Source: https://www.arbeitsvertrag.org/kuendigung-arbeitnehmer/
Timestamp: 2018-01-17 06:46:44+00:00

Document:
Bei der Kündigung durch den Arbeitnehmer ist eine Kündigungsfrist einzuhalten.
Wenngleich es im Alltag wohl häufiger vorkommen wird, dass Arbeitgeber sich von ihren Angestellten lösen, entschließen sich manchmal auch Mitarbeiter dazu, ihre Beschäftigung aufzugeben.
Gerade ein besserer Job, der vielleicht sogar mit mehr Geld und Verantwortung winkt, macht die Entscheidung zu kündigen natürlich leichter. Doch auch ein vergiftetes Betriebsklima führt unter Umständen dazu, einen anderen Weg einzuschlagen und die Karriere an anderer Stelle voranzutreiben.
Doch was muss hierbei beachtet werden? An welche Kündigungsfrist sind Sie gebunden? Wie lange dauert es also, bis Sie den Arbeitgeber nach der Kündigungserklärung also verlassen können? Der folgende Ratgeber beantwortet all diese Fragen.
Münd­liche Kündi­gung durch Arbeit­nehmer
Diese Ratgeber erläutert, wann eine mündliche Kündigung anerkannt wird.
Sich dazu durchzuringen, einen sicheren Arbeitsplatz aufzugeben, ist häufig gar nicht so einfach. Schließlich ist in vielen Bereichen des Arbeitsmarktes die Jobsituation eher schwierig und eine neue Stelle gar nicht so leicht gefunden. Dazu kommt das ganze unangenehme Bewerbungsprozedere. Nichtsdestotrotz: Manchmal ist es durchaus sinnvoll, sich zu verabschieden, vor allem wenn folgende Umstände vorliegen:
Jeden Tag wird Ihnen Unmenschliches abverlangt. Sie haben viel zu viele Aufgaben, die natürlich alle höchste Priorität besitzen. Darüber hinaus versuchen Kollegen und vielleicht auch Vorgesetzte, Ihnen massiv zu schaden und machen Ihnen das Leben schwer. Diesem Stress ist auf Dauer keiner gewachsen. Eine Kündigung durch den Arbeitnehmer selbst, ist hier womöglich die beste Wahl.
Genauso belastend wie zu viel Arbeit kann auch zu wenig Arbeit sein. Haben Sie im Beschäftigungsverhältnis schon alles erreicht und es gibt keine Chance mehr, sich weiterzuentwickeln, sollte über einen Jobwechsel nachgedacht werden.
Welche Kündigungsfristen sind durch Arbeitnehmer einzuhalten?
Wann die Frist beginnt, ist gemäß Arbeitsrecht in der Regel im Arbeitsvertrag nachzulesen. In diesem haben Sie zu Beginn einen gewissen Zeitraum vereinbart. Beachten Sie: Der Arbeitgeber darf Ihnen zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses keinen längeren Zeitraum aufbrummen als sich selbst. Darüber hinaus ist es nicht zulässig, die gesetzliche Kündigungsfrist zu missachten und kürzere Fristen zu vereinbaren.
Im Arbeitsrecht ist die ordentliche Kündigung durch den Arbeitnehmer gemäß § 622 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) wie folgt geregelt:
Ihre Arbeit kündigen Arbeitnehmer, wenn Sie anderswo mehr Geld bekommen.
Das bedeutet: Streben Sie einen Austritt zum Ende des Kalendermonats an, müssen Sie in der Regel spätestens am zweiten eines Monats gekündigt haben – sofern nicht längere Kündigungsfristen gelten.
Kündigt Sie der Arbeitgeber, spielt auch die Betriebszugehörigkeit eine Rolle. Das BGB sieht dann längere Fristen vor, je länger Sie im Unternehmen tätig waren.
Bestand das Vertragsverhältnis mindestens zwei Jahre, beträgt die Kündigungsfrist einen Monat. Bei fünf Jahren sind es bereits zwei Monate. So staffelt sich die Zeitspanne. Aber nicht vergessen: Das gilt nur, wenn Sie vom Arbeitgeber gekündigt werden. Andernfalls bleibt es bei der vierwöchigen Frist.
Die Grundkündigungsfrist gilt in der Probezeit, die als Bewährung dient, nicht. Innerhalb dieser Phase geht die Kündigung durch den Arbeitnehmer sehr viel schneller durch.
In der Probezeit, die maximal sechs Monate betragen darf, ist es erlaubt, ein Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen zu kündigen.
Wenn Sie sich zur Kündigung als Arbeitnehmer entschließen, können Sie also sehr viel früher einen neuen Job antreten. Den Grund für Ihren Entschluss müssen Sie Ihrem Arbeitgeber hierfür nicht mitteilen.
Damit Sie fristlos kündigen können als Arbeitnehmer, müssen wichtige Gründe vorliegen.
Manchmal wollen Mitarbeiter jedoch nicht so lange warten, bis die Kündigungsfrist um ist.
Sie entscheiden sich deshalb zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund. Hierzu zählen zum Beispiel:
Das Gehalt oder der Lohn wurden wiederholt nicht pünktlich gezahlt.
Der Arbeitnehmer kündigt fristlos wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.
Der Arbeitgeber hält wiederholt die Arbeitsschutzbedingungen nicht ein.
Damit Sie als Arbeitnehmer erfolgreich fristlos kündigen können, sollten Sie den Arbeitgeber vorher schriftlich abmahnen.
Vorname und Nachname des Arbeitnehmers
Kündigung meines Arbeitsvertrages (Muster)
hiermit kündige ich das zwischen uns bestehende Arbeitsverhältnis, geschlossen am [Datum einfügen] ordentlich und fristgemäß zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Download: Kündigung durch Arbeitnehmer als Muster (.doc)
Downlaod: Kündigung durch Arbeitnehmer als Muster (.pdf)
Übrigens: Statt einer Kündigung können Sie das Arbeitsverhältnis jedoch auch mit einem Aufhebungsvertrag beenden. In diesem einigen Sie sich mit dem Arbeitgeber einvernehmlich, das Vertragsverhältnis aufzulösen.
231 Gedanken zu „Kündigung durch den Arbeitnehmer – wenn Beschäftigte das Arbeitsverhältnis beenden“
E. Krüger 28. September 2016 um 9:08
Wenn ich nach vier Monaten Krankenstand in Rente gehe,muß mir dann mein Arbeitgeber den restlichen Jahresurlaub auszahlen?
arbeitsvertrag.org 6. Oktober 2016 um 10:32
sofern Ihr Urlaubsanspruch noch nicht verfallen ist, steht er Ihnen zu. Können Sie diesen nicht mehr nehmen, kann Ihr Arbeitgeber sich dazu entschließen, diesen auszuzahlen.
Susanne S. 7. Januar 2017 um 18:30
ich habe eine Kündigungsfrist von 14 Tagen, da ich noch in der Probezeit bin. Gekündigt habe ich am 30.12.2016, dazwischen liegt noch ein Feiertag. Zählt man die 14 Tage in tatsächliche Arbeitstage
d.h. es wären 10Tage Kündigungsfrist? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
arbeitsvertrag.org 9. Januar 2017 um 10:02
es gelten die Kalendertage, ab dem Tag, an dem die Kündigung beim Arbeitgeber eingegangen ist. In Ihrem Fall wäre es theoretisch der 13.01.
Jenny 7. September 2017 um 7:10
Wenn in meinem Vertrag steht dass die Kündigungsfrist einen Monat beträgt kann ich dann zum 15. des folgenden Monats kündigen? Es steht ja nicht extra drinnen dass es zum Monatsende sein muss oder?!
Arbeitsvertrag.org 17. Oktober 2017 um 17:06
ist dies nicht explizit festgelegt, sollte es auch möglich sein. Im Zweifelsfall hilft ein Anwalt für Arbeitsrecht.
Jakob 14. Dezember 2016 um 14:15
wenn der Entleiher (IG Metall Tarifanwendung) Betrieb den Verleiher einen Vergleichslohn angibt.
Muss der Leiharbeiter dann auch die 90% von den Vergleichslohns erhalten ?
Weil der Verleiher den Vergleichslohn eines Stammitarbeiters des Kunden bekommt muss doch der
Leiharbeiter für die selbe Tätigkeit doch im Kundeneinsatz wie der Stammmitarbeiter in die entsprechende Entgeltgruppe eingruppiert werden oder ?
arbeitsvertrag.org 15. Dezember 2016 um 9:23
hier kommt es auf die konkreten Formulierungen im Tarifvertrag an. Bitte wenden Sie sich zur Klärung der Angelegenheit an einen Arbeitsrechtler. Dieser steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Uebel 20. Dezember 2016 um 18:50
wenn im Arbeitsvertrag (Kündigung/Vertragsende) folgendes steht:
Nach Ablauf der Probezeit gelten beiderseits die tariflichen Bestimmungen und Friste. (Grundkündigungsfrist: zwei Wochen zum letzten Arbeitstag einer Arbeitswoche)
Bedeutet es, dass die Kündigungsfrist 2 Wochen besteht? Und ist es richtig, das ich diesen Vertrag immer am Ende einer Woche kündigen kann?
Normal sind doch 4 Wochen und dies zum 15ten oder Ende des Monats.
arbeitsvertrag.org 22. Dezember 2016 um 10:48
ein Tarifvertrag darf kürzere Kündigungsfristen als die gesetzlichen vorsehen. Das ist rechtens. Für einen Arbeitsvertrag gilt diese Regel nicht. Bitte wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt. Er berät Sie dazu, was nun am besten zu tun ist.
Yvette S. 4. Januar 2017 um 16:52
ich habe eine vielleicht komplizierte aber wichtige frage.
Frau P. (41) arbeitet seit 20.04.2016 in einem Produktionsbetrieb der nur zeitlich befristete Verträge schliesst. Die Kinderbetreuung der kleinen Tochter ist schwierieg wegen häufiger Überstunden ab 5uhr30 früh bis meist 16uhr 30 oder sogar dann 17uhr 30.
Aussredem werden Überstunden “aufgehoben” und zum “abfeiern” benutzt wenn in der Firma mal nicht genug zu tun ist. Ausserdem hat sich Frau P. im November ein Überbein am Handgelenk entfernen lassen müssen und leidet seitdem an Schmerzen und kann ihre rechte Hand nicht mehr in diesem Job einsetzen. Der verlängerte Arbeitsvertrag läuft erst im April 2017 aus aber sie koennte schon jetzt in einen anderen Job wechseln, der gesundheitlich und wegen der kinderbetreuuung besser wäre , der ist aber zuerst auf 450€ Basis, das heisst sie wäre um die laufenden kosten zu decken auf zuschuss vom Jobcenter angewiesen. Sie müsste in diesen Job schnell eintreten.
Das Problem ist jetzt, wie kommt sie aus dem arbeitsverhältnis schnell heraus ohne eine sperre vom jobcenter zu bekommen? Soviel ich weiß ist auch ein geschlossener Vergleich und Aufhebungsvertrag als kündigung des arbeitgebers zu sehen und somit auch von der Hilfe des Jobcenters ausgeschlossen.
Yvette S. 4. Januar 2017 um 16:54
kündigung des ArbeitNEHMERs sollte das im letzten Satz heißen
arbeitsvertrag.org 9. Januar 2017 um 10:34
sicherlich kann die Gesundheit als Begründung herangezogen werden, aber nur, wenn etwas an der aktuellen Stelle dagegen unternommen wurde.
Die Fälle werden immer individuell bewertet, geht es um eine Sperrzeit. Lassen Sie sich am besten von einem Anwalt beraten, wie in dieser speziellen Situation vorzugehen, da wir keine Rechtsberatung anbieten. Dieser kann Ihnen auch Alternativen aufzeigen.
Alex 17. Januar 2017 um 16:20
bei der Kündigung eines befristeten Arbeitsvertrags will der Arbeitgeber die Umzugskosten (bezahlt als Umzugspauschale) aus dem letzten Gehalt abrechnen mit dem Grund daß es eine vorzeitige Kündigung ist. Der Arbeitsvertrag hat nur eine Klausel, die die ordentliche Kündigung ausschliesst und die mit einer Vertragsstrafe verbunden ist – nämlich vor Beginn des Arbeitsverhältnisses. Die Klausel um die ordentliche Kündigung gibt es im Vertrag auch. Es gibt im Vertrag keine Bedingungen um die Kostenabrechnung bei der vorzeitige Kündigung.
Können die Absichten des Arbeitsgebers in dieser Situation doch irgendwelche rechtmäßige Grunde haben? Was ist hier zu beachten?
arbeitsvertrag.org 23. Januar 2017 um 10:54
gibt es im Vertrag Vereinbarungen zur ordentlichen Kündigung, sind diese zu beachten, auch bei einem befristeten Arbeitsverhältnis. Gibt es diese jedoch nicht, ist eine ordentliche Kündigung für die Dauer ausgeschlossen (beiderseits). Eine außerordentliche Kündigung ist möglich.
Helmut 18. Januar 2017 um 9:15
Ich bin seit fast 26 Jahren in einem Betrieb tätig , wie lange ist meine Kündigungsfrist?
arbeitsvertrag.org 23. Januar 2017 um 10:45
bei mehr als 20 Jahren liegt die Kündigungsfrist bei sieben Monaten.
Simone 6. Mai 2017 um 20:38
7 Monate für den Arbeitgeber, der ARbeitnehmer,, kann doch immer mit 4 Wochen zum Monatsmitt oder Monatsende kündigen. Oder versteh ich § 622 BGB da falsch.
Arbeitsvertrag.org 8. Mai 2017 um 8:14
die Kündigungsfrist beträgt für den Arbeitnehmer in der Regel vier Wochen, das ist korrekt. Allerdings kann es sein, dass eine abweichende Frist in Ihrem Arbeitsvertrag festgelegt wurde. Diese darf allerdings nicht länger sein als die des Arbeitgebers.
Suzan 25. Januar 2017 um 12:59
mein Mann ist noch in der Probezeit als Erzieher.
Nachdem er jetzt durch einen Arbeitsunfall zwei Wochen krank geschrieben war wurde ihm zum 28.02 gekündigt.
Er hatte sich vor dem Unfall auf einen anderen Job beworben und jetzt eine Zusage erhalten.
Zu wann kann er kündigen? Die neue Stelle soll bereits nächsten Mittwoch, 01.02, angetreten werden.
Die Stelle unterliegt dem Tarifvertrag der Diakonie.
arbeitsvertrag.org 6. Februar 2017 um 11:30
in der Probezeit ist eine Kündigung oft schnell und unkompliziert möglich. Der Antritt der Stelle am 01.02.2017 sollte kein Problem sein.
Maggi 26. Januar 2017 um 21:24
Ich bin zur Zeit in Elternzeit, nun wurde mir während der Elternzeit verkündet das ich nicht mehr zu meinen normalen Zeiten (Frühdiensten) arbeiten gehen kann da es die Personalsituation nicht mehr zulässt.
Ich kann allerdings durch meine 2 Kinder und meinen selbst im Schichtdienst arbeitenden Mann keine Spätdienste machen.
Eigentlich war es so abgesprochen das ich wenn ich wieder da bin normal meine Frühdienste weiter machen kann.
Kann ich dagegen etwas unternehmen.
Bzw kann ich dadurch kündigen ohne eine Sperre vom Jobcenter zu bekommen.
Bin gerade sehr durcheinander und weiß nicht mehr weiter da ich auch schon seit fast 11 Jahren im Unternehmen bin.
arbeitsvertrag.org 6. Februar 2017 um 12:00
sprechen Sie Ihren Arbeitgeber noch einmal darauf an. Weigert sich dieser weiterhin, sich an das alte Versprechen zu halten, wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Ihren Einzelfall genau analysieren und Sie dazu beraten.
Aliandro 1. Februar 2017 um 17:57
Hi ,wolte mal selber kündügen als arbeitsnehmer ,bin verbunden mit 1jehrigem arbeitsvertrag der 30 Mai 2017 endet., habe einen monat k.frist ,und habe noch 130 überstunden zum abfaiern ,plus und 9 tage urlaub ,wie mache ich das am besten das ich bis 31 märz weg bin ??.am besten werde ich den urlaub nemen genau wie überstunden und sich 1 monat frei machen . was schlagen sie vor??
arbeitsvertrag.org 6. Februar 2017 um 9:38
Hallo Aliandro,
es ist uns leider nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Bitte wenden Sie sich daher mit Ihrer Frage an einen Rechtsanwalt. Grundsätzlich gilt, dass Arbeitnehmer nicht allein entscheiden können, wann genau Sie Ihre Überstunden abfeiern. Dies muss mit dem Arbeitgeber abgesprochen und von diesem genehmigt werden.
Yvi H. 3. Februar 2017 um 23:25
Ich bin seit einem Monat dort am arbeiten und dementsprechend noch in der probezeit. Wenn ich am 04.02.2017 kündige, geht meine kündigungsfrist dann bis zum 15.02 oder doch erst zum 01.03?
Dazu muss ich sagen dass mein Chef mir noch keinen Vertrag gegeben hat und wir über nichts gesprochen haben.. (schön blöd ich weiß)
arbeitsvertrag.org 6. Februar 2017 um 10:40
Hallo Yvi H.,
liegt kein Arbeitsvertrag vor, so gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Im BGB ist eine Kündigungsfrist von zwei Wochen in der Probezeit vorgesehen. Normalerweise muss entweder zum 15. oder zum Ende eines Monats gekündigt werden; in der Probezeit ist dies jedoch normalerweise jederzeit möglich.
Ute 5. Februar 2017 um 14:28
Hallo. In meinem Arbeitsvertrag (kein Tarifvertrag) ist eine Kündigungsfrist von einem Monat innerhalb der Probezeit von sechs Monaten festgelegt. Ist das rechtens? Weil ich überall etwas von 14 Tagen lese?
arbeitsvertrag.org 6. Februar 2017 um 9:22
bei den 14 Tagen handelt es sich um die gesetzlichen Kündigungsfristen in der Probezeit gemäß § 622 BGB. Sollte Ihr Arbeitsvertrag andere Regelungen vorsehen, so sind diese normalerweise maßgeblich.
Bujnita 6. Februar 2017 um 21:07
Hallo. Ich habe selbst gekundiged wegen gesundheitlich probleme. Am november ich war beim eine fusse operiered. Ich war bis 6 januar krank gemeldet. Ab 9 war ich wieder in arbeit und 15 habe ich gekundiged weil ich konte nicht stehen bleiben sum arbeiten. Jetz ich habe keine arbeit und ich kann immer noch nicht richtig arbeiten. Kann ich von Artz ein attest schreiben lassen wegen der sozialamt? Kann ich so dass sperrezeit lösen?
arbeitsvertrag.org 13. Februar 2017 um 12:15
Hallo Bujnita,
am besten gehen Sie zu einem Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann eventuell für Sie nachweisen, dass die Kündigung aus gesundheitlichen Gründen erfolgen musste. Ärztliche Weisungen können dabei natürlich helfen.
Ihr Team von Arbeits
bernd 8. Februar 2017 um 21:46
hallo, mein arbeitsvertrag ist befristet, jedoch nicht mehr in der probezeit, ich möchte diesen vorzeitig wegen mobbing beenden. Es gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen. Wann müsste die Kündigung beim Arbeitgeber eingehen, um so schnell wie möglich zu kündigen und bekomme ich dann trotzdem beim arbeisamt eine sperre wenn ich mobbing nachweisen kann?
Vielen dank für Ihre Hilfe. Christian
arbeitsvertrag.org 13. Februar 2017 um 11:43
generell gelten die gesetzlichen Fristen: Vier Wochen zur Mitte oder zum Ende des jeweiligen Kalendermonats hin können Sie kündigen. Wenn Sie also morgen kündigen, können Sie Mitte März eine neue Stelle antreten. Wegen der Sperre wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Ihre Situation analysieren und Sie verteidigen.
Natalie 14. Februar 2017 um 9:02
Ich befinde mich in der Probezeit und möchte kündigen (also 2 Wochen Kündigungszeit).
Angenommen schicke ich die Kündigung heute (am 14.02.2017) ab. Der Arbeitgeber bekommt sie morgen, am 15.02.2017. Das beträgt bis zum 28.02.2017 exakt 14 Tage (2 Wochen). Ist es gut so oder zu spät?
Und noch eine Frage: wie formuliere ich am besten, dass ich in diesen zwei Wochen noch meinen Urlaub geltend machen möchte?
arbeitsvertrag.org 20. Februar 2017 um 10:44
Ihre Einschätzung der Kündigungsfrist und deren Umsetzung scheint korrekt. In der Probezeit können Sie zwei Wochen zur Monatsmitte oder zum Monatsende hin kündigen. Ihren Urlaub können Sie einfach beantragen. Steht Ihnen dieser noch zu, muss er auch genehmigt werden.
Mimi 14. Februar 2017 um 18:40
ich bin noch bis zum 28.02. in der Probezeit und habe aber einen anderen Job in Aussicht. In meinem Arbeitsvertrag steht, dass ich innerhalb der Probezeit mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende ordentlich kündigen kann. Gilt die 1-monatige Kündigungsfrist dann auch bis zum letzten Tag der Probezeit?
Kann ich also auch noch am 28.02. kündigen sodass am 31.03. das Arbeitsverhältnis endet?
arbeitsvertrag.org 20. Februar 2017 um 11:18
die Frist gilt bis zum letzten Tag. Eine solche Kündigung ist also kein Problem. Selbst nach der Probezeit sollte die Frist dem Gesetz nach nicht länger als 4 Wochen ausfallen. Ausnahmen sind hier Arbeitsverträge, die anderes festlegen.
Irma 15. Februar 2017 um 17:15
Meine Bekannte hat einen unbefristete Arbeitsvertrags und jezt sie macht Probezeit. Wegen der Probleme mit dem Deutschen kann sie kündigen bei Arbeirsgeber und dann beim Arbeitsamt kann sie die Sperre bekommen?
arbeitsvertrag.org 20. Februar 2017 um 12:05
eine selbständige Kündigung hat meistens eine dreimonatige Sperre zur Folge. Kontaktieren Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht, um mögliche Auswege zu finden.
Beate 15. Februar 2017 um 19:05
Hallo… ich habe ein Minijob und bin in der Probezeit krank geworden und habe darauf die fristlose Kündigung erhalten mit sofortiger Wirkung… habe mein Arbeitgeber darauf angesprochen warum und ob ich es schriftlich haben kann den Grund… und darauf habe ich am nächsten Tag ein neue Kündigung erhalten die jetzt die 12 Tage Kündigungsfrist einhält… ich sehe jetzt aber das Arbeitsverhältnis gestört und möchte nicht mehr für diesen Arbeitgeber arbeiten der mich so loswerden wollte weil ich Grippe hab…. was kann ich tun… kann ich jetzt fristlos kündigen… Gruß Beate
Arbeitsvertrag.org 20. Februar 2017 um 10:39
Sie können mit Ihrem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag abschließen. Dieser entbindet Sie beide von der gesetzlichen Kündigungsfrist. Liegt ein guter Grund für eine Kündigung vor, kann diese auch fristlos geschehen.
Leon 20. Februar 2017 um 12:59
ich würde gerne demnächst kündigen(befinde mich in der Probezeit) und wollte fragen wie lange ich dann noch arbeiten muss.
Beispiel: Ich kündige am Mittwoch, den 22 Februar.
Bis wann muss ich dann noch arbeiten?
Arbeitsvertrag.org 27. Februar 2017 um 8:52
in der Probezeit haben Sie normalerweise eine Kündigungsfrist von 14 Tagen. Die Frist beginnt normalerweise ab dem Tag nach Einreichen der Kündigung – in Ihrem Beispiel wäre also Donnerstag, der 23. Februar der erste von 14 Tagen.
Romeo 21. Februar 2017 um 8:56
ich arbeite seit Oktober 2015 (1 Jahr 5 Monate) bei einem Ingenieur Dienstleister. Seit Januar 2017 bis Juni 2017 ich in Arbeitsnehmerüberlassung bei einem anderen Firma eingesetzt. Kurz davor hatte ich mich bei dieser Firma beworben und jetzt eine Zusage erhalten. Ich sollte dort im Juli 2017 starten. In meinem jetzigen Arbeitsvertrag steht aber folgendes drin: ”Wechselt der Mitarbeiter im Zeitraum von drei Jahren nach Beginn des Beschäftigungsverhältnisses bei firma a (mein jetziger Arbeitgeber) zu einer Gesellschaft, die in einem Vertragsverhältnis mit Firma a steht bzw. sich im geschäftlichen Umfeld von Firma a befindet, so verpflichtet sich der Mitarbeiter zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von drei Gesamtmonatseinkommen. Ausgenommen von dieser Regelung ist ein Wechsel zur Firma b”.
Jetzt meine Frage. kann ich ohne Rechtliche folge meinen jetzigen Arbeitsgeber kündigen?
Danke vielmals für eine Rückmeldung
Arbeitsvertrag.org 27. Februar 2017 um 8:43
wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt, um den Sachverhalt zu klären. Wir können Ihnen leider keine rechtliche Beratung anbieten.
Vanillewolke 27. Februar 2017 um 12:29
ich habe das Problem, dass ich in meinem Arbeitsplatz von allen Kollegen / Kolleginnen gemobbt, gedemütigt, gedisst und schlecht gemacht werde. Ich arbeite in einem Altenheim.
Ich bin in einer Depression. Ich bin in psychologischer Behandlung und bin auch bei einem Psychater.
Ich muss Ende März kündigen…dann bin ich zum 01.05. raus. Bin nicht mehr in der Probezeit.
Ich möchte aber von meiner Seite aus fristlos kündigen. Ich kann dort ned mehr hin. Wegen meiner Psyche usw.
bringt es was wenn meine Ärzte mir was schreiben?
Arbeitsvertrag.org 6. März 2017 um 9:59
Hallo Vanillewolke,
Mobbing zählt im Allgemeinen als wichtiger Grund, der nach § 626 des Bürgerlichen Gesetzbuches eine fristlose Kündigung rechtfertigt. Zu beachten ist jedoch, dass eine solche Kündigung zwei Wochen ab Bekanntwerden des Grundes, also des Mobbings, erfolgen muss. Diese Frist wurde bei Ihnen bereits überschritten.
Um eventuell dennoch früher das Arbeitsverhältnis beenden zu können, wenden Sie sich zur Beratung an einen Anwalt.
bea 2. März 2017 um 0:10
Ich habe am 27.02. Meine Kündigung dem Chef gegeben , sie ist praktisch ab 28 02.wirksam oder?!
Nach meinem Wissen wäre doch dann der 28.03 mein letzter Arbeitstag ,oder liege ich da falsch??
Arbeitsvertrag.org 6. März 2017 um 9:28
in der Regel können Sie nur zum 15. bzw. zum Monatsende kündigen. Dementsprechend wäre Ihr letzter Arbeitstag der 31. März.
Plamen 2. März 2017 um 16:27
Guten Abend,Ich habe gearbeitet in einem Hotel,(das war schon neunte winter saison dort fuer mich),aber diese Winter war ich krank,und musste ich 6 Tage Krankenhaus,nachdem habe ich zu meiner Arbeitgeber das werde ich nicht mehr arbeiten,weil wollte ich bisschen ruhe haben.Also habe ich gekundikt und nexte Tag arbeite ich nicht mehr dort.Aber wann hat er mir bezahlt ,Arbeitgeber hat von meiner letze Lohn viele Geld abgezogen(felt weinnachtsgeld ,urlaubsgeld).Damit will ich Ihnen die Frage stellen wat er Recht dafur?
Arbeitsvertrag.org 6. März 2017 um 9:02
wenden Sie sich mit Ihrer Frage bitte an einen Rechtsanwalt. Dieser kann Sie hinsichtlich Ihrer Rechte beraten.
Maja 3. März 2017 um 23:15
Ich bin im Verkauf tätig und habe einen Vertrag ohne tarifbindung.
Ich habe zum Monatsende jetzt angefangen und befinde mich in der Probezeit.
Ich möchte Kündigen wie und was muss ich machen und beachten bitte um eine Ant 🙁 ?
Arbeitsvertrag.org 6. März 2017 um 8:22
in der Probezeit müssen Sie eine Kündigungsfrist von zwei Wochen einhalten. Diese müssen Sie normalerweise schriftlich bei Ihrem Arbeitgeber einreichen.
Pumuckl 9. März 2017 um 16:15
Habe zum 15 April einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben, jetzt meine Frage
Muss ich da zum 15 März kündigen (4Wochen Kündigungsfrist) oder zum 15 April ( habe auch noch sieben Tage Resturlaub)
Arbeitsvertrag.org 13. März 2017 um 9:13
normalerweise müssen Sie zum 15. April kündigen. Sie sollten allerdings beachten, dass der 15. dann auch Ihr letzter Arbeitstag ist, nicht der 14. April.
Christof 12. März 2017 um 15:00
ich habe in meinem Arbeitsvertrag die gesetzliche Kündigungsfrist stehen. Ebenso steht dort, dass eine Verlängerung der Kündigungsfrist für beide Seiten gilt. Allerdings wird nirgendwo erwähnt, dass sich dieses auf den §622 BGB bezieht. Frage: Muss der §622 explizit aufgeführt sein, damit die Fristverlängerung für beide Seiten gilt bzw. gilt bei Nichtnennung des §622 für mich als AN die 4-wöchige Frist.
Arbeitsvertrag.org 13. März 2017 um 8:22
wenden Sie sich mit Ihrer Frage bitte an einen Rechtsanwalt. Dieser kann Ihnen sagen, ob die Angabe trotzdem rechtens ist.
Dora 13. März 2017 um 12:03
ich bin seit Mai 2002 im gleichen Unternehmen tätig. Zuerst in Vollzeit, seit Juli 2011 durch die Vertragsänderung (auf meinen eigenen Wunsch Initiiert) in Teilzeit (24 Std/Woche).
In der Vertragsänderung sind neue Aufgabenbereiche/Tätigkeiten festgehalten (andere/erweiterte Tätigkeit als im Hauptvertrag).
Welche Kündigungsfrist gilt für mich? Im Arbeitsvertrag ist die gesetzliche Kündigungsfrist angegeben. Wenn es die gesetzlich vorgesehene Frist von 5 Monate sind (im Mai wären es genau 15 Jahre, ab da, habe ich gesehen, gilt die 6-Monatige Kündigungsfrist) ist es auch gesetzlich erlaubt eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber über die Kürzung der Kündigungsfrist zu treffen?
Arbeitsvertrag.org 20. März 2017 um 10:31
stimmt der Arbeitgeber dem zu, können Sie auch zusammen einen Aufhebungsvertrag aufsetzen. Dieser sorgt dafür, dass auch langjährige Mitarbeiter ein Arbeitsverhältnis schneller beenden können, da er die gesetzlichen Fristen umgeht.
Isa 14. März 2017 um 16:22
ich bin bis zum 31.03.2017 in der Probezeit, möchte mich aber umorientieren und habe einen neuen Job zum 18.04.2017 gefunden. Kann ich am 31.03.2017 meine Kündigung abgeben und somit ” nur ” die 2 Wochen einhalten oder muss ich bereits jetzt, 4 Wochen vorher, kündigen. Bei mir zählt das BGB 622
arbeitsvertrag.org 20. März 2017 um 8:12
in § 622 BGB heißt es: “Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.” Da Sie sich am 31.03. noch in der Probezeit befinden, sollte eine Kündigungsfrist von zwei Wochen maßgeblich sein.
Dimi 29. März 2017 um 21:19
Ich bin seit den 03.03.2008 in einen Arbeitsverhältnis.
Da ich jetzt Kündigen will, wäre meine Frage wie lang ist meine Kündigungsfrist??
Laut meine Arbeitsvertrag 4 Wochen zum Monatsende, mit den Zusatz ” jede gesetzliche Verlängerung der Kündigungsfrist zu Gunsten den Arbeitnehmers gild in gleicher weiße auch zu Gunsten des Arbeitnehmers.
Arbeitsvertrag.org 3. April 2017 um 10:32
Ihre Kündigungsfrist beträgt – wie in Ihrem Arbeitsvertrag beschrieben – vier Wochen.
Jana 31. März 2017 um 14:17
ich befinde mich noch in der Probezeit und habe bereits ein neues Stellenangebot zum 01.05.2017 zugesichert bekommen.
Nun überlege ich, wann der beste Zeitpunkt ist, meine schriftliche Kündigung einzureichen. Ein mündliches Gespräch mit dem Chef (vier Wochen vor beabsichtigten Ausstiegsdatum) ist bereits geplant, um dem Betrieb Vorlaufzeit für eine neue Besetzung meiner Stelle zu geben. Sollte ich dann auch schon die schriftliche Kündigung einreichen und das Kündigungsdatum benennen oder diese erst mit der zwei wöchigen Kündigungsfrist einreichen?
Arbeitsvertrag.org 3. April 2017 um 10:17
wann Sie Ihre Kündigung einreichen, ist prinzipiell nicht relevant, solange Sie die Mindestkündigungsfrist einhalten und das genau Datum der Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses im Kündigungsschreiben benennen.
Katrin 1. April 2017 um 8:46
in meinem Vertrag steht, dass der Kündigungsschutz sowohl für Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer gilt. Heute würde ich so was nie mehr unterschreibenaber, damals mit 21 nicht darüber nachgedacht. Ich bin momentan auf Jobsuche und kann die Frage wie lange meine Kündigungsfrist ist, nie richtig beantworten.
Ich bin seit 01.08.2004 im Unternehmen. Habe als Azubi angefangen. Seit Februar 2007 bin ich normale Angestellte. Zählt die Ausbildung zur Betriebszugehörigkeit und ist die Kausel mit den unter 25 Jahren jetzt wirklich ungültig oder nicht?
Es wird so oder so auf einen Aufhebungsvertrag hinauslaufen weil die Frist viel zu lange ist. Trotzdem würde ich ich gerne wissen wie lange meine Kündigungsfrist ist.
Viean Dank im Voraus.
Arbeitsvertrag.org 3. April 2017 um 10:14
auch für Betriebszeiten, die vor dem 25. Lebensjahr gesammelt wurden, zählen laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs die verlängerten Kündigungsfristen laut § 622 Absatz 2. Diese verlängerten Fristen gelten allerdings nur für den Arbeitgeber. Das bedeutet: Ihnen steht normalerweise eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum 1. oder 15. eines Monats zu, es sei denn, es ist Abweichendes in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt.
Maren 3. April 2017 um 23:11
Bin im öffentlichen Dienst, habe aber seit 8 Jahren jährlich Sonderurlaub (wegen Kind) beantragt. Bis Januar hätte ich noch Sonderurlaub. Jetzt möchte ich aber ab sofort eine neue Stelle bei einer anderen öffentlichen Stelle antreten. Wäre ein Aufhebungsvertrag mit der alten Arbeitsstelle sinnvoll?
Arbeitsvertrag.org 10. April 2017 um 10:00
stimmt Ihr Arbeitgeber dem zu, ist ein Aufhebungsvertrag immer eine günstige Option, einen Jobwechsel vorzunehmen. Denn dadurch können sonst übliche Kündigungsfristen umgangen werden.
Steffi 4. April 2017 um 16:45
ich bin seid 22 Jahren beim gleichen Arbeitgeber. Sprich die Kündigungsfrist beträgt 6 Monate.
In meinem Arb.vertrag steht , dass eine Kündigung unter Einhaltung der tariflichen Kündigungsfrist durch beide Seiten zulässig ist.
Heißt das für mich ich muß mich bei einer ordentlichen Kündigung auch an diese Frist halten ?
Arbeitsvertrag.org 10. April 2017 um 10:09
bei einer ordungsgemäßen Kündigung müssen die gesetzten Fristen eingehalten werden. Stimmt Ihr Arbeitgeber dem zu, können Sie jedoch durch einen Aufhebungsvertrag die Fristen umgehen.
Manja 6. April 2017 um 10:19
ich befinde seit 01.01.2017 in einem neuen Arbeitsverhältnis. Das Arbeitsverhältnis ist unbefristet. Es steht im Arbeitsvertrag: “Die Kündigungsfrist beträgt für beide Parteien, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats. Die ersten 6 Monate gelten als Probezeit”.
Ich habe mich entschieden das Arbeitsverhältnis aufgrund schlechten Klimas, zu wenig Arbeit und nicht arbeitsvertraglich vereinbarter Tätigkeiten zu beenden. Gelten als Kündigungsfrist die 2 Monate oder auf Grund der Probezeit 2 Wochen?
Vielen Dank für die Information und freundliche Grüße!
Arbeitsvertrag.org 10. April 2017 um 11:28
innerhalb der Probezeit gelten verkürzte Kündigungsfristen, präzise zwei Wochen ab Einreichung der Kündigung.
Benjamin 6. April 2017 um 21:37
Ich habe meinen Arbeitsvertrag am 23. Februar selbst gekündigt mit nur 14 Tage Frist wegen Probezeit (meine Kündigungsgründe sind für die Fragen hier nicht relevant).
Nach Absprache mit dem Arbeitgeber hatte ich auch am 23. Februar meinen letzten Arbeitstag. Da ich noch 8 Tage Urlaubsanspruch hatte und 14,63 annerkannte Überstunden, ging ich davon aus, dass das Arbeitsverhältnis auch erst nach 14 Tagen endet.
Der Arbeitgeber hat aber alles einfach abgegolten (macht finanziell erst mal keinen Unterschied) und mich direkt zum 23. Februar auch bei der Krankenkasse abgemeldet.
1. Frage: Ist die Abmeldung zu diesem Zeitpunkt rechtens?
2. Frage: Ist mein Gehalt richtig bezahlt worden? Sind die Abgaben richtig?
3. Ist Lohnsteuerklasse 6 für März richtig?
Hierzu folgende Zahlen (ich hoffe, alles Wichtige ist dabei):
38 Stunden-Woche (also 7,6 Stunden-Tag), Steuerklasse 1, keine Kirchensteuer, Krankenversicherung 8,2%, Pflegeversicherung 1,525%
Arbeitslosenversicherung 1,5%, Rentenversicherung 9,35%
Ich bekam im Februar das komplette Monatsgehalt von 2558,50 € brutto / 1692,64 € netto ausbezahlt.
In der korregierten späteren Abrechnung für Februar wurde folgendes berechnet:
minus 383,77 € brutto Abzug für Februar
plus 941,04 € brutto Urlaubsabgeltung (Position scheint mir korrekt)
plus 10,49 € brutto Nachtzuschlag 30% (Position scheint mir korrekt)
plus 226,47 € brutto Überstunden (14,63 x 15,48 €) (Position scheint mir korrekt)
plus 94,08 € brutto Urlaubsgeld 20% (Position scheint mir korrekt)
Gesamtbrutto 888,31 € (rechnerisch richtig)
Steuerbrutto minus 373,28 € (rechnerisch richtig, wenn Nachtzuschlag abgezogen wird)
Lohnsteuer minus 19,53 €
Soli minus 1,13 €
KV 72,84 €
RV 83,06 €
AV 13,32 €
PV 13,54 €
Netto 726,21 €
Abrechnung März:
Steuerbrutto 1261,59 €
Lohnsteuer 398,00 € (es wurde hier Lohnsteuerklasse 6 berechnet)
Soli 21,89 €
Netto minus 419,89 €
plus 726,21 € aus Februar
Netto 306,32 €
Ich hoffe, irgendjemand kann mir helfen. Ich hätte im März eigentlich noch mit einer Auszahlung von über 500 € gerechnet. Ich blicke aber aber nicht mehr durch. Laut Buchhaltung liegt es aber ausschließlich an der Steuerklasse 6 für März, die angeblich gesetzlich vorgegeben ist.
Arbeitsvertrag.org 10. April 2017 um 9:38
ob die Abmeldung zu diesem Zeitpunkt erfolgen kann, ist auch davon abhängig, was Sie genau mit Ihrem Arbeitgeber besprochen haben. Wurde ein Aufhebungsvertrag geschlossen, kann der Arbeitsvertrag auch mit sofortiger Wirkung aufgelöst werden. Ihren sehr speziellen Fall – besonders im Hinblick auf die Lohnzahlung – sollten Sie mit einem Anwalt für Arbeitsrecht besprechen. Dieser kann Ihnen hinsichtlich der Rechtmäßigkeit weiterhelfen.
Kerstin 10. April 2017 um 16:25
Ich bin seit Anfang Januar nun in der Firma als Teilzeit Kraft für 80 Stunden im Monat angestellt ( unbefristeter Arbeitsvertrag ) in der ich bisher 8 1/2 Jahre lang als Aushilfe auf 450 Euro Basis beschäftigt war.
Eine Festanstellung habe ich aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen nie angestrebt. Nun wurde jedoch die Firmenstruktur so verändert, bzw. durch die Erhöhung des Mindestlohn und die Nicht-Bereitschaft der Firma, diesen für die Festangestellten anzupassen, kam es dazu, das es keine Aushilfskräfte mehr gibt. Ich hatte als Alternative also quasi nur die Arbeitlosigkeit.
Nun muss ich leider nach 3 Monaten feststellen, das ich körperlich dem Arbeitspensum nicht gewachsen bin, was sich mit gesundheitlichen Auswirkungen bemerkbar macht.
Ich habe nun für 14 Tage eine Krankmeldung und bin noch bis Donnerstag krank geschrieben, gehe derweil zur Physiotherapie und habe einen Ärztemarathon hinter und auch noch vor mir, um meine Gesundheit wieder herzustellen.
Nun ist eine Besserung jedoch nicht in näherer Zeit absehbar, wenn sich die Bedingungen nicht gravierend ändern.
Habe ich die Möglichkeit, meinen Chef um einen Aufhebungsvertrag zu bitten, oder bleiben mir als Alternativen nur eine weitere Krankmeldung oder die Weiterbeschäftigung bis meine Kündigungsfrist greift ( 4 Wochen ) ?
Ich habe bereits eine neue Arbeitsstelle in Aussicht, deren Anforderungen ich körperlich gerecht werden kann, die ich auch sobald wie möglich antreten möchte, bevor sie anderweitig besetzt wird.
Durch die deutlich geringere Arbeitszeit, deren Planung mir zudem selbst überlassen ist, bleibt mir hier die Möglichkeit, mich weiter um meine Gesundung zu kümmern, was bei der derzeitigen Stelle nicht machbar ist.
Arbeitsvertrag.org 19. April 2017 um 11:24
grundsätzlich können Sie Ihren Arbeitgeber immer um einen Aufhebungsvertrag bitten. Ist dieser einverstanden, können Sie so einen fließenden Jobwechsel vornehmen und die Kündigungsfristen umgehen. Ansonsten bleibt Ihnen nur die ordnungsgemäße Kündigung. Ob Sie sich dabei weiterhin krankschreiben lassen, liegt bei Ihnen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Anne 11. April 2017 um 10:48
ich befinde mich in der Probezeit und habe mir einen neuen Job gesucht.
Der Arbeitsvertrag läuft ab dem 01.05.2017.
Auf Grund der Probezeit habe ich 14 Tage Kündigungsfrist. Jedoch steht jetzt Ostern vor der Tür.
Somit müsste ich am Sonntag den 16.04.2017 kündigen.
Jetzt ist noch Karfreitag und ich müsste am Donnerstag kündigen.
Meine Chefin hat auch nach ostern urlaub.
Ich würde ihr gerne die Kündigung selber übergeben.
Wäre es also möglich am 13.04.2017 die Kündigung einzureichen für den 30.04.2014 oder bekomme ich da ein Problem und bin 3 Tage Arbeitslos?
Ich habe auch noch so viel Urlaub das es bis zum 28.04.2017 reicht, also für 14 Tage.
Arbeitsvertrag.org 19. April 2017 um 11:30
geben Sie in Ihrem Kündigungsschreiben an, dass Sie zum 30.04.2017 kündigen, dann ist das kein Problem. Wichtig ist nur, dass das Kündigungsschreiben den Arbeitgeber vor Beginn der zweiwöchigen Frist erreicht.
Christine 13. April 2017 um 11:41
Für einen kleineren Betrieb (14 MA) mit Fachkräften ist es schon unangenehm, wenn der AN eine kurze (gesetzliche) Kündigungsfrist hat. Sie erwähnen oben in dem Artikel, dass auch der Arbeitnehmer bei einer Betriebszugehörigkeit von mehr als 5 Jahren eine Frist von 2 Monaten einhalten muss. Dies kann ich im § 622 des BGB aber nicht finden. Unser MA, 8 Jahre beschäftigt, hat am 10.04. die Kündigung abgegeben und möchte zum 15.05. gehen, dies können wir offensichtlich nicht verhindern.
Arbeitsvertrag.org 19. April 2017 um 11:43
wir entschuldigen uns für einen Fehler im Text. Die verlängerten Kündigungsfristen, die von der Betriebszugehörigkeit abhängig sind, gelten nur dann, wenn die Kündigung vom Arbeitgeber ausgeht. Entsprechend muss auch Ihr MA nur eine vierwöchige Frist einhalten.
Absatz 4 hält Ausnahmeregelungen dazu parat: “Von den Absätzen 1 bis 3 abweichende Regelungen können durch Tarifvertrag vereinbart werden. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrags gelten die abweichenden tarifvertraglichen Bestimmungen zwischen nicht tarifgebundenen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, wenn ihre Anwendung zwischen ihnen vereinbart ist.”
Längere Fristen gelten für Arbeitnehmer folglich nur, wenn diese explizit im Arbeitsvertrag vereinbart wurden.
timo s. 23. April 2017 um 21:15
hallo habe eine wichtige frage.
ich habe am Februar ohne Einhaltung der Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. Juni gekündigt.
jetzt ist das Klima so schlecht das ich gerne jetzt schon gehen möchte..
ist das möglich..
Arbeitsvertrag.org 24. April 2017 um 8:18
wenn Sie früher als vereinbart das Unternehmen verlassen wollen, haben Sie die Möglichkeit, einen Aufhebungsvertrag mit Ihrem Arbeitgeber zu schließen. Dieser muss allerdings in gegenseitigem Einverständnis geschlossen werden.
Angelique 24. April 2017 um 20:37
Guten abend ich habe einige fragen .
Ich habe am 1.3 .17 bei meinem derzeitigen aebeitgeber angefangen und müsste ja dann bis 1.6 in der prbezeit sein oder ??
Ich habe einen neuen Job in Aussicht
Wenn ich das Vorstellungsgespräch habe und mir der neue Job zugesagt wird z.B. Am 5.5.17
Dann habe ich doch 2 Wochen also 14 tage Kündigungsfrist und somit wäre die Kündigung ja dann zum 19.05 oder ?
Und der 19.05 wäre dann auch mein letzter Arbeitstag richtig ?
Arbeitsvertrag.org 2. Mai 2017 um 12:12
Probezeit liegt nur dann vor, wenn diese im Arbeitsvertrag festgelegt ist. Meistens wird dafür ein Zeitraum von sechs Monaten gewählt. Innerhalb der Probezeit besteht eine zweiwöchige Kündigungsfrist, das ist richtig.
Petra 25. April 2017 um 12:53
Hallo, mein Chef hat mir eine Kündigungsfrist von 3 Monaten aufgebrummt und für sich bleibt weiterhin die Kündigungsfrist von einem Monat bestehen. Da es gesetzlich ja nicht zulässig ist, bin ich mir jetzt unsicher wie lange meine Kündigungsfrist ist.
Arbeitsvertrag.org 2. Mai 2017 um 11:51
haben Sie selbst zum 15. des Monats oder zum Monatsende gekündigt, müssen Sie nur eine vierwöchige Frist einhalten. Längere Fristen gelten nur, wenn diese im Arbeitsvertrag vereinbart worden sind oder bei langer Betriebszugehörigkeit die Kündigung durch den Arbeitgeber ausgesprochen wurde. Diese Regelungen beruhen auf § 622 Bürgerliches Gesetzbuch. Bei Zweifeln wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Peter 26. April 2017 um 10:09
in meinemVertrag steht eine Kündigungsfrist von 4 Wochen. Ich bin zum Kündigungszeitpunkt 10 Jahre im Betrieb. Mein AG und ich wissen dass die Regelung hinfällig ist. Aber würde diese es mir ermöglichen zu 4 Wochen zu kündigen oder bin auch ich ans BGB gebunden wenn mein AG widerspricht?
Arbeitsvertrag.org 2. Mai 2017 um 12:08
hier lag ein Fehler in unserem Text vor. Kündigt der Arbeitnehmer selber, verlängert sich die Frist nicht durch Betriebszugehörigkeit. Das ist nur der Fall, wenn der Arbeitgeber die Kündigung ausspricht. Sie können also mit einer vierwöchigen Frist kündigen.
S. Reiffarth 27. April 2017 um 11:43
ich bin jetzt seit 2,5 Jahren in einer Firma beschäftigt und möchte kündigen.
In meinem Arbeitsvertrag steht : Kündigungsfrist 4 Wochen.
Also nichts zum Monatsende oder sonstiges.
Meine Frage: Kann ich dann wirklich mit einer Frist von 4 Wochen kündigen oder muss ich zum Monatsende einhalten?
Arbeitsvertrag.org 2. Mai 2017 um 9:56
ist im Arbeitsvertrag eine Einhaltung der Frist zum 15. bzw. 30. ausdrücklich ausgeschlossen, sollte auch ein abweichender Kündigungstermin möglich sein. Ist dazu nichts explizites im Arbeitsvertrag geregelt, kann es sein, dass sich Ihr Arbeitgeber trotzdem auf § 622 des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) beruft. Fragen Sie deshalb vorher bei Ihrem Arbeitgeber nach, um sicherzugehen.
Marcus 4. Mai 2017 um 10:30
meine Freundin befindet sich in der Probezeit und hat somit eine Kündigunsfrist von 2 Wochen. Ihre normal Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zu Ende Juli oder ende Januar. Ihre Probezeit läuft am 15.05. aus.
Sie hat allerdings einen neuen Job ab anfang Juli in Aussicht und möchte das Unternehmen verlassen, da dass Arbeitsklima sehr schlecht ist, würde allerdings noch bis Ende Juni dort bleiben um durchgehend angestellt zu sein.
Kann sie während der Probezeit zum 30.06. kündigen, in anderen Worten sind die 2 Wochen Kündigungsfrist eine mindest Frist, oder sind die 2 Wochen festgeschrieben, und könnte der Arbeitgeber ihre Kündigung als ungültig erklären?
die zweite Frage wäre: Wenn sie zum 30.06. kündigt und der Arbeitgeber dann eine Kündigung ausspricht noch während der Probezeit, muss dann auch die 2 wöchige Kündigungsfrist eingehalten werden?
Arbeitsvertrag.org 8. Mai 2017 um 11:01
die Kündigungsfrist ist der Zeitraum, der mindestens eingehalten werden muss. Ihre Freundin hat demnach in der Regel ebenso die Möglichkeit, bereits jetzt eine Kündigung (mit der Frist von zwei Wochen) einzureichen, diese aber auf den 30. Juni festzulegen. Wichtig ist allerdings, dass die Kündigung noch innerhalb der Probezeit beim Arbeitgeber eingereicht werden muss. Geht die Kündigung erst nach Beendigung der Probezeit zu, greift die kürzere Kündigungsfrist normalerweise nicht. Auch für den Arbeitgeber Ihrer Freundin gelten diese Fristen.
Alexandra 3. Mai 2017 um 19:37
ich hoffe, dass ich hier vielleicht eine solide und klar Antwort erhalte. Und zwar habe ich am 06.04. zum 15.07. gekündgt (es liegt ein befristeter Jahres-Arbeitsvertrag vor, der zum 04.08. ausläuft). Gekündigt habe ich aus persönlichen Gründen. Meine Vorgesetzte hat mich gebeten, die Kündigung recht früh abzugeben, damit sie genug Zeit haben, um nach einem adäquaten Ersatz zu suchen. Dieser Bitte bin ich nachgekommen, deshalb die Kündigung bereits im April.
Nun habe ich eine super Angebot von einem anderen Unternehmen bekommen. Kann ich nun eine zweite Kündigung – die immer noch fristgerecht wäre – zum 15.06. abgeben? Der neue potentielle Arbeitgeber benötigt seine neuen Angestellten so schnell wie möglich.
An einen Aufhebungsvertrag ist nicht zu denken, das hat man mir bereits “durch die Blume” mitgeteilt. Ist denn aber eine vorgezogene Kündigung, die sich trotzdem noch in der gesetzlichen bzw. vertraglichen Kündigungsfrist befindet, rechtens, obwohl ich schon eine Kündigung bereits abgegeben habe?
Es wäre eine super Chance für mich in dem anderen Unternehmen Fuß zu fassen, ich hoffe, ich habe mir die Chance, aufgrund meiner “sozialen Ader”, nicht verbaut.
Würde mich auf ein Feedback von Ihnen freuen. Vielen Dank
Arbeitsvertrag.org 8. Mai 2017 um 11:25
an sich ist es möglich, ein weiteres Kündigungsschreiben vorzulegen, wenn Sie sich dabei an die vorhandenen Fristen halten. Bei Problemen mit Ihrem Arbeitgeber wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Aquilson 8. Mai 2017 um 9:42
ich bin in meinem aktuellen Job noch bis zum 31.5.17 in der Probezeit und werde zum 1.6.17 einen neuen Job anfangen. Ich habe drei Wochen genehmigten Urlaub (genau 6/12 vom Jahresurlaub) bis genau auf den 31.5. und frage mich jetzt ob der Arbeitgeber den Urlaub “absagen” darf und ihn mir ausbezahlt und mich so “zwingen” kann, bis zum letzten Tag anwesend zu sein. Denn damit wäre der gesamte Urlaub zerstört. Und betrieblich bin ich als einer von über 4000 Angestellten im Betrieb keineswegs unverzichtbar.
Und könnte der Arbeitgeber mir nach Eingang meiner Kündigung mit 3 Wochen Frist als kleines Dankeschön auch mit 14 Tagen Frist kündigen?
Arbeitsvertrag.org 8. Mai 2017 um 10:06
Hallo Aquilson,
normalerweise stehen Ihnen für jeden vollendeten Monat 1/12 des Jahresurlaubs zu. Ein bereits genehmigter Urlaub kann in der Regel nur durch Vorliegen wichtiger Gründe – wie beispielsweise der drohenden Insolvenz des Unternehmens – zurückgenommen werden. Eine Kündigung, die unterhalb der gesetzlichen (bzw. vertraglich vereinbarten) Kündigungsfrist liegt, ist normalerweise nicht gültig.
Aquilson 8. Mai 2017 um 18:18
OK das war ungeschickt formuliert. Es gelten natürlich die regulären 14 Tage Frist innerhalb der Probezeit. Ich würde jetzt aber drei Wochen vor Ablauf der Probezeit kündigen. Könnte daraufhin der Arbeitgeber seinerseits eine Kündigung mit den 14 Tagen aussprechen? Das würde dann wieder die Urlaubsgeschichte sprengen und hätte eine Woche Arbeitslosigkeit zur Folge da ja der neue Arbeitsvertrag erst ab dem 1.6. gilt.
Aquilson 10. Mai 2017 um 8:04
Wenn ich mit 4 Wochen Frist (aus Nettigkeit weil mit offenen Karten) zum Ende der Probezeit kündige, kann dann der AG auch Nein sagen und seinerseits mit den 14 Tagen Frist kündigen und mir so unverhofft 14 Tage Arbeitslosigkeit bescheren?
Arbeitsvertrag.org 15. Mai 2017 um 12:05
eine Kündigung ist kein Kündigungsgrund für den Arbeitgeber. Wenden Sie sich bei Problemen an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Arbeitsvertrag.org 15. Mai 2017 um 11:51
übermitteln Sie Ihre Kündigung, wird Ihr Arbeitgeber sehr wahrscheinlich nicht ebenfalls mit einer Kündigung reagieren. Solches Verhalten nur dann zulässig, wenn ein wichtiger Grund dafür besteht. Daher sollte es keine Probleme geben.
Lena 10. Mai 2017 um 19:28
Hallo, ich bin seit zwei Jahren in meinem jetzigen Betrieb tätig.
Da ich ein neues Stellenangebot mit besseren Konditionen habe möchte ich dort zum 15.06.17 kündigen.
Die Kündigung lege ich persönlich am 13.05.17 meinen Arbeitgeber vor. Da in meinem Arbeitsvertrag nicht angegeben ist, besteht die Kündigungsfrist in der Regel aus 4 Wochen (28 Tage). Nun meine Frage ist mein letzter Arbeitstag dann der 11.06.17 genau diese 28 Tage oder der 15.06.17 ?
Ich habe für dieses Jahr allerdings auch noch 13,5 Tage meinen Jahresurlaubs über.
Arbeitsvertrag.org 15. Mai 2017 um 9:54
normalerweise können Sie mit einer 4-Wochen-Frist zum 15. oder zum Monatsende kündigen. Aus diesem Grund wäre der 15. 06. Ihr letzter Arbeitstag. Welchen Anspruch Sie noch bei Ihrem ‘alten’ Arbeitgeber auf Urlaub haben, kommt auf Ihren Gesamturlaub an. Normalerweise erhalten Sie für jeden abgeschlossenen Monat 1/12.
Andi 18. Mai 2017 um 9:33
Eine Bekannte hat 2 Jahre in einer Praxis gearbeitet, ohne schriftlichen Arbeitsvertrag. Auch nach mehreren Nachfragen wurde kein Arbeitsvertrag vorgelegt. Nun will sie deshalb und wegen anderen Schwierigkeiten außerordentlich und aus wichtigem Grund fristlos kündigen.
Wie sind hier die Fristen einzuhalten ? Ein neuer Job würde am 15.06.2017 beginnen.
Edit: Oder muss sie da gar keine Fristen einhalten ?
Arbeitsvertrag.org 22. Mai 2017 um 13:06
in diesem Fall sollte sich Ihre Bekannte an die gesetzliche Kündigungsfrist halten. Diese beträgt in der Regel vier Wochen zum 15. bzw. zum Monatsende.
Ylei 18. Mai 2017 um 10:55
habe einen befristeteten Jahresvertrag der in 3 Mon auslaufen würde.
Jetzt ist die Situation an meinem Arbeitsplatz nun so das Pausenzeiten nicht eingehalten werden, Überstunden und einige Kollegen machen einem das Leben schwer. Zum Teil auch mal 10Tage am Stück arbeiten und auch anderes.
Möchte meinen befristeten Vertrag nicht erneuern und würde diesen Betrieb dann gerne verlassen.
Befinde mich schon in der Bewerbungsphase aber leider noch erfolglos.
Welche Konsequenzen kommen auf mich zu wenn ich bis dann keine neue Stelle gefunden habe?
Hab mich auch , wie im Arbeitsvertrag gefordert schon beim Arbeitsamt als arbeitssuchend ab der Beendigung gemeldet.Warte auf den Termin beim Arbeitsvermittler wo mir der Betrieb aber kein frei einräumen möchte. Habe ich , seitens des Arbeitsamtes mit Konsequenzen in Form einer Sperre zu rechnen?
Ich halte es in diesem Betrieb nicht aus, sorry…hab es jetzt immer versucht.
In meinem Vertrag steht bzgl. der Befristung stehen:
Der Anstellungsvertrag ist befristet bis …. Er endet zum angegebenen Zeitpunkt, ohne das es einer ausdrücklichen Kündigung bedarf.
Was heisst das genau , bin echt verzweifelt.
Arbeitsvertrag.org 22. Mai 2017 um 13:04
Hallo Ylei,
sollten Sie nicht unverschuldet arbeitslos sein, wenn Ihr Arbeitsvertrag ausläuft, so haben Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld 1, wenn Sie lange genug beschäftigt waren – das bedeutet in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosigkeit mindestens zwölf Monate in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Eine Sperre vom Arbeitsamt können Sie nur erhalten, wenn Sie selbstverschuldet arbeitslos geworden sind.
Die Klausel in Ihrem Arbeitsvertrag bedeutet, dass dieser automatisch mit dem genannten Datum ausläuft und weder Sie noch Ihr Arbeitgeber kündigen müssen.
Melissa 23. Mai 2017 um 15:25
Hallo Arbeitsvertrag-Team,
zuerst: vielen Dank für die tollen Infos hier!
Wenn es Aufhebungsvertrag geschlossen wird, kann der Arbeitnehmer dann trotzdem noch eine ganz normale Kündigung einreichen (wie im Arbeitsvertrag festgehalten)?
Order wird dies mit dem fixen Datum im Aufhebungsvertrag verwehrt?
Zum Beispiel, um schneller den Job wechseln zu können, falls die eigentliche Kündigungsfrist laut Arbeitsvertrag kürzer ist, als das Ende des Arbeitsverhältnisses im Aufhebungsvertrag
Arbeitsvertrag.org 29. Mai 2017 um 12:45
wir bedanken uns für die netten Worte. Zu Ihrer Frage: Ein Aufhebungsvertrag hebt alle Kündigungsfristen auf. Entsprechend ist eine Kündigung für diesen Zweck nicht besser geeignet, also auch nicht mehr nötig. Anders sieht es jedoch in Bezug auf Arbeitslosengeld auf: Nur bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber kann keine Sperre zur finanziellen Hilfe zustande kommen. In jedem Fall ist ein Aufhebungsvertrag für einen schnellen Jobwechsel aber die beste Option.
hr Team von Arbeitsvertrag.org
Peppi 27. Mai 2017 um 16:23
Hallo, ich habe zum 01.04 eine neue Arbeitsstelle im Sicherheitsdienst angenommen. Meine Kündigungsfrist beträgt in der Probezeit 4 Tage. Da ich in einem erstaufnahmelager für Flüchtlinge arbeite, wir dort Krankheiten ausgesetzt sind wie Tuberkulose und etlichen weiteren Krankheiten, Messeratacken, Schlägereien, unmöglichen Hygiene zustände UND SO WEITER, Sicherheitsvorkehrungen gibt’s nicht. Darf ich daraufhin selbst kündigen, ohne beim Amt gesperrt zu werden? Zum 01.08. bekomme ich eine Anstellung mit absolut fairen Konditionen.
Bin derzeit Aufstocken.
Arbeitsvertrag.org 29. Mai 2017 um 13:01
eine selbst vorgenomme Kündigung hat in der Regel immer eine Sperrzeit zum Arbeitslosengeld I zur Folge. Sprechen Sie mit einem Berater im Jobcenter über die Angelegenheit. Womöglich gibt es einen Weg, hier auch ohne Sperre aus dem Job auszutreten. Auch ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Sie beraten.
Regina 1. Juni 2017 um 20:48
Hallo liebes Tam von Arbeitsvertrag.org.
Habe meinen Arbeitsplatz nach fast 5 Jahren bisher erst mündlich dem Arbeitgeber aus Kulanz so früh zum 31.8.17 mitgeteilt. Grund ist mein Umzug in die Schweiz zum Ehemann (er arbeitet dort schon seit 2 Jahren) zum Erhalt der Partnerschaft. Habe noch 19 Tage vom Jahresurlaub zur Verfügung. Habe Bedenken, daß dieser mir aus betrieblichen Gründen nicht bewilligt wird. Möchte keine Auszahlung, brauche diese Zeit . Arbeite im Pflegeheim. Kann ich nach Abgabe der schriftlichen Kündigung diese schriftlich zurücknehmen im Falle, daß ich den Urlaub nicht bekomme. Möchte dann mit der gesetzlichen Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Monatsende das Arbeitsverhältnis beenden.
Arbeitsvertrag.org 14. Juni 2017 um 12:05
ist im Arbeitsvertrag die Auszahlung nicht als einziges Mittel festgelegt, muss Ihr Arbeitgeber Ihnen die Urlaubstage genehmigen. Eine Kündigung, die den Empfänger erreicht hat, kann nicht ohne Weiteres zurückgenommen werden. Wenden Sie sich in diesem Fall und bei anderen Problemen an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Roman 31. Mai 2017 um 16:52
meine Probezeit wurde durch AG nach 6 Monaten verlängert. In der Verlängerung möchte ich allerdings jetzt doch möglichst schnell austreten und mein Arbeitsvertrag mit einer Frist von 14 Tagen kündigen. Kann der Arbeitgeber in dem Fall längere Kündigungsfrist von mir verlangen? Danke für die Antwort
Arbeitsvertrag.org 7. Juni 2017 um 10:08
eine Probezeit darf normalerweise längstens bis zu sechs Monaten vereinbart werden. Nach dieser Zeit ist in der Regel die gesetzliche Kündigungsfrist vorgesehen, wenn nichts anderes in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbart wurde.
Kerstin 1. Juni 2017 um 21:16
Meine Tochter ist im ersten Lehrjahr in einem Hotel angestellt. Leider mussten wir sehr schnell feststellen das man es dort nicht sehr genau mit den Arbeitszeiten nimmt. Sie muss seit ihrer Anstellung jeden Sonntag und auch jeden Feiertag ( zb.Weihnachten und ersten Weihnachtsfeiertag sowie alle anderen Feiertage ) arbeiten. Selten bekommt sie dafür die eigentlich gesetzlich vorgeschriebenen freien Tage.
Auch vor und nach der Schulwoche muss sie fast immer das gesamte Wochenende arbeiten .
Daher haben wir uns jetzt nach einem anderen Ausbildungsbetrieb umgeschaut.
Daher jetzt meine Frage…Ist eine fristlose Kündigung wegen Nichteinhaltung des Jugendarbeitsschutz Gesetz angemessen und was haben wir dabei zu beachten?
Arbeitsvertrag.org 6. Juni 2017 um 14:41
der Gesetzgeber schreibt bei einer fristlosen Kündigung ein Zeitlimit vor. Demnach kann aufgrund eines wichtigen Grundes fristlos gekündigt werden, aber nur innerhalb der zwei Wochen, in dem Sie bzw. Ihre Tochter von dem Grund dazu erfahren hat. Bestehen die Probleme also schon länger als zwei Wochen, kann das schwierig werden. Sie sollten sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Dieser kann womöglich doch noch Möglichkeiten entdecken, wodurch Sie fristlos kündigen können. Ansonsten können Sie natürlich auch zum Mittel der ordnungsgemäßen Kündigung greifen. Diese kann jederzeit erfolgen, solange die festgelegten Kündigungsfristen eingehalten werden. Ein Anwalt kann zudem auch dabei helfen, die freien Tage vor Gericht einzufordern, die Ihrer Tochter im Sinne der Sonn- und Feiertagsarbeit nicht genehmigt worden sind.
Ullrich 6. Juni 2017 um 9:17
welche Kündigungsfrist hat bei Kündigung durch den Arbeitnehmer Vorrang? Vertrag oder Manteltarifvertrag?
Im Vertrag ist 1 Monat Kündigungsfrist durch den Arbeitnehmer angegeben, und laut Manteltarifvertrag eine Kündigungsfrist von 3 Monaten durch den Arbeitnehmer?
Arbeitsvertrag.org 6. Juni 2017 um 12:58
existieren unterschiedliche Regelungen, dann gilt die für den Arbeitnehmer günstigere Regelung. Sie können also mit einer einmonatigen Kündigungsfrist kündigen.
Ullrich 6. Juni 2017 um 20:01
Vielen herzlichen Dank für die schnelle Antwort, hat mir sehr geholfen.
Wendelen 6. Juni 2017 um 16:49
ich habe seit 2010 ein Unbefristeten Arbeitsvertrag seit 2014 hab ich ein Ruhendes Arbeitsverhältnis.Die Reha hat mich 2014 Arbeitsunfähig geschrieben und musste von der Rentenversicherung aus eine Umschulung machen. Diese habe ich diesen Monat beendet. Kann ich mein Arbeitsverhältnis fristlos Kündigen ein Ärtzliches Attest sowie der Bericht von der Reha das ich dort nicht mehr in der Produktion Arbeiten kann liegt vor.
Arbeitsvertrag.org 14. Juni 2017 um 12:07
Hallo Wendelen,
Sie sollten erst einmal abwarten. Kommt es tatsächlich zu einer Kündigung, kann Ihnen ein Anwalt für Arbeitsrecht bei einer Kündigungsschutzklage helfen.
Marilu 7. Juni 2017 um 19:25
Sehr geehrtes OnlineTeam vom Arbeitsvertrag,
seit 2 Jahren u knapp 4 Monaten arbeite ich in einer therapeutischen Praxis als Angesetellte.Laut Arbeitsvertrag,den ich nach einer Verlängerung (Februar) immer noch nicht schriftlich habe, habe ich eine Kündigunsfirist von 2 Monaten zum Monatsende. Ich ziehe in eine andere Stadt u habe zum 1.8.17 eine neue Stelle, kann ich zum 31.7.17 kündigen oder muss ich die 2 Monate einhalten. Wir haben ein gutes Arbeitsverhältnis, aber wie es immer so ist, wenn einer geht ist es dann doch schwieriger. Ausserdem habe ich noch Urlaubstage, die ich dringend für den Umzug brauche, die mir aber Aufgrund von Urlaubszeit von Kollegen nur ausgezahlt werden sollen. Kann ich auf die Urlaubstage bestehen?
Arbeitsvertrag.org 14. Juni 2017 um 12:15
da Sie den Vertrag unterschrieben haben, müssen Sie sich auch an die Kündigungsfrist halten. Nur ein Auflösungsvertrag könnte Sie von dieser Pflicht entbinden. Diesem muss jedoch auch der Arbeitgeber zustimmen. Auf die Urlaubstage können Sie bei einer Kündigung bestehen, wenn im Vertrag der Freizeitausgleich garantiert wird. Andernfalls ist eine Auszahlung legitim.
Ines 19. Juni 2017 um 16:08
ich arbeite seit 3 Jahren und 3 Monaten in einer Firma und möchte meinen Arbeitsvertrag kündigen.
In meinem Vertrag seht: “Das Arbeitsverhältnis kann mit einer Frist von 6 Wochen zum Ende eines Kalendervierteljahres gekündigt werden.” Durch wen (Arbeitgeber/Arbeitnehmer) geht daraus leider nicht hervor. Wie sehen Sie das?
In Kürze steht auch noch der gemeinsame Jahresurlaub an (Firma schließt immer komplett). Damit hätte ich bereits meinen gesamten Anspruch an Urlaub für dieses Jahr verbraucht, der mir eigentlich gar nicht zusteht.
Arbeitsvertrag.org 20. Juni 2017 um 8:36
normalerweise gelten für Arbeitgeber und -nehmer die gleichen Kündigungsfristen. Wurde Ihnen bereits Urlaub über Ihren Anspruch hinaus gewährt, so kann dieser laut Absatz 3 § 5 des Bundesurlaubsgesetzes nicht mehr zurückgefordert werden.
Mario 22. Juni 2017 um 7:58
Wenn ich während der Probezeit selbst kündigen möchte, zu welchem Datum kann ich dies machen. Das Geschäft hat 6 Tage geöffnet. Ich möchte ab dem 15.07.2017 bei einem anderen Arbeitgeber anfangen. Kündigung sollte also zum 14.07. Erfolgen. Gebe ich die Kündigung am Samstag 01.07. ab oder kann ich diese am Freitag den 30.06. Schon abgeben? Nicht das dann der Arbeitgeber sagt, Kündigung erfolgt schon zum 13.07.! Vielen Dank im voraus für ihre Antwort.
Arbeitsvertrag.org 3. Juli 2017 um 9:04
sehen Sie bitte in Ihrem Arbeitsvertrag nach, was dort für eine Kündigungsfrist in der Probezeit vorgesehen ist.
H. Sibylle 24. Juni 2017 um 20:49
darf ich als Arbeitnehmer im Krankheitsfall kündigen,oder muss ich warten,bis ich wieder gesund bin?
Arbeitsvertrag.org 3. Juli 2017 um 9:37
auch während einer Krankheitsphase können Sie kündigen.
f.laier 27. Juni 2017 um 10:24
Ich würde gerne während meiner Probezeit Kündigen, da mir bei Einstellung andere Dienstzeiten zugesagt wurden …. nun stehe ich mit genau den Dienstzeiten im Dienstplan die ich eigentlich gar nicht einhalten kann,aufgrund meines Kindes.
Nun steht im Vertrag während der Probezeit 14 Tage zum Ende eines Monats, heisst das, das ich noch einen vollen Monat arbeiten muss um aus diesem Vertrag zu kommen?Ein voller Monat mit diesen Dienstzeiten wird für mich echt schwierig so das ich schon überlege mich krank zu melden.
Arbeitsvertrag.org 3. Juli 2017 um 10:17
dies bedeutet, dass Sie spätestens 14 Tage vor dem letzten Tag des Monat die Kündigung eingereicht haben müssen. Dann endet das Arbeitsverhältnis mit dem letzten Tag des Monats. Ansonsten können Sie die Kündigung auch früher einreichen, dennoch müssen Sie dann den angefangenen Monat noch vollständig arbeiten.
T. V. 27. Juni 2017 um 15:02
Kann mein Arbeitgeber mir wärend der Kündigung den Urlaub verweigern weil er mich angeblich auf Arbeit braucht?
1. Lehrjahr hab allgemein kaum eine Ahnung wie es mit der Kündigung abläuft.
Arbeitsvertrag.org 10. Juli 2017 um 9:10
in diesem Fall muss er Ihnen den Urlaub dann aber auszahlen.
Susanne F. 28. Juni 2017 um 11:08
in meinem Arbeitsvertrag steht eine Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Monatsende.
Kann ich schon zum 30.06. kündigen und arbeite dann noch bis Mitte August oder kann ich erst
Mitte Juli kündigen und muss dann noch bis Ende August arbeiten?
Arbeitsvertrag.org 28. Juni 2017 um 17:16
Hallo Susanne F.,
wenn Sie Mitte Juli kündigen, müssen Sie bei einer Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Monatsende entsprechend noch bis Ende August arbeiten.
J__ 10. Juli 2017 um 18:25
Ich würde gerne gegen Ende meiner Probezeit (6 Monate), sprich am 31.07. kündigen und habe eine vier-wöchige Frist einzuhalten (sprich Ende des Arbeitsverhältnisses wäre wahrscheinlich der 28.8., oder?) Wenn ich noch gar keinen Urlaub bekommen habe und mir 28 Tage laut Vertrag zustehen, wie errechnet sich dieser (Jahresurlaub/6 Monate oder Jahresurlaub/ 6 Monate + 4 Wochen)?
Arbeitsvertrag.org 17. Juli 2017 um 9:58
das Ende Ihres Arbeitsverhältnisses haben Sie richtig berechnet. Die Berechnung Ihres Urlaubsanspruchs ergibt sich daraus, ob Sie bereits sechs volle Monate in diesem Kalenderjahr im Unternehmen gearbeitet haben. Dann steht Ihnen der gesamte Jahresurlaub zu. Ansonsten erhalten Sie pro Monat anteilig Ihren Urlaub.
J. R, 16. Juli 2017 um 13:37
wenn ich als Arbeitnehmer während der Probezeit fristgerecht kündige, z.B. am 16. zum 30. Tag eines Monats, darf der Arbeitgeber dann nach Kenntnis meiner Kündigung schon früher aufhören mein Gehalt zu zahlen, oder muss er unbedingt auch diese 14 Tage (vorausgesetzt ich arbeite) auszahlen?
Ist die Kündigungsfrist nach Kündigung vom Arbeitnehmer vom Arbeitgeber genauso verbindlich wie eine Kündigung/Freistellung durch den Arbeitgeber (während der Probezeit)?
Arbeitsvertrag.org 24. Juli 2017 um 11:22
in dieser Zeit muss das Gehalt normalerweise weiter gezahlt werden.
Kamil 17. Juli 2017 um 13:42
Hallo zusammen, ich habe 30 Tage Kündigungsfrist und möchte ein wenig früher als 30 Tage kündigen, um sicher zu sein.
Zb. für Arbeitsende 31.08. würde ich gerne naechste Woche kündigen.
Ausserdem ich habe noch Schulungen abgechlossen, die aber für den Arbeitnehmer gültig sind, darf der Arbeitgeber Schulungszeugnisse irgendwie behalten bzw. können die verweigern meine Schulungszeugnisse abzugeben?
Arbeitsvertrag.org 24. Juli 2017 um 11:26
hier müssen Sie nichts gesondert beachten. Die Zeugnisse muss Ihnen der Arbeitgeber ggf. aushändigen.
F.S 19. Juli 2017 um 9:16
Gelten hier für mich als Arbeitgeber auch die verlängerten Kündigungsfristen? Dieses Wort “beiderseits” an dieser Stelle im Hauptsatz macht mich unsicher.
Zu mir: Eintritt in die Firma am 1.9.2008
Arbeitsvertrag.org 31. Juli 2017 um 8:18
die verlängerten Kündigungsfristen dürften dann auch für Sie als Arbeitnehmer gelten.
Rose 20. Juli 2017 um 11:50
meine Probezeit endet am 31.07.2017. Da ich gerne so schnell wie möglich aus dem Arbeitsverhältnis entlassen werden möchte, würde ich die Kündigung spätestens am 24.07.2017 einreichen. Welcher Tag wäre dann der letzte Arbeitstag, sprich wann würde dann das Arbeitsverhältnis enden? Da ich die zwei Wochen zum Ende nicht einhalten kann, würde das Arbeitsverhältnis wahrscheinlich erst am 31.08.2017 enden, oder?
Wenn die Kündigunng allerdings vor dem Ende der Probezeit beim Arbeitgeber eingeht, muss dann trotzdem eine Begründung in der Kündigung stehen und der volle Monat August noch “abgearbeitet” werden?!
Arbeitsvertrag.org 31. Juli 2017 um 8:25
es kommt darauf an, was Ihr Vertrag zu den Kündigungsfristen sagt. Sofern Sie allerdings eine zweiwöchige Kündigungsfrist in der Probezeit haben, sollte der Vertrag Ende August enden. Gleiches gilt, wenn Sie die Kündigung am 24.7. eingereicht haben und eine vierwöchige Frist zum Monatsende haben. Eine Begründung müssen Sie in die Kündigung nicht aufnehmen. Sie müssen bis Ende August arbeiten, es sei denn, Sie werden freigestellt.
Pietka 21. Juli 2017 um 8:52
ich hab bald für 3 Wochen Urlaub. Würde gerne zum 15. des Monats kündigen. Arbeitsbeginn nach dem Urlaub ist der 21. August. Kann ich meine Kündigung trotzdem an den Betrieb schicken auch wenn dieser komplett zu ist?
Arbeitsvertrag.org 31. Juli 2017 um 8:49
Hallo Pietka,
normalerweise gilt ein Schreiben als zugegangen, sobald es im Briefkasten des Empfängers liegt. Allerdings muss der Empfänger auch Kenntnis vom Schreiben erlangen. Auch bei Abwesenheit muss dieser dafür Sorge tragen, dass er Briefe empfängt. Auf der anderen Seite kann der Arbeitgeber darauf abstellen, dass Sie von den Betriebsferien wussten. Wenden Sie sich also am besten an einen Anwalt.
Martina 22. Juli 2017 um 22:30
Ich befinde mich noch in der Probezeit und habe zum 31.8. schriftlich gekündigt, um den kompletten August meine massiv angehäuften Überstunden abzufeiern. Mein AG hat sich zuerst mündlich einverstanden erklärt, möchte jetzt jedoch, dass ich im August noch arbeite und er dann die Überstunden ausbezahlt.
Meine Frage: Kann ich eine zweite Kündigung mit der regulären Kündigungsfrist von zwei Wochen aussprechen oder bin ich an die erste Kündigung gebunden?
Arbeitsvertrag.org 1. August 2017 um 12:39
das können Sie grundsätzlich tun. Es kann jedoch sein, dass sich Ihr Arbeitgeber gegen die zweite Kündigung wehrt. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Sie unterstützen.
Claudia 30. Juli 2017 um 22:27
mein Chef zahlt werde pünktlich bzw. Noch komplett mein Gehalt. Jetzt ist es schon soweit das ich zwei ausstehenden Gehälter habe. Auf Grund der ganzen Situation hat mich mein Arzt krankgeschrieben. Ein Abmahnung ist bereits erfolgt, leider ohne Reaktion.
Nun ist es das ich hab jetzt eine fristlose Kündigung erwirken kann, ich bin aber noch krankgeschrieben bekomme ich dann Geld von der Krankenkasse bzw. Darf ich überhaupt kündigen auch wenn ich krankgeschrieben bin?
Arbeitsvertrag.org 7. August 2017 um 13:34
bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber geltend zu machen. Die Kündigung ist dabei auch während Krankschreibung möglich. Ein Anwalt kann Sie beraten, inwieweit ein solches Vorgehen empfehlenswert ist, oder nicht.
Cindy 4. August 2017 um 6:31
Ich möchte mein Arbeitsverhältnis in der Probezeit beenden, da ich eine neuen Job gefunden habe. Meine Kündigungsfrist beträgt 2 Wochen. Wenn ich meinem Chef die Kündigung am 14.08 persönlich vorlege und mit Unterschrift bestätigen lasse, ist mein letzter Arbeitstag dann am Freitag, den 25.08 oder am Montag, den 28.08?
Die Personalabteilung des neuen Jobs meinte ich wäre am Montag (28.08) schon frei und könnte dort anfangen. Generell will mich der neue Arbeitgeber so schnell wie möglich – macht in diesem Fall ein Aufhebungsvertrag Sinn?
Arbeitsvertrag.org 14. August 2017 um 10:44
in diesem Fall wäre (ohne Urlaubsanspruch) der 28.08. der letzte Arbeitstag beim alten Arbeitgeber. Leider dürfen wir keine Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher bezüglich des Aufhebungsvertrags am besten an einen Anwalt.
Walter 7. August 2017 um 18:17
wollte fragen, wie ein Kündigungsmuster für folgende Kündigung aussehen sollte:
Bin noch in der Probezeit (3 Monate) bei einer ausländischen Firma mit Sitz in Asien beschäftigt, möchte aber kündigen, die Kündigungsfrist beträgt 14 Tage.
Arbeitsvertrag.org 14. August 2017 um 12:08
an unserem hier aufgeführten Muster können Sie sich auch in Ihrem Fall orientieren. Achten Sie darauf, dass die Sprache des Kündigungsschreibens auf den jeweiligen Empfänger angepasst ist und dass Sie die Kündigungsfrist einhalten.
Walter C. 20. August 2017 um 17:43
Hätte noch eine Frage zur Kündigungsfrist: Die Kündigungsfrist beträgt 14 Tage, aber ab wann gelten die 14 Tage? Ab dem Zeitpunkt, ab dem der Arbeitgeber das Kündigungsschreiben erhält? In meinem Fall muss ich die Kündigung nach Asien versenden, das braucht ca. 10 – 14 Tage, bis die Kündigung den Arbeitgeber erreicht.
Arbeitsvertrag.org 31. August 2017 um 12:24
länderübergreifend ist es eventuell möglich, dass die Kündigung eingescannt und via E-Mail oder per Fax bereits Gültigkeit erlangt.
Walter C. 2. September 2017 um 8:02
Hätte da doch noch 2 Fragen: Im Arbeitsvertrag steht eine Wettbewerbsverbotsklausel: “Der Arbeitnehmer verpflichtet sich nach Beendigung der Tätigkeit für 3,50 Jahre für keine Konkurrenzfirma tätig zu werden”. Meine 1. Frage: Muss man dies im Kündigungsschreiben erwähnen, z.B. dass ich mich verpflichte für obengenannte Zeitspanne für keine Konkurrenzfirma tätig zu werden?
Weiters steht da noch, dass man für obengenannte Zeitspanne als Entschädigung die Hälfte der zuletzt gezahlten Vergütung erhält. Nun meine 2. Frage: Gilt das auch, wenn man in der Probezeit kündigt?
Arbeitsvertrag.org 5. September 2017 um 14:54
in diesem Fall müssen Sie das nicht noch einmal im Kündigungsschreiben aufnehmen, da es bereits im Arbeitsvertrag steht. Ob diese Entschädigung auch in der Probezeit gezahlt wird, sollten Sie Ihrem Arbeitsvertrag entnehmen können. Im Zweifelsfall können Sie Ihren Arbeitgeber fragen.
Ulrich 8. August 2017 um 19:06
der AG hat mir krankheitsbedingt mit einer Frist von 5 Monaten zum 30.09. gekündigt. Vor dem Gerichtstermin wurden wir uns einig über einen Abfindungsbetrag. Ich habe eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Monatsende. Inzwischen habe ich eine neue Arbeit ab 01.09. gefunden. Ich möchte jetzt fristlos zum 31.08. kündigen. Kann ich das ohne Konsequenzen machen? Darf ich den Abfindungsbetrag behalten?
Arbeitsvertrag.org 22. August 2017 um 12:02
da in Ihrem Fall viele Faktoren eine Rolle spielen, benötigen Sie eine Rechtsberatung. Diese dürfen wir leider nicht anbieten. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Sie kompetent beraten.
petra 13. August 2017 um 16:46
Betreff : Kündigung
Ich möchte in meiner Firma kündigen , nun beträgt die Zeit 6 Wochen bis wann muss ich kündigen wenn ich zum 16. Oktober anfangen möchte?
Meine Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen jeweils zum Ende eine Kalendermonats.
Mit freundlich grüßen Petra
Arbeitsvertrag.org 28. August 2017 um 9:30
wenn Sie nur zum Monatsende kündigen können, ist nur eine Kündigung zum 31. Oktober möglich. Diese muss bis spätestens 19. September bei Ihrem Arbeitgeber eingegangen sein. Eine Kündigung zum 30. September hätte bis spätestens 19. August erfolgen müssen.
Lena 22. August 2017 um 11:53
Kann/darf ein Arbeitnehmer auch 5 oder 6 Wochen zum 15. oder zum Monatsende kündigen, ohne dass dies die Wirksamkeit der Kündigung beeinträchtigt? Beispiel: ich möchte schon heute zum 30. September kündigen, aber mein Arbeitgeber möchte, dass meine Kündigung bereits zum 15.09. wirksam ist, obwohl vertraglich 4 Wochen Kündigungsfrist vereinbart sind. Ich bin nicht in Probezeit. Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Arbeitsvertrag.org 31. August 2017 um 12:36
sofern vertraglich festgelegt ist, dass Sie zum Monatsende kündigen können, muss der Arbeitgeber Ihre Kündigung zum 30. September akzeptieren.
Sandy 24. August 2017 um 10:28
auch ich habe eine aktuelle Frage.
Ich stehe vor einer Kündigung meinerseits. Ich bin AN und seit 18 Monaten in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Ich möchte nun kündigen und entnehme meinem Vertrag folgendes:
“Nach Ablauf der Probezeit und Übernahme in ein festes Beschäftigungsverhältnis beträgt die Kündigungsfrist 3 Wochen/Monate zum Monatsende. Verlängert sich die Kündigungsfrist für den AG aus tariflichen oder gestzlichen Gründen, gilt diese Verlängerung auch für den AN.”
Genau so ist es geschrieben, ohne dass erkenntlich wird, was genau gemeint ist. Der AG meinte 3 Monate zum Quartalsende – das habe ich mündlich erfahren. Ich, als AN bin von 3 Wochen zum Monatsende ausgegegangen. Ich habe durch eigene Recherche gelesen, dass bei einem nicht eindeutigen Vertrag die gestzlichen Fristen gelten – ist das richtig? Dann würde beiderseits eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum 15. oder Ende eines Monats gelten.
Arbeitsvertrag.org 31. August 2017 um 13:43
mit dem schriftlichen Arbeitsvertrag haben Sie eine Änderung unterschrieben. Daher gelten die Kündigungsfristen, die im schriftlichen Vertrag festgehalten wurden.
Alexander 24. August 2017 um 11:17
in meinem Vertrag steht folgender Satz, den ich (halten Sie mich bitte nicht für blöd :)) nicht wirklich verstehe, obwohl er doch recht einfach und eindeutig klingt:
“Das Recht zur ordentlichen Kündigung ist für beide Parteien ausgeschlossen.”
Bedeutet dies, dass ich nicht einfach kündigen kann oder was kann ich darunter verstehen?
Arbeitsvertrag.org 31. August 2017 um 13:55
in diesem Fall ist ausschließlich die ordentliche Kündigung ausgeschlossen. Um das Arbeitsverhältnis zu beenden bedarf es einer außerordentlichen Kündigung.
Eva-Maria 26. August 2017 um 22:03
ich habe seit 1.7.2017 einen auf 2 Jahre befristeten Arbeitsvertrag ohne Sachgrund nach TV-L. Probezeit sind 6 Wochen, sind also schon vorbei.
Im TV-L steht nur geregelt, wie die Kündigungsfrist in der Probezeit ist (2 Wochen) und dann erst wieder ab 6 Monaten (4 Wochen zum Monatsende). Mein Arbeitsverhältnis läuft aber seit 8 Wochen, fällt also dazwischen. Wie ist die Kündigungsfrist dann? 4 Wochen?
Wenn ich am 1.10.2017 meine neue Stelle antreten möchte, muss ich dann am 1.09.2017 (Freitag) meine Kündigung einreichen?
Da der Personalrat bei meiner neuen Arbeitsstelle erst am 30.8. tagt, kann es sein, dass ich meinen neuen Vertrag erst nach dem 1.09.2017 bekomme. Ich möchte nicht kündigen, bevor ich einen neuen Vertrag habe. Sollte ich also meine Kündigung nicht am 1.09.2017 einreichen können, heisst das dann, dass ich erst zum Ende Oktober kündigen kann (Kündigung am 3.10.2017 einreichen)?
Arbeitsvertrag.org 31. August 2017 um 14:37
generell gilt in der Probezeit (beträgt in der Regel allerdings sechs Monate) eine Kündigungsfrist von 14 Tagen. Ab sieben Monaten erhöht sich diese auf 4 Wochen. Entweder Sie fragen bei Ihrem Arbeitgeber nach, wie lange die Frist in der Zwischenzeit ist oder sie gehen auf Nummer sicher und reichen die Kündigung spätestens vier Wochen vorher ein. Das wäre bei Ihnen der 3. September.
Im Zweifelsfall können Sie einen Anwalt konsultieren.
Sarah 4. September 2017 um 20:54
Ich habe eine neue Arbeitsstelle in Aussicht und könnte so bald wie möglich anfangen. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber habe ich noch einen befristeten Arbeitsvertrag bis Ende März 2018. Kann ich diesen noch vor dem eigentlichen Austritt aus dem Unternehmen kündigen? lg sarah
Arbeitsvertrag.org 5. September 2017 um 15:28
sofern dies nicht im Arbeitsvertrag ausgeschlossen ist, gelten die Kündigungsfristen, die im Arbeitsvertrag oder im Gesetz festgelegt sind. Eine Kündigung ist also durchaus denkbar.
Anna 6. September 2017 um 9:03
ich befinde mich in der Probezeit. Ab 01.10. würde ich gern in ein anderes Unternehmen wechseln. Wie ich jetzt gesehen habe, steht im Arbeitsvertrag eine Kündigungsfrist in der Probezeit von vier Wochen. Kann ich trotzdem mit einer frist von 14 Tagen kündigen?
Arbeitsvertrag.org 2. Oktober 2017 um 15:35
es gilt § 622 Absatz 3 BGB: “Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.” Demnach können Sie mit einer zweiwöchigen Frist kündigen.
Heike 6. September 2017 um 12:28
Ich habe zum 31.8. Einen Aufhebungsvertrag unterschrieben und zum 1.9. Habe ich eine neue Stelle. Bin aber seit 14.8. Krank.
Nun habe ich zum 1.10. Einen neuen Arbeitsvertrag. Bin noch bis 30.9. Krank.
Kann ich per Einschreiben Kündigen, da ich nicht persönlich ins Unternehmen fahren kann. Reicht es mit Rückantwort ? Kann es da Probleme geben.
Arbeitsvertrag.org 2. Oktober 2017 um 15:40
ein Aufhebungsvertrag sollte schon die Aufhebung zur Folge haben. Klären Sie den Sachverhalt mit einem Anwalt für Arbeitsrecht.
Anna 7. September 2017 um 3:23
Hallo, wenn im Vertrag steht: Kündigung während der Probezeit ist vier Wochen und ich zum 15. 10. in einem neuen Unternehmen anfangen möchte, wann müsste die Kündigung beim AG eingehen?
Arbeitsvertrag.org 17. Oktober 2017 um 17:02
ist eine Kündigung bis zur Mitte des Monats möglich, sollten Sie spätestens am 15.09. die Kündigung einreichen.
Tina 11. September 2017 um 22:48
In meinem Arbeitsvertrag steht, dass bei einer Kündigung die Seminarkosten der letzten 6 Mte zurückgezahlt werden müssen. Das letzte Seminar ging bis 10.Juli, meine Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen.
Wann kann ich kündigen um nichts zurück zahlen zu müssen? Bereits im Dez zum 15.Januar, oder kann ich die Kündigung erst einreichen wenn das halbe Jahr vorbei ist, also Kündigung im Januar zum 15. Feb?
www.arbeitsvertrag.org 1. November 2017 um 13:00
die genaue Kündigungsfrist ergibt sich aus Ihrem Arbeitsvertrag, soweit diese mit den arbeitsrechtlichen Regelungen vereinbar sind. Die Fragen, zu wann Sie kündigen können und inwieweit eine Rückforderung der Seminarkosten einwandfrei ist, fallen in den Bereich der Rechtsberatung, die wir jedoch nicht anbieten dürfen. Sie können jedoch bei einem Anwalt nachfragen, welcher Kündigungszeitpunkt für Sie in Betracht kommt.
Sali 14. September 2017 um 15:52
ich habe meinen befristeten Arbeitsvertrag innerhalb der Probezeit am 07.09.2017 ordentlich und fristgerecht zum 16.10.2017 gekündigt. Am 14.09.2017 habe ich von meinem Arbeitsgeber noch eine Kündigung zum 27.09.2017 erhalten.
Meine Frage lautet: ist die kündigung des arbeitgeber trotz meine schriftliche kündigungsfrist zum 16.10.2017 rechtsgültig?
Arbeitsvertrag.org 6. November 2017 um 8:39
im Fall einer ordentlichen Kündigung während der Probezeit ist die erste Kündigung gültig. Eine Ausnahme würde bestehen, wenn es für eine frühere Kündigung einen außerordentlichen Grund gäbe.
Andy 15. September 2017 um 20:17
ich hatte vor kurzem einen Arbeitsunfall mit Fraktur und bin noch mindestens bis Ende Sept. / Anfang Okt. krankgeschrieben. Kann ich aus der Krankschreibung heraus den Job kündigen zum 31. Oktober mit Kündigungsfrist zum 30. September ? Danke im voraus
Arbeitsvertrag.org 6. November 2017 um 9:27
auch während einer Krankschreibung können sie eine gültige Kündigung einreichen.
W. 28. September 2017 um 16:50
ich bin in der Probezeit. In meinem Arbeitsvertrag steht 14 Tage Kündigungsfrist zum Monatsende.
Ich habe am 20.09. gekündigt, schriftlich. Der 04.10.2017 wäre der Vertrag demnach beendet. Ich
bat meinen Chef den Brief zulesen. Erzürnt kam er zu mir und meinte ich kann gleich gehen. Er gab
mir die Kündigung mit und sagte ich soll einen Aufhebungsvertrag schreiben. Ist das rechtens und
Arbeitsvertrag.org 6. November 2017 um 12:36
Hallo Sibylle.
auch während der Probezeit besteht sowohl für Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer eine verkürzte Kündigungsfrist von 2 Wochen, diese kann nur mit einem einvernehmlichen Aufhebungsvertrag verkürzt werden.
Tina 5. Oktober 2017 um 17:29
In meinem Arbeitsvertrag ist festgehalten, bei einer Kündigung sind Fortbildungskosten der letzten 6 Monate zurück zu zahlen.
Meine letzte Fortbildung war bis zum 10.Juli diesen Jahres. Wann kann ich kündigen, ohne etwas zurück zahlen zu müssen, im Dezember zum 15.Januar oder erst im Januar zum 15.Februar?
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 10:16
mit einer Kündigung zum 10. Januar sollte die Frist eingehalten sein.
Heidi 8. Oktober 2017 um 18:08
Hallo, ich befinde mich in einem unbefristeten Areitsverhältnis, möchte aber zum 1.2.2018 in eine andere Firma wechseln. Ich habe eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Kann ich jetzt schon kündigen (am 09.10.2017) und hineinschreiben, dass ich zum 31.1.2018 kündigen will? Oder muss bis zum Ende des Monats warten und darf die Kündigung erst dann abgeben? Ich möchte einen fließenden Übergang ins neue Arbeitsverhältnis.
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 9:33
die Kündigungsfrist ist eine Mindestfrist. Das Datum für die Kündigung kann also auch in weiterer Zukunft liegen.
Suzanne 11. Oktober 2017 um 19:04
in meinem Vertrag steht, dass ich ein Kündigungsfrist von 4 Monate Ende des Monats habe.
Ich habe mündlich am 29. September gekündigt.
Schriftlich am 6. Oktober.
Wenn nur shcriftlich zählt, ist Ende des Monats 31.Okt plus 4 Monate, 28/29 Februar.
Ist irgendwas zu tun damit ich schon am 1. Januar freigestellt bin? (Rechtlich, freundlich gefragt habe ich schon, geht nicht) Ich habe ein super Stelle gefunden, die kann ich mir nicht entgehen lassen. Sie wollten mich schon am 1.Nov haben. Hab verhandelt, bis 1. Januar gehen sie aber bestimmt nicht 🙁
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 11:31
wenn Sie keinen Aufhebungsvertrag mit Ihrem Arbeitgeber schließen können, der Sie früher entlässt, kann Ihnen vielleicht ein Anwalt für Arbeitsrecht helfen.
Joe 14. Oktober 2017 um 4:51
zum eher seltenen Thema der fristlosen Kündigung durch den Arbeitnehmer frage ich mich, welche Sanktionen mir entstehen könnten, weil ich ohne wichtigen Grund und vorherige Abmahnung des Arbeitgebers fristlos kündige und der Arbeit fernbleiben. Ich möchte auch keinen Aufhebungsvertrag schließen, einfach überhaupt keinen Kontakt mehr zum Arbeitgeber halten. Was kann passieren? Kündigungsschutzklage des Arbeitgebers, Schadenersatzforderungen? Ich habe einfach keine Lust mehr mich mit dem Arbeitgeber abzugeben, das ist für mich verlorene Lebenszeit und einfach sinnlos.
Klar sagt das Gesetz, Du hast vertragliche Pflichten, aber die interesseieren mich nicht. Daher die Nachfrage zu möglichen Sanktionen (Eine Sperre der Agentur für Arbeit ist mir gleichgültig, da es mir finanziell gut geht).
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 11:13
ein Arbeitnehmer, der seine vertraglichen Pflichten nicht nachkommt, kann mit Schadensersatzforderungen konfrontiert werden. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Ihnen dabei helfen, Ihre Kündigung vertragskonform zu formulieren.
Matthias 16. Oktober 2017 um 14:25
Ist die nachfolgende Klausel überhaupt wirksam? Sie nimmt keinen Bezug darauf, für wen diese Frist gilt (Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen):
“Dieser Vertrag kann mit einer Frist von 8 Wochen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nicht die gesetzlichen Bestimmungen eine längere Frist beinhalten.”
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 11:51
ja die Klausel ist wirksam und bezieht sich auf beide Parteien des Vertrags.
mike 16. Oktober 2017 um 21:52
ich bin 11 jahre in der firma und möchte mit 4 wochen frist kündigen aber arbeitgeber sagt hab 4 monate kündigungsfriest
Cathrin 17. Oktober 2017 um 14:02
Ich habe in meinem Arbeitsvertrag eine Sperrfrist zur Kündigung stehen, die besagt, dass ich zwischen Dezember und März nicht kündigen darf. Ist das rechtswirksam. Konnte dazu bisher leider nix finden. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 11:56
ja solche Sperren sind rechtswirksam, wenn Sie im Vertrag festgeschrieben sind.
Sonja M. 20. Oktober 2017 um 20:57
Hallo. Ich habe ab 01.01.2018 einen neuen Job. Habe 4 Wochen Kündigungsfrist. Ist es dann richtig, zum 30.11. 2017 zu kündigen? Es wird immer von genau 4 Wochen gesprochen! 4 Wochen später haben wir aber erst den 28.12.2017! Das ist ebenfalls ein Donnerstag. Was ist dann mit den restlichen 3 Tagen?
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 12:29
bei der Kündigungsfrist handelt es sich um eine Mindestfrist. Sie können auch am 30.11. eine Kündigung zum 31.12 abgeben.
Jana 23. Oktober 2017 um 19:57
Zum 1.12 habe ich eine neue Stelle, Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Monatsende.
Wann spätestens (zum welchen Datum ) soll ich meine Kündigung beim Arbeitgeber vorlegen?
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 13:04
bei 4 Wochen Kündigungsfrist zum Monatsende, sollte die Kündigung bis zum 1.12.2017 vorliegen.
Diana 24. Oktober 2017 um 18:56
Hallo, ich habe mein Arbeitsverhältnis am 17.10. zum 31.10. gekündigt, da ich von 14 Tagen Kündigungsfrist ausgegangen bin. Heute erklärt mir mein AG das ich 4 Wochen Kündigungsfrist hätte. Kann ich meine Kündigung ändern zum 15.11. oder geht das nicht?
Ich bin seit 05/15 im Unternehmen, dieses existiert aber seit 05/17 nicht mehr ( uns wurde gesagt die Firma läuft jetzt über Insolvenzverwalter). Ab 06/17 hat die Mutter des AG eine neue Firma gegründet und alle AN und Fahrzeuge übernommen. Für alle gab es einen neuen Arbeitsvertrag ( darum nahm ich 14 Tage Kündigungsfrist an), allerdings habe ich meinen neuen Vertrag bis heute noch nicht.
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 13:08
Sie sollten einen Anwalt für Arbeitsrecht hinzuziehen, um auf Unrechtmäßigkeiten reagieren zu können.
Phillip 5. November 2017 um 21:37
Hallo liebes Arbeitsvertrag Team,
ich habe am 14.10.2017 meine Kündigung abgegeben. Diese ist fristgerecht zum 15.11.2017.
Ist im Arbeitsvertrag auch festegelegt das zum 15. jeden Monats oder des Letzten Tages des Monats gekündigt werden kann.
Mein neuer Arbeitgeber möchte das ich aber schon am 13.11.17 anfangen könnte.
Ich habe keinen Urlaubsanspruch mehr, alle Urlaubstage sind verbraucht.
Überstunden bin ich bei plus minus 0.
Kann man dem alten Arbeitgeber darum bitten bzw. einen Antrag stellen das er mir das erlaubt und das er mich bei der Krankenkasse abmeldet so das mein neuer Arbeitgeber mich anmelden kann?
Phillip Sch.
Arbeitsvertrag.org 4. Dezember 2017 um 11:07
natürlich können Sie eine solche Bitte an Ihren Arbeitgeber richten.
isaia M. 12. November 2017 um 22:46
ich arbeite seit ca. 18 Jahren in eine Firma und möchte am 15.11.2017 meine Kündigung zum 31.
12.2017 abgeben. Die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen möchte aber mein Arbeitgeber 6 Wochen seit geben. Kann der Arbeitgeber verlangen
, dass ich am 15.12. aufhöre wenn ich am 15.11.18 die Kündigung abgebe? Ich möchte nichts falsch machen.
Arbeitsvertrag.org 4. Dezember 2017 um 11:58
die Frist der Kündigung ist eine Mindestfrist. Es entsteht keine Pflicht das Schreiben exakt 4 Wochen vorher abzugeben.
Jacqueline S. 13. November 2017 um 14:16
Habe letzte Woche einen Arbeitsvertrag unterschrieben den ich am 20.11.2017 antreten muss.
Kann ich jetzt noch davon zurücktreten ohne Kündigungsfrist???
Arbeitsvertrag.org 4. Dezember 2017 um 12:00
natürlich können Sie den Vertrag kündigen. Die Zeit vor Vertragsbeginn kann wie die Probezeit bewertet werden.
Kiri 16. November 2017 um 9:08
Hallo. Ich befinde mich noch in der Probezeit und im Vertrag steht eine Kündigungsfrist von 2 Wochen. Ich werde heute (16.11.) kündigen. Da ich leider krank geschrieben bin diese Woche, kann ich die Kündigung nicht persönlich abgeben und werde sie heute aber in den Briefkasten schmeissen.
Meine Frage: Was schreibe ich für ein Datum in die Kündigung? Ich kündige zum 01.12. ? Das sind dann 2 Wochen. Ist das richtig?
Arbeitsvertrag.org 11. Dezember 2017 um 8:42
in der Kündigung wird der Termin des Endes (in deinem Fall der 30.11.) angegeben.
Annett B. 17. November 2017 um 19:52
Ein Kollege möchte fristlos Kündigen und hat sehr viele Plustage und auch Plusstunden. Jetzt meine Frage. Verfallen diese alle weil er selbst fristlos kündigt?
Arbeitsvertrag.org 11. Dezember 2017 um 9:29
auch bei einer fristlosen Kündigung verfallen die Ansprüche auf Entlohnung der geleisteten Arbeit nicht. Jedoch sollten die Umstände der Vergütung von Mehrarbeitszeit mit dem Arbeitgeber oder einem Anwalt im Vorfeld diskutiert werden.
Heike B. 22. November 2017 um 19:55
Hallo, hat der Arbeitgeber das Recht einer ordentlichen Kündigung zu widersprechen und wenn ja welche Frist muss er eInhalten?
Arbeitsvertrag.org 13. Dezember 2017 um 9:25
einer ordentlichen und fristgerechten Kündigung kann der Arbeitgeber nicht widersprechen.
Mani 23. November 2017 um 17:09
ich möchte zum 28.02.2018 kündigen und habe eine 3-monatige Kündigungsfrist. Wann (bis zum welchen Datum) muss meine Kündigung dem Arbeitgeber spätestens vorliegen, damit sie wirksam ist? Vielen Dank schon mal für die Auskunft!
Arbeitsvertrag.org 13. Dezember 2017 um 10:02
bei einer dreimonatigen Kündigungsfrist muss die Kündigung spätestens bis zum 30.11.2017 erfolgt sein, wenn sie bis zum 28.02.2018 wirksam werden soll. Die Kündigung kann aber auch schon früher abgegeben werden.
Die Redaktion von Arbeitsschutz.org
Gökhan 5. Dezember 2017 um 12:10
Ich arbeite bei einer Sicherheitsfirma und habe einen befristeten Arbeitsvertrag das bis zum 23.12.2017 geht .Die Firma hat mir eine entfristung geschickt ich möchte aber am 23.12.2017 aufhören weil ich ab 01.01.2018 eine andere Arbeitsstelle gefunden habe.
Muss ich jetzt trotzdem schriftlich kündigen und die 21 Tage Kündigungsfrist was für unbefristete Verträge gilt einhalten? Außerdem habe ich noch 15 Tage Resturlaub? Wie müsste ich vorgehen damit ich kein Stress kriege? Bitte um Hilfe und danke im Voraus Mit freundlichen Grüßen Gökhan
Arbeitsvertrag.org 8. Dezember 2017 um 12:47
die Entfristung kann nur erfolgen, wenn Ihnen ein neuer Arbeitsvertrag vorgelegt wird. Wenn Sie diesen bereits unterschrieben haben, unterliegen Sie der gesetzlichen Kündigungsfrist. Die Urlaubstage sollten Sie vor Ablauf Ihres Arbeitsverhältnisses genommen haben. Sollte dies nicht möglich sein, können Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber auf eine Auszahlung der Urlaubstage einigen. Im Zweifelsfall hilft Ihnen ein Anwalt für Arbeitsrecht.
Christof 6. Dezember 2017 um 14:23
Ich habe am 30.11.2017 meinen Vertrag zum 31.01.2018 gekündigt. Das sind 8 Wochen. Das habe ich gemacht, weil ich dann die neue Stelle antrete. Mein Chef meinte aber, ich könnte auch zum 31.12.2017 gehen, da er im Januar keine Arbeit für mich habe und er sich das Gehalt sparen möchte. Darf er das?
Arbeitsvertrag.org 2. Januar 2018 um 13:52
einer fristgerechte Kündigung durch den Arbeitnehmer kann nicht mit einer später ausgesprochenen Kündigung durch den Arbeitgeber zuvorgekommen werden. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
birgit 9. Dezember 2017 um 9:22
hätte eine Frage hatte über Jahre ein Befristeten Vertrag ,
habe ein Attest von meinem Arzt erhalten.
Nun habe fristlos (ausser ordenliche Kündigung) am 30.11 per Post mit Rückschein dem Arbeitgegeber
zu kommen lassen, der laut Rückschein am 01.12 vom Arbeitgeber erhalten wurde.
am 01.12 hatte ich ein Schreiben vom Arbeitgeber das die Kündigung zum 30.11 mit einverständnis Ihrer Seits okay ist. Nur ist es nicht der 30.11 sondern der 01.12 erst wirksam.. verwirrt
Würde mich um eine Antwort freuen. Danke
Arbeitsvertrag.org 8. Januar 2018 um 12:06
möglicherweise handelt es sich um ein Missverständnis. In der Regel kann ein Arbeitsverhältnis zum letzten Tag des Monats gekündigt werden (bei Ihnen der 30.11). Das heißt, am 30.11 befinden Sie sich noch im Arbeitsverhältnis. Die Kündigung wird zum 01.12. wirksam, weil Sie sich ab diesem Tag nicht mehr im Arbeitsverhältnis befinden.
Astrid 12. Dezember 2017 um 18:49
Ich bin in der Probezeit und gerade krankgeschrieben. Ich möchte allerdings kündigen und noch die Frist von 14 Tagen einhalten. Darf ich auch die Kündigung einreichen, während ich krankgeschrieben bin?
Arbeitsvertrag.org 15. Januar 2018 um 9:26
in der Regel dürfen Sie jederzeit kündigen, unabhängig davon ob gerade eine Krankschreibung vorliegt oder nicht.
Mona 12. Dezember 2017 um 22:14
Wie lange beträgt die Kündigungsfrist für mich als Arbeitnehmer bei einem auf 4 Jahre befristeten Arbeitsvertrag nach einem Jahr? Bei einem Arbeitsplatz im aussereuropäischem Ausland, muss trotzdem die Kündigung als Brief eingereicht werden, oder reicht eine Email?
Arbeitsvertrag.org 15. Januar 2018 um 9:28
Grundsätzlich ist die Kündigungsfrist in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt. Ist das nicht der Fall, gilt die gesetzliche Kündigungsfrist. Wenn Sie nicht in Deutschland tätig sind, kann es hier zu Abweichungen kommen. In der Regel sollte eine Kündigung immer schriftlich ergehen.

References: § 622
 § 622
 § 622
 § 626
 §622
 §622
 §622
 § 622
 § 622
 § 622
 § 622
 § 622
 § 5
 § 622