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Timestamp: 2019-10-14 22:50:01+00:00

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Warum werden Sicherheitsbeauftragte benötigt? / 1.6 Folgen von Verstößen
Sofern Sie die Forderungen des § 20 Abs. 1 der DGUV-V 1 vorsätzlich oder fahrlässig nicht erfüllen, handeln Sie im Sinne des § 209 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 EUR geahndet werden.mehr
Warum werden Sicherheitsbeauftragte benötigt? / 2 FAQs
1) Darf man auch mehr Sicherheitsbeauftragte ausbilden lassen? Es ist durchaus üblich, dass nicht nur die in der DGUV-V 1 genannte Mindestanzahl an Sicherheitsbeauftragten ausgebildet werden. Sofern Sie in Ihrem Unternehmen Schichtarbeit haben oder Ihr Unternehmen sehr groß ist und über viele Abteilungen verfügt (bzw. durch Außenstellen oder Baustellenbetrieb sich die Mitarbeite...mehr
Warum werden Sicherheitsbeauftragte benötigt? / 1.2 Hintergrund
Grundsätzlich ist der Unternehmer für die Arbeitssicherheit verantwortlich. Ab einer bestimmten Unternehmensgröße ist der Unternehmer nicht in der Lage, diese Aufgaben allein wahrzunehmen. Daher kann er seine Pflichten auf ihm direkt unterstellte Mitarbeiter übertragen. Indem diese Mitarbeiter die Unternehmerpflichten wahrnehmen, übernehmen sie dafür auch die Verantwortung. ...mehr
Steigbolzen, Steigbolzengänge / 1 Anforderungen
Steigbolzen und Steigbolzengänge werden vor allem als Zugangseinrichtungen für gelegentliche Arbeiten (z. B. Instandhaltungsarbeiten) an Gittermasten, Betonmasten, Stahlvollwandmasten, Stahlrohrmasten, Portalmasten und Portalen verwendet. Sie kommen vorwiegend an senkrechten oder nahezu senkrechten Bauteilen zum Einsatz. Die grundsätzlichen Anforderungen an Steigbolzen und Steigbol...mehr
Verkehrssicherheit / 3 Fahreignung
Der Arbeitgeber darf nach § 35 DGUV-V 70 einen Beschäftigten zum Führen eines Fahrzeuges nur beauftragen, wenn dieser mindestens 18 Jahre alt ist, über ausreichende geistige und körperliche Eignung verfügt, seine Befähigung gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen hat und hinlänglich zuverlässig ist. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber sich auf jeden Fall den Führerschein eines ...mehr
Sicherheit und Gesundheit bei beruflichen Einsätzen in K ... / Zusammenfassung
Überblick Das Zeitalter der Globalisierung ist geprägt durch zunehmende Einsätze von Mitarbeitern und Führungskräften in sog. Drittländern. Zudem leben wir in einer Zeit zunehmender politischer und religiöser Aggressionen. Vermehrt führen Dienstreisen Mitarbeiter in Regionen, die politisch nicht stabil sind und die als Krisengebiete bzw. Entwicklungsländer gelten. Die Mitarb...mehr
Verantwortung / Zusammenfassung
Begriff Verantwortung ist die Zuständigkeit und Verpflichtung, bestimmte Aufgaben zur Förderung und Bewahrung der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu erfüllen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Aufgaben und Pflichten im Arbeitsschutz, die den Rahmen der Verantwortung regeln, ergeben sich aus dem Arbeitsschutzgesetz und der DGUV-V 1. Wer verantwortlich ist, rege...mehr
Steigbolzen, Steigbolzengänge / Zusammenfassung
Begriff Steigbolzen und Steigbolzengänge werden als Zugangseinrichtungen für gelegentliche Arbeiten an Masten (z. B. Instandhaltungsarbeiten an Gittermasten der Energiewirtschaft) eingesetzt. Unterschieden werden: Steigbolzen sind einzelne, an senkrechten oder nahezu senkrechten Bauteilen fest angebrachte bolzenförmige Auftritte. Steigbolzen mit Sicherungseinrichtung sind Stei...mehr
Sicherheit im Außendienst / 2 Besondere Anforderungen im Außendienst
Viele Außendienstler sind ständig mit dem Auto von Kunde zu Kunde unterwegs – und zwischendurch klingelt oft das Telefon. Sie sind häufiger in Unfälle mit schweren Folgen verwickelt als Innendienstmitarbeiter. Der "Arbeitsplatz Straße" ist gefährlich: 62 % aller tödlichen Arbeits- und Wegeunfälle geschehen laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung (DGUV) im Straßenverkeh...mehr
Schmalgänge / Zusammenfassung
Begriff Schmalgänge sind Verkehrswege für Flurförderzeuge in Regalanlagen ohne beidseitigen Sicherheitsabstand von jeweils mindestens 0,50 m zwischen den am weitesten ausladenden Teilen der Flurförderzeuge einschließlich ihrer Last und festen Teilen der Umgebung. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung DGUV-V 70: Flurförderzeugemehr
Verkehrssicherheit / 4 Verkehrssicherheit in der betrieblichen Prävention
Wegen des relativ hohen Unfallrisikos sind Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr auch für den betrieblichen Arbeitsschutz ein sinnvolles Thema. Schulung und Unterweisung Die DGUV betreibt häufig in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrsrat (DVR) entsprechende Kampagnen und Programme. Umfangreiche Materialien für die betriebliche Präventionsarbeit stehen dazu onlin...mehr
Verantwortung im Arbeitsschutz: Arbeitnehmer / 1.3.1 Angesprochener Personenkreis nach § 15 ArbSchG
Die "Beschäftigten" sind Normadressaten des 3. Abschnittes des ArbSchG. Damit wurde eine Erweiterung vollzogen gegenüber dem das Arbeitsrecht dominierenden Begriff des "Arbeitnehmers". Der Beschäftigten-Begriff des § 15 umfasst alle Personen, die aufgrund einer rechtlichen Beziehung – das muss nicht nur ein Arbeitsvertrag sein – zu einem Arbeitgeber Arbeitsleistungen erbring...mehr
Sicherer Umgang mit Lebensmitteln / 5.1 Ausstattung von Teeküchen
Für Teeküchen (Abb. 4) gibt es im Arbeitsschutzrecht keine Gestaltungsvorgaben. Wozu der Raum überhaupt dienen soll, ergibt sich aus den Vorstellungen, die Arbeitgeber und Belegschaft zur Unternehmenskultur in diesem Punkt haben: zum Zubereiten von Heißgetränken, zum Aufbewahren von Lebensmitteln, zum Pausenaufenthalt, als Kommunikationsplattform usw. Ausschlaggebend für die Gest...mehr
Sicherheit und Gesundheit bei beruflichen Einsätzen in K ... / 17 Literaturhinweise
Bosselmann, Sicherheitsgrundlagen für Mitarbeiter bei Auslandseinsätzen, Praktische Arbeitsmedizin, 2011. DGUV Grundsätze für arbeitsmedizinische Untersuchungen, Gentner Verlag, 6. Auflage, Stuttgart 2014. De Greef/Van den Broek/Wlodarski, Return on Prevention: Kosten-Nutzen-Analyse von Präventionsmaßnahmen für Reisende und Mitarbeiter im Ausland. Bericht über Kosten und Nutze...mehr
Verkehrssicherheit / 2.1 Halter
Ist der Betrieb Halter von Fahrzeugen, muss er z. B. für folgende Punkte sorgen: ordnungsgemäße Instandhaltung (z. B. Reifenkontrolle, Beleuchtungsanlage); regelmäßige Prüfungen (nach § 57 DGUV-V 70 einmal jährlich, wobei die Hauptuntersuchung nach StVZO mitzählt); Reparaturen nur von fachkundigem Personal; geeignete Einrichtungen zur Ladungssicherung; ordnungsgemäße Zulassung de...mehr
Verkehrssicherheit / Zusammenfassung
Begriff Etwa die Hälfte der tödlichen Arbeits- und Wegeunfälle sind Verkehrsunfälle. Daher stellen Verkehrsunfälle aus Sicht der Unfallversicherungsträger ein hohes Risiko dar, das in vielen Branchen die übrigen Arbeitsplatzrisiken bei Weitem übersteigt. Daher unterstützen sie in vielfältiger Weise Programme und Maßnahmen für eine höhere Sicherheit im Straßenverkehr, auch we...mehr
Verantwortung im Arbeitsschutz: Arbeitnehmer / 1.4.6 Pflichten nach § 16 Abs. 2 Satz 1 ArbSchG
Die generelle Unterstützungspflicht des Beschäftigten als Teil der eigenen Verantwortung wird ausgeweitet auf Kooperationspflichten gegenüber Fachkräften und besonders Beauftragten, wie dem Betriebsarzt und der Fachkraft für Arbeitssicherheit. Der Pflichtenkatalog, dem die Beschäftigten dabei unterliegen, ist im Einzelnen gesetzlich nicht definiert. Allerdings finden sich in ...mehr
Richtiges Verhalten nach schweren und tödlichen Unfällen / 2.1 Rettungskette
Der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass "nach einem Unfall unverzüglich Erste Hilfe geleistet und eine erforderliche ärztliche Versorgung veranlasst wird." (§ 24 Abs. 2 DGUV-V 1) Jeder Unfall, der eine notärztliche Behandlung erforderlich macht, muss daher die sog. Rettungskette auslösen. Sie bezeichnet die strukturierte Abfolge von Rettungs- und Alarmierungsmaßnahmen und umf...mehr
Sicherheit und Gesundheit bei beruflichen Einsätzen in K ... / 13 Arbeitsmedizinische Vorsorge
Die Beratung zum beruflichen Auslandsaufenthalt bietet eine Fülle von Ansätzen zur medizinischen Prävention. Neben einer ausführlichen Impfberatung und der Durchführung von Reiseimpfungen durch den Betriebsarzt oder einen Tropenmediziner im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Vorsorge nach DGUV-I 240-350 sollte der Reisende ausführlich über Möglichkeiten der Expositionsprophyl...mehr
Ergonomie-Analyse: Methoden und Verfahren / 3 Ergonomie-Analyse
Die Gefährdungsbeurteilung ist ein bedeutsamer Baustein zur Prävention von MSE, da sie – als Ausgangspunkt der Ergonomie-Analyse – wichtige Erkenntnisse zu möglichen Belastungen des Muskel-Skelett-Systems liefert. Neben der Beurteilung der Arbeitsbedingungen und -umgebung beinhaltet die Ergonomie-Analyse auch die Erfassung von körperlichen Beanspruchungen sowie Körperhaltung...mehr
Haustechnik – Schlüsselfunktion im Betrieb und im Arbeit ... / Zusammenfassung
Überblick In jedem Betrieb müssen Funktionen im praktisch-technischen Bereich abgedeckt werden, die nicht direkt mit den übrigen Betriebsaufgaben verknüpft sind, sondern der inneren Organisation dienen. Selbst in Kleinstbetrieben müssen Betriebseinrichtungen beschafft und unterhalten werden, es muss transportiert, verteilt und entsorgt werden. In größeren Betrieben kommen da...mehr
Glastüren, Glaswände, Verglasungen / Zusammenfassung
Begriff Glas ist ein lichtdurchlässiger Baustoff, der aufgrund seiner vielfältigen architektonischen Gestaltungsmöglichkeiten inzwischen in vielen Gebäude- und Anlagenteilen verwendet wird, nicht nur in Fenstern und Türen, sondern auch in Decken, Wänden, Böden, Verkleidungen usw. Besondere Gefahren bei der Verwendung von Glas entstehen durch Anprall an Glasflächen, durch Glas...mehr
Neue Mitarbeiter / 1 Unterweisung neuer Mitarbeiter
Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung vor der Beschäftigung und danach in angemessenen Zeitabständen, mindestens jedoch einmal jährlich, zu unterweisen. So fordert es § 4 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention", und verweist da...mehr
Haustechnik – Schlüsselfunktion im Betrieb und im Arbeit ... / 1.2 Prüfungen, Kontrollen
Trotz aller Aufklärung und Unterweisung: Manche gefährlichen Verhaltensweisen schleichen sich immer wieder ein, wenn nicht regelmäßig darauf geachtet wird. Auch technische Sicherheitseinrichtungen und Arbeitsmittel müssen kontrolliert werden. Um sicherzustellen, dass das auch tatsächlich erfolgt, muss jemand verbindlich damit beauftragt sein. Das gilt erst recht, wenn die Ko...mehr
Haustechnik – Schlüsselfunktion im Betrieb und im Arbeit ... / 4.1 Instandhaltungs-, Reinigungs-, Bau-, Montage- und Reparaturarbeiten
Alle diese Arbeiten werden in der Haustechnik zwar regelmäßig, aber nicht umfassend, sondern immer nur bis zu einem gewissen Grad ausgeführt. Welche Arbeiten ein Hausmeister oder Haustechniker in Eigenregie ausführt, hängt von vielen Faktoren ab: Qualifikation, Ausstattung, Wirtschaftlichkeit, Zeitreserven, Gewährleistung und andere. Auch Sicherheitsüberlegungen können dafür...mehr
Begriff Die deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) vertritt als gemeinsamer Spitzenverband die gewerblichen Berufsgenossenschaften und die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand. Neben der Interessenvertretung koordiniert die DGUV die Arbeit der Unfallversicherungsträger in wichtigen Bereichen, z. B. in Prävention und Rehabilitation, in Forschung, Bildung u...mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 3.7 Organisationsreform
Sowohl in der gewerblichen Unfallversicherung als auch in der Unfallversicherung der öffentlichen Hand hat die Selbstverwaltung bereits vor einigen Jahren eine umfassende Neustrukturierung angestoßen. Durch Art. 3 Nr. 19 des "Dritten Gesetzes zur Änderung des 4. Buches SGB VII und anderer Gesetze" wurden verschiedene gewerbliche Berufsgenossenschaften zu Fusionen bis zum Abl...mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 1.3 Systematik
Die Unfallverhütungsvorschriften im Bereich der gewerblichen Berufsgenossenschaften wurden bis zum 30.4.2014 per Sammelbegriff als BG-Vorschriften (BGV), die UVV im Bereich der UV-Träger der öffentlichen Hand als GUV-Vorschriften (GUV-V) bezeichnet und in Kategorien eingeteilt (vgl. Tab. 1).mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 3.4 Verzahnung mit dem staatlichen Arbeitsschutzrecht
Durch die Verzahnung des UVT-Satzungsrechts mit dem staatlichen Arbeitsschutzrecht in der DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" hat die Verstaatlichung des Arbeitsschutzrechts einen Ausgleich erfahren. Durch die Regelungen in der DGUV Vorschrift 1 wird der Unternehmer verpflichtet, bei seinen Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes sowohl Unfallverhütungsvorschri...mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 3.9 Von den Fachausschüssen und Fachgruppen zum "Kompetenznetzwerk Prävention"
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Veränderungen in der Arbeitswelt sowie der Verschmelzung der ehemaligen Spitzenverbände HVBG und BUK zur DGUV wurde ein Konzept für die inhaltliche und strukturelle Fortentwicklung der Fachausschüsse und Fachgruppen zu einem "Kompetenz-Netzwerk Prävention" erarbeitet. Hierbei wurden die beiden Grundsätze BGG 900 "Präventionsausschüsse de...mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 3.3 Konzept Regeln
DGUV Regeln stellen bereichs-, arbeitsverfahrens- oder arbeitsplatzbezogene Präventionsmaßnahmen zusammen und erläutern, mit welchen konkreten Maßnahmen Pflichten im Arbeits- und Gesundheitsschutz erfüllt werden können. DGUV Regeln werden unter Beteiligung der betroffenen Kreise und den Selbstverwaltungen der UV-Träger von den Fachbereichen und Sachgebieten (s. hierzu Abschn...mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 1.2 Erarbeitung
Die Entwicklung von Unfallverhütungsvorschriften erfolgte bis Mai 2011 gemäß den Vorgaben der Grundsätze BGG 900 "Präventionsausschüsse des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften – HVBG" und GUV-G 9101 "Grundsätze und Richtlinien für die Fachgruppen des Bundesverbandes der Unfallkassen". Die beiden genannten Grundsätze wurden durch Beschluss der Mitgliederver...mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 2.2 Erarbeitung
Die Entwicklung von DGUV-Regeln erfolgt ebenfalls seit Mai 2011 gemäß den Vorgaben des für alle UV-Träger gültigen DGUV Grundsatzes 401. In einem mehrstufigen Verfahren (Projektbeschreibung, Entwurf, Schlussfassung) wird in den zuständigen Gremien die Regel entwickelt, beschlossen und den UV-Trägern mit der Empfehlung zur einheitlichen Anwendung zugeleitet.mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 3.5 Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung
Mit der DGUV Vorschrift 2 sind zum 1.1.2011 zunächst für Kleinbetriebe harmonisierte, der Betriebsgröße angepasste Regelungen zur betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung zur Konkretisierung des Arbeitssicherheitsgesetzes in Kraft getreten. Dabei hat der Unternehmer die Wahlmöglichkeit zwischen der sog. Regelbetreuung und einem alternativen Betreuungskonzept (...mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 2.1 Hilfestellung für den Unternehmer
Die UV-Träger können aufgrund ihres Präventionsauftrags nach § 14 SGB VII unterhalb des verbindlichen Satzungsrechts Regeln und Informationsschriften erstellen. Das Regelwerk richtet sich in erster Linie an den Unternehmer und bietet diesem eine Hilfestellung bei der Umsetzung der Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften und/oder Unfallverhütungsvorschriften. Das ...mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 3.2 Außerkraftsetzung von Unfallverhütungsvorschriften
Die Anzahl der Berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften ist seit 1970 von ursprünglich 185 auf derzeit 57 Unfallverhütungsvorschriften reduziert worden. Vor allem die EG-Maschinenrichtlinie, die seinerzeit durch die 9. Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (Maschinenverordnung – 9. GPSGV) vom 12.5.1993 national umgesetzt wurde, hatte die sicherheitstechnischen...mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 2.3 Systematik
Die aktuellen Regeln, Informationen und Grundsätze sind im Internetauftritt der DGUV (www.dguv.de) einsehbar.mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 3.8 Projekt "Qualität in der Prävention"
In dem mehrjährigen Forschungsprojekt "Qualität in der Prävention" haben die Berufsgenossenschaften gemeinsam mit der DGUV und unter Einbindung der UV-Träger der öffentlichen Hand die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit ihrer Dienstleistungen untersucht und damit weitere Grundlagen für die kontinuierliche Verbesserung ihrer Präventionsarbeit geschaffen. Ein Teilprojekt hat si...mehr
Das Vorschriften- und Regelwerk der Unfallversicherungst ... / 1.1 Rechtsetzungskompetenz der Unfallversicherungsträger
Unfallverhütungsvorschriften (UVVen) sind "autonomes Recht" i. S. d. § 34 Abs. 2 SGB IV, d. h., den UV-Trägern wurden Aufgabenbereiche, die sie selbst betreffen und die sie am sachkundigsten beurteilen können, zur eigenverantwortlichen Wahrnehmung übertragen. Rechtssystematisch betrachtet sind UVVen körperschaftliche Satzungen. Diese bilden eine Zusammenstellung solcher Maßn...mehr
Einführung eines Betriebssicherheitsmanagements: Vorgehen / 3 Einführung eines Betriebssicherheitsmanagements in KMU
Ebenso wie in allen Großbetrieben hat sich auch in den meisten Klein- und Mittelbetrieben in den vergangenen Jahren ein tiefgreifender Wandel vollzogen. Neben dem steigenden Kostendruck im immer härter werdenden Wettbewerb ist der verstärkte Zugang zu internationalen Märkten mit ständigen Veränderungen verbunden. Eine hohe Flexibilität bei der Anpassung der Betriebsabläufe u...mehr
Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung / Zusammenfassung
Überblick Eine alter(n)sgerechte Gestaltung der Arbeit zielt darauf ab, die Anforderungen der Arbeit und die Fähigkeiten der Beschäftigten aufeinander abzustimmen. Unternehmen bietet ein solcher alter(n)sgerechter Gestaltungsansatz die Möglichkeit, Arbeitsschutz- und Unternehmensinteressen in Einklang zu bringen. Aufbauend auf Analyseergebnissen zur demografischen Situation i...mehr
Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung / 5 Vorgehensweisen
Die Fachkraft für Arbeitssicherheit kann im Betrieb das Thema "demografischer Wandel" angemessen thematisieren. Es geht darum, in Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt sowohl die Probleme als auch die Gestaltungsansätze aufzuzeigen, die sich aufgrund des demografischen Wandels ergeben. Auch die individuellen Leistungsvoraussetzungen der Beschäftigten müssen in die Beurteilung ...mehr
Maler- und Lackierarbeiten / Zusammenfassung
Begriff In Deutschland sind etwa 200.000 Beschäftigte in ca. 40.000 Maler- und Lackierbetrieben tätig, es überwiegen kleine Unternehmen mit unter 7 Mitarbeitern (Quelle: BG Bau). Das Berufsbild des Malers und Lackierers hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Während sich die Arbeit früher i. W. auf Streichen bzw. Lackieren von Oberflächen beschränkte, gehören inzwisc...mehr
Den richtigen Atemschutz auswählen / Zusammenfassung
Überblick Atemschutz ist eine Persönliche Schutzausrüstung, die die Atmungsorgane vor schädigenden Einwirkungen bei der Arbeit schützen soll. Atemschutz gibt es in verschiedenen Varianten zum Schutz vor unterschiedlichen Stoffen, die partikelförmig oder gasförmig sein können. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung muss ermittelt werden, welcher Atemschutz bei welchen Tätigkeit...mehr
Die richtige PSA gegen Ertrinken auswählen / 5 Exkurs Offshore
Im Offshore-Bereich werden besondere Anforderungen an die Persönliche Schutzausrüstung gegen Ertrinken gestellt. Dazu gehören insbesondere: die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene und dahingehend die Berücksichtigung internationaler Vorschriften, teilweise schwierige Arbeitsbedingungen, u. a. auch Einzelarbeit, die besonderen Beanspruchungen durch teilweise extreme Wetterv...mehr
Die richtige PSA gegen Ertrinken auswählen / 2 Gefährdungsbeurteilung
Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung muss ermittelt werden, bei welchen Tätigkeiten die Gefahr des Ertrinkens besteht. In diesem Rahmen müssen auch besondere und Notfallsituationen berücksichtigt werden. Vorrangig sind technische und organisatorische Maßnahmen zu berücksichtigen, bevor persönliche Schutzausrüstung zum Einsatz kommt. Die unmittelbare Gefährdung, bei der die ge...mehr
Die richtige PSA gegen Ertrinken auswählen / 4.1 Unterweisung und Betriebsanweisung
Der Arbeitgeber muss die Beschäftigten hinsichtlich des Einsatzes und der Benutzung der PSA gegen Ertrinken sowie der damit vorausgehenden und verbundenen Gefährdungen am Arbeitsplatz unterweisen. Die Unterweisung muss mindestens einmal jährlich oder bei entsprechenden Veränderungen oder bei Einstellung erfolgen. In der Unterweisung müssen auch die Angaben des Herstellers be...mehr
Den richtigen Atemschutz auswählen / 4 Benutzung
Sinnvollerweise sollte jeder Beschäftigte aus hygienischen Gründen seinen eigenen Atemschutz erhalten. Atemschutz muss in ordnungsgemäßem Zustand sein. Dies setzt eine geeignete Lagerung und Instandhaltung voraus. Bei der Lagerung muss der Schutz vor Staub, Feuchtigkeit, Wärme, Kälte, Sonnenlicht sowie aggressiv wirkenden Stoffen gewährleistet sein. Atemschutz muss vor der Ve...mehr
Arbeiten 4.0 aus psychologischer Sicht / 6 Arbeits- und Gesundheitsschutz vor neuen Aufgaben
"Arbeiten 4.0 bedarf einer Prävention 4.0" – mit diesem Zitat der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung stellt sich der Dachverband der Unfallversicherungsträger den neuen Herausforderungen aufgrund der technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung sieht Ansatzpunkte und Trends für neue Präventionskonzepte in folgenden Berei...mehr
Die richtige PSA gegen Ertrinken auswählen / 3 Auswahl
Wichtig Geeignete PSA bereitstellen Persönliche Schutzausrüstungen gegen Ertrinken dürfen keine zusätzliche Gefährdung für den Beschäftigten darstellen, müssen für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet sein und müssen dem Beschäftigten individuell angepasst werden können. Dabei sind auch individuelle ergonomische Anforderungen aufgrund gesundheitlicher Beeinträch...mehr

References: § 20
 § 209
 § 35
 § 15
 § 15
 § 57
 § 16
 § 4
 Art. 3
 § 14
 § 34