Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/drgbl/1897/219/P237a/NOR40046934?ResultFunctionToken=3ad9b483-3b01-4d24-a4e2-9e646c340e54&Position=0&Sort=2%7CAsc&Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=&Titel=&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=221&BisParagraf=283&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=219%2F1897&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=13.03.2013&VonInkrafttretedatum=&BisInkrafttretedatum=&VonAusserkrafttretedatum=&BisAusserkrafttretedatum=&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=
Timestamp: 2020-02-22 17:10:25+00:00

Document:
RIS - Unternehmensgesetzbuch § 237a - Bundesrecht konsolidiert
Unternehmensgesetzbuch § 237a
§ 237 am 13.03.2013
§ 238 am 13.03.2013
§ 237a heute
§ 237a gültig von 01.01.2004 bis 19.07.2015 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 22/2015
Anhangangaben zu Finanzinstrumenten
§ 237a.
(1) Im Anhang sind weiters anzugeben:
der beizulegende Zeitwert der betreffenden Finanzinstrumente, soweit sich dieser gemäß Abs. 3 verlässlich ermitteln lässt, unter Angabe der angewandten Bewertungsmethode sowie eines gegebenenfalls vorhandenen Buchwertes und des Bilanzpostens, in welchem der Buchwert erfasst ist;
die Gründe für das Unterlassen einer Abschreibung gemäß § 204 Abs. 2 und jene Anhaltspunkte, die darauf hindeuten, dass die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist.
(2) Als derivative Finanzinstrumente gelten auch Verträge über den Erwerb oder die Veräußerung von Waren, bei denen jede der Vertragsparteien zur Abgeltung in bar oder durch ein anderes Finanzinstrument berechtigt ist, es sei denn, der Vertrag wurde geschlossen, um einen für den Erwerb, die Veräußerung oder den eigenen Gebrauch erwarteten Bedarf abzusichern, sofern diese Zweckwidmung von Anfang an bestand und nach wie vor besteht und der Vertrag mit der Lieferung der Ware als erfüllt gilt.
(3) Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Marktwert, sofern ein solcher feststellbar ist. Hat ein Finanzinstrument keinen Marktwert, so ist der beizulegende Zeitwert, sofern dies möglich ist, aus den Marktwerten der einzelnen Bestandteile des Finanzinstruments oder aus dem Marktwert eines gleichartigen Finanzinstruments abzuleiten, anderenfalls mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmodelle und -methoden zu bestimmen, sofern diese eine angemessene Annäherung an den Marktwert gewährleisten. Bei der Anwendung allgemein anerkannter Bewertungsmodelle und -methoden sind die zentralen Annahmen anzugeben, die jeweils der Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes zugrunde gelegt wurden.
EG: Art. II § 1, BGBl. I Nr. 118/2003
NOR40046934
https://www.ris.bka.gv.at/eli/drgbl/1897/219/P237a/NOR40046934

References: § 237
 § 237

§ 237

§ 238

§ 237

§ 237

§ 237
 § 204
 § 1