Source: http://www.care-concept.de/krankenversicherung/care_discover/auslandsversicherung_worldwide_bvb_solo.php?navilang=chn
Timestamp: 2017-03-29 01:28:54+00:00

Document:
Care Concept AG • • Care Discover • 特殊保险条例	AVB Krankenversicherung AVB Haftpflicht-/Unfall Produktinfoblatt Verbraucherinfos Versicherungsbedingungen für die Gruppenhaftpflichtversicherung Care Discover bei der HanseMerkur Reiseversicherung AG VB-Haft 2015 (CHV-G) § 1 - Versicherbare Personen und Versicherungsfähigkeit
§ 19 - Anzuwendendes Recht, Vertragssprache, Geltung für versicherte Personen Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz
§ 1 - Versicherbare Personen und Versicherungsfähigkeit Soweit nicht etwas anderes vereinbart ist, gilt:
die eine deutsche oder österreichische Staatsangehörigkeit und einen ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland oder Österreich haben oder eine Staatsangehörigkeit eines der Länder der Europäischen Union oder der Mitgliedsstaaten des Schengen- Abkommens und Liechtenstein mit einem ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland bzw. Österreich haben und sich nur vorübergehend im Ausland aufhalten, oder
- Abschluss und Beendigung des Versicherungsvertrages, Mitgliedschaft im Gruppenversicherungsvertrag
Der Gruppenversicherungsvertrag wird zwischen dem Versicherungsnehmer und der HanseMerkur Reiseversicherung AG geschlossen. Der Gruppenversicherungsvertrag kann mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende gekündigt werden. Die Kündigung durch den Versicherungsnehmer wird nur wirksam, wenn die von der Kündigung betroffenen versicherten Personen von der Kündigungserklärung Kenntnis erlangt haben und der Versicherungsnehmer dieses entsprechend nachweist. Die betroffenen versicherten Personen haben das Recht, den Versicherungsvertrag unter Benennung eines zukünftigen Versicherungsnehmers zu den Bedingungen der Einzelversicherung fortzusetzen. Die Erklärung hierüber ist innerhalb von 2 Monaten nach Kenntnis des Fortsetzungsangebotes abzugeben.
der Vordruck bzw. Online-Antrag ordnungsgemäß ausgefüllt bei der HanseMerkur eingeht und die Erst- oder Einmalprämie bezahlt ist. Ordnungs-gemäß ausgefüllt ist der Vordruck bzw. Online-Antrag nur, wenn er eindeutige und vollständige Angaben über den Beginn und die Dauer der Mitgliedschaft im Gruppenversicherungsvertrag sowie über die zu versichernden Personen enthält.
Der Antrag auf Verlängerungsmitgliedschaft muss auf dem von der Hanse-Merkur hierfür vorgesehenen und gültigen Formblatt bzw. in dem hierfür vorgesehenen geschützten Onlinebereich erfolgen;
Die HanseMerkur muss dem Antrag bezüglich der Verlängerungsmitgliedschaft ausdrücklich zustimmen. Wird für einen nicht ausdrücklich ange-nommenen Vertrag eine Prämie bezahlt, so steht der Betrag dem Absender – unter Abzug der Kosten des Versicherers – zur Verfügung.
Gruppenvertragsmitglieder können sich und /oder Mitversicherte mit einer Frist von drei Monaten in Textform (Mail, Fax, Post) von der Teilnahme am Gruppenversicherungsvertrag abmelden.
§ 4 - Prämie / Beitrag Die Prämie für diese Versicherung wird von dem Versicherungsnehmer an die HanseMerkur gezahlt.
Das Gruppenvertragsmitglied ist verpflichtet, den sich ergebenden Beitrag zur Gruppenversicherung an den Versicherungsnehmer oder an einen vom Versi-cherungsnehmer benannten Empfänger (z.B. Inkassostelle) zu entrichten.
Wird die Prämie bzw. der Mitgliedsbeitrag bezüglich des Gruppenversicherungsvertrages vom Versicherer per SEPA-Lastschriftverfahren von einem Bank- oder Kreditkartenkonto abgerufen, gilt die Zahlung als rechtzeitig, wenn die Prämie am Abbuchungstag eingezogen werden kann und weder der Versicherungsnehmer, noch – im Fall, dass der Versicherungsnehmer nicht Inhaber des Kontos ist – der Versicherungsnehmer und / oder Konto-inhaber dem Zahlungsabruf widerspricht bzw. widersprechen. Konnte die Prämie bzw. der Mitgliedsbeitrag bezüglich des Gruppenversicherungsvertrages ohne Verschulden des Versicherungsnehmers nicht eingezogen werden, ist die Zahlung auch dann noch rechtzeitig, wenn sie unverzüglich nach einer Zahlungsaufforderung des Versicherers in Textform (z. B. durch Übersendung per E-Mail, Fax oder Post etc.) erfolgt.
Die Deckungssumme beträgt 1.500.000,– € pauschal für Personen- und Sachschäden.
nicht vor Zahlung der Prämie / des Mitgliedbeitrages;
Die Mindestversicherungsdauer / Mindestdauer der Mitgliedschaft im Gruppenversicherungsvertrag beträgt einen Monat.
Die Höchstversicherungsdauer / Höchstdauer der Mitgliedschaft im Gruppenversicherungsvertrag beträgt, einschließlich aller ggf. erfolgten Verlängerungen des Versicherungsschutzes durch eigenständige Anschlussmitgliedschaften, drei Jahre.
für Haftpflichtansprüche aus der Teilnahme an den nachfolgenden sportlichen Veranstaltungen oder aus der Teilnahme an der Vorbereitung (Training) zu diesen Rennen (Pferde-, Rad-, Kraftfahrzeugrennen);
Box- / Ringkämpfe;
Schäden an beweglichen Gegenständen wie Bilder, Mobiliar, Fernsehapparate, Geschirr etc., Schäden durch Abnutzung, Verschleiß und übermäßige Beanspruchung, Schäden an Heizungs-, Maschinen-, Kessel- und Warmwasserbereitungsanlagen, sowie an Elektro- und Gasgeräten, der unter den Regressverzicht nach dem Abkommen der Feuerversicherer bei übergreifenden Schadenereignissen fallenden Rückgriffsansprüche.
aus Schadenfällen von Angehörigen der versicherten Person, die mit ihr in häuslicher Gemeinschaft leben. Als Angehörige gelten Ehegatten, El-tern und Kinder, Adoptiveltern und -kinder, Schwiegereltern und -kinder, Stiefeltern und -kinder, Großeltern und Enkel, Geschwister sowie Pflegeeltern und -kinder (Personen, die durch ein familienähnliches, auf längere Dauer angelegtes Verhältnis wie Eltern und Kinder miteinander verbunden sind),
Die Ausschlüsse unter b) – f) erstrecken sich auch auf Haftpflichtansprüche von Angehörigen der dort genannten Personen, wenn sie miteinander in häuslicher Gemeinschaft leben;
für die Haftpflicht des Eigentümers, Besitzers, Halters oder Führers eines Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeuges (ausgenommen die in § 11, Absatz 2 Nr. 4 a) und b) genannten Wasserfahrzeuge) wegen Schäden, die durch den Gebrauch des Fahrzeuges verursacht werden. Als Kraftfahrzeuge gelten dabei auch Fahrzeuge mit motorisierter Anfahrhilfe oder Tretunterstützung (z.B. Pedelecs) sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen wie Gabelstapler etc. Nicht als Kraftfahrtzeug gelten selbstfahrende Krankenfahrstühle;
für die Haftpflicht als Eigentümer, Halter oder Hüter von Tieren; für die Haftpflicht bei der Ausübung der Jagd;
Grundsätzliche Einschränkungen der LeistungspflichtDie HanseMerkur ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn:
AusschlüsseSoweit nicht anders vereinbart sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen: Ansprüche in Zusammenhang mit der Benutzung von Waffen (Handfeuer-waffen, Schusswaffen, Hieb- und Stichwaffen);
Ansprüche in Zusammenhang mit der Benutzung und / oder dem Gebrauch von Flugkörpern jeder Art. Eingeschlossen bleiben jedoch Ansprüche aufgrund des Besitzes / des Gebrauchs von Flugmodellen, unbemannten Ballonen und Drachen, die weder mit Motoren noch durch Treibsätze angetrieben werden, deren Fluggewicht 5 kg nicht übersteigt und für die keine Versicherungspflicht besteht;
Ansprüche in Zusammenhang mit der Benutzung und / oder dem Gebrauch von Wasserfahrzeugen jedweder Art; eingeschlossen sind insoweit jedoch Ansprüche
infolge des Besitzes und / oder Gebrauchs von eigenen oder fremden Ruder- und Tretbooten sowie fremden Segelbooten, die weder mit Motoren (auch Außenbordmotoren) sowie Treibsätzen angetrieben werden und für die keine Versicherungspflicht besteht;
Jeder Versicherungsfall (d.h. jedes Schadenereignis, das Haftpflichtansprüche gegen die versicherte Person zur Folge haben könnte) ist durch das Gruppenvertragsmitglied dem Versicherer unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche, in Textform anzuzeigen. Wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet oder ein Strafbefehl oder ein Mahnbescheid erlassen, so hat die versicherte Person dies dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen, auch wenn sie den Versicherungsfall selbst bereits angezeigt hat. Macht der Geschädigte seinen Anspruch gegenüber der versicherten Person geltend, so ist diese zur Anzeige in Textform innerhalb einer Woche nach der Erhebung des Anspruches verpflichtet. Wird gegen die versicherte Person ein Anspruch gerichtlich geltend gemacht, die Prozesskostenhilfe beantragt oder wird ihr gerichtlich der Streit verkündet, so hat sie dies unverzüglich dem Versicherer anzuzeigen. Das gleiche gilt im Falle eines Arrestes, einer einstweiligen Verfügung oder eines Beweissicherungsverfahrens Die vor-stehenden Anzeigeverpflichtungen gelten auch dann, wenn der Versicherungsfall selbst bereits angezeigt wurde.
Verletzt der Versicherungsnehmer oder die versicherte Person vorsätzlich eine der vertraglich vereinbarten Obliegenheiten, so ist die HanseMerkur nicht zur Leistung verpflichtet. Im Fall einer grob fahrlässigen Verletzung der Obliegenheit ist die HanseMerkur berechtigt, die Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers/ des versicherten Gruppenvertragsmitgliedes entsprechenden Verhältnisses zu kürzen. Die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit trägt der Versicherungsnehmer.
Die HanseMerkur ist zur Leistung nur verpflichtet, wenn folgende Nachweise - diese werden Eigentum der HanseMerkur AG - erbracht sind: Originalbelege in der amtlichen Währung des Aufenthaltslandes. Besteht anderweitig Versicherungsschutz und wird dieser zuerst in Anspruch genommen, so genügen als Nachweis die mit Erstattungsvermerken versehenen Rechnungszweitschriften;
auf Anforderung oder spätestens im Schadenfall ein Nachweis über die Erfüllung der Voraussetzungen für die Versicherungsfähigkeit gemäß § 1 Ziffer 2 sowie eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für den Aufenthalt im Aufenthaltsland, soweit eine solche dort erforderlich ist;
Die versicherte Person ist nicht berechtigt, ohne vorherige Zustimmung des Versicherers einen Haftpflichtanspruch ganz oder zum Teil oder ver-gleichsweise anzuerkennen oder zu befriedigen. Sollte dennoch ohne Zu-stimmung des Versicherers eine solche Anerkenntnis oder Befriedigung erfolgen, werden die Haftpflichtansprüche zunächst nach Rechtslage ohne Berücksichtigung der Anerkennung oder Befriedigung geprüft. Sofern danach Haftpflichtansprüche ohne Anerkennung oder Befriedigung nach Rechtslage berechtigt hätten abgewehrt werden können, ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung für den über den berechtigten Haftpflichtanspruch hinaus gehenden Anteil frei.

References: § 1

§ 19

§ 1

§ 4
 § 11
 § 1