Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/1997/321/P7/NOR40110607
Timestamp: 2019-11-13 16:57:49+00:00

Document:
RIS - Fahrprüfungsverordnung § 7 - Bundesrecht konsolidiert
Fahrprüfungsverordnung § 7
Gesamte Rechtsvorschrift heute / Fassung vom 31.08.2012
§ 6 am 31.08.2012
§ 8 am 31.08.2012
§ 7 gültig ab 01.10.2019 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 229/2019
§ 7 gültig von 01.01.2019 bis 30.09.2019 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 187/2015
§ 7 gültig von 01.01.2019 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 289/2013
§ 7 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 187/2015
§ 7 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 289/2013
§ 7 gültig von 03.10.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 289/2013
§ 7 gültig von 19.01.2013 bis 02.10.2013 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 244/2012
§ 7 gültig von 01.09.2012 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 244/2012
§ 7 gültig von 25.09.2009 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 307/2009
§ 7 gültig von 05.02.2008 bis 24.09.2009 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 46/2008
§ 7 gültig von 01.10.2006 bis 04.02.2008 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 115/2004
§ 7 gültig von 01.10.2005 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 115/2004
§ 7 gültig von 09.03.2004 bis 30.09.2005 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 115/2004
§ 7 gültig von 03.08.2000 bis 08.03.2004 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 246/2000
§ 7 gültig von 01.04.1998 bis 02.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 111/1998
§ 7 gültig von 01.11.1997 bis 31.03.1998
Fahrprüfungsverordnung
BGBl. II Nr. 321/1997 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 307/2009
FSG-PV
§ 7. (1) Legt der Bewerber um eine Lenkberechtigung die praktische Fahrprüfung auf einem Kraftfahrzeug mit automatischer Kraftübertragung ab, so ist die Lenkberechtigung auf das Lenken solcher Fahrzeuge einzuschränken. Dies gilt nicht für Bewerber um eine Lenkberechtigung für die Klassen C und D, sofern die praktische Fahrprüfung für die Klasse B von diesen Personen auf einem Kraftfahrzeug mit einem mechanisch schaltbaren Getriebe abgelegt wurde. Unter einem Kraftfahrzeug mit automatischer Kraftübertragung ist ein Kraftfahrzeug zu verstehen, das kein Kupplungspedal (bzw. keinen Schalthebel bei Fahrzeugen der Klasse A oder A1) besitzt.
(2) Fahrzeuge, auf denen die Fahrprüfung abgelegt wird, müssen den nachstehenden Mindesterfordernissen genügen:
1. Klasse A:
1.1. Vorstufe A: Krafträder ohne Beiwagen mit
einem Hubraum von mehr als 120 ccm,
(Anm.: aufgehoben durch BGBl. II Nr. 46/2008)
einer Bauartgeschwindigkeit von mindestens 100 km/h und
1.2. direkter Zugang: Krafträder ohne Beiwagen mit
einer Motorleistung von mindestens 35 kW,
einem Hubraum von mindestens 485 ccm;
1.3. bei Motorrädern mit Beiwagen muss der Beiwagen mit Vorrichtungen ausgerüstet sein, mit denen der im Beiwagen Sitzende die auf das Hinterrad wirkende Bremse betätigen kann;
2. Klasse B: vierrädrige Fahrzeuge der Klasse B, mit einer Bauartgeschwindigkeit von mindestens 100 km/h und mindestens einer Zugangstüre in der Sitzreihe, in der der Fahrprüfer Platz nimmt;
2.1. Klasse B+E: Fahrzeugkombinationen, bestehend aus
einem Prüfungsfahrzeug der Klasse B gemäß Z 2 und
einem Anhänger mit einer höchsten zulässigen Gesamtmasse von mindestens 1 000 kg, wobei die Gesamtmasse jedoch mindestens 800 kg betragen muss. Der Anhänger hat aus einem geschlossenen Körper zu bestehen, mit dem sichergestellt ist, dass die Sicht nach hinten nur über die Außenspiegel des Zugfahrzeuges möglich ist und darf überdies nicht vom Berechtigungsumfang des jeweiligen Prüfungsfahrzeuges der Klasse B umfasst sein;
Klasse C: Fahrzeuge der Klasse C mit
einer höchsten zulässigen Gesamtmasse von mindestens 12 000 kg,
einer Gesamtmasse von mindestens 10 000 kg,
einer Länge von mindestens 8 m,
einer Breite von mindestens 2,4 m,
einem mehrstufigen Gruppengetriebe mit mindestens 8 Vorwärtsgängen,
einem Antiblockiersystem,
einem Kontrollgerät entsprechend der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 des Rates vom 20. Dezember 1985 über das Kontrollgerät im Straßenverkehr, ABl. Nr. L 370 vom 31. Dezember 1985, S. 1 ff,
mindestens zwei Plätzen für zu befördernde Personen,
einem Frachtraum, der aus einem geschlossenen Körper besteht, der mindestens so breit und so hoch wie die Führerkabine ist und mit dem sichergestellt ist, dass die Sicht nach hinten nur über die Außenspiegel des Zugfahrzeuges möglich ist und
einer Bauartgeschwindigkeit von mindestens 80 km/h;
3.1. Klasse C+E: entweder Sattelkraftfahrzeuge oder Kombinationen aus einem Prüfungsfahrzeug der Klasse C gemäß Z 3 und einem Anhänger mit einer Länge von mindestens 7,5 m, die
eine höchste zulässige Gesamtmasse von mindestens 20 000 kg und eine Gesamtmasse von mindestens 15 000 kg haben,
eine Gesamtlänge von mindestens 14 m aufweisen,
eine Breite von mindestens 2,4 m aufweisen,
eine Bauartgeschwindigkeit von mindestens 80 km/h aufweisen,
mit einem mehrstufigen Gruppengetriebe mit mindestens 8 Vorwärtsgängen,
einem Kontrollgerät entsprechend der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 des Rates vom 20. Dezember 1985 über das Kontrollgerät im Straßenverkehr, ABl. Nr. L 370 vom 31. Dezember 1985, S. 1 ff ausgestattet sind und
einen Frachtraum aufweisen, der aus einem geschlossenen Körper besteht, der mindestens so breit und so hoch wie die Führerkabine ist und mit dem sichergestellt ist, dass die Sicht nach hinten nur über die Außenspiegel des Zugfahrzeuges möglich ist;
3.2. Unterklasse C1: Fahrzeuge der Unterklasse C1 mit
einer höchsten zulässigen Gesamtmasse von mindestens 4 000 kg,
einer Länge von mindestens 5 m,
einer Bauartgeschwindigkeit von mindestens 80 km/h,
einem Kontrollgerät entsprechend der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 des Rates vom 20. Dezember 1985 über das Kontrollgerät im Straßenverkehr, ABl. Nr. L 370 vom 31. Dezember 1985, S. 1 ff und
einem Frachtraum, der aus einem geschlossenen Körper besteht, der mindestens so breit und so hoch wie die Führerkabine ist und mit dem sichergestellt ist, dass die Sicht nach hinten nur über die Außenspiegel des Zugfahrzeuges möglich ist;
3.3. Unterklasse C1+E: Kombinationen aus einem Prüfungsfahrzeug der Unterklasse C1 gemäß Z 3.2. und einem Anhänger mit einer höchsten zulässigen Gesamtmasse von mindestens 1250 kg, einer Gesamtmasse von 800 kg und
einer Gesamtlänge von mindestens 8 m,
einer Bauartgeschwindigkeit von mindestens 80 km/h und
Klasse D: Fahrzeuge der Klasse D mit
einer Länge von mindestens 10 m,
4.1. Klasse D+E: Kombinationen aus einem Prüfungsfahrzeug der Klasse D gemäß Z 4 und einem Anhänger mit einer höchsten zulässigen Gesamtmasse von mindestens 1250 kg, einer Gesamtmasse von 800 kg und
einem Frachtraum, der aus einem geschlossenen Körper besteht, der mindestens 2 m breit und 2 m hoch ist.
(3) Praktische Prüfungen für die Klasse F sind sowohl auf Zugmaschinen allein als auch mit Anhänger abzunehmen, dessen Gesamtmasse mindestens 1000 kg beträgt und der eine Bremsanlage gemäß § 6 Abs. 10 erster Satz KFG 1967 aufweist; die Zugmaschinen müssen nicht mit Rückfahrscheinwerfern ausgerüstet sein.
(4) Bei Fahrprüfungen für die Klasse A gemäß Abs. 2 Z 1 muss eine Funkverbindung verwendet werden, mit der der Fahrprüfer während der Prüfungsfahrt dem Kandidaten die jeweils zu fahrende Strecke mitteilt.
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NOR40110607
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References: § 7
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§ 6

§ 8

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