Source: https://www.kvjs.de/newsletter-archiv/jugendhilfe/ausgabe-juli-2016/
Timestamp: 2018-09-23 02:49:58+00:00

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seit dem 1. November 2015 werden minderjährige Flüchtlinge, die unbegleitet nach Deutschland einreisen, gleichmäßig auf die Bundesländer und dort auf die Stadt- und Landkreise verteilt. Aktuell leben rund 64.100 junge Flüchtlinge in Deutschland, die ohne Eltern oder Sorgeberechtigte eingereist sind, davon ca. 8.000 in Baden-Württemberg. Das bedeutet, Baden-Württemberg hat seine Quote zu 97% erfüllt. Gestartet sind wir Anfang November 2015 mit einer Quotenerfüllung von 54%. Offen sind weiterhin viele Fragen bei der Kostenerstattung und beim Thema Familienzusammenführung. Ob von Seite des Bundes hierzu mehr Klarheit geschaffen wird, bleibt abzuwarten.
Mit einer bedarfsorientierten Weiterentwicklung der Angebotsstruktur wurde die Aufnahme der Flüchtlinge im System der Kinder- und Jugendhilfe sichergestellt und gleichzeitig auch der Integrationsprozess in unsere Gesellschaft in Gang gesetzt. Mein Dank geht an all die engagierten Leitungs- und Fachkräfte der Jugendämter und Einrichtungsträger, die mit einer Vielzahl von Lösungen dazu beigetragen haben, dass wir gemeinsam diese große Herausforderung relativ gut bewältigt haben.
Der Juli-Newsletter als Onlineversion / PDF-Version
Informationen aus der Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses (LJHA) am 06.07.2016 beim KVJS-Stuttgart
Musterpressemitteilung für Ihr Jugendamt: Kitaplätze für Flüchtlingskinder
1. Boller Art of Hosting-Training, Veränderungen anstoßen in Kirche und Kommune
Neuer Master-Studiengang "Sozialplanung" an der DHBW
Förderrichtlinien Kommunale Flüchtlingsdialoge
120. Arbeitstagung der BAGLJÄ
Fachtag Jugendhilfe und Ganztagsschule
Auszeichnung Frau Dr. Mirjana Zipperle
Jahresuhr Pressearbeit
Am 13. März 2016 wurde in Baden-Württemberg der Landtag neu gewählt. Die Mitglieder des Landesjugendhilfeausschusses wurden über die im Koalitionsvertrag festgehaltenen relevanten Ziele der neuen Regierung für die Kinder- und Jugendhilfe informiert.
Am 1. Juli 2016 befanden sich 7.758 unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) in Baden-Württemberg. Die Verwaltung berichtete, dass zwischen dem 1. November 2015 und dem 22. Juni 2016 die im KVJS-Landesjugendamt angesiedelte Landesverteilstelle insgesamt 3.431 Zuweisungsentscheidungen getroffen hat. Vom Referat „Hilfe zur Erziehung und Wohnheime, Betriebserlaubnis, Beratung und Aufsicht“ wurden im ersten Halbjahr 2016 bereits rund 100 Betriebserlaubnisse für über 700 Plätze ausschließlich als UMA-Angebote erteilt. Der Ausschuss wurde darüber informiert, dass inzwischen das Sozialministerium einer Verlängerung der vom KVJS-Landesjugendamt und dem Sozialministerium gemeinsam erarbeiteten Eckpunkte zur Unterbringung und Betreuung für Unbegleitete ausländische Kinder und Jugendliche bis 31.12.2016 zugestimmt hat.
Die Ergebnisse der jährlichen Erhebung des KVJS-Landesjugendamtes zu den Entwicklungen in der Kindertagespflege wurden von Frau Samara, KVJS-Landesjugendamt, vorgestellt. Zum Stichtag 1. März 2016 wurden in Baden-Württemberg 21.304 Kinder (2,8 % mehr als im Vorjahr) durch 6.664 aktive Tagespflegepersonen (1,7 % weniger als im Vorjahr) in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut, davon waren 11.162 Kinder (52,4 %) jünger als drei Jahre. Die Landesarbeitsgruppe Kindertagespflege wurde beauftragt, einen Vorschlag zur Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen in der Kindertagespflege und zur Erhöhung der laufenden Geldleistung dem Landesjugendhilfeausschuss vorzulegen
Die Mitglieder erfuhren, dass sich 2.347 Personen bei der Anlauf- und Beratungsstelle „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" gemeldet haben. Die Meldefrist lief am 31. Dezember 2014 ab. Bisher wurden für Betroffene aus Baden-Württemberg bereits 9,95 Mio. € für materielle Hilfen und 3,89 Mio. € für Rentenersatzleistungen ausbezahlt.
Die beiden bundesweiten Lenkungsausschüsse „Heimerziehung West“ und „Heimerziehung in der DDR“ haben am 25. April 2016 beschlossen, im Rahmen des Abschlussberichtes eine wissenschaftliche Evaluation der Fondswirkungen bei den Betroffenen durchführen zu lassen.
Die Verwaltung berichtete auch über die aktuellen Entwicklungen bei Auslandsadoptionen. Die Zentrale Adoptionsstelle (ZAS) des KVJS-Landesjugendamtes gewährleistet durch ihre strikte Orientierung an der Haager Adoptionskonvention ein sicheres und verlässliches Vermittlungsverfahren. Trotz Rückgang der Vermittlungszahlen bundesweit kann bei der ZAS auch in Zukunft von zumindest gleichbleibend hohen Fallzahlen ausgegangen werden.
Der Landesjugendhilfeausschuss befasste sich außerdem mit der Förderung von Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe im Jahr 2016 und beschloss die Förderung von acht Vorhaben.
Weiter wurde den Mitgliedern über die geplante Reform des SGB VIII berichtet. Im Mittelpunkt der Reform steht die „Inklusive Lösung im SGB VIII“. Durch die Zuordnung aller behinderten Kinder und Jugendlichen zum SGB VIII soll einen wichtigen Beitrag zur Inklusion und zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen geleistet werden. Der vom BMFSFJ ursprünglich für Mai, dann für Juni 2016 angekündigte Referentenentwurf stand zum Zeitpunkt der Sitzung immer noch nicht zur Verfügung.
Rückblickend wurde über die Verwendung der Mittel zur Förderung von überregionalen Maßnahmen der Jugendarbeit und der Fortbildung von Mitarbeiter/innen der Jugendarbeit sowie zur Förderung der Fortbildung von Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe im Jahr 2015 berichtet. Das KVJS-Landesjugendamt unterstützte diese Felder mit insgesamt 270.000 €.
Bei den geförderten 464 Fortbildungsveranstaltungen mit ca. 8.900 Teilnehmern ging es um inhaltliche Themen wie Partizipation, Inklusion, Waldorfpädagogik und Autismus aber auch um Arbeitsmethoden und Führungs- und Leitungsaufgaben. Im Bereich der Jugendarbeit wurden mit den Fördermitteln zahlreiche Maßnahmen, Aktionen und Arbeitshilfen bezuschusst.
Nr. 17/2016 Fallzahlen der Inobhutnahmen § 42 SGB VIII und der Hilfen zur Erziehung §§ 27 ff SGB VIII für Unbegleitete minderjährige Ausländer/UMA im Jahr 2015
Anlage Auswertungen zu den erhobenen Fallzahlen der Inobhutnahmen und der Hilfen zur Erziehung für Unbegleitete minderjährige Ausländer
Nr. 16/2016 Auswertungen zur Fallentwicklung der Hilfen zur Erziehung und anderer individueller Hilfen (ohne UMA) in Baden-Württemberg im Jahr 2015
Anlage Auswertungen zu den Entwicklungen der Inanspruchnahme der Hilfen zur Erziehung
Nr. 15/2016 Eckpunkte für öffentliche und freie Träger für die Betriebserlaubnis bei UMA-Angeboten
Anlage Schreiben des Ministeriums für Soziales und Integration Ba.-Wü. vom 29.06.2016 - Verlängerung der Laufzeit des Eckpunktepapiers
Nr. 14/2016 Ergebnisse der Erhebung zum Personalbestand der Beratungsstellen der Erziehungs- und Familienberatung (§ 28 SGB VIII) im Jahr 2015
Anlage Personal in Erziehungsberatungsstellen am 31.12.2015
Nr. 13/2016 Abschlussbericht KVJS-Forschungsvorhaben: "Beteiligung leben!" - Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Heimerziehung und sonstigen betreuten Wohnformen in Baden-Württemberg
Anlage Abschlussbericht "Beteiligung leben!"
Stand der SGB VIII-Reform
Nach der aktuellen Planung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für das Reformvorhaben soll die sog. „Inklusive Lösung“ erst zum 31.12.2022 in Kraft treten. Die im Zuge der SGB VIII-Reform geplanten Änderungen im Bereich der Hilfen zur Erziehung sollen bereits am 01.01.2017 in Kraft treten. Inzwischen wird damit gerechnet, dass der Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen den Verbänden im August 2016 vorgelegt wird. Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat zugesagt, nach Vorlage des Referentenentwurfs eine landesweite Arbeitsgruppe mit Vertretern des Landkreistags und Städtetags und den Ligaverbänden einzusetzen. Ziel dieser Arbeitsgruppe soll sein, zeitnahe Umsetzungsempfehlungen für die Praxis vorzubereiten.
Regierungsentwurf Bundesteilhabegesetz
Das Bundeskabinett hat am 28.06.2016 den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung behinderter Menschen (Bundesteilhabegesetz) beschlossen. Das Artikelgesetz enthält eine Neufassung des SGB IX und soll zum 01.01.2017 in Kraft treten. Im ersten Teil soll das für alle Reha-Träger geltende Rehabilitations- und Teilhaberecht zusammengefasst werden. Im zweiten Teil wird die aus dem SGB XII herausgelöste und reformierte Eingliederungshilfe als „Besondere Leistungen zur selbstbestimmten Lebensführung für Menschen mit Behinderungen“ geregelt. Der dritte Teil enthält das weiterentwickelte Schwerbehindertenrecht. Die parlamentarischen Beratungen sind für den Herbst 2016 geplant.
Wirksamkeit einer in Syrien geschlossenen Ehe einer zum Eheschließungszeitpunkt 14-Jährigen mit einem Volljährigen
Eine in Syrien nach syrischem Eheschließungsrecht wirksam geschlossenen Ehe einer zum Eheschließungszeitpunkt 14-Jährigen mit einem Volljährigen ist als wirksam anzuerkennen, wenn die Ehegatten der sunnitischen Glaubensrichtung angehören und die Ehe bereits vollzogen ist. Dem einem minderjährigen Verheirateten bestellten Vormund kommt wegen §§ 1800, 1633 BGB keine Entscheidungsbefugnis für den Aufenthalt des Mündels zu. Aufgrund der wirksamen Ehe ist das Personensorgerecht der Eltern gem. § 1633 BGB und i.V.m. § 1800 BGB auch dasjenige des Vormunds eingeschränkt. So kommt dem minderjährigen Verheirateten das Aufenthaltsbestimmungsrecht und damit auch das Entscheidungsrecht bezüglich seines Umgangs mit anderen Personen selbst zu und nicht dem Inhaber der elterlichen Sorge.
OLG Bamberg, Urteil vom 12.05.2016 – 2UF 58/16 noch nicht rechtskräftig
Keine (vorläufige) Inobhutnahme durch freie Träger
Die Inobhutnahme eines unbegleiteten minderjährigen Ausländers i.S.v. § 42 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 SGB VIII (neu § 42a) durch einen freien Träger ist nicht möglich. Sofern eine solche Inobhutnahme durch eine Allgemeinverfügung erfolgt und nur deren Ausführung auf einen Träger der freien Jugendhilfe übertragen ist, entspricht diese auch im Erstattungsverhältnis nicht den Vorschriften des Sozialgesetzbuches Achtes Buch im Sinne von § 89f Abs. 1 Satz 1 SGB VIII, wenn dafür allein die Angabe des Ausländers zu seinem Alter maßgeblich ist, ohne dass diese Altersangabe zumindest nach der Einschätzung des mit der Ausführung beauftragten Mitarbeiters des freien Trägers der Jugendhilfe auch schlüssig ist.
OVG Koblenz, Urteil vom 03.03.2016 – 7 A 10607/15.OVG
Altersfeststellung im Rahmen der vorläufigen Inobhutnahme
Das Verfahren zur Feststellung der Minderjährigkeit ist in § 42f Abs. 1 und 2 SGB VIII ausdrücklich gesetzlich normiert. Danach ist die Minderjährigkeit durch Einsichtnahme in die Ausweispapiere festzustellen. Sind aussagekräftige Ausweispapiere nicht vorhanden, bleibt zunächst nur die Selbstauskunft des Betreffenden. Begegnet diese Zweifeln, ist eine Altersfeststellung in Form einer qualifizierten Inaugenscheinnahme nach § 42f Abs. 1 SGB VIII vorzunehmen. Führt die qualifizierte Inaugenscheinnahme nicht zu einem hinreichend sicheren Ergebnis, ist eine medizinische Untersuchung zu veranlassen. Dieses abgeschichtete Verfahren entspricht dem maßgeblichen fachlichen Standard, der der Neuregelung des § 42f SGB VIII zugrunde liegt.
OVG Bremen, Beschluss vom 22.02.2016 – 1 B 303/15
Kurzfristige Familienzusammenführung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. hat zum Begriff der kurzfristigen Familienzusammenführung als Kriterium des Verteilungsausschlusses (§ 42b Abs. 4 Nr. 3 SGB VIII) auf Anfrage des Jugendamts Karlsruhe gutachtlich Stellung genommen. Der Gesetzgeber geht von der Prämisse aus, dass die Zusammenführung von unbegleitet eingereisten Minderjährigen zu Familienangehörigen im In- und Ausland binnen weniger Tage feststehen und erfolgen könne. Nach der vom Institut vertretenen Auffassung sollte der Begriff der kurzfristigen Familienzusammenführung jedoch nicht zu eng ausgelegt werden, da der Verteilausschluss ansonsten praktisch nicht greifen würde. Seinem Sinn und Zweck nach kann er nur so verstanden werden, dass sich die Kurzfristigkeit auf die Einleitung eines Verfahrens zur Familienzusammenführung bezieht und nicht auf den tatsächlichen Erfolg der Familienzusammenführung.
Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., Rechtsgutachten vom 12. Mai 2016 – J 6.220-1 Af
Umgangsrechtsantrag ohne vorherige Einschaltung des Jugendamts
Es ist nicht grundsätzlich mutwillig im Sinne der § 76 FamFG, § 114 ZPO, einen Antrag auf Umgangsregelung beim Familiengericht zu stellen, ohne zuvor die Beratung und Unterstützung durch das Jugendamt nachgesucht zu haben.
Die Mutwilligkeit der Inanspruchnahme des Familiengerichts kann nur angenommen werden, wenn nach den konkreten Umständen im Einzelfall aussichtsreiche Möglichkeiten einer vorgerichtlichen Verständigung bestanden, die jedoch nicht genutzt wurden.
OLG Karlsruhe, Beschluss vom 07.01.2016 – 20 WF 209/15
Kein Aufwendungsersatzanspruch wegen selbstbeschaffter Internatsunterbringung bei fehlender Mitwirkung an der Hilfeplanung
Ein Anspruch auf Aufwendungsersatz nach § 36a Abs. 3 SGB VIII besteht nicht, wenn sich die Hilfeberechtigten vor der Hilfeentscheidung des Jugendamts in vorwerflicher Weise nicht ausreichend an der Hilfeplanung beteiligt haben, sodass ein Verstoß gegen Mitwirkungspflichten nach §§ 60 ff SGB I vorliegt.
OVG Schleswig, Urteil vom 08.03.2016 – 3 LA 81/14
Unsere Fortbildungsangebote finden Sie in den Broschüren „Fortbildungen und Tagungen Kindertagesbetreuung“ und „Fortbildungen und Tagungen Kinder- und Jugendhilfe“ oder über www.kvjs-fortbildung.de.
Im Rahmen unserer Fortbildungsreihe Leitungskompetenz in der Sozial- und Jugendhilfe finden im September und Oktober folgende je 2-tägige Seminare statt:
13. – 14.09.2016 im KVJS Tagungszentrum Gültstein
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-LSJ7-1w
Handlungsorientierte Steuerung – Leitung und Controlling
27. – 28.09.2016 im KVJS Tagungszentrum Gültstein
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-LSJ8-1w
Qualitätsmanagement und Wirkungsorientierung
12. – 13.10.2016 im KVJS Tagungszentrum Gültstein
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-LSJ9-1w
Bei folgenden weiteren Angeboten sind ebenfalls noch Plätze frei:
Für Sozialpädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe
24.11.2016 im KVJS Bildungszentrum Schloss Flehingen
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-MS15-1
Die spezifische Situation von unbegleiteten und begleiteten Mädchen und jungen Frauen nach der Flucht und die Anforderungen an die Jugendhilfe
Kooperationsveranstaltung mit der LAG Mädchenpolitik B-W e.V.
Für Fachkräfte der Hilfen zur Erziehung
14.11.2016 im KVJS Tagungszentrum Gültstein
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-EHSD13-1k
Inklusion inklusive!? Die Rolle der Schulsozialarbeit bei der Umsetzung der Inklusion
Für Fachkräfte der Schulsozialarbeit
Kooperationsveranstaltung mit IN VIA Katholischer Verband für Mädchensozialarbeit e.V.
28.-29.11.2016 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-SSA10-1k
26.09. - 27.09.2016 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-INK1-1
Vielfalt und Unterschiedlichkeit im Kindergartenalltag
18.-19.10.2016 im KVJS Bildungszentrum Schloss Flehingen
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-INK3-1
Allergien, Asthma Co. Chronisch kranke Kinder in Kindertageseinrichtungen
03.11.2016 beim KVJS in Stuttgart
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-INK7-1
Für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2, Nr.10 KiTaG nachqualifizieren müssen
17.10.2016 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-FK1-1
Ganztagsbetreuung in Kindertageseinrichtungen
– Was braucht es für eine gute Qualität?
Für Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-PBF6-1
Für Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen
21.-22.11.2016 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
Psychisch kranke Eltern und die Not der Kinder
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-SA4-2
Für Träger und Personalverantwortliche von Kindertageseinrichtungen
04.11.2016 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-BW1-1
In Bewegung kommen – aber wie?
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-BW3-1
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter hat auch im Sommer einen aktuellen Text erstellt, der auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt und an die regionalen Redaktionen geschickt werden kann. Insbesondere in Ferienzeiten haben diese Angebote gerne einen Platz in der Tageszeitung. Nutzen Sie das Angebot. Der Mustertext ist hier als Download.
Eingeladen sind alle, die Veränderungsprozesse in ihrem Einflussbereich gestalten wollen sowie junge Menschen, die Handwerkszeug und Führungsknowhow im intergenerativen Setting erlernen wollen.
Neuer Master-Studiengang "Sozialplanung" an der DHBW – Beginn Oktober 2016 – Freie Plätze
Die Duale Hochschule Baden-Württemberg hat einen neuen Masterstudiengang „Sozialplanung“ entwickelt. Der Studiengang richtet sich ausdrücklich auch an Sozialplanerinnen und -planer in der kommunalen Verwaltung. Er startet erstmals im Oktober 2016 und hat noch freie Plätze. Haben Sie Interesse? Dann können Sie sich auch noch kurzfristig anmelden, obwohl die Anmeldefrist inzwischen abgelaufen ist.
Das Studium erfolgt nicht nur berufsbegleitend, sondern berufsintegrierend. Das heißt, dass die Studierenden, ihr Anstellungsträger und die Duale Hochschule Baden-Württemberg gemeinsam eine Perspektive für das Masterstudium entwickeln. Dies betrifft besonders die Studienprojekte und die Masterthesis.
Der Referat "Sozialplanung, investive Förderung" und das KVJS-Landesjugendamt waren an der Konzipierung des Studiengangs beteiligt.
Hier geht's zur Webseite des Studiengangs:
http://www.cas.dhbw.de/sozialplanung/
Es sind noch Fördermittel für „Kommunale Flüchtlingsdialoge" vorhanden. Nutzen sie dieses Instrument zur Bearbeitung eines herausfordernden Themas:
120. Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ) in Münster
Vom 18. bis 20. Mai 2016 fand die 120. Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ) in Münster statt. Bei dieser Tagung wurden Handlungsleitlinien der BAGLJÄ für Kinderschutzkonzepte zur Prävention und Intervention in Kindertageseinrichtungen verabschiedet. In der Pressemitteilung heißt es: „Sie zielen darauf ab, sowohl den intervenierenden als auch den präventiven Kinderschutz in Einrichtungen zu optimieren“ und beschreiben vorbeugende Methoden und Maßnahmen zur Verhinderung von Grenzverletzungen und jeglicher Form von Gewalt gegenüber Kindern in den Einrichtungen.
Außerdem wurde eine Arbeitshilfe der BAGLJÄ mit dem Titel Verfahren bei grenzüberschreitenden Unterbringung von Kindern und Jugendlichen im Inland verabschiedet, die sich mit Konsultationsverfahren bei der grenzüberschreitenden Unterbringung aus dem europäischen Ausland im Bundesgebiet befasst. Ziel dieser Arbeitshilfe, an der auch das KVJS-Landesjugendamt mitgewirkt hat, ist es, die Unterbringung bundesweit einheitlich zu gestalten. Darin ist beispielsweise das sogenannte Brüssel IIa – Verfahren beschrieben. Beide Broschüren finden Sie im KVJS-Internet im Bereich Jugend unter www.kvjs.de.
SAVE THE DATE - Fachtag Jugendhilfe und Ganztagsschule am 07.12.2016
Gemeinsame mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, dem Landesinstituts für Schulentwicklung Baden-Württemberg und der Landesarbeitsstelle Kooperation Baden-Württemberg veranstaltet das KVJS-Landesjugendamt am 07. Dezember 2016 im Landesinstitut für Schulentwicklung Stuttgart den dritten gemeinsamen Fachtag zur Schnittstelle Jugendhilfe und Ganztagsschule.
Im Fokus des Fachtages steht der Umgang mit herausforderndem Verhalten von Kindern in Ganztagsgrundschulen.
Schule wie auch Jugendhilfe konstatieren seit Jahren eine steigende Anzahl von Kindern mit vermehrt herausforderndem Verhalten. Bewährte pädagogische Handlungskonzepte der Schule wie auch von klassischen Jugendhilfeangeboten stoßen für sich alleine stehend dort an ihre Grenzen, wo sich diese Kinder mit entsprechend fehlenden (Selbst)Steuerungskompetenzen ganztägig im institutionellen Rahmen der Schule behaupten müssen.
Im Sinne einer klaren Zuordnung wird zunächst dargestellt, welche Aufgaben und Möglichkeiten beide Institutionen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes bzw. des SGB VIII im Umgang mit Kindern mit herausforderndem Verhalten haben. In einem zweiten Schritt gilt es, die in der Praxis vorherrschende Komplexität der konkreten Fälle aufzubrechen und in gelingenden Netzwerken und Kooperationen gemeinsame Lösungen für das Kind zu entwickeln.
Die Fachveranstaltung bietet dabei wichtige Impulse zur Kooperationsqualität von Ganztagsgrundschulen im Sinne der Fragestellung, was Jugendhilfe und Schule an den jeweiligen Schnittstellen gemeinsam tun können, um die Situation dieser Kinder konkret zu verbessern und diese zu stärken.
Eingeladen sind Leitungskräfte der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe, der kommunalen Schulträger, der Schulverwaltung sowie Fachberater/innen für Ganztagsgrundschulen sowie ASKO-Kolleg/innen.
Die Anmeldung erfolgt für Teilnehmende von Jugendhilfeträgern und kommunalen Schulträgern über www.kvjs-fortbildung.de, Veranstaltungsnummer 16-4-JS1-1ks, für Teilnehmende der staatlichen Schulverwaltung per Mail über die LASKO: Ulrike.Lahne-Kuhlmann@rps.bwl.de und für teilnehmende Lehrkräfte über LFB-online, Veranstaltungsnummer 82369197.
Eine Sonderausschreibung erfolgt zu Beginn des neuen Schuljahres.
Auszeichnung von Frau Dr. Mirjana Zipperle beim Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreises 2016
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat am 30. Juni den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis in Berlin verliehen. Die feierliche Übergabe erfolgte durch die Vorsitzende der Jugend- und Familienministerkonferenz, Staatsministerin Barbara Klepsch, die Vorsitzende der AGJ, Prof. Dr. Karin Böllert und den Vorsitzenden der Jury zur Vergabe des Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreises 2016, Prof. Dr. Wolfgang Schröer.
Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 14.000 Euro vergeben. Gestiftet wird der Preis von den Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder. Der Vorstand der AGJ hatte den Praxispreis zum Thema "Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung" ausgeschrieben.
Die Anerkennung in der Kategorie Theorie- und Wissenschaftspreis ging in diesem Jahr an unsere Tübinger Kollegin Dr. Mirjana Zipperle für ihre Dissertation "Jugendhilfeentwicklung und Ganztagsschule. Empirische Ergebnisse zu Herausforderungen und Chancen". Weitere Infos unter
https://www.agj.de/menue-links/deutscher-kinder-und-jugendhilfepreis/preistraegerinnen-und-preistraeger-2016.html
„Fundraising macht Schule – Schule macht Fundraising. Fundraising für staatliche und private Schulen und Internate“, 28. - 29.09.2016
Rückläufige Schülerzahlen erhöhen den Wettbewerbsdruck auf freie und staatliche Schulen. Mit den seit vergangenem Herbst hier lebenden geflüchteten Kindern und ihren Familien wachsen zudem die pädagogischen Anforderungen. Um diese zu bewältigen, ist eine gute personelle Ausstattung entscheidend. Gleichzeitig stagnieren jedoch die finanziellen Zuschüsse für Schulen. Sie brauchen neue Formen der Kooperation und zusätzliche Geldmittel von Dritten. Vor allem langfristige Beziehungsarbeit und gut strukturiertes Fundraising können dazu beitragen, die finanzielle Grundlage einer Schule entscheidend zu verbessern. Schulen haben in ihrem Umfeld oft großes Unterstützungspotential. Dieses gilt es zu erkennen, zu nutzen und zu stärken. Das Ziel: Hohe pädagogische Qualität um die vielfältige Schülerschaft bestmöglich zu fördern und ins Leben zu begleiten. ...Anmeldung und weitere Informationen...
Reiselektüre: Jahresuhr Medienarbeit im Jugendamt
Die AG Öffentlichkeitsarbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter und Jugendämter (BAG) versteht sich als Serviceagentur in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und hat auf seiner Homepage www.unterstützung-die-ankommt-de bereits Broschüren, Muster-Pressemitteilungen, Plakatentwürfe und Bilder zur freien Nutzung durch die Jugendämter abgelegt. Jetzt ist ein neues „Produkt“ dazugekommen: Die Jahresuhr für die Medienarbeit der Jugendämter und das Begleitschreiben zur Jahresuhr.
Ziel ist es, herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden aktiver Medienarbeit zu würdigen und bekannt zu machen, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und damit Mediennutzung und die Ausgestaltung der Medienkompetenz fördern. Lesen Sie weiter...
Bildnachweis Ausgabe Juli 2016.

References: § 42
 § 1633
 § 1800
 § 42
 § 42
 § 89
 § 42
 § 42
 § 42
 § 76
 § 114
 § 36
 § 7