Source: https://www.kollektivvertrag.at/kv/nichtfilmschaffende-arb-ang
Timestamp: 2019-01-20 05:14:46+00:00

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Arb./Ang. Film- und Musikwirtschaft / Rahmen - 01.01.2018
http://oegb-delivery1.go.intern.3sit.at/kv/nichtfilmschaffende-arb-ang/film-und-musikwirtschaft-rahmen/199867 Arb./Ang. Film- und Musikwirtschaft / Rahmen - 01.01.2018
Gültig von 01. Jänner 2018– 31. Dezember 2018
(5) Durch Betriebsvereinbarung kann im Sinne der §§ 4, 4a und 4b AZG eine Verlängerung des Einarbeitungszeitraumes in Verbindung mit Feiertagen von 13 auf 52 Wochen festgelegt werden.
Die Herstellung optischer u. magneto-optischer Speichermedien, das inkludiert insbesondere das Spritzgießen, Beschichten (Aufbringen von Reflexions- u. Schutzschichten inkl. Printing) und Assemblieren (Verpacken inklusive Bereitstellung der Komponenten aus dem Lager und der notwendigen Vorbereitungsarbeiten für den Versand) einschließlich der Qualitätskontrolle.
(7) Für den kontinuierlichen Schichtbetrieb kann durch Betriebsvereinbarung in einzelnen Wochen des Durchrechnungszeitraumes die wöchentliche Normalarbeitszeit auf max. 56 Stunden ausgedehnt werden. Dies gilt auch für vereinbarte Fälle nach § 12a ARG. Bei flexibler Arbeitszeitregelung ist die wöchentliche Normalarbeitszeit und die Bandbreite durch Betriebsvereinbarung festzulegen. Ist bei Ende des Durchrechnungszeitraumes der Zeitausgleich nicht vollständig erfolgt, ist er binnen einer Nachfrist von 1 Monat durchzuführen. Durch Betriebsvereinbarung kann auch eine 3-monatige Nachfrist festgelegt werden. Der zur Erreichung der durchschnittlichen Arbeitszeit im Durchrechnungszeitraum erforderliche Zeitausgleich ist unter Berücksichtigung der jeweiligen Betriebserfordernisse zusammenhängend möglichst als ganzer Arbeitstag zu gewähren. Erfolgt der Ausgleich nicht, sind die Zeitguthaben (Grundstunden und Zeitzuschlag) als Überstunden mit 50 % abzurechnen. Allfällige Zeitguthaben sind innerhalb der Kündigungsfrist zu konsumieren. Ist eine Konsumation aus betriebsnotwendigen Gründen nicht möglich, so ist das Guthaben beim Ende des Dienstverhältnisses auszubezahlen. Den im Verhältnis zu der geleisteten Arbeit bis zum Ausscheiden gegenüber der durchschnittlichen Normalarbeitszeit zu viel bezahlten Verdienst hat der Arbeitnehmer dann zurückzuzahlen, wenn er/sie selbst kündigt, ohne wichtigen Grund vorzeitig austritt oder aus seinem/ihrem Verschulden entlassen wird. Bestehende Betriebsvereinbarungen hinsichtlich der Regelung von Zeitguthaben bleiben davon unberührt.
(8) Der 25. u. 26. Dezember sowie der 1. Jänner sind für Arbeitnehmer nach Möglichkeit ganz frei zu halten. Der 24. u. 31. Dezember sind für Arbeitnehmer spätestens ab 12.00 Uhr frei zu halten, wobei jedoch diese Tage voll zu entlohnen sind. Der Sicherheitsdienst (Portiere, Werkschutz u.Ä.) ist von dieser Regelung ausgenommen. Durch Betriebsvereinbarung können mit dem Betriebsrat die Modalitäten für zusätzliche freie Tage vereinbart werden.
Bei Teilzeitbeschäftigten kommen Überstundenzuschläge erst dann zur Auszahlung, wenn das Ausmaß der für die vollbeschäftigten Arbeitnehmern festgesetzten Arbeitszeit überschritten wird.
(1) Ist ein Arbeitnehmer nach Antritt des Arbeitsverhältnisses durch Krankheit oder Unglücksfall an der Leistung seiner/ihrer Dienste verhindert, ohne dass er die Verhinderung vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat, so behält er seinen Anspruch auf das Entgelt bis zur Dauer von 6 Wochen. Beruht die Arbeitsverhinderung jedoch auf einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit im Sinn der Vorschriften über die gesetzliche Unfallversicherung, so verlängert sich die Frist von 6 Wochen um die Dauer dieser Dienstverhinderungen, höchstens jedoch um 2 Wochen. Der Anspruch auf das Entgelt beträgt, wenn das Arbeitsverhältnis 5 Jahre gedauert hat, jedenfalls 8 Wochen: es erhöht sich auf die Dauer von 10 Wochen, wenn es 15 Jahre, und auf 12 Wochen, wenn es 25 Jahre ununterbrochen gedauert hat. Durch je weitere 4 Wochen behält der Arbeitnehmer Anspruch auf das halbe Entgelt.
(2) Tritt innerhalb eines halben Jahres nach Wiederantritt der Arbeit abermals eine Arbeitsverhinderung ein, so hat der Arbeitnehmer für die Zeit der Arbeitsverhinderung, soweit die Gesamtdauer der Verhinderungen die im Punkt (1) bezeichneten Zeiträume übersteigt, Anspruch nur auf die Hälfte des ihm/ihr gemäß Punkt (1) gebührenden Entgeltes.
(3) Ist ein Arbeitnehmer nach Antritt des Dienstes durch Krankheit (Unglücksfall) an der Leistung seiner/ihrer Arbeit verhindert, ohne dass er/sie die Verhinderung vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat, so behält er/sie seinen/ihren Anspruch auf Entgelt bis zur Dauer von 6 Wochen. Der Anspruch auf das Entgelt erhöht sich auf die Dauer von 8 Wochen, wenn das Arbeitsverhältnis 5 Jahre, auf 10 Wochen, wenn es 15 Jahre und auf 12 Wochen, wenn es 25 Jahre ununterbrochen gedauert hat. Durch jeweils weitere 4 Wochen behält der Arbeitnehmer den Anspruch auf das ½ Entgelt.
(4) Kur- und Erholungsaufenthalte, Aufenthalte in Heil- u. Pflegeanstalten, Rehabilitationszentren und Rekonvaleszentenheimen, die aus Gründen der Erhaltung, Besserung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit von einem Träger der Sozialversicherung (dem Bundesministerium für soziale Verwaltung), gemäß § 12 Abs. 4 Opferfürsorgegesetz, einem Landesinvalidenamt oder einer Landesregierung aufgrund eines Behindertengesetzes auf deren Rechnung bewilligt oder angeordnet wurden, sind unbeschadet allfälliger Zuzahlungen durch den Versicherten (Beschädigten) der Arbeitsverhinderung gemäß Abs. 1 gleichzuhalten.
(5) Für die Bemessung der Dauer des Anspruches gemäß Punkte 3 und 8 sind Dienstzeiten bei demselben Arbeitgeber, die keine längeren Unterbrechungen als jeweils 60 Tage aufweisen, zusammenzurechnen. Diese Zusammenrechnung unterbleibt jedoch, wenn die Unterbrechung durch eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses seitens des Arbeitnehmers oder einen Austritt ohne wichtigen Grund oder eine vom der Arbeitnehmer verschuldete Entlassung eingetreten ist.
(6) Dienstzeiten aus einem vorausgegangenen Arbeitsverhältnis zu einem anderen Arbeitgeber sind für die Bemessung der Dauer des Anspruches gemäß Abs. 1 und 5 anzurechnen, wenn der Arbeitgeberwechsel durch den Übergang des Unternehmens, Betriebs oder Betriebsteiles, in dem der Arbeitnehmer beschäftigt ist, erfolgte, die Anrechnung der im vorausgegangenen Arbeitsverhältnis zurückgelegten Dienstzeit für die Bemessung der Dauer des Urlaubes, der Kündigungsfrist sowie der Entgeltfortzahlung vereinbart wurde, die Dienstzeiten keine längere Unterbrechung als 60 Tage aufweisen und das vorausgegangene Arbeitsverhältnis nicht durch eine Kündigung seitens des Arbeitnehmers, einen Austritt ohne wichtigen Grund oder eine vom der Arbeitnehmer verschuldete Entlassung beendet worden ist.
(8) Wird ein Arbeitnehmer durch Arbeitsunfall oder Berufskrankheit im Sinne der Vorschriften über die gesetzliche Unfallversicherung an der Leistung seiner Arbeit verhindert, ohne dass er die Verhinderung vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat, so behält er seinen/ihren Anspruch auf das Entgelt ohne Rücksicht auf andere Zeiten einer Arbeitsverhinderung bis zur Dauer von acht Wochen. Der Anspruch auf das Entgelt erhöht sich auf die Dauer von zehn Wochen, wenn das Arbeitsverhältnis 15 Jahre ununterbrochen gedauert hat. Bei wiederholten Arbeitsverhinderungen, die im unmittelbaren ursächlichen Zusammenhang mit einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit stehen, besteht ein Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts innerhalb eines Arbeitsjahres nur insoweit, als die Dauer des Anspruches nach dem ersten oder zweiten Satz noch nicht erschöpft ist. Ist ein Arbeitnehmer gleichzeitig bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt, so entsteht ein Anspruch nach diesem Absatz nur gegenüber jenem Arbeitgeber, bei dem die Arbeitsverhinderung im Sinne dieses Absatzes eingetreten ist; gegenüber den anderen Arbeitgebern entstehen Ansprüche nach Punkt 3.
(9) In Punkt 4 genannte Aufenthalte, die wegen eines Arbeitsunfalles oder einer Berufskrankheit bewilligt oder angeordnet werden, sind einer Arbeitsverhinderung gemäß Punkt 8 gleichzuhalten.
(10) Die Leistungen für die in Punkt 4 genannten Aufenthalte gelten auch dann als auf Rechnung einer in Punkt 4 genannten Stelle erbracht, wenn hiezu ein Kostenzuschuss mindestens in der halben Höhe gemäß § 45 Abs. 1 des ASVG geltenden Höchstbeitragsgrundlage für jeden Tag des Aufenthaltes gewährt wird.
(11) Im Sinn von § 2 Punkt (8) des Entgeltfortzahlungsgesetzes kann der Arbeitgeber festlegen, dass sich der Anspruch auf Entgeltfortzahlung nicht nach dem Arbeitsjahr, sondern nach dem Kalenderjahr richtet. In Betrieben mit Betriebsräten ist eine Betriebsvereinbarung hierüber abzuschließen. Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis dem Angestelltengesetz unterliegt, wie auch jene Arbeitnehmer, für die das Entgeltfortzahlungsgesetz gültig ist, sind verpflichtet, die Arbeitsverhinderung ohne Verzug dem Arbeitgeber anzuzeigen und auf Verlangen des Arbeitgebers, das nach angemessener Zeit wiederholt werden kann, eine Bestätigung der zuständigen Krankenkasse oder eines Amts- oder Gemeindearztes über die Arbeitsunfähigkeit vorzulegen. Kommt ein Arbeitnehmer diesen Verpflichtungen nicht nach, so verliert er – unabhängig der sonstigen gesetzlichen Bestimmungen – für die Dauer der Säumnis den Anspruch auf das Entgelt.
(d) bei Eheschließung von Geschwistern oder Kindern 1 Tag
(i) beim Tod eines leiblichen Kindes, Adoptiv-, Stief- oder Pflegekindes, das mit dem Arbeitnehmer nicht im gemeinsamen Haushalt lebten, sowie beim Ableben von Geschwistern, Schwiegereltern und Großeltern 1 Tag
(6) Ab 1.7.2018 (Übergangsbestimmung) gilt auch, dass der Dienstnehmer ferner den Anspruch auf das Entgelt auch dann behält, wenn er durch andere wichtige, seine Person betreffende Gründe ohne sein Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Dienstleistung verhindert wird.
wegen der notwendigen Betreuung seines Kindes (Wahl- oder Pflegekindes) oder eines gemeinsamen Haushalt lebenden leiblichen Kindes des anderen Ehegatten, des eingetragenen Partners oder Lebensgefährten infolge eines Ausfalls einer Person, die das Kind ständig betreut hat, aus den Gründen des § 15 d Abs. 2 Z 1 bis 5 des Mutterschutzgesetzes 1979, BGBl.Nr. 221, in der jeweils geltenden Fassung oder
wegen der Begleitung seines Kindes (Wahl- oder Pflegekindes) oder eines gemeinsamen Haushalt lebenden leiblichen Kindes des anderen Ehegatten, des eingetragenen Partners oder Lebensgefährten bei einem stationären Aufenthalt in einer Heil- und Pflegeanstalt, sofern das Kind das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
nachweislich verhindert, so hat er Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts bis zum Höchstausmaß seiner regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit innerhalb eines Arbeitsjahres. Als nahe Angehörige im Sinne dieses Bundesgesetzes sind der Ehegatte, der eingetragene Partner und Person anzusehen, die mit dem Arbeitnehmer in gerader Linie verwandt sind, ferner Wahl-und Pflegekinder, im gemeinsamen Haushalt lebenden leibliche Kinder des anderen Ehegatten oder des eingetragenen Partners oder Lebensgefährten sowie die Person, mit der der Arbeitnehmer in Lebensgemeinschaft lebt.
(7) Der Anspruch gemäß Punkt (6) besteht jedoch nur dann, wenn bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine mindestens 5-jährige ununterbrochene Dienstzeit vorliegt. Bei Ermittlung dieser 5-jährigen Dienstzeit sind auch alle unmittelbar vor dem Ausscheiden liegenden Dienstzeiten beim gleichen Arbeitgeber zu berücksichtigen.
(2) Auf der Produktion beruhende Leistungs-, Ersparnis-, Erfolgsprämien oder Zulagen, die einmal oder mehrmals jährlich ausgezahlt werden, ferner echte Bilanzgelder, die nur an einzelne Arbeitnehmern für die Mitarbeit bei der Bilanzerstellung gewährt werden, gelten nicht als anrechenbare Sonderzuwendungen.
(1) Der Arbeitgeber hat Anspruch auf Anbietung einer von einem Arbeitnehmer während des Bestandes des Arbeitsverhältnisses gemachten Diensterfindung im Sinne des Österreichischen Patentgesetzes. Er muss dazu innerhalb einer Frist von 3 Monaten vom Tage der Anbietung an Stellung nehmen und erklären, ob er/sie sie für sich in Anspruch nehmen will; bis zur Anmeldung der Patentrechte ist der Arbeitgeber zur absoluten Geheimhaltung der Erfindung verpflichtet. Er hat im Fall der Inanspruchnahme die im Gesetz vorgesehene Entschädigung an den Erfinder zu entrichten und alle auflaufenden Patentgebühren zu bezahlen. Auf Verlangen des Arbeitnehmers muss der Erfinder bei der Eintragung in das Patentregister genannt werden, auch dann, wenn der Arbeitgeber als Anmelder erscheint. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Österreichischen Patentgesetzes und die gemäß diesem Gesetz getroffenen Einzelvereinbarungen.
(2) Innerhalb einer Verwendungsgruppe ist das/der dem Arbeitnehmer gebührende monatliche Mindestgrundgehalt/-lohn durch die Zahl der anrechenbaren Verwendungsgruppenjahre bestimmt.
(6) Für die Anrechnung von Verwendungsgruppenjahren ist es ohne Belang, ob diese bei einem oder bei verschiedenen Arbeitgebern verbracht wurden. Verwendungsgruppenjahre, die ein Dienstnehmer aus früheren Arbeitsverhältnissen bei anderen Dienstgebern in einschlägiger Verwendung nachweist, werden jedoch bei der Einreihung in eine bestimmte Verwendungsgruppe im Höchstausmaß von 10 Verwendungsgruppenjahren voll angerechnet. Voraussetzung für die Anrechnung ist jedoch, dass der Arbeitnehmer diese Zeiten der Firmenleitung schon beim Eintritt bekannt gibt und tunlichst sofort, spätestens aber innerhalb von 2 Monaten durch entsprechende Zeugnisse oder sonstige Arbeitspapiere nachweist.
Verkäufer, die mit der weitgehend abschlussreifen Vermittlung bzw. dem Abschluss von Geschäften beauftragt sind, welche aufgrund ihres Schwierigkeitsgrades sowie aufgrund ihrer Bedeutung für das Unternehmen besondere Qualifikation im Sinne obiger Tätigkeitsmerkmale erfordern
Bei teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer, soweit sie diesem Kollektivvertrag unterliegen, ist das/der bei voller kollektivvertraglicher Normalarbeitszeit zustehende kollektivvertragliche Mindestgrundgehalt/-lohn durch 173 bzw. durch den Teiler gemäß § 7 Abs (2) zu teilen und der so ermittelte Wert mit jener Zahl zu multiplizieren, die sich aus der vereinbarten Stundenzahl (Monatsstunden, Wochenstunden x 4,33) ergibt. Die gleiche Vorgangsweise ist bei Monatslöhnen anzuwenden.
Die Tabellen der Lehrlingsentschädigungen, Mindestgrundgehälter, Mindestlöhne, Sondervergütungen und der Aufwandsentschädigungen für Dienstreisen sind im Anhang zu diesem Kollektivvertrag angeführt. Änderungen in diesen Tabellen sind jeweils unter Bezug auf § 30 dieses Kollektivvertrages zu verlautbaren. Die am 31.12.2017 bestehenden Überzahlungen werden aufrecht erhalten.
Soweit vom der Arbeitgeber oder Geschäftspartner Frühstück, Mittagessen bzw. Abendessen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, ist das Taggeld um 15 % für Frühstück bzw. je 30 % für Mittag- und 25 % für Abendessen zu kürzen. Die Höhe der Tages- und Nachtgelder ergibt sich aus der Tabelle zu § 30.
(7) Die Verteilung der in Österreich geltenden wöchentlichen Normalarbeitszeit auf die einzelnen Tage der Woche und die Festlegung der täglichen Normalarbeitszeit kann für die im Ausland tätigen Arbeitnehmern entsprechend den Regelungen und der Übung des Auslandsstaates und dem Erfordernis der Zusammenarbeit mit Arbeitnehmern des Auslandsstaates oder unter Berücksichtigung der sonstigen Gegebenheiten und Erfordernisse abweichend von den Regelungen im Inland festgelegt werden.
(9) Für die Bestreitung des mit der Dienstreise verbundenen Mehraufwandes erhält der Arbeitnehmer eine Aufwandsentschädigung, welche aus einem Tag- und Nachtgeld besteht. Das Taggeld dient zur Deckung der Mehrausgaben für Verpflegung sowie aller mit der Dienstreise verbundenen persönlichen Aufwendungen einschließlich der Trinkgelder für persönliche Bedienung. Das Nachtgeld dient zur Deckung der Unterkunftsbezahlung, unvermeidliche Mehrauslagen für Unterkünfte werden gegen Vorlage der Quartierrechnung gesondert vergütet. Bei kostenloser Beistellung von zumutbarem Quartier entfällt das Nachtgeld. Allfällig erforderliche Unterkunftzusatzkosten sind in diesem Falle vom der Arbeitgeber zu entrichten oder zu ersetzen.
Rahmenkollektivvertrag für Angestellte der Industrie vom 1. Februar 1980
Zusatzkollektivvertrag vom 15. August 1966 in der letztgültigen Fassung betreffend Aufwandsentschädigung und Interpretation der Verwendungsgruppen und dgl.
Kollektivvertrag (Gehaltstabellen und Lehrlingsentschädigungen) für Mitgliedsfirmen des Fachverbandes der Film- und Musikwirtschaft mit Ausnahme der Atelierbetriebe, Kopieranstalten und Fotoabteilungen vom 14. Dezember 1988
Kollektivvertrag (Gehaltstabellen, Lehrlingsentschädigungen und Sondervergütungen) für alle dem Fachverband der Film- und Musikwirtschaft angehörenden Atelierbetriebe, Kopieranstalten und Fotoabteilungen vom 14. Dezember 1988
Kollektivvertrag für alle dem Fachverband der Film- und Musikwirtschaft angehörenden Filmverleih- und Vertriebsanstalten vom 22. Juni 1981 betreffend die in diesen Anstalten beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen
Zusatzkollektivvertrag (Lohntabelle) zum Kollektivvertrag für Arbeiter und Arbeiterinnen in den Filmverleih- und Vertriebsanstalten vom 14. Dezember 1988
Kollektivvertrag für die Arbeiter der Filmindustrie Österreichs (Atelierbetriebe, Kopieranstalten und Fotoabteilungen) vom 1. Oktober 1966
Zusatzkollektivvertrag (Lohntabelle) zum Kollektivvertrag vom 1. Oktober 1966 für die Arbeiter und Arbeiterinnen in Atelierbetrieben und Kopieranstalten vom 14. Dezember 1988
Zusatzkollektivvertrag (Lohntabelle) zum Kollektivvertrag vom 13. Jänner 1981 für Arbeiter und Arbeiterinnen in Umkehranstalten und Fotolabors vom 14. Dezember 1988
Kollektivvertrag für Arbeiter und Arbeiterinnen in Umkehranstalten und Fotolabors vom 13. Jänner 1981
Kollektivvertrag für Filmkomparsen vom 11. August 1952 in der letztgültigen Fassung
Zusatzkollektivvertrag für Filmkomparsen vom 14. Dezember 1988 (Grundgage)
Wien, am 16.11.2017
1. bis 6. VerwGrJ 1.584,81
nach 6 VerwGrJ 1.631,65
nach 8 VerwGrJ 1.677,20
nach 10 VerwGrJ 1.723,39
nach 12 VerwGrJ 1.771,53
nach 14 VerwGrJ 1.818,37
nach 16 VerwGrJ 1.869,77
1. bis 4. VerwGrJ 1.586,11
nach 4 VerwGrJ 1.638,16
nach 6 VerwGrJ 1.690,21
nach 8 VerwGrJ 1.740,95
nach 10 VerwGrJ 1.794,95
nach 12 VerwGrJ 1.852,20
nach 14 VerwGrJ 1.905,72
nach 16 VerwGrJ 1.964,15
nach 18 VerwGrJ 2.021,94
1. und 2. VerwGrJ 1.702,57
nach 2 VerwGrJ 1.763,72
nach 4 VerwGrJ 1.828,78
nach 6 VerwGrJ 1.894,03
nach 8 VerwGrJ 1.961,56
nach 10 VerwGrJ 2.019,34
nach 12 VerwGrJ 2.101,16
nach 14 VerwGrJ 2.172,58
nach 16 VerwGrJ 2.244,00
nach 18 VerwGrJ 2.312,83
1. und 2. VerwGrJ 2.023,89
nach 2 VerwGrJ 2.115,44
nach 4 VerwGrJ 2.206,34
nach 6 VerwGrJ 2.297,25
nach 8 VerwGrJ 2.388,80
nach 10 VerwGrJ 2.479,70
nach 12 VerwGrJ 2.544,63
nach 14 VerwGrJ 2.662,16
nach 16 VerwGrJ 2.751,76
nach 18 VerwGrJ 2.843,96
1. und 2. VerwGrJ 2.530,35
nach 2 VerwGrJ 2.651,12
nach 4 VerwGrJ 2.771,24
nach 6 VerwGrJ 2.888,77
nach 8 VerwGrJ 3.008,89
nach 10 VerwGrJ 3.129,01
nach 12 VerwGrJ 3.248,48
nach 14 VerwGrJ 3.368,60
nach 16 VerwGrJ 3.489,38
nach 18 VerwGrJ 3.608,20
1. und 2. VerwGrJ 3.815,98
nach 2 VerwGrJ 4.102,32
nach 4 VerwGrJ 4.388,67
nach 6 VerwGrJ 4.675,66
nach 8 VerwGrJ 4.961,35
1. und 2. VerwGrJ 1.630,35
nach 2 VerwGrJ 1.687,60
nach 4 VerwGrJ 1.738,35
nach 6 VerwGrJ 1.798,85
nach 8 VerwGrJ 1.860,01
nach 10 VerwGrJ 1.917,40
nach 12 VerwGrJ 1.978,44
nach 14 VerwGrJ 2.035,58
nach 16 VerwGrJ 2.105,70
nach 18 VerwGrJ 2.167,39
1. und 2. VerwGrJ 1.921,30
nach 2 VerwGrJ 2.001,81
nach 4 VerwGrJ 2.081,03
nach 6 VerwGrJ 2.161,54
nach 8 VerwGrJ 2.242,71
nach 10 VerwGrJ 2.324,52
nach 12 VerwGrJ 2.405,03
nach 14 VerwGrJ 2.485,55
nach 16 VerwGrJ 2.566,71
nach 18 VerwGrJ 2.648,52
1. und 2. VerwGrJ 1.999,22
nach 2 VerwGrJ 2.090,77
nach 4 VerwGrJ 2.179,07
nach 6 VerwGrJ 2.268,68
nach 8 VerwGrJ 2.359,58
nach 10 VerwGrJ 2.451,13
nach 12 VerwGrJ 2.540,74
nach 14 VerwGrJ 2.630,34
nach 16 VerwGrJ 2.720,60
nach 18 VerwGrJ 2.811,50
1. und 2. VerwGrJ 2.197,25
nach 2 VerwGrJ 2.299,84
nach 4 VerwGrJ 2.405,03
nach 6 VerwGrJ 2.506,97
nach 8 VerwGrJ 2.612,81
nach 10 VerwGrJ 2.718,00
nach 12 VerwGrJ 2.821,89
nach 14 VerwGrJ 2.925,78
nach 16 VerwGrJ 3.030,96
nach 18 VerwGrJ 3.134,85
Weiters jugendliche Arbeitnehmer unter 18 Jahren ab dem 4. Monat Betriebszugehörigkeit. Bis zum 3. Monat erhalten diese jugendlichen Mitarbeiter 75 % dieser Lohngruppe I. 1.571,80 9,09
Arbeitnehmer, die entsprechende Arbeitserfahrung und Verantwortung haben. 1.586,10 9,17
Arbeitnehmer mit einer Zweckausbildung und entsprechender Arbeitserfahrung und Verantwortung. 1.655,73 9,57
Arbeitnehmer mit einer längeren Zweckausbildung, großen Arbeitserfahrungen und dementsprechender Verantwortung. 1.793,00 10,37
Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung mit großen Fachkenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen und entsprechender Verantwortung. Sie üben ihre Arbeit im Regelfall selbständig aus. 1.981,04 11,45
Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung (Lehrabschlussprüfung) mit sehr großen Fachkenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen und entsprechender Verantwortung. Sie üben ihre Arbeit selbständig aus. Bei entsprechender Weiterbildung u. Jobmöglichkeit im Betrieb können auch Arbeitnehmer der Lohngruppe V nach 6 Jahren in die Lohngruppe VI umgestuft werden. 2.201,80 12,72
Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung (Lehrabschlussprüfung) mit hervorragenden Fachkenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen und entsprechender Verantwortung in Vorarbeitertätigkeit. Bei entsprechender Weiterbildung und Jobmöglichkeit im Betrieb können auch Arbeitnehmer der Lohngruppe VI nach 6 Jahren in die Lohngruppe VII umgestuft werden. 2.290,75 13,24
1. Lehrjahr 644,08
2. Lehrjahr 808,02
3. Lehrjahr 1.061,09
4. Lehrjahr 1.479,42
Schmutzzulage 0,56
Erschwerniszulage 0,56
Gefahrenzulage 0,83
täglich 28,67
per anno 78,43

References: § 12
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 § 45
 § 2
 § 15
 § 7
 § 30
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