Source: https://kirchenrecht-ekhn.de/document/30948
Timestamp: 2019-12-11 05:15:01+00:00

Document:
015b-2006 Finanzielle Ausstattung der Profil-/Fachstellen - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
015b-2006 Finanzielle Ausstattung der Profil-/Fachstellen
§ 1 Profilstellen, Fachstellen
§ 2 Verwaltungsfachkräfte
§ 3 Begrenztes Gesamtdeckungsprinzip
§ 4 Überprüfungsklausel
Verwaltungsverordnung zu § 3 der Rechtsverordnung zu § 27a DSO (finanzielle Ausstattung der Profil-/Fachstellen und Verwaltungsfachkräfte für die mittlere Ebene)
(ABl. 2002 S. 182), geändert am 13. Oktober 2005 (ABl. 2006 S. 19)
Die Kirchenleitung hat gemäß Artikel 48 Abs. 2 Buchstabe n der Kirchenordnung in Verbindung mit § 3 Abs. 3 der Rechtsverordnung zu§ 27a DSO (Profil/Fachstellen und Verwaltungsfachkräfte für die mittlere Ebene) ABl. 2002, S. 135, folgende Verwaltungsverordnung beschlossen:
Profilstellen, Fachstellen
( 1 ) Die Finanzierung der Personalkosten der Profil- und Fachstellen erfolgt über die Besoldung von Pfarrerinnen und Pfarrern (Profilstellen) bzw. über die Bedarfszuweisung des Ausgleichsstocks III (Fachstellen).
( 2 ) 1 Für die Erstausstattung von Arbeitsräumen und Arbeitsplätzen werden pro Stelle oder Stellenanteil einmalig und pauschal 2.500 € als zweckgebundene Zuweisung aus dem Ausgleichsstock III gewährt. 2 Werden von einem Stelleninhaber oder einer Stelleninhaberin mehrere Stellenanteile wahrgenommen, ist eine zweckgebundene Rücklage gemäß der Zahl der eingesparten Arbeitsplätze zu bilden.
( 3 ) 1 Zur Finanzierung der laufenden Sachkosten (ohne Kosten der räumlichen Unterbringung) und etwaiger Kosten für Sekretariatsdienste (Personal- und Sachkosten) wird für jede volle Profil- oder Fachstelle eine Kostenpauschale gemäß der Rechtsverordnung über die Bemessung der Zuweisung für die Dekanate in der jeweils geltenden Fassung gewährt. 2 Für Stellenanteile erfolgt eine anteilige Berechnung. 3 In Fragen der Vergütung und Stellenbeschreibung von Sekretariatsdiensten sollen die Richtlinien für Gemeindesekretäre/innen als Anhalt dienen.
(3a) 1 Die Pauschalen nach Absatz 3 werden für alle zugrunde liegenden Stellen als gemeinsames Budget gezahlt. 2 Das Dekanat entscheidet über die Mittelverteilung auf die einzelnen Handlungsfelder.
( 4 ) 1 Mietkosten in Höhe der ortsüblichen Miete werden einschließlich Nebenkosten anerkannt und als Bedarfszuweisung aus dem Ausgleichsstock III erstattet. 2 Die An- und Vermietung von Gebäuden und Gebäudeteilen bedürfen der Genehmigung durch die Kirchenverwaltung.
( 1 ) Die Finanzierung der Personalkosten der Verwaltungsfachkräfte erfolgt über die Bedarfszuweisung des Ausgleichsstocks III.
( 2 ) Für die Erstausstattung von Arbeitsraum und Arbeitsplatz werden pro Dekanat einmalig und pauschal 2.500 € als Zuweisung aus dem Ausgleichsstock III gewährt.
( 3 ) 1 Zur Finanzierung der laufenden Sachkosten (ohne Kosten der räumlichen Unterbringung) werden für eine volle Stelle 3.000 € als Sachkostenpauschalen aus dem Ausgleichsstock III gewährt. 2 Für Stellenanteile erfolgt eine anteilige Berechnung.
Begrenztes Gesamtdeckungsprinzip
Die Pauschalen gemäß § 1 Abs. 3 und § 2 Abs. 3 können im Rahmen des dekanatlichen Haushaltsplans in begründeten Fällen auch zur vorübergehenden Mitfinanzierung anderer Zwecke herangezogen werden (begrenztes Gesamtdeckungsprinzip).
1 Die Dekanate sind für die Verwendung der Pauschalen verantwortlich. 2 Insbesondere dürfen keine Rechtsverpflichtungen (z.B. Beschäftigungsverhältnisse) begründet werden, die nicht dauerhaft aus den Pauschalen finanzierbar sind.
Diese Verwaltungsverordnung wird vier Jahre nach ihrem In-Kraft-Treten überprüft.
Diese Verwaltungsverordnung tritt am 01. April 2002 in Kraft.

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4
 § 3
 § 27
 § 3
 § 1
 § 2