Source: http://www.freebite.de/
Timestamp: 2019-06-19 15:36:56+00:00

Document:
Erfolgreiche CMD-Therapie mit dem FreeBite
Kurz auf die Frage tippen und schon haben Sie die Antwort:
Die Cranio-Mandibuläre Dys- funktion ist ein unscharf defi- nierter und abgegrenzter Komplex, wodurch die Diag- nose oft unsicher wird und die Gefahr besteht, dass Behandlungsversuche nicht greifen, oder gar zu einer Verschlimmerung führen. Weiterlesen, über die CMD …
sind sich oft unsicher, welchen Einfluss bei einem Patienten der Biss ausübt. Selbst die Empfehlung, einen Zahnarzt hinzuzuziehen, bringt nicht immer die erhoffte Gewissheit, denn innerhalb der Zahn- medizin existieren völlig unterschiedliche Konzepte. Weiterlesen, für Therapeuten …
suchen in erster Linie Erlei- chterung ihrer Symptome, aber gleichzeitig ist es wichtig, die Zusammenhänge verste- hen zu lernen, um sich ver- nünftig entscheiden zu kön- nen, wenn sich Meinungen widersprechen. Bei der CMD ist das leider keine Seltenheit! Weiterlesen, für Patienten …
können den FreeBite auch verändern und individual- isieren, so dass er z. B. fest auf einer Zahnreihe verankert ist. Effiziente und flexible CMD-Therapie von der ersten Untersuchung, bis zur Ein- stellung der Modelle im Arti- kulator und das alles mit minimalen Investitionen! Weiterlesen, für Zahnärzte …
Den Biss befreien, Zusammenhänge erkennen, Symptome lindern, die richtige Bissposition finden.
Verschiedene Formen?
Verschiedene Füllungen?
Das FreeBite® System entspringt einem neuen Konzept der CMD-Therapie. Dieses beginnt bei der Diagnose und der Unterscheidung der echten Cranio-Mandibulären Funk- tionsstörung von anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen. Es setzt sich fort in der initialen Therapie mit der Ausbalancierung des gestörten Bisses und mündet in der Bestimmung einer Bisslage, deren Funktionsfähigkeit bereits erprobt wird, noch bevor es zur Anfertigung von Schienen, oder teurem Zahnersatz kommt. Was dabei zählt, sind keine Dogmen, oder Webever- sprechen, sondern Erkenntnisse über die individuellen Zusammenhänge und Wechselspiele, die in Schritten entstehen. Denn jeder Patient ist individuell verschieden. Weiterlesen, über das FreeBite System…
Der FreeBite wird zwischen die Zähne gelegt, um einen Fehlbiss abzufedern (FreeBite air), auszubalancieren (FreeBite balance), oder, um eine verträgliche Bissposition zu definieren (FreeBite solid).
Durch seine ausgeklügelte Form stützt der FreeBite den Biss bis zu den hinteren Molaren. Seine Keilform bewirkt dabei eine besonders effektive Entspannung der Kiefergelenke und Kaumuskulatur.
Die Form “CMD” dient vor allem dem Ausgleich von Fehlbissen, während bei die Form “CCD” insgesamt höher ist und dabei eine detlichere Keilform aufweist, mit der sich gut testen lässt, ob auch HWS- Fehlstellungen darauf ansprechen.
Luft gibt optimal nach, der FreeBite air ist daher die Luftfederung für den gestressten Biss! Wasser ist dagegen nicht komprimierbar, der FreeBite balance balanciert den Biss daher optimal aus. FreeBite solid: Den Biss mit Hilfe einer aushärtenden Füllung exakt definieren.
Konfusion um die Funktion
Konfusion um Symptome
Das Systen
Form-Merkmale
2 Formen, 2 Füllhöhen
Richtige auswählen
Den FreeBite individualisieren
Das FreeBite® System entspringt einem neuen Konzept der CMD- Therapie. Dieses beginnt bei der Diagnose und der Unterscheidung der echten Cranio-Mandibulären Funktionsstörung von anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen. Es setzt sich fort in der initialen Therapie mit der Ausbalancierung des gestörten Bisses und mündet in der Bestimmung einer Bisslage, deren Funktionsfähigkeit bereits erprobt wird, noch bevor es zur Anfertigung von Schienen, oder teurem Zahnersatz kommt. Was dabei zählt, sind keine Dogmen, oder Webeversprechen, sondern Erkenntnisse über die individuellen Zusammenhänge und Wechselspiele, die in Schritten entstehen. Denn jeder Patient ist individuell verschieden. Weiterlesen, über das FreeBite System…
Die Cranio-Mandibuläre Dysfunktion ist ein unscharf definierter und abgegrenzter Komplex, wodurch die Diagnose oft unsicher wird und die Gefahr besteht, dass Behandlungsversuche nicht greifen, oder gar zu einer Verschlimmerung führen. Weiterlesen, über die CMD …
suchen in erster Linie Erleichterung ihrer Symptome, aber gleichzeitig ist es wichtig, die Zusammenhänge verstehen zu lernen, um sich vernünftig entscheiden zu können, wenn sich Meinungen widersprechen. Bei der CMD ist das leider keine Seltenheit! Weiterlesen, für Patienten …
können den FreeBite auch verändern und individualisieren, so dass er z. B. fest auf einer Zahnreihe verankert ist. Effiziente und flexible CMD-Therapie von der ersten Untersuchung, bis zur Einstellung der Modelle im Artikulator und das alles mit minimalen Investitionen! Weiterlesen, für Zahnärzte …
sind sich oft unsicher, welchen Einfluss bei einem Patienten der Biss ausübt. Selbst die Empfehlung, einen Zahnarzt hinzuzuziehen, bringt nicht immer die erhoffte Gewissheit, denn innerhalb der Zahnmedizin existieren völlig unterschiedliche Konzepte. Weiterlesen, für Therapeuten …
Schmerzen sind nicht das einzige Symptom bei der CMD, aber ein häufiges. Dabei muss der
Schmerz nicht immer seine Ursache dort haben, wo er wahrgenommen wird. Das führt leicht
zu Verfälschungen bei der Diagnose und zu erfolglose Therapieversuche, die gar noch
zusätzlichen Schaden anrichten, wenn z. B. Zähne wegen vermeindlicher Zahnschmerzen
gezogen wurden, die keine waren!
Haben Sie sich je gefragt, woher es kommt, wenn man beim Zahnarzt seinen Unterkiefer mit der Hand geführt bekommt? Warum darf man nicht selbst zubeißen, so, wie man es gewohnt ist? Und warum muss man dabei oft noch auf dem Rücken liegen? Diese Vorgehensweise gehen zurück auf eine Vorstellung, dass der Unterkiefer des Menschen sich wie ein Scharnier beweget, das gleichzeitig nach vorne verschiebbar ist. Damit es sich nicht verschiebt, drückt der Zahnarzt den Unterkiefer samt seinem “Scharnier” nach hinten - früher mit mehr Kraft, heute meist mit etwas weniger, aber das Prinzip ist nach wie vor weit verbreitet.
Im Grunde stellt man sich vor, dass sich unser Unterkiefer so bewegt, wie es durch die Kiefer- gelenke vorgeben ist. Kein Wunder, dass die CMD so häufig als Kiefergelenkerkrankung gilt! Ob es jedoch einem Menschen möglich ist, den Unterkiefer eines anderen so mit der Hand zu bewegen, dass dessen Zähne ohne Abzugleiten im Biss aufeinandr treffen, ist kein sehr zuver- lässiges Unterscheidungsmerkmal, ob eine gute, oder schlechte Funktion im Kieferbereich vorliegt. Im Gegenteil, u. U. kann es für die Kaumuskulatur ausgesprochen anstrengend sein, die Zahnreihen in einem solchermaßen eingestellten Biss aufeinander zu fügen!
Hat unser Unterkiefer eine “Scharnierachse”? Wiedergabe aus dem Buch “CMD: Kein Schicksal!” von Rainer Schöttl, D.D.S.(USA).
Mehr dazu: • Faszination Kiefergelenk im BiteBlog: Ist die CMD gleich einer Kiefergelenkserkrankung? • CMD-Syndrom? im BiteBlog: Was ist der Unterschied zwischen einer Dysfunktion und einem Syndrom? • CMD: Kein Schicksal! Ratgeber für Therapeuten und Betroffene von Rainer Schöttl, D.D.S.(USA).
Von myofaszialen Triggerpunkten in der Halsmuskulatur auf die Region des Kiefer- gelenks übertragene Schmerzen sind nur ein Beispiel dafür, wie komplex die Diag- nose der CMD sein kann. Wiedergabe aus der Triggerpunkttafel von R&R Schrottenbaum.
Die Kopfvorhaltung ist ein Beispiel der CCD. Der Kopf steht nicht nur vorne, was die Nackenmuskulatur anstrengt, er muss auch zurückrotiert werden, damit der optische Horizont wieder stimmt. Das führt zu verschiedenen Belastungs- vektoren.
Eine verringerte Abstützung auf den Seiten- zähnen geht bei der CMD oft mit der chro- nisches Verspannung der Kaumuskulatur einher, welche wiederum eine chronische Kompression der Kiefergelenke unterhält, wodurch es dort zu Problemen, z. B. der Verlagerung des Diskus, kommt.
Das “D” ind “CMD” steht für “Dysfunktion”. Dieses Wort setzt sich aus der aus dem Grie- chisch stammenden Vorsilbe “Dys” (schlecht, falsch) und dem lateinischen Begriff “functio” (Aufgabe) zusammen. Ursprünglich ging es also darum, ein schlechtes Zusammenspiel zwischen dem Unterkiefer und dem Schädel zu beschreiben. Verbindungs- stellen zwischen beiden sind die Kiefergelenke, die Okklusion der Zähne, Muskeln und Bänder. Und doch hört man immer wieder, dass Zähne, wie sie stehen und beißen, angeblich nichts mit der CMD zu tun haben, dass es sich dabei viel- mehr um ein emotionales, hormonelles, oder ererbtes Problem handle.
Auch Auswirkungen auf Nacken und Rücken werden gerne bestritten, ebenso, wie solche auf die Körperhaltung. Im Grunde beruhen solche Debatten auf einem Unverständnis dessen, was die CMD eigentlich ist. Sowohl für Betroffene, wie auch für Thera- peuten ist es aber müßig, diesen Streit um des Kaisers Bart zu verfolgen, so lange eine Frage drängt: Spielt bei meinen Symptomen, oder denen meines Patienten, der Biss eine Rolle, die beachtet werden muss, damit sie erfolgreich behandelt werden können? Das FreeBite System kann hier individuelle Antworten liefern, Einzelfall für Einzelfall!
Mehr dazu: • CMD: Kein Schicksal! Ratgeber für Therapeuten und Betroffene von Rainer Schöttl, D.D.S.(USA). • Die Cranio-Mandibuläre Orthopädie. Büchlein von Rainer Schöttl, D.D.S.(USA).
Wer hält sich schon kerzengerade? Wann aber wird eine schiefe Körperhaltung zum Problem? Die Übergänge sind fließend. Sicher ist es aus- geglichener für die Muskulatur, wenn die Haltung gerade ist, aber die Fähigkeit, die Körperhaltung anzupassen, gehört zu den Möglichkeiten eines gesunden Körpers und bezeichnet für sich genommen noch keine Erkrankung. Nicht anders ist es bei der Kieferhaltung. Diese wird maßgeblich durch den Biss, oder die Okklusion der Zähne bestimmt. Die ist meist nicht perfekt, aber der Ausgleich von Abwei- chungen gehört zur Aufgabe, zur Funktion des Cranio-Mandibulären Systems.
Auch hier sind die Übergänge zur Dysfunktion fließend. Schmerzen bei der CMD kommen meist von überforderten Muskeln, kompri- mierten Nerven, oder myofaszialen Trigger- punkten und sind sicherlich ein Zeichen der Dysfunktion. Ebenso Funktionseinbußen, wenn der Unterkiefer sich nicht mehr frei bewegt, oder einzelne Muskeln nicht mehr richtig funktionieren. Auch die Parafunktion zählt sicherlich dazu, wenn sich das Kausystem selbst schädigt, indem es Zähne abknirscht. Manch- mal wird auch von einer “stummen CMD” gesprochen, wenn Symptome anderswo auftreten, z. B. im Nacken, aber in Wirklichkeit ein Fehlbiss durch eine Kopfschiefhaltung kompensiert wird, was den Nacken verspannt.
Diese Abkürzung steht für “Cranio-Cervikale Dysfunktion und ist noch nicht sehr gebräu- chlich. Jedoch ist sie sinnfoll, denn sie setzt das Konzept logisch fort, quasi eine Etage tiefer, in der nächsten Artikulation zwischen zwei Kör- perteilen, dem Schädel und der Halswirbel- säule. Eine CMD kann eine CCD unterhalten, wenn die Kopfhaltung in die Kompensation für einen Fehlbiss einbezogen wird. Eine CCD kann aber auch eine CMD unterhalten, denn der Unterkie- fer wird von Muskelketten bewegt, welche die HWS überspannen, so dass eine schiefe Kopf- haltung Kompensationen bei der Unterkiefer- bewegung erforderlich machen.
Die CCD kann unterschiedliche Symptome unterhalten, die sich zum Teil mit denen der CMD überlagern, hauptsächlich Nacken- und Kopfschmerzen, sowie funktionellen Schwindel, der unabhängig von Blutdruckschwankungen, oder HNO-Befunden ist. Der FreeBite liegt in zwei unterschiedlichen Formen vor, um mögliche Wechselspiele zu ergründen. Die Form “CMD” separiert die Zähne nur so viel, dass sich in der Regel eine Fehlstel- lung des Unterkiefers ausgleichen kann, während die Form “CCD” dicker ist und eine ausgeprägtere Keilform aufweist. Damit lassen sich die Auswirkungen einer veränderten Kieferstellung auf die Haltungskette besonders gut testen.
Mehr dazu: • Schwindel und Kiefergelenstöhrung: Beitrag auf der Seite des International College of Cranio- Mandibular Orthopedics, Sektion Deutschland, e.V. von Dr. Brigitte Losert-Bruggner und Prof. Manfred Hülse. • ICCMO-Kompendium Kapitel 13: Bei einem Schleudertrauma auch an die Kiefergelenke denken! Von Dr. Brigitte Losert-Bruggner und Prof. Manfred Hülse.
Mehr dazu: • Die CMD neu verstehen durch ein neues Verständnis der Funktion. MYOBYTE Magazin für die Myozentrik und interdisziplinäre Kooperation, dritte Ausgabe.
Haben Sie sich je gefragt, woher es kommt, wenn man beim Zahnarzt seinen Unterkiefer mit der Hand geführt bekommt? Warum darf man nicht selbst zubeißen, so, wie man es gewohnt ist? Und warum muss man dabei oft noch auf dem Rücken liegen? Diese Vorgehensweise gehen zurück auf eine Vorstellung, dass der Unterkiefer des Menschen sich wie ein Scharnier beweget, das gleich- zeitig nach vorne verschiebbar ist. Damit es sich nicht verschiebt, drückt der Zahnarzt den Unterkiefer samt seinem “Scharnier” nach hinten - früher mit mehr Kraft, heute meist mit etwas weniger, aber das Prinzip ist nach wie vor weit verbreitet.
Im Grunde stellt man sich vor, dass sich unser Unterkiefer so bewegt, wie es durch die Kiefergelenke vorgeben ist. Kein Wunder, dass die CMD so häufig als Kiefergelenkerkrankung gilt! Ob es jedoch einem Menschen möglich ist, den Unterkiefer eines anderen so mit der Hand zu bewegen, dass dessen Zähne ohne Abzu- gleiten im Biss aufeinandr treffen, ist kein sehr zuverlässiges Unter- scheidungsmerkmal, ob eine gute, oder schlechte Funktion im Kiefer- bereich vorliegt. Im Gegenteil, u. U. kann es für die Kaumuskulatur ausgesprochen anstrengend sein, die Zahnreihen in einem solcher- maßen eingestellten Biss aufeinander zu fügen!
Schmerzen sind nicht das einzige Symptom bei der CMD, aber
ein häufiges. Dabei muss der Schmerz nicht immer seine
Ursache dort haben, wo er wahrgenommen wird. Das führt
leicht zu Verfälschungen bei der Diagnose und zu erfolglose
Therapieversuche, die gar noch zusätzlichen Schaden
anrichten, wenn z. B. Zähne wegen vermeindlicher
Zahnschmerzen gezogen wurden, die keine waren!
Von myofaszialen Triggerpunkten in der Halsmuskulatur auf die Region des Kiefergelenks übertragene Schmerzen sind nur ein Beispiel dafür, wie komplex die Diagnose der CMD sein kann. Wiedergabe aus der Triggerpunkttafel von R&R Schrottenbaum.
Die Kopfvorhaltung ist ein Beispiel der CCD. Der Kopf steht nicht nur vorne, was die Nackenmuskulatur anstrengt, er muss auch zurückrotiert werden, damit der optische Horizont wieder stimmt. Das führt zu verschiedenen Belastungsvektoren.
Eine verringerte Abstützung auf den Seitenzähnen geht bei der CMD oft mit der chronisches Verspannung der Kaumuskulatur einher, welche wiederum eine chronische Kompres- sion der Kiefergelenke unterhält, wodurch es dort zu Problemen, z. B. der Verlagerung des Diskus, kommt.
Das “D” ind “CMD” steht für “Dysfunktion”. Dieses Wort setzt sich aus der aus dem Griechisch stammenden Vorsilbe “Dys” (schlecht, falsch) und dem lateinischen Begriff “functio” (Aufgabe) zusammen. Ursprünglich ging es also darum, ein schlechtes Zusammenspiel zwischen dem Unterkiefer und dem Schädel zu beschreiben. Verbin- dungsstellen zwischen beiden sind die Kiefergelenke, die Okklusion der Zähne, Muskeln und Bänder. Und doch hört man immer wieder, dass Zähne, wie sie stehen und beißen, angeblich nichts mit der CMD zu tun haben, dass es sich dabei vielmehr um ein emotionales, hormonelles, oder ererbtes Problem handle.
Auch Auswirkungen auf Nacken und Rücken werden gerne bestritten, ebenso, wie solche auf die Körperhaltung. Im Grunde beruhen solche Debatten auf einem Unverständnis dessen, was die CMD eigentlich ist. Sowohl für Betroffene, wie auch für Therapeuten ist es aber müßig, diesen Streit um des Kaisers Bart zu verfolgen, so lange eine Frage drängt: Spielt bei meinen Symptomen, oder denen meines Patienten, der Biss eine Rolle, die beachtet werden muss, damit sie erfolgreich behandelt werden können? Das FreeBite System kann hier individuelle Antworten liefern, Einzelfall für Einzelfall!
Mehr dazu: • Schwindel und Kiefergelenstöhrung: Beitrag auf der Seite des International College of Cranio-Mandibular Orthopedics, Sektion Deutschland, e.V. von Dr. Brigitte Losert-Bruggner und Prof. Manfred Hülse. • ICCMO-Kompendium Kapitel 13: Bei einem Schleudertrauma auch an die Kiefergelenke denken! Von Dr. Brigitte Losert- Bruggner und Prof. Manfred Hülse.
Wer hält sich schon kerzengerade? Wann aber wird eine schiefe Kör- perhaltung zum Problem? Die Übergänge sind fließend. Sicher ist es ausgeglichener für die Muskulatur, wenn die Haltung gerade ist, aber die Fähigkeit, die Körperhaltung anzupassen, gehört zu den Möglichkeiten eines gesunden Körpers und bezeichnet für sich genom- men noch keine Erkrankung. Nicht anders ist es bei der Kieferhaltung. Diese wird maßgeblich durch den Biss, oder die Okklusion der Zähne bestimmt. Die ist meist nicht perfekt, aber der Ausgleich von Abweichungen gehört zur Aufgabe, zur Funktion des Cranio-Mandibulären Systems.
Auch hier sind die Übergänge zur Dysfunktion fließend. Schmerzen bei der CMD kommen meist von überforderten Muskeln, komprimierten Nerven, oder myofaszialen Triggerpunkten und sind sicherlich ein Zei- chen der Dysfunktion. Ebenso Funktionseinbußen, wenn der Unter- kiefer sich nicht mehr frei bewegt, oder einzelne Muskeln nicht mehr richtig funktionieren. Auch die Parafunktion zählt sicherlich dazu, wenn sich das Kausystem selbst schädigt, indem es Zähne abknirscht. Manchmal wird auch von einer “stummen CMD” gesprochen, wenn Symptome anderswo auftreten, z. B. im Nacken, aber in Wirklichkeit ein Fehlbiss durch eine Kopfschiefhaltung kompensiert wird, was den Nacken verspannt.
Diese Abkürzung steht für “Cranio-Cervikale Dysfunktion und ist noch nicht sehr gebräuchlich. Jedoch ist sie sinnfoll, denn sie setzt das Kon- zept logisch fort, quasi eine Etage tiefer, in der nächsten Artikulation zwischen zwei Körperteilen, dem Schädel und der Halswirbelsäule. Eine CMD kann eine CCD unterhalten, wenn die Kopfhaltung in die Kompensation für einen Fehlbiss einbezogen wird. Eine CCD kann aber auch eine CMD unterhalten, denn der Unterkiefer wird von Muskel- ketten bewegt, welche die HWS überspannen, so dass eine schiefe Kopfhaltung Kompensationen bei der Unterkieferbewegung erfor- derlich machen.
Die CCD kann unterschiedliche Symptome unterhalten, die sich zum Teil mit denen der CMD überlagern, hauptsächlich Nacken- und Kopf- schmerzen, sowie funktionellen Schwindel, der unabhängig von Blut- druckschwankungen, oder HNO-Befunden ist. Der FreeBite liegt in zwei unterschiedlichen Formen vor, um mögliche Wechselspiele zu ergründen. Die Form “CMD” separiert die Zähne nur so viel, dass sich in der Regel eine Fehlstellung des Unterkiefers aus- gleichen kann, während die Form “CCD” dicker ist und eine ausge- prägtere Keilform aufweist. Damit lassen sich die Auswirkungen einer veränderten Kieferstellung auf die Haltungskette besonders gut testen.
Effiziente Therapie der CMD
Der FreeBite air
Nichts ist weicher als Luft. Schon beim Auto bringt Luftfederung den meisten Komfort, warum diese Eigenschaft nicht auch dem gestressten Biss zugute kommen lassen? Der FreeBite air dient zu allererst der initia- len Linderung von Symptomen, die vom Biss unterhalten werden. Die Luftkammern zwischen den Seitenzähnen stehen mitei- nander in Verbindung, so dass die Füllung von einer in die andere verdrängt werden kann. Dies aber weich und nachgiebig.
Der FreeBite solid
Wasserkissen haben sich bei der Linderung von Symptome bewährt, brachten aber keine finale Lösung für deren Ursache. Nicht selten blieb dieser erste Erfolg beim Versuch, eine dauerhafte Lösung zu finden, wieder auf der Strecke und der Patient kehrte frustriert zum Wasserkissen zurück. Das ist auf Dauer ungünstig, weil darauf die Zahnstellung nicht stabilisiert wird und sich verschieben kann. Der FreeBite solid hält den balancierten Biss fest!
Der FreeBite balance
Flüssigkeiten sind nicht komprimierbar. Auch beim FreeBite balance sind die bei- den seitlichen Kammern miteinander ver- bunden, so dass Wasser von der einen in die andere verdrängt werden kann, hier jedoch, ohne dabei nachzugeben. Das heißt, der gleiche Betrag an Wasser, der aus der einen Seite verdrängt wurde, stützt die andere. Ein Balanceakt im wahrsten Sinne des Wortes!
Die einzelnen Zahngruppen im Gebiss haben unterschiedliche Aufgaben: Schneidezähne haben eine sensible Sensorik zum Tasten und Zertrennen und sind keine Stützzähne. Eckzähne sind belastbar und spüren genau die Mitte beim Biss. Prämolaren helfen schon beim Kauen und Abstützen des Unterkiefers, aber die Molaren mit ihren massiven Wur- zeln sind für die Aufnahme von hohen Kräften geschaffen - die Stützen im Biss! Die neue Form des FreeBite trägt dem Rechnung, indem die Schneide- und Eckzähne ausgespart sind. Auf sie sollen möglichst keine Deflektionskräfte einwir- ken, welche zu Ausweichbewegungen führen. Auch die Eckzähne beißen nicht auf, damit sich eine neue Mitte findet.
Jedoch werden die Seitenzähne gezielt abgestützt und zwar nicht nur im Bereich der Prämolaren, sondern bis zu den hinteren Backenzähnen. So werden die Kiefergelenke besonders effizient entlastet. Obendrein weisen diese Bisspolster eine Keilform auf, die jedoch nachgibig ist. Das bedeutet, dass beim Zubeißen der Freebite mit den hinteren Zähnen zuerst in Kontakt kommt und sich die Füllung dann so verteilt, dass die Seitenzähne gleichmäßig stützen. Die Lage des FreeBite im Mund ist dabei nicht fixiert, sondern er kann sich frei zwischen der Zunge und den Wangen so einstellen, dass er den Biss bei ganz unter- schiedlichen Kieferformen bestmöglich ausgleicht.
Die Form “CMD” ist dick genug und mit ihrer gering ausgeprägten Keilform ausreichend, um einen typischen Fehlbiss auszugleichen. Die Form “CCD” ist deutlich höher und vermag durch die etwas ausgeprägtere Keilform in den Fällen, wo ein Zusammenhang zwischen der CMD und der CCD besteht, auch Einfluss auf die Kopf- und Nackenhaltung zu nehmen.
Der FreeBite balance ist sowohl in der Form “CMD”, als auch “CCD” auch in einer extra niedrigen Variante “Low” erhältlich. Beim FreeBite air ist keine extra niedrige Variante vorgesehen, da dieser federnd komprimierbar ist. Den FreeBite solid wird es in einer Variante geben, da sich das Material von sich aus über einen weiten Bereich an die Zahnreihen anschmiegt.
Nichts ist weicher als Luft. Schon beim Auto bringt Luftfederung den meisten Komfort, warum diese Eigenschaft nicht auch dem gestres- sten Biss zugute kommen lassen? Der FreeBite air dient zu allererst der initialen Linderung von Symp- tomen, die vom Biss unterhalten werden. Die Luftkammern zwi- schen den Seitenzähnen stehen miteinander in Verbindung, so dass die Füllung von einer in die andere verdrängt werden kann. Dies aber weich und nachgiebig.
Flüssigkeiten sind nicht komprimierbar. Auch beim FreeBite balance sind die beiden seitlichen Kammern miteinander verbunden, so dass Wasser von der einen in die andere verdrängt werden kann, hier jedoch, ohne dabei nachzugeben. Das heißt, der gleiche Betrag an Wasser, der aus der einen Seite verdrängt wurde, stützt die andere. Ein Balanceakt im wahrsten Sinne des Wortes!
Die einzelnen Zahngruppen im Gebiss haben unterschiedliche Aufgaben: Schneidezähne haben eine sensible Sensorik zum Tasten und Zertrennen und sind keine Stützzähne. Eckzähne sind belast- bar und spüren genau die Mitte beim Biss. Prämolaren helfen schon beim Kauen und Abstützen des Unterkiefers, aber die Mola- ren mit ihren massiven Wurzeln sind für die Aufnahme von hohen Kräften geschaffen - die Stützen im Biss! Die neue Form des FreeBite trägt dem Rechnung, indem die Schneide- und Eckzähne ausgespart sind. Auf sie sollen möglichst keine Deflektionskräfte einwirken, welche zu Ausweichbewegungen führen. Auch die Eckzähne beißen nicht auf, damit sich eine neue Mitte findet.
Jedoch werden die Seitenzähne gezielt abgestützt und zwar nicht nur im Bereich der Prämolaren, sondern bis zu den hinteren Backenzähnen. So werden die Kiefergelenke besonders effizient entlastet. Obendrein weisen diese Bisspolster eine Keilform auf, die jedoch nachgibig ist. Das bedeutet, dass beim Zubeißen der Freebite mit den hinteren Zähnen zuerst in Kontakt kommt und sich die Füllung dann so verteilt, dass die Seitenzähne gleichmäßig stützen. Die Lage des FreeBite im Mund ist dabei nicht fixiert, sondern er kann sich frei zwischen der Zunge und den Wangen so einstellen, dass er den Biss bei ganz unterschiedlichen Kieferformen bestmöglich ausgleicht.
Der FreeBite balance ist sowohl in der Form “CMD”, als auch “CCD” auch in einer extra niedrigen Variante “Low” erhältlich. Beim Free- Bite air ist keine extra niedrige Variante vorgesehen, da dieser federnd komprimierbar ist. Den FreeBite solid wird es in einer Variante geben, da sich das Material von sich aus über einen weiten Bereich an die Zahnreihen anschmiegt.
Informationen zum FreeBite System für Patienten
Entscheiden Sie zunächst die Füllung. Wäre ein federndes, weiches Kissen als Puffer zwischen den Zähnen erstrebenswert? Dann wäre der FreeBite air richtig. Oder suchen Sie hauptsächlich Abstützung auf den Backenzähnen? Dann wäre der FreeBite balance die bessere Wahl. Entscheiden Sie als nächstes die Höhe. Wenn Sie eine gewohnheitsmäßig offene Lippenhaltung haben und Ihre Schneide- zähne sich im Biss kaum überlappen, dann wäre die Form “CCD” möglicherweise zu hoch für Sie und Sie sollten die Form “CMD” als erstes versuchen.
Wenn Sie kaum Platz zwischen den Zähnen haben und vielleicht wissen, dass Sie auf Höhe im Biss besonders sensibel reagieren, wäre beim FreeBite balance wahrscheinlich die extra niedrige Füllung “Low” zu bevorzugen. Wenn Sie hingegen einen tiefen Biss haben, bei dem sich Ihre Schneidezähne um ¾, oder mehr überlappen, kommt für Sie auch beim FreeBite balance die Form “CCD” in Betracht, besonders, wenn Sie wissen, dass Ihre HWS eine Hyperlordose aufweist.
Da der FreeBite air stark federt, wird hier eine ziemlich große Höhe meist nicht als störend empfunden. Eine größere Höhe stellt die Unterkieferhaltung deutlicher um. Ist Ihr Biss z. B. durch die Stellung Ihrer Zähne “eingesperrt”, wie dies bei steil stehenden Schneidezähnen sein kann, so wird die Kieferstellung mit dem FreeBite CCD deutlicher entkoppelt. Wenn Sie nicht unterbinden können, dass Sie ständig auf Ihren FreeBite pressen, so ist er wahrscheinlich zu hoch und Sie soll- ten auf eine niedrigere Höhe, oder wei- chere Füllung wechseln.
2. Die richtige Anwendung
Wahrscheinlich suchen Sie in erster Linie Erleichterung von Ihren Symptomen. Darüber wird gerne über eine zweite wichtige Aufgabe vergessen, die der FreeBite neben der initialen Symptom- linderung hat: Zu verstehen, wieso genau es überhaupt zu Problemen mit Ihrem Biss gekommen ist, ob der Biss wirklich der hauptsächliche Störfaktor ist und was genau daran geändert werden müsste, damit er Ihnen keine Probleme mehr macht. Eine wichtige Aufgabe des FreeBite ist daher die Diagnose und das Erkunden von Zusammenhängen. Bevor Sie den FreeBite einlegen, sollten Sie daher einige Zeichen festhalten: • Wenn Sie sich genau von vorne im Spiegel ansehen und zu beißen, stehen dann die Ritzen zwischen Ihren mittleren Schneidezähnen gerade übereinander?
• Steht Ihr Kopf gerade, wenn Sie zu- beißen? Können Sie ihn mit zusam- mengebissenen Zähnen nach links ebenso weit drehen, wie nach rechts? • Wie weit hinter den oberen Schnei- dezähnen stehen die unteren im Biss? Sie können dies testen, indem Sie den Zeigefinger mit dem Finger- nagel nach oben direkt unterhalb der oberen Schneidekanten von vorne auf die unteren Schneidezähne legen. Legen Sie dann Ihren Mittel- finger von oben auf Ihren Zeigefinger und schieben Sie ihn von vorne gegen die oberen Schneidezähne. Der Betrag, um den der Zeigefinger jetzt unter dem Mittelfinger hervor- steht, wird “sagittale Stufe” genannt. Legen Sie jetzt Ihren FreeBite zwischen die Zähne. Probieren Sie es ruhig auch einmal anders herum, mit der Unterseite nach oben, vielleicht liegt er dann noch bequemer.
Am besten spühlen Sie Ihren FreeBite einfach unter fließendem Wasser ab, sobald sie ihn aus dem Mund entfernen. Sie können ihn auch mit einem Spühltuch abwischen, oder beim Zähneputzen mit der Zahnbürste reinigen. Zigaretten- rauch, stark färbende Säfte, Rotwein, sowie bestimmte Tees und Medikamente können zu Verfärbungen der Hülle führen, welche jedoch seine Funktions- weise nicht beeinflussen.
Ihr FreeBite ist ziemlich robust und braucht nicht viel Pflege. Normalerweise sollte er seine Füllung nicht verlieren, denn seine Hülle ist in einem Stück durch Extrusions- formung hergestellt. Was aussieht, wie eine Naht, ist keine Schwachstelle, sondern die Trennlinie zwischen den beiden Form- hälften in die die Hülle bei der Herstellung eingeblasen wird. Jedoch kann die Hülle u. U. durch scharfe Kanten an Prothesen oder Zähnen durchtrennt werden. Lassen Sie diese bitte bei Ihrem Zahnarzt abrunden.
Die Füllung beim FreeBite balance besteht aus destilliertem Wasser und Glyzerine, das im Falle des Austretens sofort durch seinen süßlichen Geschmack auffällt, jedoch völlig unbedenklich ist. Ihr FreeBite bleibt formstabil, auch wenn er über längere Zeit Temperaturen um 60° ausgesetzt ist. Jedoch wird seine Hülle bei Temperaturen um 80° weich, daher sollte er solchen Temperaturen nicht ausgesetzt werden. Diese könnten beispielsweise auf dem Amaturenbrett Ihres Autos entstehen.
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Es kann gerne ein wenig mit dem FreeBite “gespielt” werden, was dabei hilft, die Kaumuskulatur zu lockern. Es sollte jedoch nicht über längere Zeit mit den Zähnen darauf gepresst werden, das würde Ihre Muskulatur erschöpfen. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, zunächst mit einer Tragezeit von einigen Minuten zu beginnen und diese dann langsam zu steigern. Machen Sie es sich jedoch zur Angewohn- heit, den FreeBite nicht achtlos aus dem Mund zu nehmen, sondern auf die Verän- derungen zu achten, die sich durch das Tragen ergeben. Hierfür können Sie die beschriebenen Beobachtungen wiederho- len, solange er noch zwischen Ihren Zähnen liegt. Wenn Sie ihn dann heraus- nehmen und bei aufrechter Kopf- und Körperhaltung den Kiefer sachte schließen, wo treten die ersten Kontakte zwischen Ihren Zähnen auf? Tritt immer wieder das gleiche Muster auf? Wie reagieren Ihre Symptome auf das Tragen des FreeBite?
Der FreeBite kann ruhig als Spielzeug im Mund dienen, um die Muskulatur aufzulockern.
Wenn Sie sich jedoch immer wieder dabei ertappen, dass Sie über längere Zeit fest darauf beißen,
so ermüdet dies die Kaumuskulatur und ist kontraproduktiv. Meist liegt dies daran, dass die Höhe
zu groß gewählt wurde. In diesem Fall bitte auf die nachgibige Füllung air wechseln, oder auf eine
niedrigere Form (CMD bzw. Low).
Neben der Linderung Ihrer Symptome hat der FreeBite eine zweite, nicht minder wichtige Aufgabe:
Herauszufinden, ob Ihr Biss an Ihren Symptomen beteiligt ist und was daran ggf. geändert werden müsste.
Scharfe Kanten im Gebiss können Ihrem FreeBite den Garaus machen. Ansonsten einfach abspühlen,
sobald er aus dem Mund genommen wird und in der praktischen Dose aufbewahren!
Informationen zum FreeBite System
Da der FreeBite air stark federt, wird hier eine ziemlich große Höhe meist nicht als störend empfunden. Eine größere Höhe stellt die Unterkieferhaltung deutlicher um. Ist Ihr Biss z. B. durch die Stellung Ihrer Zähne “eingesperrt”, wie dies bei steil stehenden Schneidezähnen sein kann, so wird die Kieferstellung mit dem FreeBite CCD deutlicher entkoppelt. Wenn Sie nicht unterbinden können, dass Sie ständig auf Ihren FreeBite pressen, so ist er wahrscheinlich zu hoch und Sie sollten auf eine niedrigere Höhe, oder weichere Füllung wechseln.
Wahrscheinlich suchen Sie in erster Linie Erleichterung von Ihren Symptomen. Darüber wird gerne über eine zweite wichtige Aufgabe vergessen, die der FreeBite neben der initialen Symptomlinderung hat: Zu verstehen, wieso genau es überhaupt zu Problemen mit Ihrem Biss gekommen ist, ob der Biss wirklich der hauptsächliche Störfaktor ist und was genau daran geändert werden müsste, damit er Ihnen keine Probleme mehr macht. Eine wichtige Aufgabe des FreeBite ist daher die Diagnose und das Erkunden von Zusammenhängen. Bevor Sie den FreeBite einlegen, sollten Sie daher einige Zeichen festhalten: • Wenn Sie sich genau von vorne im Spiegel ansehen und zu beißen, stehen dann die Ritzen zwischen Ihren mittleren Schneidezähnen gerade übereinander?
• Steht Ihr Kopf gerade, wenn Sie zubeißen? Können Sie ihn mit zusammengebissenen Zähnen nach links ebenso weit drehen, wie nach rechts? • Wie weit hinter den oberen Schneidezähnen stehen die unteren im Biss? Sie können dies testen, indem Sie den Zeigefinger mit dem Fingernagel nach oben direkt unterhalb der oberen Schnei- dekanten von vorne auf die unteren Schneidezähne legen. Legen Sie dann Ihren Mittelfinger von oben auf Ihren Zeigefinger und schieben Sie ihn von vorne gegen die oberen Schneidezähne. Der Betrag, um den der Zeigefinger jetzt unter dem Mittelfinger hervorsteht, wird “sagittale Stufe” genannt. Legen Sie jetzt Ihren FreeBite zwischen die Zähne. Probieren Sie es ruhig auch einmal anders herum, mit der Unterseite nach oben, vielleicht liegt er dann noch bequemer.
Am besten spühlen Sie Ihren FreeBite einfach unter fließendem Wasser ab, sobald sie ihn aus dem Mund entfernen. Sie können ihn auch mit einem Spühltuch abwischen, oder beim Zähneputzen mit der Zahnbürste reinigen. Zigarettenrauch, stark färbende Säfte, Rotwein, sowie bestimmte Tees und Medikamente können zu Verfärbungen der Hülle führen, welche jedoch seine Funktionsweise nicht beeinflussen.
Ihr FreeBite ist ziemlich robust und braucht nicht viel Pflege. Normaler- weise sollte er seine Füllung nicht verlieren, denn seine Hülle ist in einem Stück durch Extrusionsformung hergestellt. Was aussieht, wie eine Naht, ist keine Schwachstelle, sondern die Trennlinie zwischen den beiden Formhälften in die die Hülle bei der Herstellung eingeblasen wird. Jedoch kann die Hülle u. U. durch scharfe Kanten an Prothesen oder Zähnen durchtrennt werden. Lassen Sie diese bitte bei Ihrem Zahnarzt abrunden.
Es kann gerne ein wenig mit dem FreeBite “gespielt” werden, was dabei hilft, die Kaumuskulatur zu lockern. Es sollte jedoch nicht über längere Zeit mit den Zähnen darauf gepresst werden, das würde Ihre Muskulatur erschöpfen. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, zunächst mit einer Tragezeit von einigen Minuten zu beginnen und diese dann langsam zu steigern. Machen Sie es sich jedoch zur Angewohnheit, den FreeBite nicht achtlos aus dem Mund zu nehmen, sondern auf die Veränderungen zu achten, die sich durch das Tragen ergeben. Hierfür können Sie die beschriebenen Beobachtungen wiederholen, solange er noch zwischen Ihren Zähnen liegt. Wenn Sie ihn dann herausnehmen und bei aufrechter Kopf- und Körperhaltung den Kiefer sachte schließen, wo treten die ersten Kontakte zwischen Ihren Zähnen auf? Tritt immer wieder das gleiche Muster auf? Wie reagieren Ihre Symptome auf das Tragen des FreeBite?
Der FreeBite kann ruhig als Spielzeug im Mund dienen, um
die Muskulatur aufzulockern.
Wenn Sie sich jedoch immer wieder dabei ertappen, dass Sie
über längere Zeit fest darauf beißen, so ermüdet dies die
Kaumuskulatur und ist kontraproduktiv. Meist liegt dies
daran, dass die Höhe zu groß gewählt wurde. In diesem Fall
bitte auf die nachgibige Füllung air wechseln, oder auf eine
Neben der Linderung Ihrer Symptome hat der FreeBite
eine zweite, nicht minder wichtige Aufgabe:
Herauszufinden, ob Ihr Biss an Ihren Symptomen
beteiligt ist und was daran ggf. geändert werden müsste.
Scharfe Kanten im Gebiss können Ihrem FreeBite den
Garaus machen. Ansonsten einfach abspühlen,
sobald er aus dem Mund genommen wird und in der
praktischen Dose aufbewahren!
Information für Manualtherapeuten
zur optimalen Nutzung des FreeBite Systems
Entscheiden Sie zunächst mit dem Patien- ten gemeinsam die Füllung. Der FreeBite air puffert den Biss weich ab, braucht aber mehr Höhe, als der FreeBite balance. Die Frage ist, was mehr gebraucht wird, ein weicher passiver Ausgleich, um den Faktor “Biss” komplett auszuschalten, oder eine Stütze dort, wo sie auf den Zähnen fehlt. Entscheiden Sie als nächstes die Höhe. Hat Ihr Patient eine gewohnheitsmäßig offene Lippenhaltung und die Schneidezähne überdecken sich im Biss kaum, dann wäre die Form “CCD” möglicherweise zu hoch und die Form “CMD” würde als weniger störend empfunden.
Presst der Patient viel (Masseterhyper- trophie!), oder hat bereits das Gefühl, wenig Platz zwischen den Zähnen zu haben, wäre beim FreeBite balance wahrscheinlich die extra niedrige Füllung “Low” zu bevorzugen. Hat Ihr Patient hingegen einen tiefen Biss, bei dem sich die Schneidezähne um ¾, oder mehr überlappen, kommt auch beim FreeBite balance die Form “CCD” in Betracht, besonders, wenn die HWS eine Hyperlordose aufweist.
Da der FreeBite air stark federt, wird hier eine ziemlich große Höhe meist nicht als störend empfunden. Eine größere Höhe stellt die Unterkieferhaltung deutlicher um. Ist der Biss z. B. durch die Steilstellung der Schneidezähne “eingesperrt”, so wird die Kieferstellung mit dem FreeBite CCD deutlicher entkoppelt. Kann Ihr Patient nicht unterbinden, dass er ständig auf den FreeBite presst, so ist des- sen Höhe vielleicht zu groß und Sie sollten auf die nachgibige Füllung air wechseln, oder auf eine dünnere Form (CMD bzw. Low).
Die Versuchung ist groß, dem Patienten einfach den FreeBite in die Hand zu drücken, aber das würde sehr kurz greifen und ein wichtiges Werkzeug für die Diagnose, Differenzierung und Therapie- planung ungenutzt lassen! Mindestens ebenso wichtig, wie die momentane Symptomlinderung ist die Möglichkeit, Zusammenhänge individuell aufdecken zu können. Prinzipiell werden hierfür einfach Zustände vor und nach dem Tragen des FreeBite verglichen: Kieferhaltung: Steht der Unterkiefer im Biss mittig, kommen die Ritzen zwischen den mittleren Schneidezähnen übereinander zu liegen? Wie groß ist die Sagittale Stufe (Betrag, um den die unteren Schneidezähne hinter den oberen beißen)? Kopfhaltung: Steht der Kopf mittig? Ist die Seitneige und Rotation der HWS symmetrisch? Sind die Kopfgelenke frei? Wie groß ist die Lordose der HWS? Körperhaltung: Steht das Becken gerade? Ist der Hüft-Abduktionstest symmetrisch? Testen Arm- und Beinlängen symmetrisch? Gibt es ein asymmetrisches Vorlaufphänomen?
Ihr Patient legt nach der initialen Befun- dung den FreeBite zwischen die Zähne. Er kann es ruhig auch einmal anders herum probieren, mit der Unterseite nach oben, vielleicht liegt er dann noch bequemer. Es kann gerne ein wenig mit dem FreeBite “gespielt” werden, was dabei hilft, die Kaumuskulatur zu lockern. Es sollte jedoch nicht über längere Zeit mit den Zähnen darauf gepresst werden, das würde die Muskulatur erschöpfen. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, zunächst mit einer Tragezeit von nur etwa 15 Minuten zu beginnen und diese dann langsam zu steigern. Nach einigen Minuten Umgewöh- nung kann nachgetestet werden. Der Patient kann den FreeBite auch wäh- rend der Therapie tragen, um den mögli- chen Störfaktor “Biss” vorübergehend auszuschalten. Auch danach kann getestet werden, ob der Therapieerfolg länger erhalten bleibt, wenn der FreeBite getra- gen wird. Dabei ist es erstrebenswert, den FreeBite hauptsächlich in den Phasen zu tragen, in denen sich erfahrungsgemäß die Beschwerden aufbauen, z. B. während ungünstige Arbeitshaltungen eingenom- men werden, beim Autofahren, nach dem Mittagessen etc.
Somit kann zweifelsfrei etabliert werden, ob eine Okklusaltherapie beim Zahnarzt erforderlich ist. Der Patient kann dann mit dem FreeBite zwischen den Zähnen direkt aus der Therapie zum Zahnarzt gehen, damit dort deutlich sichtbar ist, wie im Biss kompensiert werden muss. Oft ist auch eine gestaffelte Anwendung sinnvoll, z. B. der FreeBite air CCD initial, um eine völlige Entkoppelung des Bisses zu erreichen, die jedoch weich abgefedert ist. Später kann dann z. B. auf einen FreeBite balance CMD gewechselt werden, um zu sehen, ob die HWS auch bei einer geringeren Sperrung des Bisses stabil bleibt. Nachdem Sie ein wenig Erfahrung gesammelt haben, werden Sie schnell ein Gefühl für günstige Sequenzen bei bestimmten Patienten entwickeln! Solange Ihr Patient auf dem FreeBite stabiler ist, als auf einer Aufbissschiene, besteht wahrscheinlich noch Potential für deren Verbesserung!
DerFreeBite ist ziemlich robust und braucht nicht viel Pflege. Normalerweise sollte er seine Füllung nicht verlieren, denn seine Hülle ist in einem Stück durch Extrusionsformung herge-stellt. Was aussieht, wie eine Naht, ist keine Schwachstelle, sondern die Trennlinie zwi- schen den beiden Formhälften in die die Hülle bei der Herstellung extrudiert wird. Jedoch kann die Hülle u. U. durch scharfe Kanten an Prothesen oder Zähnen durch- trennt werden. Solche Kanten müssen dann beim Zahnarzt abrundet werden.
Die Füllung beim FreeBite balance besteht aus destilliertem Wasser und Glyzerine, das im Falle des Austretens sofort durch seinen süßlichen Geschmack auffällt, jedoch völlig unbedenklich ist. Der FreeBite bleibt formstabil, auch wenn er über längere Zeit Temperaturen um 60° ausgesetzt ist. Jedoch wird seine Hülle bei Temperaturen um 80° weich, daher sollte er solchen Temperaturen nicht ausgesetzt werden. Sie könnten beispielsweise auf dem Amaturenbrett im Auto entstehen.
Am besten wird der FreeBite gleich unter fließendem Wasser abgespühlt, sobald er aus dem Mund genommen wird. Er kann auch mit einem Spühltuch abgewischt, oder beim Zähneputzen mit der Zahn- bürste gereinigt werden. Zigarettenrauch, stark färbende Säfte, Rotwein, sowie bestimmte Tees und Medikamente können zu Verfärbungen der Hülle führen, welche jedoch die Funktions- weise nicht beeinflussen.
Ertappt sich aber Ihr Patient immer wieder dabei, dass er über längere Zeit fest darauf beißt, so
ermüdet dies die Kaumuskulatur und ist kontraproduktiv. Meist liegt dies dann daran, dass die
Höhe zu groß gewählt wurde. In diesem Fall bitte auf die nachgibige Füllung air wechseln, oder
auf eine niedrigere Form (CMD bzw. Low).
Herauszufinden, ob der Biss an Ihren Symptomen beteiligt ist und was daran ggF. geändert werden
Scharfe Kanten im Gebiss können die Hülle des FreeBite durchtrennen. Ansonsten besteht die Pflege
aus einfachem Abspülen, sobald er aus dem Mund genommen wird.
zur optimalen Nutzung des FreeBite
Entscheiden Sie zunächst mit dem Patienten gemeinsam die Füllung. Der FreeBite air puffert den Biss weich ab, braucht aber mehr Höhe, als der FreeBite balance. Die Frage ist, was mehr gebraucht wird, ein weicher passiver Ausgleich, um den Faktor “Biss” komplett auszuschal- ten, oder eine Stütze dort, wo sie auf den Zähnen fehlt. Entscheiden Sie als nächstes die Höhe. Hat Ihr Patient eine gewohn- heitsmäßig offene Lippenhaltung und die Schneidezähne überdecken sich im Biss kaum, dann wäre die Form “CCD” möglicherweise zu hoch und die Form “CMD” würde als weniger störend empfunden.
Presst der Patient viel (Masseterhypertrophie!), oder hat bereits das Gefühl, wenig Platz zwischen den Zähnen zu haben, wäre beim FreeBite balance wahrscheinlich die extra niedrige Füllung “Low” zu bevorzugen. Hat Ihr Patient hingegen einen tiefen Biss, bei dem sich die Schneide- zähne um ¾, oder mehr überlappen, kommt auch beim FreeBite balance die Form “CCD” in Betracht, besonders, wenn die HWS eine Hyperlordose aufweist.
Da der FreeBite air stark federt, wird hier eine ziemlich große Höhe meist nicht als störend empfunden. Eine größere Höhe stellt die Unter- kieferhaltung deutlicher um. Ist der Biss z. B. durch die Steilstellung der Schneidezähne “eingesperrt”, so wird die Kieferstellung mit dem Free- Bite CCD deutlicher entkoppelt. Kann Ihr Patient nicht unterbinden, dass er ständig auf den FreeBite presst, so ist dessen Höhe vielleicht zu groß und Sie sollten auf die nachgibige Füllung air wechseln, oder auf eine dünnere Form (CMD bzw. Low).
Die Versuchung ist groß, dem Patienten einfach den FreeBite in die Hand zu drücken, aber das würde sehr kurz greifen und ein wichtiges Werkzeug für die Diagnose, Differenzierung und Therapieplanung ungenutzt lassen! Mindestens ebenso wichtig, wie die momentane Symptomlinderung ist die Möglichkeit, Zusammenhänge individuell auf- decken zu können. Prinzipiell werden hierfür einfach Zustände vor und nach dem Tragen des FreeBite verglichen: Kieferhaltung: Steht der Unterkiefer im Biss mittig, kommen die Ritzen zwischen den mittleren Schneidezähnen übereinander zu liegen? Wie groß ist die Sagittale Stufe (Betrag, um den die unteren Schneidezähne hinter den oberen beißen)? Kopfhaltung: Steht der Kopf mittig? Ist die Seitneige und Rotation der HWS symmetrisch? Sind die Kopfgelenke frei? Wie groß ist die Lordose der HWS? Körperhaltung: Steht das Becken gerade? Ist der Hüft-Abduktionstest symmetrisch? Testen Arm- und Beinlängen symmetrisch? Gibt es ein asymmetrisches Vorlaufphänomen?
Ihr Patient legt nach der initialen Befundung den FreeBite zwischen die Zähne. Er kann es ruhig auch einmal anders herum probieren, mit der Unterseite nach oben, vielleicht liegt er dann noch bequemer. Es kann gerne ein wenig mit dem FreeBite “gespielt” werden, was dabei hilft, die Kaumuskulatur zu lockern. Es sollte jedoch nicht über längere Zeit mit den Zähnen darauf gepresst werden, das würde die Muskulatur erschöpfen. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, zunächst mit einer Tragezeit von nur etwa 15 Minuten zu beginnen und diese dann langsam zu steigern. Nach einigen Minuten Umgewöhnung kann nach- getestet werden. Der Patient kann den FreeBite auch während der Therapie tragen, um den möglichen Störfaktor “Biss” vorübergehend auszuschalten. Auch danach kann getestet werden, ob der Therapieerfolg länger erhalten bleibt, wenn der FreeBite getragen wird. Dabei ist es erstrebenswert, den FreeBite hauptsächlich in den Phasen zu tragen, in denen sich erfahrungsgemäß die Beschwerden aufbauen, z. B. während ungün- stige Arbeitshaltungen eingenommen werden, beim Autofahren, nach dem Mittagessen etc.
Somit kann zweifelsfrei etabliert werden, ob eine Okklusaltherapie beim Zahnarzt erforderlich ist. Der Patient kann dann mit dem FreeBite zwischen den Zähnen direkt aus der Therapie zum Zahnarzt gehen, damit dort deutlich sichtbar ist, wie im Biss kompensiert werden muss. Oft ist auch eine gestaffelte Anwendung sinnvoll, z. B. der FreeBite air CCD initial, um eine völlige Entkoppelung des Bisses zu erreichen, die jedoch weich abgefedert ist. Später kann dann z. B. auf einen FreeBite balance CMD gewechselt werden, um zu sehen, ob die HWS auch bei einer geringeren Sperrung des Bisses stabil bleibt. Nachdem Sie ein wenig Erfahrung gesammelt haben, werden Sie schnell ein Gefühl für günstige Sequenzen bei bestimmten Patienten entwickeln! Solange Ihr Patient auf dem FreeBite stabiler ist, als auf einer Aufbiss- schiene, besteht wahrscheinlich noch Potential für deren Verbesserung!
DerFreeBite ist ziemlich robust und braucht nicht viel Pflege. Normaler- weise sollte er seine Füllung nicht verlieren, denn seine Hülle ist in einem Stück durch Extrusionsformung herge-stellt. Was aussieht, wie eine Naht, ist keine Schwachstelle, sondern die Trennlinie zwischen den beiden Formhälften in die die Hülle bei der Herstellung extrudiert wird. Jedoch kann die Hülle u. U. durch scharfe Kanten an Prothesen oder Zähnen durchtrennt werden. Solche Kanten müssen dann beim Zahn- arzt abrundet werden.
Die Füllung beim FreeBite balance besteht aus destilliertem Wasser und Glyzerine, das im Falle des Austretens sofort durch seinen süßlichen Geschmack auffällt, jedoch völlig unbedenklich ist. Der FreeBite bleibt formstabil, auch wenn er über längere Zeit Temp- eraturen um 60° ausgesetzt ist. Jedoch wird seine Hülle bei Temp- eraturen um 80° weich, daher sollte er solchen Temperaturen nicht ausgesetzt werden. Sie könnten beispielsweise auf dem Amaturenbrett im Auto entstehen.
Am besten wird der FreeBite gleich unter fließendem Wasser abge- spühlt, sobald er aus dem Mund genommen wird. Er kann auch mit einem Spühltuch abgewischt, oder beim Zähneputzen mit der Zahn- bürste gereinigt werden. Zigarettenrauch, stark färbende Säfte, Rotwein, sowie bestimmte Tees und Medikamente können zu Verfärbungen der Hülle führen, welche jedoch die Funktionsweise nicht beeinflussen.
Der FreeBite kann ruhig als Spielzeug im Mund dienen,
um die Muskulatur aufzulockern.
Ertappt sich aber Ihr Patient immer wieder dabei, dass
er über längere Zeit fest darauf beißt, so ermüdet dies
die Kaumuskulatur und ist kontraproduktiv. Meist liegt
dies dann daran, dass die Höhe zu groß gewählt wurde.
In diesem Fall bitte auf die nachgibige Füllung air
wechseln, oder auf eine niedrigere Form (CMD bzw. Low).
Herauszufinden, ob der Biss an Ihren Symptomen
Scharfe Kanten im Gebiss können die Hülle des FreeBite
durchtrennen. Ansonsten besteht die Pflege aus einfachem
Abspülen, sobald er aus dem Mund genommen wird.
In vielen Fällen ist der FreeBite air CCD ein guter Einstieg und in der neuen, aber weich gepufferten Vertikalen lösen sich Verspannungen schnell auf. Dies gilt besonders für Patienten mit Deckbiss. Jedoch kann bei Mundatmern mit langem Untergesicht der Biss hierdurch zu stark gesperrt werden. Daher wählt man in den Fällen, in denen die Vertikale im Biss sowieso schon recht hoch ist, besser eine dünne Version des FreeBite, die dann allerdings nicht viel federn darf, also den FreeBite balance CMD, vielleicht in der extraniedrigen Version “Low”.
Dies gilt auch für Patienten, die gewohn- heitsmäßig pressen (Masseterhypertrophie bei relativ wenig Facettierung der Zähne), weniger jedoch für Bruxer, bei denen sich oft eine insuffiziente Abstützung auf den posterioren Zähnen herausstellt. In den übrigen Fällen wählt man den FreeBite in einer Höhe, die ausreicht, um den Zugang in eine neutrale Bisslage (Klasse I nach Angle bei stimmigen Mittel- linien) zu ermöglichen, ohne durch Zahn- kontakte daraus deflektiert zu werden.
Ein wichtiger Faktor bei der CMD-Therapie ist of die Unsicherheit bezüglich der Zusammenhänge bzw. Ursachen. Manch- mal hat man eine Vermutung, weil der Biss nicht regelkonform ist. Dies ist die Domäne von Bissbehelfen, mit denen man Bissveränderungen testen kann, bevor man am Gebiss seines Patienten möglich- erweise irreversible Veränderungen vor- nimmt. Jedoch kann auch die Herstellung eines Bissbehelfs im Labor schon einige Kosten verursachen und hier liegt der Nutzen des FreeBites: Neben der initialen Symptombehandlung ist der FreeBite ein wichtiges diagnostisches Werkzeug! Bei den meisten Patienten wird man eine Abweichung im Biss von irgendeiner Norm finden, aber ist diese auch für die Sympto- me verantwortlich? Mit dem FreeBite lassen sich Muskelverspannungen und Gelenkkompressionen auflösen und man kann beobachten, in welcher Weise sich dann der Unterkiefer des Patienen neu zum Kranium positioniert. Gleichzeitig beobachtet man die Reaktion der Symp- tome und lernt somit Einiges über die individuellen Gegebenheiten bei einem Patienten.
Zunächst sollten Abweichungen in der horizontalen Kieferposition im Biss notiert werden. Liegt ein Rück-, oder Vorbiss (Klasse 2, oder 3) vor? Gibt es Hinweise auf laterale Verschiebungen im Biss, wie eine Verschiebung der Mittellinien? Ist eine syn- chrone und gleich starke Kontraktion der Mm. masster beim Biss palpierbar? Die Veränderung dieser und beliebiger anderer Parameter durch das Tragen des FreeBite ist individuell sehr aufschluss- reich. Hierfür muss der FreeBite vielleicht nur kurz getragen werden, so lange es braucht, um einen Test durchzuführen, zur Beobachtung von Symptomen vielleicht aber auch länger. Wichtig ist, dass der Patient nach einiger Eingewöhnung den FreeBite dann trägt, wenn sich Beschwerden erfahrungsgemäß aufbauen. Geht es dem Patienten z. B. frühmorgens am besten, so steht kaum zu erwarten, dass das nächtliche Tragen des FreeBites etwas bewirkt. Ist hingegen die Symptomatik in der Früh besonders ausge- prägt, so sollte der FreeBite nach Möglich- keit auch während der Nachtruhe getragen werden. Bleibt er während dem Schlaf nicht in der erwünschten Weise zwischen den Zähnen, so kann er auch modifiziert und auf einer Zahnreihe verankert werden.
Mit dem FreeBite solid kann dann eine Bissposition in einem Material definiert werden, das bei der Abkühlung vollständig aushärtet, so dass sich die Modelle damit im Artikulator einstellen lassen. Zuvor kann jedoch getestet werden, ob der Biss sich auch in der erwünschten Weise als verträglich erweist und bei Bedarf durch partielles oder komplettes Wiedererwär- men entsprechend modifiziert werden, so dass die Modelle in einer bereits getes- teten Relation in den Artikulator gelangen. Auch bei der Therapie mit Schienen hilft der FreeBite, denn solange es Ihrem Patienten damit besser geht, gibt es noch Faktoren, die an der Schiene optimiert werden können.
DerFreeBite ist ziemlich robust und braucht nicht viel Pflege. Normalerweise sollte er seine Füllung nicht verlieren, denn seine Hülle ist in einem Stück durch Extru- sionsformung hergestellt. Was aussieht, wie eine Naht, ist keine Schwachstelle, son- dern die Trennlinie zwischen den beiden Formhälften in die die Hülle bei der Her- stellung extrudiert wird. Jedoch kann die Hülle u. U. durch scharfe Kanten an Prothesen oder Zähnen durch- trennt werden. Solche Kanten müssen dann abrundet werden.
Am besten wird der FreeBite gleich unter fließendem Wasser abgespühlt, sobald er aus dem Mund genommen wird. Er kann auch mit einem Spühltuch abgewischt, oder beim Zähneputzen mit der Zahn- bürste gereinigt werden. Zigarettenrauch, stark färbende Säfte, Rotwein, sowie bestimmte Tees und Medi- kamente können zu Verfärbungen der Hülle führen, welche jedoch die Funktions- weise nicht beeinflussen.
4. Den FreeBite individualisieren
Die Hülle des FreeBite ist aus einem für medizinische Zwecke zugelassenen EVA extrusionsgeformt. Prinzipiell ist es das gleiche Material, das von diversen Herstel- lern zum Tiefziehen von elastischen Biss- behelfen, oder Sportmundschutzen ange- boten wird. Daher kann der FreeBite air, oder balance mit elastischen Tiefzieh- schienen verschweißt werden. Um den FreeBite effektiv in einem Kiefer zu verankern, wird in diesem einfach eine elsatische Schiene in der Stärke von 1 mm tiefgezogen. Die zu verbindenden Ober- flächen werden mit Alkohol oder Monomer gründlich entfettet.
Sodann wird die Oberfläche der Schiene auf dem Modell unter dem Heizstrahler des Tiefziehgerätes, oder mit einer ruß- freien Flamme (z. B. auch einem Heiß- lustlöstkolben) erweicht und der Freebite in der erwünschten Lage aufgedrückt. Noch inniger ist die Verbindung, wenn auch die Oberfläche des FreeBite kurz erhitzt wird, jedoch darf dessen Hülle dabei nicht durchgeschmolzen werden. Oft ist es für die Verankerung des Freebite im Mund auch völlig ausreichend, eine elastische Tiefziehplatte in ca 2 cm breite Streifen zu schneiden, welche dann links und rechts bukkal, oder lingual ange- schweißt werden.
Auch die Füllung des FreeBite balance kann individuell angepasst werden. Hierfür durchsticht man mit einer dünnen Kanüle die Hülle schräg, möglichst im Bereich vor den seitlichen Kissen. Nun injiziert man etwas destilliertes Wasser, oder zieht etwas heraus. Beim Herausziehen der Kanüle versiegelt sich die Hülle annähernd durch ihre Elastizität, insofern die Kanüle dünn genug war. Jedoch würde die Punk- tur so noch keinem Beißdruck standhalten. Hierfür wird sie mit einem nicht zu heißen Aufwachsinstrument, einem Lötkolben, oder direkt durch Bestreichen mit einer Flamme wieder versiegelt.
Da der FreeBite air stark federt, wird hier eine ziemlich große Höhe meist nicht als störend empfunden. Der FreeBite balance gibt hingegen im Biss eine deutlich festere Abstützung, was einerseits als angenehm, andererseits bei einer zu groß gewählten Höhe aber auch als störend empfunden werden kann. Mit ein wenig manuellem Geschick kann die Füllhöhe des FreeBite balance auch nachträglich verändert und individuell angepasst werden.
Ertappt sich aber Ihr Patient immer wieder dabei, dass er über längere Zeit fest darauf beißt, so ermüdet dies
die Kaumuskulatur und ist kontraproduktiv. Meist liegt dies dann daran, dass die Höhe zu groß gewählt
wurde. Mit dem FreeBite zwischen den Zähnen sollte ein müheloser Lippenschluss noch möglich sein.
Neben der Linderung Ihrer Symptome hat der FreeBite zwei weitere Aufgaben, als Hilfsmittel
bei der Differenzialdiagnose und als Adjuvans bei der Therapie mit Bissbehelfen.
Scharfe Kanten im Gebiss können die Hülle des FreeBite durchtrennen. Ansonsten besteht die Pflege aus
einfachem Abspülen, sobald er aus dem Mund genommen wird.
In vielen Fällen ist der FreeBite air CCD ein guter Einstieg und in der neuen, aber weich gepufferten Vertikalen lösen sich Verspannungen schnell auf. Dies gilt besonders für Patienten mit Deckbiss. Jedoch kann bei Mundatmern mit langem Untergesicht der Biss hier- durch zu stark gesperrt werden. Daher wählt man in den Fällen, in denen die Vertikale im Biss sowieso schon recht hoch ist, besser eine dünne Version des FreeBite, die dann allerdings nicht viel federn darf, also den FreeBite balance CMD, vielleicht in der extraniedrigen Version “Low”.
Dies gilt auch für Patienten, die gewohnheitsmäßig pressen (Masseter- hypertrophie bei relativ wenig Facettierung der Zähne), weniger jedoch für Bruxer, bei denen sich oft eine insuffiziente Abstützung auf den posterioren Zähnen herausstellt. In den übrigen Fällen wählt man den FreeBite in einer Höhe, die aus- reicht, um den Zugang in eine neutrale Bisslage (Klasse I nach Angle bei stimmigen Mittellinien) zu ermöglichen, ohne durch Zahnkontakte daraus deflektiert zu werden.
Ein wichtiger Faktor bei der CMD-Therapie ist of die Unsicherheit bezüglich der Zusammenhänge bzw. Ursachen. Manchmal hat man eine Vermutung, weil der Biss nicht regelkonform ist. Dies ist die Domäne von Bissbehelfen, mit denen man Bissveränderungen testen kann, bevor man am Gebiss seines Patienten möglicherweise irreversible Veränderungen vornimmt. Jedoch kann auch die Herstellung eines Bissbehelfs im Labor schon einige Kosten verur- sachen und hier liegt der Nutzen des FreeBites: Neben der initialen Symptombehandlung ist der FreeBite ein wichtiges diagnostisches Werkzeug! Bei den meisten Patienten wird man eine Abweichung im Biss von irgendeiner Norm finden, aber ist diese auch für die Symptome verantwortlich? Mit dem FreeBite lassen sich Muskelverspannungen und Gelenkkompressionen auflösen und man kann beobachten, in welcher Weise sich dann der Unterkiefer des Patienen neu zum Kranium positioniert. Gleichzeitig beobachtet man die Reaktion der Symptome und lernt somit Einiges über die individuellen Gegebenhei- ten bei einem Patienten.
Zunächst sollten Abweichungen in der horizontalen Kieferposition im Biss notiert werden. Liegt ein Rück-, oder Vorbiss (Klasse 2, oder 3) vor? Gibt es Hinweise auf laterale Verschiebungen im Biss, wie eine Verschiebung der Mittellinien? Ist eine synchrone und gleich starke Kontraktion der Mm. masster beim Biss palpierbar? Die Veränderung dieser und beliebiger anderer Parameter durch das Tragen des FreeBite ist individuell sehr aufschlussreich. Hierfür muss der FreeBite vielleicht nur kurz getragen werden, so lange es braucht, um einen Test durchzuführen, zur Beobachtung von Symptomen vielleicht aber auch länger. Wichtig ist, dass der Patient nach einiger Eingewöhnung den FreeBite dann trägt, wenn sich Beschwerden erfahrungsgemäß aufbauen. Geht es dem Patienten z. B. frühmorgens am besten, so steht kaum zu erwarten, dass das nächtliche Tragen des FreeBites etwas bewirkt. Ist hingegen die Symptomatik in der Früh besonders ausgeprägt, so sollte der FreeBite nach Möglichkeit auch während der Nachtruhe getragen werden. Bleibt er während dem Schlaf nicht in der erwünschten Weise zwischen den Zähnen, so kann er auch modifiziert und auf einer Zahnreihe verankert werden.
Mit dem FreeBite solid kann dann eine Bissposition in einem Material definiert werden, das bei der Abkühlung vollständig aushärtet, so dass sich die Modelle damit im Artikulator einstellen lassen. Zuvor kann jedoch getestet werden, ob der Biss sich auch in der erwünschten Weise als verträglich erweist und bei Bedarf durch partielles oder komplettes Wiedererwärmen entsprechend modifiziert werden, so dass die Modelle in einer bereits getesteten Relation in den Artikulator gelangen. Auch bei der Therapie mit Schienen hilft der FreeBite, denn solange es Ihrem Patienten damit besser geht, gibt es noch Faktoren, die an der Schiene optimiert werden können.
DerFreeBite ist ziemlich robust und braucht nicht viel Pflege. Norma- lerweise sollte er seine Füllung nicht verlieren, denn seine Hülle ist in einem Stück durch Extrusionsformung hergestellt. Was aussieht, wie eine Naht, ist keine Schwachstelle, sondern die Trennlinie zwischen den beiden Formhälften in die die Hülle bei der Herstellung extrudiert wird. Jedoch kann die Hülle u. U. durch scharfe Kanten an Prothesen oder Zähnen durchtrennt werden. Solche Kanten müssen dann abrundet werden.
Die Füllung beim FreeBite balance besteht aus destilliertem Wasser und Glyzerine, das im Falle des Austretens sofort durch seinen süßlichen Geschmack auffällt, jedoch völlig unbedenklich ist. Der FreeBite bleibt formstabil, auch wenn er über längere Zeit Temp- eraturen um 60° ausgesetzt ist. Jedoch wird seine Hülle bei Tempera- turen um 80° weich, daher sollte er solchen Temperaturen nicht aus- gesetzt werden. Sie könnten beispielsweise auf dem Amaturenbrett im Auto entstehen.
Die Hülle des FreeBite ist aus einem für medizinische Zwecke zugelas- senen EVA extrusionsgeformt. Prinzipiell ist es das gleiche Material, das von diversen Herstellern zum Tiefziehen von elastischen Biss- behelfen, oder Sportmundschutzen angeboten wird. Daher kann der FreeBite air, oder balance mit elastischen Tiefziehschienen ver- schweißt werden. Um den FreeBite effektiv in einem Kiefer zu verankern, wird in diesem einfach eine elsatische Schiene in der Stärke von 1 mm tiefgezogen. Die zu verbindenden Oberflächen werden mit Alkohol oder Monomer gründlich entfettet.
Sodann wird die Oberfläche der Schiene auf dem Modell unter dem Heizstrahler des Tiefziehgerätes, oder mit einer rußfreien Flamme (z. B. auch einem Heißlustlöstkolben) erweicht und der Freebite in der erwünschten Lage aufgedrückt. Noch inniger ist die Verbindung, wenn auch die Oberfläche des FreeBite kurz erhitzt wird, jedoch darf dessen Hülle dabei nicht durchgeschmolzen werden. Oft ist es für die Verankerung des Freebite im Mund auch völlig ausrei- chend, eine elastische Tiefziehplatte in ca 2 cm breite Streifen zu schneiden, welche dann links und rechts bukkal, oder lingual ange- schweißt werden.
Auch die Füllung des FreeBite balance kann individuell angepasst werden. Hierfür durchsticht man mit einer dünnen Kanüle die Hülle schräg, möglichst im Bereich vor den seitlichen Kissen. Nun injiziert man etwas destilliertes Wasser, oder zieht etwas heraus. Beim Heraus- ziehen der Kanüle versiegelt sich die Hülle annähernd durch ihre Elastizität, insofern die Kanüle dünn genug war. Jedoch würde die Punktur so noch keinem Beißdruck standhalten. Hierfür wird sie mit einem nicht zu heißen Aufwachsinstrument, einem Lötkolben, oder direkt durch Bestreichen mit einer Flamme wieder versiegelt.
Da der FreeBite air stark federt, wird hier eine ziemlich große Höhe meist nicht als störend empfunden. Der FreeBite balance gibt hinge- gen im Biss eine deutlich festere Abstützung, was einerseits als ange- nehm, andererseits bei einer zu groß gewählten Höhe aber auch als störend empfunden werden kann. Mit ein wenig manuellem Geschick kann die Füllhöhe des FreeBite balance auch nachträglich verändert und individuell angepasst werden.
Ertappt sich aber Ihr Patient immer wieder dabei, dass er
über längere Zeit fest darauf beißt, so ermüdet dies die
dann daran, dass die Höhe zu groß gewählt wurde. Mit
dem FreeBite zwischen den Zähnen sollte ein müheloser
Lippenschluss noch möglich sein.
Neben der Linderung Ihrer Symptome hat der
FreeBite zwei weitere Aufgaben, als Hilfsmittel
bei der Differenzialdiagnose und als Adjuvans bei der
Therapie mit Bissbehelfen.
Rainer Schöttl, D.D.S.(USA) Doctor of Dental Surgery, Emory University, Atlanta, USA Schuhstr. 35, D-91052 Erlangen Kontakt: Telefon: 09131-23099, E-Mail: mail@biteblog.de Berufsbezeichnung: Zahnarzt Verliehen durch: USA/Bundesrepublik Deutschland Zuständige Kammer: Bayerische Landeszahnärztekammer
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Hierbei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf Ihrem Endgerät abgelegt werden. Einige der von uns verwendeten Cookies werden nach dem Ende der Browser-Sitzung, also nach Schließen Ihres Browsers, wieder gelöscht (sog. Sitzungs-Cookies). Andere Cookies verbleiben auf Ihrem Endgerät und ermöglichen uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen (persistente Cookies). Werden Cookies gesetzt, erheben und verarbeiten diese im individuellen Umfang bestimmte Nutzerinformationen wie Browser- und Standortdaten sowie IP-Adresswerte. Persistente Cookies werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. Sofern durch einzelne von uns implementierte Cookies auch personenbezogene Daten verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zur Wahrung unserer berechtigten Interessen an der bestmöglichen Funktionalität der Website sowie einer kundenfreundlichen und effektiven Ausgestaltung des Seitenbesuchs. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Browser so einstellen können, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und einzeln über deren Annahme entscheiden oder die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen können. Jeder Browser unterscheidet sich in der Art, wie er die Cookie-Einstellungen verwaltet. Diese ist in dem Hilfemenü jedes Browsers beschrieben, welches Ihnen erläutert, wie Sie Ihre Cookie-Einstellungen ändern können. Diese finden Sie für die jeweiligen Browser unter den folgenden Links: Internet Explorer: http://windows.microsoft.com/de-DE/windows-vista/Block-or-allow-cookies Firefox: https://support.mozilla.org/de/kb/cookies-erlauben-und-ablehnen Chrome: http://support.google.com/chrome/bin/answer.py?hl=de&hlrm=en&answer=95647 Safari: https://support.apple.com/kb/ph21411?locale=de_DE Opera: http://help.opera.com/Windows/10.20/de/cookies.html Bitte beachten Sie, dass bei Nichtannahme von Cookies die Funktionalität unserer Website eingeschränkt sein kann. IV Rechte des Betroffenen Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten. Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO. Dieses Recht besteht jedoch dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. V Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht.
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Dieses Recht besteht jedoch dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. V Dauer der Speicherung personenbezogener Daten Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist. 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References: § 7
 § 8
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 15
 Art. 17
 Art. 7
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 § 8
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 Art. 6
 Art. 15
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