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Timestamp: 2016-02-13 23:45:59+00:00

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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 23.06.2009, 4 S 174/07 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg > Urteil vom 23.06.2009, Aktenzeichen: 4 S 174/07 VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 4 S 174/07Urteil vom 23.06.2009
Leitsatz:Die den Lehrkräften gewährte Altersermäßigung führt nicht zu einer Kürzung der Arbeitszeit im Sinne von § 6 Abs. 1 BBesG, sondern (nur) zu einer Ermäßigung der Unterrichtsverpflichtung (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 23.06.2005 - 2 C 21.04 -, BVerwGE 124, 11).Rechtsgebiete:EG, GG, BBesG, LBG, AZVO, VwV Arbeitszeit LehrerVorschriften:§ EG Art. 141, § GG Art. 3 Abs. 3 Satz 1, § 6 Abs. 1 BBesG, § 90 Abs. 1 Satz 1 LBG, § 1 Abs. 1 Satz 1 AZVO, § VwV Arbeitszeit LehrerStichworte:Lehrer, Altersermäßigung, Besoldung, Teilzeitbeschäftigung, Regelstundenmaß, Kürzung Arbeitszeit, Unterrichtsverpflichtung, Anrechnung, Entgeltgleichheit, Mittelbare Diskriminierung, Finanzieller Ausgleich, EinschätzungsprärogativeVerfahrensgang:VG Karlsruhe, 10 K 2246/04 vom 13.12.2006VolltextUm den Volltext vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil vom 23.06.2009, Aktenzeichen: 4 S 174/07 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERGVGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 12 S 2854/07 vom 23.06.20091. Der Bezug von Hilfe zum Lebensunterhalt nach § 35 SGB XII verliert bei dem gleichzeitigen Bezug von Hilfe zur Pflege nach den §§ 61 ff. SGB XII nicht seinen selbstständigen Charakter.
2. Der Bezug von Wohngeld einer pflegebedürftigen Person in Heimunterbringung war daher bei der Gewährung von Sozialhilfeleistungen, die Hilfe zum Lebensunterhalt nach § 35 SGB XII mitumfassten, nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 WoGG 2005 ausgeschlossen.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 4 S 174/07 vom 23.06.2009Die den Lehrkräften gewährte Altersermäßigung führt nicht zu einer Kürzung der Arbeitszeit im Sinne von § 6 Abs. 1 BBesG, sondern (nur) zu einer Ermäßigung der Unterrichtsverpflichtung (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 23.06.2005 - 2 C 21.04 -, BVerwGE 124, 11).VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 4 S 87/08 vom 23.06.20091. § 141 Abs. 2 LBG stellt keine ausreichende Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer Heilfürsorgeverordnung dar. Die Heilfürsorgeverordnung vom 21.04.1998 (GBl. S. 281) ist jedoch für eine Übergangszeit weiterhin anzuwenden.
2. Verwaltungsvorschriften zur Heilfürsorgeverordnung dürfen nicht Leistungsausschlüsse oder Leistungsbegrenzungen festsetzen, die sich nicht bereits zumindest dem Grunde nach aus dem Programm der Heilfürsorgevorschriften selbst ergeben.
3. Der generelle Ausschluss von Arzneimitteln zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (hier: Levitra), wie ihn die Verwaltungsvorschrift zur Heilfürsorgeverordnung über den Verweis auf die Arzneimittel-Richtlinien vorsieht, ist unwirksam.
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References: § 6
 Art. 141
 Art. 3
 § 6
 § 90
 § 1
 § 35
 § 35
 § 1
 § 6
 § 141