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Timestamp: 2019-11-21 08:53:47+00:00

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5.6.1 Sonderbetriebsvermögen Rz. 65 Zwar gehören die Anteile eines Mitunternehmens an der Komplementär-GmbH nach der BFH-Rechtsprechung zum Sonderbetriebsvermögen II, doch nicht immer zum "notwendigen" Sonderbetriebsvermögen II. So reicht zur Begründung von "notwendigem" Sonderbetriebsvermögen nicht aus eine wirtschaftliche Verflechtung zwischen Mitunternehmerschaft und Kapita...mehr
GmbH & Co. KG: Rechnungslegung / 7 Weiterführende Literatur
Binz/Sorg, Hat die GmbH & Co. KG bei den Familienunternehmen immer noch die Nase vorn?, in GmbHR 2011, S. 281 ff.; Bundessteuerberaterkammer, Hinweise zum Ausweis des Eigenkapitals bei Personengesellschaften im Handelsrecht, vom 24./25. April 2013; Herrmann, Zur Rechnungslegung der GmbH & Co. KG im Rahmen des KapCoRiLiG, WPg 2001, S. 271 ff.; Hoffmann, Eigenkapitalausweis und E...mehr
GmbH & Co. KG: Rechnungslegung / 4 Besondere Bestimmungen zur Bilanz und GuV-Rechnung für eine GmbH & Co. KG
Rz. 25 Die für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften können wegen der gesellschaftsrechtlichen Strukturen von Personenhandelsgesellschaften in einigen Punkten nur in angepasster Form auf die GmbH & Co. KG übertragen werden. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind in § 264c HGB zusammengefasst worden. 4.1 Bilanz 4.1.1 ...mehr
4.2.1 Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern Rz. 37 Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern – z. B. Personalaufwand, Miete, Zinsen – können sich in den GuV-Positionen des § 275 Abs. 2 Nr. 6, 8 und 13 (bzw. Abs. 3 Nr. 2, 7 und 12) HGB nieder schlagen, wenn den entsprechenden Zahlungen schuldrechtliche Vereinbarungen zugrunde liege...mehr
Rz. 38 Persönliche Steuern der Gesellschafter dürfen nicht als Steueraufwand der Gesellschaft erfasst werden. Als Steueraufwand der Gesellschaften dürfen vielmehr nur diejenigen Beträge ausgewiesen werden, die die GmbH & Co. KG als Steuerschuldner zu entrichten hat (z. B. Gewerbesteuer). Solche Steuern sind unter den Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" auszuweisen....mehr
3.1 Grundsätzliches Rz. 14 Die GmbH & Co. KG wird hinsichtlich des Jahresabschlusses einer Kapitalgesellschaft gleichgestellt. Grundlage hierfür ist § 264a HGB. Nach dieser Vorschrift haben Offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften, bei denen nicht wenigstens ein persönlich haftender Gesellschafter eine natürliche Person oder OHG, KG oder eine andere Personenge...mehr
Rz. 18 Auch für eine Kleinst- und kleine GmbH & Co. KG endet die Aufstellungsfrist für den Jahresabschluss spätestens nach sechs Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres. Mittelgroße und große GmbH müssen dagegen den Jahresabschluss innerhalb von 3 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres aufstellen. Es handelt sich um gesetzliche Fristen, die zwingend sind und nicht durch Ges...mehr
4.1.1 Anlagegitter Rz. 26 Gemäß § 268 Abs. 2 HGB müssen mittelgroße und große GmbH & Co. KG für vor dem 01.01.2016 beginnende Wirtschaftsjahre in die Bilanz oder im Anhang einen Anlagespiegel (sog. Anlagegitter) aufnehmen.Für nach dem 01.01.2016 beginnende Wirtschaftsjahre ist § 268 Abs. 2 HGB aufgehoben und durch § 284 Abs. 3 HGB ersetzt worden, das bedeutet: Der Anlagenspieg...mehr
Rz. 34 Nach § 264c Abs. 3 HGB darf das "sonstige Vermögen" der Gesellschafter (Privatvermögen) nicht in der Bilanz und die auf das Privatvermögen entfallenden Aufwendungen und Erträge dürfen nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgenommen werden. In der Gewinn- und Verlustrechnung darf jedoch nach dem Posten "Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag" ein dem Steuersatz der Kom...mehr
Rz. 37 Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern – z. B. Personalaufwand, Miete, Zinsen – können sich in den GuV-Positionen des § 275 Abs. 2 Nr. 6, 8 und 13 (bzw. Abs. 3 Nr. 2, 7 und 12) HGB nieder schlagen, wenn den entsprechenden Zahlungen schuldrechtliche Vereinbarungen zugrunde liegen. Aus der Gesetzesbegründung ergibt sich, dass es den Gesellschafte...mehr
Rz. 19 Im Anhang der Komplementär-GmbH sind anzugeben: Name, Sitz und Rechtsform der Unternehmen, deren unbeschränkt haftender Gesellschafter die Kapitalgesellschaft ist.. Unter den Voraussetzungen des § 286 Abs. 3 HGB können diese Angaben unterbleiben; auch eine Aufstellung des Anteilbesitzes ist möglich. Im Anhang der GmbH & Co. KG sind Name und Sitz der Gesellschaften, die...mehr
Rz. 14 Die GmbH & Co. KG wird hinsichtlich des Jahresabschlusses einer Kapitalgesellschaft gleichgestellt. Grundlage hierfür ist § 264a HGB. Nach dieser Vorschrift haben Offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften, bei denen nicht wenigstens ein persönlich haftender Gesellschafter eine natürliche Person oder OHG, KG oder eine andere Personengesellschaft, die ein...mehr
Rz. 79 Wird die Kommanditbeteiligung veräußert und ergibt sich dabei ein Veräußerungsgewinn, so ist dieser als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu versteuern, in die einheitliche Gewinnfeststellung der GmbH & Co. KG mit einzubeziehen und unterliegt dem begünstigten Steuersatz. Zudem wird bei Kommanditisten, die das 55. Lebensjahr vollendet haben oder dauernd berufsunfähig sind, e...mehr
GmbH & Co. KG: Rechnungslegung / 6.4 Ausscheiden des Kommanditisten bei negativem Kapitalkonto
Rz. 83 Scheidet ein Kommanditist aus der KG aus und übernehmen die Mitgesellschafter sein negatives Kapitalkonto, ohne dass der Kommanditist einen Ausgleich leistet, so entsteht für den ausscheidenden Kommanditisten in Höhe des negativen Kapitalkontos ein Gewinn, den er gemäß §§ 16 und 34 EStG zu versteuern hat. Der Kommanditist ist dann in Höhe des negativen Saldos von eine...mehr
Rz. 26 Gemäß § 268 Abs. 2 HGB müssen mittelgroße und große GmbH & Co. KG für vor dem 01.01.2016 beginnende Wirtschaftsjahre in die Bilanz oder im Anhang einen Anlagespiegel (sog. Anlagegitter) aufnehmen.Für nach dem 01.01.2016 beginnende Wirtschaftsjahre ist § 268 Abs. 2 HGB aufgehoben und durch § 284 Abs. 3 HGB ersetzt worden, das bedeutet: Der Anlagenspiegel ist zwingender ...mehr
Rz. 35 Nach § 264c Abs. 4 HGB sind Anteile an Komplementär-Gesellschaften in der Bilanz auf der Aktiv-Seite unter den Posten "A. III 1" oder "A. III 3" auszuweisen. § 272 Abs. 4 ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass für diese Anteile in Höhe des aktivierten Betrages nach dem Posten "Eigenkapital" ein Sonderposten unter der Bezeichnung "Ausgleichsposten für aktivierte eigene A...mehr
GmbH & Co. KG: Rechnungslegung / 5.1.1 Gewinnanteile an der GmbH & Co. KG
Rz. 44 In der finanzgerichtlichen Rechtsprechung hat das FG Düsseldorf zu dem Thema Stellung genommen und entschieden, dass der Gewinnanteil der GmbH aus ihrer Beteiligung als Gesellschafterin einer GmbH & Co. (Beteiligungsgewinn) auf den gemeinsamen Bilanzstichtag zurückzubeziehen ist, sofern beide Gesellschaften auf den gleichen Stichtag bilanzieren und die KG ihre Bilanz ...mehr
Rz. 71 Die Übertragung von Wirtschaftsgütern und Mitunternehmeranteilen durch Mitunternehmer war in 2012 Gegenstand der BFH-Rechtsprechungmehr
Rz. 24 Durch das KapCoRiLiG greifen die Konsolidierungspflichten der §§ 290ff. HGB, wenn eine GmbH & Co. KG an der Konzernspitze steht. Allerdings ist die Konsolidierungspflicht von bestimmten Grenzen (Schwellenwerten) abhängig; dabei unterscheidet § 293 HGB eine addierte Berechnung und eine konsolidierte Berechnung der Größenmerkmale. In die Konzernrechnungslegungspflicht fa...mehr
Rz. 52a Überträgt der Kommanditist einer KG dieser ein Wirtschaftsgut, dessen Gegenwert allein seinem Kapitalkonto II gutgeschrieben wird, liegt keine Einbringung gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten, sondern eine Einlage vor, wenn sich nach den Regelungen im Gesellschaftsvertrag der KG die maßgeblichen Gesellschaftsrechte nach dem aus dem Kapitalkonto I folgenden festen...mehr
Rz. 27 Rechtsbeziehungen zwischen einer Personenhandelsgesellschaft und ihren Gesellschaftern (z. B. Zinsen für Gesellschafterdarlehen, feste und gewinnabhängige Tätigkeitsvergütungen geschäftsführender Gesellschafter, Miete oder Pacht für überlassene Grundstücke) können im Einzelfall auf gesellschaftsrechtlicher oder schuldrechtlicher Ebene vereinbart sein. Nur bei einem sc...mehr
Rz. 16 Neben den bereits durch § 267 HGB bekannten kleinen, mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften (inkl. GmbH & Co. KG) bringt das Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetz (MicroBilG) eine vierte Größenklasse in das HGB. Folgende Größenklassenkriterien (Schwellenwerte) sind bei GmbH & Co.anzuwenden Die Schwellenwerte gelten grundsätzlich für nach dem 31...mehr
Rz. 28 § 264c Abs. 2 HGB passt die Eigenkapitalgliederung an für eine GmbH & Co. KG geltende Regelung an: als Eigenkapital sind die folgenden Posten gesondert auszuweisen: I. Kapitalanteile II. Rücklagen III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag Kapitalanteile persönlich haftender Gesellschafter und (bei einer KG) der Kommanditisten sind gesondert au...mehr
Rz. 50 Nach § 15a EStG können einem Kommanditisten Verluste nur noch bis zur Höhe seiner Einlage (100 Prozent) zugerechnet werden. Darüber hinausgehende Verluste, die zur Entstehung eines negativen Kapitalkontos führen, dürfen weder mit den übrigen (positiven) Einkünften ausgeglichen, noch nach § 10d EStG vorgetragen werden. Es besteht lediglich die Möglichkeit, die nicht be...mehr
Rz. 72 Tritt ein weiterer Gesellschafter in die bestehende GmbH & Co. KG gegen Geldeinlage oder Einlage anderer Wirtschaftgüter ein, so greift § 24 UmwStG; die bisherigen Gesellschafter der GmbH & Co. KG bringen – aus Sicht des § 24 UmwStG – ihre Mitunternehmeranteile an der bisherigen GmbH & Co. KG in eine neue, durch den neu hinzutretenden Gesellschafter vergrößerte GmbH &...mehr
Rz. 65 Zwar gehören die Anteile eines Mitunternehmens an der Komplementär-GmbH nach der BFH-Rechtsprechung zum Sonderbetriebsvermögen II, doch nicht immer zum "notwendigen" Sonderbetriebsvermögen II. So reicht zur Begründung von "notwendigem" Sonderbetriebsvermögen nicht aus eine wirtschaftliche Verflechtung zwischen Mitunternehmerschaft und Kapitalgesellschaft, wenn die Kapi...mehr
§ 3 Die Grundlagen der Bewertung / VI. Stufenklage (§ 44 GKG)
Rz. 60 Die Stufenklage bildet einen Sonderfall der objektiven Klagenhäufung. Der Kläger kann hierbei in mehreren miteinander verbundenen Klageanträgen sein eigentliches Klageziel schrittweise vorbereiten. Nach § 254 ZPO ist es ausnahmsweise gestattet, für die letzte Stufe einen zunächst betragsmäßig unbestimmten Klageantrag zu stellen. In Familiensachen heißt es "Stufenantra...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 5.3 Besondere Bestimmungen der Rechnungslegung bei Genossenschaften
5.3.1 Besonderheiten in der Bilanz Die Bilanz einer Genossenschaft gleicht in ihrer Form im Wesentlichen der einer jeden Kapitalgesellschaft. § 337 HGB beinhaltet jedoch Normen, die die Besonderheiten im Ausweis des Geschäftsguthabens und der Rücklagen einer Genossenschaft betreffen. Geschäftsguthaben Genossenschaften haben an der Stelle des gezeichneten Kapitals den Betrag der...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 3 Sonstige die Rechnungslegung betreffende Gesetze
Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses ergibt sich für Genossenschaften aus §§ 11 ff. PublG, nicht aus § 290 HGB. Für Kreditgenossenschaften ergibt sich die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses allerdings bereits aus § 340i HGB, der dem PublG insofern vorgeht. Weiterhin sind Normen des Steuerrechts zu beachten. Dies betrifft wie bei allen bilanzieren...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 5 Grundsätze der Rechnungslegung – Anwendung der Bestimmungen für Kapitalgesellschaften
5.1 Grundsatz Nach § 336 Abs. 2 Satz 1 1. Halbsatz HGB finden auf den Jahresabschluss einer Genossenschaft die §§ 264 Abs. 1 Satz 4 1. Halbsatz, 264 Abs. 2 sowie 265 – 289 HGB entsprechende Anwendung. Damit gelten grundsätzlich alle Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsbestimmungen des HGB für Kapitalgesellschaften auch für Genossenschaften. Insbesondere gilt auch für de...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 4 Allgemeine Anforderungen und Umfang der Rechnungslegung einer Genossenschaft
Nach § 336 Abs. 1 HGB hat der Jahresabschluss einer jeden Genossenschaft zu bestehen aus: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht. Kleine Genossenschaften brauchen ebenso wie kleine Kapitalgesellschaften keinen Lagebericht aufzustellen. Auch die Erleichterungen hinsichtlich der einzelnen Bestandteile des Jahresabschlusses gelten entsprechend. Für die Ermittlun...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / Zusammenfassung
Überblick Genossenschaften finden sich im Wirtschaftsleben in vielerlei Ausprägungen. Eine Besonderheit der Rechtsform ist dabei, dass diese die Interessen ihrer Mitglieder nicht primär durch einen auf Gewinnerzielung gerichteten Geschäftsbetrieb vertreten. Aus dieser Ausrichtung der Genossenschaft resultieren verschiedene Besonderheiten, die sich auch auf die Rechnungslegung...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 2 Regelungen im HGB
Genossenschaften gelten nach § 17 Abs. 2 GenG als Kaufleute i. S. d. HGB. Dies hat für die Rechnungslegung zur Folge, dass die Bestimmungen für alle Kaufleute auch für den Jahresabschluss von Genossenschaften gelten, soweit die spezielleren Bestimmungen nicht eine andere Regelung treffen. Die Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses, bestehend aus Bilanz und Gewinn- u...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 5.3.2 Besonderheiten in der Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung einer Genossenschaft unterscheidet sich nicht von der einer Kapitalgesellschaft. Insbesondere ist eine Gliederung nach dem Gesamtkosten- oder dem Umsatzkostenverfahren zulässig. Auch können kleine und mittelgroße Genossenschaften von den Erleichterungen des § 276 HGB Gebrauch machen.mehr

References: § 264
 § 275
 § 264
 § 268
 § 268
 § 284
 § 264
 § 275
 § 286
 § 264
 § 268
 § 268
 § 284
 § 264
 § 272
 § 293
 § 267
 § 264
 § 15
 § 10
 § 24
 § 24

§ 3
 § 254
 § 337
 § 290
 § 340
 § 336
 § 336
 § 17
 § 276