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Timestamp: 2019-09-23 13:45:12+00:00

Document:
Lüchow-Dannenberg - Grundsätzliches
Ausschreibungen nach VOL/A 2009, VOB/A 2016 und VgV 2016
Grundsätzliches (21.11.2017)
Gemäß § 19 Abs. 2 VOL/A (Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen) müssen Auftraggeber nach Beschränkten Ausschreibungen ohne Teilnahmewettbewerb und Freihändigen Vergaben ohne Teilnahmewettbewerb für die Dauer von drei Monaten über jeden vergebenen Auftrag ab einem Auftragswert von 25.000 Euro ohne Umsatzsteuer auf Internetportalen oder ihren Internetseiten informieren.
Gemäß § 19 Abs. 5 VOB/A i.V.m § 20 Abs. 3 VOB/A (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) hat der Auftraggeber fortlaufend Unternehmen auf Internetportalen oder in seinem Beschafferprofil über beabsichtigte beschränkte Ausschreibungen nach § 3a Absatz 2 Nummer 1 ab einem voraussichtlichen Auftragswert von 25 000 Euro ohne Umsatzsteuer zu informieren.
Der Auftraggeber hat nach Zuschlagserteilungen auf geeignete Weise, z. B. auf Internetportalen oder im Beschafferprofil zu informieren, wenn bei
Freihändigen Vergaben der Auftragswert 15 000 Euro ohne Umsatzsteuer übersteigt. Diese Informationen werden sechs Monate vorgehalten.
Ausschreibungen nach VgV 2016 (EU-Vergabe)
Gemäß § 37 Abs. 1 und 2 VgV (Vergabeverordnung) teilt der öffentliche Auftraggeber seine Absicht, einen öffentliche Auftrag zu vergeben oder eine Rahmenvereinbarung abzuschließen, in einer Auftragsbekanntmachung mit.
Gemäß § 39 Abs. 1 VgV übermittelt der öffentliche Auftraggeber spätestens 30 Tage nach der Vergabe eines öffentlichen Auftrages oder einer Rahmenvereinbarung eine Vergabebekanntmachung mit den Ergebnissen des Vergabeverfahren an das Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union.

References: § 19
 § 19
 § 20
 § 3
 § 37
 § 39