Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/1/81270000089.htm
Timestamp: 2018-11-17 22:18:03+00:00

Document:
1.27.089 Rotenberg bei Gründelhardt
Verordnung des Landratsamtes Schwäbisch Hall über das Landschaftsschutzgebiet „Rotenberg bei Gründelhardt" vom 20.11.2001.
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Frankenhardt werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung „Rotenberg bei Gründelhardt".
(1)Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rd. 3,7 ha.
(2)Das Landschaftsschutzgebiet umfaßt nach dem Stand vom 20.11.2001 folgende Landschaftsteile:
Den Rotenberg östlich von Gründelhardt mit den Grundstücken Flst. Nr. 535-539, 541 - 545, 548, 551, 553, 554, 557, 558, 563 - 566, 573/6, 573/4 und Teilflächen von Flst. 570 und 572 Gemarkung Gründelhardt, Gemeinde Frankenhardt.
(3)Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Karte des Landratsamtes Schwäbisch Hall vom 20.11.2001 im Maßstab 1:25000 schwarz umgrenzt und flächig grün angelegt und in 1 Flurkarte schwarz umgrenzt und grün angeschummert im Maßstab 1:5000 eingetragen. Die Karten sind Bestandteile der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Bürgermeisteramt Frankenhardt zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt. Eine weitere Fertigung der Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Schwäbisch Hall zur kostenlosen Einsicht während der Sprechzeiten niedergelegt.
1. Die Erhaltung und Sicherung des markanten Rotenbergs östlich von Gründelhardt samt seiner Pflanzen- und Tierwelt, dem extensiv genutzten Grünland, den Streuobstbeständen sowie seiner Magerrasen- und Halbmagerrasenflächen.
2.Die Sicherung des Rotenbergs als Lebensraum für Fledermäuse.
3. Die Sicherung des vielgestaltigen und ansprechenden Landschaftsbildes.
4. Die Erhaltung und Sicherung dieses landschaftlich reizvollen Ausgleichsraumes für Erholung und Naturbeobachtungen.
4.Veränderung der Bodengestalt, insbesondere durch Auffüllungen und Abgrabungen;
7.Anlage oder Veränderung von Erholungseinrichtungen oder von Stätten für Sport und Spiel, einschließlich Motorsportanlagen;
9. Aufstellen von Wohnwagen, Wohnmobilen oder Verkaufständen und das mehrtägige Abstellen von Kraftfahrzeugen außerhalb der zugelassenen Plätze;
10. das Zelten;
11. Aufstellen oder Anbringen von Plakaten, Bild- oder Schrifttafeln mit Ausnahme behördlich zugelassener Beschilderungen;
13. Erstaufforstung oder die Anlage von Christbaum- und Schmuckreisigkulturen bzw. Vorratspflanzungen von Bäumen und Sträuchern;
14. Änderung der Art und des Umfangs der Grundstücksnutzung und Anlage von Kleingärten entgegen dem Schutzzweck;
15. Beseitigung oder Änderung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen, die zur Zierde oder Belebung des Landschaftsbildes beitragen oder im Interesse der Tierwelt Erhaltung verdienen. Das sind im einzelnen Magerrasen und Feldhecken;
16. Beseitigung gesunder Bäume oder eine andere wesentliche Änderung von Streuobstwiesen.
Sie kann mit Auflagen, unter Bedingungen, befristet oder widerruflich erteilt werden, wenn dadurch erreicht werden kann, dass die Wirkungen der Handlungen dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.
(1)Die §§ 4 und 5 gelten nicht:
1. für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Grundstücke, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Ziff. 15 und 16;
3.für die Beseitigung von einzelnen abgestorbenen Obstbäumen in Streuobstbeständen, wenn als Ersatz für den alten Baum im Bestand ein junger Obstbaum (Hochstamm) gepflanzt wird.
(2) Unberührt bleiben auch die Unterhaltung und Instandsetzung rechtmäßigerweise bestehender Einrichtungen, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Ziff. 15.
Schutz- und Pflegemaßnahmen werden durch die untere Naturschutzbehörde in einem Pflegeplan oder durch Einzelanordnung (festgelegt)eingefügt:LfU . §§ 4 und 5 dieser Verordnung sind insoweit nicht anzuwenden.
1.entgegen § 4 dieser Verordnung verbotene Handlungen vornimmt;
Hinweis: Eine etwaige Verletzung der in § 59 NatSchG genannten Verfahrens- und Formvorschriften wird nach § 60 a Abs. 1 NatSchG unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres nach dem Erlaß der Verordnung gegenüber dem Landratsamt Schwäbisch Hall geltend gemacht worden ist; der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist darzulegen.
Schwäbisch Hall, den 20.11.2001
lländer

References: § 2
 § 5
 § 5
 § 4
 § 59
 § 60