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Timestamp: 2019-05-26 09:32:35+00:00

Document:
Dienstleistungen - 227332-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 227332-2019
16/05/2019 S94 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
Deutschland-Berlin: Dienstleistungen im Rahmen der gesetzlichen Sozialversicherung
2019/S 094-227332
Kontaktstelle(n): BKK VBU Vergabestelle
Telefon: +49 30726128021
E-Mail: vergabestelle@bkk-vbu.de
Fax: +49 30726128021
Hauptadresse: www.meine-krankenkasse.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabeplattform.smaby.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16aa10f1b55-5035c17ac52a8e74
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.smaby.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: www.smaby.de
Dienstleistungen im Bereich der Krankenhausabrechnung und -prüfung gem. § 301 SGB V
Referenznummer der Bekanntmachung: bkk_vbu-2019-0003
Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Krankenhausabrechnung und -prüfung gemäß § 301 SGB V.
Der Auftragnehmer übernimmt für die Auftraggeberin u. a. die Durchführung der Nachgelagerten Abrechnungsprüfung der im Rahmen von §§ 115a und 115b SGB V abgerechneten ambulanten, vor- und nachstationären Behandlungen nach den formalen/rechtlichen Kriterien auf Basis der entsprechenden Vorgaben (u.a. AOP-Vertrag nach § 115b Abs. 1 SGB V, AOP-Katalog, Einheitlicher Bewertungsmaßstab, Rechtsprechung).
Weiterhin übernimmt der Auftragnehmer für die Auftraggeberin die Durchführung der Abrechnungsprüfung der Leistungen im Rahmen von § 116b SGB V, §§ 117 Abs. 1 und 117 Abs. 2 SGB V, § 118 SGB V, § 118 Abs. 3 SGB V, § 118a SGB V, § 119 SGB V sowie § 120 Abs. 1a SGB V nach formalen/rechtlichen Kriterien auf Basis der entsprechenden Vorgaben (u.a. Einheitlicher Bewertungsmaßstab, kollektiv-vertragliche Regelungen).
Das Gesamtvolumen der Krankenhausabrechnungsprüfung für den ausgelagerten Bereich (stationäre Behandlung inkl. Psychiatrie und ambulante Behandlung im Krankenhaus) der Auftraggeberin liegt bei knapp 511 000 000 EUR pro Jahr. Die jährliche Fallzahl liegt dabei bei über 200 000 Fällen. Die Zahlen wurden auf Basis des Abrechnungsjahres 2018 ermittelt.
Die Übersicht stellt die Ausgaben und Fallzahlen in den jeweiligen Leistungsbereichen (Art der Behandlung) dar:
— stationäre Abrechnung (Somatik): 123 403 Fälle; Ausgaben: 446 332 690 EUR,
— stationäre Abrechnung (Psychiatrie): 6 938 Fälle; Ausgaben: 45 582 591 EUR,
— §§ 115b – 120 SGB V (AOP und ambulante Behandlung im Krankenhaus): 74 416 Fälle; Ausgaben: 18 960 915 EUR.
Summe: 204.757 Fälle; Ausgaben: 510 876 197 EUR
Bei den genannten Werten handelt es sich um Erfahrungswerte des letzten Jahres (Jahr 2018). Die aufgeführten Werte dienen lediglich als Kalkulationsgrundlage. Die Auftraggeberin sichert eine absolute Menge nicht zu. Ein Anspruch auf eine tatsächliche Fallmenge besteht nicht. Sollten die Mengen während der Vertragslaufzeit nicht erreicht oder überschritten werden, führt das zu keinen Veränderungen hinsichtlich der vereinbarten Preise. Ansprüche im Zusammenhang mit einer etwaigen Über- oder Unterschreitung der Mengen können vom Auftragnehmer nicht geltend gemacht werden. Auch ein Anspruch des Auftragnehmers auf eine Mindestmenge besteht nicht. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die vergabegegenständlichen Leistungen auch dann zu erbringen, wenn die dargestellten Mengenangaben über-/unterschritten werden.
Die Auftraggeberin beabsichtigt, die ausgeschriebene Leistung an einen externen Dienstleister für eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten zu vergeben. Leistungsbeginn ist der 1.9.2019, wobei bereits vor Leistungsbeginn eine Umsetzungsphase erforderlich ist (siehe Punkt 1.6). Die Vertragslaufzeit verlängert sich automatisch um jeweils ein Jahr, sofern nicht die Auftraggeberin mit einer Frist von 3 Monaten zum Ablauf des ersten, zweiten bzw. dritten Geschäftsjahres kündigt. Eine Vertragsverlängerung über eine Gesamtlaufzeit von 4 Jahren hinaus erfolgt nicht. Der Vertrag endet spätestens mit Ablauf des 31.8.2023, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Beginn: 01/09/2019
Die Vertragslaufzeit verlängert sich automatisch um jeweils ein Jahr, sofern nicht die Auftraggeberin mit einer Frist von 3 Monaten zum Ablauf des ersten, zweiten bzw. dritten Geschäftsjahres kündigt. Eine Vertragsverlängerung über eine Gesamtlaufzeit von 4 Jahren hinaus erfolgt nicht. Der Vertrag endet spätestens mit Ablauf des 31.8.2023, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
1) Nachweis/Kopie Eintragung in einem Berufs-/Handelsregister oder Nachweis auf andere Weise über die erlaubte Berufsausübung (nicht älter als 6 Monate).
1) Eigenerklärung zum Umsatz im Fragebogen zur Eignungsprüfung
— zum Gesamtumsatz aus den letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahren (2018, 2017, 2016), und
— zum Umsatz bezogen auf den Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrages aus den letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahren (2018, 2017, 2016).
2) Eigenerklärung zur Haftpflichtversicherung im Fragebogen zur Eignungsprüfung, dass eine Haftpflichtversicherung vorliegt bzw. im Fall der Zuschlagserteilung eine solche abgeschlossen wird, die folgende Schäden abdeckt bzw. versichert: Die Deckungssumme muss
— mindestens 5 Mio. EUR für Personenschäden und Sachschäden pro Versicherungsfall,
— mindestens 5 Mio. EUR für für Vermögensschäden (inkl. Schäden, die auf der Verletzung datenschutzrechtlicher Vorschriften beruhen, einschließlich Sozialdaten) pro Versicherungsfall
Es ist zu beachten, dass ein jährlicher Mindestumsatz bezogen auf den Tätigkeitsberiech des ausgeschriebenen Auftrags von 3 Mio EUR gefordert ist.
1) Eigenerkläung zu Referenzangaben:
Bitte füllen Sie die zur Verfügung gestellte Anlage E1 – Referenzen aus. Aus Ihren Angaben muss hervorgehen, dass Ihr Unternehmen in den letzten 3 Jahren Leistungen erbracht hat bzw. gegenwärtig erbringt, welche mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Dabei bedeutet die Formulierung „vergleichbar“ nicht „gleich“ oder gar „identisch“, sondern dass die Leistungen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad hatten. Aus den Angaben muss hervorgehen, dass eine Unternehmenserfahrung im Abrechnungsbereich entsprechend dem ausgeschriebenen Umfang und Leistung besteht;
2) Eigenerklärung im Fragebogen zur Eignungsprüfung zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens der letzten 3 Geschäftsjahre (2018, 2017, 2016)
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/08/2019
Ortszeit: 13:15
Mit dem Angebot sind zum Nachweis der Eignung folgende weitere Unterlagen einzureichen:
1) Anlage E5 – Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (nach §§ 123, 124 GWB)
— falls die Erklärung nicht bzw. nicht uneingeschränkt abgeben werden kann, machen Sie dies bitte auf der Anlage kenntlich und geben bitte mittels einer selbst zu erstellenden Anlage an, warum Ihr Unternehmen trotz Vorliegen eines Ausschlussgrundes im Sinne von §§ 123, 124 GWB aus Ihrer Sicht nicht von dem Vergabeverfahren auszuschließen ist, vgl. § 125 GWB.
2) Eigenerklärung Anlagen D1 und D2 nebst Nachweis durch geeignete Unterlagen (wie bspw. aktuelle Datenschutzzertifikate, Datenschutz-/IT-Sicherheitskonzept);
3) Nachweis oder die Zertifizierung (Kopie) über ein von unabhängiger Stelle ständig überwachtes System der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements (bspw. DIN EN ISO 9001:2015 oder gleichwertig);
4) falls zutreffend Anlage E2 – Formblatt zu Bietergemeinschaften;
5) falls zutreffend Anlage E3 – Drittunternehmensverzeichnis;
6) falls zutreffend Anlage E4 – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen.
Hinweis: Im Fall einer Bietergemeinschaft oder einer Unterauftragsvergabe bzw. Eignungsleihe sind für die anderen Unternehmen zum Nachweis der Eignung ebenso geforderte Nachweise einzureichen. Beachten Sie hierzu bitte die näheren Ausführungen in den Bewerbungsbedingungen unter Ziffer 11, 12, 13.
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
Telefon: +49 2286190
E-Mail: poststelle@bvamt.bund.de
Fax: +49 2286191870
Internet-Adresse: www.bundesversicherungsamt.de

References: § 301
 § 301
 § 115
 § 116
 § 118
 § 118
 § 118
 § 119
 § 120
 § 125
 § 160