Source: https://www.wohnbau-gmbh.de/gb2018/03-konzernjahresabschluss.html
Timestamp: 2019-10-21 13:04:30+00:00

Document:
Geschäftsbericht 2018 - Wohnbau GmbH
Konzern Mehrjahresvergleich
01 Informationen zum Geschäftsjahr 2018
Neubau und Nachverdichtung – Erfolg durch Erfahrung
Unsere Projekte: gestern – heute – morgen
Wohnen mit Service – auch für Eigentümer
02 Konzerngeschäftsbericht für 2018
Konzernlagebericht für 2018
03 Konzernjahresabschluss für 2018
Konzern Bilanz
Konzern GuV
Konzern Kapitalflussrechnung
Entwicklung der Verbindlichkeiten
04 Download als PDF
KONZERNJAHRESABSCHLUSS2018
Konzernbilanz zum 31.12.2018
109.718,38 189.819,09
Grundstücke u. grundstücksgleiche Rechte m. Wohnbauten
1.262.594.633,97 1.280.287.030,21
29.275.703,06 30.623.198,06
1.698.230,10 1.767.960,02
6.904.216,13 6.904.216,13
807.602,38 881.156,71
939.046,46 1.099.066,23
94.198,75 75.592,17
40.967.882,45 26.799.287,57
64.469.124,70 33.973.132,82
1.407.750.638,00 1.382.410.639,92
321.841,80 350.795,47
80.031.761,00 75.087.012,00
80.353.602,80 75.438.807,47
1.488.213.959,18 1.458.039.266,48
38.068.296,14 37.414.557,62
117.133,10 132.654,76
38.185.429,24 37.547.212,38
550.322,99 537.426,65
Forderungen aus Betreuungstätigkeit
23.777,76 13.875,40
665.967,01 767.743,67
26.441.706,05 24.804.087,82
27.681.773,81 26.123.133,54
721.893,05 10.750.036,38
66.589.096,10 74.420.382,30
187.350,18 175.215,03
1.554.990.405,46 1.532.634.863,81
1.022.583,76 1.022.583,76
401.502.079,24 373.238.053,59
Rücklage für Bauinstandhaltung
178.000.000,00 178.000.000,00
579.502.079,24 551.238.053,59
31.254.894,80 32.844.015,52
Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung
6,36 6,36
264.139,61 259.232,93
612.043.703,77 585.363.892,16
26.081.662,07 23.368.204,00
843.728,22 1.837.825,00
Rückstellung für Bauinstandhaltung
1.541.962,00 1.741.962,00
1.948.687,44 2.417.240,00
30.416.039,73 29.365.231,00
821.210.100,51 825.652.948,54
6.038.649,88 6.835.748,60
44.397.043,18 43.696.948,31
25.936.820,64 24.821.451,27
12.542.995,85 13.790.018,65
338.735,37 393.625,96
910.464.345,43 915.190.741,33
2.066.316,53 2.714.999,32
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für 2018
a) aus Hausbewirtschaftung
173.267.556,16 169.327.691,19
1.646.035,40 1.541.381,46
2.506.491,12 2.653.891,65
177.420.082,68 173.522.964,30
Erhöhung (Vj. Verm.) d. Bestands an unfertigen Leistungen
652.971,65 -933.871,66
710.818,00 764.894,91
2.229.302,57 1.324.171,34
3.593.092,22 1.155.194,59
-62.790.175,54 -61.002.212,00
b) Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen
-563.548,83 -278.687,73
-11.540.436,52 -11.133.384,02
davon für Altersversorgung € 1.017.249,90
(Vj. € 579.937,70)
-3.014.254,22 -2.503.885,07
-26.266.010,84 -25.758.329,07
-4.821.829,89 -3.961.648,99
-108.996.255,84 -104.638.146,88
Erträge aus anderen Finanzanlagen und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
2.198.896,84 5.194.280,55
8.118,97 13.547,11
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung
€ 2.783.019 (Vj. € 2.051.791,00)
-31.130.622,29 -32.086.987,49
-28.923.606,48 -26.879.159,83
-6.117.805,67 -5.515.967,09
36.975.506,91 37.644.885,09
-4.095.695,30 -4.026.458,54
32.879.811,61 33.618.426,55
Konzerngewinnvortrag
32.844.015,52 25.155.394,32
Ausschüttung an Gesellschafter
-6.200.000,00 -5.350.000,00
Einstellung in satzungsmäßige Rücklagen
-28.264.025,65 -20.577.507,57
Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn
-4.906,68 -2.297,78
Konzernkapital­flussrechnung für 2018
32.880 33.618
26.266 25.759
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen
1.053 2.291
Gewinn (-) aus Anlageabgängen
-1.345 -413
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva
-1.196 1.218
Zunahme (+) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva
Zinsaufwendungen/Zinserträge
28.388 30.067
85.911 92.725
1.648 655
-51.829 -57.770
0 -116
-2.772 -2.791
Zahlungsunwirksamer Zugang aus Zinsgutschrift
-2.184 -5.158
-55.073 -65.147
Auszahlungen an Unternehmenseigner (Dividende)
-6.200 -5.350
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten
55.341 51.330
Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten
-60.581 -37.213
-28.413 -30.087
Fremdanlage Mietkautionen
-1.013 -875
-40.866 -22.195
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1-3)
-10.028 5.383
10.750 5.367
722 10.750
Entwicklung des Konzernanlagevermögens für 2018
2.693.709,10 357,00 0,00 0,00
2.694.066,10
2.503.890,01 80.457,71 0,00 2.584.347,72 109.718,38 189.819,09
1.655.568.195,14 334.322,84 0,00 6.427.466,48
1.662.329.984,46
375.281.164,93 24.454.185,56 0,00 399.735.350,49 1.262.594.633,97 1.280.287.030,21
56.004.353,91 0,00 12.501,79 0,00
55.991.852,12
25.381.155,85 1.342.498,54 7.505,33 26.716.149,06 29.275.703,06 30.623.198,06
1.767.960,02 0,00 69.729,92 0,00
1.698.230,10
0,00 0,00 0,00 0,00 1.698.230,10 1.767.960,02
6.904.216,13 0,00 0,00 0,00
6.904.216,13
0,00 0,00 0,00 0,00 6.904.216,13 6.904.216,13
2.344.412,14 0,00 0,00 0,00
2.344.412,14
1.463.255,43 73.554,33 0,00 1.536.809,76 807.602,38 881.156,71
6.551.992,57 219.095,67 355.724,39 0,00
6.415.363,85
5.452.926,34 315.314,70 291.923,65 5.476.317,39 939.046,46 1.099.066,23
75.592,17 18.606,58 0,00 0,00
94.198,75
0,00 0,00 0,00 0,00 94.198,75 75.592,17
26.938.839,01 20.696.428,40 164.802,99 -6.363.030,53
41.107.433,89
139.551,44 0,00 0,00 139.551,44 40.967.882,45 26.799.287,57
33.973.132,82 30.560.427,83 0,00 -64.435,95
64.469.124,70
0,00 0,00 0,00 0,00 64.469.124,70 33.973.132,82
1.790.128.693,91 51.828.881,32 602.759,09 0,00
1.841.354.816,14
407.718.053,99 26.185.553,13 299.428,98 433.604.178,14 1.407.750.638,00 1.382.410.639,92
1.000,00 0,00 1.000,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
350.795,47 11.408,60 40.362,27 0,00
321.841,80
0,00 0,00 0,00 0,00 321.841,80 350.795,47
75.087.012,00 4.944.749,00 0,00 0,00
80.031.761,00
0,00 0,00 0,00 0,00 80.031.761,00 75.087.012,00
75.438.807,47 4.956.157,60 41.362,27 0,00
80.353.602,80
0,00 0,00 0,00 0,00 80.353.602,80 75.438.807,47
1.868.261.210,48 56.785.395,92 644.121,36 0,00
1.924.402.485,04
410.221.944,00 26.266.010,84 299.428,98 436.188.525,86 1.488.213.959,18 1.458.039.266,48
Konzern Anhang
Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden abweichend von § 298 Abs.1 HGB i.V.m. § 266 Abs. 2 und 3 sowie § 275 Abs. 2 HGB nach der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen aufgestellt.
Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf.
Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Wohnbau GmbH mit Sitz in München im Handelsregister des Amtsgerichtes München unter der Nummer HRB 7684 eingetragen.
Der Konzernabschluss umfasst die Wohnbau GmbH, München, und die inländische Tochter Wohnbau Service Bonn GmbH, Bonn, (Beteiligung 100 %, vollkonsolidiert). Darüber hinaus sind seit dem 1. September 2015 die NOSTRO Grundstücks GmbH & Co. Von-der-Trenck-Straße KG, Bonn, (Beteiligung 94,44 %) sowie die Wohnbau Service Verwaltungs GmbH, Bonn, (Beteiligung 100 %) im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen.
Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss der Wohnbau GmbH, München, einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei werden die Abschreibungen, mit Ausnahme von einem Gebäude-Objekt, das degressiv abgeschrieben wird, grundsätzlich linear vorgenommen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.
Bei den Gebäuden wird von einer Gesamtnutzungsdauer von 25, 30 oder 50 Jahren ausgegangen; bei den Außenanlagen beträgt die Gesamtnutzungsdauer 10 Jahre.
Fremdkapitalzinsen wurden bei Neubauten oder Modernisierungen nicht aktiviert.
Technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen sowie Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer zwischen 5 und 25 Jahren abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten die Geringwertigkeitsgrenze von € 250,00, nicht jedoch € 1.000,00 übersteigen, wird im Jahr der Anschaffung ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Wirtschaftsjahr seiner Bildung sowie in den folgenden 4 Wirtschaftsjahren mit jeweils 20 % aufwandswirksam aufgelöst.
Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert angesetzt. Die Ansprüche aus Kapitallebensversicherungen werden mit dem Rückkaufwert bilanziert.
Vorräte bewerteten wir zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die unfertigen Leistungen enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten. Die unter den anderen Vorräten ausgewiesenen Betriebsstoffe werden nach Fifo-Verbrauchfolgeverfahren oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken bilanziert. Für die nicht in die Einzelwertbetrachtung einbezogenen Mietforderungen (unterhalb € 1.000,00) wurde eine pauschale Wertberichtigung vorgenommen.
Liquide Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der projizierten Einmalbeitragsmethode, unter Verwendung der „Richttafeln Heubeck 2018 G“, ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre, bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren, von 3,21 % (Vj. 3,68 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1 % bei Neuzusagen bzw. 2 % bei Altzusagen berücksichtigt; diese Steigerungen sind unverändert zum Vorjahr. Die Fluktuation wurde als gering eingestuft.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.
Die Rückstellungen für Bauinstandhaltung, die objektbezogen berechnet werden, berücksichtigen diejenigen Aufwendungen, die am Abschlussstichtag wahrscheinlich oder sicher, oder hinsichtlich ihrer Höhe oder des Zeitpunktes ihres Eintritts, unbestimmt sind. Diejenigen Aufwendungen, die auf das Geschäftsjahr entfallen, wurden durch Rücklagenzuführung berücksichtigt. Vom Beibehaltungswahlrecht des Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Inanspruchnahme der zum 1.1.2010 noch vorhandenen Rückstellung für Bauinstandhaltung wird in der Position „Sonstige betriebliche Erträge“ erfasst. Die tatsächlich in der Periode angefallenen Instandhaltungsausgaben werden in voller Höhe unter den Aufwendungen für Hausbewirtschaftung ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern auf Einzelabschlussebene aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Aktive und passive Steuerlatenzen werden dabei saldiert. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt unter Ausübung des Wahlrechts in den Einzelabschlüssen. Auf Konzernebene werden ebenfalls keine latenten Steuern bilanziert.
Die Kapitalkonsolidierung der Gesellschaft der erstmalig in 2015 konsolidierten Gesellschaften erfolgte auf Basis der Neubewertungsmethode; bis zum Inkrafttreten des BilMoG wurde zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung im Rahmen der Kapitalkonsolidierung die Buchwertmethode angewendet. Die auf die Minderheitsgesellschafter bei der NOSTRO Grundstücks GmbH & Co. Von-der-Trenck-Straße KG entfallenden Teile am Eigenkapital sind in einem separaten Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile innerhalb des Konzerneigenkapitals ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Zwischenergebnisse ergaben sich nicht.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Konzern-Anlagenspiegel dargestellt.
Im Geschäftsjahr 2012 wurden erstmals gemäß § 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 248, § 255 Abs. 2a Satz 1 HGB selbst geschaffene Softwareapplikationen in Gesamthöhe von TEUR 121 zum 1. Oktober 2012 aktiviert, welche über 5 Jahre linear abgeschrieben wurden.
Hierauf erfolgten in 2013 und 2014 noch Aktivierungen in Höhe von TEUR 130. In den nachfolgenden Geschäftsjahren erfolgten keine weiteren Aktivierungen mehr.
Durch die fortgesetzte Anwendung der degressiven Abschreibung bei einem im Jahre 1995 fertiggestellten Objekt (§ 7 Abs. 5 Satz 1 EStG) ergab sich in 2018, gegenüber der linearen Wertminderung, ein vermindertes Abschreibungsvolumen in Höhe von TEUR 17,5.
Die Finanzanlagen enthalten € 80,0 Mio. „Andere Finanzanlagen“. Hierbei handelt es sich um Ansprüche aus Kapitallebensversicherungen. Aktiviert wurden seit 1996 die geleisteten Einzahlungen in die Kapitalversicherungen. Seit dem Geschäftsjahr 2011 wird diese Position mit dem zum Jahresende bestehenden Rückkaufwert bilanziert.
In der Position „Unfertige Leistungen“ sind ausschließlich noch nicht abgerechnete Betriebs- und Heizkosten enthalten. Als „Andere Vorräte“ werden nach dem Fifo-Verfahren (§ 256 HGB) bewertete Heizölbestände ausgewiesen.
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden erhaltene Mieterkautionen in Höhe von TEUR 25.303 (Vj. TEUR 24.290) ausgewiesen.
Hierin ist ein Disagio von insgesamt TEUR 3 (Vj. TEUR 12) enthalten.
Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Latente Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für
Grundstücke m./o. Bauten
37.221 37.633
Rückstellung für Pensionen
2.200 1.729
567 615
40.126 40.126
Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für
-140 -43
-19 -21
Latente Steueransprüche auf Verlustvorträge
40.467 40.993
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 15,825 % für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag bzw. zusätzlich 16,9 % für GewSt-relevante Latenzen zugrunde gelegt. Die auch im Vorjahr bestehende Latenz auf Sonstige Aktiva (TEUR 149) ist im Ausweis ergänzt worden. Nach Veranlagung 2018 werden noch gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 3.018 bestehen, die voraussichtlich in den nächsten 2 Jahren verbraucht werden.
Aufgrund der Satzungsänderung der Wohnbau GmbH vom 13. November 2009 wird seit dem 1. Januar 2010 die notwendig erachtete Vorsorge für Bauinstandhaltung (inkl. Schönheitsreparaturen) in der Rücklage für Bauinstandhaltung als Unterposition der Gewinnrücklagen ausgewiesen.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 4.411, für dessen Berechnung der Marktzinssatz der letzten 7 Jahre (2,32 %; Vj. 2,80 %) verwendet worden ist. Dieser unterliegt keiner Ausschüttungssperre, da die frei verfügbaren Rücklagen diesen Wert übersteigen.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für Personalkosten (TEUR 369; Vj. TEUR 433), unterlassene Instandhaltung (3-Monatsrückstellung) gem. § 249 Abs. 1 Nr. 2 HGB (TEUR 1.424; Vj. TEUR 1.751) sowie ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 1.897; Vj. TEUR 2.165) gebildet.
Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt (Betragsangaben in TEUR).
825.653
(37.451)
(728.328)
(825.653)
592.690
827.249
(120.377)
(734.342)
(832.489)
* Die Verbindlichkeiten sind gesichert durch Grundpfandrechte.
Ausgewiesen werden künftige Erträge für die Einräumung von Belegungsrechten sowie Erträge für Anschlüsse von Fernwärmeleitungen. Die erhaltenen Beträge werden über die Laufzeit der Belegungsrechte linear bzw. bei Abgang der Objekte komplett aufgelöst. Im Konzerngeschäftsjahr wurden wie im Vorjahr TEUR 566 vereinnahmt. Die eingezahlten und passivierten Beiträge für den Anschluss von Fernwärmeleitungen werden über eine Laufzeit von 20 Jahren linear aufgelöst bzw. p. a. mit TEUR 12 (Vj. TEUR 11) vereinnahmt.
Aufgrund des Kreditvertrages vom 27. November 2012 gewährt die Deutsche Bank AG den gesamtschuldnerisch haftenden Kreditnehmern Wohnbau GmbH und Wohnbau Service Bonn GmbH eine Kontokorrentkreditlinie in Höhe von TEUR 10.000. Zum Bilanzstichtag erfolgte seitens der Wohnbau GmbH eine Inanspruchnahme in Höhe von TEUR 6.764 (Vorjahr TEUR 0).
a) Dauerschuldverhältnisse (bis 2021)
294 445
b) Software- und Betreuungsvertrag (p. a.)
c) Erbbaupachtzinsen (p. a.)
aus der Hausbewirtschaftung
173.268 97,7 169.328 97,6
aus Betreuungstätigkeit
1.646 0,9 1.541 0,9
aus anderen Lieferungen und Leistungen
2.506 1,4 2.654 1,5
177.420 100,0 173.523 100,0
Im Berichtsjahr ergaben sich folgende wesentliche aperiodische Erträge:
Buchgewinne aus Verkäufen von Anlagevermögen
1.353 419
Auflösung von Rückstellungen für die Instandhaltung
Auflösung von Pensionsrückstellungen
Darlehenszuschuss KfW
Sonstige periodenfremde Erträge
Die ausgewiesene Ertragssteuerbelastung berücksichtigt bestehende Organschaftsbeziehungen, steuerbilanzielle Modifikationen, Verlustvorträge und die Regeln der gesetzlichen Mindestbesteuerung und erweiterten Kürzung.
Ertragsteuern bzw. Zinsen wurden in Höhe von TEUR 6.118 (Vj. TEUR 5.516) bzw. TEUR 28.390 (Vj. TEUR 30.083) erfasst.
Der Finanzmittelfonds beinhaltet ausschließlich den Bilanzposten „Liquide Mittel“. Bedeutende zahlungsunwirksame Investitionsvorgänge betreffen den Zugang einer Zinsgutschrift der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ansprüche aus Kapitallebensversicherungen.
Erläuterungen zum Eigenkapitalspiegel
Der Betrag aus dem erwirtschafteten Konzern-Eigenkapital, der an die Gesellschafter ausgeschüttet werden kann, wird durch Gesellschafterbeschluss festgelegt. Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft schlägt vor, eine Dividende an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 7.000 auszuzahlen und den Rest, einschließlich der Gewinne aus Anlageverkäufen, in die Gewinnrücklagen einzustellen. Auf die Minderheitsgesellschafter entfallen vom gesamten Konzern-Eigenkapital TEUR 264.
Kiel . Holtenau | Dachgeschossausbau |
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Gesamt davon WB und WSB 2017 Gesamt
(Teilz.besch.) (quotal) (quotal) (Teilz.besch.)
108 (17) 65 % 35 % 107 (18)
24 (1) 92 % 8 % 24 (0)
MA Regiebetrieb.
54 (19) 0 % 100 % 54 (20)
188 (37) 49 % 51 % 185 (38)
Außerdem wurden während des Geschäftsjahres durchschnittlich 14 (Vj. 13) Auszubildende ausgebildet.
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Wohnbau GmbH haben.
Bonn, 29. März 2019
Hamburg . Altona | Nachverdichtung |
Wir haben den Konzernabschluss der Wohnbau GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Wohnbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;
holen wir ausreichende und angemessene Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;
beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;
Köln, 17. Mai 2019
Hannover . Zooviertel | Nachverdichtung |
F+B Forschung und Beratung für Wohnen,
Immobilien und Umwelt GmbH
Gestaltung und Art Direction:
unternehmen.online
© adobe stock, © Dirk Holst, © Sven Peter, © Lioba Schneider
© 2019 Wohnbau GmbH

References: § 298
 § 266
 § 275
 Art. 67
 § 298
 § 248
 § 255
 § 253
 § 249
 § 317
 § 317