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Timestamp: 2020-02-27 21:10:19+00:00

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Das Jugendamt hat die Kinder weg genommen - Was können wir tun? Familienrecht 123recht.de
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Mehr zum Thema: Familienrecht, Jugendamt, Kinder, Inobhutnahme, Anwalt, Widerspruch
Jugendämter haben nach § 8 a Absatz 3 Satz 2 SGB VIII die Möglichkeit, Kinder ohne vorherige Anrufung des Familiengerichts in ihre Obhut zu nehmen, wenn eine dringende Gefahr vorliegt, und eine Entscheidung des Familiengerichts nicht abgewartet werden kann. Eltern, bei denen das Jugendamt von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, stehen emotional oft vor dem Aus. Dieser Beitrag möchte betroffenen Eltern zeigen, wie sie sich gegen das Jugendamt wehren können.
1.Widerspruch gegen Wegnahme der Kinder
Die Wegnahme der Kinder durch das Jugendamt ist eine Inobhutnahme im Sinne der §§ 8a Absatz 3 Satz 2, 42 SGB VIII. Dieser Inobhutnahme müssen Eltern zwingend widersprechen. Der Widerspruch eines personensorgeberechtigten Elternteils reicht aus. Widersprechen die Eltern nicht, hat das Jugendamt nach § 42 Abs. 3 Satz 5 SGB VIII ein Hilfeplanverfahren einzuleiten. Das Hilfeplanverfahren ist zeitlich und vom Ergebnis her schwer einzuschätzen – die Inobhutnahme besteht daher auf unbestimmte Dauer fort. Der Widerspruch eines oder beider Elternteile zwingt dagegen das Jugendamt dazu, entweder das Kind nach § 42 Abs. 3 Nr. 1 SGB VIII an die Eltern herauszugeben, oder nach § 42 Abs. 3 Nr. 2 SGB VIII eine Entscheidung des Familiengerichts zu beantragen.
2. Rechtschutz beim Familiengericht
Der Antrag des Jugendamtes führt zu einem Tätigwerden des Familiengerichtes. Die betroffenen Eltern erhalten entweder die Ladung zu einem Anhörungstermin, in dem sie Gelegenheit erhalten, ihre Sicht der Dinge vorzutragen, oder einen Beschluss, der ihnen die elterliche Sorge ganz oder in Teilen vorläufig entzieht. Während die betroffenen Eltern den Widerspruch grundsätzlich allein erheben können, sollte nach Erhalt von Post vom Familiengericht anwaltliche Hilfe genutzt werden. Dies ist wegen der Waffengleichheit geboten - ansonsten steht der in der Regel rechtsunkundige Bürger dem rechtskundigen, und in Bezug auf familiengerichtliche Verfahren erfahrenem Jugendamt gegenüber. Ein Anwalt kann entweder bereits die vorläufige Entziehung der elterlichen Sorge im Anhörungstermin verhindern, bei einem ohne mündliche Verhandlung ergangenen Beschluss erneute Entscheidung nach mündlicher Verhandlung beantragen, § 54 Abs. 1 FamFG, gegen einen nach mündlicher Verhandlung ergangenen Beschluss Beschwerde einlegen, § 57 FamFG und/oder ein Hauptsacheverfahren einleiten.
3. Umgang mit dem Kind geltend machen
Wenn das Kind weg ist, und der Kontakt zu den Eltern nicht besteht, droht Entfremdung des Kindes von seinen Eltern. Um dieser Entfremdung des Kindes entgegen zu wirken, muss Umgang mit dem Kind stattfinden. Daher ist es erforderlich, dass Eltern sofort unverzüglichen und regelmäßigen Umgang geltend machen. Oftmals wird das Jugendamt hier eine Verzögerungs – oder Verweigerungshaltung einnehmen, oder die Verantwortlichkeit beispielsweise auf einen beteiligten Träger einer Einrichtung der Jugendhilfe schieben. Ein derartiges Verhalten des Jugendamtes sollten betroffene Eltern keinesfalls hinnehmen. Wenn es außergerichtlich nicht klappt, kann ein Anwalt dann einen Antrag auf Regelung des Umgangs bei dem Familiengericht nach § 1684 BGB stellen. Nach dieser Vorschrift sind Eltern zu dem Umgang mit Ihrem Kinde berechtigt und verpflichtet.
4. Alternativen zur Trennung vom Kind durchdenken
Eine Trennung des Kindes von seinen Eltern muss stets das letzte zur Verfügung stehende Mittel sein, da diese ein schwerwiegender Eingriff in Art. 6 GG ist. Deswegen, und zur erfolgreichen Durchführung der oben angesprochenen familiengerichtlichen Verfahren sollten sich die betroffenen Eltern die Frage stellen, welche im Verhältnis zur Trennung weniger einschneidende Maßnahmen sie für notwendig halten oder jedenfalls zu akzeptieren bereit sind. Zu denken ist an die Hilfen zur Erziehung nach § 27 ff. SGB VIII. Betroffene Eltern sollten sich fragen, ob für sie beispielsweise ein Erziehungsbeistand gemäß § 30 SGB VIII oder sozialpädagogische § 31 SGB VIII in ihrer Familie denkbar sind. Dem Jugendamt oder dem Familiengericht sollten entsprechende Alternativen aufgezeigt werden, die anstelle einer Trennung in Frage kommen.
Auch wenn die engen gesetzlichen Voraussetzungen von Inobhutnahmen meist nicht vorliegen, sind diese oft nicht ganz unbegründet. Deswegen kommen betroffene Eltern mit einer Blockadehaltung nicht weiter. Aus anwaltlicher Sicht ist für eine erfolgreiche Bearbeitung derartiger Verfahren die konstruktive und zuverlässige Mitwirkung der betroffenen Eltern erforderlich. Im Fall ihrer Bedürftigkeit kommt bei derartigen Verfahren die Gewährung von Verfahrenskostenhilfe (VKH) in Frage.
ich habe Ihren Artikel " Das Jugendamt hat die Kinder weg genommen - Was können wir tun?" gelesen und würde darüber gerne mit Ihnen sprechen.	Kontakt aufnehmen
von Ponyfeechen@googlemail.com am 20.02.2020 17:37:44# 1
Also ich kann mal aus meiner derzeitigen Situation berichten, ich wurde mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert hatte eine Haushaltshilfe für meinen 10 jährigen Sohn.
Das Jugendamt war von Anfang an informiert.
Meine 17 Jährige Tochter schickte die Haushaltshilfe weg, ließ sich mit Sohn
nat um Obhutnahme.
Kinder inkognito weg.
Mittlerweile weiß ich das meine Tochter das von langer Hand geplant hat, zusammen mit Ihrem Papa.
Meine Anwältin hat noch nicht ein Satz an das Gericht geschrieben.
Ich soll abwarten bis zur Anhörung
Jetzt ist 1 ganzer Monat um.
Ich hab eine Strafanzeige wegen Landesdatenschutzrecht gegen den Erziehungsbeistand gestellt.
Er stellt mich absichtlich schlecht dar, lässt entscheidene Fakten bewusst weg.
Anwältin macht nix.
Mein Ruf ruiniert
Verwaltungsakt zusätzlich, zweiter Anwalt für das Verwaltungsrecht legt wohl Widerspruch ein, weil meine Anwältin nicht will.
Egal leserliche Akteneinsicht musste ich selbst anfordern.
Meine Anwältin wirft mir Unterschlagung vor, so können wir nicht zusammen arbeiten.
Mmhhh keine Ahnung was da gespielt wird.
Jetzt musste ich meine Tochter Anzeigen weil sie weiterhin erzählt ich hätte Sie nur geschlagen, meine Anwältin findet es unfassbar das ich meine eigene Tochter anzeige.
Zumindest will Sie mich noch vor Gericht begleiten, sehr witzig...aber Anträge zum Umgang, oder das die Vorwürfe vom EB rausgenommen werden
So viel Verwaltungsakt und SGBVIII und Grundrecht, Familienrecht kann ich nun auch nicht.
Ich arbeite Ehrenamtlich als Betreuerin beziehe eine Volle Erwerbsminderungsrente.
Anträge stelle bis zum Gericht, aber mich selbst vertreten
Ich bin den falschen Menschen in der Stadt auf die Füsse getreten, weil ich mich für Rechte der Kinder an Förderschulen ziemlich weit rausgelehnt habe.
Die Drohung nicht weiter auf den Busch zu klopfen hab ich nicht ernst genommen.
Aber Gegen Datenmissbrauch und eine Tochter, die da noch mitspielt, das ist mir echt zu hoch.
Beruflich und Privat definitiv am Ende.
Inobhutnahme bei Bitte übertrifft alles was ich bisher kennengelernt habe.
Da kann ich belegen was ich will.
Jetzt soll meine Erziehungsfähigkeit per Gutachten überprüft werden.
Da haben sie wirklich alle Register gezogen, die möglich waren.
Nur mein Sohn, der ist auch weg, ist meiner Tochter egal sie wird in 6 Wochen 18.
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References: § 8
 § 42
 § 42
 § 42
 § 54
 § 57
 § 1684
 Art. 6
 § 27
 § 30
 § 31