Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl%20II%202007,%2039
Timestamp: 2019-12-05 17:07:07+00:00

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Rechtsprechung: BStBl II 2007, 39 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 27.09.2006
https://dejure.org/2008,1627
BFH, 17.01.2008 - VI R 45/04 (https://dejure.org/2008,1627)
BFH, Entscheidung vom 17.01.2008 - VI R 45/04 (https://dejure.org/2008,1627)
BFH, Entscheidung vom 17. Januar 2008 - VI R 45/04 (https://dejure.org/2008,1627)
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AO § 44 Abs. 1 Satz 1, § 45 Abs. 1 Satz 1, § 45 Abs. 2 Satz 1, § 268; EStG § 26b; VStG § 14; BGB § 1967 Abs. 1, § 1975, § 1990 Abs. 1 Satz 1; InsO § 26 Abs. 1; GG Art. 3 Abs. 1, Art. 6 Abs. 1
Steuererklärung - Aufteilung einer Steuernachzahlung nach dem Tod des Ehegatten
Ausnahme vom Grundsatz der Gesamthaftung bei zusammen veranlagten Ehegatten im Fall einer Vollstreckung; Wahlweise Behandlung eines Ehegatten als Einzelschuldner im Vollstreckungsverfahren; Aufteilung der rückständigen Steuerschuld auf Antrag; Aufteilung einer ...
Antragsrecht auf Aufteilung der Steuerschuld bei zusammenveranlagten Eheleuten erlischt nicht mit dem Tod eines Partners
Beschränkung der Vollstreckung bei zusammen veranlagten Ehegatten
Gesamtrechtsnachfolge - Antragsrecht auf Aufteilung der Steuerschuld erlischt nicht mit dem Tod des Ehegatten
Antrag auf Aufteilung von Steuern auch noch nach Tod eines Ehegatten
Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des BFH vom 17.1.2008, Az.: VI R 45/04 (Aufteilung der Gesamtschuld auch nach dem Tod eines zusammen veranlagten Ehegatten)" von RA Ferdinand Ballof, original erschienen in: AO-StB 2008, 160.
FG Köln, 08.07.2004 - 10 K 6552/03
NJW 2008, 1759
FamRZ 2008, 985 (Ls.)
Dadurch wird erreicht, dass jeder der Gesamtschuldner nur noch mit dem Steuerbetrag in Anspruch genommen wird, der seinem Anteil am zusammen veranlagten Einkommen entspricht (vgl. BFH-Urteil vom 17. Januar 2008 VI R 45/04, BFHE 220, 204, BStBl II 2008, 418;… BFH-Beschluss vom 3. November 2010 X S 28/10, BFH/NV 2011, 203).
Denn weder aus der vom Kläger herangezogenen Entscheidung des erkennenden Senats vom 17. Januar 2008 VI R 45/04 (BFHE 220, 204, BStBl II 2008, 418) noch aus dem vom Kläger ebenfalls herangezogenen rechtskräftigen Urteil des Hessischen FG vom 20. Mai 2008 8 K 166/07 (Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2008, 1850) sind vom vorinstanzlichen Urteil abweichende abstrakte Rechtssätze ersichtlich oder bezeichnet.
Folge dessen ist, dass auch etwaige Haftungsbeschränkungen zugunsten des Erben und erhobene Einreden, wie die der Dürftigkeit des Nachlasses (vgl. BFH, Urteil vom 17. Januar 2008, VI R 45/04, BStBl II 2008, 418 ) durch diesen zu beachten sind.
Als Konsequenz der hier zu §§ 1990, 1991 BGB vertretenen Auffassung hätte der Kläger durchaus den Beklagten mit seinen Steuerforderungen auf den Nachlass verweisen können, da die Einrede der Dürftigkeit des Nachlasses nach § 1990 BGB auch gegenüber dem Finanzamt im Vollstreckungsverfahren erhoben werden kann (vgl. BFH, Urteil vom 17. Januar 2008 VI R 45/04, a.a.O.).
Die beschränkte Erbenhaftung (§ 1990 BGB) wegen übergegangener Steuerschulden ist im Übrigen nicht im Steuerfestsetzungsverfahren oder gegen das Leistungsgebot bzw. unmittelbar im Rückforderungsverfahren, sondern allein im Zwangsvollstreckungsverfahren (§ 265 AO i.V.m. § 781 Zivilprozessordnung - ZPO -) zu berücksichtigen (BFH-Urteile vom 17. Januar 2008 VI R 45/04, BStBl II 2008, 418;vom 11. August 1998 VII R 118/95, BStBl II 1998, 705; BFH-Beschluss vom 24. Juni 1981 I B 18/81, BStBl II 1981, 729).
https://dejure.org/2006,1376
BFH, 27.09.2006 - IV R 45/04 (https://dejure.org/2006,1376)
BFH, Entscheidung vom 27.09.2006 - IV R 45/04 (https://dejure.org/2006,1376)
BFH, Entscheidung vom 27. September 2006 - IV R 45/04 (https://dejure.org/2006,1376)
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AO 1977 §§ 30a, 102, 159
Pflicht der Bank zum Nachweis ihrer Treuhänderschaft für vereinnahmte Erträge aus ausländischen Wertpapieren
AO (1977) § 30a § 159
Verwaltung von Auslandswertpapieren in den Depots deutscher Banken; Voraussetzungen für ein Benennungsverlangen; Zurechnung von Einkünften aus ausländischen Wertpapieren; Vorliegen eines Treuhandverhältnisses bei der Verwahrung ausländischer Wertpapiere durch inländische ...
AO §§ 30a, 102, 159
Rechtmäßigkeit der Zurechnung von Wertpapiererträgen einer Bank
Bankengeheimnis entbindet Bank nicht von der Pflicht, ein Treuhand nachzuweisen
Bankengeheimnis entbindet nicht von Nachweispflicht bei Treuhandverhältnissen - BFH zur Reichweite des Bankengeheimnisses
BFHE 214, 212
ZIP 2006, 2072
BB 2006, 2515
BB 2007, 31
Die zu § 160 AO insoweit entwickelten Grundsätze gelten entsprechend (BFH-Urteil vom 27. September 2006 IV R 45/04, BFHE 214, 212, BStBl II 2007, 39).
Dass das FA auch bei Anwendung des § 159 AO nach pflichtgemäßem Ermessen i.S. des § 5 AO zu entscheiden hat, ergibt sich aus der Verwendung des Wortes "regelmäßig" (BFH-Urteil in BFHE 214, 212, BStBl II 2007, 39, unter Hinweis auf die Gesetzesbegründung).
Das Finanzgericht (FG) kann im Rahmen des § 159 AO die Entscheidung des Finanzamts gemäß § 102 FGO nur daraufhin überprüfen, ob sie rechtswidrig ist, weil die gesetzlichen Grenzen des Ermessens überschritten sind oder von dem Ermessen in einer dem Zweck der Ermächtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht ist (BFH-Urteile vom 4. Dezember 1996 I R 99/94, BFHE 182, 131, BStBl II 1997, 404; vom 27. September 2006 IV R 45/04, BFHE 214, 212, BStBl II 2007, 39).
Zurechnung von Tafelgeschäften
Allein die Behauptung, dass ein Fremdgeschäft vorliege, kann auch im Zusammenwirken mit einer beruflichen Verschwiegenheitspflicht keine anderweitige Zurechnung von Wirtschaftsgütern bewirken (…ständige Rechtsprechung, vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 7. März 1989 VIII R 355/82, BFH/NV 1989, 753; vom 27. September 2006 IV R 45/04, BFHE 214, 212, BStBl II 2007, 39;… BFH-Beschlüsse vom 16. Oktober 1986 II R 234/82, BFH/NV 1988, 426;… vom 16. Oktober 1986 II R 220/83, BFH/NV 1988, 424;… vom 21. April 1995 VIII B 133/94, BFH/NV 1995, 954).
Im Übrigen müssen auch diejenigen, die wie der Kläger unter die in § 102 AO genannten Berufsgruppen fallen, im eigenen Besteuerungsverfahren alles Zumutbare unternehmen, um den Nachweis zu erbringen, dass es sich bei den von ihnen verwahrten Rechten oder Sachen nicht um eigenes, sondern um fremdes Vermögen handelt (BFH-Urteil vom 27. September 2006 IV R 45/04, BFHE 214, 212, BStBl II 2007, 39).
BFH, 12.11.2007 - VIII B 166/06
Kapitalanlage auf den Namen der Kinder als Scheingeschäft
a) Die Vorentscheidung weicht nicht von dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 27. September 2006 IV R 45/04 (BFHE 214, 212, BStBl II 2007, 39) ab.
§ 159 AO normiert eine Ermessensentscheidung des Finanzamts (BFH-Urteil vom 27.09.2006 IV R 45/04, BStBl. II 2007, 39).

References: § 44
 § 45
 § 45
 § 268
 § 26
 § 14
 § 1967
 § 1975
 § 1990
 § 26
 Art. 3
 Art. 6
 § 1990
 § 781
 § 30
 § 159
 § 160
 § 159
 § 5
 § 159
 § 102
 § 102

§ 159