Source: http://www.staatsbuergersteuer.de/Tabellen.htm
Timestamp: 2018-03-20 17:32:19+00:00

Document:
Diagramme und Tabellen, Versuch eines Systemvergleichs
Einschränkungen und Haushaltstypen
Der ESt - ALG II Tarif
Einbeziehung der Sozialabgaben
Einkommensteuersystem
Eckwerte der Sozialversicherungen
ALG II Berechnungsgrundlagen
EST-ALG
ESt - ALG - System
Der ESt - ALG II - Tarif: L0
Marginalsätze ESt -ALG II: L1
Haushalt A, ESt -ALG II: AL, AE
Haushalt A, Marginalsätze: AL1, AE1
Haushalt B, ESt -ALG II: BL, BE
Haushalt B, Marginalsätze: BL1, BE1
Haushalt C, ESt -ALG II: CL, CE
Haushalt C, Marginalsätze: CL1, CE1
Haushalt A, StBSt: AS. Marginalsatz: AS1
Haushalt A, Systemvergleich: AV
Haushalt B, StBSt: BS. Marginalsatz: BS1
Haushalt B, Systemvergleich: BV
Haushalt C, StBSt: CS. Marginalsatz: CS1
Haushalt C, Systemvergleich: CV
Vergleich der Systeme:
Hier wird der Versuch gemacht, für das Jahr 2017 die quantitativen Wirkungen der Staatsbürgersteuer mit denen der (direkten) Steuern und Subventionen, die von ihr ersetzt werden, zu vergleichen. Vor allem eine Frage wird immer wieder gestellt: Wer gewinnt? und Wer zahlt schließlich die Zeche? Wenn die Staatsbürgersteuer aufkommensneutral ist, wie hier behauptet wird, müssen doch einige mehr bezahlen, damit andere mehr bekommen. Wer so fragt, denkt im alten Schema und versteht nicht, dass die Staatsbürgersteuer ein Paradigmenwechsel ist.
Es ist ein gewohnter Denk-Reflex des alten Systems, dass bei Änderungen am Steuersystem immer einige gewinnen, der Rest verliert und am Ende alles immer nur komplizierter wird. Die Staatstsbürgersteuer ist mehr. Die Einführung der Staatsbürgersteuer ist kein Null-Summen-Spiel, weil die Chancen ökonomischer Vernunft ansteigen, mehr Einkommen erfasst wird, legale und illegale Steuertricks sinnlos werden und Steueroasen austrocknen. Diese Effekte summieren sich zu zu mehr als 300 Mrd. €/Jahr.
Ein allgemeiner Systemvergleich ist unmöglich. Er hätte zu berücksichtigen:
Die persönlichen Subventionen und ihre jeweiligen Besonderheiten sind sehr komplex und von vielen Variablen abhängig.
In der Einkommensteuer gibt es viele Freibeträge, ermäßigte Steuersätze Sondersteuern (z.B. die Abgeltungssteuer) Sonderregelungen usw.
Die Einkommensteuer besteuert das "zu versteuernde Periodeneinkommen", die Staatsbürgersteuer den Konsum bzw. das Endvermögen (dabei werden auch unregelmäßig anfallende Einkünfte berücksichtigt),
Die Sekundärwirkungen des Systemwechsels führen zu höheren Einkommen: z.B. fallen die Entscheidungen der Staatsbürger in der Staatsbürgersteuer optimaler aus, die Arbeitslosigkeit wird abgebaut wird und das Gesamteinkommen ist höher ist als im System der Einkommensteuer und direkten Subventionen. Diese Effekte sind qualitativ beschrieben.
Ein Vergleich ist nur für spezielle Beispiele möglich: Hierzu wurden bereits drei Haushalthaltstypen definiert:
A: ein Ein-Personen-Haushalt ohne Kinder,
B: ein Haushalt mit zwei (verheirateten) Erwachsenen ohne Kinder,
C: zwei verheiratete Erwachsene mit drei (gemeinsamen) Kindern im Alter von 8,12 und 15 Jahren.
Alle Haushalte beziehen nur Arbeitseinkommen. Damit sind Steuern auf unregelmäßig anfallende Einkünfte oder andere Sonderformen der Einkommensteuer z.B. Körperschaftssteuer, Abgeltungssteuer in den folgenden quantitativen Vergleichen ebenso wenig enthalten, wie andere direkte Subventionen, etwa Elterngeld, Wohngeld, Sozialhilfe, Jugendhilfe, Erziehungshilfe, Schwangerenhilfe, Stipendien oder Ausbildungsbeihilfen usw.
Zur Ermittlung der Einkommensteuer und/oder Arbeitslosengeld II sind weitere Annahmen erforderlich. Alle Haushalte
haben außer einem evtl. vorhandenen Schonvermögen kein weiteres eigenes Einkommen oder Vermögen, das eingesetzt werden könnte.
konsumieren das gesamte verfügbare Einkommen, sparen also nichts außer der gesetzlichen Rentenversicherung.
machen in der Einkommensteuer die Arbeitnehmerpauschale (statt 60 € Fahrtkosten als Werbungskosten) und die Beiträge zur Sozialversicherung als Sonderausgaben geltend. Das zu versteuernde Einkommen ist die Differenz zwischen dem Brutto-Arbeitsentgelt und diesen Abzügen. Bei Haushalt C sind Einkommensteuer und Kindergeld saldiert und zusammen ausgewiesen - Kinder- oder Erziehungsfreibeträge spielen für die betrachteten Einkommen keine Rolle.
haben bei niedrigen Entgelten Arbeitslosengeld II (= ALG II) beantragt haben und auch bekommen. Als Wohnort wird Darmstadt oder ein vergleichbarer Wohnort angenommen. Damit dürfte das hier errechnete Arbeitslosengeld in der Spitzengruppe der möglichen ALG II Subventionen liegen. Es ist z.B. höher als das in "Das Liberale Bürgergeld," [2005],
setzen außer dem Arbeitnehmeranteil zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung als Sonderausgaben (§10 EStG) im Vorgriff auf dies Situation ab 2024 auch die vollen Beiträge zur Rentenversicherung (Arbeitnehmer- + Arbeitgeberanteil) zu 100 % ab. 2016 wären gem. § 10 Abs. 9 Satz 4 EStG nur 82%, 2017 84% usw. abzugsfähig. Diese Übergangsregelung war notwendig damit ab 2024 die Rente - steuersystematisch korrekt - in voller Höhe besteuert werden kann.
zahlen keine Kirchensteuer, bzw. Kirchensteuer wird nicht berücksichtigt. Wie Kirchensteuer ggf. in der Staatsbürgersteuer zu erfassen wäre, ist derzeit offen.
der 1. Erwachsene ist älter als 22 und erarbeitet das Haushaltseinkommen. Ist es Null, ist er entweder nicht erwerbsfähig (z.B. krank) oder aktiv, d.h. er wird ausgebildet oder bemüht sich nachweisbar um Arbeit.
der 2. Erwachsene ist nicht berufstätig.
Einzelheiten zu den Annahmen und Berechnungsgrundlagen sind in der Erläuterungen zu Tabelle 1 ausführlich beschrieben und für die Einkommen zwischen 0 und 8000 €/Monat bzw. 0 und 96 000 €/Jahr in Tabelle 1 durchgeführt.
Diese Annahmen sind die selben wie in 2.8 Arbeitnehmerhaushalte. Sie sind notwendig, um Einkommensteuer und Arbeitslosengeld II zu ermitteln. Sie sind exemplarisch für die Kompliziertheit des Einkommensteuersystems, denn alle Annahmen beruhen auf Daten, die Arbeitsämtern und Steuerbehörden zur Verfügung gestellt, von diesen geprüft und anerkannt werden müssen, bevor mit der Erfassung und Ermittlung des jeweils relevanten Einkommens begonnen werden kann. Dazu sind dann weitere Daten von Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu erheben, zu prüfen und zu verarbeiten z.B. Lohn/Gehalt, Beiträge zu gesetzlichen oder privaten Versicherungen usw. Die Einschränkung auf Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit vereinfacht, fokussiert und erlaubt es, die unterschiedlichen Einkommensbegriffe von Einkommensteuer und ALG II auf einer gemeinsamen Achse darzustellen: dem Bruttolohn (oder -gehalt).
Steuerschuld in 1000 € pro Monat (nach L1 ) --- Diagramm L0: Der EST - ALG II - Tarif ---
Unterstützung Brutto-Monatslohn in 1000 €
geld II Einkom
steuer A. 1 Erw. 0 Kinder: obere Kurven
B. 2 Erw. 0 Kinder: mittere kurven
Anmerkung: Bruttolohn und Steuern auf Jahresbasis sind immer das 12 fache von Brutto-Monatslohn und -Steuern. Eine Übergang auf Jahreswerte bedeutet lediglich eine Skalentransformation: die Achsenwerte 1, 2 ,3... müssten durch 12, 24, 36 ... an beiden Achsen ersetzt werden. Die Kurven im Diagramm bleiben ansonsten unverändert. Bei den Monatswerten handelt es sich immer um Durchschnittswerte, d.h. Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder 13./14. ... Monatsgehalt sind auf den Monatslohn umgelegt.
An Diagramm L0 fällt auf:
Die Transfergrenze (= Einkommen, ab dem kein ALG II mehr bezahlt wird) trennt zwei unterschiedliche Bereiche: den Bereich des ALG II und den Bereich, in dem kein ALG II mehr gezahlt wird...
Die Transfergrenze liegt für jeden Haushaltstyp an anderer Stelle: für A bei 1384 €/Monat, für B bei 1893 €/Monat und für C beträgt sie 2818 €/Monat.
Oberhalb der Transfergrenze zeigen die blauen Linien der Einkommensteuer den typischen Verlauf einer progressiven Steuer im klassischen Sinn. Dieser Bereich ist überwiegend geprägt vom Steuertarif der Tarifstufe 3, der eine Parabelfunktion darstellt.
Bei allen Haushalten liegt der Grundfreibetrag der Einkommensteuer unterhalb der Transfergrenze, so dass es Bereiche gibt, in denen sowohl Einkommensteuer bezahlt als auch Arbeitslosengeld II gewährt wird. (Dies ist eine Doppelerfassung durch Finanzamt und den Ämtern, die für das ALG II zuständig sind.)
Unterhalb der Transfergrenze steigen die roten Kurven sehr viel stärker als die blauen oberhalb. (Einzelheiten dazu zeigt das folgende Diagramm L1.)
Diagramm L1, zeigt die Marginalsätze, also den zusätzliche Steuerbetrag, die entstehen, (bzw. den Anteil des Entgelts, der beim Arbeitslosengeld II zusätzlich angerechnet wird), wenn der Lohn um eine kleine Einheit steigt. Steigt das Entgelt z.B. um einen Euro, zeigt Diagramm L1 die zusätzliche Steuer bzw. (abzugebendes Einkommen) in Cent. Der Marginalsatz ist ein Maß für die "Leistungsgerechtigkeit" - je niedriger er ist, desto mehr lohnt sich Leistung.
Dass dieser Marginalsatz sich an den Beitragsbemessungsgrenzen (vgl. Tabelle 1 Eckwerte) sprunghaft ändert, liegt daran, dass die Sonderausgaben sich an diesen Stellen sprunghaft ändern: von vorher 14,9% auf 0 bzw. von 21,4% auf Null, so dass die Ableitungen dieser Funktionen an diesen Stellen "springen". Diese Sprünge wirken sich auf die Marginalsteuersätze aus, weil die Sozialversicherungsprämien vom Bruttolohn abgezogen werden. Eine weitere Sprungstelle liegt beim beim Grundfreibetrag der Einkommensteuer, weil dort (beim Wechsel von Tarifstufe 1 nach Tarifstufe 2) die die Einkommensteuer von Null auf 14% "springt".
In der hier dargestellten, realistischen Situation, in der auch das ALG II mit berücksichtigt ist, ergeben sich weitere Sprünge, weil das anzurechnende Einkommen bei 100, 400, 800 und 1200 €/Monat, bei denen die Anrechnungsquote - die dem Steuersatz entspricht, von 0% auf 80%, 90; 100% "springt". Bezogen auf den Lohn liegen diese Sprungstellen höher, weil das anzurechnende Einkommen nicht der Lohn ist, sondern z.B. das Kindergeld hinzukommt und von dieser Summe genau spezifizierter Kosten abgezogen werden dürfen, zu denen auch (ab 400 €/Monat) die Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitnehmers gehören. Dadurch sind auch die Marginalsätze der Anrechnung niedriger als 90 bzw. 100 %.
% Marginalsatz: --- Diagramm L1 ---
ALG II alle Haushalte ALG II nur A und B ALG II Haushalt B ALG II Haushalt C
StBSt alle Haushalte ESt pur ESt Haushalt A ESt Haushalte B und C
An Diagramm L1 fällt auf:
Bis zu 100 € gibt es bei allen Haushalten beim ALG II ein "Loch", in dem kein Einkommen angerechnet wird, weil hier ein Freibetrag von 100 € gewährt wird. Die Haushalte dürfen das Arbeitslosengeld unbeschwert und ohne Anrechnung um bis zu 100 € aufbessern. Ab 100 €/Monat werden die Einkommen bis unterhalb von 1300 bei Haushalt A, 2100 bei Haushalt B und 2300 €/Monat bei C sehr hoch "besteuert", weil dort jeder € zusätzliches Einkommen (bzw. Arbeitsentgelt) zu Sätzen zwischen 50 und 80% angerechnet wird. Dieses "Gebirge" (bzw. diesen Anstieg in Diagramm L0) muss ein Arbeitsuchender also überwinden, um das "flachere Gelände" zu erreichen, Erst jenseits des Gebirges bzw. Anstiegs kommt er in den Genuss der niedrigeren Marginalsteuersätze. Für Kinderreiche ist das "Gebirge" besonders schwierig zu überwinden.
Hat man das "Tal" jenseits des Gebirges erst mal erreicht, liegen in der Einkommenssteuer die Marginalsätze zwischen 20% und 40%. sind also niedriger als bei der Staatsbürgersteuer. Bei Löhnen über 5500 €/Monat verschwinden diese Unterschiede wieder.
Die Gebirge des Arbeitslosengelds II sind kompliziert aufgebaut und wirken chaotisch. Einzelheiten und Gründe für diese Kurvenverläufe können auch Experten oft nur schwer erklären.
der Marginalsatz der Einkommensteuer springt (bzw. hat eine Stufe) nicht nur beim Grundfreibetrag sondern auch überall, wo bei den Sozialbeiträgen Grenzen erreicht werden (z.B. Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialversicherungen) Dies ist bereits ein Hinweis, dass Einkommensteuern nicht isoliert, sondern nur im Kontext der Sozialversicherungsbeiträge analysiert werden dürfen.
Einkommensteuersystem: Transparenz durch das echte Bruttoentgelt
Zunächst wird Transparenz hergestellt, indem die Arbeitgeberanteile der Sozialversicherungen rechnerisch auf die Arbeitnehmer umgelegt werden. Dies erfolgt neutral so, dass sich in der Einkommensteuer an allen Zahlungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber nichts ändert. Dazu müssen die Arbeitsentgelte zunächst um die Arbeitgeberbeiträge erhöht werden. Wegen der Beitragsbemessungsgrenzen sind diese für verschiedene Gehaltsgruppen unterschiedlich:
Gruppe Typ Entgeltbereich Lohnerhöhung = AG-Beitrag
a) niedrig bis 4350 €/Monat 18,15 %
b) hoch 4350 bis 6350 €/Monat 10,85 % + 373 €/Monat
c) Spitze über 6350 €/Monat + 1062 €/Monat
Zwar könnten die Arbeitnehmer die Sozialversicherungsbeiträge selbst zahlen, der Arbeitgeber soll sie aber - wie bisher - als Dienstleistung zur Entlastung der Arbeitnehmer zusammen mit der Lohnsteuer an die Sozialversicherungen abführen. An den Zahlungen ändert sich dadurch nichts. Netto erhält der Arbeitnehmer genau dasselbe wie vorher. Aber die Kosten werden jetzt transparent. Auf der Lohnsteuerkarte und der Gehaltsabrechnung stehen andere Zahlen. Statt des Bruttolohns steht jetzt das echte Bruttoentgelt. Davon werden Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung in voller Höhe, also mit dem Betrag, den sie tatsächlich kosten, abgeführt.
Auch für den Arbeitgeber ändert sich materiell nichts. Er zahlt für die Arbeit genau so viel wie vorher. Höchstens psychologisch kann er sich nicht mehr als "Wohltäter" darstellen, der für seine Arbeiter so gut sorgt, dass er "sogar" die Hälfte ihrer Versicherungen bezahlt. Außer ihm selbst (und vielleicht einigen "Sozial"-Politikern) glaubt das aber sowieso keiner.
Wenn in der Einkommensteuer das echte Bruttoentgelt zugrunde gelegt wird, haben die Arbeitnehmer davon die vollen Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen. Wenn der Arbeitnehmer nicht nur seinen eigenen, sondern auch die bisherigen Arbeitgeberbeiträge bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens in voller Höhe vom echten Bruttoentgelt als Sonderausgaben abziehen darf, ergibt sich bei ihm wieder das gleiche zu versteuernde Einkommen wie heute. Dann zahlt er auch die gleiche Steuer wie heute. Für die Arbeitgeber waren die Arbeitgeberbeiträge sowieso steuerfrei bzw. durften als Lohnkosten in der Gewinn- und Verlustrechnung angegeben werden - an deren Stelle treten jetzt die höheren echten Bruttoentgelte. Beim Arbeitgeber ändert sich steuerlich also ebenfalls nichts. Die Sozialbeiträge kann man wie gewohnt ermitteln, wenn man erst den alten Monatslohn aus dem echten Bruttoentgelt bestimmt und dann die alten Betragssätze und Bemessungsgrenzen anwendet. Oder man ermittelt sie direkt mit dem echten Bruttoentgelt mit den umgerechneten Beitragssätze und -grenzen. Beides führt zu den gleichen Sozialversicherungsbeiträgen.
Zur Ermittlung der Gesamtbelastung im System der Einkommensteuer hat ein Haushalt zu berücksichtigen:
das echte Bruttoentgelt. Davon zahlt / erhält er:
die bisherigen Arbeitgeberbeiträge
Zwischensumme: der bisherige Bruttolohn
ggf. kommt dazu das Arbeitslosengeld II (bei Haushalt C auch das Kindergeld),
Die Einkommensteuer wie in Diagramm L0
Weiter sind zu bezahlen: die Arbeitnehmerbeiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.
Man kann natürlich auch von Zeile 3. [bisheriger Bruttolohn] ausgehen und daraus alles berechnen.
Beispiel: Haushalt A bezieht einen Bruttolohn von 3000 €/Monat. Dem entspricht ein echtes Bruttoarbeitsentgelt von 3582,75:
3582,75 € echtes Bruttoentgelt. Davon zahlt er
582,75 € bisherige Arbeitgeberbeiträge
3000,00 € bisheriger Bruttolohn,
398,24 €/Monat Einkommensteuer
Er bekommt kein Arbeitslosengeld II und kein Kindergeld
590,25 € Arbeitnehmerbeiträge zur
219,00 € Kranken-,
45,75 € Pflege-,
280,50 € Renten- und
45,00 € Arbeitslosenversicherung.
Seine Gesamtbelastung ist: 988,49 von 3000 €/Monat (= 33%) bzw. 1571,24 von 3582,75 €/Monat (= 44%). Das frei verfügbare bzw. Netto-Einkommen ist (natürlich) 2011,59 €/Monat, egal ob man vom Bruttolohn oder vom echten Bruttoentgelt aus rechnet. Die (Durchschnitts-) Steuersätze sind 13,27% des Bruttolohns bzw. 11,12% des echten Bruttoentgelts. Der Gesamt-Marginalsatz (hier nicht vorgerechnet) ist 44 % des Bruttolohns bzw. 53%. des echten Bruttoentgelts. Obwohl sich im System der Einkommenssteuer materiell und an den Zahlungsströmen nichts ändert, wenn man vom Bruttolohn zum echten Bruttoentgelt wechselt, verändern sich diese %-Zahlen. Diese Zahlen der Gesamtbelastung zeigen jetzt die Wahrheit an. Die vollen Beiträge werden sichtbar. Die vorher niedrigeren %-Zahlen haben diese Wahrheit verschleiert.
Die Verallgemeinerung dieser Beispiels-Rechnung zeigen die folgenden 12 Diagramme. Für jeden der Haushaltstypen h = A, B und C zeigen die Diagramme hL für Brutto-Monatslöhne, E, zwischen 0 und 8300 €: ALG II, Kindergeld, Beiträge für Renten- + Arbeitslosenversicherung, für Kranken- +Pflegeversicherung, Einkommensteuer und (silbergrau) das verbleibende frei verfügbare Einkommen. Die Diagramme hE zeigen die selben Belastungen, nur dass sie nicht für Brutto-Monatslöhne, sondern für die echten Brutto-Entgelte, E', zwischen 0 und 9200 €. berechnet sind. Zum Vergleich ist auch in roter Farbe die Skala der Monatslöhne, E, gezeigt. Mit der veränderten Skala der horizontalen E'-Achse verändert sich auch die Skala der vertikale Achse. Obwohl sich materiell durch die Einführung des echten Bruttoentgelts an den Zahlungen nichts geändert hat, ändern sich die Diagramme, wenn auch nicht sehr stark. Die Unterschiede sind gut zu sehen, wenn man mit einem Klick auf den Pfeil zum hE Diagramm und von dort mit wieder zum hL-Diagramm wechselt. Noch einfacher geht dieses Wechselspiel, wenn man jeweils auf Gesamtbelastung in der Überschrift klickt.
Zu jedem hL- und hE- Diagramm gibt es ein hL1- bzw. hE1-Diagramm, das die zugehörigen Marginalsteuersätze zeigt. In den hE1-Diagrammen liegen die Blöcke für die Sozialversicherungsböcke unten und nicht oben wie in den hL1-Diagrammen. Man erkennt dann deutlich die Bemessungsgrenzen als Ursache für die Sprünge der (Gesamt-) Marginalsätze. Vor allem diese sind von Interesse. Auch zwischen diesen Diagrammen kann man - wie oben - mit bzw. rauf und runter springen. Auch hier geht das Wechselspiel einfacher, wenn man auf Marginalsätze in der Überschrift klickt.
1000 € pro Monat AL Gesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
Unterstützung Brutto-Monatseinkommen in 1000 €
Arbeitslosengeld II Einkommensteuer Pflege- + Krankenversicherung Renten- + Arbeitslosenvers.
1000 € pro Monat AE Gesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
Unterstützung Brutto-Monatseinkommen E echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €
% Marginalsätze AL1 Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
% Marginalsätze AE1 Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
echtes Bruttoentgelt E'
1000 € pro Monat BL Gesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
1000 € pro Monat BE Gesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
%Marginalsätze: BL1 Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
% Marginalsätze BE1 Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €
1000 € pro Monat CL Gesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
1000 € pro Monat CE Gesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
% Marginalsätze CL1 Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
% Marginalsätze CE1 Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
Vergleich der Diagramme hL und hE: (am einfachsten durch das Wechselspiel mit Klick auf Gesamtbelastung in der Kopfzeile)
Vergleich der Marginalsätze (Klick auf Marginalsätze in der Kopfzeile der Diagramme hL1 und hE1):
Vergleich der Haushalte untereinander (Klick auf das jeweilige Haushaltssymbol, z.B. A in der Kopfzeile)
Die Absicht der progressiven Einkommensteuer, Haushalte mit höheren Einkommen nicht nur absolut, sondern auch relativ höher zu belasten, wird selbst bei Einbeziehung der Sozialversicherungsbeiträge erreicht. Bei den hier untersuchten Haushaltstypen ist der Gesamttarif bei Einbeziehung der Sozialversicherungsbeiträge oberhalb der Transfergrenze fast linear mit Steigungen (Gesamt-Marginalsätzen) zwischen 30 und 42 % ist. Weil die Belastung mit steigenden Entgelt nicht nur absolut sondern auch relativ zunimmt, ist dies ein progressiver Tarif, obwohl die niedrigsten Marginalsätze ausgerechnet bei den Beziehern hoher (!!) Entgelte (Gruppe 3) auftreten. Das Paradigma eine progressive Besteuerung entlaste und motiviere niedrige Einkommen, und sei nur mit niedrigen Marginalsteuersätze bei geringerem - und ansteigenden bei steigendem - Einkommen zu erreichen, erweist sich als graue Theorie. Die Gesamtbelastung zeigt: je niedriger das Einkommen, desto geringer die Arbeitsmotivation.
Die Staatsbürgersteuer geht vom echten Bruttoentgelt aus. Arbeitgeberbeiträge werden für die Arbeitslosen- und Rentenversicherung in der bisherigen Höhe nicht mehr gebraucht, da das Altersbürgergeld eine Grundversorgung für Arbeitslosigkeit und Alter garantiert. Bei gering verdienenden Arbeitnehmern ersetzt das Bürgergeld die Leistungen der Arbeitslosenversicherung und der Rentenversicherung bereits vollständig. Nur "Besserverdiener" haben bisher höhere Leistungen als das Bürgergeld bezogen. Ob man in der Staatsbürgersteuer diese Besserverdiener zwingen soll, die über die Grundversorgung hinausgehende Vorsorge für Alter und/oder Arbeitslosigkeit zu betreiben, sei einmal dahingestellt. Es ist natürlich möglich, für "Besserverdiener" diese höheren Leistungen durch eine Zusatzversicherung zu garantieren. Ob diese dann aber "Sozialversicherung" genannt werden darf, ist fraglich.
Für den Systemvergleich soll die kalkulatorische Zusatzversicherung die Leistungen der sozialen Renten- und Arbeitslosenversicherung garantieren, wie das heutige System.
Beim echten Bruttoentgelt bezahlen Arbeitnehmer die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in voller Höhe. Anderfalls müsste er die Arbeitgeberbeiträge als Nicht monetäre Einnahme in die Bemesseungsbasis einbeziehen. Ob der Arbeitgeber weiterhin - wie bisher - diese Beiträge im Auftrag des Arbeitnehmers an die Versicherungen überweisen soll, ist hier nicht zu entscheiden - es geht nur um einen kalkulatorischen Vergleich.
Im System der Staatsbürgersteuer werden die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nach Methode U nicht von der Bemessungsbasis abgezogen. Daher werden vom echten Bruttoentgelt nur die Prämien der Zusatzversicherung abgezogen.
Würde man Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nach Methode V oder nach dem Gleichbehandlungsmodell für alle Versicherungen besteuern, wäre der Beitrag um 0,4/0,6 höher, dürfte aber ebenfalls von der Bemessungsbasis abgezogen werden. Netto wäre die Belastung (und die Auszahlung im Krankheits- bzw. Pflegefall) für den Versicherten dieselbe wie bei Methode U
Die Belastungen in der Staatsbürgersteuer und die Berechnung des frei verfügbaren Einkommens sind in Steuer und frei verfügbares Einkommen hergeleitet und an Beispielen demonstriert worden. Hier zur Erläuterung die analoge Berechnung für das Beispiel von oben:
Grundsätzlich dürfen auch Einkunftskosten, z.B. Fahrtkosten in der Straatsbürgersteuer geltend gemacht werden. Das lohnt sich nur, wenn sie die Einkunftskostenpauschale (> 100 €/Monat) übersteigen. Da nur 60 €/Monat Fahrtkosten anfallen, lohnt es sich hier nicht. Diese werden aber auch bei der Berechnung der Einkommensteuer nicht abgesetzt, weil stattdessen der Arbeitnehmerpauschbetrag (=80 €/Monat) abgezogen wird.
Damit ergibt sich als Bemessungsbasis: echtes Bruttoentgelt - Zusatzversicherungsprämie. Vom echten Bruttoentgelt sind abzuziehen:
+ die Staatsbürgersteuer = 40% von (echtes Bruttoentgelt - Beiträge für Kranken-, Pflege- und Zusatzversicherung) - Bürgergeld
+ die Kranken- und die Pflegeversicherung = "Gesamt" also inklusive Arbeitgeberbeitrag
+ der Zusatzversicherungsbeitrag für "Besserverdiener".
= Summe der Belastungen
Der Rest ist frei verfügbar.
Haushalt A verdient z.B. (altes Brutto) 4000 €/Monat zuzüglich 434 + 343 € Arbeitgeberbeitrag also 4777,00 €/Monat. echtes Bruttoentgelt. Der Zusatzversicherungsbeitrag beträgt 20,8% von(4000-2760) = 259 €/Monat.
+ 857,20 € Staatsbürgersteuer = 40% von (4777 - 259) - 950 €/Monat
+ 696,00 € für Kranken und Pflegeversicherung (584 € Kranken- und 112 € Pflegeversicherung)
+ 259,00 € für die Zusatzversicherung für "Besserverdiener"
= 1912,20 € als Summe der Belastungen
Der Rest 4777-1912,20 = 2964,80 € ist frei verfügbar.
In der EST bezahlt man vom (alten) Bruttoentgelt, 4000 € für die Kranken- und Pflegeversicherung 353 € und für die Renten-und Arbeitslosenversicherung 434 € sowie die Einkommensteuer 658,95. Es bleiben 2554,05 € zur freien Verfügung übrig. Also 688,15 € weniger als in der Staatsbürgersteuer.
In echtem Bruttoentgelt sieht die Rechnung so aus: Die Gesamtbelastung von 1564,80 €/Monat ist zu vergleichen mit 2222,95 €/Monat von Einkommensteuer (658,95 €/Monat), + (AN + AG Sozialbeiträge 696 + 868 = 1564 €/Monat). Obwohl die Staatsbürgersteuer (857,20 €) erheblich höher ist als die Einkommensteuer (658,96 €) ist die Gesamtbelastung in der Staatsbürgersteuer erheblich niedriger. Deshalb stehen in der Staatsbürgersteuer 638,15 €/Monat mehr zur freien Verfügung. Diese Entlastung entsteht vor allem durch den niedrigeren Beitrag zur Alterssicherung (146,30 € für die Zusatzversicherung statt 868 € im Einkommensteuer-System-Beitrag für die gesetzlichen Rentenversicherung).
In den folgenden Diagrammen hS, hS1 wird für jeden Haushaltstyp h = A,B,C die Zusammensetzung der Belastungen aus Staatsbürgersteuer und der Beiträge zur Kranken- + Pflegeversicherung sowie der Zusatzversicherung gezeigt. Der Rest ist wieder das frei verfügbare Einkommen. Am Ende zeigt das Diagramm hV für jeden Haushaltstyp h den Vergleich der Belastungen in der Staatsbürgersteuer aus dem Diagramm hS mit den Belastungen im Einkommensteuer-System aus dem Diagramm hE.
In diesen Diagramme ist das Diagramm der Staatsbürgersteuer (AS,BS,CS) über die Diagramme des heutigen Systems (AE,BE,CE) gelegt. Dabei ist zur Verdeutlichung noch ein schwarzer "Schatten" an der Grenze der ..S-Diagramme zu sehen. Alles was darunter von den ..E-Diagrammen hervorlugt, sind also Abgaben, die im derzeitigen System höher sind als in der Staatsbürgersteuer.
1000 € pro Monat AS Gesamtbelastung: Staatsbürgersteuer + SV.-Beiträge + Zusatz.V.
Staatsbürgersteuer Pflege- + Krankenversicherung Zusatzversicherung frei verfügbar
% Marginalsätze : AS1 Staatsbürgersteuer + SV.beiträge + Zus.V.
1000 € pro Monat AV Systemvergleich: Staatsbürgersteuer - Einkommensteuer
mensteuer Renten- +
Arbeitslosenvers. Pflege- +
Krankenvers. Staats-
bürgersteuer Zusatz-
versicherung frei
1000 € pro Monat BS Gesamtbelastung: Staatsbürgersteuer + SV.-Beiträge + Zusatz.V.
% Marginalsätze : BS1 Staatsbürgersteuer + SV.beiträge + Zus.V.
1000 € pro Monat BV Systemvergleich: Staatsbürgersteuer - Einkommensteuer
1000 € pro Monat CS Gesamtbelastung: Staatsbürgersteuer + SV.-Beiträge + Zusatz.V.
% Marginalsätze : CS1 Staatsbürgersteuer + SV.beiträge + Zus.V.
1000 € pro Monat CV Systemvergleich: Staatsbürgersteuer - Einkommensteuer
Diagramme hS und hS1 bei den verschiedenen Haushaltstypen: (Klick jeweils auf den Haushaltsbuchstaben in der Kopfzeile durchläuft die S-Diagramme)
Die hS-Diagramme haben im wesentlichen alle die gleiche Form, sie variieren lediglich in der Höhe wegen des unterschiedlichen Bürgergelds der Haushalte.
Die gelben Bereiche der Zusatzversicherung sind bei Haushalt A dicker als bei den Haushalten B und C. Dies ist besonders deutlich in den hS1-Diagrammen zu sehen.
Das BS1-Diagramm weicht kaum vom BS1-Diagramm ab. Die minimale Veränderung der Dicke des grünen Rechtecks kommt vom unterschiedlichen Pflegeversicherungsbeitrag.
Der Gesamt-Marginalsatz bleibt zwischen 40 und 55 % mit der einzigen Ausnahme des Haushalts A im Bereichs zwischen 2300 und 3750 € Brutto-Monatslohn, in dem er wegen der Zusatzversicherung 66 % beträgt.
In den hS Diagrammen gibt es zwischen 0 und 400 €/Monat eine unterbrochene horizontale Linie, der in den hS1 Diagrammen eine entsprechende Senkrechte bei 400 €/Monat entspricht. Dieses "Loch" im Marginalsteuersatz ist nur für Arbeitsfähige aber nicht Arbeitende relevant.
Systemvergleich unter Einbeziehung der Sozialbeiträge
Vergleich der Diagramme hE1 und hS1 (Klick jeweils auf E1 bzw. S1 in der Kopfzeile):
Es gibt im AS1-Diagramm einen Bereich, in dem der Marginalsatz 66 % erreicht, während der Marginalsatz im entsprechenden Bereich des AE1-Diagramms nur 52 - 56% erreicht.
Insbesondere der letzte Punkt mag manchen irritieren. Ist dies nicht "unerträglich" hoch? Fast 2/3 der von jedem zusätzlichen Euro werden "abgeführt" und Haushalt A kann nur etwas mehr als 1/3 für seine persönlichen Zusatzbedürfnisse ausgeben. Hierzu ist festzustellen:
Auch in diesem Bereich hat der Ein-Personenhaushalt A in der Staatsbürgersteuer absolut mehr Geld zur freien Verfügung als im Einkommensteuersystem.
Die Hauptursache für die 66 % ist der Marginalsatz der Zusatzversicherung mit 17,5%, der in diesem Bereich zur Kranken- und Pflegeversicherung hinzukommt. Diese Zusatzversicherung hat lediglich kalkulatorischen Charakter.Haushalt A ist nicht gezwungen, genau diese Zusatzversicherungen abzuschließen. Er kann durch andere Vertragsgestaltungen wählen.
Er kann seine Zusatz-Alters-Versicherung z.B. in den Bereich oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verschieben. Die Zusatzversicherung ist nur eine spezielle Form der Alterssicherung.
Normalerweise wird er freiwillig andere Formen des Sparens bevorzugen. Wenn man also fair vergleichen wollte, müsste man ja auch im Einkommensteuersystem Ersparnisse in Geld- und Sachvermögen ebenfalls als zusätzliche Belastung (ähnlich den Rentenversicherungsbeiträgen) ansehen.
Vergleich der Diagramme hE, hS und hV (Klick jeweils auf E,S,V in der Kopfzeile) oder Tabelle Systemvergleich. In den hV-Diagrammen ist alles, was oberhalb der gelben Flächen bzw. der unteren grünen Flächen der Pflege- ind Krankenversicherung liegt. und nach oben durch die lilafarbenen Flächen der Einkommensteuer abgeschlossen wird, das, was das ESt-System im Vergelich zum StBSt-System zusätzlich kostet.
Deutlich ist zu erkennen, dass in den Haushalten B und C für alle Einkommen heute höhere Abgaben fällig sind als in der Staatsbürgersteuer. Das gilt auch für Haushalt A wenn sein Einkommen höher ist als 400 €/Monat. Sie werden in der Staatsbürgersteuer im gesamten hier betrachteten Entgeltbereich in der Staatsbürgersteuer - zum Teil erheblich - entlastet und zwar
bei Haushalt B bis zu 1100 €/Monat
bei Haushalt C bis zu 1800 €/Monat
Der Einpersonenhaushalt A ist nur im Bereich unter 400 €/Monat scheinbar etwas schlechter gestellt als im ALG II insbesondere, wenn er gesund und arbeitsfähig ist, sich aber nicht um bezahlte Arbeit bemüht. Er erhält dann in der Staatsbürgersteuer nur 770 €/Monat statt 861 €/Monat beim ALG II. Bemüht er sich um Arbeit (Weiterbildung, Bewerbungen) bekommt er das Standardbürgergeld von 950 €/Monat.
Statt darüber zu jammern, kann er auch was tun - schon bei einem Einkommen von 450 €/Monat hat er in der Staatsbürgersteuer 1120 €/Monat mehr als im ALG II (861 Grundbezug +max. Mietkosten + 450 Lohn -310 anzurechnendes Einkommen = 1031 €/Monat).
Heute bekommt er 861 €/Monat aber nur gegen Vorlage eines Mietvertrags mit der vom Sozialamt genehmigten Höchstmiete (zum Beispiel in Darmstadt 452 €).
Diese Höchstmiete ist in verschiedenen Wohnorten unterschiedlich. Das bedeutet, dass Haushalt A heute versucht, in Städte mit hoher erlaubter Höchstmiete zieht, weil diese Städte viel zu bieten haben, er aber dafür nichts bezahlen muss. Das Sozialamt übernimmt ja diese Mieten. Dadurch wird zusätzlich ein Druck auf die Mieten ausgeübt, der Mietwucher begünstigt.
In der Staatsbürgersteuer bekommt Haushalt A die 770 €/Monat unabhängig von der Vorlage eines Mietvertrages. Wenn er mit anderen in einer WG wohnt, kann billiger, aber nicht unbedingt schlechter wohnen. Wegen dieser Freiheit sind die 770 €/Monat. mehr wert als die 861 €/Monat im heutigen ALG II das zusätzlich an alle möglichen Auflagen gebunden ist.
Studenten und andere Bürger, die kein Anrecht auf ALG II oder sonstige Beihilfen haben, weil z.B. ihre Verwandten Vermögen haben und sie alimentieren sollen, müssen oft mt weniger als 861 €/Monat auskommen. Sie schaffen das, weil sie eine Perspektive haben und die Einschränkung hoffentlich nur vorübergehend und überschaubar ist. Hoffnung und Perspektive sind offenbar wichtiger als Geld. Nur wer keine Perspektive hat, sucht sich andere Möglichkeiten z.B. Betteln oder Jammern oder Schwarzarbeiten.
770 €/Monat bietet Perspektiven selbst für Arbeitsunwillige, die keine Vollzeitarbeit suchen. Man kann einen 450 € Minijob annehmen (bei 9,00 € sind dies 50 Monatsarbeitsstunden), sich bewerben oder sich auszubilden. Der Arbeitsmarkt wird mehr als heute entsprechend Jobs anbieten. Auch werden Pflegedienste oder Privatpersonen wegen des Entfalls der Arbeitgeberbeiträge eher bereit sein Personen zu beschäftigen. Es spricht auch nichts dagegen, dass Ehrenamtliche für ihre Tätigkeit honoriert werden. Bisher war da die fehlende Lohnbuchhaltung abschreckend.
Tabelle ESt - ALG basiert auf folgenden Annahmen und Berechnungen
Hier sind die Annahmen des Kapitels: Arbeitnehmerhaushalte (2.8) zu Haushaltstypen (siehe oben oder 2,8.1), Berechnung von Einkommensteuer 2.8.2 und 2.8.3) und Arbeitslosengeld II (2.8.4 und 2.8.5) zusammengefasst.
Sozialversicherungsbeiträge werden mit den Eckwerten ab 1.7.2017 ermittelt. Beim Krankenversicherungsbeitrag ist der "normale Tarif" angenommen, bei dem Krankengeld von der Krankenkasse ausgezahlt wird. Beim reduzierten Tarif (14,0%) entfällt der Anspruch des Arbeitnehmers auf Krankengeld.
Tabelle 1 Eckwerte Sozialversicherungsbeiträge Beitragsbemessungsgrenze
Sozialversicherung Gesamt Arbeit- Arbeit- bis Bruttolohn ... €/Monat
nehmer geber West Ost
Krankenversicherung 14,6 % 7,3 % 7,3 % 4350 4350
Pflegeversicherung 2,55 % 1,275% 1,275%
Kinderlose ab 23.Jahr 2,8 % 1,525%
Rentenversicherung 18,7 % 9,35% 9,35% 6350 5700
Arbeitslosenversicherung 3 % 1,5 % 1,5 % 4650
Sozialversicherungsbeiträge werden u.a. in der Einkommensteuer als Sonderausgaben geltend gemacht, wobei bei der Rentenversicherung sowohl Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberbeiträge abgesetzt werden. Bei der Renten- und Arbeitslosenversicherung wird die Beitragsbemessungsgrenze alte Bundesländer (West) 5500 € angenommen. Für die neuen Bundesländer (Ost) ergeben sich für Einkommen bis 4650 € die gleichen Ergebnisse. Für Einkommen über dieser Grenze sind im Osten die Steuern etwas höher, weil weniger Sonderausgaben abgezogen werden, und die Gesamtbelastungen (Steuern + Sozialversicherungsbeiträge) etwas niedriger.
Bei der Arbeitslosengeld II - Berechnung gelten folgende Werte und Annahmen:
Die Haushalte haben außer einem evtl. vorhandenen Schonvermögen kein weiteres eigenes Einkommen oder Vermögen, das eingesetzt werden könnte. Alle Haushalte wohnen in einem mit der Stadt Darmstadt vergleichbaren Wohnort in Wohnungen, deren Mieten und Nebenkosten an den Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft liegen. Es gibt keine Anlässe für Mehrbedarf oder einmalige Leistungen
Tabelle 1 ALG II Haushalt A Haushalt B Haushalt C
Regelleistung ab 2017 409 €/Monat 777 €/Monat 1670 €/Monat
Unterkunft und Heizung max. 452 €/Monat 545 €/Monat 904 €/Monat
Summe 861 €/Monat 1322 €/Monat 2574 €/Monat
Die Höchstmieten sind den Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft der Stadt Darmstadt (2014) entnommen. Sie beruhen auf dem Merkblatt: Kosten der Unterkunft und Arbeitslosengeld II und dem örtlichen Mietspiegel und schließen Heiz- und Wasserkosten mit ein. "Natürlich" sind die tatsächlichen Kosten mit Mietverträge und -abrechnungen nachzuweisen - durch diese Überprüfungen werden Einsparungen gegenüber den Höchstgrenzen erzielt. Ob diese Einsparungen die Kontroll-, Verwaltungs- und Streitkosten dieser Überprüfungen erreichen oder übertreffen, ist nicht klar. Statistiken dazu sind mir nicht bekannt
Bei Hauhalt B ergibt sich der Regelbedarf aus den 409 €/Monat des Alleinstehenden und den 368 €/Monat eines Volljährigen Partners in der Bedarfsgemeinschaft.
Bei Haushalt C setzt sich die Regelleistung zusammen aus den Regelleistungen der Eltern (777 €), denen der Kinder die 8, 12 (2*291 €) und 15 Jahre (311 €) alt sind, zusammen also 1670 €. Dazu kommen noch die 904 € für Wohnung und Heizung. Das Kindergeld (582 €) ist als zusätzliches Einkommen zu 100% anzurechnen. Daher werden Haushalt C (bei einem Einkommen von 0 €) nur 1992 € ausbezahlt.
Bei den Kosten dieser Regelungen ist natürlich auch zu berücksichtigen. dass die Mindestbeiträge der Krankenversicherung 126,05 €, der Pflegeversicherung 18,04 € und der Rentenversicherung 40,80 € garantiert werden. Falls Arbeitgeber- + Arbeitnehmerbeiträge nicht ausreichen, diese Mindestbeiträge zu finanzieren, wird der Rest durch das ALG II abgedeckt und direkt an die Versicherungen ausgezahlt.
Für die Spalten gelten folgende Annahmen und Berechnungsverfahren:
[Lohn]: Für alle Haushalte wird ein Arbeitseinkommen unterstellt. Bei Haushalt B und C arbeitet nur einer der Erwachsenen zum hier angegeben (Brutto-) Lohn, der andere Erwachsene kümmert sich um den Haushalt.
[ESt] Einkommensteuer: Vom monatlichen Bruttolohn wird die Arbeitnehmer-Pauschale gem. § 9a EStG in Höhe von 1000 €/Jahr abgezogen. Als Sonderausgaben (gem. §10 EStG) werden der Arbeitnehmeranteil zur Kranken- Pflege- und Arbeitslosenversicherung sowie die Beiträge zur Rentenversicherung (Arbeitnehmer + Arbeitgeberanteil) berücksichtigt. Bei letzteren wurden im Vorgriff auf die Situation ab 2025 100% der Beiträge als Sonderausgaben angesetzt, (2016 wären gem. §10 Abs.9 Satz 4 EStG 84%, 2010 86% usw. abzugsfähig. Mit diesem Vorgriff auf 2025 verbessert sich die Vergleichbarkeit mit der Staatsbürgersteuer, weil die Staatsbürgersteuer Renten ebenso wie andere Vorsorgen z.B. Ersparnisse erst bei Eintritt der des Vorsorgefalls besteuert.) Darauf wird der Tarif gem.§ 32 a EStG Abs.1 angewendet, wobei für die Haushalte B und C der Splitting-Tarif gem. § 32a Abs.2 angesetzt ist. Eine Nebenrechnung ergibt, dass für Haushalt C die Steuerminderungen durch Freibeträge von für die 3 Kinder gem § 32 Abs.6 (Kinderfreibetrag) sowie Betreuungs- Ausbildungs- und Erziehungsfreibeträge: gem. § 32 Abs.5,6 ) Eltern- oder Erziehungsgeld für alle Bruttoeinkommen der Tabelle geringer sind als das Kindergeld (582 €/Monat) Also wurde gem. § 31 EStG nur das Kindergeld berücksichtigt, daher bei Haushalt C keine Kinder- oder Erziehungsfreibeträge abgesetzt.
[ALGII] Arbeitslosengeld II: Für die Berechnung sind die Berechnungsgrundlagen der Tabelle 1 ALG II verwendet. Wenn Arbeitseinkünfte erzielt werden, könnten davon der Pauschbetrag (15,33 €/Monat), die pauschalierten sonstigen Versicherungen (30 €/Monat) und die Fahrtkosten (60 €/Monat), zusammen also 105,33 €/Monat abgesetzt werden. Hier wurde stattdessen den Freibetrag von 100 € pro Monat abgesetzt, weil sich der Prüfaufwand für die Differenz von 5,33 € nicht lohnt. Es gelten die reduzierten Beitragssätze für die Krankenversicherung, die 0,3% (gesamt 0.6%) unter den in Tabelle 1 Eckwerte genannten Beitragssätzen liegen. Bis 450 €/Monat "bereinigtes Einkommen" zahlt der Arbeitnehmer keine Sozialversicherungsbeiträge, ab 850 €/Monat die normalen Beitragssätze (19,675%) und in der Gleitzone zwischen 450 und 850 €/Monat wird linear interpoliert. Arbeitgeber zahlen immer die normalen Arbeitgeber Beitragssätze, also )1017)19,428 % des Bruttoeinkommens. (vgl. auch: Das Liberale Bürgergeld, [2005], Anlage 6, Übersicht 2 und 3 Spalte 8).
+ [Kind. G,] Das Kindergeld für den für den 5-Personenhaushalt C beträgt gem. § 66 EStG monatlich 582 €: für das 1. und 2. Kind je 192 und für das dritte 198 €. Es kommt erst bei der Berechnung der ESt. zum Tragen - beim ALG II gelten die Regelsätze für Kinder, da das Kindergeld in voller Höhe angerechnet wird.
[Saldo ESt] Der Saldo ergibt sich aus [ESt] - [ALGII] - [Kind. G.]. Ist er negativ, erhält der Haushalt eine Entlastung bzw. Auszahlung, weil Arbeitslosengeld II + Kindergeld die Einkommensteuer überwiegen.
[Saldo + Soz.V.] Die Gesamtbelastung = [Saldo ESt] + Arbeitnehmerbeiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen.
Tabelle EST-ALG: Einkommensteuer[EST], Arbeitslosengeld II [ALGII], Gesamtbelastung [Saldo]
nach Bruttolohn / Bruttogehalt [=Lohn] - alles in €/Monat -
-halt A: 1 Erw., ledig B: 2 Erw., 0 Kinder C: 2 Erw., 3 Kinder
Lohn ESt ALGII Saldo ESt Saldo
+Soz.V. ESt ALGII Saldo ESt Saldo
+Soz.V. ESt ALGII +
Kind. G. Saldo ESt Saldo
+Soz.V.
0 861,00 -861,00 -861,00 1322,00 -1322,00 --1322,00 1992,00 -1992,00 -1992,00
200 781,00 -781,00 -781,00 1242,00 -1242,00 -1242,00 1912,00 -1912,00 -1912,00
400 621,00 -621,00 -621,00 1082,00 -1082,00 -1082,00 1752,00 -1752,00 -1752,00
600 489,50 -489,50 -453,88 950,50 - 950,50 -914,88 1620,50 -1620,50 -1584,88
800 386,49 -386,49 -279,63 847,49 -847,49 -740,63 1517,49 -1517,49 -1410,63
1000 0,50 283,88 -283,38 -105,28 744,48 -744,48 -566,38 1414,48 -1414,48 -1236,38
1200 23,47 186,05 -162,79 + 70,831 628,48 -628,48 -394,78 1298,4/ -1298,48 -1065,38
1400 54,95 75,21 - 20,26 +251,69 486,76 -486,76 -214,46 1156,76 -1156,76 - 884,81
1600 92,41 + 92,41 +403,21 332,80 -332,80 - 22,00 1011,72 -1011,72 - 700,92
1800 131,11 +131,11 +485,26 171,65 -171,65 +178,00 866,69 -866,69 - 517,04
2000 172,17 172,17 +565,67 7,61 23,11 - 15,50 +378,00 8,35 718,85 -710,50 - 322,00
2200 214,61 214,61 +647,46 32,70 + 32,70 +465,55 33,61 582,96 -549,35 - 122,00
2400 258,44 258,44 +730,64 60,90 60,90 +533,10 62,01 582,00 -519,00 - 53,79
2600 303,65 303,65 +815,20 92,22 92,22 +603,77 93,56 582,00 -488,44 + 16,61
2800 350,25 350,25 +901,15 126,66 126,66 +677.56 128,24 582,00 -453,76 + 90,14
3000 398,24 398,24 988,49 164,21 164,21 +754,46 166,01 582,00 -415,99 +166,76
3200 447,61 447,61 1077,21 203,20 203,20 +832,80 205,16 582,00 -376,84 +244,76
3400 498,37 498,37 1167,32 242,88 242,88 +911,83 245,00 582,00 -337,00 +323,45
3600 550,51 550,51 1258,81 283,25 283,25 +991,55 285,54 582,00 -296,46 +402,84
3800 604,04 604,04 1351,69 324,32 324,32 1071,97 326,77 582,00 -255,23 +482,92
4000 658,95 658,95 1445,95 366,08 366,08 1153,08 368,71 582,00 -213,29 +563,71
4200 715,26 715,26 1541,61 408,54 408,54 1234,89 411,34 582,00 -170,66 +645,19
4400 774,55 774,55 1635,83 452,88 452,88 1314,17 455,83 582,00 -126,17 +724,24
4600 840,24 840,24 1723,23 501,60 501,60 1384,59 504,60 582,00 - 77,40 794,71
4800 907,64 907,64 1812,32 551,18 551,18 1455,18 554,23 582,00 - 27,77 938,22
5000 976,74 976,74 1903,19 601,60 601,60 1527,99 604,71 582,00 + 22,71 +866,02
5200 1047,55 1047,55 1995,64 652,89 652,89 1600,97 656,04 582,00 + 74,04 1011,25
5400 1120,07 1120,07 2089,86 705,02 705,02 1674,81 708,23 582,00 126,23 1085,14
5600 1194,29 1494,29 2185,78 758,01 758,01 1749,50 761,27 582,00 179,27 1159,88
5800 1269,17 1269,17 2282,36 811,85 811,85 1825,04 815,16 582,00 233,16 1235,48
6000 1344,06 1344,06 2378,95 866,55 866,55 1901,44 869,91 582,00 287,91 1311,93
6200 1418,35 1418,15 2475,53 922,10 922,10 1978,69 925,51 582,00 343,51 1389,23
6400 1496,11 1496,11 2568,97 980,23 980,23 2053,09 983,70 582,00 401,70 1463,69
6600 1580,11 1580,11 2652,97 1044,54 1044,54 2117,41 1048,07 582,00 466,07 1528,06
6800 1664,11 1664,11 2736,97 1109,93 1109,93 2182,79 1113,52 582,00 531,52 1593,50
7000 1748,11 1748,11 2820,97 1176,39 1176,39 2249,25 1180,04 582,00 598,04 1660,02
7200 1832,11 1832,11 2904,97 1243,93 1243,93 2316,79 1247,63 582,00 665,63 1727,62
7400 1916,11 1916,11 2988,97 1312,54 1312,54 2385,40 1316,30 582,00 734,30 1796,29
7600 2000,11 2000,11 3072,97 1382,22 1382,22 2455,08 1386,04 582,00 804,04 1866,03
7800 2084,11 2084,11 3156,97 1452,98 1452,98 2525,84 1456,85 582,00 874,85 1936,84
8000 2168,11 2168,11 3240,97 1524,81 1524,81 2597,67 1528,74 582,00 946,74 2008,73
8200 2252,11 2252,11 3324,97 1597,71 1597,71 2670,58 1601,71 582,00 1019,71 2081,70
Tabelle Systemvergleich ESt.-StBSt.
In den Spalten sind dargestellt: (Gesamt bedeutet jeweils: Gesamtbelastung aus Steuern und Sozialabgaben.)
Nr. Bezeichnung Erläuterung vgl.
0 Brutto-Lohn Bruttolohn, ermöglicht Vergleiche mit Tabelle ESt-ALG (2.8.5)
1 echtes Br.Entg.] echtes Bruttoentgelt = Bruttolohn + Arbeitgeberbeiträge (4,2.1)
2 Zus.V. 1] Zusatzversicherung für Besserverdiener von Haushalt A (4,2.2)
3 StBSt] Staatsbürgersteuer von Haushalt A. (= 40% von (E'- Zus.V. 1) + 900 (4,2.4)
4 Gesamt (StBSt)] StBSt von A + Zus.V. 1 + Beitrag zur Kranken- + Pflegeversicherung (4,2.4)
5 Gesamt (ESt)] [Saldo + Soz.V.] Tabelle ESt-ALG + Arbeitgeberbeiträge. (2.8.5)
6 ZuS.V. 2 Zusatzversicherung für Besserverdiener der Haushalte B und C (4,2,2)
7 StBSt Staatsbürgersteuer von Haushalt B. (= 40% von (E'- Zus.V. 2) + 1620 (4,2.4)
8 Gesamt (StBSt) StBSt von B + Zus.V. 2 + Beitrag zur Kranken- + Pflegeversicherung (4,2.4)
9 Gesamt (ESt) [Saldo + Soz.V.] aus Tabelle ESt-ALG + Arbeitgeberbeiträge. (2.8.5)
10 StBSt Staatsbürgersteuer von Haushalt C. (= 40% von (E'- Zus.V. 2) + 3132 (4,2.4)
11 Gesamt (StBSt) StBSt von C + Zus.V. 2 + Beitrag zur Kranken- + Pflegeversicherung (4,2.4)
12 Gesamt (ESt) [Saldo + Soz.V.] aus Tabelle ESt-ALG + Arbeitgeberbeiträge. (2,8,5)
Tabelle Systemvergleich: Gesamt-Belastung aus Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen
im System der Einkommensteuer (ESt) und der Staatsbürgersteuer (StBSt)- alles in €/Monat
Haushalt A: 1 Erw., ledig B: 2 Erw., 0 Kinder C: 2 Erw., 3 Kinder
Sp. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
-Lohn echtes
Br.Entg. Zus.-
V. 1 StBSt Gesamt
(StBSt) Gesamt
(ESt) Zus.-
V. 2 StBSt Gesamt
(ESt) StBSt Gesamt
0 0 -770,00 -770,00 -861,00 -1540,00 -1540,00 -1322,00 -3202,00 -3202,00 -1992,00
167,47 200 -770,00 -755,64 -774,49 -1540,00 -1525,64 -1235,49 -3202,00 -3202,64 -1905,49
334,94 400 -770,00 -741,28 -607,99 -1540,00 -1511,28 -1068,99 -3202,00 -3202,28 -1738,99
502,41 600 -710,00 -666,92 -441,48 -1480,00 -1436,92 -902,39 -3142,00 -3098,92 -1572,31
669,88 800 -630,00 -572,56 -268,30 -1400,00 -1342,56 -729,30 -3062,00 -3004,56 -1393,87
837,35 1000 -550,00 -478,20 - 80,50 -1320,00 -1248,20 -556,22 -2982,00 -2910,20 -1215,44
1004,81 1200 -470,00 -383,84 + 61,99 -1240,00 -1153,84 -383,13 -2902,00 -2815,84 -1037,00
1172,28 1400 -390,00 -186,02 +274,49 -1160,00 - 956,02 -190,33 -2822,00 -2618,02 - 860,91
1339,75 1600 -310,00 - 76,88 +455,80 -1080,00 - 846,88 - 9,62 -2742,00 -2508,88 - 679,95
1507,22 1800 -230,00 + 32,26 +645,92 -1000,00 -637,74 +178,00 -2662,00 -2399,74 - 493,44
1674,69 2000 - 50,00 +141,40 +760,90 - 920,00 -628,60 +378,00 -2582,00 -2290,60 - 306,94
1842,16 2200 - 70,00 +250,54 +859,94 - 840,00 -519,46 +578,00 -2502,00 -2181,46 - 120,43
2009,63 2400 +10,00 +359,58 959,94 - 760,00 -310,32 +778,00 -2422,00 -2072,33 + 78,00
2177,10 2600 +90,00 +468,82 1060,92 - 680,00 -301,18 +880,91 -2342,00 -1963,18 +278,00
2344,57 2800 170,00 577,96 1162,88 - 600,00 -192,05 +969,50 -2562,00 -1854,05 +328,86
2512,04 3000 250,00 687,09 1265,80 - 520,00 - 82,91 1060,27 -2182,00 -1744,91 +473,22
2679,51 3200 330,00 796,23 1369,70 - 440,00 + 26,23 1153,23 -2102,00 -1635,77 +565,95
2846,98 3400 18,08 412,77 916,22 1474,56 - 360,00 +135,37 1248,37 -2022,00 -1526,33 +660,89
3014,44 3600 53,08 468,77 1046,36 1580,40 - 280,00 +244,51 1345,65 -1642,00 -1417,49 +757,93
3181,91 3800 88,08. 534,77 1176,50 1687,21 - 200,00 353,55 1443,77 -1862,00 -1308,35 +855,76
3349,38 4000 123,08 600,77 1306,64 1795,00 - 120,00 462,72 1542,38 -1782,00 -1129,21 +954,08
3516,85 4200 158,08 666,77 1436,76 1903,75 - 40,00 571,93 1641,47 -1702,00 -1090,76 1052,89
3684,12 4400 190,08 732,77 1569,92 2013,48 +40,00 681,07 1741,05 -1622,00 -980,93 1152,20
3851,44 4600 228,08 798,77 1697,06 2124,18 120,00 790,21 1841,12 -1542,00 -871,79 1251,99
4019,26 4800 263,08 864,77 1827,20 2235,85 200,00 899,35 1941,67 -1462,00 -762,66 1352,26
4186,73 5000 298,08 930,77 1957,34 2348,49 260,00 1008,49 2042,71 -1382,00 -653,51 1453,03
4354,52 5200 333,08 996,77 2086,75 2461,68 360,00 1116,90 2143,75 -1302,00 -545,10 1553,81
4534,95 5400 368,08 1062,77 2187,75 2559,67 440,00 1196,90 2226,64 -1322,00 -465,10 1636,75
4715,37 5600 403,08 1128,77 2288,75 2659,04 620,00 1276,90 2310,23 -1142,00 -385,10 1720,38
4895,79 5800 438,08 1194,77 2440,75 2759,81 700,00 1356,90 2394,51 -1062,00 -305,10 1804,71
5076,22 6000 473,08 1260,77 2490,75 2861,96 680,00 1436,90 2479,49 -982,00 -225,10 1889,73
5256,64 6200 508,08 1326,77 2591,75 2965,51 16,24 753,50 1526,64 2565,16 -908,50 -135,36 1975,45
5437,07 6400 543,08 1392,77 2692,75 3070,44 51,24 819,50 1627,64 2651,52 -842,50 - 34,36 2061,86
5617,49 6600 578,08 1458,77 2793,75 3176,73 86,24 885,50 1728,64 2738,58 -776,50 + 66,64 2148,97
5797,91 6800 613,08 1524,77 2894,75 3283,44 121,24 951,50 1829,54 2826,33 -710,50 +167,64 2236,77
5978,34 7000 648,08 1590,77 2996,75 3390,16 156,24 1017,50 1930,64 2914,78 -644,50 +268,64 2325,27
6158,76 7200 683,08 1656,77 3096,75 3496,86 191,24 1083,50 2031,64 3003,93 -578,50 +369,64 2414,46
6339,19 7400 718,08 1722,77 3197,75 3603,57 226,24 1149,50 2132,64 3093,76 -512,50 +470,64 2504,34
6538,01 7600 720,17 1801,93 3279,05 3688,93 228,34 1228,66 2219,90 3159,35 -433,34 +551,90 2569,98
6738,01 7800 720,17 1881,93 3359,00 3772,93 367,15 1408,66 2393,90 3224,40 -353,34 +631,90 2635,09
6938,01 8000 720,17 1961,93 3439,00 3856,93 228,34 1388,66 2373,90 3290,53 -273,34 +711,90 2701,28
7138,01 8200 720,17 2041,93 3519,00 3940,93 367,15 1468,66 2453,90 3357,73 -193,34 +751,90 2768,54
7338,01 8400 720,17 2121,93 3599,00 4024,93 228,34 1548,66 2533,90 3426,01 -133,34 +871,90 2836,88
7538,01 8600 720,17 2201,93 3679,00 4108,93 228,34 1628,66 2613,90 3495,36 - 35,34 +951,90 2906,28
7738,01 8800 720,17 2281,93 3759,00 4192,93 228,34 1708,66 2693,90 3565,78 +46,66 1031,90 2976,79
7938,01 9000 720,17 2361,93 3839,00 4276,93 228,34 1788,66 2773,90 3637,28 +126,66 1111,90 3048,32
8138,01 9200 720,17 2441,93 3919,00 4360,93 228,34 1868,66 2853.90 3709,85 +206,66 1191,90 3120,95

References: § 10
 § 9
 §10
 §10
 § 32
 § 32
 § 32
 § 31
 § 66