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Timestamp: 2018-12-16 23:10:34+00:00

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Die Amtskirchen verstoßen gegen das das Strafgesetzbuch von Frank Sacco | WISSEN BLOGGT
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Frank Sacco, Doktor der Medizin, schreibt aus der Ich-Perspektive der persönlichen Betroffenheit. Denn Kinder haben ein „Recht auf gewaltfreie Erziehung; körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig" – und dagegen verstoßen die Amtskirchen. (Anmerkung wb: bei den Koranschulen wird's nicht besser sein.)
Sacco sieht sich durch ein Jugendamt bestätigt, und zwar durch dessen Aussage, die Amtskirchen hätten kein zweites Rechtssystem. Also gelten die Paragrafen von der gewaltfreie Erziehung auch dort (Bilder: Sacco).
Das bedeutet mir jetzt ein Jugendamt (s.u.). Und es weist mich gleich auf die entsprechenden Paragraphen hin. Prof. Papier, ehemals oberster deutscher Richter, lehrt: Die Amtskirchen haben kein zweites Rechtssystem. Sie müssen sich an alle deutschen Gesetze halten. Es ist ihnen untersagt, Kindern mit einer möglicher Weise auf sie zukommende erheblichen Gewaltanwendung zu drohen. Denn Kinder haben nach §1631 ein „Recht auf gewaltfreie Erziehung“. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“. Nach Papier ist es entwürdigend, Kindern mit einer ewigen Folter im Jenseits zu drohen, wie es z. B. Bischof N. Schneider tut. Der schreibt, gewisse Sünder kämen „in das ewige Feuer Jesu“. Diese Botschaft sei „verstörend“. Sie ist mehr. Sie „zerstört“ etwas in Kinderseelen: Das so wichtige Urvertrauen. Und sie macht Angst. Scheiders „Botschaft“ ist als Folterandrohung auch entwürdigend. Entwürdigende Maßnahmen „sind unzulässig“, so im Gesetzestext.
Auch ist es Kirchen nicht erlaubt, Kindern die Schuld oder Mitschuld an einem Foltermord zu geben, den sie nach einer mir vorliegenden Aussage der Staatsanwaltschaft Hannover gar nicht begangen haben. Allen Sündern, auch unseren Kindern, geben die Amtskirchen als Erziehungsberechtige ja heute eine Mitschuld am Kreuzestod Jesu. Pastor Traugott Giesen betitelt Kinder gar als „Mittäter an Jesu Kreuzigung“ (im Buch „Gauben heilt“). Indem man unsere Kleinen illegal zu Mördern macht, bringt man sie „in Gefahr“, in ihrer „psychischen Entwicklung erheblich geschädigt zu werden“. Das wird nach § 171 StGB mit „Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Auch § 225 StGB (Misshandlung von Schutzbefohlenen) verbietet es, Kindern einzureden, sie seien Mörder. Solches wird mit „Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr“ bestraft. Wenn der „Täter die schutzbefohlene Person durch die Tat in die Gefahr… einer erheblichen Schädigung… der „seelischen Entwicklung bringt“. Ein Hermannsburger Kind der St. Peter-Paul Gemeinde äußert „ziemlich erschrocken“ im Zusammenhang mit der Schuldzuschreibung am Kreuzestod Jesu im Kirchenblatt „Klinke, Febr./ März 2010. Es habe „ganz dolle Angst“. „Ich fühle mich wie ein ganz böser schlechter Mensch.“ Nun, Angst und Demut zu machen, das ist der ideologische Sinn des Liedtextes von „O Haupt voll Blut und Wunden“, das das Kind lesen musste: Dort heißt es: „Nun, was du, Herr, erduldet, ist alles meine Last, ich hab es selbst verschuldet, was du getragen hast.“ Schlecht und böse und für immer demütig soll sich das Kind fühlen, hat es ja angeblich die Schuld am Foltertod Jesu. Angst hat es, weil es göttliche Strafe fürchtet, hat es ja den Sohn Gottes auf eine ganz fiese Art ermordet. Dabei sagt uns Kardinal Ratzinger im Buch Einführung in das Christentum, Kösel, dass der Sühnegedanke verbreitet, aber Unsinn ist. Er mache sogar die „Botschaft von der Liebe Gottes unglaubwürdig“.
Ich hatte dem Jugendamt Ende 2017 über eine erziehungsberechtigte Person (juristisch sind die Kirchen erziehungsberechtigte Personen) geschrieben (s.u.). Die würde ihren Schützlingen „folterähnliche Zustände“ androhen z. B. die „Anwendung großer Hitze“. Der katholische Kirchenautor Hans-Werner Deppe aus dem Erzbistum Paderborn spricht gar von eventuellen 6000 in Jesu „feurigem Pfuhl“. Man werde dort als Sünder „froh sein, um jedes nicht brennende Körperteil!“. Dieser Gedanke ist für Kinder nicht auszuhalten. Er wird schnell und sehr tief verdrängt, bleibt aber zeitlebens krankmachend.
Das Jugendamt schreibt mir weiter, es selbst habe einen Schutzauftrag bei einer Kindeswohlgefährdung nach §8a SGB VIII zu erfüllen. Nach §1666 BGB müssen in diesem Fall ggf. sogar gerichtliche Maßnahmen eingeleitet werden. Für eine Rückmeldung wäre mir das Amt dankbar. Es bietet mir alle erdenkliche Hilfe an. Ähnliches schrieb mir vor Jahren die Rechtsmedizin der Uniklinik Hamburg, Prof. Püschel. Auch von dort wird mir Hilfe über die dortigen psychiatrisch tätigen Ärzte angeboten. Für „nicht akzeptabel“ hält man dort ein Vorgehen, wie es die Amtskirchen in täglicher Routine mit unseren Kindern in verbrecherischer Art und Weise praktizieren.
Im Jahr 2012 schrieb ich die unten angeführte Strafanzeige (s.u.). Ich zeigte den zuständigen Pastor der oben erwähnten Kirchengemeinde an. Natürlich nehmen Staatsanwälte dann keine Ermittlungen auf. Sie begehen knurrend Rechtsbeugung und lassen die Verantwortlichen laufen. Das fällt ihnen leicht, da nur einer in der BRD solche Anzeigen schreibt: Frank Sacco. Doch der fordert nun alle Demokraten und Gläubigen auf, ebensolche Anzeigen zu verschicken. Man nimmt sich sein oder ein Kind und fragt es, wie der Text des oben angeführten Liedes auf das Kind wirkt. Man tut es, bevor der Pastor das Kind mit dem Lied missbraucht. Dann erklärt man ihm im Sinne Papst Benedikts, dass das Lied Unsinn ist und die Botschaft der Liebe Gottes unglaubwürdig macht. Dann schreibt man eine Strafanzeige an eine Gemeinde oder ein Kirchenamt. Unsere Kinder, der Ex-Papst und sein Gott werden’s denen danken, die den Mut dazu aufbringen.
Anlage 1: Strafanzeige Datum 20.8.2012
An die Staatsanwaltschaft …
z. Hd. Oberstaatsanwalt …
hiermit erfolgt Strafanzeige gegen Pastor … aus …, wegen Kindesmisshandlung.
Der Pastor lässt aller Voraussicht nach in seiner Kirche das Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“ singen. Es steht im Gesangbuch seiner Kirche und ist dort für Kinder lesbar.
Das Lied gibt in einer Strophe unseren Kindern die Gesamtschuld an einem Foltertod. Text: „Nun, was du Herr, erduldet, ist alles meine Last, ich hab es selbst verschuldet, was du getragen hast.“
Kinder und seelisch Kranke sind nach § 19 StGB bzw. § 20 StGB schuldunfähig. Das hat zwei Gründe. Zum einen können Kinder die Schwere einer Tat nicht genügend einschätzen, zum zweiten sollen Schuldgefühle sie später als Erwachsene nicht über die Maßen belasten und damit schwer depressiv machen. Das wurde auf einer Ärztekammersitzung in Hannover am 17.11.2009 mit einem Juristen der Kammer herausgearbeitet.
Der Sühnegedanke, Jesus habe für uns und statt unser den Kreuzestod erleiden müssen, war ursprünglich ein genialer Einfall der frühen Christen, um massive Schuldgefühle in jedem Gläubigen dauerhaft zu etablieren. Jeder wurde schlichtweg zum Mörder Jesu gemacht. Diese alte, nach Friedrich II. „orientalische“ Technik, religiöse Schuldgefühle und damit ekklesiogene Krankheiten bis hin zum Autismus zu erzeugen, wendet man in der St. Peter-Paul Gemeinde Hermannsburg weiterhin an.
Diese Technik ist gefährlich, bedeutet uns schon Papst Benedikt XVI. in seinem Buch „Einführung in das Christentum“, Kösel, Seite 231. Sein Text dort: Die „unendliche Sühne“, auf der Gott zu bestehen scheint, rückt so in ein doppelt unheimliches Licht. Von manchen Andachtstexten her drängt sich dem Bewusstsein dann die Vorstellung auf, der christliche Glaube an das Kreuz stelle sich einen Gott vor, dessen unnachsichtige Gerechtigkeit ein Menschenopfer, das Opfer des eigenen Sohnes, verlangt habe. Und man wendet sich mit Schrecken von einer Gerechtigkeit ab, deren finsterer Zorn die Botschaft von der Liebe unglaubwürdig macht. So verbreitet dieses Bild ist, so falsch ist es. Text Ende. Das Christentum in seiner jetzigen Form hält der deutsche Papst für einen „Skandal“ (Quelle „Neue Stadt“, Nov.2011).
Der Zorn und damit die Strafe Hölle „Gottes“ ist keineswegs, wie viele meinen, Geschichte. Das Thema ist hoch aktuell: Ein Beispiel: Im Kirchenblatt idea Spektrum (51/52 2011) ruft unseren Kindern Pfarrer Karl Waldeck, Direktor der Evangelischen Akademie Hofgeismar, frei nach Johannes die „Drohung“, wie es da heißt zu: „Der Tag des Herrn, der Tag des Zorns ist nahe.“ Nun, das wird schon seit 2000 Jahren so gesagt.
Das oben genannte Kirchenlied lautet weiter: „Schau her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat. Gib mir, o mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad.“ Hier wird Kindern suggeriert, Gott sei auf sie zornig, weil sie seinen Sohn an das Kreuz geschlagen hätten. Die Kirchen sprechen vielfach von der Mittäterschaft unserer Kleinen an der Kreuzigung Jesu, so im Buch von Traugott Giesen mit dem mir unverständlichen Titel „Glauben heilt“, Radius-Verlag, Seite 102. Ich habe Giesen bei der Staatsanwaltschaft Hannover angezeigt. Glauben kann im Gegenteil sterbenskrank machen. Die mit diesem Glauben verbundene Angst vor der Hölle ist die größte Angst unserer Kinder, so Karl Jaspers in „Chiffren der Transzendenz“. Sie versklave den Menschen. Die damalige Vizepräsidentin der Bundesärztekammer. Dr. med. Goesmann, gab in der oben erwähnten offiziellen Kammersitzung am 17. Nov. 2010 zu Protokoll, sie sei wegen derartiger Grausamkeiten aus ihrer Kirche ausgetreten. Ich muss nicht besonders darauf hinweisen, dass Grausamkeiten an Kindern zu begehen in Deutschland verboten ist. Der Ärztetag 2009 verpflichtet uns Ärzte, Missbrauchsfälle mit der gegebenen Fürsorglichkeit zu behandeln. Wir seien nur dem Wohl unserer Patienten verpflichtet.
Unsere Kleinen nehmen, so ein Statement unseres Pastors, alles für wahr, was sie in einer Kirche hören. Ich glaube ihm. Kinder sind zudem einer Kirchen- oder gar Gottkritik noch völlig unfähig und derartigen Texten wehrlos ausgeliefert. Hier der Beweis: Im Kirchenblatt Klinke der Hermannsburger St. Peter Paul Gemeinde, Ausgabe Februar / März 2010, wird ein Kind gefragt, was es von dieser Strophe hält. Das Kind sei erschrocken gewesen und äußert;
„Wenn ich diese Strophe lese, bekomme ich ganz dolle Angst. Ich fühle mich wie ein ganz böser und schlechter Mensch (als Mörder seines Gottes, der Verf.). Ich lese nur von Schuld und Zorn und erdulden.“
Dieses Kind ist seelisch missbraucht. Der seelische Missbrauch in Kirchen überwiegt noch den sexuellen, so der Autor R. Dawkins. Das Kind fühlt sich jetzt als Mörder – ohne es zu sein. Es fühlt sich nicht mehr o. k.. Es ist ausfindig zu machen und ggf. einer Therapie zuzuführen in der ihm einleuchtend gemacht wird, dass es kein Mörder und dass Gott nicht zornig auf dieses Kind ist. Auch die anderen Kinder der Kirchengemeinde sind in Hinblick auf Kirchenschäden von Experten zu untersuchen. Gleiches gilt für die seelisch Kranken, die nach § 20 StGB schuldunfähig sind und sowieso schon unter extremen Schuldgefühlen leiden können. Die Suizide im Raum Hermannsburg aus den letzten Jahren sind auf Kirchenbedingtheit hin zu untersuchen.
Sozialadäquat ist das Verhalten der Kirche nicht, da Kindesmisshandlung, möglicherweise mit Todesfolge, und Gesetzesverstoß vorliegen. Wir wollen gesunde Kinder und keine Autisten. Den kausalen Zusammenhang zwischen Autismus und ekklesiogenen Schuldgefühlen bzw. der Kirchendrohung Hölle beschreibt uns der ehemalige Autist Birger Sellin in seinem Buch: „…werden wir wegen unserer Sünden verdammt werden… / idiotische Panik bringen mich fast zur Verzweiflung.“ Und später: „der Birger ist wieder normal, er hat seine gerechte Strafe abgebüßt, eine sicher desinteressierte Gottheit straft in willkürlicher Weise…“ Und: „… ein Autist ist aber unausgesetzt unter Feuer.“ Hier kommt nur Höllenangstfeuer in Frage. Verdammnis ist ein anderes Wort für die Kirchenerfindung Hölle. Sellins Äußerungen haben Beweischarakter. Er ist Opfer seiner Kirche. Nicht jedes Kind verträgt es, wenn man ihm entgegen § 241 StGB, entgegen Art. 1 GG und entgegen der Europäischen Menschenrechtskonvention ein ewiges Feuer als Folter androht. Und dass in der Hölle mit Feuer gefoltert wird, schreibt uns Präses Nikolaus Schneider (EKD) in seinem Buch „Von Erdenherzen und Himmelschätzen“ auf Seite 54: Nur wer bestimmte Auflagen erfülle, der werde „nicht dem ewigen Feuer überantwortet“. Schneider bleibt dabei folgendes schuldig: Jesu Unterschrift unter die Bibel. Schneiders Hände sind diesbezüglich leer. Wissenschaftlich erwiesen und nach gesundem Menschenverstand einleuchtend ist Höllenangst die größte Angst des Menschen (siehe Karl Jaspers in „Chiffren der Transzendenz“).
Die Kirche ist, was Ethik und Glaube betrifft, zur Erziehung unserer Kinder berechtigt. Auf Anfrage stimmt mir das Institut für Rechtsmedizin Hamburg, Körperschaft öffentlichen Rechts, leitender Direktor Prof. Klaus Püschel, am 15. 8. 2011 schriftlich zu, dass „eine Erziehungsberechtigte, die ihren Kindern bei Verletzung bestimmter Regeln mit Hitzeanwendungen droht, nicht akzeptabel ist“. Klarer kann man das nicht ausdrücken. „Wenn bei einem Kind der Verdacht auf psychische Misshandlung vorliegt“, so der Antworttext, „so haben wir die Möglichkeit, unsere Kolleginnen und Kollegen um schnelle Hilfe… zu bitten“. In der Tat ist nun schnelle Hilfe erforderlich.
Pastor … legt in diesem Zusammenhang seinen ihm anvertrauten Kindern ein Gesangbuch mit dem Lied „So wahr ich lebe, spricht dein Gott“ vor. So man nicht Buße tute, müsse „Seel und Leib“ in der Hölle brennen. Hier begeht … eine weitere Straftat (nach §241 Bedrohung). Ein Dortmunder Kriminalhauptkommissar sagte mir dazu, wenn er bei einem Kirchenbesuch die Gesangbücher nicht beschlagnahme, mache er sich strafbar. Ich darf Sie nun bitten, es zu tun. In der Zeitschrift „Psychologie heute compakt“ Heft 30, 2012 schreibt die Chefredakteurin Ursula Nuber, meine Kirche verbreite „permanenten Schrecken“, weil sie mit dem „Konzept“ Hölle arbeite. Keine Angst vor der Angst, so der Titel der Zeitung. Kinder mit der Androhung ewiger Folter zu erschrecken, ist in Deutschland nicht gestattet.
Auch Traditionen sind, das verstehen wir jetzt, nicht immer gut. So hat der Klerus ja auch mit dem traditionellen Verbrennen von Frauen (seid der Zeit Mose üblich, siehe Römer, AT) irgendwann aufhalten müssen. Und ist das nicht gut so? Leider verbrennt er immer noch viel zu oft die Seelen unserer Kinder und treibt Empfindsame in schwerste Krankheiten. Das ist zu ändern. Die Zeugen Jehovas kommen ja auch ohne die Drohung Hölle aus. Auch Bischof Robert Zollitsch steht dem Höllenglauben kritisch gegenüber. Der Ort der absoluten Gottesfinsternis im Jenseits ist nach Meinung vieler Gläubiger die Hölle. Diesen Ort gebe es nicht, so der Bischof zu Ostern 2012. In diesem guten Sinn, und
Anlage 2: Schreiben des Frank Sacco an ein Jugendamt Datum: 5.11.2017
An: Jugendamt …
hier am Ort ist eine Erziehungsberechtigte, die ihre Schützlinge „besonders“ erzieht. Sie droht ihnen folterähnliche Zustände an, z. B. Anwendung großer Hitze. Auf mich hört sie nicht und es wird in letzter Zeit immer schlimmer.
Was kann ich grundsätzlich unternehmen und wie schätzen Sie die Sachlage ein? Sind die Drohungen im Prinzip nach deutschem Recht sogar strafbar?
3 Antworten auf Die Amtskirchen verstoßen gegen das das Strafgesetzbuch von Frank Sacco
Warum bin ich nur so unaufmerksam?
Wieder ist mir entgangen, dass Frank Sacco sogar ein eigenes StGB hat. Asche auf mein Haupt!
Prof. Papier, damals oberster deutscher Richter, wird im Diakonie-Magazin 1/2009 interviewt. „Freiheit und Würde für alle“, so lautet der Titel. Untertitel: Aus den Grundrechten folgen Schutzpflichten – lauter Daueraufgaben für den Staat.
Papier: „Zwar hat der Staat wegen der Religionsfreiheit in rein religiösen oder weltanschaulichen Fragen Neutralität zu über. Das dispensiert aber weder die Bürger noch den Staat davon, die für alle gleichermaßen geltenden Gesetze zu befolgen.“
Dem Grundgesetz liege die Überzeugung zugrunde, „dass die Achtung und der Schutz von Würde und Freiheit eines jeden Menschen Aufgabe und Sinn des demokratischen Staates zu sein hat und dass der Kern dieser Grundwerte durch noch so große Mehrheiten nicht untergraben werden darf.
Daraus folgt, dass ein Bischof Nikolaus Schneider, der unseren Kindern ernsthaft und schriftlich mit einem ewigen Feuer in einer als KZ vorzustellenden Hölle droht, gegen die hiesigen Gesetze verstößt. Er bezieht sich zwar auf einen Richterspruch Jesu, kann ihn aber auf Anfrage nicht vorweisen. Auch ist der Richter Jesus nach Aussage der Staatsanwaltschaft Freiburg i.Br. juristisch tot. Er starb vor ca. 2000 Jahren. Somit steht den Amtskirchen als Vorsteher einer Folterhölle nicht mehr zur Verfügung.
Unsere von den „Gesetzesautoritäten“ geschaffene Rechtsordnung gestattet es den Mitgliedern der beiden „Glaubenskonzerne“ und den Mitgliedern anderer „Glaubenskollektive“, dass sie ihre „Glaubens-Infizierten“ kontinuierlich mit dem gesamten Inhalt der „Geschäftsidee Gott“ versorgen dürfen, wie in der Rechtsprechung immer wieder entschieden wurde/wird. Die „Gesetzesautoritäten“ haben sogar dafür gesorgt, dass die gesamte „Geschäftsidee Gott“ in Kindergärten und Schulen verbreitet werden darf, damit auch hier immer neue Mitglieder für die „Glaubensgefolgschaften“ akquiriert werden.
Wer in diesem Kontext die Auffassung vertritt, dass etwas verändert werden sollte, darf nicht darauf hoffen, dass die Kleriker, die ein Interesse daran haben, die Möglichkeiten zu nutzen, die die Rechtsordnung ihnen gestattet, ihr Verhalten ändern. Vielmehr müsste dann mit allen Mitteln, die legal zur Verfügung stehen, dafür gesorgt werden, dass die „Gesetzesautoritäten“ die gewünschte Änderung herbeiführen.
1648Besucher gestern:

References: §1631
 § 171
 § 225
 §8
 §1666
 § 19
 § 20
 § 20
 § 241
 Art. 1
 §241