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Timestamp: 2016-10-27 15:00:06+00:00

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5A_272/2011 (07.09.2011)
5A_272/2011
vertreten durch F�rsprecher Gregor Marcolli,
vertreten durch F�rsprecherin Anna Hofer,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, vom 10. Dezember 2010.
X.________ (geb. 1959) und Y.________ (geb. 1956) haben sich am 23. Juni 1990 verm�hlt. Am 25. August 1990 wurde A.________ geboren. Der Sohn B.________ kam am 5. August 1993 zur Welt. Per 1. Februar 2003 hoben die Parteien den gemeinsamen Haushalt auf. In einer aussergerichtlichen Trennungsvereinbarung vom 14. November 2003 regelten sie das Getrenntleben.
B.a Im Juli 2005 beantragten X.________ und Y.________ mit einem gemeinsamen Begehren beim Gerichtskreis II Biel-Nidau die Scheidung. In der Folge best�tigten sie ihren Scheidungswillen. �ber die Nebenfolgen ihrer Scheidung konnten sie sich jedoch nicht vollst�ndig einigen. Anl�sslich der Fortsetzungsverhandlung vom 7. September 2009 schlossen die Parteien eine Teilvereinbarung betreffend das G�terrecht ab.
B.b Die a.o. Gerichtspr�sidentin 1 des Gerichtskreises II Biel-Nidau schied die Ehe mit Urteil vom 16. November 2009. Sie genehmigte in Ziffer 9 dieses Urteils die Teilvereinbarung vom 7. September 2009. Soweit f�r das vorliegende Beschwerdeverfahren noch von Belang, verurteilte sie den Vater, seinem Sohn B.________ ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zur Vollj�hrigkeit und dar�ber hinaus bis zum ordentlichen Abschluss der Erstausbildung monatlich einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'200.-- zuz�glich Kinder- bzw. Ausbildungszulagen zu leisten (Ziffer 4). Ebenso verpflichtete sie X.________, Y.________ ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zu ihrem Eintritt ins ordentliche Rentenalter einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'700.-- sowie f�r die Schuldzinsen, solange diese anfallen, monatlich Fr. 400.-- zu bezahlen (Ziffer 5).
C.a X.________ appellierte gegen das erstinstanzliche Urteil. Mit Bezug auf den Ehegattenunterhalt stellte er ein von Ziffer 5 des erstinstanzlichen Urteils abweichendes Rechtsbegehren: Er beantragte, es sei festzustellen, dass sich die Parteien gegenseitig keinen Unterhalt schulden. Hinsichtlich der Kinderalimente ersuchte er das Obergericht, ihn im Sinne von Ziffer 4 des erstinstanzlichen Urteils zur Bezahlung eines monatlichen Unterhaltsbeitrages von Fr. 1'200.-- (zuz�glich Kinder- bzw. Ausbildungszulage) zu verurteilen. Weiter stellte er eine Reihe von Beweisantr�gen. Y.________ schloss auf Abweisung sowohl der Appellation als auch der Beweisantr�ge.
C.b In ihrem Urteil vom 10. Dezember 2010 (ausgefertigt am 8. M�rz 2011) stellte die 1. Zivilkammer der Zivilabteilung des Obergerichts des Kantons Bern fest, dass unter anderen Ziffer 9 (Genehmigung der Teilvereinbarung) des erstinstanzlichen Urteils in Rechtskraft erwachsen ist. Den Unterhaltsbeitrag f�r das Kind B.________ erh�hte das Obergericht auf monatlich Fr. 1'600.-- (zuz�glich Kinder- bzw. Ausbildungszulage). Weiter verurteilte es X.________, Y.________ ab Rechtskraft des Scheidungsurteils w�hrend zehn Jahren und sechs Monaten einen monatlich zum Voraus zahlbaren, nicht indexierten Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'400.-- zu leisten.
Mit Beschwerde vom 11. April 2011 gelangt X.________ (fortan "Beschwerdef�hrer") an das Bundesgericht. Er beantragt, Ziffer 2 bis 5 sowie 8 und 9 des Urteils des Obergerichts des Kantons Bern vom 10. Dezember 2010 aufzuheben. Weiter sei festzustellen, dass die Ziffern 1 bis 3 sowie 8 und 9 des Urteils der a.o. Gerichtspr�sidentin 1 des Gerichtskreises II Biel-Nidau vom 16. November 2009 in Rechtskraft erwachsen sind. Mit Bezug auf die Frauen- und die Kinderalimente wiederholt der Beschwerdef�hrer die vor dem Obergericht gestellten Rechtsbegehren: Der Unterhaltsbeitrag f�r B.________ sei auf Fr. 1'200.-- festzusetzen und es sei festzustellen, dass sich die Parteien gegenseitig keinen Unterhalt schulden. Schliesslich ersucht er um Neuverlegung der Kosten des Appellationsverfahrens.
In ihrer Beschwerdeantwort vom 20. Juli 2011 beantragt Y.________ (fortan "Beschwerdegegnerin"), auf die Beschwerde nicht einzutreten; eventuell sei die Beschwere abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Das Obergericht hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Der Beschwerdef�hrer erhielt Gelegenheit zur Replik. Er hat sich jedoch nicht mehr vernehmen lassen.
1.1 Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG), der die verm�gensrechtlichen Folgen einer Ehescheidung, mithin eine Zivilsache im Sinne von Art. 72 Abs. 1 BGG zum Gegenstand hat. Die gesetzliche Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) ist offensichtlich erreicht. Auf die rechtzeitig (Art. 100 BGG) eingereichte Beschwerde ist demnach grunds�tzlich einzutreten.
1.2 Gegenstand der Beschwerde ist indes einzig der Entscheid der letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG). Daher ist auf die Beschwerde insofern nicht einzutreten, als der Beschwerdef�hrer verlangt, es sei festzustellen, dass die Ziffern 1 bis 3 sowie 8 und 9 des erstinstanzlichen Urteils in Rechtskraft erwachsen sind. Im �brigen hat der Beschwerdef�hrer an der Beurteilung dieses Rechtsbegehrens auch gar kein rechtlich gesch�tztes Interesse im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG (in der bis zum 31. Dezember 2010 g�ltigen Fassung). Denn mit diesem Antrag verlangt er weder eine Aufhebung noch eine �nderung des angefochtenen Entscheides. Vielmehr wiederholt er lediglich, was das Obergericht in Ziffer 1 des Urteilsdispositivs des angefochtenen Entscheids festgehalten hat.
1.3 Im ordentlichen Beschwerdeverfahren sind vor Bundesgericht in rechtlicher Hinsicht alle R�gen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig. Das Bundesgericht wendet das Recht in diesem Bereich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es pr�ft behauptete Rechtsverletzungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) an sich mit freier Kognition. Soweit sich der Rechtsstreit um die Unterhaltsfestsetzung dreht, gilt es allerdings zu beachten, dass der Richter in verschiedener Hinsicht auf sein Ermessen verwiesen ist (Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141; Botschaft, BBl 1996 I S. 115 f.). Deshalb �bt das Bundesgericht bei der �berpr�fung solcher Entscheide eine gewisse Zur�ckhaltung: Es greift nur ein, wenn die kantonale Instanz von dem ihr zustehenden Ermessen falschen Gebrauch gemacht hat, das heisst wenn sie grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Aufzuheben und zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 128 III 161 E. 2c/aa S. 162; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 132 III 97 E. 1 S. 99).
In jedem Fall legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbez�glich kann der Beschwerdef�hrer nur einwenden, sie seien offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich (vgl. BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252), oder w�rden auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Urteil 5A_374/2010 vom 9. Juli 2010 E. 1), insbesondere auf der Verletzung einer verfahrensrechtlichen Verfassungsvorschrift (BGE 133 II 249, E. 1.4.3 S. 255). �berdies ist darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22).
F�r alle Vorbringen betreffend die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte gilt schliesslich das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft demnach nur klar und detailliert erhobene und soweit m�glich belegte R�gen; auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
Der Beschwerdef�hrer l�sst ausf�hren, er habe im Appellationsverfahren eine Reihe von Einw�nden gegen die erstinstanzliche Unterhaltsberechnung erhoben und geltend gemacht, dass die Differenz zwischen dem erweiterten Bedarf und dem Einkommen der Beschwerdegegnerin deutlich mehr als Fr. 1'478.-- betrage. Auf diese Einw�nde sei das Obergericht ohne Grund nicht eingegangen. Darin liege eine Rechtsverweigerung und eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 BV). In Anbetracht ihrer formellen Natur sind diese R�gen vorweg zu pr�fen (vgl. zum Geh�rsanspruch BGE 122 II 464 E. 4a S. 469; 121 I 230 E. 2a S. 232).
2.1 Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit der Beschwerdef�hrer dem Obergericht eine Geh�rsverletzung unterstellt. Denn zur Frage, warum das Obergericht seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt haben soll, �ussert sich der Beschwerdef�hrer mit keinem Wort. Auch zeigt er nicht im Einzelnen auf, inwiefern der Tatbestand von Art. 29 Abs. 2 BV erf�llt sein soll. Sein Schriftsatz gen�gt den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen offensichtlich nicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; s. E. 1.3).
2.2 Unbegr�ndet ist auch der Vorwurf der Rechtsverweigerung. Eine solche liegt nach der Rechtsprechung nur vor, wenn eine Beh�rde es ausdr�cklich ablehnt, eine Entscheidung zu f�llen, obwohl sie dazu verpflichtet ist (BGE 124 V 130 E. 4 S. 133 mit Hinweisen). Bei der Rechtsverweigerungsbeschwerde geht es demnach um die Erstreitung eines anfechtbaren Beschwerdeobjekts. Hat die zum Entscheid verpflichtete Beh�rde - wie im vorliegenden Fall - aber tats�chlich entschieden, f�llt eine Rechtsverweigerungs- oder Rechtsverz�gerungsbeschwerde von vornherein ausser Betracht (Urteil 2C_81/2009 vom 26. Mai 2009 E. 2.2.2 mit Hinweisen). Daher ist auch mit dem Vorwurf, das Obergericht habe im Appellationsverfahren gewisse R�gen "einfach �bergangen", von vornherein keine Rechtsverweigerung darzutun. Dass sich das Obergericht mit der angeblichen Nichtber�cksichtigung dieser R�gen eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs h�tte zuschulden kommen lassen, macht der Beschwerdef�hrer jedenfalls nicht in einer dem R�geprinzip gen�genden Weise geltend (s. E. 2.1).
Der Beschwerdef�hrer beantragt sinngem�ss, der Beschwerdegegnerin keinen nachehelichen Unterhalt bezahlen zu m�ssen.
3.1 Anlass zu diesem Streit gibt die Teilvereinbarung vom 7. September 2009. Diese Vereinbarung wurde von der ersten Instanz gerichtlich genehmigt. Das erstinstanzliche Urteil ist diesbez�glich in Rechtskraft erwachsen. Ziffer 2 der Teilvereinbarung lautet wie folgt:
"Die Parteien halten fest, dass die gemeinsame Schuld gegen�ber der C.________ AG von Fr. 570'000.-- im internen Verh�ltnis im Umfang von Fr. 140'000.-- durch Y.________ und im Umfang von Fr. 430'000.-- durch X.________ getragen wird".
Nach der Ansicht des Obergerichts konnten die Parteien in guten Treuen nicht davon ausgegangen sein, dass die Beschwerdegegnerin ihren Schuldanteil von Fr. 140'000.-- �bernimmt, ohne diesen Betrag zumindest teilweise �ber den Unterhaltsbeitrag zur�ckzuerhalten. Unter Hinweis auf Art. 2 ZGB kommt die Vorinstanz zum Schluss, die Teilvereinbarung sei offensichtlich unangemessen und h�tte nicht genehmigt werden d�rfen. Sie w�re mit dem Zusatz zu erg�nzen gewesen, dass eine Kompensation �ber den Unterhaltsbeitrag vorbehalten sei. Mittlerweile sei die Teilvereinbarung rechtskr�ftig geworden, weshalb dem unangemessenen Ergebnis bei der Unterhaltsfestsetzung Rechnung getragen werden m�sse. Die Vorinstanz befand, die Mehrausgaben der Beschwerdegegnerin aufgrund der Schuld l�gen bei monatlich Fr. 1'483.00 (Fr. 1'111.-- an Schuldentilgung und Fr. 372.-- an Steuern). Fr. 78.00 k�nne sie aus ihrem �berschuss bezahlen. Der Beschwerdegegner habe ihr Fr. 1'400.00 monatlich in Form von nachehelichem Unterhalt zu bezahlen.
3.2 Der Beschwerdef�hrer wirft dem Obergericht vor, es habe sich �ber die gerichtlich genehmigte und rechtskr�ftige Teilvereinbarung vom 7. September 2009 hinweggesetzt. Diese Vereinbarung trage allen Einw�nden Rechnung, welche die Beschwerdegegnerin gegen eine h�lftige Aufteilung der Schuld vorgetragen hatte. Sie ber�cksichtige auch die wirtschaftliche Leistungsf�higkeit der Parteien. Die Unterhaltsregelung neutralisiere den Inhalt der Teilvereinbarung. Sie habe zur Folge, dass der Beschwerdef�hrer die g�terrechtliche Schuld der Beschwerdegegnerin alleine tragen muss. Der Beschwerdef�hrer macht insbesondere geltend, die Unterhaltsregelung verletze die Vertragsfreiheit der Parteien (Art. 19 Abs. 1 OR) und verstosse gegen Art. 2 ZGB. Nachdem die Teilvereinbarung vor Art. 19, 20 und 21 OR standhalte, sei eine inhaltliche Korrektur zufolge "Unangemessenheit" nicht �ber Art. 2 ZGB m�glich. Gest�tzt auf diese Vorschrift k�nne die Teilvereinbarung auch nicht dahingehend erg�nzt werden, "dass eine Kompensation �ber den Unterhaltsbeitrag vorbehalten sei". Eine Inhaltskorrektur wegen Irrtums komme schon deshalb nicht in Frage, weil es an der Voraussetzung der Vertragsanfechtung fehle. Schliesslich stehe der angefochtene Entscheid im Widerspruch zur bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 125 ZGB.
3.3 Nach Art. 140 Abs. 2 ZGB (in der bis zum 31. Dezember 2010 g�ltigen Fassung) spricht das Gericht die Genehmigung einer Vereinbarung �ber die Scheidungsfolgen unter anderem unter der Voraussetzung aus, dass diese nicht offensichtlich unangemessen ist. Eine rechtskr�ftige Vereinbarung �ber die verm�gensrechtlichen Scheidungsfolgen kann bei M�ngeln im Vertragsschluss mit Revision angefochten werden (Art. 148 Abs. 2 ZGB in der bis zum 31. Dezember 2010 g�ltigen Fassung).
Die erste Instanz hat die Teilvereinbarung vom 7. September 2009 genehmigt. Sie ist damit zum Urteilsbestandteil geworden. Das erstinstanzliche Urteil wurde diesbez�glich nicht angefochten. Die entsprechende Ziffer 9 des Urteilsdispositivs ist somit in Rechtskraft erwachsen. Dass das Obergericht die Angemessenheit der Teilvereinbarung vom 7. September 2011 von Amtes wegen erneut gepr�ft hat, mutet in Anbetracht der materiellen Rechtskraft der Teilvereinbarung befremdlich an. Den Inhalt der Teilvereinbarung selbst hat das Obergericht gerade unter Hinweis auf deren materielle Rechtskraft aber doch nicht angetastet. Daher erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet, soweit der Beschwerdef�hrer unter Anrufung des Schuldvertragsrechts beanstandet, das Obergericht habe den Inhalt der Teilvereinbarung unter Missachtung der Vertragsfreiheit auf unzul�ssige Weise korrigiert. Die vom Obergericht vorgenommene inhaltliche �berpr�fung der Teilvereinbarung wirkt sich aber trotzdem auf den angefochtenen Entscheid aus. Denn das Obergericht hat erwogen, dem unangemessenen Ergebnis m�sse im Rahmen der Unterhaltsfestsetzung Rechnung getragen werden. Auch diese Vorgehensweise erachtet der Beschwerdef�hrer als unzul�ssig.
3.4 Gem�ss Art. 125 Abs. 2 Ziff. 5 ZGB sind bei der Bemessung des nachehelichen Unterhalts Einkommen und Verm�gen zu ber�cksichtigen. Das Verm�gen bemisst sich nach dem Stand nach durchgef�hrter g�terrechtlicher Auseinandersetzung (BGE 130 III 537 E. 4 S. 544 f. mit Hinweisen). Eingedenk der Gesetzessystematik hat das Bundesgericht festgehalten, das Scheidungsgericht habe zuerst die g�terrechtliche Auseinandersetzung durchzuf�hren (Art. 120 Abs. 1 ZGB), dann die Anspr�che aus der beruflichen Vorsorge zu regeln (Art. 122 bis 124 ZGB) und erst zuletzt �ber den nachehelichen Unterhalt zu entscheiden (Art. 125 ZGB), damit s�mtliche Kriterien gem�ss Art. 125 Abs. 2 ZGB - insbesondere die Ziff. 5 und 8 - ber�cksichtigt werden k�nnen (vgl. BGE 129 III 7 E. 3.1.2 S. 9). Nach der Rechtsprechung k�nnen bei der Festsetzung des nachehelichen Unterhalts im erweiterten Grundbedarf der Ehegatten auch Schulden gegen�ber Dritten ber�cksichtigt werden, sofern der entsprechende Kredit f�r den gemeinsamen Lebensunterhalt aufgenommen und eingesetzt wurde und nicht nur einen der Ehegatten pers�nlich betrifft (Urteil 5A_131/2007 vom 8. Juni 2007 E. 2.2 mit Hinweisen).
3.4.1 Aufgrund der rechtskr�ftigen Teilvereinbarung vom 7. September 2009 steht als Resultat der g�terrechtlichen Auseinandersetzung fest, dass das Verm�gen der Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt der Aufl�sung des G�terstandes durch eine Schuld von Fr. 140'000.-- belastet war. Die Vorinstanz h�lt im angefochtenen Entscheid ausdr�cklich fest, dass die fraglichen Drittmittel der Finanzierung von Unterhalt dienten. Diese tats�chliche Feststellung ist f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG; s. E. 1.3). Sie wird von den Parteien im �brigen auch nicht in Frage gestellt. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich allerdings, dass die Beschwerdegegnerin ihren laufenden Bedarf mit ihren eigenen Mitteln decken kann. Der Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'400.--, den der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin w�hrend zehn Jahren und sechs Monaten zu bezahlen hat, dient mithin ausschliesslich der Tilgung des besagten Schuldanteils der Beschwerdegegnerin von Fr. 140'000.-- sowie der darauf entfallenden Steuerlast (s. E. 3.1). Entsprechend bedingt diese Unterhaltsregelung, dass das Verm�gen der Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt, in welchem �ber die Unterhaltspflicht des Beschwerdef�hrers zu befinden ist, auch tats�chlich mit der fraglichen Schuld von Fr. 140'000.-- belastet ist. Dies setzt zun�chst voraus, dass die Beschwerdegegnerin tats�chlich in solidarischer Haftbarkeit mit dem Beschwerdef�hrer f�r die fragliche Schuld einstehen muss und sich der Schuldanteil, den die Beschwerdegegnerin im Verh�ltnis unter den Solidarschuldnern zu �bernehmen hat, wirklich auf Fr. 140'000.-- bel�uft. Weiter k�nnte der Beschwerdef�hrer zur Bezahlung von Unterhaltsbeitr�gen in dieser H�he bzw. f�r diese Dauer nur soweit verpflichtet werden, als die Beschwerdegegnerin f�r ihre Schulden nicht mit ihrem Verm�gen aufkommen kann. Schon wie es um die besagte Schuldpflicht der Beschwerdegegnerin effektiv bestellt ist, l�sst sich aufgrund der vorinstanzlichen Ausf�hrungen jedoch nicht eruieren:
3.4.2 Das Obergericht stellt fest, die elterliche Liegenschaft, die als Sicherheit f�r die Schuld der Parteien gegen�ber der C.________ AG gedient hatte, sei verkauft und die Hypothekarschuld teilweise vom K�ufer �bernommen worden. Die restliche Schuld betreffe "mittlerweile nur noch das interne Verh�ltnis" zwischen dem Vater des Beschwerdef�hrers und dem Beschwerdef�hrer und eventuell seinen Geschwistern. Das Obergericht gelangt zur Erkenntnis, bei der fraglichen Verbindlichkeit handle es sich "tats�chlich um einen Erbvorbezug des Appellanten und deshalb um keine echte Schuld". Wenn nun aber gar keine Schuld mehr bestehen soll, was offenbar auch der Meinung der Beschwerdegegnerin entspricht, so entf�llt die Grundlage f�r die Verurteilung des Beschwerdef�hrers zur Bezahlung von Unterhaltsbeitr�gen, die ausschliesslich der Tilgung dieser (vermeintlichen) Schuld dienen (vgl. E. 3.4.1 Hiervor).
Der Beschwerdef�hrer erkl�rt in diesem Zusammenhang, sein Vater sei inzwischen Gl�ubiger. Er bestreitet aber, dass dieser auf seine Forderung verzichtet h�tte. Die Behauptung der Vorinstanz, es liege ein Erbvorbezug vor, geisselt der Beschwerdef�hrer als "frei erfunden und aktenwidrig". Wie es sich damit verh�lt, kann an dieser Stelle offen bleiben. Wie sich den Ausf�hrungen der Beschwerdegegnerin entnehmen l�sst, k�nnen die vagen Erw�gungen des Obergerichts auch dahingehend verstanden werden, als sei sie hinsichtlich der Gesamtschuld von Fr. 570'000.-- aus jeglicher Haftung entlassen. In diesem Fall w�rde sich ein Unterhaltsbeitrag zur Schuldentilgung g�nzlich er�brigen.
3.4.3 Nun ist zwar unbestritten, dass der K�ufer der bisher zur Kreditsicherung dienenden Liegenschaft Hypotheken im Umfang von Fr. 350'000.-- �bernommen hat. Entgegen dem, was der angefochtene Entscheid glauben machen will, l�sst sich allein daraus aber nicht der Schluss ziehen, dass die Beschwerdegegnerin (wom�glich zusammen mit dem Beschwerdef�hrer) im entsprechenden Umfang auch aus ihrer (Solidar-)Schuld entlassen worden w�re. Soweit der Vater des Beschwerdef�hrers seine f�r die Schuld der Parteien verpf�ndete Liegenschaft tats�chlich eingel�st hat, w�ren die Rechte der C.________ AG von Gesetzes wegen auf ihn �bergegangen (Art. 110 Ziff. 1 OR). Dass der Vater als neuer Gl�ubiger gegen�ber der Beschwerdegegnerin in diesem Fall auf seine Forderung von Fr. 350'000.-- verzichtet h�tte, ist aber nicht ohne Weiteres anzunehmen, nach den Umst�nden nicht einmal dann, wenn er seinem Sohn die Schuld - unter welchem Titel auch immer - erlassen haben sollte (Art. 147 Abs. 2 OR).
Dass �ber die Pfandsumme von Fr. 350'000.-- hinaus auch die "restliche Schuld" von Fr. 220'000.-- nur noch das "interne Verh�ltnis" zwischen dem Beschwerdef�hrer und dessen Vater (und eventuell seinen Geschwistern) betreffen w�rde, kann entgegen dem, was die Vorinstanz anzunehmen scheint, erst recht nicht als erwiesen gelten. Allein der Aussage des Beschwerdef�hrers, "bez�glich der restlichen Schuld zeichne sich ab, dass sein Vater diese �bernehme", l�sst sich jedenfalls nicht entnehmen, dass der Vater im Zuge der Ver�usserung der Liegenschaft und der �bernahme der Hypotheken durch den K�ufer auch f�r den Restbetrag von Fr. 220'000.-- in das Schuldverh�ltnis zwischen den Parteien und der C.________ AG eingetreten w�re. Soweit die Vorinstanz von einer blossen Schuld�bernahme ausgeht und hierf�r allein auf die m�ndliche Zusage des Vaters abstellt, �bersieht sie, dass der Eintritt eines Schuld�bernehmers in das Schuldverh�ltnis an Stelle und mit Befreiung des bisherigen Schuldners nur durch einen entsprechenden Vertrag des �bernehmers mit dem Gl�ubiger erfolgen k�nnte (Art. 176 Abs. 1 OR). Dass zwischen dem Vater und der C.________ AG ein solcher Schuld�bernahmevertrag zustande gekommen w�re, geht aus dem angefochtenen Entscheid jedoch nicht hervor. Entsprechend m�ssten in diesem Fall beide Parteien jedenfalls im Umfang von Fr. 220'000.-- weiterhin die Solidarschuldner der C.________ AG sein. Die Beschwerdegegnerin w�rde aber auch dann nicht von ihrer Schuld befreit, wenn der Beschwerdef�hrer der C.________ AG angezeigt haben sollte, dass sein Vater als zahlender Dritter an deren Stelle treten solle, und der Vater die C.________ AG auch bez�glich der Restschuld von Fr. 220'000.-- direkt befriedigt h�tte. Denn auch in diesem Fall w�rde die Forderung gegen die Beschwerdegegnerin als Recht der alten Gl�ubigerin auf den Vater �bergehen (Art. 110 Ziff. 2 OR) und w�re ein Forderungsverzicht gegen�ber der Gl�ubigerin (Art. 115 OR) nicht anzunehmen.
3.4.4 Alles in allem l�sst sich dem angefochtenen Entscheid keine positive Aussage dar�ber entnehmen, ob die Beschwerdegegnerin f�r die fragliche Schuld von Fr. 570'000.-- �berhaupt noch solidarisch haftet und in welchem Umfang sie der C.________ AG und/oder dem Vater des Beschwerdef�hrers noch Geld schuldet. Zur Frage, weshalb die Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Pfandsumme von Fr. 350'000.-- keine Schuldpflicht mehr treffen soll, schweigt sich der angefochtene Entscheid g�nzlich aus. Unklar ist auch, weshalb die Beschwerdegegnerin mit der "restlichen Schuld" von Fr. 220'000.-- nichts mehr zu tun haben soll. Schliesslich ist sowohl in den Erw�gungen als auch im Dispositiv des vorinstanzlichen Urteils davon die Rede, dass der Beschwerdef�hrer selbst der Gl�ubiger der Forderung von Fr. 140'000.--, die Beschwerdegegnerin also die Schuldnerin des Beschwerdef�hrers sein soll. Dahingehend �ussert sich in ihrer Vernehmlassung auch die Beschwerdegegnerin. Demnach m�sste der Beschwerdef�hrer als Unterhaltsschuldner der Beschwerdegegnerin die Tilgungsraten f�r eine Schuld bezahlen, deren Gl�ubiger er selbst ist. Sollte es sich aber tats�chlich so verhalten, k�nnte die vorinstanzliche Unterhaltsregelung vollends dahinfallen: Wenn die Eigenschaften des Gl�ubigers und des Schuldners in einer Person zusammentreffen, so gilt die Forderung von Gesetzes wegen als durch Vereinigung erloschen (Art. 118 OR).
3.4.5 Selbst wenn die Beschwerdegegnerin f�r die fragliche Schuld weiterhin ganz oder teilweise haften sollte - wor�ber nach dem Gesagten (E. 3.4.2 bis 3.4.4) Unklarheit herrscht -, k�nnte die in der Teilvereinbarung vom 7. September 2009 �bernommene Schuld h�chstens dann f�r die Beurteilung eines Unterhaltsbedarfs bzw. einer Unterhaltspflicht ber�cksichtigt werden, wenn die Beschwerdegegnerin keinerlei Verm�gen hat, um ihre Schulden zu begleichen. Auch diesbez�glich lassen sich aber weder dem angefochtenen Entscheid noch dem erstinstanzlichen Urteil, auf das die Vorinstanz hinsichtlich des Sachverhalts verweist, eindeutige Angaben entnehmen. Das Obergericht f�hrt zwar aus, die Beschwerdegegnerin stehe "wirtschaftlich erheblich schlechter" da als der Beschwerdef�hrer. Allein daraus l�sst sich jedoch nicht der Schluss ziehen, dass die Beschwerdegegnerin �ber gar kein Verm�gen verf�gt - umso weniger, als in der Teilvereinbarung davon die Rede ist, dass jeder Ehegatte die auf seinen Namen lautenden Verm�genswerte beh�lt.
3.4.6 Im Ergebnis ist der angefochtene Entscheid nicht nur unklar und unvollst�ndig, was im Zusammenhang mit der Verschuldung der Beschwerdegegnerin die Feststellung des Sachverhalts angeht. Auch in rechtlicher Hinsicht vermag das vorinstanzliche Urteil nicht zu �berzeugen. Wie die vorstehenden Ausf�hrungen zeigen, weisen die Erw�gungen, die ihm zugrunde liegen, erhebliche Widerspr�che und Ungereimtheiten auf. In Anbetracht des ungewissen Schicksals der Geldschuld der Beschwerdegegnerin l�sst sich schlechterdings nicht nachvollziehen, wie das Obergericht in Ziffer 3 seines Urteilsdispositivs dazu kommt, den Beschwerdef�hrer zur Bezahlung von Unterhaltsbeitr�gen in der H�he von insgesamt Fr. 176'000.-- (126 Monate � Fr. 1'400.--) zu verurteilen. In dieser Hinsicht gen�gt das vorinstanzliche Urteil des gesetzlichen Anforderungen (Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG) nicht. Es ist in diesem Punkt aufzuheben und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und zu neuem Entscheid an das Obergericht zur�ckzuweisen.
3.5 Gegen die konkrete Berechnung des Unterhaltsbeitrages f�r die Beschwerdegegnerin erhebt der Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht eine Reihe von Einw�nden, die er schon vor Obergericht vorgetragen haben will und die das Obergericht seiner Ansicht nach in Verletzung von Art. 29 BV �bergangen hat (s. E. 2). So soll der tats�chliche Mietzins der Beschwerdegegnerin anstatt Fr. 1'800.-- lediglich Fr. 1'000.-- betragen, wobei h�chstens ein Betrag von Fr. 1'500.-- ber�cksichtigt werden k�nnte. Die Arbeitswegkosten seien mit Fr. 600.-- zu hoch bemessen, weil die Beschwerdegegnerin statt ihres Autos die �ffentlichen Verkehrsmittel ben�tzen k�nne, was lediglich Fr. 150.-- koste. Weiter sei in der Berechnung des Bedarfs der Beschwerdegegnerin f�r deren freiwillige Altersvorsorge zu Unrecht ein Betrag von Fr. 500.-- eingesetzt worden. Sodann bestreitet der Beschwerdef�hrer, die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens der Beschwerdegegnerin von 100 % vor erster Instanz nicht verlangt und sich mit einer hypothetischen Erwerbst�tigkeit von 90 % zufrieden gegeben zu haben. Schliesslich macht er geltend, die Vorinstanz habe die Betreuungszulagen von Fr. 360.--, welche die Beschwerdegegnerin beziehen k�nne, im Rahmen der Berechnungen einfach "vergessen". Nach dem, was im Zusammenhang mit den ehelichen Schulden der Parteien und der Frage der solidarischen Haftbarkeit der Beschwerdegegnerin ausgef�hrt wurde (s. E. 3.4), kann schon aufgrund der Unterhalts- und Bedarfsberechnung, die dem vorinstanzlichen Entscheid zugrunde liegt, keineswegs als gesichert gelten, dass die Beschwerdegegnerin �berhaupt noch einen Anspruch auf Ausrichtung eines Unterhaltsbeitrages hat. Die Vorinstanz wird diese Frage in ihrem neuen Entscheid zu kl�ren haben. Unter diesen Umst�nden braucht sich das Bundesgericht mit den geschilderten Einw�nden gegen die Unterhaltsfestsetzung nicht im Einzelnen auseinanderzusetzen.
Der Beschwerdef�hrer setzt sich auch gegen die Unterhaltsregelung zur Wehr, welche die Vorinstanz f�r den gemeinsamen Sohn B.________ getroffen hat.
4.1 Der Beschwerdef�hrer hat das erstinstanzliche Urteil hinsichtlich Kindesunterhalt nicht angefochten, sondern vor Obergericht beantragt, er sei zur Bezahlung von Kinderunterhaltsbeitr�gen in der vorinstanzlich bestimmten H�he zu verurteilen. In der Feststellung des Obergerichts, er habe damit den Bedarf von B.________ in der H�he von Fr. 2'160.-- monatlich grunds�tzlich akzeptiert, erblickt der Beschwerdef�hrer einen Verstoss gegen den bundesrechtlichen Begriff der materiellen Rechtskraft. Wer das Urteilsdispositiv nicht anfechte, akzeptiere damit gerade nicht das zugrunde liegende Motiv.
Auch wenn sich die Tragweite eines Entscheids oftmals erst aus einem Beizug der Urteilserw�gungen ergibt, erw�chst der Entscheid selbst nur in derjenigen Form in Rechtskraft, in der er im Urteilsdispositiv zum Ausdruck kommt. Nicht zur Urteilsformel geh�ren die tats�chlichen Feststellungen und die rechtlichen Erw�gungen des Entscheids (BGE 121 III 474 E. 4a S. 477 f. mit Hinweisen). Die Urteilsformel des erstinstanzlichen Entscheides �ussert sich nicht zur H�he des Bedarfs des Sohnes. Daher l�sst sich allein aus der Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer die Ziffer 4 des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs nicht angefochten und sich mit einer Unterhaltspflicht von Fr. 1'200.-- (zuz�glich Kinder- bzw. Ausbildungszulagen) abgefunden hat, auch nicht der Schluss ziehen, er habe "somit" einen Bedarf seines Sohnes in der H�he von Fr. 2'160.-- "grunds�tzlich akzeptiert". Entgegen dem, was die Beschwerdegegnerin anzunehmen scheint, �ndert daran auch der Umstand nichts, dass das Obergericht den Unterhaltsbeitrag f�r B.________ gest�tzt auf die Sonderregel von Art. 148 Abs. 1 ZGB (in der bis zum 31. Dezember 2010 g�ltigen Fassung) zu Ungunsten des Beschwerdef�hrers auf Fr. 1'600.-- erh�hen durfte. Ob (und in welcher H�he) der Beschwerdef�hrer den Bedarf seines Sohnes "akzeptiert" hat, ist gar keine Frage der materiellen Rechtskraft, sondern der Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweisw�rdigung. Indem die Vorinstanz allein von der unterlassenen Anfechtung des Kindesunterhalts auf die Anerkennung eines Grundbedarfs von Fr. 2'160.-- Bedarfs schliesst, hat sie den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt.
4.2 Des Weiteren beanstandet der Beschwerdef�hrer, die Behauptung des Obergerichts, wonach die erste Instanz den Bedarf von B.________ auf Fr. 2'160.-- festgelegt h�tte, sei aktenwidrig und verstosse gegen Art. 97 BGG. In der Tat ging die erste Instanz gest�tzt auf die "Z�rcher Tabellen" von einem Bedarf von Fr. 2'115.-- aus. Von diesem Betrag subtrahierte sie die Position "Pflege und Erziehung" gem�ss "Z�rcher Tabellen", ausmachend Fr. 330.--. Weiter rechnete sie B.________ Fr. 600.-- von seinem damaligen Lehrlingslohn an. Den daraus resultierenden Betrag von Fr. 1'185.-- rundete sie auf Fr. 1'200.--. Die Annahme des Obergerichts, die erste Instanz sei "effektiv" von einem monatlichen Bedarf von Fr. 2'160.-- ausgegangen, ist daher offensichtlich falsch. Entgegen dem, was das Obergericht zur Erl�uterung dieses Betrages ausf�hrt, hat die erste Instanz neben dem Lehrlingslohn von B.________ auch nicht die Kinderzulagen von Fr. 360.--, sondern die Position "Pflege und Erziehung" von Fr. 330.-- ber�cksichtigt. Wollte das Obergericht also tats�chlich von demselben Bedarf ausgehen wie die Vorinstanz, so h�tte es nicht den Betrag von Fr. 2'160.--, sondern denjenigen von Fr. 2'115.-- zum Ausgangspunkt f�r seine Berechnungen nehmen sollen.
4.3.1 Der Beschwerdef�hrer kreidet dem Obergericht �berdies an, es habe die Behauptungen der Beschwerdegegnerin, wonach sich die finanziellen Verh�ltnisse des Sohnes im Vergleich zur Situation am 7. September 2009 verschlechtert h�tten, als wahr vorausgesetzt, obwohl die Beschwerdegegnerin keine entsprechenden Belege eingereicht habe. Nach der Regel von Art. 8 ZGB treffe die Beschwerdegegnerin die Beweislast daf�r, dass der Sohn einen neuen Lehrvertrag mit einem tieferen Lehrlingslohn abgeschlossen hat; der Inhalt des neuen Vertrages sei nicht bewiesen worden. Indem das Obergericht die Behauptungen der Beschwerdegegnerin als vollen Beweis gen�gen lasse, w�rdige es die Beweise einseitig und verletze Art. 97 BGG.
4.3.2 Gelangt der Richter in W�rdigung von Beweisen zur �berzeugung, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, so liegt freie Beweisw�rdigung vor, die nicht durch Art. 8 ZGB geregelt ist. Die zitierte Bestimmung schreibt dem Richter nicht vor, mit welchen Mitteln er den Sachverhalt abzukl�ren und wie er das Ergebnis davon zu w�rdigen hat; sie schliesst selbst eine vorweggenommene Beweisw�rdigung und Indizienbeweise nicht aus. Eine beschr�nkte Beweisabnahme verletzt Art. 8 ZGB also nicht, wenn der Richter schon nach deren Ergebnis von der Sachdarstellung einer Partei �berzeugt ist und gegenteilige Behauptungen f�r unbewiesen h�lt (BGE 114 II 289 E. 2a S. 291 mit Hinweisen). Stellt er aber bloss auf die allgemeine Lebenserfahrung, auf allgemeine tats�chliche Vermutungen oder auf Indizien ab, so darf er prozesskonform zum Gegenbeweis angebotene, erhebliche und taugliche Mittel nicht mit der Begr�ndung ablehnen, die Beweislastregel sei bereits gegenstandslos geworden, denn damit w�rde er den Anspruch des Beweisgegners auf F�hrung des Gegenbeweises verletzen, den Art. 8 ZGB gew�hrleistet (BGE 115 II 305 S. 305 f.).
4.3.3 Der Vorwurf, das Obergericht habe �ber den Inhalt des neuen Lehrlingsvertrages keinen Beweis gef�hrt, h�lt nicht Stich. Hinsichtlich der Eink�nfte des Sohnes von April bis Sommer 2010 st�tzt sich das Obergericht auf die Angaben der Beschwerdegegnerin im oberinstanzlichen Parteiverh�r. F�r die Zeit danach hat es das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 5. M�rz 2010 herangezogen. Zwar mag das Obergericht damit die H�he des Lehrlingslohnes lediglich ann�herungsweise bzw. im Sinne eines blossen Indizienbeweises ermittelt haben. Allein darin liegt nach dem Gesagten aber noch keine Verletzung von Art. 8 ZGB. Dass er in diesem Zusammenhang geeignete Mittel zum Gegenbeweis angeboten, die Vorinstanz diese jedoch in Verletzung seines Beweisf�hrungsanspruchs abgelehnt h�tte, macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend. Soweit er sich damit begn�gt, die freie Beweisw�rdigung des Obergerichts als einseitige Beweisw�rdigung zugunsten einer Partei und als Verletzung von Art. 97 BGG zu tadeln, kommt er seiner R�gepflicht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG von vornherein nicht nach (s. E. 1.3). Der Hinweis, die Vorinstanz habe Art. 97 BGG verletzt, reicht schon deshalb nicht aus, weil diese Verfahrensvorschrift ihrem klaren Regelungsinhalt zufolge lediglich die zul�ssigen Beschwerdegr�nde im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren umschreibt. Art. 97 BGG ist keine Vorschrift, die der Beschwerdef�hrer anrufen k�nnte, um sich gegen eine rechtswidrige Beweisw�rdigung im kantonalen Verfahren zur Wehr zu setzen. Soweit der Beschwerdef�hrer damit - sinngem�ss - eine offensichtlich unrichtige, das heisst willk�rliche Beweisw�rdigung r�gen will, legt er nicht dar, inwiefern das kantonale Gericht willk�rlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
4.3.4 Im Zusammenhang mit den Lehrlingseink�nften von B.________ bem�ngelt der Beschwerdef�hrer ausserdem, das Obergericht sei davon ausgegangen, dass der Sohn dauernd (bis zum Abschluss der Erstausbildung) nur ein Einkommen von Fr. 500.-- bis Fr. 550.-- erzielen w�rde. Die Einkommensangaben der Beschwerdegegnerin h�tten sich lediglich auf den Zeitraum von April bis Juli 2010 bezogen; vorher und nachher h�tte der Sohn mutmasslich mehr verdient. Auch diese R�ge geht fehl. Wie sich aus dem angefochtenen Entscheid ergibt, st�tzt sich das Obergericht nicht nur auf die Eink�nfte in der Zeit von April bis Juli 2010, zu denen sich die Beschwerdegegnerin im Parteiverh�r ge�ussert hatte. Es ber�cksichtigte auch, dass B.________ gem�ss dem Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 5. M�rz 2010 ab August 2010 einen gesch�tzten Lehrlingslohn von Fr. 650.-- erzielen wird, und kam zum Schluss, auch von diesem Lehrlingslohn m�sse B.________ nicht mehr als Fr. 200.-- an seinen eigenen Unterhalt beisteuern.
4.4.1 Schliesslich legt der Beschwerdef�hrer den Finger auf zwei weitere Fehler, die er in der vorinstanzlichen Unterhaltsberechnung ausgemacht haben will: So macht der Beschwerdef�hrer f�r die Unterkunft von B.________ einen Abzug von Fr. 340.-- geltend. Im Existenzminimum der Beschwerdegegnerin seien schon hypothetische Wohnkosten eingerechnet worden, die h�her l�gen als die effektiven Wohnkosten f�r B.________ und die Beschwerdegegnerin zusammen; daher d�rften im Kindesunterhalt nicht noch einmal zus�tzliche Wohnkosten einkalkuliert werden. Sodann habe das Obergericht den Anteil "Pflege und Erziehung" von Fr. 330.--, den die erste Instanz vom Grundbedarf von B.________ von Fr. 2'115.-- in Abzug gebracht habe, nicht ber�cksichtigt, obwohl unter diesem Titel gar keine Kosten anfallen w�rden. Der Beschwerdef�hrer kommt zum Schluss, unter Ber�cksichtigung dieser Abz�ge schulde er eigentlich nur Unterhalt in der H�he von Fr. 885.-- (Fr. 2'115.-- abz�glich der Kinderzulagen von Fr. 360.--, der Position "Pflege und Erziehung" gem�ss Z�rcher Tabellen von Fr. 330.--, des Beitrages von B.________ von Fr. 200.-- sowie des Anteils an die Unterkunft von Fr. 340.--). Er erkl�rt aber ausdr�cklich, dass er den Betrag von Fr. 1'200.-- akzeptiert habe und zu zahlen bereit sei.
4.4.2 Was den Wohnkostenanteil angeht, so hat die erste Instanz, auf deren Entscheid das Obergericht verweist, unter Hinweis auf die "luxuri�sen Verh�ltnisse" der Parteien f�r die Beschwerdef�hrerin allein mit Fr. 1'800.-- ausdr�cklich einen grossz�gigen Mietzins ber�cksichtigt. Daraus l�sst sich jedoch nicht der Schluss ziehen, dass unter dem Titel des Kindesunterhaltes die in der "Z�rcher Tabelle" vorgesehene Position f�r Wohnkosten in der vollen H�he von Fr. 340.-- in Abzug zu bringen w�re. Abgesehen davon, dass der Beschwerdef�hrer auch die H�he der Wohnkosten der Beschwerdegegnerin bestreitet (s. E. 3.5), h�tte dies im Ergebnis n�mlich zur Folge, dass der Sohn B.________ in seinem Barbedarf eine Einbusse in Kauf nehmen m�sste, damit seine Mutter in grossz�gigen Wohnverh�ltnissen leben kann. Gerade in Anbetracht der insgesamt �berdurchschnittlichen Einkommensverh�ltnisse der Parteien trifft das Obergericht deshalb jedenfalls im Ergebnis nicht der Vorwurf, es habe von dem ihm zustehenden Ermessen falschen Gebrauch gemacht, indem es den streitigen Betrag in der Bedarfsberechnung f�r B.________ nicht herausgestrichen hat. Dazu kommt, dass es in Verh�ltnissen wie den vorliegenden, in denen die Leistungsf�higkeit des zur Geldleistung verpflichteten Elternteils diejenige des obhutsberechtigten Elternteils deutlich �bertrifft, nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung durchaus gerechtfertigt ist, wenn der wirtschaftlich leistungsf�higere Elternteil f�r den gesamten materiellen Unterhaltsbedarf des Kindes aufzukommen hat (BGE 120 II 285 E. 3A/cc S. 290).
4.4.3 Die Bedarfsposition "Pflege und Erziehung" ist in den Empfehlungen des Amtes f�r Jugend und Berufsberatung der Bildungsdirektion des Kantons Z�rich vorgesehen. Danach betr�gt der durchschnittliche Unterhaltsbedarf eines Einzelkindes im Alter von dreizehn bis achtzehn Jahren per 1. Januar 2009 / 1. Januar 2010 Fr. 2'115.--. Davon entfallen Fr. 330.-- auf die "Pflege und Erziehung". Diese Position dient der betragsm�ssigen Bewertung der Naturalleistungen, die der obhutsberechtigte Elternteil in Form von Pflege und Erziehung an den Unterhalt des Kindes beitr�gt. Sie soll verhindern, dass diese Naturalleistungen unber�cksichtigt bleiben und der betreffende Elternteil gegen�ber dem andern doppelt belastet wird, wenn er sowohl die Kinderbetreuung �bernimmt als auch einer Erwerbst�tigkeit nachgeht (vgl. Urteil 5C.288/2005 vom 15. M�rz 2006 E. 5.2 mit Hinweisen). Im Barbedarf des Kindes d�rfen Kosten f�r "Pflege und Erziehung" freilich nur dann ber�cksichtigt werden, wenn dieser Bedarfsposition auch entsprechende konkrete Barauslagen gegen�berstehen; ansonst ist die Bedarfsposition dem obhutsberechtigten Elternteil - hier der Mutter - anzurechnen (Urteil 5A_690/2010 vom 21. April 2011 E. 2.3).
Im Unterschied zur ersten Instanz hat das Obergericht die streitige Position "Pflege und Erziehung" bei der Ermittlung vom Barbedarf von B.________ ohne weitere Begr�ndung einkalkuliert. Zur Frage, wie es im vorliegenden Fall um die Kosten f�r "Pflege und Erziehung" tats�chlich bestellt ist, �ussert sich das Obergericht mit keinem Wort. Ist aber ungewiss, ob unter diesem Titel �berhaupt konkrete Kosten anfallen, so verst�sst die Vorgehensweise des Obergerichts gegen die geschilderten Grunds�tze und ist damit bundesrechtswidrig. Das angefochtene Urteil ist auch mit Bezug auf den Kinderunterhalt aufzuheben und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Im Ergebnis ist die Beschwerde im Sinne der vorstehenden Erw�gungen gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Das Bundesgericht hebt das angefochtene Urteil auf und weist die Sache zur Erg�nzung des Beweisverfahrens und zu neuem Entscheid an das Obergericht des Kantons Bern zur�ck. Von der Aufhebung ist auch die vorinstanzliche Kostenregelung betroffen, so dass der Antrag des Beschwerdef�hrers auf �nderung derselben gegenstandslos wird. Nicht aufzuheben ist hingegen Ziffer 1 des angefochtenen Urteils (s. E. 1.2).
Da der Ausgang des Verfahrens noch offen ist, werden der einschl�gigen Praxis entsprechend die Gerichtskosten beiden Parteien zur H�lfte auferlegt und die Parteientsch�digungen wettgeschlagen (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist. Die Ziffern 2 bis 9 des Urteils des Obergerichts des Kantons Bern vom 10. Dezember 2010 werden aufgehoben und die Sache wird zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 3'500.-- werden den Parteien je zur H�lfte auferlegt.
Lausanne, 7. September 2011

References: Art. 72
 Art. 76
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 29
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 19
 Art. 2
 Art. 125
 Art. 140
 Art. 125
 Art. 125
 BGE 
 Art. 29
 Art. 148
 Art. 97
 Art. 8
 Art. 97
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 97
 Art. 106
 Art. 97
 Art. 97
 Art. 68