Source: https://www.salzburg.gv.at/themen/wasser/interessantes-wasser/wasserbuch
Timestamp: 2017-10-23 07:39:09+00:00

Document:
Land Salzburg - Wasserbuch
Allgemeine Information - Wasserbuch Online
Wasserbuch im WEB (Wasserbuch-Online)
Handbuch zum Wasserbuch im WEB
Handbuch zu den Gewässerbestandsdaten im WEB
Wasserbuch für Planer, Notare, Rechtsanwälte
Anleitung zur Beantragung der externen Benutzerberechtigungen für das Wasserinformationssystem WIS
Gutachten - direkte Eingabe durch Gutachter
Handbuch - § 134 Gutachten, Talsperren Jahresbericht, Talsperren 5 jährliche Überwachungsbericht hochladen
SAGIS-Online mit Wasserthemen
Wasserbuchdaten im Geographischen Informationssystem
Ersichtlichmachung von nicht bewilligungspflichtigen Anlagen
Information zum Wasserbuch
Mit der Wasserrechtsnovelle 1990 ergab sich die Möglichkeit, das Wasserbuch relativ frei von Formalismen und in DV-unterstützter Form zu führen. Den heutigen Möglichkeiten entsprechend wurden die Wasserbuchinhalte in eine moderne Client-Server Umgebung mit einer Oracle-Datenbank und GIS-Integration implementiert. Damit ist für das Land Salzburg ein aktuelles, den wasser-wirtschaftlichen Erfordernissen entsprechendes Evidenz-, Informations- und Analysesystem geschaffen worden.
Das Wasserbuch wurde mit dem Reichswassergesetz 1872 begründet, die Rechtsgrundlage sind die §§ 124 bis 126 im Wasserrechtsgesetz 1959 (Stand BGBl. 98/2013).
§ 9 (besondere Wasserbenutzung an öffentlichen Gewässern und privaten Tagwässern),
§ 10 (Benutzung des Grundwassers, z.B. Brunnen-Achtung: Die Benutzung des Grundwassers für den notwendigen Haus- und Wirtschaftsbedarf ist unter bestimmten Bedingungen nicht wasserrechtlich bewilligungspflichtig. Kleine Hausbrunnen scheinen daher nicht im Wasserbuch auf!),
§ 32 (erlaubte Einwirkungen auf die Beschaffenheit von Gewässern) und
§ 32 b WRG (Indirekteinleiter).
sowie die im Zuge der Bewilligung von Deponien nach den Bestimmungen des Abfallwirtschaftsgesetzes (AWG 2002) verliehenen Rechte;
Eine Übersicht über Wassergenossenschaften und Wasserverbände sowie ihre Satzungen und die zur Vertretung berufenen Organe und ihrer Mitglieder.
Übersicht über die im Bezirk geltenden Beschränkungen des Gemeingebrauches (§ 8 Abs. 4), Reinhalteverordnungen (§ 33 Abs. 2), Verordnungen nach §§ 33d und f, Wasserschutz- und Schongebiete (§§ 34, 35 und 37), Grenzen der Hochwasserabflussgebiete (§ 38 Abs. 3), Gefahren-zonenplanungen (§ 42a),Wirtschaftsbeschränkungen (§ 48 Abs. 2), wasserwirtschaftlichen Rah-menpläne (§ 53), wasserwirtschaftliche Rahmenverfügungen (§ 54) und Sanierungspläne (§ 92)
Bestandteile des Wasserbuches:
Bei den Eintragungen für den Kernbereich des Wasserbuches, den Wasserrechten gemäß § 9, 10, 32 und 32b WRG, besteht das Wasserbuch aus der
Evidenz und der
Urkundensammlung samt den erforderlichen Kartenwerken und Hilfsmitteln.
Aus der Evidenz lassen sich die wesentlichen Angaben über das Wasserrecht, wie z.B. betroffenes Gewässer, Lage der Wasserbenutzung, Dauer der Bewilligung, Umfang des Wasserrechtes, Name und Anschrift des Berechtigten und Ähnliches entnehmen.
In der Urkundensammlung werden die dazugehörigen Bewilligungs- und Überprüfungsbescheide und Abänderungen oder Erlöschensbescheide zu diesen Bescheiden sowie Teile von Projekten und Unterlagen über die Ausführung einer Anlage aufbewahrt.
Pflichten des Wasserberechtigten:
Für die Anzeige reicht ein kurzes formloses Schreiben, in dem das zu übertragende Wasserrecht, der bisher Berechtigte und der neue Berechtigte angeführt sind. Weiters ist das Eigentum an der Betriebsanlage oder der Liegenschaft, mit der das Wasserbenutzungsrecht verbunden ist, nachzuweisen. Die gebührenrechtlichen Vorschriften sind zu beachten.
Beweiskraft und Rechtsbehelfe:
Bedeutung des Wasserbuches im wasserrechtlichen Verfahren:
Wasserbuchführer des Landes in den Bezirken:
Bezirkshauptmannschaft Wasserbuchführer ​Telefon
Hallein, Zell am See ​​MAS Ing. Hans Fersterer ​0662-8042-4126
​Sbg.-Umgebung, St.Johann i. Pg., Tamsweg ​Christian Strobl ​0662-8042-4262
​Magistrat Salzburg
Schwarzstraße 44 Sachbearbeiter
​Manuel Widauer ​Termine können unter der Tel. Nr. 0662-8042-4316 vereinbart werden

References: § 134

§ 9

§ 10

§ 32

§ 32
 § 9