Source: https://manualzz.com/doc/4576022/bedienungsanleitung-alt-operating-instructions-alt
Timestamp: 2020-04-07 17:45:11+00:00

Document:
Bedienungsanleitung ALT Operating Instructions ALT | Manualzz
Bedienungsanleitung ALT Operating Instructions ALT
Bedienungsanleitung ALT
Operating Instructions ALT
Artikel-Nr. / Article No.:
BERNER_42265.pdf
047894
Übergabe des Geräts
Bei der Übergabe des Geräts muss unbedingt überprüft werden, dass das auf den
Begleitpapieren aufgeführte Material vollständig ausgeliefert wurde; außerdem ist
sicherzustellen, dass das Gerät keine Transportschäden erlitten hat. Sollten solche
Schäden festgestellt werden, müssen sie sofort dem Spediteur angezeigt und unserem Kundendienst mitgeteilt werden. Nur wenn auf diese Weise rechtzeitig vorgegangen wird, sind der Erhalt des fehlenden Materials sowie Schadenersatz möglich.
Dieses Gerät dient zur richtigen Einstellung aller Arten von Scheinwerfern von Kraftfahrzeugen. Das Gerät darf nur zu diesem Zweck verwendet werden. Des weiteren
ist zu bedenken, dass auch das beste Gerät nur dann gut funktioniert und erfolgreich
eingesetzt werden kann, wenn es ordnungsgemäß benutzt und angemessen gewartet wird. Die vorliegenden Anweisungen müssen daher aufmerksam gelesen werden
und zudem stets zum Nachlesen zur Verfügung stehen, falls während des Gebrauchs
des Geräts Schwierigkeiten auftreten sollten. Bei Bedarf bieten unsere Fachhändler
in Zusammenarbeit mit den Kundendienstzentren natürlich gern umfassende Beratung. Hinweis: Um das Gerät an den technologischen Fortschritt sowie an spezifische
herstellungs-bzw. installationsbezogene Erfordernisse anzupassen, steht es dem
Hersteller frei, das Gerät ohne jede Vorankündigung zu verändern. Selbst wenn die in
diesem Handbuch aufgeführten Illustrationen also leicht vom Ihnen vorliegenden
Gerät abweichen sollten, sind die Sicherheitsvorschriften und die hier enthaltenen
Anweisungen gewährleistet.
Betriebshöhe min.: 240 mm
Betriebshöhe max.: 1410 mm
Im Handbuch verwendete Symbole
Die durch dieses Symbol eingeleiteten Abschnitte aufmerksam lesen,
um die Sicherheit von Bediener und Gerät zu gewährleisten.
Vorbereitung des Geräts
Das Gerät ist einer spezifischen, dreiteiligen Verpackung enthalten: -Optikkasten,
Spiegelvisier. -Grundplatte, Handgriff. -Säule mit Gleitvorrichtung. Jedes Geräteteil ist
noch einmal separat verpackt. Es dürfen niemals mehr als zwei Verpackungen übereinander gestapelt werden.
Das Gewicht des Geräts beträgt 30 kg.
Die Abmessungen lauten wie folgt: B: 630 mm L: 1720 mm H: 310 mm
Auspacken des Geräts
Die Verpackung von oben öffnen und die Geräteteile entnehmen. Die Verpackung für
einen eventuell erforderlichen Transport aufbewahren.
Aufbau des Geräts
Verstellvorrichtung
Spiegelvisier
Optikkasten
Handgriff (Option)
Feststellschrauben für Grundplatte
Zubehör zur Befestigung des Optikkastens
Staubhülle (Option)
Das Scheinwerfer-Einstellgerät ist eine
Vorrichtung zur Überprüfung und Einstellung der Scheinwerfer jeder Art von
Krafträdern, Kraftfahrzeugen sowie Lastkraftwagen im Allgemeinen. Ausrichtung
mittels Spiegelvisier.
Das Gerät kann beweglich ausgeführt
sein und verfügt dann über eine mit
Gummilaufrollen bestückte Grundplatte.
Der Optikkasten ist über präzise, leise
laufende Gleitschuhe höhenverstellbar
und wird hinter dem Abdeckblech durch
eine Feder in Stellung gehalten; eine aufgebrachte Zentimeterskala dient hier zur
präzisen Positionierung gegenüber dem
Das analoge Instrument verfügt über 3
Skalen: 2 Messskalen und 1 Skala mit
Farbbereichen.
Ablesen der Leuchtstärke in Lux über
die Farbskala: Bei Fahrzeugen bis zu
max. 40 km/h und Motorrädern befindet
sich die Nadel im Bereich BAD/GOOD.
Bei Fahrzeugen über 40 km/h befindet
sich die Nadel im Berich GOOD. Bei Halogen- und Xenon-Scheinwerfern befindet sich die Nadel im Bereich HALOGEN.
Zum Überprüfen der Lichtstärke den
Lichtschalter auf Abblendlicht stellen und
die Leuchtkraft auf der Anzeige ablesen.
Ablesen der Lichtstärke in Lux auf der
Intensitätsskala: Nach geltender ECENorm müssen Abblendlichter zwischen
Minimum 6 Lux und Maximum 144 Lux
Leuchtkraft haben. Für Scheinwerfer
müssen die Werte 32 bis 250 Lux betragen. Mimimumwerte nach ECE-Norm:
12 Lux: Abblendlicht
32 Lux: herkömmliches Abblendlicht
48 Lux: Scheinwerfer Typ H4
64 Lux: Scheinwerfer Typ H1/H3
Das Spiegelvisier dient zur leichteren
Ausrichtung von Gerät und Fahrzeug.
Die nachstehenden Vorschriften müssen genau befolgt werden, um Bediener
und Gerät vor Schaden zu bewahren.
• Die auf dem Gerät befindlichen Etiketten lesen und auf keinen Fall verdecken.
Sollten die Etiketten beschädigt werden, müssen sie sofort erneuert werden.
• Das Gerät darf ausschließlich von befugtem und entsprechend eingewiesenem
Personal bedient werden.
• Das Gerät in explosionsgefährdeter Umgebung nicht benutzen. Das Arbeitsumfeld
muss trocken sowie ausreichend belüftet sein.
• Während der Bewegung des Geräts ist auf andere Personen sowie insbesondere
auf eventuell anwesende Kinder zu achten.
• Jeder Zusammenstoß mit Regalen oder Gerüsten, von denen Gegenstände herunterfallen könnten, ist zu vermeiden. Die anwesenden Personen oder das Gerät
könnten Schaden nehmen.
• Die Lagertemperatur muss zwischen -5 °C und +55 °C liegen.
• Die Betriebstemperatur muss zwischen +5 °C und +45 °C betragen.
• Da die Überprüfung der Scheinwerfer bei laufendem Fahrzeugmotor vorzunehmen
ist, muss eine angemessene Abgasabsauganlage bereitgestellt werden.
Die versehentliche Einatmung von Kohlenoxid kann den menschlichen Organis
mus schwer schädigen und in manchen Fällen fatale Folgen haben. Bei Kontaktaufnahme mit unserem Gebietsvertreter erhalten Sie umfassende Informationen
über die für Ihren Betrieb am besten geeignete Absauganlage.
• Das Scheinwerfer-Einstellgerät nicht in der Sonne oder in unmittelbarer Nähe heißer Gegenstände wie Öfen, Heizkörpern etc. lassen.
• Das Scheinwerfer-Einstellgerät nicht im Regen oder in zu feuchter Umgebung
stehen lassen; die Elektronik würde dadurch beschädigt.
• Bei längerer Nichtbenutzung sollte das Scheinwerfer-Einstellgerät mit der entspre
chenden Staubhülle (Option) abgedeckt werden.
• Sollten Funktionsstörungen auftreten, wenden Sie sich bitte an den Fachhändler
oder schicken das Gerät an das nächstgelegene Kundendienstzentrum.
• Wenn Einzelteile ausgetauscht werden
müssen, fordern Sie bitte bei einem autorisierten Lizenznehmer oder Einzelhändler
die ORIGINAL-Ersatzteile an.
• Bei unrechtmäßiger Handhabung eines
beliebigen Geräteteils verfällt die Garantie.
Anbringung der Säule am Gerätefuß:
Die Säule wie abgebildet am Gerätefuß
einsetzen. Mit dem mitgelieferten Material befestigen (Schraube M 8 x 20, Unterlegscheibe Ø 8 mm, Mutter M 8)
Montage des Optikkastens:
Montage des Spiegelvisiers:
Das Spiegelvisier wurde während der
Abnahme beim Hersteller genau für das
jeweilige Gerät kalibriert und darf daher
nicht in andere Scheinwerfer-Einstellgeräte eingebaut werden. Das Visier an die
Halterungsplatte annähern, bis sowohl
die Befestigungsbohrungen, als auch die
äußeren Ränder genau übereinander liegen und dann die zwei mitgelieferten
Schrauben eindrehen. Das Visier nicht
andersherum einbauen (so dass es aus
der Verbindungseinheit hervorspringt); es
wäre dann falsch ausgerichtet.
Den Optikkasten wie abgebildet ansetzen. Links oben mit der Unterlegscheibe
Ø 8 mm und der Schraube M 8 x 20 und
rechts unten mit der Unterlegscheibe 8 x
24 sowie dem einrasthebel M 8 x 20 befestigen.
Zunächst muss sichergestellt sein, dass die Scheinwerfer sauber und trocken sind.
Wenn das Fahrzeug über von innen verstellbare Scheinwerfer verfügt, diesen Schalter auf „0“ stellen. Außerdem alle eventuellen Störfaktoren der korrekten Fahrzeuglage beseitigen, also etwa Schlamm, Schnee, Eis etc. Die Räder des Autos gerade
ausrichten. Sicherstellen, dass das Fahrgestell des Fahrzeugs nicht verzogen ist.
Überprüfen, ob der richtige Reifendruck vorliegt. Danach den Motor anlassen und mit
der Überprüfung der Scheinwerfer beginnen. Bei Fahrzeugen mit Druckluftaufhängung den Motor fünf Minuten vor Beginn der Überprüfung starten und den Vorgang
bei laufendem Motor durchführen.
Wenn in geschlossenen Räumen bei laufendem Motor gearbeitet wird,
müssen die schädlichen Verbrennungsgase unbedingt abgeführt werden.
Wir empfehlen den Einsatz spezifischer Abgas-Absauganlagen.
Die Überprüfung der Scheinwerfer ist auf
einer ebenen Fläche vorzunehmen. Sollte
dies nicht möglich sein, müssen Scheinwerfer-Einstellgerät und Fahrzeug zumindest auf einer Fläche mit einheitlichem
Gefälle angeordnet sein, welches jedoch
nicht mehr als 0,5 % betragen darf. Von
einer Überprüfung der Scheinwerfer auf
nicht perfekt gleichmäßigen und ebenen
Stellflächen wird abgeraten, da die Einstellung in diesem Fall nicht die geforderte Genauigkeit erzielen kann.
Ausrichtung zum Fahrzeug
Das Scheinwerfer-Einstellgerät etwa 20
cm vor dem rechten Scheinwerfer aufstellen; den Höhenabstand zwischen
Stellfläche und Scheinwerfermitte messen und den Optikkasten mithilfe der an
der Säule vorhandenen Mess-Skala auf
die entsprechende Höhe einstellen. Als
Bezugspunkt der Mess-Skala dient der
obere Teil des Gleitschuhs.
Die horizontale Ausrichtung des Optikkastens über die darin befindliche Wasserwaage (Libelle) überprüfen. Sollte diese
Anzeige nicht horizontal sein, den in der
Abbildung sichtbaren Hebel lösen und
den Optikkasten regulieren.
Ausrichtung mit Spiegelvisier
Als Bezugspunkte vorn am Fahrzeug
zwei symmetrisch angeordnete Details
suchen (z. B. den oberen Bereich der
Windschutzscheibe oder die Scheinwerfer selbst). Sicherstellen, dass die Linie
des Visiers mit den beiden Bezugspunkten übereinstimmt; andernfalls den Optikkasten solange drehen, bis diese
Übereinstimmung erzielt ist. In der Version M: - Das Scheinwerfer-Einstellgerät
mithilfe des Handgriffs drehen.
vorgegebene Neigungsmaß ablesen, z.
B. 1,2%, und das hinten am Optikkasten
befindliche Rädchen dementsprechend
drehen. Sollten keine Herstellerangaben
vorliegen, die geltenden gesetzlichen Vorschriften beachten.
ACHTUNG! Das Einstellmaß
der Scheinwerfer muss in
jedem Fall den geltenden
Gesetzen entsprechen, d. h.:
Scheinwerfer für Abblendlicht mit einer
Höhe über der Standfläche von bis zu 80
cm müssen eine Neigung von mindestens 1 % aufweisen. Bei mehr als 80
cm hohem Abblendlicht muss die Neigung mindestens 1.5 % betragen.
Einstellung der Maßscheibe
Die Scheibe mit Hilfe vom Einstellrad,
das sich hinten am Optikkasten befindet,
entsprechend einstellen.
1 Prüfen für Autos, Lieferwagen und
Motorräder (Abblendlicht/Scheinwerfer)
2 Prüfen für Autos, Lieferwagen und
Motorräder (Nebelscheinwerfer)
3 Prüfen für Lkw, Busse, Sattelschlepper
(Abblendlicht, scheinwerfer)
4 Prüfen für Lkw, Busse, Sattelschlepper
(Nebelscheinwerfer)
Unbedingt die Angaben des Herstellers
beachten! Bei Angabe 2 % des Rädchens
auf Position 2 stellen.
Prüfung des Abblendlichts
Auf Kontrollbildschirm überprüfen, ob die
Position des vom Scheinwerfer projizierten Lichtbündels mit der aufgebrachten
Bezugslinie übereinstimmt. Version
2066/D: - Den Schalter mit dem Symbol
des Abblendlichts drücken und den vom
Instrument angezeigten Wert ablesen.
Prüfung des Fernlichts
Auf Kontrollbildschirm die Position des
vom Scheinwerfer projizierten Lichtbündels überprüfen; ist es auf den Mittelpunkt ausgerichtet, den Schalter mit dem
Symbol des Fernlichts drücken und den
vom Instrument angezeigten Wert ablesen.
Prüfung der Neblscheinwerfer
vom Scheinwerfer projizierten Lichtbündels überprüfen; stimmt dessen Ausrichtung mit der aufgebrachten Bezugslinie
überein, den Schalter mit dem Symbol
Bereitstellung des Fahrzeugs nach STVZO
Das Fahrzeug sollte nach Herstelleranleitung in die für die normale Straßenfahrt vorgesehene Lage gebracht werden.
a) Luftdruck der Reifen nach Angaben des Fahrzeugherstellers überprüfen.
b) Mehrspurige Kraftfahrzeuge unbeladen, jedoch mit einer Person oder 75kg auf
dem Fahrersitz belasten.
c) Einspurige Fahrzeuge oder einachsige Zug- oder Arbeitsmaschinen (mit Sitzkarre
oder Anhänger) mit einer Person oder 75 kg auf dem Fahrersitz belasten.
d) Bei niveauregulierten Fahrzeugen, z. B. bei einer Hydraulik- oder Luftfederung ist
das Fahrzeug nach Anweisung des Herstellers in die für den normalen Fahrbetrieb
vorgesehene Niveaulage zu bringen.
e) Ist das Fahrzeug mit einer automatischen Leuchtweitenregelung ausgestattet,
sind die Anweisungen des Herstellers zu beachten.
f) Bei von Hand verstellbaren Scheinwerfern muss sich die Verstelleinrichtung in der
vorgeschriebenen Raststellung für die Grundeinstellung befinden. Bei Scheinwer
fern mit Verstelleinrichtungen mit nur zwei Positionen, bei denen die Raststellung
nicht besonders gekennzeichnet ist, ist wie folgt zu verfahren:
- Bei Fahrzeugen, bei denen sich das Lichtbündel mit zunehmender Beladung
hebt, ist die Einstellung in der Endstellung der Verstelleinrichtung vorzunehmen,
bei der das Lichtbündel am höchsten ist;
-Bei Fahrzeugen, bei denen sich das Lichtbündel mit zunehmender Beladung
senkt, ist die Einstellung in der Endstellung der Verstelleinrichtung vorzunehmen,
bei der das Lichtbündel am niedrigsten ist.
Bitte beachten Sie, dass das Leergewicht das Gewicht eines betriebsfertigen Fahrzeuges ohne austauschbaren Ladungsträger ist, mit vollständig gefüllten eingebauten Kraftstoffbehältern (mindestens 90 % entsprechend § 76 / 756 / EWG Anlage 5)
einschließlich des Gewichts aller in Betrieb mitgeführten Ausrüstungsteile. Bei anderen Kraftfahrzeugen als Kraftrad und Pkw, zuzüglich 75 kg als Gewicht des Fahrzeugführers.
Ladungsträger sind Behälter, die dazu bestimmt sind, Ladungen aufzunehmen und
auf oder an verschiedenen Trägerfahrzeugen verwendet werden können, wie z. B.
Container und Wechselbehälter.
Ausrüstungsteile sind beispielsweise: Ersatzräder, Ersatzteile, Werkzeug,
Wagenheber, Feuerlöscher, Aufsteckwände, Planengestell mit Planenbügel
und Planenlatten bzw. Planenstangen, Planen, Gleitschutzeinrichtungen,
Belastungsgewichte.
Scheinwerferprüfung und einstellung nach STZVO
Bei Fahrzeugen, deren Scheinwerfer von Hand verstellt werden können, muss sich
die Verstelleinrichtung in der vorgeschriebenen Raststellung für die Grundstellung
befinden. Mehrspurige Kfz unbeladen, jedoch mit einer Person oder 75 kg auf dem
Fahrersitz belasten. Einspurige Fahrzeuge sowie einachsige Zug- oder Arbeitsmaschinen (mit Sitzkarren oder Anhänger) mit einer Person oder 75 kg auf dem
Fahrersitz belasten.
e= Abweichung der Hell-Dunkel-Grenze in cm auf 10 m Entfernung
H= Höhe der Scheinwerfermitte über der Standfläche in cm
h= Höhe des farbigen Trennstrichs der Prüffläche über der Standfläche in cm
Für die Scheinwerferprüfung ist es erforderlich, die Abweichung des Scheinwerferstrahls nach unten auf 10 m zu ermitteln. Siehe in obiger Abbildung das Maß „e“.
Generell gilt das Einstellmaß des Herstellers, das in der Nähe des Scheinwerfers
oder auf dem Fabrikschild angebracht ist.
Einstelltabelle nach STVZO
Laut § 50 Abs. 8 StVZO gelten für mehrspurige Kraftfahrzeuge mit Erstzulassung ab
dem 1. Januar 1990, ausgenommen Zugmaschinen und Arbeitsmaschinen, für
Scheinwerfer für Abblendlicht mit einer Anbauhöhe von nicht mehr als 1200 mm über
der Fahrbahn die Vorschriften der Richtlinie 76/756/EWG. Damit ist für die Einstellung
der Scheinwerfer dieser Fahrzeuge das am Fahrzeug angegebene Einstellmaß verbindlich, unabhängig davon, ob eine EG- oder ECE-Genehmigung hinsichtlich des Anbaus der Beleuchtungseinrichtungen für das Kfz erteilt wurde oder nicht. Aus der
nachstehenden Tabelle ist ersichtlich, welches Einstellmaß für welche Fahrzeugart
maßgebend ist. Prüftoleranzen für Prüfungen nach § 29 StVZO auf eine Einstellwand
in 10 m Entfernung. Folgende Abweichungen der Lage der Hell-Dunkel-Grenze von
der durch die Tabelle angegebenen Solllage sind nicht zu beanstanden:
a) Bei Kfz nach A) sowie B) 1a bis 1e der Tabelle: je 5 cm nach oben und unten
b) Bei Kfz nach B) Nr. 1f bis 1h sowie 2 und 3 der Tabelle: 10 cm nach oben und 5 cm
Der Knick zwischen dem horizontalen und dem ansteigenden Teil der Hell-DunkelGrenze darf nicht mehr als 5 cm von der vertikalen durch die Zentralmarke nach
rechts oder links abweichen.
Einstellmaß „e“ in cm auf 10 m
A) Mehrspurige Kfz mit Erstzulassung
ab 01.01.1990
– ausgenommen Land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen und
Arbeitsmaschinen mit Scheinwerfern,
deren höchster Punkt der leuchtenden
Fläche nicht höher als 1200 mm über
der Fahrbahn ist.
B) Andere Kraftfahrzeuge
1. Kfz, bei denen der höchste Punkt
der leuchtenden Fläche der Scheinwerfer nicht höher als 140 cm über
der Standfläche liegt.
a. Pkw (auch Kombinations-Kfz)
b. Kraftfahrzeuge mit niveauregelnder Federung oder automatischem
Niveauausgleich des Lichtbündels*
c. Mehrachsige Zug- oder Arbeitsmaschinen
d. Einspurige Kraftfahrzeuge **
e. Lastkraftwagen mit vorn liegender
f. Lastkraftwagen mit hinten liegender
g.Sattelzugmaschinen
h. Kraftomnibusse
2. Kraftfahrzeuge, bei denen der höchste Punkt der leuchtenden Fläche der
Scheinwerfer höher als 140 cm über
3. Einachsige Zug- oder Arbeitsmaschinen mit dauerabgeblendeten
Scheinwerfern, auf denen die erforderliche Neigung der Lichtbündelmitte angegeben ist.
siehe B) angegebenes Einstellmaß
siehe B)
ausgen. Kfz n. 1b
H/3+7
2*N
*) Eigenheiten dieser Einrichtungen sind nach den Anweisungen der Hersteller zu beachten.
**) Fahrräder mit Hilfsmotor mit einer 3WattLichtanlage sind wie Fahrräder zu behandeln.
Reinigung, Pflege und Wartung
Das Gerät erfordert keine besondere Wartung, sollte jedoch regelmäßig mit einem
feuchten Tuch (Wasser und Spiritus oder herkömmliche Haushaltsreiniger) gesäubert
Keine Nitro-Lösungsmittel verwenden.
Das Gerät besteht überwiegend aus Stahl. Außerdem vorhandene Materialien:
Kunststoff - einige Bauteile. Papier und Karton - die Verpackung sowie die zum
Gerät gehörenden Unterlagen. Lackierung des Geräts, kratzfeste Epoxidpulverbeschichtung. Bei der Entsorgung des Geräts ist gemäß den vor Ort geltenden,
behördlichen Bestimmungen zu verfahren.
Taking delivery of the appliance
At the moment of taking delivery of the device make sure that you have received all
the material indicated on the accompanying documentation and that the device has
not suffered any damage during transport. If this should be the case point out the extent of the damage to the forwarder and in the meantime contact our customer service department. Only by promptly following this procedure will it be possible to
receive the missing material and compensation for damages.
This is an appliance designed for correctly centering the headlights of any motor vehicle. The appliance must be used exclusively for such purpose. Even the best machinery can only function properly and efficiently if used correctly and kept fully
efficient. We therefore request that you carefully read this instruction booklet and
refer to it every time any difficulties should arise when using the device. In case of
need, we would like to remind you that our service centres, organised jointly with
our retailers, are always willing to provide any advice required. NOTE: for the purposes of updating the device in line with technological progress and specific production
or installation requirements, the manufacturer may decide without warning to introduce modifications to it. As a result, even if the illustrations shown in this manual
should differ slightly from the device in your possession, the safety features and instructions given in it remain applicable.
minimum operating height: 240 mm
maximum operating height: 1410 mm
Symbols used in the manual
Warning symbol Read the section preceded by this symbol carefully, for
the safety of the operator and the appliance
Preparation of the appliance
The device has its own special box divided into three parts: - Optical box, mirror
visor - Base, handle - Column complete with sliding mechanism. Not more than two
boxes should be piled on top of each other. The weight is 30 kg. The measurements
of the boxes are: B: 630 mm L: 1720 mm H: 310 mm
How to unpack the appliance
Open the top end of the box and pull out the parts. Keep the box for possible transport requirements.
Mirror visor
Handle (optional)
Screws for attaching the base
Accessories for attaching the optical box
Dust cover (optional)
The headlight beam tester is a device for
testing the headlights of all types of motor
vehicles, cars and heavy goods vehicles in
general. Pointing device with mirror visor.
The appliance can be mobile and is provided with a base fitted onto rubber castors.
testing the headlights of all types of
motor vehicles, cars and heavy goods
vehicles in general. Pointing device with
mirror visor. The appliance can be mobile and is provided with a base fitted
onto rubber castors.
The analogical instrument has three scales, two of which are graduated and one
of which is coloured.
Reading the light itensity in Lux on
the color scale
For vehicles up to max. 40 km/h and mororcycles is the needle in the
BAD/GOOD. For verhicles over 40 km/h
is the needle in GOOD. With halogen
and xenon headlights is the needle in the
HALOGEN. To check the light itensity:
Light switch to low beam. Illuminating
read on the display.
Reading the light intensity in Lux
According to current ECE low beams
have a minimum between 6 and maximum 144 Lux illumination. For headlights, the values have to be between
minimum 32 and maximum 240 Lux.
The minimum values for ECE below:
12 Lux for low beam
32 Lux for conventional low beam
48 Lux for H4 type headlight
64 Lux for H1/H3 type headlight
The optical box can be adjusted heightwise by sliding it along silent and precise, plastic sliding blocks balanced by a
spring mounted on the inside of metal
sheeting cover containing a centimetre
gauge for exact positioning in relation to
the headlight.
The visor facilitating alignment of the device with the vehicle functions by means
of a mirror.
The rules shown below should be followed carefully to prevent damage to the
operator or the device
• Carefully read the safety labels on the device, do not cover them for any reason
and replace them immediately if they should be damaged.
• The device should only be used by authorised staff trained to use it.
• Do not use the device in an explosive environment.
• The workplace must be dry and sufficiently aired.
• When moving the device watch out for other people and especially children.
• Do not bang against shelves or scaffolding where there is a risk of falling objects,
you could be injured or the device damaged.
• The storage temperature should be between -5 °C and +55 °C.
• The operating temperature should be between +5 °C and +45 °C.
• Provide an appropriate exhaust fumes extraction system, since the headlights
must be tested with the engine on.
• Accidental inhalation of carbon monoxide can cause serious injury and even prove
• Contact our area representative to find out which is the best system for your
• Avoid leaving the headlight beam tester exposed to sunlight or in the immediate
vicinity of sources of heat such as stoves, radiators etc.
• Do not leave the headlight beam tester in the rain or in excessively damp places,
the electronic circuits could be damaged.
• If the headlight beam tester is to be left idle for prolonged periods cover it with a
special dustsheet (optional).
• If anomalous functioning of the device should be observed request the assistance
of the retailer or send the machine to the nearest servicing centre.
• In the event of replacing components, request ORIGINAL spare parts from a
concessionaire and/or Authorised Retailer.
• Tampering with any parts of the device will result in lapsing of the guarantee.
Preparation of the headlight beam
Fitting the mirror visor
Fitting the column to the base
Position the column on the base as
shown in the photo. Attach using the
screws and nuts provided. (M8 x20
screws – washer d.8 - nut M8)
Fitting the optical box
The mirror visor is calibrated with the respective device during the testing phase
and consequently cannot be used with
other headlight beam testers. Place the
visor beside the plate so that the attachment holes and external rims coincide;
screw on using the two screws provided. Do not fit the mirror in a rotated position (protruding from the joint block) it
would be in an incorrect position.
Position the optical box as shown in the
photo. Attach with washer d.8 and
M 8 x 20 screws, top left and with
washer 8 x 24 (bigger)) and snap lever
M 8 x 20, bottom right.
Preparation of the vehicle
Make sure that the headlights are clean and dry. If the vehicle has its own headlight
adjuster inside the vehicle, position this to “0”. Remove anything which might affect
the correct position of the vehicle: mud, snow, ice etc. Straighten up the wheels of
the vehicle. Make sure that the vehicle has no distortion of the body. Check that the
tyre pressure is correct. Turn on the engine and perform the test. In the case of vehicles with pneumatic suspensions turn on the engine five minutes before starting the
test and continue with the engine on.
When working in enclosed areas with the engine on, an extraction system for the noxious fumes produced is required. Use of a specific exhaust fume extraction system is recommended.
During testing of the headlights the floor
surface must be flat. If this is not possible
the headlight beam tester and the vehicle
should, at least, be positioned on a surface with an even difference in level and
in any case with a slope of not more than
0.5%. The testing of headlights on surfaces which are not perfectly regular or flat
is not recommended inasmuch as the adjustment of the same may not be correct.
Alignment with the vehicle
Place the headlight beam tester in front
of the right headlight of the car at a distance of approx. 20cm, measure the
height from the ground to the centre of
the headlight and adjust the optical box
to the corresponding height using the
graduated scale on the column. Use the
top of the sliding block as an index on
Check that the optical box is level by
checking the spirit-level inside it. If it is
not level, loosen the lever in the picture
and adjust the box.
Alignment with the mirror visor
Look for two symmetrical details on the
front of the vehicle (such as the top of
the windscreen or the headlights themselves). Make sure that the line on the
visor coincides with the two points of reference, if not rotate the headlight beam
tester until they do. In the M version use the handle to rotate the headlight
beam tester.
Headlight beam testing
At the top of the headlight read off the
headlight inclination given by the manufacturer, e.g. 1.2%, turn the wheel situated at the back of the optical box
accordingly. Should no indications be
given by the manufacturer, observe the
current legal dispositions.
WARNING! We remind you
that the inclination of the
headlights must in any case
comply with current legislation, which states that for lower beam
headlights situated at up to 80 cm from
the ground the inclination must be at
least 1%. For upper beam headlights
above 80 cm, the inclination must be at
least 1.5%.
Setting the disc mass
The disc with help of a dial on the rear
optics box is set accordingly.
1 Check for cars, vans and motorcycles
(low beam/headlight)
2 Check for cars, vans and motorcycles
(foglight)
3 Check for trucks, buses, truck tractors
(low beam/headlights)
4 Check for trucks, buses, truck tractors
Be sure to note the details of the manufacturer! set at 2 % giving the wheel to
Testing the lower beam headlight
Check that the position of the projection
of the headlight is aligned with the seri
graphed line on the test panel.
Version 2066/D - press the switch with
the lower beam headlight symbol to read
off the value
Testing the upper beam headlight
of the headlight is central and press the
switch with the upper beam headlight
symbol to read off the value.
Testing the foglight beam
of the foglight is aligned with the serigraphed line on the test panel and press the
switch with the foglight symbol to read
off the value.
Preparation of the vehicle in compliance with STVZO
The vehicle should be placed in its normal driving position on the road as instructed
a) Check the tyre pressure as indicated by the car manufacturer.
b) Seat a person or place a 75 kg weight in the driving seat of empty multi-axle
c) Seat a person or place a 75 kg weight in the driving seat of single-lane vehicles or
tractors or single-axle work machinery (with driver or trailer).
d) For vehicles with level adjustment, such as hydraulic or air suspension, the vehicle
should be set at the level foreseen for normal driving as indicated by the vehicle
e) If the vehicle has an automatic system for regulating the distance illuminated,
observe the manufacturer’s instructions.
f) For manually adjustable headlights the adjustment device should be in the prescri
bed rest position. For headlights with an adjustment device of only two positions,
meaning that the rest position is not indicated, proceed as follows: - for vehicles
on which the beam of light moves upwards, the setting should be made in the
final position, where the beam of light is at the highest - for vehicles on which the
beam of light moves downwards, the setting should be made in the final position,
where the beam of light is at the lowest.
Please note that the empty weight is the weight of vehicle ready for use without
roof racks, with the tanks fully mounted and full (at least 90 % corresponding to
§76/756 /EWG attachment 5) and including all the pieces of equipment involved in
functioning. For other vehicles, such as motorbikes or vans, add 75 kg of weight for
Roof racks are containers destined to carry a load and to be used on top of the vehicle or to be towed behind it as a container vehicle, such as containers.
Pieces of equipment include, for example: spare tyres, spare parts, tools, jacks,
extinguishers, joining walls, flat racks with flat handles and flat bars, antislide
device, weights.
Verification and adjustment of the headlight in compliance with STVZO
In vehicles on which the headlights can be positioned manually the adjustment lever
should be in the rest position foreseen. Empty, multi-axle vehicles should have somebody on board or else be loaded with a 75kg weight in the driving seat. Single
axle vehicles such as tractors units or work machinery (with driving seat or trailer)
should have somebody on board or else be loaded with a 75kg weight in the driving
E= deviation of the light-dark barrier at a distance of 10 metres
H= height of the centre of the headlight on the occupied space in cm
h= height of the coloured band of the test surface above the occupied space in cm
To test the headlight, the deviation of the headlight beam downwards over 10 metres
must be calculated. See the “e” measurement in the figure above.
Generally speaking the manufacturer’s adjustment measurement, shown on the
headlight or on the manufacturer’s label, applies.
STVZO adjustment table
According to § 50 paragraph 8 StVZO for multi-axle lorries first licensed from January
1990 onwards, except for tractors and work machinery, the regulations of law
75/756/EWG apply for headlights with lower beam with a construction height of not
more than 1200mm from the carriageway. In compliance with such, the adjustment
of the headlights of these vehicles is correlated to the regulation gauge, independently of whether the EG or ECE licence has been given regarding the manufacture
of the illumination device for heavy goods vehicles or not. The table below shows
which adjustment measurement must be used for each type of vehicle. Inspection
tolerance for tests according to § 29 StVZO on a wall for adjustments at a distance of
10 metres. The following deviations from the position of the dark-light barrier indicated in the table below for vehicles A) and B) 1a to 1e of the table: up to 5 cm upwards or downwards for vehicles B) 1f to 1h and 2 ,3 of the table: up to 10 cm
upwards or downwards The division between the horizontal and upright part of the
dark-light barrier should not deviate by more than 5 cm from the vertical through the
central stencil towards the left or right.
Measure of adjustment “e” in cm at 10 m
Lower beam headlights Foglights
A) Multiaxle lorries first licensed
from January 1990 onwards
– except for tractors or farm or forest
machinery with headlights in which
the highest point of the illuminated
area is not more than 1200 mm from
the carriageway.
B) Other heavy vehicles
1. Vehicles for which the highest point
of the illuminated area is not more than
140 cm above the occupied space
a. cars (including combined vehicles)
b. vehicles with beam adjustment knob*
c. engines or multi-axle work
d. single-axle heavy vehicles**
e. lorries with front load
f. lorries with back load
g.engines
h. delivery vehicles
2. Vehicles for which the highest point
of the illuminated area is higher than
140 cm above the positioning surface.
3. Engines and split axle work vehicles
with constant lower beam headlights
on which the inclination needed for
the centring of the beam of light is
indicated. .
adjustment indicated
on the verhicle
see B)
except f. vehicles as p. 1b
*) the properties of this device are to be observed as instructed by the manufacturer
**) bicycles with motor with 3watt lighting system shall be treated as bicycles
The machine does not require special servicing apart from normal cleaning with a
damp cloth (water and spirit or normal detergent).
Do not use nitrogen-based solvents.
The appliance is made mainly of steel
Plastic: some small parts
Cardboard and paper: packaging and documents
Painting of the machine: epoxy, scratch-resistant powder
For disposal of the machine, observe local council regulations
209.68 (10.11) F Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten
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References: § 76
 § 50
 § 29

§76
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