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Tacheles Rechtsprechungsticker KW 41/2014 | Rechtsanwalt König in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht Rechtsanwalt in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht
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1.1 Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 02.07.2014 – L 3 AS 315/14 B ER
Anmerkung: Darf das Jobcenter Leistungsbeziehende zu Hause kontrollieren? – ein Beitrag von Dr. Manfred Hammel, original erschienen in: ZfF 2012 Heft 3, 57 – 60, Kurznachricht abgedruckt hier: http://www.verwaltungspraxis.jurion.de/startseite/?user_aktuelles_pi1[aid]=238015&cHash=3f7a44004cd6002dd85889606c3315f8
1. 2 Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 25.03.2014 – L 3 AS 343/10 ZVW
1.3 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 23.07.2014 – L 16 AS 457/14 B ER
2. Liegt ein Fall der besonderen Härte vor, ist für die Frage des „Ob“ der Leistungsgewährung im Regelfall von einer Ermessenreduktion auf Null auszugehen (BSG, Urteil vom 06.09.2007). Im Ermessen der Verwaltung stehen allerdings Art und Umfang der Leistungsgewährung.
1.4 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 28.08.2014 – L 11 AS 556/14 NZB
1.5 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 09.09.2014 – L 4 AS 373/14 B ER – rechtskräftig
Für die generelle Erforderlichkeit eines Umzuges des Antragstellers aus seinem ehemaligen ca. 10 qm großen Kinderzimmer in eine Wohnung spricht dabei sein Alter von über 25 Jahren und seine Lebenssituation, alle vierzehn Tage seine minderjährige Tochter am Wochenende zu beaufsichtigen und zu beherbergen (vgl. zur Auslegung des § 22 Abs. 5 SGB II: Beschluss des Senats vom 19. Mai 2014 – L 4 AS 169/14 B ER ).
1. Für die Glaubhaftmachung eines Anordnungsgrundes im Sinne einer Eilreglung zur Abwendung wesentlicher Nachteile gelten im Fall der begehrten Zusicherung zu einem Umzug besonders strenge Maßstäbe, die hier nicht erfüllt sind (vgl. LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 26. April 2013, L 5 AS 427/13 B ER). Denn die begehrte (grundsätzlich) „vorläufige Zusicherung“ ist für einen Leistungsberechtigten nur dann von Nutzen, wenn sie für die Beteiligten auf Dauer Bindungswirkung entfaltet. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn sie nicht nur vorläufig, sondern endgültig erteilt wird (vgl. LSG Berlin Brandenburg, Beschluss vom 6. November 2012, Az.: L 25 AS 2712/12 B PKH).
Anmerkung: LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 19.05.2014 – L 4 AS 169/14 B ER
1.6 Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 23.09.2014 – L 7 AS 986/14 B ER
1. Die hier entscheidungserhebliche Frage, ob Personen, welche nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, sondern die eines Drittstaats besitzen und zu einem deutschen Familienangehörigen – hier: einem Ehegatten – nachziehen, vom Leistungsausschluss erfasst werden, wird in Rechtsprechung und Literatur unterschiedlich beantwortet (gegen Anwendung des § 7 Abs 1 S 2 Nr 1 SGB II zB LSG Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 7.12.2009 – L 19 B 363/09 AS; LSG Niedersachsen-Bremen Urteil vom 15.3.2012 – L 6 AS 748/10; Bayerisches LSG Urteil vom 27.6.2012 – L 16 AS 449/11; Hessisches LSG Beschluss vom 19.9.2012 – L 7 AS 30/12 B ER; für Anwendung des Leistungsausschlusstatbestandes hingegen LSG Baden-Württemberg Beschluss vom 27.4.2011 – L 3 AS 1411/11 ER-B; SG Duisburg Beschluss vom 19.11.2009 – S 31 AS 414/09 ER).
2.1 SG Berlin, Beschluss vom 11.09.2014 – S 147 AS 20920/14
§ 2 Abs. 3 Satz 1 SGB X enthält eine eigenständige materiell-rechtliche Anspruchsgrundlage, in dem die Vorschrift einen Leistungsanspruch des Leistungsempfängers gegenüber dem bisherigen, nunmehr unzuständig gewordenen Leistungsträger begründet (von Wulffen/Schütze,SGB X, Kommentar zum SGB X, 8. Auflage 2014, § 2 Rdn. 15). Sinn und Zweck dieser Regelung ist es, eine typischerweise bei einem Zuständigkeitswechsel eintretende Unterbrechung der Leistung an den Leistungsempfänger zu verhindern und einen nahtlosen Übergang der Leistungsgewährung zu erreichen (vgl. Gesetzesbegründung in BT-Drucks. 8/2034 zu Art. 1 §2; Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht, Urteil vom 12.04.2011 – L 6 AS 45/10 – ).
2.2 SG Kiel, Beschl. v. 29.7.2009 – S 9 AS 399/09 ER
2.3 Sozialgericht Leipzig, Gerichtsbescheid vom 13.05.2014 – S 17 AS 4284/13
2.4 SG Gießen, Urteil vom 15.07.2014 – S 22 AS 341/12 – rechtskräftig
3.1 Sächsisches Landessozialgericht, Urteil vom 25.08.2014 – L 8 SO 59/12
4. 1 SG Regensburg, Beschluss vom 05.09.2014 – S 9 SO 61/14 ER
5.1 Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 06.08.2014 – L 10 AL 45/13
Keine Anspruch von Soldaten auf Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen – Besonderheiten des Soldatenverhältnisses – Arbeitsstelle eines Soldaten ist kein Arbeitsplatz im Sinne von § 73 Abs. 1 SGB IX
1. Eine Gleichstellung von behinderten Soldaten kommt erst nach deren Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis in Betracht. Sie kann daher grundsätzlich nur mit Wirkung ab dem Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis ausgesprochen werden (vgl. dazu SG Chemnitz, Urteil vom 22.11.2012 – S 26 AL 132/11 -).
8. Gutachten vom 18. August 2014, G 1/14 – veröffentlicht auf der Seite des Deutschen Vereins – Lebensunterhaltssicherung beim Übergang vom SGB II zum BAföG, Gutachterin: Constanze Rogge, Dr. Edna Rasch, hier zum Gutachten: http://www.deutscher-verein.de/04-gutachten/2014/pdf/G%201-14.pdf

References: § 22
 § 7

§ 2
 § 2
 Art. 1
 §2
 § 73