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Timestamp: 2018-08-18 02:24:33+00:00

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Geänderte Fassung vom 14.Februar 2014
Satzung für den „Linzgau Literatur Verein e.V.“
§ 1. 1 Der Verein führt den Namen "Linzgau Literatur Verein", abgekürzt „LILIVE“. Ab Eintrag ins Vereinsregister wird der Zusatz „e.V.“ hinzugefügt.
§ 1. 2 Der Verein hat seinen Sitz in Am Waldeck 2, 88699 Leustetten, und wurde am 17. Dezember 2012 errichtet. Die Domain lautet „www.lili-ve.com“.
§ 1. 3 Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.
§ 1. 4 Das Geschäftsjahr des Vereins ist das jeweilige Kalenderjahr.
§ 1. 5 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
§ 2. 1 Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere der regionalen und deutschen Gegenwartssprache und Pflege der schriftlichen Ausdrucksform.
Der Satzungszweck soll insbesondere durch Pflege der Lesekultur und durch Sichtung sowie Förderung aktueller Literatur in der Region und im gesamten deutschen Sprachraum sowie den künstlerischen und fachlichen Austausch unter den Vereinsmitgliedern verwirklicht werden.
Ziel ist zudem, neue Talente in Werkrunden und in Lesungen zu fördern und dieselben bei Veröffentlichungen zu unterstützen, soweit diese dem Verein förderungswürdig erscheinen.
Desgleichen ist es Ziel, Menschen aus der Region (ggf. durch Auslobungen) zum Schreiben anzuregen und deren Schreibergebnisse der Öffentlichkeit in geeigneter Form zu präsentieren.
Dazu finden mindestens einmal im Quartal Lesungen und Sitzungen mit Diskussionen, Werkdokumentationen und Werkberichten statt.
Die Herausgabe eines Jahrbuches soll angestrebt werden.
Berichte von Kleingruppen, die sich öfter treffen wollen, werden in die Dokumentation aufgenommen.
§ 2. 2 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 2. 3 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§ 2. 4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 2. 5 Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.
Die Zahlung einer Entschädigung der für den Verein aufgewendeten Zeit ist nur auf Beschluss der Mitgliederversammlung zulässig, und nur dann zulässig, wenn ein Mitglied in erheblichem Maße über seine allgemeinen Pflichten als Mitglied hinaus für den Verein tätig geworden ist.
Fahrt- und Übernachtungskosten der Mitglieder zur Teilnahme an Vereinsversammlungen werden nicht erstattet. Die Teilnahme an Vereinsversammlungen ist freiwillig.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die von mindestens einem Vereinsmitglied vorgeschlagen wurde.
Über den Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.
Die Ablehnung eines Interessenten aufgrund seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, oder seiner religiösen oder politischen Anschauungen ist unzulässig.
Der Vorstand kann die Aufnahme eines Interessenten verweigern, wenn sachliche Gründe gegen die Aufnahme des Interessenten sprechen.
Sachliche Gründe, die zur Ablehnung eines Mitgliedes führen können, liegen insbesondere vor, wenn zu besorgen ist, dass ein Grund vorliegt, der zum Ausschluss des Mitgliedes aus dem Verein führen würde.
Eine Ablehnung durch den Vorstand kann nur eine qualifizierte Mehrheit von zwei Dritteln aller anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung überstimmen. (Siehe dazu auch § 4, Abs. 2, Satz 5-8)
Spendende Körperschaften werden als Förderer des Vereins ohne Stimmrecht geführt.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen in grober Weise, vorsätzlich oder grob fahrlässig verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Der Vorstand kann das Mitglied bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung vorläufig von der Mitgliedschaft suspendieren.
In dringenden Fällen kann er eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, die über den Ausschluss abstimmt.
Das auszuschließende Mitglied ist bei der Fassung des Beschlusses nicht stimmberechtigt.
Für den Ausschluss genügt die Mehrheit der Stimmen.
Vor der endgültigen Beschlussfassung ist dem Mitglied jedoch Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen, falls es dieses wünschen sollte.
Von den Mitgliedern werden auf Beschluss der Mitgliederversammlung Beiträge erhoben.
Die Höhe des Jahresbeitrages für ein Einzelmitglied und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung jährlich bestimmt und den Bedürfnissen des Vereins angepasst. Über eine Erhöhung entscheidet die nächste Jahresversammlung.
Dies betrifft vor allem Kosten für die notwendige Geschäftsführung des Vorstandes, darunter auch einer Haftpflichtversicherung, und laufende Kontaktmaßnahmen mit den Mitgliedern durch Internetauftritt und andere Verständigungsmöglichkeiten.
Dazu gehören auch die Kosten für die jährliche Mitgliederversammlung, zu der die Einladung aller Mitglieder schriftlich und mit Tagesordnung zwingend vorgeschrieben ist.
Aus Kostengründen kann die Einladung auch als druckfähige Anlage mit Empfangsbestätigung an alle E-Mail-Empfänger des Vereins gesendet werden.
Ehepaare oder sonstige Paare in eingetragener Partnerschaft zahlen zusammen einen geminderten Beitrag, weil bei diesen der Aufwand für die notwendige Verwaltung und Kommunikation entsprechend geringer ist.
Der Verein kann bereits bei seiner Gründung eine angemessene Aufnahmegebühr für weitere, später eintretende Mitglieder festlegen, damit diese sich an den notwendigen Kosten der internen und externen Kommunikation vom Beitritt an beteiligen.
Die Aufnahmegebühr soll sich anteilig an den Jahresbeiträgen orientieren.
Spenden, soweit diese nicht vom Spender zweckgebunden für bestimmte Aufgaben verwendet werden sollen, stehen für die gesamte Vereinsarbeit zur Verfügung.
Das Stimmrecht bleibt Ehrenmitgliedern erhalten.
Förderer des Vereins bestimmen ihren Spenden-Beitrag selbst.
e) bis zu 3 Beisitzern, welche Aufgaben in Beratung und Organisation mittragen, z. B. Auftrittsorganisation, Kontakt mit Interessenten. Idealerweise ist ein Beirat ein Rechtskundiger.
Der 2. Vorsitzende darf nur zusammen mit dem dritten Vorsitzenden den Verein vertreten, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist oder die Vertretung aus anderen Gründen mit diesem abgesprochen ist.
Die Vereinigung mehrerer Vorstands-Ämter in einer Person ist unzulässig.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt und übt bis zur Neuwahl des Vorstandes die Amtsgeschäfte aus.
Tritt der 1. Vorsitzende aus persönlichen Gründen während der regulären Amtszeit zurück, dann ist er verpflichtet, die Amtsgeschäfte bis zu einer Neuwahl bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung weiter zu führen. Er hat die Mitgliederversammlung unmittelbar nach Mitteilung seines Rücktritts einzuberufen und zu organisieren.
Scheidet ein sonstiges Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
Nur eine ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung kann dem ausgeschiedenen Vorstandsmitglied formell die notwendige Entlastung erteilen.
Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das ausscheidende Vorstandsmitglied der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.
Beabsichtigt ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus dem Vorstand auszuscheiden, soll es die anderen Vorstandsmitglieder in einem angemessenen Zeitraum, bei Fehlen eines wichtigen Grundes mindestens zwei Wochen vor dem beabsichtigten Termin seines Ausscheidens, informieren.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, oder vom dritten Voritzenden schriftlich, fernmündlich, per E-Mail oder telegrafisch einberufen werden.
In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von acht Tagen mit Bekanntgabe der Tagesordnung einzuhalten.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder mindestens eine Woche vorher in Textform eingeladen wurden (d.h. per Brief, Fax oder E-Mail) und mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, oder der dritte Vorsitzende anwesend sind.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende oder der dritte Vorsitzende.
Körperschaften als Fördernde des Vereins bleiben ohne Stimmrecht.
d) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung* und über die Auflösung des Vereins.
(* Da Satzungsänderungen gerichtlich und kostenpflichtig eingetragen werden müssen, zudem einen großen
Arbeitsaufwand verursachen, ist deren Notwendigkeit genau zu prüfen!)
e) Die Wahl von zwei Kassenprüfern (1 Kassenprüfer nur für ein Jahr. 1 Kassenprüfer für zwei Jahre. Danach wird der Ersatz für den jeweils ausscheidende Kassenprüfer immer für zwei Jahre gewählt, damit in der Kassenprüfung Kontinuität herrscht!)
Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.
Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages.
Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
Die Einladung mit der Tagesordnung gilt auch dann als fristgerecht zugestellt, wenn diese den Mitgliedern mit E-Mailadresse 14 Tage vor der Jahresversammlung als druckfähige Anlage mit Empfangsbestätigung zugesandt wurde.
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder vom dritten Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.
Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt.
Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer.
Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen, sofern kein Widerspruch durch eine einfache Mehrheit der Mitglieder dieser Versammlung erfolgt.
Die Mitgliederversammlung fasst alle Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.
Der Erste und der Zweite Vorsitzende sind schriftlich in geheimer Abstimmung zu wählen. Die Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer kann in offener Abstimmung erfolgen, sofern alle Anwesenden damit einverstanden sind. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.
- Ort und Zeit der Versammlung (Beginn und Ende),
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10, 11, 12, und 13 entsprechend.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Erste Vorsitzende und der Zweite Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Bildungszentrum Markdorf zwecks Verwendung für die Bibliothek.
Die Satzung, die in der Gründungsversammlung vom 17.Dezember 2012 beschlossen worden war, wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 14. 02. 2014 um den Posten des dritten Vorsitzenden erweitert.
Leustetten, 14.Februar 2014

References: § 1

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 § 4