Source: https://www.deubner-recht.de/produkte/familienrecht-100-mandate/p/verfassungsrechtliche-pruefung-der-namensuebertragung-bei-adoption-393205
Timestamp: 2019-10-20 21:51:52+00:00

Document:
BVerfG - Beschluß vom 25.07.1963
1 BvR 79/57
BGB § 1758 Abs. 1 S. 2 ; GG Art. 3 ABs. 2, Abs. 3 ;
BVerfGE 17, 99
AP Nr. 83 zu Art. 3 GG
FamRZ 1963, 510
NJW 1963, 1818
RdA 1963, 444
OLG Bremen, vom 14.01.1957 - Vorinstanzaktenzeichen 2 W 223/56
BVerfG, Beschluß vom 25.07.1963 - Aktenzeichen 1 BvR 79/57
DRsp Nr. 1996/7621
»Die Anwendung des § 1758 Abs. 1 Satz 2 BGB a.F. ist mit Art. 3 Abs. 2 und 3 GG vereinbar, wenn es sich um die Adoption durch eine Ehefrau handelt, deren Ehe vor dem Inkrafttreten des Grundgesetzes geschieden worden ist.«
1. Die Verfassungsbeschwerde hält die Bestimmung des § 1758 Abs. 1 Satz 2 BGB a.F. für unvereinbar mit Art. 3 GG . § 1758 Abs. 1BGB a.F. lautete:
"Das Kind erhält den Familiennamen des Annehmenden. Wird das Kind von einer Frau angenommen, die infolge ihrer Verheiratung einen anderen Namen führt, so erhält es den Familiennamen, den die Frau vor der Verheiratung geführt hat. In den Fällen des § 1757 Abs. 2 erhält das Kind den Familiennamen des Mannes."

References: § 1758
 Art. 3
 Art. 3
 § 1758
 Art. 3
 § 1758
 Art. 3
 § 1758
 § 1757