Source: https://www.deubner-recht.de/produkte/familienrecht-100-mandate/p/rechtsstreit-ueber-die-abaenderung-einer-unter-anwendung-des-bis-zum-31-august-2009-geltenden-rechts-982186
Timestamp: 2019-06-20 23:47:27+00:00

Document:
BGH - Beschluss vom 10.04.2019
XII ZB 284/18
VersAusglG § 5 Abs. 2 S. 2; VersAusglG § 40 Abs. 2 S. 1; VersAusglG § 41 Abs. 2 ; VersAusglG § 44 Abs. 1 ; VersAusglG § 51 Abs. 1 ; VersAusglG § 51 Abs. 2 ; FamFG § 225 Abs. 2 ;
AG Wetzlar, vom 20.01.2017 - Vorinstanzaktenzeichen 620 F 996/15
OLG Frankfurt/Main, vom 23.05.2018 - Vorinstanzaktenzeichen 4 UF 55/17
BGH, Beschluss vom 10.04.2019 - Aktenzeichen XII ZB 284/18
DRsp Nr. 2019/7348
a) Hat ein kommunaler Wahlbeamter am Ende der Ehezeit bereits ein Versorgungsanrecht nach beamtenrechtlichen Grundsätzen erworben, stellt eine nach der Ausgangsentscheidung zum Versorgungsausgleich erfolgte Wiederwahl eine auf den Ausgleichswert des Anrechts zurückwirkende Veränderung dar, § 5 Abs. 2 VersAusglG (Fortführung von Senatsbeschluss vom 18. September 1991 - XII ZB 41/89 - FamRZ 1992, 46 ).b) In diesem Fall sind bei der Bewertung des Versorgungsanrechts die nach dem Ende der in der Ausgangsentscheidung zugrunde gelegten Wahlperiode abgeleisteten Dienstzeiten des kommunalen Wahlbeamten bei der höchstens erreichbaren Zeitdauer im Sinne von § 40 Abs. 2 Satz 1 VersAusglG zu berücksichtigen.

References: § 5
 § 40
 § 41
 § 44
 § 51
 § 51
 § 225
 § 5
 § 40