Source: https://www.steuerschroeder.de/investitionsabzugsbetrag/
Timestamp: 2020-03-30 10:28:18+00:00

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Der Investitionsabzugsbetrag ist genau das Richtige für Sie, wenn Sie Steuern sparen möchten oder Steuerprobleme haben. Mit dem Investitionsabzugsbetrag verringern Sie Ihre Steuern sofort und das ohne Geld ausgeben zu müssen.
Übersicht IAB
Der Investitionsabzugsbetrag als Steuersparmodell
Der Investitionsabzugsbetrag bei Steuerproblemen
Voraussetzung für den Investitionsabzugsbetrag
Zeitliche Anwendung des Investitionsabzugsbetrags
Investitionsabzugsbetrag: Ausgaben absetzen, bevor Sie sie getätigt haben. Bis zu 40 % der geplanten Ausgaben können Sie bereits 3 Jahre vor der Anschaffung geltend machen und so Ihre Steuerlast senken. Möglich macht das ein Investitionsabzugsbetrag. Wie Sie ihn nutzen, erfahren Sie in diesem Video.
Mit dem Investitionsabzugsbetrag können Sie Ihre Steuern in Kapital umwandeln.
Wer träumt denn nicht davon, seine Steuern anstatt an das Finanzamt zu bezahlen auf die eigene "hohe Kante" zu legen? Es gibt viele Steuersparmodelle. Nicht umsonst wird die Einkommensteuer auch als "Dummensteuer" bezeichnet. Insbesondere bei außerordentlichen Einkommen, wie z. B. Abfindungen, können Sie Steuern sparen. Eine Möglichkeit den IAB zu nutzen, ist eine Photovoltaikanlage. Mehr hierzu finden Sie hier: http://www.steuerschroeder.de/investitionsabzugsbetrtag-photovoltaik.html
Der Investitionsabzugsbetrag ist aber auch die perfekte Lösung, wenn Sie Ihre Steuern nicht bezahlen können: Stellen Sie sich vor: Sie haben gerade Ihre Steuererklärung erstellt und Sie müssen nachzahlen, obwohl über keine finanzielle Mittel verfügen. Das ist als Existenzgründer nicht selten der Fall. Wenn Sie Geld investieren, dann dürfen Sie die Anschaffungskosten nicht einfach von der Steuer absetzen. Nein, Sie müssen diese über mehrere Jahre verteilen und Ihr steuerlicher Gewinn ist somit höher als Ihre Liquidität! Sie müssen also einen Gewinn versteuern, den Sie nicht in der "Tasche" haben! Aber es kommt noch schlimmer: Neben der Steuernachzahlung werden auch noch Ihre Steuervorauszahlungen erhöht. Und spätestens jetzt sitzen Sie in der Steuer- und Liquiditätsfalle. Das ist eine Steuerfalle, in die viele Selbstständige mindestens einmal im Leben tappen.
Auch bei einer durch die Betriebsprüfung veranlasste Steuernachzahlung kann durch die nachträgliche Geltendmachung eines Investitionsabzugsbetrags (IAB) die Nachzahlung vermieden werden, wenn die formellen Anforderungen an die Inanspruchnahme des IAB erfüllt sind. Denn das Wahlrecht zur Bildung eines IAB kann bis zur Bestandskraft der Steuerveranlagung ausgeübt werden. Es kann somit auch nachträglich, d.h. noch im Rahmen des Einspruchsverfahrens gegen einen geänderten Bescheid, geltend gemacht werden. Die Investitionsabsicht und das Erfordernis der "künftigen Anschaffung/ Herstellung" sind aus Sicht des Bilanzstichtags auszulegen, für den der IAB geltend gemacht wird (Abzugsjahr). Dementsprechend kann von einer voraussichtlichen Anschaffung/ Herstellung und von voraussichtlichen Anschaffungskosten/ Herstellungskosten auch dann auszugehen sein, wenn der Antrag auf den IAB für das innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums angeschaffte Wirtschaftsgut dem FA erst nach dem Anschaffungszeitpunkt zugeht.
Sie bilden einen Investitionsabzugsbetrag, der Ihren Gewinn vermindert. Wohlgemerkt: Sie müssen kein Geld ausgeben. Sie bilden lediglich den Investitionsabzugsbetrag "auf dem Papier".
Beispiel: Sie bilden einen Investitionsabzugsbetrag in Höhe von 12.000 Euro. Bei einem persönlichen Spitzensteuersatz von z. B. 40 % bringt das eine Einkommensteuerersparnis von 4.800 Euro (40 % vom Investitionsabzugsbetrag 12.000 Euro).
Investitionsabzugsbetrag bilden? Wofür? Es gibt mehrere Möglichkeiten, insbesondere für betriebliche Investitionen aber auch als Kapitalanlage, wie z.B. Photovoltaik, Yachten, usw. Wenn Sie Ihre Steuern dieses Jahr mal nicht an das Finanzamt überweisen möchten, sondern lieber selbst investieren möchten, dann empfehlen wir Ihnen z.B. Steuerberater Schröder.
Folgende Voraussetzungen müssen für die Bildung eines Investitionsabzugsbetrags erfüllt sein:
Voraussichtliche Verwendung des begünstigten Wirtschaftsgutes
Nichteinhaltung der Verbleibens- und Nutzungsfristen
Buchung des Investitionsabzugsbetrages und verfahrensrechtliche Grundlagen
Der Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibungen zur Förderung kleiner und mittlerer Betriebe sind im § 7g Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt: Demnach können Steuerpflichtige für die
künftige Anschaffung oder Herstellung eines
abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsguts des Anlagevermögens
bis zu 40 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd abziehen (Investitionsabzugsbetrag).
Der Investitionsabzugsbetrag kann nur in Anspruch genommen werden, wenn
1.der Betrieb am Schluss des Wirtschaftsjahres, in dem der Abzug vorgenommen wird, die folgenden Größenmerkmale nicht überschreitet:
bei Gewerbebetrieben oder der selbständigen Arbeit dienenden Betrieben, die ihren Gewinn nach § 4 Absatz 1 oder § 5 ermitteln, ein Betriebsvermögen von 235.000 Euro (Ab 01.01.2009 Anhebung auf 335.000 Euro
befristet für 2 Jahre)
bei Betrieben im Sinne der Buchstaben a und b, die ihren Gewinn nach § 4 Absatz 3 ermitteln, ohne Berücksichtigung des Investitionsabzugsbetrags einen Gewinn von 100.000 Euro (Ab 01.01.2009 Anhebung auf 200.000 Euro
2.der Steuerpflichtige beabsichtigt, das begünstigte Wirtschaftsgut voraussichtlich
3. der Steuerpflichtige das begünstigte Wirtschaftsgut in den beim Finanzamt einzureichenden Unterlagen seiner Funktion nach benennt und die Höhe der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angibt.
Investitionsabzugsbeträge können erstmals in nach dem 17.8.2007 endenden Wirtschaftsjahren in Anspruch genommen werden. Entspricht das Wirtschaftsjahr dem Kalenderjahr (z.B. bei Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG ermitteln), sind die Neuregelungen somit ab dem Veranlagungszeitraum 2007 anzuwenden. Ab diesem Wirtschaftsjahr können Ansparabschreibungen nach § 7g Abs. 3 ff. EStG a.F. nicht mehr gebildet oder aufgestockt werden. Bei Existenzgründern im Sinne von § 7g Abs. 7 EStG a.F. gilt dies auch dann, wenn der Gründungszeitraum (§ 7g Abs. 7 Satz 1 EStG a.F.) noch nicht abgelaufen ist.
Steuergesetze zum Thema: Investitionsabzugsbetrag
EStG 13a;
EStR 34b.3;
EStH 7g;
Steuerliche Gewinnermittlung - Investitionsabzugsbetrag
X R 14/17 - Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 20.03.2019 X R 13/17 - Rückgängigmachung eines Investitionsabzugsbetrags
X R 13/17 - Rückgängigmachung eines Investitionsabzugsbetrags

References: § 7
 § 4
 § 5
 § 4
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 § 7
 § 7