Source: https://www.tcodevelopment.de/vorsicht-vor-den-mails-von-euro-collect-gmbh-sowie-veripay/
Timestamp: 2019-10-23 10:16:36+00:00

Document:
﻿ Vorsicht vor den Mails von Euro Collect GmbH sowie VeriPay
So sieht die Mail von Euro Collect GmbH und VeriPay aus.
Briefpost von der Euro Collect GmbH: Abgeschlossene Anschlussermittlung – sollen Sie hier wirklich bezahlen?
Achtung vor der Mail von Euro Collect GmbH und Veripay
E-Mail mit Betreff „Anschlussermittlung abgeschlossen“ von Euro Collect klingt damatisch
Dabei sehen die E-Mails von Ermittlungsdienst / SD Abt. 2 mit dem Betreff „Anschlussermittlung abgeschlossen – AZ.. so aus“:
Sollte die Forderung von 181,20 EUR bezahlt werden?
Veripay: Verbraucherzentralen warnen eindringlich vor nicht bestellten Kreditkarten
Darf der Verbraucher überhaupt angerufen werden?
So laufen die Anrufe von VeriPay laut verschiedener Verbraucher ab
Auch ich bleibe von solchen Mails leider wieder mal nicht verschont. Habe heute diese Mail bekommen. Werde natürlich nicht darauf eingehen und auch nicht bezahlen. Onlinewarnungen haben auch schon darüber berichtet. Habe die Mail gelöscht. Das ist auch am besten.
Telefon: +49 (0) 211 – 936 739 80
Telefax: +49 (0) 211 – 936 739 89
inkasso@euro-collect.de
inkasso@Vollstreckung.NRW
Aktenzeichen: 48-300263434
Sie erhalten mit gleichem Datum eine schriftliche Ausfertigung per Post an obige Adresse.
Unser Auftraggeber: VeriPay B.V., Vogt 21, 6422RK Heerlen (NL)
Ihr Ansprechpartner: Frau Reinhold
Ratenzahlungsformular herunterladen
es besteht gegen Sie eine Forderung der Firma VeriPay B.V. aus einem Kreditkartenvertrag (Mastercard) auf www.sofort.cards. Die vereinbarte Nachnahmezahlung war gescheitert, auf Mahnungen unseres Mandanten reagierten Sie nicht. Daher konnte unser Mandant Ihre Mastercard bisher nicht aushändigen. Die Kartengebühren sind nicht fristgerecht gezahlt worden, Sie befinden sich in Verzug. Die Einschaltung unseres Inkassounernehmens war angezeigt.
Mastercard Gebühren Vertrag/Rechnung 2392853 vom 16.04.2019 98,90 EUR
Inkassovergütung gemäß §§280,286 BGB, §4 Abs. 5 RDGEG 52,00 EUR
Der oben ausgewiesene GESAMTBETRAG ist bis zum 21.06.2019 auf das unten angegebene Konto unter Angabe der Aktennummer zu überweisen. Die sofortige Zahlung des Gesamtbetrages erspart Ihnen weitere Kosten und Unannehmlichkeiten. Führen Sie Schriftwechsel nur mit uns. Zahlungen sind ausschließlich an uns zu leisten!
Unser Mandant ist zum Vorsteuerabzug berechtigt.
Wenn Sie über Onlinebanking verfügen, können Sie die Überweisung bequem online tätigen.
Folgen Sie bitte einfach diesem Link
EFA Euro Accounting GmbH
IBAN: DE66 4401 0046 0418 6064 61
Bitte angeben – Verwendungszweck: 48-300263434
Hinweis gem. DS-GVO: Zur etwaigen Durchsetzung zlvilrechtlicher Ansprüche wird uns die CRIF Bürgel GmbH & Co. KG., Friesenweg 4 Haus 12, 22763 Hamburg, die in ihrer Datenbank zu Ihrer Person gespeicherten Adress- und Bonitätsdaten einschließlich solcher, die auf der Basis mathematisch-statistischer Verfahren ermittelt werden, zur Verfügung stellen, sofern wir unser berechtigtes Interesse glaubhaft dargelegt haben. Zur etwaigen Durchsetzung zlvilrechfficher Anspruche kann es zudem sein, daß wir Wahrscheinlichkeitswerte erheben oder verwenden, in deren Berechnung unter anderem Anschriftendaten einfließen.
Dies gilt gleichzeitig als Benachrichtigung nach §33 BDSG – eine Übermittlung der Schuldnerdaten an Auskunfteien erfolgt nur bei unbestrittener und titulierter Forderung und bei Ablauf der Zahlungsfrist.
Vom Präsidenten des Oberlandesgerichts Düsseldorf registrierter Inkassodienstleister nach §10 Abs. 1 Nr. 1 RDG, Registernummer 3712 E 1 – 6.480
Geschäftsführer: Eduard Müller – Eingetragen im Handelsregister AG Düsseldorf, HRB 72550 – Umsatzsteuer-Ident-Nr.: DE295355527
Mitglied im Bundesverband für Inkasso und Forderungsmanagement e.V. (BFIF e.V.)
© Euro Collect GmbH
Euro Collect GmbH, Mittelstr. 11-13, 40789 Monheim am Rhein
Mandant: VeriPay B.V., Vogt 21, 6422RK Heerlen (NL)
Datenschutzbeauftragter der Euro Collect GmbH, Mittelstr. 11-13, 40789 Monheim am Rhein oder datenschutz@euro-collect.de .
Die Datenverarbeitung erfolgt zum Zweck der Vertragsabwicklung bzw. Rechtsverfolgung. Weiterer von uns verfolgter Zweck der Datenverarbeitung ist das Forderungsmanagement. Die Verarbeitung Ihrer Daten ist nach Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO für die Erfüllung eines Vertrages mit dem o.g. Mandanten erforderlich, da hierzu auch die Zahlungsverpflichtung gehört. Darüber hinaus ist die Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DS-GVO zur Wahrung unserer berechtigten Interessen oder der eines Dritten erforderlich. Unsere berechtigten Interessen bestehen in Zusammenhang mit der Forderung gegen Sie.
Datenkategorie und Datenherkunft:
Die Daten aus den genannten Datenkategorien wurden uns von dem o.g. Mandanten übermittelt.
Im Rahmen des Inkassoverfahrens werden wir Ihre Daten an unseren o.g. Mandanten und ggf. folgende Kategorien von Empfängern übermitteln, sofern dies zum Einzug der Forderung erforderlich ist: Abtretungsempfänger, Auskunfteien, Dienstleister, Drittschuldner, Einwohnermeldeämter, Gerichte, Gerichtsvollzieher, Rechtsanwälte.
Außerdem stehen Ihnen nach Art. 14 Abs. 2 Buchstabe c in Verbindung mit Art. 21 DS-GVO ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung zu, die auf Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DS-GVO beruht.
Nicht drauf eingehen und auf keinen Fall zahlen.
Beratung von extern suchen (Verbraucherzentrale, Anwalt usw.)
Haben Sie auch eines oder mehrere Schreiben bzgl. Zahlungsaufforderungen des Inkasso Unternehmens Euro Collect GmbH aus Düsseldorf bekommen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie damit umgehend sollten, wenn Sie keine Bestellung ausgelöst haben. Bei Onlinewarnungen gibt es immer wieder Hinweise auf solche dieser E-Mails.
Wir erhalten immer mehr Informationen von Verbrauchern, die über Mahnungen des Inkassounternehmens Euro Collect GmbH Beschwerde einlegen. Dabei geht es meistens um eine angebliche Bestellung über eine kostenpflichtige Kreditkarte. Diese Angeboten finden sich auf verschiedenen Internetseiten und auch über einen Telefonanruf werden diese mitunter verkauft. Wir haben vor diesen Werbeanrufen bereits im Jahr 2017 in einem Beitrag gewarnt. Euro Collect fordert hierbei meist einen Beitrag in Höhe von 181,30 EUR und bei den Empfängern der Forderung ist eine solche Bestellung gar nicht in Erinnerung bzw. gar vorhanden gewesen.
Einige Unternehmen haben sich auf den Verkauf von Krediten und Kreditkarten ohne Schufa-Auskunft spezialisiert. Dies geht aus verschiedenen Meldungen der Verbraucherzentrale in Hamburg hervor, die uns vorliegen. Dabei werden die Kreditkarten häufig per Nachnamesendung zugestellt. Werden diese dann nicht angenommen, kommt schnell der Inkasso Dienstleister Euro Collect mit ins Spiel. Viele Verbraucher werden durch die Briefe des Inkasso Dienstleisters schnell verunsichert und teilweise bezahlen viele Empfänger dann direkt schlichtweg schnell aus Angst. Viele versuchen hierbei gar nicht, sich dagegen zu wehren.
Derzeit bekommen wir sehr viele Informationen von E-Mails, in denen von Leistungsbetrug und Eingehungsbetrug die Rede ist. Dabei schüchtern die Zeilen des Inkassounternehmens viele Verbraucher ein und machen diese schlichtweg auch ratlos. An der Sache ändert sich hierbei zunächst einmal gar nichts.
Von solchen Briefen sollten Sie sich nicht einschüchtern lassen. Dabei kommt diese E-Mail auch von keinem offiziellen Schuldnerregister. Dies soll zwar mit dem Absender index@schuldner-register.eu suggeriert werden, allerdings handelt es sich hierbei nur um ein ganz banales Schreiben von Euro Collect. Hinter der Domain schuldner-register.eu verbirgt sich zudem noch nicht einmal eine Internetseite. So wird diese wohl hauptsächlich nur für den Versand von E-Mails verwendet.
Sie sollten sich auf keinen Fall durch solche E-Mails unter Druck setzen lassen. Die kurze Frist von nur 2 Werktagen ist dabei ein netter Versuch, den vermeintlichen Schuldner direkt unter Druck zu setzen. Sollten Sie die angemahnte Leistung nicht bestellt und auch nicht erhalten haben, so müssen Sie diese auch nicht bezahlen. Die Dramatik in dem jeweiligen Anschreiben spielt dabei auch keine besondere Rolle. Wir empfehlen hierbei ganz klar, dass Sie die Forderung mit dem dafür vorgesehenen Musterbrief der Verbraucherzentrale zurückweisen sollten. Dies sollten Sie sicherheitshalber dann auch mittels Einschreiben mit Rückschein erledigen. So können Sie dann später nachweisen, dass Sie hier auch reagiert haben. Weitere Schreiben müssen dann nicht beantwortet werden.
Haben Sie zufällig eine Mahnung, Rechnung oder gar eine Nachnahmelieferung einer Kreditkarte der Firma VeriPay bekommen? Derzeit beschweren sich immer mehr Verbraucher hinsichtlich von angeblich untergeschobenen Kreditkarten, Rechnungen und zusätzlichen Inkassoforderungen. Wir erklären Ihnen hierbei, was die Marktwächter bislang herausgefunden haben und mit welchem passenden Musterbrief Sie hierbei reagieren können. Zahlreiche Produkte werden am Telefon verkauft und so sind grundsätzlich Werbeanrufe nicht neu. So ist es auch kein Problem, wenn der Kunde am Telefon sein Einverständnis gegeben hat und alles seriös und fair abläuft. In Bezug auf VeriPay kommen hier jedoch starke Zweifel auf. Dabei berichten die Marktwächter der Verbraucherzentrale in Sachsen nun, dass sich im Februar und März 2017 Verbraucher aus insgesamt acht Bundesländern beschwert haben. Dabei ist den Verbrauchern eine Bestellung einer Prepaid-Kreditkarte nicht bekannt. Sie bekommen hierbei jeweils Post von VeriPay und zusätzlich noch von dem Inkassounternehmen Euro Collect GmbH.
Carmen Friedrich ist Teamleiterin des Marktwächters Finanzen in der Verbraucherzentrale in Sachsen. Sie meint hierzu, dass der Anbieter VeriPay im Zusammenhang mit sogenannten Schufa-freien Krediten sowie Prepaid Kreditkarten schon länger bekannt ist. Neu hinzugekommen wäre nun jedoch, dass den Verbrauchern die Kreditkarten quasi am Telefon „untergeschoben“ würden. So verweisen sie grundsätzlich im Rahmen der Werbeanrufe auf den Partner Werbeanrufe loswerden: So verhalten Sie sich richtig. Schnell wird den Angerufenen hier von einem geschickten Verkäufer ein Produkt untergejubelt, welches er noch nicht bestellt hat. Dabei ist der Aufwand vergleichsweise hoch, wenn er dieses wieder stornieren möchte.
Der Anrufer benötigt grundsätzlich die Einwilligung des Angerufenen. Wir empfehlen somit, dass Sie sich zu Beginn des Telefonats die Rufnummer und Firma des Anrufers notieren. Der Zeitpunkt des Anrufes ist ebenfalls wichtig, wenn Sie später eine Beschwerde abgeben möchten. Wer jedoch auf Nummer sichergehen möchte, der führt überhaupt keine Verkaufsgespräche über ankommende Telefonate und nimmt zudem auch keinerlei Geschenke an. Sie müssen dabei immer an den alten Leitsatz denken, dass niemand etwas zu verschenken hat.
Problematisch ist hierbei immer, dass viele Verbraucher ihr Einverständnis für Anrufe einmal gegeben haben. Dies passiert häufig im Rahmen von Gewinnspielen beispielsweise. So warnen wir gerade im Zusammenhang mit Gewinnspielen vor dieser Art immer wieder davor. So wird dieses häufig nicht bekannten Firmen gegeben, die dann die Möglichkeit haben solche Anrufe zu tätigen. Wenn diese Firmen dann anrufen, ist das Gewinnspiel längst vergessen und vorbei. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, ob Sie ein Einverständnis gegeben haben, können Sie sich entweder bei der Bundesnetzagentur oder über die Beratungsstellen der Verbraucherzentralen entsprechend beschweren.
Meist beginnt alles mit einem normalen Werbeanruf. Dieser wird von den Betroffenen meist als sehr aufdringlich wahrgenommen. Dabei wird eine Kreditkarte angeboten. Hierbei wird jedoch scheinbar nicht immer mit ganz offenen Karten gespielt, denn der Teilnehmer bekommt laut der Meldungen der Marktwächter diese Kreditkarte aufgrund einer Teilnahme an einem Gewinnspiel. Ebenfalls berichten beispielsweise andere Geschädigte, dass der Anruf angeblich im Auftrag der Hausbank kam, um die Zusendung der neuen Kreditkarte mit dem jeweiligen Kunden entsprechend zu besprechen und zeitlich abzustimmen.
Das Ergebnis ist dann am Ende immer dasselbe. So wird den Verbrauchern offenbar ein Vertrag für eine sogenannte Prepaid Kreditkarte untergeschoben. Kurze Zeit später bekommen die Angerufenen dann eine Nachnahmesendung im Wert von knapp 100 EUR zugesendet. Wer diese dann nicht angenommen hat, der erhält dann wenig später eine Zahlungsaufforderung der Firma Euro Collect GmbH. Plötzlich sollten dann rund 180 EUR aufgrund der nicht bezahlten Kreditkartenbestellung bezahlt werden.

References: §4
 §33
 §10
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 14
 Art. 21
 Art. 6