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Timestamp: 2018-10-17 13:24:10+00:00

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BGH, URTEIL vom 5.3.2016, Az. V ZR 23/15 Die Parteien wollen im Zweifel keinen Vertrag schließen, der wegen Nichtbeurkundung von Regelungen, die zu seinem Inhalt werden sollen, nichtig ist, zu demal sie sich nicht darauf verlassen können, dass die nach § 311b Abs. 1 Satz 2 BGB an sich mögliche Heilung des Formmangels eintritt (Senat, Urteil vom 6. November 2015 - V ZR 78/14, BGHZ 207, 349 Rn. 17 f.).
OLG München, Beschluss vom 3.3.2016, Az. 34 Wx 426/15 Materiellrechtlich bedarf die Übertragung, auch wenn zu dem Gesellschaftsvermögen Grundstücke gehören, nicht der Beurkundung nach § 311b BGB (BGHZ 86, 367/369 f.; OLG Frankfurt a. a. O.; Böttcher ZfIR 2011, 461/464).
OLG München, Beschluss vom 2.8.2013, Az. 34 SchH 10/13 Denn bei den formbedürftigen Geschäften nach § 311b BGB und § 15 GmbHG erstreckt sich das Beurkundungserfordernis auf alle Vereinbarungen, aus denen sich nach dem Willen der Parteien das schuldrechtliche Veräußerungsgeschäft zusammensetzt, auf nicht zu dem Grundstücksgeschäft gehörende Vereinbarung nur dann, wenn sie eine rechtliche Einheit mit diesem bilden sollen, wenn die Vereinbarungen nach dem Willen der Vertragsschließenden derart voneinander abhängig sind, dass sie miteinander „stehen und fallen“ (vgl. etwa BGH NJW-RR 1989, 198).
BGH, URTEIL vom 2.1.2012, Az. II ZR 244/10 Da Abreden über die Verrechnung von Gegenforderungen bei Verträgen über Grundstücke nach § 311b BGB formbedürftig sind (BGH, Urteil vom 17. März 2000 -VZR 362/98, ZIP 2000, 1167) und die Parteien sich der Form bedürftig-
BGH, URTEIL vom 3.11.2011, Az. IV ZR 16/11 Ebenso kann offen bleiben, ob bei Formunwirksamkeit eines dem Erbverzicht zugrunde liegenden Rechtsgeschäfts Heilung in entsprechender Anwendung von § 311b Abs. 1 Satz 2 BGB, § 15 Abs.4 Satz 2 GmbHG durch die notarielle Beurkundung des dinglichen Vollzugsgeschäfts nach § 2348 BGB in Betracht kommt (hierzu etwa LG Bonn ZEV 1999, 356; Keller aaO 233; Staudinger/Schotten, § 2346 Rn. 119; § 2348 Rn. 17; MünchKomm-BGB/Wegerhoff, § 2348 Rn. 8; Mayer aaO § 2348 Rn. 6; Palandt/Weidlich, BGB 70. Aufl. § 2346 Rn. 6; § 2348 Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 5.4.2011, Az. V ZR 212/87 Die Formunwirksamkeit des Kaufvertrages ist zwar durch die Eintragung der Kläger in das Grundbuch im August 2002 geheilt worden (§ 311b Abs. 1 Satz 2 BGB nF), jedoch nicht rückwirkend, sondern nur mit Wirkung ex nunc (Senat, Urteil vom 15. Mai 1970 - V ZR 20/68, BGHZ 54, 56, 63; Urteil vom 22. Dezember 1982 -VZR 8/81, NJW 1983, 1543, 1545).
BGH, URTEIL vom 5.4.2011, Az. V ZR 212/87 Da ebenso wie im Fall der Heilung nach § 311b Abs. 1 Satz 2 BGB die tatsächliche Vermutung gerechtfertigt ist, dass die Vertragspartner einander das Gleiche wie bei Abschluss des Vertrages gewähren wollen (Senat, Urteil vom 13. Januar 1960 - V ZR 135/58, BGHZ 32, 11, 13; vgl. auch Krüger/Hertel, Der Grundstückskauf, 9. Aufl., Rn. 178 ff.), ist im Zweifel anzunehmen, dass eine Vertragspartei, die die Eigentumsumschreibung fördert bzw. nicht verhindert, von dem Willen geleitet ist, den Vertrag so zu behandeln, als wäre er von Anfang an wirksam (vgl. Tiedtke, JZ 1990, 75, 80).
BGH, URTEIL vom 4.8.2010, Az. III ZR 21/10 18	3.	Bei	dieser	Sachlage bedarf die mit der Vereinbarung einer Reservie- rungsgebühr im Zusammenhang stehende Frage der Beurkundungsbedürftigkeit nach § 311b Abs. 1 BGB, weil damit auf den Kaufinteressenten im Hinblick auf die Höhe des geforderten Entgelts möglicherweise ein unangemessener Druck zu dem Erwerb der Wohnung ausgeübt werden kann (vgl. hierzu BGH, Urteile vom 2. Juli 1986 - IVa ZR 102/85, NJW 1987, 54, 55; vom 10. Februar 1988 - IVa ZR 268/86, BGHZ 103, 235, 239; und vom 18. März 1992 - IV ZR 41/91, NJW-RR 1992, 817, 818; MünchKommBGB/Roth, 5. Aufl. 2009, § 652 Rn. 60, 62 f; Staudinger/Reuter, aaO, Rn. 205), im Streitfall keiner abschließenden Beurteilung.
LG Siegen, Urteil vom 4.9.2009, Az. 2 O 440/08 den kompletten Laden in Q (Inventar und Inventurgegenstände ) an D.' 30Diese Formulierung beinhaltet eine Übertagung des Vermögens in 'Bausch und Bogen' und eröffnet somit den Anwendungsbereich des § 311b Abs.3 BGB ( vgl. Morshäuser WM 2007, 337f.). § 311b Abs.3 BGB soll dann nicht anwendbar sein, wenn die zu veräußernden Gegenstände einzeln bezeichnet sind ( vgl. BGH WM 1991, 88f.).
BGH, URTEIL vom 3.0.2008, Az. IV ZR 85/07 Der Formmangel ist in jedenfalls entsprechender Anwendung des § 311b Abs. 1 Satz 2 BGB geheilt, nachdem die Klägerin das Eigentum originär durch Zuschlagsbeschluss gemäß § 90 ZVG erhalten hat (vgl. BGHZ 85, 245, 250 f. zu § 313 BGB a. F.).
BGH, URTEIL vom 5.5.2006, Az. V ZR 148/05 -6- (§ 311b Abs. 1 Satz 1 BGB), und dass das Beurkundungserfordernis alle Vereinbarungen umfasst, aus denen sich nach dem Willen der Vertragspartner das schuldrechtliche Veräußerungsgeschäft zusammensetzt (st. Rspr., vgl. Senat, BGHZ 63, 359, 361; 69, 266, 268; 74, 346, 348; Urt. v. 16. September 1988, VZR 77/87, NJW-RR 1989, 198, 199; Urt. v. 14. März 2003, VZR 278/01, NJW-RR 2003, 1136).

References: § 311
 § 311
 § 311
 § 15
 BGH 
 § 311
 § 311
 § 15
 § 2348
 § 2346
 § 2348
 § 2348
 § 2348
 § 2346
 § 2348
 § 311
 § 311
 § 652
 § 311
 § 311
 BGH 
 § 311
 § 90
 § 313