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Timestamp: 2020-07-09 07:32:43+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 09.07.2020 09:32h
Versicherungsrecht - Lebensversicherungsrecht Provisionen
BGH - LG Stuttgart - AG Stuttgart
III ZR 124/13
1. Ein Versicherungsvertreter kann sich von seinem Kunden für die Vermittlung einer Lebensversicherung mit Nettopolice eine Vergütung versprechen lassen.
2. Zu den Beratungs- und Hinweispflichten des Versicherungsvertreters im Falle des Abschlusses einer selbständigen Vergütungsvereinbarung mit dem Kunden.
3. Zur Bemessung des Wertersatzanspruchs des Versicherungsvertreters, wenn der Kunde die Vergütungsvereinbarung widerrufen hat.
BGB § 307, § 346, § 357, § 652
Aktenzeichen: IIIZR124/13 Paragraphen: BGB§307 BGB§346 BGB§357 BGB§652 VVG§61 Datum: 2013-12-12
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Versicherungsrecht - Versicherungsverträge Provisionen Wettbewerbsrecht
BGH - OLG Naumburg - LG Dessau-Roßlau
I ZR 104/12
Vermittlung von Netto-Policen
Lässt sich ein Versicherungsvertreter, der seine Agenturbindung gegenüber dem Versicherungsnehmer offenlegt, für die Beratung und die Vermittlung einer Netto-Police vom Versicherungsnehmer eine eigenständige Vergütung versprechen, verstößt dies nicht gegen § 4 Nr. 11 UWG in Verbindung mit § 34d Abs. 1 GewO. Mit einer solchen Vereinbarung ist auch nicht notwendig eine Irreführung des Versicherungsnehmers über den Status des Vermittlers als Versicherungsvertreter verbunden.
UWG § 4 Nr 11, § 5 Abs 1
GewO § 34d Abs 1
VVG § 59 Abs 2, § 59 Abs 3
Aktenzeichen: IZR104/12 Paragraphen: UWG§4 UWG§5 GewO§34d VVG§59 Datum: 2013-11-06
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Wirtschaftsrecht Versicherungsrecht - Handelsvertreterrecht Provisionen Sonstiges
VIII ZR 203/10
1. Der Ausgleichsanspruch eines Versicherungs- und Bausparkassenvertreters, der vor dem 5. August 2009 entstanden ist, bestimmt sich nach Maßgabe des § 89b Abs. 5 in Verbindung mit Abs. 1 HGB aF. Eine europarechtskonforme Auslegung des § 89b Abs. 1 HGB aF im Hinblick auf die Richtlinie 86/653/EWG des Rates vom 18. Dezember 1986 zur Koordinierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend die selbständigen Handelsvertreter ist für diesen Bereich nicht geboten.
2. Die von den Spitzenverbänden der Versicherungswirtschaft und des Versicherungsaußendienstes vereinbarten "Grundsätze-Sach", "Grundsätze-Leben", "Grundsätze-Kranken" und "Grundsätze-Bauspar" können als Grundlage für die richterliche Schätzung eines Mindestausgleichsbetrags dienen.
HGB § 89b Abs 1 aF, § 89b Abs 5 aF
EWGRL 653/86
Aktenzeichen: VIIIZR203/10 Paragraphen: HGB§89b ZPO§287 Datum: 2011-11-23
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Versicherungsrecht - Provisionen Steuerrecht
16 K 226/05
Einkünfte gem. § 22 Nr. 3 EStG bei gegenseitiger Vermittlung von Lebensversicherungen und Weiterleitung der Versicherungsprovision an die vermittelte Person
Aktenzeichen: 16K226/05 Paragraphen: EStG§22 Datum: 2007-12-06
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Wirtschaftsrecht Versicherungsrecht - Handelsverterrecht Provisionen Versicherungsvertreter
BGH - OLG Hamm - LG Münster
VIII ZR 261/04
a) Bestimmt eine Provisionsvereinbarung eines Versicherungsvertretervertrages, die generell zwischen Abschlussprovisionen, Verlängerungsprovisionen und "Verwaltungsprovisionen ab dem 2. Versicherungsjahr" unterscheidet, dass der Vertreter für bestimmte Versicherungsarten keine Abschluss- oder Verlängerungsprovisionen, sondern die "Verwaltungsprovisionen ab dem 2. Versicherungsjahr" bereits vom ersten Versicherungsjahr an erhält, so folgt daraus zwingend, dass in diesen "Verwaltungsprovisionen" auch ein Entgelt für die Vermittlung der betreffenden Verträge enthalten ist.
b) Eine vollständige Abbedingung des Anspruchs des Versicherungsvertreters auf Vermittlungsprovision und deren vollständige Ersetzung durch eine (echte) Verwaltungsprovision ist mit § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB nicht vereinbar (im Anschluss an Senatsurteil vom 10. Juli 2002 - VIII ZR 58/00, WM 2003, 491 = VersR 2003, 242).
Aktenzeichen: VIIIZR261/04 Paragraphen: HGB§89b Datum: 2006-06-14
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=18282

References: BGH 
 § 307
 § 346
 § 357
 § 652

BGH 
 § 4
 § 34
 § 4
 § 5
 § 34
 § 59
 § 59
 § 89
 § 89
 § 89
 § 89
 § 22

BGH 
 § 89