Source: https://www.bussgeldkatalog.net/
Timestamp: 2019-03-21 22:18:43+00:00

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Auf unseren Ratgeberseiten zum Thema Bußgeldkatalog 2019 stellen wir Ihnen alle wesentlichen Informationen über Bußgelder, Punkte und Fahrverbote sowie Gesetzestexte und den aktuellen Bußgeldkatalog zur Verfügung.
Legen Sie los mit einem Einblick in unserem Bußgeldrechner.
Abstand: Welche Bußgelder drohen bei einem Abstandsverstoß?
Alkohol am Steuer: Bußgelder fürs Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss
Blitzer: Welche Blitzer gibt es und wann blitzen sie?
Bußgeldbescheid: Wann können Sie Einspruch einlegen?
Geschwindigkeitsüberschreitung: Aktueller Bußgelkatalog nach § 3 StVO
Handy am Steuer: Mögliche Bußgelder gemäß § 23 StVO
Knöllchen: Bußgeldkatalog für Falschparken und -halten
Probezeit: Dauer, Regeln und Verlängerung
Punktesystem: Wann gibt es Punkte in Flensburg?
Rote Ampel überfahren: Was kostet ein Rotlichtverstoß?
Parkscheibe vergessen: Was kostet das laut Bußgeldkatalog?
In Saarland ist die Bußgeldstelle St. Ingbert zuständig
Mobiles Parkverbot: Informationen zu Beantragung und Aufstellung
Halteverbot für Umzug beantragen: Wie ist dies möglich?
Die zentrale Bußgeldstelle Artern in Thüringen
Lassen Sie sich Bußgelder, Punkte und die Länge des Fahrverbots, z. B. für Geschwindigkeitsübertretungen, Abstandsverstöße oder Rotlichtmissachtungen, bequem und einfach anzeigen:
Der Bußgeldkatalog 2019 – Das Wichtigste auf einen Blick
Der aktuelle Bußgeldkatalog verrät Ihnen, welche Sanktionen bei Verstößen drohen.
Im Straßenverkehr werden Autofahrer häufig mit Bußgeldern konfrontiert. Ob sie bei Rot über die Ampel gefahren sind, die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten oder eine Missachtung der Vorfahrtsregelung begangen haben: Der aktuelle Bußgeldkatalog (abgekürzt auch: Bkat) 2019 gibt Aufschluss darüber, mit welchen finanziellen oder strafrechtlichen Konsequenzen bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) zu rechnen ist.
Die seit dem 1. Mai 2014 geltende Bußgeld-Reform erzeugt nicht nur ein neues Punktesystem, sondern beinhaltet noch viele weitere Änderungen, auf die sich die Verkehrsteilnehmer von nun an einstellen sollten.
Dabei haben Verkehrssünder im Allgemeinen mit einem höheren Bußgeld zu rechnen.
Allgemeines über die Vorschriften zum Bußgeld, Verwarnungsgeld etc.
Das Bußgeld ist eine Sanktion im Verkehrsrecht, mit der Ordnungswidrigkeiten regelmäßig geahndet werden. Dabei muss der Verkehrssünder einen bestimmten Betrag, welcher der Schwere seines Verstoßes angepasst ist, zahlen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass alle Verkehrssünder im Verkehrsrecht gleich behandelt werden. Der Bußgeldkatalog setzt die Höhe des Betrages für die am häufigsten begangenen Verstöße fest. Sollten diese Taten außerdem zu einer Behinderung, Gefährdung oder gar zu einem Unfall führen, so ist eine Erhöhung der Regelsätze vorgesehen.
Dennoch haben die zuständigen Beamten bei der Verhängung einer Sanktion noch immer einen Ermessensspielraum, der ihnen erlaubt, von den festgelegten Regelsätzen abzuweichen. So gelten die vorgeschriebenen Bußgelder gemäß Bußgeldkatalog nur dann, wenn gewöhnliche Tatumstände und Fahrlässigkeit (bei Verstößen, die im ersten Abschnitt aufgeführt sind) bzw. Vorsatz (bei Verstößen, die im zweiten Abschnitt aufgeführt sind) vorliegen. Sollten die Beamten feststellen, dass Tatumstände vorliegen, welche die Ordnungswidrigkeit als schwerwiegender oder weniger schwerwiegend ausweisen, so können sie die Geldbuße hoch– oder auch herabsetzen.
Auch beachtet der Bußgeldkatalog in den meisten Fällen nicht, ob beim Verkehrssünder bereits Eintragungen im Fahreignungsregister (FAER) existieren oder nicht. Dies kann bspw. bei Wiederholungstätern der Fall sein, bei denen Beharrlichkeit im Straßenverkehr nachgewiesen wird. Sollten diese immer wieder gegen die Verkehrsregeln verstoßen und die Beamten daraus Vorsatz und Uneinsichtigkeit folgern, können diese von den Regelsätzen abweichen. Die Anzahl der Punkte ist gemäß Katalog dabei irrelevant, viel mehr zählen hier die Art der Eintragungen sowie deren Häufigkeit.
Der Bußgeldkatalog steht im Verkehrsrecht unter dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG). Dieses schreibt zur Höhe der Geldbuße in § 17 Abschnitt 1 vor:
Verwarnungsgeld und Bußgeld: Der Unterschied macht’s!
Im Verkehrsrecht wird zwischen einem Bußgeld und einem Verwarnungsgeld unterschieden. Letzteres kann von der zuständigen Bußgeldstelle verhängt werden, wenn der Regelsatz einen Betrag zwischen 5 und 55 Euro vorsieht. Ob dies tatsächlich so gehandhabt wird, liegt im Ermessen des zuständigen Beamten.
Für die Bußgeldstelle wie auch für den Beschuldigten geht damit ein maßgeblicher Vorteil einher. Wird nach einem Verstoß Ihrerseits nur ein Verwarnungsgeldverfahren eröffnet, so müssen Sie nur den festgesetzten Betrag zahlen. Zudem stellt dieses Verfahren einen geringeren Aufwand für die Bußgeldstelle dar. Entgegen dem, was der Name suggeriert, wird hier nämlich gar kein Verfahren in diesem Sinne eröffnet.
Das geschieht allerdings bei einem Bußgeldverfahren, was sich letztendlich auch in dem Betrag niederschlägt, welchen der Täter zahlen muss. Zu dem Regelsatz gemäß Bußgeldkatalog kommen in diesem Fall Verwaltungsgebühren zzgl. Auslagen hinzu. Die Gebühren belaufen sich dabei auf fünf Prozent des verhängten Bußgeldes, mindestens aber 25 Euro und höchstens 7500 Euro. Zu den Auslagen zählen die Kosten, welche für den Versand des Bußgeldbescheides entstehen. Diese werden pauschal auf 3,50 Euro festgesetzt (§ 107 OWiG).
Aktueller Bußgeldkatalog: Punkte in Flensburg werden seit dem 1. Mai 2014 anders vergeben.
Das seit dem 1. Mai 2014 geltende Punktesystem zeichnet sich durch seine leichte Verständlichkeit und Einfachheit aus. Volker Lempp, Autoexperte vom Auto Club Europa (ACE), fasst es wie folgt zusammen:
Ebenso verjährt nach dem Bußgeldkatalog 2019 jeder Punkt für sich allein.
Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über das gegenwärtige Flensburger Punktesystem gegeben werden, da es essentiell ist, um die Ergebnisse vom Bußgeldrechner 2019 zu verstehen. Dieser enthält nämlich auch einen Punkterechner. Das bedeutet, dass der Rechner u. a. die voraussichtlich in Flensburg vergebene Punktzahl anzeigt, wenn Sie die Daten zu Ihrer Verkehrssünde eintragen.
Die Besonderheiten des aktuellen Bußgeldkatalogs
Der Bußgeldkatalog legt ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit im Straßenverkehr. Entsprechend werden Ordnungswidrigkeiten strenger geahndet, die eine höhere Gefährdung der Straßensicherheit darstellen. Weiterhin unterteilt das Punktesystem die Verkehrsverstöße in drei Gruppen. Je nach Schwere des Verstoßes werden 1, 2 oder höchstens 3 Punkte in Flensburg verbucht. Da der Führerschein bereits bei 8 Punkten entzogen wird, wiegt jeder Punkt entsprechend schwer. Wie die Aufteilung der Verstöße genau erfolgt und mit welchen Punkten Sie wann zu rechnen haben, können Sie der folgenden Liste entnehmen:
Die Bestimmungen im Bußgeldkatalog 2019 helfen beim Verständnis der verhängten Sanktionen.
Sogenannte Ordnungswidrigkeiten werden mit 1 Punkt in Flensburg geahndet. Hierzu zählen zum Beispiel Vorfahrtsverstöße oder unerlaubtes Parken, wenn Letzteres zu einer Behinderung von Einsatzfahrzeugen führt.
Auf grobe Ordnungswidrigkeiten folgen 2 Punkte sowie ein Regelfahrverbot. Als Ordnungswidrigkeiten dieser Art gelten unter anderem grobe Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Abstandsverstöße.
Sollte der Verstoß mit einer Straftat verbunden sein, als eine Straftat aufgefasst werden, wie zum Beispiel das unerlaubte Verlassen einer Unfallstelle, oder auch eine sonstige schwere Gefährdung der Straßensicherheit darstellen, erhalten Autofahrer hierfür 3 Punkte. In diesem Fall wird zusätzlich die Fahrerlaubnis entzogen.
Bußgeldrechner 2019: Mit diesen Punkten und Sanktionsmaßnahmen müssen Sie rechnen
Bei einem Punktesystem, bei welchem schon 8 Punkte zur Entziehung der Fahrerlaubnis führen, ist es umso erforderlicher, seine Punkte in Flensburg stets im Auge zu behalten. Gerade Autofahrer, die beruflich von ihrem Führerschein abhängig sind, sollten wachsam bleiben und sich rechtzeitig um entsprechende Maßnahmen zum Punkteabbau kümmern. Denn dieser ist, wie bereits erwähnt, nicht mehr bei jeder Punktezahl möglich!
Mit welchen Maßnahmen Sie bei welcher Punkteanzahl zu rechnen haben und wann es für Sie Zeit wird, sich um einen Punkteabbau zu kümmern, darüber informiert Sie die folgende Tabelle.
1 bis 3 Punkte In Flensburg wird lediglich eine Vormerkung eingetragen.
4 bis 5 Punkte	 Eine Ermahnung wird erteilt und ggf. der Hinweis auf die freiwillige Teilnahme an einem Seminar zum Punkteabbau gegeben.
6 bis 7 Punkte Hier ist mit einer Verwarnung zu rechnen. Ebenfalls wird ein Fahreignungsseminar bei diesem Punktestand empfohlen.
Ein Punkteabbau ist hier jedoch nicht mehr möglich.
ab 8 Punkten Die Fahrerlaubnis wird entzogen.
Eine Wiedererteilung kann nach frühstens 6 Monaten beantragt werden.
Die Tilgungsfristen im Überblick
Der Verfall der Punkte vollzieht sich gemäß der Bußgeldtabelle unabhängig von neuen Eintragungen. Dies ist gegenüber dem vorherigen Bußgeldkatalog ein Novum, denn im alten Bußgeldkatalog wurden bestehende Punkte nur dann getilgt, wenn in der Zwischenzeit keine neuen entstanden sind. Für den gegenwärtigen Bußgeldkatalog heißt das im Detail:
Verstöße mit einem Punkt werden nach 2,5 Jahren abgebaut.
Bei 2 Punkten beträgt die Tilgungsfrist 5 Jahre.
Bei 3 Punkten schließlich ganze 10 Jahre.
Änderungen im Punktekatalog durch die Punktereform
Die Bußgelder im Bußgeldkatalog haben sich durch die Punktereform z.T. erhöht
Am 1. Mai 2014 hat sich für einige Ordnungswidrigkeiten im Verkehrsrecht das Bußgeld erhöht. So wird zum Beispiel das Fahren mit Sommerbereifung bei Schnee und Glätte mittlerweile mit mindestens 60 Euro geahndet. Zusätzlich gibt es für dieses Fehlverhalten im Verkehrsrecht einen Punkt in der Flensburger „Verkehrssünderkartei“.
Anders als beim alten Punktekatalog kommen Autofahrer gemäß dem neuen Katalog bei Verstößen, die keine Sicherheitsgefährdung per se darstellen, wie das unberechtigte Befahren einer Umweltzone oder aber die Missachtung von Kennzeichen-Vorschriften, ohne einen Punkt davon – müssen jedoch hierfür ein höheres Bußgeld aufbringen. Aktuelle Bußgeldtabellen zu den einzelnen Verkehrsverstößen und die unterschiedlichen Bußgeldkataloge, welche die Höhe der entsprechenden Bußgelder festlegen, sind auf unserer Internetseite einzusehen.
Zudem gab es im Zuge der Punktereform noch weitere Veränderungen für den Bußgeldkatalog, an dessen Richtlinien sich alle Autofahrer halten müssen. Dazu gehören folgende, wesentliche Bestimmungen:
Warnwesten-Pflicht seit Juli 2014: Die Verordnung sieht vor, dass sich in jedem Auto mindestens eine Warnweste, die der europäischen Norm entspricht, befinden muss.
Kfz-Steuer seit Januar 2014: Der CO2-Grenzwert für Neuwagen sinkt von 110 auf 95 Gramm je Kilometer. Wird diese Grenze überschritten, führt dies zur Erhöhung der Kfz-Steuer – und zwar auf 2 Euro für jedes zusätzliche Gramm CO2 mehr.
Automatisches Reifendruck-Kontrollsystem seit November 2014: Alle Neuwagen müssen mit einem automatischen Kontrollsystem für den Reifendruck ausgestattet sein.
Europaweite Verfolgung von Verkehrsverstößen: Bei sicherheitsrelevanten Verstößen wird der europaweite Halterdatenaustausch und das Ausstellen ausländischer Bußgeldbescheide gefördert.
Eine Verkehrsordnungswidrigkeit ist keine Straftat
Verkehrsstrafen wie eine Freiheitsstrafe werden nicht für Ordnungswidrigkeiten verhängt.
Im Rechtssystem wird zwischen Ordnungswidrigkeiten und Straftaten unterschieden. Erstere werden meist mit einem Bußgeld, Eintragungen in die Verkehrssünderkartei gemäß flensburger Punktekatalog oder mit einem Fahrverbot bestraft. Eine Verkehrsstraftat zieht im Gegensatz dazu eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe nach sich.
Verkehrsstraftaten können folgende sein:
Bereits eine Verkehrsstraftat kann dazu führen, dass Zweifel an der generellen Fahreignung entstehen und sogar die Fahrerlaubnis entzogen wird. Damit verbunden ist in vielen Fällen die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Solche Folgen werden Verkehrsstrafen genannt. So ist im deutschen Verkehrsrecht in der Regel nur dann von einer Strafe die Rede, wenn die rechtlichen Konsequenzen einer Verkehrsstraftat benannt werden. Daher ist auch eine Geldstrafe nicht mit einem Bußgeld gleichzusetzen. Im Zusammenhang mit Ordnungswidrigkeiten wird von Sanktionen bzw. Ahndungen gesprochen.
Diese Verkehrsstrafen werden im Bußgeldkatalog jedoch nicht erwähnt, hier geht es vornehmlich um Ordnungswidrigkeiten. Einen Strafkatalog bzw. Strafenkatalog für den Verkehr gibt es nicht. Die entsprechenden Vorschriften finden sich stattdessen im Strafgesetzbuch (StGB), im Pflichtversicherungsgesetz (PflVersG) und im Straßenverkehrsgesetz (StVG).
Der Bußgeldkatalog 2019 im Überblick: Historie & allgemeine Fakten
Der deutsche Bußgeldkatalog umfasst alle gesetzlich festgelegten Vorschriften zu den Regelsätzen für Geldbußen, zur Erteilung einer Verwarnung sowie zur Anordnung von Fahrverboten aufgrund von Verkehrsordnungswidrigkeiten und beinhaltet ebenso die modifizierbaren Bußgeldtabellen. Diese Verordnung ist bundeseinheitlich festgelegt, das heißt, sie ist für alle Verkehrsteilnehmer im deutschen Straßenverkehr rechtsgültig. Für die Beamten der Bußgeldstelle stellt der Bußgeldkatalog daher eines der wichtigsten Werkzeuge zur Ahndung von Verkehrsverstößen dar.
Der Bußgeldkatalog selbst geht aus der Anlage der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) hervor. Er fasst die die Regelsätze zusammen. Vor dieser bundesweit gültigen Verordnung, die 2001 in Kraft trat, existierten die Vorschriften auf Länderebene.
Der Bußgeldkatalog greift, wenn Sie zu schnell fahren.
Inhaltlich darf der Bußgeldkatalog nicht den Vorschriften der höherrangigen Gesetze und Verordnungen widersprechen. Diese höherrangigen Verordnungen und Gesetze finden sich in der bereits erwähnten BKatV und dem OWiG.
Das deutsche Verkehrszentralregister in Flensburg geht auf ein Änderungsgesetz zum Straßenverkehrsgesetz aus dem Jahre 1957 zurück. Damit kann es also mittlerweile auf eine über 50-jährige Geschichte zurückblicken.
Ordnungswidrigkeiten, wie wir sie heute kennen, gab es zwar damals noch nicht, aber es wurden dennoch sogenannte „Übertretungen“ geahndet.
Im Jahre 1974 wurde das Punktesystem eingeführt, welches im Laufe der Jahre zahlreiche Reformen erlebte und im Mai 2014 wohl die bislang größte Veränderung erfahren hat.
Wie sich das Verkehrsrecht zusammensetzt: StVO, StVG, FEV und mehr
Die in der Überschrift genannten Abkürzungen mögen zunächst verwirrend sein. Sie stellen jedoch weitestgehend die Vorschriften zusammen, die letzten Endes das Verkehrsrecht ausmachen, mit welchem wir uns bewusst oder unbewusst fast tagtäglich auseinandersetzen. Der Bußgeldkatalog für Deutschland stützt sich auf die Vorschriften dieser Gesetzestexte und besitzt dabei nicht nur für Einheimische, sondern auch für alle ausländischen Kfz und Kfz-Fahrer Gültigkeit.
Am ehesten wird den meisten Laien die Straßenverkehrsordnung (StVO) ein Begriff sein. Diese fasst in 53 Paragrafen und vier Anlagen die Verkehrsregeln für den öffentlichen Straßenverkehr zusammen. Die wichtigsten Regeln betreffen
das Verhalten der gegenseitigen Rücksichtnahme sowie die Vorsicht, die immer an den Tag zu legen ist (Grundregeln gemäß § 1 StVO),
Vorschriften zur Geschwindigkeit (§ 3 StVO),
Vorschriften zum Abstand (§ 4 StVO),
Vorschriften zur Vorfahrt (§ 8 StVO) sowie
Vorschriften zum Halten und Parken (§ 12 StVO).
In den Anhängen sind die Verkehrszeichen klassifiziert und erklärt, genauso wie andere Verkehrseinrichtungen auf deutschen Straßen (bspw. Leitpfosten oder die rot-weißen Richtungstafeln in Kurven).
Im Straßenverkehrsgesetz (StVG) sind vor allem die Grundlagen des Rechtsgebiets definiert. Es enthält u. a. die Vorschriften zur verpflichtenden Kfz-Haftpflichtversicherung, zum Umgang mit dem Punktekatalog in Flensburg (d. h. wie und wann Punkte eingetragen, verwaltet und gelöscht werden) sowie zum Fahrzeugregister (dieses enthält Daten zu allen in Deutschland zugelassenen Kfz).
Das Verkehrsrecht setzt sich zum großen Teil aus verschiedenen Verordnungen zusammen.
Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) dagegen regelt vor allem technische, aber auch formale Aspekte. Hier geht es um die Voraussetzungen von Fahrzeugen, um für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen zu werden. Allerdings soll die StVZO abgebaut und in andere Verordnungen überführt werden.
Eine davon ist die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Diese stellt die Nachfolgeregelung von Teil A der StVZO dar. Sie setzt sich vor allem damit auseinander, welche Personen zum Straßenverkehr zugelassen werden (bspw. Mindestalter, Einteilung in Fahrerlaubnisklassen etc.)
Die Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) hat und soll im weiteren Verlauf die zulassungstechnischen Teile der StVZO ersetzen.
Die verschiedenen Bußgeldkataloge
Die StVO hat aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klassifizierung für jede Verkehrsituation und die entsprechenden Verstöße eigenständige Bußgeldkataloge festgelegt. So gibt es zum Beispiel einen eigenen Bußgeldkatalog für Tempoüberschreitungen, bei dem sich die Bußgeldhöhe und Punktevergabe durchaus unterscheiden kann. Denn es macht einen großen Unterschied, ob jemand nur 10 km/h schneller als erlaubt gefahren ist oder ob jemand innerhalb von geschlossenen Ortschaften mit über 50 km/h zu viel geblitzt wurde. Im letztgenannten Fall hat dies laut aktuellem Bußgeldkatalog ein Fahrverbot für den Verkehrssünder zur Folge. Nachfolgend werden die wichtigsten Bußgeldkataloge in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Bußgeldkataloge für folgende Bereiche
Abstand Polizeikontrolle
Alkohol & Drogen Sicherheitsvorschriften
Ampel Straßenverkehrsregeln & Verkehrsschilder
Autobahnen & Kraftfahrtstraßen Überholen
Beleuchtung & Warnzeichen Umweltschutz
Geschwindigkeit Unfall
Halten & Parken Vorfahrt
HU/TÜV & Technik Wenden, Abbiegen, Rückwärtsfahren
Auf Bussgeldkatalog.net gibt es zahlreiche Seiten, die zu den einzelnen Bußgeldkatalogen nützliche Informationen bieten. Diese werden ständig aktualisiert, so dass sich die Autofahrer jederzeit über entsprechende Bußgelder und das Punktesystem informieren können. Zudem erhalten Verkehrssünder Hinweise darauf, welche Verstöße zu Fahrverboten führen.
Top Five – Die häufigsten Verkehrsverstöße in Deutschland
Statt von Vergehen wird im Bußgeldkatalog von Verstößen gesprochen. Vergehen bezeichnen eine Straftat, Verstöße eine Ordnungswidrigkeit.
Ein Malheur im Straßenverkehr passiert häufig und ehe sich der Fahrer versieht, liegt ein Bußgeldbescheid im Briefkasten. Wer in Deutschland gegen die Bestimmungen der StVO verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen. Je nach Ausmaß und Schwere des Verstoßes wird entweder eine Verwarnung ausgesprochen, ein Bußgeld verhängt, ein Eintrag in die Flensburger Datenkartei vorgenommen oder im schlimmsten Fall sogar die Fahrerlaubnis entzogen. Mit welchen Sanktionen bei den entsprechenden Verkehrsordnungswidrigkeiten genau zu rechnen ist, kann dem aktuellen Bußgeldkatalog entnommen werden. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die Top 5 der häufigsten, kostenpflichtigen Verstöße deutscher Autofahrer, die anhand von statistischen Erhebungen des Kraftfahrt-Bundesamtes evaluiert wurden.
In Deutschland werden die meisten Bußgeldbescheide für falsches Parken und Missachtung des Halteverbotes verhängt beziehungsweise ausgestellt. Die Verstöße reichen dabei von Parken ohne gültigen Parkschein bis hin zu unrechtmäßigem Halten in einer gekennzeichneten Halteverbotszone. Fast jeder Autobesitzer ist sicherlich mit Ordnungshütern in Berührung gekommen, die ihnen aufgrund eines Parkverstoßes einen Bußgeldbescheid bzw. ein “Knöllchen” ausgehändigt haben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass durch diesen Verkehrsverstoß das meiste Geld in die Staatskassen gelangt. Der Verstoß des Falschparkens wird häufig von Autofahrern banalisiert, da sie in diesem Fall keinen Eintrag ins Flensburger Kfz-Register befürchten müssen. Stattdessen erwartet den Verkehrssünder laut Bußgeldkatalog eine Verwarn- bzw. Bußgeld zwischen 10 bis 35 Euro, welches mit dem Inkrafttreten des neuen Bußgeldkataloges im Mai 2014 auch nicht erhöht wird.
Ob Termindruck, Gedankenlosigkeit oder das Übersehen der Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Verkehrsschild – die Gründe für einen Verstoß hinsichtlich der Geschwindigkeitsrichtlinien sind vielfältig. Autofahrer werden geblitzt und es hagelt, je nach Ausmaß der Überschreitung, Bußgelder, Punkte und im Ernstfall sogar ein Fahrverbot. Der Bußgeldrechner 2019 gibt mit seinen aktualisierten Bußgeldtabellen Aufschluss über die geforderten Bußgelder. Diese sind auch davon abhängig, ob die Ordnungswidrigkeiten außerhalb oder innerhalb von geschlossenen Ortschaften passiert sind. Innerorts werden Temposünder strenger sanktioniert, weil hier aufgrund der höheren Verkehrsdichte ein größeres Unfallpotential herrscht. Die Geschwindigkeitsüberschreitung gehört zu den häufigsten Ordnungswidrigkeiten in Deutschland. Allein der berühmte Blitzer auf der A2 am Bielefelder Berg löste im Jahr 2016 laut Angaben der Geschäftsleitung für Verkehrsordnungswidrigkeiten des Ordnungsamtes Bielefeld 124.335 Mal aus. Das sind rund 340 Verstöße am Tag.
Der Bußgeldkatalog berücksichtigt sehr viele verschiedene Situationen im Verkehr.
Der Verstoß der Vorfahrtsmissachtung landet in unserer Top 5 auf dem dritten Platz, da laut statistischen Erhebungen des Kraftfahrt-Bundesamtes viele Autofahrer Probleme mit der Einhaltung der Vorfahrtsbestimmungen haben. Dabei bietet die StVO zahlreiche Hilfestellungen, die auf die Vorfahrtsregeln hinweisen. Dazu zählen Verkehrsschilder, wie zum Beispiel das Stoppschild, aber auch die Rechts-vor-Links-Regelung, sofern keine Schilder oder Ampeln das Vorfahrtsrecht bestimmen.
Trotz dieser Hinweise zum richtigen Fahrverhalten in Vorfahrtssituationen kommt es immer wieder zu Verstößen im Zusammenhang mit den Vorfahrtsregeln, die je nach Schweregrad und Auswirkungen unterschiedliche Sanktionen zur Folge haben. Ein Bußgeldbescheid kommt aber – sofern der Verkehrssünder ertappt wurde – in jeden Fall auf diesen zu.
Das Nichteinhalten des verkehrsrechtlich festgelegten Sicherheitsabstandes zum vorausfahrenden Fahrzeug stellt eine erhebliche Verkehrsgefährdung dar und ist deshalb auch stets mit einem entsprechenden Bußgeld verbunden. Insbesondere auf Autobahnen und Kraftfahrtstraßen ist ein Mindestabstand von einer halben Tachogeschwindigkeit in Metern unumgänglich, denn andernfalls kann es zu folgenschweren Unfällen kommen. Daher ist gerade außerhalb von geschlossenen Ortschaften viel Vorsicht geboten, da sich immer wieder Drängler rechtswidrig freie Fahrt verschaffen wollen. Diese müssen laut aktuellem Bußgeldkatalog bei Missachtung des Sicherheitsabstandes mit empfindlichen Sanktionen rechnen, die bei hohen Geschwindigkeiten sogar zu einem Fahrverbot führen können. Innerhalb von geschlossenen Ortschaften gilt die Abstandsregel, dass der notwendige Mindestabstand mit der Strecke gleichzusetzen ist, die in einer Sekunde mit dem Fahrzeug zurückgelegt wird. Als Faustformel gelten hier drei Pkw-Längen (etwa 15 Meter) als ausreichend.
Leider gehören auch falsche Überholvorgänge sowie das unerlaubte Überholen beim gekennzeichneten Verbot statistisch betrachtet zu den häufigsten Verstöße deutscher Verkehrsteilnehmer. Dieses verkehrsrechtliche Fehlverhalten provoziert unzählige Bußgeldbescheide. Die Bußgelder unterscheiden sich massiv in der Höhe und reichen von etwa 20 Euro Bußgeld für kleinere Verstöße während des Überholvorganges bis hin zu 100 Euro Bußgeld für das Überholen bei unklarer Verkehrslage, zum Beispiel in einer Kurve und einer daraus resultierenden Sachbeschädigung. In diesem Fall sind auch Punkte in Flensburg zu erwarten, da falsches Überholen eine starke Verkehrsgefährdung mit sich bringt. Daher sollten Überholverbote in jedem Fall eingehalten werden, um Sach -und Personenschäden entgegenzuwirken.
Der Bußgeldrechner 2019 hilft weiter
Bei Bußgeldfragen hilft der Bußgeldrechner weiter
Auf Bussgeldkatalog.net gibt es viele nützliche Informationsseiten zum Thema Bußgeldkatalog 2019 und aktuelle Bußgeldtabellen.
Der Bußgeldrechner ist besonders dann hilfreich, wenn Autofahrer aufgrund eines größeren Verstoßes gegen die StVO ein Fahrverbot befürchten müssen und vor der Zusendung des Bescheides Gewissheit haben wollen.
Die Vorteile vom neuen Bußgeldkatalog: Einfachheit und Übersichtlichkeit
Vom neuen Bußgeldkatalog 2019 mit seinem überarbeiteten Punktesystem erhoffen sich Experten für alle Autofahrer, insbesondere in Hinsicht auf die Sicherheit im Straßenverkehr, zahlreiche Vorteile. Das gegenwärtige Punktesystem zeichnet sich vor allem durch seine Einfachheit und Übersichtlichkeit aus. Einerseits sorgen die Gesetzgeber durch die Reduzierung der Punkte für mehr Transparenz, andererseits besteht die Hoffnung, durch den aktuellen Punktekatalog auch Verkehrssünder abzuschrecken. Welche Vorteile das gegenwärtige Punktesystem bietet, erfahren Sie hier in Kürze:
Das Punktesystem ist transparent und leicht verständlich.
Der neue Bußgeldkatalog ist für alle Verkehrsteilnehmer gerechter.
Die Maximalgrenze von 8 Punkten und der damit verbundene Entzug der Fahrerlaubnis soll Wiederholungstäter abschrecken.
Das neue System soll das Fahrverhalten verbessern und das Unfallrisiko dadurch minimieren (Erhöhung der Sicherheit).
Doch es gibt nicht nur Vorteile, die der neue Bußgeldkatalog 2019 erzeugt, sondern auch einige Kritikpunkte. Experten rechnen damit, dass es zu deutlich mehr Fahrerlaubnis-Entzügen pro Jahr kommt und Fahrverbote berufsbedingt zu existentiellen Problemen führen können. Viele Betroffene versuchen in einem solchem Fall, die auferlegten Sanktionen abzumildern und erhoffen sich durch eine erhöhte Geldbuße, das Fahrverbot zu umgehen. Doch dieses fällt nur weg, wenn eine drohende Existenzvernichtung nachgewiesen werden kann. Jedoch ist dieser Nachweis in der Praxis – selbst mit der Unterstützung von Verkehrsanwälten – oftmals schwer umzusetzen.
Wann Sie den Führerschein abgeben müssen
Gemäß Bußgeldkatalog für Alkohol und Drogen wird bereits beim ersten Verstoß gegen die 0,5-Promillegrenze ein Fahrverbot verhängt.
Die für viele Fahrer drastischste Sanktion im Bußgeldkatalog stellt das Fahrverbot dar. Die Rechtsgrundlage hierfür bildet § 25 des StVG. Dabei muss der Täter ein bis drei Monate seinen Führerschein bei der zuständigen Bußgeldstelle abgeben. Nach Ablauf der Frist kann der Betroffene seinen “Lappen” abholen und ist sofort wieder berechtigt, ein Fahrzeug zu führen.
Auch im Verkehrsstrafrecht kann ein Fahrverbot (gemäß § 44 StGB) verhängt werden. Dies kann zwischen einem und sechs Monaten betragen. Es wird mit der Rechtskraft des Urteils wirksam – hier darf der Betroffene demnach ab sofort kein Fahrzeug mehr führen.
In beiden Fällen ist jedoch nicht die Fahrerlaubnis an sich entzogen. Diese Sanktion wird Entzug der Fahrerlaubnis genannt und unterscheidet sich zum einen in der Dauer von dem “herkömmlichen” Fahrverbot (der Entzug der Fahrerlaubnis kann zwischen einem halben Jahr und lebenslang betragen) und zum anderen in der Verfahrensweise der Rückerteilung der Fahrerlaubnis. So muss der Betroffene in diesem Fall nach einer gewissen Sperrfrist den Führerschein neu beantragen. Dafür ist in der Regel seine Fahreignung zu beweisen, etwa durch die erfolgreiche Absolvierung einer MPU. In einigen Fällen, wenn eine langjährige Sperrfrist verhängt wurde, wird vom Antragsteller eine neue Fahrprüfung verlangt.
Ausnahmeregelungen für Ersttäter und Wiederholungstäter
Führerschein abgeben: Gemäß Verkehrsrecht in Deutschland gibt es hier Sonderregeln für Erst- und Wiederholungstäter.
Ein Fahrverbot kann in Einzelfällen mittels eines erfolgreichen Einspruchs gegen den Bußgeldbescheid abgewendet werden, wenn der Betroffene sich als unschuldig erweist. Es kann aber auch in eine höhere Geldbuße umgewandelt werden, wenn die Sanktion für diesen besonders schwer wiegen sollte, etwa weil schwere persönliche Probleme damit einhergehen. Sollte es sich bei dem Täter um einen Ersttäter handeln – als ein solcher gelten Sie, wenn Sie sich innerhalb der letzten 24 Monate nichts haben zu schulden kommen lassen -, können Sie von einer Sonderregelung profitieren. Während bei anderen Verkehrssündern das Fahrverbot sofort wirksam wird, können Sie den Beginn desselben selbst festlegen. Sie haben nämlich die Möglichkeit, Ihren Führerschein an einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb einer viermonatigen Frist abzugeben.
Wiederholungstäter haben diese Option nicht. Zudem müssen Sie insbesondere bei einer schweren Geschwindigkeitsübertretung mit strengeren Sanktionen rechnen. Wer innerhalb eines Jahres zweimal mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss beim zweiten Mal ein Fahrverbot antreten. Andernfalls würde es ein Fahrverbot innerorts erst ab 31 km/h zu schnell geben und außerorts erst ab 41 km/h zu schnell.

References: § 3
 § 23
 § 17
 § 1
 § 25
 § 44