Source: http://www.bsv-batenbrock.de/satzung/
Timestamp: 2018-08-20 16:39:25+00:00

Document:
Satzung | Bürgerschützenverein Bottrop-Batenbrock 1925 e.V.
Der am 04.08.1925 in Bottrop gegründete Bürgerschützenverein führt den Namen „Bürgerschützenverein Bottrop-Batenbrock 1925 e.V.“. er hat seinen Sitz in Bottrop und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Gelsenkirchen eingetragen.
Der Verein ist politisch und religiös völlig neutral.
Der Verein ist kooperatives Mitglied im Ortsschützenbund Bottrop.
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977,
2. den Zweck der Pflege und Wahrung des Schützenbrauchtums als wertvollen Bestandteil unseres Volkslebens,3. den Zweck der Förderung des Sportes. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Ermöglichung der Übungen und Leistungen des Schießsportes verwirklicht.
4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Etwaige Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.
3 Erwerb und Beginn der Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede Person werden, soweit nicht wichtige Gründe dagegen sprechen. Minderjährige benötigen für die Aufnahme in den Verein das schriftliche Einverständnis der gesetzlichen Vertreter. Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sind in der Jungschützenabteilung zusammengefasst und genießen besondere Vergünstigungen.2. Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt auf schriftlichen Antrag. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.3. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem 1. des Monats, den der Antragsteller im Aufnahmeantrag angegeben hat.4. Jedes Mitglied erhält bei der Aufnahme in den Verein eine Vereinssatzung ausgehändigt. Durch die Abgabe eines eigenhändig unterschriebenen Aufnahmeantrags erkennt der Antragssteller diese Satzung an.5. Eine gleichzeitige Mitgliedschaft in mehreren Schützenvereinen ist möglich; Wettkampfschießen ist nur bei einem Verein möglich. Möchte ein Mitglied für einen anderen Verein im Ortsschützenbund Bottrop Wettkämpfe schießen, so hat er diese zu Beginn des Geschäftsjahres dem 1. Schiesswart anzuzeigen. Ein Wechsel innerhalb eines Geschäftsjahres ist nicht möglich.
Ehrenmitglieder werden auf Antrag des geschäftsführenden Vorstands durch die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) ernannt.
2. durch Austritt des Mitglieds, der Austritt muss schriftlich dem geschäftsführenden Vorstand gegenüber erklärt werden. Als Kündigungsfrist gilt das Ende des Monats, in dem der Austritt erklärt wird. Der Beitrag ist bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft zu entrichten.
3. durch Ausschluss des Mitglieds
Ein Mitglied kann durch den Beschluss des erweiterten Vorstands und des Ältestenrates aus dem Verein ausgeschlossen werden,
a) wenn es durch sein Verhalten das Ansehen des Vereins geschädigt hat oder
b) wenn ihm durch rechtskräftiges Urteil eines Gerichts die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt worden sind oder
c) wenn es mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Verzug ist und trotz schriftlicher Aufforderung nicht innerhalb einer Frist von drei Monaten gezahlt hat.
Gegen diesen Ausschluss kann die betreffende Person nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung beim geschäftsführenden Vorstand Widerspruch einlegen. Der Widerspruch muss spätestens 14 Tage vor der genannten Mitgliederversammlung in schriftlicher Form beim geschäftsführenden Vorstand eingelegt werden. Über den Wiederspruch entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig und abschließend.
Von den Vereinsmitgliedern ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten. Schüler/in, Studenten/innen, Auszubildende, zahlen einen ermäßigten Beitrag. Die Höhe der Beiträge bestimmt die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung).
Die Beitragszahlung ist grundsätzlich bargeldlos erwünscht (Lastschrifteinzugsverfahren). Barzahlung der Mitgliedsbeiträge an die Kassierer ist möglich.
Bei allen Zusammenkünften und Versammlungen sowie Festen hat der/die Vereinsvorsitzende oder sein/e Stellvertreter/in das Hausrecht. Ein ordentliches und gesittetes Verhalten wird bei jedem Mitglied vorausgesetzt. Sollte jedoch wider Erwarten ein Mitglied durch sein Verhalten zur Störung der Ordnung oder Verletzung des Anstandes Veranlassung geben, so ist der/die Vereinsvorsitzende oder sein/e Stellvertreter/in befugt, den oder die Betreffenden zur Ordnung zu rufen und sie notfalls zum Verlassen der Räumlichkeiten aufzufordern. Dieser Aufforderung hat jedes Mitglied unverzüglich Folge zu leisten.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Entscheidungsorgan des Vereins in allen Vereinsangelegenheiten. Sie ist vom Vorsitzende/n oder seine/r/m Stellvertreter/in mindestens zweimal im Geschäftsjahr einzuberufen.2. Regelmäßig im Laufe des ersten Quartals des neuen Geschäftsjahres muss eine Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) stattfinden, zu der alle Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung vom Vorsitzende/n oder seine/r/m Stellvertreter/in schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen eingeladen werden.Die Tagesordnung muss mindestens enthalten:a) Verlesen des Protokolls der letzten Versammlung
b) Jahresgeschäftsbericht
c) Jahreskassenbericht
g) Entscheidung über eingereichte Anträge
h) Verschiedenes3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann bei Vorliegen besonderer Umstände vom geschäftsführenden Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von 14 Tagen einberufen werden.4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist von mindestens zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands mit einer Frist von 14 Tagen einzuberufen, wenn mindestens 10 % aller Mitglieder dieses schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung, beantragen.5. Anträge zur Tagesordnung müssen mindestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich eingereicht werden.6. Jede ordnungsgemäß anberaumte Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder.
7. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, soweit die Satzung nicht etwas anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
8. Von allen Mitgliederversammlungen ist jeweils durch den/der 1. Geschäftsführer/in bzw. seine/r/n Stellvertreter/in ein Protokoll anzufertigen, welches vom Versammlungsleiter/in und vom Protokollführer/in unterzeichnet wird.
9. Die Mitgliederversammlungen werden vom Vereinsvorsitzende/n oder seine/r/m Stellvertreter/in geleitet.
Der geschäftsführende Vorstand besteht ausa) dem/der 1. Vorsitzenden,
c) dem/der 1. Geschäftsführer/in,
d) dem/der 1. Kassierer/in.Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB. Je zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands sind in Gemeinschaft vertretungsberechtigt.2. Der erweiterte Vorstand besteht ausa) dem geschäftsführenden Vorstand,
b) dem/der 2. Geschäftsführer/in,
c) dem/der 1. Sportleiter/in,
d) dem/der 2. Sportleiter/in
e) dem/der 2. Kassierer/in,
f) dem/der Jugendsprecher/in.
g) dem/der Frauenbeauftragten/inDer Vorstand leitet den Verein. Der Vorstand hat die Pflicht, das Vereinsinteresse in selbstloser Weise zu wahren, über die Einhaltung der Satzung zu wachen und das Vereinsvermögen zum Wohle des Vereins zu verwalten.4. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Aufgaben der jeweiligen Vorstandsmitglieder klar umrissen sind, soweit die Satzung dies nicht bestimmt.
12 Vorstandswahl
Die Vorstandswahl erfolgt durch die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung).2. In den Kalenderjahren mit gerader Jahreszahl ist
der/die 2. Geschäftsführer/in
der/die 2. Sportleiter/in
der/die Frauenbeauftragte/n
In den Kalenderjahren mit ungerader Jahreszahl ist
der/die 1. Geschäftsführer/in
der/die 1. Sportleiter/in
Die nach Ablauf einer Wahlperiode ausscheidenden Vorstandsmitglieder sind wiederwählbar, bei Abwesenheit jedoch nur, wenn dem/der Wahlleiter/in eine schriftliche Einverständniserklärung des sich zur Wahl stellenden Mitglieds vorliegt.
Der alte Vorstand bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des neuen Vorstands im Amt.6. Eine geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn es von einem stimmberechtigten Versammlungsteilnehmer beantragt wird.
Persönliche Streitigkeiten, Ausschluss- und Ehrenverfahren werden von einem Ältestenrat entschieden.
1. Der/Die Vereinsvorsitzende oder sein/e Stellvertreter/in
2. Zwei von der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) zu wählende Mitglieder.
Der Ältestenrat wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt, mit der Maßgabe, dass in den Kalenderjahren mit gerader und mit ungerader Jahreszahl jeweils ein Mitglied ausscheidet bzw. neu gewählt wird (siehe Wahlverfahren § 12 der Satzung). Vorsitzende/r des Ältestenrates ist der/die Vereinsvorsitzende oder sein/e Stellvertreter/in.
Die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) wählt auf die Dauer von 2 Jahren zwei Kassenprüfer/in – die weder dem geschäftsführenden noch dem erweiterten Vorstand angehören dürfen – mit der Maßgabe, dass in den Kalenderjahren mit gerader und mit ungerader Jahreszahl jeweils ein/e Kassenprüfer/in ausscheidet bzw. neu gewählt wird (siehe Wahlverfahren § 12 der Satzung).
Die Kassenprüfer/in haben am Ende eines Geschäftsjahres eine Kassenprüfung vorzunehmen und in der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) darüber Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer/in beantragen in der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) die Entlastung des Vorstands.
15 Fahnenoffiziere
Der Verein hat 3 Fahnenoffiziere. Die Fahnenoffiziere werden in der jeweiligen, einem eigenen Schützenfest vorausgehenden, Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) neu gewählt. Die Wiederwahl eines Fahnenoffizieres ist möglich.
Die Entsendung der Fahnenoffiziere zu einem offiziellen Anlass erfolgt nur durch den/die Vereinsvorsitzende/n oder seine/r/n Stellvertreter/in.
Bei Verhinderung eines Fahnenoffizieres kann der/die Vorsitzende oder sein/e Stellvertreter/in, längstens bis zur nächsten Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung), einen anderen geeignete/n Schützen/in als Ersatz für den verhinderten Fahnenoffizier bestimmen.
16 Vereinsadjutant
Zu seiner Unterstützung kann der/die Vereinsvorsitzende einen oder mehrere Schütz/en/innen aus dem Offizierskorps als Vereinsadjutant/in berufen. Der/Die Vereinsadjutant/in bzw. die Vereinsadjutant/en/innen nehmen an den Sitzungen des erweiterten Vorstands teil.
17 Jugendsprecher
Der/Die Jugendsprecher/in wird auf Vorschlag der Jungschütz/en/innen in der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die Wiederwahl eine/s/r ausscheidenden Jugendsprecher/s/in ist möglich.
18 Schiessordnung
Das Übungs- und Wettkampfschießen erfolgt nach den Regeln, die der Verein aufstellt.
19 Königsschuss
Königsschuss/Kaiserschuss ist der Schuss, der beim Vogelschießen als letzter Schuss auf den Vogel abgegeben wird und somit den letzten Rest des Vogels von der Stange holt.
Im Zweifel wird der erfolgte Königsschuss/Kaiserschuss durch den/der Vereinsvorsitzenden oder seine/r/m Stellvertreter/in festgestellt.
Anwärter auf den Königsschuss/Kaiserschuss müssen die folgenden Bedingungen erfüllen:
1. Der/Die Anwärter/in muss Mitglied des Vereins sein.
2. Der/Die Anwärter/in muss mindestens 25 Jahre alt sein.
3. Der/die Anwärter/in muss als aktiver Schütze an einem vereinseigenen Vogelschießen teilgenommen haben.
4. Der/Die Anwärter/in muss im Besitz einer Schützenuniform sein.
5. Anwärter/innen auf den Königsschuss/Kaiserschuss müssen sich spätestens 3 Wochen vor dem entsprechenden Vogelschießen schriftlich, unter Benennung des/der König/in und des Hofstaates, beim Vereinsvorsitzenden anmelden.
6. König/in Kaiser/in kann nur der Ehepartner, Lebensgefährt/e/in oder Kinder eines Vereinsmitglieds werden. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des geschäftsführenden Vorstands.
20 Satzungsänderungen
Satzungsänderungen können nur mit Dreiviertelmehrheit der in einer Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder bei Vorlage einer entsprechenden Tagesordnung beschlossen werden.
Der Verein kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden, in der 3/4 der Mitglieder anwesend sind. Der Auflösungsbeschluss selbst bedarf der Zustimmung von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Ist die erste Versammlung nicht beschlussfähig, so kann eine zweite nach 14 Tagen einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist. Die Einladung zu dieser Mitgliederversammlung muss den Tagesordnungspunkt “ Auflösung des Vereins“ nennen.
Sollte die Mitgliederzahl des Vereins unter 7 absinken, so löst sich der Bürgerschützenverein Bottrop-Batenbrock 1925 e.V. selbst auf.
Bei der Auflösung des Vereins ist der geschäftsführende Vorstand als Liquidator bestellt.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Hospiz Bottrop Gemeinnützige Gesellschaft mbH, Osterfelder Straße 151a, 46242 Bottrop, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Bei allen Streitigkeiten gilt als Gerichtsstand Bottrop.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).2. Diese Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 20.09.2013 beschlossen worden und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.gez.
Heinz Blesing
Andre Guske
Thomas Naczynski
Vorstehende Satzung wurde am 26.08.2015 unter Urkundenrolle-Nr. 186 / 2015 für VR 14482 des Amtsgerichts Gelsenkirchen in das Vereinsregister eingetragen.
Bottrop, den 09. September 2015
1. Satzungsänderung am 06.09.2002: § 3 Abs. 1
2. Satzungsänderung am 20.09.2013:
§3 Abs. 1; § 11 Punkt 2 Zeile 7; § 12 Abs. 2 Zeile 6; § 19 Abs. 2 Satz 1 Satz 5
3. Satzungsänderung am 25.01.2015: § 2 Punkte 4, 5; § 21 Abs. 5
Aufrufe gesamt: 411.255
Besucher gesamt: 70.028

References: § 26
 § 12
 § 12
 § 3

§3
 § 11
 § 12
 § 19
 § 2
 § 21