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Timestamp: 2019-07-19 05:00:56+00:00

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BVerfG, 12.01.1982 - 2 BvR 113/81 - dejure.org
https://dejure.org/1982,136
BVerfG, 12.01.1982 - 2 BvR 113/81 (https://dejure.org/1982,136)
BVerfG, Entscheidung vom 12.01.1982 - 2 BvR 113/81 (https://dejure.org/1982,136)
BVerfG, Entscheidung vom 12. Januar 1982 - 2 BvR 113/81 (https://dejure.org/1982,136)
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Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG, Änderung des Namens einer Gemeinde
Zur Namensänderung einer Gemeinde durch den Gesetzgeber
Änderung eines Gemeindenamens durch Gesetz
Namensänderung einer Gemeinde - Gesetzgeber
BVerfGE 59, 216
NVwZ 1982, 367
DVBl 1982, 534
Da nach Art. 42 der Vorläufigen Niedersächsischen Verfassung und § 13 des Niedersächsischen Gesetzes über den Staatsgerichtshof eine Beschwerde wegen Verletzung des Rechts auf Selbstverwaltung bei dem Staatsgerichtshof nicht erhoben werden kann, ist die Kommunalverfassungsbeschwerde zum Bundesverfassungsgericht trotz der Subsidiaritätsklausel des Art. 93 Abs. 1 Nr. 4b letzter Halbsatz GG und des § 91 Satz 2 BVerfGG gegeben (vgl. BVerfGE 59, 216 [225]; 76, 107 [117]).
Die Gewährleistung des Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG sichert den Gemeinden einen grundsätzlich alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft umfassenden Aufgabenbereich sowie die Befugnis zu eigenverantwortlicher Führung der Geschäfte in diesem Bereich (BVerfGE 26, 228 [237f.]; 56, 298 [312]; 59, 216 [226]).
Bei der Bestimmung des Kernbereichs ist in besonderer Weise der geschichtlichen Entwicklung und den verschiedenen Erscheinungsformen der Selbstverwaltung Rechnung zu tragen (vgl. BVerfGE 59, 216 [226]; 76, 107 [118]; st. Rspr.).
Auf diese Weise sichert Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG den Gemeinden einen Aufgabenbereich, der grundsätzlich alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft umfaßt (vgl. BVerfGE 26, 228 [237 f.]; 56, 298 [312]; 59, 216 [226]).
Das Erfordernis der unmittelbaren Betroffenheit gilt grundsätzlich auch für Kommunalverfassungsbeschwerden (vgl. BVerfGE 59, 216 ; 71, 25 ).
Der Gesetzgeber muss zudem der geschichtlichen Entwicklung und den verschiedenen Erscheinungsformen der Selbstverwaltung Rechnung tragen (vgl. BVerfGE 59, 216 ; 76, 107 ; 79, 127 ; stRspr) und ihnen bei der Ausgestaltung ihrer internen Organisation eine hinreichende (Mit-)Verantwortung für die organisatorische Bewältigung ihrer Aufgaben lassen.
aa) Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG garantiert den Gemeinden einen grundsätzlich alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft umfassenden Aufgabenbereich (vgl. BVerfGE 26, 228 ; 56, 298 ; 59, 216 ; 79, 127 ).
Der Vorrang einer dezentralen Aufgabenverteilung verbürgt den Gemeinden einen Aufgabenbereich, der grundsätzlich alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft umfasst (vgl. BVerfGE 26, 228 ; 56, 298 ; 59, 216 ; 79, 127 ).
Sie soll eine umfassende Ermittlung des Sachverhalts gewährleisten und ist geboten, weil die Gemeinden nicht zum bloßen Objekt staatlichen Handelns werden dürfen (vgl. BVerfGE 50, 195 ; 59, 216 ).
Vielmehr muss bei ihrer Bestimmung der geschichtlichen Entwicklung und den verschiedenen historischen Erscheinungsformen der Selbstverwaltung Rechnung getragen werden (vgl. BVerfGE 59, 216 ; 91, 228 ; 125, 141 ).
Die Gewährleistung des Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG sichert den Gemeinden einen grundsätzlich alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft umfassenden Aufgabenbereich sowie die Befugnis zu eigenverantwortlicher Führung der Geschäfte in diesem Bereich (BVerfGE 26, 228 ; 56, 298 ; 59, 216 ; 79, 127 ).
Bei der Bestimmung dieses Kernbereichs ist in besonderer Weise der geschichtlichen Entwicklung und den verschiedenen Erscheinungsformen der Selbstverwaltung Rechnung zu tragen (vgl. BVerfGE 59, 216 ; 76, 107 ; 79, 127 ; st. Rspr.).
Danach sichert die Gewährleistung des Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG den Gemeinden zwar einen grundsätzlich alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft umfassenden Aufgabenbereich sowie die Befugnis zur eigenverantwortlichen Führung der Geschäfte in diesem Bereich zu (BVerfGE 26, 228 ; 56, 298 ; 59, 216 ; 79, 127 ; 91, 228 ; 110, 370 ).
Die Beschwerdeführerinnen können nach Art. 42 der Vorläufigen Niedersächsischen Verfassung und § 13 des Niedersächsischen Gesetzes über den Staatsgerichtshof keine Beschwerde wegen Verletzung ihres Rechts auf Selbstverwaltung beim Staatsgerichtshof erheben (vgl. BVerfGE 59, 216 [225]).
Hinsichtlich der Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft, für die die Gemeinden zuständig sind, gewährleistet Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG ferner die Befugnis zu eigenverantwortlicher Führung der Geschäfte (vgl. BVerfGE 26, 228 [237 f.]; 56, 298 [312]; 59, 216 [226]; 79, 127 [143]).
Die Gewährleistung kommunaler Selbstverwaltung sichert ihnen einen grundsätzlich alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft umfassenden Aufgabenbereich sowie die Befugnis zu eigenverantwortlicher Führung der Geschäfte in diesem Bereich zu (vgl. BVerfGE 21, 117 ; 23, 353 ; 26, 228 ; 50, 195 ; 56, 298 ; 59, 216 ; 79, 127 ; 83, 363 ; 91, 228 ).
BVerwG, 06.04.2005 - 8 CN 1.03
Anschluss- und Benutzungszwang; öffentliche Einrichtung; privater …
VerfGH Sachsen, 18.11.1999 - 174-VIII-98
VGH Hessen, 05.02.1998 - 14 TZ 3312/97
Abfallwirtschaftsplan - Beteiligung der Gemeinden; Verbringung von Abfällen - …
OVG Schleswig-Holstein, 17.10.2011 - 2 MB 39/11
VG Augsburg, 26.09.2011 - Au 7 K 10.1951
BVerwG, 17.02.1992 - 4 B 232.91
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Beeinträchtigung der …
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 15-VIII-99
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 13-VIII-99
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 172-VIII-98
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 200-VIII-98
VerfGH Sachsen, 09.03.2000 - 85-VIII-99
VerfGH Sachsen, 16.12.1999 - 48-VIII-99
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 127-VIII-98
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 171-VIII-98
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 16-VIII-99
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 32-VIII-99
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 44-VIII-99
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 40-VIII-99
VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 117-VIII-98

References: Art. 28
 Art. 42
 § 13
 Art. 93
 § 91
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 42
 § 13
 Art. 28