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Timestamp: 2018-02-18 03:33:08+00:00

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Kategorie » Unsere Gemeinschaft « – BENEDIKTINERINNENABTEI ST. HILDEGARD
Bilder / Kloster / Unsere Gemeinschaft
Sr. Agatha Huba, geb. 1963, Profess 1987, ist zusammen mit Sr. Emmanuela verantwortlich für unsere Bibliothek. Daneben ist sie einer der „guten Geister“ des Hauses und sorgt an vielen Stellen für Ordnung und Sauberkeit. Ihre Hobbies sind das Cellospielen und die Literatur.
Sr. Agnes Hubig, geb. 1931, Profess 1979, war vor ihrem Klostereintritt lange Jahre Krankenschwester. Im Kloster war sie viele Jahre Küchenchefin und arbeitete später mit großem Engagement in der Bibliothek. Heute sorgt sie immer noch mit viel Liebe für den Blumenschmuck im Refektorium.
Sr. Ancilla Ferlings, geb. 1940, Profess 1975, war lange Jahre lang Sekretärin der Äbtissin und bedient den Computer mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Sie erledigt mit flinken Fingern alle möglichen und unmöglichen Schreibarbeiten, verwaltet mit Akribie die Adressdateien und ist auch für die Geschäftsstelle des Freundeskreises eine unersetzliche Hilfe.
Sr. Andrea Stadermann, geb. 1964, Profess 1990, ist ein Kind des Rheingaus. Sie ist unsere Hausmeisterin und als solche für alle Bauarbeiten und für technische Defekte und Reparaturen aller Art in unserem großen Haus verantwortlich. Sie ist aktives Mitglied der Eibinger Feuerwehr, interessiert sich sehr für Fußball und die Musik von Johann Sebastian Bach.
Sr. Anna Stillger, geb. 1937, Profess 1966, war viele Jahre lang unsere treue Hausmeisterin. Seit 2016 ist sie in den wohlverdienten „Ruhestand“ gegangen, sorgt aber immer noch für alle Vorhänge und Gardinen im Haus.
Sr. Barbara Schneider, geb. 1974, Profess 2005, stammt aus dem Fränkischen und war vor ihrem Klostereintritt Altenpflegerin. Sie arbeitet mit viel Freude und großem Engagement in unserer Krankenstation. Darüberhinaus singt sie in der Schola und interessiert sich sehr für Literatur und für die heilige Hildegard.
Sr. Beatrix Wischerath, geb. 1946, Profess 1970, ist unsere Gartenmeisterin und als solche verantwortlich für unser vier Hektar großes Außengelände, für die Blumen und für den Obstbau. Sie hat den Garten in den letzten Jahren z.T. neu gestaltet und in eine wahre Parklandschaft verwandelt. Zusätzlich widmet sich Sr. Beatrix auch den Bränden und Likören aus eigenem Obstanbau.
Sr. Candida Tooten, geb. 1924, Profess 1948, ist seit mehr als vier Jahrzehnten mit der Pflege unseres Friedhofs und des Kreuzgartens (eines der Innengärten unseres Klosteranlage) betraut. Die Gräber sind ihr ein Herzensanliegen, ebenso wie die Liturgie und das Stundengebet, bei dem sie trotz ihres hohen Alters niemals fehlt.
Sr. Christiane Rath, geb. 1951, Profess 1979, war bis 2004 in vielen Bereichen verantwortlich: als 1. Kantorin und 1. Organistin, als Novizenmeisterin und Infirmarin, als Geschäftsführerin des Freundeskreises und als Begleiterin vieler, vor allem junger Menschen. Seit 18 Jahren leidet sie unter einer fortschreitenden Demenzerkrankung und trägt ihre schwere Krankheit mit großer Würde und Tapferkeit.
Sr. Christophora Janssen, geb. 1965, Profess 1988, ist unsere Subpriorin. Vor allem aber ist sie Künstlerin. In ihrer Keramikwerkstatt fertigt sie Großskulpturen und Reliefs zu religiösen Themen. Ihre Werke waren und sind in vielen Ausstellungen zu sehen. Nebenbei sorgt sie sich mit viel Liebe um unsere kranken Mitschwestern und ist zusammen mit Sr. Philippa verantwortlich für unseren Kunstkeller. Last but not least ist sie die „Mutter“ unseres Klosterhundes „Levi“.
Sr. Dominica Wozny, geb. 1944, Profess 1970, stammt aus der Pfalz und ist ihrer Heimat sehr verbunden. Sie hat 40 Jahre lang in der Klosterverwaltung gearbeitet und sorgt nun als guter Geist an der Pforte für unsere Gäste und auch zeitweise für unsere alten und kranken Mitschwestern. Ein besonderes Herz hat sie für die Armen und für die Kinder.
Mutter Dorothea Flandera, geb. 1952, Profess 1982, wurde am 2. August 2016 zur neuen Äbtissin und damit zur 40. Nachfolgerin der heiligen Hildegard gewählt. Sie trat 1979 in die Abtei St. Hildegard ein und legte dort 1985 ihre ewige Profess ab. Als gelernte Diplom-Mathematikerin leitet sie trotz der Belastungen des äbtlichen Dienstes auch weiterhin die klostereigene Restaurierungswerkstatt für kirchliche Archivalien.
Mutter Edeltraud Forster, geb. 1922, Profess 1951, war in der Zeit von 1978 bis 1998 Äbtissin unseres Klosters. In ihre Amtszeit fällt u.a. die Gründung unseres Priorates in Marienrode bei Hildesheim. Auch nach ihrer Amtsniederlegung war Mutter Edeltraud noch lange in der geistlichen Begleitung von Menschen aller Generationen tätig. Heute lebt sie im wohlverdienten Ruhestand.
Sr. Elisabeth Hubrich, geb. 1970, Profess 2002, lebt und arbeitet zur Zeit in Hildesheim.
Sr. Emmanuela Jörgensen, geb. 1938, Profess 1961, ist unsere „Frau für alle Fälle“. Über 30 Jahre lang hat sie die Buch- und Kunsthandlung geleitet und uns als Zeremoniärin die „sancta morum elegantia“ gelehrt. Heute ist sie unsere Bibliothekarin und geschätzte Gesprächspartnerin für viele Menschen aus Nah und Fern.
Sr. Fidelis Hoffmann, geb. 1938, Profess 1965, hat bis zu ihrer Pensionierung 2005 im Rüdesheimer Krankenhaus als Krankenseelsorgerin gearbeitet. Heute ist sie verantwortlich für unsere Innensakristei und pflegt die Paramente und das heilige Altargerät.
Sr. Fides Brücklmayer, geb. 1942, Profess, 1969, ist schon seit ihrem 15. Lebensjahr mit unserer Abtei in Verbindung. Sie arbeitet in der Buchbinderei und im Gästebereich. Mit viel Freude und Kompetenz sammelt und sortiert sie Briefmarken und fertigt kunstvolle Scherenschnitte.
Sr. Francesca Redelberger, geb. 1960, Profess 1986, ist unsere 1. Kantorin und als solche verantwortlich für den Chorgesang und die Schola. Sie ist Chefin unseres Gastbereichs und engagiert sich sehr in der geistlichen Begleitung und in der Kursarbeit. Als „Zelatrix“ ist sie außerdem für die äußere Ordnung im Noviziat zuständig.
Sr. Gisela Happ, geb. 1951, Profess 1975, leitete von 1998 bis 2000 die Gemeinschaft als Priorin-Administratorin. Danach ging sie im Auftrag unseres Ordens als Generalsekretärin der AIM (Alliance Inter-Monastère) nach Paris, wo sie die internationale Hilfe für die benediktinischen Klöster in aller Welt koordinierte. Seit März 2017 lebt und arbeitet sie wieder in unserer Gemeinschaft und leitet das Klostercafé.
Sr. Hiltrud Gutjahr, geb. 1941, Profess 1971, ist seit 2001 als Pilgerseelsorgerin für die Wallfahrer verantwortlich, die zum Schrein der heiligen Hildegard in der Eibinger Pfarrkirche kommen, und hält dort Vorträge, Meditationen und Andachten.
Sr. Innocens Nolte, geb. 1940, Profess 1965, stammt aus dem Sauerland und war einige Jahre in unserer Neugründung in Marienrode. Ihre hauswirtschaftlichen Fähigkeiten hat sie jahrelang als Leiterin unserer Klosterküche eingesetzt. Heute ist sie verantwortlich für die Sakristei und für die Wäsche.
Sr. Josepha Dreckmann, geb. 1930, Profess 1965, hat mehr als 30 Jahre lang mit nie erlahmender Begeisterung Pilger- und Besuchergruppen angesprochen. Sie war lange Innensakristanin und hat dieses Amt inzwischen aus Altersgründen an Sr. Fidelis weitergegeben. Als Hobby betreibt sie Seidenmalerei und fertigt kunstvolle Tücher und Schals.
Sr. Judith Nessel, geb. 1945, Profess 1972, war früher OP-Krankenschwester und wechselte im Kloster vom OP-Besteck zum Goldschmiedewerkzeug. Sie ist diplomierte Meisterin ihres Fachs und fertigt sowohl sakrale Kunst als auch Schmuck. Ihre Arbeiten können in unserem Klosterladen bewundert, erworben oder in Auftrag gegeben werden.
Sr. Jutta Lorenz, geb. 1963, Profess 1991, ist unsere zweite Rheingauerin und kann aus dem Fenster auf ihr Elternhaus schauen. Sie leitet unsere Waschküche, arbeitet in der Restaurierungswerkstatt und übernimmt viele Arztfahrten mit unseren alten und kranken Mitschwestern.
Sr. Katharina Drouvé, geb. 1961, Profess 1985, ist Priorin und als solche Stellvertreterin von Mutter Dorothea. Zudem ist sie als Novizenmeisterin für die Ausbildung und die Begleitung unseres Nachwuchses zuständig. Sie arbeitet außerdem im Gastbereich mit und ist dort Ansprechpartnerin für viele Menschen.
Sr. Klara Antons, geb. 1962, Profess 1985, ist unsere Archivarin und befasst sich intensiv mit unserer Hausgeschichte und mit dem Thema „Beuroner Kunst“. Sie ist außerdem Kantorin und begeistert sich immer neu für die Liturgie. Im Klosterladen ist sie verantwortlich für die Faktura und den Versand sowie für die Firma „Dinkel und Likör“.
Sr. Lydia Stritzl, geb. 1959, Profess 1991, ist erste Organistin. Sie arbeitet im Klosterladen mit und ist außerdem in verschiedenen Seelsorgebereichen tätig: sie ist verantwortlich für unsere Oblatengemeinschaft, arbeitet im Bereich der Militärseelsorge und begleitet viele Gäste in ihren Exerzitien. Zudem ist sie Vorsitzende des Ordensrats im Bistum Limburg.
Sr. Maria-Agnes Dollwet, geb. 1930, Profess 1959, ist zwar offiziell im Ruhestand. Da sie aber unsere fleißige Hausfrau par excellence ist, backt sie an Festtagen für uns weiter Brot und Kuchen. Ein besonderes Herz hat sie für unseren Mariengarten (der 2. Innengarten unseres Klosters), den sie immer noch mit grünem Daumen hegt und pflegt.
Sr. Maria-Hildegard Heller, geb. 1926, Profess 1956, ist vielen Menschen durch ihre frühere Tätigkeit an der Klosterpforte und in der Sakristei bekannt. Mit ihrer freundlichen und zuvorkommenden Art leistet sie unseren hilfsbedürftigen kranken Mitschwestern viele kleine Dienste, die ihnen das Leben erleichtern.
Sr. Maria-Magdalena Tikvic, geb. 1966, Profess 2002, leitet als Schneidermeisterin unsere Hausschneiderei. Viele Besucher unserer Abtei sind ihr bereits an der Klosterpforte begegnet, an der sie mit viel Freude und großem Engagement mitarbeitet. Seit neuestem hilft sie auch mit in der Sakristei.
Sr. Maria-Regina Jaster, geb. 1960, Profess 1987, war vor ihrem Eintritt Postbeamtin. Sie arbeitet schon seit vielen Jahren in unserer Hausschneiderei und singt mit großem Eifer in der Schola. Zudem kümmert sie sich rührend um unsere alte Sr. Martina. Dank ihres akribisch geführten Hauskalenders können wir keinen Festtag bei uns und in Marienrode vergessen.
Sr. Marion Lange, geb. 1953, Profess 1977, ist die rechte Hand von Sr. Dorothea in der Restaurierungswerkstatt. Im Nebenberuf betreut sie unseren hauseigenen „Tante-Emma-Laden“ und begleitet verschiedene Menschen auf ihrem geistlichen Weg.
Sr. Martina Spindler, geb. 1933, Profess 1961, stammt aus Eltville im Rheingau. In den vielen Jahren, in den sie unsere Hausschneiderei geleitet hat, gingen unzählige Gewänder, Schleier und Kukullen durch ihre Hände. Heute lebt sie in der Krankenstation und hilft noch ein wenig in der Schneiderei mit.
Sr. Maura Zátonyi, geb. 1974, Profess 2001, studierte Altphilologie in Budapest und promovierte 2011 zum Doktor der Philosophie an der Universität Mainz, anschließend absolvierte sie ein Theologiestudium in Sankt Georgen/Frankfurt am Main. Sie ist in der Hildegard-Forschung unserer Abtei tätig. 2011-2012 arbeitete sie an den theologischen Gutachten für das Verfahren der Heiligsprechung und der Erhebung Hildegards zur Kirchenlehrerin mit. Ihre Liebe gilt auch der Musik und der Orgel.
Sr. Michaela Loch, geb. 1955, Profess 1980, verbindet eine große Liebe mit ihrer Heimatstadt Essen und dem Ruhrgebiet. Seit nunmehr 20 Jahren gehört sie zum „lebenden Inventar“ unseres Klosterladens und ist mit ihrer immer freundlichen Art sehr beliebt bei Kunden und Besuchern. Ihre künstlerische Ader pflegt sie in der Beschriftung von Kerzen und in kalligraphischen Arbeiten.
Sr. Mirjam Kämpf, geb. 1981, Profess 2011, absolvierte in Wiesbaden an der „Wiesbaden Business School“ erfolgreich den Studiengang „Business & Law“, der die Bereiche Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht und Steuerrecht kombiniert. Seither arbeitet sie in der Klosterverwaltung und in der Buchhaltung.
Sr. Mona Grimm, geb.1969, stammt aus Thüringen und war vor ihrem Eintritt viele Jahre als Beamtin im öffentlichen Dienst tätig. Darüber hinaus ist sie auch Heilpraktikerin. Sie arbeitet mit in der Hausmeisterei und im Garten. In Ihrer Freizeit sammelt und trocknet sie gerne Kräuter, die dann im Noviziat als Tee zum Einsatz kommen.
Sr. Petra Knauer, geb. 1959, Profess 2016, war bis zu ihrem Austritt 1995 Kantorin und Zelatrix. Von 1995 bis 2011 arbeitete sie als Missionarin in Bolivien. Im Jahr 2012 trat sie wieder in unsere Gemeinschaft ein und ist seither im Klosterladen tätig. Seit zwei Jahren betreut und begleitet sie auch „unsere“ syrische Flüchtlingsfamilie.
Sr. Philippa Rath, geb. 1955, Profess 1992, betreut seit 12 Jahren unsere demenzkranke Sr. Christiane. Sie ist außerdem als Stiftungsvorstand verantwortlich für unsere „Klosterstiftung Sankt Hildegard“ und kümmert sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und um unseren Freundeskreis. Zusammen mit Sr. Christophora ist sie zudem Kuratorin unseres Kunstkellers.
Sr. Placida Robertz, geb. 1981, Profess 2004, stammt vom Niederrhein. Sie arbeitet hauptamtlich in unserer Restaurierungswerkstatt. Als Hobby pflegt sie die Acryl-Malerei und beschäftigt sich dabei in abstrakter Form mit religiös-geistlichen Themen.
Sr. Raphaela Brüggenthies, geb. 1980, Profess 2011, ist Dipl.-Theologin und stammt aus dem Erzbistum Paderborn. Zur Zeit absolviert sie am Zentrum für Interreligiöse Studien (ZIS) der Universität Bamberg ein Aufbaustudium, das vor allem die drei monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam), deren Quellentexte und Traditionen in den Blick nimmt.
Sr. Scholastica Steinle, geb. 1949, Profess 1976, war als Cellerarin viele Jahre lang verantwortlich für die Wirtschaft, die Finanzen und die Verwaltung unseres Klosters. Sie leitete 15 Jahre lang unsere gesamten Baumaßnahmen. Derzeit lebt sie für eine längere Erholungszeit außerhalb der Gemeinschaft.
Sr. Thekla Baumgart, geb. 1965, Profess 1994, ist eine „waschechte“ Bremerin. Obwohl sie als Norddeutsche eigentlich Bier bevorzugt, hat sie im Kloster den Beruf der Winzerin erlernt. Sie leitet unser Klosterweingut und arbeitet auch in der Vinothek des Klosterladens mit. Als Zeremoniärin ist sie außerdem für die äußeren Abläufe in der Liturgie zuständig.
Sr. Ursula Bonin, geb. 1963, Profess 1992, ist gebürtige Berlinerin. Sie ist Computer-Fachfrau und kann PCs nicht nur reparieren, sondern auch aufrüsten und selbst bauen. Seit kurzem beschäftigt sie sich zusammen mit Sr. Klara intensiv mit unserer Hausgeschichte.
Sr. Veronica Erichsen, geb. 1938, Profess 1961, ist aus Dänemark zu uns gekommen. Sie ist eine gesuchte Exerzitienmeisterin in unserem Gästehaus und „geistliche Mutter“ vieler Menschen, die zu uns kommen.
Kloster / Unsere Gemeinschaft
Schon seit vielen Jahren sind uns unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unentbehrliche Stützen bei der Arbeit. In großer Loyalität halten sie durch „Dick und Dünn“ zu uns und gehören so im weiteren Sinne zur klösterlichen Familie.
Frau Annelie Walter arbeitet im Klosterladen, und das seit 1997. Ihr Bereich ist der Wein- und Dinkelverkauf. Durch ihre Fachkenntnis in Sachen Wein und ihre fröhliche, gewinnende Art ist sie die allerbeste Werbung für unsere „edlen Tropfen“.
Frau Johanna Ziesing ist seit Mai 2015 Leiterin unseres Klosterladens. Sie ist seit 30 Jahren leidenschaftliche Buchhändlerin und hat viel Freude an dem umfangreichen und vielfältigen Sortiment des Klosterladens. Sie liebt den Kontakt mit Menschen und gibt ihre Begeisterung für die vielen schönen Dinge im Klosterladen gerne an die Kunden weiter.
Frau Petra Hunfeld, die seit 2013 in unserem Klosterladen mitarbeitet, ist gelernte Buchhändlerin und war nach einem Studium mehrere Jahre lang im Verlagswesen tätig. Sie liebt es, nah am Buch und nah an den Menschen zu sein und ist gleichermaßen vor und hinter den Kulissen des Klosterladens präsent. Sie ist Mutter von drei Söhnen, die auch schon hin und wieder Buchempfehlungen abgeben.
Frau Petra Biala ist gelernte Bankkauffrau und hat ihren Beruf wegen eines Familiennotfalls 2014 aufgegeben. Seit 2016 ist sie in unserem Klosterladen tätig und für den Wareneingang zuständig. Besonders viel Freude macht ihr auch der sporadische Einsatz in der Vinothek. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern.
Frau Bettina André-Kunz unterstützt unsere Gastschwestern und trägt viel zu einer offenen und gastfreundlichen Atmosphäre an der Pforte bei. Schon ihr Vater, Herr André, arbeitete in den fünfziger Jahren bei uns, und seine Tochter war einst eines der ersten „Klimperkinder“ unserer Sr. Gertrud, die einer großen Schar von Jungen und Mädchen Gitarrenunterricht gab.
Herr Arnulf Steinheimer arbeitet seit 1990 als Winzermeister in Weinberg und Weinkeller. Er ist mit sichtbarer Freude und mit großem Erfolg immer darauf bedacht, die Qualität unserer Weine noch zu verbessern. 6,5 Hektar bearbeitet Herr Steinheimer, und es kann passieren, dass er bei der Rückkehr aus dem Weinberg sagt: “Schade, dass man heimkommen muss, weil man nichts mehr sieht.“
Herr Paul Korn aus Aulhausen ist seit Februar 2013 der Leiter unserer Klosterküche. Nach 15 Jahren Tätigkeit in der Gastronomie bringt er viel Erfahrung und Kreativität in der Zubereitung der Speisen und in der Teamleitung mit. Seine fröhliche Art und seine Kochkünste erfreuen gleichermaßen uns Schwestern, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Gäste.
Herr Daniel Vaszi kommt aus Aulhausen und ist seit 1. April 2016 Stellvertreter unseres Küchenleiters. Er ist gelernter Koch und hat trotz seines fast jugendlichen Alters schon 10 Jahre Berufserfahrung. Besondere Freude bereitet es ihm, zusammen mit Herrn Korn neue Brot- und Kuchenrezepte für unser Klostercafé zu kreieren.
Frau Rika Kohli, geb. 1968 in Afghanistan, lebt seit 25 Jahren in Deutschland und liebt ihre neue Heimat, den Rheingau, sehr. Viele Jahre pflegte sie mit viel Liebe und Engagement unsere Gästezimmer. Heute arbeitet sie mit ebensolchem Engagement mit in der Restaurierungswerkstatt.
Besonders gerne stellen wir Ihnen drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor, die tagtäglich aus den Rheingauwerkstätten für behinderte Menschen kommen und bei uns einen sogenannten ausgelagerten Arbeitsplatz haben: Herr Stefan Houda ist seit 2004 bei uns und arbeitet in der Küche; Frau Dara Grujic hilft im Klosterladen und in unserer Firma Dinkel und Frau Simone Fuchs schließlich ist unsere hauptamtliche Spülerin und verstärkt damit das Küchenteam. Alle drei sind uns eine große Hilfe – und ein ebenso großes Vorbild. Mit welchem Eifer und welcher Freude tun sie ihre Arbeit!
Kloster / Oblatengemeinschaft / Unsere Gemeinschaft
Verein der Freunde unserer Abtei
Freundeskreis / Kloster / Unsere Gemeinschaft
Benediktinerinnen und Benediktiner haben die abendländische Kultur entscheidend geprägt. Ihre Klöster sind auch heute Zentren gelebten Glaubens und gesellschaftsprägender Kraft. Gerade in unserer Zeit sind viele Menschen auf der Suche nach einer gemeinsamen, von Glaube und Werten geprägten Zukunft und nach Orten, die Ankerplätze sein können, um wieder neu aus den Quellen der Tradition zu schöpfen.
In unserem Land zählt die Abtei St. Hildegard in Rüdesheim zu den großen Klöstern, die Tradition und Moderne miteinander verbinden. Tag für Tag legen die Schwestern Zeugnis ab für die geistige Weite und Menschenfreundlichkeit, für die Glaubenskraft und das mutige Engagement, die einst den heiligen Benedikt und die heilige Hildegard geprägt haben.
Der Verein der Freunde der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard e.V. will die Schwestern in ihren vielfältigen Aufgaben unterstützen. Umgekehrt bieten wir den Mitgliedern des Vereins jedes Jahr ein umfangreiches und anspruchsvolle Veranstaltungsprogramm mit Konzerten, Vorträgen und Einkehrtagen. Schließen Sie sich unserem Freundeskreis an. Wir sind offen für jedermann und freuen uns auf Ihr Kommen.
Sophie Gräfin zu Eltz
Verein der Freunde der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard e.V.
1. Vorsitzende: Sophie Gräfin zu Eltz
2. Vorsitzende: Äbtissin Dorothea Flandera OSB
Schriftführerin: Dr. Katrin Lege
Schatzmeisterin: Susanne Zeidler
1. Vorsitzender des Beirats: Alois Konstantin Fürst zu Löwenstein
2. Vorsitzende des Beirats: Barbara Lehnard
Geschäftsstelle: Sr. Philippa Rath OSB
Telefon: 06722/488-143
Telefax: 06722/499-178
E-Mail: freundeskreis@abtei-st-hildegard.de
Beitrittserklärung (PDF) downloaden
freundesk_2016_august_low
Ihr Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung Ihres Kreditinstitutes genügen gem. § 50 Abs. 2 Nr. 2 b) EStDV bei Zuwendungen (Mitgliedsbeiträge oder Spenden) bis 200 Euro als Nachweis Ihrer Zuwendung, wenn diese gemeinsam mit unserem „Beleg gemäß § 50 Abs. 2 Nr. 2 b) EStDV“ (siehe Download) dem Finanzamt vorgelegt werden.
Ab einer Einzelzuwendung von 200 Euro erhalten Sie von uns eine gesonderte Zuwendungsbestätigung.
Für Ihre Bereitschaft, den Freundeskreis der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard bei seiner Arbeit durch Ihre Zuwendung zu unterstützen, danke ich Ihnen – auch im Namen der Benediktinerinnen – sehr herzlich.
Beleg gemäß § 50 Abs. 2 Nr. 2 b) EStDV downloaden:
Feststellungsbescheid – Finanzamt Rheingau-Taunus downloaden:
Ansprache von Äbtissin Clementia Killewald OSB
anlässlich der Gründung des
„Vereins der Freunde der Benediktinerinnenabtei St.Hildegard e.V.“
am 11. Oktober 2001
Sehr verehrte, liebe Gäste, liebe Freunde unseres Hauses,
in einer Zeit, die sich erschreckend feindselig präsentiert, in der Terror und Krieg schon fast zum Alltag gehören, eine Zeit, in der ein schmerzhafter Riss zerstörten Vertrauens durch die Völkergemeinschaft geht, sind Sie heute zu uns gekommen, um einen Freundeskreis der Abtei St.Hildegard zu gründen. Von Herzen danke ich Ihnen für Ihr Kommen, auch im Namen unserer ganzen Gemeinschaft. Ich danke Ihnen für Ihr Wohlwollen, Ihre Bereitschaft mit uns zu gehen, Ihre Freundschaft, die zum Teil schon über mehrere Generationen währt. Sie ist für uns nichts Selbstverständliches, sondern ein kostbares Geschenk.
Warum, so habe ich mich gefragt, gründen wir erst heute, fast 100 Jahre nach unserem Einzug in dieses Haus, fast 100 Jahre nach der Neugründung unserer Abtei einen Freundeskreis? „Die Geschichte eines Hauses ist die Geschichte seiner Bewohner. Die Geschichte seiner Bewohner ist die Geschichte ihrer Zeit. Und die Geschichte ihrer Zeit ist die Geschichte Gottes.“, sagt Wilhelm Raabe. Eine Abtei war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ähnlich wie eine Familie eine kleine Welt für sich. Eine Ecclesiola innerhalb der großen Kirche, von ihr getragen und doch selbständig, exemt. Eine monastisch-kontemplative Gemeinschaft war eine geschlossene Gemeinschaft, und in dieser Geschlossenheit lag auch ihre Kraft.
Geschlossen bedeutet nicht verschlossen. Wir haben, wenn ich das richtig sehe, immer sehr herzliche und gute Beziehungen zu unserer Stifterfamilie, den Fürsten zu Löwenstein, gehabt, noch vertieft durch den Eintritt unserer Schwester Monika zu Eltz, der Enkelin des Stifters. Wir waren immer in Verbindung mit unseren Bischöfen, der Ortsgemeinde und der Abtei Maria Laach. Und wir hatten auch viele Freunde, die wir unter dem Namen Wohltäter – Benefactores – mit ihren Anliegen in Dankbarkeit vor Gott brachten und denen wir bis heute viel zu danken haben. Die Geschichte unserer Zeit brach auch in die Geschlossenheit unseres Monasteriums ein, als die Gemeinschaft 1941 von der Gestapo vertrieben wurde. Sie fand schwesterliche Aufnahme bei verschiedenen apostolischen Gemeinschaften, und die Verbundenheit mit den Armen Dienstmägden Jesu Christi in Dernbach, den Franziskanerinnen in Waldbreitbach und den Borromäerinnen in Bingen ist bis heute geblieben. 1945 kehrten unsere Mitschwestern zurück und nahmen das monastische Leben wieder auf.
Doch die Gemeinschaft war eine andere geworden. Unter unserer 2.Äbtissin, Mutter Fortunata Fischer, wurde die Trennung zwischen Chorfrauen und Laienschwestern aufgehoben und 1967 kirchlich bestätigt. Nach dem Konzil wurden die Beziehungen zwischen den Abteien der Beuroner Kongregation immer freundschaftlicher und offener. Hatten wir bis dahin in freundlicher Distanz nebeneinander hergelebt, jede Gemeinschaft bedacht auf ihre Eigenart, so brachten Äbtekonferenzen, Treffen der Ökonominnen und jährliche gemeinsame Studientage für die Novizinnen eine ganz neue Annäherung unserer Klöster. In einer neuen Weise nahmen und gaben wir teil an den Fragen der Gegenwart, an Sorgen, Nöten und notwendigen Entscheidungen. Die Eigenart eines jeden Klosters blieb bewahrt, was sich vor allem in der Gestaltung der Liturgie niederschlug. Aber diese Unterschiede trennten uns nicht mehr.
Unsere Gemeinschaft entschloss sich, beim lateinischen Chorgebet zu bleiben und durch die Erstellung eines deutsch-lateinischen Psalteriums und eigener Faszikel für die Gäste die Vorgaben des Konzils einzubringen und die „participatio actuosa“ zu ermöglichen. So sind wir in eine größere Offenheit hineingewachsen, in die Einsicht, dass wir keine kleine, autarke und geschlossene Welt mehr sind, dass die Geschichte unserer Zeit auch unsere Geschichte ist, dass wir Freunde brauchen, um in dieser Welt bestehen zu können.
Auch die Welt hatte Erwartungen an uns. Zunächst anfanghaft im Hildegard-Jubiläumsjahr 1979 – entscheidend aber seit dem 900. Geburtsjubiläum unserer Klosterpatronin 1998 und seiner Vorbereitung – sind neue Anfragen und neue Aufgaben an uns herangetragen worden. Durch die zahlreichen Besucher, die in diesem Jahr zu uns kamen, 200.000 allein im Hildegard-Jubiläumsjahr 1998, erfuhren wir von der Verunsicherung und Suche nach Orientierung der heutigen Menschen. In Vorträgen und Seminaren versuchten wir, Hilfen anzubieten und benediktinische Werte wie Beständigkeit, „Discretio“ (weise Maßhaltung), Ehrfurcht und eine bewusste Lebensordnung und Lebensgestaltung aus der Liturgie den fragenden Menschen nahe zu bringen. Die Hildegard-Forschung wurde vorangetrieben und mehrere Mitschwestern beschäftigten sich intensiv mit dem Leben und den Werken Hildegards, um ihre erstaunlich zeitgemäße Lehre ins Heute zu erschließen. Aus dieser Zeit stammen auch viele Kontakte mit unserer Ortsgemeinde und über den Rhein nach Bingen bis nach Mainz. Wir freuen uns daher sehr, dass wir hier und heute an diese Kontakte anknüpfen können und alte Freunde und „Mitkämpfer“ aus dem Jubiläumsjahr unter uns haben.
Im Jahr 2000 waren wir im Christuspavillon der EXPO sechs Monate lang engagiert und haben dort nicht nur reiche ökumenische Kontakte geknüpft, sondern auch festgestellt, dass der Kirche Fernstehende sich heute ganz neu für unsere benediktinischen Werte interessieren. Seit nunmehr drei Jahren veranstalten wir im September „Tage der offenen Tür“, an denen wir den Menschen teil geben an unserem Beten und Arbeiten. Eine Mitschwester von uns ist inzwischen als Krankenhausseelsorgerin tätig, eine andere arbeitet in der Militärseelsorge. Regelmäßig folgen unsere Hildegard-Expertinnen Einladungen zu Vorträgen auf Symposien und anderen Veranstaltungen. Den zunehmenden Bitten nach geistlicher Begleitung und Exerzitien versuchen wir hier vor Ort nachzukommen. Über unsere Homepage hat sich seit einem Jahr sozusagen ein virtueller Freundeskreis begründet. Viele Menschen, mit denen wir via Internet in Kontakt sind, warten schon auf die offizielle Gründung des Freundeskreises und möchten Mitglied werden.
Wie verstehen wir einen solchen Freundeskreis? Mir kam das Symbol der Brücke in den Sinn. Die Brücke verbindet getrennte Ufer, dient der Einheit, vermag das Entfernte anzunähern – sie ist somit ein Zeichen der Hoffnung auf Zukunft. Wir brauchen eine Brücke, die uns mit der modernen Welt verbindet, damit wir unseren eigenen Weg in die Zukunft gehen können. Im Letzten sehen wir unseren Auftrag ganz einfach darin, die Welt an Gott zu erinnern, ihr mit unseren schwachen Kräften, in aller Angefochtenheit auch einen Weg in die Zukunft zu zeigen.
Wir gründen einen Freundeskreis. „Einen anderen Grund vermag niemand zu legen als den, der gelegt ist, und das ist Jesus Christus“ (1 Kor 3,11). Auf diesem Grund wollen wir es wagen, unsere Geschichte fortzuschreiben – mit Ihrer Hilfe.
Satzung des Vereins der Freunde der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard e. V.
(1) Der Verein führt den Namen „Verein der Freunde der Benediktinerinnenabtei St.Hildegard e. V.“
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Rüdesheim am Rhein.
(3) Der Verein wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rüdesheim eingetragen.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts ,.Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gül-tigen Fassung (zur Zeit §§ 51 ff. der Abgabenordnung und Anlage 7 Ziffer 5 der Ein-kommenssteuerrichtlinien).
(2) Zweck des Vereins ist, die Benediktinerinnenabtei St.Hildegard, Rüdesheim/Eibingen bei der Erfüllung der kulturellen, geistlichen und seelsorglichen Aufgaben ideell und materiell zu unterstützen. Dazu gehören: die Förderung der Liturgie und des Gregorianischen Chorals sowie deren Vermittlung in unsere Zeit; die Pflege der benediktinischen Werte und Tradition und deren Weitergabe an die Menschen von heute; die Bewahrung und Weitergabe des Erbes der hl. Hildegard von Bingen Er tut dies insbesondere dadurch, dass er Mittel für die Erhaltung, Restaurierung und den zeitgemäßen Ausbau der Abteikirche und der Klostergebäude, für die festliche Durchführung der Kirchenmusik, für die Bibliothek, für die Erforschung der Werke der hl. Hildegard und der Geschichte der Abtei St.Hildegard sowie deren Publikationen zur Verfügung stellt. Ansonsten berät der Verein die Abtei St.Hildegard unentgeltlich und uneigennützig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.
(3) Die zur Erfüllung des Vereinszwecks erforderlichen finanziellen Mittel werden aufgebracht durch Beiträge der Mitglieder, Spenden, Erlöse von Veranstaltungen, Leistungen und Zu-wendungen von dritten Personen bei Veranstaltungen.
(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke,
(2) Einrichtungen, die nicht Zweckbetriebe im Sinne des § 65 AO sind, sollen nicht unterhal-ten werden.
(1) Mitglieder des Vereins können Einzelpersonen, juristische Personen und sonstige Körper-schaften werden. Über die mit rechtsverbindlicher Unterschrift beantragte Aufnahme entscheidet der Gesamtvorstand mit einfacher Mehrheit.
(2) Der Austritt aus dem Verein kann unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen. Der Austritt ist dem Gesamtvorstand schriftlich zu erklären. Bei Körperschaften und juristischen Personen endet deren Mitgliedschaft mit ihrer Auflösung; die Mitgliedschaft natürlicher Personen endet mit deren Tod.
(3) Auf Antrag des Gesamtvorstandes kann ein Mitglied nach Anhörung durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein schwerwiegender Grund vorliegt. Der Antrag auf Ausschluss ist dem auszuschließenden Mitglied drei Wochen vor der Versammlung mitzuteilen. Der Ausschluss wird mit Beschlussfassung wirksam. Ist das ausgeschlossene Mitglied nicht anwesend, so teilt der 1. Vorsitzende unverzüglich durch eingeschriebenen Brief diesen Ausschluss dem ausgeschlossenen Mitglied mit.
(4) Ein Mitglied scheidet außerdem durch Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus. Die Streichung erfolgt, wenn das Mitglied mit 2 Jahresbeiträgen im Rückstand ist und diese Beiträge nach schriftlicher Mahnung durch den 1. Vorsitzenden nicht innerhalb von drei Monaten von der Absendung der Mahnung an voll entrichtet. Die Mahnung muss mit eingeschriebenem Brief an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des Mitgliedes ge-richtet sein. In dieser Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden. Die Streichung wird auch vorgenommen, wenn die Mahnung als unzustellbar zurückkommt. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Gesamtvorstandes und braucht dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gegeben zu werden.
(5) Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile in ihrer Eigenschaft als Mitglieder; auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(6) Bei Erlöschen der Mitgliedschaft oder bei Aufhebung oder Auflösung des Vereins haben die Mitglieder keinerlei Ansprüche gegen den Verein.
(7) Der Gesamtvorstand kann in besonderen Fällen Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
Der Verein kann Personen, die sich um die Abtei St.Hildegard besonders verdient ge-macht haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen.
(1) Es ist ein jährlicher Mitgliedsbeitrag zu zahlen, dessen Höhe und Fälligkeit auf Vorschlag des Gesamtvorstandes durch die Mitgliederversammlung bestimmt wird. Im Einzelfall kann der Gesamtvorstand den jährlichen Mitgliedsbeitrag erlassen.
(2) Förderbeiträge und Spenden sind erwünscht.
c) der Beirat § 8 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Sie regelt die Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht vom Gesamtvorstand wahr-genommen werden. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:
a) Wahl der von der Mitgliederversammlung zu benennenden Gesamtvorstandsmitglieder und der Rechnungsprüfer,
c) Entgegennahme der Berichte des Gesamtvorstandes und der Rechnungsprüfer,
d) Entlastung des Gesamtvorstandes nach Rechnungslegung,
g) Auflösung des Vereins,
h) sonstige gesetzliche Aufgaben.
(2) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden schriftlich einberufen, bzw. bei Verhinderung durch dessen Stellvertreterin
a) sooft das Interesse des Vereins es erfordert, mindestens jedoch einmal im Jahr,
b) wenn mindestens ein Zehntel der Vereinsmitglieder die Einberufung verlangt unter Angabe der Zwecke und der Gründe,
c) beim Ausscheiden eines Gesamtvorstandsmitgliedes binnen angemessener Frist.
(3) Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss schriftlich unter Angabe der Tagesord-nungspunkte mit einer Frist von zwei Wochen erfolgen. Die Mitgliederversammlung wird von dem 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch die Stellvertreterin geleitet. Ist auch diese verhindert, so bestimmt die Mitgliederversammlung aus den anwesenden Gesamtvorstandsmitgliedern den Versammlungsleiter .
(1) Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder.
(2) Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
(3) Zur Beschlussfassung über die Änderung der Satzung ist die Anwesenheit von einem Drittel der Vereinsmitglieder erforderlich, eine solche von zwei Dritteln bei der Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins. Ist die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Auf diesen Tatbestand ist in der Einladung hinzuweisen. Diese Versammlung darf frühestens einen Monat nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber jedenfalls spätestens drei Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen. Beschlüsse über eine Satzungsänderung sowie der Beschluss über die Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder.
(4) Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn ein Fünftel der erschienenen Mitglieder dies wünscht. In Personalangelegenheiten genügt der Wunsch eines einzelnen Mitglieds zur Durchführung einer geheimen Abstimmung.
(5) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, in der Ort und Zeit der Versammlung sowie die Anträge und das jeweilige Abstimmungsergebnis festgehalten werden. Das Protokoll ist von dem jeweiligen Versammlungsleiter, sowie dem Protokollführer zu unterschreiben. Wenn mehrere Versammlungsleiter tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die gesamte Niederschrift gemeinsam mit dem Protokollführer. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.
(1) Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus sechs Mitgliedern, nämlich dem ersten Vorsitzenden, der jeweiligen Äbtissin, bzw. der jeweiligen Oberin der Abtei St.Hildegard oder einer von ihr benannten Stellvertreterin aus dem Konvent der Abtei St. Hildegard als geborene Stellvertreterin, dem Schriftführer, dem Schatzmeister, sowie dem Vorsitzenden des Beirats und dessen Stellvertreter. Der erste Vorsitzende, Schriftführer und Schatzmeister werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie bleiben auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl des Gesamtvorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Zu Gesamtvorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins bestellt werden. Die Wahl erfolgt einzeln offen oder geheim, falls ein Mitglied dies wünscht.
(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB durch den 1. Vorsitzenden zusammen mit der Stellvertreterin oder durch einen dieser beiden zusammen mit dem Schatzmeister vertreten. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Schatzmeister nur handeln darf, wenn der 1. Vorsitzende oder die Stellvertreterin verhindert ist.
(3)) Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.
§ 11 Aufgaben des Gesamtvorstandes
(1) Dem Gesamtvorstand obliegt die gesamte Geschäftsführung und die Verwaltung des Vereins-vermögens.
(2) Der 1. Vorsitzende oder dessen Stellvertreterin beruft die Sitzungen des Gesamtvorstandes unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein.
(3) Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Er beschließt mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Ist der 1. Vorsitzende nicht anwesend, so entscheidet bei Stimmengleichheit die Stimme der Stellvertreterin.
(4) Die Beschlussfassung kann durch schriftliche Zustimmung aller Gesamtvorstandsmitglieder erfolgen (Umlaufverfahren).
(5) Die Buchführung und die Erstellung des Jahresabschlusses werden vom Schatzmeister wahrgenommen.
(6) Dem Vereinsvorsitzenden und seiner Stellvertreterin obliegen gemeinsam die Berufung der Mitglieder des Beirates.
Der Gesamtvorstand kann zur Wahrnehmung seiner Aufgaben einen Geschäftsführer ernennen. Er ist an die Weisungen des Gesamtvorstandes gebunden.
§ 13 Geschäftsjahr und Rechnungsprüfung
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Kasse und Rechnung des Vereins sind mindestens einmal jährlich durch zwei von der Mitgliederversammlung beauftragte Personen zu prüfen.
(1) Zur Förderung der Zwecke des Vereins erfolgt die Berufung eines Beirates, der maximal aus 20 Vereinsmitgliedern besteht. Die Berufung erfolgt auf einen Zeitraum von drei Jahren. Wiederberufung ist möglich.
(2) Der Beirat soll sich, sooft es die Geschäfte erfordern, jedoch mindestens einmal im Jahr versammeln. Der Vereinsvorsitzende beruft den Beirat ein.
(3) Der Beirat bestellt seinen Vorsitzenden und dessen Vertreter auf die Dauer von vier Jahren.
(4) Der Beirat ist vom Gesamtvorstand laufend über alle wichtigen Belange zu unterrichten. Der Beirat ist berechtigt und verpflichtet, den Gesamtvorstand zu beraten und ihm Anregungen zu geben. In diesem Fall kann der Beirat vom Gesamtvorstand Auskunft über den Stand der Vereinsangelegenheiten verlangen. Hierzu kann der erste Vorsitzende des Beirats den Beirat einberufen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Träger der Benediktinerinnenabtei St.Hildegard e.V. bzw. deren Rechtsnachfolger, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden haben.
Sollten im Zuge von Eintragungsverfahren, durch das Registergericht oder das Finanzamt angeregt, redaktionelle Satzungsänderungen erforderlich werden, so ist hierzu der Gesamtvorstand berechtigt. Der Vorsitzende hat darüber der nächsten Mitgliederversammlung zu berichten.
Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 11.10.2001 beschlossen: Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rüdesheim eingetragen ist.
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References: § 50
 § 50
 § 50
 § 65
 § 8
 § 26

§ 11

§ 13