Source: https://www.juracademy.de/strafrecht-bt2/straftaten-eigentum-ueberblick.html
Timestamp: 2017-10-19 14:59:57+00:00

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Straftaten gegen das Eigentum - Überblick
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Strafrecht Besonderer Teil 2 - Straftaten gegen das Eigentum - Überblick
Kursangebot | Grundkurs Strafrecht BT II | Straftaten gegen das Eigentum - Überblick
Lesen Sie die soeben zitierten Normen und finden Sie selbst die Unterschiede heraus, bevor wir sie Ihnen nachfolgend erklären! Dieses „aktive Lernen“ ist die effizienteste Form der Klausurvorbereitung!
Bei den Straftaten gegen das Eigentum unterscheiden wir die Zueignungsdelikte wie Diebstahl gem. den §§ 242 ff., Raub gem. den §§ 249 ff. und Unterschlagung gem. § 246 von den Sachbeschädigungsdelikten gem. §§ 303 ff. Während die Zueignungsdelikte eine Vielzahl examenstypischer Probleme aufweisen, sind die Sachbeschädigungsdelikte weitaus weniger kompliziert, zumal mit Einfügung des Abs. 2 in § 303 der Streit darüber überflüssig wurde, ob das Verändern des äußeren Erscheinungsbildes eine Sachbeschädigung darstellt.
Die Zueignungsdelikte setzen als Tatobjekt eine fremde, bewegliche Sache voraus. Während jedoch der Täter beim Diebstahl diese Sache einem anderen (objektiv) wegnimmt und dabei (subjektiv) nur die Absicht hat, sich diese Sache zuzueignen, besteht bei der Unterschlagung die Tathandlung schon in der (objektiven) Zueignung. Der Raub wiederum unterscheidet sich vom Diebstahl dadurch, dass der Täter zur Ermöglichung der Wegnahme ein Nötigungsmittel einsetzt.
Bei der Sachbeschädigung gem. § 303 muss die fremde Sache als Tatobjekt nicht beweglich sein. Die Tathandlung besteht hier in einer Tauglichkeitsminderung (Abs. 1) oder in der Veränderung des Erscheinungsbildes (Abs. 2). Daneben werden in den §§ 303a ff. verschiedene Tatobjekte, wie Daten bei § 303a oder Bauwerke bei § 305, geschützt.
In der Klausur muss der Diebstahl häufig von anderen Eigentumsdelikten und vom Betrug abgegrenzt werden. Grundsätzlich gilt Folgendes:
War die weggenommene Sache nicht fremd, so kommt Pfandkehr gem. § 289 in Betracht.
Gelangt eine fremde, bewegliche Sache ohne Wegnahme in die Hände des Täters, dann kann eine Unterschlagung gem. § 246 vorliegen.
Setzt der Täter bei der Wegnahme Gewalt oder Drohung ein, so kann ein Raub gem. § 249 vorliegen.
Übergibt das Opfer täuschungsbedingt die Sache an den Täter, so ist Betrug gem. § 263 möglich.
Nimmt der Täter die Sache ohne Zueignungsabsicht weg, so kann Gebrauchsanmaßung (strafbar nur bei § 248b) oder Sachbeschädigung gem. § 303 in Betracht kommen.
Der große Senat hat entschieden:die echte Wahlfeststellung ist verfassungskonform
Steht nach der Hauptverhandlung fest, dass der Angeklagte bezüglich der fremden Sache, die Tatgegenstand ist, entweder Täter eines Diebstahls gem. § 242 StGB oder aber Täter einer...
Rücktrittshorizont und Vorsatzwechsel
Gem. § 24 I StGB kann der Alleintäter vom Versuch strafbefreiend zurücktreten. Voraussetzung ist zunächst, dass kein fehlgeschlagener Versuch vorliegt. Die weiteren Anforderungen richten sich dann...
Beim Betrug gem. § 263 I StGB müssen Verfügender und Geschädigter nicht identisch sein. Sofern ein Dreiecksverhältnis (Täter-Verfügender-Geschädigter) in Betracht kommt, machen Sie das in einer...
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Versuch und Rücktritt, alleine und zu zweit
Am 23.10.2017 ab 16:00 Uhr
In diesem 60 minütigen Gratis-Webinar werden wir uns mit dem Versuch und dem Rücktritt sowohl des Alleintäters als auch des Mittäters beschäftigen und die wesentlichen Fragen klären.

References: § 246
 § 303
 § 303
 § 303
 § 305
 § 289
 § 246
 § 249
 § 263
 § 248
 § 303
 § 242
 § 24
 § 263