Source: http://www.drkol.de/index.php/ausbildung/helfer-in-in-der-pflege
Timestamp: 2017-12-18 01:00:49+00:00

Document:
Helfer/in in der Pflege - DRK Kreisverband Oldenburg-Stadt e.V.
Ausbildungplan 2018 (PDF)
Ausbildungplan 2017 (PDF)
BG - Lehrgänge
EH - Lehrgang
Leistungen der Behandlungspflege Betreuungskraft in Pflegeheimen Dementenbetreuung
Downolad Flyer HiPplus Zusatzmodul Betreuen und Begleiten als PDF-Datei <>
Die Ausgangssituation / Finanzierungsmöglichkeiten
››› Aktuelle Entwicklungen
Der Pflegemarkt entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch. Dies führt zu einer verstärkten Nachfrage an qualifiziertem Pflegepersonal. Allerdings sind die Pflegesätze oft eng bemessen und die Refinanzierung von Pflegepersonal ist vielfach schwierig.
››› Förderprogramme/ Finanzierungsmöglichkeiten
Fördermaßnahmen im Bereich der Fort- und Weiterbildung gewinnen daher mehr und mehr an Bedeutung. Hier setzt das modulare Ausbildungssystem HIPplus des DRK Kreisverbandes Oldenburg Stadt an.
Mit dem Arbeitgeber Förderprogramm: WeGebAU unterstützt die Bundesagentur für Arbeit die Weiterbildung Ihrer Beschäftigten. Auch über das Programm „IWIN" ist eine Förderung für Arbeitnehmer möglich.
Die Qualifizierungsmaßnahmen werden durch die Agentur für Arbeit über Bildungsgutscheine abgerechnet. Die Qualifizierung zur Betreuungskraft im Pflegeheim kann sich über den Pflegesatz (Dementenbetreuung) refinanziert werden.
Unser Ansatz: HIPplus
Die Qualifizierung setzt sich aus unterschiedlichen Modulen zusammen.
Alle Module sind nach AZWV zertifiziert.
Innerhalb der Qualifizierung unterscheiden wir folgende Module:
HIPGrundmodul ist Voraussetzung für die weiteren Qualifizierungen.
HIPplus Module können als zusätzliche Fachqualifikationen einzeln belegt werden.
Das Qualifizierungsprogramm stellt sich wie folgt dar:
Das modulare Qualifizierungsprogramm
››› HIPGrundmodul
Das klassische Modul „Helferin in der Pflege" des DRK bietet einen Einstieg in das Berufsfeld der Kranken- und Altenpflege und befähigt zur Wahrnehmung von Aufgaben der grundpflegerischen Versorgung. Das spätere Tätigkeitsfeld ist auf die Unterstützung von examinierten Pflegekräften ausgerichtet.
››› HIPplus-Zusatzmodul Pflege
Das klassische HIP wird durch vier nachfrageorientierte Aufbaumodule ergänzt. Diese Zusatzqualifikationen erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt signifikant, denn sie sind über die Krankenkassen abrechenbar.
(gem. §132a SGB V in Verbindung mit § 7 der Verordnung über häusliche Krankenpflege in Niedersachsen). Diese Zusatzqualifikation für Pflegehilfskräfte ermöglicht die Durchführung und Abrechnung von Leistungen in der Behandlungspflege.
Betreuungskraft im Pflegeheim „Dementenbetreuer/in"
(gem. § 87b Abs. 3 SGB XI) Dieser Baustein eröffnet die Möglichkeit, alternativ als Betreuungskraft in diesem Bereich zu arbeiten, z.B. als Betreuungskraft von demenzerkrankten Menschen in Pflegeeinrichtungen.
Modul: HIPGrundmodul
Grundmodul „Helfer/in in der Pflege" (HIP)
Grundmodul für Pflegehilfskräfte zur Wahrnehmung von Aufgaben der Grundpflegerischen Versorgung.
Zu den folgenden Themenbereichen werden sowohl theoretische Grundkenntnisse, wie auch praktische Anwendungen vermittelt:
Hygiene · Recht und Datenschutz
Grundlagen Pflegedokumentation
Grundpflege inklusive Prophylaxen
Grundlagen geriatrischer Krankheitsbilder
Pflege Schwerstkranker
Das Modul ist ausgerichtet auf Personen, die sich als Helfer/in in der Pflege im Bereich der stationären und / oder ambulanten Arbeit in der Pflege engagieren wollen.
Arbeitsmarktrechtliche Relevanz und Ziel des Moduls:
Die Teilnehmer/-innen werden mit dieser Qualifikation zur Durchführung der grundpflegerischen Versorgung befähigt. Das spätere Tätigkeitsfeld ist auf die Unterstützung von examinierten Pflegekräften ausgerichtet.
Das Modul ist nach AZWV zertifiziert. Interessierte können eine Förderung nach einer Beratung bei der Agentur für Arbeit, den ARGEn oder den Landkreisen erhalten.
190 Ustd. plus 4 Wochen Praktikum Gebühren auf Anfrage
Modul: Leistungen in der Behandlungspflege
(gem. § 132a SGBV in Verbindung mit §7 der Vereinbarung über häusliche Krankenpflege in Niedersachsen)
Zusatzqualifikation für Pflegehilfskräfte als Voraussetzung zur Durchführung von Leistungen in der Behandlungspflege
Handhabung von Kompressionsstrümpfen
Risiken, Komplikationen und typische Fehlerquellen aufgezeigt
Konkrete Maßnahmendurchführung erlernt
Kenntnisse über hygienische Verfahrensregeln vermittelt
Der Lehrgang ist ausgerichtet auf Personen, die bereits eine Pflegehilfsausbildung, wie z.B. HIP absolviert haben.
Die Teilnehmer/-innen werden mit dieser Zusatzqualifikation zur Durchführung von abrechenbaren Leistungen im Bereich der Behandlungspflege befähigt.
30 Ustd. Gebühren auf Anfrage
Modul: Betreuungskraft im Pflegeheim / „Dementenbetreuung"
HIPplus: Betreuungskraft im Pflegeheim / Dementenbetreuung (gem. § 87b Abs. 3 SGBXI in Verbindung mit der Betreuungskräfte-RI vom 19. August 2008)
Verhalten, Kommunikation und Umgangformen mit betreuungsbedürftigen Menschen
Rechtskunde (Haftungsrecht, betreuungsrecht, Schweigepflicht, Datenschutz und Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen)
Kommunikation und Zusammenarbeit mit den an der Pflege Beteiligten, z.B. Pflegekräften, Angehörigen und ehrenamtlich engagierten Personen
Der Lehrgang ist ausgerichtet auf Personen, die bereits eine Pflegehilfsausbildung z.B. HIP absolviert haben.
Der Lehrgang eröffnet die Möglichkeit als Betreuungskraft in Pflegeheimen zu arbeiten, z.B. im Bereich „Betreuung und Begleitung demenzerkrankter Personen".
65 UStd. Gebühren auf Anfrage
Die modulare Qualifikation eignet sich für Teilnehmer/-innen, die sich
beruflich neu orientieren wollen und auf diesem Wege in den Wachstumsmarkt Pflege einsteigen möchten.
Für das Grundmodul HIP sind Vorkenntnisse im Bereich der Pflege nicht notwendig, aber durchaus erwünscht. Die Teilnahme erfolgt nach einem Auswahlgespräch. Für Teilnehmer/-innen, die Arbeitslosengeld beziehen, ist eine Kostenübernahme durch die Arbeitsagentur bzw. der ARGE möglich.
über das Arbeitgeber Förderprogramm „WeGebAU" (http://www.arbeitsagentur.de/zentraler Content/Veroeffentlichungen/Sonstiges/ Faltblatt-Qualifizierung-zahlt-sich-aus.pdf)
über das Förderprogramm „Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen" (IWIN) (http://www.iwin-niedersachsen.de/images/iwin_flyer_2009.pdf)
Ansprechpartner bei den Agenturen für Arbeit bzw. bei den ARGEn
Hinsichtlich der Kostenübernahme wenden Sie sich an Ihren Arbeitsvermittler der Agentur für Arbeit oder der ARGE bzw. des Jobcenters.
Telefon: (0441) 77 93 3-12
o.meyers(at)drk-ol.de
k.hirsch(at)drk-ol.de

References: §132
 § 7
 § 87
 § 132
 §7
 § 87