Source: https://lra-ebe.de/leben/soziales/sozialhilfeverwaltung-asyl/?asylbewerberleistungsgesetz&orga=27430
Timestamp: 2019-08-23 14:30:38+00:00

Document:
Sozialhilfeverwaltung, Asyl | Landratsamt Ebersberg
Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) definiert Personengruppen, die im Falle der Bedürftigkeit keine Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II oder XII zur Sicherung des Existenzminimums erhalten, sondern geringere Leistungen.
Das Gesetz sieht die vorrangige Gewährung von Sachleistungen gegenüber Geldleistungen und eine medizinische Versorgung nur bei akut behandlungsbedürftigen oder zur Sicherung der Gesundheit unerlässlichen Fällen vor.
3. wegen des Krieges in ihrem Heimatland eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 oder § 24 des Aufenthaltsgesetzes oder die eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 4 Satz 1, Abs. 4a oder Abs. 5 des Aufenthaltsgesetzes besitzen,
4. eine Duldung nach § 60a Aufenthaltsgesetzes besitzen,
7. einen Folgeantrag nach § 71 des Asylverfahrensgesetzes oder einen Zweitantrag nach § 71a des Asylverfahrensgesetzes stellen.
Vor der Gewährung von Leistungen nach dem AsylbLG ist sämtliches Einkommen und Vermögen, über das verfügt werden kann, von dem Leistungsberechtigten und seinen Familienangehörigen, die im selben Haushalt leben, aufzubrauchen.
Zuständigkeiten Asylbewerberleistungsgesetz
Sozialhilfeverwaltung, Asyl -
Sachgebiet 22: Sozialhilfeverwaltung, Asyl

References: § 23
 § 24
 § 25
 § 60
 § 71
 § 71