Source: http://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/13-2008/index.html
Timestamp: 2013-05-23 12:30:20+00:00

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Publikationen - Aufsätze - 13-2008 Suche
Rechtliche Zulässigkeit von Studienbeiträgen - Verfassungs- und völkerrechtliche AspekteKurzfassung der HerausgeberDer Beitrag von Herrn Dr. Lorenzmeier setzt sich mit der völkerrechtlichen Zulässigkeit der (Wieder-)Einführung von Studiengebühren in einigen westlichen Bundesländern auseinander. Im Wesentlichen untersucht er die Vereinbarkeit der entsprechenden landesgesetzlichen Regelungen mit Art. 13 des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (IPwskR).
Bereits zu Beginn seiner Ausführungen stellt der Autor klar, dass er die einschlägigen Landesgesetze nicht auf ihre Vereinbarkeit mit den Art. 12, 3 GG überprüft. Vielmehr wendet er sich der völkerrechtlichen Rechtslage und hier insbesondere dem IPwskR zu. Er gelangt zu dem Ergebnis, dass der unentgeltliche Hochschulunterricht elementarer Bestandteil des gleichen Zugangs zur Hochschulbildung i.S.v. Art. 13 Abs. 2 IPwskR ist. Die teilweise Wiedereinführung von Studiengebühren in Deutschland verstoße daher gegen eben jene Regelung, so der Autor.Beitragsanzeige
InhaltsverzeichnisA. EinleitungB. Die völkerrechtliche Rechtslage, Art. 13 Abs. 2 lit. c) IPwskRI. GenerellII. Verbot von Studienbeiträgen nach Art. 13 Abs. 2 lit. c) IPwskRIII. Rechtfertigung nach Art. 4 IPwskRIV. ZwischenergebnisV. Durchsetzbarer Individualanspruch1. (Mangelnde) Justiziabilität von Art. 13 Abs. 2 lit. c) IPwskR2. Überzeugungskraft der allgemeinen Bemerkungen ("general comments") des AusschussesVI. Zwischenergebnis zur völkerrechtlichen RechtslageC. Völkerrechtsfreundlichkeit des GrundgesetzesI. Die Rechtswirkungen völkerrechtlicher Verträge in der Bundesrepublik DeutschlandII. Transformations- und VollzugslehreIII. Auslegung des Vertragsgesetzes anhand völkerrechtlicher AuslegungsgrundsätzeIV. Berücksichtigungspflicht der "allgemeinen Bemerkungen"V. Innerstaatliche Auswirkungen des VertragsgesetzesVI. Rechtliche Verpflichtungen - Objektive und subjektive Wirkung eines völkerrechtlichen VertragesVII. BestimmtheitsgebotVIII. Einschätzungsprärogative des Gesetzgebers und VölkerrechtD. Zusammenfassendes FazitKategorieÖffentliches Recht | Verfassungsrecht | VölkerrechtSchlagworteAusschuss für wirtschaftliche und kulturelle Rechte | Bestimmtheitsgebot | Bildung | Bundesverfassungsgericht | BVerfG | Gesetzgebungskompetenz | GG | Art. 32 GG | Art. 59 Abs. 2 GG | Gleichheitsrecht | Grundgesetz | Hochschulunterricht | Internationaler Pakt über wirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte | IPwskR | Art. 4 IPwskR | Art. 13 Abs. 2 lit. c IPwskR | Rechtsanwendungsbefehl | Studienbeiträge | Transformationslehre | UN | Universität | UNO | Vereinte Nationen | VN | Völkerrechtsfreundlichkeit | Vollzugslehre | Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge | WVK | Art. 31 Abs. 3 WVKZitierempfehlungStefan Lorenzmeier, HFR 2008, S. 130 ff.Verlinkungsempfehlunghttp://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/13-2008/index.htmlBearbeitet von Peter Schmidt

References: Art. 13
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 4
 Art. 13
 Art. 32
 Art. 59
 Art. 4
 Art. 13
 Art. 31