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Timestamp: 2018-07-23 07:53:59+00:00

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Familie - www.enkelkind-engelskind.at
Das Erste, das der Mensch
das Letzte, wonach er
die Hand ausstreckt,
Familie ist Alles wofür die Meisten kämpfen
Verstoßene Grosseltern
Wie bereits erwähnt ist im österreichischen ABGB zu lesen, das Eltern und Kinder einander bei zu stehen haben. In wirtschaftlicher Not, oder im Krankheitsfalle, ist die Familie immer der erste Anker, der ergriffen wird. Da auch nach der Definition der EMRK Grosseltern zur Familie gehören, sind diese unter gewissen Umständen für Ihre Enkel als Helfer in Not zuständig. Wer Pflichten hat, hat auch meistens Rechte und so ist der Kontakt innerhalb der Grossfamilie wichtiger denn je in schwierigen Zeiten.
Das Zerbrechen einer Familie, sei es durch Scheidung, oder gewaltsame Umstände ist immer eine Katastrophe und dabei gibt es fast nur Verlierer und kaum Gewinner. Streitigkeiten um Besuchsrechte, oder Obsorge ziehen sich dann Jahrelang dahin, kosten nur Zeit, Nerven und Geld meist bleibt der gewünschte Erfolg aus. Nicht selten enden solche Trennungen in Tragödien und sei es nur darin, das die Kinder furchtbar unter der Trennung von einen geliebten Elternteil, oder den Grosseltern leiden.
Immer mehr hat der Staat seine Hände im Spiel, nach dem Motto, wenn sich zwei Streiten, freut sich der Dritte. Kinder landen dann in Pflegefamilien oder in Heimen und was dort alles passiert haben wir oft genug in den Medien erfahren.
Wieviele unzählige Filme haben dieses Thema zum Inhalt, wo Menschen, deren Familie zerstört wird, damit auch Ihr Leben zerstört ist. Bei einer horrenden Zahl an Scheidungen und Trennungen fragt man sich: Ist der Mensch nicht mehr beziehungsfähig? Dabei bildet die Familie bei Zusammenhalt Sicherheit, Geborgenheit und ist ein Ruhepol nach gestressten Alltag und gibt Kraft und Zuversicht, weil man für Menschen, die man liebt gerne arbeitet und kämpft ! Dabei spielt die Grossfamilie eine erhebliche Rolle, da die ältere Generation, mit Rat und Tat Ihre Erfahrungen zur Verfügung stellt und meist auch materiell unterstützend mitwirkt. Kinder haben Ihre Wurzeln und fühlen sich im Kreis einer Grossfamilie immer besonders wohl. Fremdunterbringung von Kindern, außerhalb der Grossfamilie, ist Menschenrechtswidrig, da ein solcher Eingriff nur dann erfolgen darf, wenn sich keine Verwandte zweiten und dritten Grades für die Obsorge Minderjähriger finden, wenn Gefahr im Verzug ist.
Familie und Gesetze für Obsorge und Besuchsrecht
I.) Allgemeines zum Thema
Die Großeltern sind keine Juristen, haben sich aber in sieben Jahren intensiv mit den gesetzlichen Bestimmungen beschäftigt. In diesen Beitrag ist die Erfahrung aus der Praxis mit allen Einrichtungen, die für Kinderschutz tätig sein sollen, von Bedeutung. Was nützen die vielen Paragraphen, wenn diese nicht umgesetzt werden und wehrlose Kinder aller Gewalt hilflos ausgeliefert sind. So fließen diese erschreckenden Erfahrungen ein und zeigen auf, das ein ganzer Staat, beim Schutz und Maßnahmen für Kinder in den meisten Fällen versagt. Ja man gewinnt den Eindruck, eine heile Welt wird vorgegaukelt, tatsächlich ist es mit dem Schutz der Kleinsten und Wehrlosesten ganz schlecht bestellt.
II.) Obsorge und Umgangsrecht
Nirgends wird so viel gestritten, als im sogenannten „Außerstreitverfahren“. Dieses regelt, Hinterlassenschaften und unter anderem Familienrechte1 im Verfahrensrecht. Das ABGB ab § 144 , die Obsorge und das Umgangsrecht der Kinder. § 176 ABGB die Entziehung und Einschränkung der Obsorge. § 187, § 188. Übertragung der Obsorge an Dritte. Auch Verwandte haben, je mehr Sie Kontakt hatten, oder gar an der Erziehung mitgewirkt hatten, ein entsprechendes Besuchs- bzw. Umgangsrecht. § 148 ABGB.2 Wenn beide Elternteile nicht erziehungsfähig sind, oder Sicherheit des Kindes in der Stammfamilie gefährdet ist, so können Verwandte in aufsteigender Linie einen Antrag für Obsorge bzw. Pflege stellen. ( Großeltern) Dann haben Großeltern Parteistellung mit allen Rechten und Vorzügen vor Anderen , auch vor dem Jugendamt und Pflegeeltern. Im Außerstreitverfahren folgen nun entsprechende Anträge durch die Parteien, welche durch Beschlüsse vom Gericht beantwortet werden. Die Vorgangsweise, einschließlich der Fristen sind im Personen und familienrechtlichen Verfahren geregelt.3 In der ersten Instanz (Bezirksgericht) herrscht neuerlich relative Anwaltspflicht, dh man vertritt sich selbst, oder nur durch einen Anwalt. In der zweiten Instanz ( Landesgericht) kann man seinen Rekurs gegen den Beschluss des Bezirksgerichtes selbst verfassen, ansonsten nur durch einen Anwalt. Gegen Beschlüsse des Rekursgerichtes , (ordentlicher oder außerordentlicher Revisionsrekurs) ist normal Anwaltspflicht. Ausnahme stellt nur eine Partei einen Antrag ( nicht streitiges AußStV.), darf man sich auch vor dem OGH selbst vertreten.
III.) Das Verfahren
Im konkretem wir hier der der Fall Umgangsrechtes und im speziellen der der Fall der Obsorgeentziehung dargelegt. Findet in einer Familie sexueller Missbrauch und oder Drogenmissbrauchstatt, ist ein Kind unverzüglich aus der Stammfamilie heraus zu nehmen! Dazu gibt es die Möglichkeit der einstweiligen Verfügung mittels Antrages. Das Kind soll nun unverzüglich in Sicherheit gebracht werden ( bei anständigen Verwandten) bis alles aufgeklärt ist. Gleichzeitig beschleunigt dies das gesamte Verfahren. Bei Kriseneltern ( Unterbringung durch das Jugendamt) ist die Zeit auf ca. sechs Wochen beschränkt. Wie es möglich ist, das Pflegeeltern Anträge stellen ist ein krimineller Akt. Wer gibt Diesen die Daten von Kindern und Familien, die gefährdete Kinder haben ? ( § 176 Abs.2) Die einstweilige Verfügung für Verwandte existiert nur auf dem Papier, aber sehr wohl für das Jugendamt. Ohne, das Jugendamt zu hören ist das Verfahren nicht gültig, Das Jugendamt hat nun alle Zeit der Welt. Die Anträge verlaufen meist im Sande. Nun gibt eine Methode um unbeliebte Parteien los zu werden. Das „Scheinverfahren“! Die Antragsteller werden ohne Grundlage zur psychiatrischen Begutachtung per Beschluss bestellt und dort wird eine (bestellte) geistige Krankheit attestiert. Kosten ca. € 3000.- für ein untaugliches und falsches Gutachten. Die finanzielle Schädigung kommt dazu. Es wird einfach die Eliminierung der Parteistellung angestrebt um die Rechte der Verwandten zu umgehen. Niemand hat ein Interesse, die Kinder bei Herausnahme aus einer Familie bei Verwandten unter zu bringen. Das Jugendamt erhält bei Fremdunterbringung Geld und nicht wenig. Hier werden die Kinder weiter an sonstige Private Einrichtungen oder Familien weiter gereicht also von Dritten an Vierte. Da haben liebende Verwandte ganz schlechte Karten. Akteneinsicht wird oft verwehrt, obwohl Parteistellende volle Akteneinsicht einschließlich der gesamten Krankengeschichte haben. Nach dem Verfahrensrecht zieht dies eine Nichtigkeit des Verfahrens nach sich. Dies ist so gewollt, da es die Parteistellung enorm durch fehlende Beweismittel und Dokumente schwächt.
. Amtsmissbrauch, Rechtsbeugung und Rechtsverweigerung, zerstören jedes faires Verfahren nach Art. 6 EMRK . Menschenleid, Trennungsschmerz und Entfremdung ist nur ein Teil eines großen Schadens der hier entsteht.
Eine derartige unmenschliche, grausame, erniedrigende Behandlung, ist seelische Folter , ist Mord an der Seele. Schäden, die durch die Entwurzelung und im Erbrecht eintreten sind nicht wieder gut zu machen. Außer Geldbringer sind diese geschlagenen und geschundenen Fremduntergebrachten, noch moderne Prügelknaben bei Pflegeeltern, oder in Heimen.
1 Empfehlenswert: Monika Hinteregger, Familienrecht Lehrbuch
2 Literatur: Dittrich Tades ; Kommentar ABGB
3 Literatur: Peter G.Mayr , Robert Fucik; Das neue Verfahren außer Streitsachen.
Gutachten im Familienrecht, meist eine Katastrophe;
Unglaubwürdig zum Nachteil der Kinder und des Rechtsuchenden
Abgrund Familie, wie in dieser Ausgabe beschrieben;
Die Dunkelziffer ist um ein vielfaches höher als die Meldungen und Anzeigen.
In Deutschland gelten die Entscheidungen gleich wie in Österreich.
Wie ist es möglich, das es so viele Trennungskinder und vereinsamte Großeltern gibt?

References: § 144
 § 176
 § 187
 § 188
 § 148
 OGH 
 § 176
 Art. 6