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Timestamp: 2016-10-28 14:14:09+00:00

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4C.11/2003 (19.05.2003)
4C.11/2003 /rnd
Kl�ger und Berufungskl�ger, beide vertreten durch Rechtsanwalt Prof. Dr. Rainer Schumacher, Oberstadtstrasse 7, 5400 Baden,
Beklagte und Berufungsbeklagte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Conrad, Schwertstrasse 1, Postfach 1760, 5401 Baden.
Berufung gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, 2. Zivilkammer, vom 29. August 2002.
B.________ und A.________ (Kl�ger) �bertrugen mit Werkvertrag vom 14. April 1993 die Elektro-Installationsarbeiten f�r ihre Liegenschaft in der �berbauung "Y.________", der X.________ AG (Beklagte). Abgerechnet werden sollte nach Einheitspreisen, die sich nach dem Leistungsverzeichnis vom 30. M�rz 1993 ergebende Summe wurde mit Fr. 93'349.-- angegeben. Ausserdem wurde ein Betrag von Fr. 9'480.-- f�r "Z.________-Steuerung" aufgef�hrt. Die SIA-Norm 118 wurde anwendbar erkl�rt. Die Kl�ger erteilten in der Folge Bestellungs�nderungen. Die Beklagte unterbreitete den Kl�gern insofern am 19. Mai, 30. Juni, 19. August und 4. November 1993 vier als "Offerte" bezeichnete Auftragsbest�tigungen. F�r Regie-Arbeiten in der Zeit zwischen 28. Oktober 1993 und 30. August 1995 stellte sie sodann insgesamt Fr. 62'476.75 in Rechnung. Die Gesamtrechnung belief sich schliesslich auf Fr. 246'296.70. Die Kl�ger leisteten Akonto-Zahlungen von insgesamt Fr. 210'000.--. Die Beklagte stellte am 27. Oktober 1995 eine Restforderung von Fr. 36'296.70 in Rechnung.
Am 25. Oktober 1996 befassten die Kl�ger das Bezirksgericht Baden mit dem Begehren, die Beklagte sei zu verpflichten, ihnen als Solidargl�ubigern Fr. 97'268.05 nebst Zins mit unterschiedlichen F�lligkeiten zu bezahlen. Die Beklagte beantragte Abweisung der Klage und erhob Widerklage mit dem Begehren, die Kl�ger seien unter solidarischer Haftung zu verpflichten, ihr den Betrag von Fr. 45'102.10 nebst 5 % Zins (restliche Werklohnforderung und vorprozessuale Anwaltskosten) zu bezahlen. In der Replik und Widerklageantwort erh�hten die Kl�ger ihre Forderung auf Fr. 105'074.60 nebst Zins ab diversen F�lligkeiten. Nach Einholung einer Expertise und gescheiterten Vergleichsbem�hungen verpflichtete das Bezirksgericht Baden mit Urteil vom 26. Juni 2001 die Beklagte in teilweiser Gutheissung der Klage, den Kl�gern als Solidargl�ubigern Fr. 20'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 15. August 1996 zu bezahlen. Die Widerklage wurde abgewiesen und die Gerichtskosten wurden der Beklagten auferlegt.
Mit Urteil vom 28. August 2002 hiess das Obergericht des Kantons Aargau, 2. Zivilkammer, die Appellation der Beklagten gegen das Urteil des Bezirksgerichts Baden teilweise gut und �nderte das erstinstanzliche Urteil in dem Sinne ab, dass die Beklagte in teilweiser Gutheissung der Klage verpflichtet wurde, den Kl�gern als Solidargl�ubigern Fr. 5'168.-- nebst Zins zu 5 % seit 15. August 1996 zu bezahlen. Die Widerklage wurde abgewiesen, die Gerichtskosten wurden den Parteien je zur H�lfte auferlegt und die Parteikosten wurden wettgeschlagen. Das Obergericht kam im Wesentlichen zum Schluss, die in erster Linie umstrittenen "Nachtragsofferten" beruhten auf g�ltig mit der Bauherrschaft vereinbarten Bestellungs�nderungen, und zwar auch in Bezug auf die darin festgehaltenen Ausmasse. Soweit die gem�ss Nachtragsofferten anerkannten Positionen in offensichtlichem Widerspruch zum urspr�nglichen Werkvertrag bzw. den dort vereinbarten Pauschalpreisen stand, beurteilte das Obergericht nach einem strengen Masstab, ob die zus�tzlichen Leistungen dem Willen der Parteien entsprachen. Das Gericht kam insofern zum Schluss, der in der Nachtragsofferte vom 19. Mai 1993 in Rechnung gestellte Mehraufwand f�r "Z.________-Steuerung" (Fr. 2'014.--) sei nicht ausgewiesen und daher vom Werklohn abzuziehen. Die von der ersten Instanz vorgenommene K�rzung um Fr. 6'000.-- betreffend die Position "technische Bearbeitung" im Rechnungszusammenzug vom 30. Januar 1996 sei angemessen und zu best�tigen. Zu den von der Beklagten in Rechnung gestellten Regie-Arbeiten f�hrte das Obergericht aus, im Werkvertrag seien spezielle Ans�tze nach Stundenaufwand und Materialaufwand daf�r vereinbart worden, es sei jedoch nicht bestimmt worden, welche Arbeiten in Regie ausgef�hrt w�rden. Das Gericht kam zum Schluss, dass gem�ss Sch�tzung des Gerichtsexperten die H�lfte der - als ausgef�hrt anerkannten - Regiearbeiten bereits in den Leistungspositionen gem�ss Werkvertrag enthalten sei, und reduzierte den Bruttobetrag der Regierechnungen entsprechend von Fr. 72'000.-- auf Fr. 45'000.--. Das Gericht errechnete gest�tzt auf diese Grundlage eine Werklohnforderung von insgesamt Fr. 221'389.35. Die Gegenforderungen der Kl�ger von Fr. 11'354.60 hielt das Obergericht im Umfang von Fr. 9'873.-- f�r berechtigt, und den von den Kl�gern beanspruchten Schadenersatz f�r vorprozessuale Interventionskosten von Fr. 32'601.95 sch�tzte es im Umfang von Fr. 15'041.40. Die Anschlussappellation der Kl�ger wurde abgewiesen.
Gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau haben die Kl�ger sowohl staatsrechtliche Beschwerde als auch eidgen�ssische Berufung erhoben. In der Berufung stellen sie die Antr�ge, die Beklagte sei in Ab�nderung von Ziffer 1./1. des angefochtenen Urteils zu verpflichten, ihnen Fr. 101'909.70 nebst Zins mit diversen F�lligkeiten zu bezahlen. Eventuell sei die Sache zur Aktenerg�nzung und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ausserdem beantragen sie, die amtlichen und ausseramtlichen Kosten s�mtlicher Instanzen seien der Beklagten aufzuerlegen, und die Sache zur Festlegung der Parteientsch�digung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beklagte schliesst in der Antwort auf Abweisung der Berufung soweit darauf einzutreten ist. Sie erhebt Anschlussberufung mit dem Antrag, die Klage sei abzuweisen und in teilweiser Gutheissung der Widerklage seien die Kl�ger zu verpflichten, der Beklagten Fr. 26'566.75 zuz�glich Zins seit 6. Oktober 1995 zu bezahlen. Die Kl�ger beantragen in ihrer Antwort, die Anschlussberufung sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
In der Vernehmlassung zur Berufung weist das Obergericht namentlich darauf hin, die zweimalige Belastung von Fr. 583.40 f�r Regiearbeiten beruhe auf einem Versehen; und die K�rzung des Bruttobetrages der Regierechnungen sei bereits durch das Bezirksgericht Baden vorgenommen worden, womit sich die Kl�ger in ihrer Anschlussappellation nicht auseinander gesetzt, sondern sich damit begn�gt h�tten, ohne Bezug auf die erstinstanzlichen Erw�gungen bloss eine eigene Schlussrechnung mit 15 % Rabatt auf allen Forderungen der Beklagten vorzuweisen. Die Stellungnahme des Obergerichts zur Berufung wurde beiden Parteien am 21. Januar 2003 zur Kenntnis zugestellt.
In der Berufung sind Ausf�hrungen, die sich gegen die tats�chlichen Feststellungen richten, das Vorbringen neuer Tatsachen, neue Einreden, Bestreitungen und Beweismittel, sowie Er�rterungen �ber die Verletzung kantonalen Rechts unzul�ssig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Die Kl�ger missachten diese Vorschrift, wenn sie vorbringen, die Vorinstanz habe (in Verletzung von Art. 8 ZGB) ihrer Berechnung die von der Beklagten in Rechnung gestellte Werklohnforderung zugrunde gelegt, und dabei ohne jegliche Beweisw�rdigung die Fr. 93'349.-- gem�ss Werkvertrag zugesprochen. Dass sie n�mlich - wie sie unter Verweis auf Ziff. 38 der Berufungsschrift ausf�hren - in ihren Rechtsschriften an die Vorinstanz die Schlussabrechnung der Beklagten bestritten und insbesondere das fehlende Ausmass beanstandet sowie eine Oberexpertise verlangt hatten, gen�gt zum Nachweis substanziierter Bestreitung dieser Forderung der Beklagten entgegen ihrer Auffassung nicht. Die Vorinstanz hat f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass die Kl�ger eine Werklohnforderung von Fr. 148'881.95 anerkannten. Sie konnte ohne Verletzung von Bundesrecht davon ausgehen, dass die Kl�ger allein die doppelte Belastung durch die Nachtragsofferten im Vergleich zum Leistungsverzeichnis, welche dem Werkvertrag vom 14. April 1993 zugrunde lag, bestritten. Dasselbe gilt f�r die zus�tzlichen Beleuchtungsk�rper. Von einer substanziierten Bestreitung der Kl�ger, wie sie unter Verweis auf Ziff. 17 ihrer Berufungsschrift behaupten, kann keine Rede sein. Die Vorbringen betreffend die Forderung f�r zus�tzliche Beleuchtungsk�rper sind neu und nicht zu h�ren. Dasselbe gilt f�r die R�ge, die Vorinstanz sei zum Nachteil der Kl�ger davon ausgegangen, dass die Bruttobetr�ge der Regierechnungen zu ber�cksichtigen seien und sie habe dementsprechend den Rabatt von 15 % zu Unrecht aufgerechnet. Das Bezirksgericht hatte insofern schon die Bruttobetr�ge als massgeblich erachtet, wie die Kl�ger unter Verweis auf Seite 24 des erstinstanzlichen Urteils selbst bemerken. Sie weisen nicht nach, dass sie diese Berechnungsweise vor Vorinstanz in Frage gestellt h�tten. Ihre Vorbringen haben als neu und unzul�ssig zu gelten, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Dasselbe gilt schliesslich f�r die beanspruchten weiteren Abz�ge f�r Skonto, Abzug f�r Bausch�den und Versicherungen. Die Kl�ger weisen nicht nach, dass sie die Nichtbeachtung entsprechender Abz�ge vor Vorinstanz den kantonalen Prozessrechtsnormen entsprechend form- und fristgerecht ger�gt h�tten. Die R�gen haben als neu zu gelten. Auch darauf ist nicht einzutreten.
Das Bundesgericht hat seiner Entscheidung im Berufungsverfahren die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz als wahr und vollst�ndig zugrunde zu legen, es sei denn, sie beruhten auf einem offensichtlichen Versehen, seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder bed�rften der Erg�nzung, weil das Sachgericht in fehlerhafter Rechtsanwendung einen gesetzlichen Tatbestand nicht oder nicht hinreichend kl�rte, obgleich ihm entscheidwesentliche Behauptungen und Beweisanerbieten dazu prozesskonform unterbreitet worden waren (Art. 63 und 64 OG; BGE 127 III 248 E. 2c; 125 III 193 E. 1e S. 205, je mit Hinweisen). Eine blosse Kritik an der Beweisw�rdigung des Sachrichters ist, soweit nicht Vorschriften des Bundesrechts in Frage stehen, von der Berufung ausgeschlossen (BGE 127 III 73 E. 6a; 126 III 10 E. 2b, je mit Hinweisen).
2.1 Ein offensichtliches Versehen liegt vor, wenn die Vorinstanz eine f�r die Entscheidung erhebliche Aktenstelle �bersehen oder unrichtig, das heisst nicht in ihrer wahren Gestalt und insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut wahrgenommen hat (BGE 118 IV 88 E. 2b S. 89 f.; 104 II 68 E. 3b S. 74, je mit Hinweisen). Als offensichtliches Versehen r�gen die Kl�ger, dass eine Regierechnung �ber Fr. 583.40 zweimal ber�cksichtigt worden sei. Dies wird in der Vernehmlassung des Obergerichts best�tigt und auch von der Beklagten nicht grunds�tzlich bestritten. Dieses Versehen ist zu berichtigen.
2.2 Die bundesrechtliche Beweisvorschrift von Art. 8 ZGB regelt zun�chst die Verteilung der Beweislast; sie gew�hrleistet zudem der beweisbelasteten Partei im gesamten Gebiet des Bundesprivatrechts das Recht, zum ihr obliegenden Beweis zugelassen zu werden. Immerhin besteht dieser bundesrechtliche Beweisanspruch nur f�r rechtserhebliche Tatsachen; er setzt zudem voraus, dass im kantonalen Verfahren form- und fristgerecht Beweisantr�ge gestellt worden sind. Art. 8 ZGB schreibt dem Sachgericht nicht vor, mit welchen Mitteln der Sachverhalt abzukl�ren und wie die Beweise zu w�rdigen sind, und schliesst insbesondere auch die vorweggenommene Beweisw�rdigung nicht aus (BGE 122 III 219 E. 3c, mit Hinweisen). Die Kl�ger verkennen die Tragweite von Art. 8 ZGB, wenn sie im Zusammenhang mit den Nachtragsofferten Nr. 3 und 4 r�gen, es seien keine Beweise abgenommen worden; die Vorinstanz hat geschlossen, die Kl�ger h�tten die entsprechenden Bestellungs�nderungen dem Grundsatz und dem Ausmass nach anerkannt. Sie hat damit die entsprechenden Beweise als rechtlich unerheblich erachtet.
Die Kl�ger r�gen, die Vorinstanz habe das bundesrechtliche Vertrauensprinzip missachtet, indem sie eine Anerkennung der Nachtragsofferten Nrn. 3 und 4 durch die Kl�ger angenommen habe, obwohl der Vertreter C.________ deren Visionierung verweigert hatte. Nach den Feststellungen der Vorinstanz hat der Bauherrenvertreter C.________ die als Offerten 3 und 4 bezeichneten Vertrags�nderungen zwar nicht mehr visioniert, weil er die �bersicht verloren habe. Er hat diese jedoch an die Kl�ger weitergeleitet, worauf die Kl�ger nicht reagierten. Die Kl�ger haben nach den Erw�gungen im angefochtenen Urteil erst beinahe ein Jahr nach der letzten Nachtragsofferte Zweifel an den ihnen belasteten Lampenstellen ge�ussert, und auch noch nach der vierten Nachtragsofferte in erheblichem Umfang Akontozahlungen geleistet. Wenn die Vorinstanz schloss, aus diesem Verhalten habe die Beklagte nach Treu und Glauben ableiten d�rfen, die entsprechenden nachtr�glichen Bestellungen seien im Grundsatz und im Ausmass genehmigt, hat sie den Vertrauensgrundsatz nicht verletzt. Es w�re den Kl�gern entgegen ihrer Auffassung zuzumuten gewesen, ihr fehlendes Einverst�ndnis mit den Nachtragsofferten f�r bereits ausgef�hrte und damit im Ausmass bekannte Arbeiten sofort kundzutun, wenn sie keine �bersicht hatten. Ein objektiver Grund, der sie an der Mitteilung ihres fehlenden Einverst�ndnisses mit den offerierten Vertrags�nderungen h�tte hindern k�nnen, ist in der fehlenden �bersicht jedenfalls nicht zu sehen. Angesichts des bestehenden Vertragsverh�ltnisses, der von der Vorinstanz festgestellten detaillierten Befassung der Kl�ger mit dem Bau und der unbestrittenen zus�tzlichen Bestellungen und �nderungen, durfte die Beklagte das Stillschweigen der Kl�ger auf die von ihr in den "Offerten" vorgeschlagene Abrechnung als Zustimmung zur Vertrags�nderung verstehen. Sie brauchte dementsprechend auch keine Massnahmen zur Sicherung allf�lliger Beweise etc. zu treffen.
Die H�he der von der Vorinstanz zugesprochenen Forderung der Beklagten f�r Regiearbeiten wird sowohl von den Kl�gern in der Berufung, wie von der Beklagten in der Anschlussberufung beanstandet.
4.1 Die Vorinstanz hat die Rechnungen der Beklagten f�r Regiearbeiten in H�he von Fr. 62'476.75 im Umfang von Fr. 45'000.-- zugesprochen. Sie hat insofern festgestellt, dass die Kl�ger mit ihrer Unterschrift unter die Regierapporte die Ausf�hrung der entsprechenden Arbeiten durch die Beklagte anerkannt haben. Sie hat indes geschlossen, ein Teil der Arbeiten gem�ss diesen Regierapporten sei bereits in den Leistungspositionen enthalten gewesen. Dabei hatte sie aufgrund der Aussagen der Kl�ger, des Gutachtens des Gerichtsexperten und dessen Aussagen an der Beweisverhandlung objektiv Zweifel an den als Regiearbeiten in Rechnung gestellten Leistungen. Die Beklagte hatte zur Liste im Schreiben der Kl�ger vom 4. April 1996 nicht Stellung genommen, daher hat die Vorinstanz trotz der unbestimmten Einw�nde der Kl�ger die vom Gerichtsexperten gesch�tzte K�rzung des Bruttobetrages der Regierechnungen (Fr. 72'000.--) in dessen Gutachten um Fr. 27'000.-- als plausibel erachtet und gesch�tzt.
4.2 Die Kl�ger r�gen als Verletzung von Art. 8 ZGB, die Vorinstanz habe einen Teil der Regierechnungen ohne Beweisverfahren "pauschal" anerkannt, ohne sich mit den einzelnen Regiearbeiten auseinander zu setzen. Sie verkennen damit, dass im Berufungsverfahren das Bundesgericht an die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden ist, und die Beweislastverteilung gegenstandslos wird, soweit das Sachgericht in W�rdigung der Beweise geschlossen hat, eine Tatsache sei bewiesen oder widerlegt. Die Vorinstanz hat festgestellt, dass sich zwar der Privatgutachter der Kl�ger mit einzelnen Positionen des Rechnungszusammenzuges der Beklagten vom 30. Januar 1996 auseinander setzte, und einen Betrag von Fr. 17'059.-- "gem. beiliegender Liste" als ausgewiesen erachtete, jedoch sei nicht erurierbar, welche der in den Regierechnungen aufgef�hrten Betr�ge konkret bestritten, und welchen Regierechnungen die nur teilweise anerkannten Regierapporte in dieser beiliegenden Liste zuzuordnen seien. Den Aufwand f�r eine genaue Begr�ndung der vorgenommenen K�rzung anhand jeder einzelnen Regierechnung hat das Gericht mit dem Gerichtsexperten als unverh�ltnism�ssig erachtet und aus diesem Grund dessen Sch�tzung �bernommen. Dieses Vorgehen ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Die Sch�tzung betrifft allein das Ausmass der bereits in den Leistungspositionen enthaltenen und insofern doppelt fakturierten Leistungen, w�hrend die Ausf�hrung der in den Regierapporten aufgef�hrten Arbeiten durch die Beklagte von den Kl�gern als solche anerkannt worden war. Inwiefern die Vorinstanz mit dieser Sch�tzung Bundesrechtsnormen verletzt haben k�nnte, und woraus sich bundesrechtlich eine Verpflichtung ergebe, jede einzelne in den Regierapporten aufgef�hrte Arbeit detailliert daraufhin zu untersuchen, ob sie bereits in Leistungspositionen vorhanden gewesen sei, legen die Kl�ger in ihrer Rechtsschrift nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Schliesslich hat die Vorinstanz f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass die Kl�ger im kantonalen Verfahren ihre Behauptung doppelter Fakturierung nur summarisch, nicht aber in Bezug auf einzelne Rechnungspositionen hinreichend substanziiert hatten. Die R�ge der Kl�ger ist unbegr�ndet.
4.3 Die Beklagte r�gt, die K�rzung des von ihr in Rechnung gestellten Betrages f�r Regiearbeiten sei �berhaupt bundesrechtswidrig. Als Verletzung von Art. 8 ZGB r�gt sie, die Kl�ger h�tten die Rechnungen f�r die von ihnen anerkannten Arbeiten nicht gen�gend substanziiert bestritten, weshalb ein Beweisverfahren dar�ber nicht h�tte durchgef�hrt werden d�rfen. Auch die Beklagte verkennt, dass die Beweislastverteilung nach Art. 8 ZGB gegenstandslos wird, wenn das Sachgericht eine Tatsache als bewiesen oder widerlegt angesehen hat. Aus der Gerichtsexpertise hat die Vorinstanz geschlossen, dass die Behauptung der Kl�ger zutreffe, wonach einige der von ihnen anerkannten Regiearbeiten bereits in den Leistungspositionen enthalten und danach fakturiert worden waren. In W�rdigung der Beweise und namentlich auch des Verhaltens der Parteien ist das Obergericht dem Gerichtsgutachter in der Sch�tzung des Ausmasses dieser doppelten Belastung gefolgt. Die Sch�tzung bezieht sich auf den tats�chlichen Umfang der Arbeiten, welche bereits als Leistungspositionen abgerechnet wurden und bildet insofern Teil der Beweisw�rdigung. Diese ist bundesrechtlich nicht zu �berpr�fen. Inwiefern die Vorinstanz materielle Bundesrechtsnormen verletzt haben k�nnte, wenn sie im vorliegenden Zusammenhang eine Sch�tzung des tats�chlichen Umfangs doppelt fakturierter Leistungen vornahm, ist im �brigen auch der Rechtsschrift der Beklagten nicht zu entnehmen. Die R�ge der Beklagten ist unbegr�ndet. Die Vorinstanz hat Bundesrechtsnormen nicht verletzt, indem sie f�r Regiearbeiten den Betrag von Fr. 45'000.-- zusprach.
Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil die von der Beklagten geltend gemachten vorprozessualen Interventionskosten als zu wenig konkretisiert abgewiesen. Die entsprechende Forderung der Kl�ger in H�he von insgesamt Fr. 30'082.75 (Fr. 12'446.35 Anwaltskosten und Fr. 17'636.40 Gutachterkosten) hat die Vorinstanz indessen als belegt erachtet. Sie hat diese Kosten im Grundsatz zugesprochen, jedoch um die H�lfte reduziert. Die Kl�ger beanstanden in der Berufung die Reduktion um die H�lfte als bundesrechtswidrig und verlangen die Zusprechung des gesamten Betrages. Die Beklagte r�gt in der Anschlussappellation, die Forderung f�r vorprozessualen Aufwand entbehre einer bundesrechtlichen Grundlage; sie beantragt die vollst�ndige Abweisung der entsprechenden Forderung.
5.1 Die Verteilung der prozessualen Parteikosten, das heisst solcher Kosten, die im Verlaufe oder bei der Einleitung eines Prozesses entstehen und auf diesen zur�ckzuf�hren sind, wird ausschliesslich vom anwendbaren Verfahrensrecht geregelt (BGE 112 Ib 353 E. 3 S. 356 mit Hinweisen: vgl. auch Rechtsgutachten Peter J�ggi zum Ersatz der vorprozessualen Vertretungskosten im Schadenfall, in Schweizerische Versicherungszeitschrift, 1995, S. 267 ff., insbes. S. 272). Soweit sie nicht durch die nach kantonalem Verfahrensrecht zuzusprechende Parteientsch�digung gedeckt sind, gelten dagegen in Haftpflichtf�llen vorprozessuale Parteikosten als Bestandteil des Schadens (BGE 117 II 101 E. 5 S. 106 f.; 117 II 394 E. 3a, je mit Hinweisen). Erforderlich ist daf�r, dass der vorprozessuale Aufwand gerechtfertigt, notwendig und angemessen war (BGE 117 II 101 E. 6b; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 4C.51/2000 vom 7. August 2000, publ. in: SJ 2001 I S. 153 E. 2, je mit Hinweisen). Die Ersatzforderung unterliegt zudem der allgemeinen Herabsetzung (BGE 113 II 323 E. 7 S. 340). Im vorliegenden Fall haben die Kl�ger keinen Anspruch aus unerlaubter Handlung eingefordert. Sie haben gegen�ber der Beklagten werkvertragliche Anspr�che eingeklagt. Nach den Erw�gungen im angefochtenen Urteil geh�ren die vorprozessualen Interventionskosten zum ersatzpflichtigen Schaden, der aus der Verletzung der Vertragspflicht der Beklagten zur geh�rigen Abrechnung entstanden ist. Die Kosten sind danach zu ersetzen, soweit auch die �brigen Voraussetzungen erf�llt sind und soweit sie nicht durch die prozessrechtlich zuzusprechende Parteientsch�digung abgegolten werden. Die Beklagte r�gt, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, wenn sie angenommen habe, der zwischen den Parteien bestehende Werkvertrag biete eine Rechtsgrundlage f�r den Ersatz vorprozessualer Kosten.
5.2 Die Kosten der Rechtsverfolgung bilden Teil des Versp�tungsschadens, soweit sie dem Gesch�digten nicht schon aufgrund des Prozessrechts erstattet werden; sie geh�ren zum Verzugsschaden (J�ggi, a.a.O., S. 271; Guldener, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Aufl., Z�rich 1979, S. 408; vgl. auch Weber, Berner Kommentar, N. 20/23 zu Art. 106 OR; Fabian Cantieni, Verzugsschaden bei Geldschulden, Diss. Z�rich 1996, S. 99 ff.; Franz Schenker, Die Voraussetzungen und die Folgen des Schuldnerverzugs im schweizerischen Obligationenrecht, Diss. Freiburg 1988, S. 112 Rz. 293 f.; Werner Weber, Die Prozessentsch�digung mit besonderem Bezug auf ihre Ausgestaltung im z�rcherischen Zivilprozess, Diss. Z�rich 1990, S. 23 f.). Der Ersatz von Aufwendungen zur Rechtsverfolgung setzt insofern voraus, dass sich der Schuldner mit seiner Leistung im Sinne von Art. 102 OR im Verzug befindet und ihn an der Nichtleistung ein Verschulden trifft. Der nicht vom massgebenden Prozessrecht geregelte Ersatz vorprozessualer Rechtsverfolgungskosten setzt zudem voraus, dass die entsprechenden Aufwendungen zur Durchsetzung der Forderungen des Gl�ubigers notwendig und angemessen sind (BGE 117 II 101 E. 6b mit Hinweisen; Gauch, Der Deliktsanspruch des Gesch�digten auf Ersatz seiner Anwaltskosten, recht 1994, S. 189 ff., insbes. S. 192; Cantieni, a.a.O., S. 99 ff.). Notwendig und angemessen sind Kosten zur Durchsetzung streitiger Forderungen nur insoweit, als diese Forderungen auch bestehen, was sich erst im Prozess ergibt. Es wird daher mit beachtlichen Gr�nden die Auffassung vertreten, es seien f�r den Ersatz von Kosten f�r die Rechtsverfolgung auch dann die allgemein anerkannten Grunds�tze �ber die Verteilung von Prozesskosten anzuwenden, wenn ausser- oder vorprozessuale Kosten zur Beurteilung stehen, die vom massgebenden Prozessrecht nicht geregelt werden (J�ggi, a.a.O., S. 276). Wie es sich damit verh�lt, kann im vorliegenden Fall offen bleiben, da die Vorinstanz die nachgewiesenen vorprozessualen Kosten der Parteien zur H�lfte zugesprochen und damit im Ergebnis gleich verteilt hat wie die Prozess- und Anwaltskosten.
5.3 Die Vorinstanz hat die vorprozessualen Anwaltskosten sowie die von den Kl�gern f�r eine private Expertise aufgewendeten Kosten im Grundsatz als ausgewiesen erachtet. Nach den Feststellungen im angefochtenen Urteil hat die Beklagte die Angemessenheit dieser Kosten weder im Grundsatz noch in der H�he bestritten. Die Vorinstanz hat daher keine Feststellungen �ber den Nutzen insbesondere der Kosten der privaten Expertise getroffen. Die Beklagte h�lt insofern denn auch im vorliegenden Verfahren daf�r, die Kosten des Privatgutachters h�tten allenfalls im Rahmen des Parteikostenersatzes nach � 112 ZPO/AG ber�cksichtigt werden k�nnen. Es ist daher allein die von den Kl�gern beanstandete K�rzung zu beurteilen. Nach den Feststellungen der Vorinstanz haben die Kl�ger die zahlreichen Abweichungen vom Werkvertrag und den entsprechenden Zeitdruck verursacht. Die Vorinstanz hat bundesrechtskonform angenommen, dass die Kl�ger aus diesem Grund an der teilweise unkorrekten Abrechnung ein Mitverschulden trifft. Die Behauptung der Kl�ger, das Ausmass der Abweichungen vom urspr�nglichen Werkvertrag h�tte auch nach der Ausf�hrung der Arbeiten festgestellt werden k�nnen, widerspricht im �brigen den Feststellungen im angefochtenen Urteil, wonach die Nachmessung aufgrund des un�bersichtlichen, mehrj�hrigen und mit vielen �nderungen behafteten Bauverfahrens mit einem unverh�ltnism�ssigen Aufwand verbunden gewesen w�re, der einer Unm�glichkeit gleichgekommen w�re.
Die Berufung ist teilweise soweit gutzuheissen, als das Versehen der Vorinstanz zu korrigieren, und der den Kl�gern zugesprochene Betrag um Fr. 583.40 auf Fr. 5'751.40 zu erh�hen ist. Insofern ist Ziffer 1.1 des angefochtenen Urteils abzu�ndern. Im �brigen sind Berufung und Anschlussberufung abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Beide Parteien unterliegen mit ihrem Rechtsmittel vollst�ndig. Entsprechend sind die Kosten zu verteilen. Sowohl die f�r Berufung und Anschlussberufung zu erhebenden Gerichtsgeb�hren, wie auch die Parteientsch�digungen bemessen sich nach dem Streitwert. Die im Verh�ltnis zum Streitwert geringf�gige Korrektur ist bei der Verteilung der Gerichts- und Parteikosten unber�cksichtigt zu lassen. Die Gerichtsgeb�hr ist im Umfang von Fr. 5'000.-- den Kl�gern und im Umfang von Fr. 2'000.-- der Beklagten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 3 OG). Die Kl�ger haben der Beklagten eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 3'500.-- zu bezahlen (Art. 159 Abs. 3 OG).
Die Berufung wird teilweise gutgeheissen, Ziffer 1./1. des Urteils des Obergerichts des Kantons Aargau vom 29. August 2002 wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
"1.1 In teilweiser Gutheissung der Klage wird die Beklagte verpflichtet, den Kl�gern als Solidargl�ubigern Fr. 5'751.40 nebst Zins zu 5 % seit 15.08.1996 zu bezahlen."
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 7'000.-- wird den Kl�gern solidarisch im Umfang von Fr. 5'000.--, der Beklagten im Umfang von Fr. 2'000.-- auferlegt.
Die Kl�ger haben die Beklagte f�r das bundesgerichtliche Verfahren unter solidarischer Haftbarkeit mit Fr. 3'500.-- zu entsch�digen.

References: Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 106
 Art. 102