Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-04-2000-5C-57-2000
Timestamp: 2016-10-27 07:03:52+00:00

Document:
5C.57/2000 (13.04.2000)
5C.57/2000/min
5C.58/2000
Bundesrichter Weyermann, Bundesrichter Merkli und Gerichtsschreiber Gysel.
5C.57/2000
A.________, Kl�gerin und Berufungskl�gerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Urs Eschmann, Ankerstrasse 61, Post- fach 1343, 8026 Z�rich,
B.________, Beklagten und Berufungsbeklagten, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Felix Rom, Bleicherweg 27, 8002 Z�rich,
B.________, Beklagter und Berufungskl�ger, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Felix Rom, Bleicherweg 27, 8002 Z�rich,
A.________, Kl�gerin und Berufungsbeklagte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Urs Eschmann, Ankerstrasse 61, Post- fach 1343, 8026 Z�rich,
A.- B.________, geboren am ... M�rz 1939, und A.________, geboren am ... November 1950, heirateten am ... M�rz 1973 in Y.________ (Z.________/USA). Aus ihrer Ehe ging eine Tochter hervor, die am ... November 1975 geboren wurde und ebenfalls die Vornamen von A.________ tr�gt. Ein oder zwei Jahre nach der Heirat kamen die Eheleute A.________ und B.________ in die Schweiz, wo sie sp�ter in X.________ ein Eigenheim bezogen.
A.________ arbeitete anf�nglich als Sekret�rin, hat aber seit der Geburt ihrer Tochter ihren Beruf nicht mehr ausge�bt. B.________ ist Maschineningenieur und war zuletzt bei der W.________ AG t�tig. Im Jahre 1995 verlor er seine Stelle; er fand in der Folge keine neue Besch�ftigung und ist heute ausgesteuert.
B.- In Gutheissung einer Klage der Ehefrau und einer Widerklage des Ehemannes sprach das Bezirksgericht Baden (3. Abteilung) am 7. April 1998 gest�tzt auf Art. 142 aZGB die Scheidung der Ehe aus. Es lehnte das Begehren der Kl�gerin um Zusprechung einer Rente im Sinne von Art. 151, allenfalls Art. 152 aZGB ab. Hingegen wies es die Bank L.________ an, vom Freiz�gigkeitskonto 1 des Beklagten den Betrag von Fr. 197'323. 65 auf ein von der Kl�gerin zu er�ffnendes Freiz�gigkeitskonto zu �berweisen. Ferner verpflichtete es den Beklagten, der Kl�gerin aus G�terrecht Fr. 800'403. 05 zu zahlen.
Gegen dieses Urteil appellierte die Kl�gerin an das Obergericht des Kantons Aargau, worauf der Beklagte Anschlussappellation erhob. Das Obergericht (2. Zivilkammer) hiess die Appellation am 22. September 1999 teilweise gut und �nderte das bezirksgerichtliche Urteil dahin ab, dass es der Kl�gerin eine Kapitalabfindung von Fr. 130'000.-- zur Abgeltung ihrer Anspr�che aus Art. 151 Abs. 1 aZGB zusprach, den auf ihr k�nftiges Freiz�gigkeitskonto zu �berweisenden Betrag auf Fr. 322'710. 55 erh�hte und den ihr aus G�terrecht zustehenden Betrag auf Fr. 1'027'576. 20 heraufsetzte. Die Anschlussappellation wurde abgewiesen.
Die Erh�hung der verschiedenen der Kl�gerin zugesprochenen Leistungen beruht darauf, dass das Obergericht die Angaben des Beklagten zu seinem Verm�gen als unglaubw�rdig betrachtet hat. Es ist davon ausgegangen, dass der Beklagte noch immer �ber das gleiche Verm�gen verf�ge wie am 11. November 1993, dem f�r die g�terrechtliche Auseinandersetzung massgebenden Stichtag, dass er dieses jedoch zum Teil weggeschafft habe, um die Anspr�che der Kl�gerin zu schm�lern.
C.- Mit Berufung vom 20. Januar 2000 verlangt die Kl�gerin, der ihr aus G�terrecht zustehende Betrag sei auf Fr. 1'036'576. 20 zu erh�hen. Ausserdem ersucht sie darum, ihr f�r das Verfahren vor Bundesgericht die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren.
Der Beklagte hat mit Eingabe vom 28. Januar 2000 ebenfalls Berufung eingelegt. Er beantragt, das Urteil des Obergerichts sei vollumf�nglich aufzuheben und die Sache zwecks Neuregelung der Nebenfolgen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Berufungsantworten sind nicht eingeholt worden. Das Obergericht hat auf Gegenbemerkungen zu den Berufungen verzichtet.
1.- a) Die Kl�gerin ficht das obergerichtliche Urteil ausdr�cklich nur bez�glich der g�terrechtlichen Auseinandersetzung an. Dem Beklagten, der zwar die vollumf�ngliche Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangt, geht es ebenfalls nur um die verm�gensrechtlichen Folgen der Ehescheidung.
In einem solchen Fall ist die Berufung zul�ssig, wenn der Streitwert wenigstens 8'000 Franken betr�gt (Art. 46 OG; dazu BGE 95 II 68 E. 2d S. 75). Das ist hier unzweifelhaft der Fall, so dass aus dieser Sicht auf die beiden Berufungen ohne weiteres einzutreten ist.
b) Beide Berufungen richten sich gegen dasselbe Urteil und betreffen die gleichen Anspr�che. Die prozessuale Situation l�sst sich mit dem Fall vergleichen, da eine Partei Berufung und die andere Anschlussberufung erhoben hat. Die beiden Rechtsmittel k�nnen auch hier ohne Rechtsnachteile f�r die Parteien gemeinsam beurteilt werden, so dass es sich aus prozess�konomischen Gr�nden rechtfertigt, die beiden Verfahren zu vereinigen (dazu BGE 111 II 270 E. 1 S. 272; 125 II 293 E. 1b S. 299).
c) In der Berufungsschrift ist genau anzugeben, welche Punkte des kantonalen Entscheids angefochten und welche Ab�nderungen verlangt werden (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG). Ein blosser Antrag auf R�ckweisung der Sache an die kantonale Instanz zu neuer Regelung der Nebenfolgen, wie ihn der Beklagte stellt, gen�gt diesen Anforderungen an sich nicht. In F�llen, wo das Bundesgericht, sollte es die Rechtsauffassung des Berufungskl�gers f�r begr�ndet halten, nicht in der Lage w�re, selbst ein Sachurteil auszusprechen, ist jedoch ein blosser R�ckweisungsantrag hinreichend (vgl. BGE 110 II 74 E. 1 S. 78; 106 II 201 E. 1 S. 203 mit Hinweisen; PeterM�nch, in: Geiser/M�nch [Hrsg. ], Prozessieren vor Bundesgericht,
2. Auflage, 1998, Rz 4.84). Das trifft hier zu: Den Ausf�hrungen zur Begr�ndung des Rechtsmittels ist zu entnehmen, dass der Beklagte eine Erg�nzung der tats�chlichen Feststellungen durch das Obergericht verlangt, in der Meinung, aus diesen w�rde sich dann ergeben, dass die von der Kl�gerin geltend gemachten verm�gensrechtlichen Anspr�che (teilweise) unbegr�ndet seien.
2.- Am 1. Januar 2000 ist die Scheidungsrechtsnovelle vom 26. Juni 1998 in Kraft getreten. Da das angefochtene Urteil jedoch vorher ergangen ist, hat das Bundesgericht nach dem fr�heren Recht zu entscheiden (Art. 7b Abs. 3 SchlT ZGB).
3.- a) Im Berufungsverfahren hat das Bundesgericht seiner Entscheidung die Feststellungen der letzten kantonalen Instanz �ber tats�chliche Verh�ltnisse zugrunde zu legen, es sei denn, sie seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder w�rden auf einem offensichtlichen Versehen beruhen (Art. 63 Abs. 2 OG). Vorbehalten bleibt auf Grund von Art. 64 OG ausserdem die Erg�nzung eines unvollst�ndigen Sachverhalts. F�r eine Kritik an der Beweisw�rdigung des Sachrichters ist, soweit sich diese nicht nach Vorschriften des Bundesrechts richtet, die Berufung mithin nicht gegeben (dazu BGE 122 III 219 E. 3c S. 223; 119 II 84 E. 3 S. 85 mit Hinweisen).
b) Der Beklagte r�gt in verschiedener Hinsicht eine Verletzung von Art. 8 ZGB.
aa) Dieser in erster Linie die Verteilung der Beweislast regelnden Bestimmung kommt die Bedeutung einer allgemeinen Beweisvorschrift zu. Als Korrelat zur Beweislast verleiht Art. 8 ZGB der belasteten Partei insbesondere einen bundesrechtlichen Anspruch auf Abnahme von Beweisen, die zum Nachweis einer rechtserheblichen Tatsache - nach Massgabe des kantonalen Prozessrechts frist- und formgerecht - anerboten worden sind (dazu BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 mit Hinweisen).
Der Beweisf�hrungsanspruch ist namentlich dann verletzt, wenn der kantonale Richter Behauptungen einer Partei unbek�mmert darum, dass sie von der Gegenpartei bestritten worden sind, als zutreffend erachtet oder �ber rechtserhebliche Tatsachen �berhaupt nicht Beweis f�hren l�sst (BGE 114 II 289 E. 2a S. 290 f. mit Hinweis). Eine Beschr�nkung der Beweisabnahme ist aus der Sicht des Bundesrechts nicht zu beanstanden, wenn der Richter schon nach den ersten Erhebungen von der Sachdarstellung einer Partei �berzeugt ist und damit gegenteilige Behauptungen f�r widerlegt h�lt. Indem er davon absieht, weiteren Beweisantr�gen stattzugeben, bringt er - im Sinne einer zul�ssigen vorweggenommenen Beweisw�rdigung (BGE 115 II 440 E. 6b S. 450; 114 II 289 E. 2a S. 291 mit Hinweisen) - zum Ausdruck, dass er auf Grund der bereits erhobenen Beweise zur �berzeugung gelangt ist, die Abnahme weiterer Beweise verm�chte zum massgeblichen Beweisergebnis nichts mehr beizutragen. Die Frage der Beweislastverteilung ist dort gegenstandslos geworden, wo der Richter in W�rdigung der tats�chlichen Gegebenheiten zur �berzeugung gelangt ist, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt (vgl.
BGE 119 II 114 E. 4c S. 117 mit Hinweisen). Zu bemerken ist schliesslich, dass Art. 8 ZGB nicht bestimmt, mit welchen Mitteln der Sachverhalt abzukl�ren ist und wie der Sachrichter das Ergebnis der Abkl�rungen zu w�rdigen hat (vgl. BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 f. mit Hinweisen).
bb) Die Feststellungen des Obergerichts zu den einzelnen Ursachen der Zerr�ttung der Ehe der Parteien beruhen auf einer umfangreichen und eingehenden Beweisw�rdigung. Die Frage der Beweislastverteilung ist damit gegenstandslos, und die Einw�nde des Beklagten, die Vorinstanz habe im Zusammenhang mit den Vorw�rfen der sexuellen Vernachl�ssigung der Kl�gerin und der Vernachl�ssigung der Familie in seiner (sp�rlichen) Freizeit die Beweislastregeln verletzt, stossen daher ins Leere.
Ebenso unbehelflich sind die Hinweise des Beklagten auf gewisse Beweismittel (schriftliche Erkl�rung der Kl�gerin zum Aufenthalt im ehelichen Schlafzimmer und ihr schriftliches Eingest�ndnis, ihm, dem Beklagten, vielfach mit Wut und Aggressivit�t begegnet zu sein), die das Obergericht nicht miteinbezogen habe, und die Vorbringen, es sei nicht erwiesen, dass er die Kl�gerin gering gesch�tzt habe, bzw. es sei im angefochtenen Entscheid unerw�hnt geblieben, dass er mit ihr unz�hlige Auslandreisen unternommen habe: Angesichts der umfangreichen Beweiserhebungen und der eingehenden W�rdigung der Beweise durch das Obergericht kann von einer Missachtung des Beweisf�hrungsanspruchs des Art. 8 ZGB von vornherein nicht die Rede sein. Die Vorbringen des Beklagten sind unter den gegebenen Umst�nden unzul�ssige Kritik an der (vorweggenommenen) Beweisw�rdigung durch die Vorinstanz.
cc) Das Gleiche gilt weitgehend auch f�r das, was der Beklagte den obergerichtlichen Feststellungen zu seinen wirtschaftlichen Verh�ltnissen entgegenh�lt, d.h. f�r die Ausf�hrungen zur H�he der eingebrachten Barschaft und des Eigenguts, f�r die Bemerkung, dass gewisse (Sal�r-)Zahlungen erst nach dem massgeblichen Stichtag angefallen seien, wie auch f�r die Vorbringen, die Vorinstanz habe Urkunden betreffend seine Passiven ignoriert, die steuerbeh�rdliche Anerkennung der angegebenen Schulden zu wenig stark gewichtet und Schuldzinsen auf Darlehen sowie Hypothekarzinsen zu Unrecht unber�cksichtigt gelassen. Bez�glich der genannten Zinsen ist die R�ge zudem ohnehin nicht hinreichend substantiiert, legt doch der Beklagte nicht mit genauen Aktenhinweisen dar, dass er die entsprechenden Beweisantr�ge form- und fristgerecht gestellt habe (dazu BGE 119 II 353 E. 5c/aa S. 357 mit Hinweisen).
Auch mit der Beanstandung, dass sein Steuerberater, V.________, nicht wie beantragt als Zeuge zu seiner Schuldensituation befragt worden sei, �bt der Beklagte in unzul�ssiger Weise Kritik an einer vorweggenommenen Beweisw�rdigung.
Die Vorinstanz hat offensichtlich daf�r gehalten, die Aussagen des Steuerberaters verm�chten den Behauptungen des Beklagten nicht mehr Glaubw�rdigkeit zu verleihen, zumal sie diesem unter Hinweis auf unvollst�ndige Verm�gensdeklarationen nur eine beschr�nkte Steuerehrlichkeit attestierte. Wie f�r die Kritik willk�rlicher Beweisw�rdigung h�tte zudem auch f�r die in diesem Zusammenhang vorgetragene R�ge der Missachtung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r staatsrechtliche Beschwerde erhoben werden m�ssen.
c) Der Beklagte macht ferner geltend, verschiedene tats�chliche Feststellungen w�rden auf einem offensichtlichen Versehen beruhen.
aa) Ein - durch das Bundesgericht zu berichtigendes - offensichtliches Versehen im Sinne von Art. 55 Abs. 1 lit. d und Art. 63 Abs. 2 OG liegt nach der Rechtsprechung nur dann vor, wenn die kantonale Instanz eine bestimmte Aktenstelle �bersehen oder unrichtig, d.h. nicht in ihrer wahren Gestalt, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut, wahrgenommen hat (BGE 109 II 159 E. 2b S. 162; 104 II 68 E. 3b S. 74 mit Hinweis; vgl. auch BGE 115 II 399 E. 2a S. 399 f. mit Hinweis). Betrifft das geltend gemachte Versehen nur einen Ausschnitt aus der Beweisw�rdigung, z.B. ein einzelnes Indiz einer ganzen Kette oder eine von mehreren Zeugenaussagen, so hilft die Versehensr�ge nicht weiter; in einem solchen Fall l�uft die R�ge vielmehr auf eine unzul�ssige Kritik an der Beweisw�rdigung hinaus (dazu BGE 109 II 159 E. 2b S. 162 f.; Messmer/Imboden, Die eidgen�ssischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Z�rich 1992, S. 138). Wo die beanstandete Feststellung auf den Entscheid keinen Einfluss gehabt hat, st�sst die Versehensr�ge ins Leere (vgl. BGE 101 Ib 220 E. 1 S. 222 mit Hinweisen).
bb) Der Beklagte wirft dem Obergericht vorab insofern ein offensichtliches Versehen vor, als es �bersehen habe, dass er schon vor Bezirksgericht, und nicht erst im Appellationsverfahren, geltend gemacht habe, das Nachschussdarlehen auf dem Stockwerkeigentum Q.________ habe der Finanzierung des Einfamilienhauses in X.________ gedient. Die R�ge steht im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Auffassung, der Argumentation des Beklagten stehe das Novenverbot (� 321 Abs. 1 der Aargauer Zivilprozessordnung; ZPO) entgegen. Diese die Anwendung kantonalen Verfahrensrechts betreffende Frage kann durch das Bundesgericht im Berufungsverfahren nicht �berpr�ft werden; sie h�tte mit einer staatsrechtlichen Beschwerde (wegen Willk�r) vorgetragen werden m�ssen (dazu Art. 43 Abs. 1 OG; BGE 109 II 452 E. 5d S. 460). Die Versehensr�ge bezieht sich nach dem Gesagten auf einen Punkt, der den Berufungsentscheid von vornherein nicht zu beeinflussen vermag. Damit ist ihr die Grundlage entzogen, und es ist auf sie nicht einzutreten.
cc) Eine zweite Versehensr�ge - die unter Hinweis auf verschiedene ins Recht gelegte Schriftst�cke vorgetragen wird - bezieht sich auf die Feststellung des Obergerichts, Darlehen in der geltend gemachten Gr�ssenordnung von mehreren hunderttausend Franken w�rden nicht auf Grund m�ndlicher Vereinbarungen gew�hrt. Der Beklagte verschweigt, dass die Vorinstanz die behaupteten Darlehensschulden in W�rdigung einer Indizienkette nicht anerkannt hat, und nicht etwa nur wegen fehlender schriftlicher Schuldverpflichtungen. Seine R�ge l�uft mithin auf eine im Berufungsverfahren unzul�ssige Kritik an der obergerichtlichen Beweisw�rdigung hinaus. Im �brigen sind die vom Beklagten angerufenen Zahlungsaufforderungen nicht mit Darlehensvertr�gen gleichzusetzen und hat sich das Obergericht bloss in allgemeinem Sinn �ber die fehlenden bzw. - nach Angaben des Beklagten selbst - erst nachtr�glich erstellten Belege ge�ussert. Die Vorinstanz hat zudem nicht etwa festgestellt, es l�gen �berhaupt keine schriftlichen Vereinbarungen vor.
dd) Auf einem offensichtlichen Versehen beruhen nach dem Beklagten schliesslich die obergerichtlichen Feststellungen zu einem Konto bei der Bank M.________ in Z�rich, das nach dem Stichtag - f�r die Sal�rabwicklung - er�ffnet worden sei. Der Beklagte bringt vor, der als am 18. November 1993 eingegangen vermerkte Betrag von Fr. 21'937. 34 sei bereits in dem (vom Obergericht festgehaltenen) Saldo des Postkontos enthalten. Am fraglichen Tag habe das Postcheckamt die Betr�ge von Fr. 19'068. 50 und Fr. 2'868. 84, d.h. insgesamt Fr. 21'937. 34, auf das erw�hnte Bankkonto �berwiesen.
Nach dem angefochtenen Urteil bestanden zwei Postkonten und hatten die Saldi nur eine Woche vor den geltend gemachten �berweisungen Fr. 18'973. 05 bzw. Fr. 2'839. 39, d.h. insgesamt Fr. 21'812. 44, betragen. In Anbetracht dessen, dass Saldi und �berweisungen betragsm�ssig voneinander abweichen, kann von einem offensichtlichen Versehen im Sinne Art. 55 Abs. 1 lit. d und Art. 63 Abs. 2 OG nicht gesprochen werden.
4.- Ein offensichtliches Versehen der erw�hnten Art macht auch die Kl�gerin geltend. Sie bringt vor, das Obergericht habe bei der Zusammenstellung der aufzurechnenden, kurz vor dem g�terrechtlichen Stichtag durch den Beklagten get�tigten Bez�ge �bersehen, dass dieser am 29. Oktober 1993 bei der Bank N.________ Fr. 18'000.-- abgehoben habe. In der entsprechenden Liste der ersten Instanz sei dieser Betrag noch enthalten gewesen.
a) Es trifft zu, dass die Vorinstanz den vom Bezirksgericht (zu Lasten des Beklagten) ber�cksichtigten Betrag mit keinem Wort erw�hnt. Indessen hat sie nicht s�mtliche in die Zeit kurz vor dem Stichtag fallenden Bez�ge aufgerechnet, sondern nur solche von einer gewissen H�he (40'000, 130'000 und 225'000 Franken) sowie ungew�hnliche Bez�ge (79'000 DM und 15'000 US Dollar), deren Verwendung der Beklagte nicht zu erkl�ren vermocht habe und die sie als Verm�gensent�usserungen in Sch�digungsabsicht im Sinne von Art. 208 Abs. 1 Ziff. 2 aZGB qualifizierte. Bei geringeren Bez�gen im selben Zeitraum (Fr. 10'000.-- am 7. September 1993 und Fr. 12'000.-- am 3. November 1993) ging das Obergericht davon aus, dass sie zur Finanzierung der laufenden Bed�rfnisse und der belegten gr�sseren Anschaffungen verwendet worden seien. Es vertrat die Ansicht, dass f�r Bez�ge in dieser Gr�ssenordnung die Kl�gerin eine Schm�lerungsabsicht nachzuweisen gehabt h�tte, und hielt fest, dass ihr ein derartiger Beweis nicht gelungen sei.
b) Der von der Kl�gerin angef�hrte R�ckzug von Fr. 18'000.-- liegt einerseits betragsm�ssig deutlich im Bereich der Bez�ge, die das Obergericht dem Beklagten "f�r finanzielle Verpflichtungen irgendwelcher Art" zugestanden hat. Es handelt sich andererseits nicht um einen Bezug in Fremdw�hrung, der nach Auffassung der Vorinstanz - wie die Verwendung gr�sserer Summen - vom Beklagten zu erkl�ren w�re.
Damit k�nnte ein allf�lliges Versehen des Obergerichts f�r den Ausgang des Verfahrens nur von Bedeutung sein, wenn die Kl�gerin vor den kantonalen Instanzen den Beweis daf�r erbracht h�tte, dass der Beklagte die Fr. 18'000.-- abgehoben hat, um ihren Beteiligungsanspruch zu schm�lern, oder sie den entsprechenden Beweis zumindest angeboten h�tte (dazu BGE 118 II 27 E. 3 S. 28 f.). Derartiges macht die Kl�gerin jedoch nicht geltend. Unter diesen Umst�nden kann sie mit ihrer Versehensr�ge keinen andern, f�r sie vorteilhafteren Verfahrensausgang bewirken, so dass nicht gepr�ft zu werden braucht, ob dem Obergericht tats�chlich ein Versehen unterlaufen ist. Auf die kl�gerische Berufung, die keine weiteren R�gen enth�lt, ist bei dieser Sachlage nicht einzutreten.
5.- Der Beklagte h�lt die Gewichtung des Verschuldens der Parteien am Scheitern der Ehe durch die Vorinstanz f�r bundesrechtswidrig. Zu Unrecht habe diese eine rein vergleichende Verschuldenspr�fung vorgenommen, dem Ehebruch der Kl�gerin jede Bedeutung abgesprochen und deren Verschulden als klar untergeordnet bezeichnet. Das Obergericht habe auch verkannt, dass ihm die mit dem Einsatz f�r den Familienunterhalt verbundene Einschr�nkung der Verf�gbarkeit nicht zur Last gelegt werden d�rfe. Angesichts ihrer kausalen Verfehlungen h�tte es der Kl�gerin weder eine Unterhaltsersatzrente nach Art. 151 aZGB noch die H�lfte des Freiz�gigkeitskontos zusprechen d�rfen.
a) Feststellungen der kantonalen Instanz zu den einzelnen Zerr�ttungsfaktoren sowie zu deren Grad und Kausalit�t sind tats�chlicher Natur (BGE 117 II 13 E. 3 S. 14 und 121 E. 3b S. 123 mit Hinweisen) und daher f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich. Hingegen pr�ft dieses die Rechtsfrage, ob und in welchem Masse die als kausal festgestellten Zerr�ttungselemente der einen oder andern Partei zum Verschulden angerechnet werden m�ssen (BGE 108 II 365 E. 2b S. 367 mit Hinweis).
Voraussetzung f�r eine Entsch�digungspflicht nach Art. 151 aZGB ist, dass der angesprochene Ehegatte sich eine erhebliche Verletzung ehelicher Pflichten hat zuschulden kommen lassen und dass diese Pflichtverletzung, allenfalls zusammen mit andern Faktoren, zur Zerr�ttung beigetragen hat (BGE 108 II 364 E. 2a S. 366). Umgekehrt steht ein schuldhaftes Verhalten des andern Ehegatten einem Unterhaltsanspruch nicht entgegen, wenn es als Ursache der Zerr�ttung nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat und angesichts der gesamten Umst�nde und des Verschuldens des angesprochenen Gatten als leicht erscheint (vgl. BGE 99 II 353 E. 3 S. 356; dazu auch BGE 109 II 286 E. 5a S. 288 f.). Die Bejahung des Klagerechts beider Ehegatten unter dem Gesichtspunkt von Art. 142 Abs. 2 aZGB hat nicht notwendigerweise zur Folge, dass Anspr�che aus Art. 151 aZGB von vornherein entfallen, da die Kriterien bei der Anwendung jener Bestimmung nicht die gleichen sind (dazu BGE 108 II 364 E. 2a S. 366 mit Hinweisen).
b) In seinen eingehenden Darlegungen zu den Gr�nden der Zerr�ttung der Ehe der Parteien und zum Verschulden der beiden hat das Obergericht festgehalten, der Beklagte habe befriedigende sexuelle Kontakte w�hrend langer Zeit konsequent verweigert und die nachteiligen Auswirkungen auf die Ehe aus diesem Verhalten verschuldet. Ebenso sei dem Beklagten anzulasten, dass er sich in seiner ohnehin sp�rlichen Freizeit zu wenig der Kl�gerin und der gemeinsamen Tochter gewidmet habe.
Ein ehewidriges schuldhaftes Verhalten erblickt die Vorinstanz des Weitern in der Geringsch�tzung, die der Beklagte der Kl�gerin entgegengebracht habe, wie auch in seinen wiederholten Verletzungen der Privatsph�re der Kl�gerin (regelm�ssige Aufzeichnungen �ber ihr Verhalten, Sammeln ihrer zum Teil weggeworfenen Notizzettel).
Das Obergericht weist alsdann auf die Spannungen zwischen der Kl�gerin und der Mutter des Beklagten hin, die die Ehe belastet h�tten, jedoch weder der einen noch der andern Partei zum Verschulden gereichten, sondern eine objektive Zerr�ttungsursache darstellten. Ebenso seien die h�ufigen Auslandaufenthalte des Beklagten, soweit sie sich negativ auf die Ehe ausgewirkt h�tten, zu den objektiven Zerr�ttungsfaktoren zu rechnen. Sodann seien die Auffassungen der Parteien �ber die Qualit�t einer Ehe unterschiedlich gewesen, wobei sich beide Teile vorwerfen lassen m�ssten, zu wenig unternommen zu haben, um den beidseitigen Bed�rfnissen besser Rechnung zu tragen; w�hrend der Beklagte sich mehr der Familie h�tte widmen sollen, habe sich die Kl�gerin zu wenig bem�ht, ihre Erwartungen an den Beklagten zu reduzieren und sich ein Bet�tigungsfeld ausserhalb der Ehe zu suchen, in dem sie sich h�tte best�tigen k�nnen.
Den in den Monat M�rz 1993 fallenden Ehebruch der Kl�gerin betrachtet die Vorinstanz als einmaliges Fehlverhalten dieser Art. Die Ehe der Parteien sei damals offensichtlich bereits zerr�ttet gewesen und beide Seiten h�tten schon Scheidungsvorbereitungen getroffen gehabt. Der Ehebruch sei f�r das Scheitern der Ehe mithin nicht kausal gewesen. Dennoch gereiche er der Kl�gerin zum Verschulden, doch sei zu ber�cksichtigen, dass ihr Fehlverhalten als Reaktion auf die jahrelange sexuelle Vernachl�ssigung durch den Beklagten erscheine.
Gesamthaft betrachtet sei das Verschulden der Kl�gerin sowohl f�r sich allein als auch im Verh�ltnis zu den gesamten Umst�nden und zum Verhalten des Beklagten von untergeordneter Bedeutung. Es sei als sehr leicht einzustufen, so dass die Kl�gerin einen vollen Anspruch auf Unterhaltsersatz gem�ss Art. 151 aZGB (auch in Form eines h�lftigen Anteils an den Pensionskassenguthaben) habe.
c) Von einer in der Tat verp�nten rein vergleichenden Pr�fung der Verschulden der Parteien (dazu BGE 103 II 168 E. 2 S. 169) kann auf Grund der angef�hrten Darlegungen des Obergerichts nicht die Rede sein. Entgegen seinen Vorbringen wirft die Vorinstanz dem Beklagten sodann auch nicht vor, er habe einen beruflichen Einsatz geleistet, der �ber das zur geh�rigen Erf�llung seiner finanziellen Familienpflichten Notwendige hinausgegangen sei, und so seine Verf�gbarkeit f�r die Familie in unzul�ssiger Weise zu stark eingeschr�nkt (dazu BGE 116 II 15 E. 5a S. 19). Der Schuldvorwurf geht einzig dahin, dass sich der Beklagte in seiner ohnehin knapp bemessenen Freizeit zu wenig der Familie gewidmet habe.
In Anbetracht des vom Obergericht zum Ehebruch der Kl�gerin f�r das Bundesgericht verbindlich Dargelegten erscheint die vorinstanzliche Qualifikation des kl�gerischen Verschuldens als sehr leicht auch unter Einbezug der als zerr�ttungskausal erachteten zu grossen Erwartungen an die Ehe nicht als bundesrechtswidrig. Der Hinweis des Beklagten auf das grosse Gewicht, das einem Ehebruch in der Regel zukommt, st�sst ins Leere, weil es sich nach den Feststellungen der Vorinstanz hier in keiner Weise um eine Normalsituation gehandelt hatte.
Unbeachtlich sind auch die Vorbringen des Beklagten zur anf�nglichen Bestreitung des Ehebruchs durch die Kl�gerin und zu ihrem angeblichen Versuch, die Hotelrechnung f�r die betreffende Nacht zu vernichten und die Kosten ihm zu belasten.
Was in diesem Zusammenhang vorgetragen wird, findet in den tats�chlichen Feststellungen des angefochtenen Urteils keine St�tze.
6.- a) Die Festsetzung der H�he von gest�tzt auf Art. 151 Abs. 1 aZGB - auf Grund der Verschuldenslage allenfalls nur in reduziertem Umfang - geschuldeten Unterhaltsleistungen (vgl. BGE 99 II 129 f.) liegt im Ermessen des Sachrichters, der seinen Entscheid nach Recht und Billigkeit zu treffen hat (Art. 4 ZGB; B�hler/Sp�hler, Berner Kommentar, N 32 zu Art. 151 [a]ZGB). Das Bundesgericht greift nur ein, wenn die kantonale Instanz von dem ihr zustehenden Ermessen einen falschen Gebrauch gemacht hat, d.h. wenn sie grundlos von in Rechtsprechung und Lehre anerkannten Grunds�tzen abgegangen ist, wenn sie Umst�nde ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat (vgl. BGE 124 III 401 E. 2a S. 402 mit Hinweisen).
b) Angesichts seiner nicht zu beanstandenden W�rdigung der Verschulden der Parteien hat das Obergericht von dem ihm zustehenden Ermessen keinen bundesrechtswidrigen Gebrauch gemacht, wenn es davon abgesehen hat, die der Kl�gerin zugesprochenen Unterhaltsleistungen herabzusetzen. Es ist namentlich nicht etwa so, dass der Ehegatte, der sich einen Ehebruch hat zuschulden kommen lassen, in jedem Fall eine Herabsetzung der Unterhaltsleistungen hinzunehmen h�tte. Ob eine solche Reduktion sich �berhaupt rechtfertige, hat der Sachrichter auf Grund der konkreten Verh�ltnisse ebenfalls nach pflichtgem�ssem Ermessen zu beurteilen (vgl. BGE 103 II 168 E. 2 S. 169; 99 II 129 f.; 98 II 9 E. 1 S. 13).
c) Die angef�hrten Grunds�tze gelten auch f�r die Bemessung der Pensionskassenleistungen, die den Unterhalt der Kl�gerin von dem Zeitpunkt an gew�hrleisten sollen, da der Beklagte Anspruch auf eine AHV-Rente haben wird. Im Sinne jener Richtlinien hat die Vorinstanz die auf die Kl�gerin zu �bertragenden Austrittsleistungen denn auch festgelegt. Der Hinweis des Beklagten, dem Verschulden der Kl�gerin m�sse Rechnung getragen werden, ist mithin auch in diesem Zusammenhang unbehelflich. Es ist nach dem oben Ausgef�hrten nicht ersichtlich, inwiefern die h�lftige Teilung der erworbenen Austrittsleistungen bundesrechtswidrig sein sollte; ein Fehler bei der Ermessensaus�bung ist auch hier nicht erkennbar.
Die Berufung erweist sich ebenfalls in diesem Punkt als unbegr�ndet.
7.- Auch die gest�tzt auf Art. 151 aZGB zugesprochene Entsch�digung konnte nicht nur als Rente, sondern ebenso als Kapitalabfindung festgesetzt werden, und zwar entgegen der Auffassung des Beklagten nicht lediglich in Ausnahmef�llen und unter ganz bestimmten Voraussetzungen (vgl. Art. 153 Abs. 1 aZGB; BGE 40 II 305 E. 5 S. 312; L�chinger/Geiser, Basler Kommentar, N 7 zu Art. 151 [a]ZGB). Die entsprechenden Vorbringen des Beklagten stossen daher ins Leere. Den Entscheid �ber die Gestalt der Entsch�digung f�llt der Sachrichter wiederum nach Recht und Billigkeit, wobei er zu pr�fen hat, welche Form den Umst�nden des Einzelfalls als angemessener erscheint (vgl. BGE 40 II 305 E. 5 S. 312; B�hler/Sp�hler, N 43 zu Art. 151 [a]ZGB; L�chinger/Geiser, a.a.O.).
Dass der von der Vorinstanz getroffene Entscheid aus dieser Sicht zu beanstanden w�re, ist nicht ersichtlich. Insbesondere ist nicht etwa dargetan, dass die Kl�gerin nicht in der Lage w�re, das Kapital zweckm�ssig anzulegen (dazu BGE 40 II 305 E. 5 S. 312).
8.- Aus dem Gesagten ergibt sich, dass auf die Berufung der Kl�gerin nicht einzutreten ist und dass die Berufung des Beklagten abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Berufung der Kl�gerin erschien von vornherein als aussichtslos, so dass deren Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen ist (vgl. Art. 152 Abs. 1 OG). Die f�r die beiden Berufungen festzusetzende Gerichtsgeb�hr ist - nach Massgabe des jeweiligen Aufwandes - daher hinsichtlich beider Rechtsmittel den Parteien aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Da keine Berufungsantworten eingeholt worden sind, sind den Parteien keine entsprechenden Kosten erwachsen, so dass die Zusprechung von Parteientsch�digungen von vornherein entf�llt.
1.- Die Verfahren 5C.57/2000 und 5C.58/2000 werden vereinigt.
2.- Auf die Berufung der Kl�gerin (Verfahren 5C.57/2000) wird nicht eingetreten.
3.- Die Berufung des Beklagten (Verfahren 5C.58/2000) wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist, und das Urteil des Obergerichts (2. Zivilkammer) des Kantons Aargau vom 22. September 1999 wird best�tigt.
4.- Das Gesuch der Kl�gerin um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
5.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 6'000.-- wird zu 1/6 der Kl�gerin und zu 5/6 dem Beklagten auferlegt.
6.- Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht (2. Zivilkammer) des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 142
 Art. 151
 Art. 152
 Art. 151
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 64
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 BGE 

BGE 
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 Art. 55
 Art. 63
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 43
 BGE 
 Art. 55
 Art. 63
 Art. 208
 BGE 
 Art. 151
 Art. 151
 BGE 
 BGE 
 Art. 142
 Art. 151
 BGE 
 Art. 151
 BGE 
 BGE 
 Art. 151
 BGE 
 Art. 151
 BGE 
 BGE 
 Art. 151
 Art. 153
 BGE 
 Art. 151
 BGE 
 Art. 151
 BGE 
 Art. 152