Source: https://dejure.org/BGBl/2016/BGBl._I_S._2749
Timestamp: 2018-09-21 04:55:06+00:00

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BGBl. I 2016 S. 2749 - Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2012/18/EU zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen, zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinie 96/82/EG... - dejure.org
BGBl. I 2016 S. 2749
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2016 Teil I Nr. 57, ausgegeben am 06.12.2016, Seite 2749
19.08.2016 BT Umsetzung der Seveso-III-Richtlinie
20.10.2016 BT Bundestag beschließt Regelungen für schwere Chemieunfälle
Schließlich ergibt sich für den Kläger die Möglichkeit, Rechtsbehelfe nach Maßgabe der Verwaltungsgerichtsordnung einzulegen, aus § 2 Abs. 1 des Gesetzes über ergänzende Vorschriften zu Rechtsbehelfen in Umweltangelegenheiten nach der EG-Richtlinie 2003/35/EG (Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz - UmwRG) vom 7. Dezember 2006, BGBl. I S. 2816, neu gefasst durch Bekanntmachung vom 8. April 2013, BGBl. I S. 734 (ber. S. 3753), und zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2016, BGBl. I S. 2749.
Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 30. November 2016 (BGBl. I S. 2749).
a) Der geplante Tagebau der Beigeladenen unterliegt dem Anwendungsbereich des Bundesberggesetzes (BBergG) vom 13. August 1980 (BGBl. I S. 1310), zuletzt geändert durch Art. 4 des Gesetzes vom 30. November 2016 (BGBl. I S. 2749).
dd der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben (UVP-V Bergbau) vom 13. Juli 1990 (BGBl. I S. 1420), zuletzt geändert durch Art. 1 der Verordnung vom 4. August 2016 (BGBl. I S. 1957) und § 3c des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 30. November 2016 (BGBl. I S. 2749) die Zulassung eines Rahmenbetriebsplans nach Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens, das das Trägerverfahren für die nach Maßgabe einer Vorprüfung notwendigen Umweltverträglichkeitsprüfung bildet (§ 2 Abs. 1 Satz 1, § 18 UVPG).
a) Die Klägerin kann - im Rahmen einer nach Maßgabe des § 42 Abs. 2 Halbs. 2 VwGO zulässigen Klage - gemäß § 4 Abs. 3 i.V.m. Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 3 des Gesetzes über ergänzende Vorschriften zu Rechtsbehelfen in Umweltangelegenheiten nach der EG-Richtlinie 2003/35/EG (Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz - UmwRG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 8. April 2013 (BGBl. I S. 753), zuletzt geändert durch Art. 3 des Gesetzes vom 30. November 2016 (BGBl. I S. 2749) Verfahrensfehler der Öffentlichkeitsbeteiligung geltend machen (…BVerwG, Urteile vom 17. Dezember 2013 - 4 A 1.13 - BVerwGE 148, 353 Rn. 41 …und vom 22. Oktober 2015 - 7 C 15.13 - Buchholz 406.254 UmwRG Nr. 16 Rn. 23).
Der Umfang, in dem dieser als Umweltvereinigung von dem im deutschen Verwaltungsprozessrecht sonst geltenden Erfordernis einer - in seinem Falle hier nicht in Rede stehenden - eigenen Rechtsverletzung für den Erfolg solcher Rechtsbehelfe (§§ 42 Abs. 2, 113 Abs. 5 Satz 1 VwGO) befreit ist, ergibt sich aus dem § 2 UmwRG,(vgl. das zum 15.12.2006 in Kraft getretene Gesetz über ergänzende Vorschriften zu Rechtsbehelfen in Umweltangelegenheiten nach der EG-Richtlinie 2003/35/EG, Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG), zuletzt geändert durch Art. 3 des Gesetzes vom 30.11.2016, BGBl. I 2749 (Nr. 57), wobei die dadurch mit Wirkung vom 7.12.2016 vorgenommenen Ergänzungen in § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2a und Nr. 2b UmwRG im Zusammenhang mit störfallrechtlichen Betrieben beziehungsweise Genehmigungsverfahren dafür ("Seveso-Richtlinie") hier nicht relevant sind) dem wiederum gemeinschaftsrechtliche Vorgaben und Regelungen zugrunde liegen.
Der Antragsteller ist nicht nach § 2 Abs. 1 des Gesetzes über ergänzende Vorschriften zu Rechtsbehelfen in Umweltangelegenheiten nach der EG-Richtlinie 2003/35/EG (Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz - UmwRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 08.04.2013 (BGBl. I S. 753), zuletzt geändert durch Gesetz vom 30.11.2016 (BGBl. I S. 2749) antragsbefugt.
Dies ist das UVPG in der Fassung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94), zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2016 (BGBl. I S. 2749) - im Folgenden: UVPG a. F. Nach § 3c Satz 2 UVPG a. F. i. V. m. Nr. 1.6.3 der Anlage 1 zum UVPG a. F. musste im Genehmigungsverfahren der streitgegenständlichen Windenergieanlage (WEA) 3 keine standortbezogene Vorprüfung durchgeführt werden.
Eine immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung, die nach § 13 des Gesetzes zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 17. März 2013 (BGBl. I S. 1274), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 30. November 2016 (BGBl. I S. 2749) eine Baugenehmigung einschließt, mag objektiv rechtswidrig sein, wenn sie ohne vorausgehende Planung für ein Vorhaben erteilt wird, das einer verbindlichen Bauleitplanung bedarf.
Zu § 3 Abs. 5d BImSchG in der Fassung vom 7. Dezember 2016 hatte der Bundesrat (BR-Drucksache 237/16(B), Seite 5) zuvor wie folgt Stellung genommen:.
Dieser Gesetzesentwurf ist vom Bundestag in der vom Umweltausschuss geänderten Fassung (vgl. BT-Drucksache 18/10057) ohne relevante Änderungen zu § 3 Abs. 5d BImSchG beschlossen worden.
Dieser Gesetzesentwurf ist vom Bundestag in der vom Umweltausschuss geänderten Fassung (vgl. BT-Drucksache 18/10057) ohne Änderungen zu § 3 Abs. 5d BImSchG beschlossen worden.
vgl. insoweit auch die Begründung des Bundesrats zu der von ihm veranlassten Einführung des § 17 Abs. 1b BImSchG in BT-Drucks. 18/9417 S. 42 ("§ 17 Abs. 1 Satz 1 BImSchG wird nicht von § 17 Abs. 1a BImSchG erfasst.").

References: § 2
 Art. 2
 Art. 4
 Art. 1
 § 3
 Art. 2
 § 18
 § 42
 § 4
 Art. 3
 § 2
 Art. 3
 § 1
 § 2
 § 3
 § 13
 Art. 1
 § 3
 § 3
 § 3
 § 17
 § 17