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Timestamp: 2019-02-17 22:28:17+00:00

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Durchsuchung und Verhaftung | Strafprozesse und andere Ungereimtheiten
Polizisten, die Ihnen sagen, sie könnten Ihnen helfen, zum Beispiel beim Haftrichter ein gutes Wort einlegen, wollen fast immer nur erreichen, dass Sie reden – und zwar sich selbst um Kopf und Kragen. Also schweigen Sie in Ihrem eigenen Interesse und lassen Sie sich nicht blenden von Vernehmungsbeamten, die angeblich nur Ihr Bestes wollen.
Die Begründung hat den „Verdacht einer Straftat“ im Sinne von § 102 StPO zu be­gründen. Der Verdacht muss sich auf ein bestimmtes konkretes Vorkommnis richten. Die bloße Bezugnahme auf den abstrakten Tatbestand einer strafrechtlichen Norm kann niemals ausreichen. Ebenso wie in Anklage und Urteil muss ein Lebenssach­verhalt dargestellt und unter einer Norm subsumiert werden (Baur wistra 1983, 99 f.), wobei der Anfangsver­dacht im Sinne des § 152 Abs. 2 StPO genügt. Auch darf es sich nicht nur um reine Vermutungen handeln (LG Zweibrücken, StV 1994, 123; LG Köln StV 1983, 275).
Ferner haben Art und denkbarer Inhalt der zu suchenden Beweismittel genauso er­kennbar zu sein, wie die zu durchsuchenden Räume. Auch sind die zu beschlag­nahmenden Gegenstände genauer zu bezeichnen. All diese Angaben sind erforder­lich, um für eine angemessene Begrenzung der Zwangsmaßnahmen zu sorgen, ins­besondere die gezielte Suche nach „Zufallsfunden“ möglichst zu unterbinden und
jeden Zweifel auszuschließen, welche der „aufgefundenen“ Gegenstände von der Beschlagnahme erfasst sein sollen (ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts; LG Bad Kreuznach, StV 1993, 629, 631; Baur wistra 1983, 99 f.).
Die Aufgabe des Richters besteht mithin darin, für eine angemessene Begrenzung der Zwangsmassnahme Sorge zu tragen (BVerfGE 20,162,224; 42, 212, 220; 96, 44, 51/52; BverfG StV 2000,465; BGH CR 1996, 488, 490). Das bedeutet im Einzelnen: Zunächst einmal muss die Durchsuchungsanordnung die Straftat, deren Verfolgung die Durch­suchung dient, möglichst genau bezeichnen (BverfG SIV 1992, 49; Meyer-Goßner § 105 Rdn. 5). In dem Maß, in dem dies nach dem Stand der Ermittlungen und ohne Gefährdung des Untersuchungszwecks möglich ist, ist der Tatvorwurf durch tatsächliche Angaben möglichst weitgehend zu konkreti­sieren, damit der Betroffene „weiß, was ihm vorgeworfen wird“ (Malek/Wohlers, Zwangsmaßnahmen und Grundrechtseingriffe, 2. Auflage 2001, Rd. 54; BverfG StV 1992, 49; BGH NJW 2000, 84, 85; KleinknechUMeyer-Goßner a.a.O.). Des Weiteren muss die Anordnung die Durchsuchungsobjekte möglichst genau bezeichnen; Räumlich­keiten innerhalb des zu durchsuchenden Objekts, die als mögliche Fundorte aus­scheiden, sind von der Durchsuchung auszunehmen (BverfG StV 1994, 353, 354; Krekeler/Schütz wistra 1995,296,299; Kruis/Wehowsky NJW 1999,682,683). Das Anfügen einer salvatori­schen Klausel („u. und andere Räume“) genügt den Bestimmtheitsanforderungen nicht (Kruis/Wehowsky NJW 1999, 682,683/684). Schließlich muss die Anordnung das Ziel der Durchsuchung erkennen las­sen, d.h., die zu ergreifenden Personen/oder die zu suchenden Beweisgegenstände sind möglichst konkret zu benennen ( BverfGE 20, 162,224; 42, 212, 221; 44, 353, 371/372; BverfG StV 1992, 49; 1994,353, 354f.; BGH NJW 2000,84,85; LG Magdeburg StraFo 1998, 271, 272; Meyer-Goßner § 105 Rdn. 5). Beweisgegenstände sind zumindest nach Art und Inhalt näher zu spezifizieren (BGH NStZ 2000, 154, 155).
3 Antworten zu Durchsuchung und Verhaftung
Artman schreibt:
15. Juni 2013 um 02:18
Ich habe eine frage… Nach einem streit mit m frau den meine schwester und ein bekannter der zufaellig polizist ist mitbekahm, sprach ich einen suizidversuch aus welcher aber nicht ernstgemeint war. Dieser sah mir an das ich wohl unter einfluss v bBetäubungsmitteln die legal sind (badesalz charge) stand und rief d polizei welche mir weder rechte vorlas noch drogentest machte noch mich den sach erhalt erklaeren lies. Zwangseinweisung folgte. Als ich weggeschafft wurde durchsuchte d lolizist d nicht im dienst war die wohnung ohne mein einverstaendnis nach drogen. Ohne beschluss oder fund. Etwa 2stunden danach dann die beamten d dienst hatten. Dabei wurde auch meine wohnung beschaedigt… Kann man v gefahr in verzug sprechen obwohl man mich bereits in d klinik gebrachf hatte und ohne mein beisein. Kann ich hiergegen vorgehen?
hans kampf schreibt:
13. Oktober 2013 um 15:36
Seht mal nach unter , oberster Eintrag in google.de suche.
Da fällt euch nix mehr ein!
13. Oktober 2013 um 15:39
uupsss! hab‘ spitze klammern gesetzt, sorry
Seht mal nach unter operation mende, oberster Eintrag in google.de suche.
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RT @Tuxiterano: Diese Bäume sind selbst schuld! Schon vor zehn Jahren wurde diesen Auto-mordenden Bastarden schriftlich mitgeteilt, sie so… 3 hours ago
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Kommentar zu Wendt mal wieder von Wochenspiegel für die 46 KW., das war Scans als Kopien, “Staatsrechtsler”, Afd Und Miete, Handbuch, Ermittlungsverfahren – Burhoff online Blog

References: § 102
 § 152
 BGH 
 § 105
 BGH 
 BGH 
 § 105