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Timestamp: 2020-01-17 16:27:50+00:00

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Fachlich informiert.
Sonderinformationen & Mandanten-Informationen
Die Voraussetzung für weitsichtiges Handeln ist die genaue Kenntnis der Sachlage. Gerne stellen wir Ihnen wichtige Grundsatzentscheidungen und neue rechtliche Regelungen aus dem Bereich der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung zur Verfügung.
Sonderrundschreiben Dezember 2019
ATAD-Umsetzungsgesetz: Referentenentwurf – weitreichende Änderungen bei der Wegzugs- und Hinzurechnungsbesteuerung geplant
Mit Datum vom 10. Dezember 2019 hat das BMF einen Referentenentwurf zum Gesetz zur Umsetzung der Anti-Steuervermeidungsrichtlinie (ATAD-UmsetzungsG) veröffentlicht. Das Gesetz basiert auf den EU-rechtlichen Vorgaben der ATAD-Richtlinien aus den Jahren 2016 und 2017 zur Vermeidung von aggressiven Steuerplanungen.
Informationen zum Jahreswechsel 2019/20
Gerne informieren wir Sie zum bevorstehenden Jahreswechsel 2019/2020 wieder mit einem Sonderrundschreiben auf ausgewählte Themen, die für die für Sie von Bedeutung sein können.
Sonderinformation 25. November
Die sog. „Quick Fixes“ in der Umsatzsteuer - wichtige Neuerungen im grenzüberschreitenden Warenverkehr
Das im November vom Bundestag verabschiedete „Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ beinhaltet auch im Bereich der Umsatzsteuer zahlreiche Gesetzesänderungen. Insbesondere die Umsetzung der Vorgaben der EU zu den sog. „Quick Fixes“ ...
Newsletter IV 2019
Der BFH und die Besteuerung von Backwaren
In mehreren Entscheidungen mussten sich die Finanzgerichte mit der Frage der steuerlichen Behandlung von Backwaren beschäftigen. In der BFH-Entscheidung vom 3. Juli 2019 ging es um die zutreffende lohnsteuerliche Erfassung der unentgeltlichen Zurverfügungstellung von Backwaren und Automaten-Heißgetränken an die Angestellten.
Aktuelle BFH-Rechtsprechung zum neuen Reisekostenrecht
Mit der gesetzlichen Neuregelung des steuerlichen Reisekostenrechts ab dem Kalenderjahr 2014 sind eine Reihe von Änderungen, Klarstellungen und Vereinfachungen vom Gesetzgeber installiert worden.
EuGH: Aufsichtsratsmitglieder nicht umsatzsteuerpflichtig?
Nach langjähriger BFH-Rechtsprechung und Auffassung der Finanzverwaltung sind Mitglieder von Aufsichtsräten selbständige Unternehmer im Sinne des § 2 UStG. Zur Begründung der selbständigen Unternehmereigenschaft von Aufsichtsräten wurde regelmäßig angeführt, ...
Aktuelle Rechtsprechung zur erbschaftsteuerlichen Steuerbefreiung für ein Familienheim
Erbt ein Kind von einem Elternteil eine im Inland (oder im EU- bzw. EWR-Raum) gelegene Immobilie, ist dies nach § 13 Abs. 1 Nr. 4c S. 1 ErbStG steuerfrei, wenn ...
Verdeckte Gewinnausschüttung durch Gesellschafterdarlehen
Leistungsbeziehungen zwischen dem Gesellschafter und der Kapitalgesellschaft haben sich steuerlich immer am sog. Fremdvergleich zu orientieren. Insoweit die Vereinbarungen nicht fremdüblich sind, handelt es sich steuerlich um eine verdeckte Gewinnausschüttung.
Bei Zeitwertkonten-Modellen verzichten Arbeitnehmer auf Gehalt, das betragsmäßig auf einem eigenen Konto gespeichert wird und in zukünftige teilweise oder volle Freistellung von der Arbeitsleistung (z. B. für ein Sabbatical oder einen vorzeitigen Ruhestand) umgewandelt wird.
Steuerfreie Einlagenrückgewähr durch Drittstaatenkapitalgesellschaften
Im Gegensatz zur Ausschüttung von Gewinnen, unterliegt die Rückzahlung von ehemals getätigten Einlagen an die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft nicht der Besteuerung. Bei inländischen Kapitalgesellschaften ist dabei die gesetzlich in Form einer Differenzrechnung ...
Gewerbliche Infektion durch Beteiligungseinkünfte
Die Einkünfte einer Personengesellschaft sind dann in vollem Umfang als gewerbliche Einkünfte einzustufen, wenn die Gesellschaft a) gewerblich geprägt ist, d. h. allein die Komplementärgesellschaft zur Geschäftsführung befugt ist oder b) auch einer originär gewerblichen Tätigkeit nachkommt oder ...
Die möglichen Folgen eines Brexits auf den HGB-Jahresabschluss und den Lagebericht
Trotz jahrelanger Verhandlungen zwischen der Europäischen Union (EU) und Großbritannien (GB) sowie einer Verlängerung der Frist für den EU-Austritt Großbritanniens auf Ende Januar 2020 sind der Ausgang und die Folgen des Austrittsabkommens nicht klar abzusehen.
Die Bilanzierung von Wertpapieren im Umlaufvermögen
Lesen Sie mehr über Ausweis | Definition & Abgrenzung | Bewertung | Anhang
Sonderinformation 25. Oktober 2019
Newsletter III 2019
Die Wohnungseigentumsgemeinschaft (WEG) in der Umsatzsteuer
Besitzer einer Eigentumswohnung sind in der Regel Teil einer Wohnungseigentumsgemeinschaft (WEG), die letztendlich für das jeweilige häusliche Gemeinschaftseigentum wie z. B. die zentrale Hausheizanlage zuständig ist.
Steuergestaltung durch Güterstandswechsel – die Güterstandsschaukel als Instrument zur Vermögensübertragung
Ehegatten, die keinen Ehevertrag geschlossen haben, leben im sog. gesetzlichen Güterstand, d. h. der Zugewinngemeinschaft. Entgegen dem „irreführenden“ Namen handelt es sich dabei nicht um eine Gemeinschaft im rechtlichen Sinne.
Die fremdübliche Finanzierung von ausländischen Tochtergesellschaften mit Fremdkapital ist häufiger Streitpunkt im Rahmen von Betriebsprüfungen. Im Laufe der Zeit wurden von der Rechtsprechung verschiedene Kriterien entwickelt, anhand derer die Fremdüblichkeit einer Darlehensbeziehung im Konzern beurteilt ...
Wegzugsbesteuerung im Verhältnis zur Schweiz, § 6 AStG
Verzieht eine mindestens zehn Jahre in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige Person ins Ausland, sieht das deutsche Außensteuergesetz eine fiktive Besteuerung des Vermögenszuwachses aus wesentlichen Beteiligungen vor. Als wesentlich gilt eine Beteiligung dann, wenn der Steuerpflichtige im Zeitpunkt des Wegzugs mehr als 1 % am Kapital einer Gesellschaft hält.
Im Zuge der Globalisierung nimmt die weltweite Mobilität der Arbeitnehmer immer mehr zu. In immer mehr Fällen haben Arbeitnehmer während ihrer Karriere nicht allein in Deutschland, sondern auch im Ausland und ggf. sogar in mehreren unterschiedlichen Ländern in staatliche oder betriebliche ...
Neufassung BMF-Schreibens zu Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Buchführung
Am 18. Juli 2019 hat das BMF einen koordinierten Ländererlass mit Änderungen zu den GoBD veröffentlich (datiert auf den 11.Juli 2019). Einige wesentliche Änderungen möchten wir Ihnen nachstehend kurz darstellen: ...
Vermietung Arbeitszimmer oder als Homeoffice genutzte Wohnung an Arbeitgeber
Durch die Globalisierung und Digitalisierung ist eine zunehmende Flexibilität für bestimmte Tätigkeiten hinsichtlich ihrer örtlichen Ausübung möglich. Insbesondere in der Dienstleistungs- und IT-Branche ist ein Büro zur Ausübung der Tätigkeit vielfach nicht zwingend notwendig.
Bilanzierung von Standard-ERP-Software
In Zeiten der Digitalisierung (Stichwort: Industrie 4.0) gewinnt der Einsatz von ERP-Software auch für mittelständische Unternehmen an Bedeutung. Allerdings birgt deren Einführung sowohl finanzielle und organisatorische Hindernisse und wirft zudem auch bilanzielle Fragen auf.
Sonderinformation 11. Juli 2019
Gesetz zur Förderung des Mietwohnungsneubaus verabschiedet
Mit größerer Verzögerung hat der Bundesrat auf erneuten Antrag Bayerns vor einigen Tagen dem Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus (BT-Drs. 607/18) zugestimmt. Die Neuregelung im Detail: ...
Sonderinformation 1. Juli 2019
Sonderinformation 14. März 2019
Das Thema Steuerabzug auf Ausgaben für Onlinewerbung bei Google, Facebook & Co. hatte zuletzt für ein erhebliches Medienecho und für große Verunsicherung bei betroffenen Unternehmen gesorgt. Hintergrund war die von der (insbesondere bayerischen) Finanzverwaltung vertretene Auffassung, dass es sich ...
Sonderinformation am 8. März 2019
Aktueller Handlungsbedarf bei Vorsteuervergütungsverfahren mit Großbritannien
Vorsteuervergütungsanträge nach den bisherigen Regelungen der Richtlinie können nur noch bis (einschließlich) 29. März 2019 elektronisch über das Online-Portal des BZSt gestellt werden. Allerdings muss der Antrag auf Vorsteuer-Vergütung bis spätestens zu diesem Zeitpunkt bereits elektronisch vom BZSt an Großbritannien übermittelt werden.
Da das BZSt grundsätzlich eine Weiterleitung des Antrags innerhalb von 15 Tagen gewährleistet, sollten entsprechende Anträge bis spätestens 14. März 2019 eingereicht werden, ...
Über einen nicht gerade alltäglichen Fall hatte das FG Hamburg zu entscheiden. Streitig war, ob die Mitnahme der Lebensgefährtin auf eine fünfmonatige Kreuzfahrt samt Kostenübernahme für Anreise, Ausflüge und Verpflegung im Wert von insgesamt EUR 545.000 der Schenkungsteuer unterliegt.
Entschädigung für Überspannung eines Grundstücks mit einer Stromleitung nicht steuerbar
Im Rahmen des BFH-Urteils vom 2. Juli 2018 war streitig, ob die Entschädigungszahlung eines Grundstückseigentümers für die Überspannung des Grundstücks mit einer Hochspannungsleitung der Einkommensteuer unterliegt.
Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Höhe des Zinssatzes nach § 238 AO
Seit einigen Jahren besteht aufgrund der lang andauernden Niedrigzinsphase hoher Diskussionsbedarf über die seit nunmehr fast 60 Jahren gültige und bis heute unveränderte Zinshöhe von 0,5 % für jeden vollen Monat bzw. 6 % pro Jahr, die für alle Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis zugrunde gelegt wird.
Das „Hornbach Baumarkt“-Urteil des EuGH | Grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen zwischen verbundenen Unternehmen werden steuerlich nur insoweit anerkannt, als die Vereinbarungen einem Fremdvergleich standhalten, d.h. dass sie auch zwischen fremden Dritten in gleicher Weise geschlossen worden wären. Grundlage für eine Einkünftekorrektur beim inländischen Unternehmen im Falle nicht fremdüblicher Vereinbarungen ist § 1 AStG. Die Europarechtskonformität dieser Regelung ist bereits seit Langem umstritten.
Keine erweitere Gewerbesteuerkürzung wegen PKW-Privatnutzung?
Für Unternehmen, die ausschließlich eigenen Grundbesitz verwalten, besteht die Möglichkeit, im Rahmen der sog. erweiterten Grundbesitzkürzung gem. § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG die Immobilienerträge faktisch gewerbesteuerfrei zu vereinnahmen. Die Kürzung kann aber nur in Anspruch genommen werden, wenn ausschließlich eigener Grundbesitz oder daneben eigenes Kapitalvermögen genutzt oder verwaltet wird.
Änderung der Rechtsprechung: Bruchteilsgemeinschaft kein Unternehmer in der Umsatzsteuer
Sind mehrere Personen an einem einheitlichen Wirtschaftsgut beteiligt, stellt dies eine sog. Bruchteilsgemeinschaft dar. Dies ist insbesondere bei Grundstücken der Fall, bei denen mehrere Eigentümer mit einem bestimmten Anteil im Grundbuch eingetragen sind. Vermietet diese Eigentümergemeinschaft das Wirtschaftsgut, erfolgte die Leistungserbringung nach bisher allgemeiner Ansicht umsatzsteuerlich durch die Gemeinschaft selbst.
Bisherige Rechtslage: Mit Urteil vom 22. August 2013 entschied der BFH entgegen der seinerzeitigen Auffassung der Finanzverwaltung, dass bei Bauträgern die Steuerschuld gem. § 13b UStG nur dann auf den Leistungsempfänger übergehe, wenn dieser selbst Bauleistungen erbringt. In Fällen, in welchen der Bauträger Bauleistungen von einzelnen Subunternehmern empfängt und selbst anschließend lediglich eine steuerfreie Grundstückslieferung ausführt, war dies nach Auffassung des BFH hingegen nicht der Fall.
Versagt die Finanzverwaltung den Vorsteuerabzug oder kommt ein solcher nach Rechnungskorrektur nur für die Zukunft in Betracht, ergibt sich aufgrund des zeitlichen Verzugs zwischen Veranlagung der Umsatzsteuer und der Betriebsprüfung in aller Regel eine Mehrbelastung für den Steuerpflichtigen, die sich durch die Nachzahlungszinsen nach § 233a AO i. H. v. derzeit 6 % pro Jahr noch zusätzlich erhöht.
Bescheinigung nach UStG für Händler auf elektronischen Marktplätzen
Bereits in unserem Sonderrundschreiben zum Jahreswechsel 2018/2019 wurden die besonderen Aufzeichnungspflichten nach § 22f UStG für Betreiber eines elektronischen Marktplatzes aufgeführt und erläutert, die nunmehr seit dem 1. Januar 2019 gelten. Sie stellen eine Maßnahme zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet dar, die durch den Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD gefordert waren.
Für geschäftliche Reisen in einen EU-Mitgliedstaat muss eine A1 Bescheinigung zum Nachweis des Versicherungsstatus im Heimatland mitgeführt werden – selbst dann, wenn es sich nur um eine Tagesreise handelt. Die Bescheinigung muss jeweils vor einer Dienstreise und für jede Reise einzeln beantragt werden. Diese Regelungen bestehen unverändert seit mehreren Jahren. Dennoch ist das Thema bei Unternehmen noch immer vernachlässigt worden und die damit verbundenen Risiken wenig bekannt.
Zur Anwendung der neuen Heubeck-Richttafeln RT 2018 G bei der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen in der Handelsbilanz
Im Rahmen einer Pressemitteilung hat die Heubeck AG am 25. September 2018 bekannt gegeben, dass die am 20. Juli 2018 veröffentlichten Richttafeln RT 2018 (hierzu sei auf unseren Newsletter IV 2018 verwiesen) einer Anpassung bedürfen. Gemäß Pressemitteilung liegen in den veröffentlichten Tabellen „Inkonsistenzen in Bezug auf die verwendeten Datengrundlagen“ vor, aus denen eine Überschätzung des Trends zur Erhöhung der Lebenserwartung resultiert.
Zweifelsfragen bei Anwendung der §§ 264 Abs. 3 HGB
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) hat sich mit weiteren Fragestellungen zur Auslegung des § 264 Abs. 3 HGB befasst. Hierbei wurde insbesondere darauf eingegangen, welche Anforderungen an die Offenlegung der Erklärung der Einstands- bzw. Verlustausgleichspflicht im mehrstufigen Konzern gestellt werden.
Zurechnung von Dividenden beim Beteiligungsverkauf
Im Rahmen der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften werden vielfach Regelungen in Bezug auf die noch nicht ausgeschütteten Gewinne getroffen. Diese werden zivilrechtlich im Rahmen des Anteilskaufvertrags in der Regel noch dem veräußernden Gesellschafter zugerechnet.
Sanierungsklausel des § 8c Abs. 1a KStG rückwirkend anzuwenden
Mit der Regelung des § 8c Abs. 1a KStG verfolgte der Gesetzgeber die Absicht, den Untergang von Verlusten im Zuge der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaft nach § 8c Abs. 1 KStG zu verhindern, wenn es sich um einen Beteiligungserwerb zum Zwecke der Sanierung der Kapitalgesellschaft handelt.
Vermögensverwaltende Personengesellschaften sind in der täglichen Praxis nicht mehr wegzudenken und finden vor allem im Immobilienbereich Anwendung. Grundsätzlich sind solche Gesellschaften steuerlich vollständig transparent und die Wirtschaftsgüter – insbesondere Immobilien – der Gesellschaft werden unmittelbar, anteilig den Gesellschaftern zugerechnet.
Immer öfter verlagern Arbeitgeber die Arbeitsplätze und die Arbeitsleistungen teilweise in den häuslichen Bereich ihrer Mitarbeiter. Sofern der Arbeitgeber mit dem Mitarbeiter einen Heimbüro-Mietvertrag abschließt können die daraus resultierenden Einnahmen beim Arbeitnehmer Arbeitslohn oder Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung darstellen.
Grunderwerbsteuer bei Mitveräußerung beweglicher Gegenstände
Bei dem Verkauf einer Immobilie werden auch Einrichtungsgegenstände, z. B. Küchen, Schränke, Möbel, Markisen, mitveräußert. Nachdem der Erwerb von beweglichen Gegenständen nicht der Grunderwerbsteuer unterliegt, sollte aus steuerlichen Gründen der Kaufpreis auf die Immobilie und diese Einrichtungsgegenstände aufgeteilt werden.
Betriebsausgabenabzug für Aufwendungen eines Jubiläums-Wochenendes
Das Finanzgericht Münster hat mit Urteil vom 9. November 2017 entschieden, dass Aufwendungen für eine ein Wochenende andauernde gemeinsame Jubiläumsveranstaltung eines Vereins und einer GmbH überwiegend als abzugsfähige Betriebsausgaben anzuerkennen sind.
Neue Heubeck Tafeln zur Bewertung von Pensionsrückstellungen
Am 20. Juli 2018 hat die HEUBECK AG erstmals die neuen Richttafeln RT 2018 G veröffentlicht. Nachdem Korrekturen erforderlich wurden, erschienen schließlich mit Datum 05. Oktober 2018 die aktuell gültigen, neuen Richttafeln. Die bislang geltenden Richttafeln RT 2005 G werden ...
Rückstellungen aus Arbeitsverhältnissen
Rückstellungen aus dem Personalbereich haben in den letzten Jahren, aufgrund Mitarbeitermotivation, –bindung sowie flexibler Arbeitsmodelle einerseits und notwendigen Personal- und Restrukturierungsmaßnahmen andererseits, zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Neuer DRS 26 „Assoziierte Unternehmen“
Auf seiner Sitzung am 17. Juli 2018 hat der HGB-Fachausschuss des DRSC den DRS 26 „Assoziierte Unternehmen“ verabschiedet. Dieser wird den bisherigen DRS 8 „Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss” ersetzen.
Geplante Änderungen bei der Grunderwerbsteuer
Die Finanzministerkonferenz hat am 21. Juni 2018 verschiedene Maßnahmen zur Einschränkung der Grunderwerbsteuervergünstigungen bei share deals, d. h. der Übertragung von Anteilen an Personen- oder Kapitalgesellschaften, vorgeschlagen. Hintergrund dieser geplanten Neuregelungen ...
Entwurf des Jahressteuergesetzes 2018
Fremdwährungsanlagen im Privatvermögen | Ermittlung steuerpflichtiger Erträge
In Zeiten der Euro-Krise und Niedrigzinsphasen stellt sich für vermögende Privatpersonen die Frage, wie ihr Vermögen am attraktivsten und am sichersten angelegt werden kann. Fremdwährungsanlagen spielen hierbei mittlerweile eine große Rolle im Portfolio der Anleger. Jedoch sind hier steuerliche Besonderheiten zu beachten, ...
Wandeldarlehen („convertible notes“) haben sich zu einer etablierten Finanzierungsform - gerade bei Start-Up-Unternehmen - entwickelt. Die Vorteile für Investoren und Unternehmen dabei sind, dass auf eine Bewertung des Unternehmens zum Zeitpunkt der Vereinbarung des Wandeldarlehens verzichtet werden und dass der Finanzierungsprozess sehr schnell ablaufen kann.
Veräußerung ausländischer (Ferien-) Immobilien
Sofern zwischen Anschaffung und Veräußerung weniger als zehn Jahre liegen, unterliegt der Gewinn aus dem Verkauf von privaten Immobilien der Besteuerung in Deutschland. Dies gilt nicht nur für alle inländischen Immobilien, sondern grundsätzlich auch für im Ausland belegenen Grundbesitz. Uneingeschränkt gilt dies aber nur in Bezug auf Immobilien in Staaten, mit denen Deutschland kein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) ...
EC-Karten-Umsätze in der Kassenführung | BMF-Schreiben Juni 2018
Mit Schreiben vom 29. Juni 2018 hat das BMF seine Auffassung bezüglich der Erfassung von EC-Karten-Umsätzen in der Kassenführung konkretisiert und die Hinweise aus der Praxis zu diesem Thema umgesetzt. Das bisherige BMF-Schreiben vom 16. August 2017 hatte aufgrund der praxisfernen Rechtsauffassung in diesem Zusammenhang zu einigen Missverständnissen geführt.
Neuer BSG-Ansatz – Neues Kriterium zur Abgrenzung zwischen Selbständigkeit und abhängiger Beschäftigung
Mit Urteil vom 31. März 2017 hat das Bundessozialgericht (BSG) ein weiteres Kriterium, das bisher wenig beachtet wurde, in die Beurteilung bei der Abgrenzung zwischen abhängiger Beschäftigung und selbständiger Tätigkeit aufgenommen.
Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) als nationaler Standardsetzer auf dem Gebiet der Konzernrechnungslegung in Deutschland hat mit dem E-DRS 33 zur Währungsumrechnung im Konzernabschluss einen neuen Entwurf herausgegeben.
Mit Urteil vom 15. März 20I7 (Az. I R II/I5) hat der BFH eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB im Hinblick auf ein in bar zu erfüllendes Aktienoptionsprogramm abgelehnt. Nach Ansicht des BFH mangelt es aufgrund der für die Optionsausübung maßgebenden Bedingungen („Erfolgsziel” und „Exit“-Ereignis) sowohl an der rechtlichen Entstehung als auch der wirtschaftlichen Verursachung der Rückstellung vor dem Abschlussstichtag.
Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung für Zwecke der Grundsteuer stellt den Gesetzgeber vor neue Herausforderungen
Hintergrund - Entscheidungsgründe - Weitere Entwicklung: Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Urteil vom 10. April 2018 die gesetzlichen Regelungen zur Einheitsbewertung für Grundvermögen für Zwecke der Grundsteuer in den „alten“ Bundesländern für verfassungswidrig erklärt.
E-Commerce: Umsatzsteuerliche Neuerungen ab 2019
Das Wachstum des Versandhandels sowie der elektronischen Dienstleistungen ist ungebrochen und die Internetpräsenz mit Onlineshop wird für viele Unternehmen immer wichtiger. Die EU hat sich daher auf ein Maßnahmenpaket geeinigt, ...
Anti-Treaty-Shopping-Regelung des § 50d Abs. 3 EStG EU-rechtswidrig
Hintergrund, EuGH-Urteil, Fazit und Praxistipp: Bei Dividendenzahlungen ist eine deutsche Kapitalgesellschaft regelmäßig verpflichtet Kapitalertragsteuer von 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag) einzubehalten und ans Finanzamt abzuführen. Sofern der Dividendenempfänger in einem ausländischen Staat ansässig ist, mit dem ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht, ...
BMF zur erweiterten Meldepflicht von Auslandsbeteiligungen
Mit dem sog. Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz sind die Meldepflichten für Auslandsbeteiligungen (§ 138 Abs. 2 AO) ab dem 1. Januar 2018 deutlich erweitert worden. Mit Schreiben vom 5. Februar 2018 hat sich das BMF ausführlich zu diesbezüglichen Fragen geäußert.
Belegvorlage für Steuererklärungen ab dem Veranlagungszeitraum 2017
Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens wurde für Steuererklärungen ab dem Veranlagungszeitraum 2017 die sog. Belegvorhaltepflicht eingeführt. Dies bedeutet, dass Steuerpflichtige erstmalig mit Abgabe ihrer Steuererklärung für 2017 grundsätzlich keine Belege und/oder Aufstellungen mehr einreichen müssen.
Länderbezogener Bericht multinationaler Unternehmensgruppen
Mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen" (BEPS-Umsetzungsgesetz) wurde durch die Aufnahme des § 138a in die Abgabenordnung die BEPS-Empfehlung zum sog. Country-by-Country-Reporting in nationales Recht umgesetzt.
Bilanzielle Berücksichtigung von Verpflichtungsübernahmen
Der Bundesfinanzhof hatte in der Vergangenheit abweichend von der Verwaltungsauffassung entschieden, dass übernommene Verpflichtungen, die beim Übertragenden steuerlichen Passivierungsbeschränkungen unterliegen (wie bspw. Pensionsverpflichtungen oder Drohverlustrückstellungen) ...
Handelsrechtliche Rechnungslegung bei Personenhandelsgesellschaften nach IDW RS HFA 7 n.F.
Mit IDW RS HFA 7 „Handelsrechtliche Rechnungslegung bei Personenhandelsgesellschaften“ äußert sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zu den in der Praxis bedeutsamen Fragen der handelsrechtlichen Rechnungslegung bei Personenhandelsgesellschaften nach den allgemeinen Vorschriften sowie nach den ergänzenden Vorschriften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB.
Einheitliches Vertragswerk in der Grunderwerbsteuer
Die beim Erwerb eines Grundstücks zu zahlende Grunderwerbsteuer wird nicht nur auf den (anteiligen) Wert des Grund und Bodens erhoben, sondern umfasst auch den Wert von auf dem Grundstück befindlichen Gebäuden.
Quellensteuerabzug bei Zahlungen an ausländische Softwareanbieter
Gewährte Vergütungen für die Überlassung der Nutzung oder des Rechts auf Nutzung von Rechten, insbesondere von Urheberrechten unterliegen auch dann der deutschen ...
Mit Urteil vom 11. Juli 2017 hat der Bundesfinanzhof entgegen seiner bisherigen Auffassung entschieden, dass der Ausfall von Gesellschaftsdarlehen nicht mehr zu nachträglichen Anschaffungskosten auf die Beteiligung führt.
Private Veräußerungsgeschäfte bei Immobilien – Aktuelles zur Ausnahme bei Selbstnutzung
Die Veräußerung einer Immobilie des steuerlichen Privatvermögens ist dann steuerfrei, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung mehr als zehn Jahre liegen ...
Im Zusammenhang mit Betriebsveranstaltungen kommt es in der Praxis regelmäßig zu Fragen hinsichtlich der steuerlichen Behandlung solcher Aufwendungen.
Die Frage ob und wann Sozialversicherungspflicht oder Sozialversicherungsfreiheit besteht beschäftigt viele Unternehmer bei der Personal-und Auftragsplanung.
Rückstellungen für Urlaub in Handels- und Steuerbilanz
Nicht immer ist es den Arbeitnehmern möglich, bis zum Ende des Kalenderjahres den kompletten Jahresurlaub zu nehmen, sei es aus betrieblichen oder auch aus privaten Gründen.
Rückstellungen für Gewährleistungen
Grundsätzlich kann sich die Verpflichtung eines Unternehmens zur Erbringung von Gewährleistungen aus dem Gesetz, einem vereinbarten Vertrag oder auch aus Kulanzgründen ergeben.
Gewährt ein Steuerpflichtiger im steuerlichen Privatvermögen einem fremden Dritten ein Darlehen und fällt dieses Darlehen aus oder bürgt ein Steuerpflichtiger im Privatvermögen ...
Die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken ist grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit. Möchte der Grundstückseigentümer sich jedoch aufgrund eines kostenintensiven Neubaus oder einer aufwendigen Sanierung die Vorsteuerbeträge vom Finanzamt ...
Inventur-Hinweise 2017
Mit dem Jahreswechsel endet für viele Unternehmen auch das Geschäftsjahr und es stehen die jährlichen Inventurarbeiten als Ausgangsbasis für den aufzustellenden Jahresabschluss an.
Zuzahlungen des Arbeitnehmers bei der Privatnutzung des Firmenwagens
Darf ein Arbeitnehmer seinen Firmenwagen auch für private Zwecke nutzen, so hat er diesen sogenannten geldwerten Vorteil zu versteuern. Dies kann nach der pauschalen sog. 1 %-Methode oder entsprechend der tatsächlichen Verhältnisse gem. den Aufzeichnungen nach der Fahrtenbuchmethode erfolgen.
Seit knapp fünf Jahren gelten für Dienstfahrräder ähnliche steuerliche Regeln wie für Dienstwagen. Seitdem steigt sowohl auf Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberseite das Interesse am Fahrrad-Leasing.
Neuregelung der Besteuerung von Investmentfonds (InvStRefG)
Mit der Investmentsteuerreformgesetz hat der Gesetzgeber auf die bereits seit längerem bestehende Kritik an der bisherigen Besteuerung von Fonds reagiert ...
Bundesfinanzhof erleichtert die steuerneutrale Aufteilung von Betriebsvermögen einer Personengesellschaft
Nicht immer sind die Gesellschafter einer Personengesellschaft am unveränderten Fortbestehen dieser interessiert, sei es wegen Nachfolgeplanung, konträrer ...
Anhebung der Schwellenwerte für die Sofortabschreibung bei geringwertigen Wirtschaftsgütern (sog. GWG) und für den steuerlichen Sammelposten
Mit dem Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen hat der Gesetzgeber die Anhebung des Schwellenwerts für die steuerliche Sofortabschreibung beschlossen.
Bilanzierung „schwimmender bzw. rollender„ Ware
Waren, die sich am Bilanzstichtag im wirtschaftlichen Eigentum eines Unternehmers befinden, sind in die Bilanz aufzunehmen. Wird eine Ware jedoch versendet, vergeht ...
Pauschalsteuer nach § 37b für Geschenke
Aus unterschiedlichen Anlässen ergibt sich die Situation, dass Unternehmen ihren Kunden, Geschäftsfreunden und Mitarbeitern Geschenke zu kommen lassen möchten.
Eine Freiberufler GmbH hatte eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgeschlossen, in der auch die Krankheit ihres alleinigen Gesellschafter Geschäftsführers abgesichert war.
Höhere Bewertung eines Fremdwährungsdarlehens in Schweizer Franken
Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag. Dabei ist der Fremdwährungs-Umrechnungskurs im Zeitpunkt ...
Abzinsung einer Rückstellung für die Rekultivierung betrieblicher Grundstücke
Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind in der Steuerbilanz grundsätzlich abzuzinsen. Ausgenommen hiervon sind Verbindlichkeiten und Rückstellungen, ...
Gewinne und Verluste aus der Veräußerung von Investmentfondsanteilen sind bei Kapitalgesellschaften grundsätzlich steuerfrei. Eine in Deutschland ansässige ...
In einem vom Bundesfinanzhof zu entscheidenden Fall erzielte eine Steuerpflichtige gewerbliche Einkünfte mit der nebenberuflichen Verfassung von Gutachten.
Im Rahmen der sog. doppelten Haushaltsführung können Arbeitnehmer u. a. Fahrtkosten für Familienheimfahrten, Verpflegungsmehraufwendungen sowie ...
Ehegatten können nur zusammenveranlagt werden, wenn sie u. a. nicht dauernd getrennt leben. In seinem Urteil hat sich das Finanzgericht Münster zur Frage des „Dauernd-getrennt-Lebens“ geäußert.
Anspruch auf Kindergeld hat u. a., wer in Deutschland einen Wohnsitz hat. Dafür muss eine Wohnung vorhanden sein, die objektiv benutzbar ist und mit einer gewissen ...
Grundsätzlich gilt steuerlich, dass Wirtschaftsgüter dem Eigentümer zuzurechnen sind. Ausnahmsweise sind Wirtschaftsgüter nicht dem zivilrechtlichen, sondern dem ...

References: § 2
 § 13
 § 6
 § 238
 EuGH 
 § 1
 § 9
 § 13
 § 233
 § 22
 § 264
 § 8
 § 8
 § 8
 § 249
 § 50
 § 138
 § 264
 § 37