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Timestamp: 2018-10-21 17:19:25+00:00

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Barrieren der Inanspruchnahme von Hilfen und Leistungen der Behindertenhilfe in Deutschland Rechtliche Ansprüche und ihre Umsetzung aus Sicht des Landesbehindertenbeauftragten. - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Madde Whelchel Geändert vor über 3 Jahren
Präsentation zum Thema: "Barrieren der Inanspruchnahme von Hilfen und Leistungen der Behindertenhilfe in Deutschland Rechtliche Ansprüche und ihre Umsetzung aus Sicht des Landesbehindertenbeauftragten."— Präsentation transkript:
1 Barrieren der Inanspruchnahme von Hilfen und Leistungen der Behindertenhilfe in Deutschland
Rechtliche Ansprüche und ihre Umsetzung aus Sicht des Landesbehindertenbeauftragten und der Beratungsstelle SelbstBestimmt Leben Bremen,
2 Der ZuGANG zu Leistungen der Behindertenhilfe aus Sozialrechtlicher Sicht
3 Teilhabe in allen Lebensbereichen
4 Leistungen zur Teilhabe (§ 5 SGB IX - Leistungsgruppen)
„Zur Teilhabe werden erbracht: Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (mR, §§ 26 ff SGB IX), Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (TaA, §§ 33 ff SGB IX ), unterhaltssichernde und ergänzende Leistungen (ueL, §§ 44 ff SGB IX) Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft (TG, §§ 55 ff SGB IX).“ (Abkürzungen und Ergänzungen in Klammern von mir eingefügt, WW) 4 4
5 Rehabilitationsträger und Teilhabeleistungen (§ 6 Abs.1 SGB IX)
mR TaA ueL TG Gesetzl. Krankenvers. X Bundesagentur f. Arb. Gesetzl. Unfallversich. Gesetzl. Rentenvers. Kriegsopferver-u.-fürs. Jugendhilfe Sozialhilfe § 5 Leistungsgruppen Zur Teilhabe werden erbracht 1. Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, 2. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, 3. unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen, 4. Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. § 6 Rehabilitationsträger (1) Träger der Leistungen zur Teilhabe (Rehabilitationsträger) können sein 1. die gesetzlichen Krankenkassen für Leistungen nach § 5 Nr. 1 und 3, 2. die Bundesagentur für Arbeit für Leistungen nach § 5 Nr. 2 und 3, 3. die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für Leistungen nach § 5 Nr. 1 bis 4, 4. die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung für Leistungen nach § 5 Nr. 1 bis 3, die Träger der Alterssicherung der Landwirte für Leistungen nach § 5 Nr. 1 und 3, 5. die Träger der Kriegsopferversorgung und die Träger der Kriegsopferfürsorge im Rahmen des Rechts der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden für Leistungen nach § 5 Nr. 1 bis 4, 6. die Träger der öffentlichen Jugendhilfe für Leistungen nach § 5 Nr. 1, 2 und 4, 7. die Träger der Sozialhilfe für Leistungen nach § 5 Nr. 1, 2 und 4. © Wilhelm Winkelmeier 5
6 Die „Säulen“ der sozialen Sicherung
soziale Vorsorge soziale Förderung SGB VI: Rentenversicherung SGB IX Teil 2: Schwerbehindertenrecht SGB V: Krankenversicherung SGB III: Arbeitslosenversicherung / Arbeitsförderung SGB VII: Unfallversicherung SGB VIII: Kinder- und Jugend-hilfe SGB XI: Pflegeversicherung SGB XII: Sozialhilfe SGB II: Grund-sicherung für Arbeits-suchende Opferentschädigungsrecht soziale Entschädigung soziale Hilfe
7 So einfach wie möglich! – Grundsätze sozialrechtlicher Verfahren
§ 13 SGB I: Aufklärung § 14 SGB I: Beratung § 16 SGB I: Antragstellung § 17 SGB I: Ausführung von Sozialleistungen § 14 SGB IX als zentrale Verfahrensnorm für die Zuständigkeitsklärung für Leistungen der Behindertenhilfe § 22 SGB IX Servicestellen § 20 SGB X Untersuchungsgrundsatz
8 Klärung der Zuständigkeit und Bearbeitung nach § 14 SGB IX
Vom Antrag zum Persönlichen Budget Klärung der Zuständigkeit und Bearbeitung nach § 14 SGB IX Quelle: BMAS (2006) Fortbildung Budgetbegleitung 2014 (c) W. Winkelmeier
9 ProBleme in Der Praktischen Umsetzung
10 Stufen der Inanspruchnahme von Leistungen der Behindertenhilfe
Bedarfe erkennen – und akzeptieren! Sozialrechtliche Ansprüche erkennen! Sozialrechtliche Ansprüche durchsetzen! Soziale Leistungen nutzen
11 Hindernisse (1/4) Soziale Isolation
Mangel an positiven Vorbildern und informellen Unterstützern Mangelnder Zugang zu Information und Beratung
12 Hindernisse (2/4) Schwere Sprache
Überforderte und oft unflexible Behörden Mangelnde Unterstützung seitens der Behörde im Verwaltungsverfahren Scheu vor Kontakten mit Ämtern und Behörden Nicht noch mehr Ärger! Nicht schon wieder!
13 Hindernisse (3/4) Scheu vor der Inanspruchnahme nicht vertrauter Beratungsangebote Mangel an kompetenten Beratungsangeboten Kosten der Beratung (z.B. durch Anwalt)
14 Hindernisse (4/4) eingeschränktes Leistungsangebot der Behindertenhilfe vor Ort unflexibles Leistungsangebot
15 Exkurs: Aufenthaltsstatus und Anspruch auf Sozialhilfeleistungen
(vereinfachte Darstellung) uneingeschränkter Anspruch auf Sozialhilfeleistungen für Ausländer, die Deutschen gleichgestellt sind eingeschränkter Anspruch auf Sozialhilfeleistungen für Ausländer, die Deutschen nicht gleichgestellt sind und nicht leistungsberechtigt sind nach § 1 AsylbLG kein Anspruch auf Sozialhilfeleistungen für Ausländer, die wegen der Inanspruchnahme von Sozialhilfe eingereist sind, deren Aufenthaltsrecht sich allein aus dem Zwecke der Arbeitssuche ergibt kein Anspruch auf Sozialhilfeleistungen mit Leistungsberechtigte nach § 1 AsylbLG auf das im Einzelfall Unabweisbare eingeschränkte Leistungsansprüche nach AsylbLG bei illegalem oder missbräuchlichem Aufenthalt
17 Herausforderungen an (unabhängige) Beratung
Eigene Grenzen erkennen und konstruktiv damit umgehen Abbau von Hemmschwellen durch vertrauensbildende Maßnahmen Zusammenarbeit mit anderen Beratungs- und Hilfsangeboten vor Ort Zusätzliche Kompetenzen erwerben
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References: § 5
 § 6
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§ 13
 § 14
 § 16
 § 17
 § 14
 § 22
 § 20
 § 14
 § 14
 § 1
 § 1