Source: https://www.vermieter-forum.com/threads/hausreinigung-ueber-eine-firma.15510/
Timestamp: 2016-12-11 09:53:47+00:00

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Dieses Thema im Forum "Hausordnung" wurde erstellt von sapa1975, 14.12.2013.
ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen. Wir stellen gerade die Hausreinigung auf eine Firma um. Wir sind ein 5 Familienhaus und ich wohne im EG. Wie wird die Kostenverteilung der Hausreinigung von einer Firma auf die Miter bzw. Eigentümer vorgenommen. Ich hatte jetzt einiges schon gelesen. Entweder per Wohnfläche oder per Personenanzahl. Da wir nichts mit der oberen Etagen zutun haben bzw. nicht nutzen, habe ich wie folgt was gefunden, das die Nutzung maßgebend ist und die Verteilung per Wohnfläche und per Personenanzahl nur bei Wasser +Heizkosten+Müll umgelegt wird. WAs sagt Ihr dazu?
Für diesen Verteilerschlüssel spricht, dass er gerechter ist als eine Verteilung nach der Wohnfläche, weil mehr Personen auch mehr Nebenkosten verursachen. Für den Vermieter bedeutet dies, dass er die Anzahl der Bewohner regelmäßig überprüfen muss und sich der Verteilerschlüssel bei jedem Ein- und Auszug verändert. Auch ist der Vermieter in der Beweispflicht. Bei größeren Wohneinheiten ist dies in der Regel unpraktikabel. Wird nach der Personenzahl abgerechnet, ist die tatsächliche Benutzung maßgebend, nicht die melderechtliche Registrierung.
Besucher zählen nicht. Zu- oder Abschläge für Kleinkinder, Tierhaltung, Autowaschen oder Waschmaschinen sind nicht erlaubt.
Ich bin nicht gewillt von den oberen Etage die Kosten zu tragen. Dazu muss ich sagen, dass es nicht die saubersten sind. !!!! Wir haben zwar noch keine Kostenverteilung, aber wir im EG sind 2 Wohnungen mit jeweils 3-4 Personen und müßten für die da oben mitzahlen !!!
Verteilung Eigemtümer Mieter
Zitat von sapa1975:
Dem Vermieter werden die Gesamtkosten der Reinigung auf Eigentumsanteile angerechnet, der Vermieter wird dann da umlagefähige Nebenkosten, dann die Kosten auf Quadratmeter de jeweiligen Wohneinheit des Mieters als Verteilerschlüssel zurückgreifen müssen oder aber der verteilt nach dem ihm bekannten MEA Anteilen.
Hierfür gibts bereits einige Urteile die die Möglichkeit des Umlageschlüssels auf den Mieter in anderer Weise einschränken, poste ich am Montag.##
Hallo sapa1975,
sind denn die Kostenübernahmen durch die Mieter mietvertraglich geregelt?
Ja, entweder jeder macht selbst die Hausordnung oder halt über eine Firma. Das Problem ist, das die zwei oberen Wohnungen nur 2 Zimmer haben. Also haben wir im EG die höhere Quadratmeteranzahl.
Zum ersten muss die Umlage der Reinigungskosten wirksam im MV vereinbart werden.
Dann kommt der Verteilerschlüssel, der nach Gesetz die Wohnfläche ist. Es kann aber auch ein anderer VS vereinbart werden. Für den VM ist die Abrechnung nach Wohnfläche am einfachsten. Hat im Fall des TE offenbar den Nachteil das die einzelnen Wohnflächen sehr unter schiedlich sind. Nach Personen abzurechnen scheint nur auf dem ersten Blick gerecht und ist für den VM sehr unkomfortabel.
Daher würde ich eine Umlage nach Wohneinheiten vorschlagen.
Wie Syker schon sagte, es muss wirksam im Mietvertrag vereinbart worden sein.
Wurde nichts vereinbart, kann der VM diesen Posten mit dem Mieter nicht Abrechnen, da hierrüber keinerlei vereinbarung getroffen wurde.
Ich habe die Schote soweit schon durch, weil mein VM im März diesen Jahres
eine Reinigungskraft eingestelt hatte.
Sie Arbeitete von März - August und hat von sich aus Gekündigt.
[Der Vermieter gab ihr keinen Schlüssel so das sie selbstständig nicht ins Haus konnte
sie musste mehrmals bei uns Mietern im Hause klingeln, was ihr unangenehm war jedes mal
weil alle Mietparteien sich darüber bei ihr beschwert haben]
Durch ein Pers. Gespräch habe ich dann erfahren, das der VM Ihr keinen Schlüssel
aushändigen wolle, und gab an "Aus Versicherrungstechnischen Gründen ginge es nicht, das er der PK einen Schlüssel überlässt".
Habe ich dann im April diesem Jahres dem VM nen Briefchen geschrieben gehabt
inkl. einer Liste, wo die PK bei uns klingelte [Jedoche Woche selbe Uhrzeit +- 15 Min]
Ich bat dem VM darum, das er der PK doch bitte einen Schlüssel aushändigen solle
weil die PK bei jedem im Hause klingeln müsse, um einlass in das MFH zu bekommen.
Ich bat drum, das er nach einer Lösung suchen solle, weil es Störend ist
wegen jeden Pups an die Türe gehen zu müssen, nur weil der gnädige Herr der PK keine Schlüssel geben wollte.
Auf das Schreiben bekam ich keine Antwort [andere Mieter die sich sodann ebenfalls beim VM Schriftl. beschwert haben aber auch nicht - wäre ja zu einfach]
Stattdessen bekam ich nen Schreiben, wonach der VM die Unkosten für diese PK
in Rechnung stellen will, und dann in der nächsten NKA abrechnen will.
Soll heissen in der Berechnung zu 2013.
Ich Studierte meinen MV und fand schnell raus, das hierrüber nichts vereinbart wurde, weil
der Passus Treppenhausreinigung gestrichen war das ich nichts zu Zahlen habe
weil u.a. in der Hausordnung steht, das jeder Mieter für seinen Wohnabschnitt verantwortlich ist. - Daran halten wir uns.
Ich schrieb dem VM das ich das nicht bezahlen werde, da es nicht vereinbart ist.
Darauf kam von ihm, ich müsste es sehr wohl bezahlen, weil die PK auch
unseren Abschnitt reinigt, und er die PK dazu beauftragt hat das Ges. Objekt
zu reinigen. - Jede Woche - d.h. 4x im Monat. [März - Mitte August].
Habe das Schreiben meinem RA übergeben, und er kam auch zu dem entschluss, weil
es nicht vereinbart war das ich die TH-Reiniungskosten zu Zahlen habe, so schrieb
er dem VM, das ich es nicht zu zahlen, habe, weil nicht vereinbart, und er kann es mit uns nicht abrechnen.
Seit diesem Moment, versucht er mittel und wege zu finden, uns zu schikanieren.
Aber wiegesagt, was nicht vereinbart ist, kann nicht abgerechnet werden.
Selbst wenn es x facher Eigentum ist, und der VM will darüber bestimmen, dann
muss er das selbst Zahlen wenn das nicht ausdrücklich im MV vereinbart ist.
umlagefähige Kosten Hausreinigung
sind denn die Kostenübernahmen durch die Mieter mietvertraglich geregelt?Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
wirf doch einfach mal einen Blick in deinen Mietvertrag und Betriebskostenanlage zum Mietvertrag.
Natürlich, wenn nichts anderes im Mietvertrag vereinbart ist, wir der Vermieter die Kosten für die Hausreinigung umlegen, diese Kosten sind umlagefähig sofern nicht im Mietvertrag vom Mieter gefordert.
Noch eine wichtige Frage, hat dein Vermieter nur die eine Wohnung vermietet oder ist er Besitzer des Hauses?
Noch eine wichtige Frage, hat dein Vermieter nur die eine Wohnung vermietet oder ist er Besitzer des Hauses?Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Oha der Makler fragt nach dem Besitzer des Hauses ...
Hintergrund der Frage und nichtsachdienliche Antworten
Ganz einfach, wenn dem Vermieter das ganze Haus gehört, bleibt ihm lt. Betr.KV §2 nur die Möglichkeit die Kosten nach Quadratmetern oder MEA-Anteilen abzurechnen.
So, gehöhrt im nur die eine Wohnung, kann er nach nachvollziehbarer Darstellung der Gesamtkosten für die Hausreinigung, bzw. Treppenreinigung nach Quadratmeter oder Nutzungseinheit und Nutzungstagen abrechnen.
Und nun, erläutern Sie mal was Ihr Post mit der Sachdienlichkeit der Ausgangsfrage zu tun hat, gar nichts denke ich.
"wirf doch einfach mal einen Blick in deinen Mietvertrag und Betriebskostenanlage zum Mietvertrag.
Natürlich, wenn nichts anderes im Mietvertrag vereinbart ist, wir der Vermieter die Kosten für die Hausreinigung umlegen, diese Kosten sind umlagefähig sofern nicht im Mietvertrag vom Mieter gefordert."
- Hä...?
- Hä...?[/QUOTE]
ja, stimmt, nicht ganz ersichtlich was gemeint mit vom Mieter gefordert, hier die Erläuterung
Die Reinigung des Treppenflures war gemeint als vom Mieter gefordert, kommen allerding die Mieter der Mietvertraglichen verpflichtung die Reinigung selbst durchzuführen nicht oder nur ungenügend nach, kann der Vermieter ein Reinigungsunternehmen beauftragen und die Kosten hierfür auf den Mieter umlegen.
Verständlicher glaub ich.
Ganz einfach, wenn dem Vermieter das ganze Haus gehört, bleibt ihm lt. Betr.KV §2 nur die Möglichkeit die Kosten nach Quadratmetern oder MEA-Anteilen abzurechnen.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Als Makler solltest du schon zwischen Besitzer, Eigentümer und VM unterscheiden können.
Solche Nachlässigkeiten tragen m.E. nicht dazu bei den Ruf deines Berufs zu verbessern. Und auf welcher Grundlage sollte eine Abrechnung nach MEA für ein MFH (keine WEG) zulässig sein?
selber lesen mach schlau
Zunächst macht selber lesen Schlau, zudem hat die Umlage der Neben u. Betriebskosten nichts mit einer beruflichen Tätigkeit als Immobilienmakler zu tun.
Und wenn Sie es noch so oft schreiben und versuchen es wirkt nicht bei mir.
Vernehmen Sie dies:
Das Gesetz listet in § 2 BetrKV die Betriebskosten im Sinne des § 1 Absatz 1 BetrKV einzeln auf. § 556 Absatz 1 Sätze 2 und 3 BGB in Verbindung mit § 2 BetrKV legen abschließend fest, welche Nebenkosten aus dem Mietobjekt vom Vermieter umgelegt werden dürfen.
Und zusätzlich dies:
Wurde keine ausdrückliche Vereinbarung getroffen, sind die Betriebskosten nach den Vorgaben des § 556a BGB entsprechend der Wohn- und Nutzfläche umzulegen. Der Gesetzgeber sieht diesen Umlageschlüssel wohl als den gerechtesten an.
Natürlich habe ich die Paragraphen nachgeschlagen bevor ich geantwortet habe.
Das die Reinigungskosten umlagefähig sind ist ja auch unumstritten.
Kommen wir zum VS und da steht in erster Linie m² Wohnfläche.
Was das jetzt mit den MEA einer WEG zutun hat ist noch nicht beantwortet.
Das Gesetz listet in § 2 BetrKV die Betriebskosten im Sinne des § 1 Absatz 1 BetrKV einzeln auf. § 556 Absatz 1 Sätze 2 und 3 BGB in Verbindung mit § 2 BetrKV legen abschließend fest, welche Nebenkosten aus dem Mietobjekt vom Vermieter umgelegt werden dürfen.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Sofern mietvertraglich vereinbart.
damit, dass ein anderer Umlageschlüssel .......
hat damit zu tun, dass ein anderer Umlageschlüssel z. B. Personen nicht in der Eingagsfrage oder im Mietvertrag vereinbart ist und es hierbei bereits zu uneinigkeiten gekommen sein muss, bezüglich der gerechten Aufteilung der Kosten.
In der Abrechnung darzustellen ist wie die Gesamtkosten auf den einzelnen Mieter, bzw. Nutzungseinheit umgerechnet werden, da die Hausreinigung nicht durch die Mieter gegeben war, sah sich der Vermieter veranlasst, einen Reinigungsdienst zu beauftragen.
Hierbei muss er eben die Gesamtkosten darstellen und der der nur eine Einzelne Wohnung innerhalb der WEG hat und vermietet muss die Gesamtkosten die sich ja nach seinen Miteigentumsanteilen berechnen nach MEA, nachvollziehbar in der Abrechnung dargestellt auf den Mieter umlegen, das kann er aber nicht nach Gesamtquadratmeteranzahl der ganzen Wohnanlage folglich bleibt ihm nur der Umlageschlüssel nach MEA-Faktor oder Quadratmeter.
Wurde eine zulässige Vereinbarung zwischen den Parteien getroffen, so genießt diese nach § 556a I BGB Vorrang. Andernfalls ist bei Betriebskosten, deren Verbrauch oder Verursachung meßbar und zuordnenbar ist, eine entsprechende Verteilung vorgesehen, die übrigen Kosten sind nach Wohnfläche umzulegen. Eine Umlage nach Kopfteilen ist gesetzlich nicht mehr vorgesehen.
Du darfst aber nicht die Hausgeldabrechnung der WEG mit der BK-Abrechnung des M in einen Topf werfen.
Der VM kann mit dem M einen völlig anderen VS vereinbaren als die WEG beschlossen hat. Ich sehe die Umlage nach MEA als eine solche vom Gesetz abweichende Vereinbarung an.
Das habe ich auch nicht behauptet! Und nicht in einen Topf geworfen!
Die Hausgeldabrechnung dient dem vermietenden Sondereigentümer (einzelne Whg) als Nachweis der Gesamtkosten jedes einzelnen Posten wie z. B. Hausreinigung, so nun muss er natürlich den Nachweis der Nutzeinheit gegenüber dem Mieter erbringen bevor er diese dann in seine Neben- und Betriebskostenabrechnung verpackt.
Wissentlich wird das Hausgeld nach tausendstel berechnet bzw. MEA-Anteilen, dies ergibt dann die Gesamtkosten der Nutzeinheit, diese Gesamtkosten legt er auf den Mieter um mit Umlageschlüssel.
Entweder übernimmt er hierzu den MEA-Anteil in tausendstel oder Quadratmeter der Nutzeinheit.
Zur Info, ich hatte gerade diesbezüglich einen Prozess geführt und habe in allen Punkten Recht bekommen, weil ich das genauso wie beschrieben für den Mieter nachvollziehbar aufgeführt habe.
So wie du es jetzt beschrieben hast ist es doch richtig.
Vorher hast du aber behauptet das es gesetzlich verankert wäre nach m² oder MEA abzurechnen auch wenn es sich nicht um eine WEG handelt.
So hab ich deinen Beitrag zumindest verstanden.
ok....da ab ich ja eine Diskussion ausgelöst ;-) Ok mir geht es um den Effekt, dass ich die oberen Etagen überhaupt nicht nutze oder betrete und soll dafür die Hausreinigung zahlen? Sehe ich nicht ein. Mal schauen, ob wir uns hier im Haus auf die Wohneinheiten einigen können.
Thema: Hausreinigung über eine Firma
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