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Timestamp: 2018-08-15 07:14:42+00:00

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Inclusion Life Art Network | Finanzierung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen
Finanzierung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen
Persönliches Budget zur Qualifizierung und beruflichen Integration einer Jugendlichen als Service- und Tanzassistentin, Oktober 2010
Die Jugendliche ist nach dem Schulgesetz für Baden-Württemberg §15 Sonderpädagogische Förderung, in Sonderschulen und allgemeinen Schulen unterrichtet worden und besuchte von der 1. bis zur 9. Klasse eine Außenklasse, ein integratives Schulprojekt in einer Grund- und Hauptschule in ihrem Wohnort. Von 2007 bis 2009 war sie Schülerin einer Schule zur individuellen geistigen, körperlichen und motorischen Entwicklungsförderung für Kinder und Jugendliche.
Die Jugendliche gehört zum Personenkreis der Menschen, die Anspruch auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 40 SGB IX haben. Sie bzw. ihre Eltern möchten keine Qualifizierung in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Es wird daher ein Antrag auf Nutzung des Persönlichen Budgets* gestellt.
Die Eltern möchten das Leben ihrer Tochter so strukturieren, dass es ihr nach einer Zeit von 27 Monaten zur beruflichen Qualifizierung möglich wird, inklusiv und mit guter, sinnvoller Beschäftigungs- und Freizeitgestaltung inmitten der Gesellschaft selbstständig zu leben. Sie wünschen sich, dass sich das Leben ihrer Tochter auch weiterhin so bunt inmitten der Gesellschaft abspielt und beantragen daher das Persönliche Budget statt Förderung in einem Berufsbildungsbereich innerhalb der WfbM.
Nutzung des Persönlichen Budgets (SGB IX § 17)
Handlungsempfehlung der BAR
Handlungsempfehlung/Geschäftsanweisung der Bundesagentur für Arbeit
Leistungsangebote innerhalb der WfbM für die Nutzung eines Persönlichen Budgets
Konzept für die Umsetzung des Persönlichen Budgets Laura Brückmann
Eingliederungsbescheid Laura Brückmann
Beispiele für Künstlerische Arbeitswelten
Finanzierung von Arbeitsplätzen mittels des Persönlichen Budgets
Im Falle von Laura Brückmann (s.u.) ist es erstmals gelungen, ein Persönliches Budget für die Beschäftigung außerhalb einer Werkstatt für behinderte Menschen durchzusetzen. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, inklusive künstlerische Arbeitswelten zu kreieren mit dem Ziel, bestehende Einrichtungen auf dem Weg hin zu inklusiven Systemen zu unterstützen die gleichberechtigte Teilhabe durch partizipative Kommunikation zu ermöglichen eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung aufzubauen das Empowerment behinderter Menschen zu fördern Vielfalt als Chance zu sehen sich am Potential des Einzelnen zu orientieren.
§ 17 und § 40 BSG IX; § 54 Abs. 1 in Verbindung mit § 56 SGB XII
Artikel 24 Abs. 1; 27; 30 Abs. 2 UN-Behindertenkonvention von 2006
Beispiel Laura Brückmann: Persönliches Budget für ein möglichst selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe am Arbeitsleben in eigener Verantwortung
Zielvereinbarung Persönliches Budget 2014/15
Antrag auf Verländerung des Persönlichen Budget 2014/15 für die Teilhabe am Arbeitsleben
Orientierungshilfe zum Persönlichen Budget für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben außerhalb einer anerkannten Werkstatt für Menschen mit Behinderung – WfbM
Hohenackerweg 4
Tel. 07164 125 53
Mobil: 0173 705 56 95
monaweniger@gmx.de

References: §15
 § 40
 § 17

§ 17
 § 40
 § 54
 § 56