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Timestamp: 2016-10-25 05:09:32+00:00

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2C_856/2012 (25.03.2013)
2C_856/2012
Der aus Serbien stammende X.________, geboren am 12. M�rz 1989, reiste am 23. April 1999 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und verf�gt seither �ber eine Niederlassungsbewilligung.
Auf zwei Jugendstrafen in den Jahren 2004 und 2006 folgten in den Jahren 2009 und 2010 zwei Bussenverf�gungen (Fr. 200.-- bzw. Fr. 300.--) wegen �berlassens eines Motorfahrzeugs an eine nicht f�hrungsberechtigte Person. Das Kreisgericht St. Gallen verurteilte X.________ am 21. Juni 2010 wegen Raubs und gewerbsm�ssigen betr�gerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 14 Monaten unter Anordnung der Bew�hrungshilfe sowie zu einer Busse von Fr. 600.--. Ferner wurde X.________ am 25. Oktober 2010 zu einer Busse von Fr. 60.-- wegen Widerhandlung gegen das Personenbef�rderungsgesetz verurteilt.
Nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs am 2. August 2010 widerrief das Migrationsamt des Kantons St. Gallen (nachfolgend: Migrationsamt) am 12. April 2011 die Niederlassungsbewilligung und wies X.________ aus der Schweiz weg.
Den dagegen erhobenen Rekurs wies das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen (nachfolgend: Sicherheits- und Justizdepartement) am 7. Dezember 2011 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen (nachfolgend: Verwaltungsgericht) best�tigte diesen Entscheid mit Urteil vom 3. Juli 2012.
Am 11. September 2012 erhebt X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�re Verfassungsbeschwerde beim Bundesgericht mit den (sinngem�ssen) Antr�gen, das angefochtene Urteil aufzuheben, eventuell die Sache zur erneuten Abkl�rung des Sachverhalts und zu neuer Entscheidung an das Migrationsamt zur�ckzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt X.________ die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege in Form von Kostenbefreiung und Beiordnung seines Rechtsvertreters als unentgeltlichen Rechtsbeistand.
Das Verwaltungsgericht, das Sicherheits- und Justizdepartement und das Bundesamt f�r Migration schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Migrationsamt l�sst sich nicht vernehmen.
1.1 Angefochten ist der letztinstanzliche, verfahrensabschliessende Entscheid eines kantonalen Gerichts auf dem Gebiet des �ffentlichen Rechts, welcher grunds�tzlich der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unterliegt (vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 90 BGG, Art. 82 lit. a BGG). Gegen Entscheide �ber den Widerruf einer Niederlassungsbewilligung ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig, weil grunds�tzlich ein Anspruch auf das Fortbestehen dieser Bewilligung gegeben ist (BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4). Ob der Anspruch auf Weiterbestehen der Niederlassungsbewilligung im konkreten Fall zu bejahen ist, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 137 I 284 E. 1.3 S. 287). Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist somit zul�ssig. Demgem�ss bleibt f�r die subsidi�re Verfassungsbeschwerde kein Raum, weshalb darauf nicht einzutreten ist (vgl. Art. 113 BGG; BGE 137 I 284 E. 1.3 S. 287).
1.2 Der Beschwerdef�hrer ist durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt und hat an dessen Aufhebung ein schutzw�rdiges Interesse, weshalb er gem�ss Art. 83 Abs. 1 BGG zur Erhebung der Beschwerde legitimiert ist.
1.3 Die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen sind ebenfalls erf�llt, so dass auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten ist.
2.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die beschwerdef�hrende Partei kann die Feststellung des Sachverhalts unter den gleichen Voraussetzungen beanstanden, wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Eine entsprechende R�ge ist rechtsgen�glich substanziiert vorzubringen (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254).
Tatsachen oder Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind, k�nnen von vornherein nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein (vgl. Urteil 2C_833/2011 vom 6. Juni 2012 E. 1.2 mit Hinweis). Diese so genannten "echten Noven" sind im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unzul�ssig (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 344).
3.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt. Sie habe zu Unrecht den Mangel, dass das Migrationsamt ihn zu den Akten der Bew�hrungshilfe nicht vernommen habe, als im Rekursverfahren vor dem Sicherheits- und Justizdepartement geheilt betrachtet.
Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, gest�tzt auf welche kantonale Norm ihm ein Recht auf m�ndliche Anh�rung zustehen soll. Aus Art. 29 Abs. 2 BV fliesst kein Recht auf m�ndliche Anh�rung; diese Minimalgarantie umfasst lediglich das Recht auf vorg�ngige (schriftliche) Stellungnahme (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 130 II 425 E. 2.1 S. 428). Sofern dem Beschwerdef�hrer im erstinstanzlichen Verfahren keine Gelegenheit zur Stellungnahme zu den fraglichen Akten einger�umt worden war, konnte dieser Mangel im Verfahren vor dem Sicherheits- und Justizdepartement geheilt werden (vgl. BGE 133 I 201 E. 2.2 S. 204). Die Vorinstanz hat eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs im Ergebnis zu Recht verneint.
3.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe weder die Stellungnahme des Psychiatrischen Zentrums St. Gallen vom 23. Januar 2012 noch ein (zu erstellendes) Sachverst�ndigengutachten von Dr. Y.________ als Beweismittel zugelassen. Aus der Beschwerdeschrift geht nicht eindeutig hervor, welcher Sachverhalt bewiesen werden sollte.
3.2.1 Die Stellungnahme des Psychiatrischen Zentrums St. Gallen vom 23. Januar 2012 wurde vom Beschwerdef�hrer selbst veranlasst und besteht in der schriftlichen Beantwortung eines vom Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers vorgelegten Fragenkatalogs.
Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers hat die Vorinstanz die Stellungnahme des Psychiatrischen Zentrums St. Gallen vom 23. Januar 2012 durchaus gew�rdigt. Gem�ss den �rztlichen Angaben konnte diese Stellungnahme allerdings nur als Beweismittel f�r den (damals) aktuellen Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers dienen; als solches hat die Vorinstanz sie denn auch entgegengenommen. Soweit der Beschwerdef�hrer mit der Stellungnahme einen Sachverhalt beweisen wollte, der die in den Jahren 2007 und 2009 begangenen Straftaten betrifft, war diese als Beweismittel untauglich. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt nicht vor.
3.2.2 Auch was die Erstellung eines Sachverst�ndigengutachtens betrifft, hat die Vorinstanz das rechtliche Geh�r des Beschwerdef�hrers nicht verletzt. Sie weist zu Recht darauf hin, dass die Frage des strafrechtlichen Verschuldens (welches nach Ansicht des Beschwerdef�hrers durch den Gesundheitszustand beeinflusst sein k�nnte) bereits durch das Strafgericht abgehandelt worden sei und durch die Migrationsbeh�rden nicht relativiert werden d�rfe (vgl. Urteil 2C_66/2009 vom 1. Mai 2009 E. 3.2 mit Hinweisen). Im Urteil des Kreisgerichts St. Gallen vom 21. Juni 2010, auf dessen Begr�ndung der Beschwerdef�hrer schriftlich verzichtet hat, wird bei der Strafzumessung eine psychische Erkrankung des Beschwerdef�hrers nicht erw�hnt. Weder in den Strafakten noch in den Akten des Migrationsamts finden sich Hinweise darauf, dass die Erkrankung des Beschwerdef�hrers bei der Begehung der Straftaten am 12. Oktober 2007 (Raub) bzw. zwischen dem 31. Juli 2009 und 14. August 2009 (gewerbsm�ssiger betr�gerischer Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage) bereits bestanden hat. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, seine Erkrankung sei die Ursache f�r seine Delinquenz, was mit einem Gutachten bewiesen werden k�nnte, hat ihm die Vorinstanz zu Recht entgegengehalten, dass die Diagnose "Verdacht auf Paranoide Schizophrenie, Verlauf unklar, Beobachtungszeitraum weniger als ein Jahr (F20.09)" erst im Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik Wil vom 2. November 2010, also �ber ein Jahr nach der letzten verfahrensausl�senden Delinquenz, gestellt wurde. Anl�sslich der Einvernahme durch den Untersuchungsrichter am 6. Dezember 2010 gab der Beschwerdef�hrer an, er sei vor der Einlieferung in die Psychiatrische Klinik Wil am 7. September 2010 seit sechs Jahren nicht mehr bei seinem Hausarzt gewesen. Er habe mit �rzten eben nicht viel zu tun.
Damit steht fest, dass die psychische Krankheit des Beschwerdef�hrers erst im Herbst 2010, lange Zeit nach der Begehung der Straftaten, manifest geworden ist. Ob und wie lange die Krankheit allenfalls vorbestanden hat, kann dem Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik Wil vom 2. November 2010 ebensowenig entnommen werden wie der Stellungnahme des Psychiatrischen Zentrums St. Gallen vom 23. Januar 2012. Dort wird auf die Frage hin, ob der Beschwerdef�hrer bedingt durch die Krankheit straff�llig geworden sein k�nnte, ausdr�cklich gesagt, dies k�nne nicht beurteilt werden.
Angesichts der dargelegten Umst�nde, aus denen sich ergibt, dass keine Anhaltspunkte f�r eine bereits seit l�ngerer Zeit bestehende Krankheit vorlagen, hat die Vorinstanz die Notwendigkeit eines Gutachtens zu Recht verneint.
3.3 Der Beschwerdef�hrer moniert, die Vorinstanz habe sein Recht auf ein faires Verfahren gem�ss Art. 29 BV und Art. 6 EMRK verletzt, indem sie ihn, den Kranken, in diskriminierender Weise wie einen Gesunden beurteilt habe.
Vorab ist darauf hinzuweisen, dass Art. 6 Ziff. 1 EMRK im Verfahren betreffend den Widerruf der Niederlassungsbewilligung nicht zur Anwendung kommt, weil darin nicht �ber "zivilrechtliche Anspr�che" im Sinn dieser Konventionsnorm befunden wird (Nichtzulassungsentscheid des EGMR Ilic gegen Kroatien vom 19. September 2000 [Nr. 42389/98]).
Die Vorinstanz hat die Erkrankung des Beschwerdef�hrers, welche erstmals im Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik Wil vom 2. November 2011 dokumentiert ist, in der Weise gew�rdigt, die sie f�r rechtserheblich hielt. Inwiefern dadurch das Recht auf ein faires Verfahren verletzt worden w�re, ist nicht ersichtlich. Auf die rein appellatorische R�ge der unzul�ssigen Diskriminierung ist in Ermangelung einer sachbezogenen Begr�ndung nicht einzugehen (vgl. E. 2.1 hiervor).
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts.
4.1 Die Vorinstanz habe das Krankheitsbild und die Prognose des Beschwerdef�hrers falsch dargestellt, indem sie medizinische Sachverhalte undifferenziert gew�rdigt habe. Aus dem Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik Wil vom 2. November 2010 habe sie zu Unrecht geschlossen, dass ihm - dem Beschwerdef�hrer - keine g�nstige Prognose gestellt werden k�nne. Aus der Stellungnahme des Psychiatrischen Zentrums St. Gallen vom 23. Januar 2012 gehe hervor, dass er regelm�ssige Therapie in Anspruch nehme, sein Gesundheitszustand stabil sei, er eine Krankheitseinsicht habe und die Erkrankung schubweise auftrete.
4.2 Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdef�hrer habe nicht mit der Bew�hrungshilfe kooperiert. Auf zwei Aufforderungen zur Kontaktaufnahme habe er nicht reagiert, weshalb er am 25. August 2010 gemahnt worden sei. Nach Angabe der Bew�hrungshilfe habe er bereits w�hrend der Untersuchungshaft verlauten lassen, er ben�tige keine Bew�hrungshilfe, und habe auch keine Reue bez�glich der begangenen Straftaten gezeigt. Erst auf Druck des Untersuchungsrichters hin habe er einen Besprechungstermin mit der Bew�hrungshilfe vereinbart. Am 7. September 2010 habe der Amtsarzt den Beschwerdef�hrer wegen Fremd- und Eigengef�hrdung in die Psychiatrische Klinik Wil einweisen m�ssen, wo dieser bis am 26. Oktober 2010 hospitalisiert gewesen sei. Gem�ss Interventionsrapport der Stadtpolizei vom 23. Juni 2011 habe sich der Beschwerdef�hrer �usserst renitent verhalten, wenngleich er einger�umt habe, an psychischen Problemen zu leiden und in diesem Zusammenhang Medikamente einzunehmen. Aus der Stellungnahme des Psychiatrischen Zentrums St. Gallen vom 23. Januar 2012 k�nne nicht geschlossen werden, dass die Gefahr, die vom Beschwerdef�hrer ausgehe, gebannt sei. Vielmehr sei aufgrund der gesamten Umst�nde damit zu rechnen, dass dessen Verhalten auch in Zukunft zu Beanstandungen Anlass geben werde.
Es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Ausf�hrungen auf offensichtlich unrichtigen Tatsachen basieren w�rden. Die Vorinstanz ist in Anbetracht der gesamten Umst�nde, welche nach der Verurteilung vom 21. Juni 2010 eingetreten sind, zum Schluss gekommen, dass eine R�ckfallgefahr besteht. Sie hat ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer gem�ss Stellungnahme des Psychiatrischen Zentrums St. Gallen vom 23. Januar 2012 mittlerweile eine Krankheitseinsicht hatte. Wenn die Vorinstanz aus dem Sachverhalt Schl�sse zu Ungunsten des Beschwerdef�hrers gezogen hat, betrifft dies die rechtliche W�rdigung der Tatsachen, nicht die Ermittlung des Sachverhalts.
4.3 Der Beschwerdef�hrer moniert, die Vorinstanz habe Art. 97 BGG verletzt, indem sie die Dauerhaftigkeit und Ernsthaftigkeit der Beziehung zu Z.________ verneint habe. Der Vorinstanz sei bekannt, dass er - der Beschwerdef�hrer - bei Frau Z.________ wohne. Er habe im Gesuch um Vorbereitung der Eheschliessung als "Wohnsitz nach der Eheschliessung" die Adresse seiner Verlobten angegeben und nicht mehr diejenige, an welcher er jetzt gemeldet sei (...strasse ... in A.________/SG). Ferner werde er den Familiennamen seiner Verlobten annehmen.
Die Frage, ob die Beziehung des Beschwerdef�hrers mit Z.________ unter den Schutz von Art. 8 Ziff. 1 EMRK f�llt, ist eine Rechtsfrage, welche das Bundesgericht frei pr�ft. In Bezug auf die Feststellung des Sachverhalts bringt der Beschwerdef�hrer im bundesgerichtlichen Verfahren erstmals vor, er wohne bei Z.________; an anderer Stelle in der Beschwerdeschrift wird gesagt, er wolle bei ihr wohnen. Echte Noven sind vor Bundesgericht grunds�tzlich unzul�ssig; unechte dann, wenn sie bereits im vorinstanzlichen Verfahren h�tten vorgebracht werden k�nnen (vgl. E. 2.3 hiervor). Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz wohnte der Beschwerdef�hrer im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils an der ...strasse ... in A.________/SG. Die Vorinstanz durfte somit ohne Willk�r annehmen, der Beschwerdef�hrer wohne nicht mit Z.________ zusammen, zumal ein Konkubinat nicht geltend gemacht wurde. Das Gesuch um Vorbereitung der Eheschliessung vom 7. Januar 2012, welches der Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht wiederum vorlegt, war im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils nicht beim Zivilstandsamt eingereicht worden. Ausgehend von dieser Sachlage wird zu entscheiden sein, ob sich der Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit der Beziehung zu Z.________ auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK berufen kann (vgl. E. 6.3 hiernach).
5.1 Gem�ss Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn die ausl�ndische Person zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde oder gegen sie eine strafrechtliche Massnahme im Sinn von Art. 64 oder Art. 61 StGB angeordnet wurde. Eine l�ngerfristige Freiheitsstrafe im Sinn von Art. 62 lit. b AuG liegt vor, wenn eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr ausgesprochen wurde (BGE 135 II 377 E. 4.2). Nachdem der Beschwerdef�hrer zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten verurteilt worden war, ist der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. b AuG in der ersten Variante erf�llt.
5.2 In jedem Fall rechtfertigt sich der Widerruf einer Niederlassungsbewilligung nur, wenn die im Einzelfall vorzunehmende Interessenabw�gung die Massnahme verh�ltnism�ssig erscheinen l�sst. Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration und die der betroffenen Person drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; vgl. auch Art. 96 Abs. 1 AuG). Je l�nger eine ausl�ndische Person in der Schweiz gelebt hat, desto strengere Anforderungen sind grunds�tzlich an Fernhaltemassnahmen zu stellen. Aber selbst bei einer ausl�ndischen Person der zweiten Generation sind fremdenpolizeiliche Massnahmen nicht ausgeschlossen (BGE 130 II 176 E. 4.4.2 S. 190); bei schweren Straftaten, insbesondere bei Gewalt-, Sexual- und schweren Bet�ubungsmitteldelikten, und erst recht bei wiederholter Delinquenz, besteht hieran ein wesentliches �ffentliches Interesse (BGE 122 II 433 E. 2c S. 436; vgl. auch Urteile 2C_28/2012 vom 18. Juli 2012 E. 3.2; 2C_562/2011 vom 21. November 2011 E. 3.3). Ausschlaggebend ist die Verh�ltnism�ssigkeit der Massnahme im Einzelfall, die praxisgem�ss gest�tzt auf die gesamten wesentlichen Umst�nde gepr�ft werden muss (BGE 135 II 110 E. 2.1 S. 112).
Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte mit einem gefestigten Anwesenheitsrecht in der Schweiz und wird die famili�re Beziehung tats�chlich gelebt, kann der Bewilligungswiderruf Art. 8 Ziff. 1 EMRK verletzen, indem der ausl�ndischen Person die Anwesenheit in der Schweiz untersagt und damit ihr Familienleben vereitelt wird (BGE 130 II 281 E. 3.1 S. 285 mit Hinweisen). Der Eingriff ist zul�ssig, wenn er verh�ltnism�ssig im Sinn von Art. 8 Ziff. 2 EMRK ist.
6.1 Ausgangspunkt und Massstab f�r die Schwere des Verschuldens ist die vom Strafgericht ausgesprochene Strafe (BGE 129 II 215 E. 3.1 S. 216). Das Kreisgericht St. Gallen �usserte sich im Entscheid vom 21. Juni 2010 nicht explizit zum Verschulden des Beschwerdef�hrers. Es wertete die Delinquenz des Beschwerdef�hrers w�hrend des laufenden Strafverfahrens straferh�hend, das Gest�ndnis dagegen strafmindernd.
6.1.1 Gem�ss dem gerichtlich festgestellten Tathergang kam dem Beschwerdef�hrer bei dem mitt�terschaftlich begangenen Raub nicht die Hauptrolle zu. Die Initiative ging von seinem Komplizen aus, wobei der Beschwerdef�hrer nach kurzem Widerstreben einwilligte. W�hrend der Tatbegehung versuchte er, seinen Mitt�ter an der Fortsetzung der strafbaren Handlungen zu hindern, konnte sich aber nicht durchsetzen. Obwohl nicht der Beschwerdef�hrer, sondern sein Mitt�ter die Opfer mit dem Messer bedrohte und einem von ihnen einen Faustschlag ins Gesicht versetzte, liegt ein in Mitt�terschaft (und nicht Gehilfenschaft) begangener Raub vor. Der Beschwerdef�hrer und sein Mitt�ter erbeuteten insgesamt Fr. 265.--, wovon der Beschwerdef�hrer Fr. 100.-- erhielt.
Der Raub gem�ss Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB stellt eine der in Art. 121 Abs. 3 lit. a BV genannten Anlasstaten dar, deren Begehung dazu f�hren soll, dass die ausl�ndische Person "unabh�ngig von ihrem ausl�nderrechtlichen Status ihr Aufenthaltsrecht sowie alle Rechtsanspr�che auf Aufenthalt in der Schweiz" verliert. Dieser Absicht des Verfassungsgebers tr�gt das Bundesgericht bei der Auslegung des geltenden Ausl�ndergesetzes insoweit Rechnung, als dies zu keinem Widerspruch mit �bergeordnetem Recht f�hrt und mit gleichwertigen Verfassungsbestimmungen, namentlich dem Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip, im Einklang steht (praktische Konkordanz, vgl. Urteil 2C_828/2011 vom 12. Oktober 2012 E. 4.2, E. 4.3 und E. 5.3, zur Publikation vorgesehen).
6.1.2 Beim Delikt des gewerbsm�ssigen betr�gerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage legte der Beschwerdef�hrer beachtliche kriminelle Energie an den Tag, indem er auf Kosten einer Drittperson Treibstoff im Wert von insgesamt Fr. 6'757.60 an Tankstellen bezog und teilweise weiterverkaufte. Sein Gewinn betrug zwischen Fr. 1'500.-- und Fr. 2'000.--. Indessen handelt es sich bei diesem Verm�gensdelikt weder um eine der in Art. 121 Abs. 3 lit. a BV genannten Anlasstaten noch um eine schwere Straftat im Sinn der ausl�nderrechtlichen Rechtsprechung (vgl. E. 5.2 hiervor). Negativ wirkt sich jedoch der Umstand aus, dass der Beschwerdef�hrer bereits mehrmals straff�llig geworden war und ein Strafverfahren gegen ihn lief.
6.2 Vor diesem Hintergrund ist mit Blick auf das Strafmass von 14 Monaten von einem mittelschweren ausl�nderrechtlichen Verschulden auszugehen. Demnach besteht ein gewichtiges sicherheitspolizeiliches Interesse, die Niederlassungsbewilligung zu widerrufen. Zu pr�fen bleibt, ob die privaten Interessen des Beschwerdef�hrers am Verbleib in der Schweiz das �ffentliche Interesse an seiner Wegweisung �berwiegen.
6.3 Der Beschwerdef�hrer beruft sich in Bezug auf die Beziehung zu seiner Verlobten, Z.________, auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK.
Nach der neueren Rechtsprechung des EGMR kann der Begriff "Familienleben" das Zusammenleben ausserhalb der Ehe umfassen, wobei unter anderem zu ber�cksichtigen ist, ob und wie lange die Partner zusammenleben und ob sie gemeinsame Kinder haben (Urteil des EGMR Serife gegen T�rkei vom 20. Januar 2009 [Nr. 3976/05] � 25-27). Das Bundesgericht hat f�r die Berufung auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK in diesem Zusammenhang stets vorausgesetzt, dass die Partner zusammenleben, wobei eine Dauer von eineinhalb Jahren grunds�tzlich nicht gen�gt (vgl. Urteile 2C_97/2010 vom 4. November 2010 E. 3.1; 2C_225/2010 vom 4. Oktober 2010 E. 2.2). Lebt das Paar nicht seit l�ngerer Zeit in einer echten ehe�hnlichen Gemeinschaft, sind konkrete Heiratspl�ne notwendig, welche sich beispielsweise in der Bekanntmachung der Eheschliessung �ussern k�nnen (vgl. zitierte Urteile 2C_97/2010 vom 4. November 2010 E. 3.1; 2C_225/2010 vom 4. Oktober 2010 E. 2.2).
Im vorliegenden Fall ist keine dieser Voraussetzungen erf�llt: Weder lebten der Beschwerdef�hrer und seine Verlobte im massgeblichen Zeitpunkt seit l�ngerer Zeit zusammen, noch haben sie ihr Gesuch um Vorbereitung der Eheschliessung vom 7. Januar 2012 beim zust�ndigen Zivilstandsamt eingereicht. Die Begr�ndung des Beschwerdef�hrers, er habe die notwendige Ledigkeitsbescheinigung aus Serbien noch nicht erhalten, �ndert nichts daran, dass konkrete Hinweise auf eine baldige Eheschliessung fehlen. Die Beziehung zwischen ihm und Z.________ f�llt somit nicht in den Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK.
6.4 Der Beschwerdef�hrer bringt zudem vor, seine ganze Verwandtschaft lebe in A.________/SG und Umgebung; er finde in der Familie eine wichtige St�tze. Sein Recht auf Achtung des Familienlebens sei durch die Verweigerung des weiteren Aufenthalts in der Schweiz verletzt.
Soweit der Beschwerdef�hrer sich in Bezug auf seine Eltern oder Verwandten auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK beruft, ist darauf hinzuweisen, dass diese Garantie sich in erster Linie auf die Kernfamilie, d.h. die Gemeinschaft der Ehegatten mit ihren minderj�hrigen Kindern beschr�nkt (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146 mit Hinweisen). Neben der eigentlichen Kernfamilie werden auch weitere famili�re Verh�ltnisse erfasst, sofern eine gen�gend nahe, echte und tats�chlich gelebte Beziehung besteht. Hinweise f�r solche Beziehungen sind das Zusammenleben in einem gemeinsamen Haushalt, eine finanzielle Abh�ngigkeit, speziell enge famili�re Bande, regelm�ssige Kontakte oder die �bernahme von Verantwortung f�r eine andere Person. Bei hinreichender Intensit�t sind auch Beziehungen zwischen nahen Verwandten wie Geschwistern oder Tanten und Nichten wesentlich (BGE 135 I 143 E. 3.1 S. 148). Der (ledige und kinderlose) Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwiefern dieser erweiterte Familienbegriff auf ihn und seine Eltern oder Verwandten anwendbar sein soll. Die Anrufung von Art. 8 Ziff. 1 EMRK ist daher auch in dieser Hinsicht unbehelflich.
6.5 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, seine Legalprognose sei g�nstig, da er eine Krankheitseinsicht habe.
6.5.1 Die Vorinstanz hat die (in der Stellungnahme des Psychiatrischen Zentrums St. Gallen vom 23. Januar 2012 vorsichtig formulierte) Krankheitseinsicht des Beschwerdef�hrers zu Recht nicht gen�gen lassen, um eine R�ckfallgefahr auszuschliessen. Die Compliance hinsichtlich der Medikamenteneinnahme ist mit der (ohnehin z�gerlichen) Krankheitseinsicht nicht gew�hrleistet, so dass in Anbetracht des schubweisen Auftretens der Krankheit ein konkretes Risiko bejaht werden muss.
6.5.2 Auch die Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer zun�chst keine Reue zeigte und bereits am 25. Oktober 2010 wieder geb�sst werden musste, weil er am 12. Mai 2010 ein Fahrzeug ohne g�ltigen Fahrausweis benutzt hatte, l�sst eine R�ckfallgefahr als realistisch erscheinen.
6.5.3 Gegen eine g�nstige Legalprognose spricht sodann der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer nicht mit der Bew�hrungshilfe kooperierte. Nachdem er auf insgesamt vier schriftliche Aufforderungen zur Kontaktaufnahme nicht reagiert hatte, wurde er vom Untersuchungsrichteramt St. Gallen am 6. Dezember 2010 im strafrechtlichen Widerrufsverfahren als Auskunftsperson vernommen. Auf die Frage des Untersuchungsrichters, ob ihm das Urteil des Kreisgerichts St. Gallen vom 21. Juni 2010 bekannt sei, antwortete der Beschwerdef�hrer: "Ja, wegen Benzintanken, ja." Als ihm der Untersuchungsrichter vorhielt, er habe eine Bew�hrungsstrafe erhalten, nachdem er gerichtlich verurteilt worden sei, und nun mache er bei der Bew�hrungshilfe nicht mit, sagte der Beschwerdef�hrer, er wisse, dass er vor Gericht gewesen sei und Bew�hrung habe, aber das Weitere habe er nicht mehr angeschaut. Er habe nicht gewusst, dass er bei der Bew�hrungshilfe mitmachen m�sse.
Die �usserungen des Beschwerdef�hrers anl�sslich der Einvernahme vom 6. Dezember 2010 zeigen, dass er sich weder �ber die Tragweite seiner Delikte noch �ber seine Vers�umnisse bei der Kooperation mit der Bew�hrungshilfe Rechenschaft zu geben bereit war. Erst auf die eindringliche Warnung des Untersuchungsrichters hin, er m�sse mit dem Vollzug der Freiheitsstrafe von 14 Monaten rechnen, wenn er weiterhin unt�tig bleibe, setzte sich der Beschwerdef�hrer mit der Bew�hrungshilfe in Verbindung.
6.5.4 Unter den dargelegten Umst�nden hat die Vorinstanz eine R�ckfallgefahr zu Recht bejaht.
6.6 Der Beschwerdef�hrer ist relativ jung in die Schweiz gekommen, hat aber immerhin zehn Jahre in Serbien verbracht, davon drei Schuljahre. Die Lebensumst�nde in seiner Heimat sind ihm nicht v�llig fremd, so dass ihm, der im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils erst 23 Jahre alt war, die Wiedereingew�hnung nicht allzu schwer fallen d�rfte. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass das vor Bundesgericht erstmals ge�usserte (und daher unzul�ssige) Vorbringen des Beschwerdef�hrers, er spreche nicht Serbisch, nicht glaubw�rdig erscheint, zumal seine Eltern, zu denen er nach eigenen Angaben Kontakt pflegt, ebenfalls aus Serbien stammen. Es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer die serbische Sprache (zumindest m�ndlich) beherrscht.
6.7 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er sei gut integriert. Es trifft zu, dass die Verlobung mit einer Schweizerin ein Indiz f�r eine gegl�ckte soziale Integration darstellt. Indessen konnte ihn seine Verlobte nicht von der Begehung mehrerer Straftaten abhalten. Zudem muss die berufliche Integration des Beschwerdef�hrers als mangelhaft bezeichnet werden: Nach dem Besuch der obligatorischen Schulen brach er eine Lehre zum Dachdecker sowie eine Anlehre zum Polymechaniker/Mechaniker ab. Bis zum Zeitpunkt des angefochtenen Urteils ging er keiner geregelten Erwerbst�tigkeit nach; seine Arbeitst�tigkeit beschr�nkte sich auf einige Tempor�ranstellungen.
6.8 Schliesslich kann der Beschwerdef�hrer auch aus der (im Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik Wil vom 2. November 2010 vorl�ufig gestellten) Diagnose der Paranoiden Schizophrenie nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die medikament�se und ambulante Behandlung dieser Krankheit ist in Serbien ohne Weiteres gew�hrleistet.
6.9 In W�rdigung all dieser Umst�nde ist es dem ledigen und kinderlosen Beschwerdef�hrer zuzumuten, nach Serbien zur�ckzukehren. Seine privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz verm�gen das �ffentliche Interesse an seiner Wegweisung nicht aufzuwiegen. Zudem d�rfen generalpr�ventive Gesichtspunkte bei ausl�ndischen Personen, welche sich nicht auf das FZA (SR 0.142.112.681) berufen k�nnen, im Rahmen der Interessenabw�gung ber�cksichtigt werden (Urteil 2C_679/2011 vom 21. Februar 2012 E. 3.1). Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als verh�ltnism�ssig im Sinn von Art. 96 AuG.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde unbegr�ndet und daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
7.1 Gem�ss Art. 64 Abs. 1 BGG befreit das Bundesgericht eine Partei, die nicht �ber die erforderlichen Mittel verf�gt, auf Antrag von der Bezahlung der Gerichtskosten und von der Sicherstellung der Parteientsch�digung, sofern ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Praxisgem�ss sind Prozessbegehren als aussichtslos anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten betr�chtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden k�nnen. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungef�hr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die �ber die n�tigen finanziellen Mittel verf�gt, sich bei vern�nftiger �berlegung zu einem Prozess entschliessen w�rde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht f�hren w�rde, nicht deshalb anstrengen k�nnen, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 mit Hinweisen).
Aufgrund der Gegebenheiten des Streitfalls (erhebliches, wenn auch nicht gerade schweres strafrechtliches Verschulden, mehrfache Delinquenz, unverheiratet und keine Lebensgemeinschaft mit der Partnerin, keine Kinder, ung�nstige Legalprognose, mangelhafte berufliche Integration, junges Alter, medizinische Behandlungsm�glichkeiten in Serbien) waren die Erfolgschancen der Beschwerde gering, zumal das angefochtene Urteil ausf�hrlich begr�ndet ist. Das Rechtsmittel muss daher als aussichtslos bezeichnet werden, was zur Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege f�hrt. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG).
7.2 Ausgangsgem�ss ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen (vgl. Art. 68 BGG).

References: Art. 86
 Art. 90
 Art. 82
 Art. 113
 BGE 
 Art. 83
 Art. 95
 BGE 
 Art. 29
 BGE 
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 Art. 6
 Art. 6
 EGMR 
 Art. 97
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 64
 Art. 61
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 96
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 140
 Art. 121
 Art. 121
 Art. 8
 EGMR 
 EGMR 
 Art. 8
 Art. 8
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 Art. 96
 Art. 64
 Art. 66
 Art. 68