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Timestamp: 2016-10-24 10:39:06+00:00

Document:
U 61/00 (06.02.2002)
U 61/00 Vr
Pr�sident Sch�n, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Ursprung; Gerichtsschreiber Nussbaumer
T.________, 1955, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Hans Schmidt, Ulrichstrasse 14, 8032 Z�rich,
National-Versicherung, Rechtsdienst, Steinengraben 41, 4051 Basel, Beschwerdegegnerin,
A.- Die 1955 geborene und verheiratete T.________, Mutter zweier T�chter, war ab 1980 vollzeitig als Datatypistin - seit 1987 im Umfang von 60 % - bei der Bank A.________ erwerbst�tig und dadurch bei der National-Versicherung obligatorisch gegen Unf�lle versichert. Am 2. M�rz 1992 war sie an einer Auffahrkollision beteiligt, als ein Personenwagen von hinten auf ihr Auto auffuhr. Tags darauf begab sie sich in �rztliche Behandlung bei Dr. med. S.________. Dieser stellte eine deutliche Einschr�nkung der Beweglichkeit der Halswirbels�ule (HWS) und eine Druckdolenz der paravertebralen Muskulatur der HWS sowie C7-Dornfortsatz fest und diagnostizierte ein HWS-Schleudertrauma. Er verordnete einen Schanz'schen Kragen, Medikamente und Physiotherapie und bescheinigte eine volle Arbeitsunf�higkeit f�r voraussichtlich 4-6 Wochen. Im Juni 1992 �berwies er T.________ zur Weiterbehandlung ins Spital B.________, wo ein zervikospondylogenes Syndrom und Panvertebralsyndrom nach indirektem Trauma der HWS diagnostiziert wurde. Das Spital B.________ f�hrte vom 2. Juni 1992 bis Ende September 1992 ambulante Physiotherapie durch und bescheinigte bis 30. August 1992 eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit. Ab 31. August 1992 setzte sie die Arbeitsf�higkeit auf 50 % fest. Am 31. August 1992 nahm T.________ die Arbeit bei der Bank A.________ wieder im Umfang von 12,5 Stunden pro Woche auf. Ab 28. September 1992 war sie wieder wie vor dem Unfall mit einem Wochenpensum von 25 Stunden t�tig. Vom 6. Januar bis 3. Februar 1994 hielt sie sich zur neuropsychologischen Abkl�rung und zur neurologischen Rehabilitation in der Klinik X.________ f�r neurologische Rehabilitation auf. Ab 1. Mai 1994 reduzierte sie ihr Teilzeitpensum von 60 % auf 50 %. Per Ende Januar 1997 l�ste ihre Arbeitgeberin das Arbeitsverh�ltnis auf. Gest�tzt auf Gutachten des Prof. Dr. med. K.________, Chefarzt Neurologie der Klinik Z.________, vom 7. Januar 1997 und der Neurologischen Poliklinik des Spitals Y.________ vom 26. Mai 1997 stellte die National-Versicherung mit Verf�gungen vom 18. Juli und 3. Oktober 1997 ihre Leistungen ab 2. Oktober 1996 ein, da auf Grund der beiden neurologischen Gutachten keine unfallbedingten pathologischen Befunde mehr vorhanden seien und damit bereits der nat�rliche Kausalzusammenhang nicht gegeben sei. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 17. August 1998 fest.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 30. Dezember 1999 ab.
C.- T.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Antrag, das vorinstanzliche Urteil sei insoweit aufzuheben, als der ad�quate Kausalzusammenhang verneint werde, und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Ferner stellt sie das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung.
Die National-Versicherung schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung und der beigeladene Krankenversicherer Helsana Versicherungen AG verzichten auf eine Vernehmlassung.
1.- Im angefochtenen Entscheid wird die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang im Allgemeinen (vgl. auch BGE 119 V 337 Erw. 1) und bei Schleudertraumen der HWS oder �quivalenten Verletzungsmechanismen im Besonderen (BGE 119 V 338; RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29) richtig dargelegt. Entsprechendes gilt f�r die Grunds�tze zum Erfordernis des ad�quaten Kausalzusammenhanges (vgl. auch BGE 125 V 461 Erw. 5a, 123 V 103, 122 V 416 Erw. 2a), insbesondere bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) und bei den Folgen eines Unfalles mit Schleudertrauma der HWS oder �quivalenten Verletzungen ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 117 V 359). Das kantonale Gericht hat sodann zutreffend festgehalten, dass in F�llen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur vorliegenden ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, die Beurteilung praxisgem�ss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall gem�ss BGE 115 V 135 ff. Erw. 4 ff. vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Darauf wird verwiesen.
2.- a) Das kantonale Gericht hat in eingehender und sorgf�ltiger W�rdigung der medizinischen Akten entgegen der von der Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid vertretenen Auffassung den nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 2. M�rz 1992 und den anhaltenden Beschwerden der Versicherten zu Recht bejaht, zumal es rechtsprechungsgem�ss gen�gt, wenn das Unfallereignis eine Teilursache f�r die Beschwerden darstellt (BGE 121 V 329 Erw. 2a).
b) Auf Grund der medizinischen Akten ist das kantonale Gericht ferner zum Schluss gelangt, dass bei der Beschwerdef�hrerin die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben, im Vergleich zu einer ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund getreten seien, weshalb die Beurteilung der Ad�quanz gem�ss den in BGE 115 V 133 f�r psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall aufgestellten Kriterien vorzunehmen sei.
Gegen diese Betrachtungsweise wendet die Beschwerdef�hrerin ein, nach dem Wortlaut von BGE 123 V 99 m�sse die psychische Problematik ganz in den Hintergrund treten. Von der Sprachbedeutung her ergebe sich klar, dass es sich um eine Ausnahme zum Grundsatz von BGE 117 V 359 handle. Ausnahmen seien nach heutigem Rechtsverst�ndnis restriktiv zu handhaben. Dies werde noch bekr�ftigt durch die klare Feststellung, dass die typischen Beschwerden ganz in den Hintergrund treten m�ssten, wobei gem�ss Duden das Wort "ganz" ein Synonym f�r "im ganzen Umfang, vollst�ndig" sei. Es gen�ge demnach nicht, wenn gewisse Beschwerden des typischen Beschwerdebildes in den Hintergrund tr�ten, auch nicht, wenn alle Beschwerden teilweise in den Hintergrund tr�ten. Es stelle sich sodann das weitere Problem, wer gest�tzt auf welche Kriterien im gesamten Beschwerdespektrum beurteile, was im Vordergrund und was im Hintergrund stehe. Dieses Problem versch�rfe sich insbesondere deshalb, weil psychische Beschwerden wie Reizbarkeit, Affektlabilit�t und Depression zum typischen Beschwerdebild geh�rten (BGE 117 V 360). Auf Grund des Gutachtens der Neurologischen Poliklinik des Spitals Y.________ vom 26. Mai 1997 und des audio-neurootologischen Berichts des Dr. med. M.________ vom 26. September 1998 ergebe sich, dass bei der Beschwerdef�hrerin gewisse zum typischen Beschwerdebild geh�rende Beschwerden m�glicherweise durch eine psychische Problematik �berlagert seien, die zum typischen Beschwerdebild geh�renden Beeintr�chtigungen im Vergleich zu einer psychischen Problematik aber sicher nicht ganz, d.h. in ihrem ganzen Umfang, vollst�ndig, in den Hintergrund tr�ten. Es sei daher nicht die Ad�quanzbeurteilung gem�ss BGE 115 V 133, sondern die Schleudertraumapraxis nach BGE 117 V 366 anzuwenden.
c) Auf Grund der medizinischen Akten ist davon auszugehen, dass bei der Beschwerdef�hrerin die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen teilweise gegeben sind. So lassen sich die chronischen, eher unsystematischen Schwindelbeschwerden und die Gleichgewichtsst�rung nach dem Bericht des Dr. med. M.________ objektivieren.
Im Gutachten der Klinik X.________ f�r neurologische Rehabilitation vom 23. Februar 1994 wird erstmals die schwierige psychosoziale Lage der Beschwerdef�hrerin thematisiert, mit allem Nachdruck aber erw�hnt, dass neuropsychologische Defizite vorhanden seien und diese wahrscheinlich auf den Auffahrunfall vom 2. M�rz 1992 zur�ckzuf�hren sind. Eine L�sung der psychosozialen Situation h�tte sicher einen positiven Einfluss auf die physischen Beschwerden der Versicherten, welche in Stresssituationen stark aggraviert werden k�nnten. Im Erg�nzungsbericht vom 30. Mai 1994 erw�hnt die Klinik X.________, dass bei der Beschwerdef�hrerin bereits vor dem Unfall vom 2. M�rz 1992 eine nicht unerhebliche psychosoziale Belastung bestanden habe; sie sei aber doch akut durch das Unfallereignis aus dem scheinbar normalen Leben herausgeworfen worden.
Prof. Dr. med. K.________ erw�hnt im Gutachten vom 7. Januar 1997 ebenfalls die sehr schwierige psychosoziale Situation der Beschwerdef�hrerin: Sie habe das Spielwarengesch�ft, das sie am Tag vor dem Unfall er�ffnet hatte, und in welchem sie sich eine interessante Zusatzbet�tigung versprochen habe, nicht f�hren k�nnen. Mittlerweile sei ihr auch von der Arbeitgeberin gek�ndigt worden, bei der sie jahrelang t�tig gewesen sei. Ausserdem habe ihr Ehemann, der fr�her sehr gut verdient habe, ebenfalls die K�ndigung erhalten und sei nach einer Diskushernienoperation invalid. Die Versicherte und ihr Ehemann unterst�tzten die Familien von zwei Br�dern des Ehemannes, die im Bosnienkrieg gefallen seien.
Im Gutachten vom 26. Mai 1997 kommt die Neurologische Poliklinik des Spitals Y.________ zum Schluss, die gesamte Symptomatik sei zumindest insofern als unfallbedingt anzusehen, als dass sie im Rahmen von Sekund�rfolgen mit Ausbildung eines chronischen Schmerzsyndroms und zus�tzlicher depressiver Entwicklung in einer spezifischen psychosozialen Situation interpretiert werden m�sse.
Angesichts dieser medizinischen Unterlagen bestehen erhebliche Anhaltspunkte daf�r, dass das nach der Auffahrkollision durch die Schleuderverletzung gepr�gte Beschwerdebild in der Folge auf Grund der psychosozialen Situation der Beschwerdef�hrerin in eine psychische �berlagerung umgeschlagen hat. Eine R�ckweisung der Sache zwecks Einholung eines weiteren Gutachtens er�brigt sich jedoch; selbst wenn sich auf Grund zus�tzlicher Abkl�rungen ergeben w�rde, dass dem vorinstanzlichen Standpunkt nicht gefolgt werden k�nnte, fehlt es - wie nachfolgend zu zeigen ist - auch bei Anwendung der Kriterien nach Schleudertraumen der HWS gem�ss BGE 117 V 359 an der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass dem Erfordernis, wonach die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen ganz in den Hintergrund getreten sein m�ssen, nicht erst dann Gen�ge getan ist, wenn dies "im ganzen Umfang, vollst�ndig" geschehen ist. Nach der Rechtsprechung gen�gt eine eindeutige Dominanz (BGE 123 V 100 ganz oben). F�r die Vorgehensweise gem�ss BGE 115 V 133 gen�gt es daher, dass allenfalls noch bestehende Unfallfolgen gegen�ber der ausgepr�gten psychischen Problematik eindeutig in den Hintergrund getreten sind (Urteile J. vom 6. November 2001 [U 63/01] und B. vom 7. August 2001 [U 33/01]).
3.- a) Im Rahmen der f�r die Belange der Ad�quanzbeurteilung vorzunehmenden Katalogisierung der Unf�lle ist die Auffahrkollision vom 2. M�rz 1992 dem mittleren Bereich zuzuordnen, was die Beschwerdef�hrerin nicht bestreitet. Die Akten enthalten zwar keine n�heren Einzelheiten zum Unfallhergang, zumal auch keine Polizei beigezogen worden ist. Ohne dass es weiterer Abkl�rungen bed�rfte, ist auf Grund der eigenen Angaben der Beschwerdef�hrerin gegen�ber dem Unfallversicherer und den �rzten mit dem kantonalen Gericht von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen auszugehen. Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug regelm�ssig als mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen qualifiziert (in SZS 2001 S. 432 f. erw�hnte Urteile V. vom 30. Juni 1997 [U 231/96] und A. vom 29. Dezember 1998 [U 100/97]; Urteil D. vom 16. August 2001 [U 21/01]; nicht ver�ffentlichte Urteile E. vom 21. Juni 1999 [U 128/98], K. vom 20. M�rz 1998 [U 262/97] und D. vom 6. Juni 1997 [U 187/95]). Die Beschwerdef�hrerin hat im Verlaufe des Einsprache- und Beschwerdeverfahrens zum Unfallhergang nie etwas Substanziertes vorgebracht, was eine andere Qualifikation rechtfertigen w�rde. Damit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden k�nnte, m�sste ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien m�ssten in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 117 V 367 f.).
b) Auf Grund der Akten liegen keine besonders dramatischen Begleitumst�nde oder eine besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls vor. Hiezu bedarf es entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin keiner zus�tzlicher Abkl�rungen mehr. Die Diagnose eines Schleudertraumas vermag sodann die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen f�r sich allein nicht zu begr�nden. Daran �ndert auch nichts, dass die Beschwerdef�hrerin nach ihren eigenen Angaben anl�sslich des Unfalles den Kopf nach rechts gedreht hat, um sich zu vergewissern, dass das hinter ihr folgende Fahrzeug auch bremsen k�nne. In dem in RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243 publizierten Urteil wurde die besondere Art der Verletzung bejaht, weil die betroffene Person - welche als Beifahrerin eines stehenden Personenwagens in eine Auffahrkollision verwickelt wurde - im Zeitpunkt des Heckaufpralls nach oben zum Schiebedach hinaus schaute, wobei sie, um die Bedienungsm�glichkeiten des neuen Autos zu beobachten, den Oberk�rper nach links neigte. Auf Grund dieser besonderen K�rperhaltung f�hrte das erlittene Schleudertrauma zu Komplikationen. Im vorliegenden Fall ist keine vergleichbare Konstellation gegeben, da die Beschwerdef�hrerin nur den Kopf, nicht aber den gesamten Oberk�rper abgedreht hatte. Eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat oder ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen liegen nicht vor. Hingegen ist mit dem kantonalen Gericht das Kriterium der Dauerbeschwerden zu bejahen. Auch die ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung ist als erf�llt zu betrachten. Dabei ist aber zu ber�cksichtigen, dass das beim Unfall erlittene HWS-Schleudertrauma unmittelbar im Anschluss an den Unfall keine Hospitalisation und die erlittenen Verletzungen keine Operationen erforderlich machten. Die medizinische Behandlung erfolgte praktisch ausschliesslich ambulant und ersch�pfte sich weitgehend in der Abgabe eines Halskragens und von Medikamenten sowie in Physiotherapie. Einzig vom 6. Januar bis zum 3. Februar 1994 hielt sich die Beschwerdef�hrerin station�r zur neurologischen Rehabilitation und neuropsychologischen Abkl�rung in der Klinik X.________ auf. Was den Grad und die Dauer der Arbeitsunf�higkeit betrifft, so ist dieses Kriterium im vorliegenden Fall als nicht gegeben zu erachten (Kasuistik zu Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit: Urteil L. vom 30. August 2001, U 56/00). Die Beschwerdef�hrerin war vom Unfalltag am 2. M�rz bis 30. August 1992 100 % arbeitsunf�hig. Am 31. August 1992 nahm sie ihre angestammte T�tigkeit als Datatypistin bei der Bank A.________ zun�chst im Ausmass von 50 % auf. Kurz darauf arbeitete sie wieder in dem vor dem Unfall ausge�bten Umfang von 60 %. Dieses Pensum behielt sie bis Ende April 1994 bei und reduzierte es ab 1. Mai 1994 um 10 % auf 50 %. In diesem Umfang blieb sie bis zur Aufl�sung des Arbeitsvertrages auf Ende Januar 1997 erwerbst�tig. Sie �bte damit ihre vor dem Unfall ausge�bte T�tigkeit in der Zeitspanne vom 31. August 1992 bis 31. Januar 1997 w�hrend mehr als vier Jahren aus. Daran �ndert die Beurteilung der Klinik X.________ f�r neurologische Rehabilitation im Gutachten vom 23. Februar 1994 nichts, wonach aus neuropsychologischer Sicht die Beschwerdef�hrerin nur in ihrem angestammten Berufsfeld, mit internalisierten Handlungsfolgen einsetzbar sei. So h�lt das Spital B.________ im Bericht vom 28. Januar 1993 fest, die Beschwerdef�hrerin erbringe bei der SBG "eine normale Leistung im selben Umfange wie vor dem Unfall". Diese Feststellung findet ihre Best�tigung in der Abkl�rung der Lohnverh�ltnisse im Juni 1995. Nicht zu ber�cksichtigen ist eine allf�llige Arbeitsunf�higkeit in dem von der Beschwerdegegnerin nicht versicherten T�tigkeitsbereich, f�r welchen die Beschwerdef�hrerin zun�chst ab 1. M�rz 1993 eine Viertels- und ab 1. August 1994 eine halbe Invalidenrente der Invalidenversicherung bezog. Selbst wenn man zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin vom Zeitpunkt der Entlassung bei der Bank A.________ an eine Arbeitsunf�higkeit annehmen w�rde, so k�nnte das Kriterium der lang andauernden Arbeitsunf�higkeit angesichts der Umst�nde nur als knapp erf�llt betrachtet werden.
c) Nach dem Gesagten sind zwei der sieben m�glichen Kriterien gegeben, ein drittes ist - wenn �berhaupt - als teilweise knapp erf�llt zu betrachten, weshalb auf Grund der vorliegenden Umst�nde und angesichts der Qualifikation des Unfalles als leicht im mittleren Bereich die f�r den ad�quaten Kausalzusammenhang notwendige H�ufung zu verneinen ist.
4.- Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind gem�ss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten erweist sich daher als gegenstandslos. Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann hingegen gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
III.Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung
wird Rechtsanwalt Hans Schmidt f�r das Verfahren vor
dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der
Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich

References: BGE 
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 BGE 
 BGE 
 Art. 134
 Art. 135
 Art. 152