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Timestamp: 2019-09-23 01:36:35+00:00

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BGH, 26.03.1984 - II ZR 14/84 - dejure.org
https://dejure.org/1984,110
BGH, 26.03.1984 - II ZR 14/84 (https://dejure.org/1984,110)
BGH, Entscheidung vom 26.03.1984 - II ZR 14/84 (https://dejure.org/1984,110)
BGH, Entscheidung vom 26. März 1984 - II ZR 14/84 (https://dejure.org/1984,110)
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Begründetheit einer Klage auf Zahlung des Einlagebetrags einer GmbH - Auswirkung des Kapitalmangels einer GmbH auf die Vollwertigkeit von Forderungen - Kapitalersatzfunktion eines Darlehens - Anwendung der §§ 30, 31 GmbHG auf kapitalersetzende Gesellschafterdarlehen
Anwendbarkeit der Rechtsprechungsgrundsätze über kapitalersetzende Gesellschafterdarlehen auch auf nach Inkrafttreten der GmbH-Novelle gewährte Darlehen (Nutzfahrzeuge-Fall)
Zur Anwendbarkeit der Grundsätze über das kapitalersetzende Gesellschafterdarlehen nach der GmbH-Novelle
Bareinlagen, Einlagenrückgewähr, Kapitalerhaltung, Sacheinlagen, Überschuldung, verdeckte Sacheinlage, Vollwertigkeit, Zahlungsverbot
BGHZ 90, 370
NJW 1984, 1891
MDR 1984, 737
BB 1984, 1067
Dadurch können Zahlungsansprüche der Beklagten nach den von dem Senat entwickelten Rechtsprechungsregeln (BGHZ 90, 370, 376) in Eigenkapitalersatz umqualifiziert worden sein, mit der Folge, dass die verspäteten Zahlungen der Schuldnerin gegen § 30 GmbHG in analoger Anwendung verstießen und von der Klägerin entsprechend § 31 GmbHG zurückgefordert werden können.
Aus den vorinstanzlichen Urteilen ist auch nicht ersichtlich, dass sich der Kläger den Vortrag der Beklagten hilfsweise zu Eigen gemacht hat (…vgl. zu diesem Erfordernis Sen.Urt. v. 14. Februar 2000 - II ZR 155/98, ZIP 2000, 716 m.Nachw.) und er den Beklagten zu 1 - wie die Revision meint - wegen unzulässiger Rückgewähr eigenkapitalersetzender Darlehen gemäß §§ 30, 31 GmbHG analog (vgl. BGHZ 90, 370) in Anspruch nehmen will.
Damit war dem Gesellschafter der Nachweis abgeschnitten, dass im Zahlungszeitpunkt eine Krise nicht mehr bestanden habe (BGH, Urteil vom 26. März 1984 - II ZR 14/84, BGHZ 90, 370, 381;… vom 30. Januar 2006 - II ZR 357/03, ZIP 2006, 466 Rn. 6 ff, vgl. auch BT-Drucks. 16/6140, S. 42 linke Spalte).
Infolgedessen war der Darlehensrückzahlungsanspruch des Gesellschafters S. gegenüber der GmbH in gleicher Weise entsprechend § 30 GmbHG gesperrt (vgl. Senat, BGHZ 90, 370, 376 ff. und st. Rspr.) wie der Abfindungsanspruch der Beklagten (§§ 34 Abs. 3, 30 Abs. 1 GmbHG), der durch die Zahlung gemäß §§ 267 oder 362 BGB teilweise erfüllt wurde.
b) Aber auch wenn die Aufrechnung schon Ende 1998 erklärt und der Gemeinschuldnerin zugegangen sein sollte, gälte nach den - neben §§ 32 a, b GmbHG anwendbaren - Rechtsprechungsregeln (BGHZ 90, 370) im Ergebnis für den Fall nichts anderes, dass die Gemeinschuldnerin zur Zeit der Erbringung der Leistungen der Beklagten oder im Zeitraum eines Stehenlassens daraus resultierender Forderungen überschuldet oder jedenfalls nicht mehr kreditwürdig war.
Da die gesetzliche Regelung jedoch der Sicherung der Aufbringung des Stammkapitals und damit dem Schutz der Gesellschaftsgläubiger dient, wird der Gesellschaft die Aufrechnung gegen die Gesellschafterforderung - von dem Fall ihrer Gefährdung oder Uneinbringlichkeit abgesehen - einschränkend nur unter der Voraussetzung erlaubt, daß die Forderung liquide, fällig und vollwertig ist (BGHZ 15, 52, 59; 42, 89, 93; 90, 370, 373;… BGH, Urt. v. 15. Juni 1992 - II ZR 229/91, ZIP 1992, 992, 995).
Jeder Gesellschaftsgläubiger kann der Wertminderung seiner Forderung durch eine Wertberichtigung oder Abschreibung in seiner Bilanz Rechnung tragen (BGHZ 90, 370, 373; RGZ 134, 262, 268 f.; RG JW 1938, 1400, 1401).
Liegt im Zeitpunkt der Zahlung eine Überschuldung der Gesellschaft vor, ist es offensichtlich, daß die Gegenforderung nicht vollwertig ist (BGHZ 90, 370, 373;… Hachenburg/Ulmer, GmbHG, 8. Aufl., § 19 Rdn. 62;… Scholz/U.H. Schneider aaO., § 19 Rdn. 76;… Baumbach/Hueck aaO., § 19 Rdn. 18;… Lutter/Hommelhoff aaO., § 19 Rdn. 21).
Kann eine entsprechende Feststellung getroffen werden, könnte die Forderung des Beklagten noch als vollwertig und ihre Tilgung als zulässig angesehen werden (vgl. BGHZ 90, 370, 374).
Entscheidend ist, ob und ggf. inwieweit das Vermögen der Gesellschaft ausreicht, um sämtliche Gläubiger zu befriedigen (vgl. BGH, Urteil vom 26. März 1984 - II ZR 14/84, BGHZ 90, 370, 373;Urteil vom 8. Juli 1985 - II ZR 269/84, BGHZ 95, 188, 195).
OLG Frankfurt, 19.01.2007 - 4 U 34/06
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OLG Düsseldorf, 20.11.1992 - 17 U 98/92
Haftung eines Gesellschafters als Erwerber eines Geschäftsanteils mangels …

References: § 30
 § 31
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 § 19
 § 19
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