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Timestamp: 2016-10-23 01:20:56+00:00

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Landesrecht BW § 19 LPflG | Landesnorm Baden-Württemberg | - Ausführung des Altenpflegegesetzes | Gesetz zur Umsetzung der Pflegeversicherung in Baden-Württemberg (Landespflegegesetz - LPflG) vom 11. September 1995 | gültig ab: 23.06.2010
EinzelnormAktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-Liste Blättern im Gesetz Amtliche Abkürzung:LPflGFassung vom:15.06.2010 Gültig ab:23.06.2010
Vom 11. September 1995 § 19
(1) Der theoretische und praktische Unterricht nach § 4 Abs. 1 Satz 2
des Altenpflegegesetzes (AltPflG) in der Fassung vom 25. August 2003 (BGBl. I S. 1691) in der jeweils geltenden Fassung wird an öffentlichen Schulen oder an Schulen in freier Trägerschaft nach § 3 Abs. 1
des Privatschulgesetzes (PSchG) vermittelt.
(2) Anerkennungsvoraussetzung für Schulen in freier Trägerschaft ist ergänzend zu § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2
AltPflG, dass die Leitung der Schule und die Lehrkräfte für die zu unterrichtenden Lernfelder fachlich und pädagogisch qualifiziert sind und in der Regel über eine abgeschlossene Hochschulausbildung im pflegerischen oder sozialen Bereich verfügen. Als ausreichend gilt die Zahl der Lehrkräfte, wenn der Umfang ihrer Beschäftigung im Wesentlichen den an vergleichbaren öffentlichen Schulen nach den schulrechtlichen Bestimmungen vorzuhaltenden Unterrichtsdeputaten entspricht. § 24 Abs. 2
des Krankenpflegegesetzes (KrPflG) vom 16. Juli 2003 (BGBl. I S. 1442) in der jeweils geltenden Fassung gilt entsprechend.
(4) Träger der praktischen Ausbildung können Einrichtungen nach § 4 Abs. 3 Satz 1
AltPflG sein, wenn sie
1. Träger einer Altenpflegeschule sind oder mit mindestens einer Altenpflegeschule einen Vertrag über die Durchführung praktischer Ausbildungen abgeschlossen haben,
2. mindestens drei Pflegekräfte mit der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnungen nach dem Altenpflegegesetz und nach dem Krankenpflegegesetz und davon mindestens eine Altenpflegerin oder einen Altenpfleger in Vollzeit oder in entsprechenden Teilzeitanteilen beschäftigen; diese Zahl erhöht sich bei mehr als zwei Schülerinnen oder Schülern um eineinhalb Pflegefachkräfte je zusätzliche Schülerin oder zusätzlichem Schüler,
3. selbst oder über Kooperationen Kenntnisse und Fertigkeiten sowohl in der stationären wie auch in der ambulanten Pflege vermitteln; davon sollen mindestens 500 Stunden insbesondere auf gerontopsychiatrische Einrichtungen oder Abteilungen, Allgemeinkrankenhäuser oder Rehabilitationskliniken, Hospize sowie auf Einrichtungen der offenen Altenhilfe entfallen,
4. eine fachliche Anleitung im Umfang von mindestens 25 Stunden je Schulhalbjahr und Schülerin oder Schüler durch eine berufspädagogisch fortgebildete Pflegefachkraft gewährleisten und
5. an mindestens zwei Schulbesuchen pro Jahr und an der Beurteilung der praktischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler durch die Schule mitwirken.
Für die fachliche Anleitung der Schülerinnen und Schüler in der praktischen Ausbildung sind Personen mit einer Erlaubnis nach § 1
AltPflG einzusetzen, die über eine Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren sowie eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 200 Stunden verfügen.
(6) Das Kultusministerium und das Sozialministerium werden ermächtigt, unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Regelungen des Schulgesetzes für Baden-Württemberg und des § 22
PSchG durch gemeinsame Rechtsverordnung die zuständigen Behörden im Sinne von § 26 Abs. 3
AltPflG zu bestimmen.
zum SeitenanfangWeitere Fassungen dieser Norm§ 19 LPflG, vom 25.04.2007, gültig ab 16.06.2007 bis 22.06.2010§ 19 LPflG, vom 12.04.1999, gültig ab 01.01.1999 bis 15.06.2007§ 19 LPflG, vom 11.09.1995, gültig ab 01.04.1995 bis 31.12.1998§ 19 LPflG wird von folgenden Dokumenten zitiertGesetze LandesrechtBaden-WürttembergEingangsformel HygWeitBiV BW, gültig ab 30.03.2006Anlage AltPflegWBildV BW, gültig ab 01.09.2004 bis 04.03.2016Eingangsformel AltPflegWBildV BW, gültig ab 01.09.2004Anlage GeroPsychWBildV BW, gültig ab 01.08.2004 bis 04.03.2016Eingangsformel GeroPsychWBildV BW, gültig ab 01.08.2004 ... mehrVerwaltungsvorschriften der Länder / von LandesverbändenBaden-WürttembergAnlage 02: Gruppierung der Einnahmen und Ausgaben in den kommunalen Haushalten nach Arten (Gruppierungsplan), i. d. F. v. 01.06.2001, Az.:2-2241.11/12Anlage 2: Gruppierung der Einnahmen und Ausgaben in den kommunalen Haushalten nach Arten (Gruppierungsplan), i. d. F. v. 21.04.1998, Az.:2-2241.11/12 zum SeitenanfangFußnoten* [Gemäß Artikel 4 Abs. 3 des Gesetzes vom 15. Juni 2010 (GBl. 427, 432) gelten die Voraussetzungen des § 19 Abs. 5 dieses Gesetzes auch als erfüllt, wenn als Praxisanleitung Personen eingesetzt werden, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes die nach bisherigem Recht an Praxisanleitungen gestellten Voraussetzungen erfüllen oder an Bildungsmaßnahmen teilnehmen, die auf die Erfüllung dieser Voraussetzungen vorbereiten und diese Bildungsmaßnahmen erfolgreich abschließen.]
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References: § 19
 § 19
 § 4
 § 3
 § 5
 § 24
 § 4
 § 1
 § 22
 § 26
 § 19