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Timestamp: 2018-02-24 22:39:25+00:00

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INNOVATIVE PROJEKTE ZUR FÖRDERUNG DER LANDESSPRACHEN IN DEN SCHULEN
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Sebastian Dunkle
1 INNOVATIVE PROJEKTE ZUR FÖRDERUNG DER LANDESSPRACHEN IN DEN SCHULEN Beschreibung einer Auswahl von kantonalen Projekten, die im Rahmen von Art. 10 des Sprachengesetzes (SpG) und mit finanzieller Unterstützung des Bundes realisiert werden konnten 28. Mai 2014
2 Inhalt 1 Einleitung 3 2 Projektergebnisse Innovative Projekte zur Entwicklung von Konzepten und Lehrmitteln für den Unterricht einer zweiten oder dritten Landessprache Tracce Italienischlehrmittel für die Sekundarstufe II Brücken zwischen Young World und envol. Unterwegs zur Mehrsprachigkeit Le Cercle français - Kulturelles Programm in französischer Sprache für SchülerInnen, Studierende und Lehrpersonen in der Zentralschweiz FRANZEL Fachdidaktische Unterrichtsqualitäten von mündlichen Interaktionen im Französischunterricht Projekte zur Förderung des Erwerbs einer Landessprache über zweisprachigen Unterricht Projekte zur Förderung der Kenntnisse Anderssprachiger in der lokalen Landessprache vor dem Eintritt in die Primarschule Koordinierte und durchgängige Sprachbildung im Alter von 0 bis 6 Jahren 10 2/11
3 1 Einleitung Gestützt auf Artikel 16 des Bundesgesetzes vom 5. Oktober 2007 über die Landessprachen und die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften (SpG, SR 441.1) und auf Artikel 10 bzw. 11 der Verordnung vom 4. Juni 2010 über die Landessprache und die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften (SpV, SR ) kann das Bundesamt für Kultur (BAK) den Kantonen Finanzhilfen gewähren für Projekte zur Förderung der Landessprachen im Unterricht sowie zur Förderung der Kenntnisse Anderssprachiger in ihrer Erstsprache. Eingabeberechtigt sind die kantonalen Erziehungsdepartemente sowie weitere Projektträger, sofern ihr Projekt formell durch ein kantonales Erziehungsdepartement empfohlen wird (Empfehlungsschreiben). Weiterführende Angaben zu den Bedingungen für Projekteingaben finden sich unter Im vorliegenden Dokument werden die Ergebnisse von Projekten kurz vorgestellt, die für andere Kantone und oder Sprachregionen von Interesse sein können. Die Darstellung der Projekte gliedert sich nach den drei in der Sprachenverordnung festgehaltenen Schwerpunkten der Sprachförderung: 1. Innovative Projekte zur Entwicklung von Konzepten und Lehrmitteln für den Unterricht einer zweiten und dritten Landessprache 2. Projekte zur Förderung des Erwerbs einer Landessprache über zweisprachigen Unterricht 3. Projekte zur Förderung der Kenntnisse Anderssprachiger in der lokalen Landessprache vor dem Eintritt in die Primarschule Die Zusammenstellung wird laufend mit neuen Projektergebnissen ergänzt. 3/11
4 2 Projektergebnisse 2.1 Innovative Projekte zur Entwicklung von Konzepten und Lehrmitteln für den Unterricht einer zweiten oder dritten Landessprache Tracce Italienischlehrmittel für die Sekundarstufe II Projektnummer Kanton(e) Projektleitung Projektteam Produkt(e) Zielgruppe bzw. Bildungsbereich(e) Schwerpunkt Art. 10 Kurzbeschreibung der Ergebnisse Zürich, Deutschschweiz Ursina Heierli, Kantonsschule Hohe Promenade Zürich Ursina Heierli, Sara Alloatti, Alessia Tarantino Stufenspezifisches Lehrmittel für den Italienischunterricht in der Deutschschweiz (Papierausgabe und Webseite) Deutschsprachige Lernende auf der Sekundarstufe II (Gymnasien, Berufsfachschulen und Fachmittelschulen) mit Italienisch als dritte Fremdsprache und Jugendliche aus dem Kanton Graubünden ab Sekundarstufe I mit Italienisch als erste Fremdsprache a. Innovative Projekte zur Entwicklung von Konzepten und Lehrmitteln für den Unterricht einer zweiten oder dritten Landessprache Papierausgabe: Das Lehrmittel präsentiert sich im Querformat und verfügt über einen klaren Seitenaufbau bestehend aus Aufgabenstellung (links), Lerninhalt (Mitte), Vertiefungen, Wiederholungen oder Vokabular (rechts) und Anweisungen für Lehrpersonen (unten). Diese Struktur zieht sich durch die insgesamt zwölf Hefte/Faszikel. Tracce enthält eine gezielte Auswahl zeitgenössischer Themen und Bilder zu Italien und zum Tessin. Durch die Integration von Übungen und Texten zu Literatur, Film, Kunst, Geschichte, Oper, Fernseh- und Radionsendungen eignen sich die Lernenden neben einer soliden grammatikalischen Basis im Italienischen auch kulturelle und interkulturelle Kompetenzen an. Den Schwerpunkt bilden die kommunikativen Fertigkeiten, die mit den Deskriptoren des Schweizer ESP III (www.sprachenportfolio.ch) abgestimmt sind. Das Europäische Sprachenportfolio unterstützt zudem das selbstständige und selbstorganisierte Lernen und regt zur Metareflexion an. Französisch und Englisch (manchmal auch Spanisch) werden als Brückensprachen aufgeführt. Webseite: Die Papierhefte werden ergänzt durch eine Webseite (www.tracce.ch). Dort finden sich folgende Materialien: Informationen für Lehrpersonen Tipps für Lernende Audiodateien und Zusatzmaterial Leseecke mit Lektüre-Tipps Austausch-Bereich für Lehrpersonen zum Bereitstellen von Prüfungen und Lernmaterialien gesamtes Tracce-Vokabular (kann auf dem Computer oder dem Smartphone geübt werden (www.e-vocabulary.ch) Grammatik- und Spielkärtchen Portfolio und Selbstevaluation 4/11
5 Besonderheiten Modellhaftigkeit / Übertragbarkeit/ Dissemination Bildungspolitischer Kontext Veranstaltungen / Angebote Weitere Infos/ Links Stand /dd, Hu Lösungen Das Lehrmittel kann über die Webseite bestellt werden. Integrativen Sprachendidaktik Interdisziplinarität (Einbezug von ICT) Metareflexion und Lerntechniken Vokabular-Trainingsmöglichkeiten auf Papier, Smartphone und Computer In allen deutschsprachige Kantonen oder Ländern anwendbar Austauschmöglichkeit für Lehrpersonen über Plattform (www.tracce.ch) Förderung der Landessprache Italienisch an Gymnasien, Berufsschulen und Fachmittelschulen 24. Mai 2012: Vernissage von Tracce 02. Juli 2013: Vernissage von Tracce und Vorstellen der Webseite (Website des Lehrmittels) (Kantonsschule Hohe Promenade, Zürich) Direkter Link zum Bestellformular: Brücken zwischen Young World und envol. Unterwegs zur Mehrsprachigkeit Projektnummer Kanton(e) Projektleitung und Kontakt (Institution und adresse) Produkt(e) Zielgruppe bzw. Bildungsbereich(e) Schwerpunkt Art. 10 Kurzbeschreibung der Ergebnisse St. Gallen Dr. Mirjam Egli Cuenat, Peter Klee, Wilfrid Kuster Pädagogische Hochschule St.Gallen Broschüre mit didaktischem Material Implementierungskonzept Selbstbeobachtungsinstrument für die reflexive Praxis Lehrpersonen, die ab der 5. Klasse (7. Klasse nach HarmoS-Zählweise) Französisch unterrichten (nach Englisch ab der 3. Klasse (5. Klasse nach HarmoS- Zählweise) a. Innovative Projekte zur Entwicklung von Konzepten und Lehrmitteln für den Unterricht einer zweiten oder dritten Landessprache Broschüre mit didaktischem Material: Die Broschüre weist die Lehrpersonen auf im Englisch Lehrmittel Young World bereits eingeführte Elemente hin und zeigt, wie sie diese mit envol in Verbindung bringen und im Sinne eines ökonomischen Lernprozesses weiter fördern können. Enthalten sind: Beispiele aus beiden Lehrmitteln zu den Prinzipien der Mehrsprachigkeitsdidaktik und der sprachenübergreifenden Förderung konkrete Aktivitäten im Zusammenhang mit bereits eingeführten, sprachenübergreifend nutzbaren Ressourcen in den Bereichen Wortschatz, Lernstrategien, Strategien für Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen sowie Öffnung zur Mehrsprachigkeit Brückenübungen zwischen Young World zu envol 5/6, welche die Lehrpersonen auf zwei Jahre verteilt direkt im Unterricht einsetzen können chronologische Übersicht der Anregungen und Arbeitsblätter gemäss Aufbau des Lehrmittels und Systematik der Broschüre Liste von Parallelwörtern zwischen dem Basiswortschatz Young World und dem Lernwortschatz von envol Literaturliste 5/11
6 Didaktisches Material (20 Arbeitsblätter, davon 4 mit mehrsprachigen Audiodateien) für die direkte Umsetzung im Unterricht. Brücken zwischen Young World und envol unterwegs zur Mehrsprachigkeit, St.Galler Lehrmittelverlag, 2011, en+young+world+und+envol+reihe&prdtname=14416 Implementierungskonzept: Das Implementierungskonzept begleitet die Anwendung der pädagogischen Instrumente im Rahmen einer möglichst effizienten Weiterbildung über einen Zeitraum von einigen Monaten hinweg. Es sieht Intervision und Tandemarbeit vor. Enthalten ist zudem ein Kursdesign mit einem reflexiven Ansatz und ein dafür konzipiertes Selbstbeobachtungsinstrument. Das didaktische Material steht gratis zur Verfügung unter: Besonderheiten Modellhaftigkeit / Übertragbarkeit/ Dissemination Bildungspolitischer Kontext Verbindung zu anderen Projekten Selbstbeobachtungsinstrument für die reflexive Praxis: Mit dem Selbstbeobachtungsinstrument werden die wichtigsten Schritte der Anwendung der Broschüre begleitet und reflektiert. Der Raster orientiert sich am Europäischen Portfolio für Sprachlehrende in Ausbildung (EPOSA) des Europarates und erweitert diesen um die Mehrsprachigkeitsperspektive im konkreten Kontext der Brücken - Weiterbildung. Mehrsprachigkeitsdidaktik (Nutzung der im Englisch erworbenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Französischunterricht) Systematische Sensibilisierung auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Sprachen Aufbau metalinguistischer und reflexiver Kompetenzen Aktive Nutzung des Parallelwortschatzes und ähnlicher Satzstrukturen sowie der Lern-und Kommunikationsstrategien Präsentation der Broschüre mit Arbeitsmaterialien, Selbstbeobachtungsinstrument und Implementierungskonzept den für die Lehrmittel verantwortlichen Personen der Zentralschweiz (LU, OW, NW und ZG) im November 2011 Einsatz der Broschüre in der Grundausbildung in zahlreichen pädagogischen Hochschulen der Deutschschweiz Überprüfung des Einsatzes der Broschüre à la carte in schulinternen Fortbildungen durch das Institut für Fachdidaktik Sprachen (IFDS) der PHSG Entwicklung analoger Produkte zu envol und Explorers (Broschüre mit Lehrmaterial, Implementierungskonzept und Selbstbeobachtungsinstrument) im Auftrag der Bildungsdirektion des Kantons Zürich. Bezug unter: zuerich.ch/searchresults/landingpage/tabid/548/language/de- CH/Default.aspx?ArtikelId= Wichtige Vorarbeit für Lehrwerke, die mit Lehrplan 21 kompatibel sein werden: enge Verbindungen zwischen erster und zweiter Fremdsprache sowie Erwerb von Bewusstheit für Mehrsprachigkeit und Interkulturalität Ausweitung des Ansatzes auf die Sekundarstufe I: Brückenbroschüre zum Französischlehrmittel envol und drei verschiedenen Englischlehrmitteln (Open World, Voices und New Inspiration) 6/11
7 Veranstaltungen / Angebote Weitere Infos/ Links Stand /Hu Weiterbildungskurse: Seit 2012/2013 Weiterbildungskurse für Primarlehrpersonen mit der Brückenbroschüre in den Kantonen St. Gallen, Nidwalden, Obwalden, Luzern und Glarus (arbeiten in der Primarschule mit dem Lehrmittel Young World) Lehrmittelliste: Brückenbroschüre als Bestandteil der offiziellen Lehrmittellisten der Kantone St, Gallen, Thurgau, Luzern, Zug, Nidwalden, Obwalden und Appenzell AR Fachpublikation: Brückenkonzept in Publikation zum Thema curriculare Mehrsprachigkeit und Lehrmittel in der sprachdidaktischen Zeitschrift Babylonia (Egli Cuenat 2012) Lehrmittelverlag St.Gallen: 7a11be34d587 Konzept und Links zu den Instrumenten: Le Cercle français - Kulturelles Programm in französischer Sprache für SchülerInnen, Studierende und Lehrpersonen in der Zentralschweiz Projektnummer Kanton(e) Projektleitung Produkt(e) Zielgruppe bzw. Bildungsbereich(e) Schwerpunkt Art. 10 Kurzbeschreibung der Ergebnisse Luzern, Zentralschweiz Victor Saudan, Pädagogische Hochschule Zentralschweiz In der Praxis erprobtes Modell zur Gestaltung der Semaine de la Langue française et de la Francophonie (SLFF) in der Deutschschweiz und dem TI Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II mit Französisch als Fremdsprache Studierende an Pädagogischen Hochschulen im Fach Französisch als Fremdsprache a. Innovative Projekte zur Entwicklung von Konzepten und Lehrmitteln für den Unterricht einer zweiten oder dritten Landessprache Erprobtes und evaluiertes Modell für die Gestaltung der Semaine de la Langue française et de la Francophonie (SLFF): Die Durchführung der SLFF vom 13. bis 16. März 2012 in Luzern wurde in Zusammenarbeit mit Studierenden der PH Luzern evaluiert. Ein aufgrund der Ergebnisse angepasstes Modell wurde vom 12. bis 16. März 2013 in Luzern erneut erprobt und steht den Kantonen nun zur Verfügung. Materialdossier: In einem Materialdossier stehen zur Verfügung: Texte und Arbeiten von Schülerinnen und Schülern sowie von Studierenden, die im Rahmen der SLFF 2013 entstanden sind Les 10 mots de la SLFF Rückmeldungen zur Durchführung der SLFF 2012 und 2013 Didaktische Vorschläge für die Nutzung der SLFF nach dem Prinzip des "Doppeldeckers" (gleichzeitige Nutzung für Unterricht und Lehrerausbildung) Informationsbroschüre zur SLFF (in Arbeit): Die Broschüre dient der Dissemination und Bekanntmachung der SLFF in den Schulen und an den Pädagogischen Hochschulen. 7/11
8 Webseite Francophonie - mon amour (ab November 2013): Auf der Webseite werden das Modell zur Durchführung der SLFF sowie die dazugehörigen Materialien allen Interessierten zugänglich gemacht. Die Informationsbroschüre ist ebenfalls über diese Webseite erhältlich. Besonderheiten Modellhaftigkeit / Übertragbarkeit/ Dissemination Bildungspolitischer Kontext Veranstaltungen/ Angebote Weitere Infos/ Links Stand /Hu Nationales Netzwerk (http://www.slff.ch): Über die offizielle Webseite der SLFF wird ein nationales Netzwerk angeboten. Es besteht die Möglichkeit, sich über Angebote, Materialien und Kontakte zur Durchführung einer SLFF auszutauschen. Förderung der sprachlichen und kulturellen Kompetenzen bei den Teilnehmenden Vermitteln zahlreicher motivierender Impulse, Materialien und Kontakte für (angehende) Lehrpersonen im Hinblick auf einen handlungs- und inhaltsorientierten Fremdsprachenunterricht Schaffen eines aktualisierten Bildes der französsichsprachigen Kultur durch Theater, Chanson/ Rock, Kino, Comix und andere kulturelle, sozialpolitische aber auch kulinarische Anlässe, sowie Ateliers für Theaterspiel, kreatives Schreiben oder Geschichtenerzählen Projektstart in Luzern mit Ausstrahlung auf die andern Kantone der Zentralschweiz Möglichkeit für weitere Veranstaltungsorte in andern Kantonen Geplante Kooperation mit Aux Arts Zürich, PH FHNW, Université de Genève, HEP de Lausanne und SUPSI im Tessin Förderung und Aufwertung der französischen Landessprache in der Lehrpersonenbildung Unterstützung des sprachlichen und kulturellen Kontakts mit dem Französisch im ausserschulischen Bereich November 2013: Aufschaltung der Webseite Francophonie - mon amour Informationen zur SLFF: Die Webseite der Veranstaltung bietet Arbeitsblätter und Veranstaltungshinweise zur Semaine de la Langue française et de la Francophonie (SLFF) in den verschiedenen Kantonen FRANZEL Fachdidaktische Unterrichtsqualitäten von mündlichen Interaktionen im Französischunterricht Projektnummer Kanton(e) Projektleitung Produkt(e) Zielgruppe bzw. Bildungsbereich(e) Schwerpunkt Art. 10 Zug, Zürich Bettina Imgrund, lic.phil PH Zürich Fachbereichsleitung Französisch, Italienisch, Romanisch DVD FRANZEL mit 20 Videoclips Studierende Lehrpersonen Dozierende der allgemeinen Didaktik und Fachdidaktik Französisch Dozierende von Forschungsmodulen im Fremdsprachenunterricht a. Innovative Projekte zur Entwicklung von Konzepten und Lehrmitteln für den Unterricht einer zweiten oder dritten Landessprache 8/11
9 Kurzbeschreibung der Ergebnisse Besonderheiten Modellhaftigkeit / Übertragbarkeit/ Dissemination Bildungspolitischer Kontext Weitere Infos/ Links Stand /Hu Die DVD enthält 20 didaktisch aufbereitete Videoclips zu fachdidaktischen Problemfeldern, wie z.b. Unterrichtseinstiege, Adaptive Gesprächsformen und Entwicklung von Sprechkompetenzen im elementaren Französischunterricht Zusatzmaterialien zum forschenden Lernen mit Studierenden, wie z.b. Transkriptionen, Schülerinterviews und Lehr-Lernmaterialien. eine Wegleitung mit einer Einordnung des Projekts in die fachdidaktische Unterrichtsforschung und die systematische Videoanalyse mit Studierenden empirische Befunde zu den Problemfeldern Unterrichtseinstiege, Lehrerrollen, Gesprächsformen und Entwicklung von Kompetenzen Ausführliche Inhaltsangaben und Analysen zu den Videoclips Die Videoclips der DVD bieten Einsichten in authentischem Französischunterricht und sind entlang von Kriterien zur Unterrichtsqualität geordnet. Die Auswahl der Videoclips ist empirisch gesichert, d.h. den ausgewählten Unterricht erleben die Primarschüler und -schülerinnen als lernunterstützend. Das flankierende Material erlaubt eine Einordnung in den Stand der fremdsprachendidaktischen Unterrichtsforschung sowie weitere Forschungskaktivitäten zu offenen Fragen des elementaren Französischunterrichts. In dem Projekt konnten einerseits fachdidaktische Unterrichtsqualitäten für den elementaren Französischunterricht offengelegt und andererseits Nachwuchs für den Französischunterricht qualifiziert werden. Das Projekt ist aus folgenden Gründen modellhaft: über die DVD wurden Lehrpersonen und ihr Professionswissen systematisch in die Unterrichtsentwicklung eingebunden; exemplarisch wurde ein Zyklus einer wissenschaftlich fundierten Unterrichtsentwicklung durchlaufen und mit der DVD wurden Grundlagen für ein vielseitig einsetzbares Produkt entwickelt. Das Projekt FRANZEL soll grundsätzlich positive Konnotationen zum Schulfach Französisch hervorrufen und damit einen Weg zur Entwicklung der Landessprache Französisch bereiten. Positive Konnotationen sollen über den Titel und das Produkt sowie darüber hinaus über den Prozess hervorgerufen werden, indem Lehrpersonen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Unterricht beitragen. Veranstaltungen/ Angebote Nationale und internationale Tagungsbeiträge respektive Publikationen zur Fachdidaktischen Unterrichtsforschung und Unterrichtsentwicklung zum forschenden Lernen mit Studierenden DVD Bestellung bei 9/11
10 2.2 Unterricht Aktuell liegen zu diesem Bereich keine Projektergebnisse vor. Die Projekte sind noch in Durchführung und Erprobung. 2.3 Projekte zur Förderung der Kenntnisse Anderssprachiger in der lokalen Landessprache vor dem Eintritt in die Primarschule Koordinierte und durchgängige Sprachbildung im Alter von 0 bis 6 Jahren Projektnummer Kanton(e) Projektleitung Produkt(e) Zielgruppe bzw. Bildungsbereich(e) Schwerpunkt Art. 10 Kurzbeschreibung der Ergebnisse Besonderheiten Modellhaftigkeit / Übertragbarkeit/ Dissemination Bildungspolitischer Kontext Zürich Naxhi Selimi, Volksschulamt, Unterrichtsfragen Grundlagenbericht mit Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Sprachförderung im Alter von 0 bis 6 Jahren Eltern und deren Kinder Pädagogen/innen Institutionen und Fachleute der Sprachförderung im Alter von 0 bis 6 Jahren c. Förderung der Kenntnisse Anderssprachiger in der lokalen Landessprache vor dem Eintritt in die Primarschule Für die Implementierung einer qualitativ hochwertigen alltagsintegrierten Sprachförderung sind die Qualifizierung der Fachpersonen und die Elternbildung zentral. Bezüglich der Durchgängigkeit von Sprachförderung im Alter von 0 bis 6 Jahren wurden mittels Expertenbefragung sechs Handlungsfelder identifiziert: (1) Vernetzung zwischen Institutionen, (2) Gestaltung von Übergängen, (3) Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachpersonen, (4) Zugänglichkeit von Institutionen, (5) Erreichbarkeit von besonderen Zielgruppen und (6) Professionalisierung von Fachpersonen. Die Einschätzungen der befragten Fachpersonen bezüglich der aktuellen Praxis der Durchgängigkeit zeigen eine hohe Variabilität, was auf regionale Unterschiede hinweist. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass insbesondere die Erreichung bestimmter Zielgruppen dringend optimiert werden muss. Auch im Bereich der Vernetzung zwischen Institutionen sowie der Gestaltung von Übergängen zwischen Institutionen und der Zusammenarbeit zwischen Fachkräften und Eltern besteht Optimierungsbedarf. Bezüglich der Professionalisierung der Fachkräfte hat die Befragung gezeigt, dass vor allem bei Tageseltern eine bessere Qualifizierung bezüglich Sprachförderung empfehlenswert ist. Auch beim Personal der Kindertagesstätten und Spielgruppen besteht Optimierungspotential, während bei Kindergartenlehrkräften die Professionalisierung bereits auf einem hohen Niveau ist. Die Egebnisse zeigen zum einen, wie die Synergien aus Praxis, Forschung und Politik noch besser als bisher genutzt werden können. Zum anderen liefern sie nützliche Hinweise, wie die Beteiligten angezeigte Massnahmen identifizieren und Priorität einleiten. Die empiriegestützten und praxisbezogenen Vorschläge für eine durchgängige Sprachförderung und bessere Gestaltung der Übergänge sind von kantonsübergreifender Bedeutung und modellhaft, weil sie inhaltlich in interkantonalem Kontext stehen und somit ohne Einschränkungen umsetzbar sind. Der analysierte Stand der Sprachbildung und der Gestaltung von Übergängen sowie die Empfehlungen zur konkreten Weiterentwicklung der Sprachförderung im Alter von 0 bis 6 Jahren helfen, die nächsten Entwicklungsschritte bei der Sprachförderung im Frühbereich zu bestimmen und besser zu koordinieren. 10/11
11 Veranstaltungen/ Angebote Weitere Infos/ Links Explizite und implizite Präsentation und Diskussion der Befunde in Berichten und an Veranstaltungen der Bildungsdirektion zur Sprachförderung und Übergängen im Alter von 0 bis 6 Jahren, an nationalen und internationalen Fachtagungen (z.b. Germanistentag 2013 in Kiel), an Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen mit Fachleuten der Sprachförderung im Frühbereich (z.b. CAS Elternbildung der Uni Fribourg; Weiterbildung für Fachleute der Frühförderung an der PH St. Gallen, Hochschule der Künste Bern), als Gastbeiträge in Publikationen. ung_und_organisation/fruehe_foerderung.html Stand /cl 11/11
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References: Art. 10
 Art. 10
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