Source: https://www.sehnde.de/portal/meldungen/corona-virus-915002095-22550.html?rubrik=915000025
Timestamp: 2020-04-03 17:13:59+00:00

Document:
Corona Virus | Stadt Sehnde
aktuelle allgemeine Informationen & Tipps
Virus, Gerd Altmann, pixabay © Stadt Sehnde Anzeige in Originalgröße 37 KB - 640 x 216 Das neuartige Coronavirus stellt die gesamte Gesellschaft und das Gesundheitssystem vor enorme Herausforderungen. Es besteht weltweit, deutschland- und niedersachsenweit eine sehr dynamische und ernstzunehmende Situation mit starker Zunahme der Fallzahlen. Die Weltgesundheitsorganisation hat die Ausbreitung des Virus und der dadurch hervorgerufenen Erkrankung COVID-19 am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft.
Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. COVID-19 ist sehr infektiös. Besonders ältere Menschen und solche mit bestehenden Grunderkrankungen sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen und können an der Krankheit sterben.
(Quelle Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung)
Informationen zum Leben in Sehnde, den Regelungen in den Einrichtungen usw. finden Sie unter: aktuelle Meldung - "aktuelles für Sehnde".
Informationen der Region Hannover und anderer Behörden:
Allgemeinverfügung soziale Kontakte
Die Niedersächsische Verordnung (VO) zur Beschränkung sozialer Kontakte anlässlich der Corona-Epidemie regelt die Beschränkung von sozialen Kontakten und umfasst unter anderem die Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum, die Beschränkung auf eine Höchstzahl von zwei Personen und die Schließungen von weiteren gewerblichen Einrichtungen. Die VO vom 03.04.2020 tritt am 04.04.2020 in Kraft, gleichzeitig tritt die VO vom 27.03.2020 außer Kraft. Letztere VO hatte die Allgemeinverfügung vom 23.03.2020 ersetzt. In der neuen VO werden Bau- und Gartenmärkte sowie Blumenläden als Betriebe aufgelistet, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten und somit unter der Voraussetzung, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird, öffnen dürfen.
Grundlage der Allgemeinverfügung ist der Beschluss der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 22. März 2020
Die Verordnung finde steht Ihnen unten als Download zur Verfügung.
Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen und dergleichen sind für den Publikumsverkehr ab Samstag, den 21,3,2020, 18 Uhr zu schließen.
2. a) die in Nr. 1 genannten Betriebe dürfen Leistungen, den Verkauf von Speisen und Getränken, im Rahmen eines Außerhausverkaufs für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen, 2b) gleiches gilt für entsprechende gastronomische Lieferdienste.
Die vollständige Allgemeinverfügung finden Sie als pdf zum Download unten.
der Stadt Sehnde über Zulassung der Sonntags- und Feiertagsöffnung von Verkaufsstellen
Die Stadt Sehnde hat für das gesamte Stadtgebiet der Stadt Sehnde eine Allgemeinverfügung über die Zulassung der Sonn- und Feiertagsöffnung erlassen.
Die komplette Verfügung finden sie unten als Anlage zum Download.
Für folgende Verkaufsstellen und Dienstleister wird mit sofortiger Wirkung eine Ausnahmegenehmigung von der Sonn- und Feiertagsregelung des § 4 NLöffVZG erteilt: Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Zeitungsverkauf, Tierbedarfsmärkte. Diese Stellen dürfen an Sonn- und Feiertagen geöffnet werden. Eine Verpflichtung zur Öffnung besteht nicht.
Folgende Auflagen sind einzuhalten; bei Nichteinhaltung kann die Ausnahmegenehmigung für die jeweilige Verkaufsstelle widerrufen werden und die jeweilige Verkaufsstelle / Einrichtung geschlossen werden:
Durch Markierungen oder andere geeignete Maßnahmen muss eine Abstandsregelung von zwei Metern zum nächsten Kunden / zur nächsten Kundin insbesondere vor Tresen und in Kassenbereichen sichergestellt sein.
Wenn die Gefahr besteht, dass diese Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann (zu hoher Kundenandrang), müssen Zutrittskontrollen erfolgen. Neue Kund*innen werden erst dann in den Laden gelassen, wenn eine entsprechende Anzahl von Kund*innen den Laden verlassen hat.
Es muss verhindert werden, dass sich Menschansammlungen vor dem Laden bilden.
Diese Allgemeinverfügung gilt nach dem Tage der Bekanntmachung bis einschließlich Sonnabend, 18.04.2020. Eine Verlängerung ist möglich.
Ein Antrag für die Sonntagsöffnung ist nicht zu stellen werden. Bei Fragen steht Ihnen die zuständige Fachdienstleiterin Ordnung und Recht, Frau Bianca Frey, bianca.frey@sehnde.de, zur Verfügung. Sie erreichen Frau Frey telefonisch unter 05138 707-201.
Die Allgemeinverfügung finden Sie als pdf unten zum Download.
Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus wird sich die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) ab sofort auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Priorität hat die Abholung der Müllbehälter und der Stadtsauberkeit. Aus diesem Grund gelten folgende Maßnahmen (Stand 30.3.2020):
Wer jetzt kurzfristig ein höheres Abfallaufkommen hat, kann auch einen Zusatzabfallsack bei aha bestellen.
Abfälle, auch unterwegs, immer in Mülltonne oder Papierkorb werfen: All das, was auf der Straße landet, muss von den Beschäftigten der Stadtreinigung gesammelt werden. Diese personellen Ressourcen fehlen an anderen Stellen. Die Bürger*innen werden gebeten, dazu beizutragen, dass Gehwege, Parks und Plätze nicht verschmutzt werden.
Allgemeinverfügung Krankenhäuser, Reha, Heime u.s.w.
I Für die Betreiberinnen und Betreiber von Heimen für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderungen nach § 2 Abs. 2 NuWG, für ambulant betreute Wohngemeinschaften und besondere Formen des betreuten Wohnens gem. § 2 Abs. 3 und § 2 Abs. 4 NuWG sowie für ambulant betreute Wohngemeinschaften zum Zweck der Intensivpflege, die nicht in den Geltungsbereich des NuWG fallen, werden folgende Anordnungen getroffen:
Die Aufnahme von neuen Bewohnerinnen und Bewohnern wird untersagt (Aufnahmestopp).
Ausgenommen von diesem Aufnahmestopp sind Einrichtungen, in denen gewährleistet ist, dass neu aufzunehmende Bewohnerinnen und Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen separiert von den übrigen Bewohnern und Bewohnerinnen in Quarantäne untergebracht werden. Es hat eine räumliche und zeitliche Trennung von den in der Einrichtung lebenden Pflegebedürftigen bzw. Bewohnerinnen und Bewohnern stattzufinden, indem sie sich in unterschiedlichen Räumen aufhalten, keine gemeinsamen Tätigkeiten ausführen und ihre Mahlzeiten auf dem Zimmer einnehmen. Die an der therapeutischen oder medizinischen Versorgung der pflege-/ betreuungsbedürftigen Personen Beteiligten sowie die ausnahmsweise betretungsbefugten Besuchenden und Aufsuchenden müssen die Vorgaben bestehender Hygienepläne, insbesondere zur Personalhygiene sowie zur Hygiene bei medizinisch-pflegerischen Maßnahmen, strikt einhalten. Die jeweils aktuellen Hinweise des Robert Koch Instituts zu Prävention und Management von COVID-19-Erkrankungen in der stationären und ambulanten Altenpflege sind im Rahmen der Möglichkeiten vor Ort konsequent zu befolgen.
Die Aufnahme von aus dem Krankenhaus zu entlassenden Patientinnen und Patienten in solitären Kurzzeitpflege- oder Reha-Einrichtungen, die gezielt für diese Funktion hergerichtet und zur Kurzzeitpflege ermächtigt wurden (vgl. auch § 149 SGB XI), zulässig.
Weitere Ausnahmen können im Einzelfall in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover zugelassen werden.
II Für ambulant betreute Wohngemeinschaften gem. § 2 Abs. 3 NuWG, Formen des betreuten Wohnens gem. § 2 Abs. 4 NuWG und für ambulant betreute Wohngemeinschaften zum Zweck der Intensivpflege, die nicht in den Geltungsbereich des NuWG fallen, werden folgende Anordnungen getroffen:
Diese Einrichtungen dürfen zu Besuchszwecken nicht betreten werden (Besuchs-/ Betretungsverbot).
In ambulant betreuten Wohngemeinschaften nach § 2 Abs. 3 NuWG und in Formen des betreuten Wohnens nach § 2 Abs. 4 NuWG sind von diesem Besuchs- /Betretungsverbot nahestehende Personen von palliativmedizinisch versorgten Bewohnerinnen und Bewohnern ausgenommen. Ausnahmen können zudem im Einzelfall für Seelsorger, Geistliche oder Urkundspersonen zugelassen werden.
Die behandelnden Ärzte und die zur Pflege bestimmten Personen haben freien Zutritt. Die zur Pflege bestimmten Angehörigen der Pflegeberufe und der medizinischen Fachberufe (u. a. Physiotherapeut/-in, Ergotherapeut/-in, Podologe/Podologin, Logopädin/Logopäde, Diätassistent/-in) sind bei Erfüllung der Voraussetzungen des § 6 Abs. 2 S. 2 Nr. 5 der Niedersächsischen Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte anlässlich der Corona-Pandemie vom 27.03.2020 (Nds. GVBI. S. 48) von dem Besuchs- / Betretungsverbot ausgenommen.
Bestatter und Handwerker, deren Leistungen nicht aufgeschoben werden können, haben im Einzelfall ebenfalls Zutritt. Gleiches gilt für Angehörige von Berufsgruppen, die die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen überwachen.
In allen Ausnahmefällen sind beim Betreten der Einrichtung die notwendigen Hygienemaßnahmen entsprechend der aktuellen Hinweise des Robert Koch Instituts zu Prävention und Management von COVID-19-Erkrankungen zu beachten.
III Die Betreiberinnen und Betreiber in dieser Allgemeinverfügung unter I. und II. genannten Einrichtungen sollen darauf hinwirken, dass die Bewohnerinnen und Bewohner die jeweilige Einrichtung und das dazugehörige Außengelände nicht verlassen.
IV In die Einrichtungen der Tagespflege nach § 2 Abs. 7 NuWG dürfen entgegen der Betriebsuntersagung in Nr. 3 der “Allgemeinverfügung der Region Hannover über kontaktreduzierende Maßnahmen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Heime für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen nach § 2 Abs. 2 Niedersächsisches Gesetz über unterstützende Wohnformen (NuWG) und der Einstellung des Betriebs von Einrichtungen der Tagespflege i.S.v. § 2 Abs. 7 NuWG anlässlich der Eindämmung der Atemwegserkrankung „COVID-19“ durch den Corona-Viruserreger SARS-CoV-2 (im Folgenden „Sars-CoV-2“)” vom 17.03.2020 im Einzelfall Nutzerinnen und Nutzer der Tagespflegeeinrichtungen in die Notbetreuung aufgenommen werden,
die einer ärztlich verordneten Behandlungspflege bedürfen, die nicht durch pfle-gende Angehörige oder den ambulanten Pflegedienst sichergestellt werden kann.
V Diese Allgemeinverfügung gilt nach dem Tage der Bekanntmachung bis einschließlich Sonnabend, den 18. April 2020. Eine Verlängerung bleibt vorbehalten.
Allgemeinverfügung Untersagung Betrieb von Schulen & kinderbetreuenden Einrichtungen
Coronavirus: Nur noch Notbetrieb in Schulen und Kitas - Region Hannover setzt Erlass des Sozialministeriums um
Der Betrieb an den Schulen und Kindertageseinrichtungen in der Region Hannover wird ab Montag, 16. März 2020, auf das Nötigste reduziert. Das hat die Region Hannover als zuständige Gesundheitsbehörde verfügt. Sie setzt damit einen entsprechenden Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung um. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 18. April 2020 einschließlich. Eine Ausnahme macht die Anordnung für Abiturientinnen und Abiturienten. Für sie wird der Unterricht bis zum 14. April 2020 eingestellt.
Auch wenn kein Unterricht stattfindet: Die Städte und Gemeinden müssen für Kinder im Kindergartenalter und für Kinder der ersten bis achten Klasse von 8 bis 13 Uhr eine Notbetreuung vorhalten. Diese Notbetreuung ist für Eltern gedacht, die in der sogenannten kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, also beispielsweise im Gesundheitswesen, in Pflegeeinrichtungen, im Rettungsdienst, bei der Polizei oder im Bereich der Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Aber auch Beschäftigte aus Lebensmittelproduktion und -verkauf sollen weiter die Möglichkeit haben, zur Arbeit zu gehen.
Informationen zur Abwicklung in Sehnde finde Sie unter www.sehnde.de/corona.
Ziel ist, das Risiko für eine Ansteckung mit dem Virus Covid-19 so weit wie möglich zu mindern. „Wir müssen versuchen, das Infektionsgeschehen so weit zu verlangsamen, dass das Gesundheitssystem alle Patientinnen und Patienten mit schwerem Verlauf noch versorgen kann“, erläuterte Regionspräsident Hauke Jagau. „Wir wissen bisher, dass die Erkrankung bei einem Großteil der Menschen milde verläuft. Wir müssen aber insbesondere Risikogruppen wie Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen schützen.“
Die Allgemeinverfügung der Region Hannover finden Sie unten.
Allgemeinverfügung der Region Hannover für Reiserückkehrer aus Risikogebieten und besonders von der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 betroffenen Gebieten zur Beschränkung des Besuchs von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und stationären Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe.
Die Stadt Sehnde weist aus aktuellem Anlass auf die Allgemeinverfügung der Region Hannover vom 12.03.2020 hin und bittet um Beachtung und Einhaltung. Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, dürfen im gesamten Gebiet der Region Hannover für einen Zeitraum von 14 Tagen seit der Rückkehr aus einem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets folgende Einrichtungen nicht betreten:
Kindertagesstätten, Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen
Heime, stationäre und teilstationäre Erziehungshilfen
Landesbildungszentren.
Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage der Region Hannover
Als Service für die in Sehnde lebenden Menschen hat die Stadtverwaltung nun ein Bürger*innen-Telefon für Fragen rund um die Situation in Sehnde geschaltet.
Das Service Telefon ist unter der Rufnummer 05138 707-555, montags bis freitags, in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr, erreichbar.
Wichtig: die Kolleg*innen beantworten nur Sehnde-spezifische Fragen. Für allgemeine und überregionale Fragen rund um den Corona Virus stehen Ihnen folgende Rufnummern zur Verfügung.
weitere Rufnummern für Ihre Anliegen:
Bürger*innen-Telefon der Region Hannover, 0800 731 3131, täglich von 6 bis 18 Uhr
Bürger*innen-Telefon des Landesgesundheitsamtes, 0511 450 5555, montags bis donnerstags 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr
Aktuelle Tipps und Informationen zum Corona Virus erhalten Sie auf den Homepages des Landes Niedersachsen, des Kultusministeriums und der Region Hannover.
Außerdem finden Sie unten ein Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Download.
Niedersächsische VO zur Beschränkung sozialer Kontakte, gültig ab 4.4.2020 (2 MB)
Allgemeinverfügung Region Hannover - Restaurants (256 kB)
Allgemeinverfügung Region Hannover zu Schulen und Kitas (46 kB)
Allgemeinverfügung der Region Hannover KH, Reha, Heime u.s.w. (362 kB)
Allgemeinverfügung der Region HannoverBeschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen und nichtöffentlichen Bereich (270 kB)
Allgemeinverfügung Sonntagsöffnung Stadt Sehnde (152 kB)
Allgemeinverfügung der Region Hannover, Aufnahmestopp Pflegeheime (245 kB)
Meldung vom 08.03.2020Letzte Aktualisierung: 03.04.2020

References: § 4
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