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Timestamp: 2020-08-07 23:40:28+00:00

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AG Darmstadt verurteilt kurz und knapp den bei der HUK-COBURG versicherten Unfallverursacher zur Zahlung der von der HUK-COBURG gekürzten Sachverständigenkosten mit Urteil vom 16.12.2016 – 304 C 279/16 -. | Captain HUK
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VIII. Zivilsenat des BGH urteilt zur Darlegungslast- und Beweiserleichterung im Rahmen des § 287 ZPO mit Urteil vom 10.7.2002 – VIII ZR 58/00 -. →
zum heutigen Vatertag stellen wir Euch ein kurz und knapp abgehandeltes Urteil des Amtsgerichts Darmstadt vom 16.12.2016 vor. Wieder einmal hatte die HUK-COBURG Allgemeine Versicherung AG die berechneten – und überdies noch bezahlten – Sachverständigenkosten nach einem von ihrem Versicherungsnehmer verursachten Verkehrsunfall gekürzt, dessen volle Haftung unbestritten ist. Nachdem die HUK-COBURG vorgerichtlich nicht gewillt oder in der Lage war, den vollständigen Schadensersatz zu leisten, nahm der Geschädigte folgerichtig den Versicherungsnehmer der HUK-COBURG in Anspruch. Die HUK-COBURG trat dann in dem gegen den Versicherungsnehmer rechtshängig gemachten Schadensersatzprozess auch noch als Nebenintervenientin auf Seiten des beklagten Unfallverursachers bei. Dadurch verteuerte sich der Rechtsstreit auch noch. Letztlich half das dem beklagten Versicherungsnehmer nicht. Er wurde verurteilt zur Zahlung des Betrages, den die HUK-COBURG nicht gewillt war als Schadensersatz zu leisten. Da hat die HUK-COBURG Ihrem Versicherten wieder einmal ein guten Dienst erwiesen, indem sie diesen mit einem Rechtsstreit überziehen ließ, statt sich mit Ihrem blanken Schild schützend vor den Versicherungsnehmer zu stellen und diesen von den Schadensersatzverpflichtungen freizuhalten. Aber so ist sie nun mal: die HUK-COBURG. Lest selbst das kurz und richtig abgehandelte Urteil des AG Darmstadt vom 16.12.2016 und gebt dann bitte Eure Kommentare ab.
Aktenzeichen: 304 C 279/16
des Herrn R. M. aus B.
Herrn P. F. aus S.
HUK Coburg Allgemeine Versicherungs-AG, Bahnhofsplatz 1, 96442 Coburg
hat das Amtsgericht Darmstadt durch den Richter am Amtsgericht K. im vereinfachten Verfahren nach § 495 a ZPO am 16.12.2016 für Recht erkannt:
Die beklagte Partei wird verurteilt, an die klagende Partei 370,80 € nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 30.6.2015 zu zahlen.
Die klagende Partei hat gegen die beklagte Partei einen Anspruch auf Zahlung von restlichen Sachverständigenkosten in Höhe von 370,80 € aus § 18 Abs. 1 StVG.
Das Gericht schätzt den durch die erforderliche Erstellung des Schadensgutachtens beim Kläger entstandenen Schaden gem. § 287 ZPO auf 1.308,80 €.
Die Kostenentscheidung folgt aus § 91 ZPO, die Entscheidung zur vorläufigen Vollstreckbarkeit aus §§ 708 Nr. 11, 711, 713 ZPO.
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References: BGH 
 § 287
 § 495
 § 18
 § 287
 § 91