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Timestamp: 2017-05-24 21:44:03+00:00

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§ 1. Gemäß jahrhundertealter Überlieferung des lateinischen Ritus sollen die Kleriker beim Stundengebet die lateinische Sprache beibehalten. Jedoch ist der Ordinarius ermächtigt, in einzelnen Fällen jenen Klerikern, für die der Gebrauch der lateinischen Sprache ein ernstes Hindernis für den rechten Vollzug des Stundengebetes bedeutet, die Benützung einer nach Maßgabe von Art. 36 geschaffenen muttersprachlichen Übersetzung zu gestatten. § 2. Der zuständige Obere kann den Chorfrauen sowie den Mitgliedern der Orden und ordensähnlichen Gemeinschaften aller Art, seien es Männer, die nicht Kleriker sind, seien es Frauen, gestatten, dass sie für das Stundengebet auch im Chor die Muttersprache benutzen können, sofern die Übersetzung approbiert ist.
1794: Apostolische Konstitution Auctorem fidei 27. August 1794 Pius VI. Apostolische Konstitution Auctorem fidei an alle Christgläubigen über die Verurteilung der Synode von Pistoia.
Im vergangenen Jahr (1946) hat der Erzbischof von Paris, Kardinal Suhard, im Namen des gesamten französischen Episkopats den Heiligen Vater ersucht, in Anbetracht der besonderen gegenwärtigen Umstände, den Gebrauch der französischen Sprache bei der Spendung einiger Sakramente zu gestatten: bei der Taufe, der letzten Ölung, der Trauung, sowie bei der Beerdigung. Der Heilige Vater hat diesem Wunsch entsprochen. Daraufhin wurde durch Kardinal Suhard der Heiligen Ritenkongregation der französische Entwurf eines neuen Rituale vorgelegt, das dem Codex Iuris Canonici entspricht und die Übersetzung einiger Riten und Gebete in die französische Landessprache enthält, um das Verständnis und damit die Frömmigkeit der Gläubigen zu unterstützen. Die Heilige Ritenkongregation hat folgende Änderungen bestätigt: Ein neues Rituale kann in ganz Frankreich eingeführt werden, bei dem der lateinische Text vollständig Übernommen wird. Für die ausdrücklich genehmigten Teile ist daneben der französische Text zugelassen. Bei der Spendung der Sakramente können die Priester in dem Maß, das für das Verständnis und die Frömmigkeit der Gläubigen angezeigt erscheint, sich bei folgenden Stellen der Landessprache bedienen: 1. Bei der Taufe von Kindern: hier müssen nur die Exorzismen, alle Gebetsformeln der Salbungen und der Segnungen und die eigentliche Taufformel unbedingt in lateinischer Sprache gesprochen werden. 2. Bei der Taufe Erwachsener: außer den obengenannten Stellen sind hier auch die Psalmen und die einleitenden Gebete nur in Latein abzudrucken und zu beten. 3. Bei der letzten Ölung: hier ist die lateinische Sprache nur für die Gebete bei der Handauflegung, den Ölungen und für die darauffolgenden Orationen verbindlich. 4. Bei der Trauung kann sich der Priester ausschließlich der französischen Sprache bedienen mit Ausnahme der Segnung der Ringe und der Formel: Ego conjungo vos ... Für den Brautsegen, der auf Grund einer päpstlichen Erlaubnis außerhalb der heiligen Messe gespendet werden kann, dürfen die im Rituale Romanum vorgesehenen bete auch in französischer Sprache gesprochen werden.
Am 4. Januar 1949 hat der Heilige Stuhl ein einheitliches Rituale für die deutschen Diözesen genehmigt. Das wichtigste Merkmal ist der vermehrte Gebrauch der Volkssprache. Im Februar 1943 stellte die Liturgische Kommission des deutschen Episkopates den ersten Entwurf eines einheitlichen Rituale fertig. 1944 und 1945 lehnten die Bischöfe Bayerns es ab, dem Einheitsentwurf zuzustimmen. Inzwischen wurde die Lage durch das Hereinströmen der Ostvertriebenen immer verwirrter. Deshalb reichte das westdeutsche Bischofskonveniat im Frühjahr 1948 den wiederholt revidierten Entwurf von sich aus in Rom ein. Daraufhin trat die Bischofskonferenz von Fulda im Sommer 1948 der westdeutschen Initiative bei. Die römische Approbation erfolgte nach unerwartetem Zögern dank persönlichem Eingreifen des Papstes am 4. Januar 1949. Der Bischof von Mainz unterstreicht in seinem Aufsatz die Berechtigung des Anliegens der Volkssprache im Gottesdienst. Angesichts der Persönlichkeit des Verfassers kommt diesen Ausführungen große Bedeutung zu. Der Bischof geht von der Tatsache aus, dass die Volkssprache die ursprüngliche Sprache der Kirche ist. Als das Lateinische sich durchsetzte, geschah dies auch deshalb, weil es die gemeinsame Sprache der "maßgebenden Volksklassen" war. Einmal durchgedrungen, wurde das Lateinische dann, als Element der Katholizität empfunden. Dies um so mehr, als alle Strömungen zum Gebrauch der Muttersprache seit dem späten Mittelalter "zugleich aus überstarkem nationalem Selbstbewusstsein und antikatholischer Glaubenskritik gespeist waren. So bekamen alle Bestrebungen nach einer Liturgie in der Volkssprache einen häretischen Beigeschmack". Es ist also zu verstehen, sagt Bischof Albert Stohr, dass die Kirche solchen Tendenzen gegenüber auf den einheitlichen Gebrauch des lateinischen Rituale Romanum drängte. Jetzt ist aber die Lage eine andere geworden. Der Gebrauch der Muttersprache zeigt sich mehr und mehr als seelsorgliche Notwendigkeit. "Wir beobachten, dass die Gottesdienste, bei denen das Volk in seiner Muttersprache singen kann, sich weit größeren Besuches erfreuen als die streng liturgischen, in denen eine kleine Zahl von Choralsängern den Gesang bestreitet oder der Kirchenchor die Gesangtexte vorträgt, während die Masse des Volkes sich anderweitig betend ,beschäftigt' - aber abseits vom eigentlichen liturgischen Geschehen. Hier kommt ein ganz echtes religiöses Streben zum Ausdruck: das Verlangen nach aktiver Teilnahme am heiligen Tun und eine Abkehr vom bloßen Zuschauen und Zuhören, wie es in der mangelhaften Übersetzung des Kirchengebotes zum Ausdruck kommt vom ,Hören' einer Messe. Dieses neue Streben nach reicherer Verwendung der Volkssprache im Ritual ist ganz frei von jenen verdächtigen Tendenzen, die die Kirche früher bei ähnlichen Bestrebungen verwarf. Jetzt geht es einfach um das Heben der unerschöpflichen seelsorglichen Werte bei der Spendung der Sakramente und Sakramentalien. Das ist auch einzig und allein der leitende Gesichtspunkt der Liturgischen Kommission gewesen, die dabei nur jenen Bahnen zu folgen brauchte, die die Diözesanbehörden in der Bearbeitung ihrer Ritualien betreten hatten." "Doppeltes Gewicht erlangt die Sehnsucht nach dem Einsatz so reicher, religiöser Schätze bei der immer fortschreitenden Mischung der Konfessionen in unserem Land, wo doch alle anderen religiösen Gemeinschaften in der Volkssprache zu ihren Gläubigen sprechen. Und heute müssen wir nicht bloß an die Diaspora denken, sondern auch an die wachsende religiöse Verflachung, an den Prozess völligen religiösen Absterbens selbst mitten im katholischen Land .... Gewiss ist das prädikatorische Element nicht die Hauptsache, aber doch eine Seite und nicht die unwichtigste. " Das zweite Kennzeichen des neuen Rituale, die Herstellung der liturgischen Einheit in Deutschland, ist von besonderer Bedeutung im Hinblick auf die kirchliche Wiederbeheimatung der Ostvertriebenen und die unaufhaltsame innerdeutsche Bevölkerungsbewegung. Bischof Dr. Stohr weist auf den seelsorglichen Schaden hin, der sich aus der Verschiedenheit der Gesangbücher ergeben hat. 1952: Kamerun und die Muttersprache in der Liturgie
In Ergänzung zu unserem Bericht über die Frage der liturgischen Sprache in diesem Heft ist eine Anordnung er Propagandakongregation zu melden, die den Sympathien des Heiligen Stuhles für dieses Anliegen Ausdruck verleiht. Die Bischöfe von Kamerun hatten auf ihrer Konferenz vom Jahre 1949 beantragt, die Propagandakongregationmöge gestatten, dass an Stelle des römischen Rituale das französische verwendet werde, wenn die Gläubigen der französischen Sprache mächtig sind, weil sie dann in der Lage wären, den Sinn des heiligen Ritus besser zu erfassen. Die Propagandakongregation hat daraufhin entschieden, dass das französische Rituale nur bei der Sakramentenspendung an französische Bürger angewandt werden soll. "Für die Eingeborenen ist ausschließlich das lateinische Rituale zu verwenden, und es ist, wenn möglich, dafür Sorge zu tragen, dass mit Beschleunigung eine approbierte Übersetzung des Rituale in die Sprache der Eingeborenen hergestellt wird." Offenbar hat diese Anordnung der Propagandakongregation den Sinn, halbe Maßnahmen zu verhüten. Es kommt nicht so sehr darauf an, dass die Worte der Liturgie überhaupt sprachlich verstanden werden, sondern dass das liturgische Wort als Muttersprache vernommen wird, oder als in die Muttersprache gehülltes mütterliches Wort. Bis es so weit ist, bleibt man besser bei der weltumspannenden Sprache der Kirche, die in der Muttersprache verdolmetscht werden kann, als dass man die Botschaft an alle Völker in die Sprache kolonialer Herrschaftsmächte übersetzt. 1956: Ansprache Vous Nous avez an den internationalen pastoral-liturgischen Kongress
Papst (Johannes XXIII.) weist auf einige Einzelheiten (bezüglich der Kirchenmusik) am hin. Er sagt: "Es gefällt Uns ganz besonders, dass durch dieses Institut (der Kirchenmusik) der Vorrang der lateinischen Sprache in der `Liturgia solemnis´(feierlichen Liturgie) nach den geltenden Vorschriften besonders gepflegt und geschützt wird. Denn diese ist, abgesehen von ihrer Schönheit, mit den Melodien der römischen Kirche aufs engste verknüpft und bildet ein offensichtliches und glanzvolles Zeichen der Einheit. Diese verehrungswürdige und erhabene, durch ihren Charakter selbst dem musikalischen Rhythmus sich anschmiegende, ernste und wohlklingende Sprache, die Muttersprache der Kinder der Kirche, enthält in ihrer erhabenen Form Schätze der Wahrheit und der Frömmigkeit. Sie ist kraft rechtmäßigen Brauches in die Liturgie eingeführt und muss deshalb darin auch den ersten Platz behalten, der ihr aus mehr als einem Grunde zukommt. Unsere besondere Zustimmung wird dieses Institut finden, wenn es mit besonderer Sorgfalt die religiösen Gesänge in der Volkssprache, und zwar sowohl die von den Vorfahren überkommenen wie die neuvertonten, pflegt und lehrt. Wird die Liturgie nicht in der Form der Liturgia solemnis gefeiert, so sind solche Rufe und Gesänge, die seit langer Zeit in Unseren Kirchen Gastrecht genießen, von nicht zu unterschätzendem geistlichem Nutzen.
IX) Da für die zum Stundengebet Verpflichteten nach Artikel 101 der Konstitution in je verschiedener Weise die Möglichkeit besteht, statt der lateinischen die Muttersprache zu verwenden, halten Wir es für angebracht, darauf hinzuweisen, dass die verschiedenen muttersprachlichen Übersetzungen von der für die einzelnen Gebiete zuständigen kirchlichen Autorität zu erstellen und zu approbieren sind gemäß Art. 36 § 3 und § 4; die Beschlüsse dieser Autorität bedürfen jedoch der Billigung, d. h. der Bestätigung durch den Apostolischen Stuhl gemäß demselben Art. 36 § 3. 1964: I. Instruktion Inter oecumenici
6 Der Gebrauch der Volkssprache in der Liturgie richtet sich angemessenerweise nicht nur nach dem Geist der Liturgiekonstitution, sondern wird auch den konkreten örtlichen Verhältnissen Rechnung tragen. Nun hat sich beim Übergang zur Volkssprache in der Messfeier hier und da einige Unruhe ergeben. Es wäre gut, wenn die Ordinarien erwägen würden, ob es gegebenenfalls opportun ist, in einigen Kirchen, besonders in großen Städten und Orten mit starkem Touristenverkehr, die lateinische Sprache für eine zeitlich festgesetzte und veröffentlichte Messfeier oder, wenn nötig, für mehrere Messfeiern zu belassen, solange und im Maße, wie eine Notwendigkeit oder Angemessenheit dafür besteht. 7' Im gleichen Geist und mit der gleichen pastoralen Absicht wird der Ortsordinarius in zweisprachigen Gebieten die nötigen Anweisungen geben, damit den Bedürfnissen der Gläubigen verschiedener Sprache in angemessener Weise entsprochen wird, indem man zum Beispiel die lateinische Sprache gebraucht oder, wie es lobenswerterweise vielerorts geschieht, für die Gläubigen verschiedener Sprache eigene Gottesdienste zu verschiedener Zeit ansetzt. Man sorge jedenfalls dafür, dass die im Gottesdienst gebrauchte Sprache der frommen Teilnahme nicht schade und Liebe und Einverständnis innerhalb der Pfarrgemeinde nicht schwäche. 1967: Instruktion Musicam sacram (a)
b) „Es empfiehlt sich ferner, eine Ausgabe zu schaffen mit einfacheren Melodien für den Gebrauch der kleineren Kirchen." (35)
c) Andere einstimmige oder mehrstimmige Musik, sowohl aus dem überlieferten Schatz wie aus dem neueren Musikschaffen, soll geachtet, gefördert und bei entsprechender Gelegenheit gebraucht werden. (36)
Es ist der Wunsch des Heiligen Vaters, dass die Messbücher, sowohl für die Werktage als auch für die Sonn- und Feiertage, in einer Gesamt- oder Teilausgabe immer den lateinischen Text neben der muttersprachlichen Fassung enthalten, entweder in zwei Spalten oder auf zusammengehörigen Seiten, und nicht etwa in Faszikeln oder getrennten Büchern, gemäß der Instruktion "Inter oecumenici" vom 26.9. 1964, Nr. 57 und 98 und dem Dekret der Ritenkongregation über die Herausgabe der liturgischen Bücher vom 27. 1. 1966, Nr. 5. 1967: Graduale simplex (d)
11 ... Da die Muttersprache das natürliche Mittel und den Weg für das Verstehen und Mitteilen der innersten Gefühle des Menschen darstellt, wird die Auswandererseelsorge gewiss reichere Früchte tragen, wenn sie von Personen wahrgenommen wird, welche die Gegebenheiten gut kennen und die Sprache der Auswanderer voll beherrschen. 32. Die Ortsordinarien sollen sich nach den Normen des Zweiten Vatikanischen Konzils (51), nicht weigern, den Gebrauch der Muttersprache in der heiligen Liturgie jeder Nationalität der Einwanderer zu erlauben. 6. Damit schließlich die Gläubigen verschiedener Sprachen, die den heutigen internationalen Organisationen angehören, nicht ohne seelsorglichen Beistand bleiben, sollen Priester, welche die betreffenden Sprachen beherrschen, bestellt werden, die ihren Dienst zum Wohl dieser Menschen ausüben. 1969: Papst Paul VI. über den Übergang zur Volkssprache (c)
3993a Es sei mir gestattet, Ihnen einige Fragen vorzulegen, die in die Zuständigkeit dieses Dikasteriums fallen und sich auf die Ausführung der Liturgiereform beziehen; ich werde hierüber anschließend dem Papst Bericht erstatten. Ihre Mitarbeit wird von diesem Dikasterium sehr geschätzt werden; schon jetzt sagt es Ihnen für Ihre uns übermittelten Informationen, die zu einem besseren Urteil in den vorgelegten Fragen verhelfen werden, herzlichen Dank. 1. a) Werden in der Diözese, deren Hirt sie sind, Messen in lateinischer Sprache gefeiert? b) Wird die lateinische Sprache in der Meßliturgie verlangt? Nimmt dieses Verlangen zu oder nimmt es ab? 2. Gibt es in Ihrer Diözese Personen oder besondere Gruppen, die auf der Forderung bestehen, die heilige Messe in lateinischer Sprache nach dem alten Ritus ("tridentinische Messe") zu feiern? Wie groß sind diese Gruppen, und welche Bedeutung ist ihnen beizumessen? Aus welchen Gründen finden sie zu einer solchen Haltung und erheben sie die vorgenannten Forderungen? Ich bitte Sie, auf diese Fragen bis zum 31. Oktober 1980 zu antworten. 1987: „Collectio Missarum de beata Maria Virgine“ in der Muttersprache
1 Auf Grundlage der geltenden Gesetzgebung für die liturgischen Sprachen, wie sie sich im Rundschreiben "Decem iam annos" vom 5. Juni 1976 findet, erfüllt Esperanto nicht die Anforderungen, um als liturgische Sprache betrachtet und für gewöhnlich in den liturgischen Feiern gebraucht werden zu können, da es sich nicht um eine von einem Volk gesprochene Sprache handelt. Nach Untersuchung der vor allem pastoralen Gründe, die von der liturgischen Kommission für das Esperanto unter dem Vorsitz von Mons. Wladislaw Miziolek, Weihbischof von Warschau, und von der internationalen katholischen Vereinigung für das Esperanto (I.K.U.E.) unter dem Vorsitz des Priesters Duilio Magnani, angeführt wurden und auf deren Bitte, diese Sprache in den Eucharistiefeiern auf ihren internationalen und nationalen Kongressen benutzen zu können, passt dieses Dikasterium gleichwohl die am 23. März 1981 veröffentlichten Normen für die Messfeier in Esperanto folgendermassen an: 2 1) Die liturgischen Texte in Esperanto müssen vor ihrem Gebrauch vom Heiligen Stuhl konfirmiert werden. 3 2) Die Erlaubnis zum Gebrauch des Esperanto ist beschränkt auf die Feier a) der heiligen Messe oder eines Wortgottesdienstes; ausgenommen sind Sakramentenfeiern und andere liturgische Feiern; b) anlässlich internationaler oder nationaler Esperanto-Kongresse; c) die Erlaubnis gilt nur für die Kongressteilnehmer. Sie kann nicht ausgedehnt werden z. B. auf die Messen nach dem Gottesdienstplan der Pfarreien oder anderer Gemeinschaften von Gläubigen. 4 3) Über die Feier in Esperanto ist zuvor der betreffende Ortsordinarius zu informieren (Mit Dekret der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung vom 8. 11. 1990 wurden das Messbuch, das Lektionar und der Ordo Missae für Sonntage und Feste in Esperanto konfirmiert. Vgl. N 26 (1990) 692f; EV 12, 545.)
Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung: IV. Instruktion Varietates legitimae vom 25. Januar 1994 zur ordnungsgemäßen Durchführung der Konzilskonstitution über die heilige Liturgie Sacrosanctum concilium Nr. 37-40: Römische Liturgie und Inkulturation.
17. ... Die Kirche Roms hat in ihre Liturgie die lebendige Sprache des Volkes, zuerst das Griechische, dann das Lateinische, aufgenommen, und sie hat, wie die anderen lateinischen Kirchen, bedeutsame Elemente des abendländischen Soziallebens in ihren Gottesdienst übernommen, wobei sie ihnen eine christliche Bedeutung gab.
28 Die missionarische Tradition der Kirche war immer bestrebt, den Menschen das Evangelium in ihrer eigenen Sprache zu verkünden. Häufig waren es sogar die ersten Glaubensboten in einem Land, die bis dahin nur mündlich gebrauchte Sprachen schriftlich festgehalten haben. Und das zu Recht, denn über die Muttersprache als Träger der Mentalität und Kultur kann man die Seele eines Volkes erreichen, ihm den christlichen Geist einprägen und ihm eine stärkere Teilnahme am Gebet der Kirche ermöglichen.(62)
Nach der ersten Evangelisierung ist die Verkündigung des Wortes Gottes in der Landessprache für das Volk bei der Liturgiefeier sehr nützlich. Die Übersetzung der Bibel oder zumindest der in der Liturgie verwendeten Bibeltexte ist also notwendigerweise der erste Schritt eines liturgischen Inkulturationsprozesses.(63)
2001: V. Instruktion Liturgiam authenticam: Der Gebrauch der Volkssprachen bei der Herausgabe der Bücher 28. März 2001 Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung: Fünfte Instruktion Liturgiam authenticam „zur ordnungsgemäßen Ausführung der Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die heilige Liturgie": Der Gebrauch der Volkssprachen bei der Herausgabe der Bücher der römischen Liturgie (Zu Art. 36 der Konstitution):
Anmerkungen ↑ Das Wort "usus" besagt nicht nur die grundsätzliche Zulässigkeit oder Möglichkeit der weiteren Verwendung der lateinischen Sprache, sondern die tatsächliche, aktuelle Verwendung derselben. Das ergibt sich ohne weiteres aus der Verwendung des Ausdrucks an anderen Stellen der Liturgiekonstitution (Art. 36 § 3, 54 Abs. 3, Art. 57 § 1 pr., Art. 101 § 1 C): Georg May- siehe Literatur.
↑ Papst Benedikt XVI. im Apostolischen Schreiben Sacramentum caritatis vom 22. Februar 2007 Nr. 62 ↑ Papst Pius XII.: Enzyklika Mediator Dei vom 20. November 1947 über die heilige Liturgie, Nr 60
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Seite zitieren	Diese Seite wurde zuletzt am 15. März 2017 um 20:10 Uhr geändert.
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References: Art. 36
 § 2
 Art. 36
 § 3
 § 4
 Art. 36
 § 3
 Art. 36
 § 3
 Art. 57
 § 1
 Art. 101
 § 1