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Timestamp: 2019-04-20 21:35:47+00:00

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BGH, 28.11.1957 - II ZR 325/56 - dejure.org
Anwendbarkeit der Rückgriffsbestimmung des § 158f Versicherungsvertragsgesetz (VVG) gegenüber dem nach § 10 Ziff. 1 Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung (AKB) mitversicherten Kraftfahrzeugführer - Entstehen einer Schadensersatzpflicht durch das Verschulden eines Verkehrsunfalls durch zu schnelles Fahren mit einem verkehrsunsicheren Kraftrad - Bestehen einer Verpflichtung des Versicherers "in Ansehung eines Dritten" trotz vertraglicher Leistungsfreiheit - Leistungsfreiheit des Versicherers wegen der Nutzung als Mietfahrzeug entgegen dem im Versicherungsantrag angegebenen Zweck - Übergang einer Schadensersatzforderung mit Befriedigung der Witwe durch den Versicherer - Klärung eines mitwirkenden Verschuldens des Getöteten im Betragsverfahren
VVG § 158c; VVG § 158f
Anwendbarkeit der Rückgriffsbestimmung des § 158f Versicherungsvertragsgesetz ( VVG ) gegenüber dem nach § 10 Ziff. 1 Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung ( AKB ) mitversicherten Kraftfahrzeugführer; Entstehen einer Schadensersatzpflicht durch das Verschulden eines Verkehrsunfalls durch zu schnelles Fahren mit einem verkehrsunsicheren Kraftrad; Bestehen einer Verpflichtung des Versicherers "in Ansehung eines Dritten" trotz vertraglicher Leistungsfreiheit; Leistungsfreiheit des Versicherers wegen der Nutzung als Mietfahrzeug entgegen dem im Versicherungsantrag angegebenen Zweck; Übergang einer Schadensersatzforderung mit Befriedigung der Witwe durch den Versicherer; Klärung eines mitwirkenden Verschuldens des Getöteten im Betragsverfahren
BGHZ 26, 133
NJW 1958, 140
VersR 1957, 814
DB 1957, 1266
Ob dies, wie die Kläger unter Hinweis auf die Gesetzesbegründung (BT-Drucks. 16/3945, S. 84) und eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 28. November 1957 - II ZR 325/56, BGHZ 26, 133, 137 f.) meinen, bereits unmittelbar aus § 95 Abs. 1 VVG folgt (…vgl. Prölss/Martin/Armbrüster, VVG, 29. Aufl., § 95 Rn. 32), oder ob die Vorschrift auf eine Versicherung für fremde Rechnung nur analog anwendbar ist (…so insbesondere Langheid/Wandt/Reusch, VVG, 2. Aufl., § 95 Rn. 220), bedarf keiner Entscheidung.
BGH, 15.12.1970 - VI ZR 97/69
Verkehrssicherungspflicht des Halters eines Kraftfahrzeugs bei Abstellen auf …
Es hat im Anschluß an das in BGHZ 26, 133, 137 [BGH 28.11.1957 - II ZR 325/56] abgedruckte Urteil des Bundesgerichtshofs zutreffend dargelegt, daß das Versicherungsvertragsgesetz von dem Normalfall der Eigenversicherung ausgeht und deshalb regelmäßig nur vom Versicherungsnehmer spricht (vgl. auch BGHZ 33, 97, 99) [BGH 11.06.1960 - II ZR 254/58] .
Wie schon das Arbeitsgericht zutreffend erkannt hat, geht bei einer Versicherung für fremde Rechnung der Anspruch des Versicherten auf die Versicherung über, wenn diese dem Versicherten den Schaden ersetzt (vgl. BGH 28. November 1957 - II ZR 325/56 - BGHZ 26, 133, 137 ff.; 30. April 1959 - II ZR 126/57 - BGHZ 30, 40, 42; 11. Juli 1960 - II ZR 254/58 - BGHZ 33, 97, 99 f.;… Prölss/Martin Versicherungsvertragsgesetz 27. Aufl. § 67 Rn. 11, 17).
Das ist der Fall, wenn an den Versicherten oder für den Versicherten geleistet ist (vgl. BGHZ 26, BGHZ 26 Seite 133, BGHZ 26 Seite 138 = NJW 58, NJW Jahr 58 Seite 140; vgl. auch RGZ 148, RGZ Band 148 Seite 137, RGZ Band 148 Seite 144 und RGZ 170, RGZ Band 170 Seite 246, RGZ Band 170 Seite 250).
BGH, 23.05.1960 - II ZR 132/58
Begriff des Halters
Für den Fall, dass der Schädiger - etwa wegen eines anzurechnenden Mitverschuldens - aus rechtlichen Gründen nicht für den gesamten Schaden haftete und weder die Sozialversicherungsleistung noch der Schadensersatzanspruch des Geschädigten jeweils für sich genommen zur Deckung des Schadens ausreichten, bejahte der Bundesgerichtshof den vollen Übergang des kongruenten Ersatzanspruchs bis zur Höhe der Sozialversicherungsleistung auf den Sozialversicherungsträger (Quotenvorrecht des Sozialversicherungsträgers, absolute Theorie, vgl. BGH VersR 1957, 814, 815; 1968, 1182 ff.; vgl. auch schon RGZ 148, 19, 20 f.).
Entgegen dieser Auffassung hat der erkennende Senat bereits in BGHZ 26, 133 entschieden, daß der Haftpflichtversicherer, der den Geschädigten nach § 158 c VVG befriedigt hat, nach § 158 f VVG auch gegen den mitversicherten Fahrer, für den er die Leistung bewirkt hat, Rückgriff nehmen kann.
Deshalb tritt nach einhelliger Ansicht bei § 67 VVG im Falle der Fremdversicherung der Versicherte an die Stelle des Versicherungsnehmers, derart, daß sein Ersatzanspruch gegen den Ersatzpflichtigen im Umfang der Versicherungsleistung auf den Versicherer übergeht (BGHZ 26, 133, 137, 138 [BGH 28.11.1957 - II ZR 325/56]; 30, 40, 42 [BGH 30.04.1959 - II ZR 126/57]; RGZ 148, 137, 144; v. Gierke, VersR 11, 209; Bruck, PrivVersR 667; Ehrenzweig, Deutsches (österreichisches) Versicherungsvertragsrecht 291;… Prölss, VVG 12. Aufl. § 67 Anm. 3; Flechtheim, LZ 1911, 675, 679).
OLG Hamm, 29.11.1985 - 20 U 67/85
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References: § 158
 § 10
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 BGH 
 § 67
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