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Timestamp: 2016-10-28 18:00:37+00:00

Document:
9C_976/2010 (01.12.2010)
9C_976/2010 {T 0/2}
Urteil vom 1. Dezember 2010
Invalidenversicherung (vorsorgliche Rentensistierung),
vom 30. September 2010.
dass die IV-Stelle des Kantons Z�rich mit Verf�gung vom 27. Mai 2010 die laufende ganze Invalidenrente von G.________ als vorsorgliche Massnahme f�r die Dauer des eingeleiteten Revisionsverfahrens mit sofortiger Wirkung einstellte und gleichzeitig einer dagegen gerichteten Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die gegen die Rentensistierung erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 30. September 2010 abwies,
dass G.________ Beschwerde ans Bundesgericht f�hrt mit dem Antrag, "die eingestellte IV-Rente (sei) weiterhin auszurichten",
dass er �berdies um unentgeltliche Prozessf�hrung (im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten) ersucht,
dass der angefochtene Entscheid das Verfahren nicht abschliesst, womit kein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG vorliegt, sondern ein Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG �ber die Anordnung einer vorsorglichen Massnahme (Urteile 9C_45/2010 vom 12. April 2010 E. 1.1 und 9C_463/2009 vom 8. Juli 2009 E. 1),
dass derartige Zwischenentscheide beim Bundesgericht anfechtbar sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnen (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) und wenn auch in der Hauptsache die Beschwerde an das Bundesgericht offensteht (Grundsatz der Einheit des Prozesses; BGE 133 III 645 E. 2.2 S. 647 f.),
dass der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (im Unterschied zu Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG) grunds�tzlich rechtlicher Natur sein muss, d.h. auch durch einen g�nstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden kann, wogegen eine rein tats�chliche oder wirtschaftliche Erschwernis in der Regel nicht gen�gt (BGE 134 I 83 E. 3.1 S. 87 mit Hinweisen; vgl. auch Thomas Merkli, Vorsorgliche Massnahmen und die aufschiebende Wirkung bei Beschwerden in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�ren Verfassungsbeschwerden, ZBl 109/2008 S. 416 ff., S. 429),
dass der bloss vorl�ufige Entzug finanzieller Leistungen in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge hat (vgl. SJ 2010 I S. 37, 8C_473/2009 E. 4.3; Urteil 5A_270/2008 vom 20. November 2008 E. 3, nicht publ. in: BGE 135 III 238, aber in: FamPra.ch 2009 S. 486; Urteil 2C_309/2008 vom 13. August 2008 E. 2.3),
dass dies auch f�r die vorsorgliche Einstellung einer Rentenzahlung gilt (Urteil 9C_45/2010 vom 12. April 2010 E. 1.2),
dass n�mlich f�r die ganze Dauer der vorsorglichen Einstellung eine Rentennachzahlung samt Zins erfolgt (Hansj�rg Seiler, in: Waldmann/ Weissenberger [Hrsg.], VwVG, Praxiskommentar zum Bundesgesetz �ber das Verwaltungsverfahren, 2009, N. 70 f. zu Art. 55 und N. 54 f. zu Art. 56 VwVG), wenn sich im Revisionsverfahren ergibt, dass die Rente nicht eingestellt wird,
dass sich der Beschwerdef�hrer vollst�ndig dar�ber ausschweigt, weshalb bei ihm ein nicht wieder gutzumachender Nachteil vorliegen soll,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung (Befreiung von den Gerichtskosten) gegenstandslos ist,
Luzern, 1. Dezember 2010

References: Art. 90
 Art. 93
 BGE 
 Art. 93
 Art. 46
 BGE 
 Art. 55
 Art. 56
 Art. 108
 Art. 66