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Timestamp: 2017-01-20 19:04:04+00:00

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§ 523 HGB, Haftung für unrichtige Konnossementsangaben | Gesetze auf anwalt24.de
§ 523 HGB, Haftung für unrichtige Konnossementsangaben Suche
Handelsgesetzbuch Bundesrecht…§ 523 HGB, Haftung für unrichtige Konnossementsangaben§ 524 HGB, Traditionswirkung des Konnossements§ 525 HGB, Abweichende Bestimmung im Konnossement§ 526 HGB, Seefrachtbrief. Verordnungsermächtigung§ 527 HGB, Reisefrachtvertrag§ 528 HGB, Ladehafen. Ladeplatz§ 529 HGB, Anzeige der Ladebereitschaft§ 530 HGB, Ladezeit. Überliegezeit§ 531 HGB, Verladen§ 532 HGB, Kündigung durch den Befrachter§ 533 HGB, Teilbeförderung§ 534 HGB, Kündigung durch den Verfrachter§ 535 HGB, Löschen§ 536 HGB, Anwendungsbereich§ 537 HGB, Begriffsbestimmungen§ 538 HGB, Haftung des Beförderers für Personenschäden§ 539 HGB, Haftung des Beförderers für Gepäck- und Verspätungsschäden§ 540 HGB, Haftung für andere§ 541 HGB, Haftungshöchstbetrag bei Personenschäden§ 542 HGB, Haftungshöchstbetrag bei Gepäck- und Verspätungsschäden§ 543 HGB, Zinsen und Verfahrenskosten…§ 619 HGB, Zustellungen an den Kapitän oder Schiffer
§ 523 HGBHandelsgesetzbuchBundesrechtErster Titel – Stückgutfrachtvertrag → Dritter Untertitel – BeförderungsdokumenteTitel: HandelsgesetzbuchNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: HGBGliederungs-Nr.: 4100-1Normtyp: Gesetz(1) 1Der Verfrachter haftet für den Schaden, der dem aus dem Konnossement Berechtigten dadurch entsteht, dass die in das Konnossement nach den §§ 515 und 517 Absatz 2 aufzunehmenden Angaben und Vorbehalte fehlen oder die in das Konnossement aufgenommenen Angaben oder Vorbehalte unrichtig sind. 2Dies gilt insbesondere dann, wenn das Gut bei Übernahme durch den Verfrachter nicht in äußerlich erkennbar guter Verfassung war und das Konnossement hierüber weder eine Angabe nach § 515 Absatz 1 Nummer 7 noch einen Vorbehalt nach § 517 Absatz 2 enthält. 3Die Haftung nach den Sätzen 1 und 2 entfällt, wenn der Verfrachter weder gewusst hat noch bei Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Verfrachters hätte wissen müssen, dass die Angaben fehlen oder unrichtig oder unvollständig sind. (2) Wird ein Bordkonnossement ausgestellt, bevor der Verfrachter das Gut übernommen hat, oder wird in das Übernahmekonnossement ein Bordvermerk aufgenommen, bevor das Gut an Bord genommen wurde, so haftet der Verfrachter, auch wenn ihn kein Verschulden trifft, für den Schaden, der dem aus dem Konnossement Berechtigten daraus entsteht. (3) 1Ist in einem Konnossement, das vom Kapitän oder von einem anderen zur Zeichnung von Konnossementen für den Reeder Befugten ausgestellt wurde, der Name des Verfrachters unrichtig angegeben, so haftet auch der Reeder für den Schaden, der dem aus dem Konnossement Berechtigten aus der Unrichtigkeit der Angabe entsteht. 2Die Haftung nach Satz 1 entfällt, wenn der Aussteller des Konnossements weder gewusst hat noch bei Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Verfrachters hätte wissen müssen, dass der Name des Verfrachters nicht oder unrichtig angegeben ist. (4) Die Haftung nach den Absätzen 1 bis 3 ist auf den Betrag begrenzt, der bei Verlust des Gutes zu zahlen wäre. Zu § 523: Neugefasst durch G vom 20. 4. 2013 (BGBl I S. 831).
§ 522 HGB, Einwendungen§ 524 HGB, Traditionswirkung des Konnossements

References: § 523

§ 523
 § 515
 § 517
 § 523

§ 522