Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F11-07-2016-1B_244-2016
Timestamp: 2016-10-28 04:33:55+00:00

Document:
1B_244/2016 (11.07.2016)
1B_244/2016 � � Urteil vom 11. Juli 2016
Rechtsanwalt Urs Wendling bzw. MLaw C�cile Wendling,
Im Rahmen einer gegen A.________ laufenden Strafuntersuchung beschlagnahmte die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland beim Beschuldigten gem�ss Verf�gung vom 29. April 2016 verschiedene Gegenst�nde.
Mit Eingaben vom 22. Juni (Postaufgabe: 24. Juni) und vom 7. Juli 2016 f�hrt A.________ Beschwerde ans Bundesgericht. Im Wesentlichen best�tigt er, was er bereits im kantonalen Verfahren vorbrachte: Beweise, dass die beschlagnahmten Gegenst�nde aus strafbaren Handlungen stammten, gebe es nicht.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung einer Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zul�ssigen Beschwerdegr�nde. Hinsichtlich der Ver-letzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Dabei pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen.
Der Beschwerdef�hrer �bt ganz allgemein Kritik am angefochtenen Beschluss sowie am vorangegangenen kantonalen Verfahren. Dabei stellt er der dem Beschluss zugrunde liegenden Begr�ndung im Wesentlichen auf appellatorische Weise seine Sicht der Dinge gegen�ber. Indes legt er hinsichtlich der obergerichtlichen Erw�gungen nicht rechtsgen�gend dar, inwiefern dadurch bzw. durch den Beschluss selbst im Ergebnis Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt worden sein soll.
Auf die Beschwerde ist demgem�ss bereits mangels hinreichender Begr�ndung nicht einzutreten, weshalb es sich er�brigt, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu er�rtern.
Der genannte Mangel ist offensichtlich, so dass �ber die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
Bei nach dem Gesagten offenkundig aussichtsloser Beschwerde ist das Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege bzw. amtlichen Verbeist�ndung abzuweisen (Art. 64 BGG);
Indes kann bei den gegebenen Verh�ltnissen davon abgesehen werden, f�r das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, und sowie Rechtsanwalt Urs Wendling schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 42
 Art. 95
 Art. 106
 BGE 
 Art. 42
 Art. 108