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Timestamp: 2020-03-31 23:40:13+00:00

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BVerwG, 17.11.2011 - 10 C 13.10 - dejure.org
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BVerwG, 17.11.2011 - 10 C 13.10 (https://dejure.org/2011,1382)
BVerwG, Entscheidung vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 (https://dejure.org/2011,1382)
BVerwG, Entscheidung vom 17. November 2011 - 10 C 13.10 (https://dejure.org/2011,1382)
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AufenthG § 60 Abs. 2, 3, 7 Satz 2; Richtlinie 2004/83/EG Art. 2 Buchst. e, Art. 4 Abs. 4, Art. 15 Buchst. c
Abschiebungsverbot; Anspruchsgrundlage; Beschränkung der Revision; Beweismaß; beachtliche Wahrscheinlichkeit; individuelle Gefahr; Rechtsschutzbedürfnis; Rechtsschutzinteresse; Streitgegenstand; subsidiärer Schutz; Vermutung; widerlegbare Vermutung; ...
AufenthG § 60 Abs. 2, 3, 7 Satz 2
§ 60 Abs 2 AufenthG 2004, § 60 Abs 3 AufenthG 2004, § 60 Abs 7 S 2 AufenthG 2004, Art 2 Buchst e EGRL 83/2004, Art 4 Abs 4 EGRL 83/2004
AufenthG § 60 Abs. 2, 3, 7 Satz 2 Richtlinie 2004/83/EG Art. 2 Bst. e, Art. 4 Abs. 4, Art. 15 Bst. c
Abschiebungsverbot, Rechtsschutzinteresse, subsidiärer Schutz, Wahrscheinlichkeitsmaßstab, Wiederholungsvermutung, Umsetzungsdefizit, Gefahr für Leib und Leben, Irak, Mosul, innerstaatlicher bewaffneter Konflikt, Ninive
AufenthG § 26 Abs. 4; AufenthG § 60 Abs. 7 S. 2
Anerkennungsrichtlinie: BVerwG moniert Umsetzungsdefizite
Bewaffneter Konflikt/Gefahrendichte
VG Augsburg, 28.09.2006 - Au 5 K 06.30181
NVwZ 2012, 454
Wird zitiert von ... (1013)
BVerwG, Urteile vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 -, juris Rn. 23 und vom 13.02.2014 - 10 C 6.13 -, juris Rn. 24; OVG LSA, Urteil vom 23.07.2014 - 3 L 53/12 -, juris Rn. 24 ff.; NdsOVG, Urteil vom 19.09.2016 - 9 LB 100/15 -, juris.
10 C 13.10, Rn. 22 und 10 C 11.10, Rn. 20.
Das ergibt sich aus dem Tatbestandsmerkmal "... tatsächlich Gefahr liefe ..." in Art. 2 Buchstabe f der Richtlinie 2011/95/EU (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 - juris Rn. 20 zu Art. 2 Buchstabe e der Richtlinie 2004/83/EG; siehe auch BVerwG…, Urteil vom 27.4.2010, a. a. O., Rn. 22 zu § 60 Abs. 2 AufenthG und Art. 15 Buchstabe b der Richtlinie 2004/83/EG).
Der darin enthaltene Wahrscheinlichkeitsmaßstab orientiert sich an der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.11.2011, a. a. O., Rn. 20), der bei der Prüfung von Verstößen gegen Art. 3 EMRK auf die tatsächliche Gefahr ("real risk") abstellt (vgl. EGMR…, Urteil vom 28.2.2008 - Nr. 37201/06 [Saadi v. Italy] - HUDOC Rn. 125, 140).
Das entspricht dem Maßstab der beachtlichen Wahrscheinlichkeit (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.11.2011, a. a. O., Rn. 20).
Diese Vorschrift begründet für den von ihr begünstigten Antragsteller eine widerlegbare tatsächliche Vermutung dafür, dass er erneut von einem solchen Schaden bedroht ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.11.2011, a. a. O., Rn. 21 …und vom 7.9.2010 - 10 C 11.09 - juris Rn. 15 zu Art. 4 Abs. 4 der Richtlinie 2004/83/EG).
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, dass und unter welchen Voraussetzungen eine ernsthafte individuelle Bedrohung i. S. d. § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AsylG anzunehmen ist (vgl. BVerwG…, Urteil vom 13.2.2014 - 10 C 6.13 - juris Rn. 24;… Beschluss vom 27.6.2013 - 10 B 11.13 - juris Rn. 7; Urteile vom 17.11.2011, a. a. O., Rn. 17 ff.;… vom 27.4.2010, a. a. O., Rn. 32 ff.;… vom 24.6.2008 - 10 C 43.07 - juris Rn. 34 ff.).
Möglich sind aber auch solche persönlichen Umstände, aufgrund derer der Antragsteller als Zivilperson zusätzlich der Gefahr gezielter Gewaltakte - etwa wegen seiner religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit - ausgesetzt ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.11.2011, a. a. O., Rn. 18 m. w. N.).
Fehlen individuelle gefahrerhöhende Umstände, so kann eine Individualisierung der allgemeinen Gefahr ausnahmsweise bei einer außergewöhnlichen Situation eintreten, die durch einen so hohen Gefahrengrad gekennzeichnet ist, dass praktisch jede Zivilperson allein aufgrund ihrer Anwesenheit in dem betroffenen Gebiet einer ernsthaften individuellen Bedrohung ausgesetzt wäre (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.11.2011, a. a. O., Rn. 18 m. w. N.).
Erforderlich ist insoweit ein besonders hohes Niveau willkürlicher Gewalt (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.11.2011, a. a. O., Rn. 18 m. w. N.).
Für die individuelle Betroffenheit von der Gefahr bedarf es Feststellungen zur Gefahrendichte für die Zivilbevölkerung in dem fraglichen Gebiet, die jedenfalls auch eine annäherungsweise quantitative Ermittlung der Gesamtzahl der in dem betreffenden Gebiet lebenden Zivilpersonen einerseits und der Akte willkürlicher Gewalt andererseits, die von den Konfliktparteien gegen Leib oder Leben von Zivilpersonen in diesem Gebiet verübt werden, zu umfassen hat, sowie einer wertenden Gesamtbetrachtung mit Blick auf die Anzahl der Opfer und die Schwere der Schädigungen (Todesfälle und Verletzungen) bei der Zivilbevölkerung unter Berücksichtigung der medizinischen Versorgungslage (vgl. BVerwG, Urteile vom 17.11.2011, a. a. O., Rn. 23;… vom 13.2.2014, a. a. O., Rn. 24).
Allerdings sieht das Bundesverwaltungsgericht jedenfalls ein Risiko von 1:800 (0,125 %), in dem betreffenden Gebiet verletzt oder getötet zu werden, als so weit von der Schwelle der beachtlichen Wahrscheinlichkeit entfernt an, dass auch eine wertende Gesamtbetrachtung am Nichtvorliegen der Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AsylG nichts zu ändern vermag (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.11.2011, a. a. O., Rn. 23 zu § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG a. F.).
Dabei zieht der Senat (…so schon im Urteil vom 29.1.2019 - 9 LB 93/18 - juris Rn. 44) im Rahmen der Prüfung nationalen Abschiebungsschutzes gemäß § 60 Abs. 5 AufenthG i. V. m. Art. 3 EMRK wegen einer allgemeinen Situation der Gewalt nicht die vom Bundesverwaltungsgericht (…Urteile vom 13.2.2014, a. a. O., Rn. 24, vom 17.11.2011, a. a. O., Rn. 22 …und vom 27.4.2010, a. a. O., Rn. 33) entwickelten Kriterien für die Bestimmung der für den subsidiären Schutz gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AsylG hinreichenden Gefahrendichte heran (anders BayVGH…, Urteil vom 8.11.2018 - 13a B 17.31960 - Rn. 38;… VGH BW, Urteile vom 9.11.2017 - A 11 S 789/17 - juris Rn. 259 …und vom 17.1.2018, a. a. O., Rn. 495).
Eine Gefahrendichte von weniger als 1:1000 liege weit unter der Schwelle der beachtlichen Wahrscheinlichkeit (vgl. BVerwG, U. v. 17.11.2011 - 10 C 13.10 - NVwZ 2012, 454).
Der vom Kläger aufgeworfenen Frage kommt keine grundsätzliche Bedeutung zu, da in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts rechtsgrundsätzlich geklärt ist, dass und unter welchen Voraussetzungen eine erhebliche individuelle Gefahr für Leib oder Leben im Rahmen eines innerstaatlichen bewaffneten Konflikts (§ 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG a. F., nunmehr § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AsylG) besteht (…BVerwG, B. v. 27.6.2013 - 10 B 11.13 - juris Rn. 7; U. v. 17.11.2011 a. a. O.; U. v. 27.4.2010 - 10 C 4.09 - BVerwGE 136, 360; U. v. 24.6.2008 - 10 C 43.07 - BVerwGE 131, 198) und dass es für die Feststellung der erforderlichen Gefahrendichte u. a. einer quantitativen Ermittlung des Tötungs- und Verletzungsrisikos bedarf (…BVerwG, B. v. 27.6.2013 a. a. O.).
In seinem Urteil vom 17. November 2011 hat das Bundesverwaltungsgericht zum damaligen, inhaltlich mit dem nunmehr maßgeblichen unionsrechtlichen subsidiären Schutz nach § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AsylG übereinstimmenden (…vgl. BVerwG, U. v. 13.2.2014 - 10 C 6.13 - NVwZ-RR 2014, 487 = juris Rn. 23) unionsrechtlichen Abschiebungsschutz in § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG a. F. entschieden, dass für die Frage, ob der Kläger bei Rückkehr in sein Heimatland einer erheblichen individuellen Gefahr für Leib oder Leben infolge willkürlicher Gewalt ausgesetzt ist, zu prüfen ist, ob von einem bewaffneten Konflikt in der Zielregion für eine Vielzahl von Zivilpersonen eine allgemeine Gefahr ausgeht, die sich in der Person des Klägers so verdichtet, dass sie für diesen eine erhebliche individuelle Gefahr darstellt (10 C 13.10 - NVwZ 2012, 454 = juris Rn. 17).
Eine Individualisierung der allgemeinen Gefahr kann auch dann, wenn individuelle gefahrerhöhende Umstände in der Person des Klägers fehlen, ausnahmsweise bei einer außergewöhnlichen Situation eintreten, die durch einen so hohen Gefahrengrad gekennzeichnet ist, dass praktisch jede Zivilperson allein aufgrund ihrer Anwesenheit in dem betroffenen Gebiet einer ernsthaften individuellen Bedrohung ausgesetzt wäre (BVerwG, U. v. 17.11.2011 a. a. O. Rn. 19;… U. v. 14.7.2009 - 10 C 9.08 - BVerwGE 134, 188 Rn. 15 mit Verweis auf EuGH, U. v. 17.2.2009 - Elgafaji, C-465/07 - Slg. 2009, I-921 = NVwZ 2009, 705).
Liegen keine gefahrerhöhenden persönlichen Umstände vor, ist ein besonders hohes Niveau willkürlicher Gewalt erforderlich (BVerwG, U. v. 17.11.2011 a. a. O. Rn. 19;… U. v. 27.4.2010 - 10 C 4.09 - BVerwGE 136, 360 Rn. 33).
In jedem Fall setzt § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG a. F. für die Annahme einer erheblichen individuellen Gefahr voraus, dass dem Betroffenen mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit ein Schaden an den Rechtsgütern Leib oder Leben droht, was sich aus dem Tatbestandsmerkmal "... tatsächlich Gefahr liefe ..." in Art. 2 Buchst. e der Richtlinie 2004/83/EG ergibt (BVerwG, U. v. 17.11.2011 a. a. O. Rn. 20).
Der darin enthaltene Wahrscheinlichkeitsmaßstab orientiert sich an der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der bei der Prüfung des Art. 3 EMRK auf die tatsächliche Gefahr abstellt ("real risk"; BVerwG, U. v. 17.11.2011 a. a. O. Rn. 20 unter Anführung von EGMR, U. v. 28.2.2008 - Saadi/Italien, Nr. 37201/06 - NVwZ 2008, 1330 Rn. 125 ff.), was dem Maßstab der beachtlichen Wahrscheinlichkeit entspricht (…U. v. 27.4.2010 a. a. O. Rn. 22 zu § 60 Abs. 2 AufenthG und Art. 15 Buchst. b Richtlinie 2004/83/EG).
Insoweit hat das Bundesverwaltungsgericht das vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof ermittelte Risiko für das Jahr 2009 von ca. 1:800 oder 0, 12%, in der Herkunftsprovinz verletzt oder getötet zu werden, sowie die auf der Grundlage dieser Feststellungen gezogene Schlussfolgerung, dass der Kläger bei seiner Rückkehr in sein Herkunftsland keiner erheblichen individuellen Gefahr für Leib oder Leben infolge willkürlicher Gewalt ausgesetzt sei, im Ergebnis revisionsgerichtlich nicht beanstandet (BVerwG, U. v. 17.11.2011 a. a. O. Rn. 22).
Soweit der Kläger statt auf eine quantitative Ermittlung des Risikos auf eine wertende Gesamtbetrachtung abstellen will, ohne die seines Erachtens hierfür relevanten Kriterien zu benennen, ist darauf hinzuweisen, dass eine wertende Gesamtbetrachtung bereits Gegenstand der nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu prüfenden Voraussetzungen ist (vgl. BVerwG, U. v. 17.11.2011 a. a. O. Rn. 23;… U. v. 27.4.2010 a. a. O. Rn. 33).
Danach bedarf es neben der quantitativen Ermittlung des Risikos, in der Rückkehrprovinz verletzt oder getötet zu werden, auch einer wertenden Gesamtbetrachtung des statistischen Materials mit Blick auf die Anzahl der Opfer und die Schwere der Schädigungen (Todesfälle und Verletzungen) bei der Zivilbevölkerung (BVerwG, U. v. 17.11.2011 a. a. O. Rn. 23;… U. v. 27.4.2010 a. a. O. Rn. 33).
Ist allerdings die Höhe des quantitativ festgestellten Risikos eines dem Kläger drohenden Schadens weit von der Schwelle der beachtlichen Wahrscheinlichkeit entfernt, vermag sich das Unterbleiben einer wertenden Gesamtbetrachtung im Ergebnis nicht auszuwirken (BVerwG, U. v. 17.11.2011 a. a. O. Rn. 23).
Allerdings kann dies nur ausnahmsweise bei einer außergewöhnlichen Situation eintreten, die durch einen so hohen Gefahrengrad gekennzeichnet ist, dass praktisch jede Zivilperson allein aufgrund ihrer Anwesenheit in dem betroffenen Gebiet einer ernsthaften individuellen Bedrohung ausgesetzt wäre (BVerwG, U. v. 17.11.2011 a. a. O. Rn. 19).
Hieraus folgt, dass ohne gefahrerhöhende persönliche Umstände ein besonders hohes Niveau willkürlicher Gewalt erforderlich ist (BVerwG, U. v. 17.11.2011 a. a. O. Rn. 19), das selbst bei den vom Kläger als Vergleich herangezogenen Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg in quantitativer Hinsicht zum Teil nicht erreicht worden wäre.
Eine Abschiebung kann die Verantwortlichkeit des Staates nach der Konvention dabei nur begründen, wenn es ernsthafte und stichhaltige Gründe dafür gibt, dass der Betroffene im Falle seiner Abschiebung tatsächlich Gefahr läuft, im Aufnahmeland einer nach dem obigen Maßstab Art. 3 EMRK widersprechenden Behandlung ausgesetzt zu werden ("real risk"; vgl. EGMR…, Urteil vom 28.02.2008 - 37201/06, Saadi/Italien - NVwZ 2008, S. 1330); das entspricht dem Maßstab der beachtlichen Wahrscheinlichkeit (BVerwG, Urteil vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 -, juris unter Bezugnahme auf BVerwG…, Urteil vom 27.04.2010 - 10 C 4.09 - Rn. 22 zu § 60 Abs. 2 AufenthG und Art. 15 lit. b QRL).
Eine Individualisierung der Gefahr im Sinne einer "Behandlung" kann damit bei allgemeiner Gewalt (u.a. aufgrund eines bewaffneten Konflikts), wenn individuelle gefahrerhöhende Umstände fehlen, ausnahmsweise bei Vorliegen einer außergewöhnlichen Situation eintreten, die durch einen so hohen Gefahrengrad gekennzeichnet ist, dass praktisch jede Zivilperson allein aufgrund ihrer Anwesenheit in dem betroffenen Gebiet einer ernsthaften individuellen Bedrohung ausgesetzt wäre (BVerwG, Urteil vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 - juris Rn. 18 ff., Senatsurteil vom 11.07.2012 - A 11 S 841/12 - juris jeweils zu § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG und Art. 15 lit. c QRL).
Im Übrigen können die für die Feststellung einer Gruppenverfolgung im Bereich des Flüchtlingsrechts entwickelten Kriterien entsprechend herangezogen werden (BVerwG, Urteil vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 - juris Rn. 18 ff., Senatsurteil vom 11.07.2012 - A 11 S 841/12 - juris jeweils zu § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG).
Nach dieser Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG, Urteil vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 - juris zu § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG und Art. 15 lit. c QRL) ist bei einem Risiko, im Falle der Rückkehr aufgrund (von einem bewaffneten Konflikt ausgehender) willkürlicher Gewalt erheblichen Schaden an Leib oder Leben zu erleiden, das sich aus einem Verhältnis der Zahl der zivilen Opfer zur maßgeblichen Gesamtzahl (Einwohnerzahl oder Mitgliederzahl der gefährdeten Gruppe, der er angehört) von 1:800 bezogen auf den Zeitraum eines Jahres ergibt, eine entsprechende Intensität für die Annahme einer individuellen Gefährdung nicht erreicht.
Vielmehr ist nach dieser Rechtsprechung eine solche Situation so weit von der Schwelle der beachtlichen Wahrscheinlichkeit entfernt, dass auch eine wertende Gesamtbetrachtung mit Blick auf die Anzahl der Opfer und die Schwere der Schädigungen (Todesfälle und Verletzungen) bei der Zivilbevölkerung nicht die Annahme rechtfertigen könnte, dass jedem Einzelnen eine erhebliche konkret Gefahr droht (BVerwG, Urteil vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 - juris).
Legt man die landesweite Zahl der zivilen Opfer (7.559) von 2012 zugrunde, berücksichtigt man im Hinblick auf die Gesamtentwicklung und die Schwierigkeiten der Ermittlung genauer Zahlen bei einer gebotenen vorsichtigen Schätzung eine Steigerung von 25 % (1.890) und rundet die so ermittelte Zahl (9.449) auf volle Tausend auf (10.000), liegen bei einem Verhältnis der zivilen Opfer pro Jahr zur Gesamtbevölkerung von 1 : 2.500 die Voraussetzungen des § 60 Abs. 5 AufenthG i.V.m. Art. 3 EMRK nicht vor (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 -, juris).
Zu dieser: BVerwG, Urteile vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 -, juris Rn. 22 und vom 13.02.2014 - 10 C 6.13 -, juris Rn. 20; NdsOVG, Urteil vom 19.09.2016 - 9 LB 100/15 -, juris; OVG LSA, Urteil vom 23.07.2014 - 3 L 53/12 -, Rn. 26, juris.
VGH Baden-Württemberg, 29.11.2019 - A 11 S 2374/19
Afghanistan: VGH legt dem EuGH Fragen zum Umfang des subsidiären Schutzes für …
Eine solche quantitative Ermittlung wird zum einen als notwendige formelle Voraussetzung angesehen, ohne die eine wertende Gesamtbetrachtung der individuellen Bedrohung des Betroffenen fehlerhaft sein soll: "Erst auf der Grundlage der quantitativen Ermittlung ist eine wertende Gesamtbetrachtung möglich" (…BVerwG, Urteile vom 13.02.2014 - 10 C 6.13 -, juris Rn. 24, siehe auch Rn. 26, und vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 -, juris Rn. 23).
Es hat jedoch entschieden, dass eine Wahrscheinlichkeit, verletzt oder getötet zu werden, von "ca. 0,12 % oder ca. 1:800 pro Jahr" (BVerwG, Urteil vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 -, juris Rn. 7) den erforderlichen Mindestwert deutlich verfehlt.
Bei solchen Opferzahlen bedarf es nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts keiner weiteren Ermittlungen zur Gefahrendichte mehr, weil die festgestellte Opferzahl nur ein Risiko eines drohenden Schadens begründe, das "so weit von der Schwelle der beachtlichen Wahrscheinlichkeit entfernt , dass sich der Mangel im Ergebnis nicht auszuwirken vermag" (BVerwG, Urteil vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 -, juris Rn. 23).
Liegen keine gefahrerhöhenden persönlichen Umstände vor, ist ein besonders hohes Niveau willkürlicher Gewalt erforderlich (BVerwG, Urteile vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 - NVwZ 2012, 454, und vom 27.04.2010 - 10 C 4.09 - NVwZ 2011, 56).
In jedem Fall setzt § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG für die Annahme einer erheblichen individuellen Gefahr voraus, dass dem Betroffenen mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit ein Schaden an den Rechtsgütern Leib oder Leben droht (BVerwG Urteil vom 17.11.2011 - a.a.O.).
Ob die Voraussetzungen der Verfolgungsdichte erfüllt sind, ist nach einer auf einer ersten Stufe vorzunehmenden quantitativen Beurteilung, sodann aufgrund einer wertenden Betrachtung im Sinn der Gewichtung und Abwägung aller festgestellten Umstände und ihrer Bedeutung zu entscheiden (BVerwG, Urteile vom 21.04.2009 - 10 C 11.08 - NVwZ 2009, 1237, und vom 17.11.2011 - a.a.O.).
Ausgehend hiervon ist für den Senat nicht erkennbar, dass das Risiko, Opfer eines schädigenden Ereignisses zu werden, sich dem Faktor 1:800 auch nur annähern könnte, bei dem das Bundesverwaltungsgericht eine wertende Gesamtbetrachtung von vornherein (noch) nicht für erforderlich hält (vgl. Urteil vom 17.11.2011 - a.a.O.), und zwar auch dann nicht, wenn man davon ausgeht, dass die Zahl der für das Jahr 2012 gemeldeten Opfer zu niedrig war und vielmehr der Zahl des Jahres 2011 entsprach, somit die ursprünglich berichtete Reduktion von 12 v.H. (vgl. UNAMA, Afghanistan Annual Report of Civilians in Armed Conflict 2012, S, 1 ff.) gar nicht stattgefunden hat, oder die Zahl sogar tendenziell höher lag als im Jahre 2011 (vgl. Briefing Notes vom 03.06.2013).
zu dieser Fallgestaltung: BVerwG, Urteil vom 17.11.2011 - 10 C 13.10 -, NVwZ 2012, 454 Rn. 22.
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Klärungsbedürftigkeit des Vorliegens eines innerstaatlichen bewaffneten Konflikts …
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.03.2017 - 13 A 2575/16
Verschlechterung der allgemeinen Sicherheitslage in Afghanistan; Gefährdung …
VGH Bayern, 16.10.2019 - 5 ZB 19.33656
Subsidiärer Schutz, Gefahrendichte, Verwaltungsgerichte, Gruppenverfolgung, …
OVG Nordrhein-Westfalen, 28.08.2017 - 13 A 2020/17
VGH Bayern, 30.07.2015 - 13a ZB 15.30031
Asylrecht Afghanistan; Bedrohung durch Taliban; bewaffneter Konflikt; erhebliche …
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.2018 - 13 A 124/18
Antrag auf Zulassung der Berufung bzgl. der Abschiebung eines Asylbewerbers nach …
OVG Nordrhein-Westfalen, 14.07.2017 - 13 A 1555/17
OVG Nordrhein-Westfalen, 15.01.2018 - 13 A 3297/17
Rückkehr eines Asylbewerbers nach Afghanistan; Bedrohung des Lebens oder der …
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.01.2018 - 13 A 3095/17
Bedrohung des Lebens oder der körperlichen Unversehrtheit eines Asylbewerbers bei …
VG Magdeburg, 15.10.2019 - 11 A 25/17
Subsidiärer Schutz trotz nicht rechtskräftiger Verurteilung im Heimatland
OVG Sachsen-Anhalt, 24.10.2018 - 3 L 393/18
Asyl Afghanistan; Sicherheitslage in Kabul
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.2018 - 13 A 422/18
OVG Nordrhein-Westfalen, 01.12.2017 - 13 A 2643/17
Darlegung der Grundsatzbedeutung im asylrechtlichen Verfahren; Voraussetzung für …
OVG Nordrhein-Westfalen, 04.02.2013 - 13 A 2112/12
Darlegung eines Abschiebungsverbots nach § 60 Abs. 7 S. 2 AufenthG für die …
VGH Bayern, 05.08.2019 - 13a ZB 19.32217
Abgelehnter Antrag im Verfahren nach dem Asylgesetz
OVG Nordrhein-Westfalen, 06.02.2018 - 13 A 2901/17
Anforderungen an die asylverfahrensrechtliche Darlegung der Grundsatzbedeutung; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 13.11.2017 - 13 A 2535/17
Verdichtung der Gefahrenlage für die zur Unzumutbarkeit einer Rückkehr führenden …
OVG Nordrhein-Westfalen, 10.10.2017 - 13 A 2235/17
Bestehen einer individuellen Bedrohungssituation als Voraussetzung für einen …
VG Göttingen, 30.01.2020 - 1 A 34/18
Asyl Libanon - ehemaliges SLA-Mitglied - verbüßte Haftstrafe
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.02.2019 - 13 A 94/19
Bestehen einer inländischen Fluchtalternative in Afghanistan bei konkreter Gefahr …
OVG Nordrhein-Westfalen, 13.11.2017 - 13 A 2578/17
OVG Nordrhein-Westfalen, 28.08.2017 - 13 A 1994/17
Bewilligung von Prozesskostenhilfe; Zuerkennung subsidiären Schutzes für einen …
OVG Nordrhein-Westfalen, 10.07.2017 - 13 A 1385/17
Ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit eines …
OVG Nordrhein-Westfalen, 13.02.2013 - 13 A 1683/12
Feststellung eines Abschiebungsverbots für Flüchtlinge bei Vorliegen einer Gefahr …
OVG Nordrhein-Westfalen, 06.02.2018 - 13 A 2903/17
Darlegung der Grundsatzbedeutung im Asylverfahrensrecht; Substantiierte Darlegung …
OVG Nordrhein-Westfalen, 16.01.2018 - 13 A 3299/17
Klärungsbedürftigkeit der extremen Gefahr für Leib und Leben eines Asylbewerbers …
VG Potsdam, 27.01.2020 - 13 K 3080/16
VG München, 04.12.2019 - M 25 K 17.40284
Rechtmäßigkeit der Androhung einer Abschiebung nach Afghanistan
VG Augsburg, 12.11.2018 - Au 5 K 16.31189
Rechtmäßige Abschiebungsandrohung nach Afghanistan
VG Berlin, 13.06.2018 - 25 K 359.17
Zuerkennung subsidiären Schutzes für einen Asylsuchenden aus der Region Kirkuk
OVG Nordrhein-Westfalen, 15.02.2018 - 13 A 150/18
Rechtmäßigkeit der Abschiebung in palästinensische Autonomiegebiete
VG Augsburg, 23.10.2017 - Au 8 E 17.35023
Keine ernstlichen Zweifel an der Ablehnung eines Asylfolgeantrags
VG Bayreuth, 03.07.2017 - B 6 E 17.32351
Erfolgloser Eilantrag wegen Nichtvorliegens eines Anordnungsanspruchs gegen eine …
VG Magdeburg, 24.11.2016 - 5 A 720/16
Afghanistan; Familie mit Kleinkindern; Provinz Baghlan; Hazara; Sicherheitslage; …
VG München, 04.10.2017 - M 26 K 17.32338
Kein Anspruch auf Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaf
VG Magdeburg, 24.03.2016 - 8 A 11/16
VGH Bayern, 28.11.2019 - 13a B 19.33361
Rückkehrmöglichkeit für alleinstehende arbeitsfähige Männer
VG Gelsenkirchen, 01.06.2018 - 5a K 673/17
VG Potsdam, 19.02.2018 - 7 K 4949/16
VG Bayreuth, 05.05.2017 - B 1 K 16.31660
Gruppenverfolgung
VG Köln, 18.10.2018 - 14 K 12120/16
VG Leipzig, 21.09.2017 - 8 K 1262/17
VG Arnsberg, 04.07.2019 - 5 K 5744/17
VGH Bayern, 29.04.2019 - 13a ZB 19.31492
Verwaltungsgerichte, grundsätzliche Bedeutung, Abschiebungsverbot, …
OVG Sachsen, 20.01.2016 - 5 A 163/15
Antrag auf Zulassung der Berufung (abgelehnt); Asyl, Flüchtlingsschutz, Libanon; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 18.02.2019 - 13 A 4738/18
Gefahrerhöhendes Merkmal der Volkszugehörigkeit zu den Hazara im Falle der …
VGH Hessen, 26.03.2018 - 7 A 109/18
VGH Bayern, 30.03.2016 - 13a ZB 15.30248
National begründetes Abschiebungsverbot - Vorliegen gefahrerhöhender persönlicher …
Klärung der Frage des Bestehens einer Gefahrenlage für einen zurückkehrenden …
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.11.2017 - 4 A 2288/17
Klärungsbedürftigkeit der Annahme eines in Pakistan bestehenden innerstaatlichen …
VG Weimar, 11.05.2017 - 5 K 20276/16
Irak, gefahrerhöhende Umstände, innerstaatlicher bewaffneter Konflikt, Bagdad, …
OVG Nordrhein-Westfalen, 10.09.2014 - 13 A 729/14
Geltendmachung einer einer ernsthaften Bedrohung von Leib und Leben durch einen …
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.02.2013 - 13 A 180/12
Grundsätzliche Klärungsbedürftigkeit des Bestehens einer Gefahr für Leib und …
OVG Nordrhein-Westfalen, 18.01.2013 - 13 A 2382/12
Anspruch auf die Feststellung eines Abschiebungsverbotes nach Kabul im Falle …
VGH Bayern, 17.01.2019 - 15 ZB 19.30187
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.03.2017 - 13 A 2576/16
VGH Bayern, 10.12.2013 - 13a ZB 13.30304
Asylrecht Afghanistan; grundsätzliche Bedeutung; ernsthafte individuelle …
OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2012 - 13 A 2194/12
Grundsätzliche Bedeutung der Rechtsfrage nach dem Vorliegen einer erheblichen …
VGH Bayern, 01.03.2019 - 15 ZB 19.30627
VG Gelsenkirchen, 09.08.2018 - 15a K 12458/17
Irak; Bagdad; subsidiärer Schutzstatus; innerstaatlicher bewaffneter Konflikt; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 03.05.2018 - 13 A 1141/18
Anspruch auf Wiedereinsetzung in die Monatsfrist des § 78 Abs. 4 S. 1 AsylG i.R. …
OVG Nordrhein-Westfalen, 19.02.2018 - 4 A 547/16
Gebot zur Gewährung rechtlichen Gehörs als Pflicht des Gerichts zur Kenntnisnahme …
VGH Bayern, 14.09.2017 - 20 ZB 17.31130
Antrag auf Zulassung einer Berufung- wegen Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft
VGH Bayern, 31.07.2017 - 20 ZB 16.30096
Erfolgloser Antrag auf Zulassung einer Berufung - Anspruch auf subsidiären Schutz
VGH Bayern, 14.10.2013 - 13a ZB 13.30020
Asylrecht Afghanistan; grundsätzliche Bedeutung; erhebliche individuelle Gefahr; …
OVG Niedersachsen, 10.01.2019 - 9 LA 168/18
Flüchtlingsanerkennung, subsidiärer Schutz und nationale Abschiebungsverbote - …
VG Augsburg, 27.11.2018 - Au 5 K 17.31133
Subsidiärer Schutzstatus ist zu gewähren
Möglichkeit der inländischen Fluchtalternative schließen Gewährung subisdiären …
VG Gelsenkirchen, 07.03.2018 - 15a K 7127/16
Subsidiärer Schutz, Bagdad, innerstaatlicher bewaffneter Konflikt
OVG Nordrhein-Westfalen, 10.09.2014 - 13 A 1150/14
VGH Bayern, 27.11.2013 - 13a ZB 13.30316
VG München, 12.11.2013 - M 4 K 11.30892
Asylrecht Afghanistan; persischer Volkszugehöriger (Fars) aus der Provinz Kundus; …
VG Augsburg, 01.10.2018 - Au 5 K 17.31192
Gewährung subsidiären Schutzstatus
VG Augsburg, 16.08.2018 - Au 5 K 17.32112
VG Gelsenkirchen, 07.03.2018 - 15a K 1784/16
Innerstaatlicher bewaffneter Konflikt; Stadt Bagdad
VG Augsburg, 01.02.2018 - Au 6 K 16.32648
Afghanischer Staatsangehöriger der Volksgruppe der Hazara, Widerruf, wesentliche …
VG Weimar, 15.12.2017 - 4 K 20701/17
Irak, nichtstaatliche Verfolgung, Schiiten, Popular Mobilization Forces, …
OVG Nordrhein-Westfalen, 01.12.2017 - 13 A 2792/17
VG Augsburg, 16.11.2017 - Au 8 K 17.32726
Abschiebung, Abschiebungs-verbot, Afghanistan, Asyl, Asylantrag, …
VG Aachen, 20.03.2017 - 2 L 103/17
Nigeria; offensichtlich unbegründet; wirtschaftliche Gründe; wirtschaftliche Lage
VGH Bayern, 23.04.2014 - 13a ZB 14.30095
VG Berlin, 28.11.2018 - 6 K 745.16
VG Augsburg, 14.08.2018 - Au 5 K 17.30690
VG Augsburg, 13.08.2018 - Au 5 K 17.30441
Individuelle Verfolgung nicht glaubhaft gemacht - keine Anerkennung eines …
VG Augsburg, 06.08.2018 - Au 5 K 17.30611
Keine Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft - Schutz vor Verfolgung in …
VG München, 20.06.2018 - M 29 K 17.41409
VG Cottbus, 22.08.2017 - 5 K 2328/16
VG München, 24.05.2017 - M 6 K 17.31094
Keine Zuerkennung subsidiären Schutzes - Hinreichende Anhaltspunkte für eine …
VG Aachen, 13.07.2016 - 2 L 460/16
Nigeria; Boko Haram ; offentsichtlich unbegründet; unsubstantiiert; Anhörung; …
VG Schleswig, 02.03.2016 - 3 B 29/16
Zweitantrag - Vereinbarkeit mit Unionsrecht
VGH Bayern, 26.11.2014 - 13a ZB 14.30366
Asylrecht Afghanistan; ernstliche Zweifel; grundsätzliche Bedeutung; ernsthafte …
Herkunftsland: Afghanistan/Provinz Nangahar; VolkszugehÃ¶rigkeit: Paschtune; …
VG Augsburg, 07.05.2013 - Au 6 K 13.30010
Afghanischer Staatsangehöriger; Familienfehde; innerstaatliche Fluchtalternative
VG Würzburg, 22.08.2019 - W 1 K 19.31066
Flüchtlingseigenschaft, Befähigung zum Richteramt
VG Würzburg, 14.03.2019 - W 5 K 19.30272
VG München, 14.03.2019 - M 26 K 17.38760
VG Würzburg, 07.12.2018 - W 10 S 18.50560
VG München, 16.05.2017 - M 2 K 16.31622
Kein Anspruch auf Zuerkennung internationalen Schutzes mangels ausreichender …
VG Hannover, 30.09.2015 - 10 A 10743/14
Burundi: Subsidiärer Schutz wegen Unruhen nach der Präsidentenwahl im Juli 2015
VG Berlin, 17.02.2015 - 9 K 261.13
Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft; Subsidiärer Schutz eines afghanischen …
VG Berlin, 21.01.2015 - 9 K 188.13
Abschiebung eines afghanischen Staatsangehörigen nach Afghanistan; fehlende …
OVG Sachsen, 18.11.2013 - A 1 A 544/13
Afghanistan, verspäteter Beweisantrag, rechtliches Gehör
VG Würzburg, 24.05.2013 - W 1 K 12.30357
Afghanistan; Taliban; langjähriger Aufenthalt im Iran; Bezugsregion der …
VGH Bayern, 24.05.2012 - 13a ZB 11.30298
Asylrecht Afghanistan; landesweiter bewaffneter Konflikt; unterschiedliche …
VGH Bayern, 28.02.2012 - 13a ZB 11.30353
Erhebliche individuelle Gefahr für Leib oder Leben im Rahmen eines …
VG Würzburg, 15.11.2018 - W 10 S 18.50501
VG München, 15.05.2018 - M 26 K 17.36145
Keine Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft wegen allgemeiner Gefährdungslage in …
VG Gelsenkirchen, 09.05.2018 - 15a K 5342/17
Irak Bagdad subsidiärer Schutz innerstaatlicher Konlikt interne Fluchtalternative
VG München, 18.08.2017 - M 6 S 17.35653
Asylfolgeantrag - Antrag auf Feststellung von Abschiebungsverboten wegen …
VG München, 16.05.2017 - M 2 K 16.31546
VG München, 27.04.2017 - M 6 K 17.30966
Erfolgloser Antrag auf Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft oder subsidiären …
VG Berlin, 14.10.2015 - 9 K 478.14
Asylrecht - Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft (hier: verneint); …
VG Augsburg, 13.08.2014 - Au 7 K 14.30268
Teilweise Klagerücknahme; Somalia; Gewährung subsidiären Schutzes; Clan: Madihan …
VG Augsburg, 06.08.2014 - Au 7 K 14.30029
Somalia; Gewährung subsidiären Schutzes
VG Augsburg, 05.04.2013 - Au 6 K 12.30373
Afghanischer Staatsangehöriger; Tätigkeit als Logistikmitarbeiter; fehlende …
VGH Bayern, 28.08.2012 - 13a ZB 11.30495
VG München, 09.08.2012 - M 11 K 11.30475
Kein individuelles Verfolgungsschicksal glaubhaft gemacht
VGH Bayern, 13.02.2012 - 13a ZB 11.30295
VG München, 20.12.2018 - M 26 K 17.38729
Asylantrag wird abgelehnt - Kein plausiblen wirklichkeitsnahen Angeben zum …
VG Saarlouis, 14.12.2017 - 6 K 1538/16
Irak, Sunniten, Dulaimi, Flüchtlingseigenschaft, subsidiärer Schutz, …
VG Bayreuth, 05.08.2016 - B 3 K 16.30578
Kein Flüchtlingsschutz für einen Konvertiten aus dem Irak
VG Würzburg, 08.10.2013 - W 1 K 12.30181
Afghanistan; Provinz Kunar; Taliban; Aufforderung zu Selbstmordattentat; …
VG Berlin, 30.10.2018 - 6 K 706.16

References: § 60
 Art. 2
 Art. 4
 Art. 15
 § 60

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 Art. 2
 Art. 4
 Art. 15
 § 26
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 Art. 2
 Art. 2
 § 60
 Art. 15
 Art. 3
 Art. 4
 § 4
 § 4
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 Art. 3
 § 4
 § 4
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 Art. 2
 Art. 3
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 Art. 15
 Art. 3
 § 60
 Art. 15
 § 60
 Art. 15
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 Art. 15
 § 60
 Art. 3
 EuGH 
 § 60
 Art. 15
 § 60
 § 78