Source: https://tvweil1884.de/satzung/
Timestamp: 2019-08-23 17:31:22+00:00

Document:
Satzung des Turnverein Weil 1884 e.V. – Tv Weil 1884 e.V.
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Der Verein ist 1884 gegründet worden und führt seit der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lörrach, Register-Nr. 410193, den Na­men Turnverein Weil 1884 e.V..
Der Sitz des Vereins ist Weil am Rhein.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalender­jahr.
Vereinszweck ist die Pflege der turnerischen Tradition, die Förderung des Vereinssportes so­wie Erhalt und Entwicklung von Gesundheit und Gemeinschaftssinn der Mitglieder, insbe­sondere der Jugend. Dies geschieht vor allem durch
geregelten Übungs- und Wettkampfbetrieb in den Fachsportarten
Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Mit­arbeiter
Ausrichtung sportlicher, geselliger und kultu­reller Veranstaltungen.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwen­dungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßìg hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmit­telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Ab­schnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abga­benordnung und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend.
Der Verein ist Mitglied des Badischen Turner­bundes, des Markgräfler/Hochrhein-Turngaus sowie derjenigen Fachverbände, deren Sport­ar­ten im Verein betrieben werden. Die jeweili­gen Sporttreibenden sind den Regelungen der für sie zuständigen Fachverbände bzw. Turner­bünde unterworfen.
Über weitere Zugehörigkeiten in Jugend-, Sport- oder anderen kulturellen Organisationen ist die Zustimmung der Generalversammlung einzuho­len.
Der Verein besteht aus jugendlichen Mitglie­dern, ordentlichen Mitgliedern, Ehren- und Freimitglìedern.
Für die jugendlichen Mitglieder gilt insbeson­dere die Jugendordnung des Vereines. Jugendli­che Mitglieder werden zu ordentlichen Mitglie­dern mit Beginn des auf die Vollendung des 18. Lebensjahres folgenden Kalenderjahres. Einer besonderen Erklärung gegenüber dem Verein oder einer Erklärung des Vereins bedarf es nicht.
Personen, die sich um den Verein verdient ge­macht haben, können auf Vorschlag eines Vor­standsmitgliedes vom Gesamtvorstand mit einer ¾-Mehrheit zum Ehrenmitglied ernannt werden. Den besonderen Status der Ehrenmitglieder re­gelt der Verein neu in einer Ehrenordnung, die Teil der Satzung ist.
Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder sind gleichberechtigt. Die Ehrenmitgliedschaft bringt keine zusätzlichen Mitgliedschaftsrechte mit sich.
Personen, die (z.B. anläßlich der Errichtung der Jahnhalle) ohne vorige Mitgliedschaft zu Frei­mitgliedern ernannt wurden, sind Ehren­mitglie­dern gleichgestellt.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag eines Aufnahmesuchenden entscheidet der Geschäfts­führende Vorstand nach Prüfung. Er ist nicht verpflichtet, die Gründe einer eventuellen Ab­lehnung dem Aufnahmesuchenden bekanntzugeben. Der Aufnahmesuchende kann binnen ei­ner Frist von zwei Wochen ab Bekanntgabe Ein­spruch beim Geschäftsführenden Vorstand einle­gen. Über den Einspruch entscheidet der
Ge­samtvorstand in seiner nächsten ordentlichen Sitzung.
Bei jugendlichen Mitgliedern ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter auf dem Aufnahmeantrag erforderlich.
Der Verein kann eine Aufnahmegebühr festle­gen.
Mit der Aufnahme unterwirft sich das Mitglied den Bestimmungen der Satzung und erkennt die aufgrund der Satzung ergangenen Beschlüsse des Vereins an.
Der Austritt ist nur zum Schluß eines Kalender­jahres zulässig und muß spätestens drei Monate vor Ablauf des Kalenderjahres erklärt werden. Die Erklärung ist schriftlich gegenüber dem Vorsitzenden abzugeben. Die Mitgliedschafts­rechte erlöschen mit der Abgabe der Erklärung. Die Beitragspflicht bleibt bis zum Ablauf des Kalen­derjahres bestehen.
Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung durch Vorstandsbeschluss aus dem Verein ausge­schlossen werden wegen
Nichterfüllen satzungsgemäßer Verpflichtun­gen,
schwerem Verstoß gegen die Interessen des Vereins,
grobem unsportlichem oder unehrenhaftem Verhalten.
Vor der Entscheidung hat der Geschäftsfüh­rende Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich schriftlich zu äußern. Hierzu ist das Mitglied durch eingeschriebenen Brief unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen aufzu­fordern. Die Entscheidung über den Aus­schluß ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit eingeschriebenem Brief zuzustel­len. Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist die Beru­fung an die Generalversammlung zu­lässig. Diese muß schriftlich binnen dreier Wo­chen nach Absendung des Vorstandsbeschlus-ses beim Vorsitzenden eingehen. Die General­versammlung entscheidet endgültig. Bei Berufung ruhen die Mitgliedschaftsrechte bis zur Entscheidung durch die Generalversammlung. Der ordentliche Rechtsweg bleibt allen Beteiligten offen.
§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder, Beiträge
Die Mitglieder sind berechtigt, an den allge­mei­nen Veranstaltungen des Vereins teilzuneh­men und sich dabei seiner Einrichtungen zu bedienen.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Sat­zung und den weiteren Ordnungen des Ver­eins zu verhalten. Alle Mitglieder sind zu ge­genseiti­ger Rücksichtnahme und Kameradschaft ver­pflichtet. Sie haben die Arbeit des Vereins zu fördern und Schädigungen seines Rufes, sei­ner Bestrebungen und seines Vermögens zu un­ter­lassen und zu verhindern.
Der Verein erhebt zu Deckung seiner Unkosten Mitgliedsbeiträge. Über die Höhe der Beiträge entscheidet die Generalversammlung. Die Bei­träge werden in einem banktechnisch vom Ge­schäftsführenden Vorstand gewählten Verfahren eingezogen. Die Mitglieder sind verpflichtet, hierzu ihre Zustimmung zu erteilen. Die Bei­träge sind am Beginn des jeweiligen Kalender­jahres fällig. Der Verein kann mehrere Ver­einsmitglieder, sofern diese aus einer Fami­lie stammen oder familienähnlich zusammenle­ben, beitrags­mäßig zu einem „Familienbeitrag“ ver­anlagen. In Zweifelsfällen entscheidet der Ge­schäftsfüh­rende Vorstand. Über die Beitrags­re­gelung hin­aus entstehen hierdurch keine be­sonderen Mit­gliedschaftsrechte. In besonderen Ausnahmefäl­len kann der Geschäftsführende Vorstand eine Beitragsfreistellung gewähren. Die Einzelheiten regelt eine Beitragsordnung.
Die Mitglieder gestatten die Erhebung und Ver­wendung der persönlichen Daten (Geburtsdatum, Beruf, Familienstand, Adresse) für Zwecke des Vereines, der sie unter Berück­sichtigung der Vorschriften der Datenschutzge­setze und des Vereinszwecks zu verwalten hat. Eine Weiter­gabe von Daten für Werbezwecke an Dritte ist untersagt.
Die Organe des Vereins sind der Geschäftsfüh­rende Vorstand, die Generalversammlung, der Gesamtvorstand, der Ältestenrat, die Jugendver­sammlung, die Kassenprüfer.
– dem(den) Ehrenvorsitzenden
– dem Vorsitzenden *
– den stellvertretenden Vorsitzenden für:
– Verwaltung und Jahnhalle (Ressort I)
– Wirtschaftsbetrieb (Ressort II) *
– Kasse und Finanzen (Ressort III)
– Sportorganisation (Ressort IV)*
– Öffentlichkeitsarbeit (Ressort V)
– dem Geschäftsführer * (Turnus gewechselt!)
– dem ersten Schriftführer
– dem zweiten Schriftführer *
– den Sachgebietsleitern
– Buchhaltung und Steuerwesen *
– Beitragskasse
– Gratulationswesen *
Der Geschäftsführende Vorstand führt die Ge­schäfte des Vereins nach Maßgabe der Sat­zung, der Beschlüsse der Generalversammlung und der Mitgliederversammlungen. Er faßt seine Be­schlüsse mit einfacher Mehrheit der abgege­be­nen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden ausschlaggebend. Jedes Mit­glied des Geschäftsführenden Vorstandes hat nur eine Stimme, auch wenn es mehrere Vor­standsfunktio­nen hat. Der Geschäftsführende Vorstand ist Beschluss­fähig, wenn mindestens die Hälfte seiner turnusmäßig ge­wählten Mitglieder an der Abstimmung teilneh­men. Der Vorsitzende beruft die Vorstandssitzun­gen ein, legt die Tagesordnung fest und leitet die Sitzung. Über die Tagesordnung ist zu Beginn der Sitzung abzu­stimmen.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vor­sitzende und die stellvertretenden Vorsit­zenden, Ressort I und III. Jeder ist nach außen berech­tigt, den Verein allein zu vertreten. Für das in­terne Verhältnis gilt, daß der stellvertre­tende Vorsit­zende, Ressort I, zur Vertretung des Ver­eines nur bei Verhinderung des Vorsitzen­den berechtigt ist und der stellvertretende Vor­sit­zende, Ressort III zur Vertretung des Vereines nur im Rahmen sei­ner Kassenge­schäfte befugt ist.
Der Geschäftsführende Vorstand kann mit 2/3-Mehrheit beschließen, einzelne Vorstandsauf­ga­ben auf Dritte, insbesondere eine Geschäfts­stelle oder ein Sportamt zu übertra­gen. Der Beschluß bedarf einer ausdrücklichen Bestä­ti­gung seitens der Mitglieder in der näch­sten Ge­neralversamm­lung.
Der Geschäftsführende Vorstand wird von der Generalversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, jeweils zur Hälfte um ein Jahr versetzt und zwar in ungeraden Jahren die oben mit * gekennzeichneten Ämter. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Bei vor­zei­tigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglie­des kann der Geschäftsführende Vorstand bis zur nächsten Generalversammlung ein neues Vor­standsmitglied kommissarisch berufen. Es ist voll stimmberechtigt im Geschäftsführenden Vorstand.
Der Geschäftsführende Vorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbeson­dere obliegt ihm die Verwaltung des Vereins­vermö­gens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Verein­sorgan zugewiesen sind. Die Zuständig­keiten der einzelnen Vorstandsmitglieder kön­nen in einem Aufgabenverteilungsplan festge­legt werden.
Stimmberechtigt in der Generalversammlung sind die ordentlichen Mitglieder und Ehren­mit­glieder.
Die Generalversammlung ist insbesondere zu­ständig für
Entgegennahme des Berichtes der Kassenprü­fer
Entlastung des Geschäftsführenden Vorstan­des (jährlich)
Neuwahlen des Geschäftsführenden Vorstan­des (alle 2 Jahre)
Festsetzung von Beiträgen und deren Fällig­keit
Beschlussfassung über Anträge der Vor­stands­gremien und der Mitglieder
Entscheidung über die Einrichtung von Abtei­lungen und deren Leitung
Berufung gegen Ausschluß aus dem Verein
Regelung von Mitgliedschaften in Organisa­tionen
Wahl auf Lebenszeit / Abberufung des (der) Ehrenvorsitzenden
Die Generalversammlung findet in der ersten Hälfte des Kalenderjahres statt.
Sie wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhin­derung vom stellvertretenden Vorsitzenden mit der kleinsten Ressortnummer einberufen. Dies geschieht durch Veröffentlichung in der Vereinszeitung, bei de­ren Nichterscheinen durch schriftliche Mittei­lung an die Mitglieder, in beiden Fällen mit ei­ner Frist von zwei Wochen.
Bei Mitgliedern, die Familienbeitrag bezahlen, genügt die Einladung an ein Familienmitglied.
Anträge zu Tagesordnungspunkten oder An­träge auf Erweiterung der Tagesordnung müs­sen spä­testens drei Tage vor der General­ver­sammlung beim Vorsitzenden schriftlich eingereicht wer­den.
Später eingehende Anträge können nur beraten und beschlossen werden, wenn zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen und im übrigen nicht über Satzungsänderungen, Beitragserhöhungen, Ausschluß von Mitgliedern oder Auflösung des Vereins beraten oder beschlossen wird.
Die Generalversammlung wird vom Vorsitzen­den, bei dessen Verhinderung vom stellvertre­tenden Vorsitzenden mit der kleinsten Ressortnummer, geleitet. Ist kei­nes dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit ein­fa­cher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder Beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfa­cher Mehrheit der abgegebenen Stimmen ge­faßt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder; die Auflösung des Vereins einer Mehrheit von drei Viertel sämtlicher Mitglieder. Darüber hinaus ist für Änderungen des Vereinszwecks (§ 2) und des § 10 Absatz 7 und 8 die Zustimmung aller stimmfähigen Mitglieder notwendig. Diese ist erforderlichenfalls schriftlich einzuholen.
Alle ordentlichen und Ehrenmitglieder haben das aktive sowie das passive Wahlrecht.
Gewählt wird mittels Stimmzettel durch absolute Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Gegebenen­falls muß eine Stichwahl der beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen stattfin­den. Bei Stimmen­gleichheit entscheidet das Los. Ist für ein Amt nur ein Vorschlag vorhanden, so kann offen abge­stimmt werden, sofern kein Widerspruch erfolgt.
Eine außerordentliche Generalversammlung fin­det statt, wenn sie der Geschäftsführende Vor­stand mit Rücksicht auf die Lage des Ver­eins oder mit Rücksicht auf außergewöhnli­che Er­eignisse für erforderlich hält. § 10 der Sat­zung gilt entsprechend.
Sie ist vom Geschäftsführenden Vorstand ein­zuberufen, wenn ein Drittel der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich beim Geschäftsfüh­renden Vorstand fordern.
§ 12 Sonstige Versammlungen von Mitgliedern
Sonstige Versammlungen aller Mitglieder oder einzelner Abteilungen können vom Geschäfts­führenden Vorstand oder in dessen Auftrag von einzelnen Vorstandsmitgliedern einberufen wer­den.
Die Generalversammlung wählt zwei Kassen­prü­fer. Sie dürfen nicht gleichzeitig ein Amt im Vorstand bekleiden und haben minde­stens ein­mal im Jahr Buchführung und Kasse hinsicht­lich rechnerischer Richtigkeit und Überein­stimmung mit Zweck und Aufgaben des Vereins, so wie er sich nach den Beschlüssen des Vorstandes und der Generalversammlung sowie sonstiger Mit­gliederversammlungen dar­stellt,
zu prüfen. In der Generalversammlung haben sie den Rech­nungsprüfungsbericht abzu­geben. Ihre Amtszeit ist jeweils um ein Jahr versetzt und dauert grundsätzlich zwei Jahre. Die Amtszeit eines nach Inkrafttreten dieser Satzung zu bestellenden Kassenprüfers beträgt ein Jahr, diejenige des an­deren Kassen­prüfers zwei Jahre.
dem Gesamtvorstand gehören an
a) die Mitglieder des Geschäftsführenden Vor­standes
b) die Leiter der Abteilungen sowie ihre Stell­vertreter
c) mindestens vier, höchstens acht von der Ge­neralversammlung zu bestimmende Beisitzer
Dem Gesamtvorstand obliegt
a) die Beschlussfassung über den Haushaltsplan sowie die Erstellung von Richtlinien für die Kas­sen­geschäfte des Vereins
b) die Beschlussfassung über die Änderungen von Ordnungen des Vereins (Ehrenordnung, Haushaltsordnung, Beitragsordnung, Abteilungs­ord­nung)
d) die Beschlussfassung über gemeinsame Veranstaltungen geselliger und sportlicher Art von meh­reren Abteilungen oder von Vereinen mit Drit­ten
e) die Beschlussfassung über die Ernennung von Ehrenmitgliedern
Der Gesamtvorstand ist Beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwe­send sind.
Der Gesamtvorstand kann zur Durchführung von Aktivitäten oder Bewältigung besonderer Ver­einsaufgaben und Projekten Ausschüsse oder Kommissionen bilden. Zur Leitung des Gremi­ums ist ein Mitglied des Gesamtvorstandes zu beauf­tragen.
Über die Beschlüsse von Versammlungen nach §§ 10, 11, 12 und 14 der Satzung sowie des Vorstandes ist unter Angaben von Ort, Zeit und Abstimmungsergebnis jeweils eine Nieder­schrift anzufertigen. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter und dem jeweiligen Schriftführer zu unterschreiben.
Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Ehrenord­nung, eine Haushaltsordnung, eine Beitragsord­nung, eine Jugendordnung und eine Abtei­lungs­ordnung geben. Mit Ausnahme der Geschäfts­ordnung und der Jugendordnung, die von der Generalversammlung zu beschließen sind, ist der Gesamtvorstand für den Erlaß der Ordnungen zuständig.
Für die im Verein betriebenen Sportarten beste­hen Abteilungen oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des Gesamtvorstandes gegrün­det. Ihre inneren Verhältnisse regelt die Abtei­lungsordnung.
Die Abteilungen regeln ihre Angelegenheiten im übrigen selbständig im Rahmen der von Sat­zung, Beschlüssen der Generalversammlung und Be­schlüssen des Gesamtvorstandes be­stimmten Richtlinien.
Bei Auflösung des Vereins erfolgt die Liquida­tion durch die zum Zeitpunkt des Auflösungs­be­schlusses amtierenden Vorstandsmitglieder.
Bei Auflösung des Vereines oder Wegfalles sei­nes bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Weil am Rhein, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnüt­zige turnerische oder sportliche Zwecke zu ver­wenden hat.
Die vorstehende Satzung tritt an die Stelle der Satzung vom 28.1.1950, geändert am 29.12.1954 Sie wurde in der Mitgliederver­sammlung des Vereins am 2. April 1993 be­schlossen.
Weil am Rhein, den 2. April 1993
gez. Ulrich Obrist gez. Ruth Karle
Änderung am 14. April 2000
Geschäftsordnung des Turnverein Weil 1884 e.V. vom 10.4.1992, geändert am 26.3.1999
Der Turnverein Weil 1884 e.V. erläßt zur Durchführung von Versammlungen, Sitzungen und Tagungen (nachstehend Versammlungen genannt) der Organe und der Abteilungen diese Geschäftsordnung.
Alle weiteren Versammlungen sind nichtöffentlich. Die Öffentlichkeit oder die Anwesenheit einzelner Personen, die nicht dem Verein oder dem Gremium angehören, kann zugelassen werden, wenn die Mitglieder der jeweiligen Versammlung dies beschließen.
Bei Öffentlichkeit von Versammlungen können Einzelgruppen oder Einzelpersonen nicht aus­geschlossen werden, es sei denn, die Aufrecht­erhaltung der Ordnung ist gefährdet. Die be­treffenden Personen sind vorher abzumahnen und auf die Möglichkeit des Ausschlusses aus der Versammlung hinzuweisen.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung, der übrigen Versammlungen und Gremien rich­tet sich nach den §§ 9, 10, 12 und 14 der Sat­zung des Vereins.
Alle Versammlungen von Mitgliedern nach § 12 der Satzung sowie Arbeitsgremien und Vor­standssitzungen sollen schriftlich einberufen werden. Sofern mündlich eingeladen wurde, ist dies und der geladene Personenkreis im Proto­koll aufzuführen.
Der Vorsitzende ist durch Übersendung der Ein­berufungsunterlagen zu informieren.
Anträge über nicht auf der Tagesordnung ste­hende Fragen gelten als Dringlichkeitsanträge und können nur mit Zustimmung einer Zwei-Drittel-Mehrheit zur Beratung und Beschlussfas­sung kommen. Dringlichkeitsanträge müssen dem Versammlungsleiter schriftlich vorgelegt werden.
über die Dringlichkeit eines Antrages ist außer­halb der Rednerliste sofort abzustimmen, nach­dem der Antragsteller gesprochen hat. Ein Ge­genredner ist zuzulassen.
Die Versammlungen werden vom Vorsitzenden (nachfolgend Versammlungsleiter genannt) er­öffnet, geleitet und geschlossen.
Falls der Versammlungsleiter und seine sat­zungsmäßigen Vertreter verhindert sind, wählen die erschienenen Mitglieder aus ihrer Mitte ei­nen Versammlungsleiter. Das gleiche gilt für Aus­sprachen und Beratungen, die den Ver­samm­lungsleiter persönlich betreffen.
Dem Versammlungsleiter stehen alle zur Auf­rechterhaltung der Ordnung erforderlichen Be­fugnisse zu. Ist die ordnungsgemäße Durchfüh­rung der Versammlung gefährdet, kann er insbe­sondere das Wort entziehen, Ausschlüsse von Einzelmitgliedern auf Zeit oder für die ganze Versammlungszeit, Unterbrechung oder Aufhe­bung der Versammlung anordnen. Über Einsprü­che, die unmittelbar ohne Begründung vorzu­bringen sind, entscheidet die Versamm­lung mit einfacher Mehrheit ohne Aussprache.
Nach Eröffnung prüft der Versammlungsleiter die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung, die Anwesenheitsliste, die Stimmberechtigung und gibt die Tagesordnung bekannt. Die Prüfungen können delegiert werden. Über Einsprüche ge­gen die Tagesordnung oder Änderungsanträge entscheidet die Versammlung ohne Debatte mit einfacher Mehrheit.
Zu jedem Punkt der Tagesordnung ist eine Red­nerliste aufzustellen. Die Eintragung erfolgt in der Reihenfolge der Wortmeldungen.
Das Wort zur Aussprache erteilt der Versamm­lungsleiter. Die Worterteilung erfolgt in der Rei­henfolge der Rednerliste.
Teilnehmer einer Versammlung müssen den Versammlungsraum verlassen, wenn Tagesord­nungspunkte behandelt werden, die sie in mate­rieller Hinsicht persönlich betreffen.
Berichterstatter und Antragsteller erhalten zu Beginn und am Ende der Aussprache ihres Ta­gesordnungspunktes das Wort. Sie können sich auch außerhalb der Rednerliste zu Wort melden, ihrer Wortmeldung ist vom Versammlungsleiter nachzukommen.
Der Versammlungsleiter kann in jedem Fall au­ßerhalb der Rednerliste das Wort ergreifen.
Der Versammlungsleiter kann jederzeit, falls erforderlich, das Wort zur Geschäftsordnung er­greifen und Redner unterbrechen.
Die Antragsberechtigung zur Generalversamm­lung ist in § 10 Ziffer 4 der Satzung festgelegt. Anträge an andere Organe, Abteilungen und Gremien können die stimmberechtigten Mit­glie­der der entsprechenden Organe, Abteilun­gen und Gremien stellen.
Soweit die Frist zur Einreichung von Anträgen nicht durch die Satzung geregelt ist, müssen Anträge eine Woche vor dem Versammlungs­termin vorliegen.
Alle Anträge müssen schriftlich eingereicht werden. Sie sollen eine schriftliche Begründung enthalten. Anträge ohne Unterschrift dürfen nicht behandelt werden.
Anträge, die sich aus der Beratung eines Antra­ges ergeben und diesen ändern, ergänzen oder fortführen, sind ohne Feststellung der Dring­lichkeit zugelassen .
Für Anträge auf Satzungsänderung gelten die Bestimmungen des § 10 Ziffer 7 der Satzung.
Die Organe des Vereins und der Abteilun­gen sind, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschie­nenen Mitglieder Beschlussfähig.
Redner, die zur Sache gesprochen haben, dürfen keinen Antrag auf Schluß der Debatte oder Begrenzung der Redezeit oder auf Schluß der Rednerliste stellen.
Vor Abstimmung über einen Antrag gem. § 9 Zif. 2 sind die Namen der in der Rednerliste noch eingetragenen Redner zu verlesen.
Wird der Antrag angenommen, erteilt der Ver­sammlungsleiter nur noch dem Antragsteller oder Berichterstatter das Wort.
Anträge auf Schluß der Rednerliste sind unzu­lässig.
Die Reihenfolge der zur Abstimmung kommen­den Anträge ist vor der Abstimmung deutlich bekanntzugeben.
Liegen zu einer Sache mehrere Anträge vor, so ist über den weitestgehenden Antrag zuerst ab­zustimmen. Bestehen Zweifel, welcher Antrag der weitestgehende ist, entscheidet die Ver­sammlung ohne Aussprache.
Zusatz-, Erweiterungs- und Unteranträge zu ei­nem Antrag kommen gesondert zur Abstim­mung.
Abstimmungen erfolgen offen. Sind Stimmkar­ten ausgegeben, sind diese vorzulegen. Der Ver­sammlungsleiter kann jedoch eine geheime oder namentliche Abstimmung anordnen. Er muß dies tun, wenn es auf Antrag beschlossen wird. Bei der Mitgliederversammlung muß die­ser Antrag von mindestens zehn Prozent der Stimmberech­tigten unterstützt werden.
Die namentliche Abstimmung erfolgt durch Na­mensaufruf nach der Anwesenheitsliste; die Na­men der Abstimmenden und ihre Entschei­dun­gen sind im Protokoll festzuhalten.
Bei Zweifeln über den Inhalt des zur Abstim­mung kommenden Antrages hat der Versamm­lungsleiter auch nach Eintritt in die Abstim­mung Auskunft zu geben.
Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei allen Abstimmungen die einfa­che Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmengleichheit Ablehnung bedeutet. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei der Berechnung der jeweils erforderlichen Mehrheit sind sie nicht mit zu berücksichtigen.
Auf den Antrag von mindestens zehn der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder muß eine Abstimmung wiederholt werden, wenn der Antrag von mindestens der Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder angenommen wird. Der Antrag kann auf Wiederholung der Abstimmung in offener, namentlicher oder geheimer Weise gerichtet sein.
Wahlen dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn sie satzungsgemäß anstehen, auf der Ta­gesordnung vorgesehen und bei der Einberu­fung bekanntgegeben worden sind.
Wahlen sind grundsätzlich schriftlich und ge­heim in der satzungsgemäß vorgeschriebenen Reihenfolge vorzunehmen, wenn die Versamm­lung nichts anderes beschließt.
Vor Wahlen ist ein Wahlausschuß mit minde­stens drei Mitgliedern zu bestellen, der die Aufgabe hat, die abgegebenen Stimmen zu zählen und zu kontrollieren.
Der Wahlausschuß hat einen Wahlleiter zu be­stimmen, der während des Wahlgangs die Rechte und Pflichten eines Versammlungslei­ters hat, sofern nicht die Versammlung einen Wahlleiter mit einfacher Mehrheit bestimmt hat.
Vor dem Wahlgang hat der Wahlausschuß zu prüfen, ob die zur Wahl vorgeschlagenen Kan­di­daten die Voraussetzungen erfüllen, die die Sat­zung vorschreibt. Ein Abwesender kann ge­wählt werden, wenn dem Wahlleiter vor der Abstim­mung eine schriftliche Erklärung vor­liegt, aus der die Bereitschaft, die Wahl anzu­nehmen, her­vorgeht.
Das Wahlergebnis ist durch den Wahlleiter festzustellen, dem Versammlungsleiter bekanntzu­geben und seine Gültigkeit für das Protokoll schriftlich zu bestätigen.
Im Falle des Ausscheidens von Mitgliedern des Vorstandes, der Organe oder der Leitungen der Abteilungen vor Ablauf der Zeit, für die das Mitglied gewählt ist, beruft der Vorstand auf Vorschlag des betreffenden Organs, Gremiums oder der entsprechenden Abteilungsleitung ein geeignetes Ersatzmitglied bis zur nächsten sat­zungsgemäß festgelegten Wahl.
Über alle Versammlungen sind Protokolle zu füh­ren. Diese werden bei berechtigtem Interesse inner­halb von zwei Wochen den Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung gestellt.
Diese Geschäftsordnung tritt gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 2.4.1993 mit der gleichzeitig verabschiedeten Satzung in Kraft.
geändert am 26.3.1999
Jugendordnung des Turnverein Weil 1884 e.V. vom 10. April 1992, geändert am 25.3.94
Mitglieder des TV Weil 1884 e.V., die das 18. Le­bensjahr noch nicht vollendet haben, sind bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem das 18. Lebensjahr vollendet wird, Mitglieder der Vereinsjugend. Zu ihr gehören weiter die für den Sportbetrieb mit Jugend­lichen gewählten und berufenen Mitarbeiter des Vereins. Die Vereinsju­gend verwaltet sich selbstän­dig im Rahmen der Satzung des Vereins und der Be­schlüsse der Generalversammlung. Die Vereinsju­gend entscheidet über die Verwendung der ihr zu ­fließenden Mittel selbständig.
Die Vereinsjugend gibt den jugendlichen Mitglie­dern des Vereins Hilfe bei ihrer Persönlichkeitsent-wicklung. Sie fördert die sportliche Betätigung und das soziale Verhalten der Jugendlichen. Sie pflegt den Gemeinschaftssinn, die internationale und na­tionale Verständigung verschiedener Bevölkerungs­gruppen.
Die Jugendvollversammlung findet jeweils min­destens einen Monat vor der Generalversamm­lung des Vereins statt. Darüber hinaus sind bei Bedarf außerordentliche Jugendvollversamm­lungen einzuberufen.
Die Jugendvollversammlung ist das oberste Or­gan der Jugend des Turnverein Weil 1884 e.V.. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Ver­einsjugend ab Vollendung des 10. Lebensjahres. Redeberechtigt sind alle in der Jugendarbeit des Vereins tätigen Vereinsmitglieder.
Festlegung der Richtlinien für die Tätigkeit der Vereinsjugend
Beratung und Verabschiedung des Jugend­haushaltsplanes
Entgegennahme des Berichtes des Jugendlei­ters und des Jugendkassenwartes
Entlastung und Wahl von Jugendleiter und Ju­gendkassenwart
Wahl des Jugendsprechers sowie der Mitglie­der des Jugendvorstandes
Der Vereinsjugendausschuss ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins, soweit diese nicht der Jugendvollversammlung zugewiesen sind. Er ist in allen Fragen der Vereinsjugendar­beit vom geschäftsführenden Vorstand über den Jugendleiter anzuhören. Bei Abstimmungen hat jedes Mitglied eine Stimme. Der Jugendaus­schuß tritt mindestens zweimal im Jahr zusam­men.
dem Jugendsprecher und den übrigen Mitglie­dern des Jugendvorstandes
je einem Jugendlichen aus jeder Abteilung
die Jugendleiter der jeweiligen Abteilungen
die im Jugend- und Kinderbereich tätigen Übungsleiter
Vorsitzender des Vereinsjugendausschusses ist der Jugendleiter.
Der Jugendvorstand ist das ausschließlich von den Jugendlichen gewählte, geschäftsführende Organ der Vereinsjugend. Ihm obliegt die Gestaltung des ge­meinsamen Vereinslebens der in den verschiedenen Abteilungen organisierten Jugendlichen innerhalb des Gesamtvereins.
§ 7 Jugendleiter und Jugendsprecher
Der Jugendleiter wird von der Vereinsjugendver­sammlung gewählt. Die Wahl bedarf der Bestäti­gung durch die Generalversammlung. Ist sie erteilt, so ist der Jugendleiter Mitglied des Geschäftsfüh­renden Vorstandes.
Stellvertreter des Jugendleiters ist der Jugendspre­cher, der bei seiner Wahl das 18. Lebensjahr nicht überschritten haben darf.
Die Vereinsjugend wirtschaftet selbständig und ei­genverantwortlich über die ihr vom Verein zur Ver­fügung gestellten finanziellen Mittel sowie eventuel­ler Zuschüsse, Spenden und sonstigen Ein­nahmen. Die Jugendkasse ist jährlich von den Kas­senprüfern des Vereins zu prüfen. Der Kassenprü­fungsbericht ist in der Vereinsjugendversammlung und in der Generalversammlung vom Jugendkas­senwart abzu­geben.
Sofern in der Jugendordnung keine besonderen Re­gelungen enthalten sind, gelten jeweils die Bestim­mungen der Vereinssatzung entsprechend.
Die Jugendordnung muß von der Jugendversamm­lung mit der Mehrheit von zwei Drittel der an­we­senden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen und von der Generalversammlung des Vereins mit der Mehrheit von zwei Drittel der an­wesenden stimmberechtigten Mitglieder bestätigt werden.
Weil am Rhein, den 10. April 1992 (Generalver-sammlung) und 21. Mai 1993 (Jugend­voll­ver­samm­lung)
geändert am 25. März 1994 (Generalversammlung)
gez. Ulrich Obrist gez. Uwe Dobler
Vorsitzender Jugendleiter
gez. Ruth Karle

References: § 7
 § 26
 § 10
 § 10

§ 12
 § 12
 § 10
 § 10
 § 9

§ 7