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Timestamp: 2020-08-14 01:37:21+00:00

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OV Fernitz: OKBSTMK
Ortsverband Fernitz-Gössendorf
OV Fernitz-Gössendorf
Ortsverband: Fernitz-Gössendorf ZVR NR: 475254973
Kontakt: Obmann: Mario Krisper
Grazerstr. 94 8072 Fernitz-Mellach
Tel:0664 9717160
E-mail:mario.krisper@gmail.com
Der ÖKB Fernitz-Gössendorf gratulierte unserer Kameradin
Frau Herta Schwarzenberger zu ihrem 70igsten Geburtstag.
Termine Vorschau 2020
ZVR 475254973
Ausschusssitzung am 23.01.2020 (um 1800)
Jahreshauptversammlung 9.02.2020 (Feuerwehr-Fernitz) um 1000
Fahrt von 18.05.-23.05.2020 nach Polen
1. Tag (Fernitz – Krumau – Oswoencim)
2. Tag (Ausschwitz – Krakau)
3. Tag (Krakau – Tschenstochau – Warschau)
4. Tag (Warschau)
5. Tag (Warschau – Breslau)
6. Tag (Breslau – Olmütz – Fernitz)
Familien-Wandertag 26.10.2020 ÖKB Fernitz-Gössendorf
Der OV Fernitz-Gössendorf erreichte den 10. Platz
Sammlung Schwarzes Kreuz ÖKB Fernitz-Gössendorf
Bei schönen Wetter gab es eine große Beteiligung beimTraditionellen wandern des OV Fernitz-Gössendorf.Dank unserer fleißigen Helfer welche für Speisen und Getränke sorgten war es wieder ein großer Erfolg.
Verstorbene des ÖKB Fernitz- Gössendorf 2019
03.09.2020	17:00	- 06.09.2020	15:00
Landesmeisterschaft GLOCK 17
1. Chronik 2. Unsere Fahnen 3. Kriegerdenkmal Fernitz-Gössendorf
DER „MILITÄR-VETERANENVEREIN FERNITZ“
Die Geschichte dieses traditionsreichen und ältesten noch bestehenden Fernitzer Vereines ist relativ schwierig darzustellen, zumal nach Auskunft der gegenwärtigen Vereinsführung diverse Aufzeichnungen wohl vorhanden waren, derzeit aber nicht auffindbar sind. Zumal Protokollbücher und ähnliche Dokumente stets im Haus des jeweiligen Obmannes oder Schriftführers verwahrt wurden, traten bei einem Funktionswechsel oder beim Ableben einer dieser Personen in der Regel Verluste von Dokumentationsmaterial auf.
Aus den 1989 nachweislich noch vorhandenen Aufzeichnungen des Vereines geht hervor, dass sein Bestehen bis ins Jahr 1862 zurückreicht und dieser ursprünglich den Namen „Militär- Veteranenverein Fernitz" führte. Als Gründungsobmann wird Karl Melierter überliefert.
Über die weitere Geschichte geben die erhaltenen Kalsdorfer Quellen Auskunft: Der Verein wurde dann, wie auch die Kalsdorfer Feuerwehr, im Jahr 1874 offiziell als „Kalsdorfer Militär-Veteranenverein zu Fernitz" neu ins Leben gerufen und zählte zu diesem Zeitpunkt 126 Mitglieder, die jedoch zu einem Großteil aus den Dörfern rund um Fernitz stammten, woraus sich auch der Name des Vereins erklären lässt.
Im Februar 1887 reichte Johann Koller aus Kalsdorf die Vereinsstatuten zur Genehmigung bei der
Statthalterei ein, worin die Tätigkeiten des Vereines beschrieben werden: „§ 2. Sorge für die Erhaltung der militärischen Kameradschaft, der Achtung und Anhänglichkeit an den Militär-Veteranen-Stand. Unterstützung der dem nichtaktiven Militärverbande angehörigen oder aus demselben bereits geschiedenen hilfsbedürftigen Vereins-Mitglieder in Krankheit und Unglücksfällen, nach Maßgabe der vorhandenen Vereinsmittel. Anständige Grabesbegleitung der verstorben Mitglieder, für Arme Bestreitung der Leichen Kosten. Die Abhaltung eines feierlichen Gottesdienstes zum Andenken an die verstorbenen Mitglieder, wobei Mitteilungen in der darauf abzuhaltenden Festversammlung über die im Ablaufe des Jah­res mit Tod abgegangenen oder vor dem Feinde gefallenen Vereins-Mitglieder gemacht werden. § 4. Der Sitz des Vereines ist in Kalsdorf. § 7. Jedes Mitglied zahlt jährlich im Vorhinein den Vereinsbeitrag von 50 Kreuzer an den Vereins-Vorstand gegen Quittung. Mitglieder die länger als ein Jahr ihren Beitrag schuldig sind, werden als vom Vereine ausgeschlossen betrachtet und verlieren alle Ansprüche an den Verein. § 12. Der Vorstand des Vereines besteht aus 12 Mitgliedern welche alljährlich von der Vereinsversammlung gewählt werden. Diese wählen unter sich einen Obmann, Obmann Stellvertreter, Kassier, Schriftführer und Ausschüsse und verteilen unter sich die Besorgung der Vereinsgeschäfte. Die Ämter der Vorstands-Mitglieder sind Ehrenämter. § 18. Die Vereinsversammlung ist berechtigt, einen Protektor sowie Präsidenten zu ernennen. Genannte Ämter sind Ehrenämter und genießen hiezu Ernannte die Rechte der Ehrenmitglieder. § 19. Der Verein ist berechtigt, die üblichen Veteranen-Abzeichen einzuführen und werden dieselben nur von den ordentlichen Mitgliedern, und zwar nur beim Ausrücken getragen."
Im Jahr 1898 erfolgte die Verlegung des Vereinssitzes nach Fernitz, einerseits weil die Fernitzer nach Selbstständigkeit strebten, andererseits weil viele Vereinsmitglieder ja aus Fernitz stammten. Seit dieser Zeit hält sich in Kalsdorf hartnäckig das Gerücht, die „bösen" Fernitzer hätten eine Kalsdorfer Vereinsfahne in unredlicher Weise nach Fernitz entführt. Jedenfalls vermerkt die Statthalterei am 11. Februar 1898: „Die Statuten wurden mit den bisher gültigen kollationiert und ergab sich als einzige Änderung: die
Verlegung des Sitzes von Kalsdorf nach Fernitz." Die Statuten waren vom Vereinsvorstand am 30. Jänner 1898 dahingehend abgeändert worden.
Auch dieser Verein verfolgte als Ziel, „den Soldatengeist wach zu erhalten, gute Sitten zu pflegen, kranke und erwerbsunfähige Mitglieder zu unterstützen, für ein anständiges Begräbnis im Todesfalle zu sorgen, und endlich im Falle des Erfordernisses zur Aufrechterhaltung der gesetzlichen Ruhe und Ordnung nach Kräften beizutragen". Das Engagement lag auch darin, im „Mobilisierungsfall den zurückgebliebenen Familienmitgliedern der einberufenen Kameraden zu helfen, erkrankten Mitgliedern eine wöchentliche Unterstützung in bestimmten Beiträgen zu leisten, das Leichenbegräbnis beizustellen und Witwen und Waisen eine angemessene Abfertigung zu sichern". Als oberste Prinzipien galten „Treue dem Kaiser, Achtung vor dem Gesetz, Liebe zum Vaterlande, hilfreiche und gemeinsame Kameradschaft."
Bis zum Jahr 1898 sind jedenfalls alle Vereinsobmänner überliefert; sie alle stammten aus Kalsdorf:
Franz Höller, Schmiedmeister in Kalsdorf Franz Uhsner, Schmiedmeister in Kalsdorf Johann Koller vulgo Folti, Bauer in Kalsdorf
Johann Koller war es auch, der am 22. Mai 1892 anlässlich der Anschaffung einer neuen Vereinsfahne ein Fahnenweihfest veranstaltete. Bei diesem Fest, das zu den gesellschaftlichen Höhepunkten in der Gemeinde zählte, erschienen alle Fernitzer und Kalsdorfer Honoratioren und jene der umliegenden Ortschaften, allen voran Bezirkshauptmann Karl Ruß aus Graz, Heinrich Graf d
des Enffans d'Avernas (Gutsherr auf Schloss Thalerhof), Elise Ranz, Gast­hof- und Realitätenbesitzerin aus Kalsdorf, vertrat die einheimische „Mobilität" und Pfarrer Ignaz Hein­rich Joherl aus Feldkirchen las die feierliche Feldmesse. Er war auch Ehrenmitglied des Vereins und förderte diesen wie auch andere nach besten Kräf­ten.
Am 30. Jänner 1898 wurde schließlich der Vereinssitz nach Fernitz verlegt. „Über Drängen und der Majorität der Vereinsmitglieder wurde der Obmann Johann Koller wegen Verlegung des Vereins nach Fernitz, bzw. wegen Gründung des Militär-Vereins in
Statutenbuch des „Militär-Veteranen-Vereines" Fernitz aus dem Jahr 1898. (Sammlung Kameradschaftsbund Fernitz)
Fernitz (30. Jänner 1898) bei der steiermärkischen k. k. Statthalterei vorstellig, welche den Bestand des Vereins mit Bescheid vom 11. Februar 1898, Z 4024, auch bescheinigte."
Der Verein verlor aus Rivalität zu den Fernitzern für die Kalsdorfer zunehmend an Bedeutung und entfaltete seine Aktivitäten bald nur mehr in Fernitz. Im Jahr 1904 zählte er 180 wirkliche, 9 unterstützende und 11 Ehrenmitglieder. Unter diesen Ehrenmitgliedern genossen besonderes Ansehen: Pfarrer Ignaz Heinrich Joherl (1887) Felix Hödl, Gutsbesitzer auf Schloss Mühlegg (1892)
Josef Reinthaler, Gastwirt in Kaisdorf (1892) Franz Ritter von Liebig auf Schloss Waasen (1897)
Pfarrer Max Peinlich in Fernitz (1899) Gottfried Baron Korb-Weidenheim auf Frauenegg-Pfeilerhof (1891)
Mit der definitiven Verlegung nach Fernitz im Jahr 1898 fand auch eine Neuwahl des Vorstandes statt. „Der Vorstand des Vereins besteht aus zwölf Mitgliedern, diese wählten den Kaufmann in Fernitz, Johann Zechner, zum Obmann; Josef Schantl als Obmann- Stellvertreter; Josef Spath als Schriftführer und Karl Mellicher als Kassier. Als Ausschüsse ohne Amt fungieren: Johann Maier, Ignaz Spath, Franz Kocher, Ferdinand Doppier, Franz Hirt, Franz Flach, Franz Füller und Johann Kollmann." Durch die Verlegung des Vereinssitzes dieses ursprünglichen Fernitzer Vereines nach Fernitz kam es 1887 also lediglich pro forma zu einer Neugründung des „Militär-Veteranen-Vereins Fernitz".
1919 war aufgrund der Kriegsereignisse der Mitgliederstand bedeutend geschrumpft, und so entschloss sich der Verein zu einer Reorganisation. -„Die am 12. Dezember 1926 stattgefundene Vollversammlung in Fernitz hat auf Grund der Durch Bewertung der Umbildungsstatuten einstimmig beschlossen, sich in einen Kam. Verein ehemaliger Krieger umzubilden und sich dem Kam. Landesbund in Steiermark bei Unterwerfung unter dessen Statuten anzuschließen. Gewählt wurden:
zum Obmann: Herr Josef Harer, Gend. Revinsp. i. R.,
zum Obmann-Stellvertreter: Herr Josef Zöllner, zum Kassier: Herr Franz Fabian, zum Schriftführer: Herr Rupert Reinprecht, und umstehende Ausschussmitglieder: die Herren Franz Scheucher, Vinzenz Meyer, Heinrich Schober, Johann Pechmann, Alois Berghold, Ernst Kömmer, Adolf Gritzner, Matthias Matzer, Johann Frühwirth, Johann Krenn, Max Bergstaller, Otto Breineder, Josef Kristandl, Johann Maier, Josef Bauer, Franz Powoden. Anwesend waren 70 Mitglieder. Fernitz, am 12 Dezember 1926." Am 13. Dezember 1926 genehmigte die Landesregierung schließlich
für Fernitz die 25 langatmige Paragraphen umfassenden „Statuten für die Umbildung der bestehen­den Kriegervereine". Der Tätigkeitsbereich des Vereines dürfte nun auch wieder (allerdings nur für kurze Zeit) Kalsdorf eingeschlossen haben, denn das Wirkungsgebiet umfasste laut neuen Statuten „die Gemeinden Fernitz, Gnaning, Gössendorf und Kalsdorf". Die Vereinsziele wurden an die Republik angepasst und verlangten in § 2 „a) die Liebe und Treue zum österreichischen Volke und Vaterlande zu beleben und zu stärken; b) das Band der Kameradschaft und die Erinnerung an die gemeinsame militärische Dienstzeit und an die Kriegszeit unter seinen Mitgliedern zu erhalten; c) verstorbene Mitglieder mit allen Ehren zu Grabe zu geleiten und den Hinterbliebenen eine Beihilfe zu den Leichenkosten zu gewähren; d) bedürftige Vereinsmitglieder, deren Angehörige und Hinterbliebene, insbesondere Kriegsbeschädigte, Kriegs-Hinterbliebene und bedürftige Kriegsteilnehmer nach Maßgabe der Ver­einsmittel und durch Teilnahme an den Unterstützungseinrichtungen und anderen wirtschaftlichen und sozialen Unternehmungen des Kameradschafts-Landesbundes zu unterstützen; e) durch regelmäßige Zusammenkünfte, Vorträge, Schaffung einer Vereinsbücherei, Veranstaltung von Festlichkeiten, gemeinsamen Ausflügen und Reisen, Übungs- und Festschießen usw. usw. die Geselligkeit zu pflegen und die Bildung zu fördern, letzteres insbesondere f) in den Jugendgruppen ".
Der Verein entfaltete unter dem Namen „Kameradschaftsverein" jedenfalls in Fernitz rege Aktivitäten, wobei die Errichtung des Kriegerdenkmales im Jahr 1927 an erster Stelle zu nennen ist. Federführtrend bei diesem Projekt war Franz Legenstein, der am 25. März 1927 an das Bundesdenkmalamt/ Landeskonservatorat folgendes Schreiben richtete: „Im vorigen Herbste sprach Gefertigter gelegentlich der Renovierung der Mariensäule auf hiesigem Marktplatze zu einem Kriegerdenkmal. Dieser Plan geht nun seiner Verwirklichung entgegen. Da das Denkmal nicht vollständig neu aufgebaut, sondern nur etwas umgestaltet, eigentlich nur eine bessere Umrahmung beim Sockel erhält, ist eine entsprechende Inschrift, abweichend von anderen, notwendig. Ersuche daher, mir einige passende Inschriften zukommen zu lassen."
Das Urteil des damaligen Landeskonservators Walter von Semetkowski: „Die Frauensäule in Fernitz, deren Sockel im Jahre 1927 durch die Anbringung verschiedener Gedächtnis- Inschriften und verschiedenen Zutaten zum Kriegerdenkmal ausgestattet worden ist, ist ein Werk aus neuer Zeit und daher wohl kaum von besonderem Denkmalwert. Der Standort des Denkmales ist an sich im Anschluss an alte Überlieferungen recht glücklich gewählt, die Ausführung jedoch überaus konventionell und in keiner Weise von einzigartiger Bedeutung."
Laut einer Organisationsübersicht vom Februar 1931 wurde Fernitz als eigener Kameradschaftsbezirk geführt, dem als Bezirksleiter der Gendarmerie-Revierinspektor in Ruhe Josef Harer vorstand.
Manche Veranstaltungen des Fernitzer Kameradschaftsbundes erfreuten sich weitreichender Beliebtheit, so zum Beispiel der Vereinsball: „Der vom Kameradschaftsbund war mit einer großen Zahl von Damen und Kameraden des Kameradschaftsvereines Graz l zur Veranstaltung erschienen. Präsident Wurzinger wurde mit den Damen und den Grazer Kameraden mit dem 47er-Marsch empfangen und vom Obmann des hiesigen Vereines Revierinspektor Harer herzlichst begrüßt."
Die Entwicklung des Landeskameradschaftsbundes war in der Folge jedoch von inneren Streitigkeiten gekennzeichnet, was 1932 zur Gründung des „Steirischen Kameradenbundes gedienter Soldaten und Kriegsteilnehmer" führte. Da sich dieser „Kameradenbund" im Juni 1934 treu zur Regierung Dollfuß bekannte, der „Kameradschafts-Landesbund für Steiermark" den Beitritt zur „Vaterländischen Front"
aber ablehnte, wurde dieser von der Sicherheitsdirektion für Steiermark aufgelöst und Brigadier Generalmajor Hans Baron von Sagburg zum Kurator der verbliebenen Kameradschaftsvereine bestellt, bis schließlich im Sommer 1934 der „Landeskameradschafts- und Kriegerbund Steiermark" geschaffen wurde.
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich erfolgte die Auflösung aller Steirischen Kameradschaftsvereine, und auch der Fernitzer Verein ging nun im „Nationalsozialistischen Reichskriegerbund" (es handelte sich um den ehemaligen „Kyffhäuserbund") auf, seine Traditionsfahne verfiel der Beschlagnahme, der offizielle Name des örtlichen Vereins lautete „Kriegskameradschaft Fernitz". 1939 und 1941 sorgte dieser Verein für eine Restaurierung des Kriegerdenkmales.
Mit dem Kriegsverlauf erlahmte die Vereinstätigkeit merklich, bis nach Kriegsende schließlich der „Kameradschaftsverein ehemaliger Krieger in Fernitz" am 11. Mai 1946 mit folgender Begründung aufgelöst wurde: „Der Alliierte Rat für Österreich hat mit dem Beschluss vom 10. 12. 1945 angeordnet, dass alle Organisationen, Formationen und Vereinigungen, die eine militärische Ausbildung zu fördern und zu entwickeln geeignet sind, mögen sie nun politischer, erzieherischer religiöser, sozialer oder sportlicher Natur sein oder Erholungszwecken die­nen, verboten sind und aufgelöst werden müssen. Da der Fortbestand des Vereines mit Rücksicht auf seinen Zweck einer Anordnung des Alliierten Rates widersprechen würde, entspricht der Verein nicht mehr den Bedingungen seines rechtlichen Bestandes. Es war daher mit der Auflösung desselben vor- zugehen." Am 12. Juli 1946 wurde das Vereinsvermögen zugunsten der Republik Österreich für verfallen erklärt, worauf das Vereinssparbuch mit einer Einlage von S 1804,10 an die Republik abgeliefert wurde. Das sonstige Vereinsinventar wurde am 20. November 1946 übergeben und kam schließlich ins Grazer Zeughaus, das sich über folgenden wertvollen Zuwachs freuen konnte: „l Vereinsfahne ohne Stange, 7 Armbinden, l Fahnen- spitze aus Messing, 3 Medaillen, l Schärpe, 12 Fahnenbänder."
Nach Kriegsende bauten die Fernitzer Kameraden den Verein vorerst als „Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein" auf und konnten 1951 zur feierlichen Einweihung des renovierten Kriegerdenkmals schreiten.
Nach eingehenden Reorganisationen gestattete die Sicherheitsdirektion für Steiermark am 23. November 1952 die Neugründung bzw. Neubelebung des „Österreichischen Kameradschaftsbundes- Landesorganisation Steiermark", wodurch sich auch die Fernitzer Kameraden wieder formierten, schließlich den Ortsverband Fernitz- Gössendorf ins Leben riefen und 1954 die zweite Fahnenweihe festlich begehen konnten.
Über die Aktivitäten des Vereines berichtete der verdienstvolle langjährige Obmann (auch Ehren- Bezirksobmann) Max Purkarthofer: „Jahreshauptversammlung am zweiten Sonntag im März, Ausrückungen zu anderen Ortsverbänden, Alten- und Kameradenehrung, Teilnahme an der Angelobungsfeier, Totenehrung zu Allerheiligen, Teilnahme an kirchlichen Feierlichkeiten, Krankenbesuche, Christbaumentzünden beim Kriegerdenkmal, Ballveranstaltung, Teilnahme am Faschingsumzug, Frühschoppen, Jahresfest am zweiten Sonntag im September, Skisport, Eisstockschießen, Zimmergewehr- und Scharfschießen, Fahrradtouren, Fußballturnier, Mehrtagesaus­flug, Herbstausflug verbunden mit einer Ausrückung, Kameradentreffen des ehemaligen Radfahrer-Batail Ions Nr. 403, Sternfahrt Deutschland Österreich."
Vorstand Fernitz-Gössendorf
Obmann: Mario Krisper Mobil: 0664 9717160
E-mail: mario.krisper@gmail.com
1. Obmann Stv.: Emmerich Donner Mobil:0699 10705658
E-mail: emmerich.donner@outllook.com
2. Obmann Stv.: Markus Praßl Mobil: 0664 4223032
E-mail: maxp0604@gmail.com
Kassier: ThomasGollner Mobil: 0664 8442137
E-mail: thomas.gollner@grawe.at
Kassier StV.: August Fuchshofer Mobil: 0664 2811347
E-mail: august.fuchshofer@chello.at
Schriftführer: Helga Wiesinger Mobil: 0664 2267435
E-mail: helga.wiesinger1@gmx.at
1. Schriftführer StV: Ferdinand Potocnik Mobil: 0664 2251742
E-mail: ferdinand.potocnik@gmx.at
2. Schriftführer StV: Helmuth Krizay Mobil: 0664 2200490
E-mail: krizayh@a1.net
Internetreferent: Helmuth Krizay Mobil: 0664 2200490
Sozialreferent: Gerhard Soper Mobil: 0660 1251550
E-mail: gsoper15@hotmail.com
Frauenreferentin: Karin Hackl Mobil: 0664 3723911
Orts Kommandant: Ernst Kemmer Mobil: 0664 5123866
Sportreferent: Raimund Pospischil Mobil: 0664 4156453
E-mail: raimund.pospischil@gmail.com
Fähnrich: Franz Knopper Mobil: 0650 8413926
E-mail: knopper.f@gmx.at
Fähnrich: Franz Kurzmann Mobil: 0664 4321955
Fahnenbegleiter: Karl Jagersbacher Mobil: 0664 1357735
E-mail: karl.jagersbacher@gmail.com
Fahnenbegleiter: Adolf Windisch Mobil: 0681 10342376

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