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Timestamp: 2020-01-25 01:44:21+00:00

Document:
Web Content Management Systeme - Konzepte, Architekturen und ...
von Susann Metzler (Autor)
2.1 Begriffsklärung und Überblick
2.1.1.1 Digitale Assets und ihre Wertschöpfung
2.1.1.2 Der Content Life Cycle
2.1.2 Web Content Management Systeme
2.1.2.1 Entwicklungsprozeß
2.1.2.2 Vorteile und Leistungen
2.1.2.3 Abgrenzung verwandter Systeme
2.2.2 Intranet
2.2.3 Extranet
2.4.1 Verantwortung für selbsterstellten Content
2.4.2 Einbindung fremder Inhalte
2.4.3 Personenbezogene Daten
3 Architektur & Funktionen
3.2.1 Serverkonzepte
3.2.1.1 Publishing- / Staging-Server
3.2.1.2 Liveserver
3.2.3 Content Repository
3.2.3.1 Formen
3.2.3.2 Suche
3.2.3.3 Sicherheit
3.3.1 Transfer von Inhalten
3.3.1.1 Import
3.3.1.2 Export
3.3.2 Funktionale Erweiterungen
3.3.2.1 Common Gateway Interfaces (CGIs)
3.3.2.2 Skriptsprachen
3.3.2.3 Application Programming Interfaces (APIs)
3.3.3 Integration in die bestehende IT-Umgebung
3.4.1 Versionierung
3.4.2 Content Authoring
3.4.3 Globalisierung
3.5 Benutzer- und Zugriffsverwaltung
3.5.1 Sicherheitskonzept
3.5.2 Rechtekonzept
3.5.2.1 Nutzer, Gruppen & Rollen
3.5.2.2 Aspekte der Praxis
3.5.3 Verwendung der Nutzerdaten
3.5.3.1 interne Nutzer
3.5.3.2 externe Zugriffe
3.6 Workflow Management
3.6.1 Gestaltung von Workflows
3.6.2 Freigabezyklen und -verfahren
3.6.3 Tools
4.1 Enterprise CMS
4.1.1 Charakteristik
4.1.2 Anwendungsbeispiel
4.2 Redaktionssysteme
4.2.1 Charakteristik
4.2.2 Anwendungsbeispiel
4.3 Spezialisierte Systeme
4.3.1 Agenturlösungen
4.3.2 Groupwarelösungen
4.3.2.1 Charakteristik
4.3.2.2 Anwendungsbeispiel
5 Implementierung eines WCMS
5.1.1 Vorüberlegungen
5.1.2 Konzeption
5.1.3 Installation & Abnahme
5.3 Auswahl des richtigen Systems
5.4 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
5.4.1 Lizenzkosten
5.4.1.1 Lizenzen
5.4.1.2 Application Service Providing
5.4.1.3 Open Source
5.4.2 Weitere Kosten
5.4.2.1 Projektkosten
5.4.2.2 Betriebskosten
5.4.3 Einsparungs- und Erlöseffekte
5.4.3.1 Einsparungseffekte
5.4.3.2 Erlöse
Anhang A: Produktbeispiele
Anhang B: Exkurse
Anhang C: zusätzliche Graphiken
Abbildung 2: Content-Wertschöpfungsprozeß
Abbildung 3: Content Life Cycle
Abbildung 4: Begriffsbestimmung WCMS
Abbildung 5: Global Internet Usage 1999-2002
Abbildung 6: „What are your most pressing content management needs?“
Abbildung 7: „What tools do you use to manage content at your company?“
Abbildung 8: Trennung von Inhalt und Darstellung
Abbildung 9: ERM eines gruppen- und rollenbasierten Rechtekonzept
Abbildung 10: Basisabläufe von Publishing-Workflows
Abbildung 11: Artikelworkflow mit Rollenzuordnung
Abbildung 12: Ablauf der Prozeßspezifikation
Abbildung 13: Mögliche Risiken bei Einführung und Betrieb eines WCMS
Abbildung 14: Phasen des Auswahlprozesses
Abbildung 15: BroadVision One to One® Content – To-Do-List
Abbildung 16: Hyperwave eKnowledge Suite – personalisierte Startseite
Abbildung 17: icoya OpenContent 1.3 – WYSIWYG Editor
Abbildung 18: Interconomy.Net 2.1 – Auswahl des Layouts
Abbildung 19: phpcms/1.1.8 – filemanager
Abbildung 20: RedDot CMS – Freigabezyklus
Abbildung 21: Vignette Content Suite V6 – Workflow Manager
Abbildung 22: Publikationsprozeß ohne WCMS
Abbildung 23: Publikationsprozeß mit WCMS
Abbildung 24: Global Internet Usage 1999-2002
Abbildung 25: „How much will you spend on content management?“
Abbildung 26: Reasons that US Internet Users Paid for Online Content
Abbildung 27: Staging-Konzept
Abbildung 28: Liveserver-Konzept
Abbildung 29: Screenshot des eVita Shoppingportal
Abbildung 30: Screenshot der Augsburger Allgemeinen Online
Abbildung 31: Screenshot der Startseite des Intranet von FAG Kugelfischer
Tabelle 1: Vor- und Nachteile verschiedener Formen des Content Repository
Tabelle 2: Beispielhafte Rollen-Rechte-Matrix
Tabelle 3: Beispiele für Enterprise CMS
Tabelle 4: Beispiele für Redaktionssysteme
Tabelle 5: Beispiele für Agenturlösungen
Tabelle 6: Beispiele für Groupwarelösungen
Tabelle 7: Möglicher Ablauf einzelner Testphasen
Tabelle 8: Beispiel einer Rangliste für WCMS
Tabelle 9: Pro & Contra des Erwerbs eines WCMS auf Lizenzbasis
Tabelle 10: Pro & Contra des Betriebs eines WCMS über Application Service Provider
Tabelle 11: Pro & Contra des Einsatzes eines Open Source - WCMS
Tabelle 12: BroadVision One to One® Content 6.0 – Produktdetails
Tabelle 13: Hyperwave eKnowledge Suite 6.2 – Produktdetails
Tabelle 14: icoya OpenContent 1.3 – Produktdetails
Tabelle 15: Interconomy.Net 2.1 – Produktdetails
Tabelle 16: phpcms/1.1.8 – Produktdetails
Tabelle 17: RedDot CMS Express –Produktdetails
Tabelle 18: Vignette Content Suite V6 – Produktdetails
Tabelle 19: Online Content Spending Worldwide (in billions)
Das Internet hat sich in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren ausgehend von einem Militärprojekt zu einer Plattform für den Informationsaustausch zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und schließlich zu einem Massenmedium entwickelt. Infolge der damit einhergehenden Veränderung des Nutzerkreises – von Spezialisten und technikbegeisterten Computernutzern hin zu ‚Otto-Normal-Verbrauchern‘ – wurde es zum virtuellen Marktplatz und Ort der Selbstdarstellung für Firmen und Privatpersonen. Durch diesen Wandel änderten sich auch der Umgang mit den Inhalten und die allgemeinen Anforderungen an eine Website.[1]
Am Anfang stand der pure Wissenstransfer im Vordergrund, und thematisch geordnete Hyperlinksammlungen stellten eine akzeptable Methode dar, um der wachsenden Unübersichtlichkeit im WWW entgegenzuwirken. Nach der Entdeckung des Webs für kommerzielle Zwecke wurden die Seiten immer ansprechender und anspruchsvoller. Ein Unternehmen, das sich heute angemessen im Web präsentieren oder gar online Geschäftsabschlüsse tätigen möchte, muß seinem Zielpublikum interessante und aktuelle Inhalte bieten und diese auch über verschiedene Kanäle zur Verfügung stellen. Die Erzeugung, Aufbereitung, Präsentation und Verwaltung der dazu notwendigen Menge an Content ist durch herkömmliche Web-Publishing-Methoden[2] und zentralistische Administrationsstrukturen jedoch nicht mehr effizient zu gewährleisten. So entwickelte sich der Markt für eine neue Software – die Web Content Management Systeme, im folgenden als WCMS bezeichnet. Diese Tools trennen beim Umgang mit dem Content konsequent Inhalt und Darstellung, so daß auch Mitarbeiter ohne HTML-Kenntnisse am Publikationsprozeß beteiligt werden können. Zusätzlich werden die eigentliche Web-Redaktion und die Administratoren durch vielfältige Automatisierungsfunktionen bei der Pflege der Seiten entlastet. Viele System unterstützen auch immer mehr die komplexen Zusammenhänge zwischen der Web-Technologie und internen und externen Prozessen.[3]
Das Thema WCMS war in den vergangenen zwei bis drei Jahren ein wichtiges ‚Buzz Word‘ im Internetbereich. Inzwischen gibt es hunderte Produkte in verschiedenen Preisklassen und für unterschiedlichen Zielgruppen am Markt. Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, wie solche Systeme arbeiten und was sie leisten können.
Zu Beginn der Betrachtung werden die Grundlagen zum Verständnis der Thematik gelegt, danach der prinzipielle Aufbau und die einzelnen Funktionen eines WCMS detailliert erläutert. Hierbei erfolgt eine idealtypische Darstellung, da der Leistungsumfang der Produkte in der Praxis sehr unterschiedlich ausfällt. In der Folge wird eine Klassifizierung der aktuell angebotenen Systeme vorgenommen, bevor abschließend auf wesentliche Aspekte, die bei der Einführung eines WCMS im Unternehmen beachtet werden sollten, eingegangen wird.
Da der Fachjargon im Internet- und IT-Bereich stark durch die englische Sprache geprägt ist, werden viele dieser Begriffe auch in ihrer Originalform verwendet, die benutzten Abkürzungen sind im entsprechenden Verzeichnis aufgeführt. Die Auswahl der in Anhang A dargestellten Produkte dient der Abdeckung des breiten Angebotsspektrums, enthält jedoch keine Wertung.
Im Zusammenhang mit WCMS bezeichnet man die Inhalte einer Website als Content, welcher wiederum aus einzelnen Elementen, den digitalen Assets besteht.[4]
Bei digitalen Assets handelt es sich also um die einzelnen Content-‚Bausteine‘. Sie liegen in verschiedenen Datentypen vor, können elektronisch bearbeitet und verteilt werden und haben für den Nutzer einen bestimmten Wert.[5] Da sie das Rückgrat einer Webpräsenz bilden, sollten sie hohen Anforderungen hinsichtlich Aktualität, redaktioneller Qualität und einheitlichem Layout genügen.[6] Im Prozeß des Webpublishing müssen sie gespeichert, verwaltet und dargestellt werden. Die folgende Abbildung dient der besseren Einordnung des Begriffs:
Quelle: Koop, H. J./ Jäckel, K. K./ van Offern, A. L. (2001), S. 10
Neben den üblichen (Texte, Graphiken, Links) und multimedialen Webinhalten (Audio & Video) kann man noch drei weitere Arten digitaler Assets unterscheiden:[7]
- applikationsgebundene Assets, die zur Darstellung immer noch das Programm benötigen, mit dem sie erstellt wurden,
- transaktionelle Assets, die Informationen über einen Nutzer und seine Transaktionen mit sich führen, solange er sich auf einer Website aufhält,
- Community-Assets, welche die Besucher einer Website, z.B. durch Einträge in Foren oder Gästebücher, selbst schaffen.
Digitale Assets an sich sind passiv – erst durch den Einsatz von Soft- und Hardware werden sie Teil eines aktiven, lebendigen Internetauftritts.[8] Aus diesem Grund sollte man sie zusätzlich nach ihrer Änderungsfrequenz typisieren. Hierzu bietet sich eine Vierfelder-Matrix an, in welche die Assets gemäß ihrem Pflegeaufwand (zyklisch oder ereignisgesteuert) und Erstellungsaufwand (neu oder Aktualisierung) eingeordnet werden.[9] Diese Einteilung hilft außerdem, die Prozesse des Content Management zu optimieren.
Eine weitere Unterscheidung trifft Nakano:[10]
a) Source Assets können nur schwer oder gar nicht reproduziert werden, weil für ihre Erstellung spezielle Fertigkeiten oder Hilfsmittel notwendig sind. Da sie somit besonders wertvoll sind und der Zugriff auf die originären Inhalte aus Referenzgründen immer notwendig werden kann, sollten sie versioniert werden.
b) Derived Assets können durch automatische Prozesse erzeugt und problemlos reproduziert werden. Häufig dienen andere Assets als Vorlage.
Bei dieser Einstufung wird das Augenmerk zwar auf die erste Stufe des in Abbildung. 2 dargestellten Content-Wertschöpfungsprozesses gelegt. Doch die Einstufung sagt auch etwas über den Wert des Endproduktes aus.
Quelle: in Anlehnung an Stamer, S. (2002), S. 93
Das Konzept des Content Life Cycle beschreibt die Stationen, die ein Asset oder eine gesamte Seite von der Idee bis zur Löschung während des typischen Publikationsprozesses durchläuft.[11] Zur Verdeutlichung werden oft schematische Darstellungen nach Art von Abbildung 3 genutzt. Diese können auch als Hilfsmittel zur Überprüfung der Effizienz vorhandener Prozesse dienen. Die Aufgabe eines WCMS ist es, den gesamten Content Life Cycle zu unterstützen.[12]
Quelle: in Anlehnung an Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 56
Die grau unterlegten Felder kennzeichnen die Standardabfolge:
- Nach möglichst sorgfältiger Recherche erfolgt unter Verwendung der dem jeweiligen Datentyp entsprechenden Werkzeuge die Erstellung des Contents. Durch die Art des Assets wird dabei in der Regel auch der dafür verantwortliche Personenkreis, z.B. (Web)Redakteure, Graphiker usw., abgegrenzt.
- Die Kontrolle dient v.a. der Qualitätssicherung und ist ein dementsprechend wichtiger Abschnitt des Content Life Cycle, der auch im laufenden Betrieb nicht vernachlässigt werden sollte.[13] Sie kann mehrere Stufen umfassen. Fällt die Kontrolle des Content negativ aus, wird er mit entsprechenden Anmerkungen an den Ersteller zurückgegeben, bis die Freigabe erfolgen kann.[14]
- Während die Kontrolle noch von einem Kollegen auf der selben Verantwortlichkeitsstufe vorgenommen werden kann, sollte die Freigabe, nach einer letzten Prüfung, durch eine höhere Instanz erfolgen.
- Nun erfolgt die Publikation, bei der die getesteten und freigegebenen Inhalte im Intra-, Extra- oder Internet dem Publikum zugänglich gemacht werden.[15]
- Abgelaufene Inhalte werden größtenteils durch interne Archivierung von der Website genommen. Eine sofortige Löschung ist natürlich auch möglich, aber meistens suboptimal, da der Content dann nicht mehr zu Wiederverwendungs- oder Dokumentationszwecken zur Verfügung steht. Dies ermöglicht es zudem, den Nutzern einer Website über ein öffentliches Archiv weiterhin Zugriff auf nicht mehr aktuelle, aber immer noch informative Artikel zu ermöglichen.[16]
Die Definitionen für WCMS sind so vielfältig wie die Anbieter am Markt. Am einfachsten läßt sich der Begriff, wie in Abbildung 4 dargestellt, daher wohl über seine Wortbestandteile erfassen.
Quelle: Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 70
Ein WCMS ist ein IT-basiertes System, welches je nach seinem Umfang verschiedene Prozesse unterstützt, die notwendig sind, um digitale Assets per Webtechnologie zu präsentieren. Die Trennung von Inhalt und Layout gilt als minimale Anforderung.[17]
Mit dem Aufstieg des Internets zu einem Massenmedium und der damit verbundenen exponentiellen Zunahme darzustellender Inhalte wuchs die Notwendigkeit, diese ‚Informationsflut‘ zu organisieren.
Viele Website-Betreiber versuchten dies mit eigens entwickelter Software. Aufgrund des hohen Bedarfs bot es sich bei einigen ausgereifteren Programmen an, diese individuellen Lösungen am Markt auch anderen Unternehmen offerieren. So entstand die erste Generation von WCMS, welche sich im wesentlichen darauf beschränkte, HTML-Dokumente mit Hilfe von Datenbanken zu verwalten. Erstellung und Pflege mußten weiterhin manuell gewährleistet werden.[18]
Im nächsten Schritt wurde sehr viel automatisiert. Die zweite WCMS-Generation erlaubte es, die Webobjekte über Meta-Informationen mit zusätzlichen Attributen zu versehen.[19] Dadurch konnten auch Publikationszeiträume und die Navigation auf einer Website automatisiert werden. In Verbindung mit neuen Funktionen der Benutzer- und Zugriffsverwaltung wurden erste, noch sehr unflexible Workflows geschaffen. Diese und die nun obligatorische strikte Trennung von Inhalt und Layout ermöglichten es, auch technisch weniger versierte Autoren in den Publikationsprozeß einzubinden.
Nachdem viele Grundfunktionalitäten inzwischen frei definierbar sind und der Content Life Cycle komplett abgebildet wird, lösen sich die Systeme der aktuellen dritten Generation durch erweiterte Schnittstellen von ihrem Inseldasein und werden immer mehr Teil der technischen Infrastruktur des Unternehmens. Das WCMS soll Standard für alle Mitarbeiter sein, was sich auch in den Bestrebungen zur Integration der Nutzerverwaltung über LDAP ausdrückt. Durch freie Dynamisierung des Contents wird die Voraussetzung für Weiterentwicklungen im Bereich der Personalisierung geschaffen.
Für Unternehmen ist es inzwischen fast zwingend notwendig, im Internet präsent zu sein. Hierfür gibt es gute Gründe: Der Webauftritt bietet eine bedeutende Möglichkeit zur wunschgemäßen Außendarstellung der Firma und zur Kontaktaufnahme mit (potentiellen) Kunden und anderen Interessensgruppen.[20] Damit dient er als externes und internes Informationssystem und ggf. als direkte Plattform für geschäftliche Transaktionen. Aus dem Nutzerverhalten lassen sich zudem marktforschungsrelevante Erkenntnisse ziehen.
Damit diese Vorzüge einer Webpräsenz indes überhaupt spürbar werden, muß sie erst das Interesse der Besucher anziehen und halten können. Das geschieht durch Schaffung von Mehrwert mittels aktueller, inhaltlich und formal fehlerfreier Inhalte, einheitlichem Design (‚Look & Feel‘) sowie einer gute Performance der Seiten.[21] Diese Ansprüche können der Webmaster und sein Team ab einer gewissen Größe[22] der Website jedoch nicht mehr allein erfüllen, und der Einsatz eines WCMS wird sinnvoll.[23] Folgende Resultate sind damit zu erzielen:
- Auch hauseigene Kräfte ohne HTML-Kenntnisse können stärker eingebunden und damit vorhandene Ressourcen und Content-Quellen besser ausgenutzt werden. Die Mitarbeiter werden motiviert, sich einzubringen und identifizieren sich eher mit der Website.[24]
- Durch die Content-Authoring- und Workflow-Management-Funktionen[25] des WCMS werden Routinearbeiten automatisiert, Inhalte schneller publiziert, damit die Aktualität erhöht und die Content-Wertschöpfung beschleunigt.[26]
- Auch umfangreiche Websites bleiben durch effizientes Informations- und Asset Management mit Hilfe von Meta-Daten und ausgefeilten Suchfunktionen überschaubar.
- Die Anschaffung und Einführung eines WCMS ist zwar mit relativ hohen Anfangskosten verbunden, jedoch führen die zuvor genannten Effekte auf längere Sicht zu einer Senkung bzw. Stabilisierung[27] der Wartungs- und Pflegekosten, welche bis zu 75% der Gesamtkosten einer Webpräsenz ausmachen können.[28]
Auf dem Markt für WCMS existieren nicht nur verschiedene Definitionen, sondern auch eine Reihe verwandter Systeme, welche den konstruktiven Umgang mit den ‚Gütern‘ Information und Wissen ermöglichen sollen. Durch die unsaubere Benutzung der Begriffe und zunehmende Integrationstendenzen ist eine klare Abgrenzung nicht möglich.[29] Hier soll jedoch ein kurzer Überblick gegeben werden.
Dieser Ausdruck wird häufig synonym für WCM verwendet, ist aber eher ein Überbegriff, unter welchen auch das Dokumentenmanagement und Media Asset Management fallen.
b) Dokumentenmanagement
Diese Systeme, die hauptsächlich der Verwaltung und dem kontrollierten Zugriff auf Inhalte dienen, existieren schon seit geraumer Weile am Markt und waren Wegbereiter für WCMS, KMS u.a. Die vorwiegend unterstützten Techniken sind Digitalisierung, Indexierung, Versionierung und Speicherung von Dokumenten.[30] Damit reichen die DMS, was das Web betrifft, nicht an den Leistungsumfang von WCMS heran. Besonders schwerwiegend sind die fehlende Trennung von Inhalt und Layout und der vorwiegende Einsatz proprietärer Clients[31]. Einige DMS-Anbieter, wie Documentum oder FileNET, haben in den vergangen Jahren ihre Systeme weiterentwickelt, um am Wachstum des WCM-Marktes zu partizipieren, jedoch ist deren Bedienung oft noch suboptimal und die Anpassungsaufwände sind recht hoch.[32]
c) Media Asset Management (MAM)
Ziel des MAM ist es, die Aufnahme, Indizierung, Speicherung und Verwaltung von Medieninformationen[33] so zu organisieren, daß eine hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit und optimale Wiederverwendung gewährleistet wird.[34] Für die medienübergreifende Nutzung von Assets etwa wird Bildmaterial in zahlreichen Auflösungen vorgehalten.[35] Da es kaum echte MAM-Produkte, sondern nur viele Individuallösungen gibt, kann es bei großen Informationsanbietern, wie Verlagshäusern, Fernsehanstalten etc., Sinn machen, die Integration mit einem WCMS anzustreben.[36]
Hierbei wird versucht, das gesamte „Wissen einer Organisation mit Hilfe von Informationstechnologie aufzubereiten“[37] und damit jedem Mitarbeiter zugänglich zu machen. KMS eignen sich damit sehr gut zum Einsatz in Intranet-Umgebungen. Selbst wenn man die Repräsentation eines Wissenszusammenhanges als Content versteht, wäre es unmöglich, Wissensmanagement allein über ein CMS zu gewährleisten, da dieses den für Wissensmanagement so wichtigen Faktor Mensch nur ungenügend einbinden kann.[38] Es ist theoretisch denkbar, ein WCMS in einem KMS abzubilden, da sie die gleichen Funktionen nutzen. Allerdings sind einige davon beim KMS sehr spezifisch ausgebildet, was hinderlich für die Erstellung und Leistung eines Webauftrittes sein kann. Grundlegende WCM-Funktionalitäten, wie Staging Mechanismen, fehlen dagegen ganz.[39] Somit ist es sinnvoller, eine reibungslose Kommunikation über geeignete Schnittstellen zu gewährleisten.
e) Portale
Portale setzen meist auf eine WCM-Umgebung auf und ermöglichen dem Benutzer entsprechend seinen Zugriffsrechten besondere Sichten auf die abgelegten Daten. Dabei hat er die Möglichkeit, das Front-End nach seinen Bedürfnissen zu gestalten.[40] Sogar der Einbau kleinerer Applikationen ist möglich. Portale sind damit für den Einsatz im Intranet prädestiniert, erfreuen sich aber, v.a. auf dem amerikanischen Markt, auch im Internet großer Beliebtheit.[41]
Grundlegend sind WCMS für den Einsatz auf den drei möglichen Webplattformen – Internet, Intranet und Extranet – geeignet. Hierbei werden jedoch jeweils unterschiedliche Anforderungen an das System gestellt.
Wie Abbildung 5 zeigt, wächst die Anzahl der Internetnutzer weltweit kontinuierlich an. Somit ist es nicht verwunderlich, wenn Unternehmen diesen vielversprechenden Kommunikations- und Vertriebskanal so effektiv wie möglich nutzen wollen. Unter Punkt 2.1.2.2 wurde gezeigt, daß dies durch den Einsatz eines WCMS erreichbar ist.
Abbildung 5: Global Internet Usage 1999-2002[42]
Quelle: Vgl. Ipsos-Reid (2002)
Mit dem Bestreben, das Interesse des Endverbrauchers zu binden und ihn umfassend zu informieren, werden im Internet meist viele unterschiedliche Inhalte dargestellt. Deren Bereitstellung muß über Standardtechnologien erfolgen.[43] Weiterhin ist es wichtig, auf die Performance des Systems zu achten, da für viele Anwender ein langsamer Seitenaufbau, besonders der Homepage, Grund genug ist, einer Website auf Dauer fernzubleiben.[44]
Mit der Verbreitung des Internets entdeckten auch immer mehr Firmen das Potential dieser Technologien zur Verbesserung des geschäftsinternen Wissenstransfers. Um den Mitarbeitern, auch standortübergreifend, alle benötigten Informationen zur Verfügung zu stellen und sie gleichzeitig zu veranlassen, ihr Wissen mit dem Unternehmen zu teilen, wurde vielerorts sog. Intranets eingerichtet. Hierfür ist selbstverständlich der Einsatz eines evtl. schon vorhandenen WCMS möglich oder sogar empfehlenswert.[45] Auch wenn das WCMS allein nicht für das Wissensmanagement in einem Unternehmen ausreicht, bilden seine Funktionen zur strukturierten Ablage und umfassenden Darstellung von Informationen dafür eine ideale Basis.[46]
Bedeutende Vorteile des Intranets sind, daß die Mitarbeiter mit einer einheitlichen, mittlerweile vertrauten Benutzeroberfläche, wie dem Webbrowser, dezentral auf alle benötigten Informationen, aber auch Anwendungen zugreifen können.[47] Bei der Auswahl eines WCMS, welches auch für diesen Bereich einsetzbar sein soll, ist es deshalb wichtig, auf die notwendigen Schnittstellenkonfigurationen zu achten. Da es sich bei den Inhalten oft um vertrauliche Daten handelt, wird das Intranet nicht nur häufig innerhalb eines gesonderten Netzwerkes installiert, sondern das WCMS muß die Definition und Umsetzung spezifischer Sicherheitskonzepte unterstützen.[48] Die üblicherweise hohe Anzahl applikationsgebundener Assets[49] erfordert zudem eine Suchfunktion, die neben dem Inhalt am besten auch noch die Struktur einbezieht. Als Einstiegsseite in Intranets werden heutzutage häufig personalisierbare Portale verwendet.[50]
Zweck des Extranets ist es, interne Informationen für ausgewählte externe Partner verfügbar zu machen um die Zusammenarbeit zu optimieren. Bei erfolgreichem Einsatz kann der Vertrieb entlastet, die Kundenbindung erhöht und damit der Umsatz gesteigert werden. Das WCMS hat seine Stärken hier v.a. bei der Darstellung unstrukturierter Informationen, welche in einen Kontext eingebunden und somit besser erklärt werden können.[51] Das Sicherheitskonzept sollte sich an der Sensibilität der zu übertragenden Daten ausrichten – es muß also nicht notwendigerweise aufwendig sein.[52] Von besonderer Bedeutung ist der Extranet-Einsatz von WCMS in Zukunft auch für das Cross-Media-Publishing, da bei der Zusammenarbeit von Presse-, Werbe- und Internetagenturen mit ihren Kunden der Content nicht nur Mittel zum Zweck, sondern das eigentliche Produkt ist und somit Versionskontrolle und gemeinsame Workflows eine übergeordnete Rolle spielen.[53]
Der Markt für WCMS ist momentan einer der lukrativsten Software-Märkte und daher hart umkämpft und äußerst intransparent.[54] Allein in Deutschland werden derzeit ca. 500 verschiedene Produkte angeboten[55], welche an dem für 2004 prognostizierten weltweiten Marktvolumen von 10 Mrd. USD[56] teilhaben wollen. Dazu soll der Bedarf an verbundenen Serviceleistungen im Content- und Dokumentenmanagement bis 2006 um 44% (auf ein Gesamtvolumen von 24,4 Mrd. USD) steigen.[57]
Getrieben wird die Nachfrage v.a. von dem in Abbildung 6 deutlich erkennbaren Verlangen nach integrierten Intranets, verbesserten Such- und Navigationsapplikationen sowie der Umsetzung von Enterprise Content Management, also einem System für alle contentbezogenen Tätigkeiten im Unternehmen. Bei letzterem handelt es sich jedoch um einen Trend, von dem vermutlich zu viel erhofft wird, da die entsprechenden Systeme einerseits erst ab einem sehr hohen Anforderungsniveau rentabel sind, andererseits die zu lösenden Probleme oft zu vielfältig, komplex und spezifisch sind, als daß ein Produkt sie bewältigen könnte.[58]
Quelle: Vgl. Dalton, J. P. (2002a), S. 4
Wie Abbildung 7 zeigt, werden in Unternehmen derzeit außerdem noch überwiegend Eigen- oder Speziallösungen für das Management der vorhandenen, äußerst heterogenen und unstrukturierten Content-Bestände, die von Word- über HTML-Dokumente bis hin zu Source-Codes alles umfassen können, eingesetzt. Besonders interessant ist auch, wie vergleichsweise gering die Marktanteile der Hersteller ‚reiner‘ WCMS noch ausfallen und welch starke Position Software-Gigant Microsoft mit dem ‚Content Management Server‘, trotz des späten Markteintrittes im August 2001[59], unter ihnen schon einnimmt.[60]
Quelle: Vgl. Dalton, J. P. (2002a), S. 3
Die selbst entwickelten Lösungen werden jedoch langfristig oft nicht mehr in der Lage sein, die gestellten Anforderungen zu erfüllen und müssen irgendwann ersetzt werden. Allerdings stehen der Mehrheit der Verantwortlichen dafür in naher Zukunft keine großen Budgets (<300.000 USD) zur Verfügung.[61] Es ist deswegen davon auszugehen, daß innerhalb der kommenden ein bis zwei Jahre die schon lang erwartete Konsolidierung der Branche vollzogen wird.[62]
Aufgrund der grenzüberschreitenden Natur des Internets ist die Bestimmung der zuständigen Staaten und damit der anzuwendenden Gesetze oft schwierig. Zudem existiert zu einigen Thematiken noch immer ein rechtsfreier Raum. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die wichtigsten deutschen Rechtsnormen, welche immer angewandt werden können, wenn sich ein konkreter Inlandsbezug herstellen läßt.[63]
Eine Website kann Quelle haftungsauslösender Tatbestände sein, da durch Inhalte oder Applikationen die Rechte von Vertragspartnern, Kunden und unbeteiligten Dritten beeinträchtigt oder verletzt werden können. Die Haftungsregeln werden dabei für Mediendienste durch den Mediendienststaatsvertrag (MDStV) und für Teledienste durch das sog. Teledienstgesetz (TDG)[64] bestimmt, sind aber bei beiden weitestgehend inhaltsgleich.[65] Daher soll bei der folgenden kurzen Erörterung der wichtigsten Konsequenzen für Websites, deren Einordnung noch immer strittig ist, nur das TDG genannt werden.
Gemäß TDG sind „Diensteanbieter .. für eigene Inhalte, ..., nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich.“[66] Daher sollte ein Website-Betreiber stets publizistische Sorgfalt walten lassen. Außerdem sind bei geschäftsmäßigem Betrieb einer Online-Präsenz folgende Informationen leicht erkennbar und ständig verfügbar in das Angebot zu integrieren:[67]
- Name / Firma und gültige Anschrift
- Angaben zur Kontaktaufnahme, inkl. e-Mail-Adresse
- falls zutreffend: Vertretungsberechtigte, zuständige Aufsichtsbehörde, Registereintrag, beruflicher Befähigungsnachweis, USt-Identifikationsnummer
Diese Angaben werden im Allgemeinen als Impressum integriert und damit wird sichergestellt, daß ein geschädigter Nutzer seine Ansprüche geltend machen kann.
Auch bei der Verwendung von nicht selbst produziertem Content sind zuerst einmal Haftungsfragen zu beachten. Hier sagt der Gesetzgeber, daß die Anbieter für fremde Informationen, zu denen sie nur den Zugang zur Nutzung vermitteln, nicht verantwortlich sind. Auch für fremde Inhalte, die zur Nutzung bereitgehalten werden, können die Anbieter nur zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie diese kennen und es ihnen technisch möglich und zumutbar ist, daß sie deren Nutzung verhindern.[68] So klar diese Einteilung auf den ersten Blick erscheint – in der Praxis richtet sich das Urteil, ob Content als fremd oder eigener anzusehen ist, nach der Sicht des Users, wodurch die Verantwortlichkeit für fremde Inhalte oft ausgeweitet wird.[69] Diese Rechtsunsicherheit betrifft v.a. Links sowie Foren und Communities. Unternehmen versuchen hier oft, sich über Disclaimer abzusichern. Nach deutschem Recht ist es jedoch nicht möglich, bestimmte gesetzliche Haftungen auszuschließen oder zu begrenzen. Website-Betreiber können etwas vorsorgen, indem sie den Besuchern die Nutzung kritischer Bereiche der Site nur mit vorheriger Anerkennung bestimmter Bedingungen gestatten. Es darf jedoch nicht darauf verzichtet werden, verlinkte sowie in Foren und Communities eingestellte Inhalte regelmäßig zu prüfen.
Urheberrechtsfragen sind der andere wichtige Aspekt bei der Verwendung fremder Inhalte, da durch die zunehmende Digitalisierung auch die Möglichkeiten zur unautorisierten Verwendung, Manipulation und verlustfreien Reproduktion von Medieninhalten zugenommen haben.[70] Das Urheberrecht, welches in Deutschland automatisch ohne Eintragung in ein Register entsteht, wird durch das Gesetz über Urheberrecht (UrhG)[71] geschützt. Es besteht für persönliche geistige Schöpfungen aus den Bereichen der Kunst, Literatur und Wissenschaft.[72] Problematisch dabei ist, daß die Regelungen des Gesetzes noch auf konventionelle Produkte und Vertriebswege ausgerichtet sind und entsprechend für digitale Verwendungen ausgelegt werden müssen.[73] So ist es nicht ausgeschlossen, daß einem Verwerter zwar umfassende Nutzungrechte eingeräumt wurden, diese Erlaubnis jedoch nicht für Nutzungsarten gilt, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch unbekannt waren, wie z.B. CD-ROM oder Internet bis zu Beginn der 90er Jahre.[74] In der Praxis empfiehlt es sich daher, mit den Verwertungsgesellschaften zu kooperieren, welche die Auskunfts- und Vergütungsansprüche für die Urheber wahrnehmen.[75] Zudem macht es Sinn, die Rechteinformationen der dem UrhG unterliegenden Assets in deren Meta-Daten mit zu hinterlegen.
Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten unterliegen dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)[76] und spezifischen Vorschriften, wie dem Teledienstdatenschutzgesetz (TDDSG)[77]. Als personenbezogene Daten gelten dabei „... Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person ...“[78]. Dazu gehören z.B. auch eine IP-Adressen, welche ja oft sogar automatisch aus den Browsern herausgelesen und in den Logfiles der Unternehmen gespeichert werden. Bei einer strengen Zweckgebundenheit der Daten ist das erlaubt.[79] Für darüber hinausgehende Verwendung bedarf es jedoch der ausdrücklichen Einwilligung des Nutzers, welche auch elektronisch erklärt werden kann, wenn sie bewußt erfolgt, protokolliert wird und für den Anwender jederzeit abrufbar ist.[80]
Das zentrale Konzept von WCMS ist die Trennung von Inhalt und Layout, im Idealfall auch noch von Struktur und Funktionalität. Damit ist die Voraussetzung für die sinnvolle Speicherung und Mehrfachverwendung von Content sowie die Grundlage für arbeitsteilige Publikationsprozesse geschaffen.[81]
Die Umsetzung erfolgt, indem die Content-Lieferanten (besonders bei Textinput aus den Fachbereichen) die erstellten Inhalte über ein vereinfachtes Interface eingeben, welches nur eingeschränkte Formatierung ermöglicht.[82] Wichtig hierbei ist die Anwendung des sog. WYSIWYG-Prinzips[83], um die Arbeitsabläufe durch das direkte Feedback zu optimieren.[84]
Um die bereitgestellten Inhalte ansprechend, einheitlich und ggf. CD-gerecht im Web zu präsentieren, werden sie in verschiedene Typen, wie Artikel, Fotoshow, Teaser usw. unterteilt und für jede dieser Kategorien wird ein Template programmiert. Dabei handelt es sich um eine Art Schablone, in welche die Inhalte eingefügt und mit deren Hilfe strukturiert werden.[85] Den einzelnen Strukturelementen werden über Stylesheets noch bestimmte Layout-Attribute zugeordnet.[86] Das WCMS setzt dann alle Komponenten zu einer Website zusammen, wie in Abbildung 8 dargestellt.
Quelle: in Anlehnung an Ellis, J. (2002) und Jablonski, S./ Meiler, C. (2002), S. 107
Für eine erhöhte Flexibilität werden auch oft modular zusammensetzbare Templates gewünscht. Hier ist zu überlegen, ob der damit verbundene logistische Aufwand lohnt und ggf. vom WCMS unterstützt wird.[87]
[1] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 21 ff.
[2] Damit ist v.a. die Erstellung statischer HTML-Seiten mit Hilfe von konventionellen Webeditoren gemeint.
[3] Vgl. Eren, E. (2002) und Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 30 ff.
[4] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 39.
[5] Vgl. Koop, H. J./ Jäckel, K. K./ van Offern, A. L. (2001), S. 9 ff.
[6] Vgl. Faecks, W. I./ Storm, B. (2001).
[7] Vgl. auch im folgenden Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 40 f.
[8] Vgl. Nakano, R. (2002), S. 26.
[9] Vgl. Jablonski, S./ Meiler, C. (2002), S. 105.
[10] Vgl. auch im folgenden Nakano, R. (2002), S.47.
[11] Vgl. auch im folgenden Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 54 ff .
[12] Siehe hierzu auch Gliederungspunkte 3.5.2 und 3.6.
[13] Vgl. Lindlbauer, M. (2002), S. 135.
[14] Vgl. Jablonski, S./ Meiler, C. (2002), S. 103.
[15] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 55.
[16] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 55 f.
[17] Eine weiterführende Darstellung erfolgt unter Gliederungspunkt 3.1.
[18] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 73.
[19] Vgl. in diesem und im folgenden Absatz Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 74 f.
[20] Vgl. auch im folgenden Heuer, A. (2001), S. 2 ff.
[21] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 170.
[22] Für Nakano, R. (2002), S. 33, liegt der Grenzwert bei ca. 2.000 Assets oder mehr als 10 Online-Redakteuren.
[23] Siehe dazu auch die Abbildungen 22 und 23 in Anhang C.1.
[24] Vgl. Maiworm, M. (2000).
[25] Siehe dazu Gliederungspunkte 3.4.2 und 3.6.
[26] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 76 ff.
[27] Je nach Umfang und Wachstum der Website.
[28] Vgl. Lindlbauer, M. (2002), S.129.
[29] Vgl. Versteegen, G. (Hrsg.) (2002), S. 160.
[30] Vgl. Versteegen, G. (Hrsg.) (2002), S. 30 ff.
[31] Nachteile davon werden unter Gliederungspunkt 3.2.2 genannt.
[32] Vgl. Krüger, J. D./ Kopp, M. (2002), S. 55.
[33] Unter 2.1.1.1 als übliche und multimediale Webinhalte eingestufte Assets in Verbindung mit strukturierten Meta-Daten.
[34] Vgl. Clemens, R. (2002).
[35] Vgl. Jablonski, S./ Meiler, C. (2002), S. 103.
[36] Vgl. Clemens, R. (2002).
[37] Jablonski, S./ Meiler, C. (2002), S. 102.
[38] Vgl. Koop, H. J./ Jäckel, K. K./ van Offern, A. L. (2001), S. 51 f.
[39] Vgl. Krüger, J. D./ Kopp, M. (2002), S. 57 f.
[40] Mehr zum Thema Personalisierung im entsprechenden Exkurs in Anhang B.2.
[41] Vgl. Krüger, J. D./ Kopp, M. (2002), S. 59 f.
[42] Vollständiger Überblick in Abbildung 24 in Anhang C.2.
[43] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 157.
[44] Vgl. Lindlbauer, M. (2002), S. 127.
[45] Vgl. Piroozram, M. (2002), S. 4 f.
[46] Vgl. Koop, H. J./ Jäckel, K. K./ van Offern, A. L. (2001), S. 51 f.
[47] Vgl. Roßbach, P. (2001), S. 128.
[48] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 158.
[49] Siehe Gliederungspunkt 2.1.2.3.
[50] Vgl. Kuster, H. (2001), S. 107 f.
[51] Vgl. Piroozram, M. (2002), S. 5.
[52] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 163.
[53] Vgl. Bocks, M. (o.J.).
[54] Vgl. Zschau, O./ Traub, D./ Zahradka, R. (2002), S. 345.
[55] Siehe http://www.contentmanager.de/itguide/marktuebersicht_produkte_cms.html [Zugang: 04.12.02].
[56] Vgl. META Group, Inc. (2002).
[57] Vgl. auch im folgenden IDC, Inc. (2002).
[58] Vgl. Dalton, J. P. (2002a), S. 4.
[59] Siehe http://www.microsoft.com/PressPass/press/2001/Aug01/08-01ReleasedPR.asp, [Zugang: 15.01.03].
[60] Vgl. Dalton, J. P. (2002a), S. 3.
[61] Siehe Abbildung 25 in Anhang C.2.
[62] Vgl. META Group, Inc. (2002).
[63] Bange, J. (2002), S.124 f.
[64] Gesetz über die Nutzung von Telediensten vom 22.07.97 (BGBl. I S. 1870), zuletzt geändert, Art. 1 und 4 Abs. 1 Gesetz über rechtliche Rahmenbedingungen für den elektronischen Geschäftsverkehr vom 14.12.01 (BGBl. I S. 3721).
[65] Vgl. Bange, J. (2002), S.124 f.
[66] § 8 Abs. 1 TDG.
[67] Vgl. auch im folgenden § 6 TDG.
[68] Vgl. §§ 9-11 TDG.
[69] Vgl. auch im folgenden Bange, J. (2002), S.125 f.
[70] Vgl. Kreikle, M. (2001).
[71] Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte vom 09.09.65 (BGBl. I S. 1273), zuletzt geändert, Art. 7 Gesetz zur Änderung des Rechts der Vertretung durch Rechtsanwälte vor den Oberlandesgerichten vom 23.07.02 (BGBl. I S. 2850).
[72] Vgl. § 2 Abs. 1 S.1 und Abs. 2 UrhG.
[73] Vgl. Kreikle, M. (2001).
[74] Vgl. § 31 Abs. 4 UrhG.
[75] Vgl. auch im folgenden Kreikle, M. (2001).
[76] Bundesdatenschutzgesetz vom 20.12.90 (BGBl. I S. 2954, 2955), zuletzt geändert, Art. 12 Drittes Gesetz zur Änderung verwaltungsverfahrensrechtlicher Vorschriften vom 21.08.02 (BGBl. I S. 3322).
[77] Gesetz über den Datenschutz bei Telediensten vom 22.07.97 (BGBl. I S. 1870, 1871), zuletzt geändert, Art. 3 und 4 Abs. 2 Gesetz über rechtliche Rahmenbedingungen für den elektronischen Geschäftsverkehr vom 14.12.01 (BGBl. I S. 3721).
[78] § 3 Abs. 1 BDSG.
[79] Vgl. Manhart, K. et al. (2001), S. 84.
[80] Vgl. § 4 Abs. 2 TDDSG.
[81] Vgl. Jablonski, S./ Meiler, C. (2002), S. 106.
[82] Vgl. Ellis, J. (2002).
[83] Damit werden Editoren bezeichnet, die schon bei Erstellung von Inhalten, deren Darstellung im Web simulieren, so daß die Nutzer nicht mit Quellcode arbeiten müssen.
[84] Vgl. Nakano (2001), S. 47 f.
[85] Bei Verwendung von XML-Dokumenten entfällt dieser Schritt.
[86] Vgl. Hermsdorf, D. (2001).
[87] Vgl. Krüger, J. D./ Kopp, M. (2002), S. 116 f.
9783638049986
9783638949262
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References: Art. 1
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 Art. 7
 § 2
 § 31
 Art. 12
 Art. 3
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 § 4