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Timestamp: 2018-06-23 06:00:59+00:00

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Beförderungsbestimmungen | Færgen
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– darunter Geltung und Haftung
Diese Bedingungen gelten mit dem Kauf eines Tickets für eine Fahrt mit der Reederei für Fahrgaste, Fahrzeuge, Reisegepäck und Fracht mit den Fährschiffen der Reederei oder mit Fährschiffen, die von der Reederei gechartert wurden; ungeachtet ob Dokumente für diesen Vertrag ausgestellt wurden oder nicht.
Die Fahrt unterliegt den allgemeinen Bestimmungen des dänischen Rechts für die Fahrgastbeförderung auf dem Seeweg, einschließlich Kapitel 15 und 15a des dänischen Schifffahrtsgesetzes, der Verordnung (EU) Nr. 1177/2010 vom 23. April 2010 über die Fahrgastrechte im See- und Binnenschiffsverkehr und der Verordnung (EU) Nr. 392/2009 vom 23. April 2009 über die Unfallhaftung von Beförderern von Reisenden auf See (Athener Übereinkommen).
Die Reederei beschränkt ihre Haftung für Verluste, Fehler oder Mängel sowie Personen-, Sach- oder Frachtschäden gemäß Kapitel 15 des dänischen Schifffahrtsgesetzes und der Verordnung (EU) Nr. 392/2009 vom 23. April 2009 über die Unfallhaftung von Beförderern von Reisenden auf See (Athener Übereinkommen) (siehe diese Beförderungsbestimmungen sowie §5 bez. Ersatzleistungen für Beschädigungen an Personen und Gepäck).
Die Fahrgäste sind verpflichtet, die Anweisungen von Kapitän und Besatzung zu befolgen.
Offenes Feuer im Innenbereich und auf den Fahrzeugdecks ist verboten. Das Rauchen ist nur in den dafür vorgesehenen Bereichen gestattet. Auf bestimmten Überfahrten ist das Rauchen verboten. Der Gebrauch von elektronischen Zigaretten ist gleichzustellen mit normalen Zigaretten. D.h. es gelten dieselben Raucher-Regeln für elektronische Zigaretten, wie für normale Zigaretten.
Auf bestimmten Überfahrten ist der Aufenthalt auf dem Fahrzeugdeck verboten.
Die Reederei kann Personen – auch wenn sie über ein gültiges Ticket verfügen – vom Transport ausschließen, sofern sie ein Sicherheitsrisiko oder eine Belästigung für andere Fahrgäste darstellen, oder im Übrigen die sich aus Anschlägen oder anderen entsprechenden Informationen für die Benutzung des Fährschiffes ergebenden Anweisungen nicht befolgen.
Angetrunkenen oder unter Einwirkung von Betäubungsmitteln stehenden Personen kann die Beförderung verweigert werden, auch wenn sie über ein gültiges Ticket verfügen.
Die Reederei kann den Transport von Fahrzeuge, die Öl-, Benzin- oder andere Leckagen haben, ablehnen.
Es ist nicht erlaubt, während der Fahrt Ölheizungen, Dieselmotoren u. a. auf dem Fahrzeugdeck laufen zu lassen.
Sofern bei ausverkauften Abfahrten Fahrten mit Rettungsfahrzeugen, Krankenwagen oder Polizeifahrzeugen erforderlich sind, werden die zuletzt eingetroffenen reservierten Fahrzeuge in Warteposition gestellt.
Die Reederei kann in besonderen Fällen, sofern es durch die Platzverhältnisse bedingt ist, Fahrgäste für eine bestimmte Fähre abweisen.
Personen, die Inventar der Reederei und den Gegenstände anderer Fahrgäste beschädigen, haften für die von ihnen verursachten Schäden und sind zu Schadensersatz verpflichtet.
Die Fahrgastbereiche unterliegen der Videoüberwachung. Jeder Diebstahl wird bei der Polizei angezeigt.
Der Verzehr von selbst mitgebrachten Speisen und Getränken ist nur in den dafür vorgesehenen Bereichen gestattet.
Ohne Genehmigung der Reederei ist es den Fahrgästen an Bord oder an Land auf dem Gebiet der Reederei nicht gestattet, Waren zum Verkauf anzubieten, Drucksachen zu verteilen oder Sammlungen o. ä. durchzuführen.
Die Reederei kann jederzeit Abfahrzeiten, Anlegeplätze u. a. ändern. Die Fahrgäste sind selbst dafür verantwortlich, sich über Fahrplanänderungen zu informieren.
Die Reederei ist berechtigt, den ID-Check ohne gültigen Lichtbildausweis vor undverweigern Reisende.
§ 2 Gepäck
Jeder Fahrgast kann ohne zusätzliche Gebühr sein persönliches Gepäck in Koffern, Taschen o. ä. mitnehmen.
Es ist den Fahrgästen gestattet, die Menge an Gepäck auf die Fährschiffe der Reederei mitzubringen, die sie selbst tragen können, jedoch höchstens 50 kg. Bei Verlust oder Beschädigung des Gepäcks ist die Haftung der Reederei gem. des Seehandelsgesetzes begrenzt.
Während der Überfahrt ist das Mitbringen von Gütern, hierunter Handgepäck und anderes Gepäck, die Gefahren oder erhebliche Unannehmlichkeiten für Schiff, Leben oder andere Güter verursachen, hierunter Stoffe und Waren, für die laut IMDG-Code ein Beförderungsverbot vorliegt, untersagt.
§ 3 Beförderung von kranken/ behinderten Personen
– darunter Behindertenhilfe
Die Reederei versucht, dem eventuellen Wunsch, Behindertenfahrzeuge in der Nähe eines Aufzugs abstellen zu können, nachzukommen.
Auf Überfahrten, auf denen Behindertenhilfe angeboten wird, besteht die Hilfe in einer Begleitung beim Anbordgehen und Vonbordgehen durch das Personal der Reederei oder eines Subunternehmers.
Auf einigen der Fähren der Reederei ist es möglich, die Behindertenautos an Bord fahren zu lassen, so dass Autofahrer mit Bewegungseinschränkungen über den Landgang an Bord gehen können.
Die Behindertenhilfe umfasst kein Heben des Behinderten aus dem Rollstuhl auf einen Sitz und keine Personenbetreuung während der Überfahrt.
Die Reederei kann verlangen, dass sich Kranke/Behinderte durch eine eigene Begleitperson auf der Überfahrt begleiten lassen. Eine solche Begleitperson reist kostenlos.
Behindertenhilfe ist mindestens 24 Stunden vor der Abreise im Zeitraum Montag – Freitag zwischen 08:00 – 21:00 Uhr zu bestellen. Außerhalb dieses Zeitraums kann keine Behindertenhilfe garantiert werden, damit der Betreffende an Bord oder an Land kommen oder mit dem Schiff fahren kann. Die Reederei wird jedoch alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um dies sicherzustellen.
Hunde sind kurz an der Leine zu führen. Andere Tiere sind in Käfigen oder Transportboxen zu transportieren und dürfen keine Belästigung für andere Fahrgäste darstellen. Es ist erlaubt, Hunde und andere Tiere während der Überfahrt im Fahrzeug zu lassen, aber nur auf bestimmten Überfahren haben die Fahrgäste Zutritt zu den Fahrzeugdecks (siehe außerdem § 5.2 bez. Tiertransporte).
Auf den Fährschiffen der Reederei stehen besondere Bereiche für Fahrgäste mit Hunden und andere Tieren zur Verfügung. Bei gebuchten Kabinen ist das Mitbringen von Hunden und anderen Tieren in die dazu eingerichteten Kabinen, ausgenommen Allergikerkabinen, gestattet, sofern man über die gesamte Kabine verfügt, d. h. für alle Betten bezahlt hat.
§ 5 Güter
Alle Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 3.500 kg oder einer Länge über 6 m werden als LKW betrachtet.
Das Anbordfahren, Fahren auf dem Schiff und das Anlandfahren erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Personal und hat unter besonderer Aufmerksamkeit seitens des Fahrers zu erfolgen.
Das Fahrzeug muss mit Vertäuungsbeschlägen für die Fixierung am Schiff ausgerüstet sein. Die Güter des Fahrzeugs sind ausreichend zu vertäuen und so zu sichern, dass sie die Einflüsse, die während des Seetransports auftreten können, aufnehmen können. Eine ordnungsgemäße Vertäuung der Last und die Sicherung auf dem eigenen Fahrzeug, ist Zuständigkeit des Transportführers/Fahrers.
Die Reederei ist nicht dazu verpflichtet, Anhänger, Container oder andere Transporteinrichtungen mit Bezug auf die Verpackung, Verstauung, Vertäuung u. ä. der Güter zu kontrollieren. Sollte die Reederei trotzdem der Meinung sein, dass die Güter nicht ordnungsgemäß gepackt wurden, kann sie deren Beförderung ablehnen.
Die Reederei erstattet keine Beschädigungen an Gütern oder Fahrzeugen, wenn die Schäden auf ein mangelhaftes Vertäuen, Stauen oder andere Umstände zurückzuführen sind, die der Verantwortung des Transportführers unterliegen, und zu deren Kontrolle die Reederei nicht verpflichtet ist.
Die Entscheidung über die Lastensicherung/Vertäuungen und ob die Last eventuell abzulehnen ist, liegt beim Ersten Nautischen Offizier.
Gemäß der geltenden Rechtslage übernimmt die Reederei keine Haftung für eventuelle Schäden an LKW und Gütern, die sich im Bereitstellungs- und Hafengelände aufhalten.
Bei der Beförderung von Gütern beschränkt sich die Haftung der Reederei primär auf die Bestimmungen der von der North Sea Operator’s Claims Conference (NSOCC) vereinbarten North Sea Standard Conditions of Carriage, hierunter auch der Green Card, sekundär auf die des dänischen Seehandelsgesetzes.
Für alle von der Reederei oder von der Reederei bestimmten Stevedore – Facharbeiter für Seehafenlogistik – ausgeführten Serviceleistungen gelten die allgemeinen Bedingungen des Nordischen Spediteurverbandes (Nordisk Speditørforbunds Almindelige Bestemmelser) (“NSAB 2015”).
Beschädigungen an Gütern oder Fracht sind unverzüglich beim Erhalt im Ankunftshafen zu melden, bevor sie das Gelände verlassen. Sofern dieses nicht eingehalten wird, entfällt das Reklamationsrecht
Besondere Bestimmungen hinsichtlich der Güter auf Überfahren der Reederei finden sich außerdem in den Anlagen im Menü links.
§ 5.2 Lagern von Gütern
Das Lagern von Gütern auf den Bereitstellungsflächen in den Fährhäfen der Reederei geschieht auf eigene Kosten und Gefahr des Kunden. Die Güter gelten frühestens dann als von der Reederei in Empfang genommen, wenn das Anbordfahren oder die Beladung durch Mitarbeiter der Reederei oder eines von der Reederei dazu beauftragten Unternehmens begonnen hat.
Sofern der Kunde die Güter nicht sofort, nachdem die Reederei oder ein von ihr dazu beauftragtes Unternehmen sie an Land gebracht hat, abholt, werden die Güter auf eigene Kosten und Gefahr des Kunden gelagert (gemäß § 274 Abs. 3 Nr. 2 dänisches Seehandelsgesetz). Die Lagerung erfolgt in Bereichen, die nur in begrenztem Umfang überwacht und gesichert sind. Daher werden die Kunden aufgefordert, selbst ihre Güter bestmöglich zu sichern.
§ 5.3 Beförderung von lebenden Tieren
Beim Transport von lebenden Tieren hat der Fahrer dieses spätestens beim Anbordfahren mitzuteilen (siehe auch § 9 über Schadensersatz für Personen und Gepäck)
Nach Kontaktaufnahme mit der Information an Bord, kann die Erlaubnis erteilt werden, Tiertransporte während der Überfahrt selbst zu überwachen.
§ 5.4 Gefahrgut
Gefahrgut wird laut der Bestimmungen des IMDG-Codes transportiert.
Der Absender von Gütern hat die Reederei im Voraus und spätestens 24 Stunden bevor der Transport stattfinden soll, schriftlich über das Vorhandensein des Gefahrgutes zu informieren. Sofern eine derartige Mitteilung nicht erfolgt, wird davon ausgegangen, dass der Absender der Reederei gegenüber garantiert, dass die zur Beförderung übergebenen Güter keine Gefahrgüter enthalten.
Bei der Beförderung von Kraftfahrzeugen mit Gefahrgut sind die erforderlichen Dokumente vor der Überfahrt vorzulegen. Kennzeichnung und Verpackung sind gemäß den geltenden Bestimmungen durchzuführen. Die Reederei behält sich das Recht einer Kontrolle vor, dass die Güter der Anmeldung entsprechen. Sie ist berechtigt, eine Beförderung von Gefahrgut abzulehnen oder zu verzögern.
§ 5.5 Kontrollwägungen
Die Reederei ist berechtigt, Kontrollwägungen von Anhängern durchzuführen, um das bei der Buchung angegebene Gewicht der Anhänger zu überprüfen. Sofern die Kontrollwägung ergibt, dass der Anhänger das angegebene Gewicht überschreitet, stellt die Reederei dem Kunden den Betrag von 1.000 DKK zur Deckung der Kosten für Kontrollwägung und Bearbeitung in Rechnung.
Der Erste Nautische Offizier ist berechtigt, Anhänger abzuweisen, bei denen eine Kontrollwägung ergeben hat, dass sie das in der Buchung angegebene Gewicht überschreiten.
§ 5.6 Aufrechnungsverbot
Der Kunden ist zu keiner Zeit berechtigt, Ersatzansprüche oder andere Forderungen gegenüber der Reederei mit dem Ticketpreis oder anderen Forderungen der Reederei aufzurechnen.
§ 6 Tickets
§ 6.1 Buchung und Verkauf von Tickets
Tickets und Karten geben nur Zugang zu bestimmten Reisestrecken nach vorhergehender Buchung. Persönlich ausgestellte Tickets, Karten oder “Bizze” sind nicht auf eine andere Person übertragbar.
Auf den Strecken, auf denen die Seefahrtbehörden es verlangen, hat der Fahrgast seinen vollen Namen, sein Alter und sein Geschlecht anzugeben. Die Angaben sind bei der Buchung des Tickets zu machen.
Mit dem Ticket oder Mehrfahrtenkarte können keine Unterbrechungen der Reise vorgenommen werden; Anschlusstickets mit der DSB sind jedoch für Reiseunterbrechungen im Gebiet Kopenhagen davon ausgenommen.
Der Fahrgast ist allein dafür verantwortlich, sich entsprechend den geltenden Bereitstellungszeiten einzuchecken.
Bei Nichteinhaltung der Bereitstellungszeiten entfällt die Platzreservierung.
Besondere Bestimmungen für die verschiedenen Tickettypen für die Überfahrten der Reederei, hierunter der Buchungszeitpunkt, finden Sie in den Anhängen im Menu links.
§ 6.2 Bezahlung von Tickets
Es ist möglich in bar, mit Dankort und mit den üblichsten Kreditkarten zu zahlen. Bei der Anwendung einiger Kreditkarten kann eventuell eine Buchungsgebühr erhoben werden. Darüber wird vor der Bestätigung der Zahlung durch den Fahrgast informiert.
Die Reederei nimmt folgende Währungen an: Dänische Kronen, schwedische Kronen, Euro Ausländische Währungen werden nur in Geldscheinen entgegengenommen. Wechselgeld wird in dänischen Kronen ausgezahlt.
Beim Erhalt des Tickets hat sich der Fahrgast zu vergewissern, dass das ihm ausgehändigte Ticket oder Karte seinen Wünschen entspricht. Die Reederei übernimmt keine Haftung für Fehler, wenn die Buchung so spät vor der Abreise erfolgt ist, dass es der Reederei praktisch nicht möglich gewesen ist, vor dem Eintreffen bei der Abreise eine Buchungsbestätigung zusenden zu können.
Die Reederei behält sich das Recht vor, bei der Bestellung sowie beim Verkauf von Tickets am Schalter eine Gebühr zu erheben.
Besondere Bestimmungen für die verschiedenen Tickettypen für die Überfahrten der Reederei, hierunter der Buchungszeitpunkt, können Sie in den Anhängen im Menu links finden.
§ 6.3 Erstattung
Besondere Bestimmungen in Bezug auf die Erstattung und eventuelle Bearbeitungsgebühren bei der Stornierung, sowie die Fristen für Stornierungen der verschiedenen Tickettypen, können Sie in den Anhängen im Menu links finden.
Kein Ticket kann später als drei Monate nach dem Abreisedatum erstattet werden.
Für Tickets, die von einem Kooperationspartner der Reederei ausgestellt wurden, können besondere Rückzahlungsbestimmungen gelten. Die Reederei erstattet nur Tickets, bei denen die Zahlung an die Reederei erfolgt ist.
Für Überfahrten, bei denen Gruppen von Fahrgästen Ermäßigungen gewährt werden, weisen wir auf gesonderte Bestimmungen hin, die Sie in den Anhängen im Menu links finden.
Bei der Beförderung von Bussen ist die Haftung der Reederei gem. des dänischen Seehandelsgesetzes beschränkt.
§ 7 Kontrolle der Tickets
§ 7.1 Gültiges Ticket
Bei Antritt der Reise muss der Fahrgast im Besitz eines gültigen Fahrausweises sein, den er während der gesamten Reise aufzubewahren hat. Auf Verlangen hat der Fahrgast ihn vorzuzeigen.
Mehrfahrtenkarten sind vor Reiseantritt abzustempeln, um für die jeweilige Reise gültig zu sein. Der Fahrgast hat selbst zu kontrollieren, dass das Abstempeln des Tickets/der Karte korrekt erfolgt ist.
Persönlich ausgestellte Tickets, Karten oder “Bizze” werden bei Missbrauch ohne Erstattung eingezogen.
§ 7.2 Kontrollgebühr
Ein Fahrgast, der nicht im Besitz eines gültigen Tickets oder einer gültigen Karte ist, hat außer die Bezahlung für einen gültigen Fahrausweis, die jeweils gültige ausgewiesene Kontrollgebühr zu zahlen. Er hat auf Verlangen durch das Personal seinen vollen Namen, seine Wohnanschrift sowie sein Geburtsdatum anzugeben. Darüber hinaus hat der Fahrgast sich durch einen Führerschein oder ein anderes juristisch gültiges Dokument auszuweisen.
Wenn der Fahrgast den gültigen Fahrausweis zuzüglich. der Kontrollgebühr nicht sofort bezahlt, wird ihm eine Zahlkarte über den Gesamtbetrag ausgehändigt. Der Fahrgast hat dafür mit seinem Namen, seiner Adresse, seinem Geburtsdatum und seiner Unterschrift sowie mit der oben erwähnten Legitimation zu quittieren.
Wenn ein Fahrgast es unterlässt, ein Ticket zu kaufen, sich der Kontrolle entzieht, es versucht, ein ungültiges Ticket oder eine ungültige Karte zu benutzen, oder sich weigert, ein Ticket oder eine Karte zu kaufen oder vorzuzeigen, ist der Preis für den Fahrausweis sowie für die jeweils ausgewiesene Kontrollgebühr zu bezahlen.
§ 7.3 Mahnverfahren für Kontrollgebühr
Für Kontrollgebühren gelten folgende Mahnverfahren und Gebühren:
Sofern eine Ratenzahlung vereinbart wird, kann die Reederei pro Rate eine Gebühr erheben.
Sofern die Zahlung anzumahnen ist, kann die Reederei eine Bearbeitungsgebühr pro Schreiben erheben.
Wenn der Betrag nicht nach der ersten Mahnung eingezahlt wird, wird ein Inkassounternehmen mit dem Einzug der Forderung beauftragt. Anlässlich des Einzugs der Forderung wird eine Einzugsgebühr berechnet. Gleichzeitig fallen Kosten für den Einzug der Außenstände durch das Inkassounternehmen an. Einzugsgebühren und Einzugskosten werden zum schuldigen Betrag hinzugerechnet.
§ 8 Streichungen/Verspätungen
Die Reederei übernimmt keine Haftung für Verluste oder Beschädigungen als Folge von eventuell fehlendem Platz auf den Fährschiffen, Betriebsstörungen, hierunter auch Einstellung des Betriebs wegen Unregelmäßigkeiten, hierunter höhere Gewalt, aus technischen Gründen, Wasser- und Witterungsverhältnissen, und sie behält sich das Recht vor, ohne vorherige Bekanntgabe Änderungen im Fahrplan sowie der Ticketpreise vorzunehmen. Es kann jederzeit ein anderes Schiff als das angegebene eingesetzt werden. Die Reederei haftet nicht für Verluste aufgrund verpasster Verkehrsverbindungen oder erforderlicher Änderungen in Fahrplänen.
Sofern für die Verspätung oder Streichung die Reisegarantie der Reederei gilt, erfolgt die Erstattung gemäß den für die Reisegarantie geltenden Bestimmungen. Wenn ein Fahrgast eine Reise aufgrund einer größeren Verspätung oder Streichung, oder weil eine Anschlussverbindung nicht erreicht werden kann, unterbricht, kann der Fahrgast den Teil des Ticketpreises für die Reise mit der Reederei, der wegen der Verspätung nicht durchgeführt werden konnte, erstattet bekommen. Die Erstattung erfolgt in diesen Fällen bei allen Ticketarten innerhalb von höchstens sieben Tagen und ohne die Erhebung einer Gebühr.
Die Erstattung der Reederei bei Verspätung oder Streichung kann niemals den Ticketpreis übersteigen.
§ 9 Ersatzleistungen für Personen-, Fahrzeug- oder Gepäckschäden
Bei der Beförderung von Fahrgästen haftet die Reederei nicht für die Zeit, bevor der Fahrgast an Bord kommt, und nachdem er an Land gekommen ist.
Die Reederei haftet nicht für Verlust oder Beschädigung an Geld, Wertpapieren und anderen Wertgegenständen, wie Silber, Gold, Uhren, Juwelen, Schmuck und Kunstgegenständen.
Das Anbordfahren und Anlandfahren von Fahrzeugen erfolgt auf eigene Gefahr und ohne jegliche Verantwortung der Reederei. Es ist die Pflicht der Fahrgäste, ihre Fahrzeuge während der Überfahrt ordnungsgemäß festzustellen, indem sie einen Gang einlegen und die Handbremse anziehen.
Für Beschädigungen an Fahrzeugen aufgrund von abgesenkten Fahrgestellen, Umbauten oder schweren Lasten haftet die Reederei nicht.
Sonderausrüstungen, hierunter Reisegüter, die außerhalb oder oberhalb eines Fahrzeugs angebracht worden sind, und die beschädigt werden, während es in Bewegung ist, werden ungeachtet der sonstigen Haftungsverhältnisse nicht erstattet.
Es ist die Verantwortung des einzelnen Passagiers, sein Motorrad, Moped, Roller oder ähnliches gemäß den Aushängen und den Anweisungen der Besatzung o.ä. so sicher und stabil zu fixieren, dass sein Fahrzeug den normal zu erwartenden Seegang während der Überfahrt aushält.
Bei der Beschädigung eines Fahrzeugs haftet Færgen nur unter Abzug eines Selbstbehalts des Fahrgastes von 330 SDR, und bei Verlust oder Beschädigung anderen Gepäcks unter Abzug eines Selbstbehalts von 149 SDR. Diese Beträge werden von der Schadenssumme abgezogen.
Anfragen wegen vergessener Gegenstände an Bord der Fährschiffe sind an die Rederei zu richten. Die Reederei übergibt Fundsachen unverzüglich der Polizei. Leicht verderbliche Fundsachen werden sofort entsorgt.
Schäden an persönlichen Gegenständen, Fahrzeugen, Gepäck oder Fracht sind unverzüglich und vor Verlassen des Schiffes den Besatzungsmitgliedern des Fährschiffs zu melden.
Beanstandungen, die die Reise betreffen, und die durch ein Ansprechen des Personals an Bord oder in einem Terminal der Reederei nicht behoben werden konnten, können über das Kontaktsystem der Reederei im Internet geltend gemacht werden.
Die Beanstandung muss der Reederei spätestens zwei Monate nach dem Vorfall, der Anlass zur Beanstandung gegeben hat, zugehen. Der Beanstandung sind Ticket oder Buchungsnummer beizufügen.
Diese Beförderungsbestimmungen und alle eventuellen Streitigkeiten, die sich aus einem Beförderungsvertrag im Rahmen dieser Beförderungsvorschriften ergeben, unterliegen dänischem Recht und werden dementsprechend bewertet.
§ 13 Inkrafttreten und Bekanntmachung
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus einem gemäß den vorliegenden Beförderungsbedingungen geschlossenen Vertrag ergeben, ist das See- und Handelsgericht (Sø- og Handelsretten) in Kopenhagen mit den normalen Möglichkeiten für Rechtsmittel. Der Vertrag schließt die Erhebung einer Klage gegen die Reederei beim Stadtgericht Kopenhagen (Københavns Byret) nicht aus.
Die Beförderungsbedingungen traten am 1. Mai 2005 mit späteren Änderungen in Kraft.

References: §5

§ 2

§ 3
 § 5

§ 5

§ 5
 § 274

§ 5
 § 9

§ 5

§ 5

§ 5

§ 6

§ 6

§ 6

§ 6

§ 7

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§ 7

§ 8

§ 9

§ 13