Source: https://www.wsv-skireisen.de/angebote/versicherung
Timestamp: 2019-08-19 01:37:35+00:00

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Versicherung | Westdeutscher skiverband
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Reiseversicherungsbedingungen der ARAG Allgemeine (Übernommen von der alten Website)
I. Kautionsversicherung
Die Kautionsversicherung muss aufgrund der bestehenden Gesetzesvorschriften des § 651 k BGB vom wsv abgeschlossen werden. Im Rahmen der Kautionsversicherung übernimmt die ARAG für den wsv gegenüber allen Teilnehmern an Reisen des wsv die Bürgschaft gemäß § 651 k BGB für die Erstattung des gezahlten Reisepreises, soweit Reiseleistungen infolge Zahlungsunfähigkeit oder Konkurses des wsv ausfallen und für notwendige Aufwendungen, die dem Reisenden infolge Zahlungsunfähigkeit oder Konkurses des wsv für die Rückreise entstehen.
Die erforderlichen Bürgschaftserklärungen / Sicherungsscheine erhält der Reiseteilnehmer vom wsv mit der Reisebestätigung.
II. Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
Die ARAG Allgemeine gewährt allen Personen, die an Reisen des wsv teilnehmen, Versicherungsschutz gegen die Kosten, die durch den Rücktritt von der gebuchten Reise oder Mietung entstehen (Reise-Rücktrittskosten-Versicherung). Es gelten die folgenden „Allgemeinen Bedingungen für die Reise-Rücktrittskosten-Versicherung“ (ABRV) einschließlich der Sonderbedingungen zu den ABRV für gemietete Ferienwohnungen.
Allgemeine Bedingungen für die Reise-Rücktrittskosten-Versicherung (ABRV) - Stand 01.01.200
Allgemeine Bedingungen für die Reise-Rücktrittskosten-Versicherung (ABRV) – Stand 01.01.2008
a) bei Nichtantritt der Reise für die dem Reiseunternehmen oder einem anderen vom Versicherten vertraglich geschuldeten Rücktrittskosten;
b) bei Abbruch der Reise für die nachweislich entstandenen zusätzlichen Rückreisekosten und die hierdurch unmittelbar verursachten sonstigen Mehrkosten des Versicherten, vorausgesetzt, dass An- und Abreise in dem versicherten Arrangement enthalten sind; dies gilt auch im Falle nachträglicher Rückkehr. Bei Erstattung dieser Kosten wird in Bezug auf Art und Klasse des Transportmittels, der Unterkunft und Verpflegung auf die durch die Reise gebuchte Qualität abgestellt. Wenn abweichend von der gebuchten Reise die Rückreise mit Flugzeug erforderlich wird, werden nur die Kosten für einen Sitzplatz in der einfachsten Flugzeugklasse ersetzt. Nicht gedeckt sind Heilkosten, Kosten für Begleitpersonen sowie Kosten für die Überführung eines verstorbenen Versicherten.
2. Der Versicherer ist im Umfang von Ziffer 1 leistungspflichtig, wenn infolge eines der nachstehend genannten wichtigen Gründe entweder die Reiseunfähigkeit des Versicherten nach allgemeiner Lebenserfahrung zu erwarten ist oder ihm der Antritt der Reise oder deren planmäßige Beendigung nicht zugemutet werden kann:
a) Tod, schwerer Unfall oder unerwartete schwere Erkrankung des Versicherten, seines Ehegatten, seines Lebenspartners gemäß LPartG, seiner Kinder, Eltern, Geschwister, Großeltern, Enkel, Schwiegereltern, Schwiegerkinder oder, wenn die Reise für zwei Personen gemeinsam gebucht wurde, der zweiten Person, vorausgesetzt, dass diese gleichfalls versichert ist;
b) Impfunverträglichkeit des Versicherten oder, im Fall gemeinsamer Reise, seines Ehegatten, seines Lebenspartners gemäß LPartG, der minderjährigen Kinder oder Geschwister des Versicherten oder der Eltern eines minderjährigen Versicherten, sofern der Angehörige ebenfalls versichert ist;
c) Schwangerschaft einer Versicherten oder, im Fall gemeinsamer Reise des versicherten Ehegatten, den versicherten Lebenspartners gemäß LPartG oder der versicherten Mutter eines minderjährigen Versicherten;
d) Schaden am Eigentum des Versicherten oder, im Falle gemeinsamer Reise, eines der in Ziffer 2 b) genannten versicherten Angehörigen des Versicherten infolge von Feuer, Elementarereignis oder vorsätzlicher Straftat eines Dritten, sofern der Schaden im Verhältnis zu der wirtschaftlichen Lage und dem Vermögen des Geschädigten erheblich oder sofern zur Schadenfeststellung seine Anwesenheit notwendig ist.
1. Der Versicherer haftet nicht:
a) bei Tod, Unfall oder Krankheit von Angehörigen, die das 75. Lebensjahr vollendet haben;
b) für die Gefahren des Krieges, Bürgerkrieges oder kriegsähnlicher Ereignisse und solche, die sich unabhängig vom Kriegszustand aus der feindlichen Verwendung von Kriegswerkzeugen sowie aus dem Vorhandensein von Kriegswerkzeugen als Folge einer dieser Gefahren ergeben, politische Gewalthandlungen, Aufruhr, sonstige bürgerliche Unruhen und Kernenergie.
2. Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn für den Versicherungsnehmer/Versicherten der Versicherungsfall bei Abschluss der Versicherung voraussehbar war oder der Versicherungsnehmer/Versicherte ihn vorsätzlich herbeigeführt hat. Bei grob fahrlässiger Herbeiführung des Ereignisses ist der Versicherer berechtigt, seine Leistungen in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen.
§ 3 Versicherungswert, Versicherungssumme, Selbstbehalt
1. Die Versicherungssumme soll dem vollen ausgeschriebenen Reisepreis (Versicherungswert) entsprechen. Kosten für darin nicht enthaltene Leistungen (z. B. für Zusatzprogramme) sind mitversichert, wenn sie bei der Höhe der Versicherungssumme berücksichtigt wurden. Der Versicherer haftet bis zur Höhe der Versicherungssumme abzüglich Selbstbehalt; sollten die nachweislich entstandenen zusätzlichen Rückreisekosten den Versicherungswert übersteigen, so ersetzt der Versicherer auch den über den Versicherungswert hinausgehenden Betrag abzüglich Selbstbehalt.
2. Bei jedem Versicherungsfall trägt der Versicherte einen Selbstbehalt. Dieser wird - soweit nicht anders vereinbart - auf € 25,50 je Person festgelegt. Wird der Versicherungsfall durch Krankheit ausgelöst, so trägt der Versicherte von dem erstattungsfähigen Schaden 20 v.H. selbst, mindestens € 25,50 je Person.
§ 4 Obliegenheiten des Versicherungsnehmers/Versicherten im Versicherungsfall
1. Der Versicherungsnehmer/Versicherte ist verpflichtet:
b) dem Versicherer jede gewünschte sachdienliche Auskunft zu erteilen und ihm alle erforderlichen Beweismittel von sich aus zur Verfügung zu stellen, insbesondere ärztliche Atteste über Krankheiten, Unfälle, Impfunverträglichkeit bzw. Schwangerschaft im Sinne von § 1 Ziffer 2 unter Beifügung der Buchungsunterlagen einzureichen;
2. Verletzt der Versicherungsnehmer/Versicherte eine der vorstehenden Obliegenheiten, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei, es sei denn, dass die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grob fahrlässiger Verletzung bleibt der Versicherer insoweit verpflichtet, als die Verletzung weder Einfluss auf die Feststellung des Versicherungsfalles noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.
§ 5 Zahlung der Entschädigung
Sonderbedingungen zu den ABRV für gemietete Ferienwohnungen
Sofern die Versicherung bei Abschluss von Mietverträgen für Ferienwohnungen, Ferienhäusern oder Ferienappartements in Hotels genommen wird, erhält § 1 Ziffer 1 der Allgemeinen Bedingungen für die Reise-Rücktrittskosten-Versicherung (ABRV) folgende Fassung:
a) bei Nichtbenutzung der Ferienwohnung, des Ferienhauses oder Ferienappartements im Hotel aus einem der in § 1 Ziffer 2 ABRV genannten wichtigen Gründe für die dem Vermieter oder einem anderen vom Versicherten vertraglich geschuldeten Rücktrittskosten;
b) bei vorzeitiger Aufgabe der Ferienwohnung, des Ferienhauses oder des Ferienappartements im Hotel aus einem der in § 1 Ziffer 2 ABRV genannten wichtigen Gründe für den nicht abgewohnten Teil der Mietkosten, falls eine Weitervermietung nicht gelungen ist. Die übrigen Bestimmungen der ABRV gelten sinngemäß.
Die ABRV werden wie folgt abgeändert:
1. Aufhebung der Altersgrenze
§ 2 Nr. 1. a) ABRV findet keine Anwendung
2. Nicht beanspruchte Reiseleistungen
Abweichend von § 1 Nr. 1. b) ABRV ersetzt die ARAG Allgemeine bei Abbruch der Reise zusätzlich Aufwendungen der versicherten Person für gebuchte, jedoch nicht in Anspruch genommene Leistungen.
3. Personengruppen
Bei Mehrpersonenbuchungen gilt folgendes:
Die ARAG Allgemeine ist im Umfang von § 1 Nr. 1. ABRV auch dann leistungspflichtig, wenn sich die Risiken gem. § 1 Nr. 2. a) bis d) für Mitglieder einer Personengruppe verwirklicht haben, welche die Reise gemeinsam durchführen wollten. Voraussetzung ist, dass für diese Personen die Durchführung der Reise unzumutbar geworden ist.
(Keine Krankenversicherung oder Heilkostenversicherung)
Die ARAG Allgemeine gewährt allen Personen, die an Reisen des wsv teilnehmen, Versicherungsschutz gegen die wirtschaftlichen Folgen körperlicher Unfälle von denen sie während der Reiseteilnahme betroffen werden. Es gilt der Abschnitt „Unfallversicherung“ des Merkblattes zur Sportversicherung der Sporthilfe e.V., Stand 01.01.2012. Der Leistungs- und Deckungsumfang der derzeit gültigen Unfallversicherung ist nachstehend auszugsweise wiedergegeben. Der vollständige Wortlaut der Bedingungen und Bestimmungen wird auf Wunsch - im Schadenfall unaufgefordert - zugeschickt.
1. Umfang des Versicherungsschutzes / Wegerisiko
1.1. Versicherungsfälle auf dem direkten Wege zu und von den versicherten Veranstaltungen, Unternehmungen und Tätigkeiten sind mitversichert, sofern keine abweichende Regelung vereinbart ist. Fahrten, die in diesem Rahmen der Bildung von Fahrgemeinschaften dienen, sind mitversichert, auch soweit dadurch der direkte Weg verlassen wird.
1.2. Der Versicherungsschutz beginnt jeweils mit dem Verlassen der Wohnung und reicht bis zur Rückkehr in die Wohnung. Wird der direkte Weg zu einer Veranstaltung nicht von der Wohnung aus angetreten, sondern z.B. von der Arbeitsstätte aus, so gilt dieser Abschnitt sinngemäß. Das gleiche gilt für den Rückweg.
1.3. Bei Unterbrechungen des direkten Weges besteht nur für die Dauer der Unterbrechung kein Versicherungsschutz, es sei denn, dass der zeitliche und räumliche Zusammenhang mit der Veranstaltung gewahrt ist. Sobald der reguläre Weg fortgesetzt wird, besteht wieder Versicherungsschutz.
1.4. Versicherungsfälle am auswärtigen Aufenthaltsort sind mitversichert. Private Aufenthaltsverlängerungen fallen nicht unter den Versicherungsschutz. Wird die Anreise früher oder die Abreise später angetreten als es die Veranstaltung notwendig macht, so besteht Versicherungsschutz nur während der Veranstaltung und auf dem direkten Wege zu und von der Veranstaltung.
1.5. Die Versäumung der Frist von 15 Monaten nach einem Unfall zur Anmeldung eines Invaliditätsanspruches führt nicht zum Untergang des Anspruches, sondern wird wie eine Obliegenheitsverletzung behandelt, wenn die Meldung innerhalb weiterer 15 Monate (insgesamt somit 30 Monate) erfolgt. Nach Ablauf dieser Frist erlischt der Anspruch auf Invaliditätsleistung. Die Frist wird bei Kindern und Jugendlichen über die 30 Monate hinaus bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, höchstens jedoch 60 Monate verlängert.
1.6. Kein Versicherungsschutz besteht für besondere Todesfälle gemäß B I. 2.1.2 des Merkblattes 2012 zum Sportversicherungsvertrag.
1.7. Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf die Erstattung von Heilkosten oder Krankheitskosten.
2.1 Die Versicherungsleistungen betragen
€ 5.000,- für Nichtverheiratete ab vollendetem 14. Lebensjahr
€ 10.000,- für Verheiratete ohne Kinder
€ 13.000,- für Verheiratete mit bis zu zwei unterhaltsberechtigten Kindern
€ 15.500,- für Verheiratete mit bis zu drei unterhaltsberechtigten Kindern
€ 18.000,- für Verheiratete mit mehr als drei unterhaltsberechtigten Kindern
Ein festgestellter Invaliditätsgrad wird wie folgt entschädigt:
Invaliditätsgrad in % Versicherungsleistungen
weniger als 15% € 0,-
ab 15% € 1.000,-
ab 20% € 2.500,-
ab 25% € 3.500,-
ab 30% € 5.000,-
ab 35% € 6.000,-
ab 40% € 7.500,-
ab 45% € 10.000,-
ab 50% € 50.000,-
ab 55% € 52.500,-
ab 60% € 55.000,-
ab 65% € 60.000,-
ab 70% € 175.000,-
ab 80% € 180.000,-
ab 90% bis 100% € 200.000,-
Für Erwachsene ab dem vollendeten 18. Lebensjahr
ab 50% € 15.000,-
ab 55% € 20.000,-
ab 60% € 25.000,-
ab 65% € 35.000,-
ab 70% € 125.000,-
ab 80% € 155.000,-
€ 2.000,- nach 9 Monaten
für Jugendliche und Erwachsene ab dem vollendeten 14. Lebensjahr
€ 100,- als einmalige Tagegeldpauschale nach dem 60. Tag der vollständigen Arbeitsunfähigkeit.
2.2 Die ARAG zahlt bei Vollinvalidität die volle für den Invaliditätsfall versicherte Summe, bei Teilinvalidität den dem Grad der Invalidität entsprechenden Teil. Bei Teilinvalidität wird eine Entschädigung nur dann gezahlt, wenn der festgestellte Invaliditätsgrad 15% und mehr beträgt. Für schwere und schwerste Invaliditätsfälle wird auf die Zusatzleistung der ARAG Sportversicherung Abschnitt Reha-Management hingewiesen.
2.3 Im Invaliditätsfall erfolgt grundsätzlich Kapitalzahlung. Bei teilweiser Invalidität wird die Entschädigung in der dem Invaliditätsgrad entsprechenden Höhe gezahlt.
2.4 Besteht nach Ablauf von 9 Monaten vom Eintritt des Unfalles an gerechnet - ohne Mitwirkung von Krankheiten oder Gebrechen - noch eine unfallbedingte Beeinträchtigung der normalen körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit von mehr als 50% und hat diese Beeinträchtigung bis dahin ununterbrochen bestanden, so wird eine Übergangsleistung in Höhe von € 2.000,- gezahlt. Der Versicherte hat einen Anspruch auf Zahlung der Übergangsleistung spätestens 10 Monate nach Eintritt des Unfalles geltend zu machen und unter Vorlage eines ärztlichen Attestes zu begründen.
2.5 Die Tagegeldpauschale wird einmalig und nur bei vollständiger Arbeitsunfähigkeit gezahlt. Den Nachweis über Eintritt und Dauer der vollständigen Arbeitsunfähigkeit hat der Versicherte zu erbringen. Schüler sind von der Tagegeldpauschale ausgenommen. Wenn Schüler durch einen Versicherungsfall länger als 4 Wochen der Schule fernbleiben müssen, werden bei nachgewiesenen Nachhilfestunden pro Nachhilfestunde € 5,-, höchstens jedoch bis zu € 400,- je Versicherungsfall gezahlt. Hausfrauen und Studenten erhalten gegen Vorlage eines Attestes über eine sportunfallbedingte vollständige Arbeitsunfähigkeit ebenfalls die o.g. Tagegeldpauschale.
1. Melden Sie bitte jeden Schaden an:
Abt. Sportversicherung
Tel. (0211) 9 63-36 78
Fax (0211) 9 63-36 26
2. Nennen Sie bitte bei Ihrer Schadenmeldung die gebuchte Reise.
3. Fügen Sie der Schadenmeldung bitte alle erforderlichen Belege (z. B. Arztattest) bei. Bei Reiserücktritt muss das ärztliche Attest erkennen lassen, ob der Rücktritt durch Krankheit oder Unfall ausgelöst worden ist.
4. Geben Sie das Bankkonto an, auf welches eine eventuelle Entschädigung gezahlt werden soll.
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References: § 651
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§ 3

§ 4
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§ 5
 § 1
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§ 2
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 § 1
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