Source: https://www.grundeinkommen.ch/bluetenstaubwirtschaft/
Timestamp: 2019-07-23 05:16:08+00:00

Document:
Blütenstaub-wirtschaft - grundeinkommen
Es ist ein unscheinbares Büchlein. Unscheinbar, wenn es nur so daliegt – aber umso gewaltiger, wenn man es
liest. Stefan Knobel hat mit dem Autor Georg Hasler gesprochen:
Wenn Dinge zu Daten werden PDF 6 Seiten
«Eigentumsansprüche sind hilfreich, wenn sich zwei um dieselbe Sache streiten, die sie beide haben wollen. Aber Ideen fehlen der UrheberIn ja nicht, wenn sie auch von anderen angewendet werden. Also kein Grund für Streit und deshalb auch kein Grund für Eigentum. In meinen Ohren klingt das Wort „geistiges Eigentum“ ohnehin absurd. Es handelt sich dabei ja vielmehr um ein Geist-Nutzungsverbot und das klingt schon fast so, als würde man zur Dummheit gezwungen.»
«Soziale Innovation war die notwendige Folge der technologischen Innovationen. Jetzt sind wir wieder an einem solchen Punkt und müssen uns fragen: Welche sozialen Innovationen braucht es heute, um trotz neuer Technik einen wirtschaftlich gesunden Kreislauf und ein gesellschaftliches Gleichgewicht zu erreichen? Ich sehe einerseits das bedingungslose Grundeinkommen und andererseits das Prinzip der Open Source zusammen als genau diese notwendige Antwort.»
«Wenn jemand ein Einkommen erhält, das an eine Bedingung geknüpft ist, muss diese ja definiert sein. Du machst dies und das gemäß Pflichtenheft und bekommst dafür so und so viel. Wenn man nun aber eine Arbeit so genau definieren kann, wird sie berechenbar und genau dann wird sie früher oder später automatisierbar.»
www.bluetenstaubwirtschaft.ch
23. Mai 2016 – AKTUELL / Bücher / Georg Hasler / Medienecho / NEWS
thingulf
24. Mai 2016 - 17:22
Offene WLAN-Hotspots: Union und SPD schaffen Störerhaftung ab:
“ Auch private und nebengewerbliche Anbieter (wie ein Café-Betreiber) sollen das sogenannte Providerprivileg der gewerblichen Anbieter genießen. Sie müssen, anders als von Gabriel geplant, ihr WLAN nun nicht mehr mit einer Vorschaltseite oder mit einer Passwortsperre sichern. Tatsächlich offene Hotspots werden damit möglich. Schon in der nächsten Sitzungswoche sollen die Änderungsanträge im Parlament beschlossen werden. Das Gesetz könnte damit bereits ab Herbst in Kraft treten.“ http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/stoererhaftung-union-und-spd-einigen-sich-auf-wlan-gesetz-a-1091731.html
24. Mai 2016 - 15:57
Markus Fenner ist so ein psychopat, von welchem man nie weiss wann das Dämonische aus ihm herausbricht und ein Regenbogenmassaker stattfindet. Love yu Markus
24. Mai 2016 - 10:30
Kudos an Herrn Hasler, dass ich das Buch auch lesen kann, wenn ich kein Geld habe.
Alle anderen Bücher der „Generation Grundeinkommen“ kosten und sind NICHT bedinungslos. Die Autoren sollten sich an der eigenen Nase nehmen und sich fragen, warum sie von der Allgemeinheit bediungungslos Geld verlangen, dafür aber nicht bereit sind etwas im Gegenzug der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen.
OpenSource und Piraterie sind die Urheberrechtsmodelle, die im Digtialen das Analogon zum BGE bilden. Das Urheberrecht will der Bundesrat unter Justizministerin Sommaruga übrigens auch verschärfen, so dass es auch hier zulande Abmahnungen und Durchsuchungen von Piraten geben wird. Ob man das gut findet oder nicht sei dahin gestellt.
Am besten nutzen kann man die Piraterieseiten im Unternehmen Mitte. Das Unternehmen stellt grosszügigerweise sein WLAN ohne persönliche Authentifizierung zur Verfügung. Das ist gut für Piraten. Wenn der Bund aber mit seinen Verschärfungen durchkommt, steigt der Druck auf das Unternehmen Mitte, eine Login-Maske einzurichten.
Ob die Mitte die Nutzer nach MAC-Adresse loggt oder nicht ist eine andere Frage. Es ist schon möglich, dass der Server im Obergeschoss des Unternehmens Mitte die lokalen Geräteadressen loggt, damit man sich gegen Missbrauch absichert.
Auf alle Fälle finde ich die Nichtanmeldung in dem grössten Kaffehaus Basels angemessen und gut. Es sollten viel mehr Bars und Lokale und öffentliche Betriebe dem Beispiel der Mitte folgen und das WLAN sozusagen „bedinungslos“ zur Verfügung stellen.
Hoffen wir nicht, dass es soweit wie in Deutschland kommt, wo Betreiber der öffentlichen WLANs haftbar gemacht werden für die Missbräuche, die mit diesen Netzen geschehen.
Three cheers for open source and free software!!!
24. Mai 2016 - 16:00
Da die Autoren noch kein bedingungsloses Grundeinkommen haben, sind sie noch auf ein Einkommen angewiesen.
Sie verwechseln offenbar „bedingungsloses Grundeinkommen“ mit „alles gratis zu bekommen“. Das Bedingungslose Grundeinkommen hilft das zu tun, was man gerne macht, und was man gerne macht, das macht man auch gut. Somit ist allen geholfen. Wenn es mehr Selbständigerwerbende, selbständige Dienstleister und Kleinunternehmer geben würde, müssten sich Grossunternehmen wieder um Arbeitskräfte bemühen. Oder anders gesagt: die Arbeit bekäme wieder einen Wert – auch die vielzitierte Kloh-Reinigung.
Unsere Gesellschaft ist leider nur noch auf Neid aufgebaut, nähmlich, alles zu bekommen und nichts zu geben. Was der Nachbar hat, muss ich möglichst in teurerer Ausführung haben.
27. Mai 2016 - 15:38
Lieber Fred Suban, Buchautor
Ihr Kommentar zeigt das wahre Gesicht des BGE. Die Idee des BGE ist schlussendlich eben nur eine Umerziehungsmassnahme nach Ihrem Sinne und hat überhaupt nichts mit mehr Freiheit und Demokratie zutun. Sie wollen die Menschen einfach nach Ihren Vorstellungen umerziehen.
Ständig werden Behauptungen aufgestellt, wie Sie es auch jetzt tun, dass es durch das BGE plötzlich mehr Selbstständigerwerbende und Kleinunternehmer geben würde. Das man mehr Zeit für die Erziehung hätte. Das die Menschen verantwortungsvoller mit dem Gratisgeld umgehen. Oder dass man seine kranken Eltern zuhause pflegen würde. Das die Arbeit wieder Wert bekäme. etc. etc. etc.
Die Gegenteiligen, und genau so absurden Behauptungen könnte ich dem BGE unterstellen:
Durch das BGE gäbe es mehr Rabeneltern, da die Kinder ja Geld für ihre eigene Erziehung erhalten. Selbständigerwerbende und Kleinunternehmer würden vermehrt Schwarzarbeit leisten, um dem BGE zu entgehen. Nur noch Grosskonzerne könnten es sich leisten Erwerbsarbeit anzubieten – falls diese die Schweiz nicht verlassen. Es würde „professionelle“ Ferienbezüger kreieren – die offiziell natürlich in der Schweiz leben. Die Jugend würde sich mit den 625.- zu Tode konsumieren. etc. etc. etc.
Solche Phrasen sind nur leere Worthülsen und keine Argumente! Wir haben zum Glück keine Ahnung wie sich die Gesellschaft (mit BGE) entwickeln wird. Es gibt zig Möglichkeiten wie sich die Gesellschaft neu organisieren könnte. Aber es gibt kein Gesetz, dass sich die Menschen plötzlich anders Verhalten würden als heute und schon gar nicht so wie Sie es gerne hätten. Mit anderen Worten: Es wird weiterhin Gier, Egoismus, Altruismus etc. geben! Man muss also davon ausgehen, dass sich ihr Rezept der Glückseligkeit ganz und gar nicht so entwickeln wird, wie Sie das gerne hätten. Dazu gibt es einfach zu viele Möglichkeiten.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE