Source: https://www.landkreis-rosenheim.de/sicherheit-und-ordnung/
Timestamp: 2020-08-07 12:12:28+00:00

Document:
Sicherheit und Ordnung - Landratsamt Rosenheim
Gemeinden, Landratsämtern, Regierungen und Ministerien obliegt das Recht der Gefahrenabwehr. Wobei die höhere Behörde erst dann tätig werden soll, wenn die untere nicht oder nicht ausreichend tätig werden kann oder die Gefahr oder Störung deren Gebiet überschreitet. Im Landratsamt Rosenheim kümmert sich ein eigener Fachbereich um das Thema Sicherheit und Ordnung. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere der Vollzug des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes, des Waffen- und Sprengstoffgesetzes, des Jagd- und Fischereirechts, des Versammlungsgesetzes sowie des Katastrophenschutzgesetzes.
Wer mit Waffen oder Munition umgehen will und im Landkreis wohnt, braucht in der Regel eine waffenrechtliche Erlaubnis des Landratsamtes Rosenheim. Diese Erlaubnis wird auf Antrag zum Beispiel in Form einer Waffenbesitzkarte, eines Waffenscheins, einer Schießerlaubnis oder einer Herstellungs- und Handelserlaubnis ausgestellt. Voraussetzungen für die Erteilung dieser Erlaubnisse sind die Zuverlässigkeit des Interessenten, seine körperliche Eignung, ein glaubhaftes Bedürfnis sowie die notwendige Sachkunde.
Anträge WaffG
Für Erwerb und Besitz von Schreckschuss-, Gas- und Signalwaffen, die das Prüfzeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt aufweisen („PTB“ im Kreis) gilt nur das Mindestalter von 18 Jahren. Zum Führen dieser Waffen in der Öffentlichkeit, also außerhalb der eigenen Wohn- oder Geschäftsräume ist der sog. Kleine Waffenschein erforderlich . Diese Erlaubnis berechtigt allerdings nicht zum Führen von Waffen bei öffentl. Veranstaltungen oder Versammlungen. Ebenso wenig beinhaltet er die Erlaubnis zum Schießen mit derartigen Waffen außerhalb von Schießstätten oder des eigenen, befriedeten Hausrechtsbereiches, was sich auch auf das Schießen an Silvester bezieht.
Der Antrag ist über die jeweilige Gemeinde einzureichen. (Gebühr: 100,00 €).
Tel. +49 8031 392-5103
Fax +49 8031 392-95103
maria.guggenberger@lra-rosenheim.de
Zimmer-Nr. 01.103
Tel. +49 8031 392-5107
Fax +49 8031 392-95107
christina.schneider@lra-rosenheim.de
Zimmer-Nr. 01.102
Raffaela Rösch
Tel. +49 8031 392-5109
Fax +49 8031 392-95109
raffaela.roesch@lra-rosenheim.de
Kleiner Waffenschein 17.88 KB 20.11.2019 herunterladenVorschau
Zum Führen von Schusswaffen in der Öffentlichkeit, also außerhalb der eigenen Wohn- oder Geschäftsräume bzw. des eigenen Hausrechtsbereiches, ist ein Waffenschein erforderlich (Ausnahme: Siehe „Kleiner Waffenschein“). Der Waffenschein wird z.B. für besonders gefährdete Personen oder Bewachungsunternehmen auf Antrag erteilt..
Haftpflichtversicherung in Höhe von 1 Million Euro-pauschal für Personen- oder Sachschäden
Der Waffenschein berechtigt weder zum Führen von Waffen bei öffentl. Veranstaltungen oder Versammlungen noch zu Schießen außerhalb von Schießstätten.
Der Waffenschein wird auf höchstens 3 Jahre erteilt (die Geltungsdauer kann zweimal um höchstens je drei Jahre verlängert werden).
Ein entsprechender Antrag ist über die jeweilige Wohnsitzgemeinde beim Landratsamt Rosenheim zu stellen.
Veronika Pernreiter
Tel. +49 8031 392-5110
Fax +49 8031 392-95110
veronika.pernreiter@lra-rosenheim.de
Waffenschein 17.88 KB 20.11.2019 herunterladenVorschau
Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben und Schusswaffen und/oder Munition in einen anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union mitnehmen wollen, wird auf Antrag ein Europäischer Feuerwaffenpass ausgestellt. Eine Berechtigung zum Besitz der Waffen muss gegeben sein.
Der Feuerwaffenpass ersetzt im Bereich der BRD nicht die Waffenbesitzkarte. Der Europäische Feuerwaffenpass berechtigt, Schusswaffen in einen anderen Mitgliedsstaat der EU mitzunehmen, jedoch nicht sie zu erwerben.
Hinweis: Etwaige besondere Bestimmungen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten sind unbedingt vor Einreise bei den zuständigen ausländischen Stellen zu erfragen!
Der Europäische Feuerwaffenpass kann direkt beim Landratsamt Rosenheim unter Vorlage eines aktuellen Lichtbildes beantragt werden.
Europäischer Feuerwaffenpass 17.88 KB 20.11.2019 herunterladenVorschau
Zum Erwerb und Besitz von erlaubnispflichtigen Schusswaffen bedarf es einer Erlaubnis nach dem Waffengesetz (WaffG).
Die Erlaubnis wird durch eine Waffenbesitzkarte (WBK) erteilt.
Die Erlaubnis setzt voraus, dass der Antragssteller
das 18. Lebensjahr bzw. für den Erwerb und Besitz großkalibriger Waffen durch Sportschützen das 21. Lebensjahr, vollendet hat,
Vor Aushändigung der Waffenbesitzkarte ist ein entsprechender Nachweis über das Vorhandensein eines Waffenschrankes vorzulegen (z. B.: Rechnung, Lieferschein, Fotos des Waffenschrankes mit Typenschild). Die Waffenbesitzkarte ist über die jeweilige Wohnsitzgemeinde beim Landratsamt Rosenheim zu beantragen
Waffenbesitzkarte 17.88 KB 20.11.2019 herunterladenVorschau
Zum Erwerb und Besitz von erlaubnispflichtiger Munition bedarf es einer Erlaubnis nach dem Waffengesetz (WaffG).
Diese Erlaubnis wird durch eine Munitionserwerbsberechtigung (Eintrag in eine Waffenbesitzkarte) oder durch einen Munitionserwerbsschein erteilt.
Es gelten dieselben Voraussetzungen wie für die Erteilung der Waffenbesitzkarte
Die Eintragung der Munitionserwerbsberechtigung in der Waffenbesitzkarte ist unbefristet gültig und bezieht sich nur auf die jeweilige Waffe(n) des entsprechenden Kalibers.
Ein Munitionserwerbsschein ist auf sechs Jahre befristet.
Munitionserwerbsberechtigung 17.88 KB 20.11.2019 herunterladenVorschau
Beim Landratsamt Rosenheim ist von der Regierung von Oberbayern für die Landkreise Altötting, BGL, Ebersberg, Erding, Miesbach, Mühldorf, Traunstein und Rosenheim sowie die Stadt Rosenheim ein Staatlicher Prüfungsausschuss zur Abnahme der waffenrechtl. Sachkunde eingerichtet worden.
Dieser nimmt die Sachkundeprüfung nach § 7 WaffG ab und ist zuständig für die Anerkennung von Prüfungsausschüssen im sportlichen Bereich. Eine Prüfung vor dem Ausschuss ist abzulegen, wenn jemand einen Waffenschein oder eine Sammlererlaubnis beantragen möchte. Sportschützen können die Sachkunde bei den anerk. Prüfungsausschüssen erwerben.
Im Rahmen der Prüfung sind Kenntnisse zum allg. Waffenrecht, Notwehr / Notstand und Umgang mit Waffen u. Munition nachzuweisen.
Waffenerwerb /Waffenverkauf
Nach dem Erwerb oder Überlassen (Verkauf) einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe hat innerhalb von zwei Wochen der Ein- oder Austrag der Waffe beim Landratsamt Rosenheim zu erfolgen.
Dabei sind anzugeben:
Name, Vorname, Geburtsdatum und Wohnanschrift des Erwerbers/Überlassers
Erwerbs-bzw. Überlassungsdatum
bei Überlassung einer Waffe zusätzlich:
Art und Gültigkeitsdauer der Erwerbs- und Besitzberechtigung des Erwerbers (z.B. Waffenbesitzkarte oder Jagdschein)
Eine entsprechende Ein- oder Austragung kann direkt beim Landratsamt Rosenheim erfolgen.
Anzeige über das Überlassen einer/von Schusswaffe(n) 17.87 KB 23.07.2020 herunterladen
Anzeige über den Erwerb von Schusswaffen 17.87 KB 23.07.2020 herunterladen
Erlaubnisse / Erbfolge
Wer gewerbsmäßig oder selbständig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung den Handel mit Schusswaffen und Munition betreiben will, bedarf der Erlaubnis.
Zuverlässigkeit (d.h. nicht vorbestraft wegen z.B. einer Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr usw.)
Persönliche Eignung (geistig und körperlich)
Nachweis der Waffensachkunde
Vorlage eines Bedürfnisnachweises
Fachkunde (über Industrie- und Handelskammer)
Die Erlaubnis zum Schießen mit einer Schusswaffe außerhalb von Schießstätten bedarf einer waffenrechtlichen Genehmigung. (§ 10 Abs. 5 WaffG)
Abschuss von Gehegewild
Schießen mit Brauchtumswaffen zur Brauchtumspflege
Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung in Höhe von 1Million Euro (pauschal für Personen- und Sachschäden)
Eine entsprechende Schießerlaubnis ist über die jeweilige Wohnsitzgemeinde beim Landratsamt Rosenheim zu beantragen.
Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zum Schießen mit einer Schusswaffe 17.87 KB herunterladen
Antrag auf Erteilung einer Ausnahmebewilligung/Erlaubnis zum Führen/Schießen von/mit Brauchtumswaffen 17.87 KB herunterladen
Wer im Landkreis Rosenheim eine Schießstätte betreiben oder in der Art ihrer Benutzung wesentlich ändern will, benötigt hierzu eine Erlaubnis nach § 27 des Waffengesetzes (WaffG).
Schießstätten müssen so errichtet werden, dass während des Schießbetriebs keine Gefahren für Personen oder (Einrichtungs-)Gegenstände bestehen.
Daher darf der Schießbetrieb erst dann aufgenommen werden, nachdem das Landratsamt Rosenheim die Schießstätte abgenommen hat.
Antrag Schießstätten 17.87 KB herunterladen
Der Erbe / die Erbin hat innerhalb eines Monats nach der Annahme der Erbschaft oder dem Ablauf der für die Ausschlagung der Erbschaft vorgeschriebenen Frist die Ausstellung einer Waffenbesitzkarte für die zum Nachlass gehörenden erlaubnispflichtigen Schusswaffen oder ihre Eintragung in eine bereits bestehende Waffenbesitzkarte zu beantragen.
Dies gilt auch für Vermächtnisnehmer oder durch Auflage Begünstigte.
Seit dem 01.04.2008 gelten hierfür jedoch besondere Bestimmungen. Im Regelfall besteht für ererbte Schusswaffen nun eine sog. Blockierpflicht.
Antrag auf Erteilung/Nachtragung/Verlängerung einer Erlaubnis nach dem Waffengesetz 17.87 KB herunterladen
Nähere Information zur richtigen Aufbewahrung von Waffen und Munition finden Sie unter:
https://www.polizei.bayern.de/lka/schuetzenvorbeugen/beratung/technik/index.html/146963
Zum Erwerb und Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen bedarf es einer Erlaubnis nach dem Sprengstoffgesetz (SprengG).
Die Erlaubnis wird erteilt für Böller- und Vorderladerschützen sowie für Wiederlader von Patronenhülsen.
Zuverlässigkeit (d.h. nicht vorbestraft usw.)
Fachkundezeugnis (ist vor einem Prüfungsausschuss des Gewerbeaufsichtsamtes abzulegen)
Vorlage eines Bedürfnisnachweises (im Original)
Die sog. Sprengstofferlaubnis wird auf 5 Jahre befristet (Verlängerung möglich).
Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach dem Sprengstoffgesetz 17.87 KB 23.07.2020 herunterladen
Bei den pyrotechnischen Gegenständen handelt es sich um Feuerwerkskörper, die nach ihrer Gefährlichkeit oder ihrem Verwendungszweck in verschiedene Klassen eingeteilt werden. Das gebräuchlichste Feuerwerk ist das Feuerwerk der Klasse II (Kleinfeuerwerk).
Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II dürfen in der Zeit vom 02. Januar bis 30. Dezember nicht verwendet (abgebrannt) werden. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen diese Gegenstände auch am 31.Dezember und am 01.Januar nicht abbrennen.
Um an einem Fachkundelehrgang für den Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen teilnehmen zu können, benötigt man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung.
Mit dem Fachkundezeugnis und einem entsprechenden Bedürfnisnachweis kann eine Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz (Sprengstofferlaubnis) beantragt werden.
Die Erteilung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung ist über die jeweilige Wohnsitzgemeinde beim Landratsamt Rosenheim zu beantragen.
Antrag auf Erteilung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung 17.87 KB 23.07.2020 herunterladen
Das Landratsamt Rosenheim hat als Sicherheitsbehörde die Aufgabe die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten, wobei vorrangig zuständig in der Regel die Gemeinden sind. Als untere Katastrophenschutzbehörde hat das Landratsamt darüber hinaus die Aufgabe, Katastrophen abzuwehren und die dafür notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen. In einem eigenen Zweckverband kümmert sich der Landkreis zusammen mit der Stadt Rosenheim und dem Landkreis Miesbach um den Rettungsdienst und das Feuerwehrwesen.
Das Landratsamt plant alle für eine wirksame Katastrophenabwehr notwendigen Maßnahmen. Es erstellt Pläne für die allgemeine Alarmierung im Brand- und Katastrophenfall sowie Sonderpläne für Anlagen und Einrichtungen mit besonderem Gefahrenpotenzial (Hochwasser, Störfallbetriebe usw.). Zudem regelt das Landratsamt die Einsatzleitung bei Katastrophen und Großschadensereignissen, koordiniert die Einsatzkräfte und beteiligten Behörden, fordert externe Kräfte an, sorgt für die Aus- und Fortbildung und führt Übungen durch.
Verhalten/Selbsthilfe im Katastrophenfall
Für das richtige Verhalten im Ernst- oder Katastrophenfall hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf seiner Internet-Seite unter der Rubrik „Vorsorge und Selbsthilfe“ umfassende Informationen zusammengestellt: https://www.bbk.bund.de/DE/Service/Publikationen/Broschuerenfaltblaetter/Ratgeber_node.html
Christof Vornberger
Tel. +49 8031 392-5111
Fax +49 8031 392-95111
christof.vornberger@lra-rosenheim.de
Zimmer-Nr. 01.104
Tel. +49 8031 392-5106
Fax +49 8031 392-95106
christian.patsch@lra-rosenheim.de
Der Zweck ist eine möglichst schnelle und der jeweiligen Situation angemessene Alarmierung der bei einem Notruf, einer bestimmten Lage, einem bestimmten Objekt zu einem bestimmten Zeitpunkt und im ersten Zugriff benötigten Einsatzmittel. Daher sind grundsätzlich immer die am schnellsten verfügbaren und geeigneten Einsatzmittel, unabhängig von bestehenden Verwaltungsgrenzen, einzuplanen. Zuständig hierfür ist das Landratsamt Rosenheim. Alarmiert werden die Hilfskräfte von der Integrierten Leitstelle Rosenheim.
Die Brandschutzdienststelle ist die für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz zuständige Stelle im Landratsamt Rosenheim. Diese überprüft (und ggf. beanstandet) bauliche Anlagen im Bereich des Brandschutzes und der Rettungswege. Unterstützt und beraten wird die Brandschutzdienststelle vom Kreisbrandrat bei Fragen des abwehrenden Brandschutzes.
Tel. +49 8031 392-5151
Fax +49 8031 392 95151
richard.schrank@lra-rosenheim.de
Zimmer-Nr. 01.122
Tel. +49 8031 392-5113
Fax +49 8031 392 95113
peter.lechner@lra-rosenheim.de
Zimmer-Nr. 01.121
Den für Sie zuständigen Kaminkehrer finden Sie in der PDF-Datei auf der rechten Seite. Seit dem 01.01.2013 dürfen die notwendigen Arbeiten auch anderen Kaminkehren oder Handwerkern mit entsprechender Qualifikation übertragen werden.
Das Landratsamt Rosenheim ist die zuständige Aufsichtsbehörde und steht bei Schwierigkeiten oder Beschwerden zur Verfügung.
Falls es Probleme oder Fragen zu Messungen gibt, erhalten Sie Auskunft beim Sachgebiet 35 – Immissionsschutz.
Für bauliche Mängel ist das Bauamt zuständig (siehe unter Bauwesen, Sachbearbeiter).
Tel. +49 8031 392-5102
Fax +49 8031 392-95102
cornelia.lang@lra-rosenheim.de
Zimmer-Nr. 01.126
Wer in den Landkreisen Rosenheim, Miesbach oder in der Stadt Rosenheim die Notrufnummer 112 wählt, erreicht die Integrierte Leitstelle Rosenheim. Diese ermittelt die Art des Notfalls und alarmiert dann die erforderlichen und nächst gelegenen Einsatzkräfte bzw. Einsatzmittel.
Im Bereich des Zweckverbands für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung Rosenheim (kurz ZRF Rosenheim) gibt es unter anderem den bodengebundenen Landrettungsdienst mit Rettungs- und Krankentransportwagen, die Berg- und Höhlenrettung sowie die Wasserrettung. Ergänzt wird der Rettungsdienst durch den Notarztdienst.
Nähere Informationen erhalten Sie auf www.zrf-rosenheim.de
Tel. +49 8031 392-5100
Fax +49 8031 392-95100
stefan.forstmeier@lra-rosenheim.de
Zimmer-Nr. 01.123
Tel. +49 8031 392-5101
Fax +49 8031 392-95101
alfred.stockinger@lra-rosenheim.de
Zimmer-Nr. 01.120
Der Lawinenwarndienst umfasst alle Maßnahmen, die der Warnung der Bevölkerung vor Gefahren durch Lawinen und der Unterrichtung von Behörden und privaten Stellen zur Vorbereitung auf die Gefahrenabwehr dienen. Zur Unterstützung wurden folgende Einrichtungen des Lawinenwarndienstes geschaffen:
die Mess- und Beobachtungsstationen
die Lawinenkommissionen
Lawinenwarnzentrale im Bayer. Landesamt für Wasserwirtschaft
Mehr Informationen erhalten Sie unter www.lawinenwarndienst-bayern.de.
Wassersportler und Badegäste am Simssee werden bei drohendem Starkwind bzw. Sturm über die zwei vorhandenen Leuchten informiert. 40 Lichtblitze in der Minute bedeuten „Starkwindwarnung“. Das bedeutet, es wird vor Windböen oder anhaltendem Wind von 6 und 7 Beaufort, also zwischen 39 und 61 Stundenkilometern gewarnt. Die „Sturmwarnung“ selbst wird durch 90 Lichtblitze angezeigt. Der Wind erreicht mindestens 8 Beaufort, also 62 Stundenkilometer und mehr. In diesem Fall müssen alle Wassersportler unverzüglich Sicherheitsmaßnahmen treffen und nötigenfalls das nächste Ufer aufsuchen. Das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim bittet alle Seebenutzer, die Signalzeichen dringend zu beachten.
Als untere Jagdbehörde führt das Landratsamt die Abschussplanungen durch, bestätigt Jagdpachtverträge, bestellt Jagdaufseher, genehmigt die Nutzung von Schalldämpfern und erteilt Jagdscheine. Im Fischereirecht werden die Erlaubnisse zum Ausstellen von Fischereierlaubnisscheinen erteilt, Fischereiaufseher bestellt, Fischereipachtverträge genehmigt oder Erlaubnisse zum Elektrofischen erteilt. Ebenso wird in fischereirechtlichen Fragen beraten.
Jägerprüfung, Jagdschein, Schalldämpfer, Jagdaufseher
Informationen zur Jägerprüfung, Jagdschein, Schalldämpfer und Jagdaufseher entnehmen Sie bitte der PDF-Datei auf der rechten Seite.
Andreas Oeckl
Tel. +49 8031 392-5105
Fax +49 8031 392-95105
andreas.oeckl@lra-rosenheim.de
Zimmer-Nr. 01.101
Antrag Jagdschein 17.87 KB 23.07.2020 herunterladen
Antrag Schalldämpfer 17.87 KB 23.07.2020 herunterladen
Jagdjahr, Abschussplanung, Steckenliste
Das Jagdjahr ist maßgeblich für die Erteilung von Jagdscheinen, den Abschluss von Jagdpachtverträgen und die Erstellung von Abschussplänen und beginnt jeweils am 1. April und endet am 31. März.
Abschusspläne werden zur Schaffung eines waldverträglichen Wildbestandes gemeinsam von den Jagdgenossenschaften und Jagdpächtern für die Schalenwildarten Reh-, Rot- und Gamswild aufgestellt. Grundlage für die Erstellung der Abschusspläne ist das Vegetationsgutachten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Streckenlisten zur Erfassung des erlegten bzw. verendeten Wildes sind von den Revierinhabern (Jagdausübungsberechtigten) zu führen. Die Streckenlisten werden den Revierinhabern alle 3 Jahre zugesandt. Wenn zusätzliche Streckenlisten benötigt werden, können diese angefordert oder heruntergeladen werden.
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Streckenliste_a_b 2018 herunterladenVorschau
Aufwandsentschädigung für erlegtes Schwarzwild im Landkreis Rosenheim herunterladenVorschau
Antrag auf Schadensausgleich nach der Ausgleichsrichtlinie zu § 38 Abs. 2 Atomgesetz; Wildbret herunterladenVorschau
Jagdreviere und Jagdgenossenschaften, Jagdpacht
Es gibt 245 Jagdreviere im Landkreis Rosenheim.
Bei den 111 Jagdgenossenschaften im Landkreis handelt es sich um Körperschaften des öffentlichen Rechts (§ 9 BJagdG, Art. 11 BayJG). Jagdgenossen sind Eigentümer von Grundflächen, die zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören und auf denen die Jagd ausgeübt werden darf.
Die Laufzeit bei Neuverpachtungen beträgt nach Art. 14 Abs. 2 BayJG bei Niederwildtiere 9 Jahre und bei Hochwildtieren 12 Jahre. Bestehende Verträge können mit der Mindestzeit von 1 Jahr oder mehr verlängert werden.
Satzung Jagdgenossenschaft aktuell 27.13 KB herunterladenVorschau
Wildschaden, Wildunfall
Entschädigung in Wildschadensfällen nach dem “Rosenheimer Modell”
Für den Fall von Verbiss- Fege- und Schälschäden an standortgerechten und heimi schen Baumarbeiten wurde eine unverbindliche Schadensregelung, das sog. “Rosen heimer Modell”, ausgearbeitet. Diese Schadensregelung soll für die Beteiligten eine Hilfe zur Vermeidung von Streitfällen und Kosten (z. B. durch amtliche Gutachter) sein und ist mittlerweile Bestandteil vieler Jagdpachtverträge. Unabhängig davon ist der Wildschaden immer bei der Gemeinde anzuzeigen.
Jeder Wildunfall ist unverzüglich bei der zuständigen Polizeidienststelle oder dem zu ständigen Revierinhaber zu melden.
Wildunfallbescheinigung herunterladenVorschau
Rosenheimer Modell aktuell ohne Bagatelle Stand 2018 herunterladenVorschau
Wintergatter, Wildschutzgebiete
Wintergatter sind Wildgehege, in denen Rotwild zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden während der Notzeit zur Fütterung gehalten wird.
Flächen, die zum Schutz und zur Erhaltung von Wildarten, zur Wildschadensverhütung oder für die Wildforschung von besonderer Bedeutung sind, können zu Wildschutzgebieten erklärt werden. Das gilt insbesondere für Flächen, auf denen sich das Wild zum Brüten, Setzen oder zur Rast bevorzugt aufzuhalten pflegt, sowie für Bereiche, in denen es gefüttert werden muss.
In Wildschutzgebieten kann das Betreten von Flächen und nichtöffentlichen Wegen zeitweise, insbesondere während der Fortpflanzungs-, Aufzucht- und Mauserzeiten verboten oder beschränkt werden, soweit es der Schutzzweck erfordert. Die ordnungsgemäße land-, forst- und fischereiwirtschaftliche Bodennutzung bleibt grundsätzlich unberührt.
Für die Anlage von Wintergattern und Wildschutzgebieten ist eine Genehmigung des Landratsamtes -Untere Jagdbehörde- erforderlich.
Erforderlich für die Greifvogelhaltung sind folgende Voraussetzungen:
richtliniengemäße Haltung
vorherige Absprache mit dem Staatlichen Veterinäramt (Tel. 08031/392-7001)
und der Unteren Naturschutzbehörde (Tel. 08031/392-3304)
Die Fischereiberechtigten oder mit dessen Einwilligung die Fischereipächter können mit Genehmigung des Landratsamtes Erlaubnisscheine zur Ausübung des Fischfangs ausstellen, soweit dadurch keine Nachteile für das Fischwasser zu befürchten sind. Zur Entscheidung über den Genehmigungsantrag holt das Landratsamt eine Stellungnahme der Fachberatung für Fischerei beim Bezirk Oberbayern ein. Diese nimmt in diesem Zusammenhang z. B. auch zur möglichen Anzahl von Erlaubnisscheinen Stellung. Möglich ist dabei die Ausstellung von Jahres-, Wochen- und Tagesfischereierlaubnisscheinen. Der Antrag kann formlos schriftlich mit Angabe des Gewässers und der Anzahl der gewünschten Erlaubnisscheine beim Landratsamt eingereicht werden.
Für die Gewässer im Landkreis Rosenheim geben folgende Fischereivereine Fischereierlaubnisscheine aus:
Anglerbund Isaria München e. V.
Anglerbund Rosenheim e. V.
Anglergemeinschaft Prutting
Bernauer Sportfischer e. V.
Die Ebrachfischer
Fischereiverein Bad Endorf e. V.
Fischereiverein Gemeinde Bad Feilnbach e.V.
Fischereiverein Inntal e. V.
Kreisfischereiverein Bad Aibling
Kreisfischereiverein Rosenheim e. V.
Kreisfischereiverein Wasserburg am Inn
Parsberger Angelfreunde e. V.
Sportanglerbund Eggstätt e.V.
Sportanglerverein Achental e. V.
Sportfischereigemeinschaft Oberaudorf
Sportfischereiverein Anglerglück e. V. München
Sportfischereiverein “Die Gesplißten” e. V. München
Sportfischereiverein E. W. Sachs, Kiefersfelden
Sportfischereiverein Prien am Chiemsee e. V.
Sportverein Stadtwerke München e. V.
Verträge über die Verpachtung eines Fischereirechts sind für mindestens zehn Jahre abzuschließen.
Der Pächter muss einen gültigen Fischereischein besitzen.
Fischereipachtverträge sind nur in schriftlicher Form gültig und
sind binnen acht Tagen nach Vertragsabschluss beim Landratsamt Rosenheim anzuzeigen.
Formulare für die Verpachtung von fließenden Gewässern und Seen und für Teiche und ähnliche geschlossene Gewässer sind in der Anlage oder im Schreibwarenfachhandel erhältlich.
Fischereipachtvertrag (für Teiche und andere geschlossene Gewässer) herunterladenVorschau
Fischereipachtvertrag (für fließende und stehende nicht geschlossene Gewässer) herunterladenVorschau
Informationen zu den Themen Fischereiprüfung und Fischereischein entnehmen Sie bitte der PDF-Datei auf der rechten Seite.
Fischen unter Anwendung von elektrischem Strom
Unter Anwendung von elektrischem Strom darf nur mit Erlaubnis des Landratsamtes gefischt werden. Die Erlaubnis kann auf Antrag und nur unter bestimmten Voraussetzungen erteilt werden, z. B. bei Austrocknung oder Ablassen des Gewässers oder wenn es für die Hege und Fischzucht erforderlich ist. Für den Antrag kann das aufgeführte Formular verwendet werden. Nach Eingang der vom Landratsamt angeforderten Stellungnahme der Fischereifachberatung beim Bezirk Oberbayern wird über den Antrag entschieden.
Antrag E-Fischen herunterladenVorschau
Im Grundgesetz wird unter anderem das Grundrecht der Versammlungsfreiheit garantiert. Das heißt, jedermann hat das Recht, öffentliche Versammlungen und Aufzüge zu veranstalten und an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Allerdings kann es Einschränkungen geben. So dürfen insbesondere Parteien, die für verfassungswidrig erklärt wurden, keine Versammlungen durchführen.
Davon abzugrenzen sind Veranstaltungen und Feste. Zum Schutz von Rechtsgütern wie Gesundheit oder Umwelt kann es aber auch hier Einschränkungen geben.
Wer eine Versammlung unter freiem Himmel veranstalten will, hat dies spätestens 48 Stunden vor ihrer Bekanntgabe im Landratsamt anzuzeigen. Bei der Fristberechnung bleiben Samstage, Sonn- und Feiertage außer Betracht.
Eine Versammlung ist eine Zusammenkunft von mindestens 2 Personen zur
gemeinschaftlichen, überwiegend auf die Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung
gerichteten Erörterung oder Kundgebung.
Eine Versammlung ist dann öffentlich, wenn die Teilnahme nicht eindeutig auf einen individuell feststehenden Personenkreis beschränkt ist (z. B. mit Gästeliste).
Eine Veranstaltung ist eine Vergnügung, die dazu bestimmt und geeignet ist, die Besucher zu unterhalten, zu belustigen, zu zerstreuen oder zu entspannen.
(Öffentliche) Veranstaltungen sind spätestens eine Woche vorher schriftlich anzuzeigen.
Wurde die rechtzeitige Anzeige versäumt, nehmen mehr als 1.000 Besucher teil oder handelt es sich um eine motorsportliche Veranstaltung ist eine Erlaubnis erforderlich.
Zuständig für die Entgegenahme einer Anzeige bzw. die Ausstellung einer Erlaubnis ist die Gemeinde bzw. bei motorsportlichen Veranstaltungen das Landratsamt.
Es gibt die Möglichkeit der vorübergehenden Verwendung von Räumen wie z.B. Stadl, landwirtschaftlicher Maschinenhallen etc. für Veranstaltungen. Erst wenn diese Räume im Zuge der Veranstaltung von mehr als 200 Besuchern genutzt werden, ist dies dem LRA (s. Formular „VStättV“) anzuzeigen.
Bei Veranstaltungen im Freien (z.B. Konzerten) ist keine Anzeige nach § 47 VStättV erforderlich. Beachten Sie bitte, dass ggf. zusätzlich eine Anzeige für fliegende Bauten (z.B. Zelte ab 75 qm, Tribünen über 100 qm) notwendig sein kann.
Die Anzeige mit den erforderlichen Unterlagen reichen Sie bitte mindestens 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei uns ein. Eine Anzeige ist nicht erforderlich, wenn die Räume bereits als Versammlungsstätte genehmigt sind und die Genehmigung die Art der Veranstaltung einschließt.
Zuständig: Sachgebiet 32 – Bautechniker entsprechend der Mitarbeiterliste
Fliegende Bauten sind Anlagen, die dazu bestimmt sind wiederholt an unterschiedlichen Orten auf- und abgebaut zu werden. Ab einer Größe von 75 m² muss ein Zelt bei der Bauaufsicht angezeigt werden. Hierzu benötigen Sie:
1. Prüfbuch mit gültiger Ausführungsgenehmigung
2. “Anzeige des fliegenden Baues“ mit dem entsprechenden Formular (s. Homepage des Landratsamtes) mind. 1. Woche vor Abnahme des Zeltes. Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin zur Abnahme mit dem Bauamt. Eine Abnahme ist von Montag bis Freitag (Freitags nur bis 12:00 Uhr) möglich.

References: § 7
 § 27
 § 27
 § 38
 Art. 11
 Art. 14
 § 47