Source: http://www.vaetersorgen.de/Meldungen.html
Timestamp: 2018-12-11 00:55:34+00:00

Document:
vor 06.08.2001
13.01.2006 Forschungsuntersuchung zum Thema "Verlassene Väter"
Talkshow zum Thema "Umgangsvereitelung"
Zum Thema Umgangsvereitelung, BVG-Urteil
Zum Thema Umgangsvereitelung, Hungerstreik in Berlin
Zum Thema Umgangsvereitelung, Leserbrief zum Hungerstreik in Berlin
Zum Thema Umgangsvereitelung, Interview mit Prof. Dr. Jopt
Zum Thema Umgangsvereitelung, Brief an eine Ex-Frau
Zum Thema Umgangsvereitelung, Stellungnahme von Detlev Grass nach Fernsehauftritt
Zum Thema Verfahrenspfleger
Zum Thema Aufenthaltsbestimmungsrecht
Zum Thema Emotionaler Kindesmißbrauch
Zum Thema Kindergeld, Beschluß des OLG Brandenburg zur Abänderung eines Unterhaltstitels
Zum Thema Umgangsrecht, Beschluß des KG Berlin zum Umgangrecht
Zum Thema Umgangsrecht, OLG Köln zur Begründungspflicht bei kindschaftsrechtlichen Entscheidungen
Zum Thema Umgangspflicht
Zum Thema Väterstudie
Zum Thema Väterstudie, Väter kämpfen zu wenig um ihre Kinder
Aktion am Weltkindertag
Dr. Karin Jäckel im Gespräch mit paPPa.com
Zum Thema Recht, Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Richter
Zum Thema Recht, Anwaltliche Falschberatung
Zum Thema Recht, Urteile des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte
Zum Thema Recht, destines)child strebt Fondsklage gegen BRD an
Zum Thema Recht, In Deutschland werden familiäre Grundrechte hartnäckig mit Füßen getreten. Von destinies)child
Zum Thema Recht, Offener Brief des VAfK-Bergisch Land e.V. an die Familienrichter/innen in Wuppertal
Zum Thema Recht, Pfändung
Zum Thema Recht, Bundesverfassungsgericht: Eltern erhalten Sorgerecht für ihre sieben Kinder zurück
Zum Thema Recht, Gemeinsames Sorgerecht weiter ausgehöhlt
Familien- und Jugendpolitik im Koalitionsvertrag
Hilferuf eines verzweifelten Vaters
Schwierige Kinder, überlastete Eltern
Vom Generationenvertrag zum Generationenbetrug
Vergleichende Studie der Regelungen des Sorgerechts in West- und Osteuropäischen Staaten
Forschungsuntersuchung zum Thema "Verlassene Väter"
Die Universität Hamburg beabsichtigt eine Forschungsuntersuchung zum Thema "Verlassene Väter".
Hierzu hat sie eine Fragebogenaktion gestartet und bittet betroffene Personen um Mitarbeit.
Wenn auch Sie sich an dieser Aktion beteiligen wollen, so füllen Sie bitte beiliegenden Fragebogen aus:
Das dazugehörige Anschreiben der Universität Hamburg
Ein Paar Anmerkungen und Hinweise zum Fragebogen
Ein Zusendungszettel für den Fall, daß Sie an den Ergebnissen der Aktion interessiert sind
Um die o.a. Dateien lesen zu können, benötigen Sie den Acrobat Reader.
Diesen erhalten Sie direkt bei Adobe.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.herbert-pagels.de
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel1
Am 11.09.2001 um 16:15Uhr strahlt die ARD eine Talkshow aus, in der sich Vertreter des Vereins "Väteraufbruch für Kinder" zum Thema "Umgangsvereitelung" äußern.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel2
Der Väteraufbruch für Kinder, der Väternotruf, Papa.com und PC-KiGeld@yahoogroups.de haben eigene Mailinglisten. In diesen Listen habe ich folgende interessante Beiträge gefunden:
Zum Thema Umgansvereitelung
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hatte vor einem Jahr die PAS-Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts gerügt (EGMR, 25735/94 vom 13. Juli 2000, Abs.-Nr. 34 (Elsholz ./. Deutschland)). Hier die entsprechende Passage im Original:
Weder macht das BVerfG darauf aufmerksam, dass es im Zuge dieser Entscheidung seine eigene bisherige ständige Rechtssprechung verwirft noch geht es auch nur mit einer Silbe auf den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Auch der Begriff "PAS" fällt an keiner Stelle.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 23. Dezember 1997 - 6 UF 243/97 -,
und die Richterinnen Haas, Hohmann-Dennhardt
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel13
Zum Thema Umgansvereitelung, Hungerstreik in Berlin
Heute am Freitag, dem 27. Juli 2001 beginnt um 10:00 Uhr der 17. Streiktag der Hungernden. Bis 17:00 Uhr werden sie wieder auf dem Alexanderplatz an der Weltuhr stehen und auf den Mißstand in der deutschen Gesetzgebung und deren Umsetzung aufmerksam machen.
www.Pappa.com/hunger (zum Hungerstreik)
www.Isonet.fr/berlin (Site von Olivere Karrer)
www.VAfK.de (Unterstüzender Verband der Streikenden)
1. Sie haben einmal mit einem deutschen Partner gelebt. Kinder sind in den USA, Frankreich, Süd-Afrika,... geboren, aufgewachsen und eingeschult worden. Eines Tages, während Ferien in Deutschland, hat der deutsche Elternteil alleine beschlossen, zusammen mit den Kindern in der Heimat zu bleiben.
2. Als Opfer der deutschen Partner, die die Kinder nach Deutschland entführt haben, wurden diese Opfereltern niemals von Jugendämtern oder deutschen Richtern als ein gleichwertiger Elternteil betrachtet. Die deutsche Justiz hat sie nie als Opfer, sondern immer als potentielle Entührer angesehen. Sie haben keine Rechte auf ihre Kinder.
3. Als Opfer der deutschen Partner, der Jugendämter und der deutschen Richter wurden sie in U-Haft genommen oder von deutschen Richtern, Jugendämtern oder Polizei mit U-Haft bedroht, weil sie lediglich ihre in Deutschland entführten Kinder in Deutschland sehen wollten. Diese Opfereltern wurden systematisch von deutschen Behörden kiminalisiert. Sie sind Opfer des gemeinen Psycho-Terrors, der gegen Sie von Jugendämtern ausgeübt wird.
4. Sie haben ihre Kinder nie, im besten Fall nur wenige Stunden in den letzten Jahren, und dann, nur wie KRIMINELLE UNTER BEWACHUNG DES JUGENDAMTES IN DEUTSCHLAND, gesehen. In jedem der Fälle hat sich das Jugendamt wie ein kostenloser Anwalt an die Seite und für den deutschen Elternteil gehandelt. In jedem der Fälle hat das Jugendamt sofort den ausländischen Elternteil zu zahlen aufgefordert, auch wenn noch keine richterliche Entscheidung bezüglich Sorgerecht getroffen wurde.
5. Sie sind alle verantwortliche Eltern. Sie lieben ihre Kinder. Die meisten unten ihnen haben sogar durch richterliche Entscheidung das Sorgerecht in dem Land bekommen, wo sie noch zusammen mit ihren Kindern wohnten.
6. SIE SIND NICHT LÄNGER BEREIT DEUTSCHE GERICHTSENTSCHEIDUNGEN ZU AKZEPTIEREN DIE VON DEUTSCHEN RICHTERN UNTER VERLETZUNG ALLER INTERNATIONALEN GESETZE UND KONVENTIONEN, DIE RECHT UND WOHL DER KINDER (und auch der Opfereltern) DEFINIEREN.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel12
Zum Thema Umgansvereitelung, Leserbrief zum Hungerstreik in Berlin
Die Berliner Aktion ist ein bedenkenswerter Erfolg und vielleicht sogar ein historisches Tag . Ich kann den demonstrierenden Männern bei ihrem Kampf für ihr Recht auf Väterlichkeit, und damit für eine menschenwürdige Beziehung zu ihren Kindern nur viel Erfolg wünschen. Kinder brauchen ihre Väter und sie werden ihren Vätern es später einmal verübeln, sollten sie nicht dafür gekämpft haben, dass ihre Väter bei ihnen waren. Die Kinder der streikenden Väter werden stolz auf ihre Väter sein. Ich kann nur hoffen, daß die Presse sich dieses Kampfes annimmt und darüber berichtet.
Mit den besten Wünschen für viel Erfolg
Institut für Geschlechter und Generationsforschung
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel16
"In 783 Tagen einmal" vom 13.07.01
vielen Dank, für den o. g. Artikel, der vielleicht dazu beiträgt, das Unheil, das deutsche Anti-Familiengerichte an Scheidungs-/Trennungs-Kindern und entsorgten Eltern anrichtet, künftig etwas zu mildern. Dazu noch ein Fall, der mir teils aus eigener Anschauung, teils aus den Schilderungen eines lothringischen Freundes bekannt ist, der mit dem Großvater, von dem die Rede ist, noch kurz vor dessen Tode sprach.
B. (der Vater), ein Elsässer, war mit einer Deutschen verheiratet. Sie lebten in der Nähe Straßburgs und hatten zwei Söhne, zu Beginn des Dramas 4 und 6 Jahre alt. Eines Tages kommt B. von der Arbeit nach Hause - niemand mehr da. Die Mutter hatte die Kinder nach Deutschland entführt. Die völker- und menschenrechtswidrige Entführung wurde von einem Münchener Gericht mit dem alleinigen Sorgerecht für die "Mutter" belohnt, das sich damit über die Rechtslage selbstherrlich hinwegsetzte, wie sie in Frankreich, dem Aufenthaltsland der Kinder vor der Entführung, bestand und besteht. So weit, so üblich.
Der Großvater liebte seine Enkel über alles und verbrachte jede freie Minute mit ihnen. Sie hingen sehr an ihm und gingen dort ein und aus. Den Verlust seiner Enkel konnte er nie verwinden. Hier ein Abriss seiner Lebensgeschichte: Den ersten Weltkrieg erlebte er als Kind. Anschließend die Notzeiten. Dann die "Goldenen Zwanziger". Erneute Notzeiten in der Weltwirtschaftskrise. Kurz darauf der zweite Weltkrieg. Der Mann durfte für "Führer, Volk und Vaterland" seine Knochen als deutscher Soldat in Russland zu Markte tragen. Nach dem "Endsieg" war er als "Wieder-Franzose" und ehemaliger Zwangs-Angehöriger der deutschen Wehrmacht jahrelangen Verdächtigungen ausgesetzt.
"Mein Leben war nicht einfach, ich habe Schlimmes durchgemacht", sagte er meinem Freund aus Lothringen kurz vor seinem Tod, "aber ich habe es überstanden. Nur mit dem Verlust meiner Enkel werde ich einfach nicht fertig. Das ist das Allerschlimmste, was ich jemals erleben musste"
Wenige Tage nach diesem Gespräch erhängte sich der über 80-jährige Mann.
Die an seinem Tod Verantwortlichen walten heute noch ihres Amtes.
Im Hau 15
Tel/Fax: 07127/56702
PS: Viele Informationen erhielt ich von Charles Bruder (der Freund aus Lothringen), dessen etwas chaotisches Schreiben Sie in der Anlage finden. Er ist inzwischen gesundheitlich schwer angeschlagen. Eine Folge des Algerienkrieges, an dem er als französischer Soldat teilnehmen musste. Die deutschen Anti-Familiengerichte gaben ihm in gesundheitlicher und psychischer Sicht den Rest. Sein mittlerweile erwachsener Sohn, um den er jahrelang kämpfte, ist inzwischen "fertig" (vermutlich Drogen, genaues weiß der Vater nicht, da er, wie hier zu Lande üblich, von allen Informationen über sein Kind fern gehalten wird).
Die Täter/innen erfreuen sich ihrer Gehälter und Pensionen.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel14
�Wir müssen den seelischen Missbrauch von Kindern verhindern!�
Prof. Dr. Uwe-Jörg Jopt ist Professor für Psychologie an der Universität Bielefeld. Der Familientherapeut und Trennungs- und Scheidungsberater ist an zahlreichen Familiengerichten als psychologischer Sachverständiger tätig. Nach eigener Scheidung widmet er sich �dem oft menschenverachtenden Umgang des Staates mit Trennungskindern�. Von vielen Kollegen wird er als �Nestbeschmutzer� stark angefeindet.
In seinem Buch Im Namen des Kindes - Plädoyer für die Abschaffung des alleinigen Sorgerechts (Rasch und Röhring 1992) dokumentiert er den �strukturellen Wahnsinn eines hochkarätigen Apparates beruflicher Scheidungsbegleiter�. Das �Kindeswohl�, sagt Jopt, ist zu einer �leeren Worthülse� verkommen.
Väter ohne Kinder�, was fällt Ihnen da spontan ein, Herr Jopt?
Wenn wir wirklich ernst machen wollen mit der Verfassung, die ja nicht Mütter in ihren psychologisch vielleicht verstehbaren �Beschränkungen� und Ängsten schützt, sondern die Bedürfnisse und Rechte von Kindern, dann muss der Staat alles Denkbare unternehmen, um diesen seelischen Missbrauch von Kindern zu verhindern. Wenn es der Staat nicht tut, tut es keiner.
Ich sehe ein ganzes Bündel von Motiven, die nicht alle gleichzeitig, die in unterschiedlicher Mischung auftreten. Da ist zum Beispiel die Unfähigkeit, zwischen meinen persönlichen Erwachseneninteressen nach Trennung vom Partner, der mich enttäuscht und verletzt hat, und dem Bedürfnis meines Kindes zu unterscheiden. Erwachsenenbedürfnisse und Kindesbedürfnisse werden einfach gleichgesetzt. Zunehmend habe ich mit Fällen zu tun, bei denen die Wurzeln für dieses Abgrenzungsbedürfnis nur noch in sozialen, tiefenpsychologischen Schichten der Mutter zu suchen sind. Rational sind sie nicht mehr zu verstehen. Das sind die schwersten Fälle. Wenn Sie mich fragen, wo die Motivation für dieses Abgrenzungsbedürfnis liegt, dann hat das immer mit der Lebensgeschichte, mit der Kindheitsgeschichte dieses Erwachsenen selbst zu tun. Warum diese bedingungslose Abschottung des Kindes vom Vater? Ich erkläre es mir heute so, dass in der durch die Trennung reaktivierten Kindheitskrise - mangelnde Geborgenheit, mangelnde Akzeptanz, letztlich mangelndes Geliebtsein - das eigene Kind zum einzigen Garanten, zum Symbol für die Unerschütterlichkeit und Konstanz einer Liebesbeziehung schlechthin gerät.
Wir Psychologen können besonders gut verstehen, weshalb ein Heimkind wieder leicht auf abschüssige Wege kommt. Kein Mensch käme auf den Gedanken zu sagen: �Deshalb bist du für dein Tun aber nicht mehr verantwortlich, Kind.� Analog genauso hier: Wir verstehen die neurotischen Ängste der abschottenden Mutter. Aber Verstehen ist das eine. Das andere ist, was wir mit den Rechten, den legitimen Ansprüchen des Kindes in bezug auf seine eigene Lebensqualität machen. Ich bin der Meinung, dass niemand das Recht hat, seine eigenen Bedürfnisse, so legitim die auch sein mögen, auf dem Rücken Abhängiger, hier also der Kinder, zu befriedigen. Vor diesem Missbrauch müssen wir die Kinder schützen.
Besser das Kind im Spannungsfeld seiner Eltern als gar kein Kontakt zu einem Elternteil: Diesen Satz würde ich vorbehaltlos unterschreiben. Wenn �schlechter Vater� heißt, dass der Vater sein Kind missbraucht, sage ich natürlich: Nein, kein Kontakt! Wenn �schlechter Vater� jedoch allein die bewertende Sicht der sorgeberechtigten Mutter widerspiegelt, kann ich nur nachdrücklich davor warnen, vorschnell die Norm- und Wertvorstellung eines Elternteils als Kriterium für schlecht oder gut zu machen.
Im Rahmen der herkömmlichen Umgangsregelung erhalten die Vater-Kind-Kontakte eine Exklusivität, die im normalen Lebensalltag einer intakten Familie nicht anzutreffen ist. Ich kann verstehen, dass Väter sich zwei Wochen lang auf das Wochenende freuen, an dem sie mit ihrer Tochter oder ihrem Sohn zusammensein dürfen. Von daher neigen sie dazu, diesen Tag oder diese zwei Tage zu einem Erlebnis, zu einem Höhepunkt zu machen. Natürlich hat diese Form der Kontaktgestaltung herzlich wenig mit einer natürlichen Vater-Kind-Begegnung zu tun. Den Kindern wünsche ich, dass sie Väter haben, die ihnen soviel wie möglich von ihrer Natürlichkeit und ihrer Eigentlichkeit zeigen. Genau das ist es, was Kinder sich wünschen. Natürlich gehe ich mit meinen eigenen Kindern auch mal in den Safari-Park. Das hat aber nicht diese Ausschließlichkeit im Rahmen unserer Begegnung. Den Vätern möchte ich raten, mehr Alltag in das Miteinander hineinzubringen. Ich weiß, dass viele Besuchsväter Angst haben, an Attraktion zu verlieren - Angst, dass ihre Kinder sich abwenden könnten. Sie sollten sich aber klarmachen, dass sie keinem etwas nützen, wenn sie sich zum Hampelmann machen. Ich möchte die Väter beruhigen und ermutigen: Eure Kinder wollen keinen Hampelmann-Papa! Die sind sogar noch sehr viel mehr angetan und beeindruckt, wenn sie ihren Vater als lebendigen Alltagsmenschen kennen lernen, der an so einem Wochenende einfach herüberbringt: Kind, ich hab dich lieb. Mehr wollen die Kinder gar nicht.
Meine Position ist ja sehr klar, auch wenn sie nur von wenigen geteilt wird. Ich glaube, dass die Verhaltensweisen in der Sorgerechtsauseinandersetzung aus zwei Elementen resultieren: Das eine ist der Faktor Mensch - seine Biographie, seine Geschichtlichkeit. Das andere ist der Rechtsrahmen, der dieses Verhalten ermöglicht, zulässt oder unmöglich macht. Wenn ich hier Veränderungen schaffen will, dann muss ich beiden Faktoren Rechnung tragen. Sind alle Bemühungen fehlgeschlagen, beide Eltern für die Bedürfnisse ihrer Kinder zu sensibilisieren, bleibt nur der rechtliche Raum. Hier ist der �staatliche Wächter�, sind Gericht und Jugendamt, gefragt. Ich bin dafür, wo immer es hakt, dem Elternteil, der hier in der Exklusivposition des Machthabers steht- Sorgerecht hat mit Macht zu tun -, diese Macht zu nehmen. Das ist für mich sogar verfassungsrechtliches Gebot: demjenigen, der es erkennbar nicht schafft, seine Eigenproblematik hinter die Bedürfnisse seines Kindes zu stellen, und sein Kind vom anderen Elternteil abschottet, diese Rechtsmöglichkeit, die er als Sorgerechtsinhaber hat, zu nehmen. Dann habe ich das Kind noch nicht weg von ihm, aber ich habe zumindest einen ersten Schritt getan, um von staatlicher Seite zu signalisieren: Das nehme ich nicht hin. Ich bin nicht willens, das Kind der Eigenproblematik eines Elternteils zu opfern und diesem ausgrenzenden Elternteil noch das Sorgerecht zu verleihen. Der Elternteil, der die Beziehungen seines Kindes stört, be- oder gar verhindert, darf auf keinen Fall mit dem Gütesiegel alleiniger Elternverantwortung ausgestattet werden!
Doch, bedingungslos! �Zwangsberatung� sagen meine Kritiker, ich nenne das lieber �Pflichtberatung�. Eine Pflichtberatung, die einzig und allein dazu dient, dem instrumentalisierten Kind aus seiner seelischen Notlage herauszuhelfen. Um in diese Richtung zu wirken, kann es in meinen Augen überhaupt keinen Zwang geben: Zwang wurde bislang vielmehr von unserem Scheidungsunrecht ausgeübt, das gewöhnlich einen Elternteil aus seiner bis dahin selbstverständlichen Verantwortung für die gemeinsamen Kinder herauskatapultiert.
Der Titel �gemeinsames Sorgerecht�, das möchte ich ausdrücklich betonen, ist nicht das Ziel. Das gemeinsame Sorgerecht ist der Name für ein Programm, vielleicht für das schwerste Programm, das es gibt: Wie können zwei ehemalige Partner Elternschaft praktizieren? Das gemeinsame elterliche Sorgerecht ist der Rahmen, in dem man dieses neue Lebens- und Familienmodell, das uns kein Mensch gelehrt hat, umsetzt. Ein Rahmen, in dem Eltern trotz Trennung, trotz Scheidung dennoch große Stücke Gemeinsamkeit für die gemeinsamen Kinder leben können. Wenn ein Elternteil sagt: Ich will nicht kooperieren; wenn er dem Kind die Kontakte zum anderen Elternteil verweigert, dann muss man schleunigst gucken, ob das Kind dann nicht zu dem Elternteil wechseln kann, der dieses Problem nicht hat. Wir haben wahnsinnige Angst, ein Kind, das über Jahre bei seiner Mutter gelebt hat, zum Vater übersiedeln zu lassen. Ich halte diese Angst in vielen Fällen für unbegründet. Welches ist der größere Preis für ein Kind: An der Seite einer gestörten Mutter gefangengehalten zu werden oder an der Seite eines offenen, zulassenden, risikofreudigen Vaters zu leben? Zu leben für den Preis, dass es die emotionale Gebundenheit - Bindung mag ich das hier nicht nennen, das ist ja mehr eine emotionale Gefesseltheit - an die Mutter aufgibt. Leider wird es immer eine Vielzahl von Kindern geben, denen gar nichts anderes übrigbleibt, als sich zu spalten und zwischen zwei Liebeswelten hin und her zu pendeln: der mütterlichen und der väterlichen. Das ist das, was ich vorhin den Faktor Mensch nannte.
Ein Anwalt erzählte mir er gebe Vätern in diesem Fall den folgenden Tipp mit auf den Weg: �Zieht euch zurück und wartet. Eure Kinder werden sich schon bald wieder bei euch melden.� Nach meiner Erfahrung melden sich die Kinder jedoch erst nach vielen Jahren, meist erst in der Pubertät, aus eigenem Antrieb. Viele ausgegrenzte Väter berichteten mir, dass sie ihre Kinder auch aus diesem Grund nicht einfach ad acta legen können.
Selbstverständlich. Das ist für mich eine Sache von Ethik und Moral. Auch hier muss man vom Kind her schauen: Welche Ansprüche an dieses Leben hat ein Kind? Wir Erwachsenen sind verpflichtet, diese kindlichen Ansprüche zu erfüllen! Das Recht des Kindes auf den anderen Elternteil ist unantastbar, ganz gleich, ob Mama und Papa zusammenleben oder nicht. Es ist sinnvoll, den Vater so früh wie möglich in das Leben des Kindes hereinzubringen, vor allem dann, wenn seine Mutter ohne neuen Partner lebt und das Kind kein Vaterangebot hat. Das gilt aber auch, wenn das Kind bereits einen anderen, einen sozialen Vater hat. Kinder haben keine Probleme, dass sie auf einmal zwei Papas haben - das sind Probleme der Erwachsenen. Für mich gilt aber auch ein menschliches Gebot dem Vater gegenüber: Einem Vater, der Vater sein will, sollte die Mutter das Kind nicht vorenthalten! Noch ein ganz anderer Aspekt: Wir leben in einer Zeit hochgradiger Veränderungen, vor allem im Verständnis von Partnerschaft und Familie. Für die nächste Kindergeneration wird es schon ein Stück Normalität sein, im Laufe ihres Kinderlebens verschiedene Familienformen kennen zu lernen: Ehe oder nichteheliche Lebensgemeinschaft über einige Jahre, dann nach Trennung der Eltern mit einem Elternteil, dann nach Heirat dieses Elternteils gemeinsam mit einem Stiefelternteil, und diese Beziehung geht auch wieder in die Brüche - die Wiederscheidungsquote ist höher als die Scheidungsquote. Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir über diesen Wandel hinweg ein Stück Konstanz, was da Kindeswohl heißen soll, hinwegtransportieren können. Ich weiß nur eines: Die für das Kind verlässlichsten und sichersten Menschen sind Eltern, die ihm Eltern sein wollen.
und es gibt Väter, die darum betteln und flehen, Vater sein zu dürfen, aber nicht gelassen werden. In der Tat gibt es diese Väter, wo die Mütter betteln und flehen: �Sei unseren Kindern ein Vater!� - aber die Väter wollen nicht. Es macht keinen Sinn, darüber zu lamentieren und dann alle Väter zu verteufeln, wie viele Feministinnen das tun. Die einzige Frage, die wir uns stellen müssen, kann nur die sein: Was können wir tun, um solche Väter im Interesse ihrer Kinder einzufangen? In der Regel sind auch diese Väter keine Schweine oder Bündel von Gleichgültigkeit. Die waren auch einmal Kinder. Wenn ein Vater sich so salopp davonmacht, spiegelt dies im Grunde das Verständnis einer Vaterrolle wider, das er in seiner eigenen Kindheit von seinem Vater kennen gelernt hat. Genau dort müssen wir ihn abholen. Das heißt auch hier: Pflichtberatung für flüchtige Väter. Eine Beratung ist auch für diese Väter das richtige Auffangbecken. Wenn ich als Berater einen Kontakt mit so einem Vater habe, höre ich mir dessen Geschichte an und frage ihn: �Wie hast du deinen Vater erlebt? Wie hättest du ihn gerne erlebt?� Ich bin überzeugt, dass dann oft ein Prozess von Nachdenklichkeit in Gang kommt. Auch die sogenannten �neuen Väter� fallen ja nicht vom Himmel. Bei aller Lächerlichmachung aus feministischer Ecke: Tatsache ist, dass sich ein Bewusstseinswandel bei den Vätern vollzieht. Der hat seine Wurzeln mit Sicherheit nicht in den Herkunftsfamilien.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel22
Brief an eine Ex-Frau
(Quelle: Mailingliste des Väteraufbruch für Kinder)
folgendes vielleicht zur Nachahmung:
Vor kurzem wurde ich von einem besorgten Vater angerufen. Seine Ex-Frau beginnt, ihm den Umgang zu seinem Sohn zu verweigern und beruft sich (wie üblich) darauf, dass der Sohn ihn nicht sehen wolle. Der Vater selbst sieht dies anders, denn beim letzten Kontakt zu seinem Sohn habe der sich riesig gefreut.
Ich habe ihm angeboten, Kontakt zu seiner Ex-Frau aufzunehmen und zu vermitteln. Das gedenke ich mit folgendem Brief zu tun. Beim Schreiben habe ich bewußt auf den "erhobenen Zeigefinger" verzichtet. Ich meine, dies sei kontraproduktiv.
Hier nun der Brief (im Original natürlich handschriftlich):
mein Name ist J. G.. Ich bin Vater von 2 Söhnen, J. und F., im Alter von 7 und 8 Jahren. Ich bin zwar geschieden, aber J. und F. sind mittlerweile regelmäßig jedes 2. Wochenende, die Hälfte der Ferienzeit und auf Wunsch auch innerhalb der Woche bei mir, ihrem Vater.
Obwohl wir unseren Kindern keine intakte Familie mehr bieten können, haben J. und F. dennoch intensiven Kontakt zu ihrer Mutter und zu ihrem Vater, was beide auch sichtlich genießen und für ihre Entwicklung nachweisbar förderlich ist. Leider ist dies in Deutschland für Trennungskinder nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme. Viele deutsche Kinder verlieren spätestens ein Jahr nach der Trennung ihrer Eltern den Kontakt zu einem Elternteil - in der Regel zum Vater.
Als sich meine Eltern trennten - ich war damals 1,5 Jahre alt - habe auch ich den Kontakt zu meinem Vater vollkommen verloren. Ich kann mich nicht daran erinnern, ihn als Kind mal gesehen zu haben. Ich weiß aber noch, dass ich mich immer gefragt habe, wie er wohl aussehen würde, wie er wohl sein würde. Ich habe mir immer vorgestellt, wie mein Vater mit mir redet, mit mir spielt, mir etwas beibringt - leider ist es bei dieser Vorstellung geblieben. Sehr oft war ich als Kind traurig, weil andere Kinder einen Vater hatten und ich nicht.
Anfangs versuchte ich, über meine Mutter etwas über meinen Vater zu erfahren. Schnell aber merkte ich, dass es meiner Mutter nicht recht war, wenn ich sie auf meinen Vater ansprach. Sie wurde dann ärgerlich und traurig. Weil ich meine Mutter aber sehr lieb hatte und daher nicht wollte, dass sie traurig wird, habe ich dann nie mehr versucht, mit ihr über meinen Vater zu reden. Hätte man mich damals gefragt, so hätte ich sogar jedem anderen gesagt, dass ich meinen Vater nicht mehr sehen will - nur damit meine Mutter nicht traurig wird. Dabei war sie doch die einzige, die meinen Wissensdurst über das Wesen meines Vaters, also dem anderen Teil meiner Identität, hätte stillen können. Meine ganze Kindheit und meine ganze Jugend mußte mein größter Wunsch, meinen Vater einmal sehen zu dürfen, mein Geheimnis bleiben.
Erst viele Jahre später habe ich offen versucht, zu meinem Vater Kontakt aufzunehmen. Im Alter von 38 Jahren ging dann mein Kinderwunsch in Erfüllung: Erstmals habe ich meinen Vater sehen können und sogar mit ihm sprechen können. Es war ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Ähnlich dem Gefühl, dass ich hatte, als ich die Geburt meines ersten Sohnes, J., miterleben durfte.
J. und F. können ihre Kindheit ohne dieses Leid erleben. Denn meine Ex-Frau und ich, wir konnten uns (freilich nach einem schweren Kampf) für J. und F. auf die obige Lösung einigen. Wir sind schuld, dass J. und F. keine intakte Familie mehr haben. Wir wollen aber nicht noch weitere Schuld auf uns laden, indem wir ihnen auch noch den Vater nehmen.
Sicherlich fragen Sie sich jetzt, warum ich Ihnen diese doch sehr persönlichen Dinge schreibe, und sicherlich ahnen Sie auch schon den Grund dafür: Aus nur wenigen Gesprächen mit Herrn xxx habe ich den Eindruck gewonnen, dass er gewillt ist, yyy das zu bieten, wonach ich mich als Kind immer nur heimlich sehnen konnte: eine Mutter UND einen Vater zu haben.
Ich bin mir sicher, dass auch Sie und Herr xxx yyy so sehr lieben, dass sie beide alles Leid von yyy fernhalten werden. Wenn Herr xxx bereit ist, seinem Sohn ein Vater zu sein, und wenn Sie yyy aktiv auffordern, Kontakt zu seinem Vater aufzunehmen und ihm so zeigen, dass er Mutter und Vater haben darf, ohne dass Sie traurig werden, dass er also auf keinen Elternteil verzichten braucht, dann ersparen Sie yyy das Leid, dass ich als Kind hatte. yyy wird es Ihnen beiden danken.
yyy hat nur eine Mutter und nur einen Vater - niemand kann ihm diese ersetzen.
In der Hoffnung, dass es Ihnen beiden gelingt, yyy Vater und Mutter zu erhalten, verbleibe ich
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel38
Stellungnahme von Detlev Grass nach Fernsehauftritt
vielen Dank für die vielen persönlichen eMails zu dem gestrigen Beitrag auf RTL-Die Grosse Reportage.
Vielen Dank für die Anteilnahme am Schicksal meiner Tochter, Euch allen!
Der überwältigende Umfang an eMails, die mich nach der Ausstrahlung erreicht haben, macht es mir leider unmöglich, alle zu beantworten. Daher möchte ich dies auf dem Weg über die Liste tun und einige Fragen beantworten, die mir in fast allen eMails gestellt wurden.
Der Beitrag wird in ca. einem halben Jahr nochmals auf RTL - leider wieder zur gleichen späten Sendezeit - ausgestrahlt. Ein früherer Sendezeitpunkt geht leider nicht, da dieses Sendeformat immer nur sonntags, nach SpiegelTV, läuft.
Die Produktionsfirma wird aber noch Mitte diesen Jahres einen ähnlichen Beitrag (mit anderen Personen) für einen Öffentlich Rechtlichen Sender herstellen. Die geplante Sendezeit im Hauptabendprogramm ist dann etwas früher. Dazu werde ich aber in den nächsten Wochen noch gesondert in der Liste informieren, da wir hier in Berlin erst Ende Februar mit der Produktionsfirma wieder zusammen sitzen. Auf jeden Fall brauche ich dann Eure Hilfe.
Von dem gestrigen Beitrag in RTL bekomme ich in den nächsten Tagen eine original VHS-Kassette (ohne die lästige Werbung), so dass bei Interesse, eine Kopie zur Verfügung gestellt werden kann. Auch werden wir eine CD/DVD davon anfertigen.
Die Einschaltquote des Beitrages lag bei 13,6% Marktanteil und er wurde von ca. 1,37 Millionen Fernsehzuschauern gesehen. Nach Aussagen von RTL eine super Quote. Die "Grosse Reportage" hat sonst nur zwischen 8 und 9% Marktanteil, was an sich für den späten Sonntagabend auch schon sehr gut ist. Zum Vergleich noch eine weitere Zahl: Die eine Stunde zuvor auf RTL ausgestrahlte Sendung "Spiegel-TV" hatte "nur" einen Marktanteil von 12,6%.
In vielen eMails wurde ich gefragt, ob ich nun meine Tochter inzwischen regelmäßig sehen kann. NEIN.
Wie im Beitrag erwähnt, fand das Gespräch im Jugendamt am 03.12. nicht statt. Ich war wie immer da. Ihr könnt Euch ja denken wer nicht erschienen ist. Bei einem derzeit letzten Termin am 24.01. saß ich wieder alleine da.
Wenn Ihr jetzt denkt (aber Ihr wisst ja, dass es nicht so ist) das Jugendamt würde endlich etwas unternehmen, vielleicht mal eine Mitteilung ans Familiengericht machen....... Still ruht der See.... "Wir können auch nichts machen, wenn die Mutter nicht will". Eine Aussage die viele von Euch schon im Schlaf flüstern können.
Meine Ex ist in den vergangenen 18 Monaten nun drei mal umgezogen. Meine Tochter hat drei mal den Kindergarten daraufhin wechseln müssen. (Was eigentlich gar nicht notwendig war, denn die Kindergartenwechsel fanden in einem Umkreis von je 1000 Metern statt (den jeweiligen Kindergärtnerinnen erzählte die Mutter immer, dass sie ins Berliner Umland ziehe). (Aber Mütter wollen ja nur das Beste für ihre Kinder. Schon von Natur aus. Immer nur auf's Kindeswohl bedacht. Dazu zählt auch ein regelmäßiger Kindergartenwechsel. Damit zum Wohle des Kindes, sich das Kind nirgends fest binden kann und auch keine Freunde finden darf. Wäre sonst schädlich fürs Kind.) Auch ein sachdienlicher Hinweis an das JA, dass diese Sache nun nichts mehr mit mir zu tun haben kann, da ich seit April 2001 den Aufenthaltsort meiner Tochter nicht kenne, die Umzüge und die Kindergartenwechsel andere Gründe haben müssen, entlockt den dortigen Mitarbeiter nur die Antwort. "Die Mutter weiss schon was richtig ist. Sie kann das Kind den Kindergarten so oft wechseln lassen, wie sie möchte".
Auch meine Hinweise, dass sich die Hausbewohner an den ehemaligen Wohnorten meiner Tochter über den Zustand des Kindes gewundert und Gedanken gemacht haben, zumal sie über ein halbes Jahr lang nachts immer das Gewimmere und Weinen meiner Tochter gehört haben, und die Bitte meinerseits, sich dort vor Ort einmal zu informieren, wurden durch JA nicht ernst genommen. Es kam nur die �ußerung: Kinder weinen halt auch mal nachts, das ist normal.
Komisch ist nur, dass in den vier Jahren, in der ich mit meiner Tochter zusammen gelebt habe, sie nur ein einziges mal nachts geweint hatte, als sie krank war. Nicht einmal die ersten Zähne machten Probleme.
Das JA kannte auch nicht die aktuelle Anschrift der Mutter. Erfuhren sie erst immer durch mich. Obwohl das Jugendamt regelmäßig den Unterhalt überweist (ich zahle aufs Mündelkonto) und ich dem JA mitteilte, dass die Mutter erneut verzogen ist.
Beim Amtsgericht habe ich nun endlich, nachdem ich die Adresse herausbekommen hatte, die notwendigen Schritte eingeleitet.
Aber auch hier vom Gericht kommt nur alle 6 Wochen ein Brief an meine Rechtsanwältin, mit irgendeiner Anfrage, die nichts mit der Sache zu tun hat, aber alles verzögert.
Z.B. ein Schreiben (als Antwort auf meinen Antrag auf Einstweilige Anordnung auf Umgang) mit dem Inhalt: Wie ich überhaupt darauf komme, ich zitiere jetzt wörtlich: ..... "einen solchen unsinnigen Antrag zu stellen". Und vor vierzehn Tagen ein anderes Schreiben mit der Anfrage an mich: was ich seit Februar 2002 unternommen hätte, außer mich beim Arbeitsamt arbeitslos zu melden, um wieder eine Beschäftigung zu erhalten: Der Witz an der Sache, in keinem meiner Schreiben an das Gericht steht etwas von Februar 2002 noch von Arbeitslosmeldung. Warum auch, ich war ja auch in Lohn und Brot. Ein anderes Schreiben vom Gericht gab mir zur Auflage, bevor das Gericht überhaupt etwas unternimmt, mich erst einmal mit dem Jugendamt in Verbindung zu setzen. Ups und Schluck.... In meinem Brief zuvor an das Gericht stand, dass ich in den vergangenen Monaten schon ...zig mal beim Jugendamt war und alles mögliche unternommen habe, nur die Mutter nicht auffindbar war, bzw. zu den Terminen nie erschienen ist. Ich teilte dem Gericht diesen Fakt nun nochmals mit, verwies sogar nochmals auf mein erstes Schreiben und legte dazu noch eine genaue Aufstellung aller meiner Jugendamtsbesuche (bisher 14 mal) bei. Nach weiteren sechs Wochen kam endlich eine Antwort von der Richterin. Da wurde mir plötzlich deutlich, dass wir hier in Deutschland Richterinnen haben, die nicht lesen können. Denn in der dreisätzigen neuen Antwort stand: "Ich möchte mich doch erst einmal mit dem Jugendamt in Verbindung setzen und nicht gleich das Gericht anrufen."
Tja, dreimal dem Gericht geschrieben, dass ich mit dem JA im ständigen Kontakt stehe. Zweimal Schreiben vom Gericht ich möchte mich doch nun mal langsam mit dem JA in Verbindung setzen. Zum Glück, dass es hier in Deutschland kein Dynamit auf Rezept gibt. Sonst würde in Berlin der Grundstein für ein neues Familiengericht gelegt werden müssen.
Übrigens, die Richterin heisst: ..., 55 Jahre. Vielen Vätern hier in Berlin seit Jahren bekannt. Sogar meine Rechtsanwältin war in einem anderen Fall wo es bis zur Verhandlung gekommen ist, über die Ignoranz und Frechheit dieser Richterin überrascht. Nach 10 Jahren im Familienrecht ist ihr eine derartige Richterin, die mit allen Wassern gewaschen ist, noch nicht über den Weg gelaufen. Aber was soll's, da muss man durch. Trotz der Verzweifelung, dass man der Tochter derzeit nicht helfen kann.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel39
"Grundgedanken zu einer eigenständigen Vertretung von Kindern und Jugendlichen im familiengerichtlichen Verfahren"
Christine Hohmann-Dennhardt, Richterin am Bundesverfassungsgericht Karlsruhe
in: "Zentralblatt für Jugendrecht", 3/2001, S. 77-83
"... Dabei meine ich nicht den Vorsitzenden Richter eines Oberlandesgerichtes (Weychardt - Anm. vaeternotruf.de), der sich veröffentlicht fragt, was er in den letzten 20 Jahren wohl alles übersehen haben mag und was nun ein Anwalt aufgrund welcher Erkenntnisse auch immer als Verfahrenspfleger beschaffen solle, scheint er sich doch mit dieser Frage eher in die Kategorie derjenigen einzureihen, die über den Brillenrand ihrer Profession nicht hinwegblicken wollen. Defizite solcher Art sind schon früher vom Bundesverfassungsgericht mit seiner Kritik an der Ausbildung von Familienrichtern aufgegriffen worden. ..."
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel3
ein Verfahrenspfleger kann von einem Richter nicht so ohne weiteres abgelehnt werden. Der Grund für die Anregeung auf Einberufung eines VP ist Uneinigkeit zwischen den Eltern. Abgelehnt werden kann der VP vom Richter nur, wenn er nachweist, dass kein Streit vorliegt und die Interessen des Kindes gewahrt sind. Im Streitfalle (Z.B. Umgangsboykott) ist das de facto nicht der Fall.
Vergl. auch Beck`sche Kommentare zum VP. Gegen einen ablehnenden Beschluß kann Beschwerde erhoben werden.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel9
wem der Antrag auf einen Verfahrenspfleger nach § 50 FGG abgelehnt wurde, kann dagegen Widerspruch einreichen.
Es besteht ein Interessenskonflikt zwischen den Bedürfnissen des Kindes und den des sorgeberechtigten Elternteils.
Hierzu gibt es auch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Sie ist kommentiert in der NjW (Neue juristische Wochenschrift) von 1999 auf Seite 631. Danach kann ein Verfahrenspfleger faktisch nicht mehr abgelehnt werden.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel10
ausserdem in: "Zeitschrift für das gesamte Familienrecht" 2001, H 13, S. 846-848
unter dem Leitsatz: "Üben die Eltern das Sorgerecht gemeinsam aus und hält sich das Kind in halbwöchentlichen Wechsel seit längerer Zeit (hier 1-1/2 Jahre) bei einem Elternteil auf (sogenanntes Wechselmodell), kann der Erlaß einer vorläufigen Anordnung auf Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts nicht darauf gestützt werden, daß das Kind einen festen Lebensmittelpunkt benötige und Verhaltensauffälligkeiten zeigen."
Erläuterung: Das Residenzmodell beinhaltet, dass das Kind getrenntlebender Eltern seinen Lebensmittelpunkt bei einem der Elternteile und mit dem anderen Umgangskontakte hat. Beim Wechselmodell lebt das Kind für eine gewisse Zeitdauer jeweils bei einem Elternteil, der in dieser Zeit die Betreuung haupt- und eigenverantwortlich gewährleistet.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel4
"Unter psychisch-emotionalem Mißbrauch in Trennungs- und Scheidungsfamilien sind alle Interaktionen und Beziehungskonstellationen zwischen einem Elternteil und dem Kind zu verstehen, die primär dem Wunsch des betreffenden Elternteils nach egoistischer und narzißtischer Gratifikation dienen, und die die gesunde Entfaltung des Kindes verhindern bzw. zumindest erheblich erschweren. (KlOSINSKI 1995). Dabei muß es sich um einen chronischen, d.h. längerfristigen Mißbrauch handeln, da bei akuten Scheidungssituationen dramatische Entwicklungen eher die Regel sind und alle Beteiligten emotional sozusagen <mißbraucht> werden.
In diese sehr weit gefaßte Definition des emotionalen Kindesmißbrauches fallen zumindest vier unterschiedliche Situationen oder Verhaltensweisen, wie wir sie an anderer Stelle beschrieben haben (KLOSINSKI 1993):
Wenn chronische Trennungsängste und Schuldgefühle dem Kind induziert werden, um es auf die Seite eines Elternteils zu ziehen,
Wenn ein Kind bewußt oder unbewußt funktionalisiert wird und den Bedürfnissen eines Elternteils genügen muß (z. B. als Bote oder Spion),
Wenn ein Kind entführt oder rechtswidrig zurückgehalten wird durch einen Elternteil und
wenn sich Eltern vor den Kindern körperlich malträtieren."
aus: "Empfehlungen zum Auschluß des Umgangsrechts - Gründe und Begründungen aus 30 Gutachten"
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel29
"Zwischenruf zur Kindergeldanrechnung"
Rechtsanwalt Jochen Duderstadt, Northeim
in: "Zeitschrift für das gesamte Familienrecht", 2001, Heft 10, S. 593-595
Duderstadt macht krisch-konstruktive Vorschläge, wie man statt der in der Rechtswirklichkeit von der Bundesregierung im rechtspolitschen Mainstream mehr oder weniger unkritisch übernommene Linie des Kindergeldabzugs, gerechter an das Problem gehen kann.
Ganz richtig bezeichnet Duderstadt die Kindergeldwegnahme als das, was sie zum großen Teil ist, eine Sanierung der Haushaltsfinanzen auf Kosten getrenntlebender Väter.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel5
Seitdem die väterunfreundliche Koalition aus SPD und Grüne den Halbteilungsgrundsatz beim Kindergeld getrenntlebender Eltern vom 1.1.2001 an weitestgehend ersatzlos abgeschafft haben, ist eine skandalöse Situation entstanden, die wir an folgenden Modellfällen beleuchten wollen:.
Modellvater Müller hat zwei Kinder im Alter von 13 und 15 Jahren, die bei ihrer Mutter in Westdeutschland leben. Herr Müller lebt in Berlin (West). Sein Selbstbehalt liegt bei 1640 DM (West).
Fall A: Vater Müller hat ein Bruttoeinkommen von nur 2100 DM.
Ca. 20 Prozent Arbeitnehmeranteil Sozialversicherung = 420 DM werden ihm abgezogen (noch einmal die gleiche Summe muss der Arbeitgeber an die Sozialversicherung abführen). Die vom Arbeitgeber einzubehaltene und an den Staat abzuführende Lohnsteuer beträgt ca. 40,00 DM. Bei Wahrung des Selbstbehaltes müsste er 0,00 DM an die Kinder zahlen. Der Vater hat 1640 DM zur Sicherung seines Lebensunterhaltes zur Verfügung.
Fall B: Vater Müller verdient brutto 3500 DM.
Ca. 20 Prozent Arbeitnehmeranteil Sozialversicherung = 700 DM werden ihm abgezogen. Die vom Arbeitgeber einzubehaltene und an den Staat abzuführende Lohnsteuer beträgt ca. 450 DM. Es verbleiben ihm 2350 DM netto. Bei Wahrung des Selbstbehaltes müsste er 710 DM an die Kinder zahlen. Der Vater hat 1640 DM zur Sicherung seines Lebensunterhaltes zur Verfügung.
Fall C: Vater Müller verdient brutto 4000 DM.
Ca. 20 Prozent Arbeitnehmeranteil Sozialversicherung = 800 DM werden ihm abgezogen. Die vom Arbeitgeber einzubehaltene und an den Staat abzuführende Lohnsteuer beträgt ca. 600 DM. Es verbleiben ihm 2400 DM netto. Bei Wahrung des Selbstbehaltes müsste er 740 DM an die Kinder zahlen. Der Vater hat 1640 DM zur Sicherung seines Lebensunterhaltes zur Verfügung.
Fazit für unser Beispiel:
Man(n) muss kein mit 8000 DM Bruttomonatsgehalt dotierter Staatsekretär im Bundesfinanzministerium sein, um den Irrsinn der Geschichte zu erkennen. Wir haben das hier mal völlig ehrenamtlich in unserer Freizeit berechnet. Der unterhaltspflichtige Vater, der das höchste Einkommen hat, zahlt nicht nur den Kindesunterhalt in angemessener Höhe, sondern muss, um diesen überhaupt leisten zu können auch noch Lohnsteuerzahlungen in Höhe von 600 DM an den Staat abführen, obwohl ihm real nur soviel Geld zum Leben verbleibt, wie eine Person, die 1640 DM Nettoeinkommen hat und gar keine Lohnsteuer zahlt. Steuerlich kann der Vater aber keine Gutschrift erlangen. Das hälftige Kindergeld hat man ihm bereits weggenommen.
Von Lohnsteuergerechtigkeit und Familienlastenausgleich ist hier natürlich nichts mehr übriggeblieben. Ganz im Gegenteil muss das ganze als staatliche Lohnsteuerabzocke bezeichnet werden.
Liebe unterhaltspflichtige Eltern, sprechen Sie vor der nächsten Bundestagswahl mit den Kandidatinnen und Kandidaten ihrer Wahl und fragen Sie sie, ob sie bereit sind, solche skandalösen Zustände abzuschaffen. Wenn nicht, sparen sie sich ihre Stimme (und damit auch ihr Geld) für bessere Leute und Parteien auf.
Berechnungsstand 17.7.01
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel17
Zum Thema Kindergeld, Beschluß des OLG Brandenburg zur Abänderung eine Unterhaltstitels
Beschluß vom 15.Nobvember 2001, AZ.: 15 UF 228/01 Brandenburgisches Oberlandesgericht.
In dem auf Abänderung eines Unterhaltstitels gemäß Art. 4 § 2 des Unterhaltstitelanpassungsgesetzes gerichteten Verfahrens M./.A wird das Beschwerdeverfahren bis zu einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Vorlage des Amtsgerichtes Kamenz vom 30.Januar 2001 - 1 F 210/00 in entsprechender Anwendung von § 148 ZPO ausgesetzt.
Brandenburg an der Havel, den 15. November 2001
Gottwaldt Bekis Langer
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel24
Gewährung eines Umgangsrechts gegen den Willen des Elternteils, bei dem das Kind lebt; Erforderlichkeit der schnellstmöglichen Gewährleistung des Umgangs zur Vermeidung einer Entfremdung durch zu lange Trennung § 1684 BGB
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel6
Das Recht des Kindes auf Umgang mit dem anderen Elternteil hat Vorrang vor den Befindlichkeiten des Elternteils mit dem es ständig zusammen lebt.
Ein Ausschluß des Umgangsrechts kann nur bei konkreter Gefährdung des Kindeswohls erfolgen.
Beschluß des Kammergerichts vom 23.1.2001 - 17 UF 9988/00
abgedruckt in: "FamRZ", 2001, H 17., s. 1163-1164
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel28
Zur Begründungspflicht bei kindschaftsrechtlichen Entscheidungen OLG Köln, Beschluß vom 20.2.01 - 25 UF 180/00
veröffentlicht in: "NJWE-FER" 2001, Heft 11, S. 301
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel25
In einem Beschluss vom 21.11.2000 hat das OLG Celle einem Vater auferlegt, Kontakt zu seinem vierjährigen Sohn, den er noch nie gesehen hat, aufzunehmen. Wenn er sich weigere, könne er mit Zwangsgeld belegt werden.
Beschluss OLG Celle vom 21.11.2000 - 19 UF 253/00
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel8
Zum Thema Väterstudie (Focus Heft 29 vom 16.07.2001)
Im FOCUS dieser Woche steht ein sehr lesenswerter Artikel über die aktuelle Väterstudie von Professor Fthenakis. Die 4,50 Mark für das Heft lohnen sich diesmal.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel7
Väter kämpfen zu wenig um ihre Kinder
In der bis zum Jahr 2003 laufenden Väterstudie wird auch danach gefragt, warum viele Männer sich nach der Trennung von ihren Kindern zurückziehen. Bislang wurden insgesamt 2.000 Väter befragt. <Viele Väter gaben an, dass sie sich unfair behandelt fühlten>, sagte Amendt. Insbesondere treffe dies zu, wenn ihnen der Zugang zu den Kindern verwehrt werde. Die meisten Scheidungsväter wollten ihre Kinder nicht aufgeben. Sie scheinen Amendt zufolge jedoch nicht in der Lage zu sein, für die Beziehung zu ihren Kindern zu kämpfen. Viele Väter reagierten stattdessen fatalistisch und depressiv. Warum, sei noch unklar. Letztendlich sei es für alle Beteiligten am besten, wenn ein gemeinsames Sorgerecht praktiziert werde. Dies habe eine Studie an 2.500 Paaren an der Fachhochschule Nürnberg ergeben. Danach seien nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern viel zufriedener. Allein Erziehende mit alleiniger Sorge für das Kind hätten dagegen die Tendenz, negativer über den anderen Elternteil zu reden und das Kind nicht zum Besuch zum Vater oder Mutter zu lassen. Kinder würden so vor große Konflikte gestellt, weil sie die Eltern auch nach der Trennung als zusammengehörig sehen wollten.
http://www.vaeterstudie.de
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel31
ich habe über meine Funktion als Webmaster einer Schul-Homepage Informationen von Terre des Hommes anlässlich des Weltkindertages im September erhalten.
Es geht um die Umsetzung der UN Kinderrechtskonvention!!!!
Infos stehen unter www.AlleAnsNetz.de
Bitte beteiligt euch alle an der Aktion per Eintragung auf der dortigen Seite und Weitergabe der Info!!!
Auch die Webmaster anderer Väter- Homepages (auch private) sollten den Banner einfügen, damit die Aktion ein Erfolg wird!!!.
PS: Diese Aktion unterscheidet sich deutlich von unsinnigen und unseriösen Kettenbriefaktionen
- durch Angabe einer offiziellen Website von Terre des Hommes
- durch nicht alleinige Verbreitung per Mail, schon gar nicht als Kettenbrief
- durch Angabe des Aktions-Zeitraumes
Terre des Hommes ist eine international renommierte Kinderhilfs-Organisation mit Schwerpunkt in der Entwicklungspolitik. Auch wenn unsere spezielle Thematik aus diesem Grunde nicht im Vordergrund der Aktion steht, geht es um die Umsetzung der Kinderrechtekonvention als Ganzes. Auch alle darin konkret genannten Ziele verdienen m. E. unsere Unterstützung.
Die Bestimmungen der UN-Kinderrechtskonvention sollen für alle Kinder verwirklicht werden. Deshalb müssen die Staats- und Regierungschefs auf dem Weltkindergipfel in New York Massnahmen beschliessen, die sicherstellen, dass:
- Kein Kind zu ausbeuterischer Kinderarbeit gezwungen wird.
- Kein Kind sexuell missbraucht wird.
- Kein Kind als Soldat zwangs rekrutiert und zum Kämpfen gezwungen wird.
- Keinem Flüchtlingskind Schutz und Hilfe verweigert wird - auch nicht in Deutschland.
Wir erwarten, dass die Bundesregierung diese Forderungen auf dem Gipfel in New York vertritt und konkrete Vorschläge zur Verwirklichung der Kinderrechte macht..
Dass sie ihre Entwicklungshilfeleistungen steigert, damit das international verabredete Ziel, die Anzahl der Armen weltweit bis zum Jahr 2015 zu halbieren, erreicht wird. Und dass sie sich für die Schaffung des Rechts auf Individualbeschwerde vor der UNO einsetzt, damit Kinder zu ihrem Recht kommen können.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel11
http://www.stern.de/sterntv/aktuell/2001/29/gewalt_maenner.html
Auf Zeilenumbruch achten!
Interessant was ich dort zu sehen und gestern abend in RTL in SternTV zu hören und zu sehen bekommen habe!
Günther Jauch, Prof. Bock und die anderen Gäste sprachen klare Worte zu einem Tabu-Thema, wie ich es gerne öfter hören und sehen möchte!
Wir müssen noch viel mehr, direkter und endlich unmissverständlich den "RadikalfeministInnen" in jedem Bereich über alle Medien klar machen, dass ihre Zeit und ihre Methoden auf ein "Abstellgleis" fahren...
Hier meine Email an Stern TV:
Ich bin froh, dass sie dieses heiße Eisen endlich angepackt haben. Über die Opfer von häuslicher Gewalt zu reden und zu informieren ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist die Tatsache, dass die Bundesregierung mit diesen einseitigen Behauptungen und falschen Zahlen (jede dritte Frau ist Opfer häuslicher Gewalt) ein neues Gesetz auf den Weg gebracht hat. Das neue Wohnungszuweisungsgesetz. Wir, die "Bürgerinitiative Familienpolitik im Rechtsstaat (BIFIR) - Arbeitsgruppe zur Erhaltung des bestehenden Wohnungszuweisungsgesetzes" weisen schon seit Monaten auf die falschen Zahlen und Behauptungen der Bundesregierung hin. Siehe unsere Homepage: http://www.bifir.de Es scheint niemand zur Kenntnis nehmen zu wollen, welche Auswirkungen dieses Gesetz auf die zukünftigen Scheidungskriege haben wird. Bei der Anhörung von Experten durch den Rechtsausschusses des Bundestages, wurde dieses Gesetz als "Erstschlagwaffe" und "Hexenhammer gegen Männer" bezeichnet.
Wann werden die Journalisten endlich diesen Zusammenhang erkennen. Denn mit Hilfe von Joachim Müller und Prof. Bock, wurde der Öffentlichkeit bewusst, dass auch Männer Opfer von häuslicher Gewalt werden. Doch nun ist es Zeit, den Zusammenhang mit dem geplanten Gesetz herzustellen. Denn aus Sicht der Bundesregierung war es nötig, mit den einseitigen Behauptungen und falschen Zahlen, dieses Gesetz in der Öffentlichkeit vorzubereiten. Dieses Gesetz wird dafür sorgen, dass mit der bloßen Behauptung der Frau, der Mann habe mit Gewalt gedroht, dieser Mann ohne richterliche Anhörung auf die Straße gesetzt werden wird. Niemand wird prüfen ob die Behauptung der Frau auf Tatsachen beruht. Die Unschuldvermutung wird aufgegeben. Ein klarer Menschenrechtsbruch. Das ist der eigentliche Skandal. Das Gesetz wird vor allem in Sorgerechtsstreitigkeiten missbraucht werden. Hier mutiert das Gesetz dann zum "Kinderkontaktsperren-Gesetz".
Bürgerinitiative Familienpolitik im Rechtsstaat
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel15
Vor etwa zwei Wochen hat die hiesige Lokalzeitung (Hildesheimer Allgemeine) einen Beitrag zum Thema "Dichtung und Wahrheit" gebracht: Über einem Bericht zum "Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen" (mit der üblichen Schwarz-Weiss-Malerei bzgl. Täter und Opfer) befand sich ein Artikel mit der Überschrift "Frau sticht mit Messer zu: Mann verliert Niere".
Gestern (06.12.) hat die HAZ hierzu zwei Leserbriefe von Horst Schmeil (Danke, Horst) und mir veröffentlicht, die ich zur allgemeinen Kenntnisnahme in die Liste stelle:
"Dass die Ideologie zu den sanften Frauen und den gewalttätigen Männern nicht zu halten ist, hat Ihre Zeitung deutlich gemacht, indem einerseits von der ausschließlich männlichen Gewalt gegen Frauen die Rede ist und andererseits die Antwort auf die falsche Ideologie in dem Bericht über die schwere Körperverletzung bei einem Mann, verursacht durch eine Frau, beschrieben wird. Da diese Ideologie, die offensichtlich alle Frauenorganisationen Hildesheims erfasst hat, von Seiten unserer zuständigen Bundesministerien - Frauen und so weiter und Justiz - durch gesetzliche Regelungen insbesondere finanziell gestützt wird, während Gewalt gegen Männer geleugnet wird, muss davon ausgegangen werden, dass ebenso offensichtlich diese Bundesministerinnen nicht in der Lage sind, Realitäten wahrzunehmen. Das kürzlich verabschiedete Gewaltschutzgesetz für Frauen und gegen Männer hat deshalb als Schutz von Frauen gegen Männer offensichtlich keinen inhaltlichen Bestand. Mit ihm kann auf Zuruf jeder Mann seiner Wohnung grundlos verwiesen werden. Es muss als neue, gesetzlich normierte Gewaltform gegen Männer angesehen werden. Es ist nur zu hoffen, dass der Bundespräsident nicht auch auf diese Ideologie hereinfällt und deshalb das Gesetz nicht ausfertigt." (Horst Schmeil, Berlin)
"Das österreichische Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen hat dieser Tage einen Bericht über "Gewalt in der Familie" veröffentlicht. Dort heißt es u. a.: "Empirische Untersuchungen zeigen jedoch, dass Gewalt gegen Männer existiert. In Befragungen wird deutlich, dass die Raten gewalttätiger Frauen und Männer maximal ein Drittel voneinander abweichen ... Frauen sind nicht friedlicher als Männer."
In Deutschland wurden und werden derartige Untersuchungen nicht durchgeführt. Das hat zwei "Vorteile": (Frauen-)Gewalt gegen Männer gibt es nicht und das Maß der Gewalt gegen Frauen muss entweder gar nicht benannt (wie im vorliegenden Artikel) oder kann in Schätzungen und Dunkelziffern ausgedrückt werden: angeblich jede dritte Frau wird irgend wann einmal Opfer von (häuslicher) Gewalt, heißt es dann meistens. Mit dieser Schätzung kontrastiert merkwürdig die kürzlich aus dem niedersächsischen Frauenministerium gemeldete Zahl, wonach im vergangenen Jahr etwa 2.800 Frauen Schutz und Hilfe in den niedersächsischen Frauenhäusern gesucht haben - das sind zirka 0,07 Prozent der weiblichen Bevölkerung (etwa 4 Mio.) dieses Bundeslandes. Aber Gewalt gegen und Benachteiligung von Frauen ist eben ein, wenn nicht das Thema: Im aktuellen Programmheft der evangelischen Familienbildungsstätte finden sich (auf deutlich mehr als nur einer Seite) zahlreiche Angebote für Frauen. Mit der löblichen Ausnahme eines "Vater-Kind-Wochenendes" werden Männer dagegen nicht angesprochen - dafür aber ausgegrenzt: "Schwesterlein, komm tanz mit mir" heißt eine Veranstaltung zum Thema "Tanzen mit Kindern". In meiner Kindheit hat diese gesungene Aufforderung noch an ein "Brüderlein" sich gerichtet; aber das war weit vor "1984" ... Dass darüber hinaus auch die Angebote zur Ehe- und Lebensberatung nur für Frauen gelten ("Wir denken, dass für manche Frauen der Schritt leichter ist, hierher zu gehen"), sollte Anlass geben, über eine Umbenennung der Einrichtung ("Frauenbildungsstätte") nachzudenken. Und was steht eigentlich über dem Artikel zum Frauen-Aktionstag gegen Gewalt? "Frau sticht mit Messer zu: Mann verliert Niere". Merkwürdig."
(Burkhard Pöschel, Hildesheim)
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel23
Handgreiflichkeiten vor der Trennung laut Studie weit verbreitet
Geschiedene Väter fühlen sich oft <unfair behandelt> Kassel (AP)
Bei Paaren, die kurz vor der Trennung stehen, sind Handgreiflichkeiten offenbar weit verbreitet. Dies ist ein Zwischenergebnis einer Studie zur Lebenssituation von geschiedenen Vätern, die der Bremer Soziologe Gerhard Amendt am Dienstagabend in Kassel vorstellte. Von 300 anonym befragten Männern hätten fast 100 angegeben, dass es kurz vor ihrer Trennung zu Handgreiflichkeiten gekommen sei. Dazu zählten auch Schläge ins Gesicht oder der Wurf einer Tasse, sagte Amendt vom Institut für Geschlechter- und Generationenforschung an der Universität Bremen. In knapp jedem vierten Fall seien die Handgreiflichkeiten von Männern und zu 58 Prozent sogar von Frauen ausgegangen. In 14 Prozent der Fälle gingen die Handgreiflichkeiten von beiden aus. <Das Ergebnis hat uns sehr überrascht>, sagte Amendt. Viele Männer fühlten sich nach solchen Auseinandersetzungen gedemütigt. Ihnen werde oft - beispielsweise vor Gericht - nicht geglaubt, dass sie geschlagen worden seien. Im Fragebogen sei absichtlich nicht nach Gewalt sondern nur nach Handgreiflichkeiten gefragt worden, weil sonst die Männer aus Scham nicht zugegeben hätten, Opfer von Gewalt durch Frauen gewesen zu sein. Auch wenn die Zahlen auf Angaben der Männer beruhten, seien sie nicht weniger glaubwürdig als wenn Frauen über Misshandlungen von Männern sprächen. <Es geht bei dieser Befragung letztendlich darum, dass man versteht, was zwischen den Paaren läuft>, sagte Amendt. Nur mit diesem Wissen könnten Therapeuten Rat suchenden Paaren effektiv helfen.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel30
Ferner rät sie allen Elternteilen, die sich von einem Richter oder Rechtsanwalt geschädigt fühlen, das Mittel der Dienstaufsichtsbeschwerde an die richterliche Dienstaufsichtsbehörde zu senden und Ablehnung des Richters zu beantragen bzw. der standesrechtlichen Klage an die Rechtsanwaltskammer anzuwenden. Die zuständigen Rechtsberater und Richter sind verpflichtet, dem Betroffenen zu seinem Recht zu verhelfen und sich dazu aller Rechtsmittel zu bedienen. Wenn diesen Beschwerden nicht stattgegeben wird, bleibt die nächst höhere Beschwerdeinstanz und auch die Möglichkeit, sich direkt an das BMJ zu wenden. Zwar liege es in der Natur der Sache, dass sich Elternteile ungerecht behandelt fühlten und dies juristisch oft ein falscher Eindruck sei, doch müsse sich auch der Richter Kontrolle gefallen lassen. In letzter Instanz vor dem Bundesverfassungsgericht.
Entnommen aus den v-news vom 11.08.2001 von Vaeternotruf.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel18
Zum Thema Recht, Anwaltlische Falschberatung
In Fällen, in denen Elternteile juristisch nachweislich falsch beraten wurden oder nachweislich einem Elternteil geraten wurde, den anderen böswillig mit falschen Anschuldigungen zu überziehen, solle jeder dieser Fälle an das BMJ geschickt werden. Derartige Beratungen sind gegen das Standesrecht und führen zum Ausschluss des betreffenden Rechtsberaters.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel19
Europäischer Rüffel an deutsche Gerichte: Sie machten es sich mit Umgangsrecht nichtehelicher Väter zu einfach
FREIBURG taz Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Position von nichtehelichen Vätern gestärkt. In zwei Fällen stellte der EGMR fest, dass es sich deutsche Gerichte zu einfach gemacht hatten, als sie den Vätern den Umgang mit ihren Kindern verweigerten. Der deutsche Staat muss den beiden Vätern je rund 50.000 Mark Schadensersatz zahlen.
Der EGMR hat nun deutlich gemacht, dass es hier nicht nur um eine Besuchsregelung gehe, sondern das Verhältnis von Vater und Kind überhaupt auf dem Spiel stehe. Erforderlich sei deshalb zum einen, dass das Kind vom Gericht selbst angehört werde und seine Aussage nicht nur über andere Personen ins Verfahren eingebracht werde. Außerdem müssten auch "scheinbar feststehende" Erklärungen des Kindes durch einen psychologischen Experten überprüft werden, um die "wahren Wünsche" des Kindes herauszufinden.
http://www.taz.de/tpl/2001/10/12.nf/text.Tname,a0090.list,TAZ_txt.idx,5
Der Europäische Menschenrechts-Gerichtshof hilft Vätern, die ihre Kinder nicht mehr sehen durften.
Straßburg - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Position von nicht-ehelichen Vätern gestärkt.
Konkret ging es um Väter, die mit der Mutter in nicht-ehelicher Gemeinschaft zusammenlebten. Nach der Geburt eines Kindes ging die Beziehung jeweils zu Bruch und die Mütter verweigerten den Vätern den weiteren Umgang mit den Kindern. Auch vor den deutschen Zivilgerichten konnten die Väter ihr Umgangsrecht nicht durchsetzen.
Der EGMR hat nun deutlich gemacht, dass es hier nicht nur um eine Besuchsregelung gehe, sondern das Verhältnis von Vater und Kind überhaupt auf dem Spiel stehe. Erforderlich sei deshalb zum einen, dass das Kind vom Gericht angehört werde und seine Aussage nicht nur über andere Personen ins Verfahren eingebracht wird.
Außerdem müssten auch "scheinbar feststehende" Erklärungen des Kindes durch einen psychologischen Experten überprüft werden, um die "wahren Wünsche" des Kindes herauszufinden. Insbesondere müsse das Kind "vollständig" über seine Beziehung zu dem antragstellenden Vater aufgeklärt werden. Der deutsche Staat muss den beiden Vätern jeweils rund 50 000 Mark Schadensersatz bezahlen.
www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1002712256279&openMenu=992283260424&calledPageId=1&listid=994945489953
Straßburger Gericht besteht auf Besuchsrecht unverheirateter Väter
Straßburg, 11. Oktober (AFP) - Unverheirateten Vätern darf nach einem Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs nicht grundsätzlich das Besuchsrecht bei ihren Kindern verweigert werden. Das Straßburger Gericht verurteilte Deutschland am Donnerstag in drei Fällen zu Geldstrafen, weil deutsche Gerichte das Besuchsrecht von unverheirateten Männern gegenüber verheirateten geringer eingestuft hatten. Eine derartige Schlechterbehandlung nicht verheirateter Väter verstoße gegen das Diskriminierungsverbot des Artikels 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention, urteilten die Richter. Deutschland muss den Klägern insgesamt 143.000 Mark als Entschädigung und für ihre Auslagen zahlen. Das Straßburger Urteil ist für Deutschland als Mitgliedsstaat des Europarats und Unterzeichner der Europäischen Menschenrechtskonvention bindend. (AFP)
www.hurra.de/news/produits/ticker/011011165123.h9wnn9vu.shtml
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel20
Zum Thema Recht, In Deutschland werden familiäre Grundrechte hartnäckig mit Füßen getreten
Von destinies)child
(Info II vom 2.12.2001)
Fondsklage gegen die Bundesrepublik Deutschland mit einem Streitwert von mehreren Millionen Euro.
Anfang des Jahres 2001 trafen sich einige direkt betroffene Väter, Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, zu einem grundsätzlichen Gedankenaustausch. Sie haben schnell erkannt, dass das Vorgehen eines einzelnen ausgegrenzten Zahlvaters im absoluten Regelfall zum Scheitern verurteilt ist. Die einzig erfolgversprechende Lösung liegt unter solchen Voraussetzungen in der Gründung einer Aktion, um mit einer gemeinschaftlichen Klage und einem daraus resultierenden höheren Streitwert weitaus effektiver eine Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland betreiben zu können. destinies)child ist also eine Klage-Partei, deren Mitglieder und ausgegrenzte Zahlväter müde geworden sind, sich immer wieder in die Arena eines fast aussichtslosen Kampfes um ihre Grundrechte auf Umgang mit ihren Kindern schicken zu lassen. Anstatt in Umgangsfragen sich nach dem Motto: "Prozessieren und Verlieren" zum Schaden der Kinder vorführen zu lassen, zielt die Fondsklage mit vereinten Kräften der menschenrechtsverletzten Väter direkt gegen die unhaltbaren Zustände der Kindschaftsrechtslage.
Unter der URL www.german-childnorm.com bzw. info@german-childnorm.com erhalten Sie weitere Sachinformationen.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel26
Was haben die Kinder vom neuen Kindschaftsrecht?
Mangelnde Umsetzung des neuen Rechts in der familienrechtlichen Praxis durch die Richter
Wuppertal, den 2. Juni 2000
Sehr geehrte Frau Familienrichterin,
sehr geehrter Herr Familienrichter ...,
mit hohem Interesse haben wir als betroffene Eltern die Information aufgenommen, die Professor Proksch, Fachhochschule Nürnberg, auf einer Fachtagung zur Umsetzung des neuen Kindschaftsrechts gerade in Berlin im Rahmen seiner Begleitforschung im Auftrag des Bundesjustizministeriums als ein vorläufiges Zwischenergebnis vorgetragen hat: Danach gibt es Amtsgerichtsbezirke, in denen die Beibehaltung der gemeinsamen Sorge nach Trennung/Scheidung bei unter einem Prozent liegt, andere Bezirke weisen dagegen über 75 Prozent auf. Professor Proksch stellte dazu fest, dass diese Zahlen eigentlich schwer zu verstehen und erst Recht schwer zu akzeptieren seien ... Auswertbares Material zu Umgangsfragen konnte bisher nur insoweit vorgelegt werden, als dass der Umgang überwiegend dort tatsächlich stattfindet, wo die gemeinsame Sorge nicht in eine Alleinsorge umgewandelt worden ist.
Wir haben Grund zu der ernsten Besorgnis, dass unser Amtsgerichtsbezirk eher zu denen gehört, in dem um die ein Prozent gemeinsame Sorge beschlossen wird und in dem entsprechend auch nach Trennung/Scheidung der Kontakt zu einem Elternteil abbricht (wie im Bundesdurchschnitt bei 60 % der Fälle und mehr) - und dies vor allem auf die alltägliche Praxis am Familiengericht Wuppertal zurückzuführen ist.
Wir formulieren im Folgenden einige Fragen, von deren Beantwortung wir uns weniger statistisches Material, dafür aber eine gewisse Nachdenklichkeit, vielleicht einen Dialog mit Ihnen - vor allem aber eine baldige Änderung der familiengerichtlichen Routine in Wuppertal erhoffen, was das Schicksal unserer Kinder, ihrer Familien und damit ihrer Zukunft angeht.
Es drängt sich uns aufgrund unserer konkreten Erfahrungen der Eindruck auf, dass das neue Kindschaftsrecht mit seinem Anliegen des Beziehungserhalts zu beiden Eltern nach Trennung/Scheidung und der Beibehaltung der gemeinsamen Elternverantwortung am Familiengericht in Wuppertal zu wenig verstanden, angenommen und respektiert worden ist. Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass sich dies in naher Zukunft ändert. Wir ergreifen diese Initiative, um Ihnen zu signalisieren, dass es hierbei um das Schicksal unserer Kinder geht - und damit auch um unser eigenes. Bei den folgenden Fragen bitten wir zu beachten, dass jede darauf abzielt, für die Kinder ein faires Verfahren zu garantieren, um ihnen die Liebe und Fürsorge ihrer Eltern zu erhalten und für den Fall ernsthafter Familienkrisen nicht diesen Krisen-Zustand durch Gerichtsbeschlüsse zu zementieren, sondern den Krisen die Chance einzuräumen, überwunden zu werden und etwas Neues, Konstruktives zu schaffen. Dafür wird in jedem Fall Ihre Mit-Hilfe notwendig sein - und wir erlauben uns, Ihre Hilfe und Unterstützung (und die von Anwälten, Sachverständigen, Verfahrenspflegern und Mitarbeitern der Jugendhilfe) einzufordern. Im Gegenzug fordern wir Sie auf, auch uns Eltern in die Pflicht zu nehmen, uns zu ermahnen, hinzuweisen und zu belehren, soweit es sachdienlich ist. Wie schon gesagt: Es geht uns um den Dialog und um (gegenseitige) Aufklärung!
Welche konkreten Konsequenzen hat in den laufenden Verfahren betreffend Umgangs- und Sorgerecht die neue Fassung von § 52 FGG, die Pflicht des Gerichts zum jederzeitigen Hinwirken auf das Einvernehmen der Beteiligten?
Inwieweit wurden konkrete Maßnahmen veranlasst, um die Kooperation der professionell Beteiligten (Jugendhilfe, sachverständige Gutachter, ggfls. Verfahrenspfleger, Erziehungsberater, Kindertherapeuten) mit dem Gericht zu fördern?
Gibt es hier einen professionellen Austausch?
Nach welchen Kriterien werden am Familiengericht Wuppertal familienpsychologische Gutachten in Auftrag gegeben bzw. sind diese Kriterien überhaupt transparent?
Erhalten Sachverständige im Rahmen ihrer Tätigkeit auch den Auftrag zu prüfen, ob und welche Möglichkeiten einer elterlichen Einigung vorliegen und herauszuarbeiten, welche persönlichen Ressourcen der Eltern und der Kinder vorhanden sind?
Welche Qualifikation müssen Sachverständige haben, um für das Familiengericht Wuppertal tätig werden zu können?
Nach welchen Methoden arbeiten die beauftragten Sachverständigen (insbesondere der Dipl.-Päd. Jürgen Brand)? Werden die Erkenntnisse der systemischen Familientherapie dabei berücksichtigt und ggfls. wie?
Wieviele Beschäftigte mit welchen Qualifikationen hat Hr. Dipl.-Päd. Brand?
Welche Bedeutung wird bei der Erstellung der Sachverständigengutachten die Bindungsakzeptanz der Eltern eingeräumt?
Wird der Kindeswille von den Sachverständigen hinterfragt oder lediglich wiedergegeben und statisch erfasst, wie dieser geäußert wurde - ohne kritische Reflexion und wissenschaftliche Exploration unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der Willensbildung?
Werden hier immer die gleichen Gutachter genommen oder wird gewechselt? Gibt es hierüber Statistiken?
Ist bekannt, inwieweit am Familiengericht das neue Institut der Verfahrenpflegschaft (§ 50 FGG) angenommen wird? Wird bei evtl. Bestellungen die Qualifikation der Verfahrenspfleger geprüft? Sind auch diese gehalten, den Rechtsgedanken aus § 52 FGG in ihrer Tätigkeit zu berücksichtigen?
Welche Maßnahmen werden von Sachverständigen, Verfahrenspflegern und Familienrichtern bei offenkundiger oder auch nur naheliegender Fremdbeeinflussung des kindlichen Willens getroffen?
Ist auch die PAS-Problematik (induzierte Eltern-Kind-Entfremdung) hier in Einzelfällen schon begutachtet worden?
Welche Maßnahmen würden die o.g. Beteiligten bei PAS-geschädigten Kindern empfehlen? Inwieweit finden dabei die Interventionsmodelle und -vorschläge, die von den Psychologen Prof. Jopt, Ursula Kodjoe, Wera Fischer, R. E. Mayer, Dr. Rexilius, Ritter u.a. diskutiert werden Berücksichtigung? (Zu Ihrer Kenntnisnahme haben wir die neueste Publikation von Prof. Jopt beigefügt, die den aktuellen Diskussionsstand zusammenfasst.)
Die zuletzt gestellte Frage interessiert insbesondere für den als Sachverständigen tätigen Dipl.-Päd. Jürgen Brand.
Inwieweit werden bei der "Diagnose PAS" und daraus folgendem Ausfall des kindlichen Umgangsrechts Interventionen/Sanktionen überlegt oder sogar konkret vollzogen, wie sie beispielhaft in § 52 a Abs. 3 FGG aufgezählt sind?
Wir möchten es zunächst bei diesen Fragen belassen.
Sie werden aus den Fragestellungen erkennen, dass unsere Erfahrungen der letzten Monate nahelegen, dass die zentralen Grundgedanken des neuen Kindschaftsrechts nicht oder kaum beachtet werden und nach wie vor nach dem Gewinner-Verlierer-Prinzip die betroffenen Kinder einem Elternteil (ausschließlich) zugeordnet werden (meist im Rahmen der Alleinsorge), mögliche (massive) Fremdbeeinflussung des kindlichen Willens zwar gesehen, aber nicht weiter beachtet wird, es in viel zu vielen Fällen zum dauerhaften Kontaktabbruch nicht nur zu einem Elternteil sondern zur gesamten Familie (Großeltern, Geschwister, Onkel, Tanten u.a.) kommt und Jugendhilfe, Sachverständige und weitere Beteiligte dem passiv und oftmals ratlos gegenüberstehen. Damit werden - aus unserer Sicht - die nicht zuletzt grundgesetzlich garantierten Kinder- und Elternrechte auf ihre Familie weder verfahrens- noch materiellrechtlich ausreichend gewürdigt. Vielmehr bedingt und fördert ein familiengerichtliches Verfahren und ein primär streitig geführter Dialog unter allen Beteiligten die systematische Zerstörung aller ursprünglich vorhandenen Bindungen und Beziehungen. Am Ende ist die Familie am Ende - auf Dauer, mitunter lebenslang. Welche Konsequenzen dies für die betroffenen Kinder (aber auch deren beider Eltern und deren Familien) hat, wurde zuletzt anschaulich durch Professor Horst Petri, Psychoanalytiker in Berlin, in seinem Buch "Das Drama der Vaterentbehrung" geschildert.
Zur Veranschaulichung nur ein kurzes Zitat:
"Der Verlust des Vaters beeinträchtigt auf dramatische Weise die Entwicklung eines Kindes. Die tief greifenden seelischen Konsequenzen wurden in der Öffentlichkeit bisher weitgehend geleugnet. Dabei handelt es sich bei betroffenen Kindern oft um eine regelrecht traumatische Erfahrung, die für die gesamte Lebensspanne von der Kindheit bis ins späte Erwachsenenalter prägend ist."
(Zitiert nach Focus, 3. April 2000, Seiten 216/218)
Wir mahnen an, dass diese Entwicklung durch eine Änderung der familiengerichtlichen Praxis - auch und gerade in Wuppertal - aufgehalten wird und die Diskussion möglicher Alternativen Einfluss auf die weitere Gestaltung der Verfahren nehmen kann. Soweit dies - von uns bisher unbemerkt - bereits in Ihrem Haus bedacht worden ist, freuen wir uns über Ihre entsprechenden Mitteilungen, hier in Form auch der Antworten auf unsere - zugegebenermaßen - kritischen Fragen.
Mit freundlichen, sehr besorgten Grüßen
Paul Bludau am 5.6.2000
Vereinsvorsitzender "Väteraufbruch für Kinder - Bergisch Land e.V."
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel21
- Guthaben beim Finanzamt (z.B. zu erwartende Steuerrückerstattungen).
- Vermögenspfändung (dazu kann auch das eigene!! Auto zählen)
- Taschenpfändung.
Wer nichts hat, dem kann auch nichts gepfändet werden!
Wenn das eigene! Auto benutzt wird, um damit Erwerbseinkünfte zu erzielen (Fahrten von der Whng. zum Arb.Platz) und die Benutzung öffenlicher Verkehrsmittel unzumutbar ist (weil die Fahrtzeit um 50% steigen würde), dann wird es für den Gerichtsvollzieher schwierig, den Kuckuck auf`s Auto zu kleben.
1 X TV, 1 X Radio und 1 X PC werden zu den Gütern des notwendigen Lebensstandards gezählt und werden nicht gepfändet.
Gegen Pfändungsbeschlüsse kann Beschwerde eingelegt werden.
Bei den sog. wohlhabenden Menschen, die Angst haben mit Gerichtsvollziehern in Berührung zu kommen, soll die Kreativität "Purzelbäume geschlagen haben".
Besonders gegen die Möglichkeiten der KtoPfdg und FinanzamtPfdg gibt es Abwehrmaßnahmen. Ebenso gibt es verschiedene Kommunikationswege. U.a. unser aktives Mitglied M. H. aus Essen ist so weit ich weiß recht versiert in Fragen dieser Art. Er kann Dich besonders über die Erhöhung des Selbstbehaltes (Pfändungsfreigrenze, notwendiger Eigenbedarf DM 1.640 mtl.) informieren.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel27
(Quelle: Mailingliste PC-KiGeld@yahoogroups.de)
Eltern erhalten wieder Sorgerecht für sieben Kinder
Karlsruhe (AP) Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat einem Elternpaar das Sorgerecht für seine Kinder vorläufig zurück gegeben. Ihnen war sowohl das Sorge- als auch das Umgangsrecht entzogen worden. Das Ehepaar hat vier gemeinsame Kinder, außerdem leben in der Familie drei weitere Kinder aus der ersten Ehe der Frau. Eine mit drei Verfassungsrichtern besetzte Kammer hob am Freitag die Eilentscheidungen des Amtsgerichts Münster und des Oberlandesgerichts Hamm auf, mit denen den Eltern das Sorgerecht im Dezember 2001 entzogen worden war.
Die Kammer stellt in ihrem einstimmigen Beschluss fest, dass die Gerichte das grundgesetzlich geschützte Elternrecht nicht ausreichend beachtet und die Gefährdung der Kinder nicht ausreichend aufgeklärt hätten. Der Fall wurde an das Amtsgericht Münster zurückverwiesen.
Die Mutter hatte sich im Dezember 2000 an das Jugendamt gewandt und um Hilfen zur Erziehung gebeten. Die Frau hat insgesamt elf Kinder: Vier leben bei ihrem sorgeberechtigten ersten Mann. Ein familienpsychologisches Gutachten, mit dem ein Gesamtkonzept für die Mutter und die Kinder erstellt werden sollte, wurde ein Jahr später von einem Diplompsychologen erstattet. Die darin geschilderten Missstände veranlassten das Jugendamt noch am selben Tag, den Entzug des Sorge- und Umgangsrechts zu beantragen.
Das Amtsgericht entsprach dem ebenfalls am selben Tag ohne Anhörung der Mutter. Als Begründung wurden dringende Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Wohls der sieben Kinder genannt. Am Folgetag wurden die Kinder vom Jugendamt abgeholt, ein Neugeborenes von der Entbindungsstation mitgenommen. Der Aufenthaltsort der Kinder wurde den Eltern nicht mitgeteilt. Die Beschwerde der Mutter wurde vom Oberlandesgericht (OLG) zurückgewiesen. Ihre hiergegen gerichtete Verfassungsbeschwerde hatte jetzt Erfolg.
Die mit drei Verfassungsrichtern besetzte Kammer des Ersten Senats führt in ihrem einstimmigen Beschluss aus, dass in einem Eilverfahren über eine Sorgerechtsentscheidung die Aufklärung- und Prüfungsmöglichkeiten des Gerichts ausgeschöpft werden müssten. Denn durch die Dauer des späteren Hauptsacheverfahrens würden durch den vorläufigen Entzug des Sorgerechts bereits Tatsachen geschaffen, die später nur noch schwer rückgängig zu machen seien.
Die Verfassungsrichter stellen in ihrer Entscheidung nicht in Abrede, dass Missstände in der Familie ein sofortiges Einschreiten notwendig gemacht haben können. Die Gerichte hätten aber die Missstände und ihr Ausmaß nicht aufgeklärt noch geprüft, ob die Gefährdung durch mildere Mittel abwendbar sei. Das Amtsgericht habe seine Entscheidung noch am selben Tag getroffen, ohne den Sachverhalt beim Sachverständigen oder dem Jugendamt wenigstens telefonisch weiter aufzuklären. Es habe sich auch keinen Eindruck von den Kindern verschafft. Weder das Amtsgericht noch das Oberlandesgericht seien dem Widerspruch nachgegangen, dass die Mutter selbst um Hilfen bei der Erziehung nachgesucht, andererseits der Gutachter aber wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft der Eltern mildere Mittel als die vollständige Trennung ausgeschlossen habe.
Aktenzeichen: Bundesverfassungsgericht 1 BvR 605/02
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel32
(hgh) Ein neues Gesetz macht das seit 1998 bei Scheidungen als Regelfall geltende gemeinsame Sorgerecht weiter zum "Papiertiger", ironischerweise unter der Bezeichnung "Kinderrechteverbesserungsgesetz" (KindRVerbG, v. 9.4.2002).
Elternteile mit gemeinsamem Sorgerecht können jetzt eine Beistandschaft (zwecks Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen) beantragen. Das konnten bisher nur Alleinsorgeberechtigte. Die Beistandschaft führt regelmäßig dazu, dass die Jugendämter unerbittlich und ohne irgendwelche Rücksichten darauf, dass hier auch menschliche Beziehungen im Hintergrund stehen, den Unterhalt fordern und eintreiben mit dem einzigen Ziel, das maximal Mögliche herauszuholen.
Eine weitere Änderung betrifft das Namensrecht. Ist ein Elternteil (wieder)verheiratet und hat in seinem Haushalt ein Kind, dessen Vater nicht der Ehemann ist, besteht jetzt die Möglichkeit, dem Kind den Ehenamen zu geben auch dann, wenn für das Kind ein gemeinsames Sorgerecht mit dem anderen Elternteil besteht.
In den gesetzlichen Rahmenbedingungen werden damit die Hinweise auf die Notwendigkeit, dass sich die Eltern und früheren Partner in ihrer Funktion als Eltern verständigen sollten, weiter abgebaut, obwohl das genaue Gegenteil erforderlich wäre.
Die Bezeichnung des neuen Gesetzes (Kinderrechteverbesserungsgesetz) erinnert an den November 2000, als mit dem "Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Familie" eine Erhöhung der Unterhaltszahlungen (Wegfall der Kindergeldanrechnung) für die unteren Einkommensgruppen beschlossen wurde (verbunden mit Einsparungen des Staates in Milliardenhöhe auf Kosten geringverdienender Unterhaltszahler).
FamRZ Zeitschrift für das gesamte Familienrecht http://www.famrz.de/g3101.htm
Gesetzestext: http://www.famrz.de/g3102.htm
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel33
Aktuell aus dem kinderpolitischen Geschehen
Die aktuelle Lage der Kinder und Jugendlichen in Deutschland stimmt nachdenklich: Eine Million Kinder und Jugendliche leben von Sozialhilfe. Jedes 5. Kind ist arm. Die Unvereinbarkeit von Arbeitswelt und Kindern trägt oftmals zum Scheitern des familiären Zusammenlebens bei. Eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft zu schaffen sei eines der wichtigsten Ziele für die neue Legislaturperiode, so Gerhard Schröder in seiner Erklärung zum neuen Koalitionsvertrag. Um diese Vision Realität werden zu lassen, formuliert der Koalitionsvertrag unter anderem folgende Maßnahmen: Für Kinder unter drei Jahren soll in den nächsten vier Jahren in jedem Bundesland eine bedarfsgerechte Betreuungsquote von mindestens 20% erreicht werden. Ziel ist ein "bedarfsgerechtes und verlässliches Betreuungsangebot für Kinder bis 16 Jahre". Dies will der Bund durch gesetzliche Regelungen und durch die Bereitstellung von Euro 1,5 Mrd. jährlich ab 2004 gewährleisten. Durch ein besseres Kinderbetreuungsangebot hofft die Koalition die Chancen für Alleinerziehende zu erhöhen, Kinder und Beruf zu vereinbaren. Weiterhin will die Bundesregierung dafür sorgen, dass Kindertageseinrichtungen mehr als bisher zu Einrichtungen frühkindlicher Bildung werden. Hierfür sollen Bund und Länder umgehend für Deutschland allgemeingültige Bildungsziele erarbeiten. Mit dem Programm "Zukunft, Bildung und Betreuung" stellt die Bundesregierung zwischen 2003 und 2007 vier Milliarden Euro für die Einrichtung von Ganztagsschulen zur Verfügung. Die wirtschaftliche Situation von Familien will die Koalition verbessern, indem sie die Familien durch den nächsten Schritt der Steuerreform finanziell entlastet und (im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Bundeshaushalts) die steuerliche Abzugsfähigkeit von Betreuungskosten weiter ausbaut. Im Koalitionsvertrag heißt es: "Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um Armut von Familien zu vermindern."
Auch die Belange asylsuchender Kinder und Jugendlicher in Deutschland werden im Koalitionsvertrag indirekt adressiert. So will die Bundesregierung "darauf hinwirken", ausstehende Konventionen und Zusatzprotokolle zu ratifizieren und Vorbehalte zurück zu nehmen. Dies gelte auch für die Kinderrechtskonvention.
Die Vorbehaltsklausel (oft auch als Interpretationserklärungen bezeichnet) zur UN-Kinderrechtskonvention bezieht sich auf alleinreisende asylsuchende Kinder und Jugendliche. Ohne diesen Vorbehalt hätten diese allein aufgrund ihres Alters das Recht auf Einreise in die Bundesrepublik. Bisher vertrat die Bundesregierung die Auffassung, dass dies der innerdeutschen Rechtslage widersprechen würde.
Der Vorbehalt war immer wieder in die Kritik geraten, da durch ihn Minderjährige im Asylverfahren wie Erwachsene behandelt werden und keinen vollen Anspruch auf medizinische Versorgung, Schulbesuch, Berufsausbildung und sozialpädagogische Hilfe haben. Zahlreiche Kinderlobbyorganisationen sehen hier vor allem den Grundsatz verletzt, nachdem allen Kindern und Jugendlichen in Deutschland die gleichen Rechte zugestanden werden sollen.
Den gesamten Koalitionsvertrag finden Sie unter
www.bundesregierung.de/Regierung/-,431/Koalitionsvertrag.htm
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel34
Seit mein Ältester 3 Jahre als war und in den Kindergarten geht, bin ich sehr aktiv in Elternbeiräten der Kindergärten und Schulen, die meine Söhne besuchen, tätig. Im Gegensatz zu meiner Ex habe ich an allen Elternabenden teilgenommen und einige auch geleitet. Fast jedes Fest habe ich mitorganisiert und bei den Festen auch einige Beiträge geleistet. So manche Differenzen zwischen Eltern und Erziehern konnte ich schlichten. Jährlich einmal habe ich mit den Kindern in der Tagesstätte etwas gemeinsam gemacht (in diesem Jahr z.B. haben die Kinder mit mir in der Werksatt des Kindergartens den Umgang mit Säge, Hammer etc. gelernt und anschließend auch einige Holzstücke selbst zu Autos etc. verarbeitet). Ich hab Vorträge geleitet (Gewalt in den Medien und Alternativen, Schutz vor sexueller Gewalt, etc. [diese Themen haben sich die Eltern aus einem vom Elternbeirat vorgegebenen Katalog ausgesucht]) usw. usf.
Wie jeden Mittwoch hole ich heute meine Söhne von der Schule ab und begleite sie zur Tagesstätte. Dort angekommen frage ich eine Erzieherin, wann der nächste Elternabend ist und wann der neue Elternbeirat gewählt wird (derartige Termine hat mir meine Ex immer vorenthalten - über die Erzieherinnen habe ich diese Informationen aber dennoch erhalten). Ich erhielt darauf die Antwort, dass der Elternabend bereits stattgefunden habe und die Elternbeiratswahl gelaufen sei. Auf meine Frage, ob sie mir zukünftig derartige Termine mittwochs, wenn ich meine Kinder zur Tagesstätte begleite, zukommen lassen könnte, erhielt ich die Antwort, dass sie dies erst mit meiner Frau absprechen müsse, da sie ja nun das Alleinige Sorgerecht habe.
Für einen Außenstehenden mag dies ja nun keine Tragik darstellen. Ich hingegen komme wir vor, als wenn man mir nun zum wiederholten Male den Boden unter den Füßen weggezogen hätte. Während der Ehe und noch vor der Geburt unserer Kinder hatten wir auf Grund meiner damaligen Arbeitslosigkeit einen Rollentausch vollzogen: meine Ex arbeitete und ich versorgte unsere Kinder und führte den Haushalt. Als unserer Ältester 3 Jahre als war, ging meine Ex fremd und verlangte von mir den sofortigen Ausszug, damit ihr Neuer, ein Obdachloser, einziehen konnte. Nach einem heftigen Streit und nach Ablauf von ca. 3 Monaten zog ich dann aus - auf Wunsch meiner Ex mit den Kindern! D.h. ich betreute die Kinder von 7 Uhr bis 18:30 Uhr und länger und die Nächte verbrachten sie bei der Mutter. Diese machte sich tagsüber selbständig und hatte auch sonst keine Zeit für die eigenen Kinder (hier mache ich meiner Ex den Vorwurf, den andere Mütter ihren Partnern immer machen). Als ich dann wieder eine Arbeit gefunden hatte, brachte ich meinen Ältesten morgens in den Kindergarten (mit Fahrrad und Anhänger und bei jedem Wetter, denn den PKW besaß nun meine Ex) und den Jüngsten zu meiner Schwiegermutter. In meiner Mittagspause habe ich den Ältesten vom Kindergarten abgeholt und ebenfalls zur Schwiegermutter gebracht. Nach meiner Arbeit habe ich beide wieder zu mir genommen. Später habe ich dann eine Anstellung in Stuttgart (ca. 120km von hier) angenommen und meine Ex gebeten, die Kinder auch an zwei Tagen in der Woche zu sich zu nehmen. Für mindestens einen dieser zwei Tage hat sie sich dann einen Babysitter genommen. Prompt nach Ablauf meiner Probezeit reichte meine Ex dann die Scheidung ein und beantragte noch das Alleinige Sorgerecht. Was sie dann auch erhielt! (den vollständige Fall findet man im Internet unter www.vaetersorgen.de/Scheidung/MeinFallVor.html. Dort findet man auch die vollständige Gerichtsakte mit allen Dokumenten und zusätzlich einige Schreiben von mir an meine Anwälte, die auch z.T. meine damalige emotionale Stimmung wiedergeben).
Meine Ex erhielt alles: die Kinder, das Geld und die Macht. Für mich blieb nur ein "großzügiges Umgangsrecht" und meine Tätigkeiten in den Elternbeiräten (Zitat des gegnerischen Anwaltes zu meinen EB-Tätigkeiten: "eine verabscheuenswürdige Einmischung in die Angelegenheiten der Mutter"). Nun sollen mir offensichtlich auch diese noch entzogen werden.
Noch bin ich in der Schule im EB tätig und noch bin ich Gesamtelternbeiratsvorsitzender der Kindertagesstätten (und damit tätig in einigen kommunalen Gremien) und Mitglied des Landeselternrates. Aber, wie lange noch? Es stinkt mir ungemein, dass meine Ex sogar das Recht hat, mir die Würde zu nehmen!
Eigentlich war, nachdem meine Ex das Alleinige Sorgerecht erhalten hatte, die Unterhaltszahungen pünktlich bei ihr eingingen und ich auf gut Deutsch gesagt "die Schnauze gehalten habe", erst einmal über mehrere Monate Ruhe. Die Kinder durften, wie es der ehemals gemeinsame Freundeskreis vorausgesehen hatte, wesentlich öfter als im Urteil vorgesehen, bei mir sein (natürlich nicht als ein Entgegenkommen von meiner Ex, sondern nur, weil sie in mir einen Babysitter sieht, den sie nicht bezahlen muss und der stattdessen fürs Babysitten bezahlt. Denn meine Ex ist tagsüber in ihrer Praxis tätig, abends gibt sie Kurse und am Wochenende macht sie ihre Abrechnungen).
Dann erwähnten die Kinder einmal, dass sie in die "Notgruppe" müßten (an der Kindertagesstätte gibt es Tage mit sogenanntem "Dienst ohne Kinder". Für diese Zeit werden die Eltern gebeten, die Kinder nicht in die Tagesstätte zu geben. Nur wenn es nicht anders möglich ist, können die Eltern ihre Kinder in der "Notgruppe" betreuuen lassen.). Dummerweise habe ich dann zu den Kindern gesagt, dass das aber schade sei, denn ich könnte mir ja für diesen Tag frei nehmen und sie zu mir nehmen. Nun folgte ein großes Theater meiner Ex (u.a. regte sie sich auf, weil unser Ältester ihr nun dauernd vorhielt, dass er und sein Bruder an diesem Tag bei ihr sein MÜSSTEN und nicht bei ihrem Vater sein DÜRFTEN). Die Stimmung verschlechterte sich. Mit der Zeit gelang es mir aber wieder, die Wogen einigermaßen zu glätten.
Als ich nun am vergangenen Sonnatgabend vereinbarungsgemäß die Kinder bei ihr "ablieferte", kam sie mir schon mit verärgerter Mine entgegen. Sie hielt mir einen Zettel hin, den ich auszufüllen habe. Man sah es ihr richtig an, dass es ihr wieder gegen den Strich ging, dass ich etwas ausfüllen sollte, was nach ihrer Ansicht ausschließlich zu ihrerm Machtbereich gehörte. Schnell erkannte ich, dass es sich hierbei um den sogenannten Conners-Fragebogen handelte. Ich fragte sie, ob sie wüßte, dass es hierbei um ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) geht und das ADS i.d.R. mit Ritalin (fällt unter das Beteubungsmittelgesetz) behandelt wird. Ich erhielt nur ziemlich forsch die Antwort, dass ich ihr den Zettel zurückgeben sollte, wenn ich ihn nicht ausfüllen wollte. Daraufhin ich: "weißt du überhaupt, was du den Kindern damit antust?"; und sie "du hast doch einen Knall"; dann mein Ältester, der dies mit anhörte, zu meiner Ex: "nein, du hast einen Knall, du hast einen Knall, du hast einen Knall!"
Erst vor kurzem hatten wir in einem kommunalen Gremium darüber diskutiert, dass neuerdings sehr häufig unseren Schul- und Kindergartenkindern Ritalin verabreicht würde, das nach Meinung der Erzieherinnen, die den Kindern das Medikament ja während ihres Aufenthalts in der Tagesstätte geben müssen, oftmals nicht angebracht sei. Genau zu diesem Thema haben wir für den Januar eine Informationsveranstaltung geplant.
Und nun kommt meine Ex und will unseren Jüngsten, der zweifellos etwas zappelig ist, aber auf den die wichtigsten Kriterien zur Diagnose von ADS überhaupt nicht zutreffen, mit Ritalin stillstellen! (nebenbei: unser Ältester mußte einmal mehrere Monate lang in die Erziehungsberatungsstelle "zur Verbesserung der Mutter-Kind-Beziehung"!).
Ich ging dann gleich am Montag mit dem ausgefüllten Zettel zum Kinderarzt, zu dem ich immer noch eine gute Beziehung habe, da ja ich es war, der damals mit den Kindern zu den Kinderuntersuchungen ging (wieder ein Eingriff in den Machtbereich meiner Ex, da ich den Zettel ja nicht beim Arzt, sondern bei ihr abgeben sollte). Zufälligerweise kam dann auch noch meine Ex dazu. Sie wurde dann höflich aber nachdrücklich vom Kinderarzt darauf hingewiesen, dass ich auch ein Recht habe, zu erfahren, was mit den Kindern geschieht (das Recht habe ich natürlich nicht mehr, da ja meine Ex das Alleinige Sorgerecht hat). Er erklärte mir dann, dass beide Kinder auf Wunsch meiner Frau im SBZ (was das ist, weiß ich nicht) untersucht werden. Er ließ erkennen, dass er nicht der Ansicht sei, dass auch nur eines unserer Kinder an ADS leide. Seine Mimik und Gestik ließen aber noch mehr Ansichten des Arztes zu unserer ganzen Situation erkennen. Dann schloß er die Tür zur Anmeldung, an der immer noch meine Ex stand und wahrscheinlich lauschte, und teilte mir weitere Einzelheiten in Bezug auf unsere Scheidung mit, die ich aber in dieser Runde verständlicherweise nicht weitergeben möchte. Und heute, als ich die Kinder von der Schule abholte, wurde ich von der Lehrerin unseres Jüngsten in Bezug auf den Zettel, den auch sie zum Ausfüllen erhalten hatte, angesprochen. Ich teilte ihr mit, dass ich auch nichts weiß und dass ich der Ansicht bin, dass unser Jüngster keine Sympthome von ADS aufweist. Dem konnte sie nur zustimmen und sie machte darüberhinaus deutlich, dass auch sie das Ganze für reichlich übertrieben hielt.
Hoffentlich erkennen die Ärzte, dass für meine Söhne Ritalin nicht angebracht ist. Ich selbst kann meine Söhne nicht mehr schützen; ich habe nicht das Recht dazu!
Nun fühle ich mich vollkommen machtlos und bin heute auch ziemlich fertig. Wieder kommen mir die Gedanken vom Mord an den Richter, den Gutachter und den Anwalt der Ex. Ich bin mir ziemlich sicher, sollte man mir nun auch noch die Kinder nehmen, dann werde ich es vorziehen, den Rest meines Lebens im Zuchthaus zu verbringen.
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel35
Tagung in Dieburg Immer mehr verhaltensauffällige Kinder schlucken Medikamente - Vater und Mutter haben keine Zeit
RUHIG GESTELLT: Vermeintlich hyperaktive Kinder - hier ein Junge aus Modautal - werden immer öfter medikamentös behandelt. Allerorten gründen sich Selbsthilfegruppen betroffener Eltern, die Rat suchen. Über die Ursachen der epidemieartigen Zunahme verhaltensauffälliger Kinder wurde am Freitag in der FH Dieburg gesprochen.
DIEBURG. Ritalin heißt jenes Medikament, das Schulkinder immer öfter von ihren Eltern bereits zum Frühstück bekommen. Ein Wundermittel - scheinbar Ruhig macht es auch den wildesten Zappelphilipp, der schon im Kindergarten nicht zu bändigen war. Aufmerksam macht es zudem jene Kleinen, die sich nur schlecht konzentrieren können.
In den Schulhöfen Amerikas werde das hochwirksame Präparat unter der Hand in Massen verkauft. In Deutschland unterliegt es dem Betäubungsmittelgesetz. Der Siegeszug habe aber auch hierzulande begonnen, schilderte am Freitag Professor Manfred Gerspach in Dieburg. In der dortigen Mensa der FH Darmstadt hatte der Fachbereich Sozialpädagogik zu seinem diesjährigen Fachgespräch "Unverstandene Kinder - Schwierige Kinder" - eingeladen.
Immer lauter würden die Hilferufe der Eltern, der Lehrer, der Kindergärtnerinnen, schildert Fachbereichsleiter Gerspach. Bei immer mehr Kindern in Deutschland würden Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizite (ADS) diagnostiziert. Statt an den Ursachen anzusetzen, werde allzu oft zur Pille gegriffen: Während noch vor zwanzig Jahren nur jedes zehntausendste Kind als verhaltensauffällig eingestuft und mit Medikamenten behandelt wurde, sei es heute schon jedes hundertste Kind. Epidemieartig vermehre sich diese Zahl. Manche Fachleute, so Professor Gerspach, sprächen davon, dass bereits bis zu vierzig Prozent eines Jahrgangs von solchen Verhaltensauffälligkeiten betroffen seien.
Krankheitssysmptome der modernen Gesellschaft: Immer mehr Eltern als Doppelverdiener, die kaum noch Zeit für ihr Kind aufbringen; eine enorm hohe Scheidungsrate, daraus resultierend viele alleinerziehende Mütter und entsprechend viele Kinder, die vaterlos aufwachsen; eine Gesellschaft, in der Kinder mehr Freizeit vor Computer und Fernseher verbringen als mit Gleichaltrigen; körperliche Störungen durch wenig Bewegung. Ein solches Umfeld produziert zunehmend seelisch gestörte Kinder.
Hinzu komme, dass viele Eltern nicht wüssten, wie sie ihr Kind richtig erziehen sollen. Nach der autoritären Phase und der anti-autoritären Gegenbewegung ab den Siebziger Jahren herrsche bei Vätern und Müttern eine Leere. Ratlosigkeit. Fehlende Zeit für die Kleinen und fehlende Erziehungsregeln der Eltern; Lehrer und Erzieher könnten da nur als Reparaturbetrieb versuchen, einige der familiären Defizite auszugleichen.
Eine der Forderungen bei der Tagung in Dieburg: Den Lehrern müssten im Unterricht auch Sozialpädagogen zur Seite stehen, um sich mit den problematischen Schülern zu beschäftigen Wo die Familie versage oder kaum mehr existiere, müsse der Staat notgedrungen die Erziehung übernehmen. Dies freilich würde erheblich mehr Personal erfordern. Bezahlt aus Steuergeldern. Doch schon jetzt reicht das Geld nicht.
Die medikamentöse Ruhigstellung ist zwar vergleichsweise billig, aber doch nur eine Scheinlösung. Denn wenn nichts unternommen werde, um die verhaltensauffälligen Kinder in die Gesellschaft zu integrieren, wachse mit diesen Jugendlichen ein noch viel teureres Folgeproblem heran. Ein Mediziner brachte dieses Dilemma der modernen Gesellschaft auf den Punkt: "Die Krankheit liegt im Normalen."
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel36
Die Trennungsväter (und die wenigen barunterhaltspflichtigen Mütter) zählen mit zu den größten Verlierern der gesetzlichen Rentenversicherung. Denn weder die rentenrechtlichen Kindererziehungszeiten noch die Kinderberücksichtigungszeiten knüpfen in irgendeiner Form am geleisteten Barunterhalt an. Das heißt: Ein angestellter Vater mit einem oder mehreren Kindern zahlt bei gleichem Brutto-Verdienst den gleichen monatlichen Rentenversicherungsbeitrag wie ein Kinderloser. Und wenn er später einmal Rentner ist, erhält er aber trotzdem nur eine gleich hohe Rente. Und das, obwohl nur der Vater etwas zum Erhalt der umlagenfinanzierten Rente geleistet hat, der Kinderlose dagegen nichts.
Krasser kann Unrecht doch gar nicht sein. Warum wehren sich die Betroffenen nicht?
Verweisen Sie dabei bitte auf http://vaetersorgen.de/Meldungen.html#Artikel37

References: § 50
 Art. 4
 § 2
 § 148
 § 1684
 EGMR 
 EGMR 
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 § 52
 § 52
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