Source: https://santoloco.com/pages/afterworkshred-agb
Timestamp: 2020-05-27 10:06:51+00:00

Document:
AfterWorkShred AGB - SantoLoco
AfterWorkShred AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen für AfterWorkShred presented by SantoLoco
§ 1. Reisevertrag
Durch die Anmeldung auf der Hompage (www.SantoLoco.com) kann sich der Kunde verbindlich für die Ausfahrten anmelden. Mit der Anmeldung wird uns per Mail der Abschluss eines Reisevertrages verbindlich angeboten. Die Anmeldung erfolgt elektronisch unter Einbeziehung dieser Allgemeinen Geschäfts- und
Reisebedingungen. Der anbietende Reiseteilnehmer ist an sein Angebot bis zur Entscheidung
durch den Reiseveranstalter, längstens jedoch 10 Tage gebunden. Der Vertrag kommt durch die
E-Mail Bestätigung durch den Reiseveranstalter zustande. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung
vom Inhalt der Anmeldung/Buchung ab weil es uns nicht möglich ist einen Buchungswunsch zu
erfüllen, so gilt der Vertrag zu den Spezifikationen der Reisebestätigung als abgeschlossen.
§ 2. Unterschrift
Bei der Online Buchung gilt das verbindliche Absenden der Buchung als Unterschrift. Bei Minderjährigen hat die Unterschrift durch beide gesetzliche Vertreter zu erfolgen. Die gesetzlichen
Vertreter sind für die Einhaltung der Reisebedingungen durch den Minderjährigen verantwortlich und haften uneingeschränkt für diesen. Eine Aufsichtspflicht durch den Reiseveranstalter vor Ort wird ausdrücklich ausgeschlossen. Eine entsprechende Erklärung ist vor Reisebeginn von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben und dem Reiseveranstalter zukommen zu lassen.
Mit Vertragsschluss (Zugang der Buchungsbestätigung von SantoLoco - R&R Friesen GbR) ist der volle Betrag zu leisten. Die Höhe des Betrags ist in der Buchungsbestätigung aufgeführt.
§ 4. Reiserücktritt des Teilnehmers
4.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Dies kann allerdings Kosten in Form von Storno- oder auch Umbuchungsgebühren verursachen. Der Rücktritt muss unter Angabe der Reisevorgangsnummer erklärt werden. Der Rücktritt muss schriftlich erfolgen.
Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der RücktrittserklaÅNrung bei SantoLoco.
4.2. Stornokosten
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurück treten. Der Rücktritt muss schriftlich erfolgen (z.B. Email an Shop@SantoLoco.com). Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert SantoLoco - R&R Friesen GbR den Anspruch auf den kompletten Reisepreis. Stattdessen kann SantoLoco - R&R Friesen GbR, soweit der Rücktritt nicht durch ihn zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen. SantoLoco - R&R Friesen GbR hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d.h. unter Berücksichtigung der Nähe desZeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich
ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der
Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet:
4.2.1. Stornokosten
-Bearbeitungsgebühr für Abmeldung: 10% vom Reisepreis
-1 Woche vor Reisebeginn sind 50% des Reisepreises zu bezahlen
-1 - 2 Tage vor Reisebeginn sind 75% des Reisepreises zu bezahlen
Nach dieser Frist oder bei Nichterscheinen am Abreisetag (no Show): 100% des Reisepreises! Bei zu später Stornierung wird der gesamte Reisepreis und ggf. Kurspreis einbehalten. Eine Rückvergütung ist bei Krankheit oder Verletzung etc. ausgeschlossen.
4.3. Tritt eine Ersatzperson an die Stelle eines gemeldeten Kunden, ist SantoLoco - R&R Friesen GbR berechtigt, die durch die Teilnahme der Ersatzperson entstehenden Mehrkosten von pauschal € 5,- je Person, zu verlangen. Kunde und Ersatzperson haften als Gesamtschuldner.
SantoLoco - R&R Friesen GbR kann dem Wechsel in der Person des Reisegastes widersprechen, wenn diese den besonderen Erfordernissen in Bezug auf die Reise nicht genügt oder gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
§ 5. Leistungsumfang und Preise
Maßgebend für die Rechnungsstellung und für das Zustandekommen des Vertrages sind die Leistungsbeschreibungen und Preislisten in ihrer jeweils aktuellsten Fassung.
Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer (§25a UstG). Offensichtliche Druck-, Schreib- und Rechenfehler sind für den Veranstalter nicht bindend. Der Reiseteilnehmer hat bei Buchung in jedem Fall unverzüglich darauf hinzuweisen.
§ 6. Haftung des Veranstalters
Der Veranstalter haftet im Rahmen seiner Sorgfaltspflichten für die gewissenhafte
Reisevorbereitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger, die Richtigkeit der Leistungs- und Reisebeschreibung und die vertragsgemäße Erbringung der Reiseleistungen in der ortsüblichen Form des Ortes. Der Reiseteilnehmer ist verpflichtet, dem Veranstalter bei evtl. auftretenden Reisemängeln eine Frist einzuräumen, in der die beanstandeten Mängel behoben
werden können oder für gleichwertigen Ersatz zu sorgen.
Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen in Zusammenhang mit Leistungen die vom Veranstalter lediglich als Fremdleistungen vermittelt werden (z.B. Zusatzbuchungen, die von örtlichen Leistungsträgern ausgeführt werden). Die Teilnahme an Reisen mit überdurchschnittlichen Risiken (z.B. Snowboarden und Skifahren,) erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr. Eine Aufsichts- und Haftungspflicht für minderjährige Reiseteilnehmer übernimmt der Veranstalter ausdrücklich nicht.
§ 8. Mitwirkungspflicht
Bei Leistungsstörungen ist der Reiseteilnehmer verpflichtet, alles Zumutbare zu tun, um zur Behebung der Störung beizutragen und den Schaden für den Veranstalter gering zu halten. Störungen sind dem Veranstalter unverzüglich mitzuteilen, sonst entfällt jeglicher Ersatzanspruch.
§ 9. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter
9.1. Der Veranstalter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn die Durchführung der Reise trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Veranstalter vom Reisenden nachhaltig gestört wird. Das gleiche gilt, wenn sich ein Reisender in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Der Veranstalter behält jedoch den Anspruch auf
den Reisepreis. Evtl. Mehrkosten für die RückbefoÅNrderung trägt der Störer selbst.
Der Veranstalter muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus einer anderen Verwendung nicht in Anspruch genommener Leistungen erlangt werden einschließlich evtl. Erstattungen durch Leistungsträger.
9.2. Der Veranstalter kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl von 30 Personen vor Reiseantritt von der Reise zurücktreten. Der Veranstalter informiert selbstverständlich, sofern zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich wird, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann. Die Rücktrittserklärung wird dem Reisenden unverzüglich zugeleitet. Der Kunde erhält den gezahlten Reisepreis dann zurück überwiesen.
9.3. Sonderkündigungsrecht des Veranstalters bei Tagesreisen:
Der Veranstalter ist aufgrund der sehr kurzfristigen Buchbarkeit der o.a. Reisen und der extremen Wetterabhängigkeit berechtigt, Tagesreisen (ohne Übernachtung) bis 12 Stunden vor Reiseantritt (Start am Abfahrtsort) bis 24h vor Reiseantritt abzusagen. Mit den gleichen Fristen ist der Veranstalter bei o.a. Reisen, sofern es sich um Busreisen handelt, berechtigt, Abfahrtsorte
abhängig von der endgültig gebuchten Teilnehmerzahl (insgesamt, aber auch pro Abfahrtsort) umzulegen oder abzusagen. Bietet der Veranstalter mit der Absage keinen alternativen Abfahrtsort in diesem Radius an, so hat der Reisende das Recht, kostenlos vom Vertrag zurückzutreten.
Jeder Reiseteilnehmer ist für die eigene ausreichende Absicherung während der Reise durch den
Abschluss der entsprechenden Versicherungen selbst verantwortlich.
§ 11. Gesetzliche Bestimmungen
Der Reiseteilnehmer hat selbst dafür Sorge zu tragen, dass er die Pass-, Zoll-, Visa-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen des Urlaubslandes einhält. Alle Kosten und Nachteil aus Nichtbeachtung dieser Vorschriften gehen zu Lasten des Reiseteilnehmers. § 13. Außergewöhnliche Umstände, Höhere Gewalt
13.1. Wegen der Kündigung des Reisevertrages in Fällen höherer Gewalt verweisen wir auf § 651j BGB. Dieser hat folgenden Wortlaut:
"(1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen.
(2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so findet die Vorschrift des §651e Abs. 3 Satz 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zutragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last."
13.1. Bei Vorliegen eines Mangels kann der Kunde unbeschadet der Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) oder der Kündigung Schadenersatz verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
13.2. Vertragliche Schadenersatzansprüche
Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, a) soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig durch den Veranstalter herbeigeführt wird oder b) soweit der Veranstalter für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers
13.3. Deliktische Schadenersatzansprüche
Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Kunden und Reise.
13.4 Mitwirkungspflicht, Beanstandungen
Jeder Kunde ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen daran mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Versäumt der Kunde schuldhaft, einen aufgetretenen Mangel unverzüglich anzuzeigen, tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Reiseleiter sind nicht berechtigt, irgendwelche Ansprüche anzuerkennen.
Die im Zusammenhang mit den Reisen erfassten Daten der Kunden werden ausschließlich zur Durchführung der Reise verwendet.
14.1 Foto- und Videoveröffentlichungen
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit von SantoLoco - R&R Friesen GbR werden Fotos und Videos veröffentlicht, die auf den Reisen entstehen. Möchte jemand nicht auf Fotos oder im Video erscheinen, muss dies klar und deutlich bis spätestens nach Reise-Ende kommuniziert werden. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass es keine Einsprüche gibt, dass SantoLoco - R&R
Friesen GbR Fotos und Videos veröffentlicht
16.1. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und SantoLoco - R&R Friesen GbR findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis.
15.2. Soweit bei Klagen des Kunden gegen SantoLoco - R&R Friesen GbR im Ausland für die Haftung des Reiseveranstalters dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
15.3. Der Kunde kann SantoLoco - R&R Friesen GbR nur an dessen Sitz verklagen.
§ 16. Sitz SantoLoco - R&R Friesen GbR
z.H. Ricardo & Ronaldo Friesen; Eisenmannstr. 4 80331 Münchena

References: § 1

§ 2

§ 4

§ 5

§ 6

§ 8

§ 9

§ 11
 § 13
 § 651
 §651

§ 16