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Timestamp: 2016-02-14 08:10:59+00:00

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§ 141 AO - Buchführungspflicht bestimmter Steuerpflichtiger - Gesetze - JuraForum.de
JuraForum.de > Gesetze > A > AO > § 141 AO - Buchführungspflicht bestimmter Steuerpflichtiger § 141 AO - Buchführungspflicht bestimmter SteuerpflichtigerAbgabenordnung | Jetzt kommentieren (0)
Stand: 08.02.2016 Vierter Teil (Durchführung der Besteuerung) Zweiter Abschnitt (Mitwirkungspflichten) 1. Unterabschnitt (Führung von Büchern und
Aufzeichnungen)(1) Gewerbliche Unternehmer sowie Land- und Forstwirte, die nach den Feststellungen der Finanzbehörde für den einzelnen Betrieb 1.Umsätze einschließlich der steuerfreien Umsätze, ausgenommen die Umsätze nach § 4 Nr. 8 bis 10 des Umsatzsteuergesetzes, von mehr als 600 000 Euro im Kalenderjahr oder2.(weggefallen)3.selbstbewirtschaftete land- und forstwirtschaftliche Flächen mit einem Wirtschaftswert (§ 46 des Bewertungsgesetzes) von mehr als 25 000 Euro oder4.einen Gewinn aus Gewerbebetrieb von mehr als 60 000 Euro im Wirtschaftsjahr oder5.einen Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft von mehr als 60 000 Euro im Kalenderjahrgehabt haben, sind auch dann verpflichtet, für diesen Betrieb Bücher zu führen und auf Grund jährlicher Bestandsaufnahmen Abschlüsse zu machen, wenn sich eine Buchführungspflicht nicht aus § 140 ergibt. Die §§ 238, 240, 241, 242 Abs. 1 und die §§ 243 bis 256 des Handelsgesetzbuchs gelten sinngemäß, sofern sich nicht aus den Steuergesetzen etwas anderes ergibt. Bei der Anwendung der Nummer 3 ist der Wirtschaftswert aller vom Land- und Forstwirt selbstbewirtschafteten Flächen maßgebend, unabhängig davon, ob sie in seinem Eigentum stehen oder nicht.
(4) Absatz 1 Nr. 5 in der vorstehenden Fassung ist erstmals auf den Gewinn des Kalenderjahrs 1980 anzuwenden.(+++ § 141 Abs. 1: Zur Anwendung vgl. Art. 97 § 19 Abs. 3 bis 8 AOEG 1977 +++)Weitere Vorschriften um § 141 AO§ 139a AO - Identifikationsmerkmal§ 139b AO - Identifikationsnummer§ 139c AO - Wirtschafts-Identifikationsnummer§ 139d AO - Verordnungsermächtigung§ 140 AO - Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten nach anderen Gesetzen§ 141 AO - Buchführungspflicht bestimmter Steuerpflichtiger§ 142 AO - Ergänzende Vorschriften für Land- und Forstwirte§ 143 AO - Aufzeichnung des Wareneingangs§ 144 AO - Aufzeichnung des Warenausgangs§ 145 AO - Allgemeine Anforderungen an Buchführung und Aufzeichnungen§ 146 AO - Ordnungsvorschriften für die Buchführung und für Aufzeichnungen
Entscheidungen zu § 141 AOOLG-HAMM, 07.08.2012, III-2 Ws 252/12Voraussetzungen der Wiederinvollzugsetzung eines Haftbefehls wegen neu hervorgetetener UmständeNIEDERSAECHSISCHES-FG, 29.11.2011, 13 K 7/08Hinzuschätzungen nach Betriebsprüfung bei einem InternetauktionshandelBFH, 16.11.2011, X R 18/091. § 60 Abs. 4 EStDV stellt eine wirksame Rechtsgrundlage für die Pflicht zur Abgabe der Anlage EÜR dar.
3. Die Aufforderung zur Einreichung der Anlage EÜR ist ein anfechtbarer...VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 02.12.2010, 6 S 1756/09Die Regelungen zur Freistellung vom IHK-Beitrag in § 3 Abs. 3 Satz 3 IHKG i.d.F. vom 23.07.1998 (BGBl I, 1887) und in der Fassung vom 24.12.2003 (BGBl I, 2934) sind mit Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar.FG-KASSEL, 29.10.2010, 11 V 252/10Gewinnermittlungsart - Wahlrecht der inländischen Gesellschafter auch bei Bilanzierung der ausländischen Gesellschaft - ; Steuerstundungsmodell und Progressionsvorbehalt.OLG-CELLE, 27.10.2010, 3 U 58/10Die Primärverjährung des gegen den Steuerberater gerichteten Schadensersatzanspruchs, der versäumt hat, seinen Mandanten - einen pauschal besteuerten Landwirt - auf eine ihm günstige Option zu Regelbesteuerung hinzuweisen, beginnt mit Verstreichenlassen der Ausschlussfrist, innerhalb derer die Option noch möglich gewesen wäre, zu laufen.BFH, 22.07.2010, V R 4/09Eine Steuerberatungs-GmbH mit buchführungspflichtigen Umsätzen ist nicht zur Steuerberechnung nach vereinnahmten Entgelten gemäß § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UStG berechtigt .BFH, 11.02.2010, V R 38/08Die Steuerberechnung nach vereinnahmten Entgelten gemäß § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG kommt nur bei besonderen Härten wie z.B. dem Überschreiten der nach § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG bestehenden Umsatzgrenze aufgrund außergewöhnlicher und einmaliger Geschäftsvorfälle, nicht aber allgemein aufgrund einer fehlenden...BFH, 28.10.2009, VIII R 78/051. Lässt sich der Regelungsgehalt eines Verlangens zur Vorlage von Unterlagen auch nicht durch Auslegung unter Berücksichtigung der dem Adressaten bekannten Umstände hinreichend klar ermitteln, ist das Verlangen rechtswidrig und nicht nach §§ 328 ff. AO vollstreckbar .
2. Ein Vorlageverlangen ist in der Regel übermäßig und damit...BFH, 07.10.2009, II R 23/08Die für die Buchführungspflicht maßgebliche Umsatzgrenze i.S. des § 141 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO ist unter Einbeziehung der nicht umsatzsteuerbaren Auslandsumsätze zu ermitteln.mehr Entscheidungen anzeigen
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 § 141
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 § 141
 § 141
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 § 3
 Art. 3
 § 20
 § 20
 § 20
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