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Magdeburg Germany — Landeshauptstadt Magdeburg, Der Oberbürgermeister, Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement
Published April 16, 2016 — Deadline May 24, 2016 (2 years ago)
2016/S 075-132122
Landeshauptstadt Magdeburg, Der Oberbürgermeister, Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement
Zu Händen von: Herrn Janek
Planungsleistungen Technische Ausrüstung (§§ 53 bis 56 HOAI, Anlagengruppe 5 – Medientechnik Audio / Video und tlw. 7 – Bühnentechnik) für die Sanierung der Stadthalle Magdeburg.
Es ist beabsichtigt, die denkmalgeschützte Stadthalle im Rotehornpark grundlegend zu sanieren.
Die Stadthalle wurde 1927 errichtet und ist eines der bedeutendsten Gebäude der Stadt Magdeburg sowohl als herausragendes Baudenkmal ( Bauhaus-Architektur) als auch in funktionaler Hinsicht für die Durchführung zahlreicher Veranstaltungen.
Das Gebäude ist ca. 100 Meter lang, 50 Meter breit und bis zu 22 Meter hoch. Die tragende Stahlkonstruktion ist mit einer Klinkerfassade ummauert.
Die Stadthalle wurde nach teilweiser Kriegszerstörung in den fünfziger und sechziger Jahren wieder aufgebaut.
Daneben bestehen div. Anbauten, welche mit bzw. nach dem Wiederaufbau hinzukamen.
Vorgesehen sind die denkmalgerechte Sanierung u. a. der Fassade, der Umbau des Saalbereiches zu einem zeitgemäßen Mehrzwecksaal mit entsprechender, fernseh- und übertragungstauglicher Bühnen- und Medientechnik, die Schaffung bzw. Modernisierung von Betriebs -, Künstler – und Verwaltungsräumen und die strukturelle Neuordnung der Funktionsbereiche.
Die haus- und betriebstechnischen Anlagen sind vollständig zu erneuern.
Die Außenanlagen sind umzugestalten.
Für die Baumaßnahme ist eine Beantragung von Fördermitteln vorgesehen.
Die Gesamtinvestitionssumme der Baumaßnahme beträgt brutto ca. 33 000 000 EUR.
Planungsleistungen nach Leistungsbild Technische Ausrüstung § 55 HOAI (2013) für die Anlagengruppen:
5 informationstechnische Anlagen tlw. (Medientechnik – Audio / Video)
7 nutzerspezifische Anlagen tlw. (Bühnentechnik, Szenenbeleuchtung)
Die Beauftragung der Leistung erfolgt stufenweise, in einem ersten Schritt für die Leistungsphase 2, welche mehrere Sanierungsvarianten zur Entscheidungsfindung für den Stadtrat enthalten soll. Erst nach Beschluss einer weiter zu beplanenden Vorzugsvariante wird die Erstellung der EW-Bau beauftragt.
Die in Punkt II.3) angegebene Vertragslaufzeit bezieht sich auf die Lph 2.
Die Beauftragung erfolgt vorerst für die Lph 2, ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Leistungsphasen nach HOAI besteht nicht.
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer in der ersten Stufe die Leistungen der Lph 2 nach § 55 HOAI, Anlagengruppe 5 tlw. und 7 tlw.,
im zweiten Schritt bis Lph 3, im dritten Schritt bis Lph 4 einschließlich Erstellung der Bauantragsunterlagen und im vierten Schritt für die Lph 5 bis 8.
Ein Rechtsanspruch auf diese weitere Beauftragung besteht nicht.
Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zum Vorplanung- und Planungsentwurf, zur Baugenehmigung und zur Weiterführung des Planungsverhältnisses.
Die Leistungsphase 2 ist in der unter Punkt II.3 genannten Frist zu erbringen.
Beginn 4.10.2016. Abschluss 13.1.2017
Gefordert wird die Erklärung zum Abschluss einer ausreichend hohen Berufshaftpflichtversicherung für den Fall der Beauftragung. Die Mindestdeckungssummen müssen 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden betragen (zusätzlich geforderte Angabe: Maximierung der Ersatzleistungen für Schadensfälle mindestens das Zweifache der geforderten Deckungssumme).
Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die Versicherung garantiert wird. Die Erklärung der Versicherungsgesellschaft muss der Bewerbung beigelegt werden. Eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend.
Gesamtschuldnerische Haftung für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft mit verbindlicher Angabe des bevollmächtigten kaufmännischen Vertreters und Stellvertreters gegenüber dem Auftraggeber.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Als Projektsprache während der gesamten Vertragslaufzeit gilt ausschließlich deutsch in Wort und Schrift.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für jede Bewerbung ist zwingend ein vorgegebener Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen. Die im einzelnen genannten Nachweise sind dem Bewerbungsbogen als Anlage beizufügen. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsbogen möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Die geforderten Unterlagen sind bei Bewerbergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Die Aufteilung ist anzugeben. Sofern der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft die von dem jeweiligen Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang zu benennen sowie die entsprechenden Nachweise auch für den jeweiligen Nachunternehmer einzureichen. Darüber hinaus hat der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft bis zum Ablauf der Bwerbungsfrist nachzuweisen, dass ihm / ihr die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel (personelle und technische Ressourcen) des jeweiligen Nachunternehmers zur Verfügung stehen. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind registergeheftet in der vorgegebenen Reihenfolge einzureichen. Die vorgegebene Struktur ist einzuhalten.
Es wird sich vorbehalten, in den Rubriken nicht sachgerecht enthaltene Angaben nicht zu würdigen. Unvollständige Teilnahmeanträge können ausgeschlossen werden. Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber (einzeln und/oder in Bewerbergemeinschaften) sind unzlässig und führen zum Ausschluss des Bewerbers sowie der gesamten betroffenen Bewerbergemeinschaft(en). Teilnahmanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache zu verfassen und vorzulegen.
Die nachfolgend aufgezählten Nachweise sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der unter Punkt I.1) genannten Stelle einzureichen und müssen aktuell und gülitg sein (für Bescheinigungen gilt: nicht älter als 3 Monate).
1. Von einem berechtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei natürlichen Personen durch Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Berufsregister bzw. bei juristischen Personen durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs, im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Vorlage einer von allen Bietern rechtsverbindlich unterschriebenen Bietergemeinschaft-Erklärung mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters.
3. Eigenerklärung als Auskunft gemäß VOF § 4 (2).
4. Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe gemäß VOF § 4 (6) nicht vorliegen.
5. Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe gemäß VOF § 4 (9) nicht vorliegen.
6. Erklärung, ob bzw. auf welche Art der/die Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten wird/werden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Einzureichende Unterlagen:
1. Angaben zur unter Punkt III.1.1 geforderten Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall
2. Erklärung über den Gesamtumsatz für Planungsleistungen (gemäß §§ 53 bis 56 HOAI, Anlagengruppe 5 tlw., und 7 tlw.) des Bewerbers für die letzten drei Geschäftsjahre (jahresweise aufgeschlüsselt).
3. Erklärung über den Umsatz für vergleichbare, selbst erbrachte Planungsleistungen (gemäß §§ 53 bis 56 HOAI, Anlagengruppe 5 tlw. 7 tlw.) des Bewerbers für die letzten vier Geschäftsjahre (jahresweise aufgeschlüsselt).
4. Bei Mitgliedschaft in Bietergemeinschaften oder Bindung von Nachunternehmen: Vorlage eines Nachweises gemäß § 5 (6) VOF, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
1. Liste der in den letzten acht Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen als Versammlungsstätte mit Bühnenhaus (ausgenommen Freilichtbühnen, Stadien und Sporthallen) oder als Lichtspielhaus, bevorzugt als Sanierung, mit Angabe des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer), der Planungs- und Bauzeit, der erbrachten HOAI-Leistungsphasen und Nachweis der erfolgreichen Projektabwicklung durch Referenzschreiben des Auftraggebers. Es werden maximal drei Referenzen gewertet.
3. Angaben über die vorgesehene technische Projektstruktur (Namen, Funktionen, Qualifikationen).
4. Angaben über die Berufserfahrung der vorgesehenen Projektgruppe im Bereich Bühnen- und Medientechnik
5. Angabe, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber Beschäftigten in den letzten drei Jahren ersichtlich ist (ohne kaufmännisches Personal), bezogen auf Planungsleistungen gemäß §§ 53 bis 56 HOAI, Anlagengruppe 5 tlw. und 7 tlw.
6. Angaben, ob für die CAD dwg- und/oder dxf-Schnittstellen und für die Leistungsverzeichnisse GAEB-Schnittstellen zur Verfügung stehen.
7. Angaben, ob bzw. welche Leistungen als Unterauftrag vergeben werden sollen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Siehe Abschnitte III.2.1), III.2.2) und III.2.3)
Hinweis: Erfüllen mehr als die unter Höchstzahl genannten Bewerber alle veröffentlichten Auswahlkriterien derart, dass eine objektive Abgrenzung der einzuladenden Teilnehmergruppe nicht möglich ist, erfolgt die Auswahl unter den betreffenden Bwerwerbern in Anwendung des § 10 (3) VOF durch Losverfahren.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 17.5.2016 - 10:00
bis: 29.9.2016
Tag: 30.6.2016
Angabe der Vorhaben und/oder Programme: Förderung mit Landesmitteln.
Die Bewerbungsunterlagen können bei der unter Punkt I.1) genannten Kontaktstelle oder der Plattform www.evergabe-online.de abgerufen werden.

References: § 55
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 § 4
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 § 5
 § 10