Source: https://www.verrus.de/der-verein/vereinssatzung/
Timestamp: 2019-08-23 12:07:22+00:00

Document:
Vereinssatzung - VerRus D
Verrus D – Verein der Russischsprechenden in Deutschland e.V.
(1) Der Verein führt den Namen „Verrus D –
Verein der Russischsprechenden in Deutschland „. Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Zusatz „e.V.“. Im Folgenden wird er als „der Verein“ bezeichnet.
Der Verein verfolgt den Zweck, die Lebensqualität von pflegebedürftigen Senioren, Menschen mit Behinderung sowie psychisch kranken Menschen mit als auch ohne einen Migrationshintergrund, unter Berücksichtigung von kulturellen und mentalitätsbedingter Traditionen sowie der religiösen Zugehörigkeit, in der häuslichen Umgebung zu verbessern. Dadurch soll diesen Menschen und ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden.
(1) die Trägerschaft des zugelassenen ambulanten interkulturellen Pflege- und Sozialdienstes für Senioren, Menschen mit Behinderung und psychisch Kranke.
(2) Organisation und spätere Trägerschaft einer zugelassenen interkulturellen Tagespflege für Senioren, Menschen mit Behinderung und psychisch Kranke.
(3) Aufbau und Betreuung von ambulant betreuten Wohngruppen.
(4) Realisierung des gemeinsamen Projekts „Wohnen im Quartier. Bezahlbar, barrierefrei und nachbarschaftlich“ mit der Wohnungsgenossenschaft am Beutelweg „WoGeBe“ e.G. Trier, im Stadtteil Trier – Nord, das beinhaltet:
a) Aufbau einer Service- und Beratungsstelle mit Bereitschaftsdienst
b) Aufbau und Führung eines Wohncafés
(5) das Einrichten und die Führung eines Sozialdienstes für die oben genannten Personengruppen zwecks :
a) Hilfe bei Behördengängen, Arztbesuchen, Besorgungen, etc.
b) Hilfe beim Schriftverkehr
c) Hilfe bei Antragsstellung bei diversen Behörden
d) Hilfe bei der Wohnungssuche
(6) das Einrichten und die Führung von Seniorengruppen zwecks kultursensibler Prävention von kognitiven Beeinträchtigungen im Alter
(7) das Einrichten eines psychologischen Beratungsdienstes für verschiedene Personengruppen, darunter insbesondere
a) Kunden des Pflegedienstes
b) Deren Angehörige
c) Vereinsmitglieder sowie Vereinsmitarbeiter
(8) Durchführung diverser kultureller Veranstaltungen wie
a) Weihnachtsfest für Senioren und Kunden des Pflege- und Sozialdienstes
b) Winterfest für Vereinsmitglieder, ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter
c) Grillfest für Senioren und Kunden des Pflege- und Sozialdienstes
d) Sommerfest für Vereinsmitglieder, ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter
e) Aktion zum „Weltfrauentag“
f) Aktion zum „Gedenktag an die Opfer des 2. Weltkrieges“
g) Konzerte, Aufführungen, Ausstellungen und Ausfluge
(9) Unterhaltung einer Bibliothek mit russischsprachigen Büchern und Zeitschriften
(10) Führung der Vokalgruppe des Vereines
(11) Information und Beratung
a) Kurse für Pflegende Angehörige nach § 45 SGB XI
b) Durchführung von Beratungseinsätzen nach § 37 SGB XI
c) Monatliche Ausgabe eines Infoblattes in russischer Sprache zur Vermittlung von aktuellen und notwendigen Informationen für Senioren
d) Regelmäßige Herausgabe der Informationsbroschüre „In Trier und Region“ in russischer Sprache
e) Beratung und Übermittlung von Informationen für Arbeitslose und Arbeitssuchende sowie Auszubildende und Praktikanten im Bereich der kultursensiblen häuslichen Pflege.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 52, Abs.2 Nr.9 AO
a) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
b) Die ehrenamtlichen Helfer des Vereins dürfen für Ihre Tätigkeiten mit einer Aufwandsentschädigung i.S.d. § 3, Nr. 26 EStG vergütet werden, dabei darf die Gesamthöhe der jährlichen Vergütung den in der jeweils gültigen Fassung des EStG festgelegten Betrag nicht überschreiten.
c) Die finanziellen Verpflichtungen des Vereins, insbesondere Abschlüsse bzw. Änderungen von Arbeitsverträgen, bedürfen einer vorherigen Zustimmung des Vorstandes. Die finanzielle Kontrolle der Vereinstätigkeit wird nach Ende des Geschäftsjahres durch den Revisionsausschuss entsprechend den Richtlinien der Regelung von Finanzkontrolle durchgeführt, die in der Mitgliedsversammlung verabschiedet wurden. Über Ergebnisse der Finanzkontrolle ist in der darauf folgenden jährlichen Mitgliederversammlung im Rahmen eines Jahresberichtes ein gesonderter Bericht zu erstatten.
d) Über jede Änderung der o.g. Richtlinien muss in einer Mitgliederversammlung abgestimmt werden.
(3) Alle Inhaber von Vereinsämtern sind für den Verein ehrenamtlich tätig, Ihre jährliche Vergütung soll der Höhe nach den Betrag nach § 3 Nr. 26a ESTG in der jeweils gültigen Fassung nicht überschreiten.
(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. Feldmannstraße, 92 66119 Saarbrücken, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke zu verwenden hat.
(1) Mitglied im Verein kann jede natürliche Person werden, die sich für die russische Sprache und Kultur interessiert. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters vorzulegen. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme der Vorstand durch Beschluss schriftlich entscheidet.
2. durch freiwilligen Austritt des Mitglieds, der durch eine schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes erfolgen kann. Dieser ist nur zum Schluss eines Quartals unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig.
3. durch Ausschluss, wenn das Mitglied gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand.
Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach Mitteilung des Ausschusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet
b) der Revisionsausschuss
(2) der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
(3) Der/die 1. Vorsitzende und der/die 2. Vorsitzende sind gesetzliche Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB.
d) ordnungsgemäße Buch- und Schriftführung;
f) Entwicklung eines Jahresprogramms
g) Erstellung eines Jahresberichtes
(2) Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung, insbesondere für die Verwaltung und Koordination der Zweckbetriebe des Vereins einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Funktion teilzunehmen.
Ein Vorstand, der unentgeltlich tätig ist oder für seine Tätigkeit eine Vergütung erhält, die den Betrag im Sinne des § 3, Nr.26a EStG jährlich nicht übersteigt, haftet für einen dem Verein, in Wahrnehmung seiner Vorstandspflichten verursachten, Schaden nur insoweit, als dieser Schaden vorsätzlich oder zumindest grob fahrlässig verursacht wurde. Das Gleiche gilt auch für die Haftung gegenüber den Mitgliedern des Vereins.
Die Vorstandsmitglieder sind von der Haftung auf den Ersatz eines Schadens gegenüber einer dritten Person frei, der in Erfüllung ihrer Vorstandspflichten verursacht wurden. Dies gilt nicht, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde.
(1) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich einberufen werden. Eine Einladungsfrist von einer Woche ist einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
(1) Der Revisionsausschuss besteht aus drei Mitgliedern. Er wird auf die Dauer von drei Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, von der Mitgliederversammlung gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die dem Verein mindestens zwei Kalenderjahre angehören; Vorstandsmitglieder können nicht zugleich Mitglieder des Revisionsausschusses sein. Scheidet ein Mitglied des Ausschusses aus, so wählt der Ausschuss für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied.
(2) Der Ausschuss hat die Aufgabe, die finanziellen Angelegenheiten des Vereins zwecks Vorbeugung von Missbrauchsfällen zu überwachen. Er handelt entsprechend den Richtlinien für die Finanzkontrolle zwecks Vorbeugung des Missbrauchs finanzieller Mittel. Diese Richtlinien werden in der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.
(3) Die Sitzung des Revisionsausschusses findet einmal im Jahr, nach Ende eines Geschäftsjahres, spätestens jedoch bis zum 31. März des darauf folgenden Jahres. Über das Ergebnis der jährlichen Finanzkontrolle ist ein Bericht zu erstellen, der in der darauf folgenden Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden muss.
(4) Zu der Sitzung des Ausschusses haben alle Vorstandsmitglieder sowie die Geschäftsführung Zutritt, auch das Recht zur Diskussion und Erläuterung, aber kein Stimmrecht. Die Vorstandsmitglieder sind von der Sitzung des Ausschusses zu verständigen.
§ 12 Die Projektgruppen.
Zur Realisierung etwaiger Projekte und anderer Vorhaben werden Projektgruppen von mindestens zwei Personen aus den Vereinsmitgliedern gebildet.
b) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstands; Entlastung des Vorstands;
c) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags;
d) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Revisionsausschusses;
e) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über Auslösung des Vereins;
§ 14 Einberufung der Mitgliederversammlung.
(1) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Halbjahr, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.
(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Die Einladung gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
(3) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter.
(4) Die Mitgliederversammlung ist grundsätzlich nicht öffentlich. Über die Zulassung von Gästen, Presse, Rundfunk und Fernsehen beschließt die Mitgliederversammlung.
(5) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(6) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenenthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von drei Viertel erforderlich.
(8) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person der Versammlungsleiter und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.
(9) Während der Mitgliederversammlung besteht Rauchverbot.
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung vom einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 13 – 17 entsprechend.
Die Auflösung des Vereins kann nur in der Mitgliederversammlung mit der in § 13 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam Vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 06.05.1996 errichtet.
Letzte Änderungen wurden am 09.09.2017 vorgenommen.
SATZUNG VERRUS D E.V.

References: § 45
 § 37
 § 52
 § 3
 § 3
 § 26
 § 3

§ 12

§ 14
 § 13