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Timestamp: 2020-01-17 19:07:03+00:00

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§ 526 ZPO: Entscheidender Richter
1.die angefochtene Entscheidung von einem Einzelrichter erlassen wurde,
2.die Sache keine besonderen Schwierigkeiten tatsächlicher oder rechtlicher Art aufweist,
3.die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und
4.nicht bereits im Haupttermin zur Hauptsache verhandelt worden ist, es sei denn, dass inzwischen ein Vorbehalts-, Teil- oder Zwischenurteil ergangen ist.
2.die Parteien dies übereinstimmend beantragen. Das Berufungsgericht übernimmt den Rechtsstreit, wenn die Voraussetzungen nach Satz 1 Nr. 1 vorliegen. Es entscheidet hierüber nach Anhörung der Parteien durch Beschluss. Eine erneute Übertragung auf den Einzelrichter ist ausgeschlossen.
BGH, URTEIL vom 3.5.2015, Az. IV ZR 69/14 Er darf - und muss - die Sache, wenn er ihre grundsätzliche Bedeutung bejaht, nach § 526 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO dem Kollegium zur Entscheidung über eine Übernahme vorlegen, wenn sich die grundsätzliche Bedeutung aus einer 'wesentlichen Änderung der Prozesslage' ergibt, also nicht schon dann, wenn er sie anders als das Kollegium von vornherein als grundsätzlich ansieht (Senatsurteil vom 27. Februar 2013 - IV ZR 42/11, ZEV 2013, 332 Rn. 9; BGH, Urteil vom 16. Juli 2003 -VIII ZR 286/02, NJW 2003, 2900 unter I; Zöl-ler/Heßler, ZPO 30. Aufl. § 526 Rn. 12).
BGH, URTEIL vom 2.7.2013, Az. VI ZR 389/12 Denn gemäß § 526 Abs.3 ZPO kann ein Rechtsmittel nicht auf eine unterlassene Vorlage an die Kammer gestützt werden (vgl. BT-Drucks. 14/4722, S. 99, 89 f.; Senatsurteil vom 12. Dezember 2006 -VI ZR 4/06, BGHZ 170, 180 Rn. 5).
BGH, URTEIL vom 2.1.2013, Az. VI ZR 290/11 Anders als bei Beschlüssen im Beschwerdeverfahren, in denen der Einzelrichter die Rechtsbeschwerde wegen Grundsätzlichkeit zugelassen hat (vgl. BGH, Beschluss vom 13. März 2003 - IX ZB 134/02, BGHZ 154, 200), ist der Einzelrichter im Berufungsverfahren der zur Entscheidung gesetzlich zuständige Richter, wenn das vollbesetzte Berufungsgericht ihm die Sache zur Entscheidung übertragen hat und kein Rückübertragungsgrund nach § 526 Abs. 2 Nr. 1 ZPO vorliegt, der voraussetzt, dass sich die grundsätzliche Bedeutung aus einer wesentlichen Änderung der Prozesslage ergibt.
BGH, URTEIL vom 2.1.2013, Az. VI ZR 290/11 sich aus § 526 Abs.3 ZPO, dass ein Rechtsmittel - außer im Fall der Willkür -nicht auf eine erfolgte Übertragung auf den Einzelrichter gestützt werden kann (Senatsurteil vom 12. Dezember 2006 - VI ZR 4/06, BGHZ 170, 180 Rn. 5).
BGH, URTEIL vom 2.11.2010, Az. X ZR 122/07 Die Besetzungsrüge erweist sich indes als unberechtigt, ohne dass es darauf ankäme, ob trotz der in § 526 Abs.3 ZPO normierten Unanfechtbarkeit des Übertragungsbeschlusses eine Verfahrensrüge auf eine fehlerhafte Übertragung auf den Einzelrichter nach Absatz 1 dieser Vorschrift gestützt werden kann (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 12. Dezember 2006 - VI ZR 4/06, NJW 2007, 1466 Rn. 5).
BGH, URTEIL vom 2.11.2010, Az. X ZR 122/07 § 526 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, so dass eine Übertragung der Berufungsentscheidung auf den Einzelrichter nach dieser Vorschrift nicht erfolgen durfte (BGH, Beschluss vom 20. Oktober 2003 - II ZB 27/02, BGHZ 156, 320, 325; Musielak/Ball, aaO, § 526 Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 2.11.2010, Az. X ZR 122/07 Zivilsenat dort angenommen hat, dass selbst bei Einverständnis der Parteien eine Entscheidung durch den Einzelrichter nicht in Betracht kommt, wenn die erstinstanzliche Entscheidung nicht von einem Einzelrichter erlassen worden war, betrifft dies die Entscheidung auf der Grundlage von § 526 Abs. 1 Nr. 1 ZPO (BGH, Urteil vom 25. März 2009 -XII ZR 75/06, NJW-RR 2009, 1220 Rn. 17).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2008, Az. XII ZB 37/08 Diese Frage ist im Übrigen ohne Belang, da auf eine nach Maßgabe des § 526 Abs. 1 ZPO zu Unrecht erfolgte Übertragung einer Rechtssache auf den Einzelrichter ein Rechtsmittel ohnehin nicht gestützt werden kann (§ 526 Abs.3 ZPO; vgl. auch BGHZ 170, 180, 181).
BGH, URTEIL vom 2.11.2006, Az. VI ZR 4/06 Bei dieser Sachlage kann offen bleiben, ob ein Verstoß gegen § 526 Abs. 1 Nr. 4 ZPO durch Rügeverzicht geheilt werden kann (vgl. BGHZ 147, 397, 400).
BGH, URTEIL vom 4.1.2004, Az. IX ZR 146/03 1.	Die Entscheidung über die Berufung durch den Einzelrichter nach Übertragung der Sache gemäß § 526 Abs. 1 ZPO ist trotz Zulassung der Revision rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BGH, Urt. v. 16. Juli 2003 -VIIIZR 286/02, NJW 2003, 2900).
BGH, URTEIL vom 4.9.2003, Az. III ZR 41/03 Anders als bei Beschlüssen im Beschwerdeverfahren, in denen der Einzelrichter die Rechtsbeschwerde wegen Grundsätzlichkeit zugelassen hat (vgl. BGH, Beschluß vom 13. März 2003 -	IX ZB 134/02- NJW 2003, 1254, vorgesehen zu dem Abdruck in BGHZ), war hier der Einzelrichter im Berufungsverfahren der zur Entscheidung gesetzlich zuständige Richter; eine 'wesentliche(n) Änderung der Prozeßlage' (§ 526 Abs. 2 Nr. 1 ZPO) ist nicht eingetreten (vgl. BGH, Urteil vom 16. Juli 2003

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