Source: https://gesetze-in-app.de/UrhG/15
Timestamp: 2019-09-23 17:21:01+00:00

Document:
BGH, URTEIL vom 4.6.2015, Az. I ZR 46/12 Die Vorschrift des § 15 Abs. 2 UrhG enthält keine abschließende, sondern eine beispielhafte („insbesondere“) Aufzählung der dem Urheber vorbehaltenen Verwertungsrechte und lässt daher die Anerkennung unbenannter Verwertungsrechte der öffentlichen Wiedergabe zu (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juli 2003 - I ZR 259/00, BGHZ 156, 1, 13 - Paperboy; v. Ungern-Sternberg in Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 4. Aufl., § 19a UrhG Rn. 22).
BGH, URTEIL vom 4.5.2015, Az. I ZR 14/14 16	bb) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können bereits wenige Personen eine Mehrzahl im Sinne des § 15 Abs.3 Satz 1 UrhG bilden (BGH, Urteil vom 22. April 2009 -1 ZR 216/06, GRUR 2009, 845 Rn. 35 = WRP 2009, 1001 - Internetvideorecorder I; vgl. auch BGH, Urteil vom 11. Juli 1996 -1 ZR 22/94, GRUR 1996, 875, 876 - Zweibettzimmer im Krankenhaus).
BGH, URTEIL vom 4.5.2015, Az. I ZR 14/14 Ob eine Verbundenheit durch persönliche Beziehungen im Sinne von § 15 Abs.3 Satz 2 UrhG besteht, ist im Wesentlichen Tatfrage (BGH, Urteil vom 24. Juni 1955 -1 ZR 178/53, BGHZ 17, 376, 380 - Betriebsfeiern; Urteil vom 7. Oktober 1960 -1 ZR 17/59, GRUR 1961, 97, 99 - Sportheim; vgl. auch BGH, Urteil vom 12. Juli 1974 -1 ZR 68/73, GRUR 1975, 33, 34 - Alters-Wohnheim; Urteil vom 17. März 1983 -1 ZR 186/80, GRUR 1983, 562, 563 - Zoll- und Finanzschulen, insoweit nicht in BGHZ 87, 126 abgedruckt; Urteil vom 7. Juni 1984 -1 ZR 57/82, GRUR 1984, 734, 735 - Vollzugsanstalten).
BGH, URTEIL vom 4.10.2013, Az. I ZR 76/1 Sie hat die Beiträge dagegen nicht verbreitet (§15 Abs. 1 Nr. 2, § 17 UrhG), da das Einstellen auf der Lernplattform nicht mit einer Übertragung des Eigentums verbunden ist und daher keine Vervielfältigungsstücke der Beiträge angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind (vgl. EuGH, Urteil vom 17. April 2008 - C-256/06, Slg. 2008, 1-2731 = GRUR 2008, 604 Rn. 36 - Peek & Cloppenburg/Cassina; BGH, Urteil vom 22. Januar 2009 - I ZR 247/03, GRUR 2009, 840 Rn. 21 = WRP 2009, 1127 - Le-Corbusier-Möbel II).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2013, Az. I ZR 46/12 Die Vorschrift des § 15 Abs. 2 UrhG enthält keine abschließende, sondern eine beispielhafte („insbesondere“) Aufzählung der dem Urheber vorbehaltenen Verwertungsrechte und lässt daher die Anerkennung unbenannter Verwertungsrechte der öffentlichen Wiedergabe zu (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juli 2003 - I ZR 259/00, BGHZ 156, 1, 13 = GRUR 2003, 958 - Paperboy; v. Ungern-Sternberg in Schricker/Loewenheim aaO § 19a UrhG Rn. 22).
BGH, URTEIL vom 4.2.2010, Az. I ZR 47/08 Sie sind weder miteinander noch mit der Beklagten durch persönliche Beziehungen verbunden; ihre vertragliche Beziehung zur Beklagten stellt keine persönliche Beziehung im Sinne dieser Bestimmung dar (vgl. OLG Frankfurt NJW-RR 1986, 1056, 1057; Heerma in Wandtke/Bullinger, Urheberrecht, 3. Aufl., § 15 UrhG Rdn. 18).
BGH, URTEIL vom 4.6.1996, Az. I ZR 22/94 Da der Begriff der persönlichen Verbundenheit gemäß § 15 Abs.3 UrhG nicht nur im Sinne familiärer oder freundschaftlicher Beziehungen‘zu verstehen ist, vielmehr entscheidend dadurch beeinflußt wipi, ob ein enger gegenseitiger Kontakt besteht, der bei den Beteiligten das Bewußtsein hervorruft, persönlich untereinander verbunden zu sein (BGH aaO■- Alters-Wohnheim), fällt bei der Beurteilung des Streitfalls neben der Tatsache, daß mit zwei Personen der denkbar kleinste Personenkreis angesprochen ist, entschei-
BGH, URTEIL vom 4.4.1985, Az. I Zti 28/83 10 aufbaut, wird es dem Urheber im Interesse der Allgemeinheit zugemutet, einen verhältnismäßig geringfügigen Eingriff in sein ausschließliches Verwertungsrecht (§ 15 Abs. 1 UrhG) hinzunehmen, wenn dies dem geistigen Schaffen anderer und damit zu dem Nutzen der Allgemeinheit der Förderung des kulturellen Lebens dient (BGHZ 28, 234, 242 f. - Verkehrskinderlied;

References: § 15
 § 19
 § 15
 § 15
 § 17
 § 15
 § 19
 § 15
 § 15