Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F07-02-2011-8C_914-2010
Timestamp: 2016-10-24 01:56:33+00:00

Document:
8C_914/2010 (07.02.2011)
8C_914/2010
vertreten durch F�rsprecher Ubald Bisegger,
vom 9. September 2010.
A.a S.________, geboren 1957, meldete sich am 14. Juli 2004 wegen seit 1. M�rz 2004 anhaltender Arbeitsunf�higkeit bei der IV-Stelle des Kantons Z�rich zum Rentenbezug an. Nach medizinischen und erwerblichen Abkl�rungen - insbesondere gest�tzt auf das Gutachten des Institut X.________ vom 11. November 2005 - lehnte die IV-Stelle das Rentengesuch bei einem ermittelten Invalidit�tsgrad von 36 % mit Verf�gung vom 29. Dezember 2005 ab und hielt mit Einspracheentscheid vom 27. Februar 2006 daran fest. Die hiegegen erhobene Beschwerde des S.________ hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 20. November 2007 insoweit teilweise gut, als es unter Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides feststellte, dass der Versicherte aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 44 % ab 1. M�rz 2005 Anspruch auf eine Viertelsrente hat.
A.b Der Versicherte liess bereits am 27. Dezember 2007 eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend machen. Basierend auf den Ergebnissen erg�nzender medizinischer Abkl�rungen und des in der Folge veranlassten psychiatrischen Gutachtens des Dr. med. I.________, vom 11. November 2008 verneinte die IV-Stelle eine anspruchsrelevante erhebliche Ver�nderung des Gesundheitszustandes und hielt mit Verf�gung vom 17. Februar 2009 an der Viertelsrente fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des S.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 9. September 2010 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst S.________ unter Aufhebung des angefochtenen Gerichtsentscheides beantragen, die Sache sei an die IV-Stelle zur�ckzuweisen, damit diese nach weiteren medizinischen Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen �ber den Anspruch auf Erh�hung der Rente neu verf�ge.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. auch Art. 97 Abs. 1 BGG). Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde ans Bundesgericht zu pr�fen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (u.a.) Bundesrecht verletzt (Art. 95 lit. a BGG), einschliesslich einer allf�lligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG).
1.2 Der aufgrund medizinischer Untersuchungen gerichtlich festgestellte Gesundheitszustand und die damit einhergehende Arbeitsf�higkeit betreffen eine Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Rechtsverletzungen sind die unvollst�ndige Feststellung rechtserheblicher Tatsachen sowie die Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG) und der Anforderungen an den Beweiswert von Arztberichten (BGE 134 V 231 f. E. 5.1 mit Hinweis). Die R�ge einer rechtsfehlerhaften Sachverhaltsfeststellung darf sich grunds�tzlich nicht darauf beschr�nken, den bestrittenen Feststellungen des kantonalen Gerichts den nach eigener Auffassung richtigen Sachverhalt gegen�berzustellen oder die eigene Beweisw�rdigung zu erl�utern. Vielmehr ist hinreichend genau anzugeben, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen rechtswidrig oder mit einem klaren Mangel behaftet sind. Eine diesen Anforderungen nicht gen�gende (appellatorische) Kritik ist unzul�ssig (Urteil 9C_569/2008 vom 1. Oktober 2008 E. 1.2 mit Hinweisen). Die konkrete Beweisw�rdigung ist wie die darauf beruhende Sachverhaltsfeststellung ebenfalls nur unter diesem eingeschr�nkten Blickwinkel �berpr�fbar (Urteile 8C_368/2010 vom 24. November 2010 E. 1 und 8C_585/2009 vom 5. Januar 2010 E. 1.2 mit Hinweisen).
Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze, namentlich diejenigen �ber die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348; 128 V 29 E. 1 S. 30; 104 V 135 E. 2a und b S. 136) sowie die Revision von Invalidenrenten bei wesentlicher �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse (Art. 17 Abs. 1 ATSG) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Fest steht, dass der Beschwerdef�hrer laut unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid des kantonalen Gerichts vom 20. November 2007 basierend auf einem ermittelten Invalidit�tsgrad von 44 % seit 1. M�rz 2005 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat. Demgegen�ber ist strittig, ob sich der Gesundheitszustand des Versicherten im massgebenden Vergleichszeitraum (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132 und 133 V 108 E. 5.4 S. 114, je mit Hinweisen) in anspruchsrelevanter Weise erheblich verschlechtert hat.
4.1 Gem�ss angefochtenem Entscheid stellte die Vorinstanz anl�sslich der Bejahung des Anspruches auf eine Viertelsrente vom 20. November 2007 auf das voll beweiskr�ftige (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) polydisziplin�re Gutachten des Institut X.________ ab, wonach dem Beschwerdef�hrer aus medizinischer Sicht seit 1. M�rz 2004 die Aus�bung einer leidensangepassten T�tigkeit bei einer Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit von maximal 30 % zumutbar war. Nach sorgf�ltiger W�rdigung der umgangreich dokumentierten weiteren Entwicklung des Gesundheitszustandes hat das kantonale Gericht unter Mitber�cksichtigung des psychiatrischen Gutachtens vom 11. November 2008 und der neuesten Arztberichte von 2009 mit nachvollziehbarer und �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), ausf�hrlich dargelegt, dass hinsichtlich der massgebenden Diagnosen eine anspruchsrelevante wesentliche Ver�nderung der gesundheitlichen Verh�ltnisse zu verneinen ist.
4.2 Diese Beweisw�rdigung ist nicht zu beanstanden. Der Versicherte legt nicht dar und es sind keine Anhaltspunkte daf�r ersichtlich, dass die Vorinstanz den massgebenden Sachverhalt mit Blick auf Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig oder in Verletzung von Bundesrecht im Sinne von Art. 95 lit. a BGG festgestellt h�tte. S�mtliche Vorbringen des Beschwerdef�hrers, die sich in erster Linie in rein appellatorischer Kritik des angefochtenen Entscheides ersch�pfen (vgl. hievor E. 1.2), verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Er zeigt insbesondere nicht auf, inwiefern von einer weiteren multidisziplin�ren Abkl�rung neue entscheidwesentliche Erkenntnisse zu erwarten w�ren. Bei gegebener Aktenlage hat das kantonale Gericht zu Recht und ohne Verletzung des Willk�rverbots in antizipierter Beweisw�rdigung (dazu BGE 131 I 153 E. 3 S. 157, 124 V 90 E. 4b S. 94) auf weitere Beweismassnahmen verzichtet.
4.3 Die Vorinstanz hat die Frage nach einer anspruchsrelevanten Verschlechterung der Gesundheit des Versicherten im massgebenden Vergleichszeitraum mit angefochtenem Entscheid zutreffend verneint und die von der IV-Stelle am 17. Februar 2009 verf�gte Abweisung des Revisionsgesuches zu Recht best�tigt.
Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsel mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und 109 Abs. 3 BGG) - erledigt.
Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 61
 Art. 28
 BGE 
 Art. 97
 Art. 95
 BGE 
 Art. 109