Source: http://www.hispanoteca.eu/Lexikon%20der%20Linguistik/ao/ATTRIBUT%20%20%20Atributo.htm
Timestamp: 2018-01-18 23:47:48+00:00

Document:
ATTRIBUT Atributo
Nominalprädikat / Prädikativ / Prädikat / Vox / Diathese / Voz activa - pasiva / Adjektiv / Attribution vs. Prädikation
Attibut = Beifügung
Attibutiv = beifügend
Atribución: Lexikalische Bedeutungen
jemanden etwas zuschreiben / zuerkennen
Atribuir fe
Glauben beimessen
Zuteilung, Zuschreibung
„Cosa que está dentro de lo que una persona puede hacer o disponer por el empleo o función que ejerce“.
[M. Moliner]
Befugnisse, Kompetenzen
„Tiene atribuciones mías para tratar de la venta“.
Eigenschaft, Merkmal, Beifügung, Titel
Beispiele für die Bedeutung ‘Zuschreibung’:
Buezo Canalejo, Catalina: 'El que busca la mojiganga': Estudio y edición de una pieza anónima de posible atribución a Calderón.
Núñez Rivera, J. Valentín: Rodrigo Fernández de Ribera epigramático y Baltasar del Alcázar: Problemas de atribución: Descripción y estudio del manuscrito 17524 de la Biblioteca Nacional.
Rodríguez López-Vázquez, Alfredo: Sobre la atribución del auto sacramental „La ninfa del cielo“.
Rull, Enrique: El entremes Los degollados y su posible atribución a Calderón.
Sasso, Javier: Literatura y atribución: Una dificultad del análisis lukacsiano.
Sierra Martínez, F.: Acercamiento a Lope de Vega: El Aldeguela, ¿autoría o atribución?
dt. Attributiv - Lexikalische Bedeutung (lat. attribuere > zuschreiben, beilegen)
wesentl. Merkmal; bleibende Eigenschaft; Kennzeichen (z.B.: der Dreizack als A. Neptuns)
beifügend [Grammatik]
„Attribut
Bestimmung des Subst. (attributives Adj.; Gegensatz prädikatives Adjektiv = Bestimmung des Prädikats).“
[Hofmann, J. B. / Rubenbauer, H.: Wörterbuch der grammatischen und metrischen Terminologie. Heidelberg: Carl Winter, 21963, S. 23]
Le mot est habituellement employé en français pour désigner le terme joint au verbe QÃtref dans la phrase attributive: la maison es grande; ce terme es appelé plus spécialement attribut prédicatif si le verbe attributif es un verbe réel; ainsi dans: arriver premier, rendre malade.
Les attributs qu’on appelle grammatical, logique, psychologique, sont des aspects du prédicat. L’anglais appelle de préférence Predicate le terme que nous appelons attribut, réservant le nom d’Attribute ou Attributive ou Adherent à l’adjectif employé en fonction d’épithète: un grand jardin.“
[Marouzeau, Jules: Lexique de la terminologie linguistique. Paris: Paul Geutherm 1933, p. 38]
Pour la grammaire traditionnelle, l’attribut est la maniére d’être ou la qualité don l’énoncé reconnait l’appartenance à quelqu’un ou à quelque chose por le moyen d’un verbe exprimé ou sousentendu: dans Notre homme es FOU, fou est attribut d’un sujet, avec lequel it est mis en raport par l’intermédiaire du verbe être ou d’un verbe similaire (sembler, devenir). Il peut être aussi attribut du complément d’objet direct après des verbes comme appeler, avoir, choisir, etc. [...] L’attribut se place le plus souvent après le verb.“
[Dubois, Jean et al.: Dictionnaire de linguistique. Paris: Librairie Larousse, 1973, p. 57]
In der philosophischen Tradition
„Attribut (lat., das Zuerteilte), bleibende Eigenschaft eines Seienden, die notwendig aus seinem Wesen folgt, ohne mit diesem identisch zu sein. Als „Wesensfolge“ steht das A. zwischen dem Akzidenz als der veränderlich zufälligen Eigenschaft und dem Wesen als dem bleibenden Kern, der das Seiende zu dem macht, was es ist. - Spinoza bezeichnet als A. die unendlich vielen Merkmale bzw. Grunderscheinungsweisen der einen göttlichen Substanz, von denen wir allerdings nur zwei kennen: Denken und Ausdehnung.“
[Müller, M. und Halder, A.: Philosophisches Wörterbuch. Freiburg i. B: Herder, 1988, S. 35]
„Attribut (von lat. attribuere, zuteilen).
1. Bei Spinoza wird zwischen Substanz, Attribut und Akzidenz (= Modus) unterschieden. Ein Attribut ist eine wesentliche Eigenschaft, die etwas notwendigerweise haben muss, um seine Identität zu bewahren. Die Akzidenz (= ein Modus) ist hingegen eine unwesentliche Eigenschaft, d.h. eine Eigenschaft, die verloren werden kann, ohne dass etwas aufhört, mit sich selbst identisch zu sein.
2. In der Logik eine Sammelbezeichnung für »Eigenschaft« (einstellige Prädikate) und Relationen (n-stellige Prädikate).“
[Hügli, A. / Lübcke, P. (Hg.): Philosophielexikon. Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, 1991, S. 62]
„Atributo“ = ‚Prädikat’ bei A. Bello
„Auf diese satzbildende Funktion des Verbs zielt bereits die Unterscheidung des Aristoteles zwischen „ónoma“ („Name“), gleich Substantiv, und „rhema“ (eigentlich „Rede“), gleich Verb. Auch die Bezeichnung, die die lateinischen Grammatiker wählten, nämlich verbum, ist so zu verstehen (sie ist insoweit nicht „nichtssagend“, wie Erben meint): das Verb ist das Wort schlechthin, das Wort par excellence, das erst - und im Lateinischen auch schon für sich allein („kam, sah, siegte“, „veni, vidi, vici“) - Rede stiftet (was für das Lateinische und das Griechische gilt, gilt ja auch für das Spanische). In diesem Sinn definiert auch Andrés Bello freilich demnach keineswegs, wie Alcina Franch/Blecua 1980: 731 meinen, als erster, das Verb (im Blick auf seine syntaktische Funktion) als „una clase de palabras que significan el atributo (das Prädikat) de la proposición, indicando justamento la persona y número del sujeto, el tiempo y modo del atributo“ (Bello 1945: 170). Bello fügt zu Recht hinzu, dies sei eine Bestimmung des „verbo castellano“.“ [Cartagena / Gauger, Bd. 2, S. 423]
Attribut = Beifügung (Attribute = Satzgliedteile)
„Attribut: Syntaktisches Glied, das nicht von einem Verb (sondern von einem Nomen, Pronomen, Adjektiv o. a. ) abhängt.“ [Engel, Ulrich: Deutsche Grammatik, S. 864]
„Satelliten des Verbs sind Verbglieder oder Satzglieder. Satelliten anderer Wörter sind Attribute.“
„Attribute sind Satelliten von beliebigen Wörtern außer Verben.“
[Engel, Ulrich: Deutsche Grammatik, S. 23 u. 290]
«Attribut und Satzglied
Das Attribut unterscheidet sich in zweifacher Hinsicht von den Satzgliedern. Der erste Unterschied ist ein vom konkreten Satz ablesbarer, stellungsmäßiger Unterschied: Während die Satzglieder im Satz allein verschiebbar sind, kann das Attribut in der Regel nur gemeinsam mit einem Satzglied verschoben werden. Das Attribut ist kein selbständigres Stellungsglied, sondern immer nur Gliedteil. [...]
In seltenen Fällen kann das Attribut von seinen Bezugswort getrennt werden:
Viel von Dresden wurde zerstört.
> Viel wurde von Dresden zerstört.
> Von Dresden wurde viel zerstört. [...]
Das Attribut ist grundsätzlich eine potentielle Prädikation, meist in nominalisierter Form, d. h., es lässt sich auf eine prädikative Grundstruktur zurückführen. Auch manche Satzglieder (z. B. freie Adverbialbestimmungen) sind potentielle Prädikationen, aber im Unterschied zu ihnen liegt dem Attribut nicht eine Prädikation zum Verb (und damit zum ganzen Satz), sondern zu einem Wort, das nicht Verb ist (also nicht zum ganzen Satz), zugrunde:
Das kleine Kind schläft fest.
> Das Kind schläft.
> Das Kind ist klein. (Attribut)
> Sein Schlaf ist fest. (Adverbialbestimmung).»
[Helbig, Gerhard / Buscha, Joachim: Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. Berlin: Langenscheidt, 141991, § 15.1.1]
„Attribute (von lat. attribuere ‘zuteilen’, ‘als Eigenschaft beilegen’) sind keine selbständigen Satzteile („Satzglieder“), sondern stets von anderen Teilen des Satzes abhängig: von Subjekt, Objekt, Prädikativum, Adverbialbestimmungen oder von einem anderen Attribut. Sie sind normalerweise freie Zusätze, die zu einem anderen Teil des Satzes hinzugefügt werden, um ihn näher zu bestimmen. Das Beziehungswort, das näher bestimmt wird, nennt man auch Determinatum, das Attribut Determinans.
In den einzelnen Grammatiken werden Attribute recht unterschiedlich definiert. Helbig/Buscha beispielsweise bestimmen Attribute als Satzteile, die „grundsätzlich (auf) eine potentielle Prädikation (...), d. h. auf eine prädikative Grundstruktur“ zurückgeführt werden können, wobei es sich jedoch nicht um eine Prädikation zum Verb handeln darf; 19 eine ähnliche Begriffsbestimmung findet sich in den Grundzügen, wo Attribute auf Relativsätze zurückgeführt werden.
In manchen Grammatiken wird das Attribut über sein Beziehungswort definiert, das dann als Substantiv oder zumindest als nominale Wortart angegeben wird. Damit wären Hinzufügungen zu Adverbien, wie sie z. B. in verdächtig oft oder ungewöhnlich gern vorliegen, keine Attribute. Da sie aber andererseits auch keine selbständigen Satzglieder sind, entstünde durch ihren Ausschluss eine Gruppe von unselbständigen Zusätze zu beliebigen Satzteilen, die von der syntaktischen Terminologie nicht erfasst ist. Wir schlagen daher vor, alle nicht-selbständigen Zusätze zu beliebigen Satzteilen (mit Ausnahme des Verbs) als Attribute einzuordnen, wie dies beispielsweise auch der Duden oder Conrad tun.
Attribute können somit bei Substantiven, Adjektiven und Adverbien vorkommen. Das häufigste und typische Beziehungswort des Attributs ist das Substantiv. Die Möglichkeiten des Adjektivs, Attribute an sich zu binden, sind schon etwas eingeschränkter, und das Adverb kann außer durch Relativsätze nur durch Partikeln und durch andere Adverbien (einschließlich Adjektivadverbien) attributiert werden.“
[Hentschel / Weydt: Handbuch der deutschen Grammatik, S. 350-351]
„Die Frage, ob es sich beim Artikel ebenfalls um ein Attribut handelt, wird von den verschiedenen Grammatiken nicht einheitlich behandelt. Während etwa der Duden den Artikel als Attribut behandelt, wird seine Interpretation als Attribut z. B. bei Helbig/Buscha ausgeschlossen. Die Entscheidung darüber, ob im Artikel ein Attribut vorliegt oder nicht, hängt natürlich von der Definition des Attributs ab. In einem sehr weiten Sinne bestimmt auch der Artikel sein Beziehungswort genauer, wenngleich nicht in dem Sinne, dass er dem Begriff weitere Merkmale hinzufügt.“
[Hentschel / Weydt: Handbuch der deutschen Grammatik, S. 353-354]
1 Dies erläutern sie an dem Beispielsatz Das kleine Kind schläft fest, bei dem das Attribut (kleine) auf die Prädikation Das Kind ist klein, das Adverb fest hingegen auf die Prädikation Sein Schlaf ist fest zurückgeführt wird.
„Attribut [lat. attribuere ‘(ein Merkmal) hinzufügen’.- Auch: Beifügung, Gliedteil]. Nicht selbstständige nähere Bestimmung von nominalen Satzgliedern (daher auch „Gliedteil“ genannt). Der Terminus wird nicht einheitlich gebraucht, ursprünglich bezog er sich nur auf attributive Adjektive, so bei H. Paul und in der anglistischen und romanistischen Literatur, während er in neueren Grammatiken als Bezeichnung für Beifügung zu jeder syntaktischen Kategorie im Satz (mit Ausnahme des Verbs) verwendet wird.
Attribute charakterisieren Personen oder Sachverhalte hinsichtlich bestimmter Merkmale, ihre semantischen Funktion ist in der Regel die der Prädikation. Formal können Attribute durch unterschiedliche kategoriale Füllungen repräsentiert werden, z.B. als attributives Adjektiv: (das) neue (Buch), Genitivattribut: (der Tanz) der Salome / Salomes (Tanz), präpositionales Attribut: (dieses Wetter) heute, Infinitivgruppe: (die Lust) zu lieben, restriktiver Relativsatz: (das Buch), das uns am meisten interessiert, Apposition: (dieses Buch), ein wahres Meisterwerk.“ [Bußmann, S. 108]
„Das Attibut (lat. attribuere = ‘zuteilen’) als Gliedteil unterscheidet sich von den Satzgliedern dadurch,
dass es sich auf einen nichtverbalen Gliedkern (Substantiv, Adjektiv, Adverb, Pronomen) bezieht
· dass es sich in der Regel nur gemeinsam mit seinen Satzgliedkern im Satz umgestellt werden kann
· dass es sich durch Transformation auf einen prädikativen syntaktischen Ausdruck zurückführen lässt.“
[Jung, W.: Deutsche Grammatik, S. 106]
Alle prädikativen Adjektive können auch attributiv verwendet werden, jedoch nicht umgekehrt.
Im dt. werden attributive Adjektive in der Regel flektiert, während prädikative Adjektive stets unverändert bleiben: das langweilige Mädchen - das Mädchen ist langweilig.
„Der Kern einer Nominalphrase oder Pronominalphrase kann mit verschiedenen Attributen erweitert werden. Alle Wörter oder Wortgruppen, die innerhalb eines Satzgliedes als Dependentien fungieren, sind Attribute - es sei denn, man will Appositionen als gesonderte Klasse von denominalen Dependentien rechnen.“ [Cartagena / Gauger, Bd. II, 55]
„Attribut, deutsch Beifügung: eine Erweiterung von nominalen Satzgliedern; das Attribut bestimmt ein Nomen/Substantiv (Haupt-, Ding-, Namen- bzw. Nennwort) näher.
In erweiterten Sätzen gibt es folgende Erscheinungsformen des Attributs:
1. vorangestelltes Adjektiv oder Partizip: eine helle Lampe - das gewonnene Spiel
2. nachgestelltes Adverb: der Mann dort - das Glas hier
3. nachgestelltes Adjektiv mit oder ohne Artikel: Wasser, kochendes, ... - der Wagen, der gelbe
4. nachgestelltes oder vorangestelltes nominales Satzglied im gleichen Fall: Apposition (Beistellung): Karl der Große - Die Bundeshauptstadt Bonn
5. nachgestelltes, seltener vorangestelltes nominales Satzglied im Genitiv: Genitivattribut.
der Maler des Bildes - Meines Vaters Pferde
6. nachgestelltes, seltener vorangestelltes Satzglied mit Präposition: das Haus mit dem roten Dach
7. die Attributsätze
Attribute, die als nominale Satzglieder erscheinen, können ihrerseits wiederum durch Attribute bestimmt sein, so wie ein Nomen auch mehrere Attribute bei sich haben kann.“
[Bünting, K.-D. / Eichler, W.: Grammatik-Lexikon. Frankfurt a.M.: scriptor, 1989, S. 26]
„Attribute (Satzgliedteile) sind die vom Satzgliedkern abhängigen Bestandteile eines komplexen Satzglieds in Form einer Wortgruppe. Mit sehr unterschiedlicher Häufigkeit beziehen sich Attribute auf ein Substantiv, ein Pronomen, ein Adjektiv oder ein Adverb als Satzgliedkern. Da diese Wortgruppen unterschiedlichen Arten von Satzgliedern repräsentieren können, gelten sie als „mehr-funktionale Konstituenten. Substantivgruppen zeichnen sich durch das bei weitem größte Aufnahmevermögen für Attribute aus. Deshalb werden Attribute auch zuweilen als nähere Bestimmungen eines Substantivs schlechthin identifiziert. In keinem Falle wird ein Attribut von einer konjugierten Verbform dominiert.“
[Sommerfeldt / Starke: Einführung in die Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Leipzig, 1988, S. 273-274]
„Attribut: Konstituent, der, als sekundärer Informationsträger, einem anderen Konstituent hinzugefügt werden kann. Er kann Substantiv, Adjektiv, Adverb sein (des Schülers / sehr gut/ das Haus da).
Transformationsgrammatisch lässt sich ein Attribut aus einem Relativsatz ableiten: Die ‘Transformationsgeschichte’ aus Tiefenstruktur über Zwischenstrukturen zur Oberflächenstruktur sieht etwa so aus: /Eine Stadt, die groß ist/ > /eine Stadt, groß seiend/ > eine große Stadt/ > eine Großstadt/.“ [Heupel, C., S. 30]
Attribut = Prädikativ
Während im deutschem das Attribut ein syntaktisches Glied, das nicht von einem Verb (sondern von einem Nomen, Pronomen, Adjektiv) abhängt, ist es für einen Teil der spanischen Linguisten (wie Alarcos Llorach, Marcos Marín, Porroche Ballesteros, Hernández Alonso, Hernanz) gerade ein syntaktisches Glied, das nur vom Verb abhängt.
«Das spanische atributo und das deutsche Attribut decken unterschiedliche Bereiche ab und man kann dadurch Verwirrung stiften. [...]
Das Problem liegt darin, dass das Wort atributo im Spanischen, aus der französischen Grammatik übernommen, in einem anderen Sinn als im Deutschen verwendet wird. Der Gebrauch dieses Terminus nah der traditionellen Hispanistik deckt nicht den Anwendungsbereich des deutschen Wortes Attribut ab. Im Gegensatz zu deutschen Grammatik werden in der traditionellen spanischen Grammatik Strukturen wie das kleine Kind nicht als Attribute angesehen. Die traditionelle spanische Grammatik versteht unter Attribut das Prädikativkomplement:
Das Kind ist klein. (Atributo nach der traditionellen Hispanistik).
Die terminologische Verwirrung wird noch größer, wenn die Wörter prädikative und attributive Stellung ins Spiel kommen. Die Studenten bzw. Grammatikbenutzer werden die attributive Stellung mit der prädikativen Stellung verbinden und verwechseln, dadurch entstehen Missverständnisse, z.B. bei der Adjektivdeklination. Diese Situation verkompliziert sich noch mehr, wenn wir dazu noch die Benennung von Helbilg/Buscha (1996:585) prädikatives Attribut berücksichtigen.
Schlussfolgernd möchte ich erwähnen, dass die suplemento atributivo oder atributos preposicionales nicht als eine Sondererscheinung im Rahmen der Präpositivergänzung einzustufen sind. Meines Erachtens handelt es sich um Prädikativergänzungen.»
[Domínguez Vázquez, María José: Die Präpositivergänzung im Deutschen und im Spanischen. Zur Semantik der Präpositionen. Frankfurt am Main: Peter Lang, 2005, § 3.9.1 Anm. 52 und § 4.3.3c]
3. En la terminología francesa, o que sigue sus orientaciones, atributo es muchas veces término sinónimo de predicado nominal (el monte es alto).
“Atributo
1. En la investigación lingüística se emplea el término ‘atributo’ para aludir a las propiedades de las unidades lingüísticas y a las relaciones que éstas mantienen entre sí.
2. En sintaxis se llama ‘atributo’, en una primera acepción, al constituyente que, unido a un verbo copulativo, adscribe una propiedad o característica a una entidad representada por un sintagma nominal. En los casos más frecuentes, ese sintagma nominal es el sujeto de la oración. Así, en «El gato estaba furioso», «Federico es pintor», «Nuria es de Salamanca», de Salamanca, furioso y pintor son ‘atributos’. Como puede apreciarse en los ejemplos, el ‘atributo’ es un constituyente categorialmente diverso. Puede ser un sintagma adjetivo – furioso –, un sintagma nominal – pintor –, un sintagma preposicional – de Salamanca –, y cuando la categoría lo permite, presenta concordancia en género y número con el sintagma nominal al que adscribe la característica o propiedad: el gato-furioso, Federico-pintor. Con este sentido, ‘atributo’ suele oponerse a complemento predicativo.
3. También en sintaxis, y en una acepción menos restrictiva que la anterior, se identifica como ‘atributo’ al constituyente del sintagma verbal que, con independencia de que el verbo sea copulativo o no, adscribe una propiedad o característica a una entidad representada por un sintagma nominal de la oración – el sujeto, el objeto directo – y concuerda en género y número con él, sin su categoría gramatical lo permite. Serían ‘atributos’ según esta acepción, todos los constituyentes destacados en cursiva en los siguientes enunciados: «El gato está furioso», «Alberto subió enojado las escaleras», «Compré barato el piso», «Estimo necesaria su presencia». Con este sentido, el término ‘atributo’ englobaría los constituyentes que, según la acepción anterior, se denominarían complementos predicativos.”
[Alcaraz Varó, Enrique / Martínez Linares, María Antonia: Diccionario de lingüística moderna. Barcelona: Editorial Ariel, 1997, pp. 77-78]
„El atributo es la identificación que hacemos del sujeto a través de un verbo atributivo o copulativo (ser y estar): el niño es travieso (niño = travieso). No es una función exclusiva del sustantivo; también otras formas léxicas pueden representar la función de atributo. Por ejemplo:
§ Un sustantivo: el niño es arquitecto.
§ Un adjetivo: el niño es educado.
§ Un pronombre: mi hija es aquélla.
§ Un adverbio calificativo: Luis es así.
§ Un infinitivo: eso es vivir.
§ Una proposición sustantiva o sustantivada: Juan es el que habla.
Algunos gramáticos incluyen entre las distintas formas del atributo las locuciones o frases atributivas: Antonio es de Madrid; la mesa es de metal. De Madrid y de metal no son propiamente atributos; son sintagmas preposicionales (el atributo no lleva preposición) con forma de complementos circunstanciales, aunque significativamente coinciden con la función de atributo: Juan es de Madrid (madrileño); la mesa es de metal (metálica). Cuando el atributo es un sustantivo o una forma léxica equivalente, las funciones de sujeto y atributo son reversibles: Juan es médico, el médico es Juan.“
[Mozas, Antonio Benito: Gramática práctica. Madrid: Edaf, 1992, p. 208]
„Se entiende en esta exposición por atributo la unidad léxica - adjetivo o participio concordado, o sustantivo - que, con preposición o sin ella, cumple la doble función de concordar con el S [sujeto] o el CD [complemento directo] y relacionarse por el sentido con el verbo en forma personal de la oración:
Jaime está loco por Mercedes / Mercedes volvió loco a Jaime. Jaime llegó cansado a casa / Mercedes sirvió frío el arroz.
El atributo de S o de CD puede ser de valor completivo cuando forma unidad de sentido con el verbo y no puede eliminarse del EBO [esquema básico oracional] sin alterar el sentido del enunciado. Por el contrario, como ocurre con los dos últimos ejemplos, se denominará predicativo, cuando el hablante puede reestructurar la comunicación realizando el atributo en una oración independiente:
Jaime llegó a casa. Estaba cansado. Mercedes sirvió el arroz. Estaba frío.
Los atributos de los verbos ser, estar y parecer dan sentido a la predicación y se distinguen como integrables por poder ser sustituidos por el personal átono neutro lo. Admiten además la sustitución por así en el caso de estar o por el neutro eso los de ser y parecer.
Es un caso particular muy debatido, el atributo de ser cuando es un adjetivo participial, que muchos gramáticos consideran como forma pasiva. Estos dos posiciones han sido defendidas brillantemente por E. Alarcos y F. Lázaro Carreter, respectivamente.“
[Alcina Franch, Juan: „Spanisch: Syntax“. In: In: Holtus, Gunter (ed.); Metzeltin, Michael (ed.); Schmitt, Christian (ed.). Lexikon der Romanistischen Linguistik (LRL), Tübingen : Niemeyer, 1992, Bd. VI, p. 164]
[Hernández Alonso, C.: Gramática funcional del español. Madrid: Gredos, ²1986, p. 73-74]
„Un reducido número de verbos, llamados copulativos (ser, estar, parecer), se caracteriza por adoptar un adyacente peculiar, conocido como atributo (y también como predicado nominal). Suelen desempeñar este papel palabras de la clase de adjetivos, pero en su lugar pueden aparecer sustantivos y otros segmentos más complejos. Así en estos ejemplos:
Este caballero es rico.
El chico será pintor.
Los dos hermanos son médicos.
Su amigo es de Madrid.
Los candelabros son de bronce.
El café está que arde.
El caballo parece de buena raza.
La señora parece que sufre.
Conforme hacen los objetos directo y preposicional, el atributo sirve para limitar la aplicación designativa del verbo. También como aquellos, el atributo, al ser eludido, deja junto al verbo un incremento pronominal. Pero mientras este varía en número y género en el caso de los objetos, el representante del atributo es invariable y no expresa esos valores morfemáticos: siempre es lo, átono y compatible con cualquier género y con cualquier número. Si los ejemplos precedentes los trasladásemos a entonación interrogativa, diciente ¿Este caballero es rico?, ¿Es tarde?, etc, la respuesta, suprimiendo por redundante la noción explícita del atributo, ofrecería en todos los casos el referente átono lo:
¿Este caballero es rico?
> lo es
¿Estaban contentos?
> lo estaban
¿No parecen adecuadas?
> No lo parecen
¿Está que arde?
> lo está
Unos cuantos verbos (los llamados copulativos: ser, estar, parecer) tienen un signo léxico de alusión tan extensa que requieren la precisión de un término adyacente para poder hacer una referencia concreta: El niño es inteligente, La maestra está cansada, Los muchachos parecen dóciles. Esta función de atributo (o predicado nominal) está asignada, en principio, a adjetivos, pero pueden cumplirla también sustantivos y otras unidades. Otros verbos admiten adyacentes análogos al atributo: El ciclista llegó cansado, Dejar abierta la ventana.“
[Alarcos Llorach, Emilio: Gramática de la lengua española. Madrid, 1994, pp. 300 y 258]
„Como atributo puede aparecer el derivado verbal llamado participio, que se ha visto funciona como los adjetivos. Las estructuras atributivas con participio se conocen tradicionalmente como oraciones pasivas. Desde el punto de vista designativo de le experiencia comunicada, es cierto que las oraciones de pasiva se caracterizan por tener un sujeto explícito que en la realidad sugerida se corresponde con el ente afectado por la noción léxica del participio. Pero sintácticamente, no hay ninguna diferencia respecto de las oraciones atributivas.“
[Alarcos Llorach, Emilio: Gramática de la lengua española. Madrid, 1994, p. 302 y 303]
Epithetum ornans
[Abad, Francisco: Diccionario de lingüística de la escuela española. Madrid: Gredos, 1986, pp. 116-117]
“Atributivo. Función atributiva, en oposición a la predicativa, es aquélla en la que un elemento es unido al sintagma nominal de una frase: el libro está sobre la mesa. La diferenciación entre atributivo y predicativo se puede expresar también a través de la posición, dependiendo de que el elemento preceda o siga a aquello a lo que se refiere (como en chino o ruso); en algunas lenguas existe una declinación especial, como en alemán: das schöne Buch / ein schönes Buch ~ das Buch ist schön; en árabe la distinción se obtiene mediante el uso o no uso del artículo: el adjetivo sin artículo es atributivo, con artículo es predicativo: al-baýt kabir ‘la casa es grande’ ~ al-bayt alcabir ‘la gran casa’.“ [Cardona, G. R., p. 30-31]
«Denominamos ‘complementos predicativos’ a aquellos constituyentes que modifican simultáneamente al predicado verbal y a un sintagma nominal de la misma oración (típicamente, al sujeto y al objeto directo sintáctico), con cuyo núcleo concuerdan en género y número.
Seguimos a la RAE en esta denominación de ‘complementos predicativos; la RAE (1973: § 3.3.5) se refiere escuetamente, en efecto, al “adjetivo que enuncia una cualidad o estado del sujeto, pero significa conjuntamente una modificación adverbial del verbo”. Alcina y Blecua (1975: §§ 7.3.1 y 7.9.2) los llaman “predicativos”, “predicatoidos” o “predicados secundarios”; similar decisión terminológica toma Porroche Ballesteros (1990: 30) que usa también “complementos predicativos”. Es frecuente, sin embargo, referirse a estas construcciones como “atributos” del sujeto, del objeto o de otros complementos (Gutiérrez Ordóñez 1986:, Alarcos 1994). Esta denominación empero (aunque los autores que la emplean hagan las debidas distinciones), equipara de hecho estas formas a los predicados de las oraciones copulativas, pese a que entre ellos hay algunas diferencias. [...] Sobejano (1956: 109) emplea para ellos las dos denominaciones dependiendo de su función: ‘adjetivo predicativo (predicato de complemento)’ y ‘adjetivo atributivo-adverbial’. Navas Ruiz (1977: § 3.2) los considera “semiatributos”. Si consideramos la terminología acuñada por la gramática generativa, la noción de ‘complemento predicativo adjunto’ puede parecer extraña, porque allí se identifica ‘complemento’ con constituyente semánticamente seleccionado y regido por un núcleo léxico, y se reserva la noción de ‘adjunto’ para los no seleccionados. Ha de quedar claro que en la conceptualización que aquí utilizamos, complemento predicativo es un término descriptivo, tomado de una larga tradición, y que los predicativos pueden ser obligatorios u opcionales.»
La oración copulativa contiene
un predicado nominal cuyo núcleo
es el verbo copulativo ser.
La oración copulativa contiene un
predicado nominal cuyo núcleo es
la perífrasis copulativa llegar a ser.
El atributo muy feliz aporta
significado y es necesario
en la oración copulativa.
El atributo valencianos aporta
significado y es necesario en
la oración copulativa.»
La oración predicativa contiene
un predicado verbal cuyo núcleo
es el verbo no copulativo cantar.
contiene un predicado
verbal cuyo núcleo es
el verbo no copulativo dar.
«Sigo a la RAE (1973: § 2.4.1) en la denominación de ‘atributo’ para el adjetivo que se «coloca en posición inmediata al sustantivo de que depende». Bello (1847: § 35) denomina ‘predicado’ al adjetivo adyacente antepuesto al nombre, o ‘epíteto’, (así como a los adjetivos completamente predicativos) –denominación que también emplearemos– y reserva, en cambio, la noción de ‘atributo’ para «el adjetivo que envuelve la cópula» –el llamado por la RAE ‘predicado nominal’–, pues para Bello el atributo es simplemente la segunda parte de una proposición: lo que no es el sujeto. El uso de atributo (a la manera de Bello) para designar el predicado nominal es frecuente en otros capítulos de esta gramática. Nuestro término ‘atributo (o) modificador’ alude a la condición atributiva o asignadora de propiedades del adjetivo, sea este especificador o no lo sea.»
[Demonte, Violeta: „El adjetivo: Clases y usos. La posición del adjetivo en el sintagma nominal“. En: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (eds.): Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Real Academia Española / Espasa Calpe, 1999, vol. 1, p. 133, nota 1]
«Denominaciones y conceptos:
Cuando el adjetivo incide directamente en el sustantivo (libro blanco, hermosa plaza...), sin que exista ningún verbo intermediario, tal adjetivo se ha llamado atributivo, atributo, atributo inmediato, adjetivo atributivo, unión atributiva, atribución asindética, predicado, epíteto, adjunto... Cuando el adjetivo incide indirectamente en el sustantivo (el libro es blanco, la plaza está hermosa...), o sea cuando lo hace por medio de un verbo, que, en este caso, actúa como copulativo, tal adjetivo ha sido llamado predicativo, adjetivo predicativo, complemento predicativo, predicado nominal, atributo, conexo... Naturalmente, lo que un autor denomina, por ejemplo, adjunto, otro lo llama atributivo; y lo mismo ocurre en otros casos: el atributivo-adverbial de algunos es el semiatributo de otros o el predicativo de unos terceros; el adverbial, en términos de unos, es para otros, circunstancial.
Para los casos en que el adjetivo afecta al verbo directamente es preferible que haya un único nombre. La mejor opción es la tradicional, la de atributo, que tiene la ventaja de admitir, en la terminología de algunos especialistas, su denominación pareja de semiatributo –predicativo, en cambio, no ha generado el término semipredicativo. Para los casos en los que el adjetivo afecta directamente a un actor verbal, papel que normalmente está ejercido por el sustantivo, y descartados, por su empleo con otros sentidos, los términos predicativo, atributo y determinante –nombre que abarca los artículos, posesivos, etc.–, el término más adecuado es el adjunto, tanto preposicional como no preposicional.
De tal modo, las principales funciones pertinentes del adjetivo son:
(1) Atributo o semiatributo, si se une al sustantivo a través de un verbo copulativo.
(2) Adjunto, si se une al sustantivo sin la mediación de un verbo.»
[Almela Pérez, Ramón: "El orden AS / SA: La solución está en el conflicto". En: Wotjak, Gerd (ed.): En torno al sustantivo y adjetivo en español actual. Aspectos cognitivos, semánticos, (morfo) sintánticos y lexicogenéticos. Frankfurt am Main: Verwuert Verlag, 2000, p. 297-298]
«Se llama atributo la función que desempeñan varios grupos sintácticos que denotan propiedades o estados de cosas que se predican de algún segmento nominal u oracional. Son atributos las expresiones subrayadas en los ejemplos siguientes:
La gente estaba contenta;
Ambos están locos;
Va a ser necesario que acudas personalmente;
¿Es usted médico?;
Parecían seres inofensivos;
Era de un pueblo muy pequeño;
Como se comprueba en los ejemplos, los atributos no son solo palabras, sino también grupos sintácticos (Estaba contenta; Estaba muy contenta con la noticia: § 1.5.1).
La función de atributo no está restringida a las construcciones verbales con verbos copulativos, sino que abarca otras variedades, que se ilustran a continuación:
¿Sigue el enfermo sin apetito?;
Me vas a volver loco;
Se marchó feliz;
Hartos ya de esperar, abandonamos la sala;
Pudieron presenciar el retorno del ejército completamente diezmado;
Año de nieves, año de bienes;
Los dos primeros corresponden a predicados de oraciones semicopulativas; el tercero, a un complemento predicativo (variante más restringida de la noción de atributo). Los cuatro últimos se encuentran en construcciones no verbales. Todos ellos se estudiarán en el capítulo 38.
Aunque el atributo se considera tradicionalmente una función sintáctica, no corresponde, como las demás, a un argumento o a un adjunto (§ 1.6.1c y 1.6.2). Así, en
El secretario mencionó al conserje,
las dos expresiones nominales subrayadas constituyen los argumentos del predicado mencionar: uno designa a quien realiza la acción (el secretario) y el otro la entidad mencionada (el conserje). En cambio, en
El secretario es el conserje,
el verbo ser no selecciona dos argumentos, sino que los vincula y aporta la información relativa al tiempo, el aspecto, el modo y la concordancia.
Es más bien el atributo (el conserje) el que selecciona al sujeto, en el sentido de que restringe o condiciona la entidad que puede corresponder a esa función.»
[RAE: Nueva gramática de la lengua española. Manual. Madrid: Espasa Libros, 2010, § 37.1.1.a; 37.1.1b; 37.1.1c]
«Los complementos predicativos (o simplemente predicativos) constituyen una variante del atributo. Se pueden clasificar en función de tres criterios: la función gramatical desempeñada por el grupo sintáctico del que se predican, su opcionalidad en el predicado verbal y su interpretación semántica.»
[RAE: Nueva gramática de la lengua española. Manual. Madrid: Espasa Libros, 2010, § 38.4]
«Se seguirá aquí la tradición al incluir los atributos, una de cuyas variantes son los complementos predicativos, en el paradigma de las funciones sintácticas:
Hoy está tranquilo;
No lo pongas nervioso.
Aun así, se ha señalado en no pocas ocasiones que se asimilan a los predicados, en lugar de a los argumentos, a diferencia de casi todas las demás funciones sintácticas.»
[RAE: Nueva gramática de la lengua española. Manual. Madrid: Espasa Libros, 2010, § 1.6.2e]

References: § 15
 § 3
 § 4
 § 3
 § 3
 § 2
 § 35
 § 1
 § 37
 § 38
 § 1