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Timestamp: 2018-12-10 02:50:53+00:00

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AgrarFachkAusbV Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft Agrarservice
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Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft Agrarservice (AgrarFachkAusbV k.a.Abk.)
V. v. 23.07.2009 BGBl. I S. 2157 (Nr. 45); zuletzt geändert durch Artikel 1 V. v. 06.05.2013 BGBl. I S. 1250
Geltung ab 01.08.2009; FNA: 806-22-1-56 Berufliche Bildung
1 frühere Fassung | wird in 6 Vorschriften zitiert
Anlage (zu § 3) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft Agrarservice
Auf Grund des § 4 Absatz 1 in Verbindung mit § 5 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), von denen § 4 Absatz 1 durch Artikel 232 Nummer 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 4 des Berufsbildungsgesetzes. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte, von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland beschlossene, Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden als Beilage zum Bundesanzeiger veröffentlicht.
Der Ausbildungsberuf Fachkraft Agrarservice wird nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt.
(2) Die Berufsausbildung gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Abschnitt A Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
Betriebliche Abläufe und Organisation,
Wirtschaftliche Zusammenhänge,
Bedienen und Führen landwirtschaftlicher Maschinen,
Pflegen, Warten und Instandhalten von Agrartechnik,
Bestellen und Pflegen von Kulturen,
Ernten, Lagern und Konservieren pflanzlicher Produkte;
Dienstleistungen und Kundenorientierung,
Qualitätssichernde Maßnahmen;
Abschnitt B Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
Naturschutz, ökologische Zusammenhänge; Nachhaltigkeit.
(3) Zur Sicherstellung einer ausreichenden Breite und Tiefe der nach Absatz 2 Abschnitt A Nummer 5 zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten müssen diese mindestens an drei der folgenden Kulturen:
Halmfrucht,
Hackfrucht,
Ölfrüchte,
vermittelt werden. Die für die Ausbildung wesentlichen Kulturen werden vom Ausbildungsbetrieb festgelegt. Andere Kulturen sind zulässig, wenn an ihnen die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach Absatz 2 Abschnitt A Nummer 5 in gleicher Breite und Tiefe vermittelt werden können.
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 5 und 6 nachzuweisen.
(3) Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis zu führen. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, diesen während der Ausbildungszeit zu führen. Die Ausbildenden haben den schriftlichen Ausbildungsnachweis regelmäßig durchzusehen.
(3) Die Zwischenprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:
Pflanzenbau und Agrartechnik,
(4) Für den Prüfungsbereich Pflanzenbau und Agrartechnik bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll nachweisen, dass er Arbeiten des Pflanzenbaus durchführen, die hierfür erforderliche Agrartechnik kombinieren, einsatzbereit machen, einsetzen sowie warten kann und dabei Maßnahmen zur Arbeitsorganisation, zum Umweltschutz, zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zur Wirtschaftlichkeit berücksichtigt und seine Vorgehensweise begründen kann;
hierfür sind aus folgenden Tätigkeiten mindestens zwei auszuwählen, wobei jeweils mindestens eine Tätigkeit der Buchstaben a bis d und mindestens eine Tätigkeit der Buchstaben e bis f enthalten sein müssen:
Bodenbearbeitungsmaßnahmen durchführen,
Saatgut ausbringen,
Pflanzenbestände beurteilen und pflegen,
Emtemaßnahmen durchführen,
Arbeitsmaschinen nach Arbeitsauftrag zusammenstellen,
Betriebsbereitschaft und Verkehrssicherheit von Maschinen und Geräten herstellen,
Werkzeuge und Werkstoffe einsetzen;
der Prüfling soll zwei Arbeitsproben entsprechend des Vegetationsverlaufs durchführen und zu jeder ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt drei Stunden; innerhalb dieser Zeit sollen die Fachgespräche in höchstens 30 Minuten durchgeführt werden.
(5) Für den Prüfungsbereich Arbeitsorganisation bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll nachweisen, dass er:
berufsbezogene gesetzliche Bestimmungen und Normen anwenden,
arbeitsvorbereitende Maßnahmen und Arbeitsschritte im Pflanzenbau planen,
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit beachten,
Maßnahmen für Natur- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit bei der Tätigkeit berücksichtigen,
technische und gesetzliche Normen zur Betriebs- und Verkehrssicherheit landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte beherrschen,
Auftragsannahme und -bearbeitung erläutern und
Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung darstellen
Text in der Fassung des Artikels 1 Erste Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft Agrarservice V. v. 6. Mai 2013 BGBl. I S. 1250 m.W.v. 18. Mai 2013
Pflanzenbau,
Agrartechnik,
Dienstleistung, Kommunikation und Information,
(4) Für den Prüfungsbereich Pflanzenbau bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll nachweisen, dass er pflanzenbauliche Arbeiten im Vegetationsverlauf unter Berücksichtigung der Prinzipien der Nachhaltigkeit durchführen und dabei Maßnahmen der Ablaufplanung und Betriebsorganisation, zur Qualitätssicherung, zum Umweltschutz, zur Wirtschaftlichkeit und zur Kundenorientierung umsetzen, Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit beachten sowie die jeweiligen produkt- und verfahrensspezifischen fachlichen Hintergründe aufzeigen kann;
hierfür sind aus folgenden Tätigkeiten mindestens drei auszuwählen:
Boden bearbeiten,
Kulturen bestellen,
Kulturen pflegen und düngen,
Pflanzenschutz durchführen,
Pflanzen ernten,
Erntegut lagern und konservieren,
Landschaft pflegen;
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe entsprechend des Vegetationsverlaufs durchführen und hierüber ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; bei der Aufgabenstellung sind die nach § 3 Absatz 3 festgelegten Kulturen zu berücksichtigen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt zwei Stunden, innerhalb dieser Zeit soll das Fachgespräch in höchstens 30 Minuten durchgeführt werden;
darüber hinaus soll der Prüfling nachweisen, dass er pflanzenbauliche Arbeiten unter Berücksichtigung der Prinzipien der Nachhaltigkeit planen und bewerten, Maßnahmen der Ablaufplanung und Betriebsorganisation entwickeln, Arbeitsabläufe kunden- und zielorientiert unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, rechtlicher und organisatorischer Vorgaben gestalten, Maßnahmen zur Qualitätssicherung, zum Umweltschutz, zur Wirtschaftlichkeit und zur Kundenorientierung konzipieren sowie die jeweiligen produkt- und verfahrensspezifischen fachlichen Hintergründe aufzeigen kann;
der Prüfling soll berufstypische Aufgaben zu den unter Nummer 5 dargestellten Anforderungen schriftlich bearbeiten;
die Prüfungszeit beträgt 90 Minuten;
bei der Ermittlung des Ergebnisses für den Prüfungsbereich sind die Leistung der Arbeitsaufgabe einschließlich des auftragsbezogenen Fachgesprächs und die Leistung der schriftlichen Aufgabenbearbeitung im Verhältnis 2: 1 zu gewichten.
(5) Für den Prüfungsbereich Agrartechnik bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll nachweisen, dass er Agrartechnik einsetzen, pflegen, warten sowie instand halten und dabei Maßnahmen der Ablaufplanung und Betriebsorganisation durchführen, Gesichtspunkte zur Werterhaltung und Qualitätssicherung, zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit, zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zur Sicherheit, zur Wirtschaftlichkeit und zur Verkehrs- und Betriebssicherheit beachten, Straßenverkehrsordnung und Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung berufsbezogen anwenden sowie die jeweiligen spezifischen fachlichen Hintergründe aufzeigen kann;
hierfür sind aus folgenden Tätigkeiten mindestens drei auszuwählen, wobei die Tätigkeit nach Buchstabe d in der Auswahl enthalten sein muss:
Verkehrssicherheit und Betriebsbereitschaft landwirtschaftlicher Maschinen herstellen,
Pflege- und Wartungsarbeiten durchführen,
Instandhaltungsarbeiten ausführen,
landwirtschaftliche Zug- und Arbeitsmaschinen bis zu den Grenzen der Führerscheinklasse T im öffentlichen Straßenverkehr führen,
Zug- und Arbeitsmaschinen sowie Geräte nach Verwendungszweck zusammenstellen;
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen und hierüber ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt zwei Stunden; innerhalb dieser Zeit soll das Fachgespräch in höchstens 30 Minuten durchgeführt werden;
darüber hinaus soll der Prüfling nachweisen, dass er Maßnahmen der Ablaufplanung und Betriebsorganisation bei Einsatz, Wartung, Pflege und Instandhaltung der Agrartechnik planen und bewerten, dabei Gesichtspunkte zur Werterhaltung und Qualitätssicherung, zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit, zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zur Sicherheit, zur Wirtschaftlichkeit und zur Verkehrs- und Betriebssicherheit beachten, berufsspezifische rechtliche Regelungen berücksichtigen, Funktionsweisen von Bauteilen und Baugruppen darstellen sowie die jeweiligen spezifischen fachlichen Hintergründe aufzeigen kann;
(6) Für den Prüfungsbereich Dienstleistung, Kommunikation und Information bestehen folgende Vorgaben:
Kundenanfragen annehmen und Aufträge bearbeiten,
Kunden beraten und Angebote erläutern,
Reklamationen bearbeiten und
Konzepte für Dienstleistungsangebote darstellen kann;
(8) Für die Ermittlung des Gesamtergebnisses sind die Ergebnisse der Prüfungsbereiche zu einer Note zusammenzufassen. Die einzelnen Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:
Pflanzenbau 35 Prozent,
Agrartechnik 35 Prozent,
Dienstleistung, Kommunikation und Information 20 Prozent,
(9) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen
im Gesamtergebnis mit mindestens „ausreichend",
in mindestens drei Prüfungsbereichen mit mindestens „ausreichend",
in keinem Prüfungsbereich mit „ungenügend"
(10) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der mit schlechter als „ausreichend" bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2: 1 zu gewichten. In Teilbereichen von Prüfungsbereichen, in denen Prüfungsleistungen mit eigenen Anforderungen und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, gelten die Sätze 1 und 2 entsprechend.
1 Betriebliche Abläufe
(§ 3 Absatz 2
Abschnitt A Nummer 1) a) Arbeits- und Betriebsmittel unter Berücksichtigung der
b) Arbeitsplatz vorbereiten, Maßnahmen zur Vermeidung
von Personen- und Sachschäden im Umfeld des Arbeits-
platzes treffen
c) Arbeits- und Betriebsanweisungen anwenden
d) Witterungsverhältnisse beobachten und dokumentieren
e) Betriebseinrichtungen pflegen, warten und instand halten
f) Daten zur Arbeitsdurchführung feststellen, insbesondere
Aufwandmengen berechnen, Arbeitszeitbedarf sowie
Größe von Flächen schätzen und ermitteln 7
g) Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung betrieblicher und
struktureller Gegebenheiten, insbesondere nach wirt-
schaftlichen und ergonomischen Gesichtspunkten, pla-
nen und durchführen
h) Aufgaben im Team, insbesondere bei der Bildung von Ar-
beitsketten, abstimmen und bearbeiten; Ergebnisse kon-
trollieren
i) bei Einsatzplanungen des Betriebes mitwirken
j) Arbeitsergebnisse dokumentieren, beurteilen und dar-
stellen 7
2 Wirtschaftliche
Abschnitt A Nummer 2) a) bei Werbekonzepten und -maßnahmen des Betriebes
mitwirken, insbesondere zur positiven Außenwirkung
des Betriebes beitragen
b) Eingang und Verbrauch von Betriebsmitteln erfassen
c) Markt- und Preisinformationen einholen, vergleichen und
d) Kalkulationen erstellen
e) bei Geschäftsvorgängen mitwirken, insbesondere Ange-
bote vergleichen, Bestellungen vorbereiten, Rechnungen
kontrollieren sowie Arbeitspreise ermitteln 4
3 Bedienen und Führen
Abschnitt A Nummer 3) a) Arbeitsmaschinen nach Arbeitsauftrag sowie unter Be-
rücksichtigung der produktionstechnischen Bedingun-
gen und der Witterung zusammenstellen
b) Verkehrssicherheit von Zugmaschinen, Transportmitteln,
technischen Anlagen, Maschinen und Geräten prüfen
und Betriebsbereitschaft herstellen
c) Arbeitsnachweise erstellen
d) Bedingungen am Einsatzort mit den Auftragsdaten ab-
gleichen und bei abweichenden Bedingungen Maßnah-
men ergreifen
e) Bordinstrumente einstellen 15
f) Maschinen und Geräte für den Straßenverkehr umrüsten
und für den Transport sichern sowie Straßenverschmut-
zung vermeiden
g) landwirtschaftliche Zug- und Arbeitsmaschinen im
öffentlichen Straßenverkehr bis zu den Grenzen der
Führerscheinklasse T unter Beachtung der Straßen-
verkehrsordnung und der Straßenverkehrs-Zulassungs-
Ordnung führen
h) Arbeits- und Zugmaschinen, Transportmittel und Geräte
bedienen sowie Werterhaltung beachten
i) Arbeitsparameter während der Arbeit kontrollieren und
den sich verändernden Bedingungen anpassen
j) Auftrags- und Leistungsdaten zusammenstellen und wei-
k) technische Störungen feststellen und Maßnahmen einlei-
4 Pflegen, Warten und
Instandhalten von
Abschnitt A Nummer 4) a) Maschinen und Geräte reinigen, sichtbare technische
Mängel und Beschädigungen dokumentieren
b) Werkzeuge und Werkstoffe nach ihrem Verwendungs-
zweck auswählen, einsetzen und einsatzbereit halten
c) Schutzmaßnahmen und Sicherungen an elektrischen An-
lagen beachten
d) Betriebsstoffe lagern und Rückstände entsorgen
e) Maßnahmen zur Konservierung und Entkonservierung
durchführen 13
f) Wartungsarbeiten unter Beachtung technischer Unter-
lagen sowie von Wartungsplänen durchführen, insbe-
sondere Betriebsflüssigkeiten kontrollieren, nachfüllen,
wechseln und entsorgen
g) Fehler und Störungen suchen, Ursachen feststellen so-
wie Möglichkeiten zur Behebung darstellen und beurtei-
h) elektrische und elektronische Einrichtungen an Fahrzeu-
gen instand halten
i) Funktionsweisen von Bauteilen und Baugruppen unter-
scheiden und auf Verschleiß prüfen, Verschleißteile aus-
j) Gesamtfunktion im Betriebszustand prüfen und einstel-
5 Pflanzenproduktion
5.1 Bodenbearbeitung
Nummer 5.1) a) Bodenarten und Bodenaufbau bestimmen sowie Boden-
zustand beurteilen
b) Wechselwirkungen zwischen Bodeneigenschaften und
Nutzungsmöglichkeiten beachten
c) boden- und kulturartenspezifische Bodenbearbeitung
d) Bodenschäden vermeiden, feststellen und beheben 6
5.2 Bestellen und Pflegen
von Kulturen
Nummer 5.2) a) Saat- und Pflanzgut beurteilen und ausbringen
b) Kulturen hinsichtlich der Bestandesführung beurteilen
c) Pflanzenbestände bedarfs- und zeitgerecht pflegen 14
d) Kulturen bedarfs- und zeitgerecht düngen
e) Pflanzenschutzmaßnahmen durchführen
f) Landschaftspflegemaßnahmen durchführen, insbeson-
dere Feldraine, Böschungen und Hecken pflegen und er-
halten 12
5.3 Ernten, Lagern und
pflanzlicher Produkte
Nummer 5.3) a) Ernte durchführen
b) Erntegut transportieren, lagern und konservieren 12
c) Erntezeitpunkt unter Berücksichtigung von Reifezustand,
Verwendungszweck und Qualitätsanforderungen fest-
legen 4
Abschnitt A Nummer 6) a) Informationen beschaffen, auswerten und einordnen
b) betriebliche Kommunikations- und Informationssysteme
nutzen, dabei Standardsoftware und arbeitsplatzspezifi-
sche Software anwenden
c) Regeln zum Datenschutz und zur Datensicherheit beach-
d) Kommunikationstechniken anwenden
e) Konflikte im Team lösen 3
7 Dienstleistungen und
Abschnitt A Nummer 7) a) bei der Auftragsannahme und -bearbeitung mitwirken 2
b) individuelle Besonderheiten und Anforderungen der Kun-
denbetriebe bei der Durchführung von Dienstleistungen
beachten und umsetzen
c) Kunden beraten und Kundenwünsche sowie Informatio-
nen entgegennehmen und im Betrieb weiterleiten
d) Kundenreklamationen entgegennehmen, bearbeiten und
bei der Arbeitserledigung berücksichtigen
e) Kundengespräche situationsgerecht führen
f) bei der Akquisition mitwirken
g) betriebliches Dienstleistungsangebot präsentieren 10
8 Qualitätssichernde
Abschnitt A Nummer 8) a) Ziele, Aufgaben und Aufbau der betrieblichen Qualitäts-
sicherung erläutern
b) betriebs- und produktspezifische Qualitätsstandards an-
wenden, dokumentieren und beurteilen
c) Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln aufzeigen,
dokumentieren und zu deren Behebung beitragen 6
Abschnitt B Nummer 1) a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Ab-
b) gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbil-
dungsvertrag nennen
Abschnitt B Nummer 2) a) Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläu-
b) Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes, wie Be-
schaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklären
c) Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Be-
schäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertre-
d) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweisen der betriebs-
verfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Or-
gane des ausbildenden Betriebes beschreiben
Abschnitt B Nummer 3) a) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeits-
b) berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungs-
Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
Abschnitt B Nummer 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im
5 Naturschutz,
Zusammen hänge;
Abschnitt B Nummer 5) a) Bedeutung von Lebensräumen für Mensch, Tier und
Pflanzen erklären sowie Lebensräume an Beispielen be-
b) Bedeutung und Ziele des Naturschutzes bei der Arbeit
c) Nachhaltigkeitsaspekte bei der Pflanzenproduktion be-
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References: § 3
 § 4
 § 5
 § 4
 § 4
 § 4
 § 1
 § 3