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Offenlegungsbericht der Ostsächsischen Sparkasse Dresden - PDF
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1 Offenlegungsbericht der Ostsächsischen Sparkasse Dresden Offenlegung gemäß 26a KWG zum S - Finanzgruppe Seite: 1 von 20
2 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeine Informationen Einleitung und allgemeine Hinweise Anwendungsbereich (Art. 431 i. V. m. Art. 13 Abs. 2 CRR) Einschränkungen der Offenlegungspflicht (Art. 432 CRR) 5 2 Eigenmittel (Art. 437 CRR) Eigenkapitalüberleitungsrechnung Hauptmerkmale sowie vollständige Bedingungen der begebenen Kapitalinstrumente Art und Beträge der Eigenmittelelemente 7 3 Eigenmittelanforderungen (Art. 438 CRR) 8 4 Kreditrisikoanpassungen (Art. 442 CRR) Angaben zur Struktur des Kreditportfolios Angaben zu überfälligen sowie notleidenden Positionen und zur Risikovorsorge 14 5 Kreditrisikominderungstechniken (Art. 453 CRR) 19 S - Finanzgruppe Seite: 2 von 20
3 Abkürzungsverzeichnis BaFin CRR EWB EWR GuV HGB InstitutsVergV k. A. KMU KSA KWG MaRisk OGA PWB SolvV Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Capital Requirements Regulation Einzelwertberichtigung Europäischer Wirtschaftsraum Gewinn- und Verlustrechnung Handelsgesetzbuch Instituts-Vergütungsverordnung keine Angabe kleine und mittlere Unternehmen Kreditrisiko-Standardansatz Gesetz über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz) Mindestanforderungen an das Risikomanagement der Kreditinstitute Organismen für gemeinsame Anlagen (in der Europäischen Union) Pauschalwertberichtigung Solvabilitätsverordnung S - Finanzgruppe Seite: 3 von 20
4 1 Allgemeine Informationen 1.1 Einleitung und allgemeine Hinweise Seit der Überarbeitung der aufsichtsrechtlichen Regelungen zur angemessenen Eigenkapitalaussta t- tung international tätiger Banken durch den Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht im Jahr 2004 besteht das Grundkonzept aus drei sich ergänzenden Säulen. Die dritte Säule ergänzt die quantitativen Vorgaben der ersten Säule (insbesondere Mindestkapitalanforderungen) und das interne Risikomanagement sowie Überprüfungsverfahren der Bankenaufsicht (zweite Säule). Mit der dritten Säule verfolgt die Aufsicht das Ziel, die Marktdisziplin zu erhöhen, indem Marktteilnehmern umfassende Informationen zum Risikoprofil eines Instituts zugänglich gemacht werden. In Deutschland wurden die erweiterten Offenlegungsanforderungen der dritten Säule zum 1. Januar 2007 mit dem neuen 26a KWG und der Einführung der Solvabilitätsverordnung (SolvV) in nationales Recht umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2014 gelten in der gesamten Europäischen Union die Offenlegungsanforderungen der Capital Requirements Regulation (CRR), die die bisherigen SolvV-Vorgaben ablösen. Die im Bericht enthaltenen quantitativen Angaben entsprechen grundsätzlich dem Stand des Meldestichtags zum Ultimo Dezember des Berichtsjahres. Davon abweichend erfolgen die Angaben zu den Wertberichtigungen, den Rückstellungen sowie zu den Direktabschreibungen abzüglich den Eingängen auf abgeschriebene Forderungen auf Basis des festgestellten Jahresabschlusses. 1.2 Anwendungsbereich (Art. 431 i. V. m. Art. 13 Abs. 2 CRR) Die Ostsächsische Sparkasse Dresden (OSD) ist ein Tochterunternehmen der Sachsen-Finanzgruppe (SFG). Als solches wurde die OSD gemäß Art. 13 Abs. 2 CRR als bedeutendes Tochterunternehmen klassifiziert. Infolgedessen werden in diesem Bericht die Anforderungen gemäß den Art. 437, 438, 440, 442, 450, 451 und 453 CRR auf Einzelbasis offengelegt. Die Offenlegungspflichten nach Teil 8 der CRR auf konsolidierter Basis finden sich im Offenlegungsbericht der Sachsen-Finanzgruppe. Dieser ist nach Feststellung des Jahresabschlusses der SFG auf der Internetseite unter: veröffentlicht. Die Offenlegung von Informationen zur länderspezifischen Berichterstattung gemäß 26a Abs. 1 Satz 2 KWG ist im Jahresabschluss einzusehen. Die OSD hat keine Auslandsniederlassungen. S - Finanzgruppe Seite: 4 von 20
5 1.3 Einschränkungen der Offenlegungspflicht (Art. 432 CRR) Die OSD macht von den Ausnahmeregelungen gemäß Art. 432 CRR Gebrauch. Folgende Ausnahmen wurden angewendet: Bei der Offenlegung der Hauptmerkmale sowie der vollständigen Bedingungen der begebenen Kapitalinstrumente (Angaben gemäß Art. 437 (1) Buchstaben b) und c) CRR i. V. m. Anhang II der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1423/2013) fasst die OSD die an Kunden emittierten Sparkassenkapitalbriefe quartalweise zusammen. Als Begründung für diese Vorgehensweise bleibt zu erklären, dass die OSD Sparkassenkapitalbriefe auch im kleinteiligen Segment abgesetzt hat. Die damit verbundene hohe Stückzahl an einzeln emittierten Sparkassenbriefen würde zur intransparenten Darstellung der Ergänzungskapitalbestandteile führen. Ungeachtet dessen werden Sparkassenkapitalbriefe ab einem Nominalvolumen von 1 Mio. einzeln dargestellt. Weitergehende Ausführungen sind dem Punkt 2.2 Hauptmerkmale sowie vollständige Bedingungen der begebenen Kapitalinstrumente zu entnehmen. Darüber hinaus sind folgende Offenlegungsanforderungen nicht einschlägig. Angaben gemäß Art. 440 CRR - Antizyklische Kapitalpuffer erfolgen in diesem Bericht keine, da benannte Kapitalpuffer erst ab dem Jahr 2016 aufzubauen sind. Angaben gemäß Art. 450 Vergütungspolitik: Die Offenlegungspflichten richten sich nach 16 Abs. 1 InstitutsVergV i. V. m. Art. 450 CRR. Die Offenlegungspflichten in 16 Abs. 1 InstitutsVergV sind auf sog. "bedeutende Institute" im Sinne des 17 InstitutsVergV beschränkt. Die OSD ist kein "bedeutendes Institut im Sinne des 17 InstitutsVergV und damit nicht zur Offenlegung ihrer Vergütungssysteme verpflichtet. Angaben gemäß Art. 451 Abs. 1 CRR Verschuldung: Die Anforderungen traten zum in Kraft und entfalten somit keine Offenlegungserfordernisse zum Stichtag S - Finanzgruppe Seite: 5 von 20
6 2 Eigenmittel (Art. 437 CRR) 2.1 Eigenkapitalüberleitungsrechnung (Angaben gemäß Art. 437 (1) Buchstabe a) CRR i. V.m. Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1423/2013) Die in der CRR geforderte vollständige Abstimmung der aufsichtsrechtlichen Kapitalposten mit den relevanten Bilanzposten ist in der folgenden Tabelle dargestellt: Handelsbilanz zum Überleitung Eigenmittel zum Meldestichtag Passivposition Bilanzwert Hartes Kernkapital Zusätzliches Kernkapital Ergänzungskapital 9. Nachrangige Verbindlichkeiten , , , Genussrechtskapital Fonds für allgemeine Bankrisiken , , , Eigenkapital a) gezeichnetes Kapital b) Kapitalrücklage c) Gewinnrücklagen ca) Sicherheitsrücklage , , , cb) andere Rücklagen d) Bilanzgewinn , , Sonstige Überleitungskorrekturen Allgemeine Kreditrisikoanpassungen (Art. 62 c CRR) ,76 Unternehmen der Finanzbranche (Art. 36, 56, 66 CRR) Immaterielle Vermögensgegenstände (Art. 36 Abs. 1 b CRR) , Übergangsvorschriften (Art. 476 bis 478, 481 CRR) , ,07 1 Nachrangige Verbindlichkeiten sind bei der OSD Sparkassenkapitalbriefe. Die Anrechnung als Ergänzungskapital erfolgt ausschließlich über die Bestandsschutzregelung gemäß Art. 484 ff CRR. Die Abweichung resultiert aus dem Abschmelzen über die Bestandsschutzregelung, anteiliger Zinsen sowie Nichtanrechenbarkeit gemäß Art. 65 CRR. S - Finanzgruppe Seite: 6 von 20
7 2 Die Daten entstammen den Bilanzpositionen des geprüften Jahresabschlusses 2014 sowie den aufsichtsrechtlichen Meldungen zu den Eigenmitteln per Aus dem zeitlichen Auseinanderfallen ergeben sich die dargestellten Differenzen. Die Anrechnung in den Eigenmitteln erfolgt nach Feststellung der Bilanz im Folgejahr (Art. 26 Abs. 1 e) und f CRR)). 3 Anrechnung in Eigenmittel nach Feststellung des Jahresabschlusses der Sachsen-Finanzgruppe im Folgejahr (Art. 26 Abs. 1 c CRR) gemäß Gewinnverwendungsbeschluss 2.2 Hauptmerkmale sowie vollständige Bedingungen der begebenen Kapitalinstrumente (Angaben gemäß Art. 437 (1) Buchstaben b) und c) CRR i. V. m. Anhang II der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1423/2013) Die OSD hat vor allem im kleinteiligen Segment Sparkassenkapitalbriefe als Kapitalinstrumente abgesetzt. Die damit verbundene hohe Stückzahl an einzeln emittierten Sparkassenbriefen würde zur intransparenten Darstellung der Ergänzungskapitalbestandteile führen. Aus diesem Grund fasst die OSD bei der Offenlegung der Hauptmerkmale sowie den vollständigen Bedingungen der begebenen Kapitalinstrumente die an Kunden verkauften Sparkassenkapitalbriefe quartalsweise zusammen. In diesen Quartalsscheiben werden die zugehörigen Zinssätze als Zinsspanne 1 und die abgesetzten Volumina als Betragsspanne 1 sowie als Gesamtsumme dargestellt. Der auf die Eigenmittel angerechneter Betrag wird nur als Gesamtsumme dargestellt. Da die Ursprungslaufzeiten der Sparkassenkapitalbriefe von 5 Jahren bis 10 Jahren differieren, erfolgt die Darstellung des Fälligkeitstermins als Zeitspanne 1. Ungeachtet dessen werden Sparkassenkapitalbriefe ab einem Nominalvolumen von 1 Mio. einzeln dargestellt. Die OSD stellt dabei im Anhang zwei Dateien zur Verfügung. Anhang I enthält ausschließlich die Angaben des kleinteiligen Segmentes. Anhang II umfasst die Einzeldarstellung der Sparkassenkapitalbriefe ab einem Nominalvolumen von 1 Mio.. In 2014 wurden keine Sparkassenkapitalbriefe ausgegeben. Die Anrechnung der Sparkassenkapitalbriefe als Ergänzungskapital erfolgt ausschließlich über die Bestandsschutzregelung gemäß Art. 484 ff CRR. 2.3 Art und Beträge der Eigenmittelelemente (Angaben gemäß Art. 437 (1) Buchstaben d) und e) CRR i. V. m. Anhang VI der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1423/2013) Eine detaillierte Aufstellung der Eigenmittelelemente kann im Anhang III eingesehen werden. Art. 437 (1) Buchstabe f) CRR findet keine Anwendung. 1 Falls in der jeweiligen Quartalsscheibe nur ein Zinssatz, Betrag oder Fälligkeitstermin vorhanden ist, dann wird dieser ausgewiesen. S - Finanzgruppe Seite: 7 von 20
8 3 Eigenmittelanforderungen (Art. 438 CRR) Qualitative Angaben (Art. 438 Buchstabe a) CRR) Die Angaben zur Angemessenheit der Eigenmittel finden sich im Lagebericht nach 289 HGB unter den Punkten IV. Vermögenslage und VII. Risikobericht wieder. Der Lagebericht wurde vom Vorstand genehmigt und ist im elektronischen Bundesanzeiger 1 veröffentlicht. Art. 438 Buchstabe b) CRR besitzt für die OSD keine Relevanz. Quantitative Angaben (Art. 438 Buchstaben c) bis f) CRR) Die in folgender Tabelle dargestellten Eigenmittelanforderungen umfassen alle relevanten Risiken zum Meldestichtag Betrag in Kreditrisiko Standardansatz Zentralstaaten oder Zentralbanken ,45 Regionale oder lokale Gebietskörperschaften 666,69 Öffentliche Stellen ,59 Multilaterale Entwicklungsbanken --- Internationale Organisationen --- Institute ,39 Unternehmen ,28 Mengengeschäft ,93 Durch Immobilien besicherte Positionen ,66 Ausgefallene Positionen ,98 Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen ,18 Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen ,87 Verbriefungspositionen --- Institute und Unternehmen mit kurzfristiger Bonitätsbeurteilung --- Investmentfonds (OGA-Fonds) ,90 Beteiligungspositionen ,99 Sonstige Posten ,97 Fremdwährungsrisiko Standardansatz Netto-Fremdwährungsposition ,09 Operationelle Risiken Basisindikatoransatz ,40 1 Die Fristen zur Publikation obliegen dem Elektronischen Bundesanzeiger. S - Finanzgruppe Seite: 8 von 20
9 4 Kreditrisikoanpassungen (Art. 442 CRR) 4.1 Angaben zur Struktur des Kreditportfolios (Angaben gemäß Art. 442 Buchstaben c) bis f) CRR) Gesamtbetrag der Risikopositionen Die Ermittlung des Gesamtbetrags der Risikopositionen erfolgt nach aufsichtlichen Vorgaben. Die bilanziellen und außerbilanziellen Geschäfte werden jeweils mit ihren Buchwerten (nach Abzug der Risikovorsorge und vor Kreditrisikominderung) gemäß Art. 111 CRR ausgewiesen, die derivativen Instrumente mit ihren Kreditäquivalenzbeträgen. Der Gesamtbetrag der Risikopositionen zum Meldestichtag in Höhe von ,24 setzt sich aus den Risikopositionsklassen gemäß Art. 112 CRR mit Ausnahme der Beteiligungs- und Verbriefungsrisikopositionen zusammen. Die nachfolgende Übersicht enthält den Gesamtbetrag der Risikopositionen aufgeschlüsselt nach den für den KSA vorgegebenen Risikopositionsklassen. Die Aufschlüsselung des Gesamtbetrages der Risikopositionen ist in Jahresdurchschnittswerten angegeben. Der Durchschnitt wurde auf Grundlage der vier aufsichtsrechtlichen Quartalsmeldungen 2014 ermittelt. Risikopositionen Jahresdurchschnittsbetrag in Zentralstaaten oder Zentralbanken ,23 Regionale oder lokale Gebietskörperschaften ,26 Öffentliche Stellen ,58 Multilaterale Entwicklungsbanken --- Internationale Organisationen --- Institute ,09 Unternehmen ,96 Mengengeschäft ,15 Durch Immobilien besicherte Positionen ,86 Ausgefallene Positionen ,08 Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen ,30 Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen ,26 Institute / Unternehmen mit kurzfristiger Bonitätsbeurteilung --- Investmentfonds (OGA-Fonds) ,49 Sonstige Posten ,54 Gesamt ,78 S - Finanzgruppe Seite: 9 von 20
10 Geografische Verteilung der Risikopositionen Die Zuordnung der Risikopositionen zu den geografischen Gebieten (Art. 442 Buchstabe d) CRR) erfolgt anhand des Landes, dem die wirtschaftlichen Risiken der an den Kreditnehmer gewährten Kredite zuzuordnen sind. Die geografische Verteilung des Portfolios spiegelt die mit der regionalen Ausrichtung der Sparkasse einhergehende Konzentration auf den Heimatmarkt wider. Die Angaben zum Stichtag erfolgen in Euro. Deutschland Europäischer Wirtschaftsraum (EWR) Sonstige Zentralstaaten oder Zentralbanken , , ,66 Regionale oder lokale Gebietskörperschaften ,59 12, ,00 Öffentliche Stellen , Multilaterale Entwicklungsbanken Internationale Organisationen Institute , , ,75 Unternehmen , , ,99 Mengengeschäft , , ,22 Durch Immobilien besicherte Positionen , , ,68 Ausgefallene Positionen , , ,03 Mit besonders hohen Risiken ,87 verbundene Positionen Positionen in Form von gedeckten , ,94 Schuldverschreibungen Institute und Unternehmen mit kurzfristiger Bonitätsbeurteilung Investmentfonds (OGA-Fonds) , Sonstige Posten , Gesamt , , ,33 S - Finanzgruppe Seite: 10 von 20
11 Aufschlüsselung der Risikopositionen nach Hauptbranchen Die Sparkasse ordnet jedem Kunden eine Branche nach der Systematik der Wirtschaftszweige zu. Diese Branchen werden gruppiert und zu Hauptbranchen zusammengefasst offengelegt (Art. 442 Buchstabe e) CRR). Die Angaben zum Stichtag erfolgen in Euro. Finanzinstitute und öffentlicher Sektor Banken Offene Investmentvermögen inkl. Geldmarktfonds Öffentliche Haushalte Organisationen ohne Erwerbszweck Sonstige Zentralstaaten oder Zentralbanken , , Regionale oder lokale Gebietskörperschaften , ,40 12,07 Öffentliche Stellen , , , ,26 Multilaterale Entwicklungsbanken Internationale Organisationen Institute , Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen , ,85 Investmentfonds (OGA-Fonds) , Ausgefallene Positionen , Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen Institute und Unternehmen mit kurzfristiger Bonitätsbeurteilung , Sonstige Posten ,16 Gesamt , , , , ,34 S - Finanzgruppe Seite: 11 von 20
12 Industrieunternehmen Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Sonstige Unternehmen , , , , ,11 Davon: KMU , , , , ,27 Mengengeschäft , , , , ,92 Davon: KMU , , , , ,86 Durch Immobilien besicherte Positionen , , , , ,00 Davon: KMU , , , , ,00 Ausgefallene Positionen , , , , Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen Institute und Unternehmen mit kurzfristiger Bonitätsbeurteilung Sonstige Posten Gesamt , , , , , S - Finanzgruppe Seite: 12 von 20
13 Organisationen ohne Erwerbszweck Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Grundstücksund Wohnungswesen Sonstiges Dienstleistungsgewerbe Privatpersonen Ostsächsische Sparkasse Dresden Dienstleistungsunternehmen und Privatpersonen Unternehmen , , , , , ,19 Davon: KMU , , , , , Mengengeschäft , , , , , ,27 Davon: KMU , , , , , Durch Immobilien besicherte Positionen , , , , , , ,72 Davon: KMU , , , , , , Ausgefallene Positionen , , , , , ,95 Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen Institute und Unternehmen mit kurzfristiger Bonitätsbeurteilung Sonstige Posten Gesamt , , , , , , ,13 S - Finanzgruppe Seite: 13 von 20
14 Aufschlüsselung der Risikopositionen nach Restlaufzeiten Bei den Restlaufzeiten (Offenlegung gemäß Art. 442 Buchstabe f) CRR) handelt es sich um vertragliche Restlaufzeiten. Die Angaben zum Stichtag erfolgen in Euro. < 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre Zentralstaaten oder Zentralbanken , , ,77 Regionale oder lokale , , ,00 Gebietskörperschaften Öffentliche Stellen , , ,35 Multilaterale Entwicklungsbanken Internationale Organisationen Institute , , ,34 Unternehmen , , ,93 Mengengeschäft , , ,34 Durch Immobilien besicherte Positionen , , ,20 Ausgefallene Positionen , , ,99 Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen ,87 Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen , , ,47 Institute und Unternehmen mit kurzfristiger Bonitätsbeurteilung Investmentfonds (OGA-Fonds) ,51 Sonstige Posten , ,74 Gesamt , , , Angaben zu überfälligen sowie notleidenden Positionen und zur Risikovorsorge (Angaben gemäß Art. 442 Buchstaben a) und b) sowie g) bis i) CRR) Definition überfälliger und notleidender Forderungen Eine Forderung gilt als überfällig, wenn Verbindlichkeiten eines Schuldners mehr als 90 aufeinander folgende Tage in Verzug sind. Notleidende Kredite sind Forderungen, für die Maßnahmen der Risikovorsorge wie Wertberichtigungen oder Teilabschreibungen getroffen wurden bzw. die sich in Abwicklung befinden. Der Schuldnerausfall wird bei der OSD gemäß Art. 178 CRR für alle Risikopositionsklassen ermittelt. S - Finanzgruppe Seite: 14 von 20
15 Ansätze und Methoden zur Bestimmung der Risikovorsorge Die OSD verfügt über Steuerungsinstrumente, um frühzeitig Adressenausfallrisiken bei Kreditengagements zu erkennen, diese zu steuern und zu bewerten sowie im Jahresabschluss durch Risikovorsorge (Einzelwertberichtigungen, Rückstellungen) abzuschirmen. Die Kreditengagements werden regelmäßig dahingehend überprüft, ob Risikovorsorgebedarf, d. h. Bedarf an spezifischen Kreditrisikoanpassungen, besteht. Eine außerordentliche Überprüfung erfolgt, wenn der OSD Informationen vorliegen, die auf eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse hinweisen. Die Höhe der im Einzelfall zu bildenden spezifischen Kreditrisikoanpassungen orientiert sich an der Wahrscheinlichkeit, mit der der Kreditnehmer seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Basis hierfür ist die Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse und das Zahlungsverhalten des Kunden. Darüber hinaus erfolgt eine Bewertung der Sicherheiten mit ihren wahrscheinlichen Realisationswerten, um einschätzen zu können, welche Erlöse nach Eintritt von Leistungsstörungen noch zu erwarten sind. Die Angemessenheit der spezifischen Kreditrisikoanpassungen wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Eine Auflösung der spezifischen Kreditrisikoanpassungen erfolgt bei nachhaltiger Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers, d. h. wenn die Kapitaldienstfähigkeit wieder erkennbar ist, oder wenn die Kreditrückführung aus vorhandenen Sicherheiten möglich ist. Für latente Ausfallrisiken bildet die Sparkasse Pauschalwertberichtigungen. Darüber hinaus bestehen allgemeine Kreditrisikoanpassungen in Form von Vorsorgereserven für allgemeine Bankrisiken nach 340f HGB. Berechnungsweisen sowie die Prozesse zur Genehmigung der Risikovorsorge sind in den Organisationsrichtlinien der Sparkasse geregelt. Hinsichtlich der handelsrechtlichen Bewertung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zum Jahresabschluss vom 31. Dezember (einzusehen im Bundesanzeiger 2 ) Notleidende und überfällige Risikopositionen nach Branchen und nach geografischen Gebieten Die Nettozuführung bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug gemäß festgestelltem Jahresabschluss 2014 im Berichtszeitraum ,56 und setzt sich zusammen aus Zuführungen und Auflösungen. Direkt in die GuV übernommene Direktabschreibungen betrugen im Berichtszeitraum ,73, die Eingänge auf abgeschriebene Forderungen ,82. Die Darstellung der Zuführung zur Pauschalwertberichtigung (PWB) erfolgt prozentual auf Branchen verteilt, d.h. in den größten Schuldnerkategorien Unternehmen und Privatpersonen. Der Bestand an PWB wird als Gesamtsumme ausgewiesen. 2 Die Fristen zur Publikation obliegen dem Elektronischen Bundesanzeiger. S - Finanzgruppe Seite: 15 von 20
16 Gesamtbetrag notleidender Forderungen Bestand EWB Bestand PWB Bestand Rückstellungen Nettowert aus Auflösung und Zuführung für EWB, PWB und Rückstellungen Direktabschreibungen abzgl. Eingänge auf abgeschriebene Forderungen Gesamtbetrag überfälliger Forderungen Ostsächsische Sparkasse Dresden Angaben in Banken , Öffentliche Haushalte Privatpersonen , , , , ,98 Unternehmen und wirtschaftlich selbständige Privatpersonen, davon Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden , , , , , , , , , , , , , , , ,07 Verarbeitendes Gewerbe , , , , , ,65 Baugewerbe , , , , , ,90 Handel; Instandhaltung u. Reparatur von Kraftfahrzeugen Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung , , , , , , ,00 S - Finanzgruppe Seite: 16 von , , ,51 Finanz- und Versicherungs , , , , ,38
17 Gesamtbetrag notleidender Forderungen Bestand EWB Bestand PWB Bestand Rückstellungen Nettowert aus Auflösung und Zuführung für EWB, PWB und Rückstellungen Direktabschreibungen abzgl. Eingänge auf abgeschriebene Forderungen Gesamtbetrag überfälliger Forderungen Ostsächsische Sparkasse Dresden Angaben in dienstleistungen Grundstücks- und Wohnungswesen Sonstiges Dienstleistungsgewerbe Organisationen ohne Erwerbszweck , , , , , , , , , , , , ,84-166, Sonstige , Gesamt , , , , , , ,30 S - Finanzgruppe Seite: 17 von 20
18 Gesamtbetrag notleidender Forderungen Bestand EWB Bestand PWB Bestand Rückstellungen Gesamtbetrag überfälliger Forderungen Ostsächsische Sparkasse Dresden Angaben in Deutschland , , , ,83 EWR , , ,15 Sonstige , , , ,32 Gesamt , , , , ,30 Entwicklung der Risikovorsorge Angaben in Anfangsbestand Zuführung Auflösung Inanspruchnahme Wechselkursbedingte und sonstige Veränderung Endbestand Einzelwertberichtigungen , , , , ,00 Rückstellungen , , ,16 Pauschalwertberichtigungen , , ,00 Summe spezifische Kreditrisikoanpassungen Allgemeine Kreditrisikoanpassungen (als Ergänzungskapital angerechnete Vorsorgereserven nach 340f HGB) , , , , , , ,76 S - Finanzgruppe Seite: 18 von 20
19 5 Kreditrisikominderungstechniken (Art. 453 CRR) Zur angemessenen Reduzierung der Adressenausfallrisiken können bestimmte Kreditrisikominderungstechniken eingesetzt werden. Hierzu zählen die Hereinnahme von Sicherheiten sowie bilanzwirksame und außerbilanzielle Aufrechnungen. Von bilanzwirksamen und außerbilanziellen Aufrechnungsvereinbarungen macht die OSD keinen Gebrauch. Die Strategie zur Bewertung und Verwaltung der verwendeten berücksichtigungsfähigen Sicherheiten ist als Teil unserer Kreditrisikostrategie in ein übergreifendes Verfahren der Gesamtbanksteuerung eingebunden. Bei der Hereinnahme und der Bewertung von Sicherheiten werden sowohl quantitativen als auch qualitativen Aspekten unter Berücksichtigung rechtlicher Erfordernisse Rechnung getragen. Die entsprechenden Verfahren sind in den Organisationsanweisungen der OSD verankert. Die Beleihungsrichtlinien bilden den Rahmen für Art und Umfang der zugelassenen Sicherheiten und geben die anzuwe n- denden Kriterien für die Beurteilung der Werthaltigkeit der Sicherheiten vor. Bei der Ermittlung der Sicherheitenwerte werden die Vorgaben der Beleihungsgrundsätze des Fre i- staates Sachsen sowie die Empfehlungen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes und die Beleihungswertermittlungsverordnung zugrunde gelegt. Der Ansatz, die Prüfung und die regelmäßige Bewertung der Sicherheiten liegen im Verantwortungsbereich der Marktfolge. Die Wertansätze der Sicherheiten werden in Abhängigkeit von ihrer Art in regelmäßiger Folge überprüft und aktualisiert. Die implementierten Prozesse zur Risikosteuerung geben die regelmäßige vollständige Kreditrisikobeurteilung der besicherten Positionen einschließlich der Überprüfung der rechtlichen Wirksamkeit und der juristischen Durchsetzbarkeit der hereingenommenen Sicherheiten vor. Zur laufenden Gewährleistung der juristischen Durchsetzbarkeit werden in der Regel standardisierte Verträge eingesetzt. Die Entscheidung über die Anerkennung und Anwendung eines Sicherheiteninstruments zur Kreditrisikominderung trifft die OSD im Kontext ihrer Geschäftsstrategie und der Kreditrisikostrategie. Die OSD nutzt zur Absicherung von Immobilienfinanzierungen Grundpfandrechte als wesentliches Instrument zur Minimierung der mit dem Kreditgeschäft verbundenen Risiken. Die privilegierten Grundpfandrechte werden im KSA nicht als Kreditrisikominderung, sondern als eigenständige Ris i- kopositionsklasse berücksichtigt und unter Art. 442 CRR offengelegt. Die Bewertung der Grundpfandrechte erfolgt gemäß den Anforderungen des Art. 125 CRR in Verbindung mit Art. 208 CRR. Daneben werden die folgenden Hauptarten von Sicherheiten für aufsichtsrechtliche Zwecke als Sicherheiteninstrumente risikomindernd in Anrechnung gebracht: Finanzielle Sicherheiten: Bareinlagen Gewährleistungen und Garantien: Garantien und Bürgschaften anerkennungsfähiger Sicherungsgeber, Bareinlagen bei anderen Kreditinstituten, Lebensversicherungen, Bausparguthaben. S - Finanzgruppe Seite: 19 von 20
20 Bei den Gewährleistungsgebern für die von der OSD angerechneten Gewährleistungen handelt es sich hauptsächlich um öffentliche Stellen, Zentralregierungen, Regionalregierungen, örtliche Gebietskörperschaften, inländische Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen. Kreditderivate werden von der OSD im Rahmen der aufsichtsrechtlich anerkannten Besicherung nicht genutzt. Innerhalb der Kreditrisikominderung ist die OSD im Wesentlichen Markt- oder Kreditrisikokonzentrationen mit Gegenparteien innerhalb der Sparkassenorganisation sowie öffentlicher Stellen eingegangen. Daraus erwachsen aufgrund der bestehenden verbundweiten Sicherungssysteme bzw. auf Grund der Bonität der öffentlichen Stellen keine wesentlichen Risiken. Die Verfahren zur Erkennung und Überwachung potentieller Konzentrationen sind im Rahmen der Gesamtbanksteuerung integriert Angaben in Finanzielle Sicherheiten Gewährleistungen Zentralstaaten oder Zentralbanken Regionale oder lokale Gebietskörperschaften Öffentliche Stellen ,72 Multilaterale Entwicklungsbanken Internationale Organisationen Institute Unternehmen , ,11 Mengengeschäft , ,90 Durch Immobilien besicherte Positionen Ausgefallene Positionen , ,33 Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen Institute und Unternehmen mit kurzfristiger Bonitätsbeurteilung Investmentfonds (OGA-Fonds) Beteiligungspositionen Sonstige Posten Gesamt , , erstellt: Suntje Behrendt geprüft: Cornelia Pospischil S - Finanzgruppe Seite: 20 von 20

References: Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 437
 Art. 432
 Art. 437
 Art. 440
 Art. 450
 Art. 450
 Art. 451
 Art. 437
 Art. 484
 Art. 65
 Art. 437
 Art. 484
 Art. 437
 Art. 437
 Art. 438
 Art. 442
 Art. 111
 Art. 112
 Art. 442
 Art. 442
 Art. 178
 Art. 442
 Art. 125
 Art. 208