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Timestamp: 2019-12-13 20:33:18+00:00

Document:
Landesrecht BW § 20 SGB 2 | Bundesnorm | Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts | Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Grundsicherung für Arbeitsuchende - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. Dezember 2003, BGBl. I S. 2954) | gültig ab: 01.01.2017
Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Grundsicherung...
§ 1 - § 6d Kapitel 1 Fördern und Fordern
§ 7 - § 13 Kapitel 2 Anspruchsvoraussetzungen
§ 14 - § 35 Kapitel 3 Leistungen
§ 14 - § 18e Abschnitt 1 Leistungen zur Eingliederung in...
§ 19 - § 35 Abschnitt 2 Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts
§ 19 - § 19 Unterabschnitt 1 Leistungsanspruch
§ 20 - § 23 Unterabschnitt 2 Arbeitslosengeld II und Sozialgeld
§ 24 - § 27 Unterabschnitt 3 Abweichende Leistungserbringung...
§ 28 - § 30 Unterabschnitt 4 Leistungen für Bildung und Teilhabe
§ 31 - § 32 Unterabschnitt 5 Sanktionen
§ 33 - § 35 Unterabschnitt 6 Verpflichtungen Anderer
§ 36 - § 45 Kapitel 4 Gemeinsame Vorschriften für Leistungen
§ 46 - § 49 Kapitel 5 Finanzierung und Aufsicht
§ 50 - § 52a Kapitel 6 Datenverarbeitung und datenschutzrechtliche...
§ 53 - § 55 Kapitel 7 Statistik und Forschung
§ 56 - § 62 Kapitel 8 Mitwirkungspflichten
§ 63 - § 63 Kapitel 9 Straf- und Bußgeldvorschriften
§ 64 - § 64 Kapitel 10 Bekämpfung von Leistungsmissbrauch
§ 65 - § 81 Kapitel 11 Übergangs- und Schlussvorschriften
juris-Abkürzung: SGB 2
FNA: FNA 860-2
(1) Der Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasst insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie ohne die auf die Heizung und Erzeugung von Warmwasser entfallenden Anteile sowie persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens. Zu den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens gehört in vertretbarem Umfang eine Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft. Der Regelbedarf wird als monatlicher Pauschalbetrag berücksichtigt. Über die Verwendung der zur Deckung des Regelbedarfs erbrachten Leistungen entscheiden die Leistungsberechtigten eigenverantwortlich; dabei haben sie das Eintreten unregelmäßig anfallender Bedarfe zu berücksichtigen.
(1a) Der Regelbedarf wird in Höhe der jeweiligen Regelbedarfsstufe entsprechend § 28 des Zwölften Buches in Verbindung mit dem Regelbedarfs-Ermittlungsgesetz und den §§ 28a und 40 des Zwölften Buches in Verbindung mit der für das jeweilige Jahr geltenden Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung anerkannt. Soweit in diesem Buch auf einen Regelbedarf oder eine Regelbedarfsstufe verwiesen wird, ist auf den Betrag der für den jeweiligen Zeitraum geltenden Neuermittlung entsprechend § 28 des Zwölften Buches in Verbindung mit dem Regelbedarfs-Ermittlungsgesetz abzustellen. In Jahren, in denen keine Neuermittlung nach § 28 des Zwölften Buches erfolgt, ist auf den Betrag abzustellen, der sich für den jeweiligen Zeitraum entsprechend der Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung nach den §§ 28a und 40 des Zwölften Buches ergibt.
(2) Als Regelbedarf wird bei Personen, die alleinstehend oder alleinerziehend sind oder deren Partnerin oder Partner minderjährig ist, monatlich ein Betrag in Höhe der Regelbedarfsstufe 1 anerkannt. Für sonstige erwerbsfähige Angehörige der Bedarfsgemeinschaft wird als Regelbedarf anerkannt:
monatlich ein Betrag in Höhe der Regelbedarfsstufe 4, sofern sie das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
monatlich ein Betrag in Höhe der Regelbedarfsstufe 3 in den übrigen Fällen.
(3) Abweichend von Absatz 2 Satz 1 ist bei Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und ohne Zusicherung des zuständigen kommunalen Trägers nach § 22 Absatz 5 umziehen, bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres der in Absatz 2 Satz 2 Nummer 2 genannte Betrag als Regelbedarf anzuerkennen.
(4) Haben zwei Partner der Bedarfsgemeinschaft das 18. Lebensjahr vollendet, ist als Regelbedarf für jede dieser Personen monatlich ein Betrag in Höhe der Regelbedarfsstufe 2 anzuerkennen.
(+++ Hinweis: Regelbedarfe nach § 20 Abs. 1 bis 4 für die Zeit ab 1.1.2012 vgl. Bek. v. 20.10.2011 I 2093, für die Zeit ab 1.1.2013 vgl. Bek. v. 18.10.2012 I 2175, für die Zeit ab 1.1.2014 vgl. Bek. v. 16.10.2013 I 3857, für die Zeit ab 1.1.2015 vgl. Bek. v. 15.10.2014 I 1620, für die Zeit ab 1.1.2016 vgl. Bek. v. 22.10.2015 I 1792 +++)
§ 20: Neugefasst durch Bek. v. 13.5.2011 I 850
§ 20 Abs. 1a: Eingef. durch Art. 6 Nr. 1 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3159 mWv 1.1.2017
§ 20 Abs. 2: IdF d. Art. 6 Nr. 1 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3159 mWv 1.1.2017
§ 20 Abs. 4: IdF d. Art. 6 Nr. 1 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3159 mWv 1.1.2017
§ 20 Abs. 5: Aufgeh. durch Art. 6 Nr. 1 Buchst. d G v. 22.12.2016 I 3159 mWv 1.1.2017
§ 20 SGB 2, vom 26.07.2016, gültig ab 01.08.2016 bis 31.12.2016
§ 20 SGB 2, vom 13.05.2011, gültig ab 01.04.2011 bis 31.07.2016
§ 20 SGB 2, vom 24.03.2011, gültig ab 01.01.2011 bis 31.03.2011
§ 20 SGB 2, vom 10.10.2007, gültig ab 01.06.2007 bis 31.12.2010
§ 20 SGB 2, vom 20.07.2006, gültig ab 01.08.2006 bis 31.05.2007
§ 20 SGB 2, vom 24.03.2006, gültig ab 01.07.2006 bis 31.07.2006
§ 20 SGB 2, vom 24.12.2003, gültig ab 01.01.2005 bis (gegenstandslos)
§ 20 SGB 2, vom 30.07.2004, gültig ab 01.01.2005 bis 30.06.2006
§ 20 SGB 2 wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 12a AufenthG, gültig ab 07.08.2019
§ 12a AufenthG, gültig ab 12.07.2019 bis 06.08.2019
§ 21 SGB 2, gültig ab 04.05.2019
§ 21 SGB 2, gültig ab 01.01.2018 bis 03.05.2019
§ 23 SGB 2, gültig ab 01.01.2018
BVerfG 2010-02-09,
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=BJNR295500003BJNE002208817&psml=bsbawueprod.psml&max=true
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=SGB+2+%C2%A7+20&psml=bsbawueprod.psml&max=true

References: § 20

§ 1
 § 6

§ 7
 § 13

§ 14
 § 35

§ 14
 § 18

§ 19
 § 35

§ 19
 § 19

§ 20
 § 23

§ 24
 § 27

§ 28
 § 30

§ 31
 § 32

§ 33
 § 35

§ 36
 § 45

§ 46
 § 49

§ 50
 § 52

§ 53
 § 55

§ 56
 § 62

§ 63
 § 63

§ 64
 § 64

§ 65
 § 81
 § 28
 § 28
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 § 22
 § 20

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§ 20
 Art. 6

§ 20
 Art. 6

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 Art. 6

§ 20
 Art. 6

§ 20

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§ 20

§ 20

§ 12

§ 12

§ 21

§ 21

§ 23