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Timestamp: 2020-04-02 13:11:03+00:00

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101 2015 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 101 I 169. Jahrgang I Dienstag, 22. Dezember 2015
In der Militärunterkunft Am Rainli in Bonstetten werden zirka 60 Asylbewerber platziert. > Seite 3
Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt zu Entwicklungsfragen. > Seite 5
Erneut abgeblitzt Auch Obergericht gegen Begehren der Migros in der Autobahnraststätte. > Seite 5
Freinacht Schulsilvester in Mettmenstetten von Schülern organisisert. Lehrer zur Aufsicht verknurrt. > Seite 11
und zurückhaltend. Gottes Wirken bleibt ein Geheimnis. Ein Blick in die Evangelien zeigt dies. Markus hat wohl als Erster sein Evangelium geschrieben. Er beginnt gleich mit dem Auftreten von Johannes dem Täufer
und der Taufe Jesu. Matthäus erwähnt die Geburt Jesu recht beiläufig, um gleich zur Huldigung der Sterndeuter zu gelangen. Einzig Lukas berichtet über die Geburt Jesu. Unübersehbar ist sein lapidarer Hinweis, dass in der
Besonderes Geschenk Ruth van Daalen aus Bonstetten strickt eine Decke für Angela Merkel. > Seite 13
Jann Leutenegger neuer Bezirkschef der Kantonspolizei
Schafft Licht «Licht und Beziehung»? ie LED-Technik machts möglich und billig obendrein. Jahr um Jahr steigert sich das Licht in der Weihnachtszeit. Es gibt da tatsächlich faszinierende Lichtquellen. Neben Einfallsreichtum fällt mir auch Banales auf, zum Beispiel, wenn Hausund Dachkanten mit gleissenden Lichtbahnen bestückt werden. Was mich geradezu stört, sind Weihnachtsbeleuchtungen, die keinen Bezug zur nachbarlichen Beleuchtung nehmen und so zum Kitsch verkommen. So wird mir die Weihnachtsbeleuchtung zum Zeichen für die Beziehungslosigkeit unserer Zeit. Trotz Handy und Internet leiden Beziehungen und verblasst der Inhalt, der zum Weihnachtsfest führte. Die Kenntnisse sind dürftig, und es gibt weder eine Beziehung zum Festinhalt, noch eine Beziehung zu den Mitmenschen. Daraus entsteht die Einsamkeit, das grosse Problem von Weihnachten. Es ist das Fest der Liebe, die aber nur in wahrer Beziehung entstehen kann. Liebe ist Geben und Nehmen. Immer mehr technisches Licht zu schaffen, ist mir ein Hinweis, dass Menschen suchen, ja tiefe Sehnsucht nach wirklich brauchbarem Licht haben. Doch wie soll man den Menschen die innere Bedeutung wiedergeben? Beziehung ist nur möglich, wenn ich mich öffne. Grosse Persönlichkeiten der Kirchengeschichte haben dies getan und Faszinierendes geschaffen. Die Botschaft von Weihnachten ist unglaublich, doch ich muss sie mir sagen lassen. Gott kommt in die Welt, umsonst, er braucht uns nicht. Gott kommt selbstlos. Doch die Bibel ist mit dieser Botschaft äusserst nüchtern
Herberge, in der Welt also, kein Platz für ihn war. Der Evangelist Johannes schreibt sein Evangelium sehr spät, die Geburt Jesu beschreibt er nicht. Im Prolog, in der Einleitung also, spricht er vom Wort, das in die Welt kam. Das ewige Wort des Vaters wird in die Welt gesprochen. Gott ist Liebe, sagt Johannes. Eigentlich ist das eine Erfahrung des Volkes Israel über Jahrhunderte hinweg. Gott geht dem Menschen nach, er sucht ihn, denn Gott ist treu. Johannes sinniert darüber, dass die Welt das Wort, das Ewige Licht, nicht erkannt hat. Die Seinen nahmen ihn nicht auf, vielmehr lehnten sie ihn ab, ihre Werke waren böse. Das hat mit Idylle nichts zu tun. Das ist ernüchternd, befremdlich, ja unverständlich. Die Finsternis hat das Wort nicht erfasst, klagt Johannes. Dass der Wohlstand nicht genügen kann, geben die meisten zu, doch zu einem weiteren Schritt kommt es nicht. Sie stehen sich selbst im Weg. Nehmen wir die uralte Erfahrung Israels an, dass Gott dem Menschen in seiner Liebe nachgeht, zu ihm steht. Es liegt am Menschen, ob er will oder nicht. Gott wirkt leise, die Freiheit achtend, die er dem Menschen gegeben. Wer nicht glaubt, hat nach Johannes kein Gericht zu erwarten, er ist bereits gerichtet, weil er nicht an das Wort geglaubt hat. Da ist keine Idylle des Weihnachtstrubels spürbar, das ist Ernst der Lage. – Frohe gesegnete Weihnachten und Gottes spürbare Liebe im neuen Jahr 2016.
Sicherheitspolizeilicher Einsatzdienst, Stationierter bei Polizeistationen, Sachbearbeiter bei der Flughafenpolizei, Mitarbeiter bei der Staatsanwaltschaft, Ermittler bei der Kripo, Dienstchef-Stellvertreter: Das ist der Weg von Jann Leutenegger. Nun ist er vom Kommando der Kapo zum Bezirkschef der Kantonspolizei in Affoltern gewählt worden. Er ersetzt Kurt Bernet, der im August erkrankt ist und das Amt nicht mehr antreten kann.
Sale: Startschuss. Ab dem 17. Dezember 2015. Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren beginnt schon der grosse Conforama Winter Sale. Verpassen Sie unsere Angebote nicht! Rabatte bis zu 50 %. Ausserdem schenken wir Ihnen bis zum 25. Januar für jeden Einkauf ab 200 Franken Geschenkgutscheine von 200 Franken, die Sie bei Ihren nächsten Einkäufen einlösen können (siehe Bedingungen im Katalog). Conforama – so schön wohnen, so günstig.
Bernhard Herzog, katholischer Pfarrer in Bonstetten
Gemeinde Kappel mit blauem Auge Das Zürcher Verwaltungsgericht hat sein Urteil verkündet im Fall von fünf Architekten, die gemeinsam Beschwerde gegen die Auftragsvergabepraxis der Gemeinde Kappel eingereicht hatten. Das Gericht kommt zum Schluss, dass die Gemeinde mit der freihändigen Vergabe der Architekturarbeiten für die Projektierung des Um- und Ausbaus der Schulanlage
Tömlimatt in Kappel tatsächlich widerrechtlich gehandelt hat. Da der Auftrag jedoch bereits abgeschlossen und eine Rückabwicklung unverhältnismässig ist, die Gemeinde sich zudem sofort von den geplanten und ebenfalls freihändig vergebenen Folgeaufträgen an dasselbe Architekturbüro distanziert hat, muss sie nicht, wie von den Beschwerdeführern gefordert,
mit der Planung bei Null beginnen. Ihr wurden jedoch die Prozesskosten und eine Entschädigung an die Beschwerdeführer von total 9270 Franken auferlegt. Für die Ausarbeitung der Ausschreibungs- und Ausführungspläne wird nun das offene Ausschreibungsverfahren angewandt. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 3
Fehler und Mängel am Spital Zwei Berichte der Zürcher Anwaltskanzlei AMT werfen ein schlechtes Licht auf Vorgänge am Spital Affoltern. Dort wurden kompetenzwidrige Beschlüsse gefasst, sind Kosten bei Beschaffungen aus dem Ruder gelaufen, zu hohe Spesen bezogen und nicht gerechtfertigte ausserordentliche Entschädigungen gesprochen worden. Zudem war bei der Vergabe eines Mandats für das Aufgleisen der neuen (an
der Urne später gescheiterten) Rechtsform das freihändige Verfahren nicht zulässig. Die Anwälte haben Anhaltspunkte für Straftatbestände entdeckt. Ungetreue Geschäftsbesorgung und ungetreue Amtsführung stehen im Vordergrund. Einiges ist aber inzwischen verjährt. Schon das kantonale Gemeindeamt stellte vor gut einem Jahr Mängel
fest, sah aber damals von aufsichtsrechtlichen Massnahmen ab. Die beiden Berichte der Anwaltskanzlei AMT, erstellt im Frühjahr und im Sommer 2015 und insgesamt über 100 Seiten stark, hielt man unter Verschluss, versprach aber eine Veröffentlichung. Sie wurden dem «Anzeiger» jetzt zugespielt. (-ter.) ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 9
Ottenbach Bauherrschaft: Robt. Schwarzenbach & Co AG, Seestrasse 185, 8800 Thalwil Projektverfasser: Generalunternehmung Bäbler & Blumer GmbH, Sernftalstrasse 34, 8765 Engi/Glarus Süd Bauvorhaben: Aufstockung des bestehenden Wohnhauses: Schlepper sowie Einbau Indach-Solarstromanlage, Dachflächenfenster, Fenster und Luftund Wasserwärmepumpe, Wohnhaus (Vers.-Nr. 1002) Pfaffächerstrasse 47, Kat.-Nr. 735, Wohnzone 2a
Affoltern am Albis, Bonstetten, Mettmenstetten und Wettswil am Albis Verschiebung der Kehrichtsammlungen an Weihnachten und Neujahr Infolge der bevorstehenden Feiertage – im Speziellen Stefans- und Neujahrstag – finden die Kehrichtsammlungen in den jeweils am Freitag bedienten Gemeinden wie folgt statt: Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Donnerstag 24. Dezember 2015 ordentliche Abfuhr sowie Affoltern a. A., westlicher Teil und Wettswil a.A. Freitag 25. Dezember 2015 keine Abfuhr Montag 28. Dezember 2015 ordentliche Abfuhr Dienstag 29. Dezember 2015 ordentliche Abfuhr Mittwoch 30. Dezember 2015 ordentliche Abfuhr Donnerstag 31. Dezember 2015 ordentliche Abfuhr sowie Affoltern a. A., westlicher Teil und Wettswil a. A. Freitag 1. Januar 2016 keine Abfuhr Grüngutabfuhr Mittwoch Donnerstag
25.12.15 28. Dezember 2015
30. Dezember 2015 31. Dezember 2015 1. Januar 2016
Bauherrschaft: Baumschulen Reichenbach, Schonau 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Strüby Konzept AG, Steinbislin 2, PF 57, 6423 Seewen Bauprojekt: Ökonomiegebäude auf Grundst. Kat.-Nr. 977, Schonau, Lwsz
Fahrplan Öki-Mobil über Weihnachten/Neujahr Die mobile Sammelstelle «Öki-Mobil» ist am Montag, 28. Dezember 2015, für Sie wie folgt unterwegs: Kronenplatz an 11.40 Uhr/ab 12.00 Uhr Zwillikon (beim Volg) an 11.10 Uhr/ab 11.30 Uhr Besten Dank für die Kenntnisnahme und frohe Festtage. Affoltern am Albis, 22. Dezember 2015 Tiefbauabteilung
Affoltern am Albis, 22. Dezember 2015
8.00 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 18.30 Uhr Dienstag bis Donnerstag 8.00 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 16.30 Uhr Freitag 07.00 Uhr durchgehend bis 14.00 Uhr
1. Die evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil hat an der Sitzung vom 30. September 2015 beschlossen, den Stimmberechtigten die Bestätigung von Pfarrerin Yvonne SchönholzerOeschger (Jg. 1975) auf der ordentlichen Pfarrstelle (Beschäftigungsgrad 70 %) für die am 1. Juli 2016 beginnende Amtsdauer 2016 bis 2020 zu beantragen.
Kehrichtabfuhr und Öffnungszeiten der Sammelstellen an Weihnachten und Neujahr
2. Es findet gemäss Art. 125 Abs. 1 der Kirchenordnung der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Verbindung mit § 118 des Gesetzes über die politischen Rechte die Wahl für die in Ziffer 1 erwähnte Pfarrerin an der Urne statt. Die Urnenwahl findet am 28. Februar 2016 statt.
Die Kehrichtabfuhr findet am Donnerstag, 24. Dezember, und am Donnerstag, 31. Dezember 2015, wie üblich statt. Die bediente Sammelstelle Püntenstrasse ist an folgenden Tagen geöffnet: Mittwoch, 23. und 30. Dezember 2015. Für Altglas, Alu, Weissblech und Textilien können Sie täglich von 07.00 bis 20.00 Uhr (ausser an Sonn- und Feiertagen) die Sammelstelle Sellenbüren (beim Coop) benützen. Vielen Dank für Ihr Verständnis und frohe Festtage! Stallikon, 14. Dezember 2015 Gesundheitsbehörde Stallikon
Bestattungen Am 20. Dezember 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Antoinette Suzanne Marie Jeanne, Muff geb. Chevalier geb. 30. Januar 1926, von Affoltern am Albis ZH und Hohenrain LU, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Tannholzstrasse 30.
1. September 1926 – 18. Dezember 2015
Wir begleiten Dich liebe Mutter, Gros-, Urgros-, und Schwiegermutter, auf Deinem Gang in die Unendlichkeit zu Deinem Schöpfer, dem Du so sehr vertrautest, als dessen Lieblingskind Du Dich fühltest. In Liebe und Dankbarkeit Deine Familie Wir nehmen Abschied am Samstag, 9. Januar 2016, um 14.00 Uhr im Restaurant Pöschtli, Aeugstertal.
TO D E S A N Z E I G E Nach einem sehr erfüllten, langen Leben, kurz vor ihrem 90. Geburtstag ist unsere Mutter, meine Schwester, unsere Grossmutter und Tante am 20. Dezember 2015 verstorben. Après une vie longue et bien remplie, juste avant son 90ème anniversaire, l’ensemble de sa famille a la grande douleur de vous faire part du décès de Madame
30. 1. 1926 – 20. 12. 2015
Wir behalten sie in lebhafter Erinnerung und sind dankbar für die gemeinsam verbrachte Zeit.
Erika Früh-Küng
Antoinette Muff-Chevalier
Das Dienstleistungscenter Amt (Dileca) wünscht Ihnen schöne und erholsame Festtage sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2016.
Rifferswil Bauherrschaft: Meyer & Salamon AG, Jonenbachstr. 19, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Einbau Fassadenfenster, Geb. Vers.-Nr. 412, Grundst. Kat.-Nr. 1942, Jonenbachstr. 19, KZ
Sabina und Franz Lehner-Küng, Pöstliweg 1, 8914 Aeugstertal
Mettmenstetten, östlicher Teil Mettmenstetten, westlicher Teil und Kappel a. A. keine Abfuhr Affoltern a. A., östlicher Teil und Bonstetten Dorf Affoltern a. A., westlicher Teil, Bonstetten Schachen und Ottenbach Obfelden Hedingen und Wettswil a. A. keine Abfuhr
Betreffend die Grüngutabfuhr sind sämtliche Gemeinden aufgeführt, welche im Zeitraum vom 23. bis 31. Dezember 2015 «bedient» werden.
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Montag, 28. Dezember 2015, 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis
3. Die Wahl erfolgt unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der vorgeschlagenen Pfarrerinnen und Pfarrer in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Rifferswil, 22. Dezember 2015 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Rifferswil
Nous en garderons le meilleur souvenir, reconnaissants de tout ce temps passé ensemble. Lilo Elisabeth Muff mit Linda, Rita, Flavia und Lucien Rüegg, Affoltern a. A. und Zürich Brigitte Muff und Markus Peter mit Amanda und Isabel Muff, Zürich Daniel Muff, Basel Nicolas Chevalier, Zürich Geneviève et Jean Depoid avec Christophe, Nadia et Clément Depoid, Paris Antoine, Andrée, Zoé et Emma Depoid, Paris Der Trauergottesdienst findet am Montag, 28. 12. 2015, 14.15 Uhr, in der Friedhofskapelle Affoltern a. A. statt. L’enterrement aura lieu lundi le 28.12.2015 dans la chapelle du cimetière d’Affoltern a. A. à 14.15 h. Anstelle von Blumen bitten wir um Spenden an Médecins sans frontières, IBAN CH18 0024 0240 3760 6600 Q mit Vermerk «Maminette». Traueradresse: Lilo Elisabeth Muff, Tannholzstrasse 30, 8910 Affoltern a. A.
DANKSAGUNG Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben
Karl Frick erfahren durften. Danken möchten wir für die Spenden an die Pro-Senectute-Stiftung, auch für die Anteilnahme, die mit der Anwesenheit an der Trauerfeier bekundet wurde. Ein besonderer Dank geht an Frau Pfarrerin Irene Girardet-Fischer für die liebevoll gestaltete Trauerfeier und die einfühlsamen Worte. Besonders möchten wir uns bei Dr. med. Adolf Berli für die jahrelange ärztliche Betreuung bedanken. Herzlichen Dank allen, die Karl in seinem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und mit uns von ihm Abschied genommen haben. In liebevoller und dankbarer Erinnerung. Hausen am Albis, im Dezember 2015
Beschwerde gegen Gemeinde Kappel teilweise gutgeheissen Verwaltungsgericht büsst die Gemeinde wegen Verstosses gegen das Submissionsgesetz Die freihändige Vergabe eines Auftrags in Höhe von 160 000 Franken an Roos Architekten für den Um- und Ausbau des Schulhauses Tömlimatt war gemäss Verwaltungsgericht rechtswidrig. Kappel hat 6270 Franken Gerichtskosten zu tragen, den Beschwerdeführern 3000 Franken zu bezahlen, muss die Planung aber nicht wie gefordert von Grund auf neu beginnen. ................................................... von martin platter Der Kappeler Gemeindepräsident Kurt Bär hatte in Gemeindeversammlungen stets beteuert, die Auftragsvergabe an Roos Architekten im Zusammenhang mit dem Um- und Ausbau der Schulanlage Tömlimatt in Kappel sei «in einer Grauzone» erfolgt. Anderer Meinung waren fünf Architekten aus dem Säuliamt und Zürich, die zusammen mit einem Rechtsanwalt gegen das Vorgehen der Gemeinde Beschwerde beim Zürcher Verwaltungsgericht einreichten. Das hat nun sein Urteil gefällt und auf 15 Seiten begründet. Zuerst ein paar Fakten, die auch Aufschluss darüber geben, weshalb die Projektierungs- und Planungskredite der öffentlichen Hand im Vergleich zur effektiven Bausumme zuweilen astronomische Höhen erreichen. Die Submissionsverordnung, an die sich kantonale und kommunale Auftraggeber halten müssen, ist eine Folge der bilateralen Verträge der Schweiz mit der EU bzw. von GATT/WTO-Übereinkommen. Sie gewährt ab einer bestimmten Auftragssumme auch Marktteilnehmern in den genannten Wirtschaftsräumen ausserhalb der Schweiz, Offerten einzureichen. Innerhalb der Schweiz soll sie zu fairen Verhältnissen unter den Anbietern verhelfen. Die Verordnung regelt das Prozedere bezüglich der Ausschreibung von Aufträgen und unterscheidet vier Arten: das offene, das selektive, das Einladungs- und das freihändige Verfahren.
Der Auftragswert im freihändigen Verfahren, bei dem die Auftragsvergabe ohne Ausschreibung erfolgen darf, wurde auf maximal 100 000 Franken bei Lieferungen, bis 150 000 bei Dienstleistungen und Bauarbeiten des Baunebengewerbes sowie bis 300 000 Franken bei Bauarbeiten des Bauhauptgebäudes festgelegt. Über diesen Schwellen kommt das Einladungsverfahren zur Anwendung. Anbieter werden – ebenfalls ohne Ausschreibung – direkt aufgefordert zu offerieren. Jedoch muss die Einladung – nicht wie bei der freihändigen Vergabe formlos – exakt definierte Leistungsanfragen enthalten, damit diese vergleichbar sind, denn es sollen wenn möglich stets drei Angebote eingeholt werden. Übersteigt der Vergabebetrag den Wert von 250 000 Franken bei Lieferungen, Dienstleistungen und Arbeiten im Baunebengewerbe, bzw. 500 000 Franken im Bauhauptgewerbe, ist ein offenes oder ein selektives Verfahren durchzuführen.
Der Auftragswert ist entscheidend Für die Wahl des richtigen Verfahrens sind somit der Auftragswert und die Art des Auftrags entscheidend. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Architektur-Dienstleistung. Somit gilt die Maximalgrenze von 150 000 Franken, damit eine freihändige Vergabe noch legal ist. Nachdem die Kappeler Gemeindeversammlung am 6. Juni 2014 einem Projektierungskredit von 250 000 Franken für den Um- und Ausbau der Schulanlage Tömlimatt bewilligt hatte, erhielt Roos im freihändigen Verfahren die Architekturarbeiten zugesprochen. Das Büro hatte für 136 800 Franken netto und exklusiv Mehrwertsteuer offeriert. Vergeben wurden die Leistungen von der Gemeinde für 160 000 Franken inklusive MwSt. und einer Reserve von rund 12 000 Franken. Effektiv abgerechnet wurden schliesslich 149 056 Franken – inklusive Mehrwertsteuer. Am 12. April 2015 wurde das Fünf-Millionen-Bauprojekt an der Urne vom Stimmvolk Kappels mit
Zankapfel Bauplanung der öffentlichen Hand: Das Verwaltungsgericht büsst die Gemeinde Kappel wegen Verstosses gegen das Submissionsgesetz. (Bild zvg.) 88-prozentiger Zustimmung gutgeheissen. Worauf Roos am 20. April von der Gemeinde freihändig auch mit der Ausarbeitung der Ausschreibungs- und Ausführungsplänen beauftragt wurde. Das Auftragsvolumen erhöhte sich damit auf 370 000 Franken. Gegen diese Vergabepraxis wehrten sich die fünf Architekten. Sie beschwerten sich am 24. April beim Verwaltungsgericht.
Einstweilige Verfügung Bereits am 27. April verhängte der Gerichtspräsident eine einstweilige Verfügung, die Kappel untersagte, den Vertrag mit Roos zu unterzeichnen. Darauf beendete die Gemeinde die Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro und beantragte dem Gericht, den Fall abzuschreiben. Doch die Beschwerdeführer blieben standhaft und erhielten nun teilweise recht. Dank seinem raschen Handeln kommt der Kappeler Gemeinderat mit einem blauen Auge davon. Die umgehende Trennung von Roos kommt zwar einem Schuldeingeständnis gleich. Dafür beurteilte das Verwaltungsgericht nur die erste, bereits geleistete Phase der Projektierung. In seiner Urteilsbegründung schreibt das Verwaltungsgericht, dass
Neuer Kapo-Bezirkschef Jann Leutenegger folgt auf Kurt Bernet Anfang August diesen Jahres erkrankte Kurt Bernet. Sein Amt als Bezirkschef Affoltern kann er bedauerlicherweise nicht mehr weiterführen. Als sein Nachfolger bestimmte das Kommando der Kantonspolizei Zürich Jann Leutenegger. «Mit Wm Jann Leutenegger haben wir, durch seine breit gefächerten Tätigkeiten bei der Kantonspolizei Zürich sowie durch seine akademische Ausbildung, eine ausgewiesene Persönlichkeit als Bezirkschef Affoltern gewonnen», sagt Willi Meier, Chef Regionalabteilung Limmattal/Albis. Er absolvierte im Jahre 2001 die Polizeischule bei der Kantonspolizei Zürich. Nach der Ausbildung war er zuerst kurz beim sicherheitspolizeilichen Einsatzdienst und anschliessend als Stationierter bei den Polizeistationen Affoltern am Albis und Dietikon tätig. Bevor Jann Leutenegger im März 2007 als Sachbearbeiter zur Flughafen-
polizei, Spezialabteilung Kriminaldienst/Polizeiposten, wechselte, war er während zweieinhalb Jahren Protokollführer bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl. Im Sommer 2011 wurde er als Sachbearbeiter zur Kriminaleinsatzabtei- Jann Leutenegger. lung, Polizeiposten (Bild zvg.) Hauptbahnhof, verfügt. Bevor er im November 2014 sein Amt als Dienstchef-Stellvertreter übernahm, war er noch während eines Jahres als Ermittler bei der Abteilung allgemeine Kriminalität, Zürich-Limmat, im Einsatz. Willi Meier: «Ich freue mich, dass nun mit Jann Leutenegger im Bezirk Affoltern wieder die normale Bezirksorganisation hergestellt und die ausgezeichnete Zusammenarbeit weitergeführt werden kann.» (pd.)
sich eine vorgängige Schätzung für die Wahl der Verfahrensart einer Auftragsvergabe möglichst pessimistisch am oberen Ende der Bandbreite zu orientieren habe. Dies habe die Gemeinde Kappel (bzw. der verantwortliche Gemeinderat) jedoch nicht getan. Bereits der von der Gemeindeversammlung am 6. Juni 2014 bewilligte Projektierungskredit von 250 000 Franken weise darauf hin, dass man mit wesentlich höheren Kosten gerechnet habe. «Die (vorsichtig) geschätzten Kosten hätten unter diesen Umständen zwischen 150 000 und 250 000 Franken liegen und für die Vergabe der Architekturleistungen das Einladungsverfahren gewählt werden müssen.» Mit der freihändigen Vergabe seien die Vorschriften verletzt worden. Das Richtergremium unter dem Vorsitz von Lukas Widmer geht von einer «zumindest grobfahrlässigen, wenn nicht sogar von einer absichtlichen Fehlschätzung des massgeblichen Auftragswerts» aus.
Ungeklärte Rechtsfolgen Bei dieser Sachlage ist das Verwaltungsgericht befugt, den zu Unrecht freihändig erteilten Zuschlag aufzuheben – sofern der Auftrag nicht schon
Bonstetten zeigt sich solidarisch Ab Mitte Januar 2016 werden in der Militärunterkunft Am Rainli zirka 60 Asylbewerber und -bewerberinnen platziert. Seit Anfang Dezember 2015 ist bekannt, dass die Asylquoten kurzfristig von 0,5 Prozent auf 0,7 Prozent der Wohnbevölkerung erhöht werden. Aus diesem Grund steigt der Bedarf an Wohnraum im Bezirk stark. Da die Bezirksgemeinden in der kurzen Zeit nicht genügend individuellen Wohnraum für zusätzlich zirka 80 Personen bereitstellen können, beabsichtigt der Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern eine Kollektivunterkunft in Betrieb zu nehmen. Die Gemeinde Bonstetten hat sich bereit erklärt, zur vorübergehenden Entlastung der Bezirksgemeinden ihre Militärunterkunft, Am Rainli 2, in Betrieb zu nehmen. Mitte Januar 2016 werden zirka 60 Asylanten in Bonstetten erwartet. Diese werden ab Mitte Januar bis Ende Januar 2016 etappenweise in drei Gruppen in der Gemeinde ankommen. Der Gemeinderat Bonstetten wird die Bevölkerung Anfang Januar 2016 in einem Flugblatt mit weiteren Informationen bedienen.
ausgeführt ist. Welche Rechtsfolgen dies hat, ist jedoch ungeklärt. Weder das Verwaltungsgericht noch das Bundesgericht mussten sich bisher dazu äussern. Es handelt sich dabei um zwei verschiedene Teilrechtsordnungen: das Vergaberecht und das Vertragsrecht. Will heissen: Der unzulässige Vertragsabschluss vermag die Gültigkeit des abgeschlossenen Vertrages nicht infrage zu stellen. Das Verwaltungsgericht ist nicht befugt, aus vergaberechtlichen Gründen in zivilrechtliche Verhältnisse einzugreifen. Die von den Beschwerdeführern geforderte Neuvergabe des bereits geleisteten Auftrages lehnte das Richtertrio jedoch ab, denn die Anordnungen des Verwaltungsgerichts beziehen sich hauptsächlich auf künftige Massnahmen und noch offene Aufträge. Eine Rückabwicklung der bereits erbrachten Architekturleistungen kam nicht infrage, weil das gegen den Grundsatz der Verhältnismässigkeit verstosse, begründet das Verwaltungsgericht sein Verdikt. Auch in diesem Punkt kommt die Gemeide Kappel mit einem blauen Auge davon. Die Gemeinde wird die Detailplanung nun neu in einem offenen Verfahren vergeben, wie von Gemeindepräsident Kurt Bär zu vernehmen war.
wir gratulieren Zum 90. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Anna BrookesLusti zum 90. Geburtstag gratulieren. Sie feiert den «Runden» am Stephanstag, 26. Dezember. Herzliche Gratulation, einen schönen Festtag und alles Gute.
Zum 80. Geburtstag Ursula Roth-Führer kann am 24. Dezember in der Langzeitpflege Sonnenberg den 80. Geburtstag feiern. Den 80. feiert am 26. Dezember auch Anna Margrith Bader-Gilli in Affoltern. Den Jubilarinnen gratulieren wir herzlich zum Ehrentag, wünschen ihnen alles Gute und frohe Festtage. anzeige
Als Mutterschaftsvertretung mit Option auf anschliessende Festanstellung suchen wir auf das Schuljahr 2016/17 für unsere Mittelstufenabteilung (4. bis 6. Klasse)
ein bis zwei Primarlehrperson/en für 29 Wochenlektionen Ihr Profil: – Sie sind motiviert, in einer Mehrjahrgangsklasse nach Methoden des altersdurchmischten Lernens zu unterrichten und die Schüler/innen in ihrem Lernen optimal zu fördern – Sie wirken aktiv an der Unterrichts- und Schulentwicklung mit – Sie setzen sich für eine lebendige Schulkultur ein, in der das Wohl der Schüler/innen und hohe Leistungserwartungen im Zentrum stehen Wir bieten: – Kleine ländliche IS-Schule mit moderner Infrastruktur an schöner Aussichtslage – Unterstützung durch eine Schulische Heilpädagogin und Fachlehrpersonen für E, F, TW und W – Möglichkeit, in einem kleinen, kollegialen Team viel bewirken zu können – auf Wunsch kombinierbar mit IHP-Lektionen – Einstieg als Stellvertretung bereits ab Frühjahr möglich Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sind Sie eine erfahrene und engagierte Lehrperson, die sich diese anspruchsvolle Aufgabe zutraut? Dann freuen wir uns, Sie kennenzulernen! Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an: islisberg.schulleitung@schulen-aargau.ch oder an Sandra Mäder, Schulleiterin, Primarschule Islisberg, Steindlerstrasse 9, 8905 Islisberg. Weitere Informationen erhalten Sie von der Schulleiterin unter obiger E-Mail oder unter Telefon 056 640 20 53 oder auf unserer Website www.islisberg.ch/6Schule/61home.htm
Möchten Sie an einer modernen und innovativen AdL-Schule tätig sein, in der ein sorgfältiger Umgang mit Heterogenität auf Team- und Klassenebene gepflegt wird? Wo Transparenz und eine gute Zusammenarbeit einen hohen Stellenwert haben? Die Primarschule Obfelden ist eine übersichtliche Schule mit rund 470 Schülerinnen und Schülern, 6 Kindergärten und 16 Primarschulklassen.
Danke für die Kundentreue im 2015
Auf den 22. Februar 2016 suchen wir:
20 % auf Damenund Herrenkonfektion
• eine AdL-Mittelstufen-Lehrperson 40–100 % (Job-Sharing möglich) Ihr Profil: • Sie sind eine offene, teamfähige und initiative Persönlichkeit. • Sie sind motiviert, sachlich und verlieren nur selten Ihren Humor. • Sie haben Freude am Unterrichten und schätzen die Zusammenarbeit im Team. Es erwarten Sie: • eine offene, ressourcenorientierte und integrierende Schule • eine strukturierte und kooperative Zusammenarbeit in einem engagierten und kollegialen Team • die Unterstützung einer professionellen Schulleitung und einer aufgeschlossenen Schulpflege. Sind Sie neugierig geworden? Wir freuen uns auf Sie! Weitere Informationen zu unserer Schule erhalten Sie über www.primarobfelden.ch oder persönlich von unseren Schulleitern, Hans-Ruedi Holzer und Kaspar Oettli, Telefon 044 552 18 18. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis am 8. Januar 2016 per E-Mail an schulverwaltung@primarobfelden.ch oder per Post an Primarschule Obfelden, Schulverwaltung Alte Landstrasse 37, 8912 Obfelden
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Andreas und Daniel Huber liessen den Worten Taten folgen. Seit Oktober 2015 sind sie stolze Besitzer einer dachintegrierten Solarstromanlage am Einfamilienhaus Bergli 4 in Knonau. Damit stellen sie bereits heute die Weichen für die Zukunft. Die schnider solar ag bedankt sich bei der Bauherrschaft für den Auftrag zur Planung und Ausführung der Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 11,28 kWp (Solarstrommodule Fabrikat E. Schweizer AG, Hedingen, Elektroinstallation durch unseren Partner, die Elektro Roth AG in Mettmenstetten).
Verkäufe Tel. 044 700 02 02
Entwicklung soll im Säuliamt in urbanen Räumen erfolgen Aus den Verhandlungen des Vorstandes der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Im Säuliamt soll sich die Entwicklung in sogenannt urbanen Räumen konzentrieren. Der Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt hält das Ziel, 80 % des Wachstums in den «Stadtlandschaften und «Urbanen Wohnlandschaften» zu bewältigen, für unrealistisch.
Zürich allfälligen Anpassungsbedarf bei den Regionen vorgängig abholt. Die Region stellt deshalb auch bereits zwei Anträge, welche ausserhalb der Teilrevision liegen. Diese sollen spätestens beim Teilrevisionspaket 2016 berücksichtigt werden.
Der kantonale Richtplan wurde von 2007 bis 2014 einer Gesamtüberprüfung unterzogen und am 18. März 2014 vom Kantonsrat neu festgesetzt. Die Gesamtüberprüfung hat somit rund sieben Jahre gedauert. In diesem Zeitraum haben sich die Verhältnisse teilweise bereits wieder verändert. Um einem solchen unerwünschten Umstand entgegenzuwirken, soll der kantonale Richtplan zukünftig mit jährlichen «Richtplanpaketen» revidiert werden. Damit wird eine zeitgerechte Überprüfung und Nachführung ermöglicht. Die Komplexität der Verfahren wird reduziert und die Richtplanvorlagen werden überschaubar. Zusätzlich kann das Planungsrecht aktuell gehalten werden. Die Teilrevision 2015 des kantonalen Richtplanes liegt vom 20. November 2015 bis 1. Februar 2016 öffentlich auf. Der Vorstand hat die Vorlage geprüft und stellt Anträge zu Folgendem.
Das kantonale Raumordnungskonzept bietet mit seinen Handlungsräumen als übergeordnetes Zielbild eine wertvolle Grundlage. Aus Sicht des ZPKVorstands ist das Ziel, die Entwicklung auf die urbanen Räume zu konzentrieren, zweckmässig. Das Ziel, 80 % des Wachstums in den «Stadtlandschaften» und «Urbanen Wohnlandschaften» zu bewältigen, ist im Knonauer Amt jedoch unrealistisch. Eine Siedlungsentwicklung und Stärkung des öffentlichen Verkehrs nur noch in diesen Räumen zuzulassen, greift zu kurz. Im Knonauer Amt ist, aufgrund der grossen bestehenden inneren Reserven in den drei Handlungsräumen «Landschaft unter Druck», «Kulturlandschaft» und «Naturlandschaft» und dem Siedlungsdruck aus dem Kanton Zug, eine Konzentration auf die urbane Wohnlandschaft in Affoltern und Hedingen weder möglich noch zweckmässig. Zweckmässiger wäre hier, die Entwicklung zusätzlich auf die mit SBahn gut erschlossenen Standorte, allen voran Bonstetten/Wettswil, aber auch Mettmenstetten und Knonau, zu lenken.
Verfahrensverlauf Die Region erwartet im Sinne des Gegenstromprinzips, dass der Kanton
Kapitel 1: Raumordnungskonzept, Handlungsräume
Kapitel 2: Siedlung, Siedlungsgebiet, Massnahmen Die eidgenössische Raumplanungsverordnung verlangt, dass die Kantone vor der Ausscheidung neuer Arbeitszonen eine Arbeitszonenbewirtschaftung einführen, welche die haushälterische Nutzung der Arbeitszonen insgesamt gewährleistet. Die in Kapitel 2.2.3 des kantonalen Richtplans verankerte Delegation der Aufgabe an die Regionen ist aus Sicht des ZPK-Vorstands zweckmässig. Die schwierige Umsetzung muss jedoch vor allem auf kommunaler Ebene erfolgen. Die Region und die Gemeinden verfügen allerdings nicht über die Instrumente, um Einfluss auf die Zielbranchen nehmen zu können. Die Unterscheidung von Dienstleistung und Produktion wird zunehmend komplexer und ist über Bauvorschriften kaum regulierbar und ist letztlich auch wirtschaftsfeindlich. Die Verknüpfung mit den Erschliessungsanforderungen in Kapitel 4.5.1 ist zusätzlich äusserst problematisch. Im Knonauer Amt ist dies weder zweckmässig noch umsetzbar. Die Erschliessungsanforderungen an regionale Arbeitsplatzgebiete würden indirekt die zulässigen Nutzungen in den regionalen Arbeitsplatzgebieten bestimmen. An Arbeitsplatzgebiete mit Dienstleistungen, Büros und Verwaltungseinheiten werden die gleichen Erschliessungsanforderungen gestellt wie an verkehrsintensive Einrichtungen (im Einzugsbereich von 300 Metern einer S-Bahn-Station oder
Die Migros blitzt in Affoltern erneut ab Urteil des Mietgerichts Affoltern bestätigt Die Migros Genossenschaft wollte mehrere Geschäfte der Raststätte Knonaueramt AG dazu bringen, die Öffnungszeiten zu ändern und aus Konkurrenzgründen diverse Verkaufsprodukte auszulagern. Ohne Erfolg, da nun auch das Obergericht die Klage der Migros zurückgewiesen hat. ................................................... von attila szenogrady Wie schon vor dem Mietgericht Affoltern, ist die Migros nun auch am Zürcher Obergericht mit einer Klage gegen mehrere Geschäfte der Raststätte Knonaueramt AG abgeblitzt. Dies geht aus einem kürzlich eröffneten Urteil der II. Zivilkammer hervor. Der Rechtsstreit geht auf einen Vertragsabschluss vor acht Jahren zurück. Wobei sich die eingemietete Migros-Genossenschaft gegenüber zwei Tankstellenshops, mehreren Läden sowie einem Restaurant benachteiligt fühlte und vor drei Jahren Klage am Bezirksgericht Affoltern einreichte.
Streit um Öffnungszeiten und Lebensmittel Die Klage der Migros richtete sich gegen veränderliche Öffnungszeiten sowie gegen das Lebensmittelangebot der Tankstellenshops. Denen sollte wegen einer Konkurrenzregelung untersagt werden, Frischprodukte wie Milch, Milchprodukte, Käse, aber auch
Brot, Früchte und Getränke oberhalb von fünf Deziliter zu verkaufen. Zudem sollten sich die kleineren Betriebe der Raststätte an genaue Öffnungszeiten halten. Der Rechtsstreit drehte sich aber auch um die von der Migros geforderte Herabsetzung des Mietzinses.
Klage erneut abgewiesen Das Obergericht ging in seinem jüngsten Entscheid von einem Streitwert von rund 642 000 Franken aus und wies die Klage der Migros im Sinne eines erstinstanzlichen Urteils des Bezirksgerichts Affoltern vom März 2015 ab. In einem juristisch kompliziert verfassten Entscheid ging es vor allem um die Interpretation der früheren Verträge. Mit dem Ergebnis, dass die Oberrichter die Begehren der Migros verneinten. Unter anderem mit der Begründung, dass keine fixen Öffnungszeiten, sondern variable Zeitfenster vereinbart worden seien. Hinzu kam, dass das Obergericht auch das freie Sortiment der Tankstellenshops schützte und damit eine Konkurrenzierung der Migros als legal einstufte.
Kostenfolge In finanzieller Hinsicht muss die unterlegene Migros die Berufungsgebühren von 23 600 Franken tragen und der Gegenseite eine Prozessentschädigung von 17 400 Franken entrichten. Nicht zuletzt soll die Migros hinterlegte Mietzinsen von 238 965 Franken an die beklagte Partei herausgeben.
im Einzugsbereich von 150 Metern einer Haltestelle eines anderen öffentlichen Verkehrsmittels mit jeweils mindestens acht Halten pro Stunde). In der Region Knonauer Amt wären damit – mit Ausnahme der regionalen Arbeitsplatzgebiete in Hedingen und Mettmenstetten – in keinem der regionalen Arbeitsplatzgebiete Dienstleistungen zulässig. Ein so umfassender Ausschluss von Dienstleistungsnutzungen ist mit dem Ziel, das Knonauer Amt als Arbeitsplatzregion zu stärken, unvereinbar. Ein Ausschluss von Dienstleistungen in den heute sehr heterogen genutzten regionalen Arbeitsplatzgebieten ist weder umsetzbar noch zweckmässig.
Kapitel 4: Verkehr, Parkierung, verkehrsintensive Einrichtungen, Ziele In der Genehmigung des kantonalen Richtplans forderte der Bund den Kanton Zürich auf, im Rahmen der nächsten Richtplanüberarbeitung präzise Anforderungen an die Erschliessung der regionalen Arbeitsplatzgebiete aufzunehmen. In der nun vorliegenden Teilrevisionsvorlage erfüllt der Kanton die Bundesvorgabe, indem er die regionalen Arbeitsplatzgebiete schemenhaft in drei Nutzungskategorien unterteilt und dazu Erschliessungsanforderungen formuliert. Die Unterteilung der regionalen Arbeitsplatzgebiete in verschiedene Nutzungskategorien wird der Realität allerdings nicht gerecht. Im Knonauer Amt werden die über einen langen
Zeitraum gewachsenen regionalen Arbeitsplatzgebiete heterogen genutzt. Über die Erschliessungsanforderungen eine Transformation zu erzwingen, ist nicht legitim und gefährdet ansässige Betriebe, denen laut Bund gerade besonders Sorge zu tragen ist.
Öffentliche Bauten und Anlagen, Bildung und Forschung, Karteneinträge In der Revisionsvorlage wird der Realisierungshorizont für die Kantonsschule Knonauer Amt von «mittel- bis langfristig» auf «langfristig» geändert. Im Gegenzug wird die Erweiterung der Kantonsschule Limmattal von «mittelbis langfristig» auf «mittelfristig» verschoben. Damit rückt der Bau einer Mittelschule Knonauer Amt in weite Ferne. Der Bezirk Affoltern setzt sich nach wie vor sehr für einen Mittelschulstandort ein. Auch der ZPK-Vorstand misst einer Mittelschule Knonauer Amt grosse Bedeutung für die Entwicklung eines starken Regionalzentrums Affoltern und auch der Bewältigung des Pendlerverkehrs zu. Im Weiteren hat der Vorstand den kantonalen Gestaltungsplan Uto Kulm geprüft und ist erfreut, dass die verschiedenen Interessen in einem ausgewogenen Gestaltungsplan berücksichtigt werden konnten. Mit der Teilrevision der Nutzungsplanung schliesst die Gemeinde Stallikon Lücken in den Waldabstandslinien und ergänzt die Bestimmungen zum Aussichtsschutz. Die Änderungen werden begrüsst.
Schlechte «Operationen» am Spital Affoltern
Aufarbeiten nötig von werner schneiter
In zwei Berichten der Anwaltskanzlei AMT werden Fehler und Mängel aufgelistet
Nicht im Operationssaal, aber auf Verwaltungsstufe und im politischen Bereich wurde am Spital Affoltern «gewurstelt». (Archivbild)
Kompetenzwidrige Beschlüsse, Fehler bei Neubeschaffungen, aus dem Ruder gelaufene Kosten, ein problematisches freihändiges Verfahren oder zu hohe Spesenbezüge: Eine Untersuchung über Geschäfte und Vorgänge am Spital Affoltern durch die Anwaltskanzlei AMT offenbart bedenkliche Resultate. In einigen Fällen werden vertiefte Abklärungen empfohlen, weil Anhaltspunkte für Straftatbestände vorliegen, anderes ist verjährt. Bereits Anfang diesen Jahres wurden vom Gemeindeamt des Kantons Zürich festgestellte Mängel publik. So wurden unter anderem am Spital Ausgaben beschlossen, die in die Zuständigkeit der Delegiertenversammlung fallen. Und auch eine Urnenabstimmung hat man verpasst. Von insgesamt 96 Geschäften sind damals 16 untersucht worden. Dabei kamen in neun Fällen Unstimmigkeiten zutage. Erstaunlicherweise sah das Gemeindeamt von aufsichtsrechtlichen Massnahmen ab. Aufgrund dieser widrigen Umstände und wegen einer Strafanzeige gegen den ehemaligen Direktor F. streute sich die neu zusammengesetzte Betriebskommission (BK) Asche aufs Haupt, gelobte Besserung – und beauftragte AMT Rechtsanwälte (Zürich) mit einer detaillierteren Untersuchung, die in diesem Jahr in zwei Teilen erfolgte. Die beiden Berichte, deren Veranzeige
öffentlichung man versprochen hatte aber bisher unter Verschluss gehalten werden, liegen dem «Anzeiger» inzwischen vor; sie wurden ihm anonym zugespielt. Zu erwähnen ist auch, dass die Internetseite des «Anzeigers» offensichtlich gehackt worden ist. So fehlte im Archiv die Nummer 33 vom 30. April 2013, als unter dem Titel «Interessenkonflikt bei der Bildung einer neuen Rechtsform?» ein Beitrag aufgeschaltet worden war. Sie ist inzwischen wieder abrufbar. Die Berichte der Anwälte werfen ein schiefes Licht auf frühere Amtsträger und enthalten laut den untersuchenden Anwälten gar Anhaltspunkte für strafbare Handlungen. «Vertiefte Abklärungen sind dringend zu empfehlen» – ein Ratschlag der Anwälte, der sich wie ein roter Faden durch die Untersuchungsberichte zieht. Allerdings ist – aufgrund von relativ kurzen Fristen – inzwischen einiges verjährt. Wir greifen nachstehend ein paar Fälle heraus.
Freihändiges Verfahren nicht zulässig Auf Antrag der BK genehmigte die Spital-Delegiertenversammlung (DV) für das Projekt einer neuen Spital-Rechtsform insgesamt 580 000 Franken (die AG scheiterte 2012 an der Urne). Mit der Projektleitung wurde damals ein ehemaliges Mitglied der BK betraut, das für seine Auftragserfüllung schliesslich 149 000 Franken erhielt – wegen Mehraufwandes 27 000 Franken mehr als ursprünglich vereinbart.
Die Anwälte kommen hier zum Schluss: Der Auftrag hätte öffentlich ausgeschrieben werden müssen, und ein ehemaliges BK-Mitglied hätte nicht berücksichtigt werden dürfen. «Um jeglichen Verdacht der persönlichen Bevorteilung und der behördlichen Intransparenz zu vermeiden», wie es im Bericht heisst. Es gebe ernstzunehmende Hinweise, dass beim Auftrag «Projektleitung» das freihändige Verfahren nicht zulässig gewesen sei. Vom Bezirksrat sei das Vorgehen zwar nicht beanstandet worden. Es sei aber zweifelhaft, ob das Verwaltungsgericht bei einer Beschwerde eines potenziellen Mitbewerbers zu einer gleichen rechtlichen Einschätzung gekommen wäre wie der Bezirksrat, halten die Rechtsanwälte fest.
Kompetenzüberschreitungen Am 30. Januar 2014 bewilligte die DV auf Antrag der BK einen Kredit von 540 000 Franken für die Einrichtung von Arztpraxen auf dem OVA-Areal. Mit Untermietern wurden Vorverträge abgeschlossen, das Vorhaben in der vorliegenden Form jedoch abgeblasen, weil der Verein Pro Zweckverband das Referendum ergriff. Stattdessen wurde ein verkleinertes Projekt umgesetzt und eine reduzierte Fläche angemietet, die durch das Spital selber genutzt werden sollte. Jährliche Mietkosten: 33 000 Franken. Für den Mieterausbau bewilligte die BK einen Kredit von 228 000 Franken; die Endabrechnung zeigte schliesslich Kosten in der Höhe von 313 000 Franken. Die BK habe damit ihre Finanzkompetenz gleich zweimal überschritten. Diese erstreckt sich für einmalige Ausgaben bis 250 000 Franken und bei neuen jährlich wiederkehrenden Kosten bis 50 000 Franken. Im korrekten Fall hätte die BK sorgfältiger budgetieren und einen Nachtragskredit beantragen müssen – und die Mietkosten hätte sie nicht separat beurteilen dürfen. So wurde gegen das sogenannte «Zerstückelungsverbot» verstossen. Unabhängig von der Budgetüberschreitung hätte man einen referendumsfähigen DV-Beschluss fassen müssen. So seien demokratische Mitspracherechte der Stimmberechtigten beeinträchtigt worden, heisst es im Untersuchungsbericht. Dieser erkennt
hier keine strafbaren Handlungen, aber eine Ordnungsstrafe wäre angezeigt. Eine Sanktionierung ist aus Zeitgründen nicht mehr möglich, ebenso eine Anfechtung des kompetenzwidrigen Beschlusses wegen Verjährung. «Eine gewisse Fahrlässigkeit dürfte kaum zu bestreiten sein», so die Anwälte.
Spesenritter – ausserordentliche Entschädigungen rechtswidrig Im Spital sind im Zeitraum von zwei Jahren (2012 bis 14) 52 000 Franken Spesen ausbezahlt worden. Laut Untersuchungsbericht sind dem damaligen Direktor F. sehr hohe Entschädigungen für Fahrkosten ausbezahlt worden. Er habe mittels Tankkarte hohe Benzinbezüge getätigt. «Im Hinblick auf die Verpflichtung, die Spesen möglichst tiefzuhalten und öffentlichen Verkehrsmitteln den Vorrang zu geben, drängt sich der Verdacht ungerechtfertigter Bezüge auf», hält der Bericht fest und empfiehlt «eine vertiefte Prüfung der geschäftsmässigen Bezüge und der Angemessenheit der bezogenen Beträge.» Rückforderungsansprüche sind vermutlich bereits verjährt.
Ausserordentliche Entschädigungen Nicht ganz zum Ziel kamen die Gutachter bei der Frage über ausserordentliche Entschädigungen an BK-Mitglieder in den Jahren 2012 bis 2014. Weil ihnen er Einblick in die Lohnstruktur und die Lohnbuchhaltung des Zweckverbandes fehlte. Immerhin stellen sie fest: «Für die Ausrichtung von ausserordentlichen (zusätzlichen) Entschädigungen an BK-Mitglieder fehlte eine Rechtsgrundlage. Die Ausrichtung solcher Entschädigungen ist in Zukunft zu unterlassen.» Die BK sei nicht berechtigt gewesen, auf dem Weg der Interpretation ausserordentliche Entschädigungen zu sprechen. Die Entschädigungsregelung im Reglement ist abschliessend.» Der einzige positive Befund ergibt sich aus der Untersuchung zum Kreditantrag für das neue Verpflegungszentrum: Der für die Abstimmungsvorlage verwendete Kostenverteilschlüssel und der übrige Inhalt der Abstimmungsvorlage ist aus rechtlicher Sicht in Ordnung. (-ter.)
s sind in der Tat keine Weihnachtsgeschichten, die uns die Anwaltskanzlei AMT in zwei Gutachten von insgesamt über 100 Seiten liefert und dafür wohl gegen 100 000 Franken in Rechnung stellt. In vielen Bereichen muss man zwar zwischen den Zeilen lesen, aber es wird dennoch erkennbar, dass hier phasenweise dilettantisch und abseits von Reglementen agiert worden ist. Da ist von Kostenüberschreitungen die Rede, von ausserordentlichen Bezügen, von zu hohen Spesen, von Verfahrensmängeln und anderem. Offenbar haben hier interne Kontrollmechanismen versagt, die Revisionsstelle und auch die Rechnungsprüfungskommission. Und auch den Reihen der Delegierten mangelte es an kritischen Fragen. Hätte auch der Bezirksrat vermehrt einschreiten sollen? In einem Fall halten die Anwälte fest, dass das Verwaltungsgericht zu einem anderen Resultat gekommen wäre als der Bezirksrat. Mehrfach empfehlen die Anwälte, vertiefte Abklärungen zu veranlassen, weisen aber auch darauf hin, dass ihnen für die umfassende Beurteilung die nötigen Unterlagen fehlen. Weil zum Beispiel der Einblick in die Lohnstruktur und -buchhaltung fehlte, war es nicht möglich, die Rechtmässigkeit von sämtlichen ausbezahlten Vergütungen in den Jahren 2012 bis 2014 zu überprüfen. Hat man also nicht alles herausgerückt, was zur Aufarbeitung der bedenklichen Vorgänge genützt hätte? Ist nun wirklich alles zutage gekommen? Zweifel sind angebracht, denn die renommierten Anwälte haben ihre Blicke ja nur auf neun Geschäfte gerichtet. Genährt werden sie auch durch den Umstand, dass vieles im Konjunktiv und mit Fragezeichen daherkommt. Besteht überhaupt noch Interesse, Aufräumarbeiten weiterzuführen? Erschwerend kommt hinzu, dass die Verjährungsfristen im Verwaltungsrecht recht kurz und Haftungsklagen nicht mehr möglich wären – gegen Personen, die obendrein zum Teil längst nicht mehr im Amt sind. Die Aufarbeitung der garstigen Ereignisse der Vergangenheit wäre nötig, um endlich den Blick nach vorne richten zu können. Sonst sind die kostspieligen Berichte der Anwaltskanzlei «für die Katz». Gebündelte Kräfte wären jetzt nötig, um die längst fällige Strategie für das Spital zu lancieren. Kann sich die Betriebskommission mitsamt dem neuen Direktor dazu aufraffen und sich notfalls auch gegen Kräfte innerhalb der Spitalleitung durchsetzen? Noch bevor der Zürcher Gesundheitsdirektor vor der Türe steht?
«Die Lehrkräfte leiden am meisten» Am Schulsilvester macht die Sek Mettmenstetten eine Freinacht – unter Aufsicht der Lehrpersonen Die Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarschule in Mettmenstetten organisieren am Schulsilvester eine Freinacht. Die Lehrkräfte für diesen Spektakelmarathon zu motivieren, ist jedoch eher schwierig. ................................................... von salomon schneider In einer Ecke steigt eine Lan-Party – es wird im Turniermodus «League of Legends» gespielt – auf der Tanzfläche dröhnen dicke Beats aus den Boxen und überall stehen, sitzen und tanzen lachende Jugendliche in Abendgarderobe: Das ist der Schulsilvester in Mettmenstetten. Entstanden ist die Idee, um Vandalismus am Schulsilvester zu verhindern. Am vergangenen Donnerstag mussten die Jugendlichen alle Kommunikationsmittel abgeben und wurden zwischen 22 und sechs Uhr im auf Party eingerichteten Turnhallentrakt eingeschlossen. «Ich habe am Nachmittag zwei Stunden vorgeschlafen, weiss aber, dass ich mehrere Tage brauchen werde, um mich von dieser Freinacht zu erholen», erklärt Schulleiter Urs Bregenzer. Trotzdem sei dieser Abend extrem wichtig für die Schule: «Im Projektunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler vieles über Planung, Budgetierung und Umsetzung. Der Schulsilvester ist das Megaprojekt des Unterrichts und jede Generation gibt alles, um die Party des Vorjahres noch einmal zu überbieten.»
Das Thema Black & White liess die Lichteffekte auf der Tanzfläche speziell stimmungsvoll erscheinen. (Bilder Salomon Schneider)
Eine noch tollere Party organisieren Während die Jugendlichen seit dem Ende der Herbstferien auf die Party hinfieberten, sei es im Kollegium immer schwierig, alle zum Mitmachen zu bewegen. «Mit über 40 Jahren geht eine Freinacht einfach an die Substanz», erklärt Urs Bregenzer. Trotzdem hoffe er, dass diese Tradition noch jahrelang fortgesetzt werde. Auf jeden Fall machten sich einige Schüler der zweiten Sek bereits während der Party Gedanken, wie sie im kommenden Jahr eine noch tollere Party organisieren könnten.
An der Bar gab es Fastfood und alkoholfreie Drinks.
Dieses Accessoire hat die Welt von Asien her im Sturm erobert: Der Selfie-Stick durfte nicht fehlen.
Spenden für den Meilihof und für Tixi Säuliamt Advents-Basar des Frauenvereins Hedingen vom 28. November 2015 Der Frauenverein Hedingen durfte auch dieses Jahr wieder viele spendenfreudige Käufer und Käuferinnen am traditionellen Advents-Basar in der Schachenhalle in Hedingen begrüssen. Rund 11 000 Franken wurden erwirtschaftet. Die riesige Auswahl Adventskränze und -Gestecke, Tür- und Wanddekorationen lässt ahnen, wie viele Frauen Tag für Tag kreativ tätig waren. Die ganze Woche vor dem Basar wurde die Zivilschutzanlage zum WeihnachtsAtelier. In allen Gruppen wurde das ganze Jahr auf den Basar hin gearbeitet. Es wurden laufend Ideen gesammelt und weihnächtliche Dekorationen hergestellt. Die Webgruppe konnte trotz der Raumprobleme schöne Textilien weben und am Basar verkaufen. Auch die selbstgemachten Konfitüren, Guezli, Kuchen und Torten fanden dankbare Abnehmer. Auch diejenigen, die selbstgemachtes Brot und Butterzöpfe fürs Wochenende suchten, wurden nicht enttäuscht, die Landfrauen lieferten
Strahlende Gesichter bei der Übergabe des Checks, von links: Annetta Guidon, Tixi Säuliamt; Jacqueline Furrer, Frauenverein Hedingen; Frieda Schoch, stellvertretend für alle Fahrerinnen und Fahrer von Tixi Säuliamt; Ursula Decurtins, Frauenverein Hedingen. (Bild zvg.) wie jedes Jahr zuverlässig frisch duftende Backwaren. Speziell für Kinder fand dieses Jahr das Päckli-Fischen statt. Die kleinen Überraschungen kamen gut an und die Organisatorinnen kaufen bereits wieder ein für nächstes Jahr.
Die Kaffee-Stube wurde rege genutzt, Jung und Alt kamen zum Znüni, Zmittag oder Zvieri. Das Mittagessen, wiederum von den Hobbyköchen Hedingen zubereitet, wurde von allen sehr geschätzt. Schön ist es immer wieder, dass sich auch andere Hedin-
ger Vereine beteiligen: das Familien Forum bietet jeweils das Kerzenziehen an und viele Vereinsmitglieder liefern die bunte Auswahl an Guezli. Das Figurentheater «Unterwegs mit Edgar Hund» für Klein und Gross ab vier Jahren wurde vom Gemeindeverein organisiert. Die Ausstellung von Franz und Heidi Muff verbreitete bereits im Foyer weihnachtliche Stimmung. Monika Spillmann überraschte mit Etuis aus Blachen, sie nähte direkt am Marktstand Etuis nach Wunsch. Ein guter Teil des Verkaufserlöses wurde dem Frauenverein gespendet. Dank der Mithilfe von vielen Freiwilligen wurde ein Gewinn von rund 11 000 Franken erwirtschaftet. Mit 4000 Franken unterstützt der Frauenverein Hedingen das Tixi Säuliamt, Transportdienst für mobilitätsbehinderte Menschen im Bezirk Affoltern. Mit insgesamt 7 Fahrzeugen befördert Tixi Säuliamt regelmässig Fahrgäste. Freiwillige Fahrerinnen und Fahrer ermöglichen behinderten, kranken, betagten Personen und deren Begleitpersonen zum Beispiel Arzt- und Therapiebesuche, private Besuche und Teilnahme an Kursen oder Ausflüge. Die
Fahrerinnen und Fahrer erhalten keine Entschädigung für ihre wertvolle Arbeit, mit der Spende des Frauenvereins soll ihnen ein Weihnachtsgeschenk überreicht werden. Auch das Wohnhaus Meilihof in Ebertswil erhält einen Teil des Erlöses: 6000 Franken werden eingesetzt für Sonnen-/Lichtschutz bei den vier bestehenden Loggias in den Häusern A und B. Diese Investition sei gemäss Betriebsleitung sinnvoll, da somit auch der Sichtschutz verbessert werde. Dies sei insbesondere wichtig, um die Intimsphäre besser zu gewährleisten, wenn die Bewohner von ihren Zimmern ins Badezimmer zum Duschen fahren. Das «Meilihuus» bietet 20 Menschen mit einer Körperbehinderung eine Wohn- und Lebensform, in der eine positive Bewältigung ihrer Lebenssituation möglich ist. Der Meilihof steht mitten im Dorf Ebertswil und verfügt über ein öffentliches Café: ein Ort der Begegnung für Menschen mit und ohne Behinderung. Der Rest des Erlöses wird für die Altersarbeit (Besuche, Ausflug) des Frauenvereins in Hedingen eingesetzt. Ursula Decurtins
Die natürlichen Ökosysteme geraten durch die dichtere Besiedlung und zunehmende Mobilität immer stärker unter Druck, wie die Situation am Affoltemer Dorfrand zeigt. (Bilder Salomon Schneider)
«An der Tambrigstrasse gibt es speziell viele Wildunfälle» Die Jagd (2): Jäger kümmern sich heute primär um das Ökosystem Wald – das immer stärker unter Druck gerät Jägerinnen und Jäger fallen der Bevölkerung meist erst auf, wenn an den Waldwegen Vorsicht-Jagd-Schilder stehen. Zum Jagen gehört jedoch ein breiter Aufgabenkatalog, der auch das Aufspüren und Versorgen von angefahrenen Tieren enthält. ................................................... von salomon schneider Das Amt für Landschaft und Natur (ALN) ist im Kanton Zürich der Baudirektion angegliedert. Wer sich für die Jagd interessiert, wird auf der Homepage des ALN fündig. Angehende Jägerinnen und Jäger werden in der Wegleitung zur Jägerprüfung darauf aufmerksam gemacht, dass viel von ihnen erwartet werde: «Früher galt die Jagd als erholsame und exklusive Freizeitbeschäftigung, heute beinhaltet sie einen umfassenden Leistungsauftrag der Öffentlichkeit. Ökologische und wirtschaftliche Aspekte aus Landwirtschaft und Forst gehören ebenso dazu wie der gesetzliche Auftrag, sich nachhaltig für Lebensräume, Artenvielfalt von Wildtieren und Begrenzung von Frassschäden einzusetzen.»
Die Bedeutung intakter Ökosysteme In Zeiten wachsender Bevölkerungszahlen wird intakten Ökosystemen zunehmend grössere Bedeutung zugeschrieben – wobei die Artenvielfalt von Flora und Fauna ein zentraler Indikator für die Qualität eines Ökosystems ist. Ein Puzzleteil für die Stabilität in Ökosystemen ist die Jagd. Das Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel sieht folgenden Zweck und Geltungsbereich vor: «a. die Artenvielfalt und die Lebensräume der einheimischen und ziehenden wildlebenden
An Wildwechseln wie diesem, im Jonental zwischen Affoltern und Rifferswil, kommt es immer wieder zu Wildunfällen. Säugetiere und Vögel zu erhalten; b. bedrohte Tierarten zu schützen; c. die von wildlebenden Tieren verursachten Schäden an Wald und an landwirtschaftlichen Kulturen auf ein tragbares Mass zu begrenzen; d. eine angemessene Nutzung der Wildbestände durch die Jagd zu gewährleisten.»
Im Kanton Zürich gilt die Revierjagd Ziel des Jagdgesetzes ist also nur zu einem kleinen Teil die Jagd an sich. Deshalb steht auch bei der Ausbildung zum Jäger das Wissen über Ökosysteme an erster Stelle. Zudem wird Wert darauf gelegt, dass die angehenden Jä-
ger sich nicht nur theoretisch auf die Jagdprüfung vorbereiten, sondern sich auch einer Jagdgesellschaft anschliessen, um praktische Erfahrungen im Wald und auf der Jagd zu sammeln. Das Gebiet des Kantons Zürich ist in 171 Jagdreviere aufgeteilt – im Gegensatz zu den meisten anderen Kantonen, wo das System der Patentjagd gilt. Fast alle Gemeinden im Säuliamt haben eine Jagdgesellschaft. Wer eine Jagdgesellschaft gefunden und sich weitergebildet hat, kann die theoretische und praktische Anwärterprüfung ablegen. Während im theoretischen Teil Wissen zum Ökosystem Wald abgefragt wird, muss im
Der obige Wildwechsel an der Jonentalstrasse aus der Sicht der Verkehrsteilnehmenden. Wenn Wildtiere in die Strasse rennen, haben Verkehrsteilnehmende kaum die Chance, rechtzeitig zu bremsen.
praktischen Teil der einwandfreie und sichere Umgang mit Jagdwaffen und Pistole nachgewiesen werden. «Ein Bedingungsschiessen muss jährlich wiederholt und bestanden werden», erläutert Pierre Zinggeler, Obmann und Jagdaufseher der Jagdgesellschaft Ottenbach und ergänzt: «Damit soll sichergestellt werden, dass die Jäger gut schiessen können und nur dann schiessen, wenn sie auch treffen können.»
Umfangreiches Wissen zur Natur Zwei bis sechs Jahre nach der Anwärterprüfung muss die Jägerprüfung ab-
Ohne Verbissschutz haben Jungbäume wenig Überlebenschancen.
gelegt werden – anschliessend kann auch noch eine Prüfung als Jagdaufseher abgelegt werden. Diese erfordert besonders umfangreiches Wissen über Lebensräume, Ökosysteme und Jagdgesetzgebung. Neben den Aufgaben als Jäger überwachen die Jagdaufseher die Einhaltung der Jagdgesetze und Vorschriften, beobachten und pflegen die Wildbestände und deren Lebensräume und sind Ansprechpartner für die Öffentlichkeit, beispielsweise bei Wildunfällen und Klagen über Wildschäden.
Wildunfälle können fast nicht verhindert werden Das Ausrücken bei Wildunfällen, die meist in der Nacht passieren, ist eine der Hauptaufgaben der Jagdaufseher. Denn angefahrene Wildtiere – neuerdings im Säuliamt auch Hirsche – müssen gesucht und versorgt werden. Im Knonauer Amt, wo sich dichte Besiedlung und Natur abwechseln und zahlreiche Strassen die Siedlungsgebiete verbinden, kommt es trotz verschiedener Schutzmassnahmen, wie Wildkorridore und Wildzäune an Autobahnen, Reflektoren, Geruchsund Pfeifwarnsystemen immer wieder zu Wildunfällen. «Beispielsweise bei der Deponie Tambrig in Obfelden befindet sich ein uralter, oft benutzter Wildwechsel. Dort werden regelmässig Tiere angefahren», berichtet der Jagdaufseher René Ziegler, der die Reviere von Affoltern, Obfelden und Mettmenstetten betreut. Manchmal werde einen Monat lang kein Tier angefahren und dann seien es wieder zwei in derselben Woche.
Kitsch-Karaffe Unsere Hauswartin bekam zu Weihnachten immer ein schönes Geschenk vom Lehrerkollegium. Diesmal wünschte sie sich eine Weinkaraffe. Ich beauftragte mit dem Kauf meinen Cousin. «Nimm eine, die dir am wenigsten gefällt.» Er glaubte sich verhört zu haben, doch – er ist Designer und liebt gestylte freche Dinge, und eine freche Karaffe würde unsere geschätzte Hauswartin am allerwenigsten wollen. Er brachte mir dann eine üppige Kristallkaraffe und bat mich, ihm nie mehr einen solchen Auftrag zu erteilen. Meine Kolleginnen erschraken, als ich im Lehrerzimmer die Karaffe auspackte. So einen Oberkitsch würden sie auf gar keinen Fall verschenken. Ich solle sie zurückbringen. «Umtauschen?» Nein, eine Kollegin winkte ab und brachte bereits am nächsten Tag eine formschöne Glaskaraffe mit schlichtem Stöpsel. Ich schlug vor, die Hauswartin zwischen beiden Karaffen wählen zu lassen. Zuerst hiess es: «Auf keinen Fall!» und dann: «Wenns dir so wohler ist ...» – Nun, an unserem Schulweihnachtsessen präsentierte ich unserer Hauswartin die beiden Karaffen und bat sie, eine auszuwählen. Ohne zu zögern griff sie nach meinem Modell. «Wunderschön ist die, gell?» Ute Ruf
Eine Decke für Angela Merkel Ruth van Daalen aus Bonstetten strickt ein besonderes Geschenk Zu Weihnachten wird sie mit ihrem Projekt eventuell nicht fertig, das spielt für Ruth van Daalen allerdings keine Rolle: «Sie erwartet ja auch nichts von mir», so die Bonstetterin. «Sie» ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die mächtigste Frau der Welt, die sich in jüngerer Vergangenheit für die grosszügige Aufnahme von Flüchtlingen eingesetzt hat. Das Projekt ist eine Strickdecke. Ursprünglich habe sie einen Schal stricken wollen für einen jungen Sozialhilfeempfänger, zu dem sie am Bahnhof Bonstetten Kontakt aufgebaut habe, verrät Ruth van Daalen. Der Rest Sockenwolle, den sie dazu wählte, stellte sich allerdings als zu kratzig heraus. Als sie dann las, dass die ihr so sympathische deutsche Bundeskanzlerin in ihren Ferien äusserst schlicht zu residieren pflegt, war schnell klar: Angela Merkel hat eine Decke verdient. Und so kaufte sie zusätzlich Wolle in verschiedenen Farben. Und strickt nun Streifen um Streifen, um diese dann zu einer Decke zusammenzufügen. Bunt wird sie, die gestrickte Decke. Aber nicht plan-
Motocross-Training im Naherholungsgebiet cross-Trainingsstrecke bis zum 30. April 2016 bewilligt! Nun wurde mir auch klar, wieso ich rudelweise Rehe beobachten konnte, welche panisch über den Wanderweg rannten, welchen ich kurz vorher entlanggelaufen bin. Mir soll einfach nie mehr ein Wildhüter sagen, dass ich meinen Hund an die Leine nehmen soll, weil er die Rehe erschrecken könnte, ganz besonders ab März, wenn die Jungen geboren werden! Auch beobachtete ich Reiter, welche entlang des als Übungsgelände vergewaltigten Ackers von ihren Pferden absteigen mussten, weil diese scheuten und nicht mehr vor- noch rückwärts zu bewegen waren. Es nähme mich wirklich wunder, ob es kein passenderes Übungsgelände in der näheren Umgebung gibt – oder müssen die Bauern ihre Felder nun auf diese Art gewinnbringend vermieten? Rolf Studer, Hedingen
Sammelsack und CO2 Eigentlich wollte ich mich zum neuen Sammelsack für Kunststoff, den man ab 2016 für zwei Franken kaufen muss, nicht allzu gross aufregen. Ich dachte mir, Umweltschutzgedanke hin oder her, dann wandert halt der Kunststoff ab nächstem Jahr bei uns in den normalen Haushaltabfallsack! Wir legen in unserem Haushalt sehr grossen Wert auf die Abfalltrennung und bemühen uns, alles so weit wie möglich korrekt zu entsorgen. Jedoch, finde ich, hat alles seine Grenzen! Ich frage mich: Wo ist der ökologische Gedanke geblieben? Etwas, das sich über Jahre bewährt hat und ein wichtiges Bedürfnis der Einwohner von Bonstetten abdeckte, aus Kostengründen gestrichen wird. Wie viel Sinn macht es, weiterhin ein Ökomobil zu betreiben bei dem man nach meiner Meinung genau eines der wichtigsten Bedürfnisse der Bevölkerung nicht mehr abdeckt? Der Karton und das Altpapier werden bereits jetzt schon und weiterhin
Tim Guldimann als Überbringer? Mit Angela Merkel verbindet die Bonstetterin ihr Herz für Flüchtlinge. Ihre Leidenschaft fürs Stricken will Ruth van Daalen deshalb auch an die Syrer weitergeben, die Mitte Januar in der ehemaligen Militärunterkunft unter dem Gemeindesaal Bonstetten einquartiert werden. Und auf welchem Weg soll die Kanzlerin ihre Strickdecke dereinst erhalten? Da werde ihr schon etwas einfallen, ist Ruth van Daalen zuversichtlich. Als möglichen Vermittler nennt sie den neuen SP-Nationalrat Tim Guldimann, der die Schweiz fünf Jahre als Botschafter in Berlin repräsentiert hat und immer noch in Berlin residiert. (tst.)
«Malt» mit Wolle: Ruth van Daalen. (Bild Thomas Stöckli)
Als ich am Samstag einen Spaziergang in Richtung Bisliker Weiher machte, vernahm ich schon von Weitem lauten Motorenlärm. Da der halbe Wald in dieser Umgebung ja sowieso zum Abholzen freigegeben wurde, ging ich davon aus, dass die Waldarbeiter Überstunden machen müssen. Als ich dann vom Bisliker Weiher weiter in Richtung Moosegg lief, war ich aber doch einigermassen überrascht, dass der Lärm nicht von Motorsägen sondern von Motocross-Motorrädern verursacht wurde. Zuerst vergewisserte ich mich, dass ich mich nicht in den Kanton Aargau verlaufen habe, aber nein – ich befand mich tatsächlich im Naherholungsgebiet oberhalb Affoltern am Albis. Damit ja niemand auf die Idee kommt, sich zu beschweren, wurde eine Bewilligung der Gemeinde Affoltern bei den Zugangswegen gut sichtbar angebracht; diese hat nämlich die Benützung eines Ackers als Moto-
los bunt, sondern mit Inhalt. Nach den Attentaten in Paris hat die Bonstetterin spontan die französischen Nationalfarben einfliessen lassen. Die Wappen von Deutschland und der Schweiz kamen dazu und sogar den Schweizerpsalm hat sie symbolisch eingearbeitet. «Eigentlich male ich mit Wolle», verdeutlicht Ruth van Daalen.
in regelmässigen Abständen sozusagen vor der Haustüre abgeholt. Das Altglas, Büchsen, Nespressokapseln usw. können an der Sammelstelle beim Feuerwehrgebäude entsorgt werden. Wohin aber mit dem Kunststoff ? Zum Nachdenken brachte mich aber eine Bemerkung auf dem Karton mit dem Gratis-Sammelsack, den wir sozusagen als Werbung für den neuen Sammelsack von der Gemeinde per Post erhielten. «1 kg verbrannter Kunststoff erzeugt 2,83 kg CO2». Wenn man schon den CO2-Ausstoss als einen der Gründe nennt, was macht mehr Sinn? Muss jetzt tatsächlich jeder in sein Privatfahrzeug sitzen und den Kunststoff nach Affoltern zur Entsorgung bringen, anstatt dass einmal die Woche das Ökomobil alles einsammelt? Wo bleibt da der Umweltgedanke? Betreibt man Umweltschutz aus Überzeugung und der Umwelt zuliebe oder nur aus reinem Profitdenken? Nicole Gräub, Bonstetten
Unterschiedliches Klima im Kantonsrat und im Säuliamt Der Türlersee war im letzten Sommer wieder 27 Grad warm. Wer in die Berge ging, erschrak ob der massiv geschrumpftem Firnfelder und Gletscher und noch Mitte November konnte man auf 1500 m auf schneefreien Bergwegen in der Herbstsonne wandern. Über die Erkenntnisse und Resultate des Klimagipfels in Paris wurde in den letzten Wochen ausführlich berichtet: Das «weiter wie bisher» ist keine Option, da waren sich für einmal die reichen westlichen Industrieländer und die armen Entwicklungsländer einig. Wir tragen Mitverantwortung für die in vielen Regionen der Welt verheerenden Folgen der Klimaerwärmung. Um diese zu verlangsamen, müssen die Treibhausgas verursachenden Energieträger in den nächsten dreissig Jahren stark reduziert werden. Bundesrätin Leuthard hat einen Beitrag der Schweiz zugesichert. Das Säuliamt ist anderen Bezirken in einiger Hinsicht voraus: hier setzen sich eine SVP-Kantonsrätin für umweltverträgliche Abfallentsorgung ein
und ein FDP-Kantonsrat mit der Energieregion für die Förderung erneuerbarer Energien. Im Kantonsrat sind wir leider noch nicht so weit. Das Rathaus wird zwar bereits mit Limmatwasser gekühlt und geheizt, doch genau da behauptete ein SVP-Vertreter (seit zwei Wochen sitzt er sogar im Nationalrat) entgegen aller (um genau zu sein 98 % aller) wissenschaftlichen Erkenntnisse und entgegen dem von den besten Klimatologen verfassten Bericht der vereinigten Nationen und allen Teilnehmern am Pariser Klimagipfel, es gäbe gar keine Klimaerwärmung! Bei einer Abstimmung über Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden stimmte die ganze FDP-Fraktion dagegen. Auch gegen die in Paris vereinbarten Klimaziele haben diese beiden Parteien bereits Widerstand angekündigt. Wo bleibt hier die Lernkurve? Nicht nur bei der Wärmegewinnung, auch bei der Mobilität besteht ein grosses Sparpotenzial. Gemäss aktuellen Studien kann mit heute bekannter Technologie ohne Komfortverlust
rund die Hälfte des Benzinverbrauchs eingespart werden. Das braucht ein Umdenken und persönliches Engagement. Schlechte Vorbilder sind jedoch ein Parteipräsident, der mit einem 580 PS starken Karren durch die Gegend kurvt oder ein Range-Rover-Besitzer, der jeden Morgen mit laufendem Motor am Bahnhof eine Gratis-Zeitung abholt. Beides ist zwar nicht verboten, aber eine verantwortungslose Verschwendung von nicht erneuerbarer Energie und sollte aus meiner Sicht als solche erkannt und deklariert werden. Die Auswirkungen davon spüren nicht wir, sondern die Menschen, die am Meer oder in Trockengebieten wohnen – hierzulande wohl erst unsere Enkel. Darf uns das egal sein? Das ist Grund genug, sich selbst inmitten der üppigen Weihnachtsbeleuchtung ein paar Gedanken über sparsameren Umgang mit Energie zu machen. 55 Tipps dazu finden sich auf der Website von Bonstetten unter Lebenslagen/Umweltschutz.
Freude über das Engagement von Jugendlichen «Von Mensch zu Mensch» Kleidersammlung für die hier ankommenden Kriegsflüchtlinge und «Jeder Rappen zählt», «Anzeiger» vom 18. Dezember. Toll, da beschliessen zwei Oberstufenklassen aus dem Schulhaus Ennetgraben in Affoltern aktiv zu werden und organisieren, sammeln, sortieren und verpacken 85 Kisten Winterkleider, Schuhe und Spielsachen für die hier ankommenden Kriegsflüchtlinge. Täglich stürmen Bilder der Flüchtlingsströme auf uns ein. Dies löst grosse Betroffenheit aus, kann aber auch Angst
machen, was zur Abwehrhaltung in verschiedenen Formen führt. Diese Jugendlichen und ihre Lehrpersonen aber werden aktiv, nehmen sehr viel Arbeit und Mühe auf sich und stossen auf ein grosses Echo in der Bevölkerung. Vielleicht weckt dies in den Schülerinnen und Schüler auch das Interesse, die Neugier einige der Empfänger später selber kennen zu lernen. Vielleicht entsteht daraus eine Begegnung von Mensch zu Mensch. Eine andere Klasse des gleichen Schulhauses hat am Chlausmärt 2500 Franken für Jugendliche in Not gesammelt. Solche Berichte über Jugendli-
che stimmen mich froh und hoffnungsvoll. Dies ist Weihnachten! Herzlichen Dank allen Beteiligten! Esther Hunziker, Ottenbach
Fahne weg Seit langer Zeit weht eine Schweizer Fahne über meinem Gartenzaun. Leider ist sie am letzten Sonntag «fremdgegangen». Anti-Schweizer? Lausbubenstreich? Die nächste Fahne weht bald wieder! Walter J. Marfurt, Obfelden
Weihnachten sichtbar
«Lauffe laa»
Dieses Jahr ist im Bezirk Affoltern die Vielfalt an Krippen besonders gross. > Seiten 18 und 19
Die «Sunechind» treffen auch mit den neusten Kompositionen den musikalischen Zeitgeist. > Seite 23
Dreimal gegründet FC Affoltern: Erst im dritten Anlauf hat es vor 80 Jahren endlich geklappt. > Seite 25
Ein Kaffee für das Wettswiler Dorfzentrum Corinne Mandlehr bietet Accessoires und Gemütlichkeit Vor vier Jahren hat Corinne Mandlehr «Froschkönig» lanciert. Nach einer Ausbildungspause hat sie ihren Wohnaccessoiresund Geschenke-Laden an der Kirchgasse 2 in Wettswil wieder eröffnet und ihn nun um ein gemütliches Kaffee erweitert.
Übergabe im Volg Rifferswil. Von links: Armin Heller, Geschäftsführer Landi Albis; Käthi Steinmann; Rezeptgeberin; Anne-Lise Derron, Gewinnerin. (Bild zvg.)
Schon probiert? Gewinnerin des Wettbewerbs Geheimrezept Mit gekochten Getreidekernen wurde das Huusbrot vom Lerchenhof, Rifferswil von Käthi Steinmann hergestellt. So lautete auch die richtige Antwort des Wettbewerbes vom regionalen Geheimrezept, an welchem die Volg-Kunden in sämtlichen Volg-Läden der Landi Albis mitmachen konnten. Die grosse Teilnahme war sehr erfreulich. Der Geschäftsführer der Landi Albis, Herr Armin Heller, überreichte der stolzen Gewinnerin, Frau Anne-Lise Derron, am letzten Mittwoch einen genussvollen Volg Geschenkkorb im Wert von 100 Franken. Das Huusbrot, welches die Volg Bäckerei Mettmenstetten nach dem Geheimrezept der Bäuerin backte und über die elf Volg-Läden der Landi Albis
vertrieb, wurde überdurchschnittlich gut verkauft. Die Landi Albis freut sich an diesem Erfolg und nimmt Feedbacks und Anregungen zum einzigartigen Projekt «Geheimrezept aus der Region» gerne entgegen. Bereits läuft ein neuer Wettbewerb mit dem Geheimrezept von Lucia Galliker aus Kappel am Albis. Ihr «Änis-Chuechä» ist gerade in dieser Jahreszeit sehr beliebt und lässt mit einem Heissgetränk die Gemüter erwärmen. Die Landi Albis freut sich auch hier auf eine rege Teilnahme am Wettbewerb, welcher bis Ende Januar läuft, sowie auf viele Kunden, die sich von der Köstlichkeit aus Kappel inspirieren lassen. «Händ Sie min ÄnisChuechä scho probiert?» (pd.)
2011 hat Corinne Mandlehr «Froschkönig» in Bonstetten eröffnet. Dank einer klaren Ausrichtung – sie verkaufte ausschliesslich dänische Wohnaccessoires und Geschenke – konnte sie schnell auf einen treuen Kundenstamm zählen und auch institutionelle Kunden gewinnen: «Das Geschäft wuchs rasch und ich stand vor der Wahl auszubauen, oder abzubauen.» Sie entschied sich für eine Weiterbildung, schloss das Geschäft und bediente nur noch einen kleinen Stammkundenkreis und institutionelle Kunden von zuhause. «Gleichzeitig habe ich eine Ausbildung zur MarketingProduktmanagerin angefangen, die ich dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen habe», erzählt Corinne Mandlehr und ergänzt: «Die Ausbildung gibt mir Sicherheit, mit den zukünftigen Herausforderungen optimal zurechtzukommen.»
Direkt beim Volg, im Zentrum Wettswils Nachdem sie das Ladenlokal im Zentrum Wettswils gefunden hatte – direkt neben dem Volg – machte sie eine Um-
Corinne Mandlehr betreibt im stilvoll eingerichteten Wohnaccessoire-Laden ein gemütliches Kaffee. (Bild Salomon Schneider) frage bei ihrer Stammkundschaft, was diese vermisse. «Die überwältigende Mehrheit wünschte sich ein gemütliches Kaffee. Ich entschied mich deshalb, eines zu integrieren», erzählt Corinne Mandlehr. Seit der vergangenen Woche ist Froschkönig wieder eröffnet. Die Accessoires wirken stimmig, sind in dezenten Farben und Pastelltönen gehalten. «Der Vorteil der Dänischen Inneneinrichtung ist, dass die Töne warm wirken und die Accessoires der verschiedenen Hersteller frei kombinierbar sind. Die Kombination von Zeitlosigkeit und Gemütlichkeit kommt gerade auch bei Privatkunden sowie Generalunternehmern gut an, für die ich in Überbauungen Musterwohnungen einrichte und Home-Beratung anbiete.»
Platz im Kaffee bereits knapp Seit der Wiedereröffnung erfreuen sich sowohl das Kaffee als auch die Accessoires grosser Beliebtheit. Corinne Mandlehr hat bereits einen neuen Tisch bestellt, der das Platzangebot im Kaffee von sechs auf zwölf Plätze ausbaut: «Dieser kann aber leider erst im Januar geliefert werden. Wer sich einen Tisch sichern will, kann vorher gerne auch schnell anrufen.» Neben verschiedenen Kaffees und Tees bietet Corinne Mandlehr selbstgemachte Kuchen und Wähen an: «Ich gehe beim Angebot auch gerne auf Wünsche aus der Kundschaft ein.» (sals) Corinne Mandlehr, Froschkönig Wohnaccessoires GmbH, Kirchgasse 2, 8907 Wettswil, Telefon 079 259 01 13, www.frosch-koenig.ch.
Nach über 48 bzw. 9 Dienstjahren in den Ruhestand Schmidlin AG: Bernhard Küpper und Pia Rüttimann sind ab Januar nicht mehr dabei Bernhard Küpper ist am 3. April 1967 als Spenglerlehrling in die Schmidlin AG eingetreten. Nach seiner vierjährigen Berufslehre hat er sein erlerntes Fachwissen weiterhin in der Spenglerei angewandt. Schon bald aber hat Küpper sein Spenglerwerkzeug gegen Bleistift und Rechnungsmaschine gewechselt und sein Wissen der Administration zur Verfügung gestellt. Durch seine Flexibilität hat Bernhard Küpper verschiedene Abteilungen wie Kalkulation, Auftragsbearbeitung, Rechnungserstellung und Terminkoordination durchlaufen. Zu Beginn der 90er-Jahre freundete er sich sehr
schnell auch mit der Informatik an. Intensiv engagiert hat sich Küpper, als die Schmidlin AG 1992 ihr erstes ERPSystem einführte, welches er durch seine verschiedenen Abteilungskenntnisse in einer breiten Anwendung nutzen konnte. Über viele Jahre hat Küpper auch die kaufmännischen Lehrlinge an den verschiedenen Systemen mit grossem Erfolg ausgebildet. Nun darf er nach über 48 Jahren Schmidlin AG und einem erfüllten Berufsleben seinen wohlverdienten Ruhestand geniessen. «Wir danken Bernhard für die lange Treue zu unserem Unternehmen
Schmidlin-Urgestein: Bernhard Küpper.
Pia Rüttimann. (Bilder zvg.)
und wünschen ihm und seiner Frau noch viel Genuss im nächsten Lebensabschnitt, sei es zu Fuss oder im Schiff auf den Weltmeeren», so die Geschäftsleitung der Schmidlin AG. In den Ruhestand verabschiedet wird auch Pia Rüttimann. Sie ist als Quereinsteigerin am 1. Dezember anzeige
2006 in die Schmidlin AG als Sachbearbeiterin Angebotswesen eingetreten. Mit grossem Engagement hat sie sich in die gestellte Aufgabe eingearbeitet und wurde der Schmidlin AG eine wichtige Stütze, um die grosse Menge an Angebotsanfragen kundengerecht erledigen zu können.
«Ihren grossen Einsatz sowie ihre hilfsbereite und ruhige Art werden wir vermissen. Wir danken Frau Rüttimann herzlich für ihre grosse Zuverlässigkeit und wünschen natürlich auch ihr nur das Beste im wohlverdienten Ruhestand», so die Geschäftsleitung. (pd.)
irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst zum Heiligen Abend Mitwirkung, Aeugster Kinder Marlies Schmidheiny Eva Stückelberger Pfarrerin Bettina Stephan Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Sonntag, 27. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Vikarin Yasmin Zimmermann
Ref. Kirche Affoltern a. A. Donnerstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.30 Familiengottesdienst Pfr. W. Schneebeli und Vikarin Y. Zimmermann Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. B. Bartels Es singt der Kirchenchor Samstag, 26. Dezember 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Vikarin Y. Zimmermann Sonntag, 27. Dezember 10.00 Gottesdienst Vikarin Y. Zimmermann
Ref. Kirche Bonstetten Donnerstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Familienweihnachtsfeier mit Pfr. Lukas Maurer mit Liedern des KinderWeihnachtsmusicals 23.00 Festliche Christnachtfeier mit Pfr. Lukas Maurer Ursula Hauser, Orgel und Ursula Bosshardt, Flöte Anschliessend Glühwein Freitag, 25. Dezember, Weihnachten 17.00 Weihnachtsgottesdienst mit Pfr. Lukas Maurer mit Abendmahl Ursula Hauser an der Orgel und Ulrich Eichenberger, Posaune Sonntag, 27. Dezember 17.00 Regionalgottesdienst in Stallikon mit Pfr. Otto Kuttler
Ref. Kirche Hausen a. A. Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Kolibri-Weihnacht mit dem Kindermusical «Em Hirt Simon sini vier Liechter» Sandra Cierny und Pfrn. Irene Girardet Fischer 22.30 Christnacht mit der Band «And the sparkling two» (Miriam und Lars Heinzer, John Klingelhoffer) und Pfarrer Matthias Fischer Freitag, 25. Dezember 6.00 Currende-Singen Besammlung bei der reformierten Kirche 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl mit Pfrn. Irene Girardet Fischer Annina Bachmann, Oboe und Vincent Dallèves, Orgel Sonntag, 27. Dezember 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christof Menzi
Ref. Kirche Kappel a. A. Dienstag, 22. Dezember 19.00 Chor-Projekt im Chor der Kirche Donnerstag, 24. Dezember 23.00 Christnachtfeier mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden, dem ProjektChor, Minako Matsuura, Orgel, und Pfr. Ch. Menzi Freitag, 25. Dezember 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi, Myrtha Albrecht, Violine, K. Müller, Orgel Sonntag, 27. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Menzi
Donnerstag, 24. Dezember 16.00 Familienweihnacht Pfarrer Walter Hauser und Anette Bodenhöfer, Organistin 22.00 Gottesdienst zum Heilig Abend Pfarrer Renate und Walter Hauser. Corinna Meienberg, Violine, Regula Brawand, Querflöte, und Anette Bodenhöfer, Orgel Kollekte für Musig übers Meer Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Walter Hauser Regula Brawand, Querflöte, und Anette Bodenhöfer, Orgel Sonntag, 27. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Vikarin Yasmin Zimmermann Fahrdienst auf Anfrage bei Thomas Rinderknecht, Telefon 079 318 22 30
Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche, mit Pfrn. C. Mehl Gestaltet vom Team Sonja Neuweiler, Marianne Brechbühl-Bär, Irene Studer 22.30 Feierliche Christnacht in Maschwanden «Säugling im Stall gefunden» mit Pfrn. Claudia Mehl Trompete: Theres Salzmann Anschliessend Punsch in der Kirche Freitag, 25. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl (Wein) zum 1. Weihnachtsfeiertag «Die schmutzigen Stiefel» in Maschwanden, mit Pfrn. Claudia Mehl Musik:Veronica Hvalic
Mittwoch, 23. Dezember 19.15 Kirche Stallikon Offenes Singen Chor Changing Times Donnerstag, 24. Dezember Heiligabend 17.00 Kirche Wettswil Familiengottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Thibault Viviani, Blockflöte 22.00 Kirche Wettswil Christnachtfeier mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Silvia Berchtold, Blockflöte Freitag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Kirche Stallikon Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Otto Kuttler Musik: Chor Changing Times Fahrdienst, Anmeldung bis 23. Dezember, 044 700 09 91 17.00 bis 20.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille Sonntag, 27. Dezember 17.00 Kirche Stallikon Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Otto Kuttler Taufen: Nian Gabriel Lee Gonzalez, Wettswil, und Sara Valentina Hung Lee, Venezuela Fahrdienst, Anmeldung bis 26. Dezember, 044 777 99 72 18.30 20 Uhr Kirche Stallikon Licht und Stille Mittwoch, 30. Dezember 17.00 bis 20.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille
Heiligabend, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel 23.00 Mitternachtsfeier Der Kirchenchor singt die «Missa brevis in C» von W.A. Mozart Freitag, 25. Dezember, Weihnachtstag 11.00 Eucharistiefeier mit Orgel und Harfe Samstag, 26. Dezember 17.00 Wortgottesfeier zu St. Stephan Sonntag, 27. Dezember 11.00 Eucharistiefeier
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 27. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 30. Dezember 17.00 bis Samstag, 2. Januar 13.00 KlosterTage zum Jahreswechsel « …und bis an dieWolken reicht deine Treue» Das Programm versteht sich als Angebot, aus dem die Teilnehmenden wählen, was Ihnen entspricht. Mit Annekäthi Aerni, Fachfrau Meditativer Kreistanz; Robert Wyss. Leitung: Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny und Pfr. Markus Sahli; Kosten im Einzelzimmer: Fr. 495.–/ Doppelzimmer Fr. 435.– Anmeldung: 044 764 87 84 Mittwoch, 30. Dezember 17.00 Kein offenes Singen währen der Schulferien Freitag, 1. Januar, Neujahr 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli 17.15 Musik und Wort mit «Noëlle Grüebler, Violine, und André Briel, Klavier» «beschwingt, beseelt, virtuos – ins neue Jahr!» Lesungen: Pfr. Markus Sahli Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein 3-Gang-Menü Anmeldung: Tel. 044 764 88 10 Samstag, 9. Januar 19.00 Jazz & Dine. Ein Abendessen in stimmiger Atmosphäre mit überraschenden Klängen des Ensembles «berner in fusion» (Anmeldung Tel. 044 764 88 10)
Ref. Kirche Knonau Donnerstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 «Liecht hole» Feier vor allem für Familien mit Pfr. Thomas Maurer und Vikarin Rahel Albrecht Thema «Das Heilige Essen am Heiligen Abend…?» Dauer zirca 35 Minuten Anschliessend Verteilen des Friedenslichtes von Bethelehem Sie können gerne Lampen mitbringen 23.00 Christnachtfeier mit Pfr. Thomas Maurer und dem Gesangverein KnObf unter Leitung von Angela Bozzola Thema «Es ist erschienen die Gnade Gottes auf Erden» Freitag, 25. Dezember, Weihnachten 11.00 Abendmahlsgottesdienst mit Vikarin Rahel Albrecht mit Priska Weibel, Gitarre Sonntag, 27. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Thema «Weihnachten hat nicht im Oktober angefangen, sondern jetzt und geht weiter»
Ref. Kirche Mettmenstetten Mittwoch, 23. Dezember 19.30 Ref. Kirche Mettmenstetten: Weihnachtskonzert BuonamiciQuartett; Musik und Wort Donnerstag, 24. Dezember 22.00 ChristNachtfeier Pfarrer Andreas Fritz Orgel Motoko Matsushita Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Sonntag, 27. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrer Thomas Maurer Reformierte Kirche Knonau www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Donnerstag, 24. Dezember 22.00 Heiligabend-Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Erich Eder (Orgel) Mitwirkung AlpPan Duo Käthi Kaufmann (Panflöte) Kurt Ott (Alphorn) Freitag, 25. Dezember 9.30 Weihnachtsgottesdienst mit Pfr. Andres Boller Kornél Radics (Orgel), Mitwirkung Tamés Kapsa (Saxofon) Sonntag, 27. Dezember 17.00 Ökumenischer Gottesdienst Katholischer Gemeindeleiter Pedro Guerrero und Pfr. Andres Boller Kath. Kirche Obfelden www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Donnerstag, 24. Dezember 22.00 Heiligabend-Gottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Bill Nulty, Trompete Veronica Nulty, Orgel Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Sonntag, 27. Dezember 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern Pfarrerin Yasmin Zimmermann Fahrdienst: Käthi Kurtz 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Rifferswil Donnerstag, 24. Dezember, Heiligabend 22.30 Christnachtfeier «Stille Nacht» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Hans Martin Ulbrich, Oboe Freitag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Herbei, o ihr Gläubigen» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Claudia von Wartburg, Querflöte Sonntag, 27. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Christof Menzi Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg
Kath. Kirche Affoltern a. A. Donnerstag, 24. Dezember Heiliger Abend 16.00 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel Musikalische Umrahmung mit Marina Wehrli und Naemi Tanner Anschl. Punschausschank 22.45 Weihnachtssingen mit dem Kirchenchor und Orchester 23.00 Feierliche Mitternachtsmesse mit dem Kirchenchor, Solisten und Orchester Leitung: Alois Heer Freitag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Weihnachtsgottesdienst dt./it. Samstag, 26. Dezember Heiliger Stefanus 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei Sonntag, 27. Dezember 9.00 Eucharistiefeier Donnerstag, 31. Dezember, Silvester Gottesdienst in Affoltern entfällt 18.00 Ökum. Gottesdienst in der ref. Kirche Hedingen Freitag, 1. Januar, Neujahr 11.00 Festliche Eucharistiefeier zum Jahresbeginn Musikalische Begleitung mit Monika Meier, Panflöte Anschliessend Apéro 17.00 Ökumenischer Stationenweg Gottesdienst für Gross und Klein Beginn bei der evang.methodistischen Kirche Schluss bei Wurst und Tee in der katholischen Kirche. Bitte Windlicht mitnehmen!
Kath. Kirche Bonstetten Donnerstag, 24. Dezember 15.30 Familiengottesdienst – Krippenspiel 17.30 Weihnachtsgottesdienst mit Solistin 23.00 Christmette mit dem MauritiusChor im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Freitag, 25. Dezember 10.15 Weihnachtsgottesdienst im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Samstag, 26. Dezember 18.00 Gottesdienst zum Stefanstag im Provisorium Bonstetten Sonntag, 27. Dezember 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil
Kath. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Krippenspiel-Musical: Familien-WeihnachtsGottesdienst mit Kommunion Mit Pfr. A. Saporiti und Frau B. Broch 23.15 Christmette mit Pfr. A. Saporiti Mit spezieller musikalischer Begleitung Freitag, 25. Dezember 9.30 Weihnachtsfeier mit Pfr. A. Saporiti Mit spezieller musikalischer Begleitung Sonntag, 27. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber
Kath. Kirche Obfelden Donnerstag, 24. Dezember, Heiliger Abend 17.00 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel Musikalische Umrahmung Ai Furuya und Kaspar Stünzi 22.30 Festlicher Weihnachtsgottesdienst zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Freitag, 25. Dezember, Weihnachten 10.30 Weihnachtsgottesdienst Samstag, 26. Dezember, Heiliger Stefanus 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei in Affoltern Sonntag, 27. Dezember 17.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahresschluss in der katholischen Kirche Donnerstag, 31. Dezember ,Silvester 17.00 Ökum. Gottesdienst in der ref. Kirche Ottenbach
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Freitag, 25. Dezember 9.45 Weihnachtsgottesdienst Urs Baumann, Kinderhort Donnerstag, 31. Dezember 18.00 Jahresschlussfeier Freitag, 1. Januar 17.00 Stationengottesdienst mit der AGCK Start in der EMK Affoltern (mit Windlicht!) mehr unter: emk-affoltern.ch
Freitag, 25. Dezember 6.00 Strassensingen und Gefängsniseinsatz 9.30 Weihnachts-Zmorge Sonntag, 27. Dezember 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Freitag, 25. Dezember 9.45 Weihnachtsgottesdienst und Kinderprogramm Sonntag, 27. Dezember 9.45 Brunch-Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Freitag, 25. Dezember 10.30 Gottesdienst für die ganze Familie gestaltet von der Jugendgruppe Sonntag, 27. Dezember 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch
Ein Baum und zwei Weihnachtslieder Spannende Geschichten zu Weihnachten Was steckt hinter dem Weihnachtsdatum? Und wo gab es einst ein Weihnachtsverbot? Die Antworten sind genauso spannend wie die Tatsache, dass ein Baum und zwei deutsche Weihnachtslieder «Weltruhm» erlangten. Für uns ist der 25. Dezember als Weihnachtsdatum selbstverständlich. Aber im Neuen Testament wird dieses Datum nicht genannt und war den ersten Christen unbekannt. Wohl aber galt der 25. Dezember im alten Rom als Geburtstag des Sonnengottes «Sol Invictus». Erst, als Kaiser Konstantin den römischen Bürgern Religionsfreiheit gewährte und die Christen nicht mehr verfolgte, legten diese das Geburtsfest von Jesus ebenfalls auf den 25. Dezember fest. Dies, um den bereits populären Feiertag für sich zu nutzen. Das war ab 336 n.Chr. der Fall.
Weihnachtsfest im 16. Jahrhundert verboten Anschliessend galt dieser Tag als Weihnacht, bis im 16. Jahrhundert die Reformatoren auftauchten. Da diese den heidnischen Ursprung des Weihnachtsdatums kannten, wollten sie vom Weihnachtsfest nichts wissen. In Genf und Schottland wurde es im 16. Jahrhundert gar kurzerhand verboten, und auch England erliess 1647 ein Weihnachtsfest-Verbot. Nach 1660 wurde dieses zwar nicht mehr angewendet; aber einen Aufschwung erlebte das Weihnachtsfest in England erst im 19. Jahrhundert. Dies gilt auch für die USA. Denn in Gegenden, in denen noch heute Presbyterianer, Mennoniten, Puritaner sowie Quäker leben, gab es bis ins 19. Jahrhundert kein Weihnachtsfest. Dann aber haben sich diese christlichen Glaubensrichtungen doch noch damit angefreundet – und die europäischen Protestanten gar so gut, dass sie Adventskranz und Weihnachtsbaum einführten. Apropos Weihnachtsbaum: In Adelskreisen tauchte er in Deutschland schon im 16. Jahrhundert auf und wurde dann im 18. Jahrhundert
In deutschen Adelskreisen tauchte der Weihnachtsbaum schon im 16. Jh. auf. (Bild zvg.)
auch in bürgerlichen Häusern bekannt. In Wien stand der erste Weihnachtsbaum 1814, in London 1840. Es folgten die Niederlande und Russland. Und schliesslich führte die Herzogin Hélène von Orléans den Christbaum auch in die Tuilerien ein. Paris war darüber so entzückt, dass zwanzig Jahre später an Weihnachten bereits 35 000 Bäume verkauft wurden. Nach Nordamerika gelangte der Baum mit Auswanderern und Matrosen.
Am bekanntesten ist «Stille Nacht» Aber nicht nur der Weihnachtsbaum eroberte die Welt, auch deutschsprachige Weihnachtslieder. So beispielsweise «O Tannenbaum», das es mittlerweile auf Französisch, Englisch, Estnisch, Niederländisch, Rumänisch und Suomi gibt. In Norwegen kennt man das Lied ebenfalls, wenn auch als Lobgesang auf das traditionelle Weihnachtsessen. Am bekanntesten ist allerdings «Stille Nacht». Dieses entstand in Österreich und gelangte mit zwei reisenden Familien von Volksliedersängern nach Deutschland, Russland und in die USA. Von da aus eroberte es buchstäblich die Welt, denn heute sollen mehr als 300 Übersetzungen bekannt sein. (pd.)
Knips doch mal den Weihnachtsbaum an Siegeszug der elektrischen Weihnachtskerze Während der Weihnachtstage 1882 versammelte sich vor dem Haus von Edward Johnson im New Yorker Stadtteil Manhattan eine staunende Menge. Sie versuchte, einen Blick in den Salon zu erhaschen, wo sich ein mit blinkenden roten, blauen und weissen Glühbirnen geschmückter Weihnachtsbaum langsam um sich selbst drehte. «Ich muss nicht betonen, dass das glitzernde Immergrün einen hübschen Anblick bot», schwärmte damals der Journalist William Augustus Croffut in der Zeitschrift «Detroit Post and Tribune». Edward Johnson war Vizepräsident der Edison Electric Light Company und gilt als Vater der elektrischen Weihnachtsbaumkerzen. Damals wusste er nicht, ob sich diese durchsetzen würden. Der Durchbruch kam, als sich US-Präsident Cleveland 1895 im Weissen Haus einen Weihnachtsbaum mit über hundert bunten elektrischen Kerzen installieren liess. Nun wurde es in der High Society plötzlich chic, seinen Baum elektrisch beleuchten zu lassen, und es begann der Siegeszug der elektrischen Weihnachtskerze: Zuerst in den USA, später in der ganzen Welt. Aus der Edison Electric Light Company wurde die General Electric, und
diese bot elektrische Weihnachtskerzen sogar mietweise an. 1903 brachte sie dann das erste verkabelte KerzenSet heraus, das nur noch in die Steckdose gesteckt werden musste. Damals sahen elektrische Weihnachtsbaumkerzen allerdings anders aus als heute: Sie waren nicht nur bunt, sondern hatten manchmal auch die Form von Blumen, Nüssen oder Tieren. (pd.)
Elektrische Weihnachtskerzen. (Bild zvg.)
Weihnachtliche Szenen aus dem Knonauer Am mt und der ganzen Welt bestaunen Dieses Jahr ist im Bezirk Affoltern die Vielfalt an Krippen besonders gross – etwa die mit viel Liebe zum Detail gestaltette Landschaft von Lisbeth und Jules Gobet oder internationale Exponate aus der Sammlung von Ewald Schuler Aus Holz geschnitzt oder aus Ton modelliert, aus Stoff oder glänzender Alufolie gefertigt – was Techniken und Materialien anbelangt, kennen Krippenbauer kaum Grenzen. Aktuell sind im Knonauer Amt besondere Exponate zu bestaunen. .................................................. von thomas stöckli Das Schnitzen ist schon seit über 50 Jahren seine Leidenschaft. Erst waren es Masken, die es ihm angetan haben, vor rund 35 Jahren begann Jules Gobet dann auch mit Tierfiguren. Und was war der Auslöser für seine eindrückliche Krippenlandschaft? «Als Erstes habe ich das Haus gemacht», erinnert sich Jules Gobet, «dann den ‹Seppel›.» Sagts und deutet auf die Josef-Figur, die mit Stock und Laterne über das Christkind wacht. Seither ist die Landschaft stetig gewachsen. Es kamen neue Gebäude dazu, aber auch Menschen, eine Vielfalt an Tieren und Werkzeug. Alles hat er zuerst skizziert und aufs Holz übertragen. Das Schnitzen sei dann nicht mehr schwer, stapelt Gobet tief: «Man muss nur das Holz ‹abhauen›, das zu viel ist.» Rund eine Woche Arbeit steckt hinter einer Figur. Am anspruchsvollsten seien das Gesicht und die Hände, verrät Gobet.
Gutes Holz und scharfes Werkzeug Nicht nur beim Schnitzen selber ist Fachwissen gefragt. So weiss Gobet, dass sich das Holz von Linden, die zwischen dem 21. Dezember und dem 8. Januar gefällt wurden, am besten verarbeiten lässt. Ebenso wichtig ist das regelmässige Nachschärfen der Klingen, was er besonders schonend mit einem Filz erreicht. Nach dem Schnitzen wird die Figur mit Schmierseife gewaschen, drei Tage getrocknet und dann mit einem Hauch Perlleim grundiert, bevor Lisbeth Gobet die passende Bemalung anbringt. Dieses Jahr ist die grosse Krippe von Jules und Elisabeth Gobet zwar ausnahmsweise nicht in der reformierten Kirche Affoltern zu bestaunen, doch auch im Atelier von Susanna Schneebeli an der Zürichstrasse 59 kommt sie gut zur Geltung. Immer mal wieder kommt ein Passant nach einem kurzen Blick im Vorbeigehen zurück, um die Nase ans Schaufenster zu drücken und noch mehr Details von der riesigen Landschaft zu erfassen. Wer alles sehen will, der muss allerdings eintreten, denn auch hinter der Krippe hat Elisabeth Gobet spannende Szenen arrangiert. Gelegenheit dazu bietet sich unter anderen am 24., 26. und 27. Dezember, je von 15 bis 17 Uhr.
Die wohl bekannteste Krippe im Säuliamt ist noch bis zum 3. Januar an der Zürichstrasse 59 in Affoltern zu bestaunen. Die Vielzahl an Figuren, von denen man hier nur einen kleinen Teil sieht, hat Jules Gobet alle selber geschnitzt. (Bilder Thomas Stöckli)
So stellt man sich in Peru den Rummel vor, der auf die Geburt Christi folgte.
Von wegen Stall: die prunkvolle Variante aus Polen.
Krippen aus aller Welt Wie sich Krippen aus aller Welt unterscheiden, das zeigt die aktuelle Ausstellung in der KommBox in Aeugst deutlich. In Polen etwa versuchen sich die Krippenbauer mit immer prächtigeren Krippen gegenseitig zu überbieten. Der offizielle Wettbewerb auf dem Marktplatz am ersten Donnerstag im Dezember lockt jedes Jahr zahlreiche Touristen nach Krakau. Die Exponate aus der Sammlung von Ewald Schuler verdeutlichen, wie stark die eigene Weltanschauung die Vorstellung von der Geburt Christi prägt. Naheliegend also, dass die Figuren in Schweden vorwiegend blond dargestellt sind und in Peru mit landestypischer Tracht. Die Funktion einer Krippe war und ist allerdings international dieselbe: Sie soll das weihnachtliche Geschehen anschaulich machen – auch für jene, die (noch) nicht lesen können.
Die Figuren der Krippe in der katholischen Kirche Affoltern wurden vor vielen Jahren von Frauen aus der Gemeinde in aufwändiger Handarbeit selbst hergestellt. (Bild 2013 zvg.)
In der Kirche Aeugst bekommt das Christkind exklusiven Besuch von den drei Königen.
Von den Philippinen stammt diese Darstellung.
Auch in der Schweiz weit verbreitet: kunstvoll geschnitzte und bemalte Figuren aus Deutschland.
Blonde Protagonisten? Richtig, die Keramikfiguren stammen aus Schweden.
Mittwoch, 23. Dezember Affoltern am Albis 20.00: 16! Birthday-Party mit Andy Frasco Live & the U.N. Eintritt frei, Gratis-Shuttle ab 24 Uhr. Break Musik Bar. Industriestrasse 19.
Donnerstag, 24. Dezember Affoltern am Albis 17.00-21.00: Weihnachtsfeier für Alleinstehende 2015 des Rotary-Clubs Zürich Knonaueramt. Anmelden bei Kurt Weber, Telefon 079 235 42 20 / 071 371 21 07, weber.kurt@bluewin.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1.
Kappel am Albis 13.30: Keine Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Freitag, 25. Dezember Hausen am Albis 06.00: Currende-Singen. Ein besonderes Ereignis für Jung und Alt. Taschenlampe und der Witterung entsprechende Kleider mitbringen. Liederbüchlein werden abgegeben. Reformierte Kirche. Sonnenuntergang über dem Nebelmeer. Ausblick vom «Paradiesli» Mettmenstetten. (Bild Brigitte Metzger)
«Sunechind»: Single mit drei neuen Titeln erschienen Das Album zur viel versprechenden Single «Lauffe laa»kommt am 21. Mai 2016 mit dem Titel «Noiland» auf den Markt.
Die Krippe 2013 in der katholischen Kirche Affoltern. (Bild zvg.)
Krippenspiele in Affoltern und Obfelden Zu den Krippenspielen im Rahmen der Familiengottesdienste am Heiligabend sind Gross und Klein eingeladen. Die Kinder spielen in Affoltern die Geschichte vom 4. König und in Obfelden Beni Ben Baitz. Ziel ist es, zu Beginn der Festtage eine Freude zu bereiten. So darf man sich in die Zeit von Jesu Geburt entführen lassen. (LB/DK)
Am diesjährigen «Singing Christmas Tree» an der Zürcher Bahnhofstrasse sangen sich am 28. November 2015 die mittlerweile schweizweit bekannten «Sunechind» im Alter von vier bis zwölf Jahren in die Herzen der grossen Zuhörerschar. Neben Weihnachtsliedern aus der CD «Sing im Advänt» begeisterten sie mit drei neuen Titeln aus der eben erschienenen Single «Lauffe laa». Mit ihren neusten Kompositionen ist es der Kinderliederautorin Gabriela Bächinger (Bächinger Musik, Zwillikon) auf eindrückliche Weise gelungen, den musikalischen Zeitgeist zu treffen. Die Botschaften der eingängigen Lieder mit ihren tiefgründigen Texten, welche die jungen Kinderstimmen mit einer ergreifenden Leichtigkeit in die Welt hinaustragen, gehen unter die Haut und begeistern nicht
nur Kinder. Sicher werden auch diese neusten Songs den Schweizer Liedermarkt in besonderer Weise bereichern.
«Sunechind-Elternchor» zu hören Das dazugehörige Album zur vielversprechenden Single «Lauffe laa» wird am 21. Mai 2016 mit dem Titel «Noiland» auf den Markt kommen. Für die Aufnahmen wurden neben dem Kinderchor «Sunechind» namhafte Berufsmusiker engagiert, welche auf höchstem musikalischem Niveau die BandParts im hauseigenen «Bächinger Musik»-Tonstudio einspielten. Wer ganz gut hinhört, wird bemerken, dass auf dieser CD bei einzelnen Liedern auch der «Sunechind-Elternchor» leise zu hören ist, was dem Sound der Stimmen eine besonders schöne und einzigartige Färbung gibt. Der Produzent von «Lauffe laa» und «Noiland» ist einmal mehr der Pianist und Verlagsleiter Simon Bächinger, dessen Name ebenfalls für die gute Bächinger-Qualität
steht. Beispielsweise hat die letzte Sunechind-CD «Voll Froid» am diesjährigen «Goldigen Chrönli 2015» in derselben Kategorie wie die CDs «Schwiizergoofe 3» und «Schwiizergoofe Herbst +Winter» den 1. Platz belegt.
Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die Engel sind meist weiss...». Kunstvolle bunte Krippen aus aller Welt. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 6. Januar.
Affoltern am Albis «Vo Chind für Chind» Mittlerweile wird der 50-köpfige Kinderchor «Sunechind» von einem professionellen Management und vielen freiwilligen Helfern und Sponsoren unterstützt und begleitet. Die Chorleiterin Gabriela Bächinger meint dazu: «Ohne diese grosse und sehr wertvolle Mithilfe wären unsere aufwändigen Projekte nicht durchführbar.» Die «Sunechind» gehen 2016 ganz nach dem Motto «Lauffe laa» mit einer eindrücklichen Show «Vo Chind für Chind» auf Schweizertour. Unter anderem werden sie am 21. Mai im Tellspielhaus in Altdorf UR und am 5. Juni in Meggen LU live zu erleben sein. Weitere Infos unter www.baechinger-musik.ch.
Galerie 100, Zürichstrasse 100: 4 Künstler stellen aus: Mary Bühle, Echtperlbilder; Markus Bösc, Echtgoldbilder; Anita Collenber, Echtcoolbilder; Samuel Stähl, Realbilder. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr. Bis 30. Dezember.
Mettmenstetten Kunst im Stall Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «Die Kuh ist en vogue» in Rot, Grün, Gelb, Blau oder Violett. Horntragende Kühe, Bilder von Walter Lehmann. Mi, 9-12, Do, 9-12/14-18.30 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Geschlossen am 25./26. und 30./31. Dezember. Bis 21. Januar.
Krippenspiele am 24. Dezember: 16 Uhr in der kath. Kirche Affoltern
und 17 Uhr in der kath. Kirche Obfelden.
Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «50 Jahre Bibi Stallikon» mit Werken von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei, Michaela Temperli und Katrin Zuzáková. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Während Schulferien Di. 15-20 Uhr. Bis 1. Februar.
Neujahrsapéro in Stallikon Am Sonntag, 3. Januar 2016, findet ab 11 Uhr in der Turnhalle Loomatt bereits zum vierundzwanzigsten Mal der Stalliker-Neujahrsapéro statt, zu dem der Gemeinderat alle Stalliker und Stallikerinnen mit ihren Gästen einlädt. Das ungezwungene Zusammensein steht unter dem Motto der gegenseitigen Kontaktförderung unter der Bevölkerung. Der Anlass wird wiederum durch die Musikgesellschaft Stallikon umrahmt. (rb)
Gabriela Bächinger mit ihren «Sunechind» aus dem Säuliamt und Umgebung auf der Bühne. (Bild zvg.)
Ein Club mit drei Gründungsjahren 80 Jahre FC Affoltern am Albis – der schwierige Gründungsprozess Vor 80 Jahren, am 10. August 1935, fand im Restaurant Post in Affoltern die Gründungsversammlung des FC Affoltern statt. Im dritten Anlauf hatte es endlich geklappt. ................................................... von rolf oberhänsli Eine kleine Wissensfrage zu Beginn: Was ist unter Jupiter zu verstehen? Wer die Frage mit: grösster Planet des Sonnensystems beantwortet hat, liegt richtig, doch auch der FC Affoltern a.A. hat eine Beziehung zu diesem Begriff. Neugierig geworden?
Die erste Gründung Schon 1922 war der Vorläufer dieses Clubs, der FC Jupiter, gegründet worden. 16 Anwesende wählten damals den sechsköpfigen Vorstand und Max Landolt als ersten Präsidenten. Zur Sicherstellung der Aktivmitglieder verpflichtete sich jedes Mitglied unterschriftlich, dem Verein, solange er bestünde, treu zu bleiben. Auszüge aus den ersten Statuten belegen die Ernsthaftigkeit ihres Unterfangens, muten aber aus heutiger Sicht besonders köstlich an: § 1 Der Fussballclub «Jupiter» in Affoltern a.A. «F.C. Jupiter» bezweckt durch Pflege des Fussballsportes und durch Wanderungen eine gute Entwicklung des Körpers und Geistes der Mitglieder zu erreichen. § 2 Mitglied kann jeder werden, der das Alter von 13 Jahren zurückgelegt hat; ausnahmsweise können auch Zwölfjährige in den Verein aufgenommen werden. (...)
§ 5 Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, die mindestens 15 Jahre alt sein müssen. (...) § 7 Als Eintrittsgebühr haben die Aktivmitglieder 50 Rappen zu entrichten, und überdies leisten sie einen monatlichen Beitrag von 40 Rappen. (...) Für unentschuldigtes Nichterscheinen an den Versammlungen, Spieltagen, Ausflügen ist 10 Rappen Busse, fürs Zuspätkommen 5 Rappen Busse zu bezahlen. (...) § 9 Während diesen Zusammenkünften ist es Mitgliedern unter 18 Jahren untersagt zu rauchen und der Genuss von geistigen Getränken ist ganz verboten. § 10 Vor Beginn des Spielens wird ein Schiedsrichter für den betreffenden Tag gewählt. Ebenso wird für jede Wanderung von den Anwesenden ein Führer gewählt. Nachdem in der Nähe von Loo ein Spielfeld gefunden worden war, stand auch dem Spielbetrieb nichts mehr im Wege. Allerdings wurde kaum gespielt und erst 1923 ist ein Matchbericht belegt. Der folgende Text in seiner urigen Sprache ist in unveränderter Form übernommen und zeugt davon, dass in den Anfängen des Fussballsports noch viel Willkür herrschte. So dauerte die erste Halbzeit 30, die zweite aber wie heute 45 Minuten: «Sonntag, den 14. Januar 1923. Zum ersten Mal konnten wir mit dem F.C. Cham II ein Freundschaftsspiel austragen. Der Platz ist leicht mit Schnee bedeckt und zudem gefroren. Wir erschienen mit der kompleten Mannschaft, der F.C. Cham II mit 4 Mann aus dem I.- In den ersten Minuten sind wir überlegen, in der 5ten Minute durch Penalty das erste Goal. Jetzt kommen die Roten auf, das Spiel wird ausgeglichener und vor dem Halbteil führen trotz unserer Gegenwehr die Chamer 2:1.- Das Tempo
Dichter Nebel über der Schiessanlage Chlausschiessen Dachlissen-Mettmenstetten Der an den beiden Wochenenden 5. und 6. Dezember sowie 12. und 13. Dezember durchgeführte Anlass war in diesem Jahr von schlechten meteorologischen Umständen begleitet. Während am ersten Samstag der dichte Nebel die ganze Schiessanlage einhüllte, konnte von den wettkampfbereiten Schützen kein einziger Schuss abgegeben werden. Am Sonntag darauf lichtete sich die «Suppe» kurz vor 11 Uhr, so dass doch noch einige Schützen das Programm absolvieren konnten. Das zweite Wochenende war zum Glück von schönem Herbstwetter begleitet und ein reibungsloser Schiessbetrieb konnte doch noch abgewickelt werden. Trotzdem brachten die widrigen Wetterumstände des ersten Wochenendes einen massiven Einbruch der Teilnehmerzahlen. Waren im letzten Jahr noch 1016 Schützen am Chlausschiessen zu verzeichnen, durften am diesjährigen Anlass schliesslich nur 646 Teilnehmer in Total 79 Gruppen empfangen werden.
Marius Bachmann bester Jungschütze Sieger wurde in der Kat. A (Standardgewehr) mit dem Maximum von 100 Punkten Leo Schmid, Schützengesellschaft der Stadt Baar. In der Kat. D (Ordonanzgewehre) mit 98 Punkten (Tiefschuss 95) holte sich Martin Spiess, Standschützen Neftenbach, den 6. Gesamtrang. Als bester Jungschütze ging Marius Bachmann, SV DachlissenMettmenstetten mit 92 Punkten hervor. In der Gesamtrangliste figuriert er unter Rang 95. Während die Kategoriensieger je mit einem Wochenende
für zwei Personen in Grindelwald inklusive Taschengeld belohnt werden, darf sich der beste Jungschütze an einem Alpenrundflug erfreuen. Im Gruppenwettkampf der Kat. A schwang die Gruppe «Whisky» des Militärschützenvereins Zug mit 468 Punkten obenauf und in der Gruppe D siegte die Gruppe «Amazonas», der SG Hägendorf-Rickenbach mit 458 Punkten. Die beiden besten Gruppen erhalten je einen Beinschinken. Die Organisatoren hoffen selbstverständlich darauf, dass sie der leidige Nebel in den kommenden Jahren verschont und möglichst viele Schützenkameradinnen und Kameraden am Chlausschiessen teilnehmen werden. Das nächste Chlausschiessen findet vom 3. bis 11. Dezember 2016 statt, samstags von 8 bis 16 Uhr und sonntags von 9 bis 13 Uhr. Dass auch der diesjährige Grossanlass ohne Zwischenfall bzw. Unfall hat durchgeführt werden können, ist nicht zuletzt den unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern zu verdanken. Sie haben wiederum einen grossartigen Einsatz gezeigt. Für das OK Chlausschiessen: Eric Landis
Die besten Schützen aus der Region: 96 Pkt: Martin Landis, FSV Wettswil; 95 Pkt.: Bruno Lässer, FSV Affoltern; 92 Pkt.: Willi Maurer, FSV Knonau, Marius Bachmann, SV Dachlissen-M›stetten, Albert Suter, FSG Zwillikon, Thomas Leuenberger, FSV Wettswil, Toni Brumann, FSG Zwillikon; 91 Pkt.: Felix Bär, FSV Kappel; 90 Pkt.: Bruno Schneiter, FSV Affoltern, Werner Steiner, FSV Zwillikon, Ulrich Weiss, FSV Affoltern, Bruno Sidler, SV Dachlissen-M’stetten. Detaillierte Ranglisten unter www.chlausschiessen.ch.
Gründungsprotokoll, 10. August 1935.
Aufsteigermannschaft in die 3. Liga 1947.
wird nach dem Platzwechsel schärfer und zeigt das bessere Zusammenspiel der Chamer. Ihr rechter Flügel kann nach glänzenden Flügelläufen kein Tor einbringen! Hingegen bei Durchbrüchen unserer Half schiesst der Halblinke und Mittelstürmer mehrere Male scharf aufs Tor. Unhaltbare Tore. Gegen die Chamer Verteidigung kann der Sturm nicht aufkommen, bis der Halblinke nach feiner Kombination ein Tor einsendet.- In der 60. Minute wird aus direktem Corner ein Tor durch Berühren des Torwarts.- In kritischen Situationen rettet Bliggenstorfer glänzend, kann aber zwei Eigengoals vom Rechtsback nicht halten.- Spielzeit: 30 : 45, Resultat 7:2- Das Spiel wurde teilweise rassig durchgeführt, es fehlte aber an flüssigem Zusammenspiel.» Das Retour-Spiel gegen Cham II, am 18. Februar, endete mit einem 3:3 Unentschieden, doch danach versandete der Spielbetrieb.
Dank der Initiative einiger früherer Mitglieder des FC Jupiter versammelten sich am 3. Juli 1924 im Primarschulhaus erneut Freunde des Fussballsports, um von Neuem einen Fussballclub zu gründen. Nach der Wahl des Vorstandes wurde am 19. Oktober auf einer Wiese mit ca. 28 Aaren im Lindenmoos an der Obfelderstrasse das Eröffnungsspiel ausgetragen. Das Wetter bildete den prächtigen Rahmen und 200 bis 300 Zuschauer bejubelten den 3:1-Sieg von Affoltern a.A. I gegen den damaligen Erzrivalen Cham II. Und gespielt wurde auch über 2 x 45 Minuten. An der Vorstandssitzung des kantonalen zürcherischen Fussballverbandes anno 13. Februar 1925 wurde der FC Affoltern a.A. als AktivFreimitglied in den Fussballverband
aufgenommen und aus dem Protokoll einer Monatsversammlung im Jahre 1925 entnehmen wir erstaunt: «Bei dieser Angelegenheit werden die Mitglieder des FC Mettmenstetten zum FC Affoltern a.A. vereinigt.» Am 9. Oktober 1926 nahm der Vorstand freudig zur Kenntnis, dass ein gewisser Herr Baumann bei der Friedenskirche (vermutlich in der Nähe des Kindergartens Breiten gelegen) seine Matte für 200 Franken angeboten habe und feierlich beschloss man:« Eintritt in den schweizerischen Fussball- und Athletikverband sofort nach Lösung der Platzfrage und Anmeldung zur Schweizer Meisterschaft Serie D.» Es ist das letzte Lebenszeichen des Vereins, danach schweigen die Protokolle erneut bis zur endgültigen Gründung im Jahre 1935. Quelle: 50 Jahre FC Affoltern a.A.

References: Art. 125
 § 118
 § 1
 § 2

§ 5
 § 7
 § 9
 § 10