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Timestamp: 2019-11-12 13:18:53+00:00

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Nachteile von Ein-Euro-Jobs | Erwerbslosenforum Deutschland
Nachteile von Ein-Euro-Jobs (1 Betrachter)
Starter*in Haribo
eineurojobs nachteile
hatte meinen Text schon in anderen Threads angehängt, aber keine Antworten erhalten, deswegen frage ich hier nochmal detailliert, welche Fallen und Risiken sich hinter den Ein-Euro-Jobs verbergen können.
Grundsätzlich kann doch Niemand von uns etwas gegen ein paar Euro mehr einzuwenden haben.
Aber gut, ich schildere meinen Fall mal an dieser Stelle:
Bin mir jetzt nicht sicher, aber der folgende Satz hebelt doch praktisch alle Grundlagen für einen Brückenjob aus oder sehe ich das falsch?
Außerdem ist chronischer Drogenkonsum auch eine Krankheitsbild, bin bisher damit nur nicht hausieren gegangen, aber damit dürfte es bald vorbei sein...Führerschein ade (und ich habe nie im Leben im Straßenverkehr etwas verbockt, einen Punkt in über 40 Jahren)
Das mit den 35% vergiss gleich mal, die gibt es für Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben und ein EEJ zählt nicht dazu.
bei dem angeblich geschaut wird, welche Tätigkeiten ich noch machen kann, bzw., was mir liegt.
DAs ist das erste, was der SB zu machen hat, denn der muss ja festlegen, welcher EEJ für Dich geeignet ist.
Wenn Du kein Autofahren darfst, dann darfst Du das nicht. Wer will denn die Verantwortung dafür übernehmen, wenn was passiert.
Huch, ich dachte auch Ein-Euro Jobs dienen dazu um die Eingliederung in das Arbeitsleben zu erleichtern.
Gibt es dazu eine Stelle wo man das nachlesen kann, dass diese von dem 35 % Bedarf ausgeschlossen sind?
Da müsste man sich wohl durch die gesamten Paragrafen wühlen
§21 SGBII
(4) Bei erwerbsfähigen behinderten Leistungsberechtigten, denen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 des Neunten Buches sowie sonstige Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Platzes im Arbeitsleben oder Eingliederungshilfen nach § 54 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 des Zwölften Buches erbracht werden, wird ein Mehrbedarf von 35 Prozent des nach § 20 maßgebenden Regelbedarfs anerkannt. Satz 1 kann auch nach Beendigung der dort genannten Maßnahmen während einer angemessenen Übergangszeit, vor allem einer Einarbeitungszeit, angewendet werden
§33 SGB IV
1.	Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes einschließlich Leistungen zur Beratung und Vermittlung, Trainingsmaßnahmen und Mobilitätshilfen,
2.	Berufsvorbereitung einschließlich einer wegen der Behinderung erforderlichen Grundausbildung,
3.	berufliche Anpassung und Weiterbildung, auch soweit die Leistungen einen zur Teilnahme erforderlichen schulischen Abschluss einschließen,
4.	berufliche Ausbildung, auch soweit die Leistungen in einem zeitlich nicht überwiegenden Abschnitt schulisch durchgeführt werden,
5.	Überbrückungsgeld entsprechend § 57 des Dritten Buches durch die Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 bis 5,
6.	sonstige Hilfen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben, um behinderten Menschen eine angemessene und geeignete Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit zu ermöglichen und zu erhalten.
1.	Hilfen zur Unterstützung bei der Krankheits und Behinderungsverarbeitung,
2.	Aktivierung von Selbsthilfepotentialen,
3.	mit Zustimmung der Leistungsberechtigten Information und Beratung von Partnern und Angehörigen sowie von Vorgesetzten und Kollegen,
4.	Vermittlung von Kontakten zu örtlichen Selbsthilfe und Beratungsmöglichkeiten,
5.	Hilfen zur seelischen Stabilisierung und zur Förderung der sozialen Kompetenz, unter anderem durch Training sozialer und kommunikativer Fähigkeiten und im Umgang mit Krisensituationen,
6.	Training lebenspraktischer Fähigkeiten,
7.	Anleitung und Motivation zur Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben,
8.	Beteiligung von Integrationsfachdiensten im Rahmen ihrer Aufgabenstellung (§ 110).
1.	der erforderlichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung, wenn für die Ausführung einer Leistung eine Unterbringung außerhalb des eigenen oder des elterlichen Haushalts wegen Art oder Schwere der Behinderung oder zur Sicherung des Erfolges der Teilhabe notwendig ist,
2.	der erforderlichen Kosten, die mit der Ausführung einer Leistung in unmittelbarem Zusammenhang stehen, insbesondere für Lehrgangskosten, Prüfungsgebühren, Lernmittel, Arbeitskleidung und Arbeitsgerät.
1.	Kraftfahrzeughilfe nach der Kraftfahrzeughilfe Verordnung,
2.	den Ausgleich unvermeidbaren Verdienstausfalls des behinderten Menschen oder einer erforderlichen Begleitperson wegen Fahrten der An und Abreise zu einer Bildungsmaßnahme und zur Vorstellung bei einem Arbeitgeber, einem Träger oder einer Einrichtung für behinderte Menschen durch die Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 bis 5,
3.	die Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz für schwerbehinderte Menschen als Hilfe zur Erlangung eines Arbeitsplatzes,
4.	Kosten für Hilfsmittel, die wegen Art oder Schwere der Behinderung zur Berufsausübung, zur Teilnahme an einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben oder zur Erhöhung der Sicherheit auf dem Weg vom und zum Arbeitsplatz und am Arbeitsplatz erforderlich sind, es sei denn, dass eine Verpflichtung des Arbeitgebers besteht oder solche Leistungen als medizinische Leistung erbracht werden können,
5.	Kosten technischer Arbeitshilfen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung zur Berufsausübung erforderlich sind und
6.	Kosten der Beschaffung, der Ausstattung und der Erhaltung einer behinderungsgerechten Wohnung in angemessenem Umfang.
Und dann müsste man sich die Definition zu EEJs angucken.
Ich behaupte, entweder hat die SB keine Ahnung oder wollte Dich ködern. Nachher weiß sie dann nicht mehr, dass sie was von den 35% gesagt hat.
Das mit dem Mehrbedarf ist eine Wissenschaft für sich. Den gibt's nur, wenn die Paragraphen stimmen. Und ein Ein-Euro-Job fällt unter § 16 SGB II. Das soll zwar ebenfalls auch der Eingliederung in Arbeit dienen für Menschen, die da mehr Hilfsbedarf haben als andere (in der Theorie, in der Praxis wird wohl jedem irgendwann mal sowas aufs Auge zu drücken versucht)
Den Mehrbedarf gibt es eben nur, wenn die Maßnahme nach § 33 SGB IV oder § 54 SGB XII erbracht wird. Auch wenn das nicht unbedingt logisch ist.
In der Praxis hat das z.B. die Folge, dass ich eine Maßnahme zur Arbeitserprobung machte extra für psychisch Kranke - kein Mehrbedarf. Und anschließend eine Rehavorbereitungsmaßnahme - mit Mehrbedarf. Wobei für mein persönliches Verstehen es logisch gewesen wäre, auch bei der ersten Maßnahme schon den Mehrbedarf zu kriegen. Aber die war eben nach Paragraph sowieso und die andere nach einem anderen Paragraphen. Logisch ist also nicht unbedingt, wann es den Mehrbedarf gibt und wann nicht.
Erstmal herzlichen Dank für die Antworten, vielleicht ist ja mal wieder der Teufel ein Eichhörnchen und ich war zu oberflächlich bei der Auswahl des Titels bei Threaderöffnung.
Es wurde wortwörtlich in dem Beratungsgespräch von einem 'Brückenjob' gesprochen, es war aber erst die Vorankündigung von meinem allgemeinen SB, der Termin mit der 'Fachkraft' findet erst in ein paar Wochen statt.
Gut möglich, dass man da bewusst oder unbewusst falsche Angaben zu den Sondervergütungen gemacht hat, das lässt sich ja spätestens im Gespräch mit der 'Fachkraft' klären.
Falls es so ist, dass wirklich nur 1,10 €/Std. gezahlt werden, die wichtigste Frage, aber vermutlich werde ich hier im Forum auch Hinweise dazu finden, nämlich wie ich einen Ein-Euro-Job 'verhindern' kann? Gibt es da reelle Möglichkeiten nein zu sagen oder ist es eine 'Zwangsveranstaltung'?
Nun gut, ich bin seit etlichen Monaten durchgehend krankgeschrieben und meine Kontrolltermine stehen in den nächsten Tagen und Wochen wieder an, ich hätte nie Probleme damit, vom 1.1. bis 31.12. d. lfd. Jahres eine Krankschreibung (auch von mehreren Fachärzten) zu bekommen, bzw. weiterhin zu bekommen.
Aber muss ja nicht sein, fürchte aber schon, dass es keine freiwillige Teilnahme ist.
Für Tipps und Tricks bin ich jeder Zeit dankbar, gerne auch per PN oder auf anderem Weg.
Abwarten, nicht alleine zum Termin gehen und nichts sofort unterschreiben. Dann meldest Du Dich hier und wir gucken mal weiter. Ein Ein-Euro-Job muss ja unter anderem auch auf Deine Gesundheit zugeschnitten sein, da sonst nicht zumutbar. Und in einer Zuweisung müssen deshalb ganz genau die Tätigkeiten beschrieben werden, die Du dort ausführen sollst. Das darf nicht dem Träger überlassen werden. Das mal so im Vorwege.
Edit: Und ein EEJ ist nicht dazu da, Deine Leistungsfähigkeit festzustellen.
Danke, auf das Angebot werde ich gerne zurückkommen.
Man hatte allerdings ganz gezielt nach meinem Führerschein gefragt, dass dort möglicherweise Einschränkungen wegen meiner zahlreichen starken Medikamente bestehen, habe ich angegeben.
Dass ich gerne mal ein 'Tütchen' o.ä. rauche, weil es mir ein paar (fast) schmerzfreie Stunden bringt, geht die Schergen nichts an. Habe ich allerdings auch beim Amtarzt nicht angegeben, der hat sowieso 1 zu 1 von den Gutachten der Rentenversicherung abgeschrieben und hat die menschliche Bemerkung fallenlassen, dass ich wohl großes Pech gehabt habe, mit meinen Beschwerden nicht die Emi-Rente zu bekommen.
Trotzdem werde ich mich weigern, irgendwelche Fahrtätigkeiten auszuüben, als Erstes nehme ich den Zettel, also die EVG, VA, LMAA oder was da kommt, mit und zeige ihn hier vor.
Besonders die LMAA mitnehmen, LOL.
aus Sicht des Staates, sehr positiv. weniger arbeitslose (Statistik), immer Beschäftigung.
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E Hat 401€-Job für Arbeitnehmer finanzielle Nachteile ? Ein Euro Job / Mini Job 22 25 Februar 2009
Nachteile beim Minijob, wenn man nur den Regelsatz erhält?
Hat 401€-Job für Arbeitnehmer finanzielle Nachteile ?

References: §21
 § 33
 § 54
 § 20

§33
 § 57
 § 6
 § 6
 § 16
 § 33
 § 54