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Timestamp: 2019-12-06 00:36:41+00:00

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Smalltownadventure: Kolumne #SavetheInternet: Artikel 13 - Warum das freie Internet bedroht ist!
Kolumne #SavetheInternet: Artikel 13 - Warum das freie Internet bedroht ist!
Schon im vergangenen Jahr habe ich über die geplante Urheberrechtsreform der Europäischen Union gebloggt und euch erläutert, was unter Art. 11 und 13 zu verstehen ist und wie vor allem letzterer das freie Internet bedroht. Was damals erstmal nur Fiktion war, ist heute leider Realität. Denn beim jetzigen Vorschlag der EU handelte es sich um einen verschärften Entwurf, der Upload-Filter unumgänglich macht. Da das Thema mich als Bloggerin, aber auch Nutzerin von Sozialen Netzwerken, betrifft, verfolge ich natürlich gespannt die Berichterstattung. Nicht nur bin ich geschockt darüber, wie viele Hürden Art. 13 nun schon genommen hat, sondern auch über die Aussagen die viele Abgeordnete in den letzten Wochen publiziert haben. Die Parteien tun sich keinen Gefallen damit, wenn sie unsere Sorgen, Einwände, aber auch Ängste belächeln, sich über junge Menschen lustig machen (egal ob es dabei um Artikel 13 oder Fridays For Future geht) und verunglimpfen. Mehr als einmal hat man die Gegner von Artikel 13 als Bots oder Instrumente der Technik-Giganten (die mich übrigens nicht für diesen Beitrag kontaktiert haben, das brauchen sie gar nicht, denn ich bin in der Lage mir ein eigenes Bild über den Sachverhalt zu machen) bezeichnet. Aktuell trennt uns allerdings nur noch eine Abstimmung im Parlament davon, dass Upload-Filter zur schmerzlichen Realität werden und Konsequenzen für das freie Internet nach sich ziehen. Das könnte nämlich dann gar nicht mehr so frei, bunt und vielfältig sein. Manch einer denkt an dieser Stelle vielleicht, dass es sich hier ähnlich wie bei der DSGVO um Panikmache handelt, aber die Wahrheit ist, dass alle Internetexperten, selbst der Sonderbeauftrager für Meinungsfreiheit der UN vor den Folgen des Artikels auf die Meinungsfreiheit warnt und appelliert, dass Art. 13 nicht in dieser Form verabschiedt wird. Wieso das so ist, möchte ich euch nun in meiner Kolumne einmal genauer erläutern.
Was ist Art. 13 und was hat das mit Upload-Filtern zu tun?
Im Prinzip geht es darum urheberrechtliches Material zu schützen, daran ist erstmal nichts verkehrt und niemand der Gegner wird bestreiten, dass es eine Urheberrechtsreform braucht, immerhin ist die aktuelle Version noch von 2001 und seitdem hat sich viel getan. Das Internet hat sich mit dem Aufkommen der Sozialen Netzwerke und der Verlagerung hin zu User Generated Content massiv verändert. Fragt man nun viele IT-Experten, so ist der aktuelle Entwurf nicht der richtige Weg, da er die Vielfalt des Internets erheblich einschränken wird - zulasten der Nutzer natürlich. Was ändert sich mit Art. 13 konkret? Fortan sollen große Plattformen für Urheberrechtsverletzungen haften und zwar schon zum Zeitpunkt des Uploads. Bestimmt fragt sich nun der ein oder andere von euch, ob das aktuell nicht auch schon so ist? Nein. Denn im Moment wird der Nutzer für urheberrechtliche Verstöße belangt, während die Plattformen diese erst entfernen müssen, wenn ein solcher Verstoß gemeldet wurde. Von einem rechtsfreien Raum, ein Argument das in den letzten Wochen immer wieder gefallen ist, kann also keine Rede sein. Problematisch an dieser neuen Rechtslage ist nun, dass die Plattformen für etwas haften, von dem sie noch gar keine Kenntnis haben. Deutlicher macht dies ein Beispiel aus dem Alltag welches in der Debatte von Gegnern mehr als einmal angebracht wurde. Stellt euch ein Parkhaus vor, bei dem der Betreiber ab dem Moment haften, wo ein gestohlenes Auto dort abgestellt wird. Ihr fragt euch nun, wie soll der Betreiber das wissen? Richtig, da wären wir schon bei dem Problem, welches auch Facebook, Instagram und Co haben werden. Sie müssen einen Urheberrechtsverstoß schon dann identifizieren, wenn sie noch gar keine Ahnung haben, dass es diesen überhaupt gibt. Wer nun denkt, dass seine Seite verschont bleibt, liegt falsch. Der Gesetzesentwurf nimmt nicht nur die großen Konzerne in den Blick, laut Entwurf sind alle Seiten betroffen, die älter als 3 Jahre sind. Dementsprechend auch Hobby-Foren oder Bilddatenbanken, die zukünftigen ebenfalls mit Upload-Filtern arbeiten müssen, da dort User-Generated-Content geteilt und auf Urheberrechtsverletzungen geprüft werden müssen.
Manch einer schreit nun vielleicht innerlich Stopp, denn von Upload-Filtern ist doch im Gesetzesentwurf gar keine Rede. Hier stimme ich Herrn Voss zu, dass das Wort nicht auftaucht, aber erlaubt mir eine Gegenfrage: Wie sollen die Betreiber, die Massen an Datenmengen die pro Minute auf den Plattformen hochgeladen werden denn sonst kontrollieren? Einem Menschen ist dies unmöglich und aufgrund der Schärfe des Gesetzes wird man keinerlei Risiko eingehen, da besagte Urheberechtsverstöße einen massiven finanziellen Schaden verursachen. Die einzige Lösung um solche Klagen zu verhindern ist, das urheberrechtlich geschützte Inhalte erst gar nicht auf der Plattform landen und das bedeutet: Es muss vorab gefiltert werden.
Upload-Filter - Warum ist das freie Internet bedroht?
Sicherlich wird manch einer nun sagen, dass urheberrechtlich geschütztes Material nichts auf diesen Plattformen zu suchen hat. Auch da habt ihr Recht, doch es gibt eine Reihe von Ausnahmen, die nicht darunter fallen, wie Satire, Zitate, Rezensionen oder Memes. Eine Maschine kann jedoch nicht unterscheiden, bei welchem Beitrag es sich um eine solche Ausnahme handelt. Viele Bilder oder Texte werden deshalb gar nicht erst frei geschalten werden, obwohl sie erlaubt sind. Die Folge: Overblocking. Dies geschieht übrigens schon jetzt, da diverse Upload-Filter auf Facebook und Youtube aktiv sind, doch deren Erfolgsbilanzen sind durchwachen. Beispielsweise gibt es in Amerika einen Filter, der die Werbung von politischen Inhalten auf Facebook blockiert. Leider sperrte dieser dann auch Werbeanzeigen, die das Wort Bush enthielten, da die Maschine nicht zwischen dem Präsidenten Busch sowie dem Baum unterscheiden konnte. Ihr ahnt es schon: All das waren Werbeanzeigen für Gartenwerkzeuge, die dann gesperrt wurden. Nun stellt euch einen solchen Filter im großen Stil vor und wie viele Beiträge so von vorneherein blockiert werden. Nicht zu vergessen, dass es aktuell solche Filter noch gar nicht gibt, da die Technik dafür nicht bereit steht. Experten bezweifeln, dass sich diesen in den nächsten zwei Jahren ändern wird. Sollte es ihn wieder erwarten doch geben, so kann ein solcher Filter nur von großen Unternehmen entwickelt werden, die sich die Kosten in Milliardenhöhe leisten können. Kleinere Anbieter müssen diese also höchstwahrscheinlich von Google beziehen, weshalb laut dem Bundesdatenschutzbeauftragen noch mehr persönliche Daten an Google gehen. Was zur Hölle? Aber auch hier: Viele kleine Start-Ups oder Privatpersonen werden sich die Lizenzierung dieser Filter nicht leisten können und auch das wird das Angebot im Internet reduzieren, stärkt aber auch die Abhängigkeit europäischer Firmen von den amerikanischen Internetgiganten.
Doch kommen wir noch mal zu den Urheberrechtsverletzungen zurück. Diese sollen durch Vergütungsverträge mit den Urhebern verhindert werden. Auch hier stellt sich die Frage, wie es zum einen logistisch möglich sein soll, mit allen Urhebern der Welt und ich betone der GESAMTEN WELT besagte Verträge abzuschließen, bei denen jeder Urheber selbst entscheiden kann, ob der solche Lizenzen überhaupt vergibt. Das führt dazu, dass das Internet erneut schrumpft, wenn Urheber ihre Rechte nicht an Youtube geben. Weiterhin gibt es viele Werke bei denen kein Urheber ermittelt werden kann. Zum anderen ist dies für viele kleinere Plattformen finanziell ein Problem, denn besagte Lizenzen gibt es bestimmt nicht geschenkt. Angewandt auf das Beispiel Chefkoch müsste die Plattform nun mit allen Kochbuchverlagen und Rezepte-Inhabern der Welt Vergütungsverträge abschließen. Da das nicht möglich ist, werden viele kleinere Seiten ihre Angebote wohl komplett vom Netz nehmen, ähnlich wie das auch bei der DSGVO der Fall war. Andere Seiten werden für europäische Nutzer vielleicht gar nicht mehr zugänglich sein und auf den großen Plattformen wird man wohl ebenfalls oft zu lesen bekommen: "Dieser Beitrag wird aufgrund eines Urheberrechtsverstoßes nicht angezeigt". Wer profitiert am Ende davon? Richtig, die großen Player, die sich diese Verträge noch leisten können und die Verwertungsgesellschaften deren Geldbeutel sich füllen. Das hat aber nichts mehr mit der bunten, vielfältigen und kreativen Welt des Internets zu tun, die wir alle kennen und lieben bzw. mit dem Schutz kleiner Künstler.
Upload-Filter - Was bedeutet das für Internetnutzer / Blogger:
Natürlich möchte ich auch nicht außen vorlassen, was das genau für jeden einzelnen von uns bedeutet. Ich bin mir nicht sicher, ob wir als Blogger auch in die Pflicht genommen werden Upload-Filter zu installieren. Doch auch hier auf meinem Blog kann jeder kommentieren, was wiederum gefiltert werden müsste. Aber denkt nur an Bookstagram. Jedes Buchcover das ihr in die Kamera haltet und in Szene setzt ist urheberechtlich geschützt und wird dementsprechend nicht hochgeladen, zumindest dann nicht, wenn keine Vereinbarung mit den Verlagen besteht. Mit Blick auf meine eigenen Freunde, weiß ich dass es auch viele Menschen gibt die Cover von Songs auf Youtube stellen, auch dies wird dann als Urheberrechtsverstoß eingestuft. Denkt an Schnappschüsse mit Freunden, auf denen ein Markenlogo im Hintergrund oder vielleicht auf eurer Kleidung zu sehen ist, die dann nicht frei geschalten werden. Dazu ist übrigens erstmal jedes Foto, unabhängig dessen was darauf zu sehen ist, urheberrechtlich geschützt und ich frage mich, wie die Plattformen nun sicherstellen sollen, dass das Bild welches ihr von einer Blume oder einem architektonisch beeindruckendem Objekt gemacht habt, wirklich von euch ist? Dazu müsste es erst auf irgendeiner anderen Plattform eingespeist werden, damit ihr als Urheber identifiziert werdet. Als Privatperson ist das aber ein Arbeitsaufwand der alle Dimensionen sprengt. Ihr merkt schon, dass wird in der Form also nicht funktionieren, weil es Facebook und Co. gar nicht möglich ist, hier eine 100 % Gewissheit zu erlangen, aber auf der anderen Seite das Risiko zu hoch ist, diese nicht zu haben. Am Ende profitieren die Accounts, die schon über eine große Followeranzahl verfügen und wo sich die Anbieter sicher sein können, dass diese die Urheberrechte an ihren Bildern haben. Für kleinere Accounts gilt das nicht. Doch das ganze bezieht sich natürlich nicht nur auf Bilder, sondern auch Textbeiträge die urheberrechtlich geschützte Worte beinhalten, werden gesperrt. Ihr schreibt auf Instagram über seine Serie, die ihr toll findet? Das wird nicht hochgeladen. Ihr fügt eurem Foto noch ein Zitat hinzu, auch hier wird der Beitrag nicht frei geschaltet. Ihr erwähnt einen Markennamen, auch das wird zum Problem. Wird euer Bild gesperrt, was wohl in den meisten Fällen der Fall ist, so soll ein Beschwerdemechanismus bereit stehen, damit ihr dies anprangern könnt. Aber auch hier: Wer hat Lust bei jedem hochgeladenem Bild diesen langen Prozess zu durchlaufen und dann hoffentlich Tage später seinen Beitrag online zu sehen? Und denkt nur mal an Livestreams, da geht dann auch jeglicher Sinn verloren, wenn man die nicht mehr live sehen kann.
Art. 13 - Was könnt ihr tun, um das ganze zu verhindern?
Zum einen seid laut: Nutzt eure Stimme, auch wenn ihr nur in den Sozialen Netzwerken darüber berichtet, klärt Freunde, Familie und Verwandte auf oder bloggt darüber. Das ganze Thema wird eh schon von viel zu vielen Medien todgeschwiegen, wobei zumindest die öffentlich-rechtlichen mittlerweile Beiträge senden. Unterschreibt die Petition, die immer noch am laufen ist. Alternativ könnt ihr euch auch direkt an die Abgeordneten wenden, entweder per Mail, Brief oder das Telefon. Wer sich das nicht traut, der kann seine Meinung aber auch bei einer der vielen Demos kundtun (hier eine Übersicht, vor allem am 23. März zählt es), die in den nächsten Wochen stattfinden. Das werde ich übrigens tun. Und ganz wichtig: Macht deutlich, dass ihr eure Wahlentscheidung auf die Europawahl aber auch die kommende Bundestagswahl davon abhängig macht, wie die Entscheidung über Artikel 13 ausgeht. Im Mai findet die Europawahl statt. Ich werde nur Vertreter wählen, die sich gegen den Upload-Filter ausgesprochen haben, auch meine Eltern tun es mir gleich. Uns ist wichtig, dass Europaabgeordnete demokratische Werte verteidigen, nicht diese mit Füßen treten und ein Instrument zur Unterdrückung von Meinungen unterstützen. Gerade bei der Europawahl ist die Wahlbeteiligung nicht besonders hoch, sodass die Stimme junger Menschen einen Unterschied machen kann und dazu führen könnte das Parlament zu verjüngen. Gerade in anbetracht der dort verhandelten Themen, wäre es wichtig, dass endlich Menschen über das Internet und Zukunftstechnologie entscheiden, die sich auch damit auskennen. Ich verweiße hier auf den Twitter-Account von Martin Sonneborn, wo ihr Einblick in das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten bekommt.
Wer mehr über Upload-Filter und deren Konsequenzen wissen möchte, den verweiße ich auf die Beiträge von Christian Solmecke (der verlinkte Beitrag diente auch mir als Grundlage für diesen Post), der als Rechtsanwalt Ahnung vom Thema hat und die Auswirkungen auch anhand eines Fallbeispieles auf Youtube durchspielt. Das Video ist ebenfalls sehenswert und zeigt noch mal die konkreten Probleme des Entwurfs auf. Ebenfalls empfehlen kann ich diese Reportage von Puls, inklusive Interviews mit Julia Reda und Axel Voss. Auch hier wird noch einmal konkret erläutert was an Artikel 13 problematisch ist.
Über den Look:
Manch einer hat es vielleicht auf Anhieb gesehen, die Bilder sind im Hochsommer entstanden. Leider um die Mittagszeit, weshalb die Schatten auch etwas härter sind. Trotzdem mag ich das Ergebnis und bin generell in mein neues Blumen Kleid von H&M verliebt. Das wird dieses Jahr noch öfter ausgeführt werden.
Wusstet ihr schon vor meinem Beitrag von Art. 13?
Werdet ihr an einer der Demos teilnehmen?
Labels: Artikel 13 , Fashionblogger , Kolumne , Mode , Politik , SaveTheInternet , Warum das freie internet bedroht ist
Lisa Marie 17. März 2019 um 20:23
dann geht es uns ja im Moment ähnlich. Ich drück die Daumen, dass der April so wird, wie du ihn dir vorstellst. :)
Danke für das Kompliment zu meinen Oster-Keksen. Wenn du Zeit und Lust zum Backen findest, zu Ostern gibts da auch so viele Möglichkeiten. Ich möchste unbedingt mal einen Rüblikuchen backen. In vielen Familien ist auch die Osterrolle in den verschiedensten Varianten bekannt, aber auch Hefezöpfe und und Co. sind sehr beliebt. Hach es gibt so viel zum Backen. Ich wünscht ich hätte mehr Zeit.
Apropos Serien: Ich finde es furchtbar wenn Serien einfach abgebrochen werden, dafür gibt es meistens Gründe, das ist klar. Aber ich hatte schon mindestens zwei Serien wo ich das nicht nachvollziehen konnte und war echt etwas traurig. Deswegen schaue ich viele Serien erst, wenn wirklich feststeht, dass sie weiterläuft. Das es ein Ende gibt, heißt nicht automatisch, dass es auch ein gutes Ende ist, aber immerhin gibt es eins. xD
Das der Master anstrengend ist, glaub ich. Aber es hört sich ja so an, als hättest du einen Plan. Das wird! :)
Das mit den Legionellen kann gefährlich werden, muss aber nicht. Bekannt ist wohl, dass durch das Einatmen die Lunge angegriffen wird und man eine schwere Lungenentzüundung bekommen kann... Mit ner Weile hat sich jemand drum gekümmert, jetzt soll irgendwann nochmal das Labor kommen, um Proben zu nehmen. Mal schauen.
So, das wird heute eine etwas längere Nachricht. Ich finde es toll, dass uns - deine Leser - bzgl. Artikel 13 auf dem Laufenden hälst. Ich muss gestehen, dass ich da im Moment komplett den Überblick verloren habe, deswegen bin ich für den Beitrag und die enthalten Verlinkungen, die ich mir auch noch ansehen werde, sehr dankbar. :)
bknicole 24. März 2019 um 14:40
Dankeschön für dein liebes Kommentar Lisa Marie :).
Das wünsche ich dir natürlich auch ;).
Oh ja Rüblikuchen würde ich auch gerne mal backen, habe den nämlich sogar noch nie gegessen, dabei wollte ich das schon so lange mal probieren. Hatte mir für dieses Jahr eigentlich mal einen Hefezopf vorgenommen, weil ich die auch super gerne esse.
Welche Serien waren das denn bei dir? Ich finde es noch nachvollziehbar, wenn man eine Serie nach nur einer Staffel absetzt, weil die nie eine große Fanbase gefunden hat. Aber sobald eine Serie dann mehrere STaffeln umfasst, schuldet man es den Zuschauern einfach das man sie auch ordentlich beendet. Es gibt ja mittlerweile Networks die haben das begriffen. The CW, wo in den USA Serien wie Vampire Diaries, The Originals, Riverdale usw. laufen setzt keine Serie mit mehreren Staffeln mehr mit offenem Ende ab. Die geben da allen Beteiligten rechtzeitig bescheid, damit die eine finale Staffel basteln können und sollte das auch sein. Hat auch was damit zu tun Zuschauer zu halten und zu diesen eine Beziehung aufzubauen. Ich kenne aber viele, die das so wie du handhaben und erst mit Serien anfangen, wenn sie wissen, dass die auch abgeschlossen werden.
Gut, dass da aber nun mittlerweile was gemacht wird, weil das hört sich echt nicht gut an und ne Lugenentzündung ist ja auch nicht ohne. Ich hoffe da mit dir, dass sich das bald klärt.
Dankeschön für das liebe Kompliment. Ich hoffe natürlich die Videos konnten dir weiterhelfen, ich fand die alle sehr gut gemacht und vor allem die Reportage beleuchtet auch beide Seiten.
fashionistas fairytale 18. März 2019 um 08:18
Sehr interessanter und wichtiger Artikel. Ich sehe das Ganze, genauso kritisch wie du. Wenn das wirklich so durchgesetzt wird, wird es das Internet wie wir es jetzt kennen, so nicht mehr geben. Und das obwohl wir in einer digitalen Welt leben und die juengere Generation von klein auf damit aufwaechst. Das kann einfach nicht sein. Besonders unfair ist es, dass nur die grossen Unternehmen davon profitieren. Die Bilder sind wunderschoen, darf ich fragen wo genau sie enstanden sind? Die Weinberge sehen ja traumhaft aus. Dein Kleid finde ich auch echt toll, es steht dir wirklich gut.
bknicole 24. März 2019 um 14:46
Was viele ja gar nicht so im Fokus haben sind auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft, weil viele kleine Start-Ups ihre Seiten dann vielleicht auch schließen müssen und das kann und darf einfach nicht die Folge sein. Da hängen auch ne Menge Jobs dran. Dazu natürlich die Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit. Wenn ich dann immer die argumentation höre wird mir ganz anders, dass man da ja in Kauf nehmen müsste. Sowas darf einfach nicht zu Lasten eines wichtigen Grundrechts gehen, zumal es viele Alternativ Vorschläge gab, die die Meinungsfreiheit nicht beeinträchtigen und auch die amerikanischen Konzenre nicht weiter stärken. Am Ende ist es Lobbyismus der auf unserem Rücken ausgetragen wird.
Erstmal Dankeschön für das Kompliment zu den Bildern und auch dem Kleid <3. Die sind in Würzburg entstanden. Die Weinberge sind wirklich traumhaft. Ich will dort unbedingt auch noch mal direkt shooten, wenn es jetzt wieder wärmer wird.
Reisen-Fotografie Blog 18. März 2019 um 09:42
ein super Artikel über das Drama mit Artikel 13 - Danke dafür. Mir ist das alles noch zu still in der Bloggerszene. Ich wünsche mir hier viel mehr Aktivität zu dem Thema. Leider denken viele Blogger*innen, sie wären nicht von dem neuen Urheberrecht betroffen. Du beschreibst das hier sehr gut, warum es uns alle angeht, Blogger, Forenbetreiber, eigentlich alle Nutzer des Internets.
bknicole 24. März 2019 um 14:51
Dankeschön für das liebe Kompliment Thomas <3.
Ja mir auch, ich kann das gar nicht verstehen, wieso da so wenig kommt aus der Bloggerszene bzw. auch auf Instagram. Die Insta-Blogger, wie sie genannt werden, betrifft das ja ebenfalls und da sogar noch härter. Als Blogger müsstte man entweder die Kommentarspalte deaktivieren (das müsste ja dann gefiltert werden) oder den Blog auf Privat stellen und beides finde ich eine unschöne Entwicklung. Bloggen ohne Kommentare würde mir keinen Spaß mehr machen.
Carolin 18. März 2019 um 23:20
Danke für diesen ausführlichen Beitrag und die Informationen! Ich habe mich bisher noch nicht so genau mit dem Thema beschäftigt, aber ich will mir gar nicht ausmalen, was pasiert, wenn Artikel 13 tatsächlich durchgesetzt wird. Adieu Vielfalt! Werde definitiv versuchen, auf Twitter meine Meinung dazu kundzutun.
bknicole 24. März 2019 um 14:59
Das freut mich, dass ich dich mit meinem Beitrag aufklären konnte :). Kann dir auch dir von mir verlinkten Videos empfehlen, die gehen alle nicht lange, erklären das aber ebenfalls super. Das möchte ich mir auch nicht ausmalen, vor allem nicht die Konsequenzen für uns Blogger. Die Kommentar Spalte zu behalten, ist dann schwer, da dass ja gefiltert werden müsste, was sich wohl kaum jemand finanziell leisten kann.
Vanessa 19. März 2019 um 07:29
wow! Ich merke, wie viel Mühe du dir mit diesem Artikel gegeben hast und wie viel Überzeugung darin steckt. Ich kann noch nicht für mich begreifen, wie sich die Damen und Herren im Detail die Prozesse dahinter vorstellen hinsichtlich Umsetzbarkeit. Das bleibt auf jeden Fall spannend. Ohne Frage ist eine Wahl immer ein Grund, dort seine Stimme abzugeben, da bin ich 100 % bei dir - wir haben das Privileg und sollten, nein, MÜSSEN es nutzen.
bknicole 24. März 2019 um 15:06
Dankeschön für das liebe Kompliment Vanessa, das freut mich echt <3. Der Beitrag war für mich auch eine Herzensangelegenheit, weil das Thema mir wichtig ist. Ich bin immer wieder geschockt, wie wenig diejenigen die darüber entscheiden über das Internet und dessen Funktionsweise verstehen. Das bereitet mir immer große Sorgen. Zur Umsetzung heißt es nur: Sie sind ja keine Techniker, das muss dann halt irgendwie funktionieren, obwohl besagte Techniker alle in einem übereinstimmen: Es wird auch in den nächsten 2 Jahren (so lange ist ja Zeit eine verabschiedete Richtline dann auch umzusetzten) keinen Universalfilter geben, der in der Lage ist einzuschätzen bei welchen Inhalten es sich um rechtliche Ausnahmen wie Memes, Zitate etc. handelt. Aber das scheint von den Verantwortlichen dahinter niemanden zu interessieren.
Für mich beeinflusst es auf jeden Fall meine Wahlentscheidung, gerade was die Europa-Wahl anbelangt. Ich möchte dort einfach Abgeordnete unterstützen, die sich für demokratische Werte einsetzen und meine Sorgen ernst nehmen, nicht mich diffamieren.
Sarah 20. März 2019 um 15:14
Danke für diesen tollen Beitrag, denn ich war bisher mit den ganzen Infos zu diesem Thema doch etwas überfordert, aber du hast es echt super auf den Punkt gebracht. Ich kann mir gar nicht vorstellen, in welche Richtung sich das Internet und die sozialen Netzwerke entwickeln würden, wenn der Artikel durchgesetzt wird. Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt!
bknicole 24. März 2019 um 15:16
Dankeschön für das liebe Kompliment Sarah, das freut mich zu hören <3.
Ich leider auch nicht und ich mag es mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, weil die Bilder die mir dann in den Kopf kommen nicht schön sind. Ich hoffe einfach, dass am Dienstag die richtige Entscheidung getroffen wird und unsere Demostrationen, aber auch Mails und Proteste im Internet einige Abgeordnete zum Umdenken gebracht haben.
Nadine Merschmann 21. März 2019 um 18:00
Liebe Nicole, Danke dir für deinen ausführlichen und wichtigen Kommentar!
Ich finde der Uploadfilter ist das bescheuerste, was ich je gehört habe. Wie du schon sagtest, alleine schon Kochrezepte...wo kommen wir da noch hin? Das schränkt gefühlt alles Schöne und Gute am Internet ein, mir ist es da echt schleierhaft, wie man das nur in Betracht ziehen kann, Urheberrecht hin oder her. :/
Ich will dir auch noch hier auf deinen Kommentar antworten :)
Dankeschön! Ja, das stimmt, einen Regenschutz habe ich tatsächlich auch noch nicht. Danke dir, wie ich das mit all meinen Phobien geschafft habe, weiß ich bis heute nicht, bzw es hat meine verschlimmert. San Fransisco ist wirklich keine Reise wert, war ich überhaupt kein Fan von. New York hat seine schöne Seiten, insbesondere der Central Park und Brooklyn sind klasse, aber ansonsten ist mir einfach alles zu voll, zu groß, zu viel los. Was ich allerdings empfehlen kann ist der Yosemite National park! Aber über all diese Themen wollte ich auch noch Blogbeiträge machen, wenn ich mich dazu mal aufraffen kann.
Stimmt, das mit dem Single Dasein hatte ich noch nicht bedacht gehabt, aber da gebe ich dir Recht!
Wie sieht es mit deiner Hausarbeit nun aus? Ich drücke dir die Daumen
Ja klar, das stimmt.
Wie lange war nochmal deine Schreibzeit?
Ah achos, ja, das kann wohl sein. Ja, das hoffe ich bei mir auch, ich werde jetzt schon gestresst, wenn ich nur an den April denke!
bknicole 24. März 2019 um 15:30
Dankeschön für dein liebes Kkommentar und die Antwort Nadine <3.
Das ist genau das was ich schade finde: Es sorgt dafür, dass all das was so positiv am Internet ist, verschwindet. Auch in Bezug auf die Vielfalt, die im Internet vorherscht. Es ist doch gerade das Schöne, das jeder der einen Internetzugang besitzt, sich beteiligen kann und wir kein Zwei-Klassen-Internet haben. Aber genau das sit doch die Folge mit solchen Filtern, wenn dann kleinere Accounts ihre Bilder nicht mehr hochladen können, weil das Urheberrecht nicht geklärt werden kann? Es wird darin enden, dass dann nur noch sogenannte Trusted User ohne Probleme ihre Inhalte anbieten können. Und ich denke, dass möchte niemand. Ich bin deshalb auch überrascht, dass das Thema in der Bloggerszene kaum angesprochen wird. Finde ich schade. Das betrifft uns alle, egal in welcher Nische man unterwegs ist. Dazu finde ich ist die Meinungsfreiheit das höchste Gut was wir haben, wenn ich dann Auszagen von Politikern lese, dass die zwar bedroht sein könnte, aber wir das in Kauf nehmen müssen, wird mir ganz anders. Ich bin definitiv auch für ein neues Urheberrecht und den Schutz von Künstlern, aber nicht auf dem Rücken der Meinungsfreiheit.
Auf den Blogbeiträge bin ich aber gespannt. Ich liebe ja Travelguides über die USA, einfach weil das bei mir auch ganz oben auf der Reieliste steht. Gerade fehlt nur das Geld dafür, deshalb inhaliere ich die Bilder anderer :D. Mein Bester war ja auch in New York, der findet zwar schon das man es gesehen haben muss, aber er fand auch die Armut ganz schlimm.
Ich bin durch mit den beiden, die ich alleine geschrieben habe. War mit der Arbeit über Fans nun auch etwas eher fertig. Jetzt wird sie gegengelsen und ich muss nur noch die Formalia bei beiden machen, also Seitenzahlen hinzufügen und so. Literaturverzeichnis noch mal checken. Dann können die Weg. Die Gruppenarbeit wurde ja nun geschoben, das heißt wir machen die im April.
Oh je dann hoffe ich, dass im April trotzdem auch ein paar ruhige Momente findest und dem Stress auch etwas entgehen kannst.
Nadine 27. März 2019 um 15:43
Ein schöner informierender Beitrag. Zu dem Thema wird ja oft unsachlich Panik gemacht, da finde ich es gut, wie sachlich und dennoch kritisch du an das Thema ran gegangen bist. Finde es immer noch unverständlich, dass trotz zahlreicher Proteste dafür gestimmt wurden ist. Mal sehen, wie das ganze sich noch entwickeln wird.
bknicole 30. März 2019 um 11:15

References: Art. 11
 Art. 13
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