Source: https://mavenvienna.com/agb-onlinekurs/
Timestamp: 2020-08-15 08:16:41+00:00

Document:
AGB Onlinekurs - mavenvienna
All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen der maven Wer­be­agen­tur e.U.
betref­fend den Online-Kurs „Soci­al Media leicht gemacht – in 6 Wochen zum Soci­al Media Pro­fi“
1 Gel­tungs­be­reich der AGB
(1) Die­se All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (nach­fol­gend „AGB“ genannt) gel­ten zwi­schen der maven Wer­be­agen­tur e.U., Maria­hil­fer­stra­ße 62/25A, 1070 Wien (nach­fol­gend die „Agen­tur“ genannt) und sämt­li­chen Kun­den der Agen­tur in Bezug auf den Online-Kurs „Soci­al Media leicht gemacht – in 6 Wochen zum Soci­al Media Pro­fi“, der von der Agen­tur zur Ver­fü­gung gestellt wird (nach­fol­gend der „Kurs“ genannt). Soweit im Ein­zel­nen nichts Abwei­chen­des fest­ge­legt ist, gel­ten die AGB dabei unab­hän­gig davon, ob der betref­fen­de Kun­de Ver­brau­cher oder Unter­neh­mer, jeweils im Sin­ne des § 1 Abs 1 Kon­su­men­ten­schutz­ge­setz, ist (zusam­men nach­fol­gend „Kun­de“ genannt).
(2) Da der Kun­de den Kurs bzw Zugang zum Kurs über bestimm­te Platt­for­men (z.B. Kaja­bi) erwirbt und der Kurs und sei­ne Inhal­te über die­se Platt­for­men zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, kön­nen zwi­schen Kun­de und der betref­fen­den Platt­form (z.B. Kaja­bi) einer­seits, sowie der Agen­tur und der betref­fen­den Platt­form (z.B. Kaja­bi) ande­rer­seits, wei­te­re all­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen, etwa die all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen von Kaja­bi, gel­ten. Die­se vor­lie­gen­den AGB betref­fen ledig­lich die Rechts­be­zie­hung zwi­schen Kun­de und Agen­tur und las­sen wei­te­re all­ge­mei­ne Geschäfts­be­zie­hun­gen, soweit nichts ande­res fest­ge­legt wird, unbe­rührt.
(3) Von die­sen AGB blei­ben dar­über hin­aus etwai­ge indi­vi­du­ell zwi­schen Kun­de und Agen­tur ver­ein­bar­te Ver­trags­in­hal­te unbe­rührt.
(4) Zwi­schen Kun­de und Agen­tur gel­ten in Bezug auf den Kurs bzw in ihrem Gel­tungs­be­reich aus­schließ­lich die­se AGB. Ent­ge­gen­ste­hen­de oder von die­sen AGB abwei­chen­de all­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen, ver­gleich­ba­re Ver­trags­form­blät­ter und Stan­dard­klau­seln, ein­schließ­lich sol­che, die der Kun­de nutzt, wer­den von der Agen­tur nicht aner­kannt und wer­den nicht Ver­trags­be­stand­teil, es sei denn, dass ihre Gel­tung vor­ab aus­drück­lich und schrift­lich von der Agen­tur aner­kannt wur­de
(5) Die nach­ste­hen­den AGB gel­ten in der jeweils aktu­el­len Fas­sung. Mit Erwerb des Kur­ses (und damit bereits vor Ablauf etwai­ger Rück­tritts- oder Kün­di­gungs­rech­te) und der damit ver­bun­de­nen Mög­lich­keit zur Inan­spruch­nah­me bzw Kon­su­ma­ti­on des Kur­ses erklärt sich der Kun­de mit die­sen AGB ein­ver­stan­den und die AGB wer­den gel­ten­der Ver­trags­be­stand­teil.
(6) Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser AGB ganz oder teil­wei­se unwirk­sam sein (etwa auf­grund geän­der­ter Rechts­la­ge, zwin­gen­der Vor­schrif­ten des Kon­su­men­ten­schutz­ge­set­zes oder abwei­chen­der indi­vi­du­el­ler Ver­ein­ba­run­gen), so blei­ben die übri­gen Bestim­mun­gen die­ser AGB unver­än­dert wirk­sam. Sofern nicht ohne­hin eine abwei­chen­de, indi­vi­du­el­le Ver­ein­ba­rung getrof­fen wor­den ist, tritt an die Stel­le der betrof­fe­nen unwirk­sa­men Bestim­mung ersatz­wei­se eine Bestim­mung, die zuläs­sig bzw wirk­sam ist und zugleich dem Inhalt der unzu­läs­si­gen bzw unwirk­sa­men Bestim­mung aus wirt­schaft­li­cher Sicht am nächs­ten kommt.
(7) Ände­run­gen die­ser AGB oder ein­zel­ner Bestim­mun­gen wer­den grund­sätz­lich wirk­sam, wenn die Agen­tur die Ände­rung dem Kun­den mit­ge­teilt hat und die­ser nicht bin­nen 14 Tagen ab Zugang aus­drück­lich wider­spricht. Zur Ver­mei­dung von Miss­ver­ständ­nis­sen wird fest­ge­hal­ten, dass dies für vom Kun­den an die Agen­tur mit­ge­teil­te Ände­run­gen nicht gilt.
(8) Soweit in die­sen AGB per­so­nen­be­zo­ge­ne Bezeich­nun­gen nur in männ­li­cher Form ange­führt sind, bezie­hen sie sich auf Frau­en und Män­ner in glei­cher Wei­se. Bei der Anwen­dung auf bestimm­te Per­so­nen ist die jeweils geschlechts­spe­zi­fi­sche Form zu ver­wen­den (sprach­li­che Gleich­be­hand­lung).
2 Zustan­de­kom­men des Ver­trags und Ver­trags­in­halt
(1) Der Kun­de erwirbt Zugang zum Kurs online und gibt bei Bestel­lung mit dem Klick in die jewei­li­gen Käst­chen sei­ne Ein­wil­li­gung zu den dort dar­ge­stell­ten Inhal­ten bzw den jeweils ange­führ­ten Umstän­den, Beleh­run­gen, Aus­künf­ten und Rech­ten. Der Ver­trag kommt sohin online (im Fern­ab­satz) zustan­de.
(2) Die ver­trag­li­che Haupt­leis­tung liegt, sei­tens der Agen­tur, in der Zur­ver­fü­gung­stel­lung des Kur­ses (aus­schließ­lich) an den Kun­den mit den online aus­ge­wie­se­nen Kurs­in­hal­ten und, sei­tens des Kun­den, in der recht­zei­ti­gen und voll­stän­di­gen Zah­lung des aus­ge­wie­se­nen Prei­ses (je nach gewähl­tem Paket, sie­he unten). Die wei­te­ren Ver­trags­be­din­gun­gen rich­ten sich ins­be­son­de­re nach die­sen AGB und all­ge­mei­nem Zivil­recht.
(3) Anspruch auf Nut­zung des Kur­ses erwirbt aus­schließ­lich der Kun­de. Die Agen­tur schul­det inso­fern die Zur­ver­fü­gung­stel­lung des Kur­ses an 1 Per­son. Die Nut­zung des Kur­ses durch (vom Kun­den ver­schie­de­ne) Drit­te ist vom Ver­trag nicht umfasst und von der Agen­tur nicht ver­trag­lich geschul­det. Der Kun­de ist daher ver­pflich­tet, die Nut­zung des Kur­ses durch Drit­te über sei­nen Zugang zu ver­hin­dern. Die Agen­tur behält sich recht­li­che Schrit­te vor, soll­ten Drit­te den Kurs über die Zugangs­da­ten des Kun­den nut­zen und behält sich auch vor, der­ar­ti­ge uner­laub­te Nut­zun­gen durch Drit­te tech­nisch zu prü­fen. Soll­te der Kurs über den Zugang des Kun­den durch Drit­te genutzt wer­den, ent­steht der Agen­tur ein Ent­gelt­an­spruch gegen­über dem betref­fen­den Drit­ten, als wäre die­ser ein regu­lä­rer Kun­de. Hat der Kun­de dem betref­fen­den Drit­ten fahr­läs­sig oder vor­sätz­lich die Nut­zung des Kun­den ermög­licht (z.B. durch Über­las­sung sei­ner Zugangs­da­ten) steht auch der Kun­de für den Ent­gelt­an­spruch der Agen­tur gegen­über dem Drit­ten ein und haf­tet der Agen­tur dafür zur unge­teil­ten Hand. Soll­te der Kun­de davon Kennt­nis erlan­gen oder Grund zur Annah­me haben, dass unbe­rech­tig­te Drit­te Zugang zu sei­nen Zugangs­da­ten (Pass­wort, Nut­zer­na­me o.ä.) erlan­gen und/oder sei­nen Zugang unbe­rech­tigt nut­zen, hat er die Agen­tur ehest­mög­lich zu infor­mie­ren, wid­ri­gen­falls der Kun­de die Agen­tur schad- und klag­los zu hal­ten hat.
3 Zugang zum Kurs, Kurs­in­hal­te
(1) Im Kurs wer­den vor­wie­gend digi­ta­le Pro­duk­te ange­bo­ten. Der Kurs wird sei­tens der Agen­tur bis auf Wei­te­res über die Platt­form „Kaja­bi“ zur Ver­fü­gung gestellt, wobei es im Ermes­sen der Agen­tur liegt, den Kurs ersatz­wei­se auf ande­ren Platt­for­men zur Ver­fü­gung zu stel­len, die es dem Kun­den ermög­li­chen, mit gän­gi­ger Aus­stat­tung dar­auf zuzu­grei­fen, sobald er von der Agen­tur dafür frei­ge­schal­ten wur­de. Außer der Frei­schal­tung, die nach voll­stän­di­gem Zah­lungs­ein­gang erfolgt, trifft die Agen­tur kei­ne Pflicht, den Kun­den beim Abruf der Kurs­in­hal­te bzw dem Zugang zum Kurs zu unter­stüt­zen, ins­be­son­de­re bei tech­ni­schen Schwie­rig­kei­ten oder Unzu­läng­lich­kei­ten im Bereich des Kun­den. Die Agen­tur kann auf frei­wil­li­ger Basis Hil­fe­stel­lung anbie­ten, jedoch liegt es in der Ver­ant­wor­tung des Kun­den, funk­ti­ons­fä­hi­ge IT-Infra­struk­tur und einen Inter­net­zu­gang bereit­zu­stel­len, um auf die Kurs­in­hal­te zugrei­fen zu kön­nen. Der Kun­de trägt hier­für auch die Kos­ten.
(2) Die Agen­tur wird den Kun­den ehest­mög­lich für den Kurs frei­schal­ten, wenn der Preis für den Kurs (bei Raten­zah­lung die jeweils fäl­li­ge ers­te Rate) voll­stän­dig auf ihrem Kon­to ein­ge­gan­gen ist. Die Agen­tur ist für Ver­zö­ge­run­gen bei Zah­lun­gen auf Rech­nung nicht ver­ant­wort­lich. Bei der Zah­lung mit­tels „Pay­pal“ erhält der Kun­de umge­hend Zugang zum Kurs.
(3) Die im Zuge der Regis­trie­rung vom Kun­den gewähl­ten und/oder dem Kun­den in Fol­ge über­mit­tel­ten Anmel­de­da­ten (Benut­zer­na­me, Pass­wort etc.) sind vom Kun­den geheim zu hal­ten und Drit­ten nicht zugäng­lich zu machen (sie­he oben). Dem Kun­den wird nahe­ge­legt, ein siche­res Pass­wort zu wäh­len (Ver­wen­dung von Son­der­zei­chen, Zah­len, etc. und Ver­mei­dung der Ver­wen­dung von Geburts­da­tum, Name, etc.).
(4) Die Agen­tur behält sich vor, den Zugang des Kun­den vor­über­ge­hend oder dau­er­haft zu sper­ren, wenn Anhalts­punk­te vor­lie­gen, dass der Kun­de gegen die­se AGB und/oder gel­ten­des Recht ver­stößt oder ver­sto­ßen hat und/oder kei­ne recht­zei­ti­ge Zah­lung erfolgt und/oder die Agen­tur Grund zur Annah­me hat, dass Unre­gel­mä­ßig­kei­ten bei der Nut­zung des Zugangs des Kun­den vor­lie­gen (z.B. Ver­dacht auf unbe­rech­tig­te Nut­zung durch Drit­te). Bei der Ent­schei­dung über eine Sper­rung wird die Agen­tur die Inter­es­sen des Kun­den ange­mes­sen berück­sich­ti­gen und den Kun­den infor­mie­ren.
(5) Ein Anspruch auf den Zugang bzw Frei­schal­tung zum Kurs besteht erst nach Zah­lungs­ein­gang des ver­ein­bar­ten Prei­ses. Bei Raten­zah­lung erfolgt der Zugang nach Zah­lungs­ein­gang der ers­ten Rate. Soll­ten wei­te­re Raten nicht voll­stän­dig und/oder recht­zei­tig bezahlt wer­den, kann die Agen­tur den Zugang bis zum voll­stän­di­gen Zah­lungs­ein­gang (ein­schließ­lich all­fäl­li­ger Ver­zugs­zin­sen, Mahn­spe­sen etc.) sper­ren.
(6) Der Kurs wird in deut­scher Spra­che ange­bo­ten, es besteht kein Anspruch dar­auf, dass Kurs­in­hal­te sei­tens der Agen­tur in ande­ren Spra­chen zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Bei den Dienst­leis­tern und Anbie­tern, die zur Zah­lung, Abwick­lung oder zur Nut­zung des Kur­ses ver­wen­det wer­den (zB Kaja­bi, Pay­pal) hat die Agen­tur kei­ne Ver­ant­wor­tung für For­mat und Spra­che deren Inhal­te.
(7) Der Kurs wird von der Agen­tur über eine gän­gi­ge Platt­form (z.B. Kaja­bi) jeden­falls für die vor­ge­ge­be­ne Kurs­dau­er laut online ver­füg­ba­rem Kurs­pro­gramm (bis auf Wei­te­res 6 Wochen) zur Ver­fü­gung gestellt. Dar­über hin­aus wird die Agen­tur auf frei­wil­li­ger Basis und nach frei­em Ermes­sen dem Kun­den wei­ter­hin Zugang zum Kurs ermög­li­chen, behält sich aber vor, die Kurs­in­hal­te oder den Zugang des Kun­den ab die­sem Zeit­punkt zu deak­ti­vie­ren, ins­be­son­de­re wenn dies aus tech­ni­schen oder wirt­schaft­li­chen Grün­den für die Agen­tur sinn­voll erscheint.
(8) Der Kurs und des­sen Inhal­te wer­den, nach frei­em Ermes­sen der Agen­tur, schritt­wei­se frei­ge­schal­ten und zugäng­lich gemacht. Das kann bedeu­ten, dass zunächst nicht alle Kurs­in­hal­te ver­füg­bar sind, son­dern nach einem vor­ge­ge­be­nen Ablauf frei­ge­schal­ten wer­den. Das Kurs­pro­gramm ist in sei­ner jeweils aktu­el­len Fas­sung online abruf­bar. Anspruch auf Frei­schal­tung nach voll­stän­di­gem Zah­lungs­ein­gang besteht also nur in Hin­blick auf die pro­gramm­ge­mäß zu Kurs­be­ginn vor­ge­se­he­nen Inhal­te.
(9) Es ist der Agen­tur vor­be­hal­ten, den Kurs und des­sen Inhal­te von Zeit zu Zeit in eige­nem Ermes­sen anzu­pas­sen. Der Kun­de hat kei­nen Anspruch auf eine bestimm­te Fas­sung und/oder bestimm­te Inhal­te des Kur­ses, son­dern dem Kun­den wird der Kurs in der der­zeit vor­han­de­nen Fas­sung zur Ver­fü­gung gestellt. Kurs­in­hal­te kön­nen daher von Zeit zu Zeit von­ein­an­der abwei­chen.
(10) Der Kurs bie­tet kei­ne indi­vi­du­el­len Lösun­gen, Stra­te­gi­en und/oder Anlei­tun­gen, son­dern abs­trak­te und all­ge­mei­ne Inhal­te. Der Kun­de ist allein ver­ant­wort­lich, die Inhal­te des Kur­ses auf sei­ne indi­vi­du­el­len Zie­le und Umstän­de hin zu prü­fen und anzu­wen­den. Der Kurs ersetzt inso­weit kei­ne per­sön­li­che, maß­ge­schnei­der­te Bera­tung und Betreu­ung durch die Agen­tur son­dern zielt dar­auf ab, grund­le­gen­de Kennt­nis­se des Kun­den zu schaf­fen bzw zu ver­tie­fen, wobei kei­ne Gewähr dafür über­nom­men wird, dass die dar­in ent­hal­te­nen Inhal­te und Aus­künf­te für die Situa­ti­on, Umstän­de und Zie­le des jewei­li­gen Kun­den kon­kret pas­send, erfolgs­ver­spre­chend oder ziel­füh­rend sind. Die Ver­ant­wor­tung für sämt­li­che vom Kun­den letzt­lich ergrif­fe­nen Maß­nah­men – soll­ten die­se Maß­nah­men auch auf Kurs­in­hal­te zurück­zu­füh­ren sein – liegt ein­zig beim Kun­den.
(11) Bestand­teil des Kur­ses kön­nen bestimm­te Inter­ak­tio­nen sein, die allen­falls im Kurs­pro­gramm ent­hal­ten sind und dem Kun­den eine indi­vi­du­el­le Zusammen­arbeit bzw Kon­takt­auf­nah­me mit der Agen­tur ermög­li­chen (nach­fol­gend „Inter­ak­tio­nen“ genannt). Dabei kann vor­ge­se­hen sein, dass die Agen­tur dem Kun­den Feed­back zu indi­vi­du­el­len Arbeits­er­geb­nis­sen lie­fert oder bestimm­te Situa­tio­nen mit dem Kun­den bespricht oder simu­liert. Alle Inter­ak­tio­nen die­nen nur Übungs­zwe­cken und stel­len kei­ne indi­vi­du­el­le Bera­tungs­leis­tung der Agen­tur dar, ins­be­son­de­re ist die Agen­tur nicht ver­pflich­tet, dabei die Ein­zel­fall­um­stän­de des betref­fen­den Kun­den zu berück­sich­ti­gen und ver­tie­fen­de Prü­fun­gen der Arbeits­er­geb­nis­se oder ihres Feed­backs vor­zu­neh­men. Das Feed­back wird rein intui­tiv erteilt und ent­spricht nicht den qua­li­ta­ti­ven Stan­dards einer maß­ge­schnei­der­ten Bera­tung durch die Agen­tur. Die Agen­tur über­nimmt daher kei­ner­lei Ver­ant­wor­tung für im Rah­men einer Inter­ak­ti­on erteil­tes Feed­back oder erar­bei­te­te Ergeb­nis­se und ist für all­fäl­li­ge Maß­nah­men des Kun­den, die auf die­ser Basis gesetzt oder erar­bei­tet wer­den, nicht ver­ant­wort­lich oder haft­bar.
(12) Wenn Inter­ak­tio­nen Bestand­teil des Kur­ses sind, kann die Agen­tur die­se inner­halb eines bestimm­ten Zeit­fens­ters inner­halb des Kurs­pro­gramms anbie­ten (z.B. „Review­ge­spräch“ in Woche 2 des Kur­ses). Es liegt sohin in der Eigen­ver­ant­wor­tung des Kun­den, die betref­fen­de Inter­ak­ti­on mit der Agen­tur im geplan­ten Zeit­raum wahr­zu­neh­men und einen kon­kre­ten Ter­min dafür zu ver­ein­ba­ren. Die Agen­tur wird bei Inter­ak­tio­nen bemüht sein, bin­nen ange­mes­se­ner Frist Feed­back zu ertei­len und/oder für die Inter­ak­ti­on erreich­bar zu sein. Der Kun­de nimmt aller­dings zur Kennt­nis, dass die Inter­ak­ti­on mit den wei­te­ren Ter­mi­nen und Auf­ga­ben der Agen­tur abge­stimmt wer­den muss und daher War­te­zei­ten ent­ste­hen kön­nen. Die Agen­tur wird die Inter­es­sen des Kun­den ange­mes­sen berück­sich­ti­gen. Wei­ters ver­fällt der Anspruch des Kun­den auf Teil­nah­me an bzw. die Aus­füh­rung der Inter­ak­ti­on, wenn die Inter­ak­ti­on nicht im geplan­ten Zeit­raum in Anspruch genom­men wird (z.B. der Kun­de ist nicht erreich­bar und mel­det sich nicht für eine Ter­min­ver­ein­ba­rung und/oder der Kun­de nimmt die Kurs­in­hal­te erst 2 Mona­te spä­ter in Anspruch, etc.).
(13) Die Agen­tur kann dem Kun­den an die von ihm ange­ge­be­ne E‑Mail-Adres­se News­let­ter und sons­ti­ge E‑Mails sen­den. Die­se News­let­ter kön­nen Kurs­in­hal­te bzw Infor­ma­tio­nen und/oder Updates zum Kurs ent­hal­ten. Der Kun­de ist allein dafür ver­ant­wort­lich, die E‑Mails der Agen­tur regel­mä­ßig zu prü­fen und zu lesen und dafür Sor­ge zu tra­gen, dass ihn die­se tat­säch­lich errei­chen (ggf. Prü­fung des Spam-Ord­ners). Die Agen­tur kann bis auf Wei­te­res davon aus­ge­hen, dass dem Kun­den per E‑Mail mit­ge­teil­te Infor­ma­tio­nen voll­stän­dig errei­chen.
(14) Der Kurs bie­tet Wis­sens­ver­mitt­lung von der Agen­tur an Kun­den betref­fend die im Pro­gramm ent­hal­te­nen Inhal­te. Der Kurs stellt kei­ne Hoch­schul- oder gleich­wer­ti­ge Aus­bil­dungs­form dar und der Abschluss des Kur­ses bringt kei­ne Diplo­me, aka­de­mi­sche Gra­de oder ande­re aner­kann­te Qua­li­fi­ka­ti­ons­for­men mit sich. Eine Bestä­ti­gung der Agen­tur, dass der Kun­de den Kurs besucht hat, kann die Agen­tur auf Anfra­ge im eige­nen Ermes­sen aus­stel­len, aller­dings wird sei­tens der Agen­tur prin­zi­pi­ell kein Leis­tungs­nach­weis oder Prü­fungs­er­folg doku­men­tiert und/oder aus­ge­stellt und es obliegt dem Kun­den, sich das im Kurs ver­mit­tel­te Wis­sen eigen­ver­ant­wort­lich anzu­eig­nen. Eine abschlie­ßen­de Prü­fung, beur­teil­te Prü­fungs­er­geb­nis­se oder ande­re Leis­tungs­nach­weis- bzw. Beur­tei­lungs­for­men sind nicht im Kurs ent­hal­ten. Der Kurs wird nicht von einer staat­lich akkre­di­tier­ten Bil­dungs­ein­rich­tung erstellt oder betreut.
(15) Es besteht kein Anspruch des Kun­den dar­auf, dass Kurs­in­hal­te dau­er­haft gespei­chert und/oder her­un­ter­ge­la­den wer­den kön­nen und/oder auf dau­er­haf­ten Daten­trä­gern zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Es genügt für die voll­stän­di­ge Leis­tungs­er­brin­gung der Agen­tur, wenn der Kurs online abruf­bar ist. Bie­tet die Agen­tur bestimm­te Kurs­in­hal­te zum Down­load, erfolgt dies rein frei­wil­lig und bis auf Wider­ruf.
4 Erhe­bung, Spei­che­rung und Ver­ar­bei­tung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten
(1) Zur Durch­füh­rung und Abwick­lung einer Buchung des Kur­ses benö­tigt die Agen­tur von Kun­den zumin­dest die fol­gen­den Daten: E‑Mail-Adres­se, Vor- und Nach­na­me, voll­stän­di­ge Adres­se. Die Agen­tur nutzt (bis auf Wei­te­res) zur Abwick­lung von Kurs­bu­chun­gen die Anbie­ter Kaja­bi und Pay­Pal. Die­se Platt­for­men kön­nen die ange­ge­be­nen Daten für die Zah­lungs- bzw Bestell­ab­wick­lung eben­falls nut­zen. Soll­te die Agen­tur in Hin­kunft ent­schei­den, ande­re Platt­for­men bzw Anbie­ter zu ver­wen­den, gilt Ent­spre­chen­des für künf­ti­ge Anbie­ter bzw Platt­for­men und kön­nen ande­re und/oder zusätz­li­che Daten erfor­der­lich sein. Die genann­ten Daten wer­den von der Agen­tur gespei­chert und ver­ar­bei­tet. Die Agen­tur ver­ar­bei­tet Daten auf Grund­la­ge der gesetz­li­chen Bestim­mun­gen (DSGVO, TKG 2003).
(2) Die vom Kun­den ange­ge­be­nen Daten die­nen ohne geson­der­te Ein­wil­li­gung zur Erfül­lung und Abwick­lung des Ver­tra­ges bzw der Zur­ver­fü­gung­stel­lung und Abwick­lung der Kurs­bu­chung. Wei­ters wer­den die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten des Kun­den für Zwe­cke der Wer­bung durch die Agen­tur genutzt. Daten von Kun­den wer­den grund­sätz­lich nicht an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben, außer dies ist für die Ver­trags­ab­wick­lung erfor­der­lich oder nütz­lich. Die Daten des Kun­den wer­den für die Dau­er des Kur­ses und dar­über hin­aus bis auf Wider­ruf des Kun­den von der Agen­tur gespei­chert.
(3) Der Kun­de kann sei­ne Ein­wil­li­gung zur Daten­ver­ar­bei­tung und ‑spei­che­rung jeder­zeit wider­ru­fen und die­se Daten berich­ti­gen. Der Kun­de hat ein Aus­kunfts­recht gegen­über der Agen­tur betref­fend die Spei­che­rung und Ver­ar­bei­tung sei­ner Daten. Dem Kun­den ste­hen bezüg­lich der gespei­cher­ten Daten grund­sätz­lich die Rech­te auf Aus­kunft, Berich­ti­gung, Löschung, Ein­schrän­kung, Daten­über­trag­bar­keit, Wider­ruf und Wider­spruch zu. Wenn der Kun­de glaubt, dass die Ver­ar­bei­tung sei­ner Daten gegen das Daten­schutz­recht ver­stößt oder sei­ne daten­schutz­recht­li­chen Ansprü­che sonst in einer Wei­se ver­letzt wor­den sind, kann der Kun­de sich bei der Agen­tur oder der Daten­schutz­be­hör­de (www.dsb.gv.at) beschwe­ren.
(4) Bei einer Ände­rung von Anga­ben und/oder Daten, die der Kun­de der Agen­tur zuvor mit­ge­teilt hat, hat der Kun­de dies der Agen­tur ehest­mög­lich mit­zu­tei­len.
(5) Der Kun­de ver­pflich­tet sich, kor­rek­te Anga­ben, ins­be­son­de­re zu den oben genann­ten Daten, zu machen.
(6) Durch Buchung des Kur­ses erteilt der Kun­de sei­ne Zustim­mung zur Ver­wen­dung und Ver­ar­bei­tung sei­ner Daten, soweit für die Durch­füh­rung der ver­trag­lich geschul­de­ten Leis­tun­gen not­wen­dig und/oder nütz­lich (vgl Art 6 Abs 1 lit a DSGVO). Soll­te der Kun­de sei­ne Zustim­mung zur Ver­wen­dung sei­ner Daten wider­ru­fen, steht es im Ermes­sen der Agen­tur, den Zugang zum Kurs ein­zu­schrän­ken oder zu sper­ren, sofern dies auf Grund­la­ge des Wider­rufs des Kun­den begrün­det ist
(7) Die vom Kun­den ange­ge­be­nen Daten und Infor­ma­tio­nen kön­nen von der Agen­tur zur Kon­takt­auf­nah­me mit dem Kun­den und zur Über­mitt­lung von Infor­ma­tio­nen an den Kun­den ver­wen­det wer­den; die Agen­tur darf davon aus­ge­hen, dass der Kun­de an den bekannt­ge­ge­be­nen Adres­sen (z.B. E‑Mailadresse, Post­adres­se) erreich­bar ist und dort­hin zuge­stell­te Infor­ma­tio­nen zur Kennt­nis nimmt, sofern der Kun­de nicht eine Ände­rung die­ser Daten bzw Adres­sen mit­ge­teilt hat.
5 Wider­rufs­recht und Rück­tritts­recht, Rück­tritts­recht für Ver­brau­cher
(1) Der in die­sen AGB ver­wen­de­te Begriff „Ver­brau­cher“ rich­tet sich nach der Defi­ni­ti­on in § 1 Abs 1 Z 2 Kon­su­men­ten­schutz­ge­setz.
(2) Das Fern- und Aus­wärts­ge­schäf­te-Gesetz (FAGG) sieht für Fern­ab­satz­ver­trä­ge, z.B. online abge­schlos­se­ne Ver­trä­ge, ein Rück­tritts­recht für Ver­brau­cher bin­nen 14 Kalen­der­ta­gen vor. Das Rück­tritts­recht ent­fällt gemäß § 18 Abs 1 Z 11 FAGG bei Lie­fe­rung von nicht auf einem kör­per­li­chen Daten­trä­ger gespei­cher­ten digi­ta­len Inhal­ten, wenn der Unter­neh­mer – mit aus­drück­li­cher Zustim­mung des Ver­brau­chers, ver­bun­den mit des­sen Kennt­nis­nah­me vom Ver­lust des Rück­tritts­rechts bei vor­zei­ti­gem Beginn mit der Ver­trags­er­fül­lung, und nach Zur­ver­fü­gung­stel­lung einer Aus­fer­ti­gung oder Bestä­ti­gung nach § 5 Abs 2 oder § 7 Abs 3 FAGG – noch vor Ablauf der Rück­tritts­frist nach § 11 FAGG mit der Lie­fe­rung begon­nen hat. Dies liegt, vor­be­halt­lich einer Ein­zel­fall­prü­fung, in Hin­blick auf den Kurs vor, wodurch das gesetz­li­che Rück­tritts­recht nach dem FAGG ab Inan­spruch­nah­me des Online-Kur­ses ent­fällt. Die Doku­men­ta­ti­ons- und Infor­ma­ti­ons­pflich­ten nach dem FAGG wer­den geson­dert erfüllt. Die Zustim­mung des Kun­den zum Ent­fall des Rück­tritts­rechts nach dem FAGG ab Inan­spruch­nah­me von Kurs­in­hal­ten kann im Zuge der Buchung abge­ge­ben wer­den. Nach Buchung des Kur­ses wird dem Kun­den eine Bestä­ti­gung über das Zustan­de­kom­men des Ver­tra­ges und allen­falls über die Bestä­ti­gung des Kun­den zum Ent­fall des Rück­tritts­rechts nach dem FAGG per E‑Mail über­mit­telt.
(3) Unab­hän­gig vom Bestehen oder Nicht­be­stehen eines Rück­tritts­rechts gemäß den Bestim­mun­gen des FAGG räumt die Agen­tur jenen Kun­den, die Ver­brau­cher sind, frei­wil­lig und bis auf Wider­ruf ein Rück­tritts­recht bin­nen 14 Tagen ab Ver­trags­ab­schluss ein. Besteht nicht zugleich ein Rück­tritts­recht nach dem FAGG, behält sich die Agen­tur aller­dings vor, im Fal­le eines Rück­tritts eines Kun­den, ein ange­mes­se­nes Ent­gelt für die bereits ver­wen­de­ten und in Anspruch genom­me­nen Kurs­in­hal­te in Rech­nung zu stel­len bzw vom allen­falls bereits bezahl­ten Kurs­bei­trag ein­zu­be­hal­ten.
(4) Zur Aus­übung eines etwai­gen Rück­tritts­rechts gemäß FAGG und/oder des frei­wil­li­gen Rück­tritts­rechts nach dem vor­ste­hen­den Absatz, genügt es, wenn der betref­fen­de Kun­de (der ein Ver­brau­cher ist) sei­ne Rück­tritts­er­klä­rung bin­nen der 14-tägi­gen Frist an die Agen­tur absen­det; er ist an kei­ne spe­zi­fi­sche Form gebun­den (§ 13 Abs 1 FAGG gilt sinn­ge­mäß).
(5) Nach einem Rück­tritt wird der Zugang zum Kurs umge­hend von der Agen­tur gesperrt bzw deak­ti­viert; dem Kun­den ist es nach Aus­übung eines Rück­tritts­rechts unter­sagt, auf Kurs­in­hal­te zuzu­grei­fen, auch wenn der Zugang (noch) nicht gesperrt wur­de.
(6) Kun­den, die Unter­neh­mer (§ 1 Abs 1 Z 1 Kon­su­men­ten­schutz­ge­setz) sind, haben kein Rück­tritts­recht.
6 Prei­se, Zah­lungs­be­din­gung, Ver­zug
(1) Die aktu­el­len Prei­se für die Nut­zung des Kur­ses sind auf der Web­site im Zuge der Buchung bzw des Erwerbs des Kurs­zu­gangs aus­ge­wie­sen. Sämt­li­che Prei­se ver­ste­hen sich stets als Net­to­prei­se (exkl. Umsatz­steu­er), sofern nicht aus­drück­lich anders aus­ge­wie­sen.
(2) Mög­li­che Zah­lungs­me­tho­den sind bis auf Wei­te­res: Pay­Pal, Kauf auf Rech­nung. Die Agen­tur behält sich vor, die Zah­lungs­me­tho­den künf­tig nach frei­em Ermes­sen anzu­pas­sen, die der­zeit ver­füg­ba­ren Zah­lungs­me­tho­den sind dabei jeweils online im Bestell­vor­gang ange­ge­ben.
(3) Bei Kauf auf Rech­nung wird dem Kun­den die Rech­nung via E‑Mail zuge­schickt. Die Zah­lungs­mo­da­li­tä­ten (Frist, Zah­lungs­ziel, Zah­lungs­emp­fän­ger) rich­ten sich nach den Anga­ben auf der jewei­li­gen Rech­nung. Im Zwei­fel ist der Rech­nungs­be­trag mit Zugang der Rech­nung sofort fäl­lig.
(4) Im Fal­le eines Zah­lungs­ver­zugs beim Kun­den ste­hen der Agen­tur, vor­be­halt­lich der nach­fol­gen­den Rege­lun­gen, sämt­li­che gesetz­li­chen Mög­lich­kei­ten (Bestehen auf Erfül­lung, Rück­tritt unter Nach­frist­set­zung, Ver­zugs­zin­sen, etc.) offen.
(5) Gerät der Kun­de in Zah­lungs­ver­zug oder sonst mit ande­ren Leis­tun­gen in Ver­zug, ist die Agen­tur berech­tigt, die eige­ne Leis­tung bzw. Lie­fe­rung zu ver­wei­gern, bis alle fäl­li­gen Zah­lun­gen geleis­tet sind. Dazu zählt insb die (vor­über­ge­hen­de) Sper­rung des Zugangs des Kun­den zum Kurs. Neben Ver­zugs­zin­sen in gesetz­lich bestimm­ter Höhe hat der Kun­de pro nach Fäl­lig­keit über­mit­tel­te Mah­nung durch die Agen­tur einen Pau­schal­be­trag von EUR 5,- (Ver­brau­cher) EUR 40,- (Unter­neh­mer) zu zah­len, wobei die Agen­tur nur in ver­hält­nis­mä­ßi­gem Aus­maß Mah­nun­gen aus­stel­len wird. Die Agen­tur ist außer­dem berech­tigt, Leis­tun­gen zurück­zu­hal­ten, zu unter­bre­chen, zu ver­zö­gern oder voll­stän­dig ein­zu­stel­len und ist für dar­aus resul­tie­ren­de Schä­den und/oder Nach­tei­le beim Kun­den nicht ver­ant­wort­lich.
(6) Der Kun­de hat der Agen­tur (über die Pau­schal­kos­ten für Mah­nun­gen hin­aus) sämt­li­che Kos­ten für die not­wen­di­ge und zweck­mä­ßi­ge Betrei­bung, Ein­brin­gung und Durch­set­zung ihrer Ansprü­che gegen den Kun­den zu erset­zen, sofern die­se Kos­ten nicht unver­hält­nis­mä­ßig zum geschul­de­ten Betrag sind.
(7) Die Agen­tur kann Raten­zah­lungs­mo­del­le anbie­ten. Der Gesamt­be­trag kann dabei im Ver­gleich zu einer sofor­ti­gen, voll­stän­di­gen Zah­lung höher sein. Raten­zah­lungs­mo­del­le wer­den dem Kun­den allen­falls bei der Buchung des Kur­ses online ange­bo­ten.
(8) Wählt ein Kun­de Raten­zah­lung und gerät dabei mit einer Rate in Ver­zug, kann die Agen­tur nach erfolg­ter, ein­ma­li­ger Mah­nung und Ablauf einer ange­mes­se­nen Frist, den gesam­ten ver­blei­ben­den Rest­be­trag fäl­lig stel­len und eine Raten­zah­lung künf­tig ableh­nen. Wei­te­re Rech­te der Agen­tur blei­ben unbe­rührt.
(9) Etwai­ge gesetz­li­che oder ver­trag­lich ver­ein­bar­te Rech­te und Ansprü­che der Agen­tur blei­ben von die­sen AGB unbe­rührt; dies gilt ins­be­son­de­re für Ansprü­che der Agen­tur, die durch Ver­trags­ver­let­zun­gen bzw Schlech­ter­fül­lung des Kun­den (Ver­zug, etc.) ent­ste­hen.
(10) Es besteht kein Anspruch auf Rabatt- oder Akti­ons­an­ge­bo­te. Sämt­li­che Aktio­nen sind zeit­lich oder men­gen­mä­ßig begrenzt. Die Agen­tur behält sich vor, Rabatt- oder Akti­ons­an­ge­bo­te jeder­zeit zu begren­zen oder nach frei­em Ermes­sen zu been­den.
(11) Falls der Kun­de die Inhal­te des Kur­ses nicht oder nicht voll­stän­dig in Anspruch nimmt und damit die Leis­tun­gen der Agen­tur nicht oder nicht voll­stän­dig kon­su­miert und/oder annimmt, hat dies kei­nen Ein­fluss auf die Ansprü­che der Agen­tur; ins­be­son­de­re bleibt die Zah­lungs­pflicht des Kun­den voll­stän­dig auf­recht.
7 Urhe­ber­recht und Schutz des geis­ti­gen Eigen­tums
(1) Die Datei­en und Unter­la­gen, die dem Kun­den im Zuge des Kur­ses zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, dür­fen nur vom Kun­den genutzt wer­den. Die Ver­viel­fäl­ti­gung und/oder Wei­ter­ga­be an Drit­te in jed­we­der Form ist aus­drück­lich unter­sagt und bedarf einer vor­he­ri­gen, schrift­li­chen und aus­drück­li­chen Zustim­mung der Agen­tur.
(2) Die Unter­la­gen, ein­schließ­lich dar­in ver­wen­de­ter Logos, Mar­ken, Kon­zep­te, Sym­bo­le etc. genie­ßen urhe­ber­recht­li­chen Schutz nach dem Urhe­ber­ge­setz und kön­nen wei­te­ren imma­te­ri­al­gü­ter­recht­li­chen Schutz­rech­ten unter­fal­len.
(3) Alle Infor­ma­tio­nen, die der Kun­de wäh­rend der Zusammen­arbeit über die Art und Wei­se der Leis­tungs­er­brin­gung erhält (Ide­en, Kon­zep­te) unter­lie­gen dem Geschäfts­ge­heim­nis­schutz. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, die­se Geschäfts­ge­heim­nis­se zu wah­ren und über die vor­ge­nann­ten Infor­ma­tio­nen Still­schwei­gen zu wah­ren. Die­se Ver­pflich­tung, wirkt über das Ende der Zusammen­arbeit bzw über das Ver­trags­ver­hält­nis hin­aus unbe­fris­tet fort.
(4) Dar­über hin­aus ist der Kun­de nicht berech­tigt, über Inhal­te des Kur­ses an Drit­te, ins­be­son­de­re Kon­kur­ren­ten und Mit­wett­be­wer­ber der Agen­tur, in irgend­ei­ner Form zu berich­ten und/oder an Drit­te die Kon­zep­te, For­ma­te, und/oder Inhal­te des Kur­ses wei­ter­zu­ge­ben. Inso­fern ver­pflich­tet sich der Kun­de, die Nach­ah­mung oder Nach­ge­stal­tung des Kur­ses durch Drit­te oder durch sich selbst nicht zu ermög­li­chen und/oder zu för­dern.
(5) Für jede Ver­let­zung der Ver­trau­lich­keits­pflich­ten nach die­sem Punkt 7. ist eine Ver­trags­stra­fe von EUR 5.000,- zu ent­rich­ten, die dem rich­ter­li­chen Mäßi­gungs­recht, soweit zuläs­sig, nicht unter­liegt. Dar­über hin­aus bestehen all­fäl­li­ge gesetz­li­che Scha­den­er­satz­an­sprü­che der Agen­tur.
8 Haf­tung und Haf­tungs­be­schrän­kun­gen
(1) Im Kurs wer­den dem Kun­den all­ge­mei­ne Hand­lungs­emp­feh­lun­gen mit­ge­teilt. Die Umset­zung und Ver­wirk­li­chung oblie­gen aus­schließ­lich dem Kun­den. Ein bestimm­ter Erfolg wird nicht geschul­det.
(2) Für Voll­stän­dig­keit, Rich­tig­keit und Aktua­li­tät wird sei­tens der Agen­tur nicht gehaf­tet.
(3) Sämt­li­che vom Kun­den (wenn­gleich auf Grund­la­ge des Kur­ses) ergrif­fe­ne Maß­nah­men sind vom Kun­den auf deren recht­li­che Zuläs­sig­keit hin eigen­ver­ant­wort­lich zu prü­fen. Die Agen­tur trifft hier­für kei­ne Ver­ant­wor­tung.
(4) Eine Haf­tung der Agen­tur kommt nur bei Vor­satz und gro­ber Fahr­läs­sig­keit in Betracht. Die Beweis­last trägt in jedem Fall der Kun­de.
(5) Die Agen­tur haf­tet nicht für die stän­di­ge und unun­ter­bro­che­ne Ver­füg­bar­keit des Online-Ange­bots.
(6) Die Agen­tur haf­tet nicht für tech­ni­sche Aus­fäl­le und Pro­ble­me, die nicht in ihrer Ein­fluss­sphä­re lie­gen (Netz­werk­feh­ler, Ser­ver­aus­fäl­le, etc.).
(7) Aus­ge­schlos­sen ist schon auf­grund des geschul­de­ten Ver­trags­in­halts bzw der Inhal­te des Kur­ses eine Haf­tung der Agen­tur für Mar­ke­ting­maß­nah­men, die der Kun­de ergreift und/oder umsetzt, unab­hän­gig davon, ob der Kun­de die­se Maß­nah­men auf Grund­la­ge des Kur­ses kon­zi­piert hat.
(8) Scha­den­er­satz­an­sprü­che des Kun­den ver­jäh­ren, soweit recht­lich zuläs­sig, bin­nen 1 Jahr ab erkenn­ba­rem Scha­dens­ein­tritt; der Kun­de trägt für das Ein­hal­ten die­ser Frist die Beweis­last.
(9) Ist der Kun­de ein Unter­neh­mer (§ 1 Abs 1 Kon­su­men­ten­schutz­ge­setz), wer­den Gewähr­leis­tungs­an­sprü­che der Agen­tur in Hin­blick auf Inhal­te des Kur­ses aus­ge­schlos­sen.
10 Gerichts­stand und anwend­ba­res Recht
(1) Auf die­sen Ver­trag ist öster­rei­chi­sches mate­ri­el­les Recht unter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts und unter Aus­schluss der Ver­wei­sungs­nor­men anzu­wen­den. Erfül­lungs­ort ist Wien, Öster­reich.
(2) Sämt­li­che ver­trag­li­che und außer­ver­trag­li­che Rechts­strei­tig­kei­ten, die in Zusam­men­hang mit dem Kurs und dem dies­be­züg­li­chen Ver­trags­ver­hält­nis zwi­schen Kun­de und Agen­tur ent­ste­hen, fal­len in die aus­schließ­li­che Zustän­dig­keit des am Sitz der Agen­tur sach­lich zustän­di­gen Gerichts. Zwin­gen­de Ver­brau­cher­ge­richt­stän­de blei­ben allen­falls unbe­rührt.
11 Schluss­be­stim­mun­gen
(1) Die hier ver­fass­ten Geschäfts­be­din­gun­gen sind voll­stän­dig und abschlie­ßend. Ände­run­gen und Ergän­zun­gen die­ser Geschäfts­be­din­gun­gen sind nur in Schrift­form zuläs­sig und wirk­sam, wobei E‑Mail aus­reicht. Dies gilt auch für Ände­run­gen und Abwei­chun­gen von die­ser Klau­sel.
(2) Nichts in die­sen AGB ist so aus­zu­le­gen, dass sich dar­aus eine Ver­pflich­tung der Agen­tur ergä­be, gegen gel­ten­des Recht (z.B. Kon­su­men­ten­schutz- oder Daten­schutz­recht) zu ver­sto­ßen. Etwai­ge Bestim­mun­gen sind dies­falls inso­weit unwirk­sam.

References: § 1
 § 1
 § 18
 § 5
 § 7
 § 11