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Timestamp: 2016-10-23 06:17:36+00:00

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8C_328/2011 (07.12.2011)
vertreten durch Rechtsanw�ltin Ana Dettwiler,
Die 1960 geborene K.________ arbeitete seit Mai 1990 zu 100 % als Schweisserin bei der Firma Y.________ AG. Am 13. Juli 2004 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Basel-Landschaft holte diverse Arztberichte und ein Gutachten des Psychiaters Dr. med. F.________ vom 23. Juni 2005 ein. Mit Verf�gung vom 11. August 2005 bzw. Einspracheentscheid vom 11. Januar 2007 verneinte sie den Rentenanspruch. Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Entscheid vom 8. August 2007 ab. Auf Beschwerde hin hob das Bundesgericht diesen Entscheid und den Einspracheentscheid der IV-Stelle auf und wies die Sache an Letztere zur�ck, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Rentenanspruch neu verf�ge (Urteil 8C_772/2007 vom 6. Mai 2008). Die IV-Stelle zog ein Gutachten des medizinischen Instituts X.________ vom 21. Januar 2009 mit Erg�nzung vom 13. Mai 2009 und weitere Arztberichte bei. Mit Verf�gung vom 12. Mai 2010 verneinte sie den Rentenanspruch (Invalidit�tsgrad 29 %).
Mit Beschwerde beantragt die Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei ihr ab 1. August 2004 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die IV-Stelle anzuweisen, eine unabh�ngige medizinische Begutachtung in Auftrag zu geben und sodann �ber den Rentenanspruch zu entscheiden. Ferner verlangt sie die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Mit Verf�gungen vom 2. August 2011 gab das Bundesgericht den Parteien Gelegenheit, sich zu den Auswirkungen des Grundsatzurteils BGE 9C_243/2010 vom 28. Juni 2011 betreffend Wahrung eines fairen Verwaltungs- und Beschwerdeverfahrens im Zusammenhang mit der Einholung von Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstellen (MEDAS) auf die vorliegende Streitsache zu �ussern. Die IV-Stelle hielt am 10. August 2011 sinngem�ss am Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest. Die Versicherte �nderte am 22. August 2011 ihren in der Beschwerde gestellten Eventualantrag wie folgt ab: Das kantonale Gericht sei anzuweisen, eine unabh�ngige medizinische Begutachtung in Auftrag zu geben und sodann �ber ihre Beschwerde gegen die Verf�gung vom 12. Mai 2010 entscheiden.
Die gest�tzt auf medizinische Akten gerichtlich festgestellte Arbeitsf�higkeit ist Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397). Rechtsfragen sind die unvollst�ndige Feststellung rechtserheblicher Tatsachen sowie die Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG) und der Anforderungen an den Beweiswert von Arztberichten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Die konkrete Beweisw�rdigung ist Tatfrage (nicht publ. E. 4.1 des Urteils BGE 135 V 254, in SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164 [9C_204/2009]; Urteil 8C_304/2011 vom 6. Juli 2011 E. 1).
Die Vorinstanz hat die Grunds�tze �ber die Arbeitsunf�higkeit (Art. 6 ATSG), die Invalidit�t (Art. 8 ATSG; Art. 4 IVG), den Rentenanspruch (Art. 28 IVG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach dem Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG; Art. 28a Abs. 1 IVG), den Untersuchungsgrundsatz und die freie Beweisw�rdigung (Art. 61 lit. c ATSG), den Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125) sowie den Beweiswert �rztlicher Berichte (E. 1 hievor) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Im Urteil 8C_772/2007 wies das Bundesgericht die Sache zwecks Einholung eines fach�rztlichen Gutachtens zum psychischen Gesundheitszustand sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit - allenfalls veranlasst im Rahmen einer interdisziplin�ren medizinischen Abkl�rung - und erneuter Verf�gung �ber den Rentenanspruch an die IV-Stelle zur�ck (E. 5.2.3). In der Folge holte diese unter anderem ein internistisches/allgemeinmedizinisches und psychiatrisches Gutachten des medizinischen Instituts X.________ vom 21. Januar 2009 mit Erg�nzung vom 13. Mai 2009 ein (siehe E. 5 hienach).
4.1 Die Versicherte machte in der Beschwerde grunds�tzlich geltend, die MEDAS bzw. das medizinische Institut X.________ seien von den IV-Stellen faktisch finanziell abh�ngig, weshalb deren Beizug dem Gebot des fairen Verfahrens (Art. 6 Ziff. 1 EMRK; Art. 29 Abs. 1 und 2 BV) widerspreche. Sie st�tzte sich auf ein Rechtsgutachten von Prof. Dr. iur. J�rg Paul M�ller und Dr. iur. Johannes Reich vom 11. Februar 2010 zur Vereinbarkeit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur medizinischen Begutachtung durch Medizinische Abkl�rungsstellen betreffend Anspr�che auf Leistungen der Invalidenversicherung mit Art. 6 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten.
4.2 Betreffend diese Problematik hat das Bundesgericht inzwischen im BGE 137 V 210 entschieden, dass die Beschaffung medizinischer Entscheidungsgrundlagen durch externe Gutachtensinstitute wie die MEDAS sowie deren Verwendung auch im Gerichtsverfahren verfassungs- und konventionskonform ist, wobei folgende verfahrensrechtliche Korrektive notwendig sind: Vergabe der MEDAS-Begutachtungsauftr�ge nach dem Zufallsprinzip; Mindestdifferenzierung des Gutachtenstarifs; Verbesserung und Vereinheitlichung der Qualit�tsanforderungen und -kontrolle; eine St�rkung der Partizipationsrechte (bei Uneinigkeit ist die Expertise durch eine beim kantonalen Versicherungsgericht [bzw. Bundesverwaltungsgericht] anfechtbare Zwischenverf�gung anzuordnen; der versicherten Person stehen vorg�ngige Mitwirkungsrechte zu; bei festgestellter Abkl�rungsbed�rftigkeit hat das angerufene kantonale Versicherungsgericht [bzw. das Bundesverwaltungsgericht] grunds�tzlich selber eine medizinische Begutachtung anzuordnen (E. 3-5). Dies bedeutet indessen nicht, dass - wie hier - nach altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten ihren Beweiswert per se verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Pr�fung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen R�gen entscheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen im angefochtenen Entscheid vor Bundesrecht standh�lt (E. 6 Ingress).
4.3 Die IV-Stelle legte am 10. August 2011 dar, das nach altem Recht eingeholte Gutachten des medizinischen Instituts X.________ vom 21. Januar 2009 und dessen Erg�nzung vom 13. Mai 2009 hielten vor Bundesrecht stand, weshalb deren Beweiswert nicht aus prinzipiellen Gr�nden verworfen werden k�nne.
Die Versicherte f�hrte am 22. August 20011 aus, auch wenn gem�ss Bundesgericht die wirtschaftliche Abh�ngigkeit der MEDAS per se keinen Verstoss gegen Art. 6 Ziff. 1 EMRK darstelle, gebe es durchschlagende formelle und materielle Einw�nde gegen die Zul�ssigkeit des Gutachtens des medizinischen Instituts X.________ vom 21. Januar 2009, die sie in der Beschwerde eingehend dargelegt habe. Es sei auf die Einsch�tzung des behandelnden Psychiaters Dr. med. B.________ abzustellen. Eventuell sei aufgrund der gravierenden und nicht gel�sten Widerspr�che zwischen seiner Einsch�tzung und derjenigen des medizinischen Instituts X.________ sowie des ungekl�rten Verdachts auf eine Pers�nlichkeitsst�rung eine unabh�ngige medizinische Begutachtung erforderlich.
5.1 Im Gutachten des medizinischen Instituts X.________ vom 21. Januar 2009 wurden folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit gestellt: 1. Rezidivierende depressive St�rung, gegenw�rtig leichte Episode (ICD-10 F33.0); 2. Somatisierungsst�rung (ICD-10 F45.0). Bei der Versicherten bestehe f�r jegliche leichte bis mittelschwere T�tigkeiten eine 70%ige Arbeits- und Leistungsf�higkeit, vollschichtig realisierbar mit leicht reduziertem Rendement. Gest�tzt auf die Akten sei davon auszugehen, dass die Arbeitsf�higkeit seit August 2003 eingeschr�nkt sei. Aufgrund der vorliegenden Berichte gingen sie davon aus, dass �ber die Zeit gemittelt nicht von einer h�heren Arbeitsunf�higkeit auszugehen sei, als sie aktuell festzustellen sei. Im Wesentlichen bestehe eine gute �bereinstimmung mit der fr�heren Begutachtung durch den Psychiater Dr. med. F.________; den �beraus ausf�hrlichen Darlegungen des behandelnden Psychiaters Dr. med. B.________ k�nne nicht gleichsam gefolgt werden.
5.2 Der die Versicherte seit August 2001 behandelnde Dr. med. B.________ diagnostizierte in der Stellungnahme vom 8. M�rz 2009 eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) und rezidivierende schwere Episoden einer depressiven St�rung ohne psychotische Syndrome (ICD-10 F33.2). Zudem stellte er die Verdachtsdiagnose einer kombinierten Pers�nlichkeitsst�rung (ICD-10 F61.0). Zu dieser Verdachtsdiagnose f�hrte er aus, eine genauere Diagnostik w�rde eine aufwendige spezialisierte neuropsychologische Untersuchung mit entsprechender Testpsychologie bedingen, wovon er aufgrund der absehbaren praktischen Schwierigkeiten bei der Durchf�hrung (Sprachschwierigkeiten, Analphabetismus) und der seines Erachtens offensichtlichen Ergebnisse abgesehen habe. Er nehme an, dass das medizinische Institut X.________ aus den gleichen Gr�nden auf eine weiterf�hrende Diagnostik verzichtet und auch argumentatorisch zu der Verdachtsdiagnose nicht Stellung genommen habe. Die Versicherte leide an einer chronifizierten Krankheit, deren Ausmass realistischerweise keine weitere Arbeitst�tigkeit in der freien Wirtschaft zulasse; eine leichte Teilzeitbesch�ftigung w�re ihr allenfalls in einem gesch�tzten Bereich zumutbar. Er schlage vor, die Versicherte nochmals psychiatrisch abkl�ren zu lassen.
5.3 Am 13. Mai 2009 hielt das medizinische Institut X.________ an seinem Gutachten vom 21. Januar 2009 fest. Der Psychiater Dr. med. V.________, Regionaler �rztlicher Dienst der IV-Stelle (RAD), legte in der Aktenbeurteilung vom 22. Juli 2009 dar, die Stellungnahme des Dr. med. B.________ vom 8. M�rz 2009 verm�ge das Gutachten des medizinischen Instituts X.________ vom 21. Januar 2009 nicht in Zweifel zu ziehen.
5.4 Die Vorinstanz stellte auf das Gutachten des medizinischen Instituts X.________ vom 21. Januar 2009 und seine Stellungnahme vom 13. Mai 2009 ab, da es die praxisgem�ssen Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage erf�llten. Die Stellungnahme des Dr. med. B.________ vom 8. M�rz 2009 verm�ge hieran nichts zu �ndern.
6.1 Dr. med. F.________, der das Erstgutachten vom 23. Juni 2005 verfasst hatte, war laut dem Gutachten des medizinischen Instituts X.________ vom 21. Januar 2009 an diesem nicht beteiligt, aber fr�her Mitarbeiter des medizinischen Instituts X.________. Die Versicherte macht geltend, die Gutachter des medizinischen Instituts X.________ seien wegen der fr�heren dortigen Mitarbeit des Dr. med. F.________ befangen, was sich auch aus der fehlenden Qualit�t und Objektivit�t des Gutachtens ergebe; mit diesem Vorbringen habe sich die Vorinstanz nicht auseinandergesetzt und damit ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt.
6.2 F�r Sachverst�ndige gelten grunds�tzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgr�nde, wie sie f�r Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umst�nde vorliegen, die in objektiver Weise und nicht bloss aufgrund des subjektiven Empfindens der Partei geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit und Unvoreingenommenheit der sachverst�ndigen Person zu wecken (BGE 132 V 93 E. 7.1 S. 109). Ob bei einer gegebenen Sachlage auf die Voreingenommenheit des Sachverst�ndigen zu schliessen ist, ist eine frei zu pr�fende Rechtsfrage (Urteil 9C_1058/2009 vom 15. M�rz 2010 E. 3).
Allein aus dem Umstand, dass der Erstgutachter Dr. med. F.________ fr�her Mitarbeiter des medizinischen Instituts X.________ war, kann nicht auf eine Befangenheit der Gutachter des medizinischen Instituts X.________ geschossen werden. Das von ihnen erstellte Gutachten vom 21. Januar 2009 mit Erg�nzung vom 13. Mai 2009 legt keinen gegenteiligen Schluss nahe (vgl. auch E. 8 hienach).
Erg�nzend ist indessen festzuhalten, dass das Vorgehen der IV-Stelle, das medizinische Institut X.________ mit der Erstellung des zweiten Gutachtens zu beauftragen, ungeschickt war, nachdem der RAD-Arzt Dr. med. V.________ gem�ss seinem Bericht vom 11. Juni 2008 wusste, dass der Erstgutachter Dr. med. F.________, dessen Gutachten im R�ckweisungsurteil 8C_772/2007 beanstandet worden war, fr�her Mitarbeiter des medizinischen Instituts X.________ war.
6.3 Offenbleiben kann, ob die Vorinstanz in diesem Punkt die aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r fliessende Begr�ndungspflicht verletzt hat (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). Denn selbst wenn dies zutr�fe, w�re von einer R�ckweisung der Sache an sie im Sinne einer Heilung des Mangels abzusehen, da dem Bundesgericht in Rechtsfragen die volle Kognition zusteht (E. 1 hievor) und die R�ckweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde, die mit dem (der Anh�rung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer bef�rderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren sind (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390; Urteil 8C_682/2011 vom 12. Oktober 2011 E. 3.2.4).
7.1 Die Versicherte wurde ab 26. Mai 2010 f�r voraussichtlich f�nf Wochen in der psychiatrischen Klinik Z.________ behandelt, wobei eine g�nzliche Arbeitsunf�higkeit ab diesem Datum bis auf Weiteres angegeben wurde (vgl. Zeugnis dieser Klinik vom 10. Juni 2010). Hierauf berief sich die Versicherte bereits bei der Vorinstanz, wozu diese nicht Stellung nahm. Die Versicherte macht eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs geltend.
7.2 Die vorinstanzliche Begr�ndungspflicht erfasst gerade auch den beweisrechtlichen Umgang mit Dokumenten, auf welche sich die beschwerdef�hrerische Argumentation massgeblich bezieht. Unerheblich ist, ob die Nichterw�hnung im angefochtenen Entscheid auf einem Versehen oder auf sprachlich nicht zum Ausdruck gebrachter, implizit erfolgter Beweisw�rdigung beruht (Urteil 9C_136/2009 vom 10. August 2009 E. 2.5). Der im angefochtenen Entscheid nicht zur Sprache gekommene Bericht der psychiatrischen Klinik Z.________ vom 10. Juni 2010 beschl�gt nicht den massgebenden Zeitraum bis zum Verf�gungserlass am 12. Mai 2010 (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220). Die Versicherte macht auch nicht substanziiert geltend, inwiefern dieser Bericht R�ckschl�sse auf ihre Arbeitsf�higkeit vor Verf�gungserlass erlaubt. Von einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs seitens der Vorinstanz kann daher nicht gesprochen werden (Urteil 9C_136/2009 E. 2.5).
8.1.1 Vom 15. M�rz bis 23. April 2004 war die Versicherte zum zweiten Mal in der psychiatrischen Klinik Z.________ hospitalisiert (die erste Hospitalisation fand dort vom 20. Oktober bis 21. November 2003 statt). Diese zweite Hospitalisation erfolgte "zur famili�ren Entlastung, psychosomatischen Erholung und medikament�sen Einstellung auf freiwilliger Basis und geplant." Die Klinik diagnostizierte eine mittelschwere Episode einer rezidivierenden depressiven St�rung (ICD-10 F33.10), eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4), einen chronischen Ehekonflikt (ICD-10 Z63.0), Probleme am Arbeitsplatz (ICD-10 Z56) und finanzielle Probleme (ICD-10 Z59). Sie sch�tze die Wiederaufnahme der Erwerbst�tigkeit mittelfristig nicht als realistisch ein und schlage den Besuch der Tagesklinik vor. Weiter wurde unter anderem ausgef�hrt, die Versicherte habe diesmal besser zu den famili�ren Konflikten stehen k�nnen, vor deren Hintergrund sie zu Hause wieder (gemeint nach dem 1. Klinikaufenthalt) in eine Depression hineingeraten sei (Austrittsbericht vom 7. Juni 2004). Dieser Bericht zeigt, dass die depressive Episode der Versicherten massgeblich Resultat ihrer psychosozialen Belastung ist.
8.1.2 Der die Versicherte ambulant behandelnde Psychiater Dr. med. B.________ (vgl. auch E. 5.2 hievor) f�hrte im Bericht vom 29. Oktober 2004 unter anderem aus, die Versicherte habe vor allem auf psychosoziale Belastungssituationen mit einer Zunahme ihrer Symptomatik reagiert. Die Symptomatik habe sich auf der Grundlage multipler psychosozialer Belastungen und Verunsicherungen (fr�he Verheiratung, Kulturwechsel, Familientrennung, Probleme am Arbeitsplatz, Krankheit und Entfremdung des Ehemannes, finanzielle Schwierigkeiten) entwickelt; diese Aussage wiederholte Dr. med. B.________ im Bericht vom 1. Oktober 2005. Letztlich begr�ndet mithin auch er die Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit mit psychosozialen und soziokulturellen Faktoren.
Weiter steht f�r Dr. med. B.________ die somatoforme Schmerzst�rung im Vordergrund. Im Bericht vom 21. Februar 2006 geht er zwar zu Recht davon aus, dass die Rechtsprechung nebst dem Vorliegen einer somatoformen Schmerzst�rung eine weitere psychopathologisch relevante Diagnose verlangt (vgl. BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50); er h�lt dann aber fest, Ausmass und St�rke der einzelnen Episode seien f�r die Diagnostik sekund�r. Entsprechend unterscheidet er von Anbeginn an auch nicht klar zwischen mittelgradigen und schweren Episoden der diagnostizierten depressiven St�rung. In den Berichten vom 29. Oktober 2004 und 1. Oktober 2005 diagnostizierte er eine mittelschwere Episode einer rezidivierenden depressiven St�rung (ICD-10 F33.10), wobei er in der Beurteilung ausf�hrte, die Episoden seien mittelschwer bis schwer (ICD-10 F33.1-2). Im Bericht vom 21. Februar 2006 ging er von einer (mittel-)schweren Depressivit�t aus. Im Bericht vom 8. M�rz 2009 ging er dann erstmals nur noch von schweren Episoden aus (E. 5.2 hievor), f�hrte aber an, die Symptomatik bestehe in "unterschiedlichem Ausmass und Intensit�t" bzw. es best�nden zeitliche Schwankungen in Intensit�t und Auspr�gung. Das von ihm beschriebene Beschwerdebild blieb in allen Berichten gleich. Unter diesen Umst�nden ist seine am 8. M�rz 2009 gestellte Diagnose von rezidivierenden schweren Episoden einer depressiven St�rung nicht verl�sslich. Aus der von ihm gestellten blossen Verdachtsdiagnose einer kombinierten Pers�nlichkeitsst�rung kann die Versicherte in diesem Lichte ebenfalls nichts zu ihren Gunsten ableiten (vgl. auch Urteil 8C_953/2010 vom 29. April 2011 E. 5.3).
8.2 Wenn die Vorinstanz unter den gegebenen Umst�nden bei der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit auf das Gutachten des medizinischen Instituts X.________ vom 21. Januar 2009 mit Erg�nzung vom 13. Mai 2009 abstellte (E. 5.1 hievor), ist dies im Lichte der sachverhaltsm�ssig eingeschr�nkten Kognition des Bundesgerichts nicht zu beanstanden. Wie in E. 8.1.1 und 8.1.2 dargelegt, ist eine erhebliche Komorbidit�t zu verneinen. Zudem sind die weiteren Kriterien nicht in einem Ausmass erf�llt, das die Annahme einer �ber 30 % hinausgehenden Arbeitsunf�higkeit rechtfertigen w�rde (vgl. BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50 und 130 V 352 E. 2.2.3). Da von weiteren medizinischen Abkl�rungen keine neuen entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten sind, ist darauf zu verzichten (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69, 136 I 229 E. 5.3 S. 236).
9.1.1 In erwerblicher Hinsicht (hierzu vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399) f�hrte das Bundesgericht im R�ckweisungsurteil 8C_772/2007 aus, das gest�tzt auf die Angaben der Firma Y.________ AG (letzte Arbeitgeberin der Versicherten) ermittelte hypothetische, ohne Gesundheitsschaden erzielbare Valideneinkommen von Fr. 45'262.- sei unbestritten. Dies war der Lohn der Versicherten f�r das Jahr 2002, als sie noch voll arbeitsf�hig war. Ab August 2003 arbeitete sie mit Ausnahme eines Arbeitsversuchs im Januar 2004 nicht mehr.
Im hier angefochtenen Entscheid erwog die Vorinstanz, das Valideneinkommen h�tte gem�ss Angaben der obigen Firma vom 27. September 2004 im Jahre 2004 (mutmasslicher Rentenbeginn) Fr. 45'686.- betragen, wovon auszugehen sei. Dieser Verdienst liege um 4,5 % unter dem branchen�blichen Tabellenlohn von Fr. 47'846.- (Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 2004 des Bundesamtes f�r Statistik, Tabelle TA1, Bruttolohn f�r Frauen im verarbeitenden Gewerbe im Anforderungsniveau 4 [einfache und repetitive T�tigkeiten] bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden von monatlich Fr. 3'871.-, umgerechnet auf die branchen�bliche w�chentliche Arbeitszeit von 41,2 Stunden und auf ein Jahr); da die prozentuale Abweichung den Erheblichkeitsgrenzwert von 5 % nicht erreiche, sei keine Parallelisierung der Vergleichseinkommen vorzunehmen. Das trotz Gesundheitsschaden zumutbarerweise erzielbare Invalideneinkommen sei gest�tzt auf die LSE 2004, Tabelle TA1, Bruttolohn "Total" f�r Frauen im Anforderungsniveau 4 bei einer 70%igen Arbeitsf�higkeit zu ermitteln, was umgerechnet auf die branchen�bliche w�chentliche Arbeitszeit von 41,2 Stunden Fr. 33'684.- ergebe. Ein Abzug von diesem Tabellenlohn sei nicht gerechtfertigt. Dies f�hre zu einem Invalidit�tsgrad von 26 %.
9.1.2 Die Versicherte wendet ein, beim Valideneinkommen sei auf den Lohn von Fr. 45'262.- im Jahre 2002 abzustellen, woraus angepasst an die Nominallohnentwicklung bei Frauen von 2,4 % f�r das massgebende Jahr 2010 (Zeitpunkt des Verf�gungserlasses) Fr. 46'348.- resultierten. Diese Anpassung habe die Vorinstanz ohne Erl�uterung zu Unrecht nicht vorgenommen, womit sie ihren Geh�ranspruch verletzt habe. Das Invalideneinkommen sei ausgehend von der LSE 2002 (Tabelle TA1, Bruttolohn "Total" f�r Frauen im Anforderungsniveau 4) zu eruieren, was angepasst an die Nominallohnentwicklung bei Frauen von 2,1 % und an die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden f�r das Jahr 2010 Fr. 48'792.- ergebe. Da das Invalideneinkommen mithin um 5 % h�her sei als das Valideneinkommen, sei es um diesen Prozentsatz auf Fr. 46'352.- zu reduzieren, was die Vorinstanz ebenfalls ohne Erl�uterung nicht getan habe. Weiter sei vom LSE-Tabellenlohn ein Abzug von 21 % vorzunehmen, da die analphabete und �ber keine Berufsausbildung verf�gende Versicherte nicht nur gesundheitlich massiv beeintr�chtigt sei; sie sei 51 Jahr alt und seit bald 8 Jahren arbeitslos. Zudem k�nne sie nur noch teilzeitlich arbeiten und leichte bis mittelschwere T�tigkeiten verrichten, was sich auf dem Arbeitsmarkt negativ auswirke. Das Invalideneinkommen betrage somit angesichts dieses Abzugs und der 30%igen Arbeitsunf�higkeit Fr. 25'633.-, was verglichen mit dem Valideneinkommen einen Invalidit�tsgrad von 45 % ergebe.
9.2 Die Einwendungen der Versicherten zum Einkommensvergleich sind im Ergebnis unbehelflich, wie sich aus E. 10 hienach ergibt. Offenbleiben kann auch hier, ob die Vorinstanz ihre Begr�ndungspflicht verletzt hat. Denn von einer R�ckweisung der Sache ist mit der in E. 6.3 hievor dargelegten Begr�ndung abzusehen, zumal die gesetzlichen und praxisgem�ssen Regeln �ber die Durchf�hrung des Einkommensvergleichs und die Frage, ob ein behinderungsbedingt oder anderweitig begr�ndeter Leidensabzug vorzunehmen ist, frei �berpr�fbare Rechtsfragen sind (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
Selbst wenn der Versicherten folgend das Jahr 2002 als Ausgangspunkt herangezogen und die Berechnung f�r das Jahr 2010 (Verf�gungszeitpunkt; vgl. BGE 134 V 322 E. 3.1 S. 324 und E. 4.2 S. 326; 129 V 222) vorgenommen wird, resultiert kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad, wie folgende Erw�gungen zeigen.
10.1 Das im Jahre 2002 von der Versicherten tats�chlich erzielte Valideneinkommen von Fr. 45'262.- ergibt angepasst an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2010 Fr. 51'284.- (Bundesamt f�r Statistik, Nominallohnindex, Frauen, Tabelle T1.2.93_V, Bereich D, verarbeitendes Gewerbe; Industrie: 2003 1,4 %, 2004 0,9 %, 2005 1,7 %, 2006 1,3 %, 2007 1,7 %, 2008 2,3 %, 2009 2,4 %, 2010 0,9 %).
Der branchen�bliche Lohn betrug im Jahre 2002 j�hrlich Fr. 47'194.- (LSE 2002, Tabelle TA1, Bruttolohn f�r Frauen im Bereich "verarbeitendes Gewerbe/Industrie" im Anforderungsniveau 4 von monatlich Fr. 3'809.- [inkl. 13. Monatslohn] bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden, umgerechnet auf die branchen�bliche w�chentliche Arbeitszeit im verarbeitenden Gewerbe von 41,3 Stunden [Die Volkswirtschaft, 11-2011, S. 94 Tabelle B9.2] und auf ein Jahr). Das im Jahre 2002 tats�chlich erzielte Valideneinkommen von Fr. 45'262.- liegt lediglich um 4 % tiefer; dasselbe gilt f�r das Jahr 2010, da derselbe Nominallohnindex heranzuziehen ist. Demnach sind die Vergleichseinkommen nicht zu parallelisieren (vgl. BGE 135 V 297).
10.2 Das gest�tzt auf die LSE 2002 (Tabelle TA1, Bruttolohn "Total" f�r Frauen im Anforderungsniveau 4, bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) ermittelte Invalideneinkommen von monatlich Fr. 3'820.- (inkl. 13. Monatslohn) bzw. j�hrlich Fr. 45'840.- f�hrt angepasst an die Nominallohnentwicklung im Bereich "Total" bis ins Jahr 2010 (vgl. die in E. 10.1 hievor angef�hrte Tabelle Tabelle T1.2.93_V: 2003 1,7 %, 2004 1,1 %, 2005 1,1 %, 2006 1,3 %, 2007 1,5 %, 2008 1,8 %, 2009 2,1 %, 2010 1,1 %) zu einem Betrag von Fr. 51'483.-. In Beachtung der durchschnittlichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,6 Stunden im Bereich "Total" im Jahre 2010 (Die Volkswirtschaft, 11-2011, S. 94 Tabelle B9.2) resultiert ein Einkommen von Fr. 53'542.-.
Zu pr�fen ist die Frage des Leidensabzugs (hierzu vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301) von diesem Invalideneinkommen. Die Versicherte kann die 70%ige Arbeits- und Leistungsf�higkeit vollschichtig mit leicht reduziertem Rendement erf�llen (E. 5.1 hievor). Der Umstand, dass eine grunds�tzlich vollzeitlich arbeitsf�hige versicherte Person gesundheitlich bedingt lediglich reduziert leistungsf�hig ist, rechtfertigt an sich keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteil 9C_582/2011 vom 3. November 2011 E. 3.1). Hievon abgesehen f�llt bei teilzeitlich angestellten Frauen das Kriterium des reduzierten Besch�ftigungsgrades von vornherein kaum ins Gewicht, weshalb bei ihnen ein diesbez�glicher Abzug in aller Regel nicht in Betracht f�llt (Urteil 8C_379/2011 vom 26. August 2011 E. 4.2.2.2). Substanziierte Gr�nde, die zu einer anderen Beurteilung Anlass zu geben verm�chten, sind nicht ersichtlich und werden auch nicht genannt. Das Alter ist nur soweit zu ber�cksichtigen, wie es die Erwerbsaussichten in Verbindung mit dem versicherten Gesundheitsschaden zus�tzlich schm�lert, wovon mit Bezug auf die im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses 49-j�hrige Versicherte nicht auszugehen ist. Hilfsarbeiten werden auf dem massgebenden hypothetischen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) grunds�tzlich altersunabh�ngig nachgefragt (vgl. Urteil 8C_261/2011 vom 5. Juli 2011 E. 7.3 betreffend eine 48-j�hrige Versicherte). Dass das Alter die Stellensuche faktisch negativ beeinflussen kann, muss als invalidit�tsfremder Faktor unber�cksichtigt bleiben. Im Hinblick auf die der Versicherten zumutbare Erwerbst�tigkeit im Anforderungsniveau 4 l�sst sich ein Abzug vom Tabellenlohn infolge sprachlicher Schwierigkeiten bzw. Analphabetismus ebenfalls nicht rechtfertigen; Gleiches gilt f�r den Umstand, dass sie seit 8 Jahren vom Arbeitsmarkt fernblieb (Urteil 8C_594/2011 vom 20 Oktober 2011 E. 5 mit Hinweisen). Nach dem Gesagten ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz bei der Bemessung des Invalideneinkommens keinen Abzug vom LSE-Tabellenlohn vorgenommen hat. Die Berufung der Versicherten auf das Urteil 9C_603/2007 vom 8. Januar 2008 E. 4.2.3 ist unbehelflich, da der dortige Sachverhalt mit dem vorliegenden nicht vergleichbar ist.
10.3 Die Ber�cksichtigung der 30%igen Arbeitsunf�higkeit der Versicherten f�hrt zu einem Invalideneinkommen von Fr. 37'479.- (Fr. 53'542.- x 0.7), was verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 51'284.- einen rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von 27 % (Art. 28 IVG; zur Rundung vgl. BGE 130 V 121) ergibt.
Die unterliegende Versicherte tr�gt die Verfahrenskosten (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG). Die unentgeltliche Rechtspflege wird ihr gew�hrt, da ihre Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht von vornherein aussichtslos und die Vertretung notwendig war. Sie hat der Gerichtskasse Ersatz zu leisten, wenn sie sp�ter dazu in der Lage ist (Art. 64 BGG).
Rechtsanw�ltin Ana Dettwiler wird als unentgeltliche Anw�ltin der Beschwerdef�hrerin bestellt, und es wird ihr f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'800.- ausgerichtet.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, der Ausgleichskasse Basel-Landschaft und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

References: BGE 
 Art. 61
 BGE 
 Art. 4
 Art. 28
 Art. 29
 Art. 6
 BGE 
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 68