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Timestamp: 2015-07-06 11:29:52+00:00

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zum Leben erweckenDas Keramikmuseum Mettlach präsentiert die erste Retrospektive des Designers Jean BeckAnna und Eugen Boch: Kunst statt KeramikEine Geschichte für sich: Die Mettlacher PlattenInnovationInnovationspreis Innovative ProdukteNachhaltigkeitProdukte für mehr NachhaltigkeitUmweltschutz in den WerkenBad und WellnessTischkulturProjekte und KampagnenHistorieUnternehmensarchivKontaktInvestor RelationsAktieAktien-InfoHauptversammlung 2015Einladung und TagesordnungUnterlagen zur TagesordnungGegenanträgeAbstimmungsergebnissePräsentationenStrategieUnternehmensleitlinienDie MarkeInnovationNachhaltigkeitAufsichtsratVorstandCorporate GovernanceErklärung zur UnternehmenführungEntsprechenserklärungenEthikgrundsätzeUnternehmensleitlinienVerhaltensrichtlinieVerhaltensrichtlinie für LieferantenDirectors' DealingsSatzungVeröffentlichungen gemäß §§ 26, 41 WpHGBerichteOnline-Geschäftsbericht 2014An unsere AktionäreMitglieder des VorstandsMitglieder des AufsichtsratsBericht des AufsichtsratsCorporate-Governance-BerichtKonzernlageberichtGrundlagen des KonzernsWirtschaftsberichtWirtschaftliche RahmenbedingungenGeschäftsverlauf und Lage des KonzernsErtragslageFinanzlageVermögenslageFinanzielle LeistungsindikatorenNicht-finanzielle LeistungsindikatorenNachtragsberichtRisiko und ChancenberichtRisikostrategieRisikomanagementsystemInternes KontrollsystemRisikobericht bezogen auf EinzelrisikenChancenberichtPrognoseberichtSonstige AngabenVergütungsberichtVersicherung gesetzlicher VertreterKonzernabschlussBilanzGuVGesamtergebnisrechnungEigenkapital- veränderungsrechnungKapitalflussrechnungKonzernanhangAllgemeine InformationenAnhang Tz.: 1Anhang Tz.: 2Anhang Tz.: 3Anhang Tz.: 4Erläuterungen zur BilanzAnhang Tz.: 5Anhang Tz.: 6Anhang Tz.: 7Anhang Tz.: 8Anhang Tz.: 9Anhang Tz.: 10Anhang Tz.: 11Anhang Tz.: 12Anhang Tz.: 13Anhang Tz.: 14Anhang Tz.: 15Anhang Tz.: 16Anhang Tz.: 17Anhang Tz.: 18Anhang Tz.: 19Anhang Tz.: 20Anhang Tz.: 21Anhang Tz.: 22Anhang Tz.: 23Anhang Tz.: 24Anhang Tz.: 25Anhang Tz.: 26Anhang Tz.: 27Anhang Tz.: 28Anhang Tz.: 29Anhang Tz.: 30Anhang Tz.: 31Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungAnhang Tz.: 32Anhang Tz.: 33Anhang Tz.: 34Anhang Tz.: 35Anhang Tz.: 36Anhang Tz.: 37Anhang Tz.: 38Anhang Tz.: 39Anhang Tz.: 40Anhang Tz.: 41Anhang Tz.: 42Anhang Tz.: 43Anhang Tz.: 44Anhang Tz.: 45Anhang Tz.: 46Anhang Tz.: 47Erläuterungen zur Konzern-KapitalflussrechnungAnhang Tz.: 48Anhang Tz.: 49Anhang Tz.: 50Anhang Tz.: 51Konzern-SegmentberichtAnhang Tz.: 52Sonstige ErläuterungenAnhang Tz.: 53Anhang Tz.: 54Anhang Tz.: 55Anhang Tz.: 56Anhang Tz.: 57Anhang Tz.: 58Anhang Tz.: 59Anhang Tz.: 60Anhang Tz.: 61Anhang Tz.: 62BestätigungsvermerkDisclaimerAd-hoc-MeldungenAd-hoc-ArchivFinanzkalenderIR-KontaktPressePresse-InformationenAktuelle MeldungenCorporateTischkulturHotel & RestaurantBad und WellnessKücheFliesenPressemappenFact SheetPresse FotosTerminePresse-TeamAustralienBelgienChinaDänemarkDeutschlandDubaiFrankreichGroßbritannienIndienItalienNiederlandeÖsterreichPolenRusslandSchweizSkandinavienSpanienTürkeiUSAKarriereArbeiten bei Villeroy & BochUnternehmensleitlinienFührungsgrundsätzeDer Hauptsitz im Herzen EuropasEin Arbeitstag in ...BarcelonaMerzigMettlachMumbaiSan FranciscoVilleroy & Boch persönlich begegnenSchülerAusbildungAblauf der BewerbungErfahrungsbericht kaufmännischErfahrungsbericht gewerblich-technischFAQ's zur AusbildungDuales StudiumAblauf der BewerbungErfahrungsbericht duales StudiumInformation zum dualen StudiumFAQ's zum dualen StudiumPraktikumFachoberschulpraktikumErfahrungsbericht FOS-PraktikumBetriebspraktikumFAQ's zum PraktikumFerienjobStudierendeInitiative Fair CompanyPraktikaErfahrungsberichteFAQ PraktikumPraktika InternationalAbschlussarbeitenBeispiele vergangener AbschlussarbeitenOnline-BewerbungHochschulabsolventenInfos rund um das 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LieferantenDirectors' DealingsSatzungVeröffentlichungen gemäß §§ 26, 41 WpHGBerichteOnline-Geschäftsbericht 2014Ad-hoc-MeldungenFinanzkalenderIR-KontaktCorporate-Governance-BerichtNachfolgend berichtet der Vorstand, zugleich für den Aufsichtsrat, gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex über die Corporate Governance bei Villeroy & Boch. Dieser Bericht enthält die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a Abs. 1 HGB und den Vergütungsbericht zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat. Der Vergütungsbericht ist zugleich Bestandteil des Konzernlageberichts.
Der Vorstand der Villeroy & Boch AG besteht derzeit aus vier Mitgliedern. Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat unter Beachtung der Regelungen des Mitbestimmungsgesetzes bestellt und abberufen. Bei der Bestellung von Vorstandsmitgliedern achtet der Aufsichtsrat auf die fachliche Eignung, Erfahrung und Führungsqualität der Kandidaten. Er achtet bei der Zusammensetzung des Vorstands insgesamt auf Vielfalt (Diversity) und strebt eine angemessene Beteiligung von Frauen an. Bei der Prüfung potenzieller Kandidaten für eine Nachbesetzung vakant werdender Vorstandspositionen werden qualifizierte Frauen in den Auswahlprozess einbezogen und angemessen berücksichtigt.
Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass die ihm derzeit angehörenden Mitglieder insgesamt über die erforderlichen Kenntnisse, fachlichen Erfahrungen und Fähigkeiten verfügen, um ihre Aufgaben ordnungsgemäß wahrzunehmen, und dass die von ihm gesetzen Ziele zu seiner Zusammensetzung erfüllt sind. Bei der Beratung über die der Hauptversammlung im Berichtsjahr vorgelegten Wahlvorschläge hat der Aufsichtsrat diese Ziele berücksichtigt.
Auch im Jahr 2014 war das Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat durch eine offene und vertrauensvolle Kommunikation geprägt. Sie wurde in den Aufsichtsratssitzungen sowie in Gesprächen zwischen Vorstandsmitgliedern mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Prüfungsausschussvorsitzenden gelebt. Entscheidende Inhalte der Berichterstattung des Vorstands an den Aufsichtsrat im Berichtsjahr waren die Ausrichtung und Umsetzung der Unternehmensstrategie, die Geschäftsentwicklung des Unternehmens, die Lage des Konzerns sowie Fragen, welche die Risikolage, das Risikomanagement, das interne Kontrollsystem und das Compliance-Management betreffen.
Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben und intensiveren Behandlung komplexer Sachverhalte hat der Aufsichtsrat aus dem Kreis seiner Mitglieder neben dem Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG drei fachlich qualifizierte Ausschüsse gebildet. Ihre Arbeitsweise ist in der Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat und in den Geschäftsordnungen für die jeweiligen Ausschüsse geregelt.
Der Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG ist kraft Gesetzes zur Wahrnehmung der in § 31 Abs. 3 Satz 1 MitbestG bezeichneten Aufgabe einzurichten. Er unterbreitet dem Aufsichtsrat Vorschläge für die Bestellung oder den Widerruf der Bestellung von Vorstandsmitgliedern, wenn im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen der Aufsichtsratsmitglieder nicht erreicht wird. Der Vermittlungsausschuss besteht aus dem Vorsitzenden und dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats sowie aus je einem Vertreter der Anteilseigner und der Arbeitnehmer. Dies sind derzeit Wendelin von Boch-Galhau als Vorsitzender, Ralf Runge als stellvertretender Vorsitzender, Peter Prinz Wittgenstein und Francesco Grioli.
Der Personalausschuss befasst sich primär mit dem Abschluss sowie der Änderung und der Beendigung der Anstellungsverträge der Mitglieder des Vorstands und der langfristigen Nachfolgeplanung. Er bereitet die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern, das Vergütungssystem für den Vorstand und die Gesamtvergütung für die einzelnen Mitglieder des Vorstands einschließlich vertraglicher Bonusregelungen, Pensionsregelungen und sonstiger vertraglicher Zusagen zur Beschlussfassung im Aufsichtsratsplenum vor. Ihm gehören der Vorsitzende des Aufsichtsrats als Vorsitzender und je ein Vertreter der Arbeitnehmerseite und der Anteilseignerseite an. Dies sind derzeit Wendelin von Boch-Galhau als Vorsitzender, Francesco Grioli und Peter Prinz Wittgenstein.
Die Aufgaben des Investitionsausschusses bestehen in der Vorabberatung der Unternehmens- und Investitionsplanung sowie der Vorbereitung der Investitionsentscheidungen. Er setzt sich aus dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats als Vorsitzendem und je einem Vertreter der Anteilseignerseite und der Arbeitnehmerseite zusammen. Dies sind derzeit Wendelin von Boch-Galhau als Vorsitzender, Peter Prinz Wittgenstein als stellvertretender Vorsitzender und Dietmar Langenfeld.
Der Prüfungsausschuss behandelt die Themen Rechnungslegung, Risikomanagement, internes Kontroll- und Revisionssystem, Compliance und abschlussprüfungsbezogene Fragestellungen. Ihm gehören zwei Vertreter der Anteilseignerseite und ein Vertreter der Arbeitnehmerseite an. Dies sind derzeit Peter Prinz Wittgenstein als Vorsitzender, Werner Jäger als stellvertretender Vorsitzender und Yves Elsen. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ist unabhängig und verfügt aufgrund seines beruflichen Hintergrundes unter anderem als ehemaliges Mitglied des Vorstands eines DAX-Unternehmens und Unternehmensberater über die Qualifikation als unabhängiger Experte im Sinne des § 100 Abs. 5 AktG.
Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats sind dem Unternehmensinteresse verpflichtet und verfolgen bei der Ausübung ihrer Ämter keine persönlichen Interessen, die dem Gesellschaftsinteresse widersprechen. Jedes Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied legt möglicherweise auftretende Interessenkonflikte dem Aufsichtsrat offen. Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten bzw. vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen, die von den Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern wahrgenommen werden, können ebenfalls diesem (Online-)Geschäftsbericht entnommen werden. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen sind im Anhang des Konzernabschlusses dargestellt.
Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG führt regelmäßig eine Effizienzprüfung durch, zuletzt in seiner Sitzung am 10. März 2015 für das Geschäftsjahr 2014. Dabei handelt es sich um eine Selbsteinschätzung der Arbeitsweise des Gremiums durch seine Mitglieder. Zur effizienten Arbeit des Gremiums trägt insbesondere die Arbeit in Ausschüssen bei, die bei Bedarf tagen und die Beschlussfassungen durch den Gesamtaufsichtsrat vorbereiten.
Directors‘ Dealings, die uns im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 gemeldet wurden, sind auf der nachfolgenden Internetseite veröffentlicht: www.villeroyboch-group.com/de/investor-relations/corporate-governance/directors-dealings.
Zum Ende des Berichtsjahres hielten die Mitglieder des Aufsichtsrats direkt und indirekt (im Sinne des § 15a WpHG) 2,88 % aller von der Gesellschaft ausgegebenen Stamm- und Vorzugsaktien. Davon entfielen auf Dr. Alexander von Boch Galhau 1,65 %. Der Aktienbesitz der Vorstandsmitglieder belief sich auf 0,48 % der ausgegebenen Aktien.
Auf der Internetseite www.villeroyboch-group.com können aktuelle Entwicklungen unter anderem in Form von Presse- und Ad-hoc-Mitteilungen abgerufen werden. Darüber hinaus stehen Geschäfts- sowie Zwischenberichte der Villeroy & Boch AG in deutscher und englischer Sprache unter der Rubrik Investor Relations zum Download zur Verfügung. Die Veröffentlichungen werden den Transparenzpflichten des Wertpapierhandelsgesetzes gerecht.
Der Aufsichtsrat hat erneut die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als den von der Hauptversammlung bestellten Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer mit der Prüfung der Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2014 beauftragt. Zuvor hatten sich Prüfungsausschuss und Aufsichtsrat von der Unabhängigkeit des Prüfers überzeugt.
Vorstand und Aufsichtsrat sind gemäß § 161 AktG einmal jährlich verpflichtet, eine Entsprechenserklärung über die Anwendung der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex abzugeben. Nach Beratungen in der Aufsichtsratssitzung im November haben Vorstand und Aufsichtsrat die Entsprechenserklärung abgegeben, wonach die Gesellschaft bis auf die genannten Ausnahmen allen Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex entsprochen hat und entsprechen wird (vgl. Fassung: www.villeroyboch-group.com/de/investor-relations/corporate-governance/entsprechenserklaerungen.html).
Unsere Compliance-Organisation geht direkt vom Vorstand der Villeroy & Boch AG aus. Die Ressortverantwortung für Compliance obliegt dem Vorstandsvorsitzenden Frank Göring. An ihn berichtet die Chief Compliance Officerin des Villeroy & Boch-Konzerns. Sie wird von funktionalen Compliance-Officern der Zentrale und der Unternehmensbereiche sowie von lokalen Compliance-Verantwortlichen in den Konzerngesellschaften unterstützt.
Außerdem werden die Mitarbeiter zur Compliance kontinuierlich informiert und geschult. Das umfangreiche Schulungsprogramm findet als Präsenztraining und auch als web-basiertes Training statt. Letzteres schließt nach einem bestandenen Test mit einem Zertifikat ab.
Unser Compliance-Management-System wurde nach den Grundsätzen des Prüfungsstandards 980 des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V. geprüft. Gegenstand der externen Prüfung waren Konzeption und Angemessenheit des Compliance-Management-Systems. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Noerr AG hat für die Kartellrechts-Compliance, die Dr. Kleeberg & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft hat für die Corporate Compliance bestätigt, dass die Konzeption unseres Compliance-Management-Systems angemessen ist und dass die daraus abgeleiteten Grundsätze und Maßnahmen geeignet sind, mit hinreichender Sicherheit Risiken in Bezug auf Verstöße gegen rechtliche Vorschriften rechtzeitig zu erkennen und zu verhindern. Die vorgeschriebene Wirksamkeitsprüfung des Compliance-Systems ist bis Ende 2015 vorgesehen.VergütungsberichtDer Vergütungsbericht ist Bestandteil des Konzernlageberichts.
Der Aufsichtsrat überprüft das Vergütungssystem für den Vorstand regelmäßig, insbesondere im Hinblick auf aktuelle Änderungen der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex.
Das Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands ist leistungsorientiert. Es sieht eine feste Vergütung und eine erfolgsabhängige variable Vergütung vor. Die Vergütung weist insgesamt und hinsichtlich ihrer variablen Vergütungsteile betragsmäßige Höchstgrenzen auf. Die Höhe der variablen Vergütung hängt von dem Erfüllungsgrad der jährlich in einer Zielvereinbarung festzulegenden Ziele ab und macht bei voller Zielerreichung mehr als die Hälfte der Gesamtvergütung aus.
Die variable Vergütung gliedert sich in eine kurzfristige jährliche Komponente (Jahresbonus) und eine langfristige Komponente mit einem Bemessungszeitraum von drei Jahren. Die langfristige Vergütung ist gegenüber der kurzfristigen Komponente wertmäßig höher gewichtet. Inhaltlich orientieren sich beide variablen Vergütungskomponenten an finanziellen Unternehmenszielen (operative Nettovermögensrendite, Ergebnis vor Zinsen und Steuern, Ergebnis vor Steuern) und individuellen Zielen. Die Zielparameter der variablen Vergütungskomponenten werden vorbereitend vom Personalausschuss des Aufsichtsrats mit den Mitgliedern des Vorstands abgestimmt und vom Aufsichtsratsplenum bestätigt, so auch für das Geschäftsjahr 2014. Eine nachträgliche Veränderung der Erfolgsziele und Vergütungsparameter ist ausgeschlossen. Daneben steht den Mitgliedern des Vorstands ein Dienstwagen auch zur privaten Nutzung zur Verfügung. Die mit den amtierenden Mitgliedern des Vorstands bestehenden Verträge sehen leistungsorientierte bzw. beitragsorientierte Pensionszusagen vor. Die Gesamtbezüge und die einzelnen Vergütungskomponenten stehen nach der Überzeugung des Aufsichtsrats in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben und Leistungen des jeweiligen Vorstandsmitglieds und zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft und überschreiten die übliche Vergütung weder im Vertikal- noch im Horizontalvergleich mit Referenzunternehmen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt, bei der Festsetzung der Vergütung des Vorstands zukünftig das Verhältnis der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft insgesamt auch in der zeitlichen Entwicklung zu berücksichtigen.
Die feste jährliche Basisvergütung beträgt 20.000 €, zusätzlich erhält der Vorsitzende 45.000 €, sein Stellvertreter 13.500 €. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten pro Sitzung des Gesamtgremiums ein Sitzungsentgelt in Höhe von 1.250 €.
Die Vorsitzenden des Investitions-, Prüfungs- und Personalausschusses erhalten jeweils 4.000 €, die Mitglieder der jeweiligen Ausschüsse erhalten jeweils 2.500 € pro Jahr zusätzlich zur Basisvergütung.
Die variable Vergütung beträgt pro Mitglied des Aufsichtsrats für jeden den Betrag von 10,5 Cent übersteigenden Cent Aktionärsdividende pro Aktie 195 €. Als Aktionärsdividende gilt das Mittel der Dividende, die auf eine Vorzugsaktie und eine Stammaktie gezahlt wird.
Im Geschäftsjahr erhielten die Mitglieder des Aufsichtsrats der Villeroy & Boch AG im Rahmen der Mandatsausübung die Bezüge ausgezahlt, die in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet sind.Im Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2014 wurden insgesamt 631 T€ als Aufwand erfasst (Vorjahr: 563 T€). Neben dem gezahlten Fixum und den Sitzungsgeldern 2014 enthält der Aufwand 75 T€ für die gebildete Rückstellung für variable Vergütung (Vorjahr: 63 T€) sowie weitere Auslagenerstattungen in Höhe von 43 T€ (Vorjahr: 22 T€) und Versicherungsbeiträge in Höhe von 97 T€ (Vorjahr: 77 T€).
Im Geschäftsjahr 2014 ist ein Aufwand in Höhe von 2.126 T€ (Vorjahr: 2.846 T€) in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Der Aufwand setzt sich aus 1.189 T€ (Vorjahr: 1.444 T€) fixen und 937 T€ (Vorjahr: 1.401 T€) variablen Gehaltskomponenten zusammen. Die variable Gehaltskomponente besteht aus einer einjährigen Vergütung in Höhe von 509 T€ (Vorjahr: 647 T€) und einer mehrjährigen Vergütung in Höhe von 428 T€ (Vorjahr: 715 T€). In dem Fixum ist ein Sachbezug in Höhe von 64 T€ (Vorjahr: 76 T€) enthalten, davon 2 T€ (Vorjahr: 3 T€) als Versicherungsbeiträge.
Für ehemalige Mitglieder des Vorstands bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 25.451 T€ (Vorjahr: 22.706 T€). Im Geschäftsjahr bezogen ehemalige Mitglieder des Vorstands Renten in Höhe von 1.620 T€ (Vorjahr: 1.437 T€).
Für die Angabe der individuellen Vorstandsbezüge bis einschließlich des Geschäftsjahres 2015, längstens jedoch bis zum 12.05.2016, wurde § 314 Abs. 2 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 5 HGB in Anspruch genommen.

References: § 289
 § 27
 § 27
 § 31
 § 100
 § 15
 § 161
 § 314
 § 286