Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/hg-2/67
Timestamp: 2017-02-24 00:39:39+00:00

Document:
Gesetz über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG...…§ 67 HG, Promotion§ 67a HG, Kooperative Promotion§ 68 HG, Habilitation§ 69 HG, Verleihung und Führung von Graden und von Bezeichnungen§ 70 HG, Aufgaben und Koordinierung der Forschung, Veröffentlichung§ 71 HG, Forschung mit Mitteln Dritter§ 71a HG, Transparenz bei der Forschung mit Mitteln Dritter§ 72 HG, Voraussetzungen der Anerkennung§ 73 HG, Anerkennungsverfahren; Gebühren; Kostentragung§ 73a HG, Folgen der Anerkennung§ 74 HG, Kirchliche Hochschulen§ 74a HG, Aufsicht über nichtstaatliche Hochschulen§ 74b HG, Aufhebung und Erlöschen der staatlichen Anerkennung§ 75 HG, Betrieb von Hochschulen; Niederlassungen von Hochschulen; Franchising m...§ 75a HG, Ordnungswidrigkeiten§ 76 HG, Aufsicht bei eigenen Aufgaben§ 76a HG, Aufsicht bei zugewiesenen Aufgaben§ 76b HG, Aufsicht bei gemeinsamen Aufgaben§ 77 HG, Zusammenwirken von Hochschulen und von Hochschulen mit Forschungseinric...§ 77a HG, Landesarbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen§ 78 HG, Überleitung des wissenschaftlichen Personals…§ 84 HG, Inkrafttreten, Übergangsregelungen
§ 67 HGGesetz über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG)Landesrecht Nordrhein-WestfalenTeil 7 – Grade und ZeugnisseTitel: Gesetz über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG)Normgeber: Nordrhein-WestfalenAmtliche Abkürzung: HGGliederungs-Nr.: 221Normtyp: Gesetz(1) Durch die Promotion wird an Universitäten, auch in Kooperation mit den Fachhochschulen nach § 67a, eine über das allgemeine Studienziel gemäß § 58 Absatz 1 hinausgehende Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit nachgewiesen. Die Befähigung wird auf Grund einer wissenschaftlich beachtlichen schriftlichen Arbeit (Dissertation) und weiterer Prüfungsleistungen festgestellt. Auf Grund der Promotion wird der Doktorgrad verliehen; § 66 Absatz 3 Satz 1 und Absatz 6 Satz 1 und 2 gilt entsprechend.(2) Im Promotionsstudium sollen die Hochschulen für ihre Doktorandinnen und Doktoranden forschungsorientierte Studien anbieten und ihnen den Erwerb von akademischen Schlüsselqualifikationen ermöglichen. Das Promotionsstudium kann als Studiengang gemäß § 60 Absatz 1 Satz 1 durchgeführt und in diesem Fall durch einen vorangehenden Masterabschluss gegliedert werden; hinsichtlich der generellen Regelstudienzeit gilt § 61 Absatz 2 Satz 2 entsprechend. Die Hochschulen wirken auf die wissenschaftliche Betreuung ihrer Doktorandinnen und Doktoranden hin und gewährleisten hierzu den Abschluss einer Betreuungsvereinbarung.(3) Das Promotionsstudium wird vom Fachbereich durchgeführt. § 26 Absatz 5 bleibt unberührt. Das Nähere regelt eine Prüfungsordnung (Promotionsordnung). § 63 Absatz 5 Satz 1 bis 5 sowie § 65 Absatz 1 Satz 2 gelten entsprechend. Die Bewertung der Promotionsleistungen nach Absatz 1 Satz 2 soll spätestens sechs Monate nach Vorlage der Dissertation abgeschlossen sein. Die Promotionsordnung kann die Verleihung des Doktorgrades ehrenhalber vorsehen.(4) Zum Promotionsstudium hat Zugang, wer1.einen Abschluss nach einem einschlägigen Hochschulstudium mit einer generellen Regelstudienzeit von wenigstens acht Semestern, für das ein anderer Grad als "Bachelor" verliehen wird, oder2.einen Abschluss nach einem einschlägigen Hochschulstudium mit einer generellen Regelstudienzeit von wenigstens sechs Semestern und daran anschließende angemessene, auf die Promotion vorbereitende Studien in den Promotionsfächern oder3.einen Abschluss eines Masterstudiengangs im Sinne des § 61 Absatz 2 Satz 2 nachweist. Die Promotionsordnung soll den Zugang vom Nachweis eines qualifizierten Abschlusses abhängig machen und kann den Nachweis weiterer Studienleistungen sowie sonstiger Leistungen, die die Eignung für eine Promotion erkennen lassen, verlangen. Eine unterschiedliche Behandlung von Bewerberinnen und Bewerbern mit dem Abschluss eines Fachhochschulstudiums einerseits und mit dem Abschluss eines Universitätsstudiums andererseits beim Zugang zum Promotionsstudium ist nicht zulässig.(5) Zugangsberechtigte nach Absatz 4 werden als Doktorandinnen oder Doktoranden an der Universität eingeschrieben, an der sie promovieren wollen. Die Einschreibungsordnung kann die Einschreibung unter Berücksichtigung der generellen Regelstudienzeit in angemessenem Umfang befristen. Im Übrigen gelten §§ 48, 49 Absatz 12, §§ 50 und 51 entsprechend.(6) Die Universitäten entwickeln ihre Systeme der Qualitätssicherung des Promotionsgeschehens weiter. § 7 Absatz 2 und 3 bleibt unberührt.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 67a HG, Kooperative Promotion§ 73a HG, Folgen der AnerkennungHG 2004,NW - Hochschulgesetz 2004
§ 66 HG, Hochschulgrade, Leistungszeugnis§ 67a HG, Kooperative Promotion

References: § 67
 § 67
 § 58
 § 66
 § 60
 § 61
 § 26
 § 63
 § 65
 § 61
 § 7

§ 66