Source: https://www.dike.ch/Karim-Maizar
Timestamp: 2019-10-23 05:20:39+00:00

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https://www.kellerhals-carrard.ch/de/personen/karim-maizar.html
Karim Maizar ist vorwiegend auf dem Gebiet des Gesellschafts- und Börsenrechts tätig. Er verfügt namentlich im Bereich von Kreditfinanzierungen, Kapitalmarkttransaktionen und Corporate Governance über vertiefte Sachkenntnis. Als Mitbetreuer des Startup Desk von Kellerhals Carrard Zürich kennt er aber auch die Bedürfnisse von Gründerinnen und Gründern bzw. Unternehmen in der Gründungs- und Aufbauphase. Des Weiteren berät Karim Maizar Klienten regelmässig im Zusammenhang mit (privaten) M&A-Transaktionen und ist ferner in Fragen des allgemeinen Vertrags- und Handelsrechts beratend tätig.
Patentierung 2006 Tätigkeitsfelder Gesellschafts- und Börsenrecht; M&A- sowie Kapitalmarkt-Transaktionen; Finanzierungen; allgemeines Vertrags- und Handelsrecht Bisherige Tätigkeiten Rechtsanwalt bei Bär & Karrer AG, Zürich (2007/2008, 2009-2011); Legal Counsel bei Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft AG, Zürich (2009/2010; Secondee); Substitut bei Bär & Karrer AG, Zürich (2004/2005); Praktikum beim Sekretariat des International Court of Arbitration der ICC, Paris (2002) Ausbildung Doktorat an der Universität Zürich (Dr. iur., 2012; Issekutz-Preis der rechtswissenschaftlichen Fakultät); Visiting Research Fellow an der Fordham School of Law, New York (2008/2009); Stipendiant des Schweizerischen Nationalfonds und der Forschungskommission der Universität Zürich (2007-2009); Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Zürich (lic. iur., 2003); Weitere Aktivitäten/Mitgliedschaften Co-Gründer und Mitglied der Schriftleitung der Schweizerischen Zeitschrift für Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht sowie Umstrukturierungen (GesKR); Mitglied des Zürcher und des Schweizerischen Anwaltsverbandes; Academic Member des European Corporate Governance Institute (ECGI); Mitglied des unabhängigen Schiedsrichterpools der SRO SVIG Sprachen Deutsch, Englisch
Kommentierung der Art. 973a, 973b und 973c OR, in: Heinrich Honsell/Nedim Peter Vogt/Rolf Watter (Hrsg.), Basler Kommentar zum Wertpapierrecht, Helbing & Lichtenhahn, Basel 2012 (je zusammen mit Ines Pöschel)
Kommentierung der Art. 1 und 2 BEG, in: Heinrich Honsell/Nedim Peter Vogt/Rolf Watter (Hrsg.), Basler Kommentar zum Wertpapierrecht, Helbing & Lichtenhahn, Basel 2012
Rechtsnatur und Herausgabe von Bucheffekten - Besprechung des Urteils des Bundesgerichts 4A_155/2011 vom 10. Januar 2012 (auszugsweise publiziert in BGE 138 III 137 ff.), GesKR 3/3012, S. 445 ff. (PDF herunterladen)
Die Willensbildung und Beschlussfassung der Aktionäre in schweizerischen Publikumsgesellschaften: Grundlagen – Analysen – Ansätze einer Reform, Diss. Zürich 2012 (= SSHW Band 308)
Kommentierung der Art. 663bbis, 663c, 727, 727a, 727b, 727c, 728c und 729c sowie Art. 816 und 906 f. OR in: Heinrich Honsell/Nedim Peter Vogt/Rolf Watter (Hrsg.), Basler Kommentar zum Obligationenrecht II, 4. Auflage, Helbing & Lichtenhahn, Basel/Genf/München 2012 (je zusammen mit Prof. Dr. Rolf Watter)
Kommentierung der Art. 727, 727a, 727b, 727c, 728c und 729c OR in: Rolf Watter/Urs Bertschinger (Hrsg.), Basler Kommentar zum Revisionsaufsichtsgesetz (RAG), 1. Auflage, Helbing & Lichtenhahn, Basel/ Genf/München 2011 (je zusammen mit Prof. Dr. Rolf Watter)
Offenlegung von Vergütungen bei börsenkotierten und nicht börsenkotierten Aktiengesellschaften - Gedanken zu den Art. 697quater - 697sexies gemäss dem Entwurf des Bundesrates vom 21. Dezember 2007, GesKR Sondernummer 2008, S. 104 ff.
Offenlegung von Vergütungen und Beteiligungen schweizerischer Publikumsgesellschaften gemäss OR, Helbing & Lichtenhahn, Basel 2007, 70 Seiten (zusammen mit Prof. Dr. Rolf Watter)
Aktionärsdemokratie – Über erweiterte Zuständigkeiten der Generalversammlung und Erleichterungen bei der Stimmrechtsausübung in schweizerischen Aktiengesellschaften, in: Peter Breitschmid/Wolfgang Portmann/Heinz Rey/Dieter Zobl (Hrsg.), Grundfragen der juristischen Person – Festschrift für Hans Michael Riemer zum 65. Geburtstag, Stämpfli Verlag AG, Bern 2007, S. 403 – 432 (zusammen mit Prof. Dr. Rolf Watter)
Structure of executive compensation and conflicts of interests – Legal constraints and practical recommendations under Swiss law, in: Luc Thévenoz/Rashid Bahar (eds.), Conflicts of Interest – Corporate Governance & Financial Markets, Kluwer Law International, The Netherlands 2007, p. 31 – 84 (zusammen mit Prof. Dr. Rolf Watter)
Transparenz der Vergütungen und Beteiligungen von Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung (Art. 663bbis und 663c Abs.3 OR) – Entstehungsgeschichte, Normzweck sowie erste praktische Anwendungsfragen, GesKR 4/2006, S. 349 – 359 (zusammen mit Prof. Dr. Rolf Watter)
Konkurrierende Übernahmeangebote, in: Rudolf Tschäni (Hrsg.), Mergers & Acquisitions VII, Zürich 2005, S. 1 – 55 (zusammen mit Prof. Dr. Rolf Watter)
EU-Aufsicht für schweizerische Gesellschaften?, in: NZZ vom 14. Oktober 2004, Nr. 240, S. 31 (zusammen mit Dr. Thomas U. Reutter)
XXVI, 259 Seiten
Grundlagen – Analysen – Ansätze einer Reform
Die momentane Debatte in Politik und Wissenschaft über die Stärkung der Aktionärsrechte zur Verbesserung der Corporate Governance fokussiert primär auf einen Ausbau der Mitsprachemöglichkeiten..
Schriftenreihe: Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht, Band 308
Die momentane Debatte in Politik und Wissenschaft über die Stärkung der Aktionärsrechte zur Verbesserung der Corporate Governance fokussiert primär auf einen Ausbau der Mitsprachemöglichkeiten der Aktionäre in Gesellschaftsbelangen (wie z.B. say-on-pay). Die vorliegende Zürcher Dissertation widmet sich hingegen der Frage, ob das geltende Recht hinsichtlich der Ausgestaltung des Verfahrens der kollektiven Willensbildung der Aktionäre zu befriedigen vermag und wo Massnahmen zur Verbesserung angezeigt sind. Einbezogen in diese Analyse werden neben rechtlichen und rechtsökonomischen auch rechtstatsächliche Rahmenbedingungen, insbesondere die sich stark gewandelten Aktionariatsstrukturen (Zunahme ausländischer Aktionäre und Nominees sowie institutioneller Investoren, voranschreitende Atomisierung der Aktionariate, Verbreitung der Dispoaktien) und das veränderte Aktionärsverhalten (Zunahme der institutionellen Stimmrechtsvertretung, steigender Aktionärsaktivismus, Rolle der Stimmrechtsberater). Die Arbeit zeigt gestützt darauf auf, dass die geltende Regelung der Willensbildung und Beschlussfassung der Aktionäre im Falle von Publikumsgesellschaften in zentralen Bereichen nicht (mehr) zeitgemäss ist bzw. eine Reihe konzeptioneller Mängel aufweist, welche mit dazu beitragen, dass die vom Gesetzgeber vorgesehene Basis- und Aufsichtsfunktion der Generalversammlung nicht wahrgenommen werden kann. Unter Einbezug rechtsvergleichender Erkenntnisse werden Ansätze aufgezeigt, wie diese Mängel de lege ferenda behoben werden könnten.

References: Art. 973
 Art. 1
 BGE 
 Art. 663
 Art. 816
 Art. 727
 Art. 697
de lege ferenda