Source: https://www.a-roesch.de/AGB/
Timestamp: 2019-03-23 07:05:55+00:00

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gelten ausschließlich; entgegenstehende oder von unseren AGB abweichende Bedingungen des Auftraggebers erkennen wir nicht an, es sei denn, wir hätten ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Unsere AGB gelten auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder von unseren AGB abweichender Bedingungen des Auftraggebers die Lieferung an Auftraggeber vorbehaltlos durchführen.
Unser Angebot ist freibleibend, sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt. Die vom Vertragspartner unterzeichnete Bestellung ist ein bindendes Angebot im Sinne des § 145BGBWir sind berechtigt, dieses Angebot innerhalb von zwei Wochen anzunehmen. Die Annahme kann durch Zusendung einer Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Auftragsdurchführung erfolgen.
Unsere Rechnungen sind, wenn nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungseingang ohne Abzug zu begleichen. Skonto darf nur mit gesonderter Vereinbarung verrechnet werden. Zu Unrecht abgezogener Skonto wird eingefordert. 30 Tage nach dem Rechnungseingang tritt, ohne dass es einer Mahnung benötigt, Verzug ein.
Werden uns nach Vertragsschluss Tatsachen bekannt, die die Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers in Frage stellen, sind wir berechtigt, vor der weiteren Ausführung des Auftrages Abschlagszahlung oder entsprechende Sicherheitsleistungen zu verlangen bzw. nach Setzung einer angemessenen Frist für die volle Zahlung oder Sicherheitsleistung vom Vertrag zurück zu treten. Bei einem Rechnungsbetrag von über 1.500 € (netto) sind wir insbesondere bei dauernden Beauftragungen oder Projektgeschäften jederzeit berechtigt, Abschlagszahlungen zu verlangen. Hierfür gelten die Anfangs genannten Zahlungsbedingungen.
Abfallbestimmungen
Der Auftraggeber im Abfallbereich ist für die zutreffende und den gesetzlichen Vorschriften entsprechende Deklaration der Abfälle allein verantwortlich. Er haftet für deren Richtigkeit; dies gilt insbesondere bei gefährlichen Abfällen. Der Auftraggeber ist weiter allein dafür verantwortlich, dass bei der Lagerung und Bereitstellung abzuholender Abfälle die gesetzlichen Vorschriften und behördlichen Auflagen eingehalten werden. Wir sind nur dann verpflichtet, dem Auftraggeber Abfall in der Menge abzunehmen, wenn der Abfall der vereinbarten Spezifikation nicht angenommen werden können: radioaktive Stoffe, Gase, Batterien aller Art, Öle und andere Flüssigkeiten, Zytostatika, Elektrogeräte, selbstentzündliche Stoffe, explosive Stoffe, Feuerwerkskörper, scharfe oder gebrauchte Munition, glimmende oder brennende Stoffe lose oder Verpackt. Für Schäden, die durch die Anlieferung solcher Stoffe entstehen, ist der Besteller verantwortlich. Sind beim Transport oder der Entsorgung von Abfällen Besonderheiten zu beachten, muss uns der Besteller bereits vor Vertragsschluss darauf hinweisen. Das gilt insbesondere für behördliche Auflagen oder bei gefährlichen Abfällen. Die abfallrechtliche Verantwortung des Bestellers und die ordnungsgemäße Entsorgung bleibt gem. §16 Abs.1 KrW-/AbfG durch unsere Beauftragung unberührt und der Deklaration entspricht. Wir sind berechtigt, aber nicht verpflichtet zu prüfen, ob die Spezifikation oder die Deklaration des Abfalls dem vereinbarten entspricht. Unsere Entsorgungsverantwortung bezieht sich nur auf Abfälle mit der vereinbarten Spezifikation und der entsprechenden ordnungsgemäßen Deklaration. Entspricht der Abfall nicht der vereinbarten Spezifikation oder ist er falsch deklariert, sind wir gegenüber dem Auftraggeber nicht zur Entsorgung verpflichtet. Trifft uns bei Spezifikations- bzw. Deklarationswidrigem Abfall bereits eine eigene abfallrechtliche Entsorgungspflicht, können wir nach unserer Wahl vom Besteller eine gesetzmäßige Entsorgung der Abfälle verlangen und unseren entgangenen Gewinn geltend machen, oder die ordnungsgemäße Entsorgung selbst durchführen. Im zuletzt genannten Fall haben wir neben dem Anspruch auf Zahlung der vereinbarten Vergütung zusätzlich einen Anspruch auf Ersatz aller Mehraufwendungen, die sich bei der Entsorgung aus der Abweichung der vertraglich vereinbarten von der tatsächlichen Spezifikation bzw. Deklaration ergeben. Weitergehende Rechte, insbesondere auf die Geltendmachung von Schadensersatz und Vertragsstrafe, bleiben unberührt.
Nicht angenommen werden können: radioaktive Stoffe, Gase, Batterien aller Art, Öle und andere Flüssigkeiten, Zytostatika, Elektrogeräte, selbstentzündliche Stoffe, explosive Stoffe, Feuerwerkskörper, scharfe oder gebrauchte Munition, glimmende oder brennende Stoffe lose oder Verpackt. Für Schäden, die durch die Anlieferung solcher Stoffe entstehen, ist der Besteller verantwortlich. Sind beim Transport oder der Entsorgung von Abfällen Besonderheiten zu beachten, muss uns der Besteller bereits vor Vertragsschluss darauf hinweisen. Das gilt insbesondere für behördliche Auflagen oder bei gefährlichen Abfällen. Die abfallrechtliche Verantwortung des Bestellers und die ordnungsgemäße Entsorgung bleibt gem. §16 Abs.1 KrW-/AbfG durch unsere Beauftragung unberührt.
Der Auftraggeber verpflichtet sich, zum vereinbarten Termin die vereinbarte Menge spezifikationsgerechten Abfalls am vereinbarten Ort so bereit zu stellen, dass die Verladung des Abfalls ohne Verzögerung erfolgen kann. Er verpflichtet sich weiter, unaufgefordert alle für den ordnungsgemäßen Transport erforderlichen Dokumente (Beförderungspapiere), Sicherheitsdatenblätter usw.) zu übergeben, die der Transporteur nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des Gefahrgutrechts sowie des Abfallrechts, bei sich zu führen hat.
Zur Auftragsdurchführung insbesondere zum Transport oder zur Entsorgung sind wir berechtigt, uns zuverlässiger Dritter zu bedienen. Anspruch auf eine bestimmte, über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Art und Weise der Entsorgung oder Leistungsdurchführung hat der Auftraggeber nur wenn dies ausdrücklich vereinbart ist. Wir sind jederzeit berechtigt, die übernommenen Abfälle vor ihrer endgültigen Entsorgung zwischen zulagern. Es bedarf dafür keiner gesonderten Vereinbarung sofern diese Vorgehensweise gesetzlich zulässig ist. Das vorstehend Genannte gilt entsprechend, wenn wir als Spediteur oder Frachtführer beauftragt wurden. Besteht keine gesetzliche Verpflichtung, einen förmlichen Nachweis über die Entsorgung zu führen, gilt die von uns gestellte Rechnung als Nachweis über die Entsorgung. Hat der Auftraggeber ein berechtigtes Interesse an einer gesonderten Bestätigung, erteilen wir diese Bestätigung gegen angemessene Erstattung unseres Mehraufwandes.
Container und Verkehr
Sofern schriftlich nichts anderes vereinbart ist, stellen wir dem Auftraggeber geeignete Behälter wie Container oder ähnlich zur Sammlung der Abfälle mietweise zur Verfügung. Ist ein Behälter nach Ablauf der vereinbarten Mietzeit noch nicht zur Abholung bereit, so sind wir berechtigt, für die darüberhinausgehende Zeit bis zur Rückgabe des Containers eine angemessene Vergütung zu berechnen. Für die Aufstellung der Behälter hat der Auftraggeber einen geeigneten Platz mit genügend befestigter Zufahrt zur Verfügung zu stellen. Für Schäden am Fahrzeug, am Container oder am Grundstück bzw. der Bebauung infolge ungeeigneter Zufahrten und Aufstellplätze haftet der Auftraggeber soweit die Schäden auf schuldhafter Verletzung seiner Pflichten beruhen. Hierbei hat der Auftraggeber die Eigengewichte (über 20 Tonnen), die Achslasten (jeweils 12 Tonnen) und die Abmessungen des Transportfahrzeuges (ca. Breite 2,50m), ca. Höhe 4,0 m, ca. Länge bis zu max. 20 m) zu berücksichtigen. Der Auftraggeber hat dafür zu sorgen, dass die Behälter an dem Aufstellungsort gefüllt, ordnungsgemäß behandelt und ausreichend gesichert werden. Sofern für die Aufstellung der Behälter eine behördliche Genehmigung erforderlich ist, insbesondere weil er im öffentlichen Verkehrsraum – wozu insbesondere auch der Bürgersteig oder Parkplätze zählen – hat der Auftraggeber diese auf eigene Kosten einzuholen. Der Auftraggeber übernimmt die nach der StVO, den UVV und den kommunalen Satzungen vorgeschriebene Absicherung des Containers (z.B. Absperrung, der Ausrüstung mit erforderlicher Beleuchtung nachts usw.) soweit nichts anderes vereinbart ist. Der Auftraggeber kontrolliert regelmäßig während der Stelldauer den verkehrssicheren Zustand des Containers und seines Standortes. Er trägt allein die Verkehrssicherungspflicht für die Behälter. Container oder Fahrzeuge dürfen nur max. bis zur Höhe des Randes (der Ladefläche) beladen werden. Fahrzeuge dürfen nur den gesetzlichen Vorschriften entsprechend beladen werden. Der Auftraggeber hat dafür zu sorgen, dass während des Transportes die Ladung nicht herunter fallen kann. Wir sind verpflichtet falsch beladene Container oder Fahrzeuge ordnungsgemäß zu beladen, oder die Durchführung des Transportes zu verweigern. Der hierdurch entstehende Mehraufwand kann dem Vertragspartner gesondert in Rechnung gestellt werden. Für Schäden, die durch die Nichtbeachtung der vorstehenden Beladevorschriften entstehen, haftet der Auftraggeber nach §414 HGB. Ist der Auftraggeber ein Verbraucher, so hat er die Schäden nur zu ersetzen, wenn ihn ein Verschulden trifft. Der Auftraggeber hat die zum Befahren von fremden Grundstücken, nicht öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen erforderlichen Zustimmungen der Eigentümer zu besorgen und uns zu melden. Unterlässt der Auftraggeber dies, und sind wir im guten Glauben an die erfolgten Zustimmungen, so hat uns der Auftraggeber von Ansprüchen Dritter, die sich aus einer unbefugten Inanspruchnahme eines fremden Grundstücks ergeben können, freizustellen. Wir sind jederzeit berechtigt, die von uns gestellten Behälter gegen andere Behälter auszutauschen. Für den Fall der Vertragsbeendigung sind wir berechtigt, die Behälter unverzüglich zurückzuholen. Kosten für die Reinigung oder Reparatur von verunreinigten, verschmutzten, oder beschädigten Behältern werden, wenn Sie über den gewöhnlichen Aufwand hinausgehen, dem Auftraggeber nach Aufwand in Rechnung gestellt.
Liefer- und Abnahmebestimmungen
Im Falle von Lieferungen von Abfällen, auch aufbereiteten oder sortierten Abfällen, Wertstoffen oder sonstigen Materialien durch uns gilt, dass mit dem Entladen des jeweiligen Fahrzeuges die Gefahr, die Verantwortung, insbesondere die abfallrechtliche Verantwortung auf den Auftraggeber übergeht. Für den Fall, dass der Auftraggeber Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist setzen Mängelansprüche des Auftraggebers gegen uns voraus, dass dieser seinen nach §377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten ordnungsgemäß nachgekommen ist. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 12 Monate, gerechnet ab Gefahrenübergang. Die Verjährungsfrist im Falle eines Lieferregresses nach den §§478, 479 BGB bleibt unberührt, sie beträgt fünf Jahre, gerechnet ab Ablieferung der mangelhaften Sache.
Entfällt aus von uns nicht zu vertretenden Gründen nach Vertragsschluss die Möglichkeit, den Abfall des Auftraggebers in einer bestimmten, von uns nachweislich für die Entsorgung der Abfälle des Auftraggebers vorgesehene Entsorgungsanlage zuzuführen, so sind wir nur im Rahmen des wirtschaftlichen Zumutbaren verpflichtet, anderweitige Kapazitäten für die Entsorgung zur Verfügung zu stellen. Als Fälle höherer Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Arbeitskämpfe, Transportstörungen z.B. durch Straßenblockaden, Unpassierbarkeit, Betriebsstörungen z.B. Brände oder ähnlich, bei oder der jeweiligen Vertragspartei nicht zurechenbare behördliche Maßnahmen.
Wir haften nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern der Auftraggeber Schadensersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit unserer Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Soweit uns keine vorsätzliche Vertragsverletzung angelastet wird ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
Wir haften nach den gesetzlichen Bestimmungen sofern wir schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht verletzen; in diesem Fall ist aber die Schadenersatzhaftung auf den voher sehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. Eine wesentliche Vertragspflicht bezieht, auf deren Erfüllung der Vertragspartner vertraut hat und auch vertrauen durfte. Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt, dies gilt auch für die zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. Soweit nicht vorstehend etwas Abweichendes geregelt ist, ist die Haftung ausgeschlossen.
Speditionsgeschäfte und Frachtführergeschäfte
Unsere Haftung aus den Transport fremder Güter bei Beschädigung oder Verlust ist begrenzt auf 8,33 Sonderziehungsrechte (SZR) pro Kilogramm Rohgewicht. Sind wir als Spediteur oder Frachtführer beauftragt, gelten zusätzlich die jeweils aktuellen Vertragsbedingungen für den Güterkraftverkehr-, Speditions- und Logistikunternehmer- (VBGL)- soweit in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichts Abweichendes geregelt ist.
übrige Klauseln
Sollten einzelne Regelungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Es wird darauf hingewiesen, dass hier das deutsche Recht Anwendung findet das gilt auch bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten.
Ist der Auftraggeber ein Kaufmann, so wird als Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus der Vorbereitung und Durchführung dieses Vertrages unter Einschluss von Klagen aus Schecks jedoch mit Ausnahmen des Mahnverfahrens unser Geschäftssitz vereinbart. Wir sind berechtigt, stattdessen auch am Sitz des Auftraggebers zu klagen.
Es gelten ausschließlich unsere anliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen.

References: § 145
 §16
 §16
 §414
 § 14
 §377