Source: http://www.mtk.lu/tippmann.html
Timestamp: 2017-11-22 16:40:33+00:00

Document:
Diskussion Tippmann - Groff zum bedingungslosen Grundeinkommen
Das bedingungslose Grundeinkommen wird Deutschland verändern.
Diskussionsforum www.unternimm-die-zukunft.de
Auszug: Diskussion Alfred Groff mit Jörg Tippmann: "Brauchen wir eine Partei ?"
In meinem Beitrag vom 23.12.2005 habe ich einen Hinweis auf die Tagung vom 5. – 8. Januar im Internationalen Kulturzentrum Achberg gegeben. Sie hatte das Thema: *„Grundeinkommen als ein Ziel und dreistufige Volksgesetzgebung als Weg der Neugestaltung des sozialen Organismus“*.
Über diese Tagung möchte ich hier für diejenigen, die sich dafür interessieren, einen kurzen Bericht geben.
Schon bei Beginn der Tagung konnte auf ein erfreuliches Ereignis hingeschaut werden.
Denn am 5.1.2006 erschien in der jetzt noch aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ Nr. 2/06 auf der Seite 8 die Anzeige der Initiative „Wir sind Deutschland“ I.M.C.
Damit wird der Zeit-Leserschaft die Möglichkeit gebeben, einen „Aufruf zur Willensbekundung für das Grundrecht der Volksgesetzgebung“ zu Kenntnis zunehmen.
Ihr wird in der Anzeige mitgeteilt, dass die Initiative ihre Forderung nach der Verwirklichung der mündigen Demokratie, durch die dreistufige Gesetzgebung, auf dem Weg einer „Öffentlichen Petition“ an den Deutschen Bundestag gerichtet hat.
Der Petitionstext kann abgerufen werden auf der Internetseite der Initiative: http://www.wirsinddeutschland.org
Ebenso die Zeitungsanzeige:
http://www.wirsinddeutschland.org/zeitungsanzeige.htm
Das Thema der Tagung versucht ja eine Antwort zu geben auf eine Frage, die auch in den Beiträgen zu diesem Forum immer wieder auftaucht.
Häufig wird neben der Zustimmung zu einem bedingungslosen Grundeinkommen auch die Frage nach dem Weg der Verwirklichung gestellt.
Zuletzt zeigt Robert Hasse in seinem Beitrag vom 05.01.2006 (15:23 Uhr) die Notwendigkeit auf, den Hebel zu finden, wie sich das Ganze in die Tat umsetzen lässt.
In einer Antwort auf den Beitrag Nr. 63 von Sabine Schröder hatte ich ja schon in meinem Beitrag Nr. 63.2 vom 13.11.2005 (um 19:41 Uhr), darauf hingewiesen, dass immer mehr mündige Menschen in der dreistufigen Volksgesetzgebung, wie sie die Achberger Demokratieinitiative seit nun mehr 22 Jahren in immer neuen Anläufen in die politische Debatte eingebracht hat, den Hebel sieht, durch den die notwendigen Gesetze zur Verwirklichung des Grundeinkommens und vieler anderer Gesetze zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft, die bisher am reinen Parlamentarismus gescheitert sind, beschlossen werden können.
Die Beiträge Nr. 63 und Nr. 63.2 sind im Archiv "Ältere Beiträge" zu finden.
Am Anfang der Tagung wurden zunächst die Vorschläge von Götz W. Werner vorgestellt und besprochen.
In einem der Beiträge wurde das Verhältnis der Vorschläge von Götz W. Werner zu denen der „Offensive für Arbeit, soziale Sicherheit und Bildung“ dargestellt.
Hinweise darauf finden sich schon in meinem 1. Kommentar vom 05.11.2005, 19:50 Uhr (siehe Beitrag Nr. 38 in: "Ältere Beiträge")
Dann erfolgte eine Sichtung unterschiedlicher Stellungnahmen in der Presse.
Genauer befassten wir uns mit einem Artikel von Christoph Strawe, in dem er einen guten Überblick über den gegenwärtigen Stand der Diskussion zum Grundeinkommen und dessen Finanzierung bietet.
Der Artikel „Argumente für ein mehrwertsteuerartig finanziertes Bürgergrundgeld – Zur Entideologisierung der Debatte um Steuern und Sozialsysteme“ ist erschienen im „Rundbrief Dreigliederung“ Nr. 3, im September 2005.
Genaueres dazu findet man auf der Internetseite Sozialimpulse: http://www.sozialimpulse.de
Wir befassten uns auch mit dem Verhältnis von Arbeit und Einkommen, wie es grundlegend beschrieben wird in der Schrift von Wilfried Heidt zur „Arbeitslosigkeit“*: Sie ist zu finden:
http://www.willensbekundung.net/Projekte/DeutschlandOffensive/index/
dann „informierende Texte“ anklicken
dann „Theoretische Grundlagen“:
Arbeitslosigkeit - Eine Herausforderung, die Grundlagen gegenwärtiger Rechtsordnungen neu zu bestimmen
Die Zusammenfassung unserer bisherigen Arbeit kam im dem Text, den Alfred Groff, ein Teilnehmer der Tagung, vorgelegt hatte, zum Ausdruck: „DIE ZUKUNFT DENKEN“* - Bedingungsloses Grundeinkommen, mehr sinnvolle Beschäftigung und weniger Bürokratie durch Abschaffung der Lohnnebenkosten, der Einkommens- und Unternehmenssteuern ! Alfred Groff will den Text in Luxemburg, seiner Heimat, veröffentlichen.
Die Teilnehmer der Tagung, die aus Österreich, Luxemburg und Deutschland angereist gekommen waren, konnten so ein erstes grundlegendes Verständnis für das komplexe Thema finden.
#13 Herbert Schlifka (Link) am 10.01.2006 22:15 (Antwort)
Der genannte Artikel DIE ZUKUNFT DENKEN, der sowohl für Luxemburg, Deutschland oder andere EU-Länder Gültigkeit hat, ist online zu lesen unter http://www.mtk.lu/grundeinkommen.html
#13.1 Alfred Groff (Link) am 01.02.2006 23:24 (Antwort)
Die allermeisten meiner "Vorredner" hier (s. Archiv der Kommentare: http://www.unternimm-die-zukunft.de/Archiv.html) haben soviel Anregendes, Brauchbares, Gutes zur bahnbrechenden Idee des bedingungslosen Grundeinkommens für jedermann (bGE) beigetragen, daß ich fürchte, das schon vorgetragene lediglich noch einmal zu wiederholen. Daher beschränke ich mich auf das, was bislang zu kurz gekommen ist, nämlich die Umsetzung der Idee in die hoffentlich sehr baldige Wirklichkeit ... für jedermann, zumindest aber erst mal den, der es braucht, womit die ALG2-Empfänger gemeint sind, insbesondere die Langzeitarbeitslosen.
Ideen - und das weiß Herr Prof. Götz Werner und Mitinitiatoren selbstverständlich -, ganz besonders Ideen von solch überragender Größenordnung oder potentiellen Tragweite brauchen zunächst eins, wenn aus der Sache was Gutes werden soll:
eine starke, effektive Organisation, womit Menschen gemeint sind, die sich zusammentun - organisieren -, einen Plan "aushecken" und den Coup durchziehen, über alle Hindernisse, die sich bspw. in Gestalt des "unterdrückerischen Politikers" einem in den Weg stellen, hinweg!
Eine Partei muß umgehend her, die sich ausschließlich mit der Durchsetzung der Idee vom bGE auf politischer Ebene befaßt und mit nichts anderem. Diese Partei (und da sind wir schon beim ersten Baustein des Planes) muß alle anderen Parteien von Rang und Namen (SPD, CDU, Die Linke.PDS und wie diese Vereine alle sonst noch heißen mögen), insbesondere die derzeit regierenden Parteien dazu bringen, sich die Sache mit dem bGE mit Verstand anzuschauen, um sie am Ende des "begutachtenden Prozesses" zur "eigenen Idee" werden zu lassen. DIE sollen nämlich die Idee in die Tat bzw. ins Gesetz umsetzen. DIE haben die Macht dazu.
Man muß es IHNEN also geschickt verkaufen!
Ein weiterer wichtiger Planbaustein:
Wer ist besser als die beiden großen Christenkirchen in Deutschland geeignet, wenn es darum geht, unter den "Nichtparteien", die ihrerseits Einfluß und Macht und die Meinungsführerschaft haben, eben mächtige Verbündete zu gewinnen, die die Idee vom bGE weitertragen, direkt in die Köpfe der menschen und vor allem die Köpfe der führenden Politiker des Landes?!
Wer die Bischöfe und Kardinäle gewinnt, der gewinnt!
Herr Prof. Werner und Co.: Stellen Sie ein Team zusammen, daß direkt zu den Kirchenführern hingeht und ihnen die Sache mit dem bGE ausgesprochen schmackhaft macht!
So kommen wir ein großes Stück weiter.
Alles Gute und ich bin gern Gründungsmitglied der neuen Partei!
#10 Anonym am 05.02.2006 23:48 (Antwort)
Sehr geehrter Herr Tippmann, ich möchte der Notwendigkeit die Ideen zum bedingungslosen Grundeinkommen und zur Steuereform, von oben herab durch die Parteien umzusetzen, aufs heftigste widersprechen. Wie ich in dem auf dieser Seite bereits erwähnten Artikel "Die Zukunft denken" (www.mtk.lu/grundeinkommen.html) kurz beschrieben habe, denke ich, dass die Mehrheit die Denkschritte die diese Veränderungen mit sich bringen, selbst mitvollziehen und gutheissen müssen. Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und kontroverse Diskussionen, auch über alle Medien,scheinen mir dazu eine Grundvoraussetzung zu sein. Falls die Mehrheit überzeugt ist, sollten direkt-demokratische Ausdrucksmöglichkeiten den Weg in eine solidarischere Zukunft ebenen. Sonst glaube ich nicht, dass die wohl richtigen Schritte dann nachhaltig sein werden. Sie würden wahrscheinlichbei bei den ersten Schwierigkeiten unnütz ins Misskredit gelangen, weil niemand sie richtig verstand oder gewollt hat und die Politiker nur wieder herhalten müssen, dass die gesellschaftlichen Entwicklungen nicht zum Wohle des sozialen Ganzen fortschreiten. So kann man die besten Ideen zerstören!
Dr. Alfred Groff
#10.1 Dr. Alfred Groff (Link) am 06.02.2006 15:26 (Antwort)
Lieber Herr Dr. Alfred Groff (wenn Sie gestatten, daß ich "lieber" schreibe), Sie "sagen" es! Dem widerspreche ich nicht.
Was wir ganz sicher nicht wollen, ist, daß "die besten Ideen zerstört" werden, gerade nicht das bGE! Ich jedenfalls würde das nicht wollen, daher "sprach" ich auch von einem ---> Plan und einen "Coup", den es durchzuziehen gilt. Hier braucht es sorgfältige Planung einiger der Idee und den Menschen treu ergebener Genies, die wissen, was sie tun und warum sie es tuen!
Ein Politiker ist selten ein Genie, wenn Sie wissen was ich meine. Oft ist er auch nicht (genügend) ausgebildet, trotzdem ist er dann und wann Spitzenführungskraft in einem Ministerium. Ziemlicher Müll, wenn Sie mich fragen.
Eine Partei zu gründen und "groß zu machen", ist normalerweise eine Sache "von unten". Aus dem Volke tun sich Menschen zusammen und bilden die Partei.
Wenn wahre Genies, die das Herz auf dem richtigen (nicht "rechten") Fleck haben, eine Partei "machen" (Macher eben) und führen (keine "Führer" in dem Sinne, wie es der Deutsche oft versteht!), dann gestalten sie ihr Statut und Programm so, daß kein Idiot in diese Partei eintreten und "die besten Ideen (die die Partei als Team hat) zerstören" kann! Der Weg wird so geebnet, daß man nicht von ihm abkommen kann, ohne als "innerer Feind" erkannt zu werden. Erkennt man den inneren Feind, kann man ihn zurechtweisen (disziplinieren, ausbilden!) oder aber, wenn das nichts nützt, rauswerfen. Kann ja woanders beitreten und gute Ideen pervertieren, nicht wahr?!
Eine neue, der Durchsetzung der Idde vom bGE verpflichtete Partei ist frei von der hierzulande üblichen Sorte Politiker, wenn es so gemacht wird. Und trotzdem ist sie nicht frei von Menschen wie Sie und ich und dem Langzeitarbeitslosen Hans Müller, der einfach nur existieren will, dazu Geld braucht, aber ohne wie ein Sklave auf den arg dünnen Arbeitsmarkt getrieben wird!
Nun, Sie könnten auch eine neue "Firma" zur Durchsetzung des bGE gründen, oder einen "gemeinnützigen Verein". Ich halte es aber mit einer Partei, weil in dieser Gesellschaft eine Partei wahrgenommen und akzeptiert wird, politische Veränderungen solcher Größenordnung oder Tragweite durchzuboxen. Fragen Sie den Menschen auf der Straße und er wird ihnen sagen: "Die Partei(en) muß das regeln." Sicher wird er auch sagen: "Die gegenwärtigen Parteien haben dabei versagt", aber das ist daher nicht so schlimm, weil man es ihm ja zeigen kann, daß eine neue Partei es anders machen kann. Man zeigt es ihm anhand von Taten, anhand von Statuten, anhand von Zielsetzungen und Plänen. Und freilich anhand von Ergebnissen!
Und da sind wir beim nächsten wichtigen Thema, das Sie selbst angeschnitten haben: das Thema Public Relations (PR)! Für die Englishunkundigen: Öffentlichkeitsarbeit!
Wissen Sie, Herr Dr. Groff, um zu erreichen, daß wie Sie es ausdrücken "die Mehrheit die Denkschritte, die diese Veränderungen mit sich bringen, selbst mitvollziehen und gutheissen", braucht es ... nun, was würden Sie eigentlich sagen, wenn Sie feststellen, daß die Mehrheit schon längst begriffen hat?!!
Die Menschen sind nicht dumm, sie sind allenfalls in der "Masse" feige, sich nach außen zu öffnen und einen Weg, von dem sie eigentlich wissen, daß es so richtig ist, aktiv mitzugehen. Aber dumm sind sie deswegen nicht!
Aber gut: Um zu erreichen, daß die "Mehrheit" erkennt, was das bGE für eine phantastische Lösung unserer heutigen, vordringlichsten Probleme ist (es ist sicher nicht die Universallösung, aber doch ein blendend guter Stoff!), braucht es nur eins: eine ausgeklügelte, eine ausgezeichnete Propagandamaschinerie, die genau nach Plan läuft! Sie brauchen nichts anderes, Sie bräuchten noch nicht mal eine Partei oder ein Verein, aber ganz so einfach geht es nicht.
Genau nach Plan zu laufen, bedeutet, den grundsätzlichen Plan, die Ziele und Zwecke des ganzen offen zu legen. Wir sagen, was wir wollen, und ziehen durch, was wir sagen und wollen!
Propaganda ist überhaupt nichts schlechtes, wird nur häufig für schlechte Angewohnheiten mißbraucht.
Ohne PR, ohne gewiefte, durchschlagende Propaganda sind Sie in dieser realen Welt ein Nichts! Sie bleiben immer der Träumer.
Was machen denn machtvolle Parteien, Firmen, Vereine? Sie stehen in den Zeitungen, an jeder Litfaßsäule, flimmern als Botschaft über die Mattscheibe.
Ist die PR zum Nutzen nicht bloß einer "Mehrheit", sondern aller Menschen gleichermaßen, dann machen wir sie, so gut und lange es geht, bis alle "im Kopf gespeichert" haben, was bGE für jeden einzelnen Menschen bedeutet, was das für einen riesigen Nutzen für den einzelnben UND die Gemeinschaft hat, wie es zu finanzieren ist, was wie warum woher ....
Gute PR braucht geniele Vorbereitung, braucht auch die richtigen Medien, die einem nicht die Worte im Mund herumdrehen, weil sie es selber nicht verstehen bzw. vielleicht auch nicht "verstehen" wollen, denn sie dienen anderen Herren, wenn Sie verstehen was ich meine. Eigene Zeitungen, Veröffentlichungen, unzensierbare Werbebotschaften im TV, das lob ich uns! Alles in Großauflage!
All das braucht Geld, viel Geld sogar ... vermutlich! Geld und ein "Minimum" an kreativen, der Sache treu ergebenen Menschen, darunter viele geniale Leute, die den Ton vorgeben.
Es ist nun mal so: Intellekt schlägt den körperlich starken "Dümmling" (ist jetzt nicht abwertend gemeint!), aber beide zusammen sind ein unschlagbares Team! Intelligenz und Stärke zusammen hauen in nullkommanix den besten Gegner klein, es sei denn, der verfügt über ähnliches Potential. Dann haben wir "Gleichstand" der Kräfte und es könnte ein langer Kampf werden.
Wie bei Schachspiel (jedem Spiel): Zwei gleichstarke Gegner ringen lange miteinander, wo einer aber dem anderen recht unterlegen ist (Intellekt, Wissen, Ausbildung, körperliche Stärke etc.), wird es schnell gehen und der Sieger steht fest.
Ich kenne bspw. viele gute Leute, aber von denen sind die wenigsten besonders intelligent und wissend. Dennoch kann man (ich) mit allen Menschen gut auskommen und gut Freund sein, ohne herablassend zu werden. Und das macht ein gutes Team aus, wo nicht nur Schlaumeier, sondern auch weniger intelligente, aber eben vom Herzen her gute Menschen unterwegs sind und miteinander gehen, um gemeinsam paar wichtige Ziele durchzubringen, die dieses Land, eigentlich dieser Planet braucht.
Wir werden nicht umhin kommen, eine Partei (Organisation!) zu gründen und zu erschaffen, die das bGE durchsetzt, indem es die Idee dazu (was eigentlich meint: die Fakten, die dafür sprechen, es einzuführen und die gibt es beinahe "wie Sand am Meer"!) über die Mittel der PR (Propaganda) in die Köpfe der Deutschen zu tragen, einschließlich der der führenden Politiker und (wirklichen) Meinungsführer im Land (dazu gehören vor allem die Führungsleute der religiösen Strömungen, insbesondere der christlichen), denn DIE haben vermutlich letztendlich die Macht und Befugnis, das bGE einzuführen, nicht die neue Partei zur Durchsetzung des bGE!
Und sollten die sich quer stellen, dann haben WIR unsere neue politische Partei und ich sage Ihnen was:
Wir werden uns vor Mitgliedern und Sympatisanten gar nicht retten können.
Die Menschen wissen bereits im großen Umfang, daß das bGE die einzige erfolgversprechende Chance ist, um in der gegenwärtigen Gesellschaft zu überleben und gut in die Zukunft zu kommen und darin gut zu sein! Wenn Sie daher eine Partei finden, die genau das zum (einzigen) Ziel erklärt hat, na dann aber ...!!!
Sehen Sie sich die Linkspartei doch an, was die zugelegt hat, weil sie breit propagiert, daß Hartz IV so dämlich wie
eine aufplatzende Tomate ist! Die legen zu, rasant, die anderen großen nehmen ab, weil sie es noch nicht begriffen haben. Sie müssen koalieren, um sich noch ein wenig an der Macht zu halten. Lange wird das nicht mehr gut gehen, vor allem, wenn hier weiterhin "Hartziges" ausgekotzt wird, ohne wirkliches Verstehen der LAge und ohne eine darauf zugeschneiterte GENIALE Lösung des Problems!
Das bGE IST die genial(st)e Lösung, eine andere ist nicht in Sicht.
(Am Rande: Wenn die Unterdrücker gewinnen, werden sie eine "geniale", aber mitnichten humane Lösung zum Einsatz gebracht haben: Die heißt Krieg! Hieß schon immer Krieg! Krieg im großen Stil löst meist das Problem der Überbevölkerung. Sie wissen genau, was ich meine! Das bGE ist auf unserer heutigen Gesellschaftsstufe, rein ökomomisch betrachtet, die einzige Alternative, die menschlich ist, anstatt bestialisch!)
Ich mache in einem kommenden Posting gerne weiter, wenn Sie wollen.
#7 Jörg Tippmann am 06.02.2006 21:50 (Antwort)
Lieber Herr Jörg Tippmann,
Ich will. Und ich möchte zunächst Stellung nehmen zum Tragen der Ideen in die Köpfe „...der führenden Politiker und (wirklichen) Meinungsführer im Land (dazu gehören vor allem die Führungsleute der religiösen Strömungen, insbesondere der christlichen)...“ . Also zunächst ein Rückblick in die Geschichte der Menschheit ! Zunächst waren „gottnahe“ Führer autoritäre Mittelpunkte (Pharaos, Päpste ...), dann im Mittelalter wurden die religiösen von den weltlichen Machthabern (Könige, Kaiser ...) abgelöst und zuletzt traten die wirtschaftlichen Barone in Erscheinung.
Ich denke es ist an der Zeit, dass wir frei werden, d.h. selbstverantwortlich. Die deutsche Kultur hat das ja erkannt, man nehme den alten 1000 DM-Schein mit den Gebrüder Grimm (http://www.bundesbank.de/bargeld/bargeld_faq_dmbanknotenabbildungen.php) .
Das abgebildete Wörterbuch ist auf der Seite „Freiheit“ aufgeschlagen. Da es von Büchern und Begriffen nicht weit zum Denken ist, denke ich das freie Denken (unabhängig von Kirche, Staat / Parteien und Wirtschaft) ist angesprochen. Dann sind da ja viele Frösche mit Kronen abgebildet, die alle miteinanderverbunden sind. Also statt dem einen Gekrönten haben jetzt alle Menschen Kronen. Sie sind alle gleich was gesetzliche Entscheidungen anbelangt. Welch schöne Symbol für direkte Demokratie. Zu guter Letzt erkennt man das Mädchen aus dem Sterntalermärchen. Sie hat alles hergeschenkt und wird für ihre Geschwisterlichkeit reichlich belohnt. Also lasst uns die bedingungslosen Grundeinkommen endlich verteilen !
Aber recht haben Sie ohne PR (Propaganda) geht es nicht ! Die Parteien die für Grundeinkommen kämpfen (Feministische Partei, die Violetten, die Partei sozial gerechter Demokratie, Deutsche Arbeitslosen Partei ...) waren aber in der Hinsicht bis jetzt nicht sehr erfolgreich. Andere versuchen es auf anderem Wege: Das Projekt Willensbekundung (www.willensbekundung.net) schlägt die Bildung einer Fördergesellschaft »Aktive Demokratie im Internet und in den Massenmedien« mit der Perspektive der Gründung eines TV-Senders der Zivilgesellschaft auf Stiftungsbasis [»Astra 3«] vor. Der „Omnibus
für Direkte Demokratie in Deutschland“ (www.omnibus.org) schlägt den Weg einer gGMBH ein, „Mehr Demokratie“ (www.mehr-demokratie.de) den Weg einer Vereinigung. Alle drei haben sie gemeinsam, daran zu glauben, dass durch einen Prozess der dreistufigen Volksgesetzgebung Denk- und Diskussionsprozesse in Gang gesetzt werden können die eine Art freier Volkshochschule bilden. Und das glauben ja 80% der Deutschen. Die christlichen Politiker, die eine 2/3 Mehrheit im Bundestag verhindern, glauben das sicher auch und gerade aus diesem Grunde wollen sie es möglichst lange hinauszögern und die Macht behalten. Freie Medien, freies Internet, freie Zivilgesellschaft und frei Schulbildung müssen den ganzen Prozess vervollständigen !
Sie sagen ja die Mehrheit hätte es schon längst begriffen, also muss sie sich das Instrumentarium geben, das die jetzt üblichen Gänge zu den Mächtigen (Lobbying) oder das Ausfüllen von Blankochecks bei den Wahlen und dem Hoffen, dass nun alles besser würde, ersetzt.
So jetzt geh ich das Sterntalermärchen lesen und hoffe es nicht nur mit in meine Träume zu nehmen!
Dr. Alfred Groff (www.mtk.lu/groff.htm)
#7.1 Dr. Alfred Groff (Link) am 08.02.2006 01:21 (Antwort)
Lieber Herr Dr. Alfred Groff,
auch hier (fast!) unwidersprochen!
Wußten Sie, daß Mundpropaganda die beste Form der Verbreitung von Ideen und sonstigem Wissen ist, wenn es um die Geschwindigkeit der Verbreitung geht, nicht unbedingt um 100%ige Genauigkeit?
Die besten Ideen, die Menschen hervorbringen (wozu ich das bGE in der heutigen Zeit dazuzähle), verbreiten sich in Windeseile, eben von Mund zu Mund. Schöne Sache, nicht zu stoppen, selbst im schwärzesten Totalitarismus nicht, nur dort muß man halt wesentlich mehr aufpassen, denn sonst ist der Kopf ab. Aber die Zeiten haben wir jetzt nicht (mehr), sie werden auch nicht wiederkehren, wenn bspw. der Einzelne seine Existenz sicher weiß, die von Maschinenarbeit bereitgestellt wird. Das ist das bGE! Wir kehren erst wieder hin zum "braunen Staat", wenn das bGE nicht kommt, stattdessen aber das, was so manches Rindvieh da oben (wer hat den oder die bloß gewählt und warum??!) vorhat, durchkommt. Also die Lösung nicht kommt, stattdessen Schinlösungen, die (wesentlich) mehr Probleme erzeugen, als die bestehenden zu beheben.
bGE könnt übrigens auch auf einer reinen "Sachbasis" funktionieren. Man bekommt kein Geld, dafür aber Speiß Und Trank, kann kostenfrei diese und jene grundlegende Dienstleistung in Anspruch nehmen, der Vermieter stellt seine Mietforderung dem Staat in Rechnung ...
Aber Geld auszugeben, ist die bessere Idee. Geld ist übrigens auch eine der besseren Idden der Menschen. Was dann manche mit dieser Idee machen (sie mißbrauchen, bspw. an der Börse) ist ein anderes Thema.
Nun, Mundpropaganda muß man aber anstoßen, lenken und am Kochen halten. Dazu braucht es Medienpräsenz, freilich auf den richtigen "Kanäalen", die einem nicht das Wort im Munde herumdrehen.
Wenn wir nicht Meinungsführer in der deutschen Gesellschaft gewinnen können, die die Idee vom bGE mittragen und dafür ihre Stimme erheben, dann wird das alles viel, viel länger dauern. Zu diesen Meinungsführern gehören in der christlichen Gemeinde nun mal die Pfaffen, "Päpste" etc. Wenn es denn tatsächlich im Einzelfall wahre Meinungsführer sind, auf den (und das ist die Definition von Meinungsführer) die Leute hören!
Wenn ein Priester von der Kanzel zu einem ganzen Kirchensaal, der voll ist (zu manchen Anlässen ist er voll), predigt, daß die Menschen in Not sind, weil sie von Maschinen abgelöst wurden, und als einzige gangbare Alternative in der heutigen und zukünftigen technisierten Welt, die uns Reichtum ohne Ende beschert, dieser nur gerecht verteilt werden muß, damit jeder wenigstens menschenwürdig und ohne Zwang (also ohne Sklavendasein!) existieren kann, das bedingungslose Grundeinkommen den Weg aus der übergroßen Krise zeigt, dann wird seine Gemeinde (vielleicht 200 oder 2000 Menschen) es verstehen und sie werden es von Mund zu Mund weitertragen, denn ... sie hören auf das, was der Pfarrer sagt!
Meinungsführer sind oberwichtig, um eine ganze Gesellschaft "umzustricken"!
Lassen Sie die christrliche Geschichte ruhen, die Gegenwart sieht anders aus.
#7.1.1 Jörg Tippmann am 08.02.2006 22:26 (Antwort)
Hallo Herr Tippermann,
Wir (die Befürworter) brennen wohl mehr oder weniger gleich stark darauf, dass das bedingungslose GE auf schnellstmöglichem Weg umgesetzt werden kann. Wenn ich glauben könnte, dass eine Partei diesen Zweck best- und schnellstmöglich erfüllen würde, würde ich darüber nicht mehr nachdenken, sondern meine Energien genau dort einbringen.
In Österreich gibt es 154 Parteien. Und wissen Sie, warum ich das weiß? Weil das Hauptmedium in Österreich (ORF) in einer Hauptnachrichtensendung diese Meldung gebracht hat. 154 Parteien haben es nicht geschafft, den Weg zu mir zu finden, obwohl sie sicherlich seit Ihrem Bestehen, wohl genau das versucht haben.
Wie Herr Groff auch schon erwähnt hat, gibt es in Deutschland schon die eine und andere Partei bzw. auch Organisation, die das bGE zu einem bzw. zum Hauptpunkt erklärt hat.
Diese Partei müsste also nicht erst gegründet werden.
Das Wort PARTEI wiederum selbst, trägt aus meiner Sicht die Spaltung in sich.
Wenn man sich die Geschichte z.B. der Grünen Partei ansieht, dann stellt man fest, dass es da zuerst eine Bewegung gegeben hat. In diesem Fall die Grüne Bewegung. Bestimmte Themen wurden gesellschaftsfähig und dann hat einer oder eine Gruppe die Initiative ergriffen und eine Grüne Partei gegründet. Einer der Hauptinitiatoren bei den Grünen in D war Clemens Kuby (heute Filmemacher und weit weg von etablierter Politik. Warum wohl?)
Ja und ab diesem Zeitpunkt waren die Grünen für viele Menschen Hoffnungsträger und Jubel ist ausgebrochen als sie den Einzug in den Bundestag geschafft haben und die Hoffung auf eine bessere Welt hat weitergelebt, Jahre sind vergangen, Bundestagswahlen wurden „geschlagen“, es wurde geworben, gekämpft, die Leute an der Basis haben alles gegeben und was wurde WIRKLICH (wirken) erreicht?. 10% und ein bisschen mitspielen bei der letzten Regierungsbeteiligung?
Jetzt werden Sie sagen, ja gut, die Grünen und die anderen Parteien, die haben sich zuviel aufgeladen, aber die bGE Partei hat ja nur EIN Ziel und deshalb ist es viel leichter.
Nein, denn sie vergessen die hierarchischen Strukturen, sowohl des Staates als auch der Parteien. Diese hierarchischen Strukturen sind wie Maschinen, die vorgaukeln, eine Idee von der Basis nach oben zu transportieren und dadurch für die Umsetzung zu garantieren.
Nun, die Geschichte zeigt doch ein ganz anderes Bild. Von all den guten Ideen, die in diese Maschinen hineingesteckt wurden ist doch wahrlich nicht viel geblieben. Ist es nicht so?
Und das gilt nicht nur für Ideen sondern auch für die Menschen, die sich (meist auch in gutem Glauben) dieser „Maschine“ anvertraut haben. Sehen Sie doch, was oben herauskommt. Was hat das noch damit zu tun, wer oder was unten „hineingesteckt“ wurde?
Und beim bGE kann ich nicht glauben, dass das anders sein sollte.
Wie der Initiator dieser Plattform, Herr Werner richtig sagt: „Es braucht einen Paradigmenwechsel“. Und ich meine, nicht nur in bezug auf die Entkoppelung von Arbeit und Einkommen, sondern auch in bezug auf die Durchsetzung von Ideen. Genauso wie wir erkennen müssen, dass die Forderung nach Arbeitsplätzen, Arbeitsplätzen, Arbeitsplätzen keine Lösung der wirtschaftlichen Probleme hervorbringt, so sollten wir doch auch prüfen, ob der eingefahrene Weg, vorgegebenen hierarchischen Instanzen blindlings zu vertrauen nicht eher zur VERHINDERUNG, als zur Verwirklichung beiträgt.
Ich glaube dass dem Paradigmenwechsel auch in der Umsetzung großes Gewicht zufällt.
Wir täten gut daran, die Maschine einmal gründlich zu inspizieren und zu schauen warum das, was UNTEN hineinkommt so gut wie nie dem entspricht, was OBEN herauskommt.
Woran liegt das? Ich bin sicher, dass wir dann in der Frage der Umsetzung ein Stück weiter kommen.
#1 Wolfgang Krenn am 11.02.2006 07:13 (Antwort)
"Wir (die Befürworter) brennen wohl mehr oder weniger gleich stark darauf, dass das bedingungslose GE auf schnellstmöglichem Weg umgesetzt werden kann."
Natürlich, Herr Krenn! Es ist aber nicht nur ein starker Wunsch, sondern mittlerweile im Interesse von Millionen eine absolute Notwendigkeit! Das ist ein wesentlicher Unterschied, als nur "zu brennen".
"Wenn ich glauben könnte, dass eine Partei diesen Zweck best- und schnellstmöglich erfüllen würde, würde ich darüber nicht mehr nachdenken, sondern meine Energien genau dort einbringen. ... 154 Parteien [in Österreich] haben es nicht geschafft, den Weg zu mir zu finden, obwohl sie sicherlich seit Ihrem Bestehen, wohl genau das versucht haben. ... es [gibt] in Deutschland schon die eine und andere Partei bzw. auch Organisation, die das bGE zu einem bzw. zum Hauptpunkt erklärt hat.
Diese Partei müsste also nicht erst gegründet werden."
Herr Krenn, ich "sage" es Ihnen auf den Kopf zu, denn ich bin nicht jemand, der sich mit Geschwätz aufhält und beim Beliebtheitswettbewerb zu gewinnen:
Sie glauben nicht (mehr) und das wissen Sie! Sie haben es selbst geäußert.
DAS ist Ihr Stopschild und es kontrolliert Sie. Ich glaube, dieses Stopschild hat es nicht immer in Ihrem Leben gegeben. Um die Lösung aufzuzeigen:
Erinnern Sie sich an die Zeit zurück, als Sie es kein Stopschild für Sie gab und wenn eins auftauchte, dann haben Sie einfach "Peng" gedacht und weg war es.
Sie und die allermeisten Menschen in diesem Land sind Sklaven ihres eigenen "Stopschildes", weil sie nicht mehr glauben. Fangen Sie wieder an zu glauben und begehen Sie dabei nicht (wieder) den Fehler, die Welt mit einem Mal zu verbessern, sondern machen Sie das für Sie machbare, um die Welt um Sie herum ein wenig besser zu machen.
Jemenden zu finden, der ähnlich über die Lage denkt wie Sie, ist ein erster Schritt "des Glaubens". So sind Sie schon zwei, der dritte findet sich schnell ... zusammen sind Sie stark, denn Sie glauben mit Ihren Weg gefährten an ein Ziel und halten sich gegenseitig in der Not.
Und ehe Sie sich umgeschaut haben, laufen dicht hinter Ihnen ein paar (Hundert)Tausend, die genauso über den notwendigen Wandel denken, wie Sie.
Der Glaube an das Gute im Menschen und eine bessere Welt versetzt Berge, Herr Krenn. Glauben Sie mir das bitteschön!
"Das Wort PARTEI wiederum selbst, trägt aus meiner Sicht die Spaltung in sich."
Das hat heute den Anschein, vor allem wenn man sich das Gezänk der "Partei-Idioten" im deutschen Bundestag oder sonstwo im Lande anschaut.
Aber es ist nicht zwangsläufig wahr.
Gründen Sie oder gehen Sie nicht in eine solche Partei des ""alten Typs", sondern haben Sie Teil an einer Partei, die Partei für alle Menschen ergreift.
Das bGE ist für alle Menschen gedacht, also kann man mit so einer Partei niemandem was streitig machen, noch nicht einmal paar Milliardären, die paar Millionen in die Hölle schicken würden. Warum? Weil man diesen Arschlöchern z. B. zeigen kann, daß Sie MIT dem bGE für jedermann noch mehr Reichtum anhäufen können. UNd weil man ihnen auch zeigen kann, daß sie ganz schnell trotz Milliarden tot sein können, wenn nämlich die Hölle losbricht, weil paar Millionen kein Bock mehr auf Hungerlohn, Ausbeutung, UNterdrückung, Zwangsarbeit usw. haben.
Selbst die verrücktesten Unterdrücker auf diesem Planeten gewinnen auf die eine oder andere Weise, wenn das bGE ohne Abstriche kommt.
Und es kommt!
Glauben SIe daran, Herr Krenn!
Sehen Sie, ich bin fest davon überzeugt, daß Edison bspw. fest daran geglaubt hat, daß seine Erfindung eines Tages jedes Haus erhellen wurde.
Er hatte den Glauben an seine Idee. Er tat gut daran!
"Jetzt werden Sie sagen, ja gut, die Grünen und die anderen Parteien, die haben sich zuviel aufgeladen, aber die bGE Partei hat ja nur EIN Ziel und deshalb ist es viel leichter. Nein, denn sie vergessen die hierarchischen Strukturen, sowohl des Staates als auch der Parteien. Diese hierarchischen Strukturen sind wie Maschinen, die vorgaukeln, eine Idee von der Basis nach oben zu transportieren und dadurch für die Umsetzung zu garantieren.
Nun, die Geschichte zeigt doch ein ganz anderes Bild. Von all den guten Ideen, die in diese Maschinen hineingesteckt wurden ist doch wahrlich nicht viel geblieben. Ist es nicht so?"
Ja und Nein! Mal hier ja, dort nein, Herr Krenn.
Fragen Sie Herrn Prof. Werner, den "modernen Wegbereiter" des bGE, Gründer und Führungskraft eines Milliarden-Euro-Konzerns mit 22.000 Menschen und paar tausend Filialen weltweit. Fragen Sie ihn, ob er dieses "Imperium" (gemeint ist der "dm"-Drogeriemarkt-Konzern) hätte aufbauen können, wenn in ihm keine Strukturen und Hierachien zugelassen worden wären, wie das aber in so gut wie jedem Unternehmen, kommerziell oder nichtkomerzieller Art, das erfolgreich sein will und erfolgreich ist, existiert?
Fragen Sie ihn, ich bin mir sicher, Sie bekommen hier die Antwort von ihm persönlich!
"Und das gilt nicht nur für Ideen sondern auch für die Menschen, die sich (meist auch in gutem Glauben) dieser „Maschine“ anvertraut haben."
Soweit ich mich erinnern kann, hat Ron Hubbard einmal sinngemäß gesagt/geschrieben, daß die Menschen nur etwa 20 "Ideen" von 1.000 wirklich so bekommen (umsetzen konnten), wie es ursprünglich gedacht/geplant war. Alle anderen gingen irgendwo auf dem Weg schief, wurden pervertiert, zerschlagen, kamen nicht gegen die Opposition an ...
Kein besonders gutes Zeugnis für die Qualitäten der Menschen im allgemeinen.
Na und?! Müssen auch Sie jetzt deswegen resignieren und den Kopf in den Sand stecken?
Was können Sie und all die anderen (Millionen) denn verlieren, wenn Sie es wenigstens versuchen und so gut wie möglich machen?
Natürlich: Ohne Know-How werden Sie es nicht hinbekommen, genau wie ohne den oben erwähnten Glaube nichts zu machen ist. Aber wenn man sich das notwendige holt und sich ständig rein hält (die "Ungläubigen" und "Dummen" und "Unterdrücker" draußen halten!), dann werden Sie vermutlich sehr gute Chancen haben, zu den 20 "Ideen" und ihre Verfechter zu gehören, die es schaffen und wirklich durchkommen, ohne irgendwie wesentlichen Schaden zu nehmen.
Es ist immer den Versuch wert!
Und ganz ehrlich: Lieber kämpfen und den Versuch wagen, als zu verarmen und zu verhungern, im nächsten großen Krieg verheizt zu werden, von idiotischen Angestellten einer ARGE schickaniert und um Rechte gebracht zu werden, von blöden Politikern regiert zu werden, die das GG mit Füßen treten, sobald sich ihnen eine günstige Gelegenheit bietet etc.
Lieber im Kampf "sterben", als als Sklave zu enden!
Wer nicht (um die Durchsetzung wirklich wichtiger Ideen in diesem Lande) kämpft, der hat schon verloren, Herr Krenn!
Nur wer glaubt, kann wirklich kämpfen, mit seinem Herz, das glüht, und einem hellen Verstand, der weiß!
"Wie der Initiator dieser Plattform, Herr Werner richtig sagt: „Es braucht einen Paradigmenwechsel“. Und ich meine, nicht nur in bezug auf die Entkoppelung von Arbeit und Einkommen, sondern auch in bezug auf die Durchsetzung von Ideen."
Ja, Herr Krenn, fangen Sie ganz persönlich damit an!
Glauben Sie wieder!
Das ist IHR Paradigmenwechsel.
Und das ist eine Empofehlung an zig Millionen Menschen in diesem Lande.
Glauben Sie! Glauben Sie an sich und die eigene Stärke, die jede Kette der einen oder anderen Art sprengen kann, die jede Verkrustung (bei anderen) aufsprengt ...
"Wir täten gut daran, die Maschine einmal gründlich zu inspizieren und zu schauen warum das, was UNTEN hineinkommt so gut wie nie dem entspricht, was OBEN herauskommt.
Woran liegt das? Ich bin sicher, dass wir dann in der Frage der Umsetzung ein Stück weiter kommen."
Ich hoffe, Ihnen diesen Weg gezeiugt zu haben, um wirklich Antwort auf diese Frage zu bekommen.
Gehen Sie diesen Pfad, es ist der zur "Erleuchtung" hin. Und es ist so einfach!
Ein Paradigmenwechsel ist einfach zu bewirken, alles was es braucht ist Kommunikation, das Lernen von anderen, Glaube "an die Sache" ... alles ganz simple Sachen, die jedem Wesen zueigen sind. Man darf sich nur nicht sich selbst gegenüber verschließen.
Edison hat das nicht getan. Das Resultat kennen Sie.
Werner hat das nicht getan. EIns der Resultate gibt es möglicherweise gleich um Ihre Häuserecke, nennt sich "dm". Ein weiteres Resultat zeichnet sich ab: das bGE wird "spruchreif", dank Prof. Götz Werner und vielen Mitstreitern, die ich nicht vergessen möchte.
Werner sagt es selbst: Seit 20 oder 30 Jahren hat er die Idee vom bGE, jetzt hat er kürzlich ausgeholt und zugeschlagen.
Hätte Werner nicht daran geglaubt, würden wir uns heute nicht auf unternimm-die-zukunft.de treffen und gemneinsam planen, wie das bGE schnell zu jedem kommen kann.
#2.1 Jörg Tippmann am 11.02.2006 23:23 (Antwort)
Ein schönes Plädoyer, das meine ich ehrlich und ich denke, dass Ihre Diskussionsbeiträge auf dieser Plattform sehr wertvoll sind. Das meine ich ebenfalls ganz ehrlich.
Was mich stört ist natürlich, dass Sie meinen, ich hätte aufgehört zu glauben.
Mir mag immer wieder einmal der Glaube phasenweise abhanden kommen (wie jedem halt, oder?)aber ich glaube grundsätzlich sehr wohl an die Idee des bGE und ich sehe auch welch enorme Betätigungs - Freiheit es für die Menschen bereithält.
Glaube ist natürlich unabdingbar.
Aber ein "paar Gläubige" werden das bGE nicht einführen können. Daran glaube ich nicht. (wobei ich mich auch eines Besseren belehren lasse).
Um es kurz zu machen. Das schon oft zitierte "die Idee so viel wie möglich kommunizieren" wird wohl der Schlüssel sein, weil er dafür sorgt, dass sich eine genügend breite Basis bildet, die dann Mittel und Wege findet, die Idee so reif werden zu lassen, dass die Frucht geerntet werden kann.
#2.1.1 Wolfgang Krenn am 12.02.2006 15:28 (Antwort)
Lieber Herr Tippmann, sie schreiben: „... sie hören auf das, was der Pfarrer sagt! Verstanden?! Meinungsführer sind oberwichtig, um eine ganze Gesellschaft "umzustricken"!“
Nein versteh ich nicht ! Entweder ist die Zeit reif für neue Ideen oder nicht. Prof. Götz Werners Beitrag von heute dem 11. Februar : „von möglichst vielen Bürgern eigenständig gedacht ...“ ist für mich das Wesentliche.
So lange die Menschen äußere Führer brauchen, um sie zu beglücken statt verantwortungsvoll innerer Führung (Gewissen, bewusstes Denken, geistige Inspiration, innerer „göttlicher Kern“, spiritueller Impuls oder wie man das auch immer nennen mag) zu folgen, ist die Zeit noch nicht reif und die Menschen haben das bedingungslose Grundeinkommen noch nicht verdient, weil SIE es ja noch nicht wollen und das Nötige dafür tun !
#14.1.1.1 Dr. Alfred Groff (Link) am 11.02.2006 20:11 (Antwort)
Herr Dr, Groff, ich möchte mal das Mißverständnis aufklären:
Ein Meinungsführer ist nicht jemand, dem bedingungslos gefolgt und gedankenlos geglaubt wird! Sie haben da vermutlich eine falsche Definition oder nicht die, die wahre, "positive" Meinungsführerschaft ausmacht.
Ein wahrer Meinungsführer ist jemand, der macht "einfach den Mund auf" und es kommen wirklich vernünftige Meinungen im weitesten Sinne heraus! Er "führt" deshalb, weil er vernünftig denkt, Wissen hat und das mit anderen teilt. Er äußert sich ... und andere finden das sehr gut, vernünftig und glauben ihm (hoffentlich nicht ohne weitere Nachprüfung, was aber nicht in jedem Fall angebracht und notwendig ist)!
Was glauben Sie, was ein guten Lehrmeister ausmacht? Oder eine Führungskraft in einem Unternehmen, die wirklich viel geleistet hat am Unternehmen und den Menschen darin?
Haben Sie so eine Person schon mal durch die Fabrikhalle gehen sehen und dabei beobachtet, wie die Menschen, denen er dabei begegnet zumindest freudig grüßen? Oder glauben Sie wirklich, daß hier Unterwürfigkeit die Hauptrolle spielt?
Das sind Meinungsführer! Ihre Meinung wird gern von anderen aufgenommen, weil sie vernünftig daherkommt UND auch sonst die Person was wirklich erhebliches im Leben, für andere geleistet hat.
Auch Pfarrer sind oft sehr angesehene Leute,, weil sie zumindest den Menschen Kraft geben, wenn sie von der Kanzel sprechen, aber ehetr noch, wenn sie sich für jeden einzelnen in der Gemeinde wirklich einsetzen ... und Erfolg dabei herausspringt.
Auf solche Menschen hört man! Ja, warum denn auch nicht?
Das bedeutet dennoch nicht oder schließt es aus, das Geäußerte nicht gedankenlos hinzunehmen und nachzuplappern. Das bedeutet es nicht.
#14.1.1.1.1 Jörg Tippmann am 12.02.2006 14:47 (Antwort)
Sie fragen mich: „Was glauben Sie, was ein guten Lehrmeister ausmacht? Oder eine Führungskraft in einem Unternehmen, die wirklich viel geleistet hat am Unternehmen und den Menschen darin?“
Ich denke dazu zweierlei:
1. dass es einen erheblichen Unterschied zwischen einem guten Lehrer und einem kräftigen Führer gibt.
2. dass Hierarchien (also z.B. Führende und Untergebene) je nach Bereich der Gesellschaft (Kulturbereich, Rechtsbereich oder Wirtschaftsbereich) einen ganz andern Stellenwert haben und dies entscheidet darüber ob sie angebracht sind oder nicht.
Sie schreiben Herrn Krenn von der Wichtigkeit vom Glaube.
Besser noch wäre meines Erachtens „Glaube, Hoffnung und Liebe“ oder „integrales Bewusstsein, direkte Demokratie und lokale und globale aktive Brüderlichkeit“ oder „freies Denken, empathisches Fühlen und solidarisches Handeln“.
#6.1.2 Dr. Alfred Groff (Link) am 12.02.2006 21:12 (Antwort)
"Um es kurz zu machen. Das schon oft zitierte "die Idee so viel wie möglich kommunizieren" wird wohl der Schlüssel sein, weil er dafür sorgt, dass sich eine genügend breite Basis bildet, die dann Mittel und Wege findet, die Idee so reif werden zu lassen, dass die Frucht geerntet werden kann."
Genau damit haben wir gestern begonnen bei unserem ersten "Jour fixe zum bedingunslosen Grundeinkommen". Wir sind 17 Menschen, die seit 11! Jahren in einem Arbeitskreis "Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE" des ZAWIW - Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung) an der Universität Ulm unter leitung von Prof. Dr. Helmut Pelzer an der Idee eines BGE und seiner Finanzierbarkeit arbeiten. Wie das Rechenmodell von Prof. Pelzer beweist, kann ein BGE fast ohne Steuererhöhung - sogar im derzeit bestehenden Steuermodell verwirklicht werden. Im Grundgesetz ist das Grundrecht auf finanzielle Teilhabe verankert und stellt einen individuellen Rechtsanspruch dar. Dieses ist die Triebfeder für uns, ohne in der Kraft nachzulassen an dieser Thematik weiterzuarbeiten. Und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, aus dem "Elfenbeinturm" (und auch die Seite "www.unternimm-die zukunft.de" ist sowas wie ein Elfenbeinturm, zu dem nur wenige Privilegierte mit vorhandenem Vorwissen gelangen) herauszutreten und möglichst viele Menschen mit dieser Idee vetraut zu machen denn, wovon ich nichts weiß, dafür kann ich mich auch nicht stark machen. Es gilt, Fragen in die Köpfe der Menschen zu bringen wie:
•Was geschieht mit unserer Zivilisation, wenn uns die Maschinen zunehmend die Erwerbs-Arbeit abnehmen?
•Wird es jemals wieder Erwerbsarbeit für alle geben?
•Kann der Mensch überhaupt „in Freiheit tätig sein“ oder brauchen wir den Zwang zur Arbeit?
•Brauchen wir die Wirtschaft als „beschäftigungstherapeutische Veranstaltung“? (sinngemäß nach Götz Werner)
•Braucht es eine andere Einstellung zum Tätigsein (im Sinn von Arbeit, aber nicht Erwerbsarbeit: z.B. Familienarbeit, Pflege, Nachbarschaftshilfe, Ehrenamt, unbezahlte soziale Tätigkeiten)?
•Brauchen wir die Einsicht, dass sich die Menschen mit der heute noch weit verbreiteten Lebensphilosophie: „Arbeit, Arbeit, Hauptsache Arbeit“ (im Sinne von Erwerbsarbeit und nicht im Sinne von Tätigsein) immer weiter von sich selbst entfremden?
•Was wäre der Mensch überhaupt ohne die bisher übliche Erwerbsarbeit?
Vielleicht kommen wir mit den Menschen, die wir erreichen zu der Einsicht, dass Arbeit und Einkommen schon längst entkoppelt gehören und dass ein BGE dafür die einzig denkbare Lösung ist.
Jeden zweiten Sonntag eines Monats von 17-19 Uhr (immer zur selben Zeit, immer am selben Ort) bieten wir seit gestern im Cafe im Kornhauskeller in Ulm eine Gesprächsrunde zum BGE an. Wir sind sicher, das wird sich herumsprechen. Wir plakatieren hierzu und legen Flyer aus. Der Phantasie, wo überall das sein kann, sind keine Grenzen gesetzt (in den Schulen, bei der Sparkasse, im Laden an der Ecke, in allen Weiterbildungseinrichtungen, in Betrieben etc.pp.) Ich habe Flyer, Plakate und Literatur und Link-Listen als Tischvorlagen erstellt. Wer sich dafür interessiert, kann sie gerne haben, um sie für seinen Ort abgewandelt zu verwenden) Ich gebe das hier in der Seite "Unternimm die Zukunft" bekannt, weil ich hoffe, es könnte von anderen in anderen Orten aufgenommen werden. Wenn sich überall in vielen Orten zur selben Zeit viele Menschen mit derselben Thematik auseinandersetzen, wird das Kräfte entwickeln. Wir glauben an die Kraft der Gedanken! Sprechen Sie außerdem immer und in allen Zusammenhängen Menschen auf das BGE an. Am Anfang stoßen Sie auf Unverständnis, weil das Denken "wer nicht arbeitet, soll nicht essen" noch in zu vielen Köpfen sitzt. Darüber muss man auf dem Hintergrund der oben angeführten Fragen ins Gespräch kommen, immer und überall!
Uns allen wünsche ich viel Mut, Kraft und Durchhaltevermögen!!
Arbeitskreis Bedingungsloses Grundeinkommen des ZAWIW an der Universität Ulm:
Im Forum http://bedingungsloses-grundeinkommen.carookee.de
finden sich unsere neuesten Publikationen sowie Rechenmodell und Beispielrechnungen.
#6.1.3.1 Gisela Glück-Gross am 13.02.2006 09:35 (Antwort)

References: bGE 
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