Source: http://www.eltern.gymnasium-penzberg.de/ebr-und-kes/sinn-und-zweck
Timestamp: 2018-01-20 20:27:14+00:00

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Der EBR
Über uns: Was macht der Elternbeirat?
aus unserer Sicht sind Bildung und Lernen nicht nur Sache der Schule, sondern müssen von den Eltern unterstützt werden. Je besser die Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule gestaltet ist, desto besser kann Schule für alle gelingen. Eine gelingende Kommunikation ist für uns dabei der zentrale Grundpfeiler.
Die gesetzlichen Grundlagen der Elternbeiratsarbeit schreibt das bayerische Schulgesetz vor (s.u.). Am Gymnasium Penzberg sind 12 Elternbeiräte aktiv und in den verschiedenen Schulgremien, den Vertretungen auf Landkreis- und Landesebene gut vernetzt. Darüber hinaus sind einige Elternbeiräte als "Experten“ zu bestimmten Themen tätig, die eine intensive Einarbeitung voraussetzen, z.B. zu Verkehr, zur baulichen Schulentwicklung, zur Stadtentwicklung, zu Schule PLUS, zur Mensa-Weiterentwicklung u.v.m. Dazu finden Sie auf den Seiten dieser Homepage weitere Informationen.
Wir sind sicher: Von der Arbeit des Elternbeirats profitieren alle - unsere Kinder, die Eltern und auch die Schule.
Der Elternbeirat am Gymnasium ist die im Bayerischen Gesetz für Erziehung und Unterricht vorgesehene Vertretung der Eltern am Gymnasium.Die Notwendigkeit eines Elternbeirates ergibt sich aus Art. 64 des BayEUG:
"An allen Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Fachoberschulen und an Berufsfachschulen, an denen die Schulpflicht erfüllt werden kann, sowie an entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung wird ein Elternbeirat gebildet."
Bedeutung und Aufgaben werden in Art. 65 des BayEUG detailliert aufgelistet:
Der Elternbeirat ist die Vertretung der Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler sowie der früheren Erziehungsberechtigten volljähriger Schülerinnen und Schüler einer Schule; Art. 74 Abs. 2 Satz 2 findet Anwendung.
Er wirkt mit in Angelegenheiten, die für die Schule von allgemeiner Bedeutung sind. Aufgabe des Elternbeirats ist es insbesondere,
durch gewählte Vertreter an den Beratungen des Schulforums teilzunehmen (Art. 69 Abs. 2)
bei der Entscheidung über einen unterrichtsfreien Tag nach Art. 89 Abs. 2 Nr. 4 das Einvernehmen herzustellen
sich im Rahmen der Abstimmung nach Art. 51 Abs. 4 Satz 2 zu äußern
im Verfahren, das zur Entlassung einer Schülerin oder eines Schülers führen kann, die in Art. 87 Abs. 1 genannten Rechte wahrzunehmen
im Verfahren, das zum Ausschluss einer Schülerin oder eines Schülers von allen Schulen einer oder mehrerer Schularten führen kann, die in Art. 88 Abs. 1 genannten Rechte wahrzunehmen
bei Errichtung und Auflösung von staatlichen und kommunalen Schulen unter den in Art. 26 Abs. 2, Art. 27 Abs. 2 Satz 2 genannten Voraussetzungen mitzuwirken
bei Abweichungen von den Sprengelgrenzen unter den in Art. 42 Abs. 2 und 7 genannten Voraussetzungen mitzuwirken
bei der Bestimmung eines Namens für die Schule nach Art. 29 Abs. 1 Satz 3 mitzuwirken
das Einvernehmen bei der Änderung von Ausbildungsrichtungen, bei der Einführung von Schulversuchen, bei der Entwicklung des Schulprofils ,Inklusion’ und bei der Stellung eines Antrags auf Zuerkennung des Status einer MODUS-Schule herzustellen
Im Rahmen des Absatzes 1 nimmt die Klassenelternsprecherin bzw. der Klassenelternsprecher die Belange der Eltern der Schülerinnen oder Schüler einer Klasse, der gemeinsame Elternbeirat die Belange der Eltern der Schülerinnen oder Schüler jeweils mehrerer Grundschulen, Mittelschulen oder Förderzentren wahr.
Wahlen und Zusammensetzung
Der Elternbeirat wird alle zwei Jahre neu von den Eltern der an unserem Gymnasium unterrichteten Kinder gewählt.

References: Art. 64
 Art. 65
 Art. 74
 Art. 89
 Art. 51
 Art. 87
 Art. 88
 Art. 26
 Art. 27
 Art. 42
 Art. 29