Source: https://mhb.meeresschutz.info/de/kennblaetter/neue-kennblaetter/details/pid/47
Timestamp: 2020-07-05 22:47:40+00:00

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Letzte PDF-Aktualisierung: 2020-06-04 11:32:34
Schadstoff-Einträge (Stand: 03.07.2015 )
In diesem Kapitel werden das Kennblatt-Thema als auch die zuständigen Institutionen und Fach-Arbeitsgruppen bzw. Expertenkreise benannt.
Einträge von Schadstoffen Nord- und Ostsee
Messung und Modellierung von Einträgen von Schwermetallen und POPs in die Nord- und Ostsee über Emissionen in die Atmosphäre, atmosphärische Deposition und über landseitige Quellen
Geltungsbereich: Überwachungsgebiete in Nord- und Ostsee, für die Bund und Länder auf Grundlage geltender Bestimmungen und eingegangener Verpflichtungen zuständig sind, in der Regel die Binnengewässer, die Küsten- und Übergangsgewässer und der Bereich der offenen See im Bereich der AWZ.
1.3 Zuständige Behörde(n)
Bund/Länder*
Bund UBA
Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV
Schleswig-Holstein MELUR
Sachsen SMUL
Sachsen-Anhalt LHW
Brandenburg LUGV BB
* An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:
Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS HB)
Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg (BUE HH)
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LU MV)
Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU NI)
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND SH)
1.4 Arbeitsgruppe
Fach-Arbeitsgruppe Schadstoffe und biologische Effekte
2 - Überwachungsanforderungen, Umweltziele und Gefährdungen
Im Rahmen der Meeresumweltüberwachung sind die bestehenden Anforderungen von EU-Richtlinien, regionalen Abkommen und rechtlichen Vorgaben (nationale und länderspezifische Gesetzgebung) zu berücksichtigen. Neben allgemeinen Anforderungen (Kap. 2.1) gelten themenbezogen spezifische Mindestanforderungen (Kap. 2.2) an das Monitoring. Es erfolgt eine Zuordnung zum räumlichen Geltungsbereich der Richtlinien sowie zu den übergeordneten nationalen Umweltzielen. Störungen und Beeinflussungen werden unter Gefährdung (Kap. 2.3) benannt.
2.1 Allgemeine Anforderungen und rechtliche Vorgaben
Die Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Meeresumwelt (Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, MSRL) bildet die Umweltsäule der EU-Meerespolitik und erstellt eine thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der europäischen Meeresumwelt. Ziel ist es, saubere, gesunde und produktive Meere und deren biologische Vielfalt langfristig zu bewahren bzw., wo durchführbar und nötig, wieder herzustellen.
Die MSRL trat 2008 in Kraft und gibt den Rahmen vor, in dem die Mitgliedstaaten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um bis 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen oder zu erhalten. Eine Verschlechterung des Zustandes ist zu verhindern. Die sechsjährigen Managementzyklen der MSRL umfassen folgende Schritte:
Erfassung des aktuellen Zustands der Meeresgewässer nach Art. 8 MSRL
Beschreibung des guten Umweltzustands (Good Environmental Status, GES) nach Art. 9 MSRL
Festlegung von Umweltzielen zur Erreichung des GES nach Art. 10 MSRL
Erstellung von Überwachungsprogrammen nach Art. 11 MSRL
Erstellung von Maßnahmenprogrammen nach Art. 13 MSRL
Verpflichtungen aus anderen internationalen, regionalen und EU-Regelungen sind zu berücksichtigen. Das Monitoring gemäß Art. 11 MSRL erfolgt entsprechend einer eigenen Systematik. Die Monitoringstrategien und -programme sind Berichtsebenen, die ein vergleichbares EU-weites Reporting gewährleisten sollen, während die Messprogramme die eigentlichen Mess- und Beobachtungsaktivitäten beinhalten.
In der geltenden Fassung legt das zwischenstaatliche Helsinki-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der neun Ostseeanrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung der Ostsee und der Erhaltung und Wiederherstellung ihres ökologischen Gleichgewichts fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die Helsinki-Kommission (HELCOM) auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Themen: Biodiversität und Ökosysteme, Landwirtschaft, Fischerei, Schutzgebiete, Abfälle und Lärm, Stoffeinträge, Raumplanung und Schifffahrt. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.
Der HELCOM-Ostsee-Aktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) wurde 2007 von den Umweltministern der Ostseeanliegerstaaten verabschiedet. Ein konkreter Katalog benennt Maßnahmen, Verantwortliche und Zeithorizonte, um bis 2021 einen guten ökologischen Zustand der Ostsee zu erreichen.
Die vier thematischen Bereiche Eutrophierung, Biodiversität, gefährliche Stoffe und maritime Aktivitäten spiegeln die wesentlichen Belastungen/Belastungsquellen des Ökosystems Ostsee wider. Bis 2021 ist eine Überarbeitung des BSAP vorgesehen.
HELCOM Monitoring Manual
Die "HELCOM Monitoring und Assessment Strategy" wurde 2013 überarbeitet, um die Anforderungen des BSAP und der MSRL erfüllen zu können. Ab 2016 werden die bestehenden HELCOM manuals und HELCOM guidelines im Monitoring-Handbuch (HELCOM Monitoring Manual) zusammengefasst.
In der geltenden Fassung legt das OSPAR-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung des Nordostatlantiks und der Erhaltung und Wiederherstellung der Meeresökosysteme fest. Die 15 Vertragsstaaten kooperieren über die OSPAR-Kommission auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den Bereichen Biodiversität und Ökosysteme, menschliche Aktivitäten, Schadstoffe und Eutrophierung, Offshore-Industrie, radioaktive Substanzen und bei Querschnittsthemen. Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen, rechtsverbindliche Beschlüsse und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.
OSPARs JAMP (Joint Assessment and Monitoring Programme) beschreibt die Überwachungs-Strategie, Themen und Produkte zu Monitoring und Überwachung, die für die OSPAR-Mitgliedstaaten festgelegt sind. Die überarbeitete Version gilt für 2014-2023.
OSPARs CEMP (Coordinated Environmental Monitoring Programme) zielt auf die Erfassung vergleichbarer Daten der OSPAR-Meeresregion ab, um diese zur Bewertung verschiedener Themenbereiche nach JAMP nutzen zu können. Die CEMP-Guidelines enthalten Vorgaben zu vereinbarten Überwachungs- und Bewertungsmethoden. Einige der bestehenden Guidelines befinden sich in Überarbeitung bzw. Überprüfung.
2.2 Spezifische Anforderungen und Umweltziele
Die Meeresstrategierahmenrichtlinie, die regionalen Meeresschutzkonventionen sowie internationale Übereinkommen beinhalten die Überwachung der Einträge von Schadstoffen in die Meere als eine Komponente zur Feststellung des Umweltzustandes, zur Festlegung von Zielen zum Erreichen eines guten Umweltzustandes sowie zur Ableitung von Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags als auch der Kontrolle der Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen.
Räumliche Zuordnung der Richtlinien
12-sm-Zone
Küstengewässer 1)
MSRL x x x -
HELCOM x x x -
OSPAR x x x x
1) bei WRRL: Basislinie plus eine Seemeile
Deskriptor 8. Aus den Konzentrationen an Schadstoffen ergibt sich keine Verschmutzungswirkung.
Anhang III Tabelle 1
Eintrag synthetischer Verbindungen (z. B. prioritäre Stoffe im Sinne der Richtlinie 2000/60/EG, die für die Meeresumwelt relevant sind, wie Pestizide, Bewuchshemmer, Arzneimittel, z. B. durch Verluste aus diffusen Quellen, Verschmutzung durch Schiffe, atmosphärische Deposition sowie biologisch aktive Stoffe);
— Eintrag nicht synthetischer Stoffe und Verbindungen (z. B. Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe,
z. B. durch Verschmutzungen durch Schiffe sowie die Erforschung und Ausbeutung von Öl-, Gas- und Erzvorkommen, atmosphärische Deposition, Einträge aus Flüssen);
— Eintrag von Radionukliden.
HELCOM Recommendation 19/5
Ziel der Kommission in Hinblick auf Schadstoffe ist,
die Verschmutzung des Konventionsgebietes zu vermeiden durch kontinuierliche Verringerung von Einleitungen, Emissionen und Verlusten von Schadstoffen, mit dem Endziel, Konzentrationen nahe den Hintergrundwerten für natürliche und nahe Null für vom Menschen hergestellte synthetische Stoffe zu erreichen,
die Einleitungen, Emissionen und Verlust von Schadstoffen, welche geeignet sind, die marine Umwelt zu erreichen, soweit zu reduzieren, dass sie nicht mehr für Mensch und Natur schädlich sind,
bis zum Jahr 2020 Einleitungen, Emissionen und Verlust von Schadstoffen einzustellen.
Schadstoffrelevante Programme und Aktivitäten
Die Ziele von COMBINE wie von HELCOM (HELCOM 14/18, Paragraph 5.27) entschieden und weiter erläutert durch BMP-WS 2/96, sind:
Identifizierung und Quantifizierung der Wirkungen durch Menschen verursachter Einleitungen und menschlicher Aktivitäten in der Ostsee unter Beachtung der natürlichen Schwankungen des Systems,
Identifizierung und Quantifizierung der Veränderungen in der Meeresumwelt als Folge regulatorischer Maßnahmen.
Vergleich der Konzentrationen von Schadstoffen in ausgewählten Biota ( einschließlich verschiedener Gewebe) aus unterschiedlichen geographischen Regionen der Ostsee, um mögliche räumliche Verteilungsmuster einschließlich der Belastungsschwerpunkte ("hot spots") anzuzeigen
Messung der Konzentrationen von Schadstoffen in ausgewählten Biota an spezifischen Orten über eine längere Zeit, um anzuzeigen, ob sich die Konzentrationen in Abhängigkeit von den Schadstoffeinleitungen in die Ostsee gleichermaßen ändern
Messung der Konzentrationen von Schadstoffen in ausgewählten Biota an verschiedenen Orten der Ostsee, besonders in belasteten Gebieten, um zu bewerten, ob die Konzentrationshöhen eine Gefahr für diese Arten und/oder die höheren Glieder in der Nahrungskette, einschließlich der marinen Säuger und Seevögel, bedeuten.
Baltic Sea Action Plan (BSAP)
Der Baltic Sea Action Plan (2007) hat als generelles Ziel das Erreichen eines guten ökologischen Zustands der Ostsee bis zum Jahr 2021. Er formuliert in Bezug auf Schadstoffe folgende ökologische Ziele für die Ostsee:
Schadstoffkonzentrationen nahe an den natürlichen Hintergrundwerten
sicherer Verzehr aller Fisch
gesunde Wildbestände
contaminant inputs from atmosphere http://www.helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/monitoring-manual/inputs/contaminant-inputs-from-atmosphere
contaminant inputs from land based sources http://www.helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/monitoring-manual/inputs/contaminant-inputs-from-landbased-sources
Im HELCOM Monitoring Manual werden die Themen dieses Kennblattes unter dem folgenden Programmpunkt (programme topic) betrachtet: ​Inputs
ANNEX IV - über die Beurteilung der Qualität der Meeresumwelt, Artikel1: Im Sinne dieser Anlage bedeutet "Überwachung" die wiederholte Messung
der Qualität der Meeresumwelt und jedes ihrer Bestandteile, das heißt des Wassers, der Sedimente und der Lebewesen
der Tätigkeiten oder der natürlichen und anthropogenen Einträge, welche die Meeresumwelt beeinträchtigen können;
der Auswirkungen solcher Tätigkeiten und Einträge
Die Überwachung kann entweder zur Gewährleistung der Einhaltung des Übereinkommens, um Gesetzmäßigkeiten und Tendenzen zu erkennen, oder zu Forschungszwecken durchgeführt werden.
des Hazardous Substances and Eutrofication Committee (HASEC)
In Übereinstimmung mit den allgemeinen Zielen ist in Hinblick auf Schadstoffe das Ziel der Kommission, die Verschmutzung der Seegebiete zu vermeiden durch kontinuierliche Verringerung von Einleitungen, Emissionen und Verlusten von Schadstoffen, mit dem Endziel, Konzentrationen nahe den Hintergrundwerten für natürliche und nahe Null für vom Menschen hergestellte synthetische Stoffe zu erreichen.
für Einträge von Schadstoffen relevante Messprogramme unter dem OSPAR Joint Assesment and Monitoring Programme (JAMP):
RID-Messprogramm (Riverine Input Data): Jährliche Erfassung des Abflusses und der Einträge ausgewählter Substanzen über die Flüsse in die Meeresumwelt(Nährstoffe und Schadstoffe).
CAMP (Comprehensive Atmospheric Monitoring Programm): Abschätzung der Einträge von ausgesuchten Schadstoffen durch Modellrechnungen auf der Grundlage von Emmissionsdaten und Messdaten von Küstenstationen mit Hilfe atmosphärischer Modelle
contaminat inputs from land-based (diffuse point) sources
http://www.ospar.org/html_documents/ospar/html/data/msfd_factsheets/d8_contaminant_inputs_from_land_based_sources.pdf
contaminat inputs via atmosphere
http://www.ospar.org/html_documents/ospar/html/data/msfd_factsheets/d8_contamninant_inputs_via_the_atmosphere.pdf
2.3 Gefährdung
KOM(2002) 539 endgültig: MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DEN RAT UND AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT
Zu den Bedrohungen für das marine Ökosystem zählen (…) die Verschmutzung durch gefährliche Stoffe(…). Sie sind die Folge verschiedener Belastungen wie(…), der Öl- und Gasgewinnung, der Schifffahrt, dem Eintrag von Schadstoffen in Luft und Wasser, der Verklappung von Abfällen (…).
3 - Messkonzept
In Kapitel 3 wird die Überwachung aller Meeres-, Küsten- und Übergangsgewässer entsprechend den Anforderungen nach u.a. MSRL, WRRL, FFH-RL, VRL, OSPAR, HELCOM und TWSC dargestellt. Die Beschreibung des Messkonzepts enthält die Messparameter mit Methoden und Standards zur Datenerhebung, die räumliche und zeitliche Auflösung des Messnetzes und Angaben zur Datenhaltung bzw. –verfügbarkeit.
Die nationalen Messprogramme (Kapitel 3.2) bilden im Sinne eines Baukastensystems die kleinste Einheit in der Meeresumweltüberwachung und beschreiben das Wer - wie - was - wo - und - wann. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient z.B. das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.
Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring einer eigenen Struktur mit Monitoringstrategien (in der 1. Berichtsperiode: Monitoringprogramme) und Monitoringprogrammen (in der 1. Berichtsperiode: Subprogramme). Die Monitoringstrategien und Monitoringprogramme sind dabei Berichtsebenen, die eine vergleichbare EU-weite Berichtserstattung gewährleiten sollen.
3.1 Beschreibung des Messnetzes
3.1.1 zeitliche Darstellung
3.2 Monitoring-Aktivitäten
Schadstoffeinträge aus landseitigen Quellen (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 126)
Messende Institute
LUGV BB
LLUR SH
Institutionen Zusatzangaben -
Beginn des Messprogramms 01.01.1984
Ende des Messprogramms -
laufend; Ostsee-PLC-programm, Beginn 1984
Meeresgewässer BAL
Meeresgewässerregion
Küstengewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion
gemessen werden ausgewählte Schadstoffkonzentrationen und der Abfluss am Übergabepunkt limnisch-marin der in die Ostsee mündenden Flüsse
Prozentuale Abdeckung -
Gegenstand des Monitoring
Überwachte Elemente
Das Messprogramm dient der Erfassung der Einträge von Schadstoffen und dem Abfluss ins Meer. Darüber hinaus werden Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter) erfasst. HELCOM parameters: Cd, Cr, Cu, Hg, Ni, Oil, Pb, TOC, Zn
Weitere gemessene Parameter
Abfluss Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter)
Zweck des Messprogramms
Belastung in der marinen Umwelt
Messdaten zu den flussbürtigen Einträgen (Konzentration und Abfluss) und zu den direkten Einträgen werden benötigt, um die Menge an eingetragenen Schadstoffen zu bestimmen und Aussagen über die Effektivität von Schadstoffreduktionsmaßnahmen zu treffen
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode
Probenahme-Methode -
Beschreibung Probenahme-Methode -
Probenahme-Methode (URL) -
Tabelle Methoden-URLs HELCOM PLC Guidelines http://www.helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment/manuals-and-guidelines/plc-water-guidelines/
Probenahme-Intervalle
Probenanzahl pro Jahr 12
Frequenz monatlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit -
Probenahme-Zyklus jährlich
Richtlinien spezifische Anforderungen
Bezug zu Elementen des Annex III -
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014)
Schadstoff-Konzentration am Übergabepunkt limnisch-marin der einmündenden Flüsse (UZ-Indikator Art. 10)
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Ostsee)
Schadstoff-Einträge - landseitige Quellen
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm -
Daten-Bereitstellung
Daten-Aggregationsstand
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand -
Datenzugriff - Bereitstellung Bereitstellung der Daten in einem internationalem Daten-Center (z.B. RSC, ICES, EEA, EMODnet)
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.09.2014
Datenzugriff - Datentyp
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz -
Datenzugriff - INSPIRE-Standard
Datenzugriff - Rechte beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag
Link zu den Daten -
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff
Bereitstellung der Daten über HELCOM
Ergänzende Angaben zu den Daten -
Atmosphärische Schadstoffemissionen (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 124)
EMEP | MSC-W
Beginn des Messprogramms 01.01.1990
Festlandbereich des MS
Emissionsquellen befinden sich an Land, mobile Quellen (Schifffahrt werden auch berechnet)
Prozentuale Abdeckung 100
Emissionen von Schwermetallen (Pb, Cd, Hg, As, Cr, Cu, Ni, Se, Zn) und POPs (PCDD/PCDF, PAHs, HCB, HCH, PCBs)
Emissionen von Schwermetallen (Pb, Cd, Hg, As, Cr, Cu, Ni, Se, Zn) und POPs (PCDD/PCDF, PAHs, HCB, HCH, PCBs
Verursachende menschliche Aktivitäten für Belastungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms -
Tabelle Methoden-URLs EMEP: Centre of Emission Inventories and Projections (CEIP) http://www.ceip.at/
Probenanzahl pro Jahr -
In die EMEP-Berichte fließen die Ergebnisse der jährlichen Berechnung der Emissionen ein.
Frequenz jährlich
Ergänzende Angaben zur Frequenz bzw. Zyklus oder Häufigkeit
Emissionen werden jährlich berechnet, nicht gemessen
emittierte Schadstoffmengen
Schadstoff-Einträge - über die Atmosphäre
Andere (spezifizieren)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand
Emissionen werden pro Land erfasst
Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz
Daten werden jährlich von EMEP bereitgestellt
Datenzugriff - Rechte freier Zugriff
Daten für die Ostsee werden über HELCOM bereitgestellt, HELCOM Indikatorbericht: http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/atmospheric-emissions-of-heavy-metals-in-the-baltic-sea-region/; http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/atmospheric-emissions-of-pcdd-fs-in-the-baltic-sea-region/ Daten für die Nordsee und Ostsee sind über www.emep.int verfügbar.
Schadstoffeinträge aus landseitigen Quellen (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 98)
FGG Ems
laufend; Nordsee-RID Programm: Beginn 1994
Meeresgewässer ANS
gemessen werden ausgewählte Schadstoffkonzentrationen und der Abfluss am Übergabepunkt limnisch-marin der in die Nordsee mündenden Flüsse
Das Messprogramm dient der Erfassung der Einträge von Schadstoffen und dem Abfluss ins Meer. darüber hinaus werden Direkteinleiter (kommunale Kläranlagen und industrielle Einleiter) erfasst. OSPAR Bestimmungsgrößen: Hg, Cd, Cu, Zn, Pb, SPM
Tabelle Methoden-URLs OSPAR-RID principle http://www.ospar.org/content/content.asp?menu=00920301420000_000000_000000
Monitoring-Programme (ehem. Sub-) (Nordsee)
OSPAR Fact Sheet: D8 - Contaminant Inputs From Land-Based (Diffuse and Point) Sources
Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum 01.11.2014
Bereitstellung der Daten über OSPAR
Atmosphärische Schadstoffemissionen (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 93)
OSPAR Fact Sheet: D8 - Contaminant Inputs via the Atmosphere
Atmosphärische Deposition Schadstoffe (Ostsee) (Messprogramm-Nr. 92)
fortlaufend, EMEP Modellierung: abh. von Eingangsdaten; meist werden Zeitreihen ab 1990 betrachtet. An der Küstenmessstelle in Deutschland (Zingst) wird seit 1999 gemessen.
Jenseits der Gewässer des MS
EMEP erstellt Depositionskarten für die gesamte Nord- und Ostsee (zukünftig mit einer Auflösung von 0,1° x 0,1°Long/Lat
Gemessene nasse Deposition von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, As, Ni, Cr, Zn, Cu; B(a)P, B(a)A, Summe B(b+j+k)F, I(c,d)P, DB(a)A; g-HCH); Modellierte Gesamtdeposition (trocken & nass) von ausgewählten Schadstoffen (Pb, Cd, Hg, B(a)P, PCDD/F, HCB) mit dem EMEP-Modell.
Tabelle Methoden-URLs MSC-E http://www.msceast.org/ NILU http://www.nilu.no/projects/ccc/index.html HELCOM http://helcom.fi/Recommendations/Rec%2024-1.pdf
Probenanzahl pro Jahr 1
EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an den 2 Messstationen monatlich, die Messdaten werden zur Validierung des Modells genutzt;
EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an der Messstation monatlich, die Messdaten werden zur Validierung des Modelss genutzt;
Bezug zu Indikatoren (Art. 11 - Reporting 2014) -
Ostsee: PLC-Sub-divisions, Auflösung bisher 50 x 50km; ab 2017 0.1°x0,1°Lat/Long; EMEP Grit als kleinste mögliche Auflösung
EMEP-Webseite : www.emep.int; HELCOM-Indikatorberichte : http://www.helcom.fi/baltic-sea-trends/environment-fact-sheets/hazardous-substances/ Daten für die Ostsee werden über HELCOM (und EMEP) bereitgestellt; eine separate nationale Berichterstattung ist nicht möglich bzw. vorgesehen.
Atmosphärische Deposition Schadstoffe (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 133)
fortlaufend, EMEP Modellierung: abh. von Eingangsdaten; meist werden Zeitreihen ab 1990 betrachtet. An den 2 Küstenmessstellen in Deutschland (Sylt) wird seit 1999 gemessen
Tabelle Methoden-URLs MSC-E http://www.msceast.org/ NILU http://www.nilu.no/projects/ccc/index.html OSPAR http://www.ospar.org/content/content.asp?menu=00910301410000_000000_000000
EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an der Messstation monatlich, die Messdaten werden zur Validierung des Modells genutzt;
EMEP modelliert 1x jährlich, gemessen wird an der Messstation monatlich
Schadstoffdeposition auf die Meeresoberfläche (UZ-Indikator Art. 10)
EMEP Grit als kleinste mögliche Auflösung
Link zu den Daten http://www.emep.int
Daten für die Nordsee sind nur über EMEP verfügbar – eine separate nationale Berichterstattung ist nicht möglich bzw. vorgesehen.
3.3 Zusätzliche Parameter
4 - Bewertung
Bis zum 15. Oktober 2012 waren auf der Grundlage der Anfangsbewertung (Art. 8 MSRL) und der sogenannten Deskriptoren (Anhang I MSRL) erstmals Merkmale für den guten Umweltzustand (GES) der deutschen Meeresbereiche zu beschreiben (Art. 9 MSRL). Die Festlegung spezifischer Grenz- und Schwellenwerte bzw. anderer Quantifizierungen im Sinne eines GES für alle MSRL-Themen (Art. 10 MSRL) war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.
Die im Jahr 2014 übermittelten Überwachungsprogramme folgten der Struktur des mittlerweile abgelösten Beschlusses der Kommission (EU) 2010/477. Dieser wurde durch den Beschluss der Kommission (EU) 2017/848 ersetzt, welcher nun die Definitionen der einzelnen Bewertungskriterien und methodischen Standards nach Art. 9 MSRL nachvollziehbarer strukturiert und in seiner Terminologie den Vorgaben der MSRL entspricht.
Die Ergebnisse von Überprüfung und Aktualisierung der Bewertung des Zustandes, Beschreibung des guten Zustandes und Festlegung von Umweltzielen wurden 2018 an die EU-Kommission berichtet. Der Zustandsbericht von 2018 berücksichtigt bestehende Zustandsbewertungen anderer EG-Richtlinien wie z.B. WRRL, FFH-RL und VRL. Darüber hinaus wurden die Arbeiten der regionalen Meeresschutzübereinkommen für Nordsee und Ostsee (OSPAR und HELCOM) herangezogen.
Weiterführende Informationen zu Zustandsbewertungen nach Art. 8, 9, 10 MSRL (inkl. Textberichte): https://www.meeresschutz.info/berichte-art-8-10.html
Übersicht der Bewertungskriterien für die Beschreibung eines guten Umweltzustandes:
Aktueller Entwicklungsstand von Indikatoren zur Bewertung des Zustands: hier
In Kapitel 4 werden die Bewertungskriterien und -verfahren auf der Ebene von Messparametern und/oder Indikatoren und Zuordnung zu thematischen Bewertungen dargestellt.
4.1 Allgemeine Informationen zur Bewertung (Nord- und Ostsee)
MSRL, Aktueller Stand Bewertungsverfahren, Schadstoff-Einträge
Bewertungsverfahren bzw. Handlungsanweisung:
1. Einsatzbereite Bewertungsverfahren MSRL
2. In Entwicklung befindliche Bewertungsverfahren
Richtlinie: Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
4.2 Informationen zur Bewertung in der Nordsee bzw. nach OSPAR
Richtlinie: Oslo-Paris-Übereinkommen (OSPAR)
4.3 Informationen zur Bewertung in der Ostsee bzw. nach HELCOM
Trendermittlung Ostsee
Richtlinie: Helsinki-Übereinkommen
5 - Qualitätssicherung
Die am BLMP beteiligten Einrichtungen sind verpflichtet, in Eigenverantwortung Qualitätsmanagementsysteme in Anlehnung an die DIN EN ISO/IEC 17025 zu etablieren und aufrecht zu erhalten (ARGE BLMP-Beschluss 2006). Das beinhaltet die Durchführung sowohl interner als auch externer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Sicherstellung zuverlässiger und vergleichbarer Untersuchungsergebnisse. Dabei werden sie durch die Qualitätssicherungsstelle des BLMP am Umweltbundesamt (QS-Stelle) unterstützt, die als unabhängige nicht direkt am Monitoring beteiligte Institution für die Koordinierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des BLMP zuständig ist. Die erforderlichen einrichtungsübergreifenden Abstimmungen erfolgen in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ (AG QS), in der Experten aus Bund und Küstenländern vertreten sind. Durch enge Zusammenarbeit mit der AG ErBe sowie deren Fach-Arbeitsgruppen ist die direkte Verbindung zu den messenden Einrichtungen gewährleistet.
Die QS-Stelle ist für die Erarbeitung von Handreichungen wie z.B. Leitlinien zur Methodenvalidierung und von Qualitätsmanagement-Musterdokumenten zuständig. Sie organisiert Workshops und führt Ringversuche zu den im Rahmen des BLMP eingesetzten Untersuchungsverfahren und Matrizes durch. Seit 2001 bietet die QS-Stelle den BLMP-Laboratorien auch die Durchführung externer Audits auf Grundlage der DIN EN ISO 17025 mit entsprechend geschultem Personal an.
Das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO/IEC 17025 schließt folgende Punkte ein:
dokumentierte Validierung/Verifizierung der eingesetzten Untersuchungsmethoden zur Ermittlung der Verfahrenskenndaten,
kontinuierlicher Nachweis der verfahrensspezifischen Richtigkeit und Präzision, z.B. durch das Führen von Kontrollkarten und den Einsatz von (zertifizierten) Referenzmaterialien, soweit möglich,
die Qualifikation und regelmäßige Schulung des Personals bezüglich der eingesetzten Verfahren,
die regelmäßige Durchführung von internen und externen Audits,
die regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Laborvergleichen, Ringversuchen, Schulungen und Workshops sowie deren Auswertung.
Da durch die QS-Stelle (biologischer Bereich) nicht jährlich Workshops und Ringversuche und auch nicht für alle Parameter angeboten werden können, sollten regelmäßig bilateral und eigenständig Laborvergleichsanalysen zwischen den Laboren organisiert werden, deren Ergebnisse in der AG Qualitätssicherung vorgestellt und diskutiert werden. Auch sind Angebote anderer nationaler/internationaler Anbieter zu nutzen.
Grundsätzlich ist bei Langzeitmessreihen auf eine Kontinuität der Bearbeiter sowie auf eine entsprechende Qualifizierung zu achten.
Die Labore müssen die rechtzeitige und vollständige Übermittlung der Untersuchungsergebnisse an die MUDAB auf Basis der MUDAB-Datenformate, einschließlich der als Mindestmaß definierten QS-Angaben, die aber die internationalen Vorgaben (ICES) abdecken, gewährleisten.
Für externe QM-Maßnahmen werden Angebote folgender Anbieter genutzt:
QS-Stelle (des BLMP am UBA (Workshops, Ringversuche, Taxaliste, Normung bei DIN, CEN und ISO, Begleitung der Etablierung von QM-Systemen, Erstellung von Muster-QM-Dokumenten, Durchführung von Audits))
5.1 Messende Einrichtungen
messende Behörden
Bund BSH
Niedersachsen NLWKN
Schleswig-Holstein LLUR SH
Sonstige IOW
5.2 Monitoring-Leitfäden
Folgende im Rahmen der europäischen Meeresschutzkonventionen von HELCOM und OSPAR erarbeiteten Leitlinien dienen als Grundlage für die Ausgestaltung und Qualitätssicherung des Messprogramms:
HELCOM: COMBINE Manual, Part D. Programme for monitoring of contaminants and their effects Download
ICES: ICES-Times Download
OSPAR: JAMP/CEMP Download
OSPAR: JAMP Guideline on the analysis of PFCs in seawater (OSPAR Agreement 2010-8)
OSPAR: JAMP Guidelines for the Integrated Monitoring and Assessment of Contaminants and their effects (Agreement 2012-09)
5.3 Normen
Die Anwendung validierter, d.h. für den vorgegebenen Zweck geeigneter Untersuchungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualitätssicherung in den messenden Einrichtungen. Auf folgende Normen, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf dem aktuellen Stand der wissenschaftlich-technischen Entwicklung angepasst werden, wird zurückgegriffen:
DIN EN ISO/IEC 17025 (2005-08): Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien (ISO/IEC 17025: 2005); Deutsche und Englische Fassung EN ISO/IEC 17025: 2005. https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-iec-17025/77196483
Zurückgezogen und ersetzt durch DIN EN ISO/IEC 17025, 2018-03
DIN EN ISO/IEC 17025(2018-03): Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien (ISO/IEC 17025: 2017); Deutsche und Englische Fassung EN ISO/IEC 17025: 2017. https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-iec-17025/278030106
DIN EN ISO 5667-3 (2019-07): Wasserbeschaffenheit - Probennahme - Teil 3: Anleitung zur Konservierung und Handhabung von Wasserproben (ISO 5667-3: 2018); Deutsche Fassung EN ISO 5667-3: 2018.
https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-5667-3/291974374
ISO 5667-9 (1992-10): Wasserbeschaffenheit; Probennahme; Teil 9: Hinweise zur Probennahme von Meerwasser https://www.beuth.de/de/norm/iso-5667-9/1206679
Handreichungen, Musterdokumente
Umweltbundesamt, Qualitätssicherungsstelle des BLMP, 2004: Leitlinie zur Methodenvalidierung
Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2011: Ableitung von Mindestanforderungen an Analyseverfahren zur Überwachung chemischer Parameter im Rahmen des BLMP, Mindestanforderungen an Bestimmungsgrenzen
Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Ableitung von Mindestanforderungen an Analyseverfahren zur Überwachung chemischer Parameter im Rahmen des BLMP, Erläuterung zur Einführung von Zielwerten für Messunsicherheiten
Quality Assurance of Information for Marine Environmental Monitoring in Europe (QUASIMEME):
Ringversuche 2x jährlich:
- DOC in Seawater
- Halogenated Organics in Seawater
- Mercury in Seawater
- Metals in Seawater
- Organotins in Seawater
- Pentachlorphenol in Seawater
- Polycyclic Aromatic Hydrocarbons in Seawater
- Triazines and Organophosphorus Compounds in Seawater
- Volatile Organics in Seawater
Workshop, Schulungen
Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2007:
Workshop "Akkreditierung von Laboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 08.02.2007, Berlin
Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2005:
Workshop "Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 31.11.2005, Berlin
Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2004:
Workshop "Meeresmonitoring, Wasserrahmenrichtlinie und Qualitätssicherung - 2. Erfahrungsaustausch"; 11. - 12.05.2004, Vilm
Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2001:
Workshop "Meeresmonitoring und Qualitätssicherung - 1. Erfahrungsaustausch"; 04.11 - 06.11.2002, Vilm
Workshop "Analysenverfahren und Qualitätssicherung zur Bestimmung von Nährstoffen, Schwermetallen und organischen Schadstoffen in Meerwasser"; 02. - 04.07.2001, Vilm
6 - Literatur

References: Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 13
 Art. 11
 Art. 10
 Art. 10
 Art. 9
 Art. 8