Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/352211_Erbringung_von_abfallwirtschaftlichen_Dienstleistungen_im_Landkreis_Stendal_2017_Osterburg
Timestamp: 2017-11-22 23:48:44+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Osterburg 2017 Erbringung von abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen im Landkreis Stendal. 2017-04-20
Erbringung von abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen im Landkreis Stendal.
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Kontaktstelle(n): ALS Dienstleistungsgesellschaft mbH
Fax: +49 3937-250228
Hauptadresse: www.als-stendal.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.als-stendal.de:8080/ausschreibung
Andere: Kommunale Abfallentsorgungsgesellschaft
Erbringung von abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen im Landkreis Stendal in 6 Fachlosen nach näherer Maßgabe der Leistungsbeschreibung.
Sammlung und Beförderung von Restabfall
Sammlung und Beförderung von Restabfall.
Zweimalige einseitige Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr;
Die Inanspruchnahme der Verlängerungsoption ist dem AN bis spätestens 6 Monate vor Ablauf des Leistungszeitraums anzuzeigen.
Sammlung und Beförderung von Sperrmüll und Elektroaltgeräten
Sammlung und Beförderung von Sperrmüll und Elektroaltgeräten.
Sammlung und Beförderung von Bioabfall
Sammlung und Beförderung von Bioabfall.
Sammlung und Beförderung von Papier, Pappe und Kartonagen
Sammlung und Beförderung von Papier, Pappe und Kartonagen.
Sammlung, Beförderung und Entsorgung von gefährlichen Abfällen
Sammlung, Beförderung und Entsorgung von gefährlichen Abfällen.
Übernahme, Transport und Verwertung von PPK
Übernahme, Transport und Verwertung von PPK.
- Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB sowie nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und Mindestlohngesetz (MiLoG) sowie Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwArbG);
- Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB,
- Eigenerklärung, dass der Bieter in Bezug auf die Vergabe keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden mit Dritten getroffen hat;
- Eigenerklärung des Bieters, dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat;
- Angaben zur Rechtsform des Bieters;
- aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate).
- Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (nicht älter als 6 Monate; die Pflicht zur Vorlage gilt nicht, falls die für den Bieter zuständige Finanzbehörde solche Nachweise nicht erteilt,was vom Bieter ebenfalls zu belegen ist);
- Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind - nicht älter als 6 Monate);
- aktueller, d. h. bei Vorlage noch gültiger Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft,
- Bundeszentralregisterauszug für die Geschäftsführer und projektverantwortlichen Personen des Unternehmens.
Allgemein gilt für die Vorlage von der unter III.1.1, III.1.2 und III.1.3 geforderten Unterlagen:
- Für die Nachforderung von Unterlagen gilt § 56 VgV. Da die Nachforderung im Ermessen der Vergabestelle liegt und nicht uneingeschränkt für alle Unterlagen zulässig ist, liegt es im Eigeninteresse des Bieters, von vornherein vollständige Unterlagen einzureichen.
- Die Bieter haben anzugeben, für welche Leistungsteile der Einsatz von Unterauftragnehmern beabsichtigt ist. Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bietern, die in die engere Wahl kommen, die verbindliche, schriftliche Erklärung von ggf. vorgesehenen Unterauftragnehmern einzuholen, dass diese für den Fall des Zuschlags
die vorgesehene Leistung erbringen werden, sowie die Eigenerklärungen der Unterauftragnehmer zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbG und § 124 GWB sowie für Unterauftragnehmer für wesentliche Leistungen die gleichen Nachweise und Erklärungen wie für den Hauptauftragnehmer (mit Ausnahme der geforderten Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb oder gleichwertig, soweit der Bieter selbst entsprechend zertifiziert ist) zu fordern.
- Für Unterauftragnehmer für die Leistungen des Umschlags, der Lagerung, Behandlung und Verwertung des PPK (Los 6) sind allein die Angaben zur vorgesehenen Anlage gemäß Formblatt im Angebotsscheiben vorzulegen.
- Für die in der Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (PQ-VOL) und/oder im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) der Auftragsberatungsstelle Sachsen-Anhalt enthaltenen und geprüften Nachweise wird nach Angabe der Zertifikatsnummer/ des Unternehmenscodes auch die Eintragung
des Bieters in das ULV Sachsen-Anhalt oder in das PQ-VOL akzeptiert. Für Referenzen gelten jedoch die unter III.1.3) genannten Mindeststandards.
- Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Erklärungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen.
- Bei Bietergemeinschaften sind der aktuelle Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate) sowie die Unterlagen zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründe nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbG und § 124 GWB (hier unter III.1.1)) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle geforderten Nachweise vorliegen.
- Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie dessen Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen oder vergleichbarer Leistungen und über die Bilanzsumme, jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
- Bereitschaftserklärung zur Stellung einer Bürgschaft nach Maßgabe der Besonderen Vertragsbedingungen;
- Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung in beliebiger Höhe;
- Im Falle der Eignungsleihe für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit muss das Drittunternehmen erklären, für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe mit dem Bieter gesamtschuldnerisch zu haften.
- Auflistung von repräsentativen Referenzaufträgen der letzten 3 Jahre für die Erbringung der ausgeschriebenen oder vergleichbarer Dienstleistungen, mit Benennung von durchgeführter Dienstleistung, Durchführungszeitraum der Dienstleistung, Bezeichnung des Auftraggebers, inklusive dessen Telefon- Nr., Leistungsumfang (Größe des Entsorgungsgebietes für die Lose 1 bis 5 bzw. entsorgte Abfallmenge pro Jahr für Los 6),
- für die Lose 1, 3 und 4: Darstellung tatsächlicher betrieblicher Erfahrungen des Unternehmens mit dem Einsatzes eines Identsystems für die Dauer von mindestens 12 Monaten innerhalb der letzten 3 Jahre mit einer Mindestanzahl von 2 Müllfahrzeugen und mehr als 5 000 ausgerüsteten Behältern.
- Nachweis der Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb oder Nachweis der gleichwertigen Qualifikation (z. B. Zertifikate aus anderen Mitgliedsstaatender EU oder Nachweis ausgewählter Zertifizierungsvoraussetzungen nach EntsorgungsfachbetriebeVO - betrieblicher Aufbau, Leitung des Unternehmens, Gewerbezentralregisterauszug, Nachweis der Fachkunde der Unternehmensleitung, Nachweis einer Betriebs-und Umwelthaftpflichtversicherung) für die spezifischen Leistungen je Los:
Lose 1 und 3: Sammlung und Beförderung von gemischten Siedlungsabfällen (AVV 20 03 01),
Los 2: Sammlung und Beförderung von gemischten Siedlungsabfällen (AVV 20 03 01) oder Sperrmüll (AVV 20 03 07),
Los 4: Sammlung und Beförderung von gemischten Siedlungsabfällen (AVV 20 03 01) oder Papier und Pappe (AVV 15 01 01/ 20 01 01),
Los 5: Sammlung und Beförderung von Farben, Druckfarben etc. (AVV 20 01 27*),
Los 6: Beförderung von gemischten Siedlungsabfällen (AVV 20 03 01) oder Papier und Pappe (AVV 15 01 01 / 20 01 01) oder Makeln, Lagern oder Verwerten von Papier und Pappe (AVV 15 01 01 / 20 01 01).
Sofern der Bieter eine neue Betriebsstätte einrichten möchte, die noch nicht vom Zertifikat erfasst ist, hat erjeweils glaubhaft zu machen, dass auch diese die Voraussetzungen für eine Zertifizierung erfüllen wird.
- Beschreibung der technischen Ausrüstung des Unternehmens sowie Beschreibung der Maßnahmen des Unternehmens Gewährleistung der Qualität,
- Benennung der vorgesehenen Ansprechpartner für den AG und Darstellung der Qualifikation,
- Angaben über die Qualifikation der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob sie dem Unternehmen angeschlossen sind oder nicht, und zwar ins besondere über diejenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind,
- Erklärung über die Zahl der Beschäftigten (Jahresdurchschnitt der letzten 3 Jahre).
- Anforderungen an die Referenzen:
Es ist mindestens eine Referenz vorzulegen für:
Lose 1, 3 und 4: die behältergestützte Sammlung und Beförderung von Abfällen mit einem bereits absolvierten Vertragszeitraum von mindestens 12 Monaten in einem Entsorgungsgebiet mit mindestens 30 000 Einwohnern;
Los 2: die Sammlung von Sperrmüll in einem Entsorgungsgebiet mit Abrufkartensystem mit einem bereits absolvierten Vertragszeitraum von mindestens 12 Monaten in einem Entsorgungsgebiet mit mindestens 30 000 Einwohnern;
Los 5: die Sammlung und Beförderung gefährlicher Abfälle mit einem bereits absolvierten Vertragszeitraum von mindestens 12 Monaten in einem Entsorgungsgebiet mit mindestens 30 000 Einwohnern;
Los 6: die Verwertung oder Koordination der Verwertung von PPK mit einem bereits absolvierten Vertragszeitraum von mindestens 12 Monaten und einer Verwertungsmenge von mindestens 3 000 Mg/a.
Mindestentlohnung, Zahlung gleichen Entgelts und Nachunternehmereinsatz gemäß Landesvergabegesetz LSA.
Für die Lose 1 bis 4 gilt eine losweise Preisobergrenze (Wirtschaftlichkeitsvorbehalt) für das prognostizierte Gesamtentgelt nach Maßgabe der Vergabeunterlagen. Dieser beträgt 2 565 810,00 EUR netto für Los 1, 1 573 175,65 EUR netto für Los 2, 4 573 800,00 EUR netto für Los 3 und 2 490 755,60 EUR netto für Los 4. Für die Lose 5 und 6 gilt kein Wirtschaftlichkeitsvorbehalt.
Mit dem Angebot zusätzlich zu den Unterlagen unter III.1.1 bis III.1.3 vorzulegen:
- Vereinbarungen nach Landesvergabegesetz Sachsen-Anhalt zu Mindestentlohnung, Zahlung gleichen Entgelts, Nachunternehmer-Einsatz
- Unterlagen zur Durchführung der Leistungen nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen:
- Gesamtkonzept der Leistungserbringung für die angebotenen Lose, Bezeichnung der vorgesehenen Betriebsstätten und Betriebsstandorte, Darstellung der Verfügbarkeit der Betriebsstätten zum Leistungsbeginn;
geforderte Unterlagen je angebotetenem Los:
- Lose 1-4: Logistikkonzept und Darstellung des Reservehaltungs- und Instandhaltungskonzeptes,
- Los 3: Darstellung des ggf. vorgesehenen Standortes/ der Standorte zur Umladung, Benennung des Standortes der in diesem Zusammenhang zu nutzenden Fahrzeugwaage sowie Nachweise der Verfügbarkeit des Standortes und der Fahrzeugwaage zum Leistungsbeginn. Alternativ: Eigenerklärung, dass kein selbstorganisierter Zwischenumschlag vorgesehen ist.
- Lose 1, 3, 4: Erläuterung der vorgesehenen Umsetzung der Anforderungen der Leistungsbeschreibung zum Betrieb eines Behälteridentifikationssystems und zur kartengestützten Visualisierung und Auswertung von Behälterleerungsvorgängen und gefahrenen Touren sowie Eigenerklärung des Herstellers des Identifikationssystems zur Übereinstimmung der angebotenen Identsystemkomponenten mit den Anforderungen der Vergabeunterlagen.
- Lose 1-6: Angaben zur Anzahl der erforderlichen Fahrzeuge sowie technische und kalkulatorische Angaben zu den Fahrzeugen und Aufbauten, die zur Durchführung der Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung erforderlich sind, Nachweis der zu Leistungsbeginn gesicherten Verfügbarkeit der aufgeführten Fahrzeuge durch Eigenerklärung.
- Lose 1-4 und 6: Angaben zu Anzahl und Tätigkeitsbereich der für die Durchführung der Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung erforderlichen Mitarbeiter, Nachweis der zu Leistungsbeginn gesicherten Verfügbarkeit der aufgeführten Mitarbeiter durch Eigenerklärung.
- Los 5: Beschreibung des Gesamtkonzeptes, Bezeichnung der Betriebsstätten und Betriebsstandorte, von denen aus die Leistung erbracht werden soll, Darstellung der Verfügbarkeit zum Leistungsbeginn, Beschreibung der vorgesehenen mobilen Sammelstelle (inkl. Foto oder Graphik), Darstellung der Verfügbarkeit geeigneten Fachpersonals im Sinne der Ziffer 5.1 und 5.2 der TRGS 520 zum Leistungsbeginn.
- Los 5: Entsorgungskonzept, ggf. Benennung Zwischenlager, Bennennung und weitere Angaben der vorgesehenen Verwertungs-/ Beseitigungsanlagen für die Endbehandlung.
- Los 6: Verwertungskonzept inkl. Transportleistungen für die zu übernehmenden Abfälle.
- Los 6: Angaben zu der/den vorgesehenen ersten Zielanlage(n) der PPK-Abfälle (Umschlaganlage, Lager, Behandlungs- oder Verwertungsanlage) und zu ggf. weiteren vorgesehenen Anlagen für Umschlag, Lagerung, Behandlung, Verwertung der übernommenen Abfälle (soweit bereits bekannt);
- auf Verlangen vorzulegen:
- Lose 5, 6: Genehmigungsunterlagen und Bereitschaftserklärungen der Anlagenbetreiber sowie ggf. weitere Unterlagen bezüglich der benannten Entsorgungsanlagen;
- Fragen zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen und dem Vergabeverfahren sind ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail an die unter I.1) genannte Kontaktstelle zu stellen. Die Antworten der Vergabestelle auf Bieterfragen werden allen Bietern - soweit zweckdienlich - in Form von Bieterinformationen zur Verfügung gestellt, die unter der unter I.3) genannten elektronischen Adresse abgerufen werden können. Es obliegt dem Bieter, sich bis zum Ablauf der Angebotsfrist darüber informiert zu halten, ob der Auftraggeber unter dieser elektronische Adresse eine (neue) Bieterinformation zum Abruf bereitgestellt hat. Das Risiko, bei Unterlassen des Abrufs einer Bieterinformation ein Angebot aufgrund veralteter Vergabeunterlagen abzugeben und aus diesem Grund vom Vergabeverfahren ausgeschlossen zu werden, liegt allein bei dem betreffenden Bieter.
1. und 2. Vergabekammer des Landes Sachsen-Anhalt beim Landesverwaltungsamt Halle
Internet-Adresse:www.lvwa.sachsen-anhalt.de
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
Telefon: +49 391-6230-446
Fax: +49 391-6230-447

References: § 123
 § 124
 § 56
 § 123
 § 124
 § 123
 § 124
 § 134