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1894 / 268 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger)
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I SSISISISIIII E EEA
von s Land - Bauinspektor Paul Graef zu
f. Nx. 593 933 vom 30. Juli 1890, lautend über 3500 Francs der 4 %% steuerfreien f ioritätsanleihe der Warschau-Wiener Eisenbahngese schaft mit Zins- scheinen und Anweisungen,
von dem Pensionäâr Julius Kublanck zu Oranienburg,
8) des Depositalscheins Nr. 1120 der Reichsbank E T ban? zur Aufbewahrung verschlossener
epositen f Berlin) vom 13. Oktober 1891, lautend über eine Kiste mit der Aufschrift „Clara Liebheim* deklariert zum Werthe von 20 000 ,
von ara Clara Liebheim, geborenen Wunderlich, zu Berlin,
9) des Sterbekassenbuchs Nr. 13914 der Neuen ronen Berliner Sterbekasse (bezw. der großen Ber- iner Sterbekasse Nr. 10), ausgestellt für Henriette
Oie Hut, geborene Becker, später verehelichte
iegler,
von der Armendirektion zu Berlin,
10) der Police Nr. 155566 der Preußischen Lebensversicherungs-Actiengesell schaft, ausgestellt ‘am 26. März 1878 über 1000 \« auf das Leben des Schneidermeisters Georg Friedrih Wilhelm Ludwig Keese zu Eimebüttel,
von dem Vorgenannten — Keese — jeßt zu Hamburg,
11) der Police Nr. 3320 der Allgemeinen Eisen- bahn-Versicherungs- Gesellschaft zu, Berlin, ausgestellt am 20. August 1864, über 500 Thaler auf das Leben des herrschaftlichen Dieners Gottfried Carl Horn zu Berlin,
von den Erben des Vorgenannten — späteren Magistratsdieners Horn zu Berlin,
12) folgender Prämien-Rückgewährscheine, je aus- gestellt von der Allgemeinen Versicherungs-Actien- eva Victoria zu Berlin, Abtheilung für die
ebenêversiherung, und zwar:
a. des 7, (vom 15. Juli 1888) und des 8. (vom 15. Juli 1889) lautend je über 333 M, je sih be- ziehend auf Police Nr. 48 813,
von dem Konkursverwalter betreffs des Ver- mögens des Carl Leibe zu Groß-Breitenbach und der Handlung Hirshmann & Franke zu Arnstadt i. Thür.,
b. des 1. bis 28. Prämienrückgewährscheins zur Police 657 (betreffend 1800 /( Kapital), lautend je über 45 MÆ 70 S, zahlbar je nah dem Tode des Herrn H. F. Böttcher in Bochum — ausgestellt in den Jahren 1863 bis 1890 und zwar je am 15. Mai (Nr. 616, 2115, 4946, 7145, 9341, 11 606, 14 145, 17 069, 19950, 22770, 26043, 29494, 33 229, 37 464, 43 207, 50107, 56884, 64568, 73 836, 82 143, 91 328, 100 827, 111 326, 124 821, 138 333, 150, 303 — 27 und 28 ohne Nummer),
von dem Poslizei-JInspektor Böttcher zu Bochum,
c. des 1., 2., 3. und 4. Prämienrückgewährscheins E 99 611, 59 612, 67 435, 76 366) zur Police
r. 34 481, betreffend 3000 ( Kapital, lautend je über 103 M 41 S, ausgestellt in den Fahren 1878 bis 1881 und zwar je am 15. September,
von den Erben des Kaufmanns und Bank- Kontroleurs Theodor Heuer zu Hannover,
d. des 1. bis 7. Prämienrückgewährscheins zur Police Nr. 58 416, lautend je über 303 4, ausge- stellt in den Jahren 1885 bis 1891 je am 1. April,
von dem Kaufmann Eduard Friedrih Jäde zu Hamburg, :
13) folgender Empfangsquittungen der Berlinischen Lebensversicherungsgesellshaft zu Berlin, betreffend ihr verpfändete Policen derselben und zwar:
a. der Quittung, betreffend die Police 29 894 vom 28. Januar 1881,
von dem emeritierten Lehrer Johann Jasinsky, jeßt zu Inowrazlaw,
b. der Quittung, betreffend die Police Nr. A. — 23 988 vom 9. August 1880
von dem emeritierten Lehrer Heinrih Andreas Behrendsen, jeßt zu Handewitt (Schleswig- Holstein),
c. des „Depotscheins“, betreffend die Police Nr. A. — 16042 vom 1. Dezember 1865 (aus- gestellt für den fatholishen A Joseph Anton Ignayß Berger, damals zu Muskau),
vón Fräulein Antonie Berger zu Liebenthal,
14) des Versicherungsscheines der Berlinischen Lebenéversicherungsgesellschaft zu Berlin Nr. 17 245 vom 1. Februar 1859, ausgestellt betreffs des Lebens des Schuhmatermeisters und Nachtwächters Gott- fried Julius Käding zu Landsberg a. W. (ver- fichertes Kapital 100 Thlr.),
von dem Vorgenannten, Gottfried Julius Kaeding zu Landsberg a. W.,
15) folgender Sparkassenscheine der Lebensver- sicherungsanstalt für die Armee und Marine zu Berlin,
a. des Scheins Nr. 39712 vom 19. Februar 1885, lautend über 40 Æ, ausgestellt für den Sohn Joachim des (damaligen) Kaiserlichen Korvetten- Kapitäns Darmer zu Berlin,
von dem Vorgenannten, Korvetten-Kapitän z. D. und Küsten-Inspektor für Preußen Darmer, jeßt zu Neufahrwasser,
». des Scheins Nr. 6245 vom %25. November 1879, lautend über 20 Æ, ausgestellt für den (da- maligen) Premier-Lieutenant Collignon zu Neisse,
von dem Vorgenannten, Major i D und D « Dogrisofflgler Emil Collignon zu onn.
Die Inhaber dieser Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem quf den 9, April 1895, Nachmittags L Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Neue Friedrihstraße 13, Hof, Flügel B.,
arterre, Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er- folgen wird. - Verlin, den 16. August 1894. :
Das K. Amtsgeriht München 1, Abth. A. f. Z.-S. hat unterm 8. ds. M. folgendes Aufgebot erlassen. Es sind zu Verlust gegangen : /
1) Der Depositenshein des Bankhauses Wild & Cie. vom 30. November v. Js. Nr. 1600, ge- zeichnet von genannter Firma, wonach Frau Fanny Schnittmanun dahier gegen ein Darlehen von 300 M ein Bayer. Prämienloos mit Kupons per 1. Juni l. Js. als R hinterlegt hat,
2) der Depositeaschein der Ao K. Filialbank vom 25. November v. Js., gezeihnet von Kleemann
und Sturm, wonach H. Schroeter dahier zur !
Deckung eines Darlehens 5 Braunschweiger Zwanzig- thalerloose bei genannter Bank hinterlegt hat.
Auf Antrag des Rechtsanwalts Zöpfl namens der Kaufmannseheleute Xaver und Franziska Schnittmann in Neustadt -a. D. und des Kaufmanns Schroeter dahier werden nun die allenfallsigen ÎIn- er der bezeihneten Depositenscheine aufgefordert, ihre Rechte ' hierauf bis \pätestens im Aufgebots- termine am Freitag, den 24. Mai 1895, Vorm. ®9 Uhr, im diesg. Geschäftszimmer Nr. 40 11 anzumelden und die Scheine vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.
Müucheü, 9. November 1894.
Der K. Gerichtsschreiber: (L. S.) Skörrlein.
Nr. 55 177. Auf Antrag des Uhrmachers Johann Franz Nagel in Mannheim, als des alleinigen Erben seiner Swester, der ledigen Elise Nagel von da, vertreten durch Rechtsagent August Freytag daselbst, erläßt das Großh. M: HIL hierselbst das Aufgebot des Abrehnungsbuches der Sparkasse der Stadt Mannheim, ausgestellt von der leßteren am 28. Dezember 1880 unter Litt. D., Einlage-Konto Nr. 17 353 auf den Namen der Elise Nagel und auf 1. Januar 1894 ein Einlageguthaben von 7360 Æ 74 „S nahweisend. Der Inhaber desselben wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 31. Mai 1895, Vormittags 10 Uhr, bestimmten Aufgebotstermine seine Rechte bei dem unterzeihneten Gerichte anzumelden und das Abrech- nungébuch vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftlos- erklärung erfolgen würde.
Marnheim, 30. Oktober 1894.
[47128] Aufgebot.
Nr. 56 395. Auf Antrag der Amalie Niedinger von Michelbach, Dienstmädchen in Mannheim, er- läßt das Gr. Amtsgericht 111 hierselb das Auf- gebot des Abrechnungsbuchs der Sparkasse der Stadt Mannheim Nr. 42774 auf den Namen „Amalie Niedinger“ und cin Einlageguthaben von 415 #4 64 „4 nachweisend. Der Inhaber desselben wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 31, Mai 1895, Vormittags LO0 Uhr, be- stimmten Aufgebotstermin seine Rechte bei dem unterzeichneten Geriht anzumelden und das Abrech- nungsbuh vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftlos- erklärung erfolgen würde.
Manuheim, den 6. November 1894.
Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: M ohr.
[47126] Aufgebot.
1) des Arbeiters Wilhelm Rottmann in Han-
2) ter Chefrau Emma Schmidt in Brink werden die Inhaber folgender Sparkassenbücher der Sparkasse des Landkreises Hannover:
a. Nr. 43 113, ausgestellt am 29, November 1892 für Wilhelm Rottmann in Hannover, ursprünglich über 250 M, jeßt über 259 A 2 y lautend, welches im Januar 1893 gestohlen sein soll,
b. Nr. 33 717, ausgestellt am 5. Oktober 1889 für Ehefrau Emma Schmidt in Brink, rae über 30 M, jeßt über 151 A 13 » lautend, welches seit etwa 2 Jahren verloren sein foll,
aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 28, Mai 1895, Vormittags 411 Uhr, Zimmer 91, anberaumten Termine bei dem unter- zeichneten Gerichte ihre Nechte anzumelden und die Sparkassenbücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserklärung derselben erfolgen soll.
[24234] Aufgebot.
Das Aufgebot nachstehend aufgeführter angeblich verloren gegangener Sparkassenbücher der Sparkasse der Stadt Magdeburg ist beantragt worden, und zwar :
a. Nr. 41 892A. auf den Namen „Gustav Sauer, Gelbgießer, Breiteweg 98“ lautend, dessen Betrag sich zur Zeit der Verlustanzeige — im Fahre 1880 — mit Zinsen auf mehr als 400 M belief, von der Wittwe des Kaufmanns Kurths, Prisca, geb. Poppe, zu München,
b. Nr. 15 1400. auf den Namen „Christian Fechner, Stellmachergeselle“ und zur Zeit der Ver- lustanzeige — 6. Dezember 1893 — über 110,05 M4 lautend, von dem Stellmacher Christian Fechner zu Magdeburg-Buckau, Südstr. 5,
c. Nr. 62 172 B. auf den Namen „Paul Kahse, Schlosser, S., Breiteweg 1224d.,“ und zur Zeit der Verlustanzeige — 30. Juni 1893 — über 17,86 M4 lautend, von dem Schlosser tig Kahse zu Magde- burg-Alte Neustadt, Moldenstr. 6.
Es werden demnach die Inhaber der zu a.—c. be- zeichneten Sparkassenbücher aufgefordert, ihre Nechte spätestens in dem am 7. März 1895, Mittags 12 Uhr, anstehenden Termine bei dem unterzeich- neten Gerichte, Domplaß 9, Zimmer 1, anzumelden und die aufgebotenen Sparkassenbücher vorzulegen, widrigenfalls auf Antrag die Kraftloserklärung der- selben erfolgen wird.
Magdeburg, den 30. Juni 1894.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6. [40963] Aufgebot.
Der Kaufmann Moriß Veith, in Firma Moriß Veith zu Karlsruhe, hat das Aufgebot des vom Möbelhändler Hägerich, Langestraße 63, zu Frank- furt a. M. ausgestellten, von dem Bauunternehmer Reh, Bergweg 22, zu Frankfurt a. M. acceptierten, per 9. September 1894 fälligen Wechsels in Höhe von M 233 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 24, April 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 29, an- beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Der Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts. 1V.
[40960] Aufgebot.
Der Bürstenmacher Theodor Lippelt in Wolfen- büttel hat das Aufgebot folgender Urkunden :
1) der notariellen Obligation vom 5. Oktober 1864, auf Grund deren auf dem Wohnhause No. ass. 962 in der Juliusstadt hieselbst 600 Thlr. = ad k an erster Stelle zur Hypothek einsetragen ind,
2) der ftadtgerihtlihen Obligation vom 24. Ok- tober 1871, auf Grund deren auf demselben Wohn- hause 100 Thlr. = 300 & an zweiter Stelle zur Hypothek eingetragen sind,
3) der acrichtlitten Zessionsurkunde vom 3. April 1880, auf Grund deren die unter 1 und 2 bezeichneten beiden Hypothekforderungen zu 1800 4 und 300 M an den Antragsteller Lippelt abgetreten sind, :
unter Glaubhaftmachung, daß diese Urkunden ihm abhanden gekommen seien, gemäß §8 823 ff. R. Z. P. O. und § 7 Nr. 5 des Geseßes Nr. 12 vom 1. April 1879 beantragt.
Der Inhaber der Urkunden. wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, deu 29, Mai 1895, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rehte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Urkunden dem Eigenthümer des verpfändeten Grundstücks oder dem Schuldner, bezw. dessen Rehtsnachfolgern gegenüber für kraftlos er- klärt werden sollen,
Wolfenbüttel, den 3. Oktober 1894.
Herzogliches Amtsgericht. (gez.) H. Winter. Ausgefertigt: (L. 8.) F. Mues, Gerichts\hreiber Herzoglichen Amtsgerichts.
[47124] :
In das Grund- und Hypothekenbuch der Häuslerei Nr. 5 zu Neuburg sind aa 9 600 M als Ulti- matum zur Sicherung des Wohnrechtes des Pete Altentheilers Karl Pommerenke und seiner Ehefrau, geb. Müller, eingetragen. Nachdem der Häusler Töllner Nr. 5 zu Neuburg nachgewiesen hat, daß die E Eheleute 1882 und 1883 ver- torben sind, der Hypothekenschein aber angebli ver- loren ift, werden auf seinen Antrag alle, die der Tilgung des Intabulats glauben widersprechen zu können, aufgefordert, ihre Rechte spätestens in dem auf den 29, Dezember 1894, Mittags 12 Uhr, im Fürstenhof, Zimmer Nr. 13, angeseßten Termin unter dem Nachtheil des Aus\chlusses anzumelden.
Wismar, den 7. November 1894.
Großherzogliches Amtsgericht. [47134] Urkunden-Aufgebot.
Im Grundbuch von Tellingstedt Vand 1 Artikel 1001 ist in Abtheilung 111 Nr. 1 auf dem Grundbesitz der Portland-Zementfabrik und Ziegelei-Aktiengesell- {aft zu Pahlhude zu Gunsten von Rudolph Lief- ann in Hamburg eine Hypothekenforderung über ein Darlehn von 140000 (einhundertundvierzig- tausend) 4, verzinslih zu 60/9 und rückzahlbar unter besonderen Zahlungémodalitäten, eingetragen, welche im Schuld- und Pfandprotokoll der Landschaft Norder-Dithmarschen, Kirspiel Tellingstedt, proto- kolliert gewesen und von dort in das Grundbuch übernommen ist. Dieser Eintragung liegt die von der Portland-Zementfabrik und Ziegelei-Aktiengesell- schaft zu Pahlhude über jenen Darlehnsbetrag von 140 000 (einhundertundvierzigtaufend) é. und Neben-
: 29. J | leistungen unter dem T B 1884 zu Gunsten der
Firma R. Liefmann Söhne in Hamburg ausgestellte und mit Protokollationsvermerk vom 1. August 1884 versehene Schuldurkunde zu Grunde, auf welcher unter dem 20. Februar 1885 an d : U n
E L 25. September daß die Forderung laut Zessionsakte vom 18, Oktober 1884 an Rudolph Liefmann in Hamburg zediert ist.
: 29 S l Diese Schuldurkunde vom E 1884 mit
a. Protokollationsvermerk vom 1. August 1884;
b. Yelsonbannolattonsvermérk vom 20. Februar
ist angeblich verloren gegangen. Auf Antrag der Bollstrecker des Testaments des am 7. Dezember 1892 verstorbenen Privatmanns Rudolph Liefmann - zu Hamburg, nämli des Kaufmanns Gustav Weishut und des Rechtsanwalts Dr. Otto Dehn daselbst, vertreten in diesem Verfahren durch die Rechts- anwalte Dres. J. Wolffson, A. Wolffson, O. Dehn und M. Schramm zu Hamburg wird der Inhaber der vorbezeihneten Urkunde hierdurch aufgefordert, bei dem unterzeichneten Gerichte und zwar |pätestens in dem auf Mittwoch, den 27. Februar 1895, Mittags 12 Uhr, hier anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Urkunde für kraftlos erklärt werden wird.
Heide, den 1. November 1894.
[47156] Oeffentliche Ladung. -
In dem Flurbuche von Peterswald sind als Eigen- thümer des Grundstücks Flur 6 Nr. 338 „Schinners- feld“ Wiese, groß 2a 1 qm mit 0,13 Thaler Rein- ertrag, Mathias Becker und Hillen Johann Wittwe zu Peteréwald verzeichnet.
Den ideellen Antheil der Wittwe Johann Hillen haben die Wittwe Johann Müller, Anna, geborene Hillen, ohne Gewerbe zu Peterswald, und die Fabrik- arbeiterin Elisabeth Müller zu M.-Gladbach in An- spruch genommen.
Die Wittwe Johann Hillen oder deren unbe- kannte Erben werden hiermit auf den 15, Januar 1895, Vormittags AA Uhr, vor das König- lihe Amtsgericht zu Zell, Stadthaus, Zimmer Nr. 10, geladen, um ihre Ansprüche in dem Termin geltend zu machen. Erscheinen die Geladenen in dem Termin niht, so werden die oben genannten zwei Personen als Miteigenthümer in das Grund- buch von Peterswald eingetragen werden.
Zell, den 8. November 1894.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 11. gez. ayer. Beglaubigt: (L. 8.) Just, Aktuar, als Gerichtsshreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[47132] Kohlenbergbaurechte.
ets den Kaufmann Albert Hayn aus Dresden, dessen Aufenthaltëort unbekannt ist, sind Kohlenberg- baurehte an den Parzellen 84 d., 84 f., 171 a., 171b,, Fe O L U 0b 17660, 18 ali 176, 176i. des Flurbuchs für Straßgräbchen, an der Ee 92 des Flurbuchs für Grünberg und an den Parzellen 760, 761, 781 bis mit 785, 809, 810, 813, 814, 823, 827, 829 bis mit 836 des Flurbus für Hausdorf im Grundbuch getragen. 8 ergeht hiermit an den Kaufmann Albert Hayn die Auf- forderung, bis zum L, März 1895 eine Erklärung darüber abzugeben, ob die Kohlenbergbaurechte auf- gegeben oder noch ferner aufrcht erhalten werden.
Die Unterlassung der Erklärung hat zur Folge, daß die Anlegung von Grundbu@sfolien für die Berg. baurechte bis auf Antrag beanstandet wird. Kamenz, den 7. November 1894. Das Königliche Amtsgericht. 2 De. Kluge:
[47123] Aufgebot behufs Todeserklärung. ._ Auf Antrag des Zimmermeisters Hermann Leunig in Salzderhelden als Abwesenheitsvormundes wird der am 19. November 1834 zu Salzderhelden ge- borene Schneider Carl August Küster, der seit etwa 30 Jahren verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 26. Novbr, 1895, vor dem unterzeihneten Amtsgerihte an- beraumten Termine zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden und sein Vermögen den nächsten bekannten Erben oder Nachfolgern überwiesen wird. Alle Personen, die über das Fortleben des Ver: schollenen Auskunft zu geben vermögen, werden zu deren Mittheilung aufgefordert. Für den Fall der demnächstigen Todeserklärung werden alle etwaige Grb- und Nachfolgeberehtigte zur Anmeldung ihrer Ansprüche unter der Verwarnung aufgefordert, daß bei der Ueberweisung des Vermögens des Ver- fhollenen auf die sich niht Meldenden keine Rück- siht genommen werden soll. Einbeck, den 25. Oktober 1894. Königliches Amtsgericht. L.
[47135] Ausfertigung.
: Beschluß, , Nachdem der verwittwete Privatier Georg Eder in Schönberg beantragt hat, daß sein Sohn Georg Eder, welcher nah der vorgelegten Bescheinigung des Marktmagistrats Shönberg vom 1. dies. Mts. seit Anfangs Mai 1870 aus seiner Heimath si entfernt hat und seit dieser Zeit keine Nachricht über dessen Lehen vorhanden is, durh Nicterspruh für todt erklärt werde, nahdem der Antragsteller gemäß gemäß Art. 107 b. Ausf.-Ges. z. Z.-P.-O. zu diesem Antrage als berechtigt erscheint, ergeht hiermit fol- gendes Aufgebot: Auf Antrag des verwittweten Privatiers Georg Eder in Schönberg ergeht hiermit an dessen am 28. September 1847 in Schönberg ge- borenen Sohn Georg Eder, Spängler von Schön- berg, welcher seit Mai 1870 vet IMONeN ist, die Auf- forderung, spätestens in dem auf Dienstag, den L, Oktober 1895, Vorm. 9 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine persönlich oder riftli bei den: unterfertigten Gerichte sih anzumelden, widrigenfalls er für todt erklärt würde. Weiters werden die Erb- betheiligten aufgefordert, ihre Interessen im Aufgebots- verfahren wahrzunehmen, und ergeht an alle die- jenigen, welhe über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, die Aufforderung, Mittheilung hierüber bei Geriht zu machen. Art. 107 ffg. b. Ausf.-Ges. z. Z.-P.-O., § 823 ffg. Z.-P.-O.
Grafenau, am 17. Oktober 1894.
: Königliches Amtsgericht. (L. 5.) (gez) Welzhofer, K. Ober-Amtsrichter. Für die rihtige Ausfertigung : Grafenau, den 20. Oktober 1894. Der K. Sekretär: (L. 8.) Seeliger.
[47129] Verschollenheitsverfahren.
Nr. 51 644. Leopold Eberle, Sohn des + Land- wirths Josef Eberle und der Maria Eva, geb. Rutsh, von Wiesfenbach, geboren daselbst am 12. August 1858, zuleßt wohnhaft gewesen in Mann- heim, welcher im Jahre 1882 nah Amerika aus- gewandert is und seither keinerlei Nachricht von si gegeben, au keinen Bevollmächtigten aufgestellt hat, wird, nahdem dessen Schwester Katharina Eberle, verehelichte Fischer, in Wiesenbah den Antrag auf Verschollenheitserklärung gestellt hat, hiermit auf- gefordert, binnen Jahresfrist Kunde anher ge- langen zu lassen, widrigenfalls er für verschollen erflärt und sein Vermögen seiner muthmaßlichen Erbin gegen Sicherheitsleistung zugewiesen würde. Alle diejenigen, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Vermißten zu ertheilen vermögen, wetden aufgefordert, hiervon binnen Jahresfrist dem Amtsgerichte dahier Anzeige zu erstatten.
Heidelberg, 8. November 1894.
Gr. Amtsgericht. (gez) Reichardt. Dies veröffentlicht : Der Gerichtsschreiber: Herre.
[47136] Verschollenheitsverfahren.
_ Nr. 11 266. Das Gr. Amtsgericht hat heute ver- fügt: Karl Eiche Ehefrau, Maria, geb. Räuber, von Vürchau, Friedrich Gimpel Ehefrau, Magdalena, geb. Räuber, von Elbenshwand, Karl Friedrich Greiner Wittwe, Verena Barbara, gcb. Räuber, in Eichen, Karl Kicfer Chefrau, Anna, geb. Räuber, von Langensee, derzeit in Kleinküningen, vertreten durch deren Bevollmächtigte Karl Eiche, Schumacher, in Vürchau, und Karl Kiefer, Fuhrkneht in Klein- hüningen, haben die Verschollenheitserklärung ihres Bruders bezw. Schwagers A BOAs Räuber, geboren am 28. Februar 1861 zu Bürchau beantragt. Derselbe war im Jahr 1890 Taglöhner in Bregenz und ist von dort nah Nord-Amerika ausgewandert. Er hat zuleßt im April j: J. von Havre in Frank- rei aus an feine inzwischen verstorbene Mutter ge- schrieben. Einen Bevollmächtigten hat er nicht auf- gestellt und seither auh keine Nachricht in seine Hei- math gelangen lassen. Er wird nun aufgefordert, innerhalb eines Jahres seinen Aufenthaltsort hierher anzuzeigen, widrigenfalls er für verschollen erklärt würde. Zugleich werden alle jene, welche über Leben oder Tod des vermißten Räuber Auskunft zu er- theilen vermögen, aufgefordert, solhe hierher mit- zutheilen.
Schopfheim, den 5. November 1894. Der Gerichts\hreiber Gr. Amtsgerichts : (L. S.) Hause.
[47125] i
Auf Antrag der verehelichten Wilhelmine Heise, geborene Döptke, zu Charlottenburg, Potsdamerstr. 37, wird deren Ehemann, der am 27. AEHA 1847 zu Angermünde * geborene Schlächter Nobert Hermann Traugott Heise, welcher feit dem Jahre 1876 ver- ollen ift, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebots- termine am 10, Februar 1895, Vormittagê 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird.
Oderberg i. M., den 2. November 1894.
G Aufgebot, . Der Volksschullehrer Titus Rothkegel von hier hat das öffentliche Aufgebot des von ihm bevormundeten, am-13. Oktober 1832 zu Neisse geborenen Sohnes des Obermeisters der damaligen 5. Handwerks-Kom- pagnie zu Neisse Karl Völker und dessen ad oa Karoline, geborenen Kober, des Photographen Paul Eduard Hermann Theodosius Friedrich Voelker, welcher bis vor etwa 20 Jahren in Neisse gewohnt und damals nach Amerika - ausgewandert ist, zwecks einer Todeserklärung beantragt. Der bezeichnete
hotograph Paul Völker wird hierdurch aufgefor- dert, sih spätestens in dem auf den 1S., November 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeichneten Amtsgericht, Zimmer 9 desselben, an- beraumten Aufgebotstermin bei dem unterzeichneten Amtsgericht zu melden, widrigenfalls er für todt er- flärt werden wird.
Neiffe, den 9. November 1894.
[47133] Aufgebot.
Die unbekannten Rechtsnachfolger der am 30. Sep- tember 1821 geborenen, am 27. Dezember 1893 zu Charlottenburg, Vismarckstraße 24, verstorbenen un- verehelihten Rentiere Marie Therese Amalie Stachow, Tochter des Destillateurs Christian Stachow und dessen Ehefrau Juliane Wilhelmine, geb. Ernst, zu Berlin, werden auf Antrag des Nach- laßpflegers, Rechtsanwalts Dr. Friedländer zu Char- lottenburg, aufgefordert, spätestens im Aufgebots- termine am 18. Oftober 1895, 1% Uhr Vor- mittags , ihre Ansprühe und Rechte auf den Nachlaß, dessen Werth ungefähr 5500 4 beträgt, bei dem unterzeihneten Gerichte, Spreestraße 3 þ, Zimmer Nr. 57, anzumelden, widrigenfalls der Nach- laß dem landesberrlihen Fiskus würde verabfolgt werden, der sih später meldende und legitimierende Etbe alle Verfügungen des Erbschaftsbesißers an- zuerkennen {huldig, aber weder Rehnungslegung noch Ersa der Nußungen, scndern nur Herauëgabe des noch Vorhandenen zu fordern berechtigt sein soll.
Charlottenburg, den 1. November 1894.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung V. [47181] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Bäckers Karl #Friedrih Heinrich Bennemann, Johanna Marie Amalie (Anna), geb. Schiemann, in Lebe, vertreten durch die Nechtsanwalte Dr. Eberh. und Dr. Bernh. Noltenius in Bremen, flagt gegen ihren Ehemann, den Bäcker Karl Friedrich Heinri) Vennemaunn, früher in Bremer- haven, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung mit dem Antrage: die Ehe der Par- teien dem Bande nah zu \ceiden, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreites vor das Landgeriht zu Bremen, Zivilkammer 1 (Osterthorstraße) auf Dienstag, den 29, Januar 1895, Vormittags 92 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bremcku, aus der Gerichts\{chreiberei des Land- gerichts, den 10. November 1894.
[47139] Oeffentliche Zuftellung.
Die Frau Arvida Bräuninger, geborene Björnberg, zu Berlin, Andreasstraße 47, vertreten durh Rechts- anwalt Dr. Liepmann-Wulf zu Berlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Klempner Emil Bräuninger, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Aufeuthalts, in den Akten R, 379, 94: C. R. 20 — mit dem An- trage, die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein \chuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 20. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts 1 zu Berlin, Jüdenstr. 59, 11 Tr., Zimmer 139, auf den 9. Fe- bruar 1895, Vormittags 102 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweke der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht.
Feder, Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts T. Zivilkammer 20. [47157] Oeffentliche Zustellung. :
Der Gastwirth Adam Krichbaum zu Frankfurt a. M., vertreten durch Rechteanwalt Dr. Dreves daselbst, klagt gegen seine Ehefrau Elise Krichbaum, geb. Elsenheimer, mit unbekanntem Aufenthaltsort, auf CGhescheidung wegen Ehebruchs und unüberwindlicher Abneigung, mit dem Antrage: Königliches Land-
eriht wolle die zwischen den Streittheilen bestehende
he dem Bande nach trennen und Beklagte fü? den [huldigen Theil erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. M. auf den 1. Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei deni ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt ju bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. __ Frankfurt a. M., den 8. November 1894.
[47144] Oeffentliche Zustellung.
, Die Ehefrau August Cinhaus, Maria, geb. Pörsch, in Neuwied, vertreten durch Justiz-Rath Zimmer- mann in Neuwied, klagt gegen ihren Ehemann, den Fabrikarbeiter August Einhaus von Neuwied, jetzt unbekannt wo? abwesend, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe dem Bande nach zu trennen, den Beklagten für den {huldigen Theil zu erklären und demselben die Kosten des Rechtéstreits aufzuerlegen, Und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Il. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Neuwied auf den L. März 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt
gemacht. W eber, Aktuar, i als Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.
[47155) Oeffentliche Zuftellung.
Die Tischlergesellenfrau Mathilde Siewert, geb. Glashagel, u Dt.-Wilmersdorf, vertreten durch den Rechtsanwalt Maschke zu Koniß, klagt gegen ihren
hemann Carl August Siewert, in Amerika un-
bekannten Aufenthaltsorts, wegen Ehescheidung mit dem Antrage:
1) das zwischen Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen
2) den Beklagten für den allein {chuldigen Theil zu erklären,
und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die IT. Zivilkammer / des Königlichen Landgerichts zu Koniy auf den 27. Februar 1895, Vormittags 1A Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der ffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Konitz, den 6. November 1894.
Wessolledck, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.
[47162] Oeffentliche Zustellung.
Nr. 11 989. Der Wilhelm Pallmer dahier, ver- treten durch Rechtsanwalt Dr. Friedberg daselbst, flagt gegen seine Ehefrau Anna Albertine Wilhel- mine Lang, früher dahier, jeßt ohne bekannten Auf- enthalt, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage auf Urtheil dahin, die Ehe der Streittheile sei wegen von der Beklagten begangenen Ehebruchs und grober Verunglimpfung zu scheiden, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Großherzoglihen Land- gerihts zu Karlsruhe auf Montag, den 28. Ja- nuar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke dec öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht.
Karlsruhe, den 8. November 1891.
(L. 8.) Farenshon, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
[47182] Nüctkehrbefehl.
In Sachen der Ehefrau des Kramwaarenhbändlers Johann (Jans) Menten, Henriette (Henny) Christiane, geb. Voigt (Vogt), zu Bremen, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Barkhausen, gegen ihren Ghemann, unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, causa III, ift in der öffent- lichen Sißung des Landgerichts, Zivilkammer 11, zu Bremen vom 24. Oftober 1894 der Beschluß verkündet :
1) Dem Beklagten wird aufgegeben, binnen x Monat zur Klägerin zurückzukehren und das eheliche Leben“ mit ihr herzustellen.
2) Termin zur weiteren Verhandlung wird angeseßt auf Mittwoch, 2. Jaunar 1895, Vorm. 93 Uhr. /
Bremen, aus der Gerichtsschreiberei des Land- gerichts, den 10. November 1894.
DESOnID E [47163] Oeffentliche Zustellung.
Der Taglöhner Anton Schmid in Dingolfing hat als Vormund über das von seiner Tochter Walburga Schmid am 7. März kl. Is. außerehelich geborene Mädchen „Theres“ geaen den ledigen großjährigen VBâäergesellen Georg Gasttager von Laufen, nun unbefannten Aufenthalts, Klage gestellt mit dem Antrage :
1) den Beklagten zur Anerkennung der Vaterschaft zu dem genannten Kinde, Zahlung eines jährlichen, in {4 jährigen Raten vorauszahlbaren Alimentations- beitrags von 100 M bis zu dessen zurückgelegtem 13. Lebensjahre, der halben Kleidungskosten, des halben Schulgeldes und der allenfallfigen halben Kur- und Leichenkosten inner der Alimentations- periode, sowie Tragung der sämmtlichen Prozeßkosten zu verurtheilen ;
2) das Urtheil gemäß § 648 Ziff. 6 der R.-Z.- P.-D. für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits hat das Kgl. Amtsgeriht Dingolfing unter Zulassung der Klagépartei zum Armenrechte Termin auf Freitag, den 21. Dezember 1894, Vormittags 9 Uhr, in dessen Sißungésaal bestimmt, und ladet Kläger den Beklagten zu diesem Termine vor, was auf Grund des die öffentlihe Zustellung bewilli- genden Beschlusses bekannt gemacht wird.
Dingolfing, den 6. November 1894.
Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts : Zrenner, K. Sekretär. [47193] Oeffentliche Zustellung.
Die unverehelihte Ida Pfundheller in Liebstedt, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Voigt hier, klagt gegen Karl Nasemaunn, früher hier, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen Alimenten, mit dem Antrage, den Beklagten " zu verurtheilen, daß er schuldig fei,
a. einen jährlihen, für die Vergangenheit sofort, für die Zukunft in einvierteljährlißen Voraus- zahlungen zahlbaren Alimentationébeitrag für das von der Klägerin am 7. Juni 1893 geborene Kind auf die Zeit vom 7. Dezember 1893 bis zu dessen vollendetem 15. Lebensjahre, spätere Erhöhung vor- behältlich,
: H den dereinstigen Konfirmationsaufwand für das Kind,
c. wenn dasfelbe vor vollendetem 15. Lebensjahr versterben sollte, die Begräbnißkosten zu bezahlen, das Urtheil ‘au hinsihtlih der fälligen Leistungen für vorläufig vollstreckbar zu erklären,
und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- Tung des Rechtsstreits vor das Großherzogl. Sächs. Amtsgeriht zu Weimar auf den 17. Dezember 1894, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Weimar, am 26. Oktober 1894. / Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. S. Amtsgerichts.
[47140] Oeffentliche Zustellung.
Die Handlung M. Mertins zu Heydekrug, ver- treten durch Rechtsanwalt Michalowsky daselbst, klagt gegen den Kaufmann F. Bartsch zu Szameitkehmen, jeßt unbekannten Wohnorts, wegen Kaufgeld für Waaren, mit dem Antrage auf Zahlung von 131,26 4 nebst 69/9 Zinsen seit dem 3. März 1893, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechtsstreits vor das Königlihe Amtsgericht zu Heydekrug auf den 11. Januar 1895, Vor- mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt
[47154] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Louis Herbst in Berlin, vertreten durch die Rechtéanwalte Hippe I. und Dr. Schrag in Dresden, klagt im Wechselprozesse gegen den Schneider Hermann Mehner, früher in Dresden, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus 6 Wechseln vom 14. März 1894 über je 100 4, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 600 sammt Zinsen zu 6 v. H. auf je 100 M feit 20. Juni, 5. Juli, 20. Juli, 5, und 20. August sowie 5. September 1894, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor die 2. Kammer für Handelssachen des Königlichen Land- aerihts zu Dresden auf den 7. Januar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Mage bekannt gemacht.
Dresden, am 8. November 1894. Sekretär Joh, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[47143] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann S. W. Semler in Pirmasens, vertreten “durch den Rechtêanwalt Sußmann zu Halberstadt, klagt gegen _den Schuhmacher Otto Koepke, früher in Halberstadt, jeßt in unbekannter Abwesenheit, wegen Forderung für käuflich gelieferte Waaren in Höhe des Kaufpreises von 112 \( 60 nebst 6 9/6 Zinsen seit 5. August 1894, mit dem An- trage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung des vorstehend genannten Kaufpreises nebst Zinsen, sowie der Kosten des Rechtéstreits eins{ließlich der des voraufgegangenen Arres\tverfahrens und ferner auf Erklärung des Urtheils für vorläufig voll- \treckbar, und ladet den in unbekannter Abwesenheit [lebenden Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor das Königliche Amtsgericht zu Halberstadt auf den 12. Januar 1895, Vor- mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu- ftelung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Halberstadt, den 6. November 1894.
Haupt, Sekretär,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. V.
[47131] Oeffentliche Zustellung.
In der Enteignungssache der Gemeinde Weidenau gegen die Geschwister Berg daselbst, wegen Ent- eignung des Grundstücks Flur A. Nr. 571 der Steuergemeinde Weidenau, wird der Miteigenthümer des Grundstücks Wilhelm Berg, dessen Aufenthalt nicht zu ermitteln is, zur Wahrnehmung seiner Rechte bei Feststellung der Entschädigung auf Don- nerstag, den 20. Dezember dieses Jahres, Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle unter der Verwarnung vorgeladen, daß bei seinem Aus- bleiben die Entschädigung ohne sein Zuthun fest- gestelt und wegen Auszahlung oder Hinterlegung der leßteren verfügt werden wird. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird vorstehende Ladung be- kannt gemacht.
Siegen, den 5. November 1894.
Der Landrath : (Unterschrift).
[47150] Oeffentliche Zustellung.
Der Wirth Gerhard Loh zu Mülheim a. d. Ruhr, vertreten dur NRechtsanwalt Schonlau daselbft, kÉlagt gegen die Schauspielerin Wittwe Faust, \. Zt. in Mülheim a. d. Ruhr, jeßt unbekannten Aufent- halts, wegen Einlösung von Theater-Utensilien mit dem Antrage :
a. die Beklagte kostenfällig zu verurtheilen:
1) an Kläger 45 4 nebst 59/0 Zinsen seit 1. Ok- tober 1893, sowie i 2) für Aufbewahrung von 4 Koffern seit dem 1. November 1893 pro Tag 10 4 Lagergeld zu zahlen, 7 h, das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Mülheim a. d. Ruhr auf den 29, Januar 1895, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent- lihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht.
Mülheim a. d. Nuhr, 7. November 1894.
Schwanebrügger, j
(47158] Oeffentliche Zuftellung.
Nr. 21544, Weinhändler Nathan Ney in Nieder- stetten, vertreten dur Rechtsanwalt Spiegel hier, ÉÎlagt gegen Löwenwirth Johann Krämer von Königs- hofen, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, aus Kauf von Wein vom Monat September d. I. mit dem Antrage auf: Verurtheilung des Beklagten zur Zahlang von 139 4 495 4H nebst 5% Zins vom Tage der Klagzustellung an, Rückgabe zweier Fässer mit den Zeichen „213. 139 L. Ney“ oder Erstattung des Werthes mit 30 4, auf vorläufige Vollstreckbar- keitscrflärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großh. Amtsgericht zu Tauberbishofsheim auf Mon- tag, den 17, Dezember 1894, Vorm. ¿9 Uhr. Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Tauberbischofsheim, den 9. November 1894.
Der Gerichtsschreiber Großh. Amtsgerichts : J. Wagner.
47138] | [ Die Ehefrau des Aderers Wilhelm Lauff, Catharina, geb. Müller, zu Hermesdorf bei Wald- bröl, vertreten dur) Justiz-Rath Dr. Eich in Bonn, kÉlagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor der 1I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Vonn ist Termin auf den 27. Dezember 1894, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. | Gerichts\chreiberei des Königlichen Landgerichts. (L. 8.) Donner, Landgerichts-Sekretär.
47152] : | Die Ebefrau des Schachtmeisters Mathias Rommerskirhen, Louise Emilie, geb. Flieger, zu Düsseldorf, vertreten dur Rechtsanwalt Varenkamp, klagt gegen den Shahtmeister Mathias Rommers- kirchen zu Düsseldorf auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits ist vor der ersten Zivilkammer des Königlichen Land- erichts zu Düsseldorf auf den S. Januar 1895, ormittags 9 Uhr, anberaumt.
MEÉPELr, : Gerichts\ck reiber des Königlichen Amtsgerichts. /
Bart\ch, ; Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[47151] ¿ : j Die Ehefrau Johann Josef Hütten, Sibilla Katharina, geb. Rôttges, zu Krefeld, vertreten durh Rechtsanwalt Wirßz hierselbst, klagt gegen ibren ge- nannten Ehemann daselbst mit dem Möttrage auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhand- lung des Rechts\treits ist vor der 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den r Ire 1894, Vormittags 9 Uhr, estimmt.
Ochs, Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.
47146}
Die durch Rechtsanwalt Dr. Kober vertretene Hulda Bertha Balke zu Solingen, Chefrau des Handelsmanns Cornelius Heinrichs daselbst, hat gegen den leßteren beim Königlichen Landgericht zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung. Zur mündlichen Verhandlung ift Termin auf den 4, Januar 1895, Vormittags 9 Uhr, im Sigungsaal der 111. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.
Die durch Rechtsanwalt Landé vertretene Anna Stenner zu Elberfeld, Ehefrau des Maurers Anton Nickel daselbst, hat gegen den leßteren beim Königl. Landgericht zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung. Zur mündlichen Verhandlung is Termin auf den 4. Januar 1895, Vormittags 9 Uhr, im Sizungss\aale der II1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.
O GSIHAuUer, as Gerichtéshreiber des Königlichen Landgerichts. [47159] Gütertrennungsklage.
Magdalena Hisler, Ehefrau des Tagners Eugen Weber, zu Mülhausen i. Els. wohnhaft, hat gegen leßteren die Gütertrennungsklage bei dem Kaiser- lichen Landgerichte hierselbst durch den Rechts- anwalt Herrn Linck eingereiht. Termin zur münd- lichen Verhandlung is auf Dienstag, deu 18, Dezember 1894, Vormittags 9 Uhr, im Zivilsißungssaale des genannten Gerichts anberaumt.
Mülhausen i. E., den 9. November 1894.
[47149] Bekanntmachung.
Die Katharina Pinkle, Ehefrau des Schmieds Friedrich Diener, beide zu St. Arnual wohnhaft, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Döhmer zu St. Johann, klagt gegen ihren genannten Ehemann auf Gütertrennung. Zur Verhandlung ist die Sißung der I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts hierselbst vom G. Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, anberaumt worden.
Saarbrücken, den 7. November 1894.
Die Friederike Andres, Ehefrau des Schneiders Friedrich Bernhardt zu Straßburg, Breuschstaden 4, vertreten durch Rechtsanwalt Gunzert, klagt gegen ihren genannten Ghemann mit dem Antrage: die Gütertrennung zwischen den Parteien auszusprechen und dem Beklagten die Kosten zur Last zu legen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist die öffentliche Sißung der I. Zivilkammer des Kaiser- lichen Landgerichts zu Straßburg i. E. vom 4. Jg- nuar 1895, Morgens 10 Uhr, bestimmt.
Die Josephine Brucker, Ehefrau des Bäckers Franz Kremmel in Nöschwoog, vertreten durh Rechts- anwalt Dr. Zshweigert, klagt gegen ihren genannten Ehemann mit dem Antrage: die Gütertrennung zwischen den Parteien auszusprehen und dem Be- klagten die Kosten zur Last zu legen. Zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits ist die öffent- lihe Sibßung der 1. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg i. E. vom 4. Januar 1895, Morgens 10 Uhr, bestimmt.
Der Landgerichts-Sekretär : (L. S8.) Krümmel.
Durch Urtheil der 111. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Elberfeld vom 24. September 1894 ist die zwishen den Eheleuten Spezerei- händler Richard Kruse zu Elberfeld und der Emma, geb. Hackenberg, daselbst bisher bestandene eheliche 1804 Me AIAE mit Wirkung seit dem 14. Juni 1894 für aufgelöst erklärt worden.
[46501] Verkauf von Altmaterialien.
Die auf Bahnhof Breslau (Märkisch) lagernden, für unsere Zwecke niht mehr verwendbaren Oberbau- und Baumaterialien (Schienen, Kleineifenzeug, von denen sih ein Theil der Schienen noch für Klein- bahnen, Gruben - En Be 2. eignet, sowie eine Anzahl unbrauchbarer Inventarienstücke) sollen im Wege des Meistgebots verkauft werden, unv ist hierzu ein Termin auf
Donnerstag, den 22. November 1894,
Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Betriebsamte anberaumt.
Angebote sind unter Benußung des dafür vorge- schriebenen Formulars, des Verzeichnisses der Materialien und der unterschriftlich anerkannten Verkaufsbedingungen mit der Aufschrift : -
«A us auf Ankauf von Altmaterial“ an unsere “
9 Uhr, versiegelt und portofrei einzusenden.
dresse bis zum Terminstage, Vormittags
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E Tala:
R S R E n a L I E

References: §8
 § 7
 Art. 107
 Art. 107
 § 823
 § 648