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Timestamp: 2019-10-20 04:51:02+00:00

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OVG Sachsen, 18.05.2011 - 4 A 570/10 - dejure.org
OVG Sachsen, 18.05.2011 - 4 A 570/10
https://dejure.org/2011,11806
OVG Sachsen, 18.05.2011 - 4 A 570/10 (https://dejure.org/2011,11806)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 18.05.2011 - 4 A 570/10 (https://dejure.org/2011,11806)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 18. Mai 2011 - 4 A 570/10 (https://dejure.org/2011,11806)
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GG Art 100; SächsVerf Art 18 Abs. 1; SächsKomWG § 7 Abs. 1, § 38, § 41 Abs. 4, § 45 Abs. 2
Wahlprüfung, Vorlagebeschluss, Wählbarkeit, Wahlfehler, Erklärung, Staatssicherheitsdienst, Ungültigerklärung
Ungültigkeitserklärung einer Bürgermeisterwahl muss bei einem Verstoß gegen § 41 Abs. 4 KomWG durch die Rechtsaufsichtsbehörde ausgesprochen werden; Berufung gegen die Ungültigerklärung einer Wahl zum Bürgermeister wegen Unwählbarkeit mangels Nichtabgabe einer Erklärung ...
Regelungen des sächsischen Kommunalwahlgesetzes sind möglicherweise verfassungswidrig
Kommunalwahlgesetz verfassungswidrig
auf den Vorlagebeschluss des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 18. Mai 2011 - 4 A 570/10.
Im Rahmen eines konkreten Normenkontrollverfahrens hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht dem Sächsischen Verfassungsgerichtshof mit Beschluss vom 18. Mai 2011 (4 A 570/10) zur Entscheidung vorgelegt, ob mit Art. 18 Abs. 1 SächsVerf i.V.m. dem Demokratieprinzip vereinbar sei, dass sich ein Wahlbewerber für das Bürgermeisteramt nach § 41 Abs. 4 KomWG u.a. zu einer Tätigkeit für das frühere Ministerium für Staatssicherheit (MfS) oder für das Amt für Nationale Sicherheit (AfNS) zu erklären hat.
Das vom Kläger angerufene Sächsische Oberverwaltungsgericht hat mit Beschluss vom 18. Mai 2011 (4 A 570/10) gemäß Art. 100 Abs. 1 GG das Verfahren ausgesetzt und dem Verfassungsgerichtshof mit der Frage vorgelegt, ob § 41 Abs. 4 Satz 1 und 2 KomWG i.V.m. § 45 Abs. 2, § 38 und § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KomWG mit Art. 18 Abs. 1 SächsVerf i.V.m. dem Demokratieprinzip vereinbar sei.
Soweit allerdings eine Veranlagung zu der erhöhten Jahressteuer eine unbillige Härte nach sich zieht, besteht die Möglichkeit - gleichsam als Korrektiv für eine fehlende Entlastungsmöglichkeit bei Vorhandensein einer unwiderleglichen Vermutungsregelung -, einen Erlassantrag nach § 4 Abs. 5 lit a HessKAG i.V.m. § 227 AO zu stellen (…vgl. z.B. BVerwG, U. v. 19.01.2000, a.a.O.; OVG NW, U. v. 08.06.2010 - 14 A 3021/08 -, KStZ 2011, 52, 54 l.Sp.; Sächs.OVG, U. v. 12.06.2012 - 4 A 570/10 -, juris, Rdnr. 68;… VG Lüneburg, U. v. 21.07.2004 - 5 A 119/03 -, juris, Rdnr. 21), für dessen Beurteilung ggf. auch der (Alters)Zustand des Hundes unter Härtegesichtspunkten in den Blick genommen werden muss.
OVG Sachsen, 08.05.2012 - 4 A 91/12
Rechtmäßigkeit eines Wahlprüfungsbescheids hinsichtlich der Einordnung der Abgabe …
Entscheidend sei die Rechtsfrage, ob § 41 Abs. 4 KomWG verfassungswidrig sei oder nicht.19 Mit Beschluss vom 18. Mai 2011 - 4 A 570/10 - hat der Senat gemäß Art. 100 Abs. 1 GG das Verfahren ausgesetzt und dem Sächsischen Verfassungsgerichtshof mit der Frage vorgelegt, ob § 41 Abs. 4 Satz 1 und 2 KomWG i. V. m. § 45 Abs. 2, § 38 und § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KomWG mit Art. 18 Abs. 1 SächsVerf i. V. m. dem Demokratieprinzip vereinbar sei.

References: § 7
 § 38
 § 41
 § 45
 § 41
 Art. 18
 § 41
 Art. 100
 § 41
 § 45
 § 38
 § 7
 Art. 18
 § 4
 § 227
 § 41
 Art. 100
 § 41
 § 45
 § 38
 § 7
 Art. 18