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Timestamp: 2019-10-19 02:24:39+00:00

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Dienstleistungen - 269066-2016 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 269066-2016
03/08/2016 S148 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Rastatt: Architekturentwurf
2016/S 148-269066
Stadt Rastatt vertreten durch Fachbereich Bauen und Verkehr
Kontaktstelle(n): Kundenbereich Hochbau
Zu Händen von: Frau Jasmin Unser
Telefon: +49 72229725200
E-Mail: hochbau@rastatt.de
Fax: +49 72229725299
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.rastatt.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Kaupp + Franck Architekten GmbH
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Kaupp + Franck Architekten GmbH
Ersatzneubau für die Hans-Thoma-Grundschule, Nicht offener architektonischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit 20 Teilnehmern.
Gegenstand des Wettbewerbes ist die architektonische Planung einer Ganztagsgrundschule mit insgesamt 2.460 m² Programmfläche (Nettonutzfläche ohne Nebenräume). Zusätzlich ist die landschaftsarchitektonische Planung der Außenflächen mit den Zugangs- und Hofbereichen (für Klasse 1 – 2 und für Klasse 3 – 4 möglichst getrennt) Gegenstand des Wettbewerbs. Dabei zu beachten ist, dass die vorhandene Sporthalle in das Gesamtensembles integriert wird. Die Eingangssituation der Schule soll dabei geklärt und eine Adressbildung geschaffen werden. Die städtebauliche Einbindung aber auch der Identität stiftende Ausdruck der Neubauten mit den neu konzipierten Außenräumen sind wesentliche Aspekte des Entwurfes.
Dies ist ein einstufiger architektonischer und landschaftsarchitektonischer Realisierungswettbewerb in Form eines nicht offenen Planungswettbewerbs gemäß RPW 2013 mit maximal 20 Teilnehmern. Die Teilnehmerteams des Wettbewerbs werden in einem vorgeschalteten Auswahlverfahren ausgewählt, sechs Teilnehmerteams aus Architekten und Landschaftsarchitekten von 20 Teams werden nach denselben Kriterien vorab ausgewählt.
Das Auswahlverfahren, formale Auswahlkriterien, Form und Umfang der Referenzen sind in den Bewerbungsunterlagen bzw. Teil A der Auslobung detailliert beschrieben. Diese Unterlagen sind in digitaler Form bei der Vorprüfung, Kaupp+Franck Architekten GmbH, homepage: www.kaupp-franck-wettbewerb.de erhältlich.
Zur Überprüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit der Bewerber, insbesondere ihrer Eignung und Kompetenz für die Wettbewerbsaufgaben werden eindeutige und nicht diskriminierende Kriterien festgelegt.
Dabei wird differenziert zwischen formalen Kriterien für die Zulassung zum Auswahlverfahren und inhaltlichen (qualitativen) Kriterien zur Beurteilung der Eignung im Auswahlverfahren. Die formalen Kriterien müssen sowohl die Architekten/innen als auch die Landschaftsarchitekt/innen erfüllen. Da die Landschaftsarchitekten/innen nur in Zusammenarbeit mit Architekt/innen unter Federführung der Architekt/innen zugelassen sind, wird die Auswahl nach inhaltlichen (qualitativen) Kriterien auf die Architekt/innen beschränkt. Die Landschaftsarchitekten können auch erst nach der erfolgreichen Auswahl benannt werden.
Zum Teilnahmewettbewerb wird nur zugelassen, wer das Formular der Bewerbererklärung bei der Ausloberin abgefragt und fristgerecht eingereicht hat. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
2) Zulassung zum Auswahlverfahren – Formale Kriterien
Bewerber, die zur Auswahl zugelassen werden wollen, müssen den formalen Kriterien – Ausschlusskriterien – ausnahmslos genügen. Sie belegen dies auf der von der Ausloberin vorgegebenen Bewerbererklärung und mit weiteren Nachweisen, die für die Zulassung zur Auswahl gefordert sind.
— Keine fristgerechte Bewerbung
— Fehlender Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation (z.B. Kopie der Eintragungsurkunde)
— Fehlende Eigenerklärung zur Verknüpfung mit anderen Unternehmen
— Fehlende Bewerbererklärung mit eigenhändiger Unterschrift aller Teilnahmeberechtigten
— Fehlende Eigenerklärung, dass die Ausschlusskriterien des § 124 GWB nicht zutreffen (fehlende Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen).
— § 123 GWB (Terrorismusfinanzierung, Bildung krimineller Vereinigungen, Geldwäsche, Korruption,...)
Die Auslober/in beabsichtigt 6 Teilnehmerteams, die nach denselben Kriterien qualifiziert sind, vorab auszuwählen.
Den Nachweis der fachlichen (qualitativen) Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerber anhand von Nachweisen, Erklärungen und Referenzen in Form von Nachweisen über ausgezeichnete Projekte (Auszeichnungsverfahren z.B. u.a. Architektenkammer oder BDA) oder Wettbewerbserfolgen (Preise oder Anerkennungen) und realisierte Projekte, in denen sie darlegen, inwieweit sie den Auswahlkriterien genügen. Die Vorprüfung überprüft anhand der Nachweise.
Qualifizieren sich mehr als 14 Bewerberteams, entscheidet das Los. Die Auslosung erfolgt unter Aufsicht einer Person eines am Verfahren nicht beteiligten Fachbereichs.
Nachweis/Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung
Erforderliche Auswahlkriterien (A1-A3):
Es müssen alle Referenznachweise erbracht werden – ein Projekt kann auch bei mehreren Referenznachweisen eingereicht werden.
A1: Referenznachweis A1 des federführenden Architekturbüros
Entweder: Nachweis eines ausgezeichneten realisierten Projektes (Auszeichnungsverfahren z.B. u.a. Architektenkammer oder BDA). Das Projekt muss im eigenen Büro oder in einem anderen Büro mit Nachweis der Projektleitung (durch Bestätigung des Büroinhabers) mindestens in den Leistungsphasen 2 – 5 erarbeitet und in den letzten 10 Jahren fertig gestellt worden sein.
— DIN A4 mit Daten der Referenz (Bezeichnung, Auftraggeber, Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach § 15 HOAI 1996 oder § 3 HOAI 2009 oder § 3 HOAI 2013, Erstellungskosten, Art der Auszeichnung, z.B. Auszeichnung beispielhaftes Bauen, Hugo-Häring-Preis)
— Bescheinigung des Auftraggebers über die erbrachte Leistung: Das Projekt wurde vom Bewerber mind. in wesentlichen Teilen der Leistungsphasen 2 – 5, § 15 HOAI 1996 bzw. § 3 HOAI 2009 bzw. § 3 HOAI 2013 bearbeitet.
oder: Nachweis eines realisierten Projektes nach einem Wettbewerberfolg in einem regelgerechten Wettbewerb (keine Mehrfachbeauftragung oder VOF bzw. VgV-Verfahren!). Das Projekt muss im eigenen oder in einem anderen Büro mit Nachweis der Projektleitung (durch Bestätigung des Büroinhabers) mindestens in den Leistungsphasen 2 – 5 erarbeitet und in den letzten 10 Jahren fertig gestellt worden sein.
— DIN A4 mit Daten der Referenz (Bezeichnung, Auftraggeber, Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach § 15 HOAI 1996 oder § 3 HOAI 2009 oder § 3 HOAI 2013, Erstellungskosten, Daten des Wettbewerbs (Wettbewerbsbezeichnung, Auslober/in, Wettbewerbsart, Rang). Nachweis z. B. durch Dokumentation in wettbewerbe-aktuell, competition online, Urkunde, Protokoll.
A2: Referenznachweis A2 des federführenden Architekturbüros
Nachweis eines Wettbewerberfolgs in einem regelgerechten Wettbewerb (keine Mehrfachbeauftragung oder VOF bzw. VgV-Verfahren!). Der Wettbewerbserfolg muss im eigenen Büro oder in einem anderen Büro mit Nachweis der Projektleitung (durch Bestätigung des Büroinhabers) erzielt worden sein. Der Erfolg (Preis, Ankauf, Anerkennung) muss innerhalb der letzten 6 Jahre erworben worden sein. Formblatt DIN A4 mit Daten des Wettbewerbs (Wettbewerbsbezeichnung, Auslober/in, Wettbewerbsart, Rang) Nachweis z. B. durch Dokumentation in wettbewerbe-aktuell, competition online, Urkunde, Protokoll
A3: Referenznachweis A3 des federführenden Architekturbüros
Nachweis eines realisierten Projektes für einen öffentlichen Auftraggeber (Projektgröße mindestens 3 Millionen EUR brutto Baukosten KG 300-500). Das Projekt muss im eigenen Büro oder in einem anderen Büro mit Nachweis der Projektleitung (durch Bestätigung des Büroinhabers) mindestens in den Leistungsphasen 2 – 8 erarbeitet und in den letzten 10 Jahren fertig gestellt worden sein.
— Bescheinigung des Auftraggebers über die erbrachte Leistung: Das Projekt wurde vom Bewerber mind. in wesentlichen Teilen der Leistungsphasen 2 – 8, § 15 HOAI 1996 bzw. § 3 HOAI 2009 bzw. § 3 HOAI 2013 bearbeitet.
Teilnahmeberechtigt sind Architekten/innen in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten/innen unter Federführung der Architekten/innen.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/in oder Landschaftsarchitekt/in zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, sind teilnahmeberechtigt, sofern mindestens eine/r der Gesellschafter/innen oder eine/r der bevollmächtigten Vertreter/innen der Verfasser/innen der Wettbewerbsarbeit, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Juristische Personen haben eine/n bevollmächtigte/n Vertreter/in zu benennen, der/die für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.
Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein.
Teilnahmehindernisse sind in § 4 Abs. 2 RPW beschrieben. Jede/r Teilnehmer/in hat seine/ihre Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. In den EWR-Mitgliedsstaaten sowie in der Schweiz ansässige natürliche Personen sind teilnahmeberechtigt, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in bzw. Landschaftsarchitekt/in (eingetragen in einer Architektenkammer) berechtigt sind. Sofern in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt die o.g. Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach den Richtlinien 85/384/EWG bzw. Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
1. Adler + Retzbach, 76133 Karlsruhe
2. Donnig Unterstab+Partner, 76437 Rastatt
3. Gaiser + Partner, 76185 Karlsruhe
4. Kühnl+Schmidt Architekten, 76185 Karlsruhe
5. Sand und Partner, 68753 Waghäusel
6. Wurm und Wurm Architekten, 77815 Bühl
· städtebauliche und freiräumliche Qualität
· architektonische und gestalterische Qualität
· Erfüllung des Raumprogramms und der funktionalen Anforderungen
· Wirtschaftlichkeit (anhand von Kenn- und Planungsdaten, BGF/HNF; BRI/BGF, A/BRI)
· Multifunktionalität (Fremdnutzungen ermöglichen) und Erweiterungsfähigkeit.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 31.8.2016
Tag: 31.8.2016 - 17:00
Tag: 15.9.2016
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für Preise und Anerkennungen stellt der/die Auslober/in als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von netto 60.000,- EUR zur Verfügung. Das Preisgericht ist berechtigt, die Gesamtsumme durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen.
Es werden folgende Preise (netto 60.000 EUR) ausgelobt (zzgl. 19 % MwSt.):
1. Preis (ca. 33 %) 20.000,- EUR
2. Preis (ca. 22 %) 13.000,- EUR
3. Preis (ca. 15 %) 9.000,- EUR
4. Preis (ca. 10 %) 6.000,- EUR
Zusätzlich stehen 12.000,- EUR (ca. 20 %) für Anerkennungen zur Verfügung.
1. Jelena Bozic, Stuttgart
3. Stephan Eberding, Stuttgart
4. Stefan Helleckes, Landschaftsarchitekt BDLA, Karlsruhe
5. Peter W. Schmidt, Pforzheim
7. sowie weitere Fach- u. Sachpreisrichter u. Berater
Am Freitag 14.10.2016 nachmittags findet ein Rückfragenkolloquium statt, zu dem Preisrichter/innen, Wettbewerbsteilnehmer/innen und Sachverständige eingeladen sind. Die Teilnahme am Kolloquium ist für die Teilnehmer/innen sehr zu empfehlen, um die Besonderheiten des Ortes zu erfassen.
Die Auslober/in wird – in Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes – unter den in den § 8 Abs. 2 RPW genannten Voraussetzungen einem oder mehreren Preisträgern die weitere Bearbeitung mit den Leistungen gemäß HOAI (Architektur bzw. Landschaftsarchitektur) mindestens einschließlich Werkplanung (Leistungsphase 5) vergeben.
Im Anwendungsbereich der VgV, die als Grundlage der Vergabe gilt, wird die Auslober/in nach § 80 VgV
Aufforderung zur Verhandlung; Nutzung der Ergebnisse des Planungswettbewerbs mit allen Preisträgern über den Auftrag verhandeln. Die dabei anzuwendenden Auftragskriterien und ihre Gewichtung werden wie folgt festgelegt:
· Wettbewerbsergebnis 50 %
· Entwicklungspotenzial des Wettbewerbsergebnisses 20 %
· Nachhaltigkeit / Umwelteigenschaften / Wirtschaftlichkeit 10 %
· Multifunktionalität/Flexibilität von Raumnutzungen 5 %
· Vorgehensweise beim anstehenden Projekt 5 %
· Honorarangebot/Nebenkosten 5 %
· Leistungsfähigkeit des Projektteams 5 %
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb erbrachte Leistungen bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Die Wettbewerbsteilnehmer/innen verpflichten sich im Falle einer Beauftragung durch die Auslober/in, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.
Internet-Adresse: http://www.rp.karlsruhe.de

References: § 124
 § 123
 § 15
 § 3
 § 3
 § 15
 § 3
 § 3
 § 15
 § 3
 § 3
 § 15
 § 3
 § 3
 § 4
 § 8
 § 80