Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/kapitalanlage
Timestamp: 2019-11-14 17:20:43+00:00

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Kapitalanlage - Rechtslupe
Pro­spekt­haf­tung – und der erst nach der Zeich­nung erhal­te­ne Pro­spekt
Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ent­spricht es der Lebens­er­fah­rung, dass ein Pro­spekt­feh­ler für die Anla­ge­ent­schei­dung ursäch­lich gewor­den ist. Die­se Ver­mu­tung kann aller­dings wider­legt wer­den. Davon ist grund­sätz­lich dann aus­zu­ge­hen, wenn der Pro­spekt bei dem kon­kre­ten Ver­trags­schluss kei­ne Ver­wen­dung gefun­den hat . Ver­wen­dung fin­det der Pro­spekt aller­dings auch dann, wenn
Steu­er­freie Ein­la­gen bei Kre­dit­in­sti­tu­ten, die zur Haupt­tä­tig­keit des Unter­neh­mers gehö­ren, sind kei­ne "Hilfs­um­sät­ze" i.S. des § 43 Nr. 3 USt­DV. Die ver­zins­li­che Anla­ge eines Teils des ein­ge­wor­be­nen Kapi­tals bei einer Bank ist ein umsatz­steu­er­frei­er Umsatz, so dass die mit der Kapi­tal­an­la­ge in Zusam­men­hang ste­hen­de Vor­steu­er (antei­lig) nicht abzieh­bar ist. Auf die
Mit Immo­bi­li­en Geld ver­die­nen
Die der­zei­ti­ge Nied­rig­zins­pha­se bie­tet kei­ner­lei Anrei­ze, sein Geld zu spa­ren. Die tra­di­tio­nel­le Art, sein Kapi­tal durch Zin­sen zu ver­meh­ren und z. B. ein Spar­buch anzu­le­gen, trägt bei Zin­sen mit einer Null vor dem Kom­ma kei­ner­lei Früch­te. Also muss eine Alter­na­ti­ve her: Eine eben­falls kon­ser­va­ti­ve Geld­an­la­ge stellt die Inves­ti­ti­on in eine
Hartz IV, Kapi­tal­erträ­ge – und der auto­ma­ti­sier­te Daten­ab­gleich
Für das Bun­des­so­zi­al­ge­richt bestehen kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken gegen den auto­ma­ti­sier­ten Daten­ab­gleich der Job­cen­ter zur Ermitt­lung von Kapi­tal­erträ­gen. SGB II-Bezie­her müs­sen nach Ansicht des Bun­des­so­zi­al­ge­richts den Daten­ab­gleich der Job­cen­ter in der von § 52 Abs 1 Nr 3 SGB II vor­ge­se­he­nen Form hin­neh­men. Die Vor­schrift ist eine gesetz­li­che Grund­la­ge im Sin­ne der daten­schutz­recht­li­chen
Gemäß § 5a Abs. 2 UWG han­delt unlau­ter, wer die Ent­schei­dungs­fä­hig­keit von Ver­brau­chern dadurch beein­flusst, dass er eine Infor­ma­ti­on vor­ent­hält, die im kon­kre­ten Fall unter Berück­sich­ti­gung aller Umstän­de ein­schließ­lich der Beschrän­kun­gen des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tels wesent­lich ist. Bei der Beur­tei­lung, ob das Ver­schwei­gen einer Tat­sa­che irre­füh­rend ist, sind ins­be­son­de­re deren Bedeu­tung für die
Im Ein­klang mit der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen für jede ein­zel­ne Kapi­tal­an­la­ge getrennt zu beur­tei­len . Für die­se auf ein­zel­ne Anla­gen bezo­ge­ne Prü­fung ist grund­sätz­lich nur der tat­säch­lich ver­wirk­lich­te Sach­ver­halt zugrun­de zu legen. Denn die Besteue­rung knüpft grund­sätz­lich nur an die effek­tiv
In der Rechts­schutz­ver­si­che­rung besteht gemäß § 4 (1) Satz 1 a) ARB 94 kein Anspruch auf Ver­si­che­rungs­schutz bei Vor­ver­trag­lich­keit des Rechts­schutz­fal­les. Die von § 4 (1) Satz 1 a) ARB 94 fest­ge­schrie­be­ne Anknüp­fung an die ers­te Ursa­che des Scha­dens kann zu einer die Wirk­sam­keit in Fra­ge stel­len­den sehr wei­ten Vor­ver­la­ge­rung des Ver­si­che­rungs­fal­les
Ist ein mas­si­ver Preis­ver­fall einer Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dung bei den bis dahin mit dem höchs­ten Rating aus­ge­stat­te­ten Assets auch bei sorg­fäl­tigs­ter Prü­fung nicht zu erwar­ten gewe­sen, besteht gegen die han­deln­den Vor­stän­de einer Bank kein Scha­dens­er­satz­an­spruch, wenn die­se die Sorg­falt eines ordent­li­chen und gewis­sen­haf­ten Geschäfts­lei­ters ange­wen­det haben. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt
Eine Bank hat Ihre Pflicht zur objekt­ge­rech­ten Bera­tung bei einer Anla­ge ver­letzt, wenn sie den Anle­ger anhand eines für sie erkenn­bar feh­ler­haf­ten Anla­ge­pro­spekts bera­ten hat, ohne die Pro­spekt­män­gel rich­tig zu stel­len. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Toch­ter­ge­sell­schaft einer in Dort­mund täti­gen Spar­kas­se
Auf den Nach­weis der kon­kre­ten Kau­sa­li­tät einer Kapi­tal­markt­in­for­ma­ti­on für den Wil­lens­ent­schluss des jewei­li­gen Anle­gers kann im Rah­men des Anspruchs­tat­be­stan­des des § 826 BGB auch dann nicht ver­zich­tet wer­den, wenn eine Kapi­tal­markt­in­for­ma­ti­on extrem unse­ri­ös ist. Eine "gene­rel­le" – unab­hän­gig von der Kennt­nis des poten­ti­el­len Anle­gers pos­tu­lier­te – Kau­sa­li­tät einer fal­schen Wer­be­aus­sa­ge

References: § 43
 § 52
 § 5
 § 4
 § 4
 § 826