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Timestamp: 2016-10-28 19:56:01+00:00

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(Beitragspflicht, Abgrenzung selbst�ndige und unselbst�ndige Erwerbst�tigkeit),
Die auf Direktmarketing im Tourismusbereich spezialisierte Firma X.________ GmbH war vom .... 1999 bis .... 2006 (Verlegung des Sitzes von A.________ nach B.________) der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn angeschlossen. Aufgrund einer Arbeitgeberkontrolle betreffend die Periode 1. November 1999 bis 31. Dezember 2003 erliess die Ausgleichskasse am 23. November 2004 f�nf Nachzahlungsverf�gungen �ber Fr. 10'897.40 (1999), Fr. 60'247.45 (2000), Fr. 103'337.40 (2001), Fr. 106'179.40 (2002) und Fr. 106'191.10 (2003). Am 4. Dezember 2004 verf�gte sie zudem eine Erhebungsgeb�hr von Fr. 1'200.-. Am 12. Januar 2005 stellte die Ausgleichskasse der Firma X.________ GmbH drei Gutschriftsverf�gungen vom 11. Januar 2005 �ber Fr. 6'492.05 (2001), Fr. 12'859.25 (2002) und Fr. 11'201.20 (2003) zu mit dem Vermerk, es handle sich um eine Korrektur f�r R.________. Am 9. Juni 2005 erhob die Firma X.________ GmbH gegen die Verf�gungen vom 23. November 2004 Einsprache. Am 10. Mai 2006 erliess die Ausgleichskasse weitere Gutschriftsverf�gungen �ber Fr. 1'551.55 (2001), Fr. 1'840.70 (2002) und Fr. 2'688.80 (2003). Nach Korrespondenz mit dem Rechtsvertreter der Firma X.________ GmbH gab die Ausgleichskasse s�mtlichen Personen, denen die Firma in den Jahren 1999 bis 2003 Entgelte ausbezahlt hatte, Gelegenheit, sich zum Verfahren zu �ussern. Die Firma X.________ GmbH nahm zu den eingegangenen Unterlagen Stellung (Eingaben vom 29. Januar und 15. September 2008). Mit Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2008 erkl�rte die Ausgleichskasse die Nachzahlungsverf�gung vom 23. November 2004 hinsichtlich des Jahres 1999 mangels bewiesener Zustellung vor dem 31. Dezember 2004 f�r gegenstandslos und best�tigte die Nachzahlungsverf�gungen vom 23. November 2004 f�r die Jahre 2000 bis 2003, soweit nicht durch die Gutschriftsverf�gungen vom 11. Januar 2005 und 10. Mai 2006 gegenstandslos geworden.
Die Firma X.________ GmbH l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, der Entscheid vom 5. Oktober 2009 sei aufzuheben und festzustellen, dass die Firma X.________ GmbH keine Sozialversicherungsbeitr�ge nachzuzahlen habe, eventualiter die Sache zur hinreichenden Abkl�rung des Sachverhaltes an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das kantonale Versicherungsgericht und die Ausgleichskasse beantragen die Abweisung der Beschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Streitig ist, ob es sich bei den von der Beschwerdef�hrerin im Zeitraum 2000-2003 an verschiedene Personen bezahlten, vom Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2008 erfassten Entgelten um Einkommen aus unselbst�ndiger oder selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit handelt.
2.1 Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbst�tiger richtet sich unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbseinkommen als solches aus selbst�ndiger oder aus unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit zu qualifizieren ist (Art. 5 und 9 AHVG sowie Art. 6 ff. AHVV). Ob im Einzelfall selbst�ndige oder unselbst�ndige Erwerbst�tigkeit vorliegt beurteilt sich aufgrund der wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verh�ltnisse, insbesondere die Rechtsnatur vertraglicher Abmachungen, allein sind nicht ausschlaggebend, verm�gen aber allenfalls Anhaltspunkte f�r die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten. Als unselbst�ndig erwerbst�tig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher bzw. arbeitsorganisatorischer Hinsicht abh�ngig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko tr�gt. Aus diesen Grunds�tzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren L�sungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbst�tigen Person jeweils unter W�rdigung der gesamten Umst�nde des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall �berwiegen (BGE 123 V 161 E. 1 S. 162; 122 V 169 E. 3a S. 171, 281 E. 2a S. 283; Urteil 9C_219/2009 vom 21. August 2009 E. 2).
2.2 Agenten (Handels- oder Reisevertreter) gelten praxisgem�ss nur dann als Selbst�ndigerwerbende, wenn sie �ber eine eigene Verkaufsorganisation verf�gen, d.h. kumulativ eigene Gesch�ftsr�umlichkeiten ben�tzen, eigenes Personal besch�ftigen und die Gesch�ftskosten im Wesentlichen selber tragen (BGE 119 V 161 E. 3b S. 163; Urteil H 196/06 vom 5. Februar 2008 E. 2; Ueli Kieser, Alters- und Hinterlassenenversicherung, in: Soziale Sicherheit/SBVR Band XIV, 2. Aufl. 2007, S. 1236 Rz. 100; vgl. auch Rz. 4020 und 4024 f. der Wegleitung �ber den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML]).
2.3 Die Vorinstanz ist in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht zum Ergebnis gelangt, die nacherfassten Personen seien im fraglichen Zeitraum in unselbst�ndiger Stellung als Agenten im Bereich Telefonmarketing oder Immobilienvermittlung f�r die Beschwerdef�hrerin t�tig gewesen. Diese h�tten die B�ror�umlichkeiten der Firma benutzen k�nnen, kein eigenes Personal besch�ftigt und zumindest teilweise auch Anspruch auf Ersatz der Auslagen gehabt. Ein bedeutsames Unternehmerrisiko habe nicht bestanden.
Die Beschwerdef�hrerin macht vorab geltend, die Qualifikation der von ihr im Zeitraum 2000-2003 ausgerichteten Entgelte als Einkommen aus unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit bedeute eine r�ckwirkende �nderung des Beitragsstatuts der betreffenden Personen. Auch diese seien bis anhin davon ausgegangen, sie seien selbst�ndig erwerbst�tig. Entsprechend seien die Provisionen ohne Abzug von Sozialversicherungsbeitr�gen ausbezahlt worden. Die von ihr entsch�digten Agenten h�tten auf den Entgelten denn auch Beitr�ge aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit entrichtet. Darauf k�nne somit nur unter den Voraussetzungen einer Wiedererw�gung zur�ckgekommen werden, welche indessen nicht erf�llt seien.
3.1 Nach dem kraft Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 2 ATSG auch im Beitragsbereich der AHV anwendbaren Art. 53 Abs. 2 ATSG k�nnen die Ausgleichskassen auf formell rechtskr�ftige Verf�gungen oder Einspracheentscheide zur�ckkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Wiedererw�gung; SVR 2010 AHV Nr. 3 S. 7, 9C_33/2009, E. 2.2). Diese Bestimmung ist auch anwendbar, wenn das formell rechtskr�ftig durch Verf�gung oder Einspracheentscheid festgelegte Beitragsstatut (unselbst�ndig- oder selbst�ndigerwerbend) in Bezug auf eine bestimmte T�tigkeit wegen Unrichtigkeit aus rechtlichen Gr�nden (BGE 117 V 8 E. 2c S. 17) r�ckwirkend ge�ndert werden soll (BGE 122 V 169 E. 4 S. 173; 121 V1 E. 6 S. 4; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts H 77/04 vom 19. Mai 2005 E. 5.1).
Eine Verf�gung �ber pers�nliche Beitr�ge ist als zweifellos unrichtig zu bezeichnen, wenn in Bezug auf die in Frage stehende Besch�ftigung die Merkmale unselbst�ndiger diejenigen selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit klar �berwiegen (vgl. BGE 122 V 169 E. 6b S. 177 sowie AHI 2001 S. 182, H 214/99, E. 4c; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts H 126/03 vom 26. Januar 2004 E. 4.2).
3.2 Aus den Akten ergibt sich, dass von den mit den Nachzahlungsverf�gungen vom 23. November 2004 erfassten Personen lediglich zwei, R.________ und W.________, im Zeitraum 2000-2003, Beitr�ge als Selbst�ndigerwerbende abgerechnet hatten. Bei R.________ wurde denn auch auf eine r�ckwirkende Nacherfassung als Unselbst�ndigerwerbende verzichtet und mit Gutschriftsverf�gung vom 11. Januar 2005 die Nachforderung um die entsprechenden Beitr�ge korrigiert. Gem�ss Best�tigung derselben am Recht stehenden Ausgleichskasse vom 5. November 2004 war W.________ seit 1. November 2000 als Selbst�ndigerwerbende (Schreibb�ro/Telefonmarketing) registriert und der Beitragszahlungspflicht bis zu diesem Zeitpunkt ordnungsgem�ss nachgekommen. Aufgrund ihrer Angaben im Schreiben vom 5. November 2007, wonach sie an sechs Tagen in der Woche f�r die Beschwerdef�hrerin im B�ro an deren Sitz gearbeitet und dort ihren Arbeitsplatz gehabt habe, ist davon auszugehen, dass sie auch auf dem hief�r erhaltenen Entgelt Beitr�ge entrichtet hatte. Bei den �brigen nacherfassten Personen bestehen keine Anhaltspunkte, dass sie in Bezug auf ihre T�tigkeit f�r die Beschwerdef�hrerin Beitr�ge als Selbst�ndigerwerbende entrichtet hatten, und zwar - wiedererw�gungsrechtlich entscheidend - aufgrund rechtskr�ftiger Beitragsverf�gungen oder allenfalls Einspracheentscheide. Dass das Gegenteil der Regelfall war, zeigt das Schreiben des von Juli 2001 bis Dezember 2002 als Agent t�tig gewesenen S.________ vom 3. Dezember 2004 an die Beschwerdef�hrerin, wonach er gem�ss Auskunft der Ausgleichskasse seine AHV-Beitr�ge nicht direkt an sie zur�ckzahlen k�nne; diese k�nnten nur vom Arbeitgeber abgerechnet werden. Schliesslich ist zu beachten, dass die Beschwerdef�hrerin mit Schreiben vom 9. Mai 2006 von der Ausgleichskasse aufgefordert worden war, sachdienliche Unterlagen einzureichen. Es wurde jedoch nur in einem Einzelfall eine Best�tigung �ber eine abgerechnete selbst�ndige T�tigkeit vorgelegt. Unter diesen Umst�nden durften Verwaltung und Vorinstanz ohne weitere Abkl�rungen davon ausgehen, dass mit Ausnahme von R.________ und W.________ keine der im Zeitraum 2000-2003 f�r die Beschwerdef�hrerin t�tig gewesenen Personen rechtskr�ftig als selbst�ndig erwerbend qualifiziert worden war, weshalb auf den betreffenden Entgelten, soweit es sich um Einkommen aus unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit handelte, parit�tische Beitr�ge erhoben werden konnten, ohne dass die Voraussetzungen der Wiedererw�gung zu beachten waren.
W.________ hatte gem�ss ihren glaubhaften und im �brigen unwidersprochen gebliebenen Angaben im Schreiben vom 5. November 2007 an sechs Tagen in der Woche f�r die Beschwerdef�hrerin in einem B�ro an deren Sitz gearbeitet. Sie wies auch darauf hin, dass man ihr drei verschiedene Vertr�ge mit drei verschiedenen Firmen vorgelegt habe, die sie aber nicht unterschrieben habe, da es sich dabei um ein und dieselbe Firma gehandelt habe. Unter Ber�cksichtigung, dass sie kein eigenes Personal besch�ftigte, und in Anbetracht des Weisungsrechts, des Konkurrenzverbots und der mindestens teilweisen Einbettung in die Arbeitsorganisation der Beschwerdef�hrerin (vgl. E. 5.2.2), muss das anf�ngliche Beitragsstatut als Selbst�ndigerwerbende als zweifellos unrichtig bezeichnet werden, weshalb darauf zur�ckgekommen werden konnte.
Vor Vorinstanz hatte die Beschwerdef�hrerin geltend gemacht, die in �sterreich domizilierte Firma L.________mbH und nicht sie sei als Arbeitgeberin ins Recht zu fassen. Aus dem mit dieser Firma abgeschlossenen Marketing- und Beratungsvertrag vom 4. Mai 1998 sei erkennbar, dass die nachtr�glich als Unselbst�ndigerwerbende erfassten Agenten zu dieser Firma in einem vertraglich massgebenden Verh�ltnis gestanden seien und nicht zu ihr. In Bezug auf die Frage der Arbeitgeber- oder Auftraggebereigenschaft r�gt die Beschwerdef�hrerin, das kantonale Gericht habe die Akten offensichtlich unvollst�ndig ber�cksichtigt und die Beweisw�rdigung insoweit rechtsfehlerhaft vorgenommen. Die Vorinstanz habe es unterlassen, die tats�chlichen Verh�ltnisse im Einzelnen abzukl�ren und dazu ein gen�gendes Beweisverfahren durchzuf�hren, was den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) und den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletze. Den Beweisantr�gen sei nicht entsprochen worden. Insbesondere seien die beantragten Zeugenbefragungen im Zusammenhang mit der T�tigkeit von C.________ und H.________ nicht durchgef�hrt worden.
4.1.1 Die Vorinstanz hat festgestellt, der Marketing- und Beratungsvertrag vom 4. Mai 1998 gelte nicht f�r die im Zeitraum 2000-2003 bestandenen Agenturvertr�ge mit der Beschwerdef�hrerin, sondern k�nne nur Wirkung haben f�r die Agenturvertr�ge mit der Firma L.________mbH. Soweit sich die Vertr�ge mit der Beschwerdef�hrerin und der Firma L.________mbH zeitlich �berschnitten, m�sse von je zwei verschiedenen Vertragsverh�ltnissen ausgegangen werden. Die (aktenkundigen) Agenturvertr�ge mit der Beschwerdef�hrerin enthielten eine Entgeltvereinbarung in der Form von Provisionszahlungen. Den Revisionsunterlagen lasse sich entnehmen, dass im massgebenden Zeitraum 2000-2003 tats�chlich Provisionen von der Beschwerdef�hrerin an die Agenten direkt ausbezahlt worden seien. Das Bestehen von Vertragsverh�ltnissen sei somit erstellt.
4.1.2 Die Beschwerdef�hrerin vermag diesen Erw�gungen nichts Substantielles entgegenzuhalten. Soweit sie geltend macht, die Vorinstanz differenziere nicht zwischen Agenturt�tigkeit im Bereich Telefonmarketing einerseits und Immobilienvermittlung anderseits und behandle infolgedessen zu Unrecht alle Agenten "in Analogie zueinander" gleich, hat sie dies insofern selber zu vertreten, als sie zu wenig dazu beitrug, die schwer �berschaubaren Verh�ltnisse zu kl�ren. Abgesehen davon will sie Telefon- und Verkaufsagenten gleich als selbst�ndigerwerbend betrachtet haben. In diesem Zusammenhang f�llt insbesondere auf, dass im Marketing- und Beratungsvertrag vom 4. Mai 1998 festgehalten wurde, es komme zu "keinen wie immer gearteten vertraglichen Bindungen" zwischen der Beschwerdef�hrerin und den unabh�ngigen Agenten, welche mit der Firma L.________mbH zusammenarbeiteten. Entgegen dieser Klausel bestanden indessen gem�ss den Akten im massgeblichen Zeitraum 2000-2003 Agenturvertr�ge zwischen der Beschwerdef�hrerin und den angeblich unabh�ngig f�r die Firma L.________mbH t�tigen Agenten. Schon deshalb kann daraus, dass die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf � 6 Abs. 3 des Marketing- und Beratungsvertrages die eingehenden Provisionen an die f�r die Firma L.________mbH t�tigen Agenten in der Schweiz weiterzuleiten hatte, nicht geschlossen werden, sie habe insoweit lediglich als Zahlstelle fungiert. Unter diesen Umst�nden und davon ausgehend, dass f�r die Beurteilung der beitragsrechtlichen Stellung nicht von den gewillk�rten, sondern von der tats�chlichen Ausgestaltung der gegenseitigen Rechtsbeziehungen auszugehen ist (BGE 119 V 161 E. 3c S. 164), durfte die Vorinstanz in pflichtgem�sser antizipierter Beweisw�rdigung von weiteren Abkl�rungen, insbesondere zum vertraglichen Beziehungsgeflecht zwischen Agenten, Beschwerdef�hrerin und der Firma L.________mbH, absehen (SVR 2010 EL Nr. 7 S. 19, 9C_724/2009, E. 3.2.3.1; SVR 2009 IV Nr. 56, 9C_323/2009, E. 3).
4.2 Gem�ss Darstellung in der vorinstanzlichen Beschwerde waren C.________ und H.________ im massgeblichen Zeitraum mit Unterbr�chen f�r die Firma L.________mbH im Ausland t�tig gewesen. Das kantonale Gericht hat in antizipierter Beweisw�rdigung auf die beantragte Zeugenbefragung der Gesch�ftsf�hrer der Firma L.________mbH (T.________) und der Firma V.________ (M.________), welche H.________ w�hrend dieser Zeit bezahlt habe, verzichtet. Dies verletzt entgegen den Vor-bringen in der Beschwerde Bundesrecht nicht. Der Vertreter von C.________ hatte im Schreiben vom 14. November 2007 gegen�ber der Ausgleichskasse erkl�rt, sein Mandant habe vom 3. August 1998 bis zum 31. Oktober 2006 ausschliesslich f�r die am Recht stehende Firma gearbeitet, wobei diese T�tigkeit in deren Gesch�ftsr�umlichkeiten ausge�bt worden sei. Sodann befinden sich in den Akten Rechnungen, welche C.________ in der Zeit zwischen Dezember 2000 und Dezember 2002 f�r "Aussendienst + On-side Arbeit" gestellt hatte und die jeweils einen am Sitz der Beschwerdef�hrerin unterschriebenen Quittungsvermerk �ber den Barbezug des Rechnungsbetrages enthielten. Unter diesen Umst�nden durfte das kantonale Gericht auf weitere Abkl�rungen zur T�tigkeit von C.________ verzichten, ohne den Untersuchungsgrundsatz oder den Anspruch auf rechtliches Geh�r zu verletzen (BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 197 E. 1d S. 162). �hnliches gilt f�r H.________. Auch dieser hatte der Beschwerdef�hrerin in der fraglichen Zeitperiode verschiedentlich Rechnung gestellt, u.a. am 9. Februar und 21. Juni 2001 sowie am 30. November 2002, und den Barbezug des entsprechenden Betrages an deren Sitz quittiert. Dass H.________ zeitweilig in �sterreich t�tig gewesen sein soll, �ndert nichts, da lediglich auf den Zahlungen, die gem�ss Buchhaltung der Beschwerdef�hrerin in der fraglichen Zeit an den Vorgenannten gingen, nachtr�glich parit�tische Beitr�ge erhoben wurden. Auch hier ist mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit eine Erwerbst�tigkeit f�r die Beschwerdef�hrerin anzunehmen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz sei in Bezug auf Agenten von einem rechtlich unrichtigen Begriffsverst�ndnis von selbst�ndiger resp. unselbst�ndiger T�tigkeit nach Art. 10-12 ATSG ausgegangen. Es habe eine umfassende Betrachtungsweise Platz zu greifen mit dem zentralen Kriterium eines echten Unternehmerrisikos. Die Anwendung von bloss drei Kriterien, d.h. die Bejahung selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit lediglich wenn die Agenten eigene Gesch�ftsr�umlichkeiten ben�tzten, eigenes Personal besch�ftigten und die Gesch�ftskosten im Wesentlichen selber tr�gen (vorne E. 2.2), sei bundesrechtswidrig. Es k�nne offensichtlich nicht zutreffen, dass Agenten, welche ohne eigene Angestellte t�tig seien, als Selbst�ndigerwerbende vollst�ndig ausser Betracht fielen.
5.1 Die Umschreibung der Begriffe "Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", "Arbeitgeber" und "Selbstst�ndigerwerbende" in Art. 10-12 ATSG hat nichts an der Rechtsprechung zur beitragsrechtlichen Abgrenzung zwischen selbst�ndiger und unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit �ndern wollen (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2008, Rz. 13 ff. zu Art. 10 ATSG mit Hinweis auf die Materialien sowie Rz. 2 f. und 8 zu Art 12 ATSG). F�r eine Praxis�nderung (vgl. zu den Voraussetzungen BGE 135 I 79 E. 3 S. 82, 134 V 72 E. 3.3 S. 76) besteht somit grunds�tzlich kein Anlass. Agenten im Besonderen �ben (nur) dann eine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit aus, wenn sie �ber eigene Gesch�ftsr�umlichkeiten verf�gen, eigenes Personal besch�ftigen und die Gesch�ftskosten selber tragen (vorne E. 2.2). Diese Umst�nde lassen auf ein spezifisches Unternehmerrisiko schliessen, weil dabei unabh�ngig vom Arbeitserfolg Kosten anfallen, welche vom Arbeitgeber oder vom Selbst�ndigerwerbenden selber zu tragen sind (BGE 122 V 169 E. 3b S. 172). Demgegen�ber ist das unternehmerische Risiko des alleine, ohne eigene Verkaufsorganisation t�tigen Agenten entsprechend geringer; es ersch�pft sich im Wesentlichen darin, dass geleistete Arbeit nicht oder nicht vollst�ndig entsch�digt wird. Ob bei einer Agentent�tigkeit, die von ihrer Art her nur geringe Investitionen erfordert, bereits aufgrund des geringen Unternehmerrisikos eine selbst�ndige T�tigkeit zu verneinen ist, erscheint als fraglich. F�r die Abgrenzung selbst�ndiger von unselbst�ndiger T�tigkeit kommt es nicht allein auf das Unternehmerrisiko an. Von Bedeutung ist grunds�tzlich die Gesamtheit der Umst�nde des konkreten Falles (ZAK 1988 S. 377, H 14/ 87, E. 2b), insbesondere Art und Umfang der wirtschaftlichen und arbeitsorganisatorischen Abh�ngigkeit vom Auftrag- oder Arbeitgeber. Dieser Gesichtspunkt kann insbesondere dort, wo die in Frage stehende T�tigkeit keine erheblichen Investitionen etwa in die Infrastruktur oder personellen Mittel erfordert, zugunsten unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit sprechen (vgl. SVR 2007 AHV Nr. 12 S. 32, H 102/06, E. 6.4) und ist gegebenenfalls auch bei Agenten in die Beurteilung miteinzubeziehen. Die Vorinstanz hat dieses Merkmal nicht gepr�ft und in die Beurteilung miteinbezogen, was in diesem Verfahren nachzuholen ist.
5.2.1 Der Beschwerdef�hrerin ist darin beizupflichten, dass die Agenten insofern ein unternehmerisches Risiko trugen, als keine Entsch�digung ausgerichtet wurde, wenn im Rahmen des Telefonmarketing ein vereinbarter Termin nicht stattfand oder im Rahmen der Immobilienvermittlung das mit dem Kunden vereinbarte Zahlungsziel nicht innerhalb einer bestimmten Frist erreicht wurde. Die pers�nlichen Bem�hungen der Agenten erfolgten in diesen Konstellationen somit ohne Entgelt. Bei der Beantwortung der Frage, ob dies ein derartiges unternehmerisches Risiko darstellt, dass schon deshalb von einer selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit auszugehen w�re, ist zu ber�cksichtigen, dass bei der telefonischen Aquirierung von Kunden eine Vielzahl von Einzelgesch�ften erfolgte; so konnten pro Monat mehrere Dutzend Termine vereinbart werden, wie beispielsweise die bei den Akten liegenden Rechnungen von S.________ zeigen. Auch beim Immoblilienverkauf wurde eine Mehrzahl von Gesch�ften pro Monat erwartet, wie sich der Entgeltberechnung im Agenturvertrag zwischen W.________ und der Beschwerdef�hrerin vom 3. August 2000 entnehmen l�sst, welche eine Provisionsregelung bis zu neun und mehr monatliche Abwicklungen vorsah. Es ist somit davon auszugehen, dass die nacherfassten Agenten auch bei fehlgeschlagenen Gesch�ften w�hrend einer Abrechnungsperiode in der Regel nicht ohne Einkommen blieben. C.________ im Besonderen stellte in Rechnung und erhielt 2001 und 2002 regelm�ssige (monatliche) Zahlungen, wovon 18 Mal die Summe von Fr. 4000.-, was klar ein Indiz f�r unselbst�ndige Erwerbst�tigkeit darstellt (SVR 2009 AHV Nr. 9 S. 33, 9C_219/2009, E. 4.3; Kieser, a.a.O., S. 1236 Rz. 99). Dass und soweit die Agenten bestimmte Auslagen, namentlich Autospesen, selber zu tragen hatten, wie in der Beschwerde vorgebracht wird, begr�ndet kein relevantes unternehmerisches Risiko.
5.2.2 Gem�ss den bei den Akten befindlichen Agenturvertr�gen hatte die Beschwerdef�hrerin ein Weisungsrecht gegen�ber den Agenten: Es galt ein umfassendes Konkurrenzverbot; Werbung machen oder �ffentliche Erkl�rungen abgeben, war unter Vertragsstrafe verboten; die Provisionszahlungen erfolgten jeweils am 15. eines Monats; nach Ablauf einer einj�hrigen Vertragsdauer bestand Anspruch auf eine Entsch�digung bei Krankheit, Milit�rdienst oder �hnlichen Gr�nden f�r die maximale Dauer von zwei Wochen. Diese vertraglichen Regelungen lassen auf eine betr�chtliche arbeitsorganisatorische Einbettung und ein Abh�ngigkeitsverh�ltnis schliessen. Dass die Agenten der Beschwerdef�hrerin als gleichgeordnete Gesch�ftspartner gegen�berstanden, was f�r selbst�ndige T�tigkeit sprechen w�rde (vgl. BGE 114 V 65 E. 2b S. 69), kann jedenfalls nicht gesagt werden.
Am Vorliegen eines mehr oder minder ausgepr�gten Abh�ngigkeitsverh�ltnisses �ndert auch nichts, dass das Arbeitsgericht A.________ mit Urteil vom 18. Oktober 2004 den Agenturvertrag zwischen I.________ und der Beschwerdef�hrerin nicht als Arbeitsvertrag qualifizierte, insbesondere weil jener seine Arbeitszeit frei gestalten k�nne, es in zeitlicher Hinsicht somit an einer Unterordnung fehle. Das Arbeitsgericht erkannte allerdings auch Indizien f�r das Vorliegen eines Arbeitsverh�ltnisses (fester Arbeitsort mit zur Verf�gung gestellter Infrastruktur zur F�hrung der Kundengespr�che, Entsch�digung bei Krankheit, ausgestelltes "Zeugnis"). Die zivilrechtlichen Verh�ltnisse bieten zwar Anhaltspunkte f�r die beitragsrechtliche Einstufung, sind aber nicht ausschlaggebend (vorne E. 2.1). Weist ein Vertragsverh�ltnis zivilrechtlich sowohl Elemente eines Arbeitsvertrages wie auch eines Auftrags bzw. Agenturvertrages auf, k�nnen die AHV-rechtliche und die zivilrechtliche Qualifikation durchaus unterschiedlich ausfallen. AHV-rechtlich besteht kein sachlicher Grund, das Element der zeitlichen Gestaltungsm�glichkeit - der arbeitsrechtlichen Betrachtungsweise entsprechend - derart stark zu gewichten. W�rde der weitgehend freien zeitlichen Gestaltung des Arbeitsverh�ltnisses ein solches Gewicht einger�umt, m�sste die Agentent�tigkeit regelm�ssig als selbst�ndige Erwerbst�tigkeit qualifiziert werden.
5.3 Zusammenfassend bestanden bei den im Zeitraum 2000-2003 f�r die Beschwerdef�hrerin t�tig gewesenen und vom Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2008 nacherfassten Telefon- und Verkaufsagenten Merkmale f�r selbst�ndige, �berwiegend aber f�r unselbst�ndige Erwerbst�tigkeit. Die betreffenden Personen hatten insbesondere nicht ein derartiges Unternehmerrisiko zu tragen, dass allein deshalb ihre T�tigkeit als selbst�ndig zu betrachten w�re. Der Ausfall der Entsch�digung bei nicht erfolgreich abgeschlossenen Gesch�ften war f�r sich allein genommen nicht derart gewichtig, dass bei einer Gesamtw�rdigung unter Ber�cksichtigung des Weisungsrechts, des Konkurrenzverbots und der mindestens teilweisen Einbettung in die Arbeitsorganisation der Beschwerdef�hrerin auf eine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit zu schliessen w�re. Die Beschwerde ist somit unbegr�ndet.
Die Gerichtskosten von Fr. 8'000.- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.

References: Art. 6
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 53
 BGE 
 Art. 10
 Art. 10
 Art. 10
 BGE 
 BGE