Source: https://www.norderney.de/agb.html
Timestamp: 2018-09-22 22:59:55+00:00

Document:
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Staatsbad Norderney GmbH
Hier finden Sie die AGB der folgenden Geltungsbereiche:
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Zimmervermittlung
Die Zimmervermittlung der Staatsbad Norderney GmbH vermittelt den Abschluss eines Beherbergungsvertrages zwischen Gast und Gastgeber. Ihr steht aus dieser Tätigkeit eine Vermittlungsprovision gegenüber dem Gastgeber zu, für den sie außerdem abschlussbevollmächtigt ist. Der Beherbergungsvertrag kommt unmittelbar zwischen Gast und Gastgeber zu Stande. Die insoweit erwachsenen gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem abgeschlossenen Vertragsverhältnis wirken nur für und gegen die Vertragsparteien, nicht aber für und gegen die Zimmervermittlung als lediglich abschlussbevollmächtigte Vermittlerin.
2.1 Beherbergungsvertrag
Mit Ihrer Anmeldung bieten Sie dem Gastgeber den Abschluss eines Beherbergungsvertrages gemäß Ihren Angaben (Urlaubszeit, Unterkunft, Personenanzahl, mitreisende Personen, Haustiermitnahme, etc.) verbindlich an.
Der Beherbergungsvertrag ist abgeschlossen, sobald die Unterkunft bestellt und zugesagt wurde. Dies gilt ausdrücklich auch für den Fall der telefonischen Buchung. Sie erhalten von der Zimmervermittlung der Staatsbad Norderney GmbH nach Möglichkeit eine schriftliche Buchungsbestätigung. Diese hat ausschließlich deklaratorischen Charakter und ist ausdrücklich nicht Voraussetzung für das Zustandekommen des Beherbergungsvertrages. Sollte die Buchung kurzfristig vor Reiseantritt erfolgen, so kann die Buchungsbestätigung auf Wunsch per Fax übermittelt werden. Falls eine Buchungsbestätigung aus Zeitgründen nicht mehr möglich sein sollte, wird aufgrund des mündlichen Vertragsabschlusses die Unterkunft bereitgestellt.
3.1 Anzahlung, Restzahlung
Bei jedem durch die Zimmervermittlung vermittelten Beherbergungsvertrag gelten die jeweiligen Zahlungsmodalitäten des vermittelten Gastgebers. Sollte dieser eine Vorauszahlung wünschen, so wird dies dem Gast in der Buchungsbestätigung mitgeteilt.
4. Rücktritt durch Urlaubsgast
4.1. Rücktritt vor Reisebeginn
Ein Rücktritt von dem Beherbergungsvertrag ist grundsätzlich nicht möglich. Insbesondere sind Erkrankungen (auch Krankenhausaufenthalte) und andere Gründe die in der Person des Gastes liegen, kein Grund zur fristlosen Kündigung des Beherbergungsvertrages. Es wird daher ausdrücklich empfohlen eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.
4.2. Entrichtung des Beherbergungspreises bei Nichtanreise
Wenn Sie den Aufenthalt aus Gründen nicht antreten oder abbrechen, die der Gastgeber nicht zu vertreten hat, so sind sie zur Entrichtung des Mietpreises weiterhin verpflichtet.
Hierbei handelt es sich nicht um einen Schadensersatzanspruch, sondern um einen vertraglichen Erfüllungsanspruch seitens des Gastgebers, sodass der Grund der Nichtinanspruchnahme der Beherbergungsleistung nicht von Belang ist. Der daraus resultierende Anspruch ergibt sich aus § 535 Absatz 2 BGB in Verbindung mit § 537 Satz 1 BGB. Der Gast ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertraglichen Leistungen den vereinbarten oder betriebsüblichen Preis zu bezahlen, abzüglich der vom Gastgeber ersparten Aufwendungen. Der Gast ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertraglichen Leistungen den vereinbarten oder betriebsüblichen Preis zu bezahlen, abzüglich der vom Gastgeber ersparten Aufwendungen. Diese betragen bei reiner Übernachtungsleistung (Ferienwohnungen) 10 %, bei Übernachtung mit Frühstück 20 %, bei Übernachtung mit Halbpension 30% und bei Übernachtung mit Vollpension 40% des Reisepreises.
Der Gastgeber ist aus Gründen der Schadensminderungspflicht gehalten, nicht in Anspruch genommene Leistungen nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben, um Ausfälle zu vermeiden. Die Beweislast trifft insoweit den Gast. Der Gast hat bis zur anderweitigen Vergebung der Leistungen den errechneten Betrag für die Dauer des Vertrages zu bezahlen. Es empfiehlt sich daher den Gastgeber frühzeitig von der geplanten Nichtinanspruchnahme in Kenntnis zu setzen. Reist der Gast ohne Benachrichtigung nicht an, so wird der Gastgeber die nicht in Anspruch genommene Unterkunft erst nach Ablauf des auf den geplanten Anreisetag folgenden Tages wieder zur anderweitigen Vermietung freigeben.
4.3. Ersatzreisender
Bis zum Reisebeginn können Sie als Gast einem Dritten die Rechte und Pflichten aus dem Beherbergungsvertrag übertragen. Dies ist sogar empfehlenswert, wenn die Reise kurzfristig nicht angetreten werden kann und aus diesem Grunde damit gerechnet werden muss, dass es dem Gastgeber nicht gelingen wird die gebuchte Unterkunft anderweitig zu vermieten. Aus triftigem Grund kann der Gastgeber diese Person ablehnen. Die entstehenden Mehrkosten sind vom Gast zu zahlen.
4.5. Bearbeitungsgebühren
Die Zimmervermittlung berechnet für Umbuchung oder Änderung der reisenden Personen pauschal eine Bearbeitungsgebühr von € 30.- für die entstandenen Kosten unabhängig von weiteren anfallenden Kosten.
5.1. Rechte aus mietrechtlichen Vorschriften des BGB
Wenn der Gastgeber die Beherbergungsleistung nicht vertragsgemäß erbringt, stehen dem Gast die Rechte gemäß §§ 536 ff BGB zu.
5.1.1. Abhilfe
Zeigt sich im Laufe der Mietzeit ein Mangel, so ist der Gast verpflichtet, diesen dem Gastgeber unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt er dies, und kann der Gastgeber infolge dessen nicht Abhilfe schaffen, so kann der Gast Minderungsansprüche oder gar Schadensersatzansprüche nicht geltend machen. Der Gastgeber kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbracht wird.
5.1.2. Minderung des Mietpreises
Hat die Unterkunft zur Zeit der Überlassung an den Gast einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Gast für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat der Gast nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.
5.1.3. Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund
Jede Vertragspartei kann das Mietverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn dem Gast der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache nicht rechtzeitig gewährt, oder wieder entzogen wird.
Ein wichtiger Grund liegt auch vor, wenn der Gast die Rechte des Gastgebers dadurch versetzt, dass er die Mietsache durch Vernachlässigung der ihm obliegenden Sorgfaltspflichten erheblich gefährdet, sie unbefugt einem Dritten überlässt oder den Hausfrieden nachhaltig stört.
Die Kündigung ist erst nach erfolgloser Abmahnung zulässig, es sei denn, dass eine Abmahnung offensichtlich keinen Erfolg verspricht.
5.2. Mängelanzeige
Bei Übernahme des Mietobjektes sind etwaige Mängel und/oder Schäden sofort dem Gastgeber zu melden, damit dieser Abhilfe schaffen kann. Unterlässt es ein Gast schuldhaft, einen Mangel unverzüglich anzuzeigen, so droht der Verlust sämtlicher Ansprüche.
6.1. Verjährung
Für die Verjährung der Ansprüche aus dem Beherbergungsvertrag/ Mietvertrag gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
7.1. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Beherbergungsvertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Dies gilt auch für die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
7.2. Einverständniserklärung
Der Gast erklärt sich damit einverstanden, dass Namen und Anschriften sowie alle für die Auftragsabwicklung erforderlichen Daten in automatisierten Dateien gespeichert werden.
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist der Sitz der Staatsbad Norderney GmbH.
Allgemeine Geschäftsbedingungen vom Webshop
(1) Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die über den Webshop unter norderney.de zwischen der Staatsbad Norderney GmbH, Am Kurplatz 3, 26548 Norderney, - nachfolgend benannt als „Plattformbetreiber“ oder „Staatsbad Norderney“ – und dem Kunden geschlossen werden. Die vollständigen und gültigen AGB sind auf der Plattform in abspeicherungsfähiger und druckfähiger Version abrufbar und werden dem Kunden auf Wunsch bei Vertragsschluss in elektronischer Form zugeschickt.
(2) Für die Leistungen zur Zimmervermittlung und Pauschalreiseleistungen gelten die jeweiligen AGB vorrangig. Diese AGB zum Webshop gelten nur ergänzend.
§ 2 Beschreibung des Service
(1) Begriffe:
(1.1) Nutzer: Als Nutzer gelten sämtliche Besucher der Plattform norderney.de, insbesondere auch Drittanbieter, Kunden, potentielle Drittanbieter und potentielle Kunden, Gelegenheitsbesucher, etc.
(1.2) Drittanbieter: Als Drittanbieter gelten diejenigen Nutzer von norderney.de, die auf der
Plattform Waren und Dienstleistungen eigenständig neben den Waren des Plattformbetreibers
(1.3) Kunden: Als Kunden gelten diejenigen Besucher, die auf der Plattform Waren und
Dienstleistungen beziehen und/oder beziehen wollen.
(2) Auf norderney.de können Kunden das Leistungsangebot nutzen und Verträge mit den jeweiligen Drittanbietern oder dem Plattformbetreiber abschließen.
(3) Für Drittanbieter bietet der Plattformbetreiber die Möglichkeit, eigene Waren oder
Dienstleistungen anzubieten. Der Plattformbetreiber tritt dann lediglich als Vermittler zwischen
Drittanbieter und Kunden auf.
(4) Darüber hinaus bietet der Plattformbetreiber auch eigene Waren über die Plattform zum Kauf an. Der jeweilige Vertragspartner des Kunden – Plattformbetreiber oder Drittanbieter – wird direkt bei der Leistungsbeschreibung genannt.
(5) Der Mindestbestellwert pro Bestellung beträgt 10,00 €.
(1) Zur besseren Nutzung des vollständigen Leistungsangebotes, können Nutzer eine Registrierung vornehmen. Ein Vertrag über die Nutzung des Portals mit dem Plattformbetreiber kommt zustande, wenn der Nutzer ein mit seinen vollständigen und zutreffenden Angaben ausgefülltes Anmeldeformular an den Plattformbetreiber abgesendet hat (Angebot) und dieser ihm eine Bestätigung übermittelt hat (Annahme).
(2) Die Anmeldung und die Einrichtung des Nutzerkontos sind kostenfrei.
(3) Der Nutzer ist verpflichtet, die bei der Anmeldung erhobenen Daten wahrheitsgemäß und
vollständig anzugeben wenn und soweit diese nicht als freiwillige Angaben gekennzeichnet sind.
Sofern sich die erhobenen Daten nach der Anmeldung ändern, ist der Nutzer verpflichtet, sein Profil unverzüglich dahingehend zu aktualisieren oder aber dem Plattformbetreiber die geänderten Daten anderweitig zu übermitteln.
(4) Der registrierte Nutzer muss sein Passwort geheim halten und den Zugang zu seinem
Benutzerkonto sorgfältig sichern. Der Nutzer ist verpflichtet, den Plattformbetreiber umgehend zu informieren, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass ein Benutzerkonto von Dritten missbraucht wurde.
(5) Über die Plattform werden Leistungen angeboten. Der Vertrag kommt zwischen dem jeweiligen Anbieter der Ware bzw. Dienstleistung, der aus dem Angebot ersichtlich ist, und dem Kunden zustande.
(6) Die Darstellung der Leistungen stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen
unverbindlichen Online-Katalog des jeweiligen Drittanbieters bzw. des Plattformbetreibers dar.
Durch Anklicken des den Bestellung abschließenden Buttons gibt der Kunde eine verbindliche
Bestellung der im jeweiligen Warenkorb enthaltenen Leistungen ab. Eingabefehler können vor
Absenden der Bestellung mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen berichtigt werden. Nach Abgabe der Bestellung auf der Plattform wird diese weitergeleitet und der Kunde erhält eine automatisch generierte E-Mail, die den Eingang der Bestellung und deren Einzelheiten aufführt.
(7) Bei Verträgen mit dem Plattformbetreiber gilt: diese Eingangsbestätigung stellt keine Annahme des Angebots durch den Plattformbetreiber dar. Die Annahme ist entweder ausdrücklich erklärt oder erfolgt mit Lieferung. Der Vertragstext wird vom Plattformbetreiber gespeichert und dem Kunden per E-Mail zugesandt. Die Vertragssprache ist deutsch.
(8) Im Hinblick auf Verträge mit Drittanbieter gelten deren AGB und Leistungsbeschreibungen sowie rechtliche Informationen.
§ 4 Widerrufsbelehrung für Verbraucher bei Warenlieferungen des Plattformbetreibers
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Staatsbad Norderney GmbH, Am Kurplatz 3, 26548 Norderney, Telefonnummer: +49 (0)4932 891 - 169, Faxnummer: +49 (0)4932 891 – 61164, E-Mail-Adresse: derladen(at)norderney.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
§ 5 Preise, Umsatzsteuer und Zahlung, Lieferung
(1) Sämtliche Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, jedoch zuzüglich der Versand- und Verpackungskosten, die dem Kunden vor Abgabe der Bestellung bekannt gegeben werden.
(2) Die Warenlieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferadresse, wobei sich die
Versandkosten aus dem jeweiligen Angebot bzw. sofern sich dort keine Regelung findet, aus der
Übersichtsseite „Versand und Lieferung“ ergeben.
(3) Die Zahlungsmöglichkeiten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. sofern sich dort keine Regelung findet, aus der Übersichtsseite „Versand und Lieferung“.
(4) Sofern der Kunde Unternehmer ist gilt: Unabhängig davon, ob eine Beförderung durch den
Verkäufer, durch den Kunden oder durch Dritte erfolgt, geht die Gefahr auf den Kunden über, sobald mit der Verladung begonnen wird oder der Kunde der Pflicht zur Abnahme der Ware nicht nachkommt.
Für die Rechte des Kunden bei Sach- und Rechtsmängeln gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit in den AGB nichts anderes bestimmt ist.
§ 7 Haftung, Vertragsbeziehung
(1) Der Plattformbetreiber haftet nicht aus den zwischen Drittanbietern und Kunden
abgeschlossenen Verträgen. Er tritt lediglich als Vermittler zwischen dem Kunden und dem
Drittanbieter auf.
(2) Der Plattformbetreiber haftet nicht für fremde Inhalte des Drittanbieters, sondern allein der
verantwortliche Drittanbieter. Der Plattformbetreiber macht sich fremde Inhalte auch nicht zu Eigen. Der Drittanbieter ist für die rechtliche Ausgestaltung seiner Internetpräsenz selber verantwortlich und hat für die Bereitstellung rechtlich notwendiger Texte (Impressum, Widerrufserklärung, Datenschutzerklärung, Versandkosten, etc.) selber zu sorgen.
(3) Im Falle einer Rückabwicklung eines Vertrages mit einem Drittanbieter erfolgt diese direkt
zwischen dem Drittanbieter und dem einzelnen Kunden. Der Plattformbetreiber braucht lediglich bei Streitigkeiten bezüglich des Drittanbieter-Vertrages auf die Haftung der Vertragsparteien verweisen. Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte, sofern der Drittanbieter keine anderweitigen Regelungen getroffen hat.
(5) Für Schäden, die an anderen Rechtsgütern als dem Leben, Körper oder Gesundheit entstehen ist die Haftung des Plattformbetreibers gegenüber dem Nutzer ausgeschlossen, soweit die Schäden nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Plattformbetreibers, eines von dessen gesetzlichen Vertreters oder eines von dessen Erfüllungsgehilfen beruhen oder das Verhalten auch keine Verletzung von vertragswesentlichen Pflichten ist. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. Die genannten Haftungsausschlüsse und Beschränkungen gelten nicht im Fall der Übernahme ausdrücklicher Garantien durch den Plattformbetreiber sowie bei Ansprüchen wegen fehlender zugesicherter Eigenschaften oder soweit Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz betroffen sind.
Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die von dem Plattformbetreiber selber vertriebene Ware sein Eigentum.
(1) Die Geschäftsbeziehungen unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter
Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber einem Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des Staates, in dem er seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat, eingeschränkt werden.
(3) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Plattformbetreibers. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.
Hinweis über die Online-Plattform (OS-Plattform) zu außergerichtlichen Streitschlichtung: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Die Plattform finden Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/
Allgemeine Geschäftsbedingungen vom bade:haus norderney
Allgemeine Geschäftsbedingungen des bade:haus norderney
Allgemeine Geschäftsbedingungen - Terminierung (AGB)
Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Lieferungen und Leistungen zwischen Gast und der Staatsbad Norderney GmbH, Abteilung bade:haus norderney. Von diesen AGB abweichende Regelungen gelten nur, wenn das bade:haus norderney ausdrücklich und zwingend in schriftlicher Form ihrer Geltung zugestimmt hat.
Alle Preise sind in Euro angegeben und verstehen sich inkl. der jeweiligen gesetzlichen Mehrwertsteuer. Zugrunde liegen die aktuellen Preislisten, das bade:haus norderney behält sich Änderungen vor.
Wellnessanwendungen, Waren und Gutscheine
Jede Anfrage stellt ein Angebot an das bade:haus norderney zum Abschluss eines Vertrages dar. Eine automatische Eingangsbestätigung oder eine Datenaufnahme stellt keine Vertragsbestätigung dar, sondern soll den Gast darüber informieren, dass seine Anfrage eingegangen und in der Bearbeitung ist. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn das bade:haus norderney die Anfrage durch Zusendung oder Übergabe der Terminbestätigungen, Waren oder Gutscheine annimmt.
Rezeptanwendungen (gesetzlich und privat versichert)
Der Gast bietet mit der Zusendung oder Übergabe ärztlich ausgestellter Rezepte den Abschluss eines Vertrages verbindlich an. Die Annahme oder Ablehnung wird nach dem Ergebnis der Rezeptprüfung durch eine schriftliche oder mündliche Erklärung vom bade:haus norderney mitgeteilt. Bei einer Annahme gilt der Vertrag mit der Zusendung / Übergabe der Terminunterlagen als beidseitig geschlossen. Terminvereinbarungen können ausschließlich nach Vorlage eines gültigen Rezeptes, evtl. einer Kostenzusage des Leistungsträgers bei Badekuren, vorgenommen werden.
Der Gast hat die Möglichkeit die Leistungen im Vorfeld in bar, per Banküberweisung, per EC oder American Express zu bezahlen, weitere Zahlungsmöglichkeiten bittet das bade:haus norderney zu erfragen. Im Falle einer Stornierung der Zahlung mit Kreditkarte werden die anfallenden Gebühren zu Lasten des Auftraggebers verrechnet.
1. Bei einer Leistungsreservierung von früher als zwei Wochen vor Inanspruchnahme sind die Leistungen bis zwei Wochen vor der Anwendung per Vorkasse zu bezahlen.
2. Bei einer Leistungsreservierung von später als zwei Wochen vor Inanspruchnahme sind die Leistungen direkt vor Ort zu bezahlen.
Rezeptanwendungen
Rezeptanwendungen sind vor Ort direkt nach Aushändigung der Terminunterlagen zu zahlen. Zzgl. der unter Umständen gesetzlich festgelegten Rezeptgebühr / Eigenanteile.
5. Zahlungen von Gutscheinen und Waren
Gutscheine und Waren können vor Ort vom Gast erworben und in bar, per EC oder American Express gezahlt werden.
6. Versand von Gutscheinen und Waren
Der Versand der Gutscheine erfolgt nach Zahlungseingang. Gutscheine bleiben bis zur vollständigen Bezahlung das Eigentum vom bade:haus norderney.
Der Versand von Waren erfolgt nach Zahlungseingang (bei Vorkasse) oder auf Rechnung. Die Rechnung ist, wenn vom bade:haus norderney nicht anders festgelegt, binnen zwei Wochen nach Rechnungsdatum zu begleichen. Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des bade:haus norderney.
Gutscheine für Leistungen und Waren des bade:haus norderney richten sich nach den gesetzlichen Verjährungsfristen und sind bis zu deren Ablauf einlösbar. Wertgutscheine können nicht verlängert werden und verjähren nach Ablauf ihrer Gültigkeit. Bei erfolgter Preiserhöhung einer Leistung des bade:haus norderney nach dem Erwerb eines Gutscheins ist der Differenzbetrag des Gutscheinwerts zum aktuellen Leistungs- oder Warenpreis bei Einlösung des Gutscheins gesondert zu zahlen. Bei Leistungsgutscheinen ist nach Ablauf des auf dem Gutschein vermerkten Gültigkeitsdatums (Befristung) der Differenzbetrag zum aktuellen Leistungspreis zu entrichten.
Der Wert des Gutscheins zum Zeitpunkt des Erwerbs kann zum Bezug jeder angebotenen Leistung oder zu erwerbender Ware des bade:haus norderney verwendet werden. Ist der Wert des Gutscheins geringer als der Preis für die gewählte Leistung oder die zu erwerbende Ware, wird der Gutscheinwert auf den Preis der Leistung oder Ware angerechnet. Ist der Wert des Gutscheines größer als der Preis für die gewählte Leistung oder die zu erwerbende Ware, bleibt ein verbleibender Gutschein-Restwert bestehen. Die Auszahlung des Gutschein-Restwerts ist ausgeschlossen.
Sollte ein Termin nicht eingehalten werden können, ist dieser rechtzeitig, spätestens aber bis zu zwei Wochen vorher, abzusagen oder ein Ersatztermin zu vereinbaren. Hier entstehen dem Gast keine Kosten. Bei einer späteren Absage fallen 80 Prozent der Kosten für die vereinbarte Anwendung an, falls der Termin nicht erneut verbucht werden konnte. Jede Absage eines Termins bedarf einer schriftlichen Rückmeldung des bade:haus norderney. Erfolgt diese nicht, so ist der vereinbarte Preis aus dem Vertrag auch dann zu zahlen, wenn der Gast vertragliche Leistungen nicht in Anspruch genommen hat. Die Beweispflicht liegt hier beim Gast.
Bei Gästen, die mit Verspätung zu einem vereinbarten Termin kommen, reduziert sich die Anwendungszeit entsprechend, sofern der Anwender einen Anschlusstermin hat. Sollte der Anwender keinen Anschlusstermin haben, steht es in seinem Ermessen, die volle vereinbarte Zeit zu massieren. Ist die wegen der Verspätung verbleibende Anwendungszeit nicht ausreichend, um den Anwendungszweck zu erreichen, entfällt der Termin ersatzlos. Ein Anspruch auf Rückvergütung des Entgeltes oder ein Anspruch auf einen späteren Ersatztermin steht dem Gast nicht zu. Gäste werden in ihrem eigenen Interesse um Pünktlichkeit gebeten.
Der Anwendungstermin kann innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Terminunterlagen ohne Angabe von Gründen schriftlich widerrufen werden.
Die Nichtinanspruchnahme einer ärztlich verordneten Anwendung bedarf einer Kürzung der verschriebenen Anwendungsanzahl im Nachhinein. Sofern der Termin bis zu zwei Wochen vorher abgesagt wurde, entstehen dem Gast keine Kosten. Wird der Termin innerhalb der 14-tägigen Frist abgesagt, entsteht kein Anspruch auf einen neuen Termin und der Gast hat die Kosten weiterhin zu tragen.
Der Gast hat das Recht, die Bestellung innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Gutscheins ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Jeder Widerruf hat zwingend in schriftlicher Form zu erfolgen, ein mündlicher Widerruf kann nicht akzeptiert werden. Dieses gilt jedoch nur für Gutscheine, die nicht mit Terminvereinbarungen verbunden sind. Ansonsten gelten die Bestimmungen zum Widerrufsrecht für Anwendungen.
Der Kunde hat das Recht, die Bestellung innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Jeder Widerruf hat zwingend in schriftlicher Form zu erfolgen, ein mündlicher Widerruf kann nicht akzeptiert werden. Die Kosten der Rücksendung trägt bei Ausübung des Widerrufsrechts der Verbraucher, es sei denn, die gelieferte Ware entspricht nicht der bestellten Ware.
Bei einer Dienstleistung erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn das bade:haus norderney mit der Ausführung der Dienstleistung bereits begonnen hat.
Der Widerruf ist schriftlich zu richten an: Staatsbad Norderney GmbH, bade:haus norderney, Terminierung, Am Kurplatz 3, 26548 Norderney oder per Fax: +49- (0)4932-891-165, oder per E-Mail: badehaus(at)norderney.de
Das bade:haus norderney haftet nur bei nachgewiesenem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nachweispflicht obliegt hier dem Gast.
Die Thalasso-Anwendungen des bade:haus norderney erfolgen freiwillig und in Absprache mit dem Gast, der sich zur wahrheitsgemäßen Auskunft über seinen Gesundheitszustand und mögliche Folgen der Anwendung gegenüber dem bade:haus norderney verpflichtet.
Zu dem Thalasso-Anwendungsangebot gehören Anwendungen, die allgemeinen Heilzwecken und der Prävention oder dem Wohlbefinden dienen. Diese stellen keine medizinische Leistung dar und werden somit auch nicht von Krankenkassen bezahlt oder bezuschusst. Es werden weder Diagnosen gestellt, noch Symptome behandelt.
Bei der Arbeit mit ätherischen Ölen ist der Gast in seinem eigenen Interesse dazu verpflichtet, bestehende Allergien anzugeben, um allergische Reaktionen zu vermeiden. Ist der Gast akut erkrankt, bestehen Erkrankungen des Herz-Kreislaufs-Systems oder offene Wunden, ist eine Anwendung jedoch gleichfalls ausgeschlossen und das bade:haus norderney kann die Durchführung verweigern.
Sofern trotz fachkundiger Anwendung Folgeschäden auftreten, die darauf zurückzuführen sind, dass ein Gast Ausschlussgründe verschweigt, ist das bade:haus norderney von jeder Haftung freigestellt. Gleiches gilt für Schäden, die dadurch entstehen, dass ein Ausschlussgrund dem Gast selbst nicht bekannt und für das bade:haus norderney nicht erkennbar ist. Das bade:haus norderney behält sich ebenso vor, Gäste abzulehnen.
Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass unsere Schwebeliegen für ein Körpergewicht von maximal 130 Kilogramm geeignet sind.
Ausschließlicher Erfüllungsort ist Norderney. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen dem Gast und dem bade:haus norderney ist Norden.
Der Gast erklärt sich damit einverstanden, dass gegebenenfalls Name und Anschrift sowie alle für die Auftragsabwicklung erforderlichen Daten in automatisierten Dateien gespeichert werden, um so einen vorbildlichen Kundenservice zu erhalten. Die Erhebung und Speicherung erfolgt gem. Art. 5 DS-GVO und dient der Vertragserfüllung. Eine Weitergabe der Daten an Dritte ist ausgeschlossen. Die Staatsbad Norderney GmbH behält sich jedoch vor, den Gast über eigene werbliche Maßnahmen zu informieren, z.B. in Form des hauseigenen Newsletters, um so den Gast über die neuesten Produktankündigungen, Sonderangebote und sonstige Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten, die nach Einschätzung vom bade:haus norderney für den Gast interessant sein könnten. Dem Gast steht es frei, die Information über werbliche Maßnahmen vom bade:haus norderney jederzeit abzubestellen.
Der Gast hat gem. Art. 13 Abs. 1 DS-GVO das jederzeitige Recht auf Einsicht der erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten. Darüber hinaus hat der Gast gem. Art. 17 Abs. 1 DS-GVO das jederzeitige Recht auf Löschung seiner personenbezogenen Daten, sofern nicht höherrangige Gründe oder Vorschriften dem gegenüber stehen. Der Wunsch nach Einsicht und Löschung ist schriftlich einzureichen

References: § 535
 § 537

§ 2

§ 4

§ 5

§ 7
 Art. 5
 Art. 13
 Art. 17