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Timestamp: 2020-02-19 05:11:30+00:00

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Netzzugang Stromnetz | Stadtwerke Zittau
Frau Cindy Schönberger
Frau Silke Werner
Der Netzzugang ist im Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG) geregelt.
Der Lieferantenrahmenvertrag bzw. Netznutzungsvertrag, der zwischen Netzbetreiber und Lieferant bzw. Netznutzer geschlossen wird, regelt die Rechte und Pflichten der Vertragspartner hinsichtlich des Zugangs zum Elektrizitätsversorgungsnetz der Stadtwerke Zittau GmbH nach § 20 Abs. 1a EnWG
Netznutzungsvertrag Strom - gültig bis 31.03.2018
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Preisblätter der Stadtwerke Zittau
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Die Lastprofilzuordnung der Kunden erfolgt analog der in der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) benannten Kriterien für Bedarfsarten. Das zugeordnete Profil ist Gegenstand des Netznutzungs-/Anschlussnutzungsvertrages je Zählpunkt.
Für die Abrechnung der Mehr-/Mindermengen werden die vom BDEW veröffentlichten Preise angewendet.
Jahresmehr-/-mindermengenpreise für SLP
Im Zuge der Novellierung des Mess- und Eichgesetzes (MessEG) bestätigen wir Ihnen hiermit gemäß § 33 (2) MessEG, dass die von der Stadtwerke Zittau GmbH eingesetzten Messgeräte die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Ebenfalls bestätigen wir, dass die Stadtwerke Zittau GmbH in der Marktrolle Netzbetreiber Strom (9900977000003) die für Messgeräteverwender bestehenden Verpflichtungen erfüllt.
Für das Niederspannungsnetz der Stadt Zittau ist die Stadtwerke Zittau GmbH als Grundversorger nach § 36 EnWG auch Ersatzversorger. Die elektrische Energie zur Ersatzversorgung wird bereitgestellt, wenn vom Anschlussnutzer elektrische Energie ohne Abschluss eines Stromliefervertrages mit einem Stromhändler bezogen wird. Diese Belieferung ist gemäß § 38 EnWG auf maximal drei Monate beschränkt.
Mit Urteil vom 20.06.2017, Az. EnZR 32/16 hat der Bundesgerichtshof (BGH) erstmalig höchstinstanzlich geklärt, wann ein Stromtarif als sogenannter Schwachlasttarif in Sinne der Konzessionsabgabenverordnung (KAV) gilt. Dabei hat der BGH das vorinstanzliche Urteil des Oberlandesgerichts Celle (OLG Celle, Urteil vom 10.06.2016, Az. 13 U 21/16 (Kart)) bestätigt und entschieden, dass sich ein Schwachlasttarif i. S. d. KAV dadurch auszeichnet, dass er auch ohne die rechnerische Einbeziehung der (verringerten) Konzessionsabgabe (KA) einen geringeren Arbeitspreis als für Lieferungen in den übrigen Zeiträumen vorsehen muss.
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Sollte uns kein entsprechender Nachweis Ihrerseits vorliegen, werden wir ab sofort bei den betroffenen Lieferstellen die hohe KA entsprechend § 2 Abs. 2 Nr. 1 b) Konzessionsabgabenverordnung berechnen. Eine rückwirkende Korrektur der Netznutzungsrechnung für vergangene, noch nicht verjährte Zeiträume behalten wir uns vor.
Im Rahmen der Umsetzung des Beschlusses BK6-06-009 der Bundesnetzagentur (BNetzA) möchte wir sie darüber informieren, dass bei der Stadtwerke Zittau GmbH die Einführung der vorgeschriebenen Formate zum Datenaustausch ab 01.08.2007 erfolgte.

References: § 20
 § 33
 § 36
 § 38
 BGH 
 § 2