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Timestamp: 2019-11-18 17:01:32+00:00

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BFH, 26.07.2001 - VI R 122/98 - dejure.org
https://dejure.org/2001,2430
BFH, 26.07.2001 - VI R 122/98 (https://dejure.org/2001,2430)
BFH, Entscheidung vom 26.07.2001 - VI R 122/98 (https://dejure.org/2001,2430)
BFH, Entscheidung vom 26. Juli 2001 - VI R 122/98 (https://dejure.org/2001,2430)
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EStG § 3 Nr. 13, § 3 Nr. 16, § 3 Nr. 50, § 8 Abs. 2 Satz 1
Beamteneigenes Kraftfahrzeug - Einkommensteuer - Werbungskosten - Wirtschaftliches Eigentum - Wagenpflegepauschale - Steuerfreier Auslagenersatz - Sachbezüge
Lohnsteuer - "Wagenpflege-Pauschale" steuerfrei
Lohnsteuer; Nutzung sog. beamteneigener Kraftfahrzeuge
BFHE 196, 165
BB 2002, 1297
BStBl II 2001, 844
NZA-RR 2002, 258
Der insoweit geforderte Aufwand ist indessen durch das Verhältnismäßigkeitsprinzip begrenzt (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 30. Mai 2001 VI R 123/00, BFHE 195, 376, BStBl II 2002, 230), so dass der übliche Endpreis erforderlichenfalls unter Berücksichtigung aller für die Preisbildung bedeutsamen Umstände zu schätzen ist (vgl. BFH-Urteile vom 15. Dezember 1978 VI R 36/77, BFHE 127, 26, BStBl II 1979, 629; vom 26. Juli 2001 VI R 122/98, BFHE 196, 165, BStBl II 2001, 844; Birk in HHR, § 8 EStG Anm. 61).
Das kann auch dann der Fall sein, wenn das Fahrzeug zivilrechtlich im Eigentum eines Dritten steht (vgl. BFH 26. Juli 2001 - VI R 122/98 - zu II 3 der Gründe, BFHE 196, 165;… zum Ganzen Rundshagen in Korn EStG Stand 1. Februar 2018 § 8 Rn. 34;… Schmidt/Krüger EStG 37. Aufl. § 8 Rn. 32) .
Denn für den Übergang des wirtschaftlichen Eigentums ist ausschlaggebend, ob die formale äußere Rechtsmacht des zivilrechtlichen Eigentümers durch die im Innenverhältnis zum Erwerber bestehenden Befugnisse begrenzt ist (BFH-Urteil vom 26. Juli 2001 VI R 122/98, BFHE 196, 165, BStBl II 2001, 844).
Eigenbesitz i.S. von § 39 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 AO 1977 setzt neben der objektiven Herrschaftsmacht als subjektives Merkmal den Herrschaftswillen voraus, das Wirtschaftsgut wie ein Eigentümer zu besitzen (BFH-Urteil vom 26. Juli 2001 VI R 122/98, BFHE 196, 165, BStBl II 2001, 844).
Unter diese Definition kann grundsätzlich auch die Nutzung des privaten Pkw für betriebliche Zwecke fallen (so auch Schmidt/Heinicke, EStG, 28. Auflage, § 3 "durchlaufende Gelder und Auslagenersatz" unter Hinweis auf BFH-Urteil vom 26. Juli 2001 VI R 122/98, BStBl II 2001, 844, zum Kostenersatz für ein beamteneigenes Kfz).
(1) Soweit man von Auslagenersatz ausgeht, widerspricht zwar der alleinige Umstand, dass keine Einzelabrechnung, sondern eine pauschale Abgeltung von Aufwendungen stattgefunden hat, noch nicht einer Steuerbefreiung (vgl. Urteile des BFH vom 26. Juli 2001 VI R 122/98, BStBl II 2001, 844, und vom 21. August 1995 VI R 30/95, BStBl II 1995, 906).
Eigenbesitz i.S. von § 39 Abs. 2 Nr. 1 Satz 2 AO 1977 setzt neben der objektiven Herrschaftsmacht als subjektives Merkmal den Herrschaftswillen voraus, das Wirtschaftsgut wie ein Eigentümer zu besitzen (BFH, Urteil vom 26. Juli 2001 - VI R 122/98, BFHE 196, 165 , BStBl II 2001, 844 ).

References: § 3
 § 3
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 § 8
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 § 39
 § 3
 § 39