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Timestamp: 2018-05-22 12:12:28+00:00

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TÜV-Begrifflichkeiten - Seite 3 - CC Freunde Forum
TÜV-Begrifflichkeiten
24.06.2009, 14:03
Danke für die schnelle Antwort gobo206
Mal angenommen der TÜV-Prüfer trägt es nicht ein, weil noch was verändert werden muss (z.B. Bördeln etc.), hat man dann eine bestimmte Zeit in der man das ändern muss???
Geändert von *BcK* (24.06.2009 um 14:10 Uhr).
24.06.2009, 14:18
Bei ner 21er kann das Auto irgendwann dann wieder vorgeführt werden wenn es passt
Es darf nur solange nicht im Strassenverkehr bewegt werden....
Weil die Abnahme ist ja nicht bestanden
Erneute Abnahme kostet natürlich laut Gebührenkatalog wieder
und bevor jetzt schlaue Leute kommen
Eine Einzelabnahme ist keine HU mit 1 Monat Ausbesserungszeit
Streng genommen darf ein Fzg welches nach §21 StVZO abgenommer werden soll,
nur auf einem Anhänger zur Prüfung gebracht werden da die Betriebserlaubnis und
damit der Versicherungsschutz bei Umbau erloschen ist...
Die Abgenommenen Änderungen sind unverzüglich in die Papier zu übernehmen
(kostet auch nochmal ~60€)
Geändert von gobo206 (24.06.2009 um 14:20 Uhr).
24.06.2009, 14:29
Alles Klar Danke...
Dann hoff ich mal das alles glatt läuft
3. Wird bei einen Gewindefahrwerk die höhe eigentlich mit eingetragen? Man könnte ja das Fahrwerk nach oben schrauben und nach der Prüfung wieder runterschrauben z.B.???
Wenn es "ordentlich"/richtig vom TÜV abgenommen wird, dann wird sogar die neue FAHRZEUGHÖHE in die Papiere übernommen bzw. musst Du dafür zur Zulassungsstelle.
24.06.2009, 20:34
Meinst Du jetzt Fahrzeug-Papiere oder Brief???
Wenn es eingetragen wird, bekomme ich doch eh die Bescheinigung, muss die dann doch nicht zwangsweise in die Fahrzeug-Papiere eintragen lassen, oder???
Doch da Einzelabnahme
24.06.2009, 22:17
Oha, na gut zu wissen... DANKE
25.06.2009, 16:54
Echt??? Weil bei meiner GT-Front ändert sich ja die Fahrzeuglänge und ich hab zwar ne ABE und ne Anbaubestätigung vom Tüv aber in den Fahrzeugpapieren wurde nichts geändert. Der Tüvmensch hat nur gesagt ich solls bei gelegenheit ändern lassen.
Muss ich es jetzt ändern oder nicht?
Schalldruck 135,9 DB
gemessen auf dem 7. Internationalen Peugeottreffen in Schweinfurt
Suche alle Beiträge von Der Chris
25.06.2009, 18:29
Eigentlich nur bei Höherlegung oder Dachaufbauten oder?
Suche alle Beiträge von PUGdriveCC
25.06.2009, 22:39
Zitat von PUGdriveCC
Selbstverständlich (auch) bei TIEFERLEGUNG.
Wo wäre denn da auch sonst die Verhältnismässigkeit, wenn eine HÖHERLEGUNG in die Papiere übertragen werden müsste....!?
Wir reden hier aber NICHT von "normalen" Federn sondern von Gewinde-Fahrwerken!!
25.06.2009, 23:41
Zitat von Der Chris
Das war eine Abnahme nach 19.3 StVZO mit Gutachten
Da ist die Abnahmebestätigung mitzuführen
wird aber (und muss dann auch) in die Papiere übetragen,
wenn sonst etwas anfällt was zu Änderungen der Papier veranlasst
(neue Kennzeichen) oder der Besitzer ummeldet
07.04.2015, 18:11
Einzelabnahme = übertragbar???
Ich habe eine Frage bezüglich Einzelabnahme bzw. Eintragung nach § 19,3 STVZO und würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte...
Ich spiele mit dem Gedanken, mir gebraucht Felgen zu kaufen, die mit Einzelabnahme bzw. mit Teilegutachten nach § 19,3 bei einem 206 cc eingetragen wurden.
Kann ich jetzt diese Abnahme (z.B.: Kopie des Fahrzeugscheins mit der Eintragung, Gutachten, o.ä.) jetzt einfach für mein Auto (gleiches Modell) übernehmen?
Oder muss ich, obwohl die Felgen für ein genau baugleiches Modell bereits abgenommen wurden, erneut zum Tüv zwecks Einzelabnahme bzw. Untersuchung zur Eintragung nach § 19,3 (mit dem damit verbunden Zeit- und Kostenaufwand)?
Vllt. hat ja jemand bereits ein ähnliches Problem gehabt und kann mir einen Tipp geben....
07.04.2015, 21:26
Das Gutachten dieser Einzelabnahme ist vorzulegen. Darin wird ja bescheinigt, dass die benannte Felge für dieses Modell 206cc unbedenklich geeignet ist. Auch gehen aus dem Gutachten ja ggfs. eventuelle Auflagen hervor (bauliche Veränderungen), die für die Benutzung am 206cc erforderlich wären.
Eine Kopie aus dem vorhergehenden KFZ-Schein hilft Dir da wenig weiter, da ja keine evtl. Auflagen zum Betrieb dort benannt werden.
Sind keine baul. Änderungen erforderlich, kannst Du mit dem Gutachten dies in deinem KFZ-Brief eintragen lassen, dazu wäre kein Vorführen beim TÜA erforderlich.
Hier noch weitere Infos zum Thema Felgen mit Gutachten od. ABE
Geändert von CCarin (07.04.2015 um 21:33 Uhr).
08.04.2015, 06:25
Der Begriff EINZELabnahme kommt ja nicht von ungefähr.
Dabei wird eben für jedes EINZELNE Fahrzeug ein Um-/Anbau begutachtet und (im Idealfall) ABGENOMMEN.
Wenn man dazu ein sog. Vergleichsgutachten (eben eine Eintragung bei einem vergleichbaren Fahrzeug) vorlegt, kann das die Sache u.U. beschleunigen und vereinfachen. Allerdings werden diese seit einiger Zeit eigentlich vom TÜV nicht mehr akzeptiert.
Leider schreibst Du mit keinem Wort, welche außergewöhnlichen Felgen Du Dir holen willst, die nicht auf "normalem" Wege eingetragen werden können.
20.12.2015, 10:39
Bedeutungen von ABE, ABG, E Prüfzeichen, Teilegutachten, Materialgutachten usw...
Viele Umbauten im Kraftfahrzeugbereich bedürfen einer amtlichen Genehmigung in Form von Freigaben, Abnahmen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Prüfzeugnissen, etc...
Im allgemeinen gibt es folgende Möglichkeiten, Tuningteile und Umbauten am Fahrzeug genehmigen zu lassen:
3. ) Die EG-Betriebserlaubnis
Die EG-Betriebserlaubnis entspricht weitgehend der ABE, ist aber für den gesamten EU-Raum gültig. Bei Teilen, die mit EG-Betriebserlaubnis verkauft werden, muß das Fahrzeug nicht beim TÜV vorgeführt werden, die EG-Betriebserlaubnis muß lt.§19 StVZO auch nicht mitgeführt werden, was immer wieder zu verschiedensten Problemen und Mißverständnissen führt.
4. ) Das Teilegutachten (TGA) und damit verbunden die Anbauabnahme nach StVZO §19 Abs.3
Das Teilegutachten ist ein Gutachten, welches von einem Prüfinstitut nach festgelegten Kriterien und Inhalten angefertigt wird. Das Prüfinstitut muss von der Genehmigungsbehörde (bei uns das KBA in Flensburg) für diese Aufgabe akkreditiert (anerkannt sein). Der Hersteller der Teile muss nach DIN-ISO 9000 zertifiziert (regelmässig überprüft) sein.
Ältere Teilegutachten, welche den Nachweis des QS-Systems nicht beinhalten, dürfen nicht für Anbauabnahmen nach §19(3) hergenommen werden.
Im Teilegutachten wird sowohl das Teil, als auch der Verwendungsbereich beschrieben; zusätzlich sind evtl. Änderungen/Auflagen darin vermerkt.
Sind die Tuningteile mit Teilegutachten geliefert, hat immer eine Anbauabnahme nach StVZO §19 Abs.3. zu erfolgen. Diese Anbauabnahme kann bei allen Überwachungsorganisationen ÜO (FKÜ, KÜS; GTÜ etc.) sowie den technischen Prüfstellen (TP´s) durchgeführt werden . Dabei wird der korrekte Anbau der Teile und die Einhaltung der damit eventuell verbundenen Auflagen kontrolliert. (TP`s sind in den alten Bundesländern die TÜV´s und in den neuen Bundesländern die DEKRA )
Nach erfolgreicher Anbauabnahme wird ein Formblatt ausgefüllt (nach StVZO §19 Abs.4) was den bestimmungsgemässen Anbau bescheinigt. Diese Bescheinigung muss immer mitgeführt werden. Die Änderungen werden -bei richtig ausgefüllter Bescheinigung - erst bei nächster Gelegenheit (Umzug, Namensänderung etc.) durch die Zulassungsbehörde in den Brief übernommen. Seit 1.10.2005 werden die Briefe und Scheine bei Befassung der Papiere durch die Zulassungsbehörden gegen die neuen Zulassungsbescheinigungen Teil 1 und 2 ersetzt.
Ist eine sofortige Berichtigung der Fahrzeugpapiere in der Änderungsabnahme nötig, so muss dies auch in der Anbaubescheinigung vermerkt werden (z.B. Krad von … mit Leistungsbeschränkung auf … ohne Leistungsbeschränkung )
Bei Anbauabnahme von mehreren Teilen kann es vorkommen, dass die Teile sich gegenseitig beeinflussen (können), z.B. kleineres Lenkrad und andere Rad-Reifenkombination; hier kann eine Anbauabnahme evtl. nicht mehr durchgeführt werden (wenn keine entsprechenden Hinweise in den TGA genannt werden) .
Dann muss eine Abnahme nach StVZO §19 Abs. 2 erfolgen.
4b) Materialgutachten (ist Inhalt eines Teilegutachtens)
- diese Bauteile besitzen eine TÜV-Material-Prüfung
- die TÜV-Eintragung ist nur über eine Einzelabnahme per §21 STVZO möglich
- die Möglichkeit der Einzelabnahme liegt jeweiligen Ermessen des TÜV-Prüfers
- eine Materialbescheinigung ist keineswegs gleichzusetzen mit einem TÜV-Teilegutachten
- bitte VOR Ihrem Kauf mit Ihrem örtlichen TÜV abklären ob Sie die Sachen auch eingetragen bekommen
5. ) Umfassendere Änderungen und Eintragung nach StVZO §19 Abs. 2 ( „Einzelabnahme“)
Unter diesen "Sammelbegriff" fällt alles andere was das Erlöschen der Betriebserlaubnis betrifft. Einzelabnahmen können nur bei den TP´s durchgeführt werden. Angefangen bei Fahrzeugteilen, die zwar ein TGA haben, aber der Verwendungsbereich nicht eingehalten wird, oder eine Kombination verschiedener Fahrzeigteile mit TGA die sich gegenseitig beeinflussen. (Eine Matrix, welche Teile sich gegenseitig beeinflussen (und eine Abnahme nach StVZO §19 Abs. 2 erfordern) sollte jeder Mitarbeiter einer ÜO haben/kennen)
(Hierbei wird alles in dem vorliegenden Einzelfall geprüft und im Brief eingetragen. Die Betriebserlaubnis erteilt dann die zuständige Zulassungsbehörde, indem die technischen Daten in den Fahrzeugschein übertragen werden) Dies war früher die Vorgehensweise.
Seit 1.10.2005 wird nur noch ein Datenblatt erstellt, mit dem die Zulassungsbehörden die Technischen Daten in die Zulassungsbescheinigung Teil 1 übernimmt.
6. Prüfberichte oder Technische Berichte
Es gibt auch Prüfberichte oder Technische Berichte, in welchen der Gutachter( ein aaS) bescheinigt, dass die Betriebserlaubnis nach § 19(2) nicht erlischt, wenn Anbauanweisung, Auflagen und Verwendungszweck eingehalten werden.
Diese Berichte müssen immer mitgeführt werden. So etwas gibt es z.B. für Scheinwerferblenden, aber auch für Kunststoffmotorhaubenverlängerungen.
Wenn alle Auflagen eingehalten sind, ist eine Abnahme nicht nötig, aber auf Wunsch möglich.
7. Unbedenklichkeitsbescheinigungen
Gerade im Zweiradbereich gilt noch die Reifenmarkenbindung, wenn sie der Hersteller vorschreibt. Die Reifen werden aber nach ein paar Jahren nicht mehr produziert, sondern durch "Nachfolgemodelle" ersetzt, welche dann eine andere Bezeichnung haben, die in den Fahrzeugpapieren nicht vermerkt sind..
Viele Hersteller geben sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigungen ( Reifenfreigaben) heraus, die auch im Inter heruntergeladen und ausgedruckt werden können. Damit ist dann keine Abnahme erforderlich, diese Freigabe muss aber ständig mitgeführt werden.
aaSoP = amtlich anerkannter Sachverständiger oder Prüfer
PI = Prüfingenieur
Auf dem geprüften Teil wird vermerkt, in welchem Land die Prüfung beziehungsweise Zulassung erfolgte. Zu erkennen ist dies am Prüfzeichen des Vertragspartners, das in einem Kreis auf dem Fahrzeugteil angebracht ist. Die Prüfstelle für lichttechnische Einrichtungen an Fahrzeugen arbeitet mit dem Kraftfahrt - Bundesamt in Flensburg zusammen. Hier geprüfte Fahrzeugteile erhalten das Prüfzeichen E1.
Die häufigsten Prüfzahlen beziehen sich auf folgende Staaten:
E11: Großbritannien
E18: Dänemark
E19: Rumänien
E22: Russische Föderation
E28: Weißrussland
E37: Türkei
E42: Europäische Union
E43: Japan
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french-power.com/shop/ tuev-begrifflichkeiten
Geändert von CCarin (26.01.2018 um 17:16 Uhr).
abe, eintragen, einzelabnahme, tüv
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