Source: https://www.finanzfrage.net/frage/motorschaden-auf-dem-weg-zur-arbeit-steuerlich-absetzbar
Timestamp: 2019-10-22 08:37:56+00:00

Document:
Motorschaden auf dem Weg zur Arbeit steuerlich absetzbar? (Steuererklärung)
"Hat mein Einspruch Aussicht auf Erfolg?"
nein wohl kaum. Nur Unfallschäden sind absetzbar. Alles andere nicht. Ein Schaden durch falsch-Betankung auch nicht, ebenso Motorschaden durch Steuerkettendefekt.
Nicht das Du dann noch neue Reifen absetzen willst, weil auf dem Weg zur Arbeit ein Nagel lag und den Reifen beschädigt hat. Das wird auch nicht gehen. Oder Unfall-Schaden mit Fahrerflucht am Fahrzeug während es vor der Firma parkte. Versuche mal das abzusetzen. Viel Spass!
Hm, und was ist mit diesem Urteil, dessen AZ leider fehlt? https://www.etl.de/aktuelle-themen/motorschaden-reparaturkosten-zusaetzlich-zur-entfernungspauschale-abziehbar
correct 18.06.2018, 19:20
Es ist ein Einzelurteil eines Finanzgerichts. Es betrifft nur diesen einen Fall.
Aber Du kannst ja Einspruch einlegen (was Du wohl nicht gelesen hast).
Die Aussicht auf Erfolg sehe ich nicht.
hildefeuer 18.06.2018, 19:31
Wenn das nur fehlt :http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&docid=STRE201375115&psml=bsndprod.psml&max=true
hildefeuer 18.06.2018, 19:33
Klar so argumentieren die Finanzverwaltungen auch immer. Klar ein Gericht hat Recht gesprochen, aber das gilt noch lange nicht für alle, oder vergleichbare Fälle, sondern nur für diesen Fall. Es muss also jeder einzeln klagen.
correct 18.06.2018, 21:24
Der nächste Unsinn. Ein Gericht "spricht nicht Recht" - es fällt ein Einzelurteil.
Natürlich kann jeder einzeln klagen.
blackleather 19.06.2018, 08:50
Auf der Seite, die du da ausgegraben hast, heißt es ja bereits im letzten Absatz:
[Das FG] hat die Revision zugelassen. Sobald Revision eingelegt wurde, ruhen Einspruchsverfahren bis zu einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes.
Diese endgültige Entscheidung des Bundesfinanzhofs liegt schon seit langem vor. Am 20.3.2014 wurde dort unter Aktenzeichen VI R 29/13 entschieden, dass das Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts keinen Bestand haben kann.
hildefeuer 20.06.2018, 11:45
Sorry das wuste ich nicht. Ich hatte geglaubt das Richter Recht sprechen, das sie nur Urteile in Einzelfällen wuste ich nicht. Klar ich habe nicht Jura studiert. Ich habe irrtümlich geglaubt das die Rechtsprechung in D durch Gerichte erfolgt.
Reparaturkosten beim Auto wegen Unfall auf Weg zur Arbeit steuerlich ansetzen?
Stimmt es, dass man Reparaturkosten wegen eines Unfalls auf dem Weg zur ARbeit steuerlich geltend machen kann? Wie sieht das bei Materialverschleiss beim Fahrzeug aus, wenn da Raparaturkosten anfallen?
Auf Weg zur Arbeit umgeknickt und verletzt
Hallo meine Mutter arbeitet in einem Krankenhaus. Sie ist letztens auf dem Weg zur Arbeit umgeknickt und hat sich an den Bändern verletzt. Jetzt weiß sie nicht ob sie selbst oder der Arbeitgeber die Kosten übernehmen soll.
Sie hat flexible Arbeitsstunden und war schon auf dem Gelände der Krankenhauses. Sie ist zum Kiosk gegangen um noch ein kleines zweites Frühstück für später zu holen. Sie war aber noch nicht in ihrem eigentlichen Arbeitsraum. Ist dies dann noch der Weg zur Arbeit, oder schon Arbeit selbst? Wer muss für die Behandlung jetzt aufkommen?
Mindestanforderungen an ein Fahrtenbuch (Steuererklärung)
ich bin Angestellter und möchte für das Jahr 2015 ein Fahrtenbuch führen, um für Auswärtstätigekeiten einen individuellen Kilometersatz (anstatt der 0,30€/km) absetzen zu können. Vom Finanzamt habe ich bisher leider keine Antwort bekommen und das Jahr schreitet weiter voran.
Ich habe bisher eine Tabelle mit folgenden Daten: Datum, Beginn der Fahrt (Uhrzeit), Startort, Zielort, Grund und gefahrene Kilometer.
Ich trage nur Auswärtstätigkeits-Fahrten ein. Private Fahrten und Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte werden nicht berücksichtigt.
Unfallkosten ohne Zeugen steuerlich absetzbar?
mir ist folgende passiert, als ich zur Arbeit fahren wollte. Ich hatte es sehr eilig und bin beim Rückwertsfahren aus unserer Einfahrt gegen den Eisenpoller einer Insel gefahren. Habe also keinen Zeugen! Kann ich dennoch diese Unfallkosten, die ich selbst getragen habe, steuerlich absetzen?
Bestattungskosten trotz Immobilienerbe steuerlich absetzbar?
Mein Ehemann ist im Dezember 2016 verstorben. Ich habe als Alleinerbin sein Barvermögen sowie unser Wohnhaus geerbt. Die Bestattungskosten in Höhe von 6112€ habe ich als außergewöhnliche Belastung in meiner ESt-Erklärung für 2017 angegeben. Dies wurde vom FA abgelehnt, da der Wert des Hauses die Kosten übersteigt . (Die Kosten für Bewirtung der Trauergäste etc waren höher als der Nachlass ohne Immobilie (Barvermögen, Sterbegeldversicherung), so dass ich diesen Teil des Nachlasses nur für diese Kosten verwendet habe.) Ich wohne weiterhin in geerbtem Haus und habe die Bestattungskosten aus meinem Einkommen bezahlt. Hätte ich mit einem Einspruch eine Chance auf Anerkennung der außergewöhnlichen Belastung? Wenn ja, wie formulieren? Danke!
Ist die Leibrente / monatliche Rentenzahlung bei Kauf einer Immobilie steuerlich absetzbar?
Ich habe eine Wohnung auf Leibrentenbasis gekauft - Zahlung einer einmaligen Zahlung + monatliche Rentenzahlung - der Verkäufer hat lebenslanges Wohnrecht. Ich habe die monatliche Rentenzahlung in meiner Steuererklärung als Sonderausgabe geltend gemacht - dies wurde vom Finanzamt abgelehnt. Ist es sinnvoll, Einspruch zu erheben?
nachdem ich meine Steuererklärung Ende März 2015 an das zuständige Finanzamt geschickt habe, erhielt ich Anfang Mai einen nach "§165 Abs. 1 Satz 2 A0" "teiweise vorläufigen" Steuerbescheid, indem ich lediglich eine geringe Summe erstattet bekam. Nachdem dann lange nichts geschah, rief ich Anfang August beim Finanzamt an, um mich nach dem Verbleib des endgültigen Steuerbescheids zu erkundigen. Die Sachbearbeiterin erläuterte mir, dass bei meinen eingerichten Unterlagen die "Anlage N" fehle und dass die Einspruchsfrist abgelaufen sei. Auf mein Hinweis, dass meine Unterlagen vollständig waren - und ich vom Finanzamt auch keine gegenteilige Mitteilung bekam, forderte die Sachbearbeiterin mich auf, erneut eine Steuererklärung einzureichen. Nachdem ich dies unmittelbar nach dem Telefonat getan habe, erhielt ich heute ein Schriftstück indem steht, dass die Einspruchsfrist bereits am 22.07.2015 abgelaufen sei.
Habe ich hier Chancen auf eine erneute Prüfung? Wie bereits geschrieben, erhielt ich schriftlich lediglich eine vorläufige Steuerbescheinigung. Nur durch Nachfragen meinerseits bekam ich die Mitteilung, dass "Anlage N" angeblich fehlt.
Hallo liebe Leute! Mein Freund (inzwischen ziemlich am Boden) und ich (schon lange da und daher an Nackenschläge gewöhnt) brauchen mal dringend eine wirklich aussagekräftige und verwertbare Antwort. Und zwar geht es um die Frage, ob der arbeitende Partner in einer eheähnlichen Gemeiscnaft, die eine BG bildet, die Unterstützung des nicht-arbeitetnen Partners steuerlich geltend machen kann. Wir erwägen einen Widerspruch.Situation:
Ich bin nach langer, schwerer Krankheit, Aussteuerung, Alg1 und Alg1 2012 im Alg2 gelandet und rückwirkend seit September 2013 in EM-Rente, erste Zahlung Ende März 2014. Mein Freund arbeitet und könnte von seinem Gehalt leben. Da wir aber eine BG, also eine "Verantwortungs- & Einstehensgemeinschaft" bilden, in der jeder Cent angerechnet und durch 2 geteilt wird, reicht das Gehalt nicht und ich bekomme Alg2, d. h. nein - WIR bekommen aufstockend Alg2. Also auch er, weil er durch seine UNTERHALTSVERPFLICHTUNG (-! Nach HartzIV ist er es ja) für mich mit aufkommen muss und dadurch bedürftig wird. So gesehen: "Mein" Alg2 wird also quasi gekürzt, weil wir als BG gesehen werden und sein Einkommen natürlich angerechnet wird. Wodurch er erst in die Bedürftigkeit rutscht.
Nun gibt es das Einkommensteuergesetz mit dem §33, in dem es in Absatz 3 heißt: "3 Der gesetzlich unterhaltsberechtigten Person gleichgestellt ist eine Person, wenn bei ihr zum Unterhalt bestimmte inländische öffentliche Mittel mit Rücksicht auf die Unterhaltsleistungen des Steuerpflichtigen gekürzt werden." Was bei mir der Fall ist, s.o., ich bekäme mehr, wenn ich alleine leben oder das Gehalt meines Freundes nicht angerechnet werden würde.
Und dann gibt es noch ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums "Allgemeine Hinweise zur Berücksichtigung von Unterhaltsaufwendungen nach § 33a, Absatz 1 EStG als außergewöhnliche Belastung ", hier: https://www.lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Rechtsprechung2/BMF_Unterhalt.pdf
In dem heißt es:
"Als Personen, die gesetzlich unterhaltsberechtigten Personen gleichstehen, kommen insbesondere Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft oder in Haushaltsgemeinschaft mit dem Steuerpflichtigen lebende Verwandte und Verschwägerte in Betracht (BFH-Urteil vom 23. Oktober 2002, BStBl 2003 II Seite 187)." sowie "Bei Vorliegen einer sozialrechtlichen Bedarfsgemeinschaftzwischen der unterhaltenen Person und dem Steuerpflichtigen werden typischerweise Sozialleistungen gekürzt oder nicht gewährt, da bei Prüfung der Hilfsbedürftigkeit der unterhaltenen Person nicht nur deren eigenes Einkommen und Vermögen, sondern auch das Einkommen und Vermögen der mit ihm in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen berücksichtigt wird. Deshalb sind nach dem SGB II in die Prüfung eines Anspruchs auf Arbeitslosengeld II die Einkünfte und das Vermögen des Partners einer eheähnlichen oder lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaft einzubeziehen." ALsl genau wie es bei uns un den vielen anderren Bedarfsgemeischaften ist.
Verlustvortrag "richtig" übertragen bzw. begrenzen?
Studium 2009-15
Festgestellter Verlustvortrag 2013: ca. 25.000€
2014 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, 200,- Euro)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 3.000,-
2015 Einkünfte brutto ca. 8.000 (praktisch keine Lohnsteuer,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-
2016 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, ca. 300 Euro,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-
2017 voraussichtlich allein 7.000,-€ Lohnsteuer.....
Daher habe ich ein großes Interesse die Verluste des Studiums in das Jahr 2017 zu übernehmen, da die marginalen Steuern der Vorjahre eh unberechtigt waren (Grundfreibetrag).
Wie übertrage ich den Verlustvortrag im Mantel der Steuererklärung (Zeile 93) am effektivsten oder wird das "antragsstellerfreundlich" vom Finanzamt vorgenommen?Kann man den Verlustvortrag begrenzen? Das ist ja zumindest in Zeile 93 angedeutet.
Dazu habe ich folgendes Zitat gefunden:
"1. Ich gehe davon aus, dass ich die Summe des VV in seiner Höhe nicht begrenzen kann, um ihn in Folgejahren zu nutzen?!"
"Nein, Sie können den Verlustrücktrag begrenzen. Dadurch erreichen Sie, dass der „ungenutzte" Verlustbetrag fortgeschrieben wird und in Folgejahren berücksichtigt wird. Dieser verbleibende Verlustvortrag ist nach § 10d Abs. 4 Satz 1 EStG gesondert festzustellen. Im Mantelbogen der Steuer-Erklärung (Zeile 93), können Sie eintragen, ob und wenn ja in welcher Höhe Sie einen Verlust in das Vorjahr zurücktragen wollen. Sie sollten daher den Verlustrücktrag so ausrechnen und beschränken, dass das nach dem Verlustabzug verbleibende positive Einkommen noch so hoch ist, dass sich die anderen Abzugsbeträge steuerlich auswirken.
Den für Sie optimalen Verlustrücktrag berechnen Sie grundsätzlich wie folgt:Gesamtbetrag der Einkünfte 2014 (Netto)
./. außergewöhnliche Belastungen
./. evtl. Haushaltsfreibetrag
./. Grundfreibetrag (32 a I EStG)
= steueroptimaler Verlustrücktrag> "
Wie gehe ich in den Steuererklärungen der Jahre 14-16 vor?
Vielen Dank für mögliche Antworten!
Gibt es eine Verjährungsfrist für Rückerstattung beim Grundlagenbescheid (KFZ-Steuer)?
Ich habe ein 19 Jahre altes Auto mit einer falschen Emissionsklasse umschlüsseln lassen. Von Euro1 auf Euro2 zum Tag der Erstzulassung, der Zoll/Finanzamt beruft sich auf §169 AO (Die Festsetzungsfrist für Steuern und Vergütung beträgt 4 Jahre. Sie beginnt gem. § 170 AO mit Ablauf des kalenderjahrs, indem die Steuer entstanden ist.
Also ab 2012, damit sind wir nicht einverstanden.
Im Internet habe ich dieses gefunden:
Prüfen Sie Ihren Kfz-Steuerbescheid. Ihnen steht eine Erstattung ab dem Tag der Erstzulassung auf Ihren Namen zu. Will das Finanzamt Ihnen nur für einen geringeren Zeitraum Ihr Geld zurückzahlen, legen Sie Einspruch ein. Der Fahrzeugschein ist für die Kfz-Steuer ein Grundlagenbescheid. Wird ein Grundlagenbescheid geändert, muss das Finanzamt auch den darauf basierenden Folgebescheid ändern. In diesem Punkt tritt keine Verjährung ein (§ 175 Abs. 1 Nr. 1 AO, § 171 Abs. 10 AO).
Abgabenordnung (AO) § 175 Aufhebung oder Änderung von Steuerbescheiden in sonstigen Fällen
(1) Ein Steuerbescheid ist zu erlassen, aufzuheben oder zu ändern, 1. soweit ein Grundlagenbescheid (§ 171 Abs. 10), dem Bindungswirkung für diesen Steuerbescheid zukommt, erlassen, aufgehoben oder geändert wird,
Abgabenordnung (AO) § 171 Ablaufhemmung (10) Soweit für die Festsetzung einer Steuer ein Feststellungsbescheid, ein Steuermessbescheid oder ein anderer Verwaltungsakt bindend ist (Grundlagenbescheid), endet die Festsetzungsfrist nicht vor Ablauf von zwei Jahren nach Bekanntgabe des Grundlagenbescheids. Satz 1 gilt für einen Grundlagenbescheid, auf den § 181 nicht anzuwenden ist, nur, sofern dieser Grundlagenbescheid vor Ablauf der Festsetzungsfrist bei der zuständigen Behörde beantragt worden ist. Ist der Ablauf der Festsetzungsfrist hinsichtlich des Teils der Steuer, für den der Grundlagenbescheid nicht bindend ist, nach Absatz 4 gehemmt, endet die Festsetzungsfrist für den Teil der Steuer, für den der Grundlagenbescheid bindend ist, nicht vor Ablauf der nach Absatz 4 gehemmten Frist.
Wie ist es nun, wirklich nur 4 Jahre rückwirkend?
Autogas Umbau Umrüstung sofort voll steuerlich abzugsfähig absetzbar - Voraussetzungen??
Hallo, ich bin angestellt, im Außendienst tätig. Hier nutze ich mein privaten PKW weshalb ich einen Erweiterten KM Satz geltend machen kann. ca 80% berufliche Nutzung.
Ich habe mir vor 1 Monat einen Neuwagen gekauft, dieser wird ganz normal auf 6 Jahre abgeschrieben. In 2 Wochen wird in mein Auto eine Autogas Anlage eingebaut, im Außendienst sinnvoll. Nun ist die Frage, kann ich die Umrüstung
a) nur wie mein KFZ auf 6 Jahre abschreiben?
b) anhand der Amortisierung abschreiben, also Bsp. Laut Rechner nach 20.000km abgeschrieben, bei Einbaukosten von 2.000€ wären dass dann 10€/km?
c) sofort voll steuerlich absetzbar?
mit letzterem wirbt z.B. ein Umrüster: Die Umrüstung ist u.U. sofort voll abzugsfähig und unterliegt nicht der AfA!
Das wäre natürlich der ideal Fall! Gleich die vollen Kosten von der Steuer absetzen.

References: §33
 § 33
 § 10
 §169
 § 170
 § 171
 § 175
 § 171
 § 181