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Timestamp: 2019-02-19 03:35:35+00:00

Document:
Ausgegeben am 28. Dezember 2004
521. Verordnung:
521. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft über die Zuteilung von Emissionszertifikaten und die Handhabung der Reserve (Zuteilungsverordnung)
Auf Grund des § 11 Abs. 4 und des § 13 Abs. 4 des Emissionszertifikategesetzes (EZG), BGBl. I Nr. 46/2004 i.d.g.F., wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit verordnet:
§ 1. Die Gesamtzahl der Emissionszertifikate für die Periode 2005 bis 2007 wird mit 99 014 864 festgelegt. Das entspricht den erwarteten Emissionen der betroffenen Anlagen (Business as usual) abzüglich eines Klimaschutzbeitrags von in Summe 1 650 000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr. Gemäß § 11 Abs. 4 EZG wird 1% der Gesamtzahl an Emissionszertifikaten als Reserve für neue Marktteilnehmer vorgesehen, das entspricht 990 149 Emissionszertifikaten. Es werden somit für die Periode 2005 bis 2007 insgesamt 98 024 715 Emissionszertifikate zugeteilt.
§ 2. (1) Die jährliche Zuteilung an Zertifikaten für den Sektor Energiewirtschaft hat nach folgender Formel zu erfolgen:
Sektorzuteilung Energie = (Business as usual Sektor Energie – 1 050 000) * 0,99.
Die von den erwarteten Emissionen des Sektors Energiewirtschaft abzuziehende Zahl von 1 050 000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr entspricht dem Klimaschutzbeitrag für den Sektor Energiewirtschaft (Elektrizitätswirtschaft, Fernwärmewirtschaft, Mineralölverarbeitung). Der Faktor von 0,99 dient der Aufbringung der Reserve in Höhe von 1% der Gesamtzahl an Zertifikaten gemäß § 11 Abs. 4 EZG.
(2) Die jährliche Zuteilung an Zertifikaten für den Sektor Industrie hat nach folgender Formel zu erfolgen:
Sektorzuteilung Industrie = (Business as usual Sektor Industrie – 600 000) * 0,99.
Die von den erwarteten Emissionen des Sektors Industrie abzuziehende Zahl von 600 000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr entspricht dem Klimaschutzbeitrag für den Sektor Industrie (Sachgütererzeugung). Der Faktor von 0,99 dient der Aufbringung der Reserve in Höhe von 1% der Gesamtzahl an Zertifikaten gemäß § 11 Abs. 4 EZG.
§ 3. (1) Die Tätigkeiten gemäß Anhang 1 EZG sind in den in Abs. 3 angeführten Branchen erfasst.
Zuteilung (05-07) für die Branche i = Allokationsbasis i * WF i * PF i * EF Sektor.
Die Allokationsbasis für die Branche entspricht der Summe der Allokationsbasiswerte für die einzelnen Anlagen innerhalb der Branche, welche gemäß § 4 Z 1 ermittelt wurden.
Der Wachstumsfaktor der Branche (WF i) ergibt sich aus dem Business as usual-Szenario für die jeweilige Branche und wird nach der folgenden Formel berechnet:
Als Business as usual-Szenario einer Branche gilt die in einem objektiv nachvollziehbaren Prognoseverfahren ermittelte erwartbare Entwicklung der Kohlendioxidemissionen im Durchschnitt der Jahre 2005 bis 2007. Liegen für eine Branche keine entsprechenden Prognoseergebnisse vor, so wird alternativ ein Wachstumsfaktor von 1,051 zugrunde gelegt.
Der Potentialfaktor der Branche (PF i) ergibt sich aus der über die fossilen Kohlenstoffdioxid-Emissionen gewichteten Summe der Anlagenpotentialfaktoren.
Der Erfüllungsfaktor des Sektors (EF Sektor) dient dazu, die Zahl der auf Branchenebene zugeteilten Zertifikate mit den für den Sektor zur Verfügung stehenden Zertifikaten in Übereinstimmung zu bringen. Der Erfüllungsfaktor wird nach folgender Formel berechnet:
(3) Aus den Berechnungen unter Zugrundelegung der Formeln gemäß § 2 und § 3 Abs. 2 ergibt sich folgende Aufteilung der Zuteilungsmenge gemäß § 1 auf die einzelnen Branchen für die Periode 2005 bis 2007:
Sektor Energiewirtschaft
37 209 393
27 093 420
8 301 975
60 815 322
Eisen- und Stahlindustrie (voest)
33 734 961
7 720 068
7 125 045
2 464 737
1 119 975
Maschinen- und Stahlbau-, Fahrzeugindustrie
707 010
Zuteilung (05-07) = Allokationsbasis * PF A * EF A.
Die Allokationsbasis der Anlage entspricht grundsätzlich dem Durchschnitt der Emissionen im Zeitraum 1998 - 2001 gemäß den Ergebnissen der Datenerhebung von Umweltbundesamt und Institut für Industrielle Ökologie. Sollten diese Emissionsdaten nicht repräsentativ im Sinne des § 12 EZG sein, wird eine abweichende Basisperiode herangezogen. Eine Anpassung der Basisperiode erfolgt auf Grund der Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes für Kondensationsstrom erzeugende Anlagen, für die als Basisperiode die Jahre 1999 - 2002 herangezogen werden. Es erfolgt zudem jedenfalls eine Anpassung der Basisperiode für einzelne Anlagen, wenn die Emissionen der letzten beiden mit historischen Emissionsdaten belegbaren Jahre um zumindest 20% vom Mittelwert der Jahre 1998 - 2001 (1999 - 2002 für Kondensationsstrom erzeugende Anlagen) abweichen. In diesen Fällen werden nicht repräsentative – da weiter zurückliegende – Jahre außer Betracht gelassen bzw. jüngere Jahre (2002, in begründeten Fällen auch 2003) in die Mittelwertbildung mit einbezogen. Dabei erfolgt im Bereich der Fernwärmewirtschaft bei Vorliegen mehrerer, in einem Leitungsverbund stehender, Anlagen desselben Inhabers, sowie im Bereich der Elektrizitätswirtschaft bei Vorliegen mehrerer Anlagen desselben Inhabers eine gemeinsame Betrachtung der historischen Emissionsdaten. Im Fall von genehmigten Neuanlagen oder Anlagenerweiterungen, für die keine repräsentativen historischen Emissionsdaten verfügbar sind, erfolgt die Festlegung der Allokationsbasis im Sinne von § 11 Abs. 7 EZG.
Der in Anhang 2 näher spezifizierte Potentialfaktor der Anlage (PFA) berücksichtigt die Prozessemissionen, die Kohlenstoffdioxid-Intensität des Brennstoffeinsatzes, Zuschläge für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, für die Auskopplung von Fernwärme und für die Auskopplung von Abwärme sowie einen Abschlag für Anlagen, die von den Standards der im Rahmen des Informationsaustausches nach Artikel 16 Abs. 2 der Richtlinie 96/61/EG des Rates über die integrierte Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung, ABl. Nr. L 257 vom 10. Oktober 1996, S. 26ff, erstellten BVT-Referenzdokumente (BREFs) erheblich abweichen.
Der Erfüllungsfaktor der Anlage (EFA) dient dazu, die Zahl der auf Anlagenebene zugeteilten Zertifikate mit den der Branche zugeteilten Zertifikaten in Übereinstimmung zu bringen. Der Erfüllungsfaktor der Anlage wird nach folgender Formel berechnet:
§ 5. Die Zuteilung erfolgt per Bescheid für jene Anlagen, die in Anhang 1 angeführt sind.
Sektorale Widmung der Reserve
§ 6. (1) Die Aufteilung der Reserve auf die Sektoren Energiewirtschaft und Industrie hat im Verhältnis der Aufbringung zu erfolgen. Zuteilungen aus der Reserve gemäß § 7 sind aus jenem Teil der Reserve zu bedecken, der dem Sektor, dem die Anlage angehört, zur Verfügung steht.
(2) Emissionszertifikate, die gemäß § 17 Abs. 3 nach einer Anlagenstilllegung in die Reserve einfließen, sind jenem Teil der Reserve zuzuführen, der dem Sektor gewidmet ist, dem die stillgelegte Anlage angehört hat.
§ 7. (1) Die Behandlung der Anträge auf Zuteilung von Emissionszertifikaten mit Bescheid des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft an jene Anlagen, die nach dem 24. März 2004 in erster Instanz anlagenrechtlich genehmigt wurden, hat in der Reihenfolge des Datums der Zustellung dieser Genehmigungen zu erfolgen.
(2) Der Anlageninhaber hat dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft binnen sechs Wochen nach Genehmigung einen Antrag auf Zuteilung aus der Reserve unter Beifügung des anlagenrechtlichen Genehmigungsbescheids vorzulegen. Der Antrag hat Angaben gemäß § 5 Abs. 1 Z 1 und 2 EZG sowie § 11 Abs. 7 Z 1, 3 und 4 EZG zu umfassen. Bei Anlagen, die vor dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung genehmigt wurden, beginnt der Fristenlauf mit dem Tag des In-Kraft-Tretens. Die Erteilung des Zuteilungsbescheids erfordert das Vorliegen der Genehmigung nach § 4 EZG.
(3) Die Berechnung der Menge der Emissionszertifikate, die für die jeweilige Anlage jährlich ab dem Jahr der voraussichtlichen Inbetriebnahme zugeteilt werden, hat nach den Vorgaben des § 11 Abs. 7 EZG zu erfolgen. Es ist dabei folgende Formel anzuwenden:
Zuteilung (05-07) = Allokationsbasis * PF A .
Die Allokationsbasis der Anlage ist analog zu § 11 Abs. 7 EZG festzulegen.
Zur Festlegung des Potentialfaktors der Anlage (PFA) sind § 4 Z 2 und Anhang 2 analog anzuwenden.
(4) Nicht vollständige Betriebsjahre sind aliquot zu berücksichtigen, wobei aus der Situation zum Zeitpunkt der Antragstellung der erwartbare Zeitpunkt der Inbetriebnahme einzuschätzen ist.
(5) Stellt sich nach Ablauf eines Kalenderjahres oder für das Jahr 2007 bis 30. Oktober heraus, dass eine Zuteilung aus der Reserve vorgenommen, die Anlage jedoch nicht in Betrieb gesetzt wurde, so sind die Emissionszertifikate wieder jenem Teil der Reserve zuzuführen, der dem Sektor gewidmet ist, dem die nicht in Betrieb gegangene Anlage angehören würde.
(6) Emissionszertifikate, die gemäß § 17 Abs. 3 EZG und Abs. 5 der Reserve zuzuführen sind, sind an jene Anlageninhaber, deren Antrag auf Zuteilung von Emissionszertifikaten aus der Reserve mangels verfügbarer Emissionszertifikate nicht oder nicht zur Gänze entsprochen werden konnte, ebenfalls in der Reihenfolge des Datums der Zustellung des anlagenrechtlichen Genehmigungsbescheids zuzuteilen, falls solche Anträge existieren.
(7) Anträge auf Zuteilung aus der Reserve können bis längstens 30. September 2007 gestellt werden. Anträge, die bis dahin beim Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft eingelangt sind, sind bis längstens 20. November 2007 abschließend zu behandeln.
(8) Als Stichtag für die Verwertung der in der Reserve verbleibenden Emissionszertifikate gemäß § 11 Abs. 4 EZG wird der 30. November 2007 festgelegt. Allenfalls in der Reserve verbliebene Emissionszertifikate sind vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft am Markt zu verwerten.
EEW 18-1
EEW 20-1
EEW 19-1
EEW 4-1
EVN KW Dürnrohr Zwentendorf
EEW 5-1
EVN KW Kornneuburg
EEW 6-1
EVN KW Theiß Gedersdorf
EEW 28-1
FHKW WelsStrom Wels
EEW 1-1
KW Riedersbach
KW Timelkam II
EEW 3-1
KW Timelkam III
EEW 16-1
KW Timelkam IV
EEW 21-1
LS FHKW Mitte Linz Linie 1a
EEW 22-1
LS FHKW Mitte Linz Linie 1b
EEW 23-1
LS FHKW Süd Linz
EEW 24-1
Salzburg AG FHKW Mitte Salzburg
EEW 25-1
Salzburg AG FHKW Nord Salzburg
EEW 26-1
Salzburg AG FHKW West Salzburg
EEW 9-1
EEW 13-1
Verbund FHKW Werndorf 1 Wildon
EEW 14-1
Verbund FHKW Werndorf 2 Wildon
EEW 10-1
Verbund KW 2 Pernegg
EEW 7-1
Verbund KW Dürnrohr Zwentendorf
EEW 8-1
EEW 11-1
EEW 12-1
EEW 15-1
EEW 30-1
Wienstrom KW Donaustadt Wien
EEW 29-1
Wienstrom KW Leopoldau Wien
EEW 31-1
Wienstrom KW Simmering Wien
EFE 34-1
EFE 32-1
EFE 33-1
EFE 53-1
Fernheizwerk Grillgasse Wien
EFE 54-1
Fernheizwerk Scheydgasse Wien
Österr. Fernwärmegesellschaft m.b.H.
EFE 56-1
Fernwärme Linz/Bindermichl
EFE 55-1
Fernwärme Pinkafeld
EFE 46-1
FHKW Arsenal Fernwärme Wien
EFE 36-1
FHKW Dornach Linz AG Linz
EFE 44-1
FHKW Kagran Fernwärme Wien
EFE 39-1
FHKW Kelag St. Magdalen
EFE 40-1
FHKW Nord St. Pölten
Stadtwerke St.Pölten
EFE 42-1
FHKW Spittelau Fernwärme Wien
EFE 37-1
FHKW Steirische Gas-Wärme Graz
EFE 43-1
FHKW Süd Inzersdorf
EFE 41-1
FHKW Süd StW St. Pölten
EFE 45-1
FW Leopoldau Fernwärme Wien
EFE 48-1
FW Voitsberg Bärnbach
EFE 38-1
KW CMST Thondorf Graz
Cogeneration-Kraftwerke Management Steiermark
EFE 35-1
Salzburg AG HW Süd Salzburg
EFE 49-1
EFE 58-1
Stadtwärme Lienz Produktions- und VertriebsGmbH
EFE 47-1
EFE 57-1
Stw Heizwerk Süd Klagenfurt
EFE 50-1
Wärmebetrieb FHW Badgastein
Wärmebetriebe Ges.m.b.H. – Fernheizwerk Bad Gastein
EFE 51-1
Wärmebetriebe FHW Innrain Innsbruck TLAK
EFE 52-1
Wärmebetriebe Ges.m.b.H. - DKA Fa. Lactoprot
EFE 27-1
FHKW Klagenfurt Stadtwerke Klagenfurt
EFE 17-1
EMV 60-1
OMV Gasstation Aderklaa I
OMV EPI Gänserndorf
EMV 59-1
OMV Gasstation Aderklaa II
EMV 61-1
IVA 66-1
IVA 65-1
Sinteranl., Hochöfen, Stahlwerk Donawitz
IVA 63-1
IVA 64-1
IVA 62-1
IES 69-1
Breitenfelder Edelstahl Mitterdorf
IES 67-1
Stahlproduktion Böhler Edelstahl Kapfenberg
IES 70-1
Stahlwerk Marienhütte GmbH
IES 68-1
Verbrennungsanlagen Böhler Edelstahl Kapfenberg
IZE 77-1
Gmundner Zement Gmunden
Gmundner Zement Produktions- und HandelsGmbH
IZE 72-1
Lafarge Perlmooser AG Wien
IZE 73-1
IZE 71-1
Schretter & Cie (Zement) Vils
IZE 75-1
Wietersdorfer & Peggauer Zement Peggau
IZE 76-1
Wietersdorfer & Peggauer Zement Wietersdorf
IZE 74-1
Kirchdorfer Zementwerk Hofmann Ges.m.b.H.
IZE 78-1
IPA 94-1
IPA 102-1
Cogeneration-Kraftwerke Management OÖ
IPA 96-1
Feinpapier Feurstein Traun
IPA 86-1
Frantschach Pulp & Paper Austria AG
IPA 92-1
IPA 95-1
IPA 98-1
IPA 89-1
IPA 90-1
IPA 83-1
Neusiedler Hausmening
Neusiedler Ybbstal AG
IPA 84-1
Neusiedler Kematen
IPA 85-1
Neusiedler Zellstoff Kematen
IPA 91-1
IPA 82-1
Papierfabrik Hamburger Pitten
W. Hamburger AG
IPA 79-1
Trierenberg Holding Traun
IPA 97-1
Pappenfabrik Timmersdorf GmbH
IPA 100-1
Paul Hartmann GmbH Grimmenstein
IPA 93-1
Roman Bauernfeind Papierfabrik Frohnleiten GmbH
IPA 81-1
IPA 88-1
IPA 101-1
IPA 80-1
IPA 99-1
Spezialpapierfabrik Rosegg Koglhof
Spezialpappenfabrik Rosegg Betriebs GmbH
IPA 87-1
IPA 103-1
IKA 119-1
IKA 118-1
Ernstbrunner Kalktechnik Ernstbrunn
Ernstbrunner Kalktechnik GmbH
IKA 124-1
Kalkwerk Tagger (Leube) Golling
IKA 123-1
Schretter & Cie (Kalk) Vils
IKA 120-1
VOEST-Alpine Stahl Linz (Kalk) Steyrling
IKA 122-1
Wietersdorfer & Peggauer (Kalk) Peggau
IKA 121-1
Wopfinger Baustoffindustrie Waldegg
IZI 157-1
Comelli-Ziegel Ges.m.b.H.
IZI 146-1
Eichhorn Blindenmarkt
IZI 137-1
Herbert Pexider GmbH Teufenbach
Herbert Pexider Ges.m.b.H.
IZI 147-1
Mettauer GmbH
IZI 149-1
IZI 148-1
Salzburger Ziegelwerk GmbH & Co
IZI 131-1
IZI 139-1
IZI 135-1
IZI 136-1
IZI 138-1
IZI 140-1
IZI 132-1
IZI 134-1
Wienerberger Knittelfeld (Apfelberg)
IZI 133-1
IZI 142-1
IZI 141-1
IZI 151-1
F. Wirth Ges.m.b.H.
IZI 155-1
Danreiter & Co
IZI 158-1
Ziegelwerk Eberschwang GmbH
IZI 144-1
IZI 143-1
IZI 156-1
Ziegelwerk Senftenbach Frixeder & Co KG
IZI 152-1
IZI 150-1
IZI 154-1
IZI 153-1
K.F. u. DI H.Obermair GmbH & Co KG
IZI 145-1
Ziegelwerk Pichler Wels KG
IZI 159-1
Ziegelwerk Rhomberg - Dornbirn
J.N. Rhombergs Nfg. GmbH & Co KG
IZI 160-1
Weindl Ges.m.b.H.
IGL 180-1
Euroglas Nickelsdorf
Glas Trösch Euroholding AG & Co KG
IGL 175-1
Inn Crystal Glass Ges.m.b.H.
IGL 181-1
IGL 177-1
Stölzle-Oberglas Bärnbach
IGL 176-1
IGL 179-1
IGL 174-1
IGL 172-1
IGL 173-1
IFE 129-1
Rath GmbH Krummnußbaum
IFE 130-1
IFE 126-1
IFE 125-1
IFE 127-1
IFE 128-1
ICH 114-1
AMI Agrolinz Melamine International Linz
AMI Agrolinz Melamine Int.
ICH 109-1
ICH 112-1
DSM Fine Chemicals Austria Nfg. GmbH & Co KG
ICH 108-1
ICH 116-1
Energie- und Medienzentrale Heiligenkreuz GmbH & Co KG
ICH 115-1
ICH 105-1
Glanzstoff Austria GmbH & Co KG
ICH 113-1
Isomax Dekorative Laminate Wiener Neudorf
ICH 107-1
Jungbunzlauer GmbH
ICH 117-1
Lenzing AG Faser+Energie 1, Zellstoff, Papier
ICH 106-1
ICH 111-1
Semperit Reifen Traiskirchen
ICH 104-1
Semperit Technische Produkte Wimpassing
ICH 110-1
ILE 165-1
ILE 166-1
ILE 162-1
ILE 163-1
ILE 161-1
ILE 170-1
ILE 171-1
ILE 168-1
ILE 164-1
OÖ Tierkörperverwertungs Ges.m.b.H.
ILE 167-1
IHO 184-1
IHO 186-1
IHO 185-1
IHO 189-1
IHO 182-1
IHO 183-1
Funder Werk 4 St. Veit Glan
IHO 192-1
IHO 191-1
MDF (Binder) Hallein
Franz Binder Ges.m.b.H.
IHO 187-1
Novopan-Holzind Nachf. (Egger) Leoben
Österr. Novopan Holzindustrie GmbH Nfg.
IHO 188-1
IHO 190-1
Wiesner-Hager Zentrale Dienste GmbH
Maschinen- und Stahlbau-,
IMS 193-1
IMS 196-1
IMS 200-1
Energie Contracting Steyr GmbH
IMS 197-1
IMS 198-1
IMS 199-1
IMS 194-1
VA Bergtechnik (Sandvik) Zeltweg
ISA 201-1
ISA 206-1
ISA 202-1
ITE 203-1
F.M. Hämmerle Textilwerke GmbH
ITE 204-1
ITE 205-1
Bewertung des Reduktionspotentials von Anlagen über den Potentialfaktor
In den Potentialfaktor gehen folgende Parameter ein:
1. Prozessemissionen: Kohlenstoffdioxidemissionen, bei denen es sich nicht um Emissionen aus der Verbrennung handelt und die durch eine beabsichtigte bzw. unbeabsichtigte Reaktion zwischen Stoffen oder durch deren Umwandlung entstehen, u. a. durch die chemische oder elektrolytische Reduktion vom Metallerzen, und die thermische Zersetzung von Stoffen. Emissionen, die aus einem Prozess stammen, wird ein Potentialfaktor von 1 zugewiesen (entspricht keiner Reduktion). Emissionen aus der thermischen Nachverbrennung werden wie Prozessemissionen behandelt.
2. Emissionen aus Verbrennung (Brennstoffemissionen): Kohlenstoffdioxidemissionen, die während der exothermen Reaktion eines Brennstoffs mit Sauerstoff entstehen. Je höher die CO2-Intensität des eingesetzten Brennstoffs (in t CO2/TJ), desto höher ist das für Zwecke der Zuteilung von Emissionszertifikaten zugewiesene Standardreduktionspotential. Bei einem CO2-Emissionsfaktor von 110 kommt ein Potentialfaktor von 0,88 (entsprechend Reduktion von 12 %), bei 55 (Erdgas) von 0,96 (-4 %) bzw. bei 0 (Biomasse) von 1,04 (+4 %) zum Tragen. Zwischen den einzelnen Werten wird linear interpoliert.
3. KWK-Bonus: Für effiziente Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen (KWK-Anlagen) wird die erforderliche Reduktion entsprechend der CO2-Intensität der eingesetzten Brennstoffe halbiert (zB statt PF 0,94 kommt ein PF von 0,97 zur Anwendung); jedenfalls wird ein Bonus von zumindest 0,02 im Potentialfaktor berücksichtigt (zB statt PF 0,99 kommt ein PF von 1,01 zur Anwendung). Bonusfähig ist jener Anteil der Emissionen, welcher im Basiszeitraum der gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme zuzuordnen war und sofern eine Primärenergieeinsparung von zumindest 5 % gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme erfolgte.
4. Fernwärmebonus: Für effiziente Anlagen der Fernwärmewirtschaft wird für die betreffenden Emissionen die erforderliche Reduktion entsprechend der CO2-Intensität der eingesetzten Brennstoffe um ein Viertel gekürzt (zB statt PF 0,96 kommt ein PF von 0,97 zur Anwendung); jedenfalls wird ein Bonus von zumindest 0,01 im Potentialfaktor berücksichtigt. Auf Grundlage des maßgeblichen BVT-Referenzdokumentes wurde als Referenzstandard ein Mindestwirkungsgrad der Anlage von 90 % (bzw. 85 % bei Anlagen < 50 MW) zugrunde gelegt.
5. Abwärmebonus: Speist eine Anlage Abwärme in ein öffentliches Fernwärmenetz ein, so wird für die anteiligen Emissionen die erforderliche Reduktion entsprechend der CO2-Intensität der eingesetzten Brennstoffe um ein Viertel gekürzt (zB statt PF 0,96 kommt ein PF von 0,97 zur Anwendung); jedenfalls wird ein Bonus von zumindest 0,01 im Potentialfaktor berücksichtigt. Zur Ermittlung der bonusfähigen Emissionen wird angenommen, dass die ausgekoppelte Wärmemenge alternativ mit Erdgas erzeugt würde.
6. BVT-Malus: Weist eine Anlage deutliche Abweichungen von der besten verfügbaren Technik gemäß den BVT-Referenzdokumenten (BREFs) auf, so wird die erforderliche Reduktion entsprechend der CO2-Intensität der eingesetzten Brennstoffe um ein Viertel erhöht (zB statt PF 0,96 kommt ein PF von 0,95 zur Anwendung). Eine deutliche Abweichung von bester verfügbarer Technik liegt vor, wenn auf Grund der von den Anlageninhabern gemeldeten Daten im Rahmen der Datenerhebung zum Emissionshandel durch Umweltbundesamt und Institut für Industrielle Ökologie eine der folgenden Klassifikationen erfolgte: „nicht erklärbare Unterschiede zu BVT“; „erklärbare deutliche Unterschiede zu BVT“.
7. Der KWK-, der Fernwärme- und der Abwärme-Bonus sind hinsichtlich desselben Brennstoffeinsatzes einer Anlage nicht gleichzeitig anzuwenden. Ein BVT-Malus ist nur auf jene Teile der Allokationsbasis anwendbar, die nicht durch einen KWK-, Fernwärme- oder Abwärmebonus begünstigt sind.

References: § 11
 § 13

§ 1
 § 11

§ 2
 § 11
 § 11

§ 3
 § 4
 § 2
 § 3
 § 1
 § 12
 § 11

§ 5

§ 6
 § 7
 § 17

§ 7
 § 5
 § 11
 § 4
 § 11
 § 11
 § 4
 § 17
 § 11