Source: https://archivalia.hypotheses.org/date/2010/01/17
Timestamp: 2019-11-16 21:50:48+00:00

Document:
17 | Januar | 2010 | Archivalia
Veröffentlicht am 17. Januar 2010 von Klaus Graf
http://www.widesurf.info
Die Antiqua der stichprobenweise angeschauten Jahrgänge ermutigt mich, “Erfurter Handschriften” als Phrasensuche einzugeben. Es wrid nichts passendes gefunde, auch nicht mit
https://www.archive.org/stream/mittheilungen01reicgoog#page/n703/mode/2up
Wieso fand die Suche nach “Erfurter Handschriften” zunächst nichts? Google wirft in der Regel zu einer Zeitschrift/Serie nur einen Treffer aus, nicht alle. Da Google den unbrauchbaren Treffer von 1901 als relevant ansah, unterdrückte es den “richtigen” Treffer in der Trefferliste. Anders als in der Websuche gibt es in der Buchsuche kein Feature, mit der man übersprungene Treffer anfordern kann.
Köln: "Kapott is kapott" Rockabilly-Benefizkonzert, 30.01.2010
Veröffentlicht am 17. Januar 2010 von wolfthomas
“Die Häckenjecks spielen am 30. Januar 2010 ein Benefiz-Konzert zugunsten der IG Severinsviertel. Unter dem Motto „Kapott es Kapott“ möchte die bekloppteste Rockabilly-Band Kölns einen kleinen Beitrag zum Wiederaufbau des eingestürzten Stadtarchives leisten. Die abgedrehte Rock ‘n‘ Roll-Show der Leopardenfellträger startet um 20 Uhr in Papa Rudis „Stadtarchivkneipe“.
„Wir nehmen das Thema sehr ernst. Uns ist durchaus bewusst, dass beim Einsturz des Kölner Stadtarchiv nicht nur materieller Schaden entstanden ist. Dennoch möchten wir das Benefiz-Konzert in Papa Rudis Stadtarchivkneipe in gewohnter Ausgelassenheit präsentieren“, sagt Häckenjecks-Frontmann Ömmes.
„Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs war und ist eine schlimme Sache, unter der noch heute viele Menschen leiden. Wir haben uns einfach gefragt, wie wir helfen können – da lag die Idee eines Benefiz-Konzerts zugunsten der IG Severinsviertel auf der Hand“, ergänzt Bob der Schlagzeuger.
„Mit dem Motto ‚Kapott es Kapott‘ wollen wir aufrufen nicht zu resignieren, sondern optimistisch in die Zukunft zu schauen, auch wenn dies für viele Betroffene sicherlich nicht einfach ist“, meint Ömmes.
Das Benefiz-Konzert im Überblick
Papa Rudis „Stadtarchivkneipe“
30. Januar 2010, 20 Uhr Waidmarkt 2 (direkt am Stadtarchiv), Köln Unkostenbeitrag / Benefiz-Spende: 8 Euro”
Quelle: Pressemitteilung der Band (PDF)
Archivzitat: Schnelle Archive ?
“Youtube ist schneller als mein persönliches Archiv”
Michael “Bully” Herbig.
Haiti: Blue shield Twitter Account
Archivgesetz NRW: Anhörung des Kulturausschusses am 27.1.2010 mit Sachverständigengespräch
1) Folgende Sachverständige sind eingeladen:
a) Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Düsseldorf
b) Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen Düsseldorf
c) Städtetag Nordrhein-Westfalen, Herr Raimund Bartella, Köln
d) Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
e) Städte- und Gemeindebund NRW
f) Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Archivamt für Westfalen, Dr. Marcus Stumpf, Münster
g) VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V., Dr. Clemens Rehm, Geschäftsstelle: Fulda
2) Stellungnahme des Landesarchivs NRW, Prof. Reininghaus, zu folgenden Punkten:
a) Begriffsbestimmung “Archivgut” § 2 Abs 3 ArchivG-Entwurf
b) Archivierung unzulässig gespeicherter Unterlagen § 4 Abs. 2 Nr. 1 ArchivG-Entwurf
c) Anbietung von Unterlagen § 4 Abs. 2 Nr. 2 ArchivG-Entwurf
Reininghuas stellt sich hinter die Stellungnahmen der kommunalen Verbände und des VdA
d) Schutzfristen, personenbezogenes Archivgut § 7 Abs 1 Satz 3 ArchivG-Entwurf
e) Abgabe von Reproduktionen § 7 Abs. 7 ArchivG-Entwurf
f) Unveräußerlichkeit von Archivgut § 10 Abs. Satz 2 ArchivG-Entwurf
Reininghaus: pro Unveräußerlichkeit
g) Verhältnis zwischen ArchivG und IFG
Quelle: PDF-Datei (7 S.)
3) Eine Stellungnahme des westfälischen Archivamtes liegt (noch?) nicht vor. Wo bleibt das rheinische Archivamt?
4) Als Kommunalarchivar finde ich mich in der Stellungnhame des nordrhein-westfälischen Städtetages am umfassendsten gewürdigt. Auch VdA und Landesarchiv (hier z. B. die Äußerungen zur Unveräußerlichkeit) dürften für Kommunalarchive hilfreich sein.
Zur Archivalia-Berichterstattung zum Gesetzgebungsverfahren s.:
Geschichte der k. k. Archive in Wien, 1871
http://bibliothek.fh-burgenland.at/index.php?id=261
“Here is a satellite photo from the National Archives. They don’t seem to have completely collapsed. To confirm.” (Quelle: Jacobs, Blue shield, via facebook)
“The Blue Shield expresses its sorrow and solidarity with the population of Haiti for the loss of lives and the destructions caused by the earthquake which occurred on 12th January.
The Blue Shield Mission is “to work to protect the world’s cultural heritage threatened by armed conflict, natural and man‐made disasters”. While it appreciates that the immediate priority is to find the missing, and to help the injured and homeless, it places the expertise and network of its member organisations at the disposal of their Haitian colleagues to support their work in assessing the damage to the cultural heritage of their countries
including libraries, archives, museums and monuments and sites, and subsequent recovery, restoration and repair measures.
A more complete report on damages, needs and actions will be published subsequently, to facilitate coordination.”
Blue Shield Homepage, Paris 15.01.2010
Verleger: kleingeistige Heulsusen
Was für ein Haufen kleingeistiger, profilneurotischer Jammerlappen da zum Gesetzgeber gekrochen kommt, um sich die verbliebenen Pfründe vor dem 21. Jahrhundert schützen zu lassen …
Kommentiert “MiddleOfNowhere” im Heise-Forum die Verleger-Beschwerde gegen Google beim Bundeskartellamt.
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Kleingeistige-Heulsusen/forum-172673/msg-17946758/read
Finnische Bibliotheks-Datenbanken nun kostenfrei nutzbar
Der finnische Gesamtkatalog und eine Aufsatzdatenbank kann nun kostenlos genutzt werden:
Nach wie vor skandalös finde ich, dass der niederländische Gesamtkatalog nicht gratis zur Verfügung steht.
Zukunft von Open Access News
Nach Auslaufen der Finanzierung für Gavin Baker verlässt dieser Subers Open Access News. Suber selbst wird nur noch sporadisch bloggen und verweist stattdessen auf das OA Tracking Project bei Connotea. Das ist nicht wirklich tröstlich, denn eine wichtige Informationsquelle, die Orientierung bot, fällt nun weg.

References: § 2
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 § 10