Source: https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:334678-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-01-24 03:33:29+00:00

Document:
Lieferungen - 334678-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Lieferungen - 334678-2019
17/07/2019 S136 Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Berlin: Business-Intelligence-Softwarepaket
2019/S 136-334678
Kontaktstelle(n): GRÜNHAGEN Kanzlei für öffentliche Aufträge, Kaiserhöfe Unter den Linden, Mittelstraße 53, 10117 Berlin
Offizielle Bezeichnung: Tegel Projekt GmbH
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YSDYTL4/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YSDYTL4
Andere: Die Tegel Projekt GmbH ist eine privatrechtlich organisierte Gesellschaft des Landes Berlin
Andere Tätigkeit: Die Tegel Projekt GmbH ist in Vertretung des Landes Berlin mit der Entwicklung und Bewirtschaftung der landeseigenen Grundstücksflächen und Gebäude auf dem Gelände des Flughafens Tegel beauftragt.
Berlin TXL - Planungs-, Analyse- und Reportingtool / Business Intelligence Tool für das kfm. Projektcontrolling
Referenznummer der Bekanntmachung: 190712.1
Spätestens ein halbes Jahr nach Eröffnung des neuen internationalen Flughafens BER wird der Flughafen Berlin-Tegel endgültig geschlossen. Auf dem Areal entstehen dann in den folgenden Jahren der Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien, Berlin TXL-The Urban Tech Republic, und ein Wohnquartier mit mind. 5 000 Wohnungen, Berlin TXL-Schumacher Quartier. Für die Entwicklung und Begleitung der Projekte zur Nachnutzung des Flughafens Tegel, insbesondere des Forschungs- und Industrieparks „Berlin TXL-The Urban Tech Republic“ sowie des Wohnstandortes „Berlin TXL-Schumacher Quartier“, sucht die Tegel Projekt GmbH im Bereich „Kaufmännischer Bereich/ Finanzen“ einen kompetenten Vertragspartner, welcher ein praxiserprobtes Planungs-, Analyse- und Reportingtool/ Business Intelligence Tool für das kfm. Projektcontrolling zur Verfügung stellen kann.
Die Tegel Projekt GmbH benötigt eine erprobte und belastbare Standardsoftware, die die Finanzplanung, Controlling, Analyse und Reporting der Bereiche - Planung Projekt (Land Berlin, vertreten durch die Tegel Projekt GmbH) nach den Maßgaben der Landeshaushaltsordnung/ Kameralistik, Planung GmbH nach handels- und steuerrechtlichen Anforderungen und die Planung weiterer Gesellschaften nach handles- und steuerrechtlichen Anforderungen - zumindest in wesentlichen Zügen umfassend abdeckt und im Rahmen der Projekteinführung nur mit entsprechenden Customizingleistungen auf die konkreten Bedürfnisse des Auftraggebers zugeschnitten wird. Dabei ist zu beachten, dass das Projekt durch die Tegel Projekt GmbH für das Land Berlin realisiert wird. Der Auftraggeber strebt dabei eine einheitliche Software an.
Weitere Informationen und Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen sind dem Anforderungskatalog (Kurzfassung) zu entnehmen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die dort enthaltenen Anforderungen den gegenwärtigen Stand wiedergeben und der Auftraggeber sich das Recht vorbehält, diese im Rahmen der späteren Verhandlungsphase weiter zu modifizieren, konkretisieren, zu verändern, ggf. auch in einzelnen Punkten herauszunehmen. Der Auftraggeber wird - mit gesondertem Vergabeverfahren - eine CAFM-Software ausschreiben, mit der das technische, infrastrukturelle und kaufmännische Liegenschaftsmanagement betrieben werden soll; diese Leistungen sind also nicht Gegenstand des hier vorliegenden Vergabeverfahrens Planungs-, Analyse- und Reportingtool/ Business Intelligence Tool für das kfm. Projektcontrolling.
Hinweis: Die Ausschreibung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit und Freigabe der entsprechenden Mittel im Haushalt des Landes Berlin.
Der Vertrag beginnt mit Unterzeichnung und hat eine Grundlaufzeit von 48 Monaten. Er kann mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines jeden Vertragsjahres ordentlich gekündigt werden, frühestens jedoch zum 31.12.2020. Die Vertragslaufzeit verlängert sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr, sofern der Vertrag nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird.
Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als die angegebenen maximalen Bewerber/ Bewerbergemeinschaften die geforderten Anforderungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzung am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber jeweils die angegebenen Referenzen bewerten. Die Bewerber mit der höchsten Punktsumme werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, auch weiter auf diejenigen 4 bzw. 3 Bewerber zu reduzieren, die am besten geeignet sind, wenn ein erheblicher Punktabstand zwischen dem 5.-platzierten Bewerber bzw. den 4.- und 5.-platzierten Bewerbern zu den ersten 3 bzw. 4 Bewerbern nach der Bewertungsmatrix besteht.
Als Referenz sind Softwareprojekte anzugeben, in denen eine Planungs-/ Business-Intelligence-Lösung für die Projektentwicklung bzw. Immobilien-entwicklung umgesetzt wurde.
Die unternehmensbezogenen Referenzen werden je Referenzprojekt wie folgt bewertet:
Je angekreuzter Fachanforderung im Referenzanforderungskatalog erhält der Bewerber einen Punkt. Er kann damit eine Maximalpunktzahl je Referenzprojekt von zunächst 46 Punkten erreichen.
Die von ihm so erreichte Punktzahl wird dann mit einem Faktor der Referenzart multipliziert. Dieser Referenzartfaktor ermittelt sich aus Anlage 1 „Ermittlung des Referenzartfaktors“ wie folgt:
— Projektphase Erschließung und Entwicklung enthalten: 1 Punkt,
— Projektphase Bau enthalten: 1 Punkt,
— Projektphase Betrieb (Nutzung) enthalten: 1 Punkt,
— Projekt für öffentlichen Auftraggeber: 1 Punkt.
Die somit sich ergebende (addierte) Punktzahl wird dann mit dem Faktor 2 multipliziert, sofern es sich um eine Konversionsfläche handelt. Der somit ermittelte Wert bildet dann den Referenzartfaktor.
Anschließend werden die je Referenzprojekt erreichten Gesamtpunktzahlen der drei Referenzprojekte addiert.
Bezüglich einer detaillierteren Ausführung zur Ermittlung des Referenzartfaktors wird aus Platz- und Übersichtgründen auf die Teilnahmeunterlage „Ermittlung des Referenzartfaktors“ verwiesen.
1) Erklärung Eintragung Handelsregister (Eignungsformblatt);
2) Formale Eigenerklärung (Eignungsformblatt) folgenden Inhalts (auf Verlangen sind geeignete Nachweise vorzulegen):
a) Ich / wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen;
b) Ich / wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 - 4 GWB vorliegen;
c) Ich / wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vorliegen;
d) Ich / wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 98 c des Aufenthaltsgesetzes vorliegen;
e) Ich / wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach §19 des Mindestlohngesetzes vorliegen;
f) Ich / wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes vorliegen;
3) Erklärung Datenschutz, Vertraulichkeit, BVB zu Tariftreue, Mindestentlohnung, Sozialversicherungsbeiträgen (Formblatt Erklärung Datenschutz, Vertraulichkeit, BVB zu Tariftreue, Mindestentlohnung, Sozialversicherungsbeiträgen);
4) Erklärung Frauenförderung (Anlage Eignungsformblatt);
5) ggf. Erklärung Bewerbergemeinschaft (Formblatt Bewerbergemeinschaftserklärung);
6) ggf. Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer (Formblatt Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer);
7) Erklärung zur Antikorruptionsrichtlinie der Tegel Projekt GmbH (Eignungsformblatt);
8) Eigenerklärung zum Gewerbezentralregister (Eignungsformblatt);
9) Sonstiges: Ausländische Bewerber haben vergleichbare, für den Sitz des Unternehmens geltende Nachweise vorzulegen. Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Des Weiteren dürfen die Bewerber bzw. Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nicht durch das Land Berlin wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen sein.
1) Erklärung über den Gesamtumsatz jeweils für 2016, 2017, 2018 (Eignungsformblatt);
2) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Erklärung/Nachweis folgenden Inhalts):
Ich/wir fügen einen Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei, der zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Angebote nicht älter als sechs Monate ist, mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall:
— für Personenschäden,
— für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden).
Ein Bestand des Unternehmens von mindestens 3 Jahren ist Voraussetzung zur Teilnahme an dem Verfahren.
Das Unternehmen muss seit mindestens 3 Jahren bestehen.
1) Angaben zu ausgeführten Referenzen: die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind und die Projekte betreffen, deren Leistungen in den letzten 3 Jahren erbracht worden sind bzw. bei den referenzierten Auftraggebern im Einsatz sind.
Durch den Bewerber/ die Bietergemeinschaft sind folgende nach ihrer Art und ihrem Umfang vergleichbare Leistungen nachzuweisen. Die geforderten fachlichen Referenzangaben sind in dem Referenzanforderungskatalog (auszufüllen) enthalten. Darauf beziehen sich auch die korrespondierend mit den Referenzen zu machenden Angaben im Eignungsformblatt hinsichtlich des Grades der Vergleichbarkeit des Referenzobjektes hinsichtlich der Module Erschließung/ Entwicklung, Bau, Betrieb (Nutzung) und öffentliche Auftraggeber. Die Kontaktstelle stellt ein Formular (siehe Eignungsformblatt) mit den Bewerbungsformblättern zur Verfügung, das von den Bewerbern genutzt werden soll. Ideal ist die Darstellung von drei Referenzen. Je eingereichte Differenz ist der Referenzanforderungskatalog im Eignungsformblatt gem. Ziffer III.1.3) hinsichtlich der dafür vorgesehenen Spalten auszufüllen. Zu beachten ist, dass nur die ersten 3 eingereichten Referenzen gewertet werden. Weitere Referenzen bleiben unbeachtet und werden keiner Wertung unterzogen.
2) Anzahl der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017 und 2018)
— 2.1 Gesamtanzahl festangestellter Mitarbeiter,
— 2.2 davon Anzahl festangestellter Mitarbeiter in der Entwicklung (Customizing/Programmierung),
— 2.3 davon Anzahl festangestellter Mitarbeiter im Kundensupport.
Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter Ziffer III.1.3) aufgeführten Eignungskriterien jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb mit Bekanntmachung gemäß § 17 Abs. 1 - 4 VgV durchgeführt.
Mit der Vergabestelle kommunizieren und elektronisch einen Teilnahmeantrag (ohne fortgeschrittene/ qualifizierte Signatur/ Siegel) einreichen können Sie ausschließlich über das Vergabeportal DTVP. Voraussetzung ist eine entsprechende Registrierung Ihres Unternehmens.
1) Bitte melden Sie sich mit Ihren Benutzerdaten bei DTVP an.
2) Bitte greifen Sie über DTVP unter der Adresse https://www.dtvp.de/Center/ in der Liste auf die Vergabe „Planungs-, Analyse- und Reportingtool/ Business Intelligence Tool für das kfm. „Projektcontrolling“ zu und klicken Sie auf „Jetzt teilnehmen“.
3) Bitte stellen Sie Bewerberfragen - soweit erforderlich - ausschließlich über die Vergabeplattform über den Button „Kommunikation“.
Die weibliche und die diverse Form sind der männlichen Form in dieser Ausschreibung gleichgestellt; lediglich aus Gründen der Vereinfachung wurde die männliche Form gewählt.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YSDYTL4
Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht,
§ 135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist dabei:
134 Abs. II GWB: "Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an."
(1)Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2)Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3)Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 123
 § 124
 § 21
 § 98
 §19
 § 21
 § 17
 § 134

§ 135
 § 160
 § 97
 § 134