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Timestamp: 2018-04-21 05:30:18+00:00

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Lexikon Steuer: Bemessungsgrundlage - Umsatzsteuer
> Bemessungsgrundlage - Umsatzsteuer
Bemessungsgrundlage ist das Entgelt abzüglich der Umsatzsteuer. Das Entgelt ist alles das, was der Leistungsempfänger tatsächlich aufwendet, um die Leistung zu erhalten. Es spielt grundsätzlich keine Rolle, ob das Entgelt angemessen ist. Es kann aber unter Umständen die Mindestbemessungsgrundlage maßgeblich sein, wenn die Lieferungen an Angehörige, Gesellschafter o.ä. nahe stehende Personen ausgeführt werden, vgl. § 10 Abs. 5 UStG . Zahlungen von dritter Seite gehören mit zur Bemessungsgrundlage. Für den Verkauf von gebrauchten Gegenständen ist u.U. nicht das Entgelt als Bemessungsgrundlage maßgebend Differenzbesteuerung .
Bemessungsgrundlage ist das Entgelt abzüglich der Umsatzsteuer. Das Entgelt ist alles das, was der Leistungsempfänger tatsächlich aufwendet, um die Leistung zu erhalten. Zusätzlich mit zur Bemessungsgrundlage gehören die vom Erwerber geschuldeten Verbrauchssteuern. Zu den Verbrauchssteuern gehören die Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Kaffeesteuer, Steuer für Alkohol und alkoholische Getränke etc. Zahlungen von dritter Seite gehören mit zur Bemessungsgrundlage. ( Innergemeinschaftlicher Erwerb )
( § 10 Abs. 2 UStG ) Beim Tausch oder bei tauschähnlichen Umsätzen im Sinne des § 3 Abs. 12 UStG gilt der Wert jeden Umsatzes als Bemessungsgrundlage für den anderen.
( § 11 UStG ) Für die Einfuhren aus Drittstaaten ist als Bemessungsgrundlage der Zollwert anzusetzen. Da die Einfuhrumsatzsteuer grundsätzlich auch als Vorsteuer nach § 15 Abs. 1 Nr. 2 UStG wieder abzugsfähig ist, stellt die Einfuhrumsatzsteuer quasi einen durchlaufenden Posten dar.
( § 10 Abs. 4 Nr. 1 UStG ) Maßgebliche Bemessungsgrundlage ist der Einkaufspreis des Gegenstandes oder eines gleichartigen Gegenstandes zuzüglich Nebenkosten bzw. bei eigener Herstellung der Selbstkostenpreis im Zeitpunkt der Entnahme.
Die unentgeltliche Nutzung von dem Unternehmen zugeordneten Gegenständen für private Zwecke ist als sonstige Leistung zu versteuern. Als weitere Voraussetzung für die Einbeziehung in die Bemessungsgrundlage muss ein voller oder teilweiser Vorsteuerabzug bei Anschaffung oder laufender Unterhaltung des Gegenstandes möglich gewesen sein ( § 10 Abs. 4 Nr. 2 UStG ).
Ein weiterer Tatbestand ist die unentgeltliche Erbringung einer anderen sonstigen Leistung durch den Unternehmer für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, oder für den privaten Bedarf seines Personals. In diesem Falle ist ein vorangegangener Vorsteuerabzug für die Einbeziehung in die Bemessungsgrundlage nicht erforderlich ( § 10 Abs. 4 Nr. 2 UStG ).
Zur privaten PKW-Nutzung durch den Unternehmer vgl. Kraftfahrzeugnutzung , Vorsteuerabzug - Fahrzeuge
Zur Behandlung der Kraftfahrzeugüberlassung für Privatfahrten an Arbeitneherm vgl. Kraftfahrzeugnutzung - Arbeitnehmer .

References: § 10
 § 10
 § 3
 § 11
 § 15
 § 10
 § 10
 § 10