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Timestamp: 2019-07-23 19:08:11+00:00

Document:
Ausgesteuert seit Juni 2018, "Nahtlosigkeit" nach §145 wurde abgelehnt, die AfA zahlt einfach nicht ... | Erwerbslosenforum Deutschland
Themenstarter sany822
arge frage nahtlosigkeitsfall zahlt
ich habe folgende Frage an euch Seit Anfang 2017 durchgehend Krankgeschrieben wegen meiner Psyche. Im Juni 2018 endete mein Krankengeldbezug. Der Antrag auf ALG 1 wurde gestellt im April, dieser wurde abgelehnt da ich kein Nahtlosigkeitsfall nach §145 bin. Die Arge begründete es damit „Sie stehen der Arbeitsvermittlung aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung“.
Die Sozialmedizinische gutachterliche Stellungnahme hat ergeben „Leistungsbild vollschichtig (mehr als 6 Stunden Arbeitsfähig). Das Gutachten wurde nach Aktenlage beurteilt, ich habe keine Einladung bekommen zum Gespräch.
Ich habe die Gewerkschaft beauftragt sich um den Fall zu kümmern (diese kommen nicht wirklich in die Gänge). Im September habe ich einen Antrag auf EM Rente gestellt und der Arge das mitgeteilt. Vorher stellen ging nicht, da ich fast 6 Monate durchgehend im Krankenhaus war. Ein Schwerbehindertenausweis wurde beantragt, momentan liegt dieser bei 40%. Ein Verschlimmerungsantrag wurde gestellt diese Woche um auf >50% zu kommen.
Ich bin weiterhin Krankgeschrieben, zudem bin ich noch im Angestelltenverhältnis. Meine Finanzielle Situation ist zusammengebrochen, ALG2 bekomme ich zurzeit nicht da mein Mann noch im Krankengeld Bezug ist und das für 2 Personen zum Leben reicht.
Was kann ich Unternehmen um ALG1 zu bekommen? Es heißt ja ab Antragsstellung 6 Monate Krank, diese Voraussetzungen treffen auf mich zu. Einen Anwalt kann ich im Nachhinein nicht beantragen, da die Gewerkschaft den Fall übernommen hat.
Seit Anfang 2017 durchgehend Krankgeschrieben wegen meiner Psyche. Im Juni 2018 endete mein Krankengeldbezug. Der Antrag auf ALG 1 wurde gestellt im April, dieser wurde abgelehnt da ich kein Nahtlosigkeitsfall nach §145 bin. Die Arge begründete es damit „Sie stehen der Arbeitsvermittlung aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung“.
Also zuerst einmal, Arge ist ein Begriff für JobCenter (JC) und bei denen dürftest wohl ja noch nicht gelandet sein.
Also nach der Aussteuerung aus dem KG (Krankengeld) hast du nach der Meldung/Antragstellung bei der AfA (Agentur für Arbeit) sofern immer noch eine AU vorliegt, auch einen Anspruch auf Nathlosigkeit nach § 145 SGB III.
Dieser für diesen Personenkreis wichtige Paragraph wurde ja nicht grundlos ins SGB III eingeführt.
Hier kannst du die Weisungen der BA dazu lesen, scroll dazu mal hinunter nach § 145 SGB III, https://www.arbeitsagentur.de/veroeffentlichungen/gesetze-und-weisungen#1478808824026
Er soll den Personenkreis - welcher zwar keinen Leistungsanspruch auf KG mehr hat - vor dem einem Absturz aus dem Sozialsystem bewahren, für welchen die Arbeitnehmer ja auch Beiträge gezahlt haben. Dazu gehört dann die unmittelbare Meldung und Antragstellung bei der AfA, da ansonsten nach 1 Monat der Ausschluss aus der KV (Krankenversicherung) erfolgt. Das sollte dir so auch deine KV mit dem Aussteuerungsbescheid mitgeteilt haben.
Die AfA hat nun nach ihren Weisungen unmittelbar nach Antragseingang den ärztlichen Dienst als Gutachter einzuschalten, welcher bei dir die Leistungsfähigkeit für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu prüfen hat.
Hierbei gilt es zu berücksichtigen, daß die Leistungsfähigkeit (Arbeitsfähigkeit) welcher der äD-Gutachter festzustellen hat, etwas ganz anderes ist als die Beurteilung seitens der DRV (Rententräger) welcher nur auf die Erwerbsfähigkeit abstellt.
Leistungsfähigkeit = was man mit dem Krankheitsbild grundsätzlich noch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten könnte
Erwerbsfähigkeit = welche Arbeiten man noch und in welchem zeitlichen Umfang mit dem vorhandenen Gesundheitsbild und damit verbunden körperlichen/psychischen Einschränkungen nachkommen kann, eingeteilt in drei Stufen.
1. volle erwerbsfähigkeit bei mehr als 6 Std./tägl.
2. teilweise Erwerbsminderung bei 3-6 Std./tägl.
3. volle Erwerbsunfähigkeit unter 3 Std./tägl.
Kommt der äD-Gutachter nun wie bei dir zu der Beurteilung - Sie stehen der Arbeitsvermittlung aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung -, dann ist dies ein Indiz gerade für § 145 SGB III. Siehe hierzu § 145 SGB III
(1) 1Anspruch auf Arbeitslosengeld hat auch eine Person, die allein deshalb nicht arbeitslos ist, weil sie wegen einer mehr als sechsmonatigen Minderung ihrer Leistungsfähigkeit versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigungen nicht unter den Bedingungen ausüben kann, die auf dem für sie in Betracht kommenden Arbeitsmarkt ohne Berücksichtigung der Minderung der Leistungsfähigkeit üblich sind, wenn eine verminderte Erwerbsfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung nicht festgestellt worden ist.
Wichtig für dich ist, daß du deinen ALG-I Antrag nach dem Muster von Doppeloma ausgefüllt hast https://www.krank-ohne-rente.de/viewtopic.php?f=3&t=1751 und ich damit dann auch der Arbeitsvermittlung unbedingt mit deinem Restleistungsvermögen zur Verfügung stellst, daß ist sehr wichtig!
Nun wäre die AfA verpflichtet dich schriftlich dazu aufzufordern, daß du binnen einem Monat nachweislich bei der DRV einen Rehabilitions- oder Rentenantrag stellst.
Genau diesen Ablauf wollen jedoch aus unseren Erfahrungen heraus, die AfA nicht mehr nachkommen. Klar dürfte dafür der Grund alleine in der Zahlung von ALG-I als Vorleistung bis zur einer entgültigen Entscheidung durch die DRV liegen.
Also gilt es sich dagegen zur Not zur Wehr zu setzen, sofern die AfA von diesem Weg abweicht.
Fordere dazu zuerst einmal das komplette äD-Gutachten an. Den einen Teil kannst du dir beim zuständigen SB ausdrucken lassen, denn den muß dieser ja vorliegen haben, weil er das Ergebnis ja mit dir persönlich besprechen sollte. Den anderen Teil mußt du dir am besten persönlich bei äD-Gutachter abholen, weil du dich dafür legitimieren mußt.
Anhand des Gutachtens kannst du dann zuerst einmal prüfen, ob die dortigen Aussagen überhaupt mit den bisherigen Arztberichten zu deiner Erkrankungen übereinstimmen.
Als nächstes solltest du dann gegen den Leistungsbescheid unverzüglich in Widerspruch gehen, daß geht zu Anfang nur zur reinen Fristenwahrung auch ohne Begründung, die du dann wenn dir das äD-Gutachten vorliegt nachreichen kannst (im Regelfall 4 Wochen).
Sicherlich ist dir doch hier selbst die Widersprüchlichkeit schon aufgefallen, oder.
Wie kann die AfA respektive die SB schreiben/sagen,
Sie stehen der Arbeitsvermittlung aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung.
wenn im Gutachten steht,
Die Sozialmedizinische gutachterliche Stellungnahme hat ergeben „Leistungsbild vollschichtig (mehr als 6 Stunden Arbeitsfähig).
Oder hast du hier etwas überlesen, Arbeitsfähig anstatt wohlmöglich Arbeitsunfähig.
Wenn da tatsächlich - mehr als 6 Std./tägl. Arbeitsfähig - stehen sollte, dann stehst du der Arbeitsvermittlung doch voll zur Verfügung.
Vielleicht könntest du das Gutachten und den Bescheid dazu hier selbstverständlich anonym mal einstellen. Viele Augen sehen bekanntlich mehr als zwei.
Sollte sich der/die SB dennoch weiter weigern deinen ALG-I Antrag anzunehmen bzw. zu bearbeiten, dann wäre es sinnvoll das KRM in Nürnberg einzuschalten. Bisher haben die immer schnell für eine Abhilfe gesorgt.
Ich bin weiterhin Krankgeschrieben, zudem bin ich noch im Angestelltenverhältnis.
Ich gehe auch mal davon aus, daß du keine weiteren AU´s bei der/dem SB vorgelegt hast, denn das ist auch so ein Trick von denen dir deswegen das ALG-I abzulehnen. Die Au´s gehören in deinem Fall jetzt a) zum Arbeitsgeber und der KV, nicht aber an die AfA, denn für deine jetzige AU wurdest du ja von der KV bereits ausgesteuert und beantragst dein ALG-I ja nach § 145 SGB III.
Meine Finanzielle Situation ist zusammengebrochen, ALG2 bekomme ich zurzeit nicht da mein Mann noch im Krankengeld Bezug ist und das für 2 Personen zum Leben reicht.
Nun ja, daß geht nicht nur dir alleine so. Das ist uns allen so ergangen, den einen etwas mehr oder weniger als den anderen.
Das wird wohl auch nicht viel besser, denn das ALG-I sind nur noch 67%, also wieder weniger als der KG und wenn es kein ALG-II geben wird, nun dann trifft es noch härter.
Den langsamen sozialen Abstieg haben aber alle hinter sich, welche von einem guten Arbeitseinkommen in die vorzeitige Rente gehen mußten, weil die Gesundheit nicht anderes mehr zuließ.
Zu alle dem kommt bei vielen dann auch noch der Kampf mit den einzelnen Behörden, der sich bei der DRV mitunter über Jahre hinziehen kann.
Das beste wäre, wenn wie gesagt du die bisherigen Bescheide/Schreiben der AfA hier mal anonym einstellen würdest, damit wir sehen können was da ggf. schief läuft bzw. schief gelaufen ist.
vielen herzlichen Dank für deine Ausführliche Schilderung. Ich werde am Montag zum Medizinischen Dienst der AfA gehen und mir einen Ausdruck geben lassen.
Die bisherigen Schreiben (habe ich gerade hochgeladen) sind wirklich widersprüchlich. Ich habe meine Krankmeldungen an die AfA geschickt und an das JC.
Wie ich es lese soll ich es nicht machen, erhalte ich davon keine Nachteile?
Die Krankmeldungen habe ich seitdem ich Entlassen wurde am 15.08. immer an meinen Arbeitgeber, Krankenkasse, AfA und JC geschickt per Fax (Nachweis ist vorhanden).
Die AfA hat mich nicht schriftlich aufgefordert einen Rentenantrag zu stellen, den habe ich jetzt selbst gestellt. Habe der Rentenkasse alle meine Ärzte aufgelistet & meine bisherigen Arztbriefe mitgeschickt. Das ich am 06.09. Rente beantragt habe, habe ich der Arge noch nicht mitgeteilt. Ich wollte da auf eine Eingangsbestätigung von der Rentenkasse warten.
Den Antrag auf ALG1 nach Krankengeld Ende habe ich zusammen mit der Sozialberatung im Krankenhaus ausgefüllt, ich hoffe sie wusste was sie macht.
Im Mai hatte ich ein Gespräch, da wurde mir zugesagt ich bekomme 825,00 Euro, danach fing das Theater an.
Seit Januar 2017 bin ich Krankeschrieben und dieses Jahr war ich von März bis August stationär im Krankenhaus.
nun gut, gehen wir mal der Reihe nach durch.
Ich werde am Montag zum Medizinischen Dienst der AfA gehen und mir einen Ausdruck geben lassen.
Ja holen dir den Teil A des äD-Gutachtens ab und lege den zu deinen Unterlagen, ich hoffe ja mal das du bisher auch alles in Kopie bereits zu Hause hast.
Nun irgendwie verstehe ich jetzt nicht, was du mit dem JC zu tun hast. Du bekommst doch nichts vom JC weil dein Lebensgefährte zu viel verdient.
Also die AfA braucht für deine eh schon ausgesteuerte Erkrankung keine AU. Dein bisheriger Arbeitgeber und die KV jedoch schon und mehr als 2 Durchschläge gibt es eh nicht. Dein Arbeitgeber benötigt die AU um zu wissen das du vorerst nicht arbeitsfähig bist weshalb du deinen vertraglichen Verpflichtungen bis auf weiteres nicht nachkommen kannst, die KV lediglich für ihre Akten.
Nur wenn du Aufstocker wärst, dann könntest du SB beim JC lediglich schriftlich mitteilen das du aktuell bei der AfA im Rahmen des § 145 SGB III gemeldet bist bzw. die gemeldet hast, nur da du von da ja nichts bekommst, geht die das auch nichts an.
Der AfA würde ich keine AU mehr vorlegen, denn je nach SB könnten die/der das in den "falschen Hals" bekommen und versuchen dir nach 6 Wochen das ALG-I zu streichen und an die KV zu verweisen. Bedenke - Kranke können nicht in Arbeit vermittelt werden und haben demzufolge keinen Anspruch auf ALG-I. Also lass es, der SB weiß eh das bei dir ein Verfahren nach § 145 SGB III läuft und nochmals gibt es für die Erkrankung ja kein KG.
Ich gehe mal davon aus, daß du in deinem Antrag angegeben hast, daß du dich der AfA mit deinem Restleistungsvermögen der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellst, im Rahmen des äD-Gutachtens. Denn auch hier versucht die AfA mit vielen Tricks die Leute aus dem Leistungsbezug raus zu kicken, z.B. weil sich nicht mindestens 15 Wochenstunden arbeiten können, oder aber das ALG-I zu mindern, weil man sich angeblich nur noch für 15 Wochenstunden arbeitsfähig sieht.
Daher gilt es den ALG-I Antrag nach dem Muster von Doppeloma auszufüllen und sich in einem persönlichen Gespräch mit den SB immer im Rahmen des äD-Gutachtens der vermittlung zur Verfügung zu stellen, auch wenn man selbst was anderes glaubt.
Hier der Musterantrag für ALG-I von Doppeloma:
Da du ja zur Zeit eh kein ALG-II bekommst (wie gerade nochmals gelesen) ist das JC eh raus. Vergiss die.
Nun gut, dann bist du der AfA eh schon zuvor gekommen und kannst wenn sie das von dir Verlagen ja vorlegen, aber bitte nicht vorher.
Nun ja ist doch nichts neues, du kostest der AfA jetzt viel Geld und die sollen ja überall sparen. Genau dazu werden die sich bestimmt noch manche Dinge einfallen lassen.
Lass dich nicht unter kriegen, wir werden versuchen dir zu helfen soweit es uns möglich ist.
Zum angehängten Schreiben nur mal das, daß Schreiben und die Aufforderung deiner SB ist absurd.
1. Wenn du von der KK bereits ausgesteuert wurdest, dann bist du ernsthaft krank, daran ändert auch das äD-Gutachten wenig. Ob du nun noch mehr als 6 Monate voraussichtlich AU bist oder nicht spielt für die Anwendung von § 145 SGB III eine untergeordnete Rolle. Das haben selbst so manche Richter schon geurteilt, denn nach 78 Wochen dauer AU wird es wohl kaum eine Wunderheilung geben, oder. Du mußt halt hartnäckig am Ball bleiben.
2. Es gibt kein Gesetz das dich dazu zwingt eine Bettlägerigkeit nachzuweisen. Ein Urteil eines SG- bzw. LSG-Richters ist kein Gesetz sondern eine einzelne Meinung, die sich ein anderer Richter nicht anschließen muß, das sollte man immer bedenken.
Klar solltest du persönlich zum äD-Gutachten erscheinen, daß ist ja in deinem Sinne. Nur wenn du aus gesundheitlichen Gründen einen Meldtermin bei deinem SB nicht nachkommen kannst, dann kannst du diesen mit deinem akuten Gesundheitszustand und der AU belegen bzw. das fern bleiben auch begründen (machst dann von der weitergereichten AU eine Kopie für den SB). Sollten die Herrschaften wohlmöglich auf eine sogenannte Wegeunfähigkeitsbescheinigung (WUB) pochen, dann lass dich auf keinen Fall darauf ein. (Schau hier im Forum mittels Suchfunktion nur mal, wie hartnäckig gerade die JC diese WUB ohne jegliche Rechtsgrundlage verlangen. Wir haben sogar jemanden der deswegen schon eine Klage gewonnen hat.) Verlange dann ganz einfach knallhart die Rechtsgrundlage (§§).
Du befindest dich aktuell in einer weit besseren Situation im Gegensatz zu vielen anderen, denn dein Lebensgefährte macht dich in gewissen Rahmen finanziell und damit von Sanktionen unabhängig.
Du bist AU solange du eine AU-Bescheinigung von deinem Arzt bekommst und die solltest du solange einfordern bist du deinen Rentenantrag mal durch hast.
Hallo sani822,
ich habe folgende Frage an euch Seit Anfang 2017 durchgehend Krankgeschrieben wegen meiner Psyche. Im Juni 2018 endete mein Krankengeldbezug. Der Antrag auf ALG 1 wurde gestellt im April, dieser wurde abgelehnt da ich kein Nahtlosigkeitsfall nach §145 bin.
Wenn du im Juni erst ausgesteuert wurdest kann die AfA im April darauf bezogen noch GAR NICHTS ablehnen, denn dein gesetzlicher Leistungs-Anspruch wegen der Aussteuerung beginnt erst NACH der Aussteuerung.
Du bist leider viel zu früh deswegen bei der AfA gewesen, bitte nutze die korrekte Bezeichnung der Behörde, die auch gerade für dich zuständig ist (die "Arge" gibt es schon lange nicht mehr).
Denn zu deiner Aussteuerung (und deinen Ansprüchen daraus an die AfA) kann nur entschieden werden wenn die auch FAKT ist und das war ja im April noch gar nicht der Fall.
Die Arge begründete es damit „Sie stehen der Arbeitsvermittlung aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung“.
Stimmt, im April sowieso noch nicht wenn du erst im Juni ausgesteuert werden sollst ... man hätte das zu dieser Zeit noch gar nicht bearbeiten DÜRFEN, ist doch klar, dass du vorher noch AU-krank bist, sonst wird man ja nicht irgendwann (2 Monate später) ausgesteuert.
Zu dieser Zeit war noch die KK dein "Boss" und NICHT die AfA ... natürlich hätte man dich darauf auch hinweisen müssen, aber man hat deine Unwissenheit schamlos ausgenutzt ...
Auch diese "Begutachtung" hat erst NACH der Aussteuerung zu erfolgen, die soll ja deine Leistungsfähigkeit für die Arbeitsvermittlung erst feststellen wenn du bereits ausgesteuert bist.
Im Mai war es also auch dafür noch zu früh, man hat deine "Leistungsfähigkeit" festgestellt für Vollzeit aber trotzdem das ALGI abgelehnt weil du ja (logisch zu dieser Zeit) noch (Arbeits-Unfähig ist was Anderes) krank bist ...
Das erste Schreiben (vom 27.04.) ist eine Frechheit, du hast dich NICHT "arbeitslos gemeldet" (bist du ja offenbar auch gar nicht) sondern wegen der bevorstehenden Aussteuerung aus dem Krankengeld, für diesen Anspruch muss man NICHT arbeitslos sein.
Bis zur Aussteuerung bekommst du dein Geld noch von der KK, da brauchst keine Termine wahrzunehmen wenn du noch im aktiven Krankengeld-Bezug bist.
Man hätte dich ordentlich darauf hinweisen müssen, dass es für diese Entscheidungen noch viel zu früh ist ...
Was hast du denn abgegeben für diese "Begutachtung", es ist gut, dass du dir den Teil A noch selber beim ÄD abholen willst, lass dich NICHT abwimmeln, du hast einen Rechtsanspruch darauf (§ 25 SGB X), besonders wo man ja deinen Antrag abgelehnt hat.
Schon interessant, wenn dich der ÄD für voll Leistungsfähig hält, aber ALGI abgelehnt wird weil du wegen Krankheit der Vermittlung nicht zur Verfügung stehen sollst.
Sehr "gehaltvoll" für deine Arbeitsvermittlung (mit deinem "Restleistungsvermögen" / Teil B) ist das sogenannte "Gutachten" ansonsten NICHT, man hält eine Reha nicht für erforderlich, deine "Maßnahmen" (welche auch immer) können "berufsbegleitend" durchgeführt werden ...
Der 1. Absatz auf Seite 2 ist auch sehr "informativ", man verweist auf ein "negatives Leistungsbild", das es gar nicht gibt und bezieht sich auf deinen aktuellen Arbeitsplatz, obwohl man nicht mal weiß, was du da tust und wie der aussieht.
Aber man weiß, dass du dort nach Änderungen (welchen auch immer) wieder arbeiten könntest ...
Ich habe die Gewerkschaft beauftragt sich um den Fall zu kümmern (diese kommen nicht wirklich in die Gänge).
Das scheint mir auch so, ich denke mal, dass eine Beschwerde nach Nürnberg (KRM per Mail) dringend erforderlich ist und deinen Scan schickst du da bitte auch als Anhang dann mit.
Wichtig ist dazu noch dein Widerspruch und der Nachweis (Kopie) wann du den eingereicht hast ...
Ich sehe das als ziemlich dringend an, denn die AfA "spielt" offenbar auch auf Zeit und meint sich ihrer Sache sicher zu sein ... wenn man deinen Widerspruch auch ablehnt, dann kannst du nur noch Klage einreichen und wirst vorerst kein Geld von der AfA zu sehen bekommen.
Im September habe ich einen Antrag auf EM Rente gestellt und der Arge das mitgeteilt.
In welcher Form hast du das mitgeteilt, hoffendlich nachweislich, dann sende diesen Nachweis auch mit nach Nürnberg, zum Beschwerdetext schreibe ich dir noch was wenn du das möchtest.
Damit bist du hier nicht die Erste wo das eine sehr schnelle Wirkung hatte, es wird Zeit, dass du endlich dein Geld bekommst, besonders mit einem laufenden Antrag auf EM-Rente muss das "Gutachten" wohl revidiert werden.
Kann dir aber fast egal sein, wenn du endlich einen Leistungsbescheid und dein Geld bekommen wirst, natürlich rückwirkend ab Ende deines Krankengeld-Bezuges ...
Vorher stellen ging nicht, da ich fast 6 Monate durchgehend im Krankenhaus war.
Den Bericht hast du hoffendlich beim Antrag auf EM-Rente mit eingereicht und verlässt dich nicht darauf, dass die DRV sich das schon alles selber besorgen wird ???
Ein Schwerbehindertenausweis wurde beantragt, momentan liegt dieser bei 40%. Ein Verschlimmerungsantrag wurde gestellt diese Woche um auf >50% zu kommen.
Wozu diese Eile, das hat auf einen EM-Renten-Antrag keinen Einfluss und auf deinen Anspruch bei der AfA auch nicht ... es sind übrigens keine "Prozente", es ist ein Grad der Behinderung (GdB und mit dem Schwerbehinderten-Grad (GdB 50 und höher) hat es das Versorgungsamt in der Regel auch nicht besonders eilig.
Ich bin weiterhin Krankgeschrieben, zudem bin ich noch im Angestelltenverhältnis. Meine Finanzielle Situation ist zusammengebrochen,
Dann wird es höchste Zeit das zu ändern und dafür zu sorgen, dass die AfA endlich dein ALGI zahlen MUSS ... mein Angebot steht, dir dabei zu helfen und es werden dir einige User hier gerne bestätigen, dass wir damit schon häufiger "schnell für Ordnung" sorgen konnten, bei der "Nahtlosigkeit" ...
ALG2 bekomme ich zurzeit nicht da mein Mann noch im Krankengeld Bezug ist und das für 2 Personen zum Leben reicht.
Das ist zwar nicht schön aber sei froh, dass du dort nicht hin musst, da versäumst du wirklich NICHTS ... du hast Anspruch auf ALGI und das ist eine vorrangige Lohnersatz-Leistung, da würde das JC sowieso NICHT zahlen ...
Was kann ich Unternehmen um ALG1 zu bekommen?
Das habe ich dir ja schon beschrieben, vergiss die Gewerkaschft und irgendwelche Anwälte ... setz (spätestens am Freitag) eine Beschwerde nach Nürnberg ab, sende deine ganzen Unterlagen mit und du wirst bald dein Geld bekommen ... das wirbelt dann ziemlich "Staub auf" bei deiner AfA aber da müssen die dann DURCH ...
Im Ablehnungsbescheid bezieht man sich auf ein "Beratungsgespräch vom 18.06.2018", wer wurde denn da beraten. ich denke du hast in der Klinik gelegen ???
Der Widerspruchstext ist "Na-Ja" und geht eigentlich am Thema vorbei ... du bist nicht "Erwerbsunfähig" sondern Arbeits-UNFÄHIG krank, was deine Erwerbsfähigkeit betrifft wird das jetzt die DRV abzuklären haben ...
Du brauchtes dich auch gar nicht so "rechtzeitig" zu melden bei der AfA, am Tag der Aussteuerung hätte auch genügt und wenn du da in der Klinik warst hätte das auch eine Vertretung erledigen können ... der ärztliche Fragebogen hat überhaupt keine Bedeutung für deinen Leistungs-Anspruch.
Der reicht allerdings auch nicht als verwertbare "Aktenlage" beim ÄD der AfA ...
Ein Ablehnungsbescheid ist aufzuheben wenn er nicht korrekt ist und um seine Rechte "bettelt" man nicht, die fordert man ein ... kein Wunder, dass die das bei der AfA nicht besonders ernst nehmen, wer hat denn das geschrieben ???
Der med. Dienst hat letztlich überhaupt NICHT zu entscheiden, ob ein Gesetz angewendet wird oder nicht, dein Anspruch ergibt sich aus deinen eingezahlten Beiträgen und der Tatsache, dass du ausgesteuert wurdest und immer noch in der Leistung eingeschränkt bist = FERTIG ...
Es heißt ja ab Antragsstellung 6 Monate Krank, diese Voraussetzungen treffen auf mich zu.
Nein, im § 145 SGB III heißt es, dass es eine Leistungseinschränkung für mindestens weitere 6 Monate geben muss, damit ist auch in der Regel nicht die Antragstellung gemeint sondern der Tag der Aussteuerung, bis dahin ist ja sowieso klar dass du krank bist, sonst bekommst du ja kein Krankengeld.
Der ÄD hat dich aber (eigentlich) für gesund erklärt und für Voll Leistungsfähig, allerdings iat auch in diesem Falle ALGI zu zahlen, du musst dich aber mit dieser "Restleistungsfähigkeit" der Vermittlung zur Verfügung stllen und weil du gerade in der Klinik warst, meinte man das ginge ja sowieso nicht ...
Die AfA hat mal wieder ALLE Register gezogen, um dir das Geld abzulehnen, in der Hoffnung du würdest nicht merken, dass man von Beginn an NICHTS Anderes vor hatte mit dir ...
Die §§ im Ablehnungs-Bescheid haben mit der gesetzlichen Lage nach einer Aussteuerung GAR NICHTS zu tun, man bezieht sich auf die regulären §§ bei Arbeitslosigkeit und gar nicht auf die Aussteuerung aus dem Krankengeld.
Dieses merkwürdige Schreiben zu deinem Widerspruch bestreitet nun wieder den Anspruch gemäß Nahtlosigkeit beruft sich aber darauf, dass du ja wegen Klinik nicht der Vermittlung zur Verfügung stehen kannst ... § 146 SGB III ist nach Aussteuerungen überhaupt nicht relevant ...
Ein wüstes Durcheinander, dass ich dir gerne für einen Beschwerdetext noch etwas aufbereiten werde ... bitte beantworte mir die Frage zu diesem "Beratungstermin am 18.06." und teile mir mit, ob du das so machen möchtest ...
PS: bei der AfA gibt man nach einer Aussteuerung überhaupt KEINE AU-Bescheinigungen mehr ab und wenn man dir bisher kein Geld geben wollte, dann schon gar nicht ...
Die AU bekommt NUR noch dein AG und die KK, den Rest bewahrst du vorerst zu Hause auf.
Vorsicht, Vorsicht bei diesem Durcheinander ...
a holen dir den Teil A des äD-Gutachtens ab und lege den zu deinen Unterlagen, ich hoffe ja mal das du bisher auch alles in Kopie bereits zu Hause hast.
Soweit klar, obwohl ich annehme der Teil A wird auch nicht "gehaltvoller" sein als der Teil B.
Nun wäre ja noch die Frage zu klären ob der Gesundheitsfragebogen die gesamte "Aktenlage" dargestellt hat ODER ob sogar noch diverse Schweigepflicht-Entbindungen unterschrieben wurden ???
Die sollten dann bei der Abholung vom Teil A auch gleich komplett und ab sofort (schriftlich und nachweislich) widerrufen werden.
Das mit dem JC hatte mich auch irritiert und ich weiß auch nicht warum man einer Behörde noch AU-Bescheinigungen schickt wenn die gar nicht zahlen will ?
Dein bisheriger Arbeitgeber und die KV jedoch schon und mehr als 2 Durchschläge gibt es eh nicht.
Das ist NICHT korrekt, seit 2016 gibt es ein neues AU-Formular, da ist sogar eine eigene Kopie dabei ... ich glaube das sind jetzt 4 Stück ...
Dein Arbeitgeber benötigt die AU um zu wissen das du vorerst nicht arbeitsfähig bist weshalb du deinen vertraglichen Verpflichtungen bis auf weiteres nicht nachkommen kannst, die KV lediglich für ihre Akten.
Das ist natürlich vollkommen korrekt, die KK braucht das auch für die AUD-Registrierung, die ja für die Blockfristen eine besondere Rolle spielt aber das nur nebenbei UND für die Meldung von bescheinigten AU-Zeiten an die DRV.
Mit dem JC hat sie tatsächlich GAR NICHTS zu tun wenn sie dort keine Leistungen bezieht.
Mit den Unterscheidungen der verschiedenen Behörden hat sie aber ohnehin einige Probleme ... ich frage mich immer wieder warum sich die "Arge" noch so hartnäckig in den Köpfen hält, die gibt es doch schon seit 2011 NICHT mehr ...
Der AfA würde ich keine AU mehr vorlegen, denn je nach SB könnten die/der das in den "falschen Hals" bekommen und versuchen dir nach 6 Wochen das ALG-I zu streichen
Aktuell haben die gar nichts zu bekommen und auch gar nichts zu verlangen, man kann ihr ja kein Geld streichen, weil sie bisher noch gar nichts bekommt aber prinzipiell hast du natürlich Recht mit diesem Hinweis.
Ich gehe mal davon aus, daß du in deinem Antrag angegeben hast, daß du dich der AfA mit deinem Restleistungsvermögen der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellst, im Rahmen des äD-Gutachtens.
Das ist schwer zu beurteilen, sie schreibt ja, dass der ALGI-Antrag in der Klinik ausgefüllt wurde und ich fürchte sie hat nicht mal eine Kopie davon, weil sie ja auch die Hoffnung äußerte, dass die "wohl alles richtig" gemacht haben werden.
Davon bin ich nicht so überzeugt, denn die Sozial-Arbeiter in den Kliniken haben oft wenig bis gar keine Ahnung wie wichtig da bestimmte Angaben im Antrag mal werden könnten.
Der Hinweis ist natürlich sehr nett von dir nur zum Zeitpunkt der Antragstellung war sie in der Klinik und kannte das ELO-Forum noch nicht mal.
Es war insgesamt einfach noch zu früh wenn die Aussteuerung erst Anfang Juni erfolgen sollte, den Antrag schon im April zu stellen und es war erst Recht zu früh den im April auch schon schon abzulehnen ...
Diese Erfahrung machen wir ja hier immer wieder, dass es nur Probleme gibt wenn die Ausgesteuerten meinen, "je früher der Antrag gestellt wird, umso sicherer wird das ALGI auch pünktlich gezahlt", nun bekommt sie schon den 4. Monat überhaupt kein Geld mehr.
Die AfA hatte ja bisher noch gar nicht vor einen Antrag auf EM-Rente zu fordern, bei "voller Leistungsfähigkeit" lt. ÄD-Gutachten ist das auch weiterhin NICHT zu erwarten.
Ob man da auf eine Eingangs-Bestätigung von der DRV warten sollte, wage ich zu bezweifeln (die bekommt man gar nicht immer), sobald die AfA zur Aufhebung der Ablehnung gezwungen wurde (und endlich ein Leistungsbescheid vorliegt) sollte ein Nachweis zu dieser Antragstellung (nachweislich) eingereicht werden.
Dann wird man ja sehen wie die AfA darauf reagieren wird, die ÄD-Einschätzung dürfte damit zunächst als "überholt" anzusehen sein.
Bis die TE wirklich Leistungs-Empfänger sein wird, ist sie der AfA überhaupt NICHTS "schuldig" ...
Genau so ist es und wie ich mir das vorstelle habe ich ja oben schon beschrieben ... es wäre gut wenn eine Beschwerde an das KRM noch diese Woche rausgeht, dann sollte es noch klappen mit der (Nach-) Zahlung zum Ende des Monats.
Ob du nun noch mehr als 6 Monate voraussichtlich AU bist oder nicht spielt für die Anwendung von § 145 SGB III eine untergeordnete Rolle.
Richtig, der § 145 SGB III soll einfach die nahtlose finanzielle Versorgung nach einer Aussteuerung sichern, immerhin haben die Betroffenen dafür jahrelang Beiträge gezahlt und haben deswegen schon Anspruch auf diese Versicherungs-Leistung (Lohnersatz-Leistung).
2. Es gibt kein Gesetz das dich dazu zwingt eine Bettlägerigkeit nachzuweisen.
Wo steht das bitte geschrieben, bitte sorge nicht für zusätzliche Verwirrung, noch trauen sich die SB im SGB III nicht solche "Extra-Bescheinigungen" zu verlangen, zumal wir uns ja schon einig sind, dass die ausgesteuerte Krankheit als Entschuldigung für Meldetermine NICHT mehr zählt.
Zunächst mal muss der Leistungsbescheid und die laufende Zahlung durchgesetzt werden, ob sie dann mal zu einem Meldetermin muss oder nicht wird man abwarten müssen, wie sich das weiter entwickelt.
Nur wenn du aus gesundheitlichen Gründen einen Meldtermin bei deinem SB nicht nachkommen kannst, dann kannst du diesen mit deinem akuten Gesundheitszustand und der AU belegen bzw. das fern bleiben auch begründen (machst dann von der weitergereichten AU eine Kopie für den SB).
NEIN, genau das kann sie NICHT, mit der aktuellen AU (auf die ausgesteuerte Krankheit) ist KEINE Entschuldigung bei der AfA mehr möglich, das würde ihrer (fiktiven) Arbeitsbereitschaft mit dem "Restleistungsvermögen" widersprechen, das berechtigt die AfA das ALGI SOFORT wieder einzustellen ...
Für dieses "Restleistungsvermögen" hat sie einfach NICHT krank zu sein, es sei denn sie "bricht sich ein Bein" und wird darauf (zusätzlich aber weniger als 6 Wochen) AU geschrieben, dann geht das mal ausnahmsweise.
Sollten die Herrschaften wohlmöglich auf eine sogenannte Wegeunfähigkeitsbescheinigung (WUB) pochen, dann lass dich auf keinen Fall darauf ein.
Das hat mit ALGI NICHTS zu tun, dort verlangt man diese Bescheinigung gar nicht und die wissen auch sehr genau, dass sie das NICHT dürfen und eine AU (für was Anderes) zu akzeptieren haben.
Damit muss (und sollte) sie sich gar nicht befassen weil das nicht zutreffend ist für die AfA ... das bringt sie nur durcheinander.
Ob das besonders tröstend ist weiß ich noch nicht, mir wäre es auch NIE Recht gewesen vom Partner abhängig zu sein, obwohl es eigene Leistungs-Ansprüche gibt.
Da wird ihr wohl gar nichts Anderes übrig bleiben, denn OHNE AU muss sie an den noch vorhandenen Arbeitsplatz zurück, bis es mal einen Bescheid zur EM-Rente geben wird kann es trotzdem noch verdammt lange dauern ... das wissen wir ja beide nur zu genau.
Es gibt 3 Kopien/Originale ich bin seit 7/2016 AU und da bekam ich auch schon diese 3 AU-Formulare.
1. Ausfertigung zur Vorlage bei der Krankenkasse
2. Ausfertigung für Versicherte
3. Ausfertigung zur Vorlage beim Arbeitgeber
ich finde es super toll von euch das ihr mich hier Unterstützt!
Ich hole das Gutachten vom Ärztlichen Dienst erst am Donnerstag. Am Montag kam mir was dazwischen und die haben nicht immer auf.
Mein Mann und ich sind beide Krankgeschrieben (ich bin seit dem Anfang Juni raus aus dem Krankengeld) und mein Mann fällt Mitte Oktober aus dem Krankengeld.
Die Sozialberatung im Krankenhaus meinte ich sollte zum Jobcenter gehen, damit wir von irgendwo Geld bekommen ab Mitte Oktober Dem Jobcenter ist bekannt das wir auf das Arbeitsamt warten.
Die Krankmeldungen reichte ich ab Oktober nicht mehr beim Arbeitsamt ein. Eine Stelle weniger wo ich die Krankmeldung hinschicken muss. Habe sie dem Arbeitsamt immer als Fax geschickt, ein Original haben die nie von mir bekommen.
Was ich im Antrag angegeben habe, lässt sich nur mutmaßen da ich diesem im April gestellt habe. Wenn es das Chaos beendet, würde ich glatt noch einen Antrag stellen und dann dem Spuk ein Ende bereiten. Ich habe mir leider keine Kopie gemacht vom Antrag, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.
Danke für den Hinweis das ich den Rentenantrag nicht beim Amt einreiche. Ich dachte ich hätte einen Vorteil damit beim Amt, das sie einlenken müssen.
Eine Wunderheilung nach knapp 2 Jahren bezweifle ich auch, hab der Arge gesagt das ich nochmal ins Krankenhaus gehe im nächsten Jahr für 3-6 Monate, der genaue Termin steht noch nicht fest.
Das letzte Ärztliche Gutachten wurde im Mai gestellt, wo ich definitiv im Krankenhaus war und es noch nicht klar wie lange ich bleibe. Das Krankenhaus steht hinter mir & schreibt mich weiterhin Krank über die Ambulanz.
Ist es möglich ein neues Gutachten in Auftrag zu geben? Eins wo ich persönlich erscheine und nicht wo der aktuelle Arztbrief noch fehlt?! Ich habe wenig ein Problem trotz AU zum Arbeitsamt zu gehen, wenn ich dafür mein Geld bekomme.
ich war im April beim Arbeitsamt da es hieß ich soll mich rechtzeig melden um Geld zu bekommen. Im Krankenhaus gab es die Möglichkeit wegen Terminen „Ausgang“ zu beantragen. Dies ging auch für den 18.06. wo ich mich aus dem Krankenhaus „abmelden“ konnte für ein paar Stunden um den Termin war zunehmen.
Mitte August wo ich entlassen wurde, war ich gleich am nächsten Tag Persönlich beim Arbeitsamt um denen das mittzuteilen und habe ihnen eine Liegebescheinigung (das ich von März bis August stationär in Behandlung war) und eine neue AU mitgebracht.
Für die „Begutachtung“ habe ich meine bisherigen Arztbriefe abgegeben und eine Schweigepflichtsentbindungen für alle meine Ärzte abgebeben. Habe mir dem Vordruck selbst Kopiert, da die 4 Vordrucke nicht ausgereicht haben. Bestimmt war es ihnen zu fummelig sich alles anzufordern.
Die Info beim Ärztliche Dienst ist eine Frechheit, im August wollte ich Ihr meinen aktuellen Arztbrief geben (direkt bei der Abteilung). Die Dame hat ihn nicht angenommen, mit der Bemerkung die Akte sei bereits geschlossen.
Dass es mit der Gewerkschaft ein Fehler war merke ich jetzt auch, die kommen nicht vorwärts & haben schon 2 Fristen versäumt. Das hat mir ein SB beim Amt gesagt, er hat mir sogar die erinnerungsschreiben für die Gewerkschaft ausgedruckt.
Den Widerspruch hat die Sozialberatung im Krankenhaus mit mir geschrieben, Sie meinte damals das würden die gerne Ablehnen. Ich kann die Dame nicht mehr erreichen, da Sie das Krankenhaus gewechselt hat und nicht mehr zuständig ist.
Das ich die nächsten 6 Monate Krankgeschrieben bin, ist gegeben. Bin mit der Therapie noch am Anfang und gehe nächstes Jahr nochmal für 3-6 Monate ins Krankenhaus.
Den EM Renten Antrag habe ich dem Arbeitsamt noch nicht mitgeteilt, da ich keine „Bestätigung“ von der Rentenkasse habe. Bisher habe ich nur den Nachweis, dass ich es per Einschreiben geschickt habe. Der Rente habe ich alle Arztbriefe die ich habe aus den Krankenhäusern mitgeschickt & ihnen meine Ärzte aufgelistet wo ich in Behandlung bin.
Der Widerspruch nach Nürnberg, es wäre super lieb, wenn ihr mir helfen könntet den zu Verfassen .
Der Antrag auf Schwerbehinderung möchte ich in der Tasche haben um meinen Arbeitgeber noch Steine in den Weg zu legen. Er hat mir einen Aufhebungsvertrag angeboten, den OH Wunder das Arbeitsamt auch nicht zustimmt.
, dass ich immer ARGE verwendet habe
EIN RIESEN DANKE SCHÖN AN EUCH!!!
Mein Verlauf wegen dem Widerspruch
27.04. > Persönlich bei der AfA gemeldet (Klärung der Nathlosigkeit gemäß § 145)
16.05 Sozialmedizinische gutachterliche Stellungnahe
18.06. AfA fühlt sich nicht zuständig, wurde mir mündlich mittgeteilt
21.06. > Widerspruch mit der Sozialberaterin Geschrieben
21.06 Widerspruch Antwort AfA
16.07. Gewerkschaft beauftragt wegen Widerspruch der AfA
19.07. Ablehnungsbescheid AfA
25.07. Widerspruchsverfahren > Gewerkschaft, haben einen Ausdruck der E-Akte zum prüfen erhalten
28.08. AfA > fordert die Gewerkschaft auf wegen der Widerspruchsbegründung
21.06. Unterlagen beim JC geholt
…. Viele Mails / Fax später, wo immer was fehlte
19.09. haben hoffentlich alle Unterlagen und der Antrag kann bearbeitet werden, gehe am Donnerstag zum JC um mich nach dem bearbeitungsstand zu erkundigen.
Nun ja ich hab leider den Fehler gemacht mir eine neue Software zu installieren, die mein system sehr durcheinander gebracht hat (hab sie wieder entfernt und alles mußte alles bereinigen).
Dadurch hab ich leider - weshalb auch immer - nicht mitbekommen das das Online gestellte weit mehr als 1 Seite umfaßte. Ganz klar mein Fehler!!!
Das mit den AU-Bescheinigungen, nun ja kann mir noch nicht bekannt sein, denn ich kenne eben nur die alten in 2-facher Ausfertigung. Wenn da nun wie Antik 63 ausgeführt hat, ein drittes Blatt für den Versicherten bei liegt, bringt das aber auch nicht viel, außer man erspart sich eine Kopie für seine Unterlagen zu erstellen.
Leider scheint mir bei meinem aktuell privaten Streß hier aber auch beim lesen durchgegangen zu sein, daß sich sany822 bereits so früh bei der AfA gemeldet hat.
Nun ja, die Beschwerde ans KRM dürfte aktuell mal der erste richtige und wichtige Schritt sein und da bist du eh der Profi.
nehme die Hilfe von Doppeloma bezüglich der KRM-Verfahrens in Anspruch, die hat sowas schon etliche Male erfolgreich gemacht und kennt sich sehr gut damit aus.
Wie Doppeloma schon schrieb, hast du dich leider viel zu früh bei der AfA gemeldet. Nichts desto trotz liegt dort nun dein schriftlicher Antrag vor, womit du ab dem Tag nach der Aussteuerung aus dem KG auch Anspruch auf ALG-I - nun rückwirkend hast.
Das Gutachten des äD ist eh wie Doppeloma bemerkte ein Witz, 1. weil dort kaum was angegeben wurde, 2. weil man deine KH-Zeit mit der ärztlichen Stellungnahme ja wohl nicht mal berücksichtigt hat. Wenn du demnächst erneut für 3-6 Monate ins KH mußt, dann kann man dich nicht als arbeitsfähig einstufen.
Am Rande, wollen wir hoffen das du mit deinem Fall zumindest di Lehren für deinen Mann ziehst, wenn dieser in absehbarer Zeit ausgesteuert wird.
Was bitte willst du vom JC, die sind gar nicht für dich zuständig. Das JC wird mit Sicherheit nicht für die AfA in Vorleistung treten wollen, erst recht nicht wenn du bei denen der Arbeitsvermittlung ebenso wenig zur verfügung stehst.
Ja die Sozialberater im KH/Rehahäusern, daß sind alles so spezielle Experten. Wenn die deinen ALG-I Antrag ausgefüllt haben, vermute ich mal das sie kaum die Kniffe kennen auf die man achten muß wenn man als Ausgesteuerter solch einen Antrag stellt. Wozu auch, anders herum kann die AfA ja wohlmöglich viel Geld sparen. Schon das man dir keine Kopie mitgegeben hat sag mir viel.
Abschließend nochmals, vergiß das JC, für dich ist die AfA aktuell zuständig. Diesen Leistungsanspruch hast du, weil du dafür jeden Monat Beiträge von deinem Lohn gezahlt hast, daß ist vom Gesetzgeber so vorgesehen.
Erst wenn der Leistungsanspruch bei der AfA ausgelaufen ist, im Regelfall ja 12 Monate (bis zum 49. Lebensjahr), ja dann käme das JC ins Spiel - wohlgemerkt in deinem Fall.
Hallo Saubir,
meinen Mann habe ich es im Kalender eingetragen das er am 18.10. zur AfA muss um sich dort vorzustellen. Ich schreib lieber nicht, dass er sich da schon gemeldet hat
Ich habe selbst nicht dran gedacht, mir eine Kopie vom Antrag zu machen. Ich weiß nur noch das ich Ergänzungen beim Antrag gemacht habe in Beisein des Sachbearbeiters. Aber was
Das JC beachte ich nicht mehr, die zahlen momentan ja auch nix. Muss ich mich da abmelden oder lasse ich es im Sande verlaufen, da denen eh Unterlagen fehlen.
Das ich Anspruch auf 12 Monate habe, das wusste ich.
Wenn der Widerspruch erfolgt hat, schmeiße ich eine Runde Eis
LG sany822
Vielleicht liest du ja noch vorher kurz hier, dann nimm unbedingt gleich den Widerruf (mit sofortiger Wirkung) für ALLE abgebenen Schweigepflicht-Entbindungen mit und lass dir die Abgabe auf einer Kopie davon bestätigen.
Falls man dich doch noch mal "richtig" begutachten will, muss man dich eben erneut "bitten", ist aber dann eigentlich überflüssig irgendwen von der Schweigepflicht zu entbinden, du kannst ja dann selber noch notwendige medizinische Unterlagen (in Kopie) mitnehmen..
Kommt mir sehr bekannt vor, bei uns war es umgekehrt, mein Männe wurde zuerst länger krank und ich musste dann "folgen", so haben wir in Etappen ALLES 2 X durch, inclusive 3 EM-Renten-Verfahren, davon 2 bis zum Gericht.
Die haben es sicher gut gemeint aber dort ist es ja noch schwieriger Geld zu bekommen, besonders wenn man sich um die Antragstellung gar nicht selber richtig kümmern kann.
Die Krankmeldungen reichte ich ab Oktober nicht mehr beim Arbeitsamt ein.
Die reichst du bitte ab SOFORT nie wieder bei der AfA ein, die zahlen dir kein Geld also wofür willst du dich dort AU melden müssen ... ???
Das hast du bisher aus reiner Unwissenheit gemacht ... nun weißt du es aber besser, die AfA hätte dich auch darauf hinweisen müssen, anstatt sich das zur Ablehnung deines ALGI "zu Nutze zu machen" ...
§ 146 SGB III darf bei Ausgesteuerten gar nicht angewendet werden, die bekommen ja nach 6 Wochen "Leistungsfortzahlung" dann KEIN Krankengeld mehr.
Ausgesteuerte sind eben keine "normalen" Arbeitslosen, zumal die meisten nicht mal "arbeitslos" sind ...
Was ich im Antrag angegeben habe, lässt sich nur mutmaßen da ich diesem im April gestellt habe.
Immerhin wurde ja mit "Wirkung zum 09.06." beantragt, schon die "Begutachtung" im Vorfeld der Aussteuerung ist nicht rechtmäßig erfolgt, da war ja klar, dass du noch weiter krank sein wirst.
Dich per Aktenlage für voll Leistungsfähig zu erklären aber gleichzeitig wegen Krankheit / Klinik (also klar fortbestehender Leistungsunfähigkeit) die Nahtlosigkeit nach § 145 SGB III abzulehnen ist schon ziemlich dreist.
Wenn es das Chaos beendet, würde ich glatt noch einen Antrag stellen und dann dem Spuk ein Ende bereiten. Ich habe mir leider keine Kopie gemacht vom Antrag, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.
Nein, auf KEINEN Fall eine weiteren Antrag auf ALGI stellen, der ist ja zumindest vorhanden (und offenbar auch komplett wenn man dir sogar schon eine Leistungsbetrag nennen konnte) und gegen die Ablehnung läuft bereits der Widerspruch.
Die Begründung für die Ablehnung ist eine Farce, denn genau dieser Umstand soll ja gerade mit § 145 SGB III "abgefedert" werden, dein ALGI ist nach § 136 zu bewilligen und zwar ganz flott.
Ich denke schon, dass die einlenken werden wenn sie "von oben" was "auf den Deckel" bekommen, bisher "eiern" die doch auch nur herum, in der Regel ist es KEINE Pflicht einen Widerspruch zu begründen.
Wenn die sich so sicher wären mit ihrer Ablehnung, dann hättest du schon längst die Ablehnung zum Widerspruch erhalten, da "betteln" die bei Anderen auch nicht lange um "Argumente" das nicht tun zu müssen.
Aber die passende zusätzliche "Begründung" werden die nun direkt aus Nürnberg bekommen, wenn du dann den Leistungs-Bescheid in den Händen hast kannst du die Gewerkschaft zurück "pfeifen", dann brauchen die sich nicht mehr weiter "bemühen".
Halte dich zurück den SB der AfA irgendwas zu deinen weiteren (geplanten) Behandlungen mitzuteilen, das geht die GAR NICHTS an.
Über neue Klinik-Aufenthalte solltest du nur informieren wenn dir nichts Anderes übrig bleibt (weil du z. B. einen Termin deswegen nicht wahrnehmen kannst), dann reicht die aktuelle Aufenthalts-Bescheinigung der Klinik.
Das ist schön wenn man dort hinter dir steht aber das nützt dir bei der AfA wenig, du darfst (eigentlich) nicht langfristig völlig "unvermittelbar" mit deinem "Restleistungsvermögen" sein, da könnte z.B. der Nachweis der Antragstellung auf EM-Rente vorerst etwas Ruhe reinbringen.
Das neue "Gutachten" könnte durchaus auch eine Folge der Beschwerde in Nürnberg sein. das muss man abwarten, denn die volle Leistungsfähigkeit ist ja stark anzuzweifeln wenn du zum Zeitpunkt dieses "Gutachtens" sogar in der Akut-Klinik gewesen bist.
Deine grundsätzliche Bereitschaft für ein neues Gutachten durch den ÄD wird auch in der Beschwerde Erwähnung finden und selbstverständlich stellst du dich mit der dann realistischen "Restleistungsfähigkeit" auch der Vermittlung zur Verfügung.
Das ist nun mal eine (eher theoretische) Pflicht wenn man ALGI bekommen will, auch nach einer Aussteuerung, man MUSS "Vermittlungsbereitschaft" zeigen, das bedeutet ja nicht, dass man wirklich vermittelt wird.
ich war im April beim Arbeitsamt da es hieß ich soll mich rechtzeig melden um Geld zu bekommen.
Das ist mir schon klar, aber dass es nicht wirklich sinnvoll war so früh, merkst du ja nun schon länger, rein theoretisch könnte man VOR dem Aussteuerungstermin der KK immer noch gesund werden (lass mal beiseite, dass es meist ein "Wunder" geben müsste) bis dahin darf man noch ganz offiziell (auch für die AfA weiter KRANK sein.
Da muss man auch noch KEINE Meldetermine wahrnehmen wie es dir schon im April geschrieben wurde, da hat dir die AfA schlicht noch GAR NICHTS zu sagen und vorzuschreiben denn dein Geld hast du bis zum 09.06. immer noch von der KK bekommen und NICHT von der AfA.
Im Krankenhaus gab es die Möglichkeit wegen Terminen „Ausgang“ zu beantragen. Dies ging auch für den 18.06. wo ich mich aus dem Krankenhaus „abmelden“ konnte für ein paar Stunden um den Termin war zunehmen.
Was wurde denn so "Wichtiges" besprochen am 18.06., dein Antrag war doch nun früh genug gestellt, warum gab es noch keinen Bescheid oder hat man dich nur eingeladen, um dir persönlich mitzuteilen, dass man sich nicht zuständig fühlt ???
Aber am 19.06. war schon die Ablehnung fertig, das hätte man dir doch schon am 18. sagen und den Bescheid ausdrucken können ...
Wozu denn bitte, du hattest eine Ablehnung deiner Leistung bekommen (weil du wegen Krankheit nicht regulär vermittelbar bist), dann brauchst du denen auch keine Bescheinigungen mehr vorlegen, schon gar keine aktuelle AU-Bescheinigung ...
Das ist denen IMMER "zu fummelig" sich was von den behandelnden Ärzten anzufordern, aber das konntest du ja da noch nicht wissen.
War sie ja auch, für den ÄD ist das aktuell abgeschlossen, denn die AfA will dir ja keine Leistungen zahlen (müssen), der ÄD arbeitet NUR im Auftrag der AfA-SB, denen brauchst du keine laufenden Berichte und Befunde bringen, die sollen dich ja nicht behandeln.
Dort geht es NUR um die aktuelle Leistungs-Einschätzung (Restleistungsfähigkeit) für die Vermittlung am Arbeitsmarkt, das ist Vorschrift NACH einer Aussteuerung (also bei dir frühestens ab dem 10.06. regulär erlaubt gewesen) und darum wird es meist sehr "kostengünstig" per "Aktenlage" erledigt ...
Was für "Fristen" haben die versäumt, es gibt für NIX mehr eine gesetzliche Frist wenn du Widerspruch eingelegt hast, außer die Pflicht der Behörde deinen Widerspruch (eigentlich) innerhab 3 Monaten zu bearbeiten und zu entscheiden.
Daran wollen wir die AfA nun lieber nicht erinnern, im Bezug auf deine unfähigen Helfer suchen die nur ihre eigene Schlamperei einem Anderen "in die Schuhe zu schieben".
So ist für dich die Gewerkschaft jetzt Schuld daran, dass du immer noch kein Geld von der AfA bekommst, dabei wissen die sehr genau, dass sie SELBER FALSCH gehandelt haben und die Ablehnung gar nicht zulässig war.
Kein Problem, das nützt dir auch aktuell nichts mehr wenn du die erreichen würdest, was soll die denn jetzt machen können, sie hat es ja sicher gut gemeint aber dem Widerspruch ist eben auch anzumerken, dass der Schreiber von der Materie (AfA und Aussteuerung) keine wirkliche Ahnung hat.
Da kannst du noch (fast) froh sein, dass die AfA den Widerspruch nicht tatsächlich schon (fristgerecht) abgelehnt hat, dann kannst du nur noch an das Sozialgericht gehen damit und siehst vorläufig überhaupt kein Geld von denen.
Solche Klagen dauern inzwischen 2 - 3 Jahre ...
Noch können wir also was machen, denn nach abgelehntem Widerspruch mischt sich Nürnberg da auch nicht mehr ein und verweist auf die Entscheidungen die das Gericht dann treffen wird ...
Aktuell hast du NICHTS mehr zu verlieren, es kann sich aber noch ALLES zum Guten wenden, mit einer fundierten Beschwerde nach Nürnberg haben wir hier schon öfter mal Erfolg gehabt in solchen Aussteuerungsfällen.
Das ist dafür im Moment völlig irrelevant, es geht überhaupt NICHT darum, ob du nun vorläufig noch weiter AU geschrieben sein wirst und irgendwann wieder für länger in die Klinik musst ...
Es geht NUR darum deinen Anspruch auf die Zahlung von ALGI wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld durchzusetzen ... da ist uns jetzt auch JEDES Mittel Recht was dazu beitragen kann ...
Den EM Renten Antrag habe ich dem Arbeitsamt noch nicht mitgeteilt, da ich keine „Bestätigung“ von der Rentenkasse habe. Bisher habe ich nur den Nachweis, dass ich es per Einschreiben geschickt habe.
Dann besorge dir möglichst eine Eingangsbestätigung von der DRV, die kommt leider nicht immer "automatisch", im Moment wird die AfA eben mit der bloßen Information dazu leben müssen, dass der Antrag am XX gestellt wurde.
Was du genau per Einschreiben an die DRV geschickt hast steht ja auf den Einlieferungs-Beleg nicht konkret drauf, der bestätigt ja nur, dass du "irgendwas" an die DRV geschickt hast.
Da es ja keine schriftliche Aufforderung der AfA (mit Fristsetzung) gegeben hat, ist das aber im Moment nicht so schlimm, nur auf deine eigene Angabe wird man sich dauerhaft aber auch nicht verlassen wollen.
Der Rente habe ich alle Arztbriefe die ich habe aus den Krankenhäusern mitgeschickt & ihnen meine Ärzte aufgelistet wo ich in Behandlung bin.
Das hast du sehr gut gemacht und so lange deine EM-Rente noch bearbeitet wird solltest du auch ALLES (nachweislich) nachreichen, was dazu kommt an wichtigen medizinischen Unterlagen.
Das ÄD-"Gutachten" der AfA brauchst du allerdings nicht nachsenden, das interessiert die DRV nicht wirlich ...
Wird gemacht, schau unbedingt morgen (nachher) spätabends noch mal rein, es kann (sehr) spät werden, bis ich das soweit fertig habe (ich kann erst Abends und Nachts "richtig" denken für solche Sachen ) und du musst es dann noch ergänzen und kontrollieren / korrigieren, damit du das möglichst am Freitag vormittag schon absenden kannst.
Die Mail-Adresse dafür bekommst du dann natürlich auch dazu geliefert, die Anlagen nicht vergessen und dann können wir ALLE dir nur noch ganz feste die Daumen drücken ...
Am Wochenende arbeiten die beim KRM (Kundenreaktionsmanagement) nicht, vor Montag / Dienstag wirst du also (wahrscheinlich) keine Antwort bekommen.
Dann meldest du dich am Besten wieder hier damit ...
Werden die auch nicht machen, die könnten dich dafür 12 Wochen sperren und wenn sie dir was Anderes versprechen, dann soll man dir das unbedingt schriftlich geben, sonst weiß da später keiner mehr was von.
Wollte dein AG wenigstens was "springen" lassen dafür (Abfindung ?), sonst gibt es doch gar keinen Grund darüber ernsthaft nachzudenken ... soll er dich doch regulär kündigen wenn er dich los werden will ... glaubst du selber, dass du dort irgendwann wieder arbeiten könntest ???
Einen Schwerbehinderten-Ausweis (mindestens GdB 50) bekommt man nicht so leicht beim Erst-Antrag und eine Gleichstellung (ab GdB 30 möglich) würde die AfA aktuell wegen der AU ablehnen ...
War wohl nur ein Schreibfehler, du meinst bestimmt die Ablehnung vom 19.06.2018 (aus deinem Scan oben) gegen die nun der Widerspruch läuft seit dem 21.06.2018 ???????????????????????
Dann "passt" es nämlich wieder ...
Das Gutachten Teil A habe ich geholt (hab es hochgeladen). Den Wiederruf für die Schweigepflichtsentbindung habe ich ihr in die Hand gedrückt & mir den Eingang bestätigen lassen.
Die Diagnosen stimmen fast, eine Diagnose wurde vergessen und bei einer Diagnose haben Sie sich durchgebracht anstatt (60.30 ist es 60.31) und 2 Diagnosen wurden gar nicht berücksichtigt (F60.6 & F60.8)
Ich mache keinen neuen Antrag, du hast recht da bricht dann das totale Durcheinander ein. Bei der Rente habe ich gerade angerufen, da wurde mir gesagt, dass der Versicherungsmensch die falsche Rentenkasse gewählt hat. Es sollte nach Berlin und nicht nach Hamburg, ich rufe nächste Woche in Berlin an und frage nach dem Verbleib der Unterlagen. Hamburg schickt es (theoretisch) weiter.
Die Telefonnummer habe ich bei der AfA rausnehmen lassen, es reicht das Sie meine Mail Adresse haben. Die Dame war verdutzt das ich das gelöscht haben wollte, hat sie aber gemacht. Abgelehnt wurde mein Antrag am 19.06.
Mein Antrag habe ich am 27.04. gestellt & ein paar Tage danach habe ich den Antrag abgeben sowie die Unterlagen für den Ärztlichen Dienst. Alles wurde persönlich von mir bzw. meinem Mann abgegeben.
Wenn ein aktuelle Gutachten erstellt werden sollte habe ich kein Problem meine Restleistungsfähigkeit zur Verfügung stellen und den Menschen das auch mitzuteilen...
Die Gewerkschaft hat sich meine E-Akte geben lassen und das Arbeitsamt wollte die Begründungen haben, bisher 2x. Das Arbeitsamt teilte mir mit, dass die Gewerkschaft sich eine Verlängerung bis zum 12. Oktober geholt hat. Bisher hat die Gewerkschaft noch nicht reagiert! Ein Schreiben kam bisher nur vom Krankenhaus. Was in der E-Akte steht weiß ich leider nicht, die Gewerkschaft sollte mir eine Kopie geben. Die kommen aber nicht aus dem Quark. Meine Sachbearbeiterin ist komischerweise auch nie zu sprechen, ich fahre da mittlerweile immer persönlich hin.
Mein AG wollte für 10 Jahre (3.500€ springen lassen) Ich habe das Angebot nicht angenommen, selbst das Amt meinte Minimum wären 4.500€ die er zahlen müsste. Ich werde da nicht mehr anfangen, meine Vorgesetzte meinte das Klima hat sich verschlechtert und mein Chef ist nicht gut auf Leute die Krank sind zu sprechen.
Den Schwerbehindertenausweis war bisher vorläufig bei 40% gewesen, ich habe mit denen vereinbart das sie nach meinem aktuellen Arzt Brief gehen und dann den Bescheid endgültig festlegen. Mit dem Amt kann man reden und da habe ich das Gefühl es kommt auch an.
Der 19.07. war ein Schreibfehler!
Solche Klagen dauern inzwischen 2 - 3 Jahre ... Darf ich fragen wie du es geschafft hast da nicht durchzudrehen?
20.09_online.pdf
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4. Ausfertigung bleibt beim AU verschreibenden Arzt / Hausarzt.
Somit sind 4 Kopien/Originale richtig...
Das hast du sehr gut gemacht, dann wird man dich wohl erst um Neue bitten müssen oder besser gleich eine reguläre Untersuchung beauftragen, was wohl auch deutlich sinnvoller wäre.
Letztlich ist die "Menge" der Diagnosen nicht ausschlaggebend, das sind meist Allgemeinmediziner, die können ohnehin kaum Alle speziellen Fachgebiete wirklich beurteilen und die "psychische Minderbelastbarkeit" hätte dann auch mit in den Teil B gehört, um solche Belastungen bei der Arbeitsvermitllung beachten zu können.
Da steht ja gar nichts drin, was für die Vermittlung wirklich zu beachten wäre, den Teil A darf der SB ja gar nicht bekommen, also ist er auf solide / zutreffende Angaben im Teil B angewiesen, dafür gibt es den ja schließlich.
Ich mache keinen neuen Antrag, du hast recht da bricht dann das totale Durcheinander ein.
Genau so ist es, dein Widerspruch ist jetzt zu entscheiden und dafür gilt ja dein gestellter Antrag bereits. Ich hoffe, dass wir die "Kuh" wirklich noch "vom Eis" bekommen, ehe die AfA den schriftlich ablehnen wird ... dann sind nämlich "alle Messen vorerst gelesen" ...
Bei der Rente habe ich gerade angerufen, da wurde mir gesagt, dass der Versicherungsmensch die falsche Rentenkasse gewählt hat. Es sollte nach Berlin und nicht nach Hamburg, ich rufe nächste Woche in Berlin an und frage nach dem Verbleib der Unterlagen. Hamburg schickt es (theoretisch) weiter.
Die müssen das auch praktisch machen, dazu sind sie verpflichtet, leider kommt das auch öfter vor, bist du bei einem "Versicherungs-Ältesten" gewesen für den EMR-Antrag, ich hoffe du hast eine Kopie davon bekommen ???
Die Telefonnummer habe ich bei der AfA rausnehmen lassen, es reicht das Sie meine Mail Adresse haben. Die Dame war verdutzt das ich das gelöscht haben wollte, hat sie aber gemacht.
Deine Mail-Adresse brauchen die zwar auch nicht aber Mails kann man zumindest besser ignorieren als Telefon-Anrufe, das KRM wird dir natürlich auch per Mail antworten aber das ist die schnellste Lösung wenn es langsam "brennt" ... und deine "Hampels" vor Ort werden dir nun schreiben müssen.
Die SB war bestimmt so zugänglich wegen Löschung der Telefon-Nummer, weil du aktuell ja (noch) nicht im Leistungsbezug bist offiziell, das wird sie sicher bald "bereuen", aber das kann dir wirklich egal sein.
Gerade nach einer Beschwerde in Nürnberg versuchen die oft per Telefon "die Wogen zu glätten", damit man dir nichts schriftlich dazu geben muss, dass da doch "leider" was schief gelaufen ist ...
Die ersten Antworten vom KRM klingen meist nur nach: "Schade dass Sie mit der Arbeit vor Ort nicht zufrieden sind" aber im Hintergrund geht da wohl ziemlich "die Post ab" ...
Ich denke mal bis Ende nächster Woche solltest du auch schriftlich wissen woran du bist.
Habe ich natürlich auch eingebaut in den Beschwerdebrief, das ist IMMER wichtig und sollte auch ruhig immer wieder betont werden ...
Die Gewerkschaft hat sich meine E-Akte geben lassen und das Arbeitsamt wollte die Begründungen haben, bisher 2x. Das Arbeitsamt teilte mir mit, dass die Gewerkschaft sich eine Verlängerung bis zum 12. Oktober geholt hat.
Das habe ich kurz erwähnt und gefragt welche Begründungen man überhaupt benötigt, um zu tun was das Gesetz verlangt ... die spielen doch nur auf Zeit, warum auch immer, denn der Bescheid müsste längst bei dir sein, ohne jede weitere Begründung warum du überhaupt Widerspruch eingelegt hast.
Ganz einfach weil die Ablehnung überhaupt NICHT zulässig war, aber das habe ich auch noch mal deutlich gemacht.
Bisher hat die Gewerkschaft noch nicht reagiert!
Dann sollten die sich JETZT auch erst mal weiter raus halten und NICHTS weiter machen ...
Ein Schreiben kam bisher nur vom Krankenhaus.
Das hilft dir aber im Moment sicher nicht weiter, ich hatte das nicht orten können und meinte das sei von der Gewerkschaft geschrieben, aber nun ist mir klar warum das ziemlich "unbeholfen" klingt ...
Was in der E-Akte steht weiß ich leider nicht, die Gewerkschaft sollte mir eine Kopie geben. Die kommen aber nicht aus dem Quark. Meine Sachbearbeiterin ist komischerweise auch nie zu sprechen, ich fahre da mittlerweile immer persönlich hin.
Die Kopie ist auf jeden Fall interessant für dich, also nicht locker lassen aber von der Sache mit der AfA kannst du die hoffendlich sehr bald "abziehen", da reagiert das KRM vermutlich deutlich schneller und dann sollten die sich da nicht mehr einmischen.
Mein AG wollte für 10 Jahre (3.500€ springen lassen) Ich habe das Angebot nicht angenommen, selbst das Amt meinte Minimum wären 4.500€ die er zahlen müsste.
Klar, je mehr der AG zahlen würde, umso länger kann man das auf dein ALGI "anrechnen", lass den Arbeitsvertrag laufen, bis der AG selber kündigt oder du die EM-Rente bekommen solltest ... auch dafür ist es meist besser noch im Arbeitsverhältnis zu stehen, als wirklich arbeitslos zu sein.
Auch die DRV wird es dir nicht leicht machen und Arbeitslose wollen (nach deren Ansicht) mit der EM-Rente "nur ihre Finanzen sanieren" ... besonders wenn sie nicht mal Hartz-4 bekommen würden ...
Zudem kann man dich für 12 Wochen sperren wenn du deinen Arbeitsplatz "freiwillig" aufgeben würdest ... das hat man dir sicher nicht dazu gesagt, als es um die "magere Abfindung" ging.
Ich werde da nicht mehr anfangen, meine Vorgesetzte meinte das Klima hat sich verschlechtert und mein Chef ist nicht gut auf Leute die Krank sind zu sprechen.
Das dürfte fast überall so sein, obwohl ich mich über meinen AG da nicht beklagen kann und will, man hat NIE versucht mich "rauszuekeln", obwohl auch bald klar war, dass ich dort nicht wieder arbeiten werde, egal was sonst kommen wird.
Mein Arbeitsvertrag hat noch über die erste Zeitrente weiter "geruht" ...
Na-Ja, den Schwerbehinderten-Grad (und Ausweis) hat man erst ab GdB 50 und warum hast du nicht rechtzeitig die Gleichstellung bei der AfA beantragt wenn du schon GdB 40 vorliegen hast ???
Das Versorgungsamt wartet schon mal auf aktuelle Arzt- oder Klinik-Berichte, da stimme ich dir zu, aber bei den Einstufungen sind sie trotzdem an ihre gesetzlichen Vorgaben gebunden ...
Darf ich fragen wie du es geschafft hast da nicht durchzudrehen?
Fragen darfst du gerne aber die Antwort weiß ich auch NICHT genau, "durchgedreht" sind wir öfter mal in diesen (fast 8 Jahren), denn es kam immer wieder was, wo man drauf reagieren und sich wehren musste oder untergegangen wäre ...
Wir hatten BEIDE keine andere Wahl mehr, aufgeben war KEINE Option ... trotzdem mussten wir auch noch fast 2 Jahre Hartz 4 beziehen, das war eigentlich für uns die schlimmste Erfahrung in der ganzen Zeit ... nur weil die DRV auch nicht zahlen wollte ...
Egal, es ist VORBEI und nun versuchen wir mal deinen Weg frei zu bekommen, dass dein ALGI endlich bewilligt und dann nachgezahlt wird.
Im Anhang findest du das Beschwerdeschreiben und es wäre gut wenn du das morgen noch absenden kannst, sonst lieber Montag früh ...
ELO-Beschwerdebrief KRM 20.09.2018 - Kopie - Kopie.doc
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Ich habe das Anschreiben ergänzt / abgeändert und gerade per Mail losgeschickt. Ich melde mich heute Abend ausführlicher Bin gerade nicht gut drauf.
ich habe den Brief abgeändert / ergänzt und heute Morgen per Mail abgeschickt. Falls die Tage nix kommt, schicke ich das nach Nürnberg nochmal per Fax.
Im April habe ich „Wichtige Hinweise zum Anspruch auf Arbeitslosengeld nach Aussteuerung“ ich gebe zu ich habe sie nicht so zur Kenntnis genommen
Im Endeffekt ändert es ja nichts, da die nach Aktenlage bereits im Mai gemacht haben. Ich habe diesen Satz aus deinem Schreiben genommen.
Die Versicherung war bei der DAK ein Mitarbeitet, ich habe mir eine Kopie geben lassen und kann dies belegen das ich es eingereicht habe.
Den Ausdruck aus der Akte werde ich nächste Woche einfordern, bin gespannt welche Ausreden die sich wieder einfallen lassen.
Freiwillig den Arbeitsplatz würde ich niemals aufgeben! Die Gleichberechtigung habe ich Anfang August beim Arbeitsamt gestellt, Mitte August kam der Aufhebungsvertrag von meiner Firma…
Quasi alle Fehler die jemand machen kann, habe ich gemacht, Naiv und Dumm leider
Tausend Dank an dich Doppeloma, dass du dieses Schreiben geschrieben hast. Ich möchte deren verdutze Gesichter sehen, wenn Sie das lesen.
Ich wünsche euch einen schönen Abend & ein tolles Wochenende
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Das ist nicht so schlimm, das Meiste was das drin steht ist sowieso "für die Katz", im Ablehnungsbescheid wird ja nicht mal Bezug auf die Aussteuerung genommen, das klingt ja alles nach "normaler Arbeitslosigkeit" (auch die genannten §§ 137 / 138 haben mit Aussteuerung gar nichts zu tun).
In deinem Leistungsbescheid wird dann (sehr wahrscheinlich) der § 136 stehen, das ist in Ordnung, den § 145 schreiben die nie in die Bescheide rein aber es ist und bleibt trotzdem die gesetzliche Basis nach der Austseuerung aus dem Krankengeld.
Mir war zu spät die Frechheit aufgefallen, dass man dir angeraten hatte "Krankengeld zu beantragen" aber das hatten wir schon mal in einem anderen Fall genau so.
Eigentlich müssten die meine Schreiben schon kennen beim KRM, in einem Parallelthema hat auch gerade Jemand eine Beschwerde abgesetzt, weil man ihn immer noch auf den Bescheid warten lässt.
Er hatte schon am nächsten Tag eine Antwort, das "übliche Bla-Bla" aber das läuft dann schon vor Ort da kann man sich ziemlich sicher sein.
Letztlich kommt das ja Alles "von da oben" aber das funktioniert eben nur so lange wie die Betroffenen sich das gefallen lassen.
Bei Beschwerden wird dann schnell so getan als wären nur "bedauerliche Missverständnisse" entstanden, die passieren aber leider ziemlich oft und besonders häufig bei den Ausgesteuerten.
Alles gut, ich denke mal du wirst auch schnell eine Antwort erhalten, jetzt ist ja erst mal Wochenende, lass dich überraschen, wie es nächste Woche weitergehen wird.
Du hast dann auch per Mail einen direkten "Ansprechpartner", der bekommt bei Bedarf gerne noch einen "Nachschlag" ...
Mach das und sollte es schon eine Reaktion aus Nürnberg (oder gar von deiner AfA) geben, dann kannst du denen gleich (schriftlich bitte) das "Mandat" offiziell wieder entziehen in dieser Angelegenheit.
Ein Aufhebungsvertrag ist aber eine freiwillige Aufgabe, "im gegenseitigen Einvernehmen" und meist soll man dann auch gleich auf weitere finanzielle Ansprüche dabei verzichten (offene Überstunden / Urlaubs-Abgeltung), ich denke mal das war in deiner "Abfindung" auch noch gar nicht enthalten.
Was ist denn aus deinem Gleichstellungsantrag geworden bei der AfA, darauf musst du doch auch einen regulären Bescheid bekommen ???
Den Aufhebungsvertrag hast du ja nicht angenommen und 3 Wochen nach Antragstellung gilt da schon eine "Sperrwirkung" wenn der AG dich kündigen möchte, muss er warten bis dazu entschieden wurde.
Und in solchen Fällen gibt die AfA durchaus auch während einer AU die Bewilligung, zumindest hat der AG ja schon sehr deutlich gemacht, dass er dich gerne los werden möchte.
In diesem Falle doch nicht, du hast dich auf die Aufhebung NICHT eingelassen und nach der Gleichstellung braucht dein AG erst die Genehmigung vom Integrations-Amt, um dich überhaupt entlassen zu dürfen ...
Ich wurde auch gleichgestellt von der AfA (hatte damals zunächst GdB 30), beim Antrag hat mir sogar die betriebliche Schwerbehinderten-Vertretung geholfen, denn da sind auch einige "Tücken" zu beachten.
Da wäre ich auch gerne manchmal "Mäuschen" aber es scheint ja zu wirken (in vielen Fallen war es jedenfalls schon sehr wirksam), begonnen hat das mal "in eigener Sache".
Als mein Männe damals ausgesteuert war, hatte er eine "sehr nette SB", die ihn regelmäßig zur "Besprechung seiner beruflichen Situation" eingeladen hat.
Der war es völlig EGAL, dass er dafür jeweils 1 Stunde (also 2 Stunden insgesamt) mit dem Bus unterwegs war, um ihr ein paar aufgeklebte Zeitungs-Anzeigen vorzulegen ...
O-Ton : Wenn Ihnen was nicht passt, kann ich Sie auch täglich einbestellen" ... na-ja, alle 3 4 Wochen war auch belastend genug für Männe ... er war ja auch nicht wegen "blühender Gesundheit" ausgesteuert worden.
Beworben (als "Pförtner") hatte er sich nie (das war ihr auch gar nicht wichtig) denn er war auch noch im Vollzeit-Arbeitsvertrag (als "Pförtner"), allerdings bekam er ein sehr geringes ALGI weil das eine schlecht bezahlte Arbeit war (damals gab es noch nicht mal den "Mindestlohn").
Die Fahrtkosten zu ihren Terminen wollte sie aber NICHT erstatten, es gäbe eine "Bagatell-Grenze" von 6 € dafür (seine Tageskarte kostete immer 5,50 €, wie praktisch), da habe ich die erste Beschwerde an das KRM geschrieben und die Rechtsgrundlagen für diese Verweigerung verlangt.
Wenige Tage später war das Fahrgeld für ALLE bisherigen Termine auf seinem Konto, dabei hatte sie doch zuletzt extra noch betont, dass er für rückwirkende Termine sowieso NICHTS mehr erstattet bekommen würde.
Seine Termine wurden angenehm selten (nur noch alle 3 Monate) und die Dame war doch ein wenig freundlicher als davor ... zumal ich dann immer als Beistand (§ 13 SGB X) mit dabei gewesen bin ...
Das fand sie nicht so gut aber das war mir nun wieder völlig egal ...
Dann warten wir mal ab, wie das bei dir jetzt enden wird ... ich denke nicht, dass du noch ein Fax schicken musst.
sany822 meinte:
Sollte das ein Witz sein oder hast Du da ne Null vergessen?
Die sogenannte Regelabfindung sind 0,5 Brutto-Monatsgehälter X Betriebszugehärigkeit in Jahren. Hast Du nur 900 EUR im Monat verdient?
Mir hat man letztes Jahr noch deutlich mehr angeboten (1,1 Monatsgehälter + diverse Zulagen), eine sechstellige Summe. Auch das habe ich abgelehnt. Meine Rechnung: Jetziges Gehalt X Monte, die ich noch bis zur abschlagsfreiene Rente habe, hochgerechnet. DAs ist für mich das Minimum und wenn das abgelehnt wird, fange ich erst gar nicht anzu rechnen, ob das passen könnte.
Ist zwar eine irre Summe, die da rauskommt, aber da gehen ja noc Steuern usw. runter. Ich bin jetzt über 50, GdB 100, Rollstuhl, ich gehe nicht davon aus, dass ich so einfach nen neuen Job finde. Schon gar nicht zu den Konditionen, die ich jetzt habe. Da lasse ich mirmeineKündigungsschutz nicht einfach abkaufen.
sobald ich eine Info bekomme Poste ich es Bin gespannt wie schnell die darauf reagieren.
Die Urlaubsabgeltung käme zu der Abfindungssumme dazu. Bisher meldet sich meine Firma nicht & ich werde einen Teufel tun und mich bei denen melden. Von der AfA habe ich noch nix bekommen zu meinem Gleichstellungsantrag, die meinten das kann dauern…. *haha.
Die Sachbearbeiter sind teilweise unmenschlich, dass die nicht einfach der Mensch sich ansehen und nicht nach Aktenlage entscheiden. Euch da für 10 Minuten Gespräch einladen und 1 Stunde fahren lassen, ist mir unbegreiflich. Deren Denkweise verstehe ich meist nicht, dass man Jobs angeboten bekommt die absolut nix mit der Qualifikation zu tun haben Nur weil das Arbeitsamt ihre Quoten erfüllen muss.
Grundsätzlich sollten die Ämter die Fahrtkosten übernehmen, die beordern einen schließlich dahin. Vieles könnte man unkomplizierter Weise am Telefon klären…

References: §145
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 § 146
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 § 136
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