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Timestamp: 2020-02-26 09:25:27+00:00

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Die Gebiete mit besonderer Erholungseignung (siehe Kapitel 4.1.6: Gebiete mit besonderer Erholungseignung sowie Hauptkarte 2 des Landschaftsrahmenplanes) stellen gleichzeitig wichtige Bereiche für den Tourismus dar. In diesen Gebieten sollen vorrangig Einrichtungen für die landschaftsgebundene Erholung (zum Beispiel Wander- und Radwege, Parkplätze) nach Maßgabe einer umweltverträglichen Standortwahl und Gestaltung geschaffen werden.
Die örtlichen Landschaftspläne sind die dazu geeigneten Planungsinstrumente. Vorhandene Anlagen sind darzustellen und sinnvolle Ergänzungen für die naturverträgliche Erholung aufzuzeigen. Schutzgebiete wie Natura 2000-Gebiete, NSG und gesetzlich geschützte Biotope bieten dabei die Chance, Menschen an den Naturabläufen teilhaben zu lassen und so das Schutzanliegen für diese Gebiete deutlich zu machen. Das Besucherinformationszentrum für die NSG in Schleswig-Holstein (BIS) verfolgt hier unterstützend das Ziel, die Eigenarten und Besonderheiten dieser Gebiete anschaulich darzustellen und die Schutzziele sowie die dafür getroffenen Regelungen für die Besucherinnen und Besucher anschaulich zu vermitteln. Die Erhaltungsziele bzw. der Schutzzweck des einzelnen Schutzgebietes sind dabei mit den besucherlenkenden Maßnahmen in Einklang zu bringen. In den Schutzgebieten etwa auf den nordfriesischen Inseln haben sich diese Maßnahmen bereits als wirksam und zum Erleben dieser Gebiete als geeignet erwiesen.
Die Zunahme an Outdooraktivitäten und Trendsportarten stellt neue Herausforderungen. So nimmt die Dichte der Wassersportler in Nord- und Ostsee aber auch der Nutzungsdruck durch Geocaching stetig zu (siehe Kapitel 2.2.7: Tourismus, Erholung und Sport). So müssen die Nutzungen durch verschiedene Maßnahmen mit den Zielen des Naturschutzes in Einklang gebracht werden. Hierbei sind vor allem die Aufklärung vor Ort durch Hinweistafeln (BIS) sowie eine gezielte Lenkung der Besucherinnen und Besucher von großer Bedeutung. Ebenso sollten künftig verbesserte Infrastrukturen in geeigneten Gebieten zur Schonung sensibler Bereiche beitragen.
Das Kitesurfen an der Ostsee wird durch freiwillige Vereinbarungen sowie durch eine neue Befahrensverordnung des Bundes in den NSG der Ostsee auf naturverträgliche Gebiete konzentriert werden. In sensiblen Bereichen werden Hinweistafeln die Wassersportler aufklären. Infrastruktureinrichtungen wie Toilettenhäuser und Parkplätze werden nur in den dafür geeigneten Gebieten geplant. Für die Nordsee ist für den Bereich des Nationalparkes Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer eine Änderung der Befahrensverordnung beim Bund beantragt, die auch die Ausweisung spezieller Kitesurfgebiete umfasst.
Durch die Schaffung und Beschilderung von gemeinde- und kreisübergreifenden Radroutennetzen, Wander- und Reitwegenetzen soll den Besucherinnen und Besuchern die Natur nahegebracht und ökologisch sensible Bereiche geschont werden. Zur Förderung einer nachhaltig ausgerichteten Tourismusentwicklung ist dabei auch eine stärkere Verknüpfung der wander- und radtouristischen Basisinfrastrukturen mit den Sehenswürdigkeiten, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie den gewerblichen Gastronomie- und Beherbergungsangeboten entlang der vorhandenen touristischen Wander- und Radrouten sinnvoll.
Die natürliche Küstendynamik darf grundsätzlich durch Planungen von Erholungs-, Sport- und Tourismuseinrichtungen nicht eingeschränkt werden. Somit ist die Möglichkeit der kontrollierten Überflutung von landeinwärts gelegenen Niederungswiesen zum Wasseraustausch zwischen der Ostsee und den noch vorhandenen Strandseen auch weiterhin gegeben. Dieses dient gleichzeitig den Zielen des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung.
Es gibt Badestellen an der Nordseeküste (siehe Kapitel 2.2.7: Tourismus, Erholung und Sport) die verlanden. Teilweise ist die Nutzung kaum noch oder nur sehr eingeschränkt möglich. Der gänzliche Verlust dieser Basisinfrastruktur für den Tourismus ist absehbar. Tourismuswirtschaft und Naturschutz sollten hier gemeinsame Wege finden, die Infrastruktur zu erhalten und gegebenenfalls naturverträglich anzupassen.
Naturerlebnisräume gemäß § 38 LNatSchG (siehe in den Erläuterungen, Kapitel 1.9: Naturerlebnisräume) sind in besonderem Maße für die naturgebundene Erholung von Bedeutung. Hier soll es den Besuchern ermöglicht werden, Natur, Naturzusammenhänge und den unmittelbaren Einfluss des Menschen auf die Natur zu erfahren. Bestehende Naturerlebnisräume sollen auf ihre Qualität hin überprüft werden. Neben den bereits anerkannten Naturerlebnisräumen (siehe Kapitel 4.2.9 Natur erleben) sollen vorzugsweise in den Übergangsbereichen zwischen Schutz- und intensiv genutzten Gebieten weitere Naturerlebnisräume für die landschaftsgebundene Erholung geschaffen werden.
Künftig sollen diese verstärkt gefördert werden, um die Verbindung zwischen Schutz und Nutzung in den ausgewiesenen Gebieten zu optimieren. Hierzu wurden in einem Naturparkkonzept, der sogenannten „Qualitätsoffensive Naturparke“, zur Umsetzung der Handlungsbedarf ermittelt und Rahmenbedingungen festgelegt. Von Bedeutung wird auch die Überarbeitung bzw. Neufassung der Naturparke sein, um auf dieser Basis verstärkt auch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu fördern. Um diese einheitlich zu gestalten, wird seitens des MELUND eine Muster-Naturparkplangliederung erstellt, an welcher sich die jeweiligen Naturparkträger orientieren sollen.
Es ist vorgesehen, künftig alle vier Handlungsfelder der Naturparke verstärkt zu fördern. Die Förderung seitens des MELUND wird schwerpunktmäßig die Naturparkarbeit umfassen. Da im bundesweiten Vergleich die schleswig-holsteinischen Naturparke schlecht abgeschlossen haben, wurde bei der Überarbeitung der Förderrichtlinie auch ein Schwerpunkt auf die Personalausstattung der Naturparke gelegt. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Ressorts, vor allem dem MELUND und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein (MWVATT) wird angestrebt.
Das MWVATT hat mit der „Tourismusstrategie Schleswig-Holstein 2025“ eine Fülle von Handlungsfeldern und-strategien herausgearbeitet. Hier wird auch dem Schutz der natürlichen Ressourcen unter dem Handlungsfeld „Nachhaltigkeit“ ein besonderes Gewicht beigemessen.
die Nordseeküste mit den Inseln und Halligen,
die Ostseeküste mit Schlei,
das Treenetal und
die abwechslungsreich strukturierte Knicklandschaft im zentralen Angeln.
Ferner sind hierzu die in Kapitel 2.2.7: Tourismus, Erholung und Sport genannten anerkannten Heilbäder, Kurorte, Seebäder und Erholungsorte zu zählen.
Das aktualisierte Ziel der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung aus dem Jahr 2016 ist es, den Flächenverbrauch bis 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag bundesweit zu reduzieren
Um Genehmigungsverfahren im besiedelten Bereich zu beschleunigen, ist die Eingriffsregelung nicht im einzelnen Baugenehmigungsverfahren anzuwenden, sondern wurde auf die Ebene des Bebauungsplanes verlagert. Das bedeutet, dass - außer im Außenbereich nach § 35 BauGB - die Eingriffsregelung bereits bei Aufstellung und Änderung eines Bebauungsplanes als Teil der bauleitplanerischen Abwägung anzuwenden ist. Ersatzzahlungen sind in Verfahren zur Aufstellung von qualifizierten Bebauungsplänen im Sinne des § 30 BauGB unzulässig. In Bauleitplanverfahren in Anwendung der §§ 13a und 13b BauGB (beschleunigtes Verfahren) beschränkt sich die Eingriffsregelung zudem auf die Fragen des Erfordernisses, der Vermeidung und der Minimierung von Eingriffsfolgen, Ausgleichsmaßnahmen sind hier nicht erforderlich.
Neben der Möglichkeit über die Bildung von Ökokonten mit Kompensationsverpflichtungen aus unterschiedlichen Vorhaben größere Vorhaben des Naturschutzes umsetzen zu können, sollen Ersatzzahlungen gezielt in Programmgebiete des Landes, aber auch in entsprechende Konzepte der Kreise und kreisfreien Städte eingesetzt werden. Hierzu gehören seitens des Landes insbesondere das Moorschutzprogramm, das Auenprogramm sowie des Schutzgebiets- und Biotopverbundsystems. Weitere Möglichkeiten liegen insbesondere in der Entwicklung von naturnahen Uferbereichen.
Auf Kreisebene bestehen sowohl für den Kreis Nordfriesland wie auch für den Kreis Schleswig-Flensburg entsprechende Konzepte (siehe Kapitel 4.2.1: Projekte, Programme und Kooperationen).
SUP-Richtlinie des Europäischen Parlaments vom 27. Juni 2001 (Richtlinie 2001/42/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 27. Juni 2001 über die Prüfung der Umweltauswirkungen bestimmter Pläne und Programme),
Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 08. September 2017 (BGBl. I Seite 3370) geändert worden ist und
Landesgesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (Landes-UVP-Gesetz - LUVPG) vom 13. Mai 2003 (GVOBl. SH 2003, Seite 246).
Das konkrete Durchführungserfordernis einer SUP bei Landschaftsplanungen, wie dem Landschaftsrahmenplan, obliegt gemäß § 19 a UVPG den Ländern. Es ist für SchleswigHolstein in § 11 Absatz 2 Nr. 1 in Verbindung mit Anlage 3 Nummer 1.1 des LUVPG festgehalten.
Förderung nachhaltiger Landwirtschaft, Bodennutzung, Rohstoffabbau und Energiegewinnung, Reduzierung der Flächeninanspruchnahme für Siedlung, Verkehr und Mobilität,
Die Aktualisierung des Landschaftsrahmenplanes stützt sich zum einen auf den derzeit noch rechtsgültigen Landschaftsrahmenplan des ehemaligen Planungsraumes V vom September 2002. Dieser verliert mit der Veröffentlichung des vorliegenden Landschaftsrahmenplanes seine Gültigkeit.
Der Landschaftsrahmenplan zielt auf den Erhalt der natürlichen Ressourcen Klima, Luft, Boden, und Wasser sowie Verbesserungen für die Schutzgüter Tiere, Pflanzen, Klima, Fläche, biologische Vielfalt und den Menschen. Im Speziellen werden Anforderungen an die Nutzungen zur Sicherung einer nachhaltigen Leistungsfähigkeit der Naturgüter benannt.
Maßnahmen und Planungen werden sowohl in Kapitel 4: Entwicklungsteil als auch in Kapitel 5: Naturschutzfachliche Hinweise und Empfehlungen genannt. Diese werden im Folgenden geprüft.
Im Hinblick auf die zu untersuchenden Schutzgüter des UVPG sind für die in dem Kapitel 4.1: Räumlich funktionale Ziele und Erfordernisse festgelegten Planungen keine erheblichen negativen Umweltauswirkungen zu erwarten. Die Ziele und Maßnahmen führen zu vielfältigen Wechselwirkungen der Schutzgüter. Grundsätzlich korrespondieren die jeweiligen Planungen positiv miteinander. So dienen beispielsweise Wildnisgebiete auch der Entwicklung des Schutzgebiets- und Biotopverbundsystems. Die durch die touristische Nutzung in Teilbereichen des Landes auftretenden Nutzungskonflikte mit dem Naturschutz werden in den Gebieten mit besonderer Erholungseignung aufgegriffen und in Verbindung mit den Aussagen in Kapitel 5.8: Tourismus, Erholung und Sport durch gezielte Planungsaussagen in ihren negativen Auswirkungen auf Natur und Landschaft soweit wie möglich minimiert. Durch Konkretisierungen der Planungen unter Anbetracht der individuellen Empfindlichkeit eines Gebietes, beispielsweise gegenüber touristischen Nutzungen, sollten jedoch auch hier auf kommunaler Ebene negative Auswirkungen auf Natur und Landschaft weiter vermindert werden. Auch bei der Planung von Energielandschaften im Kontext der Energiewende und Küstensicherungsmaßnahmen im Hinblick auf Klimafolgenanpassungen müssen negative Folgen auf die einzelnen Schutzgüter von Beginn der Planungen an möglichst vermieden werden.
Auch in Schleswig-Holstein soll das bundesweite Ziel der Förderung der Biodiversität und Verbesserung des Netzes Natura 2000 durch die Schaffung eines räumlich und funktional zusammenhängenden Biotopverbundes realisiert werden. Hierzu soll ein Biotopverbund geschaffen werden, der mindestens 15 Prozent der terrestrischen Landesfläche umfasst. Der Landschaftsrahmenplan ist in diesem Kontext das wichtigste Instrument zur Planung und Umsetzung. Etwa 23 Prozent der Fläche des Planungsraumes sind als „Gebiete mit besonderer Eignung zum Aufbau eines Schutzgebiets- und Biotopverbundsystems“ gekennzeichnet. In den Natura 2000-Gebieten ist ein genereller rechtlicher Schutz gegeben. Bestehende NSG, gesetzlich geschützte Biotope größer als 20 Hektar und bestimmte Natura 2000-Gebiete wurden in den Regionalplänen zusätzlich als Vorranggebiete für den Naturschutz ausgewiesen. Diese Planung ist darauf ausgerichtet, eine nachhaltige Flächennutzung im Einklang mit dem Naturschutz zu ermöglichen.
Die Entwicklungsziele und Maßnahmen im Kontext der Entwicklung von Wildnisgebieten lassen ausschließlich positive Auswirkungen auf die Schutzgüter Tiere, Pflanzen, Wasser, Boden, Biodiversität, Luft und Klima erwarten. Sie leisten einen Beitrag zum Erhalt von wild lebenden Tieren und Pflanzen, indem sie diesen Rückzugsmöglichkeiten bieten. Der Schutz von pflegebedürftigen Lebensräumen (wie Grünland, Heiden)und der dort vorkommenden Arten werden bei der Auswahl von Wildnisgebieten berücksichtigt, so dass Zielkonflikte innerhalb des Naturschutzes gelöst werden. Natürliche Prozesse werden in diesen Gebieten nicht gestört. Eine Neuwaldbildung wirkt sich zudem positiv auf Luft und Klima aus. Nutzungs- und auch mögliche Betretungsbeschränkungen könnten sich negativ auf das Schutzgut Mensch und dessen Erholung auswirken. Konkrete Planungen berücksichtigen jedoch den Bedarf und die Kulissen der touristisch und freizeitlich genutzten Gebiete. Detaillierte Gebietsabgrenzungen werden auf dieser planerischen Ebene noch nicht genannt.
Im Planungsraum sind die Westküste und Nordfriesischen Inseln, die Förden der Ostsee wie auch die Ostseeküste sowie die Flussniederungen in Nordfriesland als Leitlinien für den überregionalen Vogelzug von besonderer Bedeutung. Konkrete Maßnahmen sind in diesen Gebieten nicht vorgesehen. Die Bedeutung dieser Leitlinien für den Artenerhalt muss jedoch auf den nachfolgenden planerischen Ebenen beachtet werden.
Die Kulturlandschaften mit besonderer Bedeutung im Planungsraum haben positive Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch und das Landschaftsbild. Sie tragen zum Erholungswert des Landschaftsraumes bei und dienen der Identifikation der Einwohnerinnen und Einwohner mit ihrer Lebensumwelt, indem sie die besondere Bedeutung der historischen Entwicklung dieser Landschaftsräume darstellen. Auf diese Weise können sie neben dem Erholungswert auch zur außerschulischen Bildung beitragen.
Im Landschaftsrahmenplan werden verschiedene Instrumente zum Meeresschutz aufgeführt. So ist ein Großteil der schleswig-holsteinischen Küsten als Bestandteil des Netzes Natura 2000 ausgewiesen. Mit der WRRL wird zudem eine Verbesserung des Zustandes der aquatischen Umwelt angestrebt. Eine konkrete Maßnahmenplanung und -umsetzung wird dabei auf Ebene der einzelnen Flussgebietseinheiten durchgeführt. Diese Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme können im Rahmen des Landschaftsrahmenplanes nicht geprüft werden. Allgemein sind die Kernthemen der WRRL für den Meeresschutz die Reduzierung der Nähr- und Schadstoffeinträge. Die MSRL, einschließlich der regionalen Meeresübereinkommen OSPAR und HELCOM (siehe unten), betrachtet alle Aspekte im Meer und wird durch so genannte nationale „Meeresstrategien“ umgesetzt, die innerhalb definierter Meeresregionen (beispielsweise die Geltungsbereiche von OSPAR für die Nordsee und HELCOM für die Ostsee) kohärent sein sollen. Diese Strategien bestehen aus der Bewertung des aktuellen Zustands, der Beschreibung des zu erreichenden guten Zustands, der Festlegung von Umweltzielen, der Entwicklung und Umsetzung eines Überwachungsprogramms und der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen. Wesentliches Ziel ist es, die Meeresumwelt zu schützen und zu erhalten und die Einträge in die Meeresumwelt zu verhindern und zu verringern.
Das OSPAR und das HELCOM sind als internationales Völkerrecht und im Rahmen der MSRL für den Meeresschutz relevant. Sie stellen die Koordinierungsplattformen zur regional kohärenten Umsetzung der MSRL dar. Vor diesem Hintergrund haben OSPAR und HELCOM jeweils Aktionspläne zur Bekämpfung von Meeresmüll verabschiedet, Maßnahmenpakete zu bedrohten Arten und Lebensraumtypen erstellt, eine Vereinbarung mit der internationalen Fischereikommission zum Management geschützter Gebiete angenommen und ein Monitoringprogramm verabschiedet. Zudem hat HELCOM bereits 2007 einen Ostsee-Aktionsplan zur Selbstverpflichtung, Maßnahmen zum Schutz und zur Verbesserung der Meeresumwelt in der Ostsee zu ergreifen, erstellt. In ihm wurden Maßnahmen zur Minimierung der Nährstoffeinträge und des Eintrages gefährlicher Stoffe, zur umweltfreundlichen Seeschifffahrt und zum Schutz der Biodiversität festgelegt.
Der Planungsraum wird von den Gebieten zweier landesweiter Naturschutzprogramme überlagert. Das im Jahr 2011 von der Landesregierung beschlossene Moorschutzprogramm umfasst den Schutz organischer Böden mit ganzjährig flurnahen Wasserständen. Ziel des Moorschutzprogrammes ist der Schutz und die Entwicklung einer lebensraumtypischen Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Weiterhin sollen die Funktionen der Moorböden im Kohlenstoff- und Nährstoffhaushalt sowie im Landschaftswasserhaushalt gesichert und wiederhergestellt werden. Das 2016 beschlossene Auenprogramm wurde gemeinsam von Wasserwirtschaft und Naturschutz erarbeitet. Durch die Renaturierung der Auen sollen Synergieeffekte unter anderem zwischen der Klimafolgenanpassung und dem Schutz der Biodiversität ausgeschöpft werden.
Im Biosphärenreservat „Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen“ sowie in den Natura 2000Gebieten, den LSG und NSG, den Naturparken, den Naturdenkmälern und Geschützten Landschaftsbestandteilen wird der Schutz der Arten und Lebensräume durch zahlreiche Schutzprogramme sowie durch gemeinschaftliches und nationales Recht sichergestellt. Die Natura 2000Gebiete dienen im Wesentlichen dem Ziel, den günstigen Erhaltungszustand für die Arten und die LRT von gemeinschaftlicher Bedeutung in Schleswig-Holstein zu erreichen. Dazu wurden und werden in Schleswig-Holstein Managementpläne aufgestellt, welche konkrete Maßnahmen enthalten.
Bezüglich der LSG und NSG enthält der Landschaftsrahmenplan den aktuellen Stand der laufenden Unterschutzstellungsverfahren sowie Vorschläge für die Neuausweisung solcher Gebiete. Ziel des Landschaftsrahmenplanes ist es zudem die Naturparke stärker als bisher in ihrer Arbeit zu unterstützen. Der naturverträgliche Tourismus und die Erholungsfunktion sollen gestärkt werden.
Die in dem Kapitel 4.1: Räumlich funktionale Ziele und Erfordernisse des Landschaftsrahmenplanes formulierten Entwicklungsziele und Maßnahmen beziehen sich sowohl auf die Entwicklung bestehender Schutzgebiete, als auch auf die Unterschutzstellung neuer Gebiete. Es werden ausschließlich positive Auswirkungen auf die Schutzgüter Tiere, Pflanzen, Biodiversität, Boden, Fläche, Wasser, Klima, Luft und Landschaftsbild erwartet. Die Beschränkung der verschiedenen Nutzungen in den Schutzgebieten schafft sowohl für seltene Tier- und Pflanzenarten als auch für den Menschen Rückzugsräume.
Unter Einbeziehung der Interessensvertreter der Fischerei, des Naturschutzes und der Nationalpark-Kuratorien soll eine nachhaltige Fischerei, insbesondere Krabbenfischerei, weiterentwickelt werden. .Jagd ist im Nationalpark verboten. Aus Gründen des Artenschutzes findet im Einzelfall eine Bejagung von Prädatoren wie Fuchs oder Marder statt. Die Beweidung der Vorlandwiesen erfolgt nur dort, wo sie aus Gründen des Küstenschutzes erforderlich ist. Die Strategie „Wattenmeer 2100“ enthält Anpassungsstrategien hinsichtlich des zu erwartenden Klimawandels und Meeresspiegelanstieges, die gemeinsam von Vertretern des Küsten- und Naturschutzes entwickelt wurden.
Tourismus, naturverträgliche Erholung und Naturerleben nehmen eine Sonderstellung unter den Nutzungen des Nationalparkes ein. Generell sind jedoch die für den Tourismus benötigten Flächen von den ökologisch sensiblen Bereichen zu trennen. Voraussetzung für die Umsetzung und Akzeptanz der Nationalpark- und Betretungsregelungen vor Ort stützen sich auf das Besucherinformationssystem, die Ansprache der Gäste vor Ort durch haupt- und ehrenamtliche Beschäftigte und die Informationseinrichtungen an der Westküste. Grundsätzlich wird mit der Umsetzung der trilateralen nachhaltigen Tourismusstrategie mit den touristischen Anbietern vor Ort zusammengearbeitet, um einen nachhaltigen Tourismus in der Welterberegion zu etablieren bzw. weiter auszubauen.
Das Hauptziel des Nationalparkes ist der Prozessschutz („Natur Natur sein lassen“), trotzdem müssen für einzelne Arten spezielle Artenschutzmaßnahmen umgesetzt werden, wie die Sicherung des Brutplatzes der Lachseeschwalben im Neufelder Vorland und der Brandseeschwalbe auf Norderoog oder die Ausweisung von Brut- und Rastgebieten für weitere Vogelarten zum Schutz vor Störungen. Bezüglich der Ausbreitung von gebietsfremden Arten soll auf trilateraler Ebene eine gemeinsame Strategie für den Umgang damit entwickelt werden. Dieses erfolgt unter Berücksichtigung auch der entsprechenden Ziele der MSRL.
Die in Kapitel 5: Naturschutzfachliche Hinweise beschriebenen naturschutzfachlichen Hinweise und Empfehlungen haben im Großen und Ganzen positive Wirkungen für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Teilweise kann es zu Zielkonflikten innerhalb des Naturschutzes kommen (Prozessschutz versus artenschutzrechtliche Maßnahmen), es ist jedoch abzusehen, dass die Natur und Landschaft insgesamt von der Umsetzung dieser Hinweise und Empfehlungen profitieren wird.
Das Artenhilfsprogramm enthält aktive Maßnahmen zur Erhaltung oder Verbesserung des Zustandes von Artvorkommen. Im Planungsraum umfasst es unter anderem den Schutz von Wiesen- und Küstenvögeln wie beispielsweise von Uferschnepfe, Seeregenpfeifer sowie seltener Pflanzenarten wie der Küchenschelle.
Die Begrenzung der Flächeninanspruchnahme und der sparsame Umgang mit den Bodenflächen insbesondere für Siedlungs- und Verkehrszwecke stellt eines der wichtigsten Handlungsfelder auf dem Weg zu einer nachhaltigen und umweltgerechten räumlichen Entwicklung dar. Dieses soll durch die Innenentwicklung und –verdichtung von Siedlungen, die Revitalisierung von Siedlungsbrachen, die Umnutzung vorhandener Gebäude und städtebauliche Sanierungsmaßnahmen in Bestandsquartieren erreicht werden. Unabhängig hiervon sind angemessene Abstände zu naturschutzfachlich sensiblen Bereichen notwendig, um nachteilige Auswirkungen auf diese empfindlichen Bereiche frühzeitig zu vermeiden. Darüber hinaus soll sich die Art der baulichen Entwicklung nicht beeinträchtigend auf das Landschaftsbild auswirken (Splittersiedlungen, bandartige Entwicklung und Ähnliches). Eine großräumige landschaftliche Untergliederung der Siedlungsgebiete ist durch die Ausweisung von zusammenhängenden Grünzäsuren und regionalen Grünverbindungen sicherzustellen. Die Ansprüche des Arten- und Biotopschutzes sind hier in besonderem Maße zu berücksichtigen. Außerdem ist eine Verbindung der innerörtlichen Grünsysteme und –strukturen mit denen der freien Landschaft anzustreben, um Naherholungsräume zu schaffen. Bei der Entwicklung von Verkehrsflächen soll die Sicherung und Wiederherstellung von UZVR berücksichtigt werden.
Die naturschutzfachlichen Hinweise und Empfehlungen bezüglich der Solarenergie sind positiv für die Natur und Landschaft des Planungsraumes zu bewerten. Besonders die Schutzgüter Boden (Minimierung des Bodenverbrauches), Tiere, Landschaft und Mensch (Erholung) würden durch die Umsetzung der Hinweise profitieren.
Zudem regelt das DGLG vom 07. Oktober 2013 das Verbot der Umwandlung von Dauergrünland in Ackerland.
Um den negativen Auswirkungen auf die Grund- und Oberflächengewässer durch den starken Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln entgegenzuwirken, sind die naturschutzfachlichen Hinweise grundsätzlich geeignet. Die Umsetzung der Hinweise wird zu positiven Auswirkungen auf eine Vielzahl von Schutzgütern führen – Schutzgut Wasser, Boden, Fläche, Klima, Tiere und Pflanzen, Biodiversität, Landschaft (Grünland statt Maisacker), Mensch (Erholung) – sowie die Zielerreichung der WRRL unterstützen.
Energieleitungen sollen landschaftsgerecht geführt, gestaltet und so gebündelt werden, dass die Zerschneidung und Inanspruchnahme der Landschaft sowie die Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes vermieden oder so gering wie möglich gehalten werden. Daher sollte vorrangig geprüft werden, ob bestehende Freileitungen zurückgebaut werden und stattdessen als Erdkabel verlegt werden können, um die Zerschneidung der Landschaft weiter zu minimieren. Außerdem sollten die „Empfehlungen zur Berücksichtigung der tierökologischen Belange beim Leitungsbau auf der Höchstspannungsebene“ (LLUR, 2013) unbedingt beachtet werden.
Gemäß des LWaldG findet die Bewirtschaftung der Wälder in Schleswig-Holstein nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis statt (§ 5 Absatz 2 LWaldG). Dabei handelt es sich nicht um naturschutzfachliche Hinweise, sondern vielmehr um Auflagen, die gesetzlich festgeschrieben sind. Diese werden in Kapitel 5.4: Forstwirtschaft konkret beschrieben und umfassen unter anderem die Langfristigkeit der forstlichen Produktion oder auch die Erhaltung der Waldökosysteme als Lebensraum einer artenreichen heimischen Pflanzen- und Tierwelt. Eine deutliche Steigerung des ökologischen Schutzes stellt die Ausweisung als Naturwälder dar, die mit weiteren, strengeren Auflagen verbunden ist.
Die im Landschaftsrahmenplan genannten naturschutzfachlichen Hinweise zielen darauf ab, bei der Nutzung der Lagerstätten und Rohstoffvorkommen die hierbei zu erwartenden Eingriffe in Natur und Landschaft im Sinne der Ziele des Naturschutzes zu vermeiden bzw. zu minimieren. So darf der Abbau von oberflächennahen, mineralischen Rohstoffen wie Sand oder Kies die natürlichen abiotischen und biotischen Faktoren des Abbaugebietes nur so wenig wie möglich beanspruchen. Veränderungen des Landschaftsbildes und des Naturhaushaltes müssen ausgeglichen werden, das heißt nach Beendigung des Abbaues ist der Eingriffsbereich zu naturnahen Lebensräumen zu entwickeln. In naturschutzfachlich hoch sensiblen Bereichen wie NSG, Natura 2000-Gebieten oder auch gesetzlich geschützten Biotopen ist der Abbau nicht gestattet. Außerdem soll grundsätzlich keine Sand- und Kiesabbau in der Nordsee im Seegebiet zwischen Nationalpark und sowie in der Ostsee innerhalb der Zwölf-Seemeilengrenze erfolgen. Unter Waldbeständen und in LSG darf nur ausnahmsweise abgebaut werden.
Bei der Planung von zusätzlichen Erholungs-, Sport- und Tourismuseinrichtungen soll beachtet werden, dass diese schwerpunktmäßig gebündelt und nur bedarfsorientiert ausgebaut werden. Neubauten sollten möglichst in Anbindung an vorhandene Anlagen und Ortschaften erfolgen. Außerdem ist der Ausbau von kreisübergreifenden Radrouten-, Wander- und Reitwegenetzen zu empfehlen. Die natürliche Küstendynamik darf durch die Planungen nicht eingeschränkt werden. Wassersportanlagen und Badestrände sollten sich auf Uferabschnitte konzentrieren und möglichst große Entfernungen zu naturschutzfachlich sensiblen Bereichen aufweisen. Der Aufbau von Informationszentren, die unter anderem auf umweltverträgliche Erholungsmöglichkeiten und –aktivitäten hinweisen, wird empfohlen.
Diese naturschutzfachlichen Hinweise haben positive Auswirkungen für die Natur und Landschaft des Planungsraumes. Obwohl das Schutzgut Mensch deutlich am meisten von dessen Umsetzung profitiert, sind günstige Auswirkungen auch auf andere Schutzgüter, wie Tiere und Pflanzen oder Landschaft, anzunehmen.
Grenzüberschreitende Auswirkungen auf das Königreich Dänemark
Zu den dargestellten Schutzgebiete des Naturschutzes, die einen Grenzbezug zu Dänemark aufweisen, gehören der Nationalpark „Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer“, verschiedene zum Netz Natura 2000 gehörende FFH- und Europäische Vogelschutzgebiete sowie Naturschutzgebiete gemäß § 23 BNatSchG in Verbindung mit § 13 LNatSchG. Darüber hinaus grenzen die Gebiete „Hülltofter Tief/ Ruttebüller See“, „Haasberger See“ und „Nienhuuser Tunneltal“, die die Voraussetzung als Naturschutzgebiet erfüllen, unmittelbar an Dänemark an.
Mit der Anerkennung des Wattenmeerschutzgebietes in Dänemark (2014) ist das gesamte unter Naturschutz stehende trilaterale Wattenmeer der Niederlande, Deutschlands und Dänemarks Weltnaturerbestätte der UNESCO geworden. Die Managementplanung für dieses Gebiet ist in seinen Grundsätzen im trilateralen Wattenmeerplan (TWP) von 2010 festgeschrieben. Durch diese sind ausschließlich positive Auswirkungen auf die Schutzgüter Tiere, Pflanzen, Boden, Biodiversität, Fläche, Wasser, Klima und Luft zu erwarten. Auch das an Dänemark angrenzende ökologische Netz Natura 2000 wirkt sich ausschließlich positiv auf die Schutzgüter Tiere, Pflanzen, Boden, Fläche, Wasser, Klima und Luft sowie die Biodiversität beider Länder aus. Gleiches gilt für die Auswirkung grenznah bestehender Naturschutzgebiete und wird auch für die Gebiete, die die Voraussetzungen für eine Unterschutzstellung als Naturschutzgebiet erfüllen, erwartet.
Weiterhin grenzen verschiedene Landschaftsschutzgebiete und Gebiete, die die Voraussetzungen für eine Unterschutzstellung als Landschaftsschutzgebiet gemäß § 26 BNatSchG in Verbindung mit § 15 LNatSchG erfüllen an Dänemark an. Auch sie sind mit positiven Auswirkungen auf die zu bewertenden Schutzgüter Tiere, Pflanzen, Menschen, Landschaft, Klima und Luft verbunden.
Die im Landschaftsrahmenplan I dargestellten grenznahen Gebiete mit besonderer Eignung für das Schutzgebiets- und Biotopverbundsystem (Schwerpunktbereiche, Verbundachsen) werden in Dänemark fast vollständig durch angrenzende Gebiete des Natura 2000 Netzes als FFH- oder Europäisches Vogelschutzgebiet, so auch mit dem Verbund „VMP II Lavbundsarealer, Biologiske Korridorer“, weitergeführt. Bereits 1989 wurde ein Deutsch-Dänisches Gemeinschaftsprojekt zum Schutz des Fräslev-Jardelunder Moores beschlossen. Innerhalb des Schwerpunktbereiches „Niehuuser Tunneltal/Kupfermühle“ fließt die Krusau, die auch über eine Länge von zwei Kilometern auf dänischem Gebiet verläuft. Sie gehört auf deutscher Seite zu den Vorrangfließgewässern gemäß Wasserrahmenrichtlinie. Die im Landschaftsrahmenplan formulierten Ziele für das Schutzgebiets- und Biotopverbundsystem beziehen sich zur Stärkung eines räumlichen Verbundes auf die Erhaltung und Entwicklung natürlicher und naturnaher Biotope und Biotopkomplexe und wirken sich somit positiv auf die Schutzgüter Tiere, Pflanzen, Boden, Fläche, Wasser, Klima und Luft aus.
Auch Gebiete mit besonderer Erholungseignung liegen unmittelbar an der dänischen Grenze. Obwohl das Schutzgut Mensch (Erholung) am stärksten von diesen Gebieten profitiert, sind auch günstige Auswirkungen auf die Schutzgüter Tiere und Pflanzen oder Landschaft zu erwarten.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass durch die Aussagen des Landschaftsrahmenplans für den Planungsraum I generell keine negativen Auswirkungen zu erwarten sind. Dies gilt sowohl für Schleswig-Holstein als auch für Dänemark. Das Planwerk enthält zudem keine Hinweise oder Empfehlungen, welche direkten Einfluss auf das Königreich Dänemark haben.
Tabelle 23:Auswirkungsprognosen der Strategischen Umweltprüfung
Schutzgüter des § 2 Absatz 1 UVPG Räumlich funktionale Ziele und Erfordernisse & Einzelmaßnahmen Naturschutzfachliche Hinweise
Biotopverbund Nationalpark Gebiete mit bes. Erholungseignung Klimaschutz/ Klimafolgenanpassung Meeresschutz Programmgebiete Naturschutz Schutzgebiete Energiewende Landwirtschaft Forstwirtschaft Rohstoffgewinnung Tourismus Siedlung, Verkehr
Mensch, Gesundheit (+) + + + + + + + + (+) + + +
Tiere + + + + + + + + (+) + (+) (+) +
Pflanzen + + + + + + + O (+) + (+) (+) +
biolog. Vielfalt + + + + + + + + (+) + (+) (+) +
Boden + + + + + + + + + + + o +
Fläche + + + + + + + + + + + o +
Wasser + + + + + + + O + + + o +
Luft, Klima + + + + + + + + (+) + (+) o +
Landschaft + + + + (+) + + + o + o (+) (+)
Kultur-, Sachgüter o (+) + (+) (+) + (+) + o (+) o + (+)
Wechselwirkungen + + + + + + + + (+) + (+) (+) +
+ positive Auswirkungen
o keine Auswirkungen (neutral)

References: § 38
 § 35
 § 30
 § 19
 § 11
 § 23
 § 13
 § 26
 § 15
 § 2