Source: https://chaverim.de/satzung.html
Timestamp: 2019-11-21 03:27:46+00:00

Document:
Rundbriefe / Termine
§ I . Name und Sitz des Vereins:
Der Verein trägt den Namen „Chaverim. Freundeskreis zur Unterstützung des Liberalen Judentums in München e.V.“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Der Verein hat seinen Sitz in München.
§ 2. Zweck des Vereins:
Der Verein wird als Förderkörperschaft i.S.d. § 58 Nr.1 AO tätig. Zweck des Vereins ist die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln an die Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom (Haus des Friedens) e.V. oder die Stiftung Synagoge Beth Shalom zweckgebunden für die Förderung der jüdischen Religion. Die Mittel des Vereins sollen verwendet werden insbesondere für:
Die Errichtung, bauliche Unterhaltung und Ausstattung einer liberalen Synagoge und eines liberalen Gemeindezentrums in der Landeshauptstadt München.Die Förderung von Stellen für liberale Rabbiner, Lehrer und Jugendbetreuer.Die Förderung und Erhaltung eines jüdischen Friedhofs in München.Die Förderung des liberalen Judentums und seiner Organisationen.Die Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs.
Neben der Förderung religiöser Zwecke übernimmt der Verein im Sinne des liberalen Judentums gleichzeitig Aufgaben zum Zwecke der Förderung von Bildung, Kunst und Kultur sowie der Völkerverständigung, insbesondere durch:
Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs im Rahmen von Gesprächs- und Diskussionsrunden.Veranstaltung von Lesungen, Vorträgen, Seminaren.Organisation und Durchführung von Ausstellungen und Konzerten.Durchführung von:SchulprojektenDialogveranstaltungenAuslobung eines Studienpreises für interreligiösen DialogSymposien
Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.
§ 3. Mitglieder:
Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Die Aufnahme in den Verein ist beim Vorstand schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
§ 4. Ende der Mitgliedschaft:
Die Mitgliedschaft endet entweder durch freiwilligen Austritt, durch Tod oder Ausschluss. Der freiwillige Austritt kann jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand erfolgen; es muss der Beitrag für das laufende Jahr entrichtet werden.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat, mit sofortiger Wirkung durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des eingeschriebenen Briefes beim Vorstand eingelegt werden.
Die Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ist innerhalb von zwei Monaten nach Eingang der Berufungsschrift einzuberufen. Macht ein Mitglied von der Berufung keinen Gebrauch, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass eine gerichtliche Anfechtung nicht mehr möglich ist.
§ 5. Pflichten der Mitglieder:
Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern. Jedes Mitglied hat einen Mitgliedsbeitrag zu leisten, dessen Höhe sowie Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.
Mitglieder, die sich in der Ausbildung befinden und das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhalten für die Dauer ihrer Ausbildung eine Reduktion des Jahresbeitrages um fünfzig Prozent. Auf Antrag können durch Vorstandsbeschluss auch andere Mitglieder unter bestimmten Voraussetzungen eine Reduktion des Jahresbeitrages um fünfzig Prozent erwirken.
§ 6 Das Geschäftsjahr:
Die Mitgliederversammlung ist einmal im Laufe des Jahres durch den Vorstand einzuberufen, außerdem dann, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies beantragen, oder wenn über die Berufung eines Mitglieds zu entscheiden ist. Eine Mitgliederversammlung ist spätestens sieben Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienene Anzahl der Mitglieder beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung wird vom ersten oder zweiten Vorsitzenden geleitet. Alle Beschlüsse mit Ausnahme der Satzungsänderung und der Auflösung des Vereins werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen.
Die Anträge sind mindestens fünf Tage vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich und begründet einzureichen. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung:
1. Entgegennahme des Berichts des Vorstandes und des Beirats.
2. Wahl des Vorstands auf zwei Jahre.
3. Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren.
4. Entgegennahme der Jahresabrechnung (Kassenbericht)
5. Genehmigung des Jahresberichts und Entlastung des Vorstands.
6. Festsetzung des Mitgliedsbeitrags.
7. Entscheidung über die Berufung nach §4 der Satzung.
8. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Vereinsauflösung.
9. Beschlussfassung über die fristgerecht gestellten Anträge nach §8 der Satzung.
Der Vorstand besteht aus fünf Personen, und zwar dem l. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, sowie drei weiteren Vorstandsmitgliedern, und ist auf zwei Jahre gewählt.
Der erste und zweite Vorsitzende vertreten den Verein gemeinschaftlich nach außen.
Scheiden eines oder mehrere Vorstandsmitglieder vor Ablauf der Wahlperiode aus, ist unverzüglich durch eine ordentliche Mitgliederversammlung eine entsprechende Neuwahl durchzuführen.
Die Beschlüsse des Vorstands sind schriftlich niederzulegen und zu unterzeichnen.
§ 11 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands:
Der Vorstand ist für alle Aufgaben des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:
1. Die Akquisitation und Bereitstellung von Fördermitteln für die Liberale Jüdische Gemeinde München (Beth Shalom e.V.).
2. Unterstützung der liberalen jüdischer Gemeinden in Bayern bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und der Unterstützung ihrer Ziele und Beratung bei der Verwendung der vom Förderverein bereitgestellten Fördermittel.
3. Bestellung der Mitglieder des Beirats.
4. Vorbereitung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung. Ausführen von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.
5. Erstellung von Jahresberichten (inkl. Kassenbericht) und Vorlage der Jahresplanung.
7. Der Vorstand kann ggf. bestimmte Funktionen auf einzelne Mitglieder übertragen (Festausschuss, etc.)
§ 12 Der Beirat:
Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Aufgaben einen Beirat einberufen.
Der Beirat hat eine beratende Funktion. Mitglied kann jede natürliche und juristische Person
werden; sie muss nicht Mitglied des Vereins sein. Eine Begrenzung der Anzahl der Beiratsmitglieder besteht nicht. Zu seinen wesentlichen Aufgaben zählt die Unterstützung des Vereins bei der Akquisition von Fördermitteln und Beratung bei der Erledigung seiner sonstigen Aufgaben.
§ 13 Die Kassenprüfer:
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren. Sie haben bei der Mitgliederversammlung den Bericht über die Kassenprüfung vorzulegen und die Entlastung des Vorstands zu beantragen. Sie sind berechtigt, jederzeit Einsicht in die Kassenbücher und Belege vorzunehmen.
§ 14 Satzungsänderungen:
Für Satzungsänderungen ist eine Zweidrittelmehrheit, bei Anwesenheit von mindestens 30% der stimmberechtigten Mitglieder, notwendig. Sind weniger als 30% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, so ist unverzüglich zu einer erneuten Mitgliederversammlung einzuladen. Die Einladungsfrist beträgt einen Monat. Auf dieser Versammlung können Satzungsänderungen auch ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Bei der Einberufung zu dieser Mitgliederversammlung ist auf diesen Sachverhalt ausdrücklich hinzuweisen. Eine Änderung des Zwecks des Vereins sowie seiner Gemeinnützigkeit ist unzulässig.
Über die Auflösung des Vereins beschließt eine zu diesem Zweck vom Vorstand einberufene Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von dreiviertel der anwesenden Mitglieder. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend ist. Sollte die erste einberufene Versammlung wegen fehlender Mitglieder nicht beschlussfähig sein, wird bei einer zweiten unabhängig von der Mitgliederzahl entschieden. Die Einladungsfrist zu der Versammlung beträgt einen Monat.
Sofern die Versammlung nichts anderes beschließt, sind der erste und der zweite Vorsitzende die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen an die Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom (Haus des Friedens) e.V. oder die Stiftung Synagoge Beth Shalom zu übertragen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben. Dies ist mit den Liquidatoren und mit Zustimmung des Finanzamts zu vollziehen.

References: § 2
 § 58

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 9
 §4
 §8

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14