Source: https://issuu.com/rabefilm/docs/schaufenzter_april_internet
Timestamp: 2017-08-23 07:41:31+00:00

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Schaufenzter 0412 by Plateauzeitung Medien gmbh - issuu
Amtliche Mitteilungen Zirl
Generation 50+ Die Teilnehmer für das Freiwilligenprojekt „50+ Build together“ wurden ausgewählt! Für sechs Zirlerinnen und Zirler geht es nun in die heiße Vorbereitungsphase für das 3-wöchige Projekt im englischen Cornwall. Die Zusammenarbeit von Koordinator Leo Kaserer, Cubic und der Marktgemeinde Zirl geht währenddessen weiter: ab Herbst gibt es neue Projektplätze für Interessierte ab 50!
www.mg.zirl.at marktgemeinde@zirl.gv.at
08 042012
SCHAUFENZTER APRIL 2012
SEITE 2 ZWEI INHALT DIE SEITE
SCHAUFENZTER IM APRIL
KURZ NOTIERT Wichtiges und Wissenswertes aus dem Amt
THEMA Standpunkte der Fraktionen Generation 50+
WISSENSWERT 6	7	8	9	10 - 11
Karwendelbahnsperre, Waldbrände Recyclinghof neu, Filmdreh beim Schlossbach Nahversorgung Alpenpark Karwendel, Leinenzwang Hospiz-Ausbildung, Förderung für Sanierer
ANGEPACKT 12	13	14
Schwimmbad wird neu eröffnet Lärmschutz ist fix
Regionalkraftwerk Mittlerer Inn
SCHAU VORBEI 15
ORTSLEBEN 16	17 18 - 19
20 - 21	22
Radeln für den Klimaschutz Jugenddemokratie Probstkrippe, Babymassage im EKIZ
Kunst im Gasthaus, Tagespflege Interview - Neue Mittelschule
CHRONIK	23
Zirl vor hundert Jahren
VEREINSLEBEN 24 - 25	26
Ehrungen bei den Schützen, SK Kruder erfolgreich Interview Roland Wild Obmann MV Zirl
BÜRGERSERVICE 27
Der Weg zum Raumordnungskonzept NEU
An die Waldbesitzer! Da die Gefahr einer Borkenkäferplage durch Schadholz in diesem Jahr so enorm hoch ist, hat die Gemeinde unter Androhung einer Ersatzzahlung eine Frist bis zum 15. Mai gesetzt. Bei Nichteinhalten dieser Frist müssen die Arbeiten von Seiten der Gemeinde aus vergeben werden, die Kosten dafür sind dann vom jeweiligen Waldbesitzer bzw. Nutzungsberechtigten zu tragen. Im eigenen Interesse ist es also absolut unerlässlich, dass das Schadholz dringend aufgearbeitet wird.
BERATUNG ZU DIVERSEN FÖRDERLEISTUNGEN
Jeden 2. Dienstag im Monat ab 10:00 Uhr: Angeboten wird Beratung für Familien, Alleinerziehende, Alleinstehende, für alle mit geringem Einkommen, oder in Not geratene Mitbürger/innen. Unterstützungen gibt es viele, hier bekommen Sie alle notwendigen Informationen dazu: Heilbehelfe / Rollstuhl und -rampen, Bewegungstrainer, Treppenlifte, etc. / Zahnersatz / Zahnregulierung bei Kindern / behindertengerechter Umbau / Bestattungskosten / erhöhter Medikamentenbedarf etc. ACHTUNG NEU: Um die Termine koordinieren zu können, bitten wir um Ihre Voranmeldung in unserem Sekretariat, Tel. 0523854001.
Ab 15.6.2012 braucht auch jedes Kind für Auslandsreisen seinen eigenen Reisepass. Unser Meldeamt hat daher von 19.03. bis 25.06.2012 jeden Montag bereits ab 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr für Sie geöffnet.
Unser Recyclinghof übersiedelt in die Salzstraße. Letzter Arbeitstag am alten Recyclinghof in der Bahnhofstraße ist der 9.5.2012, am Samstag 12.05.2012 haben wir wegen Übersiedlung geschlossen. Los geht es am neuen Standort in der Salzstraße am 15.5.2012. Öffnungszeiten: Dienstag	14.00 – 17.00 Uhr Mittwoch	15.00 – 19.00 Uhr Freitag	14.00 – 19.00 Uhr
Borkenkäferplage droht bei uns Es war ein schneereicher Winter, das Schadholz stapelt sich teils meterhoch. Nun ist die Eigeninitiative von allen Waldbesitzern und Nutzungsberechtigten gefragt: Um einer Borkenkäferplage vorzubeugen, muss das tote Holz so schnell wie möglich entfernt werden. Es ist ein eiserner Bestand der Borkenkäfer, welcher jährlich im Frühjahr aus dem Winterschlaf erwacht und sich in Bäume einnistet. „Bei solchen Wintern wie diesen, in welchen sehr viel feuchtes Schadholz entstanden ist, kann die Population des
Schädlings allerdings rasant zunehmen“, erklärte uns Waldaufseher Martin Praxmarer. „Er nistet sich im vorerst feuchten Schadholz ein, bis diese Stämme austrocknen. Dann sucht er sich wieder ein feuchtes Brutnest - in diesem Falle dann einen gesunden Baum“, schildert er die In Massen ein unbeliebter Geselle: Der Problematik. „Der Borken- Borkenkäfer liebt Schadholz zum Nisten. käfer lebt in einer Saison über drei Generationen lang. So- an alle Waldbesitzern und Nutmit könnten sich Millionen der zungsberechtigten, ihr SchadInsekten bilden.“ holz, welches über den Winter Die Marktgemeinde Zirl star- entstanden ist, dringend aufzutet deshalb erneut einen Aufruf arbeiten!
WICHTIGE PROJEKTE FERTIG, IHRE MITHILFE IST NÖTIG! Liebe Zirlerinnen, liebe Zirler, nach einem sehr ausgiebigen und schneereichen Winter naht der Sommer mit großen Schritten. Umso erfreulicher ist es, dass die Marktgemeinde Zirl pünktlich zum Muttertag mit einem familienfreundlichen und barrierefreien Schwimmbad in die Sommersaison 2012 startet. Die beliebte Sportstätte wurde in einem Kraftakt innerhalb kürzester Zeit saniert und umgebaut, sodass Sie, liebe Zirlerinnen und Zirler, auch diesen Sommer das kühle Nass genießen können. Durch die ausgezeichnete Arbeit aller beteiligten Firmen sowie den Verantwortlichen im Bauamt konnte der Bau sogar kostengünstiger als erwartet fertiggestellt werden. Das Schwimmbad-Team fiebert der Neu-Eröffnung bereits entgegen und freut sich auf Ihr zahlreiches Kommen.
Ein weiterer wichtiger Punkt auf meiner Agenda war und ist das Lärmschutzprojekt entlang der A 12, welches gemeinsam mit der ASFINAG umgesetzt wird. Hier starten die Baumaßnahmen bereits im Sommer 2012. Insgesamt wird die Lärmschutzwand entlang der Inntalautobahn eine Länge von 2,7 km auf Zirler Ortsgebiet haben. Die Höhe der Wand wird je nach Streckenabschnitt zwischen 2,00 und 4,00 Meter betragen. Verkehrsreferent Robert Kaufmann, die Verantwortlichen der ASFINAG und ich als Bürgermeister haben in den letzten Monaten in sehr konstruktiven und partnerschaftlichen Gesprächen dieses für die Lebensqualität so maßgebliche Projekt finalisiert.
Montag 08:00 Uhr - 12:00 Uhr 17:00 Uhr - 18:00 Uhr Mittwoch 08:00 Uhr - 12:00 Uhr 08:00 Uhr - 12:00 Uhr
Nach dem erfolgreichen Abschluss des örtlichen Ortsleitbildes wird als nächster Schritt das Raumordnungskonzept der Marktgemeinde Zirl fortgeschrieben. Im Sinne eines aktiven Flächenmanagement durch die Gemeinde werden im Raumordnungskonzept (ROK) wichtige Akzente für die nächsten zehn Jahre festgeschrieben. Es werden sowohl Flächen für leistbares Wohnen, kommunale Einrichtungen, für Schulen, Kindergärten oder Verkehrserschließungen gesucht und markiert. Das ROK hat konkrete Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung der Marktgemeinde Zirl. Aus diesem Grund finden Sie auf der Seite 27 nochmals einen konkreten Fahrplan für die nächsten Monate und die Möglichkeiten, sich und Ihre Interessen und Vorstellungen aktiv mit einzubringen. Zum Abschluss noch eine Bitte an Sie, liebe Zirlerinnen und Zirler. Der Frühling lässt Stauden, Bäume etc. austreiben und sprießen. Bitte beachten Sie im Sinne der Verkehrsicherheit vor allem zum Schutz der Kinder am Schul- oder Heimweg, dass Sie Ihre Sträucher und Hecken zur Straße schneiden. Das Einsehen in Kreuzungsbereiche ist durch die wuchernde Bepflanzung oftmals sehr eingeschränkt. Ich bedanke mich bereits jetzt für Ihre aktive Mithilfe.
Euer Bürgermeister Josef Kreiser
STANDPUNKTE der Parteien zum Thema: „50+ in der Marktgemeinde Zirl“
GV Mag. Karl Neurauter
Als Mitglied der 50+Gruppe und Heimkehrerin (nach 28 Jahren wieder in Zirl) freue ich mich besonders über den noch dörflichen Charakter der Marktgemeinde Zirl und die gute Infrastruktur. Ein weiterer Grund wieder nach Zirl
GR Robert Kaufmann
In den letzten Jahrzehnten hat ein gesellschaftlicher Wandel stattgefunden. Wir alle haben statistisch eine höhere Lebenserwartung und es ist eine Kernaufgabe der Politik für diesen Umstand entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Neben den vorhandenen Organisationen und Betrieben der Gemeinde, die klassischer Weise der Generation
50+ zugeschrieben werden, wie ´s zenzi, das betreubare Wohnen oder die Tagespflege. Diese Strukturen sind wichtig, treffen allerdings nicht die Interessen und Bedürfnisse einer ganzen Generation. So sind die meisten der Generation 50+ noch äußerst agil und unternehmungsfreudig. Aus diesem Grund darf die Marktgemeinde Zirl besonders Stolz sein auf das Projekt, welches gemein-
zu ziehen, war für mich auch der Gedanke an die Zeit der Pension. Es gibt einem ein gutes Gefühl mit Freunden und Bekannten alt werden zu dürfen und nicht in einer anonymen Großgemeinde. Zirl ist für mich ein Ort der noch lebt, in dem Gemeinschaft gepflegt wird. Für diese würde ich mir noch eine unparteiische Anlaufstelle für alle Fragen der 50+ Generation, wie z.Bsp. Steu-
ervorteile, Betreuungsmöglichkeiten, Pflegegeld, Besuchsdienst usw. wünschen. In meiner beruflichen Laufbahn habe ich sehr oft festgestellt, dass gerade ältere Menschen in diesem Bereich nicht ausreichend informiert bzw. betreut werden. Die ältere Generation muss hier aber leider auch noch lernen, Hilfe anzunehmen bzw. sie einzufordern.
Die in der Zukunft am stärksten wachsende Bevölkerungsschicht ist über 50 Jahre alt. „Tätig bleiben und in gesicherter Unabhängigkeit wohnen und leben können“, so lautetet das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Meinungsumfrage zum Thema Generation 50+. Gute gesellschaftliche Rahmenbedingungen dafür in der
Geistig und körperlich agil bis ins hohe Alter, ein Wunschtraum? Wenn man vom älteren Menschen spricht, denken viele oft nur an Krankheiten, Pflegeheim, Einsamkeit, an „nicht mehr gebraucht“ werden. Ich glaube es
fehlt leider dabei oft die gesunde positive Einstellung zu diesem Lebensabschnitt, man muss hineinwachsen; aber jung gebliebene Vorbilder gibt es auch in Zirl! An diesen sollte sich unsere 50+-Generation orientieren. Es sind Menschen, die nicht aufgeben Interessen zu zeigen, die für körperliche Aktivität sorgen (Wandern), die sich auch für andere engagieren (in Vereinen,
Marktgemeinde Zirl zu schaffen, ist Herausforderung und Auftrag zugleich. Die professionelle Hilfe des Sozial- und Gesundheitssprengels Zirl, Essen auf Rädern, Hauskrankenpflege, Heimhilfe und seit Kurzem auch die Tagespflege unterstützen in vielen, oft schwierigen Lebenslagen. Mit dem Sozialzentrum Zirl bietet die Gemeinde Zirl 60 pflegebedürftigen Menschen ein modernes
Freiwilligenarbeit), die Nachbarschaftshilfe zelebrieren, die einen „Hoangart“ suchen, die sich am Leben freuen! Auch die Gemeinde soll offen für deren Ideen sein und Aktivitäten im Eigeninteresse unterstützen. Ich wünsche mir für Zirl die fitteste, geistig aktive +50-Generation Tirols,- eine Herausforderung für uns alle! Macht’s mit!
sam mit Leo Kaserer erarbeitet wurde. Dieser Austausch ermöglicht es sechs Zirlerinnen und Zirlern selbstbestimmt und aktiv nach Cornwall zu reisen und dort nicht nur zu „urlauben“, sondern auch in der Gemeinde mitzuhelfen.
und gemütliches Zuhause. Die Gemeinde Zirl ist gut aufgestellt, die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft zu meistern. Wir von der Zirler Volkspartei möchten und werden unseren Beitrag dazu leisten.
GR Dr. Karl Pjeta
THEMA SEITE 5
Auf ins „good old England“
GR Ing. Hans Hochrainer
Daumen hoch für den Generationenaustausch: Projektinitiator und Koordinator Leo Kaserer (M.). freut sich über das neue Projekt „Mobilität 50+“. Sechs ZirlerInnen reisen für die Arbeit mit Jugendlichen nach England. die Expertise von CUBIC sowohl für die Erwachsenen, als auch für die Kinder- und Jugendarbeit ein interessanter Austausch angeboten werden kann.
WEITERE INFOS Projektinitiator Leo Kaserer l.kaserer@cubic-online.eu Vizebgm. Johanna Stieger johanna@zirl-aktiv.info Besuchen Sie auch die Homepage von „CUBIC“: www.cubic-online.eu
Österreichs Beitritt zur EU hatte einen deutlichen Sozialabbau zur Folge. EdererSchnitzel und Ederer-Tausender kristallisierten sich ebenso als Märchen heraus, wie die zusätzlichen Arbeitsplätze durch die EU oder Österreich als (kaum leistbarer) Feinkostladen. SCHNELLER, BILLIGER, MEHR. Für dieses Ziel fördert die EU (auch mit unserem Steuergeld!)
Fotos: Kiss
Beim Projekt „Build together“ kooperieren der Verein CUBIC und die Marktgemeinde Zirl, um Erwachsenen ab 50 Jahren im Rahmen des EUProgramms „Mobilität 50+“ die Möglichkeit zu bieten, für drei Wochen einen geförderten Freiwilligendienst im Ausland zu machen. So wird es für sechs ZirlerInnnen noch in diesem Jahr nach England gehen, um dort Jugendliche vor Ort mit ihrem Erfahrungsschatz und ihren Talenten zu fördern. „Build together“ bedeutet „zusammen bauen und gestalten“. Eine bessere Bezeichung kann es für das Projekt „Mobilität 50+“ wohl nicht geben. Leo Kaserer wird es noch im Herbst diesen Jahres auf den Weg bringen. Sechs ZirlerInnen werden für drei Wochen im englischen „Cawsand/Cornwall“ mit Jugendlichen tätig sein. Ihr Wissen und ihre Talente sollen vor Ort an die wissbegierigen jungen Menschen weitergegeben werden. Im Austausch kommen dafür sechs EngländerInnen für drei Wochen nach Zirl, um dort ebenfalls als freiwillige Helfer zu fungieren. Es ist der Gemeinde Zirl ein Anliegen, den interkulturellen Austausch auch für die „Generation 50+“ zu fördern, und das Verständnis zwischen Jung und Alt zu verbessern. Im Sinne des Programms „Lebenslanges Lernen“ können die mobilen „50+ Menschen“ auch ihre Sprachkenntnisse erweitern. Leo Kaserer, Projektinitiator und Koordinator freut sich, dass durch
Der Erfahrungsaustausch zwischen Erwachsenen und Jugendlichen ist eine wichtige Aufgabe unserer heutigen Zeit. die Auslagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer! Folgen: Burn-out, Depressionen und Existenzängste insbesondere älterer ArbeitnehmerInnen, die aus Angst Gratis-Überstunden schieben. Solange die politischen Rahmenbedingungen nicht gegeben sind, ist es ein TRAUM die Lebensarbeitszeit zu verlängern, da ohne entsprechende Arbeitsplätze
für Jugendliche und ältere Arbeitnehmer die Rechnung NIE aufgehen kann. Hätte die Regierung die Hausaufgaben gemacht, gäbe es heute nicht das Problem, das bereits in einer Studie im Jahr 1995 im Auftrag der AK Wien erkannt wurde.
Mit Stolz darf die Zirler Bevölkerung auf ihre Florianis blicken! Mit einem hervorragend koordinierten Einsatz konnte beim Großbrand am 29. März neben der B 171 Tiroler Bundesstraße Schlimmeres verhindert werden. Pressesprecher Florian Prosch berichtete gegenüber dem SchaufenZter. Der Alarm schrillte am 29. März um 19 Uhr - Waldbrand neben der B 171 Tiroler Bundesstraße. Dann musste es schnell gehen: „Als wir eintrafen brannte bereits eine Fläche von 50 auf 250 Meter“, berichtete Feuerwehrmann Florian Prosch. „Durch den starken Föhn breitete sich das Feuer rasant Richtung Mittenwaldbahn aus. Durch die Fahrzeuge TLF-1, TLF-2 und SLF Zirl wurde der sofortige Löschangriff über zwei B-Leitungen und mehrere Rohre begonnen.“ Das Löschwasser wurde aus dem Inn entnommen. „Nach der ersten Erkundung durch den
Foto: FF Zirl
Vier Hektar haben gebrannt
Zwei Tage lang brannte es neben der Bundesstraße, ein Kamerad wurde verletzt. Einsatzleiter wurden die Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie die Freiwillige Feuerwehr Wilten (Innsbruck) zur Unterstützung alarmiert. Ebenso angefordert wurde der ÖBB Kesselwagon mit 50.000 Liter Löschwasser.“ Die Oberleitung der ÖBB musste stromlos gemacht werden. Es mussten weitere Feuerweh-
ren gerufen werden. „Die Mannschaften lokalisierten die Glutnester und löschten diese ab. Für die Nachtstunden wurde die Feuerwehr Inzing zur Einsatzstelle beordert, welche den Bereich kontrollierte und weitere Glutnester ablöschte. Leider wurde ein Kamerad bei dem Einsatz durch einen herabfal-
Wegen Bahnarbeiten wird vom 6. Mai bis zum 10. Juni ein Schienenersatzverkehr zwischen Seefeld und Innsbruck verkehren. Aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten wird der Streckenabschnitt zwischen Innsbruck-Hbf. und dem Bahnhof Seefeld gesperrt werden. Das teilte die ÖBB dem SchaufenZter mit. Damit ist der Verkehr beim Bahnhof „Hochzirl“ ebenfalls betroffen. Zwischen dem 6. Mai und 10. Juni wird ein Schienenersatz-
verkehr mit Bussen die Bahnlinie ersetzen. Die Haltestelle Hochzirl wird dabei mit einem Kleinbus ausgehend von Zirl Abzw. Hochzirl bedient. Die Zeiten des Schienenersatzverkehrs erfahren Sie beim ÖBB-CallCenter unter Tel: 05/1717 oder bei ÖBB-Postbus GmbH unter Tel: 0810/222 333 sowie unter www.oebb.at.
Karwendelbahnsperre!
lenden Stein verletzt und musste in die Klinik Innsbruck gebracht werden.“ Am zweiten Tag wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht. „Wir bedanken uns bei allen Feuerwehren, dem Rettungsdienst, der Polizei Zirl, der Leitstelle Tirol sowie der Bergrettung und der ÖBB für die Zusammenarbeit.“
WISSENSWERT SEITE 7
Die markante Zirler Bergwelt war vor Kurzem Drehort für einen TV-Zweiteiler namens „K2 – The Italian Mountain“. Regisseur war kein geringerer als der Oscar Nominierte Robert Dornhelm. Erzählt wird die Geschichte von der Erstbesteigung des K2 im Jahre 1954. Ausgestrahlt wird der Film voraussichtlich im Herbst im ORF. Der eine oder andere Wanderer durfte sich wohl in eine andere Zeit versetzt gefühlt haben, als er am 2. April durch die Schlossbachklamm stieg. Eine große Gruppe von Pakistani im Gewand der 50er Jahre, flankiert von urigen Bergsteigern, schleppte mühsam alte Holzkisten, gefüllt mit Kletterutensilien wie Seile und Steigeisen durch die Schlucht. Doch keine Zeitmaschine, sondern ein Filmdreh war es, welcher die Bergsteigergesellen in die Zirler Schlossbachklamm trieb. Gedreht wurde für einen Film aus der Feder des Regisseur und Oscar Nominierten Robert Dornhelm über die K2 Erstbesteigung. Laut „Cine Tirol“ wird „K2-The Italian Mountain“ für den ORF und den italienischen Sender „RAI“ als Fernseh-Zweiteiler gedreht werden.
„Gleich zwei Mal wird Zirl als Kulisse für die Landschaft von Pakistan eingesetzt werden“, gab Produzent Norbert Blecha gegenüber dem SchaufenZter bekannt. „Der Film wird zur Gänze in Tirol gedreht“. Die Geschichte behandelt die Erstbesteigung des K2 durch italienische Alpinisten im Jahre 1954. „Ich habe mich stark dafür eingesetzt, die Dreharbeiten hier in Tirol zu machen“, erklärte der gebürtige Wiener. Ursprünglich war Kanada als Drehort gedacht. Zirl war für ihn ein absolutes Schmankerl. „Ich liebe hier einfach die vielfältige Natur.“ Weitergefilmt wird in Hall, Innsbruck und am Ötztaler Gletscher. Besonders wurde von den Verantwortlichen die Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde gelobt. „Sogar die Ausbauarbeiten an der Schlossbachklamm wurden für einen Tag eingestellt, um die Dreharbeiten zu ermöglichen“, erzählte Schauspieler und Castingmanager Reinhard Forcher dem SchaufenZter. So kann man auf den Film, welcher laut Norbert Blecha im Herbst ausgestrahlt wird, nur gespannt sein, in welch beeindruckendem Gewand sich die Zirler Bergwelt präsentieren wird.
Fotomontage: Hornsteiner
Schlossbach als TV-Kulisse
Ein Pakistani, welcher die Bergsteigerutensilien schleppt. Man fühlte sich in der Zirler Schlossbachklamm um 60 Jahre zurück versetzt!
Der neue Standort des Recyclinghofes ist in der Salzstraße 16 (Ende roten Streifen unten) schnell und gut zu erreichen.
Der Zirler Recyclinghof übersiedelt! Ab Dienstag, den 15. Mai wird ein neuer Hof in der Salzstraße eröffnet. In den Übersiedlungstagen wird am Samstag, dem 12. Mai, geschlossen sein! Der neue, moderne und ansprechende Recyclinghof in der Salzstraße wird ab dem 15. Mai, jeden Dienstag (14 Uhr bis 17 Uhr), Mittwoch (15 Uhr bis 19 Uhr) sowie freitags (14 Uhr bis 19 Uhr) für die ZirlerInnen geöffnet sein. Die Zufahrt geschieht dann über die Landesstraße L 11 zur Salzstraße 16. Stellplätze sind genügend vorhanden.
Foto: Tiris
Der neue Recyclinghofstandort!
Walter Würtenberger ist sichtlich zufrieden mit den Fortschritten. SCHAUFENZTER APRIL 2012
Die Neueröffnung des „miniM“ teln wird eine breite Palette an Getränken, Waschmitteln, Kosmetika und Markenartikel angeboten werden, wie Heinz zu berichten weiß. „Unser Zirler Nahversorger im Dorfzentrum wird mit rund 3.000 Artikeln eine umfangreiche Auswahl für den täglichen Bedarf bieten“, ist sie sich sicher. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 18:30 Uhr ohne Mittagspause. Am Samstag hat der „miniM“ bis 17 Uhr geöffnet. Nähere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 050321-8315, Email: 3315@ mpreis.at.
Fotos: Rangger
Die Nahversorgung in Zirl ist um ein Geschäft reicher: Der so genannte „miniM“ bietet als kleiner Ableger des „MPreis“ im Zirler Dorfzentrum seine Lebensmittel an. „Dabei gelten die gleichen Preise und Angebote des großen Bruders ‚MPreis‘“, wie Ingrid Heinz von der Supermarktkette zu berichten weiß. „Vor allem durch die zentrale Lage lässt sich das Geschäft problemlos zu Fuß erreichen“, schwärmt sie. Neben einer Backstation werden auch täglich Obst, Gemüse, Fleisch, Käse und Wurstwaren angeliefert. Neben den üblichen Grundnahrungsmit-
MPreis-Mitarbeiter Andreas Gebauer und Filialleiterin Jasmin Burger eröffneten gemeinsam mit Bgm. Josef Kreiser den neuen „miniM“.
Wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, gibt es ab Juni Veränderungen bei den Passbestimmungen. Jedes Kind braucht verpflichtend seinen eigenen Kinderpass als Reisedokument. Nun hat das Zirler Standesamt seine Öffnungszeiten den Eltern angepasst. Speziell für schulpflichtige Kinder, die vormittags nicht kommen können, ist ab sofort jeden Montag bereits ab 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. „Damit wollen wir es den Eltern erleichtern, ihren Antrag zu stellen“, erläuterte uns Gabriele Öfner vom Meldeamt Zirl. Und das mit gutem Grund: Die Eintragungen der Kinder bei den Eltern gilt ab Juni nicht mehr, selbst wenn der Pass noch länger gültig sein sollte. Der Pass kostet
Urlaub mit Kinderpass
Kinder müssen ab Juni über einen eigenen Reisepass verfügen! für Kinder von zwei bis zwölf Jahren 30 Euro, ab zwölf Jahren wird eine Gebühr von 75,90 Euro fällig. Von Geburt an bis zwei Jahren ist er bei Erstausstellung kostenlos.
Alt-Besitzer Walter Kuenz (l.) gab einen Rückblick. Rechts von ihm steht der MPreis-Vorstand Anton Mölk.
Trinkwasseranalyse Anfang März wurde wieder das Zirler Trinkwasser nach genauesten hygienischen Gesichtspunkten untersucht. Im Gesamten wurde dem Zirler Trinkwasser ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt,
Gutbürgerliche Küche: 11.30 - 14.00 / 18.00 - 22.00 Uhr Frühstücksbuffet: 6.30 - 10.00 Uhr Montag bis Freitag: abwechslungsreiche Mittagsmenüs Täglich geöffnet ab 6.30 Uhr
die einzelnen chemischen Zusammensetzungen variieren leicht, je nach Quellfassung. Zirl hat ein mäßig alkalisches und ziemlich hartes Wasser. •
Dirschenbach und Eigenhofen Niederbachquelle: Gesamthärte 14,69 °dH.
Zirl West, Zirl Mitte, Umgebung Salzstraße Schlossbachquellen: Gesamthärte 14,79 °dH.
Sonnenterrasse • Kinderspielplatz • Kinderkarte Gratisparkplätze direkt beim Hotel/Restaurant Idealer Rahmen für Feiern aller Art • Platz für 100 Personen Meilstraße 36 - 6170 Zirl - Tel. 05238 51554 - www.tyrolis.cc SCHAUFENZTER APRIL 2012
Zirl Ost und Martinsbühel Hochbehälter Geistbühel: Gesamthärte 14,91 °dH.
Die genauen Zusammensetzungen der diversen Mineralstoffgehalte (Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, etc.) erfragen Sie bitte direkt im Gemeindeamt.
WISSENSWERT SEITE 9
Aufregendes Jahr im Alpenpark von profitieren.“ „Für 2012 ist man bestrebt, die bestehenden Schulprogramme weiter zu optimieren und weiterhin Ferienprogramme, Lehrerfortbildungen, Bergwaldprojekte und Umweltbaustellen anzubieten. Gemeinsam mit dem Alpenverein Innsbruck wird ein Projekt für eine „Besucherlenkung Klettern Martinswand“ angegangen.“ „Auch wird unter dem Slogan „Team Karwendel“ vermehrt auf koordinierte Freiwilligenarbeit in Bezug von Zaunreparaturen, Bergmahd, Moorrenaturierungen und Pflegemaßnahmen gesetzt. Diverse Aktivitäten können Sie unter dem Link: http://www.karwendel.org/de/team_karwendel/ entnehmen, wo z.B. auch für Hobbyforscher Hinweise zu finden sind. Zum Landschaftsschutz im Karwendel leistet die Naturschutzförderung auch im heurigen Jahr über die Erhaltung und Erneuerung von traditionellen Schindeldächern, -wänden und Zäunen einen wichtigen Beitrag. Dadurch kann die Anwendung von alten Handwerkstechniken unter Verwendung heimischer Holzarten weiter durchgeführt werden. Hilfestellung für eine
Fördereinreichung bei der Abteilung Umweltschutz des Landes bietet Hermann Sonntag gerne an unter Tel 0664-2041015.“ „Mit Anregungen und Ideen zum Thema Alpenpark Karwendel können Sie sich gerne auch an mich wenden unter karl.pjeta@ aon.at, ich werde diese dann auch entsprechend weiterlei-
ten.“ „Ich wünsche dem AlpenparkKarwendelteam ein weiterhin so engagiertes Vorgehen und Ihnen, werte Zirler/innen, viele schöne und erlebnisreiche Stunden in unserer wunderschönen Natur,dem Alpenpark Karwendel, und hoffe, Sie können diese Möglichkeit zur Erholung oft nutzen!“
2011 war für das AlpenparkKarwendelteam unter dem Geschäftsführer Mag. Hermann Sonntag ein sehr arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr. Unter dem Motto „Natur erleben, Natur begreifen, Natur schützen“ wurden zahlreiche Aktivitäten von den vier Naturparkrangern unternommen. Zusätzlich unterstützt wurden sie dabei von Praktikanten/ innen, die auch während des ganzen Sommers im Gelände aufklärerisch unterwegs waren. Alpenpark-Karwendel-Beauftragter der Marktgemeinde Zirl, Dr. Karl Pjeta, gab uns einen interessanten Jahresrückblick. „Es gab gut besuchte Vorträge im Naturparkhaus Hinterriß, ein Labyrinth unter Mithilfe von Asylwerbern wurde dort errichtet, neue Panoramatafeln und 130 Schilder erneuert, sowie die Revitalisierung der Teiche bei der Walderalm durchgeführt, um nur einige ihrer Aktivitäten zu nennen. Besonders erwähnenswert waren für mich die 74 Schulveranstaltungen.“ „Erfreulicherweise konnten da auch die Zirler Schulkinder (Stichwort: Karwendelolympiade) da-
Alpenpark-Karwendel-Beauftragter für Zirl, Dr. Karl Pjeta.
Jetzt beginnt wieder die schönste Zeit im Freien und gleichzeitig die Probleme mit frei laufenden Hunden!
Schmucke Einzelstücke aus Gold und Silber werden in der neuen Gold- und Silberschmiede DEUTSCHMANN ausschließlich in Handarbeit hergestellt. GOLD/ SILBERSCHMIEDE
AM ANGER 19 6170 ZIRL AUSTRIA T: +43 (0)664 731 42 567 INFO@D-GOLDSCHMIEDE.AT
Seit 2006 sind Hundehalter in Zirl verpflichtet, in Parks (z.B. Kalvarienberg, Musikpavillon) und sonstigen offenen Anlagen (z.B. Krankenhausareal Hochzirl) ihre geliebten Vierbeiner an die Leine zu nehmen. Auch auf allen öffentlichen Verkehrsflächen, auf Feld- und Wanderwegen außerhalb des Ortsgebiets und im Bereich von Weideflächen darf die Leine nicht länger als zwei Meter sein. Verpflichtet sind die Hundeführer auch, den Kot der Haustiere selbstständig zu entsorgen. Ein Verstoß gegen diese Verordnung kann mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet werden. Warum das Ganze? Die wärme-
ren Tage locken uns alle wieder mehr ins Freie. Ältere Menschen, gleichermaßen wie Jogger und spielende Kinder. Nicht jeder Mensch kann gleich gut mit Hunden um- Ob groß oder klein: Die Leinenzwang-Verordnung gilt gehen, nicht für alle Hunde! jeder Hund ist gleich kinderfreundlich. bewirtschafteten Wiesen abViele Menschen haben einfach setzen. Viele Tiere fressen das Angst vor Hunden! Weiters verunreinigte Futter nicht mehr besteht die Gefahr, dass frei - und fressen sie es doch, drolaufende Hunde ihren Kot in hen schlimme Krankheiten.
Nicht vergessen: Leinenzwang in Zirl!
Ausbildung für Hospiz
STRASSENNAMEN Ausgehend vom Kirchplatz führt die Auergasse nach Osten bis zur Kirchfeldstraße und zur Meilstraße. Am Beginn der Auergasse befinden sich rechts die alten Friedhofsmauern und die altehrwürdige Michaelskapelle. Die Auergasse ist benannt nach dem Kuraten Consiliarius Peter Alois Auer, dem Erbauer unserer Zirler Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz. Kurat Auer wirkte von 1841 bis 1866 in Zirl als Pfarrer, er war Landtagsabgeordneter und 1848 Ersatzmitglied zum Deutschen Parlament in Frankfurt a.M., und schließlich im Schuldienst Distrikts-Schulinspektor für die Schulen der Nachbargemeinden und Zirls. Es war für ihn wirklich nicht
leicht, die Genehmigungen für den Kirchenneubau von Seiten der kirchlichen und weltlichen Behörden zu erlangen, und darüber hinaus noch das erforderliche Geld zu besorgen. Hier war ihm sein Mitarbeiter, der Frühmeser Alois Moriggl, ein eifriger und getreuer Helfer. In den Jahren 1847 bis 1857 wurde die alte Kirche abgetragen und die neue, heutige Kirche errichtet. Kurat Auer wurde dann auch die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Zirl verliehen. Für beide am Kirchenbau so maßgeblich beteiligten Geistlichen wurde anlässlich der Kirchenrenovierung 1952 neben dem Bild des Kirchenmalers Franz Plattner ein Mosaikbild angebracht.
Die Hospizgruppe Zirl würde sich über Verstärkung in ihren Reihen freuen. Ab Herbst wird ein Ausbildungskurs angeboten werden. Die Hospiz-Gruppe in Zirl lädt ab Herbst zu einem fundierten Ausbildungskurs. Hierzu findet am 25. April ein Informationsabend im ´s zenzi statt. Wie wir bereits berichteten, würde sich die ehrenamtliche Hospiz-Gruppe in Zirl über Ehrenamtliche freuen, „welche ihre Zeit sinnvoll verschenken wollen“, wie Trude Huter von der Hospizgruppe Zirl mitteilte. „Ab Herbst dieses Jahres wird deshalb ein Ausbildungskurs für die Hospiz-Arbeit angeboten werden“, so Huter. „Wir wollen vor allem Senioren ansprechen,
da diese mit ihrer kostbaren Erfahrung und ihrer verfügbaren Zeit eine hervorragende Ergänzung für unsere Gruppe bilden würden.“ Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, den 25. April um 17 Uhr ins ´s zenzi zu einem Informationsabend zu kommen. Dort wird die Ausbildung und alles rund um das Thema Hospiz erläutert werden. Informationen und Anmeldungen unter Tel: 0650/72 87 140 oder im „´s zenzi“ unter Tel: 05238/54 005.
Die Sagenforscher in Zirl
Das von Leo Kaserer initiierte „Rückenwind Boot Projekt“ (wir berichteten) landete mit Abstand auf Platz eins beim Publikumspreis der „SozialMarie“. Dieser Preis wird seit 2005 jährlich von der „Unruhe Privatstiftung“ für soziale Innovation vergeben und genießt hohen Bekanntheitsgrad in Österreich und den Nach- Leo Kaserer ist bekannt für seine innovativen Projekte in Zirl und weltweit. barländern. Ausgezeichnet werden umge- Boot-Projekt konnte mehr als setzte Projekte, deren Innovati- 1.000 Stimmen gewinnen und onskraft und Kreativität bereits belegte mit großem Vorsprung in der Praxis erprobt wurde. den Platz eins unter mehr als Der Publikumspreis wurde zum 150 Sozialprojekten. Am 1. Mai ersten Mal ausgelobt und stieß wird der Preis unter hohem Puauf großes Echo. Das von Leo blikums- und Medieninteresse Kaserer initiierte Rückenwind in Wien übergeben.
Foto: Bibliothek Zirl
Zirler Initiative ausgezeichnet
Die Sagen in und um Zirl hautnah miterleben? Die Bibliothek macht‘s dank einer neuen Attraktion möglich! Nur wenige Länder sind so Sagenumwoben wie Tirol. Das erkannte auch die Bibliothek in Zirl und bietet deshalb eine ganz besondere Attraktion: Per „Sagenrucksack“ Originalschauplätze hautnah erleben. „Ab Mai 2012 kann man in der Zirler Bibliothek einen so genannten ‚Sagenrucksack‘ ausleihen, mit welchen man originale Schauplätze der Sagen erkunden kann“, so die Bibliothekarin Mary-Lou Post. Das Prinzip ist einfach: Gegen einen kleinen Pfandbetrag wird ein Rucksack ausgeliehen, wel-
cher zunächst einen unbekannten Inhalt birgt. „In diesem befindet sich eine Sage aus Tirol, der Anreiseplan zum Schauplatz der Sage und ein dazu passendes Requisit“, so Post weiter. „Somit kann jede(r) die Sage am Originalschauplatz lesen und hautnah miterleben.“ Los geht‘s bei einer Auftaktveranstaltung von Christian Kössler. Unter dem Titel „unheimliches Tirol“ präsentiert er Geister- und Teufelssagen aus Nord-, Ost- und Südtirol. Beginn ist am Freitag, den vierten Mai um 20 Uhr in der Zirler Bibliothek (Am Anger 14).
WISSENSWERT SEITE 11
Förderungen für Sanierer Die hohen Heizkosten, die uns der heurige Winter beschert, bringen das ganze Land zum Schwitzen. Dabei könnten durch die Sanierung von Heizungen bis zu 80 Prozent der Kosten eingespart werden. Wer jetzt umfassend thermisch saniert und in den Einbau hochwertiger Heizsysteme investiert, der legt sein Geld nicht nur gut an, sondern er bekommt auch von Bund und Land bis zu 25.000 Euro Förderung. Der Bund stellt im Rahmen des „Sanierungsschecks“ 2012 für private Wohngebäude, die älter als 20 Jahre sind, 70 Millionen Euro zur Verfügung. Thermische Sanierungen an der Gebäudehülle werden mit einem nicht-rückzahlbaren, also einem geschenkten Zuschuss von 20 Prozent der Investitionen gefördert. Die maximale Höhe des Zuschusses beträgt 5.000 Euro. Wer auch das Heizungssystem auf erneuerbare Energieträger umstellt, kann zusätzlich bis zu 1.500 Euro in Anspruch nehmen. Private können das Förderansuchen mit den Planunterlagen noch vor Beginn der baulichen Maßnah-
Super sanieren
Umwelt- und Klimaschutz-Obmann der Gemeinde Zirl, Fritz Pletzer (ÖVP) men bis zum 31.12.2012 bei den österreichischen Bausparkassen einreichen. Der Sanierungsscheck ist einkommensunabhängig und wird nur für Gebäude mit einer Baubewilligung vor dem 1. Jänner 1992 gewährt. Die thermische Sanierung ist mittels Energieausweis nachzuweisen und darf nur von befugten Firmen durchgeführt werden. Zusätzlich zur Bundesförderung können Sanierer die Wohnbauförderung des Landes Tirol beanspruchen. Die förderbaren Investitionskosten hängen von der Haushaltsgröße und der förderbaren Nutzfläche ab. Geför-
Großer Arbeitseinsatz in Eigenhofen/Dirschenbach
dert werden höchstens 650 Euro pro Quadratmeter. Zu beachten ist außerdem, dass Förderungen des Landes Tirol an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden sind. Bitte zu beachten: voraussichtlich ab 1. Juli 2012 treten die neuen Wohnhaussanierungs-Richtlinien des Landes in Kraft. Interessierte melden sich bitte bei einer der Wohnbauförderstellen des Landes in den Bezirkshauptmannschaften oder in den EnergieService-Stellen von Energie Tirol.
Ein Sanierungskonzept ist gefragt! „Super Sanieren mit mehr Qualität“ - unter diesem Motto findet am 26. April in der „Energie Service Stelle“ der Gemeindewerke Telfs ein Vortragsabend statt. Super sanierte Gebäude erfordern eine sorgfältige Planung, ein qualifiziertes Bauunternehmen und einen Bauherrn, der weiß, worauf es ankommt. Experten von Energie Tirol bieten an diesem Bauherrenabend unabhängige und produktneutrale Beratung zur hochwertigen Sanierung von Eigenheimen (siehe Infobox unten).
Beratungsthemen •
volles Vorgehen spart Geld und Ärger! •
Sanierungsschritte abstimmen: Fassade und Fenster gleichzeitig sanieren.
Dämmung und Fenstereinbau: Die Tücke liegt im Detail.
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28.04.09 09:3
Der erste Schritt in Richtung weiteres Kleinwasserkraftwerk in Zirl ist gemacht: Nach Antrag vom Reither Ing. Roland Kluckner wurde nun die Überprüfung der Dienstbarkeit für den Leitungsbau vom Gemeinderat einhellig eingeräumt. Möglicher Standort wäre in Dirschenbach. Gespeist werden soll das Abwasser vom dort bereits vorhandenen Kleinwasserkraftwerk „Muigg“. Nicht erst seit der Katastrophe von Fukushima ist Energie und insbesondere deren Erzeugung ein Politikum. Auch an Zirl geht die Diskussion nicht spurlos vorbei. So machte das Gremium nun einen weiteren Schritt Richtung erneuerbare Energien und segnete einhellig die Einräumung einer Dienstbarkeit für den Leitungsbau eines Kleinwasserkraftwerkes in Dirschenbach ab. Den Antrag stellte der Reither Ing. Roland Kluckner.
Mit den Abwässern des bereits vorhandenen Kleinwasserkraftwerk „Muigg“ soll das neue Werk betrieben werden. „Es ist bereits ein Grobkonzept von Herrn Kluckner vorhanden, jetzt müssen die Details geklärt werden“, erläuterte Wirtschaftsausschuss-Obmann Stv. Peter Kaserer. Dann stelle sich heraus, inwieweit die Gemeinde das Kraftwerk mitzufinanzie-
ren hat. „Die Gemeinde wird das Projekt auf jeden Fall unterstützen“, teilte Bgm. Josef Kreiser mit. „Wir müssen nur mehr eine gemeinsame Linie finden, mit welcher beide Seiten zufrie-
3. Kleinwasserkraftwerk in Zirl? den sind.“ Wann das genau der Fall sein wird, konnte man bis Redaktionsschluss noch nicht sagen. Als möglicher Standort wurde das Kleinwasserkraftwerk „Muigg“ genannt. „Das neue Kraftwerk soll eine Ergänzung zum jetzigen darstellen“, erklärte Peter Kaserer. Dass ein Wohlwollen seitens des Gemeinderates besteht, zeigte der einstimmige Beschluss in der jüngsten Sitzung. „Voraussetzung für den Bau ist die Rentabilität des Kraftwerkes. Wäre es den Berechnungen zufolge, welche momentan angestellt werden, nicht wirtschaftlich, wird das Projekt wieder eingefroren“, lautet das Plädoyer. „Eine Genehmigung seitens der Landesregierung würde es sowieso nur dann geben, wenn sich das Kraftwerk wirtschaftlich rentiert“, teilte FP-Zirl Obmann und GR Hans Hochrainer mit.
Pünktlich am 12. Mai eröffnet in Zirl das Freibad am Fuße der Ruine Fragenstein wieder seine Pforten! Die Sanierung ist abgeschlossen, den Gästen präsentiert sich nun ein modernes und vor allem barrierefreies Schwimmbad, was sich mehr denn je durch die neue Restaurierung für Familien anbieten und lohnen wird. „Man kann das Ergebnis der Restaurierung beinahe schon idyllisch nennen“, erklärte Bürgermeister Josef Kreiser mit einem Schmunzeln. „Zur geplanten Eröffnung kurz vor dem Muttertag wird die Wasserratten und Sonnengenießer ein vollkommen restauriertes und modernisiertes Schwimmbad erwarten. Neu sind nicht nur die Kabinen, sondern auch ein neu gestaltetes Cafè wird für hervorragende Schmankerln sorgen“,
Ab dem 12. Mai kann im frisch-renovierten Zirler Schwimmbad wieder geplanscht werden! so Kreiser. Vor allem ist das Schwimmbad nun barrierefrei, sprich behindertengerecht. „Auch Familien mit ihren Kinderwägen werden nun besser auf die Liegewiesen kommen“,
erklärte der Ortschef weiter. Wer sich selbst ein Bild machen will, „ist zur Wiedereröffnung am 12. Mai herzlich eingeladen!“ Die Öffnungszeiten bleiben
Schwimmbad öffnet am Muttertag
wie gehabt: Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 20 Uhr, und an Wochenenden und Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr. Weiteres Infos gibt‘s unter www.zirl.at.
ANGEPACKT SEITE 13
Foto: Liebl
Die Parksituation beim Schwimmbad soll verbessert werden. Die momentane Parkplatz- und Verkehrssituation im Bereich des Zirler Schwimmbads ist mehr als chaotisch. Nun will die Gemeinde einlenken und das Areal für Fahrradfahrer und Fußgänger verlockender machen. Angedacht sind dabei einspurige Stellplätze für Fahrräder und Mopeds, sowie ein fußgängerfreundliches Verkehrssystem durch den Ausbau von Gehsteigen. Sollte all das nicht funktionieren, könnte es auch passieren, dass die Pkw-
Bereits im letzten Jahr wurde für die Schulgasse ein Fahrverbot beschlossen (im Bild Robert Kaufmann).
Stellplätze kostenpflichtig gemacht werden müssen oder eine Einbahnregelung vollzogen wird. Von Letzterem will Verkehrsausschuss-Obmann Robert Kaufmann allerdings absehen: „Der Nutzen steht allerdings nicht im Verhältnis zu dem Aufwand, welche eine Einbahnstraße mit sich brächte.“ Somit ist es im Sinn der Sache, jedem Zirler nahezulegen, das Auto auch einmal stehen zu lassen und zu Fuß ins Schwimmbad zu kommen.
Man will es kaum glauben, doch selbst nach Monaten des eingeführten Fahrverbots in der Schulgasse gibt es immer noch viele, die das noch nicht ganz begriffen haben. Die Gemeinde startet nun erneut einen Aufruf an die Bevölkerung. Im Rahmen des letztjährig beschlossenen Verkehrssicherheitskonzeptes in Zirl, wurde für die Schulgasse ein Fahrverbot ausgesprochen. Auch für die Kreuzung im Bereich Krippenweg, Schulgasse und Johann-
Immer noch Fahrverbot!
Verkehrschaos beim Schwimmbad
Paul-Gruber Weg wurde ein absolutes Halteverbot eingeführt. So weit so gut, in der Praxis lässt das Befolgen der Vorschriften allerdings klar zu wünschen übrig! Zum wiederholten Male erinnert die Gemeinde daran, sich an die Verkehrsordnung zu halten, da es ansonsten demnächst zu Bußgeldbescheiden kommen wird. Durch Eigeninitiative und Rücksicht auf Mitmenschen, könnte sich die Verkehrssituation jedoch entspannen.
Es ist fix - Lärmschutz für Zirl Lange diskutiert und angekündigt, im Sommer 2012 umgesetzt: die Lärmschutzwand entlang der A12! Die stetige Zunahme des Verkehrslärmes, auf der A12 im Raum von Zirl, hat für die Zirler Bevölkerung zu einer unzumutbaren Lärmbelastung geführt. Dass dies nicht nur das subjektive Empfin-
den der Zirlerinnen und Zirler war, hat eine aufwändige Detaillärmuntersuchung in den betroffenen Wohngebieten ergeben. Deutlich überschrittene Grenzwerte haben viele Menschen am südlichen Ortsrand von Zirl schon lange nicht mehr ruhig schlafen lassen. Jetzt ist es endlich gelungen, eine Lösung in Form einer wirksamen
Lärmschutzverbauung durchzusetzten. Nach langen, aber sachlich und konstruktiv geführten Verhandlungen zwischen der Marktgemeinde Zirl und der ASFINAG, konnte ein für Zirl optimales Ergebnis in Sachen Lärmschutz erzielt werden. Die von vielen Menschen schon lange ersehnte Lärmschutzwand wird nun endlich umgesetzt und bereits im Sommer 2012 ist mit
dem Baubeginn zu rechnen. Die lückenlose Lärmschutzverbauung entlang der A12 wird eine Höhe zwischen 2,5 Meter und 4,5 Meter erreichen und die Lärmbelastung in den Wohngebieten deutlich hörbar reduzieren. Besonders erfreulich ist, dass dieses Bauwerk zur Gänze von der ASFINAG finanziert wird und somit das Budget der Marktgemeinde Zirl nicht belastet.
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Die Lärmschutzwand für die A12 wird im Sommer kommen!
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Das RMI der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) wird pro Jahr rund 92 Millionen Kilowattstunden Strom ins regionale Netz einspeisen und 25.000 Haushalte mit sauberem Strom aus Wasserkraft versorgen. Derzeit finden umfassende Grundlagen-Erhebungen statt, um auf Basis der Ergebnisse das Projekt exakt zu planen. Am westlichen Rande des Gemeindegebietes von Zirl liegt das Ende der Grundwasser-Eintiefung des Kraftwerkes. Zirl ist somit nicht direkt von der GrundwasserThematik betroffen. „Durch die Verschiebung des Standortes gehört Zirl, obwohl kaum betroffen, zu den acht Anrainer Gemeinden“, so Bürgermeister DI (FH) Josef Kreiser. Wasserkraft als Volksvermögen Ein Wasserkraftwerk ist ein nachhaltiges Zukunftsprojekt, hat es doch eine Lebensdauer von über 100 Jahren, sodass noch die nachfolgenden Generationen davon profitieren werden. Die acht Anrainer-Gemeinden haben eine Option, sich mit bis insgesamt 25 Prozent am Wasserkraftwerk zu beteiligen. Diese Beteiligung stellt ein langfristiges Einkommen für die Gemeinden dar. „Auch die Marktgemeinde Zirl kann sich an dem Kraftwerk beteiligen“, erläutert Bürgermeister DI (FH) Josef Kreiser und meint weiter: „Eine Beteiligung an diesem Projekt würde gut in den eingeschlage-
Ein Wasserkraftwerk für alle
„Durch die Verschiebung des Standortes gehört Zirl - obwohl kaum betroffen - zu den acht Anrainer Gemeinden“, so Bürgermeister DI (FH) Josef Kreiser. nen Weg als E5 Gemeinde passen.“ Anrainer reden mit Teil der Projektplanung ist die Einbindung der Interessen der Anrainerinnen und Anrainer. Das Thema Grundwasser bereitet vielen direkt Betroffenen Sorgen. Diese Sorgen nimmt die IKB sehr ernst und hat den Termin für den ersten „Runden Tisch“ zum Thema Grundwasser auf den 10. April 2012 vorverlegt. „Unser Ziel ist es, im direkten Gespräch und mit umfassenden Informationen die Besorgnisse
vor den unbekannten Auswirkungen zu nehmen.“, so IKBVorstandsvorsitzender DI Harald Schneider. „Wir verstehen, dass es verschiedene Standpunkte gibt. Es ist unser Ziel, auf fachlich fundierter Basis Lösungen auszuarbeiten und diese den Anrainern vorzustellen.“ Weitere „Runde Tische“ Es werden weitere „Runde Tische“ zu verschiedenen Themenkreisen, wie etwa regionale Entwicklungsmöglichkeiten oder Hochwasserschutz, organisiert. Alle Anrainer-Gemeinden ent-
senden Vertreter, die dort ihre Ideen und Anregungen einbringen können. Von vergleichbaren Projekten in Österreich weiß man, dass sich die Umgebung eines Kraftwerks zu einem attraktiven Naherholungsgebiet entwickeln kann. „Auch wenn wir hier in Zirl nicht direkt von dem Kraftwerk betroffen sind, so werde ich mich trotzdem dafür stark machen, dass auf eine entsprechende landschaftliche Einbindung geachtet wird“ erklärt der Zirler Bürgermeister DI (FH) Josef Kreiser.
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SCHAU VORBEI SEITE 15
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PUBLIC-VIEWING EURO 2012 Donnerstag 21.06.2012 Der Juni steht ganz im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft 2012. Auch in Zirl wird fleißig mitgefiebert! Ab dem 21. Juni können die Spiele per Public-Viewing beim Musikpavillon ab 19 Uhr live miterlebt werden. Das Finale findet am 1. Juli ab 18 Uhr statt.
Zirler Markttag eröffnet Pforten Samstag 05.05.2012 Bereits zum 11. Mal findet der Zirler Markttag statt, welcher sich seit langem großer Beliebtheit erfreut. Neben vielen Genüsslichkeiten aus der Region werden auch wieder zahlreiche Verkaufsstände zum bummeln und schlemmen verführen. Beginn ist acht Uhr morgens.
BABYMASSAGE Ab Dienstag 17.04.2012 Ab April beginnen wieder die Kurse und Workshop des EKIZ. Workshop AVOmed „Beikost“ beginnt ab dem 17. April, der Workshop „Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes“ am 19. April. „Bewegung, Spiel und Spaß“ und „Samprayoga und Yoga für Schwangere“ fangen am 20. April an. Infos und Anmeldungen unter Tel: 0680/146 2907.
DO/19
Zirl, Sitzungssaal der MG Öffentliche zung
GemeinderatssitStart: 19:00 Uhr
MI/25
Zirl, Schießstand Schlossbachklamm
MI/02
Zirl, Musikpavillon
Zirl, Schießstand KK-Schießen am Schießstand der Schlossbachklamm Start: 16:00 Uhr
SA/05
Zirl, Pfarrkirche Erstkommunion Volksschulklassen 2a und 2c Start: 09:30 Uhr
MO/30
Walpurgisnachtfeier der SPÖ Zirl Start: 20:00 Uhr
Eigenhofen, Kulturarena Platzkonzert des Musikvereins Zirl. Start: 19:30 Uhr
DI/01
Eigenhofen, Kulturarena Maifest
SO/06
Zirl, Pfarrkirche
Erstkommunion Volksschulklassen 2b und 2d	Start: 09:30 Uhr
MI/09
Zirl, Musikpavillon Maifeier der SPÖ Start: 11:00 Uhr
DO/07
SA/19
KK-Schießen der Faschingsgilde in der Schlossbachklamm Start: 13:00 Uhr
DO/31
Gemeinderatssitzung Start: 19:00 Uhr
JUNI Firmung
Start:17:30 Uhr
Herz-Jesu Prozession Start: 08:30 Uhr Anschließend Frühschoppen bei Musikpavillon
SA/30
Zirl, Sitzungssaal
Fronleichnamsprozession Start: 08:30 Uhr Anschließend Frühschoppen beim Musikpavillon
Zirl, Schießstand
Zirl, Schießstand KK-Schießen Schlossbachklamm Start: 16:00 Uhr
SO/03
Platzkonzert (Ersatztermin bei Regen am 3. Juni) Start: 20:00 Uhr
Zirl, Kindergruppe Sonnensprossen
Zirl, Dorfplatz/Pfarrkirche Florianifeier
Große EM-Party
Nächstes SchaufenZter erscheint in der KW 24 zwischen 11. und 15. Juni.
MAIBAUMFEST IN EIGENHOFEN Montag, 30. April 19:00 Uhr Es wird wieder angepackt: Eigenhändig wird der Maibaum in Eigenhofen wieder aufgestellt. Beginn ist am Montag, 30 April ab 19 Uhr. Nach dem Baumaufstellen gibt die Musikkapelle Zirl ein Platzkonzert und wird zünftig aufspielen. Weiter geht es am 1. Mai mit einem Frühschoppen mit Inntalerpartie und Maibaumkraxln ab 11:30 Uhr.
Sport treiben, Spaß haben und gleichzeitig auch noch das Klima schützen? Das ist auch heuer wieder in Zirl möglich! Unter dem Motto „Radeln für den Klimaschutz!“ rufen das Land Tirol und das Klimabündnis Tirol in Zusammenarbeit mit den Gemeinden zum „Tiroler Fahrradwettbewerb 2012“ auf. Mit der Klimaschutzinitiative will man gemeinsam mit Betrieben, Vereinen und Schulen auf die Vorteile des Radfahrens besonders auf Kurzstrecken aufmerksam machen: RadfahrerInnen sind gerade im Ortsgebiet meist schneller am Ziel und bei hohem Verkehrsaufkommen und knappem Parkplatzangebot gegenüber AutofahrerInnen im Vorteil. Hinzu kommt, dass der Spritverbrauch auf Kurzstrecken besonders hoch ist und die Nutzung des Rades eine besonders sparsame Alternative zum Pkw darstellt. Radfahren hält außerdem fit, schützt vor Bewegungsmangel und beugt
Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Mit der Teilnahme am Wettbewerb kann wesentlich zur Reduktion des Verkehrsaufkommens und zur Verbesserung der Luftsituation in Tirol beigetragen werden. Beim Tiroler Fahrradwettbewerb geht es nicht um Schnelligkeit und Höchstleistungen, gefragt ist vielmehr eine möglichst breite Teilnahme der Bevölkerung. Wer sich als TeilnehmerIn registrieren lässt und im Wettbewerbszeitraum, vom 23. März bis 9. September, mindestens 100 Kilometer zurücklegt, ist jedenfalls mit dabei. SchülerInnen sind im Rahmen der „BikeLine“ zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen. Den TeilnehmerInnen des Tiroler Fahrradwettbewerbs winken attraktive Preise. Anmeldungen zu diesem Wettbewerb und sämtliche Informationen bekommen Sie auf der Homepage der Marktgemeinde Zirl: www.zirl.at
Fahrradfahren für den Klimaschutz - auch in Zirl!
G EN D JU
100% E D EM O KRATI
Aktiv gelebte Jugenddemokratie in Zirl Projektbüro BOJE
Im Januar haben wir, das zehnköpfige Team des Jugendprojekts „Frei(T)räume“, unsere Ergebnisse dem Gemeinderat präsentiert. Das EU-Projekt ist nun eigentlich vorbei, doch jetzt fängt unsere Arbeit in der Gemeinde erst richtig an! Wir sehen uns als eine Art Verbindung zwischen den Jugendlichen und den Politikern der Gemeinde und möchten euch auch über die bereits bestehenden Angebote für junge Zirler informieren. Da es in Zirl eine Vielzahl an Vereinen für Jugendliche gibt, die meisten jungen Leute aber nur über wenige Bescheid wissen, möchten wir euch nun in jedem SchaufenZter einen Verein vorstellen. Wir hoffen, es ist für euren Geschmack etwas dabei. Heute beginnen wir mit der Boje!
Für die vorbildliche Ausarbeitung des Ortsleitbildes im Rahmen eines LA21-Prozesses, gewährte das Land Tirol einen Anerkennungspreis von 5.000 Euro, überreicht von LR Mag. Johannes Tratter. Ein herausragendes Thema war das Jugenddemokratieprojekt Frei(T) räume. Die Prämie wurde umgehend an Leo Kaserer weitergeleitet.
Die BOJE ist die Anlaufstelle der Zirler mobilen Jugendarbeit in der Kirchstraße 14. Mobil heißt, dass wir auch auf den Straßen und Plätzen in Zirl anzutreffen sind, zum Quatschen und gemeinsam Zeit verbringen: Uns interessiert, was in Zirl los ist und euch wichtig ist! Weiters könnt ihr bei uns in der Anlaufstelle vorbeikommen; zum Chillen am Nachmittag oder zum Kochen am Abend… Ab und zu organisieren wir Aktionen, bei denen alle mitmachen können, die Lust haben. Auch seid ihr bei uns richtig, wenn ihr eine Idee im Kopf habt und auf eigene Faust ein Projekt umsetzen wollt. Bei Fragen zu Lehrstelle oder Beruf, bei troubles mit Freunden, Schule oder Eltern, bei Fragen zu Alkohol, Drogen oder Schulden können wir euch unterstützen und begleiten. Keine Situation, die ein „ungutes Gefühl“ auslöst, ist uns zu klein oder zu unwich-
Foto: BOJE
Was ist eigentlich die BOJE?!
Wenn du Ideen oder Wünsche hast, um Zirl „cooler“ zu machen, dann melde dich bei der BOJE in der Kirchstraße 14! tig, um mit euch darüber zu sprechen! Öffnungszeiten: Dienstag: 17:30 bis 19:30 Uhr. Donnerstag: 10:30 bis 12:30 Uhr. FB Boje Zirl www.boje.zirl.at (Die BOJE ist an und für sich kein Verein, wir MitarbeiterInnen sind Bedienstete der Marktgemeinde Zirl.)
Ein weiterer Punkt, der aus unserem Projekt „ Frei-(T)räume“ entstanden ist, war das Projektbüro. Wir haben dazu einen Raum in der Boje bekommen, welchen unser Projektteam einmal in der Woche verwaltet. Die Aufgaben unseres Büros sind, Jugendlichen die Chance zu geben Veranstaltungen oder Partys zu machen, zu unterstützen und umzusetzen. Es ist sowohl ein Kooperationspartner zwischen den Jugendlichen, Vereinen und der Gemeinde, als auch ein Partner der Boje und des JuZes. Unter anderem sammelt unser Büro alle Events und Informationen und gibt diese an Infotafeln weiter, sodass jeder Jugendliche weiß, was in Zirl so abgeht. Wir werden vor allem Veranstaltungen, Konzerte und Feste für Jugendliche organisieren. Das Neueste zum Nachlesen steht immer auf unserer Homepage: www.frei-t-raeume.at und zum Nachfragen gibt es unsere Email - Adresse: markalbre@ googlemail.com. Wie gesagt, wenn jemand mal Hilfe beim Organisieren braucht, stehen wir gerne zur Verfügung! Jeden Donnerstag von 19.00 Uhr bis 20:00 Uhr sind wir in unserem Projektraum oberhalb der Boje an zu treffen. Wir freuen uns auf DICH! Liebe Grüße, das Projektteam
JUGENDDEMOKRATIE IM SchaufenZter Das ist eine Seite speziell für Jugendliche. Diese ermöglicht es Zirler Jugendlichen laufend ihre MEINUNGEN, IDEEN und VORSCHLÄGE vorzubringen und zu publizieren.
Mach mit und melde dich zu Wort! Wir freuen uns auf deine Vorschläge - das Frei(T)räume Team Kontakt: letzfetz@gmx.at
Vier Ensembles bei Bundesbewerb!
Die Gruppe „Up to the Inn“: Simon Schneider, Jonas Zink, Benjamin Kowollik und Alexander Plattner (v.l), zusammen mit Sponsorin Dr. Irene Vieider konnte ebenfalls ihre Teilnahme am Bundeswettbewerb sichern. Gleich vier Ensembles der Landesmusikschule in Zirl gingen aus dem Bewerb „Prima la musica“ auf Platz eins hervor und werden nun Anfang Juni beim Bundeswettbewerb in der Steiermark antreten. „Souverän, mitreißend, klangreich und perfekt musizierten unsere SchülerInnen vor einer erlesenen Jury und vor einem zahlreichen Publikum“, wie Musikschulleiter Herbert Lackner gegenüber dem SchaufenZter mitteilte. Seine Schüler konnten heuer
mit ihren überragenden Leistungen bei der „Prima la musica“ überzeugen. Der jährliche Wettbewerb fand heuer in Völs, Kematen und Innsbruck statt. Es nahmen mehr als 1.000 Musikschüler aus Nord-, Ost- und Südtirol zwischen sechs und 20 Jahren daran teil. Die Schlagwerkensembles „Quick Sticks“ (Lorenz Exenberger, Timon Haselwanter, Liam Hofer, Martin Kirchebner und Johannes Schneitter) erreichten in der Altersgruppe I (Durchschnittsalter zehn bis elf Jahre) einen ersten Preis mit
Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. In der gleichen Klasse erreichte auch das Trompetentrio „Majoja“ (Markus Wenger aus Scharnitz, Jonas und Jan Neuner aus Leutasch) den Sieg. „Up to the Inn“ (Benjamin Kowollik, Alexander Plattner, Simon Schneider und Jonas Zink) der Altersgruppe II konnten diesem Beispiel ebenfalls folgen. Das Ensemble „Die Johanniter“ (Benjamin Kowollik, Christina Pagitz, Laura Peer, Simon Schneider und Julia Walser) erreichten in der relativ neuen Wertungskategorie „offene
Kammermusik“ der Altersgruppe II einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Dieser findet Anfang Juni in der Steiermark statt. „Quick Sticks“ und die Gruppe „Up to the Inn“ sind nebenbei auch noch bei Musik in kleinen Gruppen beim Landeswettbewerb am 21. April in Innsbruck zu sehen. Up to the Inn spielen am 25. und 26. Mai in Imst beim Festival „Podium JazzPop-Rock“. Sie konnten bereits Ende Februar bei einem Auftritt im Treibhaus mehr als 100 Zuseher begeistern.
Sie ist eine der schönsten Krippen Tirols und steht in Zirl: Die sogenannte „Probstkrippe“. Doch nur mehr für kurze Zeit kann sie im Zirler Heimatmuseum betrachtet werden. Es war für Familie Matzler eine Übergangslösung: Aus Platzgründen war es bis dato leider nicht möglich, die bekannte „Probstkrippe“ bei ihnen zuhause unterzubringen. Somit übergab die eingesessene Zirler Familie die Krippe als Leihgabe an das hiesige Heimatmuseum. Nun ist jedoch für die Familie ein Herzenstraum wahr geworden: Der Platz für die
in einen Schrank eingefasste Krippe ist vorhanden! So wird sie nur mehr für einige Monate im Museum zu sehen sein, ehe sie wieder in privaten Räumlichkeiten unterkommt. Die barocke Schrank-Krippe von 1800 stammt ursprünglich aus Wilten, kam aber um 1860 herum nach Zirl in den Haushalt der Familie Matzler. Der markante Hintergrund wurde von Rudolf Öfner gemalt, welcher auch die Berge eingesetzt hat. Die Figuren wurden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Probst geschnitzt. Die Szenen stellen unter anderem Situationen aus dem
Zirler Probstkrippe bald wieder privat
Ein Ausschnitt aus der wertvollen „Probstkrippe“: Nur mehr für kurze Zeit ist sie im Zirler Heimatmuseum zu sehen. Alltagsleben dar, wie beispielsweise eine Sennerin, einen
Kaminkehrer, Jäger.
ORTSLEBEN SEITE 19
Zirlerin setzte Mosaik
Foto: Pfarre Reith
Die Zirler Künstlerin Maria Storch mit Gatten und Kooperator Johannes Laichner (v.l) vor ihrem Mosaik. Am Fest der „Verkündigung des Herrn“, am 25. März, segnete der Reither Kooperator Johannes Laichner ein Marienmosaik an der Außenmauer
der Pfarrkirche Reith bei Seefeld. Das Mosaik setzte die Künstlerin Maria Storch aus Zirl. Es zeigt Maria mit dem schlafenden Je-
suskind und soll allen Besuchern des Friedhofs zum Vertrauen und Gebet an die Gottesmutter einladen.
Das „Ekiz“-Zirl bietet heuer eine so genannte „Babymassage“ an. Doch was ist das genau? Eva Hildebrand erklärte es gegenüber dem SchaufenZter: „Es wird auf sanfte Weise die Eltern-Kind-Beziehung gestärkt. Für das Baby sind die sanften Berührungen Botschaften der Geborgenheit, Beruhigung und Stärkung“, so Hildebrand. „Sie unterstützen ganz besonders das Bedürfnis nach Körperkontakt und Zuwendung. In Indien wird die Babymassage schon sehr lange praktiziert. Es ist ein natürlicher Bestandteil des Tagesablaufes und wird von einer Generation zur nächsten weitergegeben, ganz selbstverständlich.“ Los geht‘s am 3., 10. und 24. Mai oder auf Anfrage. Weitere Informationen rund um das Thema „Babymassage“ erhalten Sie unter Tel: 0680/146 2907.
Kunstkopien im Gasthaus Gerald Saringer aus Zirl stellt derzeit im Leutascher Naturwirt Alfons-Walde-Kopien aus. Durch Zufall entdeckte der Karikaturist und Künstler seine Liebe zum bekannten Tiroler Maler. Schon als Kind begann der gebürtige Kärntner mit der Malerei. Seine Lieblingsmotive sind Fische, sein Hobby Karikaturen. Unter anderem zeichnete er zuletzt für die Kronen-Zeitung. Austellungen hatte er schon in der Arbeiterkammer und in verschiedenen Hotels und Restaurants in Tirol und Kärnten. Beruflich ist Saringer im Baugewerbe tätig. Seit mehr als 40 Jahren lebt er in Zirl, wo sich in seinem Wohnzimmer inzwischen 550 Bilder angesammelt haben. „Berufsbedingt musste ich ein Walde-Kunstwerk vorübergehend bei mir zu Hause unterbringen. Ich suchte gerade
Gerald Saringer bei der Vernissage im Leutascher „Naturwirt“. nach künstlerischen Ideen und begann das Werk zu kopieren. Nach einem Monat war es fertig und der Besitzer hätte beinahe das Original nicht mehr erkannt,“ erzählt Saringer gegenüber dem SchaufenZter.
Monika Klimitsch hatte die Idee, Saringer`s Kunstkopien ins bekannte Restaurant nach Leutasch zu bringen. Restaurantbesitzer Helmuth Maierhofer kredenzte bei der Vernissage das passende Menü. Roland Jordan
unterhielt auf der Harfe. Auch einen Großcousin des bekannten tiroler Malers, Dr. Arnold Walde und Gattin Doris, lockte die Ausstellung an. Er zeigte sich von der Qualität der kopierten Werke tief beeindruckt.
ORTSLEBEN SEITE 21
Leitungsausschuss-Obmann Thomas Öfner (SPÖ) gab dem SchaufenZter einen Einblick in die Arbeit des Teams vom Sozial- und Gesundheitssprengel in Zirl. „Ein wesentliches Anliegen unserer Gemeinschaft muss es sein, den Menschen in unserer Gemeinde dort Unterstützung zu geben, wo der Einzelne ohne Solidarität von uns allen überfordert ist.“ „Einen ganz besonderen Beitrag leistet hier unser Team des Sozial- und Gesundheitssprengels Zirl mit seinem vielfältigen Angebot für Menschen, die Unterstützung in der Pflege brauchen.“ „Leistungen wie Hauskrankenpflege und Heimhilfe oder Essen auf Rädern sind bekannt und werden gerne angenommen. Mit der Begleitung Betreuungs- und Pflegebedürftiger in unserer Tagespflegeeinrichtung komplettieren wir unser Angebot. Wir wenden uns hier ganz besonders an alleinstehende Menschen und an ihre pflegenden Angehörigen.“ „Unsere MitarbeiterInnen bemühen sich in einer angenehmen, entspannten Atmosphäre um ein aktivierendes und reaktivierendes Pflegeangebot.
Pflegende mehr unterstützen
Mag. Thomas Öfner. Geselliges Beisammensein, gemeinsame Mahlzeiten, sowie professionelle Versorgung im pflegerischen Bereich, beginnend mit Grundpflege wie Baden, Duschen, Fuß- und Haarpflege, bis hin zur Wundversorgung, Verabreichung von Medikamenten und Injektionen durch diplomiertes Fachpersonal gehören zu unserem Programm.“ „Damit kann sich der pflegende Angehörige entspannt eine Auszeit von der täglichen Betreuungszeit nehmen. Nur wer seinen Pflegling in guten Händen weiß, findet die nötige Ruhe, sich einen oder zwei Tage in der Woche für sich selbst zu reservieren. Damit bleiben Sie belastbar und gerade die Erhal-
„Wir wollen einen besonderen Beitrag leisten für Menschen, die Unterstützung in der Pflege brauchen“, so Öfner im SchaufenZter. tung Ihrer eigenen Belastbarkeit ist mindestens gleich wichtig, wie die Pflege ihres Angehörigen selbst.“ „Dabei richten wir uns flexibel nach Ihren Wünschen und können bei Bedarf auch Halbtagespflege und einen Fahrdienst anbieten.“ „Aktivierung der Selbständigkeit und Entlastung der Angehörigen, ausgerichtet nach ihren persönlichen Bedürfnissen sind die Ziele, von denen wir uns leiten lassen. Für eine kostenlose Erstberatung zu unserem Angebot wenden Sie sich bitte an Frau Martina Laner.“
FÜR SIE im `s zenzi
Martina Laner 05238-54005 info@szenzi.at
Kissen in Form eines Herzens – bestimmt für Frauen und auch Männer nach einer Brustkrebsoperation. Kissen, welche nicht nur eine emphatische, sondern auch eine therapeutische Wirkung haben. Diese Herzen dienen dazu die Wundheilung zu unterstützen und den Lymphfluss zu begünstigen. Vor ca. einem Jahr habe ich das erste Mal davon gehört und fühlte mich sofort angesprochen. Nach der Übergabe der ersten 20 Herzen an der Frauenklinik Innsbruck wurde mir klar, dass ich den Bedarf alleine nicht decken kann. Der wöchentliche Bedarf dort liegt im Moment bei sieben bis zehn Kissen pro Woche! Eine für mich erschüttern-
de Zahl. So machte ich mich auf die Suche nach helfenden (Näh-) Händen. Die Mithilfe und Unterstützung war und ist enorm. So möchte ich mich heute bei allen Zirlerinnen, die sich an die Nähmaschine gesetzt haben, um Herzkissen zu nähen, bedanken (manche von euch kenne ich leider nicht mit Namen). Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen, in so kurzer Zeit bereits mehr als 80 Kissen an der Frauenklinik zu übergeben. Ein großer Dank auch an Juliane und Katharina vom Ladele, die mir Cellophanpapier (zum Verpacken der Kissen) und bunte Kärtchen (die mit einem netten Spruch versehen an den Herzen befestigt werden) zu Ver-
fügung stellten. Weiters ein Dank an Frau Wild von Blumen Wild, für die Geldspende, um HerzensStoffe zu kaufen. Ein großer Dank gilt der Firma Kematen Kosmetik für die großzügige Geldspende, die es uns ermöglicht die nächsten 90 Herzen zu füllen. Ein weiteres Dankeschön den Firmen Kwizda Innsbruck, Fa. Weithas in Rum und Herrn Mag. Saexinger der Zentralapotheke Innsbruck für die Übernahme von je zehn Kilogramm Füllwatte. Danke auch an die Fa. Polyfill Absamer Bettwaren, die uns einen Sonderpreis beim Erwerb der Füllwatte ermöglichte. Herzlichen Dank an alle! HoGa, Zirl
Foto: HoGa
Ein sehr „herzliches“ Dankeschön
Diese Kissen werden in Herzform von Freiwilligen genäht.
Direktor Franz-Josef Wander. geänderte Art des Unterrichtens erfordert u. a. andere Lernmaterialien und eine erhöhte Anzahl von Teambesprechungen. Dazu wird ein bestehender Raum entsprechend adaptiert. Inwiefern profitiert die Marktgemeinde Zirl von der Neuen Mittelschule? Gut ausgebildete Schülerinnen und Schüler, die neben dem notwendigen Wissen auch Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Kooperation, Selbstständigkeit, Selbstverantwortung und Soziales erworben haben, sind wichtig in einem Gemeinwesen und für die Wirtschaft eines Ortes. Kinder, die ihre Pflichtschulzeit in Zirl verbracht haben, sind mehr in die örtliche Gemeinschaft eingebunden. Braucht es überhaupt eine Mittelschule? Die Neue Mittelschule ist ein wichtiger Schritt in Richtung Reform des Bildungswesens. Das Erkennen und Fördern von Begabungen ist wichtiger als das alleinige Feststellen von Mängeln.
Achtung: Kopieren nur mehr in der Bibliothek! Die Bibliothek Zirl hat einen besonderen Kopier-Service für Vereine. Während den Öffnungszeiten von •
9 Uhr - 12 Uhr 15 Uhr - 18 Uhr 9 Uhr - 12 Uhr
kann preisgünstig kopiert werden. In der Gemeinde ist es nicht mehr möglich zu kopieren! SCHAUFENZTER APRIL 2012
Wenn man das Ziel der Erziehung zum mündigen Menschen ernst nimmt, dann sind die Inhalte dieses Schultyps eine bedeutende Voraussetzung dazu. Die Neue Mittelschule kann aber nur eine Zwischenstufe zur gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen sein. Welche neuen Möglichkeiten bietet die Mittelschule für Schüler ab sofort in beruflicher und weiterbildender Hinsicht? Im neuen Lehrplan ist das Thema „Berufsorientierung“ sowohl in den einzelnen Unterrichtsgegenständen als auch in der gleichnamigen verbindlichen Übung zentral verankert. Berufspraktische Tage, Lehrausgänge, externe Expertinnen und Experten und Exkursionen vertiefen diese Vorbereitung auf die weiteren Bildungs- und Berufswege. Durch den Einsatz von Lernplattformen (E-Learning) und Informatik als Pflichtgegenstand, sind die Schülerinnen und Schüler auf die zukünftigen Anforderungen
speziell in diesem Bereich für jede Art der Bildung und des Beruf bestens vorbereitet. Mit der Erfüllung der vertiefenden Allgemeinbildung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik stehen den Kindern alle weiteren Bildungswege offen. Warum bekam Zirl im Vergleich zu anderen Gemeinden die Mittelschule erst ziemlich spät? Im Juni 2009 wurde im Rahmen einer Lehrer/innenkonferenz die notwendige 2/3-Mehrheit für die Einführung der Neuen Mittelschule knapp nicht erreicht. Im darauffolgenden Schuljahr kamen aber umgehend wesentliche Elemente der Neuen Mittelschule (Lernfelder, Innere Differenzierung) zur Umsetzung. Dadurch und durch vorausschauende Fortbildungsaktivitäten blieb unsere Schule bei diesem wichtigen Schritt der Bildungsreform am Laufenden. Vielen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Josef Hornsteiner.
Neuer Pfarrgemeinderat Bei der höchsten Wahlbeteiligung seit 15 Jahren wurde in Zirl ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt. Frauen: Baldemair Jane Marte Rosi Neuner Sabine Schleich Elisabeth Männer: Anich Erwin Buemberger Andreas Gspan Klaus Mößmer Matthias Jugend: Gspan Lukas Plattner Kathrin Schneitter Julia Wellscheller Daniel
Der Zirler Pfarrer Mag. Roland Buemberger ist erfreut über die hohe Wahlbeteiligung.
Tirolweit lag die Wahlbeteiligung bei rund 21,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung bezogen auf die Gottesdienstbesucher liegt bei 110,2 Prozent im pfarrlichen Durchschnitt.
Die gewählten Mitglieder werden zusammen mit den amtlichen und noch zu berufenden Mitgliedern die Pfarrgemeinderäte für die nächsten fünf Jahre bilden.
Aus der Zirler Hauptschule wird eine Neue Mittelschule - das SchaufenZter sprach vorab mit Direktor OSR FranzJosef Wander, welcher uns erklärte, was genau dieser Ausbau nun bedeutet und was auf die Schüler im neuen Schuljahr zukommt. Was wird sich in erster Linie für die Schüler im kommenden Schuljahr ändern? Nachdem die Neue Mittelschule die Individualisierung in den Mittelpunkt stellt, wird den Schülerinnen und Schülern verstärkt ein Unterricht geboten, der ihre Begabungen und Interessen berücksichtigt. Eigenständiges Arbeiten, Präsentieren und Einschätzen des Geleisteten (Stärkenportfolio) erhalten zentrale Bedeutung. Themen werden fächerübergreifend, projektorientiert und in unterschiedlichen Lernformen behandelt. In den Hauptgegenständen ermöglichen flexible Kleingruppen die unterschiedlichen persönlichen Stärken sichtbar zu machen. Dabei lernen die Kinder sich gegenseitig zu unterstützen. Dadurch, dass an unserer Schule auch schon bisher sehr innovativ gearbeitet wurde, können wir diese Erkenntnisse und Erfahrungen direkt in die Neue Mittelschule einbringen. Wird ausgebaut werden müssen? Ein Ausbau ist nur insofern notwendig, dass weitere Arbeitsräumlichkeiten mit der notwendigen Infrastruktur wie Computer, Kopierer, Ablagemöglichkeiten usw. für Lehrerinnen und Lehrer geschaffen werden müssen. Die
Neue Mittelschule - was jetzt?
CHRONIK SEITE 23
Zirl im Wandel der Zeit Der Dorfchronist berichtet ... In dieser Ausgabe des SchaufenZters hat sich Dorfchronist Peter Gspan die historischen Ereignisse im Frühjahr 1912 in Zirl genauer angesehen. Denn nicht nur die „Titanic“ ging unter, auch in der Marktgemeinde rührte sich einiges.
Im Frühjahr 1912 waren zwei Naturereignisse in Tirol zu spüren: ein Erdbeben und zahlreiche Überschwemmungen. Ebenso warf die Eröffnung der Karwendelbahn ihre Schatten voraus.
Eröffnung Karwendelbahn Montag, den 15.04.1912 Der ursprünglich geplante Eröffnungstermin am 1. Juli 1912 kann nicht eingehalten werden, da ein vorgesehener Transformator für das Ruetzkraftwerk verunglückte. Ein Ersatz für diesen Transformator kann nicht bis zum geplanten Termin geliefert werden.
Guß der neuen Glocke Donnerstag, den 18.04.1912 Am Vortag wurde durch die Firma Grassmayr die neue Glocke gegossen. Der Guss dauerte drei Minuten und erreichte eine Hitze von 1800 Grad. Aus Zirl waren der Seelsorger, der Gemeindevorsteher (entspricht dem heutigen Bürgermeister) und die Gemeinderäte anwesend. Die Glocke ist 1900 kg schwer und kostete 3000 Kronen.
Fixtermin Karwendelbahn Dienstag, den 23.04.1912 In einer Sitzung wurde beschlossen, dass die Inbetriebnahme der Karwendelbahn mit Ende September erfolgen soll. Dies erfolgt aufgrund des Transformatorunfalles (siehe 15.4.1912) sowie eines Streiks der Porzellanindustrie (wodurch die Lieferung der Isolierteller verzögert wurde). Für den Probebetrieb durch die k.k. Staatsbahnverwaltung werden zwei Monate benötigt. Überlegt wird jedoch eine Aufnahme eines provisorischen Betriebes mit Dampflokomotiven.
Weihe der neuen Glocke Dienstag, den 30.04.1912 Am Vortag wurde die neue Glocke in Empfang genommen
und durch den Prälaten des Stiftes Wilten – unter Anwesenheit der ganzen Gemeinde – geweiht. Beim Aufziehen konnte die Glocke nicht in den Turm eingebracht werden, da der Durchmesser zu groß war. Es musste erst die Öffnung im Turm erweitert werden.
Verschönerungsverein Zirl Dienstag, den 7.05.1912 Kürzlich fand im Gasthaus zur Post die gut besuchte Jahreshauptversammlung des Verschönerungsvereines Zirl statt. Der Tätigkeitsbericht und der Rechnungsabschluss zeugte von den regen Aktivitäten. Es wurde am Hauptplatz ein Park gepflanzt, mehrere Sitzbänke angebracht und 200 Bäume längs der Straße nach Hochzirl gepflanzt.
Erdbeben in Zirl Freitag, den 10.05.1912 In der Nacht auf den 10. Mai kurz nach Mitternacht – wurde ein starkes Erdbeben registriert. Laut den Berichten dauerte es eine Minute.
Hochwasser! Samstag, den 11.05.1912 In den letzten Tagen waren starke Regenfälle sowie Gewitter und dadurch große Überschwemmungen bzw. Hochwasser in Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Bayern. Aus Zirl werden Schäden an den Gärten entlang der beiden Bäche berichtet. Weiters mussten mit Bäumen Sperren errichtet werden. Die Aufregung in der Bevölkerung ist sehr groß und es werden Erinnerungen an die Überschwemmungen im Jahr 1852 wach.
Foto: G. Hofbauer
Ehrungen bei Schützen
Die Zirler Sportschützen feierten ihre Jahreshauptversammlung und stellte den neuen Vorstand vor. Bei der heurigen Jahreshauptversammlung der Zirler Sportschützen fanden Neuwahlen statt, wie Gerhard Hofbauer dem SchaufenZter berichtete. Oberschützenmeister (OSM) wurde Josef Schneider, 1. Schützenmeister Felix Plattner
und 2. Schützenmeister Wolfgang Holzknecht. Schriftführerin ist ab sofort Gabi Knapp und die Kasse übernimmt Rudi Tratter. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Arno Esterhammer, Rosa Bucher und Anton Witting geehrt.
Die Sieger des „Stehend frei“- Schießens: 1. Platz und Luftgewehrmeisterin Lydia Peer (M.), 2. Platz Heinrich Schneider und Platz drei ging an Wolfgang Holzknecht (v.l.) ...
Für Kinder gibt es nichts Wichtigeres als Bewegung: Der „TurnenVolleyball Verein“ in Zirl macht es möglich! Spaß an der Bewegung, Begeisterung für den Sport, die körperliche Herausforderung suchen und gegen andere messen – das ist für Kinder und Jugendliche eigentlich das Schönste und Natürlichste sowie das Rezept des Vereins Turnen-Volleyball. Mit Computer und Playstation stehen dem aber teils unwiderstehliche Gegner im Wege. Der Verein Turnen-Volleyball versucht, diese treibende innere Freude altersgruppengerecht, spielerisch, mit Elan und Ehrgeiz wieder zu erwecken und bietet damit die
Möglichkeiten, Spaß und Gesundheit gleichermaßen zu fördern. Trampolin, Geräteturnen, Bodenturnen, diverse Ballspiele – auf dem Programm steht alles, was bewegt und begeistert. Ab dem 8. Mai heißt es wieder: Turnen, Spiel und Spaß für Kinder und Jugendliche (8 bis 15 Jahre) immer dienstags 18 Uhr bis 19 Uhr in der Turnhalle SPZ. Kosten für acht Abende: 15 Euro. Anmeldungen und Auskünfte bitte bei Thomas Watzdorf unter aon.913192490.watzdorf-thomas@aon.at oder unter Tel. 0660 / 1432309.
Fotos: Schützengilde
... und die Sieger „Sitzend aufgelegt“: Der 1. Platz ging an Luftgewehrmeister Manfred Hohn (M.), 2. wurde Irmgard Draxl und Veronika Reich belegte Platz drei (v.l).
Starker Rücken im Sommer Ab Donnerstag, den 3. Mai hält Bettina Eibl in Zirl folgende Kurse: Pilates für Anfänger, Rückentraining und Progressive Muskelentspannung. Übrigens: Rückentraining und Progressive Muskelentspannung ergänzen sich ideal, da viele Rückenbeschwerden durch Verspannungen hervorgerufen werden. Die Kurse finden jeweils abends statt. Nähere Infos und Anmeldung unter Tel. 0650-8609806 bzw. auf www.bewegungspunkt.at.
Training gegen Rückenbeschwerden und Verspannung.
Foto: Eibl
Ein ganz spezielles Rezept
VEREINSLEBEN SEITE 25
Zirlerin Kathi Mayr erreicht Platz 3 vationsspritze und vorhergegangener Niederlagen gegen die „Zsammwürfelten“ aus Innsbruck, gegen Wattens und Reutte ein Sieg gegen die „Milser Mander.“ Besonders stolz sind die Zirler aber auf Nachwuchstalent Kathi Mayr, die von den Bundesmeisterschaften in Neusiedl mit dem hervorragenden dritten Platz heimkehrte. „Eigentlich wurde ich von der Trainerin als Ersatzspielerin angeworben, da das Tiroler Team so viele Ausfälle hatte. Wir haben dann aber drei Spiele gewonnen, ehe wir von Hartberg und Salzburg auf Platz drei verwiesen wurden“, schildert sie den Turnierverlauf. Kathi stammt aus einer Volleyball-Familie. Sowohl ihre Urgroßeltern Renate und Josef Burger, als auch ihre Eltern Sabine und Andy und ihre Schwestern Magdalena und Johanna spielen Volleyball. „Volleyball ist ein Sport, bei dem oft drei Generationen aufeinandertreffen“, weiß auch der Obmann. „In unserer erfolgreichen Mixed-Mannschaft sind Spieler zwischen 17 und 50 Jahren vertreten. Sie alle freuen sich auch auf das Beach-Volleyball im Sommer!“
Die Zirlerin Kathi Mayr holte sich mit dem Team des „BORG“ Innsbruck in Neusiedl den dritten Platz.
Nach einen misslungenen Saisonsauftakt gab es für die Zirler Volleyballer zuletzt wieder viel Grund zum Jubeln: Die Herren schafften in der Landesliga C gegen Mils ihren ersten Sieg. Das Mixed-Team kämpft nach zwei Niederlagen und drei Siegen noch um Rang zwei in der Meisterrunde und Vereinsmitglied Kathi Mayr wurde kürzlich in der Schülerliga mit dem Team des BORG Innsbruck Dritte bei den Bundesmeisterschaften. Dorthin will auch das erfolgreiche Mixed-Team und dazu fehlt nur noch ein klarer Erfolg gegen Silz: In der bisherigen Frühjahrssaison gab es nämlich Niederlagen gegen St. Johann und Hall. Gegen Nußdorf, Neustift und Schwaz konnten die Zirler „Goldfinger“ hingegen gewinnen. „Da Hall schon einige wichtige Punkt liegen gelassen hat, hoffen wir noch auf die Teilnahme an der Bundesmeisterschaft in Wien“, erklärt uns Obmann und Trainer Andi Himann sein hochgestecktes Saisonsziel. Von der Oberländer Rundschau und dem Zirler Chinarestaurant Wang-Fu erhielten die Zirler kürzlich neue Dressen. Bei den Herren folgte nach der Moti-
Die Zirler Volleyballer Andi Himann und Andrea Widmoser bedankten sich bei China-Restaurantbesitzer Wang Zhijian für die neuen Dressen.
Es war das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte: Bei den diesjährigen Tiroler Meisterschaften im Universitätshallenbad in Innsbruck übertraf sich das Schwimmteam SK Kruder Zirl selbst! Mit einem Medaillenspiegel von 49 Auszeichnungen musste man nur zwei anderen Vereinen den Vorrang lassen. „Besonders erfreulich war, dass sich in nahezu allen Altersklassen Zirler Athleten ganz vorne behaupten konnten, was ein Beleg für die kontinuierliche jahrelange Nachwuchsarbeit ist“, so der Obmann Dr. Klaus-Dieter Gosch, welcher mehr als stolz auf sein Team sein kann. Erfolgreichste Schwimmerin war die neunjährige Marie Lindpaintner mit insgesamt neun Medaillen.
Fotos: SK Kruder Zirl
SK Kruder Zirl zieht eine tolle Bilanz
Insgesamt 49 Meisterschaftsmedaillen konnte das Schwimmteam Kruder Zirl nach Hause holen! SCHAUFENZTER APRIL 2012
190 Jahre Musikverein Zirl höchsten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Jugendarbeit und die Nachwuchsförderung. Setzen wir an diesem Punkt an. Blasmusik erfreut sich wieder hoher Beliebtheit bei den Jungen. Wie wirkt sich das auf eure Arbeit aus? Das ist sehr erfreulich vor allem ist Tirol eine treibende Kraft dieses Aufschwunges. Veranstaltungen wie das „Woodstock der Blasmusik“ zeigen, dass Blasmusik etwas lebendiges ist. Besonders erfreulich ist, dass mit der „Innsbrucker Böhmischen“ beim Sommernachtsfest am Bezirksmusikfest einer der Vertreter dieses Aufschwungs in Zirl spielen werden. In Zirl kümmert sich mit Georg Schwaiger ein selbst noch sehr junger Musikant um den Nachwuchs. Zurück zum Bezirksmusikfest. Was sind deine persönlichen Erwartungen? Ich erwarte mir sehr viel Arbeit aber auch viel Freude, gemeinsam mit vielen anderen Musikbegeisterten. Kann man das Fest in Zahlen fassen? Das ist schwierig aber ich habe bereits gesagt, dass ich mir 4000 Besucher erhoffe und wir rechnen damit, dass wir jeweils 2000 Grillhendel und 2000 Schnitzel verkaufen werden... Das Bezirksmusikfest wird am Zirler Festplatz stattfinden. Ist dieser Platz geeignet? Der Festplatz ist eine optimale Ersatzlösung bis zum Bau des Veranstaltungssaales und mit dem richtigen Zelt optimal geeignet für die Ausrichtung des Festes. Auch die Parkplatzsituation in der Bahnhofstraße ist wesentlich besser als im Ortszentrum. Roland, gibt es noch etwas, was du den Zirlerinnen und Zirlern zum Abschluss sagen möchtest? Liebe Leute, kommt´s alle zum Fest! Es wird für jeden etwas Passendes dabei sein und wir werden über das endgültige Programm unter anderem im SchaufenZter berichten. Vielen Dank für das Gespräch.
Auf Musikvereinsobmann Roland Wild kommt viel Arbeit zu - allerdings freut er sich, gemeinsam mit vielen Musikbegeisterten auf das Fest..
Der Musikverein Zirl feiert heuer sein 190. Bestandsjahr. Zur Feier wird das Bezirksmusikfest zum Heimspiel. Aus diesem Grund lud die SchaufenZter-Redaktion Musikvereinsobmann Roland Wild zum Interview. Das Bezirksmusikfest wird vom 5. - 8. Juli 2012 stattfinden und an vier Tagen drei völlig unterschiedliche Programme bieten. Mehr darüber lesen Sie im folgenden Interview. Roland, dem Musikverein steht ein arbeitsreiches und intensives Jahr ins Haus. Was dürfen sich die Zirler alles erwarten? Wild: Ja, mit der Organisation und dem Ausrichten des Bezirksmusikfestes haben wir eine große Verantwortung und Ehre zugleich übernommen. Die Zirlerinnen und Zirler können gespannt auf ein umfangreiches und abwechlungsreiches Musikprogramm an vier Tagen sein. So wird es am Donnerstag ein Sommernachtsfest mit traditioneller Blasmusik und der Spitzenkapelle „Innsbrucker Böhmische“ geben. Am Freitag werden die Torpedos NG für Party- und Feierlaune sorgen und am Samstag ist es uns gelungen, mit Marc Pircher einen ganz großen der volkstümlichen Musik nach Zirl zu holen. Am Sonntag findet der große Festakt statt. Das klingt nach einem ausgelassenem Wochenende! Das soll es auch werden. Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit zahlreich erscheinenden Zirler Gästen die 4000 Besucher Marke knacken. Musikanten sind bekannt für Ihre gute Laune und diese wollen wir auch an unsere Besucher weitergeben. Der Musikverein Zirl gilt als äußerst aktiv. Was sind wichtige Schwerpunkte für euch und für dich als Obmann? Bei uns wird sehr viel Zeit und Arbeit in die Qualität gesteckt. Es ist ein großer Reiz, Musikstücke so authenthisch wie möglich zu interpretieren. Auf einer fünfstufigen Leistungsskala zur Bewertung der musikalischen Leistungen einer Kapelle spielt Zirl auf der zweit-
„Ein wichtiger Punkt ist die Jugendarbeit und die Nachwuchsförderung im Zirler Musikverein“, ist sich Wild sicher.
BÜRGERSERVICE SEITE 27
Wie schon mehrfach bekanntgemacht ist die Fortschreibung des Raumordnungskonzepts der Marktgemeinde Zirl seit geraumer Zeit in Vorbereitung. Im folgenden finden Sie einen zeitlichen Rahmenplan zur Finalisierung sowie einige Punkte, welche auch Sie betreffen könnten. „Im Sinne der Transparenz ist es wichtig, dass die Gemeindebürger wissen, wie die weitere Vorgehensweise bei der Ausarbeitung des Raumordnungskonzept ist“, erläutert Bürgermeister DI (FH) Josef Kreiser: „Es sollen alle Gemeindebürger die Möglichkeit haben, sich rechtzeitig einzubringen.“ Widmung von Vorbehaltsflächen Die Marktgemeinde Zirl benötigt für die zukünftige Entwicklung weitere Bauflächen für kommunale Einrichtungen wie z.B. Kindergarten, Amtsgebäude betreubare Wohnanlagen, Recyc-
Raumordnungsausschussobmann DI Rainer Schöpf und Bürgermeister DI (FH) Josef Kreiser (v.r.) haben in den kommenden Monaten einen straffen Zeitplan zur Fertigstellung des ÖROK neu. linghof, Schulen und natürlich leistbares Wohnen. Diese sollen bzw. können in der Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzeptes aufgenommen bzw. dargestellt werden. Da-
hingehend werden Vorschläge von Grundstückseigentümern im Sinne eines aktiven Grundstücksmanagement gerne entgegengenommen. Widmung mittels Vertrags-
Raumordnung Die Marktgemeinde Zirl beabsichtigt im Rahmen des § 33 TROG Verträge mit Grundstückseigentümer abzuschließen. In solchen Verträgen kann die Vereinbarung vorgesehen werden, Grundflächen der Gemeinde für bestimmte Zwecke, insbesondere den geförderten Wohnbau , für die verkehrsmäßige Erschließung des Baulandes oder für die Schaffung von infrastrukturellen Einrichtungen zum Verkehrswert zu überlassen. Private Widmungen Alle Anfragen und Anträge von Grundstückswidmungen können von interessierten Grundeigentümern in der jetzigen Planungsphase getätigt werden und somit einer Prüfung und Planung zugeführt werden. Ansprechpartner für diese Widmungs- und Grundstücksangelegenheiten ist das Bauamt der Marktgemeinde Zirl Tel. 05238 – 54001.
Die sieben Schritte zum Raumordnungskonzept
SchaufenZter
Schritt 1: Ausarbeitung des Entwurfs der Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzeptes Geplanter Zeitraum: Mai bis Juni 2012 Schritt 2: Beschlussfassung des Entwurfs gemäß § 64 Tiroler Raumordnungsgesetz im Gemeinderat Geplanter Zeitraum: Juli bis September 2012 Schritt 3: Kundmachung zur allgemeinen Einsicht während vier Wochen gemäß § 64 und § 65 für den Entwurf der Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzeptes Geplanter Zeitraum: Auflagefrist von sechs Wochen, geplant von Juli bis September 2012
erscheint in der KW 24 zwischen 11. und 15. Juni. Ihre Mitarbeit ist erwünscht: Senden Sie uns Ihre Briefe sowie Interessantes in und um Zirl an: redaktion@schaufenzter.at
Schritt 4: Öffentliche Gemeindeversammlung zur Vorstellung des Entwurfs der Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzeptes
Marktgemeinde Zirl Bühelstraße 1 6170 Zirl
Geplanter Zeitraum: September 2012
BGM DI (FH) Josef Kreiser
Schritt 5: Beschlussfassung(en) zur Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzeptes nach § 64 Abs.
5 nach Abschluss des Verfahrens über den Entwurf mit den eingelangten Stellungnahmen und den
Renate Perfler und Mitarbeiter der Marktgemeinde Zirl (themenabhängig)
maßgeblichen Entscheidungsgrundlagen
Geplanter Zeitraum: Oktober bis Dezember 2012
rabemedia gmbh Hohe-Munde-Straße 61 6100 Seefeld,;Tel. 0650-4576196
Schritt 6: Aufsichtsbehördliches Genehmigungsverfahren gemäß § 67 Tiroler Raumordnungsgesetz für die Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzeptes Geplanter Zeitraum: anschließend Schritt 7:
Produktion & Satz: rabemedia gmbh
Verlag: rabemedia gmbh
Kundmachung der aufsichtsbehördlichen Genehmigung gemäß § 68 Tiroler Raumordnungsgesetz
Geplanter Zeitraum: anschließend
HERA Print, 6170 Zirl
Willkommen in Ihrem neuen Zuhause. Wohnprojekt Franz-Plattner-Straße / Zirl.
Die von Süden her erschlossene Liegenschaft wird mit 7 Wohnungen bebaut. Die ansprechende architektonische Gestaltung überzeugt sowohl durch die Wirkung nach außen als auch durch die Funktionalität der Innenraumgestaltung. Durch großflächige Fensterverglasungen entstehen helle und lichtdurchflutete Wohnungen. Das Grundstück weist eine Fläche von ca. 980 m² auf. Die Wohnflächen der Wohnungen variieren zwischen ca. 77 und 101 m². Das Wohnprojekt wird parifiziert und im Wohnungseigentum provisionsfrei direkt vom Bauträger an die einzelnen Erwerber übergeben.
In schönster Lage in Zirl – im Bereich Untere Estrichfelder – entsteht ein modernes, attraktives Wohnprojekt. Großzügige Wohnungen mit Garten-, Terrassen- oder Dachterrassenflächen werden in einer sehr ruhigen und doch zentrumsnahen Wohngegend errichtet. Kurz um: für Familien oder Singels, Ruhe und Erholungssuchende, und all jene die moderne Architektur in hoher Qualität zu schätzen wissen.
bauwerk A-6020 Innsbruck · Fürstenweg 70 Tel. +43 512 284338 · Fax Dw -20
Wir verwirklichen Ihren Wohntraum – planen Sie mit! SCHAUFENZTER APRIL 2012
info@bau-werk.cc · www.bau-werk.cc
Schaufenzter 0412
Zirl, Marktgemeinde, Politik, Vereine

References: § 33
 § 64
 § 64
 § 65
 § 64
 § 67
 § 68