Source: https://www.peto.de/themen/themen.php?rubrik=planung&amp;text=1527576175
Timestamp: 2019-05-25 23:56:55+00:00

Document:
PETO | Stadtplanung und Verkehr
Wahl '14
Das Wahlergebnis
Unsere Spitzenkandidaten
Bürgermeister-Kandidat
PETO in allen Bezirken
Stadtplanung und Verkehr
Unser Bürgermeister
30plus
Fraktionsbüro
Maßvolle Entwicklung für einen Stadt zum Wohlfühlen.
Freitag, den 10. Mai 2019 | PETO-Blatt-Artikel
Ökostrom, mehr Busverbindungen und viel Beratung
Fridays for Future: Was Monheim für den Klimaschutz tut
Seit Monaten gehen junge Menschen weltweit auf die Straße, um sich für einen besseren Klimaschutz einzusetzen. Und auch die Stadt Monheim am Rhein hat ihre Klimaschutzmaßnahmen in den letzten Jahren erheblich ausgebaut. Schließlich hat sie als Hauptstadt für Kinder und als Mitglied des Klimabündnisses eine besondere Verantwortung. Auch wenn es hier noch keine Fridays-for-Future-Demo gab, unterstützt PETO das Anliegen der Bewegung. Wir nutzen also die Gelegenheit, uns vor Augen zu führen, welche Maßnahmen die Stadt für den Klimaschutz ergreift.
Bereits 2011 fiel auf Anstoß der PETO und der Grünen im Stadtrat der Startschuss für die Entwicklung eines eigenen städtischen Klimaschutzkonzeptes. Dieses dann 2014 verabschiedete Konzept nahm sich eins zum Ziel: Den CO₂-Austoß der Stadt, der laut Ermittlungen 2010 bei jährlich rund 300.000 Tonnen lag, bis 2030 um 20 Prozent zu senken und bis 2050 auf Null zu bringen. Damit es nicht bei leeren Versprechen bleibt, wurde zur Umsetzung außerdem ein Klimaschutzmanager eingestellt.
Das Konzept selbst beinhaltet zahlreiche detaillierte Maßnahmen, die sich in vier Handlungsfelder aufteilen lassen: „Sanieren im Bestand“, „Energieeffizienz und erneuerbare Energien“, „Verkehr und Mobilität“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit“. Es sieht also vor, an möglichst vielen verschiedenen Stellen anzusetzen und vor allem auch Aufklärungsarbeit zu leisten. Hierzu zählt nicht nur, die Bürgerinnen und Bürger über mögliche Energiesparmaßnahmen zu informiert, sondern beispielweise auch, Eigentümer, deren Immobilien sich für Solar- oder PV-Anlagen eignen, darauf aufmerksam zu machen.
Montag, den 25. März 2019 | PETO-Blatt-Artikel
Stadt übernimmt „Creative Campus Monheim“
Wie das Campus-Konzept nun weiterentwickelt wird
Bereits Anfang 2013 wurden die ersten städtebaulichen Entwürfe vorgestellt. Im November letzten Jahres stand dann der Kaufpreis für das Areal fest: Die Monheimer Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) übernimmt für 24,5 Millionen Euro den bisher von der Firma UCB Pharma GmbH betriebenen „Creative Campus Monheim“. Aktuell liegt der Bebauungsplan zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Gehen keine wichtigen Anregungen mehr ein, dann kann der Stadtrat im Sommer die Erweiterung des Gewerbegebiets beschließen.
Aber fangen wir von vorne an. Was genau ist der „Creative Campus“? Gemeint ist das Gelände südlich der Alfred-Nobel-Straße, auf dem seit mehreren Jahren die Firma UCB erfolgreich dafür sorgt, dass sich Unternehmen mit Forschungsschwerpunkten in der Gesundheit und Biotechnologie ansiedeln. Hochqualifizierte Menschen sollen sich durch ihre gemeinsame Arbeit auf dem Campus vernetzen können. Gearbeitet wird so in einem stetigen kreativen Austausch und zum gegenseitigen Nutzen, aber natürlich auch bei vollem Respekt des Wettbewerbsschutzes und der jeweiligen unternehmerischen Privatsphäre. Mit dem Entschluss der Stadt, den Campus zu übernehmen, soll das Gelände nun erweitert und neue Flächen erschlossen werden. So ist es das Ziel, das Konzept weiterzuentwickeln, wobei die Grundidee, Unternehmen des Gesundheitsbereiches anzulocken, erhalten bleibt.
„Der Kauf des UCB-Geländes und der weitere Ausbau des Creative Campus stellt eine wichtige Wirtschaftsförderungsmaßnahme dar“, erklärt Lucas Risse, PETO Sprecher im Planungsausschuss, „denn vor allem vor dem Hintergrund, dass die Gewerbeflächen in der Stadt fast vollständig belegt sind, ist dies ein wichtiger Schritt, um weitere Gewerbeflächen zu entwickeln und neue Unternehmen in unserer Stadt anzusiedeln. Die Entwicklung eines Campus mit entsprechender Infrastruktur, wie Kantinen, einer Betriebskita, guten Busanbindungen, zentralen Parkplätzen und vielem mehr sowie die Neuansiedlung von Unternehmen des Gesundheitsbereiches werden dafür sorgen, dass die Stadt Monheim am Rhein mit ihrer Gewerbesteuerpolitik auch weiterhin erfolgreich sein wird.“
Dienstag, den 19. März 2019 | Pressemitteilung
„Stadt für alle“ fordert „Monberg für alle“
PETO befürwortet Schrägaufzug für 1,5 Millionen Euro
Ein barrierefreier Zugang zum Monberg – das wünschen sich viele Menschen in Monheim am Rhein schon seit langem. Bereits vor zweieinhalb Jahren setzte die PETO-Fraktion mit ihrer Mehrheit durch, dass dieser Zugang mithilfe einer Brücke vom gegenüberliegenden Parkhaus hergestellt werden sollte. Nachdem sich Anfang 2018 jedoch herausstellte, dass diese Brückenkonstruktion nicht wie anfangs kalkuliert 850.000 Euro, sondern stolze 2,0 Millionen Euro kosten sollte, wurde die Planung gestoppt. Die Stadtverwaltung wurde daraufhin beauftragt, nach kostengünstigeren Alternativen zu suchen. Jetzt liegt ein neuer Entwurf vor: ein Schrägaufzug für rund 1,5 Millionen Euro.
Der Aufzug, wie die Stadt ihn plant, soll aus einer auf einer Tragschiene befestigten und geschlossenen Transportkabine bestehen, die bis zu 14 Personen befördern kann. Somit handelt es sich um eine Art Standseilbahn, die die Kabine mithilfe einer umgelenkten Zugseilkonstruktion auf- und abwärts bewegt. „Auch diese Konstruktion ist nicht billig. Trotzdem sind wir froh, dass ein praktikables Konzept gefunden wurde, das einen barrierefreien Zugang zum Monberg ermöglicht“, erklärte PETO-Fraktionsmitglied Lucas Risse im städtischen Haupt- und Finanzausschuss. „Wir stimmen der Stadtverwaltung zu, dass der Schrägaufzug neben allen anderen geprüften Alternativen die vorteilhafteste Lösung darstellt.“
Denn neben der Idee des Schrägaufzuges, wurden noch drei weitere Lösungsansätze untersucht, die allerdings alle aus verschiedenen Gründen verworfen wurden: Der Bau eines serpentinenartigen Weges kommt nicht in Frage, weil er eine 600 Meter lange Rampenkonstruktion erforderlich machen würde, die nicht nur einen großen Umweg bedeuten würde, sondern außerdem als ein zu großer Eingriff in die Baustruktur des Monberges befunden wurde. Eine Rolltreppe würde sich zwar für Rollstuhlfahrer eignen, ist aber im Hinblick auf ihre Bedienung und aufwändige Wartung problematisch, zumal sie ständig der Witterung ausgesetzt wäre. Und ein Senkrechtaufzug mit einem Brückenbalken würde dazu führen, dass am Ende die gleichen Kosten zu Buche schlagen wie für die vor einem Jahr verworfene Brücke. Außerdem wurde die Idee der Reparatur des bisherigen kleinen Treppenaufzugs als nicht sinnvoll bewertet, da dieser aufgrund seiner langen Fahrzeit und der geringen Kapazität von nur sechs Personen pro Stunde keine wirkungsvolle Lösung darstellt.
Dienstag, den 12. Februar 2019 | Pressemitteilung
Aufstockung für das Monheimer Tor
Ausschuss diskutiert über Planungsentwurf
Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte die Stadt den Ankauf und Umbau des Monheimer Tors bekanntgegeben. Nachdem nun die Vorschläge dreier Planungsbüros zur Umgestaltung des Gebäudes und seiner direkten Umgebung bewertet wurden, spricht sich die PETO-Fraktion für den Entwurf des Kölner Büros von „Ortner & Ortner“ aus.
„Das Konzept von ‚Ortner & Ortner‘ schafft es sehr schön, die Optik des Monheimer Tors von allen Seiten zu verbessern“, erklärt Lucas Risse, PETO-Sprecher im Planungsausschuss. „Das Planungsbüro hat ein gutes Konzept für eine echte Aufstockung vorgeschlagen und auch die Idee, einen Kreisverkehr zu errichten, halten wir für sehr sinnvoll. Darüber hinaus werden wir uns für die von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünschte Verlegung der Tiefgaragenzufahrt ins Rathauscenter vom Busbahnhof auf die Rückseite des Monheimer Tors am Berliner Ring einsetzen.“
Geplant ist, das Einkaufszentrum so umzugestalten, dass es sich der Stadt in Richtung der Opladener Straße und des Berliner Rings öffnet und somit die Innenstadt mit dem Berliner Viertel verbindet. Gleichzeitig soll das Gebäude eine komplett neue Fassade erhalten und aufgestockt werden. Die Frage, warum dies nicht direkt geschehen ist, als das Monheimer Tor im Jahr 2011 gebaut wurde, beantwortet Risse ganz einfach: „Damals standen die Investoren in Monheim am Rhein noch nicht Schlange. Somit war es zunächst wichtig, überhaupt zusätzliche Geschäfte in der Innenstadt anzusiedeln. Die Architektur war dabei zweitrangig.“ Mittlerweile verfüge die Stadt jedoch über die finanziellen Mittel, um die architektonischen Probleme zu beseitigen und die Bedeutung des Einkaufszentrums zu verbessern. Daher umfassen die geplanten Arbeiten nicht nur den Umbau des Monheimer Tors selbst, sondern auch der verkehrstechnischen Umgebung. Bei allen Änderungen wird allerdings darauf geachtet, die Ladenlokale im Inneren möglichst vollständig zu erhalten.
Donnerstag, den 10. Januar 2019 | PETO-Blatt-Artikel
Stadtrat beschließt Ausbau der Opladener Straße
Vorbereitende Arbeiten beginnen im Frühjahr 2019
Feierabend. Man freut sich, bald zuhause zu sein. Doch dann jeden Abend dasselbe: Stau auf den letzten Metern. Auf der Opladener Straße geht es mal wieder nur langsam voran. Denn in den Hauptverkehrszeiten kommt es in beiden Richtungen regelmäßig zu Staus. Bestätigt wurden diese schlechten Verkehrsverhältnisse Ende letzten Jahres durch ein Verkehrsgutachten, bei dem nicht nur die aktuelle Situation, sondern außerdem eine zukünftige Verschärfung der Lage prognostiziert wurde.
Bereits Mitte des Jahres beschloss die Stadt daher für Entlastung zu sorgen. Nun steht das genaue Bauvorhaben fest. „Wir sind sehr froh, dass der Umbau der Opladener Straße nun endlich beginnt“, so Lucas Risse, Ratsmitglied der PETO-Fraktion und deren Sprecher im Planungsausschuss, „denn die aktuelle Verkehrssituation belastet Monheim sehr und kann nur durch einen deutlichen Ausbau der Straße verbessert werden. Die Bauzeit allerdings wird sicherlich eine Herausforderung. Daher soll der Ausbau mit zwei Bautrupps, also parallel an zwei verschiedenen Stellen der Opladener Straße, erfolgen, um diesen möglichst schnell abzuschließen.“
Starten soll der Umbau an der Anschlussstelle zur A59. Doch im Vorfeld dieser Arbeiten ist eine Erneuerung der Kanalisation notwendig. Der Kanal muss auf der kompletten Länge von der Autobahn bis zur Baumberger Chaussee auf rund 1,6 Kilometern erneuert werden, da er überlastet ist und nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Voraussichtlicher Baubeginn hierfür ist das Frühjahr 2019. Ende 2019, also teilweise schon parallel zum Kanalbau, soll dann die Anschlussstelle zur A59 ausgebaut werden. So wird die aus Leverkusen in Richtung Monheim kommende Linksabbiegespur um einen Fahrstreifen erweitert und die Fahrbahn zwischen den beiden Auffahrtrampen der Anschlussstelle um jeweils eine Fahrspur pro Richtung auf insgesamt vier Spuren ergänzt. Im Bereich unmittelbar vor der Anschlussstelle soll die Fahrbahn außerdem in beide Fahrtrichtungen auf insgesamt fünf Spuren ausgebaut werden.
Donnerstag, den 20. Dezember 2018 | PETO-Blatt-Artikel
Ein Wellenbad, eine zweite Rutsche und vieles mehr
Stadtrat beschließt Ausbau und Sanierung des Mona Mare
Nach einer kurzen, aber kontroversen Diskussion hat der Stadtrat in seiner Sitzung am gestrigen Mittwoch, den 19. Dezember den Ausbau und die Sanierung des Mona Mare beschlossen. Für die Neugestaltung stimmten die Mitglieder der PETO-Fraktion und der Bürgermeister. CDU, SPD, Grüne und FDP waren dagegen. Die Vertreterin der Linken enthielt sich. Doch was genau ist geplant? Wie viel Zeit ist für den Umbau erforderlich? Und wie wird er finanziert? Hier gibt es die Antworten.
Bereits im August hatte die PETO angekündigt, dass sie das Mona Mare modernisiert wolle: Nicht nur der Badebereich sollte attraktiver und zeitgemäßer gestaltet, sondern außerdem weitere Attraktionen hinzugefügt werden. Laut einer Machbarkeitsstudie der Stadtverwaltung ist das Allwetterbad in vielen Bereichen erneuerungsbedürftig: So fehlt es nicht nur dem Haupteingang an Attraktivität, dem Eingangsbereich an angenehmen Wartemöglichkeiten und den Umkleiden an genug Komfort und Größe, sondern vor allem seien die Becken, Sprungtürme, Startblöcke sowie die Belüftungs- und Wassertechnik sanierungsbedürftig.
Doch eine reine Sanierung des Mona Mares macht nur wenig Sinn. Würde man nur die Technik des Allwetterbades erneuern und das Gebäude an die heute geltenden Energieeinsparverordnung anpassen, entstünden nicht nur hohe Kosten von etwa 18,8 Millionen Euro, sondern außerdem ein weiteres Problem: Man müsste während der Bauphase das Bad für anderthalb Jahre schließen und ein teures Provisorium für den Schul- und Vereinssport einrichten. Echte Verbesserungen für die Badegäste wären nach solch einer Sanierung nicht sichtbar.
Dienstag, den 11. Dezember 2018 | PETO-Blatt-Artikel
Die Rheinpromenade wird noch attraktiver
Planungsausschuss beschließt Umgestaltung „An d'r Kapell“
Zwar trägt Monheim seit 1994 den offiziellen Namen Monheim am Rhein, das Erscheinungsbild der Stadt direkt am Rhein verbessert sich jedoch erst seit einigen Jahren. Und gerade, weil der erste Eindruck so wichtig ist, möchte sich die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Touristen, die am neuen Schiffsanleger ein- und aussteigen, von ihrer besten Seite zeigen. Der städtische Planungsausschuss hat nun einstimmig den Weg für eine weitere Umgestaltung im Bereich der Kapellenstraße und An d'r Kapell freigemacht. Dort ist die Rheinpromenade noch nicht dem neuen Konzept des Stadteingangs angepasst worden. So soll eine einheitliche Verbindung entlang des Rheins beginnend am neuen Kreisverkehr Kapellenstraße/Krischerstraße bis zum neuen Schiffsanleger ermöglicht werden.
„Unsere Stadt rückt mit diesen Umbaumaßnahmen noch weiter an den Rhein heran und macht diesen sowohl für Tagestouristen als auch für alle Monheimerinnen und Monheimer erlebbar“, erklärt Lucas Risse, Ratsmitglied der PETO-Fraktion und deren Sprecher im Planungsausschuss. „Darüber hinaus halten wir es für wichtig, die Umgebung der überregional bekannten Marienkapelle so umzugestalten, dass sie in ihrer baulich bisher leider leicht versenkten Lage besser zur Geltung kommt. Außerdem wird die Parkplatzsituation am Rhein durch die neuen Parkplätze deutlich verbessert und auch für Busse, die die sehr gut angenommene Schiffsanlegestelle bedienen, entstehen ausreichend Haltemöglichkeiten.“
Die Marienkapelle ist einer der ältesten Wallfahrtsorte in der Region. Bevor die Kapellenstraße in ihrer heutigen Form gebaut wurde, war die Kapelle von ihrer einzigartigen Lage zum Rhein geprägt. Später dann wurde sie nicht nur durch das benachbarte Wohnhaus erdrückt, sondern auch von der breiten Landstraße mit ihrer betonierten Stützmauer. Das Ziel der Umgestaltung ist es, die Kapelle optisch aus ihrer Versenkung herauszuholen, sodass die Straße zum Rhein hin weniger trennend wirkt. Außerdem soll die Attraktivität des historischen Platzes rund um die Marienkapelle gesteigert werden, indem nicht nur viele neue Sitzgelegenheiten, sondern außerdem viele Abstellmöglichkeiten für Fahrräder entstehen sollen.
Donnerstag, den 27. September 2018 | PETO-Blatt-Artikel
„Mitdenken. Mitplanen. Mitmachen.“
Warum für PETO eine gute Bürgerschaftsbeteiligung so wichtig ist
„Mitgestalten ausdrücklich erwünscht“, heißt es auf der Startseite des Online-Mitmach-Portals der Stadt Monheim am Rhein. Bereits seit 2012 haben die Bürgerinnen und Bürger hier die Möglichkeit, ihre Ideen und Meinungen kundzutun. Letztes Jahr wurde das Portal außerdem um einige weitere Beteiligungsformen erweitert. Dennoch kommt manchmal der Vorwurf auf, Bürgerbeteiligungen würden erst stattfinden, nachdem die Entscheidungen schon längst gefallen wären. Warum das nicht stimmt, wie genau man sich einbringen kann und warum eine gute Bürgerbeteiligung so wichtig ist? Höchste Zeit, diese Fragen aufzuklären!
Fangen wir ganz vorne an. Welche Formen der Bürgerschaftsbeteiligung gibt es überhaupt in Monheim am Rhein?
Das ist leicht in einem Dreischritt zu merken: Information, Konsultation und Kooperation. Zum einen haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich detailliert über die Projekte der Stadt zu informieren, Rückfragen zu stellen und Unklarheiten zu klären. Darüber hinaus gibt es die Konsultation, bei der es darum geht, seine Erfahrungen und Ratschläge zu vorgegebenen aktuellen Themen mit der Stadt zu teilen und so Einfluss auf den Prozess zu nehmen. Die dritte Form der Bürgerbeteiligung, die Kooperation, geht sogar noch einen Schritt weiter und ermöglicht den Monheimerinnen und Monheimern, selbst die Themen zu bestimmen. So sind sie dazu eingeladen, ihre eigenen Ideen einzubringen und mit anderen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Verantwortlichen darüber zu diskutieren.
Montag, den 17. September 2018 | PETO-Blatt-Artikel
Sechs neue Kitas für die „Hauptstadt für Kinder“
Stadt reagiert auf wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen
Neben den vier bereits im Bau befindlichen Kitas plant die Stadt Monheim am Rhein derzeit sechs weitere, um dem Bedarf an Kindertagesstätten gerecht zu werden. Die aktuelle Kita-Bedarfsplanung, in der jährlich unter anderem die Geburten- und Zuzugszahlen analysiert werden, ergab, dass Monheim am Rhein einen immer größer werdenden Bedarf an Betreuungsplätzen hat. Als „Hauptstadt für Kinder“ möchte sich die Stadt allerdings nicht nur für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen, sondern auch eine hohe Betrauungsqualität gewährleisten.
Grund für den hohen Bedarf an zusätzlichen Plätzen ist vor allem der wachsende Wunsch vieler Eltern, ihre Kinder schon mit anderthalb Jahren in eine Betreuung zu geben. Gerade weil das Elterngeld nach meist zwölf bis vierzehn Monaten endet, möchten die meisten Eltern ihre Berufstätigkeit nach Ablauf dieser Zeit fortsetzen. Und genau dieser Wunsch soll in Monheim am Rhein allen Eltern erfüllt werden. „Wir meinen es ernst mit unserem Versprechen, dass jede Familie, die einen Kita-Platz haben möchte, auch einen bekommen soll“, erklärt die PETO-Fraktionsvorsitzende Lisa Pientak. „Wir wollen Eltern nicht allein auf die Tagespflege verweisen, sondern dort Plätze schaffen, wo sie nachgefragt werden.“ Mit den neu entstehenden Betreuungsangeboten ist Monheim am Rhein somit vielen anderen Städten in der Umgebung um einiges voraus.
Insgesamt 27 neue Kindergartengruppen sind es nämlich, die neu entstehen sollen. Getreu dem Motto „Kurze Beine, kurze Wege“ sollen diese möglichst dezentral im gesamten Stadtgebiet entstehen, wobei die Hälfte in Monheim und die andere in Baumberg geplant ist. Dementsprechend schwierig gestaltete sich das Finden von sechs geeigneten Grundstücken. Bereits vor den Sommerferien wurden die Standorte „Düsselweg“ und „Zaunswinkel“ in Monheim, sowie „Hasholzer Grund/Europaallee“ und „Am Kirberger Hof“ in Baumberg vom Stadtrat beschlossen. Als restliche beiden Standorte wurde nun im Jugendhilfeausschuss entschieden, eine Kita auf dem ehemaligen Menkgelände in Monheim und eine „Auf dem Maiskamp“ in Baumberg zu bauen.
Montag, den 10. September 2018 | PETO-Blatt-Artikel
Ein Gesundheitscampus für Monheim
Planungsausschuss stimmt für Neubebauung des Krankenhausgeländes
Es war im August 2013, als die endgültige Entscheidung fiel: Das Monheimer St.-Joseph-Krankenhaus musste seinen Betrieb einstellen. Eine Maßnahme, die viele Menschen bedauert haben. Hätte die Stadt das Krankenhaus nicht retten können? Warum die Schließung damals unausweichlich war und was die Stadt nun stattdessen mit einem Gesundheitscampus erreichen möchte? Mehr Infos dazu gibt es hier!
Zunächst ein kleiner Blick zurück in die Vergangenheit. Warum konnte das Krankenhaus damals nicht gerettet werden?
Nachdem der damalige Träger des St.-Joseph-Krankenhauses, der katholische Kplus-Verbund, die Schließung aus wirtschaftlichen Gründen bekannt gegeben hatte, hätte es nur noch eine Alternative gegeben: Die Stadt hätte das Krankenhaus in ihre eigene Trägerschaft übernehmen müssen. Doch schnell war klar, dass es dafür keine Grundlage gab. Denn das Land hatte bereits begonnen, die vormals 100 Monheimer Krankenhausbetten aus seiner Bedarfsplanung zu streichen. Der Grund dafür lag unter anderem in dessen schlechter Auslastung. So hatten zuletzt nur noch 42 Prozent aller örtlichen AOK-Versicherten, die sich einer in Monheim durchführbaren Krankenhausbehandlung unterziehen mussten, diese tatsächlich im Monheimer Krankenhaus wahrgenommen. Mit der Streichung aus der Landesbedarfsplanung wäre eine Behandlung von Kassenpatienten schließlich gar nicht mehr möglich gewesen.
Sonntag, den 26. August 2018 | PETO-Blatt-Artikel
Was tut die Stadt für den Sozialen Wohnungsbau?
Faktencheck: Wohnraum nur noch für Besserverdienende?
Steigende Mietpreise und eine immer wachsende Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt. So sieht die allgemeine Entwicklung in großen Teilen NRWs aus. Nicht nur deshalb ist es für Monheim am Rhein wichtig, dass sich die Stadt für den Ausbau von Sozialem Wohnungsbau stark macht. Wie die aktuelle Situation in Monheim am Rhein aussieht und was die Stadt konkret für die Schaffung von günstigem Wohnraum unternimmt? Hier gibt es die Infos.
Stimmt es, dass das Wohnen in Monheim am Rhein immer teurer wird?
Oft kommt die Befürchtung auf, das Wohnen in Monheim am Rhein würde deshalb teurer werden, weil die Stadt durch Angebote wie kostenlose Kitas oder die vielen in den letzten Jahren neu geschaffenen Jobs immer attraktiver wird. Es stimmt zwar, dass die Wohnungsnachfrage in Monheim am Rhein in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist, doch die steigenden Preise sind kein Einzelphänomen vor Ort, sondern eine allgemeine Entwicklung in der gesamten Umgebung. Im regionalen Vergleich liegt Monheim am Rhein im Preisniveau deutlich hinter den Nachbarstädten. In Langenfeld zum Beispiel sind Mietwohnungen im Durchschnitt 22 Prozent teurer als in Monheim am Rhein. In Köln und Düsseldorf muss man für eine Mietwohnung im Schnitt sogar anderthalb Mal so viel ausgeben wie in Monheim am Rhein. Menschen, die sich das Wohnen dort nicht mehr leisten können, weichen auf das Umland aus. Deshalb ist der Ausbau von Sozialem Wohnungsbau auch in Monheim am Rhein wieder wichtig geworden.
Donnerstag, den 2. August 2018 | PETO-Blatt-Artikel
Wenn sich ganz Monheim auf den Sattel schwingt
PETO30plus!-Themenradtour lockte aufs Fahrrad
„Und weiter geht's”, ertönt die aufmunternde Stimme von Bürgermeister Daniel Zimmermann. Daraufhin schwingen sich rund 80 Monheimer Bürgerinnen und Bürger auf ihre Räder. Ein paar Fahrradklingeln läuten. Ein paar Bremsen quietschen. Es ist viel los, aber trotzdem nicht chaotisch. Die Masse setzt sich friedlich in Bewegung zu ihrem nächsten Stopp. Aber welcher nächste Stopp?
Schauen wir etwa eine Stunde zurück. Es ist Samstagnachmittag, 14 Uhr. Die Sonne scheint. Es sind zirka 30 Grad. Etwa 80 Monheimer Bürgerinnen und Bürger stehen samt ihren Fahrrädern vor dem Monberg. Denn heute findet die jährliche PETO-Themenradtour statt, bei der PETO30plus! Jung und Alt dazu einlädt, von Bürgermeister Daniel Zimmermann vor Ort etwas über die aktuellen Bauprojekte der Stadt zu erfahren. „Während bei unseren etwa monatlichen PETO30plus!-Themenabenden immer nur ein einziges Projekt im Fokus steht, sollen die Themenradtouren einen Überblick über die vielen verschiedenen Bauprojekte geben“, erklärt das Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft PETO30plus! Lucas Risse. „So fahren wir sowohl städtische als auch private Bauprojekte in Monheim und Baumberg ab, um vor Ort Eindrücke zu gewinnen“.
Und das Gelände um den Monberg bildet auch direkt die erste Station. Denn hier wird nicht nur das Gewerbegebiet kontinuierlich wachsen, sondern mit der „Kulturraffinerie K714“ außerdem bald eine eigene Monheimer Festhalle entstehen. Ansonsten führt die Route fast durchs ganze Stadtgebiet. Es gibt viele ausführliche Erklärungen. Es wird viel gefragt, geantwortet und diskutiert. So viel, dass aus zeitlichen Gründen später sogar ein paar Stationen ausgelassen werden mussten. Aber so weit sind wir noch nicht.
Dienstag, den 10. Juli 2018 | PETO-Blatt-Artikel
Neue Touristenattraktion am Rhein
Stadt plant Umwandlung von RSV-Gelände in Campingplatz
Steigende Übernachtungszahlen, eine zunehmende Anzahl an Ausflüglern und eine immer lebendiger werdende Altstadt - die Entwicklung in Monheim am Rhein ist mehr als positiv. Zur weiteren Unterstützung des wachsenden Tourismus plant die Stadt den Bau eines Campingplatzes im Rheinbogen. Dieser soll auf dem Gelände des Reitsportvereins Monheim (RSV) am Fuße der Altstadt entstehen und über etwa 60 bis 80 Stellplätze verfügen. Zudem soll er sich durch vielfältige Stellplatz- und Freizeitangebote von vergleichbaren Plätzen in der Umgebung abheben.
Doch warum auf dem Gelände des RSV?
Die finanzielle Lage des RSV ist schon seit längerem kritisch. Zudem würde sich die Situation durch anstehende Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen noch weiter verschlechtern. Daher schlägt die Stadt dem Verein eine vorzeitige Beendigung des Pachtverhältnisses vor und macht ein Angebot, das es dem Verein ermöglicht, sich zu entschulden. Das Angebot sieht eine vorzeitige Beendigung des eigentlich bis 2029 laufenden Pachtvertrages und eine Ablösung der Erbpacht mit einer Entschädigung von 243.000 Euro vor. Die Umwandlung des Geländes zu einem Campingplatz stellt also keinen Rauswurf des Vereins dar, sondern ist lediglich ein Angebot an den Verein, um den Mitgliedern einen schuldenfreien Ausstieg aus dem defizitären Vereinsbetrieb zu ermöglichen. Der Verein könnte seine Aktivitäten auf einem vereinsfreien Reiterhof ohne finanzielle Sorgen fortführen. Dennoch zeigen sich viele Mitglieder des Vereins traurig über das geplante Ende. Ob der Verein das Angebot annehmen wird, entscheidet sich auf einer hierzu einberufenen Hauptversammlung des RSV am 13. Juli.
Donnerstag, den 21. Juni 2018 | Pressemitteilung
PETO30plus! veranstaltet Themenradtour zu Bauprojekten in Monheim am Rhein
Rundfahrt mit Daniel Zimmermann startet am 15. Juli 2018
Um mit Monheimer Bürgerinnen und Bürger über verschiedene aktuelle Bauprojekte ins Gespräch zu kommen, schwingen sich die PETO30plus!-Mitglieder aufs Fahrrad. Unter der sachkundigen Führung von Bürgermeister Daniel Zimmermann sollen verschiedene interessante Punkte im Stadtgebiet abgefahren werden. Die Fahrradtour startet am 15. Juli 2018 um 14 Uhr am Monberg.
Unterwegs wird allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein kostenloser Imbiss angeboten. Die voraussichtlich dreistündige Tour soll ab 17 Uhr auf dem Monberg ausklingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Diesen Beitrag einzeln anzeigen.
Mittwoch, den 13. Juni 2018 | PETO-Blatt-Artikel
„Freie Fahrt auf der Opladener Straße“
PETO30plus-Themenabend informierte über die städtische Verkehrsplanung
Genervte Autofahrer. Lautes Hupen. Lange Staus und stockender Verkehr. So lässt sich die aktuelle Situation der Opladener Straße zu ihren Hauptverkehrszeiten zusammenfassen. Doch bald ist nun Schluss damit. An mehreren Stellen soll die Straße ausgebaut und um einige Fahrstreifen erweitert werden.
„Freie Fahrt auf der Opladener Straße“ heißt es in einem Animationsvideo, mit dem die PETO auf ihrem 30plus-Themenabend über die anstehenden Baumaßnahmen auf der Opladener Straße informierte. Aber bei diesen Themenabenden, die regelmäßig zu aktuellen politischen Themen in Monheim stattfinden, geht es nicht nur ums Informieren, sondern vor allem auch darum, den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen und Anregungen zu äußern. Wo genau wird umgebaut? Wie lange dauern die Baumaßnahmen? Und wird es während der Umbauarbeiten zu Einschränkungen des Verkehrs kommen?
Bereits Ende des letzten Jahres beschloss der Stadtrat, die Planung von Verbesserungsmaßnahmen der Verkehrssituation auf der Opladener Straße zu konkretisieren. Denn nicht nur die aktuelle Situation ist problematisch: Laut einem Verkehrsgutachten wird aufgrund neu entstehender Wohn- und Gewerbegebiete und des erwarteten Verkehrs zur geplanten Festhalle ein noch höheres Verkehrsaufkommen die Situation weiter verschärfen.
Montag, den 11. Juni 2018 | Pressemitteilung
Monheimer Hilfsorganisationen bekommen neues Zuhause
Zunächst ging es nur um neue Unterbringungsmöglichkeiten für die DLRG, nun soll in der Robert-Bosch-Straße in Baumberg ein kompletter Neubau für Monheimer Hilfsorganisationen entstehen, der ihre Raumproblematiken langfristig lösen soll. Die Organisationen, die voraussichtlich Ende 2021 ihre neuen Räume beziehen dürfen, sind neben der DLRG das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Arbeiter Samariter Bund (ASB), der Malteser Hilfsdienst sowie die Jugendwerkstatt und die PPP Schulen Monheim am Rhein GmbH.
Grund dafür war ursprünglich eine im Juni 2016 aufkommende Bitte der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) um geeignete Unterbringungsmöglichkeiten für Verwaltung und Einsatzmittel. Die PETO schlug daraufhin vor, dieser Bitte nicht nur nachzukommen, sondern eine langfristige Lösung und zwar für alle ortsansässigen Hilfsorganisationen zu finden. Alle Ratsparteien waren sich über die Umsetzung dieses Vorhabens einig.
Bereits 2017 sicherte sich die Stadt eine Kaufoption für das Gebäude der ehemaligen Paintballhalle an der Robert-Bosch-Straße in Baumberg, da sie sich unter anderem wegen ihrer guten Verkehrsanbindung als Standort sehr anbot. Eine Bestandsanalyse ergab, dass sich eine Sanierung des Gebäudes nicht lohnen würde: Sowohl eine Erneuerung von Tragwerk und Boden, als auch Brandschutzarbeiten und eine aufwändige Wärmedämmung wären nötig. Außerdem stellt der Grundriss der Halle keine optimale nutzbare Fläche für die Unterbringung der Vereine dar, gerade auch, da es an Erweiterungsmöglichkeiten wie beispielsweise einem Anbau einer zweiten Etage fehlt. Daher entschied sich die Stadt, das Gebäude für rund 10,6 Millionen Euro neu zu bauen.
Dienstag, den 29. Mai 2018 | Pressemitteilung
Wie lange steht Monheim noch im Stau?
PETO30plus lädt für den 5. Juni zu einem Themenabend über den Umbau der Opladener Straße ein
Die Opladener Straße ist aktuell vor allem zu Zeiten des Berufsverkehrs erheblich überlastet. Daher plant die Stadt bis 2022 die Kapazität der Straße deutlich zu erweitern.
Wie die Pläne konkret aussehen, das will PETO30plus unter Beteiligung von Bürgermeister Daniel Zimmermann mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. PETO30plus lädt deshalb zu einem Themenabend am Dienstag, den 5. Juni um 19:00 Uhr in das Rheincafé (Altstadt Monheim, Turmstraße 21) ein.
Dienstag, den 29. Mai 2018 | PETO-Blatt-Artikel
Faktencheck: Warum der Monheimer Baumbestand nicht gefährdet ist
Abrissarbeiten, Neubauten und Umgestaltungen: In Monheim am Rhein ist in letzter Zeit viel passiert. Doch damit einher gingen auch einige Baumfällungen, sodass bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die Sorge aufkam, der Baumbestand würde schleichend reduziert. Aber wie steht es wirklich um die Entwicklung des Monheimer Baumbestandes?
Schaut man sich die Entwicklung der Monheimer Grün- und Waldflächen in den letzten Jahren an, stellt man ein kontinuierliches Wachstum des Bestandes fest. Doch eine reine Flächenstatistik sagt natürlich noch nichts über die Qualität der Grünflächen aus. Bei einem Blick auf die Vielzahl der Natur- und Naherholungsräume in der Stadt, wie beispielsweise die Baumberger Aue, den Rheinbogen, den Knipprather Wald und die Bürgerwiesen, wird das Ausmaß der Grünflächen in Monheim am Rhein deutlich. Alle Parteien in der Stadt sind sich über den Wert und die Erhaltenswürdigkeit dieser Flächen einig.
Wieso standen dann in den letzten Jahren so viele Baumfällungen an?
Freitag, den 27. April 2018 | PETO-Blatt-Artikel
Vorläufiges Ja zu Geysir, tanzenden Häusern und Plattenspieler
Städtischer Kulturausschuss beschließt Umsetzung von Kunstprojekten
von Maike Krebber
Nachdem die Stadt Monheim am Rhein im letzten Jahr die Anschaffung von neuen Kunstwerken im öffentlichen Raum beschlossen hat, rückt die Konkretisierung dieses Vorhabens nun immer näher. Bereits im März hatte sich eine interfraktionelle Auswahlkommission einstimmig auf drei Kunstprojekte geeinigt. Bei der Sitzung des städtischen Kulturausschusses am 17.04.2018 wurden diese Vorschläge nun mit einer deutlichen Mehrheit angenommen.
Die im vergangenen Jahr beschlossene Entscheidung der Stadt Monheim am Rhein, ab 2018 jährlich 400.000 Euro für die Anschaffung von Kunst im öffentlichen Raum bereitzustellen, trägt vor allem der Tatsache Rechnung, dass in den letzten 20 Jahren kaum neue Gegenwartskunst im Stadtgebiet installiert wurde. Das Ziel ist hierbei vor allem, dass es sich bei den Neuanschaffungen um Kunst in einem erweiterten Verständnis handelt. So soll es für die Kunstwerke kaum gestalterische Einschränkungen geben, sodass alle Ausdrucksformen zeitgenössisch bildender Kunst berücksichtigt werden.
Für die Umsetzung dieses Vorhabens fand sich bereits im März 2018 eine interfraktionelle Auswahlkommission zusammen, um die ersten in diesem Rahmen zu beschaffenden Kunstwerke auszuwählen. Hierbei sprachen sich die Jury-Mitglieder dafür aus, dem Stadtrat die Anschaffung von drei Kunstwerken zur Gestaltung von Kreisverkehren zu empfehlen. Außerdem beschlossen sie, dass für das Vorhaben, Lichtkunst in der Unterführung Heinestraße zu installieren, ein Konzept in Auftrag gegeben werden soll.
Montag, den 19. März 2018 | 30plus-Themenabend
Diskussion über autonom fahrenden Bus
PETO30plus lädt zum Themenabend am 21. März 2018
von Lucas Risse
Die Ankündigung der Stadt, zukünftig autonom fahrende Busse einzusetzen, hat in den letzten Wochen viel Aufmerksamkeit und teils auch überregionales Interesse erfahren. Geplant ist eine Busverbindung zwischen der Altstadt und dem Busbahnhof.
Wie die Pläne konkret aussehen und welche Perspektive das Projekt für den öffentlichen Personennahverkehr in Monheim am Rhein bietet, das will PETO30plus unter Beteiligung von Bürgermeister Daniel Zimmermann mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Alle Interessierten sind zum PETO30plus-Themenabend am Mittwoch, den 21. März 2018 um 19:00 Uhr in den Pfannenhof (Altstadt Monheim, Turmstraße 6) eingeladen.
Sonntag, den 5. November 2017 | Pressemitteilung
Wie viel Veränderung verträgt Monheim am Rhein?
PETO30plus-Themenabend zum Thema Wohnen
In der gesamten Region um Köln und Düsseldorf steigt die Nachfrage nach Wohnraum. Diese Entwicklung ist auch in Monheim am Rhein spürbar. PETO30plus beschäftigt sich mit der Frage, mit welchem Angebot an Wohnraum die Stadt auf die hohe Nachfrage reagieren sollte und wie viel Veränderung die Stadt verträgt.
In einem Themenabend stellen Bürgermeister Daniel Zimmermann und Robert Ullrich als zuständiger Abteilungsleiter für Stadtplanung die städtischen Wohnbaupotenziale für die nächsten acht bis zehn Jahre am Dienstag, den 7. November um 19:00 Uhr im Rheincafé in der Monheimer Altstadt vor. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.
Dienstag, den 11. Juli 2017 | Pressemitteilung
PETO30plus! veranstaltet Themenradtour zu „Bauprojekten in Monheim am Rhein“
Rundfahrt mit Daniel Zimmermann startet am 23. Juli
Um mit Monheimer Bürgerinnen und Bürger über verschiedene aktuelle Bauprojekte ins Gespräch zu kommen, schwingen sich die PETO30plus!-Mitglieder aufs Fahrrad. Unter der sachkundigen Führung von Daniel Zimmermann sollen verschiedene interessante Punkte im Stadtgebiet abgefahren werden. Die Fahrradtour startet am 23. Juli 2017 um 14 Uhr am Monberg.
Unterwegs wird allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein kostenloser Imbiss angeboten. Die voraussichtlich zweistündige Tour soll ab 16 Uhr auf dem Monberg ausklingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Freitag, den 26. Mai 2017 | Pressemitteilung
PETO30plus!-Themenabend zum Lottenzentrum
Am 24. Mai 2017 beschäftigte sich der Stadtrat mit vier Gutachten zur Denkmalwürdigkeit der Lottenschule. Auf einem PETO30plus! Themenabend am Mittwoch, 31. Mai 2017 um 19 Uhr im Pfannenhof in der Monheimer Altstadt stellt Stadtplaner Thomas Waters die Erkenntnisse vor und erörtert zusammen mit Bürgermeister Daniel Zimmermann die weitere Perspektive für die betroffenen Schulen.
Samstag, den 15. April 2017 | Pressemitteilung
PETO30plus!-Themenabend zum Zukunftskonzept Innenstadt 2030
Der Wohn- und Einkaufsstandort Monheim wird immer beliebter. Um die Monheimer Innenstadt bis 2030 noch attraktiver zu gestalten, hat die Stadt es das sogenannte Integrierte Handlungskonzept entwickelt. In der Öffentlichkeit wurde bereits die Quartiersgarage Altstadt, die Nachverdichtung am Rathausplatz und die Verbindung zwischen dem Berliner Viertel und der Innenstadt diskutiert. Das Handlungskonzept umfasst jedoch noch eine Reihe weiterer Projektideen. Welche öffentlichen und privaten Maßnahmen sind im Rahmen des Zukunftkonzeptes geplant und wie sehen die nächsten Schritte aus? Diese und viele andere Fragen beantwortet Stadtplaner Robert Ullrich allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern bei einem weiteren PETO30plus!-Themenabend am 19. April um 19:00 Uhr im Pfannenhof in der Monheimer Altstadt nach einem einführenden Vortrag zu diesem Thema.
Mittwoch, den 2. November 2016 | Anträge und Stellungnahmen
Sechs Gründe, warum Sie die Initiative „Keine Steuergelder für Moscheegrundstücke“ nicht unterstützen sollten.
von Lisa Pientak und Daniel Zimmermann
Das von der CDU und der SPD initiierte Bürgerbegehren...
... wirkt ausschließlich destruktiv, weil es keine Aussage beinhaltet, wie die islamischen Gemeinden stattdessen unterstützt werden sollen.
Sollte das Bürgerbegehren eine Mehrheit der Monheimerinnen und Monheimer hinter sich versammeln, so wäre zwar der Beschluss aufgehoben, die beiden islamischen Gemeinden mit 425.500 Euro und 420.000 Euro zu unterstützen. Dem Stadtrat stünde es jedoch frei, die Gemeinden stattdessen mit jeder anderen beliebigen Summe, zum Beispiel mit jeweils 500.000 Euro zu fördern. Hier zeigt sich der große Konstruktionsfehler des Bürgerbegehrens. Es sagt zwar, was die Initiatoren nicht wollen. Es beinhaltet aber keine Aussage darüber, was stattdessen zu tun ist. Dieses Vorgehen passt zum bisherigen Verhalten der CDU und der SPD im Monheimer Stadtrat. Keine der beiden Fraktionen hat es in den letzten drei Ratssitzungen seit Juli geschafft, einen konkreten Beschlussvorschlag zu formulieren, wie die Gemeinden unterstützt werden sollen.
Stellungnahme der PETO-Fraktion und des Bürgermeisters zur Initiative „Keine Steuergelder für Moscheegrundstücke“
Unsere Arbeit im Stadtrat und in der Stadtverwaltung verstehen wir als Arbeit für alle Menschen, die in Monheim am Rhein leben. Es ist eine Arbeit für Jung und Alt, für Frauen und Männer, für Einheimische und Zugezogene, für Menschen mit und ohne Behinderung, für Christen, Muslime und Angehörige anderer Religionen. Sie richtet sich an jede Einwohnerin und jeden Einwohner, die oder der in unserer schönen Stadt lebt.
Immer wieder entscheiden wir im Rahmen unserer Arbeit über Zuschüsse und finanzielle Mittel für die unterschiedlichsten Zwecke. Die Stadt investiert unter unserer Verantwortung in Bildung, Kultur, Verkehr, Sport, Freizeit, Klimaschutz, Integration, die Lebens- und Standortqualität der Stadt und viele weitere Dinge.
Millionen-Investitionen im kommenden Jahr
Donnerstag, den 6. Oktober 2016 | Pressemitteilung
PETO30plus!-Themenabend zum Schulstandort Lottenstraße/Krischerstraße
Von einigen sehnlichst herbeigewünscht, von anderen als unvorstellbar abgelehnt – die Lottenschule wie auch Astrid-Lindgren-Schule sollen abgerissen werden und moderne Schulbauten entstehen. Welche Gründe es für diese Planungen gibt, was genau wo und wie entstehen soll, darüber informiert ein öffentlicher PETO30plus!-Themenabend mit Bürgermeister Daniel Zimmermann und dem Bereichsleiter des städtischen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements Michael Lobe am Dienstag, 11. Oktober, um 18.00 Uhr auf dem Schulhof der Lottenschule. Im Anschluss an die Besichtigung vor Ort wird die Diskussion im Restaurant „Zum Vater Rhein“ fortgesetzt.
Freitag, den 30. September 2016 | Pressemitteilung
Rundfahrt mit Daniel Zimmermann startet am 31. Juli
Um mit Monheimer Bürgerinnen und Bürger über verschiedene aktuelle Bauprojekte ins Gespräch zu kommen, schwingen sich die PETO30plus!-Mitglieder aufs Fahrrad. Unter der sachkundigen Führung von Daniel Zimmermann sollen verschiedene interessante Punkte im Stadtgebiet abgefahren werden. Die Fahrradtour startet am 31. Juli um 14 Uhr am Monberg.
PETO30plus!-Themenabend zur städtischen Wohnungsbaugesellschaft
Der Wohnstandort Monheim wird immer beliebter. Steigende Zahlen von Arbeitsplätzen und hervorragende soziale Leistungen in der Stadt führen dazu, dass sich Angebot und Nachfrage von Wohnraum immer mehr verschieben. Eine neu zu gründende städtische Wohnungsbaugesellschaft soll hier Abhilfe schaffen und gezielt Mietobjekte entwickeln, die den Bedarf optimal abdecken.
Zwei erste Projekte werden bereits geplant: „Unter den Linden“ und „Sophie-Scholl-Quartier“. Wo werden diese entstehen? Wer kann potentiell dort ab wann mieten? Wie soll eine solche Wohnungsbaugesellschaft überhaupt funktionieren? Diese und viele andere Fragen beantwortet Bürgermeister Daniel Zimmermann allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern bei einem weiteren PETO30plus! Themenabend am 05. Juli um 19:00 Uhr in der Kulisse des OHG nach einem einführenden Vortrag zu diesem Thema.
Freitag, den 24. Juni 2016 | Anträge und Stellungnahmen
PETO beantragt „Haus der Hilfsorganisationen“
DLRG macht auf Raumnot aufmerksam
von Andy Eggert
Mit einem Bürgerantrag hat sich die DLRG-Monheim an die Stadt gewendet, um auf Probleme in der derzeitigen Unterbringungssituation aufmerksam zu machen. Büros und Lagerflächen sind aktuell über das ganze Stadtgebiet verteilt. Zum Teil fehlen geeignete Abstellmöglichkeiten vollständig, so dass die Ausrüstung ganzjährig der Witterung ausgesetzt ist. Auch an Schulungsräumen mangelt es. Der Monheimer Verein bat um die Prüfung einer kostenfreien Überlassung geeigneter Räumlichkeiten durch die Stadt.
Ein berechtigte Bitte, fand die PETO-Fraktion. Leider existieren in Monheim keine geeigneten Räume, durch die unmittelbar Abhilfe geschaffen werden kann. Außerdem leidet nicht nur die DLRG Monheim unter einem Mangel an Räumlichkeiten, auch weitere Hilfsorganisationen wie der ASB, das Rote Kreuz und die Malteser beklagen laut Bürgermeister Zimmermann ihre Unterbringungssituation. Teilweise sind Verwaltungsräume, Stellplatzflächen für Einsatzfahrzeuge, Lehr- und Lagerräume über das gesamte Stadtgebiet verteilt.
PETO strebt deshalb eine städtische Gesamtlösung an. Aus diesem Grund stellte die Fraktion im Haupt- und Finanzausschuss den Antrag, die Verwaltung zu beauftragen ein Konzept für ein Haus der Hilfsorganisationen zu entwickeln. Die Verbände beteiligen sich aktiv am Katastrophenschutz und sollten deshalb angemessen untergebracht werden. „Ziel ist es,“ so die PETO-Fraktionsvorsitzende Lisa Pientak, „dass bis Ende des nächsten Jahres ein Plan vorliegt, wie und wo die Gruppen angemessene und dauerhaft auskömmliche Räumlichkeiten erhalten können.“ Auf Grundlage dessen könne dann in die konkrete Planung und Umsetzung eingestiegen werden. Mit der DLRG Monheim sollen darüber hinaus kurzfristige Lösungen gefunden werden, um den aktuellen Problemen abzuhelfen bis das neue Zentrum steht. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Zimmermann sicherte noch in der Sitzung zu, dass bereits in den kommenden Monaten erste Gespräche mit allen betroffenen Gruppen geführt werden, um die Bedarfe zu ermitteln.
Sonntag, den 24. April 2016 | Pressemitteilung
Monheim am Rhein bekommt eine Veranstaltungshalle
PETO30plus! diskutiert über das 28-Mio.-Euro-Projekt
Eingehaltene Versprechen sind erfreulich – karnevalistisch verpackt umso mehr: Das beim Rathaussturm versprochene Konzept für eine städtische Veranstaltungshalle liegt jetzt vor und wird am 29.04.2016 um 19:00 Uhr auf dem Monberg von Daniel Zimmermann allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Bei einem 30plus!-Themenabend informiert der Bürgermeister über die aktuellen Pläne für die ehemalige Shell-Fassabfüllanlage, die zu einer Veranstaltungshalle mit bis zu 2000 Sitzplätzen umgebaut werden könnte.
Neben dem großen Bereich für kulturelle Veranstaltungen könnte die Halle auch als Tagungs- und Kongresszentrum genutzt werden. Die genaue Planung für den auf 28 Mio. Euro geschätzten Umbau steht noch aus. Sie soll im Rahmen eines Architektenwettbewerbs in den nächsten Monaten entwickelt werden. Zuvor muss der Monheimer Stadtrat in seiner nächsten Sitzung für das grundsätzliche Konzept und auch den Ankauf der alten Shell-Halle grünes Licht geben.
PETO30plus! will die Gelegenheit nutzen, um mit allen interessierten Monheimerinnen und Monheimern über die Planungen ins Gespräch zu kommen. Wie immer wird es innerhalb des Themenabends ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen geben.
Freitag, den 15. April 2016 | Video-Blog
PETO-Video-Blog: Neubau der Monheimer Feuerwehrwache
von Andy Eggert, Tim Kögler und Torsten Kinzel
Es steht schon länger fest: Monheim bekommt eine neue Feuerwehrwache. Im letzten Stadtplanungsausschuss wurde die Fassadengestaltung festgelegt und dem Baubeginn steht nun nichts mehr im Wege. In unserem PETO-Video-Blog fasst euch unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Andy Eggert den zeitlichen Ablauf kurz zusammen.
Zum Video (PETO-Video-Blog: Neubau der Monheimer Feuerwehrwache)
Dienstag, den 29. März 2016 | Video-Blog
PETO-Video-Blog: Umgestaltung Monheimer Altstadt
von Lucas Risse, Tim Kögler und Torsten Kinzel
Die Temperaturen steigen und unsere Altstadt rüstet sich für die kommende Außengastronomie. Die Pläne zur Umgestaltung des Alten Markts sind abgeschlossen und werden Ende des Jahres umgesetzt. Welche Vorteile die Umgestaltung mit sich bringt, berichtet euch in unserem PETO-Video Blog unser stellvertretender Bürgermeister Lucas Risse.
Zum Video (PETO-Video-Blog: Umgestaltung Monheimer Altstadt)
Freitag, den 1. April 2016 | Pressemitteilung
Monheim und Baumberg bekommen fünf neue Kitas
Themenabend von PETO30plus! zum Kita-Ausbau
Die hohe Attraktivität der Stadt Monheim am Rhein drückt sich auch in steigenden Zuzügen junger Familien aus, die einen bedarfsgerechten Ausbau von Kita-Plätzen erforderlich machen. Bürgermeister Daniel Zimmermann stellt am 5. April 2016 um 19:00 Uhr im Pannenhof, Turmstraße 2 die aktuellen Planungen des Kita-Ausbaus bei einem PETO30plus!-Themenabend vor.
Die Stadt Monheim am Rhein hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten drei Jahre fünf neue Kitas in Betrieb zu nehmen. Wie dieses Ziel zu erreichen ist, wird im Mittelpunkt des Themenabends stehen. Wie immer wird es zum Abschluss des Themenabends ausreichend Raum für Nachfragen und Diskussionen geben.
PETO-Video-Blog: Landschaftspark Rheinbogen
von Laura Töpfer, Tim Kögler und Torsten Kinzel
Seit einigen Monaten wird im Monheimer Rheinbogen gebuddelt, gebaut und gepflanzt. Nach langer Planungszeit entsteht für Jung und Alt ein naturnaher Erholungsraum. Unsere erste stellv. Bürgermeisterin Laura Töpfer stellt euch in unserem PETO-Video-Blog die Hauptmaßnahmen vor.
Zum Video (PETO-Video-Blog: Landschaftspark Rheinbogen)
Montag, den 28. März 2016 | PETO-Blatt-Artikel
Ein weiteres Puzzleteil steht in den Startlöchern
Bauprojekte im Schulbereich wurden beschlossen
von Florian Große-Allermann
Die Stadt Monheim am Rhein – Hauptstadt für Kinder® schafft optimale Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche. Dieses strategische Ziel haben wir uns vor eineinhalb Jahren fett in unser Hausaufgabenheft geschrieben. Und wir sind – das können wir in aller Bescheidenheit sagen – auf einem sehr guten Weg.
Viele unterschiedliche Faktoren führen dazu, dass unsere Stadt für Familien immer attraktiver wird. Dazu zählt sicherlich eine hervorragende Kinderbetreuung mit Kitas, die ihre qualitativ hochwertigen Angebote obendrein den Eltern auch noch kostenlos zur Verfügung stellen. Wichtig für die erfreuliche städtische Entwicklung ist zudem unser buntes Angebot an Projekten und Institutionen wie die MoKi-Projekte, unsere Musik- und Kunstschule, dem Abenteuerspielplatz oder den vielen Sport- und Freizeitvereinen, um nur einige wenige zu nennen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist aber nicht zuletzt unsere vielfältige und hochqualifizierte Schullandschaft.
Trotz (oder vielleicht auch gerade–r wegen) der konzeptionellen Stärke unserer Schulen stoßen diese räumlich an ihre Kapazitätsgrenzen. Hinzu kommt, dass entgegen des Bundestrends unsere Stadt insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen überdurchschnittlich wächst und gedeiht. Das liegt zum einen an einer hohen Geburtenrate in Monheim, zum anderen aber auch an dem Zuzug vieler junger Familien. Um der räumlichen Überlastung unserer Schulen entgegenzutreten, haben wir vergangenes Jahr bereits den Monheimer Schulentwicklungsplan fortgeschrieben.
Betriebshof Neubau
Mehr Platz für Mitarbeiter und Technik
Wir haben den Anspruch, dass unsere Straßen sauber und im Winter von Schnee und Eis befreit sind, Grünflächen gepflegt und Beschilderungen rechtzeitig auf- und abgehangen werden. All diese Aufgaben und noch viel mehr werden durch die Mitarbeiter des Betriebshofes erledigt. Ausbaubedarf gibt es aber auch hier noch reichlich. Allerdings können keine weiteren Mitarbeiter eingestellt werden, weil der Platz im alten Betriebshof an der Siemensstraße bereits jetzt schon viel zu klein und überfüllt ist. Fahrzeuge und Lagerprodukte müssen häufig umgeräumt werden, um an benötigte Materialien zu gelangen. Fehlende Unterbringungsmöglichkeiten für Fahrzeuge fördern deren Verschleiß und die Aufbereitung kann nur unter semiprofessionellen Gegebenheiten erfolgen. Daher wurde beschlossen, dass der Betriebshof mehr Platz zur Verfügung gestellt bekommt.
Zwei Varianten wurden bereits 2014 diskutiert. Es zeigte sich, dass der Umbau der alten Filmstudios an der Robert-Bosch-Straße eine geeignete Stelle für die Unterbringung ist. Der Umbau wird mehr als 1,5 Millionen Euro günstiger sein als ein Neubau, für den es auch an freier Fläche mangelt! Für einen Neubau müssten knapp 1000 m2 eingeplant werden. Platz, den Monheim so nicht mehr hat. Die Planungen zum Um- und Anbau der Filmstudios haben jetzt ein Ende und wir freuen uns, den Startschuss für die Ausbaumaßnahme zu geben.
Das Verwaltungsgebäude für den Betriebshof wird im Bestand untergebracht und gliedert sich in zwei Etagen. Im Untergeschoss befinden sich der Sozialtrakt, die Umkleiden, ein Pausenraum und Büroflächen. Eine anstehende Personalentwicklung wurde bereits mit berücksichtigt, indem ausreichend Platz für neue Mitarbeiter/innen eingeplant wurde. Im Obergeschoss befinden sich ein großer Besprechungsraum und weitere Büroflächen für städtische Mitarbeiter, die nicht im direkten Kontakt zum Betriebshofgelände stehen müssen. Die alte Halle bietet Platz für 17 Fahrzeuge, die dann individuell ein- und ausfahren können und den Organisationsablauf nicht behindern. Der Vorteil durch die hohe Halle ist, dass hier eine Zwischenebene eingebracht werden kann und somit ausreichend Lagerfläche für Material entsteht. In der neuen 93 m2 großen Vorbauhalle werden KFZ-Werkstatt und weitere kleine Werkstätten untergebracht. Die Fassade wird sich an die Gestaltung der vorhandenen Halle anpassen. Sie erhält eine Trapezblechverkleidung. Der Außenbereich dient der Unterstellung von Großfahrzeugen, zwei Salzsilos sowie Sole-Anlage, Schüttgutboxen, Containerstellplätze, Waschplatz, Stellplatz für Müllpresse, Kehrricht-Abschüttplatz, 28 PKW- sowie ca. 20 Zweirad-Stellplätze für Mitarbeiter. Als Abschirmung zur Berghausener Straße und zur Baumberger Chaussee sowie der dahinter liegenden Wohnbebauung wird der Hofbereich durch eine Lärmschutzwand abgegrenzt. Ob diese eine Begrünung erhalten kann, wird sich erst nach Bau zeigen, da diese Einfluss auf die Wirkung der Wand hat.
Freitag, den 11. September 2015 | Pressemitteilung
PETO30plus!-Themenabend „Umgestaltung Altstadtplätze“
Die Pläne für eine optische Aufwertung der beiden Altstadtplätze Kradepohl und Alter Markt sollen sowohl mehr Aufenthaltsqualität für Besucher und Gäste der Gastronomie als auch eine höhere Attraktivität für Fußgänger und Radfahrer schaffen.
PETO30plus! möchte mit einem Themenabend über die geplante Umgestaltung der beiden Altstadtplätze informieren. Stadtplaner Robert Ullrich und Bürgermeister Daniel Zimmermann stellen alles Wissenswerte am 15.09.2015 um 19.00 Uhr in der Monheimer Biermanufactur, Turmstraße 19 vor.
Montag, den 10. August 2015 | Pressemitteilung
Rundfahrt mit Daniel Zimmermann startet am 16. August
Um mit Monheimer Bürgerinnen und Bürger über verschiedene aktuelle Bauprojekte ins Gespräch zu kommen, schwingen sich die PETO30plus!-Mitglieder aufs Fahrrad. Unter der sachkundigen Führung von Daniel Zimmermann sollen verschiedene interessante Punkte im Stadtgebiet abgefahren werden. Die Fahrradtour startet am 16. August um 15 Uhr am Monberg.
Unterwegs wird allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein kostenloser Imbiss angeboten. Die voraussichtlich zweistündige Tour soll ab 17 Uhr auf dem Monberg ausklingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mittwoch, den 15. Juli 2015 | Blogeintrag
Stadtrat verabschiedet Fahrradkonzept
Das „Handlungskonzept zur Förderung des Fahrradverkehrs im Monheim am Rhein“ wird für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Nicht nur Radfahrer, sondern auch Fußgänger und Autofahrer werden von den Maßnahmen profitieren.
Im Vergleich zu anderen Städten kann Monheim bisher nicht mit Fußgänger- und Radfahrerfreundlichkeit glänzen. Das soll sich ändern. Da der Attraktivität der Nahmobilität eine immer wichtigere Bedeutung zukommt, soll Monheim fit fürs Rad gemacht werden. Dem entsprechenden Ratsbeschluss aus dem Jahr 2012 folgte nun die Vorstellung der Ergebnisse. Das Planungsbüro VIA hat im Auftrag der Stadt ein Handlungskonzept erarbeitet, in dem alle Straßen in Monheim im Hinblick auf ihre aktuellen Situationen untersucht wurden und zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen werden.
Eine Neuerung im Hinblick auf den Radverkehr bringt das so genannte „Duale System“ mit sich. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Idee, dem Radfahrer zukünftig nicht mehr nur eine Möglichkeit zur Teilnahme im Verkehr anzubieten. Bisher waren Radfahrer verpflichtet, einen vorhandenen Radweg zu nutzen. Das Fahren auf der Straße war ihnen ggf. untersagt. Wurde die Klassifizierung als Radweg aufgegeben, mussten alle Radfahrer die Straße nutzen. Im „Dualem System“ dürfen sichere Fahrer auf der Straßen fahren, unsichere Fahrer behalten aber zugleich die Möglichkeit, vorhandene Radwege zu nutzen. Es werden also nicht mehr alle Radfahrer in eine Schublade gesteckt. Das „Duale System“ trägt dem breiten Spektrum an Bedürfnissen und Ansprüchen durch die unterschiedlichen Altersgruppen und Fahrstile Rechnung. Für größtmögliche Sicherheit ist entscheidend, dass der Radfahrer im Verkehr deutlich sichtbar ist. Für die Realisierung dieses Vorschlags sind deshalb Hinweise durch Markierungen unabdingbar. Hierbei wird vor allem auf bewährte Piktogramme und Schutzstreifenmarkierungen zurückgegriffen werden.
Mittwoch, den 15. Juli 2015 | Video-Blog
PETO-Video-Blog: Monheims Fahrradkonzept
In unserem zweiten PETO-Video-Blog informiert euch unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Andy Eggert über das kürzlich beschlossene Fahrradkonzept. Fahrradfahren soll in Monheim am Rhein durch eine ganze Reihe von Maßnahmen deutlich attraktiver werden.
Zum Video (PETO-Video-Blog: Monheims Fahrradkonzept)
Freitag, den 12. Juni 2015 | Pressemitteilung
PETO30plus!-Themenabend zum Radverkehrskonzept
Monheim auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt – Wie soll es aussehen das Radverkehrskonzept in Monheim am Rhein? Stephanie Augustyniok, Fahrradbeauftragte der Stadt, wird am Dienstag, 16. Juni 2015 um 19.00 Uhr im Familienhofcafé (Parkstraße 6) bei einem weiteren PETO30plus!-Themenabend Grundlagen dieses Konzepts vorstellen.
Die Schaffung einer fahrradfreundlichen Infrastruktur, die gut durchdacht und eindeutig erkennbar ist, aber auch alle anderen Verkehrsteilnehmer nicht außer Acht lässt, soll zu mehr Nahmobilität führen. Zahlreiche Veränderungen, die vom Planungsbüro VIA erarbeitet wurden, könnten in den Folgejahren anstehen und reichen von großen baulichen Maßnahmen bis hin zu einfachen Markierungen auf Straßen oder Wegen. Sollte die Politik zustimmen, werden in Monheim demnächst nicht nur blaue Gänsefüßchen, sondern an vielen Stellen auch Fahrradpiktogramme auf dem Boden zu sehen sein.
Sonntag, den 24. Mai 2015 | PETO-Blatt-Artikel
Entlastung für die Opladener Straße
„Nord-Süd-Spange“ soll Verkehr Richtung Süden aufnehmen
Die täglichen Rückstaus auf der Opladener Straße sollen bald der Vergangenheit angehören. Die Mitglieder des städtischen Planungsausschusses billigten dazu die Ergebnisse eines Verkehrsgutachtens und beauftragten die Stadtverwaltung mit weiteren Ausarbeitungen für eine neue Verbindungsstraße Richtung Süden. Unter dem Arbeitstitel „Nord-Süd-Spange“ soll die neue Straße entlang der Monheimer Bürgerwiese die Kurt-Schumacher-Straße (Höhe Mona Mare) mit der Alfred Nobel-Straße verbinden.
Für die Opladener Straße soll sich daraus eine voraussichtliche Entlastung von rund 1.000 Fahrzeugbewegungen pro Tag ergeben. Bezogen auf den Gesamtverkehr von über 20.000 Fahrzeugen, die täglich über die Opladener Straße rollen, ist das zwar nur eine Verringerung von weniger als fünf Prozent, insbesondere zu den Stoßzeiten soll sich die Entlastung jedoch deutlich bemerkbar machen. Das Ziel ist es, zumindest dem aus dem Berliner Viertel stammenden Verkehr, der die Autobahn A 59 Richtung Leverkusen nutzt, eine Alternative zur Opladener Straße zu bieten. Die neue „Nord-Süd-Spange“ soll die Erreichbarkeit des Autobahnanschlusses in Hitdorf (Monheim Süd) so verbessern, dass weniger Verkehr aus dem Berliner Viertel die Opladener Straße nutzt.
Der Anschluss für Firmen wie UCB, Bayer CropScience und Seyfert, die im Monheimer Süden ansässig sind, findet schon jetzt hauptsächlich über die Alfred-Nobel-Straße zum Autobahnkreuz Monheim Süd statt. Das angrenzende Wohngebiet war jedoch bisher nicht ausreichend angeschlossen. Nur einzelne kleine Straßen führen den Verkehr aus der Stadt auf die Alfred-Nobel-Straße. Die teils weiten Umwege führen dazu, dass es dieser Route deutlich an Attraktivität mangelt. Die neue „Nord-Süd-Spange“ bietet in Zukunft eine reale Option, die Autobahn in angemessener Zeit zu erreichen. Weiterhin wird die Nord-Süd-Spange auch das Grundstück des alten Freibads neu gliedern, womit das brachliegende und aktuell nicht genutzte Bauland vermarktet werden kann.
Montag, den 4. Mai 2015 | PETO-Blatt-Artikel
Kinder dürfen sich freuen
Zwei Spielflächen werden neu saniert und noch weitere sind geplant
von Julia Häusler
Die Spielflächen am Landecker Weg in Baumberg und an der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Monheim werden noch in diesem Jahr in neuem Glanz erstrahlen. Dies wurde im letzten Jugendhilfeausschuss und im Ausschuss für Schule und Sport einstimmig beschlossen.
Schon bei der Bürgerbeteiligung im letzten Jahr zeigte sich ein großes Interesse an der Umgestaltung der beiden Spielflächen. Nicht nur die Kinder waren voller Vorfreude, sondern auch die Eltern, denn die beiden Spielplätze sind sehr veraltet, trostlos und sanierungsbedürftig. Doch dieser Zustand wird sich nun ändern. Bei der Bürgerbeteiligung konnten Ideen, Vorschläge und Wünsche eingebracht werden, die dann im weiteren Verlauf zu einem einheitlichen Konzept verarbeitet wurden. Die Konzepte der beiden Spielflächen wurden abschließend der Spielplatzkommission vorgestellt.
Aufgrund der Größe und des Einzugsgebiets der Spielfläche am Landecker Weg wird diese zukünftig für eine Nutzung durch Kleinkinder und Kinder im Grundschulalter umgestaltet. Dafür wird vor allem der Sandbereich für die Kleinkinder umgebaut. Dort soll eine kleine vielseitige Hütte mit Rutsche und Versteckmöglichkeiten errichtet werden. Zudem werden zwei kleine bewegliche Schaukeltiere im Sandflächenbereich installiert. Für die Kinder im Grundschulalter wird es neben Kletter- und Balanciermöglichkeiten auch eine Schaukel und ein Karussell geben. Die gesamte Spielfläche wird also sehr unterschiedliche Geräte aufweisen, sodass in Zukunft auf dieser Spielfläche keine Langeweile mehr für die dort spielenden Kinder aufkommen wird. Die Kosten für das Sanierungsvorhaben belaufen sich auf 35.000 €. Davon wurden Haushaltsmittel in Höhe von 26.556 € aus dem Jahr 2014 übertragen und 8.444 € stehen im laufenden Haushalt, aus den Mitteln zur Sanierung von Spielflächen, zur Verfügung.
Dienstag, den 28. April 2015 | Anträge und Stellungnahmen
Monheim bekommt eine neue Kindertagesstätte
Mit einem Bebauungsplan will PETO auch auf die steigende Baulandnachfrage reagieren
von Lisa Pientak
Die Planungen über die Nutzung der Fläche an der Kurt-Schumacher-Straße/Ecke Oranienburger Straße neben dem Parkplatz des Mona Mare haben in der letzten Woche eine kontroverse Diskussion in den städtischen Ausschüssen ausgelöst. Während PETO auf der Fläche eine dringend benötigte Kindertagesstätte realisieren und außerdem auf die steigende Nachfrage nach Bauland im Stadtgebiet reagieren möchte, sprechen die übrigen im Stadtrat vertretenen Fraktionen sich dafür aus, auf Wohnbebauung in diesem Bereich zu verzichten.
Auslöser der Kontroverse ist, dass in Monheim mehr Kita-Plätze benötigt werden, als bisher angenommen wurde. Um zukünftig alle Kinder versorgen zu können, muss bis zum Beginn des nächsten Kindergartenjahrs (2016/2017) eine neue Kindertagesstätte gebaut werden. Auf Grund des Zeitdrucks und weil dort gebaut werden soll, wo die meisten Kinder leben, wurde von der Stadtverwaltung ein Bau auf der Fläche des neben dem Mona Mare gelegenen Wäldchens vorgeschlagen.
Während die Notwendigkeit und der Standort der Kindertagesstätte im Jugendhilfeausschuss sowie im Schul- und Sportausschuss von allen Fraktionen befürwortet wurden, lehnten CDU, SPD und Grüne den Bebauungsplan für das Vorhaben im Stadtplanungsausschuss ab. Die drei Fraktionen kritisieren, dass der Bebauungsplan auf der für die Kindertagesstätte nicht benötigten Teilfläche des Wäldchens Wohnbebauung vorsieht. PETO plädiert jedoch für diese Bebauung, weil die Fläche mitten im innerstädtischen Wohnbereich liegt und daher zur Deckung der steigenden Baulandnachfrage genutzt werden kann, ohne den naturbelassenen Außenbereich der Stadt anzugreifen.
Mittwoch, den 18. Februar 2015 | Pressemitteilung
PETO30plus!-Themenabend „Stadteingang Rheinpromenade“
Monheim macht sich fein – nicht nur die Innenstadt, auch der Stadteingang vom Rhein her soll optisch aufgewertet werden und damit Monheim „noch“ attraktiver machen. Über den aktuellen Stand der Planungen für diesen Bereich möchte PETO30plus! bei dem ersten Themenabend für Monheimer Bürgerinnen und Bürger im neuen Jahr informieren.
Mit Bürgermeister Daniel Zimmermann, Bauunternehmer Gernot Paeschke und Architekt Oliver Konrath als Referenten werden am 24.02.2015 zunächst ab 19.00 Uhr ausgehend vom Monheimer Parkplatz am ehemaligen Shell-Verwaltungsgebäude die Örtlichkeiten besichtigt, um danach im Restaurant „Zum Vater Rhein“ einen Vortrag über den Sachstand der Planungen zu hören und abschließend zu diskutieren.
Samstag, den 20. Dezember 2014 | PETO-Blatt-Artikel
Fahrradfreundliche Stadt - attraktives Angebot für Jung und Alt
von Marius Volgmann
Mit großem Erfolg und hoher Beteiligung seitens der Öffentlichkeit arbeiten Stephanie Augustyniok, Fahrradbeauftragte der Stadt Monheim, und die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro VIA eG aus Köln sowie unseren Bürgerinnen und Bürgern bereits seit einem halben Jahr intensiv an einem Handlungskonzept zur Förderung des Fahrradverkehrs in der Stadt Monheim am Rhein. Durch eine umfassende Analyse von Unfallstatistiken, des bestehenden Netzes und durch die Festlegung von Zielen haben Peter Gwiasda und Andrea Fromberg vom Planungsbüro VIA den Planungsprozess bedürfnisgerecht optimiert.
„Monheim ist eine Stadt mit kurzen Wegen und entspricht dem Leitbild einer kompakten Stadt. Sie besitzt großes Potential, welches bislang bloß noch nicht genutzt wurde, trotz dass sie, gerade durch fehlenden Durchgangsverkehr, dazu prädestiniert ist.“ - Das ist das Resümee der ersten Workshopveranstaltung.
Alle verschiedenen Interessen und Bedürfnisse zu berücksichtigen und diese anschließend in einem gemeinsamen Konzept zu vereinen, ist nicht leicht. Schon gar nicht bei den vielen verschiedenen Anforderungen daran.
Mit Lichtgeschwindigkeit in die Zukunft
Themenabend „Flächendeckender Glasfaserausbau in Monheim am Rhein“ am 27. Oktober 2014 in der Kulisse
von Anne Hankeln-Lang
Dass Monheim am Rhein kommunikationstechnisch den Anschluss an die in dieser Hinsicht führenden Länder sucht, daran lässt Daniel Zimmermann in seinen einleitenden Ausführungen keinen Zweifel. Deutschland befindet sich derzeit in der Verbreitung und in Bezug auf den Stand der Breitbandtechnologie auf den hinteren Plätzen weltweit und dieser Entwicklung will die Stadt Monheim am Rhein mit der MEGA entscheidende Impulse entgegensetzen.
PETO30plus! hat mit dem Thema „Flächendeckender Glasfaserausbau in Monheim am Rhein“ an einem Montagabend viele Bürgerinnen und Bürger in die Kulisse gelockt. Das Lokal platzt aus allen Nähten, als der der Bürgermeister anhand von Folien die Ausgangsposition erläutert. Wir erfahren, dass von den 23 bis 24 Millionen DSL-Anschlüssen in Deutschland ca. 68% nur ca. 6 Mbit/sec leisten. Dabei handelt es sich bei DSL-Verbindungen um asymmetrischen Down- und Upstream (der Upstream dauert immer länger). Im Gegensatz hierzu kann der Down- und Upstream bei der Glasfasertechnologie symmetrisch, also gleich schnell gehalten werden. Dies ist wichtig für Home-Office-Arbeit, wo man oft auch viele Daten wegsenden und nicht nur empfangen möchte. Der Download einer DVD mit DSL in ca. 15 Minuten ist auch unvergleichlich langsamer als in ca. 3 Sekunden mit Glasfasertechnologie.
Jörg Köhl, technischer Leiter der MEGA, berichtet anschaulich und detailliert von den Planungen des großen Telekommunikationsprojektes der MEGA. Begonnen werden soll erst einmal mit einer Leistung von 100 Mbit/sec. Theoretisch gibt es allerdings keine Begrenzung, da Lichtwellen durch das Glasfasernetz geschickt werden und damit ein unbegrenztes Datenvolumen garantieren. Die nicht unbeträchtlichen Investitionen (die Stadt Monheim wird finanziell in Vorleistung gehen), sollen in 10 Jahren refinanziert und zurückgezahlt werden können, so die Prognose. Vorgesehen ist das gesamte Stadtgebiet, beginnend mit den bisher am schlechtesten versorgten Stadtteilen wie der Blee oder dem Waldbeerenberg in Baumberg, mit Glasfaserkabeln bis zu jedem Haus bzw. bis zu jeder Wohnung zu versehen. Der Anschluss ist zu diesem Zeitpunkt kostenlos. Ein WLan-Router wird ebenfalls kostenlos mitgeliefert, wenn man die Produkte von der MEGA bezieht. Diese stellt derzeit die Produktpalette zusammen, die es durch ihr Baukastensystem ermöglicht, für jeden Kunden ein Produkt nach dessen persönlichen Bedürfnissen anbieten zu können. Im Dezember beginnt die Akquisition bei den ersten Hauseigentümern, im März ist Baubeginn. Die Verträge, die dann abgeschlossen werden, beziehen sich nur auf das Verlegen der Glasfaserkabel bis ins Haus (FttH = Fiber to the home). Welche Produkte letztendlich abgenommen werden, bleibt davon erst mal unberührt.
Die Krischerstraße verändert ihr Gesicht
Große Umleitungsschilder im Stadtgebiet zeigen es an - die Krischerstraße wird seit September umgestaltet.
von Patrick Fuest
Doch bevor die Bagger anrückten gab es noch sieben Mottoveranstaltungen unter dem Motto: 360 Grad Heimat - ab in die Mitte. Sowohl der Monheimer Einzelhandel als auch diverse Monheimer Gruppierungen und Vereine stellten sich und ihre Angebote auf der Krischerstraße, am Rathausvorplatz und am Centerbogen in den Mittelpunkt. Begleitet wurden die Veranstaltungen durch musikalische Klänge und Vorführungen auf der Bühne am Rathaus. Die Monheimer Bürger nahmen dieses Angebot an und verbrachten kurzweilige Wochenenden in der Innenstadt. So konnte man zum Beispiel dank der Monheimer Stadtverwaltung - die in Kooperation mit der Facebook-Gruppe Monheimer Urgesteine agierte - eine Reise durch Monheims Geschichte machen, eine Open-Air-Modenschau bestaunen und im Elektronikmarkt marokkanisch kochen.
Bis zum Frühjahr wird sich das Gesicht der Krischerstraße Stück für Stück verändern. Die Stadtmitte wird wie aus einem Guss sein. Vom Rathausplatz bis zur Lindenstaße wird es dann die gleichen Oberflächenmaterialien geben. Das Stadtmobiliar wird ebenfalls angepasst. Beim Schreiben dieses Artikels sind die drei Verkaufspavillions bereits Geschichte und die Konturen vom neuen Kreisverkehr an der Kreuzung Krischerstraße/ Kirchstraße/ Lindenstraße gut zu erkennen. Die gleichzeitigen Kanalbauarbeiten sind fast bis zum ehemaligen Standort der Pavillions vorgerückt. Die Einzelhändler sind jedoch einwandfrei zu erreichen. Alle Monheimerinnen und Monheimer können sich schon jetzt auf das Ergebnis freuen.
Donnerstag, den 27. November 2014 | Anträge und Stellungnahmen
PETO sorgt für ein ansprechendes Stadtbild
Grünpflegebudget wird um 80.000 € erhöht
Im Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt und Verkehrswesen setze sich die PETO-Fraktion mit ihrem Antrag durch, das städtische Grünpflegebudget um 80.000 € zu erhöhen. „Betrachtet man die Grünflächen und das Straßenbegleitgrün, fällt auf, dass die Pflege nur teilweise und unregelmäßig durchgeführt wurde. Der Betriebshof verzweifelt an dem Berg der anfallenden Arbeiten. Es war einfach zu wenig Personal vorhanden“, so Andy Eggert, stellvertretender PETO-Fraktionsvorsitzender und Mitglied im städtischen Planungsausschuss. Ihren Unmut über diesen Zustand äußerten die Bürgerinnen und Bürger vermehrt über den städtischen Mängelmelder.
2015 sollen anfallende Arbeiten zunächst extern vergeben werden. Dadurch ist eine Grundpflege gesichert. „Wir als PETO-Fraktion halten es allerdings auch für notwendig, dass eine echte Aufwertung der Flächen stattfindet. Nach unseren Vorstellungen soll die Saisonbepflanzung deutlich verbessert werden. Baumberg, Altstadt, Berliner-Viertel, sowie die Stadteingänge sind markante Gebiete, in denen die Aufenthaltsqualität erhöht werden kann“, so Eggert. Auch Kübel, die den Straßenverkehr beruhigen sollen, könnten wieder bepflanzt werden. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt entsprechende Flächen und Gebiete zu erfassen und Maßnahmen zu erarbeiten.
Montag, den 17. November 2014 | Blogeintrag
Schulhöfe der Sekundarschule und der Gesamtschule werden neu gestaltet
600.000 € für 2015 fest eingeplant
Die Schülerinnen und Schüler der Peter-Ustinov-Gesamtschule und der Sekundarschule dürfen sich freuen: Am Donnerstag stimmte der Stadtrat für die Umgestaltungskonzepte der Schulhöfe. Dadurch werden weitere Maßnahmen umgesetzt, die von PETO für die Monheimer Schülerinnen und Schüler beantragt worden waren. Insgesamt werden 400.000 € für eine altersgerechte Umgestaltung der vier Pausenhöfe an der PUG und weitere 200.000 € für die Gestaltung des Schulhofes der Sekundarschule investiert.
Auch im gemeinsamen Ausschuss für Jugendhilfe, Schule und Sport forderten wir bereits am Mittwoch, dass die Schulbetriebskosten an die aktuellen Begebenheiten angepasst werden. Wir beantragten die Aufstockung um weitere 25.000 €. Wir hoffen mit dieser Berücksichtigung im Haushalt 2015 die Eltern der Schülerinnen und Schüler zu entlasten.
Des Weiteren soll im Haus der Jugend wieder eine moderne Freizeitbeschäftigung für Jugendliche einziehen. Die alte und marode Kegelbahn soll durch eine neue Doppel-Bowlingbahn ersetzt werden. Für den Haushalt 2015 beantragten wir finanzielle Mittel in Höhe von 60.000 €.
Donnerstag, den 23. Oktober 2014 | Pressemitteilung
Themenabend „Flächendeckender Glasfaserausbau“
Um Monheimer Bürgerinnen und Bürger den geplanten Glasfaserausbau im gesamten Stadtgebiet vorzustellen, veranstaltet PETO30plus! am Montag, den 27. Oktober 2014 um 19:00 Uhr in der Kulisse am Berliner Ring 7 einen Themenabend.
Als Referenten werden Bürgermeister Daniel Zimmermann und Jörg Köhl, Leiter Technik bei der MEGA, die Pläne für die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet in Monheim am Rhein vorstellen und im Anschluss Fragen beantworten.
Freitag, den 5. September 2014 | PETO-Blatt-Artikel
Die Rheinpromenade im neuen Glanz
Entwurf des neuen Stadteingangs
von Bianca Rosenstetter
Bei der Bürgerbeteiligung am 24. Juni diesen Jahres im Ratssaal wurden die aktuellen Pläne für die Umgestaltung des Monheimer Stadteingangs vorgestellt. Gemeint ist der Stadteingang an der Rheinpromenade von Baumberg Richtung Hitdorf, der auf die Krischerstraße führt. Wer derzeit an dieser Stelle vorbeifährt, sieht zunächst einmal von allen Richtungen das große Hochhaus aus den 60er Jahren. Außerdem sieht man einen grauen Parkplatz vor dem alten Shell Verwaltungsgebäude, ein paar Wohnhäuser und nicht zu vergessen unseren schönen Rhein. Die dort stehende kleine Marienkapelle ist durch ihre herabgesetzte Lage leider leicht zu übersehen.
Hier soll sich in den nächsten Jahren einiges ändern. Die Krischerstraße soll verlegt werden, sodass Platz für drei weitere Wohngebäude vor dem bereits bestehenden Hochhaus entstehen wird. Die Straße wird dann am ehemaligen Shell Verwaltungsgebäude vorbeiführen. Einige Parkplätze können dabei erhalten werden. Die drei neuen Häuser sollen an Kieselsteine, die vom Rhein angespült werden, erinnern. Hinsichtlich der Höhe werden sich die neuen Objekte nicht wesentlich von der Umgebungsbebauung unterscheiden. Als angehende Immobilienkauffrau weiß ich aber, dass große Gebäude heutzutage glücklicherweise nicht erschlagend aussehen müssen. Es wird auf moderne und offene Bauweisen geachtet, sodass die Häuser gut in die Umgebung passen werden. Durch abfallende Gebäudehöhen, viele Glaselemente und attraktive Loggien werden die Häuser alles anderem als einem Klotz ähneln. So soll dem bestehenden Hochhaus seine Dominanz genommen werden. Im Untergeschoss könnte sogar ein kleines Café untergebracht werden, welches mit Blick auf den Rhein zum Verweilen einlädt.
Auch die Marienkapelle soll optisch hervorgehoben werden. Rundherum wird ein Platz geschaffen, dessen zentraler Blickfang der Kirchenbau sein soll. Zudem kann die derzeit schwierige Bürgersteigsituation an der Kapelle entschärft werden, sodass es für Fußgänger und Radfahrer sicherer wird.
Fahrradfreundliche Stadt Monheim am Rhein
Ein Fahrradkonzept entsteht
von Tim Kögler
Mit der Aufstellung eines Radverkehrskonzept hat die Stadt Monheim es sich zur Aufgabe gemacht, als „Fahrradfreundliche Stadt“ ausgezeichnet zu werden. Der Anteil der Radfahrer muss deutlich gesteigert werden. Bei einer letzten Erhebung (2001) war der Anteil der Radfahrer mit knapp 11% (Fußgänger 21%, MIV 57%, ÖPNV 11%) deutlich zu niedrig. Ein Verhältnis, das eigentlich verwunderlich ist. So hat Monheim doch die idealen Voraussetzungen für Radfahrer: kaum Steigungen, eine kompakte Siedlungsstruktur mit kurzen Wegen, Wald und Rheinradwege, die nur genutzt werden müssen.
Die Auszeichnung wird von der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte“ vergeben, die bereits mehr als 70 Städte in Nordrhein-Westfalen für die Förderung der Nahmobilität auszeichnete.
Und genau das hat die Stadt Monheim vor, die Förderung des Radverkehrs. Für diese Aufgabe arbeitet die Verwaltung mit dem renommierten Planungsbüro VIA aus Köln zusammen. Peter Gwiasda vom Planungsbüro VIA, der in der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) die „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ mit ausarbeitete, stellte sich im Ratssaal der Monheimer Öffentlichkeit im Juni und hörte sich die Vorschläge und Nöte Monheimer Radfahrer an.
Mittwoch, den 30. April 2014 | Pressemitteilung
Rundfahrt mit Daniel Zimmermann startet am 4. Mai
Um mit Monheimer Bürgerinnen und Bürger über verschiedene aktuelle Bauprojekte ins Gespräch zu kommen, schwingen sich die PETO30plus!-Mitglieder aufs Fahrrad. Unter der sachkundigen Führung von Daniel Zimmermann sollen verschiedene interessante Punkte im Stadtgebiet abgefahren werden. Die Fahrradtour startet am 4. Mai um 14 Uhr am Monheimer Parkplatz vor dem alten Shell-Verwaltungsgebäude (Krischerstraße 100).
„Wir veranstalten regelmäßig Themenabende, um mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern aktuelle lokalpolitische Themen zu diskutieren“, erläutert 30plus-Vorstandsmitglied Luda Liebe. „Unter anderem wollen wir uns die geplante Entwicklung in den Gewerbegebieten, in Baumberg Ost sowie auf dem so genannten Menk-Gelände ansehen.“
Freitag, den 22. November 2013 | Pressemitteilung
„Tourismuskonzept Monheim am Rhein“
PETO30plus! lädt zum Themenabend ein
Zu einem Themenabend über das in den letzten Monaten erarbeitete Tourismuskonzept für Monheim am Rhein lädt PETO30plus! alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, den 28. November 2013 um 19.30 Uhr in den Pfannenhof in die Monheimer Altstadt ein. Als Referentin wird die städtische Tourismusmanagerin Maximiliane Richtzenhain erwartet.
„Haus Bürgel, die Monheimer Altstadt, der Marienburgpark und viele weitere Punkte in Monheim und Baumberg bieten ein wirklich tolles touristisches Potenzial für Ausflügler. Wir sind gespannt zu erfahren, wie die Stadt diese Potenziale in Zukunft besser darstellen und nach außen vermarkten möchte“, umreißt 30plus-Vorstandsmitglied Kerstin Wöhlk die Zielsetzung des Themenabends.
Seit dem vergangenen Frühjahr wurde auf Initiative von PETO und der SPD die städtische Wirtschaftsförderung im Bereich Citymarketing erheblich ausgeweitet. Dazu zählt auch die Tourismusförderung. Der Stadtrat soll in seiner Sitzung am 18.12.2013 das von der Stadtverwaltung erarbeitete Tourismuskonzept beschließen.
Montag, den 3. Dezember 2012 | Pressemitteilung
PETO: „Vorwürfe der FDP sind unbedacht und stigmatisierend“
Modernem sozialem Wohnungsbau müsse man die Zweckbindung nicht ansehen
In einer Presseerklärung reagiert die PETO-Fraktion auf die Vorwürfe der FDP, sie plane gemeinsam mit der SPD ein „neues Berliner Viertel in Baumberg Ost“. „Diese Vorwürfe sind unbedacht und stigmatisieren einen ganzen Stadtteil“, begegnet der stellvertretende PETO-Fraktionsvorsitzende Florian Große-Allermann einer FDP-Mitteilung mit Unverständnis. „Die FDP zeigt mit ihren Äußerungen nicht nur, welches Bild sie vom Berliner Viertel hat, sondern auch ihre Geringschätzung für Menschen, die auf öffentlich geförderten Wohnungsbau angewiesen sind.“
Den Streit ausgelöst hatte eine Abstimmung im Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt und Verkehr in der vergangenen Woche. PETO hatte darin einem SPD-Antrag zu einer Mehrheit verholfen, innerhalb des Neubauprojektes Baumberg Ost die Realisierbarkeit von 30 Prozent sozialem Wohnungsbau zu prüfen.
„Wir können an diesem Antrag nichts schlechtes erkennen“, so Große-Allermann, der die Entscheidung seiner Fraktion für den SPD-Antrag verteidigt. „Bei 100 geplanten Wohneinheiten sprechen wir über 30 öffentlich geförderte. Der FDP kann ich nur dringend raten, sich inhaltlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ihre Äußerungen würden dann sicher weniger haltlos und uniformiert ausfallen.“
Montag, den 26. November 2012 | Blogeintrag
Zukunftswerkstatt Berliner Viertel
von Laura Töpfer
So viele motivierte Leute habe ich schon lange nicht mehr auf einem Haufen gesehen! Okay, also abgesehen natürlich von unseren Fraktions- und Vorstandssitzungen. Aber wie viele bunt zusammengewürfelte Menschen sich voller Ideen am Samstag zusammengefunden haben, das sieht man wirklich nicht jeden Tag! Aber jetzt erstmal von vorne.
Seit Februar dieses Jahres gibt es wieder einen Stadtteilmanager fürs Berliner Viertel – das PETO-Blatt berichtete in der Märzausgabe. Nachdem im September schon ein Vorbereitungsworkshop stattgefunden hatte, war es letzten Samstag nun so weit: Die Stadt bzw. Stadtteilmanager Georg Scheyer luden zur „Zukunftswerkstatt Berliner Viertel“. Im Foyer der Real- und Sekundarschule trafen sich hierfür zahlreiche Interessierte aus der Politik, der Verwaltung, aber auch aus Vereinen, dem Beratungszentrum, religiösen Gemeinschaften und natürlich viele, viele Anwohner des Berliner Viertels.
Nachdem uns ein paar geschichtliche Facts über das Berliner Viertel mitgeteilt und die Ergebnisse des Auftaktworkshops zusammengefasst wurden, konnte jeder selbst entscheiden, auf welches Thema er oder sie sich bei der Zukunftswerkstatt mehr konzentrieren wollte. Zum Beispiel war dies „Bildung“, „Bürgerschaftliches Engagement“, „Sicherheit, Alkohol und Drogen“ und „Wohnumfeld/Grünanlagen“, um nur einige zu nennen. Hier sollte dann in Kleingruppen erarbeitet werden, was für Stärken schon vorhanden sind, aber auch wo noch mehr getan werden sollte und vor allem wie.
Mittwoch, den 21. November 2012 | Anträge und Stellungnahmen
Gemeinsamer Antrag mit der SPD: Umgestaltung der Baumberger Hauptstraße
Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen für das Jahr 2013 haben wir mit der SPD zwei gemeinsame Anträge gestellt. In diesem beantragen wir die Planungen zur Umgestaltung der Hauptstraße in Baumberg neu aufzunehmen.
Sehr geehrter Herr Zimmermann, wir bitten Sie, folgenden gemeinsamen Antrag der PETO-Fraktion und der SPD-Fraktion dem Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bau- und Verkehrswesen zur Beschlussfassung im Rahmen der Haushaltsplanberatungen für das Jahr 2013 zuzuleiten.
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Planungen zur Reaktivierung der Hauptstraße im Stadtteil Baumberg wieder aufzunehmen und die Durchführung der Umgestaltung kombiniert mit der Kanalsanierungsmaßnahme im Jahr 2014 zur Beschlussfassung vorzubereiten. Zu diesem Zweck wird ein Planerwettbewerb unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in einem Workshop durchgeführt.
Die erforderlichen Planungskosten für das Jahr 2013 werden in den Haushalt eingestellt.
Im Zuge des Bebauungsplans Nr. 57 B Hauptstraße/Humboldtstraße/Fröbelstraße wurde bereits im Jahr 2009 eine Standortuntersuchung durchgeführt sowie ein Konzept zur Reaktivierung der Hauptstraße mit der Planungsgruppe MWM, Aachen erarbeitet.
Dienstag, den 16. Oktober 2012 | 30plus-Themenabend
Umgestaltung der Hauptstraße in Baumberg
Am 16. Oktober hatte PETO30plus! zu einem Themenabend über die „Umgestaltung der Hauptstraße in Baumberg“ eingeladen. Die Veranstaltung erfreute sich sehr großer Resonanz, zahlreiche Anlieger und Interessierte waren in die Gaststätte „Zum Schwan“ auf der Hauptstraße gekommen, um den Vortrag von Bürgermeister Daniel Zimmermann anzuhören.
Schon 10 Minuten vor Beginn platzte der Saal aus allen Nähten, so dass die Flügeltüren zur Gaststätte geöffnet werden mussten, damit alle Interessierte die Präsentation verfolgen konnten.
Die Hauptstraße sei „in die Jahre gekommen“, so Daniel Zimmermann und biete ein unattraktives Erscheinungsbild mit überdimensionierten Verkehrsflächen. Versiegelte Bodenflächen wirkten wenig einladend, Geschäfte und Ladenlokale glänzten mit dem Charme der 70er Jahre und die Parkplatzgestaltung sei nicht einheitlich, Grünflächen fehlten fast gänzlich und zwei Baulücken würden das Bild zusätzlich noch negativ ergänzen. Zudem gebe es bisher noch keine Händlerorganisation wie in Monheim.
Donnerstag, den 11. Oktober 2012 | Pressemitteilung
PETO30plus!-Themenabend „Umgestaltung Hauptstraße“
Für Dienstag, den 16. Oktober um 19:00 Uhr lädt PETO30plus! zum Themenabend „Umgestaltung Hauptstraße“ in die Gaststätte Schwan auf der Hauptstraße ein.
Wie PETO mitteilt, werde die Fraktion im Stadtrat eine Initiative zur Aufwertung der Hauptstraße ergreifen. Ähnlich wie die Krischerstraße im Ortsteil Monheim solle auch die Einkaufsstraße in Baumberg attraktiver gestaltet werden. Scheiterte die Umsetzung in der Vergangenheit noch an der schlechten Haushaltslage der Stadt, so befinde sich die Stadt nun in der Lage, Investitionen im Sinne der Anlieger, Anwohner und Einzelhändler tätigen zu können.
Da auf der Hauptstraße im übernächsten Jahr ohnehin eine umfangreiche Kanalsanierung anstehe, ließen sich Kosten sparen, wenn die Umgestaltung gleichzeitig vorgenommen werde. Den Anwohnern und Einzelhändlern könnten auf diese Weise zwei umfangreiche Baumaßnahmen zu unterschiedliche Zeitpunkten erspart bleiben.
Donnerstag, den 5. Juli 2012 | 30plus-Themenabend
Rheinanleger und Stadteingang Krischerstraße
Am 5.7.2012 hatte PETO30plus! zu einem weiteren Themenabend mit dem Schwerpunkt „Rheinanleger und Stadteingang Krischerstraße“ eingeladen. Eine stattliche Zahl von ungefähr 50 Bürgerinnen und Bürger nahm das Angebot an, sich vor Ort von Bürgermeister Daniel Zimmermann aus erster Hand über den aktuellen Planungsstand informieren zu lassen.
Die Umgestaltung im Ortseingangsbereich Krischerstraße/Ecke Rheinpromenade verfolgt seiner Aussage nach das Ziel, an dieser Stelle für Monheim einen repräsentativen Stadteingang zu schaffen, der die Verflechtung sowohl mit der attraktiven Rheinpromenade als auch mit dem bereits vorhandenen und noch entstehenden Gewerbe im Rheinpark herstellt. Dabei soll es eine Überplanung der sehr breiten Einmündung in die Krischerstraße geben. Ziel ist eine Minimierung der Verkehrsflächen. Der Erhalt der bisherigen Zufahrt in die Krischerstraße in reduzierter Form, aber auch die Verlegung der Straßenführung Richtung Shellgebäude ist laut Daniel Zimmermann denkbar.
Bei der Umgestaltung erhält das circa 3500qm große städtische Grundstück, das zurzeit als recht unattraktiver Parkplatz genutzt wird, eine große Bedeutung für die Gänselieselstadt. Einen Investor für das ambitionierte Ziel gäbe es bereits: Rainer Kohl, der in Düsseldorf das Planungsbüro Rheinland LO-projects GmbH betreibt. Er ist in Monheim nicht unbekannt, hat er doch Schloss Laach beeindruckend umgebaut und auch die Pläne für den Rheinanleger entworfen. Für den Bereich Krischerstraße/Rheinpromenade gibt es erste Ideenskizzen des renommierten Architektenbüros Tilke aus Aachen, mit dem Kohl zusammenarbeitet.
Donnerstag, den 28. Juni 2012 | Pressemitteilung
Themenabend „Rheinanleger und Stadteingang Krischerstraße“
Am 5. Juli um 19:30 Uhr lädt PETO30plus! zum 3. Themenabend dieses Jahres ein, der sowohl über den aktuellen Stand der Verwirklichung des Rheinanlegers als auch über die Planungen zum Stadteingang an der Krischerstraße informieren wird.
Ausgehend vom Parkplatz an der Krischerstraße zwischen Rheinufer und Niederstraße wird eine Ortsbegehung zu unserem aktuellen Thema stattfinden. Dort werden zunächst von Daniel Zimmermann die Pläne für die Umgestaltung der Krischerstraße im Einmündungsbereich der Rheinpromenade erklärt. Zurzeit läuft ein Planerwettbewerb, bei dem drei Büros Ideen für die Umgestaltung dieses Bereiches erarbeiten.
Anschließend wird der Rheinabschnitt, an dem der Rheinanleger geplant ist, besichtigt. Dieser soll in transparenter Bauweise mit einem Bürokomplex, einem Restaurant und einem für jedermann zugänglichen Sonnendeck gebaut werden. Wie in den letzten Wochen der Presse zu entnehmen war, stagniert das Projekt trotz politischer Mehrheiten und trotz aller Bemühungen des Investors. Es droht am teilweise widersprüchlichen Verhalten der Bezirksregierung zu scheitern. Bürgermeister Daniel Zimmermann wird über den aktuellen Stand des Verfahrens berichten.
Dienstag, den 15. Mai 2012 | PETO-Blatt-Artikel
Stadt investierte rund 1,2 Mio. € in Sportstätten
von Daniel Zimmermann
Bei der Übergabe des frisch sanierten Jahn-Sportplatzes an die SG Monheim konnten die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Sportvereine sowie der politischen Parteien eine erste Zwischenbilanz zur Umsetzung des Sportstättenkonzepts ziehen. In den letzten zwei Jahren sind rund 1,2 Mio. € für die Sportanlagen ausgegeben worden. Der Sanierungsstau der Vorjahre ist damit zu einem guten Teil beseitigt.
Einer der größten Einzelposten entfiel mit 234.000 € auf den Einbau eines Kunstrasenfeldes in die Bezirkssportanlage Baumberg. Das neue Spielfeld ersetzt den früheren Aschebelag und soll die Trainingszeiten kompensieren, die die Fußballer auf der Anlage am Kielsgraben verloren haben. Sowohl der Platz als auch das Umkleidegebäude mussten abgerissen werden, um der Auskiesung der Firma Braas zu weichen. Dabei entstanden Abrisskosten in Höhe von etwa 190.000 €. Schon beim Bau des Platzes im Jahr 1998 war klar, dass er nach spätestens zehn bis zwölf Jahren wieder abgerissen werden würde. Die Anlage, die ursprünglich als Ersatz für den Sportplatz an der Sandstraße geplant war, hatte sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Trainingsort für die Sportfreunde Baumberg und den 1. FC Monheim entwickelt. Eine Kompensation für die durch den Abriss entstandene Lücke war daher zwingend erforderlich.
Insgesamt 40.000 € gab die Stadt im Rahmen des Sportstättenkonzepts für eine Teilerneuerung der Flutlichtanlage sowie die Sanierung der Containerumkleiden im Rheinstadion aus. Im Rheinstadion, im Heinrich-Häck-Stadion und auf dem OHG-Außensportgelände wurden darüber hinaus die Tennenflächen erneuert. Zuletzt erhielt auch das Kunststofffeld am Berliner Ring einen neuen Überzug.
Montag, den 5. März 2012 | PETO-Blatt-Artikel
Stadtteilmanager bald wieder aktiv
Im Oktober letzten Jahres beschloss der Monheimer Stadtrat fünf strategische Ziele, die nun nach und nach verfolgt werden. Zur Erinnerung: Die fünf Ziele haben Monheim als Hauptstadt für Kinder, die Verbesserung Monheims Sozialstruktur, die Nutzung unserer Lage direkt am Rhein, die Stärkung von Wirtschaft und Arbeit und zu guter Letzt die aktive Gestaltung des demografischen Wandels zum Inhalt.
An dieser Stelle soll es jedoch vor allem um den zweiten Punkt gehen: das strategische Ziel „Verbesserung der Sozialstruktur in Monheim am Rhein, insbesondere im Berliner Viertel“ wurde nun konkretisiert und mit mehr Inhalt gefüllt. Neben Elementen wie die Erstellung eines Familienberichts und der Verbesserung der Wohnqualität umfasst das Handlungskonzept der Stadtverwaltung auch die Wiedereinführung des Stadtteilmanagement.
Dieses Stadtteilmanagement gab es bereits in der Vergangenheit und wurde seit 2008 leider nicht mehr weitergeführt. Ab Februar wird der 51-jährige Georg Scheyer wieder Stadtteilmanager des Berliner Viertels sein, der sich dieses mal jedoch voll und ganz darauf konzentrieren kann, da er nicht mehr gleichzeitig Geschäftsführer der Marke Monheim ist. Scheyer sieht die kulturelle Vielfalt des Viertels sowie die gute Infrastruktur als klare Pluspunkte des Viertels. Nirgendwo sonst in Monheim gibt es so viele Geschäfte, Kindergärten und Schulen wie dort, und auch die Bücherei und die VHS sind gut besuchte Orte des Viertels. Die Verkehrsberuhigung, die vielen Spielplätze und auch einige Grünflächen machen das Viertel ruhig, freundlich und lebenswert.
Freitag, den 2. Dezember 2011 | 30plus-Themenabend
Einzelhandelsentwicklung in Monheim am Rhein
Am 02.12.2011 veranstaltete PETO30plus! einen Themennachmittag/-abend über die Einzelhandelsentwicklung in Monheim am Rhein. Daniel Zimmermann und die City-Managerin Petra Mackenbrock begrüßten etwa 25 interessierte Bürgerinnen und Bürger an den Pavillons auf der Krischerstraße.
An Ort und Stelle sollten während eines Rundgangs Informationen über geplante Maßnahmen zur Belebung des Einzelhandels in der Innenstadt erläutert werden sowie bereits realisierte Projekte besucht werden.
Zunächst stand die Krischerstraße im Fokus. Eine Möglichkeit, diesen Bereich zu modernisieren wäre, die Pavillons, die bis auf den Kiosk-Pavillon in den vergangenen Jahren häufig leer standen zugunsten einer verbreiterten Krischerstraße abzureißen und den Ladenlokalen die Möglichkeit zu einer erweiterten Straßengastronomie zu bieten. So könnte das Flanieren auf der Straße attraktiver gestaltet werden.
Montag, den 13. Juni 2011 | 30plus-Themenabend
Wirtschaftsstandorte in Monheim am Rhein
PETO30plus! organisierte am Pfingstmontag eine Themenradtour durch Gewerbe- und Entwicklungsgebiete Monheims. Am Fuße des Monbergs traf sich eine stattliche Zahl von interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die zu einer informativen Rundreise durch Wirtschaftsstandorte in Monheim startete. Geführt von Bürgermeister Daniel Zimmermann standen sechs Stationen auf dem Tourplan.
Zunächst stand das Gewerbegebiet Rheinpark im Mittelpunkt. Seine Vermarktung wird von Investoren mit wachsendem Interesse betrachtet. Das zum Rhein liegende Grundstück neben dem Verwaltungsgebäude der Firma BASF (vormals Cognis) wurde von der Firma Doosan erworben. Eine Bebauung muss bis zum Ende des Jahres 2011 beantragt werden, andernfalls ist das Grundstück an die Stadt Monheim am Rhein zurückzugeben. Sollte dieser Fall eintreten, wird es sicherlich nicht schwierig sein, dieses „Filetstück“ an einen anderen Interessenten zu vergeben. Eine Reihe weiterer kleinerer Parzellen wird zurzeit veräußert bzw. entwickelt. Auch hier ist offensichtlich erhebliches Interesse vorhanden.
Die Vermarktung der großen Fläche hinter dem Monberg (ehemals IMR) wurde in die Hände der BSM gelegt. Idee ist, dass Kunden mit Interesse an einem Grundstück mit einer Gleisanbindung gefunden werden. Das neue Exposé zu diesem Gebiet stellt diese Thematik eines Logistikgrundstücks in den Vordergrund.
Sonntag, den 5. Juni 2011 | Pressemitteilung
Gewerbestandorte in Monheim am Rhein
Monheim wartet mit zahlreichen Wirtschaftsstandorten auf, an denen sich verschiedene Unternehmen angesiedelt haben und noch ansiedeln können. Die Gewerbegebiete sind über die ganze Stadt verteilt und bieten optimale Entfaltungsmöglichkeiten für interessierte Investoren. Doch wo genau befinden sich diese Gewerbegebiete und wie sind sie aufgebaut?
Um Monheimer Bürgerinnen und Bürger die Standorte wirtschaftlichen Aufschwungs vorzustellen, schwingt sich nun PETO30plus! aufs Rad. „Wir veranstalten regelmäßig Themenabende, um mit interessierten Bürgern wichtige Themen zu diskutieren. Die letzten Male haben wir zum Beispiel über den Rheinbogen, die Baumberger Hauptstraße, das Buslinienkonzept und die Revitalisierung der Altstadt gesprochen. Jetzt machen wir eine Themenfahrradtour“, kündigt Vorstandsmitglied Kerstin Wöhlk an.
Die Fahrradtour startet am 13. Juni um 15 Uhr unter der sachkundigen Führung von Bürgermeister Daniel Zimmermann am Fuße des Monberges. Über die Berghausener Straße geht es zunächst zum Weidental und zum ehemaligen Gelände von Schmolz + Bickenbach. Über die Baumberger Chaussee fährt man weiter zum Knipprather Busch zum Menk-Gelände und danach über den Radweg Richtung Hitdorf zur Alfred-Nobel-Straße zu Bayer Crop Science. Der Rückweg wird über die Industriestraße am UCB Creative Campus und über die Kapellenstraße zum Rheinpark eingeschlagen. „Unterwegs gibt es natürlich einige Erläuterungen“, versichert Wöhlk.
Donnerstag, den 10. Februar 2011 | 30plus-Themenabend
Revitalisierung der Altstadt
Am 10.02.2011 konnten über 70 Bürgerinnen und Bürger im Schelmenturm zum bislang fünften Themenabend der AG PETO30plus! begrüßt werden. Daniel Zimmermann stellte den Planungsstand des Revitalisierungsprogramms der Monheimer Altstadt vor.
Die einstündige Präsentation begann mit einem Überblick über historische Grunddaten. Als Kern der historischen Altstadt gilt die Fläche vom Schelmenturm im Osten bis zum Kradepohl im Nordwesten und der Kirche St. Gereon im Süden, so 1830 im Urkataster festgehalten. Die historische Bausubstanz wurde im Laufe der Jahrhunderte durch Modernisierungsmaßnahmen verändert. So wurden Fassaden verputzt, verklinkert oder anderweitig verkleidet, Gauben errichtet oder Vorbauten angebaut. Teilweise ist die Fachwerkkonstruktion noch sichtbar, häufig auch nicht mehr.
Im März 2008 erfolgte der Aufstellungsbeschluss eines Bebauungsplans, in dem u.a. geregelt werden soll, was mit einem historischen Gebäude passiert, wenn es verkauft wird. Im Sommer 2008 gab es dann einen Workshop mit Architekten, Stadtplanern, dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege und Rats- und Verwaltungsmitgliedern. Dabei stellte sich heraus, dass ein Bebauungsplan alleine nicht ausreicht, um die historische Bausubstanz zu schützen oder auch zu verhindern, dass unpassende neue Häuser zwischen alte Häuser gebaut werden. Ein ganzes Maßnahmenpaket ist erforderlich. Das Ziel ist, die historische Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig Leben in die Altstadt zu bringen, die Attraktivität der Altstadt insgesamt zu erhöhen.
Freitag, den 4. Februar 2011 | Pressemitteilung
Themenabend „Revitalisierung der Altstadt“
Die Monheimer Altstadt lebt. Die Restaurants sind gut besucht, an den Tischen der Biergärten drängen sich die Gäste, am Wochenende flanieren Ausflügler durch die Gassen und bewundern die historischen Gemäuer und die Anwohner freuen sich über das friedliche Treiben. Noch ist dieses Szenario zwar noch Zukunftsmusik, aber der PETO30plus! Vorstand kann sich eine solche Entwicklung durchaus vorstellen.
Mit ihren regelmäßigen Themenabenden möchte Peto30plus! auch in diesem Jahr wieder zahlreichen Monheimern die Möglichkeit eröffnen über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und Anregungen über den Vorstand in die Politik einzubringen.
Am kommenden Donnerstag steht die Altstadt auf dem Programm. Thema ist der derzeitige Sachstand im Bezug auf Veränderungsmöglichkeiten in der Altstadt, vor allem die Belebung der Gastronomie und die Berücksichtigung der Anwohnerinteressen. Eine Verbesserung der historischen Bausubstanz könnte zudem vermehrt Touristen anziehen.
Donnerstag, den 3. Februar 2011 | Pressemitteilung
Bürgerverein betreibt Desinformation
Trotz der Kritik des Bürgervereins an den Planungen zum Rheinbogen, hält PETO an dem Vorhaben fest. Die Jugendpartei begründet dies vor allem damit, dass die Argumentation des Bürgervereins nicht schlüssig sei und auf falschen Angaben beruhe. „Insbesondere der Vorwurf, dass die Planungen zum Rheinbogen, den Bestimmungen des Landschaftsgesetzes widersprechen, ist ohne Grundlage“, so PETO-Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel. Der Bürgerverein stützt sich bei dieser Behauptung auf ein Schreiben der Bezirksregierung vom 14.09.2009. Die Bezirksregierung hat in diesem Vermerk, laut Riedel, jedoch lediglich festgestellt, „dass auf Grundlage des derzeitig vorliegenden Konzeptes keine abschließenden landesplanerischen Aussagen getroffen werden können“.
Die darüber hinaus geäußerten Bedenken gegen die Vorhaben im südlichen Bereich der Variante V seien inzwischen überholt. „Wir arbeiten heute mit der VII. Variante“, erläutert die PETO-Frontfrau. „Diese neue Planvariante unterscheidet sich von der alten Variante insbesondere in den im Süden des Gebiets geplanten Nutzungen. Das Plangebiet ist verkleinert worden, so dass der landschaftlich besonders schützenswerte Pappelwald nicht mehr von den Maßnahmen erfasst ist. Darüber hinaus wurde auch die Idee, längs des Wäldchens eine eingezäunte Hundefreilaufwiese zu errichten, verworfen. Auch ein künstlicher See ist nicht mehr Bestandteil der Planungen.“
Bei der landschaftsschutzrechtlichen Beurteilung der Maßnahmen müsse außerdem die Größe der Planfläche im Verhältnis zu der Gesamtfläche des Rheinbogens betrachtet werden. Es handle sich um 21 von 382 Hektar, also rund 5 %. Riedel: „Wer behauptet dieser Fakt, sei nur irreführende Ablenkung, verschließe sich einer sachlichen Diskussion und betreibe Stimmungsmache aus dem Bauch heraus.“ Für die Beantwortung der Frage, ob der Schutz- und Rückzugsraum für Tiere zerstört werde, sei die Betrachtung der betroffenen Fläche im Verhältnis zum unberührten Bereich entscheidend.
Dienstag, den 13. Juli 2010 | 30plus-Themenabend
Vorstellung des neuen Buslinienkonzepts
Auch der dritte Themenabend der AG PETO30plus! war gut besucht. Das Treffen fand – themenbedingt auf dem Sandberg – in der Mensa der Peter-Ustinov-Gesamtschule statt, wo unser Referent Florian Große-Allermann zu Beginn das neue Buslinienkonzept der Bahnen der Stadt Monheim vorstellte. Im Anschluss wurde eine rege Diskussion geführt. Leider konnten nicht alle Fragen der Anwesenden geklärt werden, dort wurde ihnen zugesichert, dass die Informationen für sie herausgesucht und an sie weitergeleitet würden.
Auch Anregungen für Verbesserungen wurden angebracht. Eins der größten Anliegen der Anwesenden war und ist eine besser Anbindung der Linien 790 oder 791 an die S-Bahn Richtung Köln, da diese Anbindung bisher immer sehr knapp bemessen war und sich wohl auch nach dem neuen Konzept nicht geändert habe.
Diese und weitere Anmerkungen wurden selbstverständlich notiert und es soll nun geprüft werden, ob diese auch umgesetzt werden können.
Mittwoch, den 7. Juli 2010 | Pressemitteilung
Themenabend von PETO30plus! zum neuen Buslinienkonzept
Wenn das Buslinienkonzept geändert wird, bemerkt der gewöhnliche Fahrgast das oft erst, wenn an der nächsten Haltestelle die Fahrpläne ausgetauscht oder der Bus plötzlich unerwartet abbiegt und andere Routen nimmt. Das neue Buslinienkonzept der Stadt hat hingegen schon in den letzten Wochen für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Im Mittelpunkt stand vor allem die veränderte Linienführung im Bereich des Sandbergs.
PETO30plus! steht hinter den beschlossenen Änderungen, möchte sich der Kritik aber dennoch annehmen und ein Forum für Fragen und Anregungen bieten. „An unserem nächsten Themenabend soll es um das neue Linienkonzept der BSM gehen. Wir sehen die Sorgen der Anwohner des Sandbergs vom ÖPNV abgeschnitten zu werden und möchten dieser Angst mit ausführlichen Informationen entgegentreten. Im Besonderen wollen wir dabei über die Taktung der Busse sprechen“, erläutert Dieter Radenbach vom PETO30plus!-Vorstand.
In den nächsten Tagen sollen Flyer verteilt werden, die zusätzlich auf die Veranstaltung aufmerksam machen und die Hauptaspekte der Linienänderung noch einmal aufgreifen. Damit wolle man auch auf eine Postkarten-Aktion der SPD eingehen und entstandene Missverständnisse ausräumen. „Die geplanten Linienänderungen im Busverkehr werden auf den SPD-Flyern bewusst sinnverzerrt dargestellt. Wir möchten die Anwohner am Sandberg gerne über die tatsächliche Planung informieren. Als Anwohner haben sie ein Recht dazu“, so Radenbach.
Freitag, den 18. Juni 2010 | Blogeintrag
Der Stadtplanungsausschuss mal von der anderen Seite
von Torsten Kinzel
Ein wenig einsam muss es ausgesehen haben, wie ich in der letzten Reihe des Zuschauerbereichs im Ratssaal saß. So war auch die Meinung des ein oder anderen Mitglieds, welches uns im Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bau- und Verkehrswesen am 09.06. vertreten hat. Falls ihr euch fragt, wieso ich einsam aussah: Einer der Tagesordnungspunkte war mal wieder das altbekannte und nicht ganz beliebte Sportstättenkonzept. Und es schien, als wäre ich der einzig anwesende Zuschauer gewesen, welcher dem Konzept positiv gegenüber stand. Denn ich durfte mich der geschlossenen Anwesenheit der gesamten IGBBO (Initiative gegen Bebauung Baumberg-Ost) „erfreuen“.
Wenn man es genau nehmen möchte, ging es in erster Linie gar nicht um das Sportstättenkonzept, sondern um die „13. Änderung des Flächennutzungsplanes“. Doch auch dagegen wollte die IGBBO angehen. Der Beschlussvorschlag war es, einen Teil der Ackerflächen von Bauer Bosmann (ca. 14 ha) in Wohnbauflächen zu ändern, um dort die Möglichkeit für Häuserbau zu eröffnen. Dies ist zwingend nötig, da im Monheimer Stadtgebiet bereits ein Großteil an Flächen vergeben ist, der demographische Wandel allerdings ein größeres Angebot an Wohnfläche verlangt. Dass dabei die Bezirkssportanlage (BSA) um ca. 400 m verlegt werden kann, ist nur ein nützlicher Nebeneffekt. Der Neubau der BSA ein wenig östlicher zum jetzigen Standort birgt ein paar Vorteile. Zum einen wird es natürlich ein neues Fußballfeld geben, kombiniert mit einer 400m Laufbahn. Aber auch Wurfdisziplinen, wie Speerwerfen, sollen an der neuen BSA trainiert werden können. Außerdem ist der Lärmschutz nur noch in eine Richtung nötig.
Auch wenn die SPD eine Bebauung im Baumberger Osten ablehnt, war sie dennoch kompromissbereit und unterstützte diesen Antrag. Trotzdem gab es eine lange Diskussion darüber, warum nicht direkt die gesamte Fläche im Baumberg-Ost zu Wohnbaufläche gemacht werde. Dies bevorzugt nämlich die CDU, welche die „große Lösung“ für sinniger hält. Schlussendlich konnte der Antrag aber mit 8:7 Stimmen angenommen werden.
Samstag, den 10. April 2010 | PETO-Blatt-Artikel
Thema: Rheinbogen
Das Thema „Umgestaltung des Rheinbogens“ ist ein sehr schwieriges Thema, das in den letzten Jahren immer wieder für hitzige Diskussionen sorgte. Um endlich zu einer Einigung zu kommen lud die Stadtverwaltung alle Interessensparteien zu einem lockeren Workshop ein, bei dem jeder das einbringen durfte, was ihm auf dem Herzen lag.
Konkret geht es um die Flächen östlich des neuen Deiches, die im Norden durch die Sportplätze des 1. FC Monheims und im Süden auf Höhe der Marienburg begrenzt wird. In diesem Bereich soll nun eine Umgestaltung geplant werden, die mehr Besucher nach Monheim locken und auch für die Monheimer Bürger als Naherholungsgebiet genutzt werden soll.
Zu dem Workshop kamen Vertreter aller Fraktionen der Stadt Monheim, eine Abordnung des Abenteuerspielplatzes, Eigentümer und Betreiber des anliegenden Reiterhofes und viele mehr. Die Stadtverwaltung hatte im Vorhinein schon einige Entwürfe für die Umgestaltung vorgelegt und diese wurden jetzt ausführlich diskutiert. Was wollen wir wirklich im Rheinpark? Was darf auf keinen Fall gebaut werden? Wo bauen wir was hin, ohne dass es jemanden stört oder Anwohner belästigt? Wie ordnen wir die zu bebauenden Flächen? Wird es einen zentralen Spielplatz geben oder werden die Spielgeräte verteilt? Und wie kann man eine homogene Verbindung zwischen der Altstadt und dem neuen Rheinbogen schaffen? – Eine Vielzahl von Fragen, die nun alle mehr oder weniger effektiv geklärt wurden.
Sportstättenkonzept 2010
Zehn Jahre hatte die CDU-Fraktion um ihren Bürgermeister Dr. Thomas Dünchheim Zeit, ein Sportstättenkonzept nach ihren Wünschen und Vorstellungen zu entwickeln und zur Abstimmung zu stellen. Die Mehrheit dazu hätte sie (zumindest rechnerisch) gehabt – zunächst alleine, später dann gemeinsam mit der FDP.
Spätestens im vergangenen Jahr haben diese beiden Fraktionen jedoch gemerkt, dass wir es ihnen nicht einfach machen werden. Eine Veräußerung des Jahnsportplatzes und die Aufgabe des Standortes in Baumberg Ost sind mit PETO, SPD und den Bündnis-Grünen nicht umzusetzen. Und die Mehrheit der Monheimerinnen und Monheimer scheinen das ähnlich zu sehen. Das zeigt nicht nur das zum Erhalt der Sportstätten erfolgreich durchgeführte Bürgerbegehren. Auch die Ergebnisse der Kommunalwahl sprechen eine ähnliche Sprache.
Nun hat Daniel Zimmermann als unser neuer Bürgermeister ein neues Sportstättenkonzept zur Entscheidung gestellt. Die Richtung war freilich im Vorfeld klar: Ein dezentrales Sportangebot und der Erhalt der bestehenden Standorte sowie die Sanierung der maroden Sportstätten waren Kern des Konzeptes.
Freitag, den 9. April 2010 | Pressemitteilung
PETO plädiert für Sportplatz an der Wolfhagener Straße
Die Verabschiedung eines Sportstättenkonzepts, mit dem alle im Rat vertretenen Parteien zufrieden sind, hat sich in den letzten Jahrzehnten als äußerst schwierig erwiesen. Umso größer fällt bei der PETO-Fraktion nach eigenem Bekunden die Erleichterung darüber aus, dass es vor Ostern zu einem klaren Ratsbeschluss gekommen ist. Das Sportstättenkonzept 2010 sei eine große Chance für den Monheimer Sport, die man jetzt nutzen müsse.
Letzte Kritikpunkte seien leicht zu entkräften. Die Entwicklung der benötigten Wohnbaueinheiten innerhalb der letzten Jahre habe gezeigt, dass neue Wohnbauflächen dringend erforderlich seien. Um zu verhindern, dass die Stadt über die demografische Entwicklung hinaus weiter schrumpfe und zu garantieren, dass man auch in Zukunft attraktive Möglichkeiten für Neubürger anbieten kann, sei es erforderlich neue Wohnbauflächen zu schaffen und die Bezirkssportanlage um einige hundert Meter zu verschieben. Mit den so durch das Bauland gewonnenen Einnahmen werden die übrigen Maßnahmen refinanziert. Die Bebauung belaufe sich zudem auf lediglich 100 und nicht wie ursprünglich geplant 500 Wohneinheiten. Jenes sei durch die Beschränkung im Flächennutzungsplan auch so fixiert worden.
„Ein weiteres besonders wichtiges Argument sind die neuen Möglichkeiten, die die neue Bezirkssportanlage Baumberg-Ost für den Baumberger Sport bietet“, erklärt stellvertretender PETO-Fraktionsvorsitzender Lucas Risse. Das neue Spielfeld werde ein Kunstrasenplatz und der BTSC könne nun erstmalig regelmäßig auf einer Kunststofflaufbahn und einer eigenen Wurfanlage trainieren. Die Infrastruktur biete weiterhin gute Sport- und Freizeitmöglichkeiten in diesem Gebiet. Viele Baumberger Anwohner profitieren zudem von einer Anlage vor der eigenen Haustür, da das komplette österreich-Viertel an den Sportplatz grenze. „Befürchtungen hinsichtlich der Lärmbelastung sind da gänzlich unbegründet“, kann Risse beruhigen. Die Stadtverwaltung habe glaubhaft darstellen können, dass die entstehende Geräuschbelastung weit unter der der wenigen Meter entfernten Autobahn bliebe.
Montag, den 8. März 2010 | Blogeintrag
Kritische Anwohner in Baumberg-Ost
von Andreas Piana
Am Mittwoch, den 3.März um 17 Uhr fand im Ratssaal der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt und Verkehr statt. Neben der Haushaltsplanberatung standen viele interessante Punkte auf der Tagesordnung. Unter anderem ging es um die Bebauung in Baumberg-Ost.
Wie zu erwarten war, kam es im Bezug auf das Sportstättenkonzept zu heißen Diskussionen zwischen den Fraktionen. Bereits in der Bürgerfragestunde (zu der zahlreiche Anwohner aus dem Österreichviertel erschienen waren) wurde klar, dass dieses Thema auch bei der Bevölkerung auf großes Interesse und Emotionen stößt.
Dieses Mal bestand meine Wortmeldung aus einer Frage zum Haushaltsplan 2010. Auch wenn man sich auf diese Wortmeldungen vorbereitet, muss ich zugeben, dass einem schon mulmig zu Mute wird, wenn man sich in der Tagesordnung langsam dem Zeitpunkt der Meldung nähert.
Freitag, den 22. Januar 2010 | Pressemitteilung
PETO wirft Brühland Unsachlichkeit vor
In seiner Neujahrsrede forderte der CDU-Fraktionsvorsitzende, Tim Brühland, die unverzügliche Vermarktung des gesamten Plangebiets Baumberg-Ost. „Tatsache ist, dass ein so großes Gebiet nicht auf einen Schlag vermarktet werden kann“, entgegnet PETO-Fraktionsvorsitzende, Lisa Riedel. Aus diesem Grund seien auch die Behauptungen der CDU, das Haushaltsloch mit Einnahmen aus der Einkommenssteuer stopfen zu können, unrealistisch. Richtig sei, dass zur Stadtentwicklung auch die Ausweisung neuer Wohngebiete gehören würde, so die Planungsexpertin der PETO. Ihre Fraktion wolle dafür jedoch nicht innerhalb kürzester Zeit den einzigen verbleibenden Entwicklungsraum der Stadt opfern, sondern zunächst innerstädtische Brachen weiterentwickeln. Erst nach und nach sei eine Ausweisung des Bebauungsgebiets Baumberg-Ost nötig und möglich, da die Flächen andernfalls nicht nachgefragt werden würden oder zumindest unter einer starken Entwertung leiden müssten.
Enttäuscht zeigt sich die PETO-Frontfrau von dem destruktiven Signal der Neujahrsrede: „Offensichtlich ist Herr Brühland nicht in der Lage die CDU tatsächlich zu erneuern.“ Anstatt alte Zöpfe abzuschneiden, hingen die Christdemokraten weiterhin an gescheiterten Konzepten. Beispiel dafür sei das Sportstättenkonzept. Hier nutze Herr Brühland die Angst der Vereine, um Stimmung gegen eine dezentrale Sportplatzlösung zu machen. „Die CDU spielt mit falschen Karten. Sie klammert nicht nur die Tatsache aus, dass ihr Konzept ein Fehlbetrag von rund 1,5 Mio. € entgegen stand, sondern auch, dass sie in mehreren Abstimmungen dazu unterlag, obwohl die Stimmen von CDU und FDP für eine Entscheidung eigentlich hätten genügen müssen.“ Dies sei ein eindeutiges Zeichen dafür, dass das Konzept nicht von der ganzen Partei mitgetragen wurde. Riedel ist es daher unverständlich, dass Tim Brühland sich nach wie vor an diese überholte Variante klammere. Mit dem Jahreswechsel sollten die Christdemokraten vielmehr realisieren, dass der Wahlkampf zu Ende sei. Nun sei es an der Zeit sich der Realität zu stellen und sich für neue Lösungen zu öffnen.
Die Verwaltung arbeite zurzeit mit Hochdruck an einem Sanierungs- und Finanzierungskonzept im Sinne einer dezentralen Sportplatzlösung. Dabei solle auch ein vollwertiger Ersatz für den Sportplatz am Kielsgraben berücksichtigt werden. Im Sinne der Stadt wäre es wünschenswert, wenn auch die CDU-Fraktion Diskussionen zukünftig sachlicher führen würde.
Montag, den 14. Dezember 2009 | Blogeintrag
Hüttengaudi
Wirklich viele Gelegenheiten für eine Après-Ski-Party gibt es neben der Skihalle in Neuss im Rheinland nicht. Geschweige denn in Monheim selbst. Das wird sich ab diesem Winter jedoch ändern. Am 12.12.2009 wurde auf dem Monberg die lang erwartete Monberghütte eröffnet. Mit der Fertigstellung ist der Monberg nun auch für die kalten Monate gewappnet.
Die 350.000 € teure Hütte bietet Platz für ca. 200 Partygäste und wird (wie der Name schon erahnen lässt) in Zukunft für ordentliche Après-Ski-Partys, aber auch für Hochzeiten, Geburtstage und andere Events genutzt werden können. Zu einer guten Hütte gehört natürlich auch deftige Kost. So wird es neben den bereits verfügbaren Speisen für den zünftigen Gaumen auch traditionelle bayrische Gerichte geben. Im Sommer ist vorgesehen, die Monberghütte mit dem Biergarten zu kombinieren. So ist es den Besuchern freigestellt, ob sie je nach Wetterlage draußen ihrem kühlen Weizenbier frönen oder sich bei einem Regenschauer eher in die lauschige Hütte zurückziehen.
Auch weiterhin wird an dem Gesamtprojekt Monberg gearbeitet. So soll Anfang nächsten Jahres das zurzeit in Planung befindliche Konzept für einen Lift vorgelegt werden. Fraglich ist nur, warum nicht bereits vor dem Bau des Monbergs an die Menschen gedacht wurde, denen es nicht möglich ist ohne weiteres über 100 Stufen zu erklimmen. Nun, spät aber doch noch, können sich auch zuvor Erwähnte darauf freuen, dass auch ihnen in absehbarer Zukunft ein barrierefreier Zugang zur Verfügung steht.
Dienstag, den 17. November 2009 | 30plus-Themenabend
Umgestaltung der Baumberger Hauptstraße
Der zweite Themenabend der AG PETO30plus! fand am 17. November 2009 an der Hauptstraße Baumberg statt. Dieses Mal wurde unter Beteiligung aller interessierten PETO-Mitglieder und Monheimer Bürgerinnen und Bürger die Planungen zur Umgestaltung der Hauptstraße Baumberg besprochen. Lisa Riedel erläuterte das Vorhaben anhand von Plänen. Die Maßnahmen wurden grundsätzlich positiv aufgenommen. Die Finanzierbarkeit des Konzepts wurde jedoch sehr kritisch beurteilt. Außerdem wurde auf die problematische Parkplatzsituation auf der Hauptstraße hingewiesen.
Samstag, den 22. August 2009 | Pressemitteilung
PETO: Freizeit braucht Raum
Das Leben in Monheim hat viele Vorteile. Einer von ihnen ist, dass eine besonders naturverbundene Freizeitgestaltung möglich ist. Das Rheindeichhinterland bietet schon jetzt Ruhe und Entspannung bei einem ausgedehnten Spaziergang. Natur erleben, heißt aber in ihr halt machen zu können und nicht nur an ihr vorbei zu laufen. Kinder sollen die Möglichkeit haben in ihr aufzuwachsen und spielen zu können. Wir sind deshalb der Meinung Monheim kann aus dem Kleinod Rheindeichhinterland mehr machen. Wir setzten uns deshalb für eine Aufwertung dieses Gebiets durch Spiel- und Freizeitinseln unter Berücksichtigung des Natur- und Landschaftsschutzes ein.
Leider sind auch die vielen Baggerseen in und um Monheim kaum erlebbar. Anstatt sie mit hohen Zäunen abzusperren wollen wir sie öffnen. Seit Jahren kämpfen wir deshalb darum, dass der Krämersee als Badesee genutzt werden kann. Auch bei der Renaturierung der derzeitigen Auskiesungsfläche am Kielsgraben möchten wir ein Konzept, indem auch der Baggersee als nutzbares Freizeitelement mit einbezogen wird.
Wir wollen uns dafür einsetzen, dass sich Monheim auf seine Stärken – die Natur und insbesondere den Rhein – besinnt und diese erlebbarer macht.
Freitag, den 7. August 2009 | Pressemitteilung
PETO weist Äußerungen der IMR-Geschäftsführung zurück
Nach den Äußerungen des IMR-Geschäftsführers Steffen Adam in dieser Woche meldet sich nun PETO zu Wort. Adam hatte betont, sein Unternehmen halte am Standort Monheim fest. Außerdem hatte er darauf hingewiesen, dass nach der Ansicht von IMR die Frage einer persönlichen Haftung für die Kosten der Vertragsabwicklung völlig offen sei.
Beide Behauptungen sind nach Ansicht des PETO-Bürgermeisterkandidaten Daniel Zimmermann reine Drohkulissen. Das Recht des Stadtrats, einen Bebauungsplan zu ändern, könne nicht durch einen Grundstückskaufvertrag beschnitten werden, so Zimmermann. Der Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplans und die beschlossene Veränderungssperre seien rechtmäßig. Der Rat habe in letzter Sekunde erkannt, dass ein Industriegebiet an dieser Stelle nicht mit den umliegenden Nutzungen verträglich sei und entsprechend gehandelt. Lisa Riedel, Fraktionsvorsitzende der PETO, stellt klar: „Auf dieser Grundlage kann IMR keine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erhalten. Eine Ansiedlung ist damit ausgeschlossen.“
Unstrittig sei, dass im Fall der Vertragsrückabwicklung, Entschädigungen für die in das Grundstück investierten Arbeiten an IMR zu zahlen seien. Dafür erhalte die Stadt im Gegenzug aber auch ein höherwertiges Grundstück. Nach Ansicht Zimmermanns soll die Drohung einer persönlichen Haftung der Ratsmitglieder lediglich einschüchtern. Würde der neu gewählte Rat nach der Kommunalwahl die geänderte Bebauungsplansatzung nicht beschließen, ergäbe sich für IMR tatsächlich wieder die Möglichkeit einer Ansiedlung. Darauf spekuliere die Geschäftsführung von IMR, so Zimmermann.
Donnerstag, den 6. August 2009 | 30plus-Themenabend
Pläne für den „Landschaftspark Rheinbogen“
Der erste Themenabend der AG PETO30plus! fand am 6. August 2009 am Rheinspielplatz (Kapellenstraße/Am Vogelort) statt. Im Mittelpunkt des Abends standen die Planungen zum „Landschaftspark Rheinbogen“. Die Stadtverwaltung hat Pläne zur Weiterentwicklung des Rheinbogens erarbeitet. PETO unterstützt die Planungen grundsätzlich, weil sie eine naturnahe Erschließung des Gebiets für Freizeit und Erholung bedeuten und der bisherige Charakter gewahrt bleibt. Wie es konkret weitergeht, darüber muss man allerdings noch reden.
Daniel Zimmermann, Bürgermeisterkandidat der PETO, und Lisa Riedel, Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der PETO-Fraktion im Stadtplanungsausschuss, stellten den aktuellen Planungsstand vor. Nach der Vorstellung des aktuellen Planungsstands bestand im Rahmen einer Ortsbegehung Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Die Anwesenden standen einer Erschließung des Gebiets aufgeschlossen gegenüberstehen. Die Belange des Naturschutzes sollen jedoch angemessen berücksichtigt werden.
Donnerstag, den 23. Juli 2009 | Pressemitteilung
PETO: mehr Mobilität für Monheim
Unerlässlich für die Sicherstellung einer hohen Lebensqualität in Monheim ist ein durchdachtes Verkehrskonzept für Fußgänger, Radfahrer und den Autofahrer. Ein gutes Verkehrsmanagement berücksichtigt alle Verkehrsteilnehmer und ihre Interessen gleichermaßen. Auch das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel muss optimiert werden.
Durch unseren Antrag wurde der Kreisverkehr Ecke Hauptstraße/Berghausener Straße so gestaltet, dass es nun möglich ist, von dem Parkplatz der Kirche direkt wieder in Richtung Monheim zu fahren. Auch haben wir uns maßgeblich für die Querungshilfe über die Baumberger Chaussee eingesetzt. Mit der Umsetzung der „Grünen Welle“ vom S-Bahnhof Langenfeld bis zur Krischerstraße befinden wir uns ebenfalls auf dem richtigen Weg.
Erheblichen Handlungsbedarf sehen wir jedoch weiterhin unter anderem für den Knotenpunkt Berghausener Str./Baumberger Chaussee und die Geschwister-Scholl-Straße. Auch im öffentlichen Personennahverkehr besteht Verbesserungspotential.
Mittwoch, den 15. Juli 2009 | Pressemitteilung
PETO: Verantwortung für die Zukunft übernehmen
Damit unsere Stadt unter dem Eindruck des demographischen Wandels nicht schrumpft, ist es wichtig, bedarfsgerechte Wohnräume zu schaffen. Dazu gehört die Pflege des Bestands genauso wie die Ausweisung neuer Baugebiete. Hierbei legen wir jedoch Wert darauf, den Außenbereich der Stadt nicht vorschnell zu überplanen und so zukünftigen Generationen jegliche Entfaltungsmöglichkeiten in Monheim zu nehmen.
Die Verantwortung, die wir für unsere Umwelt haben, muss sich unserer Meinung nach auch im städtischen Handeln wieder finden. Die Stadt Monheim hat hier eine Vorbildfunktion für ihre Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen. Wir unterstützen das Projekt der Photovoltaikanlage auf dem Monberg daher in vollem Umfang. Wir können uns in Sachen Umweltschutz aber noch mehr einbringen.
Für eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadt ist es uns deshalb wichtig:
Mittwoch, den 10. Juni 2009 | Anträge und Stellungnahmen
Antrag der PETO-Fraktion: Alternierendes Parken auf der Sandstraße
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Gronauer, für die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Umwelt, Bau- und Verkehrswesen am 25. Juni 2009 bitten wir Sie, folgenden Beschlussvorschlag auf die Tagesordnung zu setzen:
Der Ausschuss beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob eine Verkehrsberuhigung der Sandstraße im Bereich zwischen der Abzweigung Griesstraße und der Monheimer Straße, insbesondere durch alternierendes Parken, möglich ist.
Sowohl auf der Griesstraße, als auch auf der Sandstraße beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h. Diese Geschwindigkeit wird, insbesondere im Bereich zwischen der Deichstraße und der Monheimer Straße, nicht eingehalten. Der gerade Straßenverlauf auf die an der Kreuzung Sandstraße / Monheimer Straße stehende Lichtzeichenanlage lädt viele Autofahrer zu dem Versuch ein, diese Ampel noch bei grün zu erreichen und dabei mehr als 30 km/h zu fahren.
Mittwoch, den 6. Mai 2009 | Anträge und Stellungnahmen
Gemeinsame Stellungnahme aller Ratsfraktionen zum Gleisanschluss von Hammesfahr
Fraktionsvorsitzende bekräftigen Unterstützung für die Gleisanbindung der Monheimer Spedition
Die Fraktionsvorsitzenden der CDU, SPD, PETO, Bündnis '90/Die Grünen und der FDP bekunden hiermit nochmals den schon in dem gemeinsamen Gespräch am 21. April 2009 geäußerten Willen und stellen folgendes fest:
Wie schon mündlich mitgeteilt stehen die Fraktionen der im Rat der Stadt Monheim vertretenen Parteien nach wie vor hinter der Erschließung des Betriebsgeländes Hammesfahr mit einem Bahnanschluss.
Wir werden darüberhinaus darauf hinwirken, dass die Frage, wer das Grundstück kauft, auf dem die Gleise verlegt werden sollen, nicht zu einer Veränderung ihrer Kalkulationsgrundlage führt.
Um eine zügige Umsetzung zu ermöglichen, besteht unsererseits die Bereitschaft einer kurzfristigen Ratssondersitzung zuzustimmen.
gez. Günter Bosbach (CDU-Fraktionsvorsitzender), Ursula Schlößer (SPD-Fraktionsvorsitzende), Lisa Riedel (PETO-Fraktionsvorsitzende), Andrea Stamm (Fraktionssprecherin Bündnis '90/Die Grünen), Ulrich Anhut (Mitglied der FDP-Fraktion im Ausschuss für Stadtplanung)
Montag, den 20. April 2009 | PETO-Blatt-Artikel
Dunkle Wolken über dem Monberg
von Lisa Riedel
Nach der grandiosen Eröffnung des MonBergs im August letzten Jahres, hat unser Berg nun hitzige Debatten ausgelöst. Auslöser war eine Vertragsanpassung. Den Betreibern sollte damit ermöglicht werden, finanzkräftige Investoren zu suchen, um den Betrieb auf eine ganzjährige Nutzung auszurichten.
Das ist auch gelungen. Dazu wurde der ursprüngliche Pachtvertrag in einen Erbpachtvertrag umgewandelt. Weil die Zeit drängte, ist dieser Vertrag nicht im zuständigen Haupt- und Finanzausschuss abgesegnet worden, sondern zunächst nur mittels einer dringlichen Entscheidung in Kraft getreten.
Bei einer dringlichen Entscheidung wird der Beschluss nur vom Bürgermeister und einem weiteren Ratsmitglied unterzeichnet. In der darauf folgenden Sitzung hat das zuständige Gremium dann die Möglichkeit den Beschluss zu genehmigen oder abzulehnen. Erfolgt eine Ablehnung, wird die Entscheidung rückgängig gemacht, wenn nicht schon Rechte anderer entstanden sind.
Anwohner für Jahnplatz
Am 1. April ging das Sportstättenkonzept in die nächste Runde. Eigentlich ist man sich fraktionsübergreifend einig: Wir müssen etwas tun! Bei der Frage, wie dieses „Etwas“ aussehen soll, haben sich allerdings zwei Lager gebildet, die gegensätzlicher kaum sein könnten (wir berichteten in der Ausgabe für Dezember 2008).
Einer der Kernpunkte ist die Frage um die Zukunft des Jahnsportplatzes. Das CDU-FDP-Verwaltungs-Konzept sieht vor, diese Sportstätte zu verkaufen und zwecks Wohnbebauung zu überplanen. Insbesondere von Seiten der CDU hörten wir in diesem Zusammenhang immer wieder das Argument, die Anwohner würden sich häufig über den Lärm beschweren, der von der Anlage ausginge. Und eine Beleuchtungsanlage, wie es unser Antrag (gemeinsam mit SPD und Grünen) vorsähe, könne man dort daher erst recht nicht errichten.
Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage haben wir seit jeher stark angezweifelt. Also starteten wir am Wochenende vor der Ratssitzung eine Umfrage bei den Anwohnern des Sportplatzes. Rund um das Jahnstadion haben wir in sämtliche Haushalte etwa 300 Flugblätter mit Antwortpostkarten geworfen.
Mittwoch, den 1. April 2009 | Anträge und Stellungnahmen
Gemeinsamer Antrag mit SPD und Grünen zum Sportstättenkonzept
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, die Fraktionen der SPD, PETO und Bündnis 90/Die Grünen stellen zum Tagesordnungspunkt VII/1812 Sportstättenkonzept, Entwicklung Kielsgraben gemeinsam den nachfolgenden Antrag zur Sache. Wir bitten Sie, unseren Antrag bei Eintritt in den Tagesordnungspunkt aufzurufen und zum gegebenen Zeitpunkt zur Abstimmung zu stellen.
Der Rat der Stadt Monheim am Rhein beschließt:
Die Peter-Ustinov-Gesamtschule erhält eine Außensportanlage, wie sie bereits im PPP-Vertrag vorgesehen war.
Die Verwaltung wird beauftragt, auf der Grundlage des folgenden Konzeptes Detailplanungen vorzunehmen und diese den Fachausschüssen zur weiteren Beratung und Beschlussfassung vorzulegen: Das Jahnstadion bleibt erhalten und wird zu einer ganzjährig nutzbaren Sportstätte mit der besonderen Zweckbestimmung Leichtathletik saniert. Hierzu ist dieser entsprechend der Ergebnisse eines zu beauftragenden Lichtschutzgutachtens durch eine Beleuchtungsanlage zu ergänzen. Die Bezirkssportanlage Heinrich-Häck-Stadion bleibt für ihre jetzige Zweckbestimmung erhalten. Die notwendigen Sanierungen an den Tennenflächen sowie dem Umkleidegebäude inklusive des Jugendraums sind durchzuführen. Das Rheinstadion bleibt in seiner jetzigen Form erhalten. Im Bereich Kielsgraben werden zwei Flächen für Sportplätze, davon einer mit 400m-Rundbahn, vorgehalten. Eine der beiden Flächen wird bereits angekauft und als ebene Rasenfläche (ähnlich der Rasenfläche in Langfort) hergerichtet, um Freizeitsportlern die Möglichkeit zu geben, ihren Aktivitäten nachzukommen. Die Bezirkssportanlage Bregenzer Straße bleibt erhalten. Der Tennenplatz ist durch einen Kunstrasenplatz zu ersetzen, um den Wegfall des Kunstrasenplatzes am Kielsgraben zu kompensieren. Zusätzlich ist die Tennenlaufbahn zu sanieren.
Die Verwaltung wird beauftragt, Gespräche mit den Baumberger Grundschulen und der Sprachförderschule des Kreises Mettmann mit dem Ziel aufzunehmen, in einem begrenzten Umfang den Vereinen Hallennutzungszeiten auch während der Schulzeit zur Verfügung zu stellen.
Die Ausführung der unter Punkt 2 beschlossenen Maßnahmen erfolgt sukzessive nach notwendiger Kalkulation der erforderlichen Maßnahmen und Bereitstellung der Mittel in den Haushalten der nächsten Jahre. Dazu ist im Haushalt 2009 ein Produkt „Sportstättenkonzept“ einzurichten, um die notwendigen Mittel für die beschlossenen Planungsschritte zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zwecke hat die Verwaltung eine komplette Ergebnis- und Finanzplanung sowie Planbilanzen für die Jahre 2009 bis 2013 zu entwickeln.
Begründung zu 1: Wie erwähnt war die Außensportanlage bereits vertraglich im Zuge der PPP-Arbeiten vorgesehen. Es handelt sich hierbei um eine notwendige Maßnahme zur Förderung des Schulsports und ist insofern nicht Bestandteil der Sportstättenkonzeption.
Mittwoch, den 25. März 2009 | Pressemitteilung
Postkartenaktion für das Jahnstadion
Nach den kontroversen Diskussionen der letzten Wochen um das Monheimer Sportstättenkonzept startet PETO eine Postkartenaktion, die sich an die direkten Anwohner des Jahnstadions richtet.
Rund um die Monheimer Sportanlage will PETO Ende der Woche mehrere hundert Flugblätter verteilen, die eine Antwortpostkarte an die junge Ratsfraktion enthalten. Auf diesen Postkarten sollen die Anwohner ihre Meinung zur Zukunft des Sportplatzes kundtun.
Über den Grund für die ungewöhnliche Aktion klärt Bürgermeisterkandidat Daniel Zimmermann auf: „In den Debatten um das Jahnstadion wird immer wieder behauptet, die Anwohner wären gegen den Erhalt der Anlage. Das glauben wir aber nicht.“ Man wolle sich aus erster Hand bei den Bürgerinnen und Bürgern informieren und hoffe durch die Antwortpostkarten auf ein klares Meinungsbild.
Dienstag, den 10. März 2009 | Pressemitteilung
PETO begrüßt Sportdiskussion im Ausschuss
Dass die Stadtverwaltung das Monheimer Sportstättenkonzept wieder auf die Tagesordnung des Ausschusses für Kultur, Bildung und Sport gesetzt hat, findet die grundsätzliche Zustimmung der PETO-Fraktion. Auf der inhaltlichen Ebene widerspricht Florian Große-Allermann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Fraktionssprecher im Ausschuss, jedoch entschieden der nun vorliegenden Verwaltungsvorlage.
„Wir finden es richtig, dass das Sportstättenkonzept wieder diskutiert wird“, so Große-Allermann, „denn die betroffenen Vereine haben ein Recht auf eine baldige Entscheidung.“ Die von der Verwaltung erstellte Beschlussvorlage sei jedoch nahezu identisch mit den Plänen, die schon im vergangenen Dezember vorgelegen hätten. Große-Allermann: „Ich finde es bedauerlich, dass die Stadtverwaltung nun drei Monate Zeit hat verstreichen lassen, die offenbar dem einzigen Zweck dienten, dass der von außerhalb kommende CDU-Bürgermeisterkandidat sich in die Thematik einarbeitet.“
Entgegen der Darstellung der CDU sei man keinen Schritt weiter. Große-Allermann betont: „Das Konzept ist alter Wein in neuen Schläuchen. Wie schon vor drei Monaten planen CDU und FDP den Verkauf des Jahnstadions und der Bezirkssportanlage, was wir nicht mittragen wollen.“
Samstag, den 28. Februar 2009 | PETO-Blatt-Artikel
Sondersitzung IMR
Dienstag, 3. Februar 2009, 18:20 Uhr: Der Ratssaal im Monheimer Rathaus platzt aus allen Nähten. Mit ungläubigem Gesichtsausdruck bahnen sich die Ratsmitglieder den Weg zu ihren Sitzplätzen. Grund für das Spektakel ist die Ratssondersitzung zum Thema „Ansiedlung der IMR GmbH“ im Rheinpark.
Die IMR GmbH ist ein Schrottwiederverwertungsunternehmen. Hinter dem Monberg sollte eine Anlage zur Schredderung von Metallen installiert werden. Die Verträge darüber galten schon als sicher. Die Ansiedlung ist in den letzten Wochen und Monaten jedoch immer mehr in die Kritik geraten. Durch erhebliche Erschütterungen und massive Lärm- und Staubimmissionen sahen nicht nur die Anwohner ihre Lebensqualität in Gefahr. Neben Prestigeverlusten rechneten einige Gewerbetreibende sogar damit, ihre Produktion einstellen zu müssen. Auch die weitere Vermarktung des Gewerbegebiets war damit ein Risikofaktor.
Die Verwaltung versicherte zwar immer wieder, dass alle Grenzwerte unproblematisch eingehalten werden würden. Beweisen sollte dies das noch durchzuführende Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Unverständnis wurde daher insbesondere der Tatsache entgegengebracht, dass IMR einen dafür notwendigen Antrag nicht einreichte.
Dienstag, den 3. Februar 2009 | Anträge und Stellungnahmen
Rede von Lisa Riedel zur IMR-Ansiedlung
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren, verehrte Bürgerinnen und Bürger, geschätzte Vertreterinnen und Vertreter der Presse, zunächst darf ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie die Zeit gefunden haben, der Einladung zur heutigen Ratssitzung zu folgen und auch noch zu so später Stunde ausharren.
Wir, die PETO-Fraktion, haben diese Sitzung ursprünglich mit dem Ziel initiiert, die IMR GmbH zur Stellung des bundesimmissionsschutzrechtlichen Antrags zu bewegen - beziehungsweise aus der Nicht-Stellung des Antrags die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Der Verkauf des Grundstücks an IMR wurde am 4. September 2008 durch den Haupt- und Finanzausschuss als Tischvorlage beraten. Die Tischvorlage bestand aus einer dringlichen Entscheidung, die wie folgt begründet wurde: „Da für eine Ansiedlung des Unternehmens ein Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erforderlich ist, strebt die Firma IMR GmbH eine unverzügliche Stellung der notwendigen Anträge an, um jegliche Zeitverzögerung zu vermeiden.“ Der angeblich so dringende Antrag wurde bis Ende Januar 2009 nicht gestellt. Stattdessen versuchte das Unternehmen mit Hilfe von Teilbaugenehmigungen Fakten zu schaffen.
Herr Bürgermeister Dr. Thomas Dünchheim hat in der Informationsveranstaltung am 8. Januar wiederholt behauptet, die Stadt könne auf die Stellung des bundesimmissionsschutzrechtlichen Antrags keinen Einfluss nehmen. Das ist jedoch falsch. Wir haben uns im Anschluss an diese Veranstaltung Einblick in den Grundstückskaufvertrag verschafft, den zuvor kein Ratsmitglied kannte. In diesem ist eindeutig geregelt, dass die IMR GmbH schon bis zum 31. Dezember 2008 diesen Antrag hätte stellen müssen. Mit dieser vertraglichen Reglung hatte die Stadt nicht nur die Möglichkeit auf IMR einzuwirken, Herrn Dr. Thomas Dünchheim obliegt es als Chef der Verwaltung darüber hinaus, die Einhaltung geschlossener Verträge zu überwachen. Er hatte damit auch die Pflicht, IMR zur Stellung des Antrags anzuhalten. Wir fragen uns: Haben Sie uns in der genannten Infoveranstaltung bewusst angelogen? Oder kannten Sie den Vertragsinhalt nicht?
Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Bürgermeister
PETO wendet sich in Sachen IMR an den Landrat
Sehr geehrter Herr Hendele, wir bitten Sie, den zwischen der Stadt Monheim am Rhein, den Bahnen der Stadt Monheim GmbH, der Stadtentwicklungsgesellschaft Monheim am Rhein und der Firma IMR Innovative Metal Recycling GmbH geschlossenen Grundstückskaufvertrag vom 04.09.2008 auf seine Rechtmäßigkeit zu überprüfen.
Bedenken hegen wir insbesondere bezüglich des § 20 Vereinbarungen betreffend Nachbarbebauung. Dieser beinhaltet Passagen, die unserer Auffassung nach nicht als Geschäft der laufenden Verwaltung anzusehen sind, mithin nicht ohne den Rat hätten vereinbart werden dürfen. Außerdem sichert die Stadt ohne vorherige Fachprüfung Ausnahmegenehmigungen in unzulässiger Art und Weise zu.
Originaldokument herunterladen (pdf, 105 kB)
Gemeinsamer Antrag mit SPD, Grünen und FDP zur IMR-Ansiedlung
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, die Fraktionen der SPD, PETO, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP stellen gemeinsam folgenden Antrag zur Sache:
Der Rat zieht die Angelegenheit gemäß § 41 Abs. 3 GO NRW an sich.
Der bestehende Bebauungsplan 84 M wird dahingehend abgeändert, dass die bislang in den textlichen Festsetzungen vorgesehenen Ausnahmen gemäß § 31 Abs. 1 BauGB ersatzlos entfallen. Statt der Abstandsliste aus dem Abstandserlass NRW Stand 1998 wird die aktuellere Abstandsliste aus dem Jahr 2007 maßgeblich.
Der Rat beschließt gemäß § 14 Abs. 1 Nr. 1 BauGB eine Veränderungssperre für den Bebauungsplan 84 M bis zum Abschluss des unter Punkt 2 genannten Änderungsverfahrens.
Die Verwaltung wird ermächtigt mit der Firma IMR Innovative Metal Recycling GmbH Verhandlungen zur Rückabwicklung des Grundstückskaufvertrags vom 04.09.2008 aufzunehmen.
Die Begründung erfolgt mündlich während der Sitzung.
Donnerstag, den 15. Januar 2009 | Anträge und Stellungnahmen
Einforderung eines BImSchG-Antrags von IMR
Zweifel an der Verträglichkeit des geplanten Betriebs an der Daimlerstraße
Zur Einleitung eines Rückabwicklungsverfahrens für die umstrittene Grundstücksveräußerung an die Euskirchener IMR stellte die PETO-Fraktion folgenden Antrag:
Die Verwaltung hat die Firma IMR Innovative Metal Recycling GmbH unverzüglich aufzufordern, ihrer Verpflichtung gemäß § 8 Abs. 2 des mit der Stadt Monheim am Rhein sowie den Bahnen der Stadt Monheim GmbH und der Stadtentwicklungsgesellschaft Monheim am Rhein geschlossenen Grundstückskaufvertrages nachzukommen. Hierzu wird es als notwendig angesehen, dass die IMR eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz beantragt. Der IMR ist zur Antragstellung eine Frist bis spätestens zum 28.02.2009 zu gewähren.
Sollte die IMR Innovative Metal Recycling GmbH die Aufforderung nach Punkt 2 nicht erfüllen, wird die Verwaltung beauftragt, alle nötigen Maßnahmen zur Rückabwicklung des Ansiedlungsgeschäftes durchzuführen.
Begründung: Am 04.09.2008 hat der Haupt- und Finanzausschuss eine dringliche Entscheidung vom 01.09.2008 zum Verkauf eines Gewerbe- und Industriegrundstücks an die Firma IMR Innovative Metal Recycling GmbH genehmigt. Die Dringlichkeit wurde unter anderem damit begründet, dass für die Ansiedlung des Unternehmens ein Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderlich sei.
Donnerstag, den 15. Januar 2009 | Pressemitteilung
Metallschrottverwertung im Rheinpark
PETO verlangt Prüfung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz
Verbunden mit der Forderung an Monheims Bürgermeister Dr. Thomas Dünchheim, eine Sonderratssitzung zur Ansiedlung des Metallschrottverwerters IMR einzuberufen, will PETO außerdem eine Prüfung der geplanten Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erreichen.
Die Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel und ihr Ratskollege Daniel Zimmermann hatten am vergangenen Mittwoch Akteneinsicht in den Bauantrag der IMR genommen und von der Stadtverwaltung eine Kopie des Grundstücksvertrags zwischen dem Metallverwerter und der Stadt angefordert, der dem Stadtrat bisher nicht vorgelegt worden war.
„Nach einer genauen Durchsicht der IMR-Bauanträge sowie des mit der Stadt geschlossenen Grundstücksvertrags“, so Zimmermann, „sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die geplante Anlage unbedingt von der Bezirksregierung überprüft werden muss.“ Insbesondere das von den Anwohnern und den umliegenden Betrieben kritisierte Lärmschutzgutachten könne von der Monheimer Stadtverwaltung nicht in ausreichendem Umfang hinterfragt werden.
Montag, den 15. Dezember 2008 | PETO-Blatt-Artikel
Haus der Chancen
von Sabine Weber
Nach endlosen Diskussionen ist es vollbracht: das Haus der Chancen kann trotz Enthaltung der SPD gebaut werden! Einziehen werden die Heilpädagogische Tagesgruppe und die Jugendberatung der Stadt Monheim, die Familienhilfe und die Suchtberatung der AWO, die Erziehungsberatungsstelle der Städte Monheim und Langenfeld sowie die Beratungsstelle e.V.
Zunächst musste aber die Auftragsvergabe erörtert werden. Nachdem das Architekturbüro König die erste Ausschreibung gewonnen hatte, konnte das Büro des Ratsherren Nagy (CDU) in einem zweiten, unabhängigen Verfahren das Projekt preiswerter umsetzen. Das Architekturbüro Nagy erhielt daher den Zuschlag. Es wurde noch einmal dargestellt, dass der bauantragsreife Entwurf dem Architekten König abgekauft wurde und Herr Nagy den Auftrag nicht dem Umstand verdankt, Ratsmitglied der Stadt Monheim zu sein.
Dennoch wird das „Haus der Chancen“ im Vergleich zu den ursprünglichen Plänen auf Grund der gestiegenen Stahlpreise (+300 T€) und der Umplanung des Gebäudes (+630 T€) teurer. Es hat im Gegensatz zu dem ursprünglichen Plan nur noch außentragende Wände, wodurch eine bessere Funktionsänderung möglich wird. Das Gebäude wurde um zwei Ebenen erweitert. Der Saal im EG wurde vergrößert, sodass er für Großveranstaltungen wie z.B. Kinovorstellungen genutzt werden kann. Dass die Kinder hier im Vordergrund stehen, zeigt sich auch in der Glasfassade: Auf der Vorderfront des Gebäudes wird die Struktur eines Kindergesichtes zu sehen sein.
CDU will Jahnplatz-Verkauf
Eigentlich fing alles relativ überschaubar an. Die Firma Lafarge kiest seit einigen Jahren auf dem Gelände am Kielsgraben den Boden aus. Dabei wandern die Bagger von Osten (Baumberger Chaussee) nach Westen bis an die Bürgerwiese Baumberg. Der Sportplatz, der sich bisher neben der Bürgerwiese befindet, wird hierbei den Baggerschaufeln „zum Opfer fallen“. Das stand schon bei Errichtung der Sportstätte fest. Prognostizierter Zeitpunkt war seinerzeit etwa 2009/2010.
Nun ist uns allen bewusst, dass wir den Platz nicht ersatzlos wegfallen lassen können. Immerhin wird die Anlage intensiv von den Fußballern der Stadt genutzt. Und da es nun langsam Zeit wurde, bildete man die Lenkungsgruppe „Sport“ – eine Kommission aus Politik, Stadtverwaltung und Stadtsportverband – um eine neue Heimat zu finden. Doch bei dieser einen Aufgabe sollte es für das Gremium dann doch nicht bleiben. Ziel war es, die Sportstättensituation in Monheim allgemein und umfassend zu betrachten und im Ergebnis dessen ein Sportstättenkonzept zu beschließen.
Inzwischen hat sich viel getan. Im Zuge der Diskussion haben sich zwei Lager herauskristallisiert. CDU und FDP wollen einige der vorhandenen Sportstätten veräußern und von dem Erlös andere Anlagen komplett neu bauen.
Freitag, den 5. September 2008 | PETO-Blatt-Artikel
Der vergessene Schatz
von Lisa Riedel und Daniel Zimmermann
Unter dem Motto „Auf der Suche nach der Altstadt von morgen“ hatte die Stadt Monheim am Rhein für den 29. August und den 5. September zu einem Workshop eingeladen. Ziel der Veranstaltung war eine Empfehlung an den Stadtrat zum Schutz der historischen Bausubstanz in der Altstadt bei gleichzeitiger Reaktivierung des Kernbereichs. Eingeladen waren Vertreter aus der Politik und Verwaltung, sowie Architekten, Stadtplaner und Mitarbeiter des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege. Für PETO nahmen Lisa und Daniel teil.
Am Anfang der aktuellen Überlegungen stand die Frage, ob die Altstadt einen Bebauungsplan braucht. CDU und PETO hatten diese Frage in einer Sitzung des Monheimer Planungsausschusses vor den Ferien tendenziell mit Ja beantwortet, denn ein Bebauungsplan regelt nicht nur den Neubau von Gebäuden, sondern er macht auch Vorschriften darüber, welche Nutzungen möglich sind, und kann für die Genehmigung von Um- und Anbauten an bestehenden Häusern wichtig sein.
Für die Altstadt ist ein Bebauungsplan von Bedeutung, um dort etwa die Einrichtung eines Bordells zu verhindern oder um zum Beispiel Einfluss darauf zu nehmen, dass bei Umbaumaßnahmen der historische Charakter der Bebauung gewahrt bleibt.
Sonntag, den 16. März 2008 | PETO-Blatt-Artikel
Die Kette bleibt
Über die Situation auf der Geschwister-Scholl-Straße hat sich Raimund Elbers in letzter Zeit wohl schon öfter den Kopf zerbrochen.
Los ging es für den stellvertretenden Baubereichsleiter bei der Stadtverwaltung und seine Leute, als im Juni 2003 der Blitz in die alte Ampelanlage an der Kreuzung am Holzweg einschlug. Eine Reparatur war nicht möglich, weil die Ampelanlage so alt war, dass es für die Technik keine Ersatzteile mehr gab.
Nur vier Wochen später ging dann die einige hundert Meter entfernte Ampel an der Hegelstraße kaputt. Auch hier waren keine Ersatzteile mehr zu bekommen.
Donnerstag, den 7. Februar 2008 | Anträge und Stellungnahmen
Müllabfuhr mittelfristig kommunalisieren
Antrag der PETO-Fraktion
Zum Tagesordnungspunkt 5 der Sitzung des Rates der Stadt Monheim am Rhein am 07.02.2008 „Durchführung der Abfallentsorgung ab dem 01.01.2009“ stellen wir gemäß § 14 der Geschäftsordnung für den Rat und die Ausschüsse folgenden Antrag zur Sache:
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung aus Vorlage Nr. VII/1422 wird folgendermaßen geändert bzw. konkretisiert: In Punkt 1 wird das Wort „vorerst“ eingefügt. In Punkt 3 wird das Wort „Abfallentsorgung“ durch das Wort „Abfallsammlung“ ersetzt. Die Ausschreibung soll für die Dauer von vier Jahren erfolgen.
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung wird um folgenden Punkt als Ziffer 6 erweitert: Die Verwaltung wird beauftragt, ein Betriebsgebäude für die SBM am Standort Kapellenstraße oder einem anderen geeigneten Standort zu konzipieren. Dieses Gebäude soll zur späteren Übernahme der Abfallsammlung durch die SBM erweiterbar sein. Das Standortkonzept ist dem Rat spätestens im 1. Quartal 2009 zur weiteren Entscheidung vorzulegen.
Der Beschlussvorschlag wird in seiner geänderten und ergänzten Form beschlossen.
Mittwoch, den 12. Dezember 2007 | Pressemitteilung
Baumberg-Ost: PETO ruft zur Sachlichkeit auf
Mit einem Aufruf zur Sachlichkeit reagiert die PETO-Fraktion auf Vorwürfe des Bürgermeisters im Vorfeld der Abstimmung um das Neubaugebiet in Baumberg-Ost.
Dünchheim hatte vor allem PETO „mangelnde Verlässlichkeit und Stetigkeit“ vorgeworfen, weil die Fraktion angekündigt hatte, in der kommenden Ratssitzung anders als noch 2002 gegen 15 Hektar zusätzliche Wohnbebauung in Baumberg-Ost stimmen zu wollen.
Die PETO-Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel erklärt dazu: „Der Vorwurf der Unstetigkeit prallt in dieser Sache völlig an uns ab. Es muss doch möglich sein, dass wir dieses Thema heute tendenziell anders bewerten als noch vor fünf Jahren.“ PETO habe nie zu den glühenden Verfechtern zusätzlicher Wohnbebauung in Baumberg-Ost gezählt. Die Fraktion habe sich vor fünf Jahren in einer sehr knappen internen Abstimmung dazu entschlossen, die Planungen der Stadtverwaltung mitzutragen und weiter zu beobachten. „Im Laufe der Zeit ist unsere Skepsis gegenüber dem Projekt Baumberg-Ost allerdings größer geworden. In der vorliegenden Fassung stören uns vor allem die Größe der ausgewiesenen Fläche und die Geschwindigkeit, mit der sie realisiert werden soll“, erläutert Riedel.
Donnerstag, den 1. November 2007 | PETO-Blatt-Artikel
Einrichtungen müssen fürs Rathauscenter III weichen
Weil schon im kommenden Frühjahr an der Körnerstraße die Bagger für die Erweiterung des Rathauscenters rollen sollen, ist nicht mehr viel Zeit, eine neue Unterbringung für die dort ansässigen Jugend- und Sozialeinrichtungen zu finden. Betroffen sind unter anderem die Jugendberatung, die Erziehungsberatungsstelle für Langenfeld und Monheim und die Sozialpädagogische Familienhilfe.
Sie sollen jetzt einen Neubau an der Friedenauer Straße bekommen. Auf dem Grundstück befinden sich zwar zurzeit noch das Beratungscentrum und die AWO-Suchtberatung, aber auch diese beiden Einrichtungen sollen im geplanten Neubau unterkommen. Zusätzlich zieht noch die Heilpädagogische Tagesgruppe von der Krischerstraße in das neue Gebäude, das von der Stadtverwaltung den viel versprechenden Arbeitstitel „Kompetenzzentrum“ erhalten hat.
Für die Einrichtungen bedeutet der Umzug nicht nur eine Chance auf maßgeschneiderte Räumlichkeiten sondern auch in konzeptioneller Hinsicht völlig neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Wir begrüßen den Neubau daher, nicht zuletzt natürlich auch, weil wir als Befürworter der Rathauscenter- Erweiterung am nötig gewordenen Umzug der Einrichtungen nicht ganz unschuldig sind.
Müllabfuhr bald städtisch?
Die Zeiten, in denen im Rahmen so genannter „Outsourcings“ möglichst viele öffentliche Aufgaben an Privatunternehmen vergeben wurden, scheinen vorbei. Im Monheimer Rathaus wird zurzeit darüber nachgedacht, die Müllabfuhr wieder in städtischer Eigenregie durchzuführen. „Rekommunalisierung“ nennt man so etwas.
Im Moment sorgt das Düsseldorfer Unternehmen „Awista“ für die Leerung der Monheimer Tonnen. Vorher hatte „Remondis“, damals „Rethmann“, den Auftrag zur Abfallsammlung bekommen Der ursprünglich geschlossene Vertrag läuft noch bis Ende 2008. Wie es danach weiter geht, ist im Moment völlig offen. Verschiedene Varianten sind denkbar.
Eine Möglichkeit wäre, den bestehenden Vertrag einfach weiter laufen zu lassen, denn wenn die Stadtverwaltung nicht kündigt, verlängert er sich automatisch. Für die Monheimer und Baumberger Haushalte wäre das jedoch nicht so praktisch, denn die Abfuhrkosten sind in den letzten Jahren dramatisch gesunken und ein Neuabschluss könnte sich positiv auf die Höhe der Abfallgebühren auswirken. Eine Vertragsverlängerung käme also nur in Frage, wenn das aktuelle Abfuhrunternehmen Awista von sich aus einen Preisnachlass anbieten würde, was fraglich ist.
Kinder, Kinder...
von Christian Weiffen
Neulich im Kindergarten: Die zwei dicken Kumpels Thommi und Thommi sitzen im Sandkasten und haben die Idee, eine ganz tolle Sandburg mit allem Zipp und Zapp zu bauen: Drei Burgen, die miteinander verbunden sind, dazu einen gigantischen Burggraben, einen wunderschönen Park und 50 Pferdestellplätze. Das kriegen auch die Wally und der Werner mit (am linken Rand des Sandkastens hört auch die kleine Uschi zu). Darauf sagen die beiden: „Au ja! Lasst uns mitbauen! Aber ihr besorgt die Förmchen!“
Von ihrer Jahrhundertidee getrieben flitzen die beiden Thommis sofort los und organisieren mit diplomatischem Geschick einige schicke Förmchen. Bei ihrer Rückkehr sagen sie etwas zerknirscht und doch stolz: „Wir haben leider nicht genug Material für eine große Burg gefunden, aber wir könnten ein Haupthaus und direkt daneben ein prachtvolles Jagdschloss bauen, dann wäre hier im öden Sandkasten endlich mal wieder was los! Kommt, macht doch mit!“ Aber Werner, Wally und Uschi, die sich bis dato vornehm zurückgehalten hatten, waren tödlich beleidigt. Mit hängenden Mundwinkeln quengelten alle drei: „Menno! Wir wollen aber unser Riesenschloss aus einem Guss, kein doofes Extra-Jagdschloss! Dann lieber gar nix!“
In der letzten Stadtplanungsausschusssitzung spielten sich beim Thema „Rathauscenter III“ frappierend ähnliche Szenen ab. Die von allen favorisierte „große Lösung“ mit einer Erweiterung, die mit dem bestehenden Center verbunden ist, lässt sich aufgrund des Widerstands der sympathischen RC I- und II-Investoren nicht realisieren. Trotz dieses Rückschlages stellte die Verwaltung erneut ein Konzept vor, das ein autarkes neues Gebäude vorsieht, welches aber aufgrund der bereits schon gewonnenen Mietinteressenten, auch die bereits bestehenden Geschäfte beleben könnte.
Samstag, den 6. Oktober 2007 | Blogeintrag
Sachlichkeit adé?
Sprach- und damit wortlos machte mich heute Morgen eine Schlagzeile in der lokalen Presse: „SPD: PETO beißt um sich“. Interessant, dachte ich mir und schaute mir den Text näher an. Es ging, wie nicht anders zu erwarten, mal wieder um die Pipeline.
Der Hintergrund: In Leserbriefen und Darstellungen der SPD tauchte vor einigen Wochen die Behauptung auf, alle Parteien hätten der CO-Pipeline schon 2004 zugestimmt. Diese Behauptung hat uns sehr stutzig gemacht, denn die Stadt hat gar keine Kompetenz die Pipeline zu beschießen. Wir haben dann nochmal in die Vorlage, um die es da ging, hineingeschaut und mussten feststellen, dass wir und alle anderen Fraktionen dieser Vorlage zugestimmt hatten. Soweit so gut, aber in der Vorlage ging es gar nicht darum, die Pipeline zu beschließen, sondern lediglich um eine Stellungnahme der Verwaltung zu dem Leitungsprojekt. Der Pipeline hat folglich also niemand zugestimmt.
Auch wenn diese Stellungnahme dem Vorhaben von Bayer nicht gänzlich positiv gegenüber steht, wurde damals sicherlich das Ausmaß der Gefahr verkannt, soweit stimmen wir mit der SPD und wahrscheinlich auch allen anderen Fraktionen und Parteien überein. Während die SPD daraus aber eine Pro-Pipeline-Stellung ableitet, kann diese Erkenntnis der Gefahren unserer Meinung nach nun aber nicht ignoriert werden. Sollte hier das Motto nicht lauten: Besser spät als nie? Denn zu spät ist es doch erst, wenn man aufgibt!
Dienstag, den 2. Oktober 2007 | Pressemitteilung
PETO betont weiter: „Haben der Pipeline nicht zugestimmt“
Im Streit zwischen SPD und PETO, ob der Monheimer Stadtrat dem Bau der umstrittenen Kohlenmonoxidpipeline im Jahr 2004 tatsächlich zugestimmt habe, legt PETO nach und ruft SPD-Chef Jens Geyer gleichzeitig zur Sachlichkeit auf.
„Bevor Herr Geyer unüberlegt lospoltert, sollte er die von ihm als Beweis herangeführten Sitzungsprotokolle und Beschlussvorlagen erst einmal selber genauer lesen“, gibt PETO-Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel zu bedenken. „Wir wehren uns nach wie vor gegen den haltlosen Vorwurf, die Pipeline im Stadtrat einfach durchgewunken zu haben, und wären doch schön blöd, solch eine Aussage zu machen, ohne vorher die betreffenden Ratsprotokolle angesehen zu haben.“
Der von Geyer genannte einstimmige Beschluss laute wörtlich: „Der Rat der Stadt Monheim am Rhein stimmt den von der Verwaltung zu dem vorliegenden Leitungsvorhaben [Propylen, CO – Anm. d. Red.] gemäß Sachdarstellung vorgebrachten Änderungen zu.“
Freitag, den 28. September 2007 | Pressemitteilung
PETO bestreitet Pipelinebeschluss
Jugendpartei fordert differenzierte Betrachtung
Die PETO-Fraktion wehrt sich gegen die in verschiedenen Leserbriefen geäußerte Behauptung, alle Monheimer Ratsfraktionen hätten schon im Jahr 2004 dem Bau einer Kohlenmonoxidleitung zugestimmt und erst später ihre Meinung geändert.
Alle Fraktionen im Stadtrat müssten sich zur Last legen lassen, dass sie das Ausmaß und die Gefahren des Pipeline-Projekts zu spät erkannt hätten und dementsprechend auch zu spät gegen das Projekt aktiv geworden wären. Zugestimmt habe aber, so PETO-Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel, keine kommunale Fraktion dem Leitungsprojekt. „Wer solche Vorwürfe erhebt, sollte sich zunächst über den genauen Inhalt des fraglichen Beschlusses informieren“, verlangt Riedel. Richtig sei, nach Riedels Angaben, dass es 2004 eine Sitzungsvorlage im Stadtrat gegeben habe, in der es um die Propylenverbundleitung gegangen sei. In dieser Vorlage sei aber nicht, wie behauptet, der CO-Pipeline zugestimmt worden. „Gegenstand der Vorlage war die Stellungnahme der Stadtverwaltung zu diesem Projekt“, erklärt Riedel weiter. „Dieser Stellungnahme und nicht der CO-Pipeline haben wir und die anderen Fraktionen zugestimmt.“ Zwar habe die Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme noch keinen Planungs-Stopp verlangt – dass die Stadt und die Ratsfraktionen den Pipelineplanungen schon damals nicht positiv gegenüberstanden, sei laut Riedel aber deutlich zum Ausdruck gekommen. Man habe, wie im Protokoll nachzulesen sei, auf gravierende Konflikte aufmerksam gemacht und Anregungen zur Änderung der Leitungs-Trasse eingebracht.
„Das Gesamtausmaß des Vorhabens ist damals leider niemandem bewusst gewesen, weder hier in der Stadt und offensichtlich auch nicht auf Landesebene“, bedauert Daniel Zimmermann, Ratsmitglied und damaliger Vorsitzender der PETO-Fraktion. „Trotzdem wehren wir uns dagegen, wie das Fähnchen im Wind dazustehen. Wir haben dem Pipelinebau niemals bedenkenlos zugestimmt, wie auch aus SPD-Kreisen immer wieder gerne behauptet wird.“ Der SPD wirft Zimmermann dagegen „ignorantes Verhalten“ vor, weil sie an den Interessen der betroffenen Menschen vorbei arbeite. „Ich bin froh, dass Frau Schlößer nicht als Bürgermeisterin aus der letzten Kommunalwahl hervorgegangen ist. Die fraglichen städtischen Grundstücke wären wahrscheinlich schon längst zum Pipelinebau freigegeben.“ Und Riedel ergänzt: „Anstatt sich und der Bevölkerung einzugestehen, dass sie sich völlig verrannt hat, behauptet die SPD weiterhin, dass mit der Pipeline Arbeitsplätze geschaffen würden. Dabei lässt sich das – wenn man von den Bayer-Pressemitteilungen zu diesem Thema einmal absieht – in keiner Form belegen.“
Mittwoch, den 12. September 2007 | Blogeintrag
Kein Sturm im Rat, aber leichte Böen bei der Spielplatzsatzung
Letzte Woche Donnerstag war Ratssitzung. Nachdem das Rathauscenter III von der Tagesordnung genommen wurde, verlief die Sitzung entgegen unseren Erwartungen ruhig. Einzig bei der Verabschiedung der Spielplatzsatzung gab es eine Diskussion zwischen der SPD, der CDU, den Grünen und uns.
Die bisherige Spielplatzsatzung stammte noch aus dem Jahr 1978. Seit sie damals in Kraft trat wurde sie nicht geändert. Das bedeutet, dass sie auf einem absolut veralteten Stand war. Für das Verständnis der Funktion der Satzung ist es wichtig zu wissen, dass nicht nur die Stadt öffentliche Spielplätze unterhält, sondern auch Private zum Teil dazu verpflichtet sind Spielplätze einzurichten, z.B. bei größeren Wohnanlagen. Bisher gab es aber keine Möglichkeit nach der Einrichtung dieser privaten Spielplätze von städtischer Seite dafür zu Sorgen, dass die Spielplätze in einem guten Zustand sind und nicht einfach abgebaut statt gewartet werden. Neben anderen kleineren Punkten sollte die neue Fassung diese Lücke schließen, weil es in Monheim einige private Spielplätze gibt, die sanierungsbedürftig sind.
Die SPD wollte in der Ratssitzung nun, dass die Satzung vertagt wird, damit die Spielplatzkommission, die erst kürzlich vom Jugendhilfeausschuss eingerichtet worden ist, noch ihre Anregungen einbringen kann. Drei Gründe sprachen jedoch dagegen: 1. Die Spielplatzkommission hat zur Aufgabe, Gestaltungskonzepte zu erarbeiten, nicht jedoch für die bestehenden privaten Spielplätze, weil das gar nicht verbindlich möglich ist. 2. Die Stadt benötigt die Satzung auf Grund der schlechten Verfassung einiger Spielplätze sofort. Und 3. können Änderungen gegebenenfalls auch im Nachhinein noch eingearbeitet werden. Deshalb waren wir gegen diesen Vorschlag und konnten letztlich auch die anderen Fraktionen davon überzeugen.
Freitag, den 8. Juni 2007 | Pressemitteilung
PETO spendet für Pipeline-Klagen
Geldbetrag auf städtisches Verwahrkonto überwiesen
Mit einem Beitrag von 150 € beteiligt sich PETO an den Prozesskosten für Klagen gegen die geplanten Kohlenmonoxid-Pipeline. Das Geld ist bereits auf das städtische Verwahrkonto eingezahlt worden und steht damit zur Unterstützung von Privatklägern zur Verfügung.
Die PETO-Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel betont: „Nach unserer Postkartenaktion und dem offenen Brief der PETO-Ratsmitglieder an die Landtagsabgeordneten zu Beginn dieses Jahres, ist die Zeit der politischen Aktionen vorbei. Jetzt werden die Gerichte über den Pipelinebau entscheiden müssen.“ Dass diese Entscheidung im Sinne der Monheimerinnen und Monheimer gegen den geplanten Pipelinebau ausfalle, dazu wolle PETO durch die Spende einen Beitrag leisten.
Zur Postkartenaktion, bei der PETO-Mitglieder insgesamt 5.000 Protestpostkarten an betroffene Monheimer und Baumberger Haushalte verteilt hatten, berichtet Riedel: „Wie viele Karten an den Regierungspräsidenten abgeschickt worden sind, können wir nicht sagen, Herr Büssow hat sich jedoch in einem persönlichen Schreiben mit uns in Verbindung gesetzt und erklärt, dass er die Sorgen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger ernst nehme. Dadurch wissen wir immerhin, dass die Karten in Düsseldorf zur Kenntnis genommen worden sind.“ Mit den Konsequenzen, die die Bezirksregierung aus den langsam an Fahrt gewinnenden Bürgerprotesten zieht, ist PETO freilich nicht zufrieden. „Bisher haben wir außer dem Versuch der Bezirksregierung, die vielen Sicherheitsbedenken abzuwiegeln, nicht viel gesehen“, so Riedel weiter.
Donnerstag, den 8. März 2007 | Blogeintrag
Probleme unserer Zeit...
Christian, Michael S. und ich saßen am Dienstagabend, entsprechend unserer Berufung, im Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Verkehr- und Bauwesen. Ab 17 Uhr berieten wir neben vielen anderen Dingen über das Haushaltsbuch, den Umweltpreis, Schloss Laach und das Rathaus Center III.
Dann endlich gegen 22 Uhr, nach inzwischen einer Verschnaufpause und einer Beratungspause, wurden die mündlichen Anfragen aufgerufen. Entgegen Christians Rat, meine Anfrage auf das nächste Mal zu verschieben, weil er befürchtete, ich würde auf Grund der fortgeschrittenen Stunde gelyncht werden, hob ich meine Hand. Ein lautes „Frau Riedel!“ schallte von hinten durch den Saal, aber ich blieb tapfer und hielt meine Meldung aufrecht. Schließlich ging es um was! Karsten hatte mich darum gebeten, die Sache zu klären und die Situation konnte so wie sie war doch nicht bleiben!! Junge Menschen waren absolut orientierungslos. Das war unverantwortlich.
Worum es geht? Natürlich um den Weg von McDonalds nach Burger King in unserem schönen Monheim am Rhein. Auf der Straße, die von McDonalds zu Burger King führt, fehlt nämlich der Pfeil für die Geradeausfahrer. Die Spuren sind lediglich mit Pfeilen für das Links- und Rechtsabbiegen gekennzeichnet. Danach darf man also gar nicht von McDonalds nach Burger King fahren! Ok, wenn man Zeit hat, dann kann man sich denken, dass das nicht der Fall ist und wo man sich einzuordnen hat, aber wer hat schon Zeit, wenn er von McDonalds nach Burger King will?!
Mittwoch, den 7. Februar 2007 | Blogeintrag
Wiedermal verteilen :-)
Heute stand unsere erste Verteil-Aktion in 2007 für meinen Bruder und mich auf dem Tagesprogramm.
Die Anti-Propylen-CO-Leitungs-Karten mussten unter die Leute gebracht werden. Wie immer haben Max und ich uns wahnsinnig gefreut lauter freistehende Einfamilienhäuser bedienen zu dürfen. Wir haben unser Revier zunächst aufgeteilt. Er war mit den Inlinern blitzschnell fertig. Ich musste mich da länger durch die Kälte und zum Schluss auch durch die Dunkelheit schlagen. Habe mich wohl etwas spät auf die Socken gemacht. Naja... Komischerweise habe ich für die Hälfte des Gebietes die doppelte von Daniel Z. für das ganze Gebiet angegebene Zeit gebraucht – diese Gegend ist zum Verteilen einfach schlimm, aber fische Luft tut ja bekanntlich besonders Stubenhockern gut.
Ich muss jedoch sagen, dass es trotz des Zeitaufwands, der Kälte und der Dunkelheit Spaß gemacht hat! Nicht das etwas besonderes passiert wäre, aber es gab mindestens zwei gute Gründe für meine Hochstimmung. Erstens sind die Karten lange nicht so schwer gewesen, wie die PETO-Blätter, die wir sonst mit uns rumschleppen bei diesen Aktionen, und zweitens bin ich überzeugt, dass diese Post von uns bei allen gut ankommen wird.
Dienstag, den 6. Februar 2007 | Pressemitteilung
Postkarten an den Regierungspräsidenten
PETO startet Aktion zur Propylen- und Kohlenmonoxidleitung
Nachdem die PETO-Ratsmitglieder sich in der vergangenen Woche mit einem offenen Brief an die Landtagsabgeordneten für den Kreis Mettmann gewandt haben, stellt die Jugendpartei jetzt eine spezielle Postkartenaktion zum Thema vor.
In einer Auflage von 5.000 Stück hat PETO Postkarten drucken lassen, die im Moment von PETO-Mitgliedern an Haushalte im Monheimer Süden, im Musikantenviertel und im Baumberger Österreichviertel verteilt werden. Markus Reinhold, PETO-Parteivorsitzender, erläutert: „Diese Stadtteile sind von der Verlegung der Pipeline besonders betroffen. Natürlich können sich auch alle übrigen Monheimerinnen und Monheimer beteiligen. Zu diesem Zweck liegen zusätzliche Postkarten im PETO-Fraktionsbüro im Rathaus bereit.“ Ziel der Aktion sei es, so die Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel, den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern die Gelegenheit zu geben, sich direkt an die zuständige Bezirksregierung in Düsseldorf zu wenden. Die Postkarten zeigen eine Nachtaufnahme des Chemieparks Dormagen mit dem Slogan „Propylen ist uns zu gefährlich!“. Auf der Rückseite lässt sich dann ein kurzer Brief an den Düsseldorfer Regierungspräsidenten Jürgen Büssow unterzeichnen. Darin heißt es unter anderem: „Propylen ist hochexplosiv, Kohlenmonoxid hochgiftig. Dennoch sollen beide Gase demnächst in einer Pipeline durch Monheim geführt werden. (...) Ich fordere Sie (...) auf, als zuständige Behörde dem Bayer-Konzern die nötigen Genehmigungen zu versagen.“ Die Karten enthalten außerdem einige grundlegende Informationen zum Pipelineprojekt sowie den Stoffen Propylen und Kohlenmonoxid.
Reinhold macht deutlich: „Wir haben bewusst die Maximalforderung nach einem Stopp des Pipelinebaus in die Aktion einbezogen, denn vor allem was die Kohlenmonoxidleitung betrifft, hat Bayer standorttechnische Alternativen, die einen Transport des Gases überflüssig machen würden.“ Die Bezirksregierung in Düsseldorf, an die die Postkarten abgeschickt werden sollen, führt nicht nur die für den Bau der Leitungen erforderlichen Planfeststellungsverfahren durch, sondern erteilt auch die abschließenden Betriebserlaubnisse. „Sollte sich der Bau tatsächlich nicht mehr verhindern lassen, so muss die Bezirksregierung den Betreibern zumindest härte Sicherheitsauflagen machen. In der jetzigen Form darf die Pipeline nicht gebaut werden“, gibt sich Reinhold kämpferisch.
Donnerstag, den 1. Februar 2007 | Pressemitteilung
Auch PETO gegen Propylen- und CO-Leitung
Ratsmitglieder schreiben offenen Brief an Landtagsabgeordnete
In Sachen Propylen- und Kohlenmonoxidpipeline bezieht jetzt auch PETO Stellung. In einem offenen Brief wenden sich die sieben Ratsmitglieder der Monheimer PETO-Fraktion an die Landtagsabgeordneten für den südlichen Kreis Mettmann. Das dreiseitige Schreiben ist an Hans-Dieter Clauser (CDU), den einzigen Landtagsabgeordneten, der tatsächlich aus dem Südkreis stammt, sowie an Claudia Nell-Paul (SPD), Dr. Robert Orth (FDP) und Monika Düker (Bündnis '90/Grüne), die für ihre Fraktionen den Wahlkreis Monheim/Langenfeld betreuen, gerichtet.
Die PETO-Mitglieder machen in ihrem Brief darauf aufmerksam, dass sie gemeinsam mit den Vertretern der anderen Monheimer Parteien gegen den Pipeline-Bau sind. Im Stadtrat habe man im November letzten Jahres einstimmig beschlossen, Einspruch bei der Düsseldorfer Bezirksregierung einzulegen. Doch bei den Endscheidungsträgern im Landtag werde die Situation anders gesehen.
Lisa Riedel, Mitunterzeichnerin und PETO-Fraktionsvorsitzende, dazu: „Wir würden uns wünschen, dass die Abgeordneten in Düsseldorf sich genauso engagiert für höhere Sicherheitsstandards einsetzen wie ihre Parteifreunde in Monheim und in anderen betroffenen Städten. Leider hört man von den Landtagsabgeordneten relativ wenig.“
Montag, den 29. Januar 2007 | Anträge und Stellungnahmen
Offener Brief an die Landtagsabgeordneten
Geplanter Bau einer Propylen- und einer Kohlenmonoxidpipeline
An die Abgeordneten Herrn Hans-Dieter Clauser, Frau Claudia Nell-Paul, Herrn Dr. Robert Orth und Frau Monika Düker, Platz des Landtags 1, 40002 Düsseldorf
Offener Brief an die Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Mettmann I
Sehr geehrter Herr Clauser, sehr geehrte Frau Nell-Paul, sehr geehrter Herr Dr. Orth, sehr geehrte Frau Düker,
Donnerstag, den 11. Mai 2006 | Pressemitteilung
Krämersee – PETO geht auf Anwohner zu
PETO wendet sich jetzt mit einem Brief an die Anwohner des Krämersees. In ihm setzt sich die Jugendpartei intensiv mit den Befürchtungen der von den Planungen am See Betroffenen auseinander. Insbesondere geht es dabei um die Frage einer zusätzlichen Verkehrsbelastung für die Oranienburger und die Claire-Waldoff-Straße, eine mögliche Lärmbelästigung durch die geplante Badenutzung am Südufer sowie die Angst vor der Verbauung des schönen Blicks, den viele der Anwohner auf den See genießen.
Lisa Riedel, Fraktionsvorsitzende der PETO und Mitglied des Planungsausschusses betont, dass die Fraktion gerade für diese Sorgen Verständnis hat. Mit dem Brief an die Anwohner möchte PETO den Betroffenen einen Teil ihrer Sorgen nehmen, ihnen die Überlegungen der Fraktion rund um den Krämersee erläutern und die Anwohner einladen, mit PETO über die Planungen zu diskutieren. „Wir können den Betroffenen ein ehrliches und offenes Gespräch über die Zukunft des Krämersees anbieten, in dem sie Gelegenheit haben, uns ihre Befürchtungen zu schildern, in dem wir sicher aber auch Gelegenheit haben werden, das ein oder andere Missverständnis auszuräumen,“ erklärt Daniel Zimmermann, dessen Wahlkreis auch die Claire-Waldoff-Straße einschließt.
Laut PETO stellt der derzeitige Zustand des Krämersees keinen befriedigenden Zustand dar. Die geplante Renaturierung soll den seit Jahren vorhandenen Missstand endlich beseitigen. Die Biotopenvernetzung werde dabei jedoch nicht zerstört. „Während die geplante Aufschüttung des zu unrecht abgetragenen Uferbereichs im südlichen Teil des Krämersees die Biotopenvernetzung im allgemeinen stärken wird, dient die Einrichtung einer Bademöglichkeit am Krämersee dazu den Nutzungsdruck auf den unter Naturschutzstehenden Monbag-See abzufangen“, führt Lisa Riedel aus.
Samstag, den 4. März 2006 | Pressemitteilung
Ausgleich zwischen Naturschutz und Erholung
PETO bezieht Stellung zu den Planungen am Krämer-See
Laut PETO holen die Maßnahmen der Verwaltung aus dem Gebiet um den Krämer-See das Bestmögliche heraus. Ursprünglich habe vieles dagegen gesprochen, den Bereich um den See zu einem Naherholungs- und Wohngebiet umzugestalten. Das gründete vor allem darin, dass auch auf dem Gelände des Mona Mare und der Monheimer Bürgerwiese Bauland geschaffen werden soll. Besonders unter der Bebauung der Bürgerwiese würde, so das Hauptargument gegen dieses Vorhaben, die Biotopenvernetzung zwischen den Rheinauen und dem Krämer-See leiden. „Auch für uns war und ist die Biotopvernetzung sehr wichtig“, betont Lisa Riedel, PETO-Ratsmitglied und Sprecherin der Fraktion im Planungsausschuss, und führt weiter aus, dass die Fraktion genau aus diesem Grund gegen die Bebauung südlich der Robert-Koch-Straße war. „Das Industriegebiet gegenüber von Schwarz Pharma und Bayer sehen wir weiter kritisch“, so Riedel. Im Bereich des Krämer Sees gebe es eine solche Problematik aber nicht. „Unter anderem dient gerade die geplante Aufschüttung des zu unrecht abgetragenen Uferbereichs im südlichen Teil des Krämer Sees dazu die Biotopvernetzung zu schützen und zu stärken.“ Auch die Reduzierung der Gewerbegebietsfläche, die die neue Planung vorsehe, stütze die Vernetzung der Biotope.
Lisa Riedel sieht die Planungen um den Krämer-See auch noch aus einem anderen Grund positiv: „Die Stadt stellt zunehmend fest, dass Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sich immer schwerer aufrecht erhalten lassen.“ Deshalb sei es wichtig, wenn in der Gestaltung der Stadt auch ihre Wünsche Berücksichtigung fänden. Am Krämer-See sei es der Stadt nun möglich nicht nur ein weiteres Wohngebiet zu schaffen, sondern auch ein Naherholungsgebiet einzurichten an dem Alt und Jung Freude haben würden. Dazu beitragen werde sowohl der geplante Rundwanderweg um den See, als auch der dort entstehende hohe Freizeitwert für Kinder und Jugendliche. Dabei begrüßt die Jugendpartei besonders die Planungen bezüglich des Abenteuerspielplatzes, die angedachte Skateranlage und die Überlegungen zum Bau eines Bolzplatzes. Der See selber könne außerdem den vorhandenen Nutzungsdruck auf den unter Naturschutz stehenden Monbag See abfangen ohne selber seine Bedeutung als Biotop zu verlieren.
„Festzuhalten bleibt aber“, so erklärt Lisa Riedel weiter, „dass wir mit der Verlegung der Bürgerwiese auf eine andere Fläche am Krämer-See hinter den Kleingartenverein an der Alfred-Nobel-Straße und der Bebauung des ehemaligen Freibadgeländes auch etwas aufgeben. Zum einen eben den bisherigen Standort der Bürgerwiese und zum anderen die Möglichkeit im Außenbereich des Mona Mare ein Freibadbecken zu bauen.“ Um das zu kompensieren und die Stadt gerade für Jugendliche wieder attraktiver zu machen, solle der neue Standort der Monheimer Bürgerwiese nach Auffassung der PETO-Fraktion mehr bieten als „Rasen zum Picknicken“.
Donnerstag, den 9. Februar 2006 | Anträge und Stellungnahmen
Baum- und Heckenschutzsatzung II
Der in der Anlage angefügte Entwurf zur 2. Änderung der Baum- und Heckenschutzsatzung wird in der vorgelegten Fassung als Satzung beschlossen. Die Satzung ist Bestandteil dieses Beschlusses.
Donnerstag, den 2. Februar 2006 | Anträge und Stellungnahmen
Baum- und Heckenschutzsatzung
Zum Tagesordnungspunkt 5 des öffentlichen Teils der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Umwelt und Verkehr am 02.02.2006 (Anregung und Beschwerden nach § 24 GO NRW Eigentümergemeinschaft Humboldstraße 41/43 vom 30.06.2005 - Änderung zur Baumschutzsatzung) stellen wir folgenden Antrag zur Sache:
Der Ausschuss lehnt die Anregung gem. § 24 GO NRW ab.
Donnerstag, den 16. Dezember 2004 | Anträge und Stellungnahmen
Änderung der Einbahnstraße auf der Hauptstraße
Der Ausschuss beauftragt die Verwaltung im Zuge der Errichtung des Kreisverkehrs an der Kreuzung Hauptstraße/Monheimer Straße/Berghausener Straße in Baumberg die Einbahnstraßenregelung auf der Hauptstraße zwischen der Kreuzung Hauptstraße/Monheimer Straße/Berghausener Straße und der Einmündung von-Ketteler-Straße aufzuheben.
Freitag, den 19. November 2004 | Anträge und Stellungnahmen
Cafébetrieb in der Marienburg
Der Ausschuss beauftragt die Verwaltung gemeinsam mit dem Eigentümer der Marienburg und der Marke Monheim e.V. ein Konzept zu entwickeln, dass keine längerfristige Anmietung von Räumlichkeiten zur Errichtung oder zum Betrieb eines Museums vorsieht. Gleichwohl soll ein Cafébetrieb im Erdgeschoss der Marienburg zumindest an Wochenenden gewährleistet sein und der vorhandene Veranstaltungsraum erhalten bleiben.
Sonntag, den 21. September 2003 | Pressemitteilung
„Autofreier Sonntag“ nur wenigen bekannt
Im Vorfeld des „Autofreien Sonntags“ haben Vorstandsmitglieder von PETO etwa 500 Flugblätter an vor roten Ampeln wartende Autofahrerinnen und Autofahrer und an einige geparkte Autos verteilt, um auf den Aktionstag aufmerksam zu machen.
Leider stellte sich während der Flugblattverteilung heraus, dass nur wenige Autofahrerinnen und Autofahrer überhaupt vom „Autofreien Sonntag“ wussten. Die meisten hatten von der Werbung, die die Monheimer Stadtverwaltung und Marke Monheim e.V. gemacht hatten, nichts mitbekommen.
Vor dem Hintergrund, dass die Stadtverwaltung in Sitzungen des Ausschusses für Stadtplanung, Umwelt und Verkehr den von PETO beantragten Tag immer mit dem Argument, er sei zu personalintensiv, abgelehnt hatte, ist es verwunderlich, dass sich – wie es scheint – nur einige mit der tatsächlichen Durchführung befasst haben.
Freitag, den 19. September 2003 | Pressemitteilung
PETO wirbt für „Autofreien Sonntag“
Am 21. September nimmt die Monheimer Stadtverwaltung unterstützt von Marke Monheim e.V. erstmalig an der Aktion „Autofreier Sonntag“ teil.
Der Teilnahme vorangegangen ist ein langer Einsatz der PETO-Fraktion. Denn obwohl der zuständige Ausschuss schon vor mehr als zwei Jahren auf Antrag von PETO die Einführung der Aktion beschlossen hatte, kommt es erst in diesem Jahr zur Umsetzung.
Im September 2001 hatte die Verwaltung argumentiert, es fehle an Personal zur Umsetzung, versprach aber die Teilnahme für 2002. Nachdem der autofreie Tag in 2002 dann schlicht vergessen worden war, schlug die Verwaltung in diesem Jahr vor, ihn ganz zu streichen.
Mittwoch, den 29. September 1999 | Pressemitteilung
Müllsammelaktion mit PETO war voller Erfolg
10 Kubikmeter Müll entfernt
Bei der Müllsammelaktion am vergangen Samstag gelang es der jungen Partei PETO im Uferbereich des Monheimer Rheinbogens 10 m³ Müll zu entfernen. Das entspricht einer Menge Restmüll, die in neun großen Müllcontainern Platz findet bzw. von 60 Familien in einem Monat produziert wird.
Neben unzähligen Bierdosen fanden sich sogar einige Kuriositäten: So entdeckten die fleißigen Sammler zum Beispiel ein Motorrad, zwei Einkaufswagen sowie diverse Autoreifen; auch einen Feuerlöscher hatte der Rhein angeschwemmt.
Natürlich hatte niemand mit dieser Masse gerechnet, doch wäre ein wenig Unterstützung durch die Stadt wünschenswert gewesen. So hieß es beim Betriebshof der Stadt Monheim nach freundlicher Anfrage, man solle Greifzangen oder auch Handschuhe selber kaufen. Der zuständige Angestellte sagte, dass im Rheinbogen „überhaupt kein Müll“ zu finden sei. „Den wenigen Unrat“ solle man in den „drei, vier Abfallkörben“ bei den Sitzbänken auf dem Damm entsorgen. Schließlich stellte man den jungen Leuten eine Rolle Müllsäcke zur Verfügung.
© 2019 PETO

References: § 20
 § 41
 § 31
 § 14
 § 8
 § 14
 § 24
 § 24