Source: https://brs-schwerin.de/36-offentlichenicht-offentliche-sitzung-der-stadtvertretung-6457s/schriftliche-mitteilungen-des-oberburgermeisters-zur-36-stv-am-10092018-149984
Timestamp: 2019-10-14 01:27:42+00:00

Document:
36. öffentliche/nicht öffentliche Sitzung der Stadtvertretung - schriftliche Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. StV am 10.09.2018 | BRS Schwerin
Mitteilungen des Oberbürgermeisters 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10. September 2018 3 Inhaltsverzeichnis 1. Unterrichtung über alle wesentlichen Angelegenheiten der Verwaltung .......................... 4 Städtebauförderprogramm 2018 .............................................................................................. 4 Bericht des Ideen- und Beschwerdemanagements der Stadtverwaltung Schwerin 2017 ......... 4 Übernahme von 2 Gas –und Dampfturbinen –Heizkraftwerken ............................................... 4 Soziale Beratungslandschaft in Schwerin weiterentwickeln ..................................................... 4 Chor für Menschen mit Demenz und deren Angehörige .......................................................... 5 Theaterpakt für die Mehrspartentheater des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2018-2022 ... 5 2. Stand der Abarbeitung der Beschlüsse der Stadtvertretung ............................................. 6 2.1 Übersicht ........................................................................................................................... 6 2.2 Textfassungen ................................................................................................................... 8 Bedarfsermittlung für Taxikonzessionen .................................................................................. 8 Kein Datenhandel durch die Landeshauptstadt Schwerin ........................................................ 8 Kompensationsmöglichkeiten für wegfallende BIWAQ Mittel ................................................... 9 Kindertagespflege durch Vertretungsmodell sichern .............................................................. 10 Konzept für ein neues Museum zur Geschichte der Landeshauptstadt Schwerin .................. 10 Elternbeiträge in der Kindertagesbetreuung senken .............................................................. 11 Fortschreibung der Pflegesozialplanung ................................................................................ 13 IT-Offensive für Schweriner Schulen ..................................................................................... 14 Bericht über die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets in der Landeshauptstadt Schwerin................................................................................................................................ 14 Kosten für stationäre Unterbringungen von Jugendlichen senken.......................................... 15 Festsetzung der Tagespflegesätze ab 01.08.2017 für Kindertagespflegepersonen in der Landeshauptstadt Schwerin................................................................................................... 16 Schwerin verzichtet auf den Einsatz von Glyphosat ............................................................... 16 Glyphosat in Schwerin verhindern ......................................................................................... 17 Pestizidfreie Kommune .......................................................................................................... 17 Verkehrsberuhigung Hagenower Straße ................................................................................ 18 Verbesserung der Fahrradabstellanlagen am Hauptbahnhof Schwerin.................................. 19 Sichere Straßenüberquerung Dreescher Markt...................................................................... 19 Verkehrssituation in der Weststadt verbessern ...................................................................... 20 Sanierung, Schutz und Erlebbarkeit des Aubach ................................................................... 20 Befahren von Schweriner Gewässern mit Jet-Skis ................................................................ 21 Schweriner Straßen vorrangig nach verdienstvollen Frauen benennen ................................. 21 Unverzüglicher Abbau des Bearbeitungsstaus bei Brandverhütungsschau in Gebäuden der Landeshauptstadt Schwerin................................................................................................... 21 Stadtteilmanagement Neu Zippendorf ................................................................................... 22 Busverbindung zur Ostsee reaktivieren ................................................................................. 23 3. Beschlüsse des Hauptausschusses .................................................................................. 24 4. Bearbeitungsstand von in den Hauptausschuss verwiesenen Anträgen ....................... 31 5. Sonstige Informationen ...................................................................................................... 34 Verwendung der BUGA-Mittel der Ortsbeiräte in der Landeshauptstadt Schwerin ................. 34 Bezahlbares Wohnen – das Wiener Modell ........................................................................... 34 Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 4 1. Unterrichtung über alle wesentlichen Angelegenheiten der Verwaltung Städtebauförderprogramm 2018 Mit Schreiben vom 15.08.2018 erfolgte die Information über die bewilligen Förderhöhen aus dem Städtebauförderprogramm 2018. Das Schreiben ist Ihnen in der Anlage 1 beigefügt. Bericht des Ideen- und Beschwerdemanagements der Stadtverwaltung Schwerin 2017 Unter der Anlage 2 zu diesen Mitteilungen gebe ich Ihnen den Bericht des Ideen- und Beschwerdemanagements der Stadtverwaltung Schwerin für das Jahr 2017 zur Kenntnis. Übernahme von 2 Gas –und Dampfturbinen –Heizkraftwerken Übernahme von 2 Gas –und Dampfturbinen –Heizkraftwerken von der VASA KraftwerkePool GmbH & Co.KG durch die EVSE Ein seit 2008 laufender Rechtstreit zur Übernahme des Eigentumes an den beiden Heizkraftwerken in Lankow und Wüstmark durch die Energieversorgung Schwerin GmbH & Co. Erzeugung KG (EVSE) wurde am 3.Juli 2018 mit einem Vergleich in Höhe von 52,5 Mio.€ zwischen der EVSE und der Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS) -auf der einen Seite- und der VASA Kraftwerke- Pool GmbH & Co.KG -auf der anderen Seite- vor dem Landgericht Schwerin beendet. Die Energieversorgung Schwerin GmbH & Co. Erzeugung KG (EVSE) erwirbt damit die Erbbaurechte mit aufstehenden Gas- und Dampfturbinen- Heizkraftwerken. Der Aufsichtsrat der Energieversorgung Schwerin GmbH & Co. Erzeugung KG (EVSE) hatte am 13.6.2018 dem Vergleich zugestimmt und die Geschäftsführung ermächtigt den Vergleich abzuschließen. Soziale Beratungslandschaft in Schwerin weiterentwickeln Um Beratungslandschaft in der Landeshauptstadt Schwerin gemeinsam weiterzuentwickeln, plant der Fachdienst Soziales noch in diesem Herbst 2018 den Auftakt eines Fachdialogs mit den Trägern der Beratungsangebote. Als Vorbereitung aber auch als erstes Arbeitspapier für die themenbezogenen Gespräche mit den Leistungserbringern hat der Fachdienst Soziales der Landeshauptstadt Schwerin eine umfassende Bestandsaufnahme zu den vorhandenen und vom Fachdienst Soziales geförderten Beratungsangeboten erstellt. Dabei wurden die jeweiligen Beratungsangebote in Hinblick auf deren räumliche Verortung, Zielgruppe, Rechtskreis, personellen Ausstattung, Gesamtkosten, inhaltlichen Ausrichtung, fachlichen Standards sowie Netzwerk- und Kooperationspartner näher beschrieben. Für die Weiterentwicklung der Beratungslandschaft ist es erforderlich, auf Grundlage dieser ersten Bestandsanalyse und unter Berücksichtigung weiter zu ermittelnder Bedarfe im Dialog mit Leistungserbringern Art und Umfang von Beratungsangeboten weiter zu quantifizieren. In der Folge weiterer Treffen soll zeitnah gemeinsam mit den Trägern der Beratungsdienste über die Struktur der vorgehaltenen Beratungsangebote in der Landeshauptstadt Schwerin insgesamt eine Verständigung erfolgen. Auch die Beschreibung qualitativer Anforderungen sowie Inhalte von Beratung sollen mit den Trägern verbindlich verabredet werden. Es soll erreicht werden, Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 5 dass mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 die ersten zweijährigen Förder-vereinbarungen abgeschlossen werden (Drucksache 00908/2016). Den dafür notwendigen Prozess koordiniert der Fachdienst Soziales. Chor für Menschen mit Demenz und deren Angehörige Projektfinanzierter Chor für Menschen mit Demenz und deren Angehörige geht in die Regelfinanzierung Der Fachdienst Soziales der Landeshauptstadt Schwerin hat sich entsprechend den Empfehlungen aus der 1. Pflegesozialplanung der Stadt bemüht, den Ausbau von passgenauen Angeboten für Menschen mit Demenz in der Stadt voranzubringen. Im Herbst 2017 startete unter Federführung des Kulturbüros Schwerin erstmals ein Chor für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen. Unter dem Motto „Wo man singt…fühlt man sich wohl!“ können seitdem erstmals Schweriner gemeinsam singen und sich austauschen. Mit dem Chorprojekt ist ein neues Kulturangebot in der Landeshauptstadt Schwerin geschaffen worden, das die Kompetenzen von Menschen mit Demenz in geschützter Umgebung stärkt sowie die Beziehung zu ihren Angehörigen oder pflegenden Personen entlastet und fördert. Geleitet wird das Angebot durch einen qualifizierten Chorleiter unter fachlicher Mitarbeit des Konservatoriums Schwerin. Die Chorproben wurden für die mehr als 24 Teilnehmenden bis zur Sommerpause kostenfrei angeboten. Die Finanzierung aus Mitteln der Pflegesozialplanung endete im Juli 2018. Ab September 2018 wird der erfolgreiche Chor in ein Regelangebot des Konservatoriums Schwerin übergehen. Die für das Projekt anfallenden Personal- und Sachkosten werden dann über die erhobenen Teilnehmergebühren abgedeckt. Die Idee für die Gründung eines Chors wurde seitens des Fachdiensts Soziales gemeinsam mit dem Zentrum Demenz, dem Helferkreis Schwerin der Comtact GmbH, dem Kulturbüro Schwerin mit seinen Einrichtungen Volkshochschule und Konservatorium sowie dem Fachdienst Gesundheit entwickelt. Theaterpakt für die Mehrspartentheater des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2018-2022 Mit Schreiben des Oberbürgermeisters vom 03.07.2018 an die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde dem Land mitgeteilt, dass die Landeshauptstadt Schwerin das Angebot des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Übernahme der Gesellschafteranteile des Mecklenburgischen Staatstheaters nebst des kommunalen Finanzierungsanteils bei gleichzeitigem Entfall der Mittel aus dem Landeshauptstadtvertrag annehmen möchte. Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern hat mit Schreiben vom 27.08.2018 mitgeteilt, dass nach Abstimmung der konkreten Schritte des Theaterpakts auf Landesseite die Gespräche zum Mecklenburgischen Staatstheater für den Herbst vorgesehen sind. Ziel des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist es, die Gesellschafteranteile der kommunalen Anteilseigner zum 01.01.2020 zu übernehmen. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 6 2. Stand der Abarbeitung der Beschlüsse der Stadtvertretung 2.1 Übersicht Zu den folgenden Beschlüssen der Stadtvertretung liegen neue Informationen zum Stand der Abarbeitung bzw. Umsetzung vor und wurden in das Informationssystem eingestellt: Bedarfsermittlung für Taxikonzessionen 31. StV vom 11.12.2017; TOP 26; DS 01163/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6119 Kein Datenhandel durch die Landeshauptstadt Schwerin 34. StV vom 23.04.2018; TOP 41; DS: 01411/2018 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6408 Kompensationsmöglichkeiten für wegfallende BIWAQ Mittel 35. StV vom 18.06.2018; TOP 18; DS: 01485/2018 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6495 Kindertagespflege durch Vertretungsmodell sichern (Alter Betreff: Kindertagespflege verbessern) 31. StV vom 11.12.2017; TOP 27; DS: 01290/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6262 Konzept für ein neues Museum zur Geschichte der Landeshauptstadt Schwerin 27. StV vom 26.06.2017; TOP 13; DS 00975/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=5900 Elternbeiträge in der Kindertagesbetreuung senken 25. StV vom 20.03.2017; TOP 11; DS 00960/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=5884 Fortschreibung der Pflegesozialplanung 23. StV vom 12.12.2016; TOP 21; DS: 00779/2016 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=5686 IT-Offensive für Schweriner Schulen 18. StV vom 13.06.2016; TOP 19; DS: 00686/2016 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=5580 Bericht über die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets in der Landeshauptstadt Schwerin 11. StV vom 13.07.2015; TOP 23; DS: 00337/2015 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=5190 Kosten für stationäre Unterbringungen von Jugendlichen senken 31. StV vom 11.12.2017; TOP 31; DS: 01278/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6250 Festsetzung der Tagespflegesätze ab 01.08.2017 für Kindertagespflegepersonen in der Landeshauptstadt Schwerin 28. StV vom 17.07.2017; TOP 19; DS: 01073/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6010 Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 7 Schwerin verzichtet auf den Einsatz von Glyphosat 33. Stadtvertretung vom 12.03.2018; TOP 21; DS: 01328/2018 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6307 Glyphosat in Schwerin verhindern 33. Stadtvertretung vom 12.03.2018; TOP 22; DS: 01329/2018 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6308 Pestizidfreie Kommune 33. Stadtvertretung vom 12.03.2018; TOP 20; DS: 01331/2018 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6310 Verkehrsberuhigung Hagenower Straße 18. Stadtvertretung vom 13.06.2016; TOP 22; DS: 00701/2016 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=5595 Verbesserung der Fahrradabstellanlagen am Hauptbahnhof Schwerin 25. Stadtvertretung vom 20.03.2017; TOP 19; DS: 00966/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=5890 Sichere Straßenüberquerung Dreescher Markt 25. Stadtvertretung vom 20.03.2017; TOP 37; DS: 00987/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=5913 Verkehrssituation in der Weststadt verbessern 34. Stadtvertretung vom 23.04.2018; TOP 12; DS: 01277/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6249 Sanierung, Schutz und Erlebbarkeit des Aubach 9. StV vom 11.05.2015; TOP 5; DS: 00260/2015 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=5101 Befahren von Schweriner Gewässern mit Jet-Skis 30. Stadtvertretung vom 20.11.2017; TOP 11; DS: 01070/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6007 Schweriner Straßen vorrangig nach verdienstvollen Frauen benennen 31. Stadtvertretung vom 11.12.2017; TOP 17; DS: 01279/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6251 Unverzüglicher Abbau des Bearbeitungsstaus bei Brandverhütungsschau in Gebäuden der Landeshauptstadt Schwerin 29. Stadtvertretung vom 18.09.2017, TOP 20; DS: 01185/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6141 Stadtteilmanagement Neu Zippendorf 31. Stadtvertretung vom 11.12.2017; TOP 29; DS: 01281/2017 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6253 Busverbindung zur Ostsee reaktivieren 33. Stadtvertretung vom 12.03.2018; TOP 19; DS: 01330/2018 https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?__kvonr=6309 Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 8 2.2 Textfassungen Vorlage Bedarfsermittlung für Taxikonzessionen 31. StV vom 11.12.2017; TOP 26; DS 01163/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Stadtvertretung nimmt das Taxigutachten zu Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt, gemäß Nr. 5 der Vorlage Gespräche mit der Taxiinnung Schwerin hinsichtlich der Anpassung der Taxigebühren und der Gewährleistung eines kontinuierlichen 24h-Betriebs aufzunehmen. Die Stadtvertretung ist über die Ergebnisse der Gespräche zu informieren. Hierzu wird mitgeteilt: Im Ergebnis der Gespräche mit der Taxiinnung Schwerin wurde die Taxenordnung für die LH SN zum einen an die für den LK LUP geltenden Regelungen und zum anderen hinsichtlich der Höhe der Gebühren geändert. Nach entsprechender Prüfung durch die Untere Verkehrsbehörde der LH SN wurde diesen Änderungen seitens der LH SN zugestimmt. Danach wurden die Gebühren ab dem 01.07.2018 wie folgt erhöht: Grundtarif: werktags von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr werktags von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr Sonn- und Feiertage Kilometertarif (06:00 Uhr bis 22:00 Uhr) 1.-2. km 3.-4. km Ab 5.km Kilometertarif (22:00 Uhr bis 06:00 Uhr) 1.-2. Km 3.-4. Km Ab 5. Km Gebühren für die Wartezeiten Gebühren für Großraumtaxen von 2,50 € auf 3,50 € von 2,50 € auf 3,80 € von 3,00 € auf 3,80 € von 2,50 € auf 3,00 € von 2,00 € auf 2,20 € von 1,50 € auf 1,80 € von 2,50 € auf 3,30 € von 2,00 € auf 2,50 € von 1,50 € auf 1,90 € von 25,00 € auf 32,00 € von 5,00 € auf 6,00 € Die Neufassung der Taxenordnung für die Landeshauptstadt wurde bereits auf der Internetseite des LK LUP veröffentlicht. Die Veröffentlichung auf der Internetseite der Landeshauptstadt wird derzeit durch den Landkreis vorbereitet. Hinsichtlich der 24-stündigen Verfügbarkeit der Taxen wurde in den Gesprächen mit der Taxiinnung vereinbart, dass diese die Gelegenheit bekommen, das Problem selbst zu lösen. Gegenwärtig liegen nach Auskunft des Landkreises diesbezüglich auch keine Beschwerden vor. Antrag (Fraktion DIE LINKE, SPD-Fraktion) Kein Datenhandel durch die Landeshauptstadt Schwerin 34. StV vom 23.04.2018; TOP 41; DS: 01411/2018 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Stadtvertretung spricht sich gegen den Vorstoß des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (kurz DStGB) aus, wonach Kommunen zum Zwecke ihrer Haushaltsfinanzierung angehalten werden, mit den personenbezogenen Daten ihrer Bürgerinnen und Bürger am Markt zu handeln. Auch bei einer begünstigenden Rechtslage sind Bestrebungen nach kommerziellen Datenhandelsgeschäften mit privaten Dritten zu unterlassen. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 9 Der Oberbürgermeister wird aufgefordert im Zusammenhang mit den Möglichkeiten des Datenhandels für einen strengen Datenschutz in der Landeshauptstadt Sorge zu tragen. Einen kommerziellen Handel mit den Daten der Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Schwerin hat es auch in Zukunft nicht zu geben. Hierzu wird mitgeteilt: Eine Meldebehörde darf Meldedaten aus dem Melderegister ausschließlich nach dem Bundesmeldegesetz (BMG) und der Datenübermittlungs-Verordnung an Behörden oder andere öffentliche Stellen übermitteln. Der Handel mit personenbezogenen Daten würde einen erheblichen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Einwohnerinnen und Einwohner darstellen und ist weder zulässig noch möglich. Nach den melderechtlichen Bestimmungen dürfen durch die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogenen Daten schutzwürdige Interessen der betroffenen Person nicht beeinträchtigt werden. Des Weiteren haben die Bürgerinnen und Bürger das Recht, bestimmten Datenübermittlungen, die gesetzlich möglich sind, zu widersprechen, wie z. B. zu Alters- und Ehejubiläen, im Zusammenhang mit Wahlen und an Adressbuchverlage. Weiterhin wurde mit Inkrafttreten des BMG zum 1. November 2015 die gebührenpflichtige Erteilung von Melderegisterauskünften unter der Maßgabe des Datenschutzes exakt und verbindlich geregelt. Eine Melderegisterauskunft ist nach § 44 Abs. 3 nur zulässig, wenn die gesuchte Person auf Grund der Angaben der anfragenden Stelle eindeutig identifiziert werden kann und die Daten weder für Werbung noch für den Adresshandel verwendet werden. Der Oberbürgermeister schließt sich im Übrigen dem Statement von Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, vom 9. April 2018 zum Vorschlag, Handel mit kommunalen Daten zu betreiben, an (siehe Anlage 3). Der Beschluss ist hiermit umgesetzt. Antrag (Fraktion DIE LINKE, SPD-Fraktion) Kompensationsmöglichkeiten für wegfallende BIWAQ Mittel 35. StV vom 18.06.2018; TOP 18; DS: 01485/2018 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Stadtvertretung nimmt die Entscheidung des zuständigen Bundesministeriums zur Ablehnung des Antrages auf Fortsetzung des Projektes „Langzeitarbeitslosigkeit im Quartier vernetzt senken“ im Rahmen des ESF Bundesprogramms BIWAQ mit Bedauern zur Kenntnis. Vor dem Hintergrund der anhaltend großen Herausforderungen für die Quartiersarbeit in den betreffenden Stadtteilen wird der Oberbürgermeister aufgefordert, der Stadtvertretung zur Septembersitzung Vorschläge zu unterbreiten, wie der Wegfall der Bundesmittel ggf. kompensiert werden kann. Dazu soll er Gespräche mit dem Jobcenter Schwerin und der Landesregierung über alternative Fördermöglichkeiten führen und den für die Beteiligung am Bundesprogramm vorgesehenen, städtischen Eigenanteil für entsprechende Maßnahmen bereitstellen. Hierzu wird mitgeteilt: Die Fortsetzung des Projektes „Langzeitarbeitslosigkeit im Quartier vernetzt senken“ im Rahmen des ESF Bundesprogramms BIWAQ wurde durch den Bund abgelehnt. Zur Kompensation soll der OB Gespräche mit dem Jobcenter Schwerin und der Landesregierung über alternative Fördermöglichkeiten führen und den für die Beteiligung am Bundesprogramm vorgesehenen, städtischen Eigenanteil für entsprechende Maßnahmen bereitstellen. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 10 Eine Förderung ist nach Maßgabe des SGB II grundsätzlich möglich. Das sind quartiersbezogene lokale Bildungs-, und Arbeitsmarktprojekte. Städtebauliche Maßnahmen –wie bei BIWAQ sind über das Jobcenter jedoch nicht förderfähig. Insofern sehen die Fachverwaltung als auch das Jobcenter Schwerin gleichfalls die Notwendigkeit, schwer vermittelbare langzeitarbeitslose erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit multiplen Vermittlungshemmnissen in besonders betroffenen Stadtteilen zu fördern. Aus diesem Grund wurde die Maßnahme LEO – Leben-Erleben-Orientieren - für schwer vermittelbare Leistungsberechtigte nach §16f SGB II Freie Förderung konzipiert und ausgeschrieben. Das Projekt startet am 8. Oktober 2018 und läuft über einen Zeitraum von zwei Jahre. Details zum Projekt entnehmen Sie bitte der Anlage 4. Der Beschluss ist erledigt zu betrachten. Antrag (Fraktionen DIE LINKE, SPD-Fraktion) Kindertagespflege durch Vertretungsmodell sichern 31. StV vom 11.12.2017; TOP 27; DS: 01290/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Der Oberbürgermeister wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung der Kindertagespflegepersonen ein dauerhaftes, praxistaugliches Vertretungsmodell für die Kindertagespflegebetreuung in Schwerin zu erarbeiten. In das Schweriner Modell sollen die Erfahrungen aus den Modellprojekten der Hansestadt Rostock und des Landkreises Ludwigslust- Parchim einfließen und die als Anschubfinanzierung bereitgestellten Fördermittel des Landes abgerufen werden. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 23.04.2018 mitgeteilt: Im Ergebnis des Interessenbekundungsverfahrens wird z.Z. mit der AWO am Aufbau eines Vertretungsmodells gearbeitet. In Auswertung der vom Land durchgeführten Regionalkonferenz zum Thema „Vertretung in der Kindertagespflege“ und des ersten Gespräches mit der AWO zum Konzept sind die Tagespflegpersonen angeschrieben worden, sich zu äußern, welches Vertretungsmodell sie favorisieren würden. Konkret wurde eine Rückäußerung zu zwei Modellen (Stützpunktmodell und Springermodell) abgefragt. Die Abfrage wird gegenwärtig gemeinsam mit der AWO ausgewertet. Im Anschluss werden die nächsten Schritte besprochen. Vorlage Konzept für ein neues Museum zur Geschichte der Landeshauptstadt Schwerin 27. StV vom 26.06.2017; TOP 13; DS 00975/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Am 26.06.2017 hat die Stadtvertretung das Konzept für ein neues Museum zur Geschichte der Landeshauptstadt Schwerin zur Kenntnis zur Kenntnis genommen und Folgendes gefordert: a) ein geeignetes Gebäude bzw. Grundstück für ein neues Museum zu suchen und b) eine Kostenermittlung zur baulichen Instandsetzung, zur Einrichtung und zum Betrieb des Museums unter Berücksichtigung der finanziellen Lage der Landeshauptstadt Schwerin anzustellen c) sowie einen Finanzierungsplan unter Ausschöpfung möglicher Zuwendungen durch Drit te vorzulegen. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 11 Hierzu wird mitgeteilt: Ein erster konkreter Lösungsvorschlag auf dem Weg zu einem neuen Stadtgeschichtsmuseum wurde den Fraktionsvorsitzenden und in den Fraktionen Ende 2017 vorgestellt. So könnte in einem ersten Schritt eine stadtgeschichtliche Ausstellung im Rathaus etabliert werden, wenn das Perzina-Gebäude zu einem Veranstaltungs- und Bürgerzentrum entwickelt wird. Darüber hinaus wird geprüft, in wie weit sich das ehemalige „Kammerkino“ im Speicherkomplex als Depotgebäude für die stadtgeschichtliche Sammlung inklusive einem Schaudepot im Erdgeschoss eignet. Dies würde eine mögliche Ausstellungfläche im Rathaus räumlich ergänzen. Das Perzinahaus als möglicher Standort für ein Stadtgeschichtsmuseum wird aufgrund seiner Lage unter touristischen Aspekten nicht als optimal erachtet. Darüber hinaus verfügt das Perzina-Gebäude über einen akustisch hervorragenden Saal, der selbst einen erheblichen touristischen Hintergrund aufweist. Dieser Saal sollte möglichst als Veranstaltungsort erhalten bleiben und technisch entsprechend ausgerüstet werden. Antrag (CDU-Fraktion, Fraktion DIE LINKE, SPD-Fraktion, Fraktion Unabhängige Bürger) Elternbeiträge in der Kindertagesbetreuung senken 25. StV vom 20.03.2017; TOP 11; DS: 00960/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: I. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die vom Land Mecklenburg-Vorpommern zugewiesenen Mittel für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung im Jahr 2017 in Höhe von 668.997,60 € wie folgt einzusetzen: Träger / Begünstigter Maßnahme Betrag 1. Waldorf e.V. Neubau Unterstand für Waldkita (15 zusätzliche Plätze) 54.600,00 € 2. SWS Schulen Neuschaffung Kita-Plätze (15 Plätze zzgl. 15 weiterer Plätze) 69.446,80 € 3. DRK Neubau Kita (Hort Nils-Holgersson-Schule) 69.446,80 € 4. Bernostiftung Raumgestaltung Hort Stensen-Schule 5.000,00 € 5. Internationaler Bund Kita Lütte Meckelbörger (Schaffung eines zusätzlichen Gruppenraums, Modernisierung Außengelände, Toilette im Außenbereich, Fortbildung „Kulturelle Vielfalt“) 30.000,00 € 6. Tagespflegepersonen (ca. 70) Grundqualifizierung entsprechend dem neuen „Kompetenzorientierten Qualitätshandbuch für die Kindertagespflege“ (63.000 €) 83.000,00 € Deckung Investitionsbedarfe (20.000 €) Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 12 7. Elternbeiträge Elternbeiträge im U3-Bereich im Zeitraum 1.7.2017 bis 31.12. 2017 wie folgt senken: • U3-Krippe, Vollzeit: 50 € pro Monat • U3-Krippe, Teilzeit: 30 € pro Monat • U3-Krippe, halbtags: 20 € pro Monat • U3-Tagespflege, Vollzeit: 20 € pro Monat • U3-Tagespflege, Teilzeit: 12 € pro Monat • U3-Tagespflege, halbtags: 8 € pro Monat 8. Kita gGmbH Projektantrag „Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte durch die Nutzung digitaler Medien“ 265.000,00 € Differenz aus zugewiesenen Gesamtmitteln im Jahr 2017 und der Summe aus Nr. 1. bis 7. (ca. 92.500 €) II. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die vom Land Mecklenburg-Vorpommern in Aussicht gestellten Mittel für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung im Jahr 2018 u. a. für folgende Maßnahmen einzusetzen: Träger / Begünstigter Maßnahme Betrag 1. Kita gGmbH Projektantrag „Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte durch die Nutzung digitaler Medien“ 150.000,00 € 2. Kita gGmbH / Stadtwerke Schwerin Deckung der Finanzierungslücke von 300.000 € für den Weiterbau der Kindertageseinrichtung „Reggio Emilia“ in Friedrichsthal (zusätzlich 57 Plätze) 300.000,00 € 3. alle Kita-Träger Modellprojekt „Flexiblere Öffnungszeiten“ 120.000,00 € III. Im Übrigen wird der Oberbürgermeister beauftragt, nicht verbrauchte Mittel für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung im Jahr 2018 insbesondere für den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege einzuplanen. Eine entsprechende Beschlussvorlage ist der Stadtvertretung zur Dezembersitzung dieses Jahres vorzulegen. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 11.12.2017 mitgeteilt: Mit Beschluss zu Ziff. III vom 20.03.2017 ist der Oberbürgermeister beauftragt worden, nicht verbrauchte Mittel für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung im Jahr 2018 insbesondere für den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege einzuplanen. Die entsprechende Beschlussvorlage (Drs.-Nr. 01457/2018) ist zur Beschlussfassung der Stadtvertretung am 10.09.2018 vorgesehen. Damit ist der Beschluss erfüllt. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 13 Fortschreibung der Pflegesozialplanung 23. StV vom 12.12.2016; TOP 21; DS: 00779/2016 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Stadtvertretung nimmt im Rahmen der Fortschreibung der Pflegesozialplanung für die Landeshauptstadt Schwerin die Endberichte zu den Analysen - „Umsetzung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ unter besonderer Berücksichtigung des pflegerischen Entlassungsmanagements (Kliniken)“, - „Gewinnung und Sicherung von ehrenamtlichen Engagement in der Pflege“ sowie - „Angebote für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Schwerin: Auswertung des Angebotsverzeichnisses zum Stand 31.12.2015“ zur Kenntnis. Die in Anlage 1 unter Punkt 1b, 2b, 3b aufgeführten Empfehlungen sind bei der weiteren Ausgestaltung der Pflegelandschaft als verbindliche Handlungsgrundsätze zu berücksichtigen. Das Monitoring und die Fortschreibung der Pflegesozialplanung erfolgt weiterhin in einem breiten Beteiligungsprozess. Über den Sachstand ist jährlich zu berichten. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 11.12.2017 mitgeteilt: Beratungsstandard Wohnen Die zunehmende Alterung der Gesellschaft wirkt auch auf den Bestand des Wohnens und die Anforderungen des altersgerechten Wohnens. Der demografische Wandel erfordert die bedarfsorientierte Ausweitung des Angebotes an altersgerechten Wohnungen um Menschen mit eingeschränkter Mobilität und/oder Unterstützungsbedarf ein möglichst langes selbstständiges Leben in gewohnter Umgebung zu ermöglichen. Der zukünftige Bedarf an altersgerechtem Wohnraum kann nicht allein durch zusätzliche, neu zu bauende Angebote – u. a. im Betreuten Wohnen und dem Pflegeheim – gesichert werden. Das bestehende „normale“ Wohnungsangebot muss sich vielmehr an den besonderen Bedarfslagen dieser Bevölkerungsgruppen orientieren. Eine Möglichkeit besteht hier in der Wohnberatung. In Umsetzung der Handlungsgrundsätze aus der Fortschreibung der Pflegesozialplanung hat die Landeshauptstadt dieses Thema aufgegriffen, konzeptionell weiterentwickelt und in die Praxis umgesetzt. Die Wohnberatung hat zum Ziel, das selbständige Wohnen und die selbständige Lebensführung der Menschen in ihrer Wohnung und ihrem Wohnumfeld gemäß § 40 Abs. 4 SGB XI zu erhalten, zu fördern oder wiederherzustellen. Anfang 2016 hatte der Fachdienst Soziales der Landeshauptstadt Schwerin den Aufbau einer Wohnberatung initiiert. Das aus Landesmitteln des Zuweisungsvertrags „Pflegesozialplanung“ finanzierte Projekt beinhaltete eine enge Verzahnung zwischen dem Pflegestützpunkt Schwerin mit seinem bereits vorhandenen niedrigschwelligen Angebot an Wohnberatung und der Kreishandwerkerschaft Schwerin vor. Gemäß § 7a i. V. m. § 7c SGB XI ist der Pflegestützpunkt die erste Anlaufstelle für die individuelle Beratung, Unterstützung, Begleitung und Information zu barrierefreien Wohnen sowie möglichen Umbaumaßnahmen bzw. Anpassungen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes. Die Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Schweriner Projekt – das seit Jahresende 2017 auf- Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 14 grund fehlender Finanzierung nicht mehr fortgeführt werden konnte - sind in die Beratungsstandards Wohnen der Pflegestützpunkte Mecklenburg-Vorpommern maßgeblich eingeflossen. Die Wohnberatung in allen Pflegestützpunkten in Mecklenburg-Vorpommern soll zukünftig auf Grundlage dieser Standards durchgeführt werden. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Beratungsstandards ist noch nicht bekannt. Der Fachdienst Soziales der Landeshauptstadt Schwerin erarbeitet derzeit gemeinsam mit Kooperationspartnern ein Sach- und Finanzierungskonzept, um ergänzend zur Wohnberatung Wohnraumanpassungsmaßnahmen zukünftig personell- und organisatorisch begleiten zu können. Maßnahmen zur Wohnraumanpassung verbessern zusätzlich zur Wohnberatung nicht nur die Ausstattung und leiten die notwendigen Umbaumaßnamen ein, sondern erhöhen auch mit technischen Hilfsmitteln die Sicherheit und dem Komfort in der Wohnung bzw. im Wohnumfeld. Antrag (CDU-Fraktion) IT-Offensive für Schweriner Schulen 18. StV vom 13.06.2016; TOP 19; DS: 00686/2016 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, eine IT-Offensive für die Schweriner Schulen zu entwickeln für den Planungszeitraum (2017 - 2021). Die Planung der IT-Offensive soll die Neuausstattung der Schul-IT unter der Maßgabe einer Standardisierung von Hardware, Software und Schulnetzen beinhalten. In diesem Zusammenhang ist zu prüfen, ob die Kapazitäten der Internetanbindung der Schulen den neuen Nutzungsszenarien angepasst werden kann und ob dazu ggf. auch Mittel aus dem Breitbandausbau akquiriert werden können. Im Vorfeld der Umsetzung sollen die dazu notwendigen zentralen Maßnahmen beschrieben sein und die dafür erforderlichen Finanzierungsbedarfe in die mehrjährige Finanzplanung aufgenommen werden. In dem Zusammenhang der IT-Offensive ist zu prüfen, inwieweit die Schulsoftware sowie Lehrmittel durch den Einsatz von freier Software und freien Lizenzen zu ermöglichen ist. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 11.07.2016, 21.11.2016, 26.06.2017 und 18.09.2017 mitgeteilt: Die KSM wird in Abstimmung mit dem FD Hauptverwaltung mit der Erstellung eines Medienentwicklungsplanes für die Schulen in Trägerschaft der Landeshauptstadt Schwerin beauftragt. Hierzu erfolgen derzeit letzte Feinabstimmungen. Nach Fertigstellung des Medienentwicklungsplanes wird dieser der Stadtvertretung zur Beschlussfassung vorgelegt, so dass keine weitere gesonderte Berichterstattung notwendig ist. Der Beschluss ist damit als erledigt zu betrachten. Bericht über die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets in der Landeshauptstadt Schwerin 11. StV vom 13.07.2015; TOP 23; DS: 00337/2015 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: 1. Die Stadtvertretung nimmt den Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) in der Landeshauptstadt Schwerin zur Kenntnis. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 15 2. Die Stadtvertretung stimmt der künftig jährlichen Berichterstattung, als Ersatz für die seit 2012 zu jeder Sitzung der Stadtvertretung erfolgte Information zur Umsetzung des BuT zu. Hierzu wird mitgeteilt: Im Rahmen der jährlichen Berichterstattung gebe ich Ihnen unter der Anlage 5 zu diesen Mitteilungen den Bericht über die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets in der Landeshauptstadt Schwerin zur Kenntnis. Antrag (CDU-Fraktion) Kosten für stationäre Unterbringungen von Jugendlichen senken 31. StV vom 11.12.2017; TOP 31; DS: 01278/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Der Oberbürgermeister wird beauftragt, der Stadtvertretung spätestens zur Sitzung am 18.06.2018 Vorschläge zu unterbreiten, wie die hohen Kosten für die stationäre Unterbringung von Jugendlichen gesenkt werden können. Hierzu wird mitgeteilt: Für die Senkung der Kosten für stationäre Unterbringung von Jugendlichen wurden strukturelle-, organisatorische- als auch personalpolitische Maßnahmen eingeleitet. Der Fachdienst Jugend hat sich strukturell neu aufgestellt. Dies bedeutet insbesondere für die Fachgruppe Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD) die Aufteilung in drei kleinere Teams Mitte West, Nord - Süd und Ost mit dem Ziel, dass die Teamleitungen enger mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Fallsteuerung zusammen arbeiten und das die Teams ausschließlich aus Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern bestehen. Die Dienstanweisungen für den Fachdienst Jugend und die Prozessabläufe für diesen Bereich werden aktuell grundlegend überarbeitet. Dies soll eine bessere Fallsteuerung ermöglichen und eine Steigerung der Arbeitsqualität nach innen und außen mit dem Ergebnis mit sich bringen, dass sich die Hilfeverläufe verkürzen und dadurch die Kosten pro Fall sinken. Weiterhin ist eine Controlling-Stelle im Fachdienst Jugend installiert worden. Aktuell wurde hier eine valide Datenbasis für die Berichterstattung geschaffen, um auch die Vergleichbarkeit mit anderen Gebietskörperschaften zu herzustellen. Alsdann wurden neue Steuerungselemente in den ASD hinein geschaffen und ein enge Kooperation mit der Jugendhilfeplanung hergestellt. Ferner wurde die Stelle Jugendhilfeplanung zum 01.01.2018 besetzt. Die Jugendhilfeplanung erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem Controlling Steuerungs- und Evaluationsmöglichkeiten, um Hilfeverläufe und Kostenentwicklungen nachvollziehbar zu machen. Alsdann können nun aus Sicht der Verwaltung im Bereich Hilfen zur Erziehung wirkliche Bedarfsermittlungen erstellt werden – um nicht die Rückmeldung der Träger als unumstößlich gegeben zu betrachten. Neben den strukturell-organisatorischen Maßnahmen wurden aktuell weitere Maßnahmen entwickelt. Mit dem Ministerium für Soziales MV wurde ein Projekt entwickelt, in welchem die Wirkung von Hilfen modellhaft in Schwerin analysiert werden. Das Projekt soll in den kommenden Monaten starten. Mit Mitteln aus dem Landeshauptstadtvertrag soll eine Evaluation von Hilfeplanverfahren erfolgen. Dazu soll externer Sachverstand eingebunden werden. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 16 Das Controlling soll über die Anpassung bzw. das Customizing des eingesetzten Fachverfahrens optimiert werden. Optimiert werden sollen auch Entgeltverhandlungen. Dazu wurde eine entsprechende Fachgruppe eingerichtet, die fachdienstübergreifend Einfluss auf Entgeltverhandlungen nehmen soll. Geprüft wird zurzeit die Einführung eines Qualitätsdialoges zwischen dem öffentlichen und den anerkannten freien Trägern. Jedoch muss in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, dass die Reduzierung der Kosten im Bereich der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen aufgrund steigender Lebenshaltungskosten kaum möglich ist. Der Anstieg sowohl der Fallzahlen als auch der Kosten je Einzelfall ist ein bundesweiter Trend (vgl. z. B. die Darstellung des so genannten HzE-Monitors der Universität Dortmund). Eine finanzielle Steuerung im Sinne des Teilhaushaltes kann in erster Linie über gelingendes Fach- und Finanzcontrolling im Fachdienst Jugend erfolgen und damit über die zeitliche Bewilligung der jeweiligen notwendigen und geeigneten Hilfen. Der Beschluss ist somit als erledigt zu betrachten. Vorlage Festsetzung der Tagespflegesätze ab 01.08.2017 für Kindertagespflegepersonen in der Landeshauptstadt Schwerin 28. StV vom 17.07.2017; TOP 19; DS: 01073/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Stadtvertretung beschließt gemäß § 23 SGB VIII die in der Anlage 1 aufgeführten Entgelte für die Kindertagespflegepersonen in der Landeshauptstadt Schwerin. Die Verwaltung wird die Entgelte zum 01.08.2018 überprüfen. Hierzu wird mitgeteilt: Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner Sitzung am 04.07.2018 die neuen Tagespflegesätze zum 01.08.2018 beschlossen (Drs. 01451/2018). Der Beschluss der Stadtvertretung vom 17.07.2017 ist somit als erledigt zu betrachten. Antrag (Fraktion DIE LINKE) Schwerin verzichtet auf den Einsatz von Glyphosat 33. Stadtvertretung vom 12.03.2018; TOP 21; DS: 01328/2018 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Der Oberbürgermeister wird aufgefordert: - auf eigenen, ge- oder verpachteten Flächen keine glyphosathaltigen Pflanzenvernichtungsmittel mehr zu verwenden. Pächter sollen dazu aufgefordert werden, die Anwendung von glyphosathaltigen Pflanzenvernichtungsmittel zu unterlassen. Bei Neuverpachtungen kommunaler Flächen soll der Verzicht auf glyphosathaltige Pflanzenvernichtungsmittel zur Bedingung gemacht werden. - auf allen öffentlichen Flächen (Plätzen, Sportlätze, Spielplätze, Parks, Wegraine, Friedhöfe etc.) auf den Einsatz glyphosathaltiger Mittel zu verzichten. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 17 - sich dafür einzusetzen, dass in allen Kleingärtenanlagen sowie in privaten Gärten auf glyphosathaltige Mittel verzichtet wird. Dazu soll ein Informationsschreiben an alle Haushalte versendet werden. Und Antrag (SPD-Fraktion) Glyphosat in Schwerin verhindern 33. Stadtvertretung vom 12.03.2018; TOP 22; DS: 01329/2018 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin spricht sich gegen die Verwendung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat aus. Vor diesem Hintergrund wird der Oberbürgermeister beauftragt: 1. alle derzeitigen Nutzerinnen und Nutzer von Grundstücken im städtischen Eigentum über die Erwartungshaltung der Landeshauptstadt Schwerin, auf den Einsatz des Pflanzenschutzmittels Glyphosat zu verzichten, zu informieren, 2. alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen und zukünftige Pacht- und Verkaufsverträge derart zu gestalten, dass der Einsatz von Glyphosat auf Grundstücken der Landeshauptstadt Schwerin untersagt ist, 3. die Landesregierung zu bitten, auf landeseigenen Grundstücken in Schwerin nach Ziffer 1 und Nr. 2 zu verfahren. Und Antrag (Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Pestizidfreie Kommune 33. Stadtvertretung vom 12.03.2018; TOP 20; DS: 01331/2018 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Stadtvertretung fasst folgenden Beschluss: 1. Die Landeshauptstadt Schwerin ändert ihre Vorschriften bis zum Ende 2018 in der Weise, dass auf städtischen Flächen der Einsatz von chemisch-synthetischen Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden ausgeschlossen ist. 2. Die Landeshauptstadt Schwerin präsentiert sich in der Öffentlichkeit über geeignete Maßnahmen als „Pestizidfreie Kommune“ und folgt damit dem Beispiel von mehr als 100 Kommunen in Deutschland. 3. Die Landeshauptstadt Schwerin informiert die Bürgerinnen und Bürger der Stadt in verstärktem Maße über die Bedeutung von Biodiversität in der Stadt und zeigt gleichzeitig Möglichkeiten zum Schutz von Bestäubern wie Bienen und Wildbienen sowie giftfreie Maßnahmen beim Gärtnern und bei der Pflege von unversiegelten und versiegelten Flächen auf. Zu den o.g. drei Anträgen wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 18.06.2018 mitgeteilt: Bei der Umsetzung der drei Beschlüsse zur glyphosat- bzw. vollständig pestizidfreien Kommune müssen verschiedene Akteure einbezogen werden. Im Folgenden werden bereits erfolgte und noch geplante Maßnahmen dargestellt. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 18 Erste Gespräche zur Erarbeitung von Lösungsansätzen wurden mit dem größten Pächter, der Agrargemeinschaft Lübstorf am 26.06.2018 und am 21.08.2018 durchgeführt. Ziel der Gespräche ist eine kurzfristige Umstellung auf eine pestizidfreie Bewirtschaftung auf Teilflächen im aktuellen Pachtvertrag umzusetzen. Mittelfristig wird angestrebt im aktuellen Pachtvertrag so viele Flächen wie möglich pestizidfrei zu bewirtschaften. In zukünftigen Pachtverträgen wird ausnahmslos eine pestizidfreie Bewirtschaftung durch die Pächter gefordert. Im weiteren Verlauf sind solche Absprachen auch mit Pächtern kleinerer landwirtschaftlicher Flächen wie dem Brüsewitzer Bauern vorgesehen, hier werden allerdings noch aktuelle Verfahren zu Umwandlungen und Tausch von Flächen abgewartet. Noch in Planung befindet sich die Absprache mit den Kleingartenverbänden zur Umsetzung einer pestizidfreien Kommune. Ein erstes Schreiben diesbezüglich wurde bereits vom ZGM an den Kreisverband der Gartenfreunde e.V. gerichtet. In diesem Zusammenhang sind durch den Fachdienst Umwelt auch kleingartenspezifische Informationsveranstaltungen geplant, bei denen über pestizid- bzw. glyphosathaltige Produkte aufgeklärt wird und ökologische Bewirtschaftungsund Pflegealternativen vorgestellt werden. Des Weiteren in Planung befinden sich die Absprachen mit dem Nahverkehr Schwerin zum Umgang mit Pestiziden bei der Unterhaltung von Gleisanlagen. Zu diesem Thema wurden bereits erste Gespräche geführt. Antrag (Ortsbeirat Gartenstadt, Ostorf) Verkehrsberuhigung Hagenower Straße 18. Stadtvertretung vom 13.06.2016; TOP 22; DS: 00701/2016 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Stadtvertretung begrüßt die zwischen den betroffenen Anwohnern, dem Technologiezentrum und den beiden Autohäusern hergestellte Einigung zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs in der Hagenower Straße und spricht sich dafür aus, dass die Maßnahmen 1. I Versetzung des Tempo-30-Schildes im Süden und die Maßnahme 6 - Einrichtung einer Einbahnstraße im Verbindungsstück zwischen Ludwigsluster Chaussee und Hagenower Straße bis zum 30.07.2016 umgesetzt werden. Die Maßnahme 4 - Parkplätze auf den Grünstreifen von Hagenower Straße 15 bis 23 wird bis zum 31.07.2016 umgesetzt: Bei einer derzeit angenommenen Straßenbreite von 7,50 m sollen die Parkstreifen so gelegt werden, dass eine Mindestbreite verbleibt, die den Begegnungsverkehr der Busse gewährleistet. Für die Maßnahme 5 - Änderung der LSA-Schaltung am Knotenpunkt Stadionstraße soll bis 30.09.2016 ein Finanzierungsvorschlag durch die Verwaltung vorgelegt werden. Maßnahmen, die den Nahverkehr auf der Hagenower Straße beeinträchtigen, sind bis zum Ende der Testphase der Buslinie 7 zu unterlassen. Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, nach einem Jahr im Sommer 2017 zu prüfen, inwieweit eine deutliche Reduzierung des Durchgangsverkehrs erreicht werden konnte. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 26.09.2016, 12.12.2016, 18.09.2017, 29.01.2018 und vom 18.06.2018 mitgeteilt: Die Maßnahme 2 (markierte Parkplätze vor den Kindergärten) und die Maßnahme 1.IV (Fahrbahnverengung am Tempo-30-Zonen-Eingang im Süden) sind beide im Sommer 2018 umgesetzt worden. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 19 Somit ist der Beschluss erledigt. Antrag (Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Verbesserung der Fahrradabstellanlagen am Hauptbahnhof Schwerin 25. Stadtvertretung vom 20.03.2017; TOP 19; DS: 00966/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: 1. Der Oberbürgermeister wird mit der Prüfung beauftragt, unter Nutzung beispielsweise des Parkhauses im Stadthaus und von Freiflächen der Stadt bzw. der Deutschen Bahn die Bedingungen für das Abstellen von Fahrrädern am Schweriner Hauptbahnhof derart zu verbessern, dass die Kapazität der Abstellplätze deutlich erhöht wird, die Fahrräder vor Niederschlägen geschützt stehen und ein Kontingent an Fahrradschließboxen vorgehalten wird. 2. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, eine Verbesserung der Bedingungen des Abstellens von Fahrrädern an allen weiteren Haltestellen der DB AG in der Landeshauptstadt Schwerin zu prüfen. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 26.06.2017, 17.07.2017 und vom 20.11.2017 mitgeteilt: Mit der DB AG fanden Abstimmungen statt, in denen die Gestattung zur Nutzung bahneigener Flächen zugesagt wurde. Das Zustandekommen der Nutzungsverträge wird seitens der DB AG für Ende 2018/Anfang 2019 zugesichert. Mit den übrigen Eigentümern sind Abstimmungen angelaufen. Die Finanzierung der zusätzlichen Abstellanlagen kann durch eine Förderung des Landes unterstützt werden. Entsprechende Abstimmungen mit dem zuständigen Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung stehen noch aus, da im Vorfeld die Verfügbarkeit der Flächen gesichert sein muss. Zur Verbesserung der bestehenden Fahrradabstellanlagen am Hauptbahnhof ist außerdem die Überdachung der dortigen Anlage geplant. Die notwendigen finanziellen Mittel sind für den Haushalt 2019/2020 beantragt worden. Antrag (Ortsbeirat Großer Dreesch) Sichere Straßenüberquerung Dreescher Markt 25. Stadtvertretung vom 20.03.2017; TOP 37; DS: 00987/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Der Oberbürgermeister wird aufgefordert zu prüfen, ob auf dem Dreescher Markt eine sichere Überquerung (Fußgängerüberweg, Ampel) installiert werden kann. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 26.06.2017; 18.09.2017; 20.11.2017, 12.03.2018 und 18.06.2018 mitgeteilt: Gemäß den letztmaligen Ausführungen zur 35. Sitzung der Stadtvertretung am 18. Juni 2018 erläutert, wurde ein Ingenieurbüro mit der Erarbeitung von Varianten zur Verschiebung bzw. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 20 zum Umbau der beiden Haltestellen beauftragt. Diese Varianten liegen vor und wurden zunächst verwaltungsintern, sowie mit der Polizei und dem Nahverkehr beraten. Die erneute Beteiligung des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung sowie des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern mit der Vorzugsvariante wurde im August 2018 durchgeführt. Von Seiten des Landesamtes wurde die Zustimmung signalisiert. In der weiteren Planung müssen noch kleinere Fragen zur genauen Ausstattung mit Leitelementen sowie der Beschilderung und Markierung geklärt werden. Für die Baumaßnahme wurden Haushaltsmittel für den Haushalt 2019/2020 angemeldet. Sollten diese bewilligt werden, könnte der Fußgängerüberweg am Dreescher Markt nach der Haushaltsgenehmigung umgesetzt werden. Antrag (CDU-Fraktion) Verkehrssituation in der Weststadt verbessern 34. Stadtvertretung vom 23.04.2018; TOP 12; DS: 01277/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, im Vorfeld der Planung für den Neubau der Grundschule John-Brinckman und einer Regionalschule die Verkehrssituation in der Weststadt zu analysieren und Vorschläge zur Verbesserung des Verkehrsflusses zu unterbreiten. Die betroffen Schulen, der Ortsbeirat und der Fachausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr sind in die Planungen einzubeziehen. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 18.06.2018 mitgeteilt: Die Ausschreibung zur Vergabe der Planungsleistung für die Verbindungsstraße ist erfolgt und ein Planungsbüro für die Vorbereitung der Baumaßnahme ist ausgewählt. Weitere Planungs- und Bauleistungen sind für die Haushaltsplanungen 2019/20 angemeldet worden (Campusstraße, Willi-Bredel-Straße). Der Antrag ist damit erledigt. Antrag (CDU-Fraktion) Sanierung, Schutz und Erlebbarkeit des Aubach 9. StV vom 11.05.2015; TOP 5; DS: 00260/2015 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Oberbürgermeisterin wird aufgefordert, Maßnahmen zur Sanierung des Aubach ab Mündung Pfaffenteich bis Austritt aus dem Medeweger See mit dem Ziel der Verbesserung der Zugänglichkeit und gleichzeitiger Erlebbarkeit des Gewässers vorzubereiten bzw. zu ergreifen. Der Stadtvertretung ist zur Sitzung im Juli 2015 ein Zwischenbericht vorzulegen. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 13.07.2015; 16.11.2015; 29.02.2016, 11.07.2016 und 26.06.2017 mitgeteilt: Die Vorplanung zum Förderprojekt „ökologische Durchgängigkeit Aubach" wurde am 14.05.2018 fertiggestellt und die Belange der Verwaltung bezüglich des Baus einer Fischaufstiegsanlage im Anschluss an das Pfaffenteichwehr wurden in der Variantenuntersuchung berücksichtigt. Derzeit werden die Entwurfs- und Genehmigungsplanung der abgestimmten Vorzugsvariante durch den Wasser- und Bodenverband beauftragt. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 21 Antrag (Fraktion Unabhängige Bürger) Befahren von Schweriner Gewässern mit Jet-Skis 30. Stadtvertretung vom 20.11.2017; TOP 11; DS: 01070/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: 1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, sich mit dem Ziel an den Innenminister M-V zu wenden, den Kontrolldruck der Wasserschutzpolizei gegen das häufig zu beobachtende verbotswidrige Befahren der Schweriner Seen mit sog. Jetskis zu erhöhen. 2. Der Oberbürgermeister wird gebeten, durch geeignete Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und gezielte Ansprachen von Wassersportvereinen ergänzend darauf hinzuwirken, dass die unerlaubte Benutzung der Schweriner Gewässer durch Jetskis unterbleibt. 3. Der Oberbürgermeister wird ferner beauftragt, gemeinsam mit den zuständigen Behörden und den an den Schweriner See angrenzenden Landkreisen zu prüfen, ob und ggf. wo unter Beachtung des Natur- und Umweltschutzes eine Möglichkeit für das Befahren mit Jetskis außerhalb der Restriktionen der WassermotorradVO geschaffen werden kann. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 12.03.2018, 23.04.2018 und 18.06.2018 mitgeteilt: Es wurde ergänzend zum bereits existierenden Jetski-Infoblatt des BMVI ein Informationsmerkblatt zum Befahren der schiffbaren Schweriner Gewässer mit Jetskis erarbeitet, welches derzeit intern und mit der Wasserschutzpolizei und dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lauenburg abgestimmt werden soll. Im Ergebnis der Abstimmung ist geplant, dieses später auf der Internetseite der Stadt Schwerin zu veröffentlichen und zum Download bereitzustellen. Der Beschluss ist damit abgearbeitet. Antrag (Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Schweriner Straßen vorrangig nach verdienstvollen Frauen benennen 31. Stadtvertretung vom 11.12.2017; TOP 17; DS: 01279/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Die Stadtvertretung fordert den Oberbürgermeister auf, als Namensgeber bei Neubenennungen von Straßen vorrangig verdienstvolle Frauen zu berücksichtigen. Vorschläge für entsprechende Straßennamen sind dabei unter Beteiligung der Öffentlichkeit zu erarbeiten. Hierzu wird mitgeteilt: Zukünftig sollen bei Neubenennungen von Straßen vorrangig verdienstvolle Frauen berücksichtigt werden. Schon vorliegende Vorschläge für entsprechende Straßennamen werden der Öffentlichkeit im Ausschuss für Kultur, Gesundheit und Bürgerservice in der Oktobersitzung 2018 vorgestellt und mit den Anwesenden und Beteiligten erarbeitet. Antrag (Fraktion Unabhängige Bürger) Unverzüglicher Abbau des Bearbeitungsstaus bei Brandverhütungsschau in Gebäuden der Landeshauptstadt Schwerin 29. Stadtvertretung vom 18.09.2017, TOP 20; DS: 01185/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 22 Der Oberbürgermeister wird beauftragt, den bekanntgewordenen Bearbeitungsstau bei der Brandverhütungsschau von Gebäuden der Landeshauptstadt Schwerin unverzüglich abzubauen und der Stadtvertretung zu jeder zweiten Sitzung einen Zwischenbericht über den aktuellen Stand vorzulegen. Hierzu wird mitgeteilt: Bei der Erstellung einer aktuellen Gesamtübersicht hat sich gezeigt, dass die bislang genutzte Kategorisierung, die in 2011 erarbeitet wurde, nicht den heutigen Anforderungen entspricht. Damit ist die Grundgesamtheit der zu überprüfenden Objekte, die nach den Vorschriften einer Brandverhütungsschau durch die Berufsfeuerwehr zu unterziehen sind, nicht korrekt erfasst. Durch die Fachgruppe 37.4 wird derzeit eine Aktualisierung vorgenommen. Auf Grund der Vielzahl von Objekten nimmt dies noch einige Zeit in Anspruch. Als Zwischenstand habe ich Ihnen die entsprechende Kategorisierung alt und neu gegenübergestellt (Anlage 6). Zusätzlich teile ich Ihnen den Bearbeitungsverlauf hinsichtlich durchgeführter Brandverhütungsschauen seit der letzten Berichterstattung (11.06.2018) mit: Allgemeinbildende und berufliche Schulen Verkaufsstätten Beherbergungsstätten Pflegeheime, vollstationäre Pflegeeinrichtungen Tageseinrichtungen für Kinder 2 1 1 6 3 Zur übernächsten Stadtvertretung wird erneut zum Bearbeitungsstand berichtet. Um den Bearbeitungsstau weiterhin zu reduzieren, wurde im Rahmen des Haushaltplanverfahren 2019/20 eine vierte Stelle eines Sachbearbeiters für die Fachgruppe Gefahrenvorbeugung eingerichtet. Diese soll nach Haushaltsbeschluss zeitnah durch einen Beamten der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt in der Fachrichtung Feuerwehr besetzt werden. Antrag (SPD-Fraktion) Stadtteilmanagement Neu Zippendorf 31. Stadtvertretung vom 11.12.2017; TOP 29; DS: 01281/2017 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die im Sommer 2018 freiwerdende Stelle der Stadtteilmanagerin direkt im Anschluss daran wieder zu besetzen. Das Tätigkeitsprofil ist von der Verwaltung im Einvernehmen mit dem Ortsbeirat und dem Sozialausschuss zu erarbeiten. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 18.06.2018 mitgeteilt: Die Stellen des Stadtteilmanagements werden ab 1.9.2018 von Frau Sandra Tondl bzw. ab dem 15.10.2018 von Frau Julia Quade besetzt. Der Beschluss ist damit erledigt. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 23 Antrag (Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Busverbindung zur Ostsee reaktivieren 33. Stadtvertretung vom 12.03.2018; TOP 19; DS: 01330/2018 Die Stadtvertretung hat Folgendes beschlossen: Der Oberbürgermeister wird beauftragt, im Kontakt mit dem Landkreis Nordwestmecklenburg, der dortigen NAHBUS Nordwestmecklenburg GmbH und der Nahverkehr Schwerin GmbH dafür einzutreten, dass in Ergänzung zu den geltenden Nahverkehrsplänen im Landkreis Nordwestmecklenburg und der Landeshauptstadt Schwerin die Busdirektverbindung SchwerinBoltenhagen reaktiviert wird. Hierzu wird in Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 23.04.2018 und 18.06.2018 mitgeteilt: Wie bereits zur StV vom 18.Juni 2018 mitgeteilt, hat die Landeshauptstadt Schwerin keine Zuständigkeit für Entscheidungen über Linienbusverkehre außerhalb ihres eigenen Territoriums. Die fragliche Buslinie berührt überwiegend das Landkreisterritorium und ist daher durch die NAHBUS Nordwestmecklenburg GmbH zu betreiben, die Aufgabenträgerschaft liegt beim Landkreis Nordwestmecklenburg. Auch die entstehenden Kosten können nicht durch die Landeshauptstadt Schwerin übernommen werden. Deshalb hat die Landeshauptstadt Schwerin mit Datum vom 21.März 2018 den Landkreis Nordwestmecklenburg als zuständigen Aufgabenträger ÖPNV angeschrieben und um wohlwollende Prüfung des Ansinnens gebeten. Die Antwort wurde zur StV vom 18.Juni 2018 mitgeteilt. Die Umsteigezeit beträgt laut Nahbus Fahrplan auf der Hinfahrt 8 Minuten und auf der Rückfahrt 9 Minuten. Da fortlaufende Kontakte zwischen der Landeshauptstadt Schwerin und ihrem Verkehrsbetrieb NVS einerseits und dem Landkreis Nordwestmecklenburg und seinem Verkehrsbetrieb Nahbus andererseits bestehen, wird das Thema „Busverbindung zur Ostsee“ auch weiterhin zwischen beiden Parteien im Gespräch bleiben. Die Prüfung ist damit abgeschlossen. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 24 3. Beschlüsse des Hauptausschusses Der Hauptausschuss hat zwischen der 35. Sitzung der Stadtvertretung am 18. Juni 2018 und der 36. Sitzung der Stadtvertretung am 29. Februar 2016 nachstehende Beschlüsse gefasst. Beschlüsse zu Grundstücksangelegenheiten: Ausübung des Vorkaufsrechtes über das Flurstück 1/2, Flur 8, Gemarkung Schwerin Vorlage: 01423/2018 Der Hauptausschuss ermächtigt den Oberbürgermeister eine Abwendungsvereinbarung gemäß § 27 Abs. 1 Baugesetzbuch über den Erwerb einer ca. 4.000 m² großen Teilfläche aus dem Flurstück 1/2, der Flur 8, Gemarkung Schwerin abzuschließen. Falls eine Abwendungsvereinbarung nicht fristgerecht geschlossen wird, beschließt der Hauptausschuss, das gemeindliche Vorkaufsrecht über das Flurstück 1/2, der Flur 8, Gemarkung Schwerin in einer Größe von 8.422 m² auszuüben. Verkauf eines unbebauten Grundstückes in der Rudolf-Diesel-Straße Vorlage: 01505/2018 Dem Verkauf des 16.113 m² großen Flurstückes 100/218 und des 17.965 m² großen Flurstück 100/234, beide Flur 2, Gemarkung Wüstmark und belegen Rudolf-Diesel-Straße wird zugestimmt. Die Nebenkosten des Vertrages trägt die Käuferin. Verkauf des Flurstückes 30/3, Flur 5, Gemarkung Schwerin, belegen Lübecker Straße Vorlage: 01214/2017 Dem Verkauf des 672 m² großen Flurstückes 30/3 der Flur 5, Gemarkung Schwerin, wird zugestimmt. Die Nebenkosten des Vertrages trägt die Käuferin. Weitere Beschlüsse: Externe Besetzung der Stelle 04526, Integrationsbeauftragte/r und Leiter/in der Fachstelle Vorlage: 01494/2018 Die nachfolgend genannte Stelle wird durch den Hauptausschuss zur Besetzung freigegeben. Fachdienst Stellennummer 002.1 04526 Bezeichnung Bewertung Fachstelle Integration Integrationsbeauftragte(r), Leiter(in) der Fachstelle E11 TVöD Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 25 Information über die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 2014 Vorlage: 01462/2018 1.) Die Information über die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 2014 wird zur Kenntnis genommen. 2.) Der Hauptausschuss verweist die Beschlussvorlage in den Ausschuss für Finanzen am 21.06.2018 zur Kenntnisnahme. Zuwendung für die Träger von Beratungs- und Behandlungsstellen für Sucht- und Drogenkranke Vorlage: 01464/2018 Der Oberbürgermeister wird beauftragt die Zuwendungsbescheide an den Förderverein Klinik Schweriner See e.V. in Höhe von 80.000 EURO und an die Evangelische Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern gGmbH in Höhe von 113.300 EURO für das Haushaltsjahr 2018 für die Tätigkeit der Sucht- und Drogenberatungsstellen auszureichen. Einstellung einer Betriebsärztin zum 01.01.2019 Vorlage: 01448/2018 Der Hauptausschuss beschließt im Einvernehmen mit dem Oberbürgermeister gem. § 5, Abs. 4, Nr. 9 b) der Hauptsatzung die Einstellung einer künftigen Betriebsärztin zum 01.01.2019. Besetzung der Stelle "Fachgruppenleiter/in Gefahrenabwehr" im Fachdienst Feuerwehr und Rettungsdienst Vorlage: 01495/2018 Der Hauptausschuss beschließt im Einvernehmen mit dem Oberbürgermeister der Versetzung eines Stadtbrandamtmanns von der Landeshauptstadt Düsseldorf in den Dienst der Landeshauptstadt Schwerin zuzustimmen. Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2014 der Landeshauptstadt Schwerin Vorlage: 01455/2018 Der Hauptausschuss nimmt die Beschlussvorlage zur Kenntnis und empfiehlt der Stadtvertretung folgende Beschlussfassung: Die Stadtvertretung nimmt die Berichterstattung über die Prüfung des Jahresabschlusses 2014 der Landeshauptstadt Schwerin sowie die hierzu gefertigten abschließenden Prüfungsvermerke des Rechnungsprüfungsamtes und des Rechnungsprüfungsausschusses zur Kenntnis. Feststellung des Jahresabschlusses 2014 der Landeshauptstadt Schwerin und Entlastung des Oberbürgermeisters für das Haushaltsjahr 2014 Vorlage: 01461/2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende Beschlussfassung: 1. Die Stadtvertretung beschließt die Feststellung des Jahresabschlusses 2014 der Lan- Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 26 deshauptstadt Schwerin. 2. Die Stadtvertretung erteilt dem Oberbürgermeister für das Haushaltsjahr 2014 Entlastung. Zuwendung der Landeshauptstadt Schwerin an den Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schwerin-Parchim e.V. für die Betreibung des Frauenhauses (Frauen in Not) Vorlage: 01444/2018 Der Hauptausschuss beschließt, dass für die Betreibung des Frauenhauses für das Jahr 2018 ein Zuschuss von 46.729 € an den Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schwerin-Parchim e.V. gezahlt wird. Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, die Fördervereinbarung und den Zuwendungsbescheid für das Jahr 2018 zu erstellen. Satzung über die Erhebung der Wettbürosteuer in der Landeshauptstadt Schwerin Vorlage: 01433/2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende geänderte Beschlussfassung: Die Stadtvertretung beschließt die Satzung über die Erhebung der Wettbürosteuer in der Landeshauptstadt Schwerin (Anlage 1) und den Vordruck zur Steuererklärung (Anlage 2). In der Anlage 1 im § 7 (1) ist folgendes zu korrigieren: „….seiner Mitwirkungspflicht nach § 6 Abs. 3 dieser Satzung nicht genügt,…“ durch „.seiner Mitwirkungspflicht nach § 6 Abs. 2 dieser Satzung nicht genügt,…“ zu ändern. Bericht über die Finanzrechnung 30.04.2018 Vorlage: 01446/2018 Der vorliegende Bericht wird durch den Hauptausschuss zur Kenntnis genommen. Abschluss eines städtebaulichen Vertrages (Erschließungsvertrag) gemäß § 11 BauGB für die Satzung nach § 34 Abs. 4 Nr. 3 "Warnitz- Birkenstraße" Vorlage: 01428/2018 Der Hauptausschuss beschließt den Abschluss des städtebaulichen Vertrages (Erschließungsvertrag) zur Satzung „Warnitz-Birkenstraße“. Bebauungsplan Nr. 98.16 "Wohnquartier Anne-Frank-Straße" - Satzungsbeschluss Vorlage: 01314/2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende Beschlussfassung: Die Stadtvertretung beschließt den Bebauungsplan der Innenentwicklung Nr. 98.16 „Wohnquartier Anne-Frank-Straße“ als Satzung. Die Begründung zum Bebauungsplan wird gebilligt. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 27 Städtebaulicher Vertrag "Östlicher Kranweg" Vorlage: 01432/2018 1. Der Hauptausschuss beschließt unter Vorbehalt der Zustimmung des Ortsbeirates Schelfstadt, Werdervorstadt, Schelfwerder, den Abschluss des Städtebaulichen Vertrages (Erschließungsvertrag) „Östlicher Kranweg“ zwischen der Landeshauptstadt Schwerin und der CKS Bau und Projektentwicklung GmbH handelnd für die Wohnpark Speicherstraße UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG. 2. Der unentgeltlichen Übernahme des im Vertragsgebiet gelegenen, als öffentliche Verkehrsfläche ausgewiesenen Grundstück (Teilfläche des Flurstücks 15/10, Flur 20 der Gemarkung Schwerin) von der Wohnpark Speicherstraße UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG an die Landeshauptstadt Schwerin wird zugestimmt. Erweiterung des Trägerkreises der KSM - Kommunalservice Mecklenburg AöR um die Stadt Grabow und das Amt Parchimer Umland Vorlage: 01498/2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende Beschlussfassung: Der Aufnahme der Stadt Grabow sowie des Amtes Parchimer Umland als weitere Träger des gemeinsamen Kommunalunternehmens „KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR“ auf Grundlage des beigefügten öffentlich-rechtlichen Vertrages gemäß Anlage 1 und der Änderung der Satzung für das Gemeinsame Kommunalunternehmen gemäß Anlage 2 wird zugestimmt. Bauvorhaben Gehweg zwischen Speicherstraße und Güstrower Straße und Erweiterung Lagerstraße zwischen Speicherstraße und Holzhof Vorlage: 01478/2018 1. Der Hauptausschuss beschließt die Einleitung der öffentlichen Ausschreibung des Bauvorhabens „Neubau Gehweg zwischen Speicherstraße und Güstrower Straße“ sowie „Erweiterung Gehweg Lagerstraße zwischen Speicherstraße und Holzhof“ 2. Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, den Bauvertrag zur Durchführung des Bauvorhabens „Neubau Gehweg zwischen Speicherstraße und Güstrower Straße“ sowie „Erweiterung Gehweg Lagerstraße zwischen Speicherstraße und Holzhof“ mit dem Bauunternehmen abzuschließen, das das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt hat. Ausschreibung und anschließende Vergabe Rahmenvereinbarung - Kleinleistungsvertrag Verkehrsmanagement Vorlage: 01449/2018 Der Hauptausschuss trifft im Einvernehmen mit dem Oberbürgermeister die Entscheidung über die Einleitung einer Ausschreibung für eine Rahmenvereinbarung – Kleinleistungsvertrag für den Fachdienst Verkehrsmanagement. Anschließend soll die Rahmenvereinbarung - Kleinleistungsvertrag an den wirtschaftlichsten Bieter vergeben werden. Verwendung der Zuweisung des Landes für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung im Jahr 2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende Beschlussfassung: Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 28 Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die vom Land M-V zugewiesenen Mittel für die Verbesserung der Kindestagesbetreuung im Jahr 2018 in Höhe von 733.338,90 € entsprechend der in Ziffer 2 aufgeführten Vorschlagsliste einzusetzen. Besetzung von 19 vakanten Stellen in der Stadtverwaltung Schwerin sowie die unbefristete Freigabe der Stelle 07551 SB Controlling, Berichtwesen im Fachdienst Jugend (49) Vorlage: 01526/2018 Die nachfolgend genannten 21 Stellen werden durch den Hauptausschuss zur Besetzung freigegeben. Fachdienst Stellennummer Bezeichnung Bewertung 61 04162 07600 Bauen und Denkmalpflege Techn. Sachbearbeiter/in Techn. Sachbearbeiter(in) E10 TVöD E11 TVöD 21 07345 01657 Kämmerei, Finanzsteuerung SB Umsatzsteuer / Gesamtabschluss E9c TVöD SB Anlagenbuchhaltung E9b TVöD 50 00226, 04000, 07468, 07469 Soziales Sozialarbeiter(in) / Sozialpädagog(e/in)S11b TV SuE 31 04135, 00349; 08010 06405 Bürgerservice Einheits-SB Ausländerbehörde 37 04117, 04555, 07457, 07980, 07981 Feuerwehr und Rettungsdienst Notfallsanitäter(in) EN TVöD 49 07551 Jugend SB Controlling, Berichtswesen E10 TVöD 53 04053 Gesundheit Gesundheitsaufseher(in) E9a TVöD 40 04053 Bildung und Sport Koordinator/in Projekt Kita-Einstieg „Brücken bauen 60 05727 Stadtentwicklung, Wirtschaft Sachbearbeiter(in) Citymanagement E10 TVöD E9b TVöD E9b TVöD Entscheidung über die Art des Vergabeverfahrens nach § 5 Abs. (4) 1 a der Hauptsatzung der Landeshauptstadt Schwerin Vorlage: 01513/2018 Der Hauptausschuss stimmt zu, dass die Beschaffung von elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen und Rollcontainern mit einem geschätzten Auftragswert von ca. 60.500 € im Rahmen einer Freihändigen Vergabe vergeben wird. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 29 Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, nach durchgeführtem Verfahren den Zuschlag zu erteilen. Bedarfe der Jahre 2019/2020 für den Bedingungsrahmen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Landeshauptstadt Schwerin - Strategieplanung ab 2019 Vorlage: 01519/2018 Der Hauptausschuss nimmt die Beschlussvorlage zur Kenntnis und verweist diese in den Jugendhilfeausschuss zur Beschlussfassung. Stadterneuerung in Schwerin- Schelfstadt, Einsatz von Städtebauförderungsmitteln für die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhauses Bergstraße 32 Vorlage: 01406/2018 Dem Einsatz von Städtebauförderungsmitteln für ortsbildverbessernde Maßnahmen am Fachwerkgebäude Bergstraße 32 wird zugestimmt. Information über das Ergebnis der Umschuldung von zwei Darlehen am 29.06.2018 Vorlage: 01509/2018 1.) Der Hauptausschuss nimmt das Ergebnis der Umschuldung von zwei Darlehen zu den in der Begründung genannten Konditionen zur Kenntnis. 2.) Der Hauptausschuss verweist die Beschlussvorlage in den Ausschuss für Finanzen am 13.09.2018 zur Kenntnisnahme. Wirtschaftsplan 2018 des Eigenbetriebs Schweriner Abwasserentsorgung Hier: Beschluss über die Zusammenstellung Vorlage: 01510/2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende Beschlussfassung: Die Stadtvertretung stimmt der geänderten Zusammenstellung gemäß Anlage zu. Bebauungsplan Nr. 85.13 "Zentraldepot für Archäologie und Staatliches Museum Schwerin" - Beschluss über die Stellungnahmen - Satzungsbeschluss Vorlage: 01396/2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende Beschlussfassung: Die Stadtvertretung beschließt über die während der Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen (Anlage 2). Die Stadtvertretung beschließt den Bebauungsplan Nr. 85.13 „Zentraldepot für Archäologie und Staatliches Museum Schwerin“ als Satzung (Anlage 3). Die Begründung zum Bebauungsplan (Anlage 4) wird gebilligt. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 30 Annahme von Geld- und Sachspenden Vorlage: 01527/2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende Beschlussfassung: Die Stadtvertretung stimmt der Annahme von Geld- und Sachspenden entsprechend der Anlage 1 zu. Der Hauptausschuss stimmt der Annahme von Geld- und Sachspenden entsprechend der Anlage 2 zu. Bauvorhaben Um-/Ausbau von 7 barrierefreien Haltestellen im Stadtgebiet Vorlage: 01517/2018 Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, den Bauvertrag zur Durchführung des Bauvorhabens „Um-/Ausbau von 7 barrierefreien Haltestellen im Stadtgebiet“ abzuschließen. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 31 4. Bearbeitungsstand von in den Hauptausschuss verwiesenen Anträgen Initiative „Verhältnisprävention“ der NVKH umsetzen - Schattengenerierung im öffentlichen Raum stärken Antragstellerin: Fraktion DIE LINKE Vorlage: 01413/2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende geänderte Beschlussfassung: Der Oberbürgermeister wird aufgefordert zu prüfen, ob die Präventionsziele zur Verbesserung einer Krebsvermeidungsstrategie durch die Nationale Versorgungskonferenz Hautkrebs (kurz NVKH) für öffentliche Freiflächen in der Landeshauptstadt Schwerin berücksichtigt werden können. Hierzu sind in erster Linie Schattenplätze insbesondere in Außenbereichen von Kitas, Schulen sowie auf den Sport- und Spielstätten sowie an den Badestellen gemäß dem Grundsatzziel 1 der NVKH zu prüfen. In einem weiteren Schritt sind notwendige schattenspendende Maßnahmen zum Schutz vor hohen UV-Belastungen im Freien zu prüfen. Stadt der guten Nachbarschaft – Soziale Wohnraumentwicklung verbessern Antragstellerin: SPD-Fraktion Vorlage: 01488/2018 Der Hauptausschuss verweist den Antrag in den Ausschuss für Bildung, Sport und Soziales; in den Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie in den Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Liegenschaften zur Vorberatung. Soziale Spaltung in Schwerin stoppen – Wohnverhältnisse in allen Stadtteilen gerecht gestalten Antragstellerin: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Fraktion Unabhängige Bürger Vorlage: 01487/2018 Der Hauptausschuss verweist den Antrag in den Ausschuss für Bildung, Sport und Soziales; in den Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie in den Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Liegenschaften zur Vorberatung. Segregation in Schwerin – gegen Ghettoisierung aktiv werden Antragsteller: Mitglied der Stadtvertretung Karsten Jagau (ASK) Vorlage: 01479/2018 Der Hauptausschuss verweist den Antrag in den Ausschuss für Bildung, Sport und Soziales; in den Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie in den Ausschuss für Finanzen zur Vorberatung. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 32 Richtlinie für die Kosten der Unterkunft überarbeiten Antragstellerin: Fraktion DIE LINKE Vorlage: 01486/2018 Der Hauptausschuss verweist den Antrag in den Ausschuss für Bildung, Sport und Soziales sowie in den Ausschuss für Finanzen zur Vorberatung. Kundennahe Präsenz des Jobcenters im Mueßer Holz Antragstellerin: Fraktion DIE LINKE; SPD-Fraktion Vorlage: 01484/2018 Der Hauptausschuss verweist den Antrag in den Ausschuss für Bildung, Sport und Soziales zur Vorberatung. Soziale Beratungslandschaft in Schwerin weiterentwickeln Antragstellerin: SPD-Fraktion Vorlage: 01489/2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende Beschlussfassung: Die Stadtvertretung möge beschließen: Die Stadtvertretung nimmt zur Kenntnis, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern mit Beschluss des Doppelhaushalts 2018/2019 den Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die sozialen Beratungsangebote qualitativ weiterentwickelt wird, eine Dynamisierung der vom Land geförderten Personalkosten von jährlich 2,5 Prozent sowie der Sachkosten von jährlich 1,5 Prozent in Aussicht gestellt hat. Vor diesem Hintergrund wird der Oberbürgermeister beauftragt, in Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern den Prozess zur qualitativen Weiterentwicklung der sozialen Beratungslandschaft mit den Beteiligten in Schwerin zu initiieren. Schwerin beteiligt sich am Bundesprogramm „Demokratie leben“ Antragsteller: Fraktion DIE LINKE, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Vorlage: 01482/2018 Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung folgende geänderte Beschlussfassung: Der Oberbürgermeister wird aufgefordert zu prüfen, inwieweit: - die Voraussetzungen für die Beteiligung der Landeshauptstadt Schwerin am Landesprogramm Bürgerarbeit geschaffen werden können. Dazu soll er im Zusammenwirken mit der Stadtverwaltung und den kommunalen Gesellschaften Vorschläge für sinnvolle Stellenbesetzungen unterbreiten. - auch in Schwerin über Jahre etablierte, soziale Hilfestrukturen, wie Tafeln, Kleiderkammern oder Möbelbörsen infolge der Mittelkürzungen für das Jobcenter und dem daraus resultierenden Rückgang, insbesondere von Arbeitsgelegenheiten, gefährdet sind und ob das Programm Bürgerarbeit, ggf. mit finanzieller Beteiligung der Landeshauptstadt Schwerin, hier unterstützend zum Einsatz kommen kann, - sollte das Landesprogramm Bürgerarbeit nicht genutzt werden können, andere Fördermöglichkeiten zu prüfen und zum Einsatz zu bringen. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 33 Plattdeutsche Sprache Antragsteller: Mitglied der Stadtvertretung Karsten Jagau (ASK) Vorlage: 01414/2018 Der Hauptausschuss lehnt den Antrag ab und empfiehlt der Stadtvertretung ebenfalls die Ablehnung des Antrages. Einführung eines Budgets für Ortsbeiräte Antragstellerin: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Vorlage: 01418/2018 Der Hauptausschuss lehnt den Antrag ab und empfiehlt der Stadtvertretung ebenfalls die Ablehnung des Antrages. Schwerin als Modellregion für den kostenfreien Nahverkehr Antragstellerin: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD-Fraktion, Fraktion Unabhängige Bürger Vorlage: 01419/2018 Die Wiedervorlage im Hauptausschuss erfolgt mit einem interfraktionellen Änderungsantrag. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 34 5. Sonstige Informationen Verwendung der BUGA-Mittel der Ortsbeiräte in der Landeshauptstadt Schwerin Im Folgenden wird eine aktuelle Übersicht der verfügbaren und bisher verbrauchten BUGAMittel in den Ortsbeiräten der Landeshauptstadt Schwerin mit Stand vom 03.08.2018 gegeben: Lfd.Nr. Ortsbeirat 1. Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg 2. Friedrichsthal 3. Gartenstadt, Ostorf 4. Görries 5. Großer Dreesch 6. Krebsförden 7. Lankow 8. Mueß 9. Mueßer Holz 10. Neu Zippendorf 11. Neumühle, Sacktannen 12. Schelfstadt, Werdervorstadt, Schelfwerder 13. Warnitz 14. Weststadt 15. Wickendorf, Medewege 16. Wüstmark, Göhrener Tannen 17. Zippendorf Gesamt: Verfügbare Summe 10.000,00 ausgegeben 405,00 5.000,00 10.000,00 5.000,00 10.000,00 10.000,00 10.000,00 5.000,00 10.000,00 10.000,00 5.000,00 10.000,00 0,00 4.096,87 0,00 2.140,00 10.005,30 8.864,31 0,00 5.644,94 1.786,29 2.603,82 0,00 5.000,00 10.000,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 3.724,87 7.334,27 3.250,29 1.742,53 0,00 130.000,00 51.598,49 Bezahlbares Wohnen – das Wiener Modell Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier informierte sich gemeinsam mit einer Delegation der Landesregierung in Wien im Zeitraum 15.-17. August 2018 über die Wohnungsbaupolitik der Österreichischen Hauptstadt. Anlass Im Mai 2018 veröffentlichte das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung die Studie Wie brüchig ist die soziale Architektur unserer Städte? Trends und Analysen der Segregation in 74 deutschen Städten der Autoren Marcel Helbig und Stefanie Jähnen. Professor Dr. Helbig stellte die Ergebnisse und Analysen für Mecklenburg-Vorpommern bei einer Zusammenkunft im Finanzministerium am 2. Juli 2018 vor. Schwerin weist eine besonders hohe soziale Segregation auf (Vgl. insbesondere Kapitel 6 und folgende). Da Wien bereits seit den 1920er Jahren eine aktive soziale Wohnungsbaupolitik betreibt und daher eine niedrige soziale Segregation aufweist, wurde beschlossen sich dieses Best-Practice-Beispiel genauer erläutern zu lassen. Programm 1. Empfang bei Herrn Bürgermeister und Landeshauptmann Dr. Michael Ludwig Dr. Michael Ludwig war vor Amtsantritt als Bürgermeister von 2007–2018 amtsführender Wiener Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung. In einem Einführungsstatement erläutert Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 35 Dr. Ludwig die Grundidee der Wiener Wohnungspolitik: Soziale Durchmischung. Die Stadt Wien hat nach dem 1. Weltkrieg 220.000 kommunale Wohnungen errichtet, weitere 200.000 entstanden in Kooperation mit Wohlfahrtsverbänden. Derzeit leben 62% der Wienerinnen und Wiener in einer geförderten Wohnung. Die Wohnungen werden folglich nicht nur „sozial schwachen“ Menschen vor-, sondern auch für den breiten Mittelstand attraktiv gehalten. Die Einkommensgrenzen, die für eine geförderte Wohnung gelten, sind daher hoch gesetzt. In allen 23 Wiener Bezirken hält die Stadt Gemeindewohnungen vor. 2. Fachvortrag und Austausch zur Wiener Wohnbaupolitik mit Dr. Kurt Puchinger, Leiter der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen der Stadt Wien Dr. Kurt Puchinger erläuterte in seinem Vortrag Bezahlbares Wohnen – das Wiener Modell die zentralen Grundzüge und Maßnahmen der Wiener Wohnbaupolitik. (siehe Anlage 7) Die zwei zentralen Botschaften lauten: Seit dem 2. Weltkrieg fußt die Wohnraumförderung auf folgendem Finanzierungsmodell: Jeweils 0,5% der Bruttolohnsumme werden von Arbeitnehmern und Arbeitgebern für Wohnraumförderung abgegeben. Die Mittel werden zwischen Bund, Land und Gemeinde nach Einwohnerzahl für Wohnraumförderung aufgeteilt. Die konkrete Ausgestaltung obliegt den Gemeinden. Die Stadt Wien investiert jährlich in Neubauten 300 Mio. €, in Sanierung 200 Mio. € und 100 Mio. € in die Individualförderung. Seit 30 Jahren kauft die Stadt systematisch Grundstücke von Privaten auf. In einem Grundstücksfonds werden z.B. alte Industrieareale und Landwirtschaftsflächen vermarktet. So verfügt Wien heute über 2,8 Mio. m² Grundstücke, die in Wettbewerben an Bauprojekte vergeben werden. Der Gewinner muss nach einem vier-Säulen-Modell bauen. Die vier Kriterien sind: Ökonomie, Ökologie, Architektur und soziale Nachhaltigkeit. Die Grundstücke verbleiben jedoch bei der Stadt Wien und auf Lebenszeit der Gebäude werden die Mietkriterien festgeschrieben. Daher beträgt die Durchschnittsmiete bei den öffentlich geförderten Wohnungen 6,50€. 3. Fachvortrag über sozialen Wohnbau, Vergabeverfahren, Maßnahmen zur sozialen Durchmischung und Nachbarschaftsinitiativen Die Direktorin von Wiener Wohnen, Karin Ramser, erläuterte in ihrem Vortrag die historischen sowie aktuellen Entwicklungen und außerdem die künftigen Projekte des Gemeindebaus(siehe Anlage 8). Für die Vergabe der Wohnungen gibt es seit kurzem nur eine Anlaufstelle für beide öffentlich geförderten Wohnformen: Gemeindewohnung und Genossenschaftswohnung. Eine Wohnung erhält, wer bestimmte Rahmenbedingungen (u.a. Alter, Hauptwohnsitz) erfüllt. Akutfälle finden sofortige Berücksichtigung, darüber hinaus gibt es besondere Angebote für junge und ältere Menschen. Die Stadt stellt außerdem Mittel für den altersgerechte Umbauten der bisherigen Wohnung zur Verfügung. Durch den steigenden Preisdruck im privaten Immobilienmarkt, strömen die Wienerinnen und Wiener zunehmend in den öffentlichen Markt. Isabella Jandl erläutert im Anschluss in ihrem Vortrag, wie mit der Wohnservice Wien ganz praktisch die Mieterinnen und Mieter bei der Wohnungssuche bzw. Belangen rund ums Wohnen unterstützt und beraten werden. (Anlage 9) 4. Der Blick in die Zukunft: Führung in der aspern Seestadt Das ehemalige Flughafengelände ist eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas. Hier liegt der Fokus auf dem ökologischen Gesamtkonzept mit einem Mix aus Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung und Erholung. Hier werden einmal 20.000 Menschen leben. Ebenso viele Ar- Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 36 beitsplätze sollen geschaffen werden. Nähere Informationen zum Quartier bietet die Homepage: https://www.aspern-seestadt.at/. 5. Der Blick in die Vergangenheit: Der Karl-Marx-Hof Als in den 1920er Jahren die Wohnungsnot in Wien groß war, wurde der noch heute größte zusammenhängende Wohnbau der Welt geplant und errichtet. Rund 1400 Wohnungen wurden geschaffen – mit eigenem WC und Wasserzugang. Nur 12 Prozent des über 150.000 Quadratmeter großen und 1.000 Meter langen Areals sind bebaut, der Rest wird als Spiel- und Gartenfläche genutzt. Der Bau enthält zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen wie Wäschereien, Bäder, Kindergärten, eine Bibliothek, Arztpraxen und Geschäftslokale. Mitteilungen des Oberbürgermeisters zur 36. Sitzung der Stadtvertretung am 10.09.2018 Anlage 1 Anlage 2 Bericht des Ideen- und Beschwerdemanagements der Stadtverwaltung Schwerin 2017 Stand: 24.08.2018 Bericht über die Arbeit des Ideen- und Beschwerdemanagements 2017 Zahlen und Statistik des Ideen- und Beschwerdemanagements Im Berichtsjahr 2017 wurden durch das Ideen- und Beschwerdemanagement (IBM) 1.065 Vorgänge bearbeitet. Damit wurde ein neuer Höchstwert seit der Einführung des IBMs erreicht. Neben einem Anruf bei der Beschwerdehotline (Tel. 0385 545 2222) können die Bürger zu den Öffnungszeiten des Stadthauses vorsprechen, eine E-Mail schicken (ideenbeschwerden@schwerin.de) bzw. das Onlineformular ausfüllen oder einen Brief zusenden. Neu ist seit dem 27. September 2017, dass Briefe an das IBM/den Oberbürgermeister auf Beschluss der Stadtvertretung in einem separaten Briefkasten, der sogenannten Bürgervorschlagsbox, vor dem Stadthaus abgegeben werden können. Im Jahr 2017 wurden aus diesem Briefkasten zwölf Schreiben entnommen. Acht Schreiben waren anonym und konnten somit nicht beantwortet werden. Bedauerlich ist, dass gerade diese Schreiben Themen aufwerfen, zu denen wir gerne Erklärungen geben würden, da wir denken, dass der Verfasser dann sicherlich mehr Verständnis für die eine oder andere Entscheidung hätte. Bei vier Schreiben erfolgte eine Überprüfung und Beantwortung. Zusätzlich ist das IBM als eine von 15 Benutzergruppen für Fälle im Portal www.klarschiffsn.de verantwortlich. Die Benutzergruppen des Portals bearbeiten und beantworten die Fälle eigenständig. So wurden 2017 vom IBM 21 Ideen beantwortet und 24 Mängelhinweise zur Behebung weitergeleitet. Am häufigsten wird das IBM weiterhin per E-Mail kontaktiert (ca. 43 %), gefolgt von Anrufen (28 %). Die Nutzung des Onlineformulars hat sich halbiert auf nur noch 8 %. Verdoppelt haben sich hingegen schriftliche Anliegen (4 %). Eine Zunahme ist auch bei den persönlichen Vorsprachen zu verzeichnen. Da auch die Fälle aus den Bürgersprechstunden in den Fallzahlen erfasst sind, vermag dies zu einem Anstieg geführt haben, denn viele Bürger wollten im ersten Jahr des Amtsantritts des Oberbürgermeisters persönlich ihr Anliegen vortragen. 2017 wurden acht Bürgersprechstunden durchgeführt. Dabei sprachen 116 Personen vor. Viele Bürger hatten auch mehrere Anliegen, sodass der vorgesehene Zeitrahmen der Bürgersprechstunden im Durchschnitt um fast 2 Stunden verlängert werden musste. 1 Im Jahr 2017 wurde aber auch ein neuer Rekord von Beschwerden verzeichnet. 44 % aller Vorgänge waren eine Beschwerde. Neben Beschwerden über Entscheidungen der Verwaltung gibt es aber auch Mängelhinweise, die als Beschwerde erfasst werden. So z. B. wenn ein Bürger einen unerledigten Mangel wiederholt meldet bzw. der Bürger derart ungehalten über einen Zustand ist und die Verwaltung für ihr Handeln massiv kritisiert. Aber es gibt auch Beschwerden/Mängelhinweise, bei denen sich die Bürger im Nachgang für die Behebung ausdrücklich bedanken. Bei den Mängelhinweisen ist eine leichte Abnahme zu verzeichnen (22 %). Durch die Nutzung von Klarschiff-SN als vorrangiges Portal zur Mängelmeldung wird dieser Trend verstärkt. Die Anzahl der Hilfeersuchen bzw. Bitten um Unterstützung vor allem im sozialen Bereich sind seit Jahren nahezu konstant (8%). Auskunftsersuchen und Anregungen waren im Vergleich zum Vorjahr geringer (17 % bzw. 5 %). Die meisten Fälle (33 %) erhält seit Jahren der Eigenbetrieb Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin (SDS) zur Überprüfung. Seit drei Jahren ist die Anzahl der Vorgänge, die zur Prüfung an den Fachdienst Verkehrsmanagement weitergeleitet werden rückläufig und beträgt nur noch 18 %. Der Fachdienst Ordnung fertigt Zuarbeiten für 9 % der Fälle. Die restlichen Fachdienste sind durch das IBM weniger eingebunden. 2 Exemplarische Fälle des Ideen- und Beschwerdemanagements: a.) Im April 2017 machte ein Bürger darauf aufmerksam, dass er bei einer Lastschriftankündigung den Zahlungsgrund nicht entnehmen konnte. Es waren Schlüsselnummern und das Kennzeichen seines Fahrzeugs angegeben. Erst auf Nachfrage hat er die Mitteilung erhalten, dass die Gebühr für einen Bewohnerparkausweis eingezogen wird. Trotz der Tatsache, dass es der erste Hinweis bei ca. 2000 ausgegebenen Parkkarten war, wurde eine Änderung geprüft. Einen Monat später wurden die Lastschriftankündigungen mit dem Vermerk „Bewohnerparkausweis“ neben der Parkkartennummer und dem Kennzeichen gedruckt und verschickt. b.) Auf den Anrufbeantworter des Ideen- und Beschwerdemanagements befand sich eines Tages die Nachricht einer deutschsprachigen Frau, die aus Griechenland anrief. Sie konnte ihre in Schwerin lebende Freundin schon seit Tagen nicht erreichen. Sie telefonieren sonst sehr regelmäßig und nun befürchtete sie, dass der alleinstehenden Frau etwas zugestoßen sei. Da kein Namen oder Anschrift genannt wurde, musste dies mittels Rückruf erst abgeklärt werden. Hier gab es jedoch eine Hürde, da das Telefon erst für einen Auslandsanruf freigeschaltet werden musste. Unklar war, ob eine konkrete Gefahr für die Frau in Schwerin bestand. So verging leider zunächst einige Zeit bis der Rückruf erfolgen konnte. Als der Name und die Anschrift der Schwerinerin bekannt war, wurde zunächst recherchiert, ob sie umgezogen ist oder ob vielleicht ein Todesfall vorliegt. Beides war negativ, sodass dann die Polizei informiert wurde. Im Ergebnis teilte die Polizei mit, dass die Kollegen des Polizeihauptrevieres Schwerin die Frau an der Wohnanschrift wohlbehalten angetroffen haben. Sie sicherte zu, sich bei ihrer Bekannten in Griechenland zu melden. c.) An einem Nachmittag sprach ein Einwohner vor, dem die Wartezeit im Bürgerbüro zur Abholung eines Ausweisdokumentes zu lange erschien. Er wollte bei der Abholung vorrangig behandelt werden. Er betonte, dass er im Ruhestand sei. Aber einen wirklich triftigen Grund für seine Eile konnte er nicht benennen. Dieses Anliegen wurde zum Unverständnis des Einwohners abgelehnt. Eine Nachfrage ergab, dass die Wartezeit gering war - nur vier Personen warteten im Bürgerservice. Auch diesem Einwohner war das Warten zuzumuten. d.) Eine Anwohnerin wies darauf hin, dass auf einer städtischen Grünfläche Schlüsselblumen wachsen und diese einfach abgemäht worden sind. Dem Eigenbetrieb war dies bisher nicht bekannt. Glücklicherweise werden diese Blumen durch das Mähen nicht zerstört. Für das nächste Jahr wird der 1. Schnitt auf der Wiese später ausgeführt. Für die Wiesenprimel, so wie die Schlüsselblume auch genannt wird, gilt gem. Rote Liste M-V die Vorwarnstufe, sie ist aber bisher nicht geschützt. e.) Während der Schließung der KFZ-Zulassung und Führerscheinstelle in der Otto-HahnStraße gab es bis zur Eröffnung der neuen Zweigstelle vereinzelt Beschwerden darüber, dass in Schwerin zeitweise keine Führerscheinstelle vorhanden war. Für die KFZ-Zulassung war ein Provisorium im Stadthaus eingerichtet worden. Für Angelegenheiten zum Führerschein mussten die Einwohner leider auf eine andere Außenstelle ausweichen. Die nächste Außenstelle befand sich in Stralendorf. f.) Viele Eltern beschwerten sich über die beabsichtigte Nutzung von Räumen der J.Brinckman Schule durch den Hort Benjamin-Blümchen. Das Nebengebäude des Goethe-Gymnasiums, in dem der Hort untergebracht ist, soll abgerissen werden für den Schulersatzneubau J.-Brinckman sowie für eine neue Regionalschule. Es sind verschiedene Varianten für die Hortbetreuung geprüft worden: andere Standorte, Containerlösungen, Baumaßnahmen des Trägers etc. Als einzig sinnhafte Variante kommt eine Doppelnutzung des Schulgebäudes in Frage. 3 g) Auch 2017 kam es wieder vor, dass die Landeshauptstadt Schwerin Mängel nicht beheben konnte, da sie nicht im Eigentum der Fläche war. Für die Bürger sind die Eigentumsverhältnisse kaum ausfindig zu machen. Sie danken deshalb für den Hinweis, dass es keine städtische Fläche ist, nur leider hilft dies nicht weiter, denn die Stadtverwaltung darf den Eigentümer nicht nennen. Bei einem Fall zur defekten Straßenbeleuchtung half der Tipp, den hinterliegenden Nachbarn zu fragen, wer der Immobilienverwalter ist und somit auf den Mangel aufmerksam zu machen. Schwieriger ist es jedoch, wenn der Eigentümer im Grundbuch genannt ist, aber hier nicht wohnhaft ist. Bei erheblichen Mängeln (z. B. privater unebener Fußweg) wird durch das Ideen- und Beschwerdemanagement wenigstens versucht, den Eigentümer zu informieren. Eine Pflicht zur Reparatur kann gegenüber dem Eigentümer nicht ausgesprochen werden. Im Schadensfall würde dieser haften. In einigen Fällen hat der Eigentümer auf die bloßen Hinweise umgehend reagiert und eine Firma mit der Schadensbeseitigung beauftragt. Ähnlich verhält es sich bei Hinweisen zum Rundweg um den Neumühler See. Viele Freizeitsportler glauben, dass die gesamte Fläche um den See der Stadt gehört. Der Stadt gehört nur ein Abschnitt am Südwestufer sowie am Ostufer ab der Fußgängerbrücke bis Friedrichsthal. Alle anderen Flächen sind im privaten Eigentum bzw. gehören zum Forstamt. Die Landeshauptstadt Schwerin hat keinen Einfluss auf die Pflege und Unterhaltung dieser Abschnitte. g.) Eine Tourleiterin eines Fahrradclubs hatte beim Abfahren einer Radstrecke am Schweriner Innensee die Tour unterbrechen müssen, aufgrund umgefallener Bäume. Da dieser Radweg nach ihren Angaben sehr beworben wird, wünschte sie die Entfernung der Bäume. Zunächst wurde die Hinweisgeberin kontaktiert und um konkrete Angaben gebeten. Es stellte sich heraus, dass die umgefallenen Bäume sich nicht mehr im Stadtgebiet befinden. Dennoch wurde damit der Fall nicht abgeschlossen, sondern es wurde das zuständige Amt und ein Ansprechpartner ermittelt und der Fall übergeben. h.) Eine Frau schrieb dem Oberbürgermeister, dass ihr schon seit längerer Zeit bei der Ausfahrt von Schwerin in Richtung Sternberg der Anblick des ehemaligen Jagdhauses Schelfwerder stören würde. Früher gab es dort ein Restaurant – heute wird dort illegal Müll entsorgt. Geantwortet wurde, dass der Eigentümer nur zur Beräumung der Abfälle aufgefordert werden kann, wenn der Abfall aus gefährlichen Stoffen (z. B. Asbest oder Kühlschrank) besteht. Ansonsten kann keine Aufforderung ausgesprochen werden. Der Eigentümer ist (schon aus eigenem Interesse) verpflichtet, sein Grundstück gegen das unbefugte Betreten zu sichern. Aufgrund ihrer Einwände zur Entwicklung des Geländes wurden die Bereiche Stadtentwicklung sowie Bauen und Denkmalpflege kontaktiert. Das Grundstück ist privat. Es besteht weder Denkmal- noch Bestandschutz. Der Aufbau/Neubau des Hauses ist aus baurechtlicher Sicht an dieser Stelle nicht möglich. Kurzzeitig wurde überlegt, ob die Stadt das Grundstück ankauft, um dies ggf. als Ausgleichsfläche zu nutzen. Aufgrund der umliegenden Landesflächen wurde die Idee jedoch wieder verworfen. Dennoch hat die Mail einen Anstoß geliefert, über die Entwicklung der Fläche einmal nachzudenken. i.) Ein Bürger der Landeshauptstadt Schwerin hat in einer anderen Stadt in MecklenburgVorpommern einen Rotlichtverstoß begangen. In Folge dessen hat er ein Fahrverbot erhalten und sollte den Führerschein für einen Monat abgeben. Die andere Behörde schlug vor, in der Kommune des Wohnsitzes nachzufragen, ob der Führerschein dort verwahrt werden kann. Die Bußgeldstelle der Landeshauptstadt Schwerin lehnte diese Leistung ab. Der Bürger konnte auch keine wichtigen Gründe nennen, weshalb er den Führerschein nicht per Post in die andere Stadt zur Verwahrung schicken kann. Einzig die Einsparung von Postgebühren nannte er als Grund. Die Recherche ergab, dass Bußgeldstellen, die diese Möglichkeit benennen, immer betonen, dass es einer anderen Behörde freisteht, den Führerschein eines „fremden“ Verfahrens in Verwahrung zu nehmen. 4 Die Bußgeldstelle des Fachdienstes Ordnung der Landeshauptstadt Schwerin hält nach erneuter Prüfung an dieser Entscheidung fest. Die Landeshauptstadt Schwerin führt dieses Bußgeldverfahren nicht durch. In der Begründung wird zum einen angeführt, dass die Stadtverwaltung Schwerin nicht die verfahrensführende Behörde ist, der Fall manuell erfasst werden müsste bzw. eine kostenaufwendige Systemanpassung notwendig wäre. Die Bußgeldstelle hätte den Aufwand (Benachrichtigung der anderen Stadt, ggf. Weiterleitung des Führerscheins, wenn Behörde dem nicht zustimmt, Aushändigung an den Betroffenen). Die Landeshauptstadt Schwerin würde demzufolge die Bearbeitung übernehmen, aber sie würde für diese zusätzliche Aufgabe nicht die Einnahmen dieses Verfahrens erhalten. Daher wurde der Bürger darüber informiert, dass wir diese Leistung nicht anbieten können. h.) Eine Mutter bemängelt, dass die Weiterleitung gepfändeter Unterhaltsleistung des Kindesvaters durch die Stadt sehr lange dauern würde. Der Bereich Unterhaltsvorschuss bestätigte, dass die bloße Weiterleitung des Geldes einige Tage in Anspruch nehme, da die Buchung im System über mehrere Bereiche (Verwahr Beistand - GBH - Beistand – Kasse) bis zur Auszahlung durchläuft. Viele Elternteile sind aber auf den schnellen Zahlungseingang angewiesen, denn die Leistung wird u.a. vom Jobcenter angerechnet und folglich nicht ausgezahlt. Der Betrag fehlt dann entsprechend. Es müssen mehrere Unterschriften/Tätigkeiten verschiedener Bereiche geleistet werden, bevor das Geld ausgezahlt wird - auch wenn wir dieses Geld nur weiterleiten. Aufgrund weiterer Hinweise wurde entschieden, bei der Buchung der durchlaufenden Mündelgelder eine Ausnahme von der zentralen Verbuchung über die GBH zu machen. Die Beistände können nun die direkte Auszahlung herbeiführen. j.) Die Bearbeitung einer Beschwerde über die Nichtbeantwortung von Anfragen über ein Kontaktformular ergab, dass es Probleme mit der hinterlegten E-Mail-Adresse gab. Deshalb erhielt der Fachbereich die Anfragen nicht und konnte sie letztendlich auch nicht beantworten. Dem Beschwerdeführer wurde für die E-Mail gedankt, da diese zur Aufdeckung eines Fehlers geführt hat. k.) Anwohner berichten fast jährlich von Wildschweinsichtung in Ostorf, Neu Zippendorf oder Mueßer Holz. Das Vorkommen von Wildschweinen in einigen Stadtteilen ist bekannt. Der Fachdienst Ordnung hat einen Jäger die Erlaubnis erteilt, Wildschweine zu erlegen. Jedoch ist das Erlegen von Wildtieren in Wohngebieten schwierig, denn der Jäger muss gewährleisten können, dass keine Personen durch einen Schuss getroffen werden. Bei einer Begehung wird immer wieder festgestellt, dass Abfälle von Anwohnern in der Natur entsorgt werden oder die Tiere vom Balkon gefüttert werden. Durch das Verhalten der Anwohner werden die Tiere regelrecht angelockt. l.) Das neue Wohngebiet Waisengärten war mehrfach Thema. Sei es die Herrichtung einer Fußgängerführung vom alten Stadtteil ins neue Wohngebiet, die Herstellung einer geordneten Parkordnung oder die Müllentsorgung. m.) Beschwerden über das Verhalten anderer Personen gab es auch. Zum einen gab es Hinweise zur Kontrolle von möglichen „Schwarzanglern“, aber auch Lärmbelästigung von Jugendlichen oder Zeitungsverteilern. n.) Beschwerden gab es über die Beauftragung von privaten Kontrolleuren. Eigentümer von Supermärkten oder anderen Parkflächen sind dazu übergegangen, die Einhaltung der Parkberechtigung durch private Firmen kontrollieren zu lassen. Ein Verstoß wird jedoch gleich mit 30 € geahndet. Fahrzeughalter wollten sich über dieses Verfahren bei der Stadt beschweren, jedoch ist die Stadt nicht der korrekte Ansprechpartner. Eigentümer privater Flächen dürfen diese Kontrollen veranlassen. Da die Firmen einen deutlich höheren Aufwand haben und auch kostendeckend arbeiten müssen, werden die Verstöße vermutlich gleich mit höheren Summen geahndet. 5 6 7 8 9 10 11 12 Auflistung der einzelnen Themen in Fallzahlen 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 Impressum: Landeshauptstadt Schwerin Der Oberbürgermeister Am Packhof 2-6 19053 Schwerin Telefon: 0385 545-0 Telefax: 0385 545-1019 E-Mail: info@schwerin.de Internet: www.schwerin.de Kontakt: Landeshauptstadt Schwerin Ideen- und Beschwerdemanagement Am Packhof 2-6 19053 Schwerin Telefon: 0385 545-2222 Telefax: 0385 545-1019 E-Mail: ideen-beschwerden@schwerin.de Internet: www.schwerin.de Anlage 3 Anlage 4 LEO – Leben – Erleben - Orientieren Einführungsphase i.d.R. 2 Monate Hausbesuche Einzelgespräche vertrauensfördernde Maßnahmen Ziel: individueller Aktivierungsplan * aktuell BIWAQ Aktivierungs- und Motivationsphase i.d.R. 2 Monate Je nach Interesse und Neigungen Vorbereitung auf Projektphase Ziel: Ängste und erste Problemlagen abbauen Aktivitäten zur Gruppenbildung mit gemeinsamen „Erlebnissen“ * Projektphase Abschlussphase mindestens 6 Monate 2 Monate Zusammenarbeit der Gruppen in jeweiligen Projekten im Stadtteil inklusive Qualifizierung nach persönlichem Bedarf Einzelarbeit mit TN gemeinsame Perspektivplanung in Richtung 1. AM Ziel: Stabilisierung der Persönlichkeit und erlangen/ vertiefen sozialer Kontakte (z.Bsp.: Bewerbungscoaching) Ziel: individueller Perspektivplan Stabilisierung/ Nachbetreuung 6 Monate begleitende Betreuung bei Arbeitsaufnahme sowohl beim AG/TN oder Unterstützung bei Stellensuche/ Bewerbung Ziel: Nachhaltige Beschäftigung Projekte sind z.Bsp: - Bauspielplatz - Pflegeheim WPZ - Feriendorf Mueß - …. Geschäftsführerin des Jobcenters Schwerin 7 Anlage 5 Bildungs- und TeilhabepaketBericht zur Umsetzung für das Jahr 2017 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets Sachstandsbericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets in der Landeshauptstadt Schwerin für das Jahr 2017 Vorbemerkung: Über den Umsetzungsstand der aus dem Bildungs- und Teilhabepaket resultierenden Aufgaben wurde erstmalig mittels der Informationsvorlage (DS-Nr. 00337/2015) in der Sitzung der Stadtvertretung am 13.07.2015 informiert. Im Zuge dieser Information hatte die Stadtvertretung die jährliche Berichterstattung über den Umsetzungsstand beschlossen. Entsprechend dieser Festlegung erfolgt nunmehr die aktuelle Berichterstattung zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) in der Landeshauptstadt Schwerin für das Jahr 2017. Der Bericht gliedert sich wie folgt: A- Allgemeines B- Umsetzung des BuT a) Umsetzung und Leistungsvolumina für das Jahr 2017 aa) bb) cc) dd) Personal- und Verwaltungskosten BuT für Berechtigte der Rechtskreise SGB II und BKGG BuT für Berechtigte des Rechtskreises SGB XII BuT für Berechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz b) Veränderungen in der Umsetzung BuT bzgl. der Schülerbeförderung c) Sachstandsinformation zur Inanspruchnahme des BuT in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 d) Ergebnis der Abrechnungen BuT für das Kalenderjahr 2017 1 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets A- Allgemeines Die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket werden seit 2011 gewährt. Voraussetzung für den Erhalt von Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket ist der Bezug der nachfolgend genannten Sozialleistungen: • • • • • Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem SGB II, Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII, Wohngeld nach den Bestimmungen des Wohngeldgesetzes, Gewährung eines Kinderzuschlages nach dem Bundeskindergeldgesetz oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Anspruchsberechtigt für die BuT-Leistungen sind damit Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern oder einem Elternteil bzw. den sonstigen Erziehungsberechtigten eine der o. g. Leistungen beziehen. Anspruch auf BuT-Leistungen können ebenfalls junge Erwachsene bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen haben. Die Landeshauptstadt Schwerin gewährt die Leistungen für alle Anspruchsberechtigten der verschiedenen Rechtskreise bürgerfreundlich aus einer Hand. Einzige Ausnahme sind die BuT-Leistungen für Schulbedarf, die für die Kunden des Jobcenters mit dem jeweiligen Zahlungsanspruch in zwei Teilbeträgen pro Jahr zur Auszahlung gelangen. Das Bildungs- und Teilhabepaket umfasst folgende Leistungen: ► Übernahme der tatsächlichen Aufwendungen für Schulausflüge und mehrtägige Klassenfahrten von Schülern und Schülerinnen. Die Regelung gilt gleichermaßen für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen. ► Bedarf für die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf in Höhe von insgesamt 100 Euro pro Schüler/ Schülerin und pro Jahr. Die Zahlung erfolgt in Höhe von 70 Euro mit dem Beginn des Schuljahres, weitere 30 Euro werden am Beginn des 2. Schulhalbjahres gezahlt. ► Übernahme der erforderlichen tatsächlichen Aufwendungen für die Schülerbeförderung, soweit sie nicht von Dritten übernommen werden und es der leistungsberechtigten Person nicht zugemutet werden kann, die Aufwendungen aus dem Regelbedarf zu bestreiten. ► Kostenübernahme für eine die schulischen Angebote ergänzende, angemessene Lernförderung, soweit diese geeignet und zusätzlich erforderlich ist, um die nach schulrechtlichen Bestimmungen festgelegten Lernziele zu erreichen. 2 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets ► Übernahme der entstehenden Mehraufwendungen bei der Teilnahme an einer gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung für Schülerinnen und Schüler, soweit die Mittagsverpflegung in schulischer Verantwortung wahrgenommen wird, sowie für Kinder, die eine Tageseinrichtung besuchen oder für die Kindertagespflege geleistet wird. ► 10 Euro monatlich für Leistungsberechtigte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft für Mitgliedsbeiträge in den Bereichen Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit, Unterricht in künstlerischen Fächern und vergleichbare Aktivitäten der kulturellen Bildung und die Teilnahme an Freizeiten. Die rechtlichen Bestimmungen sehen mit Ausnahme der Leistungen für den persönlichen Schulbedarf und Schülerbeförderung vorrangig die Gewährung in Form von Sachleistungen vor. B- Leistungen des BuT - Umsetzungsstand a) Umsetzung und Leistungsvolumina für das Jahr 2017 Aus den Leistungsbereichen nach dem SGB II, SGB XII, Asylbewerberleistungsgesetz und Bundeskindergeldgesetz (für Berechtigte, die Kinderzuschlag bzw. Wohngeld erhalten) hatten Ende 2017 insgesamt 6.045 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren dem Grunde nach Anspruch auf Leistungen aus dem BuT. Einvernehmliche Zielstellung ist es, dass möglichst alle Berechtigten die ihnen zustehenden Leistungen aus dem Paket in Anspruch nehmen und kontinuierlich abrufen. Hierbei soll weiterhin das positive Potential der Bildungskarte genutzt werden. Mithilfe der Bildungskarte sichern aktuell 219 zugelassene Leistungsanbieter ab, dass die Leistungen des BuT durch die anspruchsberechtigten Kinder und Jugendlichen direkt, einfach und unbürokratisch in Anspruch genommen werden können. Aufgrund des verstärkten Zuzugs von anerkannten Flüchtlingen nach Schwerin erhöht sich der Anspruch leistungsberechtigter Personen. Dies betrifft sowohl Flüchtlingsfamilien mit anspruchsberechtigten Kindern als auch Einzelpersonen, die im Zuge der Familienzusammenführung ihre Familie mit anspruchsberechtigten Kindern nach Schwerin holen. Die BuT-Leistungen für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben sind ein gutes Instrument, Integration von Flüchtlingsfamilien zu fördern. Die Inanspruchnahme wird aus unterschiedlichen Gründen aber nicht im Sinne der einvernehmlichen Zielstellung in Anspruch genommen. Es ist deshalb vorgesehen, mit dem Stellenplan 2019 für die Dauer von zwei Jahren eine zusätzliche Stelle einzurichten, verbunden mit der Aufgabenstellung, insbesondere für den 3 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets Personenkreis der Flüchtlinge dezidiert für die Inanspruchnahme der Leistungen aus dem BuT zu werben und diese zu realisieren. Dazu zählt insbesondere gezielte Beratung über die Leistungsangebote, Unterstützung bei der Antragstellung, Hinweise zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Leistungen insbesondere bei der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. Die Finanzierung dieser Stelle erfolgt aus unverbrauchten BuT-Mitteln (s. auch 2 d). aa) Personal- und Verwaltungskosten Für die Umsetzung des BuT in der Landeshauptstadt Schwerin wurden für die erstattungsrelevanten Rechtskreise für 2017 Personal- und Sachkosten in Höhe von 362.033,46 Euro ermittelt (vgl. Abb.1). Im interkommunalen Vergleich (auf der Basis der finalen Abrechnung für 2017) bestätigt sich weiterhin, dass die Landeshauptstadt Schwerin mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand an Personal- und Verwaltungskosten die pflichtigen Aufgaben realisiert. Abb. 1 Landkreis/ Stadt Hansestadt Rostock Landeshauptstadt Schwerin Landkreis LudwigslustParchim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Nordwestmecklenburg Landkreis Rostock Summe Auszahlungen für BuT-Leistungen nach § 28 SGB II + § 6b BKGG 2017 2.729.360,65 € Verwaltungskosten Prozentualer Anteil 1.252.369,07 € 45,89% 1.242.706,66 € 362.033,46 € 29,13% 1.147.225,08 € 800.139,52 € 69,75% 3.014.502,33 € 1.588.543,72 € 52,70% 1.320.468,82 € 283.790,48 € 21,49% 1.682.840,82 € 798.928,73 € 47,48% Landkreis Vorpommern- 3.628.113,00 € 1.240.113,14 € 34,18% Greifswald Landkreis Vorpommern- 2.321.565,53 € 887.141,35 € 38,21% Rügen *) Daten siehe Runderlass der Sozialabteilung 08/2018 - Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V Die Zahlen verdeutlichen, dass die Organisation und Bündelung der Aufgaben für die Berechtigten aller Rechtskreise bei der Landeshauptstadt Schwerin weiterhin dazu beiträgt, dass der Großteil der Bundeserstattungen unmittelbar als Leistungen den berechtigten 4 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets Kindern und Jugendlichen zugutekommt und nicht für Verwaltungskosten eingesetzt wird. bb) Leistungsvolumina Rechtskreise SGB II und BKGG Ausgehend vom Finanzvolumen waren die Teilleistungen des BuT für die Lernförderung, den persönlichen Schulbedarf für Schülerinnen und Schüler die sowie für Mittagsverpflegung die umsatzstärksten. Die Auszahlungen für die einzelnen Teilleistungen des BuT ergeben sich aus Abb. 2. Abb. 2 Auszahlungen für einzelne BuT-Leistungen 2017 (SGB II, BkGG) Leistungen %-Anteil an JahresAuszahlungen gesamtauszahlungen Kita-/ Schulausflüge 37.024,47 € 2,96% Klassenfahrten 139.992,62 € 11,21% Persönlicher Schulbedarf 271.644,97 € 161.649,92 € 300.664,79 € 21,75% 12,94% 24,08% 271.332,58 € 21,73% 66.479,72 € 5,32% mehrtägige Kita-/ Schülerbeförderung Lernförderung Mittagsverpflegung in Kita Kindertagespflege Schüler in schulischer Verantwortung Teilhabe am sozialen und Kulturellem Leben Summe Leistungen BuT § 28 SGB II + § 6b BKGG 2017 1.248.789,07 € Abb. 3 5 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets Während das Finanzvolumen für die Teilleistungen von eintägigen Kita-/Schulausflügen, mehrtägigen Kita-/ Klassenfahrten und der Teilhabe gegenüber den Vorjahreswerten angestiegen ist, war der Mittelabfluss für die Mittagsverpflegung für diese Leistung des BuT deutlich gegenüber dem Volumen aus der Jahresabrechnung 2016 reduziert (siehe Abb. 4). Ursächlich hierfür ist der Fakt, dass durch den für die Ermäßigung § 21 Abs. 6 KiföG M-V zuständigen Fachdienst die entsprechenden „Guthaben“ auf der Bildungskarte nicht abgerufen wurden. Grund dafür war zum einen das Fehlen einer IT-gestützten Lösung bzw. einer Schnittstelle zum Abruf und zum anderen Personalmangel in Verbindung mit sehr hohem Arbeitsaufkommen. Derzeit erarbeiten die beiden beteiligten Fachdienste ein Lösungskonzept, um eine Inanspruchnahme der bewilligten und noch verfügbaren BuTLeistungen zu ermöglichen. Der daraus resultierende Mittelabfluss wird sodann erst in 2018 kassenwirksam werden. Abb. 4 Auszahlungen für die einzelnen BuT-Leistungen 2017 im Vergleich zu 2016 Leistung Ausgaben Ausgaben 2016 2017 35.234,77 € 37.024,47 € Änderung 2017 zu 2016 Steigerung/ Minderung 5,08% Kita-/ Schulausflüge mehrtägige Kita-/ Klassenfahrten persönlicher Schulbedarf 93.376,23 € 139.992,62 € 49,92% 253.829,99 € 271.644,97 € 7,02% Schülerbeförderung 159.171,16 € 161.649,92 € 1,56% Lernförderung Mittagsverpflegung in Kita Kindertagespflege Schüler in schulischer Verantwortung Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben Summe Leistungen BuT § 28 SGB II + § 6b BKGG 204.958,54 € 300.664,79 € 46,70% 337.242,75 € 271.332,58 € -19,54% 61.437,04 € 66.479,72 € 8,21% 1.137.664,11 € 1.248.789,07 € 9,77% 6 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets Abb. 5 400.000 € 350.000 € 300.000 € 250.000 € 200.000 € 150.000 € 100.000 € 50.000 € 0€ BuT-Leistungen 2017 im Vergleich zu 2016 Ausgaben 2016 Ausgaben 2017 cc) Leistungsvolumina Rechtskreis SGB XII Im Jahr 2017 wurden für BuT an Bezieher von Leistungen nach dem SGB XII insgesamt 33.863 Euro aufgewendet. Dies stellt sich im Einzelnen wie folgt dar: Abb. 6 BuT für Berechtigte nach SGB XII Leistung Kita-/ Schulausflüge Ausgaben 1.113 € mehrtägige Kita-/ Klassenfahrten 2.294 € persönlicher Schulbedarf Lernförderung Schülerbeförderung Mittagsverpflegung Teilhabe Gesamt 7.077 € 7.887 € 4.023 € 9.327 € 2.142 € 33.863 € dd) Leistungsvolumina Rechtskreis Asylbewerberleistungsgesetz Im Jahr 2017 erhielten Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz insgesamt BuT von insgesamt 49.052 Euro. Abb. 7 BuT Teilleistungen für Berechtigte nach Asylbewerberleistungsgesetz Leistung Kita-/ Schulausflüge mehrtägige Kita-/ Klassenfahrten persönlicher Schulbedarf Lernförderung Schülerbeförderung Mittagsverpflegung Teilhabe Gesamt Ausgaben 928 € 755 € 5.564 € 29.516 € 9.298 € 1.596 € 1.395 € 49.052 € b) Veränderungen in der Umsetzung des BuT bzgl. der Schülerbeförderung Bei Schülerinnen und Schülern, die für den Besuch der nächstgelegenen Schule des gewählten Bildungsganges auf Schülerbeförderung angewiesen sind, werden gemäß § 28 abs. 4 SGB II die dafür erforderlichen tatsächlichen Aufwendungen berücksichtigt, soweit sie nicht von Dritten übernommen werden und es der leistungsberechtigten Person nicht zugemutet werden kann, die Aufwendungen aus dem Regelbedarf zu bestreiten. Als zumutbare 7 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets Eigenleistung gilt in der Regel der in § 9 Abs. 2 des Regelbedarfsermittlungsgesetzes gennannte Betrag (5 €). § 28 Abs. 4 SGB II berücksichtigt nur die notwendigen Aufwendungen für die Beförderung zur nächstgelegenen Schule des gewählten Bildungsgangs. Auf diesen Betrag ist die Leistung auch dann beschränkt, wenn die Schülerin oder der Schüler tatsächlich eine weiter entfernte Schule besucht. Aufwendungen für die Schülerbeförderung sind Ausgaben für Verkehrsdienstleistungen oder Verkehrsmittel, die unmittelbar mit dem Besuch der Schule zusammenhängen. Sehen die Schulgesetze der Länder eine vollständige oder teileweise Kostenübernahme insbesondere durch die Träger der Schülerbeförderung vor, geht diese der Schülerbeförderung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket ebenso vor, wie eine Kostenübernahme durch Dritte (z.B. Wohlfahrtsverbände). - Inhaltliche Änderungen Mit der Änderung des § 113 SchulG M-V durch das Fünfte Gesetz zur Änderung des Schulgesetzes für das Land Mecklenburg-Vorpommern ist nunmehr auch die Landeshauptstadt Schwerin (erstmalig) seit 29.04.2017 Träger der Schülerbeförderung und verpflichtet, für die in ihrem Gebiet wohnenden Schülerinnen und Schüler eine öffentliche Beförderung zur örtlich zuständigen Schule durchzuführen. Um die landesrechtlich geltenden Regelungen umzusetzen zu können, bedarf es auf kommunaler Ebene einer Satzungsregelung, die wiederum der Genehmigung durch die zuständige Landesbehörde bedurfte. Die Landeshauptstadt Schwerin hat zeitnah alles Erforderliche getan, um auf örtlicher Ebene die Voraussetzungen zur Umsetzung der neuen schulrechtlichen Schülerbeförderung zu schaffen. Gleichwohl bestand während dieser Phase das Erfordernis, im Rahmen des BuT über beantragte Leistungen für Schülerbeförderung zu entscheiden. Um dem anspruchsberechtigten Personenkreis hier die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen, wurde jeweils in enger Abstimmung mit dem für die Umsetzung der Schülerbeförderung nach Schulrecht zuständigen Fachdienst ein weiteres, jeweils zeitlich begrenztes Leistungserfordernis abgestimmt. Zuletzt wurde festgelegt, dass sofern bis Mitte Dezember 2017 die erforderliche Genehmigung der zuständigen Landesbehörden (Anmerkung: zur Schuleinzugsbereichssatzung) nicht vorliegen sollte, für die BuT- Berechtigten bis Ende Januar 2018 eine Leistungsgewährung geprüft und gesichert wird. Entsprechend ist verfahren worden. 8 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets Die Tatbestände der Regelungen zur Schülerbeförderung nach SchulG MV und den (bundesrechtlichen) Bestimmungen zum BuT sind nicht vollständig identisch. Nach den Regelungen des Schulrechts MV und der örtlichen Satzung wird Schülerbeförderung gewährt, wenn die Entfernung zur örtlich zuständigen Schule in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft 2 bzw. 4 km überschreitet. Beim BuT ist der Besuch der nächstgelegenen Schule des gewählten Bildungsgangs Entscheidungsvoraussetzung, sofern Schülerinnen und Schüler auf Schülerbeförderung angewiesen sind. Dies wird dazu führen, dass nur noch in wenigen, besonders gelagerten Fällen ein Anspruch auf die Schülerbeförderung nach BuT bestehen kann (z. B. bei Besuch der Volkshochschule zur Erlangung eines schulischen Abschlusses, bei besonderen Berufsschulen außerhalb des Schulrechts, sowie aufgrund eines BSG Urteils bei einer ausgewählten Schule in freier Trägerschaft). Für den weit überwiegenden Teil der bisher Anspruchsberechtigten wird die schulgesetzliche Schülerbeförderung zum Tragen kommen. -Umfang der Schülerbeförderung (Geldwert) Mit der Umsetzung der schulrechtlichen Schülerbeförderung in Schwerin Anfang 2018 wurden die Leistungsansprüche nach Schulgesetz und des BuT homogenisiert, so dass als Bedarf einheitlich von 16,30 Euro für die Schülerbeförderung monatlich ausgegangen wird. c) Inanspruchnahme des BuT in 2018 - Zwischenstand für die ersten 6 Monate Die Inanspruchnahme von BuT-Leistungen setzt sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 auf einem guten Niveau fort. Bis zum 30.06.2018 wurden für die Berechtigten aller Rechtskreise insgesamt rund 681.665,80 Euro für BuT-Leistungen verausgabt. Die Gesamtzahl der ausgegebenen Bildungskarten ist weiter angestiegen und belief sich per 30.06.2018 auf nunmehr 6.310. Insgesamt kann festgestellt werden, dass der Leistungsbezug BuT sich auf einem guten Level konsolidiert hat und die anspruchsberechtigten Schwerinerinnen und Schweriner die Unterstützungsmöglichkeiten des BuT kontinuierlich nutzen und einfordern. Gleichwohl ist es angezeigt, auf die Möglichkeiten der Inanspruchnahme verstärkt und wiederholend hinzuweisen. 9 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets d) Ergebnis der Jahresabrechnungen BuT für 2017 Für die BuT-Leistungen gelten je nach Rechtskreis unterschiedliche Abrechnungsregelungen und -verfahren. 1. BuT- Leistungen für die Anspruchsberechtigten nach SGB II und BKGG (einschl. Wohngeld) Auf Grundlage der Regelungen des § 46 Abs. 5 ff. SGB II erstattet der Bund den Ländern die Aufwendungen für die Kosten für Unterkunft und Heizung. Die Erstattung der BuT-Leistungen für den Rechtskreis SGB II/ § 6 BKGG orientiert sich dabei an einem festgesetzten Prozentanteil der geleisteten Zahlungen für Unterkunft und Heizung nach dem SGB II und erfolgt nach Maßgabe der Bundesbeteiligungsfestsetzungsverordnung. Aufgrund der landesrechtlichen Regelungen zum SGB II (AG SGB II MV) wird gegenüber der bundesrechtlichen Kostenbeteiligungsquote ein erhöhter zweckgebundener Prozentanteil für BuT an die Landkreise und kreisfreien Städte in M-V weitergeleitet (unter gleichzeitiger Reduzierung der Bundesbeteiligung für die Kosten für Unterkunft und Heizung nach § 22 SGB II). Für das Jahr 2017 wurden 7,8 % der Leistungen für Unterkunft und Heizung als Bundesbeteiligung nach Maßgabe der Regelungen des AG SGB II MV an die Landkreise und kreisfreien Städte in M-V für das BuT geleistet. Die Kostenbeteiligung des Bundes erfolgt dabei sowohl für die BuT-Leistungen als auch für die zur Umsetzung des BuT für die Berechtigten nach SGB II und BKGG (Kinderzuschlag und Wohngeld) entstandenen Personal- und Verwaltungskosten. Die BuT-Leistungen für diesen Berechtigtenkreis sind für das Jahr 2017 mit dem Runderlass der Sozialabteilung Nr. 08/2018- (Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales M-V) endabgerechnet. Unter Berücksichtigung der Bundesbeteiligung an den Leistungen für Unterkunft und Heizung für BuT (für die Berechtigten nach SGB II und BKGG) ergibt sich für die Landeshauptstadt Schwerin ein Rechnungsergebnis von -1.081.045,95 €. 2. BuT- Leistungen für Berechtigte nach dem AsylbLG Bei Vorliegen der Voraussetzungen erfolgt für die im Flüchtlingsaufnahmegesetz MV (FlAG MV) genannten Personenkreise eine Erstattung der BuT-Aufwendungen (ohne Personal- und Sachkosten) durch das Land. Die Leistungen des BuT für Berechtigte nach AsylbLG werden nach Maßgabe des Flüchtlingsaufnahmegesetzes MV erstattet. Die Abrechnung erfolgt monatlich auf der Basis der geleisteten Nettoauszahlungen. 10 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets 3. BuT-Leistungen für Berechtigte nach dem SGB XII Für die BuT-Zahlungen an Berechtigte des Rechtskreises SGB XII ist die Landeshauptstadt Schwerin als örtlicher Träger zuständig und Kostenträger. Seit dem 01.01.2016 nimmt die Landeshauptstadt Schwerin die Aufgaben nach dem SGB XII im übertragenen Wirkungskreis wahr. Für die Aufgabenerfüllung BuT nach Maßgabe der §§ 34 und 34 a) SGB XII greifen damit die Kostenbeteiligungsregelungen nach § 17 AG-SGB XII M-V in Höhe von 72 % der Nettoauszahlungen. Für BuT- Leistungen für Berechtigte nach Maßgabe des SGB XII (ohne Personal- und Sachkosten) hatte die Landeshauptstadt Schwerin in 2017 insgesamt 33.863 Euro aufgewendet. 4. „Unverbrauchte“ Mittel aus der Bundesbeteiligung und ihre Verwendung Soweit sich aus einer Jahresabrechnung des BuT für die Berechtigten der Rechtskreise SGB II und BKGG (Kinderzuschlag und Wohngeld) ergibt, dass die aus der Weiterleitung der Bundesbeteiligung resultierenden Beträge höher waren als die tatsächlichen Kosten für die BuT- Leistungen einschließlich des hierfür erforderlichen Personal- und Sachaufwandes, besteht die Verpflichtung, diese „unverbrauchten“ Mittel jeweils ins Folgejahr zu übertragen und künftig für Zwecke des BuT einzusetzen. Damit sind entsprechende Haushaltsreste zu bilden. Die tatsächliche Verwendung von „unverbrauchten“ Mittel aus dem BuT belasten die kommunale Finanzrechnung der Folgejahre überplanmäßig. Neben der Ermittlung der in Umsetzung des BuT erbrachten Leistungen einschl. Personal- und Sachkosten ist für die Gesamtbetrachtung einer Jahresabrechnung ebenfalls die monetäre Umsetzung der endgültigen Mittelverteilung für das Vorjahr von Bedeutung. Unter Berücksichtigung der für BuT Leistungen verausgabten Mittel eines Jahres setzt das zuständige Ministerium im Folgejahr die endgültige Verteilungsquote für die Bundesmittel fest (gem. § 11 Abs. 3 Nr. 3 i. V. m. Abs. 4 AG SGB II M-V). Die sich hieraus ergebenden Abweichungen gegenüber der vorläufigen Verteilung für das Vorjahr fließen dann in die (Jahres)Abrechnung des Folgejahres ein. Auch dieses Instrument der Mittelverteilung hat Auswirkungen auf die Ermittlung der „unverbrauchten“ Mittel des BuT. Wie bereits dargestellt wird die Bundesbeteiligung für die Zwecke des BuT gem. § 46 Abs. 2 Nr. 8 SGB II auf der Basis der Aufwendungen für die Leistungen für Unterkunft und Heizung nach dem SGB II ermittelt. Ein sachlich-inhaltlicher Zusammenhang zum BuT selbst ist nicht gegeben. Insofern ist ein Steuerungspotential zur Gestaltung einer ausgewogenen 11 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets Einzahlungs- und Auszahlungssituation im BuT auf kommunaler Ebene nicht vorhanden. Die Ermittlung des Sachstandes zu den unverbrauchten BuT-Mitteln erfolgt jeweils im Rahmen der Jahresabrechnung durch Runderlass der Abteilung für Soziales und Integration. Nach der Abrechnung lt. Runderlass der Abteilung für Soziales Nr. 08/2018 vom 08. Mai 2018 (für das Kalenderjahr 2017) belaufen sich die „unverbrauchten“ BuT- Mittel für die Landeshauptstadt Schwerin aktuell auf 2.059.845,50 Euro. Der Runderlass ist als Anlage 1 dem Bericht beigefügt. Da die Restmittel zur Verfügung stehen/ standen und auch zweckentsprechend verbraucht werden müssen, erfolgte in 2017 unter anderem eine Finanzierung für sieben Schulsozialarbeiterstellen im Umfang von insgesamt 149.766,87 Euro. Ziel ist es, die BuT-Restmittel in Höhe von insgesamt rd. 2 Mio. Euro über mehrere Jahre in Teilbeträgen einzusetzen, damit die überplanmäßigen Belastungen in der Finanzrechnung tragbar sind. Auch in 2018 und geplant bis 2020 soll die Finanzierung für dann insgesamt neun Sozialarbeiterstellen fortgeführt werden, dies ist mit einer Gesamtausgabe in Höhe von ca. 315.000 Euro/ Jahr verbunden. Außerdem soll die Beschaffung von Musikinstrumenten für das Konservatorium zur kostenfreien Nutzung durch BuT-Berechtigte in Höhe von 125.000 Euro/ Jahr für insgesamt zwei Jahre durch unverbrauchte Mittel finanziert werden. Das Ataraxia wird in Abstimmung mit der städtischen Musikschule an der Neuausstattung mit Instrumenten beteiligt. Weiterhin soll es offene kostenfreie Angebote kultureller Bildung in den Kultureinrichtungen der Stadt, wie Ferienmaßnahmen, Workshops etc. geben. In diesem Zusammenhang ist auch eine Kooperation mit weiteren Einrichtungen möglich. Um zu erreichen, dass die berechtigten Kinder und Jugendlichen in Schwerin die verfügbaren Leistungen auch tatsächlich in Anspruch nehmen und abfordern, erfolgt die Einrichtung und Finanzierung von einer Stelle für die Dauer von zwei Jahren, die mit der Aufgabe einer besseren Akquise / stärkeren Nutzung des BuT-Angebotes durch Berechtigte mit Migrationshintergrund betraut sein soll (geschätztes Kostenvolumen ca. 100.000 €). 12 Bericht zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets Weiterhin soll das Abrechnungsverfahren für die Teilleistung „Mittagsverpflegung“ zwischen den Fachdiensten Bildung und Sport (40) und Soziales (50) DV- gestützt erfolgen. Die hierfür erforderliche Schnittstellenlösung soll ebenfalls aus den Restmitteln des BuT finanziert werden. Schließlich ist mit Blick auf die unsichere Prognose künftiger Jahresergebnisse aus der Abrechnung der BuT- Mittel ein Betrag von rd. 800.00 Euro für evt. Defizitausgleiche vorzuhalten. 13 Impressum: Landeshauptstadt Schwerin Der Oberbürgermeister Am Packhof 2-6 19053 Schwerin Telefon: 0385 545-0 Telefax: 0385 545-1009 E-Mail: info@schwerin.de Internet: www.schwerin.de Kontakt: Landeshauptstadt Schwerin Der Oberbürgermeister Fachdienst Soziales Ansprechpartner: Barbara Diessner/ Christin Augustin Am Packhof 2-6 19053 Schwerin Telefon: 0385 545-2131 Telefax: 0385 545-2139 E-Mail: bdiessner@schwerin.de; caugustin@schwerin.de Internet: www.schwerin.de Anlage 6 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 bisherige Einteilung zukünftige Klassen Art der baulichen Nutzung baurechtliche Einstufung Autohaus Beherbergungsstätte Betreutes Wohnen Bibliothek / Archiv Denkmalschutz Diskothek Garage Gaststätte Heim Hochhaus Industrie Kindertagesstätte Kirche Krankenhaus Labor Lager (brennbare Stoffe) Lager (sonstige Stoffe) Landwirtschaft Medizinische Einrichtung / Arztpraxis Museum Schule Senioren- und Pflegeheim Sonderbau Sozialstation / Tagespflege Sportstätte Tankstelle Verkaufsstätte Versammlungsstätte Werkstatt 1. Objekte mit Menschenansammlungen (Prüfintervall alle 3 Jahr) 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 Versammlungsstätten nach Versammlungsstättenverordnung M-V Bahnhof (wenn mehr als 800 qm Verkaufsfläche) Allgemeinbildene und berufsbildende Schulen Verkaufsstätten nach Verkaufsstättenverordnung M-V Hochhäuser nach Hochhausrichtlinie M-V Beherbergungsstätten nach Beherbergungstättenverordnung M-V Sammelunterkünfte > 12 Betten (Asylunterkünfte, Obdachlosenwohnheim, Frauenhaus etc.) Schiffe mit Dauerliegeplätzen > 12 Betten (Hotelschiffe) Krankenhäuser Pflegeheime, vollstationäre Pflegeeinrichtungen > 6 Personen Tageseinrichtungen für Kinder sowie der Behindertenhilfe > 12 Personen Justizvollzugseinrichtungen / Untersuchungsgefängnis > 12 Personen Nicht ebenerdige Gast- und Veranstaltungsräume > 100 Personen Gebäude sonstiger Nutzung (z.B. Verwaltungsnutzung) mit Aufenthalt einer großen Anzahl von Personen (> 200) im Gebäude, außer Wohngebäuden 2. Objekte mit besonderem Kulturgutschutz (Prüfintervall alle 5 Jahre) 2.1 Museen (> 800 qm Ausstellungsfläche) 2.2 Bedeutende Einzeldenkmäler gem. Liste der Denkmalbehörde (Weltkulturerbe) 2.3 Depots besonderer Kunstgegenstände 3. Unterirdische Großgaragen (Prüfintervall alle 5 Jahre) 4. Betriebe mit Lagerung besonders gefährlicher Stoffe (Prüfintervall alle 5 Jahre) 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 Gebäude mit Gefahrengruppe IIA und IIIA Gebäude mit Gefahrengruppe IIB und IIIB Gebäude mit dauerhafter Lagerung großer Mengen von chemischen Gefahrstoffen Hochregallager Störfallbetriebe Kraftwerke, Müllverbrennungsanlagen, Kläranlagen, Anlagen zur Energiespeicherung und -umwandlung, Biogasanlagen 5. Landwirtschaftliche Betriebe werden auf Grund einzelfallbezogener Prüfung begutachtet. Anlage 7 Bezahlbares Wohnen – das Wiener Modell Dr. Kurt Puchinger Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen, Stadt Wien Wohnsituation in Wien Wohnbevölkerung: Aktuell: 1.8 Mio Personen Prognose: 2 Mio. Personen 2030 Wohnungsbestand in Wien ca. 960.000 Wohneinheiten Fast die Hälfte des Wiener Wohnungsbestandes setzt sich aus kommunalen und geförderten Mietwohnungen zusammen. In diesem Bereich bestehen ausschließlich unbefristete Mietverträge und gedeckelte Mieten. 60 % aller WienerInnen wohnen in kommunalen oder geförderten Mietwohnung! Wien wächst! • Netto + 30.000 Personen p.a.; Aktuell 1,8 Mio. EinwohnerInnen • Sowohl Zuzug (Lebensqualität) als auch positiver Geburtensaldo • Wien wird älter und jünger • Neue Lebensformen, z.B. Patchwork, Trend zum Singlewohnen setzt sich weiter fort und beeinflussen die Wohnungswahl Wohnungsbestand und Hauptmietverhältnisse in Wien Der gesamte Wohnungsbestand umfasst in etwa 1 Mio. Wohnungen Miethöhen in Wien • Kaltmiete im Schnitt: – Gemeindebau: – Geförderter Wohnbau: – Neu geschaffener Wohnraum nach Sanierung z.B. Dachgeschoss – Privatwohnungen (freier Markt): € 6,50/m² € 7,00/m² € 7,50/m² € 9,00/m² Wiener Wohnbaupolitik: Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg! • Vitaler kommunaler Wohnungsbestand • Rückflussmodell Wiener Wohnbauförderung und Einsatz alternativer Finanzierungsarten (Wohnbauinitiative) • Offensiver gesamtpreisstabilisierender geförderter Wohnungsneubau • Aktive Grundstücksbevorratung • „Sanfte Stadterneuerung“ • Aktiver Mieterschutz Kommunaler Wohnbau Wien • 220.000 Gemeindewohnungen im Bestand • Kontinuierliche Sanierung und Verbesserung • Soziale Durchmischung durch Zugangsregelungen • Aktive Haus- und Mieterbetreuung (wohnpartner) • Fortführung des Wiener Gemeindebaus mit neuem Modellprojekt Wohnbauinitiative – 6250 Wohnungen Mit der Wohnbauinitiative ist es gelungen, den Bedarf während der Budgetkonsolidierungsphase abzudecken. • Errichtung von rund 6.250 Wohnungen zu leistbaren Konditionen • Umfang der Finanzhilfe der Stadt Wien: bis zu 300 Mio. Euro • Bildung von Konsortien: Bauträger + Finanzdienstleister • Gesamtinvestition: bis zu 1,25 Mrd. • Grundstücke werden auch von der Stadt Wien im Eigentum bereitgestellt; die Grundkosten machen analog zum geförderten Wohnbau 235 Euro/m² Nutzfläche aus. • einzuhaltende Miet- und Eigenmittelbeitragsobergrenzen Variante A: Nettomiete ist mit max. 6,10 Euro Finanzierungsbeitrag: 150 Euro Einsatz von Förderungsmitteln Geförderter Neubau rd. 267 Mio Euro Objektförderung Wiener Wohnbauförderungsmittel 2017 gesamt ca. 533 Mio Euro Förderung rd. 7.000 WE/Jahr Aktuell 20.000 WE in Umsetzung rd. 431 Mio Euro Subjektförderung rd. 102 Mio Euro Geförderte Sanierung rd. 164 Mio Euro Aktuell ca. 31.000 Wohneinheiten in Bau und Bauvorbereitung Größtenteils In Darlehensform mit Annuitätenzuschüssen der Stadt Weitere Maßnahmen zum kostengünstigen Wohnen • Wohnbauanleihe • Wohnbauinitiative – 6250 Wohnungen 2010 haben wir mit der Wohnbauanleihe auf Grund der damaligen, drohenden Kreditklemme, Finanzmittel von insgesamt 175 Mio. € in den Wohnbau gelenkt. Mit der Wohnbauinitiative ist es gelungen, den Bedarf während der Budgetkonsolidierungsphase abzudecken. • SMART Wohnungsprogramm • Ergänzungsfinanzierungen 80 Mio. € als Ergänzungsfinanzierungen, für Projekte in Neubau und Sanierung, deren Ausfinanzierung nicht gewährleistet ist. • Novellierung der Wiener Bauordnung (Widmungskat. „förderbarer Wohnbau“) Der Wohnfonds Wien Neubau seit 1995 - ein wichtiges Instrument der Stad Wien - Geförderter Wohnungsneubau - Geförderte Sanierung „Sanfte Stadterneuerung“ - Grundstücksbereitstellung Bauträgerwettbewerb Bauplätze Verfahren Wohneinheiten Flächenbesitz m² davon Baurechte Grundstücksbeirat Projekte Wohneinheiten Gesamt Wohneinheiten Gesamt davon SMART-Wohnungen 258 67 32.385 2.856.700 131.500 886 89.232 121.617 rd. 6.000 Das Instrument der Bauträgerwettbewerbe Soziale Nachhaltigkeit Architektur Ökologie Ökonomie • Alle Flächen der Stadt Wien oder des Wohnfonds Wien • Liegenschaften von Bauträgern: bei über 300 Wohneinheiten • Jurierung nach 4 Säulen durch interdisziplinäres Gremium SMART – kompakt, kostengünstig, flexibel 1/3 aller geförderter Neubauwohnungen sind SMART! rd. 6.000 SMART Wohnungen sind derzeit in Realisierung Kompakte Grundrisse zur Reduzierung mietzinstragender Flächen in Kombination mit leistbare Bruttomieten von maximal 7,50 Euro /m2 geringe Eigenmittel von maximal 60 Euro /m2 Mehr architektonische Kreativität erforderlich SMART-Programm leistbare Bruttomieten von maximal 7,50 Euro /m2 geringe Eigenmittel von maximal 60 Euro /m2 SMART -Beispiele • Fam. mit 1 Kind: 69,8 m² / € 7.50 € 523,5 / Monat • Fam. Mit 2 Kindern: 92,1 m²/ € 7.50 € 690,75/ Monat Durchschn. Monatseinkommen / Fam.= rund € 3.000,00 Einkommensgrenzen im geförderten Wohnbau in Wien Personen EUR 1 45.510 2 67.820 3 76.750 4 85.670 Mietsteigerungen in Wien letzte 5 Jahre Durchschnittliche monatliche Miete exkl. BK pro m² Die ökologische Komponente Aspekte des geförderten Neubaus • • Trend zum Niedrigstenergiestandard mit Nutzung innovativer klimarelevanter Systeme hin entwickelt. Passivhausstandard bei Bauträgerwettbewerben bereits 46 Passivhäuser mit 5.335 Wohneinheiten Wirkungen der geförderten Sanierung • • • • Seit Bestehen des wohnfonds_wien (1984) wurden ungefähr 333.000 Wohneinheiten mit Gesamtbaukosten von 7.200 Mrd. € saniert. zusätzliche Förderungsschiene Thewosan (thermisch-energetische Wohnhaussanierung) Bisher ca. 1.437 Wohnhausanlagen bzw. ca. 103.500 Wohnungen Im Durchschnitt wird im Mehrgeschosswohnbau der Heizwärmebedarf um über 60 % reduziert Anlage 8 Anlage 9 Kommunaler Wohnbau in Wien Wohnservice Wien Wohnservice Wien Ges.m.b.H. www.wohnservice-wien.at Mag.a Isabella Jandl, 26. Juni 2018 Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen • wohnfonds_wien Fonds für Wohnbau und Stadterneuerung Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser • MA 25 Bau- und Gebäudemanagement • MA 34 Baupolizei • MA 37 Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle der Stadt Wien • MA 39 Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten • MA 50 Frauenservice Wien • MA 57 Rechtliche Bau-, Energie-, Eisenbahn- und Luftfahrtangelegenheiten • MA 64 Immobilienmanagement • MA 69 • Stadt Wien - Wiener Wohnen • Wohnservice Wien GesmbH 2 Geschichte Wohnservice Wien (WBZ) 1994 1996 (GBwohn) 2000 Gründungsjahr 2000 3 Wo leben die WienerInnen? Insgesamt rund 984.000** Wohnungen Wohnungsbestand nach Rechtsform 60 Prozent der WienerInnen leben in • 220.000 Gemeindewohnungen • 200.000 Miet-/Genossenschaftswohnungen **Gemeinnützige Bauvereinigungen **Quelle: statistisches Jahrbuch der Stadt Wien - 2017 Quelle: Wohnen 2016 - Zahlen, Daten und Indikatoren der Wohnstatistik, Statistik Austria 2017 4 NEUE Wohnbauoffensive 2018-2020 • Bauträgerwettbewerbe 2018-2020: 17 BTW: 66 Bauplätze mit 13.800 Wohneinheiten • Von der Widmung bis zur Wohnungsübergabe maximal 32 Monate • Davon ein Drittel SMART-Wohnungen: Bruttomiete 7,50 Euro/m², Eigenmittel 60 Euro/m² 5 Neue Wohnbauoffensive 2018-2020 Start 2018 - geplant rd. 5.070 WE ca. 18 BPL Start 2019 - geplant rd. 4.950 WE ca. 31 BPL Start 2020 - geplant rd. 3.780 WE ca. 17 BPL 6 Mieterhilfe • • • • • • • • • Persönliche und telefonische Beratung Mobile Mieterhilfe Schriftliches Beantworten von Anfragen Vertragsprüfung auf Mieterlnnenfreundlichkeit Beratung und Information auf Veranstaltungen, Messen Medienarbeit (Fälle aus der Praxis der Mieterhilfe) Zusammenarbeit Stadtratbüro und Fachabteilungen Koordination Mieterschutz in Wien Internetauftritt 7 www.mieterhilfe.at 8 Mieterhilfe 2017 Kundenkontakte gesamt über 200 täglich 48.500 48.000 Persönliche Kontakte 48.997 49.000 6.099 6.000 5.000 4.035 4.000 47.924 3.000 über 25 täglich 47.500 47.000 2.000 1.000 2011 2017 2011 2017 • 2007 bis 2011 rund 18.500 MieterInnen jährlich. • Nach Ausbau der Serviceleistungen 2017 rund 50.000 MieterInnen • Zusammen sind das von 2007 bis 2017 rund 424.000 MieterInnen, die wertvolle und vor allem kostenlose Informationen von der Mieterhilfe erhielten. • Das sind umgerechnet rund 2/3 aller HauptmieterInnen in Wien. (Basis 690.000 Hauptmietverhältnisse 2016; Quelle Statistik Austria Mikrozensus und AK Wien) 9 Wohnberatung Wien 2017 www.wohnberatung-wien.at 3.843.557 visits telefonische Anfragen 160.000 Telefonate Rd: BeratungskundInnen 27.937 44.087 72.024 1.400 10 Vergabe über Wohnberatung Wien • Wohnberatung Wien erhält zur Vergabe: - bei Neubauten: mind. 1/3 und - 1/2 der SMART-Wohnungen - bei sanierten Wohnungen (unbewohnt): 1/4 • Restliches Kontingent direkt über Bauträger/Eigentümer vergeben • Gemeindewohnungen (Dachgeschoßwohnungen) 11 Beispiel 2-Zimmer-SMART-Wohnung (ca. 55 m²) komplett, kompakt und kostengünstig mit Balkon, Wohnküche, Schlafzimmer, Bad, WC und Abstellraum. Kosten: € 7,5/m² = € 412,50 monatlich* € 60/m² = € 3.300 Eigenmittel (*inkl. Betriebskosten und MwSt.) 12 www.wohnberatung-wien.at • Alle Informationen zum kommunalen Wohnbau in Wien. • Online-Registrierung für Wiener Wohn-Ticket. • Wohnungssuche • Planungsprojekte -(Wo 13 Das Wiener Wohn-Ticket Das Wiener Wohn-Ticket ist DIE Eintrittskarte zum Wohnungsangebot der Stadt Wien. • Grundvoraussetzungen: ✓ ✓ ✓ ✓ Mindestens 18 Jahre bei Vertragsunterzeichnung Zwei Jahre Hauptwohnsitz an der aktuellen Adresse in Wien Österreichische StaatsbürgerInnen oder diesen Gleichgestellte Unterschreitung der Einkommensgrenze • Wien-Bonus: dreimonatiger Bonus je fünf Jahre Hauptwohnsitz Wien (max. neunmonatiger Bonus) 14 Das Wiener Wohn-Ticket Außerdem benötigt man bei einem „Wiener Wohn-Ticket mit begründetem Wohnbedarf“ einen Wohnbedarfsgrund. Dieser kann sein: • JungwienerInnen (erstmalige Hausstandsgründung für Personen unter 30 Jahren) • Überbelag (zu kleine Wohnung mit zu vielen Personen belegt – Achtung nur Kernfamilie wird berücksichtigt) • Personen mit besonderen Bedürfnissen (z.B. Personen über 65 Jahre die eine körperliche Einschränkung haben) 15 Anbotsmanagement • Anbotsverpflichtung des Bauträgers/Eigentümers gemäß WWFSG • Planungsprojekte für Website • Ausverhandlung des Wohnungsangebots • Erstellung der Beratungsunterlagen 16 wohnpartner Das Ziel von wohnpartner ist es, gemeinsam mit den BewohnerInnen das nachbarschaftliche Miteinander, die Wohnzufriedenheit und die Lebensqualität zu stärken und zu verbessern. Wichtigste Bestandteile dieser Aufgaben: • Konfliktvermittlung zeigt individuelle Handlungsmöglichkeiten und Bewältigungsstrategien auf, unterstützt dabei, Lösungen möglichst selbst zu finden. • Gemeinwesenarbeit fördert Eigeninitiativen und orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der BewohnerInnen. an • Vernetzung hilft, Prozesse im Gemeinwesen zu ermöglichen und Konfliktlösungen zu unterstützen. https://www.youtube.com/watch?v=OWhTMnyt3Cw&t=3s 17 18

References: § 44
 §16
 § 40
 § 7
 § 7
 § 23
 § 27
 § 5
 § 7
 § 6
 § 6
 § 11
 § 34
 § 5
 § 28
 § 6
 § 28
 § 6
 § 21
 § 28
 § 6
 § 28
 § 9
 § 28
 § 113
 § 46
 § 6
 § 22
 § 17
 § 11
 § 46