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Timestamp: 2019-10-17 07:36:16+00:00

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Gesetze > K > KStG - Körperschaftsteuergesetz > §§ 7 - 22, Zweiter Teil - Einkommen > §§ 7 - 13, Erstes Kapitel - Allgemeine Vorschriften > § 8 KStG, Ermittlung des Einkommens
Zweiter Teil - Einkommen → Erstes Kapitel - Allgemeine Vorschriften
(8) 1Werden Betriebe gewerblicher Art zusammengefasst, ist § 10d des Einkommensteuergesetzes auf den Betrieb gewerblicher Art anzuwenden, der sich durch die Zusammenfassung ergibt. 2Nicht ausgeglichene negative Einkünfte der einzelnen Betriebe gewerblicher Art aus der Zeit vor der Zusammenfassung können nicht beim zusammengefassten Betrieb gewerblicher Art abgezogen werden. 3Ein Rücktrag von Verlusten des zusammengefassten Betriebs gewerblicher Art auf die einzelnen Betriebe gewerblicher Art vor Zusammenfassung ist unzulässig. 4Ein bei einem Betrieb gewerblicher Art vor der Zusammenfassung festgestellter Verlustvortrag kann nach Maßgabe des § 10d des Einkommensteuergesetzes vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden, den dieser Betrieb gewerblicher Art nach Beendigung der Zusammenfassung erzielt. 5Die Einschränkungen der Sätze 2 bis 4 gelten nicht, wenn gleichartige Betriebe gewerblicher Art zusammengefasst oder getrennt werden. 6Kommt es bei einem Betrieb gewerblicher Art, der sich durch eine Zusammenfassung ergeben hat, innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren nach der Zusammenfassung zur Anwendung des § 3a des Einkommensteuergesetzes, ist § 3a Absatz 3 Satz 3 des Einkommensteuergesetzes entsprechend auf die in Satz 4 genannten Verlustvorträge anzuwenden. (1)
§ 8 Absatz 8 Satz 6 KStG angefügt durch Artikel 3 des Gesetzes gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen vom 27. Juni 2017 (BGBl. I S. 2074), auch für Veranlagungszeiträume vor 2017 anzuwenden, wenn der Steuerpflichtige einen Antrag nach § 52 Absatz 4a Satz 3 des Einkommensteuergesetzes in der Fassung des Artikels 2 des Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 11. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2338) stellt - siehe Anwendungsvorschrift § 34 Absatz 3b KStG
2Für jede sich hiernach ergebende Sparte ist der Gesamtbetrag der Einkünfte getrennt zu ermitteln. 3Die Aufnahme einer weiteren, nicht gleichartigen Tätigkeit führt zu einer neuen, gesonderten Sparte; Entsprechendes gilt für die Aufgabe einer solchen Tätigkeit. 4Ein negativer Gesamtbetrag der Einkünfte einer Sparte darf nicht mit einem positiven Gesamtbetrag der Einkünfte einer anderen Sparte ausgeglichen oder nach Maßgabe des § 10d des Einkommensteuergesetzes abgezogen werden. 5Er mindert jedoch nach Maßgabe des § 10d des Einkommensteuergesetzes die positiven Gesamtbeträge der Einkünfte, die sich in dem unmittelbar vorangegangenen und in den folgenden Veranlagungszeiträumen für dieselbe Sparte ergeben. 6Liegen die Voraussetzungen des Absatzes 7 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 ab einem Zeitpunkt innerhalb eines Veranlagungszeitraums nicht mehr vor, sind die Sätze 1 bis 5 ab diesem Zeitpunkt nicht mehr anzuwenden; hiernach nicht ausgeglichene oder abgezogene negative Beträge sowie verbleibende Verlustvorträge aus den Sparten, in denen Dauerverlusttätigkeiten ausgeübt werden, entfallen. 7Liegen die Voraussetzungen des Absatzes 7 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 erst ab einem bestimmten Zeitpunkt innerhalb eines Veranlagungszeitraums vor, sind die Sätze 1 bis 5 ab diesem Zeitpunkt anzuwenden; ein bis zum Eintritt der Voraussetzungen entstandener Verlust kann nach Maßgabe des § 10d des Einkommensteuergesetzes abgezogen werden; ein danach verbleibender Verlust ist der Sparte zuzuordnen, in denen keine Dauerverlustgeschäfte ausgeübt werden. 8Der am Schluss eines Veranlagungszeitraums verbleibende negative Gesamtbetrag der Einkünfte einer Sparte ist gesondert festzustellen; § 10d Absatz 4 des Einkommensteuergesetzes gilt entsprechend. 9Die §§ 3a und 3c Absatz 4 des Einkommensteuergesetzes sind entsprechend anzuwenden; § 3a Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes ist für die Kapitalgesellschaft anzuwenden. (2)
§ 8 Absatz 9 Satz 9 KStG angefügt durch Artikel 3 des Gesetzes gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen vom 27. Juni 2017 (BGBl. I S. 2074), auch für Veranlagungszeiträume vor 2017 anzuwenden, wenn der Steuerpflichtige einen Antrag nach § 52 Absatz 4a Satz 3 des Einkommensteuergesetzes in der Fassung des Artikels 2 des Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 11. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2338) stellt - siehe Anwendungsvorschrift § 34 Absatz 3b KStG
§ 7 KStG, G...
§ 8a KStG, Betriebsausgaben...
§ 7 KStG, Grundlagen der Besteuerung (Rechtsvorschriften)
BFH, 11.11.2015 - I R 26/15 - Ertragsteuerliche Behandlung d... (Gerichtsentscheidungen)
BFH, 07.11.2007 - I R 52/06 - Zuordnung einer öffentlichen T... (Gerichtsentscheidungen)
BFH, 26.09.2007 - I B 54/07 - Pflicht eines Steuerpflichtige... (Gerichtsentscheidungen)
BFH, 07.02.2007 - I R 27/05 - Aufwendungen für eine Segeljac... (Gerichtsentscheidungen)
BFH, 28.06.2006 - I R 108/05 - Voraussetzung für die Annahme... (Gerichtsentscheidungen)
BFH, 06.04.2005 - I R 86/04 - Vorliegen einer verdeckten Gew... (Gerichtsentscheidungen)
BFH, 17.11.2004 - I R 56/03 - Grundlagen der Annahme einer v... (Gerichtsentscheidungen)
BFH, 14.07.2004 - I R 57/03 - Steuerrechtliche Beurteilung v... (Gerichtsentscheidungen)
BFH, 28.01.2004 - I R 50/03 - Abgeltungszahlungen für nicht ... (Gerichtsentscheidungen)
BFH, 05.06.2002 - I R 69/01 - Körperschaftsteuer; Gesellscha... (Gerichtsentscheidungen)

References: § 8
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 § 3
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 § 52
 § 34
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§ 7

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