Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_08_12_2009_VI_ZR_315_08_Anhoerungsruege_des_Klaegers_i_R-d3918310.html
Timestamp: 2017-01-21 00:21:05+00:00

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BGH, 08.12.2009 - VI ZR 315/08 - Anhörungsrüge des Klägers i.R.d. Übertragung von Senatsurteilen auf den Streitfall | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 08.12.2009 - VI ZR 315/08 - Anhörungsrüge des Klägers i.R.d. Übertragung von Senatsurteilen auf den Streitfall
BundesgerichtshofBeschl. v. 08.12.2009, Az.: VI ZR 315/08Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 08.12.2009Referenz: JurionRS 2009, 28517Aktenzeichen: VI ZR 315/08 Verfahrensgang:vorgehend:LG Hamburg - 29.08.2008 - AZ: 324 O 23/08OLG Hamburg - 11.11.2008 - AZ: 7 U 86/08BGH - 06.10.2009 - AZ: VI ZR 315/08Rechtsgrundlagen:§ 321a ZPOArt. 103 Abs. 1 GGDer VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. Dezember 2009durchden Vorsitzenden Richter Galke, den Richter Zoll, die Richterin Diederichsen,den Richter Pauge und die Richterin von Pentz beschlossen:Tenor:Die Anhörungsrüge der Klägerin vom 24. November 2009 gegen das Senatsurteil vom 6. Oktober 2009 wird zurückgewiesen.Die Kosten des Rügeverfahrens hat die Klägerin zu tragen.Gründe1Die gemäß § 321 a ZPO statthafte und auch im Übrigen zulässige Gehörsrüge ist nicht begründet.2Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 - NJW 2005, 1432 f.). Art. 103 Abs. 1 GG gewährt keinen Schutz gegen Entscheidungen, die den Sachvortrag eines Beteiligten aus Gründen des formellen oder materiellen Rechts teilweise oder ganz unberücksichtigt lassen (vgl. BVerfGE 21, 191, 194; 70, 288, 294; st.Rspr.).3Der Senat hat bei der Entscheidung über die Revision das mit der Anhörungsrüge der Klägerin wiederholte Vorbringen in vollem Umfang zur Kenntnis genommen und geprüft. Die Argumentation der Revisionserwiderung, wonach die zitierten Senatsurteile auf den Streitfall nicht zu übertragen seien, hat der Senat, wie sich aus dem Urteil ergibt, aus Rechtsgründen für unrichtig gehalten. Ein Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG kann darin nicht gesehen werden.Galke Zoll DiederichsenPauge von PentzHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.

References: § 7
 § 7
 § 7
 § 321
 Art. 103
 Art. 103
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