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Timestamp: 2019-06-16 18:37:21+00:00

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Verjährung im Strafrecht |§| Definition & Information
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Ob nun in der Strafverfolgung oder anderen Rechtsbereichen: Eine Handlung, die geltendes Recht verstößt, kann in aller Regel nicht bis in alle Ewigkeit verfolgt werden. Irgendwann ist so auch der Tag erreicht, an dem die Möglichkeit verstrichen ist, strafbare Handlung noch anzuklagen.
Die Verfolgungsverjährung richtet sich im Strafrecht dabei nach den Strafrahmen, die im Strafgesetzbuch (StGB) zu den einzelnen Taten angegeben sind. Demgegenüber steht die sogenannte Vollstreckungsverjährung, die sich nach dem verhängten Strafmaß richtet. Beide Begriffe spielen hinsichtlich der Verjährung im Strafrecht eine gewichtige Rolle.
Doch was bedeuten Verfolgungs- und Vollstreckungsverjährung genau? Welche Verjährungsfristen gelten für die unterschiedlichen Grade der Körperverletzung? Und gibt es Straftaten, bei denen nach StGB nie eine Verjährung vorgesehen ist?
Die Verjährungsfristen bei Straftaten: Verfolgungs- und Vollstreckungsverjährung
Verfolgungsverjährung nach § 78 StGB: Wann verjährt eine Straftat?
Verjährung im Strafrecht bei sogenannten Antragsdelikten
Vollstreckungsverjährung nach § 79 StGB: Wann verjährt eine Strafe?
Gibt es Straftaten, die nie verjähren?
Es gibt unterschiedliche Formen der Verjährung, die im Strafrecht von Bedeutung sind und sich vor allem auf den Status eines Vergehens zurückführen lassen. Konnte etwa noch kein Täter für eine begangene Straftat ermittelt werden, steht den Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden nicht automatisch unendlich viel Zeit zur Verfügung, um das Geschehen aufzuklären und einen Beschuldigten anzuklagen.
Der Zeitraum zwischen der Tat selbst, der strafrechtlichen Ermittlung bis hin zur Anklage umfasst die Strafverfolgung. Die den Behörden und Staatsanwälten zur Verfügung stehende begrenzte Zeit, innerhalb derer es spätestens zu einer Anklage gekommen sein muss, ist damit die Verfolgungsverjährung.
Sind im Rahmen der Strafverfolgung die Verjährungsfristen von Straftaten abgelaufen, kann keine Anklage oder Anzeige mehr erfolgen. Der mögliche Täter ginge in diesem Fall straffrei aus.
Demgegenüber steht die Vollstreckungsverjährung. Diese kommt erst dann zum Tragen, wenn die Strafverfolgung bereits abgeschlossen und ein Urteil gesprochen und rechtskräftig wurde.
Die Verjährung im Strafrecht richtet sich nach dem Strafmaß.
Entzieht sich der Täter der Vollstreckung der ihm auferlegten Strafe, haben auch die Vollstreckungsbehörden nur für begrenzte Dauer die Möglichkeit, seiner habhaft zu werden.
Ist diese strafrechtliche Verjährung abgelaufen, ohne dass der verurteilte Täter gefasst wurde, entfällt in aller Regel die Möglichkeit, ihn bei Auftauchen doch noch einzusperren. Die verhängte Strafe kann damit nicht mehr vollstreckt werden.
Die entsprechenden Angaben für die Verjährung im Strafrecht finden sich in den beiden Paragraphen 78 und 79 StGB.
Hinsichtlich der Strafverfolgung ist die Verjährung von Straftaten in § 78 Absatz 3 StGB geregelt. Dabei steigt die Länge der Verjährung im Strafrecht stufenweise und richtet sich nach dem jeweiligen Höchstmaß, das für die einzelnen Straftaten anzusetzen ist – von Geldstrafen bis hin zur lebenslänglichen Freiheitsstrafe. Dabei werden Schwankungen der Strafrahmen bei minder schweren und besonders schwerwiegenden Tatbegehungen jedoch außer Acht gelassen.
In der folgenden tabellarischen Übersicht finden Sie die einzelnen Stufen, die bei der Verjährung im Strafrecht hinsichtlich der Vollstreckung angedacht sind.
Höchst­strafmaß für die Taten nach StGB
lebens­lange Freiheits­strafen 30 Jahre
Freiheits­strafen von mehr als 10 Jahren 20 Jahre
Freiheits­strafen von mehr als 5 bis zu 10 Jahren 10 Jahre
Freiheits­strafen von mehr als einem Jahr bis zu 5 Jahren 5 Jahre
alle anderen Straf­taten 3 Jahre
Nach § 78 StGB liegen diese Verjährungsfristen einer Straftat demzufolge stets bei mindestens drei Jahren.
Zusätzlich zu den hier genannten Verjährungsfristen nach StGB existiert eine weitere Festlegung, die ausschließlich im Hinblick auf Antragsdelikte von Bedeutung ist: die Verjährung der Strafantragstellung. In aller Regel haben Opfer, dessen gesetzliche Vertreter oder Angehörige ab Kenntnis der Tat nur drei Monate Zeit, um den Strafantrag zu stellen und damit die Ermittlungen in Gang zu bringen.
Erfolgt die Antragstellung nicht innerhalb der Verjährungsfrist, ist laut Strafrecht keine Tatverfolgung mehr möglich. Diese Form der Verjährung betrifft im Strafrecht jedoch ausschließlich Antragsdelikte – und auch nur jene, die nicht aufgrund eines besonderen öffentlichen Interesses durch die Staatsanwaltschaft selbst zur Anklage gebracht werden.
Bei Straftaten existieren unterschiedliche Verjährungsfristen.
Ist ein Urteil im Strafrecht rechtskräftig, beginnt die Verjährungsfrist die für die Vollstreckung der verhängten Strafe vorgesehen ist. Anders als bei die strafrechtliche Verjährung einer Straftat hinsichtlich der Strafverfolgung richtet sich die Frist jedoch nicht nach den im Strafgesetzbuch festgelegten Strafrahmen, sondern nach der tatsächlich verhängten Strafe.
Ist die Verjährung laut Strafrecht abgelaufen, kann ein Täter, der sich bis dahin erfolgreich der Vollstreckung der Strafe entzog, darauf hoffen, dass er nicht mehr zu belangen ist und die Strafe nicht mehr absitzen bzw. die verhängte Geldstrafe nicht mehr zahlen muss.
Der folgenden Tabelle können Sie die Verjährungsfristen nach § 79 StGB entnehmen. Die Verjährung der Strafe beginnt dabei ab Rechtskraft des Urteils.
lebens­lange Freiheits­strafe nie
Wurde ein Täter zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, so tritt hinsichtlich der Vollstreckung nie die Verjährung ein. Das Strafrecht trägt hierbei der dem Strafmaß zugrundeliegenden besonderen Schwere einer Tat Rechnung.
Achtung: Werden die Ermittler des Täters noch kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist der Straftat habhaft, muss er dennoch die komplette Strafe absitzen. Die Verjährungsfrist verringert nicht das festgesetzte Strafmaß für die Taten selbst. Wurde ein Täter etwa zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, liegt die Verjährung dem Strafrecht zufolge bei 20 Jahren. Entzieht sich der Täter 16 Jahre dem Vollzug, wird dann jedoch gefasst, muss er die gesamten zehn Jahre absetzen.
Im Grunde existiert im deutschen Strafrecht nur ein einziger Straftatbestand, der nie verjährt – weder hinsichtlich der Strafverfolgung noch bezüglich der Vollstreckung. Es handelt sich dabei um die Straftat Mord nach § 211 StGB.
Wann tritt die Verjährung bei einer Körperverletzung ein?
“Verbrechen nach § 211 (Mord) verjähren nicht.” (§ 78 Absatz 2 StGB)
Da für einen Mord nach § 211 Absatz 1 stets einzig eine lebenslange Freiheitsstrafe in Betracht kommt, verjährt damit nach § 79 Absatz 2 StGB auch die Vollstreckung der Strafe nicht.
Wie bereits angemerkt richtet sich hinsichtlich der Verfolgung einer Straftat die Verjährung nach den in den Paragraphen des Strafgesetzbuches festgelegten möglichen Höchststrafen.
Die Strafrahmen der einzelnen Grade und Ausformungen einer Körperverletzung sind jeweils in Absatz 1 des betreffenden Paragraphen festgehalten. Es gibt dabei drei unterschiedliche Höchststrafen, die für eine Körperverletzung festgesetzt sind – und zwei Tatbestände, bei denen keine Höchststrafe festgelegt ist (u. a. die Körperverletzung mit Todesfolge). Bei letzteren ist daher generell auch die Verhängung von einer bis zu 15-jährigen, zeitigen Freiheitsstrafe möglich.
Im Folgenden finden Sie die für eine Körperverletzung anzusetzende Verjährung. Dabei ist die Vollstreckungsverjährung außer Acht zu lassen, da diese sich in jedem Individualfall nach der jeweils verhängten Strafe richtet. Demnach kann die Verjährungsfrist je nach Körperverletzung zwischen 5 bis 20 Jahren liegen.
Höchst­straf­maß
Quali­fikationen der Körper­verletzung
5 Jahre 3 Jahre ✓ fahr­lässige Körper­verletzung
✓ Beteili­gung an einer Schläg­erei
5 Jahre 5 Jahre ✓ ein­fache Körper­verletzung
10 Jahre 10 jahre ✓ gefähr­liche Körper­verletzung
✓ Miss­handlung von Schutz­befohlenen
✓ schwere Körper­verletzung
20 Jahre 15 Jahre ✓ Verstümmel­ung weib­licher Genitalien
✓ Körper­verletzung mit Todes­folge
Achtung: Die Verjährungsfrist kann auch unterbrochen werden. Von der Erteilung eines Strafbefehlts, einer richterlichen Durchsuchungsanordnung, eines Haftbefehls oder aber der Festsetzung der hauptverhandlung: Jeder dieser Vorgänge kann die Verjährungsunterbrechung bewirken. Die Verjährungsfrist beginnt dann stets von Neuem.
Renggli R. sagt
Ich wurde 1992 Pfingstmontag vor der Stadtpolizei Luzern Feuerwehrausgang ( Kamera überwachung )
von einem Motorrad überfahren .
Ich sprach mit den beiden Motorradfahrer vorher und wollte wissen was sie vor diesem Puff wollten. Das passte ihnen nicht. Ich wusste was sie für Motorräder fuhren.
bei der überollung brach man mir das Becken und es war ein Torx ausgebrochen. nachdem kam ein Kripobeamter und stellte mich an ein Auto. Nachher die Polizei mit einem Opel als sie mich mit dem gebrochenen Becken nicht auf die Hintersitze legen konnten durfte ich auf dem Vordersitz liegen.
Im Spital stellten sie ein schweres Trauma fest unter anderem.
Eine Krankenschwester stellte ein schweres Hemmaton an meinem Gesäss fest sie wurde sofort versetzt. ich wurde nur kurz befragt von einem Kripobeaumten der in Meggen wohnte wie der andere der mich aufrichtete er stammt aus Willisau. Mein Anwalt auch . Zum zweiten Nahme Meier wie der zweite Motorfahrer. Ich weis noch mehr. auch über die Täterschaft Menznau Amocklauffer.
Ich möchte Sie fragen ob diese Geschichte verjährt ist auch für die Zürich Rückversicherung. So viel ich weis hatt mein Anwalt für 12000.- eine Verjärungsverlengerung verlangt.
Ich lebe in Frankreich und verstecke mich bald 20 Jahre
Hallo Renggli R.,
da es sich in diesem Fall um das Schweizer Strafrecht handelt, können wir hierzu keine Aussagen treffen. Unsere Ratgeber beziehen sich auf das deutsche Strafrecht. Sie halten sich hier am besten an Ihren Anwalt.
Nicht bekannt sagt
Ich wurde als ich 7. war in einem Krankenhaus operiert, dabei kamen Fehler auf, denn der Arzt hatte während der OP Fehler gemacht. Nach der Op lag ich ein paar Tage mit höllischen Schmerzen im Krankenhausbett bis sie den Fehler bemerkten. Ich hatte 40 Celcius zu dem Zeitpunkt. Ist es möglich den Arzt deswegen anzuzeigen? Als Jugendlicher wollte ich dies immer machen nur meine Mutter ging nicht mit mir zur Polizei und mittlerweile ist dies 12 Jahre her.
hier finden Sie die Verjährungsfristen für Behandlungsfehler: https://www.koerperverletzung.com/behandlungsfehler/#Tabelle_Uebersicht_zu_Strafen_und_Verjaehrung_von_Behandlungsfehlern
In Ihrem Fall sollte die Verjährung eingetreten sein.
V. Kobler sagt
Ich hoffe mir kann jemand helfen. Im November 2011 war ich in eine Barschlaegerei verwickelt und des Maedchen mit dem ich mich geschlaegert habe hat Anzeige erstattet. Zum Gerichtstermin bin ich nicht erschienen, da ich damals in die USA ausgewandert bin und es wurde dann alles auf mich geschoben, da alle meinten ich bin ja eh weg. ich habe jetzt 5 Jahre hier gelebt und wollte wieder nach Hause ziehen aber die staatsanwaltschaft hat mir jetzt meinen Pass verweigert und gesagt ich muss eine Sicherheitsgebuehr von 1500€ zahlen. Meine Frage ist jetzt, duerfen die das ueberhaupt verlangen? Weil ich dachte das es nach 3-5 jahren verjaehrt. Und 2. selbst wenn ich es zahle, hat es sich damit getan oder koennen die mich am Flughafen trotzdem verhaften?
Hallo V. Kobler,
wir können nicht beurteilen, warum eine Sicherheitsgebühr veranschlagt wurde. Dies obliegt der Entscheidung der jeweiligen Behörde. Sie sollten sich bei der zuständigen Staatsanwaltschaft erkundigen, ob ein Verfahren anhängig ist oder eventuell bereits ein Urteil gegen Sie ergangen ist und gegebenenfalls einen Anwalt zu Rate ziehen.
HCOL sagt
20. Juli 2017 at 0:04
laut Gesetzt sind die Verbrechen, an mir, längst verjährt. Doch oftmals sind Verjährungsfristen systembedingt. Ich komme aus der ehem. DDR, bin Jahrgang 1959 und habe nie die Chance einer Rehabilitatierung erzielt. Ich wurde als Kind schwer misshandelt, der Freiheit beraubt und einiges mehr. Ich habe unter größten Anstrengungen ein sauberes und leistungsorientiertes Leben geführt. Der Preis, den ich mein ganzes Leben schon zahle sind körperliche und seelische Erkrankungen, die ich seit Jahrzehnte durch Langzeittherapien überlebe. Gibt es da Gesetze, die greifen? Auch wurden Akten vernichtet, weil sich der Staat sträflich beteiligte, weil mein Vater einen hohen Rang inne hatte. Meine Eltern leben noch.
24. Juli 2017 at 9:18
Hallo HCOL,
in diesem Fall empfehlen wir Ihnen sich an einen Anwalt zu wenden. Wir dürfen keine rechtliche Beratung durchführen und können daher die Sachlage auch nicht beurteilen. Ein Anwalt kann Sie entsprechend beraten und das weitere Vorgehen besprechen. Auch eine Beratung bei einer Opferhilfeorganisation könnte für Sie hilfreich sein.
CTH sagt
18. November 2017 at 6:11
mein ehemaliger Lebensgefährte hat mich von Oktober 2014 bis November 2015 vergewaltigt, geschlagen (Hämatome und Rippenprellung), psychisch gequält, bis ich mich an einem Tag selbst verletzt und dadurch einen tauben Daumen davon getragen habe, beleidigt, verleumdet und ist auch ohne Fahrerlaubnis Auto gefahren. Eine Depression war ebenfalls das Ergebnis der ständigen Misshandlungen.
Ich habe erst jetzt (2-3 Jahre später) dir Kraft, einen Strafantrag zu stellen. Ist das zu spät? Hätte ich zivilrechtlich bessere Chancen?
in der Regel liegt für Straftaten eine Verjährungsfrist von mindestens drei Jahren vor. Je schwerer die Tat, desto länger kann die Frust sein. Wir können die Sachlage in Ihrem Fall jedoch nicht beurteilen und empfehlen Ihnen daher, sich an einen Anwalt zu wenden oder Hilfe bei einem Opferhilfeverein zu suchen.
Ertaş sagt
Ertas i. Hallo ich wurde 2000 maerz zu eimer haftstraffe von 6 jahren wegen gefaehrlicher korperferletzung verurteult hab die strafe nicht abgesetzt nur 6 monate u haft nach der verhandlung bin ich ins ausland wann kann ich wieder nach deutschland einreisen danke im vorraus
1. März 2018 at 15:43
Hallo Ertaş,
eine Aussage hierzu ist uns nicht möglich, da wir den Sachverhalt rechtlich nicht beurteilen können. In Regel verjähren Freiheitsstrafen zwischen fünf und zehn Jahren nach zwanzig Jahren. Allerdings kann gegen Sie eine Einreisesperre vorliegen, sodass auch nach Ablauf der Verjährung keine Einreise nach Deutschland möglich wäre. Wenden Sie sich hier an einen Anwalt, um den Sachverhalt zu klären.
Dorina O. sagt
Mein Sohn verstarb 2010. Ich als Mutter hatte das Gefühl gehabt dass ein Behandlungsfehler die Ursache für den Tod meines Sohnes war. Februar 2011 leidete ich ein Untersuchung ein um herauszufinden ob es ein Behandlungsfehler war. 2015 konnte es durch ein gerichtliches Gutachten nachgewiesen werden das mein Sohn an einem Behandlungsfehler verstorben ist. 2ü016 wurde ein Vergleich geschlossen weil men Schadenersatzanspruch nicht durchführbar sein.
Nun meine Frage, ab welchem Zeitraum tritt die Verjährung für Körperverletzung mit Todesfolge ein.? Als mein Sohn starb wussten wir da noch nicht die Todesursage.
wir im obigen Artikel beschrieben kann die Verjährung bei diesem Tatbestand erst nach 20 Jahren einsetzen. Für eine rechtliche Beratung sollten Sie sich am besten an einen Anwalt wenden.

References: § 78
 § 79
 § 78
 § 78
 § 79
 § 211
 § 211
 § 211
 § 79