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Timestamp: 2019-10-22 17:19:52+00:00

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Familienzusammenführung zur Deutsche mit Kinder - frag-einen-anwalt.de
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| 17.06.2018 08:57 |
Ich bin Deutsche Staatangehöriger, Ich und meine Frau (aus Philippinen) haben zusammen 2 Kinder (6 und 11 jahre, Deutsch Pässe) sind noch auf dem Philippinen. Ich wohne zurzeit in ein 30qm 1 Zimmerwohnung (450EUR/M). und verdiene 1500 EUR Netto in Monat SKlasse 1.
Meine Frau hat nach ein Familienzusammenführungsvisum vor 3 Monaten beantragt. Ein schreiben von AB habe ich auch schon erhalten. Es werden aber von mir die folgende Unterlagen verlangt:
-Einkommensnachweise (3 Monate)
-Wohnungsnachweis für ausreichende Wohnraum gemäß §2 Abs. 4 AufenhaltsG
-und eine Bescheinigungs des Arbeitsgebers.
Die Einkommensnachweise und Arbeitsbescheinigung siehe ich keine Probleme, sondern mehr auf mein Wohnraum. Ich war eigentlich auch schon vor einen Monat bevor ich dem Schreiben vom AB erhalten habe auf die Suche nach ein viel großeren Wohnung mit 4 Zimmern, und habe bis jetzt nur Absage wegen mein nicht ausreichende Einkommen von den Vermietern oder Marklern erhalten.
Ich habe mir gedacht vielleicht zusätzlich einen Neberwohnung so wie ein WG vorübergehend für meine Familie zu holen, bis ich eine 4 Zimmerwohnung gefunden habe. Ist dieser Idee vielleicht möglich?
Haben die AB das Recht mir als Deutsche staatsbürger die Einreise meine Familie wegen nicht ausreichende Wohnraum nach Deutschland zu verweigern? Was kann ich tun wenn die AB die Einreise verweigert? Kann der Sozialamt mir der Sache helfen?
Frau Frau Deutschland Wohnung Recht
sicher besteht die Möglichkeit, Frau und Kinder in einer anderen Wohnung ( vielleicht auch bei Eltern?) unterzubringen, solange aber die Familie zusammenlebt. Denn sonst wäre es keine Familienzusammenführung. Die räumliche Trennung muss also überschaubar sein, damit ein Zusammenleben gewährleistet ist.
Sie können sich selbstverständlich auch an das Jobcenter in Ihrer Stadt wenden, um ergänzende Leistungen zu beantragen; und zwar die Leistungen für Unterkunft. Sie können mit dem Jobcenter die Anmietung einer Wohnung abstimmen; für eine Leistungsübernahme benötigen Sie ohnehin die Zustimmung des Jobcenters, das dann die Angemessenheit der Wohnung prüft.
Sie können die Bemühungen nach dem ausreichenden Wohnraum dann auch nachweisen; so dass im Falle der Anmietung einer seperaten Wohnung nachgewiesen werden kann, dass selbstverständlich die eheliche Lebensgemeinschaft besteht.
Da Sie deutscher Staatsangehöriger sind, liegt hier ein Familiennachzug zu einem Deutschen vor, § 28 AufenthG. Nach dieser Vorschrift ist der Nachweis ausreichenden Wohnraums aber nicht erforderlich; anders als nach der Vorschrift § 29 AufenthG. Diese Vorschrift betrifft aber den Familiennachzug zu einem Ausländer und in dieser Vorschrift ist das Erfordernis des ausreichenden Wohnraums genannt, aber eben nicht in § 28 AufenthG.
Wenn der Familiennachzug abgelehnt wird, können Sie dagegen vorgehen. Sie sollten in diesem Fall einen Rechtsanwalt beauftragen.
Sie sollten jetzt Ihre Bemühungen und die mögliche Anmietung einer Wohnung für die Frau und die Kinder angeben und mit dem Jobcenter Kontakt aufnehemen.
Nachfrage vom Fragesteller	19.06.2018 | 20:51
also, wenn ich auf Stur mache und würde auf mein Recht als deutscher nicht den AB meine Wohnungsnachweis vorliege, hat der AB dann das Recht die Einreise meine Familie (2 kinder mit deutsche pässen) zu verweigern? Obwohl es ganz klar nach den Vorschrift in §28 AufenhG nicht erwähnt wurde?
Überschaubarkeit der räumlich Trennung: Kann ich als Untermieter bei eine Bekannte (Ehepaar) die in ein 5 Zimmerwohnung mit meine Famlie zusammenleben?
Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.06.2018 | 21:02
grundsätzlich können Sie sich darauf berufen, dass § 28 AufenthG den ausreichenden Wohnraum gerade nicht ausdrücklich aufführt. Zudem haben die Kinder auch die deutsche Staatsangehörigkeit. Dem Familiennachzug muss insgesamt stattgegeben werden.
Sie sollten sich aber wegen der Wohnungssituation gar nicht in Schwierigkeiten bringen, so dass Sie auch die angedachte Lösung der Untermiete in Betracht ziehen sollten. Dann können auch keine Zweifel an der ehelichen Lebensgemeinschaft bestehen.
Bewertung des Fragestellers 19.06.2018 | 21:19
FRAGESTELLER 19.06.2018 5/5,0

References: §2
 § 28
 § 29
 § 28
 §28
 § 28