arbeiten bis »Vollzeit«. In einer bGE-Gesellschaft bist du »versorgt« und alles Geld was du hinzuverdienst, steht dir zur freien Verfügung. Der Kündigungsschutz wird sicherlich eingeschränkt werden oder ganz abgeschafft. Denn er ist nicht mehr notwendig. Der Kündigungsschutz ist nur heute notwendig, weil wir nur das Einkommen mittels Erwerbsarbeit haben.
In einer bGE-Gesellschaft ist es also viel leichter eine Arbeit zu finden, weil es viel mehr Arbeitsangebote geben wird! Wer heute meint, seine Chancen einen Job zu finden, seien mit bGE schlechter, irrt. Sie sind im Gegenteil besser. (Auch zum Beispiel durch eine Umstellung der Steuern auf reine Konsumsteuer werden die Arbeitskosten sinken und die Anstellung neuer Mitarbeiter wird attraktiver.)
Das andere, was aber gemeint sein könnte, ist Unterstützung und Hilfe, ja vielleicht sogar Betreuung, für Menschen, die neben der Arbeitslosigkeit auch noch andere Sorgen haben. Dies wird es sicherlich auch weiterhin, und womöglich noch mehr geben. Aber in einer bGE-Gesellschaft meinen es die Arbeitsvermittler dann wenigstens ehrlich mit ihren Bemühungen. Heute, so lernen wir von Frau Inge Hannemann, geht es den Behörden bei der Arbeitsvermittlung doch nur darum, nichts oder möglichst wenig für die Arbeitslosen zahlen zu müssen. - Das Leben der Betroffenen interessiert die doch überhaupt nicht.
12.05.2013, 21:25 #267
Und das ist genau das was ich meine.
Es ist ein fundamentaler unterschied, ob jemand im ausland wohnhaft ist oder ob er dort seinen Hauptwohnsitz hat.
Eine Diskussion mit dir bringt also nichts, da du nicht einmal die fundamentalsten Begrifflichkeiten kennst.
12.05.2013, 23:43 #268
Allein die Begrifflichkeit »alle Bürger« ist zu ungenau und kann keine Rechengrundlage sein.
In keiner Familie bedarf es »Rechengrundlagen«. Ich möchte den Familienvater sehen, der ausrechnet, für den Junior »reicht« es leider nicht, er muss sterben. Ein Tritt in den Hintern wäre das wenigste, was dieser Vater erwarten könnte. Nix rechen. Teilen!
Es sollte doch jedem klar sein das »alle Bürger« nicht nur die momentane Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland sein wird.
Durch die Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU werden wir locker 7-10 Millionen menschen mehr aufnehmen müssen. Die immobilien, die Mietpreise, die Kosten der Lebensmittel, würden explodieren.
Unfug. Die Wirtschaft ist für die Menschen da. Die Mietpreise sind zwar heute ein Problem. Aber da müssen wir alle ran, um das zu lösen. Grund-und-Boden muss in Volkseigentum überführt werden, dann kriegen wir auch die Mieten in den Griff. Wer heute als Hauseigentümer Mieten kassiert, tut das unberechtigt, weil es ein leistungsloses Einkommen ist. - Knappe Güter müssen der Gemeinschaft gehören.
Die Lebensmittelpreise »explodieren« nicht, weil wir kein Teil eines Katastrophenfilms sind. Nicht jeder Bauer ist ein geisteskranker Kapitalist. Auch wenn sich manch einer das so vorstellt.
Schaut man sich heute (wir haben noch kein bGE!) mal die Wanderungsbewegungen an, dann kommen die Menschen da hin, wo sie hinziehen wollen. Und mir fällt es immer schwerer einzusehen, warum wir das verhindern sollten. Wenn wir heute nicht totalitäre, diktatorische Verhältnisse in anderen Ländern verhindern wollen und können, bleibt für diese Menschen gar nichts anderes übrig, als zu fliehen. Warum gibt es in reichen Ländern Afrikas arme Menschen? Weil wir im Westen schuld sind! Wir nehmen uns die Bodenschätze und ein Familienclan wird zu Millionären gemacht. Aber die übrigen Einwohner leben weiterhin in bitterer Armut, während wir die Metalle und seltene Erden verwenden, um unsere Smartphones damit auszustatten. Mittlerweile kann ich die Wirtschaftsflüchtlinge verstehen, die sagen, der Westen beutet unsere Landesreichtümer aus, ab fair behandeln will er uns nicht. Dann kommen wir halt zu euch, den Europäern, Amerikanern, usw.
Und mal an alle die hier immer rumweinen, wie schlecht es ihnen geht, ihr würdet staunen wie beschi..en es in Ländern wie Rumänien,Bulgarien,Ostpolen,spanien,Portugal,Südit alien, Teilen Frankreichs aussieht.
Wer wieder eine Mauer bauen will, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Wir leben in einer globalen Welt, in der nur ein Miteinander funktionieren kann. Sicherlich brauchen wir Regeln, die für alle gelten müssen. Egal, welchen Glauben wir haben oder kulturelle Riten wir pflegen. Und diese Regeln lauten: Menschenrechte, Grundrechte, Grundgesetz.
13.05.2013, 07:19 #269
Man sieht das du sehr naiv bist.
Fangen wir mal mit der aussage an das nicht jeder Bauer ein geisteskranker Kapitalist ist.
Deutschland ist gar nicht in der Lage die heutige Bevölkerung selbst mit Lebensmitteln zu versorgen.
Das was die Landwirte nach dem zweiten Weltkrieg abgezogen haben wird wohl völlig ausgeblendet.
Und natürlich ist es gut wenn alle wandern und umziehen und hierherkommen können.
Nur warum sollten dann noch unsere Vorstellungen von Menschenrechten,Grundrechten,und einem Grundgesetz gelten?
So funktioniert das nicht in einer Demokratie.
15.05.2013, 16:30 #270
Was hält Inge Hannemann von einem BGE???
Was hält Inge Hannemann von einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE)? - YouTube
17.05.2013, 08:09 #271
uhh , perfekt.
Das BGE wird alles heilen, die Menschen werden viel mehr ehrenamtliche Jobs machen, das verbrechen und der Betrug wird aufhören, Krankheiten werden automatisch geheilt, und das Klima wird auch gerettet.
Und wer nicht arbeiten möchte , der braucht auch nicht, denn es wird ja genug doofe geben die ihn finanzieren werden.
das sieht man jetzt ja schon bei hartz IV, das in der Praxis ja auch schon ein bedingungsloses Einkommen ist,(natürlich nur für die schlauen,pünklichen und strebsamen) dort ist der Organisationsgrad unter den Erwerbslosen schon so hoch das die sich gar nicht mehr wehren.
17.05.2013, 08:52 #272
Also, für eine Führungskraft (war über Jahrzehnte auch mein Job), machst du mir viel zu viele Gedankenfehler, denn in vielen BGE-Modellen werden "Systemfremde" gar nicht mehr mit €, $ oder CHF bezahlen dürfen, denn seit dem 15.08.1971 sind alle Währungen nicht mehr mit tatsächlichen Werten unterlegt - siehe hier: Nixon-Schock ? Wikipedia
Ist dir eigentlich klar, dass wir in unserer Bananenrepublik Gesetze haben, die kein normaler Mensch mehr durchblicken kann?
Das deutsche Steuerrecht mit seinen gut 200 Gesetzen und fast 100.000 Verordnungen hat byzantinische Ausmaße angenommen. Eine Studie belegt, dass es pro Jahr allein mindestens 15 Milliarden Euro kostet, die Steuern zu erheben. Zwei Drittel davon zahlen Bürger und Unternehmen Der deutsche Steuer-Dschungel - Nachrichten DIE WELT - DIE WELT
Unser Schuldgeldsystem, belastet die "ärmeren", 90% der Gesellschaft mittlerweile derart, dass ca. 50% des erzielten Wohlstandes, Leistungslos an die oberen 10% durch gereicht werden und das ist der Grund für die Massenverelendung in der Welt - um das zu verstehen, hier in 3 Min 46 Sek. gut erklärt: Prof. Margrit Kennedy - Der Denkfehler in unserem Geldsystem - YouTube
In fast jedem deiner Sätze, finde ich massive Denkfehler, die ich dir gerne einzeln darlegen möchte aber du schreibst so viel Stuss (was ich dir nicht einmal verüble - der Mist läuft ja seit 50 Jahren 24 Stunden auf allen Programmen), der einfach nicht stimmt.
Unsere Bevölkerung in Deutschland, erleidet gerade das hier:
Psychische Erkrankungen werden Massenphänomen
Fehltage : Psychische Erkrankungen werden Massenphänomen - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT
Es gibt durchaus Alternativen zu unserem Schuldgeldsystem, mit all seinen üblen Folgen für die Gesellschaft - unser systemrelevantes System ist absolut pervers - siehe hier: Dirk Müller versteht das Schuldgeldsystem - Angela Merkel nicht - YouTube
Alternativen kannst du dir hier einmal ansehen: Andreas Popp: Plan B - Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise - YouTube
17.05.2013, 09:05 #273
Jep, und du mit deiner Ellenbogenmentalität, die ja durchaus gewollt und systemrelevant ist, zahlst gerne für CO² Zertifikate Geld, damit sich der Reichtum noch etwas schneller oben anhäuft obwohl CO² gar kein Klimakiller ist sondern systemrelevanter Schwachsinn, der ausschließlich dazu benötigt wird, uns in die Taschen zu fliegen.
Mensch Junge, für eine angebliche Führungskraft, scheinst du ziemlich beschränkt im Oberstübchen zu sein - so viel Ignoranz habe ich selten erlebt - klar werden Leistungsempfänger krank gemacht in diesem System, dass für die Mehrheit der Bevölkerung, immer weniger zu verteilen hat denn von dem Wachstum, dass es in den letzten 22 Jahren in Deutschland gegeben hat, haben die unteren 50%, sehr sehr negativ profitiert und diese Funktionsgleichung verläuft exponentiell.
Ist dir eigentlich klar, dass "normale Arbeitnehmer", nicht mal 15% ihrer Wertschöpfung als Lohn erhalten? Wie soll sich denn Arbeit dann wieder lohnen? Nein, anders herum werden da verdammt viel mehr Schuhe draus - wir brauchen keine Schweinegrippenimpstoffe mehr, um unsere Wirtschaft am laufen zu halten und weil die meisten Menschen sogar unter den heutigen Bedingungen gerne arbeiten würden, halte ich deine Äußerungen für absolut abwegig.
17.05.2013, 12:33 #274
AW: Was hält Inge Hannemann von einem BGE???
Hast du zufällig das über 1Stunde lange Video von Ihr gesehen? Also das, welches in Berlin aufgezeichnet wurde? An einer Stelle erwähnt auch Sie etwas von Fordern und fördern. Entweder war Sie da sehr nervös und es ist so rausgepoltert, oder ich weiß auch nicht.
http://s14.denied/images/130517/58ccqaps.gif
22.05.2013, 16:40 #275
Nein, ich kenne aber das ganze Interview, aus dem der Ausschnitt, den ich hier gepostet habe, zu hören ist.
Und in diesem Gespräch sagt sie, dass wir nicht fordern brauchen, sondern fördern; und dass Hartz IV "fordern und fördern" verprochen hat, aber nur gefordert würde.
Ignorier den User "Der Ratlose" am besten , er ist m. E. ein Troll im Forum.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 1
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 bGE 
 bGE 
 BGE