Source: https://www.ref-sh.ch/?r=91&posp=1421
Timestamp: 2019-08-25 05:27:47+00:00

Document:
§ Kantonsverfassung, Auszug - Evang.-ref. Kirche Kanton Schaffhausen
Kantonsverfassung, Auszug
Auszug: Art. 12 und 108-113
12 Freiheitsrechte
Abschnitt 4 Behörden
43 Persönliche Unvereinbar...
Abschnitt 8 Kirchen und...
108 Öffentlich-rechtliche...
109 Selbständigkeit
110 Mitgliedschaft
111 Kirchgemeinden
112 Kirchensteuer, Finanzen
113 Rechtsschutz
Verfassung des Kantons Schaffhausen (KV) vom 17. Juni 2002 (SHR 101.000), Auszug
(Kantonsverfassung, Auszug)
In Verantwortung vor Gott für Mensch und Natur gibt sich das Volk des Kantons Schaffhausen folgende Verfassung:
(Auszug: Art. 12 und 108-113)
101.100 § 15 Abs. 1, 201.100 § 4, 201.100 § 4 Abs. 1, 201.200 § 2 Abs. 11 Die Freiheitsrechte sind gewährleistet, insbesondere
das Recht auf Ehe und Familie oder auf eine andere Form des Zusammenlebens
die Glaubens- und Gewissensfreiheit
die Meinungs-, Informations- und Medienfreiheit
die Freiheit von Unterricht, Lehre und Forschung
die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks
die Vereinigungs-, Versammlungs- und Koalitionsfreiheit
die Niederlassungsfreiheit
die Wirtschaftsfreiheit.
2 Das Eigentum ist gewährleistet.
201.100 § 9 Abs. 1
Persönliche Unvereinbarkeit
201.100 § 9 Abs. 1 Der gleichen Behörde dürfen mit Ausnahme des Kantonsrates, der Gemeindeparlamente und des Verfassungsrates nicht gleichzeitig angehören: Ehepaare, Paare in eingetragener Partnerschaft, Konkubinatspaare, Eltern und Kinder, Geschwister.
Abschnitt 8 Kirchen und Religionsgemeinschaften
101.100 § 72 Abs. 1, 101.200 § 52 Abs. 2, 101.200 § 59 Abs. 1
101.200 § 6 Abs. 1, 201.100 § 3, 201.100 § 3 Abs. 1, 701.111 § 2 Abs. 11 Die evangelisch-reformierte, die römisch-katholische und die christkatholische Kirche sind als öffentlich-rechtliche Körperschaften mit eigener Rechtspersönlichkeit anerkannt.
2 Der Kantonsrat kann weitere Religionsgemeinschaften öffentlich-rechtlich anerkennen. Die Voraussetzungen und Auswirkungen der öffentlich-rechtlichen Anerkennung richten sich sinngemäss nach Art. 109 bis 113.
201.100 § 31 Die anerkannten Kirchen organisieren sich nach demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätzen selbständig.
201.100 § 67 Abs. 1, 201.100 § 67 Abs. 1, 701.111 § 2 Abs. 12 Sie geben sich ein Organisationsstatut, das vom Regierungsrat genehmigt werden muss.
101.100 § 15 Abs. 1, 301.210 § 16 Abs. 1, 503.110 § 12 Abs. 5
201.100 § 4, 201.100 § 4 Abs. 1, 201.100 § 4 Abs. 21 Die Mitgliedschaft in einer anerkannten Kirche richtet sich nach deren Organisationsstatut.
201.100 § 4 Abs. 6, 201.100 § 4 Abs. 6, 301.210 § 162 Der Austritt kann jederzeit durch schriftliche Erklärung erfolgen.
§ Abs. , 101.100 § 72 Abs. 1, 101.200 § 52 Abs. 2, 101.200 § 59 Abs. 1, 201.100 § 13 Abs. 1, 201.100 § 13 Abs. 1, 201.100 § 13 Abs. 2, 302.110 § 1 Abs. 1, 302.110 § 1 Abs. 2, 701.111 § 2 Abs. 1
201.100 § 3, 201.100 § 131 Die anerkannten Kirchen können sich in Kirchgemeinden mit eigener Rechtspersönlichkeit gliedern.
201.100 § 17 Abs. 1 lit. e, 201.100 § 28, 201.100 § 34 Abs. 1, 201.100 § 39 Abs. 1 lit. i.t, 201.100 § 39 Abs. 1 lit. e.h, 302.110 § 35 Abs. 12 Sie regeln in ihrem Organisationsstatut die Aufsicht über die Kirchgemeinden und deren Finanzhaushalt sowie die Wahl ihrer Geistlichen.
201.100 § 21 Abs. 1, 201.100 § 22 Abs. 1, 602.210 § 1 Abs. 1, 701.111 § 2 Abs. 2
Kirchensteuer, Finanzen
201.100 § 221 Die anerkannten Kirchen können von ihren Mitgliedern Steuern erheben.
201.100 § 222 Die Steuerpflicht richtet sich nach der kantonalen Steuergesetzgebung und Veranlagung.
102.200, 102.200 § 1 Abs. 1, 102.210 § 3 Abs. 3, 201.100 § 43, 201.100 § 43 Abs. 13 Das Gesetz regelt die Leistungen des Kantons an die anerkannten Kirchen.
201.100 § 39 Abs. 1, 201.100 § 42 Abs. 1, 201.100 § 59 Abs. 1, 201.200 § 83 Abs. 3, 602.210 § 9 Abs. 1
201.100 § 59, 201.200 § 156 Abs. 1 -1641 Die anerkannten Kirchen sorgen für einen genügenden Rechtsschutz ihrer Mitglieder und der Kirchgemeinden.
201.100 § 42, 201.200 § 94 Abs. 1, 602.210 § 12 Abs. 1, 602.210 § 13 Abs. 22 Entscheide der obersten kirchlichen Rechtsschutzinstanzen können beim Obergericht angefochten werden.
Schaffhausen, 17. Juni 2002
Der Präsident: Rolf Hauser
Die Sekretärin: Erna Frattini
Der Beschluss des Kantonsrates vom 17. Juni 2002 wurde angenommen in der Volksabstimmung vom 22. September 2002; Inkraftsetzung auf 1. Januar 2003.

References: Art. 12
 Art. 12
 § 15
 § 4
 § 4
 § 2
 § 9
 § 9
 § 72
 § 52
 § 59
 § 6
 § 3
 § 3
 § 2
 Art. 109
 § 31
 § 67
 § 67
 § 2
 § 15
 § 16
 § 12
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 162
 § 72
 § 52
 § 59
 § 13
 § 13
 § 13
 § 1
 § 1
 § 2
 § 3
 § 131
 § 17
 § 28
 § 34
 § 39
 § 39
 § 35
 § 21
 § 22
 § 1
 § 2
 § 221
 § 222
 § 1
 § 3
 § 43
 § 43
 § 39
 § 42
 § 59
 § 83
 § 9
 § 59
 § 156
 § 42
 § 94
 § 12
 § 13