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Timestamp: 2018-03-24 16:11:02+00:00

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Artikel 07 | Grundlagen der Kirchenmitgliedschaft | kirchenverfassung2020.de
Artikel 07 | Grundlagen der Kirchenmitgliedschaft
(1) Alle Mitglieder der Landeskirche sind Glieder der einen Kirche Jesu Christi und durch die Taufe zum allgemeinen Priestertum berufen.
(2) Mitglieder der Landeskirche sind alle Getauften, die evangelisch sind und die im Gebiet der Landeskirche ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben, es sei denn, dass sie ausschließlich einer anderen evangelischen Kirche oder Religionsgemeinschaft angehören oder ihre Mitgliedschaft nach geltendem Recht aufgegeben haben.
(3) Nicht getaufte noch nicht religionsmündige Kinder haben dieselben Rechte wie Mitglieder der Landeskirche, wenn die Sorgeberechtigten dies wünschen oder damit einverstanden sind.
(4) Im Regelfall besteht die Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde, in deren Bereich das Mitglied seine Hauptwohnung hat. Das Mitglied kann sich für die Mitgliedschaft in einer anderen Kirchengemeinde entscheiden. Mit der Mitgliedschaft in einer Kirchengemeinde ist zugleich die Mitgliedschaft in dem jeweiligen Kirchenkreis verbunden. Das Nähere wird durch Kirchengesetz oder zwischenkirchliche Vereinbarung geregelt.
(5) Die Möglichkeit einer Doppelmitgliedschaft in zwei Kirchengemeinden kann durch Kirchengesetz eröffnet werden.
(6) Wo im Bereich der Landeskirche evangelisch-lutherische Kirchenmitglieder nach bisher bestehender Ordnung einer einparochial reformierten Kirchengemeinde angehören, sind sie Mitglieder der Landeskirche und behalten ihren Bekenntnisstand. Unter den gleichen Voraussetzungen können Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirche einer Kirchengemeinde im Bereich der Landeskirche angehören.
Erläuterungen zu Artikel 7
Der Artikel eröffnet den Abschnitt über die Mitglieder der Kirche und macht grundsätzliche Aussagen über Begründung und Ausgestaltung der Kirchenmitgliedschaft.
Absatz 1 ist neu. Während die bisherige Verfassung sofort mit einer rechtlichen Definition der Kirchenmitgliedschaft (jetzt Absatz 2) begann, wird jetzt zunächst der grundlegende geistliche Charakter der Mitgliedschaft benannt: Die Mitgliedschaft in der Kirche wird immer durch die Taufe begründet, also durch ein geistliches Geschehen. Mit ihr ist verbunden die Zugehörigkeit zu der einen, weltweiten Kirche Jesu Christi. Aus der Taufe ergibt sich für alle die Berufung zum allgemeinen Priestertum. Diese auf 1. Petrus 2, 9 zurückgehende, von Luther neu formulierte Überzeugung besagt, dass alle Christinnen und Christen durch die Taufe unmittelbar Zugang zu Gott haben und keiner Mittlerschaft durch Kirche oder Priester bedürfen. Klassisch ist Luthers Formulierung in der Schrift „An den christlichen Adel“ von 1520: „Alle Christen sind wahrhaft geistlichen Standes, und ist unter ihnen kein Unterschied… Was aus der Taufe gekrochen ist, das mag sich rühmen, dass es schon Priester, Bischof und Papst geweiht sei.“ Alle sind dadurch berufen, den Glauben in der Welt zu bezeugen (vgl. dazu weiter unten zu Artikel 11). Der Absatz lehnt sich an Artikel 10 Absatz 1 der Verfassung der EKM an.
Absatz 2 nimmt in sprachlich leicht veränderter Form die bisherige rechtliche Bestimmung der Kirchenmitgliedschaft auf. Nach wie vor wird die Mitgliedschaft primär durch den Wohnsitz begründet: Alle getauften evangelischen Christinnen und Christen, die in ihrem Bereich wohnen, gehören der Landeskirche an. Ausgenommen sind zwei Gruppen: Einerseits alle, die ausschließlich (es gibt wenige Formen von Doppelmitgliedschaft, insbesondere mit der Herrnhuter Brüdergemeine) einer anderen Kirche oder Religionsgemeinschaft angehören, also insbesondere Mitglieder der reformierten Kirche oder von Freikirchen. Anderseits alle, die aus der evangelische Kirche ausgetreten sind, also „ihre Mitgliedschaft nach geltendem Recht aufgegeben haben.“ Diese Formulierung wurde neu aufgenommen in Anlehnung an Artikel 9 Absatz 2 der Verfassung der Nordkirche. Sie ist notwendig, da aus der Kirche Ausgetretene getauft sind und deshalb nicht einfach als Nichtchristen angesehen werden dürfen.
Absatz 3: Die Stellung nicht getaufter religionsunmündigen Kinder hängt nach Artikel 5 Absatz 2 der bisherigen Kirchenverfassung von der Kirchenmitgliedschaft beider Eltern oder unter Umständen eines Elternteils ab. Absatz 3 löst sich im Sinne des Gedankens einer einladenden Kirche von diesem Verständnis, dass sich das religionsrechtlich nicht wirksame, aber zu beachtende Bedürfnis eines ungetauften Kindes zur Teilnahme am Kindergottesdienst und anderen Veranstaltungen der Kirche sowie zur Teilnahme am Religions- und Konfirmandenunterricht oder der Wunsch der Sorgeberechtigten nach einer kirchlichen Bestattung eines ungetauften Kindes von der elterlichen Kirchenzugehörigkeit ableiten lässt. Selbst bei der Taufe kommt es nach § 2 des Taufgesetzes der Landeskirche nicht auf die Kirchenzugehörigkeit der Eltern, sondern nur auf ihren Wunsch zur Taufe an und darauf, dass sie eine christliche Erziehung nicht ablehnen (§ 5 Taufgesetz). Entsprechend ist in § 2 Absatz 2 des Bestattungsgesetzes der Landeskirche die Bestattung von Kindern geregelt. Dementsprechend soll es künftig ebenfalls nur auf den Wunsch oder das Einverständnis der Sorgeberechtigten ankommen. Zugleich geht es nicht mehr um den Status als Kirchenmitglied an sich, sondern um die Inanspruchnahme der mit der Kirchenmitgliedschaft verbundenen Rechte.
Absatz 4 eröffnet die Möglichkeit der Umpfarrung bzw. der Wahl einer Kirchengemeinde durch das Kirchenmitglied. Bisher war diese Möglichkeit in Artikel 23 Absatz 3 im Abschnitt über die Kirchengemeinde geregelt und hatte einen erkennbar zurückhaltenden Ton: „In besonderen Fällen kann auf Antrag die Zugehörigkeit eines Kirchengliedes zu einer anderen Kirchengemeinde zugelassen werden.“ Die neue Regelung hält zwar am Verhältnis von Regel (Wohnort) und Ausnahme (Wahl durch das Mitglied) fest, sieht beide Möglichkeiten jedoch als gleichberechtigt und sinnvoll an und trägt damit dem veränderten Verhalten von Mitgliedern der Kirche Rechnung, die sich nicht nach dem Wohnort, sondern nach anderen Kriterien (soziale Bezüge, geistliches Profil einer Gemeinde usw.) mit einer Kirchengemeinde verbunden wissen. Einzelheiten zur Umpfarrung bzw. zur Wahl einer Kirchengemeinde können einer Regelung in der Kirchengemeindeordnung (KGO) vorbehalten bleiben.
Ausdrücklich benannt wird, dass mit der Mitgliedschaft in einer Kirchengemeinde immer auch die Mitgliedschaft in einem Kirchenkreis verbunden ist. Ähnlich ist es etwa in Artikel 3 Absatz 2 der Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin – Brandenburg – Schlesische Oberlausitz (EKBO) sowie in Artikel 9 Absatz 3 der Verfassung der Nordkirche geregelt. Der Grund liegt darin, dass die Kirchenkreise in der neuen Verfassung generell als eigenständige kirchliche Handlungsebene angesehen werden. Praktische Relevanz hat die Frage etwa dann, wenn auch die Kirchenkreise das Recht auf Einsicht in die Liste der Kirchenmitglieder haben sollen, was andernfalls aus Gründen des Datenschutzes nicht ohne weiteres möglich wäre.
Absatz 5 ist neu und soll im Zusammenhang mit der Öffnung des Begriffs der Gemeinde für die Zukunft die Möglichkeit einer Doppelmitgliedschaft insbesondere in einer Personal- und einer Parochialgemeinde (siehe unten Artikel 17) offen halten. Die Zulässigkeit einer Doppelmitgliedschaft hängt allerdings davon ab, dass sie durch ein Kirchengesetz ermöglicht wird. Gegenwärtig wäre eine Doppelmitgliedschaft nicht mit dem Kirchenmitgliedschaftsgesetz der EKD vereinbar; dieses Gesetz müsste also geändert werden. Dabei wären auch die notwendigen Klärungen (Wahlrecht, finanzielle Fragen usw.) vorzunehmen. Für die Möglichkeit von Doppelmitgliedschaften hatte sich der Querschnittsausschuss „Strukturen zukunftsfähig machen“ der 24. Landessynode in einem Bericht im Januar 2013 ausgesprochen.
Absatz 6 ist nur geringfügig, jedoch nicht in der Sache verändert. Die besondere Situation der einparochialen Kirchengemeinden insbesondere in Ostfriesland wird konkret benannt, um ihren Ausnahmecharakter deutlich zu machen.
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Helen-Kathrin Treutler, Vikarin; Robert Oliver Brühl, Vikar; Maximilian I. Chmielewski, Vikar	am 28. November 2017 um 16:28
Wir begrüßen die Möglichkeit für Doppelmitgliedschaften, die durch die neue Verfassung ermöglicht werden soll. Wir regen an, eine solche Doppelmitgliedschaft auch über die Grenzen der Landeskirchen hinweg möglich zu machen. Darüber hinaus regen wir an, Christen, die Mitglied zweier Gemeinden sind, die Möglichkeit zu geben, frei über die Verteilung ihrer Kirchensteuer auf beide Kirchengemeinden zu verfügen. Dies kann bspw. geschehen, indem eine Erst- und Zweitgemeinde benannt werden, denen unterschiedliche prozentuale Anteile der Kirchensteuer zufließen.
Silke Fahl, Anne Hallwaß, Anna Kiefner, Benjamin Apsel, Anna Wißmann	am 28. November 2017 um 15:30
Artikel 7, Absatz 5 erkennt die gesellschaftliche Realität an, dass immer mehr Menschen mobil sind und nicht nur an einem Ort beheimatet sind. Problematisch erscheint uns erstens, dass diese Mobilität Landeskirchengrenzen überschreitet. Das macht eine EKD-weite Regelung notwendig. Diese Regelung würde aber die im Folgenden aufgezeigten Probleme weiter verstärken. Denn ein zweites Problem besteht darin, dass die rechtliche Ausgestaltung einer Doppelmitgliedschaft und damit ihre Konsequenzen in finanzieller, verwaltungstechnischer und personeller Hinsicht gänzlich ungeklärt sind. Welcher Gemeinde werden die Kirchensteuereinnahmen zugewiesen? Wird die erhobene Kirchensteuer bei Doppelmitgliedschaft auf die Gemeinden aufgeteilt? Gibt es dann eine Erst- und eine Zweitgemeinde? Welche Gemeinde ist für die Kasualien, Dimissoriale etc. zuständig? Ein von dem Artikel ermöglichtes Kirchengesetz, das alle diese Fragen regeln müsste, würde vermutlich weniger transparent als diese Verfassung erarbeitet und diskutiert werden.
Dr. Walter Jarecki	am 25. November 2017 um 09:23
Die Formulierung des Artikels 7 (4) Im Regelfall besteht die Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde,…erweckt den Eindruck, als sei Kirchenmitgliedschaft auch ohne zwingende Zugehörigkeit zu einer Gemeinde möglich. Diese hat die derzeitige Verfassung durchaus benannt (Art. 5, 1). Auch das Aktenstück 25A hielt an dieser eindeutigen Regelung fest. Warum gibt man diese jetzt auf? Man vergleiche etwa die Verfassung der Nordkirche (Art. 9, 3), die eindeutig Stellung bezieht. Auch die Formulierung von Art. 17 (1) Die Kirchengemeinde ist eine rechtlich verfasste Gemeinschaft von Mitgliedern der Kirche. Sie nimmt in ihrem Bereich den Auftrag der Kirche in eigener Verantwortung wahr…, ist in dieser Hinsicht nicht präziser.
Abs. 3 von Art. 7 erscheint ebenfalls problematisch: Nichtkirchenmitglieder können für ihre ungetauften Kinder alle kirchlichen Rechte verlangen? Ist das ernsthaft gemeint?
Jürgen Loest	am 6. November 2017 um 17:00
„Wenn die Sorgeberechtigten es wünschen“- und was ist, wenn die nicht Mitglied der Kirche sind? Gibt es nämlich auch. Als Sonderfall bei Taufe. Kind 5 Jahre will getauft werden, beide Sorgeberechtigten sind nicht drin..
Die Abendmahlsfrage wurde oben schon angeschnitten. das ist vor Jahren noch von der Synode so beschlossen worden, dass ungetaugfte Konfirmanden/innen nicht am Abendmahl teilnehmen durften ( was ich schon damals für falsch gehalten habe). War Riesendiskussion damals.
Die Möglichkeit einer Doppelmitgliedschaft halte ich für Unsinn. Sie ist ein theoretisches Konstrukt,das niemand braucht. Wir merken hier in der Stadt, dass wir fast alles über Umgemeindungen lösen können.
Christoph Schuster	am 7. November 2017 um 12:02
Ich finde, die Abendmahlsfrage sollte ein stärkeres Gewicht in der Verfassung bekommen. Die Taufe als Voraussetzung der Teilnahme am Abendmahl in Frage zu stellen,finde ich erstaunlich, aber durchaus symptomatisch für den Umgang mit der Zulassung zum Abendmahl in unserer Hannoverschen Landeskirche. Mancherorts gilt sie als eine Art Speisung der 5000 und wird auch als missionarische Chance begriffen. Die Kirchenmitgliedschaft als Bedingung wird entweder ignoriert („wir laden sie trotzdem immer wieder ein“) oder bekämpft, weil ja schließlich Christus der Herr des Abendmahls sei (was dazu führt, dass jede/r darunter verstehen und praktiziren kann, was er/sie will).
Jürgen Loest	am 23. November 2017 um 08:34
Sehr geehrter Herr Schuster, die im NT gesammelten Schriften sagen nichts zur Taufe als Voraussetzung für die Teilnahme am Herrenmahl. Die These, dass sie das Problem nicht kannten ist Unfug. Die Diskussion in der Alten Kirche ist durchaus vielschichtiger als angenommen ( Wolfgang Ullmann hat 89 dazu was geschrieben).Nestorianische Bischofsbriefe gehen an getaufte wie ungetaufte Christen. Wenn wir das Herrenmahl als Einladung des auferweckten Herrn verstehen, er der Einladende und Tischherr ist, gibt es kein evangeliologisches Argument dafür, dass wir die Türwächter und Platzanweiser spielen sollen. Es wird sowieso spannend,ob wir uns zu einer Kirche mit Erwachsenentaufe und Kinderabendmahl entwickeln.
Christoph Schuster	am 28. November 2017 um 10:20
Ich finde, dass die zentralen Texte des NT von einer gewissen Glaubensverbindlichkeit der Teilnehmer des Abendmahles ausgehen. Es sind die Jünger, mit denen Jesus diese enge Form der Gemeinschaft teilt. Auf die Gegenwart bezogen bedeutet dies für mich, dass Taufe und Kirchenmitgliedschaft für die Teilnahme am Abendmahl konstitutiv sind.
Gerald Flade	am 23. Oktober 2017 um 23:45
Art. 7, Satz 5 ist für statistische Erfassungen sicherlich schwierig.
Gerald Flade	am 23. Oktober 2017 um 23:44
Ich finde in Art. 7, Satz 4 bedenklich, dass die Instanz „Kirchenkreis“ in einem Atemzug mit der Größe „Kirchengemeinde“ genannt wird. Es sollte m.E. mindestens hinzugefügt werden „… ohne dass der Kirchenkreis die Kirchengemeinde ersetzt.“
Ulrike Schimmelpfeng	am 11. Oktober 2017 um 18:14
Ich nehme Bezug auf den Kommentar von S.P. zu Artikel 9:
Absatz 3 bedeutet auch die Möglichkeit, dass ein ungetauftes Kind, sofern die Sorgeberechtigten dies wünschen oder damit einverstanden sind, am Abendmahl teilnehmen kann? Kann man ja drüber nachdenken, aber diese Dimension wird in der Erläuterung zum Absatz 3 nicht genannt, deshalb frage ich mich, ob sie im Blick ist.
Martin Krarup	am 29. August 2017 um 16:06
Zu Absatz 1: „durch die Taufe zum allgemeinen Priestertum berufen“ ist eine gängige Formulierung, aber wäre es nicht treffender zu schreiben: „haben Anteil am Priestertum aller Getauften und sind dadurch berufen zu…“? Der Vorteil wäre, dass eine knappe Definition dieser Redeweise nötig wäre, denn für sich genommen ist sie offen für sehr verschiedene Interpretationen.
Christoph Schuster	am 1. September 2017 um 07:57
Ich fände es auch schön, wenn die Tatsache der Priesterschaft durch die Taufe mit M. Luther stärker betont würde und nicht durch das Wort „Berufung“ nur eine Möglichkeit suggeriert würde.
Christoph Schuster	am 25. Juni 2017 um 21:18
Zu Absatz 3: Sollten ungetaufte und noch nicht religionsmündige Kinder wählen können, zum Kirchenvorsteher kandidieren und zum Abendmahl zugelassen werden? Ich finde, das wäre eine Überforderung bzw. nicht stimmig. Die Fälle, in denen Erziehungsberechtigte entscheiden sollen, sollten klar definiert werden.
Martin Krarup	am 29. August 2017 um 15:59
Wahl und Kandidatur sind durch andere Bestimmungen ausgeschlossen. Abendmahlszulassung ist in der Tat so nicht geregelt. Interessanterweise kommt das „Abendmahl“ weder in der alten noch neuen Verfassung vor.
FGe	am 7. September 2017 um 18:59
3) Nicht getaufte noch nicht religionsmündige Kinder haben dieselben Rechte wie Mitglieder der Landeskirche, wenn die **** getauften!!!! Sorgeberechtigten dies wünschen oder damit einverstanden sind.
Martin Krarup	am 15. September 2017 um 17:31
Wenn es hier wirklich um den Wunsch des ungetauften Kindes geht (Teilnahme an Kindergottesdienst etwa), dann darf das nicht an der Taufe oder Kirchenmitgliedschaft der Eltern hängen. Auch die Religionsmündigen laden wir doch unabhängig davon zu Veranstaltungen ein. Konkret gefragt: Hat ein ungetauftes 13jähriges Kind wirklich Rechte, die es ohne Taufe mit 14 nicht mehr hätte? Ist der Absatz 3 also nicht doch obsolet?

References: § 2
 § 2
 Art. 17
 Art. 7

Art. 7
 Art. 7