Source: http://jataka.nibbanam.com/Band_III/j421.htm
Timestamp: 2019-05-25 02:10:51+00:00

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421. Die Erzählung von Gangamala (Gangamala-Jataka)
§1. „Heiß wie 'ne Kohle ist die Erde,
§2. Von oben her brennt dich die Sonne,
§3. „Die Hitze nicht belästigt mich,
§4. „Ich sah, o Lust, die Wurzel dein;
§5. „Die kleine Lust befriedigt nicht,
§6. „Von einer kleinen Tat ist dies für mich die Frucht,
§D. Nachdem er in der Art, wie im Kummasapinda-Jataka [Jataka 415] auseinandergesetzt ist, alles angeordnet und sich auf seinem Thronsessel niedergelassen hatte, sprach er: „Ich, o Gangamala, war in meiner früheren Existenz in dieser Stadt“, usw. Nachdem er diese ganze frühere Begebenheit erzählt hatte, fügte er hinzu: „Dies ist die Veranlassung zu der ersten Halbstrophe. Mein Freund aber hat die Welt verlassen und ich muss ermüdet die Herrschaft weiter führen; aus diesem Grunde sage ich die letzte Halbstrophe.“ So erklärte er die Bedeutung seines begeisterten Gesanges.
§8. „Da könnt ihr nun mit eignen Augen sehen,
§9. „O saget nichts vom weisen Gangamala,
§A2. Nachdem der Meister diese Unterweisung beschlossen, fügte er hinzu: „So, ihr Laienbrüder, ist es geziemend, die Uposatha-Regeln zu beobachten.“
§C. Dann verband er das Jataka mit folgenden Worten: „Der damalige Paccekabuddha ging zum völligen Nirvana ein; der König Halbmasaka war Ananda, die Königin war die Mutter Rahulas, der König Udaya aber war ich.“
[6] Diese sind
(1.) die Einsicht von der Unbeständigkeit,
(2.) dem Leiden und
(3.) der Unbeständigkeit aller Dinge.

References: §1

§2

§3

§4

§5

§6

§8

§9