Source: https://medienvorsorge.de/faq/
Timestamp: 2020-08-09 05:05:40+00:00

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FAQ | Medienvorsorge
Die meisten kennen ihn aus den „Nightwash Clubs“, dem „Wunder [...]
Bereiche Bitte wählen Künstlersozialkasse Steuern Versicherungen
Was ist Kurzarbeitergeld und wozu gibt es sie? Wenn Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund von unvermeidbaren Ereignissen die Arbeitszeit der Arbeitnehmer*innen vorrübergehend verringern müssen, wird gegenüber der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit angezeigt. Die Bundesagentur für Arbeit zahlt dann das Kurzarbeitergeld. Hauptzweck des Kurzarbeitergeldes ist somit die Vermeidung von Kündigungen und Erhaltung des Arbeitsplatzes. Welche […]weiterlesen
Die Coronakrise ist in aller Munde. Kaum eine Branche wird davor verschont bleiben. Konzerte und Veranstaltungen werden abgesagt, Filmproduktionen werden verschoben, Bars und Kneipen werden geschlossen, Reisebeschränkungen werden auferlegt. Das öffentliche Leben wird so weit wie möglich heruntergefahren, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Besonders hart und unerwartet trifft es die Kleinunternehmer aus der […]weiterlesen
Soweit ein Künstler oder Publizist als Geschäftsführer einer GmbH künstlerisch/publizistisch tätig ist, kommt eine Versicherungspflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) in Betracht. Daneben kann durch die Verwertung der künstlerischen oder publizistischen Tätigkeit des Geschäftsführers durch die GmbH die an den Geschäftsführer gezahlte Vergütung (Geschäftsführergehalt) zur Bemessungsgrundlage der von der GmbH zu entrichtenden Künstlersozialabgabe gehören. Insoweit ist […]weiterlesen
Gerade bei Medienschaffenden klingeln alle Alarmglocken, wenn ein Brief vom Finanzamt ins Haus flattert, mit dem dieses eine steuerliche Außenprüfung anordnet. Wichtig ist es, jetzt die Ruhe zu bewahren und die Prüfung gut vorzubereiten. Da ich vor meiner Karriere als Steuerberater auf eine Zeit als Großbetriebsprüfer des Finanzamtes zurückblicken kann, spreche ich aus guter Erfahrung. […]weiterlesen
Seit dem 1. August 2006 wurde der Existenzgründungszuschuss („Ich-AG“) und das Überbrückungsgeld durch ein einheitliches Förderinstrument ersetzt. Mit dem neuen Gründungszuschuss soll die Möglichkeit geschaffen werden, arbeitslose Menschen gezielter beim Einstieg in eine erfolgreiche Selbständigkeit zu unterstützen. Der Gründungszuschuss wird in zwei Phasen gezahlt: Gründerinnen und Gründer erhalten für sechs Monate monatlich einen Zuschuss zur […]weiterlesen
Als Verpflegungsmehraufwand bezeichnet man die zusätzlichen Aufwendungen, die einem Künstler durch den Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung oder außerhalb der regelmäßigen Arbeitsstätte aus beruflich veranlassten Gründen entstehen. Der berufliche Mehraufwand kann steuerrechtlich unter bestimmten Voraussetzungen als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Ein Ansatz der tatsächlichen Kosten des Künstlers ist dabei nicht möglich, sondern es kann eine […]weiterlesen
AuswärtstätigkeitEine Auswärtstätigkeit liegt vor, wenn der Künstler im Rahmen seines Beschäftigungsverhältnisses vorübergehend außerhalb seiner Wohnung und nicht an seiner regelmäßigen Arbeitsstätte beruflich tätig ist. Liegt keine regelmäßige Betriebs- oder Arbeitsstätte vor, und ist der Künstler nur an ständig wechselnden Tätigkeitsstätten tätig, liegt ebenfalls eine Auswärtstätigkeit vor. Im Rahmen der Auswärtstätigkeit können Reise-, Fahrt und Übernachtungskosten […]weiterlesen
Häufig tun sich Medientreibende aus Kostengründen zusammen und gründen eine Bürogemeinschaft. Aus steuerlicher Sicht muss eine Abgrenzung zwischen Bürogemeinschaft und Mitunternehmerschaft vorgenommen werden. MitunternehmerschaftDie Beteiligten entfalten Mitunternehmerinitiative und tragen Mitunternehmerriskio. BürogemeinschaftEs handelt sich lediglich um einen Zusammenschluss mehrer Personen, deren Wunsch es ist, gemeinsam Räume anzumieten und darin eine individuelle Tätigkeit auszuüben. Die Bürogemeinschaft kann […]weiterlesen
Durch die eingeführte Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer gem. § 35 EStG wird die aus der Gewerbesteuerfreiheit resultierende Privilegierung der freien Berufe weitgehend wieder aufgehoben. Die Höhe der Steuerermäßigung beträgt seit dem Veranlagungsjahr 2008 das 3,8-fache des nach § 14 GewStG festgesetzten Gewerbesteuer-Messbetrags. Maßgebend ist dabei der Gewerbesteuer-Messbetrag, der für den Erhebungszeitraum festgesetzt worden […]weiterlesen
8 Wochen nach der Entbindung endet die Mutterschutzfrist und somit auch der Anspruch auf Mutterschaftsgeld. In der Regel wird im Anschluss Elterngeld gezahlt. Ob in diesem Zeitraum weiterhin die Versicherung über die Künstlersozialkasse möglich ist, hängt davon ab, ob weiterhin eine selbständig künstlerische Tätigkeit ausgeübt wird. Zum Einen muss die künstlerische Tätigkeit, unabhängig vom zeitlichen […]weiterlesen
Wenn sich im Betriebsvermögen des Künstlers ein Auto befindet, können die üblichen Aufwendungen wie z.B. Tankquittungen, Parkgebühren, Kfz-Versicherung etc. als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Auf der anderen Seite ist sodann auch ein Eigenverbrauch für die privat veranlassten Fahrten zu berücksichtigen. Dies kann durch die sog. 1%-Regelung erfolgen, was bedeutet, dass monatlich 1% des Bruttolistenpreises am […]weiterlesen
Bei unserer Tätigkeit als „Steuer-Hotline“ für den Verband freier Journalistinnen und Journalisten „Freischreiber“ erhalten wir in letzter Zeit vermehrt Anrufe von Journalisten, die für ausländische Auftraggeber tätig waren und nunmehr aufgefordert werden, ihre USt-Id-Nr. mitzuteilen bzw. eine „Zusammenfassende Meldung“ abzugeben. Was sich dahinter verbirgt und warum dies seit diesem Jahr nötig sein soll, ist für […]weiterlesen
Auslandsaufenthalt und Künstlersozialkasse
Vorübergehende berufsbedingte Aufenthalte in den EU-Staaten wirken sich auf die Absicherung durch die Künstlersozialkasse nicht aus. Bei „vorübergehend“ geht man von einem Zeitraum bis zu 24 Monaten aus. Die dabei im Ausland erzielten Einnahmen sind bei der Bemessung des Beitrags mit zu berücksichtigen. Soweit der Auslandsaufenthalt länger als 24 Monate dauert, entfällt die Möglichkeit der […]weiterlesen
Künstler, die über die Künstlersozialkasse gesetzlich krankenversichert sind, haben im Falle einer durch Krankheit verursachten Arbeitsunfähigkeit ab der siebten Woche Anspruch auf Krankengeld. Das Krankengeld beträgt 70% des geschätzten Arbeitseinkommens, auf welches in den letzten 12 Monate Beiträge entrichtet wurde. Es insoweit nicht vom tatsächlichen Einkommen auszugehen. Zur Beantragung ist der Krankenkasse eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des […]weiterlesen
Die geringfügige Beschäftigung beschreibt Arbeitsverhältnisse, welche sich entweder durch ihre geringe Entlohnung oder ihre kurzfristige Dauer auszeichnen lassen. Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung liegt vor, wenn der Lohn regelmäßig EUR 450,00 nicht übersteigt. Sollte ein Arbeitnehmer eines Jahres einer Beschäftigung nachgehen, die bereits im Voraus auf längstens drei Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt ist, spricht man […]weiterlesen
Wie in der letzten Kolumne angekündigt, wollen wir in den kommenden Artikeln die im Filmbereich anzutreffenden Formen der abhängigen Beschäftigung darstellen. Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit der kurzfristigen Beschäftigung. Eine sozialversicherungsrechtliche Einstufung, deren Voraussetzung meist von Nachwuchsschauspielern bzw. von im Filmbereich nebenberuflich tätigen Personen erfüllt wird. Eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn bei […]weiterlesen
Kann eine Rechnung auch per E-Mail versandt werden?
Eine Unterschrift des Rechnungsausstellers ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Künstler können ihre Rechnung insoweit auf Papier oder vorbehaltlich der Zustimmung des Empfängers in elektronischer Form per E-Mail übermitteln. Das Gesetz fordert jedoch bei einer auf dem elektronischen Weg übermittelten Rechnung die Gewährleistung der Echtheit, der Herkunft und der Unversehrtheit des Inhalts durch Verwendung einer qualifizierten Signatur […]weiterlesen
KSK-Abgabe auch auf Druckkosten?
Soweit die Druckkosten für sich gesehen keine künstlerische Leistung darstellen, muss hierauf keine Künstlersozialabgabe abgeführt werden. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Kosten nach Abschluss der künstlerischen Tätigkeit anfallen und für die Nutzung des Werkes nicht erforderlich sind. Abzugrenzen hiervon sind die Druckvorstufe sowie der Erstdruck einzelner Plakate. Diese sind bei der Bemessungsgrundlage der […]weiterlesen
KSK-Abgabe bei GbR?
Die gleichberechtigte Mitwirkung in einer GbR führt bei den Mitgliedern der GbR zu keiner Abgabeverpflichtung. Abgabepflichtig ist sodann nur der Auftraggeber der GbR. Voraussetzung für die Anerkennung einer GbR sind: arbeitsteilige Organisation Mitspracherecht über alle wesentlichen Belange gleicher Gewinnanteil für alle Beteiligten Risiko für alle Beteiligten Langfristiger Zusammenschluss Zu beachten ist, dass die Künstlersozialkasse die […]weiterlesen
KSK-Abgabe auch wenn der Künstler nicht in Künstlersozialkasse versichert?
Bei der Bemessungsgrundlage sind auch Zahlungen an Künstler zu berücksichtigen, die nicht in der Künstlersozialkasse versichert sind. Hierunter zählen u.a. die nebenberuflich bzw. nicht berufsmäßigen Künstler (Studenten, Arbeitnehmer, Rentner) bzw. die Künstler, die versicherungsfrei sind. Es ist zu beachten, dass auch für Künstler, die ihren ständigen Aufenthalt im Ausland haben bzw. im Ausland tätig sind, Künstlersozialabgaben […]weiterlesen
Soweit das Management als Vertreter der Künstlers einen Vertrag mit dem Auftraggeber abschließt, ist dieses verpflichtet, Künstlersozialabgaben abzuführen. Die Bemessungsgrundlage ist hierbei das Honorar inklusive Nebenkosten, welches der Künstler vom Dritten erhält. Das Management bzw. auch eine Agentur müssen die Abgabe lediglich dann nicht abführen, wenn sie nachweisen können, dass der Dritte ein abgabepflichtiges Unternehmen […]weiterlesen
Nach dem letzten „Tatort“ wurde sicherlich dem ein oder anderen Zuschauer angst und bange. Und das nicht wegen eines grauenvollen Mordes, sondern der Vorstellung, dass plötzlich ein Finanzbeamter vor der privaten Tür steht und um Vorlage der Steuerakten bittet. So geschehen beim Gerichtsmediziner Prof. Boerne im Münsteraner Tatort. Spät abends wartete da die attraktive Steuerprüferin […]weiterlesen
Welche Angaben müssen auf die Rechnung?
Das Umsatzsteuergesetz regelt die Ausstellung einer Rechnung. Der Rechnungsempfänger hat gegen den leistenden Künstlern einen Rechtsanspruch auf eine vollständige und inhaltlich zutreffende Rechnung, die alle Pflichtangaben erfüllt. Der Rechnungsempfänger darf fehlende oder falsche Angaben auf der Rechnung nicht eigenmächtig ergänzen oder korrigieren. Gemäß § 14 Abs. 4 UStG muss eine Rechnung folgende Angaben enthalten: vollständigen […]weiterlesen
Hintergrund der gesetzlichen Regelung über die Scheinselbständigkeit ist es, bestimmte Selbständige als Pflichtversicherte in die Rentenversicherung aufzunehmen, um ihnen sozialen Schutz für das Alter zu gewähren. Trotz mehrfacher Gesetzesänderungen und Jahren, in denen dieser Sachverhalt nicht sonderlich geprüft wurde, ist das Problem weiterhin akut. Seit dem Jahr 2003 gilt die Vermutungsregelung für die Unselbständigkeit einer […]weiterlesen
Wie melde ich meine künstlerische Tätigkeit an?
Eine Gewerbeanmeldung ist bei Aufnahme der freiberuflichen Tätigkeit nicht vorzunehmen. Dem Finanzamt ist eine Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit einzureichen. Dies muss spätestens vier Wochen nach Aufnahme der Tätigkeit erfolgen. Das Finanzamt wird daraufhin eine Steuernummer erlassen. weiterlesen
Wie sind Wiederholungshonorare von Schauspielern zu versteuern?
Wiederholungshonorare und Erlösbeteiligungen an Schauspieler sind als Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit zu behandeln, wenn die Leistungsschutzrechte des Schauspielers nicht bereits aufgrund des Arbeitsvertrages auf den Arbeitgeber übertragen und die Höhe der jeweiligen Vergütung in gesonderten Vereinbarungen festgelegt worden sind. Die Einnahmen sind dann ebenfalls vom Schauspieler selber im Rahmen der Steuererklärung zu versteuern. weiterlesen
Warum werden bei kurzer Beschäftigung so viel Steuern einbehalten?
Es wird beim Lohnsteuerabzug davon ausgegangen, dass die für die einzelnen Beschäftigungsverhältnisse gezahlten Honorare ohne Unterbrechung für das ganze Jahr in gleicher Höhe erzielt werden. Schauspieler A erhält für eine einmonatige Beschäftigung 10.000,00 Euro. Beim Lohnsteuerabzug wird davon ausgegangen, dass er jeden Monat dieses Gehalt erzielt und insoweit ein Jahresgehalt von 120.000,00 Euro berücksichtigt. Dies […]weiterlesen
Der ermäßigte Steuersatz von derzeit 7% kann angewendet werden, bei der Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung von Rechten, die sich aus dem Urheberrrechtsgesetz ergeben. Soweit das Urheberrecht nicht übertragen wird (z.B. Hochzeitsfotograf, der nur Abzüge aber keine Veröffentlichungsrechte verkauft) ist der Regelsteuersatz von derzeit 19% zu berücksichtigen. In letzter Zeit kam es zu folgenden Urteilen der […]weiterlesen
Wie berechne ich Nebenkosten wie z.B. Fahrtkosten weiter?
Soweit der Medientreibende Nebenkosten wie z.B. Fahrtkosten, Porto, Flugkosten an seinen Auftraggeber weiterberechnet, erhöht dies die Bemessungsgrundlage und somit auch die abzuführende Umsatzsteuer. Zu beachten ist, dass diese Nebenleistungen dabei das Schicksal der Hauptleistung teilen. Dies bedeutet, dass soweit die Hauptleistung dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7% unterliegt (z.B. Übertragung von Nutzungsrechten), auch die Nebenleistungen diesem […]weiterlesen
Hat der Zusammenschluss von Künstlern Auswirkung auf die Anerkennung als Künstler? Die meist in Form einer GbR betriebene Personengesellschaft gilt nach Rechtsprechung des BFH nur dann als künstlerisch, wenn sämtliche Gesellschafter die Merkmale eines künstlerischen Berufs erfüllen, denn die Voraussetzungen der Freiberuflichkeit können nicht von der Personengesellschaft selbst, sondern nur von natürlichen Personen erfüllt werden. […]weiterlesen
Schulen KSK-abgabepflichtig?
Künstlersozialabgabepflicht beim Betreiben einer Ausbildungseinrichtung Für den Inhaber einer Ausbildungseinrichtung für künstlerische Tätigkeiten besteht dem Grunde nach Künstlersozialabgabepflicht. Die Einbeziehung der Lehre von Kunst in das KSVG entfällt nicht bereits dadurch, dass ein Künstler seine eigenschöpferische Tätigkeit aufgibt und sich nur noch darauf beschränkt, sein Erfahrungswissen durch eine Lehrtätigkeit weiter zu geben. Gemäß § 24 […]weiterlesen
Steuern für ausländische Künstler?
Besteuerung beschränkt steuerpflichtiger Künstler innerhalb der EU Ein im Ausland wohnender Künstler ist bei einem Auftritt in Deutschland mit seinem Honorar beschränkt einkommensteuerpflichtig. Die Steuer wird vom Veranstalter unmittelbar bei Auszahlung des Honorars abgezogen. Der Steuersatz beträgt bei im Inland ausgeübten künstlerischen Darbietungen ab dem Jahr 2009 15% der gesamten Einnahmen. Die bisher geltende Staffelung […]weiterlesen
Unterliegen alle Unterhaltungskunst dem KSVG?
Nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz fallen Tätigkeiten aus dem Bereich der Unterhaltungskunst grundsätzlich unter die Künstlersozialversicherung. Es muss sich dabei um eine Form der Unterhaltung handeln, bei der eine freie schöpferische Gestaltung der Darbietung zumindest in Ansätzen erkennbar ist, wobei allerdings die Anforderung an die schöpferische Gestaltung niedrig zu bemessen sind. Dies bedeutet, dass nicht alle Darbietungen […]weiterlesen
In den freien Berufen sind folgende Rechtsformen üblich: Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts besteht aus mindestens zwei Gesellschaftern. Besondere Formalitäten zur Gründung sind nicht erforderlich. Ein schriftlicher Gesellschaftsvertrag ist aber zu empfehlen. Die Gesellschafter haften gesamtschuldnerisch mit dem Gesellschafts- und ihrem Privatvermögen. Gesamtschuldnerisch bedeutet, dass jeder Gesellschafter gegenüber Dritten sowohl für die eigenen […]weiterlesen
Erzielen Künstler aus ihrer Tätigkeit dauerhaft Verluste, prüft das Finanzamt, ob die Tätigkeit als steuerlich nicht relevante Liebhaberei einzustufen ist. Sodann würden die Verluste außer Ansatz bleiben. Steuerliche Liebhaberei ist nach Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes eine Betätigung, die nicht Ausdruck eines wirtschaftlichen, auf Erzielung von Erträgen gerichteten Verhaltens ist, sondern auf privater Neigung beruht. Liebhaberei liegt […]weiterlesen
Künstler als Kleinunternehmer können z.B. Existenzgründer und nebenberufliche Selbständige sein mit einem geringen Umsatz. Gemäß § 19 UStG ist ein Künstler Kleinunternehmer, wenn sein Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird. Ein Kleinunternehmer ist von der Umsatzsteuer befreit und darf somit weder in […]weiterlesen
Soweit die Einnahmen aus selbständiger Arbeit EUR 17.500,00 nicht übersteigen, besteht die Möglichkeit, dass sich der Schauspieler als Kleinunternehmer nach § 19 UStG beim Finanzamt anmeldet. Dies bedeutet, dass er keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen darf. Bei der Anmeldung zur GVL wird daher beispielsweise abgefragt, ob der Schauspieler Kleinunternehmer ist oder aber die GVL-Ausschüttung mit […]weiterlesen
Beiden Social-Payment-Services wie z.B. Flattr oder Kachingle handelt es sich um eine neue Form des Internetzahlungsverkehrs. Hierzu zahlen Nutzer Geld -entweder in monatlich vorgeschriebener Höhe (Kachingle 5 Euro) oder freiwählbar (Flattr) – auf ein Konto ein und können hiermit Beiträge von Medienanbietern wie z.B. Bloggern honorieren. Diese schalten den Button des Anbieters auf ihrem Portal […]weiterlesen
Soweit ein Medientreibender sein berufliches Mobiltelefon bzw. sein Festnetztelefon auch für Privatgespräche nutzt, muss er den entsprechenden Privatanteil als sogenannte „unentgeltlicheWertabgabe“ versteuern. In der Vergangenheit ermittelte man hierzu anhand des Einzelverbindungsnachweises eines dreimonatigen Zeitraums einen Aufteilungsschlüssel und berücksichtigte diesen, soweit sich die Verhältnisse nicht änderten, auch in denFolgejahren. Was ist aber nun, wenn ein Flatrate-Vertrag abgeschlossen […]weiterlesen
Auch Gewinnanteile und Vergütungen an Gesellschafter einer GmbH für selbständige künstlerische oder publizistische Werke unterliegen der Künstlersozialabgabe. Beispiel:Ein Gesellschafter Geschäftsführer einer GmbH erhält für seine Tätigkeit monatlich 5.000 Euro. Auf Grund seiner Gesellschaftsanteile kann er maßgeblichen Einfluss auf die Geschicke der Gesellschaft ausüben. Er arbeitet für Kunden Werbekonzepte aus und überwacht die Umsetzung dieser. Weiterhin […]weiterlesen
1. Ist meine Tätigkeit selbständig oder gewerblich? Gleichgültig, ob der Journalist sich mündlich oder schriftlich äußert oder welcher Medien er sich dabei bedient. Seine Arbeit muss sich an die Öffentlichkeit wenden. Die Tätigkeit ist dann als selbständige Tätigkeit auszulegen, wenn dabei Urheberrechte übertragen werden. Eine Tätigkeit kann auch dann selbständig sein, sofern ein Journalist im […]weiterlesen
Wie ermittelt sich das Arbeitsentgelt bei geringfügiger Beschäftigung?
Bei einer geringfügigen Beschäftigung darf das regelmäßige Arbeitsentgelt den Betrag von EUR 450,00 monatlich nicht übersteigen. Hierbei wird der Durchschnitt einer Jahresbetrachtung herangezogen, d.h. bei durchgehender Beschäftigung mit einer Mindestdauer von 12 Monaten der Lohn im gesamten Jahr EUR 5.400 nicht übersteigen darf.weiterlesen
Gemälde als Betriebsausgabe absetzbar?
Soweit ein objektiver Förderzusammenhang mit dem Betrieb besteht (z.B. Repräsentationszwecke), ist es möglich, einzelne Kunstgegenstände bzw. die gesamte Kunstsammlung seinem Betriebsvermögen zuzuordnen. Die Kunstwerke werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Möglichkeit, den Kunstgegenstand abzuschreiben, besteht nur dann, wenn das Wirtschaftsgut abnutzbar ist. Kunstgegenstände sind nach Urteilen des Bundesfinanzhofes abnutzbar, wenn ihre Nutzung einen Wertverzehr zur […]weiterlesen
Worauf bei der Selbstanzeige vor dem Finanzamt geachtet werden sollte Im Steuerrecht besteht unter Umständen die Möglichkeit, auch nach erfolgter Steuerhinterziehung, Straffreiheit zu erlangen. Folgende Voraussetzungen müssen hierzu erfüllt sein: Berichtigung unrichtiger oder unvollständiger Angaben gegenüber dem Finanzamt und Nachentrichtung der hinterzogenen Steuer innerhalb einer angemessenen Frist sowie keine Ausschlussgründe (z.B. laufende Betriebsprüfung, Tat bereits […]weiterlesen
Ist man als Künstler verpflichtet Rechnungen auszustellen?
Auch Künstler sind verpflichtet, innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung ihrer Leistung eine Rechnung auszustellen, wenn sie einen Umsatz an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen oder an eine juristische Person (z.B. GmbH)getätigt haben. Die Tätigkeit des Künstlers fällt im Umsatzsteuerrecht unter den Begriff der sonstigen Leistung. Eine Rechnung ist jedes Dokument, mit dem die […]weiterlesen
War der eingelegte Einspruch gegen den Steuerbescheid zulässig, aber nach Ansicht der Rechtsbehelfsstelle des Finanzamtes nicht begründet und wurde zurückgewiesen, bleibt die Möglichkeit, seine Rechtsauffassung nochmals vor dem Finanzgericht durch Klageerhebung darzulegen. Auch beim Klageverfahren sind wieder eine Vielzahl Formvorschriften zu beachten. Ist auch nur eine davon nicht erfüllt, wird die Klage ohne weitere Prüfung […]weiterlesen
Diese Situation kennt sicherlich der ein oder andere Medienschaffende. Die Mahnung des Finanzamtes flattert ins Haus, der Kontostand reicht aber annähernd nicht aus, um die Steuernachzahlung zu begleichen. Was also tun, damit das Finanzamt nicht das Konto pfändet und in Kürze der Vollziehungsbeamte der Vollstreckungsstelle vor der Tür steht? Wie kann man die Fälligkeit hinausschieben? […]weiterlesen
Kann Berufskleidung abgesetzt werden?
Aufwendungen für Kleidung und Kosmetika können, entgegen zahlreicher Meinungen, weder als Betriebsausgaben noch als Werbungskosten abgezogen werden. Das Abzugsverbot gilt selbst dann, wenn die Kleidungsstücke nahezu ausschließlich beruflich genutzt werden. So wurde entschieden, dass Aufwendungen einer selbständig tätigen Sängerin für Abendkleidung, selbst dann keine Betriebsausgaben darstellen, wenn die Kleidung eigens für einen Fernsehauftritt beschafft wurde. […]weiterlesen
Kann man Betriebsausgaben pauschal geltend machen?
Grundsätzlich müssen alle Betriebsausgaben anhand von Quittungen nachgewiesen werden. Ausnahmsweise wird es bei Schriftstellern und Journalisten nicht beanstandet, wenn diese ihre Betriebsausgaben pauschalieren. So können bei nebenberuflich schriftstellerischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten 25% des Umsatzes, höchstens 614,00 Euro pauschal als Betriebsausgaben berücksichtigt werden.Bei hauptberuflich Tätigen erhöht sich der Prozentsatz auf 30% des Umsatzes, höchstens 2.455,00 […]weiterlesen
Bei Musikverlagsverträgen, bei denen der Urheber einem Verlag das Verlagsrecht überträgt, wird häufig vereinbart, dass der Komponist oder Autor vom Verlag eine Zahlung auf Darlehensbasis erhält, die sodann mit künftigen GEMA-Ansprüchen verrechnet wird. Aufgrund von sich häufenden Betriebsprüfungen bei Komponisten sowie Autoren – verursacht durch Kontrollmitteilungen bei großen Musikverlagen – und eines Urteils des Finanzgerichts Düsseldorf und […]weiterlesen
Auch wenn es speziell für Journalisten eine Vereinfachungsregelung gibt, nach der bei journalistischer Tätigkeit grundsätzlich der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden ist, wirft das Thema immer wieder Fragen in der Branche auf. Ein Grund für uns, es nochmals zu beleuchten. Im Umsatzsteuergesetz ist geregelt, dass Tätigkeiten, die in der Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung von Rechten bestehen, mit […]weiterlesen
Ein aufmerksamer Blick auf den Steuerbescheid lohnt sich. Denn nach einer Schätzung der Steuergewerkschaft ist jeder fünfte Steuerbescheid, der vom Finanzamt erlassen wird, falsch. Stellt man eine Abweichung fest und will gegen den Steuerbescheid Einspruch einlegen, sind allerdings gewisse Vorschriften und vor allem die Frist zu beachten. Denn nach Ablauf der Rechtsbehelfsfrist lässt sich der […]weiterlesen
Zu den freiberuflichen Tätigkeiten gehört die selbstständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit sowie die Berufstätigkeit zum Beispiel der Ärzte,Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten, Journalisten und so weiter. Eine künstlerische Tätigkeit liegt vor, wenn die Arbeiten nach ihrem Gesamtbild eigenschöpferisch sind und über eine hinreichende Beherrschung der Technik hinaus eine bestimmte künstlerische Gestaltungshöhe erreichen. Dabei […]weiterlesen
Nach einer Verfügung der Oberfinanzdirektion Hannover sind die Finanzämter gemäß § 31 Abs. 2 AO von Amts wegen verpflichtet, die nach § 30 AO geschützten Verhältnisse des Betroffenen den Trägern der gesetzlichen Sozialversicherung, der Bundesagentur für Arbeit und der Künstlersozialkasse mitzuteilen, soweit die Kenntnis dieser Verhältnisse für die Feststellung der Versicherungspflicht oder die Festsetzung von […]weiterlesen
Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts war der Gesetzgeber angehalten, die eingeführte Änderung zur Absetzbarkeit von häuslichen Arbeitszimmern erneut zu ändern. So wurde mit dem Jahressteuergesetz 2010 – rückwirkend ab dem Jahr 2007 – wieder der begrenzte Abzug von EUR 1.250,00 eingeführt, soweit dem Steuerpflichtigen im Rahmen seiner beruflichen und betrieblichen Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur […]weiterlesen
Im Umsatzsteuergesetz ist geregelt, dass bestimmte Umsätze kultureller Einrichtung von der Umsatzsteuer befreit sind. Hierzu zählen beispielsweise die Leistungen von Theatern oder aber auch Einzelkünstlern, sofern sie die gleichen kulturellen Aufgaben erfüllen. Ob sie das tun, haben die zuständigen Landeskulturbehörden zu entscheiden. So ganz allerdings dann doch nicht, obliegt die endgültige Entscheidung den Finanzbehörden. Für […]weiterlesen
Aufgrund häufiger Rückfragen junger Synchronsprecher wollen wir nachfolgend noch einmal die aktuelle Rechtslage im Bereich der Sozialversicherung der Synchronsprecher darstellen. Die Abgrenzung, ob bei einem Synchronsprecher eine selbständige oder aber eine abhängige Beschäftigung vorliegt, war in der Vergangenheit nicht immer eindeutig und führte schließlich dazu, dass die Spitzenorganisation der Sozialversicherung ihre Rechtsauffassung zur versicherungsrechtlichen Beurteilung […]weiterlesen
Nichtselbstständig tätig sind Arbeitnehmer. Im Sinn des Steuerrechts sind das alle Personen, die mit ihrer Tätigkeit unter der Leitung eines Arbeitgebers stehen oder in den geschäftlichen Organismus des Arbeitgebers eingegliedert und dessen Weisungen zu folgen haben. Dagegen ist nicht Arbeitnehmer, wer Lieferungen und sonstige Leitungen innerhalb von ihm selbstständig ausgeübten gewerblichen und beruflichen Tätigkeit ausführt. […]weiterlesen
Gerade in Jahren, in denen die Fußball-WM oder aber die Olympiade stattfindet, kommt es vor, dass deutsche Kameraleute im Ausland beauftragt werden, die sportlichen Großveranstaltungen für ausländische Auftraggeber zu filmen. Es stellt sich dann häufig die Frage, wo die hieraus erzielten Einnahmen zu versteuern sind. Unbeschränkte Steuerpflicht Ein Steuerpflichtiger, der in Deutschland seinen Wohnsitz oder […]weiterlesen
Mit der Frage, ob die Tätigkeit eines Stuntmans als künstlerisch oder aber gewerblich einzustufen ist, beschäftigte sich das Finanzgericht München (10-K-1534/00) am Fall eines Stuntmans, der auch als Stuntkoordinator tätig war. Das Finanzamt prüfte im Verfahren, ob die Tätigkeit des Stuntmans die Merkmale einer künstlerischen Tätigkeit erfüllt. So liegt das Wesen künstlerischer Betätigung nach der […]weiterlesen

References: § 35
 § 14
 § 14
 § 24
 § 19
 § 19
 § 31
 § 30