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Timestamp: 2020-02-28 09:59:32+00:00

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Weiß jemand, wann ich nach einer ALG1-Sperre den vollen Anspruch auf Leistung habe? | Erwerbslosenforum Deutschland
Weiß jemand, wann ich nach einer ALG1-Sperre den vollen Anspruch auf Leistung habe? (1 Betrachter)
Starter*in Bernd44
alg1sperre anspruch leistung vollen
ich bin der Bernd (Alter darf geraten werden*g*).Ich bin seit August 2015 arbeitslos bzw. habe ich mir diese Option selbst ermöglicht mittels Selbstkündigung bei meinem vorigen Arbeitgeber (ZaF)
Nach Antragsabgabe wurde mir gleich gesagt,dass ich mit ner 12 wöchigen Sperrzeit rechnen müsse,was mir so bewusst war,da ich nicht zum ersten Mal selbstgekündigt hatte (jedoch mit jeweils anderem Hintergrund aber das spielt hierbei nun keine Rolle).
Ich (über-) lebe nun seit August ohne einen einzigen Cent in der Tasche und dem Amt ist das gelinde geschrieben scheixxegal.Meine Miete und andere Fixkosten,Schulden konnte ich bis dato noch mit meinem Ersparten decken und dem letzten Gehalt vom August aber nun geht es eben nimmer.
Beim JC war ich bereits aber die meinten,dass sich mein Antrag auf AlG 2 nicht lohnen würde,zudem ich dies Geld ja ohnehin zurückzahlen müsse (Darlehen bla bla).
Meine Sperrzeit läuft nun kurz vor Ende Oktober aus und auf Anfrage,ob ich dann das bewilligte ALG 1 in voller Höhe ab dem 01.11.15 bekommen würde oder nur die 4 Tage bis zum 01.11.15,konnte oder wollte mir nicht beantwortet werden (*wtf*).
Ich weiss absolut nicht was ich machen soll,denn mit paar Euronen kann ich niemals meine monatl. Fixkosten bezahlen.Weiss vielleicht jemand ob ich ab dem 01.11.15 Anspruch auf das volle ALG 1 erhalte oder nur die paar Tage bis 01.11.15?
Meine Bekannten und Verwandten kann ich nimmer anpumpen,da ich dies schon ausgereizt habe.
AW: ALG 1 - Sperrzeit
@Bernd44
Erkundige dich doch mal beim Jobcenter ob du KDU bezahlt bekommst.
Übergangsweise musst du dir halt einen Job suchen, geht ja nicht anders. Hast ja deine Arbeitslosigkeit selbst verschuldet.
Weist ja selber, wenn die Kündigung aus keinem wichtigen Grund war, tritt eine Sperrzeit ein.
Hast du mit deinem Vermieter wegen Stundung der Miete gesprochen?
Nach meiner Kenntnis bekommst Du Ende Oktober nur das ALG I für die Tage zwischen Ende der Sperrzeit und Monatsende! Wenn es 4 Tage sind also nur 4x Tagessatz! Für November erfolgt die Zahlung, wie beim ALG I üblich, erst zum Monatsende November!
Die meinten das aber nicht schriftlich, oder?
Stell mal dringend einen Antrag noch im Oktober, der wird dann zum 01.10 wirken. Dein ALG II wird aber wegen Sperre um 30% gekürzt.
Danke erst einmal für die Antworten und Tips für meine weitere Vorgehensweise.
nein die Aussage wurde mir mündlich mitgeteilt aber mir wurde auch gesagt,wenn es wirklich "brennen" sollte,dann könnte ich mich wieder melden,was ich nun natürlich machen werde,denn ich ging davon aus,das ich das volle ALG 1 im November erhalte.
Oweh,das ist Alles so beschixxen...mir selbst geht es u.a darum,dass ich denen ja dann alles zurückzahlen muss sobald ich mein volles ALG 1 bekomme und dann stehe ich noch beknackter da als jetzt schon aber hilft wohl nix - ich muss am Montag auf´s JC.
...dass ich denen ja dann alles zurückzahlen muss sobald ich mein volles ALG 1 bekomme...
Nur, wenn Dein ALG I Deinen Bedarf übersteigt. Das ist aber im Oktober sicher nicht der Fall. August und September hast Du schon leider verpasst.
Ja also im August erhielt ich noch mein Gehalt von meinem Arbeitgeber und ich bin im September zum JC um mir das Überbrückungsgeld zu beantragen aber mir wurde dann mündlich mitgeteilt von einer SB,dass der Antrag längere Bearbeitung hätte wie man mir mein ALG 1 auszahlen würde.
Daraufhin habe ich es dann dabei belassen - die SB hat aber gemeint,wenn das Überbrückungsgeld dennoch gebraucht werden sollte,so könne ich mich wieder melden.Sie würde mein Vorsprechen im PC abspeichern.
Ja also im August erhielt ich noch mein Gehalt von meinem Arbeitgeber...
Dann hast Du im August keinen Anspruch gehabt. Aber im September schon.
.Sie würde mein Vorsprechen im PC abspeichern.
Ich denke, es bringt nicht mehr was. Kein Antrag im September = kein ALG II für diesen Monat.
Du bekommst noch im Oktober Alg I, für die Differenztage zwischen 3 Monate und 12 Wochen. Das wird auf ALG II für Oktober abz. 30€ Freibetrag angerechnet.
Ich werde aufjedenfall am Montag ins JC gehen und den Antrag auf Überbrückungsgeld stellen,denn bis Ende November kann ich nicht abwarten bzw. meine Gläubiger.
Ich könnte schon abwarten da ich mich mittlerweile "survival organisiert" habe indem ich aus Containern mein tägliches Essen besorge.
Klar bin ich an dieser Misslage selbst schuld weil ich ja selbst gekündigt hatte aber es gab für mich leider keinerlei anderer Option,in der damaligen Lage wo ich mich befand.
Jetzt muss ich eben selbst nach meiner menschenwürdigen Situation leben /zurechtkommen und es macht mir nicht einmal was aus,aus Müllcontainern zu essen und aus Brunnen zu trinken.
Wichtig für mich ist,dass mein Konto "Eingänge" zu verbuchen hat - nicht,das die mir noch mein Konto sperren - das wäre dann das Ende,
ch werde aufjedenfall am Montag ins JC gehen und den Antrag auf Überbrückungsgeld...
Nicht auf Überbrückungsgeld. Auf ALG II, kein Darlehen. Am Besten machst Du das nachweislich, z.B. gegen eine Empfangsbestätigung oder Fax vorab.
Ein Blatt mit "hiermit beantrage ich Arbeitslosengeld II" und Datum wird schon reichen...
Ich verstehe das nun nicht..wieso sollte ich denn nun ALG 2 beantragen,wenn mir doch ALG 1 zusteht - zumindest bis nächstes Jahr Februar?
Damit würde ich mich doch selbst schneiden oder hat dies etwas mit der Darlehensrückzahlung zu tun?
Ich bin alleinstehend - keine Familie / Frau (weggeloffen / wäre ich auch an Ihrer Stelle*g*)
Ich bekam die Option von der AfA und das war im August als ich mich arbeitslos gemeldet hatte,das ich Anspruch auf ALG 2 "Überbrückungsgeld" hätte also dieses Darlehen.
wieso sollte ich denn nun ALG 2 beantragen,wenn mir doch ALG 1 zusteht
Dein ALG I im Oktober wird nur für weinige Tage gezahlt.
Dein ALG II im Oktober = Deine Miete + (399 € -30%) - ALG I für Oktober + 30 €
Ja soweit kapiere ich das schon - mir ist nur eines ein Dorn im Auge nämlich die Rückzahlung!Wie ich bereits erwähnt habe,war ich bei einer ZaF beschäftigt und was ich demnächst an ALG 1 erhalten werde ist nicht so der Überburner aber allenfalls besser als ALG 2.
Den einen Monat werde ich ich meine Gläubiger beruhigen können aber auch die wollen Ihr Geld,was ja auch verständlich ist.
Auch wenn ich nun ins Fadenkreuz derer gerate,die absolut gegen ZaF´s sind aber mir als alter Schwan bleibt leider nix anderes übrig als mich wieder in die Fänge der ZaF zu begeben.
Zum ersten habe ich Schulden und zum anderen würde ich mit ALG 2 absolut nicht klarkommen.Ich habe zwar einen erlernten Beruf aber dem gehe ich seit 20 Jahren nimmer nach und bin somit ungelernter Trottel der sich beugen "muss".
Eine EGV wurde mir schon vorgelegt,die ich nicht unterschrieben habe - wird nun als VA bearbeitet..ja sollen se es machen - mir wurscht,denn wäre es Gesetzlich dann müsste ich so einen Wisch nicht unterzeichnen.Die können sich Ihre selbsternannten RfB´s in die Haare schmieren.
Mal schauen wie es weitergeht - ich halte Euch auf dem laufenden
Moinsen Bernd44,
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit Überschriften wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder ALG 1 - Sperrzeit, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
AW: Weiß jemand, wann ich nach einer ALG1-Sperre den vollen Anspruch auf Leistung hab
Hallo Curt The Cat
danke für´s Willkommen und auch danke für den Hinweis,den ich so nirgends erlesen konnte*urghs* aber werde mich bemühen mich selbsterklärend an die Boardregeln zu halten.
Ich wollte garantiert keinen Massenthread hervorrufen um möglichst viele Leser-/-innen zu animieren diesen zu lesen.Mir war nur nicht klar,was ich in meiner miesen Lage tun soll..
Das ALG II musst du nicht zurückzahlen.
Also schleunigst beantragen, weil du ja hilfebedürftig bist.
Wenn dein ALG I für Dezember dann deinen Bedarf decken sollte wird kein ALG II mehr bezahlt. Aber das wird das JC dir dann mittels Bescheid vermitteln. Aber so bist du erstmal auf sicher, und verschenkst nicht weiterhin gutes Geld das dir zusteht.
Natürlich wird er es zurückzahlen müssen.
Für den ZR Oktober aufgrund § 34 SGB II (Kostenersatz bei schuldhaftem Verhalten) und für den ZR November, weil er es da nur als Darlehen nach § 24 Abs. 4 SGB II bekommen wird, da ja Ende November das volle ALG 1 zufließen wird.
Nein, muss er nicht. Er bekommt während des Sperrzeitraumes eine 30% Sanktion.
(1) 1Bei einer Pflichtverletzung nach § 31 mindert sich das Arbeitslosengeld II in einer ersten Stufe um 30 Prozent des für die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person nach § 20 maßgebenden Regelbedarfs.
Ja, und? ALG II aufgrund einer Sperre des ALG 1 ist der klassische Fall des Kostenersatzes wegen schuldhaften Verhaltens. Ohne Schuld keine Sperre und auch kein ALG 2, daher (später) Kostenersatz. Natürlich nur das um die Sanktion gekürzte ALG 2, logischerweise. Wie kommst du darauf, dass mit der Sanktion allein alles abgetan ist? Hast du dir § 34 SGB II überhaupt durchgelesen?
Und dass es für November nur ein Darlehen gibt, weil Ende November das volle ALG 1 kommt, ist ja wohl auch klar.
Ich sage nur Hilfebedürftig.
Er kann es ja später posten wenn er irgendwas zurückzahlen soll.
https://www.anhaltspunkte.de/rspr/urteile/B_4_AS_39.12_R.htm
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=162531&s0=Sperrzeit&s1=%A7%2034&s2=&words=&sensitive=
Das Verhalten des Klägers - Kündigung eines Arbeitsverhältnisses mit einem Bruttoentgelt von 2.100,00 EUR, das seinen Hilfebedarf i.S. des SGB II gedeckt hat, am 19.01.2010 ohne ernstzunehmende Aussicht auf einen Anschlussarbeitsplatz zum 01.03.2010 und ohne wichtigen Grund - ist hinsichtlich der Herbeiführung der Hilfebedürftigkeit für die Zeit vom 08.03. bis zum 31.03.2010 nach den Wertungen des SGB II zu missbilligen und damit sozialwidrig. Eine (leichtfertige) Aufgabe eines Arbeitsplatz ohne wichtigen Grund und die durch die Verhängung einer Sperrzeit nach § 144 SGB III verursachte Hilfebedürftigkeit kann als sozialwidrig gewertet werden (vgl. Link in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Aufl., § 34 SGB II Rn 26; Schwitzky in LPK-SGB II, 4. Aufl., § 34 Rn 20; Hänlein, a.a.O., § 34 SGB II Rn 14; Berlit, Das Sanktionssystem des SGB II, ZFSH 2008, 3 (4); Cantzler in Löns/Herold-Tews, SGB III, 3. Aufl., § 34 Rn 6; Grote-Seifert in jurisPK-SGB II, § 34 SGB II Rn 20; vgl. zur Vorgängervorschrift des § 92a Bundessozialhilfegesetz (BSHG): OVG Lüneburg Urteil vom 12.01.1994 - 4 L 2342/93 -; OVG Niedersachsen, Urteil vom 22.11.1995 - 4 L 817/95 -; siehe auch BVerwG Beschluss vom 09.08.1003 - 5 B 1/93 -, wonach der Verlust eines Ausbildungsplatzes durch leichtfertiges Verhalten ein sozialwidriges Verhalten darstellen kann). Schon im Sozialhilferecht galt der Grundsatz, dass es von der Gemeinschaft derjenigen, die die Mittel für die Sozialhilfe aufbringen, also den Steuerzahlern, missbilligt wird, wenn beitragsfinanzierte Leistungen der Bundesagentur für Arbeit während der Sperrfrist zum Nachteil der allgemeinen steuerfinanzierten Sozialhilfe nicht in Anspruch genommen werden. Allein dies begründete den Vorwurf der Sozialwidrigkeit eines Verhaltens. Auch das SGB II enthält die Wertung, dass das ein solches Verhalten - Aufgabe eines Arbeitsplatzes ohne konkreten Anschlussarbeitsplatz ohne wichtigen Grund und dadurch bedingter Eintritt einer Sperrzeit nach den Vorschriften des SGB III - zu missbilligen ist. Nach § 31 Abs. 4 Nr. 3a SGB II (Gesetz vom 20.07.2006, BGBl. I, 1706 , mit Wirkung ab dem 01.01.2007 - a.F. -) werden bei einem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, dessen Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht oder erloschen ist, weil die Agentur für Arbeit den Eintritt einer Sperrzeit oder das Erlöschen des Anspruchs nach den Vorschriften des SGB III feststellt, die Leistungen nach dem SGB II gemindert. Die Vorschrift des § 31 Abs. 4 Nr. 3a SGB II a. F. knüpft an die Regelung des § 25 Abs. 2 Nr. 3 BSHG an und soll verhindern, dass ein nach dem SGB III Nichtberechtigter seinen Bedarf über das SGB II deckt, und auf diese Weise vor der Umgehung einer Sperrzeit schützen (Rixen in Eicher/Spellbrink, a.a.O., § 31 Rn 31; Valgolio in Hauck/Noftz, SGB II, § 31 Rn 198; vgl. auch BSG Urteil vom 22.03.2010 - B 4 AS 68/09 R, Rn 15 m.w.N.).
Die Aufgabe des Arbeitsplatzes durch den Ausspruch einer Kündigung am 19.01.2010 zum 28.02.2010 ist seitens des Klägers leichtfertig gewesen, da eine Aufnahme der angestrebten Tätigkeit im Ausland zum 01.03.2010 nicht konkret in Aussicht gestanden hat. Dieses Verhalten hat zum Ruhen des Arbeitslosengeldanspruchs und damit zur Hilfebedürftigkeit des Klägers und der Inanspruchnahme der nachrangigen Leistungen nach dem SGB II geführt.
Die Sanktionierung des Verhaltens des Klägers durch die Verhängung einer Sanktion nach § 31 Abs. 1, Abs. 4 S. 1 Nr. 3a SGB II a.F. - Absenkung der Regelleistung um 30 % - durch Bescheid vom 09.04.2010 steht der Bewertung des Verhaltens des Klägers - Kündigung des Arbeitsverhältnisses zum 28.02.2010 ohne wichtigen Grund - als sozialwidrig nicht entgegen. Die Vorschriften des § 31 Abs. 4 Nr. 3a SGB II a.F. i.V.m. § 144 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III über die Sanktionierung eines Verhaltens und die Erstattungsvorschrift des § 34 SGB II a.F. stehen in keinem Alternativverhältnis (vgl. BSG Urteil vom11.01.2012 - B 14 AS 33/12 R, Rn 18; vgl. auch Függemann in Hauck/Noftz, SGB II, § 34 SGB II Rn 11; Berlit a.a.O.). Ein Verhalten, das die Voraussetzungen für die Minderung eines Leistungsanspruchs nach § 31 SGB II erfüllt, kann auch die Voraussetzungen für den Ersatz der nach § 31 SGB II geminderten Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach § 34 SGB II begründen. Die Vorschriften des § 31 Abs. 4 Nr. 3a SGB II a.F. und des § 34 SGB II a.F. haben unterschiedliche Zielsetzungen (vgl. LSG Hessen Urteil vom 16.03.2012 - L 7 AS 314/11, Rn 25; Schwitzky, a.a.O., § 34 Rn 20). Die Sanktionsregelung des § 31 Abs. 4 Nr. 3a SGB II a.F. führt zu einer reduzierten Leistungsbewilligung (Schwitzky a.a.O., § 34 Rn 20), sichert aber die Existenz des Hilfebedürftigen in einer aktuellen Notlage. Demgegenüber bezweckt die Ersatzpflicht des § 34 SGB II die Durchsetzung des Nachrangsgrundsatzes des § 2 SGB II (BSG Urteil vom 02.11.2012 - B 4 AS 39/12 R, Rn 20).
Zum Vorliegen von sozialwidrigem Verhalten beim Bezug von Hartz IV
Das Bundessozialgericht (BSG) hatte sich mit Urteil vom 02.11.2012 mit der Frage zu beschäftigen, unter welchen Voraussetzungen gem. § 34 I SGB II von einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Herbeiführung der Hilfsbedürftigkeit mit der Folge, dass die gezahlten Leistungen zurückzuzahlen sind, auszugehen ist.
Im vom BSG entschiedenen Fall war der Kläger im Jahre 2004 wegen räuberischen Diebstahls in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung und versuchter Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahre verurteilt worden, wobei die Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Im Jahre 2005 wurde der Kläger in Untersuchungshaft genommen, weil der Kläger sein damaliges Tatopfer erneut kontaktiert hat und belästigt haben soll.
Zum Vorliegen von sozialwidrigem Verhalten beim Bezug von Hartz IV - News Versicherungsrecht und Sozialrecht
Schon ein bißchen mehr als eine "einfache" Selbstkündigung, oder?
Hat der "Kunde" sich einen Urlaub in Frankreich gegönnt
Der vom Kläger angeführte Beweggrund für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses - - Verbesserung seiner französischen Sprachkenntnisse durch einen Auslandsaufenthalt zwecks Erhöhung der Chancen im beabsichtigten Zweitstudium mit dem Ziel der Verbesserung der beruflichen Aussichten - steht unter Berücksichtigung der Interessen der Solidargemeinschaft...
Nun ja, der TE kann den wichtigen Grund seiner Kündigung ja mitteilen.
Im verlinkten Fall hat bis zum 31.3. das LSG den Kostenersatz als korrekt angesehen. Erst ab 1.4. erkennt es den wichtigen (nicht sozialwidrigen) Grund der gewünschten Weiterbildung an, denn eine Kündigung zum 18.4. wäre nicht möglich gewesen, d. h. der Kläger hätte sowieso zum 1.4. kündigen müssen.
Dies entspricht auch der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichtsbarkeit zur Parallelvorschrift im BSHG, wonach bei Kündigung aufgrund geplanten Studiums etc. eine Kostenersatzpflicht nicht zum Tragen kommt (bei Einhaltung der möglichst kürzesten Kündigungsfrist).
Mag man sich auch über den Kostenersatz nach § 34 SGB II streiten, aber dass es für November nur ein Darlehen nach § 24 Abs. 4 SGB II geben wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Hauptsache er beantragt ALG II.
Ob er zurückzahlen muss oder nicht ist erstmal zweitrangig.
genau so werde ich das machen
M Habe ich bei ALG I freie Berufswahl? Ich möchte meinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Kann ich eine Sperrzeit bekommen. Wer kann mir einen Hinweis geben? ALG 1 - Sanktion, Kürzung, Sperrzeit 19 8 August 2019
S Zuweisung zu gleicher Maßnahme wie 3 Monate zuvor, schriftlich beim Vermittler widersprochen wurde ignoriert und Sperrzeit bekommen ALG 1 - Sanktion, Kürzung, Sperrzeit 22 7 April 2019
A AViBA Zuweisung ALG 1 - Sanktion, Kürzung, Sperrzeit 0 4 Januar 2019
K Bewerbungsnachweis wird nicht anerkannt - Sanktion droht ALG 1 - Sanktion, Kürzung, Sperrzeit 18 18 Januar 2017
Habe ich bei ALG I freie Berufswahl? Ich möchte meinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Kann ich eine Sperrzeit bekommen. Wer kann mir einen Hinweis geben?
Zuweisung zu gleicher Maßnahme wie 3 Monate zuvor, schriftlich beim Vermittler widersprochen wurde ignoriert und Sperrzeit bekommen
AViBA Zuweisung
Bewerbungsnachweis wird nicht anerkannt - Sanktion droht

References: § 34
 § 24
 § 31
 § 20
 § 34
 § 144
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 92
 § 31
 § 31
 § 25
 § 31
 § 31
 § 31
 § 31
 § 144
 § 34
 § 34
 § 31
 § 31
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 § 31
 § 34
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 § 31
 § 34
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