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Timestamp: 2019-10-19 17:40:25+00:00

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 2. Wohngebäude bei Gewerbegrundstücken
Rz. 93 Befindet sich auf einem Gewerbegrundstück ein Ein- oder Zweifamilienhaus, führt dies dazu, dass dieses Gebäude in die wirtschaftliche Einheit "Gewerbegrundstück" einzubeziehen ist. Rz. 94 Typische Fälle für die Einbeziehung eines Wohngebäudes in die wirtschaftliche Einheit des Gewerbegrundstücks ist das Wohnhaus des Betriebsinhabers. Ursächlich für die Einbeziehung i...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 2. Jahressteuergesetz 2007
Rz. 5 Die zum 1.1.1996 eingeführte Bedarfsbewertung war keineswegs frei von Kritik. Dementsprechend war spätestens seit dem Vorlagebeschluss des BFH vom 22.5.2002 zu befürchten, dass die zum 1.1.1996 neu eingeführten Bewertungsvorschriften den verfassungsrechtlichen Ansprüchen nicht genügen würden. Rz. 6 Deshalb hatte der Gesetzgeber mit dem Jahressteuergesetz 2007 versucht...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 3. Ansatz der Gebäude und Gebäudeteile
Rz. 299 Gebäude oder Gebäudeteile, die nach § 147 BewG zu bewerten sind, wurden mit dem ertragsteuerlichen Wert im Bewertungsstichtag angesetzt. War ein Teil des Gebäudes nach § 147 BewG und der restliche Gebäudeteil im Ertragswertverfahren zu bewerten, so war bei Anwendung des Mischverfahrens der in der Steuerbilanz für das gesamte Gebäude ausgewiesene Wert auf die beiden ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 3. Beschluss des BVerfG vom 7.11.2006
Rz. 9 Das BVerfG hat die Anwendung der für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.1995 geltenden Vorschriften der Bedarfsbewertung für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer erneut beanstandet. Mit Beschluss v. 7.11.2006 hat das BVerfG entschieden, dass die durch § 19 Abs. 1 ErbStG angeordnete Erhebung der Erbschaftsteuer mit einheitlichen Steuersätzen auf den Wert des Erwerbs m...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / Bei der Bewertung ...
Rz. 193 Bei der Bewertung nach § 147 BewG setzt sich der Grundstückswert aus dem Wert des Grund und Bodens und dem Wert des Gebäudes zusammen. Rz. 194 Durch den Gesamtwert sind die auf dem Grundstück befindlichen Außenanlagen sowie das Zubehör abgegolten. Rz. 195 Der Gesamtwert ist auf einen durch 500 EUR ohne Rest teilbaren Betrag abzurunden (§ 139 BewG).mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / Die Finanzverwaltung hat ...
Rz. 292 Die Finanzverwaltung hat sich in Rz. 5 der gleich lautenden Erlasse v. 16.6.1997 bei bebauten Grundstücken, deren Gebäude zum Teil nach dem Ertragswertverfahren und zum Teil nach § 147 BewG zu bewerten wären, für das Mischverfahren ausgesprochen. Mit den ErbStR 2003 ist die Finanzverwaltung von der Mischbewertung abgerückt. Bei dem bis Ende 2002 angewandten Mischverf...mehr
Rz. 135 Die Finanzverwaltung hat sich in Anlehnung an Abschn. 16 Abs. 6 und 7 BewRGr zunächst für eine beispielhafte Aufzählung der Grundstücksgruppen ausgesprochen, die im Fall der "Nichtvermietung" stets nach § 147 BewG zu bewerten sind (Kategorie 1). Daneben nennt sie in R 178 Abs. 1 Satz 4 ErbStR 2003 Grundstücke, die im Ertragswertverfahren zu bewerten sind, wenn für s...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 2. Grundstückstypen der zweiten Kategorie
Rz. 137 Zu der zweiten Kategorie von Gewerbegrundstücken und sonstigen Grundstücken rechnet die Finanzverwaltung solche Grundstücke, die nach § 146 BewG zu bewerten sind, wenn sich für sie eine übliche Miete auf dem regionalen Grundstücksmarkt ermitteln lässt. Ist dies nicht der Fall, ist die Bewertung nach § 147 BewG durchzuführen. Zu der Gruppe der zweiten Kategorie rechn...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 1. Ansatz des Grund und Bodens
Rz. 293 Der Wert des Grund und Bodens war unter Ansatz der Grundstücksfläche, dem Bodenrichtwert, ggf. unter Anpassung an die bauliche Nutzungsmöglichkeit des zu bewertenden Grundstücks, zu ermitteln. Rz. 294 Bei Gebäuden oder Gebäudeteilen, die im Ertragswertverfahren zu bewerten sind, war die durchschnittliche Miete, entweder abgeleitet aus der tatsächlich vereinbarten Mi...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 3. Zusammengefasste Grundstückstypen
Rz. 138 Die Unterscheidung der Grundstücke in eine erste und zweite Kategorie hat sich jedoch nicht bewährt. Im Grunde ist die Unterscheidung nicht plausibel. Denn bei einer tatsächlichen Vermietung kann – grundsätzlich – das Ertragswertverfahren angewandt werden. In allen Fällen, in denen die übliche Miete unmittelbar kraft gesetzlicher Bestimmung anzusetzen ist (§ 146 Abs...mehr
Schrifttum: Bauer/Wartenburger, Neue Entwicklungen im Bereich des reformierten Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts, MittBayNot 2010, 435; Birgel , Bedarfsbewertung von Betriebsgrundstücken, UM 2004, 31; Braun , Betriebsaufspaltungen im neuen Erbschaftsteuerrecht – Problemhinweise und erste Gestaltungsempfehlungen, Ubg 2009, 647; Braun/Eisele , Grunderwerbsteuerliche Immobil...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / II. Beispielhafte gesetzliche Vorgaben
Rz. 125 Der Gesetzgeber umschreibt die bebauten Grundstücke, die bei fehlender üblicher Miete unter Ansatz des Boden- und Gebäudewerts zu bewerten sind, beispielhaft in § 147 Abs. 1 Satz 2 BewG . Dort werden Grundstücke mit Gebäuden aufgeführt, die zur Durchführung bestimmter Fertigungsverfahren, zu Spezialnutzungen oder zur Aufnahme bestimmter technischer Einrichtungen erricht...mehr
Rz. 56 Die Vorschläge für eine vereinfachte Bewertung von Grundstücken waren seit jeher breit gefächert. Die Bundesregierung hatte sich im Entwurf zum Jahressteuergesetz 1997 für eine Bewertung bebauter Grundstücke einheitlich im Sachwertverfahren unter Ansatz des Boden- und Gebäudewerts ausgesprochen. Wohngrundstücke, gemischt genutzte Grundstücke und Geschäftsgrundstücke ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 1. Grundstückstypen der ersten Kategorie
Rz. 136 Zu der ersten Kategorie, also zu den Grundstücken, die stets nach § 147 BewG zu bewerten sind, wenn sie im Bewertungsstichtag nicht vermietet waren, gehören nach R 178 Abs. 1 Satz 3 ErbStR 2003 folgende Gewerbegrundstücke und sonstige Grundstücke: Badehäuser, Bootshäuser, Gewächshäuser, Hallenbäder, Kliniken, Kühlhäuser, Laboratorien, Lichtspielhäuser, Lichtspielzentren, Molk...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / Der Wert des ...
Rz. 196 Der Wert des Grund und Bodens errechnet sich regelmäßig aus der Grundstücksfläche und dem Bodenrichtwert, vermindert um einen Abschlag von 30 % (§ 147 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 145 Abs. 3 Satz 1 BewG). Der gegenüber der Bewertung unbebauter Grundstücke um 10 % höhere Abschlag wird vom Gesetzgeber mit den möglichen Beseitigungskosten der auf dem Grundstück befindlichen ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 2. Korrekturen des Bodenrichtwerte
Rz. 204 Weicht das zu bewertende Grundstück in seinen Merkmalen von den Vorgaben für das Bodenrichtwertgrundstück ab, ist diesem Umstand durch Wertkorrekturen Rechnung zu tragen. Wegen der möglichen Wertkorrekturen wird auf die Erläuterungen zu § 145 BewG verwiesen. Von den bestehenden Möglichkeiten einer Korrektur – dazu gehören beispielsweise Verhältnisrechnung der Gescho...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 6. Feststellungen bei ausstehender Betriebsprüfung
Rz. 276 Die Finanzämter sind zum Teil angewiesen worden, den Feststellungsbescheid über einen Grundbesitzwert nach § 147 BewG unter dem Vorbehalt der Nachprüfung (§ 164 AO) zu erteilen, wenn der Betrieb, zu dem das Grundstück gehört, regelmäßig oder in absehbarer Zeit im Rahmen einer Außenprüfung überprüft wird. Unter dieser Voraussetzung besteht die Möglichkeit, Änderungen...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / III. Keine Nachweismöglichkeit vor dem 1.1.2007
Rz. 281 Der Wert des Grund und Bodens und der Gebäudewert sind zur Ermittlung des Grundstückswerts zusammenzurechnen. § 147 Abs. 2 BewG sieht bei Bewertungsstichtagen vor dem 1.1.2007 für den Steuerpflichtigen keine Möglichkeit vor, einen hiervon abweichenden Verkehrswert nachweisen zu können. Es bestand lediglich für den Wert des Grund und Bodens eine Nachweismöglichkeit. ...mehr
Rz. 221 Gehört das Grundstück ertragsteuerlich zum Betriebsvermögen und ermittelt der Steuerpflichtige seinen Gewinn durch Bestandsvergleich, ist für das Gebäude der in der Steuerbilanz ausgewiesene Wert unter Berücksichtigung sämtlicher Abschreibungen und sonstiger Wertkorrekturen anzusetzen. Dies entspricht der Auffassung der Finanzverwaltung. Rz. 222 Soweit Wolf die Auff...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 3. Wert zum Bewertungsstichtag
Rz. 244 Maßgebend ist der Steuerbilanzwert im Bewertungsstichtag (§ 147 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 2 BewG). Dieser erfordert – wie auch beim übrigen Betriebsvermögen – grundsätzlich das Aufstellen einer Zwischenbilanz auf den Bewertungsstichtag. Der Stichtagswert kann auch durch eine Weiterentwicklung des letzten Bilanzwerts vor dem Bewertungsstichtag ermittelt werden, und zwar d...mehr
a) Grundbesitz von inländischen Körperschaften und Vermögensmassen aa) Vorbemerkungen und allgemeine Grundsätze Rz. 187 Bei den in § 97 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 4 BewG genannten Körperschaften und Vermögensmassen zählen alle ihnen gehörenden Wirtschaftsgüter zum Betriebsvermögen. Dabei spielt keine Rolle, ob die genannten Gebilde eine genuin gewerbliche Tätigkeit entfalten ode...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / B. Wirtschaftliche Einheit
I. Verkehrsauffassung maßgebend Rz. 84 Die Frage, was zur wirtschaftlichen Einheit eines bebauten Grundstücks gehört, das nach § 147 BewG zu bewerten ist, richtet sich nach § 138 Abs. 3 i.V.m. § 70 und § 2 BewG. Danach bildet das Grundstück die wirtschaftliche Einheit des Grundvermögens (§ 70 Abs. 1 BewG). Dabei deckt sich der Begriff "Grundstück" nicht mit dem Begriff des G...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / A. Bewertung von Sonderfällen
I. Entstehung und Entwicklung der Vorschrift 1. Jahressteuergesetz 1997 Rz. 1 Das Bewertungsverfahren für Sonderfälle des § 147 BewG ist durch das Jahressteuergesetz 1997 als Bemessungsgrundlage für die Erbschaft-/Schenkungsteuer und Grunderwerbsteuer eingeführt worden. Nach dem Beschluss des BVerfG v. 22.6.1995 war es ab dem 1.1.1996 nicht mehr zulässig, die bis dahin für Gr...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / C. Abgrenzung gegenüber dem Ertragswertverfahren
Eine Bewertung nach ... Rz. 109 Eine Bewertung nach § 147 BewG kommt nur dann in Betracht, wenn für das zu bewertende Grundstück die übliche Miete anzusetzen wäre, diese jedoch nicht ermittelt werden kann. Bebaute Grundstücke, die im Bewertungsstichtag vermietet waren, sind nach § 146 Abs. 2 BewG unter Ansatz der Jahresmiete im Ertragswertverfahren zu bewerten; § 147 BewG sc...mehr
Bei der Bewertung ... Rz. 193 Bei der Bewertung nach § 147 BewG setzt sich der Grundstückswert aus dem Wert des Grund und Bodens und dem Wert des Gebäudes zusammen. Rz. 194 Durch den Gesamtwert sind die auf dem Grundstück befindlichen Außenanlagen sowie das Zubehör abgegolten. Rz. 195 Der Gesamtwert ist auf einen durch 500 EUR ohne Rest teilbaren Betrag abzurunden (§ 139 Bew...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / II. Gebäudewert
Der Wert des ... Rz. 215 Der Wert des Gebäudes bestimmt sich nach ertragsteuerlichen Bewertungsvorschriften (§ 147 Abs. 2 Satz 2 BewG). Maßgebend ist der Wert im Besteuerungszeitpunkt, der dem Bewertungsstichtag entspricht. Rz. 216 Hauptanwendungsfall der Bewertung in den Sonderfällen des § 147 BewG dürften Industrie- und Fabrikgrundstücke sein, die zum ertragsteuerlichen Be...mehr
Die Finanzverwaltung hat ... Rz. 292 Die Finanzverwaltung hat sich in Rz. 5 der gleich lautenden Erlasse v. 16.6.1997 bei bebauten Grundstücken, deren Gebäude zum Teil nach dem Ertragswertverfahren und zum Teil nach § 147 BewG zu bewerten wären, für das Mischverfahren ausgesprochen. Mit den ErbStR 2003 ist die Finanzverwaltung von der Mischbewertung abgerückt. Bei dem bis End...mehr
1. Vorbemerkungen Rz. 99 § 99 Abs. 1 BewG unterscheidet zwischen zwei Kategorien von Betriebsgrundstücken, nämlich ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 3. Regelungsgegenstand und -zweck
a) Allgemeines Rz. 26 Die wesentliche Aussage der Vorschrift erschöpft sich nach der Streichung des § 99 Abs. 2 BewG a.F. durch das Erbschaftsteuerreformgesetz darin, dass Betriebsgrundstücke nicht anders zu bewerten sind als vergleichbare Grundstücke, die nicht zu einem Betriebsvermögen gehören. § 99 Abs. 1 BewG trifft zu diesem Zweck eine Unterscheidung zwischen zwei (denk...mehr
1. Vorbemerkungen Rz. 148 Die folgenden Ausführungen zu IV.2 bis 4. betreffen die alte, bis zum 31.12.2008 geltende, noch in einer gewissen Übergangszeit für die Praxis bedeutsame Rechtslage zu § 99 Abs. 2 BewG a.F. Zur Entwicklungsgeschichte des § 99 Abs. 2 BewG a.F. und dessen Streichung vgl. oben, Anm. 1 ff. und Anm. 12 ff. Rz. 149 Die Vorschrift des § 99 Abs. 2 BewG a.F....mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / VI. Feststellung des Einheitswerts und des Grundbesitzwerts für Betriebsgrundstücke
1. Grundsteuer und Gewerbesteuer Rz. 244 Gemäß § 19 Abs. 1 BewG werden Einheitswerte auch für inländische Betriebsgrundstücke i.S.v. § 99 BewG festgestellt. Hierbei handelt es sich um einen Feststellungsbescheid i.S.v. § 179 Abs. 1 AO. Im Einheitswertbescheid sind gem. § 19 Abs. 3 Nr. 1 BewG auch Feststellungen über die Art der wirtschaftlichen Einheit zu treffen. Die Art ei...mehr
In Rz. 57 der ... Rz. 90 In Rz. 57 der gleich lautenden Erlasse v. 2.4.2007 sowie R 178 ErbStR 2003 sind – abgesehen von den allgemeinen Grundsätzen – zwei für die Praxis bedeutsame Fälle angesprochen, und zwar der Fall, in dem Vorrats- und Erweiterungsgelände vorliegt, und der Fall, in dem sich auf einem Gewerbegrundstück ein Wohnhaus befindet. In beiden Fällen kommt der Fr...mehr
1. Jahressteuergesetz 1997 Rz. 1 Das Bewertungsverfahren für Sonderfälle des § 147 BewG ist durch das Jahressteuergesetz 1997 als Bemessungsgrundlage für die Erbschaft-/Schenkungsteuer und Grunderwerbsteuer eingeführt worden. Nach dem Beschluss des BVerfG v. 22.6.1995 war es ab dem 1.1.1996 nicht mehr zulässig, die bis dahin für Grundstücke maßgebenden Einheitswerte als Beme...mehr
Die Finanzverwaltung hat ... Rz. 135 Die Finanzverwaltung hat sich in Anlehnung an Abschn. 16 Abs. 6 und 7 BewRGr zunächst für eine beispielhafte Aufzählung der Grundstücksgruppen ausgesprochen, die im Fall der "Nichtvermietung" stets nach § 147 BewG zu bewerten sind (Kategorie 1). Daneben nennt sie in R 178 Abs. 1 Satz 4 ErbStR 2003 Grundstücke, die im Ertragswertverfahren ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / I. Wert des Grund und Bodens nach Abs. 2 Satz 1
Der Wert des ... Rz. 196 Der Wert des Grund und Bodens errechnet sich regelmäßig aus der Grundstücksfläche und dem Bodenrichtwert, vermindert um einen Abschlag von 30 % (§ 147 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 145 Abs. 3 Satz 1 BewG). Der gegenüber der Bewertung unbebauter Grundstücke um 10 % höhere Abschlag wird vom Gesetzgeber mit den möglichen Beseitigungskosten der auf dem Grundstü...mehr
Befinden sich auf ... Rz. 289 Befinden sich auf einem Grundstück sowohl Gebäude oder Gebäudeteile, die nach dem Ertragswertverfahren (§ 146 BewG) zu bewerten sind, als auch solche, die nach § 147 BewG mit dem ertragsteuerlichen Wert anzusetzen sind, erscheinen die gesetzlichen Regelungen, nach welcher Vorschrift die Bewertung durchzuführen ist, nicht eindeutig. Als mögliche ...mehr
1. Vorbemerkungen Rz. 62 Das BewG teilt das Vermögen zur Erleichterung seiner Bewertung in drei Vermögensarten ein, und zwar in land- und forstwirtschaftliches Vermögen (§§ 33 bis 67, 31 BewG), Grundvermögen (§§ 68 bis 94, 31 BewG) und Betriebsvermögen (§§ 95 bis 109, 31 BewG). Die früher noch vorhandene vierte Vermögensart, das "sonstige Vermögen", ist mit Wegfall der Vermögens...mehr
1. Rechtsentwicklung Rz. 1 Vorläufer des heutigen § 99 BewG fanden sich bereits in § 31 RBewG 1925, § 45 RBewG 1931 und § 57 RBewG 1934. Eine dem durch das Erbschaftsteuerreformgesetz 2009 mit Wirkung ab 1.1.2009 (komplett) gestrichenen § 99 Abs. 2 BewG a.F. entsprechende Regelung war – mit Ausnahme des § 99 Abs. 2 Satz 3 BewG a.F. (vgl. Anm. 171 ff.) erstmals in § 57 RBewG 1...mehr
Die Frage, ob ... Rz. 105 Die Frage, ob das Betriebsgrundstück, losgelöst vom Gewerbebetrieb, zum Grundvermögen gehören würde, ist unter Anwendung der §§ 68 ff. BewG zu beantworten. Nach § 68 Abs. 1 BewG gehören zum Grundvermögen der Grund und Boden, die Gebäude, die sonstigen Bestandteile und das Zubehör, ferner Erbbaurechte, das Wohnungseigentum, Teileigentum, Wohnungserbb...mehr
Rz. 295 Da der Ertragswert sowohl den Boden- als auch den Gebäudewert umfasste, der Wert des Grund und Bodens unter Ansatz der gesamten Grundstücksfläche und des Bodenrichtwerts abzüglich 30 % angesetzt wurde, wäre es ohne eine Korrektur eines der beiden Werte zu einer Doppelerfassung des dem Ertragswertobjekt zuzurechnenden Grund und Bodens gekommen. Der in dem Ertragswert...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 3. Berücksichtigung tatsächlicher Bebauung
Rz. 205 In Rz. 4.1 der gleich lautenden Erlasse v. 16.6.1997 wird noch darauf hingewiesen, dass die Frage, ob bei der Ermittlung des Mindestwerts eine Wertminderung zu berücksichtigen ist, wenn die tatsächliche Bebauung von der rechtlich zulässigen Bebauung des Bodenrichtwertgrundstücks abweicht, weiteren Verwaltungsanweisungen vorbehalten bliebe. Im Vorfeld der ErbStR 1999...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 7. Restbuchwert
Rz. 277 Ermittelt der Steuerpflichtige bei Zugehörigkeit des Grundstücks zum Betriebsvermögen seinen Gewinn durch Einnahme-Überschussrechnung, entspricht der ertragsteuerliche Wert des Gebäudes dem Restbuchwert im Bewertungsstichtag. Der Restbuchwert berechnet sich regelmäßig aus den Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich zu verrechnender Zuschüsse und der bis...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / 7. Sachwertverfahren im Beitrittsgebiet auf den 1.1.1935
Rz. 50 Im Beitrittsgebiet werden Einfamilienhäuser im Sachwertverfahren unter Ansatz des Bodenwerts, des Gebäudewerts und ggf. des Werts der Außenanlagen bewertet. Für den Bodenwert kommt es auf den Bodenpreis vom 1.1.1935 an. Der Wert des Gebäudes ergibt sich aus dem umbauten Raum und dem Raummeterpreis nach den Wertverhältnissen vom 1.1.1935. Der Raummeterpreis richtet sic...mehr
Unabhängig von einem Wohnsitz/gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland besteht in Deutschland eine beschränkte Erbschaftsteuerpflicht, wenn Inlandsvermögen iSd § 121 BewG vorhanden ist und erworben wird. Auch hier kommt es letztlich nicht auf das jeweils geltende Erbrecht, sondern nur darauf an, dass ein "Erwerb von Todes wegen" iSd § 3 ErbStG von Inlandsvermögen vorliegt. Bzg...mehr

References: § 147
 § 147
 § 19
 § 147
 § 147
 § 147
 § 146
 § 147
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 § 147
 § 145
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 § 97
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 § 138
 § 70
 § 2
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 § 99
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 § 179
 § 19
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 § 147
 § 145
 § 147
 § 99
 § 31
 § 45
 § 57
 § 99
 § 99
 § 57
 § 68
 § 121
 § 3