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Timestamp: 2020-08-05 10:27:02+00:00

Document:
Dienstleistungen - 335639-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 335639-2020
Deutschland-Stuttgart: Planungsleistungen im Bauwesen
2020/S 136-335639
Offizielle Bezeichnung: Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung
Postanschrift: Hauptstr. 163
E-Mail: joerg.mayer@bodensee-wasserversorgung.de
Telefon: +49 7119732202
Fax: +49 7119732030
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/55A275BC-3A2E-4800-AD6C-DE85A143CD4F
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/55A275BC-3A2E-4800-AD6C-DE85A143CD4F
Los 5 - Planung der Technischen Ausrüstung von 3 See-Wasserwerken am Bodensee
Referenznummer der Bekanntmachung: ZB:0005
Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie optional die Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation der Technischen Ausrüstung für alle Bauwerke und Betriebsanlagen der drei neuen See-Wasserwerke einschl. der zugehörigen Schalthäuser (Stromversorgung) sowie für ein neues Schalthaus (Stromversorgung) im Wasserwerk Sipplinger Berg gem. § 53 HOAI für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. Anlage 15 HOAI. Zum Planungsumfang gehören auch die erforderlichen Anpassungen an den bestehenden Anlagen am Standort Süßenmühle (u. a. bestehendes Pumpwerk).
71243000 Planentwürfe (Systeme und Integration)
71314310 Dienstleistungen für thermische Bauphysik
Gegenstand der Planungsleistungen von Los 5 sind Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie optional die Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation der Technischen Ausrüstung für alle Bauwerke und Betriebsanlagen der drei neuen See-Wasserwerke einschl. der zugehörigen Schalthäuser (Stromversorgung) sowie für ein neues Schalthaus (Stromversorgung) im Wasserwerk Sipplinger Berg gem. § 53 HOAI für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. Anlage 15 HOAI. Zum Planungsumfang gehören auch die erforderlichen Anpassungen an den bestehenden Anlagen am Standort Süßenmühle (u. a. bestehendes Pumpwerk). Die Technische Ausrüstung der See-Wasserwerke ist nach Maßgabe der Vorgaben der Leitplanung aus Los 1 und in Abstimmung mit den anderen Losen zu planen. Leistungsbilder:
— § 55 Technische Ausrüstung Anlage 15.2 HOAI Anlagengruppen 1 Wasser-, Abwasser-, sanitärtechnische Anlagen, 2 Wärmeversorgungsanlage (Gebäudeheizungen), 3 Lufttechnische Anlagen (Abluft-, Lüftungsanlagen-, Klimaanlagen) sowie 8 Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken für die vorgenannten Anlagengruppen;
— Jeweils einschl. anlagenspezifischer MSR für die geplanten Komponenten;
— Erschließung / Anschlüsse an Erdgasnetz (falls erforderlich), an Trinkwasserversorgung und Abwassernetz;
— Weitere besondere Leistungen (bspw. Erweiterte Kosten-Nutzen-Analyse, Behörden- und Genehmigungskommunikation, etc.).
Beginn: 20/01/2021
Der Auftrag verlängert sich bei einer Beauftragung der Ausführungsplanung, der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, der Objektüberwachung und der Objektbetreuung und Dokumentation und bei einer Verzögerung der Projektrealisierung.
Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden max. 4 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften. Gibt es nur 4 oder weniger ohne Ausschlussgründe und mit einem formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen (siehe unter III.1) entsprechenden Teilnahmeantrag (die Nachforderung steht nach Maßgabe von § 51 SektVO im Ermessen der Vergabestelle), werden nur diese zugelassen. Sollten die Voraussetzungen bei mehr als 4 vorliegen, werden die 4 zugelassen, die bei folgenden Kriterien die höchste Punktzahl (max. 150 Punkte erzielbar) erzielen:
a) Referenzen Planung Technische Ausrüstung, max. 108 Punkte. Es werden nur Referenzprojekte gewertet, bei denen die Lph 3 und 4 HOAI innerhalb des Zeitraums vom 1.1.2010 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge für die Technische Ausrüstung von Objekten mit besonderen lüftungstechnischen oder bauphysikalischen Anforderungen (z. B. hohe Luftfeuchtigkeit, niedrige Innentemperaturen, offene Bereiche) wie z. B. Industrieanlagen oder Anlagen der Wasserwirtschaft erbracht wurden. Punkte können nach Maßgabe der Matrix in den Vergabeunterlagen erzielt werden für öffentlicher Auftraggeber / Sektorenauftraggeber, Planungsgegenstand ist systemrelevante kritische Infrastruktur, die dem BSI-Regelwerk (oder vergleichbarem Regelwerk anderen Staaten) unterliegt, anrechenbare Kosten der Technischen Ausrüstung (§ 55 HOAI) netto differenziert nach Höhe, Planungsgegenstand (Technische Ausrüstung für eine Anlage zur Wasseraufbereitung), erbrachte Anlagengruppen (A) des Leistungsbildes § 55 HOAI Technische Ausrüstung (A1. Abwasser-, Wasser-, oder Gasanlagen, A2 – Wärmeversorgungsanlagen, A3: Lufttechnische Anlagen, A8: Gebäudeautomation), Abschluss der Lph 4 differenziert nach Aktualität,) Erbringung der Lph 5, 6+7, 8 (abgeschlossen oder in Bearbeitung) bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge. Es werden max. 3 Referenzen gewertet, für die jeweils max. 36 Punkte vergeben werden.
b) Referenzen Energieeffizienz, max. 42 Punkte. Es werden nur Referenzprojekte gewertet, bei denen der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft die Planung für die Technische Ausrüstung von Objekten mit erhöhten Anforderungen an Energieeffizienz erbracht hat. Erhöhte Anforderungen an Energieeffizienz bedeutet, dass der Kennwert für den Primärenergiebedarf der EnEV (Energieeinsparverordnung) in der Fassung der Zweiten Verordnung zu Änderungen der EnEV vom 18.11.2013 (EnEV 2014) unterschritten werden muss. Dies gilt unabhängig davon, ob für das Objekt die EnEV 2014 oder eine andere Fassung der EnEV maßgebend ist oder ob es sich um ein Objekt in einem anderen Staat handelt, in dem die EnEV nicht gilt. Die Unterschreitung muss auf Verlagen des Auftraggebers (d. h. noch nicht mit dem Teilnahmeantrag) durch Vorlage eines Energieausweises oder in Staaten, in denen kein Energieausweis ausgestellt wird, durch Vorlage einer vergleichbar geeigneten Bescheinigung nachgewiesen werden können. Punkte können nach Maßgabe der Matrix in den Vergabeunterlagen erzielt werden für anrechenbare Kosten der Technischen Ausrüstung (§ 55 HOAI) netto differenziert nach Höhe, Energieeffizienz (Unterschreitung des Kennwertes für den Primärenergiebedarf der EnEV 2014, differenziert nach Unterschreitungshöhe), erbrachte Anlagengruppen (A) des Leistungsbildes § 55 HOAI Technische Ausrüstung (A1 – Abwasser-, Wasser-, oder Gasanlagen, A2 – Wärmeversorgungsanlagen, A3- Lufttechnische Anlagen, A8 – Gebäudeautomation). Es werden max. 2 Referenzen gewertet, für die jeweils max. 21 Punkte vergeben werden. Referenzprojekte, die zum Nachweis der Mindestbedingungen unter III.1.3 angegeben werden, können auch hier und a) und b) angegeben werden. Unter a) und b) können dieselben Referenzprojekte angegeben werden. Zugelassen werden die 4 mit der höchsten Punktzahl. Bei Punktegleichstand auf Rang 4 und nachfolgenden Rängen werden auch mehr als 4 zugelassen. Näheres siehe Vergabeunterlagen (Link unter 1.3).
Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation sowie Besondere Leistungen.
Beantragung von Fördermitteln ist angestrebt.
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe (§ 47 SektVO) müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben:
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen,
— Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB),
— Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB),
— Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB),
— Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB),
— Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB),
— Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) vorliegt,
— Angabe des Berufs- / Handelsregisters und der Registernummer,
— Nachweis der Berufsqualifikation „Ingenieur“ (in Kopie). Erforderlich ist, dass nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht die Berechtigung besteht, die Berufsbezeichnung zu tragen oder in der BRD entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Betriebsangehörigen benennen, der die oben genannte Berufsqualifikation erfüllt,
— Nur bei Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung mit Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung und Angabe eines bevollmächtigten Vertreters.
— Eigenerklärung zum jährlichen Umsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den Jahren 2017 bis 2019.
—Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss entweder eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 10 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden, jeweils zweifach maximiert pro Jahr, haben oder erklären, dass eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Falle der Zuschlagserteilung vor der Zuschlagserteilung abgeschlossen und nachgewiesen wird,
— Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den Jahren 2017 bis 2019. In den Jahren 2017 bis 2019 muss jährlich mindestens ein Umsatz (netto) in Höhe von 500 000 EUR nachgewiesen werden. Bei Bewerbergemeinschaften und im Falle einer Eignungsleihe werden die Umsätze pro Jahr addiert.
Jeder Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben.
Mindestbedingung Nr. 1: Abwasser-, Wasser- oder Gasanlagen Eigenerklärung, dass die HOAI- Leistungsphasen 2 - 3 für Technische Ausrüstung der Abwasser-, Wasser- oder Gasanlagen (Anlagengruppe 1 i. S. v. § 53 Abs. 2 HOAI, die Referenz muss nicht die gesamte Anlagengruppe 1 umfassen, ausreichend sind beispielsweise Abwasseranlagen) von Bauwerken oder Betriebsanlagen mit anrechenbaren Kosten von mind. 500 000 EUR (nur: Anlagengruppe 1) netto vollständig innerhalb des Zeitraums 1.1.2010 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang Teilnahmeanträge erbracht wurden. Anzugeben sind Projektname, Projektbeschreibung, Bauherr (mit Angabe Ansprechpartner für Rückfragen), Beschreibung der Maßnahme und des Planungsgegenstandes, Angabe der anrechenbaren Kosten (mindestens 500 000 EUR netto, nur Anlagengruppe 1), Zeitraum, erbrachte Leistungen.
Mindestbedingung Nr. 2: Wärmeversorgungsanlagen Eigenerklärung, dass die HOAI- Leistungsphasen 2 - 3 für die Technische Ausrüstung Anlagengruppe 2 i. S. v. § 53 Abs. 2 HOAI (Wärmeversorgungsanlagen) von Objekten mit besonderen lüftungstechnischen oder bauphysikalischen Anforderungen (z. B. hohe Luftfeuchtigkeit, niedrige Innentemperaturen, offene Bereiche) wie beispielsweise Industrieanlagen oder Anlagen der Wasserwirtschaft mit Anrechenbaren Kosten von mind. 1 Mio. EUR (nur: Anlagengruppe 2) netto vollständig innerhalb des Zeitraums 1.1.2010 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang Teilnahmeanträge erbracht wurden. Anzugeben sind Projektname, Projektbeschreibung, Bauherr (mit Angabe Ansprechpartner für Rückfragen), Beschreibung der Maßnahme und des Planungsgegenstandes, Beschreibung der besonderen lüftungstechnischen oder bauphysikalischen Anforderungen, Angabe der anrechenbaren Kosten (mindestens 1 Mio. EUR netto, nur Anlagengruppe 2), Zeitraum, erbrachte Leistungen.
Mindestbedingung Nr. 3: Lufttechnische Anlagen Eigenerklärung, dass die HOAI- Leistungsphasen 2 - 3 für die Technische Ausrüstung Anlagengruppe 3 i. S. v. § 53 Abs. 2 HOAI (lufttechnische Anlagen) von Objekten mit besonderen lüftungstechnischen oder bauphysikalischen Anforderungen (z. B. hohe Luftfeuchtigkeit, niedrige Innentemperaturen, offene Bereiche) wie beispielsweise Industrieanlagen oder Anlagen der Wasserwirtschaft mit Anrechenbaren Kosten von mind. 1 Mio. EUR (nur: Anlagengruppe 3) netto vollständig innerhalb des Zeitraums 1.1.2010 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang Teilnahmeanträge erbracht wurden. Anzugeben sind Projektname, Projektbeschreibung, Bauherr (mit Angabe Ansprechpartner für Rückfragen), Beschreibung der Maßnahme und des Planungsgegenstandes, Beschreibung der besonderen lüftungstechnischen oder bauphysikalischen Anforderungen, Angabe der anrechenbaren Kosten (mindestens 1 Mio. EUR netto, nur Anlagengruppe 3), Zeitraum, erbrachte Leistungen. Die Anforderungen der Mindestbedingungen Nr. 1 bis Nr. 3 können in einem, zwei oder drei Referenzprojekten nachgewiesen werden.
Siehe II. 2.9).
Bewerber- / Bietergemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Nachweis der Berufsqualifikation „Ingenieur“ (in Kopie). Erforderlich ist, dass nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht die Berechtigung besteht, die Berufsbezeichnung zu tragen oder in der BRD entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Betriebsangehörigen benennen, der die oben genannte Berufsqualifikation erfüllt.
Für jeden Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und für jeden Nachunternehmer muss die Verpflichtungserklärung Mindestentgelt nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg entweder mit dem Teilnahmeantrag oder spätestens mit dem Erstangebot abgegeben werden. Die Verpflichtungserklärung Mindestentgelt wird mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Bewerber- / Bietergemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 106-258036
Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags und die Abgabe eines Angebots erforderlichen Vergabeunterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3 angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge oder Angebote stattdessen unmittelbar an die unter I.1 angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die – anonymisierten – Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Vergabeunterlagen werden nur auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst auf der Vergabeplattform informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge und Angebote zu beachten sind.
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Informationen per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).

References: § 53
 § 53
 § 55
 § 51
 § 55
 § 55
 § 123
 § 21
 § 98
 § 19
 § 21
 § 53
 § 53
 § 53
 § 134