Source: http://www.regione.taa.it/Minoranze/iniziative_d.aspx
Timestamp: 2017-11-24 20:29:41+00:00

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Initiativen zur Förderung und Aufwertung der Sprachminderheiten
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Unterstützt werden Initiativen, Projekte und Tätigkeiten, die sich spezifisch mit den historischen Volksgruppen und Sprachminderheiten, insbesondere der deutschen, ladinischen, fersentalerischen und zimbrischen Minderheit, befassen. Der Vorrang gilt dabei folgenden Tätigkeiten:
·	Initiativen, die das Ziel verfolgen, die Sprachminderheiten zu schützen und deren Kultur, Sprache und Traditionen zu erhalten und aufzuwerten;
·	kulturelle Veranstaltungen und Initiativen, die zur Förderung und Aufwertung der regionalen Sprachminderheiten beitragen;
·	Zusammenarbeit und Kooperation, auch auf interregionaler oder europäischer Ebene, mit Vereinigungen und Körperschaften, die Sprachminderheiten vertreten (Förderung interregionaler Beziehungen unter den Sprachminderheiten, Initiativen zum kulturellen Austausch, Partnerschaften und Kooperationsprojekte).
Ferner können Investitionsprojekte (auf Kapitalkonto) finanziert werden, welche die Errichtung, den Erwerb oder die Sanierung von unbeweglichen Sachen oder Einrichtungen zugunsten von Körperschaften oder Vertretungsorganisationen der regionalen Sprachminderheiten zum Gegenstand haben. Sportveranstaltungen sind hingegen von der Finanzierung ausgeschlossen.
Die Finanzierungsgesuche können von Gemeinden, anderen öffentlichen Körperschaften und Vereinigungen eingereicht werden, die ihren Sitz in den historischen Siedlungsgebieten der regionalen Sprachminderheiten haben, ferner von Körperschaften, Instituten und Organisationen, die Sprachminderheiten vertreten oder die sich hauptsächlich mit dem Schutz der Sprachminderheiten befassen.
Die Empfänger der von der Region gewährten Finanzierungen dürfen keinen Gewinnzweck verfolgen.
Amtsdirektor Tel. 0461/201412 Fax 0461/201387
Dr.in GIOVANNA CHIOCCHETTI
Stellvertreterin der Amtsdirektorin Tel. 0461/201441
Finanzierungs-gesuche Die Finanzierungsgesuche zur Durchführung von Initiativen und Projekten müssen unter Verwendung der von der Region erstellten Vordrucke eingereicht und mit folgenden Unterlagen versehen werden:
mit dem Original übereinstimmende Kopie der Gründungsurkunde und der Satzung der Körperschaft oder Vereinigung, falls eine solche vorhanden ist. Diese Pflicht besteht nicht für öffentliche Körperschaften;
Bericht über die im Vorjahr allfällig durchgeführte Tätigkeit;
Bericht über die geplante Initiative;
ausführlicher Voranschlag der zu bestreitenden Kosten sowie der mit der Initiative im Zusammenhang stehenden voraussichtlichen Einnahmen;
Kopie des letzten genehmigten Haushalts; nur für die Gesuche, die die Beteiligung an den Betriebsausgaben betreffen.
Einreichetermin Die Gesuche sind bei den Regionalämtern von Trient und Bozen wie folgt einzureichen:
innerhalb 30. November um 16.00 Uhr für die im darauf folgenden Jahr durchzuführenden Veranstaltungen;
innerhalb 31. März um 16.00 Uhr für den Beitrag zu den Betriebsausgaben für das laufende Jahr;
innerhalb 30. April um 16.00 Uhr für die im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres durchzuführenden Initiativen, sofern sie mit den im Jahresprogramm festgelegten Prioritäten vereinbar sind;
für die Gesuche um Beitrag für Investionen gibt es keinen Einreichtermin.
(Dekret des Präsidenten der Region vom 15. Juni 2006, Nr. 9/L - Art. 5 und 12)
Abteilung III - SPRACHMINDERHEITEN UND EUROPÄISCHE INTEGRATION
Universitätsplatz 3 - 39100 Bozen
Die Empfänger von Finanzierungen müssen der Region innerhalb von zwei Monaten ab dem für die Verwirklichung der Initiative festgesetzten Tag oder binnen einem Monat ab der Mitteilung über die Gewährung des Beitrags, falls diese zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt ist, mitteilen, ob die Initiative tatsächlich durchgeführt wurde. Falls kein Durchführungstermin festgesetzt wurde, hat der Empfänger bis zum 30. November des betreffenden Haushaltsjahres den Durchführungsstand bzw. den geplanten Zeitrahmen für die Realisierung der Initiative oder des Projektes mitzuteilen.
Bei fehlender Mitteilung kann die Region das Verfahren zum Widerruf des Beitrags einleiten.
(Dekret des Präsidenten der Region vom 15. Juni 2006, Nr. 9/L – Art. 5 Abs. 3)
Zugelassenen Ausgabe
Als zugelassene Ausgabe versteht sich jene Ausgabe, die die Verwaltung für die Durchführung der Initiative oder des Projekts als angemessen betrachtet.
(Dekret des Präsidenten der Region vom 15. Juni 2006, Nr. 9/L – Art. 7 Abs. 1)
Für die ehrenamtlich erbrachten Leistungen steht keine Vergütung zu. Die Körperschaften und Vereinigungen, die sich der ehrenamtlichen Tätigkeit zu bedienen beabsichtigen, müssen eine vom gesetzlichen Vertreter unterzeichnete Auflistung der Namen der beteiligten ehrenamtlichen Mitarbeiter mit Angabe der Anzahl der geleisteten Stunden, der Art der Leistungen und des Ortes, an dem sie durchgeführt wurden, aufbewahren.
Zwecks Festlegung der zugelassenen Ausgabe kann für die ehrenamtlich erbrachten Leistungen ein konventioneller Betrag von 16,00 Euro pro Stunde berechnet werden. Der entsprechende Betrag darf nicht 25% der zugelassenen Ausgabe und auf keinen Fall den Wert von 25.000,00 Euro überschreiten.
(Dekret des Präsidenten der Region vom 15. Juni 2006, Nr. 9/L – Art. 7 Abs. 3 und Art. 8)
Zwecks Bestimmung der zugelassenen Ausgabe können die Betriebsausgaben in Zusammenhang mit der Initiative bis höchstens 5% der zugelassenen Ausgabe berücksichtigt werden, sofern die Betriebsausgaben nicht ausführlich angegeben werden.
(Dekret des Präsidenten der Region vom 15. Juni 2006, Nr. 9/L – Art. 7 Abs. 4)
- Seit dem 26. Juni 2013 beträgt der Wert der Stempelmarke, die auf die Finanzierungsgesuche (soweit vorgesehen) zu geben ist € 16,00, abgeändert mit Gesetz vom 24. Juni 2013, Nr. 71, mit dem das Gesetzesdekret vom 26. April 2013, Nr. 43 umgesetzt wurde.
A - Initiativen zur Förderung und Aufwertung der Sprachminderheiten
(Art. 5 Abs. 2 des Einheitstxtes DPRA vom 23. Juni 1997, Nr. 8/L)
B- Beteiligung an den Betriebsausgaben
GESUCH UM AUSZAHLUNG
D.P.R.A. 23.06.1997, n. 8/L; D.P.Reg. 15.06.2006, n. 9/L; D.P.Reg. 4.03.2005, n.5/L, Gesetzesvertretende Dekret vom 23. Juni 2011, Nr. 118 “Bestimmungen auf dem Sachgebiet der Buchhaltungssysteme und der Bilanzmuster der Regionen, Lokalkörperschaften und deren Organismen im Sinne der Artikel 2 und 3 des Gesetzes vom 5. Mai 2009, Nr. 42
Vordruck für die Mitteilung über die Durchführung
Art. 5 Abs. 3 der "Durchführungsverordnung zum Einheitstext, der mit DPReg. vom 23. Juni 1997, Nr. 8/L genehmigt wurde, hinsichtlich des Teiles betreffend die Bestimmungen zum Schutz und zur Förderung der Sprachminderheiten", die mit DPReg. vom 15. Juni 2006, Nr. 9/L genehmigt wurde
Erklärung des gesetzlichen Vertreters bezüglich der ehrenamtlichen Tätigkeit
F - Erklärung zum Ersatz eines Notorietätsaktes
(Art. 47 DPR vom 28. Dezember 2000, Nr. 445)
Dekret des Präsidenten der Region vom 15. Juni 2006, Nr. 9/L – Art. 7 Abs. 3 und Art. 8)
BESCHLUSS DES REGIONALAUSSCHUSSES Nr. 23 vom 15. Februar 2017
Genehmigung der programmatischen Prioritätenfür das Jahr 2017 betreffend die Tätigkeit der Region in Sachen Schutz und der Förderung der Sprachminderheiten im Rahmen der interregionalen und europäischen Beziehungen (im Sinne von Art. 2 Abs. 3 der Durchführungsverordnung DPReg. vom 15. Juni 2006, Nr. 9/L).
DEKRET DES PRÄSIDENTEN DER REGION vom 15. Juni 2006, Nr. 9/L
Genehmigung der neuen "Durchführungsverordnung zum Einheitstext betreffend den Teil über die Bestimmungen zum Schutz und zur Förderung der Sprachminderheiten, genehmigt mit DPReg. vom 23. Juni 1997, Nr. 8/L"
BESCHLUSS DES REGIONALAUSSCHUSSES Nr. 26 vom 15. Februar 2017
Genehmigung der programmatischen Prioritäten für das Jahr 2017 betreffend die Tätigkeit der Region im Bereich in Sachen Schutz und der Förderung der Sprachminderheiten in der Region (im Sinne des Art. 2 Abs. 3 der Durchführungsverordnung DPReg. vom 15. Juni 2006, Nr. 9/L).

References: Art. 5
 Art. 5
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 7

Art. 5
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 2
 Art. 2