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Timestamp: 2019-05-24 04:55:27+00:00

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§ 2 StVO: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
BGH, URTEIL vom 1.7.1953, Az. III ZH 98/70 164 S. 378; KG VRS 19 Nr. 26 S. 59; OLG Oldenburg, mitgeteilt in Kraftfahrt und Verkehrsrecht 1966» 270; Friedensgericht Stuttgart NJW 1959» 735i Müller, Straßenverkehrsrecht, 21. Auf1., § 2 StVO An. 11; Floegel/Hartung, Straßen-verkehrsrecht, 16. Aufl. (1966), § 2 StVO Rdnr. 9; Mühlhaus, LAR 1967, 313, 318 unter VI 3).
BGH, URTEIL vom 1.7.1953, Az. III ZR 98/70 sein müsse und Linksabbieger auf diese Verkehrsregelung vertrauen dürften (BayObLG VRS 27 Nr. 164 S. 378; KG VRS 19 Nr. 26 S. 59; OLG Oldenburg, mitgeteilt in Kraftfahrt und Verkehrsrecht 1966, 270; Friedensgericht Stuttgart NJW 1959, 735; Müller, Straßenverkehrsrecht, 21. Aufl., § 2 StVO An. 11; Floegel/Hartung, Straßenverkehr srecht, 16. Aufl. (1966), § 2 StVO Rdnr. 9; Mühlhaus, DAR 1967, 313, 318 unter VI 3).
BGH, , Az. ni ZR 7/60 teilung der ineinandergreifenden Verkehrsvorgänge erschlossen werden« Ebenso aber wie das auf das Farbzeichen Rot folgende Zeichen Rot/Gelb (gleichzeitig) nicht das bisher gebotene 'Halt' aufhebt, sondern lediglich den nahen Wechsel der Farbzeichen anzeigt, kann auch dem mit dem vorher allein gegebenen Farbzeichen Grün nunmehr gleichzeitig aufleuchtenden Gelb nicht die Bedeutung beigelegt werden, daß dadurch das 'Straße frei' des Zeichens Grün (äll'eih^'aufgehoben sei und der Kraftfahrer bereits jetzt das zu tun habe, was ihm das anschließende Zeichen Gelb (allein) gebietet« Lie Bedeutung des Zeichens Grün/Gelb (gleichzeitig) erschöpft sich mithin darin, daß es auf den bevorstehenden Wechsel des Farbzeichens auf Gelb (allein) hinweist« Ler Kraftfahrer muß sich mithin bei dem Aufleuchten von Grün/Gelb (gleichzeitig) darauf einstellen, daß alsbald das Zeichen Gelb (allein) aufleuchtet, das ihm gebietet, anzuhalten oder, falls er nicht mehr ohne Gefahr vor der Kreuzung anhalten kann, zügig weiterzufahren und die Kreuzung zu räumen (vgl« dazu Floegel-Hartung Straßenverkehrsrecht 12« Aufl« § 2 StVO Anm« 9 und Müller, Straßenverkehrsrecht 21« Aufl« § 2 StVO An. 11 /jeweils mit weiteren Nachweisen/; OLG Hamm NJW 1959, 1789; BayObLG VerkMitt.
BGH, vom 5.3.1961, Az. VI ZR 152/60 Der vom Beklagten in Anspruch genommene Vertrauensgrundsatz greift daher zu seinen Gunsten nicht ein (vgl. Floegel/Hartung, Straßenverkehrsrecht 13» Aufl. § 2 StVO An. 8; OLG Hamm, NJW 1957, 1684; OLG Köln, MDR 1959, 488; JR 1959, 184 mit An. Hartung).
AG Borken, Urteil vom 4.5.2011, Az. 12 C 16/11 Denn das in § 2 Abs. 2 StVO normierte Rechtsfahrgebot dient nur dem Schutz der Verkehrsteilnehmer, die sich in Längsrichtung auf derselben Fahrbahn bewegen, nicht aber dem Schutz derer, die erst in diese Fahrbahn einbiegen wollen (BGH, VersR 1977, 524).
AG Borken, Urteil vom 4.5.2011, Az. 12 C 16/11 Dies führt zu einer erhöhten Betriebsgefahr des von ihm geführten Fahrzeugs, da er entgegen § 2 Abs. 2 StVO nicht hinreichend weit rechts gefahren ist (vgl. OLG Köln, NZV 1991, 429).
LG Duisburg, Urteil vom 1.8.2002, Az. 4 O 77/01 Nach der Rechtsprechung soll die Vorschrift des § 2 Abs.4 StVO alle Verkehrsteilnehmer schützen, die den Gehweg benutzen, gleichgültig ob sie den Gehweg in Längs- oder Querrichtung überfahren (OLG Hamburg, NZV 1992, 281 ff).
LG Siegen, Urteil vom 2.7.2010, Az. 8 O 45/10 Unabhängig von der Neufassung des § 2 Abs.3 a StVO ist es nach Auffassung des Gerichtes üblich, den Mietpreis für Winterreifen gesondert abzurechnen (so auch LG Arnsberg, Urteil vom 2.12.2008, Az; 5 S 70/08 sowie LG Chemnitz, Urteil vom 23.10.2009, Az: 6 S 38/09),
LG Mönchengladbach, Urteil vom 2.3.2002, Az. 5 S 86/01 Bei Auffahrunfällen spricht der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass der Auffahrende die im Verkehr erforderliche Sorgfalt nicht beachtet hat, weil er entweder zu dicht aufgefahren ist oder seine Fahrgeschwindigkeit nicht der Verkehrslage angepasst hat oder weil er es an der erforderlichen Aufmerksamkeit hat fehlen lassen (OLG Karlsruhe VRS 77, 100, 101 f.; KG DAR 1976, 74, 75; KG NZV 1993, 478; OLG Köln MDR 1995, 577; Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 36. Aufl., § 2 StVO, Rdnr. 17).
AG Düsseldorf, Urteil vom 4.1.2007, Az. 27 C 488/06 Der Vorausfahrende muss das Überholt-werden möglichst erleichtern, vor allem durch korrektes Einhalten des Rechtsfahrge-botes nach § 2 Abs. 2 StVO (vgl. Jagusch/Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 33. Auflage, § 5 StVO Rn 62 unter Hinweis auf BGH in Versicherungsrecht 61, 347).
VerfGH München, vom 2.8.2014, Az. Öffentlich ist ein Verkehrsraum nach ständiger fachgerichtlicher Rechtsprechung dann, wenn er entweder ausdrücklich oder mit stillschweigender Duldung des Verfügungsberechtigten für jedermann oder zu demindest für eine allgemein bestimmte größere Personengruppe zur Benutzung zugelassen ist und auch so benutzt wird (BGH vom 4.3.2004 NJW 2004, 1965; König in Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 42. Aufl. 2013, § 2 StVO Rn. 13 f. m. w. N.).

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