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Timestamp: 2019-10-23 20:50:26+00:00

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Bilanzanalyse der DaimlerChrysler AG | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
540 Seiten, Note: 1,0
N G Nadja Greve (Autor)
1. Problemstellung und Gang der Analyse
2. Die DaimlerChrysler AG
3. Einführung in die Bilanzanalyse
a) Externe Bilanzanalyse
b) Interne Bilanzanalyse
c) Formelle und materielle Bilanzanalyse
II Die Jahresabschlussanalyse am Praktischen Beispiel der DaimlerChrysler AG
2. Analyse der einzelnen Posten der Bilanz 2004 der DaimlerChrysler AG (in Verbindung mit den GUV-Posten)
a) Analyse der Aktivseite der Bilanz
(2) Umlaufvermögen
b) Analyse der Passivseite der Bilanz
3. Analyse ausgewählter Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung im Zusammenhang mit den Bilanzpositionen
a) Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Umsatzkostenverfahren
(1) Abschreibungen
(2) Sonstige betriebliche Aufwendungen
b) Analyse der Ertragslage
(1) Rohergebnis
(2) Rohgewinnspanne
4. Kennzahlenanalyse und Auswertung
a) Vermögensanalyse und Vermögensstruktur
(1) Sachanlagenintensität
(2) Finanzanlagenintensität (Finanzanlagen in % der Bilanzsumme)
(3) Umlaufintensität (Umlaufvermögen in % der Bilanzsumme)
(4) Anlageintensität
(5) Abschreibungsgrad
(6) Anlage-/Umlaufintensität
(7) Umsatzrelation
(8) Umschlagskoeffizienten (Umschlagshäufigkeit/-dauer)
(a) Formel: Umschlagshäufigkeit des Sachanlagevermögens
(b) Formel: Umschlagshäufigkeit der Vorräte
(c) Formel: Lagerdauer (Umschlagsdauer der Vorräte) in Tagen
(d) Formel: Umschlagshäufigkeit der Forderungen
(e) Formel: in Anspruch genommenes Zahlungsziel bei Lieferanten in Tagen
b) Kapitalanalyse und Finanzierungsanalyse
(1) Messung des Leverage-Effekts (Beispielrechnung)
(a) Formel : Eigenkapitalrentabilität
(b) Formel: Leverage- Faktor
(c) Formel: I Leverage-Risiko (Zinsdeckung)
(d) Formel: II Leverage-Risiko (Zinsdeckung)
(2) Messung der Eigenkapitalquote
(a) Formel: Eigenkapitalquote
(b) Formel: Fremdkapitalquote
(c) Formel: korrigierte Eigenkapitalquote
(d) Formel: Verschuldungsgrad
c) Cash-flow und seine Bedeutung als Liquiditäts- und Ertragsindikator
(1) Bedeutung und Beschreibung
(2) Berechnung
(1) Langfristige Fristenkongruenz - Deckungsgrade I , II, III
(a) Formel: I „Goldene Bilanzregel“ Anlagendeckung durch Eigenkapital
(b) Formel: II „Goldene Bankregel“ Anlagendeckung durch langfristiges Kapital
(c) Formel: III Anlagendeckung durch lang- und mittelfristiges Kapital
(2) Kurzfristige Fristenkongruenz
(a) Formel: Liquidität 1.Grades - Barliquidität
(b) Formel: Liquidität 2. Grades - Liquidität auf kurze Sicht
(c) Formel: Liquidität 3. Grades - Liquidität auf mittlere Sicht
(3) Zwischenergebnis zur Liquiditätsanalyse
(4) Dynamischer Verschuldungsgrad (Tilgungsdauer) und Innenfinanzierung
(5) Innenfinanzierung
e) Kapitalflussrechnung als Bestandteil der Liquiditätsanalyse
f) Erfolgs- und Rentabilitätsanalyse
(1) Analyse des Erfolgs - Wertschöpfung
(2) Analyse der Rentabilität
(a) Formel: Eigenkapitalrentabilität vor Ertragssteuern
(b) Formel: Eigenkapitalrentabilität nach Ertragssteuern
(c) Formel: Gesamtkapitalrentabilität vor Ertragssteuern
(d) Formel: Rentabilität des betriebsnotwendigen Vermögens
(e) Formel: Umsatzrentabilität oder Umsatzrendite
III Ergebnis und Auswertung der Analyse
Ziel dieser Arbeit ist es, den Jahresabschluss zum 31.12.2004 der Daimler Chrysler AG zu analysieren.
Im Rahmen einer externen Bilanzanalyse wird versucht mit Hilfe analytischer Instrumente, Berechnungen und Kennzahlenvergleichen einen Überblick über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DaimlerChrysler AG unter Einbeziehung des DaimlerChrysler-Konzerns zu erschaffen. In groben Ansätzen wird aufgezeigt, welche bilanzpolitischen Maßnahmen das Unternehmen ergriffen hat, um auf bestimmte sich abzeichnende Entwicklungen zu reagieren.
Zunächst werden der vorliegende Jahresabschluss und das darin vorhandene Zahlenmaterial aufbereitet. Danach erfolgen eine Analyse der einzelnen Jahresabschlussposten und eine Analyse der Bilanzpolitik in Ansätzen. Anschließend werden die Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen im Zeitvergleich und teils Branchenvergleich gegenübergestellt. Für den Vergleich von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen werden Verhältniskennzahlen verwendet, wodurch Entwicklungen bei dem zu analysierenden Unternehmen Daimler Chrysler AG besser erkannt werden können.
Die DaimlerChrysler AG in der Unternehmensform einer Aktiengesellschaft ist ein deutsch amerikanischer Hersteller von PKW und Nutzfahrzeugen für zivilen und militärischen Einsatz sowie Finanzdienstleistungen mit Hauptsitz in Stuttgart und Auburn Hills, Michigan (USA). Die Daimler Chrysler AG bzw. ihre Konzerntöchter1 (wie z.B. DaimlerChrysler UK Holding plc., DaimlerChrysler Espana Holding S.A.) entwickeln, produzieren und vertreiben PKW im Rahmen der Mercedes Car Group Mercedes Benz, Smart und Maybach und im Rahmen der Chrysler Group Chrysler, Dodge und Jeep. In einem weltweiten Verbund entwickelt und fertigt das Unternehmen Nutzfahrzeuge der Marken Mercedes Benz, Sterling und weitere.
Das Unternehmen verfügt über Fertigungskapazitäten in insgesamt 20 Ländern. Eine wichtige Rolle spielt auch der Dienstleistungsbereich bei DaimlerChrysler AG mit den Firmen DaimlerChrysler Financial Services und Daimler Chrysler Bank.
Mit der Daimler Benz AG (Deutschland) und der Chrysler Corporation (USA) fusionierten 1998 in einer „Merger of Equals“ - einer „Fusion unter Gleichen“ - zwei traditionsreiche Unternehmen, die die Geschichte des Automobils zu jeder Zeit mitgestaltet haben, zur neuen DaimlerChrysler AG. Das Unternehmen blickt auf eine mehr als hundertjährige Tradition zurück, die bei beiden Vorgängerunternehmen durch Pionierleistungen im Automobilbau geprägt ist. Der Umsatz von DaimlerChrysler beträgt insgesamt 142,1 Mrd. € (2004) und die DaimlerChrysler AG verfügt über 163.369 Beschäftigte (2004).
Im Jahr 2000 erklärte der Co-Vorsitzende Robert Eaton seinen Rücktritt, so dass Jürgen Schrempp zum alleinigen Vorstandsvorsitzenden wird. Am 18.08.2005 hat der Aufsichtsrat der DaimlerChrysler AG seine personelle Entscheidung beschlossen, dass Dr. Dieter Zetsche, der seit dem 1.09.2005 Mercedes-Chef ist, zum 1. Januar 2006 den Vorstandsvorsitz der DaimlerChrysler AG übernehmen wird.2
Die DaimlerChrysler AG gehört nach der Klassifikation des Statistischen Bundesamtes (WZ 93) zum Wirtschaftszweig Fahrzeugbau und ist wird als Sachleistungsunternehmen eingestuft. Allgemein zeichnen sich Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes durch eine relativ hohe Wertschöpfung aus, haben ein relativ hohes Anlagevermögen, sind personalintensiv und weisen einen relativ geringen Vermögensumschlag auf.3 Dies schlägt sich insbesondere in der Bilanz des zu analysierenden Unternehmens wieder.
Zweck und Ziel einer Bilanzanalyse ist die Darstellung und Beurteilung der gegenwärtigen und vergangenen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens durch die Auswertung der in den Jahresabschlüssen enthaltenen und anderer zur Verfügung stehenden Informationen und Daten, die Aufbereitung und Bereinigung der Jahresabschlüsse und die Bildung von Kennzahlen.
Durch die Bilanzanalyse soll erkannt werden, welche aus den Jahresabschlüssen ersichtlichen Faktoren die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens beeinflusst haben. Eine Bilanzanalyse zielt darauf ab, Aussagen über die mögliche oder wahrscheinliche zukünftige finanzielle Entwicklung des entsprechenden Unternehmens zu machen, um Entscheidungshilfen für Kredit-, Investitions-, Personal- und Rationalisierungsmaßnahmen zu geben. Diese Aussagen beinhalten demnach die Beurteilung der Finanzkraft (statische und dynamische Liquidität) und die Beurteilung der Ertragskraft (Fähigkeit zukünftige Erträge erzielen).4
Endziel der Bilanzanalyse ist somit, auf Grundlage der ermittelten Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wirksame Konsequenzen zu ziehen, um z.B. Krediturteile für kurz- oder langfristige, gesicherte oder ungesicherte Kredite abzugeben, Entscheidungen über den Kauf oder Verkauf von Unternehmen, Unternehmensanteilen oder Aktien vorzubereiten, das Management zu beurteilen und über seine Entlastung und Weiteranstellung zu entscheiden oder interne Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zu ergreifen. Demnach sind (1) Kreditgeber, (2) die Öffentlichkeit (z.B. Aktionäre, Arbeitnehmer, Betriebsräte, Gewerkschaften, Lieferanten, Kunden, Wettbewerber, Marktforscher), (3) die Unternehmensleitung, Gesellschafter, Überwachungsorgane wie der Aufsichtsrat, (4) der potentielle Erwerber eines Unternehmens oder von Unternehmensteilen oder Finanzanalysten aber auch (5) Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Unternehmensberater Adressaten einer Bilanzanalyse.
Eine fundierte Bilanzanalyse ist die Unternehmensbeurteilung aus finanzieller Sicht mit Hilfe der Hauptinformationsquelle, des aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, sowie gegebenenfalls Anhang, Lagebericht und Kapitalflussrechnung bestehenden Jahresabschlusses.5 Bei vielen Kapitalgesellschaften wird weiterhin ein Geschäftsbericht veröffentlicht, in dem der Jahresabschluss, der Lagebericht und darüber hinausgehende freiwillige Angaben der Gesellschaft sowie ein Bericht des Vorstands und ein Bericht des Aufsichtsrats enthalten sind. Der Informationswert der Jahresabschlüsse wird durch Erläuterungsberichte von Wirtschaftsprüfern erhöht, insbesondere dann, wenn die darin enthaltenen Informationen über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen. Zur Analyse sollten mehrere Jahresabschlüsse bzw. branchengleiche Jahresabschlüsse zur vergleichenden Analyse vorliegen.
Für eine bessere Einschätzung der Finanz- und Ertragskraft des Unternehmens im Rahmen einer Bilanzanalyse sind zusätzliche Informationen über das Unternehmen von großem Nutzen. So geben z.B. die geschichtliche Entwicklung des Unternehmens, die Angabe über die Gesellschafter und das Management, Branchenentwicklung, Betriebsvergleiche und Branchenkennzahlen und die Personalstandsentwicklung wichtige Zusatzinformationen für den Analytiker. Ebenso können u.a. Online-Informationen aus externen Datenbanken, Berichte aus Wirtschafts- und Branchenzeitungen und ähnlich allgemein zugängliche Informationen für die Analyse von wert sein.6
Zu beachten ist, dass der Aussagewert von Jahresabschlüssen und folglich auch von Bilanzanalysen eingeschränkt ist. Die in den Jahresabschlüssen enthaltenen Informationen sind vergangenheitsbezogen und es mangelt an Aktualität, ausreichende unterjährige Informationen sind oft nicht vorhanden, bei den Jahresabschlüssen handelt es sich um Nominalwertrechnungen, die Informationen sind zu global und zeigen nur Ergebnisse, geben aber keine oder kaum Informationen über ihre Ursachen und darüber hinaus können Jahresabschlussangaben durch bilanzpolitische Maßnahmen und in Deutschland auch durch steuerrechtliche Vorschriften beeinflusst sein.7
Zusammenfassend kann man also sagen, dass uneindeutige Rechnungslegungsvorschriften, Bilanzierungs-und Bewertungswahlrechte, Bilanzierungshilfen, Steuerrechtliche Vorschriften, Vorsichtsprinzip, notwendige Schätzungen, Geldentwertung, Verquickung mit der Privatsphäre, Ermessensspielräume, Sachverhaltsgestaltung, Bilanzfälschungen und Grenzen einer legalen Bilanzpolitik, nicht bilanzierungspflichtige Tatbestände, Jahresabschluss und Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers, der nur die formale und nicht die inhaltliche Richtigkeit bestätigt, Gründe für die eingeschränkte Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses sind.
Im Rahmen der externen Bilanzanalyse dominiert die Informations- und Beurteilungs- bzw. Interpretationsfunktion der Bilanzanalyse. Einerseits werden die Informationen benötigt, um Entscheidungen zu treffen, die das zu analysierende Unternehmen betreffen (z.B. Erwerb oder Verkauf von Anteilen, Gewährung, Prolongation oder Rückzahlung von Darlehen). Andererseits dient die Analyse eines anderen Unternehmens dazu, eine eigene Standortbestimmung vorzunehmen und gegebenenfalls eine Kurskorrektur der eigenen Unternehmenspolitik zu veranlassen.
Insofern kann der externen Analyse auch eine derivative Kontroll- und Steuerungsfunktion zufallen.
Ziel dieser externen Analyse ist es also, ein Werturteil über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens abzugeben. Für eine zutreffende Beurteilung des Unternehmens kommen Zeit-, Betriebs- und Normenvergleiche zur Anwendung.
Es ergeben sich dabei unterschiedliche Interessenlagen für die externen Adressaten wie Gläubiger (z.B. Lieferanten und Kreditinstitute), Anteilseigner, Konkurrenten, Kontrollinstanzen und Arbeitnehmer.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich die Informationsinteressen (1) auf die Beurteilung der gegenwärtigen Ertragslage mit dem Ziel der Prognose der künftigen Ertragskraft des Unternehmens und (2) auf die Beurteilung der finanziellen Stabilität zur Einschätzung der Fähigkeit des Unternehmens , seinen gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen und mögliches oder notwendiges Wachstum und Anpassungsmaßnahmen an veränderte Markt- und Konjunkturlagen finanzieren zu können konzentriert.8
Neben den externen Adressaten ist auch die Unternehmensführung selbst an der Untersuchung und Analyse des eigenen Jahresabschlusses interessiert. Zur Unternehmensführung zählen im Rahmen der Analyse sowohl Vorstand und Geschäftsführung als auch alle Führungsebenen des betrachteten Unternehmens und bei Tochterunternehmen Führungsebenen der Spitzenholding und der Zwischenholdings. Bei der internen Analyse werden vor allem die Informationsfunktion, die Kontrollfunktion, die Steuerungsfunktion und die Unternehmensführungsfunktion verfolgt. Auf Grundlage der Jahresabschlussanalyse wird zunächst versucht, Informationen zu gewinnen und Zusammenhänge transparent zu machen. Die Informationsfunktion dient insbesondere der Informationsverdichtung und bezweckt die Aktivierung des Aussagegehalts des eigenen Jahresabschlusses im Hinblick auf die spezifischen betrieblichen Fragestellungen.
Der interne Analyst wertet sowohl den Jahresabschluss als auch das umfangreiche Informationspotential des gesamten Geschäftsberichts mit geeigneten Methoden intensiv aus. Die verdichteten Informationen werden zu vorgegebenen Vergleichsmaßstäben in Beziehung gesetzt und erfüllen somit die angestrebte Kontrollfunktion der Jahresabschlussanalyse. Es werden Vergleichszahlen aus unterschiedlichen Rechnungsperioden, von unterschiedlichen Unternehmen herangezogen.
Die Steuerungsfunktion einer internen Analyse wird erfüllt, indem die Schlussfolgerungen aus der Abweichungsanalyse gezogen werden. Es müssen demnach einerseits entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um die negativen Ursachen zu beheben und andererseits Schritte eingeleitet werden, um eine Ausnutzung de günstigen Entwicklungen zu erzielen und zukünftig zu sichern.
Die interne Bilanzanalyse ist auch ein Instrument der Unternehmensführung und erfüllt somit die Unternehmensführungsfunktion. Die Entscheidungsträger können nicht ohne Einsatz von Kennzahlen und sonstiger Analyseergebnisse sämtliche, in einem Unternehmen laufend benötigte Analysen erstellen und alle betrieblichen Entscheidungen treffen. In der Regel können durch die interne Analyse sich abzeichnende Veränderungen und Entwicklungen rechtzeitig festgestellt werden.
Der Grund für die intensive Analyse des eigenen Jahresabschlusses liegt darüber hinaus in der Öffentlichkeitswirkung der publizierten Jahresabschlussdaten des Unternehmens. Denn Bilanzen und Erfolgsrechnungen sind dabei bewusst gestaltete Informationen, mit denen sich eine bilanzierende Unternehmung an einen Kreis von Interessenten wendet. In diesem Zusammenhang kommen auch bilanzpolitische Instrumente zum Einsatz. Die Unternehmensführung versucht also zu antizipieren, wie die Öffentlichkeit auf die eigene Bilanz und bestimmte Bilanzrelationen reagieren wird („Kennzahlenkultur“).
Die Unternehmensleitung insbesondere in Großunternehmen verfolgt mit dem Jahresabschluss neben der Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften und der Verpflichtung zur Selbstinformation gegebenenfalls auch weitere Ziele:
(1) die positive Darstellung der eigenen Leistung verbunden mit einer zukünftigen Leistungsgarantie ,
(2) die Sicherung oder Optimierung der Finanzierung für das Unternehmen bei den Kapitalgebern und
(3) die Gestaltung der Bilanz als möglichst positive Grundlage für die Verfolgung der angestrebten Ziele.9
Allgemein wird zwischen der formellen und der materiellen Bilanzanalyse unterschieden.
Bei der formellen Analyse werden Tatsachen in Bezug auf die Einhaltung rechtlicher Vorschriften geprüft. Die Aufgabe der materiellen Analyse ist es, die Informationen aus dem Jahresabschluss inhaltlich zu analysieren. Dies erfolgt im Rahmen einer Substanzanalyse und/ oder Kennzahlenanalyse.
Auf der Grundlage der Übersichten zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, das heißt insbesondere der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und den Erläuterungen im Anhang, können mit Hilfe bestimmter Instrumente analytische Untersuchungen an einem praktischen Beispiel vorgenommen werden. Instrumente der Jahresabschlussanalyse sind die Analyse der Bilanzpolitik, die Bilanzstrukturanalyse, der Bilanzvergleich, die Kennziffernanalyse mit der Analyse des Vermögens und des Kapitals, die Liquiditätsanalyse einschließlich des Cashflow und der Kapitalflussrechnung und die Erfolgs- und Rentabilitätsanalyse.
Für die Analyse eines Unternehmens ist es von zentraler Bedeutung, dass die vorliegenden Informationen in einen Zusammenhang gestellt werden und nicht isoliert betrachtet werden. Es ist insbesondere die Entwicklung der einzelnen Kriterien im Zeitablauf zu beobachten. Soweit für die jeweilige Branche Durchschnittswerte vorliegen, können diese auch als sinnvolle Vergleichsmaßstäbe herangezogen werden. Dennoch sind immer die unternehmerspezifischen Besonderheiten zu beachten und bei der Analyse zu berücksichtigen. Es muss bei einer Analyse immer die Gesamtschau aller Erkenntnisse über das Unternehmen im Vordergrund stehen, denn ein Analyseinstrument für sich allein ist nicht aussagefähig und kann das Bild verfälschen.10
Um die Bilanzpolitik eines Unternehmens richtig einordnen und beurteilen zu können ist es notwendig, die vom Unternehmen angewandten einzelnen Bilanzierungsmaßnahmen zu identifizieren. Bilanzpolitik bedeutet die von den Unternehmen bewusste Gestaltung des Jahresabschlusses nach ihren Zielen und Ausrichtungen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Die Bilanzpolitik kann vom Unternehmensmanagement vor der Aufstellung des Jahresabschlusses durch Sachverhaltsgestaltung erfolgen oder nach dem Abschlussstichtag durch das Ausnutzen von Ansatz- und Bewertungswahlrechten. Ziel der Bilanzpolitik ist es, dass die tatsächliche wirtschaftliche Lage auch durch einen Experten nicht oder zumindest nicht in vollem Umfang erkannt wird (Ergebnisbeeinflussung, insbesondere durch Ergebnisglättung) und die steuerliche Belastung möglichst gering gehalten wird (Steueraufwandminimierung).
Bestimmte bilanzpolitische Maßnahmen können unterschiedliche Ziele haben. So kann (1) der Gewinn in ein anderes Geschäftsjahr oder in ein Tochterunternehmen verlagert werden, (2) kann es eine Beeinflussung des Bilanzadressaten geben, um z.B. Kreditprolongation zu erreichen oder um Lieferanten und Kunden zu gewinnen, (3) kann Bilanzkennzahlenpolitik betrieben werden mittels der Beeinflussung typischer Kennzahlen , um somit externen Bilanzanalytikern ein günstigeres Bild zu vermitteln, (4) kann es auch eine Bilanzverkürzung geben, um durch das Unterschreiten von Größenkriterien, Erleichterungen in Anspruch nehmen zu können.
Eine hierzu wichtige Informationsquelle ist neben der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der von Kapitalgesellschaften aufzustellende Anhang, indem insbesondere auch die außerordentlichen Erträge und Aufwendungen und die Abweichungen von in den Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erläutert werden und wenn vorhanden der Erläuterungsbericht des Wirtschaftsprüfers.11
Es ist zweckmäßig sich ein Profil der Bilanzpolitik des zu analysierenden Unternehmens zu erstellen, um sich einen Überblick über die nach dem HGB aufgestellten Jahresabschluss enthaltenen vielfältigen bilanzpolitischen Maßnahmen zu verschaffen. Die Veränderung der Bilanzpolitik ist eine wichtige Quelle bei der Bilanzanalyse.12
In Bezug auf das hier vorliegende Unternehmen DaimlerChrysler AG werden einzelne bilanzpolitische Sachverhalte aufgezeigt und einer dem Rahmen der Analyse angepassten Weise kurz dargestellt.
-Der Verkauf u.a von Mobilien der Daimler-Benz AG 1998 an die DC Verm./Beteilg.ges. und die Zurück-Vermietung an die DC AG (588 Mio.€ Miete für Folgejahre). Erträge durch Anteilsverkäufe der Hyundai steigen an für positives Bild. Leasingverträge mit 19 Objektgesellschaften am Potsdamer Platz belasten mit 2.347 Mio.€ zukünftig und Aufwand steigt bei gesunkenem Gewinn für weniger Steuern. Ein Ansteigen der sonst./außerordentlichen betrieblichen Erträge bei sinkendem Betriebserfolg (vgl. GUV 2004/2003) ist eher negativ = ergebnisverbessernd für externe Adressaten.
-Auflösung von Rückstellungen im Zusammenhang mit Neu-Investitionen und Kredite, die dafür benötigt werden. Versuch eine bessere Ertragslage über GUV für Kreditgeber darzustellen.Zuführung von Pensionsrückstellungen (966 Mio.€) zum Zinssatz v. 4,75 %<6%.
-Positives Beschäftigungsbild für die Öffentlichkeit: Beschäftigungspakt 2004 zur Sicherung von Arbeitsplätzen (Widerspruch zum Abbau von 5000 Stellen 200513 ).14
2. Analyse der einzelnen Posten der Bilanz 2004 der DaimlerChrysler AG(in Verbindung mit den GUV-Posten)
Aufgrund des Bestätigungsvermerks der KPMG vom 21.02.2005 zum Jahresabschluss 2004 ist davon auszugehen, dass die Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht sicher und richtig sind und dass die Buchführung ordnungsgemäß nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften ist (Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB).
Das Geschäftsjahr 2004 im Vergleich zum Vorjahr 2003 mit Kurzkommentar gemäß Anhang und Erläuterungen zur Bilanz (Bilanzvergleich).
Zum Anlagevermögen rechnet man alle Vermögensgegenstände, die am Bilanzstichtag dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb der Unternehmung zu dienen, § 247 II HGB. Das Anlagevermögen besteht aus drei Untergruppen, den immateriellen Vermögensgegenständen, den Sachanlagen und den Finanzanlagen, § 266 II HGB. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich vornehmlich um entgeltlich erworbene Rechte des Anlagevermögens (z.B. Lizenzen, Patente, Konzessionen).
Sachanlagen als materielles Anlagevermögen sind physisch greifbare Gegenstände, die entweder keiner ständigen Wertminderung ausgesetzt sind (z.B. Grundstücke) oder deren Werte etwa durch Nutzung und Zeitablauf kontinuierlich abnehmen (z.B. Maschinen und Gebäude). Es wird dementsprechend zwischen nicht abnutzbarem und abnutzbarem Anlagevermögen unterschieden. Nur bei Letzterem ist die Verrechnung planmäßiger Abschreibungen möglich (§ 253 II S. 1 HGB).
Finanzanlagen umfassen gem. § 266 II A III HBG Anteile, Beteiligungen und Ausleihungen, die längerfristiger Natur sind und nicht nur vorübergehend gehalten werden sollen. Es kann sich dabei um verbriefte oder um unverbriefte Finanztitel handeln.
Die Erträge aus den Finanzanlagen unterscheiden sich im Hinblick auf die Erfolgsermittlung (Betriebserfolg/ Finanzerfolg) wesentlich von den Erträgen aus den Sachanlagen. Deshalb wird dieser Posten auch gesondert im Anlagevermögen ausgewiesen. Zudem sind die Abschreibungen auf Finanzanlagen anders zu beurteilen als Abschreibungen auf die Sachanlagen.15
Zur besseren Übersicht wurden sowohl die Bilanzpositionen der Aktivseite als auch der Passivseite als Jahresabschlussvergleich über die Jahre 1999-2004 in Tabellenform16 dargestellt. Die Entwicklungen und auch die prozentualen Veränderungen zur Bilanzsumme sind im Zeitvergleich deutlich erkennbar.
Parallel dazu wurde auch ein Zeitvergleich in Tabellenform17 für die Jahre 1999-2004 für die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung angestellt, um damit relative Veränderungen deutlich zu machen. Des Weiteren ist es so möglich, gleichzeitig stattgefundene Veränderungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Rahmen der Analyse zu berücksichtigen.
Entwicklung des Anlagevermögens der DaimlerChrysler AG18
Im Vergleich zum Vorjahr gesunkene I mmaterielle Verm ö gensgegenstände
(2004: 55 / 2003: 61)
- Abgang von Konzessionen, Lizenzen
Im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Sachanlagen (2004: 8.793 / 2003: 7.981) Mögliche Bedeutung:
- Zugang von Anlagewerten, nur ausnahmsweise Auflösung stiller Reserven in Form von Zuschreibungen
- Erhöhung der Produktionskapazität, Gefahr von Überkapazität
Deutung: Die Erhöhung des gesamten Anlagevermögens im Zusammenhang mit der Vollkonsolidierung19 von MFTBC (Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation)20 zu sehen.
Im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Beteiligungen (2004: 1.009 / 2003: 3.074)
- Abgang, außerordentliche Abschreibungen durch Entwertung, Bildung stiller Reserven
- Lösung von Konzernbeziehungen, außerordentliche Entwertung, Bildung stiller Reserven
Deutung: Die DaimlerChrysler AG hat die Anteile an der Hyundai Motor Company verkauft (252 Mio. €) und es liegt somit ein Abgang von Beteiligungen vor. Im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Anteile an verbundenen Unternehmen (2004: 23.319 / 2003: 20.547) Mögliche Bedeutung:
- Kapitalerhöhung bei Tochtergesellschaften
Deutung: Die DaimlerChrysler AG hat u.a. eine Kapitalerhöhung bei ihrer Tochtergesellschaft DaimlerChrysler AG & Co. Wertpapierhandel OHG vorgenommen.
Erläuterungen zur Bilanz - Anlagevermögen
Unter den Immateriellen Vermögensgegenständen sind in Höhe von 55 Mio. € erworbene Lizenzen (EDV Software) und ähnliche Werte ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen betragen dabei 34 Mio. €.
In den Zugängen bei den Sachanlagen i.H.v. 4.733 Mio. € sind 2.924 Mio. € Vermietete Gegenstände enthalten. Dabei handelt es sich insbesondere um Fahrzeuge, die über Leasingverträge am Markt abgesetzt wurden. Die weiteren Zugänge betreffen ausschließlich Mobilien. In Höhe von 2.464 Mio. € (i.V. 2.390 Mio. €) sind planmäßige Abschreibungen erfolgt.
- Bewertung der Sachanlagen mit den Anschaffungskosten- und Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung, bei Mobilien mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren und mehr wird von degressiver auf die lineare Abschreibungsmethode übergegangen, wenn die gleichmäßige Verteilung des Restbuchwertes auf die verbleibende Nutzungsdauer zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Dies ist somit ein Hinweis auf progressive Bilanzpolitik.
- die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die übrigen Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten, niedrig verzinsliche bzw. unverzinsliche Ausleihungen mit ihrem Barwert angesetzt; Es gab wesentliche Zugänge im Bereich Finanzanlagen
- Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen (beachte MFTBC) haben sich um insgesamt 707 Mio. € auf 24.328 Mio. € (i.V. 23.621 Mio. €) erhöht.
- Dieser Zugang steht im Wesentlichen mit Kapitalerhöhungen bei Tochtergesellschaften, insbesondere der DaimlerChrysler AG & Co. Wertpapierhandel OHG und dem Erwerb von weiteren 22 % der Aktien der Mitsubishi Fuso Truck und Bus Corporation (MFTBC)
- Eine gegenläufige Wirkung haben die Abgänge der Beteiligungen an Hyundai Motor Company und der Daimler Hyundai Truck Corporation sowie Abschreibungen insbesondere auf die Beteiligung der DaimlerChrysler AG an der Mitsubishi Motors Corporation in Höhe von 579 Mio. €.
- Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen ist insgesamt ein Rückgang in Höhe von 52 Mio. € zu verzeichnen. Dieser Rückgang resultiert insbesondere aus Darlehenstilgungen der DaimlerChrysler Ludwigsfelde GmbH, Ludwigsfelde.
- Dem Sondervermögen Pension Trust, das ausschließlich den Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge dient, wurden im Geschäftsjahr zusätzliche Mittel zur Verfügung zugeführt.
Zum Umlaufvermögen gehören alle Vermögensteile, die nicht gemäß § 247 Abs. 2 HGB zum Anlagevermögen gehören und keine Posten der Rechnungsabgrenzung sind. Nach § 266 Abs. 2 HGB sind unter Umlaufvermögen Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere sowie Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben bzw. Guthaben bei Kreditinstituten auszuweisen.
Zu den Vorräten gehören Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse bzw. unfertige Leistungen, fertige Erzeugnisse oder Waren sowie geleistete Anzahlungen. Unter Forderungen versteht man Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
Der Posten sonstige Vermögensgegenstände beinhaltet als Sammelposten sämtliche Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, die keinem anderen Posten zuzuordnen sind, soweit es sich nicht um Forderungen gegen verbundene Unternehmen oder gegen Unternehmen handelt, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Dies können unter Anderem kurzfristige Darlehen an Arbeitnehmer, Vorschüsse, Kautionen, Zinsansprüche oder Steuererstattungsansprüche sein.
Wertpapiere sind Urkunden, in denen ein privates Recht derart verbrieft ist, dass der Besitz der Urkunde erforderlich ist, um das private Recht auszuüben. Ob Wertpapiere zum Anlagevermögen oder zum Umlaufvermögen gehören, richtet sich nach ihrer Zweckbestimmung.21
Entwicklung des Umlaufvermögens der Daimler Chrysler AG22 Im Folgenden werden zwei mögliche Bedeutungen dargestellt. Beim ersten Punkt handelt es sich um die absolute Veränderung und beim zweiten Punkt handelt es sich um die mögliche relative Veränderung zur Bilanzsumme.
Im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Vorräte gesamt an Material und unfertigen Erzeugnissen (2004: 6.121 / 2003: 5.521)
- Erhöhte Produktion, deshalb erhöhter Einkauf; Einkauf zu erhöhten Preisen
- Vorratskäufe, überhöhte Einkaufspreise, Stockung in der Produktion oder im Absatz, wenn die Debitoren nicht auch gewachsen sind
Im Vergleich zum Vorjahr gestiegene fertige Erzeugnisse oder Waren (2004: 4.320 / 2003: 3.852)
- Produktion auf Vorrat, ungenügender Absatz, wenn Debitoren nicht auch gewachsen sind, Weitererhöhung der Produkte durch erhöhten Aufwand
- Gefahr der Illiquidität, wenn Anstieg aus Absatzschwierigkeiten zu erklären ist, Druck auf die Wirtschaftlichkeit wegen des gebundenen Kapitals
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Forderungen in der Summe (2004: 7.347 / 2003: 8947) Mögliche Bedeutung:
- Guter Zahlungseingang, verminderter Umsatz, uneinbringliche und zweifelhafte Forderungen wurden in größerem Umfang abgeschrieben
- Gefahr von Ausfällen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Lagerbestände sind gesunkene Forderungen hinweise auf Absatzausfall
Im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Forderungen gegen verbundene Unternehmen (2004: 4.083 / 2003: 5.833) Mögliche Bedeutung:
Im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Wertpapiere (2004: 1.963 / 2003: 216) Mögliche Bedeutung:
- Anlage nicht betriebsnotwendiger liquider Mittel
Im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Zahlungsmittel (2004: 2.407 / 2003: 2.932) Mögliche Bedeutung:
- Verstärkter Einkauf, starker Beschäftigungsgrad, fehlende Zahlungseingänge, wenn gleichzeitig die Forderungen gestiegen sind bei sonst gleichen Verhältnissen, Rückzahlung von Schulden (-)
- Illiquidität, Gefahr auf teure Bankkredite zurückgreifen zu müssen, in spekulative Geschäfte eingestiegen.
Erläuterungen zur Bilanz - Umlaufvermögen
In den Fertigen Erzeugnissen und Waren werden sowohl die in den DaimlerChrysler Werken eigengefertigte als auch im Rahmen von Contract Manufacturing produzierte Fahrzeuge und die Ersatzteile sowie Gebrauchtfahrzeuge ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten überwiegend Forderungen, die aus dem konzerninternen Verrechnungsverkehr im Rahmen des zentralen Finanz- und Liquiditätsmanagements (2.361Mio.€, i.V. 4.227 Mio. €) sowie aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit in- und ausländischen Konzerngesellschaften (1.722 Mio. €, i.V. 1.606 Mio. €) ursprünglich entstanden sind.
Bei den Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht handelt es sich im Wesentlichen um eine Forderung gegen debis AirFinance B.V..
Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen werden hauptsächlich Steuererstattungsansprüche (596 Mio. €, i.V. 563 Mio. €), Zinsabgrenzungen (81 Mio. €, i.V. 213 Mio.€) und gezahlte Optionsprämien (85 Mio. €, i.V. 80 Mio. €) ausgewiesen. Die Sonstigen Wertpapiere enthalten im Wesentlichen Fondsanteile (1.394 Mio. €), festverzinsliche Schuldtitel (561 Mio. €) und Aktien (8 Mio. €). Die Zunahme bei den Sonstigen Wertpapieren resultiert insbesondere aus der Beendigung der Wertpapierleihe eines Fonds (1.312 Mio. €) an DCX.net Holding GmbH aus dem Jahr 2001 und aus Zugängen von Commercial Papers in Höhe von 452 Mio. €.
Die DaimlerChrysler AG hat im Geschäftsjahr ebenso insgesamt 848.215 Eigene Aktien im Nennwert von 2.205.359 € (entspricht ca. 0,08 % des Grundkapitals) zum Durchschnittspreis von 35,44 € erworben. Diese Aktien wurden im Zuge der von der DaimlerChrysler AG durchgeführten Vermögensbildungsaktionen für Beschäftigte gekauft (vgl. auch Tabelle Wertpapiere). Es erfolgte eine sofortige Weiterveräußerung von 725.777 Stück im Nennwert von 1.887.020 € an die Beschäftigten. Weitere 121.290 Stück (Nennwert 315.354 €) wurden zu Anschaffungskosten an Konzerngesellschaften zum Zweck des Weiterverkaufs an Beschäftigte abgegeben. Außerdem wurden von der DaimlerChrysler AG gestaffelte Zuzahlungen an die Beschäftigten geleistet. Zum Bilanzstichtag hält die DaimlerChrysler AG jedoch keine Aktien im Bestand.
Die Zahlungsmittel betragen 2.407 Mio. € (i.V. 2.932 Mio. €) und bestehen aus Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassen- und Scheckbeständen. Zur Liquidität gehören neben den Zahlungsmitteln auch die Wertpapiere (1.963 Mio. €).
Das Eigenkapital ist das vom Kaufmann oder den Gesellschaftern überlassene Kapital, das für Risiken, insbesondere Verluste, aus der Unternehmung einzustehen hat. Im Eigenkapitalposten kommt die Gesellschaftsform zum Ausdruck. Das buchmäßige Eigenkapital ist eine Rechengröße und ergibt sich als Saldo aus den Vermögenswerten (Aktiva) und den Schulden. Bei der Aktiengesellschaft ist das Eigenkapital das Grundkapital zuzüglich Rücklagen und Gewinnvortrag bzw. abzüglich des Verlustvortrags.23
Es wird zwischen Kapital- und Gewinnrücklagen differenziert.
Gemäß § 272 Abs. 2 HGB werden Zahlungen von Gesellschaftern zur Erlangung von Vorzugsrechten und das Aufgeld bei der Ausgabe von Anteilen als so genannte Kapitalrücklage ausgewiesen.
Gewinnrücklagen selbst werden in gesetzliche Rücklagen, Rücklagen für eigene Anteile, satzungsmäßige Rücklagen und andere Gewinnrücklagen unterteilt. Sie entstehen bei der Kapitalgesellschaft dadurch, dass Teile des Jahresergebnisses nicht an die Anteilseigner ausgeschüttet werden, sondern gemäß § 272 Abs. 3 HGB aufgrund von Gesetz, Satzung oder Gesellschafterbeschluss im Unternehmen verbleiben.
Die gesetzliche Rücklage darf nur zur Deckung eines Jahresverlustes herangezogen werden, nachdem alle freien Rücklagen bereits verwendet worden sind.24
Entwicklung des Eigenkapitals bei der DaimlerChrysler AG Das gezeichnete Kapital (2.633 Mio.€) und die Kapitalrücklagen (11.842 Mio.€) sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Jedoch sind im Vergleich zum Vorjahr die Gewinnrücklagen gesunken (2004: 4.257 / 2003: 6.286)
Im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Rückstellungen (2004: 8.985 / 2003: 7.679) Mögliche Bedeutung:
- Drohende Ausfälle, Bildung versteckter Reserven
Im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gesunkenes Eigenkapital ( 2004 :20.251 / 2003 : 22.280) Mögliche Bedeutung:
Erläuterungen zur Bilanz - Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten Die Gewinnrücklagen betragen 4.257 Mio. €. Zum 31.12.2004 wurden zum Ausgleich des Jahresfehlbetrages und zur Einstellung in den Bilanzgewinn 2.029 Mio. € entnommen.
Die Pensionsrückstellungen werden gemäß den Vorschriften der US-amerikanischen Rechnungslegung (SFAS 87) ermittelt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bewertet. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen („projected unit credit method“ ist eine Methode, die zu einem höheren als dem nach § 6 a EStG berechneten Wert führt. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2004 wurde auf Basis der Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft und des Vermögens der DaimlerChrysler Unterstützungskasse die planmäßige Zuführung festgelegt. Berücksichtigt wurden hierbei ein Rechnungszins von 5,25 % (i.BV. 5,75%), künftige Lebenshaltungskostensteigerung mit 1,25 % (i.V. 1,75 %), die Heubeck-Richttafeln 1998 sowie die erwarteten Erträge der DaimlerChrysler Unterstützungskasse mit 7,5 % (i.V. 7,5 %).
Da als Untergrenze die Accumulatetd Benefit Obligation (ABO) als sog. Minimum Pension Liability auszuweisen ist, wurde eine zusätzliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen i.H.v. 966 Mio. € (i.V. 22 Mio. €) vorgenommen. Laut Lagebericht 2004 (11) handelt es sich hierbei um eine außerplanmäßige Zuführung zu den Pensionsrückstellungen. Diese müssen von der DC AG langfristig gegenfinanziert werden z.B. über Rückdeckungsversicherungen/Wertpapiere des Anlagevermögens.
Gemäß § 275 HGB ist die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren oder dem Umsatzkostenverfahren zu erstellen. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Gesamtkostenverfahren die gesamten Aufwendungen eines Geschäftsjahres und die mit ihm erbrachten Leistungen zeigt ,das Umsatzkostenverfahren zeigt dagegen die am Markt erzielten Erlöse eines Geschäftsjahres und die dafür notwendigen Aufwendungen. Das Gesamtkostenverfahren ist somit produktionsorientiert und das Umsatzkostenverfahren absatzorientiert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung25 der DaimlerChrysler AG wurde nach dem international vorherrschenden Umsatzkostenverfahren erstellt. Das Gliederungsschema wurde zur besseren Darstellung der Finanzaktivitäten modifiziert. Die Finanzaktivitäten werden als Beteiligungsergebnis, Zinsergebnis und Übriges Finanzergebnis dargestellt. Eine Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Umsatzkostenverfahren ist grundsätzlich aussagefähiger. Dennoch liegen die Nachteile nicht im Verfahren selbst, sondern in den Ausweis- und Bewertungsmöglichkeiten aufgrund gesetzlicher Vorschriften, die bilanzanalytisch schwieriger erkennbar sind. Dazu zählen:
- der Ausweis der Bestandsveränderungen der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und der aktivierten Eigenleistungen in der Gesamtkostenrechnung gibt eher Hinweise auf die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und der aktivierten Eigenleistungen. Der Ausweis lässt somit leichter Rückschlüsse auf die mögliche Beeinflussung der Ergebnisse durch diese beiden Posten zu;
- der nicht genau definierte Inhalt der sonstigen betrieblichen Aufwendungen;
- die nicht klare Aufteilung der einzelnen Kostenarten auf die Funktionsbereiche, es sei denn einzelne Kosten werden freiwillig gesondert ausgewiesen.26
Zur besseren Übersicht wurde dazu auch ein Zeitvergleich in Tabellenform27 für die Jahre 1999-2004 für die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung angestellt, um damit die relativen Veränderungen deutlich zu machen.
Besonders die Veränderungen der außerordentlichen Aufwendungen und die Erträge aus der Erfolgsrechnung28 müssen beim Bilanzvergleich miteinbezogen werden, um aussagekräftige analytische Feststellungen für die DaimlerChrysler AG treffen zu können. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Kennzahlenanalyse (II 4.) verwiesen, die die Beziehungen der einzelnen Positionen aufzeigt.
- Die Umsatzerlöse der DaimlerChrysler AG werden sowohl nach Bereichen als auch nach Regionen aufgegliedert.29
Analysiert man die einzelnen Erlöse ist festzustellen, dass im Bereich der Personenwagen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr von 43.032 auf 41.147 Mio. € zurückgegangen ist, im Nutzfahrzeugbereich jedoch von 12.407 auf 14.925 Mio. € gestiegen ist. Insgesamt haben sich damit die Umsatzerlöse nach Bereichen von 55.439 auf 56.072 erhöht. Ähnliches ist für die Umsatzerlöse nach Regionen festzustellen. Die Umsatzerlöse im Inland sind zwar von 20.845 auf 20.029 Mio. € zurückgegangen, die Auslandsumsatzerlöse konnten aber von 34.594 auf 36.043 Mio. € gesteigert werden.
Insgesamt sind die Umsatzerlöse nach Regionen von 55.439 auf 56.072 Mio. € gestiegen und hat sich positiv entwickelt. Insgesamt liegt laut Lagebericht 2004 ein Anstieg um +1,1 % vor.30
Die Funktionskosten sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in Umsatzkosten, Vertriebskosten und Allgemeine Verwaltungskosten unterteilt.
Die Umsatzkosten erfassen dabei die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen. Dies sind im Wesentlichen die Aufwendungen für Fertigungsmaterialien, bezogene Leistungen und Personalaufwendungen der Fertigungsbereiche.
Laut Lagebericht 2004 (9) ist dies insbesondere auf die leichte Ausweitung der Produktion zurückzuführen. Im Nutzfahrzeugbereich (z.B.Sprinter, Vito) wurden +17,7 % und im PKWBereich wurden -0,5 % produziert. Demnach wurden bei PKW etwas mehr Fahrzeuge hergestellt als verkauft.
Des Weiteren ist der Materialaufwand (2004: 43.249 Mio. €) deutlich über den Vorjahreswert (2003: 41.685 Mio. €) gestiegen. Gründe dafür sind der Preisanstieg einzelner Rohstoffe (z.B. Stahl) und eine Typenstrukturverschiebung zu höherwertigen Fahrzeugen. Darüber hinaus ist der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr von 10.876 Mio. € auf 11.769 Mio. € gestiegen. Dies resultiert laut Lagebericht 2004 (20) aus den um 880 Mio € gestiegenen Aufwendungen für die Altersversorgung der Beschäftigten der DC AG (2003: 765 / 2004: 1.645 Mio. €). Es sind die Zuführungen des Geschäftsjahres zu den Pensionsrückstellungen ausgewiesen.
In den Umsatzkosten sind bereits Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 3.239 Mio. € (i.V. 3.400 Mio. €) enthalten. Ebenso sind die Ergebnisse aus Kurssicherungen für das industrielle Geschäft erfasst.
Laut Lagebericht 2004 sind diese Ausgaben auf planmäßig hohem Niveau. Es wurden 5,8 % (i.V. 6,1 %) der Umsatzerlöse für die Zukunftssicherung eingesetzt. Der Rückgang ist u.a. durch die erfolgten Markteinführungen der neuen Modelle (z.B. CLS, A-Klasse) bedingt.
In den Vertriebskosten (2004: 5.626 / 2003: 5.407 Mio. €) sind die Sach- und
Personalaufwendungen für die Vertriebsorganisation sowie die Aufwendungen für Werbung und Marketing enthalten.
Laut Lagebericht 2004(10) sind in der Gewinn- und Verlustrechnung 2004 der DC AG auf der Aufwandsseite gestiegene Marketingaufwendungen zu verzeichnen. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Markteinführung des neuen Roadstar SLK, des CLS und der neuen A-Klasse. Aber auch Aufwendungen im Zusammenhang mit der Qualitätsoffensive und die Auswirkungen des starken Euro gegenüber dem US-$ wirkten auf der Aufwandsseite belastend.
Sonstige Steuern und Zölle sind in Höhe von 12 Mio. € (i.V. 11 Mio. €) in den Funktionskosten enthalten.
Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.067 Mio. € (i.V. 780 Mio. €) umfassen insbesondere Erträge aus weiterberechneten Kosten, aus sonstigen Lieferungen und Leistungen sowie Miet- und Pachterträge.
Sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 451 Mio. € (i.V. 246 Mio. €) sind anderen Perioden zuzuordnen und beinhalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Abgrenzungen.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 274 Mio. € (i.V. 583 Mio. €) beinhalten u.a. Aufwendungen aus den hier ausgewiesenen Rückstellungszuführungen sowie Mieten.
Für den Bilanzleser sind die Informationen nicht detailliert genug.
Im Lagebericht 2004 (10) wird nur erwähnt, dass von der Tochtergesellschaft DC Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH an die DC AG rd. 843 Mio. € weniger Mieten in Rechnung gestellt wurden Sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 59 Mio. € (i.V. 54 Mio. €) sind anderen Perioden zuzuordnen und beinhalten insbesondere Aufwendungen aus Anlagenabgängen und Ausbuchungen von Sonstigen Forderungen.
Das Beteiligungsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 826 Mio. € auf 446 Mio. € deutlich verringert. Um den Erfolg der Beteiligungen des Unternehmens analysieren zu können, müssten auch die Jahresabschlüsse der beteiligten Unternehmen näher untersucht werden und es müsste geprüft werden, ob die Preisgestaltung bei sämtlichen Transaktionen angemessen war. Das Problem der Analyse des Beteiligungsergebnisses hat sich jedoch durch das Bilanzrichtliniengesetz für Kapitalgesellschaften von 1989 wesentlich reduziert.31
Das vorliegende Beteiligungsergebnis enthält Gewinnabführungen und Verlustübernahmen von Organgesellschaften der DaimlerChrysler AG sowie Ausschüttungen von Tochtergesellschaften. Der starke Rückgang des Beteiligungsergebnisses resultiert im Wesentlichen aus höheren Verlustübernahmen bei der smart GmbH und der DaimlerChrysler Services AG. Die Gewinnabführung der DaimlerChrysler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (249 Mio. €, i.V. 611 Mio. €) hat sich aufgrund geringerer Mieterlöse von der DaimlerChrysler AG gemindert.
Gestiegene Abschreibungen auf Beteiligungen - insbesondere Anteile an der Mitsubishi Motors Corporation (-579 Mio. €, i.V. -500 Mio. €)- wirken sich ebenfalls rückläufig aus. Ebenso haben sich die Erträge aus den Steuerumlagen von 606 Mio. € auf 26 Mio. € gegenüber dem Vorjahr aufgrund eines durch Beschluss erklärten Verzichts auf Steuerumlagen im Organkreis verringert.
Die Erträge aus dem Abgang von Anteilen an verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf der Anteile an der Hyundai Motor Company (252 Mio. €).
Der Anstieg des Zinsergebnisses beruht vor allem auf Ausschüttungen (545 Mio. €) aus Spezialfonds im Sondervermögen Pension Trust.
Das positive Übrige Finanzergebnis resultiert insbesondere aus einem positiven Währungsergebnis in Höhe von 247 Mio. € (i.V. -103 Mio. €). Der positive Währungseffekt aus einem Zinswährungsswap in Höhe von 351 Mio. €, Zuführungen zu Rückstellungen aus Währungsrisiken (40 Mio. €) sowie das positive Währungsergebnis aus der Tilgung einer Anleihe sind Gründe für diesen positiven Effekt.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Vergleich zum Vorjahr von 764 Mio. € auf 789 Mio. € gestiegen.
Die DaimlerChrysler AG ist als Organträgerin auch Steuerschuldnerin für die durch Ergebnisabführungsverträge mit ihr verbundenen Unternehmen wie die DaimlerChrysler Luft- und Raumfahrt Holding AG, die DaimlerChrysler Services AG, die DC-Grund DaimlerChrysler Verwaltungsgesellschaft für Grundbesitz mbH, die smart GmbH, die DaimlerChrysler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH, die EvoBus GmbH und die DaimlerChrysler Ludwigsfelde GmbH. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich aus Steuervorauszahlungen und Zuführungen zu Steuerrückstellungen für das abgelaufene Geschäftsjahr und für die Vorjahre sowie aus sonstigen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zusammen.
Der Jahresfehlbetrag beträgt -510 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser von -120 Mio. € um 390 Mio. € angewachsen. Dennoch weist die Gesellschaft nach der Entnahme aus den Gewinnrücklagen von 2.029 Mio. € einen Bilanzgewinn von 1.519 Mio. € aus.
Im Folgenden werden schließlich noch die Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen näher erläutert.
Bei abnutzbarem Anlagevermögen sind planmäßige Abschreibungen die Verteilung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer der Anlagegegenstände. Mit Hilfe der planmäßigen Abschreibung werden Ausgaben eines Geschäftsjahres als Aufwand auf eine Vielzahl von Geschäftsjahren verteilt und beeinflussen somit die zukünftigen Jahresergebnisse. Außerplanmäßige Abschreibungen werden daneben vorgenommen, wenn der Vermögensposition am Abschlusstag oder zukünftig ein niedriger Wert beizumessen ist.
Aufgrund der oft allgemein gehaltenen Angaben zu den Bewertungsmethoden und somit der Abschreibungen haben diese für die Bilanzanalyse eine große Bedeutung. Deshalb ist es sinnvoll, Einzelheiten zu den Abschreibungen zu erfahren. Aufschluss über die Bilanzpolitik geben bei den planmäßigen Abschreibungen:
- die Abschreibungsmethoden und- Sätze für die verschiedenen Posten des Sachanlagevermögens bzw. für die wesentlichen Anlagegenstände,
- ein eventueller Wechsel der Abschreibungsmethoden und- sätze und ¾ der Vergleich mit den steuerlichen Höchstsätzen sowie ¾ die Behandlung der geringwertigen Wirtschaftsgüter.
Bei den außerplanmäßigen Abschreibungen können ¾ die Begründung für diese Abschreibungen
- und der Zeitpunkt der Abschreibungen (z.B. Abschreibungen bei gutem Jahresergebnis, frühzeitige oder späte Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibungen) Aufschluss über die Bilanzpolitik und die wirtschaftliche Lage eines Teils oder des ganzen Unternehmens geben. Es ist festzustellen, ob einmalige Gründe oder nachhaltige Gründe für die Sonderabschreibung vorlagen. Ebenso muss festgestellt werden, ob bei schlechtem Geschäftsgang zumindest alle notwendigen Abschreibungen durchgeführt wurden. Bei starken Schwankungen oder wenn die Abschreibungen einen wesentlichen Aufwandsposten darstellen, sollte ein möglichst langer Zeitraum analysiert werden.32
Deshalb wird in der Praxis neben dem Jahresergebnis noch eine weitere Kennzahl, der Cash- flow verwandt. Er setzt sich in der Regel aus dem Jahresergebnis und dem Cash-flow zusammen. Auf den Cash-flow wird noch näher in der Kennzahlenanalyse eingegangen.
Dieser Posten enthält alle übrigen Aufwendungen, die nicht in einem anderen Gliederungsschema-Aufwandsposten miteinzubeziehen sind. Dazu zählen u.a.: ¾ Abfindungen und Leistungen aufgrund eines Sozialplanes,
- Abschreibungen auf Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände, soweit sie bei der Gesellschaft üblich sind
- Aufsichtsratsvergütungen
- Aus- und Fortbildungskosten ¾ Büromaterial
- Mieten und Pachten
- Leasingraten, Erbbauzinsen
- Prüfungs- ,Rechts- und Beratungskosten,
- Verluste aus Schadensfällen, Werbeaufwendungen
- Zuführungen zu sog. Aufwandsrückstellungen (z.B. Großreparaturen), Zuführung zu solchen Rückstellungen, bei deren Bildung die Aufwandsart dafür noch nicht feststeht (z.B. Garantierückstellungen)
Jedoch brauchen die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen grundsätzlich nicht erläutert werden. In diesem Posten sind auch die Einstellungen der Sonderposten mit Rücklageanteil enthalten, der dann auch im Anhang angegeben wird.
Mit den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen kann kaum Bilanzpolitik betrieben werden mit Ausnahme der
- Zuführungen zu den Garantie- und Aufwandsrückstellungen; ¾ Mieten, Pachten, Leasingraten;
- Aufwendungen, die teilweise steuerbar sind, d.h. die man eine gewisse Zeit aufschieben oder vorziehen kann (z.B. Werbeaufwendungen, Forschungs- und Entwicklungskosten, Fremdreparaturen, Aus- und Fortbildungskosten und Beratungskosten;
- Aufwendungen, die mit Bewertungsmaßnahmen verbunden sind oder Korrekturen früherer Bewertungen darstellen.
Diese Aufwendungen beeinflussen teilweise die Ertragskraft des Unternehmens in der Zukunft, teilweise handelt es sich um Aufwendungen, die anderen Perioden zugerechnet werden müssten.33
Grundsätzlich ist das Umsatzkostenverfahren aussagefähiger als das Gesamtkostenverfahren, wenn man Kenntnis über die Zusammensetzung der einzelnen Posten, insbesondere der Herstellungskosten, hat. Dies ist aber in der Regel bei veröffentlichten Gewinn- und Verlustrechnungen in Deutschland nicht der Fall und erschwert somit die externe Bilanzanalyse. Insoweit soll hier versucht werden durch die Ermittlung des Rohergebnisses und der Rohgewinnspanne bestimmte Veränderungen im Zeitvergleich bei der DaimlerChrysler AG aufzuzeigen.
Im Vergleich zum Vorjahr (2003: Rohergebnis 14.534) ist das Rohergebnis der DC AG im Geschäftsjahr 2004 gesunken.
Im Folgenden vergleicht man die Entwicklungen beim Umsatz und beim Materialaufwand im Zeitvergleich. Es ist festzustellen, dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr (2003: 55.439) auf 56.072 gestiegen ist sowie auch der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr (2003: 41.685) gestiegen ist. Das Rohergebnis mit dem vorhandenen Zahlenmaterial im Vergleich zum Vorjahr aber gesunken ist. Zur Verdeutlichung der bestehenden Ertragslage wird die Rohgewinnspanne berechnet:
*Gesamtleisung: bestehend aus den Umsatzerlösen und den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie den aktivierten Eigenleistungen
Im Ergebnis ist die Rohgewinnspanne im Zeitverlauf bei der DC AG gesunken. Die tendenzielle Abnahme des Rohgewinns spiegelt sich auch im Sinken der Eigenkapitalquote (vgl. auch Tabelle-Anhang) wieder und ist für den Ertrag weniger positiv zu bewerten. Auch hier steht die Verminderung der Eigenkapitalquote im engen Zusammenhang mit der Vollkonsolidierung mit der MFTBC im Konzern34. Strategische Maßnahmen verursachen solche Veränderungen. Zu beachten hier, dass Ergebnisse immer im Zusammenhang mit den anderen Posten aus dem Jahresabschluss korrespondieren. Im Vergleich zum Vorjahr ist auch die Gesamtleistung der DC AG um 920 Mio. € gesunken.
Die DC AG in im Absatzgebiet Deutschland hat insgesamt Schwierigkeiten den Ertrag besonders in Deutschland. deutlich zu steigern. Dies wird durch mehrere bereits auch schon angeführte Faktoren (z.B. Verluste bei neuen Modellen wie dem smart und anderen ModellAbsatzproblemen) bedingt.Als Vergleich bieten sich die Kennzahlen im Branchenvergleich im Anhang zum vertiefenden Studium an.35
4. Kennzahlenanalyse
a) Analyse des Vermögens und Vermögensstruktur
Ziel der Vermögensanalyse ist es, Informationen über die Verwendung der dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Mittel, insbesondere über die Art und Dauer der Vermögensbindung zu geben. Von wesentlicher Bedeutung ist die Art und Dauer der Vermögensbindung für den Kapitalbedarf und somit für die finanzielle Stabilität. Mit abnehmender Fristigkeit wird zum einen das Liquiditätspotenzial erhöht und damit die Gefahr der Illiquidität verringert, und zum anderen die Dispositionselastizität des Managements erhöht und damit die Anpassungsfähigkeit an Beschäftigungs- und Strukturveränderungen verstärkt.36 Aus der Aktivseite der aufbereiteten Bilanzen gehen verschiedene Kennzahlen zur Vermögensstruktur (vertikale Struktur) hervor.
Formel: Sachanlagenintensität (Sachanlagen in % der Bilanzsumme) = Sachanlagen (Buchwert) / Bilanzsumme
Ergebnis: Die Sachanlagenintensität beträgt 15,14 % der Bilanzsumme (i.V. 14,36 %). Sie hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die Sachanlagenintensität ist bei kapitalintensiven Industrieunternehmen wie den Kraftfahrzeugherstellern generell hoch im Vergleich zu reinen Handelsunternehmen.
Diese Kennzahl gewährt einen ersten Eindruck in die Vermögensstruktur der DaimlerChrysler AG.
Es können daraus auch Hinweise für bestimmte Tatbestände abgeleitet werden. Diese Kennzahl kann demnach Indikator für folgende unterschiedliche Tatbestände sein: ¾ großzügige Abschreibungspolitik
- relativ alte Sachanlagen ¾ verstärktes Anlageleasing
- Betriebsaufspaltung in Besitz- und Betriebsgesellschaft
- Bilanzstichtag innerhalb der Saison (hohe Vorräte, hohe Forderungen)
- Relativ niedrige Umschlagshäufigkeit der Forderungen und Vorräte oder hohe flüssige Mittel
- Wesentliche Erhöhung des Preisindexes der Vorräte
In dem vorliegenden Jahresabschluss 2004 der DaimlerChrysler AG könnte demnach das Steigen der Sachanlagenintensität auf veraltete unzureichende Sachanlagen hinweisen. Um diesen Verdacht zu verdichten müsste die Qualität des vorhandenen Anlagevermögens der AG hinsichtlich ihrer Altersstruktur beurteilt werden. Denn nur ein Unternehmen mit modernen Fertigungsanlagen ist in der Lage, seine Marktposition langfristig zu sichern bzw. auszubauen. Der Anlagenabnutzungsgrad wäre indes nur ein bedingt verlässlicher Maßstab für die Altersstruktur des Anlagenbestandes.
Die Sachanlagenintensität der DC AG ist im Zeitvergleich37 gestiegen. Dies deutet auf eine zunehmende Investitionstätigkeit hin und damit auf einen Wettbewerbsvorteil. Dies wird im Konzernabschluss 2004 der DaimlerChrysler AG38 bestätigt. Der Konzern informiert über die geplanten Sachinvestitionen 2005-2007, wobei insgesamt 21,1 Milliarden € u.a. in die Modernisierung der Werke, in die Vorbereitungen für die Nachfolgemodelle der C- und E- Klasse, für den neuen Sprinter und für das Engagement in China investiert werden. (2004: 6,4 Milliarden für den Ausbau der Werke in Rastatt und Tuscaloosa und Werksinvestitionen für mehr Effizienz und Flexibilität in der Fertigung) Diese Kennzahl gibt somit auch Aufschluss über die Investitionspolitik des Unternehmens.
(2) Finanzanlagenintensität (Finanzanlagen in % der Bilanzsumme) Formel: Finanzanlagen / Bilanzsumme
Ergebnis: Die Finanzanlagenintensität der DaimlerChrysler AG beträgt 54,08 % und ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (53,84 %) Zu beachten ist hierbei, dass die absolute Zahl und die dahinter stehende Investition wichtig sind. Eine Analyse ist mittels der Beteiligungsliste im Anhang gem. § 285 Nr. 12 HGB möglich.
(3) Umlaufintensität (Umlaufvermögen in % der Bilanzsumme) Formel: Umlaufvermögen (einschl. RAP) / Bilanzsumme x 100
Ergebnis: Die Intensität des Umlaufvermögens der DaimlerChrysler AG beträgt 30,68 % (i.V. 31,68 %).
Die Summe aller drei Kennzahlen ergibt zusammen rd. 100 %. Eine höhere Aussagekraft haben die noch zu analysierenden Vermögensumschlagskoeffizienten und die Liquiditätskennzahlen.
*Gesamtvermögen besteht aus der Bilanzsumme ausschließlich der aktiven RAP.
Bei der DaimlerChrysler AG ist das Anlagevermögen im Verhältnis zum Gesamtvermögen im Zeitvergleich tendenziell angestiegen.39 Zur Deutung wird auch auf die Anlage/Umlaufintensität unter (1) verwiesen.
(5) Abschreibungsgrad (aufgelaufene Abschreibungen in % der AKo und HKo) Formel: kumulierte Abschreibungen der Sachanlagen / Sachanlagen zu Herstellungskosten
Verhältnis von Anlage- zu Umlaufvermögen Es liegt zunächst nahe, das Verhältnis von langfristig investiertem Vermögen zu kurzfristig investiertem Vermögen zu untersuchen. Die Analyse der Vermögensseite der Bilanz ist die Investitionsanalyse.
Im Rahmen der Bilanzanalyse kann dafür z.B. die folgende Vermögens-Intensitätszahl gebildet werden.
Formel: Anlagevermögen/ Umlaufvermögen = Anlage-/Umlaufintensität
40.255 Mio. € / 17.802 Mio. € = 2,26 (2003: 2,16 / 2002: 1,74)
Ergebnis: Die Anlage-/Umlaufintensität beträgt 2,26. Bei dieser Vermögens- Intensitätskennzahl gilt, je größer der Anteil des Umlaufvermögens ist, desto größer ist die Flexibilität und folglich auch die finanz- und erfolgswirtschaftliche Stabilität des Unternehmens. Im zu analysierenden Unternehmen steigt die Anlage-/Umlaufintensität und damit sinkt im Zeitvergleich der Anteil des Umlaufvermögens. Dies lässt schon die Vermutung zu, dass bei der DC AG die finanz- und erfolgswirtschaftliche Stabilität nicht ohne weiteres gegeben ist.
Je kleiner jedoch der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen (vgl. oben Formel: Anlageintensität: Anlagevermögen / Gesamtvermögen* x 100) ist, umso besser ist die Kapazitätsausnutzung und damit die Ertragslage. Die steigende Kapazitätsausnutzung führt zu steigendem Umsatz und dieser zu steigendem Vorrats- und Forderungsbestand und umgekehrt.
Bei der DC AG beträgt die Anlagenintensität 69 % mit steigender Tendenz seit 2002.
Dennoch sind diese Aussagen nicht unter allen Umständen gesichert. Einschränkungen kann es insbesondere beim Vergleich verschiedener Unternehmen geben. Das Verhältnis Anlagezu Umlaufvermögen wird durch die Branchenzugehörigkeit, das Produktionsprogramm, die Fertigungstiefe, die Geschäftspolitik und den Automatisierungsgrad beeinflusst. Darüber hinaus können aber auch andere Ursachen diese Kennzahl beeinflussen. Deshalb ist es zwingend notwendig weitere Kennzahlen wie die Umsatzrelation und die Umsatzkoeffizienten zur Analyse heranzuziehen.40
Vermögensumschlag - Umsatzrelationen / Umschlagskoeffizienten
Die Kennzahlen des Vermögensumschlags werden in Umsatzrelationen und Umschlagskoeffizienten unterteilt. Sie zeigen wie hoch der Bedarf an Vermögenswerten im Verhältnis zu den Aktivitäten (Umsatz, Herstellungskosten) des Unternehmens ist. Zwar können diese Kennzahlen nicht die Liquidität und den Erfolg des Unternehmens messen, siehaben dafür aber einen bedeutenden Einfluss auf die Liquidität und den Erfolg eines Unternehmens.
Formel: Umsatzrelation =
Sachanlagen (Buchwert) /Umsatzerlöse =
8.793 Mio. € / 56.072 Mio. € = 0,16 (i.V. 0,14) parallel dazu Umsatzrelation =
Sachanlagen (AKo/HKo) / Umsatzerlöse =
18.316 Mio. € / 56.072 Mio. € = 0,32 (i.V. 0,29)
Ergebnis: Mit 0,16 Mio. € Sachanlagen (Buchwert) wurden demnach 1 Mio. € Jahresumsatz erzielt bzw. mit 0,33 € wurden 1 Mio. € Jahresumsatz erzielt. Eine Erhöhung deutet auf eine schlechtere Kapazitätsauslastung hin, weil die gleichen Umsatzerlöse mit einem höheren Wert der Sachanlagen erzielt wurden. Eine hohe Kennzahl deutet bei einem Betriebsvergleich auf Überkapazitäten oder nicht betriebsnotwendiges Anlagevermögen hin. Zu beachten ist, dass Investitionen nicht umsatzbegleitend, sondern in Investitionsschüben vorgenommen werden.
Die Höhe der Kapazitätsauslastung (Beschäftigungsgrad) wirkt sich daher auch unmittelbar auf die Ertragskraft des Unternehmens aus.41
Die berechnete gestiegene Kennzahl könnte ein Indiz für die schlechtere Kapazitätsauslastung (Produktivität) in den Werken, die sich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2005 der DaimlerChrysler AG abzeichnet, sein.42
1 Vgl. Lagebericht 2004 der DaimlerChrysler AG - Konzern-Überblick.
2 http://www.media.daimlerchrysler.com (Abruf am 24.08.2005 ca. 14.00 Uhr)
3 Peemöller, S. 133-139.
4 Born, Bilanzanalyse International, S. 4.
5 Born, Bilanzanalyse International, S. 5.
6 Born, Bilanzanalyse International, S. 6-7.
7 Born, Bilanzanalyse international, S. 10 f. .
8 Küting, S.11 f. .
9 Küting, S. 13 ff. .
10 Born, Bilanzanalyse International, S. 6 f. .
11 Hesse/Fraling, S. 80-83; Hilke, S. 92 ff. .
12 Born, Bilanzanalyse International, S. 28.
13 Vgl. FAZ-Bericht vom 22.09.2005, S. 14 (Nr. 221).
14 Vgl. Jahresabschluss 2004 der DaimlerChrysler AG.
15 Bieg/Kußmaul, S. 89 f..
16 Vgl. Anhang Jahresabschlussvergleich der DaimlerChrysler AG 1999-2004.
17 Vgl. Anhang Jahresabschlussvergleich - GUV der DaimlerChrysler AG 1999-2004.
18 Vgl. Anlagenspiegel-Jahresabschluss 2004 - DaimlerChrysler AG / Angeben in Mio. €.
19 Baetge/Kirsch/Thiele, S. 191 ff. .
20 Vgl. Konzernabschluss 2004 -Vermögenslage.
21 Olfert/Ditges/Langenbeck, Bilanzen, S.112 ff. .
22 Angaben in Mio. €.
23 Hesse/Fraling, S.39.
24 Hesse Fraling, S. 40.
25 Vgl. Anhang: DaimlerChrysler Gewinn- und Verlustrechnung 2004 (DC-Jahresabschluss 2004).
26 Born, Bilanzanalyse International, S. 214.
27 Vgl. Anhang Jahresabschlussvergleich - GUV der DaimlerChrysler AG 1999-2004.
28 Vgl. Anhang Jahresabschlussvergleich - Bilanz der DaimlerChrysler AG 1999-2004.
29 Vgl. Jahresabschluss 2004 DaimlerChrysler AG, S. 16.
30 Vgl. Lagebericht 2004 DaimlerChrysler AG, S. 8 (DC-Jahresabschluss 2004).
31 Born, Bilanzanalyse International, S. 229 f..
32 Born, Bilanzanalyse International, S. 222 f. .
33 Born, Bilanzanalyse International, S. 226 f. .
34 Vgl. Konzernabschluss 2004-Vermögenslage.
35 Vgl. Anhang Tabelle-Kennzahlenvergleich.
36 Coenenberg, S. 948.
37 Vgl. Anhang: excel-Tabelle-Kennzahlenvergleich.
38 Vgl. Konzernabschluss 2004 DaimlerChrysler AG, S. 39.
39 Vgl. auch excel -Tabelle Kennzahlenvergleich.
40 Coenenberg, S. 949.
41 Schult, S. 122.
42 Fernseh-Interview („Tagesthemen“ am 12.09.2005) mit dem Vorstandsvorsitzenden der DaimlerChrysler AG Dieter Zetsche; vgl. excel -Tabelle Kennzahlenvergleich.
Ende der Leseprobe aus 540 Seiten
V54188
9783638494496
Bilanzanalyse, DaimlerChrysler
Nadja Greve (Autor), 2005, Bilanzanalyse der DaimlerChrysler AG, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54188
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Kennzahlen und Bilanz - Bilanzanalyse...
The DaimlerChrysler merger: One compa...

References: § 317
 § 247
 § 266
 § 266
 § 247
 § 266
 § 272
 § 272
 § 6
 § 275
 § 285