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Timestamp: 2020-04-04 17:14:01+00:00

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2016 | Verlängerung bis 2018: Sennestadt-Sanierungsmanagement
IFB-15580
Die Sennestadt ist ein, nach den Entwürfen des Stadtplaner Bernhard Reichow entstandener Stadtteil Bielefelds mit circa 21.000 Einwohnern. .Am Reißbrett entstanden und umgesetzt nach dem Prinzip der „organischen Stadtbaukunst“ ist sie ein Musterbeispiel für die Architektur der Nachkriegszeit. Grundlage des Sanierungsmanagements sind die Rahmenbedingungen des KfW-Programms 432 „Energetische Stadtsanierung“ zur Umsetzung des Integrierten Quartierskonzeptes
„Vitamine für das Wirtschaftswunder aus Oktober 2013.
Initiiert wurde das Sanierungsmanagement durch die Projektgruppe aus Stadtwerke Bielefeld, Stadt Bielefeld (Umweltamt und Bauamt) und der Sennestadt GmbH, die auch die Koordination des Projektes übernommen hat.
Neben alberts.architekten BDA bildet das Institut für Bauforschung e.V.. die Arbeitsgemeinschaft des Sanierungsmanagements.
Ziel der Arbeitsgruppe ist die nachhaltige Umsetzung des vorliegenden Integrierten Quartierskonzeptes innerhalb des Projektprozesses unter Wahrung des Wohls der Bewohner und Nutzer sowie des Erhalts der einzigartigen Baukultur im Sinne der festgelegten
Klimaschutzziele. Den Einzeleigentümern, Baugemeinschaften sowie Wohnungseigentümergemeinschaften wird eine ganzheitliche Beratung zur Gebäudesanierung angeboten, die kontinuierlich Unterstützung bei der Planung, Finanzierung und Umsetzung der energetischen und sonstigen Sanierungsmaßnahmen bietet.
2016 | NEU Mängel und Schäden bei Einzelmodernisierungsmaßnahmen
Die Anzahl von Mängeln bei der Modernisierung von Bestandsgebäuden ist hoch. Insbesondere Einzelmaßnahmen haben daran einen zunehmenden Anteil. Vor diesem Hintergrund haben das Institut für Bauforschung e.V. und der Bauherren-Schutzbund e.V. in einer Kurzstudie Zusammenhänge und Folgen solcher Modernisierungsmaßnahmen untersucht und an Fallbeispielen dargestellt. „Grundsätzlich ist der vollumfänglichen Modernisierung eines Gebäudes Vorzug zu geben“, so eine der Aussagen der Studie. In vielen Fällen sei dies jedoch nicht gewünscht oder nicht möglich, vielfach vor allem aus finanziellen Gründen. „Eine sinnvolle Alternative kann deshalb die Modernisierung in aufeinanderfolgenden Schritten sein, bei der Einzelmaßnahmen im Zusammenhang geplant und in entsprechender zeitlicher Abfolge durchgeführt werden“, betonen die Experten in der Studie. Sowohl die Auswahl, Kombination und Reihenfolge der Maßnahmen als auch die Verwendung der Materialien und Systeme in den Maßnahmen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Im Bereich der Baukonstruktion betreffen die Wechselwirkungen insbesondere Statik, Abdichtung und Materialverträglichkeiten. Im Bereich der Bauphysik sind es insbesondere Wechselwirkungen in den Bereichen Wärme- und Feuchteschutz, Luftdichtheit und Wärmebrücken, die zu beachten sind. Diese sollten in ausreichendem Maße im Planungs- und Bauprozess berücksichtigt werden. „Eine genaue Bestandsaufnahme des Bestandsgebäudes und die detaillierte Planung von Modernisierungsmaßnahmen ist daher unerlässlich, um langfristig Mängel und Schäden zu vermeiden und die positiven Effekte der Maßnahmen vollumfänglich nutzen zu können“, so das IFB als Verfasser der Studie.
2015 | NEU Verlängerung der Verjährungsfrist für Mängelansprüche
Im Oktober 2015 wurde das Institut mit der Erstellung einer Studie zur Klärung der Frage beauftragt, ob und in welchem Umfang eine Verlängerung der gesetzlichen Verjährungsfrist für Mängelansprüche von mehr als fünf Jahren nach § 634a Absatz 1 Nummer 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches angezeigt ist.
Zu ermitteln ist, wie häufig auf einen Baumangel zurückzuführende Schadensfälle an Bauwerken nach mehr als fünf Jahren auftreten und um welche Schadenssummen es sich dabei handelt. Mit Blick auf eine mögliche Beschränkung des Anwendungsbereiches einer Verlängerung der Verjährungsfrist ist zudem zu hinterfragen, ob bestimmte Mängel dabei überproportional häufig auftreten.
Ergänzend ist zu analysieren, wie sich die Beweislage nach mehr als fünf Jahren entwickelt und welche Beweisprobleme durch den Zeitablauf vermehrt auftreten können.
Letztlich ist zu prüfen, wie häufig in der derzeitigen Praxis eine Verlängerung der Verjährungsfrist sowohl bei Verbraucherbauverträgen als auch bei Bauverträgen zwischen Unternehmern vereinbart wird und welche Gewerke diese in der Regel umfasst. Konkret sind folgende Sachverhalte und Fragestellungen in der Studie wissenschaftlich umfassend zu bearbeiten:
Da Erkenntnisse aus amtlichen Statistiken nicht verfügbar sind, ist die Datengewinnung durch umfassende Literatur- und Rechtsprechungsanalysen sicherzustellen. Dabei sind
neben der durchzuführenden Befragung von Sachverständigen, Bauherren, Bauunternehmen und Handwerkern auch Bauverträge auszuwerten. Das Projekt endet Ende Dezember 2016.
2015 | NEU Handbuch Baukultur und Klimaschutz
IFB-15201
Unter dem Titel „Baukultur und Klimaschutz - Energetische Erneuerung von Bestandsgebäuden und -quartieren unter Berücksichtigung baukultureller Qualitäten" erstellt das Institut für Bauforschung e.V für das Land Niedersachsen ein Handbuch, das beispielgebende Bauprojekten in und für Niedersachsen aufzeigt.
Gesucht wurden beispielhaft realisierte energetische Gebäudesanierungen der letzten fünf Jahre, die vor allem durch ganzheitliche, kreative und innovative Lösungsansätze auf der technisch-konstruktiven Ebene und / oder auf der Quartiersebene vorbildhaft sind. Zudem sollen die energetischen Bestandssanierungen idealerweise die baukulturellen stadt- bzw. quartierstypischen Gestaltqualitäten beibehalten.
Ziel des Handbuches ist, mit intelligenten Lösungsbeispielen aufzuzeigen, wie baukulturelle
Qualitäten auch bei Klimaschutzmaßnahmen erhalten bleiben. Durch die Publikation und mit einer langfristig geplanten Vortragsreihe sollen die beispielgebenden Ideenprojekte nicht nur Fachleuten, sondern insbesondere auch einer interessierten Öffentlichkeit vermittelt werden.
2015 | Zertifizierung des Sicherheitsmanagements (zur Erfüllung der den Wohnungsunternehmen obliegenden Verkehrssicherungspflichten
IFB-15562
Ein Wohnungsunternehmen beauftragte die erneute Überprüfung, ggf. Verbesserung des bestehenden
Sicherheitsmanagements zur Erfüllung der Verkehrssicherungs-/Überwachungspflichten.
Betrachtet und erörtert wurden – wie bei der Erstprüfung
in 2008 - insbesondere die entwickelte Komplett-Matrix „Sicherheitsmanagement“, die vorhandenen Checklisten und die Dokumentationsübung:
• der einzelnen Begehungen
• der Protokollführung in Papier- und EDV-Form,
• der neu eingeführten ergänzenden Dokumentation von Begehungen mittels eines Scannersystem sowie
• der Mangelmeldung und Mangelverfolgung
Zudem wurden die betrieblichen Organisationsstrukturen einschließlich der Vergabe bzw. Übertragung von Verkehrssicherungspflichten an Fremdfirmen und die damit zusammenhängenden Leistungsverzeichnisse und Stellenbeschreibungen betrachtet. Darüber hinaus
wurden die „Nutzungshinweise für Mietwohnungen“ mit darin z.T. enthaltenen Übertragungen einzelner Überwachungspflichten auf Mieter eingesehen.
Dem Unternehmen wurden zu den einzelnen Themenkreisen, insbesondere unter Beachtung
rechtlicher Gesichtspunkte und den zwischenzeitlich (gegenüber 2008) eingetretenen Veränderungen in den normativen Grundlagen verschiedene Hinweise zu notwendigen Anpassungen und Anregungen gegeben.
2015 | Überarbeitung der Baustofflisten der Landeshauptstadt Hannover
Die Bedeutung der Nachhaltigkeit für das Bauen unter Berücksichtigung der rechtlichen und technischen Anforderungen und der notwendigen Wirtschaftlichkeit erfordert zunehmend belastbare Aussagen und Bewertungen zu Gesundheits-, Umwelt-, Ökobilanz- und Lebenszyklusdaten von Bauprodukten. Die Gesundheits- und Umweltwirkungen von Bauprodukten sind somit integrale Bestandteile einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik. Bei der Umsetzung der ambitionierten Energieeinspar- und Nachhaltigkeitsziele müssen zukunftsfähige Lösungen auch von hoher ökologischer Qualität der verwendeten Bauprodukte gekennzeichnet sein. Relevanz besitzen dabei insbesondere Aussagen zur Herstellung, Verarbeitung, Nutzung und Entsorgung der Bauprodukte, die über den Lebenszyklus des Gebäudes betrachtet werden.
Für die Anforderungen an die Bauprodukte sind die EU-BauPVO, die Landesbauordnungen und zur Orientierung die Musterbauordnung heranzuziehen. Relevant sind zudem verschiedene Bewertungssysteme und Instrumente des Bundes, der Länder und Kommunen.
Die Landeshauptstadt Hannover verwendet derzeit verschiedene Instrumente mit unterschiedlichen Anforderungen zur ökologischen Bewertung in ihren Fachbereichen. Der Bearbeitungsstand lag zwischen 2001 und 2015. Die weitreichendsten Anforderungen enthielten
die Baustofflisten für das städtische Bauen im Rahmen der UVP mit Stand 2003.
2015 | NEU Bauqualität beim Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern
IFB-15552
Neue Analyse zur Bauqualität vom Institut für Bauforschung e.V. Hannover im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V.
Die Anzahl von Mängeln beim privaten Hausbau ist und bleibt hoch. 20 Mängel treten im Durchschnitt bei jedem Bauvorhaben während des Bauverlaufs auf. Bei der Schlussabnahme werden etwa noch 10 weitere Mängel entdeckt. Das zeigt die aktuelle gemeinsame Studie vom Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) und dem Institut für Bauforschung e.V. Hannover.
1.642 Mängel wurden bei 600 Baustellenkontrollen beim Neubau von 70 Ein- und Zweifamilienhäusern durch BSB-Bauherrenberater dokumentiert. Damit setzt sich der bereits in vorausgehenden Untersuchungen von 2007 und 2011 ausgemachte Trend zu hoher Mängelhäufigkeit fort. Im Vergleich der Studien ist „kaum eine Tendenz zu erkennen, dass die Bauqualität steigt bzw. die Anzahl der vorgefundenen Baumängel sinkt“, heißt es in der jetzt vorliegenden Analyse. Im Gegenteil - stattdessen ist eine Steigerungsrate von 10 % zu verzeichnen.
Die Studie steht zum Download bereit unter https://www.bsb-ev.de/presseservice/pressemitteilungen/detail/ifb-studie-bauqualitaet-beim-neubau-von-ein-und-zweifamilienhaeusern/
2015 | NEU Entwicklung der Bauschaden und Bauschadenkosten
IFB-14553
Die aktuelle „Analyse der Entwicklung der Bauschäden und Bauschadenskosten“ zeigt:
- die Verdoppelung der Anzahl der Versicherungsschäden im Zeitraum von 2009 – 2013 ist ein Spiegelbild der dramatischen Entwicklung der Bauschäden im Wohnungsbau
- die durchschnittlichen Bauschadenskosten haben sich von 33.000 Euro im Jahr 2002 auf 67.000 Euro im Jahr 2013 erhöht
- die analysierten 4.837 Bauschäden repräsentieren eine Gesamtschadenssumme von 215 Millionen Euro.
Grundlage des Forschungsberichtes ist die Auswertung von 4.837 Berufshaftpflichtschäden - und damit eine sehr große bundesweite Datenbasis zur Analyse von Schadensfällen im Baubereich.
Weitere Informationen und die Studie finden Sie unter:
2015 | Vergleich von Kunststoff- und Holzfenstern
IFB-15573
Vor dem Hintergrund immer wiederkehrender Diskussionen der Wohnungswirtschaft im Rahmen der Wirtschaftlichkeit energetischer Modernisierungen von Bestandsgebäuden, wurden verschiedene gebräuchliche Fenstermaterialien im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit untersucht. Schwerpunkt war der Vergleich von Kunststoff- und Holzfenstern sowie Verbundkonstruktionen wie Holz-Aluminium-Fenstern aus wohnungswirtschaftlicher Sicht, um die Vor- und Nachteile im Mietwohnungsbau unter Berücksichtigung der materialabhängigen und materialunabhängigen Leistungseigenschaften zu beleuchten. Dabei wurde eine objektive und ganzheitliche Bewertung aller Randbedingungen und -parameter über den gesamten Lebenszyklus vorgenommen.
Die Datenbasis der Untersuchung bilden entsprechende Wissenschafts- und Praxisdaten sowie Herstellerangaben und Analyseergebnisse.
2015 | Neuauflage des Buches "Bauen im Bestand"
IFB-13611
Energieeffizient erneuern, umbauen, instandsetzen!
Nutzen Sie die vom IFB komplett überarbeitete Neuauflage von „Bauen im Bestand“ für die professionelle Instandsetzung, Modernisierung und den Umbau bestehender Bausubstanz. Das Grundlagenwerk ist auf dem aktuellsten Stand der Regelwerke und Gesetze, vor allem sind die Vorgaben der EnEV 2014 berücksichtigt.
Das Werk bietet einen umfassenden Katalog zu Baukonstruktionen, Baustoffen, Baumängeln, Maßnahmen und Analysemethoden.
Es unterstützt Sie bei der Planung und Durchführung von energieeffizienten Altbauerneuerungen, Umbauten
und Instandsetzungen.
Es erläutert Ihnen die fachgerechte Analyse und Bewertung vorhandener Bausubstanz. Typische Schwachstellen des Gebäudebestands und die erforderlichen Maßnahmen
zur mängelfreien Altbauerneuerung werden systematisch strukturiert aufgeführt und erläutert.
Telefon: 0221 5497-112 • service@rudolf-mueller.de • www.rudolf-mueller.de
2014 | Betreuung eines VOF-Verfahrens zur Planung baulicher Maßnahmen im Rahmen des Umzugs einer-Grundschule
IFB-14592
Seit 1997 gibt es die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen, nach der die Vergabe öffentlicher Dienstleistungen nach transparenten und objektiven Kriterien zu erfolgen hat.
Danach muss jeder öffentliche Auftraggeber die VOF anwenden, sobald der Wert des betreffenden Auftrags den aktuellen Schwellenwert von 207.000 EUR erreicht oder überschreitet. Die Ausschreibung ist europaweit bekannt zu machen und gilt auch für die Durchführung eines Wettbewerbs. Das VOF-Verfahren birgt Pflichten in sich, die bedacht werden sollten, um Verfahrensfehler zu vermeiden und den schon jetzt immensen Aufwand, den dieses Verfahren hervorruft, nicht zu erhöhen. Die Leistungen des IFB waren:
• Beratung zu Verfahrens-, Termin-, Kosten- und Qualitätssteuerung, sowie Verfahrens- und Ablaufmöglichkeiten und Formulierung des Leistungsbildes
• Konzeption, Entwicklung und Formulierung der Auswahl-/ Beurteilungskriterien, der Bewertungs- und Gewichtungsmatrix für das Verhandlungsverfahren sowie die Vergabebekanntmachung gemäß EU-Musterformular zur Veröffentlichung
• Auswahl der Bewerber und formale Prüfung der Bewerberunterlagen (Bieter) sowie Benachrichtigung der nicht berücksichtigten bzw. aufgrund formaler Kriterien ausgeschlossenen Bewerber gem. §10 (5) VOF
3. Zuschlagsverfahren
• Aufstellung des Bewertungs- und Gewichtungsschemas für die Bewertung der Bieter
• Erstellung der erforderlichen Dokumente und des Rückfragenmanagement
• Auswertung der Angebote und Dokumentation der Verhandlungsergebnisse
• Erstellung der Informationen nach §101a GWB für die nicht berücksichtigten Bieter
4. Verfahrensabschluss
• Erstellung des Abschlussberichtes gem. §12 VOF, des Vergabevermerks unter Verwendung von Vordrucken des Auftraggebers sowie der Vergabebekanntmachung über das Ergebnis gemäß EU-Musterformular
Alle Verfahrensschritte wurden in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber vorbereitet und durchgeführt. Die Inhalte wurden dabei kontinuierlich präzisiert bzw. abgestimmt.
2014 | Nachhaltige Wohngesundheit in Innenräumen
IFB-14593
Statische oder bauphysikalische Berechnungen geben klare Aussagen zur Beschaffenheit von Konstruktionen, Bauteilen und Gebäuden. Die Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit und funktionssichere Nutzung sind vor dem Hintergrund fixer Randbedingungen in der Regel eindeutig. Der große Bereich der Wohngesundheit, insbesondere in Innenräumen, lässt sich dagegen nicht ausschließlich mit Berechnungs-, Mess- oder Grenzwerten abbilden, auch wenn sie eine Rolle spielen. Die pragmatische Herangehensweise über die Herstellung einer
(rechtssicheren) Schadstofffreiheit allein ist ebenfalls nicht dauerhaft zielführend, zudem insbesondere beim Bauen im Bestand häufig problematisch. Vielmehr spielen neben der ökologischen / gesundheitlichen Bewertung von Baustoffen und Bauteilen sowie deren Auswahl, Verwendung, Einbau und Kombination vor allem Prozesse, Situationen und Verhaltensweisen eine wesentliche Rolle. Daneben stehen die unterschiedlichsten Bedürfnisse, Wahrnehmungen und Reaktionen der Nutzer.
Vor diesem Hintergrund wurde das Institut beauftragt, im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie das Spektrum der relevanten Parameter, Kriterien und Einflüsse zusammenzuführen und im Hinblick auf die Möglichkeiten zur Herstellung und dauerhaften Sicherung einer nachhaltigen Wohngesundheit zu bewerten. Ergebnis soll ein Leitfaden sein, der den an Planung und Bau beteiligten Akteuren der beauftragenden Firma Bewertungs-, Entscheidungs- und Sicherungsinstrumente an die Hand gibt, die zu einer nachhaltigen Wohngesundheit in den Neu- und Bestandsbauten beitragen.
2014 | STUDIE "Analyse von Kabel- und Leitungsschäden - Entstehung, Schadenvolumen, Folgeprozesse, Prävention"
IFB-11562
Auftraggeber: Stiftung der Bauindustrie Niedersachsen-Bremen, VHV Allgemeine Versicherungen AG
Ziel der Studie ist, die Datengrundlage einer Studie zu Kabel- und Leitungsschäden aus dem Jahr 1995 zu aktualisieren und gleichermaßen die Möglichkeiten und das Spektrum der bereits am Markt zur Verfügung stehenden Präventionsmaßnahmen darstellen. Im Rahmen der Arbeit werden eine anonymisierte Umfrage zur Schadenentstehung und –prophylaxe bei Bauunternehmen und Versicherungen durchgeführt, Daten zu Versicherungsbedingungen erhoben sowie Behörden und Versorgungsunternehmen befragt. Vor dem Hintergrund der präventiven Maßnahmen erfolgt eine Analyse der am Markt zur Verfügung stehenden Methoden.
Die Veröffentlichung der Studie erfolgt kurzfristig.
2014 | Metastudie „Demografische Entwicklung und Wohnen im Alter“
Das IFB hat im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. im Rahmen einer Metastudie 14 ausgewählte wissenschaftliche Untersuchungen auf der Basis konkreter Kriterien zum demografischen Wandel und deren Auswirkungen auf das Wohnen und den künftigen Wohnbedarf vergleichend gegenübergestellt. Der Ergebnisbericht ist per Download zu erhalten unter www.bsb-ev.de/analysen_und_studien/. Die Pressemitteilung dazu finden Sie im Anhang.
2014 | STUDIE - "Wohnwünsche und barrierearmer Wohnkomfort“
IFB-14558
Deutschland wird immer älter. Entsprechend wichtiger wird das altersgerechte, barrierrearme Bauen und Wohnen. Die politische und gesellschaftliche Beachtung dieses Themas ist in den letzten Jahren gestiegen. Doch welchen Stellenwert hat der Ansatz „Wohnkomfort für alle“ bei einer wesentlichen Betroffenengruppe, den Wohneigentümern? Dies wollten der Bauherren-Schutzbund e. V. und der Verband Wohneigentum e. V., wissenschaftlich begleitet vom Institut für Bauforschung e. V. in der gemeinsamen Studie zum Thema „Wohnwünsche und barrierearmer Wohnkomfort“ herausfinden.
Insgesamt nahmen 1.017 selbstnutzende Wohneigentümer an der Studie teil. Untersucht wurde das Interesse an altersgerechtem Wohnen, der Wissenstand und Informationsbedarf zum Thema, die Motive für eine Umgestaltung der Wohnung und die tatsächliche bauliche Umsetzung. Aber auch Konfliktsituationen wie finanzielle Belastungen und mögliche Lösungen in Form von Information, Hilfe und Unterstützung wurden hinterfragt.
Die Studie steht zum kostenlosen Download bereit bzw. kann als CD oder Print zum Selbstkostenpreis bestellt werden unter tebben@bauforschung.de.
2014 | STUDIE "Digitale Baudokumentation - Anforderungen an Softwarelösungen"
IFB-13310
Baudokumentation ist mehr als die Führung eines Bautagebuchs!
Die Anforderungen an die Dokumentation von Bauabläufen sind in den letzten Jahren stetig gestiegen und erfordern einen immer größer werdenden Arbeitsaufwand der Bauleitungen, wenn bisherige Arbeitsabläufe unverändert beibehalten bleiben.
Vor dem Hintergrund dieser Problemstellung bietet der Markt verschiedende Softwärelösungen an, die die Bauleitungen bei der Erfüllung ihrer Obliegenheiten unterstützen sollen. Eine der aktuell am Markt verfügbaren Lösungen hat das Institut für Bauforschung e.V. näher betrachtet und dabei folgende Schwerpunkte untersucht:
- Anforderungen aus rechtlicher und technischer Sicht sowie die
- Erprobung und Prüfung in aktuellen Bauvorhaben während der Projektlaufzeit durch Baufirmen, Architekten und Bauleiter
Die Studie kann ab sofort beim Institut für Bauforschung e.V. kostenlos angefordert werden. Schreiben Sie Ihren Wunsch bitte an tebben@bauforschung.de. Eine Zusammenfassung ist als Download verfügbar.
2014 | ARGE Sanierungsmanagement in Bielefeld-Sennestadt
IFB-14580
Gemeinsam mit dem Architekturbüro Alberts Architekten ist das Institut für Bauforschung e.V. von der Sennestadt GmbH beauftragt, das Klimaschutzkonzept im Rahmen eines Sanierungsmanagements umzusetzen. Das Projekt läuft von 2014 bis 2016.
2013 | Betreuung eines VOF-Verfahrens zur Planung baulicher Maßnahmen der Stadt Burgdorf
Neu: IFB 13592
Verfahrensvorbereitung, -betreuung und -begleitung für die Planung baulicher Maßnahmen im Rahmen des Umzugs einer Grundschule in ein Schulzentrum.
2013 | Praxisanalyse Baudokumentation: Theorie- und Praxistest in Recht und Technik
Neu: IFB 13310
Vor dem Hintergrund nachhaltiger Qualität am Bau, beginnend von der ersten Idee über die Planungs-, Ausführungs- und Nutzungsphase eines Gebäudes, und den rechtlichen Verpflichtungen der Baubeteiligten spielt die Dokumentation der Leistungen und Randbedingungen eine wesentliche Rolle. Voraussetzung ist eine kontinuierliche Erfassung und Verfolgung des Prozesses, um allen daran Beteiligten die entsprechenden Informationen zur Verfügung zu stellen und so einen zielführenden, wirtschaftlichen und transparenten Prozess sicherzustellen.
Verschiedene Anbieter bieten vor dem Hintergrund der vorbeschriebenen Aufgabenstellung Dokumentationslösungen an. Das IFB wurde beauftragt, die Bewertung eines Instruments vorzunehmen. Dazu wird eine 2-stufige Untersuchung durchgeführt, in der die Möglichkeiten des Instruments mit den Anforderungen aus Recht und Technik verglichen werden und die Anwendung mittels weiterer Projektbeteiligter (Bauunternehmen, Generalüber- bzw. unternehmer, Architekten, Bauleiter) in der Praxis geprüft wird.
2013 | Analyse von Zahlungsplänen aus Bauverträgen mit Verbrauchern
IFB-13553
Die Realisierung von Neubauvorhaben, bei denen Verbraucher als private Bauherren agieren, bedarf grundsätzlich einer Regelung des Vertragsverhältnisses zwischen dem Besteller und dem Auftragnehmer. Die Analyse der auf dem Markt befindenden Bauverträge und die entsprechende fachliche Beratung der Verbraucher hat im Sinne des Verbraucherschutzes aus diesem Grund für den Bauherren-Schutzbund e.V. seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert.
Deshalb wurde das Institut für Bauforschung e.V. beauftragt, Zahlungspläne innerhalb von Bauverträgen mit Verbrauchern gesondert und gleichzeitig vertiefend zu untersuchen. Gegenstand der Untersuchung waren 100 Zahlungspläne aus Bauverträgen mit Verbrauchern, die im Rahmen von Angeboten oder Vertragsschlüssen bundesweit an private Bauherren übergeben bzw. mit diesen abgeschlossen wurden. Dem IFB wurden diese Unterlagen zur Analyse und internen Auswertung zur Verfügung gestellt.
2013 | Energetische Untersuchung ausgewählter Gebäude der Liegenschaft der Stadt Burgdorf
Energetische Untersuchung ausgewählter Gebäude der Liegenschaft der Stadt Burgdorf als Folgeauftrag zum Projekt „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“.
IFB-13571
Beauftragt wurde die Erweiterung der Leistungen im Rahmen der bereits erfolgten Bestandsanalyse des
Baustein 4: Anpassung der vereinfachten Wirtschaftlichkeitsberechnung um eine erweiterte Berechnung und des Baustein 5: Variantenerweiterung um die Betrachtung und Bewertung einer zusätzlichen Realisierungsvariante.
2013 | Studie „Mängel beim barrierefeien Bauen und Auswirkungen auf Verbraucher“
IFB-13559
Gemeinsame Untersuchung vom Institut für Bauforschung e.V. und dem Bauherren-Schutzbund e.V
Für die Studie wurden Daten mangelhafter Bauvorhaben ausgewertet, wobei der Schwerpunkt auf Anzahl, Art und Umfang der Mängel sowie Abweichung von vertraglichen Vorgaben und den daraus resultierenden Folgen bzw. Kosten für die Mangelbeseitigung lag.
Die Untersuchung wurde auf Basis von Beratungen zu durchgeführten Bauvorhaben, auf Grundlage einer Befragung von 50 Sachverständigen sowie anonym ausgewerteter Privat-und Gerichtsgutachten aus den Jahren 2011 und 2012 erstellt.
2013 | KWK-Ratgeber Informationen zum Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung
IFB-12202
Auftraggeber: Nds Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Das Institut hat eine Broschüre erarbeitet, mit der insbesondere der Zielgruppe der privaten Gebäudeeigentümer, der Klein- und Mittelunternehmen (KMU) und der Kommunen Informationen und Hinweise an die Hand gegeben werden sollen, wie und unter welchen Rahmenbedingungen die KWK-Technologie ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll und effizient im eigenen Wirkungskreis eingesetzt werden kann.
2012 | STUDIE "Maßnahmenkonzepte zur Verbesserung der Energieeffizienz im Wohngebäudebestand unter Berücksichtigung des architektonischen Erscheinungsbildes" fertiggestellt!
IFB-10561
Auftraggeber: Stiftung der Bauindustrie Niedersachsen - Bremen
Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde untersucht, wie bei einer energetischen Modernisierung das Kriterium der Energieeffizienz sowie weitere wesentliche Aspekte wie z. B. architektonische Qualitätsansprüche, Maßgaben der Denkmalpflege und baurechtliche Vorschriften bestmöglich in Übereinstimmung gebracht werden können. Hierfür wurden beispielhafte Lösungen und Lösungsansätze unterschiedlichster energetischer Modernisierungen recherchiert und ausgewertet.
Die Präsentation und Veröffentlichung erfolgte am 22.11.2012 durch die Niedersächsische Bauministerin und Vorstandsvorsitzende des IFB auf einer Pressekonferenz beim Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen.
Sie können die Studie herunterladen:
2012 | Untersuchung: „Energieberatung als Baustein zur energieeffizienten Sanierung“
IFB-11557
Auftraggeber: Stiftung Warentest
Das Institut für Bauforschung e.V. hat im Rahmen ihrer Untersuchung „Energieberatung als Baustein zur energieeffizienten Sanierung“ Energieberatungen zwischen 400,- und 833,- Euro (Netto) untersucht. Hierbei wurden die Daten der Beratungen erhoben, verglichen und die soziale und fachliche Kompetenz der Energieberatungen aufgezeigt.
Das Gutachten dokumentiert beispielhaft Energieberatungen und zeigt die Vorteile einer
fachkundigen und kompetenten Energieberatung auf. Hausbesitzer sollen damit Anregungen, Tipps und Hinweise im Umgang und zum Nutzen einer Energieberatung erhalten, um Antworten auf ihre Fragen zur energieeffizienten Sanierung zu erhalten.
2012 | IFB-FACHBUCH "Schadensfälle an erdberührten Bauteilen"
Hrsg.: Institut für Bauforschung e.V. IFB, Hannover;
2012, 112 S., 74 farbige Abb., Kartoniert
Fraunhofer IRB Verlag ISBN 978-3-8167-8650-4
ISBN 978-3-8167-8688-7 (E-Book)
Schäden an erdberührten Bauteilen entstehen nicht nur durch mangelhafte Bauleistungen, sondern auch durch falsches Nutzerverhalten, Umwelteinflüsse, Alterung und Fremdeinwirkungen. Um Schäden zu vermeiden, und damit auch Zeit, Kosten und Mühe zu sparen, werden in diesem Buch in 15 Praxisbeispielen die typischen Schadensschwerpunkte aufgezeigt und verdeutlicht.
Wann liegt ein Mängelanspruch vor? Welche Normen und Regeln gelten? Wie kann ich Schäden vorbeugen? Jedem, der Antworten auf diese Fragen sucht, sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
2012 | UNTERSUCHUNG Bauqualität beim Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern
Analyse baubegleitender Qualitätskontrollen unabhängiger Bau­herrenberater des BSB
Gemeinschaftsprojekt: Institut für Bauforschung e.V. und Bauherren-Schutzbund e.V.
IFB-11559
Mit der Untersuchung in 2011/2012 soll überprüft werden, wie die Anzahl der Baumängel im Kontext zu frühzeitigen Qualitätskontrollen zu bewerten und ob Veränderungen erkennbar sind, bzw. ob eine Qualitätssicherung das vereinbarte Bau-Ergebnis entscheidend beeinflussen kann. Wie stellt sich der Kostenfaktor heute durch die Zunahme der Qualitätskontrollen dar und lässt sich eine erhöhte Kostenersparniss durch das frühzeitige Erkennen von Baumängeln durch Qualitätskontrollen in den einzelnen Phasen feststellen. Dazu werden bundesweit 100 Protokolle analysiert und ausgewertet. Grundlage der Auswertung sind Angebote, Bau und Leistungsbeschreibungen, Baustellenkontrollen, Dokumentationen und die Fachbegleitung bei Bauabnahmen.
2012 | GEMEINSCHAFTSSTUDIE: Schäden durch Fehler beim energieeffizienten Bauen und Modernisieren"
IFB-11555
Gemeinschaftsprojekt mit dem BSB und der AIA AG
Das Institut hat Schadenfälle aus den Jahren 2007 - 2011 analysiert und die typischen Bauteile und Bauteilbereiche identifiziert, an denen Mängel und Schäden auftreten. Dabei wurden die Ursachen und Verantwortlichkeiten erfasst und anhand der Schadensummen Schadenumfang und -folgen dokumentiert. Aus den Ergebnissen konnten Empfehlungen für nachhaltige, d. h. dauerhaft energieeffiziente Bau- und Modernisierungsergebnisse abgeleitet werden.
Der Abschlussbericht steht den IFB-Mitgliedern im Login-Bereich zur Verfügung.
Die Pressemitteilung und eine Kurzdarstellung der Ergebnisse finden Sie hier: weitere Informationen (externer Link)
2012 | Zukunft Bau: "Modellprojekt Wolfsburg"
Auftraggeber: Neuland Wohnungsgesellschaft mbH Wolfsburg
IFB-11530 / IFB-12530
Ein denkmalgeschütztes Innenstadtquartier ist Grundlage eines Modellprojektes der Stadt Wolfsburg im Rahmen der BBSR-Forschungsinitiative "Zukunft Bau".
Mit dem Ziel einer ganzheitlichen und nachhaltigen Betrachtung, Vorbereitung, Planung und Umsetzung des Modellvorhabens ist das IFB vom Projektpartner Neuland Wohnungsgesellschaft mbH beauftragt, auf der Grundlage des gemeinsam durchgeführten Forschungsvorhabens aus 2009/2010 den Bereich Energieeffizienz zu bearbeiten und insbesondere die Übertragbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse auf den Außenraum / Freiraum zu analysieren.
2012 | Entwicklung der Beratungsunterlagen und -standards “Barrierefreies Bauen und Wohnen”
Gemeinschaftsprojekt: Bauherren-Schutzbund e.V. und Institut für Bauforschung e.V.
IFB-11553
In Vorbereitung zu der Entwicklung und Durchführung einer zertifizierten Weiterbildung im Bereich „Barrierefreies Bauen und Wohnen“ hat das Institut ein Beraterhandbuch für Bauherrenberater entwickelt. Die daraus abgeleiteten Beratungsstandards in Form von Checklisten sollen als Grundlage bei der Beratung von Bauherren genutzt werden.
Das Beraterhandbuch soll den Bauherrenberatern Hilfe und Grundlage sein optimal zu beraten und zu betreuen, wenn es um Fragen der Barrierefreiheit, der individuellen Wohnungsanpassung, der Umsetzung des Bedarfs im Alter oder um bauliche Maßnahmen, die eine nachträgliche barrierefreie Anpassung zulassen, geht.
2011 | Aktuelles FACHBUCH - "Schadenfälle an erdberührten Bauteilen"
IFB-10601, Auftraggeber: Fraunhofer IRB Verlag
Das Institut für Bauforschung e. V. ist beauftragt, ein Werk mit dem Arbeitstitel Schadensfälle an erdberührten Bauteilen herauszugeben und zu verfassen. Der Band erscheint in der Reihe „Schadensfälle im Hochbau“.
Inhalt der Veröffentlichung werden neben den allgemeinen Anforderungen aus dem konstruktiven Bereich (Gründung, Baugrund, Bauteil, Material etc.) und dem bauphysikalischen Bereich (Wär­medämmung, Wärmebrücke, Bauteilanschluss etc.) auch die Anforderungen an Abdichtungen (Beanspruchung, Lastfall, Planung, Material etc.) sein. Daneben werden die rechtlichen Aspekte, Schadenverteilungen der Versicherungswirtschaft und Schadenschwerpunkte benannt sowie in 12 exemplarischen Fallbeispielen aus der Praxis dargestellt.
Im letzten Teil des Werkes wird, abgeleitet aus den Fallbeispielen, prophylaktische Hilfestellung für die unterschiedlichen Bereiche des Pla­nungs- und Bauprozesses gegeben. So ergibt sich eine umfängliche Hilfestellung für die im Bereich der Sachverständigen sowie allen am Planungs- und Bauprozess beteiligten Personen.
2011 | Informationsbroschüre "Nachhaltige Erschließung – Ökologische und wirtschaftliche Chancen bei der Erschließung durch begehbare Leitungsgänge"
IFB-10604, Auftraggeber: Dupré Bau GmbH & Co. KG, Herausgeber: Baugewerbeverband Rheinland-Pfalz e.V.
In Deutschland fordert § 2 Abs. 2 Nr. 4 des Raumordnungsgesetztes die flächendeckende Grundversorgung mit technischer Infrastruktur. Dies gilt für die Bereiche Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Abfallentsorgung, Energieversorgung, Verkehr und das Nachrichtenwesen. Zu den wichtigen Merkmalen dieser Infrastruktur gehören u.a. die Unteilbarkeit der Anlagen, die lange Lebensdauer sowie ökonomische Gesichtspunkte.
Mit dem planmäßigen Bau von Ver- und Entsorgungssysteme wurde in Deutschland im vorigen Jahrhundert begonnen. Sie wurden seitdem ständig erweitert, so dass heute Gesamtlängen von über 960.000 km öffentlicher und privater Abwasserkanäle und mehrere Millionen Kilometer Gas-, Wasser-, Elektrizitäts-, Fernwärme- und Telekommunikationsleitungen in Deutschland vorhanden sind. All diese Leitungssysteme, sind durch Normen, durch Lage und Tiefe geregelt untergebracht und bilden einen wichtigen Bestandteil der kommunalen Infrastruktur. Diese konventionelle Anordnung und die getrennte Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen im Straßenquerschnitt haben sich seit dem vergangenen Jahrhundert im Prinzip nicht verändert.
Umfangreiche Regelwerke und technische Vorschriften definieren den Raum unterhalb der Straßendecke mit Abständen und Schutzzonen. Trotz dieser Regelungen kommt es immer wieder dazu, das Kabel beschädigt werden, Kanalrohre brechen, Schieber defekt und Lötungen korrodiert sind. Zudem konnten nicht immer alte Leitungen, Rohre, Kanäle, Siele und Schächte nach Stilllegung entfernt werden, geraten in Vergessenheit und stellen heute erhebliche Hindernisse z.B. bei Bauarbeiten dar. In Erkenntnis der Zusammenhänge zwischen den Leitungsnetzen und sich ändernden Verbrauchsstrukturen sind Systeme gefragt, die in der Lage sind, auf Veränderungen problemlos oder durch geringfügige Anpassungen zu reagieren.
Mit der Broschüre soll ein Einblick in die Chancen nachhaltiger Erschließung durch begehbare Leitungsgänge gegeben werden
2011 | Neues FACHBUCH - "Luftdichtheitsmessung in der Praxis"
IFB-10602
Das Know-How zu Theorie und Praxis der Luftdichtheitsmessungen!
Die jüngste Veröffentlichung des Instituts für Bauforschung e. V. „Luftdichtheitsmessungen in der Praxis - bei Neubauten und energetischer Gebäudemodernisierung“ im Rudolf Müller Verlag bietet neben den technischen und normativen Anforderungen ein breites Spektrum von Erfahrungen, indem zahlreiche Projektbeispiele systematisch ausgewertet und im Hinblick auf die Messergebnisse und deren Aussagen, die Funktionsfähigkeit und Dauerhaftigkeit der Konstruktion, erforderliche Maßnahmen zur Schadenvermeidung und mögliche Kosten analysiert wurden. Insofern unterstützt es auf sehr strukturierte, übersichtliche und praxisnahe Weise Planer, Bauausführende und Bauherren bei der systematischen Durchführung bzw. Bewertung von Planungs- und Bauleistungen, die mit der Herstellung der luftdichten Gebäudehülle im Zusammenhang stehen.
2011 | FACHINFORMATION - "Kostengünstig Planen und Bauen – Möglichkeiten und Grenzen der Einflussnahme auf die Wirtschaftlichkeit von Baumaßnahmen"
IFB-10554, Auftrggeber: BSB Bauherrenschutzbund e. V., Berlin
Bedeutet billig bauen gleichzeitig bauen in geringerer Qualität? Ist billiges Bauen lediglich eine andere Bezeichnung für preiswertes oder kostengünstiges Bauen? Diese Fragen bekommen eine zunehmende Bedeutung für Verbraucher, die den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen wollen. Der Markt bietet eine fast unüberschaubare Vielfalt von Möglichkeiten - das es dem Verbraucher schwer macht zu entscheiden, welches Angebot das kostengünstigste ist.
Die eigenen vier Wände sind Zuhause und Altersvorsorge zugleich. Es ist wichtig, bedacht und gut vorbereitet den Hausbau zu planen, umzusetzen und hierfür die zur Verfügung stehenden Mittel optimal einzusetzen, damit das eigene Haus nicht nur auf kurze Sicht kostengünstig ist. Aus wirtschaftlicher Sicht hat jedes Bauvorhaben neben der kostengünstigen Planung und Errichtung zwei weitere wesentliche Aspekte, nämlich die kostengünstige Nutzung, mit möglichst geringen (Folge-)Kosten für Betrieb und Instandhaltung während der Nutzungsphase und und den langfristigen Werterhalt, d.h. der inflationsneutrale Erhalt des investierten Kapitals, vorbeugend gegen Geldwertverfall.
Die Wirtschaftlichkeit im Sinne der Nachhaltigkeit muss auf einer Betrachtung des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes beruhen. Der Zeitraum nach Nutzungsbeginn, in denen die Folgekosten (Baunutzungskosten) relevant sind, ist mit ca. 80% i.d.R. der längste Zeitraum der Gebäudelebensdauer und bietet nur noch geringe Einflussmöglichkeiten. Die Einwirkungsmöglichkeiten auf die Kosten der Baumaßnahme sind zu Beginn der Planungsphase am größten; je weiter Planung und Ausführung fortgeschritten sind, desto kleiner wird demnach der Spielraum für Kostensenkungen. Umso wichtiger ist es, vor oder in der Planungsphase die richtigen Weichen zu stellen und die richtigen Entscheidungen für ein wirtschaftliches Bauergebnis zu treffen.
2010 | Aktualisierung der Recherche Verkehrssicherungspflichten der Wohnungsunternehmen
IFB-10542
Auftraggeber: QVS GmbH, Hannover
Das Institut für Bauforschung e.V. aktualisiert turnusgemäß die Recherche 2009/2010, eine Sammlung aller gängigen Pflichten und Haftungsrisiken zu Verkehrssicherungspflichten in der Wohnungswirtschaft. Diese Recherche geht in ihrem Ursprung zurück auf die Tabellen Gefährdungspotienziale aus den “Kosten der Überwachungspflichten” IFB-Bericht F-817.
Die Aktualisierung als solche beinhaltet die wiederkehrende durchgängige Überprüfung der Rechtsgrundlagen der einzelnen Gefährdungsbereiche auf Vollständigkeit und auf Aktualität sowie die weitere Aufnahme etwaig bislang nicht erfasster Prüfbereiche. Über die Rechtsgrundlagen hinaus umfasst die Aktualisierung auch die Sichtung ständiger Rechtsprechung zu den einzelnen Gefahrenbereichen, einschließlich der Identifizierung geänderter Rechtsprechung. Ergänzend werden Empfehlungen durch Fachverbände und Sachverständige herangezogen sowie Fachbücher und Fachaufsätze ausgewertet.
Auf dieser Basis wird anschließend geprüft, ob insbesondere Überprüfungsbedarf der bisherigen betrieblichen Übung der Wohnungsunternehmen gegeben ist. Zudem ist für jeden einzelnen Gefährdungsbereich neu festzulegen, welche Prüfintervalle aktuell zu empfehlen sind, welchen Umfang die Prüfungen haben sollten und ob die entsprechenden Kosten umlagefähig sind. Dabei wird berücksichtigt, welche Qualifikation der Prüfenden je Prüfinhalt vorauszusetzen ist und wie die durchgeführten Prüfungen rechtssicher und praxisnah zu dokumentieren sind. Das Hauptaugenmerk der Aktualisierung liegt auf der Suche nach der Straffung betrieblicher Abläufe einschließlich damit verbundener Einsparungen. Zudem wird es erstmals ein Ranking geben, dass den Nutzern der Recherche eine Entscheidungshilfe bieten soll, welche Prüfbereiche einschließlich der damit verbundenen Aufgaben sich als besonders dringlich darstellen. Eine Fotodatenbank wird die Recherche 2011 abrunden.
Interessierte Unternehmen der Wohnungswirtschaft haben die Möglichkeit, hinsichtlich der Aufnahme bislang nicht erfasster Prüfbereiche an der Recherche 2011 mitzuwirken.
2010 | FACHBUCH - "U-Werte alter Bauteile"
IFB-19642
Diese Arbeitsunterlagen zur Rationalisierung wärmeschutztechnischer Berechnungen bei der Modernisierung ist eine vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage des Standardwerks
ISBN 978-3-8167-8087-8 | Fraunhofer IRB Verlag
Häufig findet man bei Altbauten einen unzureichenden Wärmeschutz vor, der allerdings in den meisten Fällen mit relativ geringem Aufwand verbessert werden kann. Um ermitteln zu können, ob und in welchem Umfang nachträgliche Dämmmaßnahmen notwendig sind, bedarf es zunächst einer energetischen Bewertung der vorhandenen Konstruktion. Die Arbeitsunterlagen liefern hilfreiche Faustwerte für die Beurteilung des wärmeschutztechnischen Standards von Bauteilen bestehender Gebäude und ermöglichen eine rasche Bestimmung des Wärmedurchgangskoeffizienten ohne umfangreiche Berechnungen. In einem Bauteilkatalog werden übliche Konstruktionen von Außenwänden, Dächern und Decken in ihrem Schichtenaufbau beschrieben und deren jeweiliger U-Wert direkt angegeben. Referenzwerte aus der Energieeinsparverordnung verdeutlichen, wie die betreffenden Bauteile nach den geltenden Wärmeschutzanforderungen einzuordnen sind. Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, durch welche Baumaßnahmen der geforderte Mindestwärmeschutz erreicht werden kann.
2010 | STUDIE - „Analyse von Bauverträgen mit Verbrauchern“
IFB-10553, Gemeinschaftsprojekt: Bauherren-Schutzbund e.V. und Institut für Bauforschung e.V.
Grundlage dieser Untersuchung ist eine Datenbasis, die auf Bauverträgen von 100 Hausanbietern mit Verbrauchern (privaten Bauherren) aus dem Zeitraum 2009 und 2010 basiert. Die Untersuchung orientiert sich an den Hauptkriterien des BSB zur Prüfung von Bauverträgen (Prüfsteine zum Bauvertrag).
Ziel dieser Analyse ist, die aktuelle Situation der Vertragsgestaltung bei Bauverträgen mit Verbrauchern objektiv zu beschreiben und etwaige Benachteiligungen der Verbraucher in der vorgefundenen Gestaltung der Rechte-Pflichten-Struktur aufzudecken, sowie Risiken für private Bauherren in Bauverträgen und Einschränkungen von Verbraucherrechten heraus zu arbeiten.
Gleichzeitig soll die Untersuchung ein wichtiger Beitrag im Dialog zur Schaffung eines eigenständigen Bauvertragsrechts sein und Schlussfolgerungen für die Verbraucherberatung – insbesondere für die Vertragsprüfung – vermitteln.
2010 | FACHBUCH - "Schadensfälle an Innenputzen"
IFB-18618, Auftraggeber: Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
Viele Mängel und Schäden sind nicht ausschließlich auf eine Ursache zurückzuführen. Auch bei Schäden an Innenputzen können unterschiedliche schadenauslösende Faktoren relevant sein. Das Institut für Bauforschung e.V. beschreibt in diesem kompakten Werk die technischen und rechtlichen Grundlagen und erläutert an beispielhaften Schadensfällen Möglichkeiten der Schadenerkennung, -sanierung und -prophylaxe. Als wichtigste Mängel und Schäden werden dargestellt: Putzablösungen vom Untergrund, Rissbildungen im Putz, ungenügende (Oberflächen-)Festigkeit des Putzes und optische Beeinträchtigungen der Oberflächenqualität des Putzes.
2010 | FACHBUCH - "Energetische Gebäudemodernisierung , 2. erw. Auflage"
IFB-19641, 2.überarbeitete und erweiterte Auflage, 2010, 308 S., zahlreiche Abbildungen und Tabellen, Gebunden
Hrsg.: Institut für Bauforschung e.V. -IFB-, Hannover
ISBN 978-3-8167-8117-2 | Fraunhofer IRB Verlag
Basierend auf der EnEV 2009 wird die Möglichkeit geboten, sich gezielt mit den Einzelheiten, die bei der Vorbereitung und Planung ganzheitlicher Gebäudemodernisierungen auftreten, auseinanderzusetzen. Das Buch bietet einen umfassenden Katalog mit Grundlagen zum energieeffizienten Planen, Bauen und Betreiben im Gebäudebestand. Aufgezeigt werden bauphysikalische Analysen, bau- und anlagetechnische Maßnahmen, nachhaltige Konzeptionen und qualitätssichernde und schadensvermeidende Prophylaxehinweise sowie Kosten- und Nutzenanalysen.
Die Autoren erläutern die fachgerechte Aufnahme, Analyse und Bewertung vorhandener Bausubstanz. Auf der Grundlage der (allgemein) anerkannten Regeln der Technik werden typische energetische Schwachstellen des Gebäudebestands und mögliche Maßnahmen für energieeffiziente Altbauerneuerung dargestellt. Gebäudetechnische Anlagen sind in dem Fachbuch ebenso detailliert enthalten wie die im Baubestand anzutreffende Bautechnik.
2010 | STUDIE - "Wohnwünsche und barrierearmer Wohnkomfort“
IFB 19567, Meinungsumfrage unter Wohneigentümern
Gemeinschaftsprojekt: Bauherren-Schutzbund e.V., Verband Wohneigentum e.V., Institut für Bauforschung e.V.,
Prognosen für das zukünftige Wohnen verweisen schwerpunktmäßig auf den Bevölkerungsanteil der „zweiten Lebenshälfte". Eine Tendenz zukünftigen Wohnens zeigt, dass Familien seltener in klassischen Vier- bis Fünf-Personen-Haushalten leben. Flexible Lebensformen als Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte aus Alleinerziehenden und Singles sowie Patchwork-Konstellationen nehmen zu. Inwieweit findet ein „Bedarfswandel“ bei den Wohneigentümern statt? Haben sich die Anforderungen an Wohnformen, Wohnungsgrößen und die Ausstattung von Wohngebäuden auch beim selbstgenutzten Wohneigentum verändert? Wird und wurde bereits auf veränderte Anforderungen reagiert? Wo liegen die besonderen Interessen der Eigentümer von selbstgenutztem Eigentum?
Die Gemeinschaftsuntersuchung gibt eine umfassende Darstellung der spezifischen Situation und zeigt das Meinungsbild der Wohneigentümer zu den Themen barrierearmer bzw. barrierefreier Wohnkomfort und Wohnwünsche von Eigentümern.
2009 | FACHBUCH - "Systematisierte Abnahme von Bauleistungen nach VOB"
Rationalisierung der Abnahmeleistung und frühen Mängelfeststellung.
Hrsg.: Institut für Bauforschung e.V. -IFB-, Hannover;
2009, 118 S., Gebunden
ISBN 978-3-8167-7963-6 | Fraunhofer IRB Verlag
Welcher Zeitpunkt wäre besser geeignet, um Mängel und Fehler am Bau zu erfassen, als die Bauabnahme? Gemeinsam mit Fachleuten aus dem gesamten Bauwesen haben die Verfasser zusammengestellt, was bei der Bauabnahme zu beachten ist. Sie erläutern, welche Phasen des Bauablaufs vor allem kritisch zu begleiten sind, weisen auf Kontrollen hin und machen auf häufige Schwachstellen an den Bauteilen aufmerksam. Zu den Leistungen am Bau, die den größten Teil der Baukosten verursachen, bei denen die meisten Bauschäden auftreten und die häufiger als sonst Anlass zum Streit zwischen den Baubeteiligten geben, enthält der Band detaillierte Checklisten mit Hinweisen auf Vorschriften und technische Regelwerke. Zudem wurden die Auswirkungen des neuen Forderungssicherungsgesetzes (FoSiG), welches am 1.1.2009 in Kraft getreten ist, eingearbeitet, sofern sie für die Abnahme nach VOB/B von Bedeutung sind.
2009 | FACHBUCH - "Bauschäden im Hoch- und Tiefbau"
Standardwerk zur Schadenserkennung und Schadensvermeidung.
2007, 308 S., zahlr. Abbildungen und Tabellen, Gebunden
ISBN 978-3-8167-7292-7 | Fraunhofer IRB Verlag
Hrsg.: Institut für Bauforschung e.V. IFB, Hannover;; Victor Rizkallah
2009, 240 S., zahlr. farbige Abb. und Tab., Gebunden
ISBN 978-3-8167-7510-2 | Fraunhofer IRB Verlag
Das Werk „Bauschäden im Hoch- und Tiefbau“ will einen Beitrag zur Erkennung und Vermeidung von Bauschäden liefern. Ziel der Beiträge ist, möglichst viele und verschiedene praktische Erkenntnisse und Empfehlungen zu vermitteln, um die Zahl der Bauschäden zu minimieren.
2009 | "Feuchteschäden durch fehlerhafte Bauwerksabdichtungen"
IFB-19568, Untersuchung
Gemeinschaftsprojekt: Bauherren-Schutzbund e.V. und Institut für Bauforschung e.V. in Kooperation mit der AIA AG, 2009
Erfahrungen aus der Bau- und Sachverständigenpraxis dokumentieren, dass Schäden an Abdichtungen erdberührter Bauteile neben den klassischen Ausführungsfehlern häufig auf Fehler zurückzuführen sind, die ihren Ursprung bereits in der Vorplanung oder Planung haben. Aufgrund dieser Problematik bzw. des offensichtlich bestehenden Informationsbedarfs sowohl bei den Bauherren als auch bei den Architekten und Bauingenieuren wurden gemeldete Schadensfälle zur Berufshaftpflichtversicherung von Architekten und Bauingenieuren aus den Jahren 2005 bis 2008 ausgewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse über Feuchteschäden und deren Folgen sollen als Informationsgrundlage zur Sensibilisierung der Verbraucher und damit zur Vermeidung bzw. Reduzierung derartiger Bauschäden beitragen.
2009 | FACHBUCH - Qualitätssicherung - Erkennen und Vermeiden von Planungs- und Ausführungsfehlern
IFB-18640, Auftraggeber: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co., Köln
Das Handbuch soll Hilfestellung geben, wie bereits während der Ausführungsplanung und Bauausführung auftretende Fehler frühzeitig durch eine planungs- und baubegleitende Qualitätsprüfung erkannt werden können. Mit Hilfe der zusammengestellten zahlreichen Fotos, Skizzen und Checklisten ist das Handbuch eine praxisnahe Arbeitshilfe bei der Eigen- oder Fremdüberwachung von Bauleistungen und hilft Schwachstellen zu erkennen, Planungs- und Ausführungsfehler rechtzeitig zu vermeiden um damit die Qualität am Bau nachhaltig zu sichern.
Gebunden, 334 Seiten, 121 Abbildungen, 45 Tabellen,
Bei Interesse setzen sie sich bitte mit dem Institut für Bauforschung e. V. in Verbindung.
2009 | FACHBUCH - "Bauen im Bestand - Schäden, Maßnahmen und Bauteile" 2. Auflage
IFB-15521, Katalog für die Altbauerneuerung
Auftraggeber: Rudolf Müller Verlag
Baumaßnahmen im Bestand gewinnen für die gesamte
Bauwirtschaft stetig an Bedeutung. Der Bereich stellt besondere Anforderungen und das notwendige spezielle Wissen über die dem Alter der Bauwerke entsprechenden Besonderheiten und konstruktiven Eigenarten.
Der Katalog beinhaltet Konstruktionen und Bauteile und erläutert, wie mit der bestehenden Bausubstanz umzugehen, wie die Instandsetzung vorbereitet, geplant, und durchgeführt werden sollte. Zudem stellt es moderne Analyseverfahren auf den aktuellen Stand der Technik und auf Grundlage der aktuellen Normen die typischen Schwachstellen des Gebäudebestandes vor.
2008 | STUDIE - "Kostenvergleich Massivhaus - Holzfertighaus"
IFB-18506, Auftraggeber: Massiv mein Haus e. V.
Das IFB wurde beauftragt, eine aktualisierte Studie zum Kostenvergleich von Massivhäusern und Holzfertighäusern durchzuführen. Gegenstand war die Gegenüberstellung der im deutschen Wohnungsbau gängigen Konstruktionstypen:
1. monolithische Konstruktion,
2. Kalksandstein-Hintermauerung mit WDVS,
3. Beton mit WDVS,
4. Holzfertighaus, industriell gefertigte Konstruktion und
5. Holzfertighaus, Holzfassade.
Die Studie dient der Identifizierung maßgeblicher Investitionskosten. Anhand eines als Beispielobjekt gewählten, konstruktiv durchschnittlichen Einfamilienhauses in KfW-40-Bauweise wurden die fünf gewählten Konstruktionstypen betrachtet. Als Grundlage der Randbedingungen des Einfamilienhauses diente die Ökobilanzstudie „Gegenüberstellung Massivhaus / Holzelementbauweise“ des Instituts für Massivbau der TU Darmstadt die entsprechend der KfW-40-Bauweise angepasst wurden.
2008 | "Detaillierter Kostenvergleich Keller - Bodenplatte"
IFB-18507, Auftraggeber: Initiative Pro Keller e. V.
Die meisten Bauherren entscheiden sich häufig aus Kostengründen gegen den Bau eines Kellers. Aufgrund des fehlenden Stauraums wird diese Entscheidung häufig zu einem späteren Zeitpunkt bedauert. Auch hat eine Befragung von erfahrenen Immobilienmaklern und Gutachter für Immobilienbewertung ergeben, dass unterkellerte Häuser sich deutlich schneller und zu einem
wesentlich höheren Preis verkaufen lassen.
Die Initiative Pro Keller e. V. veröffentlichte vor ca. 10 Jahren eine Broschüre zum Thema „Was kostet ein Keller tatsächlich“. Auf Grundlage dieser Broschüre wurde
das IFB beauftragt das dort dargestellte Einfamilienhaus mit aktueller Bautechnik und entsprechend aktualisierten Kosten erneut zu untersuchen.
Es wurden drei unterschiedliche Varianten des freistehenden Einfamilienhauses untersucht:
- Variante 1: Einfamilienhaus mit Keller im Grundwasser,
- Variante 2: Einfamilienhaus mit Keller im Lastfall Bodenfeuchtigkeit und
- Variante 3: Einfamilienhaus mit Bodenplatte (ohne Unterkellerung).
Der Vergleich zeigt die teuerste Variante, den Keller im Grundwasser und die günstigste Variante, den Hochkeller ohne Grundwasser. Alternativ wurde eine Grundplatte mit den dann erforderlichen Zusatzflächen berechnet. Zwischen den berechneten, extremen Varianten liegen
viele Abstufungen. Konkrete Planungen des jeweiligen Einzelfalles werden deshalb immer zu anderen Ergebnissen führen.
2008 | BROSCHÜRE "Nachträgliche Bauwerksabdichtungen gegen drückendes Wasser"
IFB-Berichtsheft 21, Univ.-Prof. Dr.-Ing. M. Achmus, Dipl.-Ing. F. tom Wörden,
Im Zuge der rasant fortschreitenden Entwicklung der Abdichtungstechnik in Deutschland ist es in den letzten Jahren zu einer Erweiterung des Einsatzbereiches der
Abdichtungen gegen drückendes Wasser auf Bestandsbauwerke gekommen. Somit kann heute z. B. einem geänderten Nutzungsanspruch an alte Kellerräume
technisch ebenso durch geeignete Abdichtungsmaßnahmen
entsprochen werden wie dem Erfordernis nach einer nachträglichen Abdichtung bei einem über die Zeit angestiegenen Grundwasserstand. Eine nachträgliche
Abdichtungsmaßnahme kann weiterhin notwendig werden, wenn bestehende Abdichtungssysteme mit der Zeit ihre Wirksamkeit verloren haben oder wenn es durch mangelhafte Planung oder Ausführung einer Abdichtungsmaßnahme beim Neubau zu Schäden gekommen ist. Das Berichtsheft 21 gibt einen Überblick über die Anwendungsbereiche der nachträglichen Abdichtungstechnik von erdberührten Bauteilen.
2008 | "ROSH - Energieeffiziente und nachhaltige Sanierung im sozialen Wohnungsbau" (EU-Arbeit / ROSH)
Das Projekt ROSH – Retrofitting Of Social Housing –, ein europäisches Gemeinschaftsprojekt, wurde
von Januar 2006 bis Juni 2008 von zwölf Projektpartnern
der Partnerregionen Niedersachsen, Steiermark, Dublin, Warmia-Mazury, Lombardei und Piemont sowie in Bulgarien bearbeitet.
Wichtigstes Ziel des Projektes war die Förderung energieeffizienter und nachhaltiger Modernisierungen im sozialen Wohnungsbau in den Partnerregionen. Insbesondere sollte der Entscheidungsprozess in Richtung Modernisierung im sozialen Wohnungsbau so beeinflusst
werden, dass bessere und energieeffizientere Lösungen ökonomisch attraktiv und somit auch umsetzbar sind, dass der Markt stimuliert und die Anzahl der modernisierten
Gebäude erhöht wird.
Vor diesem Hintergrund bot das Projekt ROSH für Gebäudeverantwortliche und Gebäudeeigentümer/-innen
aber auch für BewohnerInnen Unterstützung in Zusammenhang mit der umfassenden Sanierung von sozialen Wohnbauten an. In Form verschiedener Produkte
wie Informationen über aktuelle bau- und heizungstechnische Standards, Qualitätssicherungsmaßnahmen bei Sanierungsvorhaben, Hilfestellungen bei Präsentationen vor Bewohnern, bis hin zu Hilfestellung bei konkreten Sanierungsprojekten.
Das Projekt ROSH deckte das weite Feld von der Projektidee bis zur Projektumsetzung ab.
2008 | "Revision der Bauproduktenrichtlinie – Beurteilung der Auswirkungen"
IFB-17106,
Die Bauproduktenrichtlinie, die der Verwirklichung des europäischen Güterbinnenmarktes im Bereich der Bauprodukte dient und Grundlage der deutschen und europäischen Bauwirtschaft ist, sollte revidiert werden. Vor diesem Hintergrund wurde eine Untersuchung initiiert, auf deren Grundlage das BBR und das BMVBS in die Lage versetzt wird, die Auswirkungen der Kommissionsvorschläge zur Revision der Bauproduktenrichtlinie, insbesondere im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Bauwirtschaft zu beurteilen und entsprechende Schlussfolgerungen in Bezug auf die Verhandlung der Kommissionsvorschläge zu ziehen.
Schwerpunkte der vom IFB durchgeführten Untersuchung waren:
• Recherche zur Situation
• Ermittlung der Erfahrungen von Bau- und Baustoffindustrie sowie Behörden in Bezug auf Probleme und empfohlene Änderungen
• Aufzeigen der praktischen produktbezogenen Handhabung unter Berücksichtigung der gegenwärtigen
Situation und künftig vorzusehendem Verbesserungsbedarf sowie
• Beurteilung der Regelungen für Koexistenzperioden und Auswirkungen auf die Vermarktung CE-gekennzeichneter Produkte aus Deutschland.
2008 | "Entwicklung von Handlungs-, Aus- und Weiterbildungskonzepten für KM-Bauhandwerksbetriebe und -Bauträger zum erfolgreichen, europäischen Auslandsbau
IFB-17105, Einige Märkte Europas bieten Chancen der planerischen, bauausführenden und bauhandwerklichen
Betätigung gerade auch für deutsche Unternehmen im infrastrukturellen, öffentlichen und privaten Baubereich. Hierzu wurde in der Forschungsarbeit eine fundierte Analyse der landesspezifischen rechtlichen und technischen Rahmen- und Marktbedingungen in ausgesuchten europäischen Ländern vorgenommen und sog. „Best-Practice-Projekte" identifiziert.
Daraus wurden in einem weiteren Schritt Handlungs-, Aus- und Weiterbildungskonzepte für KM- (Kleine und Mittelständische) Bauhandwerksbetriebe sowie KM-Bauträger (Generalübernehmer/-unternehmer) zum erfolgreichen, rechts- und techniksicheren Auslandsbau abgeleitet, die einschlägig interessierten Unternehmen den Einstieg in den europäischen Auslandsbau erleichtern sollen. Bei den von IFB und BGV beispielhaft untersuchten Ländern handelt es sich um Frankreich, die Niederlande und Großbritannien. Die in der Forschungsarbeit gewonnen Erkenntnisse lassen die Ableitung von Handlungs-, Aus- und Weiterbildungskonzepten auch für andere europäische
2008 | FACHBUCH - "Atlas - Bauen im Bestand - Katalog für nachhaltige Modernisierungslösungen im Wohnungsbestand"
Auftraggeber: Rudolf Müller Verlag, Köln
Dieser neue Atlas führt zu Modernisierungslösungen:
Zum einen hilft er die unterschiedlichen Wohngebäude im Bestand zu erfassen und nach technischer und wirtschaftlicher Qualität sowie der wirtschaftlich vertretbaren Nutzungsdauer zu bewerten. Des Weiteren liefert er umfassende, bauteilbezogene Modernisierungslösungen im Detail. Schließlich geht der Atlas ausführlich auf die anlagentechnische Modernisierung ein. Dabei berücksichtigt er die Anforderungsprofile
und Kennziffern zur Errichtung der energetischen Zielvorgaben.
• Nutzungsdauern im Wohnungsbaubestand
• Bestandskatalog zum Wohnungsbau
• Detailkatalog der Modernisierungslösungen
• Modernisierungen nach „EnEV-Standard“, „KfW-60-Standard“, „KfW-40-Standard“ und „Passivhaus-Standard“
• nachhaltige Modernisierungen im Wohnungsbaubestand
2007 | FACHBUCH - "Schäden an Bodenbelägen – Erkennen und Vermeiden"
Preis: 59,00 € (inkl. MwSt.)
ISBN: 978-3-481-02239-6
Grau ist alle Theorie, die Baupraxis sieht meist anders aus – das gilt besonders für Schadensfälle. Die vorleigende Arbeit stützt sich darum hauptsächlich auf repräsentative Schadensfälle aus der Praxis. Ob Fliesen, Platten oder Estrich: Diese Arbeit behandelt praxisnah Bodenbeläge mit ihren typischen Schäden und erklärt neben Schadensquellen und -ursachen die Schadensbehebung und Sanierung.
2007 | FACHBUCH - "Bau-Nutzungskosten-Kennwerte für Wohngebäude"
Bau-Nutzungskosten-Kennwerte für Wohngebäude.
Dirk Fanslau, Horst Helmbrecht, Martin Pfeiffer, Julia Zedler [Bearbeiter]
2007, 392 S., zahlr. durchgehend farb. Abb., Tab., Gebunden
ISBN 978-3-8167-7155-5 | Fraunhofer IRB Verlag
Dieses praxisorientierte Fachbuch unterstützt Planer und Fachleute aus der Bau-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bei der frühzeitigen Ermittlung und systematischen Kontrolle der Bau-Nutzungskosten von Wohngebäuden.
Das Institut für Bauforschung e.V. hat in einer umfangreichen Analyse aktuelle Kennwerte für Kapital-, Verwaltungs-, Betriebs- und Instandsetzungskosten von Wohngebäuden nach DIN 18960 erarbeitet und in übersichtlichen Tabellen in diesem Werk zusammengefasst und dokumentiert. Eine unverzichtbare Arbeitshilfe zur Optimierung der Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit von Wohngebäuden über deren Lebenszyklus.
2006 | "Grundlagen und Randbedingungen der Nutzungskostenplanung im Wohnungsbau"
IFB-15101, Auftraggeber: BBR, Bonn
Ziel der Arbeit war es, für den Wohnungsbau Methoden, Daten und Randbedingungen zu ermitteln, die die Nutzungskostenplanung vergleichbar für die Gebäudebewirtschaftung aufbereitet und ebenfalls eine Orientierung für die Nutzungskostensteuerung gibt.
Die Untersuchung orientierte sich dabei an die Maßnahmen der Wohnungswirtschaft, fasste Einzellösungen zusammen und machte Ergebnisse aus der Gebäudebewirtschaftung für die Nutzungskostenplanung nutzbar.
Die frühzeitige Ermittlung der Nutzungskosten in der Planungsphase ist wichtig, da sie die Wirtschaftlichkeit
des Gebäudes im Wesentlichem mitbestimmt und wichtige Kriterien für die Vermietung und den Verkauf liefert. Grundlage der Forschung und Datenermittlung waren DIN 18960 „Nutzungskosten im Hochbau“ sowie DIN 32736 „Gebäudemanagement“. Überlegungen zum Leistungsbild Gebäudeplanung der HOAI wurden ebenfalls einbezogen. Für die Datensammlung wurden Überlegungen zum Betriebskostenbenchmarking nach
der Geislinger Konvention herangezogen. Wesentliche Grundlagen haben die Erfahrung der Praxis durch Befragung von Wohnungsunternehmen und die Sammlung von Daten von über 20 Gebäuden (Mehrfamilienhäuser) gebracht.
2006 | "Bauqualität von Neubauvorhaben - Auswertung von baubegleitenden Qualitätskontrollen"
IFB-16504, Gemeinsame Untersuchung vom Institut für Bauforschung e. V. und dem Bauherren-Schutzbund e. V.
Erfahrungen aus der Baupraxis zeigen, dass die Anzahl der Baumängel bei der Errichtung von Wohngebäuden
seit Jahren verhältnismäßig hoch ist und die Kosten für entsprechende Leistungen zur Mängel- bzw. Schadenbeseitigung dem entsprechen. Inhalt dieser Untersuchung war die Analyse ausgewählter Dokumentationen baubegleitender Qualitätskontrollen, die von Bauherrenberatern des Bauherren-Schutzbundes in den Jahren 2004 - 2006 durchgeführt wurden. Vertragspartner der privaten Bauherren waren bei den ausgewerteten Bauvorhaben Generalunternehmer, Generalübernehmer und Bauträger. Auf der Grundlage der Dokumentationen wurden die Inhalte, Abläufe und Ergebnisse dieser Qualitätskontrollen an ausgeführten Bauvorhaben untersucht und analysiert:
• inwieweit diese Dokumentationen die Ergebnisse der gemeinsamen bundesweiten Untersuchung mit der Erfassung und Auswertung typischer Mängel bei der Planung und Ausführung von Bauvorhaben im Neu- und Altbau bei Ein- und Zweifamilienhäusern, und dabei insbesondere die Mängelschwerpunkte, bestätigen,
• wie Art, Umfang und Zeitpunkt der Mängelerkennung zu bewerten sind,
• wie sich insbesondere der Zeitpunkt der Mängelerkennung auf deren Beseitigung bzw. die
Schadenvermeidung und deren Kosten auswirkt und
• welche Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen im Hinblick auf die Durchführung der Qualitätskontrollen zu ziehen sind.
2006 | FACHBUCH - "Schäden im Trockenbau - Erkennen und Vermeiden"
Schäden im Trockenbau - Erkennen und vermeiden
ISBN: 978-3-481-02155-9
Das Fachbuch „Schäden im Trockenbau“ zeigt einen umfangreichen Katalog an typischen Schadensfällen im Trockenbau auf. In Wort und Bild wird aufgeführt, wie
Mängel frühzeitig erkannt und vermieden werden können. Umfangreiche Informationen über Schadensarten, Analysemethoden, Ursachen und Sanierung helfen, bestehende Bauschäden richtig einzuordnen um eine genaue Sanierungsplanung und fachgerechte Schadensbehebung vorzunehmen.
Darüber hinaus werden zahlreiche Hinweise aufgeführt zur Vermeidung von Schäden, die lästige Streitigkeiten und teure Haftungsfragen ersparen.
Anhand zahlreicher Zeichnungen und Fotos können die einzelnen Analyseschritte leicht nachvollzogen und Problemlösungen direkt auf individuelle Schadensfälle übertragen werden.
2006 | "Evaluierung gebauter und begehbarer Leitungsgänge"
IFB-15104, Auftraggeber: BBR
Die Erdverlegung von Leitungen hat heute noch den größten Anteil bei der Herstellung von Leitungsnetzen zur Erschließung von Industrie- und Gewerbeansiedlungen sowie Wohngebieten. Begehbare bauliche Anlagen zur gebündelten Verlegung und Bewirtschaftung von Rohrleitungen und Kabeln werden nur selten gebaut obwohl sie eine durchaus wirtschaftliche und ökologische Alternative (z.B. Bodenschutz bei Leitungsbrüchen) darstellen.
Ziel des Forschungsvorhabens war es, mit der Untersuchung bereits gebauter Beispiele Empfehlungen für den Infrastrukturkanal zu geben und einen Beitrag zur kostengünstigen, umweltverträglichen und nachhaltigen Erschließung neuer Siedlungen zu leisten. Die bisherigen Erkenntnisse lie0en durchaus Entscheidungskriterien für den Bau begehbarer Leitungskanäle erkennen, waren aber im Einzelnen nicht so aufgearbeitet, dass Gemeinden, Planer und Betreiber eine Bewertung vornehmen können. Eine solche Bewertung lässt nur das Ergebnis eines Vergleichs durch Evaluierung zu, der auch die Randbedingungen erfasst und soweit möglich Daten liefert.
Ziel war also eine vergleichbare Darstellung von Praxisbeispielen, die auch die Abhängigkeiten zeigt und die notwendigen organisatorischen und rechtlichen Vereinbarungen zwischen den an der Erschließung bis zum zukünftigen Betrieb Beteiligten formuliert.
2005 | "Lebensdauer von Baustoffen und Bauteilen"
IFB-8201, F-815, Auftraggeber: BBR, Bonn
Der Lebensdauer von Baustoffen und Bauteilen wurde zu wenig Beachtung geschenkt, die Risiken für Mängel und Bauschäden falsch eingeschätzt. Eine Harmonisierung der eingesetzten Baustoffe und Bauteile im Sinne angepasster Lebensdauern ist sowohl für die Instandhaltung und -setzung, wie auch für den Abbruch und das Recycling ein wichtiges Kriterium. Wirtschaftlichkeit muss insbesondere durch die Reduzierung der Lebenszykluskosten im Wohnungsbau, in Abstimmung mit den technischen und den Nutzungsqualitäten zum Ausdruck kommen. Die ökologische Orientierung strebt eine Reduzierung des Stoffeinsatzes an. Der soziale Nutzen wird im bedarfsgerechten und gesundheitsverträglichen Bauen und Wohnen gesehen. Nachhaltigkeitsgrundsätze sollten schon bei der Bedarfsplanung und der Projektentwicklung bedacht werden und darüber hinaus auch den Betrieb in der Nutzungszeit bis zum Abriss und Recycling berücksichtigen. Das Ergebnis dieser Arbeit sind wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Wechselbeziehungen zwischen den im Wohnungsbau eingesetzten Bauteilen sowie Baustoffen und den diesbezüglichen Lebensdauern im Lebenszyklus von Wohnbauten, die bisher nicht methodisch erarbeitet vorlagen.
2005 | "Kosten der Überwachungspflichten"
IFB-25440, Auftraggeber: Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
Nach § 823 BGB ist der Eigentümer eines Wohngebäudes zuständig für die Verkehrssicherung. Zunehmend wird die Verkehrssicherungspflicht von deutschen Gerichten restriktiv ausgelegt, so dass eine umfangreiche Überwachung und Kontrolle des Wohnungsbestandes
notwendig ist. Die Anforderungen der Überwachung und Kontrolle im Wohnungsbestand sind in Gesetzen, Verordnungen, Satzungen und den allgemein anerkannten Regeln der Technik festgelegt. Die Gerichte ziehen im Schadenfall nicht nur die speziell für den Wohnungsbau
geltenden Normen zur Beurteilung heran, sondern beziehen auch andere Regelungen aus dem Gewerbebereich z. B. Arbeitsstättenrichtlinien, Unfallverhütungsvorschriften und berufgenossenschaftliche Regeln mit ein. Bei einem Wohngebäude können es über 100 Prüfbereiche sein, die regelmäßig im Rahmen der
Verkehrssicherungspflicht zu überprüfen sind. Ziel des Forschungsvorhabens war es, für die zu benennenden Überwachungspflichten die Kosten festzustellen und die Auswirkungen auf die Nebenkosten abzuschätzen.
2005 | "Planungshilfen zur Umsetzung des altengerechten Bauens“
IFB-15201, Auftraggeber war das Niedersächsische Landesamt für Zentrale Soziale Aufgaben (NLZSA) in Hildesheim
Das IFB wurde beauftragt „Planungshilfen zur Umsetzung des altengerechten Bauens“ zu erarbeiten und die Arneitsergebnisse in Form eines Forschungsberichtes zu erfassen. Ziel dieser Forschungsarbeit war es, einerseits Grundlagen zur Planung und Realisierung altengerechter Bauvorhaben zu schaffen und andererseits auf die Notwendigkeit von altengerecht ausgestatteten Projekten hinzuweisen.
2005 | "QUASIBAU" - Eine elektronische Bibliothek zur Qualitätssicherung
In einer Partnerschaft stellen die VHV Versicherungen und das Institut für Bauforschung e.V. (IFB) den Profis rund um den Bau Informationen zur Qualitätssicherung beim Planen, Bauen, Betreiben und Rückbauen aus den Bereichen Versicherungsschutz, Haftung und Bautechnik im Umgang mit schadenträchtigen Details zur Verfügung. Unsere Kunden und Mitglieder sollen an unserem know how teilhaben.
2005 | "Niedrigenergiehäuder im Bestand"
Das IFB hat im Auftrag der dena zum Projekt „Niedrigenergiehaus im Bestand“ Modernisierungskosten von durchgeführten energetischen Maßnahmen im Gebäudebestand eingeholt und ausgewertet.
2005 | "Bewertung von Neubau-Wandkonstruktionen"
IFB-7441, G-633, Auftraggeber: AG Mauerziegel e. V., Wienerberger Ziegelindustrie GmbH
Aufgabe und Ziel der Untersuchung war die Bewertung der Verträglichkeit von ausgewählten Neubau-Wandkonstruktionen und -baustoffen sowie deren Vergleich nach bautechnischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten.
Insgesamt 12 Varianten mit 42 Außenwandkonstruktionen (AW), 4 Haustrennwandkonstruktionen (HTW) und 2 Wohnungstrennwandkonstruktionen (WTW) wurden in die Untersuchung einbezogen. Die Varianten der Außenwände wurden wiederum in monolithische Wandkonstruktionen, Wandkonstruktionen mit Zusatzdämmung, mehrschalige und zweischalige Wandkonstruktionen unterteilt.
Die Wandkonstruktionen wurden als Ganzes beurteilt, d. h. die zu analysierenden Aspekte flossen gleich gewichtet in die Ergebnisse ein.
2004 | "Bauwerkserschütterungen durch Tiefbauarbeiten"
IFB-7339, IFB-Bericht 20
Auftraggeber: Institut für Bauforschung e.V., Bearbeiter: M. Achmus, K. Kaiser, F. tom Wörden, Uni Hannover
Grundlagen – Messergebnisse – Prognosen
Jede Bautätigkeit ist im Grundsatz mit Erschütterungen
verbunden, die das Umfeld der Baumaßnahme mehr oder weniger beeinträchtigen können. Bei zahlreichen Tiefbau-Verfahren wird gezielt dynamisch auf den Baugrund eingewirkt, beispielsweise um Bodenwiderstände gegen
das Eindringen von Konstruktionselementen zu überwinden oder um nichtbindige Böden effektiv zu verdichten. Besonders bei diesen Bauverfahren werden Erschütterungen durch den Baugrund auf benachbarte bauliche Anlagen übertragen und können dort Schäden verursachen. Solche Schäden können von konstruktiv unschädlichen „architektonischen“ Rissen bis zu erheblichen Rissbildungen mit Beeinträchtigung der Standsicherheit von Bauwerken reichen.
Der IFB-Bericht 20 liefert einen Überblick über die für Erschütterungsprognosen wesentlichen Grundlagen, stellt die üblichen Kriterien und Bewertungsmaßstäbe für die Erschütterungsbewertung dar, zeigt die Ergebnisse einer eigenen Auswertung von Schwingungsmessungen auf, die im Rahmen der Überwachung zahlreicher Bauvorhaben vorgenommen worden sind und gibt Anwendungsempfehlungen zur praktischen Umsetzung der Ergebnisse dieser Forschungsarbeit.
2002 | "Konstruktiver Insektenschutz am Ortgang und den Lüftungsfugen der Vormauerschale nach den Anerkannten Regeln der Technik"
IFB-7215, G 594, Auftraggeber: Nileg Hannover
Das Institut wurde beauftragt, eine Recherche zur bautechnischen Qualität in bezug auf den konstruktiven Insektenschutz am Ortgang und den Lüftungsfugen der Vormauerschale durchzuführen. Für die Durchführung der Untersuchung lagen dem IFB unmaßstäbliche Plankopien des relevanten Haustyps (Ansicht Eingang bzw. Giebel, Schnitt C-C, Detail Fußpunkt Sparrendach) vor. Detailzeichnungen der maßgeblichen Gebäudeteile lagen nicht vor. Daher wurde die Recherche objektunabhängig durchgeführt. Die Feststellungen stützen sich ausschließlich auf die Aussagen und Angaben der Anerkannten Regeln der Technik zur fachgerechten Ausführung.
Folgende Fragestellungen wurden betrachtet:
- Wie wird eine Abdichtung als konstruktiver Insektenschutz im Bereich des Ortgangs auf der Grundlage der geltenden Normen und Anerkannten Regeln der Technik hergestellt?
- Wie wird eine Abdichtung als konstruktiver Insektenschutz an den Lüftungs- bzw. Entwässerungsöffnungen in der Vormauerschale (Außenschale der 2-schaligen Außenwand) auf der Grundlage der geltenden Normen und Anerkannten Regeln der Technik hergestellt?
Analysiert wurden hierzu die Normen und Regeln, die mit der allgemeinen Ausführung und Abdichtung des Daches im Bereich des Ortgangs im weitesten Sinn zusammenhängen: DIN 4108 – 7 Luftdichtheit von Gebäuden; DIN 4108 – Bbl.2 Wärmebrücken; DIN 1052-1 Holzbauwerke, Berechnung und Ausführung; Regeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks, Ziffer 4.2 und 1.4; Wärmeschutzverordnung (WärmeschutzV) und Energieeinsparverordnung (EnEV), die mit der Ausführung und Abdichtung der Vormauerschale (Außenschale der
2-schaligen Außenwand) zusammenhängen: DIN 1053-1 Mauerwerk, Berechnung und Ausführung. Auf die Benennung der übrigen bautechnisch relevanten Normen und Regeln wurde verzichtet.
Neben den allgemeinen bautechnischen (konstruktiven und bauphysikalischen) Anforderungen sind in den derzeit allgemein Anerkannten Regeln der Technik keine speziellen Anforderungen zum Schutz vor Wespeneinflug vorhanden. Für die fachgerechte Umsetzung wurden zusätzliche, in der Praxis bewährte Hinweise und Hilfen gegeben.
2002 | "Erstellung eines langfristig orientierten Effizienzvergleichs zwischen passiven Systemen und Systemen der technischen Gebäudeausrüstung zur Erfüllung der Energieeinsparverordnung"
IFB-7115, G 591, Auftraggeber: Dämmstoffhersteller
Am 01. Februar 2002 trat die Energieeinsparverordnung EnEV in Kraft. ein Dämmstoffhersteller beabsichtigte eine auf diese Situation ausgerichtete Marketingstrategie zu entwickeln und bat TECHNOMAR um ein Angebot für die Erstellung eines langfristig orientierten Effizienzvergleichs zwischen passiven Systemen und der technischen Gebäudeausrüstung.
Aufgrund der komplexen Aufgabenstellung, die spezielle Kenntnisse der TGA, der Bautechnik und des Marketings erfordert, haben sich TECHNOMAR und das Institut für Bauforschung e.V. (IFB) für die Bearbeitung zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen.
Generell sollte die Untersuchung Antwort auf die Frage geben, welche Maßnahmen vom Architekten / Tragwerksplaner künftig unter energetischen, ökologischen und finanziellen Aspekten beim Neubau zu planen sind, um die Anforderungen der EnEV einzuhalten.
Die Untersuchung sollte auch. die Frage beantworten, ob über die Lebensdauer des Gebäudes gesehen, es für den Investor sinnvoller ist, in hochwertige Dämmung oder entsprechend hochwertige Anlagentechnik zu investieren. Dabei sollten auch Optimierungspotenziale aufgezeigt werden.
Die Berechnungen für die Studie wurden an drei unterschiedlichen Gebäudetypen des Wohnungsmarktes, einem Einfamilienhaus (EFH), einem Reihenmittelhaus (RMH) und einem Mehrfamilienhaus mit 7 Wohneinheiten (MFH) vorgenommen. Für jeden dieser drei Typen wurden umfangreiche Vergleichsberechnungen durchgeführt.
2002 | "Auszeichnungsvergabe Märkisch Bauen und Wohnen 1999 und 2000 Erfolgskontrolle"
IFB-7213, G 599, Auftraggeber: Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg
Das Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg (MSWV) hat zusammen mit der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) in den Jahren 1999 und 2000 die Auszeichnung "Märkisch Bauen und Wohnen" für preiswerte und qualitätsvolle Eigenheime vergeben. Mit dieser Auszeichnung sollten die Baukultur im Eigenheimbau gefördert und der Eigentumserwerb für Schwellenhaushalte ermöglicht werden.
Je 4 Häuser wurden in den Jahren 1999 und 2000 ausgezeichnet.
Das MSWV hatte zusammen mit dem Sponsor ILB festgelegt, dass eine Erfolgskontrolle des Wettbewerbsverfahrens "Märkisch Bauen und Wohnen" erfolgen sollten. Folgende Fragen sollen durch eine Untersuchung beantwortet werden:
Welcher Nutzen konnte für das Land Brandenburg durch die Auszeichnungsvergabe gezogen werden, welche Effekte ergaben sich aus den Zielen von "Märkisch Bauen und Wohnen?"
Wie entwickeln sich die Häuser, wie sind die Ausführungsqualität, Akzeptanz und das Nutzerverhalten einzuschätzen?
Das Ergebnis war durchaus positiv. Die Häuser entsprachen den Wünschen der Erwerber. Die Qualität der Bauträger wurde bestätigt. Die Vergabe weiterer Auszeichnungen wurde von den Hauskäufern positiv gesehen. Sie erleichtern die Entscheidung und bestätigten zugleich die Auswahl, die der Käufer getroffen hat, d.h. wenn im Ergebnis Zufriedenheit da ist, die Wünsche erfüllt werden, die Bauqualität gut ist, Verträge eingehalten werden, die Gewährleistung wahrgenommen wird und
der Käufer durch Betreuung erfährt, als Kunde ernst genommen zu werden.
Je mehr positive Aspekte durch den Käufer weitergegeben würden, umso eher würden es auch andere, noch zögernde, potenzielle Erwerben die Entscheidung zum Kauf eines Eigenheimes erleichtern.
2002 | Zukunftsinitiative Bau NRW "Bauqualität"
IFB-7114, F 808, Auftraggeber: Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport, Düsseldorf
1997 hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalens die Zukunftsinitiative Bau ins Leben gerufen. In der 1. Phase hatte sie sich mit Projektförderung und Gutachten befasst, um Ideen zu fördern und Nachweise für Innovationsmöglichkeiten zu erbringen.
In einem weiteren Bau-Gipfel in Nordrhein-Westfalen hatte die Landesregierung nochmals ausdrücklich ihr Interesse an der Unterstützung des Strukturwandels formuliert und im Rahmen der Zukunftsinitiative Bau ein umfangreiches Arbeitspaket geschnürt.
Einer der wichtigsten Vereinbarungen war, sich mit dem Thema Bauqualität zu befassen. Es stellte sich in dieser Situation die Frage, wie Qualität, die sich der Besteller oder Käufer natürlich wünscht, herzustellen und zu sichern wäre.
In Diskussionen der Verbände zeigte sich, dass Annäherungen und gemeinsame Lösungen möglich sind. Sie müssen nur angestoßen und aufgenommen und vor allen Dingen gemeinsam angegangen werden.
- Schaffung eines Kompetenznetzwerks.
- Qualität muss vom Bauherrn verstanden, akzeptiert und beauftragt werden.
- Einführung einer Fortbildungspflicht.
- Zusammenarbeit bei der Ausbildung in den Handwerksberufen.
- Qualität muss Programm werden.
- Interne Qualitätssicherung über Qualifizierungssysteme.
- Externe Sicherung der Bauqualität.
- Die Vergabe von Leistungen muss qualitätsbezogen erfolgen.
- Über Qualität muss berichtet werden.
- Einflussnahme auf Qualität über die Förderung.
- Rationalisierung muss qualitätsbezogen erfolgen.
2002 | "Überwachungspflichten der Wohnungsunternehmen im Bestand" Recherche: 2002
IFB-7207, G 597, Gemeinschaftsstudie von Wohnungsunternehmen
Auch wenn die Verkehrssicherungspflichten im Gesetz nicht geregelt sind, hat die Rechtsprechung sich dieser Materie angenommen und entsprechende Regeln entwickelt. Wer eine Gefahrenstelle schafft, hat die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Hergeleitet wird die Verkehrssicherungspflicht und die Unterhaltungspflicht aus §§ 823 und 836 BGB. Es liegen inzwischen eine Vielzahl von Entscheidungen und Regeln vor, die nur schwer zu übersehen sind.
Das war der Grund der IFB-Recherche 1997, die sich auf übergeordnete Gerichtsentscheidungen und auf technische Regeln sowie Vorschriften in Niedersachsen bezieht. Das Interesse der Wohnungsunternehmen war groß, da sich die Möglichkeit bot, unternehmensspezifische und bestandsbezogene Regeln für das eigene Handeln zu entwickeln. Zugleich hat die Recherche das Bewusstsein für die Verkehrssicherungs- und Unterhaltungspflichten gestärkt und damit erheblich zur Gefahrenprävention beigetragen.
Die Entwicklung im Bauwesen ist inzwischen weitergegangen. Qualitäten des Wohnens haben sich verändert, neue Gerichtsentscheidungen sind getroffen und neue technische Regeln entwickelt worden. Zudem ist eine Ausdehnung der Recherche auf die Regelungen anderer Länder der Bundesrepublik Deutschland sinnvoll geworden, da Wohnungsbestand auch länderübergreifend vorliegt und die Ergebnisse der Recherche zu allen Bundesländern umfassende Grundlage für eigenes Verhalten sein sollte.
Die überarbeitete Recherche zeigt vorbeugend technische Regeln und Empfehlungen auf, die für die Beachtung der Verkehrssicherungspflicht eine Relevanz aufweisen. Soweit Empfehlungen für die Inspektionsintervalle vorliegen, sind diese den örtlichen Verhältnissen anzupassen. Einführend gibt der Bericht in Zitaten und Quellenverweisen Hinweise zu den gesetzlichen und rechtlichen Grundlagen der Verkehrssicherungspflicht.
2002 | "Planungshilfen zur Umsetzung des barrierefreien Bauens"
IFB-2053, F 803, Auftraggeber: Niedersächsisches Landesamt für Zentrale Soziale Aufgaben (NLSZA)
Mit dem Begriff "barrierefrei bauen" verbindet sich noch immer die Vorstellung von großen Flächen, aufwändigen Sonderausstattungen im Sanitärbereich, von schwer lösbaren technischen Problemen, von Unsicherheiten und Schwierigkeiten bei Planung und Ausführung. Zwar hat sich die allgemeine Bewusstseinslage verbessert, doch die Bereitschaft von Planern und Auftraggebern, sich positiv mit der Materie zu befassen, ist noch immer zu gering.
Wichtige Planungsgrundlagen und Mindestanforderungen sind in den Normen DIN 18024 und DIN 18025 festgehalten, die zur Zeit zu einer einzigen Norm DIN 18030 zusammengefasst werden. Das Erscheinen des Weißdrucks dürfte im Spätsommer/Herbst 2003 erfolgen.
Oft stößt die Realisierung der Anforderungen der Normen auf den Vorbehalt, sie seien zu weitgehend und mit Mehrkosten verbunden, die zusätzlich nicht zu finanzieren seien. Deshalb ist es wichtig, die teilweise kostenneutralen Maßnahmen des barrierefreien Bauens zu erläutern und damit die Basis für ein problemorientiertes Bewusstsein bei den Beteiligten zu schaffen.
Anhand ausgeführter beispielhafter Projekte (11 Wohnanlagen) in Niedersachen wurde diesen Fragen nachgegangen, um einerseits Art und Umfang barrierefreier Maßnahmen festzustellen, andererseits die entsprechenden Kosten zu ermitteln. Zudem wurde recherchiert, unter welchen Randbedingungen die Bauten realisiert wurden. Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse und auf der Grundlage der noch geltenden Normen DIN 18024 und DIN 18025 sind 79 Planungshilfen (jeweils 1 Seite mit Normtext, Bildern und Kommentar) zur weiteren Entwicklung und Umsetzung des barrierefreien Bauens erarbeitet worden.
Die vorliegende Untersuchung und Dokumentation zeigt damit konkrete, praxisnahe und direkt verwendbare Maßnahmen auf, um das Ziel der Barrierefreiheit stärker in das Bewusstsein der am Bau Beteiligten zu rücken und damit eine umfangreichere Realisierung zu erreichen.
2002 | "Analyse von ökologischen Festsetzungen für neue Wohngebiete Potenzielle Auswirkungen auf Kosten und Nutzen der Bauwerke - Ökologische Festsetzungen und Kosten -"
IFB-8001, F 809, Auftraggeber: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Das Forschungsvorhaben sollte dazu beitragen, das Anforderungsniveau von ökologischen Festsetzungen im Bebauungsplan und die dadurch entstehenden Kosten dämpfend zu beeinflussen. Auch die Rationalisierung des Bauvorganges würde verbessert, wenn durch die Recherchen eine praktikable, bauplanerisch und baukonstruktiv sinnvolle Umsetzung der Anforderungen möglich würde.
Es wurde bei 23 ausgewählten Projekten zunächst festgestellt, welche ökologisch orientierten Festsetzungen getroffen wurden und mit welcher Häufigkeit sie auftraten. Auf dieser Grundlage wurde die Kostenwirksamkeit der verschiedenen Anforderungen ermittelt – sowohl hinsichtlich einzelner Maßnahmen wie auch bei den Kosten des Bauwerks und der Außenanlagen insgesamt. Daraus ließ sich ableiten, wo die kostensparenden und die kostensteigernden Potenziale der ökologischen Festsetzungen liegen, um sie bei künftigen Planungen gezielt und wirksam einsetzen zu können.
Die dargestellten Tabellen und Auswertungen sollten als Planungshilfe für die kosten- und nutzungsgerechte Auswahl ökologischer Festlegungen im Bebauungsplan dienen. Die Bewertung des ökologischen Nutzens wurde qualitativ gewichtet und war vor dem Hintergrund der unterschiedlichen örtlichen Voraussetzungen variabel. Das System der Arbeitshilfe war für den kommunalen Gebrauch einfach modifiziert und erlaubte es, bereits in einem frühen Stadium Festlegungsvarianten gegeneinander abzuwägen.
2001 | Zukunftsinitiative Bau NRW Teilprojekt: "Entwicklung einer qualitäts- und leis-tungsorientierten Produktpalette"
IFB-7114, F 808, Auftraggeber: RKW - Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V., Eschborn
Qualität ist die Gesamtheit von Merkmalen einer Einheit (Produkt, Leistung), bezüglich ihrer Eignung festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen.
Vorausgesetzte Eigenschaften sind übliche in Regeln oder im allgemeinen Gebrauch festge-legte Erfordernisse. Sie werden in Verordnungen, Gesetzen, Richtlinien, Verarbeitungsvor-schriften oder Normen definiert, aber auch durch den Gebrauch bestimmt.
Festgelegte Eigenschaften werden vereinbart. Das geschieht in Verträgen, Ausschreibun-gen, Beschreibungen möglicherweise auch nach Regelwerken, die aber nicht in jedem Fall vorausgesetzt werden.
Definierte Qualität (Objektqualität) muss erst geschaffen werden. Die Projektabwicklung mit einer systematischen Vorsorge bei der Erfüllung aller qualitätsrelevanten Tätigkeiten und einer Koordination aller Beteiligten (Projektqualität) als Projektmanagement ist Grundlage dazu.
Die technischen Qualitäten eines Projekts können mit den Eigenschaften beschrieben werden, die das spätere Gebäude erfüllen muss. Diese Eigenschaften beinhalten Funktionen, Nutzung, Sicherheit und Erhaltung.
2001 | Stellungnahme zur Planung und Ausführung des Bauvorhabens "Planwerk 2000 – Wohnen an der Olga in Oberhausen"
IFB-7121, G 500, Auftraggeber: Konsortium Oberhausen
Differenzierte Anordnung von 25 Reihenhäusern in 6 unterschiedlich großen Hausgruppen. Als Abschluss einer Sackgasse entstand ein mittiger Platzbereich, der mit PKW befahrbar war, aber auch andere Nutzungen gut möglich macht. Grundstücksgrößen: 200 m² - 360 m²
2-geschossige Reihenhauser mit querrechteckiger Grundform mit den Vorteilen: alle Wohn- und Individualräume sind zur sonnenbeschienenen, auf den eigenen Garten orientierten Seite ausgerichtet, die relativ langen Außenwände lassen eine optimale Belichtung der Räume zu, die Voraussetzungen zur passiven Nutzung der Solarenergie über die Fenster sind vorhanden.
Grundriss/Aufriss
Die Aufteilung der Funktionen mit dem Wohn-/Essbereich im Erdgeschoss und dem Individualbereich im Obergeschoss entspricht bewährten Lösungen. Es ist ein von außen zugänglicher ebenerdiger Abstellraum und ein Hauswirtschaftsraum mit Abstellmöglichkeiten vorgesehen. Den oberen Abschluss des Gebäudes bildet ein flach geneigtes Pultdach mit extensiver Begrünung. Die Grundrissaufteilung und die Dimensionierung der Einzelräume lässt eine vielfältige Möblierung zu. Im Obergeschoss befindet sich eine Gallerie. Insgesamt ermöglicht die Grund- und Aufrissorganisation eine an bewährten Wohnvorstellungen orientierte Nutzung. Die baulich fehlende Abtrennung der Terrassen wird kom-pensiert durch die große Hausbreite von 9,85 m.
Die Rohbaukonstruktion ist durch die Verwendung von vorgefertigten Stahlbeton-Haustrennwänden und Außenwänden aus Holzrahmenbauteilen als Mischbauart gekennzeichnet. Die Ausstattungsstandards zeigen Qualitäten, die den heutigen Anforderungen an das Wohnen voll gerecht werden und ein bequemes Benutzen und Bewirtschaften des Gebäudes gewährleisten.
Der Wärmeschutzstandard der das beheizte Bauvolumen umschließenden Bauteile – Außenwände, Fenster, Bauwerkssohlplatte, Dachdecke – ist so hoch dimensioniert, dass ein Niedrigenergiehaus im Sinne des Eigenheimzulage-Gesetzes vorhanden ist. Damit werden die Anforderungen der vorgeschriebenen Wärmeschutzverordnung um 25 % unterschritten.
2001 | "Ratgeber Altbau"
IFB-7002, F 804, Architektenkammer Niedersachsen
Zwei Trends sind beim Bauen zu beobachten: Zum einen werden die Grundstücke für Neubauten knapp, so dass immer mehr Interessenten einen Altbau erwerben. Da Anforderungen und Bedürfnissen oft nicht mehr genügen, nimmt das sogenannte "Bauen im Be-stand" zu.
Dabei gleicht kein Altbau dem anderen. Durch seine Veränderungen oder Bauschäden wird jedes alte Haus zum Einzelfall, der eine passende Lösung benötigt. Gründliches Planen kann den Aufwand minimieren – gut für den Geldbeutel und für die Umwelt. Wer falsch oder gar nicht plant, lässt Chancen ungenutzt, riskiert Flickwerk und hohe Kosten.
Die für den Bauherrn anstehenden Fragen bei der Modernisierung eines Altbaus werden im einzelnen erörtert:
• Die Baubeurteilung
• Die Bestandsaufnahme
• Der Architekt – Partner beim Altbau
• Die Planungsaufgabe
• Die Ausführungspläne
• Planen mit dem Architekten
• Die Bauvorbereitung
• Der Bauablauf
• Die Bauabnahme
• Bauen mit dem Architekten
Mit dieser Broschüre wollen die Architektenkammer und NDR 1 Radio Niedersachsen eine Orientierungshilfe geben: Was ist zu bedenken, wenn man saniert, modernisiert, aus- oder anbaut? Mögliche Lösungen werden am Beispiel von vier fiktiven, aber typischen nieder-sächsischen Altbauten aus verschiedenen Bauepochen aufgezeigt.
• Die Fachwerkkate
• Die Jugendstilvilla
• Das Siedlungshäuschen
• Der Flachdachbungalow
2001 | "Baunebenkosten im Wohnungsbau"
IFB-7022, F 802, Auftraggeber: LB Aachen im Auftrag des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Betrachtungen der Grundlagen stellten vorhandene Gliederungssysteme vor, beschrieben Regelungen für Leistungen und Honorare, nannten vorhandene Vorschriften für Prüf- und Genehmigungsgebühren und beschäftigten sich mit den Messgrößen zur Darstellung der Baunebenkosten.
Die empirisch erhobenen Daten von 16 Projekten sollten die Praxis mit allen ihren Randbedingungen erkennen lassen und im Vergleich unter Abwägung der Einzelfälle zu Orientierungsdaten und -fakten führen, die zukünftige Kostenermittlungen und die Kostensteuerung unterstützen. Es wurden 7 Projekte aus Nordrhein-Westfalen und 9 weitere Projekte aus anderen Bundesländern in die Untersuchung einbezogen.
Da die Projekte aus der Praxis mit ihren Randbedingungen jeweils kein "sauberes" Ergebnis zeigten, wurden mit theoretischen Berechnungen einzelner ausgewählter Projektgrößen (Gesamtkosten) Vergleichs- und Korrekturgrößen geschaffen, um die Schlussfolgerungen der empirischen Untersuchungen klären und einordnen zu können.
Die Strategien waren als Hinweise für die Zielgruppen Wohnungswirtschaft und Politik gedacht, sollen zu Kosteneinsparungen führen, aber auch Grundlage für Veränderungen und Verbesserungen von Vorschriften und Regeln sein.
Ebenfalls zum besseren Verständnis beitragen sollte eine Betrachtung über die Begriffe 'Kosten' und 'Preis' mit einer Darstellung der beteiligten Märkte.
Der Exkurs über die Baunebenkosten beim Planen und Bauen im Bestand ist eine Ergänzung, die nur mit allgemeinen Erfahrungen und Hinweisen in der Literatur belegt werden konnte. Die Ausführungen sollten die Untersuchung vervollständigen, ohne dass Projektunter-suchungen erfolgten. Sie waren aber notwendig, da in Zukunft mehr als 50 % des Wohnungsbauvolumens bei Modernisierungen und Umnutzungen im Bestand bearbeitet würden.
2001 | "Entwicklung von Modellvorhaben in ökologischer Bauweise im Rahmen der BUGA 2001"
IFB-7915, G 500, Auftraggeber: Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH, Potsdam
Im Siedlungsgebiet Bornstedter Feld bestand die Absicht, Modellvorhaben in ökologischer Bauart zu entwickeln. Im Zusammenhang mit der BUGA 2001 versprach man sich entsprechendes Interesse sowohl der Bauträger als auch der Eigenheiminteressenten.
Grundlage für die Planung der Bauträger sollte ein ökologisches Handlungskonzept sein, das zu erarbeiten war. Es sollte mit den Bauträgern hinsichtlich einer wirtschaftlichen Ausführung diskutiert und angepasst werden.
Aufgabe war es auch, Bauträger zu finden und für das Bauen zu gewinnen. Interesse war vorhanden, Konzepte wurden diskutiert.
Ein Unternehmen, die GSW-Gesellschaft für Stadterneuerung, entschloss sich zu einer Baumaßnahme mit 36 Reihenhäusern in Holzbauart.
"Die Wohnanlage ist als integriertes ökologisches Gesamtkonzept aufgebaut. Konstruktion und Baustoffwahl basieren weitgehend auf nachwachsenden, natürlichen und gesunden Materialien. Im Vordergrund steht die lammelierte Massiv-Vollholz-Bauweise – auch Brettstapelbauweise – aus Brandenburger Kiefer mit ihrer besonderen raumklimatischen Qualität auf dem behaglichen Wohnambiente – von der Zellulose-Wärmedämmung bis zu den Naturfarben ergänzt sich dies zu einem schlüssigen Baubiologiekonzept des gesunden Wohnens.
Die Siedlung ist im Energiestandard unter Niedrigverbrauch angesiedelt.
Durch eine wohnfeldbezogene Nahwärmeversorgung auf der Basis von Holzpellets – als Brandenburger Modellprojekt konzipiert – ist eine CO2 neutrale Energieversorgung gewährleistet. Der Verbund von nachwachsenden "Sonnenstoffen" für die Baumaterialien mit dem Brennstoff Holz für das Nahwärmekonzept gewährleistet eine höchstmögliche Ressourcenoptimierung.
In einer ökobilanzierten Lebenszyklusbetrachtung steht dieses Projekt damit ganz vorne in der momentanen Nachhaltigkeitsdiskussion."
2001 | "Bauunterhaltungskosten beanspruchter Bauteile in Abhängigkeit von Baustof-fen und Baukonstruktionen"
IFB-8902, F 800, Auftraggeber: Ministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Fragen der langfristigen Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes als Investitionsmaßnahme können und müssen bereits bei der Planung erkannt und geklärt werden. Wichtig ist bei allen Betrachtungen, dass bei einer Berücksichtigung der (Bau-) Nutzungskosten eine neue Dimension hinzukommt: die Zeit.
Die Bauunterhaltungskosten werden in DIN 18960 als "Instandsetzungskosten" und in der II. Berechnungsverordnung als "Instandhaltungskosten" definiert. Gleichwohl wird in diesem Forschungsbericht die seit vielen Jahren eingeführte Bezeichnung "Bauunterhaltungskosten" weiterhin verwendet.
Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Kosteneinflüsse auf die Bauunterhaltungskosten und ihre Abhängigkeiten hinreichend zu identifizieren und fassbar zu machen. Damit wird eine wichtige Grundlage dafür geschaffen, die bisher überwiegend technologische Kostenbeeinflussung durch eine weitreichendere Nutzen und Kosten abwägende Planung zu ersetzen.
Von den zur Wahl stehenden verschiedenen Berechnungsmethoden wurde die Kapitalwert-Methode angewendet.
Die nach der Kapitalwert-Methode durchgeführten Berechnungen sind für 10 beanspruchte Bauteile mit zahlreichen Varianten auf insgesamt 43 Bauteildatenblättern dargestellt. Dabei werden sowohl die Investitionskosten als auch die abgezinsten Kapitalwerte im Laufe einer Betrachtungsdauer von 50 und 80 Jahren detailliert angegeben.
An zwei ausgewählten Bauwerkstypen – 4-geschossiger Zweispänner und 2-geschossiges Reihenhaus – wurden die absoluten, bauteilmengenabhängigen Investitions- und Bauunterhaltungskosten berechnet. Auf dieser Grundlage konnten zur Kostenplanung aus den 43 Bauteilen zahlreiche, auf den Einzelfall eines Wohnungsbauvorhabens abgestimmte Alternativen zusammengestellt werden. Weitere Varianten ergaben sich, wenn in den einzelnen Bauteildatenblättern abweichende Ansätze zugrunde gelegt wurden. Insofern lässt das hier vorgestellte Berechnungssystem "Abgezinste Kapitalwerte" fast unbegrenzt viele Modellberechnungen zu.
2001 | "Hausakte Für den Neubau von Einfamilienhäusern"
IFB-7107, F 807, Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
In den Bauordnungen der Länder wurde in den letzten Jahren zur Vereinfachung und Beschleunigung des Bauens unter bestimmten Voraussetzungen vielfach die Genehmigungsfreiheit für die Errichtung von Wohngebäuden, allerdings verbunden mit der Pflicht zur Unterrichtung der Baugenehmigungsbehörde oder der Gemeinde, eingeführt.
Diese Regelung ersparte Kosten für die Prüfung und Zeit bis zum Beginn der Baumaßnahme. Sie erhöhte allerdings auch die Verantwortung des Bauherrn hinsichtlich der Voraussetzungen für das genehmigungsfreie Bauen. Der Bauherr musste nun einerseits Fachleute bestellen, die die Aufgaben durchführen, andererseits die Bauaufsichtsbehörde vor Durchführung der Baumaßnahme informieren und die notwendigen Unterlagen einreichen. Welche Pflichten den Bauherrn im Einzelnen in dieser Situation trafen, war dem Bauordnungsrecht des jeweiligen Landes zu entnehmen.
Damit verbllieb die Zusammenstellung und Aufbewahrung der notwendigen Unterlagen in der Verantwortung des Bauherrn, soweit sie nicht in den einzelnen Ländern nach Abschluss der Baumaßnahme bei der Bauaufsichtsbehörde einzureichen war. Dies galt in der Regel nicht für alle Unterlagen.
Die vom Bundesminister für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen zur Anwendung empfohlene Hausakte soll den Bauherrn bei der Sammlung und Zusammenstellung der Unterlagen unterstützen. Die Dokumentation ist in die Abschnitte
• Planungs- und Bauzeit,
• Nutzungszeit und
• Verträge gegliedert.
Zugleich wird mit der Hausakte die Einführung des Gebäudepasses für den Neubau von Einfamilienhäusern auf freiwilliger Grundlage empfohlen, der die wichtigsten Daten des Gebäudes zusammenfasst und damit Planung, Konstruktion und Ausbau transparent macht. Ein einheitliches Raster ermöglicht einen Vergleich. Bauherren oder Käufer erhalten einen systematischen Überblick. Finanzierer erhalten Daten für die Wertermittlung.
Die einmal geschaffene Unterlage macht während der Lebensdauer des Gebäudes Aktualisierungen und Anpassungen möglich und kann individuell ergänzt werden.
Je gewissenhafter dies geschieht, um so einfacher ist die Hausverwaltung, und sollte das Haus einmal vermietet oder verkauft werden, liegen entsprechend gute Grundlagen vor.
2001 | "Hauspass LBS – Systemhäuser in Sehnde"
IFB-7112, F 500, Auftarggeber: FORMA Hausvertriebs GmbH, Salzhemmendorf
Der Hauspass soll den Eigentümer bei der Sammlung und Zusammenstellung der Unterlagen unterstützen und ihm zugleich auch helfen, die Vertrags- und Finanzierungsunterlagen zuzuordnen.
Der Hauspass fasst die wichtigsten Daten des Gebäudes zusammen und macht damit Planung, Konstruktion und Ausbau transparent. Die einmal geschaffene Unterlage macht während der Lebensdauer des Gebäudes Aktualisierungen und Anpassungen möglich und kann individuell ergänzt werden.
Der Eigentümer kann alle Informationen sammeln, die das Haus betreffen und das hinzufügen, was im Laufe der Jahre zu registrieren wert ist. Je gewissenhafter dies geschieht, um so einfacher ist die Hausverwaltung. Sollte das Haus einmal verkauft werden, liegen Grundlagen und gute Argumente dafür vor.
Inhalt der Hauspass-Akte
1 Hauspass (Baubeschreibung),
2 Wärmebedarfsausweis / NEH Zertifikat,
3 Planungsunterlagen,
4 Technische Anlagen,
5 Ausbaustoffe und Einbauten,
6 Beteiligte an der Planung und Ausführung,
7 Verträge,
8 Finanzierung,
9 Versicherungen,
10 Inspektion und Wartung,
11 durchgeführte Instandhaltung, Instandsetzung, Modernisierung,
12 Zusammenstellung der Nutzungskosten,
13 Fotos der Baudurchführung und Nutzung.
Das Institut für Bauforschung e.V. hat nach Fertigstellung der 12 LBS Systemhäuser in Sehnde eine Begehung durchgeführt und den Eigentümern die Hauspass-Akte übergeben. Dabei wurde festgestellt, dass die Häuser der Planung des Architekten entsprechen.
Bei der Besichtigung erkennbare kleinere Mängel wurden aufgenommen und der Firma OKAL mitgeteilt.

References: § 634
 §10
 §101
 §12
 § 2
 § 823