Source: http://doczz.com.br/doc/1265690/qualit%C3%A4tsbericht-2008-krh-psychiatrie-wunstorf
Timestamp: 2018-10-20 16:05:53+00:00

Document:
Qualitätsbericht 2008 KRH Psychiatrie Wunstorf
Telefon (0 50 31) 9 30
E-Mail info.wunstorf-krh.eu
Internet www.krh.eu/wunstorf
Struktur- und Leistungsdaten der Organisa­
tionseinheiten/Fachabteilungen
Fachabteilung Allgemeinpsychiatrie
gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6
SGB V für das Berichtsjahr 2008
Das 1880 gegründete psychiatrische Krankenhaus ist ein modernes Fachklinikum, das mit seinen gepflegten
Parkanlagen, seinem Gesundheitsgarten mit Heilkräuterspirale und seinen Skulpturengärten mitten in der Stadt
Wunstorf liegt und in diese sehr gut integriert ist.
Es gibt ein vielfältiges kulturelles Angebot. Konzerte, Mobiles Kino, Kabarett und Lesungen stehen Patienten,
ihren Angehörigen, Mitarbeitern und Besuchern offen.
Die psychiatrische Behandlung in unserer Klinik ist individuell und sie setzt auf die persönliche therapeutische
Beziehung. Sie bezieht Familien, Angehörige und Bezugspersonen in die Behandlung und bei der Formulierung
erreichbarer Behandlungsziele ein. Die Behandlung hat alle Problemebenen im Blick, im seelischen sowie im
körperlichen und im sozialen Bereich. Sie berücksichtigt kulturelle und sprachliche Hintergründe der Patienten
und ihrer Angehörigen, wofür wir auch Dolmetscher als Übersetzer und Kulturmittler einsetzen.
Ziel für alle Patienten ist immer, eine passende Entlassungsperspektive zu erarbeiten und Beschwerdefreiheit
und Selbständigkeit anzustreben.
Um dies alles in einer förderlichen Atmosphäre zu erreichen, arbeiten Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte, Sozial­-
päda­gogen, Ergotherapeuten, Arbeitstherapeuten, Physiotherapeuten, Bewegungstherapeuten, Kunsttherapeu­ten
und Musiktherapeuten kooperativ und gut miteinander abgestimmt in multiprofessionellen Teams zusammen.
Die KRH Psychiatrie Wunstorf ist zuständig für die psychiatrische Vollversorgung von mehr als 700.000 Einwohnern der Landkreise Nienburg und Schaumburg sowie der westlichen Regionen der Stadt und der Region
Hannover. Sie ist Akademisches Lehrkrankenhaus der MHH. Die meisten Patienten (ca. 85 %) kommen freiwillig
zur Behandlung. Die Klinik hat etwa 5500 Aufnahmen pro Jahr, die durchschnittliche Behandlungsdauer ist
kürzer als 4 Wochen.
Die Tageskliniken können oft eine stationäre Behandlung entbehrlich machen oder deutlich verkürzen.
In den Institutsambulanzen werden ca. 9000 ambulante Behandlungen pro Jahr durchgeführt.
Die Klinik vertritt ein integratives und integrierendes Psychotherapiekonzept. Psychotherapie beginnt in der Auf­nahmesituation und begleitet alle Phasen der Therapie. Gezielte psychotherapeutische Verfahren können jedoch
oft erst eingesetzt werden, wenn akute Störungen überwunden sind. Angewandt werden Gesprächspsychotherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapieverfahren, Systemische Therapie und Verhaltenstherapie. Wenn
notwendig, unterstützen wir bei der Suche nach ambulanten Therapeuten für die Zeit nach der Entlassung.
Ergotherapie, Bewegungstherapie, Physiotherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Milieutherapie und Soziotherapie kommen zur Anwendung. Viele Krankenschwestern und Pfleger haben eine fachpsychiatrische, sozialpsychiatrische oder systemische Zusatzqualifikation.
Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie (173 Betten), Tagesklinik (15 Plätze) sowie Allgemeinpsy­
chiatrische Institutsambulanz
Diese Klinik arbeitet wegen ihrer Größe regionalisiert, damit die Kooperation mit den ambulant Behandelnden
im Interesse der Patienten erleichtert wird und die Patienten im Falle einer Wiederaufnahme zu einem ihnen
vertrauten Behandlungsteam kommen. Es wurde ein Familienzimmer eingerichtet, um psychisch kranke Mütter
behandeln zu können und ihnen und ihren Kindern bis zum Alter von 12 Monaten eine Trennung zu ersparen.
Seitdem die Klinik sich mit zwei Akutstationen am SYMPA-Projekt, einem systemischen Praxisinterventionsforschungsprojekt (Universität Heidelberg) beteiligt hat, wurden weitere therapeutische und klinische Mitarbeiterinnen systemisch geschult, sodass jetzt systemische Methoden auf allen Stationen der Allgemeinpsychiatrie,
der Tagesklinik und auch in der Institutsambulanz angewandt werden. Systemische Familientherapie sowie die
Behandlung schwer traumatisierter Patienten und ihrer Familien werden angeboten.
Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie (104 Betten) sowie Forensische Institutsambulanz
Hier werden Patienten der Region behandelt, welche auf Grund ihrer psychischen Erkrankung schuldgemindert
oder schuldunfähig Straftaten begangen haben. Nach der Entlassung werden sie in der forensischen Nachsorgeambulanz weiterbehandelt und auf dem Weg zurück in die Gesellschaft betreut und begleitet.
Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie (92 Betten), Tagesklinik (15 Plätze) sowie Gerontopsychiatrische Institutsambulanz
Psychisch kranke Menschen in der zweiten Lebenshälfte werden hier bei allen in diesem Alter vorkommenden
Erkrankungen, von der Depression über die krankheitswertigen Krisen, von der Psychose bis zu psychiatrischen
Krankheitsbildern bei Demenz, behandelt. Auch hier werden die Angehörigen aktiv in die Behandlung einbe­
zogen. Zu den psychotherapeutischen Angeboten gehören auch Paar- und Familiengespräche. Bei Patienten,
welche nicht mehr zu Hause, sondern in betreuten Einrichtungen wohnen oder in Zukunft wohnen werden,
werden die Bezugspersonen aus diesen Einrichtungen eng in die Behandlung einbezogen, sodass gute Übergänge nach der Entlassung möglich werden.
Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie (101 Betten), integrierte Tagesklinikplätze, sowie suchtmedizinische
Menschen mit Alkohol-, Medikamenten- und Drogenproblemen werden in dieser Klinik behandelt. Darüber
hinaus hält die Klinik stationsgebunden Konzepte für die Mitbehandlung aller wesentlichen begleitenden psy­chiatrischen Erkrankungen und somatischen Suchtfolgen vor. Nach Ende der vollstationären Behandlungsphase
oder auch direkt kann die Behandlung im tagesklinischen Setting ohne Stations- oder Behandlerwechsel fortgesetzt werden. Zur Therapie gehört wesentlich die Planung der weiteren Unterstützung nach Abschluss des
Klinikaufenthalts. Hierzu bestehen enge Kontakte zu Therapieeinrichtungen der Suchthilfe sowie zu ambulanten
Einrichtungen und Selbsthilfegruppen. Bei entsprechendem Bedarf kann die nahtlose Verlegung in stationäre
Entwöhnungsbehandlung erfolgen. Das Einbeziehen von Angehörigen und Bezugspersonen in die Behandlung
ist integraler Bestandteil der Konzepte, wozu auch eigene familientherapeutische Angebote zählen.
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (30 Betten), Tagesklinik (8 Plätze) sowie KJPPInstitutsambulanz.
Hier werden Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Spektrum kinder- und jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder behandelt. Die Behandlung ist von der Grundkonzeption familientherapeutisch/systemisch orientiert. Das heißt, dass bei der Behandlung der Kinder und Jugendlichen immer – unabhängig von der Frage nach der
Ursache der Störung – die Situation der Familie und des gesamten Umfeldes mit berücksichtigt wird und versucht
wird, eine enge Zusammenarbeit zu realisieren. Die Kinder und Jugendlichen werden durch multiprofessionelle
Teams (Ärzte, Psychologen, Diplom-, Heil- und Sozialpädagogen, Ergo- und Bewegungstherapeuten, Pflege- und
Erziehungsdienst, Lehrer) usw. betreut. Die regelmäßige Einzelpsychotherapie für jedes Kind/jeden Jugendlichen
ergänzen Psychomotorische Therapie, Ergotherapie, Reittherapie, Musiktherapie und Erlebnistherapie (Klettern,
Segeln, Höhlenwandern), Soziotherapie und Milieutherapie. Für die Reintegration des Kindes/Jugendlichen in
Schulen, ambulanten Therapeuten/Beratungsstellen, ggf. der Jugendhilfe/dem Jugendamt etc..
Zu moderner integrativer psychiatrischer Behandlung gehört unbedingt die kontinuierliche Reflektion über die
gesellschaftliche Aufgabe und die rechtsstaatliche Verpflichtung der Psychiatrie. Die KRH Psychiatrie Wunstorf
geht daher mit ihrer Geschichte und ihrem täglichen Handeln offen und transparent um. 1939 bis 1941 war sie
Ausgangsort von Deportationen in die nationalsozialistischen Tötungsanstalten. 1975 wurde sie zu einem der
Ausgangspunkte der Psychiatriereform und der Sozialpsychiatrie. Seit 1990 war sie fachlicher Mittelpunkt für die
Institutsambulanzen in Deutschland. Themen wie Suizidforschung und Suizidprävention, die Anwendung systemischer Methoden in der Akutpsychiatrie, interkulturelle, kultursensible Psychiatrie und die Behandlung von Menschen mit Doppeldiagnosen (z.B. Sucht und Psychose) wurden hier vorangebracht und in vielen Veröffentlichun­
gen beschrieben. Die Klinik betont die Integration Psychisch Kranker in die Gemeinde und steht in einer langen
sozialpsychiatrischen Tradition.
Die Zufriedenheit der Patienten und ihrer Angehörigen und Bezugspersonen ist uns wichtige Orientierung. Die
Resonanz auf unsere psychiatrische Arbeit auch bei unseren Kooperationspartnern beziehen wir bei der Entwicklung unserer therapeutischen Kultur und Therapieangebote gerne mit ein.
Dr. Cornelia Oestereich Komm. Ärztliche Direktorin 0 50 31/93-12 00
0 50 31/93-12 07
0 5031/93-12 02
0 50 31/93-12 04
Heinz-Andreas Eßrich
0 50 31/93-12 21
Magdalena Plümpe
0 50 31/93-12 47
BADO-Beauftragte
0 50 31/93-12 87
0 50 31/93-13 88
das soziale Umfeld erfolgt nach Absprache individuell und indikationsbezogen eine enge Zusammenarbeit mit
0 50 31/93-12 00
0 5031/93-0
Dr. Ulrich Diekmann
Ärztliche Leitung Klinik für 0 50 31/93-14 16
0 50 31/93-16 63
0 50 31/93-12 78
Dr. Gregor Könemann
Ärztliche Leitung Klinik
für Suchtmedizin und
0 50 31/93-17 98
für Allgemein-psychiatrie
0 50 31/93-15 08
für Geronto-psychiatrie
0 50 31/93-15 09
Claus Daskiewicz
0 50 31/93-16 56
Pflegedienstleitung Klinik 0 50 31/93-15 07
Dr. Cornelia Oestereich Leitende Ärztin Klinik für
Allgemeinpsychiatrie und
Links: www.krh.eu/wunstorf
Die Krankenhausleitung, vertreten durch Frau Dr. Oestereich, Herrn Nowack, Herrn Salewski, ist verantwortlich
für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben im Qualitätsbericht.
Allgemeine Struktur- und
Leistungsdaten des Krankenhauses
Telefon: 05031/93-0 Fax: 05031/93-1207
Internet: www.wunstorf-krh.eu
260320871
Name: Region Hannover Art: öffentlich A-5
Ja Universität: Medizinische Hochschule Hannover
Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie:
Behandlung erwachsener psychisch Kranker aller Diagnosengruppen mit Ausnahme gerontopsychiatrischer und
abhängigkeitskranker Patienten auf den Stationen A 3.1, A 4.1, A 4.2, A 5.2, A 5.3, A 9.0, A 10.1, A 10.2 und Tagesklinik sowie Institutsambulanz, allgemeinpsychiatrische Sprechstunde.
Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie: Behandlung gerontopsychiatrischer Patienten auf den Stationen G 1.1., G 1.2., G 1.3., G 8.1. und Tagesklinik G
sowie Institutsambulanz, gerontopsychiatrische Sprechstunde.
Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie:
Behandlung suchtkranker und komorbider Patienten auf den Stationen S 5.0/5.1, S 2.1, S. 2.2.; S.2.3, S 2.4 und
Institutsambulanz, Suchtsprechstunde.
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP): Behandlung von Kindern ab dem 4./5. Lebensjahr und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr auf den Stationen J 1, J 2, J 3; Tagesklinik J; Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche; kinder- und jugendpsychiatrische Sprechstunde; Klärungsstelle für dringliche stationäre Aufnahmen.
Klinik für forensische Psychiatrie und Psychotherapie sowie forensische Institutsambulanz
Versorgung von Patienten, welche auf Grund ihrer psychiatrischen Erkrankung schuldgemindert oder schuldun­
fähig Straftaten begangen haben. Nach Entlassung werden sie in der forensischen Nachsorgeambulanz weiterbehandelt und auf dem Weg zurück in die Gesellschaft begleitet und betreut.
Besteht eine regionale Versorgungsverpflichtung?
Fachabteilungsübergreifender Fachabteilungen, die an
dem Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind
Integrierendes psychiatrisch-psychotherapeutisches
zur Linderung der Leiden und Stabilisierung.
Förderung von Krankheitsbewältigung,
Selbstverantwortung und sozialer Integration. Ein verantwortungsvoller Umgang mit zeitweiligen Begrenzungen und rechtlichen Vorgaben
sowie sorgfältiger Medikamenteneinsatz.
Angewandt werden Gesprächspsychotherapie,
tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapieverfahren, Systemische Therapie und Verhaltenstherapie. Unterstützung bei der Suche nach
ambulanten Therapeuten für die Zeit nach der
Entlassung. Die Institutsambulanz stellt für
ihre Zielgruppe eine wirksame Behandlung zur
Kooperation mit regionalen Angehörigengruppen
Beratung/Betreuung durch Sozialarbeiter
Sozialarbeiterische Beratung wird auf allen Stationen durchgeführt
Fallmanagement/Case Management/
Primary Nursing/Bezugspflege
Bezugspflege (Bezugstherapeutensystem) erfolgt auf allen
Kooperation mit komplementären
Kooperation mit komplementären Einrichtungen, Therapie­
kette Niedersachsen, Tagesstätten für Psychisch Kranke,
Sozialpsychiatrischen Diensten, Reintegrationseinrichtungen,
RPK-Angebote, berufliche Rehabilitation, Kooperation mit
dem Ethnomedizinischen Zentrum, Helm Stierlin-Institut
Präventive Leistungsangebote/
Psychoedukationskurse für Patienten mit rezidivierenden
Erkrankungen (Rückfallprophylaxe bei Psychosen)
Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke (z.B. AA, Guttempler,
Gruppe 90, Blaues Kreuz), Kooperation mit KIBIS, Patienten­
vereinigung (VPE)
Große Tagesräume, Milieugestaltung, auf geschlossenen
Stationen separate Raucherräume
Auf offenen Stationen
Patientenbücherei und wissenschaftliche Bibliothek
Restaurantbetrieb im Sozialzentrum
Muttersprachliche Dolmetscher werden zugezogen
Auf der Privatstation und auf den Stationen 4 und 5 (dort jeweils in zwei Patientenzimmern)
Fernsehmöglichkeiten auf jeder Station
Zugang für Patienten im Sozialzentrum (Bibliothek)
Einkaufsmöglichkeiten in der unmittelbar benachbarten
Kirchlich-religiöse Einrichtungen (Kapelle,
Meditationsraum)
Auch Fruchtsaft, Kaffee, Tee etc.
Patientenzeitung, Patientenkino, Kunstwerkstatt, Konzerte,
bunte Nachmittage, Kunstausstellungen, Öffnung von Ver­
anstaltungen für die lokale Öffentlichkeit
Zwei Skulpturenparks, sehr großzügige Anlage, Kräutergarten
Ev. Krankenhausseelsorge, Zusammenarbeit mit der katholi­
schen Nachbargemeinde und jeweiligen Heimatgemeinden
Zwei-Bett-Zimmer sind auf allen Stationen vorhanden, eine
eigene Nasszelle steht in den Zwei-Bett-Zimmern der Häuser
1, 2 und 10 zur Verfügung.
In Fachvorträgen, Fachartikeln sowie Buchbeiträgen werden Themen aus der Forensischen Psychiatrie, der
Systemischen Therapie, der interkulturellen psychiatrischen Arbeit und der systemischen Traumabehandlung
Es fanden regionale und überregionale Fachtagungen zu den oben genannten Themen, aber auch zur Suchtbehandlung, statt.
Dozenturen/Lehrbeauftragungen an
Das Haus beteiligt sich an der Lehre in den Psychiatriekursen
der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Es ist als
Akademisches Lehrkrankenhaus der MHH anerkannt.
Fallzahlen des Krankenhaus
Vollstationäre Fallzahl: 5047
Fallzählweise: 9017
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und Belegärztinnen)
68,0 Vollkräfte
20,5 Vollkräfte
Belegärzte und Belegärztinnen nach § 121 SGB V
und Gesundheits- und
196,0 Vollkräfte
pfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
7,0 Vollkräfte
19,0 Vollkräfte
Pflegeassistenten und Pflegeassis-
tentinnen
10,0 Vollkräfte
(kopiert von IPQ 2006)
Name der Organisationseinheit/Fachabteilung:
Allgemeinpsychiatrie (kopiert von IPQ 2006)
Art der Abteilung: Hauptabteilung Fachabteilungsschlüssel: 2900
Versorgungsschwerpunkte (Allgemeinpsychiatrie (kopiert von IPQ 2006)
Versorgungsschwerpunkte im
Umfassende qualifizierte sozialpsychiatrische Behandlung,
offene und bei Bedarf geschlossene Stationssettings,
Behandlung bei schweren chronischen Störungen und
Multimorbidität, störungsangepasste Psychotherapie, systemische Therapie, Pharmakotherapie, ggf. Überleitung
in komplementäre Angebote, tagesklinische Behandlung;
Umfassende qualifizierte sozialpsychiatrische und geriatrisch fundierte Diagnostik und Behandlung, offene und
bei Bedarf geschlossene Stationssettings, Behandlung
bei schweren chronischen Störungen und Multimorbidität,
störungsangepasste Psychotherapie, systemische Therapie,
Pharmakotherapie, Überleitung bei Bedarf in Heime,
komplementäre Angebote, tagesklinische Behandlung;
Multimorbidität, störungsangepasste Psychotherapie,
systemische Therapie, Traumatherapie, Pharmakotherapie,
Überleitung in komplementäre Angebote, tagesklinische
Behandlung; Institutsambulanz
Diagnostik und Therapie von psychischen
und Verhaltensstörungen durch psychotrope
Umfassende qualifizierte Motivations-, Entgiftungs- und
Entwöhnungsbehandlung, offene und geschlossene
Stationssettings, Behandlung bei schweren chronischen
Folgeschäden und Doppeldiagnosen, Psychotherapie,
Pharmakotherapie, Soziotherapie, sofortige Überleitung in
Rehabilitationseinrichtungen bzw. komplementäre Angebote;
Struktur- und Leistungsdaten der
Organisationseinheiten/Fachabteilungen
Umfassende qualifizierte sozialpsychiatrische und gerontopsychiatrische Behandlung, offene und bei Bedarf geschlossene Stationssettings, Behandlung bei schweren chronischen
Störungen und Multimorbidität, störungsangepasste Psycho­therapie, systemische Therapie, Pharmakotherapie, Über­lei­-
tung in komplementäre Angebote, tagesklinische Behand­
lung; Institutsambulanz
Diagnostik und Therapie von Verhaltensauf­
fälligkeiten mit körperlichen Störungen und
Qualifizierte störungsangepasste psychotherapeutische und
Behandlung von Migranten,
systemische Familientherapie (SYMPA-Projekt u. a.)
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote (Allgemeinpsychiatrie (kopiert von IPQ 2006))
Einzel- und Gruppenbehandlung (altersgemäß angepasst),
konzentrative Bewegungstherapie, Sporttherapie, Walkingund Laufgruppen, Ballspiele (eigene Sporthalle)
Beschäftigungstherapie, individuelle Arbeitstherapie, ergotherapeutische Diagnostik- und Trainingsverfahren, Einsatz
in Patientenwerkstätten Druckerei, Malerei, Gärtnerei,
Parkpflege, Tischlerei, Schlosserei
Massage, Elektrotherapie, Packungen
Konzentrative Bewegungstherapie, Sporttherapie, Walkingund Laufgruppen (eigene Sporthalle)
Leistungsangebot/Psychosozialdienst
Tiefenpsychologisch fundierte/psychodynamische
Dialektisch-behaviourale Therapie
Übende und soziotherapeutische Verfahren
Sozialdienst, soziotherapeutische Trainings, Außenaktivitäten,
Kostenregulierung, Rehabilitationsplanung und -Vorbereitung
Spezielle Angebote zur Anleitung und
Systemische Familientherapie, Angehörigenbeteiligung,
Nicht-medizinische Serviceangebote (Allgemeinpsychiatrie (kopiert von IPQ 2006))
Sozialzentrum, Sporthalle, Bibliothek
Fallzahlen der Organisationseinheit/Fachabteilung
Vollstationäre Fallzahl: 4845
Teilstationäre Fallzahl: 357
der Organisationseinheiten/Fachabteilungen können im Anwendungsbereich der Bundespflegesatzverordnung
auf internen Verlegungen innerhalb der Psychiatrie/Psychosomatik beruhen.
B-1.6 Diagnosen nach ICD
B-1.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD
ICD-10-Ziffer*
Phase der Niedergeschlagenheit – Depressive Episode
Psychische Störung, die mit Realitätsverslust, Wahn, Depression bzw. krankhafter Hochstimmung einhergeht – Schizoaffektive Störung
Psychische bzw. Verhaltensstörung durch Gebrauch mehrerer Substanzen oder
Konsum anderer bewusstseinsverändernder Substanzen
Reaktionen auf schwere belastende Ereignisse bzw. besondere Veränderungen
B-1.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen
B-1.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS
B-1.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren
Hinweis: Eventuelle Unterschiede zwischen Gesamtfallzahl des Krankenhauses und der Summe der Fallzahlen
Bezeichnung der Ambulanz Nr./Leistung
PIA bzw. FIA
Allgemeinpsychiatrische,
gerontopsychiatrische, suchtmedizinische und forensische
B-1.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
B-1.11 Apparative Ausstattung
Belastungstest mit
Herzstrommessung
im Querschnitt mittels
Kooperation mit externem Anbieter
Differenzierte hirnelektrische
Diagnostik, auch für Kinder und
Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder
und elektromagnetischer
(z.B. C-Bogen)
Eigenes Röntgengerät für Skelettund Übersichtsaufnahmen und
Kooperation mit externem An­bieter
Sonographiegerät/Dopplersono-
graphiegerät
Sonstige Apparate Ausstattung
Eigenes Basislabor, psychiatrie­
spezifische Laborleistungen
und Kooperation mit externem
B-1.12 Personelle Ausstattung
B-1.12.1 Ärzte und Ärztinnen
62 Vollkräfte
18 Vollkräfte
B-1.12.2Pflegepersonal
und Gesundheits- und Kranken­
189 Vollkräfte
19 Vollkräfte
Pflegeassistenten und Pflegeassisten­
10 Vollkräfte
3 Vollkräfte
B-1.12.3Spezielles therapeutisches Personal
Für die Organisationseinheit/Fachabteilung steht folgendes spezielles therapeutisches Personal zur Verfügung:
Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeitsund Beschäftigungstherapeut und Arbeitsund Beschäftigungstherapeutin
Kunsttherapeut und Kunsttherapeutin/
Maltherapeut und Maltherapeutin/
Gestaltungstherapeut und Gestaltungstherapeutin/Bibliotherapeut und Bibliotherapeutin
Masseur/Medizinischer Bademeister und
Medizinisch-technischer Assistent und
Medizinisch-technische Assistentin/
Motopäde und Motopädin/Motopädagoge
und Motopädagogin/Mototherapeut und
Mototherapeutin/Motologe und Motologin
Name der Organisationseinheit/Fachabteilung
Kinder- und Jugendpsychiatrie (kopiert von IPQ 2006)
Art der Abteilung: Hauptabteilung
Fachabteilungsschlüssel: 3000
Chefärztinnen/-ärzte
Tel. Nr., E-Mail
Redslob, Anette
Belegarzt/KH-Arzt
Versorgungsschwerpunkte (Kinder- und Jugendpsychiatrie (kopiert von IPQ 2006)
Diagnostik, Behandlung, Prävention und
Rehabilitation psychischer, psychosomatischer und entwicklungsbedingter Störungen
im Säuglings-, Kinder- u. Jugendalter
Versorgung von Kindern ab dem 4./5. Lebensjahr und Jugend­-
lichen bis zum 18. Lebensjahr auf altersentsprechenden
Stationen und einer Tagesklinik; Institutsambulanz; Klärungs­
stelle für dringliche stationäre Aufnahmen. Behandelt werden
alle in diesem Fachgebiet vorkommenden Krankheitsbilder
mit Ausnahme von Jugendlichen, bei denen eine (stoffge­bun-
dene) Suchterkrankung im Vordergrund steht (Kooperation
mit „Teen Spirit Island“ KJPP Bult), sowie von Kindern und Jugendlichen, die einer sie besonders schützenden Unter­brin­
gung bedürfen (Kooperation mit der Allgemeinpsychiatrie im
Hause und den KJPP Hannover und Hildesheim). Die Stationen
können fakultativ geschlossen geführt werden, eine Station
mit besonderen Schutz- und Sicherungsvorkehrungen gibt es
Siehe VP08
emotionalen Störungen mit Beginn in der
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote (Kinder- und Jugendpsychiatrie (kopiert von IPQ 2006)
Mit Motopädie u. a.
Mit ext. Anbieter
Klinikschule für die schulpflichtigen Patienten, ggf. Einzel­
Differenzierte neuropsychologische und psychopathologische
Entwicklungs- und Leistungsdiagnostik, störungsangepasste
Psychotherapie (kognitiv-verhaltensorientiert, tiefenpsychologisch, systemisch); ständige Einbeziehung der Angehörigen,
komplexe Soziotherapie, Beschulung, Milieutherapie, Beglei­
tung bei der Reintegration in das soziale Umfeld
EMDR, Psychomotorik (auch nach Aucouturier), Motopädie,
Erlebnistherapie, traumazentrierte Therapie, Zusammenarbeit
mit Jugendämtern
Nicht-medizinische Serviceangebote (Kinder- und Jugendpsychiatrie (kopiert von IPQ 2006)
Vollstationäre Fallzahl: 202
Teilstationäre Fallzahl: 22
B-2.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD
äußert – Somatoforme Störung
B-2.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen
B-2.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS
B-2.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren
Psychiatrische Instituts­
ambulanz der Klinik für
Kinder- und Jugend­psychia­
B-2.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
B-2.11 Apparative Ausstattung
Kooperation mit externem
Röntgengerät für Skelett- und
Übersichtsaufnahmen, kooperation mit externem Anbieter
Sonstige apparative Ausstattung
B-2.12 Personelle Ausstattung
B-2.12.1 Ärzte und Ärztinnen
6 Vollkräfte
B-2.12.2Pflegepersonal
7 Vollkräfte
B-2.12.3Spezielles therapeutisches Personal:
Freizeit- und Erlebnispädagoge und
Freizeit- und Erlebnispädagogin/Freizeitund Erlebnistherapeut und Freizeit- und
Erlebnistherapeutin (mit psychologischer,
pädagogischer oder therapeutischer
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und
Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach § 137 SGB V (BQS-Verfahren)
Dokumentationsrate Kommentar/Erläuterung des
Pflege: Dekubitusprophylaxe* mit Kopplung
an die Leistungsbereiche isolierte Aorten­klap­-
penchirugie, Hüft-Endoprothesen-Erst­implan­tation, Hüft-TEP-Wechsel und -komponenten­
wechsel, hüftgelenknahe Femurfraktur, Knie-
TEP-Erstimplantation, Knie-TEP-Wechsel und -komponentenwechsel, kombinierte Koronarund Aortenklappenchirurgie, isolierte Koronar­
* Da das BQS-Verfahren zur Dekubitusprophylaxe an die Leistungsbereiche isolierte Aortenklappenchirurgie, Hüft-Endoprothesen-Erstim­
plan­tation, Hüft-TEP-Wechsel und -komponentenwechsel, hüftgelenknahe Femurfraktur, Knie-TEP-Erstimplantation, Knie-TEP-Wechsel und
-komponentenwechsel, kombinierte Koronar- und Aortenklappenchirurgie und isolierte Koronarchirurgie gekoppelt ist, existieren hier keine gesonderten Angaben über Fallzahlen und Dokumentationsrate. Fallzahl und Dokumentationsrate im Leistungsbereich Dekubitus­
prophylaxe können aus den Angaben in den jeweiligen Leistungsbereichen abgelesen werden.
Über § 137 SGB V hinaus ist auf Landesebene keine verpflichtende Qualitätssicherung vereinbart.
Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) nach § 137f SGB V
Das Haus beteiligt sich mit seiner psychiatrischen Institutsambulanz (§ 118 SGB V) an einer vertraglich vereinbarten jährlichen Leistungs- und Qualitätsberichterstattung gegenüber den Landesverbänden der gesetzlichen
Krankenkassen sowie an den Sozialpsychiatrischen Plänen des Sozialpsychiatrischen Verbundes der Region
Hannover und des Landkreises Nienburg.
§ 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V [neue Fassung] („Strukturqualitätsvereinbarung“)
C-1.1.1 Erbrachte Leistungsbereiche/Dokumentationsrate für: KRH Psychiatrie Wunstorf
Das Haus verfolgt eine auf das Versorgungsgebiet ausgerichtete Politik der verbindlichen Pflicht- und Vollversorgung der Bevölkerung. Es betont die Mitarbeiter- und Patientenorientierung und einen hohen Qualifikationsstand
seiner Mitarbeiter. Es orientiert sich an den qualitativen Zielen und Vorgaben der Personalverordnung Psychiatrie.
Es stellt seine Entwicklung aktiv nach außen dar. Es hat ein versorgungsorientiertes und betriebliches Leitbild
entwickelt. Es ist mit dem Versorgungsumfeld gut vernetzt und offen.
Implizite Qualitätsziele sind neben der Integration des Hauses in das Gesamtunternehmen des Klinikums der
Region Hannover, zahlreiche organisatorische Aufgaben und ausgeglichene wirtschaftliche Gesamtergebnisse
die Einhaltung der gesetzten klinischen Leistungsziele (Fallzahlen, Dauer der Behandlung, u.a.). Zudem ist eine
konsequente Patienten- und Mitarbeiterorientierung die Maßgabe des Handelns. Konkret heißt das z.B., eine
individuell angepasste differenzierte Diagnostik und kultursensible Behandlungsangebote auf hohem Niveau zu
erhalten und unnötige Zwangsmaßnahmen zu vermeiden sowie die Suizidprävention und die Anpassung der
Versorgungsangebote an den regionalen Bedarf und das Umfeld vorzunehmen. Zudem stellen bedarfsgerechte
Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Gewinnung und Bindung qualifizierten Personals und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit weitere Qualitätsziele dar. Ein gut integriertes Gesundheitsmanagement (Stressbewältigung, Nichtraucherschutz, Suchtprävention, Milieuverbesserung) ist insbesondere mit Blick auf die Mitarbeiterorientierung
ein weiteres Qualitätsziel.
Das Haus verfügt über eine Steuerungsgruppe Qualitätsmanagement sowie eine Stabstelle QM-Koordination,
welche zahlreiche Projekte voran bringen. Mehrere Mitarbeiter sind hinsichtlich des Qualitätsmanagements
fortgebildet. Zudem hat die Eingliederung in die Qualitätsmanagementprojekte des Gesamtunternehmens KRH
Das Haus arbeitet als Grundlage des Qualitätsmanagements patienten- und mitarbeiterorientiert. Projekt- und
Prozessmanagementstrukturen sind als Basisinstrumente eingeführt. So sind zahlreiche Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter im Projektmanagement geschult und arbeiten anschließend in verschiedenen Projektgruppen (vgl.
D-5). Prozessabläufe werden auf der Basis des Prozessmanagements in Form von Flussdiagrammen festgehalten, um eine Standardisierung zu erhalten. Zudem gibt es ein unternehmensweites Beschwerdemanagement, in das die KRH Psychiatrie Wunstorf ebenfalls integriert ist. Das Risiko- und Beschwerdemanagement ist auf die
besonderen Belange psychisch Kranker abgestellt. Mitarbeiter- und Patientenbefragungen sind die Grundlagen
für Schritte in der Organisationsentwicklung und der anschließenden Evaluation der Prozesse. Zudem unterhält
das Haus eine fall- und personenbezogene psychiatrische Basisdokumentation (z.B. zum Thema Zwangseinweisungen, Fixierungen) und ein ständiges Monitoring der Suizidgefährdung von Patienten. Es hat eigene etablierte
Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote für alle Berufsgruppen (insbesondere für die volle Facharztweiterbildung
und sozialpsychiatrische Qualifizierung der Pflegeberufe). Wir verweisen aktiv auf die Beschwerdestellen der
Sozialpsychiatrischen Dienste im Versorgungsgebiet. Berichterstattung besonderer Vorkommnisse und Suizide
erfolgen an den Krankenhausträger und die Fachaufsicht im niedersächsischen Sozialministerium. Apparative
Diagnostik und technische Bereiche bedienen sich eigener Verfahren in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich. Das
Haus hat ein veröffentlichtes Leitbild.
Zudem arbeitet das Haus mit Institutionen und komplementären Einrichtungen des Versorgungsgebietes eng
zusammen, so dass ein Austausch innerhalb des Netzwerkes besteht. Beispiele solcher Gremien sind:
Arbeitskreis Gemeindepsychiatrie (kurz: AKG) des Sozialpsychiatrischen Verbundes der Region Hannover
Fachgruppe des AKG Forensische Psychiatrie - Prävention und Nachsorge
Regelmässige Teilnahme bzgl. Prävention, gemeinsamer Patientenversorgung, Konzeptentwicklungen – auch im
Austausch mit den anderen vier Versorgungskliniken der Region Hannover –, regelmässige Fallbesprechungen.
Der Teilnehmerkreis ist multiprofessionell aus den verschiedenen Einrichtungen des Sozialpsychiatrischen
Verbundes besetzt.
Fachgruppe des AKG Migration und Psychiatrie
Arbeitsgruppe des AKG bzgl. Überarbeitung der Behandlungsvereinbarungen für Menschen mit psychiatrischen
Arbeitsgruppe des niedersächsischen Sozialministeriums „Migration in der Psychiatrie“
Südostniedersächsische Psychiatriekonferenz
Teilnehmerkreis der verschiedenen Psychiatrieabteilungen oder Fachkliniken des Landes Niedersachsen
Inhaltlich werden die Probleme aus sozialpsychiatrisch-politischer Sicht diskutiert und Problemlösungen angedacht.
Gemeindepsychiatrisches Koordinierungsgespräch mit Teilnehmern des gesamten Versorgungssektors
1. Projekt: Integration der Klinik in das Gesamtunternehmen
Inhalt: verschiedene Maßnahmen zur Integration der Organisationsstrukturen in das Gesamtunternehmen des
Klinikums Region Hannover.
Ziel, Ergebnisse: Stärkung von Kooperationen und Nutzung der Synergieeffekte, einheitliche Strukturen und
2. Projekt: SYMPA
Inhalt: Einführung systemischer Therapie in allgemeinpsychiatrische Regelstationen - Kooperation mit der
Ziel, Ergebnisse: Qualifizierung, Verbesserung von Diagnostik und Therapie, Evaluation. Positive Effekte sind
nachweisbar. Übergang in die Regelversorgung ist vollzogen, Follow-up Studie nach den Aspekten der Organisationsentwicklung. Systemische Schulungen werden für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fortgeführt.
3. Projekt: Umgang in psychiatrischen Notfallsituationen (CFB)
Inhalt: Deeskalations- und Verhaltenstraining für Krisensituationen
Ziel, Ergebnisse: Trainer, Multiplikation
4. Projekt: Deeskalation nach dem Marburger Modell
Inhalt: Deeskalations- und Verhaltenstraining für Krisensituationen mit Kindern und Jugendlichen
5. Projekt: Suizidprophylaxe
Inhalt: tägliches Monitoring der aktuellen suizidalen Gefährdung aller stationären und teilstationären Patienten
Ziel, Ergebnisse: ständige Einrichtung
6. Projekt: Mitgestaltung des Bündnis gegen Depression in der Region Hannover
Inhalt: Beteiligung an Planung und Durchführung der Maßnahmen im Bündnis gegen Depression
Ziel: Inhaltliche Mitgestaltung, Verbesserung der Vernetzung, Vermittlung von Information über die Erkrankung
und Behandlungsmöglichkeiten im Versorgungsgebiet der Klinik.
Ergebnisse: Seit Beginn der Planungsphase im Herbst 2007 ist die KRH Psychiatrie Wunstorf in der Kerngruppe
des Bündnisses vertreten. Besonders intensiv erfolgt die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Mittleres Lebensalter mit
Schwerpunkten Depression und Sucht/Depression und Arbeitsleben. Die zweijährige Interventionsphase begann
am 1.10.2008 mit einer Auftaktveranstaltung im Haus der Region. Seither wurden mehrere Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte und im sozialpsychiatrischen Verbund gestaltet, in den sozialpsychiatrischen Gremien
Informationen vermittelt und für Mitarbeit geworben. Die Zusammenarbeit mit dem Selbsthilfesektor konnte
7. Projekt: Qualitäts- und Leistungsberichterstattung Institutsambulanz
Inhalt: interne Qualitätssicherung und externe Qualitätsberichterstattung
Ziel, Ergebnisse: ambulante klinische Basisdokumentation und Leistungserfassung, Einrichtungsvergleich in
Niedersachsen, fortlaufendes Projekt.
8. Projekt: Ausbildungscurriculum für Gesundheits- und Krankenpflege
Inhalt: Implementierungsprojekt der Krankenpflegeschule mit fortlaufender formativer Evaluation
Ziel, Ergebnisse: ausformulierte Katalogversion, externe wissenschaftliche Begleitung
9. Projekt: SaLSa
Inhalt: „Schüler leiten Schüler an“
Ziel, Ergebnisse: Oberkursschüler begleiten Unterkursschüler an ihren ersten Einsatztagen auf den Stationen und
leiten diese an.
10. Projekt: Gesundheitsmanagement
Inhalt: Raucherentwöhnung, Stressbewältigungsmanagement
Ziel, Ergebnisse: fortlaufendes Projekt
Die KRH Psychiatrie Wunstorf verfügt über ein aktives Qualitätsmanagement. Die notwendigen Strukturen, wie
eine QM-Steuerungsgruppe, ein Leitbild, Befragungen, Projekt- und Prozessmanagement, Beschwerdemanagement, Strategieworkshops und andere zentrale Instrumente, die ein Qualitätsmanagement ausmachen, sind im
Krankenhaus eingeführt und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Zudem beteiligt es sich an verschiedenen
Auswertungs- und Bewertungsverfahren: Über die psychiatrische Basisdokumentation und die allgemeinen
Leistungsdaten sowie über die institutionsübergreifenden Qualitätsberichterstattungen, z.B. zu Institutsambulanzen oder zu den Sozialpsychiatrischen Verbunden, werden mehrjährige Entwicklungen und Trends verfolgt.
Daten zu Zwangseinweisungen oder Zwangsmaßnahmen, Suizidgefährdung werden fortlaufend, und allgemeine
versorgungsrelevante Indizes (Herkunft der Patienten aus dem Einzugsgebiet, Wiederaufnahmen, Erstaufnahmen, einweisende Stellen, Art und Ziel von Entlassungen, Schweregrad der Störungen bei Aufnahme und
Entlassung, Medikamentenverbrauch u.v.a.m.) regelmäßig zur Bewertung der Gesamtentwicklung herangezogen. Gleiches gilt bezogen auf das Personal für Indizes wie Teilzeitquoten, Frauenanteil, Fluktuation von Personal, Qualifizierungsmaßnahmen.
In den Sieben Stücken 2–4
Telefon: (0511) 906- 60 00 Telefax: (0511) 906- 60 08
Dr. Cornelia Oestereich, Matthias Nowack, Dieter Salewski, Heinz-Andreas Eßrich, MagdaKRH Psychiatrie Wunstorf
Dr. med. Daniela Strack
Qualitätsmanagement Klinikum Region Hannover
lena Plümpe, Maria Resch, Christina Kausch,
Kraftfahrer| Kraftfahrerinnen
Fachärztin | Facharzt - Klinikum Region Hannover
Grünflächenpflege - Klinikum Region Hannover
Lisa Vetter - 1. WV Wunstorf
Bekanntmachungsart Auftragsbekanntmachung Vergabeart
Flyer Psychiatrie - Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
im Evangelischen Krankenhaus Castrop
Schmerztherapie Lehrte - Klinikum Region Hannover
Bezirksklinikum Ansbach - Bezirkskliniken-mfr

References: § 137
 § 121
 § 137
 § 137
 § 137

§ 137