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Timestamp: 2019-07-23 05:52:15+00:00

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November 2018 - IMMOBILIENMARKT
Veröffentlicht am 27. November 2018 6. Dezember 2018
Der neue Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft ähnelt im Grundsatz dem der deutschen Zugewinngemeinschaft, wird jedoch um einige Aspekte der französischen Errungenschaftsgemeinschaft ergänzt. Wie im deutschen gesetzlichen Güterstand bleiben die Vermögensmassen beider Ehegatten während des bestehenden Güterstands getrennt. Eine Verfügungsbeschränkung für Verfügungen über das Vermögen im Ganzen kennt der deutsch-französische Wahlgüterstand nicht. Die Wahl-Zugewinngemeinschaft führt dazu, dass ohne Zustimmung des anderen Ehegatten über die (im alleinigen Vermögen des Verfügenden stehende) Ehewohnung nicht wirksam verfügt werden kann. Hierunter ist nicht nur deren Veräußerung, sondern auch Belastung zu verstehen.
Durch die Vereinbarung der Wahl-Zugewinngemeinschaft lässt sich in Ehen, in denen (lediglich) einer der Ehegatten größeren Haftungsrisiken ausgesetzt ist, die als Ehewohnung dienende Immobilie erleichtert „in Sicherheit“ bringen, ohne eine ungewollte Weiterveräußerung oder Belastung in Kauf nehmen zu müssen. Nach Ablauf insolvenzrechtlicher und sonstiger Anfechtungsfristen bietet diese Gestaltung damit einen wirksamen Schutz vor den Gläubigern des anderen Ehegatten.
Der Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft endet mit dem Tod eines Ehegatten, mit dem Wechsel in einen anderen Güterstand oder mit Rechtskraft der Ehescheidung. Bei Beendigung des Güterstands findet ein Zugewinnausgleich statt. Im Fall der Beendigung des Güterstands durch Tod besteht bei der Wahl-Zugewinngemeinschaft der Vorteil, dass der Ausgleich dem überlebenden Ehegatten unabhängig davon zusteht, ob er Erbe wird oder nicht. Dies dürfte vor allem bei Ehen mit sehr unterschiedlich hohen Vermögen der Ehegatten vorteilhaft sein.
Hat ein Ehegatte Grundvermögen mit in die Ehe gebracht, so ist es in der Wahl-Zugewinngemeinschaft dem Anfangsvermögen mit dem Wert hinzuzurechnen, den es bei Beendigung des Güterstandes hat. Wertsteigerungen, die während des bestehenden Güterstands eintreten, unterfallen damit nicht dem Zugewinnausgleich. Verbindlichkeiten sind auch über die Höhe des Aktivvermögens hinaus abziehbar.
Die Begründung der Wahl-Zugewinngemeinschaft erfolgt durch Ehe- bzw. Lebenspartnerschaftsvertrag. Er muss grundsätzlich bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile zur Niederschrift eines Notars geschlossen werden. Der Ehevertrag kann bereits zwischen Verlobten sowie jederzeit während bestehender Ehe geschlossen werden.
Im Falle einer dem Mieter unrenoviert oder renovierungsbedürftig überlassenen Wohnung hält die formularvertragliche Überwälzung der nach der gesetzlichen Regelung den Vermieter treffenden Verpflichtung zur Vornahme laufender Schönheitsreparaturen der Inhaltskontrolle am Maßstab des BGB nicht stand, sofern der Vermieter dem Mieter keinen angemessenen Ausgleich gewährt, der ihn so stellt, als habe der Vermieter ihm eine renovierte Wohnung überlassen.
Keine fiktiven Schadenskosten mehr im Werkvertragsrecht
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit veränderte der Bundesgerichtshof zuletzt die Baubranche. Seit dem Urteil vom 22.02.2018 ist Schluss mit der Geltendmachung sogenannter fiktiven Mängelbeseitigungskosten in einem Baurechtsprozess. Konnte der Auftraggeber in der Vergangenheit aufgrund der jahrzehntelangen Rechtsprechung noch ohne Durchführung der Mangelbeseitigungsarbeiten die fiktiven Kosten der Mangelbeseitigung geltend machen, ist diese Möglichkeit nunmehr für alle Bauverträge, die ab dem 1. Januar 2002 geschlossen wurden beendet.
Herausgabe von Eigentümerlisten
Ein Wohnungseigentümer hat keinen Anspruch auf Herausgabe einer Liste mit den E-Mail-Adressen der übrigen Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft gegenüber der Verwaltung. Zwar ist der Verwalter gegenüber den Wohnungseigentümern und dem Verband gehalten, eine „Eigentümerliste“ – mit Namen und Anschrift – zu führen und ggf. zu übergeben, hierunter fallen jedoch keine E-Mail-Adressen.
Anwohner contra Ladensäule
Ein Grundstücksbesitzer kann es der zuständigen Gemeinde nicht verbieten, öffentliche Parkplätze vor seinem Haus mit E-Ladesäulen auszustatten. Für eine solche Maßnahme ist nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS keine Baugenehmigung nötig.
Änderungen im Mietrecht durch das Mietrechtsanpassungsgesetz
1. Mietpreisbremse: Auskunftspflicht des Vermieters über Vormiete und andere Ausnahmen.
Gemäß § 556g Abs. 1 a BGB sind Vermieter in Gebieten, in denen die
sogenannte Mietpreisbremse gilt, verpflichtet, den Mieter vor Abschluss des Mietvertrages unaufgefordert…
Veröffentlicht am 23. November 2018 19. Oktober 2018
BGH, Urteil v. 30.5.2018, VIII ZR 220/17
Rechtsanwältin Ricarda Breiholdt, Fachanwältin für Miet-/WEG-Recht, Immobilienmediatorin (DIA)
Sofern und soweit Betriebskosten nach gesetzlichen Vorgaben (vgl. etwa § 556a Abs. 1 BGB, § 7 Abs. 1 HeizkostenV) ganz oder teilweise nach Wohnflächenanteilen umgelegt werden, ist für die Abrechnung im Allgemeinen der jeweilige Anteil der tatsächlichen Wohnfläche der betroffenen Wohnung an der in der Wirtschaftseinheit tatsächlich vorhandenen Gesamtwohnfläche maßgebend (insoweit Aufgabe von BGH, Urteil vom 31. Oktober 2007 – VIII ZR 261/06, NJW 2008, 142 Rn. 19).
Die Vermieterin und die Mieter einer Wohnung streiten über die Abrechnung von Heizkosten. Im Mietvertrag ist eine Wohnfläche von 74,59 Quadratmetern vereinbart. Tatsächlich ist die Wohnung größer. Die Wohnfläche beträgt 78,22 Quadratmeter. Für die Betriebskosten zahlen die Mieter eine Pauschale, für die Heizkosten leisten sie Vorauszahlungen, über die die Vermieterin jährlich abrechnet. In den Heizkostenabrechnungen für die Jahre 2013 und 2014 legte die Vermieterin für die Wohnung die tatsächliche Wohnfläche zugrunde. Die Mieter meinen, bei der Verteilung der Heizkosten sei nur die geringere vereinbarte Wohnfläche anzusetzen, sodass ihnen über das Guthaben, das sich aus den Abrechnungen ergibt, weitere 42,46 Euro zustünden. Diesen Betrag haben sie von laufenden Mietzahlungen abgezogen. Die Vermieterin verlangt Zahlung des einbehaltenen Betrages.
Es kommt auf die tatsächliche Wohnfläche an. Die Mieter müssen den einbehaltenen Betrag zahlen. Bei der Abrechnung der Heizkosten hat die Vermieterin zu Recht die tatsächliche Wohnfläche angesetzt und der vertraglich vereinbarten Wohnfläche keine Bedeutung beigemessen.
Die in einem Wohnraummietvertrag enthaltene Wohnflächenangabe enthält nach der Rechtsprechung des BGH im Allgemeinen eine dahin gehende vertragliche Beschaffenheitsvereinbarung. Daher liegt ein zur Mietminderung berechtigender Mangel der Wohnung infolge der Überschreitung der Erheblichkeitsschwelle (§ 536 Abs. 1 Satz 3 BGB) vor, wenn die tatsächliche Wohnfläche um mehr als 10 Prozent unter der im Mietvertrag angegebenen Wohnfläche liegt. Das bedeutet aber nicht, dass in jedem Fall, in dem die Größe der Wohnung ein notwendiger Beurteilungsmaßstab ist, von getroffenen vertraglichen Vereinbarungen zur Wohnfläche auszugehen wäre. So kommt es bei der Berechnung einer Mieterhöhung auf die tatsächliche und nicht auf die vereinbarte Wohnfläche an (hierzu: BGH kippt 10-Prozent-Grenze bei Wohnflächenabweichung). Dasselbe gilt auch bei der Betriebskostenabrechnung. Die Betriebskosten sind nach den tatsächlichen Gegebenheiten und nicht nach den von subjektiven Vorstellungen geprägten Parteivereinbarungen zur Wohnfläche abzurechnen. Seine frühere Rechtsprechung, wonach im Rahmen einer Betriebskostenabrechnung die vereinbarte Wohnfläche maßgeblich ist, wenn diese nicht mehr als 10 Prozent von der tatsächlichen Wohnfläche abweicht, gibt der BGH ausdrücklich auf.
Der BGH passt seine Rechtsprechung bei Flächenabweichungen weiter an und stellt bei Miet­erhöhungen und Betriebskostenabrechnungen nunmehr nur noch auf die tatsächliche Wohnfläche ab. Lediglich bei der Frage der Mietminderungen verbleibt es bei der bisherigen 10-%-Grenze.
www.breiholdt-voscherau.de
Veröffentlicht am 20. November 2018 23. Oktober 2018
ImmoNord – Die neue Messe für Wohnimmobilien
Wer eine Immobilie verkaufen möchte, oder eine zum Kauf sucht, dem schwirren viele, viele Fragezeichen im Kopf herum. Wie finanziere ich den Kauf? Was muss ich juristisch bedenken? Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf? Lohnt sich ein Verkauf? Diese und weitere Fragen klärt das neue Messekonzept der inRostock GmbH – die erste ImmoNord.
29. Baumesse RoBau
Rostock – Bauherren aufgepasst!
Wenn Sie in nächster Zeit vorhaben, Ihr neues Zuhause zu planen oder es vielleicht fertig stellen wollen, dann sind Sie auf der RoBau, Mecklenburg-Vorpommerns größter Landesbauausstellung und den Parallelmessen ImmoNord sowie Wohnideen & Lifestyle an der richtigen Adresse.
Anwaltskanzlei im historischen Packhaus
Seit Juni 2018 hat die Kanzlei Brameshuber ihren Sitz im historischen Packhaus in der Hollesenstraße 15 in Rendsburg. Bevor die beiden Rechtsanwälte Dietmar und Stephan Brameshuber ihre neuen Büroräume an der Untereider beziehen konnten, mussten diese aufwendig renoviert werden. Das Ergebnis ist eine gelungene Kombination aus alten und modernen Elementen, die eine angenehme Atmosphäre schaffen, eindrucksvoll unterstrichen durch verschiedene Objekte eines im Haus ansässigen Künstlers.
Umsatzsteuerliche Organschaft bei Ein-Personen-GmbH & Co. KG mit Sonderbetriebsvermögen
Im Mittelstand sind durchaus häufig sog. Ein-Personen-GmbH & Co. KG anzutreffen, bei denen der zu 100 % an der KG beteiligte Kommanditist auch Alleingesellschafter der Komplementär-GmbH ist.
IVD-Präsident Schick: Klimaschutz und Wohnungsbau in Einklang bringen
Grundsätzliche Weichenstellungen zum Erreichen der Klimaschutzziele bis 2030 sollen bis zum Jahresende vorgenommen werden. Das erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Wochenende in ihrem Video-Podcast.
Erwerb einer Eigentumswohnung – Tipps vom IVD Berlin-Brandenburg
Wer eine Eigentumswohnung kauft, erwirbt ja nicht nur die vier Wände, sondern auch Anteile des Gemeinschaftseigentums. Worauf hierbei vor dem Kauf der Wohnung achten?
Veröffentlicht am 16. November 2018 19. Oktober 2018
Wer ein Auto besitzt, hat es einfach: alle wichtigen Informationen über seinen Wagen erfährt der Besitzer aus dem Fahrzeugschein oder dem Kfz-Brief. Bei Immobilien ist dies leider etwas anders. Immer wieder stellen Immobilienmakler fest, dass das Wissen über die Fakten zur eigenen Immobilie sehr lückenhaft ist.
Immobilienbesitz ist in der Regel das teuerste und wichtigste Gut, das man sich im Leben kauft. Wer aber einmal sein Traumhaus bezogen hat, denkt meist nicht mehr über Baupläne, Grundbuch und Energieausweis nach. Und doch leben wir in einer Gesellschaft, die von permanenter Veränderung geprägt ist. Flexibilität im Beruf ist Trumpf, auch die privaten Lebensumstände sind lange nicht mehr so beständig wie noch vor einigen Jahrzehnten. Da ist es durchaus ratsam, für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Und dazu gehört unbedingt auch der Gedanke an den möglichen Verkauf der eigenen Immobilie, denn Käufer und finanzierende Banken lieben Papiere. Beruhigt die Gegenwart genießen lässt sich, wenn man gut vorbereitet ist für den Tag X. Doch welche Unterlagen sind eigentlich vonnöten, wenn es um den Hausverkauf geht? Im Folgenden gibt der Immobilienverband Deutschland IVD in Berlin und Brandenburg einige Hinweise.
Nur wer einen Plan hat, ist gut beraten. Konkret bedeutet dies, dass Bauplan und Grundrisse aller Etagen grundlegend sind in der Dokumentensammlung zur eigenen Immobilie. Eine exakte Berechnung von Wohn- und Nutzflächen sowie Zimmergrößen sollte ebenso vorliegen wie eine Berechnung des umbauten Raumes.
Wer sein Haus verkaufen will, ist verpflichtet, allen Interessenten spätestens bei der Besichtigung einen Energieausweis vorzulegen. Also ist es durchaus ratsam, einen solchen Ausweis „auf Vorrat“ anfertigen zu lassen, er gilt nämlich 10 Jahre. Dies lässt sich inzwischen problemlos und günstig online erledigen. Nachweise über etwaige Denkmalschutzbestimmungen sind darüber hinaus essentiell. Wohnen Sie in einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude, entfällt übrigens die Energieausweispflicht.
Klar im Vorteil beim Verkauf der eigenen Immobilie ist derjenige, der einem Käufer Sanierungsnachweise und Handwerkerrechnungen mit detaillierten Leistungsbeschreibungen vorlegen kann. Auch Wartungsnachweise sind aufzuheben.
Handelt es sich bei dem Objekt um eine Eigentumswohnung sind weitere Unterlagen wichtig. Und zwar die Teilungserklärung, Jahreswirtschaftspläne und Wohngeldabrechnungen. Auch die Protokolle aus der Eigentümerversammlung können hilfreich sein. Ist die zu verkaufende Immobilie vermietet, müssen Mietverträge vorliegen sowie Mieteinkünfte und Betriebskostenabrechnungen belegt werden.
Was auf den ersten Blick nach ganz schön viel Arbeit aussieht, dürfte bei näherem Hinsehen aber nicht ganz so dramatisch sein. Und es lohnt sich auf jeden Fall: Denn je mehr aussagekräftige Unterlagen ein Verkäufer vorlegen kann, desto einfacher und effektiver gestaltet sich der Verkauf der eigenen Immobilie.
www.ivd.berlin
Veröffentlicht am 13. November 2018 19. Oktober 2018
Hausverkauf: Warum ich einen fachkompetenten Makler brauche
Carl-Christian Franzen
Immobilienportale im Internet können den Eindruck vermitteln, der Verkauf einer Immobilie sei ein leichter Prozess. Einfach das Angebot einstellen und warten, bis sich der passende Käufer meldet.
Doch ein Haus zu verkaufen, ist etwas anderes als einen alten Fernseher. Es kann nicht einfach an den ersten Interessenten verschickt werden, der bereit ist, den erwarteten Preis zu bezahlen. Schon wenn es darum geht, den Wert der eigenen Immobilie einzuschätzen, bekommen viele Immobilieneigentümer die ersten Probleme. Es fehlt an Marktkenntnis. Woran soll ich mich bei der Preissetzung orientieren, welche Faktoren sind ausschlaggebend? Tendenziell wählen Eigentümer meist einen zu hohen Preis. Dadurch kann der Verkaufsprozess nicht nur lange dauern, sondern auch zu Geldeinbußen führen. Weil die Immobilie zu lange zum Verkauf angeboten wird, werden Interessenten skeptisch und vermuten eine Problemimmobilie. Um die irgendwann doch zu verkaufen, muss man dann vielleicht mit dem Preis deutlich heruntergehen. Auch wenn es darum geht, das Angebot zu inserieren, ist nicht alles so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Der Grundriss fehlt, die Fotos sind in schlechter Qualität und vom Energieausweis hat ein Großteil der Eigentümer noch nie zuvor gehört. Wenn der fehlt, kann es jedoch schnell rechtliche Probleme geben. Durch die aktuelle Wohnraumknappheit kann es trotz schlechter Fotos und zu hohem Preis zu einer Vielzahl an Kaufinteressenten kommen. Die Konsequenz: Ihr Telefon klingelt in Dauerschleife und das Postfach quillt über. Welcher der potenziellen Käufer ein ernsthaftes Interesse hat, lässt sich schwer einschätzen und so haben Sie am Ende eine Traube an Fremden in Ihrem Haus stehen oder kommen mit der Vereinbarung von Besichtigungen nicht mehr hinterher. Haben sich am Ende ein paar ehrliche Interessenten gefunden, geht es in die Preisverhandlungen. Ohne Erfahrung in solchen Situationen lässt man sich hier schnell verunsichern und herunterhandeln. Gerade wenn Sie den Preis ohnehin schon zu hoch angesetzt haben, werden Käufer viele Argumente finden, die gegen den vorgeschlagenen Preis sprechen. Am Ende verkaufen Sie Ihr Haus so vermutlich unter Wert. Wenn Sie sich trotzdem dafür entschieden haben, den heruntergehandelten Preis anzunehmen, muss ein Kaufvertrag aufgesetzt und notariell beglaubigt werden. Hierfür werden viele Dokumente benötigt und es ist große Sorgsamkeit angebracht. Als Laie können Sie so schnell den Überblick verlieren.
In jeder Phase dieses Prozesses sind Marktkenntnis und Erfahrung ausschlaggebend. Eigenschaften, die ein guter Makler mitbringen sollte. Sie haben keine Lust auf einen langen und komplizierten Verkaufsprozess? Wir beraten Sie gerne und stellen sicher, dass wir Ihre Interessen bestmöglich vertreten.
Carl C. Franzen
(GmbH&Co.KG)
www.ccfranzen.de
Veröffentlicht am 9. November 2018 19. Oktober 2018
Das Bestellerprinzip für Kaufimmobilien
Themen > Bauen & Wohnen
für Kaufimmobilien
Drei Fragen an Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender des IVD Nord
Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender Immobilienverband Deutschland IVD Region Nord e. V.
Das Bestellerprinzip für Kauf­immobilien ist plötzlich wieder im Gespräch. Ist das ein mediales Strohfeuer oder politische Realität?
Spätestens seit dem Wohngipfel im Kanzleramt ist es politische Realität. Die Grünen haben bereits einen Gesetzentwurf vorgelegt, der nicht nur die reine Verkäuferprovision vorsieht, sondern auch eine Deckelung auf 1,68 Prozent + MwSt.. Dieser Vorschlag ist schlichtweg anmaßend, weil er das Leistungsbild des Maklers komplett negiert. Der Immobilienmakler ist heute ein moderner Immobilienberater, der sich professionell aufstellen muss, um den hohen Anforderungen der Kunden zu genügen. Er ist Unternehmer, er hat Angestellte, er hat enorme Gemeinkosten. Nach Abzug aller Kosten bleibt – auf heutiger Provisionsbasis nur ein Gewinn von 6 bis 10 Prozent. Bei gedeckelter Provision wird sich also kräftig etwas in der Leistungserbringung ändern müssen. Runter mit allen Kosten, insbesondere aber der Zeitaufwand muss sinken. Das wird einhergehen müssen mit erheblichen Qualitätseinbußen – zulasten von Mitarbeitern und Kunden, von Verkäufern und Käufern. Doch leider ist Politik oft beratungsresistent. So ist zu befürchten, dass Justizministerin Katarina Barley schon in Kürze mit einem Gesetzentwurf nachzieht, der von ähnlicher Realitätsferne zeugt wie der der Grünen und von reiner Ideologie getrieben ist.
Was wird der IVD dagegen unternehmen?
Wir kämpfen! Wir kämpfen für unsere Berufsgruppe und die damit verbundenen Arbeitsplätze. Für und mit unseren 6.000 Mitgliedsunternehmen – 1.500 davon in der Region Nord – wollen wir Politik und Öffentlichkeit mobilisieren, um den Referentenentwurf für ein Gesetz zur Einführung des Bestellerprinzips für Kaufimmobilien abzuwehren.
Reicht es denn, gegen etwas zu sein? Oder muss man nicht vielmehr mit einem konstruktiven Lösungsvorschlag in den Ring steigen?
Reine Fundamentalopposition reicht in der Tat nicht aus, um sich im politischen Betrieb Gehör und Respekt zu verschaffen. Deshalb werbe ich als Vorsitzender des IVD Nord bei unseren Mitgliedern vehement für den Ansatz „Provision fair teilen!“. Derzeit herrschende Marktrealität ist, dass in den meisten Bundesländern regelmäßig eine Käufer- und eine Verkäuferprovision vereinbart wird. Nur in den boomenden Metropolregionen hat sich die Marktüblichkeit der Käuferprovision durchgesetzt, was der Politik jetzt als Vorwand für die Einführung des Bestellerprinzips dient. Wie Erhebungen des IVD ergeben haben, empfinden tatsächlich breite Schichten der Bevölkerung die ausschließliche Käuferprovision als ungerecht, die Teilung des Erfolgshonorars hingegen als gerechtfertigt. Das entspricht auch dem Leistungsbild eines Maklers – wir beraten Käufer und Verkäufer. Deshalb kämpfe ich für eine freiwillige und bundesweite Selbstverpflichtung unserer gesamten Branche, die Provision fair und transparent zwischen Verkäufer und Käufer zu teilen. Das kommt dem Verbraucherschutz entgegen, das kommt dem Gerechtigkeitsstreben der Politik entgegen und das kommt dem Leistungsbild unserer Branche entgegen. Schließen Sie sich dem Codex „Provision fair teilen“ an!
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Eine zu große Immobilie ist für viele Menschen im Alter oft eine Belastung. Zwar kann sie altersgerecht umgebaut werden, aber zu viel Platz hat man dann trotzdem noch. Eine mögliche Lösung hierfür ist die Teilung der Immo­bilie. So entsteht ein neuer, unabhängiger Wohnbereich für zum Beispiel Familienmitglieder oder Fremdmieter – in jedem Fall ein Nutzen für den ungenutzten Platz.
Fünf gute Gründe für Wohneigentum
Wohnen in den eigenen vier Wänden – das ist für viele Menschen in Europa selbstverständlich. In Norwegen bewohnten 80 Prozent der Eigentümer ihre Wohnungen selbst. In Tschechien, Spanien und Italien lag der Anteil nur wenig darunter. In Deutschland dagegen liegt der Anteil selbstgenutzten Wohneigentums bei lediglich 45 Prozent. Dabei ergab eine SPIEGEL-Umfrage unlängst, dass 84 Prozent der Deutschen ein Eigenheim der Mietwohnung vorziehen. „Die Deutschen sehnen sich nach norwegischen Wohnverhältnissen. Doch viele zögern, den Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen. Dabei sind die Bedingungen für den Eigentumserwerb nach wie vor gut“, sagt Kerstin Huth, Vorsitzende des IVD-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg.
Frühjahrputz fürs ganze Haus: Warum Eigentümer jetzt eine Sanierung prüfen sollten
Hauseigentümer sollten jetzt prüfen, wie sie ihr Gebäude in diesem Jahr sanieren können. Darauf weist die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ (www.unser-haus-sanieren.de) hin. Sonst besteht die Gefahr, bis zum nächsten Winter nicht fertig zu werden.
Herzerfrischendes Raumklima
Herzen im Takt: Ein Raumluftklima ohne Straßenlärm und Feinstaub hilft, das Risiko von Herzkreislauferkrankungen zu minimieren.
Jetzt den Garten „sommerfest“ machen – Ein eigener Pool ist an heißen Tagen das Nonplusultra
(epr) So wie man im Herbst Vorkehrungen für den Winter trifft, sollte man den Garten auch auf den Sommer vorbereiten. Spätestens, wenn die Temperaturen über 20 Grad klettern, möchte man die gepflegte Umgebung zwischen blühenden Sträuchern und duftenden Blumen genießen. Das Nonplusultra ist…
Aufstehen, der erste Kaffee, ab ins Büro, mittags kurz ins Restaurant oder die Kantine, Training im Fitnessstudio, danach noch zum Supermarkt und dann auf die Couch. Dass in einem solchen Alltag der Aufenthalt im Freien zu kurz kommt, ist eigentlich kein Wunder.
Veröffentlicht am 6. November 2018 19. Oktober 2018
Bereiten Sie Ihre Immobilie auf den Herbst und Winter vor
Bild von Katarzyna Bialasiewicz
So langsam wird es Zeit, sich von dem wunderschönen Sommer dieses Jahres zu verabschieden. Der Herbst hält so langsam Einzug und somit ist der Winter auch nicht mehr fern. Der ideale Zeitpunkt, die eigenen vier Wände auf die nasse und kalte Jahreszeit vorzubereiten.
Hier eine kleine Checkliste mit Maßnahmen, das Haus und die Wohnung sowohl außen als auch innen herbst- und winterfest zu machen:
Kontrolle des Daches
Lassen Sie von einem Fachmann prüfen, ob sich Schäden an der Dachdeckung entwickelt haben. Im Herbst und Winter wird das Dach durch Stürme, Hagel und Schnee auf eine harte Probe gestellt. Eindringendes Wasser kann zu Feuchtigkeits- und Frostschäden führen.
Säubern der Regenrinnen
Sind die Regenrinnen durch das herabfallende Laub verstopft, kann das Regenwasser nicht mehr kontrolliert ablaufen und sucht sich seine eigenen Wege – Schäden am Haus durch nasse Wände und Schimmel können entstehen.
Prüfen der Hausfassade und Kellerwände
Mindestens einmal im Jahr sollten die Hausfassade und die Kellerwände auf Risse überprüft werden. Schäden sollten schnellstmöglich behoben werden, um teure Reparaturkosten zu vermeiden.
Entleeren der
Vor dem ersten Frost müssen die Wasserhähne im Außenbereich geleert werden, um die Leitungen vor dem Platzen zu schützen. Die im Haus liegenden Zuläufe werden hierzu geschlossen und die Wasserhähne außen am Haus aufgedreht, um das restliche Wasser abzulassen.
Reinigen des Gullis im Kellerniedergang
In den Herbst- und Wintermonaten gibt es häufig ergiebige Niederschläge. Ist der Gulli im Kellerniedergang verstopft, läuft der Keller schnell voll. Das Laub sollte regelmäßig entfernt und der Gulli mit Leitungswasser gespült werden.
Säubern der Wege rund um die Immobilie
Stichwort Verkehrssicherungspflicht, welche nicht nur im Winter gilt: Alle häufig genutzten Wege, z. B. zur Haustür, zur Garage, zum Müll sollten regelmäßig von Laub und Unkraut gesäubert werden, um Unfälle und somit rechtlichen Ärger zu vermeiden. Überprüfen Sie auch die Außenlichtanlagen zur besseren Beleuchtung.
Der Rasen muss gemäht, gedüngt und vom Laub befreit werden. Bäume, Sträucher und Stauden sollten zurückgeschnitten werden. Schnittabfälle können klein gehäckselt und als Kompost oder Mulch zum Abdecken verwendet werden. Empfindliche Pflanzen sollten schon vor den ersten Frostnächten geschützt werden. Sind Garten- oder Wasserpumpen z. B. für einen Brunnen oder Teich vorhanden, sollten diese im Keller überwintern. Ist alles erledigt, werden die Gartengeräte gereinigt, eingeölt und vor Frost geschützt verstaut.
Überprüfung und
Pflegen der Fenster-
und Türdichtungen
Frieren Fenster- oder Türdichtungen im strengen Winter fest, so werden sie beim Öffnen beschädigt. Um dies zu vermeiden, sollten die Dichtungen im Herbst gereinigt und mit entsprechenden Mitteln geschmeidig gehalten werden. Des Weiteren sollten Fenster und Türen auf Dichtigkeit geprüft werden und gegebenenfalls ausgebessert werden, damit die warme Heizungsluft auch drinnen bleibt.
Schützen der Wasser- und Heizungsleitungen im Haus
Bei sehr niedrigen Temperaturen können auch die Leitungen im Haus einfrieren. Hier sind vor allem die Leitungen in den nicht geheizten Bereichen wie im Keller sowie in den Abstell- und Vorratsräumen gefährdet. Diese sollten mit Rohrdämmungen verkleidet werden. Um vor dem Einfrieren geschützt zu werden, sollten in der kalten Jahreszeit die Heizventile nicht vollständig zugedreht werden.
Entlüften und Reinigen der Heizkörper
Wurden Heizkörper länger nicht entlüftet, machen sie sich durch gluckernde Geräusche bemerkbar. Spätestens dann wird es Zeit, die Luft entweichen zu lassen. Die Entlüftung sollte bei allen Heizkörpern im Haus bzw. in der Wohnung vorgenommen werden. Bei der Gelegenheit bietet es sich an, die Heizkörper gründlich zu reinigen. Verschmutzungen können die Heizleistung immerhin bis zu 30 % vermindern. Die Heizkörper sollten nicht mit Möbeln zugestellt werden, damit sich die Heizungsluft gut im Raum verteilen kann. Im Wohn- und Esszimmer reicht nach Ansicht von Experten eine Raumtemperatur von 20 Grad. Im Kinder- und Arbeitszimmer sollten es maximal 22 Grad sein, während im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad genügen
Überprüfung des ­Kaminofens
Vor dem ersten Anzünden des Kaminofens sollte dieser einer gründlichen Inspektion unterzogen werden. Hierzu sollte geprüft werden, ob er ausreichend zieht, die Brennkammer gründlich gereinigt ist und ob der Schornstein stark verrußt ist. Sicherheitshalber bestellt man sich doch noch einmal den Schornsteinfeger.
© amoklv
© Sigefride
Sicherung der Immobilie gegen Einbruch
Gerade in der Zeit der frühen Dämmerung schlagen Diebe gern zu. Lassen Sie sich präventiv beraten, ob Ihre Immobilie ausreichend gesichert ist bzw. wie Sie sie effektiv absichern können. Tipps zum Einbruchschutz erhalten Sie kostenfrei bei Ihrer Polizei vor Ort.
Diese Liste ließe sich noch fortsetzen. Beherzigen Sie diese Punkte, dann können Sie dem Herbst und Winter beruhigt entgegensehen und die dunklen Abende bei wohliger Wärme und einem lodernden Kaminfeuer im warmen Zuhause entspannt genießen, während der Sturm um die Häuser pfeift.
Veröffentlicht am 2. November 2018 18. Oktober 2018
Nur gute Planung garantiert das perfekte Wintergartenerlebnis
Nur gute Planung garantiert das perfekte
Wintergartenerlebnis
Wenn es am Abend dunkel wird, hat man aus seinem Wintergarten den idealen Blick in den Sternen­himmel und ist doch gut geschützt. (Foto: epr/Bundesverband Wintergarten/Carsten Trier)
Seit Jahrzehnten werden in Deutschland jährlich um die 50.000 Wintergärten gebaut – und ein Ende ist nicht abzusehen. Der Grund für die „Erfolgsgeschichte Wintergarten“ ist leicht nachzuvollziehen: Hier wird der Wunsch nach komfortablem Wohnen mit einem Leben nahe der Natur in idealer Weise verbunden. Während man gemütlich im warmen Wintergarten sitzt, kann man den Verlauf der Jahreszeiten und die Kapriolen des Wetters unmittelbar erleben. Das deutliche „Mehr“ an Licht werden nicht nur ältere Menschen zu schätzen wissen.
Interessierte Bauherren sollten genug Zeit für eine gründliche Planungsphase vorsehen. Abhängig von der gewünschten Nutzung und den Gegebenheiten vor Ort – wie etwa Ausrichtung, vorhandener Platz et cetera – müssen der geeignete Glasanbau geplant und Fragen nach Fundament, Verglasung, Beschattung, Klimatisierung, Beheizung und anderen Gewerken geklärt werden. Aufgrund seiner exponierten Lage und der großen verglasten Flächen machen sich Temperatur- und Wetterschwankungen in einem Wintergarten erheblich schneller bemerkbar, als dies in einem herkömmlichen Innenraum der Fall ist. Aus diesem Grund ist die Kompetenz des Wintergarten-Fachbetriebs von zentraler Bedeutung. Wird ein Wintergarten nachträglich an ein Gebäude angebaut, dann werden auch die Formalitäten rund um den erforderlichen Bauantrag in der Regel vom Profi übernommen. Der Bundesverband Wintergarten e. V. mit Sitz in Berlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, für eine hohe Qualität im Wintergartenbau einzustehen. Die Mitgliedsbetriebe des Verbandes sind dafür das Qualitätsversprechen eingegangen und verkörpern diese Werte. Als eine erste Orientierungshilfe hat der Bundesverband Wintergarten auf seiner Homepage einen großen Ratgeber veröffentlicht, der private Bauherren über alle wichtigen Aspekte beim Bau eines Wintergartens informiert. Herstellerneutral werden verschiedene Materialien und Lösungen präsentiert, die alle nur zu einem Ziel führen sollen: Ein Wintergarten, der die Nutzungswünsche der Bewohner erfüllt und für dauerhafte Freude sorgt.
(epr)
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References: § 556
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