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Timestamp: 2017-11-23 10:58:49+00:00

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Gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs. - PDF
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Hennie Friedrich
1 Invalidenleistungen IVG Gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Rente, die während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen sind. IVG BVG Gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs. Invalidenleistungen IVG Gemäss Art. 23 lit. a BVG haben Personen Anspruch auf Invalidenleistungen, die im Sinne der IV zu mindestens 4 invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert waren. BVG BVG Gemäss Art. 26 Abs. 1 BVG gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die Bestimmungen des IVG. 1
2 Leistungsanspruch Invalidität Von IVG für BVG verbindlich: - Voraussetzungen Rentenanspruch - Invaliditätsgrad - Rentenbeginn Wenn in Verfahren einbezogen! Ursache Sachlicher und zeitlicher Zusammenhang Eintritt der Arbeitsunfähigkeit Zuständige Vorsorgeeinrichtung: In diesem Zeitpunkt versichert Eintritt der Arbeitsunfähigkeit Invalidität Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Konkret: Arbeitsunfähigkeit, die zur Invalidität führt! Sie ist relevant, wenn sie mindestens 2 beträgt und sich auf das Arbeitsverhältnis sinnfällig auswirkt oder ausgewirkt hat. Eintritt der Arbeitsunfähigkeit 2
3 Zuständige Vorsorgeeinrichtung Invalidität Die Versicherteneigenschaft muss nur bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit gegeben sein, dagegen nicht im Zeitpunkt des Eintritts oder der Verschlimmerung der Invalidität. Zuständigkeit Die Vorsorgeeinrichtung bleibt leistungspflichtig, selbst wenn sich nach Beendigung des Vorsorgeverhältnisses der Invaliditätsgrad ändert. Entsprechend bildet denn auch der Wegfall der Versicherteneigenschaft keinen Erlöschungsgrund. Eintritt der Arbeitsunfähigkeit Zuständige Vorsorgeeinrichtung: In diesem Zeitpunkt versichert Sachlicher und zeitlicher Zusammenhang Die Leistungspflicht einer Vorsorgeeinrichtung setzt voraus, dass zwischen der relevanten Arbeitsunfähigkeit und der nachfolgenden Invalidität ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht. Der sachliche Zusammenhang ist zu bejahen, wenn der der Invalidität zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen derselbe ist, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig wurde. 3
4 Zeitlicher Zusammenhang Mindestens drei Monaten wieder volle Arbeitsfähigkeit (auch bei Verweistätigkeit) = Gewichtiges Indiz für eine Unterbrechung* des zeitlichen Zusammenhanges * - Unterbruch nur bei rentenausschliessendem Einkommen * - Arbeitsversuche: Grundsätzlich kein Unterbruch Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig wurde. Beginn Rentenanspruch : Ablauf 1 Jahr : Beginn IV-Rente 1 Jahr * * ohne wesentlichen Unterbruch mindestens 4 arbeitsunfähig : Beginn Arbeitsunfähigkeit 4
5 Rechtzeitige Geltendmachung : Ablauf 1 Jahr : Beginn IV-Rente 1 Jahr 6 Monate : Anmeldung : Beginn Arbeitsunfähigkeit Rechtzeitige Geltendmachung : Ablauf 1 Jahr : Beginn IV-Rente 1 Jahr 6 Monate : Anmeldung : Beginn Arbeitsunfähigkeit 5
6 Verspätete Geltendmachung : Beginn IV-Rente : Ablauf 1 Jahr Jahr 6 Monate : Anmeldung : Beginn Arbeitsunfähigkeit Höhe Invalidenrente Jährliche, verzinste Altersgutschriften Projektion der zukünftigen, unverzinsten Altergutschriften Projiziertes Altersguthaben Invalidenrente Alter 25 Eintritt Invalidität 64 / 65 Projiziertes Altersguthaben x Umwandlungssatz = Jährliche Invalidenrente 6
7 Höhe Invalidenrente ¼-Rente ½-Rente ¾-Rente Ganze Rente Ab 4 IV-Grad Invalidenrente Alter 25 Eintritt Invalidität 64 / 65 Höhe Invalidenrente Kinderrente 2 der Invalidenrente Invalidenrente Alter 25 Eintritt Invalidität 64 / 65 7
8 Beginn des Anspruchs 10 Lohnfortzahlungspflicht gemäss Art. 324a OR (Skalen) Art. 26 Abs. 1 BVG Beginn des Anspruchs 10 Lohnfortzahlungspflicht gemäss Arbeitsvertrag / GAV Art. 26 Abs. 1 BVG 8
9 Leistungskoordination 10 Lohnfortzahlungspflicht während Wartefrist Krankentaggeld Krankentaggeld VVG des AHV-Lohnes Art. 26 Abs. 1 BVG Leistungskoordination 10 Lohnfortzahlungspflicht während Wartefrist Krankentaggeld Krankentaggeld VVG 10 des AHV-Lohnes Schadenversicherung Schadenversicherung Art. 26 Abs. 1 BVG 9
10 Leistungskoordination 10 Lohnfortzahlungspflicht während Wartefrist Krankentaggeld Krankentaggeld VVG Fixe Lohnsumme Summenversicherung Art. 26 Abs. 1 BVG Leistungskoordination 10 Lohnfortzahlungspflicht während Wartefrist Krankentaggeld Kürzung gemäss AVB: Höhe versichertes Taggeld (Schadenversicherung) Krankentaggeld VVG Art. 26 Abs. 2 BVG 10
11 Leistungskoordination 10 Lohnfortzahlungspflicht während Wartefrist Krankentaggeld Kürzung gemäss AVB: Höhe Erwerbsausfall (Schadenversicherung) Art. 26 Abs. 2 BVG Krankentaggeld VVG Leistungskoordination 10 Wartefrist Keine Kürzung gemäss AVB: Fixe Lohnsumme (Summenversicherung) Krankentaggeld VVG Art. 26 Abs. 2 BVG 11
12 Leistungskoordination 10 Lohnfortzahlungspflicht während Wartefrist Krankentaggeld Kürzung gemäss Art. 72 Abs. 5 KVG: Mutmasslich entgangener Verdienst Gegenwert von 720 Tagen abzüglich Wartefrist Art. 26 Abs. 2 BVG Krankentaggeld KVG Ungerechtfertigte Vorteile Krankheit mit Vollinvalidität 10./. 1 Mutmasslich entgangener Verdienst: Kürzung bei 9 Überobligatorische Leistungen BVG Art. 26 Abs. 2 BVG Krankentaggeld VVG 12
13 Ungerechtfertigte Vorteile Krankheit mit Teilinvalidität ab Rentenbeginn 10./. 1 Mutmasslich entgangener Verdienst: Kürzung bei 9 Art. 24 BVV 2 Krankentaggeld VVG Mögliche anrechenbare Einkünfte Art. 24 BVV 2 Ungerechtfertigte Vorteile Unfall mit Vollinvalidität Mutmasslich entgangener Verdienst./. 1 Gekürzte UVG-Taggeld Komplementärrente UVG IV-Rente Unfall 1 Jahr 2 Jahre Zeitpunkt Berentung UVG-Versicherer (Keine namhafte Besserung) 13
BVG > Invalidenleistungen
BVG > Invalidenleistungen Direktadresse: www.invalidenleistungen.ch Gesetz, Verordnung, detaillierte Rechtsprechung, BVG-Mitteilungen Interaktive Expertensysteme: Anspruchsprüfung auf eine Invalidenrente
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Leistungskoordination: Überentschädigung Mutmasslich entgangener Verdienst Gekürzte BVG-Rente Rückwirkende nberechnung Berentung UVG-Versicherer (Keine namhafte Besserung) Art. 17 UVG: Taggeld (Versicherter
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References: Art. 29
 Art. 29
 Art. 28
 Art. 29
 Art. 23
 Art. 26
 Art. 324
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 72
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 17
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4

Art. 59
 Art. 66
 Art. 24

BGE 
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 Art. 24
 Art. 34