Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=GRUR%202003,%20973
Timestamp: 2017-10-17 09:25:46+00:00

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Rechtsprechung: GRUR 2003, 973 - dejure.org
Der Nachahmer kann die Gefahr einer Warenverwechslung nämlich durch geeignete und zumutbare Maßnahmen, wie etwa durch Anbringung einer eigenen Herkunftskennzeichnung, ausschließen (BGH GRUR 2003, 973, 975 - Tupperwareparty;… Köhler, in: Köhler/Bornkamm, UWG, 30. Aufl. 2012, § 4 Rn. 9.54 m. w. Nachw.).
d) Eine unangemessene Ausnutzung einer dem Produkt der Klägerin entgegengebrachten Wertschätzung, also seines guten Rufs in der Wahrnehmung der potentiellen Käufer (vgl. BGH, GRUR 2003, 973 [974] - Tupperwareparty; Senat, GRUR-RR 2006, 278 [279] - Arbeitselement für Resektoskopie), kann ebenfalls nicht festgestellt werden.
Im Übrigen fehlt es nach dem Vorbringen beider Parteien auch an hinreichend konkreten Anhaltspunkten für ein so positives Image der Tasche der Klägerin im Kollisionszeitpunkt, dass ein Imagetransfer auf das Produkt der Beklagten ernsthaft in Betracht zu ziehen wäre; dass durch die Herbeiführung von bloßen Assoziationen an ein fremdes Produkt Aufmerksamkeit geweckt wird, reicht hierfür nicht aus (BGH, GRUR 2003, 973 [975] - Tupperwareparty; BGHZ 161, 204 [215] = GRUR 2005, 349 - Klemmbausteine III; BGH, GRUR 2007, 795 [Tz. 44] - Handtaschen).
Farbbestimmungshoheit
BGH, 08.05.2003 - I ZR 287/02
Zurückweisung einer Beschwerde gegen Nichtzulassung der Revision
UWG § 1; StBerG § 8 Abs. 1, § 8 Abs. 2 Satz 2, § 14 Abs. 1 Nr. 5
StBerG § 8 Abs. 1; UWG § 1

References: § 4
 § 1
 § 8
 § 8
 § 14
 § 8
 § 1