Source: https://www.grundeinkommen.de/kommentare/page/99
Timestamp: 2020-07-09 14:19:26+00:00

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Kommentare – Seite 99 – Netzwerk Grundeinkommen
A.Berndt schrieb am 11.01.2008, 18:14 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Ich finde den Beitrag und die Folgerungen von Christoph Schlee sehr gut. Ein Netzwerk sollte das Bindeglied zwischen aktiven reginalen Gruppen sein und auch einzelne interessierte Personen integrieren und informieren. Um so größer ein Netzwerk ist, um so wichtiger ist eine gewisse Struktur. Die Leute die hier z.B. die Seite pflegen oder andere Arbeit erledigen sollen sich nicht "totlaufen". Deshalb unterstütze ist die Vorschläge zur Bildung o.g. Strukturen, auch den Gedanke über Beiträge. Weil aber die Beschäftigung mit dem Grundeinkommen viele Fragen aufwirft, müssen parallel Foren da sein, über die ( alle ) Meinungen ausgetauscht werden können, manchmal auch nur mit dem jeweiligen Beitragverfasser. Wie schnell wird man als ungeübter "schreiber" missverstanden. Viele der Interessenten hier sind unterschiedlich lang dabei, deshalb wird es auch unterschiedliche Auffassungen über die Geschwindigkeit zur politischen Durchsetzung geben. Wer es schnell will, muß sich hier umso stärker mit einsetzen ( zumindest in Kommunikation )um nicht ganz so schnelle mitzunehmen. Einfach eine "Partei" finden oder Gründen, die es schnell auf Tagesordnung bringt, "kämpft" früher oder später auch "nur" um Wählerstimmen. Eine Anmerkung zu meiner(m) Vorsprecher: "Gegnerische Unterwanderung" klingt zu sehr nach Gegensätzen. Wir wollen aber doch alle das bGE.
Müller, G. schrieb am 11.01.2008, 15:59 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Schließe mich der Meinung von Reinhard Börger 100 %ig an. Ein Netztwerk ist ein Netzwerk und keine Partei. Die Nähe zu attac ist soweit verständlich, weil dort auch das Ziel 'Partei' kein Thema ist. Falls eine Parteigründung von der aktiven Mehrheit gewünscht werden wird (eine Partei 'Für Bürgergeld' bekommt bestimmt viele Stimmen), dann sollte das parallel zum Netzwerk geschehen, mithilfe des Netzwerkes, aber ohne dass das überparteiliche Netzwerk verschwindet. (Die Parteien müssen sich dann schneller in Richtung BGE bewegen als jetzt, um am Ball zu bleiben und können weiter aus dem Netzwerk-Fundus schöpfen.) Die üblichen parteiinternen Probleme und Machtkämpfe können einem Netzwerk sehr schaden. Es riecht nach Spaltungstaktik. Möglicherweise läuft hier schon die gegnerische Unterwanderung.
IrisSchaman schrieb am 11.01.2008, 15:45 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Reinhard Börger schrieb am 11.01.2008, 13:49 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Ich bin erst neu neu dem Netzwerk und habe das bisherige Hin und Her nicht mitbekommen. Mir stellen sich allerdings einige Fragen: Was ist das Ziel des Netzwerks? Soll es überhaupt Beschlüsse fassen? Oder soll es eine möglichst große Plattform für möglichst viele Leute bieten? Beides steht im Gegensatz zu einander, den jeder Beschluss verprellt möglicherweise diejenigen, die dagegen sind. Ich stehe beispielsweise dem Wirtschaftswachstum kritisch gegenüber und glaube, dass der Produktivitätsfortschritt uns zur Arbeitszeitverkürzung zwingt; dann sehe ich das Grundeinkommen als einzigen Weg zu einer gerechten Güterverteilung. Andere mögen für das Wirtschaftswachstum sein und vom Grundeinkommen eine Belebung der Konjunktur erwarten. Sollen wir darüber nun untereinander frei diskutieren, oder soll eine Seite versuchen, die andere, z.B. durch Beschlüsse, aus dem Netzwerk heraus zu drängen. Mir erscheint ersteres sinnvoll; ich diskutiere gern, und manches wird durch die Diskussion erst klarer; die Idee des Grundeinkommens wird so sicher weiter verbreitet. Aber wenn detaillierte Beschlüsse gefasst werden, mit denen ich mich nicht identifizieren kann, werde ich das Netzwerk ggf. wieder verlassen. Und auch Attac dürfte im Netzwerk sowohl Befürworter als auch Gegner haben.
Eric Manneschmidt schrieb am 11.01.2008, 12:38 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Volker Stöckel schrieb am 11.01.2008, 02:02 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Nach ursprünglicher Skezis entsprechen die hier genannten Aussagen meinen eigenen Überlegungen, weshalb ich diese unterstütze. Volker Stöckel Initiative Grundeinkommen Osnabrück
Benni Bärmann schrieb am 10.01.2008, 16:07 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Wettlauf zum Grundeinkommen – Namibia vorn?
Hm... wird das nicht von vorne herein verzerrt dadurch, dass das nur eine begrenzte Zeit gezahlt wird. Also den Menschen wird es sicherlich nutzen und insofern ist es so oder so zu befürworten, aber ob es als Fallstudie taugt, da hab ich schon jetzt meine Zweifel. Wenn ich weiss, dass der Geldsegen in zwei Jahren wieder vorbei ist, wird meine Investitionsneigung in klassische ökonomische Strukturen natürlich höher sein als wenn ich sicher sein könnte, dass die Zahlungen andauern.
Reinhard Börger schrieb am 10.01.2008, 14:29 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Detlef Müller schrieb am 08.01.2008, 04:30 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Andre schrieb am 06.01.2008, 17:42 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Netzwerk Grundeinkommen – weiter stetiges Wachstum
Eine Motivation mich weiter über das bGE zu informieren und es für sinnvoll und nötig zu halten, war die Tatsache, mal Berichte über die derzeitige Finanzierung unser "Volkswirtschaft" und der Sozialsysteme zu lesen. Mir und wahrscheinlich vielen anderen sind die verrückten Kreuz- und Querfinanzierungen nicht bewußt. Wenn man sieht, wieviel z.B. über Rentenbeiträge in die Kassen kommen, aber zusätzlich enorme Summen aus Steuermitteln nötig sind, um alle Belange zu decken. Wenn wir beim bGE nicht weiter kommen, wird uns das Thema der Grundversorgung ehe spätestens in 10 -20 Jahren einholen, wenn wir merken, das mit heutigen Sozialsystemen und Denkweisen kein Blumentopf zu gewinnen ist. Deshalb würde ich es auch begrüßen, hier eine Seite oder einen Link zu haben, der die derzeitige Finanzsituation der Sozialsysteme und Ausgaben einfach darstellt, um den Leuten zu zeigen, das über Einführung eines bGE auch Mechanismen geschaffen werden können, die zukunftsicherer und transparenter sind als die heutigen Systeme. Es muß für eine große Masse der Bevölkerung deutlicher werden, welcher Nutzen mit Einführung des bGE verbunden ist, auch für die mit sicheren und gut bezahlten Jobs. Viele Grüße
Lothar Mickel schrieb am 06.01.2008, 08:06 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sachverständigenrat gegen Althaus-Modell – Opielka und Straubhaar nehmen Stellung
Wer das BGE einführen möchte, um damit Armut zu verhindern, kann dem Althaus-Modell nicht zustimmen. Die Diskussion um die Höhe eines armutsfesten BGE muss sich an einem Single-Haushalt orientieren. Von den verfügbaren 600 Euro aus dem Althaus-Modell sind auch die Fixkosten (Gesamtmiete, Strom, Telefon, Versicherungsbeiträge etc.) zu begleichen. Für mich z.B. ergäbe sich nach Abzug der Fixkosten (40-m²-Wohnung) eine verbleibende Kaufkraft von ca. 150 Euro zur Bestreitung meines Lebensunterhaltes für einen ganzen langen Monat. Das sind etwa 5 Euro pro Tag. Wie soll damit eine bescheidene Teilhabe an der Gemeinschaft möglich sein?
Hendrik Höcke schrieb am 05.01.2008, 23:51 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
An erster Stelle, auch von mir ein großes Lob an diejenigen die diese Seite finanzieren, aufgebaut haben und pflegen. Diese Arbeit zu bewerkstelligen kostet viel Zeit und sicher auch Geld und viel zu selten wird diese Arbeit honoriert. Also nochmal ein dickes MERCI an die Betreiber. Darüberhinaus wünsche ich allen Grundeinkommen Mitgliedern ein gesundes neues Jahr, ich hoffe ihr alle erreicht eure neugesteckten Ziele. Zum neuen Webauftritt möchte ich sagen, dass er gut strukturiert und informativ ist und damit hat diese Seite ja schon die halbe Miete rein ;-). Ich teile allerdings auch die Kritik von Jèrome, ein gut administriertes Forum macht die Seite noch attraktiver und am Layout sollte auch noch gearbeitet werden. Da eine Community nur im gegenseitigen Austausch bestehen kann und bei so einer Idee, die das komplette soziale System eines Landes verändert, dringen von Nöten ist. Sollte Bedarf an Hilfe an der Umsetzung dieser Punkte bestehen biete ich meine Hilfe hiermit an. Ich bin kein prof. Webdesigner oder Layouter aber im Bereich der Photobearbeitung oder des Logo-designe habe ich schon viele Erfahrungen gesammelt die sicher hilfreich sein können. Ich würde mich freuen dieser Community hilfreich zur Seite zu stehen. Grüße Hendrik h.hoecke@gmx.de; Icq: 496013931; Skype: via Anfrage
Jérome schrieb am 05.01.2008, 18:53 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Hallo an alle ! Möchte mich an dieser Stelle mal als Neumitglied outen *zwinker*, und meinen Senf dazu geben: Ersteinmal Respekt an die Initiatoren und aktiven Mitglieder dieses Projekts. Ihr habt was großes auf die Beine gestellt. Ebenfalls Glückwunsch für den neuen Internetauftritt, wo ich allerdings schon beim ersten Kritikpunkt wäre. Die Seite ist überaus informativ und vom Inhalt her, sehr übersichtlich gestaltet. Das Design lässt sie aber einiges zu wünschen übrig. Optisch ist es nicht sehr ansprechend, wie ich finde. Man sagt ja: "Das Auge isst mit" ;) Zu allererst könnte man das alte Logo wieder einbinden. Es wird sicherlich einen Verantwortlichen mit genügend HTML-Kenntnissen geben um auf dieser Seite einiges zaubern zu können und das ganze Angebot für alle attraktiver zu machen. Ich habe außerdem festgestellt das viele Links der Partnerseiten immer noch auf (die alte Seite?) www.grundeinkommen.info führen und das einige Optionen (z.B. Mitgliederliste)nur über diese erreicht werden können. Dies sollte alles, zur besseren Übersicht, zentralisiert werden. Der zweite Kritikpunkt, Kommunikation: Die Kommentarfunktion in den Nachrichten ist gut. Eine bewährte Funktion :) Die Idee der "Mailinglisten" ist gut gemeint, aber meiner Meinung nach, sehr veraltet und umständlich. Als Ersatz würde ich vorschlagen ein Diskussionsforum einzurichten. Solch ein Moderiertes Board ist in vielen Communitys das A und O der Kommunikation. Es gibt keine einfachere und praktischere Methode ein schlafendes Netzwerk zum Leben zu erwecken ;) Hier könnte ich evtl. (wenn es gewünscht wird) meine Fachkenntnis zu Verfügung stellen. Ich habe in der Vergangenheit bereits einige wbb-Foren (http://woltlab.de/) moderiert und administriert. Zur Erweiterung der Kommunikation könnte man auch einen Chat oder Chan (z.B. Internet Relay Chat) hinzufügen. Es gibt soviele Möglichkeiten ;) solidarische Grüße, Jérome icq: 276-340-824
A.Berndt schrieb am 04.01.2008, 12:13 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
A.Berndt schrieb am 03.01.2008, 20:09 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Interviewserie zum Grünen Parteitag – Part 12: Antworten von Birgit Zenker
Ich möchte mich diesen Beitrag von Frau Zenker anschließen. Ich bin in letzter Zeit durch Zufall auf das Buch von Götz Werner aufmerksam geworden und fange jetzt an, mich damit auseinander zu setzen. Damit sind mir auch erst Aussagen von Dieter Althaus wieder eingefallen, der sich damit auf parteipolitischer Bühne bschäftigt. Bei einem übergroßen Teil der Bevölkerung wird das bGE noch kein Thema sein. Daraus folgend, sollten alle Ideen und Personen in die Diskussion integriert werden um Befürworter auf allen Ebenen der Bevölkerung zu haben. Viele Grüße
IrisSchaman schrieb am 03.01.2008, 00:09 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Volker Stöckel schrieb am 25.12.2007, 21:58 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Volker Stöckel schrieb am 25.12.2007, 21:46 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Interviews zum Grünen Parteitag – Part 11: Antworten von Sascha Liebermann
So ganz verstehe ich es nicht, die NES (Negative Einkommenssteuer) als etwas anderes als das Grundeinkommen zu sehen. Im Grunde geht es doch hier nur um eine Frage der Abrechnung, so dass Prof. Opielka es als eine „Technik“ des Grundeinkommens benennt. Und Manfred Füllsack beschreibt es in seinem Buch „Globale soziale Sicherheit“ am Anfang als den Unterschied einer „ex ante“ vs. „ex post“ -Auszahlung. So verstehe ich es auch. Natürlich, wenn man die Beispiele einer NES heute in den USA sieht, gar, wie Milton Friedman sie wollte, die katastrophalen Vorschläge von Graf Lambsdorff zum Grundeinkommen als NES, da kann einem Angst und Bange werden. Aber eigentlich geht es hier doch um die Frage der Höhe des BGE. Wenn das BGE allerdings eine Höhe hat, die den Kriterien des Netzwerk Grundeinkommen entspricht, wäre es meiner Meinung nach ok, dieses mit einer NES einzuführen. Lediglich die erste Zahlung müsste quasi eine außergewöhnliche Zahlung sein, eine wahrhaftige Sozialdividende, nur, um das Time-Lag bis zur ersten Berechnung durch das Finanzamt zu überbrücken; das wird so schwierig nicht sein. Dazu kommt, wenn wir ein BGE weltweit betrachten, wäre es vielleicht passend, wenn alle Grundeinkommen mittels einer NES abgerechnet würden. Dies schüfe Vergleichbarkeit und insbesondere dürfte die jeweilige Einführung leichter sein, da Finanzämter wohl in jedem Land vorhanden sind, egal welche Staatsform. Entwicklungshilfe wäre dann auch leichter, man wüsste genau, wie das Geld, dass man über einen Staatenfinanzausgleich übergibt, verteilt würde.
Peter Scharl schrieb am 22.12.2007, 17:32 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Peter Scharl schrieb am 22.12.2007, 17:16 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Lothar Mickel schrieb am 21.12.2007, 12:09 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu

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