Source: http://ftp.bfv.de/cms/spielbetrieb/paesse-vereinswechsel/aktuelle-hinweise.html
Timestamp: 2019-05-26 19:53:26+00:00

Document:
Infoseite der Passabteilung des Bayerischen Fußball-Verbandes
Ansprechpartner Passabteilung
Erklärvideos für SpielPlus-Anträge
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Passrecht Grundlagen
Passrecht Amateure
Passrecht Vertragsspieler
Passrecht Junior(inn)en
Ausbildungs-/Förderentschädigungen
"SpielPlus" - Erklärvideos
Alles rund ums Pass- und Spielrecht
In dieser Rubrik der BFV-Passabteilung finden Sie alles zum Thema Pässe und Vereinswechsel. In den aktuellen Hinweisen auf dieser Seite informiert die BFV-Passabteilung über aktuelle Fristen, gibt Hinweise und Tipps zum Pass- und Spielrecht sowie zu den Anträgen und Voraussetzungen.
Für folgende Themenschwerpunkte nutzen Sie bitte die Unterpunkte in der Navigationsleiste auf der rechten Seite:
Ansprechpartner in der BFV-Passabteilung
Neue "SpielPlus"-Erklärvideos online
Erklärvideos/Video-Tutorials zu folgenden Themen:
Passantrag-Online (4 Szenarien): Spieler bereits im System abgemeldet, Spielerpass oder Verlusterklärung liegt vor (wird überarbeitet), Per Einschreiben abgemeldet (Einschreibebeleg liegt vor) und Abmeldung mit Online-Passantrag neuer Verein.
Hochladen und Freigabe eines Spieler-Porträtfotos
Abmeldung eines vereinseigenen Spielers
Antrag für Pass-Duplikat (z.B. nach Verlust)
Spielerpässe online beantragen!
Einfach und schnell: Pässe beim BFV online beantragen!
Schluss mit dem Postversand des Passantrags! Seit dem 1. April 2014 können bayerische Vereine Spielerpässe auch online beantragen. Das ist nicht nur einfach, sondern vor allem schneller! Das haben die erfolgreichen Pilotprojekte in Ober- und Unterfranken bewiesen.
Für Vereine heißt das: Einmal den Kennungsantrag ausfüllen, für das SpielPlus-Modul "Antragstellung Online" im Login-Bereich freischalten lassen und ab sofort online arbeiten.
Das kann jetzt alles online abgewickelt werden:
Beantragung einer erstmaligen Spielerlaubnis, Beantragung eines einfachen Vereinswechsels, Beantragung eines Duplikats-Passes, Abmeldung eines Spielers durch den bisherigen oder neuen Verein.
Einmalig den Vereinszugang beantragen - Kennungsantrag und Nutzungsbedingungen (siehe PDF unten) ausfüllen bzw. anerkennen und entweder eingescannt per E-Mail, per Fax oder per Post an die BFV-Passabteilung (Brienner Str. 50, 80333 München) schicken. Dann werden die Zugangsdaten an die angegebene E-Mail-Adresse geschickt.
Die wichtigen Hinweise (siehe PDF unten) durchlesen.
Auf der BFV-Homepage mit der Kennung einloggen und loslegen.
Probleme oder Fragen? Die Kollegen der BFV-Passabteilung helfen Ihnen gerne weiter: die BFV-Passabteilung
Wichtige Hinweise der BFV-Passabteilung an alle Vereine, die eine Nutzung für die Antragstellung Online beantragen möchten:
Wir weisen darauf hin, dass pro Verein nur eine Kennung vergeben werden kann. Bitte überlegen Sie sich vor der Einsendung des Kennungsantrages, welche Person genau in Ihrem Verein für die Nutzung freigeschaltet werden soll. Wir bitten dann darum, nicht mehrere Kennungsanträge einzureichen. Vielen Dank im Voraus!
Bitte beachten Sie für die Passbeantragungen die dafür geltenden Nutzungsbedingungen (siehe pdf unten) genauestens und halten diese ein. Bitte legen Sie auch äußerste Sorgfalt auf die zu machenden Angaben, überzeugen Sie sich genau von der Identität der Spieler (Vorzeigen lassen eines amtlichen Lichtbildausweises vor dem Ausfüllen des entsprechenden Online-Antrags!) und füllen Sie die Online-Anträge wahrheitsgemäß, sorgfältig und vollständig aus. Achtung: Nach wie vor muss der Passantrag in Papierform beim Verein ausgefüllt und unterschrieben vorliegen, bevor die Online-Beantragung durchgeführt wird. Dieser Antrag muss dann (ebenso wie ggf. vorliegende Spielerpässe oder weitere Dokumente) mindestens zwei Jahre vom Verein aufbewahrt werden.
Bitte lesen Sie sich unbedingt unseren Artikel "Wichtige Hinweise - Online-Beantragung von Spielerpässen" (siehe pdf unten) ebenfalls ergänzend durch, bevor die Online-Beantragung durchgeführt wird!
Wichtig! Sollten die dort genannten grundlegenden Dinge nicht eingehalten werden und sich Angaben "im Nachhinein" als falsch, fehlerhaft oder nicht vollständig herausstellen, drohen dem Verein Verwaltungsgebühren und im Falle eines Sportgerichtsverfahrens nicht nur hohe Geldstrafen sondern vor allem auch Spielverlustwertungen (Verlust der Spiele, in denen Spieler aufgrund falsch erteilter Spielberechtigungen eingesetzt wurden) und obendrein weitere Punktabzüge.
Die BFV-Passabteilung wird fortwährend auf dem Zufallsprinzip basierende Stichprobenprüfungen auch außerhalb der Wechselperioden und zusätzlich zu Stichprobenprüfungen bei aktuellen/laufendenden Online-Anträgen durchführen (vgl. Punkt 3 der Nutzungsbedingungen sowie der darin genannten Paragrafen)!
Ihre BFV-Passabteilung!
Wichtige Hinweise - Online-Beantragung von Spielerpässen
Stand: 19.02.2018 | PDF (1 MB)
Antrag für Online-Kennung und Nutzungsbedingungen
Stand: 20.07.2018 | PDF (275 kB)
Vereinswechsel (Erwachsene) in Wechselperiode I
Bestimmungen beim Vereinswechsel von Amateurspielern zum 30.06.2019
(Erwachsene, A-Junioren des Jahrgangs 2000 und B-Juniorinnen des Jahrgangs 2002)
1.	Der Spieler/die Spielerin muss sich bis spätestens 30.06.2019 beim bisherigen Verein als aktive/r Spieler/in abmelden und den Nachweis der erfolgten Abmeldung (schriftliche Bestätigung des abgebenden Vereins auf der Pass-Rückseite oder Kopie des Einschreibebelegs der Abmeldung an die unter www.bfv.de hinterlegte offizielle Postanschrift des Vereins) zusammen mit dem Vereinswechselantrag und dem Spielerpass beim Verband einreichen.
[Anmerkung: Für die Nutzung der Online-Antragstellung sind die in dem Artikel
"Wichtige Hinweise - Online-Beantragung von Spielerpässen" (vgl. www.bfv.de/passabteilung) gemachten Ausführungen zusätzlich zu beachten.]
Liegt der Spielerpass nicht bei, erfolgt kostenpflichtiger Passeinzug durch den Verband.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der abgebende Verein verpflichtet ist, auf eine ihm nachweislich zugegangene Abmeldung oder auf eine dem Spieler ausgestellte Abmeldebestätigung dem Spieler, dem neuen Verein oder dem Verband den Pass innerhalb von 14 Tagen, gerechnet ab dem Tag nach der Abmeldung (Abmeldetag ist entweder das Datum der Posteingangsbestätigung des Abmelde-Einschreibens (bei der Post), der vom abgebenden Verein eindeutig und unstreitig bestätigte Abmeldetag oder der Tag der vom aufnehmenden Verein im Rahmen eines Vereinswechsels online vorgenommenen Abmeldung (die Benachrichtigung an den abgebenden Verein erfolgt in diesem Falle über das Postfach-System Zimbra)) gegen Empfangsbescheinigung auszuhändigen oder per Einschreiben zuzusenden (Nachweis!) oder den Spieler online abzumelden.
Auf dem Spielerpass (bzw. bei der Online-Abmeldung) muss der bisherige Verein eine Erklärung über die Zustimmung oder Nicht-Zustimmung, über den Tag der Abmeldung und über den Termin des letzten Spiels (Privat- oder Verbandsspiel) abgeben. Wird der Pass (bzw. die Online-Abmeldung) nicht innerhalb dieser Frist an den Spieler bzw. an den neuen Verein ausgehändigt oder dem Spieler zugesandt oder eine Erklärung über den Verbleib des Passes abgegeben (oder die Online-Abmeldung durchgeführt), gilt der Spieler auch bei einer Nicht-Freigabe-Erklärung des abgebenden Vereins als freigegeben.
2.	Für die Einhaltung des Vereinswechselstichtages (30.06. im Erwachsenenbereich) ist entscheidend, dass der Nachweis erbracht wird, dass sich der Spieler bis spätestens 30.06.19 bei seinem bisherigen Verein abgemeldet hat und die Vereinswechselunterlagen bis zum 31.08.19 beim BFV eingereicht werden.
Damit der Vereinswechsel zum 30.06. vollzogen werden kann, können also die kompletten Unterlagen bei ordnungsgemäßer und rechtzeitiger Abmeldung selbstverständlich vor, aber auch nach dem 30.06. (bis spätestens 31.08.) an den Verband geschickt werden.
Da der 31.08.2019 dieses Jahr auf einen Samstag fällt, endet die Frist zur Einreichung der Vereinswechselunterlagen diesmal mit dem Ablauf des darauffolgenden Werktages, also am Montag, 02.09.2019.
3.	Das Privatspielrecht wird grundsätzlich und frühestens ab Eingang der kompletten Unterlagen (Vereinswechselantrag, Spielerpass und Nachweis der Abmeldung) erteilt.
4.	Das Verbandsspielrecht wird wie folgt erteilt:
Bei Zustimmung: Ab Eingang der kompletten Unterlagen,
frühestens ab 01.07.2019
Bei Bezahlung der festgelegten Ausbildungsentschädigung (§ 42 Nr. 6-14 SpO, § 34 FMO):
Ab Eingang der kompletten Unterlagen und dem
Nachweis der Bezahlung der Ausbildungsentschädigung,
[Anmerkung: Hierbei hat der aufnehmende Verein jeweils die "Wahlmöglichkeit", die Ausbildungsentschädigung (als Ersatz der Zustimmung zum Vereinswechsel) an den abgebenden Verein zu entrichten oder die Wartefrist bis zum Eintritt des Verbandsspielrechts zu akzeptieren. Eine Pflicht zur Zahlung der Ausbildungs- und Förderungsentschädigung besteht für den aufnehmenden Verein nicht!]
Bei nachträglicher Zustimmung:
(muss bis spätestens zum 02.09. an den BFV eingereicht sein!)
Ab dem Tag des Eingangs der nachträglichen
Zustimmung, frühestens ab 01.07.2019
1.	Vereinswechsel mit Zustimmung:
Spieler Y meldet sich am 15.06.2019 bei seinem bisherigen Verein A ab. Der Verein A erteilt die Zustimmung zum Vereinswechsel und bestätigt den 15.06. als Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses. Der Vereinswechselantrag und der Spielerpass des Spielers Y gehen vom neuen Verein B am 08.07. beim BFV ein.
Spielrecht: Spieler Y erhält grundsätzlich und frühestens ab 08.07. das Spielrecht für alle Spiele des neuen Vereins B.
Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es jedoch entweder des Spielerpasses, d.h. dass der neue Verein B den Spieler Y grundsätzlich erst nach Erhalt des neuen Spielerpasses einsetzen darf. Alternativ kann die Spielberechtigung inzwischen auch durch die ordnungsgemäße Spielberechtigungsliste im Spielplus (Elektronischer Spielbericht - ESB) mit dem hochgeladenen Passbild mit Schulterbereich, das den Spieler eindeutig identifiziert, nachgewiesen werden.
2.	Vereinswechsel ohne Zustimmung, aber Bezahlung der festgelegten Ausbildungsentschädigung durch den neuen Verein:
Spieler Y meldet sich am 17.06.2019 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Freigabe zum Vereinswechsel. Der neue Verein B bezahlt die festgelegte Ausbildungs- und Förderungsentschädigung gemäß § 42 Nr. 6-14 SpO und reicht den Nachweis der Bezahlung (z.B. Kopie des von der Bank bestätigten Überweisungsbeleges) zusammen mit den übrigen Vereinswechselunterlagen am 27.06. (Eingang beim BFV) ein.
Spielrecht: Spieler Y erhält grundsätzlich und frühestens ab 27.06. das Privatspielrecht und ab 01.07. das Verbandsspielrecht bei Verein B.
3.	Vereinswechsel ohne Zustimmung:
Spieler Y meldet sich am 25.06.2019 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Freigabe zum Vereinswechsel. Der Vereinswechselantrag des neuen Vereins B und der Spielerpass (mit Nicht-Zustimmung) gehen am 12.07. ein.
Spielrecht: Spieler Y erhält grundsätzlich und frühestens ab 12.07. das Privatspielrecht und ab 01.11. des gleichen Jahres das Verbandsspielrecht bei Verein B.
Amateur oder Vetragsspieler? Tipps und Hinweise für die Wechselperiode I
In diesen Wochen laufen bereits wieder die Vorbereitungen der Vereine für die Wechselzeit (Wechselperiode I) und die neue Saison an. Viele Vereine werden sich dabei wie immer die Frage stellen, ob der neue Spieler als Amateur oder als Vertragsspieler verpflichtet werden soll. Dazu einige Aspekte, die dem einen oder anderen Vereinsfunktionär eine Hilfe sein können:
Seit 01.07.2005 ist zu beachten, dass für alle Spieler, die einen Vertrag als Vertragsspieler bekommen, keine Ausbildungsentschädigung vom aufnehmenden Verein mehr zu bezahlen ist (sogenanntes "Oldenburger Urteil"; Wegfall der Ausbildungsentschädigungen für unter 23jährige Vertragsspieler; Weiterführende Informationen dazu finden Sie unter www.bfv.de =>Der BFV =>Verbandsspitze => Standpunkte =>Ausbildungsentschädigung).
Dies betrifft allerdings nur den Vertragsspielerbereich. Die Ausbildungsentschädigungen im Amateurbereich sind davon gar nicht betroffen (dort richtet sich die Entschädigung nach den Bestimmungen des § 42 Nr. 6 - 14 der Spielordnung bzw. des § 34 Abs. 2 u. 3 Frauen- und Mädchenordnung). Übersichtliche aktuelle Tabellen, in der sämtliche Ausbildungs- und Förderungsentschädigungen im Amateurbereich aufgeführt sind, finden Sie im Internet unter www.bfv.de => Spielbetrieb => Pässe & Vereinswechsel => Passrecht Amateure bzw.=> Ausbildungs-/Förderentschädigungen.
Allerdings stehen dem Vorteil, dass bei Untervertragnahme als Vertragsspieler keine Ausbildungsentschädigung zu zahlen ist, einige Aspekte gegenüber, die vorher wohl überlegt sein sollten. Nicht vergessen werden sollte beispielsweise der erhöhte Verwaltungsaufwand für den Verein bei der Verpflichtung von Vertragsspielern: Meldung bei den zuständigen Behörden und Ämtern (bspw. Steuer und Sozialversicherung, Verwaltungsberufsgenossenschaft,.), Nachweispflicht gegenüber dem BFV, Durchführung der monatlichen Gehaltsabrechnung, Abführung der Steuer- und Sozialabgaben sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge, Beachtung des Mindestlohngesetzes (MiLoG, seit 01.01.2015) usw. Außerdem müssen Verträge eine Mindestlaufzeit von einem Jahr (bis nächstfolgendem 30.06.) aufweisen. Eine vorzeitige Vertragsauflösung im ersten Vertragsjahr hat unter Umständen für den Verein zusätzliche finanzielle Verpflichtungen zur Folge. Mit einem Vertrag geht der Verein mit dem Spieler und umgekehrt also eine feste Bindung ein. Der Vertrag als Vertragsspieler ist ein zeitlich befristeter Arbeitsvertrag mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen.
Vor der Verpflichtung eines Spielers als Vertragsspieler sollte man also u. a. auch diese Gesichtspunkte in Erwägung ziehen und das Für und Wider gegeneinander abwägen.
Bei einem Abschluss und bei der Einreichung von Vertragsspielerverträgen, die bis zur Wechselperiode I (einschließlich) eingereicht werden und ab der neuen Saison (2019/2020) Gültigkeit erlangen, bitten wir unbedingt folgende Punkte zu beachten und einzuhalten, da wir die Verträge ansonsten leider nicht anerkennen können.
.	Für den Vereinswechsel von Spielern, die beim aufnehmenden Verein einen Vertrag als Vertragsspieler erhalten sollen, muss der Passantrag zusammen mit einer Ausfertigung des Vertrages in der Zeit vom 01.07. bis spätestens 31.08.2019 (tatsächlicher Eingang beim BFV; spätestmöglicher Vertragsbeginn: 01.09.2019) bei der Passabteilung der Verbandsgeschäftsstelle in München eingereicht werden. (Da der 31.08.2019 dieses Jahr auf einen Samstag fällt, endet die Frist zur Einreichung diesmal mit dem Ablauf des darauffolgenden Werktages, also am Montag, 02.09.2019 - spätestmöglicher Vertragsbeginn bleibt aber der 01.09.2019).
(Vertragsabschlüsse oder Vertragsverlängerungen können selbstverständlich auch früher eingereicht werden - in diesem Fall können der Passantrag und der bisherige Spielerpass gleich mit eingereicht oder dann auch nachgereicht werden, wenn die Spielerlaubnis tatsächlich beantragt wird.)
.	!!! Wichtig !!!: Bei der Verlängerung eines bestehenden Vertrages sowie bei einem Statuswechsel (Amateur wird Vertragsspieler im gleichen Verein bzw. ein bisheriger Vertragsspieler bleibt als Amateur beim gleichen Verein) ist das Spielrecht für die neue Saison neu zu beantragen. Es wird dann auch ein neuer Spielerpass ausgestellt. Bei der Einreichung des Vertrages ist daher immer auch ein Passantrag sowie der bisherige Spielerpass beizufügen.
.	Vertragsabschlüsse sind (ebenso wie Änderungen, Verlängerungen, Vertragsauflösungen) immer unverzüglich (d.h. binnen weniger Tage) nach Abschluss, Änderung, Verlängerung bzw. Auflösung schriftlich beim Verband einzureichen. Nicht unverzüglich vorgelegte/angezeigte Vertragsabschlüsse (auch Änderungen, Verlängerungen, Auflösungen) können beim Vereinswechsel nicht zugunsten des abgebenden bzw. aufnehmenden Vereins berücksichtigt werden.
.	Das monatliche Entgelt, das der Spieler erhält, muss mindestens 250,00 € betragen. Der Betrag muss eine monatliche garantierte Summe darstellen und darf keine Aufwandsentschädigung (z.B. Fahrtkostenersatz) sein. Punkte- und Einsatzprämien oder andere erfolgsorientierte Entgeltzahlungen können darin enthalten sein. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass dem Spieler in jedem Fall monatlich wenigstens € 250,00 garantiert sind.
.	Die Verträge müssen eine Mindestlaufzeit bis zum Ende des Spieljahres 2019/2020 (also bis mindestens 30.06.2020) haben. Die Höchstlaufzeit der Verträge beträgt 3 Jahre für Spieler unter 18 Jahre und 5 Jahre für Spieler über 18 Jahre.
.	Die Verträge müssen auf der letzten Seite mit dem Vereinsstempel und der Unterschrift eines Vereinsbevollmächtigten versehen sein. Ebenso müssen sie vom Spieler und bei Minderjährigen von den Erziehungsberechtigten unterzeichnet sein.
.	Für Spieler, die Nicht-EU-Ausländer sind, muss eine gültige Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung mit eingereicht werden. Das Spielrecht wird in diesen Fällen nur bis zum Ende derjenigen Spielzeit (= 30.06.) erteilt, die von der Laufzeit des Aufenthaltstitels vollständig umfasst wird.
Für Einzelheiten und weitergehende Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Passabteilung gerne zur Verfügung. Näheres ist auch im Internet (www.bfv.de) unter "Spielbetrieb" => "Pässe & Vereinswechsel" => "Passrecht Vertragsspieler" und "Passrecht Amateure" nachzulesen.
Aufgrund der anstehenden Wechselperiode I möchten wir Sie heute über wesentliche Besonderheiten zur Beantragung von Spielberechtigungen im Zusammenhang mit Vertragsspielern informieren:
Grundsätzlich gilt, dass bei der Verlängerung eines bestehenden Vertrages sowie bei einem Statuswechsel (Amateur wird Vertragsspieler im gleichen Verein) das Spielrecht neu beantragt werden muss. Bei der Einreichung des Vertrages ist daher auch ein Passantrag sowie der bisherige Spielerpass beizufügen. Es wird in den vorgenannten Fällen also ein neuer Spielerpass (mit bisherigem Verbands- und Privatspielrechtsdatum) ausgestellt, auf dem der Status "Vertragsspieler" sowie das Beendigungsdatum des dazugehörigen (neuen) Vertrages mit aufgedruckt ist.
Wichtig: Für alle Vertragsspieler, die noch einen bis zum 30.06.2019 laufenden Vertrag besitzen und danach als Amateur im gleichen Verein weiterspielen sollen, muss ebenfalls das Spielrecht (mittels Passantrag und bisherigem Spielerpass) neu beantragt werden. Eine "stillschweigende" Statusänderung zum Amateur - wie einst vom BFV praktiziert - ist leider nicht mehr möglich. Ein Einsatz eines Vertragsspielers mit einem Vertragsspielerpass, der das Vertragsendedatum 30.06.2019 aufweist, ist ab 01.07.2019 nicht mehr zulässig! Bitte beantragen Sie den Statuswechsel "Vertragsspieler wird zum Amateur im gleichen Verein" rechtzeitig vor dem 01.07.2019, wenn bereits am 01.07.2019 bzw. kurz danach noch bzw. schon wieder Freundschaftsspiele/-Turniere stattfinden. Für den Einsatz dieser Spieler bis einschließlich 30.06.2019 nutzen Sie bitte in der Zwischenzeit die Möglichkeiten des Einsatznachweises mit hochgeladenem Foto in der Spielberechtigungsliste (vgl. § 33 BFV-Spielordnung).
Für alle Vertragsspieler, deren Verträge am 30.06.2019 auslaufen und danach als Amateur zu einem anderen Verein wechseln sollen, gilt, dass diese durch den auslaufenden Vertrag nicht "automatisch ablösefrei" sind. Der abgebende Verein hat - wie bei allen anderen Amateurspielern - auch hier die Möglichkeit, die Zustimmung zum Vereinswechsel zu verweigern!
Bei allen vorgenannten Fällen handelt es sich um klare Vorgaben des DFB, denen auch wir nachkommen müssen.
Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und bitten alle Vereine um dringende Beachtung.
Hinweise zu Spielerpässen und Spielberechtigungen / Nachreichen
Rechtzeitig zum Beginn der Rückrunde der Saison 2018/2019 möchten wir es heute nicht versäumen, unseren Vereinen einige wichtige Hinweise zur Vorlage der Spielerpässe/Spielberechtigungen beim Schiedsrichter für die anstehenden und vom BFV durchgeführten Fußballspiele zu geben. Insbesondere auch deswegen, weil die dafür geltenden Bestimmungen unlängst ergänzt wurden und es seit dem 01.07.2018 eine zusätzliche Möglichkeit zum Nachweis der Spielberechtigung für die Vereine gibt.
Seit der Saison 2015/2016 im Herren- und Frauenbereich bzw. seit der Saison 2016/2017 im Jugendbereich kann die Spielberechtigung durch die ordnungsgemäße Spielberechtigungsliste im Spielplus (Elektronischer Spielbericht - ESB) mit dem hochgeladenen Passbild mit Schulterbereich, das den Spieler eindeutig identifiziert, nachgewiesen werden. (Ein Erklärvideo dazu finden Sie im Internet unter www.bfv.de => Bildung & Service => BFV-Serviceangebote => Pässe & Vereinswechsel => rechts: Erklärvideos für SpielPlus-Anträge => Thema: Spieler-Porträtfoto hochladen und freigeben.)
Alternativ kann die Spielberechtigung eines Spielers auch nachgewiesen werden durch:
.	(neu seit 01.07.2018) die ausgedruckte ordnungsgemäße Spielberechtigungsliste im SpielPlus, auf der das Foto (Passbild mit Schulterbereich) des mitwirkenden Spielers hochgeladen worden ist,
.	den Ausdruck der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online (vgl. hierzu die Bestimmungen in § 33 Nr. 2.2.4 Spielordnung bzw. § 16 Abs. 7 Jugendordnung),
.	eine vom Verband ausgestellte Spielberechtigungsbescheinigung (vgl. hierzu die Bestimmungen in § 33 Nr. 2.2.3 Spielordnung bzw. § 16 Abs. 2 b) cc) Jugendordnung),
.	einen "ordnungsgemäßen" Spielerpass.
Mit Ausnahme der G-Junioren besteht für alle Spiele (auch für Privatspiele) Spielberechtigungszwang.
Was ist aber ein "ordnungsgemäßer" Spielerpass? Nun, hierzu muss der Pass auf der Vorderseite zunächst vom Spieler unterschrieben worden sein - nicht erforderlich ist dies lediglich bei Spielern der Altersklassen E-, F- und G-Junioren/-Juniorinnen. Weiterhin muss der Pass auch das aktuelle Lichtbild des Spielers tragen, das ihn als Inhaber eindeutig identifiziert. Zudem muss dieses Lichtbild mit dem lesbaren Vereinsstempel versehen sein, welcher das Lichtbild mit dem Spielerpass verbindet. Weitere Erkennungsmerkmale und Daten des Inhabers sind: Name und Vorname(n), Geburtstag, Beginn der Spielberechtigung (evtl. ihre Befristung), Pass- und Vereinsnummer, Name des Vereins.
Da der Verein für die Richtigkeit der Eintragungen im Spielerpass bzw. in der Spielberechtigungsliste, die auf seinen Angaben beruhen, verantwortlich ist und jeder Missbrauch des Spielerpasses/der Spielberechtigung bestraft wird, empfehlen wir, alle (neuen) Spielerpässe/Spielberechtigungen sofort nach Erhalt auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen.
Wichtig: Wurde ein Spielerpass auf der Rückseite (bei der Abmeldung, beim letzten Spiel oder bei der Zustimmung/Nicht-Zustimmung) vom Verein ausgefüllt und abgestempelt und unterschrieben, weil sich ein Spieler zum Beispiel ursprünglich abgemeldet hat, darf der Spieler mit diesem Spielerpass nicht mehr eingesetzt werden! Hat sich der Spieler nun doch entschieden, beim bisherigen Verein zu bleiben (und keinen Vereinswechsel vorzunehmen), muss in solchen Fällen ein neuer Spielerpass mit einem vom Spieler (und bei Minderjährigen vom gesetzlichen Vertreter, Erziehungsberechtigten) unterschriebenen Passantrag unter Beifügung des bisherigen auf der Rückseite ausgefüllten, abgestempelten und unterschriebenen Spielerpasses bei der Passabteilung des Verbandes neu beantragt werden. Ein Weiterspielen mit dem auf der Rückseite ausgefüllten, abgestempelten und unterschriebenen "alten" Spielerpass ist nicht möglich. Der betreffende Spieler darf erst wieder nach Ausstellung eines neuen Passes eingesetzt werden!
Einige ältere Spielerpässe haben den Aufdruck Abgemeldet am: _____________ (reiner Stempel ohne Datumseintrag und ohne weitere Einträge) auf der Passrückseite stehen. Dieser Aufdruck wurde von der Passabteilung des BFV auf den Pass gestempelt und stellt keinen unzulässigen Eintrag dar. Der Spieler besitzt in diesem Fall weiterhin das Spielrecht. Diese Spielerpässe müssen auch nicht umgeschrieben werden. Sollte jedoch neben diesem Aufdruck zusätzlich ein Datum eingetragen und der Pass vom Verein abgestempelt und unterschrieben sein, ist der Spieler nicht mehr spielberechtigt. Es gelten dann die oben gemachten Ausführungen (Beantragung eines neuen Passes).
Alle Spielerpässe sind Eigentum des BFV. Die Vereine sind zur sorgfältigen Aufbewahrung verpflichtet. Werden alte Spielerpässe nicht mehr benötigt (z. B. wenn ein Spieler "seine Fußballer-Karriere beendet hat"), so sind diese an die BFV-Passabteilung zurück zu senden. Die entsprechenden Akteure werden dann vom BFV im EDV-Passprogramm "abgemeldet" und die zugehörige Spielberechtigung beendet.
Möchte ein solcher Spieler irgendwann in der Zukunft beim gleichen Verein wieder mitspielen, so ist mittels Passantrag ein neuer Spielerpass zu beantragen ("Duplikat" ist anzukreuzen). Bei einem Vereinswechsel eines solchen Spielers stellt der neue Verein einen Passantrag "auf Vereinswechsel". Es empfiehlt sich, vor dem Absenden des Antrags den entsprechenden Sachbearbeiter in der BFV-Passstelle zu kontaktieren (per E-Mail oder telefonisch) und sich das Vorliegen des zurück gegebenen Passes kurz bestätigen zu lassen.
Die einschlägigsten Bestimmungen im Zusammenhang mit Spielerpässen/Spielberechtigungen und weitere wertvolle Hinweise dazu finden Sie für Erwachsene in der Spielordnung (§§ 32 und 33) sowie für Jugendliche in der Jugendordnung (§§ 16 und 21). Die ergänzende Lektüre dieser Bestimmungen wird empfohlen.
Zusätzlich finden Sie im Folgenden einige Anmerkungen und Hinweise zur Nachreichung von Spielerpässen/Spielberechtigungen:
Nachreichen des Spielerpasses/der Spielberechtigung
Die Spielerpässe oder die Spielberechtigungsbescheinigung des Verbandes oder der Ausdruck der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online (im folgenden "Hardcopy" genannt, vgl. § 33 Nr. 2.2.4 SpO bzw. § 16 Abs. 7 JO) oder die mit dem hochgeladenen Passbild mit Schulterbereich des Spielers versehene (ggf. ausgedruckte) Spielberechtigungsliste im Spielplus mitwirkender Spieler - im folgenden zusammengefasst "ordnungsgemäße Spielberechtigung" genannt - sind bei allen Spielen vor Spielbeginn dem Schiedsrichter vorzulegen.
Die ordnungsgemäße Spielberechtigung / der Nachweis des Spielrechts erfolgt durch:
(§33 SpO für Erwachsene bzw.§ 16 JO für Junior(inn)en außer G-Junior(inn)en)
den Spielerpass; oder
die (ggf. ausgedruckte) Spielberechtigungsliste im SpielPlus mit hochgeladenem Passbild mit Schulterbereich; oder
eine Spielrechtsbestätigung des BFV - in Verbindung mit Vorlage amtlicher Lichtbildausweis und Vorstellung beim Schiedsrichter (bei Erwachsenen) bzw. mit Bestätigung der Identität des Spielers durch den/die Mannschaftsverantwortliche/n oder Trainer gegenüber dem Schiedsrichter - Meldepflicht des Schiedsrichters (bei Junior(inn)en); oder
die Hardcopy - in Verbindung mit Vorlage amtlicher Lichtbildausweis und Vorstellung beim Schiedsrichter (bei Erwachsenen) bzw. mit Bestätigung der Identität des Spielers durch den/die Mannschaftsverantwortliche/n oder Trainer gegenüber dem Schiedsrichter - Meldepflicht des Schiedsrichters (bei Junior(inn)en).
Nichtvorlage der ordnungsgemäßen Spielberechtigung vor Spielbeginn:
Kann die ordnungsgemäße Spielberechtigung für den/die mitwirkenden Spieler nicht vor dessen/deren Einsatz/Einsätzen vorgelegt werden, gelten folgende Bestimmungen:
.	Der/die Spieler muss/müssen sich mit einem Lichtbildausweis beim Schiedsrichter vorstellen.
.	Kann/können sich der/die Spieler nicht mit einem Lichtbildausweis legitimieren,
-	muss der im ESB/Spielbericht eingetragene Mannschaftsverantwortliche oder Trainer gegenüber dem Schiedsrichter die Identität und die Spielberechtigung des Spielers bestätigen.
-	Der Spieler hat sich zusammen mit dem Mannschaftsverantwortlichen oder Trainer persönlich beim Schiedsrichter vorzustellen.
Die ordnungsgemäße Spielberechtigung kann in den vorgenannten Fällen dann bis spätestens 15 Minuten nach Spielende unaufgefordert dem Schiedsrichter nachgewiesen werden.
Für Junior(inn)en:
Der Mannschaftsverantwortliche oder Trainer muss die Identität und die Spielberechtigung des Spielers gegenüber dem Schiedsrichter bestätigen, damit dieser am Spiel teilnehmen kann (fehlt eine der beiden Bestätigungen, ist der Spielereinsatz unzulässig (§77 Rechts- und Verfahrensordnung)).
Die ordnungsgemäße Spielberechtigung kann dann bis spätestens 15 Minuten nach Spielende unaufgefordert dem Schiedsrichter vorgelegt werden. In diesem Fall entfällt die Meldung durch den Schiedsrichter.
Nichtvorlage der ordnungsgemäßen Spielberechtigung bis spätestens 15 Minuten nach Spielende:
Wird die ordnungsgemäße Spielberechtigung nicht innerhalb von 15 Minuten nach dem Spielende vorgelegt, hat der Schiedsrichter eine Meldung zu verfassen (und dem Verein vom Wortlaut der Meldung Kenntnis zu geben). Der Verein hat dann innerhalb von 3 Tagen nach dem Spiel
.	entweder das Passbild mit Schulterbereich des Spielers im SpielPlus (Spielberechtigungsliste) hochzuladen und dies dem zuständigen Sportgericht (Erwachsene) bzw. Jugend-Sportgericht (Junior(inn)en) schriftlich oder über BFV-Postfach Zimbra mitzuteilen.
.	oder den ordnungsgemäßen Spielberechtigungsnachweis dem zuständigen Sportgericht (Erwachsene) bzw. Jugend-Sportgericht (Junior(inn)en) vorzulegen.
Achtung: Eine Zusendung an die (Bezirks-)Geschäftsstelle oder an den Spielleiter ist nicht ordnungsgemäß und nicht fristwahrend!
Sollte ein Spieler an einem Spiel teilnehmen, ohne eine der vorgenannten Voraussetzungen zu erfüllen, ist der Spielereinsatz unzulässig (§ 29 Spielordnung, § 77 Rechts- und Verfahrensordnung).
Weist der Verein die ordnungsgemäße Spielberechtigung nicht binnen 15 Minuten nach Spielende, jedoch innerhalb von drei Tagen nach, erfolgt keine Spielverlustwertung, jedoch eine Bestrafung nach § 79 Rechts- und Verfahrensordnung (Geldstrafe in Höhe von nicht unter 20 Euro, bei Junior(inn)en nicht unter 10 Euro).
Weist der Verein die ordnungsgemäße Spielberechtigung innerhalb von 3 Tagen nach dem Spiel nicht nach, erfolgt eine Spielverlustwertung nach § 29 Spielordnung, sowie (also zusätzlich!) eine Bestrafung nach § 77 Rechts- und Verfahrensordnung.
(Das genaue Strafmaß finden Sie in den entsprechenden aktuellen Bestimmungen.)
Einsatz von Junioren/Juniorinnen in Herren-/Frauenmannschaften
Rückrunde Saison 2018/2019:
Gemäß § 34 Abs. 1 der Jugendordnung ("Sonder-Spielrecht in Herrenmannschaften") können ältere A-Junioren (dies sind im Spieljahr 2018/2019 alle A-Junioren des Jahrgangs 2000) in allen Herrenmannschaften mitwirken.
Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich auf die neueste Änderung hinweisen, die sich durch die Beschlüsse des Verbandstages vom 04./05. Mai 2018 (wieder) ergeben hat und seit dem 01.07.2018 in Kraft getreten ist: Jüngere A-Junioren (dies sind im Spieljahr 2018/2019 alle A-Junioren des Jahrgangs 2001) können grundsätzlich (erst) mit vollendetem 18. Lebensjahr in den Herrenmannschaften mitwirken (vorher nicht).
Beispiel: Spieler X wird am 4.5.2019 18 Jahre alt. Gemäß den Bestimmungen darf der Spieler erst ab 4.5.2019 in den Herrenmannschaften mitwirken.
Ältere B-Juniorinnen (dies sind im Spieljahr 2018/2019 alle B-Juniorinnen des Jahrgangs 2002) können in allen Frauenmannschaften ihres Vereins eingesetzt werden, wobei ein Einsatz in einer Frauenmannschaft nur einmal am gleichen Wochenende (Freitag bis Sonntag einschließlich sich unmittelbar anschließender Feiertage) erfolgen darf. Bei den älteren B-Juniorinnen (diese sind noch nicht 18 Jahre alt) ist aus versicherungsrechtlichen Gründen zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern und ein ärztliches Attest über die Tauglichkeit im Frauenfußball (ein einfaches allgemeinärztliches Attest, das die Tauglichkeit im Frauenfußball bescheinigt, ist ausreichend) beim Verein gut aufzubewahren. Grundlage hierfür ist § 25 der Frauen- und Mädchenordnung.
(Einen gesonderten Nachweis (so genannte Genehmigungsmarke) gibt es seit dem Beschluss des Verbandstages von 2002 für o. g. Personenkreis (ältere A-Junioren, ältere B-Juniorinnen, jüngere A-Junioren mit vollendetem 18. Lebensjahr) nicht mehr. Es ist kein Antrag mehr beim BFV einzureichen.)
Die kompletten Bestimmungen zu dieser Thematik finden Sie im § 34 der Jugendordnung bzw. § 25 der Frauen- und Mädchenordnung.
- Junioren und Juniorinnen dürfen an einem Tag nur in einem Verbandsspiel eingesetzt werden.
- Bei einem Vereinswechsel von A-Junioren bzw. B-Juniorinnen muss der aufnehmende Verein grundsätzlich auch mit einer eigenen Mannschaft bzw. Spielgemeinschaft in diesen Alterklassen am Spielbetrieb teilnehmen, da sonst kein Spielrecht für den neuen Verein erteilt werden kann.
Aus-/Eintritt von Stammvereinen aus/in eine/r JFG
Auf dem BFV-Verbandstag 2010 wurden Regelungen verabschiedet, die beim Ausscheiden / bei der Aufnahme von Stammvereinen aus / in eine/r bestehende/n JFG beachtet werden müssen. Nachfolgend haben wir Ihnen die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengestellt.
Ausscheiden eines Stammvereins (geregelt in § 13 (10), (11) Jugendordnung)
Das Ausscheiden eines Stammvereins aus einer bereits bestehenden JFG ist nur zum Saisonende möglich (nächstmöglicher Zeitpunkt also: 31.07.2019). Dazu müssen folgende Unterlagen an den BFV (Passabteilung) eingereicht werden:
-	Bis spätestens zum 15.07. eines Spieljahres (dieses Jahr also bis spätestens zum 15.07.2019): Eine Bestätigung über das Ausscheiden. Diese muss von einem zeichnungsberechtigten Vorstandsmitglied des Stammvereins ausgestellt, unterschrieben und abgestempelt und der JFG nachweisbar zur Kenntnis gebracht worden sein. Einzusenden sind die Bestätigung sowie der "JFG-Kenntnis-Nachweis".
-	Die JFG ist dann verpflichtet, bei ihrer nächsten Mitgliederversammlung - spätestens jedoch bis zum Ende der auf das Ausscheiden folgenden Saison (also bis spätestens zum 31.07.2020) - ihre Satzungsbestimmung über die beteiligten Stammvereine zu berichtigen. Einzureichen ist eine Ausfertigung der berichtigten Vereinssatzung sowie der Nachweis der vollzogenen Eintragung der Änderung im Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht (Kopien jeweils ausreichend).
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang insbesondere folgende Regelungen:
-	Sollten die Spieler des betreffenden Stammvereins für einen Rückwechsel zum Stammverein von der JFG nicht freigegeben werden, tritt die dreimonatige Wartezeit ab 16.07. des laufenden Jahres in Kraft.
-	Die Mannschaften des ausscheidenden Stammvereins werden in die Normalgruppe der jeweiligen Altersklasse eingeteilt (ausgenommen bereits vorher im Spielbetrieb befindliche Jugendmannschaften des Stammvereins).
-	Eine JFG mit nur einem Stammverein kann grundsätzlich nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen.
Aufnahme eines neuen Stammvereins (geregelt in § 13 (12) Jugendordnung)
Die Aufnahme eines neuen Stammvereins zu einer bereits bestehenden JFG ist nur zu Saisonbeginn (nächstmöglicher Zeitpunkt also: 01.07.2019) möglich. Hierzu sind folgende Unterlagen an den BFV einzureichen:
-	Bis spätestens zum 15.07. eines Spieljahres (dieses Jahr also bis spätestens zum 15.07.2019):
.	Eine Bestätigung der JFG über die Aufnahme in die JFG. Diese muss von einem zeichnungsberechtigten Vorstandsmitglied der JFG unterschrieben und abgestempelt sein.
.	Eine Bestätigung des neuen Stammvereins über die Beteiligung an der JFG. Diese muss von einem zeichnungsberechtigten Vorstandsmitglied des neuen Stammvereins unterschrieben und abgestempelt sein.
-	Die JFG ist dann verpflichtet, bei ihrer nächsten Mitgliederversammlung - spätestens jedoch bis zum Ende der auf die Aufnahme folgenden Saison (also bis spätestens zum 31.07.2020) - ihre Satzungsbestimmung über die beteiligten Stammvereine zu berichtigen/ergänzen. Einzureichen ist eine Ausfertigung der berichtigten Vereinssatzung sowie der Nachweis der vollzogenen Eintragung der Änderung im Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht (Kopien jeweils ausreichend).
Bei der Neuaufnahme eines Stammvereins in eine bestehende JFG wird gemäß Finanzordnung (§ 11, Abschnitt I, Nr. 16, Buchst. b) in Verbindung mit Anlage zur Finanzordnung § 2, Abschnitt I, Nr. 16, Buchst. b) eine Gebühr in Höhe von 51,00 Euro fällig.
Für weitere Fragen zu diesen Themen, stehen wir Ihnen gerne (per E-Mail: stefanschneider@bfv.de) zur Verfügung.
Über 50 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Berichte über die katastrophalen Zustände in den politischen Krisengebieten bestimmen nach wie vor die Medienlandschaft. Das Thema Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern ist deshalb weiterhin sehr aktuell. Ein Teil der Flüchtlinge landet in Deutschland und auch in Bayern. Für diese Menschen tragen die Politik, aber auch gesellschaftliche Institutionen wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und seine Vereine Verantwortung. "Fußball ist die mit Abstand größte Integrationsbewegung in unserem Land und gibt Menschen unabhängig von Herkunft, Bildung, Religion oder Hautfarbe eine Heimat. Im Fußball sind alle gleich. Das Thema Einwanderung wird in Deutschland künftig eine immer noch größere Rolle spielen. Wir werden uns deshalb noch viel mehr als bisher mit Integrationsmaßnahmen beschäftigen müssen", betont BFV-Präsident Rainer Koch.
Wie diese Integrationsarbeit funktionieren kann, stellen zahlreiche Vereine in ganz Bayern unter Beweis. Stellvertretend für ihr Engagement zeichnete der Bayerische Fußball-Verband bereits mehrere Klubs für ihre beispielhafte Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen mit dem BFV-Sonderpreis aus. Die Vereine suchen den Kontakt zu Flüchtlingsstätten und Aufnahmehäusern vor Ort, sammeln Kleider und Schuhe, sensibilisieren die Bevölkerung mit öffentlichen Aktionen für die Situation der Flüchtlinge, um Vorbehalte abzubauen, helfen bei Sprachschwierigkeiten weiter und integrieren Asylsuchende in den Trainings- und Spielbetrieb. Die Fußballbegeisterung ist selbstverständlich auch bei vielen Flüchtlingen und Asylbewerben riesengroß. Damit diese Menschen nicht nur beim Training und in Freundschaftsspielen für ihren neuen Klub auf dem Platz stehen können, brauchen Sie - wie jeder andere Fußballer in Bayern - eine Spielerlaubnis des Bayerischen Fußball-Verbandes.
Was müssen die Vereine dabei beachten, welche Dokumente müssen beim BFV eingereicht werden und warum ist auch bei Flüchtlingskindern ab zehn Jahren und erwachsenen Flüchtlingen ein "internationaler Freigabeschein" notwendig, bevor die Spielberechtigung erteilt werden kann?
Spielberechtigung für Flüchtlinge - der BFV klärt auf
Vorabinformation: Grundsätzlich versucht der Bayerische Fußball-Verband, jeden schnellstmöglich in den Spielbetrieb zu integrieren. Grundlage für "internationale Wechsel" ist allerdings das Reglement der FIFA, es gibt also - anders als teilweise geschrieben und verbreitet - keine spezifische Regelung des BFV. An das FIFA-Reglement sind der DFB und seine Landesverbände zwingend gebunden. Deren Nichteinhaltung kann am Ende zur Bestrafung von Vereinen und Spielern führen, obwohl ihnen eigentlich geholfen werden soll.
Für alle minderjährigen Flüchtlinge/Kindern von Asylbewerbern bis zur Vollendung des 10. Lebensjahrs kann/darf der BFV die sofortige Spielerlaubnis erteilen, wenn die nachfolgenden Unterlagen/Punkte vorliegen.
- Antrag auf Erteilung einer Spielerlaubnis (Passantrag)
- Zustimmung der Eltern bzw. einer alternativen Aufsichtsperson bei Flüchtlingen, die ohne ihre Eltern gekommen sind
Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren
Etwas komplizierter wird es für die Altersgruppe der 10- bis 18-Jährigen. Die FIFA verbietet zum Schutz der Jugendlichen internationale Vereinswechsel minderjähriger Fußballspieler (10-18 Jahre). Es soll damit verhindert werden, dass Vereine Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt zu sich holen, Spielerberater auf dem Rücken der Kinder Geschäfte machen, die Kinder aus ihrem familiären/sozialen Umfeld in ihrer Heimat gerissen werden, und hinterher ein Großteil der Kinder - weil ihr Talent doch nicht ausgereicht hat - wieder fallengelassen wird und ganz alleine in einem fremden Land dasteht.
Von diesem Verbot internationaler Vereinswechsel minderjähriger Fußballspieler (10-18 Jahre) gibt es grundsätzlich drei Ausnahmen:
- Die Eltern beziehen im Land des neuen Vereins ihren Wohnsitz.
- Der Wechsel findet innerhalb der EU statt (nur für 16-18-Jährige; Der Verein hat weitere Mindestverpflichtungen zu erfüllen: z.B. Betreuung, schulische Ausbildung, etc. nach höchsten nationalen Standards (Bundesliga, 2. Bundesliga!)).
- Der Spieler wohnt höchstens 50 Kilometer von einer Landesgrenze entfernt und der Verein liegt ebenfalls höchstens 50 Kilometer entfernt von dieser Landesgrenze.
Für ein minderjähriges Flüchtlingskind etwa aus Syrien oder Afghanistan oder ganz generell Kinder von Asylbewerbern passt meistens keine dieser Ausnahmen. Die FIFA hat deshalb dem DFB (und damit auch seinen Landesverbänden) eine "beschränkte Befreiung" gewährt, die besagt, dass nur internationale Vereinswechsel minderjähriger Spieler zu einem Verein der ersten vier Leistungskategorien (Bundesliga bis Regionalliga) der FIFA zur Beurteilung vorgelegt werden müssen. Diese Befreiung gilt bereits seit Dezember 2009 und bewirkt, dass minderjährige Flüchtlingskinder bzw. Kinder von Asylbewerbern überhaupt eine Spielberechtigung (in Bayern vom BFV) erhalten können.
- Zustimmung der Eltern bzw. eines behördlich bestimmten Vormunds bei Flüchtlingen, die ohne ihre Eltern gekommen sind (Nachweis der Vormundschaft in Kopie)
- Meldebestätigung der Eltern vom Einwohnermeldeamt
- Amtliches Dokument, aus dem die Identität hervorgeht (Ausweiskopie oder Aufenthaltsgenehmigung)
- Formblatt DFB-Zusatzerklärung Umzug
- "Internationaler Freigabeschein" (dieser wird vom BFV über den DFB an den abgebenden Nationalverband "automatisch" beantragt)
Bei Minderjährigen ab Vollendung des 10. Lebensjahres bis zu 18 Jahren, also auch Flüchtlingskindern und Kindern von Asylbewerbern, ist gemäß den Vorgaben der FIFA zwingend auch die Ausstellung eines "internationalen Freigabescheins" notwendig, den der BFV über den DFB beim Nationalverband des Herkunftslandes beantragen muss.
Wichtig: Kommt innerhalb einer Frist von 30 Tagen kein Einwand zum Wechsel oder erfolgt zum Beispiel vom Nationalverband aus einer Krisenregion nach 30 Tagen keine Rückmeldung auf die entsprechende Anfrage, darf der BFV gemäß den FIFA-Richtlinien die Spielberechtigung ordnungsgemäß erteilen.
Wieso gibt es diese Altersgrenze?
Grundsätzlich fangen ab diesem Altersbereich die großen Vereine verstärkt an, ihre Fühler nach Talenten auszustrecken, die professionelle Talentförderung und Ausbildung geht ab diesem Alter so richtig los, genauso der Wettstreit um die besten Talente. Die Gefahr, dass Vereine oder auch unseriöse Spielerberater Talente ausnutzen und dann wieder fallen lassen, steigt an.
Bei erwachsenen Asylbewerbern/Flüchtlingen müssen für das Spielrecht beim BFV die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt sein bzw. Unterlagen eingereicht werden.
Auch bei erwachsenen Asylbewerbern/Flüchtlingen ist gemäß den Vorgaben der FIFA zwingend die Ausstellung eines "internationaler Freigabescheins" notwendig.
Hier gilt ebenso: Kommt innerhalb einer Frist von 30 Tagen kein Einwand zum Wechsel oder erfolgt zum Beispiel vom Nationalverband aus einer Krisenregion nach 30 Tagen keine Rückmeldung auf die entsprechende Anfrage, darf der BFV gemäß den FIFA-Richtlinien die Spielberechtigung ordnungsgemäß erteilen.
Regeln der FIFA für BFV bindend
Die Bestätigung des Herkunftslandes ("internationaler Freigabeschein") soll sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen verhindern, dass unrechtmäßige Spielberechtigungen erschlichen werden können. Es gibt also grundsätzlich gute Gründe für die Regelung der FIFA, allerdings wird die Flüchtlingssituation dabei aktuell nicht berücksichtigt. Der BFV steht in der Sache deshalb immer vor dem gleichen Dilemma: Der Bayerische Fußball-Verband will nichts verhindern oder verzögern - im Gegenteil. Er muss sich aber an die Regelungen der FIFA halten. Es ist schlicht verboten, ohne die zwingend vorgeschriebene Bestätigung des bisherigen Landes eine Spielberechtigung auszustellen. Solange die Bestätigung nicht vorliegt, kann der BFV im Rahmen der 30-Tages-Frist also keine vorzeitige Spielberechtigung erteilen, denn die Statuten besagen, dass 30 Tage auf eine Antwort gewartet muss, bevor dann auch ohne Erklärung aus dem Herkunftsland die Spielerlaubnis erteilt werden darf.
Ein Verstoß gegen die Statuten würde unter Umständen nicht nur dem Verein schaden (bei unrechtmäßig erteiltem Spielrecht müsste bei einem Einspruch sofort eine Spielwertung erfolgen oder eine Spielwiederholung angeordnet werden), sondern auch Strafen für die einzelnen Spieler nach sich ziehen. Das wäre dann der "worst case" für das Engagement aller Beteiligten. Geht eine Erklärung des Herkunftslandes früher ein, wird der Fall unverzüglich durch den BFV bearbeitet. Ansonsten kann der BFV nur um Verständnis für die Wartezeit bitten.
Der BFV unterstützt jeden Verein, der sich für Flüchtlinge und Asylbewerber engagiert. Bei Fragen zum Spielrecht können sich Vereine jederzeit an die Passabteilung des BFV wenden. Die Ansprechpartner für die Bezirke im Überblick:
kathrinschuler@bfv.de
089-54-2770-36
Elisabeth Irg
elisabethirg@bfv.de
089-542770-33
gerdwittmann@bfv.de
089-542770-32
Bezirke Oberfranken und Oberpfalz
andreaschlemmer@bfv.de
089-542770-35
Bezirke Niederbayern und Unterfranken
petralenz@bfv.de
089-542770-34
Für Vereine stellen sich im Zusammenhang mit diesem Thema natürlich viele weitere Fragen, wie zum Beispiel zur Sportversicherung oder auch zu finanziellen Hilfen usw. Diese und weitere wichtige Infos, Erfolgsgeschichten von vorbildlich engagierten Vereinen sowie auch zwei neue BFV-Broschüren zur Integration von Flüchtlingen in den Fußballvereinen haben wir deshalb auf der BFV-Homepage unter www.bfv.de/fluechtlinge zusammengestellt.
JFG und Stammvereine: Einsatzmöglichkeit älterer E-Junioren
Einsatzmöglichkeit von älteren E-Junioren/-innen sowohl beim Stammverein als auch in der JFG in der Rückrunde des Spieljahrs 2018/2019
Aus aktuellem Anlass möchten wir heute alle Junioren-Förder-Gemeinschaften und deren zugehörigen Stammvereine an eine Besonderheit im Pass- und Spielrecht erinnern, die in der Rückrunde der laufenden Saison 2018/2019 wieder zum Tragen kommen kann:
Seit 01.01.2019 besteht die Möglichkeit, dass bis zu vier Spieler des älteren E-Junioren-Jahrgangs (in der Saison 2018/2019 ist dies der Jahrgang 2008) sowohl bei der Junioren-Förder-Gemeinschaft als auch beim Stammverein - dort bis zum Ausscheiden aus dieser Altersklasse - mitspielen können.
Voraussetzung dafür ist ein Vereinswechsel der betreffenden Spieler am 01.01.2019 oder danach von ihrem jeweiligen Stammverein zur JFG. Der Vereinswechselantrag ist von der Junioren-Förder-Gemeinschaft durch einen Passantrag mit dem bisherigen Spielerpass an die Passabteilung des BFV zu stellen. Für diejenigen JFG-Vereine, die solche Vereinswechsel in die JFG online beantragen möchten, ist dies möglich: Als Abmeldedatum kann dabei auch das tagesaktuelle Datum in den Online-Antrag eingegeben werden (bitte darauf achten, dass alle übrigen für die Online-Antragstellung geltenden Maßgaben auch hier zwingend und genauestens zu befolgen sind und die Original-Unterlagen jeweils vorher vorliegen und zwei Jahre aufbewahrt werden müssen).
Es wird dann jeweils ein neuer Spielerpass auf die JFG ausgestellt, der außerdem den Namen des bisherigen Stammvereins aufweist.
Eine Frist für einen solchen Vereinswechsel gibt es nicht. Wir bitten jedoch zu beachten, dass die Spieler erst dann (wieder) eingesetzt werden können, wenn der Vereinswechsel von der Passabteilung durchgeführt worden ist. Außerdem gilt auch bei diesen Jungakteuren, dass sie an einem Tag nur in einem Verbandsspiel eingesetzt werden dürfen.
Nachfolgend haben wir Ihnen den kompletten Wortlaut dieser Regelung, die Sie außerdem in Punkt III. Nr. 9. der Richtlinien für Junioren-Förder-Gemeinschaften finden können, nochmals dargestellt:
Wechselt ein Spieler des älteren E-Junioren-Jahrganges ab 1.1 des laufenden Spieljahres zur JFG, so behält er bis zum Ausscheiden aus seiner E-Jugendaltersklasse (31.07.) das Spielrecht für seinen Stammverein. In der JFG dürfen maximal 4 Spieler des älteren E-Junioren-Jahrganges eingesetzt werden.
Wird eine E-Jugendmannschaft eines Stammvereins vom Spielbetrieb zurückgezogen, kann das Spielrecht für ältere E-Juniorenspieler dieses Stammvereins für die JFG vom VJL entzogen werden. § 8 Abs. 4 Jugendordnung, § 77 Rechts- und Verfahrensordnung finden Anwendung.
Wichtig: Spieler des älteren E-Junioren-Jahrgangs, die bereits vor dem 01.01.2019 (Hinrunde der Saison 2018/2019) in die JFG gewechselt sind und dort gespielt haben, sind von der obigen Regelung ausgenommen. Diese Spieler haben kein zusätzliches Spielrecht für Ihren Stammverein. Wir bitten um Beachtung!
Verbandsspiele/Verbandsspielrecht <-> Freundschaftsspiele/Privatspielrecht
Aktuelle Hinweise zum Spielbetrieb 2018/2019
Aus aktuellem Anlass möchten wir Ihnen nachfolgend einige Hinweise geben, um die Begriffe Verbandsspiele/Verbandsspielrecht und Freundschaftsspiele/Privatspielrecht insbesondere bei den anstehenden Hallenspielen und -turnieren besser einordnen zu können.
Wichtig zu wissen ist, dass es grundsätzlich eine spieltechnische Ebene und eine passtechnische Ebene gibt, die getrennt voneinander zu betrachten sind und nicht "vermischt" werden dürfen.
Die nachfolgenden Darstellungen und Beispiele sollen Ihnen einen grundsätzlichen Überblick verschaffen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Vollständigkeit unserer Aufzählungen nicht gewährleistet wird.
Spieltechnische Ebene:
Verbandsspiele sind.
.	Spiele mit Aufstiegsrecht (Meisterschaftsspiele),
.	Entscheidungs- und Relegationsspiele,
.	DFB-Pokalspiele der Herren (Totopokal) und der Jugend,
.	BFV-Pokalspiele der Frauen,
.	offizielle Hallenfutsalturniere und der Futsal-Ligaspielbetrieb des BFV (Kreis-, Bezirks- und Landesentscheide),
.	vom BFV organisierte Spielrunden für Mannschaften ohne Aufstiegs-berechtigung und Frauen-Freizeitligen,
.	alle sonst vom BFV angesetzten Spiele.
Freundschaftsspiele sind.
.	Spiele, die zwischen den Vereinen frei vereinbart werden (z.B. Turniere, Vorbereitungsspiele).
Passtechnische Ebene:
Verbandsspielrecht (Verbands-SpR) ist notwendig für den Einsatz in.
.	allen Meisterschaftsspielen,
.	allen Entscheidungs- und Relegations-spielen,
.	allen Pokalspielen auf DFB-Ebene,
.	BFV-Pokalspielen der Frauen,
.	vom BFV organisierten Spielrunden für Mannschaften ohne Aufstiegs-berechtigung im Frauen- und Mädchen-bereich,
.	Frauen-Freizeitligen,
.	Spielen um den A-Junioren-Pokal,
.	Spielen um den BAU-Pokal der C-Junioren,
.	Spielen von Mannschaften im männlichen/gemischten D-Jugend-Großfeldbereich (9:9).
Privatspielrecht (Privat-SpR) ist ausreichend für den Einsatz in/im.
.	den Toto-Pokalspielen der Herren.
.	den offiziellen Hallenfutsalturnieren und Futsal-Ligaspielbetrieb des BFV (Kreis-, Bezirks- und Landesentscheide),
.	den offiziellen Hallenfußballmeister-schaften des BFV (Kreis-, Bezirks- und Landesentscheide) der Junioren,
.	den vom BFV organisierten Spielrunden für Mannschaften ohne Aufstiegs-berechtigung im Herrenbereich (z.B. Reserven-Runden),
.	allen privaten Hallenturnieren,
.	allen Seniorenspielen,
.	allen sonstigen Pokalspielen (außer in der linken Spalte aufgeführten Pokalspiele),
.	allen von den Vereinen organisierten/durchgeführten Freundschaftsspielen und Turnieren,
.	Herren-Freizeitfußball,
.	Firmen- und Behördenspielen,
.	Spielen von Mannschaften außer Konkurrenz im männlichen Jugendbereich,
.	Spielen von Spielgruppen ohne Aufstiegsrecht aus zweiten und weiteren unteren Mannschaften im männlichen/gemischten Jugendbereich,
.	Spielen von Mannschaften im männlichen/gemischten G- bis E-Jugend-Kleinfeldbereich sowie D-Jugend-Kleinfeldbereich (nur 6er Mannschaften).
Wir weisen darauf hin, dass für einzelne Wettbewerbe bezüglich des Spielrechts vom BFV eigene Bestimmungen erlassen werden können, die dann in einer eigenen Ausschreibung, in Durchführungsbestimmungen oder in spezifischen Richtlinien nachzulesen sind.
Die Richtlinien finden Sie unter www.bfv.de => Der BFV => Satzung, Ordnungen, Richtlinien => BFV-Richtlinien.
Den genauen Wortlaut der Bestimmungen zu den o. a. Begrifflichkeiten finden Sie in § 12 Spielordnung, § 6 Jugendordnung und § 6 Frauen- und Mädchenordnung.
In Bayern gibt es seit mehreren Jahren verschiedene Möglichkeiten für Jugendliche und Erwachsene, wie sie ein Spielrecht bei einem zweiten/anderen Verein zusätzlich wahrnehmen können. Da sich die zugrunde liegenden Regelungen, die Beantragungsweise und die Zuständigkeiten immer wieder mal geändert haben, möchten wir Ihnen die nachfolgende einfache Aufstellung mit an die Hand geben, um einen grundsätzlichen Überblick darüber zu erhalten, welches dieser Spielrechte in welcher Situation aktuell beantragt werden kann.
.	Erwachsene
(§ 37 Spielordnung (für Herren), § 20 Frauen- und Mädchenordnung (für Frauen))
=>Für wen?
-	Studenten, Berufspendler und vergleichbare Personen, die regelmäßig zwischen zwei Orten pendeln.
-	Nur für Amateure.
=>Wichtige Punkte:
-	Kürzeste Fahrtstrecke zwischen Stamm- und Zweitverein: Mindestens 100 km.
-	1. Herrenmannschaft Zweitverein: maximal Kreisliga.
-	1. Frauenmannschaft Zweitverein: maximal Bezirksliga.
-	Maximal zwei Spieler mit Zweitspielrecht pro Verein.
=>Antragstellung:
-	Passantrag bei der BFV-Passabteilung (bis spätestens 15.04. eines Jahres),
-	mit weiteren Unterlagen (vgl. Ausführungen in § 37 SpO bzw. § 20 FMO).
=>Weiterführende Informationen:
-	§ 37 SpO bzw. § 20 FMO.
-	www.bfv.de - Der BFV - Amtliche Mitteilungen - Verbands-Spielausschuss - pdf: Durchführungsbestimmungen Zweitspielrecht Erwachsene.
.	Jugendliche
(§ 54 Jugendordnung (für Junioren), § 21 Frauen- und Mädchenordnung (für Juniorinnen)
-	Jugendliche, die regelmäßig zwischen zwei Orten pendeln (bspw. Internatsschüler, Auszubildende, Jugendliche getrennt lebender Erziehungsberechtigter).
-	Kürzeste Fahrtstrecke zwischen Stamm- und Zweitverein: Mindestens 30 km.
-	Nur in der Altersklasse des/der Spielers/Spielerin, der diese/r zum Zeitpunkt der Antragstellung angehört.
-	Junioren- bzw. Juniorinnenmannschaft Zweitverein: maximal Bezirksebene.
-	Passantrag bei der BFV-Passabteilung,
-	mit weiteren Unterlagen (vgl. Ausführungen in § 54 JO bzw. § 21 FMO).
-	§ 54 JO bzw. § 21 FMO.
-	www.bfv.de - Der BFV - Amtliche Mitteilungen - Verbands-Jugendausschuss - pdf: Durchführungsbestimmungen zu § 54 JO und § 21 FMO: Zweitspielrecht.
Zusatzspielrecht
(§ 38 Spielordnung (für Herren), § 22 Abs.9 Frauen- und Mädchenordnung (für Frauen))
-	Herren: nur Hallenfußball.
-	Frauen: nur bei "Ü-Wettbewerben" und Hallenfußball.
-	Senioren: bei allen Verbands-/Freundschaftsspielen aller Altersklassen.
-	Freizeitfußball: nur bei Herren und Senioren
-	Pro Spieler können mehrere Zusatzspielrechte beantragt werden (für einen oder mehrere Vereine), jedoch pro Geltungsbereich 1x pro Saison.
-	Maximal vier Spieler mit Zusatzspielrecht pro Verein.
-	Antrag durch aufnehmenden Verein (mittels vorgegebenem Formular, vgl. unten Weiterführende Informationen) in zweifacher Ausfertigung beim Bezirks-Vorsitzenden,
-	mit Einverständnis des Stammvereins im Antragsformular.
-	§ 38 SpO bzw. § 22 Abs. 9 FMO.
-	www.bfv.de - Der BFV - Amtliche Mitteilungen - Verbands-Spielausschuss - pdf: Antrag Zusatzspielrecht Erwachsene,
pdf: Durchführungsbestimmungen für Zusatzspielrecht Erwachsene.
.	Junioren
(§ 53 Jugendordnung)
-	A- bis F-Junioren (U19 - U8).
-	Verein des Spielers: hat keine Mannschaft oder SG in dieser Altersklasse.
-	Aufnehmender Verein: nimmt auf Kreis- oder Bezirksebene am Spielbetrieb teil.
-	Ein Antrag ist für jeweils maximal zwei Spieler pro Altersklasse eines Vereins möglich.
-	Maximal vier Spieler anderer Vereine mit Zusatzspielrecht pro Spiel/Turnier einsetzbar.
-	A-Junioren haben kein Sonderspielrecht für Herren (gem. § 34 JO) beim aufnehmenden Verein.
-	Antrag durch Verein des Spielers (mittels vorgegebenem Formular, vgl. unten Weiterführende Informationen) beim Bezirks-Jugendleiter,
-	mit Einverständnis des aufnehmenden Vereins im Antragsformular.
-	§ 53 JO.
-	www.bfv.de - Spielbetrieb - Pässe & Vereinswechsel - Formulare - Rubrik: Anträge zu Sonderspielrechten - pdf: Antrag Zusatzspielrecht (§53 JO) -Junioren.
.	Juniorinnen
(§ 22 Frauen- und Mädchenordnung)
-	B- bis E-Juniorinnen (U17 - U11).
-	Verein der Spielerin: hat keine Juniorinnenmannschaft oder -SG in dieser Altersklasse.
-	Aufnehmender Verein: nimmt mit einer Juniorinnenmannschaft am Meisterschaft-Spielbetrieb teil, für welche die Spielerin gemäß § 7 FMO ein Spielrecht hat.
-	Ein Antrag ist für jeweils maximal vier Spielerinnen pro Altersklasse eines Vereins möglich.
-	Maximal vier Spielerinnen anderer Vereine mit Zusatzspielrecht pro Spiel/Turnier einsetzbar.
-	B-Juniorinnen haben kein Sonderspielrecht für Frauen (gem. § 25 FMO) beim aufnehmenden Verein.
-	Antrag durch Verein der Spielerin (bis spätestens 15.04. eines Jahres, bei landesverbandsübergreifenden Spielklassen bis spätestens 31.01. eines Jahres; mittels vorgegebenem Formular, vgl. unten Weiterführende Informationen)
beim Vorsitz des Bezirks-Frauen- und Mädchenausschusses (BFMA),
(bzw. beim Vorsitz des Verbands-Frauen- und Mädchenausschusses (VFMA): nur Vereine der B-Juniorinnen-Bundesliga).
-	§ 22 FMO.
-	www.bfv.de - Spielbetrieb - Pässe & Vereinswechsel - Formulare - Rubrik: Anträge zu Sonderspielrechten - pdf: Antrag Zusatzspielrecht (§22 FMO) -Juniorinnen.
Gastspielerlaubnis
.	Herren
(§ 77 Nr. 4 Spielordnung)
-	Für Spieler, die zu Testzwecken bei Vereinen eingesetzt werden sollen, für die sie kein Spielrecht haben.
-	Nur für Freundschaftsspiele/-turniere.
-	Antrag muss Name, Vorname, Geburtsdatum und Passnummer beinhalten.
-	Spieler ist nicht gesperrt bzw. unterliegt keiner Wartezeit.
-	Maximal fünf Spieler mit Gastspielrecht pro Spiel/Turnierspiel einsetzbar.
-	Antrag durch Verein, der den Spieler einsetzen möchte (mittels vorgegebenem Formular, vgl. unten Weiterführende Informationen)
für Vereine bis Bezirksliga: beim Bezirksvorsitzenden,
für Vereine ab Landesliga: bei der Passabteilung.
-	mit schriftlicher Einverständnis des bisherigen Vereins.
-	§ 77 Nr. 4 SpO.
-	www.bfv.de - Spielbetrieb - Pässe & Vereinswechsel - Formulare - Rubrik: Anträge zu Sonderspielrechten - pdf: Antrag Gastspielgenehmigung Freundschaftsspiele (Herren).
(§ 22 Jugendordnung)
-	Für einzelne Juniorenspieler, die zu Testzwecken bei Vereinen eingesetzt werden sollen, für die sie kein Spielrecht haben.
-	Nur für Freundschaftsspiele.
-	Für Spiele auf Großfeld: Gastspielerlaubnis für höchstens fünf Spieler,
- für Spiele auf Kleinfeld oder in der Halle: Gastspielerlaubnis für höchstens drei Spieler.
-	Antrag muss spätestens 3 Tage vor dem Spieltermin schriftlich eingereicht sein.
-	Bei Spielern aus anderen National-/Landesverbänden muss der antragstellende Verein dafür Sorge tragen, dass für den Spieler für das beantragte Spiel eine Sportversicherung besteht.
-	Antrag durch Verein, der den Spieler einsetzen möchte (mittels vorgegebenem Formular, vgl. unten Weiterführende Informationen) für Mannschaften
-	der Junioren-Bundesligen/-Regionalliga: bei der BFV-Zentralverwaltung,
-	der Junioren-Bayern-/-Landesligen: beim zuständigen Spielleiter,
-	bis zur Junioren-Bezirksoberliga: beim Bezirks-Jugendleiter.
-	bei Spielern aus anderen Nationalverbänden (Ausland) ist die Bestätigung des Nationalverbandes mit vorzulegen.
-	§ 22 JO.
-	www.bfv.de - Spielbetrieb - Pässe & Vereinswechsel - Formulare - Rubrik: Anträge zu Sonderspielrechten - pdf: Antrag Gastspielerlaubnis für Freundschaftsspiele (Jugend).
.	Frauen und Juniorinnen
(§ 19 Frauen- und Mädchenordnung)
-	Für Spielerinnen, die zu Testzwecken bei Vereinen eingesetzt werden sollen, für die sie kein Spielrecht haben.
-	Spielerin ist nicht gesperrt bzw. unterliegt keiner Wartezeit.
-	Für Spiele auf Großfeld: Gastspielerlaubnis für höchstens fünf Spielerinnen,
- für Spiele auf Kleinfeld oder in der Halle: Gastspielerlaubnis für höchstens drei Spielerinnen.
-	Bei Spielerinnen aus anderen National-/Landesverbänden muss der antragstellende Verein dafür Sorge tragen, dass für die Spielerin für das beantragte Spiel eine Sportversicherung besteht.
-	Antrag durch Verein, der die Spielerin einsetzen möchte (mittels vorgegebenem Formular, vgl. unten Weiterführende Informationen) für Mannschaften
-	der Frauen-Bundesligen/-Regionalliga: bei der Vorsitzenden des Verbands-Frauen- und Mädchenausschusses (VFMA),
-	der Juniorinnen-Bundesliga: bei der BFV-Zentralverwaltung,
-	der Bayern-/Landesligen: beim/bei der zuständigen Spielleiter/in im Verbands-Frauen- und Mädchenausschuss,
-	bis zur Bezirksoberliga: beim/bei der zuständigen Spielleiter/in im Bezirks-Frauen- und Mädchenausschuss.
-	bei Spielerinnen aus anderen Nationalverbänden (Ausland) ist die Bestätigung des Nationalverbandes oder des Vereins mit vorzulegen.
-	§ 19 FMO.
-	www.bfv.de - Spielbetrieb - Pässe & Vereinswechsel - Formulare - Rubrik: Anträge zu Sonderspielrechten -
für Frauen: pdf: Antrag Gastspielgenehmigung Freundschaftsspiele (Frauen),
für Juniorinnen: pdf: Antrag Gastspielerlaubnis für Freundschaftsspiele (Jugend).
Wir weisen abschließend darauf hin, dass für jedes dieser Sonder-Spielrechte natürlich weitere Voraussetzungen gelten, die sie in den jeweiligen Paragrafen der Spiel-, Jugend- und Frauen- und Mädchenordnung sowie in den angegebenen Durchführungsbestimmungen finden. Sollten Sie einen der o. g. Anträge stellen wollen, machen Sie sich bitte vorher damit noch einmal eingehend vertraut. Vielen Dank!
Für weitergehende Fragen in diesen Angelegenheiten stehen Ihnen die Sachbearbeiter der Passabteilung (für Zweitspielrechtsangelegenheiten) bzw. die in den unterschiedlichen Antragsarten genannten Personen/Stellen (Zusatzspielrechte, Gastspielerlaubnisse) gerne zur Verfügung.
Aus aktuellem Anlass möchten wir alle BFV-Vereine heute einmal darauf aufmerksam machen, in Sachen "Beantragung von Spielerpässen" äußerste Sorgfalt bei den zugrunde gelegten Angaben in den Passanträgen walten zu lassen. Bitte überzeugen Sie sich genau von der Identität der Spieler (Vorzeigen lassen eines amtlichen Lichtbildausweises vor dem Ausfüllen des Passantrages!) und füllen Sie die Passanträge wahrheitsgemäß, sorgfältig und vollständig aus. In der folgenden Darstellung haben wir Ihnen die wichtigsten Hinweise einmal zusammengestellt:
Ausfüllhinweise Passantrag
Stand: 09.04.2014 | PDF (96 kB)
Sollten diese grundlegenden Dinge unbeachtet bleiben und sich Angaben "im Nachhinein" als falsch oder fehlerhaft herausstellen, drohen dem Verein im Falle eines Sportgerichtsverfahrens nicht nur mitunter hohe Geldstrafen sondern vor allem auch Spielverlustwertungen (Verlust der Spiele, in denen Spieler aufgrund falsch erteilter Spielberechtigungen eingesetzt wurden) und obendrein weitere Punktabzüge.
Die einschlägigsten Bestimmungen in der Spiel- bzw. Rechts- und Verfahrensordnung in diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen zur Kenntnisnahme nachfolgend nicht vorenthalten:
§ 32 Nr. 7: Eine aufgrund falscher Angaben erteilte Spielberechtigung ist ungültig. Eine nur vorläufig erteilte Spielberechtigung erlischt rückwirkend, wenn sie durch falsche Angaben erwirkt wurde.
§ 33 Nr. 1: [...] Der Verein ist für die Richtigkeit der Eintragung im Spielerpass bzw. in der Spielberechtigungsliste, die auf seinen Angaben beruhen, verantwortlich. Jeder Missbrauch des Spielerpasses wird bestraft.
§ 89 Rechts- und Verfahrensordnung:
(Vereinswechsel von Junior(inn)en mit Ausnahme der älteren A-Junioren und älteren B-Juniorinnen - für diese gelten die Wechselbestimmungen des Erwachsenenbereichs)
Im Gegensatz zu den Vereinswechseln im Erwachsenenbereich gibt es bei den Jugendlichen keine zweite Wechselperiode im Winter. Nimmt ein Junior/eine Juniorin in der laufenden Saison einen Vereinswechsel vor, so gelten die nachfolgend beschriebenen Bestimmungen:
[Anmerkung: Für die Nutzung der Online-Antragstellung sind die in dem pdf-Artikel "Wichtige Hinweise - Online-Beantragung von Spielerpässen" (vgl. www.bfv.de/passabteilung) gemachten Ausführungen zusätzlich zu beachten.]
1.	Der/Die Spieler(in) muss sich beim bisherigen Verein als aktive(r) Spieler(in) abmelden, wobei hierfür von Verbandsseite keine Frist gesetzt ist. Der Passantrag bzw. die Unterlagen für den Vereinswechsel müssen beim BFV eingereicht werden. Auch hierfür gibt es keine Frist. Der Nachweis der erfolgten Abmeldung (schriftliche Bestätigung des abgebenden Vereins oder Kopie des Einschreibebeleges an die unter www.bfv.de hinterlegte offizielle Postanschrift des Vereins oder Abmeldung durch den neuen Verein im Rahmen eines gleichzeitig gestellten Online-Vereinswechsels) ist zusammen mit dem Vereinswechselantrag und dem Spielerpass beim Verband einzureichen. Liegt der Spielerpass nicht bei, erfolgt automatisch Passeinzug durch den Verband.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der abgebende Verein verpflichtet ist, auf eine ihm nachweislich zugegangene Abmeldung per Einschreiben oder auf eine dem Spieler/der Spielerin ausgestellte Abmeldebestätigung, dem Spieler/der Spielerin oder dem neuen Verein (oder dem BFV) den Pass innerhalb von 14 Tagen, gerechnet ab dem Tag nach der Abmeldung (Abmeldetag ist entweder das Datum der Posteingangsbestätigung des Abmelde-Einschreibens (bei der Post), der vom abgebenden Verein eindeutig und unstreitig bestätigte Abmeldetag oder der Tag der vom aufnehmenden Verein im Rahmen eines Vereinswechsels online vorgenommenen Abmeldung (die Benachrichtigung an den abgebenden Verein erfolgt in diesem Falle über das Postfach-System Zimbra)) gegen Empfangsbescheinigung auszuhändigen oder per Einschreiben zuzusenden (Nachweis!) oder den Spieler online abzumelden.
Auf dem Spielerpass (bzw. bei der Online-Abmeldung) muss der Verein eine Erklärung über die Zustimmung oder Nicht-Zustimmung, über den Tag der Abmeldung und über den Termin des letzten Spiels (Privat- oder Verbandsspiel) abgeben. Wird der Pass (bzw. die Online-Abmeldung) nicht innerhalb dieser Frist an den Spieler bzw. an den neuen Verein ausgehändigt oder dem BFV zugesandt oder eine Erklärung über den Verbleib des Passes abgegeben (oder die Online-Abmeldung durchgeführt), gilt der Spieler auch bei einer Nicht-Freigabe-Erklärung des abgebenden Vereins als freigegeben.
2.	Das Privatspielrecht wird grundsätzlich und frühestens ab Eingang der kompletten Unterlagen (Vereinswechselantrag, Spielerpass und Nachweis der Abmeldung) erteilt. Wichtig: Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es jedoch des Spielerpasses, d.h. dass der neue Verein den Spieler grundsätzlich erst nach Erhalt des neuen Spielerpasses einsetzen darf. Alternativ kann die Spielberechtigung inzwischen auch durch die ordnungsgemäße Spielberechtigungsliste im Spielplus (Elektronischer Spielbericht - ESB) mit dem hochgeladenen Passbild mit Schulterbereich, das den Spieler eindeutig identifiziert, nachgewiesen werden.
Für den Juniorenjahrgang 2000 und 2001 und Juniorinnenjahrgang 2002 ist neben vorstehenden Bestimmungen zusätzlich folgendes zu beachten:
Das Spielrecht bzw. einen Spielerpass kann ein A-Junior bzw. eine B-Juniorin für den neuen Verein nur erhalten, wenn
a)	dieser mit einer Mannschaft oder einer Spielgemeinschaft an Verbandsspielen in dieser Altersklasse teilnimmt (bzw. bei einem Wechsel im Zeitraum vom 01. Juni bis 15. Juli der Verein eine A-Junioren-/B-Juniorinnenmannschaft (oder Spielgemeinschaft) für das folgende Spieljahr (2018/19) gemeldet hat oder
b)	der neue Verein der Stammverein ist. Stammverein ist er dann, wenn der Spieler in den Altersklassen C oder B (Junioren) bzw. die Spielerin in den Altersklassen D oder C (Juniorinnen) dort bereits das Spielrecht hatte.
Mit den vollständigen Vereinswechselunterlagen ist dabei zusätzlich eine Erklärung über die Teilnahme einer A-Junioren- bzw. B-Juniorinnenmannschaft am Verbandsspielbetrieb mit einzureichen oder der Nachweis über die Dauer des Spielrechts in den Altersklassen C oder B bzw. D oder C zu erbringen.
3.	Das Verbandsspielrecht wird wie folgt erteilt:
3 Monate Wartezeit ab Tag nach der Abmeldung;
6 Monate Wartezeit ab Tag nach der Abmeldung; alternativ: Spielrecht nach § 31 Abs. 1 a JO (sechsmonatige Nichtaktivität)
In den Kleinfeld-Altersklassen der F-, E- und D-Junioren (6er Mannschaften) ist passrechtlich für alle Mannschaften das Spielrecht für Privatspiele ausreichend.
Ab der Großfeld-Altersklasse der D-Junioren (9:9) ist passrechtlich für alle Mannschaften das Spielrecht für Verbandsspiele erforderlich.
3 Monate Wartezeit ab Tag nach der Abmeldung, frühestens ab Tag des Eingangs der nachträglichen Zustimmung.
Die Zustimmung des abgebenden Vereins kann während der laufenden Saison nicht durch die Zahlung einer Ausbildungsentschädigung ersetzt werden. Dies ist nur während der Wechselperiode I im Sommer möglich.
Für den Vereinswechsel von A- und B-Junioren bzw. von B-Juniorinnen zur Erlangung einer Spielberechtigung in der A- oder B-Junioren-Bundesliga bzw. B-Juniorinnen-Bundesliga gelten gesonderte Bestimmungen. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass das Spielrecht in diesen Spielklassen gemäß den Bestimmungen der Erwachsenen (§ 40 ff. der Spielordnung bzw. § 34 der Frauen- und Mädchenordnung) erteilt wird.
B-Juniorenspieler X meldet sich am 25.11.2018 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A erteilt die Zustimmung zum Vereinswechsel. Verein A bestätigt den 25.11.2018 als Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses. Der Vereinswechselantrag vom neuen Verein B und der Spielerpass des Spielers X gehen am 09.01.2019 beim BFV ein.
Spielrecht: Spieler X erhält grundsätzlich ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 26.02.2018 das Verbandsspielrecht (drei Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung) für den neuen Verein B. Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es allerdings des neuen Spielerpasses oder der ordnungsgemäßen Spielberechtigungsliste im Spielplus (Elektronischer Spielbericht - ESB) mit dem hochgeladenen Passbild mit Schulterbereich des Spielers.
2.	Vereinswechsel mit Zustimmung:
D-Juniorenspieler Y meldet sich am 03.01.2019 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A erteilt die Zustimmung zum Vereinswechsel. Verein A bestätigt den 03.01.2019 als Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses. Der Vereinswechselantrag vom neuen Verein B und der Spielerpass des Spielers Y gehen am 11.01.2018 beim BFV ein.
Spielrecht: Spieler Y erhält grundsätzlich ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 04.04.2019 das Verbandsspielrecht (drei Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung) für den neuen Verein B. Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es allerdings des neuen Spielerpasses oder der ordnungsgemäßen Spielberechtigungsliste im Spielplus (Elektronischer Spielbericht - ESB) mit dem hochgeladenen Passbild mit Schulterbereich des Spielers.
C-Juniorenspieler K meldet sich am 14.12.2018 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Zustimmung zum Vereinswechsel. Der neue Verein B reicht die kompletten Unterlagen am 18.12.2018 ein.
Spielrecht: Spieler K erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 15.06.2019 das Verbandsspielrecht (sechs Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung) für den neuen Verein B.
4.	Vereinswechsel ohne Zustimmung:
C-Juniorenspieler L meldet sich am 15.12.2018 bei seinem bisherigen Verein A ab. Der Spieler hat sein letztes Spiel am 18.11.2018 bestritten. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag sowie dieses letzte Spiel auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Zustimmung zum Vereinswechsel. Der neue Verein B reicht die kompletten Unterlagen am 21.12.2018 ein.
Spielrecht: Spieler L erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 19.05.2019 das Verbandsspielrecht (6-monatige Inaktivität seit dem 18.11.2018) für den neuen Verein B.
5.	Vereinswechsel ohne Zustimmung:
E-Juniorenspieler M meldet sich am 05.11.2018 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Zustimmung zum Vereinswechsel. Der neue Verein B reicht die kompletten Unterlagen am 17.01.2019 ein.
Spielrecht: Spieler M erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 06.05.2019 das Verbandsspielrecht (sechs Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung) für den neuen Verein B.
Für den Einsatz des Spielers M in den E-Junioren-Mannschaften des neuen Vereins B ist indes passrechtlich das Spielrecht für Privatspiele ausreichend, während bei einem Einsatz ab den D-Junioren-Großfeld (9:9) das Verbandsspielrecht ausschlaggebend ist.
Für Fragen und Erläuterungen zum Wechselrecht stehen Ihnen die Mitarbeiter der Passabteilung gerne zur Verfügung. Im Internet finden Sie die Bestimmungen unter www.bfv.de => Spielbetrieb => Pässe & Vereinswechsel).
Änderung Vereinswechselperiode Jugendliche
Auf dem letzten Verbandstag (Juli 2014) wurden unter anderem verschiedene Änderungen im Pass- und Spielrecht beschlossen. Eine dieser Änderungen betrifft die Stichtage zur Einhaltung der Vereinswechselperiode im Sommer bei Junioren und Juniorinnen:
Früher (bis 30.09.2014 in Kraft) war es so, dass sich der Junior/die Juniorin (bzw. die Erziehungsberechtigten für ihn/sie) bis spätestens zum 15. Juli nachweislich beim bisherigen Verein als aktive/r Spieler/in abmelden musste und der Passantrag bzw. die Vereinswechselunterlagen bis spätestens 30. September beim BFV eingereicht werden mussten, damit der Vereinswechsel innerhalb der Vereinswechselperiode vonstattenging.
Zwischenzeitlich (vom 01.10.2014 bis zum 26.03.207) war es so, dass sich der Junior/die Juniorin (bzw. die Erziehungsberechtigten für ihn/sie) im Zeitraum vom 15. Juni bis 15. Juli nachweislich beim bisherigen Verein als aktive/r Spieler/in abmelden musste und der Passantrag bzw. die Vereinswechselunterlagen (unverändert) bis spätestens 30. September beim BFV eingereicht werden mussten, damit die Vereinswechsel in die jeweilige Vereinswechselperiode in den Sommern 2015 und 2016 fielen.
Aktuell (seit 27.03.2017 in Kraft) ist es so, dass sich der Junior/die Juniorin (bzw. die Erziehungsberechtigten für ihn/sie) im Zeitraum vom 01. Juni bis 15. Juli nachweislich beim bisherigen Verein als aktive/r Spieler/in abmelden muss und der Passantrag bzw. die Vereinswechselunterlagen (unverändert) bis spätestens 30. September beim BFV eingereicht werden müssen, damit der Vereinswechsel innerhalb der Vereinswechselperiode im Sommer 2017 vonstattengeht.
Eine Kurzübersicht über die aktuellen Stichtage, Wartezeiten usw. haben wir Ihnen unten zur Info angefügt.
[Anmerkung: Die Stichtage bei den Erwachsenen bleiben gegenüber den Vorjahren unverändert!]
Weitere Hinweise zu den Vereinswechseln finden Sie auf diesen Seiten (www.bfv.de/passabteilung) in den Rubriken "Aktuelle Hinweise der BFV-Passabteilung" sowie in den weiteren dort hinterlegten Untergliederungen.
Kurzübersicht Vereinswechsel Jugend
Stand: 29.03.2017 | PDF (8 kB)
Gastspielmöglichkeiten für (einzelne) Freundschaftsspiele
Die Fußball-Sommerpause steht kurz bevor bzw. ist diese bereits "eingeläutet". Nicht mehr lange und es finden wieder zahlreiche Freundschaftsspiele statt, die den Vereinen der Vorbereitung auf die neue Saison dienen.
Für unsere Vereine wird für diese Spiele mit der so genannten Gastspielgenehmigung eine sicherlich interessante Möglichkeit bereitgehalten, einmal einzelne Spieler/Spielerinnen aus anderen Klubs zu Testzwecken in ihrer Mannschaft mitspielen zu lassen. (Bitte beachten Sie, dass eine solche nur für einzelne Freundschafts- bzw. Vorbereitungsspiele gilt, nicht für Verbandsspiele).
Zur Erlangung einer Gastspielgenehmigung ist grundsätzlich von demjenigen Verein, welcher den Spieler/die Spielerin einsetzen möchte, ein formloser Antrag (mit Vereinsstempel und Unterschrift) zu stellen, sowie diesem eine Einverständniserklärung des Vereins, für den der Spieler/die Spielerin Spielrecht hat bzw. für den er/sie (noch) registriert ist (ebenfalls mit Vereinsstempel und Unterschrift), beizufügen.
Der Antrag kann nur für einen Spieler/eine Spielerin, der/die nicht gesperrt ist bzw. keiner Wartezeit unterliegt, gestellt werden und muss den Namen, den Vornamen, das Geburtsdatum und die Passnummer des betreffenden Akteurs beinhalten.
Wird der Antrag für Spieler/Spielerinnen aus einem anderen Nationalverband (Ausland) oder aus einem anderen Landesverband gestellt, ist die Bestätigung des Nationalverbandes (bei Junioren, Juniorinnen und Frauen zusätzlich zwingend notwendig) oder des betreffenden Vereins einzuholen und mit vorzulegen. Außerdem muss der antragstellende Verein dafür Sorge tragen, dass für den Spieler/die Spielerin für das beantragte Spiel eine Sportversicherung besteht. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an das ARAG-Versicherungsbüro beim Bayerischen-Landes-Sportverband (BLSV) direkt.
Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass bei fehlenden oder unvollständigen Einverständniserklärungen (der bisherigen Vereine) leider keine Gastspielgenehmigungen erteilt werden dürfen.
Ebenso bitten wir Abstand davon zu nehmen, diese Anträge bei vorher oder gleichzeitig beantragten Spielerpässen als "Überbrückung der Wartezeit bis zur Erteilung der ordentlichen Spielberechtigung" zu missbrauchen.
Im Herrenbereich wird die Gastspielerlaubnis für Vereine
. bis zur Bezirksliga vom Bezirksvorsitzenden erteilt.
. Für Vereine ab der Landesliga kann diese bei der Passabteilung des BFV in schriftlicher Form beantragt werden.
(Bitte zusätzlich beachten: Der Antrag ist bei dem bzw. der zuständigen vorgenannten Verantwortlichen bzw. Abteilung direkt einzureichen!)
Im Juniorenbereich wird eine Gastspielerlaubnis von folgenden Personen erteilt:
. Für Mannschaften bis zur Junioren-Bezirksoberliga: Bezirks-Jugendleiter,
. Für Mannschaften der Junioren-Bayern-/Landesligen: zuständiger Spielleiter,
. Für Mannschaften der Junioren-Bundesligen/Regionalliga: Verbands-Jugendleiter.
(Bitte zusätzlich beachten: Der Antrag ist spätestens 3 Tage vor dem Spieltermin bei dem jeweils zuständigen vorgenannten Verantwortlichen einzureichen!)
Im Frauen- und Juniorinnenbereich wird eine Gastspielerlaubnis von folgenden Personen erteilt:
. Für Mannschaften bis zur Bezirksoberliga: zuständige/r Spielleiter/in im Bezirks-Frauen- und Mädchenausschuss,
. Für Mannschaften der Bayern-/Landesligen: zuständige/r Spielleiter/in im Verbands-Frauen- und Mädchenausschuss,
. Für Mannschaften der Bundesligen/Regionalliga: Vorsitzende des Verbands-Frauen- und Mädchen-Ausschuss.
Die ausgestellte schriftliche Gastspielgenehmigung muss schließlich dem Schiedsrichter zusammen mit einem Nachweis der Spielberechtigung oder einem amtlichen Lichtbildausweis bei der Passkontrolle vorgelegt werden.
Die kompletten Bestimmungen zur Erteilung einer Gastspielerlaubnis finden Sie außerdem in § 77 Nr. 4 unserer Spielordnung (für den Herrenbereich), in § 22 unserer Jugendordnung (für den Juniorenbereich) sowie in § 19 unserer Frauen- und Mädchenordnung (für den Frauen- und Juniorinnenbereich).
Zur Beantragung kann auch das jeweilige Formular "Antrag Gastspielgenehmigung/Gastspielerlaubnis Freundschaftsspiele" verwendet werden. Dieses finden Sie unter www.bfv.de/passabteilung (Rubrik: Formulare, Unterrubrik: Anträge zu Sonderspielrechten).
Wichtige Infos zur Mitgliedschaft für JFG und Stammvereine
Mitgliedschaft(en) der JFG-Spieler
Am Verbandstag des BLSV vom 30./31. Mai 2008 wurde ein Antrag abgelehnt, der zum Ziel hatte, dass für Spieler einer Junioren-Förder-Gemeinschaft allein die Mitgliedschaft in ihren Stammvereinen ausreichend sein sollte.
Die Folge dieses Antrages ist, dass alle Spieler, die in einer JFG am Spielbetrieb teilnehmen, auch als Mitglieder in der JFG beim BLSV gemeldet sein müssen. Eine Mitgliedschaft nur im Stammverein ist nicht ausreichend!
Sollten Spieler einer JFG bisher nur über ihre Stammvereine beim BLSV angemeldet sein, dürfen diese Spieler auch nicht am Spielbetrieb der JFG-Mannschaft teilnehmen (versicherungstechnische Gründe etc).
Wir bitten daher darum, die nicht gemeldeten Spieler der JFG umgehend beim BLSV für die JFG anzumelden bzw. nachzumelden.
Sollte sich während des Spieljahres herausstellen, dass die Juniorenspieler/-innen nicht über die Junioren-Förder-Gemeinschaft beim BLSV als Mitglieder gemeldet sind, können die bis zu diesem Zeitpunkt ausgetragenen Spiele alle als verloren gewertet werden.
Wir bitten Sie in Ihrem und im Interesse der Jugendlichen darum, eine komplette und sorgfältige Mitgliederbestandsmeldung an den BLSV weiterzuleiten.
Für Ihre Unterstützung und Ihre Mitarbeit bedanken wir uns im Voraus.
Mindestlohn: Jetzt herrscht Klarheit
Nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar gab es viele offene Fragen - gerade in Bezug darauf, wer im Rahmen seiner Aktivität bei einem Fußballverein - sei es als Spieler(in) oder Vereinsfunktionär(in) - vom Mindestlohngesetz betroffen ist. Am 23. Februar fand deshalb in Berlin ein Treffen von Spitzenfunktionären des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles statt.
In einem gemeinsamen und mit dem "Bundesministerium für Arbeit und Soziales" (BMAS) abgestimmten Brief von DFB und DOSB sind die Ergebnisse des Treffens zusammengefasst:
Hierüber haben Vertreter des DOSB (Präsident Alfons Hörmann, Vorstandsvorsitzender Dr.Michael Vesper, Justitiar Hermann Latz) und des DFB (Schatzmeister Reinhard Grindel, 1. Vizepräsident Dr. Rainer Koch, Referentin Eva Immerheiser) mit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales (BMAS), Frau Andrea Nahles, am 23. Februar 2015 in Berlin gesprochen.
Erfreulicherweise konnten für diese Fragen und Probleme gute Lösungen gefunden werden. Diese Lösungen möchten wir Ihnen nachfolgend im Einzelnen wie folgt erläutern:
1. Vertragsspieler mit geringfügigem Beschäftigungsverhältnis ("Minijob", also nicht mehr als 450,- Euro/Monat)
Viele Vertragsspieler (auch "Vertragssportler" oder "Vertragsamateure" genannt) werden derzeit von ihren Vereinen über das Mitgliedschaftsverhältnis hinaus vertraglich gebunden und als Minijobber angemeldet. Sie erhalten für ihre Tätigkeit eine geringe Vergütung, die sich i.d.R. zwischen 200 und 450 Euro bewegt. Die DFB-Spielordnung schreibt für die Vertragsspieler in § 8 Ziffer 2 eine Mindestvergütung von 250 Euro monatlich (einschließlich geldwerter Vorteile) vor.
Das BMAS und DOSB/DFB haben im Rahmen der Auslegung unter Berücksichtigung der Beschlussempfehlung des Bundestagsauschusses für Arbeit und Soziales sowie des § 22 Absatz 3 MiLoG festgestellt, dass Vertragsamateure typischerweise nicht in einem Arbeitsverhältnis tätig werden und damit auch nicht in den Anwendungsbereich des Mindestlohngesetzes fallen. Entscheidend dafür ist, dass die sportliche Betätigung und nicht die finanzielle Gegenleistung im Vordergrund steht.
Steht die sportliche Betätigung im Vordergrund des Vertragsverhältnisses, ist daher trotz Anmeldung über einen Mini-Job nicht von einem Arbeitsverhältnis auszugehen.
Ein Automatismus, wonach die Anmeldung bei der Minijobzentrale gleichzeitig ein Arbeitsverhältnis im Sinne des Mindestlohngesetzes bedeutet, besteht im Bereich der Vertragsamateure also nicht. Soweit Vertragsamateure hiernach keine Arbeitnehmer sind, finden auch die Dokumentationspflichten des Gesetzes keine Anwendung. Das BMAS hat zugesagt, die zu dieser Thematik auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlichten "Fragen zum Mindestlohn", insbesondere Ziffer 5.11.3 entsprechend zu präzisieren. Frau Ministerin Nahles hat ausdrücklich hervorgehoben: "Das zeitliche und persönliche Engagement dieser Sportler zeigt eindeutig, dass nicht die finanzielle Gegenleistung, sondern die Förderung des Vereins und der Spaß am Sport im Vordergrund steht." Sie bezog sich hierbei ausdrücklich auf die in der Beschlussempfehlung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales (BT-Drs. 18/2010, S. 15) enthaltene Formulierung, in der es u.a. heißt, dass auch Amateur- und Vertragssportler nicht unter den Arbeitnehmerbegriff fallen, wenn ihre ehrenamtliche sportliche Betätigung und nicht die finanzielle Gegenleistung für ihre Tätigkeit im Vordergrund steht.
Das BMAS hat diese Rechtsauffassung mit dem für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) zuständigen Bundesministerium der Finanzen (BMF) geklärt, sodass in diesen Fällen Vereine und ihre Vorstände keine Bußgeldverfahren befürchten müssen.
2. Vertragsspieler oberhalb der Minijob-Grenze
Für Vertragsspieler mit Vergütungen oberhalb der Minijob-Grenze wurde keine generelle Regelung getroffen. Auch wenn einzelnen Äußerungen klar zu entnehmen ist, dass selbst für Vertragsspieler jenseits der Minijob-Grenze die Anwendung des Mindestlohngesetzes nicht zwingend ist, kommt es in diesen Fällen weiterhin auf den Einzelfall an. Mit maßgeblich im Rahmen einer Prüfung ist auch hier, ob es dem Spieler in erster Linie um die sportliche Betätigung oder die finanzielle Gegenleistung geht. Es gilt hier: Je höher die gezahlte Vergütung, desto eher ist von einer Erwerbstätigkeit auszugehen. Ergibt das Ergebnis dieser Einzelfallprüfung, dass der Spieler unter das Mindestlohngesetz fällt, ist der Mindestlohn zu zahlen. Mindestlohnrechtliche Aufzeichnungspflichten bestehen für Sportvereine bei
Arbeitnehmern mit Entgelten oberhalb der Minijobgrenze nicht.
3. Übungsleiter/Trainer
DOSB/DFB und BMAS sind übereinstimmend der Auffassung, dass es sich bei diesem Personenkreis weit überwiegend um Ehrenamtliche handelt; sodass das Mindestlohngesetz keine Anwendung findet. Wer ehrenamtlich tätig ist, ist kein Arbeitnehmer. Ehrenamtlich tätig ist derjenige, der unentgeltlich bzw. gegen den Ersatz von Aufwendungen tätig wird. Von einer unentgeltlichen Tätigkeit ist innerhalb der aus dem Steuerrecht anerkannten Übungsleiterpauschale von 2400 Euro im Jahr bzw. bei Ersatz von nachweislich entstandenen konkreten Aufwendungen (wie z.B. Fahrkosten, Kauf von Trainingsmitteln) auszugehen.
Übungsleiter, die bis zu 2400 Euro im Jahr im Wege der steuerrechtlich anerkannten Übungsleiterpauschale erhalten, sind keine Arbeitnehmer, sodass das Mindestlohngesetz keine Anwendung findet. In diesem Fall sollten sie nicht als Mini-Jobber angemeldet sein oder werden.
Auch wer als Übungsleiter mehr als die steuerfreie Übungsleiterpauschale erhält, ist nicht automatisch Arbeitnehmer. Allerdings muss dann in jedem Einzelfall geprüft werden, ob es sich um weisungsabhängige Arbeitnehmer handelt, auf die das Mindestlohngesetz Anwendung findet oder nicht. Von einer Arbeitnehmereigenschaft ist jedoch nicht bereits durch die Vorgabe von Zeit und Ort der Tätigkeit, also Trainingstage und Trainingsprogramm, auszugehen. Entscheidend ist, wie intensiv der Übungsleiter in den Verein eingebunden ist, in welchem Umfang er den Trainingsinhalt, die Art und Weise der Trainingserteilung, die Arbeitszeit und die sonstigen Umstände der Tätigkeit mitgestalten und inwieweit er zu Nebenarbeiten herangezogen werden kann.
a. Wenn die Prüfung ergibt, dass es sich nicht um Arbeitnehmer handelt, muss auch kein Mindestlohn gezahlt werden. Dann sollten sie auch nicht als Mini-Jobber angemeldet sein oder werden.
b. Wenn die Prüfung ergibt, dass es sich um Arbeitnehmer handelt, findet das Mindestlohngesetz ohne Einschränkung Anwendung.
Grundsätzlich schließt eine Arbeitnehmertätigkeit ein darüberhinausgehendes ehrenamtliches Engagement neben der geringfügigen Beschäftigung nicht aus. Es muss sich jedoch aus der Vertragsgestaltung ergeben, welche Leistungen im welchen Umfang Bestandteil der arbeitsvertraglichen Beziehung sind. Eine darüberhinausgehende ehrenamtliche Tätigkeit muss hiervon nach Art und Inhalt deutlich abgrenzbar sein.
4. Sonstige Tätigkeiten im Sportverein
Es bestand weiter Einigkeit darüber, dass Personen, die an einigen Stunden wöchentlich eine Sportanlage unterhalten, Trikots waschen oder ähnliche Tätigkeiten ausüben und hierfür Aufwandsentschädigung oder Auslagenersatz erhalten, ebenfalls in der Regel ehrenamtlich tätig sind. Sie sollten nicht als Mini-Jobber angemeldet sein oder werden. Als Alternative kommt in diesen Fällen die Zahlung im Rahmen der sog. Ehrenamtspauschale in Betracht, die bis 720 Euro im Jahr steuerfrei ist.
Personen, die für die Vereine arbeiten und dies offenkundig nicht aus ehrenamtlichem Engagement, sondern zum Gelderwerb tun, sind und bleiben Arbeitnehmer. Für sie gelten die allgemeinen Bestimmungen wie für jeden anderen Arbeitnehmer auch. Ob der Arbeitgeber gemeinnützig ist oder nicht, spielt hierbei keine Rolle. In diesen Fällen findet dann auch das Mindestlohngesetz Anwendung.
Durch die vorangegangenen Klarstellungen sind die Fälle, in denen Beginn und Ende der Arbeitszeit gemäß § 17 MiLoG dokumentiert werden muss, auf ein vertretbares Maß gesunken. Soweit kein Arbeitsverhältnis vorliegt, bedarf es auch keiner Aufzeichnung der Arbeitszeit. Für geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer hält das BMAS an der Dokumentationspflicht fest, weist aber darauf hin, dass es keine Formvorschriften gibt, auf welche Weise die Dokumentation im Einzelnen erfolgen muss. Über die Homepage der Minijobzentrale ist z.B. ein entsprechendes Formular zur Zeiterfassung abrufbar (http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/00_startseite/01_thementeaser/startseite_mindestlohn.html); auch die Möglichkeit der Zeiterfassung per Smartphone durch die einzelnen Minijobber und die Weiterleitung an eine zentrale Erfassungsstelle im Verein wird für zulässig erachtet.
6. Auswirkungen auf die Versicherung bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG)
Nach derzeitiger Beschlusslage der VBG setzt der Unfallversicherungsschutz für die Sportausübung ab 1. Januar 2015 voraus, dass Sportler/innen Geld oder Sachleistungen in Höhe von mehr als 200 Euro netto erhalten, und dass der gesetzlich vorgesehene Mindestlohn nicht unterschritten wird. Nach dem nun erzielten Ergebnis für Amateur- und Vertragssportler bleibt abzuwarten, ob sich hierzu weitere Änderungen ergeben. Bis dahin werden die Prüfungen der VBG im Statusfeststellungsverfahren aufgeschoben. Das BMAS wird hierüber in Kürze ein Gespräch mit der VBG führen.
Bereits im Vorfeld des Gesprächs hat das BMAS dem DOSB auf Anfrage bestätigt, dass es zulässig ist, einen Minijob in der Verwaltung des Vereins mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Übungsleiter/ Trainer zu kombinieren; hierbei fällt der gesetzliche Mindestlohn nur für die Arbeit an, die im Rahmen des Minijobs geleistet wird. Allerdings ist in diesem Fall darauf zu achten, dass die Tätigkeiten zeitlich sauber getrennt und für den Bereich des Minijobs für die Verwaltungstätigkeit entsprechend dokumentiert werden.
Viele Vereine haben sich in den vergangenen Wochen über sich widersprechende Auskünfte von Steuerberatern beklagt. Das BMAS ist bereits in Kontakt mit der Bundessteuerberaterkammer und wird auf diesem Weg versuchen, auch hier für Klarheit zu sorgen.
Das BMAS wird die oben dargestellten Grundsätze in seine Informationsangebote aufnehmen (Broschüren/Internet).
Zusammenfassend können wir mit dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden sein. Es ist nicht auszuschließen, dass auch künftig noch Grenzfälle auftreten können und werden. Für die meisten Fallkonstellationen wurden jedoch nun praktikable Lösungen und Rechtssicherheit hinsichtlich der Haftung für die Vereine und damit die zu Recht angemahnte Klarheit geschaffen.
Der Inhalt dieses Schreibens wurde mit dem BMAS abgestimmt.
Druckansicht Hardcopy in Pass-Online verbessert
Hier finden Sie alle Informationen zum Thema Druckansicht Hardcopy in Pass-Online erweitert!
Anleitung Hardcopy
Im Online-Passportal des BFV haben Vereine inzwischen seit über zwei Jahren die Möglichkeit, sich die Spielberechtigungen ihrer Spieler anzusehen, Spielerlisten des eigenen Vereins zu erstellen, Wartefristen bei einem Vereinswechsel ausrechnen zu lassen oder auch einzusehen, wie lange ein bestimmter Vertragsspieler bei seinem Verein noch gebunden ist. Seit 01.07.2008 gibt es auch die Möglichkeit, sich selbst eine Spielrechtsbestätigung eines vereinseigenen Spielers über dieses Portal auszudrucken.
Das Online-Passportal wird stetig weiterentwickelt und verbessert. Im Rahmen der jüngsten programmiertechnischen Erweiterung ergibt sich dabei für unsere Vereine eine sehr interessante und sicherlich lang ersehnte Neuerung: Ein zusätzlicher Hinweistext, aus dem klar und deutlich erkennbar ist, ob dieser Ausdruck als Nachweis der Spielberechtigung (anstelle des Spielerpasses) gültig ist oder nicht.
Bevor wir zu einer detaillierten Beschreibung kommen, die zum entsprechenden Ausdruck führt, möchten wir noch einmal auf einige wichtige Punkte hinweisen, die beim Einsatz eines Spielers mit einem solchen Spielrechtsnachweis unbedingt zu beachten sind.
Der Einsatz von Spielern ist maximal einundzwanzigTage lang, gerechnet ab dem Tag der Passausstellung möglich. Danach verliert dieser Einsatznachweis seine Gültigkeit, so dass ein Spieler mit
einem Ausdruck, der ein älteres Passausstellungsdatum trägt, nicht mehr eingesetzt werden darf - vgl. auch Hinweis oben in der Detailspielberechtigung bzw. auf dem Ausdruck . (Gilt im Erwachsenen- und Jugendbereich.)
Ein amtlicher Lichtbildausweis zur Legitimation des Spielers ist vor dem Spiel zusätzlich notwendig. (Gilt nur für Spiele im Erwachsenenbereich.)
Der/die Jugendleiter/In bzw. der/die Betreuer/In muss die Identität des Spielers/der Spielerin zusätzlich auf der Rückseite des Spielberichts mit seiner/ihrer Unterschrift bestätigen. Ein amtlicher
Lichtbildausweis ist nicht notwendig (Gilt nur für Spiele im Jugendbereich.)
Die einschlägigen Bestimmungen ergeben sich aus § 33 SpO bzw. § 16 Abs. 4 JO. Wir bitten um dringende Beachtung!
Welche Schritte sind nun notwendig, um diesen Ausdruck zu erhalten?
Um in das Online-Passportal einsteigen zu können, müssen Sie sich mit Ihrer Vereinskennung einloggen (unter www.bfv.de auf "Login" in der obersten Leiste ganz rechts klicken), dann unter "Zugang zu spielplus.bfv.de" Ihre Vereinskennung (3100 und vierstellige Vereins-Nr. ohne PV, also bspw. 31001234) und das Kennwort eingeben (das gleiche wie Ihr BFV Kennwort) und auf den grauen "Anmelde-Button" klicken.
Auf den Menüpunkt "Pass-Online" (linke Leiste) klicken.
Auf den Menüpunkt "Spielberechtigungen" (linke Leiste) klicken. Über den Namen und Vornamen (ggf. mit Geburtstag) und "Suchen" (an dieser Stelle nicht auf "Neue Suche" klicken) können Sie sich informieren, ob die Spielberechtigung einzelner Spieler ihres Vereines bereits erteilt wurde.
Achtung: Einen Spieler, für den zwar ein Passantrag an die Passabteilung eingereicht wurde, den Sie unter Pass-Online jedoch noch nicht in den Spielberechtigungen finden, wurde der Antrag noch nicht bearbeitet oder liegt uns noch nicht vor. Es existiert daher noch keine Spielberechtigung des Spielers. Ein Einsatz (auch in Freundschafts- und Vorbereitungsspielen) ist in diesen Fällen nicht möglich (auch nicht "auf Personalausweis"). Hierbei würde es sich um das Mitwirken eines nicht spielberechtigten Spielers handeln!
Die Detailspielberechtigung können Sie sich nun über den Button "Detailansicht" (Button mit Lupe, links) anzeigen lassen.
Durch Anklicken des "Drucken"-Buttons kommen Sie zur Druckansicht der Detailspielberechtigung aus Pass-Online. [Bitte klicken Sie an dieser Stelle nicht auf das Druckersymbol im oberen Bereich Ihres Browsers, da Sie ansonsten einen Ausdruck ohne BFV-Logo erhalten, und es sich somit um keinen ordnungsgemäßen Spielrechtsnachweis handelt!!!]
In der nun folgenden Darstellung brauchen Sie (dagegen) nur noch auf das Druckersymbol (im Browser) oben zu klicken und die Spielberechtigung mit dem BFV-Logo wird ausgedruckt.
Noch einige abschließende Hinweise und Tipps:
Natürlich ist es auch weiterhin möglich, Spieler mit einer Hardcopy einzusetzen, die über den bisherigen Weg (über die "Einfügefunktion" in Word) erstellt wurde, sofern diese ebenfalls das BFV-Logo trägt. Es führen also zukünftig beide Wege zum Ziel, beide Pass-Online-Spielberechtigungen mit BFV-Logo werden als Einsatznachweis anerkannt, wobei die neue, hier dargestellte Möglichkeit sicher die einfachere und schnellere Variante ist.
Auch wenn kein Passdruckdatum in der Detailspielberechtigung aufgeführt ist, ist diese gültig. Entscheidend ist das Passausstellungsdatum (+ 21 Tage).
Ein solcher Einsatznachweis gilt bei allen Spielen (Privat-/Freundschafts- und Verbands-/Pflichtspiele).
Genau wie beim tatsächlichen Spielerpass muss der Verein auch hier Sorge dafür tragen, dass das in der Detailspielberechtigung ausgewiesene Datum der Freundschafts- bzw. Pflichtspielgenehmigung auch tatsächlich einen Einsatz des Spielers in dem/den betreffenden Spiel/en zulässt.
Nicht selten kommt es vor, dass ein Spielerpass beim Verein unwiederbringlich verloren wurde oder nicht mehr auffindbar ist. In diesem Fall ist grundsätzlich eine (formlose) Verlusterklärung (mit Stempel und Unterschrift) an den BFV einzureichen (dies ist auch per Telefax möglich). Liegt der Passabteilung diese Verlusterklärung rechtzeitig vor, wird ein Duplikat des Spielerpasses erstellt. Dabei wird in der Detailspielberechtigung in Pass-Online ein neues Passausstellungsdatum erzeugt und ein solcher Spieler könnte nun wiederum einundzwanzig Tage lang mit der Hardcopy eingesetzt werden. Wurde von der Passabteilung dagegen noch kein Duplikat erstellt (dies ist daran zu erkennen, dass die Detailspielberechtigung noch kein neues/aktuelles Passausstellungsdatum aufweist), darf der Spieler mit diesem Ausdruck auch nicht eingesetzt werden.
Wir bitten alle Vereine, die dieses Angebot wahrnehmen, um Beachtung und strikte Einhaltung der in diesem Artikel dargestellten Maßgaben und Punkte, damit diese wohl von allen Seiten seit langem ersehnte Neuerung auch den gewünschten Erfolg für Vereine, Spieler, Funktionäre, Schiedsrichter usw. erbringt.
Altersklassen Spieljahr 2018/2019
Die Passabteilung arbeitet seit März 2007 mit einem neuen Passprogramm. Das vom DFB konzipierte und zukunftsorientierte Programm vernetzt alle Passabteilungen der Landesverbände miteinander. Vereinswechsel von oder zu anderen Landesverbänden gehen wesentlich schneller und einfacher. Zudem gibt es für die Vereine die Möglichkeit, übers Internet den Bearbeitungsstand eines eingereichten Vereinswechselantrages abzufragen bzw. zu prüfen, ob der Spielerpass für den betreffenden Spieler schon ausgestellt wurde. Ein großer Vorteil für alle Vereine !
Damit einhergehend gibt es auch neue Spielerpässe. Wichtig: Auf den Jugend-Spielerpässen sind aus Platzgründen die Altersklassen nicht mehr aufgedruckt. Als kleine Hilfe für die Schiedsrichter und für die Vereinsfunktionäre (speziell für die Jugendbetreuer und -trainer) gibt es aber eine aktuelle Übersicht, die über die Altersklassenzugehörigkeit des jeweiligen Jugendspielers informieren soll.
E (U11/U10)
F (U 9/U 8)
G (U 7)
Neu auf der Vorderseite des Spielerpasses sind bestimmte Sonderspielrechte (z. B. Firmenspielrecht, Spielrechte für DFB-Spielklassen) und der Vertragsspieler-Status. Auch die Rückseite wurde neu gestaltet und vereinfacht. Wichtig: Die bisherigen Spielerpässe behalten ihre Gültigkeit!

References: § 34
 § 42
 § 42
 § 34
 § 33
 § 33
 § 16
 § 33
 § 16
 § 33
 § 16
 § 77
 § 79
 § 29
 § 77
 § 34
 § 25
 § 34
 § 25
 § 13
 § 13
 § 2
 § 8
 § 77
 § 12
 § 6
 § 6
 § 20
 § 37
 § 20
	§ 37
 § 20
 § 21
 § 54
 § 21
	§ 54
 § 21
 § 54
 § 21
 § 22
	§ 38
 § 22
 § 34
	§ 53
 § 7
 § 25
	§ 22
	§ 77
	§ 22
	§ 19

§ 32

§ 33

§ 89
 § 31
 § 34
 § 77
 § 22
 § 19
 § 8
 § 22
 § 17
 § 33
 § 16