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Timestamp: 2019-12-14 16:13:36+00:00

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von Mandy Greschke (Autor)
Diplomarbeit 2009 88 Seiten
2.1 Entstehung und Reformen
2.3.1 Rente wegen Alters
2.3.2 Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit
2.3.3 Rente wegen Todes/an Hinterbliebene
2.4 Versicherter Personenkreis
2.4.1 Pflichtversicherte
2.4.2 Freiwillig Versicherte
2.5 Finanzierung und Einnahmen
2.5.1 Beiträge
2.5.2 Höhe der Beiträge
2.6 Renteneintrittsalter
2.7 Rentenberechnung
2.8 Besteuerung
3 Betriebliche Altersvorsorge
3.1 Entstehung und Reformen
3.2 Recht auf Entgeltumwandlung
3.3 Durchführungswege und Finanzierung
3.3.1 Direktzusage
3.3.2 Unterstützungskasse
3.3.3 Pensionskasse
3.3.4 Direktversicherung
3.3.5 Pensionsfonds
3.4 Unverfallbarkeit
3.5 Staatliche Förderung
4 Private Altersvorsorge
4.1 Private Rentenversicherung
4.2 Kapitallebensversicherung
4.3 Fondssparplan
4.4 Banksparplan
4.5 Riester-Rente
4.5.1 Arten der Riester-Renten
4.5.1.1 Riester-Rentenversicherung
4.5.1.2 Riester-Fondssparpläne
4.5.1.3 Riester-Banksparpläne
4.5.1.4 Wohn-Riester
4.5.2 Förderberechtigung
4.5.3 Zulagen vom Staat
4.6 Basisrente/Rürup-Rente
4.6.1 Förderberechtigung
4.6.2 Steuervorteile
4.6.3 Vor- und Nachteile
5.1 Szenario 1: Auswirkungen des demographischen Wandels
5.1.2 Demographische Entwicklung und Ausblick
5.1.2.1 Fertilität
5.1.2.2 Mortalität
5.1.2.3 Migration
5.1.3 Auswirkungen auf die gesetzliche Rentenversicherung
5.2 Szenario 2: Auswirkungen der Inflation
5.2.2 Bisherige Entwicklung
5.2.3 Auswirkungen auf die Altersvorsorge
5.3 Szenario 3: Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise
5.3.2 Auswirkungen auf die gesetzliche Rentenversicherung
5.3.3 Auswirkungen auf die betriebliche Altersvorsorge
5.3.4 Auswirkungen auf die private Altersvorsorge
6 Handlungsalternativen
6.1 Verbesserung der Familienpolitik
6.2 Einführung einer Grundrente
6.3 Übergang zum Kapitaldeckungsverfahren
6.4 Stärkung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge
6.5 Erhöhung der Arbeitsmarktbeteiligung
6.6 Wegfall der Beitragsbemessungsgrenzen
6.7 Orientierung am Altersvorsorgesystem der Schweiz
6.8 Dynamisierung der privaten Altersvorsorgebeiträge
V Onlineverzeichnis
A Beispielberechnungen
B Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung
Abbildung 1: 3-Säulen-Modell zum 3-Schichten-Modell
Abbildung 2: Einnahmen der GRV im Jahr 2007
Abbildung 3: Entwicklung der Beiträge der allgemeinen GRV
Abbildung 4: Besteuerung der Renten ab 2005
Abbildung 5: Aufteilung der Deckungsmittel betrieblicher Altersvorsorge-Produkte
Abbildung 6: Entwicklung der Riester-Verträge von 2001 bis zum 30.06.2009
Abbildung 7: Entwicklung der zusammengefassten Geburtenziffer der Jahre 1960 bis 2008
Abbildung 8: Entwicklung der Lebenserwartung von Neugeborenen 1901/1910 bis 2005/2007
Abbildung 9: Alterspyramide 2007 nach Migrationshintergrund
Abbildung 10: Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland von 1910 bis 2050
Abbildung 11: Entwicklung der Bevölkerung Deutschlands bis 2050
Abbildung 12: Verhältnis von Erwerbsfähigen und Rentnern
Abbildung 13: Inflationsraten der Jahre 1951 bis 2008 in Deutschland
Abbildung 14: Vermögensverlust durch Inflation
Abbildung 15: Betreuungsquote der unter 3-jährigen nach Bundesländern
Abbildung 16: Schweizer 3-Säulen-Modell
Abbildung 17: Vermögensaufbau durch Dynamisierung
Tabelle 1: Stufenweise Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre
Tabelle 2: Rentenanpassungen 1996 - 2009
Tabelle 3: Übersicht der Durchführungswege
Tabelle 4: Übersicht der staatlichen Zulagen nach Familienstand und Kinderanzahl
Tabelle 5: Maximale steuerliche Förderung als Sonderausgabenabzug
Tabelle 6: Übersicht der Annahmen zur künftigen Entwicklung der Lebenserwartung bis 2050 in Deutschland
Tabelle 7: Gegenüberstellung von Bruttogehältern mit BBG-GRV in Ostdeutschland
Tabelle 8: Gegenüberstellung von Bruttogehältern ohne BBG-GRV in Ostdeutschland
„Die Rente ist sicher!“1Wer hat diese Prophezeiung von Norbert Blüm2 nicht noch im Ohr? Hätte nicht schon zum damaligen Zeitpunkt bekannt sein müssen, dass die ge- setzliche Rente für einen guten Lebensstandard im Alter nicht ausreichen würde?
Für einen Großteil der deutschen Bevölkerung beginnt nach einem langen Arbeitsleben ein neuer Lebensabschnitt - die Rente. Jeder hat endlich ausreichend Zeit für Hobbys, Familie, Reisen u.v.m. Wer möchte aber auf seinen bisherigen Lebensstandard ver- zichten? Sicherlich sind die Lebenshaltungskosten im Ruhestand nicht so hoch wie während des Arbeitslebens, weil z. B. die Kinder erwachsen sind oder der Kredit für das Wohneigentum getilgt ist.
Die Gliederung dieser Diplomarbeit erfolgt in sieben aufeinander aufbauende Kapitel, aus denen sich fünf Schwerpunkte herauskristallisieren. Zunächst werden in den ersten drei Schwerpunktbereichen die drei Formen der Altersvorsorge aufgezeigt. Einleitend wird in Abbildung 1 ein kurzer Überblick über das 3-Säulen-Modell, welches sich zum 3-Schichten-Modell wandelte, dargestellt.
Abbildung 1: 3-Säulen-Modell zum 3-Schichten-Modell3
Den ersten Schwerpunkt stellt die 1. Säule - die gesetzliche Rente - in Kapitel 2 dar. Im 3-Säulen-Modell in Abbildung 1 war die 1. Säule der bedeutendste Baustein der Alters- vorsorge. Sie finanziert sich noch heute durch das Umlageverfahren. Eine bestimmte Gruppe von Erwerbstätigen zahlt Pflichtbeiträge ein, die direkt als Rente an die Rent- ner gezahlt werden. Dieses System ist in der Form jedoch nicht mehr tragbar. Die ge- setzliche Rente bildet heute nur die Basisversorgung, das sogenannte „Fundament“, im 3-Schichten-Modell. Das Kapitel 2 befasst sich mit der Entstehung und Entwicklung, den wichtigsten Reformen und dem Leistungsspektrum der gesetzlichen Rentenversi- cherung. Im Zuge dessen werden die Finanzierung, die Rentenberechnung und die Besteuerung der gesetzlichen Rente erläutert.
Die 2. Säule, somit der zweite Schwerpunkt, bildet die betriebliche Altersvorsorge (BAV) im Kapitel 3. Der Gesetzgeber fördert gezielt das private Vorsorgesparen und führte im Rahmen einer Rentenreform für alle Arbeitnehmer einen individuellen Anspruch auf BAV durch Entgeltumwandlung ein. Das 3. Kapitel beschäftigt sich mit der Entstehung, dem Anspruch auf Entgeltumwandlung, den verschiedenen Durchführungswegen und abschließend der Förderung durch den Staat.
Die 3. Säule stellt in Kapitel 4 die private Altersvorsorge (PAV) als dritten Schwerpunkt dar. Diese zusätzliche Vermögensbildung wird traditionell in Form von Lebensversiche- rungen oder privater Rentenversicherungen vollzogen. Des Weiteren werden die mög- lichen Anlageformen definiert, im Speziellen wird auf die Riester-Rente und Rürup- Rente eingegangen.
Die 2. und 3. Säule dienten in der Vergangenheit lediglich als Zusatzsicherung. Sie werden grundsätzlich durch das Kapitaldeckungsverfahren finanziert und können durch Zulagen oder Steuerbefreiungen gefördert werden. Sie gehen in die 2. und 3. Schicht des 3-Schichten-Modells über und komplettieren die künftige Altersvorsorge. Jeder kann seinen Lebensabend individuell absichern und selbst entscheiden, wie groß später das „Altersvorsorge-Haus“ wird. Der Staat setzt immer mehr auf die Eigenverantwortung privat vorzusorgen, inzwischen wird sogar schon in der Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung Bund darauf hingewiesen.
Der vierte Schwerpunkt lenkt auf den eigentlichen Hauptgrund der Thematik. Im Kapi- tel 5 werden drei Szenarien dargestellt, die die Auswirkungen des demographischen Wandels, der Inflation und der Finanz- und Wirtschaftskrise darlegen. Das Hauptau- genmerk richtet sich auf das erste Szenario, den demographischen Wandel, welcher auf der Basis einer Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes vollzogen wird. Die durchschnittliche Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung ist in den letzen 100 Jahren um mehr als das Doppelte gestiegen. Die Menschen in Deutschland werden zunehmend älter, bei gleichzeitig rückläufiger Geburtenrate.4Das ist nur ein Grund, der die Rentenkasse zunehmend belastet.
Im letzten Schwerpunktbereich werden im Kapitel 6 Handlungsalternativen beleuchtet, die Deutschland in Erwägung ziehen könnte, um einer sogenannten „Altersarmut“ aus dem Weg zu gehen.
Das abschließende Kapitel 7 gibt ein kurzes Resümee und einen Ausblick auf die Entwicklung der Altersvorsorge in Deutschland.
Das Alterssicherungssystem mit der weitaus größten Bedeutung in der Bundesrepublik Deutschland ist die gesetzliche Rentenversicherung (GRV).5
Der Begriff Rente wird als „die Zahlung eines regelmäßigen Einkommens aus angelegtem Kapital oder Beträgen aufgrund von Rechtsansprüchen“6definiert. Die gesetzliche Rente ist folglich eine regelmäßige (monatlich) monetäre Leistung des Staates, die aufgrund der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Versicherungssystem und einer Zahlung von Beiträgen für einen bestimmten Zeitraum erfolgten.
Aufgabe der GRV ist es, die Versicherten im Alter, bei Berufs- oder Erwerbsminderung und die Hinterbliebenen im Todesfall finanziell abzusichern. Rechtlich ist die GRV im Sechsten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VI) verankert.7
Die gegenwärtige GRV existiert seit dem Jahr 1889. Sie wurde zusammen mit anderen Sozialversicherungen von Otto von Bismarck8und Kaiser Wilhelm I.9am 22. Juni 1889 durch das „Gesetz über die Invaliditäts- und Altersversicherung“ (heute Rentenversi- cherungsgesetz) eingeführt. Zwei Jahre nach der Verabschiedung ist die Rentenversi- cherung am 1. Januar 1891 in Kraft getreten. Der Beitragssatz von lediglich 1,7 % des Lohnes wurde paritätisch von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gezahlt. Die Renten wurden jedoch erst ab dem 70. Lebensjahr als sogenannter „Sicherheitszuschuss zum Lebensunterhalt“ gezahlt, was bei weitem über der durchschnittlichen Lebenserwar- tung (durchschnittliche Lebenserwartung im Jahr 1910: Männer: 45 Jahre; Frau- en: 48 Jahre) lag. Höchstens 17,5 % von ihnen erreichten das Renteneintrittsalter, ge- wissermaßen eine Rentenversicherung ohne Rentner.10
Rentenreform 1911
Am 9. Juli 1911 wurden durch die Reichsversicherungsordnung (RVO) drei Sozialver- sicherungsgesetze (Krankenversicherung, Unfallversicherung und Invaliditäts- und Altersversicherung) formal zusammengefasst. Die erste Änderung in der Rentenver- sicherung wurde im Jahr 1916 durch Senkung des Renteneintrittsalters auf 65 Jahre umgesetzt.11
Im Jahr 1942 wurde das Lohnabzugsverfahren eingeführt, infolgedessen zogen die Krankenkassen die Sozialversicherungsbeiträge ein.12
Die bedeutendste Reform in der Geschichte der Rente nahm die Regierung unter Bun- deskanzler Konrad Adenauer13durch die Verabschiedung des „Gesetzes zur Neurege- lung der Arbeiterrenten- und Angestelltenversicherung“ am 21. Januar 1957 vor. Seit- dem ist es Aufgabe der GRV, vorzeitig Erwerbsunfähigen, Altersrentnern und Hinter- bliebenen eine hinreichende Existenzsicherung zu bieten. Die Rentenhöhe wurde dy- namisch der Entwicklung der Bruttolöhne angepasst, um einen konstanten Lebens- standard im Alter zu gestatten. Der Übergang vom Kapitaldeckungsverfahren zum Um- lageverfahren14, auch Generationenvertrag15 genannt, wurde durch den Bundestag beschlossen. Durch diese Reform stiegen die Renten durchschnittlich um 67-72 %. Das reine Umlageverfahren, wie es heute existiert, wurde im Jahr 1969 realisiert.16
Rentenreform 1972
Aufgrund positiver Wirtschaftsprognosen gelang in der Rentenreform im Jahr 1972 unter Bundeskanzler Willy Brandt17die freiwillige Versicherung von Selbständigen und Hausfrauen. Der Beitragssatz lag bei 17 %. Ebenfalls wurde eine Senkung des Ren- teneintrittsalters für langjährig Versicherte (35 Versicherungsjahre) auf 63 Jahre vollzo- gen.18
Die Arbeiten an der Rentenreform 1992 begannen schon Mitte der 1980er Jahre. Es musste auf die demographische Entwicklung mit rückläufigen Geburtenraten und kon- stant steigender Lebenserwartung reagiert werden. Die Rentenkasse wurde weiterhin durch die hohe Arbeitslosigkeit und die Wiedervereinigung Deutschlands belastet.19
Mit dem Rentenreformgesetz (RRG 1992) im Jahr 1992 wurde die in der Reichsversi- cherungsordnung (RVO) und dem Angestelltenversicherungsgesetz (AVG) für Arbeiter und Angestellte getrennt geregelte Rentenversicherung zusammengefasst und mit Wirkung vom 1. Januar 1992 als Sechstes Buch in das Sozialgesetzbuch (SGB VI) eingestellt.20Aufgrund der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten am 3. Oktober 1990 kam es zur Geltung des neuen Rentenversicherungsrechts vom 1. Januar 1992 auch in den neuen Bundesländern (Übergangsregelungen enthält das Rentenüberleitungsgesetz). Die Rentenformel wurde von Bruttolohn auf Nettolohn umgestellt. Das hat zur Folge, dass der Rentenanstieg gedämpft wird, wenn die Steuern und Sozialabgaben der erwerbstätigen Bevölkerung steigen.
Zugleich sollten ab dem Jahr 2001 die Altersgrenzen von 60 (Schwerbehinderte) und 63 Jahren stufenweise auf die Regelaltersgrenze von 65 Jahren angehoben werden. Ein frühzeitiger Rentenbezug sei ebenso mit Abschlägen möglich. Die Altersgrenzenanhebung wurde indes auf das Jahr 1996 vorverlegt.21
Rentenreform 2001 - Riester-Reform
Das Nettorentenniveau eines Eckrentners22soll bis zum Jahr 2030 von 70 % auf 67 % des Durchschnittseinkommens reduziert werden. Der finanzielle Ausgleich wird durch die staatlich geförderte Privatvorsorge, die sogenannte „Riester-Rente“23 geschaffen. Die Berufsunfähigkeitsrenten wurden für diejenigen, die am 1. Januar 2001 jünger als 40 Jahre alt waren, gestrichen und durch Erwerbsminderungsrenten ersetzt.24
Rentenreform 2004/2005
Mit dem am 21. Juli 2004 verkündeten „Gesetz zur Sicherung der nachhaltigen Finan- zierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung“ (RV-Nachhaltigkeitsgesetz) setzte der Gesetzgeber erneut weitere Reformschritte um.25So wurde u. a. der soge- nannte Nachhaltigkeitsfaktor in die Rentenanpassungsformel eingefügt, d. h. seit dem Jahr 2005 werden bei den Rentenanpassungen auch Veränderungen des Verhältnis- ses von Leistungsbeziehern und versicherungspflichtig Beschäftigten im jeweils vo- rausgegangenen Jahr berücksichtigt. Damit reagierte die Bundesregierung insbeson- dere auf die mit der demographischen Entwicklung zusammenhängenden Finanzie- rungsprobleme in der GRV.26
Durch das „Gesetz zur Neuordnung der einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen“ (Alterseinkünftegesetz - AltEinkG) vom 5. Juli 2004 wurde die steuerliche Belastung von Altersvorsorgeaufwendungen und -bezügen grundlegend neu geregelt.27
Rentenreform 2006
Am 9. März 2007 beschloss der Deutsche Bundestag mit dem „Gesetz zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demographische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung“ (RV-Altersgrenzenan- passungsgesetz) die Regelaltersgrenze vom Jahr 2012 bis zum Jahr 2029 in Abhängigkeit vom Geburtsjahr stufenweise von 65 auf 67 Jahre anzuheben.28 Versicherte, die 45 Jahre ihre Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, können auch weiterhin mit 65 Jahren ohne Abschläge in den Ruhestand gehen.29
Die GRV wurde durch das „Gesetz zur Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung“ (RVOrgG) mit Wirkung vom 1. Januar 2005 grundlegend neu gestaltet. Sie gliedert sich nur noch in zwei Versicherungszweige:
- Allgemeine Rentenversicherung30:
- Deutsche Rentenversicherung Bund,
- Deutsche Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See und
- Regionalträger
- Knappschaftliche Rentenversicherung:
- Deutsche Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See.31
In § 23 Absatz 1 Nr. 1 des SGB VI sind die Leistungen der GRV wie folgt dargelegt:
- Heilbehandlung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und andere Leistungen zur Erhaltung, Besserung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit einschließlich wirtschaftlicher Hilfen,
- Rente wegen Alters,
- Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, Rente wegen Todes,
- Leistungen für Kindererziehung.32
Die Rentenarten und Voraussetzungen für einen Rentenanspruch sind in den §§ 9 bis 49 SGB VI und deren Sonderregelungen/Übergangsvorschriften in den §§ 235 bis 243 SGB VI geregelt.
In den folgenden Abschnitten werden drei der vorgenannten Leistungen von Renten definiert.
Rente wegen Alters wird geleistet als
- Regelaltersrente,
- Altersrente für langjährig Versicherte,
- Altersrente für Schwerbehinderte, Berufsunfähige oder Erwerbsunfähige,
- Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit,
- Altersrente für Frauen und
- Altersrente für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute.33
Einige der genannten Renten wegen Alters werden nachfolgend näher erläutert:
Ein Anspruch auf eine Regelaltersrente besteht, wenn die Regelaltersgrenze erreicht und die allgemeine Wartezeit34 (Mindestversicherungszeit) von 5 Jahren erfüllt wurde. Die Regelaltersgrenze liegt bei 65 Jahren, wenn der Versicherte vor dem 1. Januar 1947 geboren ist. Bei Versicherten, die in der Zeit vom 1. Januar 1947 bis 31. Dezember 1963 geboren sind, erfolgt ab dem Jahr 2012 eine stufenweise Anhe- bung von 65 auf 67 Jahre.35Die Tabelle 1 zeigt die stufenweise Anhebung der Regelal- tersgrenze:
Tabelle 1: Stufenweise Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre36
Ein früherer Renteneintritt ist dennoch möglich, allerdings müssen Abschläge von 0,3 % pro Monat in Kauf genommen werden.37
Eine Altersrente für langjährig Versicherte steht den Versicherten zu, welche die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt haben und mindestens 65 Jahre alt sind. Die vorzeitige Inanspruchnahme ab 63 Jahren ist möglich. Die Altersgrenze wird stufenweise von 65 auf 67 Jahre angehoben, wenn Versicherte nach dem 31. Dezember 1948 geboren sind.38
Vor dem 1. Januar 1952 geborene Frauen haben Anspruch auf eine Altersrente, wenn sie das 60. Lebensjahr vollendet, nach Vollendung des 40. Lebensjahres mehr als 10 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt und eine Wartezeit von 15 Jahren erfüllt haben.39 Für eine abschlagsfreie Rente wurde die Altersgrenze auf 65 Jahre angehoben. Auf die Wartezeit von 15 Jahren können u. a. Kindererziehungszeiten, Zeiten aus dem Versor- gungsausgleich angerechnet werden. Die Altersrente für Versicherte Frauen, die nach 1952 geboren sind, gibt es nicht mehr. Die Altersgrenze verbleibt bei 65 Jahren.40
Eine Altersrente für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute erhalten Versicherte, die das 62. Lebensjahr vollendet und eine Wartezeit von 25 Jahren erfüllt haben.41 Sonderregelungen, für die vor dem 1. Januar 1964 geborenen Versicherten sind im § 238 SGB VI fixiert.42
Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit wird geleistet als
- Rente wegen Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit,
- Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung,
- Rente wegen voller Erwerbsminderung und
- Rente für Bergleute.43
Die Ansprüche auf Rente wegen Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit, wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung sind in den §§ 43 und 240 f. SGB VI gere- gelt.
Einen Anspruch auf eine Rente für Bergleute haben gemäß § 45 SGB VI Versicherte bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze, wenn sie „im Bergbau vermindert berufsfähig sind, in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der im Bergbau verminderten Berufsfähigkeit drei Jahre knappschaftliche Pflichtbeitragszeiten haben und vor Eintritt der im Bergbau verminderten Berufsfähigkeit die allgemeine Wartezeit in der knappschaftlichen Rentenversicherung erfüllt haben“44.
Rente wegen Todes oder Rente an Hinterbliebene wird geleistet als
- Witwen- und Witwerrente,
- Erziehungsrente und
- Waisenrente.45
Eine Witwen- und Witwerrente wird gemäß § 46 SGB VI Witwen oder Witwern gezahlt.46Unterschieden wird in kleine und große Witwen- und Witwerrenten. Die kleine Witwen(r)rente ist auf 24 Monate befristet.47 Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, wird die große Witwen(r)rente gewährt.48
Die Partner eingetragener Lebenspartnerschaften sind rentenrechtlich rückwirkend zum 1. August 2001 den Ehegatten bzw. Witwen und Witwern mit dem „Gesetz zur Überarbeitung des Lebenspartnerschaftsrechts“ gleichgestellt worden.49
Die Erziehungsrente ist gemäß § 47 SGB VI eine eigenständige Sicherung für Personen, die geschieden sind und Kinder erziehen.50
Eine Waisenrente erhalten nach dem Tod des Versicherten die Kinder. Wenn die all- gemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt wurde, wird die Halbwaisenrente nach dem Tode eines Elternteils oder die Vollwaisenrente nach dem Tod beider Elternteile ge- zahlt.51
Die Höhe dieser Renten ist im Wesentlichen vom Einkommen während des Erwerbslebens abhängig.
Die GRV ist eine Versicherung für alle Arbeitnehmer, selbständig Tätigen, Schüler und Hausfrauen. Die versicherten Personen werden in
- Pflichtversicherte und
- Freiwillig Versicherte unterteilt.
Versicherungsfrei sind nach §§ 5 Absatz 1, 230 SGB VI Personengruppen, wie z. B. Beamte, Richter, Berufssoldaten, etc., die anderen (eigenen) Altersvorsorgesystemen angehören und demnach nicht einer Sicherung durch die GRV bedürfen. Ferner sind geringfügig Beschäftigte, Studenten und Selbständige versicherungsfrei.52
Generell sind gemäß §§ 1 bis 4, 229f. SBG VI, vor allem die gegen Arbeitsentgelt be- schäftigten Arbeitnehmer sowie diejenigen Personen, die zu ihrer Berufsausbildung beschäftigt sind, pflichtversichert.53Darüber hinaus auch bestimmte Gruppen von Selbständigen, z. B. Handwerker, Publizisten und Künstler. Außerdem sind kraft Ge- setzes Kindererziehende, Pflegepersonen, Wehr- und Zivildienstleistende und Bezie- her von Lohnersatzleistungen (Arbeitslosen- oder Krankengeld) versicherungspflich- tig.54
Alle Personen (z. B. Selbständige, die nicht versicherungspflichtig sind), die nicht schon als Pflichtversicherte der GRV angehören, haben die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung nach § 7 SGB VI, um sich eine Versorgung im Alter aufzubauen. Freiwil- lig Versicherte haben die Wahl zur Zahlung von einem Mindest- bis zu einem Höchst- beitrag.55
Die GRV wird auf der Grundlage der §§ 153 bis 227 SGB VI finanziert. Zu den Ein- nahmen gehören größtenteils Beiträge, die von den gegen Arbeitsentgelt beschäftigten Arbeitnehmern paritätisch von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen werden (Aus- nahmen: in der knappschaftlichen Rentenversicherung trägt der Arbeitgeber zwei Drit- tel). Zum anderen beteiligt sich der Bund wegen seiner Verantwortung für die Alterssi- cherung mit einem Bundeszuschuss (allgemeiner und zusätzlicher Bundeszuschuss), folglich mit Steuermitteln. Weitere Einnahmen sind Vermögenserträge, Erstattungen und sonstige Einnahmen (Abbildung 2 - Einnahmen des Jahres 2007). Wesensmerk- mal des Finanzierungssystems ist das Umlageverfahren gemäß § 153 SGB VI, d. h., die monatlichen Beitragszahlungen in die GRV werden sogleich an die Rentner gezahlt („umgelegt“). Die Ausgaben werden laufend aus den gegenwärtigen Einnahmen be- stritten. Die Träger der allgemeinen Rentenversicherung halten gemäß § 216 SGB VI eine gemeinsame Nachhaltigkeitsrücklage (Betriebsmittel und Rücklage) zum Aus- gleich unterjähriger Schwankungen von bis zu 1,5 Monatsausgaben vor.56Sie ist liqui- de anzulegen.57
Abbildung 2: Einnahmen der GRV im Jahr 200758
Auf die Beiträge im allgemeinen Sinne und die Höhe der zu entrichtenden Beiträge wird im Folgenden näher eingegangen.
Die Beiträge werden bei Pflichtversicherten zu je 50 % vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt. Der Arbeitnehmeranteil wird vom Lohn bzw. Gehalt abgezogen. Den Arbeitgeberanteil erhält die Krankenkasse als Einzugsstelle für alle Sozialversicherungsbeiträge und leitet ihn an den zuständigen Rentenversicherungsträger weiter. Freiwillig Versicherte zahlen ihre Beiträge selbst in voller Höhe, Besonderheiten gibt es bei der Künstlersozialversicherung und bei geringfügig Beschäftigten.
Der derzeit geltende Beitragssatz eines Pflichtversicherten liegt bei 19,9 % (allgemeine Rentenversicherung) bzw. 26,4 % (knappschaftliche Rentenversicherung) des Brutto- verdienstes. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen demnach je 9,95 % (allgemeine Rentenversicherung) bzw. 16,45 %59 (knappschaftliche Rentenversicherung) bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Die BBG ist der Bruttohöchstbetrag, bis zu dem Beiträge erhoben werden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die BBG im Jahr 2009 in der allgemeinen Rentenversicherung auf 4.550,00 €/Monat (Ost) und 5.400,00 €/Monat (West) und in der knappschaftlichen Rentenversicherung auf 5.600,00 €/Monat (Ost) und 6.650,00 €/Monat (West) festgelegt.60
Freiwillig Versicherte bestimmen die Höhe ihrer Beiträge selbst, der Mindestbeitrag liegt seit 1. Januar 2007 bei 79,60 €/Monat (Ost und West), der Höchstbeitrag61 seit 1. Januar 2009 bei 905,45 €/Monat (Ost) und 1.074,60 €/Monat (West).62
Der Beitragssatz wird gemäß § 154 Absatz 3 SGB VI bis zum Jahr 2020 20 % und bis zum Jahr 2030 22 % nicht überschreiten.63
In Abbildung 3 wird die Entwicklung der Beiträge der allgemeinen GRV der Jahre 1966 bis 200964dargestellt:
Abbildung 3: Entwicklung der Beiträge der allgemeinen GRV65
Die Bundesregierung beschloss im Jahr 2006 aufgrund der sinkenden Geburtenraten und der hohen Lebenserwartung das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre zu erhöhen. Die schrittweise Anhebung beginnt mit dem Geburtsjahrgang 1947. Ab dem Jahr 2012 erfolgt die Erhöhung in Monatsschritten, ab 2024 in Zweimonatsschritten. Der Geburtsjahrgang 1964 ist dann der erste Jahrgang für den das neue Renteneintrittsalter 67 gilt.66Es gibt weiterhin Ausnahmen.67
In Deutschland gilt das Solidaritätsprinzip. Die Höhe der Rente richtet sich gemäß § 63 Absatz 1 SGB VI „vor allem nach der Höhe der während des Versicherungslebens durch Beiträge versicherten Arbeitsentgelte und Arbeitseinkommen“68. Die Leistungen werden jedoch zum Teil unabhängig von der Beitragshöhe gewährt.
Der derzeitigen Rentenberechnung liegt eine Formel zu Grunde, die folgende Faktoren enthält:
- die unter Berücksichtigung des Zugangsfaktors ermittelten persönlichen Entgeltpunkte (PEP),
- der Rentenartfaktor (RAF) und
- der aktuelle Rentenwert (AR).69
Die persönlichen Entgeltpunkte (PEP) setzen sich nach § 66 SGB VI u. a. aus der Summe folgender Entgeltpunkte zusammen und sind mit dem Zugangsfaktor70zu mul- tiplizieren:
- Entgeltpunkte für Beitragszeiten,
- Entgeltpunkte für beitragsfreie Zeiten und Zuschläge für beitragsgeminderte Zei- ten,
- Zuschläge oder Abschläge aus einem durchgeführten Versorgungsausgleich oder Rentensplitting,
- Zuschläge aus der Zahlung von Beiträgen bei vorzeitiger Inanspruchnahme einer Rente wegen Alters und
- Zuschläge für Beiträge aus versicherungsfreier geringfügiger Beschäftigung.71
Der Rentenartfaktor (RAF) gemäß § 67 SGB VI regelt in der Rentenformel das jewei- lige Sicherungsziel der einzelnen Rentenart. Altersrenten, Renten wegen voller Er- werbsminderung, Erziehungsrenten sowie kleine und große Witwenrenten haben mit 1,0 den höchsten Rentenfaktor, weil sie den ausfallenden Lohn in vollem Umfang er- setzen sollen.72
Der aktuelle Rentenwert (AR) ist der Monatsbetrag der Rente, der sich nach einem Jahr Durchschnittsverdienst als monatliche Altersrente ergibt. Aufgrund der unter- schiedlichen Einkommensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland hat jedes Beitritts-gebiet einen eigenen aktuellen Rentenwert.
1Aussage von Dr. Norbert Blüm vor dem Deutschen Bundestag im Wahlkampf zu den Bundestagswahlen 1986.
2Dr. Norbert Blüm, CDU-Politiker, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung von 1982 bis 1998.
3 Eigene Darstellung in Anlehnung an www.bmas.de.
4 Vgl. www.destatis.de.
5Vgl. Ergänzender Bericht der Bundesregierung zum Rentenversicherungsbericht 2008 gemäß § 154 Abs. 2 SGB VI (Alterssicherungsbericht 2008), Seite 28.
6Vgl. Woll, A., 2008.
7Vgl. SGB VI.
8Erster Reichskanzler des Deutschen Kaiserreichs von 1871 bis 1890.
9Deutscher Kaiser von 1871 bis 1888.
10 Vgl. www.bmas.de.
11Vgl. www.bmas.de.
12Vgl. ebenda.
13Erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963.
14Beim Umlageverfahren werden die Renten einer Periode aus den Beitragszahlungen derselben Periode finanziert.
15Der Generationenvertrag ist ein nicht schriftlich festgelegter Vertrag zwischen den Beitragszahlern und den Leistungsempfängern. Die junge, arbeitende Generation finanziert durch ihre Beiträge die laufenden Renten der Älteren in der Erwartung, dass die kommende Generation später die Renten der Nachgewachsenen übernimmt.
16Vgl. www.bmas.de.
17Vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland von 1969 bis 1974.
18 Vgl. www.bmas.de.
19Vgl. www.bmas.de.
20Vgl. BMAS, Übersicht über das Sozialrecht, 2009, Seite 279.
21Vgl. www.bmas.de.
22Idealtypischer Beschäftigter, der 45 Jahre Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt hat.
23Ausführlich dazu Kapitel 4.5.
24 Vgl. www.bmas.de.
25Vgl. BGBl. I 2004 Nr. 38 S. 1791.
26Vgl. BMAS, Übersicht über das Sozialrecht, 2009, Seite 289.
27Vgl. www.bmas.de.
28Vgl. BMAS, Übersicht über das Sozialrecht, 2009, Seite 290, ausführlich dazu Kapitel 2.3.1.
29Vgl. BMAS, Übersicht über das Sozialrecht, 2009, Seite 290.
30 Bis 31. Dezember 2004 unterteilt in die Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten.
31Vgl. BMAS, Übersicht über das Sozialrecht, 2009, Seite 279.
32Vgl. BMAS, Übersicht über das Sozialrecht, 2009, Seite 298.
33 Vgl. www.deutsche-rentenversicherung-bund.de.
34geregelt in §§ 50 bis 53 SGB VI.
35Vgl. § 235 SGB VI.
36Vgl. www.deutsche-rentenversicherung-bund.de.
38Vgl. § 236 Absatz 1 und 2 SGB VI.
39Vgl. § 237a SGB VI.
40Vgl. www.deutsche-rentenversicherung.de.
41Vgl. § 40 SGB VI.
42Vgl. § 238 SGB VI.
43 Vgl. www.deutsche-rentenversicherung-bund.de.
44§ 45 Absatz 1 SGB VI.
45Vgl. www.deutsche-rentenversicherung-bund.de.
46Vgl. § 46 Absatz 1 SGB VI.
47Vgl. § 242a Absatz 1 SGB VI.
48Vgl. § 242a Absatz 2 bis 5 SGB VI.
49Vgl. BMAS, Übersicht über das Sozialrecht, 2009, Seite 337.
50Vgl. § 47 SGB VI.
51 Vgl. § 48 SGB VI.
52Vgl. § 5 SGB VI.
53Vgl. § 1 SGB VI.
54Vgl. BMAS, Übersicht über das Sozialrecht, 2009, Seite 292.
55 Vgl. www.deutsche-rentenversicherung.de.
56Vgl. Ergänzender Bericht der Bundesregierung zum Rentenversicherungsbericht 2008 gemäß § 154 Abs. 2 SGB VI (Alterssicherungsbericht 2008), Seite 32.
57Vgl. § 217 SGB VI.
58Eigene Darstellung, vgl. Ergänzender Bericht der Bundesregierung zum Rentenversiche- rungsbericht 2008 gemäß § 154 Abs. 2 SGB VI (Alterssicherungsbericht 2008), Seite 33.
59Vgl. www.deutsche-rentenversicherung-knappschaft-bahn-see.de.
60Vgl. www.bmas.de.
61Er wird in jedem Jahr neu festgelegt, indem der jeweilige Beitragssatz mit der BBG vervielfäl- tigt wird.
62Vgl. www.deutsche-rentenversicherung.de.
63 Vgl. § 154 Absatz 3 SGB VI.
64Bis 1989 nur alte Bundesländer.
65Eigene Darstellung, vgl. BMAS, Übersicht über das Sozialrecht, 2009, Seite 404.
66Vgl. Tabelle 1 im Kapitel 2.3.1.
67 Vgl. BGBl. I 2007 Nr. 16 S. 555.
68§ 63 Absatz 1 SGB VI.
69Vgl. § 64 SGB VI.
70Der Zugangsfaktor richtet sich nach dem Alter des Versicherten bei Rentenbeginn. Er beträgt im Normalfall 1, kann aber bei Verzögerter oder vorzeitiger Inanspruchnahme erhöht oder ver- ringert werden.
71Vgl. § 66 SGB VI.
72 Vgl. § 67 SGB VI.
9783640528936
9783640528660
v142466
Altersvorsorge Rente Vorsorge
Mandy Greschke (Autor)
Entscheidungen unter Unsicherheit mit Schwerpunkt auf jetzt-für-dann Entscheidungen. Altersvorsorge in Deutschland
Umlage versus Kapitaldeckung - Ausweg aus der demographischen Zwickmühle

References: § 23
 § 238
 § 45
 § 46
 § 47
 § 7
 § 153
 § 216
 § 154
 § 63
 § 66
 § 67
 § 154
 § 235
 § 236
 § 237
 § 40
 § 238
 § 46
 § 242
 § 242
 § 47
 § 48
 § 5
 § 1
 § 154
 § 217
 § 154
 § 154
 § 64
 § 66
 § 67