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Timestamp: 2017-12-18 01:46:42+00:00

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Termin Sozialgericht wegen Erwerbsminderungsrente - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Post #1809040 (2)
26.02.2013, 12:58 #26
ich drück dir die Daumen. Würde mich freuen zu lesen wie es dir ergangen ist. Da ich ja eine ähnliche Geschichte am laufen habe.
Mit dem OEG würde ich dir raten vorsichtig zu sein.
26.02.2013, 13:02 #27
vielen Dank, tegro.
26.02.2013, 14:29 #28
Wenn Du bei einem guten Psychiater in Behandlung wärst, der deinen Fall gut Dokumentiert/Attestiert hätte, wäre es gar nicht erst zu einer Gerichtsverhandlung gekommenDarf ich mal fragen wie du zu dieser weisen Erkenntniss kommst?Darüber hinaus bitte ich mal zu bedenken was es für jemanden bedeutet , sich seinem Trauma zu stellen. Leicht ist das sicherlich nicht. Wer schützt eigentlich die Opfer?
27.02.2013, 14:44 #29
so eben noch mit VDK telefoniert. nun begleitet mich doch nicht die Dame die meinen Fall bisher betreute zum Gericht.
sondern eine andere und die ist nun natürlich nicht mehr zu erreichen .
naja aber immerhin eine Frau. hoffen wir mal das beste für morgen.
27.02.2013, 15:23 #30
möglicherweise nutzt es dir nicht allzu viel. Aber unter Umständen ist ja dein persönliches Erscheinen vor Gericht auch eine Möglichkeit für dich zu sprechen..
Wer nimmt einen sonst schon ernst in diesem Land? Du musst für dich kämpfen....und hast nun die Chance dazu.
Den Hinweis auf das fehlende OEG-Verfahren halte ich nicht für so wichtig. Erstens dauert dieses unendlich lange.....und zweitens führt das nicht selten dazu das es einem noch schlechter geht.
Bitte berichte mal wie es dir ergangen ist....
27.02.2013, 16:46 #31
so heute rief ich den dann an. ziemlich kurz angebunden und ungehalten wirkte der. ja, er habe sich meine Akte noch nicht angesehen, er habe diese Woche noch mehrere Gerichtstermine, dann schlug er wohl die Akte auf und meinte: sieht schlecht aus, das Gericht hat wohl schon eine Meinung.
Das spricht ja nicht gerade für ihn (und den Vdk vor Ort)... mal eben am Telefon drüberlesen und dann die Sache juristisch bewertet haben...wow! Ein ganz toller Rechtsvertreter.....sofort wegbewerben....so etwas wird in der freien Wirtschaft gesucht.
Also auf deinen "Support" würde ich mich nicht zu 100% verlassen...
27.02.2013, 16:48 #32
Wer ein PTBS hat sollte doch in Psychologisch/Psychiatrischer Behandlung sein . Bist Du das denn ??
Wenn Du bei einem guten Psychiater in Behandlung wärst, der deinen Fall gut Dokumentiert/Attestiert hätte, wäre es gar nicht erst zu einer Gerichtsverhandlung gekommen.
Tip: Suche dir zügig einen guten Psychiater!
Ob man diese Aussage 1:1 in die gängige Praxis übertragen kann.....?!?
27.02.2013, 19:25 #33
Ich war heute bei einer SG-Psychiaterin. Sogar meine Schwester als Begleiterin hat geweint.
27.02.2013, 19:29 #34
@ Munzel
27.02.2013, 19:36 #35
SG-Psychaterin= Psychiaterin, die vom Gericht bestellt wurde.
Meine Schwester hat geweint, weil der alte Müll wieder aufgewirbelt wurde.
Es ging bei dem Gutachten um den GdS bei PTSB.
28.02.2013, 12:31 #36
ich mach es erstmal ganz kurz:
Ergebnis: ein Vergleich,ich solle erstmal auf Reha. eine Rente hätte die Richterin in der Verhandlung eh abgelehnt. weil ich keine Nachweise habe. man man man als wenn das was aussagen würde? scheinbar braucht man in diesen Land für alles irgendeine Zertifizierung.
In 2 Gutachten stand drin, das ich auf Reha sollte, nur von der DRV kam da nie was.
nach fast 3 Jahren fällt denen das ein.
und wie eine Reha da überhaupt möglich sein soll, bei meiner Situation. tja.
und so wie es aussieht, stand das Ergebnis vorher bereit. ich fühle mich verarscht. und zu der VDK-Tante schweige ich besser. meinte die doch glatt, vielleicht gehe es mir nach der Reha besser. die hatte echt keine Ahnung. was sollen da 6 Wochen gegen jahrzehntelanges Traumatas noch ausrichten?
28.02.2013, 12:48 #37
marion, auch wenn das jetzt nicht wirklich tröstet, aber sachverstand kann man bei kaum jemand voraussetzen.
mir wurde zb vom gutachter erst vor 2 jahren gesagt daß meine seit babyalter (!) bestehende behinderung nicht auf dauer wäre und wohl irgendwann mal 'besser' würde....
wie man auf sowas überhaupt kommen kann weiss ich wirklich nicht. höchstens das er meint es käme mal ein messias wieder auf die erde, der zu kranken dann sagt 'steh auf und wandele.....'
aber trotzdem super dass du den termin durchgestanden hast.
28.02.2013, 12:55 #38
danke, Piccolo.
ich hatte ja noch einige Zeichnungen angefertigt, aber diese hat die Richterin mit den Worten, das sie das nicht interpretieren könnte, gleich weggelegt.
die wollte doch gar nicht ihre vorgefertigte Meinung ändern. was dann der Termin sollte, frage ich mich wirklich.
28.02.2013, 13:00 #39
das übliche. schwächere menschen schuhriegeln. das macht den 'spassfaktor' im job bei solchen leuten aus.
28.02.2013, 16:01 #40
und so wie es aussieht, stand das Ergebnis vorher bereit.
ich fühle mich verarscht. und zu der VDK-Tante schweige ich besser. meinte die doch glatt, vielleicht gehe es mir nach der Reha besser. die hatte echt keine Ahnung. was sollen da 6 Wochen gegen jahrzehntelanges Traumatas noch ausrichten?
Immerhin hast du das für dich richtig erkannt (dann ist schonmal die andere Enttäuschung ausgeschlossen).
Frage bloss nicht näher nach dem näheren Sinn im deutschen Sozialrecht..... so kann eine Reha-Einrichtung nochmal schön Beitragszahlergelder abgreifen..... ohne Fragen oder Zusicherung eines Nutzen....
Nicht nur du wirst verarscht..... mein Reha-Drama läuft seit Anfang 2009 und ist nun mit Anwältin noch in der ersten Instanz anhängig..... mittlerweile habe ich meine Erwartungen in bezug auf eine zeitnahe Lösung ganz weit runtergeschraubt (in Erinnerung muss ich zu geben, dass ich auch unter Hinweis auf den
seeeeeeehr naiv war.
28.02.2013, 16:10 #41
du meinst der Glaube, die Reha könnte mich gesund machen und wieder arbeitsfähig? schön wärs.
ne ist auch besser so, das ich da nicht frage.
hätte es denn was gebracht, wenn ich keinen Vergleich zugestimmt hätte? die Richterin sagte ja, das sie die Eurente ablehnen müßte. fand das schon als eine Art Drohung oder Nötigung.
und ich dachte der Termin ist dafür da, um das nochmal alles zu besprechen. hatte extra noch meine Zeichnungen und einige Texte von mir mitgenommen. ja wurde garnicht angesehen. schlotternd stand ich da vor der am Richtertisch.
die Rententante saß übrigens schon vorher drin. das stinkt doch förmlich zum Himmel.
28.02.2013, 16:15 #42
Mit dem Vergleich ist für dich hier der Rechtsweg zu Ende..... sonst hättest du die Möglichkeit gehabt, die Entscheidung (ich gehe zumindest mal von ausreichender Beschwer aus) mittels Berufung anzugreifen.
Im Urteil hätte das SG ja begründen*** müssen, warum es die EU-Rente ablehnt...... und ein "Angebot" der DRV zur Reha deutet ja zumindest auf gewisse Einschränkungen hin....
Ich war zwar nicht vor Ort..... aber das ist wohl was den VdK angeht keine so tolle Glanznummer.....
Ob die Vertreterin der DRV da saß oder nicht.....gibt keine Möglichkeit zur Befangenheit bzw. Ablehnung der Gerichtsperson (in der Regel telefonieren Gerichte und Sozialleistungsträger auch im Rahmen der Verfahrensvorbereitung viel....kannst du alles kaum oder nur sehr schwer beweisen).
*** vgl. auch
28.02.2013, 16:20 #43
das hat die doch genau gewusst. darum der Vergleich.
ich hatte ja noch an das gedacht, was du weiter oben geschrieben hattest.
und die Richterin meinte wird abgelehnt und mit Berufung würde das noch3-5 Jahre dauern.
ich hab nun die A-Karte. die DRV wirds freuen. haben die gut ausgesessen.
ach und noch was. nach uns kamen denn andere dran, die einen setzten sich dann hinten rein. fand ich ja nicht grad toll. und bei mir hats länger gedauert. der Anwalt vom nächsten hat sich mächtig aufgeregt, hat wohl mitbekommen um was es ging. er meinte: für so einen Fall (meinen) solle man länger Zeit veranschlagen.
der hatte aber auch ein ganz anderes Auftreten als das VDK-Mädel.
28.02.2013, 16:32 #44
Zum Vergleich und dem Anspruch auf Urteil:
28.02.2013, 20:26 #45
ich werde morgen noch was dazu schreiben. auch was von meinen tollen Beistand. was ich dabei hatte. und dann habe ich noch paar Fragen. aber heute bin ich da nicht mehr wirklich in der Lage, noch kognitiv zu denken.
28.02.2013, 21:52 #46
Marion, es tut mir so leid, was dir vor Gericht passiert ist. Betrachte die Reha als Chance deine Rente durchzusetzen.
28.02.2013, 22:06 #47
Dazu mal ergänz:
R2.7 Umdeutung nach § 116 SGB VI
Liegen die Voraussetzungen für eine Umdeutung des Reha-Antrages vor, weil die Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet oder gemindert und die begehrte Leistung nicht Erfolg versprechend im Sinne des § 10 SGB VI ist, muss zusätzlich der weite Rehabilitationsbedarf nach § 14 SGB IX geprüft werden.
– Ist der RV-Träger erstangegangener Träger und wird neben der Einleitung des Verfahrens zur Umdeutung in einen Rentenantrag i. S. von § 116 SGB VI festgestellt, dass ein weiter Rehabilitationsbedarf besteht, ist zusätzlich der Antrag unverzüglich (spätestens am Tag nach Ablauf der Zwei-Wochen-Frist) an den zuständigen Reha-Träger weiterzuleiten. Der zweite Träger ist über die Umdeutung zu informieren.
– Ist der RV-Träger als erstangegangener Träger zuständig, weil die Zwei-Wochen-Frist abgelaufen ist und besteht ein weiter Reha-Bedarf i. S. von § 14 SGB IX, muss dieser neben der Umdeutung eine Leistung zur Teilhabe erbringen. Ein Erstattungsanspruch besteht nicht.
– Ist der RV-Träger zweitangegangener Rehabilitationsträger und besteht ein weiter Reha-Bedarf i. S. von § 14 SGB IX, wird die Leistung zur Teilhabe neben der Umdeutung durch diesen durchgeführt. Es besteht ein Erstattungsanspruch nach § 14 Abs. 4 SGB IX.
Bezieht der Versicherte bereits eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, wird lediglich der Antrag weitergeleitet. Es handelt sich hier nicht um einen Fall des § 116 SGB VI.
Rechtliche Arbeitsanweisungen und Gesetzestexte -
1.ein Erfolg von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht zu erwarten ist oder
2.Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht erfolgreich gewesen sind, weil sie die verminderte Erwerbsfähigkeit nicht verhindert haben.
28.02.2013, 22:25 #48
Ich meine, dass man nur aus einem Vergleich herauskommt und das Verfahren fortsetzen kann, wenn sich nachträglich herausstellt, dass die Situation eine andere war, als sie sich für eine Partei zum Zeitpunkt des Vergleichs dargestellt hat.
01.03.2013, 07:52 #49
Danke Muzel und hartaber4.
bin leider nicht in der Lage die Gesetzeslink kognitiv zu erfassen. fragt nicht, was ich für eine Nacht hatte. fühle mich wie Rilke`s Panther. (aus dem berühmten Panthergedicht)
das Ganze war gestern massiv retraumatisierend. und das ganze Ergebnis ist so typisch für PTSB. man kann sich nicht wehren und ist dem völlig ausgeliefert.
hatte ja gestern geschrieben, das ich heute noch mehr schreiben werde, wann ich das aber kann, steht noch in den Sternen.
01.03.2013, 09:04 #50
Das nenn ich mal verrücktes Deutschland. Da möchte jemand einfach nur die Anerkennnis das er oder sie nicht mehr kann, da brauchste erst einmal eine ganze Armee Gutachter die eben dies bestätigen.
Dann gibts die die unbedingt Hilfe suchen, aber eben keine bekommen. Ich habe nun mittlerweile die dritte Absage einer Fachklinik hier liegen. Begründung:
Während eines OEG Verfahrens ...keine stationäre Behandlung.
Möglicherweise hab ich aber auch Glück gehabt. Ich bin ja erst einmal berentet ohne Begutachtung. Allerdings war ich fast ein Jahr in psychotherapeutischer Behandlung. Über deren Wert und Inhalt lasse ich mich mal besser nicht aus.

References: § 116
 § 10
 § 14
 § 116
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