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Timestamp: 2020-04-10 00:58:46+00:00

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Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung, §44 ZVG, §45 ZVG, §46 ZVG, §47 ZVG, §48 ZVG, §49 ZVG, §50 ZVG, §51 ZVG, §52 ZVG, §53 ZVG, §54 ZVG, §55 ZVG, §56 ZVG, §57 ZVG, §57a ZVG, §57b ZVG, §58 ZVG, §59 ZVG, §60 ZVG, §61 ZVG, §62 ZVG, §63 ZVG, §64 ZVG, §65 ZVG | mit Referenzen
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Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG) : Geringstes Gebot Versteigerungsbedingungen
(3) Ansprüche der Wohnungseigentümer nach § 10 Abs. 1 Nr. 2
sind bei der Anmeldung durch einen entsprechenden Titel oder durch die Niederschrift der Beschlüsse der Wohnungseigentümer einschließlich ihrer Anlagen oder in sonst geeigneter Weise glaubhaft zu machen. Aus dem Vorbringen müssen sich die Zahlungspflicht, die Art und der Bezugszeitraum des Anspruchs sowie seine Fälligkeit ergeben.
Laufende Beträge regelmäßig wiederkehrender Leistungen sind für die Zeit bis zum Ablauf von zwei Wochen nach dem Versteigerungstermin zu decken. Nicht regelmäßig wiederkehrende Leistungen werden mit den Beträgen berücksichtigt, welche vor dem Ablauf dieser Frist zu entrichten sind.
(1) Der Teil des geringsten Gebots, welcher zur Deckung der Kosten sowie der im § 10 Nr. 1
und im § 12 Nr. 1
die Ansprüche auf Ersatz der im § 10 Abs. 2 bezeichneten Kosten;
die Ansprüche auf wiederkehrende Leistungen und andere Nebenleistungen;
der Hauptanspruch.
bezeichneten Ansprüche bestimmt ist, desgleichen der das geringste Gebot übersteigende Betrag des Meistgebots ist von dem Ersteher vor dem Verteilungstermin zu berichtigen (Bargebot).
(1) Ist das berücksichtigte Recht nicht eine Hypothek, Grundschuld oder Rentenschuld, so finden die Vorschriften des § 50
entsprechende Anwendung. Der Ersteher hat statt des Kapitals den Betrag, um welchen sich der Wert des Grundstücks erhöht, drei Monate nach erfolgter Kündigung zu zahlen und von dem Zuschlag an zu verzinsen.
(2) Das Recht auf eine der in den §§ 912 bis 917
§912-§917 §912-§917
des Bürgerlichen Gesetzbuchs bezeichneten Renten bleibt auch dann bestehen, wenn es bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt ist. Satz 1 ist entsprechend anzuwenden auf
den Erbbauzins, wenn nach § 9
ErbbauV ErbbauV | Gesetz über das Erbbaurecht ,
Abs. 3 des Erbbaurechtsgesetzes das Bestehenbleiben des Erbbauzinses als Inhalt der Reallast vereinbart worden ist;
Grunddienstbarkeiten und beschränkte persönliche Dienstbarkeiten, die auf dem Grundstück als Ganzem lasten, wenn in ein Wohnungseigentum mit dem Rang nach § 10 Abs. 1 Nr. 2
vollstreckt wird und diesen kein anderes Recht der Rangklasse 4 vorgeht, aus dem die Versteigerung betrieben werden kann.
(1) Haftet bei einer Hypothek, die bestehenbleibt, der Schuldner zugleich persönlich, so übernimmt der Ersteher die Schuld in Höhe der Hypothek; die Vorschriften des § 416
§ 416 Übernahme einer Hypothekenschuld § 416 Übernahme einer Hypothekenschuld
des Bürgerlichen Gesetzbuchs finden mit der Maßgabe entsprechende Anwendung, daß als Veräußerer im Sinne dieser Vorschriften der Schuldner anzusehen ist.
(2) Das gleiche gilt, wenn bei einer Grundschuld oder Rentenschuld, die bestehenbleibt, der Schuldner zugleich persönlich haftet, sofern er spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten die gegen ihn bestehende Forderung unter Angabe ihres Betrags und Grundes angemeldet und auf Verlangen des Gerichts oder eines Beteiligten glaubhaft gemacht hat.
(1) Die von dem Gläubiger dem Eigentümer oder von diesem dem Gläubiger erklärte Kündigung einer Hypothek, einer Grundschuld oder einer Rentenschuld ist dem Ersteher gegenüber nur wirksam, wenn sie spätestens in dem Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten erfolgt und bei dem Gericht angemeldet worden ist.
(2) Das gleiche gilt von einer aus dem Grundbuch nicht ersichtlichen Tatsache, in Folge deren der Anspruch vor der Zeit geltend gemacht werden kann.
(2) Auf Zubehörstücke, die sich im Besitz des Schuldners oder eines neu eingetretenen Eigentümers befinden, erstreckt sich die Versteigerung auch dann, wenn sie einem Dritten gehören, es sei denn, daß dieser sein Recht nach Maßgabe des § 37 Nr. 5
Ist das Grundstück einem Mieter oder Pächter überlassen, so finden die Vorschriften der §§ 566
§ 566 Kauf bricht nicht Miete § 566 Kauf bricht nicht Miete
, 566a
§ 566a Mietsicherheit § 566a Mietsicherheit
, 566b Abs. 1,
§ 566b Vorausverfügung über die Miete § 566b Vorausverfügung über die Miete , Abs. 1
§§ 566c
§ 566c Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter über die Miete § 566c Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter über die Miete
und 566d
§ 566d Aufrechnung durch den Mieter § 566d Aufrechnung durch den Mieter
des Bürgerlichen Gesetzbuchs nach Maßgabe der §§ 57a
§ 57a § 57a
und 57b
§ 57b § 57b
(1) Soweit nach den Vorschriften des § 566b Abs. 1 und der §§ 566c, 566d des Bürgerlichen Gesetzbuchs für die Wirkung von Verfügungen und Rechtsgeschäften über die Miete oder Pacht der Übergang des Eigentums in Betracht kommt, ist an dessen Stelle die Beschlagnahme des Grundstücks maßgebend. Ist dem Mieter oder Pächter der Beschluß, durch den die Zwangsversteigerung angeordnet wird, zugestellt, so gilt mit der Zustellung die Beschlagnahme als dem Mieter oder Pächter bekannt; die Zustellung erfolgt auf Antrag des Gläubigers an die von ihm bezeichneten Personen. Dem Beschluß soll eine Belehrung über die Bedeutung der Beschlagnahme für den Mieter oder Pächter beigefügt werden. Das Gericht hat auf Antrag des Gläubigers zur Feststellung der Mieter und Pächter eines Grundstücks Ermittlungen zu veranlassen; es kann damit einen Gerichtsvollzieher oder einen sonstigen Beamten beauftragen, auch die zuständige örtliche Behörde um Mitteilung der ihr bekannten Mieter und Pächter ersuchen.
(1) Soweit nach den Vorschriften des § 566b Abs. 1
und der §§ 566c
, 566d
des Bürgerlichen Gesetzbuchs für die Wirkung von Verfügungen und Rechtsgeschäften über die Miete oder Pacht der Übergang des Eigentums in Betracht kommt, ist an dessen Stelle die Beschlagnahme des Grundstücks maßgebend. Ist dem Mieter oder Pächter der Beschluß, durch den die Zwangsversteigerung angeordnet wird, zugestellt, so gilt mit der Zustellung die Beschlagnahme als dem Mieter oder Pächter bekannt; die Zustellung erfolgt auf Antrag des Gläubigers an die von ihm bezeichneten Personen. Dem Beschluß soll eine Belehrung über die Bedeutung der Beschlagnahme für den Mieter oder Pächter beigefügt werden. Das Gericht hat auf Antrag des Gläubigers zur Feststellung der Mieter und Pächter eines Grundstücks Ermittlungen zu veranlassen; es kann damit einen Gerichtsvollzieher oder einen sonstigen Beamten beauftragen, auch die zuständige örtliche Behörde um Mitteilung der ihr bekannten Mieter und Pächter ersuchen.
(1) Jeder Beteiligte kann spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten eine von den gesetzlichen Vorschriften abweichende Feststellung des geringsten Gebots und der Versteigerungsbedingungen verlangen. Der Antrag kann spätestens zu dem in Satz 1 genannten Zeitpunkt zurückgenommen werden. Wird durch die Abweichung das Recht eines anderen Beteiligten beeinträchtigt, so ist dessen Zustimmung erforderlich.
(3) Soll das Fortbestehen eines Rechts bestimmt werden, das nach § 52
erlöschen würde, so bedarf es nicht der Zustimmung eines nachstehenden Beteiligten.
Das Gericht kann schon vor dem Versteigerungstermin Erörterungen der Beteiligten über das geringste Gebot und die Versteigerungsbedingungen veranlassen, zu diesem Zweck auch einen besonderen Termin bestimmen.
§912-§917§912-§917
ErbbauVErbbauV | Gesetz über das Erbbaurecht,
§ 416 Übernahme einer Hypothekenschuld§ 416 Übernahme einer Hypothekenschuld
§ 566 Kauf bricht nicht Miete§ 566 Kauf bricht nicht Miete
§ 566a Mietsicherheit§ 566a Mietsicherheit
§ 566b Vorausverfügung über die Miete§ 566b Vorausverfügung über die Miete, Abs. 1
§ 566c Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter über die Miete§ 566c Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter über die Miete
§ 566d Aufrechnung durch den Mieter§ 566d Aufrechnung durch den Mieter

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 §61
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 §64
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 § 10
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 § 12
 § 10
 § 50

§912
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 § 9
 § 10
 § 416

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 § 37

§ 566
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§ 57
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