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Timestamp: 2017-01-19 06:11:47+00:00

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Bildungs- und Wissensbilanz 2011_12 by Pädagogische Hochschule Steiermark - issuu
2011 _12
P채dagogische Hochschule Steiermark
8010 Graz, Hasnerplatz 12 (erreichbar 체ber die Graz-Linien 4 und 5)
Tel.: +43 316 8067 0, E-Mail: office@phst.at, www.phst.at
lll P채dagogische Hochschule Steiermark lll
BildungsBilAnz 2011 / 2012
arbeitskreis fĂźr Gleichbehandlungsfragen
Ă&#x2013;sterreichische HochschĂźlerschaft
Mitarbeiter(innen)verzeichnis
P채dagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll
l HOcHScHUlRat
HR Dipl.-Ing. LSI Wolfgang Gugl l Vorsitzender
HOL Dipl.-P채d.in Elisabeth Meixner
lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark
l aUFGaBen
l ScHWeRPUnKte 2011/12
Der Hochschulrat ist ein Kollegialorgan mit Kontroll-, Steuerungs- und aufsichtsfunktion. er nimmt aufgrund umfassender Kenntnisse, erfahrungen und Kompetenzen seiner fünf
Mitarbeiter die aufgabe wahr, einen qualitätsvollen Beitrag
zur erreichung der Ziele und aufgaben der Pädagogischen
Hochschule Steiermark (PHSt) zu leisten.
Gemäß Hochschulgesetz ist es aufgabe des Hochschulrates,
die Rektorin-/Rektor-Funktion und die Vizerektorin-/Vizerektor-Funktionen auszuschreiben sowie das auswahlverfahren
durchzuführen und Dreiervorschläge für die Bestellung
durch das zuständige Regierungsmitglied zu erstellen.
Dies war für die mit 1. Oktober 2012 beginnende neue fünfjährige Funktionsperiode der Rektoratsmitglieder rechtzeitig
Der Hochschulrat hat folgende aufgaben:
– ausschreibung der Funktion des Rektors bzw. der Rektorin
sowie Durchführung des auswahlverfahrens und erstellung
eines Dreiervorschlags für die Bestellung durch das zuständige Regierungsmitglied,
– Zuordnung von aufgabengebieten zu den Funktionen der Vizerektoren bzw. Vizerektorinnen auf Vorschlag des Rektors
bzw. der Rektorin,
– Festlegung von ausbildungsinhalten für die curricula,
– Beschlussfassung über den Organisationsplan,
– Genehmigung der Satzung und der Geschäftsordnung,
– Stellungnahme zur beabsichtigten Betrauung mit der leitung eines Instituts der PHSt gemäß § 16 Hochschulgesetz,
– Beschlussfassung über den Ziel- und leistungsplan der
PHSt und Weiterleitung an das zuständige Regierungsmitglied zur Genehmigung,
– Beschlussfassung über den jährlichen Ressourcenplan der
– Berichtspflicht an das zuständige Regierungsmitglied bei
schwerwiegenden Rechtsverstößen von Hochschulorganen
sowie bei Gefahr eines schweren wirtschaftlichen Schadens.
Die ausschreibungen erfolgten am 27. September 2011.
Daran schloss sich ein mehrstufiges auswahlverfahren mit
einem öffentlichen Hearing am 9. Jänner 2012. Mitte März
2012 übermittelte der Hochschulrat die Dreiervorschläge für
alle Rektoratsfunktionen an Frau Bundesministerin
Dr.in claudia Schmied und von dieser wurden im Juli 2012 die
Bestellungen mit Wirksamkeit ab 1. Oktober 2012 vorgenommen:
– Rektorin: Mag.a Dr.in elgrid Messner
– Vizerektorin: Mag.a Dr.in Regina Weitlaner
– Vizerektor: Mag. DDr. Walter Vogel
aus den laufenden, dem Hochschulrat übertragenen Verantwortungen und Verpflichtungen sind die Genehmigung
des alljährlich zu erstellenden Ziel- und leistungsplanes wie
auch die Befassung mit vier vorgelegten curricula hervorzuheben.
eine fortwährende aufgabe war und ist die teilnahme des
Hochschulrates am Diskussionsprozess der PädagogInnenbildung neU und deren Umsetzung. In welchem Modell auch
immer, nimmt der Hochschulrat dabei uneingeschränkt die
Interessen der PHSt wahr.
l ReKtORat
Mag.a Dr.in Elgrid Messner l Rektorin der PHSt seit 1. Oktober 2012
Mag. Dr. Herbert Harb l Rektor der PHSt bis 30.09.2012
Dr.in elgrid Messner
Dr. Herbert Harb
l eIn JaHR FRUcHtBaReR KOOPeRatIOnen UnD eIGenStänDIGeR leIStUnGen
Das Studienjahr 2011/2012 war das letzte Jahr des Gründungsrektorats der Pädagogischen Hochschule Steiermark.
Dies hielt den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Rektor
Dr. Herbert Harb und die Vizerektorinnen HR Mag.a Renate
Gmoser und Dr.in Regina Weitlaner nicht davon ab, zwei
neue wichtige Schwerpunkte für die Weiterentwicklung des
Hauses zu setzen: die ausweitung internationaler, nationaler
und regionaler Kooperationen und erste Vorbereitungen auf
die Reform der PädagogInnenbildung in Österreich.
auf regionaler ebene erfuhr vor allem die Zusammenarbeit
der PHSt mit der Karl-Franzens-Universität, der KPH Graz
und der PH Burgenland neue Impulse. Gemeinsam wurde z.B. im auftrag des BMUKK ein Master-lehrgang für
Mentorinnen und Mentoren konzipiert, die neulehrer/innen
an Praxisschulen durch die Berufseinstiegsphase begleiten.
Diese gemeinsame Weiterbildungsmaßnahme wurde mit
Beginn des Studienjahres 2012/2013 gestartet.
Weiters beteiligte sich die PHSt am Start der „Steirischen
Hochschulkonferenz“, die die bewährte Zusammenarbeit
zwischen den neun steirischen Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen vertieft und dem
steirischen tertiären Bildungssektor zu einem deutlich sichtbaren gemeinsamen auftritt verhilft. Im Winter 2012/2013
konnte ich als neue Rektorin der PH Steiermark drei Monate
lang den Vorsitz übernehmen und die arbeit fruchtbringend
auf nationaler ebene beteiligten sich Mitarbeiter/innen des
Hauses an Steuergruppen und arbeitsgruppen des BMUKK,
in welchen die PädagogInnenbildung neU vorbereitet
wurde. Gleichzeitig wurde die einrichtung eines Bundeszentrums für Migration, Interkulturalität und Mehrsprachigkeit
an der PHSt eingeleitet. Seit Oktober 2012 ist es an der PHSt
verankert und koordiniert alle einschlägigen aktivitäten aller
Pädagogischen Hochschulen.
auf der internationalen ebene ist im Besonderen das
Peer-Review-Verfahren hervorzuheben, dem sich die PHSt
im Rahmen ihrer eRaSMUS-Kooperation mit dem catholic
teacher training college „Hogeschool Katholieke PaBO
Zwolle“ unterzog und das der Pädagogischen Hochschule
Steiermark u.a. attestiert, „sehr gut im Stande“ zu sein, „ein
gutes curriculum zu entwerfen und zu gestalten.“
In der Personalentwicklung wurden deutliche Zeichen in
Richtung auf die durch die PädagogInnenbildung neU steigenden anforderungen gesetzt, u.a. durch die teilnahme der
PHSt am Doktorats- und Habilitationsstipendienprogramm
des BMUKK und durch die Durchführung einer Potenzialanalyse der personellen Ressourcen für eine Umsetzung der
neuen ausbildung.
Ich danke meinem Vorgänger, Rektor Dr. Herbert Harb, der
im Berichtszeitraum die Verantwortung für die Pädagogische
Hochschule Steiermark trug, vor allem für die vorausblickende Umsicht, mit der er an der größten steirischen Institution
der lehrer/innenbildung Vorbereitungen für die kommenden
Reformen traf.
elgrid Messner, Rektorin
Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll
l a YeaR OF FRUItFUl cOllaBORatIOnS anD InDIVIDUal accOMPlISHMentS
the academic year 2011/2012 was the final year for the
“founding rectorate” at the University of teacher education,
Styria. However this did not hinder Rector Dr. Herbert Harb,
and Vice-Rectors Mag. Renate Gmoser and Dr. Regina Weitlaner from pursuing two new and important areas regarding
further development at our university. these two areas were
at that time: enhancing international and regional collaborations and beginning the initial preparations concerning the
reformation of teacher education in austria.
collaborations between the University of teacher education, Styria, Karl-Franzens University, the catholic teacher
training college, Graz and the University of teacher education, Burgenland allowed for new innovations at the regional
level. together, on behalf of the Ministry of education, a new
course such as the Master’s Degree Mentoring Program for
supporting new teachers at the beginning of their professional careers was conceived. this collaborative further education program was launched in the academic year 2012/2013.
Furthermore, the University of teacher education, Styria
took part in the “Styrian University conference”. the proven
collaboration between the nine Styrian universities, universities of applied sciences and universities of education was
intensified, and helped the Styrian higher-level of education
achieve a significantly visible joint appearance. In the winter
of 2012/2013, I was able to take over as the new rector of the
University of teacher education - Styria, and in those three
months continued with the ongoing fruitful work that had
been previously done.
looking at the national level, some of our university’s faculty
and staff had taken part in steering committees and working teams from the BMUKK. these committees and teams
worked on redesigning teacher education. at the same time,
the center for Migration, Interculturalism and Multilingualism
was introduced at our university. the University of teacher
education, Styria has also anchored and coordinated all
relevant activities concerning this special field in all of the
universities of education since October 2012.
looking at the international level, it is necessary to emphasize the peer-review procedures which were undergone as
part of the erasmus cooperation with the catholic teacher
training college “Hogeschool Katholieke PaBO Zwolle”. In
this report it was attested that the University of teacher education, Styria is “very capable” of “drafting and designing a
good curriculum.”
a clear course towards redesigning teacher education
in Styria was set in regards to staff development. Such
developments became evident through the participation in
doctorate and habilitation programs from the BMUKK as well
as through a potential analysis of the personnel resources
needed for the implementation of the new education program.
I would like to thank my predecessor, Rector Dr. Herbert
Harb, who carried the responsibilities of this university during the reporting period. He was able to look forward during
that time and worked collaboratively with major Styrian
institutions in preparation for redesigning and reforming
elgrid Messner, Rector
StanDORte (StanD 2011/12)
l HaSneRPlatZ – caMPUS
Der campus Hasnerplatz ist seit mehr als 100 Jahren das
Zentrum der steirischen lehrer(innen)bildung. Im altbau
befanden sich im Berichtszeitraum das Rektorat, die zentrale
Verwaltung sowie folgende Institute und Zentren:
– Institut 1: Forschung, Wissenstransfer und Innovation
– Institut 2: allgemeinbildende Pflichtschulen einschließlich
Vorschulstufe – ausbildung
– Zentrum 1: Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung
– Zentrum 2: nationale und internationale Bildungskooperation sowie Public Relations
Standort Hasnerplatz – campus
– Zentrum 3: Personalmanagement und Personalentwicklung
Weiters sind im altbau die Praxisvolksschule, die aula und
die Mensa untergebracht. Im neubau befinden sich die
Praxishauptschule und das
– Zentrum 5: It und Medien
l ORtWeInPlatZ
Standort Ortweinplatz
Der Standort Ortweinplatz beherbergt folgende Institute der
– Institut 4: allgemeinbildende Schulen: Sekundarstufe I
und II – Fortbildung
– Institut 6: Berufspädagogik – Fortbildung
– Institut 7: Schulentwicklung und Schulmangement
– Zentrum 4: Interdisziplinäres Zentrum für Fachdidaktik und
spezifische pädagogische Berufsfelder
l tHeODOR-KÖRneR-StRaSSe
am Standort theodor-Körner-Straße 38 befinden sich die
Studienbibliothek sowie folgende Institute:
– Institut 3: Vorschulstufe und Grundstufe – Fort- und Weiterbildung
– Institut 5: Berufspädagogik – ausbildung und schulpraktische Studien
Standort theodor-Körner-Straße
ORGanIGRaMM (StanD 2011 / 2012)
lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll P채dagogische Hochschule Steiermark
BIlDUnGSanGeBOte (StanD 2011/12)
l BacHelOR-StUDIenGänGe
l MaSteR-StUDIenGänGe
– lehramt für Volksschulen
„Gesundheitsförderung und Gesundheitspädagogik“
– lehramt für Hauptschulen / nMS
– lehramt für Sonderschulen / Integrationspädagogik
– lehramt für Polytechnische Schulen
– ernährungspädagogik
– Informations- und Kommunikationspädagogik
lehramt für den Fachbereich Information und
– Berufsschulpädagogik
– technisch-gewerbliche Pädagogik
l (HOcHScHUl-)leHRGänGe In DeR WeIteRBIlDUnG
Lehrgänge über 30 ECTS-Credits
Lehrgänge unter 30 ECTS-Credits
– Begabungsförderung und Potenzialentwicklung
(30 ectS, Dauer 3 Semester, Start WS 10 bis WS 11)
(21 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12)
– Bewegung und Sport an Berufsschulen
(30 ectS, Dauer 6 Semester, Start SS 09 bis WS 11)
– Gemeinsam gegen Gewalt
(8 credits, Dauer 2 Semester, Start WS 11 bis SS 12)
– englisch an Berufsschulen
(30 ectS, Dauer 6 Semester, Start SS 10 bis WS 12)
– Informatiklehrer/in für die Sekundarstufe I
(29 credits, Dauer 3 Semester, Start SS 11 bis SS 12)
– Frühe Bildung
(60 ectS, Dauer 5 Semester, Start WS 09 bis WS 11)
– Informatiklehrer/in für die Sekundarstufe II
(29 credits, Dauer 3 Semester, Start WS 10 bis WS 11)
– Hochschullehrgang Jugend- und Soziokulturarbeit
(60 ectS, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12)
– Mehrsprachigkeit in theorie und Praxis
(6 credits, Dauer 1 Semester, SS 12)
– lehrgänge für Drittfächer – erweiterung der lehrbefähigung
(43 ectS, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 13)
(15 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 11 bis SS 12)
– Prävention, Beratung und Förderung bei Rechenschwäche / Dyskalkulie
(14 credits, Dauer 2 Semester, Start WS 11 bis SS 12)
– Schulbibliothekarinnen und Schulbibliothekare
(12 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12)
– Schüler/innen- und Bildungsberatung
(14 credits, Dauer 4 Semester)
– Schulmanagement
(12 credits, Dauer 3 Semester, Start WS 11 bis WS 12)
– SelF (spielerisches, entdeckendes lernen und Forschen)
im Bildungsalltag
(6 credits, Dauer 2 Semester, Start WS 11 bis SS 12)
– Systemische Supervision und coaching für lehrer/innen
(20 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12)
– technische Werkerziehung in der Volksschule
– theater macht Schule
(28 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12)
– türkische Sprache und Kultur für lehrer/innen
(29 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12)
ZentRUM 1: QUalItätSManaGeMent UnD QUalItätSSIcHeRUnG
Rektor Mag. Dr. Herbert Harb l Zentrumsleiter
herbert.harb@phst.at
Im Fokus des Zentrums stand neben der laufenden Schulung der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter, der Durchführung
von Qualitätszirkel und der Überarbeitung der Prozesse vor
allem die Planung, Organisation und Durchführung der Peer
evaluierung an der PHSt.
Mag.a Dr.in Sonja Gögele l Qualitätsbeauftragte
sonja.goegele@phst.at
Tel. +43 316 8067 2101
E-Mail: z1@phst.at
Internet: http://z1.phst.at
Die PHSt konnte für die internationale Peer-evaluierung im
Sinne der HeV das catholic teacher training college Zwolle
(nl) für die Durchführung gewinnen. nach der erstellung des
Selbstevaluierungsberichts evaluierten die Peers vom
6. März bis 9. März 2012 in zahlreichen Gruppen- und einzelgesprächen die ausbildung und den Bereich Internationales.
Der Schlussbericht der Peers wurde im Juni 2012 an die
PHSt übermittelt und beinhaltet die Bestätigung, dass das
leitbild der PHSt gelebte Philosophie ist, die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter sowie die Studierenden inklusiv denken und
handeln und dass die Werte Diversität, Inklusion, Humanität
und Reflexivität auf allen ebenen des dynamischen Systems
PHSt gelebt werden.
als ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätsentwicklung
wurde an der PHSt ein Krisenmanagementsystem aufgebaut,
um in notfallsituationen adäquat reagieren zu können. Dazu
wurden interne Krisenkoordinationsteams für den systematischen (hypothetischen) Umgang mit akuten notfall- und
Krisensituationen an den drei Standorten implementiert und
in Kooperation mit Schulpsychologie und dem Roten Kreuz
Steiermark geschult. eine notfallmappe mit unterstützendem
Handlungsleitfaden, ablaufskizzen sowie checklisten für
Krisensituationen wurde erstellt.
ZentRUM 2: natIOnale UnD InteRnatIOnale BIlDUnGSKOOPeRatIOnen
Mag.a Susanne Linhofer l Zentrumsleiterin
susanne.linhofer@phst.at
Heiko Vogl, MA l Stellvertretender leiter
heiko.vogl@phst.at
Die tätigkeitsbereiche des Zentrums 2 nationale und internationale Bildungskooperation sowie Public Relations (Z2) sind
die Planung und Implementierung nationaler und internationaler Bildungskooperationen. Dazu zählen die Internationalisierung der Studienangebote und die Förderung der Mobilität von Studierenden, lehrenden und des administrativen
Personals im Sinne des europäischen Hochschulraumes und
entsprechend den anforderungen des Bologna-Prozesses
sowie die entwicklung einer effizienten Kommunikationsund Informationsstruktur nach innen und außen.
ein Schwerpunkt im Studienjahr 2011/12 war die von der
catholic teacher training college Zwolle (nl) durchgeführte
Peer-evaluation. Die ergebnisse der evaluation sprechen
deutlich für das hohe Qualitätsbewusstsein im Zentrum 2.
nach 10 Jahren „euroweek“ war die erste „come2graz“International Week ein großer erfolg. Gastdozenten und
-dozentinnen aus Belgien, litauen, den niederlanden,
Deutschland, tschechien, der türkei und aus thailand verbrachten eine Woche an der PHSt. neben 20 Gastvorträgen,
die von 330 Studierenden der PHSt besucht wurden, gab es
ein umfangreiches kulturelles Programm sowie zahlreiche
Gespräche zur Vernetzung der teilnehmenden Universitäten.
Tel. +43 316 8067 2200
E-Mail: z2@phst.at
Internet: http://z2.phst.at
Schwerpunkt im Bereich PR war der Relaunch der Website
der PHSt. Mit über 100.000 „Page-Views“ pro Monat ist die
neue Website der PHSt eines der attraktivsten Bildungsportale der Steiermark.
ZentRUM 3: PeRSOnalManaGeMent UnD PeRSOnalentWIcKlUnG
aufgrund der hohen nachfrage konnte der Basislehrgang
für Praxislehrerinnen und Praxislehrer zweimal angeboten
werden. Vierzig Praxislehrer/innen haben dieses Weiterbildungsangebot der Pädagogischen Hochschule Steiermark
in anspruch genommen. In dem dreisemestrigen lehrgang
werden Kompetenzen für die Begleitung und Beratung von
Studierenden im Rahmen der schulpraktischen Studien
vermittelt. Für 2012/13 ist ebenfalls eine neuerliche Durchführung geplant.
Richard Schulz-Kolland l Rektoratsbeauftragter
richard.schulz-kolland@phst.at
als eine weitere Maßnahme der Personalentwicklung wurde
die aRGe Bildungsforschung bei der Durchführung ihres
Fortbildungsangebots durch das Zentrum 3 unterstützt.
Im Bereich des Personalmanagements war das Studienjahr
von der Dienstrechts-novelle 2012 für die Pädagogischen
Hochschulen geprägt. nach ihrer Beschlussfassung im Parlament wurde sie im Bundesgesetzblatt I nr. 55/2012 am
14. Juni 2012 veröffentlicht. Die vorbereitenden und begleitenden arbeiten zur Dienstrechts-novelle stellten einen weiteren arbeitsschwerpunkt im Studienjahr 2011/12 dar. Dazu
ist auch eine umfangreiche Potenzialanalyse in Kooperation
mit dem Zentrum 1 hinsichtlich des eingesetzten lehrpersonals durchgeführt worden.
Tel. +43 316 8067 1007
E-Mail: z3@phst.at
ZentRUM 4: InteRDISZIPlInäReS ZentRUM FÜR FacHDIDaKtIK UnD
Mag.a Justina Flanschger l Zentrumsleiterin
justina.flanschger@phst.at
Die Hauptaktivitäten des Zentrum 4 sind auf nachfolgende
Bereiche ausgerichtet:
Elisabeth Pronegg l Fachbereichsleiterin
elisabeth.pronegg@phst.at
– Förderung und ausbau bestehender bzw. entwicklung
neuer netzwerke und Kooperationen
Mag. Dr. Günter Zechner l Fachbereichsleiter
guenter.zechner@phst.at
– Initiierung und Begleitung einer prozessorientierten entwicklung an Schulstandorten im Hinblick auf sprachliche
Gestaltung von motivierenden und förderlichen lernräumen
– neukonzeption von angeboten und lehrgängen in den
Bereichen Sprachenvielfalt / Mehrsprachigkeit, Radio als
lernraum und ÖKOlOG
– erste Schritte zur ÖKOlOG-PH
– Innovation und Impulsgebung für die lehrerinnen- und
lehrerbildung in fachdidaktischen Bereichen
– Mitarbeit im eU-Projekt PRI-ScI-net mit dem Ziel, forschendes lernen im Volksschulbereich zu etablieren
– Weiterer ausbau des modularen angebots Hochschuldidaktik zur Förderung der Professionalität der lehrenden
an der PHSt
– erweiterung des Projekts „Glück macht Schule“ mit aufbauenden angeboten, Unterstützung der teilnehmenden
Schulen über eine lernplattform und inhaltliche Weiterentwicklung in arbeitskreisen
Tel. +43 316 8067 2409
E-Mail: z4@phst.at
Internet: http://z4.phst.at/ und http://eak.phst.at/
– etablierung bundesweiter mehrtägiger Symposien in
Kooperation mit dem BMUKK zum thema „Interkulturalität und Mehrsprachigkeit in der schulischen Praxis“, mit
ÖZePS zum thema „Gelungene Praxis sozialen lernens
in Sekundarstufe I und II“, mit dem Institut Berufspädagogik / Studiengang ernährungspädagogik aktuelle fachdidaktische Schwerpunkte – Programmschiene VIta-cult
– erweiterung des angebots der elternakademie mit Veranstaltungen außerhalb von Graz
Martin Teufel l Zentrumsleiter
Mag. Thorsten Jarz l Zentrumsleiterstellvertreter
thorsten.jarz@phst.at
Für alle Bereiche der lehre wird eine ständig auf dem aktuellen Stand gehaltene lernplattform (Moodle) betrieben und
laufend mit Zusatzmodulen erweitert. Die lernplattform wurde im Sommer 2012 auf die aktuelle Version 2.3 aktualisiert.
Zusammenführung der Benutzeraccounts der PHSt und
Mittels des lDaP (lightweight Directory access Protocol)
werden die Benutzeraccounts von PH-Online mit denen
der PHSt ständig synchronisiert. Damit können wir allen
Studierenden und Bediensteten einen einzigen account für
sämtliche It-Dienste anbieten.
Um den Studierenden und lehrenden der PHSt aktuelle und
moderne lernumgebungen bereitstellen zu können, wurden
im laufe des Sommersemesters sieben interaktive tafeln der
Firma Smart in den Räumen aeG21, aeG24, a0206, a0222,
neG21, n0125 und t0502 installiert. entsprechende einschulungen finden laufend und nach Bedarf statt.
iPads und iPods in der Lehre
Tel. +43 316 8067 2500
E-Mail: z5@phst.at
Internet: http://z5.phst.at
Planung, erprobung und evaluierung des einsatzes von apple
iPads bzw. iPods in lehrveranstaltungen der aus,- Fort- und
EPICT (European Pedagogical ICT License)
ePIct ist ein flexibles aus- und Fortbildungskonzept, das viel
Kreativität und Freiraum zulässt, konstruktivistisches lernen
anregt und Informations- und Kommunikationstechnologien
(IKt) didaktisch einbettet. ePIct bedeutet teamwork, Unterrichtsorientierung, nachhaltige Weiterentwicklung durch
Mentoring, Individualisierung und Personalisierung.
InStItUt 1: FORScHUnG, WISSenStRanSFeR UnD InnOVatIOn
Mag.a Dr.in Elgrid Messner l Institutsleiterin
elgrid.messner@phst.at
Das Forschungsinstitut der PHSt fokussierte in diesem Studienjahr auf die Dissemination von Forschungsergebnissen:
Vom 28. bis 30. 09. 2011 tagte die ÖFeB – Österreichische Gesellschaft für Forschung und entwicklung im Bildungswesen
– an der PHSt und an der KPH Graz. Diese tagung wurde
in Kooperation mit der ÖFeB, der KPH Graz, dem Institut für
erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz
und dem BIFIe Graz organisiert und durchgeführt. ca. 180
Wissenschafterinnen/Wissenschafter diskutierten ergebnisse der Bildungsforschung.
Mag.a Dr.in Angela Gastager l Programmbereich
angela.gastager@phst.at
Mag.a Dr.in Barbara Pflanzl (geb. Hopf) l Programmbereich
barbara.pflanzl@phst.at
Mag.a Dr.in Marlies Matischek-Jauk l Programmbereich
marlies.matischek-jauk@phst.at
Gemeinsam mit der Universität Klagenfurt, Wien, Graz und
linz sowie der PH Kärnten wurde der internationale Forschungskongress caRn – collaborative action Research
network (04. bis 06. 11. 2011, Wien) organisiert. Über 150
Praxisforscherinnen / Praxisforscher analysierten und reflektierten ihre erkenntnisse.
Beim 1. ForschungsForum in Wien stellten dreizehn
Bildungsforscherinnen / Bildungsforscher unseres Hauses
acht Forschungsprojekte der PHSt zur Diskussion.
erstmals beteiligte sich die PHSt an der bundesweiten
Initiative zur Förderung des Bewusstseins für Forschung und
entwicklung in Österreich – die lange nacht der Forschung
(lnF) 2012. an den vierzehn Stationen experimentierten und
diskutierten ca. 400 Besucherinnen / Besucher.
In diesem Studienjahr erschienen im leykam-Verlag zwei
Bände in der Studienreihe der Pädagogischen Hochschule
Steiermark. nationale und internationale Kooperationen
konnten im Studienjahr 2011 / 12 durch 17 laufende Forschungsprojekte weiter ausgebaut werden.
Tel. tel. +43 316 8067 1101
InStItUt 2: allGeMeInBIlDenDe PFlIcHtScHUlen eInScHlIeSSlIcH
Mag.a Dr.in Erika Rottensteiner l Institutsleiterin
erika.rottensteiner@phst.at
Das Institut 2 – allgemeinbildende Pflichtschulen einschließlich Vorschulstufe bietet folgende Studiengänge an:
Mag. DDr. Walter Vogel l Institutsleiterstellvertreter
walter.vogel@phst.at
– lehramt an Volksschulen
– lehramt an Sonderschulen
– lehramt an Hauptschulen
es wurden lehrgänge für den erwerb der zusätzlichen
lehrbefähigung Mathematik als auch aufbaustudien für
die Bereiche Volks- und Sonderschule berufsbegleitend
Die Studierenden besuchten Workshops zu den themen
„Bildungsstandards“, „elternarbeit“, „Sucht“, „Verhaltensauffälligkeiten“ und „leistungsbeurteilung“, um für die
anforderungen im Schulalltag besser sensibilisiert zu sein.
Das Projekt „Förderung von exzellenz“ wurde im naturwissenschaftlichen Bereich angeboten. Die teilnehmenden
Studierenden präsentierten in der „nacht der talente“ die
beeindruckenden Projektergebnisse und bewiesen damit,
dass die im Profil der PH Steiermark verankerte Begabungsförderung Realität geworden ist.
Im Studienjahr 2011/12 wurden folgende Schwerpunkte
Tel. +43 316 8067 1203
– Selbstevaluierung des Instituts
– Peer-evaluierung des Instituts durch vier Personen des
catholic teacher training college Zwolle (nl) im März 2012
– Workshop „Qualitätsmanagement im Bildungswesen“ mit
Studierenden des 2. und 4. Semesters des Studiengangs
– 3. Juli 2012: Zertifikatsüberreichung an die ersten absolventinnen / absolventen der Schwerpunktlehrgänge
„Spezialausbildung für Bewegung und Sport an Volks- bzw.
Sonderschulen“, „englisch an Volksschulen – auf dem
Weg zur bilingualen Klasse“ und „Schwerpunktlehrerin / Schwerpunktlehrer für Musikerziehung an VS“
DePaRtMent 1: ScHUlPRaKtIScHe StUDIen UnD PRaxISVOlKSScHUle
Marianne Baumann l Departmentleiterin
marianne.baumann@phst.at
Alfred Fauland l Stellvertreter der Departmentleiterin
alfred.fauland@phst.at
Im Studienjahr 2011/12 absolvierten 435 Studierende der
Volksschullehrerinnenausbildung / V olksschullehrerausbildung ihre Schulpraxis in 44 ausbildungsschulen der PHSt. Sie
wurden von 119 Praxislehrerinnen / Praxislehrern unterstützt.
114 Studierende des 4. ausbildungssemesters lernten in der
Praxisvolksschule im Rahmen der Begabungsförderung die
schulpraktische Umsetzung kennen.
– elearning im Schulalltag: ÖKS Projekt – Safer Internet
– Fortsetzung des It Projektes „OlPc“ des BMUKK
– IV teacher’s award 2012 – Sonderpreis „Kreativität, Innovation und technologie“
– teilnahme am ÖKS-Projekt-europa des BMUKK
– Schwerpunktlehrgang Musikerziehung: „tuishi pamoja“ –
– lese-award: Fächerübergreifendes leseprojekt mit Jugend
– Projekt des landes Steiermark: tennis für die Schüler
– Schulabschlussprojekt der 4b: europa-Projekt
– Projekt der 3b mit der tU-Graz: Die fantastische Welt der
Tel. +43 316 8067 1212
E-Mail: pvs@phst.at
Internet: http://pvs.phst.at/
– GtS-Forschungsprojekt
– Forschungsprojekt „Glück macht Schule“
– Forschungsprojekt „Safer Internet“
– Forschungsprojekt „Farbenfrohe Formenwelt“
Kooperationsprojekte mit Kultur Kontakt Austria
– Französisches theater: „l’aventure au Pays imaginaire“
– lange nacht der Forschung – Kindermusical
– 14 Workshops – klassenübergreifend – Förderung des
vernetzten lernens
– Schulchor der Praxisvolksschule
– Bewegungsmonat – Schule aktiv – Schi-erlebnistage –
Schwerpunkt Schwimmen – Mini-Handball
DePaRtMent 2: ScHUlPRaKtIScHe StUDIen UnD PRaxISScHUle –
Harald Scheiber l Departmentleiter
harald.scheiber@phst.at
Elfriede Koller l Stellvertretende Departmentleiterin
elfriede.koller@phst.at
Im Studienjahr 2011/12 absolvierten an der Praxisschule –
neue Mittelschule Studierende aller Semester Hospitationen
und lehrübungen.
– Wintersemester
1. Semester HS und SO: eingangsphase und tagespraktikum
3. Semester HS und SO: wöchentliche Unterrichtspraxis
5. Semester HS: wöchentliche Unterrichtspraxis und geblocktes tagespraktikum
– Sommersemester
2. Semester HS: wöchentliches tagespraktikum
4. Semester HS und SO: wöchentliches tagespraktikum
und enrichmenttage
6. Semester HS und SO: geblocktes tagespraktikum
Schul- und Unterrichtsentwicklung NMS
– Modul entwicklungsbegleitung – Schulleiter, Standardkoordinatorin
– ausbildung – lerndesignerin / lerndesigner
– Steuergruppe Schulentwicklung (neuorientierung – Begabungsfelder)
– Schulchor und Schauspielgruppe: Gestaltung der Weihnachts- und Schulschlussfeiern
– theaterprojekt der 4b mit Daniel Doujenis
Tel. +43 316 8067 1222
– Workshops mit außerschulischen trainerinnen und trainern zu den themen:
E-Mail: nms@phst.at
Internet: http://nms.phst.at/
– Forschungsprojekt „Glück macht Schule“ der 4b
– Forschungsprojekt „eduard 2012“
Mit Physikprofessor eduard Schittelkopf haben die Schülerinnen / Schüler der 3a-Klasse den „education award“ in der
Kategorie Pflichtschule gewonnen. ausgezeichnet wurden
innovative Projektideen zum thema energie. Die Schülerinnen / Schüler präsentierten ihre Projekte an der KF-Universität
Graz bei der „nacht der talente“. Die auszeichnung wurde
von BM Dr.in claudia Schmied in Wien überreicht.
InStItUt 3: VORScHUlStUFe UnD GRUnDStUFe –
Mag.a Dr.in Andrea Holzinger l Institutsleiterin
Zu den aufgaben des Institutes 3 zählen die Konzeption, die
Organisation und die Durchführung eines wissenschaftlich
fundierten und praxisrelevanten Fort- und Weiterbildungsangebotes für Pädagoginnen und Pädagogen der elementar- und Grundstufe sowie für Sonderpädagoginnen und
Sonderpädagogen in separativen und integrativen Settings.
Mag. Dr. Erich Frischenschlager l Institutsleiterstellvertreter
erich.frischenschlager@phst.at
Tel. +43 316 8067 1303
E-Mail: i3@phst.at
Internet: http://i3.phst.at
neben den vom BMUKK und lSR herangetragenen Schwerpunkten – wie beispielsweise die Individualisierung im
Schriftspracherwerb oder der kompetenzorientierte Unterricht in allen Fächern der Grundschule – widmete sich das
Institut 3 in diesem Studienjahr besonders der Phase der
beruflichen Induktion von lehrerinnen und lehrern. Basierend auf Studien, die spezifische entwicklungsaufgaben für
Berufseinsteigerinnen / Berufseinsteiger als zentral ansehen,
wurde ein eigenes Programm für Berufseinsteigerinnen / Berufseinsteiger entwickelt.
Darüber hinaus erstellten Vertreterinnen / Vertreter der
Pädagogischen Hochschulen Steiermark und Burgenland,
der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz und der
Karl-Franzens-Universität Graz das Studienangebot „Mentoring – Berufseinstieg professionell begleiten“, das auf den
Rahmenvorgaben des Reformpaketes für die Pädagogischen
Hochschulen des BMUKK basiert. Dieser Hochschul- / Universitätslehrgang mit Option auf einen Masterabschluss
qualifiziert Pädagoginnen und Pädagogen aller Schularten
zu Mentoring und coaching in pädagogischen Handlungsfeldern, insbesondere im Berufseinstieg und in ausbildungsbegleitenden Praktika. Die Inhalte orientieren sich an den
gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen und
aufgaben, die an Mentorinnen und Mentoren als auch an
Mentees gestellt werden.
InStItUt 4: allGeMeInBIlDenDe ScHUlen: SeKUnDaRStUFe I UnD II –
Mag.a Beatrix Plamenig l Institutsleiterin
beatrix.plamenig@phst.at
Bei der erstellung des Fort-und Weiterbildungsprogramms
für allgemeinbildende höhere Schulen (aHS), Hauptschulen
(HS), neuen Mittelschulen (nMS) und Polytechnischen
Schulen (PtS) waren die erfordernisse der nationalen Bildungsvorhaben maßgeblich. neben praxisrelevanten fachbezogenen lehrveranstaltungen und solchen zu aktuellen
themen des lehren und lernens wurden folgende Schwerpunkte weitergeführt.:
Sabine Fritz l Stellvertretende Institutsleiterin
– Implementierung der Bildungsstandards im allgemeinbildenden Schulbereich
es wurden sowohl Schulungen des testpersonals als
auch Fortbildungsmaßnahmen zum kompetenzorientierten Unterricht allgemein und fachbezogen durchgeführt.
– Fortbildungen zur Vorbereitung auf die standardisierte
kompetenzorientierte Reifeprüfung in der AHS
Besonderes augenmerk wurde auf alle teilbereiche des
„Drei-Säulen-Modells“ gelegt. Mit dem speziellen Modulangebot für die vorwissenschaftliche arbeit im SS 2012
setzte das Institut 4 einen weiteren wichtigen Schritt auf
dem Weg zur flächendeckenden einführung der neuen
Reifeprüfung an aHS.
– Fortbildungen für die Standorte der Neuen Mittelschule
Tel. +43 316 8067 1404
E-Mail: i4@phst.at
Internet: http://i4.phst.at
Begleitend zur schrittweisen Implementierung der neuen
Mittelschule erweiterte das Institut 4 sein angebot. So
wurden den neu startenden Mittelschulen schulübergreifende Informationsveranstaltungen angeboten, den
Pädagoginnen und Pädagogen an neuen Mittelschulen
schulinterne und zentrale lehrveranstaltungen und den
lerndesignerinnen und lerndesignern Qualifizierungsmaßnahmen.
InStItUt 5: BeRUFSPäDaGOGIK aUSBIlDUnG UnD
Mag. Dr. Werner Moriz l Institutsleiter
werner.moriz@phst.at
am Institut 5 – Berufspädagogik ausbildung und schulpraktische Studien – werden folgende Studiengänge angeboten:
DDr. Walter Vogel l Institutsleiterstellvertreter
– lehramt für Berufsschulen (Berufsschulpädagogik)
– lehramt für den Fachbereich ernährung an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (ernährungspädagogik)
– lehramt für den Fachbereich Information und Kommunikation an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen
(Informations- und Kommunikationspädagogik)
– lehramt für den technisch-gewerblichen Fachbereich an
berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (technisch-gewerbliche Pädagogik)
Tel. +43 316 8067 1503
E-Mail: i5@phst.at
Internet: http://i5.phst.at
Die Studiengänge dauern sechs Semester, umfassen 180
ectS und schließen mit dem international anerkannten
akademischen Grad Bachelor of education (Bed) ab.
ausgehend von der schulpraktischen ausbildung wird
den Studierenden der theoretische Hintergrund sowohl
im fachwissenschaftlichen-fachdidaktischen als auch im
humanwissenschaftlichen Bereich vermittelt. Sie werden
praxisnah und mit hohem Wirtschaftsbezug in den jeweiligen lehrberuf eingeführt und setzen sich bereits zu einem
sehr frühen Zeitpunkt ihrer ausbildung mit der Unterrichtsrealität auseinander.
Schwerpunkte für das laufende Studienjahr:
– Zusätzliche angebote aus den Bereichen Jungsommelière / Jungsommelier, Käsekennerin / Käsekenner, Baristaausbildung und Wellnesscoach für Studierende des
Studienganges ernährungspädagogik
– Zusätzliche angebote aus den Bereichen Microsoft certificate Professionell und ecDl-Prüferinnen- / Prüferqualifikation für Studierende des Studienganges Informations- und
InStItUt 6: BeRUFSPäDaGOGIK FORt- UnD WeIteRBIlDUnG
Mag. Christian Neuper l Institutsleiter
christian.neuper@phst.at
Werner Knausz l Stellvertretender Institutsleiter
werner.knausz@phst.at
Die Schwerpunktsetzungen sind in engem Zusammenhang
mit den entwicklungen im Berufsschulbereich sowie zur
Unterstützung der Qualitätsweiterentwicklung im Rahmen
von qibb-öbs zu sehen.
– angewandte Wirtschaftslehre
– Integrative Berufsausbildung
alle Schwerpunktsetzungen sind in engem Zusammenhang
und als Unterstützung von Q-hum zu sehen und können und
sollten auch in den angeboten verschränkt werden. eine
einheitliche „Sprache“ bei allen Veranstaltungen muss
– Schul- und Organisationsentwicklung
Tel. +43 316 8067 1600
E-Mail: i6@phst.at
Internet: http://i6.phst.at
Ziel der von den Pädagogischen Hochschulen angebotenen
Fortbildungsveranstaltungen sollte jedenfalls die Unterstützung der bundesweiten Qualitätsschwerpunkte sein. Unter
Berücksichtigung der Qualitätsschwerpunkte soll im Rahmen
der lehrerinnenfortbildung / lehrerfortbildung insbesondere
auf folgende Bereiche eingegangen werden:
– Kompetenzorientierung
– content and language Integrated learning
Die Weiterbildung der lehrerinnen / lehrer an den technischen, gewerblichen und kunstgewerblichen Schulen
Österreichs ist einer der zentralen anknüpfungspunkte
der Personalentwicklung. Im Rahmen von QIBB werden in
diesem Bereich verschiedene Maßnahmen für lehrerinnen / lehrer und Führungskräfte gesetzt.
– neue lehrplangeneration
– Individualisierung und Förderung
– Verbesserung der Unterrichtsqualität
InStItUt 7: ScHUlentWIcKlUnG UnD ScHUlManaGeMent
Mag.a Auguste Seidl l Institutsleiterin
auguste.seidl@phst.at
Das Institut 7 hat sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt,
Fortbildungsangebote zu allen zentralen bildungspolitischen
themen zu erstellen und die Schulen auf der ebene der
Steuerung bei der Umsetzung der neuen anforderungen
zu unterstützen. Ziel der Fortbildung sind Führungskräfte
und lehrerinnen / lehrer als „reflektierende Praktikerinnen / Praktiker“. Wir konzentrieren uns daher auf Formate,
die teamarbeit in der Schule, nachhaltiges arbeiten und
erfahrungslernen der Beteiligten unterstützen – es sind
dies vor allem netzwerke, Seminarreihen und schulinterne
Silvia Hiebler, MAS, MSc l Institutsleiterstellvertreterin
silvia.hiebler@phst.at
Prozessbegleitung für die Neuen Mittelschulen
alle steirischen nMS nehmen an den Modulen teil, die sich
an die Führungsebene der Schule richten und durch eine
fortlaufende Seminarreihe ein netzwerk für austausch und
Weiterentwicklung schaffen. Die Veranstaltungen sprechen
themen der Steuerung und Organisationsentwicklung an.
Schulentwicklung und Bildungsstandards
Schulteams aus aHS und BMHS und Steuergruppen aus
acht steirischen Bezirken (BSI und Schulleiterinnen / Schulleiter) erhielten professionelle Begleitung bei der Implementierung der Bildungsstandards für ihre Schulstandorte bzw. ihre
Tel. +43 316 8067 1700
Das Institut betreute im Studienjahr 2011/12 drei regionale
netzwerke zur koordinierten Planung von Schul- und Unterrichtsentwicklung.
E-Mail: i7@phst.at
Internet: http://i7.phst.at
Forschungsprojekt „Wirkungsfaktoren von Prozessbegleitung“
Das Projekt untersucht die Wirkung eines prozessbegleitenden Fortbildungsformates am Beispiel der Prozessbegleitung
für die nMS.
aBteIlUnGen DeR VeRWaltUnG a1 – a7
Margit Kaplan l Verwaltungsdirektorin
margit.kaplan@phst.at
Die Verwaltung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark stellt eine Drehscheibe zwischen dem Rektorat,
dem Hochschulrat, allen Organisationseinheiten und den
lehrenden sowie den Studierenden der PHSt dar. Die Fülle
der daraus resultierenden aufgaben und das Bekenntnis zur
nachhaltigen entwicklung der PHSt machen eine ständige
auseinandersetzung mit möglichen Verbesserungspotenzialen im Zusammenhang mit einer effizienten Ressourcennutzung unumgänglich.
Astride Pein l Stellvertretende leiterin und
astride.pein@phst.at
l aBteIlUnGSleIteR/Innen
DI (FH) Gustav Gößler l abteilungsleiter Informatik und
gustav.goessler@phst.at
Gabriele Grübler, MA l abteilungsleiterin Studium und
gabriele.gruebler@phst.at
Gabriele Hieß-Bergmann l abteilungsleiterin Quästur
gabriele.hiess@phst.at
Gerda Maierbichler l abteilungsleiterin Studienbibliothek
gerda.maierbichler@phst.at
Maria Schwarzl l abteilungsleiterin Personal
maria.schwarzl@phst.at
Tel. +43 316 8067 3100
Die Verwaltung der Pädagogischen Hochschule Steiermark
(PHSt) umfasst 62 voll- bzw. teilbeschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 5 lehrlinge und 4,5 Karenzurlaube), welche in sieben Verwaltungsabteilungen, drei Zentren,
sieben Instituten und im Rektorat eingesetzt werden. Die
Verwaltung ermöglicht und gewährleistet einen reibungslosen, gesetzeskonformen, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Studienbetrieb in sämtlichen Bereichen der PHSt.
Im Rahmen der Personalentwicklung trägt die Verwaltung
ein hohes Maß an Verantwortung sowohl durch die aufgabe
der Qualitätssicherung als auch durch die organisatorische
und administrative Durchführung. Im Studienjahr 2011/12
wurden allein im Personalmanagement ca. 3000 lehrende
mit unterschiedlichsten dienstrechtlichen Beschäftigungsverhältnissen versorgt (abrechnungen, MV-Meldungen,
anträge, ausschreibungen etc.).
Durch die hohe fachliche und soziale Kompetenz der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird eine qualitätsvolle
Beratung in der Kundenbetreuung sowohl für die Studierenden als auch für die lehrenden gewährleistet. Die unterschiedlichsten anliegen werden im täglichen arbeitsablauf
sensibel und wertschätzend wahrgenommen und behandelt.
Die hohe Kundenorientierung spiegelt sich auch in den
permanent steigenden anmeldezahlen für die Studiengänge
an der PHSt wider. Im Studienjahr 2011/12 wurde für 1.230
aufnahmewerber/innen ein professionelles Zulassungsverfahren organisiert und mit Unterstützung der Verwaltung
reibungslos durchgeführt.
exemplarisch sollen hier einige weitere arbeitsschwerpunkte aus dem Verwaltungsbereich im abgelaufenen Studienjahr 2011/12 aufgezählt werden:
– Website – Mitgestaltung von studiweb.phst.at
– Überarbeitung und Verbesserung der Prozesse und abläufe innerhalb der Verwaltung mit ihren vielfältigen Schnittstellen
– Personalmanagement und Personalentwicklung
– Service-und Kundenorientierung in allen Verwaltungsbereichen
– Vorbereitungsmaßnahmen für die Umsetzung des neuen
Dienstrechtes
– Durchführung von Selbstevaluierungen aller Verwaltungsabteilungen
– Durchführung von Mitarbeiter(innen)gesprächen
– nachhaltige lehrlingsausbildung
– Modernisierung bestehender Funktionsräume
– Optimierung der arbeitsplatzausstattung
– Unterstützung bei Großveranstaltungen
– Umstellungsmaßnahmen in HV-SaP aufgrund der Haushaltsreform 2013
– controlling für die einhaltung der Vorschriften im Bereich
– Organisation des Zulassungsverfahrens
– Optimierung von Raumressourcen
– auflage des Studienleitfadens als Serviceleistung für
– Wissenschaftliche Bibliothek mit pädagogischem Schwerpunkt – öffentlich zugänglich
StUDIenKOMMISSIOn DeR PäDaGOGIScHen HOcHScHUle SteIeRMaRK
Mag. Dr. Werner Moriz l Vorsitzender der Studienkommission
Die Studienkommission der Pädagogischen Hochschule
Steiermark erfüllt neben den auf Grund der gesetzlichen
Bestimmungen übertragenen entscheidungsbefugnissen
insbesondere die Beratung über pädagogische Fragen der
Pädagogischen Hochschule sowie über Maßnahmen der
Mag.a Dr.in Andrea Holzinger l Stellvertretende Vorsitzende
der Studienkommission
Richard Schulz l Stellvertretender Vorsitzender der Studienkommission
Die Studienkommission hat folgende aufgaben:
1. erlassung der curricula der ausbildung und der Weiterbildung sowie der entsprechenden Prüfungsordnungen
2. entscheidung in zweiter und letzter Instanz in Studienangelegenheiten
3. erstellung von Maßnahmen der evaluation und der Qualitätssicherung der Studienangebote
4. einrichtung eines arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen
5. Festlegung des Studien- und Prüfungsbetriebes inklusive
der Festlegung der Semesterferien
Für das laufende Studienjahr wird im tätigkeitsbereich der
Studienkommission folgender Schwerpunkt gesetzt:
– Beschlussfassung der curricula der lehrgänge
Mitglieder der Studienkommission sind ersichtlich unter
https://www.ph-online.ac.at/phst.
E-Mail: Stuko@phst.at, stukogesamt@phst.at
Mag.a Rosa Maria Ranner l Vorsitzende, Mitarbeiterin in der
lehre und im Zentrum für Qualitätsentwicklung und Qualitätsmanagement
rosa.ranner@phst.at
auf der Grundlage des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes
und des Hochschulgesetzes befasst sich der arbeitskreis für
Gleichbehandlungsfragen mit allen die Gleichbehandlung
von Frauen und Männern und die Gleichbehandlung ohne
Unterschied der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder
der Weltanschauung und des alters betreffenden Fragen
und anliegen der Pädagogischen Hochschule Steiermark.
Die PHSt bekennt sich in ihrem leitbild zur Gleichbehandlung und Frauenförderung und unterstützt wirkungsvolle
Maßnahmen zur Umsetzung.
Margit Kaplan l Stellvertretende Vorsitzende, Verwaltungsdirektorin
Gemäß der Satzung der PHSt besteht der aK für Gleichbehandlungsfragen aus sechs Mitgliedern, jeweils zwei Vertreter/innen des lehrpersonals, des Verwaltungspersonals und
Die Mitglieder des arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen sind unter http://www.phst.at/studierende/organisation/
interessensvertretungen/gleichbehandlung/ ersichtlich.
In Zusammenarbeit mit den Gendermainstreaming-Beauftragten, die kooptierte Mitglieder des arbeitskreises sind,
wurden 2011/12 folgende angebote durchgeführt:
– Qualifizierungsworkshops:
– Gendersensibler Unterricht – Beispiele und Falldiskussion
– Umgang mit Unterschieden in der Organisation –
– Projekt „reflect“: Gender-Kompetenz durch reflexive
E-Mail: r.ranner@phst.at
– Gastvorträge in der Berufsschulpädagogik und in der
technisch-gewerblichen Pädagogik: „Mädchen und
technik“ sowie „Geschlechteraspekte in der schulischen
leistungsbewertung“.
– Vergabe, Betreuung von Bachelorarbeiten
Tel. +43 316 8067 5 2102
PeRSOnalVeRtRetUnG leHRenDe / VeRWaltUnG
Mag. Johannes Dorfinger l Vorsitzender PV lehrende
Die Personalvertretung ist nach Maßgabe der Bestimmungen des Bundespersonalvertretungsgesetzes berufen,
die beruflichen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und
gesundheitlichen Interessen der Bediensteten zu wahren
und zu fördern. Sie hat in erfüllung dieser aufgaben dafür
einzutreten, dass die zugunsten der Bediensteten geltenden
Gesetze, Verordnungen, Verträge, Dienstordnungen, erlässe
und Verfügungen eingehalten und durchgeführt werden (§ 2
BPVG (1)).
Mag. Dr. Wolfgang Klampfl l Stellvertretender Vorsitzender
PV lehrende
Gabriele Hieß-Bergmann l Vorsitzende PV Verwaltung
Gerda Maierbichler l Stellvertretende Vorsitzende PV
Tel. +43 316 8067 2507 (PV lehrende)
E-Mail: pv@phst.at
Tel. +43 316 8067 3401 (PV Verwaltung)
E-Mail: pv-verwaltung@phst.at
ÖSteRReIcHIScHe HOcHScHÜleRScHaFt ÖH
Florian Gollowitsch, BEd l Vorsitzender
ollog.87@gmail.com
So wie in den vergangenen Jahren floss auch im Studienjahr
2011 / 2012 viel Geld in eine zukunftsorientierte lehrer/innenausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark.
Dabei wurden die Studienbeiträge im Studienjahr 2011 / 2012
von der ÖH der PHSt für folgende anschaffungen und Unterstützungen sinnvoll verwendet:
Dipl.-Ing. Peter Freydl l Stellvertretender Vorsitzender
peter.freydl@gmx.at
l MItaRBeIteR
Ing. Stephan Bertl l Finanzreferent
s.bertl@gmx.net
Benjamin Strauss l StUKO
benjamin_strauss@gmx.at
– Finanzielles aufkommen rund um den ersten ÖH-Ball der
– charity-Unterstützung „Punsch für einen Kinderwunsch“
– Rescue-anne und Defibrillator für erste-Hilfe-Kurse
– arbeitsunterlagen für einzelne Seminargruppen
– Gratis-Kopierkarten für alle Studiengängen
– aufstockung der Studienbibliothek mit aktueller Fachliteratur
– Übernahme von Buskosten für exkursionen aller Studiengänge
– Übernahme von eintritten im Zuge dieser exkursionen
– ÖH-Feste
– Finanzielle Unterstützung der einzelnen Institute
Dank eines engagierten teams – vor allem auch der beiden
äußerst aktiven Finanzbeauftragten – konnten zwei arbeitsreiche Jahre erfolgreich bewältigt und eine Vielzahl von
anliegen der Studierenden der PHSt positiv erledigt werden.
E-Mail: oeh@phst.at
P채dagogische Hochschule Steiermark lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll
l VIZeReKtORat (aUSBIlDUnG)
Mag.a Dr.in Regina Weitlaner
Mag.a Dr.in Regina Weitlaner, Vizerektorin (ausbildung) der PHSt
lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark
l aUSBIlDUnG UnD aRBeItSScHWeRPUnKte
Das Studienjahr 2011/2012 stand im Bereich der ausbildung
im Zeichen eines internationalen Reviews der Qualität
unserer lehre, der curricula und deren Organisation.
aufgrund der internationalen Kooperation (eRaSMUSVerträge) zwischen der Katholischen Hochschule Zwolle
(Katholieke Pabo Zwolle) und der Pädagogischen Hochschule Steiermark wurde auf Rektoratsebene im Rahmen
eines Besuchs im März 2011 ein internationaler Vergleich
(Review-Prozess) auf wechselseitiger Basis initiiert.
ein erster Schritt in diesem Prozess war die Übereinkunft
bezüglich eines Review-Verfahrens an der PHSt für die
Bereiche ausbildung und Internationalisierung mit der
Begründung, dass diese zwei Bereiche an beiden Hochschulen sehr ähnlich positioniert und vertreten sind. Dabei
erfolgte die Beauftragung durch den Rektor der PHSt an
das Zentrum für Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung und das Zentrum für Personalmanagement und
Personalentwicklung zur hausinternen Vorbereitung dieser
an der PHSt wurde eine arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern des Rektorats, der beiden oben genannten Zentren, des Instituts für allgemeinbildende Pflichtschulen – ausbildung und des Zentrums für nationale und
internationale Bildungskooperation sowie Public Relations
eingerichtet und ein ablaufplan erstellt. Vor diesem Hintergrund wurde die Selbstevaluierung der Organisationseinheiten initiiert und im laufe des Wintersemesters 2011/12
Das ergebnis übertraf unsere erwartungen: Die Verantwortungsbereiche im Rektorat, auf Institutsebene und
Zentrumsebene sowie im Verwaltungsbereich sind klar im
Organisationsplan dokumentiert. es existieren an der PHSt
eindeutige Strukturen in Bezug auf die strategische und
operative Führung. Daneben konnte eine sehr lebendige
institutionelle Kultur wahrgenommen werden. Schließlich
wurde unserer Hochschule eine hohe Kompetenz bei der
Gestaltung der curricula attestiert. Die im Rahmen des
Peer Reviews nötige auseinandersetzung mit den Studienangeboten der ausbildung bildete gleichzeitig den
ausgangspunkt für eine umfassende Diskussion darüber,
welches lehrangebot nötig sein wird, um den anforderungen der PädagogInnenbildung neU gerecht zu werden.
Darüber hinaus war es den Verantwortlichen für die lehre
ein besonderes anliegen, die aktuellen von der Bildungspolitik vorgegebenen Schwerpunkte in den curricula umzusetzen. Dies dokumentieren die folgenden Seiten.
Mag.a Dr.in Regina Weitlaner,
Vizerektorin (ausbildung) der PHSt
l VIZeReKtORat (FORt- UnD WeIteRBIlDUnG)
DDr. Walter Vogel l Vizerektor (Fort- und Weiterbildung) der
PHSt seit 1. Oktober 2012
Mag.a Renate Gmoser l Vizerektorin (Fort- und Weiterbildung) der PHSt bis 30.09.2012
DDr. Walter Vogel, Vizerektor (Fort- und Weiterbildung) der PHSt
Mag.a Renate Gmoser, Vizerektorin (Fort- und Weiterbildung) der PHSt
l PROJeKte DeR FORt- UnD WeIteRBIlDUnG In BeZUG aUF DIe ScHWeRPUnKte DeS BMUKK
Die flächendeckende und bedarfsorientierte Umsetzung
der Bildungsinitiativen des BMUKK ist die zentrale aufgabe
der Fortbildung der Pädagogischen Hochschulen. In enger
Kooperation mit den Bildungsverantwortlichen des Bundesministeriums und des landesschulrates wird ein jährlich
wechselndes Programm erstellt, welches lehrern und lehrerinnen ermöglicht, sich für die vielfältigen anforderungen
der Pädagogik, aber auch für die fachspezifischen Inhalte
zu professionalisieren. neben der langfristigen, strategischen Planung ermöglicht die verstärkte Durchführung von
ScHIlF (Schulinternen lehrerfortbildungen) und ScHÜlF
(Schulübergreifenden lehrerfortbildungen) das eingehen auf
standortspezifische anforderungen und Fragestellungen.
eine der großen Herausforderungen im Studienjahr 2011/12
war die schrittweise Umsetzung und Weiterentwicklung der
Maßnahmen zur Implementierung der Bildungsstandards an
allen Schultypen. nachhaltig wirksamer aufbau von fachbezogenen Kompetenzen zur Optimierung der Unterrichtsarbeit ist dabei genauso wesentlich wie eine professionelle
Begleitung der Schulen und Bezirke durch das Institut für
Schulentwicklung. Im Rahmen der ersten flächendeckenden
Überprüfung der Kompetenzen im Fach Mathematik wurden
testleiter / testleiterinnen und Rückmeldemoderatorinnen
und -moderatoren ausgebildet.
Im Schuljahr 2014/15 wird erstmalig die standardisierte
kompetenzorientierte Reifeprüfung an aHS durchgeführt
werden. Zahlreiche fachbezogene lehrveranstaltungen zur
Vorbereitung von lehrerinnen und lehrern wurden und werden bereits durchgeführt. Im Bereich der berufsbildenden
mittleren und höheren Schulen (BMHS) nimmt die PHSt eine
Vorreiterrolle bei der entwicklung des Fortbildungsangebots
für die teilstandardisierte Klausur ein. Bereits im Studienjahr
11/12 wurde ein einheitliches Fortbildungsprogramm zur
Reifprüfung aus „angewandter Mathematik“ angeboten.
ein großes Projekt des BMUKK ist der ausbau der schulischen tagesbetreuung. Bis zum Jahr 2014 sollten 55.000
tagesbetreuungsplätze geschaffen werden. Um dem Bedarf an qualifiziertem Personal gerecht zu werden, wurde
an der PHSt eine zweisemestrige ausbildung zum Freizeitpädagogen / zur Freizeitpädagogin installiert.
Wesentliche Grundvoraussetzung für das erbringen der
in der Schule abverlangten leistung ist der aufbau von
Vertrauen und das Wohlfühlen in der Schule. Gewalt und
auseinandersetzungen sind Bestandteil menschlichen
Zusammenlebens und die Berichte über körperliche oder
physische Gewalt immer wieder im Blickpunkt der Medien.
Die Schule, als gesellschaftliche Institution, muss Gewaltprävention als eine ihrer Kernaufgaben begreifen und nicht
nur lehren, sondern auch leben. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, wurde an der PHSt ein „Gewaltpräventionslehrgang“ für Pädagoginnen / Pädagogen unterschiedlicher Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis
zur aPS entwickelt und bereits erfolgreich durchgeführt.
Hinsichtlich der leitungsverantwortung der Fort- und Weiterbildung an der PHSt hat es im Herbst 2012 einen Wechsel
gegeben. Die zuständige Vizerektorin, Frau Mag.a Renate
Gmoser, ist nach sechs verdienstvollen Jahren in dieser
Funktion in den Ruhestand übergetreten; ihr amt hat
DDr. Walter Vogel übernommen.
Pädagogische Hochschule Steiermark lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll
l ZeItaBlaUF PeeR-eValUIeRUnG
Zeitraum/-punkt
Besuch von Rektor Harb an der KPZ
Grundsätzliche Vereinbarung über einen Peer-evaluierungsprozess
Jan Heijmans, Henk Swart,
Marry Oost
entscheidung, dass eine Vergleichbarkeit des Instituts 5 ausbildung
Berufspädagogik und Schulpraktische Studien (I5) mit ausbildungsschwerpunkten der KPZ nicht gegeben ist.
I2 und Z2 werden an dieser evaluierung teilnehmen.
arbeitsgruppe Peer-evaluierung Zwolle (aG PeZ)
Übermittlung des Berichts „Überblick über entstehungsgeschichte,
gesetzliche Grundlagen sowie studienrechtliche aspekte“
Übermittlung des aktuellen QM-Handbuchs
aG PeZ
Festlegung des ablaufplans für die Selbstevaluierung am I2 und Z2
Z1 und I2 bzw. Z1 und Z2
Durchführung der SWOt-analysen am Z2
Interne Qualitätsklausur des I2
Gesamtkonferenz des I2 zum thema „Qualität im Bildungswesen“
Z1 und I2
Durchführung der Zufriedenheitsbefragung und der SWOt-analyse
am I2
Perspektivenkonferenz „QM an der PHSt“ mit Fachkoordinator/innen und Studierendenvertreter/innen am I2
entscheidung über einen Besuch von Vertreter/innen der PHSt an
der KPZ und terminfestlegung für den Besuch der Peers in Graz
Besuch von Vertreter/innen der PHSt an der KPZ mit der Übergabe
und Vorstellung der Selbstevaluierungsberichte von I2 und Z2 sowie
Festlegung der Ziele, des termin- und ablaufplans für März 2012 und
Übereinstimmung der auditfrage „Ist die PHSt fähig und im Stande,
ein gutes curriculum zu entwerfen und zu gestalten?“
aG PeZ und Review-Gruppe
Konferenz mit allen Studierenden des Studiengangs Sonderschule
6. März 2012 bis
Vertreter/innen der KPZ und
der PHSt
l aBlaUF PeeR-eValUIeRUnG
l ScHWeRPUnKte DeR PeeR-eValUIeRUnG
Im Folgenden wird aus dem von der niederländischen Peergruppe verfassten Bericht zitiert:
Vorbereitung der Fragen
abstimmung des Programms
Übergebene Dokumente:
– Ziel- und leistungsplan
– Prozessdokumentationen
– curriculum der Sonderschule (SO)
Gespräch: Rektorat
– Identität, Policy, Menschenbild in Bezug auf
Gespräch: Institut 2
– Operative ebene der curriculumsentwicklung
Studiengang Sonderschule
Gespräche mit Studierenden des 4. Semesters SO
Auditfrage / Schwerpunkte für die Peer-Evaluierung
Überprüfung der Identität – Mission Statement – leitbildProfil der PHSt anhand der curricula, speziell anhand des
Sonderschulcurriculums der PHSt. Untersucht werden die
Prozesse, die Verantwortungen, das entstehen des leitbildes, der curricula und der Qualitätsentwicklung inklusive
des PDca (Plan-Do-check-act)-Zyklus.
Zusammenfassung des Gesprächs mit dem Rektorat
es wurde nachgefragt, wie das leitbild entstanden ist und
wie die hausinterne Kommunikation erfolgt. Der einmalige
entstehungsprozess (2007) und der darauf bauende laufende
Strategieprozess ist erkennbar und wird mit den Führungskräften bearbeitet. Zitat Harb: „lehrerbildung ist nicht nur
ausbildung, sondern auch Bildung. Das war Grundlage bei
der leitbilderstellung. lehrerbildung bedeutet nicht nur
Wissensvermittlung, sondern einen Bildungsprozess, in dem
sich lehrende und lernende selbst laufend in Frage stellen.
ein lehrer ist Vorbild für Schüler in Form eines lebendigen
lernprozesses.“
Gespräche mit Studierenden des 2. Semesters SO
Zusammenfassung der Gespräche betreffend SO-Curriculum
Gespräche mit Vertretern / Vertreterinnen der schulpraktischen ausbildung Sonderschule
ausgangspunkt war in allen Gesprächen die Frage nach
dem Zusammenhang zwischen dem leitbild, dem Profil und
der Gestaltung des curriculums. Dabei wurden teile des
curriculums in Bezug auf ethische Werte und auf die fachliche und praktische Orientierung sowie die Betreuung und
Beratung [der Studierenden] hinterfragt. erkundet wurden auch das thema der evaluierung in quantitativer und
qualitativer Hinsicht und die Handhabung von Reflexion auf
allen ebenen (lehrende, Studierende, Institutsleitung und
Studiengangsleitung) als ein gesamter Bildungs- und
Organisationsraum. Das thema Reflexion wurde hinsichtlich der Metakriterien aus der Sicht des leitbildes
behandelt. ersichtlich wurde aus den studentischen und
kollegialen Befragungen, dass das leitbild und die Werte
verinnerlicht wurden und auch gelebt werden.
Verfassen der Schlussfolgerungen – Beratungen der
Verfassen der Schlussfolgerungen
Vorbereitung der Präsentation der Schlussfolgerungen
Präsentation der Schlussfolgerungen
auszug aus den Zitaten zur stichwortartigen Beschreibung der
PHSt: „innovativ, persönlich, kreativ, änderungsbereit, offen,
gemeinschaftlich und praxisorientiert, kollegialer Umgang“.
Für das Review team ist erkennbar, dass es sich an der PHSt
um eine umgesetzte und gelebte Philosophie des leitbildes
handelt und dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie
die Studierenden inklusiv denken und handeln. Somit kann
der Schluss gezogen werden, dass die PHSt Diversität,
Inklusivität, Humanität und Reflexivität nicht nur im leitbild
niedergeschrieben hat, sondern diese Werte auf allen ebenen in einem dynamischen System lebt.
Um diese starke Kultur dauerhaft zu machen, wäre es
empfehlenswert, den Zusammenhang zwischen leitbild,
Profil und Prinzipien explizit zu machen, sodass die derzeitige Kultur dauerhaft und nachhaltig gelebt werden kann.
Jeder ablauf, jeder Prozess sollte seinen ausgangspunkt im
leitbild haben und in der PHSt-Philosophie klar beschrieben
sein. check- und act-aktivitäten im Zuge des PDca-Zyklus
sollten besser formalisiert und festgelegt und danach an alle
Gremien kommuniziert werden (Peergruppe, 2012, S. 3–9).
Das Peer-Review stellt fest, dass das Institut 2 eine lebendige Wirklichkeit des leitbildes und Profils ist. Die Kultur hängt
von sehr starken Persönlichkeiten ab, die Organisation ist
von Schlüsselpersönlichkeiten getragen. Daher festigt sich
bei den Peers der eindruck, dass unabhängig von der Rolle,
den Funktionen und Verantwortungen unter allen Beteiligten
ein gleichwertiger, kooperativer Umgang gepflogen wird. es
gibt einen gemeinsamen, professionellen Raum des Miteinander-lernens, lehrens und arbeitens.
Vermisst wird eine art Zwischenstufe zwischen leitbild,
Profil und Gestaltung des curriculums in der Praxis.
Die Hochschule ist sehr gut imstande, ein gutes curriculum
zu entwerfen und zu gestalten. Das lässt sich teilweise aus
den Dokumenten und den formalen Prozessen schließen.
Bei der Überprüfung der Zusammenhänge zwischen Identität – Mission Statement – leitbild – Profil der PHSt anhand
des Sonderschulcurriculums der PHSt werden teilweise
lücken in den abläufen, Verantwortungen und Dokumentationen festgestellt.
Von ausschlaggebender Bedeutung bei dem erzielten
Zusammenhang sind die Kommunikationskultur und der kollegiale erfahrungsaustausch sowie das kollegiale lernen.
l ScHlUSSFOlGeRUnG FÜR ZUKÜnFtIGe cURRIcUlUMSentWIcKlUnGen
Im Hinblick auf die Feststellung, wonach noch keine gemeinsame Hochschulkultur erkennbar sei, wird von der
Pädagogischen Hochschule Steiermark Folgendes angemerkt:
es existieren eindeutige Strukturen auf die strategische
und operative Führung hin. Die Verantwortungsbereiche
im Rektorat, auf Institutsebene und Zentrumsebene sowie
im Verwaltungsbereich sind klar im Organisationsplan
dokumentiert. Der entscheidungsfindungsprozess findet in
Dienstbesprechungen mit Mitgliedern des Rektorats und
der leitungsorgane statt. So werden beispielsweise bei
Personalentscheidungen des Rektorats die betroffenen
Organisationseinheiten eingebunden. Die tatsache, dass
dieser Prozess nicht schriftlich vorliegt, sondern quasi „ungeschriebenes Gesetz“ ist, rechtfertigt die diesbezügliche
Kritik durch die Peers.
Die Kritik ist zudem insofern berechtigt, als in der Gründungsphase aufgrund des bestehenden Zeitdruckes und
der Wettbewerbssituation mit anderen hochschulischen
anbietern in der lehrerInnenbildung am Standort und im
land strategische entscheidungen vornehmlich im Rektorat bzw. unter einbeziehung einzelner Führungsorgane
– Implementierung einer strategischen entwicklungsgruppe
mit dem arbeitsauftrag, Zielperspektiven für die nächste
Rektoratsperiode zu entwickeln.
– Daran anschließend müssen für die PHSt aus den Strategieüberlegungen Bezugsrahmen für die abläufe in den
einzelnen Organisationseinheiten abgeleitet und verschriftlicht werden.
erst damit entsteht eine trennung der Verantwortlichkeiten im
Rahmen des PDca-Zyklus für einzelne abläufe und Prozesse.
KOMPetenZORIentIeRUnG – InDIVIDUalISIeRUnG
Kompetenzorientierter Unterricht an Berufsschulen und berufsbildenden
l PROJeKtleItUnG
l PROJeKtBeScHReIBUnG
elisabeth.hermann@phst.at
Um dem Bildungsschwerpunkt „Kompetenzorientierter Unterricht“ an berufsbildenden Schulen gerecht zu werden, hat
das Institut 6 der PH Steiermark den lehrerinnen und lehrern im Studienjahr 2011/12 ein breit gefächertes Spektrum
an lehrveranstaltungen angeboten, so etwa 22 standort- und
schulartenbezogene, maßgeschneiderte ScHIlF -/ ScHÜlFlehrveranstaltungen. Darüber hinaus wurden sechs lehrveranstaltungen durchgeführt, mit denen eine breite Basis
an überfachlichen Kompetenzen angeboten wurde, um die
anforderungen in den neuen lehrplänen umzusetzen. Der
Bogen spannte sich dabei von lese-, lern- und arbeitstechniken über Präsentationstechniken, erfolgreiche Kommunikation, elektronische Medien, Partner- und Gruppenarbeiten
bis hin zu projektorientiertem Unterricht. Weitere zwei
lehrveranstaltungen beschäftigten sich mit kompetenzorientiertem Unterricht im Bereich der ernährungspädagogik
sowie der naturwissenschaften.
l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen
dirk.maurer@phst.at
Mag.a Bettina Pflug
bettina.pflug@phst.at
petra.samberger@phst.at
maria.steiner@phst.at
Das Institut 6 ist für den kommenden Bedarf an Schulungen
bestens gerüstet. Sowohl die externen als auch die hauseigenen Referentinnen und Referenten hatten hervorragende
Rückmeldungen aus den bereits durchgeführten Fortbildungsveranstaltungen. Darüber hinaus wurden Mitarbeiterinnen des Institutes 6 im Rahmen von Multiplikatorenschulungen des BMUKK zu zertifizierten trainerinnen ausgebildet
und stehen somit für künftige Schulungen zur Verfügung.
Überfachliche Unterrichtsentwicklung – Individualisierung
Dr.in Maria Winter
Unterrichtsentwicklung ist mehr als nur der Versuch, Unterricht zu aktualisieren und das adaptieren von Methoden. Unterrichtszentrierte Schulentwicklung gibt anlass zur Diskussion der Potenziale von lehrenden und lernenden und integriert
konkrete Strategien und Methoden in ein Gesamtkonzept von
Schulentwicklung. In diesem Sinne werden schon seit 2010
zwei netzwerke zur Unterrichtsentwicklung begleitet.
Net-1 Steiermark Netzwerk
Zwölf Schulen (aHS und HS/nMS) reflektieren erkenntnisse zu schulischen Innovationen und nutzen diese für ihre
Weiterentwicklung. themen wie Diagnose, leistungsbereitschaft und Steuerung des individualisierten lernprozesses
wurden fokussiert. an konkreten entwicklungsbeispielen
wurde der Musterwechsel vom traditionellen Unterricht zur
neuen lernkultur hinterfragt. neben der Fachkompetenz gewinnen überfachliche Kompetenzen (Sozial-, Personal- und
Methodenkompetenz) ihren Stellenwert und werden nicht
nur im lernprozess trainiert, sondern auch bewertet und
rückgemeldet. Durch eine Selbstdiagnose wurde der Stand
der Unterrichtsentwicklung am Schulstandort bewusst
gemacht. Die erkenntnisse leiten die entscheidungen, an
welchen Schwerpunkten die entwicklungsarbeit in Zukunft
Individualisierungsnetzwerk Region Aichfeld
Durch gemeinsame entwicklungsarbeit, Fortbildung, austausch und Reflexion konnten schon im ersten Projektjahr
nachhaltige Veränderungen in der Unterrichtspraxis wirksam werden. Das zweite Projektjahr stand unter dem Motto
der Individualisierung mit Blick auf die Überleitung zur nMS.
es gab erfahrungsberichte von Praktikerinnen / Praktikern
und gemeinsam durchgeführte Schulbesuche, um „Gelingensbedingungen“ für Schul- und Unterrichtsentwicklung
zu ergründen. Durch Selbstreflexion und analyse eigener
erfahrungen wurde die persönliche Haltung zu den Werten
der Individualisierung und Kompetenzorientierung einer Weiterentwicklung zugänglich gemacht. Konkrete Inhalte waren
Vernetzung des Unterrichts, teamentwicklung und teamteaching, lernen aus der Sicht der Gehirnforschung und
Öffnung des Unterrichts. ein weiteres Projektjahr wird zu
strukturiertem erfahrungsaustausch und Vertiefung genutzt.
Begleitforschung zur Modellentwicklung und Implementierung des lebensfaches „Glück“
Mag.a Dr.in Eva-Maria Chibici-Revneanu l lSR / Pädagogische Hochschule Steiermark
eva-maria.chibici-revneanu@phst.at
Die zentrale Forschungsfrage zu Beginn des Projektes im
Jahr 2009 lautete, inwieweit durch die einführung des
lebensfaches Glück in der Schule der Selbstwert der Schülerinnen / Schüler verbessert werden kann. Beforscht wurden zwei VS, zwei nMS, eine aHS und eine Htl. Projektziele
waren das Sammeln von gelungenen Beispielen und deren
Umsetzung und eine Implementierung in den Pilotschulen.
Spezifische Forschungsfragen waren: Welche hemmenden
bzw. förderlichen Faktoren treten auf? Welche Maßnahmen tragen zum erfolg bei? Welche auswirkungen auf die
Schulpartner hat das „Glück“? als Methoden wurden für die
interne evaluation das erstellen von Fallstudien gewählt, für
die externe evaluation die Befragung von Schüler/innen und
eltern mittels Fragebögen. Mit Fragebogenerhebung wurden
quantitativ die Zahl der beteiligten Klassen, Schüler/innen
und lehrkräfte erhoben; qualitativ wurden das Gelingen von
„Glück“ in der Schule und Verbesserungsmöglichkeiten
maria.koppelhuber@phst.at
Mag.a Renate Duschnig l BG/BRG Pestalozzi
renate.duschnig@gmx.at
Kathrin Leinweber, BEd
kathrin.leinweber2@phst.at
Anna Neubauer, BEd
anna.neubauer@phst.at
Lehrerinnen- und Lehrerteams an steirischen Schulen
Im laufe des Forschungszeitraums entwickelte sich das
Projekt „Glück macht Schule“ in vielen Dimensionen weiter,
sowohl inhaltlich, methodisch als auch zahlenmäßig: Im
Schuljahr 2012/13 sind es bereits 96 steirische Schulen aller
Schultypen, die Glück, lebenszufriedenheit und Wohlbefinden in ihren Unterricht eingebaut haben. Seit dem Schuljahr
2010/11 werden auch eltern verstärkt ins thema eingebunden („auch eltern haben Glück“).
Die ergebnisse von 2011/12: „Glück“ wurde in den sechs
beforschten Pilotschulen von 40 lehrkräften in 21 Klassen
mit 447 Schülerinnen / Schülern unterrichtet. Schülerinnen
und Schüler sahen das Fach überwiegend positiv und hoben
besonders die Verbesserung des Klassenklimas hervor.
lehrerinnen und lehrer stellten positive Veränderungen im
Sozial- und leistungsverhalten der Schüler/innen fest und
erlebten an sich selbst mehr Motivation und Freude an ihrer
arbeit. Befragte eltern in den Pilotschulen standen dem lebensfach wegen der positiven auswirkungen auf ihre Kinder
sehr positiv gegenüber.
Die Forschung wurde mit dem Forschungsbericht ende des
Schuljahres 2011/12 abgeschlossen.
Girls: art&Sci_lab – labor für Kunst und Wissenschaft (seit Herbst 2012: GISalab)
DIin Mag.a Mirjana Peitler
office@kunstost.at
Das „Girls: art&Sci_lab“ ist ein Kunst-, Wissenschafts- und
Forschungsprojekt für Mädchen im alter zwischen zehn und
14 Jahren, das in Kooperation mit „kunst ost“, UniGraz@
Museum, KFU Graz und PHSt, unterstützt von Stadt Graz
– Wissenschaft und land Steiermark – Wissenschaft und
Forschung durchgeführt wird.
Mag.a Justina Flanschger
Dr.in Agnieszka Czejkowska l KFU
Mag. Dr. Nikolaus Reisinger l KFU
Mag. Dr. Stefan Riesenfellner l KFU
Ziel des Projekts ist, Mädchen zu begeistern, selbst aktiv
in unterschiedlichen Wissensgebieten ausgehend von
naturwissenschaftlichen Zugängen zu forschen und sich
an kreativen Prozessen zu beteiligen. Mädchen, auch ganz
speziell solche mit Migrationshintergrund, werden unterstützt, ihre Fähigkeiten und Interessen für naturwissenschaft und technik zu entdecken. Sie werden ermutigt, diese
zu erproben und weiter zu entwickeln. Die Beschäftigung mit
themenbereichen wie luft, Druck, atmosphäre oder akustik,
Klang soll lustvoll und spannend sein. Zudem sollen Mittel
und Strategien der Kunst Mädchen lebendige erfahrungen
im Umgang mit naturwissenschaftlich / technischen Sachverhalten ermöglichen.
lehramtsstudierende der PHSt, die eine dafür konzipierte
train-the-trainer-ausbildung absolviert haben, bereiten die
themen aus naturwissenschaftlicher Sicht auf und übernehmen in der Vermittlungsphase eine tutorinnen- bzw.
tutorenfunktion, wobei sie ihrerseits gecoacht werden. Die
künstlerische Umsetzung obliegt eigens dafür engagierten
Künstlerinnen und Künstlern. am ende jedes Semesters
erfolgt eine öffentliche Präsentation, in welche auch Unternehmen eingebunden werden, die in den im laufe des
Halbjahres bearbeiteten themengebieten tätig sind.
nach erfolgreicher Pilotphase soll das Projekt auf weitere
themenschwerpunkte ausgebaut werden.
Pri-Sci-net – Primary Science net
EU-Projekt – BMUKK
Mit dem von der europäischen Kommission geförderten und
dem BMUKK kofinanzierten Projekt Pri-Sci-net (networking
Primary Science educators as a means to provide training
and professional development in Inquiry Based teaching)
wird das Ziel verfolgt, techniken zum forschenden lernen
im Primärschulbereich zu entwickeln und somit das Interesse der Kinder für naturwissenschaftliche Bereiche zu
fördern. Darüber hinaus soll ein internationales netzwerk
von Unterrichtenden, Forschenden und Fortbildner/innen
zum erfahrungsaustausch und zur Fortbildung aufgebaut und
elisabeth.zistler@bmukk.gv.at
Mag.a Silvia Nowy-Rummel l PH Salzburg
PhD Christian Bertsch l PH Wien
Mag.a Dr.in Marion Obermüller l BMUKK, PH Wien
Monika Moises, MA l BMUKK
Die Koordination des Projekts, an dem 17 europäische
Institutionen beteiligt sind, erfolgt durch the Malta council for Science and technologie. Die zu konzipierenden
Fortbildungsveranstaltungen werden in Österreich unter
der Schirmherrschaft des BMUKK gemeinsam von Projektmitarbeiterinnen / Projektmitarbeitern der PH Steiermark,
PH Wien, PH Salzburg und des BMUKK ausgearbeitet und
in Pilotphasen erprobt.
Innerhalb der Projektlaufzeit von 2011 bis 2014 wird die
internationale Zusammenarbeit durch den einsatz einer
frei zugänglichen Online-lernplattform auf europäischer
ebene unterstützt. Darüber hinaus wird dadurch auch ein
Informations-, erfahrungs- und Materialaustausch zwischen
Schulen, lehrkräften und Wissenschafter/innen gewährleistet. Die beteiligten lehrpersonen können eine intensive
Unterstützung nicht nur im Rahmen von nationalen und
internationalen Fortbildungsveranstaltungen und trainings
erwarten, sondern erhalten auch arbeitsmaterialien zur
Berufsorientierung will Jugendliche in ihren Stärken
wahrnehmen und sie zu lebenslangem lernen anregen.
Gleichzeitig sollen lernräume geschaffen werden, in
denen junge Menschen ihr Wissen und ihre talente in
neuen Situationen erproben können. Durch Begegnungen
mit expertinnen und experten aus der Berufswelt finden
wertvolle erfahrung und fundiertes Wissen eingang in
die lebenswelt von Schüler(inne)n. eine qualitativ hochwertige Berufsorientierung und Bildungsberatung ist als
präventive Maßnahme zu Schul- bzw. ausbildungsabbruch
Das Institut 4 bereitet lehrer/innen im Berufsorientierungsbzw. im Schülerberaterlehrgang auf ihre gesamtgesellschaftlich wichtige Rolle vor und unterstützt sie durch
zentrale und regionale Fort- und Weiterbildungen. Zusätzlich
bietet das Institut 4 individuelle Beratung zur Gestaltung der
integrativen Berufsorientierung an Schulen an.
Im Schuljahr 2011/12 fanden in allen steirischen Bezirken
Informations- und Vernetzungsveranstaltungen für Schulleiter/innen, Berufsorientierungskoordinator(inn)en und Schülerberater/innen zum ganzheitlichen pädagogischen Konzept
IBOBB (Information, Beratung, Orientierung für Bildung und
Beruf) und zu „BO integrativ“ statt. Der lSR, die Sozial- und
Wirtschaftspartner und die Steirische Volkswirtschaftliche
Gesellschaft waren dabei wichtige Kooperationspartner. auf
der ersten IBOBB-Messe im europasaal der Wirtschaftskammer Steiermark präsentierten sich insgesamt
30 Initiativen zum thema Berufsorientierung den mehr als
200 anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen.
60 Pflichtschullehrer/innen absolvierten im Schuljahr 2011/12
den Berufsorientierungs- bzw. den Schülerberaterlehrgang.
Viele der Zielsetzungen der neuen Mittelschule wie z. B.
Individualisierung des Unterrichts, Begabungen fördern,
Interessen berücksichtigen, Motivation und Feedback geben,
Integration von Schüler / innen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sind Kerninhalte des BO-Unterrichts. Dazu
wurden professionelle lerngemeinschaften bzw. entwicklungsgruppen mit Pädagoginnen und Pädagogen gegründet.
aus dieser Zusammenarbeit resultieren Fortbildungsangebote
zu den themen lerncoaching / Berufswahlcoaching und Kelbzw. Orientierungsgespräche.
DIe aRBeItSScHWeRPUnKte In DeR eRStaUSBIlDUnG
Zusammenfassender Bericht des Instituts 2
(Institut für allgemeinbildende Pflichtschulen einschließlich Vorschulstufe – ausbildung)
l BeScHReIBUnG DeR ScHWeRPUnKte
l MItaRBeIteR/Innen
Gerda Kernbichler, M.A.
gerda.kernbichler@phst.at
doris.leipold@phst.at
gerhard.muellner@phst.at
DI Arno Raunegger
arno.raunegger@phst.at
Mag.a Sabine Reissner
sabine.reissner@phst.at
michael.strohmaier@phst.at
anita.wagner@phst.at
Die grundlegenden Intentionen der neuen Mittelschule werden an die Studierenden herangetragen. alle Praxisschulen,
an denen sie ihre schulpraktische ausbildung absolvieren,
sind neue Mittelschulen. ein Großteil der Unterrichtsstunden im erstfach wird im team vorbereitet, durchgeführt und
reflektiert. Um die Studierenden auf das teamteaching im
Berufsleben vorzubereiten, erleben und reflektieren sie auch
in der lehre entsprechende Modelle. Weiters bereiten sie
in Kleingruppen fachübergreifende Projekttage vor, die mit
Schülerinnen und Schülern der Praxisschule – neue Mittelschule realisiert werden. Das Prinzip „lerndesign“ wird den
Studierenden in Form von Workshops näher gebracht.
Für alle Studierenden wird im 6. Semester das Wahlpflichtmodul „Berufsorientierung“ im ausmaß von vier Semesterwochenstunden angeboten. Im Rahmen dieser lehrveranstaltungen erwerben sie Kompetenzen, wie sie Schülerinnen
und Schüler bestmöglich auf die Berufsorientierung vorbereiten können. alle Studierenden des 5. Semesters können
sich beim „Marktplatz: Wege nach dem Bachelor“ bezüglich
ihrer weiteren Berufs- bzw. Bildungslaufbahn informieren
und allenfalls beraten lassen.
Die Bildungsstandards sind ein wesentlicher Bestandteil
in der jeweiligen Fachdidaktik der betroffenen Gegenstände. Bei den Unterrichtsplanungen in der schulpraktischen
ausbildung wird der Bezug zu den Bildungsstandards
hergestellt. eine allgemeine umfassende Information zu den
Bildungsstandards erhalten alle Studierenden des zweiten
Semesters in einem halbtägigen lehrveranstaltungsblock.
Das Institut 2 trägt dem Schwerpunkt „Sprachenvielfalt / Mehrsprachigkeit / Interkulturelles lernen“ folgendermaßen Rechnung: Der lehrgang „türkische Sprache und
Kultur für lehrer/innen“ wird in Zusammenarbeit mit der
Karl-Franzens-Universität Graz angeboten, die lehrveranstaltung „Interkulturelle Pädagogik“ wird in englischer
Sprache abgehalten. Weiters gibt es ein angebot zur
Gebärdensprache. Beim Internationalen Sprachentag am 26.
September sind u.a. Studierende mit anderen Muttersprachen als Referentinnen bzw. Referenten eingesetzt.
ein Wahlpflichtmodul im ausmaß von vier Semesterwochenstunden gibt Studierenden aller Studienrichtungen die Möglichkeit, sich in „Politischer Bildung“ zu vertiefen. Dieses
angebot findet im Rahmen des gemeinsamen Hörsaals mit
der Karl-Franzens-Universität Graz statt.
In den Wahlpflichtmodulen „Mediation und Konfliktkompetenz“, „Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten“, „Suchtprävention in der Schule“ und zusätzlichen Workshops
erwerben Studierende aller Studienrichtungen Kompetenzen
für eine effektive Prävention von Gewalt. In den lehrveranstaltungen zur Persönlichkeitsbildung werden mit allen
Studierenden Möglichkeiten und Methoden der Konfliktbewältigung und -lösung erarbeitet und reflektiert.
GeWaltPRäVentIOn – UMGanG MIt KOnFlIKten
Mag.a Dr.in Andrea Holzinger
Das Konzept umfasst einen zweisemestrigen lehrgang, der
berufsbegleitend konzipiert ist und von einem interdisziplinären Referentinnen- und Referententeam aus Pädagogik,
Psychologie, Medizin und Schule getragen wird.
Mag.a Ursula Komposch
Durch den Besuch des lehrgangs erwerben die teilnehmerinnen / teilnehmer Qualifikationen und Kompetenzen,
um Gewalt- und Mobbingprobleme frühzeitig erkennen und
in der Folge mit diesen besser umgehen zu können. Sie
stärken ihre persönlichen und personalen Kompetenzen,
lernen Präventions- und Interventionsansätze kennen und
können das erworbene an den eigenen Schulen begleitet
und reflektiert umsetzen. auch wird die existenzanalytische
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen als zentrale Methode für den Umgang mit Konflikten und Gewaltproblemen fokussiert. Den abschluss des lehrgangs bildet
ein Prozessportfolio als Dokumentation der persönlichen
entwicklung im laufe des lehrgangsjahres.
Der lehrgang richtet sich an lehrerinnen / lehrer aller
Schularten und an die Berufsgruppe der Kindergartenpädagoginnen / Kindergartenpädagogen und Hortpädagoginnen / Hortpädagogen.
Mit diesem angebot setzt die Pädagogische Hochschule Steiermark ein zeitbezogenes angebot. Im Zuge des
Vernetzungstreffens im november 2010 in Wien wurde
der lehrgang von der „Weißen Feder“ als „Best Practice
Beispiel“ ausgezeichnet.
KOOP-lea – KOOPerative lernarrangements im Schulunterricht:
Wirksamkeit in Bezug auf leistung und soziale Integration in heterogenen Klassen
Mag.a Dr.in Angela Gastager
Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die annahme,
dass der einsatz von Methoden des wechselseitigen lehrens
und lernens, auch Well-Methoden (Huber 2007, S. 10ff)
benannt, in einer innovativen lernumgebung im Schulunterricht die kognitiven und sozial-emotionalen Kompetenzen
der Schülerinnen / Schüler in positiver Hinsicht verändert
(Gastager et al. 2010; Hagenauer 2011, S. 285ff). Durch gezielte trainings der Methodenvermittlung wird es den an den
Kursen und an den Untersuchungen teilnehmenden lehrerinnen / lehrern erleichtert, diese methodischen Konzepte im
Unterricht optimal und effizient ein- und umzusetzen.
Univ. Prof.in Dr.in Barbara Gasteiger-Klicpera
barbara.gasteiger@uni-graz.at
Dr. Markus Gebhardt, M.A.
Mathias Krammer, M.A.
mathias.krammer@uni-graz.at
Anna Nebel, M.A. B.Ed.
nebel.anna@gmail.com
es geht um die empirisch-analytische Überprüfung kooperativer lernarrangements hinsichtlich der leistungen der Schülerinnen / Schüler im Fach Deutsch (lesen, textverständnis
und Rechtschreiben). es geht weiterhin um die analyse der
Wirkungen dieser lernumgebungen hinsichtlich der sozialemotionalen entwicklung der Schülerinnen / Schüler (Gastager 2008; Gastager & Weinberger 2009) sowie einer damit
verbundenen verstärkten sozialen Partizipation in heterogenen Klassensettings mit innerer Differenzierung.
Um die effekte zu prüfen, wird ein Versuchs-Wartekontrollgruppendesign (Hager et al. 2000; Shadish et al. 2002) realisiert, das im längsschnitt über zwei Jahre läuft. Zentral ist die
Überprüfung der Wirksamkeit des einsatzes von Well-Methoden im Schulunterricht der Sekundarstufe I (5. und 6. Schulstufe) in Bezug auf leistungen im Fach Deutsch, soziale und
emotionale Kompetenzen der Schülerinnen / Schüler sowie
soziale Partizipation in der Klasse. Die emotionale wie soziale
entwicklung der Schülerinnen / Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) wird über die Zeit untersucht.
es kommen Verfahren aus den Mixed-Method-Methodologien
zur anwendung (creswell 2007; Fielding & Schreier 2001;
Hofmann 2008; Morse 2003). Die Wirksamkeit hinsichtlich der
leistung im Fach Deutsch wird mit Hilfe von Fragebögen und
tests (lenhard & Schneider 2006; May 2002) geprüft. Prozessual integriert werden die qualitativen Verfahren Videographie mit Stimulated Recall (calderhead 1981) und Gruppendiskussionen (Mischo 2004; Bohnsack et al. 2008) eingesetzt.
Schlüsselkompetenzen in der nMS: Untersuchung möglicher Zusammenhänge zwischen
Unterrichtsmerkmalen und dem erwerb von Schlüsselkompetenzen
Mag.a Dr.in Elgrid Messner
Die neue Mittelschule (nMS) erhebt den anspruch, alle Schülerinnen / Schüler in besonders individueller Weise zu fördern
und sowohl für weiterführende Bildungswege als auch für das
weitere leben optimal vorzubereiten. Dazu liegen Modellpläne mit besonderen Maßnahmen vor und fließen zusätzliche
Ressourcen. Im Hinblick auf die Hebung der Bildungsaspiration spielt die Bereitschaft und Fähigkeit zum lernen eine
Mag. Erich Svecnik
e.svecnik@bifie.at
DI Mag. Hanns Jörg Pongratz
hannsjoerg.pongratz@phst.at
christa.bauer@phst.at
Mag.a Dr.in Daniela Moser
daniela.moser@phst.at
Mit dem europäischen Referenzrahmen für Schlüsselkompetenzen wurde im Dezember 2006 eine empfehlung auf
europäischer ebene verabschiedet, die acht Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes lernen enthält (amtsblatt der
eU l394 / 10 vom 30. 12. 2006). Diese werden als so grundlegend
bewertet, dass jede / jeder europäische Schülerin / Schüler
sie bis zum ende der Schulpflicht erworben haben soll. neben
fachlichen Kompetenzen ist hier die lernkompetenz hervorzuheben, insbesondere im Hinblick auf den anspruch der nMS,
ihre Schülerinnen / Schüler zu höherer Bildung hinzuführen.
Im Forschungsprojekt soll analysiert werden, wie an den
nMS-Standorten vorgegangen wird, um alle Schüler/innen
individuell zu fördern und welche erfolge dabei erzielt werden.
Dazu werden einerseits Schülerkompetenzen und andererseits die Unterrichtsgestaltung erhoben und miteinander in
Hauptziel der Studie ist die Identifikation von möglichen
erfolgreichen Formen einer Realisierung der Modellpläne der
nMS in der Steiermark zum Zweck der nutzung im Rahmen
der lehrer/innenaus- und -fortbildung. Dabei wird folgenden
spezifischen Fragen nachgegangen:
– Welche Umsetzungsstrategien und Maßnahmen an den
nMS-Standorten sind im Hinblick auf die entwicklung von
Schlüsselkompetenzen erfolgversprechend?
– Welche Methoden und Maßnahmen werden an den
Standorten zur besonderen Förderung der entwicklung von
Schlüsselkompetenzen, insbesondere der lernkompetenz,
– Welche Vorstellungen und Konzepte haben die lehrpersonen bezüglich der Schlüsselkompetenzen?
– lassen sich elemente besonders erfolgversprechender
Methoden und Maßnahmen identifizieren? es wird ein
fünfphasiges methodisches Vorgehen unter Verwendung
von Fragebögen zur Datenerfassung umgesetzt.
christine.krenn@phst.at
Im Schuljahr 2011/12 betreute das Institut 4 bereits
108 nMS-Standorte, wovon 55 mit schulübergreifenden
Informationsveranstaltungen auf den Umstieg zur nMS im
Herbst 2012 vorbereitet wurden. Die Mitglieder des Regionalen Kompetenzteams stellten dabei den lehrerinnen
und lehrern die tragenden Säulen der nMS vor und gaben
Impulse zur Umsetzung der Ziele. Um die Schulen in ihrer
spezifischen entwicklung unterstützen zu können, wurden
vorbereitend für das Schuljahr 2012/13 angebote für schulinterne lehrerfortbildungen erstellt.
Für die lehrerinnen und lehrer der 53 bereits bestehenden
neuen Mittelschulen wurde ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, speziell auf die pädagogischen Konzepte
der neuen Mittelschule zugeschnitten, angeboten. aufgrund der hohen anmeldezahlen und der evaluation von
Veranstaltungen ergab sich ein gesteigerter Bedarf an
Fortbildungen in den verschiedenen Fachbereichen. Dementsprechend wurden für zentrale lehrveranstaltungen
zusätzliche termine angeboten.
Bei der erstellung des Fortbildungsprogrammes für das
Schuljahr 2012/13 wurde der nachfrage in den Bereichen
der Professionalisierung wie z. B. Diversität, teamteaching,
Kel-Gespräche, Portfolio-arbeit, Individualisierung und
Differenzierung besonders Rechnung getragen. augenmerk
wurde auch auf ein ausreichendes angebot an Fortbildungsveranstaltungen in den einzelnen Unterrichtsgegenständen
zu den charakteristischen Unterrichtsformen wie offenes
lernen und lernumgebungen gelegt.
In sogenannten „lernateliers“ für lerndesignerinnen und
lerndesigner der 53 nMS-Standorte wurden unter anderem
Kompetenz, flexible Differenzierung, rückwärtiges lerndesign
und Projektlernen thematisiert. außerdem wurde die Möglichkeit zum austausch von „Best Practice“-Beispielen gegeben.
Bundesweit neu ist, dass die Qualifizierung der neuen
lerndesigner/innen im Rahmen eines viersemestrigen
lehrganges mit einem österreichweit einheitlichen Rahmencurriculum erfolgt. Die entwicklung des curriculums und die
organisatorische Vorbereitung für den Start des lehrganges
im WS 2012 wurden bis zum Juli 2012 vom nMS-team des
Instituts 4 abgeschlossen.
Prozessbegleitung für die nMS Steiermark
Mag.a Auguste Seidl
Die Implementierung der nMS ist eines der zentralen Projekte
der Schulentwicklung. Für die erfolgreiche Umsetzung reichen
individuelle Handlungsschritte in den einzelschulen nicht aus.
„Wenn Veränderung stattfindet, genügt es nicht, auf der ebene
der Umsetzer etwas anders oder etwas anderes zu tun, es
muss vom System her neu gedacht werden“ (Otto Scharmer).
Das kann nur gelingen, wenn die Implementierung der nMS
als thema der Schulentwicklung begriffen und die notwendigkeit der Steuerung eines solchen Prozesses erkannt wird.
Das Institut für Schulentwicklung und Schulmanagement hat
ein Modell der Prozessbegleitung erarbeitet, das sich an die
Führungsebene der Schule richtet und durch eine fortlaufende
Reihe ein netzwerk schafft, das alle beteiligten Schulen einbindet. Die Veranstaltungen sprechen themen der Steuerung
und Organisationsentwicklung an: aufbau von Strukturen in
der Schule, team- und Qualitätsentwicklung.
Die architektur der Prozessbegleitung umfasst folgende
Mag.a Brigitte Pelzmann
brigitte.pelzmann@phst.at
olivia.de-fontana@phst.at
hildegard.sturm@phst.at
– Vermittlung neuer inhaltlicher Impulse. Dies betrifft vor
allem die eckpunkte des Modellplans (team-teaching,
Projektunterricht etc.). Dazu werden „Good-Practice“Modelle aus anderen Schulen, aber auch aus dem Kreis
der teilnehmer /innen vorgestellt.
– Impulse zur Steuerung der Entwicklungsprozesse in den
Schulen. Dies meint etwa anregungen zum einsatz von
Steuergruppen, zu aufbau und arbeit der Stufenteams, zur
Klärung von Rollen, arbeit mit Steuerungsinstrumenten wie
dem entwicklungsplan oder das angebot von Werkzeugen
zur Gestaltung von Konferenzen und Besprechungen.
– Zeit für Planungsarbeit. Grundgedanke der Prozessbegleitung ist, dass die Schulen schon vor Ort und nicht erst „daheim“ Gelegenheit bekommen müssen, die Impulse aus den
Modulen in konkrete entwicklungsvorhaben umzusetzen.
– Austausch und Feedback. Die teilnehmenden Schulen
erhalten die Möglichkeit, sich untereinander sowohl über
ihre getroffenen Maßnahmen als auch über Planungen und
Projekte auszutauschen und Feedback zu erhalten.
– Das Angebot einer Lernplattform.
an allen Modulen nehmen teams aus den Schulstandorten
teil. Die Direktorinnen / Direktoren sind bei jedem Modul anwesend, je nach Inhalt und thema sind es zudem die Standortkoordinatorinnen und -koordinatoren, Stufenteamsprecherinnen
und -sprecher, lerndesignerinnen / lerndesigner. Zielgruppe
der Prozessbegleitung sind alle nMS.
Der Hochschullehrgang „Freizeitpädagogik“
Der steigende Bedarf an ganztägiger Betreuung führt zu
einer besonderen nachfrage an pädagogisch ausgebildeten
Personen zur Freizeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen an Schulen. ein team, bestehend aus erich Frischenschlager, Ursula Komposch und clara Obrecht, entwickelte
im auftrag des BMUKK ein curriculum für den zweisemestrigen Hochschullehrgang „Freizeitpädagogik“ im ausmaß
von 60 credit Points nach ectS-Standard und bereitete
die erstmalige Durchführung des Hochschullehrganges im
Studienjahr 2012/13 vor.
Bakk.a Clara Obrecht
clara.obrecht@phst.at
Der Hochschullehrgang dient der pädagogisch fundierten
und praxisorientierten Vermittlung von Kenntnissen über
Voraussetzungen, Bedingungen und Möglichkeiten der schulischen tagesbetreuung als hochkomplexes Zusammenspiel
sensorischer, kognitiver, emotionaler, sozial-kommunikativer
und motorischer Prozesse. Die Schwerpunkte liegen neben
der einführung in die fachwissenschaftlichen Grundlagen in
der Vermittlung von fachdidaktischen Konzepten und Methoden zur Implementierung des Berufsbildes Freizeitpädagogin
bzw. Freizeitpädagoge in der schulischen tagesbetreuung.
Die teilnehmerinnen / teilnehmer dieses Hochschullehrganges erwartet eine umfassende ausbildung in rechtlichen
sowie (freizeit-)pädagogischen Grundlagen, in Persönlichkeitsbildung und Kommunikation, Diversität, Kunst und
Kreativität, Musik und Sport. Zudem ist bereits während des
lehrgangs die praktische arbeit an Schulen mit tagesbetreuung vorgesehen.
Für die zahlreichen aufnahmewerberinnen / aufnahmewerber ist ein spezifisches Zulassungsverfahren vorgesehen,
bestehend aus einem individuellen Beratungsgespräch,
einem lese-Rechtschreibtest und einer Gruppendiskussion
zu Dilemmageschichten.
Zusätzlich zum Hochschullehrgang Freizeitpädagogik findet
im Rahmen der Fort- und Weiterbildung für interessierte
lehrerinnen / lehrer die Veranstaltungsreihe „Gemeinsam
durch den ganzen ,Schul’tag“ statt. Die gelingende arbeit
an ganztägigen Schulformen steht im Fokus und wird durch
praxisorientierte Veranstaltungen zu organisatorischen
Inhalten sowie zu „Best-Practice“-Beispielen verschränkter
ganztägiger Schulformen angeboten.
ScHUlManaGeMent – leaDeRSHIP (MeHR aUtOnOMIe an Den ScHUlen)
lehrgang Systemische Schulentwicklungsberatung
aktuelle bildungspolitische Vorgaben, wie zum Beispiel die
einführung der Bildungsstandards, die teilzentralisierte Reifeprüfung, die neue Mittelschule, verpflichtende Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung sowie
schulspezifische entwicklungsvorhaben stellen Schulen vor
neue Herausforderungen. Dies erfordert eine systematische
Schulentwicklung auf den ebenen Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung und der professionellen
Beratung. Daher bilden wir Schulentwicklungsberaterinnen
und -berater aus.
Der lehrgang „Systemische Schulentwicklungsberatung“
wird vom Institut 7 durchgeführt. er richtet sich an lehrer/
innen an steirischen Schulen mit abgeschlossenem lehramtsstudium und mindestens fünfjähriger Schulpraxis
und an Mitarbeiter/innen der Pädagogischen Hochschule
Steiermark. er ermöglicht den teilnehmerinnen und teilnehmern den erwerb einer umfassenden Qualifikation als
Systemische/r Schulentwicklungsberater/in und bietet
ihnen eine praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte
ausbildung, die sie dazu befähigt, Schulen bzw. teams von
lehrerinnen und lehrern bei Veränderungsprozessen zu
Mit 30 von den insgesamt 57 Bewerber/innen führten die Instituts- und die lehrgangsleiterin Bewerbungsgespräche.
22 Personen, lehrer/innen bzw. leiter/innen nahezu aller
Schultypen und Mitarbeiter/innen der Pädagogischen Hochschule Steiermark wurden zum lehrgang eingeladen.
Die teilnehmer/innen erwerben Beratungskompetenzen
auf Grundlage systemischen Denkens und Handelns und lehrgangsbegleitender Praxiserfahrung, Wissen zu theorie und
Praxis von Organisationen, zum aufbau eines professionellen
Beratungssystems, zu Projektmanagement für Beratungsprojekte/Führung und teamentwicklung, zu bildungspolitischen
aufgaben und Vorhaben und evaluationskompetenz.
Die teilnehmer/innen nehmen an sechs Pflichtmodulen des
lehrgangs teil, sind Mitglieder in Peergruppen, sammeln
während des lehrgangs Praxiserfahrung, indem sie an Veranstaltungen der Schulentwicklungsberatung teilnehmen
und verfassen eine schriftliche abschlussarbeit (Reflective
Paper) zu einem selbst gewählten thema. als abschluss
erhalten sie ein Zertifikat der PHSt „Systemische/r Schulentwicklungsberater/in“.
Schulmanagement für Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schultypen
Der lehrgang „Schulmanagement für Schulleiterinnen und
Schulleiter aller Schultypen“ dient der wissenschaftlich
fundierten und praxisorientierten Weiterbildung im Bereich der verpflichtenden Schulmanagementausbildung für
bestellte bzw. betraute Schulleiterinnen und Schulleiter,
abteilungsvorständinnen und -vorstände und Fachvorständinnen und -vorstände. Der Schwerpunkt liegt neben
einer grundlegenden einführung in die theorie und Praxis
von schulischer Führungsverantwortung auf der kritischreflektierenden anwendung und Umsetzung dieser Verantwortung am eigenen Schulstandort.
Bernd Preiner, M.A.
bernd.preiner@phst.at
Der lehrgang besteht aus vier Modulen mit folgenden
themen: Kommunikation und Führung, Konfliktmanagement,
Unterrichtsbeobachtung und Personalentwicklung, Schulund Dienstrecht und Schulentwicklung. ein fünftes Modul
ist ein Wahlpflichtmodul: Die teilnehmerinnen / teilnehmer
besuchen individuell ausgesuchte Fortbildungslehrveranstaltungen, die sie in ihrer Professionalisierung als Schulleiterin / Schulleiter unterstützen.
Die steigende Zahl von Pensionierungen bei Schulleiterinnen und Schulleitern erforderte eine ausweitung des
angebots. So wurden im Herbst 2011 zwei parallel laufende
Schulmanagementlehrgänge gestartet, der 9. Schulmanagement-lehrgang seit Bestehen der Pädagogischen
Hochschule begann im Frühjahr 2012. Im Studienjahr 2011/12
wurden also insgesamt sechs Schulmanagementlehrgänge mit rund 130 schulischen Führungspersonen betreut.
trainiert wurden die teilnehmerinnen / teilnehmer in diesen
Modulen von expertinnen und experten für die jeweiligen
inhaltlichen Schwerpunkte in Zusammenarbeit mit den
zuständigen lehrgangsleitern, Mag.a Brigitte Pelzmann bzw.
Bernd Preiner, M.a. Im Studienjahr 2012/13 starten drei
weitere lehrgänge und schöpfen die organisatorischen und
finanziellen Kapazitäten des Instituts aus. trotz des derzeit
großen andrangs müssen aber neu betraute / bestellte schulische Führungskräfte höchstens ein Jahr auf einen Platz in
einem lehrgang warten.
Der gemeinsame abschluss dieser ausbildung erfolgt mit
einer feierlichen Zertifikatsverleihung, an der neben Vertretern und Vertreterinnen der PHSt der Präsident bzw. die
Vizepräsidentin des lSR und die Schulaufsicht der jeweiligen
Schularten teilnehmen.
training for the Job – Orientierung für Personen mit Interesse
an Führungsaufgaben in der Schule
Dieses seit 2009 laufende Projekt richtet sich an Personen,
die Interesse an der leitung einer Schule haben, und soll ihnen als entscheidungshilfe dienen, ob sie für diese tätigkeit
das nötige Interesse und die nötigen Voraussetzungen mitbringen. Die teilnehmerinnen / teilnehmer haben im Rahmen
dieses Fortbildungsangebotes Gelegenheit, Direktoren und
Direktorinnen „über die Schulter zu schauen“ und gleichzeitig die Möglichkeit der Reflexion. Sie bekommen einen
einblick in die aufgaben, die mit der Führung einer Schule
verbunden sind, und können dabei ihr eigenes Interesse für
diese tätigkeit reflektieren, ihre persönliche eignung und ihren möglichen entwicklungsbedarf erkennen. Somit können
sie, falls sie das wollen, gut gerüstet in die Bewerbung um
eine Führungsstelle gehen.
„training for the Job“ besteht aus drei teilen, einem einführungsseminar, einer Visitationsphase an Schulen mit begleitendem coaching und einem abschlussseminar.
Im eintägigen einführungsseminar erhalten die teilnehmerinnen / teilnehmer und die Direktorinnen / Direktoren, die sich
für eine Begleitung zur Verfügung stellen, durch die zuständige Schulaufsicht Informationen über das System Schule.
Dabei wird auf Struktur, Funktionen und Führungsaufgaben
in der Schule ebenso eingegangen wie auf arbeitsfelder,
aufgaben und anforderungsprofile für die Führungstätigkeit.
Des Weiteren bereiten sich die teilnehmerinnen / teilnehmer
unter anleitung einer trainerin auf den Begleitprozess vor.
Der Begleitungsprozess ist im Sinne eines „Shadowings“
gestaltet: an drei individuell vereinbarten Halbtagen erhalten
die „trainees“ Gelegenheit, einen Direktor / eine Direktorin in
der Schule zu besuchen, ihn bzw. sie in seiner / ihrer alltagstätigkeit zu erleben und so einen einblick in die Führungstätigkeit zu erhalten. In dieser Zeit gibt es das angebot eines
coaching-termins für alle teilnehmerinnen / teilnehmer, an
dem diese ihre erfahrungen reflektieren können.
Im abschlussseminar wird – angeleitet durch die trainerin –
der gesamte Begleitprozess reflektiert. Die persönliche
eignung für die Führungsrolle wird in einer individuellen Stärken- / Schwächenanalyse überprüft, dabei kann
auch der individuelle Qualifizierungsbedarf der teilnehmerinnen / teilnehmer geklärt werden. ergänzt wird diese
Reflexion durch Infos zum Bewerbungsverfahren und zur
Schulmanagementausbildung.
SPRacHenVIelFalt_MeHRSPRacHIGKeIt_InteRKUltURelleS leRnen
listening to young children – Vorschulkindern zuhören: analyse der Perspektiven
von Fünfjährigen über ihre Kommunikation und Beziehung mit erwachsenen
es werden folgende Ziele im Projekt verfolgt: Junge Kinder
werden als expertinnen/experten über ihre eigene erfahrungs- und lebenswelt in den Forschungsprozess miteinbezogen. Dabei erfolgt ein Identifizieren von altersadäquaten
Kommunikations- und ausdrucksformen wie beispielsweise
(Rollen)Spiel, Zeichnungen, (Fortsetzungs-)Geschichten
und Führen einfacher Dialoge. Die Sichtweisen und Meinungen der Kinder werden erfasst, langsam rekonstruiert
und schließlich analysiert. es geht darum festzustellen, in
welcher Weise die Umsetzung der Inhalte von artikel 12 der
cRc, charta of the Rights of the child, im (Schul-)alltag der
Kinder erfolgt.
Dr.in Bärbel Hausberger
baerbel.hausberger@phst.at
Die zentrale Fragestellung lautet: Inwiefern ist das Zusammenleben von erwachsenen und fünfjährigen Kindern von
Respekt und Wertschätzung geleitet? teilnehmerinnen / teilnehmer der Untersuchung sind etwa fünfjährige Schülerinnen / Schüler von zwei Grazer Vorschulklassen gemeinsam
mit ihren beiden lehrerinnen.
Der Projektverlauf lässt sich in mehreren Phasen skizzieren:
1. Phase: Warming up – Kennenlernphase, Beziehungsaufbau zwischen Kindern und Forscherinnen
2. Phase: Whole group discussions – Gruppendiskussionen,
Verständnis für die Zusammenarbeit aufbauen,
Kooperationsbereitschaft der Kinder sicherstellen
3. Phase: Small group discussions / pair group discussions –
Generieren von teilfragen und Beantwortung in Zeichnungen, Geschichten, ggf. Rollenspielen
4. Phase: Individual or paired interactions – analyse und
auswertung der verbalen und nonverbalen Daten
5. abschließen der Studie mit erfassung und analyse der
Subjektiven theorien (Gastager, Patry & Gollackner 2011)
der lehrerinnen.
Vielfältiger individualisierter Schriftspracherwerb – Qualitätsentwicklung in der Grundstufe I
In Bezug auf das thema „individualisierter Schriftspracherwerb“ liegen für das österreichische Schulsystem aktuell
kaum fundierte Forschungsergebnisse vor. Individualisierter
Schriftspracheerwerb hebt sich von traditionellen Methoden
des erstlese- und erstschreibunterrichts durch den einsatz
von auf individuelle Vorerfahrungen abgestimmte, differenzierende Maßnahmen ab. eine wesentliche Voraussetzung
für effektiven Schriftspracherwerb stellt eine stärkenorientierte Förderdiagnostik dar, auf deren Basis konzertierte, auf
individuelle Bedürfnisse der Schülerinnen / Schüler ausgerichtete Fördermaßnahmen konzipiert und umgesetzt werden
können. Das Projekt zielt darauf ab, auf den theorien von
Brügelmann und Brinkmann (1994, 2006) basierende Methoden zu entwickeln und im Schulalltag zu erproben. Zudem
stellt die evaluation der an der Pädagogischen Hochschule
entwickelten Modelle eine wesentliche Zielsetzung des
Projekts dar. es widmet sich im Speziellen dem Vernetzungsgedanken von ausbildung-, Fort- und Weiterbildung an der
PH Steiermark im Bereich des individualisierten Schriftspracherwerbs. Weiterhin geht es im Projekt um eine evaluation der Umsetzung des auf den theorien von Brügelmann
und Brinkmann basierenden Modells.
Mag.a Dr.in Katharina Heissenberger
katharina.heissenberger@phst.at
maria.monschein@phst.at
andrea.legat@phst.at
Die spezifischen Fragestellungen lauten:
– Welche effekte nennen lehrpersonen nach einsatz der
Methode im Hinblick auf die Schriftsprachentwicklung der
Schülerinnen/Schüler?
– Welche effekte zeigen sich im Hinblick auf die Gestaltung des Unterrichts (Medieneinsatz, Raumgestaltung,
Methodik)?
– Welche effekte zeigen sich nach einsatz der Methode
hinsichtlich der Haltung der lehrpersonen zu einem lernerzentrierten, individualisierten Unterricht?
– Welche effekte der Methode zeigen sich im Hinblick auf die
Schriftsprachkompetenz der Schülerinnen /Schüler?
Die Forschungsziele werden in einem vierphasigen
Forschungsplan umgesetzt.
lehrgang „Mehrsprachigkeit in der schulischen Praxis – Innovative lernwege“
martina.huber-kriegler@phst.at
Das themenfeld „Mehrsprachigkeit und Plurikulturalität“
im Kontext Schule wird immer mehr als Kristallisationspunkt
von Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozessen erkannt.
Der neu konzipierte lehrgang an der PHSt legt einerseits
einen starken Fokus auf die individuellen Bedürfnisse der
teilnehmerinnen / teilnehmer, andererseits liegt ihm ein
ausgeprägtes Prozessverständnis von lernen zugrunde, das
sich auch im offenen lehrgangsdesign widerspiegelt.
Eva Theissl
eva.theissl@phst.at
Sonja Vucsina
sonja.vucsina@phst.at
Mag.a Dr.in Barbara Schrammel-Leber l KFU
– eine theoretische und praktische auseinandersetzung
mit den themen Mehrsprachigkeit und Interkulturalität in
– Basiswissen und didaktisches Know-how zu den themen Mehrsprachigkeit, erst- und Zweitsprachenerwerb,
einblicke in die komplexen Zusammenhänge von Sprache
– Kultur – Identität; rechtliche Rahmenbedingungen der
Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit anderen
erstsprachen.
– Konzepte, Strategien und tools, um Mehrsprachigkeit im
Unterricht konstruktiv zu integrieren und den erwerb von
Deutsch als Zweitsprache zu fördern.
– Innovative lernwege, um Grundlagen und erkenntnisse zu
vertiefen. Die Integration von arbeitsformen mit digitalen
Medien wird forciert.
– laufende Reflexion der eigenen Praxis im Wechsel mit neuen Inputs und erfahrungen auf fachlicher und persönlicher
ebene stoßen lernprozesse an.
– eigene erfahrungen beim lernen unbekannter Sprachen
und in vielfältigen Begegnungen mit Migrantinnen / Migranten bilden die ausgangspunkte einer handlungsorientierten Didaktik.
Die durch alle Module vertikal liegende inhaltliche Struktur
ermöglicht einen durchlaufenden dynamischen Prozess
bezüglich lernfortschritt, Reflexion und transfer in die
Praxis, der die aspekte des Kontextes (Inhalt, Person, soziales System) in angemessener Weise berücksichtigt.
In das Projekt „lernraum Schule“ bzw. in die Begleitforschung (PHSt, lSR Stmk, 2011 – 2014) sind 19 Volksschulen
und 9 HS/nMS des Schulbezirks Deutschlandsberg eingebunden. Im Projekt wird versucht, Schule und Umfeld zum
lern- und Sprach(en)raum (weiter) zu entwickeln, Raum
für individuelle entwicklung, Innovation und Integration zu
bieten sowie förderliche Rahmenbedingungen für
(Sprachen-)lernen zu gestalten. Ziel ist es, ein starkes
netzwerk innovativen lernens schulartenübergreifend in
einem Bezirk aufzubauen. Im Zusammenspiel von theorie
und Praxis will das Betreuungsteam am jeweiligen Standort
mit begleitenden angeboten eine effiziente Infrastruktur für
lernerneuerung, Kompetenz- und Gemeinschaftsentwicklung in starken lerngemeinschaften schaffen. eine nachhaltige Verbesserung der sprachlichen Kompetenzen sowie der
Individualisierungs- und lernprozesse im lernraum Schule
unter aktivierung und teilnahme aller Beteiligten – leitung,
lehrende, eltern, Schüler/innen – wird angestrebt.
Im Forschungsprojekt wird daher untersucht, inwiefern
sichtbare und beobachtbare Veränderungsprozesse in den
lernräumen die entwicklung von Sprachbewusstheit, Dialog
und Kommunikation, sprachlicher Ressourcen und Repertoires aus unterschiedlichen Perspektiven spiegeln.
Zur abbildung komplexer Zusammenhänge werden bei
der Begleitforschung qualitative Forschungsinstrumente
eingesetzt. Die analyse der erfassten Daten konzentriert sich
auf die Beobachtungfelder Raumgestaltung, Innenräume
und unmittelbare außenräume, sichtbare Sprachelemente
in den lernräumen, standortbezogene „Sprachlandkarten“,
im Sinne von linguistic landscapes (Shohamy & Gorter, 2009),
Kommunikation innerhalb der Schule und nach außen, Zeitgestaltung sowie beobachtbare Interaktionen.
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, einen Kriterienkatalog
für sprach/en/förderliche lernräume „aus der Praxis her“
standortspezifisch zu entwickeln.
Schulnetzwerkprojekt (PH und BMUKK)
Das von Mag.a erika Hummer und Mag. Franz Riegler initiierte BMUKK-Projekt voxmi entstand vor drei Jahren aus dem
Wunsch, das mitgebrachte Sprachenpotential der mehrsprachigen Kinder an österreichischen Schulen aller Schultypen
zu heben, die Beschäftigung mit der eigenen erstsprache zu
ermöglichen und wertzuschätzen und gegenseitige (Sprach-)
lernmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu
eröffnen. ein weiterer Punkt war die gezielte Stützung des
Unterrichtsprinzips „Interkulturelles lernen“. Der einsatz
digitaler Medien wird – wo sinnvoll – angebahnt und forciert.
Das Fortbildungsprogramm der voxmi-Schulen wird seit
Beginn über die PHSt organisiert, die Bundesprojektleitung
ist mit Beginn des SJ 2012/13 an der PHSt angesiedelt.
Mag.a Erika Hummer l BMUKK
katharina.lanzmaier-ugri@phst.at
Mag.a Ursula Mauric l PH Wien
ein besonderes Kennzeichen des Projekts voxmi ist weiters,
dass die Förderung der mitgebrachten und der schulischen
(Fremd-)Sprachen gemeinsam gedacht und als Schulentwicklungsthema begriffen wird; d.h. dass die ausdrückliche
Unterstützung der Schulleitung vertraglich eingeholt wird
und sich an jeder voxmi-Schule mindestens 2 Kolleginnen
bzw. Kollegen als team fächerübergreifend in unverbindlichen Übungen oder Projekten dem thema widmen.
laufende verpflichtende Fortbildungen (2-3 Mal pro Jahr)
sichern die Qualität und Weiterentwicklung der voxmiteams und ermöglichen die gute Vernetzung der Schulen
untereinander und mit ähnlichen Projekten, sowie anderen
Institutionen (PHen und Universitäten), die ein wesentliches element im Projektkonzept darstellt. aktuell sind elf
Schulen in Wien und fünf steirische Schulen vertreten. Für
das laufende Studienjahr wird eine ausweitung des voxminetzwerks angestrebt.
voxmi bietet auch ein Zertifizierungskonzept an, das voxmiSchulen in einem dreijährigen Prozess zu einem Qualitätssiegel führt. Dieses steht für einen innovativen und konstruktiven Umgang mit Mehrsprachigkeit und Plurikulturalität.
marlies.pirchegger@phst.at
Mit der flächendeckenden einführung der neuen Reifeprüfung an aHS (2014/15) sind wesentliche neuerungen
verbunden: Die standardisierten aufgabenstellungen sollen
zu einer stärkeren ergebnisorientierung führen. Die den
aufgaben zugrunde liegende Kompetenzorientierung rückt
den nachhaltigen erwerb anwendbarer Kompetenzen ins
Zentrum der lehrtätigkeit.
elisabeth.wörter@phst.at
Die PHSt begleitete im vergangenen Schuljahr die Implementierung der standardisierten kompetenzorientierten
Reifeprüfung in den Schulen und bot umfassende Unterstützungsmaßnahmen für lehrerinnen und lehrer an: So
wurden über 80 zentrale Seminare in allen Gegenständen zur
Kompetenzorientierung und Vorbereitung auf die neue Reifeprüfung veranstaltet, die sich durch hohe anmeldezahlen und
engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten auszeichneten.
außerdem bearbeitete die/der landesfachkoordinator/in
der Gegenstände Deutsch und Mathe-matik vor Ort mit den
lehrerkollegien fachspezifische Reifeprüfungsthemen.
Zusätzlich fanden über 60 schulinterne lehrerfortbildungsVeranstaltungen (ScHIlF) zur Vorwissenschaftlichen arbeit
statt. „Grundlegendes zur VWa“ beschäftigte sich mit den
eckdaten der 1. Säule: Was ist eine VWa? Welchem Zeitplan folgt die VWa? Welche formalen Kriterien sind bei
der erstellung zu beachten? Das Modul „Von der Idee zum
Rohkonzept“ zeichnete den Weg von der themenfindung
zur Forschungsfrage nach und lieferte außerdem wichtige
Hinweise zum aufbau, der formalen Gestaltung und zum thema Zitieren. In der ScHIlF „Schreiben der VWa – von der
Recherche zur Präsentation“ wurden dann nicht nur die Produktionsphasen der VWa eingehend besprochen, sondern
auch die Recherche, die Planung und der Schreibprozess
thematisiert. Das elfköpfige trainer-team reiste quer durch
das Bundesland und erreichte in fast 60 Veranstaltungen, die
beste Rückmeldungen verzeichneten, mehr als 1100 lehrerinnen und lehrer in der ganzen Steiermark.
Während in diesem Schuljahr die VWa das zentrale thema
der ScHIlF-Veranstaltungen zur Reifeprüfung darstellte,
waren in der Planung für das Schuljahr 2012/13 die mündliche und schriftliche Reifeprüfung besonders im Fokus.
lernzielindikatoren: eine Möglichkeit zum aufbau und Diagnose eines
kompetenzorientierten naturwissenschaftlichen Unterrichts
eduard.schittelkopf@phst.at
Für die entwicklung des kompetenz- und kontextorientierten
naturwissenschaftlichen Unterrichts sollen lernzielindikatoren erarbeitet werden. Man könnte sich darunter z.B.
sogenannte Schlüsselwörter vorstellen, die durch Dokumentation in der Unterrichtsvorbereitung festgelegt werden
sollen. Mittels Wirksamkeitsanalyse sollen in Folge die
auswirkungen dieser Schlüsselwörter auf eine schriftliche
bzw. mündliche Präsentation der Schülerinnen / Schüler für
den Unterricht untersucht werden. Daraus wird abgeleitet,
inwiefern die geplanten Kompetenzen durch diesen Unterricht auch tatsächlich erreicht wurden. als Basis für den
Kompetenzbegriff wird das standardisierte Kompetenzmodell
für naturwissenschaften für die 8. Schulstufe verwendet. Die
teilziele und teilfragen des Projekts lauten:
Mag. Dr. Erich Reichel
erich.reichel@phst.at
Veronika Rechberger, B.Ed.
veronika_rechberger@yahoo.com
harald.meyer@phst.at
Mag. Johannes Dorfinger
johannes.dorfinger@phst.at
hschwetz@inode.at
– entwicklung kompetenz- und kontextorientierten naturwissenschaftlichen Unterrichts;
– Festlegung von lernzielindikatoren, die sowohl auf Kompetenzen wie auch auf das zugehörige Wissen und das
Problemlöseverhalten abzielen;
– Wirksamkeitsanalyse: Werden diese Indikatoren auch von
den Schülerinnen/Schüler angezeigt und hängt das mit der
erreichung der lernziele auch ursächlich zusammen?
– Steigert ein derart vorbereiteter Unterricht tatsächlich den
Unterrichtsertrag?
ausgehend von der annahme, dass lernzielindikatoren bei
der entwicklung des kompetenzorientierten Unterrichts
helfen und diese den Unterrichtserfolg anzeigen, lautet die
zentrale Hypothese wie folgend: lernzielindikatoren helfen
bei der entwicklung des kompetenzorientierten Unterrichts –
basierend auf dem standardisierten Kompetenzmodell – und
zeigen den Unterrichtserfolg an. In den Untersuchungen
wird folgenden teilfragestellungen nachgegangen:
– Mit welchen aufgaben und Problemstellungen kann man
Kompetenzen systematisch aufbauen und testen?
– Welche Kompetenzen sollen die Schülerinnen / Schüler
mittels Schülerexperimente fördern?
– Welche gemeinsamen Kompetenzen, überfachliche teilkompetenzen, ergeben sich in den naturwissenschaftlichen
Fächern in Verbindung mit anderen Gegenständen?
– Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen fachlichen
und sprachlichen Kompetenzen?
Bildungsstandards und kompetenzorientierter Unterricht in der Volksschule
Das Institut 3 übernimmt seit 2009/10 eine zentrale Rolle bei
der Implementierung der Bildungsstandards in der Volksschule. Die aktivitäten umfassen die entwicklung, Planung
und Umsetzung spezifischer Fortbildungsveranstaltungen in
Hinblick auf die österreichweite testung in der 4. Schulstufe
im Schuljahr 2012/13.
Die Veranstaltungen werden in acht Regionen sowie als
ScHIlF bzw. ScHÜlF angeboten und widmen sich im Unterrichtsfach Deutsch folgenden Kompetenzbereichen:
ingrid.perl@phst.at
– einsicht in Sprache und Sprachbetrachtung
karl.ederer@phst.at
– lesen – Umgang mit texten und Medien
– Rechtschreiben
– Hören, Sprechen, Miteinander Reden
In Mathematik stehen folgende Kompetenzbereiche im
– Mathematik und Sprache
– Vernetzung von Geometrie und arithmetik
– Veränderte aufgabenkultur im Mathematikunterricht
– Schuleingangsbereich
– Diagnostik von lehr- und lernausgangslagen für eine neue
Um sicherzustellen, dass in allen Regionen ein vergleichbares Professionalisierungsangebot zu den einzelnen Kompetenzbereichen in Deutsch und Mathematik erfolgt, wird eine
Steiermark-landkarte geführt, die einen Überblick über alle
Veranstaltungen ab 2009/10 gewährleistet.
auf Wunsch von Schulleiterinnen und Schulleitern können zusätzlich zu diesen Veranstaltungen in den Regionen
ScHIlFs und ScHÜlFs angefordert werden, in deren Rahmen
auf standortspezifische Fragestellungen eingegangen wird:
– Wie kann Individualisierung und kompetenzorientierter
Unterricht bereits im Schuleingang gelingen?
– Wie werden offene aufgabenstellungen eingeführt? Wie
erfolgen leistungsrückmeldungen in offenen lernsettings?
– Welche Haltungsänderungen stehen in Verbindung mit
kompetenzorientiertem Unterricht und dialogischem
Bildungsstandards in der Sekundarstufe
Mag.a Anna Pein
anna.pein@phst.at
Das Institut 4 der Pädagogischen Hochschule ist einerseits
verantwortlich für alle Fortbildungen im Zusammenhang
mit der testung in der Sekundarstufe I und andererseits für
die pädagogische Implementierung der Bildungsstandards
Mathematik 8, Deutsch 8 und englisch 8. Sechs trainerinnen
des Instituts 4 bildeten in 23 Veranstaltungen in den Regionen 648 interne testleiter/innen für die erste testung aus
Mathematik im Mai 2012 aus. außerdem wurden 58 externe
testleiter/innen sowie 16 Qualitätsprüfer/innen vorbereitet.
Mag.a Dr.in Renate Erlach
renate.erlach@phst.at
Mag.a Dr.in Marlies Pietsch
marlies.pietsch@phst.at
Für die Vorbereitung der testung aus e8 im Jahr 2013 war
eine Pilotierung erforderlich, um neue testitems, logistische
abläufe und das Rückmeldedesign überprüfen zu können.
Dafür wurden weitere testleiter/innen und Rater/innen geschult, die die Schülertexte bewerten.
Im Zeitraum von Jänner bis Mai 2013 können Schulen zur
Unterstützung beim lesen und Interpretieren der Rückmeldeergebnisse externe Unterstützung bei den Pädagogischen Hochschulen in anspruch nehmen. Dazu wurden
49 Rückmeldemoderator(inn)en ausgebildet, die zeigen,
wie Rückmeldeformate zu interpretieren sind. Konzipiert
wurden in Vorbereitung auf die Bekanntgabe der testergebnisse lehrveranstaltungen für weitere Zielgruppen wie
Direktor(inn)en und Fachkoordinator(inn)en für Mathematik.
Für die pädagogische Implementierung stand den
lehrer/innen eine Vielzahl an zentral angebotenen lehrveranstaltungen sowohl allgemein zur Kompetenzorientierung als auch zu den einzelnen Kompetenzbereichen in
den verschiedenen Fächern zur auswahl. Die Bandbreite
reichte beispielsweise von „Strategien zur Förderung der
lesekompetenz und lesemotivation“ über „How to Make
learners test Wise for listening / Reading“ bis zu „Mathematik kompetenzorientiert: Statistik, Proportionen, Prozent“.
In der regionalen Fortbildung wurden Seminare zu einzelnen
BISt-themenbereichen durchgeführt, aber auch Gesamtkonzepte von Bezirken umgesetzt.
Um für den fachlichen Beratungsbedarf an den einzelnen
Schulstandorten gerüstet zu sein, wurde ein Pool von
Referent(inn)en mit Fachexpertise und Beratungskompetenz aufgebaut, die als team regelmäßig professionalisiert
werden. Sie stehen den Schulen, die sich in der Unterrichtsentwicklung in den Fächern begleiten lassen möchten, nach
der Rückmeldemoderation zur Verfügung.
Die teilstandardisierte Klausur aus angewandter Mathematik an berufsbildenden mittleren
noch bevor sich das Bildungsministerium dazu veranlasst sah,
im Schuljahr 2011/12 österreichweit ein einheitliches Schulungsprogramm zur Reifeprüfung in angewandter Mathematik
zu planen, hat die PH Steiermark im Sommersemester 2010 ein
Seminar über „Bildungsstandards und zentrale Reifeprüfung
angewandte Mathematik“ ausgeschrieben. Das offenbar für
die lehrerinnen / lehrer brisante thema sowie die Person des
Referenten, Mag. Martin Schodl, dürften zu der hohen anmeldezahl beigetragen haben.
Im Studienjahr 2010/11 konnte Mag. Roland Pichler, Mitarbeiter
der BMUKK-arbeitsgruppe „angewandte Mathematik BHS“
in Folgeseminaren erneut viele lehrerinnen / lehrer aus allen
maturaführenden BMHS-typen schulen. Speziell für lehrerinnen / lehrer der BaKIP und der HUM wurde außerdem eine
eintägige ScHÜlF über die „neue Reife- und Diplomprüfung
Mathematik“ mit Mag.a Brigitte Wessenberg angeboten.
trotz der im österreichweiten Vergleich schon weitgreifenden Schulungsmaßnahmen im Bereich Reifeprüfung aus
angewandter Mathematik an BMHS wurde auch der RolloutPlan für das BMUKK Schulungsprogramm unter dem titel
„BMUKK sRDP Schulungsprogramm BBS: Die teilstandardisierte Klausur an BHS aus angewandter Mathematik“ so gut
angenommen, dass wir statt den anberaumten drei Seminaren
vier anbieten mussten. Dafür konnten wir Frau Mag.a anke
Gradwohl als Referentin gewinnen.
auch heuer haben wir das bundesweit konzipierte Schulungsprogramm durch speziell steirische Schwerpunkte ergänzt:
Frau Mag.a Karin Bogensperger (Htl Kaindorf) hat die im
Rahmen des Schulungsprogramms erhaltenen Informationen
in Form einer ScHIlF an alle Kolleg/innen der Fachgruppe
verteilen können. Die HUM haben auf die neuen Herausforderungen mit drei ScHÜlF reagiert: einem allgemein gehaltenen, wieder mit Frau Mag.a Brigitte Wessenberg, einem über
„Wirtschaftsmathematik mit technologieunterstützung“ und
einem über „Finanzmathematik mit excel“.
Im Studienjahr 2012/13 werden die genannten Maßnahmen
– teil „a“: erstinformationstag für noch ungeschulte
– teil „B“: Fortsetzung des BMUKK Schulungsprogramms
– „Standardisierte teilzentrale RDP in angewandter Mathematik“ speziell für HaK und HUM
– Weitere Seminare zu den änderungen in den Reifeprüfungsvorschriften
Implementierung der Bildungsstandards auf Schulbezirksebene (aPS) sowie
Implementierung der SRDP und BISt auf Schulebene (aHS/BHS)
Die themen BISt und SRDP dominieren die aktuelle Bildungslandschaft, häufig wird die Verantwortung für deren
Umsetzung allein bei den lehrerinnen / lehrern gesehen.
Über die fachliche expertise im Unterricht hinaus ist ein
Blick auf die Schulentwicklung als Ganzes gefordert. es ist
notwendig, die Umsetzung großer pädagogischer themen
als Verantwortung der gesamten Organisation (Schulstandort, Bezirk, …) zu erkennen.
aktuelle Beispiele für die Unterstützung von Kooperationsund Steuerungsstrukturen im schulischen Bereich durch das
I7 (Schulentwicklung und Schulmanagement) sind die Reihen „BISt – Implementierung der Bildungsstandards und der
neuen Reife- und Diplomprüfung auf Schulebene“ für aHS
und BHS und „BISt – Implementierung der Bildungsstandards auf Schulbezirksebene“ für aPS. nach den Vorgaben
des Ministeriums, dass die Pädagogischen Hochschulen die
Qualitätssicherung an den Schulen durch die BISt an allen
Instituten unterstützen sollen, ist am Institut 7 das Konzept
für diese Begleitung entstanden. Dabei geht es nicht nur um
eine Beratung der Führung in den Fragen der Standards und
der neuen Reife- und Diplomprüfung, sondern auch um die
Begleitung des Paradigmenwechsels, der für die Umsetzung
der BISt notwendig ist.
In beiden Reihen, die aus je vier Modulen bestehen und über
vier Semester hinweg laufen, wird die Prozessbegleitung bei
der Implementierung der Bildungsstandards im jeweiligen
Umfeld angeboten. Das bedeutet, dass Unterstützung bei der
professionellen Steuerung des Prozesses durch die Verantwortlichen auf Schul- bzw. Schulbezirksebene geleistet wird.
Für aHS, BHS findet dies auf Schulebene statt, für aPS auf
Bezirksebene. Bezirksschulinspektorinnen und -inspektoren
sowie Schulleiterinnen und -leiter nehmen mit konstanten
teams teil, die sie partizipativ bei der Planung, Konzeption
und Steuerung unterstützen.
Zum Support gehören auch aufbau und Betreuung einer
lernplattform sowie Begleitung einer Selbstevaluation
der teilnehmenden teams. aufgrund des Feedbacks der
teilnehmenden Führungskräfte und ihrer teams lässt sich
eindeutig erkennen, dass vor allem auch das schultypenbzw. bezirksübergreifende arbeiten und die Möglichkeit zu
professionellem austausch als bereichernd gesehen und für
die entwicklungsarbeit äußerst geschätzt werden.
Pädagogische Hochschule Steiermark lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll
Die Pädagogische Hochschule Steiermark ist als etablierte Institution in der steirischen Bildungslandschaft für Pädagog(inn)
en einem bildungspolitischen auftrag verpflichtet. Dabei spielt der Umgang mit Wissen und Wissenserweiterung eine zentrale
Rolle. Die Wissensbilanz bietet eine wiederkehrende Möglichkeit zur übersichtlichen Darstellung von Daten und Fakten für eine
Im Folgenden werden relevante Kennzahlen der aus-, Fort- und Weiterbildung im Vergleich zu den Vorjahren dargestellt und
interpretiert. Darüber hinaus werden Kennzahlen zur Forschung, Internationalisierung und zum Personalstand angeführt.
Die Mehrzahl der hier dargestellten Kennzahlen stützen sich auf die Vorgaben gem. § 4 abs 1 Z 1 bis 8 der Hochschulevaluierungsverordnung (HeV).
lehrveranstaltungen ausbildung / Weiterbildung
anzahl der abgehaltenen lehrveranstaltungen und der abgenommenen Prüfungen, gegliedert nach den beiden Kategorien „ausbildung“ und „Fort- und Weiterbildung“ (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 1 HeV).
lehrveranstaltungen Fortbildung
Die anzahl der abgehaltenen lehrveranstaltungen in der ausbildung / Weiterbildung ist im Vergleich zum Studienjahr 2010 / 11 um
ca. 2,5 % gestiegen und in der Fortbildung hat sich die anzahl der abgehaltenen lehrveranstaltungen um ca. 18 % erhöht.
lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark
anzahl der Studierenden der einzelnen lehramtsstudien unter angabe des Geschlechtes und des Prozentuellen anteils der weiblichen Studierenden.
(Berufschule)
10/11 16 15
11/12 8 17
10/11 4 15
Die anzahl der weiblichen Studierenden betrug 67,3 %.
Gesamt: 1582 Studierende (1065 Frauen, 517 Männer)
erstsemestrige in der ausbildung
anzahl der neu zugelassenen Studierenden zu den einzelnen lehramtsstudien unter angabe des Geschlechts und des prozentuellen anteils der weiblichen Studierenden (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 2 HeV).
Gesamt: 526 erstsemestrige (369 Frauen, 157 Männer)
anmerkung zur tabelle „erstsemestrige in ausbildung“:
Die Gesamtzahl der erstsemestrigen in der ausbildung (exkl. erstsemestrige der zusätzlichen lehrbefähigung für Haupt- und Berufsschule) ist nach einem anstieg in den Studienjahren 2009 / 10 und 2010 / 11 wieder um ca. 10 % gesunken.
Der anteil der männlichen erstsemestrigen ist insgesamt um 1,7 % gesunken, konnte aber am Studiengang „Sonderschule“ um 7 %
gesteigert werden. Insgesamt betrug der anteil der Frauen unter den erstsemestrigen 70 %.
teilnehmer / innen der Weiterbildung
anzahl der teilnehmerinnen und teilnehmer an lehrgängen und Hochschullehrgängen im ausmaß von mehr als 30 ectS-Punkten
und anzahl der teilnehmer/innen und teilnehmer an lehrgängen im ausmaß von weniger als 30 ectS-Punkten sowie an Masterlehrgängen (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 4 HeV).
lehrgänge < 30 ectS
11/12 26 36
lehrgänge > 30 ectS
11/12 108 17
10/11 69 20
10/11 13 2
Gesamt: 1570 teilnehmer / innen
In der Weiterbildung ist die anzahl von teilnehmerinnen und teilnehmern im Vergleich zum Studienjahr 2010 / 11 nahezu gleich
absolvent(inn)en der ausbildung
anzahl der absolventinnen und absolventen der einzelnen lehramtsstudien (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 3 HeV).
10/11 1 11
11/12 2 10
10/11 1 10
Gesamt: 389 absolvent(inn)en
Der anteil der Frauen unter den absolventinnen und absolventen betrug 68,9 %.
absolvent(inn)en der Weiterbildung
anzahl der absolventinnen und absolventen der Weiterbildung, unter angabe des Geschlechtes und des prozentuellen anteils
11/12 11 28
10/11 36 23
11/12 31 4
10/11 22 3
Der Frauenanteil betrug 73,2 %.
Gesamt: 524 absolvent(inn)en
anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 6 HeV).
Die anzahl der wissenschaftlichen Publikationen ist nach einem starken anstieg vom Studienjahr 2009 / 2010 auf 2010 / 11 nahezu gleich geblieben.
anzahl der laufenden Forschungs- und entwicklungsprojekte sowie die dafür bereitgestellten Ressourcen (Kennzahl gem. § 4
abs. 1 Z 7 HeV)
teilnehmer / innen internationaler Mobilitätsprogramme
anzahl der lehrenden und Studierenden, die an internationalen Mobilitätsprogrammen teilgenommen haben (Incoming und
Outgoing) (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 5 HeV).
als ein institutionalisierter Schwerpunkt der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PHSt) ist die Internationalisierung auch im
leitbild der PHSt verankert.
Grundsätzlich zeigt sich in Bezug auf die Bereitschaft der Studierenden, an Mobilitätsprogrammen teilzunehmen, im Vergleich
zum Studienjahr 2010 / 11 ein leicht rückläufiges Bild. Die verstärkten aktivitäten im Bereich der Staff Outgoings konnten jedoch
zu einem deutlichen anstieg um 70 % in diesem Bereich beitragen. auch die anzahl der eRaSMUS-Kooperationspartner konnte
anzahl der eRaSMUS-Partner
ausmaß der an der Pädagogischen Hochschule eingesetzten Personalkapazität getrennt nach Verwendungen unter angabe
des Geschlechts und des prozentuellen anteils der weiblichen Bediensteten (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 8 HeV).
Die dargestellten Personalstände beziehen sich auf Oktober 2011.
Die anzahl der Bediensteten im Bereich des Verwaltungspersonals ist im Vergleich zum Studienjahr 2010/11 um ca. 3 % zurückgegangen, wobei der Rückgang ausschließlich die weiblichen Bediensteten betraf. Der Frauenanteil in der Verwaltung ist
daher leicht gesunken und betrug 75,4 %.
Die anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der lehre (Stammlehrpersonal, dienstzugewiesenes und mitverwendetes lehrpersonal) ist gegenüber dem Studienjahr 2010/11 um ca. 6 % gestiegen. Begründet liegt der anstieg in der
höheren Studierendenanzahl und der ausweitung der Studienangebote.
Die anzahl der weiblichen lehrenden hat sich gegenüber dem Vergleichsjahr um ca. 14 % erhöht und erreichte einen anteil von
ca. 62 % des gesamten lehrpersonals.
Die Gesamtanzahl der entlehnvorgänge in der wissenschaftlichen, auch öffentlich zugänglichen Studienbibliothek der PHSt
hat sich seit dem Studienjahr 2010/11 um ca. 15 % erhöht, was einerseits auf die stetig steigende anzahl aktueller Informationsträger und andererseits auf das breite angebot, wie z.B. die neueinrichtung von Medienarbeitsplätzen, zurückzuführen ist.
entlehnvorgänge
(ausleihe, Vormerkung,
Verlängerung, Rückgabe
durch Mitarbeiter/innen der
Ortsleihe)
Pädagogische Hochschule Steiermark lll MItaRBeIteR(Innen)VeRZeIcHnIS lll
aellinger, Ingrid
antoni, Rudolf, Mag. Dr.
Bader, Verena,Mag.a Dr.in Prof. in
Bakacs, tiborne
Bauer, christa, Mag.a Prof. in
Baumgartner, Isabella, Mag.a Dr. in
Beck, Klaus, Mag.
Berger-cian, edda, Mag.a phil.
Beyer-Reicht, Susanne, Mag.a phil.
Blaschke, angelina
Boslitsch, Kurt
Brandau, Johannes, Dr. Univ.-Doz.
Bresnik, Bianca, Bed
Brett, James andrew
celine, Silvia
cermak, Manuela, Mag.a
chibici-Revneanu, eva Maria, Mag.a Dr. in
christian, Ingolf
Da Rocha, Karin, Mag.a Dr. in
Dacar, Maria
Day-Salmon, Shirley, Mag.a phil.
De-Fontana, Olivia, Mag.a phil.
Dirnböck, Bianca
Dobnig, Herbert
Dorfinger, Johannes, Mag.
Durakovic, Indira, Mag.a
Duschnig, Renate, Mag.a
eberhardt, Karin
edelsbrunner, Margarete
edelsbrunner-Jonik, Sylvia
eder, Paul, Mag. Dr.
eibel, thomas, Dipl.-Ing.
emmer, Wolf-Dieter
enzinger, Franziska, Ma
erlach, Renate, Mag.a Dr.in
erlacher, Josef, Mag.
erlitz-lanegger, evelyne, Mag. Dr.
Faber, Heidrun, Mag.a
Faschingbauer, Renate, Mag.a Dr.in
Fauland, alfred
Fauland, andrea
Felber, Susanne, Mag.a
Feldgrill, Karin, Bed
Feldhofer, ernestine
Fladischer, Ferdinand
Flanschger, Justina, Mag.a
Frey, Melanie, Bed
Frischenschlager, erich, Mag. Dr.
Fuchs, Sabine, Mag.a Dr.in
Führer, andreas
Furtlehner-Schlacher, constanza, Mag.a Dr.in
Gande, Reinhard, Mag.
Gaisbacher, Johann
Gastager, angela, Mag.a Dr.in
Gaulke, Sara
Genser, claudia
Gerold, christine
Gether, Karina, Bed
Gigerl, Renate, Mag.a
Gilly, Dagmar, Mag.a
Ginner, Marlene, Mag.a
Glavic, elisabeth, Mag.a
Glawar, Ingrid, Mag.a
Glehr, Walpurga
Gmoser, Renate, Mag.a
Goessler, Gustav
Gollowitsch, Karin, Mag.a
Greinix, Irmgard, Mag.a
Grigoriadis, anna, Mag.a
Groessbauer, Rupert
Größler, Martin
Großmann, tanja
Gruber, christoph, Ma Mag. Dr.
Grübler, Gabriele, Ma
Gstöttenmeier, elisabeth, Mag.a
Gunzer, Gabriele, Bed
Gutkauf (Karenz), Maria
Gyerman, Ibolya
Habjanic, Michael
Haid, christian, Dr.
Haidacher-Horn, agnes, Mag.a
Hanl, Katharina
Hansel, Karin, Mag.a
Harb, Herbert, Mag. Dr.
Hausberger, Bärbel Ruth, Dr. in
Hecher (Karenz), Brigitte
Heiligenbrunner, elisabeth, MSc
Heissenberger, Katharina, Mag.a Dr.in
Hermann, elisabeth
Hiebler, Silvia, MaS MSc
Hiess-Bergmann, Gabriele
Hinterreiter, erich
Höfert, Sabine, Mag.a
Hoffer, Ilse
Hollomey, Sabine, Mag.a
Holzer, angelika, Ma
lll MItaRBeIteR(Innen)VeRZeIcHnIS lll Pädagogische Hochschule Steiermark
Holzinger, andrea, Mag.a Dr.in
Hönicke-Krug, Irene
Hortig, Berndt, Mag.
Huber-Kriegler, Martina, Mag.a
Hultsch, Gottfried eric, Mag. Dr.
Hütter, Harald, Dipl.-Ing. (FH)
Hyden, Harald, Mag.
Jafferji, Marita, Mag.a DDr.in (Karenz)
Jaklitsch, nina, Ma
Jaritz, Gertrude
Jarz, thorsten, Mag.
Jaschke, Julia, Mag.a Bed
Jauk, Barbara, Bed
Jug, Brigitte, Mag.a
Kahr, christina
Kainzmayer, Renate, Mag.a
Kalcher, lydia
Kaltenbäck, Gertrud, Dr.in
Kamitz, Katharina, Mag.a
Kandlbauer, Veronika
Kaplan, Margit
Karacsonyi, Matthias, Bed
Karl, Silvia
Kernbichler, Gerda, Ma
Kerschagl, Dieter, Dipl.-Ing. (FH)
Kerschbaumer, albert, Ba.
Kiegerl (Karenz), andrea, Mag.a
Klampfl, Wolfgang, Mag. Dr.
Kleindl, andreas
Knabl, Martin, Ma
Knausz, Werner
Knechtl, Waltraud, Mag.a
Knopper, Béatrice, Mag.a
Köberl, leo
Köck, Gerhard
Koeberl, Hermine
Kogler, Irmgard, Mag.a
Kohl, Birgit
Köhler, adelheid
Kollegger, Manfred, Mag.
Koller, elfriede
Koller, Roman, Dr.
Komposch, Ursula, Mag.a
Koppelhuber, Maria, Mag.a
Kopp-Sixt, Silvia, Ma
Kornberger, angelika, Bed
Köstenbauer, andrea, Ma
Kovacs, Kathrin Franziska, Bed
Krausneker, Gundula
Krenn, christine
Kret, ernst, Dr.
Krobath, Josefa, Dr.in
Krobath, Silvia
Kroissenbrunner, Sascha
Kröll, Rudolf
Krottmayer, Klaus, Mag. Dr.
Kummert (Karenz), andrea,
Kurzmann, Karl
labmayer, Franz, Bed
laner, anton
lang, Ramona
langgner, Dieter
langmann, astrid, Bed
ledineg, Johann
legenstein, Michaela
leipold, Doris
leitgeb, Margit
leonhartsberger, Susanne, Dr.in
leopold, eva (Karenz)
lesny, Günter, Mag.
liebich, Waltraud, Mag.a
liebmann, Walter
linhofer, ewald
linhofer, Susanne, Mag.a
logar, arno, Mag.
losinschek, elfriede
lukas, Inge
luttenberger, claudia, Mag.a
Maier, Helmut, Bakk.
Maierbichler, Gerda
Markart, thomas
Matischek-Jauk, Marlies, Mag.a Dr.in
Mauser, Manfred
Meier, Reinhard, Dr. MaS
Meisterhofer, Hubert, Mag.
Messner, elgrid, Mag.a Dr.in
Meyer, Harald, Bed
Moriz, Werner, Mag. Dr.
Mörth, Magdalena
Moser, Daniela, Mag.a Dr.in
Moser, Dunja, Mag.a
Moser-Steyer, Sabine
Much, Peter
Muhr, Birgit
Müller-caron, amy
Müllner, Gerhard, Mag.
Müllner-Walter, Susanne, Bed
neubauer, anna, Bed
neuper, christian, Mag.a
neuper, Sabine
niggler, andreas, Mag. Dr.
Obrecht, clara, Bakk.a
Ogris, Herwig, Mag.
Oser, Stefan, Mag.
Paar, Jürgen, Mag.
Pein, anna, Mag.a
Pein, astride
Pelzmann, Brigitte, Mag.a
Perl, Ingrid
Pesticek, thomas
Pflanzl, Barbara, Mag.a Dr.in
Pflug, Bettina, Mag.a
Pichler, ernst, Mag.
Pichler, Michael, Ing.
Pickl, Gonda, Dr.in
Pietsch, Maria-elisabeth, Dr.in
Pirchegger, Marlies, Mag.a
Pirstinger, Franziska, Mag.a Dr.in
Plamenig, Beatrix, Mag.a
Plamenik, Barbara
Plappart, Isabella
Pongratz, Hanns Jörg, Mag. Dipl.-Ing.
Prantner-Kroller, Regina, Mag.a
Preiner, Bernd, Ma
Preisegger, Martina, Mag.a
Pristonig, Reinhard, Mag.
Pronegg, elisabeth
Ptacek, Josef
Rakowitz, Harald
Ranner, Rosa Maria, Mag.a
Ranz, Josef, Mag. Dipl.-Ing.
Rath, Karin, Mag.a phil.
Raunegger, arno, Dipl.-Ing.
Rechberger, Veronika, Bakk.a
Recher, anita, Mag.a
Rehn, lukas
Reichel, erich, Mag. Dr.
Reicher-Pirchegger, elisabeth, Mag.a
Reinbacher, Johanna, MMag.a Dr.in
Reissner, Sabine, Mag.a
Resch, Ingrid
Ressel, Franz
Roschger, eike Walter, Mag. Dr.
Rossegger, Daniela
Rottensteiner, erika, Mag.a Dr.in
Sabathi, Sylvia
Sadaghiani, nassim, Dr.
Samberger, Petra, Mag.a
Samide, Daniela
Sammer, erich, Mag.
Schabus, anna
Schaut, Harald
Scheiber, Harald
Scheiber, Klaus, Mag.
Schellauf, Herwig, Mag.
Scherr, Manuela
Scherz, Hermann, Mag.
Schittelkopf, eduard
Schlögl, Gerhard
Schmidt, Birgit, Mag.a
Schmidt, ernestine
Schmut, Wolfgang, Mag. Dr.
Schneider-Riessner, Karin, Mag.a
Schober, Heidemarie
Schoberleitner, Karin, MaS
Schreiner, Michaela (Karenz)
Schullin, Ingrid
Schulz-Kolland, Richard
Schwarzl, Maria
Schweighofer, nikolaus, Mag.
Schwetz, Herbert, Mag. Dr.
Seidl, auguste, Mag.a
Singer, Klaudia, Mag.a
Sonnleitner, Stephan
Sorger, elisabeth (Karenz)
Spannring, eva, Mag.a
Stadlhofer-Wagner, Renate
Stangl, Katja
Stefan-Kainz, Melitta
Steiner, Maria, MMag.a
Stelzl, Veronika, Bed
Stenzel, Helga, Mag.a
Stifter, edwin
Stöckl, arnd, Mag.
Straußberger, Dorothee
Streibl, Kathleen anna
Sturm, Hildegard, Mag.a
Stützle-Felber, Robert Karl Heinz, Mag.
Sudy, Daniela, MMag.a
tekautz, andrea
thanner, Silvia
theißl, eva
tischitz, Barbara, Mag.a
Ucsnik, Herta, Mag.a Dr.in
Uhlir, Gerlinde, Mag.a
Vaterl, Marietta, Mag.a
Vatter, Karin, Mag.a
Vogel, Walter, Mag. DDr.
Vogl, Heiko, Ma
Völkl, andrea, Bed
Völkl, Heidelinde, Mag.a
Vucsina, Sonja Maria
Waldner, Klaus
Waltl, Hannes
Weber, Helmut, Mag. Dr.
Weber, Renate, Mag.a Dr.in
Weberhofer, nikolaus, Bed
Weinhandl, Helfried, MMag. Dr.
Weiss, Herbert, Mag.
Weissensteiner, Manfred, Mag.
Weitlaner, Regina, Mag.a Dr.in
Weninger, Philipp
Widorn, Daniela
Winter, Maria, Dr.
Wohlhart, David
Wörter, elisabeth, Mag.a
Yazdani, Ruth, Mag.a
Zebisch, Gudrun, Mag.a Dr.in
Zechner, Günter, Mag. Dr.
Zollneritsch, Josef, Dr.
Zvan, Brigitte
Zwitter, Markus, Bakk.
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Medieninhaber und Herausgeber: Pädagogische Hochschule Steiermark, 2013
Redaktion: Pädagogische Hochschule Steiermark, Zentrum für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
layout: Yvonne Bormes
Fotos: PHSt-archiv, Martin Grössler
Druck: DMS, Graz
Bildungs- und Wissensbilanz 2011_12

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