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Timestamp: 2016-10-28 06:38:02+00:00

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I 761/01 (18.10.2002)
I 761/01
Pr�sident Sch�n, Bundesrichter Borella, R�edi, Ursprung und Fr�sard; Gerichtsschreiber Jancar
L.________, 1952, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecher Daniel K�ng, Obstgartenstrasse 4, 9303 Wittenbach,
Die 1952 geborene L.________ besuchte in Polen die Grund- und Oberschule. Einen Beruf erlernte sie nicht. 1976 heiratete sie in der Schweiz. Sie hat zwei vollj�hrige Kinder. Von 1989 bis 1994 arbeitete sie halbtags als Charcuterie-Verk�uferin bei der Firma M.________. Im Jahre 1991 erlitt sie ein Verhebetrauma, als sie eine Kiste von einem Gestell heben wollte. Seither klagt sie �ber R�ckenschmerzen. Am 24. Oktober 1994 k�ndigte die Firma M.________ das Arbeitsverh�ltnis per Ende Dezember 1994. Von 1995 bis M�rz 1997 war die Versicherte stundenweise bei der Firma W.________ AG als Verk�uferin t�tig, danach ausschliesslich als Hausfrau. Seit 1993 leistete sie sporadisch stundenweise �bersetzungsdienste bei der Kantonspolizei X.________.
Am 13. November 2000 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zur Berufsberatung und zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen zog Berichte des Hausarztes Dr. med. A.________, Arzt f�r Innere Medizin FMH, vom 30. November 2000 und 1. Februar 2001, des Dr. med. B.________, Innere Medizin/Rheumatologie FMH, vom 1. Februar 2001 sowie eine Stellungnahme des Berufsberaters vom 19. M�rz 2001 bei. Gest�tzt auf diese Unterlagen wies sie das Rentenbegehren ab. Zur Begr�ndung wurde ausgef�hrt, f�r leichte Erwerbst�tigkeit in Wechselbelastung bestehe volle Arbeitsf�higkeit. Ohne Behinderung k�nnte die Versicherte pro Jahr Fr. 45'180.- verdienen, mit Behinderung Fr. 45'168.-, was einen Invalidit�tsgrad von 0.03 % ergebe (Verf�gung vom 27. April 2001).
Hiegegen erhob die Versicherte beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen Beschwerde. Die IV-Stelle f�hrte im vorinstanzlichen Verfahren aus, das Valideneinkommen der Versicherten als vollzeitlich t�tige Verk�uferin bei der Firma M.________ h�tte im Jahre 1994 Fr. 48'130.- betragen, das Invalideneinkommen f�r einfache und repetitive T�tigkeiten Fr. 41'796.-. Dies ergebe einen Invalidit�tsgrad von 13 %, was weder einen Anspruch auf Invalidenrente noch auf berufliche Massnahmen begr�nde. Mit Entscheid vom 31. Oktober 2001 wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides und der Verf�gung der IV−Stelle sei ihr eine Invalidenrente nach Ablauf eines Jahres seit Beginn der langdauernden Krankheit zuzusprechen; eventuell sei die Sache an die IV−Stelle zur Durchf�hrung weiterer Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen zur�ckzuweisen; alsdann sei �ber ihre Anspr�che erneut zu verf�gen; subeventuell sei die Sache an die IV-Stelle zur Durchf�hrung von Eingliederungsmassnahmen (beruflichen Massnahmen etc.) zur�ckzuweisen; nach deren Vornahme sei erneut �ber ihre Rentenberechtigung zu befinden; w�hrend den Eingliederungsmassnahmen (und davor) seien ihr die gesetzlichen Taggelder (und allenfalls Wartezeittaggelder) zu entrichten. Sie legt einen Bericht des Dr. med. A.________ vom 28. November 2001 auf.
Am 6. September 2002 reicht die Versicherte einen Bericht des Dr. med. C.________, prakt. Arzt, vom 31. August 2002 ein.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) und die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 104 V 136 Erw. 2a und b) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz auch die Grunds�tze �ber die Schadenminderungspflicht des Versicherten (BGE 117 V 278 Erw. 2b, 400; SVR 2001 IV Nr. 28 S. 88 Erw. 2b), den in zeitlicher Hinsicht massgebenden Sachverhalt (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), das Prinzip der freien Beweisw�rdigung (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen), die Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) sowie den Beweiswert eines Arztberichts (BGE 125 V 352 Erw. 3a; RKUV 2000 Nr. KV 124 S. 214). Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass die Verwaltung als verf�gende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen d�rfen, wenn sie von ihrem Bestehen �berzeugt sind (Kummer, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136). Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit zu f�llen. Die blosse M�glichkeit eines bestimmten Sachverhalts gen�gt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen m�glichen Geschehensabl�ufen als die wahrscheinlichste w�rdigen (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, je mit Hinweisen).
2. Verwaltung und Vorinstanz stellten auf den Bericht des Dr. med. B.________ vom 1. Februar 2001 ab. Dieser diagnostizierte ein chronifiziertes Lumbovertebralsyndrom bei rezidivierenden segmentalen Dysfunktionen anamnestisch, muskul�ren Dysbalancen, leichter Fehlform (leichte S-f�rmige Torsionsskoliose thoraco-lumbal, Abflachung der BWS-Kyphose und der LWS-Lordose), degenerativen Ver�nderungen mit Osteochondrosen L1/2 und L4/5, Spondylarthrosen der LWS und kleinen Discushernien L1/2 und L5/S1 rechts paramedian sowie L3/4 median. Die Versicherte klage �ber Dauerschmerzen im Bereich der LWS links mit "Blockaden", so dass sie morgens h�ufig kaum mehr aufstehen k�nne. Die Schmerzen h�tten in den letzten Monaten zugenommen, obwohl sie seit November eine Physiotherapie und danach eine medizinische Trainingstherapie absolviert habe. Die Trainingstherapie habe zu einer Schmerzexazerbation gef�hrt. Sie habe auch nachts Schmerzen, und bei st�rkeren Beschwerden sei das Sitzen kaum mehr m�glich. Sie habe dann auch M�he beim Aufstehen vom Stuhl. In letzter Zeit habe sie auch Beschwerden im Scapulabereich links und im Nacken rechts. Die "Blockaden" k�nne sie teilweise selbst l�sen. Nach seiner Beurteilung leide die Versicherte an lumbalen Schmerzen mit anamnestisch rezidivierenden "Blockierungen". In den letzten Monaten h�tten die Beschwerden zugenommen. H�ufig versp�re sie Par�sthesien im rechten Bein verbunden mit einem Gef�hl einer Kraftlosigkeit. Die Blockierungen seien zweifellos auf intermittierend auftretende segmentale Dysfunktionen zur�ckzuf�hren. Die Discushernien h�tten nach seiner Meinung im Schmerzgeschehen lediglich eine untergeordnete Bedeutung. Auffallend seien gewisse Inkonsistenzen zwischen den Angaben der Versicherten und den Untersuchungsbefunden, die er somatisch nicht erkl�ren k�nne. W�hrend der Zehen- und Fersengang problemlos m�glich gewesen seien, sei die Kraft der Fuss- und Zehenheber und -senker im Liegen massiv abgeschw�cht gewesen. Die Versicherte habe daneben eine Hyposensibilit�t im ganzen rechten Bein angegeben. Die Reflexe seien aber symmetrisch erhalten gewesen. Im rechten Bein habe er keine Druckdolenzen feststellen k�nnen, daf�r im linken Oberschenkel lateral und in der linken Wade sowie in den MTP-Gelenken links. Daneben habe die Versicherte Druckdolenzen im linken Handgelenk und in allen Fingergelenken links angegeben, w�hrend die Greifkraft rechts 0,1, links jedoch 0,5 bar betragen habe. Er habe den Eindruck, dass diese Inkonsistenzen durch die Rentenfrage verursacht seien. Eine erfolgsversprechende Therapie d�rfte sehr schwierig sein. Eine Operation der Discushernien sei kontraindiziert. F�r leichte Arbeit in Wechselbelastung sei die Beschwerdef�hrerin voll arbeitsf�hig; dies betreffe insbesondere die �bersetzungsarbeiten, die sie in letzter Zeit auf Abruf durchf�hre. F�r mittelschwere Arbeit (z.B. Verk�uferin oder Reinigungsangestellte) sei sie zu 50 %, f�r eine schwere Arbeit zu 100 % arbeitsunf�hig.
Der Hausarzt Dr. med. A.________ best�tigte im Bericht vom 28. November 2001 die Einsch�tzung des Dr. med. B.________ vollumf�nglich. Er legte dar, da er gewisse Inkonsistenzen zwischen den Angaben der Versicherten und den Untersuchungsbefunden festgestellt habe, habe er sie an den Spezialisten Dr. med. B.________ �berwiesen, um sich nicht einzig auf seinen eigenen, subjektiven Eindruck zu st�tzen. Die Untersuchung des Dr. med. B.________ sei ausf�hrlich und sorgf�ltig.
2.1 Verwaltung und Vorinstanz stellten auf den Bericht des Dr. med. B.________ vom 1. Februar 2001 ab. Dieser diagnostizierte ein chronifiziertes Lumbovertebralsyndrom bei rezidivierenden segmentalen Dysfunktionen anamnestisch, muskul�ren Dysbalancen, leichter Fehlform (leichte S-f�rmige Torsionsskoliose thoraco-lumbal, Abflachung der BWS-Kyphose und der LWS-Lordose), degenerativen Ver�nderungen mit Osteochondrosen L1/2 und L4/5, Spondylarthrosen der LWS und kleinen Discushernien L1/2 und L5/S1 rechts paramedian sowie L3/4 median. Die Versicherte klage �ber Dauerschmerzen im Bereich der LWS links mit "Blockaden", so dass sie morgens h�ufig kaum mehr aufstehen k�nne. Die Schmerzen h�tten in den letzten Monaten zugenommen, obwohl sie seit November eine Physiotherapie und danach eine medizinische Trainingstherapie absolviert habe. Die Trainingstherapie habe zu einer Schmerzexazerbation gef�hrt. Sie habe auch nachts Schmerzen, und bei st�rkeren Beschwerden sei das Sitzen kaum mehr m�glich. Sie habe dann auch M�he beim Aufstehen vom Stuhl. In letzter Zeit habe sie auch Beschwerden im Scapulabereich links und im Nacken rechts. Die "Blockaden" k�nne sie teilweise selbst l�sen. Nach seiner Beurteilung leide die Versicherte an lumbalen Schmerzen mit anamnestisch rezidivierenden "Blockierungen". In den letzten Monaten h�tten die Beschwerden zugenommen. H�ufig versp�re sie Par�sthesien im rechten Bein verbunden mit einem Gef�hl einer Kraftlosigkeit. Die Blockierungen seien zweifellos auf intermittierend auftretende segmentale Dysfunktionen zur�ckzuf�hren. Die Discushernien h�tten nach seiner Meinung im Schmerzgeschehen lediglich eine untergeordnete Bedeutung. Auffallend seien gewisse Inkonsistenzen zwischen den Angaben der Versicherten und den Untersuchungsbefunden, die er somatisch nicht erkl�ren k�nne. W�hrend der Zehen- und Fersengang problemlos m�glich gewesen seien, sei die Kraft der Fuss- und Zehenheber und -senker im Liegen massiv abgeschw�cht gewesen. Die Versicherte habe daneben eine Hyposensibilit�t im ganzen rechten Bein angegeben. Die Reflexe seien aber symmetrisch erhalten gewesen. Im rechten Bein habe er keine Druckdolenzen feststellen k�nnen, daf�r im linken Oberschenkel lateral und in der linken Wade sowie in den MTP-Gelenken links. Daneben habe die Versicherte Druckdolenzen im linken Handgelenk und in allen Fingergelenken links angegeben, w�hrend die Greifkraft rechts 0,1, links jedoch 0,5 bar betragen habe. Er habe den Eindruck, dass diese Inkonsistenzen durch die Rentenfrage verursacht seien. Eine erfolgsversprechende Therapie d�rfte sehr schwierig sein. Eine Operation der Discushernien sei kontraindiziert. F�r leichte Arbeit in Wechselbelastung sei die Beschwerdef�hrerin voll arbeitsf�hig; dies betreffe insbesondere die �bersetzungsarbeiten, die sie in letzter Zeit auf Abruf durchf�hre. F�r mittelschwere Arbeit (z.B. Verk�uferin oder Reinigungsangestellte) sei sie zu 50 %, f�r eine schwere Arbeit zu 100 % arbeitsunf�hig.
2.2 Die Versicherte reichte am 6. September 2002 einen Bericht des Dr. med. C.________ vom 31. August 2002 ein. Da dies ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels erfolgte, ist dieser Bericht nur beachtlich, soweit er neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG enth�lt und diese eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen k�nnten (BGE 127 V 353).
Dr. med. C.________ legte dar, die Diagnose des chronischen Lumbovertebralsyndroms sei unbestritten. Er habe im Wesentlichen keine abweichenden Befunde von den ihm vorliegenden Resultaten der Voruntersuchung feststellen k�nnen, sondern habe nur die unbestrittenen Messungen und Befunde best�tigen k�nnen. Besonderes Augenmerk habe er auf die von Dr. med. B.________ erw�hnten Inkonsistenzen gelegt und habe festgestellt, dass die Versicherte nicht "richtig" auf dem Stuhl sitze, sondern immer mit entlastender rechter Seite und nicht normal flektiertem Knie bzw. leicht ausgestrecktem Bein; dies entspreche den angegebenen Beschwerden, dass sie n�mlich auch im Sitzen sehr schnell erm�de. Der Zehen- und Fersengang seien, wie von Dr. med. B.________ beschrieben, problemlos m�glich, allerdings finde er bei l�ngerem Gehen eine vorzeitige Erm�dung der rechten Seite. Auch der Einbeinstand sei zwar rechts durchaus m�glich, k�nne aber nur halb so lang gehalten werden wie links, da es rasch zu Zittern und Unsicherheit komme; dies stimme �berein mit der im Liegen gepr�ften Verminderung der aktiven Kraft im rechten Bein. Die Sensibilit�tspr�fung mit SensifilTM, der die Ber�hrungsempfindlichkeit bei geschlossenen Augen mit einem genormten Druck messe, zeige eine Verminderung der Sensibilit�t rechts gegen�ber links, obwohl die Reflexe seitengleich vorhanden seien. Er habe sich von der Versicherten genau zeigen lassen, mit welchem Man�ver sie ihr Bein wieder l�sen k�nne, wenn dieses im Kreuz pl�tzlich blockiere; dies spreche f�r das Vorliegen einer segmentalen Dysfunktion bzw. Instabilit�t, wie sie auch Dr. med. B.________ annehme. Er finde keine Anhaltspunkte f�r eine Aggravation oder Vort�uschung von Befunden. Die Arbeitsf�higkeit betrage in der angestammten Verk�uferin-T�tigkeit 30 - 40 %, in der Arbeit als �bersetzerin max. 50 % (k�nne nicht lange sitzen, die anstrengenden Sitzungen nicht unterbrechen und keine ganzt�gige Arbeit annehmen) und im Haushalt 50 % (k�nne nicht lange stehen beim Kochen, nicht allein einkaufen, die W�sche nicht selber herumtragen, nur kurze Zeit b�geln, nicht lange staubsaugen usw.).
2.3 Die Feststellungen des Dr. med. C.________, dass die Versicherte im Sitzen sehr schnell erm�de, dass bei l�ngerem Gehen eine vorzeitige Erm�dung der rechten Seite eintrete und dass der Einbeinstand rechts nur halb so lang gehalten werden k�nne wie links, sprechen nicht gegen die Einsch�tzung der Dres. med. B.________ und A.________, dass f�r leichte, wechselbelastende Arbeit 100%ige Arbeitsf�higkeit besteht. Denn mit einer solchen Arbeit werden die von Dr. med. C.________ geschilderten beschwerdeausl�senden einseitigen Belastungen eben gerade vermieden. F�r die Aussage, die Versicherte k�nne keine ganzt�gige Arbeit annehmen, findet sich keine nachvollziehbare Begr�ndung. Aus der Divergenz, dass Dr. med. C.________ f�r �bersetzungsarbeiten von 50%iger, Dr. med. B.________ dagegen von 100%iger Arbeitsf�higkeit ausgeht, kann die Versicherte nichts zu ihren Gunsten ableiten, da es sich bei dieser T�tigkeit entgegen der Annahme des Dr. med. B.________ nicht um eine wechselbelastende, sondern naturgem�ss um eine Arbeit im Sitzen handelt.
Nach dem Gesagten wird die Annahme einer vollen Arbeitsf�higkeit f�r leichte wechselbelastende Arbeit durch die Einsch�tzung des Dr. med. C.________ nicht entkr�ftet. Letztere stellt, ausgehend von gleicher Diagnose und gleichem Befund wie Dr. med. B.________, vielmehr eine bloss unterschiedliche Beurteilung der Arbeitsf�higkeit dar, ohne dass neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG vorliegen.
2.4 Die Versicherte macht geltend, bei einem chronischen Schmerzsyndrom seien interdisziplin�re Abkl�rungen zu treffen und eine interdisziplin�re Therapie vorzusehen. H�ufig w�rden Antidepressiva verschrieben, weil sie auch einen analgetischen Effekt h�tten und chronische Schmerzsyndrome h�ufig von reaktiven Depressionen begleitet seien, welche sich verst�rkend auswirkten. Nicht nachvollziehbar sei, wenn Dr. med. A.________ im Bericht vom 28. November 2001 einerseits Inkonsistenzen zwischen den Angaben der Versicherten und den Untersuchungsbefunden festgestellt, anderseits aber ausgef�hrt habe, die psychiatrischen Ansatzpunkte seien sehr von ihrer Kooperation abh�ngig, wobei sie nach seiner Einsch�tzung einer psychiatrischen Beurteilung gegen�ber wenig aufgeschlossen sei.
Diese Einwendungen sind unbehelflich. Soweit die Versicherte vorbringt, bei einem chronischen Schmerzsyndrom seien immer auch psychiatrische Abkl�rungen vorzunehmen, kann dem nicht gefolgt werden. Solche sind vielmehr nur dann durchzuf�hren, wenn neben dem Schmerzsyndrom psychische Beschwerden festgestellt werden. Vorliegend bestehen keinerlei Anhaltspunkte f�r das Vorliegen einer psychischen St�rung. Im Bericht vom 28. November 2001 verneinte Dr. med. A.________ letztlich die Notwendigkeit einer psychiatrischen Abkl�rung. Und selbst Dr. med. C.________ machte im Bericht vom 31. August 2002 keinen Hinweis auf ein psychisches Leiden. Vielmehr konnte er die erw�hnten Inkonsistenzen somatisch begr�nden. Bei dieser Sachlage er�brigen sich die von der Beschwerdef�hrerin verlangten interdisziplin�ren bzw. psychiatrischen Abkl�rungen.
2.5 Die Versicherte bringt weiter vor, aus den Berichten des Dr. med. B.________ und des Berufsberaters ergebe sich nur andeutungsweise, wie die angeblich zumutbare wechselbelastende T�tigkeit auszusehen habe. Es sei nicht ersichtlich, ob eine entsprechende Verweisungst�tigkeit auf dem Arbeitsmarkt angeboten werde.
Soweit damit gesagt werden soll, dass in Industrie, Gewerbe und im Dienstleistungsbereich keine leichten wechselbelastenden T�tigkeiten angeboten werden, so trifft dies offensichtlich nicht zu. Solche Arbeiten sind auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus vorhanden. In Industrie und Gewerbe werden Arbeiten, die physische Kraft erfordern, in zunehmendem Mass durch Maschinen verrichtet, w�hrend den k�rperlich weniger belastenden Bedienungs- und �berwachungsfunktionen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt; auch im Dienstleistungssektor gibt es entsprechende Stellen (SVR 1999 IV Nr. 6 S. 15 Erw. 2 Ingress und 2b/aa). Ausserdem sind an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten praxisgem�ss nicht �berm�ssige Anforderungen zu stellen; vielmehr hat die Sachverhaltsabkl�rung nur so weit zu gehen, dass im Einzelfall eine zuverl�ssige Ermittlung des Invalidit�tsgrades gew�hrleistet ist (AHI 1998 S. 290 Erw. 3b), was vorliegend zutrifft (Erw. 3 hiernach).
3. Zu pr�fen ist, wie sich die Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt.
3.1.1 Nach der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts ist f�r die Vornahme des Einkommensvergleichs grunds�tzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allf�lligen Rentenbeginns abzustellen. Bevor die Verwaltung �ber einen Leistungsanspruch befindet, muss sie indessen pr�fen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Ver�nderung der hypothetischen Bezugsgr�ssen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuf�hren (noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil D. vom 23. Mai 2002 Erw. 4a, U 234/00; Urteil S. vom 9. August 2002 Erw. 3.1, I 26/02).
3.1.2 Vorliegend wird geltend gemacht, die Arbeitsunf�higkeit liege seit 1994 vor. Die Anmeldung zum Leistungsbezug erfolgte am 13. November 2000, womit die Nachzahlung von Leistungen bis November 1999 m�glich w�re. Der allf�llige Rentenbeginn f�llt daher in den Monat November 1999, weshalb die in diesem Zeitpunkt bestehenden Einkommensverh�ltnisse zu ber�cksichtigen sind.
3.2 Bei der Feststellung des f�r den Einkommensvergleich relevanten, ohne Invalidit�t erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) gingen Verwaltung und Vorinstanz davon aus, dass die Versicherte heute, nachdem sie geschieden ist und ihre Kinder erwachsen sind, voll erwerbst�tig w�re. Als ungelernte Vollzeit-Verk�uferin h�tte sie bei der Firma M.________ im Jahre 1994 j�hrlich Fr. 48'130.- verdient. Dieses Einkommen ist unbestrittenermassen als Vergleichsgr�sse beizuziehen, zumal die Versicherte bei der Firma M.________ bis zur K�ndigung per Ende 1994 sechs Jahre lang zu 50 % gearbeitet hatte, w�hrend sie ab Juni 1994 vermehrt R�ckenbeschwerden beklagte (Zeugnis des Dr. med. D.________, Innere Medizin FMH, vom 10. Juni 1994) und danach bei der Firma W.________ AG bis M�rz 1997 nur noch stundenweise t�tig war.
Umgerechnet auf das Jahr 1999 ergibt dies ein Einkommen von Fr. 50'034.25 (Nominallohnentwicklung im Handel 1995: 1,5 %; 1996: 1,0 %; 1997: 0,3 %; 1998: 0,7 %; 1999: 0,4 %; vgl. Die Volkswirtschaft 2001 Heft 3, S. 101 Tabelle B 10.2).
3.3 Bei der Ermittlung des f�r den Einkommensvergleich relevanten hypothetischen Invalideneinkommens sind Verwaltung und Vorinstanz zu Recht von den standardisierten monatlichen Bruttol�hnen gem�ss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE; vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen) und hiebei vom Durchschnittsverdienst f�r mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten im privaten Sektor (bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) besch�ftigte Frauen ausgegangen (Tabelle A 1). Im Jahre 1998 betrug dieses Einkommen monatlich Fr. 3505.- (inkl. 13. Monatslohn) bzw. j�hrlich Fr. 42'060.-, was umgerechnet auf das Jahr 1999 Fr. 44'084.60 ergibt (41,8 Stunden Wochenarbeitszeit "Total" im Jahre 1999, Lohnentwicklung nominal total 1999: 0,3 %; vgl. Die Volkswirtschaft 2002, Heft 9 , S. 88 f. Tabellen B 9.2 und B 10.2). Der von der Vorinstanz vorgenommene leidensbedingte Abzug vom statistischen Lohn von 10 % ist unbestritten und erscheint vorliegend in W�rdigung aller Umst�nde als angemessen (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5), woraus ein Invalideneinkommen von Fr. 39'676.10 resultiert. Im Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 50'034.25 resultiert ein Invalidit�tsgrad von 20,7 %. Anzeichen f�r erhebliche Ver�nderungen bis zum Zeitpunkt des Verf�gungserlasses bestehen nicht.
Beizupflichten ist Verwaltung und Vorinstanz darin, dass der Nebenerwerb der Beschwerdef�hrerin aus der �bersetzungst�tigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen nicht zu ber�cksichtigen ist. Zum Einen hat die Versicherte keine Ausbildung als �bersetzerin, so das nicht gesagt werden kann, sie w�rde diese Arbeit als Gesunde mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit vollzeitlich aus�ben. Zum Anderen f�llt diese T�tigkeit nur stundenweise bei Bedarf der Polizei und Verf�gbarkeit der �bersetzer an.
Ein Rentenanspruch besteht demnach nicht.
4.1 Die IV-Stelle hat lediglich �ber den Rentenanspruch verf�gt. Die Verwaltung hat indessen in der vorinstanzlichen Vernehmlassung zur Frage der beruflichen Massnahmen Stellung genommen, und die Vorinstanz hat das Verfahren auch auf diesen Punkt ausgedehnt. Da diese Frage spruchreif ist und mit der Rentenfrage derart eng zusammenh�ngt, dass von einer Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden kann, ist sie vorliegend zu beurteilen (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 122 V 36 Erw. 2a, je mit Hinweisen).
4.2 Ein Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG besteht nicht, weil das berufliche Fortkommen und damit die Erwerbsaussichten der Versicherten als Hilfsarbeiterin mittel- bis l�ngerfristig betrachtet im gleichen Masse gew�hrleistet sind wie in der urspr�nglichen T�tigkeit als ungelernte Verk�uferin (BGE 124 V 110 ff. Erw. 2b sowie 3b und c mit Hinweisen; AHI 1997 S. 80 Erw. 1b mit Hinweis).
4.3 Der Anspruch auf Berufsberatung (Art. 15 IVG) setzt voraus, dass die Versicherte Person an sich zur Berufswahl oder zur beruflichen Neuorientierung f�hig ist, infolge ihres Gesundheitszustandes aber darin behindert ist, weil die Kenntnisse �ber Neigungen, berufliche F�higkeiten und M�glichkeiten nicht ausreichen, um einen der Behinderung angepassten Beruf w�hlen zu k�nnen (ZAK 1977 S. 191 Erw. 2).
Die Beschwerdef�hrerin ist bereits jetzt in der Lage, einen ihren Verh�ltnissen angepassten Beruf zu w�hlen, ohne dass Massnahmen wie Berufswahlgespr�che, Neigungs- und Begabungstests notwendig w�ren (vgl. ZAK 1988 S. 179 Erw. 4a; Urteil P. vom 10. Oktober 2001 Erw. 2b, I 641/00).
4.4 Eingliederungsf�higen invaliden Versicherten wird nach M�glichkeit geeignete Arbeit vermittelt (Art. 18 Abs. 1 Satz 1 IVG). Notwendig f�r die Bejahung des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung sind die allgemeinen Voraussetzungen f�r Leistungen der Invalidenversicherung gem�ss Art. 4 ff. und Art. 8 IVG, d.h. insbesondere eine leistungsspezifische Invalidit�t (Art. 4 Abs. 2 IVG), welche im Rahmen von Art. 18 Abs. 1 Satz 1 IVG schon bei relativ geringen gesundheitlich bedingten Schwierigkeiten in der Suche nach einer Arbeitsstelle erf�llt ist (BGE 116 V 81 Erw. 6a; AHI 2000 S. 70 Erw. 1a). Eine f�r die Arbeitsvermittlung massgebende Invalidit�t liegt daher vor, wenn der Versicherte bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle aus gesundheitlichen Gr�nden Schwierigkeiten hat (BGE 116 V 81 Erw. 6a mit Hinweis; AHI 2000 S. 69 Erw. 2b), d.h. es muss f�r die Bejahung einer Invalidit�t im Sinne von Art. 18 Abs. 1 Satz 1 IVG zwischen dem Gesundheitsschaden und der Notwendigkeit der Arbeitsvermittlung ein Kausalzusammenhang bestehen (vgl. Art. 4 Abs. 1 IVG; Urteil F. vom 15. Juli 2002 Erw. 2c, I 421/01).
Diese Voraussetzungen sind hier nicht erf�llt. Dass die Versicherte nicht selber in der Lage sein sollte, auf dem ihr offenstehenden allgemeinen Arbeitsmarkt eine ihrer Behinderung angepasste leichte wechselbelastende Arbeit zu finden, kann auf Grund der Akten nicht gesagt werden. Ist aber die fehlende berufliche Eingliederung im Sinne der Verwertung der bestehenden Arbeitsf�higkeit nicht auf gesundheitlich bedingte Schwierigkeiten bei der Stellensuche zur�ckf�hren, f�llt die Arbeitsvermittlung nicht in die Zust�ndigkeit der Invalidenversicherung, sondern allenfalls der Organe der Arbeitslosenversicherung (BGE 116 V 85 mit Hinweisen; AHI 2000 S. 69 Erw. 2b).

References: BGE 
 Art. 137
 Art. 137
 BGE 
 Art. 17
 Art. 4
 Art. 8
 Art. 18
 Art. 18
 Art. 4