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Timestamp: 2020-02-24 23:36:20+00:00

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Vereinssatzung – SV 1954 Reinheim e.V.
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Der am 10. Oktober 1954 gegründete Schützenverein führt den Namen “Schützenverein 1954 Reinheim e.V.”
Er ist in das Vereinsregister, Registernummer VR 388, beim Amtsgericht Reinheim, jetzt Dieburg, eingetragen und hat seinen Sitz in Reinheim. Die Vereinsnummer lautet: 9217
Der Schützenverein 1954 Reinheim e.V., Sitz in Reinheim, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke”, und zwar insbesondere durch Pflege und Ausübung des Schießens auf sportlicher Grundlage, der Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Art, sowie der Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit seiner Mitglieder, insbesondere seiner Jugend.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1.1 Aktive Mitglieder über 18 Jahre
1.2 Jugendliche Mitglieder unter 18 Jahren
1.3 Passive Mitglieder
Zur Aufnahme ist eine schriftliche Anmeldung und Aufnahmegebühr erforderlich. Mitglieder können alle Personen werden, die sich in geordneten Verhältnissen befinden und über einen guten Leumund verfügen. Über die Aufnahme entscheidet der Ausschuß.
Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält eine Mitgliedskarte und die Satzung. Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung, die Satzung des Vereins anzuerkennen und zu achten.
Die Mitglieder haben Zutritt zu allen Vereinsveranstaltungen. Ausnahmen werden durch Ausschußbeschluß von Fall zu Fall bestimmt.
Mitglieder, die die Vereinsinteressen schädigen und trotz wiederholter Ermahnung nicht davon ablassen, können aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das gleiche gilt, wenn die Vereinsbeiträge nach Fälligkeit trotz Aufforderung nicht innerhalb einer Frist von 3 Monaten bezahlt werden.
Ehrenmitglieder besitzen die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder und sind beitragsfrei.
Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod oder durch schriftliche Austrittserklärung auf den Schluss des Kalenderjahres mit einer Frist von zwei Monaten (Ende Oktober) Der Beitrag ist bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft zu bezahlen.
Ein Vereinsmitglied kann durch Beschluß des Ausschusses ausgeschlossen werden (§ 5 Abs. 3). Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
Das ausgeschlossene Mitglied ist berechtigt, in der nächsten Hauptversammlung Berufung einzulegen, die durch Beschluß endgültig entscheidet. Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an den Verein und seinen Einrichtungen.
Jedes Mitglied bezahlt einen Jahresbeitrag und eine Aufnahmegebühr. Während des Wehrdienstes zahlen Vereinsmitglieder die Hälfte des Jahresbeitrages. Die Mitgliedsbeiträge sowie die Aufnahmegebühr können in jeder Jahreshauptversammlung neu festgelegt werden. Die einfache Mehrheit entscheidet über die Höhe des Beitrages.
Die erste Beitragszahlung und die Zahlung der Aufnahmegebühr hat bei Aufnahme in den Verein zu erfolgen. Die folgenden Jahresbeiträge sind jeweils am Jahresanfang zu entrichten. Bei Bankabbuchung am 15 Febr. eines jeden Jahres. Sämtliche Einnahmen des Vereins sind zur Erfüllung des Vereinszweckes (§ 2) zu verwenden.
§ 8 – Leitung und Verwaltung
1.1 dem Vorsitzenden (1. Vorsitzender)
1.2 dem stellvertretenden Vorsitzenden (2. Vorsitzender)
1.3 dem Schriftführer
Der Vorstand wird von der Hauptversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt.
§ 9 – Der Ausschuß
1.5 dem Jugendleiter
1.6 dem 1. Schießleiter
und Beisitzern nach Bedarf, die besondere Bezeichnungen (z.B. Sportleiter, Kassierer, usw.) führen können.
Der Ausschuß wird von der Hauptversammlung auf je drei Jahre gewählt.
Der Ausschuß unterstützt den Vorsitzenden in der Leitung des Vereins. Ihm obliegt es, die Veranstaltungen des Vereins festzulegen sowie Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Angelegenheiten zu bestellen. Er entscheidet in allen in der Satzung vorgesehenen Fällen. Die Ausschußsitzungen werden vom 1. Vorsitzenden – im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden – geleitet. Über die Sitzungen und Beschlüsse wird vom Schriftführer Protokoll geführt, das vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen ist.
Fällt ein Mitglied des Ausschusses vor einer Hauptversammlung weg, sei es durch Tod, Rücktritt oder dergl., so ist der Ausschuß berechtigt, einen Ersatzmann zu wählen, der an die Stelle des Ausgeschiedenen bis zur nächsten Hauptversammlung tritt. Diese Bestimmung findet auf den Vorsitzenden des Vereins keine Anwendung. Fällt der 2. Vorsitzende weg, so wird er bis zur nächsten Hauptversammlung durch den Schriftführer vertreten.
Die Hauptversammlung wählt auf die Dauer von 3 Jahren zwei Kassenprüfer. Sie haben mindestens vor dem jährlichen Rechnungsabschluß eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und darüber in der Hauptversammlung Bericht zu erstatten.
Sämtliche Organe des Vereines üben ihre Tätigkeiten ehrenamtlich aus.
§ 12 – Die Hauptversammlung
Die jährliche Hauptversammlung wird vom 1. Vorsitzenden – im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden – geleitet. Die Einladung hierzu muß spätestens zwei Wochen vorher schriftlich oder durch Zeitungsanzeige unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung erfolgen.
2.1 Feststellung der Stimmliste
2.2 Bericht des Vorsitzenden über das abgelaufene Geschäftsjahr
2.3 Bericht des Schriftführers
2.4 Bericht des Schatzmeisters und der Rechnungsprüfer
2.5 Bericht des 1. Schießleiters
2.7 Etwa anfallende Wahlen des Vorstandes und des Ausschusses
2.8 Voranschlag für das laufende Geschäftsjahr
Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Es entscheidet regelmäßig einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende.
§ 13 außerordentliche Hauptversammlung
Der Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Hauptversammlung innerhalb einer Frist von einer Woche einberufen.
Der Vorsitzende muß eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn dies mindestens der 10. Teil der Mitglieder unter Angabe des Grundes verlangt.
Zur Beschlußfassung über folgende Punkte ist die Mehrheit von 3/4 der in der Hauptversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich:
Auflösung oder Verschmelzung des Vereins, wenn nicht mindestens sieben Mitglieder sich entschließen, ihn weiterzuführen. Die Auflösung oder Verschmelzung des Vereins kann nur auf einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlußfassung hierüber angekündigt ist.
§ 15 – Vermögensverfall des Vereines bei Auflösung oder Aufhebung
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Reinheim, die es unmittelbar und ausschließlich für sportliche Zwecke zu verwenden hat.
Reinheim, den 25.1.1980
Vierheller 1. Vorsitzender
Viehrig Schriftführer
In der Jahreshauptversammlung vom 3. April 1987 wurde die Änderung der § 6 und § 7 der Satzung von den 31 anwesenden Mitgliedern einstimmig beschlossen. Die Änderungen sind in dieser Neufassung enthalten.
§ 6 Erlöschen der Mitgliedschaft (1.Satz)
§ 7 Beitrage der Mitglieder (komplett)
gez. W.Emich 1.Vorsitzender / April 1987

References: § 8

§ 9

§ 12

§ 13

§ 15
 § 6
 § 7

§ 6

§ 7