Source: https://www.vlsv.at/vlsv/statuten.html
Timestamp: 2019-10-15 18:42:24+00:00

Document:
Statuten : VLSV
Anne Mähr - freut sich über einen Wettfahrt-Sieg
Vertreter BSVb
Statuten des Vereins Vorarlberger Landes-Segel-Verband VLSV
Der Verein führt den Namen „Vorarlberger Landes-Segel-Verband“, abgekürzt „VLSV“.
Er hat seinen Sitz in Bregenz und erstreckt seine Tätigkeit vorwiegend auf Österreich.
Der Verein ist Mitglied des „Österreichischen Segelverbandes OeSV“
den Zusammenschluss von Personen, die sich der Förderung, Ausübung und Erhaltung des Segelsportes in Vorarlberg widmen
die Vertretung der gemeinsamen Interessen der Mitgliedsvereine
die Mitwirkung im Österreichischen Segelverband
die Mitwirkung im Bodensee-Segelverband
° Veranstaltung von Wettfahrten
° Abhaltung von Schulungs- und Fortbildungsveranstaltungen
° Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen im In- und Ausland
° Mitwirkung und Teilnahme bei sportlichen Anlässen
° Kontakte und Verbindungen zu Vereinen gleicher Tendenz und Pflege
° Versammlungen und Besprechungen zur Koordinierung der
° Herausgabe von Mitteilungsblättern, Vereinszeitschriften etc.
° Vorträge, Versammlungen, Diskussionsabende
° gesellige Veranstaltungen jeglicher Art
° Mitgliedsbeiträge
° Spenden, Subventionen, Sammlungen, Sponsor-Einnahmen,
Der Verein hat ordentliche Mitglieder und
Ordentliche Mitglieder des Vereins können nur die im Bundesland Vorarlberg ansässigen Segelvereine oder Wassersportvereine mit einer Segelsektion werden, die dem Österreichischen Segel-Verband ( ÖSV )angehören oder eine Aufnahme in denselben beantragt haben.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt über Antrag eines ordentlichen Mitgliedes durch die Mitgliederversammlung in geheimer Wahl mit 2/3-Mehrheit.
Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss und durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, sowie bei Verlust der Mitgliedschaft im ÖSV und bei Nichtaufnahme durch den ÖSV.
Die Mitgliederversammlung kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz einmaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge imRückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verband kann von der Mitgliederversammlung auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens sowie wegen eines Verhaltens, das gegen dasVereinsinteresse verstößt, verfügt werden.
Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
Die Mitglieder sind in jeder Mitgliederversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Verbandes zu informieren. Wenn mindestens 1/10 der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist Pflicht.
§ 8: Anti-Doping-Regelung
Für den VLSV, dessen Mitglieder, Funktionäre, Mitarbeiter und Betreuungspersonen gemäß § 1a Z 3 ADBG 2007 (insbesondere Ärzte, Trainer, Physiotherapeuten, Masseure, Funktionäre, Familienangehörige und Manager) gelten die Anti-Dopingregelungen der World Sailing (etwas laut Racing Rules of Sailing, Rule 5, und Regulation 21) sowie anderer einschlägiger internationaler Fachverbände und die Anti-Doping-Regelungen des Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 (ADBG 2007) i.d.F.
Insbesondere sind die Bestimmungen des § 18 Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 für das Handeln der Organe, Mitarbeiter und Betreuungspersonen gemäß § 1a Z 3 ADBG 2007 (insbesondere Ärzte, Trainer, Physiotherapeuten, Masseure, Funktionäre, Familienangehörige und Manager) und die Anti-Doping-Regeln in der Wettfahrtordnung und Disziplinarordnung des OeSV verbindlich.
Über die Verhängung von Sicherungs- und Disziplinarmaßnahmen auf Grund des Verdachts von Verstößen gegen die Anti-Doping-Regelungen, die zu einem Verbot der Teilnahme an Wettkämpfen führen können, entscheidet, im Auftrag des Vorarlberger Landes-Segel-Verbandes VLSV, der Österreichische Segelverband, die gemäß § 4a ADBG 2007 eingerichtete unabhängige Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) unter Zugrundelegung der geltenden Anti-Doping-Regelungen des zuständogen Sportfachverbandes gemäß § 15 ADBG.
Internationale Sportlerinnen und Sportler (International-Level Athletes laut World Sailing Regulation 21 (Anti-Doping) unterliegen jedenfalls der Gerichtsbarkeit des Court of Arbitration for Sport (CAS) und dürfen jede nationale, österreichische Entscheidung sogleich und auch in jeder Phase eines nationalen, österreichischen Instanzenzuges beim Court of Arbitration for Sport (CAS) bekämpfen; möglicherweise sind Rechtsmittel gar exclusiv an den CAS (World Sailing Regulation 21.13) zur richten. Internationale Sportlerinnen/Sportler und der Österreichische Segelverband haben zusätzlich eine entsprechende Schiedsvereinbarung auf den CAS abzuschließen. World Sailing Regulation 21.8.3 ermöglicht es bei entsprechender Zustimmung, Fälle sogleich und unmittelbar an den CAS heranzutragen, also nicht nur die Unabhängige Schiedskommission, sondern auch die ÖADR zu umgehen.
Der Vorarlberger Landes-Segel-Verband VLSV und die Verbandsvereine haben inbesondere auch:
die Mitglieder, Mitarbeiter und Betreuungspersonen gemäß § 1a Z 3 ADBG 2007 (insbesondere Ärzte, Trainer, Physiotherapeuten, Masseure, Funktionäre, Familienangehörige und Manager) zu verpflichten,
* die sich aus den Anti-Dopingregelungen des OeSV ergebenden Pflichten und Verfahren - insbesondere jene des § 17a Abs. 1 der OeSV-Satzung einzuhalten und anzuerkennen.
* die Befugnisse zur Anordnung und Durchführung der Dopingkontrollen anzuerkennen;
* das Anrufungsrecht und die Entscheidungsbefugnisse der unabhängigen Österreichischen Anti-Doping-Rechtskommission und der Unabhängigen Schiedskommission und/oder des Court of Arbitration for Sport (CAS) anzuerkennen.
an Schwerpunktregatten oder Meisterschaften teilnehmende Mitglieder (oder diese Teilnahme ihrer Mitglieder duldende Vereine) auszuschließen, die die Verpflichtung gemäß lt. a und/oder b trotz schriftlicher Aufforderung nicht eingehen und/oder - sofern erforderlich - die Verpflichtungserklärung gemäß § 19 Anti-Doping-Bundesgesetz 2007 nicht abgeben.
Der VLSV hat die ihm angeschlossenen Vereine zu verpflichten, diese Anti-Doping-Regelungen des VLSV und des Fachverbandes (OeSV) - insbesondere jene des §17a Abs. 1 der OeSV-Satzung - in ihre Statuten (Satzungen) zu übernehmen und einen verbindlichen Verweis auf die Anti-Doping-Regelungen in der Wettfahrtordnung und der Disziplinarordnung gemäß Anti-Doping-Bundesgesetz 2007 (ADBG 2007) i.d.g.F. aufzunehmen und anzuerkennen.
Einem Verbandsverein kann durch den Vorstand die Mitgliedschaft aberkannt werden, wenn er gegen Anti-Doping-Regelungen der World Sailing sowie anderer einschlägiger internationaler Fachverbände und/oder des Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 (ADBG 2007) i.d.g.F. oder ähnlicher Regelungen verstößt. Ein Verstoß gegen die Anti-Doping-Regelungen liegt auch vor, wenn diese nicht per Satzung, Statut, Ausschreibung oder ähnlichen Maßnahmen für den Wettkampfsport rechtsverbindlich gemacht werden oder geänderte Vorgaben laut OeSV-Satzung nicht ohne unnötigen Aufschub in den eigenen Statuten und/oder Nebenordnungen nachvolllzieht.
die personengebundenen Daten wie Name, Anschrift, Telefon, Geburtsdatum, Vereinszugehörigkeit und E-Mailadresse der Verbandsmitglieder werden vom Verband zum Zwecke der Mitgliederverwaltung, Information, Trainingsvorbereitung und Regatta-Planung, Kadererstellung, Abrechnungen und Zustellung von Informationsmaterial im Sinne des "Bundesgesetzes zum Schutz bei der Verarbeitung personenbezogener Daten" (Datenschutzgesetz - DSG 2000, i.d.g.F.), des "Datenschutz-Anpassungsgesetzes 2018" (i.d.g.F.) und der "Datenschutzgrundverordnung" (DSGVO, i.d.g.F.) verarbeitet.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet binnen vier Wochen statt auf
Die Anberaumung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand, durch die/einen Rechnungsprüfer oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator.
Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigen vertreten. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedsvereinen
Beiräte (Jugenreferent, Pressereferent etc.)
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Jedes Vorstandsmitglied hat einem Mitgliedsverein des VLSV als ordentliches Mitglied anzugehören. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen hat.
§ Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung
Der Präsident ist der höchste Vereinsfunktionär und führt die laufenden Geschäfte des Vereines. Er vertritt den Verein nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen.
Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Präsidenten und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten des Präsidenten und des Kassiers.
Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Der Schriftführer unterstützt den Präsident bei der Führung der Vereinsgeschäfte. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Mitgliederversammlung und des Vorstands.
Im Fall der Verhinderung tritt an die Stelle des Präsidenten der Stellvertreter.
Zwei unabhängige und unbefangene Personen werden von der Mitgliederversammlung für 2 Jahre als Rechnungsprüfer gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung. Die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 - 10 gelten für die Rechnungsprüfer sinngemäß.
Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf in den Vorstand wählbaren volljährigen Vereinsmitgliedern der Mitgliedsvereine zusammen und wird derart gebildet, dass jede Streitpartei innerhalb von 2 Wochen nach Übereinkunft über die Befassung des Schiedsgerichtes dem Vorstand je zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen binnen weiterer 2 Wochen ein weiteres Mitglied zum Vorsitzenden; bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Das Schiedsgericht entscheidet bei Anwesenheit aller Mitglieder nach Gewährung beiderseitigen Gehörs mit Stimmenmehrheit. Es hat seine Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen zu fällen. Eine Stimmenthaltung ist nicht zulässig. Für den Verein ist die Entscheidung des Schiedsgerichtes endgültig.
Diese Mitgliederversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden, wobei das Vereinsvermögen möglichst an eine Einrichtung mit gleichen Zielen übertragen werden soll. Diese Einrichtung darf das übertragene Vermögen wieder nur für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO verwenden.
Libera-Yacht “DIE BTV“ gewann als erste Vorarlberger Yacht das „Blaue Band“
ein Bild aus dem Archiv das “VLSV Sailing Team“ am Achensee

References: § 8
 § 1
 § 18
 § 1
 § 4
 § 15
 § 1
 § 17
 § 19
 §17
 § 11