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Timestamp: 2019-11-20 16:58:47+00:00

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In Deutschland müssen Verstorbene innerhalb einer bestimmten Frist bestattet, also im Sarg beerdigt oder eingeäschert werden. Diese Frist nennt man Bestattungsfrist. Jedes Bundesland hat sein eigenes Bestattungsgesetz und damit auch jeweils eigene Bestattungsfristen. Für fast alle Bundesländer gilt jedoch, dass Verstorbene frühestens 48 Stunden nach dem Eintritt des Todes bestattet werden dürfen. Ausnahmen sind Baden-Württemberg, wo aus religiösen Gründen auch schon unmittelbar nach der Ausstellung des Totenscheins bestattet werden darf, und Nordrhein-Westfalen, wo ab Oktober 2014 für alle Verstorbenen eine verkürzte Frist von 24 Stunden gilt. Bei der Höchstdauer reichen die Fristen von vier Tagen (ohne Sonn- und Feiertage) bis hin zu zehn Tagen nach Eintritt bzw. Feststellung des Todes. Zum Teil bestimmen die Gesetze auch nur, dass die Bestattung innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen "soll" oder "zum frühestmöglichen Zeitpunkt" stattfinden muss. Ordnungsämter können eine Verlängerung der Bestattungsfrist genehmigen.
1. § 27 Abs. 1 BestG Baden-Württemberg; § 9 Abs. 1 BestG Berlin; § 18 Abs. 1 BestG Brandenburg; § 13 Abs. 1 LeichenG Bremen; § 6 Abs. BestG Hamburg; § 17 Abs. 1 FBG; § 8 Abs. 1 BestG Mecklenburg-Vorpommern; § 7 Abs. 1 BestG Niedersachsen; § 11 Abs. 1 BestG Nordrhein-Westfalen; § 14 Abs. 1 BestG Rheinland-Pfalz; § 22 Abs. 1 BestG Saarland; § 16 Abs. 1 BestG Sachsen; § 10 Abs. 1 BestG Sachsen-Anhalt; § 10 Abs. 1 BestG Schleswig-Holstein; § 16 Abs. 1 BestG Thüringen.
Artikel "Bestattungsfrist"
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References: § 27
 § 9
 § 18
 § 13
 § 6
 § 17
 § 8
 § 7
 § 11
 § 14
 § 22
 § 16
 § 10
 § 10
 § 16