Source: https://www.dtad.de/details/Einsatz_von_Krankenwagen_49716_Meppen-10650873_3
Timestamp: 2018-04-23 11:46:18+00:00

Document:
Ausschreibung - Einsatz von Krankenwagen in Meppen (ID:10650873)
> DTAD-ID: 10650873
Der Landkreis Emsland (nachfolgend auch: "Aufgabenträger"), vertreten durch den Landrat, Ordeniederung 1, 49716 Meppen, beabsichtigt auf Grundlage von § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Niedersächsisches...
Kontaktstelle: Landkreis Emsland
Herrn Lind
Fax: +49 593144391452
E-Mail: heinz.lind@emsland.de
Vergabe des bodengebundenen Rettungsdienstes am Standort Werlte.
Der Landkreis Emsland (nachfolgend auch: "Aufgabenträger"), vertreten durch den Landrat, Ordeniederung 1, 49716 Meppen, beabsichtigt auf Grundlage von § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Niedersächsisches Rettungsdienstgesetz in der Fassung vom 2. Oktober 2007, zuletzt geändert durch Gesetz vom 7. Dezember 2012 (NRettDG) einen Dienstleistungsauftrag zur Durchführung von Leistungen der Notfallrettung sowie der Vorhaltung des hierzu benötigten Standortes und Rettungsmittel in nachfolgend dargestelltem Umfang an einen Leistungserbringer zu vergeben. Der Auftrag umfasst die Vorhaltung der folgenden Rettungsmittel:
— Ein Rettungstransportwagen (RTW) mit Standort in Werlte, täglich (d. h. an Wochentagen, Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen) von 7:00 bis 7:00 Uhr,
— Ein Reservefahrzeug (RTW) muss innerhalb der Vorhaltezeiten des vorgenannten Fahrzeuges binnen einer Stunde einsatzbereit sein.
Die notärztliche Versorgung ist nicht Gegenstand der Vergabe. Nähere Angaben zur Leistungserbringung sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
134224-2015
2015/S 076-134224
1. Fragen zur Ausschreibung sind in deutscher Sprache und ausschließlich schriftlich per Post oder Telefax an den Landkreis Emsland, z. Hd. Herrn Lind, Ordeniederung 1, 49716 Meppen, Telefax: 05931-44391452 zu richten. Mündliche Anfragen werden nicht beantwortet. Alle Fragen werden per E-Mail beantwortet. Die Bieter verpflichten sich, den Erhalt der E-Mails jeweils unverzüglich zu bestätigen. Wichtige Aufklärungen über die geforderte Leistungserbringung oder die Grundlagen der Preisermittlung werden allen Bietern gleichzeitig bekannt gemacht. Enthalten die Unterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er den Aufgabenträger ebenfalls schriftlich darauf hinzuweisen. Um sicherzustellen, dass alle eingehenden Auskunftsverlangen über die geforderte Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung von allen Bietern gleichermaßen bei der Erstellung des Angebots berücksichtigt werden können, müssen die Rückfragen bis spätestens zum 21.5.2015, 11:00 Uhr bei der genannten Stelle eingehen. Spätere Fragen zu den Vergabeunterlagen können im Sinne der Chancengleichheit nicht mehr beantwortet werden.
2. Der Einsatz von Nachunternehmern ist nicht zulässig.
3. Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise zur persönlichen Lage des Bieters – Zuverlässigkeit (siehe Abschnitt III.2.1)) von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (siehe Abschnitt III.2.2)) gilt Folgendes: Der Nachweis ist durch die Bietergemeinschaft insgesamt zu erbringen. Im Übrigen muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die für seinen Teil der Leistungsausführung erforderlichen Nachweise erbringen. Die persönliche Lage des Bieters – Zuverlässigkeit (siehe Abschnitt III.2.1)) muss von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft nachgewiesen sein. Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (siehe Abschnitt III.2.2)) sowie die technische Leistungsfähigkeit (siehe Abschnitt III.2.3) der Bietergemeinschaft werden anhand der insgesamt von der Bietergemeinschaft vorgelegten Unterlagen bewertet.
— Gesellschafts- bzw. Organisationsform,
— Inhaber (bei Verein: Vorstandsmitglieder),
— Betriebsstätten (der Organisationseinheiten, die sich an dem gegenständlichen Vergabeverfahren beteiligen). Die Unternehmensdarstellung ist – in entsprechend angepasster Form – auch von Bietern vorzulegen, die als Verein organisiert sind.
2. Aktueller Auszug (ausreichend in Kopie, nicht älter als sechs Monate vor dem Ende der Frist zur Abgabe des Angebots) aus dem Bundeszentralregister gemäß § 30 Abs. 1 Bundeszentralregistergesetz (BZRG) für den Unternehmer als natürliche Person, bei einer juristischen Person für den gesetzlichen Vertreter und zudem in beiden Fällen für die mit der Führung der Geschäfte bestellte Person/-en. Sofern ein solcher Auszug bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorliegt, reicht auch die Antragsbestätigung oder ein vergleichbarer Nachweis über die Antragstellung auf einen Auszug aus dem BZRG zur Vorlage bei einer Behörde (Belegart „O“) gemäß § 30 Abs. 5 BZRG aus. Wird ein Auszug gemäß Belegart „O“ beantragt, so ist zu veranlassen, dass der Nachweis an den Landkreis Emsland, Fachbereich Sicherheit und Ordnung, zu Hd. Herrn Lind, Ordeniederung 1, 49716 Meppen zu übersenden ist. Mit dem Angebot ist in diesem Fall die Quittung/der Beleg (ausreichend in Kopie) über die Beantragung des Aus-zugs gemäß Belegart „O“ einzureichen.
3. Erklärung, dass weder das Unternehmen, noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach § 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von wenigstens 2.500 EUR belegt worden sind und dass kein Straf- und Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das genannte Gesetz anhängig ist (vgl. Formblatt in den Vergabeunterlagen).
4. Erklärung des Bieters, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 6 Abs. 5 VOL/A vorliegen (vgl. Formblatt in den Vergabeunterlagen).
5. Der Aufgabenträger behält sich vor, die Zuverlässigkeit des für den Zuschlag vorgesehenen Bieters mittels Abruf eines elektronischen Gewerbezentralregisterauszuges vor Zuschlagserteilung nochmals zu überprüfen. Für die Anforderung des elektronischen Gewerbezentralregisterauszugs hat jeder Bieter dem Aufgabenträger die in dem entsprechenden Formblatt enthaltene Bevollmächtigung zu erteilen.
1. Angabe des Gesamtumsatzes (EUR netto) sowie des Umsatzes der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (EUR netto), jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (vgl. Formblatt in den Vergabeunterlagen).
2. Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung über den gesamten Vertragszeitraum – beginnend spätestens zum 1.1.2016 für die Rückgriffshaftung des Aufgabenträgers bei Schäden, für welche der Aufgabenträger im Rahmen der Amtshaftung in Anspruch genommen wird, mit einer Mindestdeckungssumme von 3 000 000 EUR bei Personenschäden und für Sachschäden bei zweifacher Maximierung pro Jahr. Der Nachweis kann geführt werden, entweder
— durch Vorlage einer bestehenden Versicherungspolice mit den genannten Mindestdeckungssummen oder – im Falle, dass eine entsprechende Versicherung zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht besteht – eine Bestätigung eines Versicherers über dessen Bereitschaft, im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung mit den genannten Mindestdeckungssummen mit dem Bieter abzuschließen und
— Eigenerklärung des Bieters, die Versicherung mit den genannten Mindestdeckungssummen über den gesamten Vertragszeitraum aufrechtzuerhalten (vgl. Formblatt in den Vergabeunteralgen).
1. Nachweis über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008, KTQ oder eines gleichwertigen Systems für die ausgeschriebene Leistung, welcher nicht älter als 3 Jahre sein darf. Als Nachweis hierfür kann eine Kopie der Bescheinigung über die Zertifizierung dienen, der Nachweis kann aber auch durch Vorlage anderer gleichwertiger Dokumente des Bieters (z. B. Qualitätsmanagement-Handbuch, Dienstanweisungen zum Umgang mit dem Qualitätsmanagementsystem, Bescheinigungen über Unterrichtung des Personals) erbracht werden. Im letzteren Fall hat der Bieter mit dem Angebot die Gleichwertigkeit darzulegen.
2. Nachweis, dass die zu der Führung des Betriebes bestellte Person fachlich geeignet ist durch Vorlage eines Zertifikats/Zeugnisses über die bestandene Eignungsprüfung zur Führung eines Rettungsdienstunternehmens oder Nachweis einer mindestens dreijährigen leitenden Tätigkeit in einem Rettungsdienstunternehmen.
3. Referenz Notfallrettung: Der Bieter hat ein Referenzschreiben eines öffentlichen Auftraggebers (Vorlage Kopie ausreichend) über die Beauftragung mit Leistungen der Notfallrettung (Beauftragungszeit mindestens 1 Jahr und nicht älter als 3 Jahre zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe) vorzulegen, aus dem hervorgeht, dass die Zusammenarbeit ohne Beanstandungen durch den öffentlichen Auftraggeber war und eine Erklärung des Bieters, dass dieser den Auftraggeber bevollmächtigt, bei den angegebenen Auftraggebern selbst Anfragen zur bisherigen Zusammenarbeit zu stellen. Hiervon ausgenommen sind Bieter, die aktuell im Rettungsdienstbereich des Auftraggebers Leistungen der Notfallrettung erbringen.
4. Projektplan Rettungswache: Der Bieter hat einen Projektplan einzureichen, aus welchem ersichtlich wird, dass er auf dem in den Vergabeunterlagen genannten Standort (dort Ziffer 4.3 der Leistungsbeschreibung) bis zum Leistungsbeginn eine den unter Ziffer 4.3 der Leistungsbeschreibung genannten Anforderungen entsprechende Rettungswache zur Verfügung stellen kann.

References: § 5
 § 5
 § 30
 § 30
 § 21
 § 6