Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_29_BtMG_Straftaten-d139342,33.html
Timestamp: 2017-01-17 01:30:42+00:00

Document:
§ 29 BtMG, Straftaten | Gesetze auf anwalt24.de
§ 29 BtMG, Straftaten Suche
Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (Betäubungsmittelgesetz - BtMG) Bu...…§ 29 BtMG, Straftaten§ 29a BtMG, Straftaten§ 30 BtMG, Straftaten§ 30a BtMG, Straftaten§ 30b BtMG, Straftaten§ 30c BtMG, Vermögensstrafe§ 31 BtMG, Strafmilderung oder Absehen von Strafe§ 31a BtMG, Absehen von der Verfolgung§ 32 BtMG, Ordnungswidrigkeiten§ 33 BtMG, Erweiterter Verfall und Einziehung§ 34 BtMG, Führungsaufsicht§ 35 BtMG, Zurückstellung der Strafvollstreckung§ 36 BtMG, Anrechnung und Strafaussetzung zur Bewährung§ 37 BtMG, Absehen von der Erhebung der öffentlichen Klage§ 38 BtMG, Jugendliche und Heranwachsende§ 39 BtMG, Übergangsregelung§ 39a BtMG, Übergangsregelung aus Anlass des Gesetzes zur Änderung arzneimittelr...§ 40 BtMG§ 40a BtMG§ 41 BtMG (weggefallen)Anlage 1 BTMG…Anlage 3 BtMG
§ 29 BtMG, Straftaten
§ 29 BtMGGesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (Betäubungsmittelgesetz - BtMG)BundesrechtSechster Abschnitt – Straftaten und OrdnungswidrigkeitenTitel: Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (Betäubungsmittelgesetz - BtMG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: BtMGGliederungs-Nr.: 2121-6-24Normtyp: Gesetz(1) 1Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer 1.Betäubungsmittel unerlaubt anbaut, herstellt, mit ihnen Handel treibt, sie, ohne Handel zu treiben, einführt, ausführt, veräußert, abgibt, sonst in den Verkehr bringt, erwirbt oder sich in sonstiger Weise verschafft, (1)2.eine ausgenommene Zubereitung (§ 2 Abs. 1 Nr. 3) ohne Erlaubnis nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 herstellt,3.Betäubungsmittel besitzt, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis für den Erwerb zu sein, (1)4.(weggefallen)5.entgegen § 11 Abs. 1 Satz 2 Betäubungsmittel durchführt, (1)6.entgegen § 13 Abs. 1 Betäubungsmittela)verschreibt,b)verabreicht oder zum unmittelbaren Verbrauch überlässt,6a.entgegen § 13 Absatz 1a Satz 1 und 2 ein dort genanntes Betäubungsmittel überlässt,7.entgegen § 13 Absatz 2a)Betäubungsmittel in einer Apotheke oder tierärztlichen Hausapotheke,b)Diamorphin als pharmazeutischer Unternehmerabgibt,8.entgegen § 14 Abs. 5 für Betäubungsmittel wirbt,9.unrichtige oder unvollständige Angaben macht, um für sich oder einen anderen oder für ein Tier die Verschreibung eines Betäubungsmittels zu erlangen,10.einem anderen eine Gelegenheit zum unbefugten Erwerb oder zur unbefugten Abgabe von Betäubungsmitteln verschafft oder gewährt, eine solche Gelegenheit öffentlich oder eigennützig mitteilt oder einen anderen zum unbefugten Verbrauch von Betäubungsmitteln verleitet,11.ohne Erlaubnis nach § 10a einem anderen eine Gelegenheit zum unbefugten Verbrauch von Betäubungsmitteln verschafft oder gewährt, oder wer eine außerhalb einer Einrichtung nach § 10a bestehende Gelegenheit zu einem solchen Verbrauch eigennützig oder öffentlich mitteilt, 12.öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3 des Strafgesetzbuches) dazu auffordert, Betäubungsmittel zu verbrauchen, die nicht zulässigerweise verschrieben worden sind,13.Geldmittel oder andere Vermögensgegenstände einem anderen für eine rechtswidrige Tat nach Nummern 1, 5, 6, 7, 10, 11 oder 12 bereitstellt, 14.einer Rechtsverordnung nach § 11 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 oder § 13 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1, 2a oder 5 zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten Tatbestand auf diese Strafvorschrift verweist.2Die Abgabe von sterilen Einmalspritzen an Betäubungsmittelabhängige und die öffentliche Information darüber sind kein Verschaffen und kein öffentliches Mitteilen einer Gelegenheit zum Verbrauch nach Satz 1 Nr. 11.(2) In den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1, 2, 5 oder 6 Buchstabe b ist der Versuch strafbar.(3) 1In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter 1.in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1, 5, 6, 10, 11 oder 13 gewerbsmäßig handelt,2.durch eine der in Absatz 1 Satz 1 Nr. 1, 6 oder 7 bezeichneten Handlungen die Gesundheit mehrerer Menschen gefährdet.(4) Handelt der Täter in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1, 2, 5, 6 Buchstabe b, Nr. 10 oder 11 fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe. (5) Das Gericht kann von einer Bestrafung nach den Absätzen 1, 2 und 4 absehen, wenn der Täter die Betäubungsmittel lediglich zum Eigenverbrauch in geringer Menge anbaut, herstellt, einführt, ausführt, durchführt, erwirbt, sich in sonstiger Weise verschafft oder besitzt.(6) Die Vorschriften des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 sind, soweit sie das Handeltreiben, Abgeben oder Veräußern betreffen, auch anzuwenden, wenn sich die Handlung auf Stoffe oder Zubereitungen bezieht, die nicht Betäubungsmittel sind, aber als solche ausgegeben werden. (1) Red. Anm.:Entscheidung des BundesverfassungsgerichtsVom 19. Mai 1994 (BGBl. I S. 1207)Aus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 9. März 1994 - 2 BvL 43/92 -, - 2 BvL 51/92 -, - 2 BvL 63/92 -, - 2 BvL 64/92 -, - 2 BvL 70/92 -, - 2 BvL 80/92 -, - 2 BvL 2031/92 - wird folgende Entscheidungsformel veröffentlicht:§ 29 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Betäubungsmittelgesetzes vom 28. Juli 1981 (Bundesgesetzbl. I Seite 681, 1187), soweit er das Handeltreiben mit sowie die Einfuhr, die Abgabe und den Erwerb von Cannabisprodukten ohne Erlaubnis mit Strafe bedroht;§ 29 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 des Betäubungsmittelgesetzes, soweit er den Besitz von Cannabisprodukten mit Strafe bedroht;§ 29 Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 des Betäubungsmittelgesetzes, soweit er die unerlaubte Durchfuhr von Cannabisprodukten mit Strafe bedroht;§ 29 Absatz 3 Sätze 1 und 2 Nummer 4 des Betäubungsmittelgesetzes in der bis zum 21. September 1992 geltenden Fassung sowie § 30 Absatz 1 Nummer 4 des Betäubungsmittelgesetzes, soweit die Vorschriften das Handeltreiben mit und die Einfuhr von Cannabisprodukten betreffen und Gegenstand einer zulässigen Vorlage sind,sind mit dem Grundgesetz vereinbar.Die vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Absatz 2 des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht Gesetzeskraft.Zu § 29: Geändert durch G vom 7. 10. 1994 (BGBl I S. 2835), 28. 3. 2000 (BGBl I S. 302), 15. 7. 2009 (BGBl I S. 1801) und 19. 10. 2012 (BGBl I S. 2192).
§ 28 BtMG, Jahresbericht an die Vereinten Nationen§ 29a BtMG, Straftaten
01.07.2013 - 481 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Gordon Kirchmann aus WülfrathBtM: Beginn der Strafbarkeit bei CannabisplantagenDas Heranschaffen und das Installieren der für eine Cannabisplantage erforderlichen Gerätschaften stellen für den Anbau lediglich so genannte „typische Vorbereitungshandlungen“ dar. Zur… mehr
17.06.2013 - 520 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Gordon Kirchmann aus WülfrathBtM: Reisen mit BetäubungsmittelnBetäubungsmittel - Besitz - Medikamente - Besitzerlaubnis - ärztliche Bescheinigung mehr
19.12.2010 - 1.458 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Gero Loyens aus NürnbergAktuelle Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Kiel gegen Kunden von Kräuter-OnlineshopsSeit kurzem hat die Staatsanwaltschaft Kiel zahlreiche Ermittlungsverfahren gegen Kunden eines Händlers eingeleitet, der über Onlineshops u.a. verschiedene Kräuter angeboten hat.Hierunter befand sich… mehr

References: § 29

§ 29

§ 29
 § 3
 § 11
 § 13
 § 13
 § 13
 § 14
 § 10
 § 10
 § 11
 § 13
 § 30
 § 31
 § 29

§ 28