Source: https://www.dtad.de/details/Arzneimittel_28215_Bremen-9910621_3
Timestamp: 2017-09-25 13:51:02+00:00

Document:
Ausschreibung - Arzneimittel in Bremen (ID:9910621)
> DTAD-ID: 9910621
9910621
Arzneimittel, Impfstoffe, Diverse medizinische Ausrüstung, Gummiwaren, Kunststofferzeugnisse
Arzneimittel , Impfstoffe , Medizinische Verbrauchsartikel
Rahmenvereinbarung über Arzneimittelversorgung, Apothekerdienstleistungen und medizinischen Bedarf für die Justizvollzugsanstalt Bremen (JVA) sowie Impfstoffe für die Performa Nord (Fachdienste...
Justizvollzugsanstalt Bremen (JVA) sowie Performa Nord (Fachdienste für Arbeitsschutz – Bereich Arbeitsmedizinischer Dienst)
c/o Immobilien Bremen, Anstalt des öffentlichen Rechts, Theodor-Heuss-Allee 14
Kontaktstelle: D30 Einkauf
Herrn Torsten Müller
Fax: +49 4213614480
Rahmenvereinbarung über Arzneimittelversorgung, Apothekerdienstleistungen und medizinischen Bedarf für die Justizvollzugsanstalt Bremen (JVA) sowie Impfstoffe für die Performa Nord (Fachdienste für Arbeitsschutz - Bereich Arbeitsmedizinischer Dienst), Eigenbetrieb des Landes Bremen.
Abschluss einer Rahmenvereinbarung über Arzneimittelversorgung und Apothekerdienstleistungen sowie medizinischen Bedarf, für die Justizvollzugsanstalt Bremen und Impfstoffe für die Performa Nord (Fachdienste für Arbeitsschutz - Bereich Arbeitsmedizinischer Dienst), Eigenbetrieb des Landes Bremen.
In der Justizvollzuganstalt Bremen werden im Schnitt ca. 750 Insassen medizinisch versorgt.
Laut Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) sind die Justizvollzugsanstalt Bremen und die Performa Nord (Fachdienste für Arbeitsschutz - Bereich Arbeitsmedizinischer Dienst) bei der Preiskalkulation von den gesetzlich vorgeschriebenen Preisspannen ausgenommen.
Abschluss einer Rahmenvereinbarung über Arzneimittelversorgung und Apothekerdienstleistungen sowie medizinischen Bedarf, für die Justizvollzugsanstalt Bremen und Impfstoffe für Performa Nord (Fachdienste für Arbeitsschutz - Bereich Arbeitsmedizinischer Dienst), Eigenbetrieb des Landes Bremen.
In den Ausschreibungsunterlagen (Leistungsverzeichnis) sind die Verbräche des Jahres 2013 zugrunde gelegt worden, aus denen die in diesem Zeitraum am häufigsten eingesetzten Arzneimittel, medizinischen Bedarfe und Impfstoffe ersichtlich sind.
Der tatsächliche Bedarf/Bestellmenge ist jedoch abhängig von der jeweiligen Patientenanzahl sowie der dafür vorgesehenen Therapie des Arztes. Daher ist der benötigte Gesamtwert der Leistung (Arzneimittel, medizinischen Bedarf und Impfstoffe) vom Auftraggeber zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar und somit kann eine Abnahme von bestimmten Warenmengen nicht zugesichert werden.
CPV-Codes: 33600000, 33140000, 33651600
302847-2014
V0545/2014 Sie werden gebeten, diese Vergabenummer bei jedem Schriftwechsel IMMER anzugeben.
2. Im bzw. in den Vergabeverfahren werden nur Post, Fax und Email als Kommunikationsmittel zugelassen.
Geben Sie dazu bitte IMMER die Vergabenummer gemäß IV.3.1) an.
4. Interessenten können auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bremen.de) die Ausschreibung direkt einsehen. Die Vergabeunterlagen können sofort nach einer Registrierung kostenlos herunter geladen werden. Es erfolgt kein Versand in Papierform.
5. Erkannte Vergaberechtsverstöße müssen unverzüglich bei dem unter I.1) genannten Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen außerdem spätestens bis Ablauf der in IV.3.4) benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Hilft der Auftraggeber einer Rüge nicht ab, so ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, als Rechtsbehelf ein schriftlicher und unverzüglich zu begründender Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle zu stellen. Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, solange der Zuschlag noch nicht erteilt ist. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden hierüber vor dem Zuschlag nach § 101a GWB informiert.
13.10.2014 - 11:00 Uhr
13.10.2014 - 11:00
Betriebshaftpflichtversicherung, Deckungssummen mindestens 1 000 000 EUR jeweils für Sachschäden und Personenschäden.
JVA: Der Auftragnehmer hat monatlich, getrennt nach vorher festgelegten Arzneimittelgruppen (HIV, Hepatitis, Substitution und sonstige Arzneimittel - siehe Verdingungsunterlagen) eine Rechnung auszustellen.
Performa Nord: Der Auftragnehmer hat pro Bestellung eine Rechnung auszustellen.
Für alle Rechnungen gilt ein ausdrückliches Abtretungsverbot.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Abrufmengen (siehe Verdingungsunterlagen) unaufgefordert vierteljährlich jeweils innerhalb eines Monats nach Quartalsende an die Zentrale Beschaffungsstelle der Freien Hansestadt Bremen (Immobilien Bremen, AöR, Einkauf) als Excel-Datei bekanntzugeben.
Die in III.2.1) bis III.2.3 ) aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind bei der Vergabestelle einzureichen.
Die Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
1.) Eigenerklärung dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt wie kein(e):
— wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB),
— wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a STPO),
— wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO),
— rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen
– Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB),
– Geldwäsche (261 StGB),
– Bestechung (§ 334 StGB),
– Vorteilsgewährung (§ 333 StGB),
– Diebstahl (§ 242 StGB),
– Unterschlagung (§ 246 StGB),
– Erpressung (§ 53 StGB),
– Betrug (§ 263 StGB),
– Subventionsbetrug (§ 264 StGB),
– Kreditbetrug (§ 265b StGB),
– Untreue (§ 266 StGB),
– Urkundenfälschung (§ 267 StGB),
– Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB),
– Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB),
– wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB),
– Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB),
– Brandstiftung (§ 306 StGB),
– Baugefährdung (§ 319 StGB),
– Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB),
– unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (326 StGB),
die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde.
2.) Eigenerklärung, dass in den letzten 2 Jahren nicht:
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 i.V.m. § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes,
— § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch,
— §§ 15, 15a 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes,
— § 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt wurde oder gem. § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist.
3.) Eigenerklärung, dass eine Erlaubnis nach Apothekengesetz (ApoG) vorliegt.
4.) Für den Fall einer Bietergemeinschaft: von allen Beteiligten unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung im Original, deren Inhalt die Benennung des bevollmächtigten Vertreters und eine Bestätigung zur gesamtschuldnerischen Haftung hat sowie eine Verpflichtungserklärung (§ 7 EG Abs. 9 VOL/A).
4.) Eigenerklärung einer Berufshaftpflicht- versicherung (§ 7 EG Abs. 2 lit. b) VOL/A).
zu 4.) Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme von mindestens 1 000 000 EUR für Personenschäden und von 1 000 000 EUR für sonstige Schäden.
5.) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, der Jahre 2011, 2012 und 2013 (§ 7 EG Abs. 2 lit. d) VOL/A).
zu 5.) Mindestens 1 000 000 EUR p. a. Gesamtumsatz sowie mindestens 500 000 EUR p. a. Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand dieser Ausschreibung ist.
6.) Referenzliste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2011, 2012 und 2013) erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber mit Ansprechpartner und deren Telefonnummer (§ 7 EG Abs. 3 lit. a) VOL/A).
Zu 6.) Mindestens drei Referenzen die jeweils einen Gesamtauftragswert von 250 000 EUR erreichen müssen.

References: § 101
 § 21
 § 8
 § 404
 § 266
 § 21
 § 23