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Timestamp: 2019-01-20 02:08:06+00:00

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Zählt Ihr eine Tätigkeit an der Rezeption zu Bürotätigkeiten? | Erwerbslosenforum Deutschland
Zählt Ihr eine Tätigkeit an der Rezeption zu Bürotätigkeiten?
Stichworte bürotätigkeiten rezeption
ich bin ja ein friedfertiger Mensch und lass mich daher immer wieder reinreiten.
Man hat mir eine Umschulung in Aussicht gestellt, vorher müsse ich aber irgendeine Maßnahme machen, die meine Belastbarkeit bestätigt. Seh ich soweit auch ein.
Jetzt hat man mir daraufhin ein Praktikum in einem Seniorenheim mit Bürotätigkeiten angeboten. Und ich dachte: 2 Wochen Praktikum im Büro, kann ja nicht schaden, falls dann wirklich die Umschulung endlich bei rausspringt. (nebenher such ich nach anderen Wegen, wie ich mich selbst qualifizieren kann und an Geld komme.)
Jetzt ruf ich da an. Ich soll an der Rezeption arbeiten. Ich bin total am heulen und zittern. Ich hab eine soziale Phobie und angeblich sollte extra was mit wenig Kundenkontakt für mich gefunden werden. Also, viel mehr Kundenkontakt als einer Rezeption kann es ja wohl nicht geben? Ich bin total fertig. Was mach ich denn jetzt? Unter Bürotätigkeit hab ich mir was anderes vorgestellt und ich hab extra zigmal nachgefragt, ob es wirklich Bürotätigkeit ist und da hat man mir was erzählt von, vermutlich Kopien machen, Arbeiten am PC etc.
Findet Ihr, dass Rezeption dasselbe ist wie Büro? Ich fühl mich total reingelegt und bin total verzweifelt. Hätte ich gewusst, ich soll da an die Rezeption, das hätte ich sofort verweigert wegen der vielen Leute. Ich dachte, ich bin da im Büro mit ein paar Leuten und mach da mein Ding.
So ein Mist:-( Erspart Euch bitte Kommentare wie: selbst schuld. Ich bin schon verzweifelt genug.
Jetzt hat man mir daraufhin ein Praktikum in einem Seniorenheim mit Bürotätigkeiten angeboten.
Angeboten oder Dich dazu verpflichtet?
Wen das für Dich nicht zumutbar ist, würde ich das mit Verweis auf den §10 SGBII ablehnen.
Leider mit Rechtsfolgenbelehrung verpflichtet.
Hast du denn schon gewußt, WAS das wirklich für ein "Bürojob" ist, als du mit RFB verpflichtet wurdest?
Meinst du Zuweisung?
Und Umschulung zu was?
Schaue es dir doch erst einmal an.........Rezeption im Altenheim, gibt es das überhaupt?
Kann mir eher vorstellen das es ein Büro ist wo man dich hin und wieder etwas fragt. Es ist doch kein Hotel oder EKZ.
Gehe doch einmal hin und schaue dir deinen Arbeitsplatz an, kannst du Jemanden mitnehmen? Und danach geht ihr einen Kaffee trinken oder was auch immer.
Ist es nicht möglich im Seniorenheim vorzusprechen, Deine Situation zu erklären, und um einen Platz im Büro zu bitten?
Ich habe die Erfahrung gemacht, das sich Vieles lösen lässt, wenn man darüber spricht.
Nein, natürlich hab ich das nicht gewusst. Ich hab ja gefragt und da hat die mir noch gesagt: da sind ja nicht viele Leute, nur Ihre Kolleginnen und sie müssen mal was kopieren oder am PC was arbeiten oder Briefe schreiben. Und dann hab ich gesagt: "Ok, dann mach ich das." Und dann gab es die Zuweisung.
Umschulung wahrscheinlich im Informatikbereich.
@Snickers:Ich habe jahrelang im Altenheim gearbeitet. Da gab es eine Rezeption. An der ständig die Besucher was fragten, an der man die Post entgegen nahm, an der die Stationsmitarbeiter Fragen hatten und um Kopien etc. baten. Die Mitarbeiter an der Rezeption waren auch verpflichtet, die dementen Heimbewohner aufzuhalten, wenn die "fliehen" wollten. Rezeptionen in Altenheimen gibt es durchaus und das, wo ich hin soll, ist sogar noch größer als das, in dem ich jahrelang war. Also vermutlich noch mehr Zulauf.
@PingPong: ich hab ja gerade mit denen telefoniert. Da hieß es nur: ok, Sie arbeiten an der Rezeption und da melden Sie sich dann auch in einer Woche. Die werden mir bei einem 2-wöchigen Praktikum wohl kaum was anderes geben.
@pillepalle;
Du stehst sicherlich nicht alleine hinter dem Tresen und musst Auskunft geben.
Dir wird man sicherlich zeigen wie der Ablauf ist.
In der "Zuweisung" steht Bürotätigkeit und dem JC ist die soziale Phobie bekannt? Wenn Du irgendwie nachweisen kannst, dass Du dort Kundenkontakt hast, würde ich das wegen Nichtzumutbarkeit ablehnen.
Ja, eine Rezeption gibt es in den Seniorenheimen. Es sollte ja jemand da sein, der den Besuchern Auskunft geben kann, in welchem Zimmer die betreffende Person zu finden ist.
Du hast gesagt: -->Ich hab eine soziale Phobie und angeblich sollte extra was mit wenig Kundenkontakt für mich gefunden werden.
Und das Altenheim sagt trotzdem--> Rezeption???
Das bringt doch für beide Parteien nichts!
Das mag ja sein. Dennoch fühl ich mich reingelegt. Ich betrachte das nicht als "Tätigkeit mit wenig Kundenkontakt". Und genau das war eigentlich angedacht und steht auch so in diversen Gutachten, dass ich mit viel Kundenkontakt nicht klar komme. Ob ich da mit ner Wildfremden zusammen oder allein hinter dem Tresen stehe, macht für mich nicht wirklich einen Unterschied.
In hochpreisigen Pflegeheimen ist das durchaus üblich.
Nee, dem Heim ist das nicht bekannt. Das Jobcenter hat da wohl mal wieder Murks gemacht im besten Fall oder im schlimmsten Fall mich schlicht reingelegt. Ich hab mich ja nicht beworben in dem Heim um einen Praktikumsplatz, sondern das JC hat da über den "Arbeitgeberservice" mich hingeschickt, weil sie was so Tolles und Passendes für mich haben.
Ist dieser Praktikumsplatz im Altenheim denn die einzige Möglichkeit Deine Belastbarkeit zu Prüfen?
Ok, dann versuch ich das. In der Zuweisung steht "Büro/Verwaltung". Dem JC ist das bekannt, es gibt Gutachten vom ÄD und auch Berichte aus Maßnahmen.
Aber nachweisen kann ich das ja erst, wenn ich es ein paar Tage gemacht habe? Mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich nur dran denke.
Gibt es keine anderen geeigneteren Praktikumsplätze?
Vermutlich schon, aber ich hab jetzt nun mal die Zuweisung nebst RFB und Sanktionsandrohung. Da kann ich ja nicht einfach nicht hingehen.
Es leiden aktuell ganz schön viele Leute an einem akutem bakteriellem Infekt.........
..... Wenn man plötzlich und unerwartet AU wird, dann kann man nirgendwo hingehen.............
In der Zuweisung steht "Büro/Verwaltung".
Das ist für mich das entscheidende.
Die Zuweisung hast Du vom JC erhalten und nur die dort beschrieben Tätigkeit hast Du zu tun.
Hier ist das Altenheim in der Pflicht, Dich der Zuweisung entsprechend einzusetzen.
fast jedes Seniorenheim hat einen Empfang und ein Verwaltungsbüro.
Am Empfang hat man Kontakt zu Bewohnern, Ärzten, Firmen, Postboten, Besuchern, sowohl persönlich als auch telefonisch. Im Verwaltungsbüro werden in der Regel alle schriftlichen Arbeiten (Verträge, Abrechnungen usw.) erledigt und das ohne den üblichen Kontakt am Empfang und mit verschlossenen Türen (Datenschutz). Mag in jedem Haus etwas anders sein, aber ich würde mal nachfragen, ob es dort ein Verwaltungsbüro gibt. Dies würde der Zuweisung (kopieren, schreiben usw.) auch entsprechen.
@Sportlerin: danke. Aber das weiß ich doch. Und es hieß halt am Telefon: an der Rezeption. Ich sag mal, jedes Heim hat eine Verwaltung. Und die meisten- zumindest die großen- haben heute auch einen Empfang mitten in der pompösen Eingangshalle, in der am besten auch noch Tische des hauseigenen Cafés stehen. Wenn die sagen am Empfang: dann wird es wohl auch am Empfang sein und nicht im Büro, was ich da machen soll?
Aber im Gegensatz zu den EEJ, auf die ich mich die letzten Wochen beworben habe, wollten die kein Vorstellungsgespräch. Ich soll da einfach mich melden an Tag X und dann anfangen. Kann man mir das negativ auslegen, wenn ich da dann so "abgerissen" aufkreuze, dass man mich Altenheimbesuchern nicht zumuten will? Mit "abgerissen" mein ich jetzt nicht stinkend oder dreckig oder in Jogginghosen. Aber ich hab eh 3 Piercings im Gesicht, die ich nie rausnehme, und in den Ohren auch noch 5. Bei Bedarf könnte ich im Gesicht noch ein viertes hinzufügen, aber das trag ich nur, wenn ich Leute abschrecken will, denn das gefällt mir eigentlich nicht. Eigentlich sogar ein fünftes, denn in der Lippe hab ich "umgesteckt", da hab ich auch noch ein freies Loch. Und ich könnte eine "kaputte" Jeans tragen und eine "kaputte" Jeansjacke. Beides ist nicht wirklich kaputt, sondern wurde so gekauft, ist halt heute so "in" und je "kaputter" desto teurer. Vielleicht weiß wer,was ich meine. Wenn ich da so auftauche mit den zerrissenen aber teuren brandneuen Klamotten und den vielen Piercings und die mich darum wegschicken nach dem Motto: so eine können wir im Altenheim am Empfang nicht gebrauchen. Könnte man mir das negativ auslegen? Das wär meine beste Kleidung. Brandneu, "in", nicht billig. Kann ich wissen, dass das nicht gut ankommt, wenn man modern sich kleidet?
Piercings: die 3 im Gesicht und 5 in den Ohren kennt die SB und findet sie nicht "abschreckend". Kämen da noch 2 dazu, könnte man mir das auslegen als: Sie wollten da ja gar nicht anfangen?
Ich will da ja anfangen. Aber wie versprochen im Büro und nicht an der Rezeption!!!!!
Legt man mir das negativ aus, wenn ich da ein wenig....komisch auftauche? Die einen sagen "modern", die anderen " wie ein Penner"*gg*. Gegen "modern" spricht doch nichts? Oder?
Man kann es Dir nicht negativ anlasten.
Zwar wird so etwas am Empfang nicht erwünscht sein, aber Deine SB kennt Dich ja so und hat Dich ja auch nicht für eine Tätigkeit am Empfang vorgesehen, sondern "hinter dem Vorhang"
Also darf man Dir dann nichts negatives anlasten.
Schließlich hast Du ja immer Piercings.
Anders wäre es, wenn Du Dich jetzt erst "verunstalten" würdest.
Gehe dort hin und zeige Deine Zuweisung.
Und lasse Dich entsprechend der Zuweisung einsetzen.
Du musst da etwas hartnäckig sein. Beim Altenheim darauf bestehen, dass Du so eingesetzt wirst, wie das in der Zuweisung steht. Wenn die nicht wollen, dann sofort mit der SB Kontakt aufnehmen und sagen, wo Du arbeiten sollst und das das so nicht zumutbar ist. Die soll sich darum kümmern oder Dir etwas anderes zuweisen.
Du kannst die SB doch schon jetzt von dem Telefonat in Kenntnis setzen.
Nur ÄD-Gutachten mit "kein Kundenkontakt" gibt Dir wirklich Schutz.
Wenn ich eine Zuweisung erhalte für Büro/Verwaltung, dann ist das für mich ein Schutz, das ich nicht woanders eingesetzt werde.
Ok, dann werde ich versuchen, dass die mich einsetzen wie vorgesehen. Ich bin nur eben unsicher, denn an der Rezeption - so im weitesten Sinn ist das ja Bürotätigkeit, nur eben nicht im Büro, wie man sich das so vorstellt, sondern in der Öffentlichkeit.
@Markus: so ein Gutachten habe ich ja vom ÄD. Daher komm ich mir ja auch so verarscht vor, das ist ja durchaus eine Bürotätigkeit irgendwie, aber eben mit viel Kundenkontakt.
Dann zeige es dort vor.
Lasse es nicht vervielfältigen, Vorlage reicht.
Daher komm ich mir ja auch so verarscht vor, das ist ja durchaus eine Bürotätigkeit irgendwie, aber eben mit viel Kundenkontakt.
Ich wette fast, dass die SB Dich wirklich ohne Kundenkontakt einsetzen will, aber das Altenheim da quer schießt. Die setzen auch die EEJber nicht da ein, wo sie eingesetzt werden sollen. Schießt das Heim quer, dann setz Dich Deiner Gesundheit zuliebe sofort mit dem SB in Verbindung. Wenn Du ein Gutachten hast und das ignoriert wird, dann ist der Job nicht zumutbar. ->§10 SGBII.
Findet Ihr, dass Rezeption dasselbe ist wie Büro?
Hab jetzt nicht alles aus dem Thread gelesen.
Nee, Rezeption ist nicht Büro, aber Bürotätigkeit findet da statt u. je nach Einsatzort manchmal nicht zu knapp.
Bei uns lief die gesamte Hauspost über die Rezeption. Poststelle hat man sich dadurch eingespart.
Der Firmenfuhrpark "unterstand" der Rezeption, die Verteilung u. das Herrichten der Konferenzräume, z.T. koordinieren der Reinigungskräfte und und und...
Bei unserem Altenheim, da gibt es eine Minirezeption. Dort frägt man, wo wer ist, wo man hin will, wenn man ein Termin hat etc.
Unter Bürotätigkeit versteh ich was anderes. Ist schließlich kein Büro an der Rezeption.
Die an der Rezeption machen aber mehr als nur sagen: Frau X hat ihr Zimmer auf Station C. Da macht man schon viel Büroarbeit, zumindest in dem Heim, wo ich früher war. Post annehmen und verteilen, Termine vereinbaren und koordinieren. Die neuen Speisepläne ausdrucken und verteilen. Briefe fertigmachen und auf den Weg bringen. Ist schon viel Büroarbeit, man sitzt da nicht nur und sagt "hallo, ja, da müssen Sie dahin gehen.", nur eben leider mitten in der Eingangszone, wo man nebenher auch noch mit allen reden muss und viel Kontakt hat. Die Büroarbeit würd ich gern machen, aber eben nicht auf dem Präsentierteller im Eingang mit lauter Kontakt zu Fremden.
Aber unterschätz mal nicht, was die Leute an der Rezeption machen Das ist mehr als nur Auskunft geben, wer wo sein Zimmer hat oder in welche Etage man muss, wenn man einen Termin bei Frau Y hat.
Gilt analog auch für viele Hotel Rezeptionen.
Also da ich im Betreuungsbereich älterer Menschen tätig bin und somit auch Kontakt zu einem Altenheim habe, kann ich sagen, dass Kommunikation an der Rezeption sehr wichtig ist.
Es kommen die Heimbewohner mit Anliegen, aber vor allem die nächsten Angehörigen. Die haben viele Fragen.
Es müssen Telefonate angenommen und weitergeleitet werden. Aufnahmen werden an der Rezeption abgewickelt. Kontakte zu anderen Krankenhäusern und Ärzten, Ämtern etc. laufen zunächst darüber ab.
Mit einer sozialen Phobie kann die Tätigkeit bald überfordern.
Es hängt ja eine Rechtsfolgebelehrung anbei. Also kann man auch widersprechen.
Ich würde dem JC mitteilen, dass ihnen deine Problematik eigentlich bekannt sein müsste und es dir unverständlich ist, dich gerade dort "unterzubringen". Zuvor zu einem Arzt, der dir die Krankheit bestätigt. JC weiß ja eh bescheid. Bzw. der Arzt muss ja nicht direkt die Diagnose aufführen, sondrn kann deine Problematik umschreiben.
Zuvor zu einem Arzt, der dir die Krankheit bestätigt. JC weiß ja eh bescheid. Bzw. der Arzt muss ja nicht direkt die Diagnose aufführen, sondrn kann deine Problematik umschreiben.
Es gibt doch anscheinend schon ein Gutachten, in dem Kundenkontakt wohl ausgeschlossen ist. Wozu den noch mal zum Arzt?
Mal eine ganz andere Frage. Du schreibst oben von einem Praktikum. Zu einem Praktikum wird man aber, meines Wissens nach, nicht zugewiesen.
Was steht denn überhaupt in der Zuweisung? Maßnahme bei einem Arbeitgeber?
Ja, da steht "Angebot einer Maßnahme bei einem Arbeitgeber zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach §16 Abs. 1 Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) i.V. m. §45 Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III)"
Das ist hier ist auch interessant zu wissen. Das wird ganz gerne man vergessen und missbraucht.
1.3.1 Anforderungen an den Arbeitgeber
Der Arbeitgeber hat alle folgenden Anforderungen zu erfüllen:
• Die maßgeblichen arbeitsrechtlichen Bestimmungen einschließlich des Unfallversicherungsschutzes (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII oder nach § 2 Abs. 2 SGB VII) der/des eLb werden eingehalten. Der für den Arbeitgeber zuständige Unfallversicherungsträger ist maßgebend für den Unfallversicherungsschutz der Teilnehmerin/des Teilnehmers. Eine Meldung des Arbeitgebers ist nur nach einem Unfall erforderlich, der eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Arbeitstagen oder den Tod der/des Versicherten zur Folge hat. Eine Meldung bei Aufnahme der MAG ist regelmäßig entbehrlich. Da vom Arbeitgeber kein Entgelt an die/den Versicherte/n fließt, ist der Unfallversicherungsschutz für den Arbeitgeber grundsätzlich beitragsfrei.
• Die Betreuung, Beaufsichtigung und Anleitung der/des eLb erfolgt durch eine geeignete Fachkraft. Die/der eLb erhält einen Berichtsbogen, wenn im Anschluss an die Maßnahme keine Übernahme in ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis durch den Arbeitgeber erfolgt. In diesem Berichtsbogen sind insbesondere die während der MAG erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten (Integrationsfortschritte) zu beschreiben sowie ggf. die Anzahl der Fehltage anzugeben.
Quelle:FAchliche Hinweise der BA http://www.google.de/url?sa=t&rct=j...v4HADw&usg=AFQjCNG_03T98CirT3DKE31nNi5uD72phg
Ist das dann nicht schon von vornherein totaler Unsinn?
Es ist ja gar nicht geplant, dass ich da hinterher evtl. übernommen werde, wenn ich mich "geschickt" anstelle.
Geplant - aber dass daraus was wird, glaub ich eh nicht mehr - war eigentlich mal und ist laut Blabla immer noch eine Umschulung entweder zur Fachinformatikerin oder zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste.
Ist da diese Maßnahme dann nicht eh totaler Unfug?
Wenn ich deine 1€ Threads so lese,kommt mir der Vergleich:
Bei meinen Eltern im Pflegeheim sind das Verwaltungsbüro und die Rezeption ein Bereich. Das Büro ist hinter Glas und gleichzeitig die Rezeption. Das mit den Keimen und Infektionen und dann gleich AU melden ist absoluter Blödsinn. Dort gibt es nicht mehr Keime als in der U-Bahn oder in der Stadt. Dann darf man überhaupt nicht auf die Straße. Machst du denn eine Therapie gegen deine Soziale Phobie? Ich habe eine Bekannte, die das gerade macht. Sogar mit Erfolg. Denn einen Job zu finden, ohne jeglichen Kontakt zu anderen Menschen halte ich für sehr schwierig. Höchstens irgendwo im Keller in der Registratur. Ob das aber das ist, was du dir wünscht. Ich weiß es nicht.
Das kommt drauf an, von welcher Warte man das betrachtet. Dein pAp wird vermutlich so argumentieren: Wenn Sie das nicht mal durchstehen aufgrund ihrer Phobie, werden Sie nie im Leben eine Umschulung bewerkstelligen, in der Sie ja auch mit anderen Menschen zu tun haben und ggfs. Konflikte auszustehen haben.
Und das ist denke ich nicht völlig von der Hand zu weisen. Insofern kann man die Notwendigkeit diese Maßnahme aus Sicht des JC durchaus begründen, auch wenn die eigentliche Tätigkeit in keinem direkten Zusammenhang mit deinem Umschulungsersuchen steht.
Es ist meiner Erfahrung nach nicht ungewöhnlich, dass erst einmal verlangt wird, ein Praktikum oder eine sonstige Maßnahme zu absolvieren, bevor dann über die Förderung des Umschulungsersuchens entschieden (und ggfs. noch der psychologische Dienst eingeschaltet) wird.
Wie gesagt: Diese "Maßnahme" soll vermutlich als Test deiner allgemeinen Durchhaltefähigkeit und Belastbarkeit dienen. Und manchmal kann so ein Praktikum gerade bei einer Phobie durchaus etwas Positives bewirken. Du wirst aus eigener Erfahrung sicher wissen, dass eine Sozialphobie sich durch Vermeidungsverhalten eher noch verstärkt. Es kann also ggfs. helfen, dieses Praktikum wirklich als Test für dich anzusehen.
Wenn du dieses Ziel noch immer verfolgst, würde ich dazu raten, das Praktikum erst einmal anzutreten und zu versuchen, es trotz Sozialphobie zu packen. So erhälst du wenigstens die Möglichkeit, die Umschulung gewährt zu bekommen, aufrecht. Wenn es aber nicht geht aufgrund der Phobie, kannst du dich immer noch krankschreiben lassen.
Falls du es nicht ohnehin bereits getan hast, würde ich überdies zu einer Verhaltenstherapie raten, zumal Phobien durch eine solche recht gut behandelbar sind. Denn typisch für viele Sozialphobien ist ja leider, dass diese sich oftmals durch Vermeidungsverhalten immer mehr ausweiten. Ebenfalls geschieht es oft, dass man sich im Vorfeld ganz viel negatives ausmalt, wie schrecklich es werden könnte. Die Realität muss dann aber nicht so aussehen.
Sehr empfehlen kann ich aus eigener Erfahrung die Publikationen von Doris Wolf und Hans Morschitzky zu dieser Thematik. Als Tipp weiterhin: Ich würde das mit der Sozialphobie bei der Praktikumsstelle sofort am Anfang, gleich nach der Begrüßung, offen ansprechen, d.h. direkt sagen, dass es sein kann, dass du Probleme bekommst, wenn zu viele Menschen um dich rum sind.
So kannst du vielleicht die Angst vor der Angst (vor Panikattacken, Auffälligkeiten etc.) reduzieren bzw. hast deine Kollegen dann schon darauf vorbereitet, dass du vielleicht etwas "sonderbar" reagierst, was dir dann weniger peinlich sein muss.
Ich denke, dass kannst nur du selbst beantworten. Ich würde hingehen und es ausprobieren. Wenn es nicht geht, lässt du dich krankschreiben. Wenn es auszuhalten ist, würde ich die 2 Wochen durchziehen, um die Option, doch noch eine Umschulung gefördert zu bekommen, zu erhalten.
Außerdem kann es im günstigsten Fall sein, dass du merkst, dass du - trotz Phobie - mehr aushalten kannst, als du derzeit glaubst. Viel Glück dabei!
Dank Dir für Deine wie immer sehr ausführliche und sinnvolle Antwort.
Aber eins muss ich doch loswerden: ich könnte mich immer übergeben, wenn irgendwelche Laien einem erzählen, wie gut doch irgendwas behandelbar ist. Wenn diese Laien dann auch noch im JC sitzen und mir erzählen, wie gut mir das Praktikum tun wird, dann kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen will.
Und Dein Tipp ist sicher gut gemeint und auch richtig, zeugt aber ebenfalls von Unkenntnis. Meine größte Angst auf Erden ist, mich zu blamieren. Wenn ich diesen Leuten sage, dass ich ne Macke habe, blamier ich mich nicht weniger, als wenn sie das irgendwann schon selbst merken. Das sind schließlich Wildfremde, die ich innerhalb von 2 Wochen auch n icht kennenlernen werde, denen binde ich sicher nicht auf die Nase, dass ich bekloppt bin. Meine Macken tratsch ich sicher nicht durch die Welt und solche geht das mal rein gar nichts an, ob ich gesundheitliche Beschwerden habe.
Dann blamier ich mich halt und mach alles falsch. Ist ja nicht mein Fehler, wenn man mich zwingt, was zu machen, für das ich gar nicht geeignet bin. Muss das Altenheim halt mit leben; wenn es umsonst Arbeitskräfte abgreifen will, muss es halt damit leben, dass mal jemand kommt, der unfähig ist.
Meine größte Angst auf Erden ist, mich zu blamieren.
Wenn ich diesen Leuten sage, dass ich ne Macke habe, blamier ich mich nicht weniger, als wenn sie das irgendwann schon selbst merken.
wer nicht arbeitet mach keine Fehler.
Das sind schließlich Wildfremde, die ich innerhalb von 2 Wochen auch n icht kennenlernen werde, denen binde ich sicher nicht auf die Nase, dass ich bekloppt bin. Meine Macken tratsch ich sicher nicht durch die Welt und solche geht das mal rein gar nichts an, ob ich gesundheitliche Beschwerden habe.
Hast du wirklich gesundheitliche Beschwerden?
Dann blamier ich mich halt und mach alles falsch. Ist ja nicht mein Fehler, wenn man mich zwingt, was zu machen, für das ich gar nicht geeignet bin.
Oder nur Minderwertigkeitskomplexe!?
Die hab ich auch, wenn es dir so besser passt.
Als Diagnose habe ich Borderline mit schwerer Depression und sozialer Phobie.
Mir würde ja schon helfen, wenn ich vorher wüsste, was ich da machen soll. Aber selbst das wird mir ja verwehrt. Keiner kann oder will mir sagen, was ich da genau arbeiten soll.
Dann blamier ich mich halt und mach alles falsch. Ist ja nicht mein Fehler, wenn man mich zwingt, was zu machen, für das ich gar nicht geeignet bin. Muss das Altenheim halt mit leben; wenn es umsonst Arbeitskräfte abgreifen will, muss es halt damit leben, dass mal jemand kommt, der unfähig ist.[/QUOTE]
pp, Du wirst dahin gehen und Dein Bestes geben. Sollte der AG sich beim SB beschweren, welche Knalltüte man ihm geschickt, dann ist das eben so.
Es geht um ein Praktikum. Stell nicht zu hohe Ansprüche an Dich.
Dann tu was dagegen,so a la:Tsjakkaa - Du schaffst es!
Warum sich nicht mal Überraschen lassen,vielleicht lernst du noch was dabei.:icon_confused:
Empathie ist Dir nicht bekannt, was ?
Ist aber ein zweischneidiges Schwert und für sowohl aus auch zu nutzen.
Kannst Du nicht einfach mal die Fresse halten, wenn Du nix beizutragen hast? ich weiß, ich muss das machen und werde ich auch. Trotzdem hab ich da wirklich richtig, richtig, richtig Angst vor. Da brauch ich nicht noch wen, der mich verarscht.
Du lügst Dir hier doch einen immer zurecht. Wahrscheinlich bist Du der mit den Minderwertigkeitskomplexen und lügst uns hier die Hucke voll. Ich glaub Dir jedenfalls das meiste, was Du schreibst, nicht. Fängt schon im "Essen"-Thread an.
[...]Trotzdem hab ich da wirklich richtig, richtig, richtig Angst vor. [...]
Hooo, brrr, gaaanz ruhig, Brauner
Mal ganz theoretisch gesprochen: Würde es Dir vielleicht helfen, wenn man sich hier mal die Zuweisung genauer ansieht?
Dann könntest Du - wenn Du es willst, und wenn alle Stricke reißen -, im Fall der Fälle mit der Hilfe von hier die Zuweisung vielleicht abwehren.
Nicht, dass Du als Wutbürger auftreten sollst, sondern dass Du eine Sicherheitsleine mehr hast. Man schnallt sich ja auch an.
Danke, Ozymandias.
Ich tipp das mal ab, da mein Scanner leider vor längerer Zeit schon dahinschied.
Angebot einer Maßnahme bei einem Arbeitgeber zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 16 Abs. 1 Sozialgesetzbuch Zweites Buch ( SGB II) i. V. m. § 45 Sozialgesetzbuch Drittes Buch ( SGB III )
zur betrieblichen Erprobung biete ich Ihnen vom 2.6.2014 bis 13.6.2014 diese Maßnahme bei folgendem Arbeitgeber an:
Arbeitgeber: Altenheim x
Betriebsstätte: deren Adresse
Maßnahmeort: meine Stadt
berufsbezogener Maßnahmeinhalt: Büro/Verwaltung Praktikum Belastungserprobung
Während der Teilnahme an dieser Maßnahme werden Ihnen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Arbeitslosengeld II) weitergewährt, soweit Sie diese Leistung erhalten oder beanspruchen können.
Entstehen Ihnen durch die Teilnahme an der Maßnahme Kosten, zu deren Erstattung der Arbeitgeber nicht verpflichtet ist, prüft das Jobcenter eine mögliche Übernahme. Verwenden Sie hierzu bitte beiliegenden Erklärungsbogen.
Erstattungen beziehen sich auf den notwendigen Umfang, d.h., ohne die Kostenübernahme hätten Sie ansonsten nicht an der Maßnahme teilnehmen können. Entstandene Kosten sind durch entsprechende Belege nachzuweisen.
Ihre Mitwirkungspflichten erstrecken sich auf die aktive Teilnahme an der Maßnahme sowie auf die Aktivitäten, die der Arbeitgeber im Zusammenhang mit Ihrer beruflichen Eingliederung von Ihnen fordert.
aktive Mitwirkung bei allen auf die berufliche Eingliederung abzielenden Leistungen
aktive Mitwirkung bis zum Ende der Teilnahmedauer
die Auskunftspflicht über den Eingliederungserfolg sowie alle weiteren Auskünfte, die zur Qualitätsprüfung der Maßnahme von dem Jobcenter benötigt werden
die Beurteilung Ihrer Leistung und Ihres Verhaltens durch den o.g. Arbeitgeber zuzulassen.
Verletzen Sie Ihre MItwirkungspflichten ohne wichtigen Grund, wird das Jobcenter nach Unterrichtung durch den Arbeitgeber prüfen, ob eine Pflichtverletzung vorliegt.
Bitte beachten Sie die nachfolgende Rechtsfolgenbelehrung:
Und dann kommt halt die Rechtfolgenbelehrung.
Also spule ich mal ab, rein fiktiv, wo die Zuweisung angreifbar sein könnte und was sich vielleicht noch zu beachten lohnt:
- Fahrtkosten nicht verbindlich zugesichert. Dazu Urteil:
Fahrtkosten zum Maßnahmenträger
Das Jobcenter hat lediglich ein Ermessen, ob es die Weiterbildungsmaßnahme bewilligt oder nicht.
Ist die Bewilligung erfolgt, sind die Leistungen nach dem SGB III zu erbringen. Danach werden Fahrtkosten in Höhe des Betrages zugrunde gelegt, der bei Benutzung eines regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittels zu zahlen ist, bei Benutzung eines Kfz oder eines anderen motorbetriebenen Fahrzeuges jedoch 20 Cent je Kilometer zurückgelegter Strecke.
(BSG, Urteil vom 6.4.2011, Az. B 4 AS 117/10 R)
- Praktikum. Da wird es ein bisschen knifflig, da auch Belastungsprobe auftaucht. Für Praktika gilt, dass sie jederzeit abgebrochen werden können. Sie dienen der Wissensvermittlung, nicht der Zuführung allerbilligster Arbeitskräfte.
„Ein Praktikum ist weder eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit im Sinne des § 31 SGB II.“
- Bestimmtheit der Maßnahmenzuweisung: Scheint mir nicht gegeben zu sein, hinsichtlich Tätigkeiten und Zeitabläufe. Vielleicht sieht hier noch jemand anderes etwas.
- Führe ein Tagebuch, Zeiten und Tätigkeiten. Wenn Du es richtig gut machen willst, kaufe ein Berichtsheft und lasse Dir die Einträge vom Ausbilder abzeichnen (Letzteres könnte problematisch werden, sich aber bei Erfolg eventuell lohnen.)
Sprich leise und habe einen großen Knüppel dabei. Kissingers Ausspruch scheint mir hier angebracht zu sein
Ja, das ist doch alles wischi-waschi.
Führe ein Tagebuch, Zeiten und Tätigkeiten. Wenn Du es richtig gut machen willst, kaufe ein Berichtsheft und lasse Dir die Einträge vom Ausbilder abzeichnen (Letzteres könnte problematisch werden, sich aber bei Erfolg eventuell lohnen.)
Welcher Ausbilder denn? Das ist ein Praktikum, ich werde da wohl der Dame, die sonst an der Rezeption arbeitet, aufs Auge gedrückt. Und die kann dann bestimmen, was ich machen soll. So les ich das aus der Zuweisung. Wenn ich Glück hab, muss ich nicht viel machen. Wenn ich Pech hab, lässt die mich da allein rummurksen und sie selbst macht immer Pause.
Ich weiß jetzt nicht, wie viele Jahre uns trennen, aber für mich gehört ein Praktikum und ein Praktikumsbericht schon noch zusammen. Kann sein, dass sich das auch geändert hat.
Ein Versuch wäre es wert. Kannst ihr ja sagen, dass Du das für das Jobcenter brauchst und eine Unterschrift wäre wirklich sehr, sehr nett. *Klimper-klimper-mit-die-Wimper*
An einer Rezeption zu arbeiten, zudem noch im Pflegeheim, was sowieso Eines unseren obersten gesellschaftlichen Reizthemen ist, halte ich persönlich für berufliche Höchststrafe und noch schlimmer als eine Arztpraxen-Rezeption. In diesem gesellschaftlichen Bereich liegen doch prinzipiell die Nerven blank.
Da rufen je nach Größe des Heimes ständig irgendwelche Angehörigen an, die gereizt, ungebildet oder grundsätzlich bescheuert sind, wie ich es selbst mal erlebt habe.
Man müsste den Angestellten Dort Schmerzengeld zahlen, finde ich.
Und das Schlimmste Heutzutage finde ich, dass man bei Büroarbeit ja nicht mehr zum eigentlichen Arbeiten kommt, weil ständig Irgendjemand Was will. Und durch gesetzliche Bürokratie kommt noch massenweise Arbeit Dazu, die mit der normalen Geschäftstätigkeit Nichts zu tun hat.
Ich finde, genaugenommen braucht Heutzutage ein Rezeptionist sogar noch einen eigenen Sekretär, der die "Vorarbeit" übernimmt.
Früher gab es halt einen Empfang/Rezeption und eine rückwärtige Verwaltung. Heute scheint die Verwaltung in den Empfang verschoben worden zu sein, auf Kosten der Angestellten. Ein Mensch kann nunmal nicht auf Dauer 150% leisten und auch keine 100%.
Für mich belügst du dich selbst.
Wenn du es wissen willst,Kochen ist mein Hobby!
Das ist kein Praktikum, sondern eine Maßnahme bei einem AG, da muss der AG nichts bezahlen. Da sollte man nur auf das von mir verlinkte PDF zu den MAGs achten.
Wenn müsste man hier nochmal genauer schauen, ob es da etwas gibt. Hier wird dem Arbeitgeber ja gänzlich freigestellt, wie er jemanden einsetzt und auch zu welchen Arbeitszeiten. Wie soll man mit den dürftigen Angaben prüfen können, ob das zumutbar ist? Bei EEJs müssen die Angaben alle drinstehen, warum denn bei einer MAG nicht auch?
Was in dem PDF aber steht, es hat eine Betreuungsperson anwesend zu sein, man darf mit dem ganzen Mist nicht alleine gelassen werden. Da braucht es aber Nerven um das ganze einzufordern.
Ich schau mir das Montag erst mal an. Zum Arzt gehen, falls es echt nicht geht, und mich auch beschweren beim Amt kann ich dann ja immer noch.
Aber ich finds halt schon komisch, dass ich vorher so rein gar nichts weiß über Arbeitszeiten, Tätigkeit etc. Und da die im Heim mich ja auch nicht kennen, macht mich das doppelt stutzig. Bei den EEJ musste ich vorher zu Vorstellungsgesprächen und nie wollte mich wer, weil ich in dem Bereich keine Ausbildung hatte. Und die jetzt nehmen mich einfach ohne jegliche Infos. Da hab ich schon ein wenig Angst, gerade weil ich die Abläufe in Altenheimen sehr gut kenne. Da wird den Pflegebedürftigen das Geld aus der Tasche gezogen und betreut werden sie dann von Zivis oder Praktikanten, die eigentlich keine Ahnung haben. Aber das ist den Heimen egal, Hauptsache das Geld fließt.
@harte Sau: denk, was Du willst. Ich habe Jahre gebraucht, meine Diagnose zu akzeptieren, da kann sicher nicht eine Sau daher kommen und mir sagen: Du hast doch gar nix und stellst Dich nur an. Daher noch mal meine Bitte, wenn Du mir nicht glaubst, dann schreib doch bitte einfach nichts und verlinke einfach weiterhin die Rezepte von anderen.
Es ist Montag und ich werde nicht verhehlen, dass ich neugierig bin
Gemach gemach, schau mal auf die Uhr.
Aber neugierig bin ich auch.
Tja, da hab ich mich für nix so irre gemacht.
Die Dame an der Rezeption, der ich zur Seite gestellt wurde, ist sehr nett. Die hat mir zunächst Vieles erklärt und nachdem sie bemerkt hatte, dass ich nicht ganz doof bin, habe ich die meiste Zeit Daten in den PC eingegeben. Alle 5 Minuten schaute eine Oma vorbei, die unbedingt von uns einen Sack haben wollte, weil sie schließlich packen müsse, sie würde ja heute entlassen Dann kamen noch ein paar Bewohner, die sich Geld haben auszahlen lassen. Ich hab noch den Posteingang bearbeitet und ein paar Briefe fertig gemacht und dann war die Zeit auch schon um. Die Ablösung von der Spätschicht hat sich gefreut, dass schon viel von dem, was sie am Nachmittag machen wollte, erledigt war. So kann das gerne weiter gehen; war sehr viel weniger Kundenkontakt, als ich befürchtet hatte.
Wenn die mir erst mal alles erklärt hat, würde ich mir das glatt allein zutrauen. Vielleicht bewerb ich mich da
Ja, sorry. Und dafür hab ich mich - und Euch auch - so bekloppt gemacht.
Hoffentlich bleibt alles so angenehm.
Ja, siehste, so isses oft genug--- und @Harte Sau hast du so fertiggemacht---obwohl der wieder mal Recht hatte.
Und der kennt dich gar nicht, liest dich nur.
Alles Gute an der Rezeption!
Und: Ausatmen
Recht hatte Harte Sau sicher nicht. Ich gehör nicht zu denen, denen er unterstellt: die wollen gar nicht arbeiten und schieben immer nur was vor, um nicht zu müssen. Ich hatte nie vor, das nicht zu machen. Ich hatte ehrlich Panik und hab mich dennoch überwunden. Und daher wollte ich mir hier ein bisschen Mut holen und den Rückhalt, falls es wirklich schrecklich wird, dass ich dann aufhören kann jederzeit. Und den haben mir ja andere auch geschenkt. Noch mal danke dafür.
Aber das, glaube ich, hat Harte Sau nicht begriffen und wird's auch nie begreifen.
Recht hatte Harte Sau sicher nicht.
Ich meinte den Beitrag 46.
Er hat genau DAS gemacht, und genau so habe ich diesen Beitrag verstanden.
Gleich in der Früh
da merk` ich `s gleich
heute wird es sein
wo ich mich selber gar nicht mag
ist es der Mann oder die KIDS
heute geht es mir ganz sicherlich
wieder mächtig mies
waren es die Leut` und die blöden Gfrisa
der Hund oder gar die Frieda
der Hahn mit seinen falschen Liedern
heut bin ich wieder zwida
da tät ich alle dann
am liebsten durch den Fleischwolf
denn heut` da bin ich s wieder
so furchtbar, schrecklich zwida
da schließ` ich hinter mir die Tür
nicht leis`
nimm den Hund und mich dann
raus auch schleich`
da wird es mir gleich leichter
spür den Wind in meinem Gesicht
der Vogel hoch am Baume singt
von Ast zu Ast ein Eichkatzerl hurtig springt
wie ist es gut da draußen
da kannst einfach nur schauen
und alles gut verdauen
die Welt sieht jetzt ganz anders aus
und merke es nun von draußen:
was können den die anderen dafür
dass ich mich heute gar nicht spür
und sehe sonnenklar es wieder
es liegt allein in meiner Hand
mich einfach mehr zu lieben!
Ich habe mal noch eine Frage. Ich lese hier immer von Praktikumsverträgen etc. Vom JC hab ich nur eine Wischi-waschi-Zuweisung, in der noch nicht mal die Arbeitszeiten stehen. Vom Heim hab ich auch nur mündliche Aussagen: diese Wochen von dann bis dann, nächste Woche Spätschicht von dann bis dann.
Kann das noch Probleme geben, wenn ich so gar nichts schriftlich habe?
Am Ende behauptet das Heim, ich war gar nicht da oder so? Für mich war es heute wie immer ok, besser als gestern, ich konnte richtig arbeiten und dann bin ich froh, wenn ich was zu tun habe. Aber ich habe mitbekommen, wie ein anderer Praktikant total zur Sau gemacht wurde, weil er was falsch gemacht hatte. Jetzt mach ich mir schon ein wenig Sorgen, weil ich so gar nichts schriftlich in der Hand habe und so gar keinen Nachweis, dass ich wirklich täglich pünktlich da bin und die mir aufgetragenen Arbeiten erledige.
Nach dem, was ich da heute mitgekriegt habe, scheint ein kleiner Fehler zu langen und man wird zur Sau gemacht und bedroht mit: wir können sie auch rausschmeißen. Jetzt hab ich schon Angst, ich mache ja sicher auch mal was falsch. Und dann hab ich keinerlei Nachweis, dass ich überhaupt da war. Auch die Arbeitszeiten kenne ich nur von denen mündlich, am Ende heißt es dann, ich wär immer zu früh gegangen oder oder?
Du machst dir wieder schon zuviel unnötige Gedanken.
Im Falle des Falles hättest du ja wohl Zeugen dass du da warst.
Und mit dem anderen Praktikant, soll mal vorkommen vor allem wenn er schon länger da war und zigmal den gleichen Fehler macht würde ich etwas schroff werden.
Hast recht. Zumal die zu mir bisher sehr nett waren. Heute gabs lecker Teilchen und leider NULL Arbeit. Wir saßen zu zweit dumm an der Rezeption rum, haben zwischendrin mal freundlich Leute gegrüßt, 5 Minuten die Post verteilt, Teilchen gegessen und gelesen und Kreuzworträtsel gelöst*g*.
Ich hab erfahren, dass dort in 2 Monaten zwei Minijobstellen frei werden, ich kenn die beiden nicht, aber das sind wohl junge Mädels, die jetzt ihr Abi gemacht haben und demnächst Ausbildungen anfangen.
Ob ich da Mitte nächster Woche - Mitte deshalb, weil Donnerstag und Freitag ich zwar noch da bin, die Chefin aber nicht - mal freundlich und vorsichtig nachfragen kann, ob die mich evtl. einstellen würden, wenn mal was frei wird an der Rezeption?
Das wär so perfekt. Minijob ist besser als nichts, Teilzeit wär natürlich noch geiler, dann könnte ich dem Amt tschüss sagen, mich an der Fernuni einschreiben und sogar während der Arbeit lernen*g*.
Oder wär das irgendwie dreist, wenn ich nachfrage? Denn davon, dass ich was kann, konnte ich die bisher ja nicht überzeugen. An zwei Tagen hab ich auch Verwaltungsarbeit gemacht. Aber an den anderen beiden nicht, weil die Kolleginnen da wirklich nur für die Rezeption angestellt sind und das nicht können und auch nicht dürfen. Und dumm rumsitzen, freundlich grüßen, lesen und ab und an mal ans Telefon gehen, kann ja irgendwie jeder.
Würdet Ihr fragen?
Geh bitte einfach los und frag und gut is.
Mehr als NÖ sagen können se eh nicht.
Fragste nicht, haste schon verloren, was Du mit einer Frage vielleicht bekommen kannst.
Machste erst mal Minijob und guckst dann, ob se das nicht ausbauen.
@ Harte Sau: Metereologisch is schon Sommer. Bisse mit Deinem Bildchen schon fertich?
Och, das ist dieses Kopfkino, das sich aus einer Unsicherheit am Anfang zu katastrophalen Ausmaßen aufbaut. Da gibt es einfach keinen Halteknopf, weil man selbst in sich schlicht nicht den nötigen Halt und die Sicherheit verspürt, dieser Angelegenheit gewachsen zu sein.
Und es kommt ein Horrorszenarion nach dem anderen hinzu. Und für einen selbst fühlt es sich so real an und wünschte sich einfach jemanden, der einen an die Hand nimmt und sagt: Alles ist gut. Ich bin da und helfe dir.
Und hast du jetzt nach diesem Job gefragt und ihn auch bekommen?

References: §10
 §16
 §45
 § 2
 § 16
 § 45
 § 31