Source: https://www.zahnaerztekammernordrhein.de/fuer-die-praxis-beruf-wissen/corona/
Timestamp: 2020-07-04 20:23:22+00:00

Document:
Inzwischen sind in allen Bundesländern in Deutschland Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Die Zahnärztekammer Nordrhein hat für ihre Mitglieder hier relevante Informationen und Links zusammengestellt.
Die Bundesregierung hat am nun auch einen Schutzschirm für Auszubildende gespannt, der dafür sorgt, dass Schulabsolventen ihre Ausbildung beginnen und Auszubildende ihre laufende Ausbildung ordentlich beenden können. → Finanzielle Hilfen
Die Bundeszahnärztekammer hat ein Plakat für die Praxen entworfen, das diese zum Aushang nutzen können. Es weist auf die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht hin und kann an Eingangstür, Rezeption oder/und Wartezimmer angebracht werden.
Suchen Sie eine spezielle Information auf dieser Seite? Nutzen Sie die Suchfunktionen Ihres Browsers und geben Sie Ihren Suchbegriff ein. So gelangen Sie schneller an die benötigten Informationen auf dieser Seite.
Laptop/PC: Tastenkomination STRG+F
iMac: Tastenkombination cmd+F
iPhone/iPad: Tippen Sie den Suchbegriff wie gewohnt oben in die Adresszeile von Safari ein, danach tippen Sie nicht auf Öffnen, sondern scrollen in der Liste unterhalb der Adresszeile nach unten. Ganz unten finden Sie die Suchfunktion Auf dieser Seite.
Android-Telefone und -Tablets über Chrome: Öffnen Sie eine Webseite, tippen Sie auf das Dreipunktmenü und dann auf Auf Seite suchen. Geben Sie den Suchbegriff ein. Tippen Sie auf die Lupe
Bitte informieren Sie sich vor einer persönlichen Kontaktaufnahme zunächst hier.
Die Zahnärztekammer Nordrhein hat zusammen mit Dr. Frank Müller, Vorstandsmitglied des Deutschen Arbeitskreises Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ), Handlungsempfehlungen für die Zahnarztpraxis erstellt.
COVID-19 konkret: Handlungsempfehlungen für die Zahnarztpraxis (ZÄK NR, 02.04.2020)
Zur Patienteninformation können Poster im Wartezimmer dienen:
Poster "Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps" (BZgA)
Effiziente, hochvolumige Absaugung
Zur Übertragung des SARS-CoV-2 durch Aerosole liegen unterschiedliche Aussagen vor. Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ist zu empfehlen, für die Sicherheit von Patienten, Personal sowie Zahnärztinnen und Zahnärzten die Entstehung und Verbreitung von dentalem Spraynebel zu reduzieren. Dabei steht eine wirksame Absaugtechnik im Vordergrund.
Sobald Patienten mit akuter respiratorischer Symptomatik (z.B. Husten) in Ihre Praxis kommen, sollten Sie zunächst eine Kontaktanamnese durchführen.
Seit dem 10.4.2020 weist das Robert Koch-Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus. COVID-19 ist inzwischen weltweit verbreitet. In einer erheblichen Anzahl von Staaten gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen; von anderen Staaten sind die genauen Fallzahlen nicht bekannt. Ein Übertragungsrisiko besteht daher sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit. In vielen Landkreisen in Deutschland gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen. Daten zu COVID-19-Fällen in den Landkreisen finden sich auf dem Dashboard des RKI.
Falls der Patient Kontakt zu einem bestätigten COVID-19 -Fall hatte, sollte unmittelbar Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt aufgenommen werden. Die stationäre Einweisung ist lediglich bei schwerer Erkrankung angezeigt.
Ihr zuständiges Gesundheitsamt finden Sie:
über die Suchmaske des Robert-Koch-Instituts: https://tools.rki.de/plztool/
auf der Übersichtsseite des Landeszentrums Gesundheit NRW: Gesundheitsämter in NRW
Bei Patienten, die über Fieber klagen, oder bei Verdachtsfällen auf COVID-19 müssen in jedem Fall besondere Verhaltensmaßnahmen zur Infektionsprävention, die über die Basishygiene hinausgehen, veranlasst werden:
Stellungnahme des DAHZ: SARS-COV-2 / Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen (DAHZ, 20.04.2020)
Arbeitsanweisung "Infektionsprävention fieberhafte Erkrankungen (AA26)" im Login-Bereich für Mitglieder. (ZÄK Nordrhein)
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF):
Robert Koch Institut (RKI):
COVID-19: Verdachtsabklärung und Maßnahmen (Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte)
Plakat mit Hinweis auf die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht in Farbe oder schwarz-weiß
Plakat "Stop.Corona?": Hinweis für Patienten (Telefonnummer bitte handschriftlich ergänzen)
FAQ zum Umgang mit COVID-19 in der Zahnarztpraxis
Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist ein behülltes Virus, das bereits durch Desinfektionsmittel der Klassifikation „begrenzt viruzid“ sicher inaktiviert wird. Die im Rahmen der Basishygiene standardmäßig eingesetzten, VAH-gelisteten Desinfektionsmittel sind auch im Einsatz gegen diese Virus vollumfänglich geeignet.
Die Bundesregierung hat am 04.03.2020 die Herstellung von Desinfektionsmittel ohne Zulassung nach Biozidverordnung per Allgemeinverfügung erlaubt. Die Allgemeinverfügung basiert auf veröffentlichten Rezepturen, z. B. der World Health Organisation: Rezept WHO I auf Basis von Ethanol, Rezept WHO II auf Basis von Isopropanol. Ziel der WHO war eine Richtschnur für die lokale Herstellung von Händedesinfektionsmitteln in Entwicklungsländern, die keinen Zugang zu kommerziellen Produkten haben bzw. für die diese zu teuer sind, zu geben.
Nach Untersuchungen von Kratzel et al. (2020) wirken beide Rezepturen bereits nach 30 s höchst effektiv gegen SARS-CoV-2. Zu beachten ist jedoch, dass mit beiden Formulierungen der WHO die erforderliche Wirksamkeit für die hygienische Händedesinfektion (DIN EN 1500) mit 3 ml in 30 s nicht erreicht wird. Eine ausreichende Wirksamkeit wird erst durch eine zweifache Anwendung für insgesamt 60 s, d. h. 2 × 3 ml für 2 ×30 s erreicht. Außerdem kann mit beiden Formulierungen auch nach verlängerter Einwirkzeit von 5 min keine ausreichende Wirksamkeit für die chirurgische Händedesinfektion (EN 12791) erreicht werden.
Bitte beachten Sie hierzu die entsprechende Information des Robert Koch Instituts (RKI):
Händedesinfektion unter den Bedingungen der SARS-CoV-2-Pandemie (RKI, 07.05.2020)
Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 stellt die Zahnarztpraxen vor immense Anforderungen, auch bei der Beschaffung von Schutzmaterial. Die Bundeszahnärztekammer hat erfolgreich Gespräche mit dem PKV-Verband geführt, um die damit einhergehenden Mehrkosten für die Praxen aufzufangen. In ihrem gemeinsamen Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen haben PKV und BZÄK mit Vertretern der Beihilfe eine schnelle und unbürokratische Hilfe vereinbart.
Information zur GOZ-Hygiene-Pauschale (BZÄK/ZÄK NR, 08.04.2020)
"GOZ-Zuschlag 3010a: Fluch oder Segen?" Informationen zur Berechnung der „Corona-Hygiene-Pauschale (ZÄK NR, 27.05.2020)
Einige private Krankenversicherer vertraten allerdings zunächst die Auffassung, dass die Pauschale nur bei ausschließlich privat versicherten Patientinnen und Patienten zur Anwendung kommen sollte. Für GKV-Patienten mit privater Zusatzversicherung, die den weit größeren Anteil ausmachen, wollten sie die Pauschale nicht bezahlen. BZÄK und PKV-Verband konnten dies nun ausräumen und haben sich auf eine gemeinsame Formulierung von FAQ verständigt, die den Beschluss des Beratungsforums präzisieren. Die GOZ-Extravergütung wird demnach für alle privat Versicherten gezahlt. Die häufigsten Fragen und Antworten zur Hygienepauschale finden Sie im Reiter FAQ.
Die Vereinbarung gilt zunächst befristet bis zum 31. Juli 2020. Die Frage, ob der Beschluss auch für Selbstzahler ohne Inanspruchnahme einer privaten Krankenversicherung anwendbar ist, lassen die FAQ ausdrücklich offen. Die Beteiligten halten die Anwendbarkeit ausdrücklich für gerechtfertigt, sie sollte aber im Zweifel gesondert vereinbart werden. Alternativ steht für diesen Personenkreis eine Berücksichtigung der erhöhten Kosten nach § 5 Abs. 2 GOZ offen.
Für Pflegebedürftige und Senioren mit schwerwiegenden chronischen Erkrankungen besteht ein besonders hohes Risiko an COVID-19 zu erkranken. Im Einklang mit der Stellungnahme des Deutschen Arbeitskreises für Hygiene in der Zahnmedizin vom 20. April 2020 hat die DGAZ für das aktuelle Corona-Geschehen – in Abwandlung auch für andere relevante Infektionskrankheiten – eine Empfehlung für die zahnmedizinische Betreuung Pflegebedürftiger formuliert.
Risikomanagement bei der zahnärztlichen Behandlung Pﬂegebedürftiger insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (DGAZ, 28.04.2020)
Muss die ganze Praxis nach dem Besuch eines Infizierten schließen? Das RKI empfiehlt eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II.
Erläuterung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zu den RKI-Empehlungen
Hinweis: Sollte eine örtliche Behörde Sie oder Ihre Mitarbeiter unter Quarantäne stellen, bitten wir dringend um Mitteilung an die ZÄK Nordrhein – info@zaek-nr.de ( z.Hd. Herrn Dr. Pilgrim, Tel. 0211/44704-0) – und die KZV Nordrhein (Frau Kustos, Tel. 0211/9684-263, E-Mail: mkustos@kzvnr.de )
Bei SARS-CoV-2-Infektionen in der Praxis sind arbeitsrechtliche Aspekte zur berücksichtigen. Ein Informationsblatt der BZÄK klärt auf.
Information zum Arbeitsrecht (BZÄK, 30.03.20)
Folgende Gründe können eine vorübergehende Praxisschließung verursachen:
Die Praxis wird aufgrund einer amtlichen Anordnung geschlossen.
Die Zahnärztin/der Zahnarzt wird (vorsorglich) selbst unter Quarantäne gestellt.
Die Zahnärztin/der Zahnarzt hat sich mit dem Virus infiziert, ist krank und fällt aus.
Nach dem Infektionsschutzgesetz (§ 56) können bei 1. und 2. der Zahnärztin/dem Zahnarzt als staatliche Ersatzleistung bei Quarantäne Kosten und entgangener Gewinn ersetzt werden. Wenn man aber tatächlich erkrankt, tritt diese Leistung nicht ein.
Ärzte und Zahnärzte haben Anspruch auf Entschädigung, wenn der Betrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Information inkl. einer Liste der zuständigen Behörden veröffentlicht.
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV):
Zusammenstellung "Coronavirus: Zuständige Behörden bei Ansprüchen auf Entschädigung bei untersagter Tätigkeit“
Wir danken der KBV für die freundliche Überlassung der Broschüre.
Landschaftsverband Rheinland (LVR):
Informationen und Formulare zum Tätigkeitsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz
Wer unter Quarantäne gestellt wird oder wegen einer eigenen Infektion nicht arbeiten darf und deshalb einen Verdienstausfall erleidet, erhält aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Entschädigung für seinen Verdienstausfall. Seit dem 30. März 2020 gilt dies auch für Menschen, die wegen Kita- oder Schulschließungen ihre Kinder betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Neu ist, dass diese Entschädigung nun auch online beantragt werden kann. Mit dem Onlineantrag können Arbeitgeber und Selbstständige alle erforderlichen Angaben machen und Nachweise hochladen. Die Anträge werden digital an die zuständige Behörde im jeweiligen Land übermittelt.
IfSG online: Informationen zum Anspruch auf Entschädigung und zum Antragsverfahren (BMI / MAGS, 27.04.2020)
Ablehnende Bescheide bei Anträgen auf Kurzarbeitergeld durch die Agentur für Arbeit
Wir wurden darüber informiert, dass der Bundeszahnärztekammer erste ablehnende Bescheide der zuständigen Agenturen für Arbeit im Hinblick auf erfolgte Anzeigen nach § 99 SGB III (Anzeige auf erheblichen Arbeitsausfall/Kurzarbeitergeld) durch Zahnärzte zur Kenntnis gelangt sind. Der Anzeige auf erheblichen Arbeitsausfall durch einen Inhaber einer Zahnarztpraxis ist bspw. von einer Agentur für Arbeit mit der Begründung nicht entsprochen worden, dass Vertragsärzte bei einem z.B. auf einer Pandemie beruhenden Honorarausfall von mehr als 10 % Anspruch auf Ausgleichzahlungen nach § 87a Abs. 3b SGB V hätten und dadurch der Arbeitsausfall ähnlich einer Betriebsausfallversicherung ausgeglichen würde, so dass kein Raum für die Zahlung von Kurzarbeitergeld bestünde.
Diese Begründung ist offensichtlich rechtsfehlerhaft. Ein Ausgleichsanspruch für Vertragszahnärzte nach § 87a Abs. 3b) SGB V existiert nicht. Ausweislich des § 87a Absatz 1, 2. Halbsatz SGB V gilt die in § 87a Absatz 3b SGB V getroffenen Regelung ausdrücklich nicht für vertragszahnärztliche Leistungen.
Die BZÄK hat gegenüber dem Bundesarbeitsminister mit Schreiben vom 21.04.2020 und der Bundesagentur für Arbeit um entsprechende Abhilfe und Mitteilung an die untergeordneten Behörden gebeten, um so weitere fehlerhafte Bescheide zu vermeiden. Erste Ablehnungen sind auch in unserem Kammerbereich bekannt geworden.
Die Bundesagentur für Arbeit ist inzwischen der Argumentation der BZÄK gefolgt und hat am 07.05.2020 eine neue Weisung herausgegeben. Demnach haben auch Vertragszahnärzte Anspruch auf Kurzarbeitergeld bei entsprechenden Voraussetzungen.
Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BfA, 07.05.2020)
Sofern Sie von einer Verweigerung des Kurzarbeitergeldes mit der Begründung auf § 87a Abs. 3b SGB V betroffen sind, legen Sie bitte unmittelbar Widerspruch bei Ihrer Arbeitsagentur ein.
Musterschreiben für den Widerspruch (Word-Dokument, BZÄK, 29.04.2020)
Anschreiben des Präsidiums der ZÄK Nordrhein an die Kollegen inkl. Musterschreiben (ZÄK NR, 29.04.2020)
Anschreiben der BZÄK an das BMAS (BZÄK, 21.04.2020)
Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) informiert zum Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis unter Berücksichtigung der Änderungen durch die Bundesregierung.
BZÄK Information "Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis" (23.06.2020)
Die Bundesagentur für Agentur warnt vor gefälschten Serien-E-Mails. Die Nachrichten würden unter der Adresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de vor allem an Firmen versandt und enthielten die Aufforderung, persönliche Angaben preiszugeben. Die Bundesagentur empfahl, die E-Mails sofort zu löschen und keinesfalls darauf zu antworten.
Auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie alle Informationen über Kurzarbeitergeld sowie Anzeige und Beantragung von Kurzarbeit.
Corona und Kurzarbeit: Was gilt jetzt für Arbeitgeber? - Faktor A, Das Arbeitgebermagazin der Bundesagentur für Arbeit (17.03.2020)
Im Zuge der Nachfragen zum Thema Kurzarbeit mehren sich die Anfragen, wie Kurzarbeit individualvertraglich zu vereinbaren sei und ob nicht ein Vordruck existiere. Da die Bundesagentur für Arbeit lediglich eine Einverständniserklärung verlangt besteht aber hier seitens der BZÄK die Auffassung, dass eine Mustervorlage in der derzeitigen Lage durchaus eine sinnvolle Ergänzung sein kann. Die Einverständniserklärung der Bundesagentur mag sozialrechtlich ausreichend sein, arbeitsvertraglich führt sie zu Problemen, wenn sie die einzige Vereinbarung darstellt. Fehlt eine wirksame individualvertragliche Vereinbarung über die Kurzarbeit, verliert der Arbeitnehmer bekanntlich seinen Lohnanspruch in vollem Umfang nicht.
Aus diesem Grund stellt Ihnen die BZÄK eine Mustervorlage zur Vereinbarung von Kurzarbeit zur Verfügung, die die wesentlichen Inhalte aufweist und als Ergänzung zu den jeweiligen Arbeitsverträgen genutzt werden kann. Selbstverständlich kann das Muster auch modifiziert werden. Die von der Bundesagentur verlangte Einverständniserklärung ist unabhängig davon gegenüber der Agentur zu nutzen.
Mustervorlage der BZÄK zur Vereinbarung von Kurzarbeit
Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung beantwortet auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).
FAQ-Liste des BMAS
Zu Fragen zum Kurzarbeitergeld im Zusammenhang mit der Ausbildung zur/zum ZFA lesen Sie bitte auch unsere Informationen im Reiter FAQ.
Seit dem 20. April 2020 hat in Nordrhein-Westfalen die behutsame und schrittweise Rückkehr in den Schulalltag begonnen. Seit dem 8. Juni 2020 gilt in der Kindertagesbetreuung der eingeschränkte Regelbetrieb für alle Kinder.
Wo flächendeckende Schul- und Kindergartenschließungen vorgesehen sind, wird für anspruchsberechtigte (systemrelevante) Berufsgruppen eine Notfallbetreuung eingerichtet. Nur wer KEINE Alternativbetreuung hat, sollte sich in der jeweiligen Einrichtung melden.
Einen Anspruch auf Notbetreuung in NRW haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können. Der jeweilige Arbeitgeber muss dies bescheinigen.
Schulministerium NRW:
Antragsformular und Arbeitgeberbescheinigung (aktualisiertes Formular vom 27.04.2020)
Familienministerium NRW:
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 04.05.2020 eine Verordnung erlassen, die kurzfristige Liquiditätshilfen für Zahnärztinnen und Zahnärzte vorsieht und am 05.05.2020 in Kraft tritt:
Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Zahnärztinnen und Zahnärzte, der Heilmittelerbringer und der Einrichtungen des Müttergenesungswerks oder gleichartigen Einrichtungen sowie zur Pflegehilfsmittelversorgung (BMG/Bundesanzeiger, 04.05.2020)
Pressemitteilung: "Immense Fixkosten, hohe Einnahmeausfälle, aber keine Unterstützungsangebote" (BZÄK, 04.05.2020)
Pressemitteilung: "Kein Schutzschirm für Zahnarztpraxen - Politik verweigert dringend benötigte Hilfe in der Corona-Krise" (KZBV, 04.05.2020) und weitere Statements
Stellungnahme der KZV Nordrhein zur Verordnung (KZV NR, 04.05.2020)
Um den Schaden für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.
Bitte beachten Sie, dass Sie vor der Antragstellung eine Rücksprache mit Ihrem Steuerberater halten sollten.
Informationen zur Soforthilfe (Wer wird gefördert? Was wird gefördert? etc.) inklusive FAQ zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite des Wirtschaftsministeriums NRW:
Übersichtsseite zur Soforthilfe (inkl. FAQ)
Direktlink zum elektronischen Antragsverfahren: NRW-Soforthilfe 2020
Die Staatskanzlei NRW warnt vor einer gefälschten E-Mail zur NRW-Soforthilfe, die aktuell in Umlauf ist. Darin wird um Datenübermittlung an das Finanzamt gebeten. Weder die Mail noch die darin enthaltenen Formulare stammten von der Landesregierung. Erkennbar seien die gefälschten Mails am Absender: Dieser ende auf @nrw.de.com. Mails der Landesregierung hingegen endeten immer auf @nrw.de.
Die Landesregierung NRW unterstützt Mittelstand und Wirtschaft mit zusätzlichen Mitteln und Zusagen. So wurden im Wirtschaftsgipfel NRW am 19.03.20 unter anderem steuerliche Maßnahmen beschlossen: Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest Möglich aus. Entsprechende Antragsformulare und Hilfen stellt die Finanzverwaltung NRW bereit.
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW:
Übersichtsseite: Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen
Pressemiteilung: NRW-Soforthilfe 2020 gestartet (27.03.2020) (auch Infos zu weiteren Hilfangeboten)
Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Bundesverband der Freien Berufe (BFB) haben in Kooperation hilfreiche Übersichten über die Soforthilfen für Freiberufler der einzelnen Bundesländer und des Bundes erstellt.
Übersicht der bundesweiten Hilfen für Freiberufler: Link
Übersicht der länderspezifischen Hilfen für Freiberufler: Link NRW
Das sog. 2. Corona-Steuerhilfegesetz tritt ab 1. Juli in Kraft.
Mehrwertsteuersenkung: die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16
Prozent bzw. von 7 auf 5 Prozent beim ermäßigten Satz gilt vom 1. Juli -31. Dezember
2020. Entscheidend für die Anwendung der Mehrwertsteuersätze ist der
Leistungszeitraum. Für Zahnarztpraxen ist dies insbesondere im Einkauf relevant sowie bei
Eigenlaborleistungen. Genaueres ist mit den jeweiligen Steuerberatern zu klären.
Unterstützung von KMU: Einführung einer degressiven Abschreibung in Höhe von 25
Prozent, höchstens das 2,5-fache der linearen Abschreibung, für bewegliche
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die in den Jahren 2020 und 2021 angeschafft
oder hergestellt werden. Die Unternehmen haben so die Möglichkeiten zur Minderung
ihrer Steuervorauszahlungen und können Liquiditätsvorteile zügig nutzen.
Zur Vermeidung steuerlicher Nachteile infolge Corona-bedingter Investitionsausfälle
werden die in 2020 endenden Fristen für die Verwendung von
Investitionsabzugsbeträgen nach § 7g EStG um ein Jahr verlängert. Vorübergehend
werden auch die Reinvestitionsfristen des § 6b EStG um ein Jahr verlängert. Dies schont
die Liquidität der Unternehmen während der COVID-19-Pandemie. Kurzfristige
Reinvestitionen zur Vermeidung der Rücklagenauflösung mit Gewinnzuschlag werden
Dienstwagen: Bei der Besteuerung der privaten Nutzung von Dienstwagen ohne
Kohlendioxidemission wird der Höchstbetrag des Bruttolistenpreises auf 60 000 Euro
angehoben (bislang 40.000 Euro).
Die Bundesregierung hat am nun auch einen Schutzschirm für Auszubildende gespannt, der dafür sorgt, dass Schulabsolventen ihre Ausbildung beginnen und Auszubildende ihre laufende Ausbildung ordentlich beenden können.
Dazu zählt eine Ausbildungsprämie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
„Der Lernerfolg von Auszubildenden soll auch in der Pandemie nicht gefährdet werden. KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro.
KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund- oder Auftragsausbildung erhalten. Die Details der Durchführung einer solchen Verbund- oder Auftragsausbildung werden im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung erörtert.
Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten entsprechend der gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung vom 26.5. eine Übernahmeprämie. {Finanzbedarf: 0,5 Mrd. Euro}“ (Auszug aus dem Eckpunktepapier der Bundesregierung vom 03.06.2020)
Eck­punk­te für Über­brückungs­hil­fen für klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men
"Jetzt in die Zukunft der Ausbildung investieren" (PM, 24.06.2020)
Um eine Förderung für Ihre Praxis zu erhalten, sollten Sie den Antrag (über Ihren Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer) baldmöglichst stellen. Die Antragsfrist endet am 31. August 2020!
Informationen der Berufsgenossenschaft BGW
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt Mitgliedsbetrieben und Versicherten über die Telefon-Hotline (040) 202 07 - 18 80 Auskünfte zu Fragen rund um das neuartige Virus aus Sicht der gesetzlichen Unfallversicherung.
Die BGW hat auf ihrer Webseite auch Angaben zum Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung, Schutzmaßnahmen für ärztliche Praxen, Kliniken und andere versicherte Betriebe, Infos zu persönlicher Schutzausrüstung und Mutterschutz, Antworten auf häufige Fragen (FAQ), Quellen für Hygienetipps und Aktuelles eingestellt.
Hinweis: Bei Fragen zum Beschäftigungsverbot (Mutterschutzgesetz) von schwangeren Mitarbeiterinnen im Zusammenhang mit COVID-19 können Sie sich im Vorfeld auch an die für Ihren Praxissitz zuständige Bezirksregierung Düsseldorf oder Köln (jeweils Dezernat 56) wenden.
Telefon (Zentrale) Bezirksregierung Düsseldorf: 0211 4750
Telefon (Zentrale) Bezirksregierung Köln: 0221 1470
Informationen zu weiteren Verbrauchsmaterialien erhalten Sie über die KZV Nordrhein: https://www.kzvnr.de/coronavirus/news/#c3200
Mund-Nasen-Schutz versus FFP2
Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz durch den behandelnden Arzt schützt in erster Linie den Patienten vor über Mund oder Nase abgegebene, potentiell infektiöse Speichel- bzw. Schleimtröpfchen des Arztes.
Als Referenz für Mund-Nasen-Schutz (Medizinische Gesichtsmasken) ist die DIN EN 14683 zu beachten. Diese Norm unterscheidet zwischen Typ I und Typ II Masken. Die bakterielle Filterleistung ist bei Typ I Masken (> 95 %) etwas geringer als bei Typ II Masken (> 98 %). Die Zusatzbezeichnung R bedeutet höhere Beständigkeit gegen Flüssigkeiten und Aerosole.
Aerosol-generierende Behandlungsmethoden, insbesondere beim Einsatz von Spraynebeln, bergen die Gefahr der Durchfeuchtung der Maske. Mit zunehmender Durchfeuchtung steigt der Filterwiderstand und somit die Randleckage, d.h. die Keimpassage zwischen Maskenrand und Gesichtshaut nimmt zu.
Um eine Herabsetzung der Effizienz der Masken durch Feuchtigkeit zu vermeiden, sollte im Rahmen der Standardhygiene zum Patientenschutz in Zahnarztpraxen Mund-Nasen-Schutz gemäß DIN EN 14683: Typ II R für das Behandlungsteam zur Verfügung stehen.
FFP-Masken: Schutz vor lungengängigen Aerosolen
Zum Schutz der behandelnden Personen vor Aerosol-übertragenen Krankheiten ist dieser einfache Mund-Nasen-Schutz nicht ausreichend, sondern der Arbeitsschutz verlangt, dass Atemschutzmasken getragen werden (PSA-Benutzungsverordnung).
Die einfachste Form der Atemschutzmasken sind filtrierende Halbmasken (Filtering Face Piece = FFP) nach europäischer Norm DIN EN 149. Diese Masken bieten neben einer definierten Gesamtleckage auch Schutz vor kleinen Tröpfchenkernen („airborne particles“) < 5 µm. Diese feinen Aerosole, die länger in der Luft verbleiben und sich über Luftbewegungen im Raum verteilen, entstehen, wenn die Wasserhülle kleinerer Tröpfchen verdunstet.
Masken der FFP-Klasse 1 dürfen eine Gesamtleckage von höchstens 25 % aufweisen, Masken der FFP-Klasse 2 von höchstens 11 % und Masken der FFP-Klasse 3 von höchstens 5 %, bei einem mittleren Partikeldurchmesser von 0,6 µm. Je höher die Klasse, desto schwerer fällt das Atmen. Daher muss bei einer längeren beruflichen Nutzung – über 30 Minuten täglich –eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem DGUV Grundsatz G 26 angeboten werden (vgl. ArbMedVV Anhang Arbeitsmedizinische Pflicht und Angebotsvorsorge).
Entscheidend für die Wirksamkeit der Maske ist neben den Filtereigenschaften vor allem der Dichtsitz der Maske, der folgendermaßen überprüft werden kann:
Prüfung mit Überdruck: Durch leichtes Ausatmen der Luft entsteht in der Maske ein spürbarer Überdruck. Bei Ausströmen von Luft über den Dichtrand muss die Maske neu angepasst werden.
Schaubild des RKI zu häufigen Anwendungsfehlern im Umgang mit der Atemschutzmaske (RKI)
Schutzausrüstung ohne Zertifizierung
Waschbarer Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung kann während der COVID-19-Pandemie im öffentlichen Bereich, sowie in Verwaltung und Industriebetrieben hilfreich gegen die Übertragung von Viren eingesetzt werden. Insbesondere die Verbreitung infektiöser Tröpfchen während des Sprechens und Hustens sowie die Keimübertragung durch direkte Berührung des Gesichts mit den Händen kann so reduziert werden.
Das zahnärztliche Team sollte waschbaren Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung für die Behandlung von Patienten nicht verwenden.
Zur Beseitigung von Engpässen bei notwendiger PSA angesichts des COVID-19-Ausbruchs wurde die Empfehlung (EU) 2020/403 vom 13.03.2020 erlassen. Bei gegebenem zumindest grundlegendem Schutz- und Sicherheitsniveau nach EU-Recht brauchen CE-Normen während der derzeitigen Gesundheitsbedrohung (hier wurde keine konkrete zeitliche Befristung angegeben) nicht voll erfüllt sein.
Mögliche Maßnahmen zum ressourcenschonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken
Nachdem bisher nur eine patientenbezogene Weiterverwendung von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken als vorläufige (bis zum 31. August 2020 begrenzte) Maßnahme zugelassen war, wurde nun am 14.04.20 das entsprechende Dokument des RKI aktualisiert:
Mögliche Maßnahmen zum Ressourcen-schonenden Einsatz von MundNasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen im Zusammenhang mit der neuartigen Coronavirus-Erkrankung COVID-19 (RKI, 14.04.2020)
Nun darf auch in der Zahnarztpraxis eine Weiterverwendung patientenübergreifend durch das selbe Personal während einer Schicht erfolgen.
Am 31.03.20 haben das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine weitere Empfehlung bei Lieferengpässen von MNS und FFP-Masken erstellt:
Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens (BMAS/BMG, 31.03.2020)
Die Maßnahmen werden befristet (auf maximal 6 Monate, um eigene Produktionskapazitäten in Deutschland aufzubauen). Bei MNS kann für diesen Zeitraum auf Anforderungen nach DIN EN 14683 verzichtet werden. Es können alle Formen von MNS genutzt werden, die einen Schutz vor Tröpfchenübertragung gewährleisten. Für die Wiederverwendung existiert eine zwischen dem RKI und dem Ausschuss für Biologische Stoffe (ABAS) abgestimmte Verfahrensweise: Dekontamination von MNS und FFP-Masken durch Hitze-Inaktivierung von SARS-CoV-2 mittels trockener Hitze bei 65°C-70 °C für 30 Minuten.
Die Masken sollten maximal zweimal dekontaminiert und danach nicht mehr verwendet werden. Dazu sollte die Praxis ein System einrichten, das anzeigt, dass eine Maske dekontaminiert wurde, und das die Anzahl der Dekontaminationsschritte pro Maske verfolgt (z. B. durch geeignete Kennzeichnung auf der Maske bzw. dem Band der Maske).
Achtung! Die Dekontamination beseitigt u. a. Corona-Viren – dies gilt aber nicht für alle Viren und Bakterien. Daher ist nur eine personalisierte Wiederverwendung zulässig. Nach Einsatz bei Patienten mit Tuberkulose oder anderen Infektionen mit erhöhter Persistenz der Erreger sind die Masken zu entsorgen.
Leider ist diese Vorgehensweise nicht unumstritten. Bitte beachten Sie daher auch die entsprechende Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV):
Stellungnahme der DGSV zur "Wiederaufbereitung" von Schutzmasken (05.04.2020)
Eine thermische Dekontamination durch Wasserdampf wird als wirksam und praktikabel angesehen, um SARS-CoV-2 mit hoher Sicherheit zu inaktivieren. Empfohlen wird der Einsatz des fraktionierten Vakuumverfahrens bei 121°C mit einer Sterilisierzeit von 20 Minuten, welches in den meisten Dampfsterilisatoren nach DIN EN 285 sowie 13060 werksmäßig installiert ist.
Die Überprüfung von Materialproben neuer und so mehrfach sterilisierter Masken unterschiedlicher Hersteller zeigten, dass auch nach bis zu zehn Sterilisationsbehandlungen keine belastbaren Hinweise auf eine Veränderung oder Schädigung der Faserstruktur oder der Filterwirkung festzustellen war.
Presseerklärung der TU Darmstadt
Die Deutsche Lungenstiftung e.V. hat einen wichtigen Artikel zu N95-Masken basierend auf internationalen randomisierten Studien erstellt.
Deutsche Lungenstiftung e.V.:
Artikel: "Teure Atemschutzmaske schützt nicht besser vor Grippe als einfacher Mundschutz" (26.02.2020)
Engpässe im Bereich PSA sind schon länger bekannt, nun kommt es auch zu Engpässen im Bereich Anästhetika wie zum Beispiel Ultracain. Wir können keine Materialien bereitstellen, aber bitte geben Sie uns Rückmeldung an info(at)zaek-nr.de, damit wir die entsprechende Info auf unserer Webseite veröffentlichen können.
Seit Montag, 27.04.2020, gilt in Nordrhein-Westfalen die Verpflichtung für Bürgerinnen und Bürger, Mund und Nase bei der Fahrt im ÖPNV, dem Einkauf im Einzelhandel und in Arztpraxen zu bedecken. Ziel ist, die Ansteckungsgefahr in zentralen Bereichen des öffentlichen Lebens, in denen das Abstandsgebot von 1,5 Metern nur schwer oder gar nicht umsetzbar ist, weiter zu reduzieren. Rechtliche Grundlage hierfür ist die Coronaschutzverordnung des Landes NRW.
Übersichtsseite des Landes NRW zur Maskenpflicht
Ausbildung ZFA / Informationen für Ausbilder
Die praktischen Prüfungen werden in der Zeit vom 22. bis zum 26. Juni 2020 stattfinden.
Durch die aktuelle Situation bedingter Unterrichtsausfall an Berufsschulen ist weder als Freizeit für die Auszubildenden zu verstehen, noch bedeutet dies für die Ausbildungsbetriebe den uneingeschränkten Einsatz der Auszubildenden:
Sofern von den Klassenlehrern oder Fachlehrern ein Online-Unterricht eingerichtet wurde, ist dieser im Sinne der dualen Ausbildung zu absolvieren. Der/die Auszubildende ist für diese Zeit entsprechend dem Unterricht am Berufskolleg freizustellen.
Sind nach Aussage der/des Auszubildenden umfangreiche Aufgaben von den Fach-/Klassenlehrern aufgegeben worden, die zu bestimmten Zeiten via Chat o.ä. abgegeben werden müssen, ist auch dies mit dem Unterricht am Berufskolleg vergleichbar. Zur Kontrolle und Bestätigung sollten die Azubis den Fach- oder Klassenlehrer bitten, dies dem Ausbilder via Mail zu erläutern und idealerweise auch mitzuteilen, wie zeitaufwändig diese Aufgaben sein werden. Der/dem Auszubildenden ist für die Bewältigung dieser Aufgaben ein entsprechendes Zeitkontingent einzuräumen, sei es in den Praxisräumen, sei es zu Hause.
Sofern mangels ausreichender digitaler Möglichkeiten an den jeweiligen Berufskollegs dies nicht umsetzbar ist, können die Auszubildenden (wie auch in der unterrichtsfreien Zeit) in der Praxis beschäftigt werden. Gleiches gilt auch für nur „vage“ Angaben zum Erarbeiten von Unterrichtsstoff (z.B. lernt die nächsten Seiten im Buch), dies ist wie Hausaufgaben zu werten, kann und muss somit nach dem regulären Praxisdienst (Feierabend oder Wochenende) erfolgen.
Wir weisen eindringlich darauf hin, dass die Ausbildung zur/zum ZFA auch in der aktuellen Situation ohne Regelbeschulung als duale Ausbildung erfolgen muss!
Sofern Auszubildende zur Zeit nur stundenweise, rollierend oder auf sonstige Weise beschult werden, ist ihnen ausreichend Zeit einzuräumen, um die von Seiten der Berufsschule erteilten Aufgaben/Projekte etc. innerhalb der Arbeitszeit zu leisten. Es ist somit entsprechend für diese Aufgaben freizustellen, vergleichbar mit dem Präsenzunterricht. Die Schulen sind bemüht, die Schülerinnen und Schüler mit umfangreichem Lernstoff auszustatten (nicht vergleichbar mit sogenannten Hausaufgaben), um alle Lernfelder möglichst vollumfänglich vermitteln zu können. Dies ist aber nur mit der Mithilfe der Ausbilder in den Praxen möglich, die hierzu entsprechende Freiräume schaffen.
Bei ergänzenden Fragen können Sie selbstverständlich auch telefonisch Kontakt mit dem Ressort Ausbildung aufnehmen: 0211-44704226.
Im Reiter FAQ finden Sie Informationen zu den Themen:
Kurzarbeitergeld im Zusammenhang mit der Ausbildung zur/zum ZFA
Informationen zur Beschäftigung der Auszubildenden in der Praxis während des Ruhen des Unterrichtsbetriebes in den vergangenen Wochen an den Berufskollegs in NRW
Informationen zum Virus und zum Infektionsschutz
Inzwischen sind in allen Bundesländern in Deutschland Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Das Akronym SARS steht dabei für Schweres Akutes Atemwegssyndrom. Die Lungenkrankheit, die durch SARS-CoV-2 ausgelöst werden kann, wird COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) genannt.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat ein Bürgertelefon für allgemeine Fragen zum Coronavirus eingerichtet, das montags bis freitags zwischen 7.00 und 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags zwischen 10.00 und 18.00 Uhr unter 0211 / 9119 1001 zu erreichen ist.
Seite des RKI zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2: www.rki.de/covid-19
Liste mit den häufigsten Fragen und Antworten (FAQ): https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html
FAQ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
Broschüre "Infektionen vorbeugen: Hygiene schützt"
Poster "Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps"
Erfahrungsbericht und Empfehlungen aus der Zahnmedizin der Universität Wuhan: https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/0022034520914246
Informationen der berufsständischen Vertretungen
"Die Menschen in unserer Gesellschaft werden uns Zahnärzte ganz genau beobachten und sich ein Bild davon machen, wie wir uns in der Krise verhalten. Lassen Sie uns alle, jeder an seinem Platz, zusammenhalten und vorbildlich und verantwortungsvoll handeln, dann werden wir nicht nur die Coronakrise überstehen, sondern auch als Berufsstand und Heilberufler gestärkt aus ihr hervorgehen." (Aufruf an die Zahnärzteschaft, 22.03.2020)
"Dank hoher Hygienestandards: alle zahnärztlichen Behandlungen sind möglich" - Bundeszahnärztekammer und Verband medizinischer Fachberufe danken Praxisteams (BZÄK/VmF, 14.05.2020)
Aufruf des Präsidenten der BZÄK, Dr. Peter Engel und des Vorsitzenden der KZBV, Dr. Wolfgang Eßer (22.03.2020)
gemeinsame Pressemiteilung "Zahnärztliche Versorgung soll bundesweit aufrechterhalten werden" (20.03.2020)
Sonderklartext zur aktuellen Situation in der Coronakrise (BZÄK, 20.03.2020)
Maßnahmenpaket der Zahnärzteschaft für die Aufrechterhaltung der Versorgung (BZÄK/KZBV, 20.03.2020)
Webseite der BZÄK zum Coronavirus
Webseite der KZBV zum Coronavirus
ZÄK Nordrhein und KZV Nordrhein
Patienten sind in der Zahnarztpraxis auch in Coronazeiten sicher. Dies bekräftigten die Vertreter der Zahnärztekammern und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in Nordrhein und Westfalen-Lippe bei einem gemeinsamen Pressebriefing mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zur aktuellen Lage in der ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung am Montag, 11. Mai 2020, in der Staatskanzlei NRW.
Videoaufzeichnung des Pressebriefings (1:03:29 Min)
"Patienten sind in der Zahnarztpraxis sicher": gemeinsame PM aller zahnärztlichen Körperschaften in NRW (12.05.2020)
Gemeinsamer Appell von Gesundheitsminister Laumann und der Ärzteschaft: Notwendige Praxisbesuche und Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen (MAGS, 11.05.2020)
Hinweis des Präsidiums der ZÄK Nordrhein:
"Die Corona-Pandemie hat nicht nur Auswirkungen auf das berufliche und private Leben eines jeden von uns, sondern nimmt auch massiven Einfluss auf die Verwaltung der Zahnärztekammer Nordrhein und hier im Besonderen auf das Karl-Häupl-Institut. Durch die Untersagung des Fortbildungsbetriebes, Grund sind die behördlichen Anordnungen, fehlen wichtige Einnahmen in diesem Bereich. Diese Einnahmen durch Fortbildung stellen auf der einen Seite einen wichtigen Haushaltsposten dar, auf der anderen Seite kommt es durch diese unausweichliche Situation in den entsprechenden Abteilungen der Zahnärztekammer Nordrhein zu einer massiven Reduzierung des Arbeitsaufwandes. Mit einer regulären Wiederaufnahme des Fortbildungsbetriebes wird wahrscheinlich nicht vor September 2020 zu rechnen sein.
Die Geschäftsführung war deshalb gezwungen am 08. April 2020 Kurzarbeit in einzelnen Abteilungen anzukündigen. Gleichzeitig haben Präsidium und Vorstand der Zahnärztekammer Nordrhein ab dem 1. Juni 2020 bis zum 31. Dezember 2020 einstimmig einen Teilverzicht auf die ihnen zustehenden Aufwandsentschädigungen erklärt, um sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung solidarisch zu zeigen und die Folgen der Pandemie für unser Haus abzumildern."
Zahnärztekammer und KZV Nordrhein haben sich gemeinsam zur aktuellen Situation geäußert:
gemeinsame Stellungnahme (24.03.2020)
Anschreiben an die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Nordrhein (29.03.2020)
Das gemeinsame Sonderrundschreiben vom 19.03.2020 umfasst auch die folgenden Anlagen: Praxisplakat "Stop! Corona?", "Standardvorgehensweise für Zahnarztpraxen zur Behandlung von SARS-CoV-2-Patientinnen und -Patienten" des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ), Information der BZÄK zur Behandlungspflicht von Erkrankten, Mustervorlage für Arbeitgeber bei Ausgangssperren, Information der BZÄK zum Kurzarbeitergeld, Vorlage der Agentur für Arbeit zur Beantragung von Kurzarbeitergeld
Sonderrundschreiben vom 19.03.2020
Das gemeinsame Sonderrundschreiben vom 05.03.2020 umfasst neben einer Sammlung von Informationen und Links auch die Anlage "Coronavirus: Anspruch auf Entschädigung bei untersagter Tätigkeit oder Quarantäne - Hinweise und zuständige Behörden" der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)
Sonderrundschreiben vom 05.03.2020
Die KZV Nordrhein informiert zudem auf einer eigenen Sonderseite:
Webseite der KZV Nordrhein zum Coronavirus
Informationen zu Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps der Landesregierung: https://www.land.nrw/corona
Infomationen und Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS NRW):
Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen des Wirtschaftsministeriums NRW: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner
Bundesgesundheitsministerium (BMG): Gesetzespakete zur Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie (28.03.2020); COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (05.05.2020)
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ): Finanzielle Hilfen und Unterstützung für Familien in der Corona-Zeit
Weltgesundheitsorganisation (WHO): Ratgeber zur psychischen Gesundheit und zum Umgang mit Stress angesichts des Coronavirus (engl.): https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/mental-health-considerations.pdf
Themenseite der zm zum Coronavirus
Präsident Professor Frankenberger zur Coronakrise (16.04.2020)
Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI):
passwortgeschützt/nur für Mitglieder: Webinar COVID-19 - Herausforderungen für die Zahnheilkunde (25.03.2020)
Quintessenz News:
„Es gibt keine Zeit nach Covid-19“ - Interview mit Dr. Dr. Markus Tröltzsch (03.04.2020)
Abrechnung/GOZ: Für welche Praxisform gilt der Beschluss zur neuen Hygiene-Pauschale?
Die vereinbarte Hygiene-Pauschale für Zahnärzte gilt nur für ambulante Behandlungen bei niedergelassenen Zahnärzten und zugelassenen MVZ. Krankenhäuser erhalten andere Formen von Hygiene-Abgeltungen.
Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK
Abrechnung/GOZ: Gilt der Beschluss zur Hygiene-Pauschale nur für Zahnärzte?
Die vereinbarte Hygiene-Pauschale gilt für Zahnärzte, MKG-Chirurgen und Kieferorthopäden jeweils in ambulanten Praxen und zugelassenen MVZ.
Abrechnung/GOZ: Ist der Beschluss zur Hygiene-Pauschale auch auf Selbstzahler ohne Inanspruchnahme einer privaten Krankenversicherung anwendbar?
Zur Abgeltung der hygiene- und pandemiebedingten Mehraufwände bei Zahnärzten erscheint eine Anwendbarkeit des Beschlusses auch auf Selbstzahler gerechtfertigt.
Abrechnung/GOZ: Kann der Beschluss zur Hygiene-Pauschale auch im Basis- und Standardtarif umgesetzt werden?
Auch für den Basis- und Standardtarif kann ausnahmsweise der 2,3fache Bemessungsfaktor (anstatt dem 2,0fachen Faktor) der GOZ-Nr. 3010 analog für die Hygieneabgeltung berechnet werden.
Abrechnung/GOZ: Kann die Geb.-Nr. GOZ analog auch bei GKV-Patienten berechnet werden?
Die Regelung gilt grundsätzlich nicht für gesetzlich Versicherte. Für gesetzlich Versicherte sollen entsprechende Regelungen für die Abgeltung der Covid19-bedingten Hygieneaufwände getroffen werden.
Für GKV-Patienten, die Privatleistungen in Anspruch nehmen, gilt der Beschluss ausnahmsweise unter den folgenden Voraussetzungen:
a) Anspruch auf Kostenerstattung durch eine private Zusatzversicherung (hier können tarifliche Leistungsbegrenzungen wie Erstattungsobergrenzen oder Zahnstaffelregelungen einer Erstattung entgegenstehen) und
b) der erhöhte Hygieneaufwand wird nicht durch eine gesonderte Vergütung bzw. kostenlose Bereitstellung von Hygienematerialien der GKV abgedeckt (keine Doppelberechnung).
Abrechnung/GOZ: Sind spezielle Begründung für die Hygiene-Pauschale notwendig?
Die Berechnung hat wie folgt zu erfolgen:
erhöhter Hygieneaufwand entsprechend Geb.-Nr. 3010 GOZ, Entfernung eines mehrwurzeligen Zahnes
Behandlung: Gibt es aktuell angepasste Hygienevorschriften für die Behandlung von Covid-19 Patienten, die ich in der Praxis einhalten muss?
Ja. Im Reiter "Artikel" finden Sie unter dem Punkt "Behandlung" die Information des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ): Standardvorgehensweise für Zahnarztpraxen zur Behandlung von SARS-CoV-2-Patientinnen und -Patienten
Behandlung: Muss ich noch alle Behandlungen durchführen?
Ein Zahnarzt hat grundsätzlich nur in Notfällen eine Pflicht zur Behandlung. Sie können – möglichst in Abstimmung mit dem Patienten – unter Berücksichtigung der medizinischen Dringlichkeit eigenverantwortlich entscheiden, ob Sie eine Behandlung jetzt durchführen müssen, d. h. ob es sich um einen zahnmedizinischen Notfall handelt oder die Behandlung verschoben werden kann.
Ausführliche Informationen unter: https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/behandlungspflicht-von-erkrankten.html
Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ist zu empfehlen, für die Sicherheit von Patienten, Personal sowie Zahnärztinnen und Zahnärzten die Entstehung von Aerosolen in Zahnarztpraxen in der derzeitigen Pandemielage zu vermeiden.
Darf ich Kindern die Behandlung verweigern, da bei diesen potenziell ein größeres Übertragungsrisiko vermutet wird?
Hier gilt die gleiche Regelung wie oben. Auch aus der Berufsordnung geht hervor: Der Zahnarzt kann die zahnärztliche Behandlung ablehnen, wenn die Behandlung ihm nach pflichtgemäßer Interessenabwägung (vgl. Berufsordnung §1 Abs. 6 b) nicht zugemutet werden kann.
Behandlung: Wann darf ein ehemals auf COVID-19 positiv getesteter Patienten wieder uneingeschränkt zahnärztlich behandelt werden?
Noch liegen keine ausreichenden Daten über die Dauer der Erregerausscheidung bei nicht mehr symptomatischen Personen vor, um eine generelle abschließende Empfehlung zur Beendigung der Maßnahmen nach Abklingen der Symptomatik zu geben. In diesen Fällen sollte daher derzeit eine individuelle Entscheidung getroffen werden. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Infektionsschutz der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) mögliche Kriterien zur Aufhebung der Isolierung bzw. Entlassung erarbeitet. Hiernach könnte frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung (nach Rücksprache mit ärztlicher Betreuung) von einer Gesundung gesprochen werden.
Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat uns aus gegebenem Anlass darauf hingewiesen, dass es für ehemals auf Covid-19 positiv getestete Patienten vor einer zahnärztlichen Behandlung keiner "Freitestung" bedarf.
Hierzu gilt die Regelung:
Wann ist eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit nötig?
Eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit ist nur bei medizinischem Personal von Arztpraxen und Krankenhäusern sowie Pflegepersonal von Alten- und Pflegeeinrichtungen nötig. Dieses hat - sofern zumindest einmal positiv auf SARS-CoV-2 getestet - vor der Wiederaufnahme der Tätigkeit zwei aufeinander folgende, negative SARS-CoV-2 Tests nachzuweisen, welche im Abstand von mindestens 24 Stunden abgestrichen wurden. Zudem wird medizinisches Personal aus Krankenhäusern und Arztpraxen in bestimmten Fällen auch im Verlauf ihrer Quarantäne abgestrichen, selbst wenn keine Symptome auftreten.
Für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auch der kritischen Infrastruktur - gibt es keine Freitestung am Ende der Quarantäne oder zur Wiederaufnahme der Tätigkeit.
Behandlung: Was ist zu beachten bei der Entsorgung von Abfällen, nach der Behandlung von Verdachtsfällen auf COVID-19 und bestätigten COVID-19-Patienten?
Aus der Patientenbehandlung stammende mit Blut und Sekreten behaftete Abfälle wie Einwegwäsche und Einwegartikel (Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken, Wischtücher, Watterollen, …) sollen nach jeder Behandlung noch im Behandlungszimmer in reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Müllbeutel verpackt und zugeknotet werden. Wenn in der Zahnarztpraxis COVID-19 Patienten nicht schwerpunktmäßig (sondern nur in sporadischen Einzelfällen) behandelt werden, können diese in geringen Mengen anfallende Abfälle im Rahmen der Entsorgung gemischter Siedlungsabfälle dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger überlassen werden. Eine gesonderte Deklaration ist nicht notwendig (vgl. Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes: https://www.laga-online.de/documents/m_2_3_1517834373.pdf).
Praxisbetrieb: Ein Mitglied des Praxisteams hat sich mit Covid-19 infiziert. Muss ich die Praxis schließen?
Sofern eine mitarbeitende Person der Praxis positiv auf COVID-19 getestet wird, sollte sich diese unmittelbar in Quarantäne begeben.
Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall ausschließlich an das zuständige Gesundheitsamt. Wir wissen, dass es derzeit wegen Überlastung zu längeren Wartezeiten kommen kann.
Praxisbetrieb: Es kommen keine Patienten mehr in meine Praxis, kann ich die Praxis schließen?
Wie im regulären Praxisbetrieb benötigen Sie eine vertretende Praxis. Sie können jedoch im Rahmen der Regelungen zur kassenzahnärztlichen Versorgung die Praxiszeiten reduzieren. Bitte stimmen Sie dies unbedingt mit der KZV Nordrhein ab (Tel. 0211 / 9684-0). Eine Erreichbarkeit für Notfälle muss in den regulären Praxiszeiten weiterhin gewährleistet sein.
Praxisbetrieb: Habe ich Anspruch auf Entschädigung bei untersagter Tätigkeit oder Quarantäne?
Ärzte und Zahnärzte haben Anspruch auf eine angemessene Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (§ 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter.
Anträge und Zahlungen werden im Kammerbereich Nordrhein über den Landschaftsverband Rheinland abgewickelt. Ausführliche Informationen unter: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp
Praxisbetrieb: Haben Mitarbeitende einer Zahnarztpraxis Anspruch auf eine Kinderbetreuung?
Der Erlass des Ministeriums ist hier nicht eindeutig. Ob Praxismitarbeiter/innen derzeit einen Betreuungsanspruch haben, gilt es, vor Ort mit den zuständigen Städten und Kreisen zu klären.
Den notwendigen Antrag samt Arbeitgeberbescheinigung finden Sie im Reiter "Artikel" unter dem Punkt "Schul- und Kindergartenschließungen".
Praxisbetrieb: Ich habe Angst, dass infizierte/erkrankte Patienten ohne vorherigen telefonischen Kontakt meine Praxis betreten. Was kann ich dagegen tun?
Bitte nutzen Sie das Plakat „Betreten Sie bitte nicht sofort die Praxis“ auf unserer Webseite, um Ihre Patientinnen und Patienten zu sensibilisieren: Download Plakat
Praxisbetrieb: Ich habe Angst, mich selbst zu infizieren. Kann ich die Praxis schließen?
Bei ordnungsgemäßem Tragen der Schutzkleidung besteht kein Anlass zur Sorge. Sofern Sie die Praxis (urlaubsbedingt) schließen, verweisen wir auf die Regelungen des SGB V.
Praxisbetrieb: Ich/ein Mitarbeiter hatte Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall. Was muss ich beachten?
Das RKI empfiehlt hier eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I („Höheres“ Infektionsrisiko“, s. u.) und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II („Geringeres Infektionsrisiko“, s. u.). Konkrete Fälle sind mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu besprechen.
Kategorie I „Höheres Infektionsrisiko“:
Hatten Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden engen Kontakt, also weniger als 2 Meter Distanz, zu einem bestätigten COVID-19-Fall, und das ohne adäquate Schutzausrüstung, so gilt ein „höheres Infektionsrisiko“.
Beispiele hierfür, die ein „höheres Infektionsrisiko“ mit sich bringen, sind etwa Handberührungen ohne Handschuhe oder ein mindestens 15-minütiger Gesichts-„face to face“-Kontakt, z. B. im Rahmen eines Gesprächs in einem geschlossenen Raum, ohne dass beide einen Mund-Nasen-Schutzgetragen haben.
In diesen Fällen begeben Sie sich bitte unmittelbar in Quarantäne und warten auf weitere Anweisungen des Gesundheitsamtes.
Kategorie II „Geringeres Infektionsrisiko“:
Sie und/oder Ihr zahnmedizinisches Personal haben sich ohne angemessene Schutzbekleidung in demselben Raum (Behandlungszimmer) wie ein bestätigter Covid-19 Patient aufgehalten, aber eine Distanz von 2 Metern immer eingehalten.
Hier hängt das Vorgehen von der Einschätzung des Expositionsrisikos durch das Gesundheitsamt ab: Wird es als hoch angesehen (Aerosolexposition), ist häusliche Quarantäne angezeigt. Bei geringerem Expositionsrisiko dagegen entspricht das Vorgehen der Kategorie III.
Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden haben während der gesamten Zeit der Behandlung eines infizierten Patienten eine adäquate Schutzausrüstung getragen. Bei Einhaltung der empfohlenen Schutzmaßnahmen besteht kein Anlass für eine Absonderung oder regelmäßige Untersuchung asymptomatischer Mitarbeiter.
Achten Sie und Ihre Mitarbeiter jedoch auf sich selbst und darauf, ob Sie Symptome haben (Husten, Fieber, Atemnot).
Nähere Informationen:https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html
Praxisbetrieb: Kann zurzeit bei Personalmangel für medizinisches Personal in der Zahnarztpraxis auf Quarantäne verzichtet werden?
Nein. Für medizinisches Personal schon bei begrenztem Expositionsrisiko, z.B. medizinisches Personal mit Kontakt unter 2 m zu bestätigten Covid-19-Fällen ohne Schutzausrüstung, ≥15 Min face-to-face Kontakt, gilt immer noch häusliche Absonderung in Absprache mit dem Gesundheitsamt.
Erst wenn die adäquate Versorgung der Patienten durch Personalengpässe nicht mehr möglich, kann es notwendig sein, die bestehenden Empfehlungen zum Umgang von Kontaktpersonen (www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen) für medizinisches Personal anzupassen.
Praxisbetrieb: Wie wirkt sich die Kurzarbeit auf meine Assistenzzeit aus?
Laut Aussage der KZV Nordrhein wird die Assistenzzeit verlängert, wenn die Praxis bei der KZV Nordrhein einen entsprechenden Antrag stellt.
Schutzausrüstung: Darf man die vorhandene Schutzausrüstung, wie FFP2-Masken (Einwegartikel) aus gegebenem Anlass mehrfach verwenden?
Benutzte FFP-Masken und Mund-Nase-Schutz dürfen nicht mit Desinfektionsmittel behandelt werden, da dies die Funktionalität der Maske negativ beeinflussen kann.
Bei Covid-19 Patienten und begründeten Verdachtsfällen auf Covid-19 darf die Maske auf keinen Fall wiederverwendet werden!
Schutzausrüstung: Ich habe keine persönliche Schutzausrüstung/PSA. Muss ich die Praxis schließen?
Als Praxisinhaber/in haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um eine persönliche Schutzausrüstung zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist keine Behandlung mehr möglich.
Für die Behandlung von nicht Risikopatienten ist normale Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Schutz) ausreichend. Nur für die Behandlung von Covid-19 Patienten ist die FFP2/3 Maske unbedingt erforderlich.
Schutzausrüstung: Kann ich waschbaren Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung für die Behandlung von Patienten verwenden?
Waschbarer Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung kann während der COVID-19- Pandemie z. B. im öffentlichen Bereich oder in Büros hilfreich gegen die Übertragung von Viren eingesetzt werden, aber nicht für die zahnmedizinische Behandlung.
Wir machen darauf aufmerksam, dass zurzeit viele unseriöse Anbieter auf dem Markt sind, die laut Aussagen der Bezirksregierung Produkte anbieten, die nicht den Anforderungen entsprechen würden. Die Zahnärztekammer ist im intensiven Austausch, um den Engpass an PSA zu beheben.
Schutzausrüstung: Müssen die FFP-Masken momentan immer angelegt werden bei allen Behandlungen/Patienten?
Aufgrund der aktuellen Lage muss bei jedem Patienten zunächst eine Kontakt- und Reiseanamnese durchgeführt werden. Im Verdachtsfall sollten aufschiebbare Behandlungen zunächst für mindestens 14 Tage verschoben werden.
Sofern die zuvor im Rahmen der Anamnese gestellten Fragen (Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall oder Aufenthalt in einem Risikogebiet) und auch klinische Symptome keinen Verdacht begründen, kann die Behandlung mit den üblichen Schutzmaßnahmen (konsequente Basishygiene mit Mund-Nasen-Schutz) durchgeführt werden.
Schutzausrüstung: Wo bekomme ich Desinfektionsmittel/Händedesinfektionsmittel her?
Als Praxisinhaber haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um Desinfektionsmittel/
Händedesinfektionsmittel zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist die Praxis zu schließen. In diesem Fall kann man sich auch an die Arbeitsagentur wenden und Kurzarbeit beantragen.
Die Bundesregierung hat am 4. März 2020 die Herstellung von Desinfektionsmittel ohne Zulassung nach Biozid-Verordnung per Allgemeinverfügung erlaubt. Da die Grundstoffe in ausreichendem Umfang auf dem Markt verfügbar sind, soll die genehmigungsfreie Herstellung in Apotheken den gestiegenen Bedarf decken: https://www.baua.de/DE/Angebote/Aktuelles/Meldungen/2020/2020-03-04-Desinfektionsmittel.htm
Schutzausrüstung: Wo bekomme ich Schutzausrüstung her?
Die Zahnärztekammer Nordrhein hält keine Schutzausrüstung vor.
Über das Problem der zunehmenden Verknappung von Teilen der persönlichen Schutzausrüstung stehen BZÄK und KZBV mit dem Bundesgesundheitsministerium, KZV und ZÄK Nordrhein mit dem Ministerium für Arbeit,Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) in engem Kontakt.
Aktueller Hinweis vom 24.03.2020:
Bestellung von Flächendesinfektion für kürze Zeit möglich: http://zaek-nr-service-gmbh.de
Strahlenschutz: Gibt es eine Übergangsregelung für die Aktualisierungsfristen, wenn Kurse wegen Corona abgesagt werden?
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 13.3.2020 per Erlass verfügt, dass die Bezirksregierungen gebeten werden, bis auf Weiteres eine verspätete Aktualisierung – die durch verzögerte Strahlenschutzkurse aufgrund von SARS-CoV-2 begründet ist – anzuerkennen.
Die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall obliegt letztendlich der zuständigen Bezirksregierung (Strahlenschutzaufsichtsbehörden NRW).
ZFA-Ausbildung: Was bedeutet der Unterrichtsausfall an den Berufskollegs für die Ausbilder in den Praxen?
Sofern Auszubildende zur Zeit nur stundenweise, rollierend oder auf sonstige Weise beschult werden, ist ihnen ausreichend Zeit einzuräumen, um die von Seiten der Berufsschule erteilten Aufgaben/Projekte etc. innerhalb der Arbeitszeit zu leisten. Es ist somit entsprechend für diese Aufgaben freizustellen, vergleichbar mit dem Präsenzunterricht. Die Schulen sind bemüht, die Schülerinnen und Schüler mit umfangreichem Lernstoff auszustatten (nicht vergleichbar mit sogenannten Hausaufgaben), um alle Lernfelder möglichst vollumfänglich vermitteln zu können.
Dies ist aber nur mit der Mithilfe der Ausbilder in den Praxen möglich, die hierzu entsprechende Freiräume schaffen.
ZFA-Ausbildung/Kurzarbeit: Kann auch für Auszubildende Kurzarbeit beantragt werden?
Grundsätzlich sind Auszubildende von Kurzarbeit ausgenommen, da nach Auffassung des Gesetzgebers es dem ausbildenden Betrieb zuzumuten ist, die Ausbildungszeit sinnvoll zu nutzen und Auszubildende entsprechend einzusetzen. Nur wenn alle Ausbildungsmöglichkeiten erschöpft wurden, kann Kurzarbeit in Betracht kommen (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).
Sofern Kurzarbeit als Ultima Ratio auch im Bereich der Ausbildung erfolgen muss, sind zwei Formen zu unterscheiden:
Die Kürzung der wöchentlichen oder täglichen Ausbildungszeit ist nicht als Ausfall der Berufsausbildung einzustufen, und die Ausbildungsvergütung ist in voller Höhe weiter zu zahlen.
Sofern die Kurzarbeit durch eine zusammenhängende Schließung realisiert werden muss, ist die Ausbildungsvergütung dennoch 6 Wochen lang weiter in voller Höhe zu zahlen. Fällt die Ausbildung tatsächlich aus, hat die/der Auszubildende gemäß den Regelungen des Berufsausbildungsvertrages dennoch den Anspruch auf Zahlung der Vergütung. Erst nach 6 Wochen kommt dann die Zahlung von Kurzarbeitergeld in Betracht (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).
ZFA-Ausbildung/Kurzarbeit: Kann ein Ausbildungsvertrag wegen Kurzarbeit gekündigt werden?
Grundsätzlich rechtfertigt die Zahlung von Kurzarbeitergeld keine Kündigung, vielmehr sollen gerade mit der Beantragung von Kurzarbeit Kündigungen vermieden werden.
Dies gilt auch für Auszubildende. Nur wenn der Ausbildungsbetrieb über eine längere Zeit nicht aktiv betrieben werden kann (hier wird von einem Zeitraum von mehr als drei Monaten auszugehen sein), käme eine Kündigung des Berufsausbildungsvertrages in Betracht. Dann wäre jedoch der Ausbildende verpflichtet, sich rechtzeitig mit Hilfe der Zahnärztekammer Nordrhein und der zuständigen Agentur für Arbeit um die Möglichkeit eines Anschlussausbildungsvertrages in einer anderen Zahnarztpraxis zu bemühen.
COVID-19 konkret
Teil 1+2 (RZB 04/2020)
Download COVID-19 konkret
Kategorieauswahl Arbeitsschutz Assistentin für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP) Berufsnachwuchs & Niederlassung Berufsrecht BuS-Dienst Corona Datenschutz Datenschutz: Infoblätter Fachsprachprüfung Forensischer Befundbogen GOZ-Reihe im RZB Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 2012) Gutachterwesen Hygiene Mitgliederinformationen Modelle zum Infektionsschutz NoKo-Reihe im RZB Offene Baustein Fortbildung (OBF) Rechtsvorschriften Soziales Engagement Strahlenschutz/Röntgen Weiterbildung ZQMS Zahnmedizinische Behandlung von Asylbewerbern
Bitte wählen Arbeitsschutz BuS-Dienst Corona Datenschutz Offene Baustein Fortbildung (OBF)
Bitte wählen Arbeitsschutz Assistentin für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP) Berufsnachwuchs & Niederlassung Berufsrecht BuS-Dienst Corona Datenschutz Datenschutz: Infoblätter Fachsprachprüfung Forensischer Befundbogen GOZ-Reihe im RZB Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 2012) Hygiene Mitgliederinformationen NoKo-Reihe im RZB Offene Baustein Fortbildung (OBF) Rechtsvorschriften Strahlenschutz/Röntgen Weiterbildung ZQMS Zahnmedizinische Behandlung von Asylbewerbern

References: § 5
 § 99
 § 87
 § 87
 § 87
 § 87
 § 87
 § 7
 § 6
 §1