Source: http://www.steuerlinks.de/richtlinie/kstr-2004/r53.html
Timestamp: 2018-09-21 06:54:06+00:00

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Richtlinie 53 KStR 2004 hier in der aktuellen Fassung
> R 53 KStR 2004 Erlöschen einer Steuerbefreiung
R 53 KStR 2004
§ 13 Abs. 2 KStG erfasst die Fälle, in denen eine bisher in vollem Umfang steuerbefreite Körperschaft, Personenvereinigung oder Vermögensmasse in vollem Umfang steuerpflichtig wird.
Zusätzliche Voraussetzung ist, dass die Körperschaft ihren Gewinn nach Eintritt in die Steuerpflicht durch Betriebsvermögensvergleich ermittelt. Körperschaften i.S. des § 8 Abs. 2 KStG fallen stets unter den Anwendungsbereich der Vorschrift, andere Körperschaften nur dann, wenn sie zur Buchführung verpflichtet sind oder freiwillig Bücher führen. Bei diesen anderen Körperschaften erstreckt sich die Bilanzierungspflicht nur auf den Bereich der Gewinneinkünfte (> R 52 Abs. 2 ). Zur Anwendung des § 13 KStG auf Beteiligungen i.S. des § 17 EStG außerhalb des Betriebsvermögens > R 55 Abs. 3 .
Nach § 13 Abs. 5 KStG gelten die Absätze 1 bis 4 dieser Vorschrift bei nur teilweisem Erlöschen der Steuerpflicht für die entsprechenden Teile des Betriebsvermögens. Der teilweise Beginn einer Steuerbefreiung ist in drei Varianten denkbar:
Wechsel von voller zu nur noch partieller Steuerpflicht Eine bisher wegen Überschreitens der 10-Vomhundertgrenze in § 5 Abs. 1 Nr. 10 Satz 2 KStG in vollem Umfang steuerpflichtige Wohnungsgenossenschaft verringert die Einnahmen aus den schädlichen Tätigkeiten durch Vermietung frei werdender, bisher an Nichtmitglieder vermieteter Wohnungen an Mitglieder auf weniger als 10% der Gesamteinnahmen und ist daher nur noch partiell steuerpflichtig.
Verringerung der partiellen Steuerpflicht Bei einer Unterstützungskassen-GmbH, die wegen ihrer Überdotierung nach § 6 Abs. 5 KStG partiell steuerpflichtig ist, verringert sich das prozentuale Ausmaß der Überdotierung.
Wechsel von partieller Steuerpflicht zu voller Steuerbefreiung Bei einer nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG wegen Verfolgung gemeinnütziger Zwecke steuerbefreiten GmbH wird eine bisher als steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ( § 64 AO ) beurteilte Tätigkeit als steuerfreier Zweckbetrieb ( § 65 AO ) anerkannt.

References: § 13
 § 8
 § 13
 § 17
 § 13
 § 5
 § 6
 § 5
 § 64
 § 65