Source: https://www.elo-forum.org/aussteuerung-nahtlosigkeit-145-sgb-iii-/188748-aussteuerung-alg-nahtlosigkeit.html?s=10e3acdcd058c9c82ccc3ae504256877
Timestamp: 2018-07-17 00:44:31+00:00

Document:
Aussteuerung - Nun Alg 1 Nahtlosigkeit - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Start > Information > Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege > Aussteuerung / Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) -> Aussteuerung - Nun Alg 1 Nahtlosigkeit
Post #2243754 (6)
Post #2256096 (4)
Post #2267334 (2)
Post #2263204 (2)
Post #2303087 (2)
05.11.2017, 23:34 #1
bin neu und habe versucht mich einzulesen, was mich erlich gesagt nur noch mehr verunsichert wenn ich hier so lese was manchen hier durchmachen müssen.
Da ich körperlich und psychisch sehr angeschlagen bin, würde ich mich freuen wenn man mich hier unterstützen würde.
Ich habe von meiner Krankenkasse ein Schreiben erhalten (per Einschreiben Rückschein), das mein Anspruch auf Krankengeld ca. mitte Jan. 2018 enden wird und es wird mir empfohlen mich umgehend bei der AfA zu melden und einen Antrag auf Arbeitslosengeld gemäß § 145 SGB III (Bei Minderung der Leistung) zu stellen.
Desweitern wird mir in dem Schreiben mitgeteilt, das mit ende der Krankengeldzahlung auch meine Versicherung endet.
Bevor ich ins Krankengeld gefallen bin, habe ich schon ca. 5 Monate Alg 1 bezogen, nun bin ich wie schon geschrieben noch bis ca. mitte Jan. 2018 im Krankengeld.
Die Frage die sich hier noch für mich stellt ist, bekomme ich nach meiner Aussteuerung das gleiche Alg 1 wie vor meinem Krankengeldbezug? Und wie lange bekomme ich das?
Ich habe mal was von Bestandschutz und von Berechnung nach Fiktiven Einkommen gehört bzw das man durch Krankengeld neue Zeiten bei der AfA ansammelt , bin allerdings mitlerweile so verunsichert das ich garnicht mehr weis was richtig ist und was nicht, und wenn man dann hier noch die teilweisen Horrorberichte liest, macht das die Sache nicht besser.
Ich weis nicht ob das interessant ist, möchte aber gleich noch mitteilen das ich in keinem Arbeitsverhältnis stehe und da das Krankengeld ausreichend ist auch keine zusätzliche unterstützung durch Alg 2 erhalte.
Mehr Beiträge von kaputt finden
08.11.2017, 09:41 #2
AW: Aussteuerung - Nun Alg 1 Nahtlosigkeit
ich denke da es mein erster Beitrag war und der erst vor der veröffentlichung gegengelesen wurde ist der Beitrag Zeitversetzt eingestellt worden und damit schon leicht in der versenkung verschwunden, daher möchte ich Ihn nochmal nach oben schieben.
Oder kann mir keiner helfen?
Was könnte dem Rat der Krankenkasse entgegenstehen?
Die weiteren Fragen zum Alg I stellen sich erst, wenn das erledigt ist.
Wenn du ununterbrochen Krankengeld (für 72 Wochen) bezogen hast,
sehen die Antworten dazu wohl sehr gut aus.
08.11.2017, 13:33 #4
NUR: Ich würde mich keinesfalls umgehend bei der AfA melden! Sonst läufst Du Gefahr, dass Dich die AfA schon jetzt durch ihre Mühlen dreht, Zeit und Ruhe Dich um Deine Genesung zu kümmern, und kein evtl. nerviges und aufreibendes Prozedere. Es reicht, Dich 14 Tage vor Aussteuerung im Januar dort zu melden - also gleich nach Neujahr.
Ab AlgI-Bezug bist Du über die AfA wieder krankenversichert.
und einen Antrag auf Arbeitslosengeld gemäß § 145 SGB III (Bei Minderung der Leistung) zu stellen.
Wenn es soweit ist - bei dem Antrag nach Aussteuerung kann man schwer auszubügelnde Fehler machen.
Userin @Doppeloma hat dafür mal einen Musterantrag erstellt, den Du im folgenden Link Post #4 aufrufen kannst.
https://www.elo-forum.org/schwerbehi...ml#post2208433
Geändert von Curt The Cat (28.01.2018 um 15:27 Uhr)
08.11.2017, 21:38 #5
Danke erstmal für die Antworten, den Musterantrag habe ich mir gleich abgespeichert.
OK, ich werde dann erst ende Dez / Anfang Jan. zur AfA gehen.
Hat vielleicht noch jemand erfahrung mit der ALG 1 berechnung in meinem fall und kann mir die Frage beantworten?
Bin auch weiterhin für jeden Hinweis / Tip dankbar
08.11.2017, 22:42 #6
ich weiss nur, das du in den 78 wochen KG neue ansprüche auf ALG1 aufbaust...
ich hatte damals noch 2,5 monate ALG1, dann krankengeld und dann waren es nach aussteuerung etwas über 8 monate... also hab ich wohl in den 78 wochen 6 monate ALG1-anspruch erworben...
bei der berechnung wurde dann das fiktive einkommen herangezogen, also was durchschnittlich in meinem beruf verdient wurde (wenn ich das richtig verstanden habe)... da ich hier in einem niedriglohn-bundesland wohne (und deshalb nur mindestlohn hatte), das fiktive einkommen aber aus dem bundesdurchschnitt errechnet wird, habe ich nach meiner aussteuerung ca. 150€ mehr ALG1 bekommen als vor dem KG-bezug...
aber davon hab ich nicht wirklich ahnung, also wie das berechnet wird und wo man die bezugswerte herholt... sorry
28.12.2017, 13:17 #7
ich war nun bei der AfA und habe mich mit dem Schreiben der Krankenkasse Arbeitslos gemeldet.
Das ich keine Telefonnummer angeben wollte, wurde kommentarlos hingenommen.
Auch als ich sagte das ich meine Befundberichte nur direkt zum Ärztlich Dienst sende oder dort abgeben werde und das man mir bitte die Anschrift des Ärztlichen Dienst geben möge wurde mir die Anschrift mitgeteilt.
Auch wenn hier eine deutliche Fassungslosigkeit zu sehen war und man mir da auch mitgeteilt hat, das sich dadurch die ganze Bearbeitung des Antrages verzögern wird und ich möge doch an meine Krankenversicherung denken, so das ich lückenlos Versichert bin den die Krankenversicherung ist das A+O.
Ausserdem wurde mir dann noch gesagt das es erst Geld von der AfA gibt wenn das Gutachten vorliegt.
Allerdings bin ich trotz allem verunsichert, muss ich mir sorgen wegen meiner Krankenversicherung machen wenn die Bearbeitung länger dauert? Wie schon geschrieben, mitte Jan. werde ich ausgesteuert.
Der äD ist ein gutes Stück von mir entfernt, reicht es hier wenn ich die Unterlagen direkt per Einschreiben Rückschein an den äD sende?
Mir wurde gesagt, der äD ist dort mit der AfA in einem Gebäude, die Unterlagen sollen aber direkt zum äD,reicht es wenn ich die Adresse so aufbaue:
der Agentur für Arbeit .....
Nun habe ich neben dem Antrag auch noch Unterlagen für den äD mitbekommen, Schweigepflichtsentbindungen und ein Gesundheitsfragebogen.
Da ich sogut wie alle Bericht selber habe, werde ich so gut wie keine Entbindungen mitsenden brauchen.
Ich möchte die Entbindungen auf 3 Monate befristen, reicht es hier wenn ich die abschreibe und auf 3 Monate befriste?
Bei den Berichten reichen doch die Aktuellen der letzten 4 Jahre oder? Ich habe noch einen 7 oder 8 Jahre alten Rehabericht, macht es sinn diesen beizulegen?
Wie ist das mit dem Gesundheitsfragebogen?
Muss ich den komplett ausfüllen? Oder kann ich das was ich nicht angeben möchte weglassen?
Ich möchte mich hier nochmal für die bisher gegebenen Hilfen bedanken, man hat mich nämlich auch in der Tat gefragt ob ich den Antrag Online stellen möchte.
Geändert von kaputt (28.12.2017 um 13:31 Uhr)
28.12.2017, 16:24 #8
ich bin in einer ähnlichen Situation, lies mal hier ab Beitrag 282, da wird schon einiges beantwortet: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hilfe.
Dann stellt du am besten noch mal die offenen fragen die übrig sind.
29.12.2017, 03:56 #9
Arbeitslos warst du ja vorher schon, du hast dich wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld gemeldet, das ist ein wenig was Anderes.
Das kann sich beim nächtsten Termin / anderen SB schnell ändern, lass dich nicht bedrängen und frage nach der Rechtsgrundlage die das von dir fordert, du möchtest NICHT angerufen werden.
Man weiß nun nicht so genau wie viel du weißt (zu deinen Rechten bei der AfA) und so ist man erst mal "erstaunt".
Das liegt an der AfA, ob deine Krankenversicherung gesichert bleibt und NICHT daran, dass du medizinische Unterlagen lieber in medizinischen Fingern haben möchtest.
Wo bitte liegt denn da der zeitliche Unterschied, ob du das in einigen Tagen beim SB abgeben wirst (der das wahrscheinlich nicht ohne "Sichtkontrolle" an den ÄD geben wird) ODER die Post das direkt beim ÄD der AfA abliefert, was da zu "Verzögerungen" führen könnte geht mir nicht ganz ein.
Das ist aber nicht zulässig wenn du dadurch in finanzielle Schwierigkeiten kommen könntest, aber du wirst das erste ALGI ohnehin erst (Rest-Tage für Januar) am Ende des Monats (Januar) bekommen, die AfA zahlt immer erst rückwirkend.
Das "Gutachten" ist gar nicht leistungsrelevant, wichtig ist der ausgefüllte Antrag auf ALGI und die Abschluss-Bescheinigung der KK wenn deine Aussteuerung wirklich erfolgt ist.
Nein, du musst dir vorerst KEINE Sorgen um deine Krankenversicherung machen.
Ab dem Tag deiner Aussteuerung beginnt eine gesetzliche Versicherungs-Nachfrist (1 voller Monat) wo du weiter versichert bist, das wäre also bis ca. Mitte Februar und bis dahin sollte längst alles erledigt sein.
Zur Not wartet die KK auch noch etwas länger, die kennen das auch mit der AfA und dass die gerne was verzögern ...
Es ist (leider) die übliche Panik-Mache wenn der Ausgesteuerte "Kunde" nicht so ganz den Argumenten der AfA folgen möchte, dass er "selber Schuld sei" wenn sich (angeblich) alles verzögert wenn er das anders machen möchte, als die AfA das lieber hätte.
Hättest du direkt die Unterlagen dort ausgefüllt und alles ohne Nachfragen unterschrieben, wären solche Bemerkungen sicher unterblieben.
Du wüsstest aber wahsrscheinlich nicht mal mehr genau, was du überhaupt unterschrieben hast, denn Kopien davon bekommst du auch nicht (jedenfalls nicht ohne Forderung danach), so kannst du die wirklich wichtigen Sachen wenigstens in Ruhe zu Hause zusammenstellen.
Ja, das genügt und du brauchst auch keinen Rückschein, das kostet nur mehr Geld, ein "Übergabe-Einschreiben" genügt völlig ... den Zugang dort kannst du dann selber prüfen und dir den Schein auch ausdrucken für deine Unterlagen.
Das sollte deutlich genug sein denke ich, den ÄD (als Empfänger) würde ich sogar noch deutlich farbig anmarkern ...
Das ist normal nach der Aussteuerung und am Liebsten hättest du das gleich dort ausfüllen sollen und unbesehen ALLE Schweigepflicht-Entbindungen unterschreiben, dann gleich dort lassen ... damit du nicht merkst, dass diese Unterlagen ALLE freiwillig sind.
Wenn du Berichte zu deinem aktuellen Gesundheitszustand vorliegen hast, brauchst überhaupt KEINE Schweigepflicht-Entbindungen unterschreiben, wozu soll das gut sein ???
Der ÄD soll nur dein aktuelles "Restleistungsvermögen" feststellen mit dem du vielleicht noch in Arbeit vermittelt werden könntest, da brauchst du nicht deine ganze Krankenakte hinschicken.
Wen willst du denn von der Schweigepflicht befreien, die AfA möchte sowieso nur Zugriff auf DRV und Reha-Kliniken haben, deine Ärzte wird Niemand anschreiben, da lege lieber selbst ein paar AKTUELLE Berichte vor (aus der letzten Zeit 1 Jahr vielleicht genügt) .... der ÄD soll dich ja nicht behandeln.
Bei den Berichten reichen doch die Aktuellen der letzten 4 Jahre oder?
Ich habe noch einen 7 oder 8 Jahre alten Rehabericht, macht es sinn diesen beizulegen?
So viel wird NICHT benötigt beim ÄD ... den alten Reha-Bericht brauchen die schon gar nicht, ein aktueller wäre (vielleicht) nützlich, so Alte machen doch keine Aussagen zu deinem aktuellen Befinden.
Du warst doch jetzt gerade 1,5 Jahre krank und nicht vor 7 oder 8 Jahren.
Falls du doch Schweigepflicht-Entbindungen unterschreiben willst, streiche die Gültigkeit durch und schreibe selbst hin, dass die nur bis zum XX (genaues Datum) gültig ist.
3 Monate ist zu lang, 4 - 6 Wochen sind reichlich genug, die sollen ja nur für das aktuelle ÄD-"Gutachten" sein, wenn die später mal wieder was wollen, dann müssen sie dich eben erneut bitten.
Der ist freiwillig, wie ALLE Gesundheits-Unterlagen, mach dir eine Kopie davon wenn du was ausgefüllt hast, damit du das später noch nachlesen kannst.
Du kannst alles weg lassen, was du nicht freiwillig angeben willst.
29.12.2017, 16:36 #10
danke für deine ausführliche hilfreiche Antwort.
Werde weiterhin versuchen, immer mit Beistand zur AfA zu gehen, wer weiß, vielleicht wäre der letzte Termin ohne Beistand auch anders gelaufen.
Wobei man ja trotzdem versucht hat von hinten rum Druck aufzubauen.
Ich muss nun noch auf die ausgefüllte Bescheinigung der Krankenkasse warten und dann werde ich alles auf den Weg bringen.
Danke noch mal, ich muss ehrlich sagen, ohne diesem Forum wäre ich sehr blauäugig an diese Sache rangegangen und hätte mir Wahrscheinlich nicht mal was dabei gedacht, weil ich bin doch bei einem Amt das wird schon alles seine Richtigkeit haben.
12.01.2018, 16:26 #11
ich habe heute Post von meiner Krankenkasse bekommen.
- Übersicht über gezahlte Entgeltersatzleistungen
Was mir bei der Auflistung sorge bereitet, ist das vom Krankengeld zwar Beiträge für die Pflegeversicherung abgezogen wurden, aber keine Beitrage für Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung.
Habe ich nun da keine Arbeitslosenversicherung abgeführt wurde auch keinen neuen Anspruch angesammelt?
Und wie ist das mit der Rentenversicherung, bekomme ich da probleme mit der Anwartschaft?
28.01.2018, 13:38 #12
möchte mal schreiben wie der Stand aktuell ist, so dass welche die das gleiche Problem haben sich hier vielleicht Hilfe holen können.
Ich habe bei der Krankenkasse mal nachgefragt warum von meinem Krankengeld keine Beiträge abgezogen wurden und es wurde mir mitgeteilt, dass die Bescheinigung die ich bekommen habe die Versichertenbeitragsanteile und das Krankengeld ausweisen.
Die Arbeitgeberanteile für Pflege-,Renten und Arbeitslosenversicherung sind von der Krankenkasse gezahlt worden.
Inzwischen habe ich auch ohne das ich nachhaken musste einen vorläufigen Bewilligungsbescheid erhalten, da der ÄD noch keine Entscheidung getroffen hat.
Wie ich weiter oben ja schon geschrieben hatte, habe ich vor dem Krankengeldbezug schon ALG bezogen.
Bei mir ist es so dass das Leistungsentgelt aus dem Bemessungsentgelt berechnet wurde, also wie es aussieht nicht fiktiv.
Ausserdem passt das tägliche Bemessungsentgelt was ich bekomme nicht mit der Qualifikationsgruppen-Tabelle zusammen, so das ich ausschliessen kann das es bei mir fiktiv berechnet wurde.
Hier die Seite wo man das Aktuelle fiktive Einkommen ersehen und errechnen kann, der Beitrag bezieht sich auf Eltenzeit, vielleicht für den ein oder anderen auch Interessant.
Unten auch noch als PDF
Um es auf den Punkt zu bringen scheint es in der tat so zu sein das wenn man vor dem Krankengeldbezug schon ALG bezogen hat, man das gleiche ALG wieder bekommt (warum ich ein paar Euro mehr bekomme kann ich aber auch nicht nachvollziehen).
Ausserdem bekomme ich wieder ein volles Jahr ALG.
Im Bescheid steht auch noch ein Interessanter Satz:
Falls Sie innerhalb der letzten 2 Jahre vor Entstehung Ihres Leistungsanspruches ALG nach einem höheren Bemessungsentgelt bezogen haben, bleibt dieses maßgebend.
Es steht auch geschrieben, das wenn sich nach der ÄD Begutachtung nicht ändert, der vorläufige Bescheid bestehen bleibt.
Ich könnte aber beantragen einen Entgültigen Bescheid zu bekommen.
Macht es Sinn einen Entgültigen Bescheid zu beantragen?
Habe ich dadurch eine vorteil?
Bewilligt wurde nach § 136 SGB III - Ist das so richtig?
Berechnung fiktives Arbeitslosengeld.pdf (269,0 KB, 66x aufgerufen)
Geändert von kaputt (28.01.2018 um 14:10 Uhr)
28.01.2018, 17:32 #13
danke für deine Rückmeldung, ich denke auch, dass deine Informationen anderen Usern weiter helfen können, von den konkreten Bedingungen bei Elternzeit habe ich z.B. überhaupt keine Ahnung.
Das ist völlig richtig erkannt, ohne Beiträge (aus dem Krankengeld) wäre ja auch dein Anspruch auf ALGI nicht wieder angestiegen, das passt schon.
Das mit den paar € mehr kann daran liegen, dass es allgemein Änderungen (Absenkungen) bei den Sozial-Beiträgen gab, dann kommt etwas mehr Geld (netto) für dich dabei raus.
Ist wohl eher als Hinweis zu betrachten wenn es so sein sollte.
Ein vorläufiger Bescheid wird (meist) nur auf Antrag in endgültig geändert, allerdings muss der Grund für die "Vorläufigkeit" auch gesetzlich gedeckt sein.
Das ÄD-"Gutachten" ist aber für deinen Leistungsanspruch nach § 145 SGB III irrelevant, also darf nur deswegen gar nicht vorläufig bewilligt werden.
"Normal" Arbeitslose müssen ja auch nicht erst zum ÄD ehe endgültig über ihren Anspruch entschieden wird.
Rein rechnerisch und von der Bezugsdauer ändert sich NICHTS, ein vorläufiger Bescheid kann aber leichter wieder aufgehoben werden, als ein Endgültiger, darum ja diese "Einschränkung" ("Gilt nur bis wir meinen, dass es doch nicht gilt und dann wollen wir vielleicht Geld zurück haben").
Die darf aber nur gemacht werden wenn es tatsächlich leistungsrelevante rechliche Gründe dafür gibt (es fehlen noch Lohnbescheinigungen oder Ähnliches), das ÄD- "Gutachten" ist kein solcher Grund.
Du hast doch die nötigen Unterlagen längst zum ÄD geleitet, es ist doch nicht deine Angelegenheit wann die nun das "Gutachten" schreiben werden, ich würde auf einem endgültigen Bescheid bestehen, weil es keine Rechtsgrundlage gibt für diese "Vorläufigkeit" wegen ÄD.
Die kann sich nur ergeben, wenn du selbst noch Unterlagen nachliefern müsstest, damit deine Leistung z.B. korrekt berechnet werden kann, aber nicht aus Vorgängen die im Einfluss-Bereich der AfA zu finden sind.
Das ist korrekt und hat keine besondere Bedeutung, das ist einfach der allgemeine "Leistungs-§" für die Zahlung von ALGI.
Es steht dir natürlich frei das jetzt einfach so zu akzeptieren, es ist auch kein Widerspruch nötig wenn die Berechnungen soweit in Ordnung sind.
Aber ich persönlich würde (schriftlich /nachweislich) verlangen, dass der Bescheid "endgültig" erteilt wird, weil die angegebene Begründung für die Vorläufigkeit nicht zulässig (nicht leistungsrelevant) ist und gar nicht von dir zu beeinflussen ist, wann der ÄD sich äußern wird.
10.02.2018, 17:16 #14
Als erstes hatte ich wie Doppeloma angemerkt hat einen Widerspruch wegen dem Vorläufigen Bewilligungsbescheid geschrieben.
Der Bewilligungsbescheid ist nun endgültig.
Auf den Widerspruch wurde ansonsten nicht weiter eingegangen.
Dann habe ich vom ÄD das Gutachten Teil A+B erhalten.
Ergebnis: weniger als 3 Std. - voraussichtlich länger als 6 Monate.
Und als letztes habe ich von der AfA die Aufforderung bekommen einen Antrag auf Rehabilitationsleistung oder Erwebsminderungsrente zu stellen.
Wobei im Schreiben nur noch die Rede davon ist das ich einen Antrag auf Leistung zur Rehabilitation (§ 145 Absatz 2 Satz 1 SGB III) innerhalb der Monatsfrist stellen soll, ansonsten wir die Zahlung von ALG eingestellt.
Desweiteren steht im Schreiben das ich den Antrag bei der DRV oder bei der AfA stellen kann, ich aber bitte die beigefügten Formulare verwenden soll und bei der AfA abgeben soll.
Den Antrag möchte ich auf gar keinen Fall bei der AfA abgeben.
Hier weiss ich allerdings nicht wie ich vorgehen muss, habe nun schon mal ein wenig geschaut und bin über die Formulare G0100 und G0110 gestolpert.
Sind das die Formulare die ich ausfüllen muss und dann direkt an die DRV sende?
Im Formular G0110 wir noch darum gebeten das Formular G0115 (Selbsteinschätzungsbogen) ausgefüllt beizufügen.
Ist das sinvoll diesen beizufügen oder sollte ich den weglassen?
Kann mich auch jemand aufklären was nun auf mich zukommt?
Ich dachte immer man stellt einen Rentenantrag und dann muss man erstmal zur Reha.
Was passiert nun nach der Reha, was wird da Begutachtet?
Muss ich nach der Reha noch einen Rentenantrag stellen oder wie läuft das nun ab, bzw. wenn man mich nach der Reha für Erwerbsfähig hält, kann ich dann in Widerspruch gehen und wenn der Abgewiesen wird Klagen?
Ihr seht ich habe keine Ahnung was nun auf mich zukommt und freue mich auf Antworten.
G0100.pdf (155,5 KB, 37x aufgerufen)
G0110.pdf (310,5 KB, 28x aufgerufen)
G0115.pdf (248,1 KB, 23x aufgerufen)
11.02.2018, 03:31 #15
War klar, dass man darauf sonst nicht weiter eingehen wollte, der Bescheid ist jetzt endgültig, was hattest du denn sonst noch erwartet ?
Also zunächst mal klare Anwendung des § 145 SGB III (Nahtlosigkeit) und folgerichtig auch ...
Was willst du denn SELBER, eine med. Reha oder die EM-Rente beantragen ... als Reaktion auf das ÄD-"Gutachten" ist es ohne Bedeutung, was davon du beantragst bleibt dir überlassen.
Auch in diesem Absatz gibt es im nächsten Satz schon den Hinweis, dass die Einstellung nur erfolgen darf wenn weder Reha noch EM-Rente nachweislich beantragt wurden ...
Das kann der AfA eigentlich völlig EGAL sein, es muss ein Antrag bei der DRV gestellt sein und bearbeitet werden = FERTIG ...
Oder steht im ÄD-"Gutachten" konkret was dazu drin, dass eine med. Reha das ändern könnte ???
Wenn die DRV unbedingt noch eine Reha "vorschalten" möchte, um zu einer EM-Rente entscheiden zu können, dann fordern die dich schon selber dazu auf, erst noch eine Reha-Maßnahme zu absolvieren, ehe zu deinem Renten-Antrag abschließend entschieden wird.
Welche Rechtsgrundlagen werden dafür genannt ?
Du brauchst weder deren Formulare verwenden noch den Antrag erst über die Tische der AfA laufen lassen, die geben das ja dann auch nur an die DRV weiter und die wird dir dann wohl die eigenen Formulare zum Ausfüllen schicken.
Das brauchst du auch nicht, die AfA hat jetzt nur Anspruch darauf, dass du diese Antragstellung (auf Reha ODER EM-Rente) innerhalb der Monatsfrist nachweisen kannst ...
Danach lässt man dich in der Regel erst mal in Ruhe und wartet mit dir zusammen auf die Entscheidungen der DRV dazu.
NEIN, das sind die Reha-Formulare.
ICH würde (an deiner Stelle) gleich EM-Rente beantragen (das sind die R0-Formulare), es sei denn du hast selber noch große Hoffnungen, dass dich eine Reha wieder Erwerbsfähig machen wird.
Ansonsten ist das nur Zeitverschwendung und wenn du als voll Erwerbsfähig aus einer DRV-Reha entlassen wurdest, kannst du dir vorerst sparen danach gleich einen Antrag auf EM-Rente zu stellen.
Die AfA (deren ÄD) mag dich im Moment als Voll EM einschätzen, das muss aber die DRV nicht genau so sehen wollen.
Darum wird neuerdings immer "gebeten" (auch beim Antrag auf EM-Rente), dieser Bogen ist freiwillig und wer unbedingt in seine "persönliche Glaskugel" sehen möchte kann das ja gerne tun, ich selbst habe das nie für erforderlich gehalten und diesen Bogen noch nie ausgefüllt.
In fast 3 Jahren EM-Renten-Verfahren hat es nie jemanden ernsthaft interessiert, wie ich das alles selbst so "einschätze", zu meinem Erstantrag (2009) gab es diesen Selbst-Einschätzungsbogen noch nicht, erst beim Verlängerungs-Antrag bekam ich den auch mitgeliefert ...
In der Regel war man bereits (einmal oder öfter) in einer DRV-Reha ehe man feststellen muss, dass da auch keine "Wunder"passieren und man doch die EM-Rente beantragen sollte.
Man muss also nicht zwangsläufig (erst) in eine Reha, wenn man einen Antrag auf EM-Rente stellt, es KANN sein (besonders wenn man noch nie in einer Reha gewesen ist), es MUSS aber auch dann nicht sein, wenn die DRV das nicht für Notwendig hält.
Dann wird auch ohne Reha nach Arztberichten / Klinikberichten / eventuell ergänzenden Gutachten, durch dafür beauftragte Ärzte der DRV entschieden, ob es EM-Rente geben wird oder nicht.
Du solltest also zum EM-Renten-Antrag unbedingt schon einige wichtige Arztberichte / Befunde und eventuell vorhandene Klinikberichte mit einreichen (in Kopie) so aus den letzten 1 - 2 Jahren.
Die DRV besorgt sich das leider nicht alles selbst so gründlich, wie sie das eigentlich tun müsste, schon aus diesem Grunde ist es auch nicht angebracht den Antrag über die AfA laufen zu lassen, das geht die SB dort alles gar nichts an.
Hier noch mal der Link zu den Formularen, du kannst dir auch eine DRV-Beratungsstelle in deiner Nähe heraussuchen und dir dabei helfen lassen, meist haben die aber eine längere Wartezeit.
Dort kannst du aber zunächst mal formlos den Antrag auf EM-Rente stellen und dir den Eingang auf einer Kopie für die AfA (als Nachweis) abstempeln lassen.
Das reichst du dann bei der AfA nachweislich ein (ebenfalls den Eingang auf einer Kopie abstempeln lassen) und schon bist du deiner "Mitwirkungspflicht" gemäß der aktuellen Aufforderung (Antragstellung bei der DRV) pünktlich nachgekommen.
Wenn du gleich EM-Rente beantragst, wird es vielleicht gar keine Reha geben, ansonsten wird das Ergebnis auch vom Reha-Bericht abhängig sein, wie danach zu deinem Rentenantrag weiter entschieden wird.
Der "ruht" dann so lange, wenn dich die DRV selbst erst noch in Reha schicken will.
In der Reha wird eigentlich GAR NICHTS konkret "begutachtet", man wertet den gesamten Reha-Bericht später als "Langzeitgutachten" aus ... das wird aber auch mit älteren Berichten gemacht, die bei der DRV schon vorliegen könnten.
Wenn schon ein Antrag läuft auf EM-Rente, dann bekommst du auch einen Bescheid dazu, egal ob mit Reha oder ohne ... das sind zwei verschiedenen Vorgänge bei der DRV, die Reha ist dann (eventuell) schon absolviert, also kannst du der ja nicht mehr widersprechen.
Hält dich eine DRV-Reha-Klinik für Erwerbsfähig, ist allerdings anzunehmen, dass die DRV das auch für den EM-Rentenbescheid übernehmen wird ..., das gilt aber genau so wenn du nun direkt Reha beantragst ... und erst danach einen EM-Renten-Antrag stellen willst.
Wird die EM-Rente abgelehnt legst du Widerspruch ein (dabei kannst du dich durchaus auch zu Fehleinschätzungen in einer Reha äußern) und wird der auch abgelehnt, dann reichst du Klage am Sozialgericht ein.
Das ist dann völlig unabhängig vom Reha-Ergebnis für dich möglich, verlangt die DRV keine Reha (nach dem Renten-Antrag), dann kann sie das auch später noch einfordern aber du solltest jetzt nicht zu weit voraus denken wollen.
Aktuell solltest du einen EM-Renten-Antrag gut vorbereitet einreichen und der AfA fristgerecht die Antragstellung direkt bei der DRV nachweisen können, dann ist der Teil erst mal im Gange und das Weitere muss man abwarten.
11.02.2018, 14:35 #16
Ich danke Dir für Deine Antwort, die mir sehr weiterhilft.
Ich werde direkt einen Antrag auf Erwebsminderungsrente stellen.
Wegen der DRV-Beratungsstelle habe ich mal Online geschaut, die haben 3 Monate Wartezeit.
Werde mir mal die Formulare anschauen, vielleicht sind die 38 Seiten für die Formulare R0100 und R0210 garnicht so schlimm wie es beim ersten anschauen aussah.
Wenn mir das zuviel ist werde ich mich für die Beratung anmelden.
Reicht ein formloser Antrag mit Angabe der Versichertennummer so:
hiermit stelle ich formlos einen Antrag auf Erwebsminderungsrente.
Die Antragsformulare werden nachgereicht sobald ich den Beratungstermin am 00.00.2018 in der Beratungsstelle (Str. + Ort) wahrgenommen habe.
Bitte bestätigen Sie mir den formlosen Antragseingang auf Erwerbsminderungsrente.
Kann ich das auch direkt zur DRV Faxen mit Sendebericht?
11.02.2018, 23:52 #17
Das dürfte auch sinnvoller sein, wenn du nicht unbedingt noch selbst daran glaubst, in einer Reha deine Leistungsfähigkeit wieder wesentlich verbessen zu können.
Du solltest einfach mal anrufen in diesem Falle bei deiner nächsten DRV-Beratungsstelle, manchmal geht es doch schneller wenn mal was abgesagt wird oder du wendest dich an einen "Versicherungs-Ältesten".
Die machen das ehrenamtlich und kommen bei Bedarf sogar nach Hause, um beim Ausfüllen zu helfen, das ist auch kostenfrei.
Na-Ja, den 2. Antrag für Männe habe ich alleine am PC ausgefüllt, das dauerte in Etappen 3 - 4 Tage und ich konnte aus der Kopie vom ersten Antrag Vieles einfach abschreiben ...
Besser so etwa ...
Renten-Versicherungs-Nummer : 123 456
hiermit stelle ich den Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung.
Bitte bestätigen Sie mir zeitnah schriftlich den Antragseingang.
Dass der Antrag "formlos" gestellt wird brauchst du nicht erwähnen, das sehen die schon selber wenn du kein ausgefülltes Formular schickst.
In der Regel werden dir dann die Formulare sowieso von der DRV zugeschickt, du kannst sie natürlich auch aus dem Netz ausdrucken und / oder am PC schon beginnen auszufüllen.
Das geht natürlich auch, der Sendebericht (Kopie davon) genügt dann schon als Nachweis für die AfA, da steht ja alles drauf was die wissen wollen.
Auch ein formloser Antrag ist bereits ein Antrag ...
Dann hast du erst mal Zeit gewonnen, die Arbeit mit dem Antrag in Ruhe zu erledigen.
Mach dir dann unbedingt noch eine eigene Kopie vom kompletten Antrag wenn der fertig ausgefüllt ist, man weiß nie wann man das noch mal gebrauchen könnte.
18.06.2018, 20:36 #18
auf meinen EMR-Antrag hat sich nun die DRV gemeldet.
Im Schreiben wird mir mitgeteilt, dass nach Prüfung der medizinischen Unterlagen man der Meinung ist, dass mir eine Reha helfen könnte bzw. eine Verschlechterung verhindert werden kann.
Ich soll innerhalb von 14 Tage den Kurzantrag auf Reha + Antrag auf Befreiung von der Zuzahlung zurück senden.
Wie läuft das nach der Bewilligug der Reha?
Ich denke ich muß dann der Agentur für Arbeit mitteilen von wann bis wann ich auf Reha bin und bekomme in der Zeit dann das Geld von der DRV und das ALG1 wird eingestellt oder?
Muss ich nach der Reha einen neuen Antrag auf ALG1 stellen oder reicht eine Info das ich wieder aus der Reha zurück bin und die DRV ja noch nicht über den EMR-Antrag entschieden hat?
18.06.2018, 20:52 #19
Wenn die Unterbrechung kurzer als sechs Wochen ist, musst du in der Regel keinen neuen ALGI Antrag stellen.
19.06.2018, 01:18 #20
mit der Antragstellung auf deine Weise war ja dann für die AfA offenbar erst mal alles in Ordnung ...
Damit musste man ja rechnen wie ich es dir oben schon beschrieben hatte, wenn du bisher noch nie eine med. Reha gemacht hast, verzichten die meist nicht darauf.
Lass dir bitte von deinem Arzt eine Klinik empfehlen, du hast ein Klinikwahlrecht, auch wenn dir die DRV das nicht mitgeteilt hat.
Diese Klinik (und möglichst noch eine als Ausweich) solltest du bei der Antragstellung gleich mit angeben (einen Zettel an den Antrag antackern, wo deine Wunschklinik(en) draufstehen) , sonst wird man dir eine Klinik "nach Wahl der DRV" zuweisen.
Diese "Wahl" ist meist nicht unbedingt die Beste für dich, eine Garantie gibt es allerdings auch nicht bei deinen "Wunschkliniken", es sollte auch nicht zu lange dauern bis du dort aufgenommen werden kannst.
Dann wird die DRV nicht so lange warten wollen aber einen Versuch ist es Wert, die eigene Klinikwahl (nach § 8 SGB IX) zu nutzen.
Richtig, sobald du den Aufnahme-Termin hast musst du die AfA nachweislich dazu informieren, dass du ab Tag X die bewilligte Reha antreten wirst.
Die AfA stellt die Leistungen ein, bis zum Ende der Reha und wird dann wohl auch später den Bericht für den ÄD haben wollen.
Lass den zunächst NUR an deinen Arzt schicken, damit du erst mal selber erfahren wirst was da drin steht, besonders im Bezug auf deine gesamte "Erwerbsfähigkeit".
Ob du einen neuen Antrag stellen musst wird von der Dauer der Reha abhängig sein und liegt letztlich bei der zuständigen AfA.
Es ist zwar völlig richtig, dass man üblicherweise keinen neuen Antrag stellen braucht wenn die Unterbrechung unter 6 Wochen war, leider sieht man das bei Ausgesteuerten auch gerne mal anders und verlangt trotzdem den kompletten Antrag neu zu stellen.
Zurückmelden musst du dich auf jeden Fall bei der AfA und von deinem Arzt auch am Tag nach der Reha wieder die AU-Bescheinigung fortführen lassen, ganz egal ob man dich AU oder Arbeits-Fähig aus der Reha entlassen hat.
Dein Arzt wird zu entscheiden haben, ob du trotzdem weiterhin aus seiner Sicht AU bist, denn für die DRV (und den Antrag auf EM-Rente) ist es wichtig weiter durchgehend AU geschrieben zu sein.
Einige Hinweise werden noch folgen wenn du den Anreisetermin bekommen hast, du solltest auch einige wichtige Krankenunterlagen (in Kopie) unbedingt mit in die Reha-Klinik nehmen, die DRV wird dort eher NICHTS hingeben, was Auskunft zu deinen gesundheitlichen Problemen gibt.
Mehr dann später bei Bedarf dazu, es werden sicher noch Fragen dazu bei dir aufkommen ...
08.07.2018, 23:11 #21
die DRV hat sich nun mit dem Bescheid der Rehabewilligung bei mir gemeldet.
In dem Schreiben wird mir mitgeteilt, dass die Rehaeinrichtung mir den Aufnahmetermin gesondert mitteilen wird.
Mir wurde auch eine Bescheinigung für den Arbeitgeber nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz mitgesendet, mit der bitte diese dem Arbeitgeber unverzüglich vorzulegen.
Auf der Bescheinigung wird nur bescheinigt, dass mir eine Reha bewilligt wurde und das ich dem Arbeitgeber die Dauer mitzuteilen habe.
Muss ich diese der AFA auch schon zukommen lassen?
Oder reicht es die AFA zu unterrichten wenn ich genau weiss wann die Reha ist?
Dann ist noch ein Infozettel bei auf dem mir unter anderem auch geschrieben wird, dass ich auf Wunsch eine neutralle Bescheinigung über den Beginn und das Ende der Reha erhalten kann, auf dem nicht ersichtlich ist wo ich die Reha gemacht habe.
Da ich der AFA nicht mitteilen möchte wo ich eine Reha mache,
denke ich das ich das umgehend beim Rehazentrum beantragen muss oder?
aussteuerung, nahtlosigkeit
Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ? HermineL Aussteuerung / Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) 13 26.09.2017 07:24

References: § 145
 § 145
 § 136
 § 145
 § 145
 § 8