Source: https://forst-borgsdorf.de/satzung/
Timestamp: 2019-09-18 14:00:41+00:00

Document:
SATZUNG – FSV Forst Borgsdorf e.V.
Die Satzung des FSV
(1) Der am 5.7.1990 gegründete Verein führt den Namen Fußballsportverein Forst Borgsdorf (FSV Forst Borgsdorf) und hat seinen Sitz in 16556 Borgsdorf, Bahnhofstraße, Sportplatz. Er steht in der Tradition von Schwarz-Weiß Borgsdorf und ist Rechtsnachfolger der Betriebssportgemeinschaft Traktor Borgsdorf (gegründet 21.11.1954) – Betriebssportgemeinschaft Forst Berlin – Betriebssportgemeinschaft Forst Borgsdorf. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.
(2) Der Verein arbeitet auf Grundlagen von Satzungen und Ordnungen des Landessportbundes Brandenburg e.V.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ durch Ausübung des Sports in allen Bereichen.
Der Zweck wird verwirklicht durch die Förderung und Ausübung des Fußballsportes und besondere Förderung und Betreuung Jugendlicher und Kinder in dieser Sportart.
(6) Die Körperschaft darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben einer Hilfsperson i.S.d. §57 Abs. 1 Satz 2 AO bedienen, soweit sie die Aufgaben nicht selbst wahrnehmen kann.
(2) Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet zu werden braucht, ist die Berufung an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller zulässig. Diese entscheidet endgültig. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
(4) Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Der Austritt kann nur zum 30.06. und 31.12. erklärt werden. Die Kündigungsfrist von Mitgliedern des Vorstandes, des Beschwerdeausschusses und der Kassenprüfer beträgt 3 Monate zum Geschäftsjahresabschluss.
(5) Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden wegen:
c) eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichem Verhaltens,
In den Fällen a), b), c), d) ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Es ist zu der Verhandlung des Vorstandes über den Ausschluss unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem Tage der Absendung. Die Entscheidung erfolgt schriftlich und ist mit Gründen zu versehen. Der Bescheid über den Ausschluss ist durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig.
Die Berufung ist binnen 3 Wochen nach Absendung der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
(6) Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes gegen den Verein müssen binnen sechs Monate nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.
(2) Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu halten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
(1) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen oder sich eines Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines unsportlichen Verhaltens schuldig machen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßregelung verhängt werden:
b) Verbot der Teilnahme am Sporttreiben und den Veranstaltungen des Vereins auf die Dauer von bis zu vier Wochen,
(2) Der Bescheid über die Maßregelung – die gegenüber Ehrenmitgliedern nicht möglich ist – ist mit Einschreibebrief zuzustellen. Dem betroffenen Mitglied steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung den Beschwerdeausschuss des Vereins anzurufen.
d) der Beschwerdeausschuss.
i) Entscheidung über die Berufung gegen den ablehnenden Entscheid des Vorstandes nach § 4, Abs. 2,
j) Berufung gegen den Ausschluss eines Mitgliedes nach § 4 Abs. 5,
k) Ernennung von Ehrenmitgliedern nach § 13,
(2) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt, sie sollte im 1. Quartal durchgeführt werden.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es
b) 20 v.H. der Mitglieder beantragen.
(4) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand mittels Aushang im Vereinsheim. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens sechs Wochen liegen. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen.
(5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von fünf v. H. der Anwesenden beantragt wird.
(6) Anträge können gestellt werden.
a) von jedem erwachsenen Mitglied – § 3.1
(8) Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit Zweidrittelmehrheit bestätigt wird. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.
§ 9 Wahl- und Stimmrecht
(3) Gewählt werden können alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
(2) Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit die Stimme seines Vertreters.
Er ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.
(4) Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei der vorstehend genannten drei Vorstandsmitglieder vertreten.
(6) Der Vorstand wird für jeweils zwei Jahre gewählt.
(7) Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des §3 Nr.26a EStG beschließen.
(1) Das Präsidium ist beratendes und kontrollierendes Organ des Vorstandes.
(2) Die Mitglieder des Präsidiums werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung bestätigt.
(3) Der Vorstand legt dem Präsidium jährlich den Finanzplan sowie halbjährlich prüfbare Finanzberichte vor.
(4) Die Arbeits- und Aufgabenverteilung regelt eine durch das Präsidium zu beschließende Geschäftsordnung.
§ 12 Die Behindertensportabteilung
(1) Der Behindertensport bildet eine eigenständige Abteilung im Verein. Die Mitglieder wählen einen eigenen Vorstand. Dieser vertritt die Mitglieder gegenüber dem Gesamtvorstand.
(2) Die Arbeits- und Aufgabenverteilung regelt eine Ordnung, die durch die Abteilung zu beschließen ist.
(1) Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
(2) Die Ernennung von Ehrenmitgliedern erfolgt, wenn zwei Drittel der anwesenden Stimmberechtigten dem Vorschlag in der Mitgliederversammlung zustimmen.
(3) Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung Stimmrecht.
(1) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes sein dürfen. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal jährlich im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.
(2) Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes und des übrigen Vorstandes.
(3) Die Kasse des Vereins einschließlich Bücher und Belege müssen den Kassenprüfern mindestens sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung zur Prüfung vorgelegt werden.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des Zwecks gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit er Ansprüche aus Darlehensverträgen der Mitglieder übersteigt, dem Landessportbund Brandenburg zu, der es unmittelbar und ausschließlich für die in § 2 dieser Satzung aufgeführten Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung ist am 29. März 2016 von der Mitgliederversammlung des Fußballsportvereins (FSV) Forst Borgsdorf beschlossen worden.

References: §57
 § 4
 § 4
 § 13
 § 3

§ 9
 §3

§ 12
 § 2
 § 2