Source: http://www.sportverein-arnegg.de/index.php/satzung
Timestamp: 2018-06-24 16:25:14+00:00

Document:
Aktualisierte Ausgabe von 2010
S a t z u n g.. 1
Geschäftsordnung.. 10
Disziplinarordnung.. 15
Ehrungsordnung.. 17
Jugendordnung.. 19
Finanzordnung.. 23
Beitragsordnung.. 26
Der am 13. November 1923 in Arnegg gegründete Verein führt den Namen „Sportverein Arnegg 1923 e.V.“
Er hat seinen Sitz in 89134 Blaustein-Arnegg, Alb-Donau-Kreis und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Ulm, Register Nr. VR 70 eingetragen.
Der Verein dient der Förderung des Sports und der Jugendhilfe. Er verfolgt deshalb ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen, rassischen und konfessionellen Gesichtspunkten der Gesundheit, der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend, zu dienen.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG beschließen. Mitglieder und Amtsinhaber eines Satzungsamtes können angemessen entlohnt werden. Näheres regelt § 9 der Finanzordnung.
§3 Mitgliedschaft beim WLSB
Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landes- Sportbundes e.V. (WLSB). Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des WLSB und der Mitgliedsverbände des WLSB, deren Sportarten im Verein betrieben werden.
Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des Vorstands aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages, der an den Verein zu richten ist. Minderjährige bedürfen der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Bei beschränkt Geschäftsfähigen (Minderjährigen) übernimmt der gesetzliche Vertreter bei Stellung des Aufnahmeantrages die Haftung für die Mitgliedsbeiträge des neuen Mitgliedes durch seine Unterschrift.
Die Beitrittserklärung wurde ergänzt durch den Hinweis: „Ich erkläre hiermit die Mithaftung für die Mitgliedsbeiträge“.
Die Aufnahme eines Mitgliedes kann auch über Internet erfolgen. Der Antrag ist nur dann rechtskräftig, wenn er mit einer Unterschriften-Signatur versehen ist. Ansonsten wird dem Interessierten eine Beitrittserklärung zum Ausfüllen aller Daten und mit der Bitte um Unterschrift zugestellt.
Die ordentliche Mitgliedschaft beginnt mit dem 01. des Quartals, in dem sie beantragt wird. Die Mindestmitgliedsdauer beträgt ein Jahr.
Der Beginn der Mitgliedschaft eines außerordentlichen Mitgliedes wird durch besondere Vereinbarung zwischen dem außerordentlichen Mitglied und dem Vorstand des Vereins festgelegt.
Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Vorsitzende können nach langjähriger Amtszeit zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder haben dieselben Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder. Näheres regeln die Ordnungen des Vereins, insbesondere die Ehrungsordnung.
Die Zugehörigkeit zu den Abteilungen setzt die Mitgliedschaft beim Verein voraus.
Die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitgliedes endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
Der Austritt eines ordentlichen Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand bis 30.09. und wird mit Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam, sofern die Mindestmitgliedschaftsdauer von einem Jahr bis dahin erfüllt ist. Für die Austrittserklärung Minderjähriger gelten die für den Aufnahmeantrag bestimmten Regelungen entsprechend.
die Bestimmungen der Satzung und Ordnungen oder die Interessen des Vereins verletzt,
Der Ausschlussbeschluss ist schriftlich dem Betroffenen mitzuteilen. Gegen den Ausschlussbeschluss steht ihm innerhalb von zwei Wochen gegenüber dem Vorstand Berufungsrecht an den Vereinsrat zu. Bis zur Entscheidung des Vereinsrates ruhen die Rechte des Mitgliedes. Bestätigt der Vereinsrat den Ausschluss, so ruhen die Mitgliedsrechte des Betroffenen bis zur endgültigen Entscheidung durch die Mitgliederversammlung.
Für die Mitglieder sind diese Satzung und die Ordnungen sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
Jedes über 16 Jahre alte ordentliche Mitglied ist berechtigt, das Antrags-, Diskussions- und Stimmrecht bei Mitglieder- und Abteilungsversammlungen auszuüben.
Bei Jugendversammlungen sind alle ordentlichen Mitglieder unter 18 Jahren stimmberechtigt.
Ordentliche Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, in allen Abteilungen des Vereins nach Maßgabe der Abteilungsbestimmungen Sport auszuüben und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen.
Das außerordentliche Mitglied ist berechtigt, nach Maßgabe der vom Vorstand gefassten Beschlüsse bestimmte Einrichtungen des Vereins zu benutzen.
Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein aktives und passives Wahlrecht. Es steht ihnen das Recht zu, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen.
a) Die Mitglieder des Vereins sind beitragspflichtig.
b) Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder sind beitragsfrei
Die Höhe des Mitgliederbeitrages, der Aufnahmegebühr und der Umlagen wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt (Ausnahme § 6 Ziffer 5).
Die Höhe von Zusatzbeiträgen, Aufnahmegebühren und Umlagen der Abteilungen ist von den Abteilungsversammlungen festzusetzen.
Einzelheiten regelt die Beitragsordnung des Vereins.
Die Beiträge der außerordentlichen Mitglieder werden durch besondere Vereinbarung zwischen dem außerordentlichen Mitglied und dem Vorstand festgesetzt.
Die Einberufung zu Versammlungen oder Sitzungen der Organe ist von den obersten gewählten Amtsinhabern oder deren Vertretern unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche vorzunehmen. Tagesordnung und Gegenstände der Beschlussfassung, mit Ausnahme von Wahlen, brauchen nicht bekannt gegeben werden. Die Einberufung zur Mitgliederversammlung wird im § 8 Nr. 2 geregelt.
Über die Beschlüsse der Organe ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Die Mitglieder des Vorstands werden im gleichen Jahr gewählt. 1.Vorsitzende/r, 2. Vorsitzende/r, Schatzmeister/in, Schriftführer/in werden auf zwei Jahre gewählt. Der Gesamtjugendleiter/in wird gemäß Jugendordnung für die Dauer von 2 Jahren gewählt und in der Hauptversammlung bestätigt.
Die Mitglieder der anderen Organe werden für die Dauer von einem Jahr gewählt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitgliedes kann das betreffende Organ bis zur Wahl in der nächsten Versammlung oder Sitzung ein neues Mitglied kommissarisch berufen.
Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei allen Abstimmungen die einfache Mehrheit der abgegebenen, stimmberechtigten Stimmen, wobei Stimmengleichheit Ablehnung bedeutet. Stimmenthaltung und ungültige Stimmen zählen nicht.
Weitere Förmlichkeiten
Für die weiteren Förmlichkeiten des Ablaufs von Versammlungen und Sitzungen einschließlich Wahlen der Organe ist die Geschäftsordnung maßgeblich.
Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie findet jährlich nach Abschluss des vorhergehenden Geschäftsjahres, und zwar bis spätestens 30. April des Folgejahres statt.
Die Mitgliederversammlung ist vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, durch Veröffentlichung im örtlichen Gemeindeblatt unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen und unter Bekanntmachung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einzuberufen.
Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes einschließlich der Fachausschüsse und der Abteilungsleiter
Entgegennahme des Kassenberichtes und der Berichte der Kassenprüfer
Wahl und Amtsenthebung der Mitglieder des Vorstandes, mit Ausnahme der/des Gesamtjugendleiters/in und Vereinsjugendsprecher und –Sprecherin, welche die Jugendvollversammlung wählt und durch die Mitgliederversammlung des Hauptvereins bestätigt wird.
Bestätigung der/des Gesamtjugendleiters/in, des Vereinsjugendsprechers und –Sprecherin.
Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühr und Umlagen
die Einberufung von einem Fünftel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und des Grundes gegenüber dem Vorstand schriftlich verlangt wird.
Anträge zur Mitgliederversammlung können von den Organen des Vereins und von jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung beim Vorsitzenden eingereicht werden. Später eingehende Anträge können nur beraten und beschlossen werden, wenn 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen.
Anträge auf Satzungsänderungen für die nächste Mitgliederversammlung müssen bis Ablauf des vorhergehenden Geschäftsjahres dem 1. Vorsitzenden vorgelegt werden.
Als Dringlichkeitsantrag kann eine Satzungsänderung nur dann behandelt werden, wenn die Dringlichkeit von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen wurde.
§9 Vereinsrat
Die Abteilungsleiter und deren Stellvertreter. Bei Verhinderung bis zu zwei Personen aus der Abteilungsleitung.
Zwei Vertreter aus dem Vorstand des FC Blautal 2001 e.V., die Mitglied im SV Arnegg 1923 e.V. sind.
die Beschlussfassung, mit Ausnahme der Geschäftsordnung, über die Ordnungen des Vereins
der/die Gesamtjugendleiter/in
Ämterhäufung ist für die Ämter a) bis e) nicht möglich.
Die Zuständigkeiten der Vorstandsmitglieder sind in einem Aufgabenverteilungsplan/ Stellenbeschreibung festzulegen.
Die Vorstandsmitglieder sind berechtigt, an allen Sitzungen der Abteilungen und Fachausschüsse sowie an den Versammlungen der Organe des Vereins teilzunehmen.
Der 1. Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister sind der gesetzliche Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jeder ist zur alleinigen Vertretung gerichtlich und außergerichtlich berechtigt. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der zweite Vorsitzende von seinem Vertretungsrecht nur bei einer Verhinderung des 1. Vorsitzenden Gebrauch machen darf. Der Schatzmeister nur bei Verhinderung der beiden Vorsitzenden.
Das Vertretungsrecht der gesetzlichen Vertreter wird insoweit eingeschränkt, als, dass sämtliche Grundstücksgeschäfte der Genehmigung des Vereinsrats bedürfen. Darlehensverträge über € 15.000,- pro Geschäftsjahr sind ebenfalls vom Vereinsrat zu genehmigen. Übrige Rechtsverbindlichkeiten können nur im Rahmen des §8 der Finanzordnung eingegangen werden.
§11 Fachausschüsse
Zur Entlastung werden vom Vorstand nach Bedarf Fachausschüsse gebildet.
Die Fachausschüsse nehmen ihre Aufgabenbereiche in eigener Verantwortung wahr. Sie haben dabei die Beschlüsse der Organe und die Ordnungen des Vereins zu beachten.
Die Jugendversammlungen haben nach Bedarf, jedoch mindestens ein Mal jährlich, unter Leitung des Gesamtjugendleiters stattzufinden.
Die Vereinsjugend arbeitet gemäß der Jugendordnung.
Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des Vereinsrates gegründet.
Die Abteilungen verwalten die im Haushaltsplan ausgewiesenen Mittel selbständig. Sie dürfen Verbindlichkeiten nur für satzungsgemäße Zwecke im Rahmen der vorhandenen Haushaltsmittel eingehen. Die Kassenführung kann jederzeit von Mitgliedern des Vorstandes geprüft werden. Die Abteilungskassen werden mindestens einmal jährlich von den Kassenprüfern geprüft.
Die Abteilungen sind berechtigt, Zusatzbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen zu erheben.
Abteilungsleiter dürfen keine Dauerschuldverhältnisse eingehen (näheres regelt die Finanzordnung).
Die Abteilungen nutzen Vereinseigentum.
Disziplinarordnung sowie
Sie sind mit Ausnahme der Abteilungsordnungen, der Jugendordnung und der Geschäftsordnung vom Vereinsrat zu beschließen. Bei Bedarf können weitere Ordnungen erlassen werden.
Der Vorstand ist zuständig für Disziplinarangelegenheiten der Mitglieder. Der Vereinsrat ist die Berufungsinstanz und entscheidet endgültig außer bei Ausschluss aus dem Verein.
Disziplinarangelegenheiten sind Verstöße und Verfehlungen der Mitglieder gegen
die Satzung und Ordnungen des Vereins
die satzungsmäßigen Anordnungen der Organe des Vereins
das Ansehen und das Vermögen des Vereins
die Ehre und das Ansehen aller mit dem Sport befassten Personen und Organe.
Näheres, insbesondere über die Verfahrensweise, regelt die Disziplinarordnung.
Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder mindestens 2 Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch dem Vereinsrat angehören dürfen.
Die Kassenprüfer sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege des Vereins, die Kassenführung der Abteilungen sowie sonstiger Kassen sachlich und rechnerisch prüfen, dieses durch ihre Unterschrift bestätigen und der Mitgliederversammlung hierüber einen Bericht vorlegen.
Das nach der Bezahlung der Schulden noch vorhandene Vereinsvermögen ist auf die örtliche Gemeindeverwaltung, die das Geld verwaltet, bis sich wieder ein Turn- und Sportverein im Ortsteil Arnegg mit den gleichen Zielen bildet, zu übertragen.
Das gleiche Verfahren ist auch anzuwenden bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke – z.B. bei Verlust der Gemeinnützigkeit.
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 21. Juni 1985 beschlossen und ersetzt die bisherige Satzung. Sie tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 16.10.1993
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 20.05.1994
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 13.04.2002
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 05.04.2003
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 03.04.2004
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 15.04.2005
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 24.03.2006
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 26.03.2010
§1 Geltungsbereich-Öffentlichkeit
Der Sportverein Arnegg 1923 e.V. erlässt zur Durchführung von Sitzungen, Versammlungen und Tagungen (nachstehend Versammlungen genannt) diese Geschäftsordnung.
Die Mitgliederversammlungen sind öffentlich. Die Öffentlichkeit ist auszuschließen, wenn die Mitgliederversammlung einen entsprechenden Antrag fasst.
Alle weiteren Versammlungen sind nicht öffentlich. Die Öffentlichkeit kann zugelassen werden, wenn die Mitglieder der Versammlung es beschlossen haben.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung richtet sich nach §8 Nr. 2, die der übrigen Organe nach §7 Nr. 2 der Satzung des Vereins.
Der 1. Vorsitzende, bei Abwesenheit sein Vertreter, sind über die Einberufung der Organe zu informieren.
Die Versammlungen werden vom 1. Vorsitzenden bzw. von den obersten gewählten Amtsinhabern eines Organs eröffnet, geleitet und geschlossen (nachstehend Versammlungsleiter).
Berichterstatter und Antragsteller erhalten zu Beginn und am Ende der Aussprache ihrer Tagesordnungspunkte das Wort. Sie können sich auch außerhalb der Rednerliste zu Wort melden; ihrer Wortmeldung ist vom Versammlungsleiter nachzukommen.
Die Antragsberechtigung zur Mitgliederversammlung ist in §8 Nr. 5 der Satzung festgelegt. Anträge an die anderen Organe können die stimmberechtigten Mitglieder der entsprechenden Organe stellen.
Soweit die Frist zur Einreichung von Antragen nicht durch die Satzung geregelt ist, müssen Anträge drei Tage vor dem Versammlungstermin vorliegen.
Anträge, die sich aus der Beratung eines Antrages ergeben und diesen ändern, ergänzen oder fortführen, sind ohne Festsetzung der Dringlichkeit zugelassen.
Für allgemeine Anträge sowie Anträge auf Satzungsänderung zur Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen der Satzung des Vereins in §8 Nr. 5.
Anträge, die nach der festgesetzten Frist eingereicht werden, können als Dringlichkeitsantrag in der Versammlung behandelt werden.
Über die Dringlichkeit eines Antrages ist außerhalb der Rednerliste sofort abzustimmen, nachdem der Antragsteller gesprochen hat. Ein Gegenredner ist zugelassen.
Über Dringlichkeitsanträge mit dem Ziel einer Satzungsänderung gelten die Bestimmungen der Satzung in §8 Nr. 5.
Über Anträge zur Geschäftsordnung auf Schluss der Debatte oder Begrenzung der Rednerzeit ist außerhalb der Rednerliste sofort abzustimmen, nachdem der Antragsteller und ein Gegenredner gesprochen haben.
Redner, die zur Sache gesprochen haben, dürfen keinen Antrag auf Schluss der Debatte oder Begrenzung der Rednerzeit stellen.
Liegen zu einer Sache mehrere Anträge vor, so ist über den Antrag, der am weitesten geht, zuerst abzustimmen. Bestehen Zweifel, welcher Antrag am weitesten geht, entscheidet die Versammlung ohne Aussprache.
Bei Zweifel über die Abstimmung kann sich der Versammlungsleiter jedoch zu Wort melden und Auskunft geben.
Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei allen Abstimmungen die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmengleichheit Ablehnung bedeutet. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt (vergleiche auch §7 Nr. 5 der Satzung des Vereins).
Auf den Antrag von mindestens zehn der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder muss eine Abstimmung wiederholt werden, wenn der Antrag von mindestens der Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder angenommen wird. Der Antrag kann auf Wiederholung der Abstimmung in offener, namentlicher oder geheimer Weise gerichtet sein.
Vor dem Wahlgang hat der Wahlausschuss zu prüfen, ob die zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten die Voraussetzungen erfüllen, welche die Satzung vorschreibt. Ein Abwesender kann gewählt werden, wenn dem Wahlleiter vor der Abstimmung eine schriftliche Erklärung vorliegt, aus der die Bereitschaft, die Wahl anzunehmen, hervorgeht.
Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen, ob sie im Fall einer Wahl das Amt annehmen.
Im Fall eines Ausscheidens von Mitgliedern der Organe kann das betreffende Organ bis zur Wahl in der nächsten Versammlung ein neues Mitglied kommissarisch berufen (vergleiche §7 Nr. 4 der Satzung des Vereins).
Über die Beschlüsse der Organe ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist (vergleiche §7 Nr. 3 der Satzung des Vereins).
Den beiden Vorsitzenden sind unverzüglich zwei Kopien des Protokolls zu übersenden.
Diese Geschäftsordnung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21. Juni 1985 sofort in Kraft.
§1 Alle Mitglieder sind dieser Disziplinarordnung unterworfen.
§2 Der Vorstand ist zuständig für Disziplinarangelegenheiten der Mitglieder. Er wird von Amtswegen oder auf schriftlichen Antrag eines Mitglieds tätig.
Der Vereinsrat ist Berufungsinstanz und entscheidet endgültig, außer bei Ausschluss aus dem Verein. Er wird nur auf schriftlichen Antrag tätig.
§3 Disziplinarangelegenheiten sind Verstöße und Verfehlungen der Mitglieder gegen
die Satzung und die Ordnungen des Vereins
die satzungsmäßigen Anordnungen der Organe des Vereins, wozu auch die Nichtbezahlung einer Geldbuße und die Nichteinhaltung einer anderen Strafmaßnahme gehört (§4 c-g der Disziplinarordnung)
die Ehre und das Ansehen aller mit dem Sportbefassten Personen und Organe.
§4 Es können folgende Strafen verhängt werden:
Geldbuße bis zum 10fachen des Einzelmitgliedsbeitrages
Ausschluss von der Teilnahme am Übungsbetrieb auf bestimmte Zeit
Ausschluss von der Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen
Verbot des Betretens der vereinseigenen Sportanlage auf bestimmte Zeit
Enthebung oder zeitweiliger Ausschluss vom Amt als Mitglied eines Vereinsorgans
Zeitweise Entziehung der Mitgliedsrechte
Ausschluss aus dem Verein (§4 Nr. 3 d der Diziplinarordnung des Vereins).
§5 Beteiligte am Verfahren sind alle Personen und Organe, deren Interessen durch die Entscheidung berührt werden. Der Vorstand bzw. der Vereinsrat entscheidet darüber, wer Beteiligter ist.
§6 Es wird im schriftlichen Verfahren nach öffentlicher Sitzung entschieden. Eine mündliche Verhandlung findet statt
wenn sie vom Beschuldigten beantragt wird
wenn sie vom jeweiligen Vorsitzenden angeordnet oder vom Vorstand bzw. vom Vereinsrat beschlossen wird.
§7 Die mündlichen Verhandlungen sind öffentlich. Beratung und Beschlussfassung sind nicht öffentlich. Zur mündlichen Verhandlung ist der Beschuldigte zu laden. Erscheint er nicht, wird ohne ihn verhandelt. Die Ladung des Beschuldigten ist zuzustellen. Die Ladungsfrist beträgt 8 Tage.
§8 Dem Beschuldigten ist vor der Entscheidung Gelegenheit zu geben, sich innerhalb einer angemessenen, vom Vorsitzenden festzusetzenden Frist zu äußern. Beteiligte und Zeugen können zur Stellungnahme aufgefordert oder zur mündlichen Verhandlung geladen werden.
§9 Die Entscheidungen sind schriftlich niederzulegen und zu begründen. Sie sind dem Beschuldigten und den Beteiligten (§5) zuzustellen.
Außerdem sind alle Entscheidungen im Mitteilungsblatt des SV Arnegg 1923 e.V. zu veröffentlichen.
§10 Der Vorstand hat die Strafen zu vollstrecken und entstandene Kosten einzuziehen.
Die Disziplinarordnung tritt gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21. Juni 1985 ab sofort in Kraft.
§1 Der SV Arnegg 1923 e.V. kann Mitglieder und andere Persönlichkeiten ehren, die sich um die Bestrebungen und die Förderung des Vereins besondere Verdienste erworben haben.
§2 Die Ehrungen erfolgen durch Verleihung:
der Vereinsnadel in Silber
der Vereinsnadel in Gold
der Verdienstmedaille in Bronze
der Verdienstmedaille in Silber
der Verdienstmedaille in Gold
der Eigenschaft eines Ehrenvorsitzenden
§3 Bei Mitgliedern sind die Voraussetzungen für die Ehrungen folgende:
für die Vereinsnadel in Silber:
Eine 25-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft im Verein
für die Vereinsnadel in Gold:
Eine 40-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft im Verein
für die Urkunde für 50-jährige bzw. 60-jährige Mitgliedschaft im Verein:
Eine ununterbrochene Mitgliedschaft von 50 bzw. 60 Jahren im Verein
für die Verdienstmedaille in Bronze:
Eine 10-jährige Tätigkeit in einem Organ des Vereins
für die Verdienstmedaille in Silber:
Eine 15-jährige Tätigkeit in einem Organ des Vereins
für die Verdienstmedaille in Gold:
Eine 20-jährige Tätigkeit in einem Organ des Vereins
für die Ehrenmitgliedschaft:
Eine langjährige selbstlose ehrenamtliche Tätigkeit für den Verein und der damit verbundenen Erwerb von außergewöhnlichen Verdiensten.
für den Ehrenvorsitzenden:
Nach langjähriger Amtszeit als Vorsitzender Ernennung durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes.
§4 Der Vorstand schlägt die Ehrungen vor und der Vereinsrat beschließt sie (Ausnahme: §3 h der Ehrungsordnung).
Für die Ehrungen anrechenbare Mitgliedsjahre beginnen mit dem Eintritt in den Verein. (Stichtag 01.01.2000)
Die Unterbrechung einer Tätigkeit als Mitglied eines Vereinsorgans bis zu zwei Jahren bewirkt bei Wiederaufnahme einer Tätigkeit die Fortschreibung der Funktionärsjahre.
§5 Das die Mitgliederkartei führende Vorstandsmitglied hält alle für Ehrungen wichtigen Daten fest und unterbreitet dem Vorstand am Jahresende eine Liste mit den zu Ehrenden.
§6 Die anstehenden Ehrungen werden in der jährlichen Mitgliederversammlung oder im Rahmen einer Feier vom Vorsitzenden vorgenommen.
§7 Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Ansonsten haben sie aber dieselben Pflichten und Rechte wie ordentliche Mitglieder.
§8 Ein Rechtsanspruch auf die genannten Ehrungen besteht nicht.
§9 Übergangsvorschrift: Ehrungen, die der Verein vor Inkraftsetzung dieser Ehrungsordnung ausgesprochen hat, bleiben von dieser Neuregelung unberührt.
Diese Ehrungsordnung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21. Juni 1985 ab sofort in Kraft.
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 06.04.2001
Sportverein Arnegg 1923 e. V.
Alle Vereinsmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr und alle regelmäßig und unmittelbar in der Vereinsjugendarbeit tätigen Mitarbeiter/innen bilden die Vereinsjugend des Sportverein Arnegg 1923 e. V.
Die Vereinsjugend ist in der sportlichen und außersportlichen Jugendarbeit aktiv. Sie trägt damit zur Persönlichkeitsbildung junger Menschen bei. Schwerpunkte ihrer Jugendarbeit sind die Förderung der freizeit- und wettkampfsportlichen Betätigung der jugendlichen Mitglieder und die Bereitstellung von freizeitkulturellen Angeboten. Bei allen Aktivitäten sollen die Jugendlichen gemäß Ihrem Entwicklungsstand bei der Planung und Durchführung mit beteiligt werden.
Die Jugendvollversammlung ist das oberste Organ der Vereinsjugend. Sie findet jährlich mindestens einmal statt. Zu ihr ist mindestens eine Woche vorher einzuladen. In den Jahren, in denen eine Vereinsmitgliederversammlung stattfindet, ist die Jugendvollversammlung vier bis acht Wochen vor dieser durchzuführen.
Entgegennahme des Berichts des Jugendvorstandes
Entlastung der Mitglieder des Jugendvorstandes
Wahlperiode und Wahl verfahren
Die Mitglieder des Jugendvorstandes werden auf zwei Jahre gewählt. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Abteilungsjugendleiter/innen werden durch die Abteilungs-versammlungen gewählt.
Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Vereinsjugend gemäß §1 dieser Jugendordnung, soweit sie das 7. Lebensjahr vollendet haben. Jedes anwesende stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme.
Anträge an die Jugendvollversammlung können von allen stimmberechtigten Mitgliedern allen Organen und Abteilungen des Vereins gestellt werden. Die Anträge sind 14 Tage vor der Versammlung schriftlich bei dem Vereinsjugendleiter einzureichen.
- der oder die Vereinsjugendleiter/in (Gesamtjugendleiter/in)
- der oder die Stellvertreter/in des / der
Vereinsjugendleiters/in (Gesamtjugendleiter/in)
- die Vereinsjugendsprecherin / der Vereinsjugendsprecher
- der oder die Kassierer/in der Jugendkasse
- der oder die Schriftführer/in
- den Abteilungsjugendleiter / Abteilungsjugendleiterinnen
- bis zu 4 weitere Mitglieder
- Beratung und Beschlussfassung des Jugendetats
- Nachberufung ausgeschiedener Mitglieder des Jugendvorstandes
- Führung der Jugendkasse
- Beratung und Beschlussfassung über grundsätzliche Fragen der Jugendarbeit einschließlich der Vorbereitung von Anträgen der Vereinsjugend an den Gesamtverein.
- Koordination der Jugendarbeit in den Abteilungen
- Bestätigung der Abteilungsjugendordnungen
- Gewinnung von weiteren Mitarbeitern/Innen für die Jugendarbeit
- Vertretung der Vereinsjugend außerhalb des Vereines, insbesondere bei Sportkreisjugend (SKJ), Württembergischer Sportjugend (WSJ), Stadt- und Kreisjugendring (SJR bzw. KJR)
- Beantragung von Zuschüssen für die Vereinsjugendarbeit
- Qualifizierung der Jugendmitarbeiter/innen durch Bekanntgabe von Weiterbildungsveranstaltungen
- Planung von Information und Weiterbildungsmaßnahmen
- Sicherstellung des Informationsflusses an die Vereinsjugendmitarbeiter/innen
- Sicherstellung des Informationsflusses zwischen den Jugendmitarbeitern/innen
- Behandlung beziehungsweise Delegation von Aufgaben und Fragen, die nicht zweifelsfrei einem anderen Organ zugeordnet werden können.
3) Arbeitsweise
Der oder Arbeitsweise die Jugendleiter/in leitet die Sitzungen des Jugendvorstandes und lädt dazu ein. Die Sitzungen finden nach Bedarf, mindestens aber einmal jährlich statt.
Bei Bedarf können zu den Sitzungen des Jugendvorstandesberatung zusätzlich weitere Personen eingeladen werden.
4) Zusätzliche Mitarbeiter/innen
Der Jugendausschuss hat die Möglichkeit, in begründeten Einzelfällen abweichend von der Jugendordnung weitere Ausschussmitglieder zu berufen
§ 6 Vertretung der Vereinsjungend im Gesamtverein
Der oder die Vereinsjugendleiter/in (Gesamtjugendleiter) und Vereinsjugendsprecher vertreten die Vereinsjugend mit Sitz und Stimme im Vereinsrat.
Die Abteilungsjugenden sind durch den oder die Abteilungsjugendleiter/in im Jugendvorstand mit Sitz und Stimme vertreten. Sie sollen sich eine eigene Abteilungsjugendordnung geben, die sich an der jeweils gültigen Vereinsjugend orientiert und vom Jugendvorstand zu bestätigen ist.
Die Jugendkasse wird vom Jugendausschuss geführt. Die Führung der Jugendkasse wird auf eine Person des Jugendausschusses übertragen.
Die Jugendkasse ist Teil des Vereinsvermögens. Sie ist zum Jahresende mit der Kasse des Gesamtvereins abzustimmen.
Die Vereinsjugend wirtschaftet selbständig und eigenverantwortlich, mit den ihr direkt zur Verfügung stehenden Jugendfördermitteln. Sie ist verantwortlich als Empfänger der Zuschüsse für die jugendpflegerischen Maßnahmen.
Die Jugendkasse ist jährlich mindestens einmal von den vom Gesamtverein gewählten Kassenprüfern/innen zu prüfen.
Der Jugendvorstand entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel. Er ist nicht berechtigt, Verbindlichkeiten einzugehen, die nicht mehr im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung aus eigenen Mitteln erfüllt werden können. Ein Eingriffsrecht des Vorstandes ist gegeben, wenn die Mittel nicht gemäß der Vereinssatzung verwendet werden.
Die Jugendordnung muss von der Jugendvollversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen und vom Vereinsrat mit einfacher Mehrheit bestätigt werden. Das gleiche gilt für Änderungen. Die Jugendordnung beziehungsweise Änderung der Jugendordnung tritt/treten mit der Bestätigung durch den Vereinsrat in Kraft.
Diese Jugendordnung tritt mit Beschluss der Jugendvollversammlung vom 22. Januar 1993 sofort in Kraft.
Geändert mit Beschluss der Jugendvollversammlung vom 13.03.2009
Der Vorstand stellt den Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr auf.
Jede Abteilung erstellt für das kommende Geschäftsjahr ihren Haushaltsplanentwurf (Satzung §13 Nr. 5.1). Darin müssen notwendige Mittel aus der Vereinskasse beim Vorstand beantragt und alle vorhandenen und erhofften Mittel aufgeführt werden.
Der Haushaltsplanentwurf muss dem Vorstand am 1. September des Vorjahres vorliegen.
Der Vorstand berät die Haushaltsplanentwürfe der Abteilungen, übernimmt sie als Teil in den Haushaltsplanentwurf des Vereins.
Der Vereinsrat verabschiedet den Haushaltsplan mit einfacher Mehrheit (§9 Nr. 3 a der Satzung).
Die einzelnen Positionen des Haushaltsplanes sind gegenseitig deckungsfähig. Dies gilt auch für die Pläne der Abteilungen in sich.
Im Jahresabschluss sind die Einnahmen und Ausgaben des Haushaltsplanes nachzuweisen und das Vermögen und die Schulden aufzuführen. Er hat außerdem eine Vermögensübersicht zu enthalten.
Die Abteilungen legen dem Vorstand bis zum 15. Februar einen Kassenbericht über das vergangene Geschäftsjahr vor (§13 Nr. 5 der Satzung). Zuvor muss die Kassenführung durch die gewählten Kassenprüfer im Sinne von §16 Nr. 2 der Satzung geprüft sein. Im Falle von Mängeln wird nach §16 Nr. 3 der Satzung verfahren. Der Kassenbericht soll so gestaltet sein, dass seine Konten und Positionen mit denen des Haushaltsplanes möglichst leicht zu vergleichen sind. Nach Genehmigung durch den Vorstand übernimmt der Schatzmeister die Kassenberichte der Abteilungen in den Jahresabschluss des Vereins.
Nach Prüfung des Jahresabschlusses durch die gewählten Kassenprüfer erstattet der Schatzmeister dem Vorstand einen Bericht über das Prüfungsergebnis. Nach Genehmigung durch den Vorstand erfolgt die Veröffentlichung der Jahresrechnung in der Mitgliederversammlung.
§4 Schatzmeister und Abteilungskassiere
Der Schatzmeister überwacht die sich aus der Erhebung von Sonderbeiträgen ergebende selbständige Kassenführung der Abteilungen.
Der Schatzmeister und die Vorsitzenden sind gegenüber den Kassierern der Abteilungen weisungsbefugt. Die Weisungen müssen schriftlich erfolgen.
Der Schatzmeister leistet Zahlungen auf Anweisung des Vorsitzenden.
Die Abteilungskassierer leisten Zahlungen auf Anweisung des Abteilungsleiters im Rahmen des genehmigten Haushaltsplanes.
Der Zahlungsverkehr ist möglichst bargeldlos und grundsätzlich über die Bankkonten des Vereins abzuwickeln. Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein Kassenbeleg vorhanden sein. Bei Gesamtabrechnungen ist auf dem Deckblatt die Zahl der Unterbelege zu vermerken.
§7 Konten bei Banken
Der Verein unterhält Konten bei ortsansässigen Geldinstituten. Kontoinhaber ist immer der SV Arnegg 1923 e.V.. Zeichnungsberechtigt sind die Vertreter des Vereins entsprechend der Satzung.
Kreditaufnahmen bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.
Abteilungen dürfen mit Zustimmung des Vorstandes Konten bei oben genannten Geldinstituten eröffnen und unterhalten. Die Konten müssen auf SV Arnegg 1923 e.V. lauten und dürfen den Namen der Abteilung als Zusatz tragen. Zeichnungsberechtigt sind die Vertreter des Vereins entsprechend der Satzung, sowie mit Zustimmung des Vorstandes der jeweilige Abteilungskassier und der Abteilungsleiter.
Eine Überziehung der Abteilungskonten ist nicht gestattet.
Guthaben sind im Einvernehmen mit dem Schatzmeister, dem ein weisungsrecht zusteht (§4 Nr. 3 der Finanzordnung), möglichst gewinnbringend anzulegen. Auf die Liquidität ist dabei zu achten.
§8 Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten
Das Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten über den Rahmen des Haushaltsplanes hinaus ist im Einzelfall vorbehalten:
dem 1. Vorsitzenden bis zu einer Summe von 2.000, – €,
dem Schatzmeister gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden oder dem 2. Vorsitzenden bis zu einer Summe von 4.000,– €. Der Vereinsrat ist von solchen Verbindlichkeiten zu unterrichten.
Rechtsverbindlichkeiten über 4.000,- € pro Geschäftsjahr außerhalb des genehmigten Haushaltsplan bedürfen der Genehmigung des Vereinsrats.
Dauerschuldverhältnisse und Verträge beschließt der Vorsitzende.
§9 Unkostenerstattung
Den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins sind entstehende Unkosten nach den jeweils gültigen Beschlüssen des Mitarbeiterkreises zu erstatten. Hauptamtliche Mitarbeiter können angemessen entlohnt werden.
Übungsleiter können für ihre Tätigkeit mit einem geringen / angemessenen Betrag entlohnt werden. Der Betrag wird mit den Abteilungsleitern in Abstimmung mit dem Vereinsvorstand vor Aufnahme der Tätigkeit festgelegt. (Die Festschreibung des Stundensatzes wird im Protokoll der Vereinsratsitzung festgehalten.)
Tätigkeiten im satzungsgemäßen Bereich können mit Beschluss des Vorstandes und im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten angemessen vergütet werden. Auf Grundlage eines Dienstvertrages oder der Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG beläuft sich die jährliche Höchstgrenze auf 500,00 € pro Person und Ehrenamt (Ehrenamtspauschale).
Das jährliche Entgelt (Übungsleiterzuwendung plus Kilometergeld und sonstige Auslagen, alles gemäß Aufzeichnung) darf die gesetzlich festgelegte steuerfreie Grenze (ab 1.1.2008 derzeit 2.100,00 €) nicht überschreiten.
Übungsleiter, die noch für andere Vereine tätig sind, müssen dies zwingend beim SVA angeben.
Arbeitseinsatz in Abteilungen (z.B. Umbau- und / oder Renovierungs-Maßnahmen können nach vorheriger Vereinbarung mit einem geringen / angemessenen Betrag entlohnt werden.
Die Festschreibung des Stundensatzes wird im Protokoll der jeweiligen Abteilungsversammlung nach vorheriger Abstimmung mit dem Vorstand festgehalten.
Das Mitglied / der Übungsleiter hat ein Recht auf Auszahlung. Bei Verzicht der Auszahlung stellt der Verein eine Spendenbescheinigung aus.
Diese Finanzordnung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21. Juni 1985 ab sofort in Kraft.
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 06. April 2001
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 05. April 2003
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 15. April 2005
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 26. März 2010
Die Mitglieder des Vereins sind beitragspflichtig. (§6 Nr. 1a der Satzung des Vereins)
Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder sind beitragsfrei (§6 1b der Satzung des Vereins)
Neu eintretende Mitglieder werden mit Beginn des Quartals beitragspflichtig, in dem der Aufnahmeantrag gestellt wird (§4 Nr. 2b der Satzung des Vereins)
§2 Die Höhe des Mitgliederbeitrags, der Aufnahmegebühr und der Umlagen wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. (§6 Nr. 2 der Satzung des Vereins)
Die Mitgliedsbeiträge sind ermäßigt
bei Studierenden und Auszubildenden über 18 Jahren
bei Wehrdienstleistenden
beim Familienbeitrag
Beitrag für Alleinerziehende mit Kindern
Für Mitglieder nach Vollendung des 65. Lebensjahrs
Stichtag für die Feststellung des Beitragsalters ist der 31.12. des Vorjahres.
§4 Die gültigen Beitragssätze für ein Jahr lauten:
Diese Satzung ist online gestellt und wird nicht laufend aktualisiert. Da Beiträge die Bedürfnisse und Gegebenheiten der jeweiligen Abteilungen und des Hauptvereins angepasst werden, sind diese extra unter Beiträge auf unserer Homepage
veröffentlicht. Für einen genauen Mitgliedsbeitrag fragen Sie bitte direkt in Ihrer Abteilung.
§5 Fälligkeit des Mitgliederbeitrages
Der Mitgliedsbeitrag wird ab dem 01. Februar für das ganze Kalenderjahr zur Zahlung fällig.
Auf die Fälligkeit und den Einzug wird im Mitteilungsblatt der Gemeinde Blaustein und in den Vereinsnachrichten hingewiesen.
§6 Neu eintretende Mitglieder haben nach §1 c der Beitragsordnung für den Teil des Jahres, dem sie dem Verein als Mitglied angehören, Beitrag zu zahlen. Das ist 4/4, 3/4, 2/4 oder 1/4 des Jahresbeitrages.
§7 Bei Beendigung der Mitgliedschaft wird kein Mitgliedsbeitrag oder Teile desselben zurückerstattet.
§8 Einzug der Beiträge
Der Beitrag wird im Abbuchungsverfahren eingezogen.
Mitglieder, die am Beitragseinzug teilnehmen, zahlen nur 11 Monatsbeiträge.
Mitglieder, die nicht am Einzug teilnehmen, wird der volle Jahresbeitrag also 12 Monatsbeiträge in Rechnung gestellt.
Entstehende Mahngebühren (ab der 1. Mahnung 3 €) gehen zu Lasten des Mitglieds.
Aufnahmegebühr und Umlagen (§6 Nr. 2 der Satzung des Vereins) werden gesondert in Rechnung gestellt.
Die Höhe von Zusatzbeiträgen, Aufnahmegebühren und Umlagen der Abteilungen setzen die Abteilungsversammlungen fest (§6 Nr. 3 der Satzung des Vereins).
Der Einzug von Zusatzbeiträgen, Aufnahmegebühren und Umlagen der einzelnen Abteilungen erfolgt entsprechend §8 Nr. 1 dieser Beitragsordnung.
Soll diese Beitragsordnung oder Teile von ihr auf das Verfahren in einer Abteilung nicht angewandt werden, so ist die Abweichung von der Abteilungsversammlung zu beschließen und in der Abteilungsordnung niederzulegen. Dabei ist ausdrücklich auf die Abweichung von der Beitragsordnung hinzuweisen.
§10 Die abzuführenden Beiträge an den WLSB und die Fachverbände sind im Mitgliedsbeitrag enthalten oder werden mit dem Mitgliedsbeitrag eingezogen.
§11 Die Beiträge der außerordentlichen Mitglieder werden durch besondere Vereinbarung zwischen dem außerordentlichen Mitglied und dem Vorstand festgesetzt.
Diese Beitragsordnung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21. Juni 1985 ab sofort in Kraft.
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 06.04.2001.
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 05.04.2003.
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 03.04.2004.
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 24.03.2006.
Inkrafttreten ab 01.01.2007.
Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 26.03.2010.
Inkrafttreten ab 01.01.2011.

References: § 3
 § 9

§3
 § 6
 § 8

§9
 § 26
 §8

§11

§1
 §8
 §7
 §8
 §8
 §8
 §7
 §7
 §7

§1

§2

§3

§4

§5

§6

§7

§8

§9

§10

§1

§2

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§9
 §1

§ 6
 §13
 §16
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§4

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§9
 § 3

§2

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§5

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§8
 §8

§10

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