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Timestamp: 2016-10-23 09:41:52+00:00

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4A_160/2015 (13.07.2015)
4A_160/2015 � � Urteil vom 13. Juli 2015
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 6. Februar 2015.
A.a.�B.________ (Kl�gerin, Beschwerdegegnerin) litt seit Jahren an R�ckenbeschwerden, deren Ursache in einem sog. Wirbelgleiten (Spondylolisthese) im Bereich des untersten Lendenwirbels (L5) und dem Kreuzbein (S1) lag: Der Wirbel L5 glitt �ber die Kante des Wirbels S1 nach vorn (Richtung Bauch). Ihre Spondylolisthese hatte die Kl�gerin zun�chst in Istanbul konservativ behandeln lassen. In der Zeit zwischen 1996 und 2001 verschlechterte sich die Spondylolisthese von Meyerding Grad I-II auf Meyerding Grad II-III. Diese Grade bezeichnen die Schwere des Wirbelgleitens anhand des Versatzes der Wirbel zueinander. Bei Grad I erreicht der Versatz weniger als 25 % der Tiefe der Wirbelk�rper, bei Grad IV �bersteigt er 75 %. Bei einer schweren Spondylolisthese im Bereich L5/S1 verengen sich die Zwischenwirbell�cher, durch die die Spinalnerven austreten (die sog. Foramina), was zur Einklemmung der Nervenwurzel L5 f�hrt.
A.b.�Nach Weihnachten 2003 wurde die Kl�gerin wegen starken R�ckenschmerzen durch ihren Hausarzt in die Behandlung bei Dr. med. A.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie (Beklagter, Beschwerdef�hrer) �berwiesen. Dieser veranlasste am 26. Dezember 2003 die Hospitalisation der Kl�gerin in der K.________klinik in U.________ �ber deren Notfallstation. Bei der Eintrittsuntersuchung in der Klinik hatte die Kl�gerin starke Schmerzen beim Gehen und Stehen. Beim Liegen traten hingegen keine Schmerzen auf. Die sogleich angefertigten MRI-Aufnahmen zeigten eine Spondylolisthese auf der H�he L5/S1 mit Meyerding-Grad II bis schon fast Grad III. Die Kl�gerin wurde in der Folge einer intensiven intraven�sen Schmerzbehandlung unterzogen. Sie wurde dabei von Dr. med. C.________ betreut. Es traten Nebenwirkungen auf (�belkeit); die Kl�gerin war nicht mehr mobilisierbar und schrie zuweilen vor Schmerzen. Es traten zudem Sensibilit�tsst�rungen im Fuss auf, ein Zittern der H�nde und ein Zucken im Bein. Am 30. Dezember 2003 wurde die Kl�gerin vom Beklagten, dem es gelungen war, ein Team zusammenzustellen, ab 14 Uhr operiert. Der Eingriff erfolgte ventral, also vom Bauch her. Die Bandscheibe zwischen L5 und S1 wurde durch B-Twin-Cages ersetzt; die Fehlstellung der Wirbels�ule auf Meyerding Grad I bis II korrigiert und mittels einer vertikal eingesetzten Spongiosaschraube fixiert. Dies f�hrte zur Entlastung der eingeklemmten bzw. bedr�ngten Nervenwurzel. Die Kl�gerin wurde am 9. Januar 2004 aus der Klinik entlassen. Die Beschwerden hatten zuvor kontinuierlich und deutlich abgenommen; im Austrittsbericht wurde ein normales postoperatives Verhalten der Kl�gerin festgehalten. Bis zum 29. Januar 2004 besuchte die Kl�gerin eine Therapie in Schinznach Bad. Danach konnte sie wieder selbstst�ndig gehen, wenn auch mit Schmerzen.
A.c.�Am 9. Februar 2004 fand die Nachkontrolle durch den Beklagten statt. Die dabei angefertigten R�ntgenbilder zeigten, dass sich die Schraube verbogen hatte, weshalb eine zweite Operation zur Stabilisierung thematisiert und eine weitere Kontrolle vereinbart wurde. Wegen zunehmender Schmerzen meldete sich die Kl�gerin bereits am 20. Februar 2004 in der Notfallstation der K.________klinik in U.________. Dr. med. C.________ stellte eine Reizsymptomatik der Nervenwurzel L5 fest und verordnete eine starke Schmerzmedikamentation.
A.d.�Die Kl�gerin holte in der Folge diverse Zweitmeinungen ein und verzichtete auf eine weitere Behandlung durch den Beklagten. Der Fachorthop�de Dr. med. D.________ im Spital L.________ in V.________ untersuchte die Kl�gerin am 9. M�rz 2004 und befand, aufgrund der sich zunehmend biegenden Schraube sollte unbedingt eine Zusatzstabilisierung der Wirbels�ule vom R�cken her erfolgen. Die Kl�gerin fasste zu diesem Arzt aber kein Vertrauen. Der Neurochirurg Dr. med. E.________ aus W.________ diagnostizierte am 12. M�rz 2004 Schmerz- und Ausfallsyndrome im Zusammenhang mit der Nervenwurzel L5, eine Fussheberparese (L�hmungserscheinung) und eine Instabilit�t der Wirbelsegmente L5/S1. Wegen der verbogenen Schraube riet er zu einer Revisionsoperation, durchgef�hrt in einer Spezialklinik. Die von der Kl�gerin als Beraterin beigezogene Ober�rztin am M.________spital in X.________ Dr. med. F.________ verwies die Kl�gerin an Dr. med. G.________ von der N.________klinik in Y.________, der am 30. M�rz einen Schraubenbruch sowie wenigstens eine Fehlposition der Cages feststellte und zu einer operativen Revision riet, deren Termin er offenbar provisorisch auf den 29. April 2004 festsetzte. Die Kl�gerin konnte sich indessen nicht entschliessen, sich durch G.________ operieren zu lassen und konsultierte am 6. April 2004 noch �rzte der O.________ Klinik in X.________. Dort wurde sie am 10. Mai 2004 von Dr. med. H.________ operiert. Vom Bauch her wurde die gebrochene Schraube und die Cages entfernt. Es wurde als Bandscheibenersatz zwischen den Wirbeln L5/S1 neu ein Harms-Cage eingesetzt und anschliessend vom R�cken her die Wirbels�ule mit einem vertikalen Zwischenst�ck, gehalten durch je eine Schraube in L5 und S1, fixiert. Diese Operation brachte der Kl�gerin gewisse Erleichterungen, hat sie aber nicht schmerzfrei gemacht. Die Kl�gerin war der Auffassung, die Nervenwurzeln seien �ber Monate gereizt worden, sodass sie nach wie vor Schmerzen verursachten, und verlangte daher vom Beklagten Schadenersatz und Genugtuung. Demgegen�ber sah der Beklagte den Grund f�r allf�llige verbleibende Beeintr�chtigungen der Kl�gerin und die �ber Monate gereizten Nervenwurzeln in der Zeit, welche die Kl�gerin durch die diversen Zweitkonsilien habe verstreichen lassen.
Mit Eingabe vom 15. September 2008 reichte die Kl�gerin beim Bezirksgericht B�lach Klage ein und verlangte, der Beklagte sei zu verpflichten, ihr Fr. 156'249.--, Fr. 749'186.-- und Fr. 50'000.--, jeweils nebst Zins, zu bezahlen. Das Bezirksgericht schr�nkte das Verfahren ein auf die Frage der nat�rlichen Kausalit�t zwischen dem Vorgehen des Beklagten und den nach wie vor bestehenden Beschwerden der Kl�gerin sowie die Frage der Verletzung der Aufkl�rungspflicht. Im Rahmen des Beweisverfahrens holte es u.a. ein Gutachten bei Prof. Dr. med. I.________ vom Kantonsspital Z.________ (nachfolgend: Gutachten) ein. Mit "Vor-Urteil" vom 18. Dezember 2013 stellte es im Wesentlichen fest, dass der Beklagte gegen�ber der Kl�gerin f�r den Schaden aus der Operation vom 30. Dezember 2003 und deren Folgen dem Grundsatz nach haftbar sei.
Die vom Beklagten gegen dieses "Vor-Urteil" eingereichte Berufung wies das Obergericht des Kantons Z�rich mit Urteil vom 6. Februar 2015 ab, und es hielt fest, nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist w�rden die Akten an die Erstinstanz zur�ckgehen.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt der Beklagte dem Bundesgericht im Wesentlichen, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben und die Klage abzuweisen. Die Beschwerdegegnerin tr�gt auf kostenf�llige Abweisung der Beschwerde an, w�hrend die Vorinstanz auf eine Vernehmlassung verzichtet hat.
1.1.�Mit dem angefochtenen Urteil bejahte die Vorinstanz wie die Erstinstanz die Haftung des Beschwerdef�hrers lediglich dem Grundsatz nach, ohne den Schadenersatz- und Genugtuungsanspruch abschliessend zu beurteilen. Dieser Entscheid schliesst das Verfahren nicht ab, sondern stellt einen Zwischenentscheid dar (vgl. BGE 133 III 629 E. 2.2 S. 631 mit Hinweisen).
1.2.�Gegen selbst�ndig er�ffnete Zwischenentscheide, die weder die Zust�ndigkeit noch den Ausstand betreffen (vgl. Art. 92 BGG), ist die Beschwerde nur zul�ssig, wenn eine der folgenden alternativen Voraussetzungen erf�llt ist: Erstens, wenn der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Zweitens, wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG).
1.3.�Die selbst�ndige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden bildet aus prozess�konomischen Gr�nden eine Ausnahme vom Grundsatz, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll (BGE 135 I 261 E. 1.2 S. 263; 134 III 188 E. 2.2 S. 191; 133 III 629 E. 2.1 S. 631). Die Ausnahme ist restriktiv zu handhaben, zumal die Parteien keiner Rechte verlustig gehen, wenn sie einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG nicht selbst�ndig anfechten, k�nnen sie ihn doch mit dem Endentscheid anfechten, soweit er sich auf dessen Inhalt auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 133 IV 288 E. 3.2 S. 392). Dementsprechend obliegt es dem Beschwerdef�hrer, detailliert darzutun, dass die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 BGG erf�llt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (vgl. dazu BGE 134 III 426 E. 1.2 in fine S. 429; 133 III 629 E. 2.3.1 und 2.4.2).
1.4.�Der Beschwerdef�hrer f�hrt aus, sollte der Prozess weitergef�hrt werden, w�ren sowohl die Haftungsquote als auch das Schadenquantitativ umfassend abzukl�ren. Strittig sei unter anderem, in welchem Ausmass die von der Beschwerdegegnerin geklagten Schmerzen einen Einfluss auf ihre Leistungsf�higkeit h�tten und ob sie �berhaupt invalidisierend seien. Die Beschwerdegegnerin habe hierzu eine weitere medizinische Expertise durch ein Schmerzzentrum offeriert. Auch im Zusammenhang mit dem geltend gemachten Haushaltschaden habe die Beschwerdegegnerin zu mehreren Behauptungen eine medizinische Expertise offeriert. Er seinerseits habe den Haushaltschaden bestritten und den Beizug der medizinischen Akten aus der T�rkei und der IV-Akten beantragt. Schliesslich habe die Beschwerdegegnerin auch zum behaupteten und von ihm bestrittenen Anspruch auf eine Genugtuung ein medizinisches Gutachten offeriert. Hinzu komme, dass bei einer Abweisung der Beschwerde das Verfahren vor der ersten Instanz nach der fr�heren kantonalen Zivilprozessordnung des Kantons Z�rich vom 13. Juni 1976 (ZPO/ZH) weitergef�hrt w�rde, das Gericht dann einen weiteren Beweisbeschluss f�llen m�sste (� 136 ZPO/ZH) und es den Parteien frei st�nde, in der Beweisantretungsschrift Beweismittel zu beantragen, die in den Rechtsschriften nicht offeriert worden seien (� 137 ZPO/ZH). Es k�nnte daher mit einem sofortigen Endentscheid ein bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten eingespart werden.
1.5.�Das Bundesgericht k�nnte, sollte es die Rechtsauffassung des Beschwerdef�hrers teilen, einen verfahrensabschliessenden Endentscheid f�llen. Auch die zweite Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ist erf�llt. An den vom Beschwerdef�hrer angegeben Stellen in den Rechtsschriften des kantonalen Verfahrens wird in der Tat wiederholt eine medizinische Expertise beantragt. Es liegt auf der Hand, dass sich diese Weiterungen als zeitaufw�ndig und (angesichts des Streitwerts auch) kostspielig erweisen k�nnten, zumal nicht nur das Quantitative umstritten ist, sondern auch, ob die Schmerzen �berhaupt invalidisierend sind.
2.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Mit Blick auf die Begr�ndungspflicht des Beschwerdef�hrers (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) behandelt es aber grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind; es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f., 115 E. 2 S. 116). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrech ten und von kantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53).
2.3.�Diese Grunds�tze ber�cksichtigt der Beschwerdef�hrer �ber weite Strecken nicht, namentlich in seinen Ausf�hrungen unter dem Titel "2. L�ckenhafte, einseitige, offensichtlich falsche und willk�rliche Sachverhaltsdarstellung". Er erg�nzt den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt, ohne dass - abgesehen von den nachfolgenden Punkten - eine rechtsgen�gliche Willk�rr�ge erhoben wird.
2.3.1.�Eine eigentliche Aktenwidrigkeit und damit Willk�r r�gt er hinsichtlich der vorinstanzlichen Feststellung, dass sich die Schraube gem�ss den am 9. Februar 2004 angefertigten R�ntgenbildern "erheblich" verbogen h�tte. Es kann offen bleiben, ob diese Sachverhaltsfeststellung tats�chlich willk�rlich ist. Der Beschwerdef�hrer legt n�mlich nicht dar, inwiefern diese entscheiderheblich sein soll und dies ist auch nicht ersichtlich. Denn die Vorinstanz ging wie das Bezirksgericht und gest�tzt auf das Gutachten davon aus, dass das lumboradikul�re neuropathische Syndrom LNS (nachfolgend: LNS) mit "Ameisenlaufen" und Gef�hllosigkeiten etc. ad�quat-kausale Folge des am 30. M�rz 2004 diagnostizierten Schraubenbruchs war sowie dass der Beschwerdef�hrer die Notwendigkeit und zeitliche Dringlichkeit der Revisionsoperation bereits anl�sslich seiner Untersuchung der Beschwerdegegnerin am 9. Februar 2004 erkannt habe, somit unabh�ngig vom Mass der Verbiegung der Schraube bis zu diesem Tag.
2.3.2.�Die Vorinstanz f�hrte sodann aus: "H�tte der Beklagte die Kl�gerin am 9. Februar 2004 oder danach auf die zeitliche Dringlichkeit der erneuten Operation hingewiesen, h�tte sie sich entsprechend rechtzeitig entscheiden k�nnen". Der Beschwerdef�hrer r�gt, diese Feststellung sei offensichtlich falsch und aktenwidrig. Der Ehemann der Beschwerdegegnerin habe n�mlich als Zeuge ausgesagt, sie h�tten am Termin im Februar 2004 vom Beschwerdef�hrer erfahren, dass eine zweite Operation sofort notwendig sei: "Er sagte, man m�sse sofort operieren". Der Ehemann habe auch ausgesagt, der Beschwerdef�hrer habe ihnen mitgeteilt, dass das Leben der Beschwerdegegnerin in Gefahr sei, sie gel�hmt werden k�nnte, weil die Schraube bereits gebrochen sei. In Bezug auf die angeblich gebrochene Schraube habe es sich offensichtlich um ein Missverst�ndnis gehandelt, denn diese sei unbestritten am 9. Februar 2004 noch nicht gebrochen gewesen. Im �brigen ergebe sich aus der Aussage des Ehemanns aber klar, dass er die Beschwerdegegnerin und ihren Mann am 9. Februar 2004 auf die Dringlichkeit der Operation hingewiesen habe, denn unbestritten sei die Beschwerdegegnerin danach nicht mehr bei ihm in Behandlung gewesen.
Es geht bei dieser R� ge in Wirklichkeit nicht um eine Aktenwidrigkeit, sondern um eine Kritik an der Beweisw� rdigung der Vorinstanz. Diese ist auf die Aussage des Ehemannes der Beschwerdegegnerin eingegangen und befand, daraus lasse sich nicht einfach schliessen, die Aufkl�rung �ber die Dringlichkeit der Operation habe am 9. Februar 2004 stattgefunden und der Zeuge habe sich lediglich in Bezug auf den Schraubenbruch geirrt. Ebenso m�glich sei eine Verwechslung der Konsultationen, zumal es eine von mehreren in knapp zwei Monaten war, in denen stets eine Revisionsoperation empfohlen worden sei. Diese W�rdigung des Beweismittels ist nicht willk�rlich. Und insgesamt konnte die Vorinstanz willk�rfrei davon ausgehen, eine Aufkl�rung �ber die Dringlichkeit der Revisionsoperation am 9. Februar 2004 sei nicht nachgewiesen, zumal sie zu Recht darauf hinwies, dass anl�sslich dieser Besprechung erstelltermassen eine erneute Bilanzierung der Situation in vier Wochen vorgesehen wurde, was wenig Sinn machen w�rde, wenn der Beschwerdef�hrer tats�chlich zur sofortigen Operation geraten h�tte.
2.3.3.�Eine Aktenwidrigkeit erkennt der Beschwerdef�hrer sodann in der Wiedergabe der Anamnese. Es ist nicht ersichtlich, welchen Einfluss es f�r den Prozessausgang hat, ob die Beschwerdegegnerin bereits seit Geburt an einer Spondylolisthese litt. Darauf ist nicht weiter einzugehen.
Die Rechtsbeziehung zwischen Patientin und Arzt ist ein Auftrag. Gem�ss Art. 398 Abs. 1 OR haftet der Arzt f�r getreue und sorgf�ltige Ausf�hrung des ihm �bertragenen Gesch�fts. Die Verletzung seiner Sorgfaltspflicht - gemeinhin "Kunstfehler" genannt - stellt eine Nicht- oder Schlechterf�llung seiner Auftragspflicht dar (BGE 133 III 121 E. 3.1 S. 123 f.). Gem�ss Lehre und Rechtsprechung geh�rt sodann zu den vertraglichen Pflichten des Arztes eine Aufkl�rungspflicht (BGE 133 III 121 E. 4.1.2 S. 129 mit Hinweisen).
Die Vorinstanz folgte dem erstinstanzlichen Urteil und dem Gutachten, wonach zu unterscheiden sei zwischen dem LNS, also den Beschwerden als Folge einer Nervenwurzelsch�digung und dem lumbovertebralen Syndrom LVS (nachfolgend: LVS).
4.1.�Hinsichtlich des LNS �bernahm die Vorinstanz mangels Bestreitung im Berufungsverfahren die Feststellung des Bezirksgerichts, dass das LNS auf den Bruch der Schraube zur�ckzuf�hren sei, die der Beschwerdef�hrer bei der Operation vom 30. Dezember 2003 zur Stabilisierung angebracht hatte. W�re es nicht zum Schraubenbruch gekommen, w�ren die Verletzungen ausgeblieben, die dann das LNS verursachten. Schliesslich sei gem�ss Gutachten das Zuwarten der Beschwerdegegnerin mit der Operation nach dem Schraubenbruch mit hoher Wahrscheinlichkeit f�r das LNS verantwortlich, weil in der Zeit zwischen Schraubenbruch und Operation im Mai 2004 eine andauernde Nerveneinklemmung bestanden habe.
Die dem Beschwerdef�hrer vorzuwerfende Sorgfaltspflichtverletzung begr�ndete die Vorinstanz dreifach. Einerseits qualifizierte sie als pflichtwidrige Unterlassung, dass der Beschwerdef�hrer an der Besprechung vom 9. Februar 2004 oder danach nicht auf die Dringlichkeit der erneuten Operation hingewiesen habe; diese Unterlassung sei nat�rliche und ad�quat-kausale Ursache f�r den Schraubenbruch. Sodann sei der Schraubenbruch auch nach der Darstellung des Beschwerdef�hrers nichts Aussergew�hnliches, stelle insofern also die Verwirklichung eines allgemeinen Risikos der Operation vom 30. Dezember 2003 dar. F�r dieses allgemeine Risiko hafte der Beschwerdef�hrer, da die Operation mangels Aufkl�rung widerrechtlich gewesen sei. Schliesslich war die Vorinstanz mit dem Bezirksgericht der Auffassung, gest�tzt auf das Gutachten sei davon auszugehen, dass dem Beschwerdef�hrer auch eine Sorgfaltspflichtverletzung in Bezug auf die Operation selber vorzuwerfen sei, n�mlich die Wahl einer falschen Operationsmethode (ventral statt dorsal/ventral).
4.2.�Wie bereits dargelegt (E. 2.3.2 hiervor) konnte die Vorinstanz willk�rfrei davon ausgehen, dass keine Aufkl�rung �ber die Dringlichkeit einer Revisionsoperation anl�sslich der Besprechung vom 9. Februar 2004 nachgewiesen wurde. Das gen�gt, um die grunds�tzliche Haftung des Beschwerdef�hrers hinsichtlich des LNS zu best�tigen, sofern nicht - was der Beschwerdef�hrer r�gt - die Beschwerdegegnerin durch ihr Zuwarten mit der Revisionsoperation den Schraubenbruch selbst verursachte und damit den Kausalzusammenhang unterbrach.
Der ad�quate Kausalzusammenhang wird unterbrochen, wenn zu einer an sich ad�quaten Ursache eine andere Ursache hinzutritt, die einen derart hohen Wirkungsgrad aufweist, dass erstere nach wertender Betrachtungsweise als rechtlich nicht mehr beachtlich erscheint. Entscheidend ist die Intensit�t der beiden Ursachen (BGE 130 III 182 E. 5.4; 116 II 519 E. 4b S. 524; je mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 4A_115/2014 vom 20. November 2014 E. 6.4.1 und 4A_385/2013 vom 20. Februar 2014 E. 5). Der Beschwerdef �hrer verweist wie schon vor Vorinstanz auf die am 9. M �rz 2004 bei Dr. med. D.________ eingeholte Zweitmeinung, aufgrund derer die Beschwerdegegnerin �ber die Dringlichkeit der Operation Bescheid gewusst und trotzdem anschliessend noch weitere �rzte konsultiert und mit der Operation zugewartet habe. Das ist eine blosse appellatorische Kritik. Er setzt sich mit keinem Wort mit der Begr�ndung der Vorinstanz auseinander, wonach sich aus den Akten einzig ergebe, dass Dr. med. D.________ auf die (objektive) Notwendigkeit der Operation hingewiesen habe, aber nicht auf deren zeitliche Dringlichkeit. Ist aber nicht nachgewiesen, dass die Beschwerdegegnerin um die zeitliche Dringlichkeit wusste, kann ihr das Zuwarten angesichts aller Umst�nde - u.a. bescheidener schmerzlindernder Erfolg der ersten Operation, noch keine zwei Monate zur�ckliegende erhebliche Operation, Risiken einer zweiten Operation - nicht als den Kausalzusammenhang unterbrechendes Selbstverschulden angerechnet werden, wie die Vorinstanz richtig erkannte.
Besteht somit eine Haftung der Beschwerdef�hrers f�r das LNS aufgrund der unterlassenen Aufkl�rung �ber die Dringlichkeit einer Revisionsoperation anl�sslich der Besprechung vom 9. Februar 2004, muss auf seine R�gen hinsichtlich der diesbez�glichen alternativen Begr�ndungen der Vorinstanz nicht weiter eingegangen werden.
Zum LVS f�hrte die Vorinstanz sodann unter Hinweis auf das Bezirksgericht aus, dieses habe gest�tzt auf das Gutachten festgestellt, diese Beschwerden seien dem allgemeinen Risiko einer Operation zuzuordnen, da sie ein sehr h�ufiger Restzustand nach Wirbels�uleneingriffen bei Spondylolyse mit ausgepr�gter Spondylolisthese II-III seien und bei mehr als jedem zweiten Patienten nach einer prim�ren, sekund�ren oder sekund�r stabilisierenden Operation an der lumbalen Wirbels�ule vork�men. Dies h�tten die Parteien nicht in Frage gestellt. Die H�ufigkeit des LVS lasse auf einen gew�hnlichen Kausalverlauf ohne konkreten Bezug zur Operationsmethode schliessen. Es sei also unbestritten, dass die Operation vom 30. Dezember 2003 nat�rliche und ad�quat kausale Ursache f�r das LVS sei, dieses jedoch nicht auf eine Sorgfaltspflichtverletzung des Beklagten im Zusammenhang mit der Operation zur�ckzuf�hren sei. Mit der Erstinstanz war die Vorinstanz aber der Auffassung, mangels der gebotenen vorg�ngigen Aufkl�rung erweise sich die Operation grunds�tzlich als widerrechtlich und daher hafte der Beschwerdef�hrer f�r alle mit ihr einhergehenden Risiken unbeschadet dessen, ob die Operation als solche korrekt durchgef�hrt worden sei.
5.1.�Entscheidend ist somit die Frage der Aufkl�rung bzw. der Einwilligung der Beschwerdegegnerin in die Operation:
5.1.1.�Das Bezirksgericht, auf dessen Ausf�hrungen die Vorinstanz vollumf�nglich verwies, stellte zur postoperativen Aufkl�rung fest, es sei nachgewiesen, dass der Beschwerdef�hrer die Beschwerdegegnerin w�hrend ihres Klinikaufenthalts mehrfach visitierte und mit ihr sp�testens am 29. Dezember 2003 eine Operation thematisierte. Ausserdem habe der Zeuge Dr. med. C.________ erkl�rt, bei seiner Zusammenarbeit mit dem Beschwerdef�hrer habe er beobachtet, dass dieser seine Patienten immer sehr ausf�hrlich aufgekl�rt habe. Das gen�ge aber nicht f�r den Nachweis, dass im konkreten Fall (�berhaupt) aufgekl�rt worden sei. Mit Sicherheit gen�ge es nicht, um zu beweisen, dass rechtsgen�glich aufgekl�rt worden sei. Auch sei nicht von einer Notoperation in dem Sinn auszugehen, dass eine tats�chliche Aufkl�rung nicht mehr m�glich war und daher ausnahmsweise auf eine solche h�tte verzichtet werden d�rfen. Dem schloss sich die Vorinstanz an und stellte zudem fest, namentlich sei auch eine Aufkl�rung in dem Sinn unbewiesen geblieben, dass der Beschwerdef�hrer ein zweistufiges Vorgehen vorgeschlagen h�tte. Mit seiner Behauptung, er habe (tats�chlich) breit aufgekl�rt, anerkenne er auch, dass mit Blick auf die Art des Eingriffs und dessen Risiken eine erhebliche Aufkl�rung geboten gewesen sei. Hinzu komme, dass er keine Gr�nde dargelegt habe, die einen Verzicht auf eine Aufkl�rung rechtfertigen k�nnten.
5.1.2.�Zur Einwilligung seitens der Beschwerdegegnerin stellte die Vorinstanz vorerst fest, der Ehemann der Beschwerdegegnerin habe ausgesagt, er und die Beschwerdegegnerin seien in Bezug auf die Operation nicht informiert worden. Er sei mit nichts Spezifischem einverstanden gewesen, sondern einfach damit, dass man operiere, um die Schmerzen zu beseitigen. Auf die Frage, ob die Beschwerdegegnerin mit einer Operation einverstanden gewesen sei, habe er geantwortet: "Sie litt an Schmerzen und hatte keine Alternative". Das Bezirksgericht sei daher gest�tzt auf diese Zeugenaussage zum Ergebnis gelangt, eine tats�chliche Einwilligung der Beschwerdegegnerin sei erstellt. Diese tats�chliche Einwilligung sei jedoch nicht von Bedeutung, denn eine tats�chlich abgegebene Zustimmung ohne vorg�ngige Aufkl�rung sei unwirksam. Die Voraussetzungen f�r das Vorliegen einer hypothetischen Einwilligung, wie vom Beschwerdef�hrer geltend gemacht, seien daher nicht gegeben, und zwar nur schon deshalb, weil der Beschwerdef�hrer eine solche nach Auffassung des Bezirksgerichts gar nicht behauptet habe. Vielmehr halte er unter Verweis auf die Zeugenaussage des Ehemanns daran fest, dass die Beschwerdegegnerin der Operation tats�chlich zugestimmt habe. Es bleibe somit, wie das Bezirksgericht richtig erkannt habe, "kein Raum f�r Hypothesen bzw. f�r die Er�rterung einer hypothetischen, also tats�chlich nicht gegebenen Einwilligung".
5.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt ausf�hrlich, dass die Vorinstanz eine tats�chlich vorgenommene Aufkl�rung nicht als bewiesen erachtete. Insbesondere macht er in diesem Zusammenhang eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs geltend, weil von ihm beantragte Beweise nicht abgenommen worden seien. Die Frage kann offen bleiben, wie sich aus den nachfolgenden Ausf�hrungen ergibt.
5.2.1.�Es obliegt dem Arzt zu beweisen, dass er den Patienten ausreichend aufgekl�rt hat und dieser in den Eingriff eingewilligt hat. Liegt keine solche Einwilligung vor, kann sich der Arzt auf eine hypothetische Einwilligung berufen. Die Beweislast liegt auch hier beim Arzt, wobei der Patient mitwirken muss, indem er glaubhaft macht oder wenigstens die pers�nlichen Gr�nde anf�hrt, warum er sich der Operation widersetzt h�tte, insbesondere wenn er die Risiken gekannt h�tte. Grunds�tzlich darf nicht von einer hypothetischen Einwilligung ausgegangen werden, wenn Art und Schwere des Risikos eine erh�hte Informationspflicht geboten h�tten, welcher der Arzt nicht nachgekommen ist. In einem solchen Fall ist es in der Tat denkbar, dass sich der Patient, h�tte er die umfassende Information erhalten, in Bezug auf die zu treffende Entscheidung in einem echten Konflikt befunden und eine �berlegungszeit verlangt h�tte. Nach der Rechtsprechung darf nicht auf ein abstraktes Modell des "vern�nftigen Patienten" abgestellt werden, sondern auf die pers�nliche und konkrete Situation des Patienten, um den es geht. Nur wenn der Patient keine pers�nlichen Gr�nde geltend macht, die ihn zur Ablehnung der vorgeschlagenen Operation gef�hrt h�tten, ist nach objektivem Massstab auf die Frage abzustellen, ob die Ablehnung des Eingriffs vom Standpunkt eines vern�nftigen Patienten aus verst�ndlich w�re (BGE 133 III 121 E. 4.1.3 S. 129 f.; 117 Ib197 E. 5c S. 208 f.).
5.2.2.�Die Beschwerdegegnerin weist in der Beschwerdeantwort (S. 2 unten) selber darauf hin, der Beschwerdef�hrer habe vor beiden Vorinstanzen die Auffassung vertreten, dass eine hypothetische Einwilligung angenommen werden m�sse, wegen der Notfalloperation. Auch wenn keine Notfallsituation bestand, die eine umfassende Aufkl�rung verunm�glichte, bleibt die Frage der in diesem Zusammenhang behaupteten hypothetischen Einwilligung relevant.
Wenn die Vorinstanz ausf�hrt, nach Auffassung des Bezirksgerichts habe der Beschwerdef�hrer nicht behauptet, es habe eine hypothetische Einwilligung vorgelegen und der Beschwerdef�hrer habe dies mit der Berufung nicht in Abrede gestellt, beruht dies offenbar auf der A nnahme, im Hinblick auf die Verursachung des LVS sei massgeblich die hypothetische Einwilligung zur konkret angewendeten Operationsmethode (ventral). Das ergibt sich auch daraus, dass das Bezirksgericht an der von der Vorinstanz angef�hrten Stelle die Auffassung vertrat, der Beschwerdef�hrer k�nne sich auch deshalb nicht auf eine hypothetische Einwilligung berufen, weil eine solche sich nur auf einen sorgf�ltig durchgef�hrten Eingriff beziehen k�nne, der Beschwerdef�hrer aber mit der Wahl der Operationsmethode auch die �rztliche Sorgfaltspflicht verletzt habe. Nachdem es im Hinblick auf die Verursachung des LVS aber nicht auf die Wahl der Operationsmethode ankommt (vgl. E. 5 hiervor ), w�re die entscheidende Frage nicht, ob �ber die Risiken der einen oder anderen�
Operationsmethode�aufgekl�rt worden ist, sondern vielmehr: H�tte die Beschwerdegegnerin�
auf eine Operation verzichtet, wenn ihr der Beschwerdef�hrer vorg�ngig korrekt mitgeteilt h�tte, es bestehe (unabh�ngig von der anzuwendenden Methode) ein allgemeines, h�ufig auftretendes (bei mehr als jedem zweiten Patienten) Risiko eines LVS als Restzustand nach einer solchen Operation (vgl. E. 5 hiervor) ? Dass bzw. ob der Beschwerdef�hrer hinsichtlich der Wahl der Operationsmethode eine hypothetische Einwilligung behauptet hatte, ist nicht die massgebliche Frage. Indem die Vorinstanz unter der Annahme einer fehlenden Aufkl�rung die tats�chliche Einwilligung als ung�ltig und damit die Operation als rechtswidrig qualifizierte, hat sie die sich stellenden rechtlichen Fragen nur unvollst�ndig gepr�ft. Sie beliess es bei der Feststellung der Rechtswidrigkeit. Auch wenn sich die vorliegende Einwilligung als ung�ltig erweist, h�tte sie aber beurteilen m�ssen, ob von einer hypothetischen Einwilligung auszugehen ist f�r den Fall, dass �ber die in der Folge relevanten Risiken aufgekl�rt worden w�re. Es geht nicht allein um die Frage der Rechtswidrigkeit, sondern darum, ob bei einem alternativen Vorgehen der nun eingetretene Schaden ebenfalls eingetreten w�re, also letztlich die Frage des rechtm�ssigen Alternativverhaltens (vgl. dazu BGE 131 III 115 E. 3.1 S. 119; Urteile des Bundesgerichts 4A_61/2009 vom 26. M�rz 2009 E. 5.2, publ. in: ZBGR 91/2010 S. 312; 4D_67/2014 vom 26. Januar 2015 mit Hinweisen).
Beruft sich der Arzt auf eine hypothetische Einwilligung, muss der Patient wie dargelegt (E. 5.2.1 hiervor) mitwirken, indem er glaubhaft macht oder wenigstens die pers�nlichen Gr�nde anf�hrt, warum er sich der Operation widersetzt h�tte, wenn er die Risiken gekannt h�tte. Vorliegend kann den Feststellungen im angefochtenen Urteil nicht entnommen werden, dass die Beschwerdegegnerin solche Gr�nde angef�hrt h�tte; ja es ergibt sich nicht einmal, dass sie �berhaupt behauptet h�tte, sie h�tte die Operation nicht durchf�hren lassen. Im angefochtenen Urteil wird diesbez�glich nur festgehalten, die Beschwerdegegnerin habe geltend gemacht, einer bloss ventralen Operation h�tte sie im Dezember 2003 nicht zugestimmt, wenn sie �ber das Risiko eines Schraubenbruchs sowie die Notwendigkeit einer zweiten Operation aufgekl�rt worden w�re. Sie h�tte dann die ventral/dorsale Operation vorgezogen. Aus der von der Vorinstanz zitierten Zeugenaussage des Ehemanns ergibt sich sodann, dass die Beschwerdegegnerin wegen ihrer Schmerzen "keine Alternative" sah. Angesichts des von der Vorinstanz festgestellten Zustands der Beschwerdegegnerin vor der Operation (vgl. Sachverhalt A.b) ist dies auch ohne weiteres nachvollziehbar. H�tte die Vorinstanz die Rechtsfrage richtig gestellt, h�tte sie somit bejahen m�ssen, dass die Beschwerdegegnerin grunds�tzlich einer Operation zugestimmt h�tte auch bei einer Aufkl�rung �ber die LVS-Risiken. H�tten sich aber dieselben Risiken in gleicher Weise verwirklicht, wenn eine ventral/dorsale Operation erfolgt w�re, fehlt es insoweit an einem durch die angenommenen Pflichtverletzungen (mangelnde Aufkl�rung vor der Operation sowie die Wahl der Operationsmethode) verursachten Schaden.
Somit ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben und die Klage abzuweisen, soweit sie die Haftung f�r den Schaden zufolge des lumbovertrebralen Syndroms LVS betrifft.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 6. Februar 2015 wird aufgehoben und Ziffer 1 des Urteils des Bezirksgerichts B�lach vom 18. Dezember 2013 wird wie folgt neu formuliert:
"Es wird festgestellt, dass der Beklagte gegen�ber der Kl�gerin f�r den Schaden aus der Operation vom 30. Dezember 2003 zufolge des lumboradikul�ren neuropathischen Syndroms LNS haftet. Im �brigen wird die Klage abgewiesen."
Die Gerichtskosten von Fr. 10'000.-- werden den Parteien je h�lftig auferlegt.
Die Sache wird zur Fortsetzung des Verfahrens an das Bezirksgericht zur�ckgewiesen.

References: BGE 
 Art. 92
 Art. 93
 BGE 
 Art. 93
 BGE 
in fine
 Art. 93
 Art. 95
 BGE 
 Art. 398
 BGE