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Timestamp: 2016-10-25 22:46:43+00:00

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4A_335/2013 (26.11.2013)
4A_335/2013 � � Urteil vom 26. November 2013
vertreten durch Rechtsanw�lte Christoph Frey und Nathalie Lang,
vertreten durch Rechtsanw�ltin Katja Ziehe,
Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich, II. Kammer, vom 7. Mai 2013.
�A.________ (Versicherter, Kl�ger, Beschwerdegegner) schloss am 10. Juli 2008 mit der X.________ AG (Versicherung, Beklagte, Beschwerdef�hrerin) einen Krankenzusatzversicherungsvertrag f�r ein Taggeld im Sinne einer Summenversicherung f�r eine Arbeitsunf�higkeit von mindestens 25 % per 1. Januar 2009 ab. Am 29. Juni 2009 meldete der Versicherte der Versicherung, dass er seit dem 20. Mai 2009 wegen Krankheit vollst�ndig arbeitsunf�hig sei.
�Mit Klage vom 7. November 2011 beantragte der Versicherte dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, die Versicherung sei zu verpflichten, ihm einen Betrag von Fr. 55'467.75 zuz�glich Zins zu bezahlen. In seiner Begr�ndung f�hrte er aus, er sei vom 20. Mai 2009 bis zum Ende der Rahmenfrist der Krankentaggeldversicherung am 19. Mai 2011 im Umfang von 100 % arbeitsunf�hig gewesen. Da die Versicherung ab dem 1. November 2009 nur noch ein Taggeld f�r eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % ausgerichtet habe, habe sie bis zum 30. November 2010 die Differenz zu bezahlen. F�r die Zeit vom 30. November 2010 bis zum 19. Mai 2011 sei ihm ein Taggeld f�r eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % geschuldet.
�Mit Urteil vom 7. Mai 2013 hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Klage teilweise gut und verpflichtete die Beklagte, dem Kl�ger einen Betrag von Fr. 52'262.25 zu bezahlen, zuz�glich Zins zu 5 % seit dem 19. Mai 2011. Im Mehrbetrag wies es die Klage ab. Es kam nach W�rdigung der medizinischen Befunde zum Schluss, der Kl�ger sei im Zeitraum vom 1. November 2009 bis 31. Oktober 2010 zu 100 % arbeitsunf�hig gewesen, weshalb die Beklagte die Differenz nachzuzahlen habe. Nicht zu beanstanden sei dagegen, dass die Beklagte dem Kl�ger f�r die Zeit vom 1. November 2010 bis 19. Januar 2011 ein Taggeld f�r eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % ausgerichtet habe. Dar�ber hinaus habe vom 20. Januar 2011 bis zum Ablauf der versicherten Leistungsdauer am 19. Mai 2011 ein Anspruch auf ein Taggeld f�r eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % bestanden.
�Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt die Beklagte dem Bundesgericht, die Klage sei abzuweisen. Eventualiter sei das Verfahren zur psychiatrischen Begutachtung des Kl�gers an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; subeventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, dem Kl�ger Fr. 12'822.-- zuz�glich Zins zu 5 % seit dem 19. Mai 2011 zu bezahlen.
�Der Beschwerdegegner beantragt die Abweisung der Beschwerde, die Vorinstanz hat sich nicht vernehmen lassen. Die Beschwerdef�hrerin hat unaufgefordert eine Replik, der Beschwerdegegner eine Duplik eingereicht.
�Mit Pr�sidialverf�gung vom 17. September 2013 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt.
�Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zul�ssig ist (Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 137 III 417 E. 1 S. 417 mit Hinweisen).
�Zu beurteilen ist die Leistungspflicht aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung. Derartige Zusatzversicherungen unterstehen gem�ss Art. 12 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes vom 18. M�rz 1994 �ber die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) dem Versicherungsvertragsgesetz vom 2. April 1908 (VVG; SR 221.229.1). Streitigkeiten aus solchen Versicherungen sind privatrechtlicher Natur, weshalb als Rechtsmittel an das Bundesgericht die Beschwerde in Zivilsachen in Betracht kommt (BGE 133 III 439 E. 2.1 S. 442 mit Hinweisen). Die Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG). Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich hat als einzige kantonale Instanz im Sinne von Art. 7 ZPO entschieden, weshalb die Beschwerde in verm�gensrechtlichen Angelegenheiten gem�ss Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG unabh�ngig vom Erreichen der Streitwertgrenze nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG zul�ssig ist (vgl. BGE 138 III 2 E. 1.2.2 S. 4). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind, ist - unter Vorbehalt rechtsgen�glich begr�ndeter R�gen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten.
�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhaltes kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 127 E. 1.5 S. 130, 397 E. 1.5 S. 401). Die Beschwerdef�hrerin, die sich auf eine Ausnahme von der Bindung des Bundesgerichts an die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz beruft und den Sachverhalt gest�tzt darauf berichtigt wissen will, kann sich nicht damit begn�gen, den bestrittenen Feststellungen eigene tats�chliche Behauptungen gegen�berzustellen oder darzulegen, wie die Beweise ihrer Ansicht nach zu w�rdigen gewesen w�ren. Vielmehr muss sie substanziiert darlegen, inwiefern die Voraussetzungen gem�ss Art. 105 Abs. 2 BGG gegeben sind (BGE 136 I 184 E. 1.2 S. 187; 133 III 462 E. 2.4 S. 466). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.).
�Zu beachten ist, dass das Bundesgericht in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur eingreift, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 132 III 209 E. 2.1 S. 211; 131 I 57 E. 2 S. 61). Die Beweisw�rdigung ist mithin nicht schon dann willk�rlich, wenn vom Sachrichter gezogene Schl�sse nicht mit der Darstellung der Beschwerdef�hrerin �bereinstimmen, sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 116 Ia 85 E. 2b S. 88). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche grundlos ausser Acht l�sst (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 130 I 258 E. 1.3 S. 261).
�Unter der �berschrift "Sachverhaltsr�gen" r�gt die Beschwerdef�hrerin zun�chst eine falsche Feststellung des Sachverhalts bzw. eine willk�rliche Beweisw�rdigung hinsichtlich des Gutachtens von Dr. Q.________ vom 19. Mai 2010 durch die Vorinstanz.
3.1.�Sie bringt vor, die Vorinstanz ziehe unter Ber�cksichtigung des Gutachtens von Dr. Q.________ vom 19. Mai 2010 den Fehlschluss, dem Beschwerdegegner sei in somatischer Hinsicht seit Mai 2009 ein Arbeitspensum im Umfang von 50 % zuzumuten: Aus Ziffer 15 auf Seite 7 des Gutachtens gehe jedoch nicht hervor, dass der Beschwerdegegner bereits seit Mai 2009 aufgrund seiner R�ckenschmerzen zu 50 % arbeitsunf�hig gewesen sei, was sich im �brigen auch aus den Ausf�hrungen von Dr. Q.________ nicht ableiten lasse. Der Gutachter erw�hne in Bezug auf die somatischen bzw. neurologischen Beschwerden des Beschwerdegegners keinen Zeitpunkt, ab welchem die R�ckenbeschwerden einen Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit gehabt haben. Nur in Bezug auf die psychischen Beschwerden lege der Gutachter explizit den Beginn der dadurch bewirkten Arbeitsunf�higkeit von 50 % auf Mai 2009 fest.
�Eine Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdegegners infolge R�ckenschmerzen gehe erstmals aus dem Arztbericht von Dr. M.________ vom 25. Januar 2010 hervor; in allen vorg�ngigen Berichten sei nie von einem R�ckenleiden die Rede gewesen. Diese Tatsache sei entscheidrelevant, denn die Arbeitsunf�higkeit infolge Krankheit m�sse w�hrend bestehendem Versicherungsvertragsverh�ltnis eintreten: Die Beschwerdef�hrerin habe den Versicherungsvertrag am 25. August 2009 gek�ndigt, was die Vorinstanz jedoch in willk�rlicher Weise als nicht relevant erachtet habe. Dies habe zur Folge, dass f�r alle Krankheitsereignisse, aufgrund welcher eine Arbeitsunf�higkeit nach dem 10. September 2009 (14 Tage seit Zustellung der K�ndigung) eingetreten sei, keine Versicherungsdeckung mehr bestanden habe.
3.2.�Die Vorinstanz hat die verschiedenen medizinischen Akten gew�rdigt und festgestellt, dass das Gutachten von Dr. Q.________ vom 19. Mai 2010 sowohl in somatischer als auch in psychischer Hinsicht die vorausgesetzten formellen und materiellen Kriterien erf�lle und auch inhaltlich zu �berzeugen verm�ge, so dass darauf abgestellt werden k�nne. Dr. Q.________ begr�nde seine Schlussfolgerungen, wonach in psychischer Hinsicht in Bezug auf die bisherige T�tigkeit und in Bezug auf behinderungsangepasste T�tigkeiten seit Mai 2009 eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % bestehe, wonach dem Beschwerdegegner aus somatischen Gr�nden die Aus�bung der bisherigen T�tigkeit nicht mehr zuzumuten sei, und wonach ihm die Aus�bung einer behinderungsangepassten, wechselbelasteten T�tigkeit ohne Stehen, ohne l�ngeres Gehen, ohne Tragen von Lasten �ber einem Gewicht von 10 Kilogramm und ohne Zwangshaltungen aus somatischen und psychischen Gr�nden insgesamt im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % zuzumuten sei, in nachvollziehbarer Weise. Auch in diagnostischer Hinsicht erscheine das Gutachten als schl�ssig. Gest�tzt auf diese Beurteilung sei daher mit dem massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dem Beschwerdegegner sp�testens ab Mai 2009 in Nachachtung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht die Aus�bung einer behinderungsangepassten T�tigkeit im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % zuzumuten gewesen sei. Unter diesen Umst�nden k�nne der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden, wenn sie geltend mache, eine Leistungspflicht f�r die Folgen der R�ckenbeschwerden des Beschwerdegegners sei zu verneinen, weil diese erstmals nach der K�ndigung des Vertrages durch die Beschwerdef�hrerin am 25. August 2009 aufgetreten seien.
3.3.�Die Vorinstanz hat s�mtliche medizinischen Akten gew�rdigt und eingehend dargelegt, weshalb sie die Beurteilung von Dr. Q.________ sowohl in diagnostischer als auch in somatischer und psychischer Hinsicht im Vergleich zu den �brigen Gutachten als schl�ssig erachte und weshalb darauf abzustellen sei. Gegen den Beweiswert des Gutachtens von Dr. Q.________ wendet die Beschwerdef�hrerin denn auch nichts ein. Ihre Vorbringen richten sich einzig auf die Feststellung des Zeitpunkts des Eintretens der Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdegegners infolge seiner R�ckenschmerzen:
�Dr. Q.________ hat unter W�rdigung der medizinischen Vorakten sowie seiner eigenen Untersuchung des Beschwerdegegners in psychiatrischer und neurologischer Hinsicht die Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdegegners festgestellt. Dabei kann der Beschwerdef�hrerin insofern beigepflichtet werden, als dass dem Gutachten in Ziffer 15 ("Neurologische Beurteilung") nicht explizit entnommen werden kann, seit wann genau aus neurologischer Sicht eine Arbeitsunf�higkeit in bisheriger T�tigkeit bzw. in einer angepassten T�tigkeit besteht. Ziffer 15 l�sst eine genaue Zeitangabe missen, obwohl aus Ziffer 14 ("Psychiatrische Beurteilung") als auch aus Ziffer 16 ("Versicherungsmedizinische Beurteilung") ausdr�cklich hervorgeht, dass eine Arbeitsunf�higkeit aus psychiatrischer Sicht seit Mai 2009 besteht. Dr. Q.________ legt in der genannten Ziffer 15 jedoch dar, dass der Beschwerdegegner bereits "seit vielen Jahren" unter R�cken- und Kreuzschmerzen mit zunehmender Intensit�t leide und dies "seit zwei Jahren" zus�tzlich mit ausstrahlenden Schmerzen in das rechte Bein und Sensibilit�tsst�rungen an der Oberschenkelaussen- und Unterschenkelhinterseite mit Verst�rkung der Schmerzen beim Stehen und Gehen. Die Vorinstanz st�tzte sich auf diese Feststellung, die auch durch die weiteren medizinischen Akten best�tigt wurde; diese zeigten, dass die R�ckenschmerzen des Beschwerdegegners ab dem Jahre 2008 an Intensit�t zugenommen haben. Der Gutachter Dr. Q.________ hat denn auch im Zusammenhang mit seiner psychiatrischen Beurteilung des Beschwerdegegners festgestellt, die Entwicklung der depressiven Symptomatik sei am ehesten als sekund�re Folge "der ausgepr�gten Schmerz symptomatik" zu erkl�ren, weshalb aus psychiatrischer Sicht seit Mai 2009 eine Arbeitsunf�higkeit bestehe. Auch wenn dem Gutachten nicht explizit entnommen werden kann, dass die Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdegegners wegen seinen R�ckenleiden bereits im Mai 2009 eingetreten ist, ist es nicht willk�rlich, wenn die Vorinstanz gest�tzt auf diese Ausf�hrungen des Gutachters darauf abstellt. Dies gilt umso mehr, als dem Gutachten nicht entnommen werden kann, die Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdegegners aus somatischen Gr�nden sei erst sp�ter, nach Mai 2009, eingetreten.
�Damit er�brigt es sich, auf das weitere Vorbringen der Beschwerdef�hrerin einzugehen, wonach die Vorinstanz in Bezug auf die R�ckenleiden des Beschwerdegegners die K�ndigung des Versicherungsvertrages durch die Beschwerdef�hrerin am 25. August 2009 nicht als rechtsrelevant angesehen habe.
3.4.�Die Beschwerdef�hrerin bringt weiter vor, die Vorinstanz habe bei der Zusammenfassung des Gutachtens nicht erw�hnt, dass Dr. Q.________ dem Beschwerdegegner in psychiatrischer Hinsicht eine g�nstige Prognose gemacht habe. Aufgrund dieser Aktenlage sei es nicht erwiesen, dass der Beschwerdegegner ein Jahr nach der Begutachtung von Dr. Q.________, d.h. bis zum Ablauf der versicherten Leistungsdauer am 19. Mai 2011, aus psychiatrischer Sicht immer noch zu 50 % arbeitsunf�hig gewesen sei. Es m�sse vielmehr davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdef�hrer (recte Beschwerdegegner) bei Einstellung der Taggeldleistungen am 20. Januar 2010 aus psychiatrischer Sicht wieder voll arbeitsf�hig gewesen sei bzw. sein Grad an Arbeitsunf�higkeit unter 25 % lag. Damit sei der Sachverhalt unvollst�ndig festgestellt worden, weshalb das Verfahren zur psychiatrischen Begutachtung des Beschwerdegegners an die Vorinstanz zur�ckzuweisen sei.
�Dabei kann der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden. Sie legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz aus dieser "g�nstigen Prognose" h�tte schliessen m�ssen, dass der Beschwerdegegner bei Einstellung der Taggeldleistung am 20. Januar 2010 aus psychiatrischer Hinsicht wieder voll arbeitsf�hig gewesen w�re. Ebenso wenig legt die Beschwerdef�hrerin dar, eine solche Schlussfolgerung w�rde sich aus dem Gutachten ergeben, was die Vorinstanz in willk�rlicher Weise ausser Acht gelassen habe. Der Beschwerdegegner bringt zu Recht vor, eine �rztliche Prognose stelle eine Einsch�tzung eines Krankheitsverlaufs nach Wahrscheinlichkeitsgesichtspunkten bzw. eine medizinische Beurteilung �ber die voraussichtlich k�nftige Entwicklung einer Gesundheitsbeeintr�chtigung dar. Eine Prognose sagt folglich (noch) nichts �ber den tats�chlichen Krankheitsverlauf aus. Der Vorinstanz kann demnach in ihrer Sachverhaltsermittlung keine Willk�r vorgeworfen werden. Damit erweisen sich auch das Eventual- und das Subeventualbegehren der Beschwerdef�hrerin als unbegr�ndet, weshalb nicht weiter darauf eingegangen werden muss.
�Der Vorinstanz kann nach dem Gesagten keine willk�rliche Beweisw�rdigung bzw. Sachverhaltsfeststellung vorgeworfen werden. Entsprechend durfte sie, gest�tzt auf die w�hrend dem laufenden Versicherungsvertragsverh�ltnis eingetretene Arbeitsunf�higkeit aus somatischen und psychischen Gr�nden, das Taggeld f�r den fraglichen Zeitraum bemessen.
�Soweit sich die Beschwerdef�hrerin auch in ihren "Rechtsr�gen" auf ihre eigene Sachverhaltsdarstellung beruft, sind ihre R�gen gegenstandslos geworden: Der Vorinstanz kann weder vorgeworfen werden, sie habe den Versicherungsvertrag bzw. die AVB's falsch ausgelegt, indem sie die Leistungspflicht der Beschwerdef�hrerin davon abh�ngig gemacht habe, wann die Beschwerden eingetreten seien, anstatt wann eine Arbeitsunf�higkeit infolge dieser Beschwerden eingetreten sei, noch sie habe Art. 61 VVG verletzt, indem sie die "�berbr�ckungsrechtsprechung" auf den vorliegenden Fall angewendet habe. Dass die Vorinstanz auch gest�tzt auf den von ihr festgestellten Sachverhalt eine Verletzung von Bundesrecht begangen h�tte, wird von der Beschwerdef�hrerin zu Recht nicht vorgebracht.
�Die Beschwerdef�hrerin bringt schliesslich vor, die Vorinstanz habe lit. D1 Ziff. 1 und 3 AVB falsch ausgelegt und damit Art. 18 OR verletzt.
5.1.�Die Vorinstanz hielt fest, die Nichtteilnahme des Beschwerdegegners an der am 8. September 2009 vorgesehenen Begutachtung stelle keine Verletzung der Verhaltenspflichten (lit. D1 Ziff. 1 Abs. 1 [Satz 3] AVB) dar. Der Beschwerdegegner sei zu diesem Zeitpunkt im Spital L.________ hospitalisiert gewesen und habe sich aus diesem Grunde einer Begutachtung durch Dr. N.________ nicht unterziehen k�nnen. Deshalb sei die Beschwerdef�hrerin nicht berechtigt gewesen, Fr. 440.-- vom Taggeld abzuziehen.
5.2.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe f�lschlicherweise lit. D1 Ziff. 1 Abs. 1 Satz 3 AVB f�r massgebend erachtet, wonach der Versicherte verpflichtet sei, sich auch kurzfristig einer Untersuchung eines von der Beschwerdef�hrerin beauftragten Arztes zu unterziehen. Massgebend sei jedoch Satz 2 der genannten Bestimmung, wonach jeder Versicherte den Anordnungen des Arztes Folge zu leisten habe: Gegen diese vertragliche Obliegenheit habe der Beschwerdegegner verstossen, indem er sich f�r das Fernbleiben von der psychiatrischen Begutachtung nicht vorg�ngig entschuldigt habe. Der Beschwerdegegner, der sich zum angesetzten Termin im Spital befunden habe, h�tte sich durchaus vom Termin entschuldigen oder daf�r sorgen k�nnen, dass ihn jemand abmeldet, zumal er mit Schreiben vom 25. August 2009 auf die Rechtsfolgen bei unentschuldigtem Fernbleiben hingewiesen wurde.
5.3.�Der Inhalt eines Vertrags bestimmt sich in erster Linie durch subjektive Auslegung, das heisst nach dem �bereinstimmenden wirklichen Parteiwillen (Art. 18 Abs. 1 OR). Erst wenn eine tats�chliche Willens�bereinstimmung unbewiesen bleibt, sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Erkl�rungen der Parteien aufgrund des Vertrauensprinzips so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten. W�hrend das Bundesgericht die objektivierte Vertragsauslegung als Rechtsfrage pr�fen kann, beruht die subjektive Vertragsauslegung auf Beweisw�rdigung, die vorbeh�ltlich der Ausnahmen von Art. 97 und 105 BGG der bundesgerichtlichen �berpr�fung entzogen ist. Dasselbe gilt f�r die Feststellungen des kantonalen Richters �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten im Rahmen der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip (BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666 f. mit Hinweisen).
�Vorformulierte Versicherungsbedingungen sind grunds�tzlich nach den gleichen Regeln wie individuell verfasste Vertragsklauseln auszulegen (BGE 135 III 1 E. 2 S. 6, 410 E. 3.2 S. 412 f.).
5.4.�Die Auslegung der Vorinstanz ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Lit. D1 Ziff. 1 Abs. 1 AVB bestimmt: "F�hrt eine Krankheit voraussichtlich zu Leistungen, ist sobald als m�glich f�r fachgem�sse �rztliche Pflege zu sorgen [Satz 1]. Den Anordnungen des Arztes ist Folge zu leisten [Satz 2]. Jeder Versicherte ist verpflichtet, sich auch kurzfristig einer Untersuchung durch von der Y.X.________ AG beauftragte �rzte zu unterziehen [Satz 3]". Der Beschwerdegegner bringt zu Recht vor, aus dem Sachzusammenhang dieser Ziffer der AVB folge, dass sich die Verpflichtung gem�ss Satz 2, wonach der Versicherte verpflichtet ist den Anordnungen des Arztes Folge zu leisten, auf die medizinische Anordnungen des Arztes bezieht, zu welchem sich der Versicherte aufgrund seiner Erkrankung in Behandlung begeben habe. Ein Aufgebot, zu einer medizinischen Begutachtung zu erscheinen, stellt keine medizinische Anordnung dar, womit der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden kann, bei der Pr�fung einer allf�lligen Obliegenheitsverletzung nicht Satz 2 als massgebend erachtet zu haben.
�Die Beschwerde erweist sich als unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 2 BGG).
�Die Beschwerdef�hrerin hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'500.-- zu entsch�digen.
�Dieses Urteil wird den Parteien und dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, II. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

References: BGE 
 Art. 12
 Art. 7
 Art. 74
 Art. 74
 BGE 
 Art. 106
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 105
 BGE 
 Art. 61
 Art. 18
 Art. 97
 Art. 68