Source: https://rheinrecht.blog/2015/06/11/bgh-entscheidungen-zum-filesharing-werfen-fragen-auf/
Timestamp: 2017-02-20 16:14:59+00:00

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von Andreas Schwartmann am 11. Juni 2015	Die heutigen Entscheidungen des BGH zum Schadensersatz bei urheberrechtswidrigem Filesharing werfen einige Fragen auf.
Veröffentlicht in: Urheberrecht	| Schlagwörter:Abmahnkosten, Abmahnung, Abmahnungen, Anschlussinhaber, aufsichtspflichtverletzung, BGH, bit torrent, Darlegungslast, Filesharing, Schadensersatz, Sekundäre Darlegungslast, Täterschaftsvermutung, Urlaub	Beitragsnavigation
11. Juni 2015 um 19:22 | Antwort	„dürfte zu Jubelstürmen führen“… bezeichnend: Wenn ein Gericht eine Klage des Rechteinhabers abweist, ist das Gericht klug. Gibt dasselbe Gericht einer Klage aber statt, ist das plötzlich doof, und natürlich die Urteilsgründe sehr fragwürdig… Immerhin haben das Oberlandesgericht und der Bundesgerichtshof nahezu dieselbe Meinung – ganz sooo falsch kann sie also nicht sein.
Und: Nach diesen drei Urteilen werden die Abgemahnten (bzw. besser deren Anwälte) nunmehr einfach das vortragen, was nach diesen drei Urteilen nun „abmahnsicher“ ist. Ändern wird sich also nicht viel. Ein Rechteinhaber hat es m.E. genauso schwer wie vorher – vor allem, wenn der Abgemahnte von einem Anwalt vertreten ist, der die Entscheidungen kennt. Der Kollege von Rüden wurde in der BILD schon als „Anwalt für Abmahnrech“ bezeichnet 😉
11. Juni 2015 um 19:35 | Antwort	Ich habe an keiner Stelle die Urteile kritisiert. Lesen Sie bitte genauer.
11. Juni 2015 um 20:19 | Antwort	Wer die 3 Urteile des OLG Köln gelesen hat, fragt sich überhaupt, welche Anwälte die Abgemahnten zur Revision geraten bzw. vor dem BGH vertreten haben. Trotz erfreulicher (gesetzlicher) Entwicklung bei den Abmahnkosten, werden nun wohl mit höchstrichterlicher Genehmigung diverse Kanzleien (insbesondere im Süden der Republik) den Schadenersatz noch höher ansetzen. (15 x 200,00 € pro Musiktitel sind eben auch 3.000,00 €) Ist doch eigentlich egal woher der Profit kommt. Die (Honorar)Vereinbarungen zwischen Rechteverwerter bzw. Rechteinhaber und Rechtsanwälten wird man eher selten zu sehen bekommen. Aber, mal sehen was der BGH in seine Urteilsbegründung schreibt … I. Ü. stört mich nur das Abzockmodell der Abmahnanwälte und gewisser „Opfer“anwälte, die BGH-Urteile von heute waren nur folgerichtig. [allerdings völlig unnötig]
11. Juni 2015 um 20:21 | Antwort	Die heutigen Urteile waren vermeidbar. Ich stimme Ihnen da völlig zu.
Weitere Urteile des BGH zum Filesharing. Nicht gan… | Zu Recht gehört
11. Juni 2015 um 22:16 | Antwort	[…] Weitere Urteile des BGH zum Filesharing. Nicht ganz so gelungener Vortrag der Beklagten (Anschlussinhaber). rheinrecht.wordpress.com/2015/06/11/bgh… […]
12. Juni 2015 um 12:08 | Antwort	Richtig ist, dass die Urteile vermeidbar waren. Die 14jährige hätte besser vor der Polizei vom Schweigerecht Gebrauch gemacht.
Waldorf Frommer ist ungeduldig | Rheinrecht
14. August 2015 um 14:57 | Antwort	[…] schon Rechtsanwalt Daniel Sebastian und natürlich auch die Debcon seit Wochen immer wieder auf die Entscheidungen des BGH vom 11.06.2015 hinweisen, um ihre bestrittenen Forderungen zu begründen, will auch die Münchner […]

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