Source: https://www.jugendarbeit-laupheim.de/ueberuns/satzung.html
Timestamp: 2020-08-07 10:10:08+00:00

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Home SJRL Satzung
§6 Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern
§7 Beratende Mitglieder
Junge Menschen sind aufgerufen, in verantwortungsbewusstem Handeln ihren Beitrag zur Fortentwicklung der Demokratie in unserem Land, in Europa und weltweit in Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und im Sinne internationaler Solidarität zu leisten. Der Jugendring als freiwillige Arbeitsgemeinschaft und Dachorganisation von Verbänden und Initiativen der organisierten Kinder- und Jugendarbeit, versteht seine Arbeit als Interessenvertreter seiner Mitglieder.
Er hält es auch für seine Pflicht, die Interessen nichtorganisierter junger Menschen in die politische Diskussion einzubringen und ihnen Gehör zu verschaffen.
Der Stadtjugendring Laupheim tritt deshalb im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen als Vertreter seiner Mitgliedsorganisationen und von nichtorganisierten jungen Menschen für umfassende Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in allen gesellschaftlichen
Im Sinne eines umfassenden jugendpolitischen Mandats gibt sich der Stadtjugendring Laupheim folgende Satzung:
(1) Im Stadtjugendring Laupheim sind die im Bereich der Stadt Laupheim in der Jugendpflege tätigen Verbände und Organi-sationen zur freiwilligen Zusammenarbeit verbunden, um ihre gemeinsamen Interessen zu fördern und dem Wohle der ge-samten Jugend der Stadt zu dienen.
(2) Der Stadtjugendring Laupheim ist parteipolitisch, konfessionell, Klassen und rassenmäßig unabhängig.
Grundlage der Zusammenarbeit ist die gegenseitige Achtung.
Die Selbstständigkeit und Eigenart der einzelnen Verbände darf durch die Arbeit des Stadtjugendrings nicht beeinträchtigt werden.
Der Stadtjugendring gibt sich den Namen „Stadtjugendring Laupheim“. Nach der Eintragung ins Vereinsregister führt er den Namen „Stadtjugendring Laupheim e.V.“
Er arbeitet im Bereich der Stadt Laupheim und hat seinen Sitz in Laupheim. Die Geschäftsstelle ist nur an die Weisung des Vorstands gebunden.
(1) Jugendverbände und Jugendgemeinschaften, die im Bereich Laupheim tätig sind, bilden auf freiwilliger Grundlage als Arbeitsgemeinschaft den Stadtjugendring. Der Zusammenschluss dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977. Er ist selbstlos und dient nicht in erster Linie eigenwirtschaftlichen Zwecken. Die Mitglieder bekennen sich in Zielsetzung und praktischer Arbeit zur freiheitlichdemokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Landesverfassung.
Der Stadtjugendring vertritt in gegenseitiger Anerkennung und Achtung der Eigenständigkeit aller Mitglieder, in Wahrung parteipolitischer und konfessioneller Unabhängigkeit, die Interessen der Jugend im Bereich der Stadt Laupheim und nimmt die Aufgaben wahr, für die eine gemeinsame Grundlage, vorhanden ist.
Etwaige Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Niemand darf durch Verwaltungsabgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Aufgabe des Stadtjugendrings Laupheim ist die jugendpolitische Interessenvertretung
Insbesondere die Interessenvertretung der in ihm zusammenge-schlossenen Mitgliedsorganisationen.
(2) Die Mitgliedsorganisationen zu unterstützen, junge Menschen zu kritischem Denken und Handeln in unserer Gesellschaft zu befähigen und ihre Bemühungen zur Demokratisierung aller gesellschaftlichen Bereiche zu fördern.
Darüber hinaus die Interessen von Kindern und Jugendlichen in allen sie betreffenden Bereichen gegenüber den politisch Verantwortlichen durchzusetzen und in der Öffentlichkeit zu vertreten.
Gemeinsame Vorstellungen zu politischen Fragestellungen zu entwickeln und bei der Bewältigung von daraus resultierenden Aufgaben in unserem Gemeinwesen mitzuarbeiten.
Bei der Schaffung von Rahmenbedingungen mitzuwirken, die eine echte Beteiligung von jungen Menschen an politischen Entscheidungsprozessen ermöglichen.
Mit überörtlichen Zusammenschlüssen, anderen Jugendringen und Einrichtungen der Jugendarbeit zusammenzuarbeiten, sowie mit den für die Jugendarbeit zuständigen öffentlichen Dienststellen im Bereich der Stadt Laupheim zu kooperieren.
Aufgabe des Stadtjugendrings Laupheim ist die Organisation und Koordination
(7) Gemeinsame, den Bedürfnissen der Mitgliedsorganisationen bzw. junger Menschen entsprechende, Aktionen und Veranstaltungen anzuregen, zu planen, zu fördern und ggfs. selbst durchzuführen.
(8) Aus- und Fortbildungsprogramme zu initiieren und ggfs. in Ergänzung der Angebote der Mitglieder selbst durchzuführen.
(9) Beratung und organisatorische Hilfestellungen anzubieten.
(10) Das gegenseitige Verständnis und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit von Jugendorganisationen bzw. jungen Menschen zu fördern, durch Erfahrungsaustausch an der Lösung von Problemen mitzuwirken und dort, wo keine Strukturen vorhanden bzw. keine Jugendorganisationen tätig sind, selbst initiativ zu werden (Subsidiarität).
Aufgabe des Stadtjugendrings Laupheim sind Dienstleistungen
Die Arbeit der Mitgliedsorganisationen bzw. die Arbeit mit jungen Menschen ideell, personell, finanziell und mit einer geeigneten Infrastruktur zu unterstützen.
Neue Formen der Kinder- und Jugendarbeit zu fördern und anzuregen.
Die öffentlichen Mittel nach eigenen Kriterien an die Mitglieder zu verteilen.
Aufgabe des Stadtjugendrings ist die internationale Zusammenarbeit
Internationale Begegnungen zu fördern, zu initiieren und durchzuführen.
Die Zusammenarbeit mit Jugendorganisationen anderer Regionen und Staaten zu intensivieren.
Voraussetzung für die Mitgliedschaft bildet die Anerkennung dieser Satzung.
Die Mitgliedschaft im Stadtjugendring Laupheim ist freiwillig, sie verpflichtet jedoch zur Mitarbeit.
Mitglied im Stadtjugendring können alle in der Jugendpflege tätigen Verbände, Vereine und
Organisationen werden, die im Bereich der Stadt Laupheim mindestens 15 jugendliche Mitglieder nachweisen. Jugendverbände, die einem Erwachsenenverband angehören, müssen ein Eigenleben nach eigener Ordnung führen.
Als jugendlich gilt jedes Mitglied eines Vereines, dass das 27te Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
Jeder Verein kann nur als Ganzes Mitglied des Stadtjugendrings Laupheim werden.
Die im Bereich der Stadt Laupheim bestehenden Vertretungen der Schülermitverwaltungen können Mitglieder werden. Dabei sind die verschiedenen Schulen zu berücksichtigen (Carl-Laemmle-Gymnasium, Friedrich-Adler-Realschule, Hauptschule mit Werkrealschule Laupheim, Wielandschule, Kilian-von-Steiner-Berufsschule, sowie die in den Eingemeindungen ansässigen Haupt- und Realschulen bzw. Gymnasien). Diese entsenden einen Delegierten.
Offene Formen der Jugendarbeit wie Jugendclubs, Jugendzentren und Freizeitstätten können jeweils Mitglied im Stadtjugendring werden, sofern sie mindestens 15 regelmäßige Besucher nachweisen.
Die direkte Mitgliedschaft der parteipolitischen Jugendorganisationen ist nicht möglich. Eine Mitgliedschaft kann über den Ring Politischer Jugend erreicht werden.
Der Stadtjugendring beinhaltet 2 Arten von Mitgliedern:
Aktive Mitglieder sind alle in §5 genannten Institutionen, Vereine und Jugendorganisationen.
Passive oder fördernde Mitglieder sind ausschließlich Privatpersonen und Firmen.
§ 6 Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern
Ein Aufnahmeantrag ist schriftlich unter Vorlage der Satzung an den Vorstand des Stadtjugendrings Laupheim zu richten. Die Aufnahme auf Probe erfolgt durch die Vorstandssitzung mit einfacher Mehrheit und muss von der Delegiertenversammlung unterstützt werden um eine Mitglied endgültig aufzunehmen.
Der Austritt ist jederzeit möglich. Er muss schriftlich erklärt werden.
Die Mitgliedschaft erlischt bei Selbstauflösung des Mitglieds oder bei Wegfall einer der Voraussetzungen des § 4. Die Feststellung trifft die Delegiertenversammlung.
Der Antrag auf Ausschluss eines Mitglieds kann von jedem Mitglied unter Darlegung der Gründe schriftlich gestellt werden. Über den Antrag entscheidet die Delegiertenversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Delegierten.
Ein Mitglied, dessen Delegierte mehr als dreimal hintereinander unentschuldigt einer Delegiertenversammlung fern geblieben sind, kann vom Stadtjugendring Laupheim ausgeschlossen werden.
Nach Bedarf kann der Vorstand Berater zu den Delegiertenver-sammlungen und Vorstandssitzungen einladen.
Diese Berater sind nicht stimmberechtigt.
Organe des Stadtjugendrings Laupheim sind
Die Delegiertenversammlung setzt sich aus den Delegierten der Mitglieder zusammen. Die Anzahl der in die Delegiertenver-sammlung zu entsenden Delegierten setzt sich wie folgt zu-sammen:
Verbände bis 100 jugendliche Mitglieder entsenden
einen Delegierten
Verbände von 101 bis 200 jugendliche Mitglieder entsenden
Verbände über 200 jugendliche Mitglieder entsenden
Die Mitglieder haben bei der Benennung ihrer Delegierten darauf zu achten, dass eine paritätische Beteiligung von weiblichen und männlichen Vertreter/innen gewährleistet ist.
Die Delegiertenversammlung muss mindestens zweimal jährlich zusammentreten und ist in der Regel öffentlich. Der Vorstand lädt spätestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich mit Angabe der Tagesordnung zur Delegiertenversammlung ein.
Wenn mehr als ein Viertel der Mitglieder unter Angabe eines Grundes die Einberufung einer außerordentlichen Delegiertenversammlung verlangt, muss der Vorstand diese Delegiertenversammlung innerhalb von vier Wochen einberufen.
Die Delegiertenversammlung ist das höchste Beschlussorgan des Stadtjugendrings Laupheim. Ihr obliegt insbesondere
• Wahl und Abberufung, des Vorstands;
• Beschlussfassung über vorliegende Anträge;
• Beschlussfassung über Ausschließung von Verbänden;
• Bestätigung der Kassenprüfung;
• Satzungsänderung oder Geschäftsordnungsänderungen und Auflösung des Stadtjugendrings;
• Prüfung und Entlastung der Ausschüsse
• Allgemeine Beschlussfassung
Die Delegiertenversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde und von der Hälfte der Mitglieder mindestens ein Delegierter anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit kann der Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen eine zweite Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
Vorstandsmitglieder haben Stimmrecht.
Die Beschlüsse der Delegiertenversammlung werden mit einfa-cher Mehrheit gefasst, sofern nicht in dieser Sitzung qualifizierte Mehrheiten verlangt sind.
Abstimmungen erfolgen in der Regel durch Handzeichen. Auf Antrag eines Delegierten muss geheime Abstimmung erfolgen.
Bei Satzungs- und Geschäftsordnungsänderung ist eine Zweidrit-telmehrheit aller anwesenden stimmberechtigten Delegierten erforderlich.
Wenn über die Auflösung des Stadtjugendrings beschlossen werden soll, ist die Anwesenheit von mindestens zwei Dritteln der Mitglieder und eine Dreiviertelmehrheit aller anwesenden stimmberechtigten Delegierten erforderlich.
Stimmengleichheit gilt als Ablehnung, Enthaltungen werden nicht gezählt.
Der Vorstand führt im Rahmen der Satzung und nach den Beschlüssen der Delegiertenversammlung die Geschäfte des Stadtjugendrings Laupheim. Er setzt sich zusammen aus dem geschäftsführenden Vorstand und dem erweiterten Vorstand.
- der Vorstand für Finanzen
Der erweiterte Vorstand besteht aus bis zu
- acht „Beisitzern des Vorstands", die den geschäftsführenden Vorstand aktiv in seiner Arbeit unterstützen.
- drei „Beratern des Vorstands", welche die langfristige Planung des SJR unterstützen und bei besonderen Fällen auf Einladung des geschäftsführenden Vorstands beratend hinzugezogen werden können. Den Mitgliedern des erweiterten Vorstands können im Rahmen der Delegiertenversammlung Arbeitstitel zugewiesen werden. (z.B. Pressesprecher, Projektbeauftragter...)
Der Vorstand handelt im Auftrag der Delegiertenversammlung. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der geschäftsführende Vorstand. Sie sind nach Maßgabe der Beschlüsse des Vorstands und der Delegiertenversammlung je allein vertretungsberechtigt.
Der Vorstand wird, auf die Dauer von einem Jahr im letzten Quartal seiner Amtszeit von der Delegiertenversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Die Amtszeit beginnt mit dem Kalenderjahr.
Der Vorstand oder einzelne Vorstandsmitglieder können bei Vorliegen eines wichtigen Grundes von der Delegiertenversammlung mit Zweidrittelmehrheit abberufen werden.
Der geschäftsführende Vorstand kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, der keinen Zeitaufschub duldet (10 Tage zur einzuberufenden Delegiertenversammlung), die Delegiertenversammlung als geschäftsführendes Organ einberufen. Über die hierbei gefassten Beschlüsse ist die Delegiertenversammlung zu der nächsten Sitzung schriftlich in Kenntnis zu setzen.
Der Stadtjugendring-Vorstand kann bei Bedarf zur Unterstützung seiner Arbeit beschließende Ausschüsse bilden; er erlässt für diese eine Geschäftsordnung.
Die Delegiertenversammlung und der Stadtjugendring-Vorstand können bei Bedarf zur Unterstützung ihrer Arbeit Ausschüsse einsetzen, die ausschließlich beratende Funktion haben.
Über die Ausschusssitzungen ist jeweils ein Protokoll zu führen, das an die Mitglieder des Stadtjugendring-Vorstands weiterzuleiten ist. Über die Arbeit eines Ausschusses ist dem berufenden Organ Bericht zu erstatten.
Die Tätigkeit eines Ausschusses endet, wenn das berufende Organ seine Auflösung beschließt.
Von allen Sitzungen der Delegiertenversammlung sind Protokolle zu fertigen. Diese sind den Mitgliedern vor der nächsten Delegiertenversammlung schriftlich zur Kenntnis zu bringen. In der nächsten Delegiertenversammlung muss das Protokoll genehmigt werden. Die Protokolle werden vom Schriftführer des geschäftsführenden Vorstands und den Delegierten beurkundet.
Die Kassenprüfung ist vor jeder Neuwahl, mindestens aber jährlich, von zwei durch die Delegiertenversammlung gewählten Kassenprüfern, durchzuführen. Über die Kassenprüfung ist eine Niederschrift zu machen und der Delegiertenversammlung Bericht zu erstatten.
Der Stadtjugendring gilt als aufgelöst, wenn die Zahl der Mitgliedsverbände unter drei gesunken ist.
Im Falle der Auflösung des Stadtjugendrings ist dessen Vermögen der Stadt Laupheim zuzuführen mit der Maßgabe, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige jugendpflegerische Zwecke zu verwenden.
Der Stadtjugendring gibt sich eine Geschäftsordnung.
Die Satzung trat am 14.11.2004 in Kraft
Geänderte Fassung auf Beschluss der Delegiertenversammlung am 02. Dezember 2010

References: §6

§7
 §5

§ 6
 § 4
 § 26