Source: http://www.akademie.de/wissen/nebenberuflich-selbststaendig?page=3
Timestamp: 2018-02-24 18:49:14+00:00

Document:
Stand: 17. April 2017	(aktualisiert)
Verfasst von Robert Chromow am 30. Juli 2012 - 11:17.
einmal mehr herzlichen Dank für Ihre anerkennenden Worte: Da macht das Arbeiten gleich noch einmal so viel Spaß. :-)
Zu Ihrer Frage: Ihre Vermutung trifft zu. In Bezug auf die Umsatzsteuer/Vorsteuer werden Kleinunternehmer bei ihren betrieblichen Einkäufen wie Privatleute behandelt. Wenn Online-Shops zwischen Unternehmer- und Verbraucherstatus unterscheiden, hat das aber durchaus mit der Rechnungsstellung zu tun (anders als Privatleute haben Unternehmer Anspruch auf eine ordnungsgemäße Rechnung). Vor allem aber gilt bei "Fernabsatzverträgen" - und dazu gehören Einkäufe via Internet - und einigen anderen Vertragsarten mit privaten Endkunden das sogenannte Widerrufsrecht. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Beitrag:
"Schutzlose Unternehmer: Gründer sind keine Verbraucher!"
http://www.akademie.de/wissen/gruender-sind-keine-verbraucher
Verfasst von Gast am 23. April 2012 - 16:56.
Guten Abend Hr. Chromow,
ich habe mit grossem Interesse ihre Artikel gelesen - insbesondere den oben genannten - und bin letztlich doch verunsichert. Wenn ich einen Midijob annehme und somit die SV - Beiträge zahle, nebenbei jedoch als Freiberuflerin ( beides Krankenpflege mit wechselnden Auftraggebern) arbeite, muss ich keine gesonderten Abgaben auf das Einkommen der Freiberuflichkeit zahlen? Eine Statusfeststellung wäre somit nicht notwendig, da ich durch den Midijob in die GRV/GKV einzahle! Die Einkünfte aus der Freiberuflichkeit/Nebentätigkeit übersteigen das des Midijobs um einiges! Habe ich das richtig verstanden?
Verfasst von Robert Chromow am 24. April 2012 - 15:17.
Nein, liebe Frau Witte,
da haben Sie mich leider nicht richtig verstanden: Die Aussage ...
Wer als Angestellter in der gesetzlichen Sozialversicherung pflichtversichert ist, muss auf nebenberufliche Einkünfte aus selbstständigen Tätigkeiten in den meisten Fällen keine zusätzlichen Beiträge bezahlen: Nebenberufliche Gewinne erhöhen das im Hauptberuf erzielte Arbeitseinkommen nicht - die monatlichen Beiträge an die Kranken-, Pflege- und Rentenkassen bleiben gleich.
... gilt nur für den Fall, dass es sich bei der Arbeitnehmertätigkeit ("Beschäftigung") auch tatsächlich um den Hauptberuf handelt. Sobald, wie Sie schreiben, die Einkünfte aus der freiberuflichen Tätigkeit die aus dem Midijobs "um einiges" übersteigen, spricht viel für die Hauptberuflichkeit der selbstständigen Tätigkeit (= Nebenberuflichkeit des Midijobs). Genauere Informationen zur sozialversicherungsrechtlichen Abgrenzung zwischen Haupt- und Nebenberuf finden Sie im Beitrag
"Selbstständig und gleichzeitig angestellt: Wie die Krankenversicherung Haupt- und Nebenberuf unterscheidet"
http://www.akademie.de/node/36930
Verfasst von Gast am 27. Dezember 2011 - 17:09.
Informationen zu Ihrer ersten Frage finden Sie im
"Exkurs: Beitragsfreie Krankenversicherung für Selbstständige"
http://www.akademie.de/direkt?pid=39593
Zu Frage 2: Ja, als "Wohnberaterin" benötigen Sie höchstwahrscheinlich einen Gewerbeschein. Am besten sprechen Sie darüber mit Ihrem Steuerberater oder fragen bei der für Sie zuständigen Industrie- und Handelskammer nach. Sie können sich aber auch direkt an das örtliche Gewerbeamt wenden, das den Gewerbeschein ausstellt.
Verfasst von Gast am 27. Dezember 2011 - 16:05.
Genau so eine informative Seite habe ich gesucht!
Ich strebe eine "nebenberufliche" bzw. geringfügige Selbstständigkeit als Wohnberaterin (Einrichtungsberatung vor Ort) an. Derzeit bin ich Hausfrau in Erziehungszeit, werde jedoch Mitte 2012 wieder als 400,-Euro-Kraft in mein "altes" Arbeitsverhältnis zurück gehen. Frage 1: Kann ich bei meinem Mann auch weiterhin mitversichert bleiben (Krankenkasse) und Frage 2: Muss ich für o.g. Dienstleistung (beratende Tätigkeit) ein Gewerbe anmelden?
Verfasst von Gast am 26. Juni 2011 - 19:48.
Hallo und danke für Ihre nette Rückmeldung!
Was das Pseudonym betrifft: Ja, Künstler- und ähnliche Namen sind hierzulande erlaubt ...
(vgl. § 12 BGB
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__12.html)
... und können sogar in den Personalausweis eingetragen werden
(vgl. §5 PersAuswG
http://www.gesetze-im-internet.de/pauswg/__5.html)
Vorausgesetzt natürlich, dass unter diesem Namen keine Gesetze oder die Namensrechte natürlicher Personen und anderer Pseudonymträger verletzt werden. Sänger, die auf die Idee kommen, unter dem Künstlernamen "Heino" Karriere zu machen, dürften also Probleme mit Herrn Kramm bekommen. :-)
Verfasst von Gast am 24. Juni 2011 - 18:34.
tolle Leistung - ein SuperBuch über Selbständigkeit!
Eine Frage bleibt aber offen: Darf ich als Freiberufler mir ein Pseudonym ausdenken und überall anwenden?! Ist es erlaubt?! Was gibts dabei zu beachten?!
Verfasst von Gast am 24. März 2011 - 21:18.
Sie können durchaus neben einem 400-Euro-Minijob selbstständig tätig sein. Um eine _nebenberufliche_ Selbstständigkeit handelt es sich per Definition aber nur dann, wenn Sie außerdem noch einem sozialversicherungspflichtigen Hauptberuf nachgehen.
Hoffentlich hilft Ihnen das weiter - wenn nicht, konkretisieren Sie Ihr Anliegen einfach noch etwas.
Festes Arbeitsverhältnis, nebenber. selbstständig und Minijob?
Verfasst von Gast am 3. Mai 2013 - 9:44.
D.h. also man könnte ein festes Arbeitsverhältnis haben, eine nebenberufliche Selbstständigkeit ausüben und einen 450€-Minijob zusätzlich ausüben?
Wo bekommt man dazu weitere Infos?
Antwort: Festes Arbeitsverhältnis, nebenber. selbstständig und M
Verfasst von Robert Chromow am 3. Mai 2013 - 12:56.
ja, Sie können "ein festes Arbeitsverhältnis haben, eine nebenberufliche Selbstständigkeit ausüben und einen 450€-Minijob zusätzlich ausüben": Das ist zulässig und wird vielfach so praktiziert.
Weitere Infos finden Sie zum Beispiel hier im Leitfaden ... "Nebenberuflich selbstständig: Tipps und Informationen für Ihre Gründung im Nebenerwerb"
Auskünfte zum Thema 450-Euro-Jobs bietet die bundesweite Minijob-Zentrale:
Welche Infos brauchen Sie noch? :-)
Verfasst von Gast am 24. März 2011 - 20:07.
Herr Chromow,
- ist auf diese Art und Weise wie bei Ihnen beschrieben, eine nebenberufliche Selbständigkeit, neben 400,-Basis-Job möglich?!
Verfasst von Gast am 9. März 2011 - 11:31.
Vielen Dank für Ihre freundliche Rückmeldung und die gute Note. :-) Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Zu Ihrer Frage: Ja, der Kurs wird regelmäßig durchgesehen und aktualisiert - zuletzt sogar in den vergangenen Tagen! Die Inhalte sind auf dem Stand März 2011.
Verfasst von Gast am 9. März 2011 - 10:44.
Großen Lob für diesen sehr interessanten Artikel!
Gilt das alles auch für 2011 oder gibt es kleinere
Änderungen? Bzw. aktualisieren Sie diesen Artikel
oder passen aktuellem Stand an?
Ich las gerne mehrere Male diesen Artikel - Note 1.
Verfasst von Simon Hengel am 3. November 2010 - 10:47.
Guten Tag RM,
die Antwort von Robert Chromow:
Die Aussage der Krankenversicherung trifft so nicht zu: Aufgeben müssen Sie "nur" Ihre _hauptberufliche_ selbstständige Erwerbstätigkeit. Darauf wird in unserem Beitrag ...
... ausdrücklich hingewiesen. Rechtsgrundlage ist § 10 SGB V
5.kein Gesamteinkommen haben, das regelmäßig im Monat ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 des Vierten Buches überschreitet; bei Renten wird der Zahlbetrag ohne den auf Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten entfallenden Teil berücksichtigt; für geringfügig Beschäftigte nach § 8 Abs. 1 Nr. 1, § 8a des Vierten Buches beträgt das zulässige Gesamteinkommen 400 Euro.
Um in den Genuss der Familienversicherung kommen, müssen Sie die Krankenversicherung Ihrer Frau also davon überzeugen, dass Ihr Unternehmen tatsächlich nebenberuflichen Charakter hat - und zwar nicht nur unter Gewinn-Aspekten, sondern auch in Bezug auf die Wochenarbeitszeit sowie Art und Umfang des Unternehmens. Die pauschale Forderung Ihrer Krankenkasse nach "Aufgabe der Selbstständigkeit" ist vom Gesetz definitiv nicht abgedeckt.
Verfasst von Gast am 3. November 2010 - 10:45.
ich habe als Selbständiger in diesem Jahr versucht in die Familien-KV meiner Ehefrau zu wechseln. Diees wurde von der KV mit der Begründung abgelehnt, ich könnte nur dann in die Familienversicherung wechseln, wenn ich die Selbständigkeit aufgeben würde.
Diese steht jedoch im Widerspruch zu ihrem Artikel.
Verfasst von Gast am 14. April 2010 - 8:31.
vielen herzlichen dank für ihre geduld, hr. chromow :-)
freundliche grüße, andrea
Verfasst von Gast am 13. April 2010 - 16:47.
da nur die Dozententätigkeit rentenversicherungspflichtig ist und die wiederum nebenberuflich ausgeübt wird, entsteht m. E. keine Versicherungspflicht. Das ist aber nur meine ganz und gar unmaßgebliche Privatmeinung. :-)
Verfasst von Gast am 13. April 2010 - 15:26.
sorry... die einzelfallhilfe ist nicht rentenversicherungspflichtig und die nebenberufliche selbständige dozententätigkeit wie sie sagen, ja auch nicht. beide einzeln bleiben jeweils unter 400,- euro, aber zusammén ist es eben mehr. ??
herzlichen gruß andrea
Verfasst von Gast am 13. April 2010 - 13:53.
der status der einzelfallhilfe ist klar.
Verraten Sie ihn mir auch? :-) Hintergrund: Falls _beide_ Tätigkeiten rentenversicherungspflichtig sind, werden die Einkünfte vermutlich zusammengerechnet. Oder hat Ihnen die DRV-Hotline etwas anderes dazu gesagt?
Verfasst von Gast am 13. April 2010 - 13:25.
hallo hr. chromow,
der status der einzelfallhilfe ist klar. Ich weiss nur nicht ob, BEIDE selbständige tätigkeiten zusammengerechnet werden und dann 400,- euro nicht überschreiten dürfen. können sie mir dazu noch etwas sagen?
vielen herzlichen dank, andrea
Verfasst von Gast am 13. April 2010 - 8:08.
den sozialversicherungsrechtlichen Status einer Einzelfallhelferin kann ich leider nicht beurteilen. In der Liste der rentenversicherungspflichtigen Selbstständigen ...
... taucht dieser Personenkreis nicht explizit auf. Wenn Sie es genauer wissen wollen, können Sie kostenlos und unverbindlich beim Servicetelefon der DRV anrufen: 0800-10004800 (Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 19.30 Uhr, Freitag: 7.30 bis 15.30 Uhr)
http://tinyurl.com/ygehjph
Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, fragen Sie bei einem (am besten unabhängigen) Rentenberater nach.
Verfasst von Gast am 13. April 2010 - 7:34.
vielen dank für die klare beantwortung meiner vielen fragen.
versteh ich es dann richtig, dass die einnahmen aus der einzelfallhilfe und die aus der dozententätigkeit nicht zusammengerechnet werden, also dann mehr als 400 euro zusammen sein dürfen, ohne daass rv fällig wird?
freundliche grüße und einen schönen tag, andrea
Verfasst von Gast am 12. April 2010 - 13:19.
bitte beachen Sie, dass an dieser Stelle keine Einzelfallberatung möglich ist. Nur so viel:
* Nebenberufliche selbstständige Dozententätigkeiten sind nicht rentenversicherungspflichtig.
* Solange Ihr Gewinn (Einnahmen minus Betriebsausgaben) als Dozentin im Schnitt unter 400 Euro liegt, handelt es sich um eine geringfügige selbstständige Tätigkeit, die nicht sozialversicherungspflichtig ist.
* Eine RV-Meldepflicht für geringfügige / nebenberufliche Dozententätigkeiten gibt es nicht.
* Eine Pflichtmitgliedschaft in der BG besteht für Selbstständige ebenfalls grundsätzlich nicht.
Verfasst von Gast am 12. April 2010 - 11:58.
ich habe eine 50%festanstellung, daneben selbständig freiberuflich einzelfallbetreuung (bewo) sowie eine dozentenstelle (keine übungsleiterpauschale möglich). mit beiden selbständigen tätigkeiten bleibe ich zeitlich und finanziell unter der festanstellung. aber finanziell zusammen über 400,- euro monatlich (vor steuer).
- werden für zahlung einer rentenversicherung beide selbständige tätigkeiten zusammengerechnet, obwohl nur die dozententätigkeit rv-pflichtig ist?
- wenn nicht: wenn die dozententätigkeit unter 400,-euro ist (auf monate umgerechnet- manchmal,mehr manchmal weniger)bin ich dann rv-pflichtig?
- MUSS ich mich bei der rv melden?
- MUSS ich mit der einzelfallhilfe in der berufsgenossenschaft sein?
sorry, gleich soviele fragen, aber ich blicke selbst nicht mehr durch.
Verfasst von Robert Chromow am 6. April 2010 - 11:59.
Hallo Herr / Frau Börner,
1. Da ich die "Gesamtschau" Ihres Einzelfalls nicht kenne und beurteilen kann, wage ich keine Aussagen über den (Schein-)Selbstständigkeitsstatus. Ich selbst würde mir an Ihrer Stelle aber keine Sorgen über das Thema machen.
2. Aus Sicht Ihrer Auftraggeber sieht das unter Umständen aber anders aus - das leuchtet mir ein. Um auf Nummer Sicher zu gehen, bleibt m. W. jedoch nur das Statusfeststellungsverfahren. Das dient ja genau dem Zweck, dem jeweiligen Arbeit- bzw. Auftraggeber Klarheit über den Status eines Beschäftigten bzw. Auftragnehmers zu verschaffen.
Bitte beachten Sie: Um einen Freifahrtschein für die Zukunft handelt es sich dabei auf keinen Fall. Die Feststellung bezieht sich immer nur auf ein bestimmtes Auftragsverhältnis.
Verfasst von Gast am 6. April 2010 - 10:22.
nachdem ich Ihren sehr guten Artikel gelesen habe, bin ich der Meinung, dass es sich in meinem Fall eindeutig um eine nebenberufliche Tätigkeit handelt: Ich erziele den weitaus größeren Teil meiner Einkünfte aus meiner Angestelltentätigkeit und ich bin nur max. 20 Stunden monatlich für selbständige Aufträge gegenüber einer normalen 40-Stunden-Woche für meinen eigentlichen Arbeitgeber tätig. Soweit so gut.
1. Inwieweit ist Frage nach Scheinselbständigkeit bzw. arbeitnehmerähnlicher Tätigkeit in meinem Fall noch von Relevanz?
2. Mein Auftraggeber benötigt, um sich gegen spätere Forderungen der Sozialversicherungsträger und Krankenkassen bei einer Betriebsprüfung abzusichern, eine Bestätigung von mir, dass meine Tätigkeit für ihn sozialabgabenfrei ist. Ansonsten ist er nur bereit, mich statt auf Rechnung auf Lohnsteurkarte Klasse 6 arbeiten zu lassen.
Normalerweise würde ja das Formular V0027 des BDR Verwendung für eine Statusfeststellung Verwendung finden. In meinem Fall bin ich da aber nicht sicher: Erstens ist mein Status, meiner Meinung nach, eigentlich klar und zweitens scheint V0027 auch nicht das richtige Formular zu sein, da weder nach einem Arbeitgeber (Festanstellung) noch nach dem zeitlichen Umfang oder der Höhe der Einkünfte im Vergleich zu meiner Festanstellung gefragt wird. Wie kann ich also meinem jetzigen bzw. zukünftigen Auftraggebern nachweisen, dass für mich keinerlei Abgaben von ihnen zu zahlen sind?
Verfasst von Gast am 12. Februar 2010 - 14:44.
eine Steuerberatung ist an dieser Stelle leider nicht möglich - nur so viel:
Die Verwendung der "privaten" Steuernummer ist solchen Fällen üblich und zulässig. (Für die meisten Freiberufler und Einzelunternehmen ist die ohnehin identisch mit der betrieblichen Steuernummer.)
Wenn wegen eines Umzugs keine aktuelle finanzamtsbezogene Steuernummer vorliegt, können Sie Ihre bisherige nehmen oder notfalls das Aktenzeichen aus dem Schriftverkehr des (neuen) Finanzamts angeben. Am besten rufen Sie dort an und fragen, welche Steuernummer Sie verwenden sollen.
Verfasst von Gast am 12. Februar 2010 - 14:14.
Welche Steuernummer muss ich auf Rechnungen angeben, wenn ich - wie im Tipp "Gehversuche und Testballons" beschrieben - auf eine Anmeldung beim Gewerbe- und Finanzamt verzichte?
Meine private?
Erschwerend kommt hinzu, dass ich von meinem aktuell zuständigen Finanzamt noch keine Steuernummer habe (wegen Umzugs).
Verfasst von Gast am 12. Februar 2010 - 9:25.
theoretisch ist das denkbar - dann müsste es sich aber um ganz und gar unterschiedliche Tätigkeiten handeln - sagen wir um eine hauptberufliche Kindergärtnerin, die nebenberuflich als Webdesignerin arbeitet und dabei unter anderem die Website des Kindergartens gestaltet.
Wenn hingegen dieselbe Kindergärtnerin abends die Räume des Kindergartens reinigt, darf sie das nicht einfach im Nebenberuf "auf Rechnung" erledigen. Arbeitgeber, die solche Konstruktionen vorschlagen, versuchen auf diese Weise, ihre Lohnnebenkosten zu senken. Das ist aber ein gefährliches Spiel, weil bei den Prüfdienste der Sozialversicherungsträger die Alarmglocken schrillen, wenn in ein und demselben Betrieb Arbeitnehmer zugleich als Auftragneher in Erscheinung treten. Obwohl sich für Arbeitnehmer/Auftragnehmer bei solchen Konstruktionen unterm Strich ein etwas höheres Nettoeinkommen ergibt, machen sie bei genauerem Hinsehen selten ein gutes Geschäft: Erstens müssen (was oft übersehen wird) die "selbstständigen" Nebeneinkünfte noch versteuert werden. Zweitens wird bei späterer Arbeitslosigkeit das Arbeitslosengeld auf Grundlage des geringeren Bruttogehalts berechnet. Und drittens entgehen ihnen die Arbeitgeberbeiträge zur Rentenversicherung.
Verfasst von Gast am 12. Februar 2010 - 8:48.
Kann ich nebenberuflich selbstständig für meinen eigenen Arbeitgeber arbeiten...??? Bin auf 70 std/monatlich festangestellt.Alles darüber hinaus würde ich als Rechnung schreiben.Stehe aber anderen Auftraggebern zur Verfügung!

References: § 12
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 § 10
 § 18
 § 8
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