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Timestamp: 2019-12-16 05:45:51+00:00

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BGH, 03.05.1968 - IV ZB 502/68 - dejure.org
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BGH, 03.05.1968 - IV ZB 502/68 (https://dejure.org/1968,799)
BGH, Entscheidung vom 03.05.1968 - IV ZB 502/68 (https://dejure.org/1968,799)
BGH, Entscheidung vom 03. Mai 1968 - IV ZB 502/68 (https://dejure.org/1968,799)
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NJW 1968, 1477
MDR 1968, 650
BGH, 02.04.2003 - IV ZB 28/02
Erforderlich aber auch ausreichend ist, daß das vorlegende Oberlandesgericht bei der Beschlußfassung über die weitere Beschwerde von der Entscheidung eines anderen Oberlandesgerichts abweichen will, die von anderer Beurteilung der Rechtsfrage getragen wird (…vgl. Keidel/Kuntze/Winkler, FGG 13. Aufl. § 28 Rdn. 14 m.w.N.), und es selbst die Rechtsfrage als erheblich ansieht (Senat, Beschluß vom 3. Mai 1968 - IV ZB 502/68 - MDR 1968, 650 f.).
Eine Vorlage an den Bundesgerichtshof nach § 28 Abs. 2 FGG ist gleichwohl nicht geboten, weil die weitere Beschwerde im Ergebnis auch dann keinen Erfolg hätte, wenn der Senat der Auffassung des Saarländischen OLG folgen würde (BGH NJW 1968, 1477; KG OLGZ 1970, 58, 64;… Keidel/Meyer-Holz a.a.O. § 28 Rn. 13).
Der Bundesgerichtshof ist an die Auffassung des Oberlandesgerichts gebunden, daß es einer Stellungnahme zu der von diesem herausgestellten Rechtsfrage bedürfe (vgl. BGH Beschluß vom 3. Mai 1968 - IV ZB 502/68 = LM § 28 FGG Nr. 21; Senatsbeschluß BGHZ 82, 34, 36, 37;… Keidel/Kuntze/Winkler FGG 11. Aufl. § 28 Rdn. 32).
Für die Prüfung der Zulässigkeit der Vorlage ist nämlich nach der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, Beschlüsse vom 29.05.1968 - IV ZB 503/68 - FamRZ 1968, 452; vom 03.05.1968 - IV ZB 502/68 - NJW 1968, 1477; vom 05.02.1986 - IVb ZB 1/86 - FamRZ 1986, 460, 461 m.w.N., sämtliche vorgenannten Beschlüsse allerdings zu § 28 Abs. 2 FGG; ferner zu § 29 Abs. 1 Satz 2 EGGVG: BGHZ 77, 209, 211) [BGH 29.05.1980 - IVa ARZ Vz 102/80] von der rechtlichen Beurteilung auszugehen, die das vorlegende Oberlandesgericht seinem Vorlagebeschluß zugrunde gelegt hat, und zu fragen, ob danach die strittige Rechtsfrage erheblich ist.
Daß eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu der Rechtsfrage im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung sowie des Verkehrsbedürfnisses und der Rechtssicherheit wünschenswert wäre, kann die Anwendung des § 28 Abs. 2 FGG nicht rechtfertigen (vgl. BGH, Beschluß vom 5. Mai 1961 - 4 StR 142/61 - NJW 1961, 1487 und vom 3. Mai 1968 - IV ZB 502/68 - LM § 28 FGG Nr. 21).
Daß eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu der aufgetretenen Rechtsfrage im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung sowie des Verkehrsbedürfnisses und der Rechtssicherheit wünschenswert wäre, kann die Anwendung des § 28 Abs. 2 FGG nicht rechtfertigen (vgl. BGH, Beschluß vom 5. Mai 1961 - 4 StR 142/61 - NJW 1961, 1487 und vom 3. Mai 1968 - IV ZB 502/68 - LM § 28 FGG Nr. 21).
Anders ausgedrückt ist eine Vorlage stets dann unzulässig, wenn das vorlegende Gericht auch ohne Abweichung von der Entscheidung des anderen Oberlandesgerichts zu keiner anderen Entscheidung in der Sache käme (BGH NJW 1968, 1477; BGHZ 82, 34/36 f.; KG OLGZ 1970, 58/64;… Bassenge/Herbst FGG /RpflG 4. Aufl. Anm. 2 d a.E.;… Bumiller/Winkler FGG 4. Aufl. Anm. 1 b a.E., jeweils zu § 28 FGG ).
KG, 08.09.1995 - 24 W 5943/94
Regelung des Sondernutzungsrechts an einem Kfz-Einstellplatz
Die Sache muß jedoch nicht nach § 28 Abs. 2 FGG dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt werden, weil es im vorliegenden Falle letztlich auf die Rechtsfrage für die Entscheidung nicht ankommt (vgl. BGH NJW 1968, 1477 = MDR 1968, 650).

References: § 28
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 BGH 
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 § 29
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 BGH