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Timestamp: 2019-12-06 02:02:40+00:00

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Rechtsprechung: BStBl II 1991, 401 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 05.12.1990
https://dejure.org/1990,180
BFH, 23.10.1990 - VIII R 142/85 (https://dejure.org/1990,180)
BFH, Entscheidung vom 23.10.1990 - VIII R 142/85 (https://dejure.org/1990,180)
BFH, Entscheidung vom 23. Januar 1990 - VIII R 142/85 (https://dejure.org/1990,180)
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EStG 1971 § 15 (Abs. 1) Nr. 2; AO 1977 § 140, § 141 Abs. 1 Satz 1; AO §§ 160, 161; FGO § 48 Abs. 1 Nr. 3, §§ 65, 119 Nr. 3; ZPO § 246
Sonderbetriebsvermögen - Buchführungspflicht - Personenhandelsgesellschaft - Wertpapiere - Gesellschafter einer KG - Dokumentation des Widmungswillens
Einkommensteuer; Zurechnung von Wertpapieren zum Sonderbetriebsvermögen
Kurznachricht zu "Fragen zu der Buchführungspflicht für Sonderbetriebsvermögen und deren Begründung - zugleich Würdigung des BFH-Urteils vom 23.10.1990 - VIII R 142/85" von Gerd Wichmann, original erschienen in: DStZ 2017, 254 - 260.
BFHE 162, 99
BB 1991, 34
BB 1991, 513
DB 1991, 139
BStBl II 1991, 401
b) Der Revisionsantrag ist allerdings nach Maßgabe des zu berichtigenden Klageantrags im angefochtenen Urteil dahingehend auszulegen, daß auch im Revisionsverfahren der Einkommensteuer-Änderungsbescheid für 1984 vom 12. Januar 1989 angefochten werden soll (vgl. auch BFH-Urteil vom 23. Oktober 1990 VIII R 142/85, BFHE 162, 99, BStBl II 1991, 401, 402, ständige Rechtsprechung).
Das Verfahren ist dadurch aber nicht unterbrochen worden; es wurde vielmehr mit den nunmehr klagebefugten Personen fortgesetzt, weil die KG durch einen Anwalt vertreten war (§ 246 der Zivilprozessordnung --ZPO-- i.V.m. § 155 FGO und dazu u.a. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 23. Oktober 1990 VIII R 142/85, BFHE 162, 99, BStBl II 1991, 401;… Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 5. Aufl., § 74 Rz. 42).
Das ist zulässig, wenn die Parteibezeichnung erkennbar unzutreffend war (BFH-Urteil in BFHE 162, 99, BStBl II 1991, 401, unter I.3. der Gründe).
Damit ist hinreichend klar von den beiden zur Geschäftsführung berufenen Gesellschaftern (Kläger zu 2 und 3) zum Ausdruck gebracht worden, das Wirtschaftsgut "Wohnteil" in das Sonderbetriebsvermögen einzulegen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 168, 572, BStBl II 1993, 21, 22; vom 23. Oktober 1990 VIII R 142/85, BFHE 162, 99, BStBl II 1991, 401, 403, m.w.N.; vom 19. März 1981 IV R 39/78, BFHE 133, 513, BStBl II 1981, 731, 732).
Wird eine Personengesellschaft während eines Feststellungsverfahrens voll beendet, das nur die Angelegenheiten eines Gesellschafters betrifft, so ist nur dieser Gesellschafter klagebefugt (vgl. BFH-Urteil vom 23. Oktober 1990 VIII R 142/85, BFHE 162, 99, BStBl II 1991, 401; Beschluß in BFHE 167, 5, BStBl II 1992, 559 unter 2. b der Gründe;… Urteil vom 27. April 1993 VIII R 27/92, BFH/NV 1994, 159).
Unter diesen Umständen ist es auch als unschädliche Falschbezeichnung anzusehen, wenn eine während des Rechtsstreits mit der Wirkung der Gesamtrechtsnachfolge untergegangene Partei noch als Rechtsmittelklägerin in einer Rechtsmittelschrift aufgeführt wird; auch insoweit ist eine jederzeitige Berichtigung möglich (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 5. Februar 1958 - IV ZR 204/57 - LM ZPO § 325 Nr. 10; BFHE 162, 99, 101).
Selbst wenn der KG grundsätzlich die Buchführungspflicht auch für das Sonderbetriebsvermögen obliegt (vgl. BFH-Urteil vom 23. Oktober 1990 VIII R 142/85, BFHE 162, 99, BStBl II 1991, 401), hatte der Kläger auch als Kommanditist gesellschaftsrechtlich die Möglichkeit, auf eine entsprechende zeitnahe buch- und bilanzmäßige Behandlung seiner im Interesse der KG gewährten Sicherheiten hinzuwirken.
Der Senat hält an der diesbezüglichen Rechtsprechung fest (s. insoweit Beschluss des Großen Senats des BFH vom 25. Februar 1991 GrS 7/89, BFHE 163, 1, 13 f., BStBl II 1991, 691, 699, m.w.N.; Senatsurteile vom 25. April 1985 IV R 83/83, BFHE 144, 25, BStBl II 1986, 350, unter 4. der Gründe, und vom 7. März 1996 IV R 34/95, BFHE 180, 305, BStBl II 1996, 568; grundlegend BFH-Urteil vom 23. Oktober 1990 VIII R 142/85, BFHE 162, 99, BStBl II 1991, 401;… aus jüngerer Zeit Senatsurteil vom 25. März 2004 IV R 49/02, BFH/NV 2004, 1247, unter 2.b der Gründe).
Der Ausweis in dieser Bilanz war ausreichend (vgl. BFH-Urteil vom 23. Oktober 1990 VIII R 142/85, BFHE 162, 99, BStBl II 1991, 401 zur Buchführungspflicht für gewillkürtes Sonderbetriebsvermögen bei einer KG).
BFH, 19.05.1994 - VIII B 85/93
Anforderungen an eine hinreichend substantiierte Darlegung der grundsätzlichen …
BFH, 21.03.1997 - IV B 53/96
Wertpapiere als gewillkürtes Betriebsvermögen
BFH, 02.03.1993 - IV B 166/91
BFH, 28.09.1994 - VIII B 31/94
Anforderungen an eine hinreichend substantiierte Rüge einer Verletzung des …
BFH, 28.08.1991 - V B 118/91
Anforderungen an die Aufwerfung einer klärungsbedürftigen Rechtsfrage im Sinne …
https://dejure.org/1990,342
BFH, 05.12.1990 - II R 109/86 (https://dejure.org/1990,342)
BFH, Entscheidung vom 05.12.1990 - II R 109/86 (https://dejure.org/1990,342)
BFH, Entscheidung vom 05. Dezember 1990 - II R 109/86 (https://dejure.org/1990,342)
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ErbStG 1974 § 3 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1, § 7, § 32; BGB § 2301; AO 1977 §§ 122, 155; FGO § 44 Abs. 2
ErbStG 1974 §§ 3, 7, 32; BGB § 2301; AO 1977 § 122
Tatbestand der Schenkung auf den Erbfall
Todesfall - Schenkung - Unentgeltlichkeit
Erbschaftsteuer; Schenkung unter Überlebensbedingung
BFHE 163, 223
NJW 1991, 3300
FamRZ 1991, 564 (Ls.)
BB 1991, 401
DB 1991, 896
BStBl II 1991, 181
Auch bei einem Erwerb durch Erbanfall (§ 1922 BGB) können Vermögensgegenstände, die dem Erblasser gehört hatten, vom Übergang auf die Erben durch Gesamtrechtsnachfolge ausgeschlossen sein, so bei einer Schenkung auf den Todesfall (§ 2301 BGB, § 3 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG), wenn die Rechtsfolgen des Erfüllungsgeschäftes mit dem Tode des Schenkers ohne weitere Rechtshandlungen eintreten (vgl. BFH-Urteil vom 5. Dezember 1990 II R 109/86, BFHE 163, 223, BStBl II 1991, 181), oder wenn aufgrund eines vom Erblasser geschlossenen Vertrags bei dessen Tode ein Dritter einen Vermögensvorteil unmittelbar erwirbt (vgl. § 3 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG).
BFH, 15.12.2010 - II R 41/08
Begrenzung des Jahreswerts von Nutzungen - Verzicht auf gesonderte Feststellung …
In einem solchen Fall muss derjenige, der behauptet, zumindest dem Zuwendenden sei das auffallend grobe Missverhältnis nicht bekannt gewesen, dies durch konkreten Vortrag entkräften (vgl. BFH-Urteile vom 10. September 1986 II R 81/84, BFHE 148, 69, BStBl II 1987, 80; vom 5. Dezember 1990 II R 109/86, BFHE 163, 223, BStBl II 1991, 181; vom 1. Juli 1992 II R 70/88, BFHE 168, 380, BStBl II 1992, 921).
Dabei ist die Kenntnis des Zuwendenden hinsichtlich der Umstände, aus denen sich die objektive Bereicherung des Zuwendungsempfängers ergibt, regelmäßig prima facie zu unterstellen (vgl. Senatsurteile in BFHE 148, 69, BStBl II 1987, 80, und vom 5. Dezember 1990 II R 109/86, BFHE 163, 223, BStBl II 1991, 181).
FG Düsseldorf, 14.06.2006 - 4 K 7107/02
Erbschaftsteuer; Zugewinnausgleichsforderung; Zugewinngemeinschaft; Schenkung auf …
Eine Schenkung auf den Todesfall i.S. des § 3 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 ErbStG setzt voraus, dass die Zuwendung zu einer Bereicherung führt, was nach bürgerlich-rechtlichen Maßstäben zu beurteilen ist, und dass die Beteiligten sich über die Unentgeltlichkeit der Zuwendung einig sind (Bundesfinanzhof - BFH -, Urteil vom 5. Dezember 1990 II R 109/86, BFHE 163, 223, BStBl II 1991, 181).
Insofern besteht eine vergleichbare Rechtslage wie beim Erwerb aufgrund Schenkung auf den Todesfall (vgl. BFH-Urteil vom 5. Dezember 1990 II R 109/86, BFHE 163, 223, BStBl II 1991, 181).
Nach gesicherter Rechtsprechung des erkennenden Senats zielt das subjektive Tatbestandsmerkmal der freigebigen Zuwendung (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG 1974) nicht auf die Bereicherung des Bedachten ab, sondern bezieht sich auf die Unentgeltlichkeit der Zuwendung, nämlich darauf, ob die Zuwendung in rechtlichem Zusammenhang mit einer Gegenleistung (oder einem Gemeinschaftszweck) steht oder zur Erfüllung einer bestehenden Verbindlichkeit (sei es auch einer Naturalobligation) erfolgt (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 12. Juli 1979 II R 26/78, BFHE 128, 266, BStBl II 1979, 631, und vom 5. Dezember 1990 II R 109/86, BFHE 163, 223, BStBl II 1991, 181;… vgl. auch Urteil des BGH vom 14. Juli 1971 III ZR 91/70, Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht - WM - 1971, 1338, zu B II der Gründe, sowie Kollhosser in MünchKomm, 2. Aufl., § 516 Rdnr. 10).
Nach gesicherter Rechtsprechung des Senats zielt das subjektive Tatbestandsmerkmal der freigebigen Zuwendung (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG 1974) nicht auf die Bereicherung des Bedachten ab, sondern bezieht sich auf die Unentgeltlichkeit der Zuwendung, nämlich darauf, ob die Zuwendung in rechtlichem Zusammenhang mit einer Gegenleistung (oder einem Gemeinschaftszweck) steht oder zur Erfüllung einer bestehenden Verbindlichkeit (und sei es auch einer Naturalobligation) erfolgt (BFH-Urteile vom 12. Juli 1979 II R 26/78, BFHE 128, 266, BStBl II 1979, 631, und vom 5. Dezember 1990 II R 109/86, BFHE 163, 223, BStBl II 1991, 181;… vgl. auch Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 14. Juli 1971 III ZR 91/70, Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht - WM - 1971, 1338, zu B II. der Gründe, sowie Kollhosser in Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 2. Aufl., § 516 Rdnr. 10).
BFH, 07.02.2001 - II B 11/00
Voraussetzung für eine Schenkung auf den Todesfall ist --wie bei jeder freigebigen Zuwendung i.S. von § 7 ErbStG-- u.a., dass der Empfänger durch diese objektiv auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 5. Dezember 1990 II R 109/86, BFHE 163, 223, BStBl II 1991, 181;… hierzu auch: Moench, Erbschaftsteuergesetz, Kommentar, § 3 Rdnr. 131).
BFH, 12.05.1993 - II R 37/89
Erbschaftsteuerrechtliche Wirksamkeit des rückwirkend vereinbarten Güterstands …
Eine Schenkung auf den Todesfall (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG 1974; vgl. hierzu BFH-Urteil vom 5. Dezember 1990 II R 109/86, BFHE 163, 223, BStBl II 1991, 181) käme im Streitfall schon deshalb nicht in Betracht, weil ein Vermögensübergang auf die Klägerin lediglich aufgrund Testaments erfolgt ist und vom FA - auf diesen Lebenssachverhalt beschränkt - der Erbschaftsteuer unterworfen worden ist.
BFH, 10.12.1992 - IV R 136/91
Anforderungen an die Heilung eines in einer fehlerhaften Zustellung liegendenden …
BFH, 05.10.1999 - VII R 25/98
Rücknahme der Bestellung als Steuerbevollmächtigter; Anforderungen an die …
BFH, 11.05.2005 - II R 40/02
BFH, 26.03.1991 - VIII R 20/91
Voraussetzungen einer notwendigen Beiladung - Steuerliche Mitunternehmer einer …
FG München, 30.05.2012 - 4 K 689/09
Verdeckte Gewinnausschüttung als freigebige Zuwendung - Irrige Beurteilung …
FG Niedersachsen, 14.04.2004 - 3 K 198/02
Schenkungssteuer bei Überlassung eines Grundstücksanteils gegen Übernahme von …
BFH, 19.12.1995 - III R 64/90
Aufhebung der Klage auf eine Rechtsbehelfsentscheidung auf Grund nicht …
BFH, 07.03.1995 - XI R 79/94
Anforderungen an die wirksame Bekanntgabe eines Zinsbescheides
FG Rheinland-Pfalz, 17.04.2003 - 4 K 1172/03
Eigenleistungen bei der Errichtung eines Gebäudes als bereicherungsmindernde …
FG Nürnberg, 13.02.2003 - IV 203/01
Kein erbschaftsteuerpflichtiger Erwerb durch Wegfall der Ausgleichspflicht des …
FG Münster, 23.05.2001 - 8 K 1768/99
Heilung von Bekanntgabemängeln durch ordnungsgemäße Zustellung der …
FG München, 10.05.2000 - 4 K 3979/96

References: § 15
 § 140
 § 141
 § 48
 § 246
 § 155
 § 74
 § 325
 § 3
 § 7
 § 32
 § 2301
 § 44
 § 2301
 § 122
 § 3
 § 3
 § 3
 BGH 
 § 516
 BGH 
 § 516
 § 7
 § 3