Source: http://www.d-u-g.org/info-briefnews/info-briefe-des-jahres-2012.html
Timestamp: 2017-04-30 20:36:12+00:00

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Deutsch Ungarische Gesellschaft e.V.: INFO-BRIEFE des Jahres 2012
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Die Deutsch-UngarischeGesellschaft e. V. (DUG) -eine tragfähige Brücke zwischen den Völkern!
INFO-BRIEF vom 4. Januar 2012 Sehr geehrte Empfänger der DUG-Rundsende-Mail!Allen Empfängern dieser E-Mail –den Mitgliedern der DUG,den Freunden Ungarns und unserer Gesellschaft,den Unterstützern sowieden allgemein an Land und Leuten Ungarns Interessierten –sende ich zugleich im Namen der Mitglieder des DUG-Präsidiums die herzlichsten Grüße zum neuen Jahr, verbunden mit den besten Wünschen für gesunde, glückliche, erfolgreiche vor uns liegende zwölf Monate! Damit diese Zeit abwechslungs- und anregungsreich sein möge, wünsche ich uns allen ein vielfältiges Programm der DUG, damit möglichst jeder etwas Interessantes für sich darin finden mag.Und ich wünsche Ihnen angenehme Stunden im Kreise gleichermaßen an Ungarn und seiner Entwicklung interessierter Personen, mit denen Sie jenseits aller aktuellen politischen Entwicklungen die Begeisterung über dieses wunderbare und immer wieder faszinierende Land und die Liebe zu den Ungarn teilen können. Das heißt nicht, daß wir uns von den tagespolitischen Ereignissen abwenden und die Augen davor verschließen werden – wir möchten auch im neuen Jahr unserer Devise einer wohlwollenden (sonst bräuchte es uns nicht zu geben), aber auch kritischen (und das heißt nicht gehässigen, nicht verleumderischen, doch unter Freunden offenen) Begleitung der Vorgänge in Ungarn und um Ungarn herum verpflichtet bleiben.Wir laden Sie ein, mit Ihrer Meinung und Ihren Erfahrungen ein möglichst realistisches, facettenreiches Bild von Ungarn gestalten zu helfen!Ein wenig von dem zuvor Gesagten soll auch im Rahmen der Fortsetzung unserer Jahreshauptversammlung vom 13. Dezember 2011 am neuen Termin des 18. Januar 2012 umgesetzt werden. Durch die umfassende und detailreiche Darstellung der politischen Entwicklungen durch den ungarischen Botschafter S. E. Dr. József CZUKOR, dem für seine engagierten Worte zu danken ist, wurde das kurze Grußwort zu Beginn unserer Jahreshauptversammlung im Dezember zu einem eineinhalbstündigen Beitrag. Der Gesprächsbedarf danach – und nicht zu vergessen auch nach dem erfrischenden Klavierkonzert von Frau Krisztina FEJES (Budapest) mit Werken von Liszt und Bartók, denen zum Gedenken das Jahr 2011 offiziell gewidmet war – entwickelte sich so umfangreich, daß der Buffetempfang auf die doppelte Zeit verlängert werden mußte. Das bedeutete, daß die restliche bis 21.00 Uhr befristete Zeit dermaßen knapp wurde, daß die Mitgliederversammlung mit übergroßer Mehrheit bei sechs Gegenstimmen die Vertagung der Versammlung mit der Tagesordnung der Sitzung vom 13. Dezember 2011 auf den 18. Januar 2012 beschloß, zumal wir für diesen Tag sowieso eine wirtschaftspolitische Vortragsveranstaltung geplant haben.Durch die Weihnachtspause und den dafür notwendigen internen Klärungsbedarf verzögert, hat mir der ungarische Botschafter freundlicher- und dankenswerterweise gestern seine Bereitschaft übermittelt, wieder den Vortragssaal in der Botschaft für unsere Versammlung zur Verfügung zu stellen.Ich lade somit ein zur Fortführung der vertagten JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2011 am 18. Januar 2012 um 18.00 Uhr (Grundlage: § 9 Abs. 1 der Satzung in Verbindung mit § 11 der Satzung über Abkürzung der Ladungsfrist auf Beschluß des Präsidiums). Ich würde mich allerdings persönlich freuen, wenn Sie der hiermit übermittelten EINLADUNG von HERRN BOTSCHAFTER DR. CZUKOR bereits zu 17.00 Uhr (mit Kaffeebüffet ab 16.30 Uhr) Folge leisten würden, da er zu dieser Stunde das mir vom ungarischen Staatspräsidenten im Mai 2011 in meiner Eigenschaft als Präsidenten der DUG verliehene Goldene Verdienstkreuz Ungarns überreichen wird (mit einem anschließenden Sektempfang).*Folgend die Schnellübersicht aller allgemein öffentlichen Veranstaltungen im Januar 2012<bereinigt um die technischen Hinweise wie Anmeldungen, Fahrverbindungen usw. – Auf die Wiedergabe der nach nach der Schnellübersicht im INFO-Brief angefügten Detaileinladung zu jeder Veranstaltung wird hier verzichtet. Diese Angaben zu den einzelnen Terminen finden Sie nunmehr auf der Unterseite "Veranstaltungen –> Gesamtauflistung der früher durchgeführten Veranstaltungen" (Veranstaltungsjahresrückblick) oder bezüglich der den Programmhinweisen fallweise beigefügten Inhaltsangaben auf der Unterseite "Veranstaltungen –> Inhaltsangaben/Berichte zu früher durchgeführten Veranstaltungen">:
Di., 17.01.2012, 18.00 Uhr, Universität POTSDAM-GRIEBNITZSEEJour Fixe mit dem ungarischen Botschafter S. E. Dr. József Czukor zum Thema "Ungarn und die Europäische Union" als Gemeinschaftsveranstaltung der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam und der DUG mit einem sich anschließenden Neujahrsempfang der DUG.*Mi., 18.01.2012, 17.00 Uhr, ungarische Botschaft BERLIN-MITTEab 16.30 Uhr: Kaffeebuffetum 17.00 Uhr: Übergabe des Goldenen Verdienstkreuzes durch Ungarns Botschafter an den Präsidenten der Berliner DUG Klaus RETTELab 18.00 Uhr: JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG der DUG mit Vortrag von Prof. Dr. Martin SEIDEL (Bonn) zum Thema: "Die Malaise der Währungsunion – Auswirkungen auf die neuen Mitgliedstaaten der Europäischen Union"
Jahresbericht des Präsidiums, Kassenprüfbericht, Entlastung des Präsidiums. Turnusmäßige Neuwahlen des DUG-Präsidiums und der Kassenprüfer nach satzungsmäßigem Ablauf der Amtszeiten der bisherigen Amtsinhaber. Es kandidieren zum Präsidium:
a) als DUG-Präsident: Klaus RETTEL (Berlin)b) als Schatzmeisterin in der Funktion einer Vizepräsidentin: Magdolna KOTHE (Berlin)c) als Schriftführer: Christian KLOOS (Berlin)d) als Vizepräsidenten: Dr. Jochen BETHKENHAGEN (Berlin); Prof. Dr. Michael QUANTE (Münster/Nordrhein-Westfalen); Prof. Dr. Erzsébet RÓZSA (Debrecen/Ungarn); Dietmar SEIBT (Birkenwerder/Brandenburg); PD Dr. Norbert SPANNENBERGER (Leipzig/ Sachsen)Es kandidieren als Kassenprüfer: Árpád BEÖTHY (Berlin); Gerd KÖHLER (Mittweida/Sachsen); Frau Liane ÖZÜKAN (Berlin)*(parallel) Mi., 18.01.2012, 18.00 Uhr, Universität SAARBRÜCKEN4. Vortrag in Fortsetzung der archäologischen Vorlesungsreihe an der Universität des Saarlandes, Referent PD Dr. Felix TEICHNER (Heidelberg): "Ulpiana, Iustiniana Secunda, Gracanica – das Amselfeld zwischen Antike und Mittelalter"
Leiterin der Vortragsreihe und Moderatorin des Abends ist als Lehrstuhlvertreterin im Institut für Vor- und Frühgeschichte das DUG-Mitglied Frau Dr. Orsolya HEINRICH-TAMÁSKA*Do., 26.01.2012, 19.00 Uhr, Berliner Stadtbibliothek/Zentral- und Landesbibliothek BERLIN-MITTELesung zu Franz Fühmans 90. und Gábor Hajnáls 100. Geburtstag mit Paul KÁRPÁTI (Fertöhomok/Neusiedlersee; Berlin), Günter KUNERT (Kaisborstel/Schleswig-Hostein) [wegen einer unvorhersehbaren Operation mit anschließendem ärztlichen Reiseverbot kurzfristige Absage der Teilnahme] und Paul Alfred KLEINERT (Berlin)*Mi., 01.02.2012, 18.00 Uhr, Universität SAARBRÜCKEN5. und letzter Vortrag in Fortsetzung der archäologischen Vorlesungsreihe an der Universität des Saarlandes, Referent Dr. Michael SCHMAUDER (Bonn): "Ut turbo montibus celsis – gleich dem Wirbelwind aus den hohen Bergen" – Die Hunnen in Europa
Leiterin der Vortragsreihe und Moderatorin des Abends ist als Lehrstuhlvertreterin im Institut für Vor- und Frühgeschichte das DUG-Mitglied Frau Dr. Orsolya HEINRICH-TAMÁSKA*Die Veranstaltungen im Februar in Berlin stehen unter dem Vorbehalt, daß wir einerseits auf zwei große Ausstellungseröffnungen in BUDAPEST und in PÉCS/FÜNFKIRCHEN Rücksicht nehmen müssen, die die DUG mit der Stiftung "Humboldtforum – Berliner Schloß" und mit begleitenden Symposien für den Februar in Ungarn und die Symposien wenn möglich auch in Berlin plant und für die die Termine zur Zeit noch nicht von der ungarischen Seite bestätigt sind. Die Ausstellung und die Symposien sind der Beitrag der DUG zum offiziellen Feierprogramm aus Anlaß des vor zwanzig Jahren abgeschlossenen Deutsch-Ungarischen Freundschaftsvertrages, dessen ab dem 6. Februar in mehreren Veranstaltungen gedacht wird und wozu im Einzelfall hochrangige Delegationen aus Ungarn erwartet werden. Da wir damit rechnen können, daß zu einzelnen Veranstaltungen auch die Mitglieder unserer DUG eingeladen werden, wollen wir bei der Planung unserer eigenen Termine darauf Rücksicht nehmen.Ich hoffe, ich kann möglichst vielen von Ihnen spätestens bei unserer Jahreshauptversammlung noch einmal persönlich alles Gute zum neuen Jahr wünschen (gute Wünsche kann man immer gebrauchen, und sie kommen nie zu spät!), und verbleibe bis dahinmit freundlichen GrüßenIhrKlaus Rettel, Präsident der DUG nebst den übrigen Mitgliedern im DUG-Präsidium
INFO-BRIEF vom 5. Februar 2012 (1. RUNDBRIEF im FEBRUAR 2012)
Sehr geehrte Empfänger unserer elektronischen Veranstaltungshinweise,
liebe DUG-Mitglieder und verehrte Ungarn-Interessierte, mit den besten Grüßen am Ende dieses Sonntags finden Sie folgend den Hinweis auf eine Veranstaltung, zu der mich die Einladung durch einen beim Versand aufgetretenen Fehler leider erst gestern erreichte, zumal ohne den sonst üblichen Hinweis, ob ich dazu auch die DUG-Mitglieder und ggf. unsere sonstigen Freunde und Partner einladen kann. Nachdem dies inzwischen geklärt ist, möchte ich Sie kurzfristig auf nachstehenden Termin aufmerksam machen und die Einladung des Herrn Botschafters Dr. Czukor zur Teilnahme an Sie weiterleiten:
MORGEN, MONTAG, 6. FEBRUAR 2012, 19.00 Uhr, Botschaft von Ungarn, Unter den Linden 76, 10117 Berlin-Mitte
Zum Thema "Ungarn im internationalen Kreuzfeuer" führen der Vorsitzende der FIDESZ-Fraktion im ungarischen Parlament, Herr Dr. János LÁZÁR, und der Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad-Adenauer-Stiftung, Herr Minister a. D. Hans KAISER, ein Gespräch. Der 1975 in Hódmezövásárhely geborene János Lázár studierte nach dem Abitur am Reformierten Gymnasium seiner Heimatstadt anschließend an der Universität Szeged von 1993 bis 1999 Rechtswissenschaft und war gegen Ende jenes Jahrzehnts Geschäftsführer der Paneuropa-Union seiner Geburtsstadt, ab 2003 hatte er auch Leitungsfunktionen in regionalen und nationalen Organisationen der ungarischen Europa-Union; seit 1999/2000 ist er Mitglied des FIDESZ (seit 2002 in Doppelmitgliedschaft der christdemokratischen KDNP). Er zog als Nachrücker 2002 ins ungarische Parlament ein und ist seitdem zugleich Bürgermeister seiner im Komitat Csongrád unweit der rumänischen Grenze gelegenen Geburtsstadt, der früher als Neumarkt an der Theiß bekannten viertgrößten Stadt in Südungarn. Seit 2010 ist er FIDESZ-Fraktionsvorsitzender im Parlament.
Im Anschluß an das Gespräch lädt die ungarische Botschaft zu einem Empfang.
<Die Hinweise zum Anmeldungsverfahren sind hier herausgenommen worden.>
Für die Kurzfristigkeit bitte ich wegen der eingangs geschilderten Gründe um Entschuldigung und zugleich um Ihre freundliche Mithilfe, diejenigen DUG-Mitglieder, die über keine E-Mail-Verbindung verfügen, von diesem Termin zu informieren. Eine postalische Information würde leider nicht rechtzeitig bei den Empfängern eintreffen.
Leider mußte die von der Stiftung Berliner Schloß – Humboldtforum mit Unterstützung der DUG in Budapest und Pécs/Fünfkirchen geplante Ausstellung über die Wiedererrichtung des Berliner Schlosses und dessen künftige Nutzung kurzfristig verschoben werden. Statt des ursprünglich vorgesehenen 1. Februar 2012 soll es jetzt ein Datum im späteren März sein, weil auch für den zwischenzeitlich angedachten Ausweichtermin 7./8. März bereits um Verschiebung von ungarischer Seite gebeten wurde. Die Ausstellung sollte der offizielle Beitrag Berlins und der DUG zu den Gedenkveranstaltungen aus Anlaß des am 6. Februar vor zwanzig Jahren geschlossenen Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Ungarn über freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft in Europa sein. Der Vertrag wurde damals in Budapest unterzeichnet und wird jetzt Anlaß für hochrangige gegenseitige politische Besuche sein. Allerdings werden die offiziellen Veranstaltungen mit Rücksicht auf die innenpolitischen Belastungen in Ungarn nicht um den 6. Februar herum, sondern erst im späten Frühjahr oder Frühsommer stattfinden. Da nunmehr der Februar, der sonst für einige Veranstaltungen der DUG in Zusammenhang mit der Ausstellung in Ungarn reserviert worden war, "veranstaltungslos" ist, planen wir für die zweite Hälfte Februar zwei oder drei Vorträge in Berlin. Vorab sei auf den ersten Termin hingewiesen:
DUG-Vortragsveranstaltung in BERLIN
Am MITTWOCH, dem 15. FEBRUAR 2012, höchstwahrscheinlich um 18.00 Uhr, hält DUG-Vizepräsident PD Dr. Norbert SPANNENBERGER einen Vortrag zum Thema Die "hinterlistigen Habsburger" und ihre "deutschen Kolonisten". Zur Entstehungsgeschichte eines ungarischen Mythos.
Die genaue Uhrzeit (an der sich wegen der abendlichen Rückfahrt des Referenten nach Leipzig kaum etwas ändern wird) und der Ort des Vortrages werden Ihnen in einer gesonderten E-Mail in den kommenden Tagen mitgeteilt. Durch eine Fülle von Veranstaltungen in Berlin genau am 15. Februar sind alle unsere üblichen Veranstaltungsräumlichkeiten ausgebucht. Sie können sich aber dieses Datum in jedem Fall vormerken. Da an diesem Tage das DUG-Präsidium nach seiner Neuwahl am 18. Januar seine konstituierende Sitzung abhält, werden die DUG-Mitglieder die Gelegenheit haben, fast alle Präsidiumsmitglieder in und nach der Veranstaltung treffen und mit ihnen den Meinungsaustausch pflegen zu können.
In seiner Rede anläßlich des von der DUG am 17. Januar 2012 ausgerichteten Empfangs in der Juristischen Faktultät der Universität Potsdam hatte S. E. Dr. József Czukor die Anwesenden zu einer Veranstaltung über die Zigeuner-/Roma-Frage in Ungarn am 17. Februar in die ungarische Botschaft eingeladen. Auf Grund von Rückfragen aus Ihren Reihen von Teilnehmern an der Januar-Veranstaltung möchte ich darauf hinweisen, daß nach Auskunft der ungarischen Botschaft der vorgesehene Termin wegen der Unabkömmlichkeit eines der Ko-Referenten problematisch ist. Sollte mit dem Ko-Referenten zeitnah ein neuer Termin gefunden werden, andernfalls ohne ihn, wird eine konkrete Einladung ergehen; schon jetzt steht fest, daß – wie am morgigen Termin in der Botschaft – die DUG-Mitglieder und einige weitere Gäste als Zuhörer teilnehmen können. Sie erhalten eine entsprechende Einladung in der bereits oben angekündigten zweiten E-Mail zum Programm im Monat Februar.
Der Empfang am 17. Januar 2012 hatte unter anderem dazu gedient, den für ungarische Studenten einzurichtenden Studiengang Deutsches Recht an der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam und die dabei entstehende Zusammenarbeit zwischen der Potsdamer und der Szegediner Universität bekannt zu machen und zu würdigen. Ich bin jetzt vom Koordinator des Studienganges, Herrn Prof. Dr. Detlev W. Belling, gebeten worden, auf diese Ausbildungsmöglichkeit hinzuweisen, vor allem zur Information derer, die vielleicht über Verwandt- oder Bekanntschaft in Ungarn verfügen, aus der heraus ein Interesse an diesem Studiengang bestehen könnte. Das Projekt als solches ist inzwischen durch definitive Zusage des DAAD ab dem Wintersemester 2011/12 ausfinanziert, so daß nun ein zusätzlicher, von unserer DUG finanziell unterstützter Vorbereitungslehrgang im Sommer dieses Jahres abgehalten wird. Unter http://www.jura.uni-potsdam.de/international/szeged/sprachkursus/ gibt es für Interessierte weitere Informationen.
Noch zwei Hinweise auf Termine, die nicht von der DUG verantwortet werden. Das ist einmal im Rahmen der Berliner Filmfestspiele am DONNERSTAG, dem 16. FEBRUAR 2012, die Premiere der ungarisch-deutsch-französischen Gemeinschaftsproduktion von Bence FLIEGAUF "Csak a szél" (Nur der Wind), über die es in der Vorschau heißt: "Mitten in die aktuellen politischen Turbulenzen um autokratische Regierungsformen, kulturelle Faschisierung und rassistische Exzesse in Ungarn setzt der Regisseur Fliegauf die Geschichte einer Mordserie an Roma, die auch in Deutschland ihre Parallen hat." Der am 15. August 1974 in Budapest geborene Regisseur, der auch zur Musik des Films "Csak a szél" beigesteuert hat, lernte von 1995 bis 1998 als Bühnenbildner, war sodann Regieassistent bei Miklós Jancsó und Árpád Sopsits und arbeitete später als Regisseur und Redakteur bei ungarischen Fernsehsendern. Bereits 2004 auf der Berlinale vertreten (auf dessen Forum mit dem Film "Dealer"), erhielt er 2007 bei den Filmfestspielen in Locarno den Hauptpreis für seinen Film "Milky Way" (ungar. Tejút, Milchstraße). Ausgehend von der 2008/09 erfolgten berüchtigten Mordserie an acht Roma in Ungarn, verzichtet Fliegauf im Gegensatz zu einigen seiner früheren Filmthemen darauf, die Mordtaten in einem Dokumentarfilm zu verarbeiten, sondern stellt in einem Spielfilm abstrahierend die grundsätzliche Überlebensangst von Minderheiten inmitten einer feindselig-desinteressierten, die Nachbarn im Stich lassenden Mehrheitsbevölkerung dar. Das, was später der ungarische Ombudsman für Minderheiten als "moralischen Dammbruch" bezeichnete, verdichtet Fliegauf im Verhalten der schweigenden Mehrheit zum "Brandbeschleuniger", der die Pogromstimmung entzündet und zu rassistischer Gewalt führt.
Dem preiswürdigen Film werden gute Chancen eingeräumt, die eine oder andere Auszeichnung auf der diesjährigen Berlinale zu erringen.
Des weiteren weisen wir gern auf den Jour Fixe der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft e. V. in Berlin hin. In diesem Rahmen gibt es am DIENSTAG, dem 21. FEBRUAR 2012, 19.00 Uhr, im Restaurant "Leonhardt", Stuttgarter Platz 21 (Ecke Leonhardtstraße), 10627 Berlin-Charlottenburg (S-Bahnhof Charlottenburg / U-Bahnlinie 7, Station Wilmersdorfer Straße) einen Vortrag des auch zwei Jahre im Szeklerland lebenden freien Journalisten Keno VERSECK zum Thema:
RUMÄNIEN UND SEINE UNGARN – Verwaltungsreform schürt alte Konflikte und neuen Nationalismus.
Dieser Vortrag schließt an den Vortrag der DUG mit Dr. Ottmar Trasca vom 22. Juni 2011 an, als dieser in Berlin und darüberhinaus für unsere DUG in Aachen, Hamburg und Leipzig über "Minderheitenpolitik im Stalinismus: Das Autonome Ungarische Gebiet in Rumänien von 1952 bis 1968" referierte. Im letzten Frühjahr war die Frage der nicht nur kulturellen, sondern auch geographischen Autonomie für das ungarische Siedlungsgebiet in Siebenbürgen innenpolitisch in Rumänien hochgekocht; von ungarischer Seite wurde zur Berechtigung ihrer Forderung auf die bereits 50 Jahre zuvor von den Rumänen vermeintlich gewährte und dann 16 Jahre später wieder beseitigte territoriale Autonomie verwiesen.
Gut ein halbes Jahr später wird es interessant sein, zu erfahren, ob die durch ein Machtwort des rumänischen Staatspräsidenten erreichte Vertagung der ungarischen Forderungen auf die Zeit nach den in diesem Herbst anstehenden Parlamentswahlen – ein Burgfrieden – doch schon zu Beginn des Wahlkampfes gebrochen und dann das Thema doch in den Wahlkampf hineingezogen wird. Oder läßt – selbst wenn der Burgfriede hält – ganz einfach das Wahlergebnis der mittlerweile drei ungarischen Parteien, welche um die insgesamt nur 8 bis 10 Prozent Wählerstimmen der ungarischen Minderheit in Rumänien konkurrieren, jede dieser Parteien an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und keine von ihnen ins rumänische Parlament kommen? Dann gäbe es keine Parlamentsfraktion der ungarischen Minderheit mehr, demzufolge könnte sie nicht wie in der Vergangenheit regelmäßig als regierungsbildende Mehrheitsbeschafferin für rumänische Parteienkoalitionen dienen und nicht mehr ihre Forderung in einem die rumänische Regierung bindenden Koalitionsvertrag festschreiben. Gäbe es dagegen nach den Wahlen (zumindest) eine ungarische Fraktion im rumänischen Parlament, könnte die ungarische Autonomieforderung auch ein Stolperstein für eine Koalitionsbildung unter Einschluß der ungarischen Fraktion sein. Mit anderen Worten: die inhaltliche Unvereinbarkeit der ungarischen Forderung mit dem rumänischen Staatsverständnis könnte erstmals dafür Ursache sein, daß die ungarische Minderheit während einer ganzen Legislaturperiode nicht mehr in der Regierung als Juniorpartner säße.
Im Hinblick auf die langjährige gute Zusammenarbeit unserer DUG mit den Kollegen von der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft würde es mich freuen, wenn der eine oder andere aus den DUG-Reihen am 21. Februar den Weg in das Restaurant "Leonhardt" fände. Auch wäre es nach vielen Jahren eine Wiederbegegnung mit Herrn Verseck, der im Mai 2000 vor unserer DUG über die Zyanidvergiftung der Theiß nach dem Bersten eines Rückhaltebeckens im rumänischen Baia Mare berichtet hatte. Die auf Grund seiner rumänischen und ungarischen Zweisprachigkeit damals erlangten Kenntnisse konnte er ehedem in seinem faktenreichen Vortrag sehr gut zur Geltung bringen.
Schließlich noch ein Hinweis auf den Bezug des von der Berliner DUG für Mitte Februar herauszugebenden Sammelbandes mit den Vorträgen, die auf dem FORUM HUNGARICUM I (Mai 2010) und FORUM HUNGARICUM II (Oktober 2011) gehalten wurden. Es handelt sich um einen einzigen Band, der zum Subskritionspreis von 18,00 Euro (incl. Verpackung und Versand) bezogen werden kann; zur Wahrung des Anspruchs auf den reduzierten Preis muß der Gegenwert der Bestellung bis zum 16. Februar 2012 auf dem Konto Nr. 731 687 8002 der DUG bei der Berliner Volksbank, BLZ 100 900 00, unter Nennung des Namens und der Empfangsadresse für die Zusendung eingegangen sein. Sie können parallel dazu auch noch eine schriftliche Bestellung einschicken, doch genügt diese allein nicht, wenn der Betrag nicht bis zum 16. Februar auf dem DUG-Konto eingeht.
Nach Ablauf der Frist erhöht sich der Verkaufspreis auf 25,00 Euro (zuzügl. Verpackung und Porto). Und zur Erinnerung: Laut DUG-Satzung wird der MITGLIEDSBEITRAG für das laufende Jahr am 15. Februar fällig. Falls Sie der DUG eine Einzugsermächtigung erteilt haben, wird diese gegen Ende des Monats Februar von der einziehenden Berliner Volksbank aktiviert. Allen Mitgliedern, die bereits in den ersten Januartagen ihren Beitrag überwiesen haben, ein besonders herzliches Dankeschön!
INFO-BRIEF vom 14. Februar 2012 (2. RUNDBRIEF im FEBRUAR 2012)
An die Mitglieder und Freunde derDeutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG) sowie an die Empfänger unserer elektronischen Veranstaltungshinweise Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freunde, anbei den Hinweis auf den zur Zeit meiner letzten E-Mail-Rundsendung vom 5. Februar noch offen gewesenen Veranstaltungsort für den Vortrag mit unserem Vizepräsidenten Herrn PD Dr. Norbert Spannenberger am morgigen 15. Februar und die Vorankündigung für einen unserer Vorträge am 27. Februar, außerdem noch einige - zum Teil nur erinnernde - Hinweise auf Fremdveranstaltungen, darunter die Podiumsdiskussion über Roma-Fragen am 16. Februar in der ungarischen Botschaft (bitte beachten Sie die Hinweise auf die vorherige Anmeldung, die Sie zu diesem Eintrag finden!). Ich hatte in meiner letzten Rundsendung bereits die Verschiebung unserer für Februar terminiert gewesenen Ausstellungen in Budapest und Pécs/Fünfkirchen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Schloß - Humboldtforum hingewiesen. Die dadurch entstandene Lücke in unserem monatlichen Veranstaltungsprogramm haben wir mit zwei eigenen Veranstaltungen im Februar geschlossen und lassen es durch weitere Angebote von Drittveranstaltern ergänzen. So werden wir erstmals eine Veranstaltung im Rathaus Wilmersdorf durchführen, das wir als Standort wegen seiner guten Verkehrsanbindung - auch für unsere Besucher aus den östlichen Stadtbezirken - und des reichlichen Parkplatzangebotes am Abend sowie der nur einen Kilometer entfernten Ausfahrt der Stadtautobahn gewählt haben und das von den Mietkosten noch vertretbar ist; tatsächlich konnte uns nicht ein einziger unserer vertrauten Veranstaltungsorte in der Stadtmitte und Umgebung für morgen unterbringen, weil offenbar halb Berlin genau an diesem Tag Termine in Überfülle vorbereitet. Da das DUG-Präsidium nach seiner Neuwahl aber morgen seine konstituierende Sitzung in Berlin durchführt, ferner ein Gespräch beim ungarischen Botschafter hat und damit fast alle Präsidiumsmitglieder in der Lage sind (sofern sie nicht noch die Grippe erwischt), am Abend am Rande des Vortrags für Gesprächswünsche der Mitglieder zur Verfügung zu stehen, kam eine Verschiebung des Vortrags nicht in Frage.
An diesem MITTWOCH, dem 15. FEBRUAR 2012, 18.00 bis 20.00 Uhr, referiert in Raum 1138, Rathaus Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz 4, 10707 BERLIN, der DUG-Vizepräsident Herr PD Dr. Norbert SPANNENBERGER, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte im Historischen Seminar der Universität Leipzig, zum Thema:
Die "hinterlistigen Habsburger" und ihre "deutschen Kolonisten". Zur Entstehungsgeschichte eines ungarischen Mythos.
Zum Inhalt seiner Ausführungen schreibt der Referent: Mythen sind keine statischen Dogmen, sondern narrative, eventuell auch visualisierte Entwürfe der Selbst- oder Fremdwahrnehmung: ständig ergänzt, modifiziert und aktuellem Bedürfnis angepaßt. Mit dem Bild der "bösen Habsburger" als Personifikation der Unterdrückung magyarischer Freiheitsliebe sind in Ungarn ganze Generationen bis in unsere Zeit aufgewachsen. Doch trifft dieses von der Nationalromantik erfundene Bild überhaupt zu? Der Vortrag greift einen bestimmten Aspekt auf, nämlich das Problem der Wiederbesiedlung Ungarns nach der Osmanenherrschaft, und geht der Frage nach, unter welchen Umständen die Fiktion der "Kolonisierung" und "Germanisierung" Ungarns durch die Habsburger überhaupt entstehen und wie sie erfolgreich popularisiert werden konnte. Am Beispiel der "negativen Helden" - Kaiser Leopold I. und Kardinal Leopold von Kollonich - werden "Dichtung und Wahrheit" untersucht. *
HINWEIS AUF EINE FREMDVERANSTALTUNG DER UNGARISCHEN BOTSCHAFT (mit weiteren Hinweisen auf dazugehörige Filmvorführungen im Rahmen der BERLINALE):
Einen Tag später, also am DONNERSTAG, dem 16. FEBRUAR 2012, 19.00 Uhr gibt es in der ungarischen Botschaft, Unter den Linden 76, 10117 Berlin-Mitte, ein Podiumsgespräch zum Thema "Roma in Europa und Ungarn - ist das ein Problem?" Es diskutieren: Zoltán Balog, Staatsminister für soziale Angelegenheit,Lívia Járóka, MdEP für FIDESZ und inzwischen die überhaupt noch einzige Abgeordnete aus der Roma-Minderheit im Europäischen Parlament,Heribert Heuss, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma,Mónika Mécs, Produzentin des Filmes "Csak a szél" (Nur der Wind), Wettbewerbsbeitrag auf der Berlinale 2012,Daniel Strauß, Leiter des Kulturhauses RomnoKher - ein Haus für Kultur, Bildung und Antiziganismusforschung gGmbH, Mannheim Moderation: Ernst Hebeker, Leiter des Hauptstadtbüros der Hanns-Seidel-Stiftung Im Anschluß Empfang, gegeben von der ungarischen Botschaft.
Herr Botschafter Dr. Czukor hat freundlicherweise wieder die Mitglieder und Freunde der DUG als Zuhörer eingeladen. <Die technisch-organisatorischen Hinweise zur erforderlichen Anmeldung über die DUG wurden hier herausgenommen>
Es handelt sich im übrigen um den von Herrn Dr. Czukor in der Veranstaltung der DUG in der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam für den 17. Februar angekündigte Roma-Informationsabend; er mußte aus organisatorischen Gründen um einen Tag auf den 16. Februar 2012 vorgezogen werden. *
Der Uhrzeit der Botschaftsveranstaltung gestattet sogar noch vorher (oder an einem der Folgetage) den Besuch des oben erwähnten 98minütigen BERLINALE BEITRAGS "CSAK A SZÉL" von B. FLIEGAUF (mit dem "Künstlervornamen" BENCE für seine Berlinale-Auftritte, so auch für diesen Wettbewerbsbeitrag von 2012, und mit dem "wahren" Vornamen BENEDEK für die schon 2011 fertiggestellte ungarisch-deutsch-französische Koproduktion).
<Die Hinweise auf die Vorführtermine im Rahmen der BERLINALE und auf den Erwerb der Eintrittskarten werden hier wie auch im folgenden Hinweis auf den Film von Béla TARR herausgenommen> *
Und da wir gerade bei den 62. Berliner Filmfestspielen sind: Es gibt noch einen weiteren ungarischen Filmbeitrag, und zwar in der Reihe "BERLINALE SHORTS EXTRA" den 75minütigen Film "MAGYARORSZÁG 2011", in dem Béla TARR, letztjähriger Gewinner des Silbernen Bären für seinen Film "A Torinói Ló" (Das Turiner Pferd), aus den Beiträgen der elf unbezahlt arbeitenden Regisseure András Jeles, Ágnes Kocsis, Ferenc Török, Simon Szabó, Márta Mészáros, Péter Forgács, László Siroki, György Pálfi, Bence Fliegauf, András Salamon und Miklós Jancsó einen Episodenfilm als Protest gegen die Einschränkungen des Filmschaffens in Ungarn produziert hat.
Schließlich ist Ungarn noch mit der DEUTSCH-UNGARISCHEN KO-PRODUKTION "WESTWIND" des Regisseurs Robert THALHEIM in der Reihe "German Cinema - LOLA@Berlinale" vertreten, doch sind zu der einzigen Vorführung am 11. Februar nur akkreditierte Berlinale-Teilnehmer zugelassen. *
Des weiteren weise ich gern noch einmal auf den Jour Fixe der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft e. V. in Berlin hin; die Erläuterungen zum Inhalt und Angaben zum Anlaß der Veranstaltung finden Sie in meiner E-Mail-Rundsendung vom 5. Februar 2012. Am DIENSTAG, dem 21. FEBRUAR 2012, 19.00 Uhr referiert im Restaurant "Leonhardt", Stuttgarter Platz 21 (Ecke Leonhardtstraße), 10627 Berlin-Charlottenburg, der auch zwei Jahre im Szeklerland lebende freie Journalist Keno VERSECK zum Thema RUMÄNIEN UND SEINE UNGARN - Verwaltungsreform schürt alte Konflikte und neuen Nationalismus. Im Hinblick auf die langjährige gute Zusammenarbeit unserer DUG mit den Kollegen von der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft würde es mich freuen, wenn der eine oder andere aus den DUG-Reihen am 21. Februar den Weg in das Restaurant "Leonhardt" fände. *
Schließlich ein Vorabhinweis auf den Vortrag, den auf unsere Einladung der ungarische Geschichtswissenschaftler am Historischen Institut der Universität Szeged und dortige Hochschuldozent, Dr. Sándor PAPP, am MONTAG, dem 27. Februar 2012, 18.00 Uhr vor der DUG halten wird. Er spricht an einem noch mitzuteilenden Ort zum Thema Die diplomatischen Kontakte während des Rákóczi-Freiheitskampfes (1703-1711) mit den Osmanen. Dr. Sándor Papp ist unserer interessierten Mitgliedschaft bereits durch seinen großartigen und umfassenden Vortrag in bester Erinnerung geblieben, mit dem er die DUG-Veranstaltungsreihe über "Pécs/Fünfkirchen als Europäische Kulturhauptstadt 2010" am 22. Februar 2010 eröffnet hatte. Er untersuchte damals die Entwicklung der zwei südungarischen Zentren Szeged und Pécs unter der 150 Jahre währenden osmanischen Besetzung - auch in den unterschiedlichen Nachwirkungen bis zum heutigen Tage, was Pécs bei der Auswahl zur Europäischen Kulturhauptstadt begünstigt hatte.
WEITERE ORGANISATORISCHE HINWEISE AUS DER DUG-GESCHÄFTSSTELLE
Schließlich noch einiges aus der DUG-Geschäftsstelle (soweit es den Sammelband des FORUMS HUNGARICUM und die Anmerkung zu den Mitgliedsbeiträgen betrifft, sind es Wiederholungen aus meiner E-Mail vom 5. Februar 2012). So verweisen wir noch einmal auf den Bezug des von der Berliner DUG für Mitte Februar herauszugebenden SAMMELBANDES mit Vorträgen, die bei dem FORUM HUNGARICUM I (Mai 2010) und FORUM HUNGARICUM II (Oktober 2011) gehalten wurden.Es handelt sich um einen einzigen Band, der bei uns zum Subskritionspreis von 18,00 Euro (incl. Verpackung und Versand) zu beziehen ist; zur Wahrung des Anspruchs auf den reduzierten Preis muß der Gegenwert der Bestellung bis zum 16. Februar 2012 auf dem Konto Nr. 731 687 8002 der DUG bei der Berliner Volksbank, BLZ 100 900 00, unter Nennung des Namens und der Empfangsadresse für die Zusendung eingegangen sein. Man kann parallel dazu auch eine schriftliche Bestellung einschicken, doch genügt diese allein nicht, wenn der Betrag nicht bis zum 16. Februar auf dem DUG-Konto eingeht. Nach Ablauf der Frist erhöht sich der Verkaufspreis des Bandes auf 25,00 Euro (zuzügl. Verpackung und Porto). *
Zur Erinnerung: Laut DUG-Satzung wird der MITGLIEDSBEITRAG für das laufende Jahr am 15. Februar fällig. Falls Sie der DUG eine Einzugsermächtigung erteilt haben, wird diese gegen Ende des Monats Februar von der einziehenden Berliner Volksbank aktiviert. Allen Mitgliedern jedoch, die ihren Beitrag bereits in den ersten Januartagen überwiesen haben, ein besonders herzliches Dankeschön!
Und zu guter Letzt noch etwas sehr ERFREULICHES: Wie bekannt, haben wir über die letzten Jahre für eine siebenbürgisch-ungarische Studentin aus dem rumänischen Kreis Harg(h)ita ein STIPENDIUM AN DER UNIVERSITÄT SZEGED finanziert. Nunmehr hat Frau Mónika Ferencz am 19. Januar 2012 ihr Diplomexamen als Abfallwirtschaftlerin bestanden; nach einem nicht einfachen, weil mit viel Biologie, Chemie und Physik stark naturwissenschaftlich ausgerichteten Studium war sie in ihrer Prüfungsgruppe Zweitbeste und hat die in sie gesetzten Hoffnungen nicht enttäuscht. Dieser Erfolg gibt ein gutes Gefühl, mit der Arbeit unserer DUG etwas Nachhaltiges - noch dazu in einem ökologisch wichtigen Bereich - bewirkt zu haben, und den Mut, notfalls auch einmal zu Lasten einiger Vorträge die frei werdenden Gelder in Aus- und Fortbildungsmaßnahmen junger Ungarn zu stecken.
Ich hoffe, Sie teilen diese Auffassung und meine Freude über den Erfolg von Frau Ferencz, der wir für den weiteren Lebensweg alles Gute wünschen!
Klaus Rettel, Präsident der DUGund die übrigen Mitglieder des Präsidiums.
INFO-BRIEF vom 02. März 2012 Liebe Mitglieder der DUG, werte Freunde und Unterstützer,sehr geehrte Sympathisanten Ungarns, mit dieser Einladung gebe ich Ihnen einen Überblick über die öffentlichen Veranstaltungen der DUG im Monat März und konkretisiere damit die Ankündigungen in der Rundsendung vom 24. Februar 2012. Unsere Termine:10178 BERLIN: Montag, 5. März 2012, 18.00 Uhr, Gedenkbibliothek; Nikolaikirchplatz 5-7Zoltán KISZELLY zu Ungarns Zwei-Drittel-(Kardinal-)Gesetzen 40210 DÜSSELDORF: Mittwoch, 7. März 2012, 18.00 Uhr, Gerhart Hauptmann Haus, Bismarckstr. 90PD Dr. Norbert SPANNENBERGER zum Selbstbild der ostmitteleuropäischen Völker und Reiche vom "Bollwerk der Christenheit" in seiner Entwicklung und Umdeutung von den Türkenkriegen bis zum jugoslawischen Bürgerkrieg 53639 KÖNIGSWINTER: Freitag, 9. März 2012, 18.00 Uhr, Haus Schlesien, Dollendorfer Str. 412PD Dr. Norbert SPANNENBERGER zum Technologie- und Kapital-Export der Zisterzienser aus dem schlesischen Kloster Heinrichau während der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in die während der osmanischen Besatzungszeit schwer verwüstete westungarische Zisterzensier-Abtei Zirc (Sirtz) BERLIN: Donnerstag, 29. März 2012, 18.00 Uhr – Veranstaltungsort wird noch mitgeteilt –Zoltán KISZELLY zur Zukunft der sozialistischen MSzP nach deren Parteitag vom 25. März 2012(Vortrag in Fortsetzung der DUG-Veranstaltungsreihe über Ungarns Parteien)Mit unseren Vorträgen, vor allem denen am 5. und am 29. März, wollen wir weiter in aller Offenheit den Austausch der Meinungen und Positionen fortsetzen, aber auch auf Grund fundierter Informationen die eigene Meinungsbildung über Ungarn in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft ermöglichen. Wesentliche Hintergründe und einige Inhalte zu den Vorträgen mögen Sie bitte den nachstehenden Angaben entnehmen.____________________________ Mo., 5. MÄRZ 2012, 18.00 Uhr, Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus / Stalinismus (wahrscheinlich im Bibliotheksraum); Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 BERLIN-MITTEZoltán KISZELLY, ungarischer Politologe und Dozent an der János-Kodolány-Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Budapest, sowie Mitarbeiter in der Politikforschung der Századvég-Stiftung, ebenfalls in BudapestVORTRAG: Warum, weshalb, wieso: Die Zwei-Drittel-(oder auch Kardinal-)Gesetze in Ungarn und ihre "Ewigkeitsgarantie" – Die Frage nach dem Sinn der Gesetze und die Untersuchung der an ihnen geübten Kritik Die Angaben zum INHALT DES VORTRAGS werden hier herausgenommen; sie sind auf der Unterseite -> Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen, nach Datum geordnet, nachzulesen. *Mi., 7. MÄRZ 2012, 18.00 Uhr, Haus der Gerhart Hauptmann Stiftung, Bismarckstr. 90, 40210 DÜSSELDORFPD Dr. Norbert SPANNENBERGER, Historiker, seit 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Leipzig, seit zwei Jahren an deren GWZ (Geisteswissenschaftlichem Zentrum), und zwar am Lehrstuhl für ost- und südosteuropäische Geschichte, wo er sich Ende 2011 habilitierte. Er ist Vizepräsident der DUG, Berlin.VORTRAG (mit Lichtbildprojektionen): Das Bild vom "Bollwerk der Christenheit" in Ostmitteleuropa von den Türkenkriegen bis zum jugoslawischen Bürgerkrieg: vom Topos zum Mythos Die Angaben zum INHALT DES VORTRAGS sind hier herausgenommen; sie können auf der Unterseite -> Inhaltsangaben/Berichte, nach Datum geordnet, nachgelesen werden. *Fr., 9. MÄRZ 2012, 18.00 Uhr, Haus Schlesien – Deutsches Kultur- und Bildungszentrum e. V., Eichendorff-Saal, Dollendorfer Str. 412, 53639 KÖNIGSWINTER-HEISTERBACHEROTTPD Dr. Norbert SPANNENBERGER, Historiker, seit 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Leipzig, seit zwei Jahren an deren GWZ (Geisteswissenschaftlichem Zentrum), und zwar am Lehrstuhl für ost- und südosteuropäische Geschichte, wo er sich Ende 2011 habilitierte. Er ist Vizepräsident der DUG, Berlin.VORTRAG (mit Lichtbildprojektionen): Das Einrichtungswerk der Heinrichauer Zisterzienser in der westungarischen Abtei Zirc nach den Türkenkriegen: Schlesischer Kapital- und Technologietransfer nach UngarnDie Angaben zum INHALT DES VORTRAGS sind hier herausgenommen; sie können auf der Unterseite -> Inhaltsangaben/Bericht, nach Datum geordnet, nachgelesen werden. *Do., 29. MÄRZ 2012, 18.00 Uhr – Veranstaltungsort wird noch mitgeteilt – Zoltán KISZELLY, ungarischer Politologe und Dozent an der János-Kodolány-Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Budapest, sowie Mitarbeiter in der Politikforschung der Századvég-Stiftung, ebenfalls in BudapestVORTRAG über die Zukunft der sozialistischen MSzP nach deren Parteitag vom 25. März 2012 und den dort erwarteten Weichenstellungen Mit diesem Vortrag möchte die DUG ihre im letzten Sommer begonnene Veranstaltungsreihe über Ungarns Parteien fortsetzen, und zwar in Auswertung der Beschlüsse des für Ende März angekündigten MSzP-Parteitages (in den bisherigen Vorträgen der Veranstaltungsreihe wurden die liberale Partei in ihrer Geschichte und in ihrer aktuellen Entwicklung behandelt, ferner FIDESZ und der Parteiführer Viktor Orbán sowie schließlich aktuelle oppositionelle Gegenströmungen).______________________________Diese Vorschau möchte ich mit dem Hinweis beschließen, daß am 16. Februar 2012 in einer Veranstaltung in der ungarischen Botschaft die (nach deutschem Recht) gegründete DENNIS GÁBOR Gesellschaft zur Förderung wissenschaftlicher Zusammenarbeit e. V. als ein ungarisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt vorgestellt wurde. Zum Namensgeber der Gesellschaft wurde der ungarische Nobelpreisträger Gábor DENNIS ausgewählt, der als Erfinder der Holographie den wissenschaftlichen Aspekt und als Gründungsmitglied des Club of Rome die Internationalität des Vereins verkörpert. Ähnlich ihm soll die gegründete Organisation ein breites Spektrum von Forschung repräsentieren und darüber hinaus allen Fachdisziplinen offen stehen – wobei in der Präsentation deutlich wurde, daß sich die Vereinsführung vor allem und erst einmal den naturwissenschaftlichen Fächern verbunden fühlt und sie damit die regierungsamtlichen Ansätze in Ungarn beherzigt, wonach diese Disziplinen – auch in der internationalen Zusammenarbeit – als bruttosozialprodukterzeugend in Zukunft das vorrangige Augenmerk vor den geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen haben sollen. Als Vertreter der DUG mit Sitz in Berlin konnte ich darauf hinweisen, daß unsere Gesellschaft sich seit Jahren mit großem Nachdruck für die wissenschaftlichen Kontakte zwischen Deutschland und Ungarn mit vielen Veranstaltungen einsetzt und dabei großen Wert auf die Berücksichtigung der Geisteswissenschaften legt. Nicht nur kommen etwa 65 Prozent unserer Referenten direkt aus Ungarn, sondern insbesondere deutschsprachigen Nachwuchswissenschaftlern geben wir immer wieder die Möglichkeit, erstmals in einem Land deutscher Sprache auftreten zu können, zumindest aber (wegen der Nähe Ungarns zur häufig ersten Anlaufstation Österreich) erstmals in Deutschland. Auch die Vergabe unserer Stipendien für Studenten in Ungarn unterstützt diesen Ansatz, ganz zu schweigen von unseren Ko-Finanzierungen für Veröffentlichungen in Deutschland oder auch unseren eigenen Publikationen. Vor diesem Hintergrund habe ich mich berechtigt gefühlt, die Verantwortlichen der Dennis Gábor Gesellschaft einzuladen, mit uns gemeinsam den Bereich der Geisteswissenschaften zu pflegen. Warum soll man ein vorhandenes Standbein nicht im Interesse der Sache nutzen, anstatt sich um ein eigenes Standbein zu bemühen? Wir können gespannt sein, wie dieses Angebot auf- oder besser angenommen wird.Offenbar in einer vorangegangenen nicht-öffentlichen Gründungsveranstaltung hatten die Gründungsmitglieder bereits die Vereinsführung bestellt. Zum Vorsitzenden wurde Herr Prof. Dr. László Ungvári, Rektor der Technischen Hochschule Wildau (bei Berlin) gewählt,zum Vizevorsitzender Herr Prof. Dr. Ferenc Krausz, Direktor des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching (bei München) und Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften sowiezum Schatzmeister Herr Dr. Jörg Weidenhammer, Geschäftsführer der Asklepios Medical School in Hamburg (in Kooperation mit der Semmelweis Universität Budapest). Mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches Wirken zum Wohle der ungarisch-deutschen Beziehungen an die "Dennis Gábor Gesellschaft" insgesamt und an deren neugewählte Vereinsführung in Sonderheit sowie ebenso guten Wünschen für die Empfänger dieses Informationsbriefes und allen denen, die nicht müde werden, ob als Mitglieder oder als Förderer diese unsere DUG bei der Verbreiterung der Tätigkeitsfelder und zum Zwecke der Konsolidierung der deutsch-ungarischen Beziehungen zu unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen,verbleibe ich – auch im Namen der übrigen Mitglieder des DUG-Präsidiums – mit freundlichen GrüßenIhrKlaus Rettel, Präsident der DUG mit Sitz in Berlin.
======================================================== INFO-BRIEF vom 15. April 2012 Werte DUG-Mitglieder undverehrte an unserer Veranstaltungsübersicht Interessierte, insgesamt konnte die DUG im ersten Quartal dieses Jahres bereits zehn öffentliche Veranstaltungen anbieten, davon zwei Vorträge in Saarbrücken und jeweils einen Vortrag in Potsdam (mit Empfang), in Königswinter (bei Bonn) und ein Referat am Dienstag, dem 27. März 2012, an der Universität Pécs/Fünfkirchen. Letztgenannter bisher nicht mitgeteilter Termin wurde äußerst kurzfristig auf Bitten des dortigen, in der Rókus utca 2 gelegenen Geschichtswissenschaftlichen Instituts in unser Programm und in unsere Finanzierung aufgenommen, so daß nach endgültiger Bestätigung von ungarischer Seite drei Tage vor der Veranstaltung nur noch unsere dort ansässigen Mitglieder und Freunde einen Hinweis erhielten, während der allgemeine Verteiler nicht aktiviert wurde. DUG-Vizepräsident PD Dr. Norbert SPANNENBERGERreferierte am 27. März 2012auf Einladung des Lehrstuhls für Neuere Geschichte und der Stiftungsprofessur für Deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa zum Thema Historiographie und Quellenkunde der Ansiedlung der Deutschen in Ungarn
in einem gut besuchten Vortrag mit anschließender lebhafter und ausgiebiger Diskussion.An dieser Stelle möchte ich die durchaus mißliche Situation bekennen, die sich aus derart kurzfristigen Einladungen, mehr noch in sich häufendem Maße wegen verspäteter Bestätigung und ausbleibender Angaben zu Uhrzeiten und Veranstaltungsorten von Seiten der Kooperationspartner ergeben. Dies macht es immer schwieriger, wenigstens zu Beginn eines Monats ein komplettes Veranstaltungsprogramm für die bevorstehenden vier Wochen zu versenden. Das gilt vor allem bei universitäten Kooperationspartnern und insbesondere – wie jetzt – zu Beginn eines Semesters. Eine Gesamtplanung für einen Kalendermonat wird uns dadurch erschwert; denn die Verzögerungen bei Kooperationsveranstaltungen wirken sich auf die Vorbereitung unserer eigenen Veranstaltungen aus (bei denen wir zusätzlich darauf achten sollen, daß keine Kollisionen mit Veranstaltungen in der ungarischen Botschaft auftreten).Bekanntlich unterstützt die DUG einige universitäre Vorlesungsreihen, Kolloquia und Seminare bei den Geschichtswissenschaften, indem wir uns darum bemühen, durch unser Engagement so oft wie möglich ungarische Themen – und soweit realisierbar auch mit ungarischen Referenten – zur Sprache zu bringen und ein kleines Gegengewicht zur osteuropa- oder balkanlastigen Befassung mit geschichtlichen und politischen Themen zu schaffen. Dieses Angebot zur Unterstützung, in das wir bei Interesse auch hungarologische Institutionen einbeziehen (selbst wenn dort die Gefahr der "Balkanlastigkeit" nicht besteht), wurde schon auf der letzten DUG-Jahreshauptversammlung etwas ausführlicher besprochen.So werden wir auch im jetzt beginnenden Semester u. a. wieder die Kolloquiumsreihe für Ost- und Südosteuropäische Geschichte am GWZ (Geschichtswissenschaftlichen Zentrum) der Universität LEIPZIG (Lehrstuhl Prof. Dr. Höpken) mit einigen von uns finanzierten Referenten beschicken. Die Reihe wird eröffnet am kommendenDi., 17. April 2012, 17.15 Uhr (bis 18.45 Uhr), Ort: Raum 3.215, Geschichtswissenschaftliches Institut (GWZ) an der Universität Leipzig, Beethovenstr. 15, 04107 LEIPZIGIm Rahmen eines dieser Tage aus anderen Gründen vereinbarten Besuchs in Leipzig hat sich kurzfristig der Historiker Prof. Dr. János POÓR von der Budapester Universität ELTE zu einem Vortrag (mit anschließender Diskussion) zum ThemaDie historische Verfassung Ungarns und ihre Kritik im Zeitalter des Liberalismusbereit gefunden, worauf wir gern hinweisen und hoffen, daß die Veranstaltung auch auf Interesse in nicht-universitären Kreisen stößt, zumal das Thema eine aus der neuen ungarischen Verfassung bekannte Wortkombination von der "historischen Verfassung Ungarns" aufgreift, die – selbst in der aktuellen Verfassung – jeder Konkretisierung entbehrt und offenbar einen der Auslegung bedürfenden "unbestimmten Rechtsbegriff" darstellt. Was ist also diese "historische Verfassung", aus welcher Zeit stammt sie, wie ist sie kodifiziert, und wo ist sie zu finden? Und schließlilch: Warum stößt sie auf Kritik? Der Vortrag findet nur in Leipzig statt! Er ist allgemein öffentlich, ist eintrittsfrei und bedarf keiner vorherigen Anmeldung.
*Ferner mache ich auf eine Drittveranstaltung der ungarischen Botschaft in deren Räumen Unter den Linden 76, 10117 Berlin-Mitte amMo., 23. April 2012, 18.30 Uhrmit der entsprechenden Einladung aufmerksam (ACHTUNG: ANMELDUNG ist erforderlich!). Im Nachgang zum jährlichen Welt-Roma-Tag am 8. April gibt es am 23. April ein Podiumsgespräch zum Thema "ROMA-FRAUEN IN EUROPA" mit anschließendem Empfang.Die Podiumsdiskussion wird umrahmt von Grußworten der deutschen Staatsministerin Cornelia PIEPER, ferner des Schirmherren der Veranstaltung, des ungarischen Staatsministers Zoltán BALOG, und einer Videobotschaft der ungarischen Europaabgeordneten Lívia JÁRÓKA – sie ist das einzige der Roma-Ethnie zugehörige Mitglied im Europäischen Parlament – sowie einem Konzert des Gitarristen Ferenc SNÉTBERGER und seiner Schüler aus dem Snétberger Zentrum für Musiktalente am Balaton/Plattensee.Auf dem Podium diskutieren (die Angaben zu den Personen wurden zum besseren Verständnis der Positionen der Podiumsteilnehmerinnen unsererseits erweitert):Ágnes OSZTOLYKÁN, Mitglied der LMP-Fraktion im ungarischen Parlament und Trägerin des 2007 von der damaligen US-amerikanischen Außenministerin Condoleezza Rice gestifteten und jährlich an zehn Frauen aus aller Welt für ihren außerordentlichen Mut beim Einsatz für die Rechte der Frauen verliehenen Preises "Women of Courage" – sie erhielt die Auszeichnung im März 2011 aus der Hand der gegenwärtigen amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton in Anwesenheit der Präsidentengattin Michelle Obama für ihren Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung und für ihr Engagement bei der Integration der Roma (u. a. leitete Frau Osztolykán das Budapester Sekretariat der von den ostmitteleuropäischen Regierungen beschlossenen, von der Soros-Stiftung 1995 angestoßenen Initiative "Decade of Roma Inclusion" [sinngemäß: Jahrzehnt der Roma-Integrierung, das heißt der Einbeziehung der Roma-Minderheit und ihrer Angehörigen auf allen gesellschaftlichen Ebenen]);Katalin BÁRSONY, Soziologin, Filmschaffende, Geschäftsführerin der von Roma getragenenen privaten Stiftung ROMÉDIA und Mitinitiatorin der 2009 europaweit ins Leben gerufenen Netzwerk-Initiative "I am a European Roma Woman", die erstmals im April 2009 mit Video-Kurzfilmen in Ungarn an die Öffentlichkeit trat (Frau Bársony ist u. a. Chefredakteurin der Sendereihe "Mundi Romani" im Duna-TV);Sabrina GUTTENBERGER, Deutscher Verband Sinti&Roma, stellvertr. Vorsitzende im Landesverband Baden-Württemberg;Jane SIMON, Deutscher Verband Sinti&Roma, Bildungsbeauftragte bei RomnoKher (Haus für Kultur, Bildung und Antiziganismusforschung, Mannheim).So viel im Moment an Mitteilungen für den restlichen April!Mit freundlichen GrüßenIhrKlaus Rettel und die übrigen Mitglieder des DUG-Präsidiums.
INFO-BRIEF vom 01. Mai 2012 (1. RUNDBRIEF im MAI 2012)
Sehr geehrte Mitglieder der DUG,verehrte Freunde Ungarns und unserer Gesellschaft,zum heutigen Mai-Feiertag die herzlichsten Grüße und einen ersten Überblick über die im neuen Monat anstehenden Veranstaltungen. Wegen der notwendigen Anmeldung für den nahenden Termin am 7. Mai (!) in Potsdam kann ich leider den erst für morgen oder übermorgen zu erwartenden Rücklauf der Zusagen, die noch von weiteren angefragten Referenten und Kooperationspartnern für Veranstaltungen in der zweiten Monatshälfte anstehen, nicht abwarten. Es wird deshalb alsbald eine erweiterte/ergänzende Programmübersicht versandt werden müssen. Folgend der Kurzüberblick, wobei ich zu beachten bitte, daß die Veranstalter der halbtägigen Fachkonferenz am 7. Mai und des ganztägigen Workshops am 14. Mai nicht nur eine Anmeldung der Teilnehmer erwarten, sondern auch davon ausgehen, daß die Teilnehmer jeweils möglichst die ganze Veranstaltung besuchen; die angegebenen Uhrzeiten der einzelnen Blöcke sind nämlich nur Richtzeiten, so daß Verschiebungen möglich sind und das gezielte Herauspicken eines einzelnen Vortrags erschwert ist (der Workshop am 14. Mai kann auch nur nachmittags besucht werden!).
Alle Veranstaltungen sind öffentlich, auch die in Kooperation mit Lehrstühlen (und sie sind in diesem Fall nicht nur Universitätsangehörigen, sondern auch dem allgemeinen Publikum zugänglich); der Eintritt ist frei, eine Anmeldung zu den DUG-eigenen Veranstaltungen ist nicht erforderlich! Auf Grund unserer Kooperation mit den Veranstaltern der Termine am 7. und am 14. Mai auf anderen Gebieten haben diese uns freundlicherweise gestattet, interessierte DUG-Mitglieder und Freunde der DUG dazu einzuladen. Wegen des Verfahrens zur Anmeldung zu diesen beiden nachrichtlich mitgeteilten Veranstaltungen (es handelt sich nicht um DUG-Veranstaltungen!) bitte ich die späteren Hinweise zu beachten.
*Mo., 07. Mai 2012, 14.00 bis (einschließlich Empfang) ca. 20.00 UhrOrt: Juristische Fakultät der Universität Potsdam, August-Bebel-Str. 89, Haus 1, Raum 09/10, 14482 POTSDAMFachkonferenz zur ungarischen Verfassung: Das neue ungarische Grundgesetz (Wegen dieser Drittveranstaltung wird unser bisher nur intern angekündigter Vortrag von Dr. Béla Miklós Szöke auf den 10. Mai 2012 verschoben!)
*Di., 08. Mai 2012, 18.00 bis 20.00 Uhr – DUG-Kooperationsveranstaltung in FREIBURG I. BR.Ort: Philosophische Fakultät, Historisches Seminar, Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte, Rempartstr. 15, Kollegialgebäude IV, Raum 4429, Albrecht-Ludwigs-Universität, 79085 FREIBURG IM BREISGAUDr. Ottmar TRASCA, Universität Cluj/Kolozsvár/Klausenburg,Öffentliche Vortragsveranstaltung (mit anschließender Diskussion) in Koooperation von DUG und Lehrstuhl Prof. Dr. Dietmar Neutatz:Der Zweite Wiener Schiedsspruch
*Do., 10. Mai 2012, 18.00 Uhr – Vortragsveranstaltung der DUG in BERLINOrt: wird noch mitgeteilt – wahrscheinlich der Clubraum in der Botschaft Ungarns, 10117 BERLIN-MITTEDr. Béla Miklós SZÖKE, Archäologisches Institut, Forschungszentrum für Geisteswissenschaften der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, BudapestArchäologische Forschungen in Zalavár-Vársziget (Mosaburg) - ein Fundplatz des 9. Jahrhunderts in der Klein-Balaton-Region Moderation: Dr. Orsolya HEINRICH-TAMÁSKA, Historikerin und Archäologin, GWZO Leipzig
*Mo., 14. Mai 2012, 09.30 bis 17.30 Uhr – ganztägiger Workshop des EJFs in BERLIN-STEGLITZOrt: Hotel Morgenland, Finckensteinallee 23-27, 12205 BERLIN-STEGLITZWorkshop über "Chancen der Integration und Bildung von Roma in Deutschland" (von 13.00 bis 17.30 Uhr mit Berichten aus Ungarn, Tschechien sowie Bosnien-Herzegowina)
Di. 15. Mai 2012, 18.00 Uhr – Vortragsveranstaltung der DUG in BERLINOrt: wird noch mitgeteilt – wahrscheinlich im Clubraum der Botschaft Ungarns, 10117 BERLIN-MITTEErika CSOVCSICS, vormalige Rektorin des Gandhi-Gymnasiums, Richárd KARSAI, Pädagoge, beide Pécs/FünfkirchenBildungschancen für Roma-/Zigeuner-Kinder in Ungarn-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-Zu den Terminen im einzelnen:
HINWEIS AUF EINE DRITTVERANSTALTUNGMo., 07. Mai 2012, 14.00 bis (einschließlich Empfang) ca. 20.00 UhrOrt: Juristische Fakultät der Universität Potsdam, August-Bebel-Str. 89, Haus 1, Raum 09/10, 14482 POTSDAMFachkonferenz zur ungarischen Verfassung: Das neue ungarische GrundgesetzEine gemeinschaftliche Veranstaltung der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam, der Juristischen Fakultät der Universität Szeged, der Deutsch-Ungarischen Juristenvereinigung und der Botschaft Ungarns in BerlinProgrammübersicht:Begrüßung und Einführung: Dr. Volkmar Schöneburg, brandenburgischer JustizministerProf. Dr. Hartmut Bauer, Dekan der Juristischen Fakultät, Universität PotsdamProf. Dr. Krisztina Karsai, Vizedekanin der Juristischen Fakultät, Universität SzegedTeil 1: Die Entstehung der Verfassung und ihr internationales EchoVortrag: Prof. Dr. László Trácsányi, vormals Mitglied des ungarischen Verfassungsgerichtshofes, derzeit ungarischer Botschafter in ParisReferate:Dr. Csaba Lang, Rechtsanwalt und Generalsekretär der Deutsch-Ungarischen JuristenvereinigungProf. (em.) Dr. Rupert Scholz, Bundesverteidigungsminister a. D., Lehrstuhl für öffentliches Recht an der FU Berlin und der LMU München, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, dann des Deutschen Bundestages (1990-2002), Vorsitzender der gemeinsamen Verfassungskommission von Bundestag und Bundesrat (1992-1994), Vorsitzender des Rechtsausschusses des Bundestages (1998-2002)Dr. Katalin Gönczi, vormals Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Habilitationsstipendiatin an der Universität Frankfurt/Main; Lehrbeauftragte an der Pázmány-Péter-Universität, Budapest; Wissenschaftliche Forschungstelleninhaberin im Projekt 'Magdeburger Recht' der Sächsichen Akademie der Wissenschaften zu Leipziganschließend PodiumsdiskussionModeration: Prof. Dr. Eckart D. Stratenschulte, Direktor der Europäischen Akademie BerlinTeil 2: Verfassungsgerichtsbarkeit und Gerichtsbarkeit in Ungarn (ab ca. 16.15 Uhr)Vortrag: Prof. Dr. Péter Paczolay, Präsident des ungarischen VerfassungsgerichtshofesReferate: Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Bundesjustizministerin a. D.; Honorarprofessorin am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin, Gastprofessorin an der RWTH Aachen; Mitglied des Deutschen Bundestages (1972-2009); Vorsitzende des Rechtsausschusses des Bundestages (1980-1983) sowie nach ihrer Ministertätigkeit weiterer Bundestagsausschüsse; Vorsitzende des Rechtsausschusses der Parlamentarischen Versammlung im Europarat (2008-2009)Prof. Dr. Herbert Küpper, Geschäftsführer des Instituts für Ostrecht München; Honorarprofessor der Andrássy-Universität BudapestDr. Tamás Sulyok, Rechtsanwalt, Verfassungsjurist; Gastdozent an der Universität Szeged; Honorarkonsul Österreichs in Szegedanschließend PodiumsdiskussionModeration: Prof. Dr. Krisztina Karsai, Vizedekanin der Juristischen Fakultät, Universität SzegedSchlußworte: Dr. József Czukor, Botschafter Ungarns in BerlinAnschließend Empfang mit musikalischer Umrahmung vom Ensemble 'DurrBanda'Eine ANMELDUNG für diese eintrittsgeldfreie Drittveranstaltung ist erforderlich!<Auf eine Wiedergabe der Anmeldemodalitäten wird hier verzichtet>*Di., 08. Mai 2012, 18.00 bis 20.00 Uhr – DUG-Kooperationsveranstaltung in FREIBURG I. BR.Ort: Philosophische Fakultät, Historisches Seminar, Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte, Rempartstr. 15, Kollegialgebäude IV, Raum 4429, Albert-Ludwigs-Universität, 79085 FREIBURG IM BREISGAUDr. Ottmar TRASCA, Institut für Geschichte 'George Baritiu' der Babes-Bolyai-Universität in Cluj/Kolozsvár/Klausenburg,Der Zweite Wiener Schiedsspruch
Moderation: Akademische Rätin Dr. Julia OBERTREIS
– Allgemein öffentliche Vortragsveranstaltung in deutscher Sprache (mit anschließender Diskussion) in Kooperation von DUG und Lehrstuhl Prof. Dr. Dietmar Neutatz, Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte, Historisches Seminar an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg –Dieser Vortrag wird nicht in Berlin angeboten, da Herr Dr. TRASCA zum Thema bereits bei uns referiert hat. Unsere Mitglieder und Sympathisanten in Baden-Württemberg sind vorab informiert.<Die dieser Einladung beigefügten ausführlichen Informationen zum Vortrag wurden hier herausgenommen; sie sind auf der Unterseite Inhaltsangaben/Berichte zum jeweiligen Datum des Vortrags nachzulesen.>*Do., 10. Mai 2012, 18.00 Uhr – Mit Bildprojektion unterstützte Vortragsveranstaltung der DUG in BERLINOrt: wird noch mitgeteilt – wahrscheinlich im Clubraum der Botschaft Ungarns, 10117 Berlin-MitteDr. Béla Miklós SZÖKE, Archäologisches Institut, Forschungszentrum für Geisteswissenschaften der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, BudapestArchäologische Forschungen in Zalavár-Vársziget (Mosaburg) – ein Fundplatz des 9. Jahrhunderts in der Klein-Balaton-RegionModeration: Dr. Orsolya HEINRICH-TAMÁSKA, Historikerin und Archäologin, GWZO LeipzigMit der fälligen Bestätigung des Veranstaltungsortes werden auch einige erläuternde Hinweise zum Inhalt des auf deutsch gehaltenen Vortrags übersandt!*
HINWEIS AUF EINE VERANSTALTUNG UNTER BETEILIGUNG DER DUG
Mo., 14. Mai 2012, 09.30 bis 17.30 Uhr – ganztägiger Workshop des EJFs in BERLIN-STEGLITZ(mit Beteiligung des DUG-Vizepräsidenten Dietmar SEIBT und des DUG-Mitglieds [und Vorstandsmitglieds der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft] Christof J. KAISER, beide Berlin, als Referenten) Ort: Hotel Morgenland, Finckensteinallee 23-27, 12205 BERLIN-STEGLITZWorkshop über "Chancen der Integration und Bildung von Roma in Deutschland" (von 13.00 bis 17.30 Uhr mit Berichten aus Ungarn, Tschechien sowie Bosnien-Herzogowina)Das mit dem Programm dieser vom EJF – Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk – verantworteten Veranstaltung verfolgte Ziel ist es, erfolgreiche und gute Initiativen und Strategien zur Roma-Intergration vorzustellen und nach einem Modell für Berlin zu suchen, das in Trägerschaft des EJFs umgesetzt werden kann. Durch den verstärkten Zuzug von Familien dieser Minderheit vor allem aus den ost- und südosteuropäischen Regionen nach Berlin ist ein Handlungsdruck entstanden, auf den der EJF mit einem – auch international vernetzten – "Lernzentrum für Roma" reagieren will. Zum Programm:Begrüßung und Erläuterung, u. a. PD Dr. Stefan Büttner-von Stülpnagel (EJP Projektentwicklung)
Vorträge (Auswahl):Jane Schuch (HU Berlin): Vorstellung und Erläuterung der wissenschaftlichen Studie "Bildungssituation der Roma in Deutschland"Cordula Simon, Europabeauftragte des Bezirks Neukölln: Förderung von Roma in BerlinMittagspause – Imbiß auf Einladung des EJFErika Csovcsics, vormals Rektorin des Gandhi-Gymnasiums in Pécs/Fünfkirchen, UngarnElisabeth Schindler: Erfahrungen aus ungarischen Schulen und KindertagesstättenAlena Zieglerová: Die Situation in TschechienSusanne Mühlenbein: Die Situation in Bosnien-HerzegowinaErgebnis des WorkshopsEine ANMELDUNG zur kostenlosen Teilnahme an dieser Veranstaltung ist erforderlich. Im Falle einer ganztägigen Teilnahme sind Sie zum Mittagessen Gast des EJF! <Auf die Angaben zu den Anmeldeformalitäten wird hier verzichtet>-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-Wie bereits oben angemerkt, folgt kurzfristig eine weitere Programmübersicht mit Angaben zur Veranstaltung am 15. Mai 2012, vor allem auch mit dem Nachtrag zu den fehlenden Veranstaltungsorten, ggf. auch die Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der DUG, soweit diese – wie im Moment der Planungsstand ist – noch in der ersten Juniwoche durchgeführt werden kann.Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Vorfreude auf die angekündigten Veranstaltungen und dann auch die nötige Zeit, damit Sie uns mit Ihrem Besuch beehren können.In diesem Sinne einen guten Start in den Mai und freundliche GrüßeIhrKlaus Rettel, Präsident der DUG und die übrigen Mitglieder des DUG-Präsidiums.
INFO-BRIEF 7. Mai 2012 (2. RUNDBRIEF im MAI 2012)
Werte Mitglieder der DUG,geschätzte Freunde Ungarns und der DUG,in dieser Aussendung finden Sie die in der letzten Programmvorschau vom 1. Mai 2012 angekündigte Ergänzung des Mai-Programms, insbesondere die Hinweise auf den Veranstaltungsort der Vorträge am 10. und am 15. Mai in Berlin. Ferner bitte ich sehr herzlich, den folgenden organisatorischen Hinweis für diese beiden Termine zu beachten. Und dann empfehle ich Ihrer freundlichen Aufmerksamkeit die fristwahrende Einladung zur JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG am 7. Juni 2012.Für die Vorträge am 10. und 15. Mai 2012 hat S. E. Dr. József Czukor freundlicher- und im Hinblick auf die zusätzliche Belastungen für die Mitarbeiter der Botschaft großzügigerweise den Clubraum in der 6. Etage der ungarischen Botschaft überlassen. Seine spontane Bereitschaft, uns bei der schwierigen Suche nach freien Veranstaltungsorten je nach Verfügbarkeit von Botschaftsräumen zu helfen, kann nun erstmals umgesetzt werden. Da die Räume innerhalb des Botschaftsgebäudes liegen, sind die besonderen organisatorischen Hinweise dringend zu beachten. Diese ergeben sich vor allem dadurch, daß das Haus nur als Gruppe betreten und wieder verlassen werden kann; zwischenzeitliches Betreten des Gebäudes (z. B. wegen verspäteten Eintreffens) oder früheres Weggehen sind leider nicht möglich! <Vom Abdruck der an dieser Stelle im INFO-BRIEF gegebenen organisatorischen Hinweise wird hier abgesehen.>EINGANG für die Veranstaltungen im Clubraum der Botschaft: Konsulatseingang, Wilhelmstr. 61 (also nicht der Haupteingang Unter den Linden!). Das Verlassen des Gebäudes als Gruppe ist für 20.00 Uhr vorgegeben.Vielleicht vorweg nur ein Hinweis, der vor allem für die regen Besucher der Botschaftsveranstaltungen von Interesse sein mag. Der dort in den letzten Wochen mehrfach aufgetretene Staatssekretär Zoltán Balogh ist nach Rücktritt des Ministers für nationale Ressourcen am 3. Mai 2012 dessen Nachfolger geworden.*Folgend finden Sie eine Schnellübersicht der Termine mit den wichtigsten Angaben:Di., 08. Mai 2012, 18.00 bis 20.00 Uhr – DUG-Kooperationsveranstaltung in FREIBURG I. BR.Ort: Philosophische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität, Rempartstr. 15, Kollegialgeb. IV, Raum 4429, 79085 FREIBURG IM BREISGAUDr. Ottmar TRASCA, Universität Cluj/Kolozsvár/KlausenburgAllgemein öffentliche, von Lichtbildern unterstützte Vortragsveranstaltung (mit anschließender Diskussion) in Koooperation von DUG und Lehrstuhl Prof. Dr. Dietmar Neutatz:Der Zweite Wiener Schiedsspruch*NEU!Mi., 09. Mai 2012, 19.00 bis 21.00 Uhr – DUG-Kooperationsveranstaltung in PFORZHEIMOrt: Ratskeller, Marktplatz 1, 75175 PFORZHEIMDr. Ottmar TRASCA, Universität Cluj/Kolozsvár/KlausenburgAllgemein öffentliche Vortragsveranstaltung (mit anschließender Diskussion) in Kooperation von DUG/Berlin, DRG/Pforzheim-Enzkreis und DUG/Pforzheim-Enzkreis:Minderheitenpolitik im Stalinismus: Das Autonome Ungarische Gebiet in Rumänien von 1952 bis 1968*Do., 10. Mai 2012, 18.00 Uhr – Vortragsveranstaltung der DUG in BERLINOrt: Clubraum in der Botschaft Ungarns – bitte unbedingt die eingangs dieses INFO-BRIEFES gegebenen organisatorischen Hinweise beachten! ANMELDUNG erforderlich!EINGANG über Wilhelmstr. 61, 10117 BERLIN-MITTEDr. Béla Miklós SZÖKE, Archäologisches Institut, Forschungszentrum für Geisteswissenschaften der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, BudapestÖffentliche, von Lichtbildern unterstützte Vortragsveranstaltung (mit anschließender Diskussion):Archäologische Forschungen in Zalavár-Vársziget (Mosaburg) – ein Fundplatz des 9. Jahrhunderts in der Klein-Balaton-Region Moderation: Dr. Orsolya HEINRICH-TAMÁSKA, Historikerin und Archäologin, GWZO Leipzig*HINWEIS AUF EINE DRITTVERANSTALTUNG UNTER BETEILIGUNG DER DUGMo., 14. Mai 2012, 09.30 bis 17.30 Uhr – ganztägiger Workshop des EJFs in BERLINANMELDUNG erforderlich!Ort: Hotel Morgenland, Finckensteinallee 23-27, 12205 BerlinWorkshop: Chancen der Integration und Bildung von Roma in Deutschland*Di., 15. Mai 2012, 18.00 Uhr – Vortragsveranstaltung der DUG in BERLINOrt: Clubraum in der Botschaft Ungarns – bitte unbedingt die eingangs dieses INFO-BRIEFES gegebenen organisatorischen Hinweise beachten!ANMELDUNG erforderlich! EINGANG über Wilhelmstr. 61, 10117 BERLIN-MITTEErika CSOVCSICS, vormalige Rektorin des Gandhi-Gymnasiums,Richárd KARSAI, Pädagoge, beide Pécs/FünfkirchenÖffentliche, von Lichtbildern begleitete Vortragsveranstaltung (mit anschließender Diskussion):Bildungschancen für Roma-/Zigeuner-Kinder in Ungarn (unter anderem mit Vorstellung des Ghandi-Gymnasiums in Pécs/Fünfkirchen)*HINWEIS AUF EINE DRITTVERANSTALTUNG in der Botschaft Ungarns in BERLINDi., 22. Mai 2012 von 13.00 bis 19.30 UhrOrt: Botschaft Ungarns, Unter den Linden 76, 10117 BERLIN-MITTEANMELDUNG erforderlich!FESTVERANSTALTUNG aus Anlaß des zwanzigjährigen Bestehens des Vertrages über die freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Ungarn– Es handelt sich um keine Veranstaltung der DUG, doch sind interessierte DUG-Mitglieder und Gäste herzlich eingeladen –*Do., 07. Juni 2012, 17.00 Uhr – JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG der DUG in BERLINOrt: Botschaft Ungarns, Unter den Linden 76, 10117 BERLIN-MITTEDie Veranstaltung besteht aus der DUG-Jahreshauptversammlung, der anschließenden Beteiligung an der Eröffnung der Herend-Prozellan-Ausstellung in der ungarischen Botschaft, dem darauf folgenden, von der DUG ausgerichteten Bratschen-Klavier-Konzert und der Teilnahme am abschließenden Botschaftsempfang- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Zu den Veranstaltungshinweise im einzelnen:Di., 08. Mai 2012, 18.00 bis 20.00 Uhr – DUG-Kooperationsveranstaltung in FREIBURG I. BR.Ort: Philosophische Fakultät, Historisches Seminar, Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte, Rempartstr. 15, Kollegialgebäude IV, Raum 4429, Albert-Ludwigs-Universität, 79085 FREIBURG IM BREISGAUDr. Ottmar TRASCA, Universität Cluj/Kolozsvár/Klausenburg, Institut für Geschichte 'George Baritiu' der Babes-Bolyai-Universität in Cluj/Kolozsvár/Klausenburg, zugleich Außenstelle der Rumänischen Akademie der WissenschaftenAllgemein öffentliche, durch Lichtbilder unterstützte Vortragsveranstaltung (mit anschließender Diskussion) in Koooperation von DUG und Lehrstuhl Prof. Dr. Dietmar Neutatz:Der Zweite Wiener SchiedsspruchDer Referent hält seinen Vortrag auf deutsch; anschließend steht er für die Diskussion zur Verfügung.Dieser Vortrag wird nicht in Berlin angeboten, da Herr Dr. TRASCA zum Thema bereits am Vereinssitz in Berlin referiert hat. Unsere Mitglieder und Sympathisanten in Baden-Württemberg sind vorab informiert.<Die im INFO-Brief abgedruckten Informationen zum Inhalt des Vortrags werden hier herausgenommen; sie sind nunmehr auf der DUG-Internetseite unter -> Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte nachzulesen>.*NEU!Mi., 09. Mai 2012, 19.00 bis 21.00 Uhr – DUG-Kooperationsveranstaltung in PFORZHEIMOrt: Ratskeller, Marktplatz 1, 75175 PFORZHEIMDr. Ottmar TRASCA, Universität Cluj/Kolozsvár/Klausenburg, Institut für Geschichte 'George Baritiu' der Babes-Bolyai-Universität in Cluj/Kolozsvár/Klausenburg, zugleich Außenstelle der Rumänischen Akademie der WissenschaftenÖffentliche Vortragsveranstaltung (mit anschließender Diskussion) in Kooperation von Deutsch-Ungarischer Gesellschaft e. V. (Berlin), Deutsch-Rumänischer Gesellschaft e. V. (Pforzheim-Enzkreis) und Deutsch-Ungarischer Gesellschaft e. V. (Pforzheim-Enzkreis):Minderheitenpolitik im Stalinismus: Das Autonome Ungarische Gebiet in Rumänien von 1952 bis 1968Der Referent hält seinen Vortrag auf deutsch; anschließend steht er für die Diskussion zur Verfügung.Dieser Vortrag wird nicht in Berlin angeboten, da Herr Dr. TRASCA zum Thema bereits am Vereinssitz in Berlin referiert hat. Unsere Mitglieder und Sympathisanten in Baden-Württemberg sind vorab informiert.<Die im INFO-Brief abgedruckten Informationen zum Inhalt des Vortrags werden hier herausgenommen; sie sind nunmehr auf der DUG-Internetseite unter -> Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte nachzulesen>.*Do., 10. Mai 2012, Treffen bis 18.00 Uhr an Eingang – Vortragsveranstaltung der DUG in BERLINOrt: Clubraum in der Botschaft Ungarns – bitte unbedingt die oben stehenden organisatorischen Hinweise beachten! ANMELDUNG erforderlich! EINGANG über Wilhelmstr. 61, 10117 BERLIN-MITTEDr. Béla Miklós SZÖKE, Archäologisches Institut, Forschungszentrum für Geisteswissenschaften der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, BudapestÖffentliche, von Lichtbildern unterstützte Vortragsveranstaltung (mit anschließender Diskussion):Archäologische Forschungen in Zalavár-Vársziget (Mosaburg) - ein Fundplatz des 9. Jahrhunderts in der Klein-Balaton-Region Moderation: Dr. Orsolya HEINRICH-TAMÁSKA, Historikerin und Archäologin, GWZO Leipzig<Die im INFO-Brief abgedruckten Informationen zum Inhalt des Vortrags werden hier herausgenommen; sie sind nunmehr auf der DUG-Internetseite unter -> Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte nachzulesen>.*HINWEIS AUF EINE DRITTVERANSTALTUNG UNTER BETEILIGUNG DER DUGMo., 14. Mai 2012, 09.30 bis 17.30 Uhr – ganztägiger Workshop des EJFs in BERLIN(mit Beteiligung des DUG-Vizepräsidenten Dietmar SEIBT und des DUG-Mitglieds [und Vorstandsmitglieds der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft e. V. – DRG –] Christof J. KAISER, beide Berlin, als Referenten) ANMELDUNG erforderlich! <Auf die Wiedergabe der Einzelheiten wird hier verzichtet!>Ort: Hotel Morgenland, Finckensteinallee 23-27, 12205 Berlin (Tel: 84 38 89-0)Workshop über "Chancen der Integration und Bildung von Roma in Deutschland" (von 13.00 bis 17.30 Uhr mit Berichten aus Ungarn, Tschechien sowie Bosnien-Herzogowina)Das mit dem Programm dieser vom EJF – Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk – verantworteten Veranstaltung verfolgte Ziel ist es, erfolgreiche und gute Initiativen und Strategien zur Roma-Intergration vorzustellen und nach einem Modell für Berlin zu suchen, das in Trägerschaft des EJFs umgesetzt werden kann. Durch den verstärkten Zuzug von Familien dieser Minderheit vor allem aus den ost- und südosteuropäischen Regionen nach Berlin ist ein Handlungsdruck entstanden, auf den der EJF mit einem – auch international vernetzten – "Lernzentrum für Roma" reagieren will. Zum Programm:Begrüßung und Erläuterung, u. a. PD Dr. Stefan Büttner-von Stülpnagel (EJP Projektentwicklung)Jane SCHUCH (HU Berlin): Vorstellung und Erläuterung der wissenschaftlichen Studie "Bildungssituation der Roma in Deutschland"Cordula SIMON, Europabeauftragte des Bezirks Neukölln: Förderung von Roma in BerlinMittagspause – Imbiß auf Einladung des EJFErika CSOVCSICS, vormals Rektorin des Gandhi-Gymnasiums in Pécs/Fünfkirchen, UngarnDietmar SEIBT, Vizepräsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz BerlinChristof J. KAISER, Vorstandsmitglied der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft e. V. (DRG), Sitz BerlinElisabeth SCHINDLER: Erfahrungen aus ungarischen Schulen und KindertagesstättenAlena ZIEGLEROVÁ: Die Situation in TschechienSusanne MÜHLENBEIN: Die Situation in Bosnien-HerzegowinaErgebnis des Workshops*Di., 15. Mai 2012, Treffen bis 18.00 Uhr am Eingang – Vortragsveranstaltung der DUG in BERLINOrt: Clubraum in der Botschaft Ungarns – bitte unbedingt die oben gegebenen organisatorischen Hinweise beachten!ANMELDUNG erforderlich! <Auf die Wiedergabe der Einzelheiten wird hier verzichtet!>EINGANG über Wilhelmstr. 61, 10117 BERLIN-MITTEErika CSOVCSICS, vormalige Rektorin des Gandhi-GymnasiumsRichárd KARSAI, Pädagoge, beide Pécs/FünfkirchenÖffentliche, von Lichtbildern begleitete Vortragsveranstaltung (mit anschließender Diskussion):Bildungschancen für Roma-/Zigeuner-Kinder in Ungarn (unter anderem mit Vorstellung des Ghandi-Gymnasiums in Pécs/Fünfkirchen)*HINWEIS AUF EINE DRITTVERANSTALTUNG in der Botschaft Ungarns in BERLINDi., 22. Mai 2012 von 13.00 bis 19.30 UhrOrt: Botschaft Ungarns, Unter den Linden 76, 10117 BERLIN-MITTEANMELDUNG erforderlich! <Auf die Wiedergabe der Einzelheiten wird hier verzichtet!>FESTVERANSTALTUNG aus Anlaß des zwanzigjährigen Bestehens des Vertrages über die freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Ungarn– Es handelt sich hierbei um keine Veranstaltung der DUG, doch sind interessierte DUG-Mitglieder und Gäste herzlich eingeladen. Für die Einbeziehung dieses Personenkreises in die Reihe der Teilnahmeberechtigten gebührt Herrn Botschafter Dr. Czukor ein besonderer Dank! –Programm:13.00 Uhr Eröffnung; Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident; Dr. László Kövér, Präsident des ungarischen Parlaments13.30 Uhr Podiumsgespräch IJens Ackermann, Vorsitzender der deutsch-ungarischen Parlamentariergruppe im Deutschen BundestagReinhard von Schorlemer, ehemaliger Vorsitzender der deutsch-ungarischen Parlamentariergruppe im Deutschen BundestagGergely Pröhle, stellvertr. Staatssekretär im ungarischen AußenministeriumAndor Nagy, Vorsitzender der ungarisch-deutschen Parlamentariergruppe im ungarischen ParlamentVilmos Szabó, stellvertr. Vorsitzender der ungarisch-deutschen Parlamentariergruppe im ungarischen ParlamentModeration: Alfred Eichhorn, Journalist14.50 Uhr: Schlußwort: Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt (angefragt)15.00 Uhr Musikalisches Intermezzo von Ferenc Snétberg, ungarischer Jazz-Pianist15.30 Uhr Kaffeepause16.00 Uhr Podiumsgespräch IIEckhart von Klaeden, Staatsminister im BundeskanzleramtEberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister a. D., BerlinDr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG (angefragt)Dr. Ferenc Krausz, Direktot des Max Planck Instituts für QuantenoptikDr. László Ungvári, Präsident der Dennis-Gábor-GesellschaftModeration: Moderation: Alfred Eichhorn, Journalist17.30 Uhr Schlußwort: Dr. József Czukor, Botschafter UngarnsAnschließend Empfang, gegeben von der Botschaft Ungarns20.00 Uhr Festkonzert des Dohnányi Orchesters BudafokOrt: Berliner Dom, Lustgarten, 10178 Berlin (Zutritt nur mit vorher zu bestellenden Eintrittskarten).*Do., 07. Juni 2012, 17.00 Uhr – Jahreshauptversammlung der DUG in BERLINOrt: Botschaft Ungarns, Unter den Linden 76, 10117 BERLIN-MITTEANMELDUNG erforderlich! (s. die Hinweise nach diesem Datum)Fristwahrend ergeht hiermit die Einladung zur DUG-Jahreshauptversammlung 2012 mit folgender von der Satzung (gem. § 10 Abs. 4 i.d.F. vom 13.12.2011/18.01.2012) vorgegebenen Tagesordnung:TEIL 1 (um 17.00 Uhr):1. Eröffnung der Versammlung, Begrüßung, Feststellung der Zahl der anwesenden stimmberechtigten und der durch Vollmacht vertretenen sowie der nicht stimmberechtigten Mitglieder,2. Bericht des Präsidiums,3. Kassenbericht des Vizepräsidenten für Finanzen,4. Bericht der Kassenprüfer,5. Entlastung des Präsidiums oder einzelner seiner Mitglieder,6. Anträge (sind bis zum 24. Mai, eingehend bei der DUG, schriftlich zu stellen, nach diesem Datum nur als dringliche Anträge, die der Anerkennung ihrer Dringlichkeit auf der Mitgliederversammlung bedürfen)7. Verschiedenes.Grund für die Versammlung zu diesem Zeitpunkt ist die Notwendigkeit, die gesetzlich vorgegebenen Fristen für die in diesem Jahr wieder anstehende Verlängerung der Gemeinnützigkeit der DUG zu beachten. TEIL 2 (um 19.00 Uhr):Teilnahme an der Eröffnung der von der ungarischen Botschaft gezeigten Ausstellung von HEREND-PORZELLANEröffnung durch S. E. Dr. József Czukor; N.N.TEIL 3 (um ca. 19.30/19.45 Uhr)Klassisches Konzert des Bratsche-Klavier-Duos Ágnes RÉPÁSZKY und Prof. Tünde KURUCZ, beide Mozarteum SalzburgDas Konzert ist verantwortet von der DUG als Teil ihrer Jahreshauptversammlung.TEIL 4 (ca. 20.30 Uhr): Empfang, gegeben vom ungarischen Botschafter Herrn Dr. Czukor für alle Teilnehmer an den Programmteilen 1 bis 3– Eine Aktualisierung der Programmteile erfolgt rechtzeitig vor der Jahreshauptversammlung ! –HINWEIS ZU IHRER ANMELDUNG:Eine ANMELDUNG für diese Gesamtveranstaltung oder einzelne ihrer Teile ist erforderlich; diese Bitte gilt auch für die Teilnahme an der DUG-Jahreshauptversammlung seitens unserer Mitglieder und unserer interessierten Gäste und gilt auch für Ihre eventuelle Teilnahme am abschließenden Buffet-Empfang.*Das DUG-Präsidium hofft auf Ihre rege Teilnahme an der Jahreshauptversammlung; diejenigen, die verhindert sind, mögen ihre Stimme schriftlich auf ein anderes Mitglied übertragen (jedes Mitglied kann nur eine übertragene Stimme wahrnehmen!).Und im übrigen hat das DUG-Präsidium die Hoffnung, daß Sie manches Interessante in den kommenden Wochen finden, das Ihren geschätzten Besuch einer unserer Veranstaltungen lohnt.Mit den besten Wünschen und freundlichen GrüßenIhrKlaus Rettel und die übrigen Mitglieder des DUG-Präsidiums.========================================================
INFO-BRIEF vom 6. Juni 2012 (1. INFO-BRIEF im JUNI 2012) An die Mitglieder und Freunde derDeutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dieser aktualisierten Mitteilung zur morgigen Jahreshauptversammlung verbinde ich einige weitere Informationen zum Juni-Programm. Die sich aus den jeweils genutzten Räumlichkeiten ergebende Anforderung einer vorherigen ANMELDUNG zu einzelnen der Veranstaltungen bitte ich zu berücksichtigen. Ich wünsche uns morgen einen erfolgreichen Verlauf der Versammlung und anschließend noch ein interessantes Kulturprogramm, welches aus Anlaß der Herend-Porzellan-Ausstellung und unserer Mitgliederversammlung von der Botschaft und uns gemeinsam gestaltet wird.
Bei der eigentlichen Jahreshauptversammlung bitte ich zu beachten, daß diese in der 1. Etage der ungarischen Botschaft stattfindet, aber nicht in dem großen, diesmal für den Buffetempfang reservierten Veranstaltungssaal, sondern im anschließenden Empfangsraum. Das von uns verantwortete Bratschen-Klavier-Konzert ist wegen der Zahl der Anmeldungen ins Foyer der Botschaft verlegt worden, wo auch die Herend-Porzellan-Ausstellung eröffnet wird, der abschließende Buffet-Empfang ist im Veranstaltungssaal (1. Etage).Denken Sie bitte daran, im Falle, daß Sie nicht an der Versammlung teilnehmen können, ggf. Ihr Stimmrecht auf jemanden zu übertragen, der anwesend sein wird. Und wenn sich in letzter Minute noch ein Familienmitglied oder ein Bekannter von Ihnen wegen Interesses am Kulturprogramm zur Teilnahme entschließt, so ist natürlich auch ein Gast – wie sich in den letzten Monaten immer häufiger herausgestellt hat: unverhofft, aber oft – nach entsprechender Anmeldung herzlich willkommen.Mit freundlichen GrüßenIhrKlaus Rettel und die übrigen Mitglieder des DUG-Präsidiums.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-AKTUALISIERTE EINLADUNG zur Jahreshauptversammlung der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG) undzum gemeinsam von ungarischer Botschaft und DUG gestalteten KulturprogrammDonnerstag, 07. Juni 2012, 17.00 UhrOrt: Empfangsraum (1. Etage), Botschaft Ungarns, Unter den Linden 76, 10117 Berlin-MitteANMELDUNG erforderlich! (Die diesbezüglichen Hinweise wurden hier herausgenommen.)Zur frist- und formgerecht ergangenen Einladung vom 7. Mai 2012 wird die damals mitgeteilte Tagesordnung wie folgt aktualisiert:TEIL 1 (um 17.00 Uhr – pünktlich):TAGESORDNUNG:1. Eröffnung der Versammlung und Begrüßung der Anwesenden, Feststellung der Zahl der anwesenden stimmberechtigten und der durch Vollmacht (Stimmrechtsübertragung) vertretenen sowie der nicht stimmberechtigten Mitglieder,2. Verabschiedung von den nach Ungarn zurückkehrenden Botschaftsmitarbeitern Frau Erika KOZLIK (Presse und Kultur) und Herrn Dr. Ferenc SULYOK (Landwirtschaft)3. Bericht des Präsidiums anhand der ausgelegten Veranstaltungsübersicht des Jahres 2011, BE: Präsident Klaus Rettel,4. Kassenbericht des Vizepräsidenten für Finanzen, BE: Vizepräsidentin Frau Magdolna Kothe,5. Bericht der Kassenprüfer Frau Özükan und Herrn Beöthy über die Kassenprüfung am 5. Juni 2012,6. Entlastung des Präsidiums oder einzelner seiner Mitglieder,7. Wahl eines vierten Kassenprüfers (gemäß § 18 der DUG-Satzung – die maximal zulässige Zahl der Prüfer ist bisher mit drei Prüfern nicht erschöpft) – Antrag des DUG-Präsidiums. Kandidatin: Frau Gabriella Nagy-Wank,8. Verschiedenes.ANMERKUNG zu TOP 3: a) Die Gesamtzahl der Vortrags- und sonstigen öffentlichen Veranstaltungen im Jahre 2011 war 63. Die Zahl war außergewöhnlich hoch, weil wir aus Anlaß unseres zwanzigjährigen Bestehens zwanzig Veranstaltungen in dichter Folge in Berlin und in anderen Bundesländer um das Datum des Jubiläums (25. November) herumgelegt hatten (im laufenden Jahr 2012: Zahl der öffentlichen Veranstaltungen bis einschließlich dieser Jahreshauptversammlung 2012: 19).b) Auf der letzten Jahreshauptversammlung 2011, die am 13. Dezember 2011 stattfand und die nach Vertagung eines Teils der Tagesordnung am 18. Januar 2012 fortgesetzt wurde, wurden folgende Beschlüsse gefaßt:aa) Änderung der Satzung betr. § 12 Abs. 1 (Erweiterung des Präsidiums auf acht Mitglieder; nur noch 3 Mitglieder erhalten einen von der Mitgliederversammlung festgelegten Aufgabenbereich – Präsident, Schatzmeister und Schriftführer –, die übrigen 5 Mitglieder erhalten ihre Zuständigkeit auf Grund der Aufgabenverteilung im Präsidium), § 12 Abs. 3 Satz 1 (Möglichkeit der Wahl der Mitglieder des Präsidiums in verbundener Einzelwahl), § 12 neuer Absatz 9 (Möglichkeit der Bestellung eines Beauftragten zur Vorbereitung und Durchführung einzelner Projekte der DUG), weitere Paragraphen zur Berücksichtigung der vorstehenden Änderungen.
– Die durch § 23 Abs. 9 der Satzung autorisierte Neubekanntmachung der Satzung unter Berücksichtigung der Änderungen wurde am 1. Mai 2012 vollzogen. – bb) Beschlußfassung über die Entlastung des bisherigen Präsidiums auf der Grundlage des Berichts der Kassenprüfer für das Jahr 2010.cc) Turnusmäßige Neubesetzung des Präsidiums nach Ablauf der Amtszeit des bisherigen Präsidiums. Es wurden gewählt (Wiederwahl mit * gekennzeichnet):1) für das Amt des DUG-Präsidenten: Herr Klaus RETTEL* (Berlin) 2) für das Amt der Schatzmeisterin in der Funktion einer Vizepräsidentin: Frau Magdolna KOTHE* (Berlin)3) für das Amt des Schriftführers: Herr Christian KLOOS* (Berlin)4) für ein Amt als Vizepräsident:- Herr Dr. Jochen BEHTKENHAGEN (Berlin)- Herr Prof. Dr. Michael QUANTE (Münster/Nordrhein-Westfalen)- Frau Prof. Dr. Erzsébet RÓZSA* (Debrecen/Ungarn)- Herr Dietmar SEIBT* (Birkenwerder/Brandenburg)- Herr Dr. Norbert SPANNENBERGER* (Leipzig/Sachsen)dd) Turnusmäßige Neuwahl der Kassenprüfer nach Ablauf der Amtszeit der bisherigen Kassenprüfer (alle drei in Wiederwahl):Herr Árpád BEÖTHY (Berlin) | Herr Gerd KÖHLER (Mittweida) | Frau Liane ÖZÜKAN (Berlin)ee) Genehmigung der Wirtschaftsplanung für 2012 als Fortschreibung der bisherigen Ansätze.Anmerkung zu TOP 4)/5):Auf Grund der in diesem Jahr nicht erst am Tage der Jahreshauptversammlung durchgeführten Kassenprüfung kann als deren Ergebnis bereits vorab und nicht erst auf der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden:Einnahmen 2011: 31.839,98 Euro (im Jahre 2010: 31.113,68 Euro / im Jahre 2009: 33.994.68 Euro) Ausgaben 2011: 31.693,31 Euro (im Jahre 2010: 30.944,95 Euro / im Jahre 2009: 34.125,58 Euro)Die Übersicht über die Ergebnisse der einzelnen Einnahmen- und Ausgabengruppen wird als Tischvorlage verteilt.Ende des satzungsmäßig vorgegebenen Teils der Jahreshauptversammlung; es folgt umca. 18.00 Uhr: Buchvorstellung von und mit György DALOSVorstellung des neuesten Buches unseres Ehrenmitglieds, des ungarischen Schriftstellers György DALOS (Berlin): Der Fall des Ökonomen (mit Lesung des Autors und Diskussion).TEIL 2 (um 19.00 Uhr):VERNISSAGE der HEREND-PORZELLAN-AUSSTELLUNGTeilnahme an der Eröffnung der von der ungarischen Botschaft in ihren Räumen gezeigten Ausstellung von HEREND-PORZELLANEröffnung der Vernissage durch S. E. Dr. József CZUKOR und den Verkaufsdirektor der Porzellan-Manufaktur Herend AG, Herrn Lásló SZESZTAYVerleihung der Auszeichnung "Botschafter/-in des Herender Porzellans" zwecks Verbreitung der Bekanntheit des Herend-Porzellans (vorgenommen von S. E. Dr. József CZUKOR)TEIL 3 (um ca. 19.30 Uhr):KONZERT: Klassisches KONZERT des Bratsche-Klavier-Duos Ágnes RÉPÁSZKY und Prof. Tünde KURUCZ, beide Dozentinnen an der Universität Mozarteum SalzburgKONZERTPROGRAMMBach: Gambensonate in g-moll, BWV 1029Schubert: Arpeggione-Sonate D 821Bartók: Rumänische Volkstänze Sz. 68 LEBENSLÄUFE DER KÜNSTLERINNEN: Ágnes RÉPÁSZKY, geb. in Budapest, Bratschistin, studierte am dortigen Konservatorium und war Preisträgerin des ungarischen Jugendwettbewerbes. Ihre Studien hat sie an der Salzburger Universität Mozarteum fortgesetzt und mit dem Magisterdiplom abgeschlossen. Zu dieser Zeit als Stipendiatin im Kammermusikkurs "Villa Musica" in Deutschland, in der "Martinu Academy" in Prag und beim Schleswig-Holstein Musikfestival führte sie ihre Ausbildung bei Prof. Vladimir Mendelssohn fort. Frau Répászky spielt regelmäßig in der Mailänder Scala und im Mahler Chamber Orchestra und ist Mitglied des 1952 gegründeten Kammerorchesters "Camerata Salzburg", dessen Erfolgsgeschichte fast zur Hälfte seiner Zeit vom Wirken des ungarischen Pianisten Géza Anda und des ungarischen Geigers Sándor Végh geprägt wurde.Die in Ungarn geborene Tünde KURUCZ erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von dreieinhalb Jahren von ihrem Vater. 1972 wurde sie in die Vorbereitungsklasse für besonders begabte Kinder der Franz Liszt Akademie in Budapest aufgenommen, wo sie ab 1979 ihr Studium im Konzertfach Klavier begann, es 1984 mit Auszeichnung beendete (Konzert-Diplom) und daran ein postgraduales Studium an der Wiener Musikhochschule bei Paul Badura-Skoda anschloß. 1988 war sie Preisträgerin beim internationalen Mozart-Wettbewerb in Salzburg, 1991 beim ARD-Wettbewerb in München zusammen mit der Geigerin Mayumi Seiler. Ihre Erfolge führten sie in reger Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin durch fast ganz Europa (mit Auftritten unter anderem bei den Salzburger Festspielen, Salzburger Mozartwochen, Wiener Festwochen, Schwetzinger Festspielen), ferner nach Japan sowie in die USA und nach Kanada. Seit 1985 spielt sie im Klavierduo mit dem in Ungarn geborenen (Prof.) Imre Rohmann. Im selben Jahr wurde sie Lehrbeauftragte, 1997 Sondervertragslehrerin und 2006 Universitätsprofessorin, jeweils an der Salzburger Universität Mozarteum.Das Konzert ist verantwortet von der DUG als Teil ihrer Jahreshauptversammlung.TEIL 4 (ca. 20.20 Uhr): BUFFETEMPFANG, gegeben vom ungarischen Botschafter S. E. Dr. Czukor für alle Teilnehmer an den Programmteilen 1 bis 3.***In Fortsetzung unseres Engagements mit Vorträgen in Ungarn hat DUG-Vizepräsident PD Dr. Norbert SPANNENBERGER nach April nun auch wieder Ende Mai sowie Anfang Juni je einen von der DUG finanzierten bzw. teilfinanzierten Vortrag in Ungarn gehalten: Am 30. Mai 2012 referierte er auf deutsch zur "Historiographie und Quellenkunde der Geschichte der Deutschen in Ungarn im 19. Jahrhundert" an der Universität PÉCS/Fünfkirchen in einer gemeinsamen und allgemein öffentlichen Veranstaltung des Lehrstuhls für Neuere Geschichte und der Stiftungsprofessur für Deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa, Philosophische Fakultät. Am 2. Juni 2012 war er Referent auf der Festveranstaltung aus Anlaß des einhundertjährigen Bestehens des griechisch-katholischen Bistums mit Sitz im nordostungarischen HAJDÚDOROG. Er sprach (auf ungarisch) über "Imperium – Säkularisierung – Nationalstaat: Ungarische Kirchenpolitik und die griechisch-katholischen Gläubigen in der Zeit des Dualismus" in der Griechisch-Katholischen Religionswissenschaftlichen Hochschule Szent Atanáz, Szent-Atanáz-Platz, HU-4087 HAJDÚDOROG.Die Zusagen der Veranstalter und leider auch die Übermittlung der Einzelheiten kamen so spät, daß die Zeit – zudem im Hinblick auf die normalerweise nicht in kurzfristiger Reichweite liegenden Vortragsorte – für eine Vorabinformation der DUG-Mitgliedschaft über die vorgenannten Vorträge nicht reichte. Das galt auch für die folgend genannte Veranstaltung am gestrigen 5. Juni 2012, die absprachegmäß vom Historischen Seminar am GWZ der Universität Leipzig selbst organisiert, aber von der DUG vollständig finanziert wurde; wir hatten auf einen Zweitvortrag in Berlin verzichtet (s. dazu später):Am 5. Juni 2012 von 17.15 bis 18.45 Uhr setzte die DUG ihre Unterstützung des Historischen Kolloquiums an der Universität LEIPZIG (Lehrstuhl Prof. Dr. Wolfgang Höpken) mit einem Vortrag des Historikers Prof. Dr. András GERÖ (ELTE und CEU-Central European Universität, beide Budapest) fort. Er referierte (auf englisch) über das Thema:
Ungarns Symbolpolitiken in der Vergangenheit und heute.Als darin liegende Anerkennung der Qualität der von der DUG durchgeführten oder mitverantworteten Veranstaltungen durchaus erfreulich, aber bedauerlich andererseits, daß sich jetzt bei uns die Anfragen nach Referenten (und auch Angebote von Referenten aus Ungarn) häufen, die entweder in Ungarn Vorträge halten sollen oder bei der DUG referieren wollen, aber jeweils nicht auf deutsch. Ich bin in diesen Fällen skeptisch, ob wir solche Angebote unterstützen sollen, denn bisher haben wir es 20 Jahre durchgehalten, daß unsere Vereins- und damit auch die Vortragssprache Deutsch war und daß wir bei Referaten auch in Ungarn darauf bestehen, daß der Vortrag auf deutsch gehalten wird. Das ist keine chauvinistische, sondern eine bewußte Abkehr von der um sich greifenden deutschen Einstellung, neben anderen Feldern auch in der Wissenschaft nur noch auf englisch gehaltene Referate zu akzeptieren. Damit wird aber all denen, die mit viel Mühe und Kosten Deutsch gelernt haben, im Nachhinein sogar von den Deutschen bedeutet, daß sie Jahre ihres Lebens mit Deutschlernen vergeudet haben, ja, daß ihre Entscheidung für das Deutsche als Wissenschaftssprache selbst aus deutscher Sicht eine falsche Entscheidung war. Wie ich gerade dieser Tage als Beispiel hörte, werden selbst in der – traditionell von der deutschen Sprache geprägten – Philosophie Tagungen mit der Vortragssprache Englisch ausgeschrieben, obwohl zum Beispiel in den USA das Erlernen der deutschen Sprache für ein Studium der Philosophie vorausgesetzt wird und im vorliegenden Fall alle Teilnehmer Deutsch sprachen. Dennoch bestanden die deutschen Veranstalter auf Englisch, um die "Internationalität" ihrer Tagung unter Beweis zu stellen, worauf sich wiederum wegen des Fehlens ausschließlich englischsprachiger Referenten die deutschen Teilnehmer gar nicht vorbereitet hatten. Es geht mir nicht darum, welches die Triebfedern sind, die – von den deutschen Wissenschaftsbehörden und -institutionen sogar gefordert – zu einem solch dummen und ignoranten Verhalten von Veranstaltern führen. Die Jagd nach sogenannter "Internationalität" und dem damit begründeten Beharren auf Englisch ist ein Armutszeugnis, mit dem oftmals schwache Tagungsinhalte nur überdeckt oder andererseits Sprachbarrieren errichtet werden sollen, um den Veranstaltern ein Mittel an die Hand zu geben, mit dem sie den Teilnehmerkreis steuern können. Es geht mir vor allem darum, die Bedeutung des Deutschen als lingua franca (allgemeine Verkehrssprache) in Mittel- und Osteuropa zu erhalten und dem von Wirtschaftsvertretern beklagten Nachlassen von deutscher Sprachfähigkeit (z. B. bei Studenten in Ungarn) entgegenzuwirken. Meines Erachtens ist es deshalb keine Unhöflichkeit, das Angebot eines Referenten auszuschlagen, wenn er – wie gestern Herr Prof. Dr. Gerö – seinen Vortrag nur auf englisch halten kann, weshalb ich ihn nicht zusätzlich zu Leipzig, wo er von Prof. Dr. Höpken ausdrücklich als Wissenschaftler für ein Referat erbeten worden war, auch noch nach Berlin eingeladen habe.Vielleicht ist es einige Minuten Diskussion auf unserer Jahreshauptversammlung wert, ob wir bei unserer rigiden Haltung bleiben sollen – zumal im Herbst unser drittes FORUM HUNGARICUM (18. bis 21. Oktober 2012 in Komárno, im slowakischen Teil der durch die Donau geteilten Stadt Komárom/Komorn) stattfinden wird. Leider war mir beim zweiten FORUM HUNGARICUM im letzten Jahr bei der Einladung einer Referentin ihre fehlende Deutschkenntnis durchgerutscht, so daß wir leider einen Vortrag auf englisch hatten. Aber es könnte in Zukunft die Aufmerksamkeit schärfen, wenn die Mitglieder der DUG den bisherigen Kurs unserer Gesellschaft in dieser Frage weiterhin unterstützen.----------------------------------------------------------------------------------PROGRAMMÜBERBLICK FÜR DEN MONAT JUNI 2012:Mo., 11. Juni 2012, 18.00 bis 20.30 Uhr: Vortrag in BERLINOrt: Klubraum der ungarischen Botschaft, Eingang über das Konsulat nur nach vorheriger ANMELDUNG!Prof. Dr. György KÖVÉR (ELTE und Universität Budapest), Historiker, referiert in einem mit Bildprojektionen unterstützten Vortrag auf der Grundlage seines in Ungarn 2011 auf ungarisch erschienenen, 752 Seiten umfassenden Buches "A tiszaeszlári dráma" zum Thema:Der inszenierte Antisemitismus: Der Fall "Tiszaeszlár" 1882-1884 in Ungarn - Ein Unfall oder ein Ritual-, Feme- oder politischer Mord? Die Instrumentalisierung eines Todesfalls in der lokalen und in der nationalen Politik Ungarns.Für diesen Vortrag stellt die ungarische Botschaft freundlicherweise wieder den Clubraum in der 6. Etage zur Verfügung. Da die Räume innerhalb des Botschaftsgebäudes liegen, sind die besonderen organisatorischen Hinweise dringend zu beachten, das heißt vor allem, daß das Haus nur als Gruppe betreten und wieder verlassen werden kann. <Die weiteren technisch-organisatorischen Vorgaben und die Hinweise zur erforderlichen Anmeldung werden hier nicht abgedruckt.>EINGANG: Konsulatseingang, Wilhelmstr. 61 (also nicht der Haupteingang Unter den Linden!) Ende der Veranstaltung und Verlassen des Gebäudes als Gruppe sind für 20.30 (!) Uhr vorgegeben.*Di., 12. Juni 2012, 17.15 bis 18.45 Uhr: Vortrag in LEIPZIGOrt: Raum 3.215, 2. Stock, Geisteswissenschaftliches Zentrum der Universität Leipzig (GWZ), Beethovenstr. 15, 04107 LeipzigProf. Dr. György KÖVÉR (ELTE und Universität Budapest)Der inszenierte Antisemitismus: Der Fall "Tiszaeszlár" 1882-1884 in Ungarn - Ein Unfall oder ein Ritual-, Feme- oder politischer Mord? Die Instrumentalisierung eines Todesfalls in der lokalen und in der nationalen Politik Ungarns.– Eine allgemein öffentliche Veranstaltung der DUG (Berlin) mit und zur Unterstützung des Lehrstuhls für Ost- und Südosteuropäische Geschichte Prof. Dr. Wolgang Höpken im Historischen Seminar/GWZO an der Universität Leipzig; der Besuch der Veranstaltung steht nicht nur Studenten, sondern allen Interessierten (auch Nicht-Mitgliedern der Universität) offen. –*Di., 25. Juni 2012, 15.30 Uhr – Ausstellungseröffnung in BUDAPESTOrt: Empore, mittlere Galerie, Haupthalle des Ethnographischem Museums, Kossuth Lajos tér, 1055 BudapestAusstellung: Berliner Schloß – Das Projekt
Eröffnung – Begrüßung und Grußworte:Manfred RETTIG, Vorstand und Sprecher der Stiftung Berliner Schloß – Humboldtforum, BerlinRaymond DEQUIN, Leiter der Kulturabteilung der deutschen Botschaft, BudapestAndrea KÓMÁROMY, Direktorin der Abteilung Kultur und Wissenschaft des ungarischen AußenministeriumsAnschließend EmpfangÖffnungszeiten: 26. Juni bis 08. Juli 2012, täglich (außer montags) 10.00 bis 18.00 UhVeranstalter: Stiftung Berliner Schloß – Humboldt-Forum sowie Ehtnographisches Museum mit Beteiligung der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin Anlaß dieser Ausstellung und der am 28. Juni folgenden Podiumsdiskussion ist das zwanzigjährige Bestehen des Deutsch-Ungarischen Freundschaftsvertrages vom Februar 1982.– Die Ausstellung wird vom ungarischen Außenministerium und von der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin, unterstützt –*Mi., 26. Juni 2012, wahrscheinlich 18.00 Uhr, Vortragsveranstaltung in BERLINVortrag: Die alte Samisdat-Kultur und die Facebook-Revolution– Die genauen Angaben zu Uhrzeit, Ort und Referent werden in einer späteren Programmübersicht mitgeteilt –*Do., 28. Juni 2012, 14.00 oder 15.00 Uhr, Podiumsdiskussion in BUDAPESTOrt: Bibliothek, Ethnographisches Museum, Kossuth Lajos tér, 1055 BudapestPodiumsdiskussion:Ist ein zerstörtes und wiederaufgebautes Gebäude selbst ein Baudenkmal, obwohl das eigentliche Denkmal nicht mehr existiert?DISKUSSIONSTEILNEHMER:Prof. Dr. Jörg Haspel, Berlin Dr. Fejérdy Tamás, BudapestDr. Kerékgyártó Béla, Budapest – Die genauen Angaben zu Uhrzeit und Ablauf der Podiumsdiskussion werden in einer späteren Programmübersicht mitgeteilt –*Entgegen der ursprünglichen Planung, in der letzten Juni-Woche unsere Sommerpause beginnen zu lassen, werden wir wahrscheinlich noch zwei Veranstaltungen in der ersten Juli-Woche anbieten. Näheres dazu und zu den noch offenen Angaben bei den Veranstaltungen am 26. und am 28. Juni finden Sie in der Mitte Juni versandten Programmübersicht.Bis dahin verbleibe ich mit den besten GrüßenIhrKlaus Rettel und die übrigen Mitglieder des DUG-Präsidiums.===============================================================
INFO-BRIEF vom 30. Juni 2012 (2. INFO-BRIEF im JUNI 2012 als VORSCHAU AUF JULI 2012)
Sehr geehrte Mitglieder der DUG,geschätzte Freunde Ungarns und unserer Gesellschaft,werte Interessierte an unseren Programmaussendungen, etwas verzögert gegenüber der ursprünglichen Absicht ist das jetzt der zweite für Juni angekündigte und damit letzte Rundbrief vor der Sommerpause. Sie beginnt für uns am Ende der ersten Juli-Woche und geht in Berlin wahrscheinlich bis zum Beginn der Vorlesungszeit an den Berliner Hochschulen Ende der 2. Oktoberwoche, in Ungarn bis zum Beginn des Wintersemesters an den dortigen Hochschulen Anfang September 2012. Zu bestimmten Anlässen kann es aber zu außerplanmäßigen Veranstaltungen auch in der Sommerzeit kommen. Diese Rundsendung beinhaltet die Veranstaltungshinweise (und natürlich auch die entsprechenden Einladungen für unsere Mitglieder und Gäste) für den 02. Juli 2012, 18.00 Uhr (in BONN), 03. Juli 2012, 17.30 Uhr (in AACHEN),04.Juli 2012 (morgens 07.30 Uhr in CHEMNITZ, abends 17.30 Uhr in BERLIN)Außerdem verweise ich auf eine wirtschaftspolitische Veranstaltung der ungarischen Botschaft in Berlin am 20. Juli 2012 ab 14.00 Uhr in ihren Räumen (ACHTUNG: Anmeldung erforderlich – s. weiter unten).Einen datumsmäßigen Überblick über die Planungen für spätere Veranstaltungen in den folgenden drei Monaten finden Sie am Ende dieser Rundsendung.*Gestatten Sie zuvor noch einen Rückblick auf einige Ereignisse der letzten Tage.Ich habe mich gefreut, daß das Programm unserer Jahreshauptversammlung am 7. Juni 2012 in Kombination mit der von der ungarischen Botschaft verantworteten Eröffnung der Herend-Porzellan-Ausstellung so viel Anklang bei Ihnen und das Bratsche-Klavier-Konzert der Musikerinnen Ágnes Répászky und Prof. Tünde Kurucz auch sehr viel Lob von dritter Seite erhalten haben. Zusammen mit der vorgeschalteten Lesung von Herrn György Dalos aus seinem neusten Buch "Der Fall des Ökonomen" war es eine Veranstaltung, die den Ohren, Augen und beim Buffetempfang den Geschmacksnerven einen gedrängten Überblick über viele "Hungarica" geboten hat. Erfreulicherweise haben sich einige Besucher spontan entschlossen, die DUG-Mitgliedschaft zu beantragen – den Neumitgliedern ein herzliches Willkommen und viele angenehme, interessante Stunden bei unseren künftigen Veranstaltungen!*Ich hatte die Ehre, auf Grund einer persönlichen Einladung die Deutsch-Ungarische Gesellschaft e. V. (DUG) auf der Feierstunde aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens des zentralen deutsch-ungarischen Friedhofs für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges in Ungarn zu vertreten. Wir sind der diesen Friedhof tragenden deutschen Organisation, dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V., seit Jahren freundschaftlich verbunden, ihr Präsident Reinhard FÜHRER – früherer Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses – ist DUG-Mitglied, und der vormalige ungarische Verteidigungsattaché in Berlin, Oberst Imre KOVÁCS i.G. a. D., ist der Beauftragte der deutschen Kriegsgräberfürsorge in Ungarn und Repräsentant der dortigen Kriegsgräberfürsorge, der im vergangenen Jahr die Gedenkrede hielt.Am 23. Juni fand die erwähnte Gedenkfeier in Budaörs statt, die zusammen mit dem ungarischen Verteidigungsministerium vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V. durchgeführt wurde, der auch vor über zehn Jahren die Inititative ergriffen hatte, die von ihm betreuten, aber in ganz Ungarn verstreut liegenden Ruhestätten hauptsächlich deutscher Wehrmachtssoldaten an zwei oder drei zentralen Stätten zusammenzuführen und bei dieser Gelegenheit die Identifizierung der Toten durchzuführen und ihre überkommenen Habseligkeiten zwecks Rückgabe an die Angehörigen zu bergen. Von den insgesamt etwa 54.000 deutschen Kriegstoten bei einer Zahl von rund 800.000 Angehörigen der kämpfenden deutschen Truppen in Ungarn sind nunmehr in Budaörs rund 13.700 deutsche und 600 ungarische, insgesamt 14.340 Gefallene bestattet. Insgesamt werden es einmal 15.000 Kriegstote sein, die vor allem in den Komitaten Transdanubiens (östlich der Donau) sowie in den Komitaten Komárom-Esztergom und Pest (not-)bestattet waren. Nach ersten Neubestattungen 1998 wurde das sechs Hektar große Gelände nach der 2001 erfolgten Umbettung von Toten aus dem Komitat Esztergom und aus den Budapester Bezirken Kispest (XIX. Bezirk) und Köbánya (X. Bezirk) als Friedenspark, angrenzend an das große Landschaftsschutzgebiet der Budaer Berge, am 19. Oktober 2002 eingeweiht. Aus Anlaß dieses Jubiläums wurden in diesem Frühjahr umfangreiche Nach- und Neubeschriftungen auf den Gedenksteinblöcken vorgenommen, und die Namen von 2.400 bekannten Toten, deren Gebeine wegen zwischenzeitlicher Überbauung nicht mehr geborgen werden können, wurden in einem metallenen Namensbuch verewigt.Der sehr gut und militärisch zurückhaltend ausgerichteten, würdigen und anrührenden Gedenkveranstaltung widmeten der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Ungarn, S. E. Dr. Matei I. HOFFMANN, und der Präsident der ungarisch-deutschen Parlamentariergruppe im ungarischen Parlament, Herr Dr. Andor NAGY, Grußworte, die Gedenkreden hielten der Staatssekretär für Soziales im Berliner Senat, Herr Michael BÜGE, und der ungarische Verteidigungsminister Herr Dr. Csaba HENDE. Große Besuchergruppen waren zur Gedenkveranstaltung aus Deutschland mit Bussen angereist und Mitglieder des diplomatischen Corps in Budapest waren vertreten, ferner Ehrenformationen der verschiedenen Waffengattungen Ungarns und Deutschlands und Abordnungen der Reservistenverbände beider Länder sowie aus Österreich, wobei es der ungarische Reservistenverband übernommen hatte, den Ehrensalut zu schießen. Die Partnerschaft des Volksbundes und des ungarischen Verteidigungsministeriums findet ihren sichtbaren Ausdruck in den gemeinsam seit 1989 ausgerichteten 'workcamps' (Ferienarbeitseinsätzen) deutscher und ungarischer Jugendlicher für den Erhalt und die Pflege der Kriegsgräberstätten sowie seit 1995 in bilateralen Arbeitseinsätzen mit Bundeswehrsoldaten und Reservisten.Ich habe diesen Rückblick auf die Veranstaltung bewußt zum Anlaß genommen, um Sie mit einigen Aspekten deutsch-ungarischer Zusammenarbeit vertraut zu machen, die in dieser Art für viele unbekannt ist, die aber durch die zurückhaltende Weise, in der der Volksbund praktische Gedenkarbeit leistet, sehr viel Anerkennung gefunden hat, weil sie nicht nur den deutschen, sondern allen Kriegsopfern jedweder Nation zugute kommt – und weil der Volksbund diesen Dienst für die Kriegsgefallenen in den letzten Jahren nach der politischen Wende in vielen Ländern der ehemaligen deutschen Kriegsgegner beispielhaft erbracht und durch die Zusammenarbeit dazu beigetragen hat, daß die zugrundeliegenden Ideen und Prinzipien von dortigen Nichtregierungsorganisationen und staatlichen Stellen aufgegriffen wurden und für das Andenken an und für die Sorge um die eigenen Toten umgesetzt werden.*Am 25. Juni 2012, war die DUG an der seit Monaten vorbereiteten Ausstellung der "Stiftung Berliner Schloß – Humboldtforum" im Ethnographischen Museum in Budapest beteiligt, und zwar an den seit Herbst letzten Jahres laufenden organisatorischen Planungen der Ausstellung und mit einem dazu erbrachten finanziellen Beitrag.Im Beisein des deutschen Botschafters S. E. Dr. Matei I. HOFFMANN eröffnete der Vorstandsvorsitzende und Sprecher der "Stiftung Berliner Schloß – Humboldtforum", Herr Manfred RETTIG, die Ausstellung und verwies darauf, daß mit diesem größten Kulturprojekt der Bundesrepublik Deutschland seit dem letzten Weltkrieg neue Wege und Formen des kulturellen Dialogs genutzt werden; es gehe nicht um die nostalgische Wiedererrichtung des Berliner Schlosses, sondern vor allem um die Inhalte, die diesem Bau durch Erweiterung um das Humboldt-Forum zugemessen würden. Der Leiter der Kulturabteilung der deutschen Botschaft, Herr Raymond DESQUIN, würdigte das Projekt auch in seinen über die deutschen Grenzen hinausreichenden Aspekten, und die Direktorin der Abteilung Kultur und Wissenschaft des ungarischen Außenministeriums, Frau Dr. Andrea KOMÁRÓMY, befaßte sich in ihrem Grußwort mit der Ausstellung als einem Teil des Programms anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des deutsch-ungarischen Freundschaftsvertrages. Während die eigentliche Eröffnung in der großen Kuppelhalle des Museums (Kossuth Lajos tér, 1055 Budapest) stattfand, gab es den üblichen Rundgang anschließend durch die auf der mittleren Galerie gezeigte Ausstellung, verbunden mit einem Stehempfang. Die Ausstellung ist vom 26. Juni bis 8. Juli (außer montags) täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr zu besichtigen. Ihre Hauptträger sind die Berliner Stiftung, das ungarische Außenministerium und das Ethnographische Museum; zu danken ist außerdem den vielen hilfsbereiten Mitarbeitern im ungarischen Außenministerium, ohne dessen organisatorische und auch allgemein gewährte freundliche Unterstützung das Projekt kaum in diesem Rahmen hätte verwirklicht werden können, ferner geht unser Dank an das ungarische Ministerium für den Schutz des nationalen Erbes und an das Amt für Denkmalpflege, die deutsche Botschaft in Budapest und die ungarische Botschaft in Berlin sowie an unsere Vizepräsidentin Frau Magda KOTHE, die vor allem im Anfangsstadium der Ausstellungsvorbereitungen den schriftlichen und fernmündlichen Kontakt auf ungarisch zu den verschiedenen Dienststellen aufgebaut und gehalten hat, bis eine deutschsprachige Arbeitsgruppe vom ungarischen Außenministerium eingesetzt wurde. Durch verschiedene Umstände notwendig gewordene Verschiebungen der Ausstellung haben seit den ersten Schritten im letzten September nun ein glückliches Ende gefunden!Wir hoffen, daß die vielen, trotz des heftigen Dauerregens am Eröffnungstag gekommenen Besucher durch Mundpropaganda wie auch – angesichts der zahlreichen Pressevertreter – die Berichterstattungen in den kommenden Tagen dazu beitragen, daß noch viele Interessierte angelockt werden. Ich selbst hatte Gelegenheit, die Mitwirkung der DUG an dem Projekt, aber auch ganz allgemein deren Arbeit dann in mehreren Rundfunk- und Presseinterviews darstellen zu können. Bereits in ihrer Ausgabe vom 28. Juni 2012 berichtete die deutschsprachige Neue Zeitung aus Budapest über die Eröffnung, wie sie dankenswerterweise auch im Vorfeld der Eröffnung einen Vorbericht gebracht hatte.Am 28. Juni 2012 fand von 15.30 bis 18.00 Uhr eine Podiumsdiskussion mit anschließendem kleinen Empfang im Rahmen der Ausstellung "Berliner Schloß – Humboldtforum" in der Bibliothek des Ethnographischen Museums statt. Die Diskussionsrunde veranstalteten die Träger der Ausstellung mit Unterstützung der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG). Das Thema lautete: "Ist ein zerstörtes und wiederaufgebautes Gebäude selbst ein Baudenkmal, obwohl das eigentliche Denkmal nicht mehr existiert?" Gemäß dem Thema war die Veranstaltung in erster Linie von mehr als vierzig Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Denkmalpflege und Stadtplanung besucht. Den Einführungsvortrag in die Thematik hatte Herr Manfred RETTIG von der Stiftung "Berliner Schloß – Humboldtforum" übernommen, der auch die anschließende Diskussion leitete, an der von Berliner Seite Herr Prof. Jörg HASPEL, Leiter des Landesdenkmalamtes Berlin, und von ungarischer Seite Dr. Tamás FEJÉRDY, Vizepräsident des Amtes für das Kulturelle Erbe Ungarns, sowie Dr. Béla KERÉKGYÁRTÓ, Dozent an der TU Budapest und Philosoph, teilnahmen.*Der in der Mitteilung vom 6. Juni 2012 angekündigte Vortrag über Samisdat-Literatur in Ungarn am 26. Juni 2012 konnte wegen persönlicher Erwägungen des Referenten leider nicht weiter vorbereitet werden. Diejenigen Mitglieder, die bei unserer Jahreshauptversammlung anwesend waren, konnte ich von dieser unerwarteten Wendung unmittelbar informieren. Die übrigen werden ihre Schlüsse aus den ausgebliebenen Konkretisierungen von Zeit und Ort der Veranstaltung gezogen haben. Ich bedauere, daß sich diese nunmehr in immer neuen Anläufen über mehr als ein halbes Jahr hinziehende Vorbereitung des Themas offenbar endgültig zerschlagen hat – es wäre ein interessantes und für die jüngere ungarische Geschichte wichtiges Thema gewesen, dessen Aufbereitung aus erster Hand, nämlich durch Beteiligung früherer, in der Samisdat-Bewegung engagierter Ungarn, unserer DUG gut angestanden hätte.***AKTUELLE PROGRAMMHINWEISE Mo., 02. Juli 2012, 18.00 Uhr – VORTRAGSVERANSTALTUNG IN BONNOrt: Raum "Trincomalee" im Haus 2-O1-108, Haus der Deutschen Welle, Kurt Schumacherstr. 3, 53113 BONNPD Dr. Norbert Norbert SPANNENBERGER, Historiker, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ) der Universität Leipzig und Vizepräsident der mitveranstaltenden DUG referiert in einem von Lichtbildprojektionen unterstützten Vortrag über das ThemaVom Topos zum Mythos: Die 'antemurale Christianitatis' in Ostmitteleuropa von den Türkenkriegen bis zum jugoslawischen BürgerkriegDazu heißt es in der Vortragsankündigung: Der Titel "antemurale Christianiatatis" oder "Vormauer der [westlich-römischen] Christenheit", wurde im Spätmittelalter vom Heiligen Stuhl verliehen und fand rasch Eingang in den diplomatischen Alltag. Verstärkt nahmen auch konkurrierende Gruppen, wie etwa die Siebenbürger Sachsen, diesen Titel als Selbstzuschreibung und Identitätsstiftung für sich in Anspruch. Immerhin konnten damit konkrete Ziele, wie der Kampf Polens gegen den Deutschen Orden oder die Herrschaftserrichtung der Habsburger in den Ländern der Stephanskrone, "legitimiert" werden. Im Zeitalter der Romantik erlebte der Topos eine zweifache Metamorphose: Er säkularisierte und entwickelte sich zu einem Mythos moderner Nationalideologien. Von Finnland bis Rumänien wurde er in der Elitediskussion begeistert aufgenommen. In Ungarn, wo der Titel vermutlich am frühesten zur Geltung kam, bildete er bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges den integralen Bestandteil seiner Nationalideologie. Eine blutige Reaktivierung erfuhr er während des Jugoslawienkrieges. Eine gemeinsam durchgeführte und mit Lichtbildprojektionen unterstützte Vortragsveranstaltung der Zweigstelle Bonn der Südosteuropa-Gesellschaft (SOG, München), vertreten durch deren Leiter, Botschafter a. D. Dr. Klaus Schrameyer, und der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG, Berlin), vertreten durch deren Präsidenten Klaus Rettel.*Di., 03. Juli 2012, 17.30 Uhr – VORTRAGSVERANSTALTUNG IN AACHENOrt: Raum Dautzenberg, Erdgeschoß, Historisches Institut der RWTH Aachen, Theaterplatz 14, 52062 AACHENPD Dr. Norbert SPANNENBERGER, Historiker, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ) der Universität Leipzig und Vizepräsident der mitveranstaltenden DUG referiert in einem von Lichtbildprojektionen unterstützten Vortrag zum ThemaFaschismus im Donauraum? Die autoritäre Politik des ungarischen Ministerpräsidenten Gyula Gömbös (1932-1936)Zu seinem Vortrag hat der Referent folgende inhaltliche Hinweise gegeben: Der bekennende Rassenschützer Gyula Gömbös (*1886) war eine der umstrittensten Figuren der jüngeren Geschichte Ostmitteleuropas. In Folge der Wirtschaftskrise in Ungarn und der daraufhin 1931 ausbrechenden sozialen Unruhen wurde Gömbös als "starker Mann" wegen seines Rückhalts im ungarischen Offizierkorps und in der Verwaltung 1932 zum Ministerpräsidenten berufen. Er begann sofort eine tiefgreifende Umgestaltung des ungarischen Alltags auf Grundlage des am 1. Oktober 1932 veröffentlichten und 95 Punkte umfassenden Nationalen Arbeitsplans, dessen Nachwirkungen weit über seinen Tod (1936) hinaus anhielten. Das Führerprinzip und die Verkörperung der Einheitspartei als "Willensträger der Nation" waren dabei richtungweisend, getrieben vom persönlichen Ehrgeiz des diktatorische Ziele verfolgenden Demagogen Gömbös. Doch geschah all dies nach dem italienischen oder gar deutschen Modell? Wo sind die Rezeptionen, die Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auszumachen? Worin unterschied sich das Gömbös-System von den Systemen in den Nachbarländern? Im Spiegel des neuesten Forschungsstandes werden Antworten vorgestellt. Eine gemeinsam durchgeführte Vortragsveranstaltung des Lehrstuhls Prof. Dr. Armin Heinen und der DUG mit Sitz in Berlin, vertreten durch deren Präsidenten Klaus Rettel.*Mi., 04. Juli 2012, 07.30 (!) Uhr – VORTRAGSVERANSTALTUNG IN CHEMNITZOrt: Thüringer Weg 9, 09126 CHEMNITZ (Technische Universität, Philosophische Fakultät)Zoltán KISZELLY, Politikwissenschaftler, Parteien- und Wahlforscher; Dozent an der János-Kodolány-Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Budapest; Mitarbeiter in der Politikforschung der Százádvég-Stiftung, Budapest; OSZE-Wahlbeobachter im Kosovo und in Rußland referiert in seinem mit Lichtbildprojektionen unterstützten Vortrag zum Thema
Aktuelle Fragen und Entwicklungen der Politik in UngarnEine gemeinsam durchgeführte Vortragsveranstaltung des Lehrstuhls für 'Europäische Regierungssysteme im Vergleich', Prof. Dr. Gerd Strohmeyer, an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz und der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG, Berlin), vertreten durch deren Präsidenten Klaus Rettel.*Mi., 04. Juli 2012, 17.30 (!) Uhr – VORTRAGSVERANSTALTUNG IN BERLIN-MITTEOrt: Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer von Stalinismus/Kommunismus, Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 Berlin-MitteZoltán KISZELLY, Politikwissenschaftler, Parteien- und Wahlforscher; Dozent an der János-Kodolány-Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Budapest; Mitarbeiter in der Politikforschung der Százádvég-Stiftung, Budapest; OSZE-Wahlbeobachter im Kosovo und in Rußland
Die MSzP – in den Startlöchern für einen Regierungswechsel 2014? Die Entwicklung der Ungarischen Sozialistischen Partei seit den letzten Parlamentswahlen, die aktuelle Lage der Partei und ihre Aussichten– Fortsetzung der Berliner Vortragsreihe der DUG zur Geschichte und gegenwärtigen Verfaßtheit des Parteienwesens in Ungarn –***HINWEIS AUF EINE DRITTVERANSTALTUNG:WIRTSCHAFTSPOLITISCHE VERANSTALTUNG DER UNGARISCHEN BOTSCHAFT IN BERLIN AM FREITAG, DEM 20. JULI 2012, 14.00 – 18.30 UHRFACHKONFERENZin den Räumen der Botschaft Ungarns, Unter den Linden 76, 10117 Berlin-MitteDie Liberalisierung des deutschen Arbeitsmarktes – ein Jahr danach.Neue Perspektiven der deutsch-ungarischen ZusammenarbeitProgramm:Dr. József Czukor, Botschafter von UngarnGrußwortDr. Sándor Czomba, Staatssekretär, Ministerium für Nationale Wirtschaft von UngarnUngarische Erfahrungen seit der Öffnung der Arbeitsmärkte in Deutschland am 1. Mai 2011Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Arbeit und SozialesDeutsche Erfahrungen seit der Öffnung der Arbeitsmärkte in Deutschland am 1. Mai 2011Dr. Tomasz Kalinowski, Gesandter-Botschaftsrat, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Botschaft der Republik PolenPolnische Erfahrungen seit der Öffnung der Arbeitsmärkte in Deutschland am 1. Mai 2011Siegfried Leister, Vorsitzender des Kuratoriums der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft (Bonn), Leister & Leister - Versicherungsmakler GmbH & Co. KGErfahrungen mit der Entwicklung der Werkverträge in den letzten vierzig JahrenAbg. Dr. Andor Nagy, Vorsitzender der ungarisch-deutschen Parlamentariergruppe im ungarischen ParlamentMittelstandspolitik der ungarischen RegierungDr. Csaba Láng, Präsident der Deutsch-Ungarischen JuristenvereinigungUnternehmer/Scheinselbständigkeit, eine verhängnisvolle GratwanderungFragen aus der Zuhörerschaftca. 16.20 bis 16.35 Uhr: KaffeepauseLászló Parragh, Präsident, Ungarische Handels- und IndustriekammerDie Rolle der Ungarischen Industrie- und Handelskammer in der Unterstützung der Auslandstätigkeit der ungarischen Unternehmer und in der FachausbildungAndre Müller, Abteilung Tarifpolitik, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)Ein Jahr nach der Öffnung. Die Bedeutung der Freizügigkeit für die deutschen Arbeitgeber.Dr. Péter Ötvös, Leiter der Internationalen und Europa-Abteilung, Nationale Krankenversicherungskasse von Ungarn (OEP)Entsendung und Arbeitnehmerüberlassung im EG-Recht – ein delikates Verhältnis. Ungarische Praxis der Ausgabe von A1-BescheinigungenMichael Fröschl, Rechtsanwalt, Präsidiumsmitglied der Deutsch-Ungarischen JuristenvereinigungPerspektive Leiharbeit, insbesondere als Ergänzung zum Werkvertrag – Erfahrungen aus der anwaltlichen PraxisAnke Eidner, Referentin OS12 , Operative Services/Kundenportal, Arbeitslosenversicherung, Bundesagentur für ArbeitDie rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeitnehmerüberlassung in DeutschlandLajos Szabad, Präsident der ÉVOSZ-IWTD, Inconex KftWerkvertragstätigkeit – eine wichtige Kooperationsform in den deutsch-ungarischen WirtschaftsbeziehungenFragen aus der ZuhörerschaftDr. József Czukor, Botschafter von UngarnSchlußwortanschließend Empfang auf Einladung des ungarischen Botschafters (ab ca. 18.30 Uhr)Die vorgenannte Veranstaltung ist ANMELDUNGSPFLICHTIG! <Auf den Abdruck der technisch-organisatorischen Hinweise wird hier verzichtet,> Dankenswerterweise räumt die ungarische Botschaft den Mitgliedern der DUG und ihren Gästen die Möglichkeit der Teilnahme ein. ***Abschließend gestatten Sie noch einen Überblick auf Veranstaltungen der DUG, die in den kommenden Monaten mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit stattfinden werden, wenn auch in Einzelfällen noch nicht die genauen Daten, die Rahmenprogramme und der Teilnehmerkreis feststehen. Aber es sind Veranstaltungen, die die Vormerkung in Ihrem Terminkalender lohnen. Für das Angebot, gegebenenfalls mit einer kleinen Delegation Magdeburg am 1. September 2012 zu besuchen, bitte ich um Ihre Aufmerksamkeit und auch Interessenbekundung.19. Juli 2012: Buchvorstellung (unter Einbeziehung von DUG-Publikationen) im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München. Abgesehen von der Überlassung von Büchern für die Vorstellung ist die DUG an dieser Veranstaltung nicht aktiv beteiligt.
*23. Juli – 31. August 2012: Universität POTSDAM – Juristische Fakultät: vorbereitender Deutschkurs als Sommerschule für Studenten aus Szeged im dortigen Studiengang "Deutsches Recht" für die Aufnahme des Studiums "Deutsche Rechtsschule mit Ausbildung zum Fachübersetzer an der Universität Szeged". Der Studiengang wird in Szeged und in Potsdam absolviert. Die Sommerschule wird von der DUG finanziell unterstützt. Es sind unsererseits Treffen mit den Studenten geplant, wobei die Daten erst nach deren Ankunft abgesprochen werden können.
1. September 2012, 15.30 Uhr – DUG-Vortragsveranstaltung in MAGDEBURGIm Rahmen des dreitägigen (2.) OTTO-FESTES in Magdeburg hält als Beitrag und im Auftrag der Berliner DUG der Sprachwissenschaftler und Historiker Dr. Tibor KESZTYÜS, ehemals Leiter der ungarischen Sondersammlung in der Bibliothek der Universität Göttingen, einen Vortrag zum Thema:
Ottonen und Arpaden – Zur Entstehungsgeschichte des deutschen Kaiser- und des ungarischen Königreiches im 10. Jahrhundert
Veranstaltungsort: Kunstmuseum der Stadt Magedburg (im 1015 gegründeten Kloster, ab 1129 [ehemaligen] Prämonstatenserkloster Unser Lieben Frauen). Der Eintritt zum Vortrag an sich ist frei, allerdings ist für das Betreten des Festgeländes eine Tageskarte zu lösen, die den Besuch aller Einzelveranstaltungen ermöglicht.
Dieser öffentliche Vortrag ist der Beitrag der Berliner DUG zum diesjährigen (2.) Kaiser-Otto-Fest, das mit viel mittelalterlicher Show und Unterhaltung am 31. August sowie am 1. und am 2. September in der Magdeburger Altstadt stattfindet, aber auch mit ernsthaften Beiträgen an das Wirken Ottos I. des Großen erinnern soll. Im Anschluß ist ein Gespräch mit der dortigen Gesellschaft "Ungarn mitten in Sachsen-Anhalt" in einem ungarischen Restaurant vorgesehen.Ernsthafte Interessenten werden gebeten, ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der geplanten Reise einer kleinen Delegation unserer DUG zu bekunden – ggf. und je nach Zahl der Teilnahmewünsche werden wir eine Mitfahrgelegenheit in einem Kleinbus oder auf Basis eines Gruppentarifs mit der Deutschen Bahn anbieten. Für Ihren zeitlichen Aufwand sollten Sie von Mittag bis in den Abend des 1. Septembers planen. *
In der 1. oder 2. Septemberwoche wird die DUG, vertreten durch mich, wieder ihre jährlichen Stipendien und Preise für die Jahrgangsbesten und für herausragende Abschlußarbeiten an der deutschsprachigen Andrássy-Universität im Festetics-Palais in Budapest vergeben. Mitglieder und Gäste der DUG sind zur Teilnahme an der Festveranstaltung im kulturgeschichtlich bedeutsamen Spiegelsaal herzlich eingeladen (vor allem, wenn Sie sowieso in Budapest sind!).
*Vom 26. bis 29. September 2012 findet die (inzwischen 39.) Jahrestagung von ARKUM erstmals in Ungarn (SZEGED) statt. ARKUM ist der (privat in Deutschland, aber mit enger Anbindung an Universitäten organisierte) "Arbeitskreis für historische Kulturlandschaftsforschung in Mitteleuropa e.V.", der seine diesjährige Jahrestagung zusammen mit dem Archäologischen und Geographischen Institut der Universität Szeged durchführt. Die Tagung steht unter dem Schlagwort "Offene Landschaften", womit ein Schwerpunkt auf die Kulturräume der Puszta- und vergleichbarer (und zum Vergleich herangezogener) Landschaften gelegt wird. Die Tagungssprache ist Deutsch und Englisch. Die DUG wird diese interessante Tagung finanziell unterstützen und auch in anderer Hinsicht daran beteiligt sein.
*Üblicherweise organisiert die DUG ihren schon traditionellen Empfang mit Festvortrag in DEBRECEN aus Anlaß des deutschen Nationalfeiertages in enger Nähe zum 3. Oktober. In diesem Jahr wird möglicherweise aus organisatorischen Notwendigkeiten das Veranstaltungsdatum plus/minus sieben bis zehn Tage vom 3. Oktober entfernt liegen.
*Am 11. Oktober 2012 planen wir, mit S.E. Dr. József Czukor und Dr. Georg Paul Hefty (FAZ) eine öffentliche Podiumsdiskussion in LEIPZIG zusammen mit unserer dortigen Partnerorganisation, dem Zeitgeschichtlichen Forum / Haus der Geschichte, Grimmaische Str. 6, 04109 Leipzig, zu veranstalten.
*Abschließend mache ich auf zwei Termine im Herbst aufmerksam, erstens auf unser drittes FORUM HUNGARICUM, diesmal im slowakischen Teil der Doppelstadt Komárom-Komárno vom 18. bis 21. Oktober, und dann auf das nicht von uns verantwortete Deutsch-Ungarische Forum, welches am 8. und 9. November (turnusgemäß in diesem Jahr in Berlin) stattfindet.***Ich würde mich freuen, einige unserer Mitglieder am 4. Juli zu unserem Vortrag in Berlin und bei den folgenden Veranstaltungen in der Ferienzeit, aber alle von Ihnen gesund und nach einem schönen und erholsamen Sommer (wo auch immer Sie die kommenden Wochen verlebt haben werden!) spätestens im Herbst bei unseren regulären Vortragsabenden wieder begrüßen zu können.In diesem Sinne mit besten Wünschen und freundlichen Grüßen, auch namens aller DUG-Präsidiumsmitglieder,Ihr Klaus Rettel, Präsident der DUG.
INFO-BRIEF vom 30. August 2012
Sehr geehrte Mitglieder der DUG,geschätzte Freunde Ungarns und unserer Gesellschaft,werte Bezieher unserer Programmübersichten, unter Bezug auf meine letzte Übersicht vom 30. Juni 2012 möchte ich für Ihre Terminplanung einige Aktualisierungen mitteilen; in Einzelfällen mögen noch nicht die genauen Daten, die Rahmenprogramme und der Teilnehmerkreis feststehen, aber es sind Veranstaltungen, die die Vormerkung in Ihrem Terminkalender lohnen. Denn unsere durch die allgemeine Urlaubszeit und die Semesterferien bedingte Veranstaltungspause dauert in Berlin wahrscheinlich noch bis zum Beginn der Vorlesungszeit an den Berliner Hochschulen am Ende der 2. Oktoberwoche, in Ungarn bis zum Beginn des Herbstsemesters an den dortigen Hochschulen am 3. September 2012. Zu bestimmten Anlässen wird es aber zu außerplanmäßigen Veranstaltungen noch in der Sommerzeit kommen (vgl. auch die Hinweise auf Fremdveranstaltungen am Ende dieses Informationsschreibens, zu deren Besuch die DUG-Mitglieder von den Veranstaltern eingeladen sind).
*Sa., 1. September 2012, 15.30 Uhr – DUG-Vortrag in MAGDEBURGVortrag des Sprachwissenschaftlers und Historikers Dr. Tibor KESZTYÜS, ehemals Leiter der ungarischen Sondersammlung in der Niedersächsischen Staats- und Landesbibliothek und Zentralbibliothek der Universität Göttingen:Ottonen und Arpaden – Zur Entstehungsgeschichte des deutschen Kaiser- und des ungarischen Königreiches im 10. Jahrhundert
Veranstaltungsort: Klostercafé im Kunstmuseum der Stadt Magdeburg (dem 1015 gegründeten Kloster, ab 1129 [ehemaligen] Prämonstatenserkloster Unser Lieben Frauen), Regierungsstr. 4-6, 39104 MagdeburgDieser öffentliche Vortrag ist der offizielle und im Veranstaltungsprogramm ausgewiesene Beitrag der Berliner DUG zum diesjährigen (2.) Kaiser-Otto-Fest, das mit viel mittelalterlicher Show und Unterhaltung am 31. August sowie am 1. und am 2. September in der Magdeburger Altstadt stattfindet. Wie bereits angekündigt, wird eine Delegation der DUG das Kaiser-Otto-Fest besuchen. Da am 27. August 2012 anläßlich des offiziellen Otto-Jahrs die große Sonderschau im Kulturhistorischen Museum Magdeburgs eröffnet wird und ab dann besichtigt werden kann, nehmen wir den Besuch der Ausstellung kurzfristig in das Reiseprogramm mit auf ("Otto der Große und das Römische Reich – Kaisertum von der Antike zum Mittelalter" – Landesausstellung Sachsen-Anhalt aus Anlaß des 1100. Geburtstages Ottos des Großen). Wegen dieses zusätzlichen Programmpunktes wird die Fahrt nach Magdeburg nun als ganztägige Reise (unter Benutzung der Deutschen Bahn) durchgeführt (10.00 bis 21.00 Uhr).Auf Grund kurzfristiger Absage ist in unserer Reisegruppe noch EIN Platz frei. Wer kurzentschlossen ist, kann gern mitkommen – es gilt das Windhundprinzip bzw. das alte Mühlenrecht: Wer zuerst kommt (= sich verbindlich unter info@d-u-g.org anmeldet) ... An Kosten zahlt jeder nur sein Eintrittsgeld von 12 Euro, wenn er den Museumsbesuch mitmacht (soweit nicht die üblichen Ermäßigungen in Anspruch genommen werden können); private Ausgaben wie Getränke, Essen usw. hat jeder selbst zu tragen. Das Eintrittsgeld für das Kaiser-Otto-Fest wird den Mitgliedern der offiziell angemeldeten DUG-Reisegruppe vom Festveranstalter erlassen, die DUG trägt die Bahnfahrtkosten auf Sammelticket für ihre teilnehmenden Vereinsmitglieder. *
Am 7. September 2012, Beginn 10.00 Uhr, findet, vertreten durch mich, wieder die jährliche Vergabe der DUG-Stipendien und Preise für die Jahrgangsbesten und für herausragende Abschlußarbeiten an der deutschsprachigen Andrássy-Universität im Festetics-Palais (Festetics Palota, Spiegelsaal; Pollack Mihály tér 3, 1088 Budapest) statt. Mitglieder und Gäste der DUG sind zur Teilnahme an der Festveranstaltung im kulturgeschichtlich bedeutsamen Spiegelsaal herzlich eingeladen (vor allem, wenn Sie sowieso in Budapest sind!). Die Teilnahme ist allerdings nur nach vorheriger und bestätigter Anmeldung bei der DUG möglich, da uns als unterstützender Gesellschaft einige Sitzplätze bei rechtzeitiger Mitteilung vorbehalten sind.Außerdem werde ich unsere Berliner DUG einen Tag vorher bei der großen Festveranstaltung aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens der Andrássy-Universität vertreten. *
Am 22. September 2012 ab 17.00 Uhr findet aus Anlaß der "Potsdamer Antiquitätenmeile in der Jägerstraße" als offizielle Beteiligung der DUG ein UNGARNABEND mit dem Budapester "Csárdás Trió Vilmos" statt. Die DUG knüpft damit an die lange Reiher ihrer Populärkonzerte in Potsdam an, vor allem an das Konzert aus gleichem Anlaß am 2. Oktober des letzten Jahres.Die Nachfragen nach einem erneut musikalischen Beitrag der DUG waren so zahlreich und die Erinnerungen an den vom Wetter einzigartig begünstigten sowie von vielen Ungarnfreunden durch beste Stimmung unterstützten Tag so nachhaltig, daß wir auf diese guten Umstände wieder hoffen. Zu einer Wiederholung dieses Erfolgs können Sie durch Ihren Besuch beitragen im "Kulturtreff und ungarische Spezialitäten" Edit Keller, Jägerstr. 35, 14467 POTSDAM – Getränke, vor allem Weine, und kleine Speisen hält Frau Keller gegen Bezahlung bereit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich: Jeder kommt und geht, wie es ihm gefällt! *
Vom 26. bis 29. September 2012 findet die (inzwischen 39.) Jahrestagung von ARKUM erstmals in Ungarn statt, und zwar in SZEGED. ARKUM ist der (privat in Deutschland, aber mit enger Anbindung an Universitäten organisierte) "Arbeitskreis für historische Kulturlandschaftsforschung in Mitteleuropa e.V.", der seine diesjährige Jahrestagung zusammen mit dem Archäologischen und Geographischen Institut der Universität Szeged durchführt. Die Tagung steht unter dem Schlagwort "Offene Landschaften", womit ein Schwerpunkt auf die Kulturräume der Puszta- und vergleichbarer (und zum Vergleich herangezogener) Landschaften gelegt wird. Die Tagungssprache ist Deutsch und Englisch. Die DUG wird diese interessante Tagung finanziell unterstützen. Zuhörerwünsche können (noch) berücksichtigt werden.
*Üblicherweise organisiert die DUG ihren schon traditionellen Empfang mit Festvortrag in Debrecen aus Anlaß des deutschen Nationalfeiertages in enger Nähe zum 3. Oktober. In diesem Jahr wird möglicherweise wegen organisatorischer Notwendigkeiten das Veranstaltungsdatum um den 12. Oktober liegen.
Unsere für 11. Oktober 2012 mit S.E. Dr. József Czukor und Dr. Georg Paul Hefty (FAZ) angekündigte öffentliche Podiumsdiskussion in LEIPZIG zusammen mit unserer dortigen Partnerorganisation, dem Zeitgeschichtlichen Forum/Haus der Geschichte, muß auf Bitten des Herrn Botschafters wegen seiner Verpflichtungen im Rahmen eines hochrangigen Besuches aus Budapest in Berlin leider verschoben werden.
*Abschließend mache ich auf zwei Termine im Herbst aufmerksam, erstens auf unseren noch in Planung befindlichen UNGARNNACHMITTAG mit dem Balaton-Duo und in Verbindung mit einer Kunstausstellung am 6. Oktober 2012 im Kulturhaus SCHIRNDING/Franken und zweitens auf unser mit bereits rund 35 Refentenanmeldungen gut bestücktes und auf die Zeit vom 18. bis 21. Oktober 2012 terminiertes 3. FORUM HUNGARICUM, diesmal im slowakischen Teil der Doppelstadt Komárom-KOMÁRNO (Révkomárom). Beide Veranstaltungen sind öffentlich; Zuhörer sind willkommen. Näheres wird im INFO-BRIEF des jeweiligen Monats mitgeteilt. ***Abschließend noch folgende Hinweise auf DRITTVERANSTALTUNGEN:Für den 6. September 2012, 19.00 Uhr, bittet der Oberbürgermeister der Stadt Kulmbach/Franken, Herr Henry SCHRAMM, zusammen mit dem Bund Fränkischer Künstler e. V. zur Teilnahme an der Ausstellungseröffnung "Seelenlandschaften II" der Berliner Collagen-Künstlerin (und Mitgliedes sowohl des Künstlerbundes als auch der Berliner DUG) Frau Rose M. MEERWEIN in das Historische Badhaus Kulmbach, Oberhacken 34, 95326 KULMBACH, welches schon allein wegen seiner geschichtlichen Bedeutung als eines der wenigen überhaupt noch erhaltenen und jetzt zu Zwecken eines Museums restaurierten mittelalterlichen Badehäuser in Deutschland immer einen Besuch lohnt (öffentliche Veranstaltung – aus diesem Anlaß eintrittsfreier Museumszugang –, ohne Voranmeldung). Die DUG wird durch ihr Präsidiumsmitglied Herrn Christian KLOOS vertreten.Am 8. Septermber 2012 ab 14.00 Uhr findet zum neunten Mal das vom Gewerbeverein Glienicke veranstaltete HERBST- und WEINFEST rund um den Dorfteich von Glienicke/Nordbahn statt, und zwar auf dem Kirch- und Dorfplatz, der von der Hauptstraße mit der Gartenstraße gebildet wird (ACHTUNG: Die Ortsangabe bitte nicht mit dem zwischen Zehlendorf und Potsdam gelegenen Glienicke verwechseln!). Unser Mitglied Herr Olaf HIRSCH hat in dankenswerter Eigeninitiative einen ungarischen Weinstand (mit daneben liegendem Langosch-Stand) organisiert (Stand-Nummer B 29, in der Nähe der Festbühne) und bietet Weiß-, Rot- und Roséweine des preisgekrönten Weinguts SCHIESZL aus Budakalász, aber auch selbstgemachten Most und echten ungarischen Pálinka zum Kosten und Kauf an. Außerdem gibt es ein reichhaltiges Unterhaltungs- und Musikprogramm auf der Bühne und die 3. Kunstausstellung Glienicker Künstler. Die DUG wird durch ihren Vizepräsidenten Herrn Dietmar SEIBT vertreten.Die ungarische Botschaft wird zum 26. September 2012 aus Anlaß einer Ausstellungseröffnung und aus Anlaß des ungarischen Nationalfeiertages zu einem festlichen Empfang am 24. Oktober 2012 über uns die daran interessierten Mitglieder einladen.Am 8. und 9. November 2012 findet das Deutsch-Ungarische Forum turnusgemäß in diesem Jahr in Berlin statt.Mit besten Wünschen und Grüßen, auch im Namen des DUG-Präsidiums,IhrKlaus Rettel, Präsident der DUG.
INFO-BRIEF vom 21./22. September 2012
Sehr geehrte Mitglieder,mit dieser E-Mail möchte ich Sie einmal an unseren Ungarn-Abend am heutigen Sonnabend, dem 22. September 2012, im "Kulturtreff und ungarische Spezialitäten" Edit Keller in der Jägerstraße 35, 14467 POTSDAM erinnern (vgl. meine Programmvorschau und Einladung vom 30. August 2012). Das bewährte und gute Stimmung garantierende "Csárdás Trió Vilmos" aus Budapest wird ab 17.00 Uhr aufspielen, und wir hoffen auf die Zuverlässigkeit der Wettervorhersage und damit auf zumindest trockenes, vielleicht sogar etwas wärmeres Wetter, damit wir wie vor einem Jahr wieder recht lange draußen sitzen können. Diese Veranstaltung der DUG wird wie 2011 am Rande der am Sonnabend und am Sonntag veranstalteten "Antiquitätenmeile Jägerstraße" stattfinden – mit anderen Worten, Sie können sich auch einmal zwischendurch dort umsehen, denn die Stände haben bis 19.00 Uhr geöffnet, wir allerdings (mit offenem Ende) bestimmt sehr viel länger, das heißt solange Sie wollen und dies mit Ihrer Anwesenheit unter Beweis stellen. Ich wünsche allen Interessierten einen musikalisch beschwingten Abend, viele gute, anregende und freundschaftliche Gespräche und auch die eine oder andere lukullische Köstlichkeit aus Edit Kellers Küche und Weinkeller (gegen ein mäßiges Entgelt).Nach unserer Beteiligung am (2.) Kaiser-Otto-Fest in Magdeburg – es war ein sehr gelungener eintägiger Ausflug mit unserer DUG-Reisegruppe, vor allem wegen des trotz der Fülle an allgemeinen Lustbarkeiten unerwartet großen Zuspruchs, den unser populärwissenschaftliches Vortragsangebot zu den "Ottonen und Arpaden" gefunden hatte – hoffen wir auch für unser Programm der kommenden Wochen auf regen Zuspruch. Das Land Ungarn mit seinen liebenswerten Menschen und seiner schönen Kultur finden unverändert Interesse in Deutschland! Deshalb möchte ich Sie auf unsere nächsten zwei Veranstaltung aufmerksam machen, wie sie – neben anderen Terminen – bereits in der Programmvorschau vom 30./31. August enthalten waren, und Sie bitten, darauf in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis hinzuweisen – bei Ihren Familienangehörigen darf ich einfach ein sowieso vorhandenes Interesse unterstellen! Kommen Sie also nicht allein, teilen Sie das, was man als "Hungaricum" oder "ungarisches Flair" in unseren Breiten so schätzt, mit denen, bei denen Sie die Liebe zu Ungarn wecken oder vertiefen wollen.Ich erinnere an die in diesem Jahr vom 26. bis 29. September erstmalig in Ungarn, und zwar in SZEGED stattfindende (inzwischen 39.) Jahrestagung von ARKUM, einem mit Schwerpunkt in Deutschland organisierten privaten Verein namens "Arbeitskreis für historische Kulturlandschaftsforschung in Mitteleuropa e. V.". Die Tagung findet zusammen mit dem Archäologischen und Geographischen Institut der Universität Szeged an der dortigen Universität statt; sie wird von der DUG finanziell unterstützt. Unter dem Schlagwort "Offene Landschaften" liegt der Schwerpunkt der Referate auf den Kulturräumen der Puszta- und vergleichbarer (und zum Vergleich herangezogener) Landschaften. Die Tagungssprache ist Deutsch und Englisch. Zuhörerwünsche können (noch) nach Mitteilung an mich berücksichtigt werden, wobei ich alle diejenigen unserer Mitglieder mit Wurzeln oder Beziehungen in Szeged bitte, ihre Angehörigen, Freunde und Bekannten auf diese Veranstaltung und die kostenlose Teilnahmemöglichkeit hinzuweisen. Ein detailliertes Programm kann per E-Mail bei mir unter info@d-u-g.org angefordert werden. Oder Sie schauen auf das im Internet einsehbare Programm (www.kulturlandschaft.org). Hier deshalb nur die wichtigsten Eckpunkte: Eröffnung der Tagung am Mittwoch, dem 26. September 2012, um 19.00 Uhr in der Aula der Szegediner Universität durch deren Rektor und einen Vortrag der Hauptorganisatorin der Tagung, der Archäologin (und unseres Mitglieds) Dr. Orsolya HEINRICH-TAMÁSKA (GWZO Leipzig) zum Thema der ungarischen Puszta als Landschaft, Siedlungsraum und Mythos, gefolgt von einem Empfang der Universität.Die Tagung findet ihre Fortsetzung an den folgenden Tagen jeweils um 8.30 Uhr im Burg-Saal/Vár-terem des Móra Ferenc Museums, Stefánia sétány 15, Szeged. Die Referenten kommen (in alphabetischer Reihenfolge) aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Rußland und Ungarn.Der 27. September wird von zwei Vortragsblöcken über offene Landschaften zwischen Nordsee und Steppe (von der Nordseepolderlandschaft über die ungarische Puszta bis hin zur russischen Steppe) sowie im Vergleich dazu die Börde- und Gäulandschaften in Deutschland bestimmt, ferner von Posterpräsentationen und einem Abendvortrag zum Thema "Landschaft und Politik". Am 28. September steht ganztags die ungarische Puszta im Mittelpunkt – unter historischen Aspekten, dem Blick auf Besiedlungsprojekte nach der osmanischen Besatzungszeit, mit dem Schwerpunkt auf den Marktstädten im Mittelalter sowie der Landnutzung im 19. und 20. Jahrhundert oder auch mit Blick auf ein Umdenken in der Landnutzung als Konsequenz der großen Flutkatastrophen im 18. Jahrhundert. Dies sind nur einige der Referate, deren Aufzählung lediglich die Spannbreite der Themen dieser Konferenz belegen soll, ohne die nicht genannten Themen abwerten zu wollen.Der 29. September mit Abfahrt bereits um 8.00 Uhr ist einer ganztägigen anmelde- und entgeltpflichtigen Exkursion durch die Pusztalandschaften im Umfeld von Szeged mit Abschluß im Kulturpark und Freilichtmuseum Ópusztaszer vorbehalten. Insgesamt wird über vier Tage ein abwechslungsreiches Programm geboten, welches auch der Politik unserer DUG entgegenkommt, nämlich nicht nur in Deutschland über Ungarn zu informieren, sondern auch in Ungarn über Deutschland, hier am Beispiel von Landschaftsformationen und den menschlichen Einflußnahmen auf Landschaftsentwicklungen als einem beidseitig interessierenden Themenkomplex: Unser satzungsrechtlicher Auftrag der Pflege der bi-nationalen Beziehungen und die Pflicht zur Information über die Gegebenheiten im jeweils anderen Land sind keine Einbahnstraße, sondern gehen her und hin. Daß übrigens die Tagung in der Universität von Szeged stattfindet, ist ein zusätzlicher Pluspunkt, da sie hilft, unsere bestehenden Kontakte und Zusammenarbeiten nach Südungarn weiter auszubauen. Ebenfalls noch einmal außerhalb Berlins findet unser Ungarnabend in SCHIRNDING, der oberfränkischen Grenzstadt zu Tschechien, im dortigen Künstlerhaus Schirnding e. V., Egerstr. 3, 95706 Schirnding, am Freitag, dem 5. (!) Oktober 2012, ab 19.00 Uhr statt (Achtung: In meiner Vorankündigung vom 30. August war der Termin noch mit dem 6. Oktober angegeben worden; er mußte aus organisatorischen Gründen in der mitveranstaltenden Gemeinde Schirnding um einen Tag vorverlegt werden). In Verbindung mit einer Bilderausstellung unseres Mitglieds Rose M. MEERWEIN wird das "Balaton-Duo" den Abend musikalisch gestalten und den Rahmen für Gespräche über Kultur, Land und Leute und sicher auch über Ungarn abgeben. Wegen der Nähe zu Tschechien sind die Schirndinger Kulturabende immer sehr gut auch von Interessierten von jenseits der Grenze besucht, wie es überhaupt erstaunlich ist, welch hochwertige Kulturprogramme seit Jahren in dieser Grenzregion – oftmals in Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen aus westdeutschen Großstädten und aus dem westeuropäischen Ausland – angeboten werden und mit welcher Offenheit die deutsche Bevölkerung gleichwertige Angebote in der tschechischen Grenzregion wahrnimmt, so daß der Begriff "Grenzregion" eigentlich falsch gewählt ist, weil hüben und drüben die Menschen wie in vormaliger Zeit die Region längst wieder als einheitliche, zusammengehörende Kultur- und Daseinsregion empfinden. Das DUG-Präsidium freut sich deshalb besonders, daß es möglich ist, daß in diesem Schirndinger Kulturangebot nach langer Durststrecke endlich wieder einmal Ungarn dargestellt wird und daß unsere DUG diesen Beitrag leisten kann. Wir knüpfen damit an unsere früheren Kontakte ins nördliche Oberfranken nach Hof und Lichtenberg an, die zwecks Vermittlung ungarischer Kultur von unserer ehemaligen Vizepräsidentin Sigrid Boese-Pirschel gepflegt wurden.Auch für den Termin am 5. Oktober gilt meine Bitte, daß Sie in Ihrem Umfeld, so dieses auch Franken umfaßt, auf unseren Ungarnabend hinweisen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei (die fränkischen Imbißangebote sind bekanntermaßen reichlich und dennoch gratis, die Getränke hoffentlich auch bzw. nach einer Grundversorgung dann maßvoll entgeltpflichtig!).
HINWEIS AUF EINE DRITTVERANSTALTUNG:Da es zu Anfang Oktober noch eine aktualisierte Programmübersicht für den kommenden Monat geben wird, soll diese Information mit einem Hinweis auf eine Veranstaltung in der ungarischen Botschaft am 27. September 2012 beschlossen werden:Aus Anlaß der Eröffnung einer Ausstellung des Holocaust-Gedenkzentrums Budapest "Verfolgung – Menschenrettung – Neubeginn" in der ungarischen Botschaft, Unter den Linden 76, findet dort am 27. September 2012 ein Podiumsgespräch zum Thema"Tradition – Gegenwart – Zukunft. Jüdisches Leben in Europa" unter Beteiligung von Rabbiner Dr. Andreas NACHAMA (Geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors), András LEDNITZKY (Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Szeged), Slomo KÖVES (Leitender Rabbiner der Einheitlichen Jüdischen Glaubensgemeinschaft von Ungarn) und Gert WEISSKIRCHEN (ehemaliger persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des Antisemitismus) statt. Dem voran gehen ab 12.00 Uhr ein Mittagsbuffet und um 12.30 Uhr die Begrüßung durch S. E. Dr. József Czukor, den ungarischen Botschafter, mit einer darauf folgenden Festrede von Andreas SCHOCKENHOFF (dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion). Danach wird Dr. Szita SZABOLCS (Direktorin des Holocaust-Gedenkzentrums/Holokauszt Emlékközpont in Budapest) die Ausstellung eröffnen, woran sich die vorerwähnte Podiumsdiskussion anschließt. Die gesamte Veranstaltung ist entgeltfrei, bedarf aber der vorherigen ANMELDUNG <von der Wiedergabe der Einzelheiten wird hier abgesehen>.Damit möchte ich Ihnen nach der Ferienzeit einen guten Wiederbeginn der ungarischen Kulturarbeit in Berlin, sei es durch die ungarische Botschaft, sei es im Oktober durch unsere DUG wünschen. Auf gemeinsame interessante Stunden hofft mit den besten Grüßen, auch von den übrigen Mitgliedern des DUG-Präsidiums,IhrKlaus Rettel, Präsident der DUG. ========================================================
INFO-BRIEF vom 17. Oktober 2012
Sehr geehrte Mitglieder der DUG,verehrte an Ungarn interessierte Empfänger dieses Info-Briefes,aus beruflichen Gründen seit vier Wochen im Ausland zugange, sende ich Ihnen heute in aller Kürze einige Informationen über die nächsten Veranstaltungen der DUG. Vorab jedoch möchte ich aus Zeitgründen den nachstehende Hinweis (und die entsprechende Einladung) übermitteln:Die ungarische Botschaft wird den diesjährigen traditionellen Empfang zum ungarischen Nationalfeiertag des 23. Oktober am Montag, dem 22. Oktober, Beginn 18.00 Uhr, geben. Ehrengäste der Veranstaltung sind Herr Zsolt Németh, Staatssekretär des ungarischen Außenministeriums und Herr Dr. Zoltán Kovács. Die Botschaft hat auf meine Rückfrage auch in diesem Jahr unseren Mitgliedern und bei Interesse auch unseren Gästen die Möglichkeit eingeräumt, diese Veranstaltung zu besuchen, und läßt ihre herzliche Einladung auf diesem Wege übermitteln.Es liegen mir dazu bereits einige prophylaktische Anmeldungen vor, allerdings stimmen die angemeldeten Daten nicht mit dem jetzt von der Botschaft festgelegten Datum überein; auch konnten die Interessierten die zusätzliche Veranstaltung, auf die im nächsten Absatz hingewiesen wird und zu der erst gestern nachmittag eingeladen wurde, noch nicht kennen. Ich bitte also um Überprüfung Ihrer getätigten Anmeldungen im Hinblick auf das Datum!Außerdem wird der vorstehend erwähnte Regierungsbeauftragte Dr. Kovács in einer von der Wirtschaftsabteilung der Botschaft am selben Tage ab 16.45 Uhr (Einlaß ab 16.15 Uhr) organisierten Informationsveranstaltung Veszprém und Pápa vorstellen – sowohl bezüglich des dortigen touristischen Potentials als auch im Hinblick auf wirtschaftliche Investitionen im Komitat und den beiden transdanubischen Städten.Auch auf diese Veranstaltung bezieht sich die Einladung, jedoch kann an jeder der beiden Veranstaltungen unabhängig vom Besuch der jeweils anderen teilgenommen werden.Bei Interesse gilt in Absprache mit der Botschaft das eingespielte Verfahren <die organisatorischen Einzelheiten für die Anmeldungen werden hier nicht abgedruckt>. Es ist diesmal beim besten Willen nicht möglich, sich nach Ablauf der Frist von 12.00 Uhr oder parallel dazu telefonisch anzumelden. Den Anrufbeantworter kann ich morgen wegen unseres beginnenden diesjährigen FORUMS HUNGARICUM nicht abrufen! Ich bitte um Ihr Verständnis.Zu den DUG-Veranstaltungen in diesem Monat:Wie Sie dem vorstehenden Absatz entnehmen können, beginnt morgen (18. Oktober) das FORUM HUNGARICUM III im slowakischen Teil der Doppelstadt Komárom-Komárno (Komorn). Es dauert bis Sonntag. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters von Komárno, Herrn Dr. Anton MAREK; neben Vertretern des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens der Region wird auch der deutsche Botschafter S. E. Dr. Axel HARTMANN auf der Eröffnungsveranstaltung im Festsaal des Donau-Museums in Komárno sprechen. Herr Dr. Jaroslav ŠONKA, Direktor vom "European Shoah Legacy Institute" in Prag, ist mit einer Grußansprache beteiligt. Die Generalüberschrift des FORUMS lautet "Nationalitäten und Minderheiten im Donau-Karpatenraum", und neben oder zusätzlich zu den Vorträgen zum Generalthema wird es drei in sich geschlossene Themenblöcke geben: Die Südslowakei als multiethnische Region im 19. und 20. Jahrhundert; Ungarn und seine Nachbarn in der Zwischenkriegszeit (unter Leitung des DUG-Vizepräsidenten Herrn PD Dr. Spannenberger); Vorstellung eines Forschungsprojekts zu ethnischen und religiösen Minderheiten im östlichen Europa, welches vom Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München verantwortet und von unserem Mitglied Herrn Dr. Meinolf Arens geleitet wird. Das HDO ist auch Mitveranstalter dieser Konferenz, an der 40 Referenten beteiligt sind (aus Deutschland, Kroatien, Makedonien, Österreich, Rumänien, Rußland, der Slowakei). In die Organisation und Leitung der Konferenz teilen sich unser Mitglied Herr Dr. Meinolf Arens als Vertreter des HDO und ich als Vertreter der die finanzielle Hauptlast tragenden DUG.Zu danken ist vor allem dem Direktor des Forschungszentrums für Europäische Ethnologie in Komárno, Herrn Dr. habil., Dr. (mult.) József LISZKA und seiner dort tätigen Ehefrau Dr. Ilona L. JUHÁSZ, auf deren Einladung und auf die des "FÓRUM Instituts für Minderheitenforschung" diese Konferenz nach Komárno einberufen wurde und die die Vorbereitungen vor Ort maßgeblich geleitet haben – neben der freundlichen Unterstützung der J. (Johann/János) Selye-Universität in Komárno, in deren Konferenzzentrum unser FORUM tagen kann. Vertreter der Slowakischen Akademie der Wissenschaften werden mit ihren Referaten inhaltlich die Konferenz bereichern. In die Danksagung soll das Donau-Mueseum in Komárno ebenso einbezogen werden wie das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen – StMAS – in München, dessen Zuschuß an das HDO auch unserer Konferenz zugute kommt.Da das Programm sieben Seiten umfaßt, wird hier auf die Wiedergabe der einzelnen Themen, der dazugehörigen Referenten usw. verzichtet. Bei Interesse können Sie die Druckvorlage für das Programm zum Selberausdrucken bei mir anfordern (info@d-u-g.org).Ich hoffe, es wird sich im nächsten Info-Brief die Gelegenheit ergeben, noch etwas vertiefend einen Rückblick auf das FORUM zu geben. *Montag, 22. Oktober 2012, 18.00 Uhr, Vortrag von Frau Prof. Dr. Ágnes DEÁK von der Universität Szeged im Senatssitzungssaal des Kollegienhauses der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, 1. Stock links, Universitätsstr. 15, 91054 ERLANGEN, zum Thema:Staatspolizei in der Donaumonarchie, 1849-1867.Diese allgemein-öffentliche Veranstaltung der DUG wird in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Prof. Dr. Georg SEIDERER an der Universität Nürnberg-Erlangen durchgeführt. Außeruniversitäre Gäste sind herzlich willkommen!*Dienstag, 23. Oktober 2012, Vortrag von Frau Prof. Dr. Ágnes DEÁK von der Universität Szeged im Hörsaal H3 2.15 im Historischen Seminar, Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte Prof. Dr. Wolfgang Höpken, Beethovenstr. 15, 04107 LEIPZIG, zum Thema Staatspolizei in der Donaumonarchie, 1849-1867.Diese allgemein-öffentliche Veranstaltung der DUG wird in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte Prof. Dr. Wolfgang Höpken am GWZ der Universität Leipzig durchgeführt. Außeruniversitäre Gäste sind herzlich willkommen!*VORSCHAU AUF DEN MONAT NOVEMBER:VORTRAG IN JENA:Am Donnerstag, dem 1. November 2012, um 16.00 Uhr, wird Herr Dr. Ottmar TRASCA an der Friedrich-Schiller-Universität in JENA referieren (Seminarraum SR 226, Fakultätsgebäude am Ernst-Abbe-Platz 8, 07743 JENA). Sein Thema lautet:
Die Arbeit der deutschen Geheimdienste in Rumänien während des Zweiten Weltkrieges. Der Vortrag findet im Rahmen des Seminartages des Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft Nr. 1412 "Kulturelle Orientierung und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa" unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Wolfgang DAHMEN (Lehrstuhlinhaber am Institut für Romanistik; Sprecher des Graduiertenkollegs) und Herrn Prof. Dr. Joachim von PUTTKAMER (Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte; stellvertretender Sprecher des Graduiertenkollegs) statt; der Vortrag wird in Zusammenarbeit des Kollegs mit der DUG und der Südosteuropa-Gesellschaft (München, hier: Zweigstelle Jena) ermöglicht und durchgeführt. *VORTRAG IN BERLIN:Am Montag, dem 5. November 2012, wird Herr Dr. Ottmar TRASCA um 18.00 Uhr zum Thema "Die Sathmarer Schwaben" referieren (Ort: Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus / Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 BERLIN-Mitte [Nikolaiviertel]).*VORTRAG IN LEIPZIG:Am Dienstag, dem 6. November 2012, 17.15 bis 18.45 Uhr wird Herr Dr. Ottmar TRASCA seinen – den Besuchern unserer Berliner Vortragsveranstaltungen bereits bekannten – Vortrag über den Zweiten Wiener Schiedsspruch
halten, und zwar im Hörsaal H3 2.15 im Historischen Seminar, Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte Prof. Dr. Wolfgang Höpken, Beethovenstr. 15, 04107 LEIPZIG.*Zu den Novemberveranstaltungen ergehen noch gesonderte Hinweise und Einladungen; hier sollen die Angaben erst einmal ein Hinweis für Ihre eigene Terminplanung sein.Auf einen guten Wiederbeginn der Veranstaltungstätigkeit der DUG - zur Eröffnung des Wintersemesters an den deutschen Hochschulen und auch - zur Rückkehr aller derer, die noch oder schon wieder oder erstmals in diesem Jahr im Urlaub waren, die Weinlese in Ungarn gut hinter sich gebracht und ihre Häuschen in Ungarn winterfest gemacht haben und sich auf ein reges Vereinsleben und viele anregende Veranstaltungen in Berlin freuen!Mit freundlichen GrüßenIhrKlaus Rettel
INFO-BRIEF vom 2. November 2012
Sehr geehrte Mitglieder der DUG, geschätzte Empfänger unserer E-Mail-Programmaussendungen,verehrte Ungarn-Freunde und Ungarn-Interessierte,mit dem Hinweis auf zwei Termine von Drittveranstaltern am Ende dieses Schreibens (in beiden fällen beachten Sie bitte die am 5. November ablaufende Anmeldefrist!) möchte ich zuerst auf das DUG-Veranstaltungsprogramm im November zu sprechen kommen.Unser gestriger Vortrag mit Lichtbildern an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, der unter dem Titel "Deutsche Spionage in Rumänien während des Zweiten Weltkrieges" von und mit Dr. Ottmar TRASCA von der Babes-Bolyai-Universität in Cluj/Kolozsvár/Klausenburg ab 16.00 Uhr im Fakultätsgebäude am Ernst-Abbe-Platz 8 stattfand und in dessen Rahmen Dr. Trasca seine Forschungen für eine grundlegende Monographie über "Die Arbeit der deutschen Geheimdienste in Rumänien während des Zweiten Weltkrieges" vorstellte, war in der Geschichte der DUG die erste Veranstaltung in Jena. Der Vortrag wurde bei erfreulicher Resonanz im freundlichen Zusammenwirken des DFG-Graduiertenkollegs 1412 "Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa" an der Jenenser Universität, der dortigen Zweigstelle der Südosteuropa-Gesellschaft (Hauptsitz München) und der Berliner DUG ermöglicht. In der gemeinsamen Veranstaltung von Seminar und Graduiertenkolleg unter der Leitung seines Sprechers Prof. Dr. Wolfgang DAHMEN (Lehrstuhlinhaber am Institut für Romanistik), der auch die Moderation übernahm, und des – ebenfalls teilnehmenden – stellvertretenden Sprechers des Graduiertenkollegs Prof. Dr. Joachim von PUTTKAMER (Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte) verdeutlichte der Referent die ersten seiner Forschungsergebnisse über Aufbau, Struktur und – vor allem anfangs aus den ehemaligen Bediensteten der k.u.k.-Geheimdienste aus der Zeit des Ersten Weltkrieges rekrutierte – Mitarbeiter der "Abwehrstelle Rumänien" als einer der insgesamt 31 Abwehrstellen im Deutschen Reich und im (verbündeten) Ausland. Desiderate seiner bisherigen Arbeit in Form der kommentierten Veröffentlichung des Tagebuches eines der langjährigen Leiter der "Abwehrstelle Rumänien" werden 2013 in einer deutschen Spezialpublikation (später auch in rumänischer Übersetzung) erscheinen und in Berlin vorgestellt. Das Gesamtwerk mit einem zusätzlichen umfangreichen Quellenband ist zur Veröffentlichung im Jahre 2015 vorgesehen. Mit diesem Vortrag setzte die DUG ihr Herbstprogramm außerhalb Berlins fort. Ihr Herbstprogramm in Berlin sollte mit dem gesprächsweise für den 30. Oktober 2012 angekündigten Vortrag unseres Mitglieds, der Archäologin Dr. Orsolya Heinrich-Tamáska, über die Awaren im Donau-Karpatenraum beginnen. Der Termin mußte auf Bitten der Referentin noch einmal verschoben werden, da sie zur Zeit in der Nähe Belgrads mit Ausgrabungen beschäftigt ist und der zeitliche und finanzielle Aufwand, sie nur für diesen Vortrag nach Berlin zu bitten, in keinem Verhältnis zu ihrem Verlust an kostbarer Arbeitszeit angesichts der nahenden Winterzeit auf dem Balkan gestanden hätte. Die DUG wird deshalb am kommenden Montag, dem 5. November, zum ersten Vortrag in Berlin nach der Sommerpause bitten, wie er bereits in unserer Vorschau auf die DUG-Veranstaltungen im Monat Oktober angekündigt worden war. *VORTRAG IN BERLIN:Am Montag, dem 5. November 2012, um 18.00 Uhr referiert Dr. Ottmar TRASCA, Leitender wissenschaftlichr Mitarbeiter am Institut für Geschichte George Baritiu, Cluj-Napoca, Außenstelle der Rumänischen Akademie der Wissenschaften, und Dozent an der siebenbürgischen Babes-Bolyai-Universität, Fachbereich für Geschichtswissenschaften und Philosophie, Cluj/Kolozsvár/Klausenburg,zum Thema: Deutsche Minderheit in Rumänien zwischen 1933-1944. Der ursprünglich angekündigte Vortrag über die Sathmarer Schwaben muß auf Bitten des Referenten in das erste Halbjahr 2013 verschoben werden. In seinem jetzigen Vortrag wird Dr. Trasca über die Entwicklung der deutschen Minderheit in Rumänien und ihr Verhältnis zum rumänischen Staat sprechen – einer Minderheit, die sich in ihrem Außenverhältnis drei wesentlichen, untereinander verfeindeten Machtfaktoren (Rumänien, Ungarn, dem Deutschen Reich) gegenübersah und in ihrem Innenverhältnis von den Spannungen um die politische Ausrichtung (bis hin zu einer Anlehnung an das Deutsche Reich) geprägt war. <Die weiteren inhaltlichen Angaben zur Einführung in das Thema werden hier herausgelassen; sie finden sich nun auf der Unterseite -> Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen des Jahres 2012). Ort des Vortrags: Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus / Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 BERLIN-Mitte [Nikolaiviertel]).Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich, und Gäste sind herzlich willkommen!– Die DUG bezieht diesen Vortrag in ihre seit längerem in Berlin bestehende Vortragsreihe über "Ungarn in der Zwischenkriegszeit" mit ein, auch wenn der Schwerpunkt der Ausführungen eher auf Rumänien liegt. – *VORTRAG IN LEIPZIG:Am Dienstag, dem 6. November 2012, 17.15 bis 18.45 Uhr wird Dr. Ottmar TRASCA (zur Person vgl. die Angaben im vorgenannten Vortrag) über das den Besuchern unserer Berliner Vortragsveranstaltungen bereits bekannte Gerenalthema des 'Zweiten Wiener Schiedsspruches' in folgender Fassung referieren:Der 'Zweite Wiener Schiedsspruch': Ungarn und Rumänien in der Großmachtpolitik Hitlers und Mussolinis.Der Ort des Vortrags ist der Hörsaal H3 2.15 im Rahmen des wöchentlichen Kolloquiums des Historischen Seminars, Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte Prof. Dr. Wolfgang Höpken, Beethovenstr. 15, 04107 LEIPZIG.Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich, auch außeruniversitäre Gäste sind willkommen!*VERANSTALTUNG IN DEBRECEN:Am Sonnabend, dem 24. November 2012, wird um 11.00 Uhr dem Vizepräsidenten der DUG Prof. Dr. Michael QUANTE (Universität Münster) in der Aula der Universität Debrecen in einer offiziellen Feierstunde die Ehrendoktorwürde der dortigen Philosophischen Fakultät verliehen. Im Anschluß an die etwa zweistündige Zeremonie und eine Pause gibt es ab 15.00 Uhr eine von der Fakultät in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der DUG veranstaltete BUCHVORSTELLUNG der neuesten ins Ungarische übersetzten Publikationen von Prof. Dr. Quante. Die Buchvorstellung wird mit einem Empfang abgerundet. Mitglieder der Fakultät, die DUG-Vizepräsidentin Prof. Dr. Erzsébet RÓZSA mit einer inhaltlichen Würdigung, der Autor sowie ich als Vertreter der mitveranstaltenden DUG werden aus diesem Anlaß sprechen.An dieser von 15.00 Uhr bis etwa 17.00 Uhr dauernden Nachmittagsveranstaltung können – auch außeruniversitäre – Gäste gerne teilnehmen. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt zu mir unter info@d-u-g.org auf. *VORTRAG IN BERLIN:Am Donnerstag, dem 29. November 2012 um 18.00 Uhr, wird unser Mitglied und den regelmäßigen Besuchern der DUG-Veranstaltungen bereits von vielen Vorträgen bestens bekannte Historiker Dr. Meinolf ARENS (Universität Wien / Haus des Deutschen Ostens – HDO – in München) referieren. Sein Thema lautet:Ungarns östlicher Nachbar: Die Karpatoukraine 22 Jahre nach der Wende – Bilanz einer Grenzregion zur EU. Dr. Arens hatte sich mit diesem Gebiet bereits in seinem Auftaktvortrag zu der mit viel Aufmerksamkeit und positiven Reaktionen aus der Mitgliedschaft bedachten Vortragstrilogie über die "Folgen der Wende von 1989 für die ungarischen Minderheiten in Ostmitteleuropa" auseinandergesetzt (14. Dezember 2009) sowie sich schon zuvor einer geschichtlichen Aufarbeitung der "Karpatoukraine als des vergessenen Hinterhofes der Habsburgermonarchie" in einem Vortrag vor der DUG gewidmet. Ort der Veranstaltung: wird mit der Aussendung der Dezember-Programmübersicht mitgeteilt.*Nun noch der Hinweis auf zwei weitere Termine (Fremdveranstaltungen). Einmal findet das 22. Deutsch-Ungarische Forum am 8. November (ab 17.00 Uhr, Einschreibung ab 16.00 Uhr, mit einem Empfang des ungarischen Botschafters um 19.45 Uhr) und am 9. November (ab 09.00 Uhr bis zum abschließenden Mittagsimbiß um 13.00 Uhr) in der Landesvertretung Niedersachsen, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin-Mitte, statt. Es ist hier nicht der Platz, um das siebenseitige Programm in allen Details auszubreiten. Deshalb nur die wichtigsten Angaben zur Konferenz unter Leitung des Abgeordenten im Europäischen Parlament, Elmar BROK, und des Vizepräsidenten des Ungarischen Rates der Europäischen Bewegung und früheren ungarischen Außenministers sowie DUG-Ehrenmitglieds, Prof. Dr. Péter BALÁZS:8. NOVEMBER 2012 ab 17.00 Uhr1. Eröffnungsansprachen des Präsidenten der Europäischen Investitionsbank Dr. Werner HOYER, des Parlamentarischen Staatssekretärs im Finanzministerium Hartmut KOSCHYK, der Staatsministerin für Europapolitik im ungarischen Außenministerium Enikö GYÜRI und des Vorsitzenden der Deutsch-Ungarischen Parlamentariergruppe Jens ACKERMANN.2. Ab 18.15 Uhr: Diskussion zum Thema Transformation und Europäische Identität in Deutschland und Ungarn mit den Europaabgeordneten Kinga GÁL und Jo LEINEN sowie Arnold VAATZ MdB, Prof. Dr. András BALOGH (Raoul Wallenberg Gedenkkomitee), Prof. Dr. Sazbolcs SZITA (Holocaust Museum Budapest), Prof. Dr. Ellen BOS (Leiterin des Donau-Instituts, Andrássy Universität Budapest), PD Dr. Rosemarie SACKMANN (Universität Würzburg).3. Dinnerbuffet mit Grußworten des ungarischen Botschafters Dr. József CZUKOR und des deutschen Botschafters Dr. Matei I. HOFFMANN 9. NOVEMBER 2012 ab 09.00 Uhr: 3 parallele PanelsitzungenPANEL I: Die Rolle Deutschlands und Ungarns in Zentraleuropa: regionale Zusammenarbeit, Erweiterung und Nachbarschaft unter Vorsitz des stellvertr. Staatssekretärs im ungarischen Außenministerium Gergely PRÖHLEEs diskutieren die Europaabgeordnete Doris PACK, Michael STÜBGEN MDB, Richárd HÖRCSIK, Abg. in der ungarischen Nationalversammlung, Michael ROTH MdB, Dr. Kai-Olaf LANG, Stiftung Wissenschaft und Politik (Berlin).PANEL II: Wirtschaft und Währung: Innovation – Stabilität – Wachstum – Nachhaltigkeit unter Leitung von Prof. Dr. Mathias JOPP, Direktor des mitveranstaltenden Instituts für Europäische Politik. Es diskutieren Dr. Zoltán CSÉFALVAY, Staatssekretär im ungarischen Wirtschaftsministerium, Prof. Dr. Norbert KRÓO, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Dr. Thilo KUSCH, Magyar Telekom, Antal OLÁH, Knorr-Bremse Hungaria, Prof. Dr. Ansgar BELKE, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Prof. Dr. László UNGVÁRI, Rektor der Technischen Hochschule Wildau und Präsident der Dennis Gábor Gesellschaft (Berlin).PANEL III: Junges Deutsch-Ungarisches Forum unter Leitung von Manuel SARRAZIN, stellvertr. Vorsitzender der Deutsch-Ungarischen Parlamentarergruppe, mit Dr. Katrin BÖTTGER, Stellvertr. Direktorin des mitveranstaltenden Instituts für Europäische Politik (IEP); Julian PLOTTKA, IEP; Dr. András RÁCZ, Ungarisches Institut für Internationale Angelegenheiten; Anne BERCIO, IEP; Severin FISCHER, Stiftung für Wissenschaft und Politik (Berlin).Ab 11.15 Uhr Abschließende Plenarsitzung mit Eingangsstatement von Andor NAGY, Vorsitzender der Ungarisch-Deutschen Freundschaftsgruppe im ungarischen Parlament und Berichten aus den Panels I – III. Ca. 12.15 Uhr Schlußansprachen der beiden Außenminister Dr. Guido WESTERWELLE und Dr. János MARTONYI. Es folgt ein die Konferenz beendender Imbiß (13.00 Uhr).Wir sind mit den Veranstaltern so verblieben, daß wir noch einige freie Plätze mit Mitgliedern der DUG besetzen können. Entsprechend bitte ich bis Montag, dem 5. November, um 12.00 Uhr unter info@d-u-g.org um Ihre E-Mail-Nachricht an mich zwecks Weiterleitung als Sammelanmeldung. <Die weiteren organisatorischen Hinweise werden hier nicht abgedruckt.>
*Ferner der Hinweis auf eine Theateraufführung der Deutschen Bühne Ungarn am 9. November 2012 um 19.00 Uhr im Admiralspalast, Friedrichstr. 101, 10117 Berlin-Mitte. Es wird bei freiem Eintritt das zeitgenössische Drama von Ernst Pichler "Wallenberg" über den schwedischen Diplomaten Raoul WALLENBERG gezeigt, der 1944 Tausende von Juden vor der Deportation aus Budapest rettete. Der in Graz/Österreich geborene Autor, nach internationaler Regietätigkeit in Frankreich, Italien und in den USA nunmehr in Deutschland als TV-Regisseur tätig und auch Regisseur seines Stückes, hat das Drama ausdrücklich als deutschsprachige Weltpremiere in Ungarn für die Deutsche Bühne in Szekszárd geplant, wo es in der Spielzeit 2011/2012 gezeigt wurdeWir wollen auch hier das eingeübte Verfahren anwenden, daß Sie sich bitte bis Montag, dem 5. November 2012, 12.00 Uhr mit E-Mail unter info@d-u-g.org anmelden, im Falle von Begleitung auch mit Namen Ihrer Begleitung. *Ich hoffe, auch diese Ergänzungen des DUG-Programmangebotes finden Ihr Interesse – für das DUG-Programm unterstelle ich dieses Ihr Interesse sowieso in aller Unbescheidenheit, aber mit um so größerer Hoffnung auf Ihren regen Besuch unserer Veranstaltungen, sei es in Berlin, sei es andernorts.Mit freundlichen Grüßen, auch im Namen der übrigen Mitglieder des DUG-Präsidiums,IhrKlaus Rettel, Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin.
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 § 18
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