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Timestamp: 2016-10-25 19:05:53+00:00

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4A_675/2014 (09.03.2015)
4A_675/2014 � � Urteil vom 9. M�rz 2015
beide vertreten durch F�rsprecher Peter Stein,
Dr. Sabine Burkhalter Kaimakliotis,
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 20. Oktober 2014.
A.a.�A.________ und B.________ (Beklagte, Beschwerdef�hrer) waren Verwaltungsr�te der D.D.________ AG - heute D.________ in Nachlassliquidation - (im Folgenden "D.________"), deren Zweck die Entwicklung, Produktion und der Verkauf von Produkten der mechanischen und elektronischen Industrie, insbesondere Pr�zisionswaagen, sowie der Handel mit solchen Produkten bildete.
Die E.E.________ Ldt. - neu E.________ AG - (im Folgenden "E.________") bezweckt die Entwicklung im Bereich Mikroelektronik, Chip-Design etc., die Entwicklung und das Design von Software, Produktearchitekur, Projektmanagement von Entwicklungsprojekten bis zur Serienreife, das Halten und Vermarkten von Lizenzen und Patenten, der Erwerb von Liegenschaften und Wertschriften sowie die Abwicklung von Treuhandgesellschaften; sie kann sich an anderen Firmen beteiligen.
Die F.________ SA (im Folgenden "F.________") bezweckt den Erwerb und die Verwaltung von industriellen Beteiligungen.
Die Beklagten sind die einzigen Verwaltungsr�te der F.________. Sie sind wirtschaftlich - direkt oder indirekt - zu 100 % an dieser Gesellschaft berechtigt. Die Beklagten waren zudem Verwaltungsr�te der E.________ und - direkt oder indirekt �ber weitere Gesellschaften - Mehrheitsaktion�re sowohl der D.________ als auch der E.________.
A.b.�Am 5. November 2007 genehmigte der Pr�sident III des Amtsgerichts Luzern-Stadt den Nachlassvertrag mit Verm�gensabtretung der D.________. Die Bank C.________ AG (K�gerin, Beschwerdegegnerin) war Hauptgl�ubigerin und wurde mit einer Forderung im Betrag von Fr. 22'318'673.40 in der dritten Klasse zugelassen. Sie liess sich die Rechtsanspr�che der Masse gem�ss Art. 260 SchKG im Nachlass der D.________ abtreten.
B.a.�Am 12. Juni 2012 gelangte die Kl�gerin an das Handelsgericht des Kantons Z�rich und stellte die Rechtsbegehren, die Beklagten seien zu verurteilen, ihr unter solidarischer Haftbarkeit Fr. 4'344'153.07 als Teilschadensbetrag nebst Zins zu 5 % seit 5. November 2007 zu bezahlen, unter Vorbehalt des Nachklagerechts. In der Replik erh�hte sie ihre Forderung auf Fr. 5'317'843.17.
Sie machte gest�tzt auf Art. 260 SchKG Verantwortlichkeitsanspr�che gegen die ehemaligen Verwaltungsr�te der D.________ geltend. Zur Begr�ndung brachte sie vor, die Beklagten h�tten unter Verletzung ihrer Treuepflicht in den Jahren 2002 bis 2006 daf�r gesorgt, dass die D.________ ohne Gegenleistung s�mtliche Aufwendungen der E.________ f�r das von dieser verfolgte Entwicklungsprojekt "E1.________" im Betrag von Fr. 4'344'153.07 bezahlt habe. Ausserdem h�tten sie Zahlungen der D.________ an die F.________ zu verantworten, welche diese in den Jahren 2000 bis 2004 als "Management-Fees" ohne Gegenleistung geleistet habe.
B.b.�Das Handelsgericht des Kantons Z�rich hiess die Klage mit Urteil vom 20. Oktober 2014 teilweise gut und verurteilte die Beklagten, der Kl�gerin unter solidarischer Haftbarkeit Fr. 3'908'537.31 zuz�glich Zins von 5 % seit dem 5. November 2007 zu bezahlen. Im Mehrbetrag wurde die Klage abgewiesen.
Das Gericht kam zum Schluss, die Beklagten h�tten ihre organschaftlichen Pflichten verletzt, indem sie veranlassten, dass die D.________ ohne Gegenleistung einerseits Kosten bezahlte, die der E.________ entstanden waren, und andererseits der F.________ sog. Management-Fees bezahlte. Die H�he der Kosten, welche von der E.________ in den Jahren 2002 bis 2006 zu bezahlen gewesen w�ren und die unter der Verantwortung der Beklagten von der D.________ �bernommen wurden, bemass das Gericht mit Fr. 3'036'308.91. Zusammen mit den Management-Fees, welche die D.________ der F.________ in den Jahren 2000 bis 2004 �berwies, verringerte sich das Verm�gen der D.________ nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid um Fr. 4'009'999.01. Das Handelsgericht bejahte auch Kausalit�t und Verschulden, brachte jedoch eine verrechnete Forderung von Fr. 101'461.70 in Abzug, so dass der Kl�gerin Fr. 3'908'537.31 zuzusprechen waren.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragen die Beklagten dem Bundesgericht, es sei das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 20. Oktober 2014 aufzuheben und die Klage sei abzuweisen, eventualiter sei die Sache zur Durchf�hrung eines Beweisverfahrens an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Antwort, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Vorinstanz hat auf Vernehmlassung verzichtet.
Die Beschwerdef�hrer haben unaufgefordert eine Replik eingereicht.
Mit Verf�gung vom 18. Februar 2015 wurde das Gesuch der Beschwerdef�hrer um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gutgeheissen. Die Beschwerdegegnerin hat mit Eingabe vom 23. Februar 2015 um Wiedererw�gung ersucht. Die Beschwerdef�hrer haben sich dazu unaufgefordert ge�ussert.
E.�Mit dem vorliegenden Urteil wird das Wiedererw�gungsgesuch gegenstandslos.
Der angefochtene Entscheid des Handelsgerichts ist ein Endentscheid (Art. 90 BGG) in einer Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG). Gegen Entscheide der als einzige kantonale Instanzen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG urteilenden Handelsgerichte (Art. 6 ZPO) ist die Beschwerde an das Bundesgericht statthaft. Das Erreichen eines Streitwerts bildet keine Zul�ssigkeitsvoraussetzung (Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG; BGE 139 III 67 E. 1.2). Die Beschwerde ist innert der Frist gem�ss Art. 100 BGG von den mit ihren Rechtsbegehren unterlegenen Parteien (Art. 76 Abs. 1 BGG) eingereicht worden. Auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erf�llt, weshalb - unter Vorbehalt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten ist.
Die Beschwerdef�hrer r�gen zun�chst eine Verletzung von Art. 754 OR; sie behaupten, die Vorinstanz habe nicht s�mtliche Haftungsvoraussetzungen gepr�ft.
2.1.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG; vgl. dazu BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Immerhin pr�ft es unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 137 III 580 E. 1.3; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254 mit Hinweisen). Die Beschwerde ist dabei hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten.
Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Die beschwerdef�hrende Partei soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Die Begr�ndung hat ferner in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen, und der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in andern Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 400). Die gleichen Begr�ndungsanforderungen gelten auch f�r die Beschwerdeantwort (BGE 140 III 115 E. 2 mit Verweisen).
2.2.�Die Beschwerdef�hrer bringen zutreffend vor, dass ihre Haftung nach Art. 754 OR eine schuldhafte Pflichtverletzung, einen Schaden und einen ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen Pflichtverletzung und Schaden voraussetzt (BGE 132 III 342 E. 4.1 S. 349). Sie stellen zu Recht nicht grunds�tzlich in Frage, dass ihre Verantwortlichkeit gegeben ist, wenn sie zu Lasten der nunmehr konkursiten bzw. im Nachlass mit Verm�gensabtretung befindlichen Gesellschaft ohne Gegenleistung Zahlungen ausgerichtet haben f�r Leistungen, die anderen Konzerngesellschaften zugute gekommen sind. Sie vertreten jedoch die Ansicht, die Vorinstanz h�tte bei jeder Transaktion noch gesondert pr�fen m�ssen, ob sie ihre Pflichten verletzt hatten. Es ist nicht ersichtlich, was sie damit vorbringen wollen: Soweit Aufwendungen (ausschliesslich) zu Lasten der D.________ verbucht wurden, die - mindestens auch - zugunsten der E.________ erfolgten, haben die Beschwerdef�hrer ihre Pflichten verletzt, wenn sie diese Aufwendungen nicht mindestens entsprechend dem konkreten Interesse daran auf die Gesellschaften aufteilten. Denn die Pflicht zur korrekten Buchf�hrung - deren Verletzung die Verantwortlichkeit des Verwaltungsrates begr�ndet (vgl. BGE 133 III 453 E. 7.2 S. 457) - umfasst stets auch das Gebot der Vollst�ndigkeit und Klarheit, so dass die Verm�genslage der Gesellschaft m�glichst zuverl�ssig beurteilt werden kann (Art. 662 und 662a aOR; vgl. dazu MEIER-HAYOZ/FORSTMOSER, Schweizerisches Gesellschaftsrecht, 11. Aufl. 2012, S. 223, PETER B�CKLI, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, S. 895). Soweit die Beschwerdef�hrer die E.________ nicht entsprechend ihrem Interesse mit den umstrittenen Aufwendungen belasteten, ist die Vorinstanz jedenfalls zu Recht davon ausgegangen, dass sie mit der Verbuchung der entsprechenden Aufwendungen zu Lasten der D.________ ihre Pflichten verletzt haben. Art. 754 OR ist nicht verletzt.
Die Beschwerdef�hrer r�gen sodann, die Vorinstanz habe die Beweise willk�rlich gew�rdigt.
3.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Dazu geh�ren sowohl die Feststellungen �ber den Lebenssachverhalt, der dem Streitgegenstand zugrunde liegt, als auch jene �ber den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, also die Feststellungen �ber den Prozesssachverhalt (BGE 140 III 16 E. 1.3.1). Das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
3.2.�Gem�ss Art. 97 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts und damit die Beweisw�rdigung nur ger�gt werden, wenn die Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig - d.h. willk�rlich (Art. 9 BV; BGE 135 III 127 E. 1.5 S. 130 mit Hinweis) - ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels f�r den Verfahrensausgang entscheidend sein kann. Bei der R�ge der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht pr�ft in diesem Fall nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 137 II 353 E. 5.1 S. 356).
Die Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweisw�rdigung erweist sich als willk�rlich (Art. 9 BV), wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unber�cksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat. Dass die von Sachgerichten gezogenen Schl�sse nicht mit der eigenen Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmen, belegt keine Willk�r (BGE 140 III 264 E. 2.3 mit Verweisen). Wird eine Erg�nzung des Sachverhalts verlangt, ist zudem mit Aktenhinweisen zu belegen, dass entsprechende Antr�ge schon vor der Vorinstanz gestellt worden sind (BGE 133 III 189 E. 5.2.2 S. 196).
3.3.�Die Beschwerdef�hrer beanstanden zun�chst einzelne Grunds�tze, nach denen die Vorinstanz die Beweise gew�rdigt hat. Entgegen ihrer Ansicht durfte die Vorinstanz indessen in sachlich vertretbarer Weise annehmen, dass nachgewiesene Fehlverbuchungen zu Lasten der D.________ grunds�tzlich in vollem Umfang als Schaden zu betrachten sind; denn es w�re den Beschwerdef�hrern oblegen, eine korrekte Verbuchung und allf�llige Aufteilung der Aufwendungen nach den beteiligten Interessen im massgebenden Zeitpunkt vorzunehmen. Aus der Fehlverbuchung zu Lasten der - schliesslich �berschuldeten - D.________ darf ohne Willk�r geschlossen werden, dass diese keine konkrete Gegenleistung erhielt. Soweit die Beschwerdef�hrer beanstanden, dass die Vorinstanz die Abnahme von Beweisen als unerheblich abgelehnt hat, anerkennen sie selbst, dass die antizipierte W�rdigung der von ihnen beantragten Zeugeneinvernahme zul�ssig gewesen sei, und behaupten, sie h�tten Editionsantr�ge gestellt, die ebenfalls abgewiesen worden seien. Abgesehen davon, dass sie daf�r keine Aktenhinweise anf�hren und auch nicht darlegen, inwiefern die Unterlagen erheblich sein sollten, hat die Vorinstanz an der angegebenen Stelle (S. 48 E. 4.5.3.1 a/cc) prim�r Editionsbegehren der Beschwerdegegnerin abgewiesen. Dass schliesslich im Grundsatz willk�rlich sein k�nnte, vertraglich von der E.________ zu zahlende Leistungen auch dieser zuzurechnen, ist weder dargetan noch verst�ndlich. Schliesslich vermag auch die appellatorische Kritik der Beschwerdef�hrer an der Schadensberechnung in Bezug auf die der F.________ ausgerichteten Management-Fees keine im Grundsatz nicht vertretbare Beweisw�rdigung der Vorinstanz auszuweisen.
3.4.�Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil f�r jedes Jahr - 2002 bis 2006 - die einzelnen von der Beschwerdegegnerin beanstandeten Transaktionen untersucht und je f�r die einzelnen, von der D.________ ausgerichteten Zahlungen gepr�ft, ob sie tats�chlich von dieser zu bezahlen waren oder ob sie eigentlich der E.________ zu belasten gewesen w�ren. Die Beschwerdef�hrer bringen zutreffend vor, dass die Vorinstanz wesentlich darauf abstellte, welche der beiden Gesellschaften - D.________ oder E.________ - vertraglich zu den entsprechenden Zahlungen verpflichtet war und dass sie eine Sch�digung der D.________ annahm, soweit Zahlungen zu Lasten der D.________ ausgef�hrt wurden, zu denen die E.________ gegen�ber Dritten verpflichtet war. Dies betrifft neben direkten Projektkosten (vgl. z.B. S. 51, 67 ff.) insbesondere auch die L�hne von drei Angestellten der E.________ (S. 53). Andererseits ber�cksichtigte die Vorinstanz auch, dass die E.________ bereits vor dem Abschluss des Lizenz- und Zusammenarbeitsvertrags zwischen D.________ und E.________ vom 16. Mai 2002 an einer Messe in San Diego das E1.________-Projet vertrat, das die D.________ (mit Einschluss des Messeauftritts) finanzierte (S. 49/50). Inwiefern willk�rlich sein sollte anzunehmen, die D.________ habe auf Veranlassung der Beschwerdef�hrer zu Unrecht Zahlungen ausgef�hrt, wenn die E.________ dazu vertraglich gegen�ber Dritten verpflichtet war, ist weder dargetan noch ersichtlich. Insbesondere ist vertretbar und damit nicht willk�rlich, f�r die nachgewiesenen Fehlverbuchungen den Umstand grunds�tzlich unber�cksichtigt zu lassen, dass die Aufwendungen auch im Interesse der D.________ erfolgt sein k�nnten. Denn es w�re den Beschwerdef�hrern oblegen, rechtzeitig eine Ausscheidung vorzunehmen; soweit sie dies nach dem Scheitern des Projekts bzw. der Zahlungsunf�higkeit der D.________ - welcher die Unkosten daf�r belastet wurden - �berhaupt noch nachholen k�nnten, w�ren jedenfalls �berzeugende Kriterien f�r entsprechende Teilbelastungen der D.________ zu verlangen. Dass die Vorinstanz die blosse Behauptung - und sei sie als solche beweisbar - nicht gen�gen liess, entsprechende zu Unrecht von der D.________ bezahlte Leistungen seien auch in deren Interesse gelegen, verletzt Art. 754 OR nicht.
3.5.�Soweit die Beschwerdef�hrer im �brigen die einzelnen Zahlungen aus ihrer Sicht abweichend w�rdigen, ersch�pfen sich ihre Vorbringen weitgehend in appellatorischer Kritik, die nicht zu h�ren ist. Dies gilt namentlich auch insoweit, als sie behaupten, die umstrittenen Zahlungen der D.________ seien ausschliesslich in deren Interesse erfolgt bzw. h�tten in deren Interesse erfolgt sein k�nnen. Den Anforderungen an die R�ge willk�rlicher Beweisw�rdigung (oben E. 3.2) gen�gt nicht etwa vorzubringen, die Beschwerdef�hrer h�tten Beweise f�r ihre Behauptung beantragt, dass m�glicherweise (Reise-) Spesen der Angestellten der E.________ oder von diesen generierte Rechnungen, Rechnungen f�r Patentanwaltskosten oder f�r Diverses ausschliesslich im Interesse des E1.________-Projekts im Waagenbereich gelegen haben k�nnten. Da nach eigener Darstellung der Beschwerdef�hrer das E1.________-Projekt der Grundentwicklung diente, die nicht nur den Waagenbereich erfassen kann, konnte die Vorinstanz schon die entsprechende Behauptung willk�rfrei als nicht hinreichend konkret qualifizieren. Dies gilt entsprechend z.B. f�r die Behauptung, die Vorinstanz habe Zahlungen f�r Rechnungen mit Liefer- und Rechnungsadresse E.________ nicht ohne weiteres dieser zurechnen d�rfen. Die Beschwerdef�hrer verm�gen mit ihren Ausf�hrungen keine Willk�r auszuweisen.
3.6.�Die Argumentation der Beschwerdef�hrer beruht auf der unzutreffenden Auffassung, die Vorinstanz h�tte aufgrund ihrer blossen Behauptung, wonach die zu Unrecht der D.________ belasteten Zahlungen auch - oder m�glicherweise ausschliesslich - in deren Interesse erfolgt seien, Beweise erheben und allenfalls eine Ausscheidung der Kosten vornehmen m�ssen; sie verkennen damit, dass sie selbst als Organe sowohl der D.________ wie der E.________ diese Ausscheidung im Zeitpunkt h�tten vornehmen m�ssen, als die Kosten f�r das Projekt E1.________ anfielen, von dem sie behaupten, es sei (f�r den Waage-Bereich) auch im Interesse der D.________ finanziert worden. Die Vorinstanz hat weder Art. 754 OR verletzt noch die Beweise willk�rlich gew�rdigt, wenn sie die Zahlungen, welche die D.________ zu Unrecht f�r die E.________ ausf�hrte, vollumf�nglich als Schaden aufrechnete. Dass die Vorinstanz dabei auf die vertraglichen Verh�ltnisse und die Adressierung von Lieferung und Rechnung abstellte, ist offensichtlich nicht willk�rlich. Die Vorinstanz hat eingehend und sorgf�ltig jede Position darauf hin untersucht, ob sie eigentlich die E.________ h�tte bezahlen m�ssen - sie hat, wie die Beschwerdef�hrer selbst darstellen, einzelne Positionen denn auch der D.________ und nicht der E.________ zugeordnet. Die Kritik der Beschwerdef�hrer vermag weder Willk�r aufzuzeigen noch auf eine Bundesrechtsverletzung hinzuweisen.
3.7.�Soweit die Beschwerdef�hrer schliesslich beanstanden, dass die Vorinstanz die Management-Fees als ungerechtfertigt bzw. ohne Gegenleistung erbracht qualifizierte, welche die D.________ der F.________ pauschal im Umfang von 1.3 % des j�hrlich erzielten Umsatzes bezahlte, ist ihrer R�ge wiederum nicht zu entnehmen, inwiefern die W�rdigung der Vorinstanz schlechterdings nicht vertretbar sein sollte. Diese konnte ohne Willk�r ber�cksichtigen, dass nicht nachvollziehbar ist, wie die F.________ mit ihren geringen Mitteln f�r die D.________ Dienstleistungen in H�he der bezahlten Management-Fees zwischen rund Fr. 180'000.-- und rund Fr. 220'000.-- pro Jahr h�tte erbringen k�nnen, zumal sie noch andere Beteiligungen hielt; daran �ndert auch ein allf�lliger Einsatz der Beschwerdef�hrer selbst nichts, zumal diese nach der Feststellung im angefochtenen Urteil aus Arbeitsvertrag Lohn bezogen.
Die Vorinstanz hat in sorgf�ltiger und eingehender W�rdigung der vorhandenen Belege willk�rfrei geschlossen, dass die heute �berschuldete D.________ auf Veranlassung der Beschwerdef�hrer Rechnungen bezahlt hat, welche die - ebenfalls von den Beschwerdef�hrern beherrschte - E.________ h�tte bezahlen m�ssen, und dass sie der F.________ ohne Gegenleistung sog. Management-Fees ausgerichtet hat. Die Vorinstanz hat damit in W�rdigung der Beweise die umstrittene Tatsache als erwiesen angesehen, womit die Beweislastverteilung nach Art. 8 ZGB gegenstandslos wird (BGE 128 III 271 E. 2b/22 S. 277).
Die Vorinstanz hat bundesrechtskonform geschlossen, dass der D.________ im festgestellten Umfang ein Schaden entstanden ist, f�r den die Beschwerdef�hrer gem�ss Art. 754 OR haften. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Die - nach dem Streitwert zu bemessenden - Gerichtskosten sind bei diesem Verfahrensausgang den Beschwerdef�hrern aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG). Diese haben ausserdem der Beschwerdegegnerin deren Parteikosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren - praxisgem�ss pauschal - zu ersetzen (Art. 68 Abs. 2 und 4 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 20'000.-- werden den Beschwerdef�hrern auferlegt (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen).
Die Beschwerdef�hrer haben die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 23'000.-- zu entsch�digen (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen).

References: Art. 260
 Art. 260
 Art. 74
 BGE 
 Art. 100
 Art. 106
 Art. 754
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 Art. 754
 BGE 
 Art. 754
 Art. 95
 Art. 97
 BGE 
 Art. 95
 Art. 754
 Art. 754
 Art. 8
 Art. 754