Source: https://schweigemarsch-stoppen.de/rueckblick-2014/mobitermine-2017/
Timestamp: 2018-03-23 06:48:58+00:00

Document:
Mobitermine 2017 | Den Schweigemarsch stoppen!
Die langen Ankündigungen findet ihr unterhalb der Aufzählung der stattgefundenen Veranstaltungen.
03.Mai: Mobivortrag
23.April: Mobivortrag
25.April: Podiumsgespräch:</a> §218 StGB abschaffen, Abtreibung legalisieren!&lt
19.Mai: Lesung und Präsentation: Kritik des Familismus mit Gisela Notz
24.April: “Christlicher Fundamentalismus in Sachsen”
12.Mai: “Das Netz der Abtreibungsgegner*innen”
24.Mai: Lesung und Vortrag: “Kritik des Familismus” mit Gisela Notz **/******
31.Mai: Mobivortrag
08.Juni: Alles Inklusive mit Mareice Kaiser und Dolmetscher_innen für DGS */**
08.Juni: Offenes Antifa Plenum // Bastelabend
30. Mai: Mobivortrag
16. Mai:Lesung und Vortrag: “Kritik des Familismus” mit Gisela Notz
01.Juni: Mobivortrag
13.Mai: Das Netz der Abtreibungsgegner*innen */**
23.Mai: Kritik des Familismus mit Gisela Notz **
18.Mai: Mobivortrag
31.Mai: Infoveranstaltung und Film “Maria Christiane Else Karin Lea Lydia Petra S. Petra W. und der § 218″ begeistern.”
10.Mai: Lesung: Und was sagen die Kinder dazu? – Zehn Jahre später
29.Mai: Lesung: Kritik des Familismus
Die sogenannte “Lebensschutz”-Bewegung beschränkt ihre politische Lobbyarbeit nicht nur auf die Kriminalisierung von Abtreibungen. Ihr Wirken ist eingebettet in ein Netzwerk von anti-feministischen, konservativen und rechten Gruppierungen. Anhand von persönlicher und struktureller Zusammenarbeit sollen diese Verstrickungen aufgezeigt werden.
Und was sagen die Kinder dazu? – Zehn Jahre später
Gelesen wird von Stephanie Gerlach
Lesung: “Alles Inlusive”
&gt;Alles inklusive&lt; ist das erste Buch der Berliner Autorin. Ein wichtiger, moderner und kämpferischer Beitrag zu den aktuellen Debatten um Inklusion, Pränataldiagnostik und Vereinbarkeit von Familie und Beruf unter besonderen Bedingungen – und die Liebeserklärung einer Mutter an ihre Tochter.
Lesung: “Kritik des Familismus”
Die Ideologie des Familismus (oder auch Familialismus), die die gesellschaftliche Organisationsnorm aus dem Konzept einer “Idealfamilie” ableitet, prägt seit Jahrhunderten Politik und Sozialstruktur in Deutschland und in anderen westlichen Ländern wesentlich mit. Familismus hat einen Ausgangspunkt, der schon immer nur für einen Bruchteil der Bevölkerung praktische Relevanz hatte: die Familie. Sie gibt es heute ebenso wenig, wie es sie je gegeben hat. Und schon gar nicht war sie zu allen Zeiten die bürgerliche Kleinfamilie, wie wir sie heute kennen. Familismus ist eine Spielart des Antifeminismus, denn nach der familistischen Ideologie herrschen in der heterosexuellen Kleinfamilie, die immer aus Vater, Mutter und Kind(ern) besteht, komplementäre Rollenaufteilungen entlag der Geschlechterlinien. Die Ideologie der “Familie als Keimzelle der Gesellschaft” ist immer auf den Nationalstaat bezogen. Sie führt unweigerlich zur Diskriminierung von Individuen und Gruppen, die diesem Bild nicht entsprechen. Angesichts der “neuen” rechtspopulistischen AkteurInnen hat sie Hochkonjunktur. Was ist dagegen zu tun? Darüber sollten wir diskutieren.
Dr. Gisela Notz, freie Autorin, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, Berlin. Gisela Notz war von 2004 bis 2010 Bundesvorsitzende von pro familia. Zum Thema hat sie das Buch: Kritik des Familismus. Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes geschrieben, das 2015 in der Reihe thorie org des Schmetterlings-Verlages in Stuttgart erschien. Seit 15 Jahren bringt sie den historischen Wandkalender „Wegbereiterinnen“ heraus.</blockquote>
<strong>Podiumsgespräch: §218 StGB abschaffen, Abtreibung legalisieren!</strong>
<blockquote>Nach einem 10-minütigem Input-Referat jeder Referentin zur eigenen Arbeit, zum eigenen Standpunkt, den Basisthesen und Forderungen wollen wir darüber sprechen wie sich die Situation darstellen würde, wenn Abtreibung ein Recht wäre. Was hätten wir dann erreicht, was würde sich ändern und worüber sollten wir weiterhin sprechen. Es geht darum ein Forum zu schaffen, um sich über den dann folgenden Zustand auszutauschen, Bedenken zu besprechen und Energie zu schöpfen, für den Kampf um die Abschaffung des §218 StGB.
*Katja Krolzik-Matthei Sexualwissenschaftlerin M.A. &amp; Mitarbeiterin des Instituts für Angewandte Sexualwissenschaften
Alle Referentinnen vertreten eine emanzipatorische Haltung gegenüber Abtreibung, befürworten eine Abschaffung des §218 StGB, sind aber auch für kritischen Austausch offen. Wir laden zum respektvollen Austausch ein.
Film: Afya Yangu. It’s my Right!
“Dokumentation „Afya Yangu. It‘s my Right!“ sehen und einen Blick auf weitere Kämpfe um reproduktive Rechte und körperliche Selbstbestimmung werfen. Der Film beschäftigt sich unter anderem mit dem Abtreibungsparagrafen in Kenia und zeigt Interviews mit Aktivist*innen, die sich für eine Verbesserung der reproduktiven und sexuellen Selbstbestimmung einsetzen und zeigt auch die Folgen restriktiver Abtreibungsgesetze und gesellschaftlicher Tabuisierung”
Film: “Maria Christiane Else Karin Lea Lydia Petra S. Petra W. und der § 218” begeistern.
“Interviews und historische Texte zum Schwangerschaftsabbruch:
von Mara Schepsmeier”
Unterstützung in Form von finanzieller Förderung bzw. Zusammenarbeit erhalten wir in diesem Jahr von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen (*), Weiterdenken (Heinrich-Böll-Stiftung) (**), StuRa TU Chemnitz (***), StuRa der Uni Jena (****), StuRa der HfbK Dresden (*****), StuRa der TU Dresden (******), der Partei “Die Linke” und vielen Anderen.

References: §218
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