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Timestamp: 2016-10-27 17:03:48+00:00

Document:
vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin, Schaffhauserstrasse 345, 8050 Z�rich,
Z.________, geboren 1967, ist geschieden, hat zwei Kinder (geboren 1994 und am 22. Mai 2001) und lebt seit anfangs 2000 mit dem Vater ihres zweiten Kindes zusammen. Sie arbeitete mit einem 90%-Pensum als medizinische Sekret�rin im Kantonsspital X.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Y.________ AG (heute: Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft AG, nachfolgend: National oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 23. Juli 2000 gegen 04.30 Uhr war die Versicherte am Steuer ihres Toyota Yaris zusammen mit ihrem Lebenspartner ausserorts bei einer zul�ssigen H�chstgeschwindigkeit von 80 km/h zwischen N.________ und O.________ auf dem Heimweg, als ein entgegenkommender Scooter (mit einer maximalen Geschwindigkeitszulassung bis 45 km/h) auf die Gegenfahrbahn geriet und in die vordere linke Front des Toyota Yaris prallte. Fahrer und Beifahrer des Scooters erlagen noch auf der Unfallstelle ihren Verletzungen. Laut Polizeirapport waren die Versicherte und ihr Lebenspartner beim Unfall nicht angeschnallt, weshalb die Unfallversicherung die Taggeldleistungen gem�ss Art. 37 Abs. 2 UVG um 10% k�rzte (Verf�gung vom 8. Juni 2001). Die Versicherte zog sich nach Angaben der Polizei schwere und ihr Lebenspartner leichte Verletzungen zu. Im Kantonsspital X.________ wurden bei Z.________ ein Sch�delhirntrauma (SHT), eine - etwa einst�ndige antero- und retrograde - Amnesie, schwere cervicale Schmerzen sowie verschiedene Kontusionen festgestellt. Bildgebend fand sich eine Fraktur des hinteren Bogens am Halswirbelk�rper C1. Am 26. Juli 2000 konnte die Versicherte das Kantonsspital X.________ unter Fortsetzung der konservativen Behandlung wieder verlassen und ab 2. Oktober 2000 - bei noch anhaltenden Nackenschmerzen - ihre angestammte Arbeit wieder zu 50% aufnehmen. Gem�ss Arztzeugnis des nachbehandelnden Dr. med. E.________ vom 12. Februar 2001 war sie ab 2. November 2000 wieder voll arbeitsf�hig, wobei sie sich wegen eines posttraumatischen Stresszustandes ab 2001 psychotherapeutisch behandeln liess. Nach Durchf�hrung einer neurochirurgisch-psychiatrischen Expertise (das Gutachten des P.________ datiert vom 8. April 2005; nachfolgend: P-Gutachten) unterbreitete die National der Versicherten am 27. Mai 2005 ein Vergleichsangebot mit einer pauschalen Abgeltung aller verbleibenden Unfallfolgen im Betrag von total Fr. 33'750.-. Dagegen erhob Letztere Einsprache.
Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verf�gung vom 6. September 2006 kam die National sodann auf ihr Vergleichsangebot zur�ck und anerkannte ausdr�cklich als nat�rlich kausale Unfallfolgen in somatischer Hinsicht einen Status nach Commotio cerebri sowie einen Status nach Traumatisierung der Halswirbels�ule mit konsolidierter Fraktur des hinteren Bogens des Atlaswirbels und eine posttraumatische Instabilit�t sowie in psychischer Hinsicht eine generalisierte Angstst�rung. Die Unfallversicherung erkl�rte sich bereit, die gem�ss P-Gutachten empfohlene Behandlung an der Halswirbels�ule zu �bernehmen und verpflichtete sich bez�glich der Periode vom 3. November 2000 bis 28. Februar 2007 - unter entsprechender Festlegung der unterschiedlichen versicherten Verdienste, Arbeitspensen und Arbeitsunf�higkeiten - zu einer Nachzahlung von Taggeldern im Gesamtumfang von Fr. 130'141.15. Eine Stellungnahme zu einem allf�lligen Anspruch auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung behielt sich die National f�r einen sp�teren Zeitpunkt nach Durchf�hrung der empfohlenen Behandlung vor.
A.a Nach erfolgloser Lokalan�sthesie des Segmentes C4/5 auf beiden Seiten (Segmentblockade) vom 27. September 2006 sowie nach dem Wechsel des zust�ndigen Sachbearbeiters auf Seiten der National zog Letztere ihre rechtskr�ftige Verf�gung vom 6. September 2006 wegen zweifelloser Unrichtigkeit in Wiedererw�gung. Mit Verf�gung vom 18. Januar 2007 berechnete sie das Nachzahlungsbetreffnis an Taggeldleistungen - unter Neufestlegung der unterschiedlichen versicherten Verdienste, Arbeitspensen, Arbeitsunf�higkeiten und Selbstverschuldensabz�gen - f�r die Periode vom 26. Juli 2000 bis 31. Dezember 2006 neu und forderte gest�tzt darauf unter Ber�cksichtigung der bisherigen Zahlungen den Betrag von Fr. 51'615.15 zur�ck. In Bezug auf die Heilbehandlung erkl�rte sich die National bereit, f�r eine maximal zweij�hrige Dauer ab 8. April 2005 eine psychotherapeutische Behandlung zu �bernehmen. Zum Anspruch auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung behielt sie sich wiederum die Stellungnahme zu einem sp�teren Zeitpunkt vor. Gegen die Wiedererw�gungsverf�gung liess Z.________ fristgerecht Einsprache erheben. Am 14. Mai 2008 verneinte die Invalidenversicherung einen Rentenanspruch, indem sie ab 23. Juli 2001 von einem Invalidit�tsgrad von 25% und ab 17. Januar 2006 von 10% ausging. Die National hielt am 26. Januar 2009 an der Wiedererw�gungsverf�gung vom 18. Januar 2007 fest.
A.b Mit Verf�gung vom 29. Juni 2009, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 8. M�rz 2010, verneinte die National r�ckwirkend per 1. April 2007 einen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang der anhaltend geklagten Beschwerden zum Unfall vom 23. Juli 2000, stellte auf diesen Zeitpunkt hin s�mtliche Leistungen ein und schloss den Fall folgenlos ab.
Z.________ liess gegen beide Einspracheentscheide vom 26. Januar 2009 und 8. M�rz 2010 je separat Beschwerde f�hren, welche das Kantonsgericht Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, mit Entscheiden vom 22. Juli (Wiedererw�gung Taggeld) und 21. Juli (Fallabschluss) 2011 abwies.
Z.________ erhebt gegen beide Entscheide je separat Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Im Verfahren betreffend Taggeldr�ckforderung l�sst sie beantragen, unter Aufhebung der Dispositiv-Ziff. 1 des angefochtenen Entscheides sei die National "zu verpflichten, auf die R�ckforderung zu verzichten" (Hauptantrag Ziff. 1). Zudem (Hauptantrag Ziff. 2) habe ihr die National "Taggelder vom 6. September 2006 bis 26. Januar 2009 auszurichten, r�ckwirkend per 6. September 2006"; eventualiter sei der Entscheid "aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zur�ckzuweisen - um die Gehaltsverh�ltnisse abzukl�ren."
Zu pr�fen ist, ob die National das am 6. September 2006 verf�gte und unangefochten in Rechtskraft erwachsene Taggeldbetreffnis �ber Fr. 130'141.15, welches sie der Beschwerdef�hrerin anschliessend ausbezahlt hatte, zu Recht mit Verf�gung vom 18. Januar 2007 in Wiedererw�gung gezogen und vom ausbezahlten Betrag wieder Fr. 51'615.15 zur�ckgefordert hat. Soweit die Versicherte �ber den von der strittigen Wiedererw�gungsverf�gung erfassten Zeitraum hinaus bis 26. Januar 2009 weitergehende Anspr�che auf Taggeld erhebt, ist mangels eines entsprechenden Anfechtungsobjektes darauf nicht einzutreten.
Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin, zun�chst im Hinblick auf einen vollst�ndigen Fallabschluss der Versicherten am 27. Mai 2005 als Vergleichsvorschlag eine Gesamtzahlung zur Abgeltung aller Unfallfolgen von Fr. 33'750.- per Saldo aller Anspr�che anzubieten, ihr sodann - nach Diskussion eines weiteren Vergleichsangebotes von Fr. 150'000.- - gest�tzt auf die unangefochten in Rechtskraft erwachsene Verf�gung vom 6. September 2006 eine gesamthafte Taggeld-Nachzahlung von Fr. 130'141.15 auszurichten, um von diesem Betrag gut vier Monate sp�ter mit Wiedererw�gungsverf�gung vom 18. Januar 2007 wieder Fr. 51'615.15 zur�ckzufordern, �berzeugt nicht. Im Folgenden ist zu pr�fen, ob sich die urspr�ngliche Taggeldverf�gung vom 6. September 2006 tats�chlich, wie von Verwaltung und Vorinstanz angenommen, als zweifellos unrichtig pr�sentiert.
4.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grunds�tzlich nur Rechtsverh�ltnisse zu �berpr�fen und zu beurteilen, zu denen die zust�ndige Verwaltungsbeh�rde vorg�ngig verbindlich - in Form einer Verf�gung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verf�gung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand (BGE 131 V 164 E. 2.1 S. 164 f.). Innerhalb des Anfechtungsgegenstandes bilden die von der Beschwerde f�hrenden Person gestellten Antr�ge den Streitgegenstand (BGE 130 V 501 E. 1.1 S. 502; 125 V 413 E. 1b S. 414, E. 2a S. 415; 110 V 48 E. 3b u. c S. 51 f.; Urteil 8C_68/2011 vom 29. April 2011 E. 4.1 mit Hinweisen).
4.2 Der Einspracheentscheid tritt an die Stelle der Verf�gung. Er ist alleiniger Anfechtungsgegenstand des erstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens. Die Verf�gung, soweit angefochten, hat mit Erlass des Einspracheentscheides jede rechtliche Bedeutung verloren (BGE 131 V 407 E. 2.1.2.1 S. 412, 130 V 424 E. 1.1 S. 425; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 E. 2c, U 170/00; SVR 2005 AHV Nr. 9 S. 30 E. 1.1.3, H 53/04; Urteil U 407/06 vom 3. September 2007 E. 4.3.1 mit Hinweis). Gleichzeitig schliesst das Einspracheverfahren eine Teilrechtskraft der Verf�gung in Bezug auf einzelne, darin geregelte materielle Rechtsverh�ltnisse nicht aus, soweit sie unangefochten geblieben ist (BGE 125 V 413 E. 2a S. 415, 119 V 347 E. 1b S. 350 mit Hinweisen).
4.3 Einzelne Teilaspekte, welche die Leistung bestimmen (BGE 125 V 413 E. 2b und d S. 416 f.), bilden demgegen�ber nur Begr�ndungselemente des Streitgegenstands. Sie k�nnen daher im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen von einer Beschwerdeinstanz anders beurteilt werden als von der verf�genden Beh�rde, auch wenn sie nicht angefochten worden sind (SVR 2011 IV Nr. 20 S. 53, 9C_303/2010 E. 4.2), und sie k�nnen erst als rechtskr�ftig beurteilt und damit der richterlichen �berpr�fung entzogen gelten, wenn �ber den Streitgegenstand insgesamt rechtskr�ftig entschieden worden ist (BGE 125 V 413 E. 2b S. 416 mit Hinweis; vgl. auch BGE 135 V 148 E. 5.2 S. 150).
5.1 In materieller Hinsicht bildet der R�ckforderungsanspruch von Fr. 51'615.15 den Streitgegenstand. Er beruht auf einer vollst�ndigen Neuberechnung des Taggeldanspruches der Beschwerdef�hrerin f�r die Periode vom 3. November 2000 bis 28. Februar 2007 (gem�ss urspr�nglicher Verf�gung vom 6. September 2006) bzw. vom 26. Juli 2000 bis 31. Dezember 2006 (gem�ss Wiedererw�gungsverf�gung vom 18. Januar 2007). Als nicht separat der Teilrechtskraft zug�ngliche Teilaspekte dieses Rechtsverh�ltnisses pr�sentieren sich insbesondere der massgebende versicherte Verdienst, das Arbeitspensum und die unfallbedingte Arbeitsunf�higkeit. Aus der wiedererw�gungsweisen vollst�ndigen Neuberechnung des gesamten Taggeldanspruches f�r die genannte Periode resultierte schliesslich die verf�gte R�ckforderungssumme von Fr. 51'615.15, welche die Vorinstanz - nach Best�tigung durch den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 26. Januar 2009 - vollumf�nglich sch�tzte.
5.2 Soweit das kantonale Gericht die Auffassung vertrat, Teilaspekte des soeben umschriebenen Streitgegenstandes seien vor der erstinstanzlichen Beschwerdeerhebung in Rechtskraft erwachsen, ist daran nicht festzuhalten. Insbesondere sind die "medizinischen Grundlagen" f�r die Bemessung der Arbeitsunf�higkeit ausschlaggebend und k�nnen demzufolge angesichts der Neuberechnung des Taggeldes im Zusammenhang mit der wiedererw�gungsweise ge�nderten Ausgangslage hinsichtlich der Arbeitspensen durchaus auch in Bezug auf die Taggeldberechnung von Bedeutung sein, sofern die Wiedererw�gungsvoraussetzungen zu bejahen sind (siehe dazu sogleich E. 6).
6.1 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen �ber die R�ckerstattung unrechtm�ssig bezogener Leistungen, die im Rahmen der Revision oder der Wiedererw�gung (Art. 53 Abs. 1 und 2 ATSG) zul�ssig ist, unabh�ngig davon, ob die zur�ckgeforderten Leistungen f�rmlich oder formlos verf�gt wurden (Art. 25 Abs. 1 ATSG; BGE 130 V 380 E. 2.3.1 S. 384, 318 E. 5.2 S. 319, 129 V 110 f. E. 1; Urteile 8C_434/2011 vom 8. Dezember 2011 E. 3 und 8C_987/2010 vom 24. August 2011 E. 2) grunds�tzlich richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
6.2 Gem�ss einem allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts kann die Verwaltung auf formell rechtskr�ftige Verf�gungen oder Einspracheentscheide, die nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet haben, zur�ckkommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 133 V 50 E. 4.1 S. 52; Urteil 8C_727/2011 vom 1. M�rz 2012 E. 2.1). Die Wiedererw�gung dient der Korrektur einer anf�nglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der W�rdigung des Sachverhalts. Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erf�llt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechtsregeln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verh�lt es sich, wenn der Wiedererw�gungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung notwendigerweise Ermessensz�ge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen (Invalidit�tsbemessung, Arbeitsunf�higkeitssch�tzung, Beweisw�rdigung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskr�ftigen Leistungszusprechung darbot, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vern�nftiger Zweifel daran m�glich ist, dass die Verf�gung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verf�gung - denkbar (SVR 2010 IV Nr. 5 S. 10, 8C_1012/2008; Urteil 8C_647/2011 vom 4. Januar 2012 E. 2.3 mit Hinweisen).
6.3 Die National LIESS bei der Berechnung des Taggeldanspruchs gem�ss urspr�nglicher Verf�gung vom 6. September 2006 die Bestimmung von ART. 23 ABS. 7 UVV UNBER�CKSICHTIGT, WONACH DER F�R DAS TAGGELD IN SONDERF�LLEN MASSGEBENDE LOHN PRO FUTURO NEU ZU BESTIMMEN IST, WENN - WIE HIER - DIE Heilbehandlung wenigstens drei Monate gedauert hat und der mutmassliche Lohn der versicherten Person in dieser Zeit um mindestens 10 Prozent erh�ht worden w�re. Weiter k�rzte die Beschwerdegegnerin gem�ss der urspr�nglichen Verf�gung - basierend auf der rechtskr�ftigen Verf�gung vom 8. Juni 2001 - das Taggeld f�r den Nichtberufsunfall vom 23. Juli 2000 in Verletzung von Art. 37 Abs. 2 UVG und somit ebenfalls zweifellos unrichtig nicht nur w�hrend der Dauer der ersten zwei Jahre nach dem Unfall, sondern w�hrend der ganzen, rund sechseinhalbj�hrigen Taggeldbezugsperiode. Zudem ging sie mit der genannten urspr�nglichen Verf�gung davon aus, dass die Versicherte auch w�hrend der Dauer der vor�bergehenden Wiedererlangung einer vollen Arbeitsf�higkeit ab anfangs November 2000 (vgl. die beiden Berichte des Dr. med. E.________ vom 17. Oktober 2000 und 12. Februar 2001) - trotz ihres bis zum Unfall ausge�bten Arbeitspensums von 90% - Anspruch auf ein Taggeld auf der Basis einer 10%-igen Arbeitsunf�higkeit habe. Die National unterliess es, die f�r die Annahme einer Pensumserh�hung auf 100% praxisgem�ss erforderlichen (RKUV 1994 Nr. U 195 S. 210 E. 5a und b) Gr�nde darzulegen; solche Umst�nde sind aktenkundig auch nicht erkennbar. Denn die Vermutung spricht daf�r, dass die Arbeitssituation und damit das Pensum der versicherten Person ohne Unfall unver�ndert geblieben w�re (BGE 135 V 287 E. 4.4 S. 291 mit Hinweis). Die Nichtanwendung einer massgeblichen Bestimmung (Urteil 8C_171/2011 vom 1. September 2011 E. 3 mit Hinweisen; vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 32 zu Art. Art. 53 ATSG) bzw. die bundesrechtswidrige Annahme einer Pensumsausweitung begr�nden die zweifellose Unrichtigkeit der Taggeldberechnung gem�ss urspr�nglicher Verf�gung. Deren Korrektur ist schon angesichts des R�ckforderungsbetrages von erheblicher Bedeutung, weshalb die Wiedererw�gungsvoraussetzungen zu bejahen sind.
Fest steht, dass die Beschwerdef�hrerin infolge des Unfalles vom 23. Juli 2000 bis zum 1. Oktober 2000 zu 100% und vom 2. Oktober bis 1. November 2000 zu 50% arbeitsunf�hig war. F�r die nachfolgende Zeit sind den Akten widerspr�chliche Angaben zu entnehmen. Zu ber�cksichtigen bleibt diesbez�glich, dass die Versicherte am 22. Mai 2001 ihr zweites Kind gebar.
7.1 Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid keine Tatsachenfeststellungen zum Verlauf der f�r den Taggeldanspruch in der fraglichen Periode massgebenden unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit getroffen. Dies, obgleich die Beschwerdef�hrerin schon im vorinstanzlichen Verfahren eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) r�gte und eine dauerhafte unfallbedingte Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit von 50% geltend machte.
7.1.1 Die National vertrat mit Einspracheentscheid vom 26. Januar 2009 die Auffassung, trotz aktenkundiger, "un�bersehbarer Widerspr�che (offensichtlich divergierende und r�ckwirkend 'vermutete' �rztliche Einsch�tzungen, Pensumsreduktionen ohne Bezug zu einer Gesundheitsst�rung etc.) [scheine] die Beurteilung und die Bejahung der unfallkausalen Teilarbeitsunf�higkeit als Anspruchsvoraussetzung f�r Taggeldleistungen gerade noch vertretbar" [...]. Die Verf�gung vom 6. September 2006 [erscheine], insofern sie die Teilarbeitsunf�higkeit als dauernd unfallkausal [anerkenne], nicht als zweifellos unrichtig".
7.1.2 Worauf sich die Beschwerdegegnerin mit den eben zitierten Formulierungen bezieht, bleibt unklar. In der urspr�nglichen Verf�gung vom 6. September 2006 (S. 2) ging die National anscheinend mit Wirkung ab 2. November 2000 von einer somatisch bedingten Arbeitsunf�higkeit von 50% aus, in welcher ein psychogener Arbeitsunf�higkeitsanteil von 25% eingeschlossen sei. Unter Ber�cksichtigung des Arbeitspensums gelangte die Beschwerdegegnerin dann aber �ber eine nicht nachvollziehbare und jedenfalls zweifellos unrichtige Umrechnung zu Taggeldanspr�chen auf der Basis einer Arbeitsunf�higkeit von 10% vom 3. November 2000 bis 31. August 2001, von 30% vom 1. September 2001 bis 30. April 2004 sowie von 50% vom 1. Mai 2004 bis 28. Februar 2007.
7.2 In Bezug auf die im Rahmen der Taggeldbemessung ausschlaggebenden Arbeitspensen stellte die Vorinstanz auf die Angaben der National ab, wonach die Versicherte als medizinische Sekret�rin im Zeitpunkt des Unfalles ein Arbeitspensum von 90% verrichtete. Ab 1. April 2001 (recte: 1. September 2001 [vgl. Einspracheentscheid vom 26. Januar 2009 S. 21]) habe sie infolge anhaltender unfallbedingter Beeintr�chtigungen ihr Pensum auf 70% und ab 1. Mai 2004 weiter auf 50% reduzieren m�ssen. Abgesehen von einer einzigen Woche mit �rztlich bescheinigter 100%-iger Arbeitsunf�higkeit vom 19. bis 26. November 2001 anerkannte die Beschwerdegegnerin hinsichtlich allf�lliger Einschr�nkungen der Leistungsf�higkeit nur die Pensenreduktionen als Unfallfolgen, weshalb sie mit Wiedererw�gungsverf�gung vom 18. Januar 2007 - trotz unklarer Ausgangslage hinsichtlich der tats�chlich medizinisch ausgewiesenen Arbeitsunf�higkeiten (vgl. dazu soeben E. 7.1.2) - einzig vom 1. September 2001 bis 30. April 2004 (abgesehen von der eben genannten Ausnahme) eine Arbeitsunf�higkeit von 22% und vom 1. Mai 2004 bis 31. Dezember 2006 eine solche von 44% ber�cksichtigte.
7.3 Diese, von der National mit Wiedererw�gungsverf�gung anerkannten und mit angefochtenem Entscheid im Ergebnis best�tigten Arbeitsunf�higkeitsgrade von 22 und 44% lassen sich - soweit ersichtlich - auf keine entsprechenden, medizinisch nachvollziehbar und widerspruchsfrei begr�ndeten Beurteilungen abst�tzen. Diese Grundlage der Taggeldberechnung ist insofern auch nicht �berzeugender als diejenige - ebenfalls nicht nachvollziehbare - Basis, auf welche die Beschwerdegegnerin mit urspr�nglich in Rechtskraft erwachsener Verf�gung vom 6. September 2006 abstellte.
7.4 Die medizinische Aktenlage l�sst in Bezug auf die gesamte, in Wiedererw�gung gezogene Taggeldphase nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit auf die f�r die Taggeldermittlung ausschlaggebende unfallbedingte Arbeitsunf�higkeit und deren Verlauf schliessen.
7.4.1 Neurochirurg Dr. med. F.________ und Psychiater Dr. med. G.________ beurteilten gem�ss P-Gutachten vom 8. April 2005 die geklagten Beschwerden im Zusammenhang mit der am 23. Juli 2000 erlittenen Commotio cerebri, die Traumatisierung der Halswirbels�ule mit Fraktur des hinteren Bogens des Halswirbelk�rpers C1 sowie die posttraumatische, radiologisch erstellte Instabilit�t C4-C5 als unfallbedingt. Sie schlugen eine diagnostische Blockade von C4-C5 vor, bevor die Indikation zu einer Spondylodese beurteilt werden k�nne, und gingen von einer seit dem Unfall durchgehend anhaltenden Arbeitsunf�higkeit von 25% aus. Trotz des klarerweise somatischen Behandlungsvorschlages und ohne nachvollziehbare Begr�ndung waren die Gutachter der Meinung, die Arbeitsunf�higkeit sei psychogener Natur. Der Neurologe Dr. med. H.________ vertrat in seinem Bericht vom 30. M�rz 2007 die Auffassung, "en ce qui concerne les seules suites somatiques attribuables � l'�v�nement accidentel, on peut consid�rer que le syndrome post-commotionnel et apr�s traumatisme cervical persistant objectivement mod�r� justifie la reconnaissance d'une perte � l'int�grit� de 10%". Gleichzeitig attestierte er r�ckwirkend ab 2. November 2000 eine Arbeitsf�higkeit von 100% in Bezug auf das 90%-Pensum. Aus rein psychiatrischer Sicht sch�tzte Dr. med. I.________ die Arbeitsunf�higkeit mit Bericht vom 19. April 2007 auf 100% bis 1. Oktober 2000, anschliessend auf 50% bis 1. November 2000, seit 2. November 2000 auf 25% sowie auf weniger als 10% ab 18. Januar 2006. W�hrend die Dres. med. C.________ und D.________ vom Kantonsspital X.________ am 14. Mai 2007 mit Blick auf ihre letzte Untersuchung der Versicherten am 14. Februar 2005 von einer segmentalen Instabilit�t bei C4 und C5 berichteten, welche die geklagten Beschwerden erkl�re, und therapeutisch eine Spondylodese diskutierten, f�hrte Prof. Dr. med. K.________ von der Orthop�dischen Klinik Q.________ am 4. Juni 2007 aus, er k�nne diese Instabilit�t nicht nachvollziehen; bildgebend liessen sich keine Hinweise f�r eine Weichteilsch�digung auf diesem Niveau feststellen. Die beratende �rztin der National, Dr. med. L.________ hielt schliesslich in ihrem Aktengutachten vom 8. Juli 2008 fest, ob die behauptete Instabilit�t C4/5 eine Unfallfolge sei, bleibe aktenkundig nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Es sei kein hinreichender organischer Befund erhoben worden, welcher die geklagten Beschwerden und die Teilarbeitsunf�higkeit ausreichend erkl�re.
7.4.2 Angesichts der verschiedenen aktenkundigen Arbeitsunf�higkeitsatteste mit unterschiedlichen Ursachen (teilweise Krankheit, teilweise Unfall) ist die Sache zur Kl�rung der Widerspr�che und zur abschliessenden Festsetzung der medizinisch nachvollziehbar begr�ndeten, unfallbedingten Einschr�nkungen der Arbeitsf�higkeit an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen. Weder Verwaltung noch Vorinstanz haben bisher die zur rechtsgen�glichen Bestimmung der Arbeitsunf�higkeit und des Taggeldanspruches erforderlichen Tatsachenfeststellungen getroffen. Nachdem die National zun�chst mit rechtskr�ftiger Verf�gung vom 6. September 2006 �ber eine rund sechseinhalbj�hrige Phase im Wesentlichen r�ckwirkend den gesamthaften Taggeldanspruch fixiert hatte, bevor sie wiedererw�gungsweise darauf zur�ck kam, ist die Sache unter den gegebenen Umst�nden zur erg�nzenden Abkl�rung der tats�chlichen Verh�ltnisse in medizinischer und erwerblicher Hinsicht - und zwar �ber den gesamten Zeitraum (vom 3. November 2000 bis 28. Februar 2007) hinweg - an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen.
7.4.2.1 Nach dem Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) hat die Verwaltung und im Streitfall das Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis �ber die f�r die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (SVR 2010 AlV Nr. 2 S. 3, 8C_269/2009 E. 2.2 mit Hinweisen).
7.4.2.2 In den Akten findet sich kein umfassendes, den praxisgem�ssen Anforderungen (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 und 231 E. 5.1 S. 232, je mit Hinweisen) gen�gendes, polydisziplin�res Gutachten, welchem eine schl�ssige und - im Gegensatz zu den zahlreich vorhandenen, gegenseitig voneinander abweichenden Arbeitsunf�higkeitseinsch�tzungen - �berzeugende Beurteilung der unfallbedingten Leistungsf�higkeitseinschr�nkungen in Bezug auf somatische und psychogene Beeintr�chtigungen f�r den fraglichen Zeitraum vom 3. November 2000 bis 28. Februar 2007 zu entnehmen w�re. Die Beschwerdegegnerin wird ein solches, den beweism�ssigen Anforderungen entsprechendes polydisziplin�res Gutachten in Auftrag geben, welches durch neutrale, bisher nicht mit der Sache vorbefasste Fach�rzte zu erstatten ist. Gest�tzt darauf wird die National hernach die rechtserheblichen Tatsachenfeststellungen treffen und sodann den gesamten Taggeldanspruch im zeitlichen Umfang der urspr�nglichen Verf�gung vom 6. September 2006 neu berechnen.
7.4.2.3 Die Beschwerdegegnerin wird zudem durch geeignete Beweismassnahmen zuverl�ssig abkl�ren, ob und gegebenenfalls von wann bis wann die Versicherte ihr Arbeitspensum (vgl. dazu E. 7.2 hievor) in welchem Umfang tats�chlich absolviert hatte.
7.5 Im Rahmen der neu zu beurteilenden, wiedererw�gungsweise geltend gemachten Taggeldr�ckforderung wird sie auch zu ber�cksichtigen haben, dass der urspr�nglich rechtskr�ftig verf�gten Taggeldperiode vom 3. November 2000 bis 28. Februar 2007 im Rahmen der Wiedererw�gung nicht eine davon abweichende Periode vom 26. Juli 2000 bis 31. Dezember 2006 gegen�ber zu stellen ist. Zwei dergestalt basierend auf unterschiedlichen Eckdaten in zeitlicher Hinsicht f�r nicht identische Perioden ermittelte Taggeldbetreffnisse weichen naturgem�ss mit gr�sster Wahrscheinlichkeit von einander ab, ohne dass deswegen das erste Betreffnis im Vergleich zum zweiten als zweifellos unrichtig bezeichnet werden m�sste. Daran �ndert nichts, auch wenn die Beschwerdegegnerin gem�ss angefochtenem Entscheid mit Wiedererw�gungsverf�gung die Fortdauer des Anspruchs auf ein Taggeld basierend auf einer Arbeitsunf�higkeit von 44% angeblich auch �ber den 1. Januar 2007 hinaus anerkannt hat. Es geht jedenfalls nicht an, dass das kantonale Gericht in diesem Zusammenhang zu Ungunsten der Beschwerdef�hrerin eine auf der unterschiedlichen zeitlichen Vergleichsbasis begr�ndete allf�llige Reduktion des R�ckforderungsbetreffnisses offen l�sst.
7.6 Sollte aus dem Vergleich des auf diese Weise neu ermittelten Taggeldanspruches mit urspr�nglich ausbezahlten Taggeldbetreffnis von Fr. 130'141.15 eine h�here R�ckforderungssumme als Fr. 51'615.15 gem�ss Wiedererw�gungsverf�gung vom 18. Januar 2007 resultieren, wird die Beschwerdegegnerin jedenfalls keinen h�heren Betrag als die bereits geltend gemachte Summe von der Beschwerdef�hrerin zur�ck fordern k�nnen. Denn im Verfahren vor dem Bundesgericht gilt das Verbot der reformatio in peius (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG; Urteile 9C_916/2010 vom 20. Juni 2011 E. 5 i.f. und 8C_329/2010 vom 6. August 2010 E. 5 Ingress mit Hinweisen), welches im Falle einer R�ckweisung auch die vorinstanzlichen Beh�rden bindet (vgl. Urteil 6B_165/2011 vom 19. Juli 2011 E. 3.1 mit Hinweisen).
8.1 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass gleich mehrere Wiedererw�gungsgr�nde in Bezug auf die urspr�ngliche Verf�gung vom 6. September 2006 gegeben sind (vgl. E. 6.3 hievor), dass jedoch auch die Wiedererw�gungsverf�gung vom 18. Januar 2007 und der diese Verf�gung best�tigende Einspracheentscheid vom 26. Januar 2009 Bundesrecht verletzten, weil die National in Verkennung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) ohne Feststellung der rechtserheblichen Tatsachen hinsichtlich des Umfangs und Verlaufs der medizinisch ausgewiesenen unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit und des Erwerbspensums (E. 7 hievor) eine nicht nachvollziehbare Neuberechnung des Taggeldes f�r die gesamte, in Wiedererw�gung gezogene Periode vorgenommen hat. Die Sache ist deshalb zur weiteren Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen. Da die nachzuholenden Abkl�rungen einzig den Taggeldanspruch f�r die strittige Periode vom 3. November 2000 bis 28. Februar 2007 betreffen, ist dieses Verfahren unabh�ngig von der ebenfalls strittigen Frage des folgenlosen Fallabschlusses (vgl. hievor Sachverhalt lit. A.b), welche derzeit - bei sistiertem bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren - in einem Revisionsverfahren vor kantonalem Gericht h�ngig ist, fortzuf�hren.
8.2 Der im Rahmen der R�ckweisung nachzuholende Abkl�rungsaufwand ist nicht unerheblich. Die - von der National zu vertretenden - Schwierigkeiten, r�ckwirkend ab dem Unfallzeitpunkt vom 23. Juli 2000 zu allen, f�r die Ermittlung des in Wiedererw�gung gezogenen Taggeldanspruchs betreffend die Periode vom 3. November 2000 bis 28. Februar 2007 relevanten Teilaspekten (E. 4.3 und 5.2 hievor) die erforderlichen Tatsachen rechtsgen�glich festzustellen, stehen dem nicht unerheblichen Risiko der Nichteinbringlichkeit einer allf�lligen R�ckforderung gegen�ber, sofern nach Durchf�hrung der zus�tzlichen Abkl�rungen (E. 7 hievor) �berhaupt ein bundesrechtskonform darzulegendes R�ckforderungsbetreffnis resultiert, welches in jedem Fall auf den Maximalbetrag gem�ss E. 7.6 begrenzt ist.
8.3 Wie das zur strittigen R�ckforderung f�hrende Verhalten der Beschwerdegegnerin (vgl. E. 3 hievor) mit Blick auf den guten Glauben im Rahmen des am 23. Februar 2009 eingereichten Erlassgesuches im Sinne von Art. 25 Abs. 1 zweiter Satz ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 4 ATSV zu w�rdigen sein wird, kann offen bleiben. Ein solches bildete hier nicht Verfahrensgegenstand; die Erlassfrage kann sich denn auch grunds�tzlich erst stellen, wenn �ber die R�ckerstattung rechtskr�ftig entschieden ist (vgl. Art. 4 Abs. 2 ATSV; Urteil 9C_365/2008 vom 17. Juni 2009 E. 5.3).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, vom 22. Juli 2011 und der Einspracheentscheid der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft AG vom 26. Januar 2009 werden aufgehoben. Die Sache wird an die Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft AG zur�ckgewiesen, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den gesamten Taggeldanspruch aus dem Unfall vom 23. Juli 2000 f�r die Periode vom 3. November 2000 bis 28. Februar 2007 und die daraus resultierende R�ckforderungssumme neu verf�ge. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Parteientsch�digung des vorangegangenen Verfahrens an das Kantonsgericht Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof zur�ckgewiesen.

References: Art. 37
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 ART. 23
 Art. 37
 Art. 53
 Art. 61
 Art. 61
 Art. 107
 Art. 25
 Art. 4
 Art. 4