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Timestamp: 2017-06-27 13:54:54+00:00

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Jagdschloss Magdalenenhof am Bisamberg: Stellungnahme zum Planentwurf 7532E, 7. April 2016	Donnerstag, den 07. April 2016 um 23:30 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1210, Floridsdorf	Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7532E, Katastralgemeinde Stammersdorf, 21. Bezirk Floridsdorf
Für das Gebiet im Bereich Senderstraße, Oskar-Czeija-Gasse
Im Plangebiet liegt das so genannte, unter Denkmalschutz (§ 2a) stehende und seit Ende 2011 leer stehende Jagdschloss Magdalenenhof (Senderstraße 130), das 1911/12 für den Besitzer der Brauerei Jedlesee, Rudolf Dengler vom Architekten Paul Hoppe erbaut wurde. Südöstlich, schräg gegenüber, befindet sich der Gutshof Magdalenenhof (Senderstraße 125, Senderstraße 127, Oskar-Czeija-Gasse 2), ein wahrscheinlich seit dem Mittelalter bestehender Gutshof aus dem 16. bis 1. Hälfte 18. Jahrhundert, ehemals Besitz des Schottenstifts, seit 1928 im Eigentum der Stadt Wien. Der bestehende Gutshof ist eine großzügige 3seitige Anlage um einen breiten Rechteckhof aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, Verwaltungsbau und Wirtschaftstrakte mit Sichtziegelordung. Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Vorschläge für Festsetzungen im Plangebiet ab: Es wird vorgeschlagen für die oben genannten, historisch erhaltenswerten Bauten eine Schutzzone auszuweisen (auch im Hinblick einer Schutzzonenerweiterung auf die außerhalb des Plangebietes liegende, denkmalgeschützte Sendeanlage am Bisamberg, dessen östlicher Teil in der Oskar-Czeija-Gasse 5 auf Wiener Stadtgebiet liegt). Weiters mögen die Baufluchtlinien (wie auch die Höhenwidmung) exakt dem historischen Bestand angepasst (bzgl. Baufluchtlinien ist dies im aktuell gültigen Plandokument und im Planentwurf nicht der Fall) und die Anzahl der Hauptgeschoße in einer besonderen Bestimmung ("BB") gemäß dem Bestand festgeschrieben werden. Dadurch wird am ehesten der dauerhafte Bestand gewährleistet und ein Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Weiterlesen...	Steffl-Blick bedroht: Neubauprojekt Rathausstraße 1 weiterhin zu hoch, 01.04.2016	Freitag, den 01. April 2016 um 09:15 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1010, Innere Stadt	Neubauprojekt Rathausstraße 1 weiterhin zu hoch
Dem Vernehmen nach hat sich seit unserer letzten Presseaussendung vor exakt einem Jahr nichts an den Neubauplänen für das ehem. Rechenzentrum an der 2er-Linie geändert. Trotzdem will am kommenden Montag der Bauausschuss der Josefstadt diese mit einer § 69 Ausnahmegenehmigung bewilligen, damit die Bauhöhe an der entscheidenden Gebäudekante zur Stadiongasse hin um 4,74 Meter (!) überschritten werden darf! Voraussetzung für Erteilung der § 69 Ausnahmegenehmigung ist nicht gegeben! Der Bauausschuss der Josefstadt darf daher diese nicht erteilen! Dem Bauausschuss der örtlich zuständigen Bezirksvertretung obliegt als Behörde(!) die Entscheidung über eine solche Abweichung von den Bebauungsbestimmungen (vgl. § 133 Abs. 1 Bauordnung für Wien). Der 1. Bezirk hat vor wenigen Wochen einer solchen Ausnahmegegenehmigung bereits zugestimmt. Die Bestimmung zur Ausnahmegenehmigung besagt, dass eine solche seitens des örtlichen Bauausschusses nur erteilt werden darf, wenn das vom Flächenwidmungs- und Bebauungsplan "beabsichtigte örtliche Stadtbild" nicht störend beeinflusst wird (§ 69 Abs. 1 Zeile 3), als auch – da in Schutzzone gelegen - "das öffentliche Interesse an der besonderen Ausbildung des Baukörpers zur Gestaltung des örtlichen Stadtbildes überwiegt" (§ 69 Abs. 3). Blickachse Josefstädter Straße für Neubauplanung als besonders bedeutend eingestuft! Weiterlesen...	Hochhausprojekt Eislaufverein, Duldet Kulturminister Aberkennung des UNESCO-Welterbetitel, 23.03.2016	Mittwoch, den 23. März 2016 um 08:56 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1030, Landstraße	Hochhausprojekt Eislaufverein: Wie lange duldet Minister Ostermayer, dass Wien seinen Welterbetitel für Spekulanten aufs Spiel setzt?
Weiterlesen...	Schloss Kleßheim Zubau: Gefährlicher Präzedenzfall, 21. März 2016	Montag, den 21. März 2016 um 09:10 Uhr	ID Stellungnahme Salzburg	- Flachgau (Pol. Bez. Salzburg-Umgebung) Schloss Kleßheim Zubau: Gefährlicher Präzedenzfall für zukünftige Veränderungen an denkmalgeschützten Gebäuden?
Initiative Denkmalschutz warnt vor bedenklicher Entwicklung Jetzt nach der offiziellen Wiedereröffnung des Casinobetriebes im Schloss Kleßheim bei Salzburg (Gem. Wals-Siezenheim) kann man sich von den zwei würfelförmigen Zubauten an der Rückseite des Barockschlosses ein Bild machen, an deren desaströser Gesamtwirkung auch der Behübschungsversuch in Form einer Abdeckung in Gestalt eines Waldes nichts ändern kann (siehe Foto).
Initiative Denkmalschutz warnt vor Präzedenzfall für künftige Bewilligungen! Ob Schloss Mirabell, Schloss Hellbrunn oder Schloss Leopoldskron nicht auch bald solche Zubauten benötigen? Mit diesem entstellenden Eingriff in die Architektur des - vom herausragenden Barockbaumeister Johann Bernhard Fischer von Erlach geplanten – Schlosses wurde ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen! Wie will man in Hinkunft solch schwerwiegende Veränderungen fachlich untersagen, wenn man bei einem über 300 Jahre alten, prachtvollen Repräsentationsbau solch große Quaderanbauten – wenn auch "nur" temporär – bewilligt hat? Auf jeden Fall muss dieses Beispiel zum Anlass genommen werden zu hinterfragen, wie einerseits mit übermäßigen Wünschen von Eigentümern und andererseits mit allzu strengen baubehördlichen Vorschriften zukünftig umgegangen werden kann? Dies auch unter dem oft vermittelten Eindruck, dass bei vielen privaten Eigentümern von kleineren, denkmalgeschützten Objekten vielfach strengere Maßstäbe angelegt werden.
Weiterlesen...	Historischem Bauernhaus in Oftering bei Linz droht Abbruch, 17. März 2016	Donnerstag, den 17. März 2016 um 09:30 Uhr	ID Stellungnahme OÖ	- Linz Land	Historischem Bauernhaus in Oftering bei Linz droht Abbruch Initiative Denkmalschutz fordert sofortigen Stopp der Abrisspläne
In der Gemeinde Oftering nahe Linz (Pol. Bez. Linz-Land) soll im Ortszentrum ein als „Bauernhaus“ bekanntes historisches Wohnhaus einem Parkplatz weichen. Oftering ist bekannt für seine zahlreichen Vierkanthöfe und hat sich seinen dörflichen Charakter weitgehend bewahrt. Insbesondere historische Gebäude wie das vom Abriss bedrohte tragen wesentlich dazu bei und müssen unbedingt erhalten bleiben. Jetzt soll ausgerechnet dieses „Bauernhaus“ beseitigt werden, wie erst vor kurzem die Gemeinde entschied. Das 1stöckige Gebäude mit seiner Putzgliederung in der Tradition spätbarock-biedermeierlicher dörflicher Wohnhäuser ist gut erhalten und Ideen für eine Weiternutzung gäbe es viele. Auch viele Bürger in Oftering können das nicht verstehen, da das historische Gebäude in der Freilinger Straße 2 (am Türgewände datiert 1872; im Kern aber wohl älter) seit über 150 Jahren zum Ortsbild gehört und Oftering als Vierkanterdorf auch bekanntes Ausflugsziel in Oberösterreich ist. So haben sich Bürger an die Initiative Denkmalschutz gewandt um Unterstützung für die Rettung zu bekommen. Initiative Denkmalschutz fordert Erhaltung und Erstellung von Nutzungskonzepten Wie die Erfahrung lehrt, hat das baukulturelle Erbe nicht nur aus Sicht des Denkmal- und Ortsbildschutzes eine besondere Wichtigkeit für die Ortsbildstruktur, sondern ist die Erhaltung historisch gewachsener Ortskerne als identitätsstiftende Zone für jede Gemeinde von maßgeblicher Bedeutung. Die Initiative Denkmalschutz fordert daher die politisch Verantwortlichen in Oftering auf die Abrisspläne sofort zu stoppen, das Gebäude zu erhalten und konsequent sinnvolle Nutzungskonzepte für dieses historische bäuerliche Wohnhaus zu entwickeln. Nicht nur viele Ofteringer Bürger würden es den Gemeindeverantwortlichen danken, sondern auch alle an der dörflichen Kultur interessierte Österreicher. Weiterlesen...	Stellungnahme Planentwurf 8099: Breitenfurter Straße 4-44, 25.02.2016	Donnerstag, den 25. Februar 2016 um 22:00 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1120, Meidling	Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8099, Katastralgemeinde Altmannsdorf, 12. Bezirk Meidling
Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab (und verweisen auf unsere fast gleichlautende Stellungnahme zum Planentwurf 7860 vom 20.11.2012): Grundsätzliches
Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historisch wertvollen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Ebenso mögen die Hauptgeschoße mit einer besonderen Bestimmung (BB) exakt dem Bestand festgelegt werden. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Die Stellungnahme im Detail Weiterlesen...	Türkenwirt (TÜWI): Rettung für Gründerzeitbau gestartet, 09.02.2016	Dienstag, den 09. Februar 2016 um 08:35 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1190, Döbling	Türkenwirt (TÜWI): Rettung für Gründerzeitbau in Döbling gestartet Petition Initiative Denkmalschutz gemeinsam mit Wiener Cottage Verein
Forderung nach Erhaltung des TÜWI - Abbruchreife zu hinterfragen Für den Türkenwirt mit seinem färbig-glasiert gedeckten Turm wurde bereits eine Abbruchbewilligung ("Abbruchreife") erteilt, doch dem Augenschein nach befindet sich das Gebäude in einem baulich guten Zustand (außer Fassaden-Putzabplatzungen). Die soeben veröffentlichte Petition (www.wien.at/petition/online) fordert - im Sinne von Transparenz und Bürgerbeteiligung - die Veröffentlichung der Gutachten. Der Erhalt von Bauten in Schutzzonen liegt im öffentlichen Interesse, daher muss die Öffentlichkeit eingebunden werden! MODUL Gebäude: Möglicher Alternativstandort für Boku-Erweiterung Alternativen für die am Standort TÜWI angedachte BOKU-Erweiterung müssen gefunden werden. Das MODUL Gebäude in der Peter Jordan-Straße 78, gleich gegenüber des TÜWI gelegen, würde viel Platz bieten. Da die Tourismusschule MODUL der Wirtschaftskammer Wien bis 2018 in die Muthgasse übersiedeln wird, scheint dieser Standort ideal für eine mögliche BOKU-Erweiterung. Alternativen müssen jedenfalls gefunden werden, einen Abbruch in Schutzzonen werden wir nicht hinnehmen. Petition Türkenwirt zum Download: Download
Die Petition Türkenwirt auf der Petitionsplattform der Stadt Wien (für digitale Signatur): http://www.wien.at/petition/online Weiterlesen...	Casino Zögernitz: Initiative Denkmalschutz warnt vor Teilzerstörung	Dienstag, den 26. Januar 2016 um 10:35 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1190, Döbling	Casino Zögernitz: Initiative Denkmalschutz warnt vor Teilzerstörung
Im aktuellen Planentwurf ist nämlich der Abbruch des nördlichen, um 1927 angefügten neobarocken Speisesaalanbaues (mit barockisierenden Eckrisaliten und floralen Stuckdekorationen) vorgesehen. Weiters die Zerstörungen des in diesem Bereich erhaltenen historischen Alleeabschnitts sowie der letzten Überreste der ursprünglich 1865 errichteten Endstation der Pferdeeisenbahnlinie im Nordwesteck des Grundstückes (ehem. Fahrkartenschalter). Stattdessen soll im nördlichen Bereich ein größer dimensionierter Wohnbau gewidmet werden. Wo bleibt der Schutzzonen-Schutz?
Weiterlesen...	Stellungnahme Planentwurf 8153: Schicht-Villa, Angyalfödstr. 97-99, 1210 Wien	Donnerstag, den 14. Januar 2016 um 23:55 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1210, Floridsdorf	Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8153 im 21. Bezirk, Katastralgemeinde Leopoldau
Der Industrielle Georg Schicht II verlegte 1884 die Sodafabrik vom 10. Bezirk auf den Standort in Leopoldau . Die Firma erzeugte zunächst Kristallsoda, Ätznatron, Chlorkalk, Laugenessenz und Waschblau. Im Jahr 1900 ließ Georg Schicht sich nach seinen Plänen (er war Absolvent der Technischen Hochschule und hatte die Baumeisterprüfung) die "ans Phantastische, aber sicher ans Kuriose grenzende 'Englische Villa'" erbauen (Architekt: Ferdinand Berehinak). Diese wird heute auch als "Schicht-Villa" bezeichnet. 1910 wurde "ein Wasserglasofen für die Herstellung der bekannten Schicht-Seife" errichtet, "die über den Zweiten Weltkrieg hinaus den Wohlstand der Firma sicherte. Neben dem bescheidenen, fast biedermeierlich wirkenden alten Wohnhaus und einem parkähnlichen Garten handelt es sich, einschließlich späterer Objekte (wie Garagen, Lagerhallen etc.) um ein geschlossenes Ensemble, das trotz der Bombenschäden ein interessanter 'Zeitzeuge' geblieben ist." (Zitat Achleitner) Weiterlesen...	Stellungnahme Planentwurf 8050, u. a. Casino Zögernitz, 14.01.2016	Donnerstag, den 14. Januar 2016 um 23:50 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1190, Döbling	Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 8050, Kat.G. Oberdöbling und Heiligenstadt
Im Plangebiet befinden sich zahlreiche historisch wertvolle Biedermeierbauten, vor allem aber Gründerzeitbauten im Ensemble Allgemeines: Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Weiters möge in einer besonderen Bestimmung die Anzahl der Geschoße mit der Anzahl der bestehenden Geschoße festzusetzen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Auf Grund des Fehlens von Daten der Bestandshöhen können wir bei den aus unserer Sicht historisch relevanten Objekten nur die augenfälligen Abweichungen von Bestandshöhe zur geplanten Widmungshöhe aufzeigen. Weiterlesen...	Stellungnahme Planentwurf 8141, ehem. städtischer Schlachthof, Grinzinger Str. 151, 14.1.2016 Donnerstag, den 14. Januar 2016 um 23:50 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1190, Döbling	Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8141 im 19. Bezirk, Katastralgemeinde Nußdorf
Bachofenstraße 8 / Boschstraße 62 , ehem. Handschuhfabrik Zacharias (per Bescheid unter Denkmalschutz), 2stöckiger, 1886/87 vom Architekten Gutav Matthies erbauter, stark gegliederter Sichtziegelbau aus der Gründerzeit (Umbau 1904). Die Firma J. E. Hacharias zählte zu den bedeutendsten und modernsten Handschuhfabriken der Monarchie. Es wird begrüßt, dass die Baufluchtlinien wieder exakt dem Bestand angepasst werden sollen. Im aktuell gültigen Plandokument 7674 (aus 2006) ist südlich im Anschluss an das Gebäude das Areal als Parkplatz gewidmet, das "von jeder oberirdischen Verbauung freizuhalten ist" (BB4). Nun soll im neuen Planentwurf die bebaubare Fläche direkt an das Gebäude heranrücken, sodass die Südansicht des denkmalgeschützten Fabriksgebäudes verloren gehen könnte. Es wird daher angeraten, die bebaubare Fläche vom Bestandsobjekt abzurücken, um das südseitige Erscheinungsbild der ehem. Handschuhfabrik zu sichern. Weiterlesen...	Stellungnahme Planentwurf 8140, Station Hernals (Vorortelinie), 24.12.2015	Donnerstag, den 24. Dezember 2015 um 23:55 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1160, Ottakring	Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 8140, Kat.G. Ottakring und Dornbach, 1160 und 1170 Wien
Für das Gebiet zwischen Paletzgasse, Julius-Meinl-Gasse, Hernalser Hauptstraße und Heigerleinstraße
Im Plangebiet befindet sich das Stationsgebäude der ehem. Vorortelinie (heute S45), die 1893-1898 nach Plänen des berühmten Jugendstilarchitekten Otto Wagner erbaut wurde. Das Gebäude der "Station Hernals" besteht aus einem monumentalen Baublock mit Eckrisaliten in Renaissanceformen. Nun soll neben dem historischen Stationsgebäude auf einem Areal einer ehemaligen Kohlenrutsche ein Wohngebäude errichtet werden (ca. 25 Meter Höhe bis zur Firstkante; BB13 = 84,7 m über Wiener Null).
Die Initiative Denkmalschutz schlägt vor, die bebaubare Fläche - insbesondere in Bezug auf die Höhenerstreckung- stark zu reduzieren, um der Bedeutung des denkmalgeschützten Stationsgebäudes samt Schnellbahnstrecke gerecht zu werden und eine allzu starke visuelle städtebauliche Beeinträchtigung hinanzuhalten. Die Initiative Denkmalschutz schließt sich sinngemäß der Stellungnahme des Fachbeirats für Stadtplanung und Stadtgestaltung an, die da lautet: "(...). Das Gebäude der Station Hernals ist, sowohl in seiner spezifischen städtebaulichen Situierung, wie auch in der gestalterischen Ausbildung und Gliederung ein im Schaffen Otto Wagners besonderer Bau. Städtebaulich durch die sich aus der Linienführung der Bahnlinie ergebende Schrägstellung zum gründerzeitlichen Raster, gestalterisch durch den sich aus dieser städtebaulichen Setzung resultierenden Verzicht auf die Symmetrie und die unterschiedliche Ausbildung der Anbindungsbauwerke. Ein prägnantes Element der Führung der Vorortelinie ist der Wechsel von Hoch- und Tieflage mit den dafür notwendigen Einschnitten sowie den Brücken/Viadukt und Dammbauwerken. Der Wechsel der der Station zugehörigen Bauwerke ist an der Station Hernals exemplarisch ablesbar, Brücke/Viadukt auf der Nordseite, der Bahndamm mit Böschung auf der Südseite. Eine Bebauung dieser Böschung südlich des Stationsgebäudes wäre ein Eingriff in das Ensemble, der das ganzheitliche Wagner'sche Konzept und seine historische Bedeutung zerstören würde. Eine Bebauung dieses Grundstücksteiles wird vom Fachbeirat dezidiert abgelehnt. Eine Bebauung darf nicht über den Scheitelpunkt der Böschung hinausgehen. Die Höhenentwicklung, Situierung und Ausbildung der Baukörper am hinter der Böschung liegenden südlichen Grundstücksteil muss auf diesen einzigartigen Kontext und die spezifische Situation subtil reagieren. Anforderungen für eine Realisierung: Sowohl die Baukörperkonfiguration wie auch die Ausbildung der Fassaden müssen dem Kontext entsprechend von hoher Qualität und Subtilität sein. (...)"
Foto: S45-Station Hernals (ehem. Vorortelinie), Hernalser Hauptstraße 177 / Heigerleinstraße 45; Fotograf: Markus Landerer / Initiative Denkmalschutz
Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Wien X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk (Topographisches Denkmälerinventar, Hrsg. Bundesdenkmalamt), Wien 1996, S. 440
Die Station Hernals auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Wien_Hernals Markus Landerer und Claus Süss im Namen des Vorstandes Verein Initiative Denkmalschutz Initiative Denkmalschutz Verein für den Schutz bedrohter KulturgüterFuchsthallergasse 11/51090 Wien / ViennaÖsterreich / Austriamobil: +43 (0)699 1024 4216tel/fax: +43 (0)1 310 22 94www.initiative-denkmalschutz.atwww.facebook.com/initiative.denkmalschutzemail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Abrisswelle rollt über Wien. Forderung nach 5-Punkte-Plan, 04.11.2015	Mittwoch, den 04. November 2015 um 00:00 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien, allgemein	Initiative Denkmalschutz: Abrisswelle rollt über Wien
Weiterlesen...	Gründerzeithaus Hetzgasse 8 muss erhalten bleiben - Demo am 3.9., 27.8.2015	Donnerstag, den 27. August 2015 um 08:25 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1030, Landstraße	Initiative Denkmalschutz: Gründerzeithaus Hetzgasse 8 muss erhalten bleiben. Demonstration am Do., 3. September vor Ort im 3. Bezirk
Dammbruch im historischen Stadtbild? Öffentliches Interesse für Gründerzeithausabriss und Aufhebung des Mieterschutzes? Wien (OTS) - Der geplante Abriss des Gründerzeithauses in der Hetzgasse 8 im Bezirk Landstraße könnte zu einem Dammbruch für den Abriss vieler erhaltenswerter Gründerzeithäuser in Wien außerhalb von Schutzzonen führen! Die bloße Absichtserklärung, mit Abriss und Neubau die allgemeine Wohnsituation verbessern zu wollen, könnte in Hinkunft genügen, um unbefristete Mietverträge per Gesetz zu kündigen. Die Initiative Denkmalschutz fordert die Stadtregierung auf solche stadtbildzerstörenden Entwicklungen zu stoppen. Ebenso muss endlich der Ungleichbehandlung bei Mietpreisen zwischen Alt- und Neubauten ein Ende gesetzt werden, die Eigentümer geradezu dazu anstiftet ihre Häuser abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen.
Demonstration Schützt Gründerzeithäuser vor Spekulation Solidaritätskundgebung gemeinsam mit der Bürgerinitiative "Schützt Gründerzeithäuser vor Spekulation" (www.diehetzgasse.at) Weiterlesen...	UNESCO erteilt Hochhausprojekt Eislaufverein klare Absage, 22. Juli 2015	Mittwoch, den 22. Juli 2015 um 08:25 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1030, Landstraße	UNESCO erteilt Hochhausprojekt Eislaufverein klare Absage - Wien droht Weltkulturerbestatus zu verlieren
Kulturminister Josef Ostermayer muss jetzt handeln! Weiterlesen...	Traismauer: Denkmalgeschütztes Gasthaus (16. Jh.) plötzlich eingestürzt, 20. Juli 2015	Montag, den 20. Juli 2015 um 08:05 Uhr	ID Stellungnahme NÖ	- St. Pölten Land	Traismauer: Denkmalgeschütztes Gasthaus aus dem 16. Jh. plötzlich eingestürzt
Initiative Denkmalschutz fordert genaue Untersuchung und ggf. Wiederaufbau Beim historischen Gasthaus "Zum goldenen Kreuz" (Hauptplatz 11) ist letzten Donnerstag (16. Juli) im Zuge von Abbrucharbeiten auch der denkmalgeschützte Kernbau aus dem 16. Jh. eingestürzt. Nun ist zu befürchten, dass der Denkmalschutz aufgehoben und nichts mehr an dieses Dokument der bedeutenden Wohnkultur aus dem 16. Jh. erinnern wird. Die Initiative Denkmalschutz fordert einen Baustopp und eine genaue Untersuchung des Vorfalls, denn bei einer widerrechtlich erfolgten Zerstörung oder Veränderung kann eine Wiederherstellung angeordnet werden. Weiterlesen...	Abriss Hanser-Hof: Verspielt Leisach seine kulturelle Identität? Donnerstag, den 09. Juli 2015 um 08:30 Uhr	ID Stellungnahme Tirol	- Lienz	Initiative Denkmalschutz: Verspielt Leisach seine kulturelle Identität?
Gemeinde begeht schweren Fehler, wenn sie den Hanser-Hof abreißen will (Osttirol). Im Zuge eines mehrjährigen Lokalen Agenda 21-Prozesses Dorfkerngestaltung wurde vor kurzem das Ergebnis der Neugestaltung des Dorfzentrums von Leisach präsentiert. Darin nicht mehr vorgesehen ist die Erhaltung des aus dem 16. Jh. stammenden Hanser-Hofes (Leisach Nr. 10). Das Bundesdenkmalamt hätte gerne mit der Gemeinde an einem Strang gezogen, um ein Revitalisierungskonzept für den historischen Erbhof zu entwicklen, doch offenbar aus rein fiskalischen Gründen und auch Bequemlichkeit(?) lehnte die Gemeinde eine solche Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt ab. Unter dem Aspekt der vielen Stimmen aus der Bevölkerung für die Erhaltung, erscheint die Entscheidung der Gemeinde als besonders unverständlich, zumal bei einem Lokalen Agenda 21 Prozess die Bürgerbeteiligung im Fokus steht. Initiative Denkmalschutz hofft auf Umdenken der Gemeinde Leisach Gerade historische Bauernhöfe gelten in der österreichischen Kulturlandschaft als besonders gefährdet, der jährliche Verlust des bäuerlichen Erbes ist enorm. Der Hanser-Hof, der 1545 erstmals als "Barthl unter der Kirche" erwähnt wurde, ist der einzige Hof in Leisach Dorf, der als Einhof in einer noch typischen Form erhalten ist. Er bildet mit der Kirche eine identitätsstiftende dörfliche Einheit, die nun höchst gefährdet ist. Nebenbei bemerkt stammt die Großmutter des Malers Franz von Defregger vom Hof. Mit etwas politischem Willen sollte eine Lösung zu finden sein, den Erbhof zu retten. Die Osttiroler Gemeinde Nußdorf-Debant hat es vorgezeigt, wie sich ein Ort entwickeln und trotzdem seine kulturelle Identität erhalten kann. Die Gemeinde Leisach sollte sich diese als Vorbild nehmen. Nicht nur die Gemeindebürger würden es danken, sondern auch Touristen und die am baukulturellen Erbe interessierte Öffentlichkeit. Dieser nachhaltige Mehrwert sollte bei den finanziellen Überlegungen nicht außer Acht gelassen werden.
Weiterlesen...	Klosterneuburg: Warnung vor Umwidmung der Rostock-Villa, 23. April 2015	Donnerstag, den 23. April 2015 um 09:40 Uhr	ID Stellungnahme NÖ	- Wien Umgebung	Initiative Denkmalschutz warnt vor Umwidmung der Rostock-Villa in Klosterneuburg
Wien (OTS) - Morgen, Freitag, beabsichtigt die Stadtgemeinde Klosterneuburg den Verzicht auf das in der Öffentlichkeit hitzig diskutierte Vorkaufsrecht der Rostock-Villa zu beschließen, nachdem die denkmalgeschützte Villa zuvor 2008 an das Land Niederösterreich bzw. NÖ Landesimmobiliengesellschaft (LIG) verkauft wurde. Im zu beschließenden Vertrag enthalten ist jedoch auch eine Absichtserklärung für eine Umwidmung auf Kosten der neoklassizistischen Villenanlage. Initiative Denkmalschutz: Keine Umwidmung auf Kosten des Kulturguts Rostock-Villa
Weiterlesen...	Neubauprojekt Rathausstraße 1 zu hoch! - "Steffl-Blick" bedroht, 1. April 2015	Mittwoch, den 01. April 2015 um 08:00 Uhr	ID Stellungnahme Wien	- Wien 1010, Innere Stadt	Neubauprojekt Rathausstraße 1 zu hoch!
Der Blick von der Josefstädter Straße wurde für den geplanten Neubau in Bezug auf das historische Stadtbild als besonders bedeutend eingestuft. Nun musste die Initiative Denkmalschutz bei der Infoveranstaltungen letzte Woche jedoch feststellen, dass sich gerade diese Sichtachse durch das geplante Neubauprojekt verschlechtern wird. Die erlaubte Baufluchtlinie entlang der - für den Josefstädter-Straßen-Blick so bedeutenden - Stadiongasse wird zwar – so wie beim bestehenden "Glaspalast" (Architekt Harry Glück) gemäß aktuell gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan eingehalten, jedoch soll die Bauhöhe hier an der Gebäudekante um 4,74 Meter (!) überschritten werden! Diese Erhöhung der Traufenkante ist aber nur möglich, wenn eine Ausnahmegenehmigung erteilt wird. Initiative Denkmalschutz: Keine Ausnahmegenehmigung gemäß § 69 Bauordnung!
Bezirk Innere Stadt und Josefstadt sind aufgefordert zu handeln! Da der Bauplatz sowohl im 1. als auch – zu einem geringen Teil – im 8. Bezirk zu liegen kommt, und die Bewilligung für den Neubau nur mittels § 69 Ausnahmegenehmigung erfolgen kann, müssen sich beide Bezirk damit befassen. "Dem Bauausschuss der örtlich zuständigen Bezirksvertretung obliegt als Behörde[!] die Entscheidung" über eine solche Abweichung von den Bebauungsbestimmungen" (vgl. § 133 Abs. 1 Bauordnung für Wien). Somit sind die politischen Vertreter des Bezirks die eigentlichen Entscheidungsträger, ob eine solche Traufkanten-Höhenüberschreitungen um 4,05 bis 4,95 Metern erteilt wird oder nicht. Die Initiative Denkmalschutz fordert daher die Bauauschüsse der beiden Bezirke auf, eine solche nicht zu gewähren. Weiterlesen...	Abriss Wolf Dietrich-Berghaus am Dürrnberg - Eine Kulturschande für Salzburg, 16.3.2015	Montag, den 16. März 2015 um 07:20 Uhr	ID Stellungnahme Salzburg	- Tennengau (Pol. Bez. Hallein)	Abriss Wolf Dietrich-Berghaus am Dürrnberg - Eine Kulturschande für Salzburg, 16.3.2015
Eine Kulturschande für ein Kulturland wie Salzburg Letzte Woche (11. März) wurde mit dem Abbruch des 1597/98 erbauten Wolf-Dietrich Berghauses begonnen. Mit großem Unverständnis nimmt der Verein Initiative Denkmalschutz den Abriss dieses Salinengebäudes am Dürrnberg bei Hallein wahr. Unglaublich, welche Kulturgüter in Salzburg unter den Augen der Politik und Behörden vernichtet werden! Das Wolf Dietrich-Berghaus im Raingraben (Riesenschmiedstraße 5), ein über 400 Jahre altes Bauwerk aus der Hochblüte des Salzabbaues, das dem Bundesland seinem Namen gab, weist sogar noch Werksteingewände (Adneter Marmor) in spätgotischer Formensprache auf und stellt ein wichtiges Dokument des erzbischöflich-salzburgischen Salzabbaus dar (in der ältesten Halleiner Stadtansicht von 1632 ist das Wolfdietrich-Berghaus bereits dargestellt). Trotz der jahrzehntelangen Vernachlässigung (zuletzt wurde das Dach 1982 neu eingedeckt) wies das einstöckige Haus mit Krüppelwalmdach eine erstaunlich gute Bausubstanz auf. Auch wenn das Gebäude gerade der Spitzhacke zum Opfer fällt, gilt dem ehemaligen Landtagpräsidenten und Historiker Dr. Michael Neureiter Dank und Anerkennung. Er war die einzig wahrnehmbare Stimme im Land, die sich für die Rettung dieses bedeutenden bergbaugeschichtlichen Kulturdenkmals eingesetzt hat. Gefahrenzone und kein Denkmalschutz Nach der Einstellung des Salzabbaues 1989 wurde der Reingraben als "Rote Zone" ausgewiesen, wodurch das Bundesdenkmalamt letztes Jahr - als die Abbruchabsichten bekannt wurden - von einer Unterschutzstellung abgesehen hat. Unser Verein kann die zurückhaltende Position des Bundesdenkmalamtes nicht nachvollziehen. Man hätte das zweifellos schutzwürdige Gebäude auf jeden Fall unter Denkmalschutz stellen und sich danach gemeinsam der Problematik Hochwasserschutz annehmen sollen! Mildernde Umstände bilden die völlige Aushungerung des Denkmalamtes durch die Bundespolitik, wie Rechnungshof und parlamentarische Anfragebeantwortungen schonungslos aufzeigen. Warum das Land Salzburg und die Stadt Hallein sich nicht eher des Baujuwels angenommen hat, bleibt ein Rätsel. Mit ein wenig gutem Willen hätte man sicher Wege zur Rettung finden können. Weltkurort Bad Gastein das nächste Opfer? Seit über 10 Jahren verfällt im weltberühmten Pongauer Kurort Bad Gastein das denkmalgeschützte historische Ortszentrum: Das Badeschloss (Straubingerplatz 4; brannte im März 2013), das Hotel Straubinger (Straubingerplatz 2), das ehem. Kurhotel Austria (Kaiser Franz Josef-Straße 1), das k. k. Postamt (Straubingerplatz 3). Hier ist nun die Politik endlich aufgefordert, wirkungsvolle Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Wann wacht die Landespolitik endlich auf und ergreift selbst die Initiative, anstatt das Bundesdenkmalamt mit seinen viel zu geringen Ressourcen und Möglichkeiten allein zu lassen? Die herausragende Bedeutung dieses Gebäudeensembles für das Land Salzburg ist mehr als offensichtlich. Weiterlesen...	Weitere Beiträge...
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