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Timestamp: 2019-03-19 17:12:18+00:00

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§ 46 GmbHG: Aufgabenkreis der Gesellschafter
BGH, URTEIL vom 1.6.2007, Az. II ZR 109/06 8	1. Zutreffend hat das Oberlandesgericht angenommen, dass nach Wegfall des bei der Beklagten eingerichteten Beirats die Entscheidung über die Kündigung des Geschäftsführer-Anstellungsvertrages des Klägers gemäß §46 Nr. 5 GmbHG der Gesellschafterversammlung der Beklagten obliegt (BGHZ 12, 337, 340; Sen.Urt. v. 1. Dezember 1969 - II ZR 224/67, WM 1970, 249, 251).
BGH, URTEIL vom 1.10.1987, Az. II ZR 92/87 7 Alleinvertretungsmacht durch einen satzungsgerechten Beschluß der Gesellschafter nach § 46 Nr. 5 GmbHG erlaubt das Gesetz nur eine Ermächtigung des Mitgeschäftsführers zur Vornahme bestimmter Geschäfte oder bestimmter Arten von Geschäften (§ 125 Abs. 2 Satz 2 HGB, § 78 Abs.4 AktG; vgl. BGH, Urt. v. 19. Juni 1975 - II ZR 170/73, WM 1975, 790, 791; Urt. v. 8. Mai 1978 - II ZR 209/76, WM 1978, 1047, 1048).
BGH, BESCHLUSS vom 1.5.2010, Az. II-ZR 210/09 Der Senat sieht deshalb den Grund für die Regelung des § 46 Nr. 8 GmbHG darin, dass in einem Prozess mit einem von mehreren vorhandenen Geschäftsführern jedenfalls häufig, wenn auch nicht immer, die übrigen Geschäftsführer nicht unvoreingenommen genug seien, die Interessen der Gesellschaft im Prozess mit dem nötigen Nachdruck wahrzunehmen (BGH, Sen.Urt. v. 24. Februar 1992 - II ZR 79/91, NJW-RR 1992, 993).
BGH, Urteil vom 1.5.1999, Az. II ZR 47/98 a)	Das Berufungsgericht hat nicht verkannt, daß § 46 Nr. 8 GmbHG auch für die Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegen ehemalige Geschäftsführer (wie hier die Beklagten zu 2 und 3) gilt (vgl. BGHZ 28, 355).
BGH, Urteil vom 1.5.1999, Az. II ZR 47/98 Soweit sich der Beklagte zu 3 erstmals in der mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht auf das Fehlen eines Gesellschafterbeschlusses als materieller Anspruchsvoraussetzung gemäß § 46 Nr. 8 GmbHG berufen und damit nunmehr seine erstinstanzliche Beschwer in Form der ausgeurteilten Schadensersatzverpflichtung insgesamt angegriffen hat, war die darin liegende Erweiterung seines Rechtsmittels unzulässig, weil sie sich nicht mehr im Rahmen der bis zu dem Ablauf der Frist des § 519 Abs. 2 Satz 2 ZPO mitgeteilten Berufungsbegründung hielt (vgl. BGHZ 88, 360, 364; Zöller/Gummer aaO Rdn. 31).
BGH, URTEIL vom 2.4.2015, Az. II ZR 291/14 Der Restbetrag der Einlage wird in Ermangelung einer abweichenden Satzungsbestimmung erst dann fällig, wenn die Gesellschafter deren Einforderung beschließen (§ 46 Nr. 2 GmbHG) und der Geschäftsführer den Betrag einfordert (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 29. Juni 1961 - II ZR 39/60, WM 1961, 855; Urteil vom 9. Januar 2006 - II ZR 72/05, BGHZ 165, 352, 355).
BGH, URTEIL vom 2.4.2015, Az. II ZR 291/14 11	Der	Kläger	als	Insolvenzverwalter kann die noch offene, bislang nicht fäl- lig gestellte Einlage selbst einfordern, ohne dass es dazu einer Festsetzung im Gesellschaftsvertrag oder eines vorherigen Gesellschafterbeschlusses nach § 46 Nr. 2 GmbHG bedarf.Der Insolvenzverwalter ist auch nicht durch etwaige statutarische Fälligkeitsbestimmungen an der Einforderung gehindert (BGH, Urteil vom 10. Mai 1982 - II ZR 89/81, BGHZ 84, 47, 48; Urteil vom 15. Oktober 2007 - II ZR 216/06, ZIP 2007, 2416 Rn. 18).
BGH, URTEIL vom 1.10.2002, Az. II ZR 224/00 Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung scheitert die Klage nicht an fehlendem Vortrag der Klägerin zu dem Erfordernis eines Gesellschafterbeschlusses gemäß § 46 Nr. 8 GmbHG als materiell-rechtlicher Voraussetzung (vgl. BGHZ 97, 382, 390) für die Erhebung von Ersatzansprüchen auch gegenüber ausgeschiedenen Geschäftsführern (vgl. BGHZ 28, 355, 357; Sen.Urt. v. 8. Dezember 1997 - II ZR 236/96, ZIP 1998, 332).
BGH, URTEIL vom 1.5.2005, Az. II ZR 18/03 Handelt es sich - wie möglicherweise hier -um einen anderen als denjenigen Grund, der die Gesellschafterversammlung (§ 46 Nr. 5 GmbHG) zu der außerordentlichen Kündigung (§ 626 Abs. 1 BGB) eines Geschäftsführeranstellungsvertrages veranlaßt hat, so hat über das Nachschieben dieses Grundes das für eine Kündigung zuständige Organ zu entscheiden (BGHZ 157, 151, 159).
BGH, URTEIL vom 1.5.2005, Az. II ZR 18/03 Mit der Bestellung des Beklagten zu dem Insolvenzverwalter ist die Kündigungsbefugnis der Gesellschafterversammlung (§46 Nr. 5 GmbHG) auf ihn übergegangen (vgl. §113 InsO sowie -zu § 22 KO - Senat, BGHZ 75, 209).
BGH, vom 3.5.1959, Az. V ZH 25/58 Hat ein Testamentsvollstrecker nur einen Anteil zu verwalten, wird er gegen den Willen der Mehrheit der Übrigen Gesellschafter nur unter besonderen Umständen ein Recht zur Einsichtnahme in die Bücher und auf Auskunftserteilung durch den Geschäftsführer beanspruchen können (vgl. BGHZ 14, 53)* Wenn er aber, wie im vorliegenden Falle, als Verwalter sämtlicher Anteile ohne weiteres alle Kontrollmaßnahmen durchsetzen kann (§ 46 Nr. 6 GmbHG), wird er eine eingehende Prüfung der Geschäftsführung anstellen müssen, da auch die Gefahr eines Verlustes in diesem Falle sämtliche
BGH, URTEIL vom 4.1.1975, Az. XI ZR 92/73 Im Verhältnis zu dem Mitgesellschafter Dr. BnBB|in der UDV müßte von einer Einwilligung im Sinn von § 112 Abs. 1 HGB aus ge gangen werden, da die Klägerin nicht behaupte, Herr Dr. BrflUBB habe der ihm bekannt gewordenen Tätigkeit des Beklagten zu 1 widersprochen • Die hiergegen vorgebrachten Rügen können der Revision schon deshalb nicht zu dem Erfolg verhelfen, weil es an der sachlichen Klagvor aus Setzung eines Gesellschafterbeschlusses der Klägerin gemäß § 46 Nr. 8 GmbHG fehlt (BGHZ 28, 355, 359).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2016, Az. II-ZR 253/15 Die in der Anmerkung geäußerte und im ersten Leitsatz zusammengefasste Auffassung des Verfassers, die GmbH werde in dem Rechtsstreit über die Frage, ob das Anstellungsverhältnis des Geschäftsführers durch Kündigung bzw. Aufhebungsvertrag wirksam beendet worden ist, nur dann durch die Geschäftsführer vertreten, wenn die Gesellschafterversammlung dies nach § 46 Nr. 8 GmbHG beschließe, wird daher zu Unrecht von einigen Vertretern des Schrifttums und einzelnen Instanzgerichten dem Senat zugeschrieben (vgl. OLG Oldenburg, GmbHR 2010, 258, 259; OLG Karlsruhe, NZG 2011, 987, 988 = Berufungsurteil zu BGH, Urteil vom 6. März 2012 - II ZR 76/11, ZIP 2012, 824 mit Bestätigung der Senatsrechtsprechung in Rn. 12).
BGH, URTEIL , Az. IX ZR 279/13 Eine maßgebliche Beteiligung in diesem Sinn ist gegeben, wenn der Gesellschafter auf die Entscheidungen des hilfeleistenden Unternehmens, nämlich auf die Gewährung oder auf den Abzug der Leistung an das andere Unternehmen, einen bestimmenden Einfluss ausüben, insbesondere dem Geschäftsführungsorgan der Hilfe gewährenden Gesellschaft durch Gesellschafterbeschlüsse gemäß § 46 Nr. 6 GmbHG entsprechende Weisungen erteilen kann (BGH, Urteil vom 5. Mai 2008 - II ZR 108/07, WM 2008, 1164 Rn. 10; vom 28. Februar 2012 - II ZR 115/11, WM 2012, 843 Rn. 18).
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.2007, Az. II ZR 161/06 7	a)	Als sachliche Klagevoraussetzung für die Widerklage gegen den ehe- maligen Geschäftsführer ist nach § 46 Nr. 8 GmbHG ein Gesellschafterbeschluss erforderlich (vgl. BGHZ 28, 355, 359; 97, 382, 389).
BGH, URTEIL vom 2.2.2016, Az. II ZR 114/15 29	bb) Ob die Gesellschafterversammlung der Komplementär-GmbH aufgrund ihrer Annexkompetenz aus § 46 Nr. 5 GmbHG (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Januar 2007 - II ZR 267/05, ZIP 2007, 910 Rn. 7) der Vergütung ihrer Geschäftsführer zustimmen musste (so Henze/Notz in Ebenroth/Boujong/Joost/ Strohn, HGB, 3. Aufl., § 177a Anh.
BGH, , Az. In Fällen, in denen nach erfolgter Bestellung des Geschäftsführers das Anstellungsverhältnis neu geregelt wird, fällt allerdings die Entscheidung über die Änderung des Dienstvertrages in den Aufgabenbereich der Mitgeschäftsführer (BGH LM Nr. 3 zu § 46 GmbHG).
BGH, URTEIL vom 4.1.1968, Az. II ZR 212/65 Wie der Senat bereits mehrfach ausgesprochen hat (BGH LM § 46 GmbHG Nrn. 3 und 6), umfaßt diese Befugnis das Recht, das Anstellungsverhältnis des Betroffenen zu kündigen, wenn mit der Beendigung des Dienstverhältnisses, wie hier, zugleich die Beendigung des Organverhältnisses verbunden ist.
BGH, URTEIL vom 2.8.2013, Az. XI ZR 204/12 Denn dieser konnte als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer und Alleingesellschafter der Zedentin einen etwa nach § 46 Nr. 1 GmbHG erforderlichen Beschluss der Gesellschafterversammlung fassen, ohne dass es dazu der Einberufung einer förmlichen Gesellschafterversammlung bedurfte (vgl. BGH, Urteil vom 27. März 1995 - II ZR 140/93, NJW 1995, 1750, 1751 mwN).
BGH, vom 2.1.2012, Az. II ZR 115/11 § 46 Nr. 6 GmbHG entsprechende Weisungen erteilen kann (BGH, Urteil vom 5. Mai 2008 - II ZR 108/07, ZIP 2008, 1230 Rn. 9 f.).
BGH, URTEIL vom 1.10.1968, Az. II ZR 63/6 § 46 Nr. 5 GmbHG stützen konnte (BGH Y/M 1968, 570).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1974, Az. II ZB 6/73 Weiterhin regelt § 46 Nr. 7 GmbHG außer der Prokuraerteilung auch die Erteilung der Handlungsvollmacht; auch hieraus ergibt sich - da ein GmbH-Geschäftsführer nicht geringere Befugnis haben kann als ein Prokurist, zu dessen Wirkungskreis die Erteilung von Handlungsvollmachten gehört (vgl. BGH, Urt. v. 23. 9. 52 - I ZR 165/51 , LM HGB § 54 Nr. 1) -, daß die Vorschrift lediglich interne Bedeutung hat.
BGH, URTEIL vom 2.5.2013, Az. II ZR 86/11 Denn es handelt sich nicht um Ansprüche der GmbH, sondern um solche der Kommanditgesellschaft, für die keine dem § 46 Nr. 8 GmbHG entsprechende Vorschrift besteht (BGH, Urteil vom 24. März 1980 - II ZR 213/77, BGHZ 76, 326, 338).
BGH, URTEIL vom 2.5.2013, Az. II ZR 86/11 Nachdem mittlerweile das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin eröffnet worden ist, wäre ein Gesellschafterbeschluss nach § 46 Nr. 8 GmbHG ohnehin nicht mehr erforderlich (BGH, Urteil vom 14. Juli 2004 - VIII ZR 224/02, ZIP 2004, 1708, 1710 f.).
BGH, vom 4.10.1958, Az. II ZS 17/57 Ein Geschäftsführer, der zu schriftlicher Abstimmung auffordert, muß feststellen und den Gesellschaftern mitteilen, daß die satzungsmäßigen Voraussetzungen für diese Abstimmungsart gegeben sind (vgl. BGHZ 15, 324, 329)« An dem einen wie dem anderen fehlt es hier nach dem Vorbringen der Streitteile « Ein wirksamer Beschluß nach § 46 Nr. 3 GmbHG liegt daher nicht vor, so daß es der Erhebung der von der Klägerin noch angebretenen Beweise nicht bedurfte.
BGH, URTEIL vom 1.4.1993, Az. II ZR 73/92 Sie folgt bereits daraus, daß ein nach Gesetz (vgl. § 46 Nr. 8 GmbHG) oder Satzung für die Klageerhebung erforderlicher Gesellschafterbeschluß nicht Prozeß-, sondern materielle Anspruchsvoraussetzung ist; sein Fehlen führt nicht zur Unzulässigkeit, sondern zur Unbegründetheit der Klage (BGHZ 28, 355, 359).
BGH, URTEIL vom 1.1.1989, Az. II ZR 209/88 Der Entlastungsbeschluß gemäß § 46 Nr. 5 GmbHG hat die ihm eigentümliche Verzichtswirkung nur hinsichtlich derjenigen Ersatzansprüche, die der Gesellschafterversammlung bei Beschlußfassung bekannt waren oder bei sorgfältiger Prüfung bekannt sein konnten (vgl. zuletzt Sen.Urt. v. 14. Dezember 1987 - II ZR 53/87, BGHR BGB § 27 Abs.3 'Entlastung 2' für einen eingetragenen Verein m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.6.2004, Az. VIII ZR 224/02 §46 Nr. 8 GmbHG macht die Verfolgung derartiger Ansprüche - abgesehen von etwaigen Opportunitätsgründen, die hier keine Rolle spielen - deshalb von einem Beschluß der Gesellschafter abhängig, weil dem obersten Gesellschaftsorgan Vorbehalten und nicht dem Entschluß der Geschäftsführer überlassen werden soll, ob ein Geschäftsführer wegen Pflichtverletzung belangt und die damit verbundene Offenlegung innerer Gesellschaftsverhältnisse trotz der für Ansehen und Kredit der Gesellschaft möglicherweise abträglichen Wirkung in Kauf genommen werden soll (BGHZ 28, 355, 357).
BGH, URTEIL vom 3.6.2004, Az. VIII ZR 224/02 Da diese Gesichtspunkte auch zutreffen, wenn sich der Geschäftsführer nicht mehr im Amt befindet, ist § 46 Nr. 8 GmbHG auf die Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegen einen ausgeschiedenen Geschäftsführer gleichfalls anwendbar (BGHZ aaO; Bartl/Fichtelmann/Schlarb/Schulze, GmbH-Recht, 5. Aufl., §46 Rdnr. 61).
BGH, URTEIL vom 3.6.2004, Az. VIII ZR 224/02 Durch § 46 Nr. 8 GmbHG soll, wie dargelegt, unter anderem verhindert werden, daß die mit der Inanspruchnahme des Geschäftsführers wegen Pflichtverletzung verbundene Offenlegung innerer Gesellschaftsverhältnisse trotz der für Ansehen und Kredit der Gesellschaft möglicherweise abträglichen Wirkung ohne Einschaltung des obersten Gesellschaftsorgans geschieht (BGHZ 28, 355, 357).
BGH, URTEIL vom 4.10.1988, Az. VIII ZR 263/87 Das hätte die Frage nahegelegt, ob die Klage gegen ihn nicht einen Gesellschafterbeschluß nach § 46 Nr. 8 GmbHG erfordert, der eine sachliche Klagevoraussetzung ist (vgl. BGHZ 97, 382, 390).
BGH, BESCHLUSS vom 1.0.2007, Az. II ZR 267/05 Auch als Geschäftsführer der Komplementär-GmbH der Beklagten unterlag er lediglich dem gesellschaftsrechtlich fundierten Weisungsrecht der GmbH-Gesellschafter (§ 46 Nr. 6 GmbHG; vgl. BGHZ 75, 321, 326; Fleck, ZHR 149, 387, 403 ff.) oder einer von ihnen beauftragten Person, nicht aber einem arbeitsrechtlichen Direktionsrecht der Beklagten, für die er vielmehr diese und andere Arbeitgeberfunktionen gegenüber Arbeitnehmern der KG selbst wahrzunehmen hatte.
LG Münster, Urteil vom 3.10.2005, Az. 2 O 104/05 37Für Vertragsabschlüsse, die das Anstellungsverhältnis des Geschäftsführers einer GmbH betreffen, ist, soweit sich aus dem entsprechenden Gesellschaftervertrag nichts anderes ergibt, die Gesellschafterversammlung als Annexkompetenz zu § 46 Nr. 5 GmbHG zuständig (vgl. OLG Köln, Juris-Nr.: KORE406329100; Karsten Schmidt in Scholz, GmbH Gesetz, 9. Aufl., Köln 2002, § 46 Rn. 80).
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 1.10.2001, Az. 36 T 2/99 24Zwar muss grundsätzlich das Amtsgericht die Geschäftsführungsbefugnis eines Notgeschäftsführers auf das Notwendigste beschränken, weil die Bestellung eines Notgeschäftsführers durch das Gericht einen wesentlichen Eingriff in das Bestellungsrecht der Gesellschafter nach § 46 Nr. 5 GmbHG bedeutet (vgl. BayObLG GmbHR 1998, 1126).
LG Hagen, Urteil vom 5.6.2011, Az. 9 O 191/10 32Für die Möglichkeit zur Ausübung eines bestimmenden Einflusses ist aber auch ausreichend, dass der oder die Gesellschafter in der Lage sind, dem Geschäftsführungsorgan der Hilfe gewährenden Gesellschaft durch Gesellschafterbeschlüsse gemäß § 46 Nr. 6 GmbHG entsprechende Weisungen zu erteilen (vgl. BGH a.a.O.).
OLG München, Urteil vom 4.2.2016, Az. 23 U 1884/15 Dabei ist § 46 Nr. 5 GmbHG dahin zu verstehen, dass nicht nur die Kompetenz für die Begründung oder Beendigung des Organverhältnisses, sondern auch diejenige für das Anstellungsverhältnis des Geschäftsführers stets in die Hand der Gesellschafterversammlung gelegt ist, ohne dass es auf den in früheren Erkenntnissen des Bundesgerichtshofes (vgl. Nachweise bei Hachenburg/Hüffer, GmbHG, 8. Aufl., § 46 Rz. 49) herausgestellten engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang zwischen Bestellung und Anstellung bzw. Abberufung und Kündigung ankommt (BGH, ZIP 1995, 643, 644).
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.6.2014, Az. 12 U 2267/12 Die Gesellschafter haben bei der Entlastung einen weiten Ermessensspielraum (BGH, NZG 2009, 1307, 1308; NJW 1986, 129; Liebscher, in: MünchKomm-GmbHG, a. a. O., § 46 GmbHG Rdnr. 143).

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 § 519
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 §113
 § 22
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