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Timestamp: 2016-10-23 20:35:43+00:00

Document:
4C.53/2003 (25.06.2003)
4C.53/2003 /rnd
B�lliz 64, 3601 Thun,
Kl�gerin und Berufungskl�gerin, vertreten durch F�rsprecherin Theres St�mpfli und F�rsprecher Beat Messerli, Gesellschaftsstrasse 27, 3012 Bern,
Beklagte und Berufungsbeklagte, alle drei vertreten durch F�rsprecher Dr. Urs Emch, Bollwerk 15, Postfach 5576, 3001 Bern.
Aktienrecht; Aufgaben der Kontrollstellen; Pr�fungspflicht; Verantwortlichkeit,
Berufung gegen das Urteil des Appellationshofs des Kantons Bern, I. Zivilkammer, vom 7. November 2002.
Die Spar- und Leihkasse Thun (SLT) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Thun. Sie betrieb bis zur Schliessung der Bank auf Verf�gung der Eidgen�ssischen Bankenkommission im Jahre 1991 Bankgesch�fte nach dem Bundesgesetz vom 8. November 1934 �ber die Banken und Sparkassen (Bankengesetz, BankG; SR 952.0). Die Gesch�ftsentwicklung der SLT war in der Periode von 1985 bis 1991 durch ein im Vergleich mit anderen Regionalbanken stark �berdurchschnittliches Wachstum gepr�gt, namentlich im Bereich Kreditvergabe und Ausleihungen.
B.________ (Beklagter 1) und C.________ (Beklagter 3) wurden im Jahre 1981, B.________ (Beklagter 2) im Jahre 1987 in die aktienrechtliche Kontrollstelle der Bank gew�hlt, der sie bis im Jahre 1991 angeh�rten. F�r ihre T�tigkeit als Revisoren erhielten sie je eine j�hrliche Entsch�digung von Fr. 2'000.--. Der Beklagte 1 verf�gt �ber ein Diplom als Ingenieur HTL der grafischen Industrie und bekleidet eine leitende Funktion in einer Aktiengesellschaft, die eine Druckerei sowie einen Verlag betreibt. Der Beklagte 2 hat ein Diplom als Architekt HTL und ist Teilhaber einer Familienfirma. Der Beklagte 3 absolvierte einen Berufsabschluss als Installateur mit eidgen�ssischem Meisterdiplom und ist Inhaber eines eigenen Sanit�r- und Heizungsinstallationsbetriebs. Alle drei Beklagten verf�gen als Laienrevisoren �ber keine besonderen buchhalterischen oder bankfachlichen Kenntnisse. Im Rahmen ihrer T�tigkeit als Revisionsstelle der SLT besuchten sie lediglich einen eint�gigen Instruktionskurs im Fr�hjahr 1988.
Ausser der aktienrechtlichen Kontrollstelle oblag die Pr�fung der Gesch�ftsf�hrung der SLT einer sogenannten bankengesetzlichen Revisionsstelle im Sinne von Art. 20 BankG und Art. 35 der Verordnung vom 17. Mai 1972 �ber die Banken und Sparkassen (Bankenverordnung, BankV; SR 952.02), die f�r jede Bank vorgeschrieben ist und aus professionellen Wirtschaftspr�fern zusammengesetzt sein muss. In den Jahren 1985 bis 1991 bekleidete der Verband D.________ die Funktion der bankengesetzlichen Revisionsstelle. Zugleich war der Verband als internes Inspektorat im Sinne von Art. 9 Abs. 4 BankV bestellt.
Die aktienrechtliche Kontrollstelle erhielt jeweils die umfangreichen j�hrlichen Revisionsberichte der bankengesetzlichen Revisionsstelle zur Einsichtnahme und R�cksendung, so auch diejenigen f�r die Gesch�ftsjahre 1987 bis 1990. Ferner wurden ihr ab August 1988 auch die jeweiligen internen Inspektoratsberichte zugestellt.
A.a Der Inspektoratsbericht Nr. 15 vom 20. April 1989 enthielt erstmals verschiedene Beanstandungen an der Gesch�ftsf�hrung der Bank. Die Beklagten wandten sich schriftlich an den Verwaltungsrat mit dem Ersuchen, den im Bericht beanstandeten Punkten besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Am 23. August 1989 und am 14. September 1989 erstattete die bankengesetzliche Revisionsstelle zwei Sonderberichte an den Verwaltungsrat, aus denen eine ganze Reihe von M�ngeln formeller und materieller Natur sowie Missst�nde in der Gesch�ftsf�hrung hervorgehen. �ber die vom Verwaltungsrat in der Folge beschlossenen Massnahmen wurden mit Datum vom 29. August 1989, 5. Oktober 1989 und 2. November 1989 Sonderprotokolle erstellt. Es ist umstritten, ob die Beklagten von den Sonderberichten und Sonderprotokollen Kenntnis erhalten hatten.
Anl�sslich der Revision der Jahresrechnung 1989 am 6./7. Februar 1990 wurden die Beklagten von einem Vizedirektor der Bank und von deren Chefbuchhalter darauf aufmerksam gemacht, dass bei verschiedenen Kreditgesch�ften nicht ordnungsgem�ss gearbeitet worden sei. Die Bank gab in der Folge in einem auch vom erw�hnten Vizedirektor mitunterschriebenen Brief vom 16. Februar 1990 zu verschiedenen Kredit�berschreitungen Bemerkungen ab und teilte zugleich mit, dass keine Unregelm�ssigkeiten vorgekommen seien und keine Kompetenz�berschreitungen begangen worden seien.
Zu verschiedenen im Inspektoratsbericht Nr. 16/1989 erhobenen Beanstandungen wurde im Inspektoratsbericht Nr. 17/1990 vom 30. M�rz 1990 festgehalten, dass Massnahmen zur Behebung der M�ngel in der �berwachung von Kredit�berschreitungen getroffen worden seien, die den gestellten Anforderungen gen�gten; mit einer Ausnahme sei das Inspektorat auf keine Risikopositionen gestossen. Gest�tzt auf diesen Inspektoratsbericht empfahlen die Beklagten der Generalversammlung der SLT vom 25. April 1990 unter Verlesen ihres Kontrollstellenberichts vom 7. Februar 1990, die Jahresrechnung 1989 vorbehaltlos zu genehmigen und den Verwaltungsorganen Entlastung zu erteilen.
A.b Der Revisionsbericht der bankengesetzlichen Revisionsstelle f�r das Jahr 1989 vom 29. Juni 1990 enth�lt zwar eine Beanstandung hinsichtlich der Kreditorganisation. In der Zusammenfassung des Berichts wurden indessen keine Vorbehalte nach Art. 43 Abs. 2 BankV gemacht. Auch enth�lt der Bericht keine negativen Aussagen zu den nach Art. 44 BankV zu beantwortenden Fragen. In der Pr�sentation des Berichts anl�sslich der Verwaltungsratssitzung vom 28. Juni 1990, an welcher der Beklagte 1 anwesend war, erkl�rte der Inspektor der bankengesetzlichen Revisionsstelle laut dem Sitzungsprotokoll, es gebe keine besonderen Vorkommnisse. Aus der Revision h�tte sich eine Beanstandung betreffend Kredit�berschreitungen ergeben. Die entsprechende Situation sei wohl besser geworden, aber immer noch nicht befriedigend. Vorbehalte h�tten keine gemacht werden m�ssen. Zusammenfassend habe der Inspektor unter anderem festgestellt, die Verm�genslage und der Selbstfinanzierungsgrad der SLT seien gut.
Im Bericht des internen Inspektorats Nr. 18/1990 vom 31. Oktober 1990 wurden gewisse Beanstandungen aufgef�hrt. Es ist erw�hnt, dass keine Risikopositionen vorhanden seien, wenn auch eine ganze Reihe von Engagements speziell zu �berwachen seien. Daraufhin kam es am 6. Dezember 1990 zu einer Sitzung, an der unter anderem die Beklagten 1 und 2 teilnahmen. Alle vom Beklagten 2 gestellten Fragen sollen dabei von einem Vertreter der bankengesetzlichen Revisionsstelle und einem Vizedirektor der Bank zufriedenstellend beantwortet worden sein.
Nach der Revision der Jahresrechnung 1990 durch die Beklagten vom 6./7. Februar 1991 fand aufgrund der bereits am 6. Dezember 1990 besprochenen Frageliste des Beklagten 2 eine weitere Besprechung zwischen den Beklagten und dem der Kreditabteilung vorstehenden Vizedirektor der SLT statt. Dieser soll den Beklagten versichert haben, dass mit zwei Ausnahmen alle (kreditnehmenden) Firmen als gesund beurteilt werden k�nnten, die Risiken sich in einem absolut normalen Rahmen bewegten und weitere Schritte der Kontrollstelle nicht angezeigt seien.
A.c In ihrem Revisionsbericht vom 27. M�rz 1991 f�r das Gesch�ftsjahr 1990 sah sich die bankengesetzliche Revisionsstelle wegen M�ngeln in der Kreditorganisation indessen nicht mehr in der Lage, die Gesetzm�ssigkeit, Zweckm�ssigkeit und das Funktionieren der inneren Organisation der Bank gem�ss Art. 44 lit. o BankV zu bejahen. Gest�tzt darauf verlangte die Eidgen�ssische Bankenkommission (EBK) vom Verwaltungsrat der SLT am 12. April 1991 eine Stellungnahme. Am 13. Mai 1991 nahm die Bank zu den Beanstandungen Stellung. Anl�sslich einer Besprechung vom 20. Juni 1991 zwischen einer Delegation der Bank, einem Vertreter der bankengesetzlichen Revisionsstelle und Vertretern der EBK wurde vereinbart, dass die Bank der EBK innert bestimmten Fristen verschiedene Unterlagen unterbreite und diverse Massnahmen vollziehe.
Im Laufe der zum Teil von der Bank selber vorgenommenen �berpr�fungen ergab sich unter anderem, dass sie verschiedene Grossengagements, sogenannte Klumpenrisiken, eingegangen war, das heisst einzelnen Kunden Kredite in einem die H�chstgrenzen im Sinne von Art. 4bis BankG beziehungsweise Art. 21 Abs. 1 BankV �berschreitenden Ausmass gew�hrt hatte, ohne die EBK zu informieren. Bei einer Besprechung vom 29. August 1991 zeichnete sich ab, dass offenbar gr�ssere Bewertungs- und Wertberichtigungsprobleme bestanden, die SLT mit dem Abbau der Kredit�berschreitungen M�he bekundete und folglich die Einhaltung der Mindestanforderungen an die eigenen Mittel als fraglich angesehen werden musste. Die EBK verpflichtete die Bank daher gleichentags dazu, unverz�glich die n�tigen Vorkehrungen zu treffen, um die Grosspositionen bis am 30. September 1991 unter die nach der Bankenverordnung meldepflichtigen Betr�ge herabzusetzen, die Grosspositionen bez�glich Bonit�t der Schuldner sowie der Deckungen bewerten zu lassen, den derzeitigen Wertberichtigungsbedarf auf den Aktiven festzustellen, den Wertberichtigungsbedarf durch eine Bankgarantie abzudecken und der Revisionsstelle Berner Regionalbanken und ihr die Zwischenbilanz per 30. September 1991 vor Publikation vorzulegen.
M�ndliche Angaben der mit Abkl�rungen beauftragten ATAG Ernst & Young AG (ATAG) gegen�ber der EBK liessen erkennen, dass mit einer �berschuldung der SLT zu rechnen war. Bis zum 1. Oktober 1991 hatte sich keine Grossbank bereit erkl�rt, die SLT zu �bernehmen oder eine Bankgarantie abzugeben. An einer an diesem Datum stattfindenden Besprechung wurde der SLT von der EBK, wie bereits am 20. September 1991, in Aussicht gestellt, dass per 7. Oktober 1991 die Schalter geschlossen w�rden und der SLT die Bewilligung zur Aus�bung der Gesch�ftst�tigkeit entzogen werde, wenn es ihr nicht gelinge, bis zum 4. Oktober 1991 mittags die fehlenden Eigenmittel beizubringen oder alle Gl�ubigerforderungen mittels einer Bankgarantie einer schweizerischen Grossbank abzudecken. Nachdem am 3. Oktober 1991 eine weitere Grossbank die �bernahme der SLT abgelehnt hatte und auch der Verwaltungsrat und die Direktion der Bank deren �berschuldung grunds�tzlich nicht anzweifelten, blockierte der Pr�sident der EBK mit sofortiger Wirkung die Gesch�ftst�tigkeit. Am 14. Oktober 1991 sch�tzte die ATAG den Wertberichtigungsbedarf auf 68,4 - 87,7 Mio. Franken. Am 18. Oktober 1991 entzog die EBK der SLT mit sofortiger Wirkung die Bewilligung zur Aus�bung der Gesch�ftst�tigkeit als Bank und setzte die ATAG als Liquidatorin ein. Dieser Entscheid wurde vom Bundesgericht am 20. November 1991 best�tigt (Urteil 2A.317/1991).
A.d Die Beklagten hatten von all den Briefen und Besprechungen zwischen der SLT und der EBK bis kurz vor der Schliessung der Bank keine Kenntnis erhalten. Der Beklagte 3 wandte sich allerdings aufgrund des Revisionsberichts vom 27. M�rz 1991 an den Chefinspektor der bankengesetzlichen Revisionsstelle. Dieser soll ihm auf entsprechende Anfrage hin gesagt haben, es sei alles in Ordnung und er k�nne der Generalversammlung den Bericht der Kontrollstelle so vortragen, wie er von der Bank formuliert war. Der Beklagte 3 soll trotzdem geplant haben, an der Generalversammlung �ber gewisse Risiken zu orientieren. Der Verwaltungsratspr�sident der SLT habe in der Folge mit dem Direktor telefonisch Kontakt aufgenommen, damit dieser versuche, den Beklagten 3 davon abzuhalten, da die Generalversammlung nicht der richtige Ort f�r eine Orientierung sei. Am 30. April 1991 f�hrte der Direktor mit dem Genannten ein Gespr�ch. Daraufhin verlas dieser den Kontrollstellenbericht an der Generalversammlung vom 25. Mai 1991 ohne Bemerkungen.
Am 7. September 1995 belangte die SLT in Nachlassliquidation (Kl�gerin) verschiedene ehemalige Organe der Bank, darunter auch die Beklagten 1-3, beim Appellationshof des Kantons Bern auf Bezahlung von Fr. 35 Mio. nebst Zins. Gleichzeitig klagte sie gegen die bankengesetzliche Revisionsstelle auf eine Entsch�digung von Fr. 15 Mio. nebst Zins. Die beiden Verfahren wurden vereinigt und in der Folge mit den meisten Beklagten durch Vergleiche erledigt.
Das Verfahren wurde mangels Einigung lediglich gegen die Beklagten 1-3 fortgesetzt. Gegen diese stellte die Kl�gerin anl�sslich der Hauptverhandlung vom 1. Mai 2002 das Rechtsbegehren, sie seien unter solidarischer Haftbarkeit zu verurteilen, ihr einen aufgrund des Beweisergebnisses gem�ss Art. 759 Abs. 2 OR gerichtlich zu bestimmenden Betrag, mindestens Fr. 3,5 Mio., zu bezahlen. Der Appellationshof wies die Klage am 7. November 2002 ab.
Die Kl�gerin f�hrt gegen diesen Entscheid eidgen�ssische Berufung mit dem Antrag, das Urteil aufzuheben und die Beklagten unter solidarischer Haftbarkeit zu verurteilen, der Kl�gerin einen aufgrund des Beweisergebnisses gem�ss Art. 759 Abs. 2 OR gerichtlich zu bestimmenden Betrag, mindestens Fr. 3,5 Mio., zu bezahlen. Eventuell sei die Sache zur gerichtlichen Bestimmung des Schadens gem�ss Art. 42 Abs. 2 OR und des gem�ss Art. 759 Abs. 2 OR solidarisch geschuldeten Betrages an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Die Beklagten schliessen auf Abweisung der Berufung, soweit darauf einzutreten sei.
Eine in gleicher Sache erhobene staatsrechtliche Beschwerde der Kl�gerin hat das Bundesgericht mit Urteil vom heutigen Tag abgewiesen, soweit es darauf eintrat.
Die Kl�gerin stellt ihren Ausf�hrungen eine umfangreiche eigene Sachverhaltsdarstellung voran. Soweit sie dabei von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweicht, ohne substanziierte Sachverhaltsr�gen nach Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG zu erheben, haben ihre Ausf�hrungen unbeachtet zu bleiben.
Die Berufungsschrift muss die genaue Angabe dar�ber enthalten, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Ab�nderungen beantragt werden (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG). Dabei verlangt das Bundesgericht in st�ndiger Praxis die Bezifferung der Geldsumme, zu deren Zahlung die Gegenpartei verpflichtet werden soll (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414 mit Hinweisen). Der Antrag der Kl�gerin, die Beklagten zu verurteilen, ihr unter solidarischer Haftbarkeit einen aufgrund des Beweisergebnisses gem�ss Art. 759 Abs. 2 OR gerichtlich zu bestimmenden Betrag, mindestens Fr. 3,5 Mio., zu bezahlen, gen�gt diesen Anforderungen nur soweit, als sie mindestens Fr. 3,5 Mio. verlangt. Was sie dar�ber hinaus ohne Bezifferung beantragt, ist von vornherein unbeachtlich (BGE 119 II 333 E. 3; 105 II 308 E. 6). Die Zul�ssigkeit eines solchen Antrags im Berufungsverfahren l�sst sich insbesondere nicht aus Art. 759 Abs. 2 OR ableiten. Diese Bestimmung entbindet selbst im kantonalen Verfahren nicht von der genauen Substanziierung des Gesamtschadens, sondern r�umt dem Kl�ger bloss das Recht ein, zu verlangen, dass der Richter im gleichen Verfahren die Ersatzpflicht jedes einzelnen Beklagten im Aussenverh�ltnis festsetzt (vgl. Widmer/Banz, Basler Kommentar, N. 7 zu Art. 759 OR; B�ckli, Schweizer Aktienrecht, 2. Aufl., Z�rich 1996, Rz. 2028 f.).
Die Kl�gerin stellt allerdings auch den Eventualantrag auf R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zur Schadensbestimmung. Dieser Antrag ist vorliegend zul�ssig: Die Vorinstanz hat keine Feststellungen zur Schadensh�he und zum individuellen Verschulden der Beklagten getroffen, da es die Haftbarkeit der Beklagten im Grundsatz verneinte. Kommt das Bundesgericht zu einem anderen Schluss, kann es den Anspruch nicht abschliessend beurteilen und somit kein Endurteil f�llen, sondern muss die Sache zu weiteren Abkl�rungen an die Vorinstanz zur�ckweisen (vgl. dazu BGE 125 III 412 E. 1b S. 414 mit Hinweisen).
Die Kl�gerin begr�ndet ihre Klage mit pflichtwidrigen Unterlassungen der Beklagten aus der Zeit vor Inkrafttreten des revidierten Aktienrechts am 1. Juli 1992. Die Vorinstanz hat somit die Verantwortlichkeit der aktienrechtlichen Kontrollstelle zu Recht nach altem Aktienrecht beurteilt (BGE 127 III 453 E. 2b mit Hinweisen).
Nach Art. 754 Abs. 1 aOR sind alle mit der Verwaltung, Gesch�ftsf�hrung oder Kontrolle betrauten Personen sowohl der Gesellschaft als auch den einzelnen Aktion�ren und Gesellschaftsgl�ubigern f�r den Schaden verantwortlich, den sie durch absichtliche oder fahrl�ssige Verletzung ihrer Pflichten verursachen. Die auf dieser Bestimmung beruhende Haftung der Kontrollstelle ist an folgende vier allgemeine Voraussetzungen gebunden: Eintritt eines Schadens, Pflichtverletzung eines Organs, Verschulden (in der Form der Absicht oder der Fahrl�ssigkeit) und ad�quater Kausalzusammenhang zwischen dem pflichtwidrig schuldhaften Verhalten und dem Schaden (BGE 127 III 453 E. 5a).
4.1 Die Vorinstanz sah es als eine von allen Beklagten mitzuverantwortende Pflichtverletzung an, dass sich der Beklagte 3 vom Verwaltungsratspr�sidenten bzw. vom in dessen Auftrag handelnden Direktor der SLT davon abhalten liess, im Kontrollstellenbericht vom 7. Februar 1991 f�r das Gesch�ftsjahr 1990 einen Hinweis oder einen Vorbehalt anzubringen. Sie verneinte indessen, dass zwischen dieser Pflichtverletzung und dem Schaden der Kl�gerin ein Kausalzusammenhang bestehe. So habe sich im Zeitpunkt der Generalversammlung vom 25. Mai 1991 bereits die EBK eingeschaltet gehabt und w�re auch bei einem Vorstoss der Beklagten an der Generalversammlung kaum schneller gehandelt worden, um weiteren Schaden abzuwenden. Insoweit hat die Kl�gerin das vorinstanzliche Urteil nicht angefochten.
4.2 Weiter entschied die Vorinstanz, den Beklagten sei keine Pflichtverletzung vorzuwerfen, weil sie im Kontrollstellenbericht zum Gesch�ftsjahr 1989 keinen Vorbehalt angebracht hatten. F�r den Fall, dass im Unterlassen eines Vorbehalts an der Generalversammlung vom 25. Mai 1990 entgegen ihren Erw�gungen eine Pflichtverletzung l�ge, verneinte die Vorinstanz eine Ersatzpflicht der Beklagten, weil es an einem Kausalzusammenhang zwischen dieser Pflichtverletzung und dem Schaden fehle.
Die Kl�gerin r�gt zun�chst, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie eine Pflicht der Beklagten zum Anbringen eines Vorbehalts im Kontrollstellenbericht zum Gesch�ftsjahr 1989 verneint habe.
5.1 Nach Art. 728 Abs. 1 aOR hat die Kontrollstelle u.a. zu untersuchen, ob die Darstellung des Gesch�ftsergebnisses und der Verm�genslage der Aktiengesellschaft den gesetzlichen Bewertungsgrunds�tzen (Art. 662 ff. aOR) entspricht. Damit eine solche �berpr�fung sachlich einwandfreie Folgerungen erlaubt, hat sie sich zu vergewissern, dass die in der Bilanz aufgef�hrten Aktiven vorhanden und die Passiven der Gesellschaft vollst�ndig erfasst sind. Sie muss andererseits nicht die richtige Bewertung der Aktiven schlechthin, sondern die Einhaltung der gesetzlichen und statutarischen Bewertungsgrunds�tze �berpr�fen (BGE 112 II 461 E. 3c S. 462; Urteil des Bundesgerichts vom 11. November 1975 i.S. IBZ, E. 3c, ZR 75/1976 Nr. 21 S. 75). Ebenso wenig ist die Kontrollstelle allgemein verpflichtet, die Gesch�ftsf�hrung der Gesellschaft zu kontrollieren und systematisch nach eventuellen Unregelm�ssigkeiten zu forschen. Stellt sie allerdings bei der Ausf�hrung ihres Auftrags Verst�sse gegen gesetzliche oder statutarische Vorschriften fest, muss sie den Verwaltungsrat dar�ber schriftlich in Kenntnis setzen und in wichtigen F�llen auch der Generalversammlung Mitteilung machen (Art. 729 aOR). Diese Pflicht ist nicht auf den Pr�fungsgegenstand der Revisionst�tigkeit beschr�nkt, sondern bezieht sich auf alle festgestellten Unregelm�ssigkeiten (BGE 129 III 129 E. 7.1 S. 130 mit Hinweisen).
5.2 Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, die Beklagten seien zwar anl�sslich der Revision vom 6./7. Februar 1990 von einem Vizedirektor der SLT auf gewisse M�ngel (in der Gesch�ftsf�hrung) aufmerksam gemacht worden. In der Folge h�tten sie aber von der Bank ein beruhigendes Antwortschreiben erhalten. Dieses sei vom genannten Vizedirektor mitunterzeichnet gewesen, weshalb sie sich darauf h�tten verlassen und von weiteren Nachforschungen absehen d�rfen. Zudem sei im Inspektoratsbericht Nr. 17/1990 vom 30. M�rz 1990 klar zum Ausdruck gebracht worden, dass sich die Situation hinsichtlich verschiedener im vorhergehenden Bericht kritisierter Punkte im Kreditbereich stark verbessert habe. Die Beklagten h�tten sich als Laienrevisoren grunds�tzlich auf Feststellungen der professionellen bankengesetzlichen Revisionsstelle verlassen d�rfen. Insbesondere h�tten sie auf die ihnen vorliegenden Inspektoratsberichte abstellen d�rfen, die von den gleichen Fachleuten erstattet worden seien. Da der im Fr�hjahr 1990 bereits vorliegende Inspektoratsbericht Nr. 17/1990 positiv gelautet bzw. eine Tendenz zur Verbesserung vormals kritisierter Punkte im Bereich der �berwachung von Kredit�berschreitungen aufgezeigt habe, seien die Beklagten zu keinen Handlungen verpflichtet gewesen.
5.3 Die Kl�gerin h�lt zun�chst daf�r, die Vorinstanz habe das Verhalten der Beklagten an einem Sorgfaltsmassstab gemessen, der vor Bundesrecht nicht standhalte. Insbesondere seien die Anforderungen an die aktienrechtliche Kontrollstelle nicht geringer, weil sie aus Laienrevisoren bestehe und eine Bank nach den speziellen Vorschriften der Bankengesetzgebung zus�tzlich durch eine bankengesetzliche Revisionsstelle revidiert werde, zumal sich die Funktionen der beiden Kontrollstellen nicht deckten. Die Beklagten k�nnten sich nicht mit Hinweis auf das Bestehen der bankengesetzlichen Revisionsstelle auf eine modifizierte Pr�fungspflicht berufen, nachdem sie Anhaltspunkte f�r eine Missachtung von Bewertungsvorschriften hatten. Namentlich h�tten sie bez�glich der Bewertungsm�ngel im Gesch�ftsjahr 1989, das sie zu �berpr�fen hatten, nichts aus dem Inspektoratsbericht Nr. 17/1990 ableiten d�rfen. Im Weiteren habe die Vorinstanz Bundesrecht verletzt, indem sie eine Pflicht der Beklagten verneint habe, im Best�tigungsbericht zum Gesch�ftsjahr 1989 einen Vorbehalt anzubringen. Die Beklagten h�tten aufgrund des Inspektoratsberichts Nr. 15 und der m�ndlichen Orientierung des Vizedirektors anl�sslich der Revision vom 6./7. Februar 1990 vermuten m�ssen, dass Forderungen in einem bedeutenden Umfang �berbewertet seien. Ebenso sei ihnen bekannt gewesen, dass Kredite in vielen F�llen nicht ausreichend dokumentiert waren. Damit habe objektiv Anlass bestanden, weitere Nachforschungen anzustellen und im Best�tigungsbericht zum Gesch�ftsjahr 1989 einen Vorbehalt anzubringen. Sie h�tten aber weder den Verwaltungsrat mit den schwerwiegenden M�ngeln der Rechnungslegung konfrontiert noch die Generalversammlung 1990 benachrichtigt, obwohl sie sich weder aufgrund des Best�tigungsberichts Nr. 17/1990 noch aufgrund des vom Vizedirektor mitunterzeichneten Schreibens der Bank vom 16. Februar 1990 h�tten beruhigen lassen d�rfen.
Die entsprechenden Ausf�hrungen der Kl�gerin st�tzen sich verschiedentlich auf tats�chliche Elemente, die in den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz keine St�tze finden, ohne dass die Kl�gerin eine Ausnahme nach Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG geltend macht (Erw�gung 1 vorne). Wie es sich mit den R�gen im �brigen verh�lt, kann vorliegend offen bleiben, wenn sich ergibt, dass die Vorinstanz den Kausalzusammenhang zwischen den vorgeworfenen Unterlassungen und dem Schaden bundesrechtskonform verneinte.
Die Vorinstanz erwog insoweit, es w�re dem Verwaltungsratspr�sidenten der SLT nach einem Vorbehalt oder Hinweis der Beklagten im Kontrollstellenbericht mit grosser Wahrscheinlichkeit gelungen, die Generalversammlung mit einem Hinweis auf den Inspektoratsbericht Nr. 17/1990 vom 30. M�rz 1990 zu beruhigen, weil dieser festgehalten habe, die vorg�ngig erhobenen Beanstandungen seien behoben worden. Es sei daher anzunehmen, dass die Generalversammlung damals keine weiteren Schritte unternommen h�tte. Im Extremfall h�tte sie die Rechnung nicht genehmigt, sondern zur�ckgewiesen. Die Konsequenz davon w�re eventuell gewesen, dass der Verwaltungsrat den Chef der Kreditabteilung entlassen h�tte. Zu einem Schaltersturm, wie die Beklagten geltend machten, w�re es aber nicht gekommen.
6.1 Die Haftung der Revisionsstelle aus Art. 754 aOR setzt voraus, dass sie durch Verletzung ihrer Pflichten den festgestellten Schaden ad�quat kausal verursachte. Liegt die Pflichtverletzung wie vorliegend in einer Unterlassung, so setzt dies voraus, dass der Schaden durch pflichtgem�sses Verhalten h�tte vermieden werden k�nnen (Widmer/Banz, a.a.O., N. 19 zu Art. 755 OR und N. 44 zu Art. 754 OR; Forstmoser, Die Verantwortlichkeit des Revisors nach Aktienrecht, Z�rich 1997, S. 53 ff., 57).
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist auch zwischen der nat�rlichen und der ad�quaten Kausalit�t zu unterscheiden, wenn die Vertragsverletzung in einer pflichtwidrigen Unterlassung gr�ndet (BGE 115 II 440 E. 5a S. 447). Ob ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht, beschl�gt die tats�chlichen Verh�ltnisse und bindet das Bundesgericht im Berufungsverfahren grunds�tzlich (BGE 128 III 22 E. 2d S. 25, 180 E. 2d S. 184; 127 III 453 E. 5d; 123 III 110 E. 2 S. 111). Die Frage nach der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs ist dagegen rechtlicher Natur und unterliegt der Pr�fung im Verfahren der Berufung (BGE 116 II 519 E. 4a S. 524). Bei einer Unterlassung beruht der nat�rliche Kausalzusammenhang auf der hypothetischen Annahme, der Schaden w�re bei pflichtgem�ssem Verhalten nicht eingetreten. Bei der entsprechenden Feststellung �ber den hypothetischen Zusammenhang zwischen der unterlassenen Handlung und dem Erfolg ber�cksichtigt der Richter in der Regel auch die allgemeine Lebenserfahrung und l�sst nach dieser Erfahrung unwahrscheinliche Geschehensabl�ufe von vornherein ausser Betracht. Insoweit gr�ndet seine Entscheidung auch auf einer Wertung. Soweit diese beweisw�rdigend, gest�tzt auf konkrete Anhaltspunkte und nicht - losgel�st vom konkreten Sachverhalt - ausschliesslich nach der allgemeinen Lebenserfahrung vorgenommen wird, ist sie f�r das Bundesgericht im Berufungsverfahren bindend (vgl. BGE 127 III 453 E. 5d; 126 III 10 E. 2b; 115 II 440 E. 5a und b; Urteile 4C.45/2001 vom 31. August 2001, E. 4c, SJ 2002 I S. 274 und 4C.134/1998 vom 12. Oktober 1998, E. 3a, Pra 1999 Nr. 21 S. 112).
6.2 Die Kl�gerin macht geltend, die Vorinstanz habe zwar auf den ersten Blick eine tats�chliche Feststellung getroffen, indem sie ausf�hre, der Verwaltungsratspr�sident h�tte die Generalversammlung nach einem Vorbehalt der Kontrollstelle h�chstwahrscheinlich mit einem Hinweis auf den Inspektoratsbericht Nr. 17/1990 beruhigen k�nnen, weshalb anzunehmen sei, dass sie damals keine weiteren Schritte unternommen h�tte. Dem widerspreche die Vorinstanz jedoch selber, indem sie weiter ausf�hre, dass die Generalversammlung die Rechnung im Extremfall zur�ckgewiesen und eventuell der Verwaltungsrat den Kreditchef entlassen h�tte und dass die Behauptung der Beklagten, ein Vorbehalt und ein Hinweis im Kontrollstellenbericht h�tte zu einem Schaltersturm gef�hrt, wohl nicht plausibel sei. Damit sei evident, dass die Begr�ndung des angefochtenen Entscheides hinsichtlich des nat�rlichen Kausalzusammenhangs blosse Vermutungen und keine tats�chlichen Feststellungen enthalte, an die das Bundesgericht gebunden w�re.
Dem kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat aufgrund der konkreten Umst�nde des vorliegenden Falles beweisw�rdigend geschlossen, dass der Schaden der SLT auch bei Vornahme der als pflichtwidrig unterlassen ger�gten Handlung eingetreten w�re. Dass sie diese Folgerung mehrfach begr�ndet hat, macht sie nicht zu einer blossen Vermutung, zumal die Feststellung �ber den nat�rlichen Kausalzusammenhang bei einer Unterlassung auf einer hypothetischen Annahme beruht und daher nicht mit wissenschaftlicher Genauigkeit und in zwingender Weise nachgewiesen werden muss (vgl. BGE 115 II 440 E. 5a). Die Vorinstanz hat hinsichtlich des Kausalzusammenhangs eine auf konkrete Anhaltspunkte gest�tzte, f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindliche Feststellung getroffen. Das Bundesgericht kann diese nicht auf �bereinstimmung mit allgemeinen Erfahrungss�tzen �berpr�fen (vgl. die vorstehende Erw�gung 6.1).
6.3 F�r den Fall, dass zum Kausalzusammenhang eine tats�chliche Feststellung der Vorinstanz vorliegen sollte, erhebt die Kl�gerin eine Versehensr�ge. Sie macht geltend, die Vorinstanz habe �bersehen, dass sowohl die Kl�gerin als auch die Beklagten im Verfahren die �bereinstimmende Behauptung aufgestellt h�tten, ein Vorbehalt oder ein Hinweis im Kontrollstellenbericht zum Gesch�ftsjahr 1989 h�tte zu einer sofortigen Reaktion der Generalversammlung und zu einer um ein Jahr fr�heren Schliessung der Bank gef�hrt.
Damit verkennt die Kl�gerin den Begriff des offensichtlichen Versehens im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG. Ein solches liegt nach der Rechtsprechung nur vor, wenn die Vorinstanz eine bestimmte Aktenstelle �bersehen oder unrichtig, d.h. nicht in ihrer wahren Gestalt, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut wahrgenommen hat (BGE 115 II 399 E. 2; 113 II 522 E. 4b; 104 II 68 E. 3b). Etwas Entsprechendes macht die Kl�gerin nicht geltend. Nach ihren Vorbringen soll die Vorinstanz Annahmen �ber den nach einem Vorbehalt oder Hinweis im Kontrollstellenbericht wahrscheinlichen Geschehensablauf getroffen haben, die von den angeblich �bereinstimmenden Hypothesen der Parteien abweichen. Ob ein Gericht von �bereinstimmenden Parteivorbringen abweichen darf, beantwortet sich nach der Verhandlungsmaxime, die dem kantonalen Recht angeh�rt (BGE 127 IV 215 E. 2d S. 218; 106 II 201 E. 3b S. 207). Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde wurde aufgezeigt, dass die Vorinstanz die Verhandlungsmaxime nicht verletzt hat, indem sie von den angeblich �bereinstimmenden Parteiaussagen �ber den hypothetischen Geschehensablauf abwich. Damit entf�llt die Annahme eines Versehens von vornherein.
Die Berufung ist somit abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Diesem Verfahrensausgang entsprechend ist die Gerichtsgeb�hr der Kl�gerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Sie hat die Beklagten �berdies f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 159 Abs. 2 OG). Geb�hr und Parteientsch�digung sind nach dem Streitwert zu bemessen, der sich auf mindestens Fr. 3,5 Mio. bel�uft.
Die Kl�gerin hat die Beklagten f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 22'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 20
 Art. 35
 Art. 9
 Art. 43
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 4
 Art. 21
 Art. 759
 Art. 759
 Art. 42
 Art. 759
 Art. 63
 Art. 64
 Art. 759
 Art. 759
 Art. 759
 BGE 
 Art. 754
 Art. 728
 Art. 63
 Art. 64
 Art. 754
 Art. 755
 Art. 754
 BGE 
 BGE 
 Art. 63