Source: https://www.slideserve.com/jabari/auswirkungen-sozialer-netzwerke-am-arbeitsplatz
Timestamp: 2017-12-17 15:59:53+00:00

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PPT - Auswirkungen sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz PowerPoint Presentation - ID:4256575
Auswirkungen sozialer Netzwerke am ArbeitsplatzPowerPoint Presentation
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Auswirkungen sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz - PowerPoint PPT Presentation
Auswirkungen sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz. Poko Institut. Hamburg – 9. November 2013. Einstellung / Recruting. Soziale Netzwerke als Arbeitsmittel. Nicht-dienstliche Bezüge. Kündigung. Datenschutz. Soziale Netzwerke im Unternehmen Einstellung – Recruiting
PowerPoint Slideshow about 'Auswirkungen sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz' - jabari
Auswirkungen sozialer Netzwerkeam Arbeitsplatz
Hamburg – 9. November 2013
Einstellung – Recruiting
Arbeitgeber A informiert sich über Bewerber B im Rahmen des Bewerbungsverfahrens über Facebook, Xing und Twitter.B hat dem nicht ausdrücklich zugestimmt. Nach der Einstellung sieht er weiter auf diesen Wegen regelmäßig nach, ob „alles in Ordnung ist“.
Das Facebook-Profil vom Mitarbeiter M zählt 479 Freunde. M posted einen Beitrag, aus dem sich ein Entgeltfortzahlungsbetrug eindeutig ergibt. Arbeitgeber A kündigt fristlos. M klagt gegen die Kündigung. Vor Gericht bestreitet M den ihm zur Last gelegten Vorwurf. A zieht als Zeugen einen „Freund“ heran und legt einen Bildschirmausdruck vor. M beanstandet die Beweismittel als unverwertbar.
Überlappungsbereiche:privater Anlass, aber in Dienstliches hineinragend
keine Verbotsnorm (Beschäftigendatenschutzgesetz kam bislang nicht)
Folgen unzulässigen Sammelns von Bewerberinformationen über Soziale Netzwerke:
Unterlassungsanspruch ?
Entschädigung nach AGG ?
datenschutzrechtliche Ahndung
Headhunting über berufsbezogene Netzwerke: über Soziale Netzwerke:
Aufforderung zu Präsenzunterlassung in Sozialen Netzwerken durch den Arbeitgeber?
Untersagung der Darstellung von Interna möglich (Projekte, Verfahren pp., u.U. problematisch bei Befugnissen, Kompetenzen und Stellungen u.s.w.)
Mitarbeiterinformationen über Soziale Netzwerke durch den Arbeitgeber?(Background-Screening):
Messlatte: § 32 BDSG
§ 32 BDSG – Datenerhebung, -verarbeitung und durch den Arbeitgeber?-nutzung für Zweckes des Beschäftigungsverhältnisses
Neuregelung bereits zum 01.09.2009
betrifft „Beschäftigte“
(1) Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn dies für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder nach Begründung des Beschäftigungsverhältnisses für dessen Durchführung oder Beendigung erforderlich … Zur Aufdeckung von Straftaten dürfen personenbezogene Daten eines Beschäftigten nur dann erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn zu dokumentierende tatsächliche Anhaltspunkte den Verdacht begründen, dass der Betroffene im Beschäftigungsverhältnis eine Straftat begangen hat, die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung zur Aufdeckung erforderlich ist und das schutzwürdige Interesse des Beschäftigten an dem Ausschluss der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung nicht überwiegt, insbesondere Art und Ausmaß im Hinblick auf den Anlass nicht unverhältnismäßig sind.
§ 32 BDSG betrifft Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn dies für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder nach Begründung des Beschäftigungsverhältnisses für dessen Durchführung oder Beendigung erforderlich
BDSG allgemein Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn dies für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder nach Begründung des Beschäftigungsverhältnisses für dessen Durchführung oder Beendigung erforderlich
auch manuelle und sonstige DV
Merkmal der Erforderlichkeit: Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn dies für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder nach Begründung des Beschäftigungsverhältnisses für dessen Durchführung oder Beendigung erforderlich
Erforderlichkeit immer gegeben bei gesetzlichen Vorgaben oder Folgen gesetzlicher Vorgaben, z.B.:
Fazit: oder Folgen gesetzlicher Vorgaben, z.B.:
Rechte der Betroffenen nach dem BDSG: oder Folgen gesetzlicher Vorgaben, z.B.:
Benachrichtigung (§ 33 BDSG)
Auskunft (§ 34 BDSG)
Berichtigung (§ 35 BDSG)
Sperrung (§ 35 BDSG)
Löschung (§ 35 BDSG)
Anrufung der Aufsichtsbehörden (§ 38 BDSG)
Praxisbeispiele: oder Folgen gesetzlicher Vorgaben, z.B.:
(Ex-)Bewerber verlangt sofortige Löschung von über ihn in Sozialen Netzwerken gewonnenen Informationen
Mitarbeiter verlangt Löschung von im Facebook-Auftritt des Arbeitgebers enthaltenen Bildern, auf denen er zu sehen ist
Fall 1: oder Folgen gesetzlicher Vorgaben, z.B.:
III. Soziale Netzwerke als Arbeitsmittel oder Folgen gesetzlicher Vorgaben, z.B.:
Soziale Netzwerke sind „normale“ Arbeitsmittel: oder Folgen gesetzlicher Vorgaben, z.B.:
Weisungsrecht § 106 GewO: oder Folgen gesetzlicher Vorgaben, z.B.:
Das Weisungsrecht umfasst oder Folgen gesetzlicher Vorgaben, z.B.:
Ist die Verpflichtung zur Nutzung vom Arbeitsvertrag umfasst?
Nutzung sozialer Netzwerke gibt Tätigkeit i.d.R. kein wesentliches Gepräge
sogar meist notwendiger Inhalt im Bereich Marketing/Vertrieb/IT
Urheberrechtsproblematiken: umfasst?
Häufige Probleme im Umgang mit Sozialen Netzwerken: umfasst?
Probleme anlässlich der Beendigung von Arbeitsverträgen: umfasst?
Herausgabepflicht für Passwörter?
Anfertigung von Dokumentationen?
Verpflichtung zu Nacharbeiten (auch über das Beendigungsdatum hinaus?)
IV. Private Nutzung Sozialer Netzwerke umfasst?
Private Nutzung Sozialer Netzwerke ist umfasst?grds. Privatverhalten
keine Regelung durch arbeitsvertragliche Vereinbarungen möglich (AGB)
Private Nutzung Sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz: Mitarbeiterverhalten i.d.R. irrelevant
problematisch, wenn private Internetnutzung (ggf. teilweise) erlaubt oder wenigstens geduldet
V. Kündigung Mitarbeiterverhalten i.d.R. irrelevant
Verhaltensbedingte Kündigung Mitarbeiterverhalten i.d.R. irrelevant
Pflichtenverstoß an sich geeignet, Kündigung zu begründen
Abmahnungserfordernis Mitarbeiterverhalten i.d.R. irrelevant
hat Gewicht insbesondere bei jüngerem Publikum
„vorweggenommene Abmahnung“ durch Social-Media-Guidelines?
Kündigungsperspektive bei Mitarbeiterverhalten i.d.R. irrelevant
Typische Tathandlungen bei Beleidigungen in Sozialen Netzwerken:
direktes Äußern durch posten eines entsprechenden Beitrags (Statusmitteilung, Tweet pp.)
Re-Tweet (Twitter)
„Gefällt-mir-Button“ auf Beitrag eines Dritten angeklickt
Beleidigungen Netzwerken:
Freie Meinungsäußerung und „ Netzwerken:Whistleblowing“ –
EGMR Urt. v. 21.07.2011 – 28274/08 (Heinisch)
Drohungen Netzwerken:
Feststellung pflichtwidrigen Verhaltens über Beiträge in Sozialen Netzwerken:
Hauptfallgruppe: AU/Efz-Betrug
meist (nur) Verdachtskündigung
dann Anhörungserfordernis
Fall 2: Sozialen Netzwerken:
Fall 3: Sozialen Netzwerken:
Querschnittsproblematiken Sozialen Netzwerken:
Schutzbehauptungen/Ausreden
Frist § 626 Abs. 2 BGB
Wann ist eine Äußerung öffentlich? Sozialen Netzwerken:
Auffindungswahrscheinlichkeit relevant?
Beweisverwertungsfragen: Sozialen Netzwerken:
Schutzbehauptungen/Ausreden: Sozialen Netzwerken:
keine Namensnennung der Beteiligten
missbräuchliche Nutzung durch Dritte
Frist § 626 Abs. 2 BGB: Sozialen Netzwerken:
2 Wochen ab Kenntnis
Dauertatbestand?
VI. Mitbestimmungsfragen Sozialen Netzwerken:
(verbindliche) Sozialen Netzwerken:Social Media Guidelines betreffend dienstliche Bezüge  § 87 Abs. 1 Ziff. 1 BetrVG
Totalverbot (wohl) mitbestimmungsfrei
Mobile Netze: Modulation und Kanalkodierung
Sozialversicherungsfachangestellte ein Auslaufmodell? ver.di Fachforum am 23.03.2010 in Berlin Peter Grothues

References: § 32

§ 32

§ 32
 § 106

EGMR 
 § 626
 § 626
 § 87