Source: https://www.grenzgaengerfestival.de/index.php?nav=satzung
Timestamp: 2018-05-27 17:21:34+00:00

Document:
"Grenzgänger -
Verein zur Förderung von Kunst in Kirche und Gesellschaft"
Kunst als Ausdruck geistigen und seelischen Lebens war von jeher ein Bestandteil kirchlichen Wirkens, so wie die Kirchengebäude unverzichtbar mit der Existenz der Kirche verbunden sind. Es ist das Anliegen des Vereins, Kirchengebäude mit Kunst zu verbinden, sie für Kunstveranstaltungen zur Verfügung stellen und so Kirche und Gesellschaft zusammenführen. Insbesondere sollen die Gemeinden dazu ermutigt werden, Kunstveranstaltungen in ihrer Kirche zu fördern und zu begleiten.
Der Verein dient dem Zweck, durch die Nutzung kirchlicher Gebäude für Kunstveranstaltungen Kirche und Gesellschaft wieder stärker zusammenzuführen, den breiteren Gebrauch kirchlicher Gebäude zu fördern und damit auch zu ihrem Erhalt beizutragen. Die vom Verein bereitgehaltenen Angebote stehen auch nichtkirchlichen Veranstaltern (freie Bühne usw.) zur Verfügung.
§2 Name, Eintragung und Sitz
Der Verein trägt den Namen "Grenzgänger - Verein zur Förderung von Kunst in Kirche und Gesellschaft e.V."
Der Verein darf niemanden durch zweckfremde Ausgaben oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder Dienstleistungen begünstigen.
Der Verein hat elf Gründungsmitglieder.
Darüber hinaus ist für eine Mitgliedschaft ein Antrag erforderlich, über den der Vorstand (ggf. die Mitgliederversammlung) entscheidet.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, der drei Monate vor der beabsichtigten Beendigung der Mitgliedschaft schriftlich einzureichen ist.
In besonderen Fällen endet die Mitgliedschaft durch Ausschluß, über den der Vorstand mit Genehmigung der Mitgliederversammlung entscheidet.
Mitglieder des Vereins können natürliche Personen über 14 Jahre und juristische Personen sein.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt für natürliche Personen EUR 10,- p.a., für juristische PersonenEUR 25,- p.a..
Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich jeweils bis zum 15. Januar eines Jahres für das laufende Jahr zu entrichten.
Endet eine Mitgliedschaft vor Ablauf eines Jahres, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung eines Teils des Jahresbeitrages.
Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich innerhalb von zwei Monaten nach Erstellung des Jahresabschlusses statt.
Die Mitgliederversammlung wählt einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter für die Dauer von drei Jahren. Die Wiederwahl ist zulässig.
Der Vorsitzende beruft die Mitgliederversammlung durch schriftliche Einladung mit beigefügter schriftlicher Tagesordnung ein. Die Einladung ist mindestens drei Wochen vor dem Sitzungstermin abzusenden (Poststempel).
Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wennsie satzungsgemäß einberufen wurde. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Vertretung bei der Mitgliederversammlung ist zulässig, wobei auf ein stimmberechtigtes Mitglied nur eine Stimme übertragen werden kann.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter geleitet. Über jede Sitzung ist ein Protokoll anzufertigen, welches vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist allen Mitgliedern zuzusenden.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefaßt, soweit die Satzung nichts anders bestimmt.
Festlegung der Grundsätze der Vereinsarbeit
Beschluß des vom Vorstand vorgelegten Haushaltsplanes
Beschluß über die Aufnahme und die Genehmigung des Ausschlusses von Mitgliedern.
Beschlußanträge zur Satzungsänderung und zur Auflösung des Vereins müssen mit der Einladung zur Sitzung schriftlich mit Begründung den Mitgliedern zugesandt werden. Die entsprechende Beschlußfassung bedarf der Mehrheit von zweidrittel der Mitglieder.
Der Vorstand des Vereines besteht aus fünf gewählten Personen. Die Mitglieder des Vorstandes und deren Stellvertreter werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Der / die Geschäftsführer/in ist zusätzliches Mitglied im Vorstand.
Der Vorstand wählt aus seinen Reihen den Vorsitzenden, dessen Stellvertreter und den Schatzmeister. Er kann weitere Aufgaben auf seine Mitglieder übertragen.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn drei Mitglieder anwesend sind.
Der Vorstand trifft sich mindestens alle zwei Monate oder nach Bedarf.
Über Sitzungen des Vorstandes sind Protokolle anzufertigen, die vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterschreiben sind.
Sitzungsprotokolle sind dem Vorsitzenden der Mitgliederversammlung zur Kenntnisnahme zuzusenden.
Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins gemäß § 26 BGB sind die/der Vorsitzende oder die/der stellvertretende Vorsitzende in Verbindung mit einem weiteren Vorstandsmitglied befugt.
Führung der laufenden Geschäfte des Vereines insbesondere Haushaltskontrolle und Buchführung
Beschluß über den Ausschluß von Mitgliedern
Der Vorstand kann für die Dauer seiner Amtszeit einen Beirat berufen. Mitglieder des Beirates können Personen werden, die bereit sind, die Ziele und Aufgaben des Vereins sowie des Vorstandes aktiv zu unterstützen.
Der Beirat arbeitet ehrenamtlich und soll den Verein und den Vorstand in Finanzierungsfragen unterstützen.
Der Vorstand kann zur Führung der laufenden Geschäfte des Vereins eine(n) Geschäftsführer(in) als besondere(n) Vertreter gemäß §30 BGB bestellen.
Der/Die Geschäftsführer(in) ist gemeinsam mit einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied zur Vertretung des Vereins im Sinne von §26 BGB berechtigt.
Der Umfang der Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis wird durch den Vorstand im Innenverhältnis schriftlich durch Geschäftsordnung bestimmt."
§ 8 Jahresabschluß
Der Jahresabschluß ist bis zum 31.3. eines folgenden Jahres für das vorangegangene Jahr durch einen anerkannten Prüfer oder ein kirchliches Rechnungsprüfungsamt zu erstellen und spätestens zum 30.4. dieses Jahres den Mitgliedern des Vereines zuzusenden.
§ 9 Ausschluß von Mitgliedern
mit mehr als zwei Jahresbeiträgen im Rückstand sind
sich wiederholt eines vereinsschädigenden Verhaltens schuldig machen
in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkt werden
Vor einem Ausschluß ist dem Mitglied die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben.
Über den Ausschluß eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einer Mehrheit von mindestens vier Stimmen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen (Körperschaft des öffentlichen Rechts), die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat
§11 Gleichstellung
Alle Begriffe dieser Satzung gelten in weiblicher und männlicher Form gleichermaßen.

References: §2
 § 26
 §30
 §26

§ 8

§ 9

§11