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Timestamp: 2020-02-18 19:23:02+00:00

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Heiligen Schrift | Thomas Blechschmidt – Political author
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TToG I § 145
§ 145. The scripture says not a word of their rulers or forms of government, but only gives an account, how mankind came to be divided into distinct languages and nations, and therefore it is not to argue from the authority of scripture, to tell us positively, fathers were
their rulers, when the scripture says no such thing; but to set up fancies of one’s own brain, when we confidently aver matter of fact, where records are utterly silent. Upon a like ground, i. e. none at all, he says, that they were not confused multitudes without heads and governors, and at liberty to choose what governors or governments they pleased.
§ 145. Die Bibel sagt kein Wort über Herrscher oder Regierungsformen, sondern gibt nur einen Bericht, wie sich die Aufteilung der Menschheit in verschiedene Sprachen und Völker zugetragen hat. Daher ist es keine Schlussfolgerung aus der Autorität der Heiligen Schrift, wenn er uns mit Bestimmtheit einreden will, ihre Väter wären ihre Herrscher gewesen, während die Bibel nichts davon erwähnt. Wenn wir dreist als Tatsachen hinstellen, was Aufzeichnungen völlig verschweigen, nennen wir das Phantasien im eigenen Hirn bilden.
Mit ähnlicher Begründung, also gar keiner, behauptet er: Bei ihnen handelte es sich nicht um verstörte Massen ohne Führer und Regenten oder mit der Freiheit, Führer und Regenten nach Belieben zu wählen.
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TToG I § 55
§ 55. But grant that the parents made their children, gave them life and being, and that hence there followed an absolute power. This would give the father but a joint dominion with the mother over them: For nobody can deny but that the woman hath an equal share, if not the greater, as nourishing the child a long time in her own body out of her own substance; there it is fashioned, and from her it receives the materials and principles of its constitution:
And it is so hard to imagine the rational soul should presently inhabit the yet unformed embryo, as soon as the father has done his part in the act of generation, that if it must be supposed to derive anything from the parents, it must certainly owe most to the mother. But be that as it will, the mother cannot be denied an equal share in begetting of the child, and so the absolute authority of the father will not arise from hence.
Our author indeed is of another mind; for he says, we know that God at the creation gave the sovereignty to the man over the woman, as being the nobler and principal agent in generation, Observations, 172. I remember not this in my Bible; and when the place is brought where God at the creation gave the sovereignty to man over the woman, and that for this reason, because he is the nobler and principal agent in generation, it will be time enough to consider, and answer it.
But it is no new thing for our author to tell us his own fancies for certain and divine truths, though there be often a great deal of difference between his and divine revelations; for God in scripture says, his father and his mother that begot him.
§ 55. Gegeben sei, die Eltern wären Schöpfer ihrer Kinder, sie gaben ihnen Leben und Dasein und das daraus folge eine absolute Macht, so wurde dem Vater nicht mehr als eine mit der Mutter gemeinsame Herrschaft über sie gewährt.
Wer wollte leugnen, dass die Frau einen Gleichen, wenn nicht größeren Teil daran hat, da sie das Kind lange Zeit im eigenen Körper von der eigenen Substanz ernährt. Dort erhält es Form, von ihr bekommt es die Stoffe und die Anfänge seiner körperlichen Natur: Es ist zu schwer sich vorzustellen, die vernünftige Seele halte in dem noch ungeformten Embryo Einzug, sobald der Vater seinen Teil im Zeugungsakt verrichtet hat.
Will man annehmen, etwas zumindest stamme von den Eltern her, muss dies sicherlich zum größten Teil der Mutter zu verdanken sein. Wie dem auch sei, ein gleicher Anteil der Mutter an der Zeugung des Kinds kann schlecht geleugnet werden. Auf diesem Weg wird auch keine absolute Macht des Vaters herzuleiten sein.
Unser Autor ist freilich anderer Meinung. Er behauptet, „wir wissen, das Gott bei der Schöpfung dem Mann die Oberhoheit über die Frau gab, weil dieser der edlere und hauptsächlich Handelnde bei der Zeugung ist“ (O. 172). Ich erinnere mich an kein solches Geschwätz in meiner Bibel. Sollte die Stelle vorgezeigt werden, an der Gott aus diesem Grund bei der Schöpfung dem Mann Oberhoheit über die Frau verleiht, und das, „weil er der edlere und hauptsächlich Handelnde bei der Zeugung ist“, wird es noch immer früh genug sein, darüber nachzudenken und es zu beantworten.
Es ist ja nun nichts Neues bei unserem Autor, uns seine eigenen Fantasien als gewisse und göttliche Wahrheiten aufzutischen, selbst wenn der Unterschied zwischen seinen und den göttlichen Offenbarungen auch noch so groß sei. Gott aber verkündet in der Heiligen Schrift: „sein Vater und seine Mutter, die ihn zeugten.“
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References: § 145

§ 145

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 § 55

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