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Timestamp: 2018-01-23 21:18:29+00:00

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Basisartikel JOD: Buchauszug
Dagmar Braunschweig-Pauli: Basisartikel Jod
Basisinformationen zur „generellen Jodsalzprophylaxe“
Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 4. Auflage 2012
ISBN: 978-3-9811477-1-1, EUR 21,90.
"JOD ist ein Thema geworden.
Schilddrüsenerkrankungen wie Überfunktion, Morbus Basedow, Morbus Hashimoto oder Kalte/ Heiße Knoten werden immer öfter diagnostiziert.
Was viele Verbraucher nicht wissen:
oft werden sie durch eine zusätzliche Jodaufnahme ausgelöst bzw. verschlimmert, und nur durch Verzicht auf zusätzliche Jodgaben können diese Erkrankungen erfolgreich therapiert, manchmal auch geheilt werden.
Jod wird u.a. Salz, Halb- und Fertigprodukten, Viehfutter - auch im Biobereich - Mineralstoffvormischungen und Salzlecksteinen zugesetzt.
Die einzelnen Jodmengen in Lebensmitteln sind unbekannt.
Jod summiert sich."
1. Jodierung in Deutschland
2. Jodierung in der Schweiz
I. JOD - Das chemische Element
II. JOD - Das Spurenelement
III. Jod - der individuelle Jodbedarf
IV. Jod - in Lebens- und Futtermitteln ist risikoreich
V. 12 Gründe gegen eine "generelle Jodsalzprophylaxe"
1. Grund: Medizinische Verantwortung
2. Grund: Medizinethik
3. Grund: Medizinrecht
4. Grund: Grundrecht
5. Grund: Strafrecht
6. Grund: Volkswirtschaft
7. Grund: Verhinderung von Diskriminierung
8. Grund: Soziales und moralisches Verhalten
9. Grund: Therapiefreiheit
10. Grund: Christentum
11. Grund: Politischer Amtseid
12. Prävention von Gewalt
VII. Juristische Aspekte
VIII. Die 8 Faustregeln für "unjodiertes" Einkaufen
IX. Anhang: Hinweis - chronische Erkrankung
S. 10ff.:
Über Jod, und wie wichtig es für unsere Gesundheit sei, wird seit fast 20
Jahren in der offiziellen Gesundheitsberichterstattung viel gesagt und
Seit Beginn der Werbekampagne für eine positive Aufnahme der
sogenannten „generellen Jodsalzprophylaxe“ zu Anfang der neunziger
Jahre des letzten Jahrhunderts wird aber der Schwerpunkt fast vollständig
und deshalb einseitig darauf gelegt, daß Jod für die Schilddrüsenfunktion
notwendig sei und ein Mangel an Jod zu Erkrankungen – z.B. einem Kropf
– führen würde.
Beides, daß Jod lebensnotwendig ist und ein Mangel zu Krankheiten
führen kann, ist unbestritten. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille.
Es gibt auch einen schnell erreichten Überschuss an Jod, und der ist mit
hohen Gesundheitsrisiken bis hin zu tödlichen Krankheitsverläufen behaftet,
also sogar noch viel gefährlicher als der allseits beschworene Jodmangel.
An jodinduzierten Erkrankungen, also an zuviel Jod, kann man sterben. An
Jodmangel stirbt man nicht. An einem Kropf übrigens auch nicht.
Wie bei jeder anderen medizinischen Therapie muß auch bei einer Therapie
mit Jod auf die mit ihr verbundenen Risiken und Nebenwirkungen geachtet
und diese den Patienten vollständig mitgeteilt werden. Bei der „generellen
Jodsalzprophylaxe“, bei der Jod fast sämtlichen Lebens- und Futtermitteln
beigefügt wird, ist dies – zum nicht auszuschließenden Schaden der Betroffenen – nicht annähernd
in der gebotenen Ausführlichkeit gemacht worden.
Auch wird durch diese Maßnahme, bei der das Medikament Jod über die tägliche
Nahrungsaufnahme unausweichlich geworden ist, jeder Verbraucher
eo ipso zum Patienten, ob er nun dieses Medikament braucht oder nicht.
Und dies allein kraft einer Pauschaldiagnose – der keine individuelle
Untersuchung vorausgegangen war –, der die Annahme zugrunde liegt,
Deutschland sei ein Jodmangelgebiet, und folglich litten sämtliche Bewohner
dieses Landes auch an einem Jodmangel.
Tatsächlich ist Deutschland laut WHO nie ein Jodmangelgebiet gewesen.
Nun ist es allerdings infolge der Jodierung der Lebens- und Futtermittel
zu einem Jodüberschussgebiet geworden, in dem alle Bürger und auch
Menschen aus anderen Ländern, die das zusätzliche Jod nicht brauchen,
ungefragt mit Jod medikamentiert und überjodiert werden. ...
Weil in der Pro-Jod-Kampagne die Risiken und Nebenwirkungen, die
bei einer generellen Jodierung der Lebens- und Futtermittel mit großer
Wahrscheinlichkeit bei vielen Menschen und Tieren auftreten können,
aber weitgehend unberücksichtig bleiben, kommt es nicht nur zu einer
grundsätzlichen allgemeinen Fehleinschätzung der Jodgefahren durch
Mediziner, Lebens- und Futtermittelhersteller, Medien und Verbraucher.
Sondern es hat sich in der Bevölkerung allgemein und geradezu in
erschreckendem Maße eine vermeintliche Überzeugung entwickelt
dergestalt, daß man mit jodierten Lebensmitteln etwas besonders Positives
für seine Gesundheit tue und daß bei allen Schilddrüsenerkrankungen
grundsätzlich Jodzusätze gut seien.
Daraus wiederum resultiert im großen Umfange in der Gemeinschaftsverpflegung,
in Hotels, Restaurants, Cafés, Gasthäusern und Kantinen,
in Krankenhäusern und Altenheimen sowie Privathaushalten ein
unvorsichtiger, weil ahnungsloser Umgang mit den meist vielfach jodierten
Lebensmitteln, deren Jodgehalte sich durch Summation oft im toxischen
Bereich befinden können. ..."
S. 13ff.:
"2. Jodierung in der Schweiz
Erstes Gespräch über Jodunverträglichkeiten in Zürich.
Protokoll vom 25. März 2005, Schweiz:
Am 22. März 2005 fand auf Einladung von Prof. (emeritus) Dr. med. Hans
Bürgi und seinem Nachfolger in der Schweizer Fluor- und Jodkommission,
PD Dr. Zimmermann, in Zürich im ETH-Zentrum in der Schmelzbergstraße
das erste Gespräch statt über Jodunverträglichkeiten und jodinduzierte
Krankheiten, die durch die langjährige Kropfprophylaxe in Form der
Jodierung von Kochsalz und Lebens- und Futtermittel in der Schweiz
ausgelöst worden sind und durch die Fortsetzung dieser Jodierung weiter
Auf die gesundheitsschädliche Wirkung der Kochsalz- und Lebensmitteljodierung
waren die Schweizer Mediziner erst aufmerksam geworden,
nachdem seit 2001 in Schweizer Gesundheitsmagazinen mehrere Artikel
darüber schienen waren, daß das fast allen Lebensmitteln künstlich zugesetzte
Jod zu viel und deshalb gesundheitsschädlich sei.
Immer mehr Schweizer Bürger – Schweizer Mediziner schätzen ihre
jodkranken Patienten inzwischen auf 15-25% – sind durch das zusätzliche
Jod in ihrer Nahrung erkrankt und haben Jodallergien, Jodakne, Überfunktionen
mit Herzrasen, Unruhe, Zittern und Schwitzen, Depressionen,
Infekte mit hartnäckigem Schnupfen und Husten und jodinduzierte Autoimmunerkrankungen
wie Morbus Basedow oder Dermatitis herpetiformis
Duhring entwickelt.
Die Lebensmitteljodierung, der niemand ausweichen kann, hat nicht nur
zur Entwicklung von chronischen und z.T. lebensbedrohlichen Krankheiten
geführt, sondern sie verhindert gleichzeitig, daß die Jodkranken sich
überhaupt mit unjodierten Lebensmitteln ernähren können: denn außer
Kochsalz sind in der Schweiz (außerdem auch in Deutschland und
Österreich) fast sämtliche Lebens- und Grundnahrungsmittel jodiert, weil
Futter und Salzlecksteine für Vieh und Geflügel jodiert sind, so daß auch
Fleisch- und Milchprodukte und Eier über diese künstlichen Jodzusätze
jodiert sind.
Diese Jodierung verhindert außerdem, daß Bürger sich vor der Entstehung
jodinduzierter Erkrankungen schützen können. ...
Aus Deutschland, wo nach dem Vorbild der Schweizer Jodierung seit
1985/86 ebenfalls nahezu sämtliche Lebens- und Futtermittel jodiert
werden, so daß dadurch allein die jodinduzierten Autoimmunerkrankungen
auf bis jetzt über 16% (von vormals unter 1%) angesteigen sind, nahm als
Gast die Journalistin und Leiterin der Deutschen SHG der Jodallergiker,
Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken, Dagmar Braunschweig-
Pauli M.A. teil.
Die Schilderung der Jodkrankheiten und der Unmöglichkeit, etwas
Unjodiertes im eigenen Lande zu essen zu bekommen machte
deutlich, daß ein Umdenken Gebot der Stunde ist, um noch mehr
Gesundheitsschädigungen zu vermeiden und den bereits Geschädigten
ein menschenwürdiges Weiterleben zu ermöglichen. ...
Die allen Bürgern über die Lebensmittel verordnete Medikation mit Jod, die
nach 83 Jahren und stetig erhöhter Dosis nicht nur nicht gewirkt, sondern
im Gegenteil Gesundheitschäden unbekannten Ausmaßes verursacht hat,
hat sich als fataler Irrtum der – leider auch für andere Länder als Vorbild
geltenden – Schweizer Gesundheitspolitik erwiesen.
Die Konsequenz daraus, nämlich die zügige Abkehr von der Jodsalzprophylaxe,
muß auch für die anderen, noch an der Jodsalzprophylaxe ..."
S. 21 f.:
„Schweizer Fleischfachverband informiert über Jodunverträglichkeit
Auf Grund der Informationen des Schweizer Selbsthilfevereins „Krankdurch-
Jod“ über die Problematik der Lebens- und Futtermitteljodierung,
reagierte der Schweizer Fleisch- und Fachverband sofort mit einem
entsprechenden Artikel⊃1; in seiner Verbandszeitschrift „Fleisch und
Feinkost“. Unter dem Titel „Jodunverträglichkeit – ein kaum bekanntes
Leiden“, wird darin über die Kochsalzjodierung in der Schweiz seit 1922
berichtet und darüber, zu welchen gesundheitsschädlichen Auswirkungen
diese Maßnahme inzwischen bei vielen Schweizer Bürgern geführt hat.
Weil neben dem Kochsalz aber auch noch Futtermittel jodiert werden,
enthalten nahezu sämtliche Lebensmittel zusätzliches Jod. „Viele
Menschen haben daher eine Jodunverträglichkeit entwickelt und müssen
somit jede Form von zugesetztem Jod meiden.“⊃2; Das stellt für Betroffene
ein schier unüberwindliches Problem dar, weil fast kein Lebensmittel aus
dem eigenen Lande mehr gegessen werden kann. Das führt für Menschen
mit Jodunverträglichkeit zu „massiven Einschränkungen“ beim Einkaufen,
da über die jodierten Futtermittel die tierischen Produkte wie Milch,
Milchprodukte, Käse, Eier, Fleisch etc. nicht mehr genießbar sind, und auch
Essen gehen oder Einladungen zum Essen fast unmöglich ist. Nur das
genaue Wissen um die Herkunft der Lebensmittel – ob sie jodiert worden sind
oder nicht - führt Jodgeschädigte zu einem für sie sicheren Lebensmittel.
Der Autor (ma) des Artikels kommt zu folgender Schlußfolgerung: „Es liegt
daher in der selbstverständlichen Verantwortung der Fleischfachverkäufer,
über die Herkunft ihres Fleisches Bescheid zu wissen, um dem Kunden
Auskunft zu geben. Im Zweifelsfalle sollte der Fleischfachmann bei
seinem Fleischlieferanten nachfragen, ob sein Futtermittel jodiertes Salz
enthält oder nicht. Geht es um Fleischprodukte, wäre den Betroffenen
mit einer klaren Deklaration geholfen.
Der Fleischfachmann wird seinen
Kunden einen Dienst erweisen, wenn er seine Produkte bei der nächsten
Etikettenanpassung in punkto jodiertem Salz klar auslobt. ma“⊃3;
⊃1; Lebensmittelallergie. Jodunverträglichkeit – ein kaum bekanntes Leiden, Artikel
in der Verbandszeitschrift des Schweizer Fleisch-Fachverbandes „ Fleisch und Feinkost“,
Nr. 26, 21. Dezember 2011, Wissenschaft, 10.
⊃2; a.a.O., Einleitung. ⊃3; a.a.O., 3./4. Spalte."
"IV. Jod in Lebens- und Futtermitteln ist risikoreich
BfR warnt vor „unerwünschten Wirkungen“
In einer Veröffentlichung des Bundesinstitutes für Risikoforschung (BfR)
wird sehr deutlich gesagt, daß der Zusatz von Jod in Lebensmitteln
mit hohen Gesundheitsrisiken verbunden ist: „Für Jod besteht nach
Einschätzung des BfR unter Berücksichtigung der empfindlichsten
Verbraucher (mit einer unerkannten funktionellen Autonomie der
Schilddrüsen) bei der Verwendung in Nahrungsmitteln bzw. zum Zwecke
der Anreicherung von Lebensmitteln definitionsgemäß ein hohes Risiko für
unerwünschte Wirkungen ...“. (zitiert aus: „Verwendung von Mineralstoffen
in Lebensmitteln. Toxikologische und ernährungsphysiologische Aspekte“,
hrsg. von A. Domke, R. Großklaus et al., Berlin 2004, S. 227)
Aus diesem Grunde ist von der Europäischen Behörde für
Lebensmittelsicherheit 2005 bereits eine zweite Absenkung der erlaubten
Jodzusätze in Tierfuttermitteln – die erste erfolgte 2002 von bis dahin
offiziell erlaubten 40 Milligramm Jod auf 10 Milligramm Jod/kg Futtermittel –
von nun inzwischen 10 Milligramm Jod auf 5 Milligramm Jod/kg Futtermittel
vorgenommen worden. Erklärend wurde dazu am 25. Januar 2005
folgende Begründung veröffentlicht: „ ... derzufolge „Modellberechnungen
nach dem Worst-Case-Szenario, die auf dem derzeit zugelassenen
Jod-Höchstgehalt in Futtermitteln beruhen, an Milch und Eiern darauf
schließen lassen, daß die Obergrenze für Erwachsene und Jugendliche
möglicherweise überschritten wird.“ (zitiert aus: Dagmar Braunschweig-
Pauli, Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, 2. Aufl., Trier, S. 251)
Neben diesen offiziell erlaubten Jodmengen in Tierfuttermitteln
existierten und existieren jedoch inoffiziell zugefügte Jodmengen in
Tierfuttermitteln, die deklariert sind und die die erlaubten Jodmengen z.T.
um ein Mehrfaches übersteigen.
Folgende Joddeklarationen auf Futtermittelsäcken sind belegt:
1997, als noch offiziell 40 Milligramm Jod/kg Futtermittel erlaubt waren,
wiesen Futtersäcke verschiedener Futterproduzenten Deklarationen auf,
in denen u.a. 100 Milligramm Jod/kg Futtermittel bzw. 48 Milligramm Jod/
kg Futtermittel deklariert waren. (s. Dagmar Braunschweig-Pauli, Jod-
Krank, 2. Aufl., Trier, S. 248).
2006, als die offiziell erlaubten Jodzusätze bereits auf 5 Milligramm Jod/
kg Futtermittel herabgesetzt worden waren, wurde die Aktualität eines
biozertifizierten Futtermittels mit 125 Milligramm Jod/kg Futtermittel
1. Zwischen den offiziell erlaubten Jodmengen in Tierfutter und den
tatsächlichen Deklarationen auf Futtersäcken bestanden und bestehen
Unterschiede ..."
S. 31 ff.:
"V. 12 Gründe gegen eine
„generelle Jodsalzprophylaxe“*
S. 33f.:
"Wichtig zu wissen:
1. Jod als medizinischer Wirkstoff ist mindestens apothekenpflichtig.
Chemisch definierte Schilddrüsenhormone mit Jod als Zusatzstoff sind
sogar verschreibungspflichtig, also rezeptpflichtig.
2. Die Jodierung der Lebens- und Futtermittel in Deutschland erfolgt
pauschal, ohne individuelle Untersuchung, ohne individuelle
Diagnose, ohne Aufklärung über die Risiken und Nebenwirkungen,
ohne Erlaubnis des einzelnen therapierten Bürgers, der damit
ohne seine Einwilligung therapiert wird.
3. Auf Grund der fehlenden Patienteneinwilligung zur Jodprophylaxe
handelt es sich bei der sogenannten „kollektiven Jodprophylaxe“
juristisch um einen „Eingriff in die körperliche Integrität des
lebenden Menschen“ (s. Pschyrembel, a.a.O., S. 874) und ist deshalb
nach §§ 223f. StGB Körperverletzung und damit strafbar."
S. 39ff.:
"4. Grund: Grundrecht
1. Zum Grundrecht Art.1 Abs.1 „Schutz der Menschenwürde“ gehören
auch unverfälschte Grundnahrungsmittel, die jeder essen kann, ohne
Gesundheitsschäden – wie sie seit der „generellen Jodsalzprophylaxe“
durch über das Futter jodierte Fleisch- und Milchprodukte, Eier etc. für
jodempfindliche Menschen möglich sind – befürchten zu müssen. ...
Es entspricht nicht der Würde des Menschen, daß Menschen, die kein
zusätzliches Jod zu sich nehmen dürfen, bei gemeinschaftlichen Mahlzeiten,
Feiern etc. wegen der unausweichlichen künstlichen Jodzusätze
nicht mehr mitessen können.
Gleichzeitig zur „generellen Jodsalzprophylaxe“, die Gesundheitsschäden
der Bevölkerung billigend in Kauf nimmt (=Schadensinkaufnahme),
kann es folglich keinen Schutz der Menschenwürde geben. Schadensinkaufnahme
und Menschenwürde schließen sich gegenseitig aus.
Die Menschenwürde ist nicht selektiv.
Sie gilt für alle Deutschen, auch für diejenigen, die durch das zusätzliche Jod in
ihrer Gesundheit und ihrem Lebensrecht beschädigt werden.
Mit der Jodierung der Lebens- und Futtermittel,
letzteres auch im Biobereich, wird da s Grundrecht
Artikel 1 Absatz 1 „Schutz der Menschenwürde“
empfindlichst verletzt.
2. Das Grundrecht Art. 2 Abs.2 S. 1 „Recht auf Leben und körperliche
Unversehrtheit“ wird durch die bewusste, vom Bundesministerium
für Gesundheit (Schreiben vom 28. Mai 1997, AZ 414-1021-7/1: „... Der
mögliche geringe Nachteil ... bei Patienten mit Immunthyreopathie kann
jedoch nicht als Argument gegen eine generelle Jodsalzprophylaxe
angeführt werden, wenn hierdurch eine wichtige Volkserkrankung wie
die endemische Struma weitgehend beseitigt werden könnte.“) sogar
schriftlich zugegebene „Schadensinkaufnahme“ durch die Jodsalzprophylaxe,
zu der es bekanntermaßen zu „irreparablen Schäden“
kommt, aufs Empfindlichste verletzt.
Der Grundrecht Art. 2 Abs.2 S. 1 verbietet ausnahmslos medizinische
Maßnahmen, zu denen auch Prophylaxemaßnahmen wie die
Jodsalzprophylaxe gehören, bei denen es in irgendeiner Form zu
gesundheitlichen Schäden kommen kann. Auch „der mögliche geringe
Nachteil“ ist damit definitiv ausgeschlossen.
3. Die praktizierte „generelle Jodsalzprophylaxe“ verletzt unsere absolut
unantastbaren, sensibelsten Grundrechte Art. 1 Abs 1 „Schutz der
Menschenwürde“ und Art. 2 Abs. 2 S. 1 „Recht auf Leben und körperliche
Unversehrtheit“ seit Beginn der „generellen Jodsalzprophylaxe“."
S. 42ff.:
"5. Grund: Strafrecht
1. Die generelle Jodierung der Lebens- und Futtermittel wird praktiziert,
ohne daß von sämtlichen von ihr Betroffenen eine persönliche Einwilligung
zu dieser prophylaktischen Maßnahme eingeholt worden wäre.
Aus diesem Grunde entspricht die Lebens- und Futtermitteljodierung
einer Körperverletzung nach §223ff. StGB:
„(1) Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an seiner
Gesundheit schädigt, ..."
S. 47ff.:
"7. Grund: Verhinderung von Diskriminierung
3. Die über die Jodierung aus nahezu sämtlichen sozialen und
gesellschaftlichen Veranstaltungen ausgegrenzten Betroffenen fühlen
sich ins Abseits gedrängt, unfreiwillig zu Außenseitern gestempelt und
damit diskriminiert.
4. Das im August 2006 in Kraft getretene „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“
(früher: „Antidiskriminierungsgesetz“) wird durch die
jodinduzierte Ausgrenzung einer wachsenden Bevölkerungsgruppe
aus der allgemeinen Ernährung elementar verletzt. (s. dazu Dagmar
Braunschweig-Pauli: Jod-Krank, a.a.O., ..."
S. 49ff.:
"9. Grund: Therapiefreiheit
Die Viehfutterjodierung in Deutschland verletzt die grundrechtlich verankerte
Therapiefreiheit: jede medizinische notwendige Therapie ohne
künstliche Jodzusätze für Patienten mit Hyperthyreose, Hypothyreose,
Heißen Knoten, Morbus Basedow, Morbus Hashimoto, Jodallergie,
Jodakne, und anderen jodinduzierten Erkrankungen, z.B. jodinduzierte
Herzerkrankungen, Krebs, Tuberkulose etc, ist in Deutschland mit deutschen
Lebensmitteln ausgeschlossen."
S. 52ff.:
"12. Grund: Prävention von Gewalt
Eines der Leitsymptome von Jod bei Überdosierung, wie wir sie z. Zt. auf
Grund der jodierten Lebens- und Futtermittel in Deutschland haben, ist die
gesteigerte Aggressivität ...
Künstliche Jodzusätze, bei denen der individuelle Jodbedarf schnell
überschritten wird, haben in der Gemeinschaftsverpflegung von Vollzugsanstalten
nichts zu suchen."
S. 77ff.:
"VIII . Die 8 Faustregeln für „unjodiertes“ Einkaufen*
Die häufigste Frage, die an die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus
Basedow- und Hyperthyreosekranken gestellt wird ist: „Können Sie mir
sagen, welche Lebensmittel in Deutschland ohne künstliches Jod sind?
Mein Arzt hat mir gesagt, ich darf nichts Jodiertes essen.“
Deshalb stellten Dr. Heinrich Pauli und Dagmar Braunschweig-Pauli
M.A. erstmals 1996 für Betroffene den „Leitfaden einer von künstlichen
Jodzusätzen freien Ernährung: Was wir noch essen können“ zusammen.
Nach mehreren Aktualisierungen dieser Liste mit unjodierten Lebensmitteln
machen es die vielfältigen Produktveränderungen nötig, die wichtigsten
Gesichtspunkte, anhand derer man künstlich jodierte Lebensmittel erkennen
kann, in Form von 8 Faustregeln zusammenzustellen und für das
Einkaufen von nicht künstlich jodierten Lebensmitteln verfügbar zu machen. ..."
Krankheiten wie Depressionen, ADHS, Allergien, Alzheimer/Dememz, Diabetes Typ I, Osteoporose, Tuberkulose und Krebs an allen Organen haben in den letzten Jahren - parallel zur Jodsalzprophylaxe! - ebenfalls stark zugenommen.
Was man auch oft nicht weiß: Jodsalz muß nur auf verpackten Lebensmitteln deklariert werden, und nicht bei unverpackten Produkten, und auch nicht bei tierischen Produkten, die über das Viehfutter vorjodiert worden sind, leider auch oft im Biobereich.
Die einzelnen Jodmengen in Lebensmitteln sind - mit Ausnahme der Jodmengen in Milch und Milchprodukten - unbekannt.
Bereits die unabhängigen Laboruntersuchungen der FAL von Milch auf ihren Jodgehalt infolge jodhaltigen Futters belegen, daß bei einem erlaubten Jodzusatz von 5 mg Jod/kg Futter in 1 Liter Milch 1522 µg Jod enthalten sind. Veranschaulicht man diese Jodmenge in Form von Jodtabletten à 100µg/Tablette ergibt sich eine Jodmenge, wie sie in 15 1/4 Jodtabletten enthalten ist (s. die Darstellung der Autorin im Jodvideo auf der Startseite von www.jod-kritik.de von 2011)
Jod summiert sich.
Zu den hohen Jodwerten in Milch und Milchprodukten kommen weitere Jodmengen in anderen Lebensmitteln. Viele davon - wie Wurst, Käse etc. - sind mehrfach jodiert.
Und an keinem der Produkte - egal, ob es nur einmal oder mehrfach jodiert wurde - befindet sich die Angabe, wieviel Jod in ihm enthalten ist!

References: Art.1
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 1
 Art. 2
 §223