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Timestamp: 2017-12-13 06:35:49+00:00

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Südthüringische Wirtschaft - Ausgabe 10/2017 by IHK Südthüringen - issuu
IHK-Sommerfest Wirtschaft und Sport
10 / 2017
7. Jugend-Unternehmenswerkstatt eröffnet
Wahlen, Wahlen und kein Ende? Im Lande der Erfinder der Demokratie, Griechenland, wurden die Parlamentarier nicht gewählt, sondern aus der Menge freier Griechen (Frauen und Sklaven waren nicht zugelassen) per Losentscheid bestimmt. Somit konnte jeder plötzlich Mandatsträger werden und für eine Legislatur mitentscheiden. In unserer modernen Demokratie wählen wir statt Losentscheid in Staat und Selbstverwaltung unsere Vertreter. Der Bundestag steht für die nächsten vier Jahre fest. Wir bitten Sie heute nunmehr, Ihre Stimme auch für Ihre Vertreter des Südthüringischen Unternehmerparlamentes abzugeben. Dazu haben wir an die Chefs aller IHK-zugehörigen Südthüringer Unternehmen zwischenzeitlich die Briefwahlunterlagen geschickt. Ich möchte Sie heute nochmals eindringlich bitten, die Wahlfrist vom 29. September bis zum 27. Oktober 2017 zu nutzen und Ihre Stimme für Ihre regionalen Branchenvertreter abzugeben. Denn eines haben wir mit der altgriechischen Demokratie gemein – sie lebte damals wie heute vom Engagement der betroffenen Menschen. Als Belohnung für Ihre Mühen der Bewältigung – der zugegeben rechtlich anspruchsvollen Briefwahl – verspreche ich Ihnen einen kurzweiligen und reich bebilderten Bericht zum Sommerfest der Südthüringischen Wirtschaft mit vielen sportlichen Akzenten in diesem Heft (Seite 6–7). Und freuen Sie sich mit mir, dass unser Konzept der Jugend-Unternehmenswerkstätten von Schulen wie Unternehmen so gut angenommen wird. Die siebte dieser Werkstätten konnten wir jüngst in Schmalkalden eröffnen. Auch darüber berichten wir in diesem Heft.
PS: Und wenn Sie wissen wollen, wie die Vollversammlungswahl ausgegangen ist, kommen Sie zur öffentlichen Stimmauszählung am 2. November 2017, um 09:00 Uhr, in das Haus der Wirtschaft nach Suhl. Ich freue mich, Sie zu treffen. Südthüringische Wirtschaft 10/2017
FASZINIERENDE EINBLICKE IN DIE SPANNENDE WELT DER ROBOTIK Am 13. September 2017 wurde in der Robotics GmbH in Schmalkalden die mittlerweile 7. Jugend-Unternehmenswerkstatt eröffnet. In den Werkstätten sollen Schüler praxisnah Kontakt zum wirtschaftlichen Leben finden und mit eigenen Projekten Einblicke in die Arbeitswelt erhalten. Mehr dazu auf Seite 32.
n	AUS- UND WEITERBILDUNG 25	Azubiakquise mit der Lehrstellenbörse der IHK Südthüringen
25	Berufsausbildungsvertrag online: Nutzen Sie die Vorteile
3	Verkaufsoffene Sonn- und Feiertage: IHK-Rechtsgutachten zeigt Spielräume für eine liberalere Regelung
26	Berufsausbildung von Asylbewerbern und Geduldeten 27	Von Stand zu Stand auf den Berufsinformationsmessen 2017
4	Legitimation und Pflichtmitgliedschaft
n	REGIONALMARKETING 6	SOMMERFEST
31	Erfolgreicher Anmeldestart für 4. Auflage „INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald“: Veranstaltung ist auch ideale B2B Plattform
10	WAHL ZUR IHK-VOLLVERSAMMLUNG 2017 Briefwahl kurz erklärt
IHK SETZT SICH EIN 12	Systematisch anwerben: IHK Südthüringen fordert Landesinitiative zur Gewinnung ausländischer Fachkräfte 12	Netzentwicklungsplan Strom 2030: Verlauf von SuedLink und P44 durch Thüringen abgelehnt
31	Suhl verteidigt Gütesiegel „Unternehmerfreundliche Verwaltung im Thüringer Wald“
n	INNOVATION UND UMWELT 34	Wandel durch Innovation in der Region
13	Berufsschulnetz: Messzahl für Berufsschulklassen muss korrigiert werden
13	Wiedereinführung des Berufswahlpasses: Hardware-Variante wird an Südthüringer Schulen verteilt
35	Weltweit erfolgreich – Exportinitiative Maschinenbau lädt zum nächsten Treffen ein rt/ © Thorben Wenge pixelio.de
©	Thomas Siepmann/ pixelio.de
34	Messeprogramm für die Förderung von Start-ups 2018 festgelegt
35	9. Mitteldeutscher Exporttag in Magdeburg: Der Unternehmer haftet immer! Rechtsfragen im internationalen Geschäft
18	Gründer des Monats
36	Die EU-Datenschutz-Grundverordnung: Teil II
20	Bürokratieabbau mit IDEV und .CORE: Datenübermittlung an die amtliche Statistik
37	Künstlersozialabgabe für 2018 sinkt auf 4,2 Prozent
21	Dokumentenmanagement – IHK-Veranstaltung informiert
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Die Arbeitsgemeinschaft (AG) der Thüringer Industrie- und Handelskammern hat gemeinsam mit den Landesarbeitsgemeinschaften aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt ein Gutachten zur Sonn- und Feiertagsöffnung in Auftrag gegeben, um die verfassungsrechtlichen Spielräume für eine Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen zu überprüfen und somit mehr Rechtssicherheit für alle Akteure zu schaffen. Die Ergebnisse des Gutachtens wurden von Prof. Dr. Johannes Dietlein, Lehrstuhlinhaber für öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der HeinrichHeine-Universität Düsseldorf, im Juni vorgelegt. Länder mit weitreichenden Spielräumen Im Ergebnis kommt der Autor zu der Einschätzung, dass die Länder im Rahmen ihrer Gesetzgebungskompetenz erhebliche Spielräume bei der Gestaltung möglicher verkaufsoffener Sonntage haben. Insbesondere der Anlassbezug, der regelmäßig zu großen Unsicherheiten auf allen Seiten führt, kann deutlich liberaler gehandhabt werden. So führt Prof. Dietlein aus, dass bei bisherigen Entscheidungen lediglich das „bloße Umsatzinteresse“ der Anbieter und das „alltägliche“ Erwerbsinteresse der Bürger gegen die verfassungsrechtliche Garantie des Sonn- und Feiertagsschutzes abgewogen wurden und somit eine deutlich zu restriktive Rechtsauffassung resultiert. Dabei existieren durchaus weitere gewichtige, dem Sonn- und Feiertagsschutz gegenläufige Schutzgüter, die im Rahmen der Bewertung verkaufsoffener Sonn- und Feiertage einbezogen werden müssten. Beispielhaft seien hier das Grundrecht auf berufliche und unternehmerische Entfaltung, die Sicherung von Wirtschaft- und Beschäftigung sowie städtebauliche Ziele genannt. Die (kumulative) Gewichtung
440,2 Prozent beträgt der durch-
Die Studie kann abgerufen werden unter: www.suhl.ihk.de (Dok.-Nr. 42276 ).
schnittliche Hebesatz der Gewerbesteuer in den Thüringer Städten und Gemeinden mit 20 000 und mehr Einwohnern. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Anstieg um 0,2 Prozentpunkte. Verglichen mit den anderen Bundesländern erreicht Thüringen den sechsten Platz. Den niedrigsten durchschnittlichen Hebesatz weist Brandenburg mit 384,3 Prozent auf, den höchsten Hamburg mit 470,0 Prozent. Der Hebesatz der Gewerbesteuer wird durch den Stadt- oder Gemeinderat der betroffenen Kommune selbst bestimmt. Der Bundesgesetzgeber verlangt lediglich, dass ein Mindesthebesatz von 200 Prozent zugrunde gelegt wird. Wettbewerb unter den Kommunen um den niedrigsten Hebesatz ist also durchaus erwünscht. Dem stehen zwar steigende Pflichtausgaben gegenüber, doch diese erklären nicht die erheblichen Unterschiede der Hebesätze. Vielmehr spiegeln sich im Hebesatz einerseits der Umfang der öffentlichen Leistungen und andererseits die Attraktivität der Kommune für Gewerbetreibende. Dabei gilt, dass ein niedriger Hebesatz ein ausschlaggebendes Kriterium für Standortentscheidungen sein kann. Nicht nur im Rahmen der Gewerbesteuer, sondern auch im Rahmen der Grundsteuer verfügen die Städte und Gemeinden über ein Hebesatzrecht. Mit einem durchschnittlichen Hebesatz von 488,9 Prozent erreichen die Thüringer Städte- und Gemeinden mit 20 000 und mehr Einwohnern bundesweit Rang 8. Über den niedrigsten durchschnittlichen Hebesatz verfügt Rheinland-Pfalz mit 430,6 Prozent. Am höchsten ist die Belastung in Berlin mit 810,0 Prozent. Der durchschnittliche Thüringer Hebesatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte zurück. Ausschlaggebend hierfür war die Stadt Suhl, die ihre Hebesätze entgegen dem allgemeinen Trend gesenkt hat. Mit Hebesätzen von 424 Prozent im Rahmen der Gewerbesteuer und 445 Prozent im Rahmen der Grundsteuer ist die Stadt Suhl zusammen mit der Stadt Sonneberg jedoch Südthüringer Spitzenreiter. Die Ergebnisse der DIHK-Hebesatzumfrage sind im Internet abrufbar unter: www.dihk.de/themenfelder/recht-steuern/ steuern
dieser Gemeinwohlaspekte sowie die sich daraus ergebende Entscheidung zum Umfang möglicher Ausnahmen zur Sonn- und Feiertagsöffnung obliegt letztlich der politischen Entscheidung des Gesetzgebers. Thüringer IHKs fordern Änderung des Thüringer Ladenöffnungsgesetzes und des Kriterienkatalogs zur Freigabe verkaufsoffener Sonn- und Feiertage Aus Anlass der aktuellen Studie haben die Thüringer IHKs die Landesregierung erneut zum Beginn des seit langem angekündigten „moderierten Branchendialogs Einzelhandel“ aufgefordert. Dabei wurde unmissverständlich auf die erheblichen Einschränkungen für die Thüringer Handelsbranche verwiesen, die sich aus der aktuellen Landesgesetzgebung ergeben und auf daraus resultierenden Gefahren für die Funktionsvielfalt in den Thüringer Stadtzentren hingewiesen. In Nord-Rhein-Westfalen (NRW) startete die schwarz-gelbe Landesregierung auf Basis der Ergebnisse der Studie eine Gesetzesinitiative zur Neureglung des dortigen Ladenöffnungsgesetzes. So sollen in NRW künftig bis zu 16 verkaufsoffene Sonn- und Feiertage innerhalb einer Gemeinde und bis zu acht je Quartier möglich sein. Als Begründung soll die Standort- und Wirtschaftsförderung genügen.
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Man kennt die IHK Südthüringen als meinungsfreudige Institution. Immer wieder tritt sie mit Vorschlägen, Gutachten und Berichten an die Öffentlichkeit. Sie informiert und bezieht Position in Interviews, Pressemeldungen und Veranstaltungen und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder u. a. gegenüber Politik und Behörden. Die zugrundeliegenden Positionen sind das Ergebnis eines planvollen Prozesses. Die Äußerungen der Sprecher der IHK Südthüringen erfolgen also nicht willkürlich auf Basis persönlicher Vorlieben, sondern beruhen auf wirtschaftspolitischen Grundpositionen, die die gewählten Vertreter der Mitgliedsunternehmen gemeinsam erarbeitet haben. Grundlage hierfür bildet das Gesetz zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKs). Hier ist die Pflichtmitgliedschaft der Gewerbetreibenden in einer IHK festgelegt. Zugleich bestimmt der Gesetzgeber, dass die IHKs das Gesamtinteresse dieser ihnen zugehörigen Gewerbetreibenden wahrnehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft wirken und dabei die wirtschaftlichen Interessen einzelner
Gewerbezweige oder Betriebe abwägend und ausgleichend berücksichtigen. Die bestehende Ordnung der IHKs wurde erst kürzlich höchstrichterlich bestätigt. Die wirtschaftspolitischen Grundpositionen sind ein Ausdruck des Gesamtinteresses der Südthüringer Gewerbetreibenden. Beschlossen werden sie durch die Vollversammlung der IHK Südthüringen, die ein Unternehmerparlament ist und über dessen Zusammensetzung die IHK-Mitglieder alle fünf Jahre im Rahmen von Wahlen entscheiden. Der Entscheidung der Vollversammlung geht jedoch ein längerer Abwägungs- und Konsultationsprozess voraus, an dem die Mitglieder der Regional- und Fachausschüsse beteiligt sind. Diese Gremien wurden von der Vollversammlung eingesetzt, um sie beratend zu unterstützen. Der Legitimationsprozess der wirtschaftspolitischen Grundpositionen beginnt auf der Ebene der Regional- und Fachausschüsse. Aus fachkundiger Perspektive erarbeiten die in den Ausschüssen vertretenen Unternehmer auf Basis erster Entwürfe der hauptamtlich in der IHK beschäftigten Mitarbeiter
Nach einem Jahr intensivem Deutschkurs in Vietnam konnten am 11. September 2017 die ersten vietnamesischen Jugendlichen bei ihrer Ankunft in Erfurt von Jan Scheftlein, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen (l.), begrüßt werden. Die Herren Nguyén, Dúc Túng; Nguyén, Thanh Túng; Nuýen, Thánh Cóng (v. l. n. r. ) sind die ersten drei Auszubildenden aus einer Gruppe von 20, die im Rahmen eines Pilotprojektes zur Akquise von vietnamesischen Jugendlichen für den Beginn der dualen Ausbildung 2017 in Thüringens Süden gewonnen werden konnten. Zwischenzeitlich wurde das Pilotprojekt erweitert und in die Landesinitiative Zukunft Thüringer Wald integriert. Ein Bericht zu ersten Erfahrungen, sowie geschaffener Partnerstrukturen folgt in der nächsten Ausgabe der „Südthüringische Wirtschaft“.
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Positionen. Diese werden von der Vollversammlung diskutiert und entschieden. Dieser zweistufige Prozess der Meinungsfindung stellt sicher, dass die wirtschaftspolitischen Grundpositionen zum einen fachlich auf der Höhe der Zeit sind und andererseits in ausgewogener Weise das Gesamtinteresse der Wirtschaft widerspiegeln. Nicht ausgeschlossen ist, dass nach der Verabschiedung der wirtschaftspolitischen Grundpositionen Themen zur Entscheidung an die IHK herangetragen werden, zu denen die Vollversammlung nicht entschieden hat. In diesen Fällen trifft das Präsidium der Vollversammlung die Entscheidung, wie das Gesamtinteresse zu vertreten ist. Auf diese Weise bleibt die IHK in allen Fällen handlungsfähig. Die wirtschaftspolitischen Grundpositionen sind abrufbar unter: www.suhl.ihk.de (Dok.-Nr. 33835). Ihr Ansprechpartner: Dr. Jan Pieter Schulz S 03681 362-406 Y schulz@suhl.ihk.de
Thüringens Wirtschaft wächst dynamisch und viele Unternehmen setzen auf Wachstumskurs. Um erfolgreich zu sein, brauchen sie engagierte und qualifizierte Fachkräfte. Für Berufspendler und Rückkehrer bieten sich angesichts dieser positiven Entwicklung eine ganze Reihe guter Karrierechancen im Thüringer Wald. Wie Berufspendler und Rückkehrwillige ihren Weg zurück nach Thüringen finden, das zeigt die ThAFF zum Pendlertag am 21. Oktober 2017 von 10:00 bis 15:00 Uhr im Congress Centrum Suhl. Rückkehrwillige können sich über ihre konkreten Berufs- und Wiedereinstiegsmöglichkeiten, aktuelle Stellenangebote sowie die vielfältigen Unterstützungsangebote informieren. So werden an diesem Tag die Bewerbungsunterlagen geprüft und wertvolle Tipps für eine gelungene Selbstpräsentation gegeben. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollte ein Termin unter S 0361 5603-520 vereinbart werden – aber selbstverständlich kann man auch spontan vorbeischauen. Weitere Infos finden Interessierte unter: www.thaff-thueringen.de.
Den Jahresempfang der IHK Südthüringen gab es in diesem Jahr einmal anders – es wurde zum Sommerfest ins „Haus der Wirtschaft“ eingeladen. Spitzensportler zum Anfassen und interessante Einblicke in die Symbiose zwischen Wirtschaft und Sport prägten die Veranstaltung. Ehrgeiz, Teamgeist, Leistungswille und Zielstrebigkeit – ohne all das kann kein Unternehmen erfolgreich sein. Im Sport ist das nicht anders. Was liegt da näher, als voneinander zu profitieren? Wie dies funktionieren kann, das machte die Industrie- und Handelskammer Südthüringen zum Thema ihres Jahresempfangs, der 2017 erstmals als Sommerfest im Haus der Wirtschaft in Suhl veranstaltet wurde. „Wirtschaft trifft Sport“ war dabei das Motto des Abends, der ohne Krawatte beim Herrn und das „Kleine Schwarze“ bei den Damen auskam. Sportlich-leger war angesagt – zumal auch einige Mitmachstationen auf die rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft warteten. Da durften die Damen und Herren schon mal beim Torwandschießen ans runde Leder treten oder mit Kraft und Schnelligkeit einen Bob anschieben. Und natürlich ging es auch um Treffsicherheit beim Biathlon-Laserschießen und dem Zuspielkorb der Suhler VfB-Volleyballerinnen. Ein Segway-Parcour lud ebenso ein. Dr. Peter Traut, der Präsident der IHK Südthüringen, gab zum Anstoß schon mal eine gute Vorlage und erinnerte daran, wie gut die Südthüringer Wirtschaft derzeit insgesamt aufgestellt ist. Viele Eckzahlen sind top. Bei den Industriearbeitsplätzen je 1 000 Einwohner rangiert die Südthüringer Wirtschaft weit vorne. Doch die Fachkräftebasis ist nicht breit genug, das hemmt die Entwicklung. Die Unternehmen der Region müssen sich Traut zufolge deshalb noch mehr als attraktive
Arbeitgeber präsentieren und weitere Fachkräfte anziehen. „Und der Sport kann dabei viel leisten“, so die Botschaft des Präsidenten. Auf der Zielgeraden des sportlichen Abends konstatierte er, dass nicht wenige Unternehmer zum Schluss mit einer neuen Sicht aufs Sponsoring nach Hause gingen. Wenn die Wirtschaft den Sport unterstützt, dann geht es schließlich um viel mehr als die einfache Bandenwerbung. Doch der Reihe nach: Zum Sommerfest 2017 führte Moderatorin Kristin Lenk durch den Abend. Passend zum Thema „Wirtschaft trifft Sport“ hatte sie mit dem einstigen Weltklasse-Biathleten Sven Fischer, der heute von den großen Events seiner Sportart als Fernsehexperte berichtet, einen Wintersport-Promi an ihrer Seite. Der Thüringer Wald steht schließlich nicht nur für Top-Unternehmen – die Region steht auch für Top-Sportler, die ebenso international erfolgreich sind. Schon deshalb will man noch mehr als bislang den Schulterschluss üben. Und so ließ es sich auch Biathlon-Weltmeister Erik Lesser, der sich aktuell auf die neue Wintersportsaison vorbereitet, nicht nehmen, beim Sommerfest der IHK vorbei zu schauen. Ins Gespräch kommen konnten die Gäste des Abends auch mit Dajana Eitberger, der international erfolgreichen Rennrodlerin aus Ilmenau. Und Rodler Sascha Benecken, der Weltmeister im Doppel, war Gesprächspartner in der Podiumsdiskussion. Er bekannte allerdings: „Es ist ein ganz hartes Brot, in Thüringen einen Sponsor zu finden." Viele
Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee überbrachte die Grußworte der Landesregierung.
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IHK-Präsident Dr. Peter Traut begrüßte die Gäste.
Die Moderatoren Kristin Lenk und Sven Fischer führten durch den Abend.
Sportler hätten vor ihm schon angeklopft. Doch er sei hartnäckig geblieben und habe Sponsoren gefunden. „Und wenn die Mitarbeiter am Montag in die Firma gehen, dann freuen sie sich, wenn wir am Wochenende erfolgreich waren“, berichtete er. Viele verfolgten die Wettkämpfe am Fernseher und seien stolz, das Logo des eigenen Unternehmens zu sehen. Das bindet, das stiftet Identität. „Und die Mitarbeiter freuen sich, wenn die Profis alljährlich zur Weihnachtsfeier ins Unternehmen kommen.“ Es geht um mehr als nur eine Geldüberweisung an die Athleten, machte Sascha Benecken deutlich. Günther Oßwald, Inhaber Federn Oßwald Fahrzeugteile & Technischer Handel Mühlhausen/ Zella-Mehlis, kann das nur bestätigen. Seit vielen Jahren unterstützt sein Unternehmen den Sport. „Dabei haben wir ganz unten bei Jugendprojekten angefangen“, sagte er und weiß längst, was der Sport einem Unternehmen zurückgibt – auch wenn man durch das Sponsoring nicht mehr verkaufe. Doch Mitarbeiter und Region seien stolz, wenn die unterstützten Sportler erfolgreich seien. „Und wir setzen ein Zeichen, weil wir uns für die Region engagieren“, so Oßwald. Das kommt an. Der positive Werbeeffekt bleibt offenbar nicht aus. Er kann über fehlenden Nachwuchs nicht klagen.
© S. 2,6 - 7 Fotos (8) Michael Reichel/arifoto.de
Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie im Internet unter: www.suhl.ihk.de „Es gibt genug Auspendler, wir müssen nur dafür sorgen, dass sie hier bleiben.“ Sein Unternehmen hat weitaus mehr Bewerber als Ausbildungsplätze. „Man muss natürlich die Sprache der jungen Menschen sprechen, um sie fürs Unternehmen zu gewinnen – auch das habe ich von den vielen Kontakten mit den Sportlern gelernt.“ Um die Symbiose von Wirtschaft und Sport ging es auch in der zweiten Podiumsdiskussion. David Möller, der ehemalige Rennrodler und Weltmeister, ist heute Produktgruppenleiter Werkstoffprüftechnik in der TIRA GmbH. Schon frühzeitig gab es enge Bindungen an das Unternehmen. „Ich wollte damals schon mehr als die klassische Werbung auf dem Kopf“, sagte er. „Beispielsweise etwas für die Mitarbeitermotivation zu tun.“ Er nahm ein Studium auf, stieg beruflich in dem Unternehmen ein und ist heute Führungskraft. Zielstrebigkeit, Teamfähigkeit und Ehrgeiz aus dem Sport seien ihm beim Einstieg in die Wirtschaft zugutegekommen. Unterstützt wurde dieser Weg auch über die Stiftung Thüringer Sporthilfe, die mit unterschiedlichen Möglichkeiten den Sportlern finanziell unter die Arme greift. Ein enges Netzwerk wurde hierfür aufgebaut.
Aus Sicht von Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee ist die Verbindung der Wirtschaft zum Sport durchaus auch ein gängiger Weg, um an gute Fachkräfte zu kommen. „Warum nicht auch diese Ressourcen nutzen?“, so der Minister, der ebenfalls zum Sommerfest gekommen war und eine Lanze für den Sport brach. Die Spitzenathleten seien Vorbilder und Botschafter. „Viele Kinder finden im Sport eine Heimat – nicht nur, um die Muskeln zu stärken. Sie werden auch sozial gut eingebunden“, sagte Tiefensee. Und deshalb müsse der Sport unterstützt werden – von Wirtschaft und Politik. Wenn von Wirtschaft und Sport die Rede ist, dann geht es jedoch nicht nur, um den Spitzensport. Arno Schmidt, seit 18 Jahren Vorsitzender des Sportvereins Gleichamberg, konnte berichten, dass in dem Ort im Landkreis Hildburghausen heute jeder Dritte Mitglied im Sportverein ist. „178 Mitglieder sind im Alter bis 17 Jahre – das ist enorm. Aber der Breitensport kostet auch viel Geld. Doch wir haben Sponsoren, die helfen, dass der Verein keine roten Zahlen schreibt.“ Auch das bindet. Es gebe kaum Abwanderungen. Die Leute fühlten sich wohl im Ort.
Stichwort Wohlfühlen. Um positive Gefühle geht es auch bei den Basketballern von Brose Bamberg. Björn Albrecht, der Marketing- und Vertriebsleiter von Deutschlands bestem Basketballteam, hatte zum Auftakt des Sommerfestes schon mal einen guten Einstieg mit seinem Vortrag gegeben. Er buchstabierte den Begriff Sponsoring in all seinen Facetten. Was anfangs die reine Präsenz von Werbeschildern war, geht heute natürlich weit darüber hinaus. Inzwischen gibt es soziale Projekte, Gewinnspiele, Fan-Cards mit Bonuspunkten. Unternehmen haben VIP-Plätze beim Basketball und laden ihre Kunden gerne dorthin ein. Es geht darum, Bekanntheit zu erlangen, Sympathien zu nutzen, Erlebniswelten zu schaffen, Emotionen anzusprechen … und, und, und. Sport und Wirtschaft profitieren eben voneinander, gerade weil sie so viele Gemeinsamkeiten haben. „Man kann hinfallen“, sagt Sven Fischer, der einstige Weltklasse-Biathlet. „Wichtig ist, dass man wieder aufsteht und Biss hat.“ Und diese Botschaft könnte wohl jeder Unternehmer im Thüringer Wald unterschreiben. Birgitt Schunk
Seit nun mehr über zehn Jahren findet jährlich die sogenannte „MiRKo“, d. h. die MitteldeutscheRegionalKonferenz der Wirtschaftsjunioren statt. Die Landesverbände der Wirtschaftsjunioren aus Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Berlin-Brandenburg nutzen abwechselnd diese Wirtschaftskonferenz, um deutschlandweit auf ihre Regionen aufmerksam zu machen, sich auszutauschen und sich weiterzubilden. Wir, die Wirtschaftsjunioren Schmalkalden-Meiningen, bekommen im April 2018 die Gelegenheit, unsere wunderbar abwechslungsreiche Region zu präsentieren. Unter dem Motto „Tradition trifft Innovation“ werden sich im nächsten Frühjahr etwa 450 Jungunternehmer und Führungskräfte in Suhl treffen. Ziel ist es, den Konferenzteilnehmern an drei Tagen den Süden Thüringens, den Wirtschaftsstandort Thüringer Wald und den Thüringer Freistaat näher zu bringen. Wir haben nämlich sehr viel mehr zu bieten als nur Wanderwege und Bratwürste. Unsere Gäste erwartet ein spannendes Programm aus hochkarätig besetzen Vorträgen und Workshops
Der Höhepunkt des Wochenendes nicht nur für die Kinder: Stolz wurden nach bestandener Fahrprüfung in einem richtigen Fahrschulauto die Kinder-Führerscheine präsentiert.
zu verschiedensten Zukunftsthemen, eine Entdeckungsreise durch die Kultur und Wirtschaft unserer Region sowie viele Möglichkeiten zum persönlichen Netzwerken. Es ist uns ein zentrales Anliegen, jungen Unternehmern und Führungskräften unserer Region die Chance zu geben, an unserer Konferenz teilzunehmen, um so junges Unternehmertum auf eine etwas andere Art zu unterstützen. Dazu haben wir ein Ticketkontingent für speziell unsere Region reserviert. Gerne können Sie sich aber auch als Unternehmen über eine Partnerschaft an unserer Konferenz beteiligen. Sichern Sie sich so – neben einer exponierten Werbung – auch Konferenztickets für Ihren Führungskräftenachwuchs. Sprechen Sie uns einfach dazu an. Schon heute freuen wir uns auf eine spannende Witschafts-(Junioren)Konferenz der besonderen Art!
© Wirtschaftsjunioren Schmalkalden-Meiningen
Bereits zum vierten Mal luden die Wirtschaftsjunioren Thüringer Wald aus dem deutschlandweiten Netzwerk Familien in unsere Wirtschaftsregion ein. So kamen Anfang September Familien aus dem Harzkreis, Esslingen, Wittenberg, Karlsruhe, Lichtenfels und Berlin, um gemeinsam ein spannendes Programm zu erleben und im Kreise der hiesigen Gastfamilie aktiv zu netzwerken. Genau dieser überregionale Austausch stand auf der Agenda: Familie, Beruf und ehrenamtliches Engagement unter einen Hut zu bekommen. Hier gab es gegenseitig wertvolle Tipps. Das Vereinsprojekt, welches Anfang September 2018 seine dann fünfte Auflage erleben wird, wurde übrigens im letzten Jahr mit dem Bundespreis der Wirtschaftsjunioren Deutschlands ausgezeichnet.
MirkoBär - das Maskottchen der Wirtschafts-(Junioren) Konferenz MiRKo2018
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Weitere Informationen zur Konferenz und zur Anmeldung finden Sie unter: www.mirko2018.de.
© Constanze Koch
Auf großes Interesse stieß das diesjährige Gründerund Jungunternehmertreffen, das als Gründerfrühstück in der IHK-Niederlassung Sonneberg stattfand. Mit ihrem Impulsvortrag „Geheimtipps zur Presse- und Medienarbeit von Gründern und Jungunternehmern“ vermittelte Medienexpertin Constanze Koch wertvolle Tipps zur Vermarktung und zur Erschließung medialer Potenziale des eigenen Unternehmens. Antwort gab es auf die Fragen, was bringen die sozialen Medien und wie wichtig sind lokale Netzwerke im Zeitalter der Digitalisierung. Ideal ergänzt wurden diese Impulse durch die praktischen Erfahrungen von Grafik- und
Produktdesignerin Anja Fröbel aus Föritz. Sie unterstrich, dass Design eben nicht „nur das Sahnehäubchen obendrauf“ ist, sondern dass Funktionalität und Design eines Produktes eine Einheit bilden müssen, um erfolgreich am Markt zu bestehen. Die Gründer und Jungunternehmer nutzten darüber hinaus die Gelegenheit zum individuellen Austausch und um erste Geschäftskontakte zu knüpfen. „Das war eine gute Möglichkeit, Informationen aus erster Hand zu bekommen und noch wichtiger war es für mich, Gründer und Jungunternehmer aus der Region zu treffen“, so ein Teilnehmer am Ende der Veranstaltung.
Zum Treffen, das im Rahmen des regulären Beratersprechtages stattfand, waren auch Vertreter der ThEx-Projekte und der Thüringer Wirtschaftsförderung anwesend, um individuelle Fragen zum Gründungskonzept, der Finanzierung und Förderung zu beantworten sowie die Wege zu Vernetzungsmöglichkeiten zu ebnen. Ihr Ansprechpartner: Detlef Schmidt-Schoele S 03628 6130-515 Y dschmidt@suhl.ihk.de
Briefwahl kurz erklärt Die IHK-Wahl ist ausschließlich eine Briefwahl. Wahlberechtigt ist das IHK-zugehörige Mitglied. Jedes Mitgliedsunternehmen, auch jedes Tochter­ unternehmen, hat eine Stimme – unabhängig von Rechtsform, Größe oder Umsatz. Sind in Konzernstrukturen die Teilunternehmen als juristische Personen des Privatrechts jeweils selbst Mitglied in der IHK, kann der Konzern mehrere Stimmen auf sich vereinen. Die Wahl findet alle fünf Jahre als Gruppenwahl statt. Nach der Wahlordnung der IHK Südthüringen werden die Mitgliedsunternehmen sieben
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Wahlgruppen und fünf Wahlbezirken zugeordnet. Ende September 2017 erhielten alle wahlberechtigten Mitgliedsunternehmen die Wahlunterlagen per Post zugesandt.
Die Wahlunterlagen enthalten folgende Dokumente: 1.	Wahlschein Der Wahlschein ist ein Vordruck für den Nachweis der Berechtigung zur Ausübung des Wahlrechts. Auf ihm ist das wahlberechtigte Mitgliedsunternehmen benannt. Der
Wahlschein muss von einer vertretungsberechtigten Person unterschrieben und dem Rücksendeumschlag beigefügt werden. Nur durch einen korrekt ausgefüllten Wahlschein kann die IHK prüfen, ob tatsächlich der wahlberechtigte Unternehmer seine Stimme abgegeben hat.
IHK-WAHL 2.	Stimmzettel Der Stimmzettel enthält die Liste der Kandidaten der Wahlgruppe und des Wahlbezirkes, in dem das Mitgliedsunternehmen wahlberechtigt ist. Je nachdem, wie viele Sitze in dieser Wahlgruppe und diesem Wahlbezirk zur Verfügung stehen, so viele Kreuze darf der Wahlberechtigte maximal auf dem Stimmzettel setzen. Jeder Kandidat darf dabei nur ein Kreuz und damit eine Stimme erhalten. Die Anzahl der Sitze und die Anzahl der maximalen Kreuze sind auf dem Stimmzettel deutlich sichtbar vermerkt. Es ist wichtig, dass der Wahlberechtigte nicht mehr Kandidaten auf dem Stimmzettel ankreuzt als Sitze in der Wahlgruppe und dem Wahlbezirk zu wählen sind, da seine Stimme sonst ungültig wird.
3.	Wahlumschlag Dies ist ein neutraler Umschlag mit der Aufschrift „IHK-Wahl“. In diesen Umschlag muss der Wahlberechtigte seinen ausgefüllten Stimmzettel einfügen. Der Wahlumschlag ist nach Einlegen des Stimmzettels unbedingt zuzukleben. Stimmzettel, die nicht in einem verschlossenen Wahlumschlag eingehen, sind nach der Wahlordnung der IHK Südthüringen ungültig, da diese nachträglich durch Streichungen oder Ergänzungen verändert werden könnten.
4.	Rücksendeumschlag Dieser Umschlag ist für die für den Wahlberechtigten kostenfreie Rücksendung der Wahlunterlagen vorgesehen. Im Rücksendeumschlag sind der ausgefüllte und unterzeichnete Wahlschein sowie der verschlossene Wahlumschlag einzulegen. Die Wahlunterlagen können auch in einem anderen Umschlag zurückgesendet werden. Dieser muss vom Mitgliedsunternehmen dann jedoch ggf. ausreichend frankiert werden.
Die Auszählung der Stimmen erfolgt am 2. November 2017 um 09:00 Uhr in öffentlicher Sitzung des Wahlausschusses in der IHK Südthüringen in Suhl, zu der alle Mitgliedsunternehmen herzlich eingeladen sind. Die gewählten Kandidaten werden vom Wahlausschuss auf der Homepage der IHK Südthüringen bekannt gemacht. Die neue Vollversammlung konstituiert sich in ihrer ersten Sitzung voraussichtlich im Januar 2018.
Die Wahlfrist, d. h. die Frist, in der die Wahlunterlagen bei der IHK eingehen müssen, begann am 29. September 2017. Spätestens bis zum 27. Oktober 2017, 14:00 Uhr müssen die ausgefüllten Wahlunterlagen bei der IHK Südthüringen ankommen, da sie sonst nicht mehr berücksichtigt werden können.
Machen auch Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und stärken Sie mit Ihrer Stimme die regionale Wirtschaft.
Ihr Ansprechpartner in der IHK Südthüringen: Kerstin Lippmann	S 03681 362-171	Y lippmann@suhl.ihk.de
Die wichtigsten Termine zur Wahl:
Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Beschluss vom 12. Juli 2017 (Az.: 1 BvR 2222/12 und 1 BvR 1106/13) die Verfassungskonformität der Pflichtmitgliedschaft in der IHK bestätigt. In seiner Entscheidung befasst sich das Bundesverfassungsgericht auch mit der Verfassungsmäßigkeit der IHK-Wahl. Es bestätigt ausdrücklich, dass die Gruppenwahl den Anforderungen an das Demokratieprinzip entspricht. Wörtlich heißt es:
„Die Gruppenwahl dient dem Ziel, eine Bevorzugung von Partikularinteressen oder eine Behinderung der angemessenen Interessenwahrnehmung beitragszahlender Betroffenengruppen zu verhindern, indem sie verhindert, dass die gewerbliche Tätigkeit völlig unabhängig von der wirtschaftlichen Bedeutung im Kammerbezirk berücksichtigt wird. Damit beugt sie einer Zusammensetzung vor, mit der ein Konzern, der eine Branche dominiert, zu
große Bedeutung erhält, und kann andererseits vermeiden, dass die Vollversammlung von zahlreichen Einzelinteressen ohne Berücksichtigung wirtschaftlich bedeutender Unternehmen geprägt wird.“
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Die IHK Südthüringen hat dem Thüringer Ministerpräsidenten, Bodo Ramelow, vorgeschlagen, gemeinsam eine Fachkräfteinitiative zu starten. Sie griff damit Äußerungen Ramelows in einem Interview der Thüringer Allgemeinen vom 14. August 2017 auf. Ramelow hatte sich dort dafür ausgesprochen, dass sich Thüringen aktiv um die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland bemühen sollte. Außerdem machte er deutlich, dass die Zuwanderung in Zukunft systematisch organisiert werden sollte. Der Vorschlag der IHK Südthüringen sieht vor, dass als institutioneller Rahmen die bereits bestehende Thüringer Allianz für Berufsbildung und Fachkräfteentwicklung verwendet wird. Sie sollte in Zukunft neben den bislang vorherrschenden Bildungsthemen auch die Fachkräftesicherung und hier insbesondere die Anwerbung von Fachkräften behandeln. Eine Grundlage hierfür könnten die Ergebnisse der neuen Fachkräftestudie bilden, deren Veröffentlichung für den Herbst/Winter 2017 erwartet wird. Zusammen mit besonderen Erfahrungen der einzelnen Allianz-Partner sollten diese Ergebnisse in ein Konzeptauswahlverfahren im Rahmen der ESF-Fachkräfterichtlinie einmünden, mit welchem Fachkräfteprojekte identifiziert werden, die passgenau auf die
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Bedürfnisse der Thüringer Unternehmen reagieren. Über die bereits bestehende Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung könnten diese Fachkräfteprojekte koordiniert werden. Den Allianz-Partnern sollten regelmäßig die Fortschritte im Anwerbungsprozess berichtet werden. Auf diese Weise könnte zumindest bis zum Ende der laufenden Förderperiode eine systematische
Anwerbung von Fachkräften nach Thüringen sichergestellt werden.
Die IHK Südthüringen hat zum 2. Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom 2030, den die Bundesnetzagentur zur Konsultation gestellt hat, Stellung genommen. Es wird zwar grundsätzlich anerkannt, dass ein weiterer Ausbau der Stromnetz-Infrastruktur notwendig ist. Bezüglich der Anzahl der notwendigen Trassen, die für eine kostenoptimale Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt mindestens notwendig sind, besteht jedoch kein allgemeiner Konsens. Deshalb setzt sich die IHK Südthüringen dafür ein, nur die erforderlichen Höchst- und Hochspannungsleitungen für eine nachhaltige Nutzung sowie natur- und tourismusverträglich zu planen und zügig umzusetzen. Ein Verlauf der
SuedLink-Trasse durch Thüringen wird sowohl aus Umwelt- und Kostengründen abgelehnt, als auch deshalb, weil das Gebot eines möglichst geradlinigen Verlaufs als ungenügend beachtet angesehen wird. Das Projekt P44/M28b (Altenfeld – Grafenrheinfeld) wird insbesondere deshalb abgelehnt, weil diese Trasse durch die touristisch und kulturlandschaftlich sensible Region des Heldburger Landes führen würde.
Seit 2016 hat Thüringen ein sechsjähriges Berufsschulnetz und doch gibt es immer wieder Probleme bei der Bildung von Klassen, die eine wohnortnahe Beschulung ermöglichen. Der Knackpunkt ist nach wie vor die Messzahl 15, um eine Berufsschulklasse bilden zu können. Da Planungssicherheit für die Unternehmen die wichtigste Voraussetzung für die langfristige Akquise von Auszubildenden ist, setzt sich die IHK Südthüringen weiter konsequent dafür ein, dass die im Schulnetz veröffentlichten Klassenbildungen für die entsprechenden Berufe der Region auch umgesetzt werden. Darüber hinaus setzt sich die IHK Südthüringen in aktuellen Gesprächen mit Vertretern des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport konsequent dafür ein, die Messzahl 15 als Grundlage der Klassenbildung rechtlich zu korrigieren, um die wohnortnahe Beschulung für die Auszubildenden realisierbar zu machen.
Ihr Ansprechpartner: Dr. Petra Kukuk S 03681 362-151 Y kukuk@suhl.ihk.de
Ergänzungsmöglichkeiten wurde in den Fachkonferenzen zur praxisnahen Berufsorientierung in Südthüringen immer wieder deutlich hervorgehoben. So ist ein wichtiges Ergebnis des Engagements der IHK Südthüringen in Zusammenarbeit mit der HWK Südthüringen und der Agentur für Arbeit Suhl, dass der Berufswahlpass ab 18. September 2017 in Hardwareform wieder an den Schulen im Bezirk der IHK Südthüringen und der HWK Südthüringen ausgegeben werden kann. Die IHK und die HWK Südthüringen haben die Kosten und die gesamte Logistik für die Wiedereinführung der Berufswahlpässe getragen und werden dieses Projekt auch in den nächsten zwei Jahren begleiten.
Im Jahr 2013 wurde die ESF-Förderung des Programmes „Berufsstart plus“ beendet. Der Berufswahlpass war eine Säule dieser Förderung, die nach 2013 in der bekannten Form nicht fortgesetzt wurde.
Die Folge war und ist, dass sich Schulen aus der Nutzung des Berufswahlpasses für die Berufsorientierung zurückgezogen haben. Der Nutzen des Berufswahlpasses in der Hardwareversion mit den möglichen digitalen
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In unserer Serie „Gründer des Monats“ stellen wir Existenzgründer aus dem IHK-Bezirk Südthüringen vor, die sich durch eine besondere Geschäftsidee auszeichnen. Für diese Ausgabe haben wir ein Interview mit Jan Hüter geführt.
Küchenhaus Arnstadt: „Faszination Küche“ erlebbar machen Mit Anfang 30 haben Sie das Küchenhaus in Arnstadt eröffnet. Wie verlief Ihr Weg bis dahin? Jan Hüter: In meiner Ausbildung und darauffolgenden Übernahme bei einer bekannten Baumarktkette eignete ich mir ein fundiertes Fachwissen sowie tiefe Produktkenntnisse rund um das Thema Renovierung, Neubau und Modernisierung an. Durch die Sortimentserweiterung meines Arbeitgebers begann mein Kontakt zu frei geplanten Einbauküchen. Nachdem dieses Sortiment mit meiner planerischen Tätigkeit sehr positive Umsatzgrößen erreichte, führten mich einige Weiterempfehlungen zu einem Erfurter Küchenstudio, in dem ich weitere Erfahrungen sammeln konnte. Wie bei vielen anderen Gründern war es auch bei mir eine gewisse Unzufriedenheit im Angestelltenverhältnis, die mich motivierte, neue Wege zu suchen. Letztlich auch, um die Chance zu nutzen, die „Früchte meiner Arbeit“ selbst zu ernten. Wie verlief der Weg von Erfurt hin zum Standort Arnstadt? Jan Hüter: Ursprünglich war mein früherer Arbeitgeber auf der Suche nach einem Standort für eine weitere Filiale. Das Objekt, in dem der Eigentümer viele Jahre ein Küchen- und Badstudio betrieben hatte, liegt verkehrsgünstig an einer stark befahrenen Ampelkreuzung in Arnstadt. Zu diesem Zeitpunkt war noch immer eine gewisse Bekanntheit und ein positives Image vorhanden, auch wenn das Studio schon einige Jahre ungenutzt geschlossen blieb. Am Ende war die Entscheidung des früheren Arbeitgebers gegen den Standort meine Chance und mit den Eigentümern konnte ich für beide Seiten akzeptable Konditionen erreichen. Nach einer intensiven Umbauphase, die ich in großen Teilen nicht nur selbst geplant, sondern auch handwerklich umgesetzt habe, eröffnete das Küchenhaus Arnstadt im August 2016 seine Türen. Wovon lassen Sie sich bei einer Vielzahl regionaler und überregionaler Anbieter leiten? Jan Hüter: Mein oberster Grundsatz ist die Kundenzufriedenheit. Küchen sind meist sehr
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Jan Hüter, Inhaber Küchenhaus Arnstadt
langlebige und kostenintensive Güter. Daher lege ich besonderen Wert darauf, dass ich gemeinsam mit dem Kunden alle Wünsche uns Besonderheiten im wichtigsten Raum der eigenen vier Wände sinnvoll umsetze. Dabei arbeite ich nach einem festen Leitfaden: Definieren – Wünschen – Verstehen – Selektieren – Realisieren. Definieren: Am Anfang stehen alle Rahmenbedingungen von Budget bis Grundriss. Wünschen: Alles dreht sich um die Ansprüche vom Kunden. Verstehen: Ich höre solange zu und stelle so viele Fragen, bis der Kunde die für Ihn perfekte Küche wirklich vor Augen hat. Selektieren: Aus dem Portfolio aller wichtigen Markenhersteller wählen ich gemeinsam mit dem Kunden die Komponenten, die dem Anspruch am besten entsprechen. Realisieren: Wenn alle Details definiert sind, entsteht daraus der perfekte Plan. Danach steuere ich die gesamte Ausführung inklusive aller nötigen Gewerke. Einer der ersten Termine findet grundsätzlich bei den Kunden zu Hause statt. Ein Service den ich im wahrsten Sinne des Wortes als Dienst am Kunden verstehe. Mein Planungsprogramm lässt es zu, das Modell in 3D „begehbar“ zu machen. Durch sehr gute Einkaufkonditionen speziell im Bereich
Echt- und Massivholzfronten kann ich eine hohe Qualität zu einem günstigen Preis anbieten. Somit wird die Faszination Küche erlebbar. Auf welche Unterstützung konnten Sie zugreifen und welche Tipps können Sie anderen Gründern geben? Jan Hüter: Dank der Beratungs- und Unterstützungsangebote aus dem Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) konnte ich meiner Hausbank ein überzeugendes Konzept vorlegen. Auch der Gründungszuschuss der Arbeitsagentur und der Existenzgründerpass waren sehr hilfreiche Förderungen. Bei der Vorbereitung habe ich jedoch auch feststellen müssen, dass viele Gründungsinteressierte diese Fördermöglichkeiten gar nicht nutzen, weil sie sich nicht ausreichend informieren. In der Umsetzung des Geschäftsplanes habe ich ein intensives Marketing über verschiedene Kanäle betrieben, von der klassischen Werbung bis hin zu Internet und Social Media. Auch das ehrenamtliche Engagement und die Pflege von Netzwerken zahlen sich letztlich aus. Die beste Werbung sind jedoch zufriedene Kunden und meine bisherige Entwicklung lässt mich positiv in die Zukunft blicken.
Beratersprechtage 11.10. 2017 Meiningen, Landratsamt 02.11.2017 Suhl, IHK Südthüringen 13.12.2017 Meiningen, Landratsamt 20.12.2017 Sonneberg, IHK-Niederlassung Gründertreffen 27.10.2017 Arnstadt, Küchenhaus Arnstadt 14.11.2017 Schmalkalden, TGF 21.11.2017 Hildburghausen, Rathaus Weitere Informationen finden Sie in der IHK-Veranstaltungsdatenbank unter: www.suhl.ihk.de
Informationen und Kontakte sind heutzutage entscheidende Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg. Laut Bundeswirtschaftsministerium liegen die Gründe für das Scheitern von Gründungsprojekten zu 80 Prozent an mangelnden Informationen. Trotz vielfältiger Angebote im Netz sind die persönlichen Kontakte zu den Akteuren der Gründungs- und Wirtschaftsförderung nicht zu ersetzen. Verfügen doch die Experten über die notwendigen Erfahrungen, um die Tragfähigkeit von Konzepten zu prüfen und zu geeigneten Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten zu beraten. Hier haben sich die regionalen Beratersprechtage, insbesondere für individuelle Fragestellungen, bewährt.
Als besondere Form und als Plattform für die Vernetzung von Gründern und Jungunter­ nehmern haben sich die Gründertreffen thüringenweit etabliert. Im Fokus stehen dabei die Unternehmer selbst, um sich auszutauschen und die Möglichkeit zu Anbahnung von Kooperationen zu nutzen. Ein besonderes Format wird das Treffen am 27.10.2017 im Küchenhaus in Arnstadt sein, wo Jan Hüter als Gastgeber über Tendenzen seiner Branche berichten wird. Am 14.11.2017 wird im TGF in Schmalkalden die zentrale Veranstaltung des ThEx-Verbundes in Südthüringen im Rahmen der diesjährigen Gründerwoche stattfinden.
Die amtliche Statistik stellt den Unternehmen und Bürgern sowie der Politik und der Verwaltung eine Vielzahl von Daten bereit. Wirtschaftsdaten können Unternehmen als Benchmarks und Konjunkturindikatoren dienen. Derzeit vermittelt die IHK Südthüringen z. B. öfters Daten zu Fragen der Entlohnung an Unternehmen. Darüber hinaus informiert sie Politik und Öffentlichkeit auf Basis statistischer Daten über die wirtschaftliche Entwicklung in Thüringens Süden. Den Preis hierfür zahlen jedoch diejenigen Unternehmen, die statistischen Meldepflichten unterliegen. Die Aufbereitung betrieblicher Zahlen für die Statistikämter bedeutet zusätzlichen bürokratischen Aufwand. Auf Anregung der Wirtschaft hat die amtliche Statistik bereits in den 00er Jahren reagiert und formulargestützte Meldungen via Internet eingerichtet. Seit 2013 sind diese Angebote für die betroffenen Unternehmen verbindlich – es sei denn, die elektronische Meldung stellt eine besondere Härte dar. Das ist dann der Fall, wenn im Einzelfall die technischen Voraussetzungen zur elektronischen Datenübermittlung nicht vorliegen. Die Online-Lösungen stellen jedoch einen erheblichen Beitrag zum Bürokratieabbau dar. Insbesondere das .CORE-Verfahren mit seiner Schnittstelle zwischen betriebswirtschaftlicher Software und der amtlichen Statistik bietet Erleichterungen. Als Standard kann inzwischen die Lösung IDEV betrachtet werden. Die Abkürzung IDEV steht für
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„Internet Datenerhebung im Statistischen Verbund“. IDEV ist eine Internetanwendung, mit deren Hilfe Meldungen zu verschiedenen Statistiken über das Internet an die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder übermittelt werden können. Die statistischen Daten werden hierbei direkt über Online-Formulare oder über einen Dateiversand an das zuständige statistische Amt gemeldet. Die IDEV-Formulare sind für die Bundesländer einheitlich gestaltet, um in mehreren Ländern meldepflichtigen Unternehmen die Arbeit zu erleichtern. IDEV enthält u. a. die Möglichkeit vorausgefüllter Formularfelder und von Online-Vorprüfungen von ausgefüllten Formularen. Derzeit wird IDEV auch für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets ertüchtigt. Einen Schritt weiter geht das Verfahren eSTATISTIK.core. .CORE erlaubt die automatische Übernahme von Daten aus betriebswirtschaftlichen Softwaresystemen. Benutzer, die keine spezifische Software einsetzen und nur in geringerem Umfang Daten melden müssen, werden durch die kostenlose PC-Anwendung CORE.reporter unterstützt. Das eingesetzte Format ermöglicht den Unternehmen die statistik- und länderübergreifende Zusammenfassung statistischer Meldungen zu einer Lieferung an den zentralen Dateneingang. Für die Erzeugung und Übermittlung der statistischen Meldungen werden den Unternehmen von der Statistik unterstützende Schnittstellen und Werkzeuge angeboten, mit deren
Hilfe die Aufwendungen für Softwareentwicklung und Betrieb in den Unternehmen drastisch reduziert werden. .CORE bietet Schnittstellen zu Software namhafter Hersteller mit guter Marktdurchdringung. Derzeit können im gewerblichen Bereich der Monatsbericht einschließlich Auftragseingangserhebung für Betriebe im Bereich verarbeitendes Gewerbe, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, die Jahreserhebung für Betriebe im Bereich verarbeitendes Gewerbe, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, der Monatsbericht im Bereich der Energie- und Wasserversorgung, die Monatsstatistik im Großhandel und in der Handelsvermittlung, die Monatsstatistik im Einzelhandel, die Monatsstatistik im Gastgewerbe, die Monatsstatistik im Kfz-Handel einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kfz, die Monatserhebung im Tourismus, die konjunkturstatistische Erhebung in bestimmten Dienstleistungsbereichen, die Dienstleistungsstatistik auf Grundlage der Strukturverordnung der EU, die Intrahandelsstatistik und die vierteljährliche Verdiensterhebung durch .CORE unterstützt werden. Ihr Ansprechpartner: Dr. Jan Pieter Schulz S 03681 362-406 Y schulz@suhl.ihk.de
Die Digitalisierung ist unverändert ein Themenschwerpunkt für Unternehmen. Bilder, Texte, Dokumente, Verträge, Tabellen sowie elektronische Rechnungen und digitale Belege müssen immer mehr in den Arbeitsalltag sowie in unterschiedliche Unternehmensprozesse integriert werden. Effektives Arbeiten, schnelles Suchen, Auffinden und systematisches Archivieren von Dokumenten und Daten stehen im Zentrum. In der Folge steigt auch in kleinen und mittleren Unternehmen die Notwendigkeit, sich mit dem Thema Dokumentenmanagement zu beschäftigen. Die Zunahme digitaler Belege und E-Mails sowie arbeitsteilige Unternehmensprozesse rücken die stetige
Verfügbarkeit von Dokumenten sowie die Anforderungen an Aufbewahrung und Archivierung in den Vordergrund. Bei richtiger Anwendung von Dokumentenmanagementsystemen steigt z. B. die Auskunftsfähigkeit (intern/extern) durch schnelleres Auffinden von Dokumenten und Daten. Auch die Erfüllung wichtiger Ordnungsmäßigkeitskriterien (GoBD) sind ein Argument für das Thema DMS. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung stellen wir Ihnen den Umgang mit Dokumentenmanagement vor. Dabei wird auch beleuchtet, wie Wissen im Unternehmen bleibt, wenn Mitarbeiter z. B. altersbedingt ausscheiden und durch andere ersetzt werden müssen. Als Referenten stehen
Katharina Carl-Kästner, Steuerberaterin in Meiningen, und Stefan Weimann, Vertriebsberater der DATEV eG aus Berlin, zur Verfügung.
Die Welle der Digitalisierung erfasst nahezu alle Lebensbereiche. Unter dem Stichwort Internet der Dinge verschmelzen virtuelle und physische Welten miteinander. Erst wenn beide Bereiche nicht mehr als gegensätzlich verstanden werden, können aus Herausforderungen des digitalen Wandels Wettbewerbsvorteile für die Thüringer Wirtschaft erwachsen. Dafür sind Innovationen notwendig, insbesondere in Gestalt neuer Geschäftsmodelle. Innovationen entstehen jedoch selten im Alleingang. Sie entstehen dort, wo ausgetretene Pfade verlassen werden und der Blick über den eigenen Horizont hinausreicht. Dafür sind Interdisziplinarität und Kooperation die Schlüsselwörter. Kreativunternehmer qualifizieren sich in besonderer Weise als Partner im Innovationsprozess. Während gerade kleine und mittlere Unternehmen anderer Branchen aus wirtschaftlichen Gründen dazu tendieren, die Bandbreite möglicher Lösungsstrategien zu verengen, gehört es zum elementaren Repertoire von Kreativschaffenden, den Möglichkeitsraum zu weiten. Um diese Komplementärkompetenzen auf ein gemeinsames Ziel auszurichten, wirbt die Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (THAK) für mehr branchenübergreifende Zusammenarbeit. Es gilt, die Innovationspotenziale der Thüringer Kreativwirtschaft stärker als bisher für die Gesamtwirtschaft sichtbar und nutzbar zu machen. Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig und oft überraschend. In ihrer Rubrik Brückenbauer durchleuchtet die THAK Beispiele solcher Kooperationen und zeigt dabei sowohl die positiven Effekte als auch die Schwierigkeiten einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit auf. Die Vorstellung, Kreativunternehmen in ihre sensiblen
Prozesse einzubinden, ist für Unternehmer anderer Branchen noch oft befremdlich. Häufig ist gerade zu Beginn ein moderierender Übersetzer hilfreich. Im THAK Labor, einem interdisziplinären Workshop-Format, erhalten Unternehmer beider Seiten die Möglichkeit, ein gegenseitiges Verständnis für die Denk- und Arbeitsweisen des jeweils Anderen zu entwickeln. Diese Begegnungen können Ausgangspunkt einer andauernden Innovationspartnerschaft sein. Dabei zeigt sich, dass die räumliche Nähe der Thüringer Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bietet. Sie ermöglicht, über unternehmenskulturelle und disziplinäre Barrieren hinweg, enge und tragfähige Beziehungen aufzubauen. Denn wenn sich zwei Experten aus unterschiedlichen Branchen begegnen, kommt es leicht
zu Verständigungsproblemen und Vorurteilen. Bietet sich hingegen, durch räumliche Nähe begünstigt, die Chance, sich eingehender kennenzulernen, wird aus dem “seltsamen Nerd” ein professioneller Ideengeber und aus dem “engstirnigen Ingenieur” ein anerkannter Experte seines Fachs. Aus dem Relaunch eines Corporate Designs oder der Konzeption einer Social Media Strategie kann so eine „Komplizenschaft“ zwischen Kreativunternehmen und Unternehmen anderer Branchen erwachsen, die gemeinsame Experimente wagen und out of the box denken. Dann werden die Chancen der Digitalisierung plötzlich weit über Kommunikationsstrategien für neue Medien hinaus genutzt.
Die Veranstaltung findet statt am 19. Oktober 2017, 10:00 bis 12:00 Uhr in der IHK Südthüringen, Bahnhofstraße 4 - 8, 98527 Suhl. Ihr Ansprechpartner: Dr. Jan Pieter Schulz S 03681 362-406 Y schulz@suhl.ihk.de
Kontakt und weitere Informationen unter: www.thueringen-kreativ.de
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Detailinformationen zu den nachfolgend aufgeführten und weiteren Unternehmen finden Sie unter Angabe der Chiffre-Nr. in der Nachfolgebörse (www.nexxt-change.org) oder auf der Homepage der IHK Südthüringen (www.suhl.ihk.de, Dok.-Nr. 28918).
Folgende Unternehmen suchen einen Nachfolger: Chiffre A-SHL_17-019 A-SHL_17-017 A-SHL_17-016 A-SHL_17-015 A-SHL_17-014 G 170613
Ort/Lage Suhl Landkreis Hildburghausen Landkreis Schmalkalden-Meiningen Ilm-Kreis Ilm-Kreis Landkreis Sonneberg
A-SHL_17-013 A-SHL_17-012
Südthüringen Südthüringen
A-SHL_17-011 A-SHL_17-010 A-SHL_17-008
Landkreis Hildburghausen Südthüringen Landkreis Schmalkalden-Meiningen Südthüringen Landkreis Schmalkalden-Meiningen Sonneberg
A-SHL_17-003 A-SHL_17-002
Südthüringer Kleinstadt Südthüringer Kleinstadt
Landkreis Schmalkalden-Meiningen Landkreis Schmalkalden-Meiningen Südthüringen
Landkreis Schmalkalden-Meiningen Naturpark Thüringer Wald am Rennsteig
A-SHL_17-007 A-SHL_17-005
Geschäftszweck Gut etablierte Gaststätte in Zentrumslage mit rustikaler Küche 25/28 Plätze in 2 Gastr., (1 Raucherr.) 1 DZ, 1 EZ Attraktives Hotel an Landesgrenze zu Bayern, 16 DZ, 70/30 Restaurantpl., 6 Garagen, Grundst. ca. 3 000 m² Handel und Schauwerkstatt für Kerzen u. Geschenkideen aus Wachs, Fläche 190 m², Lage: in Urlaubszentrum Fachgeschäft für Raumausstattung Zentrumslage; Ladenfläche 160 m² zur Vermietung Ausflugsgaststätte mit 35 Pl. sowie Vereinsraum 50 Pl., Gesamtfläche 140 m², zzgl. Terrasse zu verpachten Industriegalvanik für Band und Einzelteile, Zulieferer für Automobil, Elektro- und Elektronikindustrie, 25 Mitarbeiter Tiefbauunternehmen – kommunaler Tief- u. Straßenbau, Rahmenverträge, Jahresumsatz ca. 1 Mio. Euro Hotel und Restaurant (70 Pl.) im Zentrum einer Thüringer Kleinstadt, 6 DZ, 3 EZ, 2 WE, Terrasse, Sanierung 1992 Ferienobjekt mit 2 FeWo incl. eigener Terrasse und 2 DZ mit Du/WC, Gastraum mit 45 Pl., Parkplatz am Haus Sondermaschinenbaufirma mit Werkstattausrüstung, angemietete Halle 1 400 m² 25-Betten-Hotel im Biosphären-Reservat Rhön, EZ/DZ und App., Gastronomie 100 Pl., sep. Eingänge Hotel/Restaurant Hersteller und Großhändler für Reinigungsmittel und Zubehör, Grundstück 1 452 m², Nähe A 71 Buchhaltungsbüro: Betriebswirtschaftliche Beratung, Buchhaltung, Lohnrechnung für KMU Fotofachgeschäft mit digit. Fotostudio in Fußgängerzone, moderne Ausstattung u. Studiotechnik, viele Stammkunden Betriebswirtschaftliches Beratungsbüro für KMU und Privatpersonen, Buchführung und Abrechnungen Fachgeschäft für Berufs- u. Arbeitsschutzbekleidung, sowie Wohnung mit 80 m², Grundstück 5 100 m², Nähe A 73 Traditionelle Lederverarbeitung, (Stanzen, Nähen, Prägen) ca. 8 MA, am Standort erweiterbar Handel und Werkstatt für Fahrzeug- und Forsttechnik, 5 100 m² Gewerbefl. mit mehreren Hallen, günstige Lage KMU, Schwerpunkt 3D-Druck, Muster- u. Prototypenbau (Kunststoff & Metall) bietet (aktive) Beteiligung von ca. 20 % Erfolgreiches Metallbauunternehmen Bereich Leichtmetall, Brand- u. Rauchschutz, ca. 40 MA, mit Autobahnanschluss Exklusives Hotel garni, 8 DZ, 3 FeWo, Betreiberwhg, Grundst. ca. 4 000 m², TOP-Bewertung u. hohe Auslastung Kleines Landhotel 20 EZ/DZ, Gastronomie 60 Pl., Grundstück 6 000 m² optional für alternative Nutzung
Interessierte an einer Übernahme: Chiffre S-SHL_17-103
S-SHL_16-103 S-SHL_16-102 S-SHL_16-100 S-SHL_15-102
Südthüringen/Franken Thüringen Südthüringen/Franken Südthüringen/Franken
Geschäftszweck Thür. Wz-macher u. Dipl.-Wirtsch.-Ing. mit internationaler Handwerks- und Industrieerfahrung sucht Unternehmenskontakte bezgl. Beteiligung oder Übernahme. BWin mit Führungs- und Personalerfahrung sucht Beteiligung/Übernahme in Handel, DL, verarb. Gewerbe Biete langjährige Führungs- und Vertriebserfahrung, suche Beteiligung/Übernahme im Dienstleistungs- oder Hotelgewerbe Mittelständisches Unternehmen im Kunststoffspritzguß sucht Beteiligung/Übernahme eines branchengleichen KMU oder Werkzeugbau Kfz-Technikermeister sucht zur Übernahme kleines Busunternehmen Karosseriebauer sucht Beteiligung/Übernahme im Bereich Blechbearbeitung/Blechdrücken Dienstleister im Gebäudemanagement sucht Beteiligung/Übernahme eines branchengleichen KMU Große Immobilienverwaltung sucht branchengleiches Unternehmen zw. Beteiligung/Übernahme
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Angeboten werden vielseitig nutzbare Gewerbe-/ Büro-/Praxis-/Kanzlei-/Schulungsräume in Untermaßfeld im Gewerbegebiet nahe BAB A 71. Gewerbeeinheiten im OG eines Bürogebäudes (BJ 1994) mit bis zu 10 Stellplätzen inklusive. Bürogrößen: Büro 1 - 26,57 m², Büro 2 - 20,64 m ², Büro 3 25,09 m², Büro 4 - 12,16 m², Büro 5 - 7,91 m². 186-2015-06 Die Böhm Fertigungstechnik Suhl GmbH mit Sitz im Gewerbegebiet Zella-Mehlis stellt freie Räumlichkeiten zur Miete zur Verfügung: –	Infrastruktur sowie Telefon und Strom vorhanden –	Sozialräume, WC Damen/Herren zur Mitbenutzung –	Besprechungsräume, Cafeteria nach Vereinbarung mitnutzbar –	Raumgrößen: 4 x 96 m², 1 x 260 m² –	separater Eingang Treppe/Aufzug 186-2016-09 Vermietung von Produktions-, Lager-/Logistik- und Büroflächen im Gewerbegebiet „Erfurter Kreuz“, ca. 140 000 m², Teilflächen möglich. 186-2016-10 Wir bieten Ihnen Entwicklungsleistungen für Ihre Produkte. Bei Designentwicklung bis zum Prototypenbau unterstützen wir Sie. Unser patentierter Schichtholzwerkstoff ist für Designgehäuse von Technikgeräten bestens geeignet und hebt Ihre
Produkte haptisch und optisch vom Standard ab. Auch Entwicklung von Fassadenverankerungen und Spezialmontagen von Naturwerkstein zählen zu unserem Portfolio. 186-2017-01 Gewerbe-/Laden-/Bürofläche, Praxis- oder Schulungsräume etc., insgesamt ca. 220 m², auch teilbar, in Bad Salzungen, Langenfeld, Hauptstraße, zu vermieten. Barrierefrei, Anlieferungsrampe, 10 Pkw Stellplätze. 186-2017-02 Die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Südthüringen bietet vielseitig nutzbare Büroflächen von 15 m² bis 500 m² in Suhl-Friedberg zur Miete, auf Wunsch teilmöbliert, sofort nutzbar. Besonders geeignet als Praxis-, Kanzlei- und Schulungsräume, Werkstattnutzung möglich. Gute Ausstattung, Fahrstuhl, behindertengerecht, WC Damen/Herren, Besprechungsräume. Ausreichend Parkflächen vorhanden. 186-2017-03 Hersteller und Großhändler von Verpackungsmittel sucht freie Außendienstmitarbeiter oder Handelsagenturen für das Gebiet Bayern/Franken, Hessen und Thüringen. Branchenkenntnisse von Vorteil (nicht Bedingung), Einarbeitung und Produktschulung wird gewährt. 186-2016-07
Wir bieten freie Kapazitäten in Teil- oder Komplettlösung! Für alle Branchen: Teil-/Endmontagen, Nacharbeiten, Kleinteilefertigung, Verpackung, Versandfertigstellung und Logistik. 186-2016-06 Vermietung ab 2018 –	Lagerhalle ca. 2 500 m² 1A Zustand in 98673 Eisfeld direkt an der A73 – 1 km ab Ausfahrt –	stapelbare Höhe ca. 5,50 m, Lkw- u. staplerbefahrbar Optional: Personalbereitstellung – Konfektionierung – Verpackung – Versandleistung sowie Logistik kann übernommen werden 186-2017-04
Alle o. g. Angebote und Nachfragen werden von der IHK ohne Gewähr veröffentlicht! Ihr Ansprechpartner: Maike Voß S 03681 362-222 Y voss@suhl.ihk.de
Nach dem Ausbildungsbeginn ist vor dem Ausbildungsbeginn, das ist heute das Motto der Azubiakquise. Leider konnten auch für das Ausbildungsjahr 2017/2018 nicht alle Unternehmen ihre Ausbildungsplätze vollständig besetzen. Damit zukünftige Azubis auf die entsprechenden Ausbildungsunternehmen aufmerksam werden, ist es wichtig, so früh wie möglich mit der Werbung zu starten. Mit der Zeit zu gehen und damit Jugendliche zu interessieren, das ist das Hauptziel bei der Fachkräfte- und Auszubildendengewinnung. Die Jugendlichen nutzen viele Kanäle der Kommunikation. Dabei sind Lehrstellenbörsen eine wichtige Quelle, um sich über die Möglichkeiten der Berufsausbildung zu informieren und offene Lehrstellen zu recherchieren. Für ihre Mitgliedsunternehmen bietet auch die IHK Südthüringen seit vielen Jahren ein solches kostenfreies Angebot. Auf dieser Börse können Unternehmen nach einem einmaligen Anlegen ihres Unternehmensprofils jederzeit unkompliziert offene Lehrstellenangebote einstellen, bearbeiten oder löschen. Jugendliche, die diese Börse nutzen, haben die Möglichkeit, Angebote nach Ausbildung und dualen Studienplätzen, der Region und nach den
entsprechend gesuchten Berufen zu filtern. Ruft ein Jugendlicher das Ausbildungsplatzangebot auf, sieht er sofort alle Angaben, die vom Unternehmen zur gewählten Ausbildung eigestellt wurden oder welche Ausbildungsberufe das angezeigte Unternehmen noch anbietet. Weiterhin kann sich der Jugendliche Informationen über den entsprechenden Beruf anzeigen lassen oder wird auf die Homepage des Unternehmens verlinkt. Die auf dieser Plattform eingetragenen Angebote werden an regionale Schulen und Netzwerkpartner weitergegeben. Außerdem gibt es eine automatische Schnittstellenweiterleitung auf die bundesweite Lehrstellenbörse des DIHK sowie auf das Jugendportal t-wood.de. Vor allem auf der jugendgerechten Plattform t-wood.de erscheinen die Angebote in einem für Jugendliche sehr ansprechenden Layout. Auf dieser Seite suchen die Jugendlichen nach Freizeitspaß und bekommen im selben Bereich aktuelle Job-, Ausbildungs- und duale Studienangebote angezeigt. Damit erkennen die Jugendlichen zum einen, dass es in Thüringens Süden sehr umfangreiche Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt, aber auch, dass es in unserer Region viel mehr zu erleben gibt, als bisher angenommen.
Seit Februar 2017 können Mitgliedsunternehmen der IHK Südthüringen ihre Ausbildungsverträge online erstellen und einreichen. Dieses moderne Instrument der Formularbearbeitung bietet bereits vielen Anwendern große Vorteile! BABV-Online ermöglicht den Unternehmen eine Übersicht über sämtliche erstellten und bei der IHK Südthüringen eingereichten Verträge sowie Informationen über den Stand ihrer Bearbeitung.
•	Ausbilder und Ausbildungsberufe sind hinterlegt und können ausgewählt werden. •	Für einige Berufe gibt es Wahlqualifikationen, diese werden im Onlinevertragsformular angezeigt und können ausgewählt werden. •	Ausfüllhilfen mit Plausibilitätsprüfungen. •	Fertige Ausbildungsverträge können als Vorlage gespeichert werden.
markt! •	Firmendaten sind beim Öffnen einer neuen Vorlage schon im Formular.
Die Nutzung der Lehrstellenbörse ist für IHK-Mitgliedsunternehmen kostenfrei. Ihr Ansprechpartner: Jan Wallstein S 03681 362-234 Y wallstein@suhl.ihk.de
Vor der ersten Nutzung fordern Sie bitte Ihre Zugangsdaten unter der folgenden E-Mailadresse an: linke@suhl.ihk.de Sobald Ihnen die Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) ausgehändigt sind, kann es direkt losgehen. Ihr Ansprechpartner:
Diese Funktionen bieten den Firmen einen hohen Mehrwert sowie viel Zeitersparnis. Selbstverständlich ist die Nutzung von BABV-online für Sie als Mitgliedsunternehmen gebührenfrei.
Constanze Linke S 03681 362-161 Y linke@suhl.ihk.de
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Für neun Damen und einen Herren endete die Weiterbildung zur IHK-Fachkraft Personalwesen am 17. August 2017 mit der Zertifikatsübergabe durch die IHK Südthüringen. Vier Monate intensives Lernen liegen hinter den Teilnehmern, die sie mit viel Engagement, Disziplin und Durchstehvermögen absolviert haben. Die Belastung zwischen Familie, Beruf und Weiterbildung war für jeden enorm. Die Teilnehmer haben sich ein umfangreiches Wissen aus den Bereichen Arbeitsrecht, Lohn- und Gehaltsabrechnung und Personalmanagement angeeignet, das am Ende jedes Fachgebietes in einem Test geprüft wurde. Bei den Tests erreichten sie einen Notendurchschnitt von 1,8, welcher das hohe Leistungsvermögen der Teilnehmer wiederspiegelt. Ein neuer Lehrgang ist für Anfang Februar 2018 geplant. Die Ausbildung zur „IHK-Fachkraft Personalwesen“ ist eine perfekte Qualifizierung für Mitarbeiter aus dem Personalwesen, die ihre Kenntnisse aus dem Personalbereich festigen aber auch für Praktiker, die ihre praktischen Erfahrungen mit Anzeige
können keine Ausbildungsduldung erhalten (z. B. Serbien, Mazedonien, Albanien). Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis dürfen grundsätzlich ohne Einschränkungen eine betriebliche Berufsausbildung in Ihrem Unternehmen aufnehmen. Hier müssen Sie keine Besonderheiten berücksichtigen. Wird der Geflüchtete nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung im Betrieb als Fachkraft weiterbeschäftigt, erhält dieser ein Aufenthaltsrecht für zwei weitere Jahre. Achtung: Ausbildungsbetriebe, die einen Flüchtling im Asylverfahren oder einen geduldeten Flüchtling
beschäftigen, unterliegen einer Meldepflicht, für den Fall, dass die Ausbildung abgebrochen wird. Kommt der Ausbildungsbetrieb dieser Meldepflicht nicht nach, begeht er eine Ordnungswidrigkeit (§ 60a Abs. 2 S. 7 und 8 AufenthG).
© Mike Benke
Asylbewerber und Geduldete, die mit Zustimmung der Ausländerbehörde einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen haben, können eine Duldung für die gesamte Ausbildungszeit erhalten. Voraussetzung für diese Ausbildungsduldung ist u. a., dass keine konkreten Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung bevorstehen. Die Berufsausbildung muss bereits begonnen sein oder in einem engen zeitlichen Bezug zum Ausbildungsbeginn liegen (Zeitspanne von sechs Wochen bis zu sechs Monaten zwischen Antrag und Ausbildungsbeginn). Ausländer aus sicheren Herkunftsstaaten, deren Asylantrag nach dem 31.08.2015 gestellt wurde,
Beate Rammelt von der IHK Südthüringen und Dozentin Sibille Fugmann mit den erfolgreichen Teilnehmern des Lehrgangs IHK-Fachkraft Personalwesen Janine Hörnlein, Corinna Töpfer-Wey, Kristin Grobeis, Jessica Abid, Maria Motschmann, Sylvia Schlegelmilch, Daniela Schulz, Nadine Borsch (v. l. n. r.)
theoretischen Kenntnissen untersetzen wollen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen und die korrekte
Handhabung der Lohn- und Gehaltsabrechnung müssen mit Personalbeschaffung und Personalentwicklung in Einklang gebracht werden. Von der Personalgewinnung über die Führung und Entwicklung, die rechtlichen Grundlagen bis hin zur Verwaltung bietet der Kurs das nötige Grundlagenwissen, um in diesem Bereich erfolgreich tätig sein zu können. Ihr Ansprechpartner: Beate Rammelt S 03681 362-429 Y rammelt@suhl.ihk.de
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Die Zahl der in Deutschland anerkannten Ausbildungsberufe ist mit über 300 nicht einfach zur überblicken. So ist es verständlich, dass unter der Vielfalt an Berufen und Fachrichtungen die Orientierung für die Schulabgänger schwierig ist. Hinzu kommt häufig die Unwissenheit von Schülern und Eltern über die direkte Ausbildungsumsetzung oder die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in den Ausbildungsunternehmen der Region. Genau an dieser Stelle setzt das Format der Berufsinformationsmessen der IHK Südthüringen an, denn hier haben alle Aussteller die Möglichkeiten sich vorzustellen und Besucher können sich zu allen Inhalten und Chancen ausgiebig beraten lassen. Die IHK Südthüringen organisierte auch 2017 wieder drei Berufsinformationsmessen. An insgesamt rund 235 Messeständen an den Standorten Suhl, Ilmenau und Hildburghausen berieten regionale Ausbildungsbetriebe, Institutionen und Bildungseinrichtungen über aktuelle Ausbildungsund Studienmöglichkeiten. Den Auftakt bildete am 2. September die Berufsinformationsmesse im CCS in Suhl mit 108 Ausstellern und 800 Besuchern. Mit 650 Besuchern und 64 Ausstellern folgte am 9. September die Berufsinformationsmesse in der Festhalle in Ilmenau. Abschließend fand am 23. September die letzte Berufsinformationsmesse im Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrum Hildburghausen mit 64 Ausstellern und 500 Besuchern statt. Viele Schüler und Interessierte tummelten sich an diesen drei Samstagen an den Ständen der Unternehmen, sammelten Informationen, gaben Bewerbungsunterlagen ab oder ließen sich Ausbildungswege erklären. Eine wirklich gute Gelegenheit in wenigen Stunden eine breite Palette an Möglichkeiten kennen zu lernen oder erste Kontakte zu knüpfen. Ausbilder und Azubis konnten den interessierten Besuchern aus erster Hand wertvolle Einblicke in die Welt der Berufe geben. Highlights der Messen waren die „t-wood Actionpoints“, hier hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich praktisch auszuprobieren. Die Angebote reichten von Lötarbeiten an elektronischen Baugruppen, das Herstellen einer Gewürzmischung, über das Zubereiten von Crêpes bis hin zum Fahren eines Lkw‘s oder Reisebusses auf der Messe in Suhl. Wenn Jugendliche vier Aktionen erfolgreich absolviert hatten, konnten sie an der t-wood Verlosung teilnehmen und einen der begehrten t-wood Bluetooth-Lautsprecher gewinnen. Nach der Auswertung aller Rückmeldungen der Aussteller und Besucher kann ein positives Resümee gezogen werden. Das Format der Berufsinformationsmessen hat sich auch im Jahr 2017 als ein erfolgreiches und zielführendes Instrument der Berufs- und Studienorientierung bewährt, darum wird es auch 2018 eine Neuauflage geben.
Ihr Ansprechpartner: Jan Wallstein S 03681 362-234 Y wallstein@suhl.ihk.de Anzeige
Südthüringische Wirtschaft 10/2017 27
Am 7. September 2017 erhielten im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe Absolventen der dualen Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich sowie Absolventen der kaufmännischen Fortbildungsberufe ihre Abschlusszeugnisse und Schmuckurkunden. In ihren Festreden gratulierten Marina Heller, Vizepräsidentin der IHK Südthüringen, sowie Dr. Petra Kukuk, Abteilungsleiterin Aus- und Weiterbildung der IHK Südthüringen, den erfolgreichen Prüfungsteilnehmern. Insgesamt nahmen 33 Auszubildende von 126 Prüfungsteilnehmern an der Veranstaltung teil und können sich ab sofort mit Stolz als Fachkraft in ihrem Beruf bezeichnen. Im Fokus der Berufsgruppen stand der Kaufmann für Büromanagement. Es handelt sich dabei um den neu geordneten Beruf, der Die erfolgreichen Absolventen mit Festrednerin Marina Heller, Vizepräsidentin der IHK Südthüringen (1. Reihe l.). im August 2014 in Kraft trat. In dem Zusammenhang wurde die den Grundstein für neue berufliche Chancen auf Ausbildung zum Bürokaufmann abgelöst. Nach Wirtschaftsfachwirt. Einige beantragten dafür dem Arbeitsmarkt legen kann, ohne ein Studium an drei Jahren erfolgreicher Berufsausbildung, freut auch die Schmuckurkunde der IHK Südthüringen, einer Universität oder Fachhochschule absolvieren sich die IHK Südthüringen über die zahlreichen die ein besonderes Zertifikat für berufliches zu müssen. Die bundesweit einheitlichen Abschlüsse Prüfungsteilnehmer. Engagement darstellt. der IHK sind im Deutschen Qualifizierungsrahmen Des Weiteren nahmen Absolventen in den AusAufgrund der Zusammenführung von Ausauf Bachelorebene eingeordnet. Mit dem erfolgbildungsberufen Fachlagerist und Fachkraft für bildung und Fortbildung zu einer gemeinsamen reichen Abschluss auf Bachelorebene stehen dem Lagerlogistik sowie Restaurantfachfrau und Koch Zeugnisübergabe zeigte die IHK Südthüringen Geprüften Betriebswirt im kaufmännischen Bereich ihr Facharbeiterzeugnis entgegen. den jungen Fachkräften ihre weiteren beruflichen bzw. dem IHK geprüften Technischen Betriebswirt im Die Absolventen der IHK-AufstiegsfortbilAufstiegsmöglichkeiten auf. gewerblichen Bereich, die auf Masterebene angesiedung erhielten ihre Zeugnisse in den Berufen Auch die Festrednerinnen betonten in ihren Ausdelt sind, alle Aufstiegsmöglichkeiten offen. Geprüfter Technischer Fachwirt und Geprüfter führungen, dass der Erwerb des Berufsabschlusses Anzeige
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Grundlagen der FMEA – Anwendung eines effektiven Qualitätsmanagementwerkzeugs zur systematischen Fehlervermeidung
Das Seminar vermittelt eine methodisch strukturierte Herangehensweise an die FMEA und die Möglichkeiten der erfolgreichen Umsetzung der Methode. Die Teilnehmer lernen ihre Prozesse und Produkte konsequent zu strukturieren, den Strukturelementen Funktionen zuzuordnen und diese zu spezifizieren. Sie leiten mögliche Fehler ab und ermitteln deren tiefe Ursachen. Die FMEA-Methode wird als universell einsetzbares QM-Tool vorgestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese an die konkreten betrieblichen Erfordernisse angepasst werden können. Start:	06. - 07.11.2017 Ort:	IHK-Bildungszentrum, Suhl-Mäbendorf
Optimierung der eigenen Führungs­praxis durch Konsequenz  Neu im Weiterbildungsprogramm 2017
Die Teilnehmer überprüfen, optimieren und üben den situativ richtigen Einsatz geeigneter Führungsinstrumente und erlangen dabei zusätzliches Führungswissen. Sie entwickeln neue Führungskompetenz durch zunehmende Selbstsicherheit und können in kritischen und unangenehmen Führungssituationen wirkungsvoll, vorausschauend und situativ richtig agieren. Termin:	14. - 15.11.2017 Ort:	IHK-Bildungszentrum, Suhl-Mäbendorf
Der einwöchige Kompaktlehrgang vermittelt die notwendigen organisatorischen, rechtlichen und technischen Kenntnisse für den Einsatz als Datenschutzbeauftragter. Start:	20.11.2017 Ort:	IHK-Bildungszentrum, Suhl-Mäbendorf
Datum 06.10.2017 06.10.2017 09.10.2017 09.10.2017 09.10.2017 11.10.2017 16.10.2017 16.10.2017 16.10.2017 17.10.2017 17.10.2017 17.10.2017 17.10.2017 18.10.2017 18.10.2017 18.10.2017 18.10.2017 19.10.2017 19.10.2017 21.10.2017 23.10.2017 23.10.2017 23.10.2017 24.10.2017 24.10.2017 24.10.2017 25.10.2017 25.10.2017 26.10.2017 03.11.2017 06.11.2017 06.11.2017 06.11.2017
06.11.2017 06.11.2017 07.11.2017 07.11.2017 08.11.2017
Suhl	Antje da Silva Santos	Beate Rammelt	Katrin Pertig	Marian Göbel	Sonneberg	Heidi Leistner	Arnstadt	Carmen Klotz
08.11.2017 08.11.2017 08.11.2017 08.11.2017 08.11.2017 09.11.2017 10.11.2017
S 03681 362-425 S 03681 362-429 S 03681 362-427	S 03681 362-426 S 03675 7506-255 S 03628 6130-516
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Bezeichnung Geprüfter Wirtschaftsfachwirt Geprüfter Industriefachwirt Prüfungsvorbereitung für Industriekaufleute Klartext reden - souverän mit einer bewussten wertschätzenden und achtsamen Sprache Unterrichtung für Bewachungspersonal nach § 34a GewO Geprüfter Handelsfachwirt MS Excel Grundkurs Aufbaukurs Buchführung Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe Mitarbeiter wirkungsvoll führen – auch aus der zweiten Reihe Beendigung von Arbeitsverhältnissen – Kündigung und Aufhebungsvertrag Geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen Führen und Motivieren mit Zielen in der Ausbildung Geprüfter Bilanzbuchhalter Grundlagen MS Project Ausbildung der Ausbilder Englisch für Wirtschaft und Beruf – Aufbaustufe Verkaufspsychologie und -rhetorik – Erfolg im Verkauf ist kein Zufall IHK-Fachkraft für Personalwesen Praxisworkshop Lean Management Unterrichtung für Bewachungspersonal nach § 34a GewO Intensivseminar zur Lohn- und Gehaltsabrechnung Qualitätsmanager (IHK) Controlling – das Navigationssystem für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung Fresh up für erfahrene Ausbilder in der Gastronomie Rechtliche Besonderheiten beim Umgang mit erkrankten Arbeitnehmern MS Access Anwender Workshop – Vertiefung und Auffrischung für Datenschutzbeauftragte Erfolgreiche Kommunikation im Büro Microsoft Exchange Server 2016/2013 – Administration Praxisworkshop Qualitätsmanagement Ausbildung der Ausbilder Grundlagen der FMEA – Anwendung eines effektiven Qualitätsmanagementwerkzeugs zur systematischen Fehlervermeidung Prozessvisualisierung mit MS Visio 2013 Unterrichtung für Bewachungspersonal nach § 34a GewO Konflikte in der Ausbildung – eine Chance für den Neubeginn Geprüfter Betriebswirt Nachschulung für Thüringer Gastwirte in Gaststätten mit Glücksspielautomaten Nachschulung für das Servicepersonal in Thüringer Spielhallen Aufbauseminar Lohn und Gehalt Aufschieberitis vermeiden – Termindruck entschärfen Geprüfter Fachwirt für Büro- und Projektorganisation MS Excel Aufbaukurs Optimales Zeit- und Selbstmanagement Mitarbeitermotivation fördern
Std 700 700 40 8
Ort SHL SHL SHL SHL
40 560 16 32 24 24 8 620 16 820 12 96 50 16 140 8 40 24 80 20
SHL SHL SHL SHL SHL SHL SHL SHL ARN SHL SHL ARN SHL SHL SON SHL SON SHL SHL SHL
8 4 16 8 8 42 8 96 16
SHL ARN SHL SHL SHL SHL SHL SON SHL
16 40 16 750 10
8 8 8 560 16 8 8
SHL SHL SHL SHL SHL SHL SHL
Das neue Veranstaltungsformat zur Fachkräftegewinnung und Imagepflege – Melden Sie Ihr Unternehmen jetzt an! In diesem Jahr öffnen 35 Unternehmen und damit fünf mehr als im Vorjahr ihre Türen. Unter dem Motto ANFASSEN, DABEI SEIN und ERLEBEN präsentieren die Unternehmen Ausbildungsmöglichkeiten, Karrierechancen, Technologien und Produkte. INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald bringt die Menschen und Firmen der Region näher zusammen. Seit dem 1. September 2017 läuft die Online-Anmeldung für die vierte Veranstaltung „INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald“. Bereits nach wenigen Minuten waren die ersten Teilnehmertickets vergeben. Schon drei Wochen nach dem Anmeldestart hatten sich 556 Teilnehmer angemeldet. Die Besucher sind eingeladen, mit den Unternehmen auf Tuchfühlung zu gehen und exklusive Einblicke hinter sonst verschlossenen Tore zu erhalten. Die Firmen haben spannende Programme zusammengestellt und werden sich als attraktive Arbeitgeber und zukunftsfähige Unternehmen präsentieren. Die Veranstaltung INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald bietet auch eine ideale B2B-Plattform, um Kooperationen zwischen den Unternehmen zu fördern. Oft wissen die Firmen nicht voneinander und können sich so kennenlernen und Kontakte knüpfen. Auf www.industrie-intouch.de lässt sich ein Wunsch-Besuchsprogramm zusammenstellen und HPT Hochwertige Pharmatechnik mit einer frühzeitigen Anmeldung die Teilnahme GmbH Co. KG, Neuhaus/Rwg. am Event&sichern. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind teilweise limitiert. Nach der Anmeldung „Die HPT Hochwertige Pharmatechnik GmbH &
Das Event INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald unterstützt die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften und bietet für alle Industrieunternehmen und industrienahen Dienstleister im Thür­ inger Wald die ideale Plattform, sich als zukunftsfähiges Unternehmen und attraktiver Arbeit­ geber zu präsentieren, die Bekanntheit in der Region Thüringer Wald zu erhöhen und sich mit anderen Unternehmen zu vernetzen. Begleitet von einer breit angelegten Marketingkampagne öffnen am 29. Oktober 2014 die teilnehmenden Firmen von 17:00 bis 22:00 Uhr ihre Türen und gewähren auf ganz individuelle Weise der Öffentlichkeit exklusive Einblicke hinter die Kulissen, die Produktion oder in verschiedenste Berufe. Die neue Veranstaltung INDUSTRIe INTOUCH berücksichtigt die regionalen bedürfnisse der Unternehmen im Thüringer Wald und bietet viele Vorteile: •	Direkte	Kontakte	zu	potenziellen	Fach-	und	Nachwuchskräften •	Networking,	Stakeholder-und	Imagepflege •	Vertiefung	von	Kontakten,	z.	B.	nach	Berufsinformationsmessen •	Individuelle	Gestaltungsfreiheit	bei	der	Unternehmenspräsentation •	Koordinierung	der	Veranstaltung	mit	Ansprechpartnern vor Ort
Wollen mit INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald „große Brötchen“ backen und laden die Besucher zur Veranstaltung am 1. November 2017 ein: Dr. Peter Traut, Präsident der IHK Südthüringen und Vorsitzender des veranstaltenden forum Thüringer Wald e. V., Stefan Werkleiter MIWE MichaelWir Wenz GmbH Meiningenunserer und Cornelia Grimm, Regiund wir sind ständig auf Klett, der Suche nachder engagiersind unsineinerseits Verantwortung zur onalmanagerin forum Thüringer Wald e. V. (v. l. n. r.). Interessierte können sich jetzt für die insgesamt 35 Unternehmen ten Fachkräften. Zudem verfügt unser Unternehmen Sicherung der Arbeitsplätze bewusst und andereranmelden sich frühzeitig ihre Teilnahme sichern. über eineund Produktion, die nicht nur für unsere seits haben wir erkannt, dass dies nur mit guten
Region etwas ganz besonderes darstellt, denn hier drucken diestreng Interessenten ihr Besucherticket online wird unter kontrollierten Reinraumbedinaus und bringen dieses am Veranstaltungstag gungen auf modernsten Anlagen und in einem hoch einfach mit. Die Anfahrt zum den Unternehmen erfolgt technisierten Umfeld gemäß Grundsätzen einer
Fachleuten und Mitarbeitern gelingen kann. Ferner in Eigenregie. Am Veranstaltungstag öffnen sich ab möchten wir über dieses Veranstaltungsformat 16:00 Uhr die Werkhallen. Mehr Informationen natürlich auch unsere Nähe zur Region Sonneberg unter: www.industrie-intouch.de und ihren Menschen zeigen. Wir bieten sowohl im
Co. KG ist ein mittelständischer konzernunabhängiger Systemlieferant für Primärpackmittel aus Kunststoff, der unter kontrollierten Reinraumbedingungen Komplettverpackungen für Pharmazie, Diagnostik sowie Einzelteile und Baugruppen für die Medizintechnik herstellt.
guten Herstellungspraxis (GMP) produziert. Uns ist sehr daran gelegen, unser außergewöhnliches Werk auch in INDUSTRIE INTOUCH vorzustellen.“
technischen als auch im kaufmännischen Bereich über Aus- und Weiterbildung interessante Alternativen für potenzielle Interessenten.
Als einen der größten Arbeitgeber in Neuhaus am Rennweg ist INDUSTRIE INTOUCH Thüringer Wald ein ausgezeichnetes Format, um uns als attraktives und innovatives Unternehmen zu präsentieren. Qualifizierte Mitarbeiter sind unser größtes Kapital
SonnPlast GmbH, Sonneberg seit dem Jahr 2008 das Gütesiegel
Für uns ist die Teilnahme an diesem Projekt sehr wichtig und wir wünschen allen Beteiligten einen erfolgreichen Verlauf. Wir freuen uns auf Ihr Intergültig, sondern Stadtverwaltung muss alle esse und einen die interessanten Erfahrungsaustausch drei Jahre diesen Titel verteidigen. Dieser erneuten mit Ihnen getreu unserem Motto: Start your career Herausforderung with plastics and stellte more!“sich die Stadtverwaltung Suhl im Mai 2017 und kann sich nun auch weiterhin mit dem Infos: Gütesiegel schmücken. In Suhl genießt Weitere www.sonnplast.de die Wirtschaftsförderung hohe Priorität. Davon konnte sich der TÜV Thüringen als unabhängige Institution beim Audit vor Ort überzeugen. So ist die Verwaltung bei dem Nachweis der Einhaltung der im Leitbild konkret festgelegten Kriterien, wie z. B. die Erklärung der Wirtschaftsförderung zur Chefsache, vorbildlich. Auch die Befragung der ortsansässigen Unternehmen, also der „Kunden der Verwaltung“ brachte eine sehr gute bis gute Bewertung der Wirtschaftsförderung, so dass der erfolgreichen Rezertifizierung nichts mehr im Wege stand.
Die Stadtverwaltung Suhl trägt
Verwal„Die Sonnplast„Unternehmerfreundliche GmbH ist ein kunststoffverarbeitentung im Thüringer Wald“. Dieses des Unternehmen in Sonneberg, das mit fast 300 Qualitätsprädikat ist nicht für immer Mitarbeitern durch technologische führende Prozesse Teile und Baugruppen für namhafte Kunden der Automobilbranche produziert. Unser Unternehmen ist sehr gut bei unseren Kunden platziert und Das Gütesiegel übergaben wird diese erfolgreiche Position weiterCornelia ausbauen. Grimm, Regionalmanagerin forum Thü-
ringer Wald e. V. (l.), und Jan Scheftlein, Nach Übernahme der insolventen NS-Kunststoffstellvertretender Hauptgeschäftsführer technik im März 2013, die seit ca. 20 Jahren am der IHK Rahmen der Standort präsent war,Südthüringen möchten wir(r.),dieimGelegenheit Stadtratssitzung am 20. September nutzen, unser „junges“ Unternehmen als wieder2017 Dr. Jens Triebel, Oberbürgermeister erstarkten undanpotenziellen Arbeitgeber in Süd- der Stadt Suhl. thüringen zu präsentieren. Im März 2014 haben wir unseren ersten Geburtstag feiern können.
Geschäftsführer Karl-Heinz Sladek Geschäftsführer Christoph Müller Ihr Ansprechpartner:	Cornelia Grimm, Regionalmanagerin S 03681 362-231 Y grimm@forum-thueringer-wald.de
Südthüringische Wirtschaft 10/2017 31
Freizeitangebot der Südthüringer Wirtschaft ganz offensichtlich eine Lücke füllt. In den Werkstätten sollen Schüler praxisnah Kontakt zum wirtschaftlichen Leben finden. Sie erhalten mit eigenen Projekten Einblick in die Arbeitswelt und können dieses Wissen fächerübergreifend im Schulalltag anwenden. Über die Förderung von technisch-handwerklichen Fähigkeiten hinaus werden auch solche Schlüsselqualifikationen wie Ausdauer, zielführendes Arbeiten, Konzentrationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Kompetenzen für nachhaltiges Handeln gefördert. Von großer Bedeutung ist die Möglichkeit der frühzeitigen Bindung von zukünftigen Fachkräften an die Region. Technikinteresse ist eine gute Voraussetzung für die spätere Wahl eines Berufes. Die Erstausstattung der Werkstätten wurde vom Land Thüringen gefördert. Darüber hinaus werden Mobiliar, Baugruppen, Material, Modelle und Bausätze zum größten Teil durch die Betriebe selbst
gestellt. Der laufende Betrieb wird je zur Hälfte von der IHK Südthüringen und den beteiligten Firmen finanziert.
Dynamik und permanenter Wandel kennzeichnen den Weg zu einer auf erneuerbaren Energien basierenden Gesellschaft. Die diesjährige Regionale Energiekonferenz Südwestthüringen, die am 15. November 2017 in der IHK Südthüringen, Haus der Wirtschaft, in Suhl, stattfindet, bietet Informationen zu aktuellen Entwicklungen und
Projekten, beispielsweise im Bereich der Stromnetze. Im Unternehmerforum wird insbesondere auf die Themen Energiedaten und Abwärmenutzung eingegangen. Gleichzeitig regt die Energiekonferenz einen offenen Dialog zwischen den regionalen Akteuren aus Unternehmen, Politik, Verwaltung an. Die drei Veranstalter, die IHK Südthüringen, die Regionale
Planungsgemeinschaft Südwestthüringen und das Nachhaltigkeitszentrum Thüringen, laden Sie herzlich ein, sich an dem angebotenen Meinungsaustausch zu beteiligen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: www.suhl.ihk.de/Veranstaltungen.
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In der Robotics GmbH wurde am 13. September 2017 die erste Jugend-Unternehmenswerkstatt in Schmalkalden eröffnet. Das thüringenweit einzigartige Gemeinschaftsprojekt der IHK Südthüringen, des Thüringer Wirtschaftsministeriums und regionaler Unternehmen soll frühzeitig technische Neugier und technisches Interesse bei Kindern und Jugendlichen fördern. Für diese Initiative wurde eine eigene Roboter-Werkstatt in den Räumlichkeiten der Technologie- und Gründer- Förderungsgesellschaft (TGF) Schmalkalden/Dermbach GmbH eingerichtet. In Schmalkalden steht das Projekt unter dem Motto Robotertechnik. Mit diesem anspruchsvollen Programm möchte die IHK Südthüringen selbstständig und hautnah in der Werkstatt Technik erleben lassen und einen Einblick geben, wie heute produziert wird. Die jungen Interessenten können sich in der Jugend-Unternehmenswerkstatt „austoben“ und lernen, wie ein Roboter funktioniert und intelligent gesteuert wird. Die Jugendlichen können ihre Projektideen mittels Fischer-Systembaukästen kreativ entwickeln und in einem Entwicklungsprozess in Funktionsmuster, Prototypen und Modellproduktionsanlagen umsetzen. Schüler des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums Schmalkalden treffen sich inzwischen wöchentlich nach der Schule, um sich die angebotenen Bastelmöglichkeiten, den Aufbau und die Programmierung eines selbstfahrenden Systemroboters mit Bilderkennung von den erfahrenen Roboterprogrammierern der Robotics GmbH zeigen und erklären zu lassen. Die Werkstatt in Schmalkalden ist nach Suhl, Arnstadt, Viernau, Zella-Mehlis, Steinbach-Hallenberg und Ilmenau bereits die siebte Einrichtung ihrer Art in Thüringens Süden. Ziel aller Betriebe ist es, Jugendliche für die Berufswahl zu begeistern und den Teilnehmern die Unternehmen ihrer Region näher zu bringen. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Nachfrage der Kinder und Jugendlichen sehr hoch ist und das sinnvolle
Jugend-Unternehmenswerkstätten der Region: 1.	AUMA-TEC Ausbau-, Umwelt- und Anlagen-Technik GmbH, Suhl 2.	SolarWorld Industries Thüringen GmbH, Arnstadt 3.	Rennsteig Werkzeuge GmbH, Viernau 4.	Böhm Fertigungstechnik Suhl GmbH, Zella-Mehlis 5.	Hehnke GmbH & Co. KG, Steinbach-Hallenberg 6.	Elektronische Mess- und Gerätetechnik Thüringen (ELMUG) eG, Ilmenau 7.	Robotics GmbH, Schmalkalden Ihre Ansprechpartner: Hartmuth Röser S 03681 362-223 Y roeser@suhl.ihk.de
Wie tiefgreifend wird sich in den nächsten 20 Jahren unsere Arbeits- und Lebenswelt verändern? In welchem Maße werden die ländlichen Regionen mit den urbanen Zentren verbunden bleiben? Bringt der digitale Wandel den digitalen Graben? Die Idee des Förderprograms „WIR! Wandel durch Innovation in der Region“ könnte man zusammenfassen: Wandeln wir uns, bevor wir gewandelt werden. Um Prozesse anzustoßen, die Innovationen in den Strukturen von Produkten, Dienstleistungen, Technologien und sozialen Vernetzungen regional nachhaltig voranbringen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein neues Regionalförderprogramm unter dem Dach von „Unternehmen Region“ aufgelegt. Gefördert werden Projekte, die in identifizierbaren Regionen (begrenzbaren) als gesamtgesellschaftlicher Wandel beschrieben und realisiert werden können. Die Regionen sind nicht an bestehende Verwaltungsgrenzen gebunden. Es werden keine Leuchttürme begünstigt – aber es muss Potenzial vorhanden sein. Das Programm ist branchen- und themenoffen. Es gibt ein Wettbewerbsverfahren. Aussichtsreiche Bewerberkonsortien sollten die Komplexität des nachhaltigen Erhalts von Einkommen in der Region, des Erhalts der natürlichen Umwelt und die Daseinsvorsorge, Bildung und Infrastruktur in ihren Anträgen berücksichtigen. Dazu gehört sicher die Erneuerung von Produkten und Dienstleistungen unter den Gesichtspunkten digitaler Wandel, moderne Mobilität, stoffliche Nutzung auch nachwachsender Rohstoffe, Ressourcenschonung durch Leichtbau, um nur einige wenig Ansatzpunkte zu nennen.
Das ganztägige Seminar, das in Kooperation mit dem VDI Zentrum für Ressourceneffizienz durchgeführt wird, informiert über Möglichkeiten zur Steigerung der Produktivität in der Kunststoffbranche. Außerdem nehmen die Teilnehmer eine wirtschaftliche Betrachtung von Ausschüssen und Produktionsunterbrechungen vor und erwerben Kenntnisse zur Wirtschaftlichkeitsberechnung von Investitionen. Das Seminar findet am 23. November 2017, ab 09:00 Uhr, in der IHK Südthüringen, Niederlassung Arnstadt, statt. Weitere Informationen
34 Südthüringische Wirtschaft 10/2017
In den Neuen Ländern und Berlin werden mit WIR! bis zum Jahr 2023 150 Mio. Euro Fördermittel eingesetzt, um zwölf Projekte zu finden und dann zu fördern.
Es gilt folgender Zeitplan 31. Oktober 2017: Einreichung der Bewerbung beim Projektträger. Bis zum 31. Dezember 2017: Der Projektträger gibt 20 ausgewählte Projekte bekannt. 31. Januar 2018: Diese 20 Projekte geben ihre Förderanträge für die Konzeptphase ab. 30. September 2018: Die 20 Konsortien geben ihre WIR! Konzepte ab. Dezember 2018: Die Jury gibt die zwölf Projekte bekannt, deren Umsetzung gefördert wird. Interessenten aus Thüringen sollten Kontakt mit dem Clustermanagement der LEG aufnehmen. Hier ist Unterstützung bei der Formierung von Antragskonsortien organisiert. Weitere Informationen unter: www.unternehmen-region.de Ihr Ansprechpartner: Volker Hirsch S 03675 7506-252 Y hirsch@suhl.ihk.de
zum kostenpflichtigen Seminar sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind zu finden unter: www.qualifizierung-re.de.
Junge, innovative Unternehmen können auch 2018 besonders preisgünstig auf internationalen Messen in Deutschland ausstellen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat für das entsprechende Förderprogramm jetzt 67 Messen ausgewählt. Es richtet sich an Start-ups aus Industrie, Handwerk oder technologieorientierten Dienstleistungsbereichen. Das Programm unterstützt die Vermarktung und insbesondere den Export neuer Produkte und Verfahren von Unternehmen aus Deutschland. Gefördert wird die Beteiligung an Gemeinschaftsständen ausgewählter Messen. Die Messen decken fast das gesamte Branchenspektrum ab, von Automatisierung über Bautechnik, Energiewirtschaft, Elektrotechnikund Elektronikindustrie, Möbel und Spielwaren, Land- und Forstwirtschaft bis zu Maschinenbau, Medizintechnik, IT und Telekommunikation. Die Förderung umfasst unter anderem eine 60-prozentige Erstattung von Standmiete und Standbaukosten bei der Beteiligung als Aussteller an einem Gemeinschaftsstand. Für das Jahr 2017 stehen derzeit 54 Beteiligungen im Programm; jährlich nehmen rund 600 Firmen daran teil. Eine Übersicht über die relevanten Veranstaltungen in den Jahren 2017 und 2018, die Förderbedingungen sowie Antragsformulare stehen zum Download auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de im Bereich Wirtschaftsförderung bereit. Der AUMA bietet ebenfalls Informationen zum Förderprogramm, zur Antragstellung und die ausgewählten Messen mit Detailinformationen auf seiner Website an. Mehr Informationen: www.auma.de/Tipps für Aussteller/Förderprogramme Deutschland.
Digitale Gesellschaft, die LEG Thüringen vertreten durch Thüringen International, die IHK Südthüringen sowie die Qualitätssicherer von RKW und Ellipsis. Das zweite Treffen der Exportinitiative Maschinenbau findet nun am 2. November 2017 in der Arnstädter Werkzeug- und Maschinenbau AG statt. Thematisch wird sich das Treffen auf aktuelle Konditionen und Herausforderungen
Unter diesem Motto stand der 9. Mitteldeutsche Exporttag am 12. September 2017 in Magdeburg. Mehr als 180 Teilnehmer folgten der Einladung der IHKs aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, die diese Veranstaltung gemeinsam organisiert hatten. wurde über die höheren Risiken internationaler Geschäfte diskutiert. Insbesondere die Forderungsrisiken sind im Exportgeschäft schwerwiegender einzuschätzen. Dies ist nicht zuletzt auf unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen, erschwerte Inkasso-Verfahren und soziokulturelle Aspekte zurückzuführen. Die sich aus Exportgeschäften bietenden Chancen sind oft größer als deren Risiken: Der Schritt ins Ausland kann neue Perspektiven und Umsätze für Unternehmen bedeuten. Studien belegen, dass mittelständische Unternehmen aus Deutschland den Schritt in den Export sehr erfolgreich bewerkstelligen konnten und sich vielfach zu „Hidden Champions“ auf den Weltmärkten entwickelt haben. Um diese Möglichkeiten des Exportgeschäfts nutzen zu können, sind im Vorfeld einige Überlegungen und Maßnahmen zu treffen. Versäumnisse in diesem
Die heutige Welt ist geprägt durch eine steigende Komplexität der regulatorischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Insbesondere das Auslandsgeschäft mit den teilweise sehr unterschiedlichen regionalen Geschäftspraktiken unterliegt zahlreichen rechtlichen Anforderungen und braucht spezielle Kenntnisse. Die damit einhergehende Vielfalt an internationalen Regelungen und Normen trägt dazu bei, dass für Unternehmen unabhängig von ihrer Größe die straf- und zivilrechtlichen Haftungsrisiken ansteigen. Aber wer haftet genau und wofür? Wie können vertragliche und finanzielle Risiken aus Exportgeschäften minimiert werden? Wie kann Produktpiraterie vorgebeugt werden? Der 9. Mitteldeutsche Exporttag widmete sich in Workshops und Podiumsdiskussionen genau diesen rechtlichen Themen mit dem Ziel, den Blick der Unternehmer für rechtliche Risiken zu schärfen und Ihnen Tipps für einen praxistauglichen Umgang zu geben. Der Workshop „Mit einem Bein im Knast – Exportkontrolle ist Chefsache“ brachte es provokant auf den Punkt. Die Überprüfung der Exportvorgänge im eigenen Unternehmen kostet hauptsächlich Zeit und generiert keinen Ertrag, kann diesen jedoch unter Umständen für die Zukunft sichern. Die Mehrzahl der außenwirtschaftlich aktiven Unternehmer weiß, dass sie das Thema nicht vernachlässigen und schon gar nicht ignorieren darf, will sie sich vor Strafverfolgung schützen und die Reputation ihrer Firma nicht gefährden. In einem weiteren Workshop „ Export top, Zahlung Flop – Sicherheiten für Ihr Exportgeschäft“
im Exportgeschäft mit Russland konzentrieren. Dabei werden Experten die durch „Lokalisierung“ geprägte russische Handelspolitik und entsprechende Exportrichtlinien näher erörtern. Das detaillierte Programm und weiterführende Informationen zum Konzept der Exportinitiative Maschinenbau finden Sie unter: www.thueringen-international.de/exportinitiative
frühen Stadium können im Nachhinein zu hohen wirtschaftlichen Schäden führen. In zwei Podiumsdiskussionen wurden Auslandgeschäfte aus Sicht mitteldeutscher Unternehmer beleuchtet. Sehr gut angenommen von den Teilnehmern wurde der Mix bei den Gesprächspartnern. Diskutiert haben Unternehmer, die den Einstieg ins Auslandsgeschäft planen mit Exporteinsteigern und erfahrenen Exportprofis. Zum Abschluss des Exporttages wurden im Workshop mit dem Titel: „Pleiten, Pech und Pannen – Typische Vertragsfehler vermeiden“ praktische Informationen zur Vertragsgestaltung bei Auslandskunden, zum UN-Kaufrecht sowie zum internationalen Vertriebsrecht diskutiert. Praktisch jedes Unternehmen beliefert Kunden im Ausland, wobei die Durchsetzung von berechtigten Forderungen im Ausland oft als problematisch angesehen wird. Die Folge sind Forderungsausfälle in beträchtlicher Höhe, die die Liquidität eines Unternehmens nachhaltig beeinträchtigen können. Gerade im Auslandsgeschäft ist deshalb die Prävention entscheidend, um die eigenen Ansprüche entsprechend durchsetzen zu können. Dazu gehört eine entsprechende Vertragsgestaltung. © frank peters /Fotolia.com
Im Juni war der Start für die neu gegründete Initiative „Weltweit erfolgreich – Exportinitiative Maschinenbau“ rund um Maschinenbauer und Metallverarbeiter aus dem Thüringer Wald, die die Exporttätigkeit und Internationalisierung der Branchen diskutieren und fördern möchte. Partner der Initiative, die sich in das Projekte „Zukunft Thüringer Wald“ eingliedert, sind das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und
Ihr Ansprechpartner: Hartmuth Röser S 03681 362-223 Y roeser@suhl.ihk.de Südthüringische Wirtschaft 10/2017 35
Zulässigkeit der Datenverarbeitung Der Grundsatz für die Zulässigkeit der Datenverarbeitung lautet schlicht und einfach: Jegliche Verarbeitung personenbezogener Daten ist verboten, es sei denn, es gibt eine Erlaubnis dafür. Dieser Satz scheint angesichts einer fortschreitenden Digitalisierung befremdlich, aber er ist Konsequenz des Grundrechtschutzes der personenbezogenen Daten, wie er vom Bundesverfassungsgericht festgeschrieben wurde („informationelle Selbstbestimmung“), und er ist Inhalt der Europäischen Menschenrechtskonvention. In Artikel 6 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), Rechtmäßigkeit der Verarbeitung, sind die verschiedenen Zulässigkeitsgründe für eine Verarbeitung aufgelistet. Die Datenverarbeitung ist rechtmäßig, wenn mindestens eine der unter Ziffer 1. bis 6. aufgeführten Bedingungen vorliegt. 1. Einwilligung Die betroffene Person muss über den Umfang der Daten, die verarbeitet werden sollen, sowie den Zweck, zu dem sie verarbeitet werden, ausreichend informiert werden. Die Einwilligung muss nicht mehr schriftlich erteilt werden. Ihre Erteilung muss aber nachweisbar sein. Insofern ist eine Protokollierung elektronischer Einwilligungen sinnvoll. Die Einwilligungserklärung muss in leicht zugänglicher und verständlicher Form und in einer klaren und einfachen Sprache vorhanden sein. Bei der Einholung einer Einwilligung muss die betroffene Person darauf hingewiesen werden, dass sie ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen kann. Die Gegenleistung darf nicht an die Einwilligung in die Verarbeitung von Daten gekoppelt werden, die für die Vertragsausführung nicht erforderlich sind. Eine auf der Website
Die IHK Südthüringen führt monatlich eine Beratung zu Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes durch. Hier erhalten interessierte IHK-Mitglieder eine kostenfreie Erstberatung zu Fragen in Verbindung mit Marken, Patenten, Gebrauchsund Geschmacksmustern, zum Verfahren und zu Kosten einschließlich Fördermöglichkeiten. Die Termine werden in der IHK-Zeitschrift „Südthüringische Wirtschaft“ und in der IHK-Veranstaltungsdatenbank unter www.suhl.ihk.de jeweils rechtzeitig bekannt gegeben. Im IHK-Bezirk ansässige Patent- bzw. Rechtsanwälte stellen sich dankenswerterweise für diese Tätigkeit zur Verfügung.
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voreingestellte Einwilligung in Form eines Häkchens („Ich willige in die Verarbeitung meiner Daten ein“) ist keine Einwilligung. Die betroffene Person muss handeln und aktiv ihr Einverständnis ausdrücken. Wird die Einwilligung zusammen mit anderen Erklärungen verlangt, muss sie besonders hervorgehoben sein (z.B. drucktechnisch oder als Kasten). Bei Kindern, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, müssen die Erziehungsberechtigten einwilligen (Artikel 8 DSGVO). Müssen bereits vorliegende Einwilligungen erneut eingeholt werden? Die Aufsichtsbehörden in Deutschland haben sich darauf verständigt, dass Einwilligungen grundsätzlich nicht erneuert werden müssen, wenn sie nach der bisherigen Rechtslage rechtmäßig eingeholt wurden. Dafür erforderlich ist, dass das Kopplungsverbot berücksichtigt wurde, der Grundsatz der Freiwilligkeit beachtet wurde und der Hinweis auf den jederzeitigen Widerruf erfolgte. 2. Vertrag Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages oder einer vorvertraglichen Maßnahme benötigt werden, dürfen zulässig erhoben werden. 3. Rechtliche Verpflichtung Der Verantwortliche muss eine rechtliche Verpflichtung erfüllen und benötigt dafür Daten (z. B. Erhebung der Religionszugehörigkeit im Beschäftigungsverhältnis wegen der Kirchensteuer). 4. Schutz berechtigter Interessen Die Verarbeitung ist für die Wahrung berechtigter Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten
erforderlich, und die Interessen der betroffenen Person überwiegen diese Interessen nicht. Hierunter kann z. B. die Verarbeitung personenbezogener Daten für die Direktwerbung fallen. 5. Wahrnehmung einer Aufgabe Unter bestimmten Voraussetzungen können personenbezogene Daten auch weiterverarbeitet werden, wenn die Verarbeitung nicht mehr dem ursprünglichen Zweck entspricht. Hierfür muss der neue Zweck mit dem alten kompatibel, darf also für die betroffene Person nicht überraschend sein. Hierfür muss aber der Verantwortliche eine genaue Prüfung der in Artikel 6 Abs.4 festgelegten Kriterien vornehmen. Ergibt die Prüfung, dass der Zweck nicht kompatibel ist, ist eine darauf gestützte Verarbeitung unzulässig, es sei denn, der Verantwortliche holt für den neuen Zweck wiederum eine Einwilligung ein. 6. Rechtsgrundlagen Die DSGVO, aber auch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), enthalten selbst Erlaubnistatbestände, nach denen Datenverarbeitung zulässig ist. Hierzu gehören insbesondere Regelungen zur Videoüberwachung und zum Beschäftigtendatenschutz. Auch regelt das BDSG deutlich, dass Tarifverträge bzw. Betriebs- und Dienstvereinbarungen verbindlich datenschutzrechtliche Regelungen für das Beschäftigungsverhältnis treffen können. Ihr Ansprechpartner: Holger Fischer S 03681 362-114 Y fischerh@suhl.ihk.de
Die Termine für 2017 sind wie folgt geplant: 19.10.2017	Rechtsanwalt Dr. Frank Weihrauch 16.11.2017	Patentanwalt Dr. Hans-Dieter Schmalz 14.12.2017	Rechtsanwalt Dr. Frank Weihrauch Die Anmeldung zu den einzelnen Beratungsterminen ist erforderlich. Ihr Ansprechpartner: Cindy Funk S 03681 362-202 Y funk@suhl.ihk.de
Durch das Gesetz zur Stabilisierung der Künstlersozialabgabe kann die Künstlersozialabgabe im nächsten Jahr 2018 deutlich von 4,8 Prozent auf 4,2 Prozent gesenkt werden. Die Höhe dieser Abgabe wird jedes Jahr neu festgelegt. Im Bundesgesetzblatt (BGBl) Teil I Nr. 54 S. 3056 vom 3. August 2017 wurde die Künstlersozialabgabe-Verordnung 2018 veröffentlicht. Der Künstlersozialabgabesatz geht damit im zweiten Jahr hintereinander zurück und liegt im Jahr 2018 um einen Prozentpunkt niedriger als 2016 (5,2 Prozent). Dies ist im Wesentlichen das Ergebnis der verstärkten Prüf- und Beratungstätigkeit der Deutschen Rentenversicherung und der Künstlersozialkasse seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes zu Beginn des Jahres 2015. In den Jahren 2015 und 2016 wurden rund 50 000 abgabepflichtige Unternehmen neu erfasst. Darüber hinaus haben sich im selben Zeitraum ca. 17 000 abgabepflichtige Unternehmen bei der Künstlersozialkasse gemeldet. Über die Künstlersozialversicherung werden derzeit rund
185 000 selbstständige Künstler und Publizisten als Pflichtversicherte in den Schutz der gesetzlichen Kranken-, Pflegeund Rentenversicherung einbezogen. Die selbständigen Künstler und Publizisten tragen, wie abhängig beschäftigte Arbeitnehmer, die Hälfte ihrer Sozialversicherungsbeiträge. Die andere Beitragshälfte wird durch einen Bundeszuschuss (20 Prozent) und durch die Künstlersozialabgabe der Unternehmen (30 Prozent), die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten, finanziert. Die Künstlersozialabgabe wird als Umlage erhoben. Der Abgabesatz wird jährlich für das jeweils folgende Kalenderjahr festgelegt und beträgt derzeit 4,8 Prozent (2017). Bemessungsgrundlage sind alle in einem Kalenderjahr an selbstständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte.
Industrie- und Handelskammer Südthüringen, Bahnhofstraße 4 – 8, 98527 Suhl Telefon: 03681 362-0 Telefax: 03681 362-100 Internet: www.suhl.ihk.de E-Mail: info@suhl.ihk.de Druckauflage: 10 710 Exemplare (II. Quartal 2016 - IVW Geprüft) Erscheinungsweise: Neunmal jährlich Herausgabedatum: 06.10.2017 Redaktion: Dipl.-Ök.-Päd. Birgit Hartwig E-Mail: hartwig@suhl.ihk.de Titelbild: © IHK Südthüringen
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Am 9. November 2016 wurde das Gesetz zur Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften im Bundesgesetzblatt verkündet. Es trat in wesentlichen Teilen zum 1. Dezember 2016 in Kraft. Durch das Gesetz wurde eine Änderung des § 34 a der Gewerbeordnung vorgenommen. Für diverse Bewachungsaufgaben, wie z. B. die Bewachung von Asylunterkünften oder zugangsgeschützten Großveranstaltungen ist nunmehr auch ein Sachkundenachweis erforderlich. Insgesamt betrachtet ist die Ausübung von Bewachungstätigkeiten im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit ohne Sachkundenachweis stark eingeschränkt worden. In diesem Zusammenhang stellte sich in der Praxis des Öfteren die Frage, inwieweit Gewerbetreibende weiterhin Bewachungstätigkeiten ausüben dürfen, die bisher nur eine Unterrichtung bei einer Industrie- und Handelskammer nachgewiesen haben. Einen Ansatzpunkt zur Beantwortung dieser Frage gibt § 17 (Übergangsvorschrift) der Verordnung über das Bewachungsgewerbe (Bewachungsverordnung – BewachV). In dieser sind mehrere Stichtage aufgeführt u. a. der 1. Januar 2003 und der 1. Dezember 2016. In der Praxis gab es bislang allerdings unterschiedliche Interpretationen hinsichtlich der Anwendung und Umsetzung der Regelungen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat hinsichtlich der nachfolgenden Sachverhalte eine Klarstellung getroffen:
Der Gewerbetreibende eines Bewachungsunternehmens hat nur die Unterrichtung absolviert. Bis zum 30. November 2016 durfte er selbst daher keine Tätigkeiten ausüben, für die eine Sachkundeprüfung erforderlich war. Laut BMWI gilt für § 34 a GewO Erlaubnisinhaber ein Bestandsschutz. Sofern diese vor dem 1. Dezember 2016 eine Erlaubnis auf der Grundlage eines Unterrichtungsnachweises erhalten haben, müssen sie nachträglich keinen Sachkundenachweis erbringen. Sie können somit alle Bewachungstätigkeiten ausüben für die ein Sachkundenachweis zwingende Voraussetzung ist. In einem weiteren Sachverhalt wurde entschieden, dass Wachpersonen, denen auf der Grundlage des alten § 17 Abs. 2 BewachV bescheinigt wurde, dass die Voraussetzungen für die Befreiung von der Sachkunde-Prüfung vorliegen, Bestandsschutz genießen. Dies gilt auch dann, wenn diese zwischendurch keine Bewachungstätigkeiten ausgeübt haben. Voraussetzung ist aber die Vorlage der entsprechenden Bescheinigung des Gewerbetreibenden. Durch die Klarstellung hinsichtlich der Anwendung der Übergangsvorschrift des § 17 BewachV wurde für die betroffenen Gewerbetreibenden Rechtssicherheit geschaffen.
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Südthüringische Wirtschaft - Ausgabe 10/2017

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