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Timestamp: 2016-10-26 09:19:12+00:00

Document:
8G_3/2011 (20.06.2011)
S.________, vertreten durch Rechtsanw�ltin Cordula Sp�rri,
Erl�uterungsgesuch betreffend das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 8C_902/2010
dass das Bundesgericht eine Beschwerde der S.________ unter der Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils 8C_902/2010 vom 6. April 2011 in dem Sinne guthiess, dass es den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 31. August 2010 und den Einspracheentscheid der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA oder Gesuchstellerin) vom 12. Dezember 2008 aufhob und die Sache an die AXA zur�ckwies, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Anspruch der S.________ auf Leistungen nach UVG ab 1. November 2007 neu verf�ge,
dass das Bundesgericht in E. 5.2 des Urteils 8C_902/2010 vom 6. April 2011 die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges der in der Folge des Unfalles vom 29. Mai 2003 aufgetretenen und �ber den 31. Oktober 2007 hinaus anhaltend geklagten Gesundheitsst�rungen grunds�tzlich bejaht und in E. 6.1.6 eine umfassende polydisziplin�re Begutachtung zur Ermittlung der mindestens teilurs�chlich in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfall stehenden somatischen und psychischen Unfallfolgen gefordert hat, aufgrund deren Ergebnisse die AXA sodann �ber den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung und Invalidenrente (E. 6.2) neu zu verf�gen habe,
dass die AXA mit Eingabe vom 24. Mai 2011 ein Gesuch um Erl�uterung des Urteils des Bundesgerichts 8C_902/2010 vom 6. April 2011 eingereicht hat,
dass das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erl�uterung oder Berichtigung des Dispositivs eines Entscheids vornimmt, wenn dieses unklar, unvollst�ndig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begr�ndung im Widerspruch stehen oder wenn es Redaktions- oder Rechnungsfehler enth�lt (Art. 129 Abs. 1 BGG; vgl. PIERRE FERRARI, Commentaire de la LTF, 2009, N. 1 ff. zu Art. 129 BGG und Elisabeth Escher, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 2 ff. zu Art. 129 BGG); dabei obliegt es der Partei, im schriftlichen Gesuch den Kl�rungs- bzw. Korrekturbedarf rechtsgen�glich darzutun, andernfalls das Bundesgericht auf das Gesuch nicht eintritt (BGE 101 Ib 220 E. 3 S. 223; Urteil 8G_1/2011 vom 1. M�rz 2011 mit Hinweisen; ELISABETH ESCHER, a.a.O., N. 5 zu Art. 129 BGG; Seiler/von Werdt/ G�ngerich, Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2007, N. 13 zu Art. 129 BGG),
dass die Ausf�hrungen in der Eingabe vom 24. Mai 2011 ohnehin ins Leere stossen, weil der Erl�uterung - entgegen dem, was die Gesuchstellerin anzunehmen scheint - von vornherein nur das Dispositiv, grunds�tzlich aber nicht die Begr�ndung des Entscheids zug�nglich ist (BGE 101 Ib 220 E. 3 S. 223; ELISABETH ESCHER, a.a.O., N. 3 zu Art. 129 BGG; PIERRE FERRARI, a.a.O., N. 4 zu Art. 129 BGG), wobei auch die Neupr�fung eines Urteils bzw. eine Diskussion �ber die Richtigkeit desselben ausser Betracht f�llt (PIERRE FERRARI, a.a.O., N. 5 zu Art. 129 BGG; Seiler/von Werdt/G�ngerich, a.a.O., N. 8 zu Art. 129 BGG),
dass selbst wenn das Urteil 8C_902/2010 vom 6. April 2011, wie die Gesuchstellerin sinngem�ss geltend macht, auslegungsbed�rftig w�re, dies praxisgem�ss keinen Erl�uterungsgrund im Sinne von Art. 129 BGG darstellen w�rde (Urteile 8G_1/2011 vom 1. M�rz 2011 und 9G_1/2009 vom 10. Juni 2009),
dass daher weder das Dispositiv selbst noch die Erw�gungen des bundesgerichtlichen Urteils 8C_902/2010 vom 6. April 2011 der Erl�uterung zug�nglich sind,
dass das Erl�uterungsgesuch, soweit zul�ssig, offensichtlich unbegr�ndet ist und daher ohne Schriftenwechsel (Art. 127 BGG in Verbindung mit Art. 129 Abs. 3 BGG) mit summarischer Begr�ndung (Seiler/ von Werdt/G�ngerich, a.a.O., N 11 zu Art. 129) erledigt wird (Urteil 9G_1/2008 vom 29. September 2008),
dass Gerichtskosten zu erheben sind (Urteile 8G_1/2011 vom 1. M�rz 2011, 9G_1/2010 vom 8. Oktober 2010, 8G_2/2010 vom 6. September 2010 und 8G_1/2010 vom 14. Juni 2010, je mit Hinweisen; Elisabeth Escher, a.a.O., N. 7 zu Art. 129 BGG), welche der unterliegenden Gesuchstellerin �berbunden werden (Art. 66 Abs. 1 BGG),

References: Art. 129
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