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Timestamp: 2019-03-20 09:17:28+00:00

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§ 303 FamFG: Ergänzende Vorschriften über die Beschwerde
2.Umfang, Inhalt oder Bestand einer in Nummer 1 genannten Maßnahmezu.
1.dessen Ehegatten oder Lebenspartner, wenn die Ehegatten oder Lebenspartner nicht dauernd getrennt leben, sowie den Eltern, Großeltern, Pflegeeltern, Abkömmlingen und Geschwistern des Betroffenen sowie
2.einer Person seines Vertrauenszu, wenn sie im ersten Rechtszug beteiligt worden sind.
§ 302 FamFG
§ 304 FamFG
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2012, Az. XII ZB 404/12 FamFG §§ 62, 303 Im Verfahren der Beschwerde gegen eine Betreuungsanordnung kann nach dem Tod des Betroffenen von den gemäß § 303 FamFG beschwerdeberechtigten Angehörigen oder Vertrauenspersonen kein Feststellungsantrag nach § 62 FamFG gestellt werden (Abgrenzung zu BGH Beschluss vom 6. Oktober 2011 - V ZB 314/10 -FamRZ 2012, 212).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2013, Az. XII ZB 31/13 Entsprechendes muss dann im Rahmen der Vormund- bzw. Pflegerauswahl gelten, für die das Verfahrensrecht keine § 303 Abs. 2 Nr. 1 FamFG entsprechende Beschwerdeberechtigung Verwandter des betroffenen Kindes vorsieht (vgl. OLG Frankfurt MDR 2012, 1466, 1467).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2014, Az. XII ZB 138/13 BGB § 1908 b Abs.1; FamFG § 303 Abs. 2 Nr. 1 Die Beschwerdebefugnis naher Angehöriger nach § 303 Abs. 2 Nr. 1 FamFG erstreckt sich auch auf eine betreuungsgerichtliche Entscheidung, mit der die Entlassung eines Betreuers nach § 1908 b BGB abgelehnt worden ist (Abgrenzung zu Senatsbeschluss BGHZ 132, 157 = FamRZ 1996, 607).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2015, Az. XII ZB 396/14 Dabei kann dahinstehen, ob die Bekanntgabe der abschließenden Sachentscheidung an einen Angehörigen aus dem nach § 303 Abs. 1 Nr. 1 FamFG privilegierten Personenkreis überhaupt als Entscheidung über dessen Beteiligung am erstinstanzlichen Verfahren verstanden werden kann (vgl. hierzu Keidel/Budde FamFG 18. Aufl. § 303 Rn. 20; LG Landau FamRZ 2011, 60, 61).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2014, Az. XII ZB 117/14 7	Aus	der Gesetzesformulierung, dass der Betreuer und der Vorsorgebe- vollmächtigte Beschwerde 'auch' im Namen des Betroffenen einlegen kann, folgt nicht, dass der Vorsorgebevollmächtigte im eigenen Namen Beschwerde einlegen kann (zutreffend Keidel/Budde FamFG 18. Aufl. § 303 Rn. 11; Prütting/ Helms/Fröschle FamFG 3. Aufl. §303 Rn. 53, 41; aA Damrau/Zimmermann Betreuungsrecht 4. Aufl. §303 FamFG Rn. 171; Bassenge in Bassenge/Roth FamFG 12. Aufl. § 303 Rn. 8; Sonnenfeld in Bienwald/Sonnenfeld/Hoffmann Betreuungsrecht 5. Aufl. §303 FamFG Rn. 52 f.; Keidel/Meyer-Holz FamFG 18. Aufl. § 59 Rn. 50; OLG Hamm FamRZ 2001, 373; OLG Schleswig FGPrax 2005, 214 jeweils zu § 69 g Abs. 2 FGG zu dem Betreuer; Keidel/Kayser FGG 15. Aufl. § 69 g Rn. 20).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2016, Az. XII ZB 488/15 Insbesondere ist die Betroffene wirksam durch die Bevollmächtigte gemäß § 303 Abs.4 FamFG, der auch im Verfahren der Rechtsbeschwerde anzuwenden ist (Senatsbeschluss BGHZ 206, 321 = FamRZ 2015, 1702 Rn. 7), vertreten.

References: § 302

§ 304
 § 303
 § 62
 BGH 
 § 303
 § 1908
 § 303
 § 303
 § 1908
 § 303
 § 303
 § 303
 §303
 §303
 § 303
 §303
 § 59
 § 69
 § 69
 § 303