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Timestamp: 2019-03-25 02:24:18+00:00

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§ 141 BGB: Bestätigung des nichtigen Rechtsgeschäfts
BGH, URTEIL vom 4.11.1982, Az. VII ZR 63/82 Gemäß § 141 BGB ist dann von einem neuen Vertragsabschluß zwischen den Parteien und somit von der Rückwirkung des zunächst zustandegekommenen Werkvertrags auszugehen (vgl. Mayer-Maly in MünchKomm, BGB, § 141 Rdn. 16).
BGH, URTEIL vom 5.1.2012, Az. V ZR 51/11 Um einem nichtigen Vertrag Rechtswirksamkeit zu verschaffen, müssen sich die Parteien nicht nur über die zur Beseitigung des Nichtigkeitsgrunds erforderlichen Änderungen oder Ergänzungen verständigen, sondern das Geschäft nach § 141 Abs. 1 BGB bestätigen oder insgesamt neu abschließen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 1995 - VIII ZR 264/94, BGHZ 129, 371, 377).
BGH, URTEIL vom 5.1.2012, Az. V ZR 51/11 Voraussetzung für eine Bestätigung eines Vertrags nach § 141 Abs. 1 BGB ist allerdings, dass die Vertragsparteien den Grund der Nichtigkeit kennen oder zu demindest Zweifel an dessen Rechtsbeständigkeit haben (BGH, Urteil vom 10. Mai 1995 - VIII ZR 264/94, BGHZ 129, 371, 377 und vom 28. November 2008 - BLw 7/08, ZIP 2009, 264, 267 mwN).
BGH, URTEIL vom 5.3.2005, Az. Eine Bestätigung nach §141 BGB setzt jedoch voraus, daß die Eine Bestätigung nach § 141 BGB setzt jedoch voraus, daß die Gründe für die Nichtigkeit des Rechtsgeschäfts im Zeitpunkt der Bestätigung nicht mehr fortwirken (BGHZ 60, 102, 106 ff, 108).
BGH, Urteil , Az. Mit ihrer Revision erstrebt die Klägerin die Wiederherstellung des Urteils des Landgerichts» Die Beklagte boantragt Zurückweisung des Rechtsmittels» 1o Dio Auffassung des Berufungsgerichts, der wegen unrichtiger Angabe des Kaufpreises nach § 313, 125 BGB nichtige Kaufvertrag vom 27» Juni I960 (vgl» BGB RGRK 11» Aufl» § 313 An. 60 mit weiteren Nachweisen) sei durch den Nachtragsvertrag vom 6» Juli I960 nach §141 BGB bestätigt worden, ist frei von Rochtsirrtum» Eine Bestätigung im Sinne dieser Vorschrift stellt zwar eine erneute Vornahme des nichtigen Rechtsgeschäfts dar» Das bedeutet aber nicht, daß dieses in vollem Umfang neu beurkundet worden muß» Es genügt vielmehr, daß, wie dies hier geschehen ist, der Teil des Rechtsgeschäfts, der zu dessen Nichtigkeit geführt hat, in der vorgeschriebenen Form beurkundet, um übrigen aber auf die alte Urkunde Bezug genommen wird (vgl» RG Gruchot 71, 387, 389; Palandt, BGB 23. Aufl» § Hl Anm» 2; BGB RGRK aaO § 141 Anm» 3)» Auch die weitere Voraussetzung für eine Bestätigung nach § 141 BGB, nämlich die Kenntnis der Vertragsparteien von der Fehlerhaftigkeit des zu bestätigenden Rechtsgeschäfts
BGH, URTEIL vom 3.6.1972, Az. viii zr 141/71 Sollte das Berufungsgericht zu dem Ergebnis kommen, daß der Beklagte wirksam angefochten hat, so wird weiter zu prüfen sein, ob in der Fortführung des Be- trieben nach der Anfechtung; einer Bestätigung des Pachtvertrages nach § 141 BGB zu sehen ist (vgl. Palandt, BGB, 30. Aufl., § 144 An. 1 a.E.).
BGH, URTEIL vom 2.5.2010, Az. Es bedarf dafür vielmehr einer Bestätigung nach § 141 BGB (BGHZ 11, 59, 60; BGH, Urt. v. 1. Juni 1994 - XII ZR 241/92, ZIP 1994, 1222, 1224; Urt. v. 19. Februar 1997 - XII ZR 236/95, NJW-RR 1997, 641,642), an der es hier fehlt.
BGH, Urteil vom 5.4.2001, Az. V ZR 353/99 Auch bestehen keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine durch die erklärte Auflassung schlüssig erfolgte Bestätigung des formnichtigen Vertrags gemäß § 141 BGB, denn dies würde voraussetzen, daß die Vertragsschließenden die Nichtigkeit kannten oder zu demindest Zweifel an der Rechtsbeständigkeit der Vereinbarung gehegt hätten (BGHZ 129, 371, 377; 138, 339, 348).
BGH, URTEIL vom 5.6.2012, Az. V ZR 241/11 Eine Bestätigung des unwirksamen Rechtsgeschäfts im Sinne von § 141 BGB war zwar möglich, setzte aber den Bestätigungswillen der Vertragsparteien voraus (Senat, Urteile vom 10. Februar 2012 - VZR 51/11, NJW 2012, 1570 Rn. 21 f.; vom 1. Oktober 1999 - V ZR 168/98, NJW 1999, 3704 jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 5.4.2016, Az. V ZR 265/14 Daher kann der Antragende einem erloschenen Angebot nur durch Bestätigung gemäß § 141 BGB oder durch eine Neuvornahme Rechtswirksamkeit verschaffen (vgl. Senat, Urteil vom 10. Februar 2012 - V ZR 51/11, NJW 2012, 1570 Rn. 17 f.).
BGH, URTEIL vom 5.5.2007, Az. V ZR 1/06 Der Fortfall der die Sittenwidrigkeit begründenden Umstände führt aber dazu, dass eine Bestätigung des Rechtsgeschäfts (§ 141 BGB) - die ausgeschlossen ist, solange die Nichtigkeitsgründe andauern (vgl. BGHZ 60, 102, 108) - möglich wird (vgl. BGH, Urt. v. 6. Mai 1982, III ZR 11/81, NJW1982, 1981 f.).
BGH, URTEIL vom 5.9.2002, Az. V ZR 293/01 Der nach §141 BGB erforderliche Bestätigungswille setzt voraus, daß die Beteiligten die Nichtigkeit des Vereinbarten kannten oder doch Zweifel an seiner Rechtsbeständigkeit hegten (BGHZ 129, 371, 377).
BGH, URTEIL vom 3.3.2006, Az. VIII ZR 163/05 Auch die Annahme einer Bestätigung i.S.d.§ 141 BGB scheidet aus; denn eine Bestätigung setzt einen Bestätigungswillen und damit das Bewusstsein von der Unverbindlichkeit des früheren Geschäfts voraus (BGH, Urteile vom 1. Oktober 1999 - V ZR 168/98, NJW 1999, 3704 = WM 1999, 2513 unter III 2 b aa, und vom 11. Februar 2003 - XI ZR 130/02, WM 2003, 676 = NJW-RR 2003, 769 unter II 3 b aa).
BGH, URTEIL vom 5.6.2003, Az. Hierzu hätte es einer Bestätigung des Geschäfts durch Neuvornahme nach § 141 BGB bedurft (BGHZ 11,59, 60).
LAG Hamm, Urteil vom 4.10.2009, Az. 16 Sa 813/09 24dd) Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (Urteil vom 01.12.2004, 7 AZR 198/04, NZA 2005, 575) hat auch im vorliegenden Fall die schriftliche Niederlegung keine Bestätigung im Sinne des § 141 BGB mit dem Inhalt zur Folge, dass das nichtige Rechtsgeschäft als erneute Vornahme zu beurteilen wäre.
LAG Hamm, Urteil vom 2.4.2006, Az. 19 Sa 2043/05 Denn eine Bestätigung nach § 141 BGB kann nicht angenommen werden, wenn das Bewusstsein der möglichen Fehlerhaftigkeit des Rechtsgeschäfts fehlt (BAG, Urteil vom 01.12.2004 – 7 AZR 198/04, NZA 2005, 575, 577).
LG Paderborn, Urteil vom 3.11.2011, Az. 4 O 458/10 Fällt ein Verbot nachträglich weg, wird das Rechtsgeschäft nur dann wirksam, wenn es gemäß § 141 BGB durch Neuvornahme bestätigt wird, was vorliegend nicht geschehen ist (BGH NJW-RR 97, 642, Ellenberger in Palandt, § 134 Rdn. 12a).

References: § 141
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 § 313
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 § 144
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