Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LSG%20Sachsen&Datum=24.02.2010&Aktenzeichen=L%201%20P%201/10
Timestamp: 2020-04-04 00:22:58+00:00

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LSG Sachsen, 24.02.2010 - L 1 P 1/10 B ER - dejure.org
LSG Sachsen, 24.02.2010 - L 1 P 1/10 B ER
https://dejure.org/2010,570
LSG Sachsen, 24.02.2010 - L 1 P 1/10 B ER (https://dejure.org/2010,570)
LSG Sachsen, Entscheidung vom 24.02.2010 - L 1 P 1/10 B ER (https://dejure.org/2010,570)
LSG Sachsen, Entscheidung vom 24. Februar 2010 - L 1 P 1/10 B ER (https://dejure.org/2010,570)
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Unterlassung der Veröffentlichung von Transparenzberichten für Pflegeheime vom Medizinische Dienst der Krankenversicherung für den Freistaat Sachsen e.V. (MDK); Vereinbarkeit der Veröffentlichung von Transparenzberichten mit dem Grundrecht auf Berufsfreiheit sowie der ...
Pflegequalität in der sozialen Pflegeversicherung; Verfassungsmäßigkeit der Pflege-Transparenzvereinbarung
Presseerklärung zur Entscheidung des 1. Senats - L 1 P 1/10 B ER - Veröffentlichung von Transparenzberichten im Internet
Transparenzbericht mit krtitischem Inhalt darf im Internet veröffentlicht werden
Veröffentlichung von Transparenzberichten im Internet trotz kritischer Inhalte
Transparenzberichte dürfen im Internet veröffentlicht werden - Qualitätsprüfung durch MDK und Transparenzberichte entsprechen Gebot der Sachlichkeit und Neutralität
SG Dresden, 22.12.2009 - S 16 P 173/09
Darüber hinaus ist - entgegen der Annahme der ersten Instanz und ohne Beschränkung durch ein Verbot der reformatio in peius in der Kostenentscheidung- kein weiterer Abschlag im Hinblick auf das Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes vorzunehmen (…Streitwertkatalog, 4. Aufl. 2012, B. Allgemeines; Verfahrensrecht 11.1.) Im Verfahren nach § 86b SGG (§§ 53 Abs. 2 Nr. 4, 52 Abs. 2 GKG ist der volle Auffangstreitwert anzunehmen (Sächsisches LSG, 24.2.2010 - L 1 P 1/10 B ER - LSG Berlin-Brandenburg, 29.3.2010 - L 27 P 14/10 B ER - LSG Sachsen-Anhalt, 11.8.2011 - L 4 P 8/11 B ER - LSG Niedersachsen-Bremen, 12.8.2011 - L 15 P 2/11 B ER -).
Eine solche Regelung wird durch den Transparenzbericht nicht getroffen (so im Ergebnis auch Sächsisches LSG, Beschl. v. 24. Februar 2010 - L 1 P 1/10 B ER, Rd-Nr. 19, 20; Bayrisches LSG, Beschl. v. 30. März 2010 - L 2 P 7/10 B ER, Rd-Nr. 35, jeweils zitiert nach juris).
(1) § 115 Abs. 1a Satz 6 SGB XI enthält keine verfassungswidrige Delegation von Rechtssetzungsbefugnissen (wie hier Sächsisches LSG, Beschl. v. 24. Februar 2010, a.a.O., Rd-Nr. 31 ff;… LSG-NRW, Beschl. v. 10. Mai 2010 - L 10 P 10/10 B ER, Rd-Nr. 27 ff. sowie Bayrisches LSG, Beschl. v. 30. März 2010, a.a.O., Rd-Nr. 36, jeweils zitiert nach juris).
a) Insbesondere verstößt Satz 6 dieser Vorschrift nicht gegen Art. 80 Abs. 1 S 1 GG, denn sie enthält keine verfassungswidrige Delegation von Rechtssetzungsbefugnissen (Sächsisches LSG, Beschluss vom 24.02.2010, L 1 P 1/10 B ER; aA SG München, Beschluss vom 13.01.2010, S 19 P 6/10 ER, juris Rn 20, Beschluss vom 27.01.2010, S 29 P 24/10 ER, juris Rn 34f; SG Nürnberg, Beschluss vom 18.02.2010, S 9 P 16/10 ER).
Die Pflicht zum Handeln nach bestimmten Vorgaben ergibt sich für den Träger der Pflegeeinrichtung nur aus einem Maßnahmebescheid nach § 115 Abs. 2 SGB XI. Die Pflicht der Pflegeeinrichtung, die Veröffentlichung zu dulden, ergibt sich unmittelbar aus dem Gesetz, nicht aus der Ankündigung der Veröffentlichung oder dieser selbst (vgl. Senatsbeschluss vom 14.6. 2010, L 4 P 3/10 B ER; so im Ergebnis auch Sächsisches LSG, Beschluss v. 24. Februar 2010 - L 1 P 1/10 B ER, RdNr. 19, 20; Bayrisches LSG, Beschluss v. 30. März 2010 - L 2 P 7/10 B ER, RdNr. 35, jeweils zitiert nach juris).
aa) § 115 Abs. 1a Satz 6 SGB XI enthält keine verfassungswidrige Delegation von Rechtssetzungsbefugnissen (wie hier Sächsisches LSG, Beschl. v. 24. Februar 2010, a.a.O., RdNr. 31 ff;… LSG-NRW, Beschl. v. 10. Mai 2010 - L 10 P 10/10 B ER, RdNr. 27 ff. sowie Bayrisches LSG, Beschl. v. 30. März 2010, a.a.O., Rd-Nr. 36, jeweils zitiert nach juris).
Die Antragsgegner haben demgegenüber ausgeführt, die Verfassungsmäßigkeit der PTVA sei bereits von verschiedenen Landessozialgerichten, so dem Sächsischen LSG (AZ: L 1 P 1/10 B ER), dem Bayerischen LSG (AZ: L 2 P 7/10 B ER), dem LSG Nordrhein Westfalen (AZ: L 10 P 10/10 B ER) und dem LSG Sachsen-Anhalt (AZ: L 4 P 3/10) bestätigt worden.
Jedoch handelt es sich bei dem Maßnahmebescheid vom 20. Juli 2010 um einen Verwaltungsakt, bei der - geplanten - Veröffentlichung des Transparenzberichtes jedoch nicht (Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 24. Februar 2010, AZ: L 1 P 1/10 B ER).
Durchgreifende verfassungsrechtliche Bedenken gegen diese Vorschrift hat der Senat (in Übereinstimmung mit anderen erkennenden Landessozialgerichten, vergleiche Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10. Mai 2010, AZ: L 10 P 10/10 B ER, Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 24. Februar 2010, AZ: L 1 P 1/10 B ER, Hessisches Landessozialgericht, Beschluss vom 28. Oktober 2010, AZ: L 8 P 29/10 B ER) nicht.
LSG Bayern, 30.03.2010 - L 2 P 7/10
Die Bg. verwiesen auf die Entscheidung des Sächsischen Landessozialgerichts vom 24.02.2010 (L 1 P 1/10 ER), der sie sich anschließen wollten.
Im Ergebnis stimmt er dem Beschluss des Sächsischen Landessozialgerichts vom 24.02.2010 (L 1 P 1/10 ER) zu.
Der Senat geht mit der dazu bisher vorliegenden obergerichtlichen Rechtsprechung davon aus, dass gegen diese Vorschrift verfassungsrechtliche Bedenken nicht bestehen (Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 24. Februar 2010 - L 1 P 1/10 B ER - Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 30. März 2010 - L 2 P 7/10 B ER - Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10. Mai 2010 - L 10 P 10/10 B ER - Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 14. Juni 2010 - L 4 P 3/10 B ER - sowie zuletzt Beschluss vom 5. Oktober 2010 - L 4 P 12/10 B ER -, jeweils in juris.de).
LSG Berlin-Brandenburg, 29.03.2010 - L 27 P 14/10
Transparenzbericht; Pflegedienst; einstweiliger Rechtsschutz; Unterlassung; Frist
Es ist für die Zulässigkeit öffentlicher Bewertungen nicht ausreichend, dass keine groben Fehler oder Bewertungsmängel bzw keine schwerwiegenden Verstöße gegen die rechtlichen Vorgaben vorliegen (aA LSG Sachsen Beschluss vom 24.02.2010, L 1 P 1/10 B ER JURIS-RdNr 54).
Die Pflicht zum Handeln nach bestimmten Vorgaben ergibt sich für den Träger der Pflegeeinrichtung nur aus einem Maßnahmebescheid nach § 115 Abs. 2 SGB XI. Die Pflicht der Pflegeeinrichtung, die Veröffentlichung zu dulden, ergibt sich unmittelbar aus dem Gesetz, nicht aus der Ankündigung der Veröffentlichung oder dieser selbst (so im Ergebnis auch Sächsisches LSG, Beschl. v. 24. Februar 2010 - L 1 P 1/10 B ER, Rd-Nr. 19, 20; Bayrisches LSG, Beschl. v. 30. März 2010 - L 2 P 7/10 B ER, Rd-Nr. 35, jeweils zitiert nach juris).
a) § 115 Abs. 1a Satz 6 SGB XI enthält keine verfassungswidrige Delegation von Rechtssetzungsbefugnissen (wie hier Sächsisches LSG, Beschl. v. 24. Februar 2010, a.a.O., Rd-Nr. 31 ff;… LSG-NRW, Beschl. v. 10. Mai 2010 - L 10 P 10/10 B ER, Rd-Nr. 27 ff. sowie Bayrisches LSG, Beschl. v. 30. März 2010, a.a.O., Rd-Nr. 36, jeweils zitiert nach juris).
LSG Berlin-Brandenburg, 11.05.2010 - L 27 P 18/10
SG Magdeburg, 15.04.2010 - S 5 P 19/10
Einstweiliger Rechtsschutz zugunsten einer ambulanten Pflegeeinrichtung gegen die …
SG Dessau-Roßlau, 09.10.2017 - S 26 P 27/17
LSG Rheinland-Pfalz, 17.04.2014 - L 7 KA 6/14
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LSG Berlin-Brandenburg, 15.03.2011 - L 27 P 75/10

References: § 86
 § 115
 Art. 80
 § 115
 § 115
 § 115
 § 115