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Timestamp: 2020-02-20 15:24:11+00:00

Document:
5. Prüfungen nach § 2 Absatz 1 BremAnlPrüfV
Veröffentlichungsdatum:31.08.2011 Inkrafttreten01.09.2011 FundstelleBrem.ABl. 2011, 1191
Bezug (Rechtsnorm)BremAnlPrüfV § 1, BremAnlPrüfV § 2, BremLBO § 51, BremLBO § 66, BremPPV § 20, BremPPV § 21, BremPPV § 22
Zitiervorschlag: "Grundsätze für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen nach Bauordnungsrecht (Prüfgrundsätze) Prüfgrundsätze (Brem.ABl. 2011, 1191)"
Erlassdatum: 26.07.2011
Normen: § 1 BremAnlPrüfV, § 2 BremAnlPrüfV, § 51 BremLBO, § 66 BremLBO, § 20 BremPPV, § 21 BremPPV, § 22 BremPPV
Fundstelle: Brem.ABl. 2011, 1191
Grundsätze für die Prüfung sicherheitstechnischer
Anlagen nach Bauordnungsrecht (Prüfgrundsätze)
Aufgrund § 84 Absatz 6 der Bremischen Landesbauordnung vom 6. Oktober 2009 (Brem.GBl. S. 401 -2130-d-1a) i.V.m. § 2 Absatz 1 Satz 2 der Bremischen Anlagenprüfverordnung vom 16. Dezember 2010 (Brem.GBl. S. 645) gibt die oberste Bauaufsichtsbehörde bekannt:
Bereitzustellende Unterlagen nach § 2 Absatz 3 BremAnlPrüfV
Prüfbericht nach § 2 Absatz 4 BremAnlPrüfV
Prüfungen nach § 2 Absatz 1 BremAnlPrüfV
Lüftungsanlagen nach § 2 Absatz 1 Nummer 1 BremAnlPrüfV
Allgemeine Prüfanforderungen
Lüftungszentrale (Raum)
Luftaufbereitungseinrichtung (Gerät)
Absperrvorrichtungen gegen Brandübertragung (z. B. Brandschutzklappen, Rauchschutzklappen)
Außenluft-/Fortluftöffnungen
Mess-Steuer-Regel-Technik (MSR-Technik)
Wechselwirkungen und Verknüpfungen mit anderen Anlagen
Lüftungsanlagen für Räume mit erhöhten hygienischen Anforderungen in Krankenhäusern
CO-Warnanlagen nach § 2 Absatz 1 Nummer 2 BremAnlPrüfV
Rauchabzugsanlagen und Druckbelüftungsanlagen nach § 2 Absatz 1 Nummer 3 BremAnlPrüfV
Entrauchungsleitungen und Zuluftführung
Klappen, Nachström- und Abströmöffnungen
Außenluft-/Ansaug- und Fortluft-/Ausblasöffnungen
Natürliche Rauchabzugsgeräte
Feuerlöschanlagen nach § 2 Absatz 1 Nummern 4 und 5 BremAnlPrüfV
Andere Löschmittel
spezielle Prüfungen für Nichtselbsttätige Feuerlöschanlagen
Anlagen mit nassen Steigleitungen
Nass-Trockenanlagen
Spezielle Prüfungen für Selbsttätige Feuerlöschanlagen – Löschmittel Wasser
Rohrnetz, einschließlich Düsen
Druckluft-/Wasserbehälter einschließlich Speisepumpe und Kompressor
Spezielle Prüfungen für Selbsttätige Feuerlöschanlagen – andere Löschmittel
Bereichsventil und Verteiler
Ansteuerung und Detektion
Rohrnetz einschließlich Düsen und Druckreduziereinrichtungen
5.4.7.7
Eigene Alarmierungseinrichtungen
5.4.7.9
5.4.7.11
Zusätzliche Anforderungen an den Personenschutz
Brandmeldeanlagen und Alarmierungsanlagen (BMA und elektroakustische Notfall-Warnsysteme – EAN) nach § 2 Absatz 1 Nummer 6 BremAnlPrüfV
Sicherheitsstromversorgungen nach § 2 Absatz 1 Nummer 7 BremAnlPrüfV
Verknüpfung der allgemeinen Stromversorgung mit der Sicherheitsstromversorgung
Ergänzende Prüfanforderungen für Ersatzstromquellen
Betriebsgrenzwerte des Stromerzeugungsaggregats bei Lastbetrieb
Batterie und Ladeeinrichtung
Die von der obersten Bauaufsichtsbehörde erlassenen Prüfgrundsätze zur Bremischen Anlagenprüfverordnung (BremAnlPrüfV) entsprechen den Muster-Prüfgrundsätzen der ARGEBAU (Beschluss der 283. Sitzung der FK Bauaufsicht am 24./25. Februar 2011, Redaktionsstand 21. April 2011).
Sie sind nach § 2 Absatz 1 Satz 2 BremAnlPrüfV bei der Prüfung von sicherheitstechnischen Anlagen durch den Prüfsachverständigen zu berücksichtigen, der auf Grundlage der §§ 20 und 21 der Bremischen Verordnung über die Prüfingenieure und Prüfsachverständigen (BremPPV) anerkannt ist.
Bei den Prüfungen sind alle Anlagenteile zu prüfen. Stichprobenprüfungen sind nur zulässig, soweit dies zu den einzelnen Prüfpunkten nach Abschnitt 5 dieser Prüfgrundsätze ausdrücklich vermerkt ist (bei Prüfungen nach Errichtung oder wesentlicher Änderung mit „(S)“, bei Wiederholungsprüfungen mit „(SW)“).
Geht aus der Dokumentation und dem Zustand der Anlage hervor, dass seit der letzten Prüfung an der Anlage oder in deren Umfeld wesentliche Änderungen vorgenommen worden sind, ist – soweit keine genehmigungsbedürftige Abweichung von dem genehmigten Brandschutzkonzept vorliegt – die wiederkehrende Prüfung als Erstprüfung durchzuführen.
o Grundfläche, Raumhöhe und Rauminhalt
o Brandabschnitte, Rauchabschnitte, Nutzungseinheiten
o Wände, Decken, Abschlüsse und andere Bauteile mit vorgeschriebenem Feuerwiderstand
o Art und Nutzung (Personenzahl, Garagenstellplätze u. ä.)
Einhaltung der Prüfgrundlagen (z.B. M-LüAR1)
Einhaltung der Prüfgrundlagen (z.B. M-LüAR2)
Absperrvorrichtungen gegen Brandübertragung (z.B. Brandschutzklappen, Rauchschutzklappen)
Einhaltung der Prüfgrundlagen (z.B. M-LüAR3)
Eignung der technischen Ausführung für die vorgesehenen Anwendungen (z.B. Zuluftführung über feuerwiderstandsfähige Lüftungsleitungen gemäß M-LüAR4)
Übereinstimmung mit den Prüfgrundlagen (z. B. Brandschutznachweis)
der störspannungsarmen Installation der Übertragungswege (SW)5
der sicherheitsrelevanten Teile der Gebäudeleittechnik und der Signalwege (SW)6
der Fehlersimulation (S)7 + (SW)8
Brandfallsteuerungen, ggf. sicherheitsrelevante Verknüpfungen mit der Gebäudeleittechnik (z.B. Ansteuerung von Rauchabzugsanlagen oder Aufzügen)
Funktionserhalt der Kabel und Leitungsanlagen (z.B. ML AR), elektromagnetische Beeinflussung und Meldetechnik (SW)
Zuordnung zu Meldergruppen und Melderbereichen (SW)9
Funktion der Melder (S)10 + (SW)11
Alarmierungsanlagen (EAN)
Funktionserhalt der Kabel- und Leitungsanlagen (z. B. MLAR12), elektromagnetische Beeinflussung und störungsfreie Übertragung (SW)
Alarm- und Signalgeber (S)13 + (SW)14
der störspannungsarmen Installation der Übertragungswege (SW)15,
der sicherheitsrelevanten Teile der Gebäudeleittechnik und der Signalwege (SW)16,
der Fehlersimulation (S)17 + (SW)18
technische Ausstattung des Aufstellraums und Einhaltung der Prüfgrundlagen (z. B. MLAR19, MEltbauVO)
Einhaltung des Schutzes gegen elektrischen Schlag, der Isolation sowie der Abschalt- und Selektivitätsbedingungen (S)20+ (SW)21
Einhaltung der Grenzwerte der Oberschwingungsbelastung (S) + (SW)22
Funktionserhalt der Kabel- und Leitungsanlagen (SW)23
technische Ausführung der Überlast- und Kurzschlussschutzeinrichtungen, Schutz gegen elektrischen Schlag der Kabel und Leitungen sowie Spannungsfall unter Brandeinwirkung (SW)24
Absicherung der Endstromkreise und Zuordnung der Leiter (S) + (SW)25
Einhaltung des Schutzes gegen elektrischen Schlag, der Isolation sowie der Abschalt- und Selektivitätsbedingungen (SW)26
Eignung der verwendeten Schutz- und Schaltorgane auf Allstromtauglichkeit (S)27 + (SW)28
technische Ausstattung des Aufstellraums im Hinblick auf die vorgesehene Nutzung und Einhaltung der Prüfgrundlagen (z. B. MLAR29)
Anordnung der Leuchten und Aufteilung auf die Stromkreise (SW)30
Übereinstimmung der Dokumentation mit der Beschriftung der Sicherheitsleuchten (SW)31
Bremen, den 26. Juli 2011
in Bremen als technische Baubestimmung eingeführt
Stichproben nach DIN VDE 0105
Bei Vorlage einer vollständigen Errichterbescheinigung genügt eine vollständige Prüfung, der nicht automatischen Melder sowie Stichprobenprüfung der automatischen Melder eines Überwachungsbereiches, mindestens 1 Melder pro Meldegruppe. Stellen sich dabei Widersprüche zur Errichterbescheinigung heraus, ist auch bei automatischen Meldern eine 100 % - Prüfung vorzunehmen.
Liegen keine Messprotokolle vor, ist eine 100 % - Prüfung erforderlich. Eine 100 % - Prüfung ist auch erforderlich, wenn bei den Stichprobenprüfungen Widersprüche zu den Messprotokollen festgestellt werden.
Die Kontrolle der Leuchten kann auf ein Drittel reduziert werden, wenn
Vorschrift Bremische Verordnung über die Prüfung von sicherheitstechnischen Anlagen nach Bauordnungsrecht (Bremische Anlagenprüfverordnung - BremAnlPrüfV) vom 7. Januar 2016

References: § 2
 § 1
 § 2
 § 51
 § 66
 § 20
 § 21
 § 22
 § 1
 § 2
 § 51
 § 66
 § 20
 § 21
 § 22
 § 84
 § 2
 § 2
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 § 2
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