Source: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/0883-2013
Timestamp: 2020-04-10 02:42:00+00:00

Document:
SIM - DS 0883/2013
Drucksache Nr. 0883/2013:
0883/2013 (Originalvorlage)
0883-2013_Anlage1.pdf (215 KB)
0883-2013_Anlage2.pdf (30 KB)
0883-2013_Anlage3.pdf (147 KB)
0883-2013_Anlage4.pdf (151 KB)
0883/2013
Die öffentliche Straße Am Brabrinke erschließt ein bestehendes Gewerbe- und Industriegebiet. Die Verkehrsfunktion ist mit der Anbindung von zwei Betrieben, einer Endstation für zwei Buslinien und kaum Durchgangsverkehr unbedeutend und soll aufgegeben werden. Die entwidmete Verkehrsfläche kann als Entwicklungspotential für die ansässige Maschinenfabrik TROESTER dienen.
Die zwei Bus-Endhaltestellen sollen aus der Garvensstraße in die Hildesheimer Straße an die Haltestelle „Am Brabrinke“ (Stadtbahnlinien 1 und 2) verlegt werden. Dazu muss die öffentliche Verkehrsfläche in die östlichen Anliegergrundstücke erweitert und angepasst werden.
Die zukünftige Erschließung des Gebietes erfolgt über die Hildesheimer Straße bzw. den verbleibenden Teil der Straße Am Brabrinke sowie durch die Garvensstraße. Das westliche Drittel der Straße Am Brabrinke bleibt als öffentliche Verkehrsfläche erhalten. Aufgrund der dort vorhandenen Straßenbreite besteht weiterhin eine Wendemöglichkeit. Die Garvensstraße wird zur Sackgasse und soll vor dem DB-Gebäude des ehemaligen Bf. Wülfel eine Wendeanlage erhalten.
Die Änderungen wirken sich auf Flora und Fauna im Plangebiet nicht aus. Eingriffe in Natur und Landschaft werden durch die Planung nicht vorbereitet, da das Gelände bereits heute durch die Straße komplett versiegelt ist.
Die gültigen Bebauungspläne Nr. 534 und Nr. 1726 setzten die umzuwandelnde Fläche als Straßenverkehrsfläche bzw. Gewerbe- und Industriegebiet fest. Der Bebauungsplan ist erforderlich, um die Einziehung der Straße sowie die Flächen für die neue Verkehrsführung realisieren zu können.
Es ist beabsichtigt, das beschleunigte Verfahren nach § 13 a BauGB anzuwenden. Der Bebauungsplan trägt zur Wiedernutzbarmachung von Flächen bei und dient damit einer Maßnahme der Innenentwicklung. Nach § 13 a Abs. 1 BauGB darf das beschleunigte Verfahren unter folgenden Voraussetzungen durchgeführt werden:
-	Die nach § 19 Abs. 2 BauNVO festgesetzte Grundfläche muss weniger als 20.000 m² betragen. Im Plangebiet werden ca. 460 m² als überbaubare Fläche für ein Industriegebiet ausgewiesen. Damit werden die zulässigen Werte deutlich unterschritten.
Gemäß § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB gelten die Vorschriften des § 13 Abs. 2 und 3 Satz 1 im beschleunigten Verfahren entsprechend. Nach § 13 Abs. 2 kann das Verfahren durch Straffung oder das Weglassen einzelner Verfahrensschritte verkürzt werden. Dies ist hier nicht beabsichtigt.

References: § 13
 § 13
 § 19
 § 13
 § 13
 § 13