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Timestamp: 2020-01-29 13:45:50+00:00

Document:
Newsletter 2018-05 der AG Medizinrecht im Deutschen AnwaltVerein
anliegend übersenden wir Ihnen den Newsletter 2018-05.
Die verspätete Übersendung bitten wir zu entschuldigen.
Auf ihre Haftungsklage sprach das Landgericht der Frau ein Schmerzensgeld in Höhe von 7.500 € zu. Das OLG Hamm bestätigte die Zahlungsverpflichtung. Es könne offenbleiben, so der Senat, ob der haftungsbegründende Schaden der Klägerin bereits in der zweiten Insemination liege, die pflichtwidrig mit dem falschen Sperma durchgeführt worden und nicht von der Einwilligung der Klägerin gedeckt gewesen sei. Jedenfalls hafteten die Beklagten für die körperlich-psychischen Auswirkungen der Pflichtverletzung auf die Klägerin. Die Nachricht, dass ihre Kinder keine Vollgeschwister seien, habe bei ihr eine Belastungssituation mit Erschöpfungszuständen, depressiven Episoden und Schuldgefühlen gegenüber beiden Kindern ausgelöst und eine psychologische Behandlung notwendig gemacht.
Einen Anspruch der Klägerin darauf, die bei den Beklagten vorhandene Kartei mit den Daten der Samenspender (Name, Geburtsdatum, Wohnort etc.) einzusehen, verneinte das OLG. Bei der Kartei handele es sich nicht um die Behandlung der Klägerin betreffende Krankenunterlagen im Sinne von § 630f BGB. Dagegen sprach es den beiden ebenfalls klagenden Kindern das Recht zu, von den Beklagten Auskunft über die Identität ihres genetischen Vaters verlangen zu können. Ihrem Auskunftsrecht sei gegenüber dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht der Spender, denen die Behandler Anonymität zugesichert hätten, der Vorrang einzuräumen.
https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2018/3_U_66_16_Urteil_20180219.html
Bei der Behandlung eines Patienten durch Ärzte verschiedener Fachgebiete kann eine Haftung des erstbehandelnden Arztes trotz festgestellter Pflichtverletzungen ausscheiden. Es fehlt an der notwendigen Kausalität für eingetretene Schäden, wenn unterlassene notwendige Behandlungsmaßnahmen zeitgerecht durch einen nachbehandelnden Arzt erfolgen.
Die Unterlassung der Abklärung einer Blasenverletzung kann einem Gynäkologen nicht zum Vorwurf gemacht werden, wenn dieser auf die Notwendigkeit einer urologischen Weiterbehandlung des Patienten hingewiesen hat und die notwendige Untersuchung dann im Rahmen der Weiterbehandlung durch vorgenommen wurde.
Oberlandesgericht Koblenz, Urteil vom 08.03.2017 – 5 U 65/16
- bisher offenbar unveröffentlicht -
Ist die Verpflichtung zum Ersatz künftig eintretender Schäden rechtskräftig festgestellt, steht die Sperrwirkung der materiellen Rechtskraft (ne bis in idem) der Zulässigkeit einer erneuten Feststellungsklage in unverjährter Zeit mit gleichem Streitgegenstand nicht entgegen, wenn Schäden noch nach Ablauf der 30-jährigen Verjährungsfrist eintreten können.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 22.02.2018 – VII ZR 253/16
https://goo.gl/KTkgeP
Nach Unklarheit über Schreiben: GP klagt erfolgreich gegen Abrechnungskürzung
Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze entschied das Gericht, die GP habe davon ausgehen können, sie sei zur Erbringung und Abrechnung der in der Filiale erbrachten MRT-Leistungen berechtigt. Zwar handele es sich bei dem umstrittenen Schreiben nicht um einen Genehmigungsbescheid. Es sei aber nicht völlig ausgeschlossen, dass Verwaltungsakte nicht in Bescheidform nach §§ 33 ff. SGB X erlassen werden, insbesondere, dass es im Einzelfall an einer Rechtsbehelfsbelehrung nach § 36 SGB X fehlt.
Sozialgericht München, Urteil vom 21.03.2018 – S 38 KA 305/17
https://goo.gl/bV3YGF
Eine Regelung des Honorarverteilungsmaßstabs ist entsprechend der allgemeinen Auslegungsregeln auszulegen (vor allem nach dem Wortlaut, der Systematik und dem Sachzusammenhang sowie teleologisch). Unter Beachtung dieser Regeln hat der Kläger keinen Anspruch auf Gewährung eines BAG-Zuschlags nach B Nr. 7.3.6 des Honorarverteilungsmaßstabes im Quartal 1/16.
Ein Lungenarzt wandte sich gegen die Ablehnung eines sog. BAG-Zuschlags gemäß Abschnitt B Nr. 7.3.6 HVM. In dem betreffenden Quartal war in seiner Praxis eine Internistin mit Schwerpunkt Pneumologie und Schlafmedizinerin als sog. Job-Sharing-Partnerin angestellt. Die Ablehnung erfolgte mit der Begründung, bei Job-Sharing-Praxen finde die Zuschlagsregelung keine Anwendung. Der Praxisumfang dürfe nicht erweitert werden.
Das Gericht sah keinen Anspruch des Arztes auf Gewährung eines „BAG-Zuschlags“. Teil B Nr. 7.3.6 HVM sehe eine RLV-Erhöhung für BAG, MVZ und Praxen mit angestellten Ärzten vor. Eine Job-Sharing-Anstellung bei einer „Einzelpraxis“ führe allerdings nicht zur Entstehung einer BAG im Sinne des § 33 Abs. 2 Ärzte-ZV. Es handele sich dann nach wie vor um eine Einzelpraxis, wenn auch um eine solche „sui generis“. Die Auffassung des LSG Hamburg aus dessen Urteil vom 25.02.2015 (Az. L 5 KA 10/12) werde insofern nicht geteilt.
Sozialgericht München, Urteil vom 21.03.2018 – S 38 KA 338/17
https://goo.gl/iCqK9K
Sachlich-rechnerische Richtigstellung und Wirtschaftlichkeitsprüfung: Abgrenzung und Zuständigkeit
Die Zuordnung der Verordnung zur sachlich-rechnerischen Richtigstellung und nicht zur Wirtschaftlichkeitsprüfung entspräche der allgemeinen Abgrenzung von Wirtschaftlichkeitsprüfungen und sachlich-rechnerischen Richtigstellungen. Danach gilt, dass für Fragen, welchen Leistungstatbeständen Leistungen zuzuordnen sind und ob der Arzt sie erbringen durfte und auch korrekt erbrachte, sowie ob die von ihm an die KV eingereichte Honoraranforderung rechnerisch richtig ist, das Rechtsinstitut der sachlich-rechnerischen Richtigstellung einschlägig ist. Für Fragen, ob die Behandlungs- und Verordnungstätigkeit des Arztes sich auf das medizinisch Ausreichende, Zweckmäßige und Notwendige beschränkt oder ob sie nach ihrem Umfang darüber hinausgeht und insofern unwirtschaftlich ist, ist das Rechtsinstitut der Wirtschaftlichkeitsprüfung gegeben.
Landessozialgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 18.04.2018 – L 5 KA 792/16
https://goo.gl/XS4u6Y
Die Parteien stritten um die Bezahlung ärztlicher Behandlungen im Rahmen von Stellvertretervereinbarungen nach einer geschlossenen Wahlleistungsvereinbarung. Der privatliquidationsberechtigte Klinikdirektor verlangte die Begleichung seines Honorars für die von ihm erbrachten Wahlleistungen, wobei die Behandlungen der Patientin (insgesamt 23 Operationen) von vielen verschiedenen Ärzten durchgeführt worden war. Der Abschluss der diesbezüglichen Stellvertretervereinbarungen einschließlich der Mitteilung der Verhinderung des Klägers war offenbar jeweils erst nach Durchführung der Behandlungen erfolgt. Die Zahlungsklage des Klinikdirektors wurde weitestgehend abgewiesen.
Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, Hinweisbeschluss vom 15.01.2018 – 3 U 220/16
https://goo.gl/QHB9jn
Es kam zu Unstimmigkeiten zwischen dem Chefarzt und seinem Arbeitgeber im Hinblick auf die in der Klinik B stationär behandelten orthopädischen Privatpatienten im Verhältnis zu den entsprechenden Privatpatienten der M-Klinik. Der Chefarzt mahnte die gleichmäßige Verteilung der Privatpatienten auf die beiden Kliniken an. Er kritisierte eine gezielte „Steuerung“ der Patientenaufnahme in der M-Klinik. Ihm würden in der Klinik B weniger als 50% aller (stationären) Privatpatienten zugewiesen.
Seine Klage auf Auskunft über die in der M-Klinik erzielten Liquidationseinnahmen der stationären orthopädischen Privatpatienten liebtblieb allerdings ohne Erfolg. Der Chefarzt habe nicht dargelegt, dass ihm der geltend gemachte Hauptanspruch auf Zahlung entgangener Liquidationserlöse als Mindestgarantieanspruch, im Wege des Schadensersatzes oder wegen Anpassung des Vertrages nach Wegfall der Geschäftsgrundlage zustehe oder zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit hierfür bestehe.
Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 12.12.2017 – Az. 8 Sa 151/17
Amazon: Datenschutzverstoß beim Vertrieb apothekenpflichtiger Medizinprodukte
Der Vertrieb von apothekenpflichtigen Medizinprodukten über Amazon ist unzulässig, wenn er ohne eine vorab erteilte ausdrückliche Einwilligung der Kunden in die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung ihrer Gesundheitsdaten erfolgt. Der Kunde muss vorab seine Einwilligung in die Datenverarbeitung gegenüber einer Person oder Institution erteilen, die zum Umgang mit seinen bei der Medikamentenbestellung verwendeten gesundheitsbezogenen Daten berechtigt ist. Die generelle Einwilligung in die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch die Akzeptanz der AGB bei der Einrichtung eines Kundenkontos ist für einen Arzneimittel-Verkauf nicht ausreichend, da Amazon keiner Geheimhaltungspflicht unterliegt. Die Datenverarbeitung ohne Einwilligung stellt einen abmahnfähigen Rechtsverstoß dar.
Landgericht Dessau-Roßlau, Urteil vom 28. März 2018 – 3 O 29/17
https://arge-medizinrecht.de/wp-content/uploads/2018/06/lg-dessau-rosslau-3-O-29-17-amazon.pdf
Ärztetag ebnet ausschließlicher Fernbehandlung den Weg
Der 121. Deutsche Ärztetag hat am 10.05.2018 eine Neufassung des § 7 Abs. 4 MBO-Ä beschlossen, um eine ausschließliche Fernbehandlung, also die ärztliche Behandlung und Beratung aus der Ferne, ohne dass zumindest ein persönlicher physischer Kontakt zwischen Arzt und Patient stattgefunden hat, unter bestimmten Anforderungen zu ermöglichen.
Der geänderte § 7 Abs. 4 MBO-Ä lautet:
Bestimmte seltene Lebererkrankungen künftig Teil der ASV
Patienten mit bestimmten seltenen Lebererkrankungen – der primär biliären Cholangitis (PBC), der primär sklerosierenden Cholangitis (PSC) und der Autoimmunhepatitis (AIH) – können zukünftig vom Behandlungsangebot der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) profitieren. Der G-BA hat am 17.05.2018 die Anforderungen an Personal, Ausstattung und Qualitätssicherung sowie den genauen Leistungsumfang definiert. Mit Inkrafttreten des Beschlusses können ASV-Teams den zuständigen erweiterten Landesausschüssen ihre Teilnahme an der ASV anzeigen.
Der Beschluss tritt nach Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit und seiner Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.
https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3321/
Am 26.04.2018 ist der bereits am 21.12.2017 getroffene Beschluss zur Behandlung von urologischen Tumoren in der ASV in Kraft getreten. Interessierte ASV-Teams können ab sofort ihre Teilnahme beim erweiterten Landesausschuss anzeigen. Mit den rheumatologischen Erkrankungen ist ein weiteres ASV-Angebot am 19.04.2018 gestartet.
EBM-Anpassung: Schnelltests sollen Einsatz von Antibiotika reduzieren
Antibiotika gezielt einsetzen und Resistenzen vermeiden: Um diesem Ziel näher zu kommen, wird nach einem Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 14.03.2018 der EBM zum 01.07.2018 angepasst. Es geht um die schnelle Diagnostik vor Verordnung eines Antibiotikums.
Mit dem Beschluss werden mehrere labordiagnostische Untersuchungen zur schnellen und qualitätsgesicherten Antibiotikatherapie an den Stand von Wissenschaft und Technik angepasst. Zudem wurde vereinbart, dass sich die Kosten für mikrobiologische Tests nicht auf den Wirtschaftlichkeitsbonus auswirken, den Praxen erhalten können, wenn sie Laborleistungen wirtschaftlich veranlassen und/oder abrechnen. Dazu wird die Kennnummer 32004 in den EBM aufgenommen. Zur Bestimmung des Entzündungsmarkers Procalcitonin bei Atemwegserkrankungen wird die GOP 32459 neu in den EBM aufgenommen. Damit ist eine Unterscheidung zwischen einer bakteriellen und viralen Infektion möglich.
Um den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik im EBM abzubilden, wurden weitere GOP angepasst: Die Empfindlichkeitsprüfungen nach den GOP 32766 und 32767 werden gestrichen und in den GOP 32772 und 32773 neu gefasst. Mit der Aufnahme der GOP 32774 und 32775 als Zuschlag zur GOP 32772 beziehungsweise 32773 wird die Durchführung phänotypischer Bestätigungstests bei Verdacht auf Multiresistenz für grampositive und gramnegative Bakterien in den EBM aufgenommen.
Zwei weitere neue Leistungen dienen einer schnelleren Erregerdifferenzierung mittels spezieller Massenspektrometrie (GOP 32692 und 32759). Der Entzündungsmarker Procalcitonin (GOP 32459) und die zwei neuen phänotypischen Bestätigungstests (GOP 32774 und 32775) werden drei Jahre lang extrabudgetär vergütet.
Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses:
https://goo.gl/nESoCt
G-BA beschließt gestuftes System der stationären Notfallversorgung
Krankenhäuser, die Notfallpatientinnen und -patienten stationär versorgen, können künftig der Höhe nach gestaffelte finanzielle Zuschläge erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass bestimmte Mindestanforderungen erfüllt werden, die aus qualitativer Sicht für eine gute Notfallversorgung erforderlich sind. Auf Basis des beschlossenen Stufensystems werden die für die Krankenhausvergütung zuständigen Vertragspartner (die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband und der Verband der privaten Krankenversicherung) Zu- und Abschläge für die Teilnahme oder Nichtteilnahme an dem gestuften System von Notfallstrukturen vereinbaren.
Die neue Regelung sieht vor, dass ein Krankenhaus für die Zuordnung in die Basisnotfallversorgung (Stufe 1) mindestens über die Fachabteilungen Chirurgie/Unfallchirurgie sowie Innere Medizin am Standort verfügen muss. Darüber hinaus muss gewährleistet sein, dass die entsprechende Betreuung durch einen Facharzt – bei Bedarf auch durch einen Anästhesisten – innerhalb von maximal 30 Minuten am Patienten verfügbar ist. Für eine möglicherweise angezeigte Intensivbetreuung muss eine Intensivstation mit der Kapazität von mindestens sechs Betten vorhanden sein. Die allgemeine Hilfeleistungspflicht jedes Krankenhauses bleibt von der Zuordnung oder Nichtzuordnung zur Notfallversorgung unberührt.
Der Beschluss vom 18.05.2018 ist bereits am 19.05.2018 in Kraft getreten,
Eine Stellenanzeige der Kanzlei Dr. Vachek Rechtsanwälte lautet:
Als kleinere zivilrechtlich ausgerichtete und auf Arzthaftungsrecht (Patientenseite) spezialisierte Kanzlei mit drei Fachanwälten für Medizinrecht in der Dreiflüssestadt Passau suchen wir kurzfristig eine/einen
Rechtsanwältin/Rechtsanwalt im Arzthaftungsrecht.
Zu Ihren Aufgabengebieten gehört die außergerichtliche und gerichtliche Durchsetzung von Patientenansprüchen in Bereichen des Arzthaftungs-, Versicherungs- und allgemeinen Schadensrechts ebenso wie das Führen von Mandantengesprächen und die persönliche Betreuung von Mandanten. Auch das Erstellen von Vorsorgevollmachten, Patienten- und Betreuungsverfügungen und die gelegentliche Vortragstätigkeit im Bereich des Arzthaftungsrechts.
Wir bieten die Möglichkeit zum Erwerb des Titels als FAMedR (falls noch nicht vorhanden), eine herausfordernde, sinnstiftende Tätigkeit, die wir leistungsgerecht vergüten. Da wir an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind, bieten wir auch die üblichen Entwicklungsmöglichkeiten. Ein angenehmes Arbeitsklima mit modernster Büroausstattung ist für uns selbstverständlich.
Sie bieten neben einermindestens zweijährigen Berufserfahrung im Medizinrecht möglichst eine abgeschlossene Promotion, Verständnis für medizinische Zusammenhänge sowie eine hohe Sozialkompetenz.
Wir freuen wir uns auf Ihre zeitnahe Bewerbung per E-Mail, die wir vertraulich behandeln.
Ansprechpartner: Dr. Marcel Vachek
vachek@kanzlei-vachek.de
Eine Stellenanzeige der Anwaltskanzlei Quaas & Partner lautet:
Zur Verstärkung unseres Teams an den Standorten Dortmund und Stuttgart suchen wir ab sofort jeweils eine(n) hochqualifizierte(n) Rechtsanwältin/Rechtsanwalt.
Die Anwaltskanzlei Quaas & Partner ist eine auf das öffentliche Recht und das Gesundheitsrecht spezialisierte Kanzlei. In diesen Bereichen sind wir seit über 30 Jahren bundesweit tätig. Besondere Schwerpunkte liegen im Krankenhaus- und Arztrecht sowie im Sozial- und Pflegeversicherungsrecht.
Wir suchen engagierte Persönlichkeiten mit überdurchschnittlichen Examina und möglichst Promotion oder Promotionsvorhaben. Ein abgeschlossener Fachanwaltslehrgang oder sonstige Zusatzqualifikationen sind von Vorteil, ebenso Berufserfahrung im Bereich Krankenhausrecht. Wir legen Wert auf Engagement und Teamfähigkeit. Ihre Bewerbungsunterlagen, die wir selbstverständlich vertraulich behandeln, richten Sie bitte an:
oder per E-Mail: info-do@quaas-partner.de
oder per E-Mail: info@quaas-partner.de
Eine Stellenanzeige der Kanzlei Ratajczak & Partner Rechtsanwälte mbB lautet:
für den Bereich Medizinrecht, insbesondere Vertragsarztrecht, Arzthaftungsrecht und die Vertragsgestaltung ärztlicher Kooperationen. Erste Berufserfahrung ist wünschenswert, aber keine Einstellungsvoraussetzung.
Wir bieten Ihnen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, herausfordernde Mandate, moderne Kanzleiräume und -ausstattung und ein motiviertes Team. Die Vergütung erfolgt nach Qualifikation und Berufserfahrung.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per Email unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung an Herrn RA Peter Schabram: schabram@rpmed.de.
Eine Stellenanzeige des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten lautet:
Der Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA) vertritt seit über 50 Jahren die Berufsgruppe der Anästhesisten in sämtlichen berufspolitischen Belangen und darüber hinaus. So bieten wir unseren mittlerweile über 19.000 Mitgliedern – ob in der Klinik oder außerhalb tätig – ein breit gefächertes Serviceangebot. Es reicht von der Vertretung in allen berufspolitischen Fragen über die Unterstützung durch kompetente Rechts-, Vertrags-, Abrechnungs- und Versicherungsberatung bis hin zum Angebot zahlreicher Veranstaltungen zur Weiter- und Fortbildung (CME) sowie Hilfen bei Fragen nach dem „State of the Art“. Zur Verstärkung unserer Rechtsabteilung und für die spätere
Nachfolge als Justitiar
suchen wir zum 01.01.2019 oder früher
einen Volljuristen (m/w/d).
• Bearbeitung von grundsätzlichen medizin- und vereinsrechtlichen Fragestellungen
• Beantwortung von Mitgliederanfragen (z.B. das Arbeitsrecht, Medizinrecht, Vertragsarztrecht, ärztliches Gebührenrecht etc. betreffend) und Anfragen aus den Verbandsgremien
• Beratung der Geschäftsführung/Gremien in allen anfallenden Rechtsfragen, Teilnahme an den Präsidiumssitzungen
• Beobachtung der Rechtsentwicklung und Information der Gremien/Mitglieder über für das Fachgebiet relevante Vorgänge
• Erarbeitung von Stellungnahmen und wissenschaftlichen Publikationen
• Mitwirkung bei der Erstellung von Leitlinien, interdisziplinären Vereinbarungen, Empfehlungen etc.
• Vorträge/Präsentationen insb. auf verbandsinternen (Fortbildungs-) Veranstaltungen
• eine fundierte juristische Ausbildung (Volljurist) und mehrjährige Berufserfahrung idealerweise im medizinnahen Umfeld, gerne auch als Fachanwalt für Medizinrecht.
• solides und nachgewiesenes Fachwissen in den Bereichen Arbeits-, Medizin- und/oder Vertragsarztrecht verbunden mit der Bereitschaft, dieses Wissen zu vertiefen, beständig weiter zu entwickeln sowie lösungsorientiert anzuwenden.
• belastbare Kenntnisse über die Struktur und die Zusammenhänge des deutschen Gesundheits- und Krankenhauswesens.
• die Fähigkeit, ganzheitlich zu denken und zu handeln sowie projektbezogen zu arbeiten.
• das Interesse, komplexe, medizinrechtliche Probleme in Publikationen zu erörtern und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen.
• die Bereitschaft, auch komplexe interdisziplinäre Aufgabenstellungen methodisch und analytisch aufzuarbeiten und aussagekräftig schriftlich oder mündlich zu präsentieren.
• das Talent, mit Personen und Institutionen auf verschiedenen Ebenen zu kommunizieren, sich auf diese einzustellen, mit ihnen zielorientiert zusammenzuarbeiten, aber auch unbequeme Lösungen um- oder durchzusetzen. Sie treten souverän auf, beweisen Kommunikationsstärke und Verhandlungsgeschick.
• Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem der größten ärztlichen Berufsverbände
• Breites fachliches Spektrum mit eigener Schwerpunktsetzung
• Flache Hierarchien sowie ein positives und kollegiales Arbeitsklima
• Eigenverantwortliches Arbeiten in und mit einem motivierten Team
• Attraktives Arbeitsumfeld in der Metropolregion Nürnberg
Für Rückfragen steht Ihnen unser Hauptgeschäftsführer Herr Prof. Dr. Alexander Schleppers gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre elektronischen Bewerbungsunterlagen an justitiarBDA@t-online.de.
Wir sind eine der bundesweit führenden Kanzleien im Gesundheitsrecht. Für unser Büro in Berlin suchen wir eine Rechtsanwältin/einen Rechtsanwalt in den Bereichen
KRANKENHAUS-, ARZNEIMITTEL- UND DATENSCHUTZRECHT
Sie bringen mindestens ein vollbefriedigendes Examen, ein hohes Interesse an medizinrechtlichen Fragen, auf jeden Fall Freude am Bezug zur Praxis und sehr gute Englischkenntnisse mit. Idealerweise sind Sie promoviert oder bringen ein Promotionsvorhaben mit.
Wir arbeiten häufig an neuen und komplexen Rechtsfragen für unsere Mandanten – team- und rechtsgebietsübergreifend. Im Kern krankenhaus- oder arzneimittelrechtliche Themen haben nicht selten Bezug zum öffentlichen Recht, wie dem Sozial-, Vergabe- oder Datenschutzrecht. Deshalb stehen bei uns die Türen zum Austausch untereinander offen.
Unser Ziel ist es, Sie zur eigenständigen Spezialistin/zum eigenständigen Spezialisten auf Ihrem Gebiet aus- bzw. fortzubilden.
Wir zahlen Ihnen eine leistungsgerechte Vergütung mit einem attraktiven Bonusmodell, legen großen Wert auf eine angenehme Arbeitsatmosphäre sowie eine gute Work-Life-Balance. D+B ermöglicht Ihnen flexible Arbeitszeitmodelle, so dass Sie Ihre individuellen Ziele und Ihre Anwaltskarriere miteinander vereinbaren können.
Sie passen zu uns? Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.
Herrn Dr. Ulrich Grau

References: § 630
 § 36
 § 33
sui generis
 § 7
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