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Timestamp: 2020-01-22 18:15:54+00:00

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1.1 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urt. v. 26.09.2019 - L 31 AS 1574/17
Hinweis: Der Senat hat die Revision gemäß § 160 Abs. 1, 2 Nr. 1 SGG wegen der grundsätzlichen Frage der Reichweite des Amtsermittlungsgrundsatzes (§ 20 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch) im Fall der Aufforderung zur Stellung eines Antrages auf vorgezogene Altersrente (§ 12 a Abs. 1 S. 2 Nr. 1 SGB II) zugelassen. Weiter stellt sich die Frage, ob das BSG an seiner Rechtsprechung, dass der Leistungsempfänger die Umstände des atypischen Falles vortragen muss, auch für den Fall festhält, dass diese Umstände erst durch die gerichtliche Amtsermittlung zutage treten.
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=208590&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
1. 2 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 29.07.2019 - L 2 AS 709/19 NZB - rechtskräftig
2. Das Bundessozialgericht (BSG) hat diesbezüglich unter Hinweis auf die zivilrechtliche Kommentierung bisher lediglich entschieden, dass diese Haftung nicht die gemäß § 811 Zivilprozessordnung (ZPO) unpfändbaren Gegenstände umfasst (vgl. BSG, Urteil vom 28.11.2018 - B 14 AS 34/17 R). Nicht ausdrücklich entschieden hat das BSG demgegenüber, ob auch ein Kontoguthaben, das auf der Überweisung unpfändbarer Sozialleistungen beruht, in vergleichbarer Weise geschützt ist. Diesbezüglich richtet sich der Pfändungsschutz nicht nach § 811 Zivilprozessordnung ZPO, sondern nach § 850k ZPO ).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=208780&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
2. 1 SG Oldenburg, Urt. v. 13.06.2019 - S 43 AS 1214/19
Weiter: https://www.juris.de/jportal/portal/t/eci/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA191002654&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp
2. 2 Sozialgericht Berlin, Beschluss v. 30.08.2019 - S 205 AS 7068/19 ER - rechtskräftig
Im Rechtsbereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach SGB II kann erst ab einer Unterdeckung von mehr als 30 Prozent des Regelbedarfs ein Anordnungsgrund angenommen werden. Dies entspricht der Regelung des § 31a Abs. 3 Satz 1 SGB II, wonach erst bei einer Kürzung des Regelbedarfs um 30 Prozent das physische Existenzminimum berührt wird, da erst ab einer darüber hinausgehenden Minderung ergänzende Sachleistungen oder geldwerte Leistungen zu erbringen sind (vgl. LSG Berlin-Brandenburg 30.3.2007 – L 5 B 225/07 AS, L 5 B 225/07; LSG Berlin-Brandenburg 14.4.2010 - L 18 AS 108/10 B ER; LSG Nordrhein-Westfalen, 30.11.2012 - L 2 AS 2150/12 B ER). Hierfür spricht ferner § 43 Abs. 2 SGB II, wonach eine Aufrechnung mit Gegenansprüchen gegen den Anspruch auf Gewährung des Regelbedarfs grundsätzlich statthaft ist, solange die Grenze von 30 Prozent des Regelbedarfs nicht überschritten wird. Diese Regelung ist vom Bundessozialgericht als verfassungsgemäß erachtet worden (BSG 9.3.2016 – B 14 AS 20/15 R ).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=208782&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
2. 3 SG Schleswig, Urteil v. 05.Juni 2019 - S 9 AS 146/17, S 9 AS 276/17, S 1 AS 241/16 und S 9 AS 56/17
Auch das Konzept des Kreises Norfriesland, welches seit dem 01.07.2015 gilt, hält einer fundierten, gerichtlichen Prüfung des Sozialgerichts in Schleswig nicht stand, ein Beitrag von RA Dirk Audörsch
Quelle: https://westkuestenanwalt.com/2019/10/18/auch-das-konzept-des-kreises-norfriesland-welches-seit-dem-01-07-2015-gilt-haelt-einer-fundierten-gerichtlichen-pruefung-des-sozialgerichts-in-schleswig-nicht-stand/
3. 1 Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss v. 17.09.2019 - L 3 AL 19/19 B ER
1. Die Verpflichtung eines beigeladenen Trägers im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes (hier bzgl. Leistungen als Hilfe zum Lebensunterhalt nach § 2 AsylbLG) kann nur subsidiär gegenüber einer Verpflichtung des Antragsgegners (hier bzgl. Berufsausbildungsbeihilfe) erfolgen. Sie kommt daher auch nur in Betracht, wenn der vorrangig zu prüfende Antrag gegen den Antragsgegner keinen Erfolg hat.
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=208619&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
4. 1 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 14.10.2019 - L 9 SO 255/19 B ER - rechtskräftig
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=208764&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
5. 1 Sozialgericht Hildesheim – Az.: S 42 AY 77/19 vom 02.10.2019
Normen: § 2 AsylbLG, § 82 Abs. 3 SGB XII - Schlagworte: Asylbewerberleistungsgesetz, Einkommensfreibetrag, Erlass des niedersächsischen Innenministeriums vom 04.03.2019 ( Freibeträge, wie in SGB XII bei der Einkommensanrechnung vorgesehen, werden nicht berücksichtigt)
Quelle: http://www.anwaltskanzlei-adam.de/index.php?id=102,1465,0,0,1,0
6. 1 Ersatz der Eingliederungsvereinbarung durch Verwaltungsakt, ein Beitrag von Rechtsanwalt Franz-Emanuel Bosin
Weiter: https://www.anwalt.de/rechtstipps/ersatz-der-eingliederungsvereinbarung-durch-verwaltungsakt_159338.html
6. 2 Bundesregierung verhindert frühzeitigen Spracherwerb
weiter: https://www.ggua.de/aktuelles/einzelansicht/aaf519843a4bf1f8f54fa8f30dfb6164/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1089&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail

References: § 160
 § 811
 § 811
 § 850
 § 31
 § 43
 § 2
 § 2
 § 82