Source: http://www.sd-bv.de/satzung.php?sid=5f1c03fa87857ce5650db7a0715cb560
Timestamp: 2018-12-11 19:19:35+00:00

Document:
Schilddrüsenbundesverband - Die Schmetterlinge e. V. - Vereinssatzung
Die Schmetterlinge e. V. • Vereinssatzung
Frau Kirsten Wosniack, Frau Caroline Werthner, Frau Helma Keiter
(1) Der Verein trägt den Namen "Die Schmetterlinge e. V."
(2) Er hat seinen Sitz in Essen
(3) Er ist unter VR 4053 beim Registergericht Essen eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Steuer-Nr.: 112/5754/0605 beim Finanzamt Essen-Süd
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
(2) Zweck des Vereins ist Förderung der Jugend- und Altenhilfe, Unterstützung und Förderung von kranken und behinderten Kindern und Jugendlichen und deren Angehörige, Förderung und Unterstützung von kranken und behinderten Erwachsenen, insbesondere die von Schilddrüsenerkrankungen Betroffenen.
(3) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
- Schaffung von mehr Bewusstsein in der Öffentlichkeit für bisher kaum beachtete Problemfelder,
die kranke und behinderte Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft besonders betreffen;
- Kontaktvermittlung zu betroffenen Eltern; betroffenen Kindern und Erwachsenen um den Erfahrungsaustausch
und die Kontaktpflege unter den Betroffenen zu ermöglichen;
- Planung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen von kranken Kindern und Erwachsenen,
zur Verbesserung ihrer gesundheitlichen und psychosozialen Situation;
- Planung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen von Fachkräften in der medizinischen Versorgung;
- Planung, Organisation und Durchführung von Familienseminaren zur Information über Schilddrüsenerkrankungen
und deren Auswirkungen und zum Erfahrungsaustausch zwischen den Betroffenen;
- Planung und Durchführung von Arzt-Patienten-Seminaren;
- Verbreitung und Verteilung von Informationsmaterial;
- Beratung und Information (persönlich, telefonisch, per E-Mail oder im Internet;
- Abbau von Vorurteilen und Benachteiligungen, u. a. durch Öffentlichkeitsarbeit;
- Gründung und Betreuung von Regionalgruppen und unselbständigen Untergliederungen in Deutschland
und im europäischen Ausland;
- Herausgabe eines regelmäßig erscheinenden Rundbriefes, der u. a. über Neuigkeiten im Verein, Aktivitäten des
Vereins, Neuigkeiten in der Medizin (speziell Schilddrüsenerkrankungen) und über neu erschienene Fachliteratur berichtet;
- Bereitstellung von Fachliteratur, Hilfe bei der Beschaffung von Fachliteratur.
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(3) Die Mitglieder erhalten bei Ihrem Ausscheiden oder Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anteil des Vereinsvermögens.
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden, die die Zielsetzung verfolgen, die in dieser Satzung festgelegt ist.
(2) Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu stellen, der über den Antrag entscheidet. Bei einer Ablehnung seiner Aufnahme hat der Bewerber das Recht, innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung der Ablehnung an den Antragsteller, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen. Diese entscheidet endgültig mit einfacher Mehrheit über das Aufnahmebegehren. Mit der Aufnahme in den Verein erhält das Mitglied ein Exemplar der Vereinssatzung.
(3) Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen.
(4) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereines schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für 3 Monate im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss vor Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb eines Monates Berufung bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden.
(5) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod der natürlichen Person und endet durch Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen automatisch.
(1) Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung (vgl. § 8).
Zur Festsetzung der Beiträge ist eine einfache Mehrheit erforderlich.
(1) Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden, und zwei stellvertretenden Vorsitzenden.
(2) Der Vorsitzende und seine Stellvertreter vertreten den Verein gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB.
(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf 2 Jahre gewählt.
Eine Wiederwahl ist möglich. Der Vorsitzende und seine Stellvertreter werden von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt.
(4) Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt bzw. benannt sind.
(5) Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand für die Zeit der restlichen Amtsdauer ein Ersatzmitglied aus.
(6) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins.
(7) Die Einberufung zu Vorstandssitzungen erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 4 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
(8) Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn kein Vorstandsmitglied widerspricht. § 9 gilt entsprechend.
(9) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen werden allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt.
(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind zu berufen, wenn das Interesse des Vereines es erfordert oder wenn die Berufung schriftlich von einem Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch einen seinen Stellvertreter; unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 4 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
(4) Die satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte aller Vereinsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(5) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
(6) Der Mitgliederversammlung sind die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und Entlastung des Vorstandes vorzutragen. Sie wählt zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören oder hauptamtliche Mitarbeiter/innen des Vereins sein dürfen. Die Rechnungsprüfer prüfen unangemeldet die Buchführung einschließlich des Jahresabschlusses und berichten über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung.
(7) Die Mitgliederversammlung entscheidet ferner über
- Aufgaben des Vereins
- Einladung von Gästen und deren Bewirtung
- den jährlichen Vereinshaushalt
- Veranstaltungen (Seminare, Kongresse etc.)
- Auflösung des Vereins.
§ 9 Beurkundung der Beschlüsse
(1) Die in den Vorstandssitzungen und den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter und dem jeweiligen Protokollführer zu unterzeichnen.
(1) Für Satzungsänderungen ist eine Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren..
(2) Die Änderung des Vereinszweckes bedarf einer Dreiviertel-Mehrheit aller Vereinsmitglieder.
(1) Für den Beschluss zur Auflösung des Vereins bedarf es der Dreiviertel-Mehrheit der bei der Mitgliederversammlung erschienenen Vereinsmitglieder. Die Auflösung muss im Einladungsschreiben zu dieser Mitgliederversammlung angekündigt werden.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an "Die Wiese e. V." die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke zu verwenden hat.
§ 12 Wissenschaftlicher Beirat
Der Vorstand kann zu seiner fachlichen Beratung einen wissenschaftlichen Beirat berufen. Es ist keine bestimmte Anzahl der Mitglieder im wissenschaftlichen Beirat vorgeschrieben. Ein Mitglied des wissenschaftlichen Beirates muss nicht Vereinsmitglied sein. Wenn das Mitglied des wissenschaftlichen Beirates kein Vereinsmitglied ist, kann es an Mitgliederversammlungen teilnehmen, ist aber nicht stimmberechtigt. In den wissenschaftlichen Beirat können Ärzte, Krankenschwestern/Krankenpfleger, Hebammen, Geburtshelfer, Apotheker, Therapeuten und andere natürliche und juristische Personen aus dem medizinischen Bereich berufen werden.
Für die Berufung und etwaige Abberufung des wissenschaftlichen Beirates genügt die einfache Mehrheit des Vorstandes.
§ 13 Ehrenmitgliedschaft
(1) Der Vorstand kann Personen, die sich in besonderem Maße für den Verein einsetzen/eingesetzt haben zu Ehrenmitgliedern benennen. Ehrenmitglied kann auch werden, wer bisher nicht Vereinsmitglied war.
(2) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt durch den Vorstand auf Vorschlag des Vorstandes oder auf Vorschlag eines oder mehrerer Vereinsmitglieder. Die Ernennung zum Ehrenmitglied ist bei der jeweils nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung bekannt zugeben. Sie wird mit der Bekanntgabe wirksam. Die Ernennung zum Ehrenmitglied muss von dem Ernannten angenommen werden.
(3) Die Ehrenmitgliedschaft ist beitragsfrei. Ansonsten gelten für Ehrenmitglieder die gleichen Rechte und Pflichten wie für die übrigen Mitglieder. Ehrenmitglieder, die kein Mitglied im Verein sind, haben auf Jahreshauptversammlungen und außerordentlichen und ordentlichen Mitgliederversammlungen, Rede- und Antragsrecht, jedoch kein Stimmrecht. Der Austritt eines Ehrenmitgliedes ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen.
§ 14 Fördermitgliedschaft
(1) Förderndes Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die bereit ist, den Verband materiell zu unterstützen oder ihm bei der Lösung seiner Aufgaben in anderer Weise zu helfen, und dies ge­genüber dem Vorstand erklärt. Die Aufnahme in den Verein wird vom jeweiligen Vorstand beschlossen und dem Mitglied durch Ausstellen einer besonderen Mitgliedsbestätigung bestätigt.
(2) Fördernde Mitglieder können auf der Ebene, auf der Ihre Unterstützung wirksam wird, mit beratender Stimme an Versammlungen oder Tagungen und nach Einladung des Vorsitzenden an Sitzungen teilnehmen. Sie sind bei den Mitgliederversammlungen wie ordentliche Mitglieder stimmberechtigt und haben einen Mindest-Mitgliedsbeitrag zu zahlen, der von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.
(3) Die fördernde Mitgliedschaft erlischt, wenn über einen längeren Zeitraum trotz Ersuchen keine Unterstützung des Vereins erfolgt oder das Fördermitglied die Einstellung seiner Hilfe ausdrücklich erklärt und wenn der Vorstand deren Erlöschen beschließt.

References: § 8
 § 26
 § 9

§ 9

§ 12

§ 13

§ 14