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Timestamp: 2020-01-23 20:09:30+00:00

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Verwaltungspraxis: Maßgebliche Beschäftigungszeit für den Ausschluss einer ordentlichen Kündigung im TVöD
Maßgebliche Beschäftigungszeit für den Ausschluss einer ordentlichen Kündigung im TVöD
Der Ausschluss der ordentlichen Kündigung nach § 34 Abs. 2 Satz 1 TVöD setzt ua. eine Beschäftigungszeit von mehr als 15 Jahren voraus. Bei der Berechnung der für die Kündigungsfrist und den Ausschluss einer ordentlichen Kündigung maßgeblichen Beschäftigungszeit nach § 34 Abs. 1 Satz 2, § 34 Abs. 2 Satz 1 TVöD werden vorherige Beschäftigungszeiten bei anderen, vom Geltungsbereich des TVöD erfassten Arbeitgebern nicht berücksichtigt. Dies ergibt eine Auslegung des Tarifvertrags. Bereits der Tarifwortlaut ist eindeutig. § 34 Abs. 2 Satz 1 TVöD definiert den Begriff der Beschäftigungszeit durch eine auf § 34 Abs. 3 Satz 1 und Satz 2 TVöD beschränkte Bezugnahme. Damit werden nur bei demselben Arbeitgeber im Arbeitsverhältnis zurückgelegte Zeiten berücksichtigt, auch wenn sie unterbrochen sind (Satz 1). Diese Auslegung wird durch die Tarifsystematik bestätigt. Die Tarifgeschichte spricht ebenfalls für eine Beschränkung der Bezugnahme auf § 34 Abs. 3 Satz 1 und Satz 2 TVöD.
Urteil des BAG vom 22.02.2018, Az.: 6 AZR 137/17

References: § 34
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