Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4078.htm
Timestamp: 2018-11-21 08:45:39+00:00

Document:
4.078 Mauchenmühle
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet »Mauchenmühle« vom 15.Juli 1980 (GBl. v. 30.09.1980, S. 566).
Auf Grund von § 21 und § 58 Abs.2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz -NatSchG) vom 21.Oktober 1975 (GBI. S. 654) wird verordnet:
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Eberhardzell im Landkreis Biberach und der Stadt Bad Wurzach im Landkreis Ravensburg werden zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet führt die Bezeichnung »Mauchenmühle«.
(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 11,6279 ha. Es umfaßt auf Gemarkung Mühlhausen, Gemeinde Eberhardzell, die Flurstücke 363, 365 und 366, die Feldwege 308 und 364 soweit sie zwischen den Flurstücken 365 und 366 bzw. 363 und 365 liegen sowie auf der Gemarkung Unterschwarzach, Stadt Bad Wurzach, das Flurstück 947.
(2) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 26. Februar 1980 im Maßstab 1:2500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, gekennzeichnet und rot angelegt. Die Verordnung mit Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen als höhere Naturschutzbehörde in Tübingen verwahrt; Ausfertigungen befinden sich bei den Landratsämtern Biberach und Ravensburg als untere Naturschutzbehörden. Die Verordnung mit Karte kann während der üblichen Sprechzeiten eingesehen werden.
Schutzzweck ist die Erhaltung des naturhaften und landschaftlich reizvollen Quellhanges sowie der Riedlandschaft bei der Mauchenmühle und der hier vorkommenden seltenen Pflanzen‑ und Tiergesellschaften.
10. zu zelten, zu lagern, Wohnwagen, sonstige Fahrzeuge öder Verkaufsstände aufzustellen;
2. für die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang mit der Maßgabe, daß durch die Bewirtschaftung der Riedwiesencharakter erhalten bleiben muß;
Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Naturschutzgesetzes handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 und § 5 Nr. 2 und 3 dieser Verordnung verbotene Handlung vornimmt.
TÜBINGEN, den 15. Juli 1980

References: § 21
 § 58
 § 2
 § 64
 § 4
 § 5