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Timestamp: 2016-10-23 07:56:54+00:00

Document:
G.________, 1943, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecher Marc F. Suter, Zentralstrasse 47, 2502 Biel,
Die 1943 geborene G.________ unterrichtete seit 1. August 1987 teilzeitlich an der Sekundarschule X.________. Ab 13. Januar 1993 stand sie u.a. wegen Cervicobrachialgien bei Dr. med. S.________, FMH f�r Innere Medizin, in Behandlung, welcher sie ab 25. Januar 1993 zu 100 % arbeitsunf�hig schrieb. Mit Schreiben vom 14. Januar 1993 teilte die Schulkommission G.________ mit, mangels Lektionen k�nne ihre Anstellung �� titre provisoire� nach Ablauf des Schuljahres nicht verl�ngert werden. In der Folge wurde sie von der Bernischen Lehrerversicherungskasse ab 1. August 1993 bis auf Weiteres in den Ruhestand versetzt. Anfang Mai 1994 ersuchte G.________ die Invalidenversicherung um berufliche Massnahmen und/oder eine Rente. Nach Abkl�rungen, u.a. Begutachtung durch Dr. med. Z.________, Chefarzt Psychiatriezentrum Regionalspital Y.________ (Expertise vom 21. Mai 1996), verneinte die IV-Stelle Bern mit Verf�gung vom 24. Februar 1997 den Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen, was das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 2. Juli 1997 best�tigte.
Am 29. April 1997 war G.________ auf nassem Trottoir auf die rechte Seite gest�rzt. Wegen anhaltender Schmerzen und Bewegungseinschr�nkung erfolgte am 20. Mai 1998 im Rahmen eines einw�chigen station�ren Aufenthalts im Spital E.________ unter der Diagnose �Posttraumatische Schultersteife rechts� eine arthroskopisch assistierte Mobilisation (Bericht Klinik und Poliklinik f�r Orthop�dische Chirurgie vom 27. Mai 1998).
Zur Abkl�rung der Rentenberechtigung wurde G.________ im Mai/Juni 2003 in der MEDAS am Spital E.________ klinisch, psychiatrisch und rheumatologisch untersucht (Expertise vom 1. Oktober 2003). Schliesslich wurde Anfang Juni 2004 eine Haushaltabkl�rung durchgef�hrt (Bericht vom 17. Juni 2004). Mit Verf�gung vom 29. Juni 2004 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 4. Januar 2005 fest.
G.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, Gerichtsentscheid und Verf�gung (recte: Einspracheentscheid) seien aufzuheben und es sei ihr ab 1. Januar 1994 eine ganze Invalidenrente nebst Verg�tungszins seit wann rechtens zuzusprechen; eventualiter sei die Sache im Sinne der bundesgerichtlichen Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das kantonale Gericht hat den f�r den Rentenanspruch entscheidenden Invalidit�tsgrad (Art. 28 Abs. 1 IVG) in Anwendung der gemischten Methode gem�ss der geltenden Gerichts- und Verwaltungspraxis bemessen (vgl. BGE 125 V 148 f. Erw. 2a-c sowie BGE 130 V 393 und Urteil E. vom 13. Dezember 2005 [I 156/04]). Die Anteile Erwerbst�tigkeit und Haushalt setzte es f�r die Zeit von 1993 bis 1997 auf 0,3/0,7 und ab 1. Januar 1998 auf 0,6/0,4 fest. Die Behinderung im Haushalt bezifferte die Vorinstanz entsprechend der Verf�gung der IV-Stelle vom 29. Juni 2004 auf 18 %. Den Invalidit�tsgrad im erwerblichen Bereich ermittelte das kantonale Gericht f�r die Zeit bis Ende 1997 mit der Begr�ndung nicht, dass erst bei einer Erwerbsunf�higkeit von 91,3 % die anspruchserhebliche Schwelle von 40 % erreicht w�rde, was unrealistisch sei. F�r die Zeit ab 1. Januar 1998 f�hrte es einen Einkommensvergleich durch. Das Valideneinkommen setzte es dem Lohn gleich, den eine Primarlehrerin mit 25-j�hriger Praxiserfahrung 2004 erzielen k�nnte. Dies entsprach bei einem Arbeitspensum von 60 % Fr. 62'533.-. Bei der Bestimmung des Invalideneinkommens ist die Vorinstanz vom Bruttolohn von Frauen f�r T�tigkeiten im privaten Sektor, welche Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen (Anforderungsniveau 3), von monatlich Fr. 4743.- gem�ss Tabelle TA1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2002 des Bundesamtes f�r Statistik (LSE 2002 S. 43) ausgegangen. Bei einer betriebs�blichen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden, einer zumutbaren Arbeitsf�higkeit von 8 bis 9 Stunden pro Tag bei einer Leistungseinbusse von max. 20 % in den Leiden angepassten T�tigkeiten, einem hypothetischen Arbeitspensum von 60 % und einem leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn von 15 % im Sinne von BGE 126 V 75 ergab sich f�r 2004 aufgerechnet ein Invalideneinkommen von Fr. 36'532.- (vgl. BGE 126 V 77 Erw. 3b/bb, 124 V 321). Daraus resultierte eine Invalidit�t im erwerblichen Bereich von rund 50,3 %. Insgesamt ergab sich ein Invalidit�tsgrad von 37,4 % (0,6 x 53,3 % + 0,4 x 18 %), was ebenfalls unter den anspruchsbegr�ndenden 40 % lag. Demzufolge best�tigte die Vorinstanz den angefochtenen Einspracheentscheid und wies die Beschwerde ab.
Von den vorinstanzlichen Bemessungsfaktoren werden in erster Linie die Anteile Erwerbst�tigkeit und Haushalt sowie die trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung zumutbare Arbeitsf�higkeit bestritten. Die R�ge, die geltende Praxis zur Anwendung der gemischten Methode wirke sich geschlechter-diskriminierend aus, wird nicht n�her begr�ndet. Darauf ist unter Hinweis auf das Urteil E. vom 13. Dezember 2005 (I 156/04) nicht n�her einzugehen.
3.1 Zum Status als im Gesundheitsfall voll-, teil- oder nichterwerbst�tige Hausfrau hat das kantonale Gericht erwogen, die Versicherte habe gegen�ber dem Abkl�rungsdienst Haushalt erkl�rt, sie w�re ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung bis Ende 1997 gewillt gewesen, ein Pensum als Lehrerin von 30 % zu leisten. Dabei sei sie zu behaften. Dass sie ab 1998 ihr Pensum als Lehrerin erh�ht h�tte, erscheine glaubhaft namentlich deshalb, weil zu jenem Zeitpunkt das Sal�r des Ehemannes um rund Fr. 700.- monatlich reduziert worden sei. Eine Erh�hung des Pensums auf 100 %, wie die Versicherte anl�sslich der Haushaltabkl�rung vom 3. Juni 2004 angegeben habe, sei indessen unwahrscheinlich. Dagegen spreche insbesondere, dass sie in der Zeit von 1978 bis 1990 lediglich Teilpensen in der Gr�ssenordnung von 50 % versehen habe. Es sei daher nicht anzunehmen, dass sie 1998 im Alter von 55 Jahren noch gewillt gewesen w�re, ein Pensum von 100 % oder 80 % zu leisten. Aufgrund dieser Umst�nde sei es angemessen, f�r die Zeit ab 1. Januar 1998 von einem Anteil der Erwerbst�tigkeit von 0,6 auszugehen.
F�r die Zeit bis 31. Dezember 1997 ist mit der Vorinstanz von einem im Gesundheitsfall geleisteten erwerblichen Arbeitspensum von 0,3 auszugehen. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geben zu keiner anderen Beurteilung Anlass. Insbesondere ist nicht einsehbar, dass die Versicherte sich bis 1993 noch verst�rkt ihrer damals bereits 22-j�hrigen Tochter widmen musste und danach �ber (noch) mehr zeitliche Disponibilit�t verf�gte, wie geltend gemacht wird. F�r die Zeit ab 1. Januar 1998 ist mit der Vorinstanz von einem Anteil der Erwerbst�tigkeit von 0,6 auszugehen, dies allerdings nur bis Ende M�rz 2003. Gem�ss Abkl�rungsbericht Haushalt vom 17. Juni 2004 war der Ehemann der Versicherten ab 1. April 2003 arbeitslos. Dies bedeutete eine finanzielle Einbusse, welche die Beschwerdef�hrerin durch eine Erh�hung des Arbeitspensums bei gleichzeitiger Entlastung im Haushalt durch ihren Ehegatten kompensiert h�tte. Ab diesem Zeitpunkt ist wenigstens f�r die Dauer der Arbeitslosigkeit vom geltend gemachten hypothetischen erwerblichen Arbeitspensum von 0,8 auszugehen.
3.2 Zur Arbeitsf�higkeit hat das kantonale Gericht erwogen, gem�ss MEDAS-Gutachten vom 1. Oktober 2003 sei jede den Schmerzen angepasste T�tigkeit mit der M�glichkeit, die K�rperhaltung h�ufig zu wechseln (von Sitzen zu Stehen) und dazwischen einige Schritte zu tun und ohne Heben von Gewichten von mehr als 5-6 kg im Ausmass von acht bis neun Stunden zumutbar bei maximal um 20 % eingeschr�nkter Leistung (Rendement). Diese Beurteilung sei schl�ssig und darauf k�nne abgestellt werden. Selbst wenn die Diagnose einer somatoformen Schmerzst�rung gem�ss Bericht des Dr. med. Z.________ vom 2. Februar 2005 zutr�fe, m�sste der invalidisierende Charakter des Leidens nach der Rechtsprechung (BGE 131 V 49, 130 V 352 und 396) verneint werden. F�r die Zeit vor der MEDAS-Begutachtung im Mai/Juni 2003 fehle es zwar an einer schl�ssigen Beurteilung der medizinischen Situation. Aufgrund der Akten sei jedoch mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit zu folgern, dass sich der Gesundheitszustand abgesehen von einer vor�bergehenden Verschlechterung nach dem Unfall im April 1997 (Sturz auf die rechte Schulter) insgesamt nicht schlechter dargestellt habe als w�hrend der Abkl�rung durch die MEDAS. Auch f�r die Zeit danach sei keine gesundheitliche Verschlechterung nachgewiesen. F�r die Zeit vom fr�hest m�glichen Rentenbeginn (Februar 1994) bis zum Einspracheentscheid (Januar 2005 sei daher von einem mehr oder weniger unver�nderten Gesundheitszustand auszugehen.
In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, auf das Gutachten vom 1. Oktober 2003 resp. das psychiatrische Zusatzgutachten vom 2. Juni 2003 k�nne nicht abgestellt werden. Der Psychiater der MEDAS gehe nicht auf die Expertise des Dr. med. Z.________ vom 21. Mai 1996 ein. Sodann blende er das vom rheumatologischen Konsiliararzt der Abkl�rungsstelle festgestellte Fibromyalgie-Syndrom aus und erachte dieses Leiden f�r die Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit nicht als erheblich. Die Versicherte leide neben ihren direkt k�rperlich bedingten Beschwerden an einem nachhaltigen Schmerzsyndrom, welches sich in einem dauernden M�digkeits- und Ersch�pfungszustand �ussere. Die Fibromyalgie m�sse sich erheblich auf die den Grad der Arbeitsf�higkeit auswirken, zumal diese Schmerzproblematik in den Weichteilen sich mit der Schmerzproblematik aus der degenerativen Ver�nderung der Wirbels�ule im Nacken- und Schulterbereich kumuliere und �berlagere. Die Versicherte sei aus diesem Grunde schon seit l�ngerer Zeit, vermutlich �berwiegend wahrscheinlich sp�testens seit dem Sturz vom 29. April 1997 nachhaltig und bleibend arbeitsunf�hig. Gem�ss Dr. med. Z.________ liege eine somatoforme Schmerzst�rung vor. Aufgrund der Akten bestehe eine �rztlich attestierte Arbeitsunf�higkeit von 100 % vom 13. (recte: 25.) Januar 1993 bis August 1996, von 50 % von August 1996 bis Ende April 1997 sowie durchgehend von 100 % seit dem Unfall vom 29. April 1997.
3.2.1 Dr. med. Z.________, damaliger Chefarzt des Psychiatriezentrums am Regionalspital Y.________, erstattete am 21. Mai 1996 zuhanden der IV-Stelle ein psychiatrisches Gutachten. Es ging um die Frage beruflicher Eingliederungsmassnahmen. Aufgrund der Akten sowie mehrerer Gespr�che mit der Versicherten stellte der Experte die Diagnosen eines Status nach verl�ngertem reaktivem depressivem Zustand (ICD-10 F43.21) sowie degenerative Ver�nderungen der Wirbels�ule, dies unter Hinweis auf den Hausarzt Dr. med. S.________. Den depressiven Zustand erachtete er im Zeitraum der Begutachtung als �berwunden (�estomp�), die Arbeitsf�higkeit lediglich aus somatischen Gr�nden als eingeschr�nkt. Gem�ss Dr. med. Z.________ entsprach der Beruf als Lehrerin oder Erwachsenenbildnerin am besten den k�rperlichen Beeintr�chtigungen. Andere T�tigkeiten bezeichnete er hingegen als wenig vorstellbar (�difficilement imaginable�). Zu den M�glichkeiten, die Arbeitsf�higkeit zu verbessern, hielt der Gutachter fest, es m�ssten ein durch die degenerativen Ver�nderungen der Wirbels�ule unterhaltener Teufelskreis sowie eine neue depressive Entwicklung wegen fehlender, der Pers�nlichkeit der Explorandin angepasster beruflicher Perspektiven vermieden werden.
3.2.2 Die Expertise des Dr. med. Z.________ vom 21. Mai 1996 wurde unter der Anamnese des MEDAS-Gutachtens vom 1. Oktober 2003 zwar erw�hnt. Im psychiatrischen Zusatzgutachten vom 2. Juni 2003 aber wurde weder darauf Bezug genommen noch nahm der Psychiater der Abkl�rungsstelle dazu Stellung. Dies mag mit Blick auf die zeitliche Distanz von sechs Jahren seit der Begutachtung durch Dr. med. Z.________ bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar erscheinen. Inhaltlich h�tte sich jedoch eine Auseinandersetzung mit der fr�heren Expertise aufgedr�ngt. Die Gutachter stimmten darin �berein, dass im jeweiligen Zeitpunkt der Untersuchung keine krankheitswertige psychische St�rung bestand und die Arbeitsf�higkeit einzig aus somatischen Gr�nden, insbesondere wegen der degenerativen Ver�nderungen der Wirbels�ule eingeschr�nkt war. Abgesehen vom zeitlichen Arbeitspensum (50 % oder allenfalls mehr nach Durchf�hrung beruflicher Massnahmen gem�ss Dr. med. Z.________, acht bis neun Stunden t�glich bei um 20 % reduzierter Leistung gem�ss den �rzten der MEDAS) gingen sie darin einig, dass der Lehrerberuf grunds�tzlich zumutbar sei. Im Unterschied zu Dr. med. Z.________ wurde indessen im Gutachten vom 1. Oktober 2003 eine T�tigkeit als Lehrerin nicht mehr als zumutbar bezeichnet, weil sich die Versicherte vor die Sch�ler hinstellen m�sse und dabei Schmerzen habe. Dem psychiatrischen Gutachter gegen�ber hatte sich die Versicherte in dem Sinne ge�ussert, sie w�rde wegen ihrer k�rperlichen Beeintr�chtigungen von den Kindern geh�nselt, was sie nicht mehr ertrage, weshalb sie sich einer solchen Situation auch �berhaupt nicht aussetzen m�chte. Es stellt einen Widerspruch dar, wenn eine krankheitswertige psychische St�rung verneint und gleichzeitig die Aus�bung eines aus somatischer Sicht in Betracht fallenden Berufs als subjektiv unzumutbar erachtet wird. Dies gilt umso mehr, als aufgrund der Akten und insofern unbestritten die Versicherte immer motiviert war, im angestammten Bereich zu arbeiten, seit Sommer 1994 Kurse besuchte �en vue de devenir enseignante pour adultes� und offenbar ab Mitte August 1996 wieder in kleinem Umfang Schule gab (vgl. auch Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Juli 1997). Unter diesen Umst�nden w�re es von Bedeutung zu wissen, ob und gegebenenfalls wann die Versicherte die Perspektive einer Lehrert�tigkeit (endg�ltig) verlor und ob die f�r diesen Fall gem�ss Dr. med. Z.________ zu erwartende oder zumindest nicht auszuschliessende depressive Entwicklung stattfand. Vor diesem Hintergrund stellt sich auch die Frage, ob die vielf�ltigen finanziellen Belastungen, die Arbeitslosigkeit des Ehemannes und der Tochter sowie der Tod der eigenen Mutter und der Schwiegermutter, auf welche Schicksalsschl�ge die Versicherte laut psychiatrischem Zusatzgutachten vom 2. Juni 2003 psychisch normal reagiert habe, einen allenfalls krankheitswertigen depressiven Zustand ganz zur�ckdr�ngten. Die Begutachtung durch die MEDAS fiel denn auch mitten in diese schwierige Zeit. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass eine psychiatrische Komorbidit�t von erheblicher Schwere, Intensit�t, Auspr�gung und Dauer (vgl. BGE 130 V 354 unten und Urteil B. vom 9. August 2004 [I 767/03] Erw. 3.3.2) f�r den invalidisierenden Charakter auch einer Fibromyalgie bedeutsam ist (in BGE 132 V noch nicht publiziertes Urteil S. vom 8. Februar 2006 [I 336/04]).
3.2.3 Aufgrund der Akten kann sodann entgegen dem kantonalen Gericht nicht von einem �mehr oder weniger unver�nderten Gesundheitszustand� und einer im Wesentlichen gleichen Arbeitsf�higkeit seit Januar 1993 ausgegangen werden. Nach Einsch�tzung des Dr. med. Z.________ (Gutachten vom 25. Mai 1996) sowie des Hausarztes Dr. med. S.________ (Berichte vom 13. Juli 1994 und 17. September 1996) bestand vom 25. Januar 1993 bis Ende Juli 1994 eine Arbeitsunf�higkeit von 100 %, und zwar aus somatischen und psychischen Gr�nden. Es besteht kein Anlass, diese Beurteilung in Frage zu stellen. Sp�testens in diesem Zeitpunkt konnte die depressive St�rung als abgeheilt gelten. Ebenfalls besuchte die Versicherte Kurse im Hinblick auf eine T�tigkeit als Lehrerin f�r Erwachsene. Aufgrund der somatischen Befunde bestand zumindest bis Ende April 1997 eine mindestens ebenso hohe Arbeitsf�higkeit wie im MEDAS-Gutachten attestiert. Dabei war auch der Lehrerberuf grunds�tzlich zumutbar. Die Versicherte hatte denn auch im Zeitraum M�rz bis Mai 1997 eine Stellvertretung als Primarlehrerin inne.
Am 29. April 1997 st�rzte die Versicherte auf nassem Trottoir auf die rechte Seite. Im �Rapport m�dical initial LAA� vom 17. Juni 1997 wurde die Diagnose �Posttraumatische Periarthropathia humeroscapularis rechts, Thoraxkontusion rechts, Distorsion der LWS mit angedeuteten Ischiassyndrom links� gestellt. Gegen�ber dem Schadeninspektor UVG gab die Versicherte am 28. August 1997 an, der rechte Arm sei im Alltagsleben unbrauchbar, zumal noch eine grosse Bewegungseinschr�nkung bestehe. Gem�ss Bericht der Poliklinik f�r Schulter-und Ellbogenchirurgie des Spitals E.________ vom 16. M�rz 1998 hatte sich einige Wochen nach dem Sturz eine posttraumatische Frozen shoulder entwickelt, welche sich aktuell noch in der entz�ndlichen Phase befand. Wegen anhaltender Schmerzen und Bewegungseinschr�nkung erfolgte am 20. Mai 1998 im Rahmen eines einw�chigen station�ren Aufenthalts im Spital E.________ unter der Diagnose �Posttraumatische Schultersteife rechts� eine arthroskopisch assistierte Mobilisation (Bericht Klinik und Poliklinik f�r Orthop�dische Chirurgie vom 27. Mai 1998). Der Heilungsverlauf war gut. Es bestanden indessen auch sechs Wochen nach dem Eingriff vor allem entz�ndlich bedingte Schmerzen (Bericht vom 9. Juli 1998). Ein Jahr nach dem Eingriff wurde die posttraumatische Schultersteife als geheilt bezeichnet. Die noch bestehende Schmerzsymptomatik wurde auf AC-Gelenksbeschwerden zur�ckgef�hrt (Bericht Poliklinik f�r Schulter-und Ellbogenchirurgie vom 31. Mai 1999). Gem�ss einem Schreiben des Rechtsvertreters der Versicherten an die Eidgen�ssische Gesundheitskasse vom 30. Januar 1998 hatte seine Mandantin im Zeitraum August bis Dezember 1997 den Hauspflegedienst der Spitex in Anspruch genommen. Aufgrund dieser medizinischen Akten ist f�r die Zeit vom 29. April 1997 bis 31. Mai 1999 von einer (somatisch bedingten) Arbeitsunf�higkeit von 100 % auszugehen. Schliesslich bestand im Fr�hjahr 2000 eine schmerzhafte und bewegungseinschr�nkende, offenbar auf eine t�tliche Auseinandersetzung mit einer Nachbarin am 6. September 1999 zur�ckgehende posttraumatische Schultersteife links (Bericht Poliklinik f�r Schulter- und Ellbogenchirurgie vom 15. M�rz 2000). Inwiefern und wie lange sich dieses Verletzung auf die Arbeitsf�higkeit auswirkte, kann aufgrund der Akten nicht gesagt werden.
3.3 Zusammenfassend ergibt sich Folgendes: F�r die Zeit vom 25. Januar 1993 bis 31 Juli 1994 sowie vom 29. April 1997 bis 31. Mai 1999 ist von einer gesundheitlich bedingten Arbeitsunf�higkeit von 100 %, f�r die Zeit vom 1. August 1994 bis 28. April 1997 sowie vom 1. Juni bis mindestens 5. September 1999 von einer ebenso hohen Arbeitsf�higkeit wie im MEDAS-Gutachten attestiert mit grunds�tzlich zumutbarer Lehrert�tigkeit auszugehen. F�r die �brige Zeit bis zum Einspracheentscheid vom 4. Januar 2005 ist der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt, insbesondere in psychiatrischer Hinsicht und in Bezug auf die Schulterverletzung links nicht richtig und vollst�ndig festgestellt. Entgegen der Vorinstanz kann nicht ohne weiteres gesagt werden, Abkl�rungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsf�higkeit, soweit sie die Zeit vor der Begutachtung durch die MEDAS im Mai/Juni 2003 betreffen, seien sicher illusorisch und k�nnten ohnehin keine verwertbaren neue Erkenntnisse bringen. Die IV-Stelle wird die notwendigen Erhebungen vorzunehmen haben. Danach wird sie unter Ber�cksichtigung der in Erw. 3.1 festgesetzten Anteile Erwerbst�tigkeit und Haushalt (0,3/0,7 bis 31. Dezember 1997, 0,6/0,4 vom 1. Januar 1998 bis 31. M�rz 2003, 0,8/0,2 ab 1. April 2003 w�hrend der Arbeitslosigkeit des Ehemannes) �ber den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung neu verf�gen. Die Versicherte ist an ihre Mitwirkungspflichten (u.a. Beibringen medizinischer Unterlagen) zu erinnern (vgl. Art. 28 Abs. 3 und Art. 43 Abs. 3 ATSG sowie Art. 61 lit. c ATSG).
Die Beschwerdef�hrerin hat nach Massgabe ihres Obsiegens Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG in Verbindung mit Art. 135 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Juli 2005 und der Einspracheentscheid vom 4. Januar 2005 aufgehoben werden und die Sache an die IV-Stelle Bern zur�ckgewiesen wird, damit sie im Sinne von Erw. 3.3 verfahre.
Die IV-Stelle Bern hat der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1800.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 28
 Art. 43
 Art. 61
 Art. 135