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Timestamp: 2013-12-13 13:07:00+00:00

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BAföG: zu § 8 Staatsangehörigkeit
8.1.1 Im Regelfall reicht die Erklärung des Auszubildenden über das Vorliegen der persönlichen Voraussetzung nach § 8 Abs. 1 aus. In Zweifelsfällen hat er auf Aufforderung des Amtes das Vorliegen dieser Voraussetzung glaubhaft zu machen. Von Deutschen im Sinne des Grundgesetzes, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben und Leistungen nach § 6 beantragen, kann das Amt den Nachweis dieser Rechtsstellung fordern.
8.1.2 Den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit oder der Rechtsstellung als Deutscher ohne deutsche Staatsangehörigkeit kann der Auszubildende glaubhaft machen durch Vorlage eines gültigen Reisepasses oder gültigen Personalausweises der Bundesrepublik Deutschland.
8.1.3 Der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit oder der Rechtsstellung als Deutscher ohne deutsche Staatsangehörigkeit wird nachgewiesen durch Vorlage eines
gültigen Staatsangehörigkeitsausweises,
gültigen Ausweises über die Rechtsstellung als Deutscher.
Die örtliche Zuständigkeit in Staatsangehörigkeitsangelegenheiten ist in § 17 in Verbindung mit § 27 des Gesetzes zur Regelung von Fragen der Staatsangehörigkeit vom 22. Februar 1955 (BGBl. I S. 65) in der jeweils geltenden Fassung bestimmt; die sachliche Zuständigkeit richtet sich nach Landesrecht.
8.1.4 Heimatlose Ausländer sind fremde Staatsangehörige oder Staatenlose, die die Rechtsstellung eines heimatlosen Ausländers im Bundesgebiet nach dem in § 8 Abs. 1 Nr. 2 bezeichneten Gesetz erworben und diese Rechtsstellung nicht verloren oder sie nach dem Verlust wieder erlangt haben.
8.1.5 Dass der Auszubildende heimatloser Ausländer im Sinne des Gesetzes über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet ist, kann er glaubhaft machen durch folgenden Eintrag der Ausländerbehörde im Pass oder Passersatz: "Der Inhaber dieses Passes/Reiseausweises ist heimatloser Ausländer nach dem Gesetz über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet vom 25. April 1951 und zum Aufenthalt im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland berechtigt."
8.1.6 Die Voraussetzungen des § 8 Abs. 1 Nr. 3 erfüllt, wer den ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat und
nach den Vorschriften des Asylverfahrensgesetzes als asylberechtigt anerkannt worden ist oder
gemäß § 2 Abs. 3 Asylverfahrensgesetz als Asylberechtigter gilt.
Anerkennungen, die vor Inkrafttreten des Asylverfahrensgesetzes nach den §§ 28 ff. des Ausländergesetzes sowie nach der Asylverordnung vom 6. Januar 1953 (BGBl. I S. 3) erfolgt sind, gelten weiter.
8.1.7 Daß der Auszubildende als Asylberechtigter nach dem Asylverfahrensgesetz anerkannt ist oder nach § 2 Abs. 3 Asylverfahrensgesetz als Asylberechtigter gilt, kann er glaubhaft machen durch folgenden Eintrag der Ausländerbehörde im Paß oder Paßersatz: "Der Inhaber dieses Passes/R

References: § 8
 § 8
 § 6
 § 17
 § 27
 § 8
 § 8
 § 2
 § 2