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Timestamp: 2018-07-18 14:37:01+00:00

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Stehen mir, auch wenn ich nicht GKV versichert bin, ALG1-Leistungen nach §145 SGB 3 zu? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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07.06.2017, 10:01 #1
Stehen mir, auch wenn ich nicht GKV versichert bin, ALG1-Leistungen nach §145 SGB 3 zu?
habe schon Stunden durch Google und vor allem hier Forum gesucht, aber eine eindeutige, vor allem für Laien verständliche Aussage nicht finden können.
Bin Angestellter, schon länger AU und nach Begutachtung hat meine PKV angekündigt die Zahlung von Krankentagegeld einzustellen. Bezugsdauer waren circa 10 Monaze.
Ich bin/war durch den Bezug von Krankentagegeld weiterhin AL-versichert.
Nun stellt sich mir die Frage ob mir auch wenn ich nicht GKV versichert bin ALG1 Leistungen nach § 145 SGB III zustehen?
Einen Reha/EMR Antrag bei der DRV würde ich dann innerhalb eines Monats stellen...Pflichzeiten wären erfüllt.
Klar könnt ich auch bei der AfA direkt nachfragen, aber nachdem was ich hier an Erfahrungen gelesen habe wäre ich gerne gut vorbereitet!
LG whoknows
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07.06.2017, 12:13 #2
AW: Nahtlosigkeit auch bei PKV
Was war denn das Ergebnis dieser Begutachtung?
Stellen se ein, weil Du nach deren Meinung wieder arbeiten kannst ode weil der Vertrag einen längeren Bezug des Krankentagegeldes nicht zuläßt?
07.06.2017, 12:37 #3
eingestellt wird wegen voraussichtlicher dauerhafter Berufsunfähigkeit. Dem kann ich leider nur zustimmen...
Hat das nun Auswirkungen auf die Nahtlosigkeit?
07.06.2017, 12:50 #4
Berufsunfähigkeit? Nicht Erwerbsnfähigkeit?
Soweit mir bekannt ist, können PKV Verträge ja sehr individuell sein.
Wenn man nur berufsunfähig ist, heisst das ja, dass man in einem anderen Beruf noch arbeiten könnte. DAnn macht ein EMR Antrag aus meiner Sicht wenig Sinn. Dann wäre ein LTA Antrag wohl besser, um eventuell eine Umschulung zu bekommen.
Ob man in so einenm Fall ALG nach der Nahtlosigkeitsregelung bekommen kann, weiss ich nicht.
07.06.2017, 21:30 #5
In dem Punkt sind wohl viele Verträge gleich, da es in den Musterbedingungen steht. PKV Krankentagegeld ist nicht zeitlich begrenzt jedoch Endet der Vertrag mit Feststellung Berufsunfähigkeit nicht Erwerbsminderung. Sinn ist wohl ein Übergang hinsichtlich privater Absicherung...
Hat jemand anders ggf. eine Idee bzgl. meiner ursprünglichen Frage?
08.06.2017, 01:55 #6
Hast du dazu schon was schriftlich bekommen von der PKV, zumindest das benötigst du, um diese Frage letztlich bei der AfA konkret klären zu können ???
Was mal so "gesagt oder angedeutet" wird interessiert die AfA nicht unbedingt.
Aus anderen Beiträgen ist mir zumindest theoretisch bekannt, dass man auch aus PKV kommend einen Anspruch auf Anwendung der Nahtlosigkeit (nach § 145 SGB III) hat, sofern ein Anspruch auf ALGI unstrittig vorhanden ist.
Das ist ja offenbar der Fall, die Einzelheiten wirst du in jedem Falle mit der AfA klären müssen, ich nehme an du bist noch im Arbeitsverhältnis ?
Das würde dann als "ruhend" gestellt weiter laufen, ob eine BU tatsächlich vorliegt möchte (wahrscheinlich) die AfA gerne selber feststellen dürfen, liegen dir die ärztlichen Feststellung der PKV dazu auch selber vor, da gibt es ja sicher auch so was Ähnliches wie den Med. Dienst der (gesetzlichen) Krankenkassen ?
Ich war immer gesetzlich versichert und kenne die Abläufe daher nur aus dieser Sicht, ich weiß nicht wer das (medizinisch) für eine PKV (zunächst) verbindlich feststellen muss, damit das Krankengeld deswegen eingestellt werden darf.
In der GKV wird diese Unterscheidung nicht gemacht, ob man bei Langzeit-Krankheit BU ist oder nicht spielt zunächst keine Rolle, "kank ist krank", bis der behandelnde Arzt das anders sieht (oder der MDK) oder der Anspruch (für diese Krankheit) nach 78 Wochen als "ausgesteuert" (abgelaufen) endet.
Ich denke schon und dort wird sowieso zuerst deine Leistungsfähigkeit für die Vermittlung überprüft, man schickt dich zum ÄD der AfA ODER lässt nach Abgabe entsprechender Berichte / Befunde auch nach "Aktenlage" feststellen, wie du vermittelt werden kannst.
Denn du musst dich IMMER mit deinem sogenannten "Restleistungsvermögen" der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen WOLLEN ... erst daraus wird sich übrigens ergeben, ob du überhaupt aufgefordert wirst eine (med. / berufliche) Reha oder EM-Rente bei der DRV zu beantragen ...
Deine dafür erforderlichen Gesundheitsunterlagen solltest du (vorrangig) nach deinen persönlichen Erwartungen an die berufliche Zukunft auswählen UND NUR DIREKT beim ÄD der AfA (gegen Eingangsbestätigung) abgeben, die sitzen meist im gleichen Gebäude.
Wenn nicht haben die SB dir mitzuteilen wo der ÄD zu finden ist (Adresse/ Telefon-/ Fax-Nummer verlangen), denn deine gesundheitlichen Probleme besprichst du bitte auch bei der AfA NUR mit einem Arzt und NICHT mit Arbeitsvermittlern.
Sei nicht so voreilig, warte doch erst mal ab, was die AfA in der Hinsicht von dir erwarten wird, wenn dein "Restleistungsvermögen" vom ÄD geklärt ist ... was stellst du dir denn aktuell SELBER vor wie es weitergehen kann beruflich, auf eine gesetzliche Rente wegen BU hast du jedenfalls keinen Anspruch mehr (nur noch VOR dem 02.01.1961 Geborene)
Und wegen BU bewilligt die DRV auch ganz sicher keine volle EM-Rente, wenn es noch (andere) Möglichkeiten am "allgemeinen Arbeitsmarkt" mit dem vorhandenen "Restleistungsvermögen" gibt, dass du deinen Lebensunterhalt (zumindest DRV-theoretisch) weiter selbst verdienen könntest.
Mit viel Glück bekommst du dann eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA = berufliche Reha) von der DRV bewilligt, wenn die sich der Erkenntnis anschließen solltest, dass du die bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben solltest aus gesundheitlichen Gründen.
Da muss die DRV nämlich keineswegs mit der Ansicht deiner PKV übereinstimmen (wollen), auch nicht mit der Ansicht der AfA zu deinem "Restleistungsvermögen" ... so habe ich das jedenfalls selber erlebt ...
Wurde ausgesteuert (bei der GKV) bekam ALGI gemäß (damals noch) § 125 SGB III / heute § 145 SGB III bewilligt, mit der Aufforderung EM-Rente zu beantragen, weil ich aus gesundheitlichen Gründen am "allgemeinen Arbeitsmarkt" NICHT mehr vermittelbar sei ...
Das wurde damals (2009) noch durch eine gründliche ärztliche Untersuchung beim ÄD festgestellt, an meinen vorhandenen Arbeitsplatz sollte ich schon lt. KK-MDK nicht mehr zurück ... das hat der AfA-ÄD eigentlich noch erweitert auf die gesamte Arbeitswelt ...
Die DRV hat das nicht wirklich interessiert, sie stützte sich auf einen etwas "angestaubten" (DRV)-Reha-Bericht (aus dem 2 DRV-Gutachter gut 1 Jahr später überwiegend nur abgeschrieben hatten) und lehnte den Antrag ab mit dem deutlichen Hinweis (wörtlich), dass für die Vermittlung in "andere" Arbeit die AfA zuständig sei ... ich könne noch Vollzeit arbeiten am "allgemeinen Arbeitsmarkt" ...
Das nur mal so zur vorsichtigen "Vorbereitung" was dich noch alles erwarten könnte ... die EM-Rente bekam ich dann erst fast 3 Jahre später (nach weiteren Gutachten) am Sozialgericht zugesprochen ...
08.06.2017, 14:19 #7
Ich hab schon viele deiner Posts gelesen und finde es beeindruckend mit welcher Energie du versuchst den Leuten hier zu helfen.
Aber wenn nicht mal du eine definitive Antwort weisst wer dann? ;) Der Gang zum Anwalt wird mir wohl nicht erspart bleiben oder meinst du es erstmal von der AFA beraten lassen?
Ich habe jahrelang sehr gut verdient und bin Gott sei Dank privat entsprechend abgesichert, werde auch einen Antrag auf Leistungen aus der private BU stellen und mir da vermutlich helfen lassen. Ob ich tatsächlich Leistungen erhalten werde steht natürlich auf einem anderen Zettel.
Die Frage hinsichtlich ALG1 ist etwas komplexer als der "normale GKV-Aussteuerungsfall"...
Geht ja dann um einiges mehr...
Wenn ALG1 dann wieder GKV?
Wenn GKV dann Anspruch auf Krankengeld? (Bisher ja nur privat)
Mein Traum wäre eine Teilrente um mir zum einen natürlich ein paar zusätzliche Rentenpunkte zu sicher und vor allem wieder etwas tun zu können. Habe immer gern und viel gearbeitet (dementsprechend sehr hohe Summen in Sozialvers. eingezahlt).
Naja momentan verordnen mir Ärtze insbesonders vor allem Ruhe... wie sich diese Ruhe mit dem ganzen Papierkram vereinbaren soll verbunden mit Zukunftssorgen Frage ich mich schon...aber das geht euch vermutlich allen so (leider vielen noch schlimmer).
08.06.2017, 15:16 #8
wie du schon richtig erkannt hast, ist dein Problemfall hier schwer zu erläutern, denn die wenigsten hier sind PKV Mitglieder und kennen sich daher mit deren Bestimmungen nicht aus.
Wie Doppeloma schon schrieb, gibt es bei der DRV die BU-Rente (ich hatte sich damals noch bekommen) nur noch für einen kleinen Kreis (geb. vor 1961).
Für alle anderen gilt dann die Teil-EMR mit 50% bzw. die volle EMR. Der Vorteil bei der BU wäre wenn sie anwendbar wäre (kommt ja auf dein Alter an), daß man da eine 2/3 Rente bekäme.
Aber selbst wenn du da noch einen rechtsanspruch hättest, wird sich die DRV sicherlich mit Händen und Füssen zur Wehr setzen (wie bei mir auch).
ich würde dir hier deshalb empfehlen einen Fachanwalt für Sozialrecht aufzusuchen, denn der sollte die einzelnen Zusammenhänge aus beruflicher Sicht am besten verstehen.
09.06.2017, 04:18 #9
Da stimme ich dir sofort zu, mir ist auch nicht bekannt wie sich das damit verhält, dass ein Wechsel in die GKV (automatisch ?) stattfinden würde wenn jetzt ALGI bezogen wird ...
Hier kann wirklich alles nur direkt bei der AfA geklärt werden, damit kenne ich mich gar nicht aus.
Damit schon eher, allerdings ist ja nicht bekannt ob der TE noch zu den berechtigten Jahrgängen gehört und ganz ehrlich wissen wir ja beide, dass die DRV nichts mit "Wünsch dir was" zu tun hat ... EGAL wie lange man schon wie viele Beiträge eingezahlt haben mag.
Zudem ist uns auch nicht bekannt welcher Beruf bisher ausgeübt wurde und ob da die DRV überhaupt eine BU (zumindest theoretisch) anerkennen müsste, steht ja offenbar noch nicht mal bei der privaten BU-Versicherung fest.
Für alle anderen gilt dann die Teil-EMR mit 50% bzw. die volle EMR.
Die gibt es aber nur wenn man für den gesamten (allgemeinen) Arbeitsmarkt teilweise oder voll EM ist und nicht alleine auf den Beruf / die letzte Tätigkeit bezogen.
Der Vorteil bei der BU wäre wenn sie anwendbar wäre (kommt ja auf dein Alter an), daß man da eine 2/3 Rente bekäme.
Hier MUSS ich dich leider korrigieren, denn es gibt seit 2001 bei einer anerkannten DRV-BU-Rente NUR noch 50 % des Betrages der bei voller EM-Rente fällig wäre ... auch das wurde geändert, mit der "großen Reform" der Renten wegen Erwerbsminderung ab 2001.
Zudem bekommt man mit dieser "halben" Rente auch keine Arbeitsmarktrente, wenn ein leidensgerechter Teilzeit-Arbeitsplatz nicht verfügbar ist.
WARUM ist ganz einfach, man KANN ja (außerhalb des Berufes) noch Vollzeit am allgemeinen Arbeitsmarkt weiter sein Geld verdienen ...
man sollte hier also besser keine falschen Hoffnungen schüren ...
Es ist also nicht unbedingt mit deinem Kampf zu vergleichen, was der TE zu erwarten hätte mit einer "vielleicht" bewilligten BU-Rente von der DRV, ich bin inzwischen "froh", dass man mir die DRV-BU-Rente damals auch abgelehnt hat.
Weil ich ja zuletzt schon länger im Anlernbereich tätig war, das zählt dafür natürlich NICHT, trotz 2 Berufs-Abschlüssen ... es gilt die Tätigkeit für die Prüfung der BU bei der DRV, die man vor der Berentung ausgeübt hat.
Mir sind einige Fälle bekannt, wo man dann am LSG die DRV-BU-Rente doch noch bewilligen musste, nun stehen die Betroffenen mit 50 % einer vollen EM-Rente da und sollen sich einen Vollzeit-Job für den Rest des nötigen Einkommens suchen, der mit dem letzten Beruf NIX zu tun hat ...
Ansonsten bleiben sie dauerhaft (bis zur möglichen Altersrente) zusätzlich vom JC abhängig ... sie sind ja "NUR" Berufs-Unfähig ... daraus wird auch so schnell keine "echte" Rente wegen (teilweiser oder voller) EM mehr ...
Deine Worte in wessen "Gehörgang" auch immer, mit den Regelungen privater Versicherungen kennen die sich aber auch nicht aus, PKV gehört ja nicht zum Sozialrechtskreis und private BU auch nicht ...
09.06.2017, 11:47 #10
wie bitte kommst du auf deine Ausführungen zur BU-Rente.
Also ich damals mit Urteil von 2002 meine BU-Rente nach hartem Kampf von der DRV erhalten.
Für diese Regelung gibt/gab es die 2/3 Leistung. Die BU-Rente hat auch nichts mit der Teil-EMR zu tun, denn sie regelt a) sowieso nur noch einen ganz kleinen Kreis Betroffener (v. 1961 geb.) und b) man braucht dazu einen qualifizierten Beruf (angelernt etc. geht da nicht).
Wie ich es leidlich erfahren durfte, waren die Hürden für diese Rentenform schon sehr sehr hoch gesetzt, weshalb mir sogar mein Arbeitgeber eine Bescheinigung der Tariflohneinstufung als Nachweis der Quqlifizierung ausstellen mußte.
Aber mich wundert auch, daß du hier schreibst mit der BU-Rente könne man keine Arbeitsmarktrente erhalten.
Wie kommst du denn darauf - das beste Beispiel sitzt doch hier vor der Tastatur.
Die DRV hat nach dem Urteil auch noch ein zweites eingefangen, mit welchem sie mir eine neuerliche Umschulung anbieten sollte. Dem Umstand des Zufalles folgend, bot sich mir jedoch die Möglichkeit in meiner alten Firma wieder einzusteigen und zwar als Teilzeitkraft für tägl. 4 Std., was ich auch der DRV mitgeteilt habe.
Daraufhin erfolgte von der DRV eine Arbeitsplatzprüfung die dann in einem 6 monatigem Lohnzuschuß mündete.
Ich hab dann gut 8 Jahre dort gearbeitet, bis ich wieder erheblich erkrankte und dann zuguter letzt 2011 komplet aus viel. Nach langer AU mit OP und anschließender Reha nach dessem Abschluß sich eine neuerlichen orthophädischen Baustelle auf tat, beantragte ich wegen Aussteuerung die AfA und parallel die volle EMR.
Nach ca. 3 Monaten bekam ich dann einen Anruf von der DRV in welchem man mir tatsächlich eine volle auf Zeit anbot. Zum Ende 2012 kam dann tatsächlich der Bescheid der DRV, nur stand da leider nichts von voller EMR aus rein gesundheitlichen Gründen, nein es stand neben den gesundheitlichen Gründen weil der Arbeitsmarkt als verschlossen anzusehen ist - also Arbeitsmarktrente.
Wie du ja weißt, diese bekomme ich nun schon in der zweiten Verlängerung (1. 2014 u. 2. vor kurzem erst) und der Ärger der bei mir deswegen vorliegt ist dir ja sicherlich auch noch bekannt.
Darüber hinaus ist mir bisher infolge meiner damaligen Recherchen mit einer Anwältin kein Fall, wo die BU-Rente nicht erst durch das Gericht festgelegt wurde, eben weil im Verhältnis zur damals neuen Teil-EMR und vollen EMR eher schon kompliziert.
Liebe Doppeloma, du kannst mir schon glauben, ich würde mich ja freuen wenn deine Aussage - geht keine Arbeitsmarktrente - wirklich zutreffen würde. Nicht lieber als das, denn dann wären meine Rentenbescheide (vor allem die Rücknahme meiner BU-Rente) ja Rechtswidrig. Nur leider sieht dies die DRV ganz anders.
Aber für den vorliegenden Fall dürfte all das eh von untergeordneter Rolle sein.
Dies auch, weil ja keine näheren Fakten vorliegen aus welcher man was Handfestes entnehmen könnte.
09.06.2017, 15:12 #11
Weil sie so im Gesetz stehen, bitte bei Bedarf selber bei der DRV nachlesen, ich habe da echt kein Interesse mehr das herauszusuchen ...
Bestreite ich ja in deinem Falle auch gar nicht, es wurde (vermutlich) rückwirkend bewilligt in einen Zeitraum wo noch die alten gesetzlichen Regelungen gegolten haben, ich kenne ja deine Bescheide nicht.
Aber ich kenne einge Betroffene, bei denen es in den letzten Jahren noch mit viel Kampf mal zur DRV-BU-Rente kam, weil sie über viele Jahre (die Antragstellung erfolgte erst NACH den Neuregelungen ab 2001) nicht aufgegeben haben, schon weil sie nicht aufgeben konnten.
Da hat man das dann (am LSG) eher "als billigste" Notlösung von der DRV gefordert, damit die Verfahren endlich beendet werden konnten.
Das wurde ja auch überhaupt ab 2001 erst beschlossen, dass die DRV-BU-Rente für nach 1961 Geborene überhaupt NICHT mehr geleistet wird, wer also jünger ist kann aktuell GAR KEINE BU-Rente von der DRV mehr bekommen ...
Habe mich sehr intensiv mal mit dieser Thematik auseinandergesetzt, weil ich auch mal hoffte "wenigstens" als BU (von der DRV) anerkannt zu werden, denn die letzte Tätigkeit wurde ja sogar von der DRV ausgeschlossen ... aber dann haben die eben andere Gründe gefunden BU-Rente abzulehnen ... inzwischen interessiert mich das nur noch "am Rande".
Wenn der TE NACH dem 02.01.1961 geboren ist braucht er darüber auch gar nicht erst nachzudenken, dann wird BU-Rente bei der DRV nicht mal mehr geprüft, weil er nicht mehr zu den berechtigten Jahrgängen gehört.
09.06.2017, 15:26 #12
Mir ist das alles klar;)
Bin in den 70ern geborgen.
Ich habe in meinen Beiträge explizit von privater BU gesprochen...
Wenn überhaupt dann gehts bei mir nur um eine (Teil) EMR, aber so weit bin ich noch gar nicht. Ich werd jetzt mal schauen ob und wie ich ALG1 als Nahtlosigkeit bekomme.
Im Gestzestext steht nichts von GKV als Voraussetzung...
Falls ich etwas konkretes herausfinden dann poste ich es hier...ggf. doch für mehr Leute relevant (oder vielleicht wissen es viele gar nicht und schenken somit Versicherungsleistungen her?)
09.06.2017, 18:57 #13
AW: Stehen mir, auch wenn ich nicht GKV versichert bin, ALG1-Leistungen nach §145 SGB 3
Moinsen whoknows und willkommen hier ...!
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Nahtlosigkeit auch bei PKV, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Bei AfA melden, nach langer Arbeitsunfähigkeit, auch wenn man ein Jobangebot hat? Jackey Allgemeine Fragen 2 17.05.2017 20:01
Leistungen auch für immer einstellbar wenn zu oft?+hab Angst v. Einweisung/Entmündigu matrixxx ALG II 15 14.05.2013 19:05
Auch Sicherheitszuschlag auf Tabellenwerte nach § 12 WoGG, wenn ... hartaber4 ... Unterkunft 0 30.06.2012 04:14
Versichert auch ohne ARGE? Wollknäul Allgemeine Fragen 1 10.08.2009 16:18

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