Source: https://www.wvr-law.de/strafrecht
Timestamp: 2018-06-21 01:08:02+00:00

Document:
Strafrecht - Werdermann | von Rüden
Verteidigung in Strafverfahren in Berlin und Brandenburg
Die Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden PartG vertritt Mandanten im Strafrecht. Wir beraten und vertreten gegenüber der Polizei, den zuständigen Landeskriminalämtern, der Staatsanwaltschaft und vor Gericht. Weil unsere Kanzlei im Herzen Berlins liegt, vertreten wir Mandanten vor allem in strafrechtlichen Ermittlungsverfahren vor Berliner und Brandenburger Behörden und Gerichten.
Unsere Rechtsanwälte bietet Ihnen eine kostenlose telefonische Erstberatung an. Rufen Sie uns dazu einfach unter der nebenstehend genannten Telefonnummer an. Sie können Ihr Anliegen einem unserer Rechtsanwälte schildern und erhalten sodann eine kostenlose telefonische Erstberatung.
Tipps vom Rechtsanwalt für Strafrecht Berlin
Sollte in Ihrer Wohnung, oder in ihren Geschäftsräumen eine Durchsuchung stattfinden, sollten Sie die Polizeibeamten unbedingt in die Wohnung lassen und sich vor Beginn der Durchsuchungsmaßnahmen den Durchsuchungsbeschluss zeigen lassen und sich eine Abschrift hiervon aushändigen lassen. Sodann wird Ihnen der zuständige Leiter darlegen, weswegen die Durchsuchung stattfinden soll. Für gewöhnlich werden Rechner, Festplatten, Mobiltelefone und Speichermedien wie USB-Sticks sichergestellt. Wichtig ist, dass sie der Durchsuchung bzw. der Sicherstellung widersprechen und dies auch protokollieren lassen. Lassen sie sich zugleich ein Protokoll der sichergestellten Gegenstände aushändigen. Selbst wenn sie die Durchsuchung für unzulässig halten, etwa weil es an einem Durchsuchungsbeschluss gänzlich fehlt, sollten Sie sich nicht gegen die Durchsuchung wehren, da dies schnell den Straftatbestand des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gem. § 113 StGB erfüllen kann.
Vorgehen im Ermittlungsverfahren in Berlin
Wir begleiten Sie in den verschiedenen Stadien des Strafverfahrens. Dazu gehören insbesondere
das Hauptverfahren und
Sind Sie Beschuldigter eines Ermittlungsverfahrens hängt eine erfolgreiche Verteidigung im Wesentlichen davon ab, in welchem Stadium sich das Verfahren befindet. Erhalten Sie eine Vorladung als Beschuldigter kann davon ausgegangen werden, dass die Ermittlungspersonen der Polizei und des Landeskriminalamtes bereits weitreichende Ermittlungen durchgeführt haben und Sie nun Rahmen der Vernehmung mit den belastenden Ergebnissen konfrontiert werden sollen. Handelt es sich dabei um einen erheblichen Vorwurf, sollten Sie sich von einem Rechtsanwalt zunächst beraten lassen und diesen damit beauftragen, zunächst bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Akteneinsicht zu beantragen. Ein Rechtsanwalt wird diese kritisch auf be- und entlastende Tatsachen durchprüfen und anschließend im besten Fall auf eine Einstellung hinwirken.
Tipps vom Berliner Strafverteidiger Vorgehen im Strafbefehlsverfahren in Berlin
Haben Sie einen Strafbefehl erhalten, sollte auch die darin geschilderte Tat sehr genau geprüft werden. So kann es gerade im Bereich des Medienstrafrechts dazu kommen, dass sowohl von der Staatsanwaltschaft als auch von dem Gericht Normen des Strafgesetzbuches angewandt werden, die auf das dargelegte Tatverhalten gar nicht anwendbar sind. Ein Rechtsanwalt würde im Fall eines Strafbefehls vorsorglich Einspruch einlegen und entweder es zur Hauptverhandlung kommen lassen, oder bereits vorab seine Bedenken dem Gericht gegenüber anbringen und bei der Staatsanwaltschaft und bei dem Gericht darum werben, dass das Verfahren eingestellt wird. Ob diese Einstellung mit oder ohne Auflagen erfolgen kann, hängt maßgeblich von den Umständen des Einzelfalls ab. Gerade in medienstrafrechtlichen Verfahren kommt es oft vor, dass sowohl die Staatsanwaltschaften als auch die Gerichte die Reichweite und Tragweite der Meinungsfreiheit verkennen.
Tipps vom Strafverteidiger Vorgehen im Hauptverfahren in Berlin
Werden Sie von einem Gericht als Beschuldigter zur Hauptverhandlung geladen, sollten Sie sich dringend von einem Verteidiger beraten und vertreten lassen. Auch in diesem Fall sollte Akteneinsicht beantragt werden und anschließend diese kritisch gewürdigt werden. Hier liegt ein Schwerpunkt der anwaltlichen Tätigkeit.
Sollte gegen Sie ein Strafverfahren mit einem medienrechtlichen Bezug laufen, können Sie uns gerne für eine erste telefonische Beratung kontaktieren. Anschließend entscheiden Sie selbstständig, ob Sie unsere Vertretungsleistung in der Angelegenheit wahrnehmen möchten. Benutzen Sie hierzu bitte das anliegende Formular.
Verkehrsdelikte machen einen Großteil der in einer Großstadt anhängigen Verfahren aus. Zu diesen gehören insbesondere:
Unerlaubte Flucht vom Unfallort, § 142 StGB
Raub § 243 StGB
Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung verteidigen wir Sie gegen Vorwürfe der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung.
Im Bereich der Körperverletzungsdelikte sind im wesentlichen drei verschiedene Delikte zu unterscheiden. Die gefährliche Körperverletzung unterscheidet sich von der einfachen Körperverletzung dahingehend, dass diese etwa durch ein gefährliches Werkzeug, wie einem Hammer durchgeführt wurde. Die schwere Körperverletzung gem. § 226 StGB unterscheidet sich von der einfachen Körperverletzung dadurch, dass sie an die an die Folgen der Verletzung anknüpft. Erreicht der Täter beispielsweise mit einer Körperverletzung den Verlust des Augenlichts, handelt es sich um eine schwere Körperverletzung.
Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen, § 86a StGB
Jugend- und Kinderpornografie
Abruf kinder- oder jugendpornographischer Schriften, § 184d StGB
Das Strafgesetzbuch führt eine Reihe von Delikten auf, die einen Bezug zum Medienrecht aufweisen. Die Rechtsanwälte der Kanzlei Werdermann | von Rüden beraten und vertreten berlin- und brandenburgweit Mandanten insbesondere bei den genannten Vorwürfen. In medienrechtlichen Verfahren haben sich nachfolgend genannte Delikte als besonders praxisrelevant herausgestellt:
Klassisches Medienrecht
Ausspähen von Daten, § 202 StGB
Beschimpfung von Bekenntnissen Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen, § 166 StGB
Gewaltdarstellung, § 131 StGB
Unbefugte Bildaufnahmen, § 201a StGB
Nachstellung, § 239 StGB
Belohnung und Billigung von Straftaten, § 140 StGB
Verleumdung, § 186 StGB
Üble Nachrede, § 187 StGB
Verletzung des Dienstgeheimnisses, § 353b StGB
Amtsanwaltschaft Berlin, Kirchstraße 6, 10557 Berlin
Staatsanwaltschaft Berlin, Turmstraße 91, 10559 Berlin

References: § 113
 § 142
 § 243
 § 226
 § 86
 § 184
 § 202
 § 166
 § 131
 § 201
 § 239
 § 140
 § 186
 § 187
 § 353