Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/bayerischer-rundfunk-muenchen-freimann-15324
Timestamp: 2020-08-07 11:54:44+00:00

Document:
Ergebnis: Bayerischer Rundfunk München-Freimann
Luftaufnahme Juli 2020
Bayerischer Rundfunk	, München-Freimann/ Deutschland
07/2015 S. 43 - 50
wa-2013914
Deutschland 11/3 Verwaltungsbauten der Wirtschaft, Bürogebäude 11 Verwaltungsbauten 12/5 Rundfunk- und Fernsehbauten 12 Staat und Kommune 13/3 Produktions- und Werkstätten 13 Wirtschaft, Industrie, Dienstleistung Nicht offener Wettbewerb
Luftfotos: © wa wettbewerbe aktuell
Die Luftaufnahmen zeigen den Stand des Projektes im Juli 2020.
1. Preis Ideen- und Realisierungsteil
Gerhard Wittfeld · Kilian Kada · Thomas Pucher
Mitarbeit: P. Pietkun · S. Schulten · B. Kurdakul
A. Müller · T. Amir · S. Thomas
Ing.: Ing.-Büro Hausladen GmbH, Kirchheim
Brandschutz: Nees Brandschutz, Münster
Mitarbeit: V. Huhn · A. Blaschke · A. Saß · J. Ritter
1. Preis Ideen- und Realisierungsteil: kadawittfeldarchitektur, Aachen
Mitarbeit: Julian Stein · Zhuoying Zhu
Moritz Fritsch · Olga Borkowska
L.Arch.: Jörg Stötzer Landschaftsarch., Stuttgart TGA: Climaplan GmbH, München, Gerd Jülich Tragwerk: Dr. Bernhard Behringer, München Visualisierung: Jens Gehrcken
Modell: Thomas Egger
1. Preis Ideen- und Realisierungsteil: Fritsch Tschaidse Architekten GmbH, München
3. Preis Ideen- und Realisierungsteil
Mitarbeit: M. Stahlschmidt · M. Lerche Madsen
F. Lipinski · M. Teufel · N. Pirikki · J. Bork
M. Tkacova · Sang Yeun Lee · J. Lasovsky
Stadtplaner, Kranzberg
Mitarbeit: George Cox · Ana Merino
3. Preis Ideen- und Realisierungsteil: 3XN, København K
Prof. Hilde Léon · Tilman Fritzsche · Peter Czekay
Mitarbeit: Maria Mosquera · Victoria Monari Vanni Sacconi · Jonas Malzahn
L.Arch.: Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, Berlin, Leonhard Grosch
Mitarbeit: Maren Pretzsch · Nina Dvorak
4. Preis Ideenteil: léonwohlhage Ges. von Architekten mbH, Berlin
Nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil mit vorgeschaltetem EWR-offenem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 10 Teilnehmern
Der Bayerische Rundfunk ist die öffentlichrechtliche Landesrundfunkanstalt für Bayern und der viertgrößte Sender der ARD. Im Rahmen des Veränderungsprozesses „BR hoch drei“ will der Bayerische Rundfunk seine Kräfte bündeln und Redaktionen aus Hörfunk, Fernsehen und dem Online-Bereich schrittweise zusammenführen. Ziel ist die größtmögliche Vernetzung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Mediengrenzen hinweg. Das Ziel der medienübergreifenden Zusammenarbeit (Trimedialität) ist neben anderem nur mit Hilfe einer umfassenden räumlichen Neuordnung am Unternehmenssitz München zu erreichen. Die Trennung zwischen den Verbreitungswegen Hörfunk, Fernsehen und Internet soll auch baulich aufgehoben werden.
Der städtebauliche Ideenteil betrifft die Neuordnung des gesamten Standortes. Ein Teil der bestehenden Gebäude soll abgebrochen werden, dafür sollen neue Gebäude mit Büro- und Technikflächen und Studios entstehen. Andere Teile des Bestandes sollen umgebaut und/oder erweitert werden.
Der Realisierungsteil betrifft die Maßnahmen des 1. Bauabschnittes mit dem Neubau von Redaktions- und Studioflächen in einem trimedialen Aktualitätenzentrum für alle Verbreitungswege und einem multimedialen Wellenhaus für die Hörfunkwellen des BR.
In line with the Bavarian Broadcasting’s transfor- mation process ”BR Hoch 3“, all its forces shall be combined and radio, television and online editorial offices shall be gradually joined. The urban ideas part comprises the reorganisation of the entire headquarters, including renovation/extension and demolition and replacement of some of the buildings. The realisation part comprises new buildings for editorial and studio areas and a trimedia centre.
Christa Baumgartner, BR-Rundfunkrat
Prof. Lydia Haack, München
Prof. Anett-Maud Joppien, Frankfurt am Main
Prof. Regine Keller, München
Thomas Kiermeyer, BR, HA Allgemeine Dienste
Susanne Ritter, Ref. Stadtplanung/Bauordnung
Prof. Andreas Theilig, Ostfildern
Dr. Reinhard Dörfler, BR-Verwaltungsrat
Dr. Albrecht Frenzel, BR, Verwaltungsdirektor
Thomas Hinrichs, BR, Informationsdirektor
Ulrich Wilhelm, BR, Intendant
Klaus Peter Rupp, Stadtrat
Werner Lederer-Piloty, Bezirksausschuss 12
Das Preisgericht empfiehlt, die Verfasser einer der mit dem 1. Preis im Realisierungswettbewerb ausgezeichneten Arbeiten mit den weiteren Planungsleistungen zu beauftragen
Bayerischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen RechtsRundfunkplatz 1Kontaktstelle(n): Sekretariat Zentraleinkauf80335 MünchenDEUTSCHLANDTelefon: +49 89590042429E-Mail: ausschreibungen.zentraleinkauf@br.deFax: +49 8959003469Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.br.de/Weitere Auskünfte erteilen: bgsm Architekten StadtplanerWeißenburger Platz 481667 MünchenDEUTSCHLANDTelefon: +49 894477123E-Mail: brhochdrei@bgsm.deFax: +49 8944771240Internet-Adresse: www.bgsm.deAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: bgsm Architekten StadtplanerWeißenburger Platz 481667 MünchenDEUTSCHLANDTelefon: +49 894477123E-Mail: brhochdrei@bgsm.deFax: +49 8944771240Internet-Adresse: www.bgsm.deAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: bgsm ArchitektenStadtplanerWeißenburger Platz 481667 MünchenDEUTSCHLANDTelefon: +49 894477123E-Mail: brhochdrei@bgsm.deFax: +49 8944771240Internet-Adresse: www.bgsm.de
Einphasiger Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 „BR hoch drei- Standort München-Freimann“.
Der Bayerische Rundfunk ist die öffentlich-rechtlicheLandesrundfunkanstalt für Bayern und der viertgrößte Sender der ARD, derArbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten derBundesrepublik Deutschland. Aufgabe des 1949 gegründeten BayerischenRundfunks ist es, eine mediale Grundversorgung bereit zu stellen: einnicht-kommerzielles, unabhängiges Qualitätsprogramm für die gesamteBevölkerung, das informiert, bildet, berät und unterhält.Erfüllt wird diese Aufgabe mit einer Vielzahl von Hörfunkprogrammen, 2Fernsehprogrammen und einem breiten Spektrum von Online-Angeboten unterwww.br.deDaneben liefert das Fernsehen des Bayerischen Rundfunks knapp ein Sechsteldes Sendevolumens für das ARD-Gemeinschaftsprogramm „Das Erste“. Im Jahr2011 hat der Bayerische Rundfunk einen trimedialen Reformkurseingeschlagen, um für den Medienwandel sowie das damit geänderteNutzungsverhalten der Bürgerinnen und Bürger gerüstet zu sein und denpublizistischen Mehrwert und die Qualität seiner Angebote zu steigern. ImRahmen des Veränderungsprozesses „BR hoch drei“ will der BayerischeRundfunk seine Kräfte bündeln und Fachredaktionen aus Hörfunk, Fernsehenund Online-Bereich schrittweise zusammenführen. Ziel ist die größtmöglicheVernetzung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Mediengrenzenhinweg.Dieses Ziel der Trimedialität ist neben anderem nur mit Hilfe einerumfassenden räumlichen Neuordnung am Unternehmenssitz München zuerreichen. Die Trennung zwischen den Verbreitungswegen Hörfunk, Fernsehenund Internet soll auch baulich aufgehoben werden.Die Bebauung in Freimann soll vornehmlich die Funktionalität sicherstellenund nicht die möglichen repräsentativen Anforderungen. Der repräsentativeSitz des BR bleibt beim Standort Funkhaus München. Das Areal Freimann wirdhalböffentlich, d. h. ein Großteil der neuen Bebauung wird nicht sichtbarund der Öffentlichkeit nicht frei zugängig.Die immobilienwirtschafliche Neustrukturierung geht auch damit einher,wirtschafltich und funktional optimale Strukturen bereitzustellen, damitmöglichst viele Mittel dem unmittelbaren Auftrag des BR zur Verfügungstehen.Historisch gewachsen verteilt sich der Bayerische Rundfunk in München aufdrei Standorte: das Funkhaus am Hauptbahnhof, den Standort Freimann undden Standort Unterföhring. Der Standort Unterföhring soll im Rahmen derUmstrukturierung aufgegeben werden. Die Standorte Funkhaus und Freimannsollen mit weitreichenden Um- und Neubaumaßnahmen an das Konzept derTrimedialität angepasst werden. Die größten Veränderungen betreffen dabeiden Standort Freimann im Norden Münchens. Um für die erforderlichenMaßnahmen optimierte Lösungen – städtebaulich, architektonisch, funktionalund wirtschaftlich –zu erhalten, lobt der Bayerische Rundfunk in engerZusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München den vorliegendenWettbewerb aus, der sich in einen städtebaulichen Ideenteil und einenRealisierungsteil gliedert.Der Ideenwettbewerb ist städtebaulicher Natur und betrifft die Neuordnungdes gesamten Geländes auf einer Fläche von rd. 193 000 m². Ein Teil derbestehenden Gebäude soll abgebrochen werden, dafür sollen neue Gebäude mitBüro- und Technikflächen und Studios entstehen. Andere Teile des Bestandessollen umgebaut und/oder erweitert werden.Der Realisierungswettbewerb (Landschafts- und Freiraumplanung sowiePlanung Gebäude) betrifft die Maßnahmen des 1. Bauabschnittes mit demNeubau von Redaktions- und Studioflächen, die auch ein trimedialesAktualitätenzentrum beinhalten, sowie Erweiterungen einzelnerInfrastrukturen und Stellplatzanlagen, insgesamt ein Bauvolumen von max.71 000 m² Bruttogrundfläche. Es wird angestrebt, diese Fläche nocherheblich zu verringern. Genaue Vorgaben werden in denAuslobungsunterlagen enthalten sein. Einer wirtschaftlichen Lösung derPlanungsaufgabe wird vom Bauherrn besondere Bedeutung zugemessen. Hierbeisind hohe Flächeneffizienz in flexiblen Gebäudestrukturen sowiewirtschaftliche Bauweisen gefordert. Der Bayerische Rundfunk sucht einArchitekturbüro, das daran gewöhnt ist, mit kostenbewussten Bauherren zuarbeiten und das nachweisen kann, dass es bereits flächen- undkosteneffiziente Gebäude geplant bzw. realisiert hat.Basis für die Planungen ist ein Bebauungsplan aus dem Jahre 1974, dessenFestsetzungen zum Maß der Nutzung in der schrittweisen Entstehung desStandortes von 1953 bis heute nicht annähernd ausgeschöpft wurden und derdamit ausreichend Spielraum für die künftige Entwicklung des Geländesbietet.Durch das den Bauraum umgebende Landschaftsschutzgebiet Isarauen kommt derFreianlagenplanung innerhalb des Geländes eine ganz besondere Bedeutungzu, weshalb die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe in Zusammenarbeit vonArchitektur- und Landschaftsarchitekturbüros erfolgen sollte.
1. Die Bewerbung muss folgende Angaben/Unterlagen beinhalten:a) Vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerbungsbogen (BeiBewerbergemeinschaften: von jedem Mitglied) (Formblatt erhältlich bei derunter A. III) angegebenen Kontaktstelle);b) Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung (KopieZeugnis/Urkunde) des Vertreters des Bewerbers oder (fallsBewerbergemeinschaft) der Vertreter der Mitglieder derBewerbergemeinschaft;c) Nachweis über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit einerDeckungssumme von mindestens 10 000 000 EUR für Personenschäden und vonmindestens 10 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einemMitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über denEuropäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens (Kopiedes Versicherungsscheins/der Bestätigung durch die Versicherung); dieDeckungssummen müssen für alle Versicherungsfälle einesVersicherungsjahres 2-fach maximiert sein. Im Falle einer geringerenDeckungssumme oder geringeren Maximierung als vorstehend genannt, istzusätzlich eine schriftliche Bestätigung der Versicherungsgesellschaft(Kopie) einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall dieVersicherung an die vorgenannten Deckungssummen bzw. die vorgenannteMaximierung angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften muss einsolcher Nachweis für jedes Mitglied mit der Bewerbung vorgelegt werden;d) Eigenerklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerberauf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet;e) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 lit. a)-g)VOF vorliegen und dass der Bewerber— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nichtseine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in deneinzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrensin einer entsprechenden Lage befindet,— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft wordenist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlungbegangen hat,— seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäßerfüllt hat,— sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOFeingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungenschuldig machen wird oder diese Auskünfte nicht unberechtigter Weiseunterlassen wird;f) Eigenerklärung über die Netto-Jahresumsätze in EUR der letzten 3Kalenderjahre (2011, 2012, 2013) mit Planungsleistungen. BeiBewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Jahresumsätze der Mitgliederpro Kalenderjahr zu addieren,g) Eigenerklärung mit Darstellung von max. 4 jeweils in den letzten 5Kalenderjahren (2009-2013) fertig gestellten Referenzprojekten (realisiertoder nicht realisiert) mit Angabe des Auftraggebers (Name, Adresse,Ansprechpartner mit Telefon und E-Mail), der beauftragten Leistungen(Leistungsbild und Leistungsphasen nach HOAI), des eigenenLeistungsanteils, der Herstellungskosten netto (KG 300+400 nach DIN 276),der Gebäudeart und des Standards gemäß BKI Baukosten Gebäude 2013(Statistische Kostenkennwerte Teil 1, ISBN 978-3481030728), derFlächenkennwerte gem. DIN 277 (BGF, NF, NF./.BGF) und der Kostenkennwertegem. DIN 276 (Herstellungskosten netto KG 300+400 DIN 276./.BGF), sowiemit allgemeinen Angaben zum Projekt sowie einer Darstellung der Qualitätder Gestaltung und der Komplexität und der Anforderungen an dieWirtschaftlichkeit (Kosteneffizienz und Flächeneffizienz).Darüber hinaus sind bildliche Darstellungen zu den Referenzprojekten aufgesonderten Blättern einzureichen, sowohl als Ausdruck auf maximal je 1Seite DIN A 4 Hochformat oder maximal je 1/2 Seite DIN A 3 Querformat,gefaltet und identisch auf Datenträger (4 bzw. 2 Dateien im Format pdf,geeignet für Beamerpräsentation).Die Referenzen sollen dazu in ihrer Gesamtschau eine Beurteilung derfachlichen Eignung für das Erbringen der ausgeschriebenen Leistungermöglichen.Bei Referenzobjekten, deren Urheberschaft bei Anderen liegt (z. B.Bearbeitung als Mitarbeiter im Büro eines Anderen), sind der Urheber undder Anteil der eigenen Leistung des Bewerbers nachvollziehbar anzugeben.Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbrachthat.Der Auftraggeber behält sich vor, die Eigenerklärungen nach g) zu denReferenzprojekten durch entsprechende Erklärungen des Auftraggebers desReferenzprojekts bestätigen zu lassen.Berufsanfänger/-innen und kleine Bürostrukturen werden auf die Möglichkeitder Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.2. Kriterien für die Auswahl sind:a) durchschnittlicher Netto-Jahresumsatz in EUR der letzten 3Kalenderjahre (2011, 2012, 2013) mit Planungsleistungen (Bepunktung: unter1 000 000 EUR: 0 Punkte; von 1 000 000 EUR bis unter 1 500 000: 1 Punkt;von 1 500 000 bis unter 2 000 000: 2 Punkte; ab 2 000 000 EUR: 3 Punkte;Punkte werden zweifach gewichtet),b) Qualität der Gestaltung der Referenzprojekte (Bepunktung s. u.; Punktewerden zweifach gewichtet),c) Komplexität der Referenzprojekte (TV-/Hörfunkstudios oder vergleichbareBauaufgaben mit mittlerem bis hohem Technikanteil) (Bepunktung s. u.;Punkte werden einfach gewichtet),d) Wirtschaftlichkeitsanforderungen an die Referenzprojekte(Unterkriterien Kosteneffizienz und Flächeneffizienz) (Bepunktung s. u.;Punkte in zwei Unterkriterien werden jeweils einfach gewichtet).3. Die Prüfung der unter III.1.2) b-d genannten Kriterien erfolgt durchein Auswahlgremium, dem Vertreter der Ausloberin und Fachleute als Beraterangehören unter Anwendung eines Punktesystems. Für die Kriterien (III.1.2b) und c) gilt: bei guter Qualität der Gestaltung (III.1.2b) bzw. guterVergleichbarkeit der Komplexität (III.1.2 c) werden jeweils 3 Punktevergeben, bei befriedigender Qualität der Gestaltung (III.1.2b) bzw.befriedigender Vergleichbarkeit der Komplexität (III.1.2 c) jeweils 2Punkte, bei ausreichender Qualität der Gestaltung (III.1.2b) bzw.ausreichender Vergleichbarkeit der Komplexität (III.1.2 c) jeweils 1Punkt, bei ungenügender Qualität der Gestaltung (III.1.2b) bzw.ungenügender Vergleichbarkeit der Komplexität (III.1.2 c) jeweils 0Punkte.Für die Bewertung des Kriteriums (III.1.2 d) werden die BKI BaukostenGebäude 2013 (Statistische Kostenkennwerte Teil 1, ISBN 978-3481030728 desBaukosteninformationszentrums (BKI) herangezogen. Die Bewertung wird inzwei Unterkriterien gegliedert:Unterkriterium Kosteneffizienz: Bei Unterschreitung des durchschnittlichenKostenkennwerts (Herstellungskosten KG 300+400/BGF), der in BKI BaukostenGebäude 2013 für die referenzgegenständliche Gebäudeart und - soweitdieser vom BKI gesondert unterdifferenziert wird - denreferenzgegenständlichen Gebäudestandard genannt ist, durch den für dasReferenzprojekt vom Bewerber anzugebenden Kostenkennwert, unterBerücksichtigung des Baukostenindex und des Regionalfaktors, um mehr als10 % werden 3 Punkte vergeben, bei Unter- bzw. Überschreitung desdurchschnittlichen Kostenkennwerts um bis zu 10 % 2 Punkte, beiÜberschreitung des durchschnittlichen Kostenkennwerts von mehr als 10 % 1Punkt, bei Überschreitung von mehr als 50% oder fehlenden Angaben 0Punkte.Unterkriterium Flächeneffizienz: Bei Überschreitung des durchschnittlichenFlächenkennwerts NF/BGF, der in BKI Baukosten Gebäude 2013 für diereferenzgegenständliche Gebäudeart und – soweit dieser vom BKI gesondertunterdifferenziert wird – den referenzgegenständlichen Gebäudestandardgenannt ist, durch den für das Referenzprojekt vom Bewerber anzugebendenFlächenkennwert um mehr als 5 % werden 3 Punkte vergeben, bei Unter- bzw.Überschreitung des durchschnittlichen Flächenkennwerts um bis zu 5 % 2Punkte, bei Unterschreitung des durchschnittlichen Flächenkennwerts vonmehr als 5 % 1 Punkt, bei Überschreitung von mehr als 20 % oder fehlendenAngaben 0 Punkte.Die Gesamtbewertung errechnet sich aus der Multiplikation der erreichtenPunkte mit der oben genannten Gewichtung;Soweit nach diesen Kriterien keine eindeutige Bestimmung der 10 zubeteiligenden Bewerber getroffen werden kann, wird unter den in gleicherWeise geeigneten Bewerbern/-innen eine Auswahl durch Los getroffen.Zusätzlich werden Nachrücker in angemessener Zahl anhand der ermitteltenReihenfolge bestimmt.4. voraussichtliche Zusammensetzung des beratenden Auswahlgremiums für dieTeilnehmerauswahl:— Christoph Hitzler, Projektsteuerung Hitzler Ingenieure/Dornier,— Dr. Andreas Kleinau, Fa. macon,— Prof. Rothermund, FH Münster,— Christa Baumgartner, Architektin, Verband der freien Berufe, Rundfunkratdes Bayerischen Rundfunks,— Danilo Schacherl, Bayerischer Rundfunk, Bau und Liegenschaften,— Ulrich Bechler, Bayerischer Rundfunk, Bau und Liegenschaften.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaDer Zulassungsbereich umfasst die Staaten des EuropäischenWirtschaftsraumes (EWR) sowie Mitgliedsstaaten des WTOBeschaffungsübereinkommens (GPA). Teilnahmeberechtigt sind imZulassungsbereich ansässige— natürliche Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt(in)bzw. Landschaftsarchitekt(in) nach dem Recht ihres jeweiligenHeimatstaates berechtigt sind. Ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nichtgeregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach dereinschlägigen EG-Richtlinie,— Personengesellschaften oder juristische Personen, die folgendeZulassungsvoraussetzungen erfüllen: Geschäftssitz im Zulassungsbereich;zum Geschäftszweck gehört die Erbringung von Planungsleistungen, die derWettbewerbsaufgabe entsprechen. Der /die bevollmächtigte Vertreter/-inoder Verfasser/-in der Gesellschaft erfüllt die fachlichenVoraussetzungen, die an natürliche Personen (s. o.) gestellt sind,— Zusammenschlüsse (Bewerbergemeinschaften) aus natürlichen und/oderjuristischen Personen und/oder Personengesellschaften. Die Vertreter derMitglieder der Bewerbergemeinschaften, die natürliche oder juristischePersonen sind, müssen die jeweils an diese gestellten Voraussetzungenerfüllen. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tagder Bewerbungsabgabe erfüllt sein. Die Bewerbergemeinschaften haben in derVerfassererklärung des Wettbewerbs einen bevollmächtigten Vertreter zubenennen. Fachberater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.4. Bewerber-/Bietergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nichtverpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaftenhaben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung(Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,— in der alle Mitglieder mit Name und Adresse benannt sind,— in der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreterbezeichnet ist,— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärtist,— nach der der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber demAuftraggeber rechtsverbindlich vertritt,— nach der alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.Mehrfachbewerbungen, z. B. Bewerbung als Einzelbewerber und gleichzeitigals Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder Bewerbungenunterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros oder mehrererMitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften sind unzuläsig undführen zum Ausschluss aler Mehrfachbewerbungen.
Die Beurteilungskriterien werden den ausgewählten Teilnehmern in derWettbewerbsauslobung bekanntgegeben.
Tag: 26.5.2014 - 12:00
BewerberTag: 7.8.2014
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Preissumme gesamt: ca. 330 000EUR.
15 000 EUR je ausgewähltem Teilnehmer.
a) Bewerbungsunterlagen, die über die in Punkt III.1) gefordertenUnterlagen hinausgehen, werden in der Wertung nicht berücksichtigt.Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise ineiner beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. DieBewerber/innen sind selbst für die Vollständigkeit verantwortlich.Die Ausloberin behält sich vor, in der Bewerbung fehlende oderunvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf derBewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihr zubestimmenden Nachfrist nachzufordern. Die Bewerber haben keinen Anspruchdarauf, dass die Ausloberin von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauchmacht.Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgeschickt. Bewerbungen sind inPapierform, möglichst als lose Blätter einzureichen. Elektronischübermittelte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.Auf den Umschlägen ist außen das Stichwort „Wettbewerb BRhochdrei“ zuvermerken. Das Formblatt zur Bewerbung steht als Download bereit unter derInternetadresse: www.bgsm.deAls maßgeblicher Zeitpunkt für die Einreichung der Bewerbung gilt derZeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle (der Poststempel istnicht entscheidend),b) Der Auslober wird, soweit und sobald die dem Realisierungsteil desWettbewerbs zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird, im Anschluss an denWettbewerb im Rahmen eines Verfahrens nach § 3 Abs. 4 b) VOF einenPreisträger mindestens mit Leistungen nach § 34 ff. HOAI 2013(Objektplanung Gebäude) und § 39 ff. HOAI 2013 (ObjektplanungFreianlagen), jeweils Lph. 2-4, beauftragen. Darüber hinaus wird derAuslober im Falle der weiteren Realisierung durch angemessene weitereBeauftragung sicherstellen, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs bzw.der Wettbewerbsentwürfe realisiert wird. Die für die Umsetzung notwendigenFachplaner wird der Auslober selbst bestimmen.Der Auslober beabsichtigt, die Entwürfe der Preisträger von neutralerSeite auf Wirtschaftlichkeit und Einhaltung des Kostenrahmens überprüfenzu lassen. Das Ergebnis wird bei der Entscheidung über die Beauftragungberücksichtigt.Im Falle einer Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachteLeistungen bis zur Höhe des Bearbeitungshonorars und des zuerkanntenPreises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf inseinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrundegelegt wird.c) voraussichtliche TermineAusgabe der Auslobungsunterlagen: August 2014Rückfragenkolloquium: September 2014Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: Dezember 2014.
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern80534 MünchenDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-oberbayern.deTelefon: +49 8921762411Fax: +49 8921762847
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: EinNachprüfungsantrag ist unzulässig, § 107 Abs. 3 GWB, wenn:1. der Antragsteller den im Nachprüfungsverfahren gerügten Verstoß gegenVergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber demAuftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,2. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund derBekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in derBekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbunggegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,3. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in denVergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der inder Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbunggegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 4
 § 4
 § 3
 § 34
 § 39
 § 107