Source: https://elektro-gutachten-gramlich.de/pruefung-revision/garagenpruefung_BayBo_GaV.php
Timestamp: 2018-09-25 20:01:34+00:00

Document:
Garagenprüfung nach BayBo | Vds-anerkannter Sachverständiger
BayBo (Auszug Bayerische Bauordnung - GaStellV (GaV))
Die BayBo wurde in den letzten Jahren mehrfach abgeändert. Für die/den Betreiber von Garagen ergaben sich wesentliche Änderungen im Bezug auf die Wiederholungsprüfungen, z.B. der elektrischen Einrichtungen. Eine Prüfpflicht ergibt sich für Garagen größer 1000qm und Sonderbauten.
Um jedoch den Betreiberpflichten nachzukommen und ein Haftungsrisiko auszuschließen wird empfohlen, die elektrischen Einrichtungen, wie z.B. die Sicherheits- und Notbeleuchtung, die Allgemeinbeleuchtung, die elektrischen Betriebsmittel und Anlagen, wiederholt, spätestens alle 36 Monate durch einen Sachverständigen prüfen zu lassen.
Prüfpflichten ergeben sich u.a.
Großgaragen, Turnus alle drei Jahre
Sicherheitsanlagenverordnung, SVPrüf §1+2 (Sicherheitsleuchten und Flucht/Rettungswege
Sonderbauprüfordnung
DINVDE 0108 insbesondere Teil 1 und 6 EN50172
DINVDE 0510 Teil 2 Batterieanlagen
Bauordnung der Länder, z.B. BayBO
Alle anderen zusätzlich
BayBo Art. 3 Errichten, Instandhalten, Ändern => öffentliche Sicherheit
BayBo VII/52 § 22 => Volkssicherheit
DINVDE 0108 Sicherheitsbeleuchtung EN50172
DINVDE 0100; 0105 Betrieb;
Energiewirtschaftsgesetz §49 Betrieb und Sicherheit; 2. Durchführungsverordnung
Bei gewerblichen Anlagen
DGUV-V3 + DIN VDE 0150-100
VdS 2046 Sicherheitsvorschriften zum Betrieb el. Anlagen
(1) 1 Offene Garagen sind Garagen, die unmittelbar ins Freie führende unverschließbare Öffnungen in einer Größe von insgesamt mindestens einem Drittel der Gesamtfläche der Umfassungswände haben. 2 Offene Mittel- und Großgaragen haben diese Öffnungen mindestens in gegenüberliegenden Umfassungswänden, die nicht mehr als 70 m voneinander entfernt sind. 3 Stellplätze mit Schutzdächern (Carports) gelten als offene Garagen.
(6) 1 Die Nutzfläche einer Garage ist die Summe aller Flächen der Einstellplätze und der Verkehrsflächen. 2 Einstellplätze auf Dächern (Dacheinstellplätze) und die dazugehörigen Verkehrsflächen werden der Nutzfläche nicht zugerechnet, soweit nichts anderes bestimmt ist.
(7) 1 Garagen sind mit einer Nutzfläche
über 100 m² und bis 1 000 m² Mittelgaragen,
² Automatische Garagen mit mehr als 50 Einstellplätzen gelten als Großgaragen.
(1) 1 In Mittel- und Großgaragen muß eine allgemeine elektrische Beleuchtung vorhanden sein. 2 Sie muß so beschaffen und mindestens in zwei Stufen derartig schaltbar sein, dass an allen Stellen der Nutzflächen und Rettungswege gemäß § 17 Abs. 2 in der ersten Stufe eine Beleuchtungsstärke von mindestens 1 Lux und in der zweiten Stufe von mindestens 20 Lux erreicht wird. (2) In geschlossenen Großgaragen und in mehrgeschossigen unterirdischen Mittelgaragen muß zur Beleuchtung der Rettungswege eine Sicherheitsbeleuchtung vorhanden sein; das gilt nicht für eingeschossige Garagen mit festem Benutzerkreis. (3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für automatische Garagen. Teil III Betriebsvorschriften
§ 17 Betriebsvorschriften für Garagen (1) Die Zu- und Abfahrten und die Rettungswege sind bis zur öffentlichen Verkehrsfläche verkehrssicher und frei zu halten; das gilt auch bei Eis- und Schneeglätte. (2) In Mittel- und Großgaragen muß die allgemeine elektrische Beleuchtung nach § 13 Abs. 1 während der Benutzungszeit mit einer Beleuchtungsstärke von mindestens 20 Lux, während der Betriebszeit ständig mit einer Beleuchtungsstärke von mindestens 1 Lux eingeschaltet sein, soweit nicht Tageslicht mit einer entsprechenden Beleuchtungsstärke vorhanden ist. (3) 1 Lüftungsöffnungen und -schächte dürfen nicht verschlossen oder zugestellt werden. 2 Maschinelle Lüftungsanlagen und CO-Warnanlagen müssen so gewartet werden, dass sie ständig betriebsbereit sind. 3 CO-Warnanlagen müssen ständig eingeschaltet sein. 4 Maschinelle Abluftanlagen müssen so betrieben werden, dass der CO-Halbstundenmittelwert nicht mehr als 100 ppm beträgt (§ 14 Abs. 4). (4) 1 In Mittel- und Großgaragen dürfen brennbare Stoffe außerhalb von Kraftfahrzeugen nur in unerheblichen Mengen aufbewahrt werden. 2 In Kleingaragen dürfen bis zu 200 l Dieselkraftstoff und bis zu 20 l Benzin in dicht
entgegen § 17 Abs. 3 Satz 3 CO-Warnanlagen nicht ständig eingeschaltet lässt,
entgegen § 17 Abs. 3 Satz 4 maschinelle Lüftungsanlagen so betreibt, dass der genannte Wert des CO-Gehaltes der Luft überschritten wird.

References: §1
 Art. 3
 § 22
 §49
 § 17

§ 17
 § 13
 § 17
 § 17