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Timestamp: 2020-07-04 05:45:54+00:00

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BFH, 09.12.2015 - X R 56/13 - dejure.org
https://dejure.org/2015,47699
BFH, 09.12.2015 - X R 56/13 (https://dejure.org/2015,47699)
BFH, Entscheidung vom 09.12.2015 - X R 56/13 (https://dejure.org/2015,47699)
BFH, Entscheidung vom 09. Dezember 2015 - X R 56/13 (https://dejure.org/2015,47699)
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§ 34 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG), § ... 34 Abs. 3 EStG, § 34 Abs. 3 Satz 1 EStG, § 355 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO), § 351 Abs. 1 AO, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO, Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes (GG), § 34 EStG, §§ 26 ff. EStG, § 10d EStG, § 32d Abs. 4, 6 EStG, § 34 Abs. 3 Satz 4 EStG, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO), § 34 Abs. 1 EStG, § 7b EStG, § 4 des Fördergebietsgesetzes, § 10d Abs. 1 Satz 7 EStG, § 14a Abs. 5 EStG, § 6b EStG, § 9 des Umsatzsteuergesetzes, § 26 EStG, § 15 Abs. 4 Satz 2 UStG, Art. 19 Abs. 4 GG, § 367 Abs. 2a AO, § 26 Abs. 2 Satz 4 Nr. 3 EStG, § 157 Abs. 2 AO, § 367 Abs. 2 Satz 3 AO, § 350 AO, § 177 Abs. 2 AO, § 135 Abs. 1 FGO
AO § 157 Abs 2, AO § ... 175 Abs 1 S 1 Nr 2, AO § 175 Abs 1 S 1 Nr 1, AO § 177 Abs 2, AO § 350, AO § 351 Abs 1, AO § 367 Abs 2 S 3, AO § 367 Abs 2a, EStG § 6b, EStG § 6c, EStG § 7b, EStG § 10d, EStG § 14a Abs 5, EStG § 26, EStG § 34 Abs 3, FöGbG § 4, UStG § 9, UStG § 15 Abs 4 S 2, GG Art 19 Abs 4
§ 157 Abs 2 AO, § 175 Abs 1 S 1 Nr 2 AO, § 175 Abs 1 S 1 Nr 1 AO, § 177 Abs 2 AO, § 350 AO
Zur Änderung von Antrags- und Wahlrechten
Veranlagungswahlrecht der Ehegatten nicht auf außerordentliche Einkünfte übertragbar
Tarifbegünstigung bei Betriebsveräußerungen
FG Düsseldorf, 19.11.2013 - 13 K 3624/11
BFHE 252, 241
BStBl II 2016, 967
BFH, 05.03.2020 - II B 99/18
Das erfasst auch diejenigen Fälle, in denen Änderungsbescheide auf der Grundlage einer selbständigen Änderungsvorschrift --etwa §§ 172 ff. AO-- die teilweise Durchbrechung der Bestandskraft bewirken (BFH-Urteil vom 09.12.2015 - X R 56/13, BFHE 252, 241, BStBl II 2016, 967, Rz 25).
Die Vorschrift begrenzt die Anfechtbarkeit und damit auch die durch den Einspruch bewirkte Änderbarkeit eines Änderungsbescheids auf den Umfang der Änderung und stellt damit u.a. klar, dass es im Übrigen bei der zuvor eingetretenen Bestandskraft bleibt (BFH-Urteile in BFHE 252, 241, BStBl II 2016, 967, Rz 26, und in BFH/NV 2018, 948, Rz 27).
FG Thüringen, 05.10.2018 - 1 K 348/18
Damit korrespondiert auch das Recht, erstmalig ein Wahlrecht auszuüben (vgl. BFH-Urteil vom 9. Dezember 2015 - X R 56/13 -, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs -BFHE- 252, 241, Bundesteuerblatt -BStBl- II 2016, 967, Rn. 22; mit umfangreichen Rspr.- Hinweisen; Seer in Tipke/Kruse, AO/FGO, August 2018, § 164 AO Tz. 43, 44).
Antrags- oder Wahlrechte, die --wie hier-- weder ausdrücklich unwiderruflich ausgestaltet sind noch dem Grunde nach einer zeitlichen Begrenzung unterliegen, können jedoch nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) anderweitig ausgeübt werden, solange der entsprechende Steuerbescheid --hier die Lohnsteuer-Anmeldung Dezember 2008-- nicht formell und materiell bestandskräftig ist (BFH-Urteil vom 9. Dezember 2015 X R 56/13, BFHE 252, 241).
Demgemäß kann auch das Wahlrecht des § 7g Abs. 1 EStG 2002 n.F. (Satz 1: "können") vom Steuerpflichtigen nachträglich, d.h. nach Abgabe der betreffenden Steuererklärung und Festsetzung der Steuer im Rahmen des Einspruchsverfahrens gegen einen geänderten Steuerbescheid, geltend gemacht werden (…Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 17. Januar 2012 VIII R 23/09, BFH/NV 2012, 933 zu § 7g EStG 2002 a.F., m.w.N.; allgemein BFH-Urteil vom 9. Dezember 2015 X R 56/13, BFHE 252, 241).
Das erfasst auch diejenigen Fälle, in denen Änderungsbescheide auf der Grundlage einer selbständigen Änderungsvorschrift --etwa §§ 172 ff. AO-- die teilweise Durchbrechung der Bestandskraft bewirken (BFH-Urteil vom 9. Dezember 2015 X R 56/13, BFHE 252, 241, BStBl II 2016, 967, Rz 25).
Die Vorschrift begrenzt die Anfechtbarkeit und damit auch die durch den Einspruch bewirkte Änderbarkeit eines Änderungsbescheids auf den Umfang der Änderung und stellt damit u.a. klar, dass es im Übrigen bei der zuvor eingetretenen Bestandskraft bleibt (BFH-Urteil in BFHE 252, 241, BStBl II 2016, 967, Rz 26).
Danach unterliegt zwar die Ausübung des dortigen Wahlrechts keiner zeitlichen Begrenzung und ist eine Änderung grundsätzlich möglich, solange der entsprechende Steuerbescheid nicht formell und materiell bestandskräftig ist (BFH-Urteil vom 9. Dezember 2015 X R 56/13, BFHE 252, 241, BStBl II 2016, 967).
Der Streitwert für das Revisionsverfahren X R 56/13 wird auf 273.600 EUR festgesetzt.
Das Finanzgericht (FG) hat der im Oktober 2011 erhobenen Klage mit Urteil vom 19. November 2013 13 K 3624/11 E (Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2014, 201) stattgegeben, der Senat auf die Ende 2013 eingegangene Revision des FA das FG-Urteil aufgehoben, die Klage abgewiesen und die Kosten des gesamten Verfahrens den Antragstellern auferlegt (Urteil vom 9. Dezember 2015 X R 56/13, BFHE 252, 241, BStBl II 2016, 967).
Mit Kostenrechnung vom 12. Mai 2016 KostL 185/16 (X R 56/13) stellte die Kostenstelle des BFH den Antragstellern eine Gebühr für das Verfahren im Allgemeinen nach Nr. 6120 des Kostenverzeichnisses des Gerichtskostengesetzes (GKG) in Höhe von 23.980 EUR in Rechnung.
Sie führt nicht zu einer Änderung der vorausgegangenen Steuerbescheide, sondern setzt ein neues, selbständiges Veranlagungsverfahren in Gang (BFH-Urteil vom 9. Dezember 2015 X R 56/13, BFHE 252, 241, BFH/NV 2016, 618;… BFH-Beschluss vom 18. November 2005 III B 114/04, BFH/NV 2006, 548; BFH-Urteil vom 19. Mai 2004 III R 18/02, BFHE 206, 201, BStBl II 2004, 980).
FG München, 27.10.2017 - 2 K 956/16
Veräußerungsgewinn, Kapitalertragsteuer, Einkommensteuerveranlagung, …
Die Vorschrift begrenzt die Anfechtbarkeit und damit auch die durch den Einspruch bewirkte Änderbarkeit eines Änderungsbescheids auf den Umfang der Änderung und stellt damit u.a. klar, dass es im Übrigen bei der zuvor eingetretenen Bestandskraft bleibt (vgl. BFH-Urteil vom 9. Dezember 2015 X R 56/13, BStBl II 2016, 967).
Denn die geänderte Ausübung eines Antrags- oder Wahlrechts stellt für sich genommen keine verfahrensrechtliche Grundlage für eine Änderung von Bescheiden dar (vgl. BFH in BStBl II 2016, 967; in BStBl II 2017, 821, für Antragsrecht nach § 32d Abs. 4 EStG; BFH-Urteil vom 12. Mai 2015 VIII R 14/13, BStBl II 2015, 806, für Antragsrecht nach § 32d Abs. 6 EStG).
Vielmehr ist die Änderung unbefristeter Wahl- und Antragsrechte nur im Rahmen des § 42 FGO i.V.m. § 351 AO zuzulassen, also wenn und soweit die Finanzbehörde die zuvor eingetretene formelle Bestandskraft selbst durch den Erlass eines Änderungsbescheids durchbricht (…vgl. Levedag in Gräber, FGO, 8. Aufl., § 42, Rz, 27; BFH-Urteil in BStBl II 2016, 967).
BFH, 10.07.2017 - X B 38/17
Übertragung einer § 6b EStG-Rücklage - Zulassung der Revision aufgrund eines …
Nach Eintritt der Bestandskraft, die hinsichtlich des Jahres 2001 unstreitig eingetreten ist, kann das Wahlrecht zur Auflösung der Rücklage nicht mehr ausgeübt werden (vgl. Senatsurteil vom 9. Dezember 2015 X R 56/13, BFHE 252, 241, BStBl II 2016, 967, unter II.2.a aa).
FG Niedersachsen, 28.11.2019 - 6 K 356/18
Keine gesetzliche Ausschlussfrist für den Antrag auf Feststellung eines …
FG Düsseldorf, 08.11.2018 - 12 K 1250/18

References: § 34
 § 34
 § 355
 § 351
 § 175
 Art. 19
 § 34
 § 10
 § 32
 § 34
 § 175
 § 126
 § 34
 § 7
 § 4
 § 10
 § 14
 § 6
 § 9
 § 26
 § 15
 Art. 19
 § 367
 § 26
 § 157
 § 367
 § 350
 § 177
 § 135
 § 157
 § 175
 § 177
 § 350
 § 351
 § 367
 § 367
 § 6
 § 6
 § 7
 § 10
 § 14
 § 26
 § 34
 § 4
 § 9
 § 15

§ 157
 § 175
 § 175
 § 177
 § 350
 § 164
 § 7
 § 7
 § 32
 § 32
 § 42
 § 351
 § 42
 § 6