Source: https://issuu.com/dmv-motorsport/docs/komplett01_48_dmv_inside_0312?mode=window&viewMode=singlePage
Timestamp: 2017-07-21 21:37:09+00:00

Document:
DMV Inside 03_2012 by DMV Motorsport - issuu
DMV Touring Car ChampionshipHopp Schwyz
MotorradIDM Hockenheim 14.-16. SeptemberINSIDEDEUTSCHER MOTORSPORT VERBAND E.V.
MITGLIEDERMAGAZIN Nr.03/2012 â&#x201A;Ź 3,00
D 2998 FDragsterKart-EM WackersdorfNass gemacht
DMV-Pannenhilfe069-695002-22Dunlop bringt Motorsport-Technologie auf die Straße.
Lizenzsport und Breitensport .. .. .. .. .. ..10
Recht . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 12
DMV-Funktionär René Schäfer. .. .. .. .. .. 2116DMV-Leistungsangebot . .. .. .. .. .. .. .. . 30
Fahrzeug-Leasing bei ASS.. .. .. .. .. .. .. . 36MOTORSPORT
Nitrolympx Hockenheim .. .. .. .. .. .. .. .. 8
Rallye Thüringen .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 11
Bergcup: Action aufwärts nonstop17DMV Touring Car Championship .. .. .. .. 13
VLN Langstreckenmeisterschaft.. .. .. .. .. 15
Bergcup .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..16
DMV Rundstrecken Championship .. .. .. 17
Kartsport . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 18
Bahnsport .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..22
Motocross .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. . 26
ADAC/DMV Quad Challenge . .. .. .. .. .. ..32
Motorrad-Biathlon .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..33DRC: Feiner Rundstreckensport bei der
DMV-Meisterschaft18Bavarian Quad Challenge.. .. .. .. .. .. .. ..33
Tourensport .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..34
Eisspeedway Inzell .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..45CLUBS
Landesgruppen und Ortsclubs .. .. .. .. .40Nasses Vergnügen bei der EMFoto: KARTFOTO.DETitelfoto: Stefan Bradl: Der MotoGP-Rookie
ist mit seinen phänomenalen Auftritten in
der Königsklasse der Vorzeige-Athlet unter
den DMV-Motorradsportlern
Foto: Thomas BauerVERMISCHTES
Veranstaltungsvorschauen .. .. .. .. .. .. .. 5
Meldungen . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 6
Personalien und Impressum .. .. .. .. .. . 4634INTROVon Sportlern für
Sportler Die Krise der letzten Jahre hat nicht nur
dem Vorstand, sondern allen Mitgliedern
ganz deutlich vor Augen geführt, dass die
Stärke des DMV nicht in seiner Finanzmacht liegt
und wegen seiner Mitgliederzahlen auch nicht darin liegen kann.
Als Verband, der sich fast ausschließlich von den
Beiträgen seiner Mitglieder trägt, sind uns hier
deutliche Grenzen gesetzt. Wir haben also die
Verantwortung mit den begrenzten, uns zur
Verfügung stehenden Mitteln, möglichst viel zu
In dieser Situation liegt aber auch
die eigentliche Chance. Was auf
den ersten Blick wie ein Widerspruch klingt, kann durchaus ein
Erfolgsmodell darstellen. Durch
eine erzwungenermaßen extrem
flache Verwaltungsstruktur ist die
Gefahr, den Bezug zur Basis zu verlieren, einfach wesentlich geringer.
Kontakt auch via Facebook. Per
Telefon, Fax, E-Mail und neuerdings auch via Facebook (www.
Facebook.com/DMVeV) kann jeder
Verein und jedes Mitglied direkt
mit der Geschäftsstelle in Kontakt
treten und seine Sorgen und Wünsche platzieren, ohne sich vorher durch viele Unterabteilungen mit noch mehr telefonischen Warteschleifen hangeln zu müssen.
Die dort tätigen Damen und Herren sind den Meisten namentlich bekannt und so hat jedes Mitglied
für sein Anliegen schnell einen Ansprechpartner.
Unbürokratisch kann der Einzelfall bearbeitet
werden und auch in schwierigen Situationen –
zum Beispiel dem Versäumen von Fristen - wird
alles versucht, um eine Lösung zu finden. Nicht sel-ten befasst sich sogar
der Vorstand direkt
Anliegen. Auch hier
sind fast alle Präsidiumsmitglieder nach
wie vor in die Organisation von Veranstaltungen eingebunden oder sogar selbst noch aktive
Motorsportler und können daher die Sorgen und
Nöte von Sportlern und Vereinen gut nachvollziehen. Umgekehrt sind aber auch die Anfragen und
Vorschläge der Basis eine wichtige Voraussetzung
für Verbesserungen innerhalb des Verbandes.
Hilfestellung aus Frankfurt. Die Hauptlast der Arbeit wird auch in Zukunft immer bei den Vereinen
und ihren Mitgliedern liegen und das ist auch gut
so. Niemand kennt die spezifischen Anforderungen seiner Sportart besser und ist direkter in der
eigenen Region vernetzt. Dennoch kann eine Hilfestellung aus Frankfurt unter Umständen dazu beitragen, ein paar Steine aus dem Weg zu räumen,
ohne dabei die Unabhängigkeit des Sportlers oder
des Vereins zu beeinträchtigen.
Auch wenn wir in einer Zeit leben, in der viele Lebensbereiche kommerzialisiert werden, welche
früher von Familien oder zum Beispiel den Kirchen
abgedeckt wurden – Stichwort: Pflege – und in
welcher immer mehr über Geld geredet und nach
Geld gefragt wird, sind die oben dargestellten Vorteile nicht zu unterschätzen. Schließlich beklagen
sich nicht wenige Menschen darüber, irgendwo
nur noch eine Nummer zu sein. Wir wollen versuchen den direkten Kontakt zu unseren Mitgliedern
weiter zu verbessern und hoffen auf reges Feedback.
SPORTPRÄSIDENTOffizielle Förderer des Deutschen Motorsport VerbandesMOTORSPORTZUBEHÖRDMV INSIDE 3/2012DMV - INSIDE5Motorrad-IDM Hockenheim 14.-16. SeptemberIDM-Finale in Hockenheim Wenn die Internationale Deutsche
Motorradmeisterschaft vom 14. bis
16. September 2012 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg Station macht,
dann setzt sie traditionell den Schlusspunkt einer
bewegten Saison.
Bevor die IDM-Piloten nach Hockenheim kommen,
haben sie seit Ende April die Stationen Lausitzring,
Motorsport Arena Oschersleben, Nürburgring, Red
Bull Ring (Österreich), TT Circuit Assen (Niederlande), Schleizer Dreieck und Sachsenring absolviert.
Nicht selten fallen erst am letzten Rennwochenende die Titelentscheidungen. Wer erinnert sich nicht
an den packenden Finalkrimi 2010. Da lagen Freude
und Enttäuschung dicht beisammen. Auch die Titelentscheidungen 2011 in der IDM Supersport und
der IDM 125 fielen erst beim Finale in Hockenheim.
Der Wuppertaler Jesco Günther und der junge Australier Jack Miller wurden von den Fans bejubelt.
Markenvielfalt und Internationalität. Der Reiz der
IDM liegt in ihrem hochkarätigen Fahrerfeld, der
Markenvielfalt in den großen Klassen - und natürlich in ihrer Internationalität. 2011 gingen in der
IDM weit über 250 Piloten aus 21 Nationen an den
Start. In den Klassen IDM Superbike und IDM Supersport rollten die Bikes von sieben Herstellern: BMW,
Ducati, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki und Yamaha.Neben der Top-Klasse IDM Superbike, der leistungsstarken IDM Supersport, der kampfstarken Youngster-Klasse IDM 125 und einer publikumswirksamen
IDM Sidecar sind traditionell auch die beiden Nachwuchsserien ADAC Junior Cup
und Yamaha R6-Dunlop-Cup im Rahmen
der IDM unterwegs.
Die IDM – das ist vor allem auch Motorsport zum Anfassen: Ein offenes Fahrerlager, die Möglichkeit zum sonntäglichen
Spaziergang durch die Boxengasse, StuntShows, Fahrzeug-Ausstellungen und weitere Aktionen sind im Ticketpreis enthalten. Fahrten mit den „Renntaxis“ können
über die Webseite IDM.de gewonnen werden.
Für Spannung und packenden Rennsport sorgt
Jahr für Jahr auch der nie versiegende Nachschub
an jungen Piloten, die sich mit den „alten Hasen“
messen. Für die Besten von Ihnen bietet die IDM
ein ideales Sprungbrett zu einer internationalen
Karriere. Mit dem Schweizer Tom Lüthi und dem
Ungarn Gabor Talmacsi (GP 125), dem Türken Kenan Sofuoglu (Supersport WM), sowie dem Deutschen Stefan Bradl (Moto2) sind in den letzten Jahren ehemalige IDM-Piloten zum Weltmeister-Titel
www.idm.deHockenheim Classics am 22./23. SeptemberHistorischer Motorsport vom Feinsten Zum 35. Mal findet der einzigartige und
abwechslungsreiche historische Motorsport - Event in Hockenheim statt Am 22.
und 23. September tummelt sich wieder einmal so
ziemlich alles am Ring, was diesen jemals in seiner
Geschichte befahren hat.
(DHM) des Veteranen Fahrzeug Verbandes startet
mit ihren wilden Kerlen und allen Klassen historischer Rennmotorräder. Auch die Asphaltakrobaten in ihren Seitenwagenmotorrädern sind natürlich wieder dabei.
Den großen Rahmen bilden die Schauläufe der
Race–History on Track mit einer überwältigenden Fahrzeugvielfalt, bis hin zu Formel1–Boliden
vergangener Tage. Schon traditionell freut sich
das Rudel der VFV-GLPro Teilnehmer mit seinem
breiten Feld von Tourenwagen, Sport-GTs, Rennsport-Flundern und Formelfahrzeugen auf die
Veranstaltung. Und wer sagt denn, dass man bei
Gleichmäßigkeitsfahrten nicht auch gleichmäßig
schnell fahren kann!?Ein „Schmankerl“ dieses Jahr werden über 50 Vorkriegsfahrzeuge sein, die im Lauf der Legenden, auf
der Grand-Prix-Strecke zu sehen sein werden. Selbst
ehemalige Dampf - Rennwagen sind am Start.
Traditionell findet wieder das Oldtimertreffen für
Straßen zugelassene Motorräder und Automobile statt. Mit einem Rennstrecken–Corso sorgt der
Veranstalter dafür, dass es den Zuschauern auch
in der Mittagspause nicht langweilig wird.
Bei äußerst moderaten Eintrittspreisen stehen den
Besuchern sämtliche Tribünen offen. Im Fahrerlager , ja sogar in den Boxen, freuen sich fast 1 000
Teilnehmer darauf, den neugierigen und staunenden kleinen und großen Besuchern
ihre Schätze zu präsentieren.
Routiniert und hochprofessionell
wird der Event vom Badischen Motorsport Club (BMC), veranstaltet
– erstmalig unter Leitung seines
neuen Präsidenten Jörg Bensemann.
www.hockenheim-classics.de6NEWSMasters-Finale in
HolzgerlingenMarkus Schiffer kann sich beim
Finale in Holzgerlingen den
Masters-Titel holenDMV INSIDE 1/2012Mehr als 250 Motocross-Piloten aus aller
Welt werden vom 14. bis 16. September auf
dem Holzgerlinger Schützenbühlring in drei
Klassen erneut zum Finale der diesjährigen
ADAC-MX-Masters antreten und ihre Meister
küren. Auf dem in den letzten vier Jahren von
Fahrern, Teams und Organisatoren als „Beste Strecke“ ausgezeichneten Holzgerlinger
Schützenbühlring mit seinen spektakulären
Sprüngen und vielen Überholmöglichkeiten,
dürfen sich die Besucher wieder auf spannende Positionskämpfe und heiße Rennaction der
internationalen Spitzenpiloten freuen.
Die Besucher bekommen die Gelegenheit,
einige der WM-Piloten in Holzgerlingen zu
bestaunen. So wird sich beispielsweise der
Sieger des Vorjahres, der französische WMPilot Xavier Boog wieder der starken internationalen Konkurrenz auf dem Holzgerlinger
Schützenbühlring stellen. Aber auch die für
das deutsche Team beim Motocross der Nationen nominierten
Nagl, Markus Schiffer
und Dennis Ullrich
werden am Start sein.
Neben dem hochkarätigen Moto-CrossProgramm mit freiem
Zugang zum Fahrerlager und der Autogrammstunde
den Top-Piloten wird
das Rennwochenende in Holzgerlingen
mit der MX-PartyNight am Freitag und
Samstagabend, mit
den Bands „Madison
Bow“ und „Crazy Crocodile“ abgerundet.
Zahlreiche Verkaufsstände, Ausstellungen, der kostenlose Suzuki Young Generation
Quad-Parcours und die ADAC Hüpfburg für
die jüngeren Besucher bieten auch am Rande
des Geschehens einiges für die großen und
kleinen Besucher. Neben den Flugeinlagen der
Motocross-Piloten wird es in diesem Jahr am
Sonntag in der Mittagspause auch noch eine
weitere spektakuläre Flugnummer geben. Als
besonderes Highlight wird Red-Bull-Air-RacePilot und Kunstflieger Matthias Dolderer den
Besuchern in Holzgerlingen eine Kostprobe
seines Flugkönnens geben.
MANFRED DAUBERT
www.motocross-holzgerlingen.deFoto: RALF HERTLEKronen-Race-Days in
Der MSC Berghaupten präsentiert in diesem
Jahr nicht nur in bewährter Weise sein Flutlicht-Speedway am Samstag (1.9.) und den
Grasbahn-Supercup am Sonntag (2.9.) sondern als besonderes Highlight die Deutsche
Jugendmeisterschaft in den Klassen Junior A
(bis 50 ccm), Junior B (bis 125 ccm) und Junior
C (bis 250 ccm).
Auf der in die Grasbahn eingebetteten 262
Meter langen Speedwaybahn werden die jugendlichen Fahrerinnen und Fahrer bereits am
Samstag Nachmittag ab 17.00 Uhr ihre ersten
Punktläufe fahren und am Abend dann unter
Flutlicht folgen die Finalläufe. Der MSC Berghaupten, der schon seit Jahren die Jugendarbeit unterstützt, hat das Finale der Junioren
gerne übernommen und hofft, dass viele Fans
durch ihr Kommen den Weltmeistern von
morgen und übermorgen ihre Sympathie zeigen. Aber nicht nur die Jugendlichen werden
am Samstag und Sonntag am Start sein, die
Fahrer der I-Lizenz-Soloklasse, der U21-, der ILizenz Seitenwagen und der B-Lizenz-Klassen
vervollständigen das Programm am Waldsee
bei den internationalen DMV-Kronen-RaceDays am 1. und 2. September in Berghaupten
bei Offenburg.
www.msc-berghaupten.deWochenende der
Bahnsport-Entscheidungen
Am 29. und 30. September fallen gleich mehrere Entscheidungen auf der 1000-MeterSandbahn im niederbayrischen Pfarrkirchen.
Am Samstag (29.9.) kämpfen die Solo-Fahrer
mit B-Lizenz um den „Deutschen Bahnpokal“.
Unter anderen hat der Pfarrkirchener Clubfahrer Markus Eibl Punkte zu sammeln. Aus dem
Fahrerfeld der B-Lizenz könnten dann die ersten 3 berechtigt sein, am Sonntag bei der DM
zu starten. Dieses Ziel haben auch Erik und
Mark Riss, die beiden Söhne des mehrfachen
Welt- und Deutschen Meisters, Gerd Riss.
Die Gespannfahrer werden bei der DeutschenNEWS
Meisterschaft am Sonntag das Rahmenprogramm bilden. Hierzu haben sich bereits mehrere namhafte Fahrer der Seitenwagen-Weltelite
gemeldet: Allen voran die Clubfahrer und neuen Vize-Europameister Markus Venus/Markus
Heiss. Den Sieg streitig machen wollen ihnen
unter anderen die Gebrüder Markus und Stefan
Brandhofer.
Am Sonntag schließlich werden die Stahlschuhritter der Soloklasse spannende Rennen um die
Deutsche Sandbahnmeisterschaft 2012 fahren.
Seinen Titel verteidigen möchte Stephan Katt.
Der „Catman“ aus dem Norden fühlt sich nach
eigener Aussage sehr wohl in Niederbayern.
Den letzten Auftritt seiner Bahnkarriere hat der
Pilstinger Herbert „Pepi“ Rudolph angekündigt:
„Ich will meinen Fans noch einen schönen Abschied bereiten.“ Natürlich möglichst mit dem
www.rsc-pfarrkirchen.de40 Jahre Trial-EM/WM
Am Rande des Gefreeser Wiesenfestes trafen sich
circa 50 MSCler und Einheimische sowie eine niederländische Brass-Band, um am Trialdenkmal,
der 15. Sektion der letzten Trial-WM-Läufe, 40 Jahre Trial-EM und -WM, organisiert durch den MSC
Gefrees-Fichtelgebirge, zu feiern. MSC-Vorstand
Uwe Liebig blickte in einem kurzen Rückblick in
die Zeit der Anfänge des „DMV-Franken-Trials“.
Von strahlenden Siegern wurde berichtet, aber
auch den verstorbenen Trialkameraden gedacht.
Kurzweilig und immer wieder aufgelockert
durch die flotten Musikstücke der „Labberjoeks“
und Anekdoten, ließ man die Geschichte der
Trial-EM und -WM in Gefrees Revue passieren. Als
Abschluss wurde dann die Siegertafel mit den
neuen Namen Jack Challoner und Antonio Bou
www.msc-gefrees.deDMV Silberpokal
mit Dunlop Clubsportreifen
Der DMV Silberpokal, erstmals im Jahr 2008
auf dem Ortenau-Ring ausgefahren, kehrt am
20./21. Oktober in die Ortenau nach Urloffen zurück.
Es ist schon recht schwierig, sich zur Zulassung
in einer der sieben Regionalserien auf den vorderen Plätzen festzusetzen und dann trifft man
in Urloffen im Finale der „Krone“ des deutschen
Kart-Clubsports auf die Clubsport-Elite aus
ganz Deutschland. Der DMV-Silberpokal 2012 ist
verbunden mit der Deutschland-Premiere des
neuen Dunlop Clubsportreifen RS1, der in der
Saison 2013 neue Maßstäbe setzen wird. Dunlop
bietet zur Premiere beim Silberpokal den Reifensatz zu einem sensationellen Preis an -125 Euro!
Dunlop feiert im kommenden Jahr das 125-jährige Markenjubiläum – daher dieser Jubelpreis
beim Silberpokal. Schon ab Freitag (19.10.) steht
der Dunlop-Servicetruck im Fahrerlager und die
Fachleute geben den Teams jeder gewünschte
Auskunft zum neuen Reifen beim Premierenstart.
Das Silberpokal-Wochenende überragt wirklich
im CS-Bereich! Festzelt mit Fahrervorstellung
und Gastgeschenken am Samstag und sonntags
als Abschluss die große Siegerehrung. Das ist
Rennausrichtung wie im Top-Lizenzsport mit allem, was dazu gehört. Bei der Siegerehrung gibt
es nicht nur Pokale und Siegerkränze, auch viele
Reifensätze und andere hochwertige Sachpreise
warten auf die Erfolgsfahrer.
www.dmv-kartchampionship.deEin Ereignis, dass man feiern muss: 40 Jahre
EM/WM-Trial in GefreesGoldpokal mit neuen
Ideen und Klassen
Erstmals in der Geschichte des Goldpokals werden in allen Klassen „Wild Card“-Startplätze vergeben. Fahrerinnen und Fahrer, die nicht in der
DMV Kart Championship eingeschrieben sind,
können sich mit einer kurzen E-Mail, mit Angabe
von Namen und Klasse, unter weichert@dmvmotorsport.de, um einen Startplatz in Ampfing
bewerben! Bewerbungsschluss ist der 10. September. Um allen X30-Fahrerinnen und Fahrern
(Junior und Senior) eine Testmöglichkeit für den
eine Woche später ebenfalls in Ampfing stattfindenden Bundesendlauf zu geben, aber auch
um einmal für 2013 in der DMV Kart Championship zu testen, schreibt der KCD 90 beide X30Klassen in Ampfing aus. Einfach online nennen
und schon ist man als X30-Pilot auch beim traditionsreichen Goldpokal dabei. Traditionell gibt
es beim Goldpokal wieder eine Zweitageveranstaltung mit Fahrervorstellung, Gastgeschenken, goldenen Pokalen und vielen hochwertigen
Sachpreisen.78Die vom Badischen
Motorsportclub glänzend sportlich organisierten Nitrolymx
in Hockenheim gehören zu den weltweit
größten Drag-RacingVeranstaltungen.Der Gummigeruch ist
„himmlisch“ im Vergleich
zum damit einhergehenden „Höllen“-LärmDMV INSIDE 3/2012Nitrolympx in Hockenheim50 000 können nicht irren Menschen, die keine Motoren mögen,
sind hier falsch“. Während die Verkaufsstände bereits am Abbauen
waren, ging die Party vor der Südtribüne des
Hockenheim-Rings erst richtig los. Auf dem Ring
ging es zur Sache. Von Bruce Springsteen, über
die Dire Straits, bis hin zu Queen war alles dabei,
was Rockfans gerne hören. Jedoch stand die Musik nicht im Vordergrund. Sie diente lediglich als
Appetithäppchen und Stimmungsmacher für die
27. Nitrolympx.
50 000 Fans und Begeisterte fanden an den drei
Tagen den Weg ins Motodrom, um sich die futuristischen und zugleich ohrenbetäubend lauten
Autos näher anzusehen. Ohrstöpsel waren im
Grunde Pflicht. Das Fazit fiel bei den Fans positiv
aus – stellvertretend dafür Peter Neuhaus aus der
Schweiz: „Die Atmosphäre ist super und alle Leute sind gut gelaunt. Es ist einfach der Wahnsinn.
Und die Menschen, die Motoren nicht mögen, die
sind hier falsch.“ Auch der Pressereferent des Badischen Motorsport-Clubs, Franz Hoffmann, war
mit der Veranstaltung rundum zufrieden: „Die
Ränge waren voll, das Wetter war im Vergleich
zum vergangenen Jahr hervorragend und dieStimmung war einzigartig. Was will man als Verantwortlicher denn mehr?“ – Unter regnerischen
Bedingungen hätte das Event nicht stattfinden
können, da die Sicherheit der Piloten sonst nicht
gewährleistet werden kann.Inhalt (PS) und Outfit – beides muss stimmen
Highlight Nightshow. Höhepunkt des Wochenendes war die Nightshow am Samstagabend,
die durch verschiedenste Stunt- und Liveacts gespickt war. Die Organisatoren taten alles in ihrer
Macht stehende, um den Abend zu einem unver-AUTOMOBIL-/MOTORRADSPORT
gesslichen Erlebnis zu machen. Und es gelang ihnen. Eingeleitet wurde das Spektakel durch drei
Fallschirmspringer, die auf der Strecke landeten.
Danach folgte Rainer Wilke, hauptberuflich Pilot
beim Red Bull Air Race Team, und er zeigte im
Helikopter mit waghalsigen Flugeinlagen sein
Können in der Dämmerung: „Angst darf man keine haben, denn diese Art zu fliegen ist die reinste Form.“ Wilke wusste was auf ihn zukam, im
Gegensatz zu Anna aus Schaffhausen, die eine
Freifahrt auf dem Beifahrersitz eines Stock-Cars
gewonnen hatte und der es vor ihrem Lauf etwas
mulmig war. Mit Recht: Das Gefährt, das sie über
die Viertelmeile bringen sollte, hatte immerhin
1400 PS. „Ich bin tierisch aufgeregt, aber mir geht
es noch ganz gut“, so die Schweizerin. Die Strecke
legte sie in 7,8 Sekunden und einer Endgeschwindigkeit von 313 Stundenkilometern zurück und
auch danach ging es ihr gut: „Man entwickelt einen Tunnelblick und ist nach den ersten Rucklern
etwas ruhiger. Am liebsten würde ich gleich noch
einmal fahren.“.
Dann ein weiteres Highlight im Abendprogramm: Eric Teboul und sein getuntes Motorrad. Weltraumtechnik von der Nasa, vereint mit
einem Straßenbike. Eine chemische Reaktion
bringt das Fahrzeug zum Laufen, deshalb war es
von enormer Wichtigkeit, dass die Fans sich ruhig
verhielten, denn Teboul musste genau auf das
Zusammenspiel des Treibstoffs mit der Zündung
achten. Es klappte nicht alles, denn durch einen
unvorhergesehenen Schlenker musste der Franzose frühzeitig vom Gas und konnte nicht voll
Der Globe of Speed – eine große Kugel aus Eisen,
in der zwei Motorradfahrer gleichzeitig kreiseln.
In diesem Globe of Speed zeigte dann auch ein
siebenjähriges Talent sein Können. Terry Grant,
ein britischer Stuntman war der Nächste an der
Reihe. Den Schlussakkord bildete eine Feuershow
von Hannes Schwarz, genannt Saraph, ehe es
wieder zum sportlichen Teil überging. Jeder Lauf
wurde mit einem Feuerwerk begleitet.
Bitterer Beigeschmack. Die Nightshow ist für jeden Fan ein atemberaubendes Erlebnis und lässt
das Motodrom in einem neuen Licht erscheinen.
Am Sonntag ging es dann ausschließlich um die
Punkte, zumindest in der Methanol-Klasse. Ein
bitterer Beigeschmack für die Veranstalter war
der Boykott der FIA-Drag-Racing-Autos. Die Veranstalter gaben in einer Pressemitteilung bekannt, dass die FIA per Mehrheitsentscheid dieses
Urteil gefällt hat. Da allerdings drei Qualifikationsläufe samstags stattfanden, sei die Absage
nicht nachvollziehbar. Gründe für den Boykott
wurden ebenfalls nicht genannt.
www.nitrolymx.comDas Spektakel bei der Nightshow ist einzigartigBMC ist immer dabeiDer Badische Motorsport Club (BMC) Hockenheim, war auch in diesem Jahr
beim 27. Dragster-Rennen sportlicher Veranstalter. Die Hockenheim-Ring
GmbH mit Geschäftsführer Georg Seiler war der Promotor. BMC-Präsident Jörg
Bensemann fungierte als Rennleiter für die Motorräder, BMC-Sekretärin Sabine Tesseraux war im Rennbüro. Die Organisationsleitung hatte Klaus Schwenninger fest im Griff. Die Leitung der Streckensicherung hatte Willi Schenkel
übernommen; er hatte am Wochenende an drei Tagen 90 Sportwarte im Einsatz. Im Pressebereich waren vom BMC Brigitte und Franz Hoffmann eingeteilt.
Manfred Auer war Technischer Kommissar. Weil das Wetter mitspielte, konnten
Hockenheimring GmbH und BMC mit den 27. Nitrolympx zufrieden sein.Die Show zur Nightshow910
10Lizenzsport, Clubsport und BreitensportLizenzpflicht und Lizenzfreiheit
Der DMV ist ist mit der Neugliederung des Lizenzsystems durch den
DMSB noch nicht zufrieden, konnte aber wichtige Änderungen anstoßen. Die Überführung des bisherigen lizenzfreien Club- und Breitensports
in die C-Lizenz (Zustimmung des
DMV zum Positionspapier des DMSB) hat
innerhalb des DMV sowohl Befürworter, als
auch starke Kritiker. Für die Überführung
spricht zunächst die Tatsache, dass durch
die Einführung der C-Lizenz die leidigen
Streitereien zwischen ADAC und DMV über
die gegenseitige Anerkennung der Clubausweise möglicherweise ein Ende finden
werden, da ADAC und DMV die C-Lizenzen
des DMSB gleichermaßen zu akzeptieren
Dagegen spricht, dass es durch die Überführung des bisher lizenzfreien Motorsports in
die C-Lizenz so gut wie keinen lizenzfreien
Sport mehr im Zuständigkeitsbereich des
DMSB geben wird. Es besteht die Gefahr,
dass die Fahrer einfach zu den „wilden“ Verbänden abwandern. Die Geltung der umfangreichen Sportgesetze und Reglements
des DMSB ist im Club- und Breitensport so
nicht erwünscht, es muss stark vereinfachte
Sportgesetze und Reglements geben, damit
der Motorsport im Club- und Breitensport
möglichst unbürokratisch zu günstigen Bedingungen ausgeübt werden kann.
Bei einem Meeting mit Vertretern des ADAC,
AvD, ADMV, des DMSB und des DMV (Sportpräsident Dr. Gunther David, Justiziar Enrico
Straka, Michael Weichert/Sportabteilung)
äußerte Dr. David die Unzufriedenheit mit
dem DMSB-Positionspapier und mit den
derzeit bestehenden Ausschreibungen und
Sportgesetzen. Nach den Vorstellungen des
DMV soll es auch weiterhin lizenzfreien
Motorsport im Zuständigkeitsbereich des
DMSB geben. Es wurde die Gründung eines
Clubsport/Breitensport-Ausschusses (CS/
BS) unter Federführung von Bernd Noltekuhlmann (ADAC) beschlossen.
Die Trägervereine (zzgl. ADMV) einigen sich
grundsätzlich auf die Anwendung der derzeit bestehenden Grundausschreibungen
2012. Auf Wunsch des DMV werden hierbei
aber ggf. Anpassungen (z. B. keine lizenzierten Sportwarte im Clubsport) der anderen
noch nicht beteiligten Verbände berücksichtigt. Darüber hinaus verständigen sich die
Trägervereine (inkl. ADMV) auf die Erarbeitung von gemeinsamen Grundausschrei-DMV INSIDE 3/2012bungen für 2013 – koordiniert durch den CS/
BS-Ausschuss.
Jugendtrial bleibt lizenzfrei. ADAC und
DMV sind sich darüber einig, dass JugendTrial lizenzfrei bleibt. Es wird festgelegt, dass
Trial-Fahrer bis 18 Jahre wie bisher mit den
Jugendausweisen der DMSB-Mitgliedsorganisationen fahren (d.h. lizenzfrei), die von allen Verbänden gegenseitig anerkannt werden. Die Senioren über 70 Jahre mit C-Lizenz
werden für den Trialsport von der Pflicht
der ärztlichen Untersuchung freigestellt.
Ebenso sind sich alle Verbände darüber einig, dass die Klasse Classic-Trial nicht in den
Clubsport fällt, sondern in den lizenzfreien
Breitensport einzuordnen ist. Im Motocross
soll der Klassik- und Twinshock-Bereich
ebenfalls lizenzfrei bleiben.Club- und Breitensport – muss alles
vom DMSB geregelt werden? Foto: Schiffner
Gemeinsam wurde eine neue Regelung
bezüglich ausländischer Teilnehmer an
Clubsportveranstaltungen erarbeitet. Ausländische Teilnehmer erhalten einen „DMSBVeranstaltungs-Ausweis für ausländische
Staatsbürger“ mit „Stempelkarte“, welcher
bei jeder Veranstaltung vorgezeigt wird und
vom Veranstalter unterschrieben und abgestempelt wird. Somit hat der ausländische
Teilnehmer den Vorteil, dass er an mehreren Veranstaltungen einer Serie teilnehmen
kann und nur noch einmalig für den Veranstaltungsausweis bezahlen muss.
Das Präsidium des DMSB hatte bereits im
Vorfeld des DMSB-Meetings beschlossen, im
Bereich der C-Lizenz in diesem Jahr die ärztliche Untersuchungspflicht für über 70-jährige Fahrer generell auszusetzen und für den
Clubsport vereinfachte Sportgesetze erarbeiten zu lassen. Auf die Bestrafung von C-Lizenznehmern bei der Teilnahme an „wilden“
Veranstaltungen soll generell verzichtet werden. Das vom DMSB versandte Lizenzschreiben, welches auf die Bestrafung hinwies,kann (nach Angaben des DMSB) insoweit als
gegenstandslos betrachtet werden.
In der 1. Sitzung des Breitensportausschusses mit zwei DMV-Vertretern (Straka/Weichert) hat der DMV diverse Änderungsvorschläge für die Grundausschreibungen im
Breitensport unterbreitet, die im Wesentlichen vom ADAC akzeptiert und umgesetzt
wurden. Der DMV hat zudem vorgeschlagen, die C-Lizenz künftig für Nichtmitglieder
der Trägervereine deutlich zu verteuern. Der
preisliche Unterschied von lediglich 10 Euro
sei nicht ausreichend, um die Lizenznehmer
zum Eintritt in einen der Trägervereine des
DMSB zu bewegen. Die Vertreter des ADAC
haben in der Sitzung zunächst Verständnis
für die Position des DMV geäußert, leider
zeigte das vom ADAC erstellte Sitzungsprotokoll das genaue Gegenteil. Offenbar hat
der ADAC im Bewusstsein seiner wirtschaftlichen Stärke überhaupt kein Verständnis
für die Forderung des DMV.
Der DMV hat darauf hin seine Forderungen
erweitert und an das DMSB-Präsidium folgende Anträge gestellt:
1. Umbenennung der C-Lizenz in Breitensportausweis für das Jahr 2013 (hier hatte
Christian Schacht vom DMSB im Gespräch
bereits Zustimmung signalisiert)
2. Kostenlose Ausgabe des Breitensportausweises an die Mitglieder der Trägervereine
durch die Trägervereine (laut Schacht sei
die C-Lizenz sowieso nicht kostendeckend,
daher muss der Breitensportausweis auch
mindestens 30 Euro für Nichtmitglieder
der Trägervereine kosten)
3. Unfallversicherung durch die bestehenden Versicherungen der Trägervereine (der
ADAC muss sich ggf. selbst eine Versicherung beschaffen)
4. keine Geltung der Art. 93 und 115 des
DMSB-Sportgesetzes (im Breitensport keine Bestrafung bei Teilnahme an verbotenen Veranstaltungen)
5. im Breitensport keine ärztliche Untersuchung erforderlich (auch nicht für ältere
6. Reglements in den Grundausschreibungen wie gehabt im Breitensportausschuss.
Das Präsidium des DMSB hat in seiner Sitzung am 05. Juli den Antrag an den Breitensportausschuss verwiesen. INSIDE wird über
die weitere Entwicklung berichten.
ENRICO STRAKA, JUSTIZIAR DES DMV
Mehr zum Thema lesen Sie auch auf Seite 46Der Brite Graham Coffey mit unserer Autorin
Jenny Gäbler als Copilotin sprang durch
einen überragenden Endspurt noch auf
den 3. Platz des SiegerpodestesAUTOMOBILSPORTThüringen RallyeHappy End nach
Shakedown-Schock Die 51. Ausgabe der Sparkassen DMV Thüringen Rallye begann mit einem Schreck
für Veranstalter, Fahrer und Fans: Beim
Shakedown, den Testfahrten der Teams am Donnerstagabend vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung, ereignete sich ein schwerer Unfall. Ein
Rallyeteam aus Tschechien verlor die Kontrolle
über sein Fahrzeug und erfasste einen jungen
Pressefotograf, der sich vor den Absperrungen am
Fahrbahnrand aufhielt. Der Schwerverletzte wurde sofort ins Krankenhaus geflogen und befindet
sich nun auf dem Wege der Besserung. Fahrer und
Co-Pilot kamen beide mit einem Schock und Prellungen davon. Die Testfahrten wurden daraufhin
sofort vom veranstaltenden Motorsportclub Pößneck abgebrochen.
So begaben sich die 79 startenden Teams am Freitagabend mit gemischten Gefühlen an den Start.
Nach den hoffnungsvollen Nachrichten aus dem
Krankenhaus und einer sensationell verlaufenen
Auftaktprüfung konnten diese jedoch relativ bald
zerstreut werden. Die erste Wertungsprüfung,
den beliebten Pößnecker Stadtrundkurs, der dieses Jahr erstmals bei Tageslicht absolviert wurde,
konnte das Thüringer Team von Olaf und Alexandra Dobberkau mit ihrem neonroten Porsche
997 GT3 für sich entscheiden. Auf der darauf folgenden Nachtwertungsprüfung, die kurz nach 22
Uhr startete, waren die Vorjahressieger Petra und
Ruben Zeltner im Porsche 911 GT3 am wachsten.
Die verbleibenden 117 Wertungsprüfungs (WP)Kilometer, verteilt auf 8 WPs, waren geprägt von
den Duellen des führenden Porsche-Trios um Zeltner, Dobberkau und Werner sowie dem Reifenpoker aller Teams auf Grund plötzlich einsetzenden
Regens am Samstagvormittag.
Erneuter Sieg für Ehepaar Zeltner. Nach insgesamt
144 Kilometern auf sehr selektiven und schnellen
Strecken rings um die Stadt Pößneck konnte das
Ehepaar Zeltner aus dem sächsischen Lichtenstein
mit seinem Porsche 911 GT3 die 51. S-DMV Thürin-gen Rallye 2012 erneut klar für sich entscheiden.
Olaf und Alexandra Dobberkau (beide Schleusingen) fuhren mit ihrem Porsche 997 GT3 den
2. Platz mit einem Rückstand von 1:48,9 Minuten
ein. Rang 3 konnte sich der Brite Graham Coffey mit seiner Pößnecker Co-Pilotin Jenny Gäbler
sichern. Die Subaru Impreza WRC S12B Piloten
kämpften bis auf die letzte Wertungsprüfung
gegen Anton Werner und Ralph Edelmann auf
einem weiteren Porsche 911 GT3 und gewannen
durch einen phänomenalen Schlussspurt auf der
letzten WP des Tages mit einem hauchzarten Vorsprung von nur 7,3 Sekunden.
Als bestes Team der durch Unterstützung des
europäischen Projektfonds Euregio Egrensis insgesamt 20 angetretenen tschechischen Teams
kamen Barvik/Drimal im Mitsubishi Lancer Evo 9
Bestes Damenteam waren Janina Depping mit
Beifahrerin Ina Schaarschmidt im Mitsubishi Lancer Evo 9 auf Gesamtrang 18. Die Mannschaftswertung konnte der MC Grünhain für sich entscheiden. Bester Starter für den veranstaltenden
MSC Pößneck im DMV neben Coffey/Gäbler waren
Sebastian Klett (Gössitz)/Tobias Bruhn (Peuschen).
Mit ihrem leistungstechnisch unterlegenen BMW
E30 318 is trumpften sie kräftig auf und konnten
einen Pokal für den 2. Platz in der Klasse mit nach
Wohl den Donnerstags-Schrecken noch im Hinterkopf habend, erreichte eine erfreulich hohe Quote von 56 von insgesamt 79 angetretenen Teams
das Ziel. Bei der abendlichen Siegerehrung wurde
neben den schnellen Rallye-Teams auch Rallyeleiter Harald Neumann für sein 30-jähriges Engagement für die Thüringen Rallye geehrt, der von nun
an das Zepter des Rallyeleiters an die jüngere Generation des MSC Pößneck übergeben will.
www.thueringen-rallye.comNach einem
nahm die 51. Sparkassen DMV Thüringen
Rallye rund um Pößneck ein glückliches
Ende.Das Ehepaar Zeltner im
Porsche 911 GT3 feiert das
zweite Jahr in Folge den
überragenden Gesamtsieg
der Thüringen Rallye auf dem
Pößnecker Marktplatz.1112
12DMV - INSIDEStrafrechtliche Verantwortlichkeit von RennveranstalternSchutz vor drohendem
StrafverfahrenWas passiert, wenn
es bei einer Motorsportveranstaltung
zum Unfall mit Verletzungsfolgen kommt?
Inwieweit stehen der
Club, seine Helfer
strafrechtlich in der
Verantwortung?Die Gestaltung der
Rennstrecke muss eine
Gefährdung der Zuschauer
ausschließen Foto: BubelDMV INSIDE 3/2012 P§roblematisch ist die grundsätzlich mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeit
des Rennveranstalters und seiner Helfer,
sowie der Teilnehmer. Eine mögliche Strafbarkeit
kommt sowohl gegenüber Zuschauern, als auch
gegenüber den Teilnehmern und Helfern der
Motorsportveranstaltung in Betracht. Typische
Tatbestände sind die fahrlässige Tötung und die
fahrlässige Körperverletzung durch Unterlassen,
zum Beispiel durch das Unterlassen von geeigneten Sicherungsmaßnahmen.
„Für die Anordnung und Einhaltung der besonderen Sicherungsvorkehrungen, die bei einem
Straßenrennen zu treffen sind, sind alle Personen
verantwortlich, die mit der Genehmigung, Veranstaltung und Durchführung eines solchen Rennens in irgendeiner Weise zu tun haben (vergleiche BGH, 1974-11-26, VI ZR 164/73, NJW 1975, 533).Der am Rennen beteiligte Fahrer hat auch gegenüber den Zuschauern die Pflicht, sein Fahrzeug
mit der Sorgfalt eines gewissenhaften Rennfahrers zu lenken und seine Fahrweise den Besonderheiten der Rennstrecke anzupassen (vgl. BGH
4. Strafsenat, Entscheidungsdatum: 15.10.1981, Aktenzeichen: 4 StR 503/81)“.
Streckengestaltung auf Zuschauer-Sicherheit
prüfen. „Der Vorsitzende eines Wettkampfausschusses für ein Mountainbike-Rennen ist verpflichtet, die Einhaltung der Sicherheitsauflagen
durch den Ausrichter auch hinsichtlich solcher
Aspekte der Gestaltung der Rennstrecke zu über-prüfen, die der Sicherheit der Zuschauer dienen.
Im Rahmen der ihm insoweit obliegenden Verkehrssicherungspflicht trifft ihn eine Pflicht zum
Handeln im Hinblick auf die Gefahrenabwehr
aufgrund der selbst gesetzten Gefahr und der für
die Gefahrenquelle übernommenen Verantwortung (Anschluss BGH, 26. November 1974, VI ZR
164/73, NJW 1975, 533).
Kommt es an einem gefährliche Steilhang der
Rennstrecke zum Tode eines Zuschauers, der
vom Fahrrad eines gestürzten Rennfahrers am
Kopf getroffen wird, haftet der Vorsitzende des
Wettkampfausschusses wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen, wenn der Unfall bei
pflichtgemäßer Absperrung des offensichtlich
auch für Zuschauer besonders gefährlichen Streckenabschnitts vermieden worden wäre (vgl. LG
Waldshut- Tiengen, Kleine Strafkammer, Entscheidungsdatum: 12.09.2000 Aktenzeichen: Ns
22 Js 6046/98).“
Zu Recht soll allerdings eine objektive Zurechnung im Bereich der Körperverletzungs- und Tötungsdelikte grundsätzlich dann ausgeschlossen
sein, wenn der Täter lediglich eine eigenverantwortliche Selbstgefährdung veranlasst, ermöglicht oder fördert, die sich im Verletzungserfolg
realisiert. In dem so genannten Heroinspritzenfall aus dem Jahre 1984 stellte der Bundesgerichtshof hierzu fest: „Eigenverantwortlich
gewollte und verwirklichte Selbstgefährdungen
unterfallen nicht dem Tatbestand eines Körperverletzungs- oder Tötungsdelikts, wenn das mit
der Gefährdung bewusst eingegangene Risiko
sich realisiert. Wer lediglich eine solche Selbstgefährdung veranlasst, ermöglicht oder fördert,
macht sich nicht wegen eines Körperverletzungsoder Tötungsdelikts strafbar (Vgl. BGH NStZ 1984,
452; BGH NStZ 1985, 25, 26; BGH NStZ 1986, 266,
267; BGH NStZ 2001, 205; BGHSt 46, 279, 288;
PfzOLG Zweibrücken NStZ 1995, 89, 90.“
Rechtschutz sinnvoll. Wünschenswert wäre
für alle Beteiligten der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung, damit im Falle eines Strafverfahrens wenigstens die Kosten einer Strafverteidigung abgedeckt sind. Zwar wird dem
Beschuldigten im Strafverfahren ein Pflichtverteidiger dann beigeordnet, wenn mit einer hohen Strafe zu rechnen ist, bei einer Verurteilung
sind aber die Kosten des Verfahrens grundsätzlich vom Verurteilten zu tragen, so dass eine
Rechtsschutzversicherung sehr sinnvoll ist.
ENRICO STRAKA; JUSTIZIAR DES DMVDMV Touring Car ChampionshipAUTOMOBILSPORTViermal Hopp
Schwyz Großes Pech hatte die österreichische
Crew von KTM X-BOW. Schon im Vorfeld
war klar, dass Reinhard Kofler mit dem
360 PS starken Sportwagen auf dem 3,696 Kilometer langen Kurs gute Chancen haben würde.
Und so verwunderte es nicht, dass der X-BOW
(gesprochen: Crossbow) im freien Training auf
Platz 1 und in den beiden Qualifyings auf Startplatz 2 landete. Doch nur wenige Stunden später
war das Team auf dem Weg zurück nach Hause.
„Wir haben ein Problem mit einem Teil des Turboladers“, so KTM-Projektleiter Manfred Wolf.
In Rennen 1 ging es schon in der Anfangsphase
turbulent zu. Unmittelbar nach dem Start drehte sich der gelbe Highspeed-Porsche von Thomas
Langer in das Feld und traf Harald Schlotter. Beide
Piloten konnten aber ihre Cockpits unverletzt verlassen. Nach dem Restart setzte sich Aeberhard
im Porsche 997 GT3 R schnell von den beiden Corvette von Sepp Klüber und Gerd Beisel ab.
Slicks gegen Regen. Mitte des Rennens fing es an
zu regnen und stellte die Fahrer vor schwierige
Aufgaben. Alle waren mit Slicks unterwegs, konnten die Aufgaben aber bravourös meistern. Zwar
musste Gerd Beisel einen Ausfall hinnehmen,
dies war aber wohl eher dem Tempo geschuldet, als es noch nicht ganz nass war. „Ich kam
einfach zu schnell in die Kurve. Ich hatte gehofft,
ich würde es schaffen. Aber es war nicht so!“
Somit hatte Josef Klüber zunächst etwas Platz
nach hinten. Doch von dort drängte Jürgen Bender immer heftiger nach vorne. „Mit dem Porsche
997 GT3 R habe ich im Trockenen keine Chance
gegen die Corvette, also haben wir das Fahrwerk
anderes eingestellt und ganz weiche Reifen aufgezogen. Michelin meinte, das würde so nicht
funktionieren! Ich war mir aber sicher, dass es gehen würde!“ Am Ende der 16 Runden lag Bender
auf Platz 2 und durfte sich über seinen Coup freuen. Hinter dem Dänen Jörgen Hansen kam der
Meisterschaftsführende Maximilian Stein. „Ich
bin diesmal sehr taktisch gefahren und wollte vor
allem Punkte sammeln. Bei diesen Bedingungen
war wichtig, nix zu riskieren!“Richtig gefreut hatte sich André Krumbach im
Porsche 996 GT3. „Von mir aus hätten wir noch
stundenlang fahren können“, so der Sechste
(Sieger Klasse 7) des Rennens. Weitere Klassensieger waren Markus Alber (Porsche 997 GT3
Cup), Martin Dechent (Porsche 997 GT3 Cup)
und Roland Poulsen (Porsche 997 GT3 Cup).
Happy End für den Melkus. Wichtigster Punkt vor
Rennen 2 war die Reifenfrage. Am Ende stellten
sich Slicks als beste Wahl heraus. Damit konnte Aeberhard erneut gewinnen. Lediglich am Start war
Klüber kurz vorne. Doch mit seinen Intermediates
fiel er am Ende auf Platz 14 zurück. Stark war Gerd
Beisel unterwegs. Er kam am Ende auf Platz 2 und
sammelte wichtige Meisterschaftspunkte. Dritter wurde Jürgen Bender, der ein wenig mit einem stark fahrenden Rainer Noller (BMW M3 V8)
haderte. Doch Noller kämpfte um jeden Zentimeter und freute sich über Platz 4 und den Klassensieg. Fünfter wurde Jack Crow vor seinem Teamund Markenkollegen Markus Alber im Porsche
997 GT3 Cup. Diese beiden waren auch auf Platz 1
und 2 der Klasse 12. In der Klasse 7 gab es ein Happy End für Chris Vogler. Im Melkus gewann er seine Klasse. Erst kurz vor Ende wurde die Crew mit
dem Auto fertig und schickte ihn auf die Strecke.
In der Meisterschaft führt nach acht Rennen weiterhin Maximilian Stein. Auf Platz 2 rutschte Jürgen Bender. Dritter ist Gerd Beisel.Der Schweizer Jürg Aeberhard brillierte in Oschersleben mit einem Doppelsieg
Foto: Susanne RoßbachDas vierte Rennwochenende der
DMV TCC wurde am
06./07. Juli 2012 in
der Motorsportarena
Oschersleben ausgetragen. Auch beim
„Halbzeit-Weekend“
in der Magdeburger
Börde gab es erneut
viel Spannung.Startphase in Oschersleben
Foto: Rolf Schindler1314Aeberhard und Kamm
Sieger in Hockenheim
Drei Wochen vor Oschersleben kam es zum zweiten Auftritt in Hockenheim.
Die Schweizer Edy Kamm und Jürg Aeberhard waren die Sieger.In der Meisterschaft
führt weiterhin Maximilian Stein
Foto: Susanne Roßbach I
Die erfolgreichen TCC-Organisatoren: v.l. Niko Müller, Florian Pietrzak von
Sponsor Dethleffs und Promoter Gerd Hoffmann
Foto: Ralph MonschauerDMV INSIDE 3/2012n Rennen 1 gewann Edy Kamm im Audi A4
DTM vor seinem Landsmann Aeberhard
und Skisprung-Legende Sven Hannawald
in der Callaway-Corvette: „Das hat super Spaß
gemacht. Die DMV-TCC ist eine geniale Serie. Für
mich persönlich ein super Ergebnis. Allerdings
muss ich taktischer fahren und mir das Rennen
taktisch besser einteilen. Am Ende habe ich mich
gedreht, konnte aber Platz 3 halten“, sagte der Exweltmeister.
In den Klassen waren die Entscheidungen zum
Teil hart umkämpft oder schnell entschieden.
Zum Beispiel in Klasse 7: Dort gewann Frank
Schreiner. Auch,
weil sein stärkster Kontrahent
Krumbach schon in
der 2. Runde mit
an die Box kam:
Marc Roth (Klasse 2), „Mr. T“ (Klasse 4) und Michel
Zemp (Klasse 4b),
Robin Chrzanowski (Klasse 12)
Sieger in ihren jeweiligen Klassen.
Enger war es da
schon zwischen
dem Meisterschaftsführenden Maximilian Stein
und Jörgen Hansen. Schlussendlich hatte Hansen
einen Unfall und Stein gewann. Klasse 9 gewann
Martin Dechent.Turbulenzen in Rennen 2. In Rennen 2 gab es eine
sehr turbulente Anfangsphase. Jürg Aeberhard
gewann am Ende das Rennen vor dem X-BOW
mit Reinhard Kofler. Dritter wurde Jürgen Bender. Nachdem Pole-Sitter Mathias Lauda in der
Callaway-Corvette den Start gewonnen hatte,
blieb Edy Kamm am Österreicher dran. Und nach
der Spitzkehre kam es dann zum Zwischenfall.
Dabei trafen sich die Beiden. Folge war, dass die
Autos beschädigt das Rennen beenden mussten.
Gleichzeitig aber unabhängig voneinander gab
es einen Zweikampf zwischen Christian Land und
Gerd Beisel. Während Beisel weiterfahren konnte,
musste Land mit seinem Mercedes Benz SLS AMG
GT3 an die Box und das Rennen aufgeben.
Viel Pech hatte Youngster Robin Chrzanowski. Der
Porsche-Pilot lag auf Platz 3 und war im Clinch
mit Routinier Jürgen Bender, als er einen bitteren
Ausfall hinnehmen musste. Der Weg für Bender war aber trotzdem nicht frei. Und vor allem
nicht leicht. Hinter ihm machte Corvette-Fahrer
Gerd Beisel mächtig Dampf. Pro Runde war die
Corvette schneller als der Porsche 997 GT3 von
Bender. Zweimal hatte es Beisel kurz geschafft,
doch immer wieder konnte Bender kontern. Am
Ende trennten Beide nur wenige Meter bzw. 0,16
Sekunden bei Zieldurchfahrt.
Apropos Doppelsiege. Hier gab es mehrere Protagonisten, die am Samstag zweimal gewannen: Marc
Roth (Klasse 2), Michel Zemp (Klasse 4b), Maximilian
Stein (Klasse 5), Frank Schreiner (Klasse 7), Martin
Dechent (Klasse 9), Jürg Aeberhard (Klasse 10).
Der nächste Auftritt der starken Serie findet am
24./25. August 2012 auf dem Red Bull Ring statt.
RALF MONSCHAUER, MOTORSPORT-XL.DE
www.dmv-tcc.comAUTOMOBILSPORT15VLN Langstreckenmeisterschaft – RCM DMV Grenzlandrennen NürburgringNeuer VLN-Distanzrekord Trotz äußerst geringer Teilnehmerzah- werden. Hatte das Trio Walter Prüser jr., Sascha Wenige Teilnehmer,
len am 21. Juli 2012 auf dem Nürburgring Kremers und Stephan Schroers auf seinem BMW aber großes Lob für
kann der Veranstalter Rheydter Club für Z3 Coupe bisher beim clubeigenen VLN-Lauf im- den DMV-Veranstalter
Motorsport (kurz: RCM) auf ein erfolgreiches Ren- mer Pech, konnte diesmal neben dem Klassensieg Rheydter Club für
nen mit perfekter Organisation zurück blicken. der SP6 auch der 35. Platz im Gesamtstarterfeld erMotorsport beim
Lag der Veranstaltungstermin doch für den RCM rungen werden.
35. RCM-DMV-Grenzwww.vln.de
wieder einmal äußerst ungünstig mitten in den
landrennen auf dem
Schulferien, kurz vor dem 6-Stunden-Rennen und
zeitgleich mit Spa, ließen sich einige bekannte
Motorsportgrößen, erfahrene VLN-Piloten und
wagemutige Neulinge trotzdem nicht entgehen,
das internationale Starterfeld beim 6. Lauf der
Wenig Teilnehmer, trotzVLN Langstreckenmeisterschaft zu bilden. Die Padem toller Sport am
pierabnahme hatte diesmal nicht nur die üblichen
„Ring“ Foto: VLN
ausländischen Fahrer vor sich, denen
immer mit Englisch weitergeholfen
werden konnte, sondern mehr als
einmal auch Franzosen.
Während des Rennens kam es zur
Erleichterung aller zu keinem schweren Unfall, so dass über die meiste
Zeit der Renndistanz ein wenig Entspannung einkehrte. Erst kurz vor
Ende der 4 Stunden wurde es für den
Veranstalter noch einmal ungewollt
extra spannend. Hatte man sich
schon auf die schwarz-weiß karierte Flagge eingestellt, schauten alle
plötzlich verdutzt auf den Monitor.
Mit ihrem Audi R8 LMS von Phoenix
Racing waren die Piloten Marc Basseng und Frank Stippler so schnell
unterwegs, dass ein neuer RundenKeine Angst, der macht nur Spaß – und das auf unglaublich
rekord für die VLN aufgestellt wurde.
hohem Niveau. Mit tiefergelegtem Sportfahrwerk, CarbonZum ersten Mal in der Historie der
und Elementen aus dem Rallyesport. In Zahlen
VLN legten die Sieger eines 4-Stunab
1,6-Liter-Turbomotor mit 152 kW (207 PS)
den-Rennens eine Distanz von 29
von 235 km/h. Wem das
Runden (=706,701 Kilometer) zurück.
DS3 mit weniger PS
So hiess es für die Veranstalter noch
eine Runde länger hoffen und bangen, dass das Rennen so problemlos
zu Ende ging, wie es angefangen
hatte. Schließlich fuhr das Team von
Phoenix Racing seinen Audi R8 LMS
jedoch nach 4 Stunden, 7 Minuten
und 45 Sekunden über die Ziellinie.
Mit fast 30 Sekunden Abstand folg1
ten Jochen Krumbach und Romain
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2012. Abbildungen zeigen evtl. Sonderausstattung.
Zweite. Das Siegertreppchen komplettierte das Team Thomas Jäger,
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Alexander Roloff und Jan Seyffarth
von Rowe Racing.
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dieses Mal ein Klassensieg verbuchtEIN FRANZOSE ZUM FÜRCHTEN.299,–
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MIT 152 KW (207 PS).Telefon 0521 / 9663011 • Fax 0521 / 9663046 •
henry.beckmann@citroen-in-bielefeld.de • www.citroen-in-bielefeld.de(H)=Vertragshändler, (A)=Vertragswerkstatt mit Neuwagenagentur, (V)=Verkaufsstelle16AUTOMOBILSPORTKW Berg-CupDie heiße Phase beginnt!Andrea und Rainer Schönborn im VW Golf 16VIm elfteiligen
2012 wechseln die
Spitzenreiter der
Gruppe H beinahe
von Rennen zu
Rennen.Tabellenführer Franz Weißdorn im VW Polo 16VDMV INSIDE 3/2012 Sechs von elf Rennen zum KW Berg-Cup
Gruppe H 2012 sind gefahren. Die acht
besten Resultate jedes Teilnehmers
werden am Jahresende gewertet. Und entscheiden dann über Sieg oder Platz, über Siegerkranz
oder Pokal. Sowie über den Anteil am großzügig
bemessenen Preisgeld.
Wer wird am 03. November bei der KW-BergCup-Meisterfeier auf der obersten Stufe des Gesamtsiegerpodestes stehen? Noch ist es zu früh,
diese Frage zu beantworten. Aber eines steht fest:
Nur wer bis zum Saisonende acht Top-Resultate
schafft, darf sich echte Chancen ausrechnen. Der
Druck auf alle Fahrer, die bisher Probleme hatten, gut zu punkten, wird stetig ansteigen. Und
so könnten durchaus bei den letzten Rennen das
persönliche Nervenkostüm und die Standfestigkeit des Materials den Ausschlag geben.
Megaspannend. Bisher präsentiert sich die 25.
Berg-Cup-Saison megaspannend, die Gesamtführung wechselte fast bei jedem Lauf. Nach dem
Auftakt Anfang Mai in Eschdorf/LUX lagen Andreaund Rainer Schönborn im VW Golf 16V an der Spitze; nach dem Eifel-Klassiker Wolsfeld hieß der Führende dann Roman Sonderbauer im Risse Kadett
16V. Dann schlug das Pendel wieder zu Gunsten
von Andrea und Rainer Schönborn aus, die nach
den beiden nächsten Stationen der KW-Berg-CupTournee, dem Ibergrennen in Nordthüringen und
dem Homburger Bergrennen im Saarland, wieder
die 1. Position inne hatten. Im Thüringer Wald,
beim Glasbachrennen, wendete sich das Blatt erneut. Der Oberbayer Norbert Wimmer eroberte
im BMW 2002 die Tabellenspitze. Allerdings verzichtete er auf die Reise nach Osnabrück, wurde
so prompt bis auf Rang 7 zurück gereicht. Führungsluft schnuppert nun Franz Weißdorn (VW
Polo 16V), der bereits viermal die Gesamtwertung
des KW Berg-Cups gewinnen konnte. Seine nächsten Verfolger sind im Moment die Titelverteidiger
Hansi Eller/Mario Minichberger im VW Minichberger Scirocco 16V sowie Roman Sonderbauer.Vorübergehend Spitzenreiter:
Norbert Wimmer im BMW 2002
Doch aufgepasst! In der Tiefe des Feldes lauern
noch jede Menge Fahrer, denen bisher das Pech
an den Rennschuhen klebte, die aber jederzeit in
der Lage sind „Big-Points“ einzufahren. Zum Beispiel Sebastian Schmitt (Gerent Kadett 16V), Peter
Naumann im aufgeladenen VW Polo Supercharger, Stefanie Deutsch/Tobias Stegmann (Schneider Audi 50), Markus Spöri (Suzuki Swift GTi
4WD) sowie Patrick und Ralf Orth im BMW 320 iS.
Sie alle müssen in den restlichen Saisonrennen
fehlerfrei und superschnell agieren. Denn die
Wettbewerbe am Hauenstein, in Oberhallau/CH,
Unterfranken, St. Agatha/AUT und Mickhausen
müssen die Entscheidung bringen, die höchstwahrscheinlich erst beim Finale fällt.
Übrigens: „Live ist live“ gilt auch im Bergrennsport. Also am besten hinfahren zu einem der
noch ausstehenden KW Berg-Cup Auftritte 2012.
Hinfahren und mitfiebern.
www.berg-cup.deDMV Rundstrecken
Championship (DRC)MotorradsportDRC2: BMW-Sieg
in der Moto1 für
den Dänen Jan
Christiansen im
Regen in der BördeTanz auf
rohen Eiern Die Saisonstationen 2 und 3 der DMV
Rundstrecken Championship (DRC) im
Juni fanden in der Magdeburger Börde
und in Tschechien statt. Während das Wochenende in Oschersleben buchstäblich ins kalte Wasser
fiel, zeigte sich „Klärchen“ drei Wochen später in
Most von ihrer besten Seite und spendete wohlige
Logischerweise waren die Rennen in Oschersleben
mehr ein Tanz auf rohen Eiern als alles andere. Kein
Grund für die Top-Piloten, ihren Meisterschaftsanspruch nicht auch unter diesen Bedingungen zu
In der Moto1-Klasse feierten der Däne Jan Christiansen und der Deutsche Thorsten Hohnemann
die Siege. Die Moto2 wurde ebenfalls von einem
Dänen bestimmt: Sören Tillemann Träger holte
auf einer Yamaha R6 den Doppelsieg, in der 600er
Superstock-Wertung teilten sich Michael Peh und
Manou Antweiler die Triumphe. In der Moto3Klasse ging der erste Sieg an den erst 12-jährigen
Maurice Ullrich auf einer 125er Zweitakt-Aprilia,
im zweiten Lauf siegte Marcel Schultheiß auf einer 250er Viertakt-Honda. Im Zweitakt-Pokal der
Viertelliterkategorie holten sich Frank Koch und
Wolfgang Schuster die vollen Punktzahlen.
Sonne über Most. Aber in Most sollte das ganz anders werden. Hier schien das ganze Wochenende
die Sonne, erst am Sonntagabend, als alle Rennen
gelaufen waren, zogen ein paar Wolken herein.
Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke machten das Ganze angenehm.
In der Moto1 dominierte dieses Mal erneut ein
Däne – Jan Christiansen holte sich in der Tschechischen Republik auf seiner BMW S 1000 RR den
Doppelsieg in dieser Klasse. Dabei distanzierte er
die Konkurrenz in beiden Läufen um über 20 Sekunden. Christiansen führt die DRC-Moto1 mittlerweile mit 67 Punkten Vorsprung an. Neuer Zweiter
ist Schubert-BMW-Pilot Björn Stuppi, der in Brünn
mit den Rängen 3 und 2 seine ersten beiden Po-deste der Saison feierte. Nach einem Nuller in Lauf
1 rutschte Ferdinand Schmarje auf den dritten
Gesamtrang ab, verliert aber nur fünf Zähler auf
Und auch in der 600er Klasse der Moto2 konnte
sich ein Däne über einen Doppelsieg freuen: Rene
Torpsgaard gewann auf seiner Kawasaki ZX 6R,
wenn auch um einiges knapper als Christiansen
bei den Superbikes. Torpsgaard hatte gegen seinen
Landsmann Christoffer Andersen auf einer Suzuki
GSX-R 600 alle Hände voll zu tun und konnte zum
Beispiel Lauf 1 nur um eine halbe Sekunde für sich
entscheiden. Torpsgaard führt die Wertung knapp
vor Randy Harmuth an, Nico Butzke ist nach seinem ersten Podest aus Most Dritter.
Die Superstock-600-Wertung dieser Klasse gewann in beiden Läufen
der Saupsdorfer Michael Peh auf
Yamaha R6. Es wurde der fünfte Sieg
im sechsten Rennen für Peh. Damit
liegt er auch in der Gesamtwertung
weiter vorn: Er kommt auf 136 Zähler, Zweiter ist Carsten Merz mit 84
Doppelsieg für 12-Jährigen. In der
Moto3-Klasse feierte der 12-jährige
Maurice Ullrich einen Doppelsieg.
Der Aprilia-Pilot knatterte jeweils
vor Marcel Schultheiß durch das Ziel, der sich in
der Gesamtwertung damit auf Schlagdistanz
hielt. Ullrich führt nach sechs Podesten in sechs
Rennen – darunter vier Siege – das Championat
an. Die 250-ccm-Zweitakter gewann derweil einmal Wolfgang Schuster und einmal Axel Friedrichs. Durch die Zusammenarbeit mit der IG Königsklasse war nicht nur das Viertelliter-Feld gut
gefüllt, sondern auch die 500er Klasse mit etlichen Fahrern am Start. Hier ging der Doppelsieg
an Othmar Atzmüller.
TEXT: TONI BÖRNER, FOTOS: RACEPIXX.DE
www.dmv-rundstrecken-championship.deUnterschiedlicher
hätten die Bedingungen bei den DRCRennen 2 und 3 in
Oschersleben und im
tschechischen Most
nicht sein können.DRC3: Yamaha-Erfolg in
der Supersport600 für
Michael Peh unter
tschechischer Sonne1718Triumph des neuen
KZ2-Europameisters
Foto: www.kartfoto.deFIA-CIK-Kart-Europameisterschaft WackersdorfGroßer Kartsport
auf nasser PisteTrotz katastrophalen
Witterungsbedingungen übertraf die vom
DMV ausgerichtete
Kart-Europameisterschaft mit mehr als
250 Teilnehmern sogar
noch die im Vorfeld gestellten Erwartungen.Der Litauer Europameister
Simas Juodvirsis, umrahmt
von den Deutschen Michele di Martino (rechts) und
Marvin Meindorfer
Fotos: www.kartfoto.de Es war das aufwändigste Kartrennen aller Zeiten auf deutschem Boden: Mehr
als 250 Starter aus aller Welt (die FIA-CIK
Europameisterschaft ist weltoffen) und meist
Dauerregen an allen entscheidenden Tagen.
Trotzdem lief alles meist pünktlich zu aller Zufriedenheit ab. So äußerten sich die Vertreter der
FIA-CIK und DMV-Sportpräsident Dr. Gunther David zufrieden über die Großveranstaltung.
Und für zwei deutsche Fahrer verlief die Woche
überaus erfolgreich: Michele di Martino vom JediTeam fuhr ein grandioses Finale und wurde VizeEuropameister in der KZ2-Klasse. Marvin Meindorfer wurde knapp hinter ihm EM-Dritter! Das
war ein riesiger Erfolg nicht nur für diese Fahrer,
sondern auch für den gesamten deutschen Kartsport! Wann hatten wir zuletzt ein solches Erfolgserlebnis?
Großes Pech hatte in den Rennen Michael Wald-herr – am Freitag war er
noch schnellster KF2-Fahrer, dann klappte gar nichts
mehr. Ähnlich erging es in
den Rennen den beiden
Fahrern des DMV-Teams Jonas Hrdlicka (KF2) und Tobias Zoll (KZ2).
Die Organisationsleitung des DMV bedankt sich
bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für
ihren erfolgreichen Einsatz. Oft waren die Helfer
nass bis auf die Haut. Der Dank gilt auch allen
Fahrerinnen und Fahrern, den Teams und natürlich ProKart Raceland-Chef Stephan Fritsch mit
seiner unermüdlichen Crew.
Der DMV ist bereit für 2013, wenn ihm die FIA-CIK
wieder ein solches Prädikatsrennen überträgt –
angefragt hat sie schon!
TEXT: DMV PRESSEErgebnisse Kart-EM Wackersdorf:DMV INSIDE 3/2012Klasse KZ2
1. Juodvirsis, Simas
2. Di Martino, Michele
3. Meindorfer, MarvinLT
DEnergy/TM/ Vega
Energy/TM/Vega
Tony Kart/Vortex/VegaKlasse KZ1
1. Pex, Jorrit
2. Fore, Davide
3. Kozlinski, ArnaudFRA
FRACRG/TM/B‘stone
CRG/Maxter/B‘stone
PCR/TM/B‘stoneKlasse KF1
2. Barnicoat, Benjamin
3. Olsen, DennisNED
NORIntrepid/TM/Vega
ART GP/Parilla/Vega
Energy/TM/Vega 6KARTSPORTDMV Kart ChampionshipInternationales Flair bei
der Championship Die mäßigen Teilnehmerzahlen, die beim
Saisonstart in Kerpen noch für ratlose
Mienen beim Veranstalter gesorgt hatten, gehörten beim 2. Lauf im Prokart Raceland
von Wackersdorf der Vergangenheit an. In der
Oberpfalz begrüßte der Veranstalter über 150 Teilnehmer. Und diese kamen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus der europäischen Nachbarschaft.
Der DMV reagierte schnell und schrieb zu den
bestehenden sechs Meisterschaftsklassen (Bambini, KF3, KF2, KZ2, Rotax Junioren, Rotax Senioren)
gleich drei zusätzliche offene Rennen für die KF3,
KF2 und KZ2 aus. In den „Bavarian Open“ fanden
somit alle trainingshungrigen Piloten ihre passende Möglichkeit, sich auf die DKM oder die EM
Der erfreuliche Klassen- und Teilnehmerzuwachs
schlug sich jedoch auch im Zeitplan wieder und so
wurde die Veranstaltung prompt auf eineinhalb
Tage ausgeweitet. Auch Petrus leistete seinen Beitrag zum reibungslosen Ablauf und verwöhnte
alle Beteiligten mit warmen Temperaturen und
Ereignisreiches Wittgenborn. Im Vergleich zum
Mega-Event der EM, das über 250 Piloten begrüßte, musste man im nationalen Championat auf
dem Vogelsbergring in Wittgenborn Bescheidenheit walten lassen: Die erhoffte Teilnehmerresonanz blieb deutlich hinter den Erwartungen
zurück. Nur 72 Piloten und Pilotinnen waren letztlich am Start, sorgten aber auf der perfekt vorbereiteten Anlage des MSC Wittgenborn für Kartsport vom Feinsten. Leider spielte Petrus nicht
den ganzen Rennsonntag mit. Pünktlich zu den
Finalrennen öffnete der Wettergott einige Male
die Schleusen und sorgte für erschwerte Wet
Race-Bedingungen am Nachmittag, die letztlich
indirekt auch zum vorzeitigen Abbruch der Veranstaltung führen sollten.
In der KF3-Klasse bugsierte sich Mick Betsch (KSM
Racing Team) mit brillanten Überholmanövern zu
seinem 1. Tagessieg durchs Feld.
Neue Sieger in Oppenrod. Weiter ging es am
8. Juli in der Motorsportarena Stefan Bellof. 79
Teilnehmer gingen an den Start und mussten
schwerste Wetterkapriolen bewältigen. Am Sonntagabend standen gleich mehrere neue Gesichter
ganz oben auf dem Siegertreppchen und sorgen
für zusätzliche Spannung im Titelkampf.
Der Troisdorfer Robin Falkenbach (Schwabe Motorsport) schwamm im Zeittraining der Bambi-ni am schnellsten über die Strecke und auch im
1. Rennen fand die Konkurrenz kein Mittel gegen
ihn. Auf trockener Strecke setzte sich nach mehreren Führungswechseln Illya Zamula durch.
Ladys first hieß es in der KF3-Klasse. Michelle Halder (Wildkart Racing Team) aus Meßkirch fühlte
sich auf der nassen Strecke im 1. Rennen pudelwohl. Mit einer beeindruckenden Leistung verwies sie die versammelte männliche Konkurrenz
auf die weiteren Plätze und feierte ihren ersten
Laufsieg. Eine tolle Aufholjagd zeigte der am Ende
Zweitplatzierte Mick Betsch.
Das KSM Motorsport-Trio Betsch, Otto und Hoti
machte den Sieg im zweiten Rennen unter sich
aus. Diesmal übernahm Hoti Position 1. Das „KSM
Motorsport Podium“ perfekt machte Mick Betsch
auf Rang 2.
Jesolo-Kart Pilot Mario
Ljubic ging in der KF2 auf
mit einem Granatenstart
in Führung. Der Österreicher David Detmers hielt
aber den Anschluss und
nutzte nur zwei Runden
später seine Chance. Mit
Rennrunden baute er seine Spitzenposition weiter
aus und siegte vor Mario
Ljubic.
Auch auf trockener Strecke wurde Detmers seiner
Favoritenrolle gerecht und
durfte auch im Finale den
Sieg auf seinem Konto verbuchen.
Zum Finale blickte dann
sogar die Sonne hervor
und die Junioren starteten bei besten Bedingungen. Bei den Rotax Junioren nutzte Noah Brandt
seinen Startplatz in der ersten Reihe und damit
war die Entscheidung in der Vergabe um den Sieg
In der KZ2 scheint in diesem Jahr kein Weg an
Michele Di Martino vorbeizuführen. Ähnlich wie
im ersten Rennen lieferte er eine nahezu perfekte
Vorstellung ab und wurde erneut als Sieger abgewinkt.
TEXT: MOTORSPORT-XL.DE
FOTOS: KARTFOTO.DEBis zur Sommerpause
und dem 5. Rennen
der DMV Kart Championship gab es zwar
als wünschenswert,
dafür aber viel Action
und neue Sieger.Der Österreicher David
Detmers gewann die KF2
in OppenrodKZ2-Doppelsieg für Michele di Martino in Wackersdorf und in Oppenrod1920Kart-Halbzeit 2012Vieles läuft gut – es gibt
Notizen und Meinung
zur Kartsport-Saison
Botho G. Wagner.Ohne ehrenamtliche Helfer
könnten auch die 120
Teilnehmer des RheinMain-Kart-Cup und des
BW-Kart-Cup (hier in Wittgenborn) ihrem Hobby
Foto: WeichertDMV INSIDE 3/2012Ja, es läuft wirklich gut in dieser Saison. Die vom
DMV ausgerichtete EM-Veranstaltung in Wackersdorf brachte mit mehr als 250 Fahrerinnen und
Fahrern einen neuen Teilnehmer-Rekord. Das war
organisatorisch gar nicht so einfach. Um die Dimension zu verdeutlichen: Der DMV hatte mehr als
200 Leute im Einsatz! Trotz Dauerregen klappte alles wie am bekannten Schnürchen. Von der FIA-CIK
kam ein dickes Lob. Also auf ein Neues 2013! Dann
Die großen Serien boomen wie auch der Clubsport.
ADAC Masters meldet einen neuen Einschreibungsrekord, auch die DKM-Serie und Rotax-RMC sind
weit oben – nur bei der DMV Kart Championship
klemmt es. Die Gründe sind bekannt und behoben.
Auch da wird es 2013 wieder aufwärts gehen.
Der Clubsport ist ebenfalls obenauf – MotorsportXL-Chef Ralph Monschauer zählte kürzlich an
einem einzigen Rennwochenende rund 500 Clubsportler mit Renneinsatz!
Ja, wir können zufrieden sein! Es klemmt aber auch
noch hier und dort. Manchmal sind es nur kleine
Versäumnisse, mit deren Behebung wir noch viel
Höllenhund am Fahrerlagertor. Fahrerlagerchefs
müssen heute schon recht bestimmt agieren. Die
Fahrerlagerenge wird immer drückender –wo soll
der Raum herkommen? Die Trucks und Wohnmobile werden mehr und größer. Aber muss man da
gleich die Leute so anmachen? – „Wenn’s Dir nicht
passt, fahr’ doch wieder heim, du Armleuchter“.
Oder so ähnlich. Andererseits: Wie es in den Wald
hinein schallt, so schallt es auch wieder heraus –uralter Spruch, noch heute stimmig. Da benehmen
sich einige Leute bei der Ankunft wie Graf Rotz und
wollen das halbe Fahrerlager allein für sich. Leute,
Phonmessung? Haben Sie in letzter Zeit mal was
von Phon und Dezibel gehört? Nein? Richtig ist,
dass die Mechaniker gelernt haben, dass Trompetenstöße nichts mit Speed zu tun haben. Der Spuk
der Neunziger ist vorbei –im Spitzensport. Wie aber
sieht es im CS-Bereich aus?Rennleiter und Streckenposten sind arme Hunde. Dauerregen! Alle flüchten unter schützende
Dächer, in Kneipen oder ihre Montagezelte. Hat
da schon mal jemand an die Rennleiter und Streckenposten gedacht – die können nämlich nicht
flüchten. Da sollte man sich vielleicht mal Ideen für
mobile, aber schützende Unterstände überlegen.
Werbung für Kartrennen. Gibt’s eigentlich gar
nicht. Wann haben Sie denn zuletzt ein Plakat gesehen? Oder ein Programmheft in der Hand gehalten? Hörten Sie was vom Lokalsender? Gibt es eine
Pressemitteilung vorher und eine Nachlese/Berichterstattung? Nichts! Das ist unser Problem rundum.
Nochmals Öffentlichkeitsarbeit – jetzt positiv
besetzt. Ein Stück guter Öffentlichkeitsarbeit ist
das Livetiming! Da kann man daheim dem Rennverlauf folgen. Und tatsächlich sind da schon mal
2800 Leute dabei via Livetiming, wie Uwe Jäger von
Camp Company bestätigt. Eine feine Sache also –
aber eben nur für Insider.
Und nochmals Öffentlichkeitsarbeit – jetzt wieder
mit Kritik. Haben Sie schon mal erlebt, dass bei
einem Formel-1-Rennen oder bei der DTM die Siegerehrung zeitlich verschoben oder gar ausgesetzt
wird? Nein, bestimmt nicht. Das gibt es nur bei uns.
Warum? „Der Protest läuft!“ Wie bitte? Was macht
das? Die Siegerehrung kann doch auch vorläufig
sein und die Durchführung am Ende des Renntags
hat dann wenigstens noch einige Besucher als
Zuschauer. Klar, wenn sie nachgeholt wird, beim
nächsten Rennen, sind wir unter uns. Einsam. Richtig wäre doch, dass gleich nach dem Rennen die
drei Erstplatzierten eine Ehrenrunde (ohne Helm)
vor den Zuschauern unter Beifall drehen. Das ist
Geldbeschaffung. Der Club braucht Geld –und warum lassen Sie es dann auf der Bahn liegen?
Lassen Sie doch mal die mögliche Werbung an den
Wänden der Bahnbegrenzung durch eine wirklich
aktive (!) Agentur vermarkten. „Selbstgemacht“ ist
hier der wenig professionelle Weg. Das sieht man
Wird hoffentlich nie gebraucht. Kann eigentlich
auf jeder Kartbahn der Rettungshubschrauber gefahrlos landen? Wir hoffen ja, dass diese markierte
(!) Fläche nie gebraucht wird, aber die Frage stellt
Es wäre sicher noch einiges anzumerken. Gutes
und weniger Gutes. Belassen wir es aber im Moment bis zu einer Nachlese im Herbst. Vielleicht ist
dann ja auch schon einiges erledigt, von dem, was
hier angemerkt wurde.
BOTHO G. WAGNERMOTORRADSPORTDas erfolgreiche
deutsche SpeedwayNationalteam:
v.l. Kroner, Wölbert,
Coach René Schäfer,
Smolinski, Dilger
Foto: Daniel SieversDMV Bahnsport Funktionär René Schäfer„In richtige Richtung lenken“
DMV INSIDE: Sie sind mit 27 Jahren bereits seit
13 Jahren als Funktionär in verschiedenen DMVund DMSB-Gremien tätig. Mit 23 haben sie ihre
sportliche Karriere beendet. Wie kam es zu diesem ungewöhnlichen frühen Wechsel auf die
Funktionärsebene?
René Schäfer: Einerseits wegen eines schlimmen
Unfalls 2006, bei dem ich mir einen Brustwirbel
gebrochen und zwei angebrochen habe. Zum anderen bemerkte ich zu meiner aktiven Zeit, vor
allem als Schülerfahrer, dass für die Ausbildung
und das Training jugendlicher Talente zu wenig
gemacht wird und da war es nahe liegend, dass
ich schon sehr früh auf die Funktionärsebene
eingestiegen bin, um dort mehr zu machen.
Sie sind in verschiedenen Gremien im DMSB, in
der dmsj und im DMV Mitglied und aktiv. Wie
schwer ist es, sich als 27-Jähriger mit seinen Ideen und Vorschlägen gegen Kommissionsmitglieder, die teils 30 bis 40 Jahre älter sind, durchzusetzen?
Am Anfang habe ich mich schwer damit getan,
grundsätzlich Fuß zu fassen. Auf der anderen
Seite wurde das, was ich gemacht habe, von Anfang an gut angenommen. Man hat ja auch nicht
ohne Grund im Jahr 2008 gefragt, ob der Schäfer
sich um die Speedway-Nationalmannschaften
kümmern könnte. Ich habe mich schon vorher
um den Bahnsport in der dmsj und international um die Jugendlichen im DMSB gekümmert.
Wenn man viel Arbeit und Zeit investiert, kann
man etwas bewegen; das Problem ist die Zeit und
beim DMSB das Geld.
Sie sind übergangslos als Fahrer der SpeedwayNationalmannschaft zum Teamchef derselben
gewechselt und waren 2008 mit 23 Jahren jüngs-ter Nationalmannschafts-Coach aller Zeiten.
Ich kann auch nicht sagen, wie es dazu gekommen ist. 2007 nach dem Unfall bin ich noch einige Rennen gefahren, habe dann aber, auch
bedingt durch private Veränderungen bemerkt,
dass irgendwo die Luft raus war. Dann ging es
ganz flott, weil ich mich schon drei Jahre lang
um die Jugendarbeit gekümmert habe, fragte
man mich im Fachausschuss, ob ich das machen
möchte. Das war schon eine große Ehre. Ich bin
dann mit sehr viel Enthusiasmus an die Sache
Welche Aufgaben hat überhaupt ein SpeedwayTeamchef?
Man kann das als Halbtagsjob auf ehrenamtlicher Basis sehen. Es wurde in den letzten Jahren
vom DMSB eine Reihe von Leistungssport-Richtlinien verabschiedet. Inzwischen gibt es eine
Jugend- und Leistungssportreferentin, die uns
auch unterstützt. Einige Richtlinien sind auch
ein Stück weit auf meinem Mist gewachsen, zum
Beispiel was die Öffentlichkeitsarbeit und Außendarstellung betrifft.In diesem Jahr
platzierte sich die
deutsche SpeedwayNationalmannschaft
nacheinander unter den besten neun
DMSB-Teammanager
ist seit vier Jahren der
DMV-Funktionär René
Schäfer. Mit 23 Jahren wurde der Hesse
jüngster Teamchef
aller Zeiten.Fortsetzung Seite 22
Geburtsdatum: 09. Oktober 1984
Wohnort: Nidda/Hessen
Familienstand: Verheiratet mit Steffi, 1 Kind (Lea, 1)
Aktive Karriere: Speedwayfahrer 1992 – 2007
Erfolge: Start im Speedway World Cup 2005 (Deutsche
Speedway Nationalmannschaft), Bundesliga-Meister
(MSC Diedenbergen)Foto: Thomas Schiffner2122
In 2011 und auch in diesem Jahr hat sich das
„Team Germany“ für die Endrunde des Speedway World Cup und damit unter die neun besten Nationalmannschaften der Welt zu qualifizieren. Wie war diese Steigerung möglich?
Wir hatten in den drei Jahren zuvor jeweils wirklich viel Pech. Aber wenn die Mannschaftsleistung gut genug gewesen wäre, hätten wir das
Pech auch ausmerzen können. Ich habe aber
auch ziemlich früh junge Fahrer in die Nationalmannschaft aufgenommen und diese Fahrer
sind inzwischen etwas älter und etwas reifer. Ein
Stück weit kann man jetzt die Früchte für die Arbeit, die investiert wurde, ernten.
Sie verdienen ihr Geld mit einer eigenen Versicherungsagentur. Wie lange möchten Sie diesen
Teamchef-Posten behalten, oder haben Sie schon
andere sportliche Ziele?
Manchmal fragt man sich, warum man das eigentlich macht. Aus beruflichen und privaten
Gründen ist es mir in den letzten Jahren alles etwas zu viel geworden. Deshalb habe ich auch in
der MSJ etwas kürzer getreten und versuche nachund nach neue Leute hinzuzuziehen, die meine
Arbeit, die ich begonnen habe, fortführen und zu
ende bringen. Das Gesamtkonstrukt Nationalmannschaft war im ersten Jahr eine „One-ManShow“. Mittlerweile besteht das Team aus fünf
bis sieben Leuten. Ich möchte nicht von heute
auf morgen aufhören, ohne jemand zu haben,
der das ordentlich weiterführt. Mein Nachfolger
muss es nicht wie ich machen, aber er braucht
Die Ziele, die ich mir anfangs gesetzt hatte, Erfolge mit den Nationalmannschaften zu schaffen,
die vorher keiner erreicht, haben wir schon geschafft. Im Moment ist es schwer zu definieren,
wie lange ich das noch mache. Es hängt davon ab,
wie viel Unterstützung vom DMSB kommt und,
ob meine „Helfer“ dabei bleiben. Die Unterstützung des DMSB hält sich in Grenzen, vor allem
aus finanziellen Gründen, wie mir gesagt wird.
Wenn man viele Dinge in die richtige Richtung
lenken könnte, mache ich das vielleicht auch
www.speedway-germany.comSpeedway-BundesligaAn der Nordsee untergegangen Riesengross war der Jubel beim Heimrennen in Diedenbergen an einem lauen Samstagabend im Juli: Mit dem 1.
Saisonsieg in der Speedway-Bundesliga mit 43:41
gegen den MSC Brokstedt versetzten sich die „Raketen“ in eine gute Ausgangssituation in Bezug
auf die Qualifikation für das Finale. Das Rennen
war an Spannung nicht mehr zu überbieten: Vor
dem letzten Lauf des Tages stand es 39:39; einDer Pole Tomasz Jedrzejak
war für die „Raketen“ beim
Heimsieg der Matchwinner
Foto: Jörg GaedtkeDMV INSIDE 3/2012Unentschieden hätte aber den Hessen nichts genutzt. Im „Last Heat Decider“, der Entscheidung
im letzten Lauf, gewann Tomasz Jedrzejak für
Diedenbergen vor dem Brokstedter Tobi Kroner.
Kacper Gomolski erkämpfte sich mit extremem
Risiko den einen entscheidenden Punkt für Diedenbvergen zum knappen 43:41 Sieg die Gastgeber.
Vier Wochen später. Nach einem Monat kam die
Ernüchterung: Diedenbergen konnte mit einem
weiteren Sieg beim Rückkampf in Brokstedt nun
doch noch das Finale gegen den MC Nordstern
Stralsund erreichen. Mit 57:28 Punkten aber kassierten die Rockets die bis dahin höchste Niederlage in der Speedway-Bundesliga seit Einführung
des neuen Paarsystems. Dabei verhagelte den
Teammanagern des MSC der Terminkalender der
polnischen Liga die Laune, konnten Sie doch aufgrund der Terminüberschneidung nicht auf die
Stammpiloten zurückgreifen.
Letztendlich konnte nur der Jedrzejak-Ersatz Peter Karlsson (Schweden) sein Soll erfüllen. Der
Rest der Mannschaft enttäuschte und konnte
den Brokstedtern nicht im Ansatz gefährlich werden. Mit dieser Niederlage ist der Traum vom Finaleinzug geplatzt und die Saison für den MSC
Diedenbergen beendet.
STEFAN GRELL / THOMAS SCHIFFNER
www.msc-diedenbergen.deFahrspaß drin.
Masters of Formula 3Besuchen Sie uns auf www.facebook.com/KumhoTireEuropeDie Kart-EM in
Wackersdorf hatten
ihre schönen....FOTO: KARTFOTO.DE... und weniger schönen Seiten FOTO: KARTFODie DTMWir machen
rblasen kannino Rossi ve
an einen ValentStefan Bradl:
okie beweist,
Der MotoGP-RoFOTO: THOMASBAUERibt esie g
RTFOTOKA
FOTO:enhe Gäste in Thüring: Tschechisc
Europäische UnionDMV INSIDE 3/2012EACH
FOTO: CORNELL/H„Public Race“ in Ho
ckenheim: Alles wasRäder hat, zähltFOTO: FRANZ HOF
FMANNOTO.DEMarkus P
ommer: Der übernäM des DMV: Touring Car Championshipchste Sebastian Vettel aus dem DMV?FOTO: SCHINDLERdas Rennen!
andere DMV
Das „Hornberger Schießen“Hölleninferno: Nitrolympx HockenheimStarthilfe: Beim K
artslaloOffroadsport extrem: DM
V-Crosser machen das RennenFOTO: AXEL KOENIGSBECKm ganzwichtigFOTO: BE
RIT ERLBACHERIm Pokallauf in Beuern
war ein Flugtag am
Stirnberg angesagt
Larissa Papenmeier-Picoto
holt sich letzte Tipps von
Ehemann Victor abIn vier Klassen wurde am traditionellen
Pfingsttermin in Beuern um DMSB-Pokal-,
DMV FOX Ladies Cupund SeitenwagenVeteranen-Cup-Punkte
gekämpft.Weltmeisterin Steffi Laier
bei der ArbeitDMV INSIDE 3/2012DMV Motocross BeuernFlugobjekte am Stirnberg Beim 56. int. DMV-Motocross im mittelhessischen Beuern fanden die acht
Rennen in vier Klassen bei perfektem,
sonnigem Cross-Wetter auf dem Karl-SchwalbRing (geographisch ist es der Stirnberg) bei guter
Organisation durch das Team um Rainer Wagner
und die Rennleiter Arne Liske/ David Wilson statt.
Am Pfingstsamstag hatten die Helfer bei der Bewässerung ganze Arbeit geleistet.
Leider waren nicht alle Klassen gut gefüllt. Im
Hauptevent, dem vorletzten Lauf zum DMSBPokal der Openklasse in der
Gruppe Süd, standen immerhin 36 Fahrer am Startbalken.
Tagessieger wurde Victor
Picoto, der im „Gepäck“ mit
Ehefrau Larissa PapenmeierPicoto anreiste, welche um
Punkte zum DMV FOX Ladies
Cup fuhr. Der 25-jährige Exprofi aus Bünde belegte die
Plätzen 2 und 1 und wurde
Gesamtsieger, spielt aber im
Pokal keine Rolle, weil es seine erste Teilnahme 2012 war.
Der Westendorfer Marvin Knörle konnte Lauf 1
klar beherrschen, während sich hinter ihm Picoto
und der Gengenbacher Marco Müller duellierten.
Aber Knörle war als Gesamtzweiter trotzdem
Gewinner des Tages, denn vor dem letzten Lauf
in Kaltenholzhausen machte er einen riesigen
Schritt in Richtung Gewinn der Pokalwertung im
Süden. Lokalmatador Patrick Zipf hatte keinen
guten Tag: Im 1. Rennen wurde er in einen Sturz
mehrerer Fahrer auf der Startgeraden verwickelt
und erreichte in einer Aufholjagd vom 33. noch
den 6. Platz! In Lauf 2 und insgesamt wurde der
Kawasaki-Pilot Fünfter.Steffi allein zuhause. Ein weiteres Highlight des
Pfingstsonntages waren die Läufe zum DMV FOX
Ladies Cup. Überraschend reiste Weltmeisterin
und DMV-Fahrerin Steffi Laier an. Die Dielheimerin dominierte das nur 14-köpfige Feld der Girls
fast nach Belieben.
Larissa Papenmeier-Picoto war im ersten Lauf
mit ihrer Twenty Suspension Suzuki gleich in der
1. Runde gestürzt, nachdem sie sich von der Irländerin Natalie Kane hart bedrängt fühlte. Beim
Versuch sich zu revanchieren, stürzte Larissa erneut und verlor sehr viel Zeit. Die Westfälin erreichte in ihrer Aufholjagd dann den 5. Platz. Mit
Platz 3 im 2. Rennen reichte es für Larissa nur zu
Gesamtrang 4 hinter Kane und Anne Borchers.
Natalie Kane war die einzige ausländische Starterin in Beuern. Sie konnte auf ihrer KTM im 2. Rennen als Einzige sogar Steffi Laier dicht folgen und
wurde Gesamtzweite.
Das gewaltige Feld von 31 Gespannteams ging
im Seitenwagen-Veteranen-Cup zweimal auf
die Reise. Dietmar Schmid und der Schweizer
Bruno Kälin gewannen auf ihrer EML-Yamaha
den ersten Lauf. Doch im 2. Lauf gab der YamahaZweizylinder ungute Geräusche von sich und das
schwäbisch-schweizerische Duo gab auf, um keinen Motorschaden zu riskieren.
Damit war der Weg frei für Christof Kremer/
Christof Schneider. Mit den Plätzen 3 und 1 wurden die Nieder-Brechener Tagessieger und konnten ihren Rückstand in der Meisterschaft hinter
Schmid auf zehn Punkte verringern. Doch auch
Titelverteidiger Peter Pitz/Daniel Groß haben zur
Halbzeit noch Chancen auf den Cup-Sieg. Die Lokalmatadoren aus Wettenberg belegten die Plätze 2 und 3 und den 2. Tagesrang.
www.mscbeuern.deMOTORRADSPORTMotocross StraßbessenbachZweimal DM am „Sattel“ Der MSC Straßbessenbach veranstaltete
am 21./22. Juli 2012 sein 45. MotocrossRennen auf der Naturstrecke auf dem
legendären „Sattel“ im herrlich gelegenen Vorspessart. Wie immer wurde den zahlreichen Zuschauern bei perfekten Witterungsbedingungen
Motorsport in Vollendung geboten. Zwar gab es
in diesem Jahr keine GP-Veranstaltung, doch die
Rennen zur internationalen Deutschen Meisterschaft in der Solo- und in der Gespannklasse ließen jeden Fan das Herz höher schlagen.
Insgesamt nahmen 190 Sportler aus elf Nationen
am diesjährigen Großereignis teil. Als Rahmenprogramm war auch 2012 eine offene Clubsportklasse ausgeschrieben. Alleine hier meldeten sich
so viele Fahrer an, dass bei fast 100 Startern das
Meldebuch zugeklappt werden musste.
Weltmeister am Start. In der Gespannklasse war
der neunmalige Rekord-Weltmeister Daniel Willemsen wie erwartet eine Klasse für sich. Doch
auch die restlichen 29 Teams mussten sich in
Straßbessenbach nicht verstecken. Mindestens
genauso hochkarätig war die Open-DM Klasse.
Allen voran der Tabellenleader Marcus Schiffer.
Er stellte sein außergewöhnliches Können bei
der schnellsten DMV-Klasse eindrucksvoll unter
Während in der Mittagspause die Baugeräte der
Firma Brand die Piste in perfekten Zustand versetzen, präsentierte der MSC Straßbessenbach
seine Jugendgruppe im Innenfeld der MotocrossArena.Volle DM-Openklasse nach dem StartAber nicht nur sportlich war so einiges geboten.
Traditionell, wie in Straßbessenbach gewohnt,
begann das Event bereits am Freitagabend mit
der alljährlichen Poolparty. Am Samstagabend
begeisterten die „Wolpertinger“ bei zünftiger
Bierzeltmusik. Den Abschluss der Veranstaltung
bildete die große Siegerehrung, die ebenfalls bestens musikalisch umrahmt war.
TEXT: BRUNHILDE SEUBERT
FOTOS: AXEL KOENIGSBECK
www.msc-strassbessenbach.deRekord-Weltmeister Daniel Willemsen
„live“ bei der DM in BessenbachAls Generalprobe für
die Seitenwagen-WM
2013 wurden in der
Gespannhochburg
gleich zwei Deutsche Meisterschaften
durchgeführt.2728Classic-Motocross-Cup SchweighausenClassicer im Schlamm versunken
Classic-Läufe konnte
auf der neuen Strecke am Pfingstberg in
Schweighausen gefahren werden.Schwerste Bedingungen
für die Classic-Fahrer Im Juli fand ein Lauf zum DMV Classic-Cup
Schweighausen statt. Bereits am Samstag
musste der Lauf zum BW-Cup abgesagt werden,
da durch den vielen Regen die Strecke sehr weich
war und mit Rücksicht auf die am Sonntag anstehende MX2-DM die Strecke geschont wurde.Beim ersten freien Training wurden alle Fahrer,
Classic und Twinshock, zusammen auf die Strecke gelassen. 50 Piloten hatten ihre Mühe die
Strecke zu umrunden, da sich sehr tiefe Spuren
auf dem weichen Boden herausfuhren. Vor dem
Zeittraining gab es eine Fahrerbesprechung mit
den Oldies, bei der sich die Pre 40+, 50+ und 60+
Fahrer einig waren, dass hier ein Rennen nicht
möglich war. Das wurde auch der Rennleitung
mitgeteilt. Die Twinshocker, Pre 76 und Pre 83,
hatten weniger Probleme und traten mit reduziertem Starterfeld zum Pflichttraining an.Nur Twinshocks am Start. Vor dem Start zum
ersten Lauf hatte sich die Rennleitung dazu entschlossen, die Rennen der Twinshock auf einer verkürzten Strecke zu fahren, da im hinteren Streckenbereich in der Waldpassage alles tief ausgefahren
war. Pünktlich zur Startaufstellung öffnete Petrus
die Schleusen wieder. Der Start zum ersten Rennen war eine klare Angelegenheit von Exmeister
Didi Lacher. Er pflügte mit seiner Mugen-Honda
die Startgerade hoch, als ob es trocken wäre. Viele
Fahrer hatten in den 15 Minuten so ihre Probleme
und mussten mit viel Fuß- und Körpereinsatz die
Maschinen am fahren halten. Lacher gewann vor
Wolfgang Schrade und Martin Hengstler.
Wer jetzt dachte, beim 2. Lauf wird das Wetter
besser, der hatte sich getäuscht. Pünktlich zur
Startaufstellung regnete es erneut. Da in der
Zwischenzeit auch die MX2- und die Fahrer des
BW-Pokals ihre ersten Laufe fuhren, hatten sich
die Streckenverhältnisse noch verschlechtert. Einige Fahrer konnten zum 2. Lauf nicht mehr antreten, da ihre alten Motorräder den Dienst quittierten. Auch Lacher konnte wegen technischer
Probleme am 2. Lauf nicht teilnehmen. Gerade
mal 16 Piloten hatten sich an der Startanlage aufgestellt. Wolfgang Schrade hatte dieses Mal die
Nase vorn, Bernfried Schneider folgte auf Platz 2
vor Stephan Jöst. Kaum ein Fahrer ist den 2. Lauf,
ohne, dass er einmal in den Spuren stecken geblieben ist, durchgefahren. Hut ab vor den „alten
Strategen“ die hier nicht locker gelassen haben
bis die Zielflagge gefallen ist.
TEXT UND FOTO:JÜRGEN KAISER
www.msc-alemannorum.deMotocross Hessencup Aarbergen-KettenbachErfolge der Lokalmatadoren Die 29. Auflage des ADAC/DMV-Motocross-Hessencups in Aarbergen-Kettenbach war ein voller Erfolg. Die Topfahrer des MSC Michelbacher Hütte konnten tolle
Erfolge einfahren. Philipp Kloos (17 Jahre) konnte
sich in beiden Läufen in der 125 ccm Jugend MX2
mit Platz 1 behaupten und den Gesamtsieg nach
Aarbergen holen. In beiden Läufen unschlagbar!
Sein Vereinskollege Steffen Kaiser (17 Jahre) hatte leider als amtierender Hessenmeister in der
Klasse 125 ccm MX2 (ab 18 Jahre) etwas Pech. Im
1. Lauf musste er sich im Kampf um Platz 1 kurz
ablegen, konnte aber trotzdem noch den 5. Platz
herausfahren. Im 2. Lauf hatte Kaiser wieder im
Kampf um Platz 1 einen kleinen technischenDMV INSIDE 3/2012Defekt, konnte sich aber dennoch den 2. Platz
sichern. Somit wurde er in der Gesamtwertung
„nur“ Dritter.
In diesem Jahr hat der MSC Michelbacher Hütte
die komplette Strecke grundlegend erneuert. Es
wurden Sprünge verbessert, Steilkurven neu angelegt so dass eine schnelle und flüssige Strecke
entstanden ist, die von allen Fahrern sehr gelobt
wurde. Es wurden sogar Stimmen laut, die meinten, auf dieser Strecke könnte man auch einen
DM-Lauf durchführen. Übrigens veranstaltet der
MSC Michelbacher Hütte im nächsten Jahr bereits das 30. DMV-Motocross.
www.msc-michelbacherhuette.deMOTORRADSPORTMSJ/DMV MX Kids Cup 65 powered by RAVENOLDoppelsieg für Laurenz Falke Der thüringische MSC Schwabhausen
hatte eine neue Strecke nach amerikanischem Supercross-Vorbild aufgebaut,
die zunächst heftig umstritten war. Aber die neuen Sprungkombinationen wurden auch von den
Jugendlichen des MSJ/DMV Kids Cup, powered by
Ravenol, und von den Girls, die im DMV FOX Ladies Cup starteten, gut angenommen und problemlos bewältigt.falsche Streckenführung gewählt hatte und eine
Aufholjagd bis auf Platz 2 starten musste. Aber
im 2. Rennen bremste Papenmeier vor der Startkurve zu spät, rutschte ins Gras und Nathalie
Kane konnte die Spitze bis ins Ziel übernehmen.
Dritte wurde in beiden Rennen Anne Borchers vor
Selina Schittenhelm.
Larissa Papenmeier führt im Ladies Cup noch mit
22 Punkten Vorsprung auf Kane, muss sich aber
in den letzten beiden Rennen in Werl und Feldatal anstrengen.
THOMAS SCHIFFNER / WOLFGANG BÜTTNERZweimal Falke. Im Kids Cup gewann Laurenz
Falke aus Brandis beide Läufe. Auch die weitere
Reihenfolge und die Platzierungen auf dem Tagespodium waren beide Male identisch: Zweiter
wurde der Erdinger Florian Lion, Dritter Philipp
Jungkeit aus Unterwellenborn (alle KTM).
Im FOX Ladies Cup ist Larissa Papenmeier-Picoto
weiter an der Spitze, aber die WM-Zweite Nathalie Kane heizte ihr auch in Thüringen wieder
kräftig ein: Die Bündenerin gewann Lauf 1 vor der
Irländerin, nachdem Kane in der Startrunde dieDUNLOP –
Partner des DMVWer im Motorsport durchstarten möchte, setzt schon im Kart auf die optimale
Reifentechnologie. Dunlop überzeugt – geben Sie Gas und testen Sie
unseren neuen Kartreifen RS1, der Reifen für den ambitionierten Hobbyfahrer.www.dunlop.deIm thüringischen
Schwabhausen traten
Fahrer und Fahrerinnen des MSJ/DMV
MX Kids Cup und des
DMV FOX Ladies Cup
an.Auch nach
Schwabhausen führt
den FOX Ladies Cup an
Foto: Thomas Schiffner2930DMV-Leistungsangebot
sowie Campingfahrzeuge bis 4 t zulässiges Gesamtgewicht.DMV INSIDE 3/20122. Achtung
Camping-Karten und vieles mehr.32ADAC / DMV Quad ChallengeGut in die
Die Kids sind gut dabei:
Lukas Brandt vor Malte
Hermann in der Schülerklasse Z
Mit 73 asuf dem Siegerpodest: Paddy ThorneZur Halbzeit der achtteiligen, gemeinsamen
Challenge, powered by
MEFO Sport, zeigen
alle Pfeile nach oben:
Mehr Teilnehmer,
noch besserer Sport
und sogar steigende
Zuschauerzahlen in
europäischen Shorttrack-Serie.Heißer Fight in Angenrod:
Matthias Hahnke vor Mike Ehlert
DMV INSIDE 3/2012um ersten Rennen in Hof/Westerwald
kamen 50 Prozent mehr Zuschauer als
letztes Jahr; es gab 50 Rennen, spannende
Duelle, aber auch einen schweren Unfall. Stephan
Bischoff stürzte im Finallauf der MEFO Sportklasse
450 schwer in die Bande. Gottseidank kam der Angenröder „nur“ mit einem gebrochenen Fuß davon
und konnte beim Heimrennen fünf Wochen später
Mit 52 Quad-, 8 Flattrack- und sechs SupermotoPiloten, die 50 Rennläufe bestritten, stellten sich die
erwarteten Rekordzahlen auf der vom DMV-Club
MSC Hof unter Leitung von Frank Theiß hervorragend präparierten Bahn beinahe ein.
In der wieder erstarkte „Königsklasse“ MEFO Sport
Open konnte Marcus Wagner als Doppelstarter mit
Punktemaximum gewinnen. Detlef Brüner sicherte
sich auf seiner RST 700 den 2. Platz vor dem Angenroder Dietmar Ziegler. Gastfahrer und Seiteneinsteiger Timo Weidenbrücher vom Alskom-MotocrossTeam wurde guter Fünfter.
Highspeed-Drifts in Marienbad. Schon eine Woche
später stieg bei idealen Bedingungen der 2. Lauf im
tschechischen Marienbad. Schon zum dritten Mal
stellte der WM-Veranstalter AMK Marianske Lazne
sein Sandbahnstadion mit dem 1000-Meter-Oval
für die DMV-Clubsportveranstaltung zur Verfügung.
Bei herrlichem Sonnenschein, phantastischen
Bahnbedingungen und guter Organisation gingen,
außer Schüler und Jugend, alle Klassen, zusammen
mit den Flattrack-Piloten, an den Start.
In den beiden MEFO Sport-Klassen war die Konkurrenz wieder äußerst eng beisammen. Am Schluss
wurde in der kleinen 450er Klasse „Mr. Shorttrack“
Hans Ölschuster Tagessieger und in der Openklasse
dominierte Marcus Wagner.
73-jähriger Paddy Thorne auf dem Podium. In Homberg/Ohm stieg innerhalb wieder nur eine Woche
später der dritte Lauf. Von Ermüdungserscheinungen nirgendwo eine Spur: 53 Quadpiloten gingen
zwei Tage auf die Reise, wobei der veranstaltende
MSC Ohmtal im ADAC das Wochenendprogramm
zusätzlich zu den Läufen um die ADAC / DMV Quad
Challenge zupackte mit Clubmeisterschaftsläufen,
Rennen zum Dutch Flattrack Cup und Einlagen vonSpeedkarts.Erst nach der Siegerehrung am Sonntag
um 16.00 Uhr öffnete Petrus seine Schleusen über
dem Ohmtal.
In der MEFO-Openklasse siegte zwar Marcus Wagner mit nur einem Punktverlust gegen Detlef Brüner, aber der 73-jährige Brite Paddy Thorne gewann
zwei Läufe und konnte im A-Finale noch Dritter vor
Brüner werden. Damit stand mit dem 73-Jährigen
der wohl älteste Fahrer bei einem Shorttrackrennen
(als Dritter) auf dem Siegerpodest!
Angenrod: Shorttrack in Perfektion. Nach vier Wochen Verschnaufpause passte bei Rennen 4 in Angenrod alles, das Wetter, das Fahrerfeld, die Bahnbedingungen, und daher sahen mehrere hundert
Zuschauer am Rußbergring Quadsport der Spitzenklasse in allen Klassen.
Am Samstag hatte der MSC Angenrod im DMV
unter Leitung seines 1. Vorsitzenden und aktiven
Fahrers Stephan Bischoff einen Quadday mit Quadfahren für Jedermann angesetzt. Am Sonntag fanden alle (60!) Rennläufe statt. Der wieder genesene
Stephan Bischoff fuhr als Doppelstarter und landete
gleich den Tasgessieg in der Klasse 2 und in der MEFO-Sport-450-Klasse gewann er die ersten 3 Läufe
und wurde trotz verpatztem Endlaufstart auch hier
Gesamtsieger vor den GasGas Wagner-Brothers
Marcus und Stefan. Dass Stephan Bischoffs Vater
Osswald mit Copilot Mario Siebert an diesem Tag
auch noch den Seitenwagen-Supercup gewann,
vervollständigte ein perfektes Wochenende für den
MSC Angenrod.
Vor dem 5. Lauf in Melsungen (nach Redaktionsschluss) führte in der Klasse 1 der Homberger
Heinz Brandt die Meisterschaft vor Patrick Lindner
(Melsungen) an. In der Klasse 2 war Stefan Wagner (Melsungen) klarer Spitzenreiter vor Matthias
Hahnke (Angenrod). Klasse 3 führte Hahnke vor
dem Ahlerstedter Matthias Garske an. In der MEFO450-Klasse war Stefan Wagner Spitzenreiter vor
seinem jüngeren Bruder Marcus. Die Openklasse
führte Marcus Wagner vor Garske. Malte Hermann
aus Lengerich lag in der Schülerklasse vorn. In der
Jugendklasse lag die schnelle Teenagerin Jenny Labenski (Hochspeyer) vor Dominik Capozzolo an der
www.shorttrack-online.deMOTORRADSPORT33Abgerechnet wird am Schluss
Mehr als 100 Aktive kamen vor der Sommerpause in das Motorsportzentrum
Hindenberg in den Spreewald. Am 16. und 17. Juni fanden auf der Sandbahn des MSC „Jugend“ Lübbenau in
Hindenberg im Spreewald die beiden
Halbzeitläufe der diesjährigen Biathlonsaison
statt. Das Wetter meinte es relativ gut mit den
Biathleten – nach einem sehr schwülen Samstag
und Regen in der Nacht gab es am Sonntag das
schönste Motorradwetter, keinen Regen, keinen
Staub, einfach ideal. So ist es kaum verwunderlich, dass wiederum weit mehr als 100 Aktive um
Erfolgreich und ungeschlagen. Auch im fünften und sechsten Lauf blieb Sören Vollhardt erfolgreich und ungeschlagen, für den MSC Race
and Style Lauchhammer fahrend. Ansonsten
gab es kaum Überraschungen in der Wertung.
Fast genauso souverän wie Sören führen Ragnar Schmidt (MC Jämlitz/Team Krauschwitz)
und Sven Schosnig (MC Lebusa) in den Klassen 1
(Simson-Serie) und 2 (MZ-Motorräder), Tom Wen-Stefan Kamenz vom
MC Jämlitz/Team
in Hindenbergzel (MV REW/EKO Stahl Eisenhüttenstadt)
in der 50er Klasse und Max Redlich (MC
Steglitz/Junior-Team) bei den Achtzigern. Und nicht zuletzt haben sich Mario Kordas (MC Jämlitz) in der Klasse 7
(Open) und Michael Kube (MSC „Burg
Eisenhardt“ Bad Belzig) bei den
Simson-Open einen komfortablen
Vorsprung herausgefahren.
Sollte es bei den letzten vier
Läufen zu keinen Ausfällen
kommen, dürften damit sechs
von neun Landesmeistern bereits jetzt feststehen. Aber, abgerechnet wird zum Schluss,
auch andere Fahrer wollen
www.motorrad-biathlon.deBavarian Quad Challenge (BQC)„Bayerische“ Quads in Tschechien Auch der 4. Lauf der Bavarian Quad
Challenge (BQC) war mit zahlreichen
Fahrern und Fahrerinnen aus ganz
Deutschland und Tschechien in Jinin eine gelungene Veranstaltung. Die vielen Fahrer erwartete
ein gut präparierte Strecke. Bei besten Wetterbedingungen lieferten sich die Quad-Piloten aus
allen Klassen harte Kämpfe um die ersten Plätze.
So mancher Fahrer wurde mit seinem Quad/ATV
an seine Grenzen gebracht. Es wurde auf höchstem Niveau gefightet. Aber noch sind nicht alleAuch die mächtigen ATVs
bezwingen schweres TerrainPunkte vergeben, noch einmal können die Fahrer
und Fahrerrinnen ihre Platzierungen verbessern
und und für den letzten Lauf in diesem Jahr werden spannende und interessante Rennen und
Kämpfe erwartet.
Über die BQC (Bavarian Quad Challenge),
Deutschlands größte reine Quad- und ATV-Serie,
braucht man nicht viel schreiben – Bilder sagen
www.bavarian-quad-challenge.deDie Bavarian Quad
Challenge absolvierte
bei ihrer 4. Saisonveranstaltung auf der
tschechischen GrandPrix-Strecke in Jinin
ihren Auslandsstart.Start der Damenklasse im tschechischen Jinin34Bei der 2. Nationalen
Sternfahrt der DMV
Landesgruppe Südbayern nach Inzell
siegte der Spandauer
MC Rot-Weiss mit 25
Teilnehmern in (fast)
allen Klassen.✶2. Nationale Sternfahrt nach InzellBerliner räumten
im Chiemgau ab
(von links) Jugendwartin
Anja Schmiedeknecht,
Tourensportreferent Peter
Schmiedeknecht, Sieglinde
Kirschenmann (Beifahrerwertung) und Schatzmeister Alexander LutzDMV INSIDE 3/2012 Zur 2. Nationalen Sternfahrt nach Inzell in den Chiemgau hatte die DMVLandesgruppe Südbayern eingeladen.
Hauptverantwortlich für die Organisation dieser
Inzell-Sternfahrt waren Geschäftsführer Peter
Schmiedeknecht und Schatzmeister Alexander
Fast 130 Teilnehmer und eine stattliche Anzahl
an Motorrädern haben an dieser Sternfahrt nachInzell teilgenommen. Eine einfache Entfernung
von annähernd 1 000 Kilometer vom Heimatort
nach Inzell hatten die Tourensportfreunde vom
MSC Emden und aus Theidel/Rügen, mit 970 Kilometer die Tourensportfreunde vom MC Kugelbake und mit 920 Kilometer die Teilnehmer aus
Bruhn/Fährdorf auf sich genommen.
Nachdem bereits am Freitag die Zielkontrolle im
Hotel Bayerischer Hof in Inzell eingerichtet war,
kamen auch die ersten Teilnehmer dieser Sternfahrt in Inzell an. Unter Ihnen befanden sich der
Vizepräsident des DMV, Bernd Schmidt, FIM-Tourensport-Mitglied Dieter Sass und die DMV-Tourensportreferentin Jennifer Uden.
Beim gemütlichen Abendessen in der Stube des
Bayerischen Hofes kristallisierte sich bereits heraus, wer bei dieser Sternfahrt nach Inzell seitens
der Teilnehmer, die „Hosen“ anhaben würde.
Ganz klar, Rot-Weiss war die dominierende Farbe
der Oberbekleidung in dieser Stube.
Fußballabend im Bayerischen Hof. Mit dem
Tourensport hatte es eigentlich nichts zu tun,
aber an diesem Freitagabend stand die Fußball-Europameisterschaft mit dem Viertelfinale
Deutschland - Griechenland auf dem Programm.
Nicht nur DMV-ler, sondern auch DMV-lerinnen
nahmen im Saal des Bayerischen Hofes Platz und
erlebten den furiosen Sieg auf der Großleinwand
Am Samstag widmete man sich wieder dem Tou-✶
rensport und ein fast voll besetzter Bus fuhr zum
Tourensportausflug nach Filzmoos/Österreich
zu der schönsten Alm der Alpen, der UnterhofErlebnisalm. Gegen Spätnachmittag erreichte
man wieder Inzell und, bevor es ins Quartier
ging, konnten sich die Teilnehmer von der neuen
Eishalle, der Max-Aicher-Arena, ein genaues Bild
machen, welch gigantisches Bauwerk des Sports
hier eigentlich geschaffen wurde.
Zum Sternfahrerball im Saal des Bayerischen Hofes konnte der 1. Vorsitzende der Landesgruppe,
Robert Weiss, auch den Präsidenten des DMV,
Willi Weidlich, den Schirmherren-Vertreter für
den Bürgermeister, Siegfried Walch, DMV-Vizepräsident Bernd Schmid, FIM-Mitglied Dieter
Sass, die Tourensportreferentin Jennifer Uden
und den Ehrensportleiter der DMV-Landesgruppe Südbayern, Florian Betzl begrüßen. Robert
Weiss stellte auch fest, dass es zwischen der
Europameisterschaft im Fußball und dem DMVTourensport eine Ähnlichkeit gibt, nämlich eine
gewisse Faszination bei beiden Sportarten. Weiss
bedankte sich daher sehr herzlich bei allen Tourensportlern, die den Weg nach Inzell genommen
Siegfried Walch bedankte sich für die Einladung
zum Sternfahrerball und stellte fest, dass die
DMV-Landesgruppe Südbayern seit Jahren einen
sehr hohen Stellenwert in Inzell habe und er sich
auch persönlich freue, wenn es wieder Motorengeräusche in der Eishalle gibt.
Tanz und bayerische Folklore. DMV-Präsident
Willi Weidlich bedankte sich bei der Landesgruppe Südbayern für die Ausrichtung dieser Sternfahrt und wünschte den Teilnehmern viel Erfolg.Bürgermeister Martin Hobmaier begrüßt
DMV-Präsident Wilhelm WeidlichTOURENSPORTEbenso bedankte sich die DMV-Tourensportreferentin Jennifer Uden bei den Verantwortlichen
dieser Sternfahrt und brauchte dazu nicht mal
das Saalmikrophon. Bevor die Tanzfläche für die
Tourensportler frei gegeben wurde, führte die
Ruhpoldinger Trachtengruppe auf der Bühne
Bayerische Folklore auf.
Traditionsgemäß erfolgte am Sonntagvormittag der Delegiertenempfang beim ersten Bürgermeister Martin Hobmaier. Zur gleichen Zeitspielte eine Bayerische Band zum Frühschoppen
im Saal des Bayerischen Hofes auf, bevor die Siegerehrung dieser 2. Nationalen Sternfahrt von
Peter Schmiedeknecht und Alex Lutz durchgeführt wurde. Der 1. Platz der Club-Wertung, der
Fahrer-Wertung, der Beifahrer-Wertung, der
MSJ-Wertung und der Preis für diie Club-Meistbeteiligung gingen an den Spandauer MC RotWeiss. Insgesamt waren 71 Fahrer, 48 Beifahrer,
16 Motorräder und zwei MSJ-Mitglieder in Inzell
am Start. Sie kamen aus 26 Clubs nach Inzell und
errangen insgesamt 52 030 Punkte.
Die DMV-Landesgruppe Südbayern mit Sitz in Inzell bedankt sich nochmals sehr herzlich bei allen
Teilnehmern und freut sich auf ein Wiedersehen,
irgendwie und irgendwo, bei uns im DMV.
TEXT UND FOTOS: PETER SCHMIEDEKNECHT
www.dmv-lg-suedbayern.deDer Vorstand der DMVLandesgruppe Südbayern
im Bayerischen Hof in
gemütlicher Runde3536DMV - INSIDEInterview mit ASS-Marketingleiter Dr. Peter Hoffmann„Flexible Mobilitätslösung für Motorsportler“
Seit einem Jahr bietet die ASS Athletic Sport Sponsoring ausgewählten Personen innerhalb des DMV ein
attraktives Auto-Angebot. DMV INSIDE sprach mit Dr. Peter Hoffmann, Leiter Marketing der ASS, über die
Angebote für DMV-Mitglieder.
DMV: Was verbirgt sich hinter dem AutoAngebot der ASS Athletic Sport Sponsoring?
Dr. Peter Hoffmann: Viele im Sport aktive
Menschen sind auf eine flexible Mobilitätslösung angewiesen. Als Athlet muss man
beispielsweise oft sehr früh morgens zum
Training kommen. Und auch Funktionäre
oder hauptamtliche Mitarbeiter können
den Zeitplan einer Tagung selten nach
dem Fahrplan der Deutschen Bahn richten.
Gleichzeitig ist ein eigenes Auto üblicherweise mit sehr hohen Kosten verbunden.
Insbesondere, wenn man viele Kilometer
für den Sport zurücklegen muss. Genau
hier hilft unser Angebot. Wir bieten ausgewählten Personen aus dem deutschen Verbands- und Vereinssport ein günstiges und
gleichzeitig flexibles Auto-Angebot.
Welche Leistungen beinhaltet das AutoAngebot?
Hoffmann: Sehr plakativ könnte man sagen: „Alles drin außer Tanken!“ Kunden
erhalten von uns für ein Jahr ein Neufahrzeug mit einem umfassenden „All
Inclusive“-Leistungspaket. In der monatlichen Rate sind Kfz-Versicherung (Teilund Vollkasko), Kfz-Steuer, gesetzliche
Mehrwertsteuer, Überführungs- und Zulassungskosten, Rundfunkgebühren und
eine Jahresfreilaufleistung von wahlweise
10 000, 20 000 oder 30 000 Kilometer enthalten. Eine Anzahlung oder andere Sonderzahlungen fallen nicht an. Sollte einmal ein
Unfall passieren, kümmern wir uns auch
um die Steuerung der Instandsetzung.
Nicht zu vergessen ist, dass der Wagen
einmal pro Jahr beim Lieferhändler abgeholt und dort auch wieder abgegeben
werden muss. In den letzten Jahren wurde aber eine regionale Lieferung etabliert.
Hoffmann: Stimmt. Dank unserer Hersteller und Händler arbeiten wir heute viel regionaler als früher.
Was sind die Vorteile des Auto-Angebotes? Aus unserer Sicht war und ist die jährliche Wahlfreiheit entscheidend. Dieses
Jahr ein Cabrio und nächstes Jahr einen
Kombi oder wenn man gerade kein Auto
braucht, auch keines mehr. Weiterhin ist
es sehr angenehm, dass es mit ASS nur ein
DMV INSIDE 3/2012Ansprechpartner für alle Leistungen rund
um das Auto gibt.
Hoffmann: Danke für die Blumen. Mir fallen noch zahlreiche weitere Vorteile ein:
Jedes Jahr ein Neufahrzeug, keine Kapitalbindung, Reduzierung der Folgekosten,
jährliche Ausstiegsmöglichkeit, immer aktuelle Motorentechnik, fixe und kalkulierbare monatliche Kosten und große Model-ASS-Marketingleiter
lauswahl. Da jeder Interessent aber anders
denkt, empfehle ich Interessenten bei der
ASS Neukunden-Hotline (Tel. 0234/9512840) anzurufen und sich beraten zu lassen.
Dann kann jeder selbst entscheiden, ob
und was ihn überzeugt.
ASS hat sich über sehr viele Jahre als zuverlässiger Partner des deutschen Sports
etabliert. Wie funktioniert die Abwicklung, wenn man ein Fahrzeug bestellen
Hoffmann: Als erstes sollte man sich ausführlich über das Angebot informieren.
Das geht entweder online unter www.assteam.net oder telefonisch direkt bei ASS
(Tel.: 0234/ 9512840). Wenn man sich dann
für ein ASS-Fahrzeug entschieden hat,
muss man einen Antrag stellen. Am einfachsten kann man diesen online ausfül-len. Natürlich senden wir den Antrag aber
auch per E-Mail oder Post zu. Der ausgefüllte Antrag muss dann zur Bestätigung
der Berechtigung an den DMV gesendet
werden. Von dort erfolgt eine automatische Weiterleitung an ASS. Wir bestätigen
dem neuen Kunden direkt den Antragseingang und bestellen sein Wunschfahrzeug.
Zur Auslieferung laden wir je nach Lieferzeit zwischen acht und circa 16 Wochen
später schriftlich ein. Im Einzelfall kann es
Innerhalb des DMV kann ganz eindeutig
nicht jeder von diesem Angebot profitieren. Antragsberechtigt sind insbesondere Lizenzinhaber sowie Mitarbeiter
und Funktionäre von Vereinen und Verbänden. Wer sich konkret informieren
möchte, kann aber gern in der DMV-Geschäftsstelle anrufen oder einfach auf der
Internetseite der ASS nachschauen.
Darf nur der Antragssteller den Wagen
Hoffmann: Nein, neben unserem Kunden
sind alle mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen sowie nahe Familienangehörige (z. B. Kinder, Geschwister,
etc.), soweit diese im Besitz einer gültigen
Fahrerlaubnis sind, berechtigt. Sollte der
Antrag von einem Verband oder Verein gestellt werden, dann dürfen alle haupt- und
ehrenamtlichen Mitarbeiter den Wagen
Kann ich mir die Ausstattung und die
Wagenfarbe meines ASS Fahrzeugs aussuchen?
Hoffmann: Beides wird von ASS bzw. dem
liefernden Händler festgelegt. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Ausstattung alles
Wesentliche beinhaltet. Bei der Wagenfarbe gibt es fast immer gängige Farben. Eine
Garantie für gängige Farben geben wir
Das klingt auch für Sie interessant? Dann
informieren Sie sich unter www.ass-team.
net oder auch persönlich per Telefon an
0234/95128-40 oder per E-Mail an info@assteam.net über das Auto-Angebot unseres
Partners ASS Athletic Sport Sponsoring.
www.ass-team.netAktions-Abo
für € 66,– statt € 89,90M OTO R S P O RT Z U M L E S E N .
NEUDMV1111Mit DMV-Info einmal
monatlich im Heft◻ Ja, ich möchte vom Kennenlernangebot für DMV-Mitglieder profitieren
Auf dem Postweg: SPEEDWEEK Leserservice, Arberweg 12, D-82538 Geretsriedw w w. s p e e d we e k .d e38
38MSJSpeedy trifft …Dr. Gunther David
Euch zukünftig, bei positiver Rückmeldung, den Motorsport der „Großen“ und
die dahinter stehenden Macher etwas näher bringen. Wir treffen interessante Mitglieder, Fahrer oder Funktionäre des DMV
und stellen ihnen ein paar Fragen zu ihren
Jobs, ihren Veranstaltungen oder einfach,
ihrer erlebten Motorsportgeschichte stellen. Wir würden uns sehr über Eure Anregungen, Kommentare und natürlich auch
über Wünsche für die nächsten Interviews
freuen. Schreibt uns einfach an Speedy@
Name: Dr. Gunther David, Alter: 54
Familienstand: verheiratet, 2 erwachsene Kinder, Beruf: Zahnarzt, Implantologe
im DMV: Sportpräsident und somit
zuständig für alle Motorsportveranstaltungen des DMV, Heute (21.07.2012):
Organisationsleiter des 35. RCM – DMV –
Grenzlandrennens und der 5. Rallye Eifel
Classics Revival auf dem NürburgringSpeedy: Um was für eine Veranstaltung
handelt es sich bei der VLN Langstrecken
Meisterschaft Nürburgring?
Dr. David: Es handelt sich um Langstreckenrennen mit Tourenwagen und Sportwagen mit einer Dauer von 4 bis 6 Stunden.
Wie viele Fahrzeuge nehmen an dieser
Langstrecken Meisterschaft teil?
Im Durchschnitt über 180 Starter in circa
20 Klassen.
Wie alt sind die Fahrer und welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um
teilnehmen zu dürfen?
Die Fahrer sind zwischen 18 und bis über
60 Jahre alt und müssen einen Führerschein und eine C-Lizenz vom DMSB haben.
Ja; es sind immer mehr Frauen im Starterfeld. Die bekannteste Starterin ist sicher
Sabine Schmitz, die auch schon zweimal
das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen hat.Was ist so besonderes an
der Nürburgring-Nordschleife?
Bei der Nordschleife handelt es sich um eine Naturrennstrecke mit
mehr als 70 Kurven und etwa 300 m Höhenunterschied. Damit ist die Nordschleife die längste permanente Rennstrecke
Was würden Sie einem MSJler empfehlen,
wenn er später auch mal bei der VLN mitfahren möchte?
Es ist sinnvoll, im Kart erste Rennerfahrungen zu sammeln und sich später über
kleinere Rennserien weiter zu entwickeln.
Fahren Sie selbst auch Autorennen?
Ich selbst fahre seit über 20 Jahren Autorennen.
Was war ihr größter persönlicher motorsportlicher Erfolg?
Meine größten Erfolge sind über 20 Klassensiege beim RCN und bei dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.Superkart-Westfalen-CupRiesen-Schub für die Superkarts
Im neuen Superkart-Westfalencup finden sich alle sechs WestPrädikate wieder.
Durch intensive und freundschaftliche
Kontakte der DMV-Vereine AMC Velmede,
MSC Münster, MSC Werl und MC Wüsten
kam die Idee im Herbst 2011, im Superkart
neue Akzente zu setzen. Die Vereine engagierten sich bis dahin nur im Jugendslalom.
Lediglich der MC Wüsten fuhr mit seinen
älteren und erfahreneren Fahrer bereits
im Superkart in der Region West. Diese war
wie das gesamte Superkart aber noch in
Nun wollten die Vereine Velmede, Münster
und Werl ihren älteren Jugendlichen eben-DMV INSIDE 3/2012falls die Möglichkeit bieten, auf schnelleren
Karts (9 PS) und größeren Parcours zu fahren. Schon schnell merkten alle Beteiligten,
dass dies bei ihren Jugendlichen auf fruchtbaren Boden traf.
Als nach einem ersten Treffen dieser vier
Vereine klar war, dass ein starkes Starterfeld entstehen würde, entschied sich der
MC Wüsten, das Grundfundament einer
solchen Rennserie zu schaffen. Der Verein
setzte sich mit dem Karthersteller Fam.
Hetschel (Mach 1) zusammen, um die dafür
notwendigen Karts mit Gewichtsaufnahme zu planen und anzuschaffen. In einem
dreistündigen Planungsgespräch mit den
Herren Hetschel senior und junior sowie
Kartkoordinator Dirk Horstmann vom MC
Wüsten konnte ein Superkart ins Leben
gerufen werden. Als diese Gespräche abgeschlossen und die Ergebnisse dem DMV
mitgeteilt wurden, entschied der DMV,
diese Anschaffung mit einem Materialzuschuss zu unterstützen. Nun standen zwei
Superkarts für die Westfalenmeisterschaft
Jetzt musste das ganze noch einen Namen
bekommen. Da es so schnell für ein ge-schlossenes Starterfeld keine eigene Region im DMV geben konnte, entschloss man
sich, mit dem DMV zusammen die Serie
Superkart-Westfalenmeisterschaft zu nennen. Doch relativ schnell wurde klar, dass
die sechs Prädikate aus der Region West auf
diese Meisterschaft verteilt wurden.
Nachdem sich ein weiterer starker DMVVerein aus dem Jugendslalom der Westfalenmeisterschaft anschloss (der MSC Land
Hadeln) und weitere Einzelfahrer aus anderen DMV-Vereinen konnte man circa 60
Einschreibungen verzeichnen. Die ersten
beiden Doppelveranstaltungen in Wüsten
und Münster fanden dann auch mit einem
tollen Starterfeld von ca. 50 Fahrern statt.
Der Aufbau der Superkart-Westfalenmeisterschaft dieser vier Vereine wird dem
Superkart in Deutschland einen riesigen
Schub geben. Hier wurden neue Impulse
gesetzt. Es ist zu erwarten, dass sich neben
dem Jugendslalom eine zweite Slalommeisterschaft etabliert. Viele Vereine in
Deutschland werden mit großem Interesse
nach Westfalen schauen, um das Beispiel in
ihren Regionen und Vereinen zu verankern.
DIRK HORSTMANNJugendtrial-Fahrer Jarmo RobrahnTalent aus dem Norden
Mit der deutschen Trialszene
ist es international nicht so toll
bestellt. Deshalb macht jedes
durch die Betreuer und Trainer in den DMV-Clubs erspähte Talent Mut und Hoffnung
auf bessere Zeiten. Ein solchesTalent ist der 13-jährige Jarmo
Robrahn. Der Junge kommt aus
Bagfeld-Stegen bei Hamburg.
Er fuhr schon mit fünf Geschicklichkeitswettbewerbe auf
kleinen Motorrädern mit. 2011
wurde er auf seiner 125er Gas-Gas Norddeutscher Trialmeister und Vierter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften.
In diesem Jahr fuhr er schon bei
der Europameisterschaft in Italien mit, wo er immerhin Platz
16 belegen konnte.
TSMit 13
RobrahnSuperkart-Slalom um den Westfalen-PokalGelungene Premiere in Bruchhausen
Die Veranstaltergemeinschaft der Motorsportclubs aus Velmede und Olsberg richtete die dritte Doppellauf-Veranstaltung
zum Westfalen-Pokal und zur Deutschen
Meisterschaft aus. Die Veranstaltung fand
bei gutem Wetter auf dem Parkplatz der
„Lion Energy“ im Industriegebiet Bruchhausen statt. Die Jugendlichen kamen aus
Westfalen und eine Jugendmannschaft sogar aus Cadenberge. Es hat sich unter den
Fahrern eine tolle Gemeinschaft gebildet– das sah man bei einem spannenden und
fairen Wettkampf. Dem 600 Meter langen
Parcours fehlte es nicht an Spannung. Aufgrund der Platzabmessungen musste der
recht anspruchsvolle Parcours öfters gekreuzt werden, welches ein hohes Maß an
Konzentration bei schneller und flüssiger
Fahrweise erforderte. Wiederholt leisteten
sich Aktive Pylonenfehler, die viel Strafzeit
und gute Plätze kosteten. In zwei getrennten Tageswertungen wurden die Ergebnissefestgehalten. Es ergaben sich sechs Klassensieger in verschiedenen Altersklassen.
Tagessieger wurde David Amaral vom YBBS
Slalomteam Sauerland. Das schnellste Mädchen war Sarah Gläser (MSC Münster). Die
Jugendlichen vom AMC Velmede belegten
fordere Plätze. Die beiden letzten Vorläufe
der Region West finden am 25. August in
Werl statt und der Endlauf zur Deutschen
Superkartslalom-Meisterschaft am 27. Oktober in Schwäbisch Hall.Kart-Slalom im Rallye-Club BöblingenEin Verein im Umbruch
2012 - das Jahr des Aufbaus beim RC Böb- zung im Training der jungen Fahrer. „Da- den Endläufen mit dabei und auch Adriel
lingen (RCB). Im Kartslalom ist der Verein durch ist es uns möglich extra Trainings- Godoy in Klasse 1 wird an den Start gehen.
schon seit fast 50 Jahren präsent. Jetzt hat einheiten einzuschieben, wenn wir sehen, „Natürlich ist nach oben hin noch einiges
es der RCB innerhalb einer Saison geschafft, dass unsere Fahrer zusätzliches Coaching offen und zu erreichen. Aber wir wollen unin Baden-Württemberg wieder einen Na- für die bevorstehenden Läufe benötigen“, sere Kids auch nicht überfordern, denn es ist
ein Sport und das soll er bleiben“,
men zu erlangen und Fahrer im
bestätigt Rafael Piofczyk, erster
Spitzenfeld zu platzieren. Erstmals
Vorstand des Vereins. Die erfahreseit langem wieder gibt es einen
nen Fahrer helfen den NeueinsteiLandesgruppenmeister mit dem
gern, die Großen den Kleinen und
RCB-Logo auf der Brust. Und auch
das zeichnet den Verein aus.
an den DM-Endläufen im Herbst
Im nächsten Jahr sind noch mehr
ist der Rallye-Club mit einigen FahFahrer und Fahrerinnen am Start.
rern in den Klassen 1, 2 und 3 am
Denn der Verein wächst kontinuStart.
ierlich. „Sorgen um Nachwuchs
Zu verdanken ist dieser Wandel
kennen wir nicht“, sagt Berit Erldem Engagement aller Eltern und
bacher, 2. Vorsitzende des RCB.
Kinder, die in ihrer Freizeit ihr Können und Knowhow dem Club zur Eines der vielen Kartslalom-Talente im RCB: Marco Kitzler „Wir tun vieles, um diesen Sport
bekannt zu machen und zu förVerfügung stellen. So war es möglich über die Präsenz in der regionalen Pres- erklärt Georg Schuster, der in diesem Jahr dern. Mit Schulen gibt es Projekte und
se Sponsoren für den Verein zu begeistern, besonders stolz auf seine Truppe ist. Das Schnuppertrainings.
durch die neue Karts und eine einheitliche kann er auch, denn als Hauptverantwort- zusammen mit Daimler und dem MeilenTrainingsausstattung möglich wurde. 2013 licher hat er es geschafft, die Fahrer der werk sind in Planung. Was wir im Jubiläkann sich so der Rallye-Club zum 50-jähri- gesamten Mannschaft nach vorne zu brin- umsjahr vorhaben, wird aber noch nicht
gen Bestehen in professioneller Ausstat- gen. Niclas Nießner hat sich die Spitze in der verraten!“ Wer Interesse hat, kann sich auf
tung zeigen. Mit Verstärkung durch Steffen Landesgruppe Baden Württemberg in Klas- der Vereins-Homepage schlau machen.
Nießner bekam Georg Schuster als Trainer se 2 gesichert und liegt auch in der DM ganz
www.rallye-club-böblingen.de
und Jugendleiter tatkräftige Unterstüt- vorne. Marco Marcel Kitzler ist in Klasse 3 in40Bayerische Meisterschaft im Jugendkartslalom200 Starts in Zeilarn
Mehr als 200 Starts waren auf einem Betriebsgelände in Zeilarn erforderlich, um in
sechs Klassen, sowie in der Mannschaftswertung, die Bayerischen Meister 2012 im
DMV-Jugendkartslalom, ausgerichtet von
der DMV Landesgruppe Südbayern, zu ermitteln. Hans Seidel vom MSC Zeilarn, der
Vorstarter dieses Endlaufes, hatte am Start
alle Hände voll zu tun und durfte außerdem noch einen Reifenwechsel und die
Reparatur des Gasseiles vornehmen. Der
erforderliche Reifenwechsel war am Vormittag notwendig, da es am Austragungsort einen kurzen Schauer gab, ansonsten
war der Parcours trocken.
Die Jugendkartfahrer dieser Bayerischen
Meisterschaft wurden durch die Veran-staltungssprecherin, Frau Bea Pollich (AMC
Neuötting) auf den wirklich anspruchsvollen Rundkurs aufgerufen und vom
Schiedsgericht, Ralf Hobl (MSC Vohburg),
Hans Wagner (AMC Neuötting) und Klaus
Winkels (MSC Tacherting) überwacht und
Die Gesamtleitung hatte die Jugendleiterin
der Landesgruppe, Anja Schmiedeknecht,
und ihr zur Seite standen die Streckenposten vom MSC Teisendorf, MSC Tacherting,
MSC Vohburg, MSC Marktleuthen, AMC
Neuötting und MSC Zeilarn. Franz Straubinger vom MSC Zeilarn war für die Zeitnahme und Helga Riedel vom MSC Tacherting für den Sanitätsdienst verantwortlich.
Als Ehrengäste wurden der Ehrensport-Motor Sport JugendMSJ Vollversammlung
und Meisterehrung
Am 3. und 4. 11.2012 ist es wieder soweit. Die MSJ hat ihre großen Tage und wir laden Euch dazu herzlich ein! Im Lokschuppen
Nidda, Über dieBreit 2, 63667 Nidda, werden wir wieder unsere
Meister ehren, aber auch in den Fachsitzungen und in der Vollversammlung Vergangenes nachbetrachten und die Weichen
für die Zukunft stellen. Folgenden Ablauf haben wir geplant:
Samstag 03.11.2012 Meisterehrung
14:00 Uhr Einlass mit Kaffee und Kuchen
15:00 Uhr Start Siegerehrung (zu Ehrende erhalten eine gesonderte Einladung)
18:00 Uhr Abendessen (Buffet) danach Party mit DJ Mario
9:00 Uhr Zweiradsitzung
9:00 Uhr Vierradsitzung
10:30 Uhr MSJ Vollversammlung
1. Begrüßung, 2. Bericht des Verbandsjugendwartes
4. Finanzbericht und Jahresergebnis 2011
A) Schatzmeister und 2. Vorsitzender, B) Jugendkartreferent
C) Motocross, D) Quadreferent, E) 1. Vorsitzender für 1 Jahr
F) Wahl der Jugendsprecher
7. Haushaltsplan 2013, 8. Anträge, 9. Sonstiges
Anträge sind bis 14 Tage vor der Vollversammlung an den MSJVorsitzenden oder an das MSJ-Sekretariat, schriftlich zu stellen.
gez. Ralph Meeh kommissarischer Vorsitzender der MSJ im DMV
Frankfurt, den 31. Juli 2012
Hinweise zum Tagungshotel: Eine Hotel- und Pensionsliste
wird rechtzeitig auf der Homepage der MSJ (dmv-motorsport.
de) veröffentlicht.
DMV INSIDE 3/2012leiter der DMV Landesgruppe Südbayern,
Florian Betzl, der Kartreferent der MSJ, Boris
Bachmann, Geschäftsführer Peter Schmiedeknecht und Schatzmeister Alex Lutz begrüßt.
Gegen Spätnachmittag überreichten der
1. Bürgermeister von Zeilarn, Ludwig Matzeder und Peter Schmiedeknecht die Pokale.
Bayerische Meister wurden Tamina Wagner
(Klasse 1) vom AMC Neuötting, Henry Hensel (Klasse 2/MSC Marktleuthen), Felix Kern
(3/MSC Teisendorf), Simon Waldher (4/MSC
Zeilarn), Marcel Rose ((5/MSC Vohburg) und
Bettina Kern (6/MSC Teisendorf). Die Mannschaftswertung gewann der MSC Vohburg 1.
www.dmv-lg-suedbayern.deDMV Landesgruppe Hessen e.V.EinladungAn alle Clubs und Einzelmitglieder der Landesgruppe Hessen
e. V. im DMV zur satzungsgemäßen Jahreshauptversammlung 2012
TERMIN: Samstag, 17. Nov. 2012, Gasthaus „Zum Hohenstein“,
Talstrasse 65, 64385 Reichelsheim / Ober-Kainsbach
Referenten-Sitzungen: 13:00 Uhr – 14:30 Uhr Kartsport, Motocross, Wagensport, Tourensport
Jahreshauptversammlung: Beginn um 15:30 Uhr
1. Begrüßung durch den Vorsitzenden, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung, Gedenken der Verstorbenen
2. Bericht des 1. Vorsitzenden [Adam Steinmann]
3. Jugendbericht - Motorsportjugend [Rolf Zimmer]
4. Berichte der Referenten: Motocross, Sportleiter Vierrad, Auto
Slalom, Jugendkart, Trial, Bahnsport, Tourensport, Motorrad
Oldtimer, Historische Motorräder, Pressebericht Öffentlichkeitsarbeit 2012 , Aussprache über die Berichte
5. Kassenbericht [Anselm Wünscher]
6. Bericht der Revisoren [Klaus Katzenmeier, Horst Kurbick]
7. Entlastung des Vorstandes , 8. Wahl eines Wahlleiters
9. Neuwahlen der Gruppe II: 2. Vorsitzender [Franz Straub],
Sportleiter Zweirad [Wolfgang Büttner], Sportleiter Wagen
[Matthias Emig]
10. Anträge zur Jahreshauptversammlung 2012
Anträge zur JHV 2012 müssen bis zum 14.10.2012 [24 Uhr, Poststempel] beim 1. Vorsitzenden, Adam Steinmann, Thasberg 1,
64668 Rimbach vorliegen. Die Siegerehrung der Hessenmeister findet im Anschluss an die JHV ab 18 Uhr statt. Ergebnislisten für das Sportjahr 2012 müssen bis zum 14.10.2012 in der
LG Hessen Geschäftstelle, Karl Schäfer Str. 28, 64395 Brensbach
vorliegen! Zimmerbestellung: GH „Zum Hohenstein“, Talstraße 65, 64385 Reichelsheim/ Ober-Kainsbach, Telefon:
06164-2174, www.zum-hohenstein.de Notfalltelefon am Veranstaltungstag: Werner Lautenschläger Mobil: 0177/4909037
wünschen eine gute Anreise. gez. Adam Steinmann, 1. VorsitzenderCLUBSEinladung
An alle Jugendgruppen der hessischen Clubs
sowie MSJ Einzelmitglieder der Landesgruppe Hessen e. V.
im DMV, zur Satzungsgemäßen Vollversammlung der Motorsportjugend 2012
TERMIN: Samstag, 17. Nov. 2012, Gashaus „Zum Hohenstein“,
13 Uhr Termine und Aussprache
Vollversammlung Beginn um 15 Uhr
1. Begrüßung durch den Leiter der Motorsportjugend
[Rolf Zimmer]
3. Neuwahlen Gruppe I: Leiter Motorsportjugend [Rolf
Zimmer], Jugend-Bahnsport [Michel Hofmann], Jugend Trial [Jürgen Schmitt], Jugendvertreter [Tobias Nachtigall,
Matthias Nix]
4. Anträge 5. Verschiedenes
Anträge zur MSJ Vollversammlung müssen bis zum 14.10.2012
[24 Uhr, Poststempel] bei Rolf Zimmer, Heinrich-Orth-Straße 8,
64560 Riedstadt vorliegen.
Beginn: 18 Uhr im Gashaus „Zum Hohenstein“, 64385 Reichelsheim/ Ober-Kainsbach
Zimmerbestellung: GH „Zum Hohenstein“, Talstrasse 65,
64385 Reichelsheim/ Ober-Kainsbach, Telefon: 06164-2174,
Notfalltelefon am Veranstaltungstag: Werner Lautenschläger: 0177-4909037
gez. Rolf Zimmer, Leiter MotorsportjugendMSC Gefrees-FichtelgebirgeJugend- und Clubsport-Trial
Nach mehrjähriger Pause fand dieses Jahr wieder ein Jugendund Clubsport-Trial auf dem Gelände der „Hügelwiese“ bei Gefrees statt. Über 90 Starter aus Bayern, Hessen, Thüringen und
Sachsen fanden sich in Gefrees ein, um für die Wertungen des
Jura-Trial-Pokals und der Bayerischen Meisterschaft Punkte zu
sammeln. Jeweils acht Sektionen wurden an jedem der beiden
Veranstaltungstage geboten und von den Verantwortlichen in
gründlicher Vorarbeit ausgesucht und abgesteckt. Nachdem
der Wetterbericht keine eindeutige Aussage in Richtung Regen
machen konnte, ließ man einige der schwierigsten Hindernisse
weg, um letztendlich allen Fahrern gut fahrbare Sektionen zu bieten. So fanden alle Teilnehmer leistungsgerechte Sektionen vor,
in denen in allen Klassen guter Trialsport gezeigt wurde. Neben
dem Motorrad-Trial wurde in Start/Ziel-Nähe ein Fahrrad-Trial
für Anfänger, Fortgeschrittene und Spezialisten abgehalten, das
ebenfalls regen Zuspruch fand. Viele der kleinen Nachwuchstrialer fanden Spaß an der Sportart und konnten auch gleich für den
MSC Gefrees und den DMV gewonnen werden.DMV Landesgruppe Südbayern e.V.Einladungzur Jahreshauptversammlung mit Meisterehrung
der DMV Landesgruppe am Sonntag, den 18.11.2012 in
83364 Teisendorf, Beginn 10:00 Uhr
Jahreshauptversammlung mit Meistehrung am
83364 Neukirchen a. Teisenberg, Gasthof zur Post,
Dorfstraße 20, Tel. 08666/989105
TOP 01 Begrüßung und Bericht durch den 1. Vorsitzenden
TOP 02 Bericht des Geschäftsführers
TOP 03 Bericht des Schatzmeisters, Genehmigung
TOP 04 Bericht der Revisoren und Entlastung der
TOP 05 Meisterehrung der verschiedenen Sparten mit
TOP 06 Ehrungen DMV Mitglieder für Einsatz in Inzell
TOP 07 Verschiedenes, Sonstiges und Wünsche
TOP 08 Festlegung der Jahreshauptversammlung in 2013,
Abs. 4 bis spätestens 03.11.2012 beim Vorstand eingegangen
gez. Robert Weiss, 1. Vorstand, im Namen des GesamtvorstandesWerbung durch
Fahrrad-Trialshow
Mit einer Fahrrad-Trial-Show hat sich der MSC Gefrees-Fichtelgebirge am diesjährigen Pfingstfest in Metzlersreuth, einem Ortsteil von Gefrees, beteiligt. Das in der gesamten Region bekannte
und geschätzte Fest zieht alljährlich zahlreiche Gäste aus Nah
und Fern an, die sich an der dörflichen Idylle und den dargebotenen Aktionen erfreuen. Mit acht Fahrrad-Trialfahrern gaben die
MSCler einen Einblick in den Fahrrad-Trialsport und die Jugendarbeit des MSC Gefrees. Jugendleiter Daniel Liebig kommentierte
die gekonnten und spektakulären Fahraktionen und informierte
die Zuschauer zu den Themen Trialsport und Verein. Für den MSC
Gefrees gehört es zur Vereinsphilosophie, sich in die gesellschaftlichen Aktivitäten einzubringen und sich der Öffentlichkeit zu
präsentieren, was in Metzlersreuth einmal mehr sehr gut gelang.Sprünge aus 2 Metern Höhe konnten die Zuschauer bei der
Vorführung des MSC Gefrees bestaunen4142RKV Kirchheim/TeckHervorragender Pitbike-Sport
Mit den Plätzen 3 und 2 holte sich Kay Baamann aus Bissingen
beim Kirchheimer Monkeycross den ersten Sieg seiner Karriere.
Des Weiteren trugen sich in die Siegerlisten ein: In der 50-ccmKlasse Niklas Steinhauser (Ohmden), in der 100-ccm- und
200-ccm-Klasse das Brüderpaar Kevin und Andre Vater aus Hattenhofen, Chris Sigmund
(Weilheim) bei den 125ern
und Altmeister Jochen Find
mit Beifahrer Christian
Drexler (Kirchheim) in der
Gespannklasse.
Doch bevor die Sieger feststanden konnten die rund
700 Zuschauer packende
Zweikämpfe und hervorragenden Pitbike-Sport verfolgen. Die Fahrer kämpften
bei optimalen äußeren Bedingungen und auf einer
Pitbike-Open-Sieger
Kay Baamann
Foto: MB vom RKV Kirchheim hervorragend präparierten Strecke
um jeden Meter. Nach den Rennen folgte dann die Verlosung einer
nagelneuen, zulassungsfähigen Monkey im Wert von über 1 000
Euro. Glücklicher Gewinner war Klasse-4-Fahrer Volker Osborne
aus Feuchtwangen.
www.rkv-kirchheim.deMC Neustadt/OrlaSchlammrennen in Lehesten
Beim 3. Meisterschaftslauf des Landes Thüringen im MotorradBiathlon in Lehesten verwandelte sich auf Grund der starken Regenfälle der letzten Tage die Strecke in eine Schlammpiste. Am
meisten litten die Serienfahrer unter den schlechten Bedingungen. Dadurch gab es eine hohe Ausfallquote. Auch der MC Neustadt/
Orla wurde davon nicht verschont.
Als einziger Neustädter Fahrer in der
Klasse KKR sah Christian Schippel
mit Platz 6 die Zielflagge. Johannes
Dietrich siegte vor Manuell Gollmann und Mario Böhler. Dies bedeutete natürlich den souveränen Sieg
Sehr spannend ging es in der Klasse bis 150 ccm Zweiakt und 250 ccm Vierakt zu. Hier konnte sich
Pascal Weiser ganz knapp vor René Schunke (MC Lehesten) durchsetzen. In der Teamwertung siegte die I. Neustädter Mannschaft
und verwies das II. Team auf Rang 2. In der Open-Klasse ab 175ccm
Spezial boten die Neustädter Fahrer nochmals Motorsport vom
Feinsten. Maximilian Weber hieß am Ende der strahlende Sieger
vor seinem Teamkollegen Ronny Lang.
DANIELA KÖHLER UND GERHARD LUDING
www.mcneustadtorla.de
DMV INSIDE 3/2012Ecurie Aix-La-Chapelle61 Oldies bei Oldtimer-Rallye
Zum 15. Mal in Folge hat die Ecurie Aix-La-Chapelle die Int. Oldtimer-Rallye Aachen durchgeführt. Trotz schlechter Wetteraussichten fanden 61 Oldies aus den Jahren 1933 bis 1982 den Weg
zum Toyota-Center in Aachen–Brand hin und zurück nach einer
120-Kilometer-Tour durch die Euregio-Region Deutschland, Holland und Belgien. Zwölf
Teilnehmer gaben vorzeitig auf oder wurden
Ein beliebter vier Kilometer langer Rundkurs
auf dem IKA-Gelände
der TH Aachen am Ende
der Rallye rundete im Die Gesamtsieger René Göbbels und
wahrsten Sinne des Tina Stange
Wortes die Veranstaltung ab. Einmal mehr konnten sich Rene Göbbels und Tina Stange (Eschweiler) auf einem Golf 1 Diesel mit 55 PS aus dem Jahre
1980 als Gesamtsieger feiern lassen. Die beiden brillierten nicht
nur bei der von Vielen als relativ schwierig bewerteten Orientierung, sondern bewiesen auch auf den Gleichmäßigkeitsprüfungen ihre derzeit gute Form, allerdings dicht gefolgt von Mike
Bongartz/Wolfgang Schwarz auf Porsche 911 S und Alexander
Kremer/Klaus Schewior auf einem BMW 1802.
Das Gesamtergebnis und die Klassensieger findet man auf der
Homepage der Ecurie.
In der Mannschaftswertung gewann unter fünf Mannschaften
AC Eschweiler mit den Teams Grunenberg/Göbbels/Vroels/Heinen. NRW-Wirtschaftsminister a.D. Harry Voigtsberger ließ es sich
als Schirmherr nicht nehmen, die Pokale persönlich zu überreichen. Ein besonderer Dank des Veranstalters geht an alle Helfer
und Kontrollposten, die in strömendem Regen für die Aufrechterhaltung der Organisation gesorgt haben.
www.ecurie-aachen.deBadischer Motorsport Club (BMC)Dieter Dürr zweimal auf
dem PodestBeim Porsche-Sportscup waren viele Porsche-Fans im Hockenheimer Motodrom hautnah dabei. So auch Dieter Dürr aus Schifferstadt vom Badischen Motorsport Club (BMC) Hockenheim in der
Klasse „Porsche Sports Cup. Er startete im Team Penske Sportwagenzentrum Mannheim mit einem Porsche 997 GT3 RS. BMCFahrer Dieter Dürr drehte seine Trainingsrunden und verpasste
nur ganz knapp die Pole Position. Im 1. Rennen mit 36 Fahrern im
Motodrom kam Dürr kam sehr gut vom Startplatz 2 in das Rennen,
jedoch mit dem späteren Sieger Ulrich Diedrichsen (ebenso vom
Penske-Team) konnte er nicht ganz mithalten.
Der Schifferstädter wurde Zweiter und stand
somit auf dem Treppchen. Am Sonntag stand
der BMC-Pilot als Dritter wiederum auf dem
www.bmc-hockenheim.deMSC SchatthausenNoch ein Trialmotorrad
BETA Deutschland und die Firma Kindsvogel stellen auch in diesem
Jahr wieder ein Motorrad für die Jugendarbeit kostenlos zur Verfügung. Die BETA Minitrial soll auch jüngeren Jugendlichen die Möglichkeit geben, ein Schnuppertraining beim MSC Schatthausen zu
absolvieren. Zusammen mit dem vom MSC gekauften BETA REV 80
Motorrad, das für Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren gedacht
ist, kann die Nachwuchsarbeit beim MSC hoffentlich
erfolgreich gestaltet werden.
Diese Motorräder haben auch
beim diesjährigen Ferienspaß
der Stadt Wiesloch wieder zur
Verfügung gestanden. Interessenten für ein Schnuppertraining können sich auf der
Vereins-Homepage informieren oder einfach donnerstags
ab 20:00 Uhr beim wöchent- Edgar Kindsvogel vom Trialcenlichen Stammtisch im MSC- ter Kindsvogel bei der Übergabe
Clubhaus vorbei schauen.
des Motorrads an den 1. Vorsitwww.msc-schatthausen.de zenden Martin ComosMSC PössneckErfolgreich den Berg erklommen
Das 3. Ziegenrücker Bergrennen konnte einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. 187 Starter waren dem Aufruf des veranstaltenden MSC Pößneck e.V. im DMV gefolgt und angetreten, um sich am
Berg zu vergleichen. Die drei Kilometer lange Asphaltstraße von
Ziegenrück nach Liebschütz musste von allen Teilnehmern in zwei
Wertungsläufen jeweils möglichst gleichmäßig befahren werden.
Von den kurzen Regenschauern am Samstagmorgen während der
Trainingsläufe und am Sonntagnachmittag während des Wettbewerbes ließen sich die historischen Rennsportler ihre gute Laune
nicht verderben. Jedoch erhöhte
dies den Schwierigkeitsgrad für die
Teilnehmer, die zu absolvierende
Strecke sowohl auf nasser als auch
trockener Fahrbahn mit der exakt
gleichen Geschwindigkeit zu beDie Formelwagen der Klasse 8 wältigen. Dreh- und Angelpunkt
warten auf den Start Foto: Martin Ortlepp für alle Starter, die in elf Klassen
für Motorräder, Gespanne und Automobile eingeteilt waren, war das beliebte Fahrerlager in Ziegenrück. Einheimische und Gäste bildeten für die Bergrennfahrer eine
stets wohl gesonnene Zuschauerkulisse. „Ich bin mit der Veranstaltung sehr zufrieden! Das ganze Team hat wieder super gearbeitet
und die Fahrer waren sehr diszipliniert, so dass keine größeren Unfälle gemeldet werden mussten.“, äußerte sich Rennleiter Martin
Ortlepp am Sonntagabend während der Siegerehrung. Ganz besonders möchte sich das Team des Ziegenrücker Bergrennens noch
einmal bei allen Helfern, Feuerwehren und Sponsoren bedanken,
die die dritte Durchführung dieses beliebten Rennens überhaupt
www.msc-poessneck.deMTG KiefersfeldenCLUBS43Süddeutsche
Fahrradtrialmeisterschaft
Spannende Läufe zur Süddeutschen Fahrrad-Trialmeisterschaft
fanden, von der MTG Kiefersfelden auf dem Gelände in der Schöffau ausgetragen, statt.
Die Sektionsvorbereitungen unter Leitung von Fahrtleiter Roman
Zehentner, Christian und Traudi Sandritter und vielen Helfern,
brachten die Tage zuvor alle Hände voll zu tun, um den Schwierigkeitsgrad in den einzelnen Klassen richtig abzustimmen. Die
Trialartisten fanden perfekte Natur-Sektionen mit teilweise eingebauten Hindernissen vor; auch der Schwierigkeitsgrad in den
verschiedenen Klassen passte.
Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mit, an beiden Tagen
regnete es, die Sektionen wurden
glitschig und etwas schwerer, trotzdem staunten die begeisterten Zuschauer nicht schlecht, mit welcher
Bravour die Athleten unter schwierigsten Bedingungen die Sektionen
Die Fahrer der MTG konnten tolle Er- Gesamte MTG-Truppe
gebnisse heimfahren: Das Maß aller (nicht im Bild Daniel Wießner
Dinge sind die Zehentner-Brüder, und Andi Gruber)
die an beiden Tagen in ihren Klassen den Sieg heimfahren konnten – Raphael in der Klasse Schüler und Noah in der Klasse Schüler U11. Voller Stolz nahm er den
vom 1. Bürgermeister Erwin Rinner gespendeten Pokal entgegen.
Der 1. Vorsitzende Engelbert Fuchs begrüßte alle Teilnehmer und
Zuschauer zu den Siegerehrungen in der neu erworbenen MTGHalle. Die nächste Veranstaltung in Kiefersfelden ist die Deutsche
Jugend-Trialmeisterschaft am 25. und 26. August.
BARBARA U. ENGELBERT FUCHS
www.mtg-kiefersfelden.deMTG KiefersfeldenNoah Zehentner
In Neuburg an der Donau fanden zwei Läufe zur deutschen Meisterschaft im Fahrradtrial 20 Zoll statt. Drei Fahrer vom MTG Kiefersfelden starteten. Am ersten Tag hatte Noah Zehentner in der Klasse Schüler U11 in den anspruchsvollen Sektionen eine gute erste
Runde. Fahrtechnisch konnte er die anspruchsvollen Hindernisse
gut bewältigenund er landete auf dem 2. Platz! Sein Bruder Raphael startete in der Klasse Schüler und hier waren große Steinblöcke,
sowie hohe Kabeltrommeln zu bewältigen. Als einer der Kleinsten
in seiner Klasse musste er den Fuß an hohen Stufen setzen. Platz 4
war sein Endergebnis.Am zweiten Tag war das Niveau der Sektionen
sehr hoch und Noah Zehentner zeigte Stärke und landete auf dem
2. Platz. So war ihm der Titel Deutscher BVizemeister sicher! Raphael
Zehentner lieferte eine 2. gute Runde ab und wollte dies in der letzten Runde noch ausbauen, jedoch ein hoher Baumstamm brachten
höchste Strafpunkte ein. Das bedeutete Platz 4 und in der Gesamtwertung ebenfalls der 4. Platz.
BARBARA UND ENGELBERT FUCHS44MC WüstenBambinigruppe ins
Seit Jahren ist die Bambinigruppe beim MC Wüsten ein Thema und
damit in Planung. Es ist immer schon ein großes Ärgernis, wenn
Kart-interessierte Kinder im Alter von Ende 5 bis 7 Jahren zum Training kommen und man ihnen sagen muss, Ihr seit noch zu klein.
Diese Kinder verliert man seit Jahren an andere Sportarten.
Da kam die Idee wir schaffen im MC Wüsten ein Bambini-Kart an.
Auf dem 1. Jugendkart-Slalom-Endlauf 2011 in Lebusa saß man im
Festzelt mit dem Karthersteller Herrn Hetschel (Mach 1) zusammen. Irgendwie kam man auf das Thema Bambini-Kart. Herr Hetschel schaute uns mit großen leuchtenen Augen an und teilte uns
mit, nichts leichter als das. Er hätte vor ca. 1 1/2 Jahren einen Prototyp gebaut – ein Mach-1-Kart in klein.
Dem MC Wüsten war in diesen Moment klar, das müssen wir haben. Es wurde sofort mit Herrn Hetschel der Kauf des BambiniKarts beschlossen. Das Bambini-Kart kam dann an einem großen
Schnupperwochenende im Herbst 2011 zum Einsatz. Dieses Schnupperwochenende wurde groß
in den Lokalzeitungen angekündigt. Es erschienen reichlich interessierte Kinder. Die Bambinigruppe war gegründet. Wie zu erwarten, meldeten sich sofort einige Kinder im MC WÜsten
an – inzwischen fast die Bambini-Gruppe acht
Kinder. Es sind weitere Nachfragen vorhanden.
Die Gruppe bzw. der MC Wüsten muss sich nun
bereits im ersten Jahr mit dem Gedanken auseinandersetzen, ob ein zweites Bambinikart angeschafft werden sollte.
Es fand sich aus der Elternschaft der Bambinis
mit Alexander Thiessen sofort ein Referent, der diese Gruppe super
durch das erste Jahr geführt hat. Er hat im Verein jede Hilfe bekommen und hat zusätzlich öfters an den Trainingsnachmittagen der
Klasse 1-6 teilgenommen, um die Kinder optimal auf die Kartszene
vorzubereiten. In Wüsten und in Plettenberg war die Gruppe 0 ausgeschrieben. Das hatte die Sitzung der MSJ in Nidda ermöglicht.
Zum Schluss kann man nur sagen, die Entscheidung eine Bamini-Gruppe zu gründen, war im MC Wüsten der absolut richtige
Schritt. Es ist unglaublich, wie schnell die Kleinen sich an das Kart
gewöhnen und den Parcour beherrschen. So ist die Nachwuchsarbeit gesichert und damit auch der Jugendkartsport.
DIRK HORSTMANNMTC OhlsbergRollstuhlGeschicklichkeitsturnier
Bei gutem Wetter konnten Peter Schöne (MTC Olsberg) und Georgia Petresis (Beirat Josefsheim) die gemeinsame 29. Veranstaltung an der Josefsbrauerei am Josefsheim eröffnen. Als Ehrengäste begrüßten Sie den stellvertretenden Landrat Michael Schult
(Schirmherr der Veranstaltung), Wolfgang Fischer (Bürgermeister), Hubert Vornholt (Geschäftsleitung Josefsheim), Matthias
Kerckhoff (Landtagsabgeordneter) und Moderator Peter Neutzler
von Radio Sauerland. In den Reden gingen die Ehrengäste auf die
Bedeutung des alljährlichen Rollstuhlturniers ein, die Integration
DMV INSIDE 3/2012mit den Behinderten wird hier gelebt.
Rund 100 Starter/
Wertungsgruppen. Spannende
Wettkämpfe fanden
unter der regen Begeisterung zahlreicher Zuschauer statt.
Öffentlichkeitsarbeit, die Sinn und
Spaß macht: Rollstuhlturnier in
am Abend erhielt
jeder Teilnehmer Urkunde, Medaille oder Pokal; überreicht durch Lorenz Keuthen
(Ortsvorsteher Olsberg) und Breitensportwart des MTC Olsberg,
Peter Schöne. Den Wanderpokal der Stadt Olsberg als bester Verein gewann Haus Teresa vor Haus Benedikt. ROLF-PETER KAHLEMSC Hornberg13. Hornberger Schießen
Die 13. Velozipedfahrt Hornberger Schießen aus der Sicht einer Teilnehmerin:
„Nun schon zum 13. Mal hatte uns der Motor Sport Club Hornberg
zur Veloziped-Rallye “Hornberger Schießen” ins Herz des Schwarzwaldes eingeladen. Dem folgten 29 Radler, die in fünf Klassen starteten. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt und wurde von
Günter O. Schulz, Dieter Sapia, sowie weiteren Helfern des MSC wie
immer hervorragend organisiert.
Am Vormittag, nach der Fahrerbesprechung bei Brezel und Sekt,
begann die gemeinsame Fahrt in die Hornberger Altstadt. Dieses
Wochenende lockte das Stadtfest “Hornberger Frühlingsfest” eine
Menge Besucher an. In der Fußgängerzone wurden alle Fahrer und
ihre Maschinen von Fritz Ludmann aus Gerlingen dem Publikum
vorgestellt. Bei der anschließenden Geschicklichkeitsfahrt musste
Slalom, Zwischenraumfahren usw. bewältigt werden.
Nach gemeinsamen Mittagessen im “Tannhäuser” ging es zur 2.
Etappe. Im Stadtmuseum gab es eine kleine Führung zum Thema
Bollenhüte und Tracht. Trotz der schwierigen Topografie lassen
sich Günter und Dieter immer ein tolles Programm einfallen. Die
nächste Station war das Hornberger Freilichtmuseum. Drei Schauspieler in historischen (Landsknecht) Kostümen erläuterten, was es
mit dem “Hornberger Schießen” auf sich hat.
Den Ehrenpokal des Veteranen Fahrzeug Verband, (VFV) überreichte Günter der größten Gruppe, der Familie Schmieder und den Pokal der Landesgruppe des DMV erhielt Familie Ludmann.
Die Velozipisten bedanken sich beim MSC Hornberg! Zum nächsten “Schießen” 2014 kommen wir wieder.
BIRGIT KUGLER-FINDLING
www.msc-hornberg.deDie Velo-Fahrer besuchen
die Freilichtbühne HornbergDMV - INSIDEInterview mit DMV-Landesgruppenvorsitzenden Robert Weiss„Auch künftig Spitzen-Eisspeedway“
DMV INSIDE: Dieses Jahr gab es aus terminlichen
Gründen kein Eisspeedway in Inzell. Wie stehen
die Planungen für 2013?
Robert Weiss: Der eigentliche Grund für den Ausfall in Inzell 2012 war, dass ein Veranstalter Ende
Februar einer Terminverlegung - auf einen von
der FIM erstellten Eisspeedway Kalender 2012
nach hinten möglichen Verschiebung – nicht
nachkommen konnte oder wollte. Da 2012 im
gleichen Land insgesamt vier EisspeedwayWeltmeisterschaften mit diversen Prädikaten
angemeldet und durchgeführt wurden, waren
wir im Gesamtvorstand der DMV-Landesgruppe
Südbayern sehr zuversichtlich, dass die Terminverschiebung funktionieren würde. Schade, aber
es hat leider nicht sollen sein, oder haben wir im
Vorstand was „vergessen“.
Für 2013 haben wir beim DMSB für den 19. und
20. Januar einen Qualifikationslauf zur WM beantragt. Leider kennen wir nicht die genauen Gründe, weshalb seitens der FIM in der Schweiz bis
zum heutigen Tage (Mitte Juli) noch kein vorläufiger Eisspeedway-Kalender 2013 veröffentlicht
wurde, war dies in den vergangen Jahren doch
spätestens im April eines Jahres der Fall. Aber wir
sind sicher, der Eisspeedwaysport lebt künftig,
vor allem was die Planungen von Anfang an und
bis zum Ende die Veranstalter betreffen wird, nur
noch von Überraschungen!
Durch den Bau der supermodernen Max-AicherArena sind Ihre Organisationskosten auch kräftig gestiegen. Glauben Sie, dass der Aufwand
durch entsprechende Besucherzahlen oder zusätzliche Sponsoren in Zukunft gedeckelt wird?
Dass die Organisationskosten für unsere DMVLandesgruppe Südbayern steigen werden, war
uns vollends bewusst. Dass wir beim WM-Finale
2011 erstmals seit Jahren ein volles Haus hatten,
lag zum Einen sicherlich am Prädikat, aber zum
Anderen auch an der Neugier vieler Eisspeedway-Fans, die neue großartige Halle in Inzell zu
betrachten, zu erleben und einfach dabei zu sein.
Wie sich die Besucherzahlen bei einem Qualifikationslauf in der neuen Eishalle Inzell entwickeln
werden, wird sich im kommenden Jahr zeigen.
Über zusätzliche Sponsoren würden wir uns
natürlich freuen, aber jeder Veranstalter weiß,
wie schwer es in der heutigen Zeit ist, neue oder
zusätzliche Sponsoren zu finden. Unsere Haupteinnahmen sind daher die Eintrittsgelder, die die
enormen Ausgaben in Inzell letztendlich auch
auszugleichen haben. Nach den bisherigen Regularien der FIM könnte ich Ihnen die genauen
Organisationskosten auflisten, aber wie bereitserwähnt, werden wir bestimmt mit Überraschungen von verschiedenen Seiten rechnen müssen.
Bei allem Komfort in einer beinahe noch neuen Eishalle –können sich die Fans auch nächstes Jahr auf Spitzen-Eisspeedway freuen, auch
wenn kein WM-Finale und kein Grand Prix auf
Sicherlich können sich die Fans auch bei einer
WM-Qualifikation auf Spitzen- Eisspeedwaysport
freuen: Vielleicht alleine schon aus dem Grund,
dass von jedem Fahrer höchste Leistung abverlangt wird, da er sonst nach der Quali seine
WM-Saison abschreiben kann. Vielleicht auch
aus dem Grund noch spannender, weil sich ein
Finale an einem Wochenende nicht zu einem nationalen Endlauf entwickelt. Noch dazu, jetzt bei
einem hervorragenden Komfort für alle Zuschauer, Funktionäre und natürlich auch für alle Fahrer
auf dem überdachtem Eisoval.
Wir haben Gott sei Dank noch viele Zuschauer, die
den Eisspeedwaysport in Inzell auch ohne „Dach“
erlebt haben. Von Minus- bis Plustemperaturen,
von gewaltigen Regen- und Schneefällen und
sonstigen widrigen Witterungsverhältnissen, war
seit 1967 in Inzell schon alles dabei. Aber trotzdemThomas Schiffner
sprach mit dem Vorsitzenden der DMV-Landesgruppe Südbayern
Robert Weiss über
und die Zukunft.musste in all diesen Jahrzehnten keine einzige Veranstaltung abgesagt oder verlegt werden. Dass
wir in den vergangenen 45 Jahren in Inzell diesen
spannenden und rasanten Sport betreiben konnten, ist einmal mehr den Leuten zu verdanken, die
wir als Gäste und Zuschauer begrüßen durften,
und die uns in all den Jahren als Helfer und Funktionäre zur Verfügung standen. Ohne die früheren
Pioniere der DMV-Landesgruppe Südbayern, Max
Nömaier, Erich Haumayer, Georg Gastager, Georg
Traunspurger und Florian Betzl, hätte es in Inzell
keine Eisspeedway-Veranstaltungen gegeben.
www.dmv-lg-suedbayern.deDie phantastische, überdachte Max-Aicher-Arena
in Inzell Foto: Thomas SchiffnerRobert Weiss4546VERMISCHTESStart bei
„verbotenen
Veranstaltungen“
Bei der 3. Sitzung des Arbeitskreises
Clubsport und Breitensport (AK) konnte sich
der DMV (vertreten durch Sportpräsidenten Dr. Gunther David und Justiziar Enrico
Straka) mit seinem Vorschlag, die C-LizenzGebühren für Nichtmitglieder der Trägerverbände des DMSB deutlich zu verteuern, nur
teilweise durchsetzen. Es wurde beschlossen,
dem DMSB-Präsidium vorzuschlagen, die
Preise für die C-Lizenz auf 20 Euro für Mitglieder der Trägerverbände und 40 Euro für
Nichtmitglieder festzulegen.
Um im Bereich des Automobilsports auch
Clubsportveranstaltungen im Ausland zu ermöglichen, soll eine C-Plus-Lizenz eingeführt
werden (für Mitglieder 25 Euro, Nichtmitglieder 45 Euro). Im Motorradsport soll für die
Bestimmungen zur C-Lizenz die Altersgrenze
70 Jahre entfallen. Der AK verständigte sich
auch darauf, dass es für das Jahr 2012 keine
Bestrafung von C-Lizenznehmern bei der
Teilnahme an sog. verbotenen Veranstaltungen geben soll. Der AK schlug vor, dies auch
künftig in Art. 93 des DMSG entsprechend zu
Bis Jahresende soll eine vollständige Liste des
im Geltungsbereich des DMSB möglichen
lizenzfreien Motorsports erstellt werden.
ADMV und DMV haben die Absicht, so viel
wie möglich lizenzfrei zu halten. Der DMSB
wird Verstöße der Vereine gegen das DMSBPositionspapier grundsätzlich zunächst den
betroffenen Trägerverbänden melden, damit
diese ggf. Sanktionen gegen die Vereine einleiten können. Der DMV ist Plänen des DMSB
entschieden entgegen getreten, wonach CLizenznehmer künftig nicht mehr bei DMSBPrädikatsveranstaltungen starten dürfen.
ENRICO STRAKAWM 2013
in Straßbessenbach
Für den 20./21. Juli 2013 hat der Weltverband
FIM einen weiteren GP-Lauf der Seitenwagenklasse nach Straßbessenbach vergeben.
Ein Vertrauensbeweis für einen kleinen, aber
auch großartigen Verein.DMV bei FacebookSeit einigen Wochen ist der DMV auch auf
seiner neuen Facebook-Seite www.facebook.
com/DMVeV zu erreichen. Dort können nicht
nur Vereine und Aktive ihre interessanten
News, Erfolge oder Veranstaltungshinweise
selbst online stellen; es gibt auch laufend Gewinnspiele mit Freitickets und vieles mehr.
DMV INSIDE 3/2012ImpressumDMV-INSIDE
MitgliedermagazinVerlagHerzliche BegegnungGustav Petermann (Bildmitte) begleitet von
Walter Herold (links), kam kürzlich zum DMV
nach Frankfurt/Main, um dem Präsidenten
„Guten Tag“ zu sagen. Viele schöne, alte Geschichten wurden aufgewärmt, die letzten
Jahre reflektiert. Von welchen Werten ein
Verband wie der DMV getragen wird , darüber waren sich die drei Herren einig. Man
müsse an Bord bleiben, sagte der 95-jährige
Globetrotter Gustav Petermann, der gerade wieder ein Buch geschrieben hat, das im
Herbst erscheinen wird.MX-Park
in Konstanz eröffnetZu seinem 50-jährigen Clubjubiläum eröffnete der MSC Konstanz am Bodensee einen
MX-Park. „Der Motorsport ist zurück in Konstanz“ sagte Vorsitzender Hubert Tscherter
(links im Bild) bei der Streckeneröffnung im
Frohnried, an der auch DMV-Sportpräsident
Dr. Gunther David und Landesgruppen-Vorsitzender Willi Lauble (rechts) teilnahmen.
Rund 80 Jugendliche kommen zum MSC
Konstanz regelmäßig ins Training! 50 000
Euro hat der Verein bereits in die beiden
Crossstrecken investiert. Dr. David konnte
mit einer Spende des DMV die Initiative des
MSC Konstanz unterstützen.Deutscher Motorsport
DMV INSIDE Nr. 4/2012erscheint am
02. November 2012e
A990 Jahre, 2Firmen und Privaterstreckt sich sowohl auf den beruflichen Bereich wie auch
einschl. 19 % VersicherungssteuerBesondere Vereinbarung:
te n!erte kürzlich seinen 90. Geburtstag.
Als Mann der ersten Stunde des Nachkriegs-Starten Sie sicher durch:
Mit der HDI-Gerling Unfallversicherung.ÖlwechselFoto: Nürburgring Automotive GmbHFahrspaß vom Profi!
amtlich anerkannten Überwachungsorganisationen.All pages:23456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748InfoSaveLikeShareDownloadMoreDMV Inside 03_2012 Published on Jan 2, 2013 DMV Inside 03/2012dmv-motorsportFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore

References: Art. 93
 BGH

 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 Art. 93