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Timestamp: 2016-10-26 11:32:20+00:00

Document:
S.________, 1941, Beschwerdef�hrer, vertreten durch den Schweizerischen Invaliden-Verband, Froburgstrasse 4, Olten,
A.- S.________, geboren 1941, leidet an den Folgen einer Poliomyelitis. Seit 1. November 1992 bezieht er eine ganze Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 100 %. Die IV-Stelle des Kantons Aargau sprach ihm u.a. Beitr�ge an invalidit�tsbedingte Anpassungen an ein Motorfahrzeug zu. Die vom Versicherten beantragte Kosten�bernahme f�r ein Klimager�t im Auto lehnte die IV-Stelle mit Verf�gung vom 23. Dezember 1997 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ beantragen, es sei die IV-Stelle zu verpflichten, die Kosten f�r den Einbau einer Klimaanlage im Auto zu �bernehmen.
Die IV-Stelle schliesst auf Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung hat keine Vernehmlassung eingereicht.
1.- Nach st�ndiger Rechtsprechung beurteilt der Sozialversicherungsrichter die Rechtm�ssigkeit der streitigen Verwaltungsverf�gung in der Regel nach dem bis zum Zeitpunkt ihrer Er�ffnung eingetretenen Sachverhalt (BGE 121 V 366 Erw. 1b).
2.- Gem�ss Art. 21 Abs. 1 IVG hat der Versicherte im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren er f�r die Aus�bung der Erwerbst�tigkeit oder der T�tigkeit in seinem Aufgabenbereich, f�r die Schulung, die Ausbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angew�hnung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass der Versicherte, der infolge seiner Invalidit�t f�r die Fortbewegung, f�r die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder f�r die Selbstsorge kostspieliger Ger�te bedarf, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne R�cksicht auf die Erwerbsf�higkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel hat.
Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass erg�nzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 IVV an das Eidgen�ssische Departement des Innern �bertragen, welches die Verordnung �ber die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufgef�hrter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgef�hrten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese f�r die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder f�r die Selbstsorge notwendig sind (Abs. 1); Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht, soweit diese f�r die Aus�bung einer Erwerbst�tigkeit oder die T�tigkeit im Aufgabenbereich, f�r die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angew�hnung oder f�r die bei einzelnen Hilfsmitteln ausdr�cklich genannte T�tigkeit notwendig sind (Abs. 2).
Die im Anhang zur Verordnung �ber die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) enthaltene Liste ist insofern abschliessend, als sie die in Frage kommenden Hilfsmittelkategorien aufz�hlt. Dagegen ist bei jeder Hilfsmittelkategorie zu pr�fen, ob die Aufz�hlung der einzelnen Hilfsmittel (innerhalb der Kategorie) ebenfalls abschliessend oder bloss exemplifikatorisch ist (BGE 121 V 260 Erw. 2b mit Hinweisen).
Gem�ss Ziff. 10.05 HVI Anhang (in der von 1. Januar 1997 bis Ende 2000 geltenden Fassung) besteht Anspruch auf invalidit�tsbedingte Ab�nderungen von Motorfahrzeugen, sofern die versicherte Person vollj�hrig ist.
3.- Im Bericht vom 15. August 1997 stellt Dr. med. B.________ fest, der Einbau einer Klimaanlage in das Auto des Beschwerdef�hrers sei �rztlich indiziert und notwendig zur Verbesserung bzw. Gew�hrung der Verkehrssicherheit. Im Rahmen des Postpoliosyndroms w�rden neurovegetative Symptome auftreten, welche einerseits auf �berm�ssige Temperaturschwankungen, anderseits auch auf Hitze- oder K�lteeinwirkung zur�ckzuf�hren seien.
Die f�r das Motorfahrzeug bestimmte Klimaanlage ist daher als Hilfsmittel im Sinne von Ziff. 10.05 HVI Anhang zu qualifizieren (nicht ver�ffentlichtes Urteil H. vom 7. Juni 1999, I 68/99). Es handelt sich um eine infolge des Gebrechens erforderliche invalidit�tsbedingte Ab�nderung eines Motorfahrzeuges (Ziff. 10.05.1, S. 77 der Wegleitung �ber die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung [WHMI], g�ltig ab 1. Januar 1993). Nachdem die Klimaanlage als Hilfsmittel im Sinne von Art. 21 IVG anzuerkennen und die �brigen Anspruchsvoraussetzungen unbestrittenermassen erf�llt sind, f�hrt dies zur Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
tons Aargau vom 22. Juni 1999 und die Verf�gung der
schwerdef�hrer Anspruch auf Kosten�bernahme f�r den
die Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren

References: Art. 21
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 14
 Art. 2
 Art. 21