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Timestamp: 2016-10-25 12:08:16+00:00

Document:
Rechtswissenschaftliche Fakult�t der Universit�t Z�rich.
Nachtermin Lizentiat I-Pr�fung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 8. Juli 2009.
A.a Auf den Beginn des Wintersemesters 2006/07 am 1. September 2006 trat die Rahmenordnung vom 24. Oktober 2005 f�r das Studium in den Bachelor- und Master-Studieng�ngen an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich (RO) in Kraft (� 56 Abs. 1 RO). Damit wurde die Promotionsordnung vom 30. August 1994 (PromotionsO), die f�r den erfolgreichen Studienabschluss das Ablegen einer Lizentiatspr�fung vorsah, grunds�tzlich aufgehoben (� 56 Abs. 2 erster Satz RO). �bergangsrechtlich gilt, dass der erste Teil der Lizentiatspr�fung nach alter Ordnung letztmals nach dem Sommersemester (heute: Fr�hjahrssemester) 2008 stattfindet (� 57 Abs. 2 erster Satz RO); in begr�ndeten F�llen kann diese Frist erstreckt werden (� 57 Abs. 3 RO). Soweit die Pr�fungen nach dem 1. September 2006 noch nach alter Ordnung stattfinden, bleiben die Bestimmungen der Promotionsordnung anwendbar (� 57 Abs. 1 und � 56 Abs. 2 dritter Satz RO). Studierende, die vor dem Wintersemester 2006/2007 ihr Rechtsstudium an der Universit�t Z�rich begonnen haben, k�nnen in den Bachelor-Studiengang �bertreten, wobei die Anrechnung der vorher erbrachten Studienleistungen besonders geregelt ist (� 58 RO).
A.b Mit Schreiben vom 13. Dezember 2007 liess das Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich den an seiner Fakult�t studierenden X.________ "im Sinne einer Ausnahme und gest�tzt auf � 57 Abs. 3 der Rahmenordnung" zur erstmaligen Pr�fung des ersten Teils der Lizentiatspr�fungen nach dem Fr�hjahrssemester 2008 zu. Am 13. Mai 2008 unterzeichnete X.________ das entsprechende Anmeldeformular. Dabei best�tigte er, das Reglement f�r den ersten Teil der Lizentiatspr�fungen zu kennen und zur Kenntnis zu nehmen, dass der erste Teil der Lizentiatspr�fungen letztmals nach dem Fr�hjahrssemester 2008 angeboten werde und im Falle des Nichtbestehens keine Repetitionsm�glichkeit mehr bestehe.
A.c Mit Schreiben vom 4. Juli 2008 ersuchte X.________ das Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich um krankheitsbedingte Verschiebung der Pr�fungen. Er legte dazu ein �rztliches Zeugnis bei, das ihm die Pr�fungsunf�higkeit aus medizinischen Gr�nden zuerkannte. Am 29. Juli 2008 teilte das Dekanat X.________ schriftlich mit, er werde gest�tzt auf die entsprechende Regelung der Promotionsordnung von den Lizentiat I-Pr�fungen des Fr�hjahrssemesters 2008 dispensiert. Dem Gesuch um Verschiebung der Lizentiat I-Pr�fungen auf einen neuen Termin k�nne jedoch nicht stattgegeben werden. Weil kein neuer Pr�fungstermin angeboten werde und X.________ bis zum Sommer 2008 den ersten Teil der Lizentiatspr�fungen nicht bestanden habe, m�sse er zwingend in den Bachelor-Studiengang wechseln, falls er sein Studium an derselben Fakult�t fortzuf�hren beabsichtige.
A.d In der Folge hob die Fakult�t den Notenentscheid wegen der Dispensation von X.________ auf.
A.e Am 10. September 2008 lehnte das Dekanat ein formelles Gesuch von X.________ um Verschiebung der Pr�fung bzw. Ansetzung eines Termins zur Nachholung der Pr�fungen vom 26. August 2008 ab.
Am 2. April 2009 wies die Rekurskommission der Z�rcher Hochschulen einen Rekurs von X.________ gegen den Entscheid des Dekanats vom 10. September 2008 kostenpflichtig und ohne Zusprechung einer Parteientsch�digung ab.
Mit Urteil vom 8. Juli 2009 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich eine dagegen erhobene Beschwerde ab, wobei es X.________ die unentgeltliche Prozessf�hrung und Rechtsverbeist�ndung gew�hrte.
D.a Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht beantragt X.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und es sei ihm die M�glichkeit zur Absolvierung des ersten Teils der Lizentiatspr�fungen nach altem Recht gem�ss der Promotionsordnung zu gew�hren; eventuell sei das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an dieses zur�ckzuweisen.
D.b Das Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Univer-sit�t Z�rich und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Mit Verf�gung vom 16. September 2009 hiess der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts ein Gesuch von X.________ um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren gut und bestellte Rechtsanwalt lic. iur. Pascal Baumgardt als unentgeltlichen Rechtsbeistand.
1.1 Gem�ss Art. 83 lit. t BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide �ber das Ergebnis von Pr�fungen und anderen F�higkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsaus�bung. Diese Ausschlussbestimmung zielt einerseits auf Pr�fungsergebnisse im eigentlichen Sinn ab und ist zus�tzlich anwendbar auf alle Entscheide, die auf einer Bewertung der intellektuellen oder physischen F�higkeiten eines Kandidaten beruhen. Umgekehrt greift die Ausnahme nicht bei Entscheiden im Zusammenhang mit Pr�fungen, die sich nicht auf die Beurteilung einer Leistung oder einer sonstigen Bef�higung beziehen, sondern namentlich organisatorischer Natur sind. Ob der Ausschlussgrund zur Anwendung kommt, h�ngt grunds�tzlich vom Gegenstand des angefochtenen Entscheids, nicht vom Inhalt der erhobenen R�gen ab (Urteile 2C_408/2009 vom 29. Juni 2009 E. 2 und 2D_151/2009 vom 25. Mai 2009 E. 1.1).
1.2 Im vorliegenden Fall ist nicht eine Leistung oder Bef�higung des Beschwerdef�hrers strittig, sondern die organisatorische Frage, ob er den ersten Teil der Lizentiatspr�fung, dessen fristgerechte Absolvierung er aus gesundheitlichen Gr�nden verpasst hat, nachholen darf. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich damit als zul�ssig.
1.3 Gem�ss Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten insbesondere geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verletze Bundesrecht - inklusive Bundesverfassungsrecht - (lit. a) und V�lkerrecht (lit. b). Das Bundesgericht �berpr�ft die Verletzung kantonaler Bestimmungen, von hier nicht anwendbaren Ausnahmen abgesehen (vgl. Art. 95 lit. c-e BGG), nur insoweit, als eine derartige Rechtsverletzung einen Verstoss gegen Bundesrecht im Sinne von Art. 95 lit. a BGG, insbesondere gegen das Willk�rverbot (Art. 9 BV), oder V�lkerrecht gem�ss Art. 95 lit. b BGG darstellt.
1.4 Grunds�tzlich wendet das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten sowie von kantonalem und interkantonalem Recht. Eine rein appellatorische Begr�ndung gen�gt nicht (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399). Vielmehr sind diese R�gen pr�zise vorzubringen und zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG). F�hrt der Beschwerdef�hrer nicht zumindest in erkennbarer Weise an, welches Grundrecht seiner Meinung nach verletzt sei, und legt er nicht dar, worin die behauptete Verletzung bestehe, unterbleibt die Pr�fung durch das Bundesgericht (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Das gilt insbesondere f�r die Anrufung des Willk�rverbots, wo die behauptete Unhaltbarkeit des Entscheides genau darzutun ist (BGE 133 II 396 E. 3.2 S. 400).
1.5 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Von diesen tats�chlichen Feststellungen kann es nur dann abweichen, wenn sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2 BGG) und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
2.1 In formeller Hinsicht r�gt der Beschwerdef�hrer zun�chst, sein Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV sei verletzt. Mit seiner Beschwerde an das Verwaltungsgericht vom 14. Mai 2009 habe er unter anderem beantragt, es seien ihm die Vorakten mit der M�glichkeit zur Stellungnahme zuzustellen. Die Vorinstanz habe dieses Begehren jedoch nicht behandelt.
2.2 Der Vorwurf der Geh�rsverletzung ist unbegr�ndet. Vern�nftigerweise h�tte der Beschwerdef�hrer vor Einreichung der Beschwerde an das Verwaltungsgericht Einsicht in die Vorakten nehmen m�ssen, um sich bereits innert Beschwerdefrist in der Beschwerdebegr�ndung dazu zu �ussern. Dass er ein solches Gesuch gestellt hat oder die Einsicht aus nachvollziehbaren bzw. entschuldbaren Gr�nden fristgerecht nicht m�glich war, wird nicht behauptet. Nach Einreichung der Beschwerde bzw. nach Ablauf der Frist zur Einreichung einer solchen h�tte der Beschwerdef�hrer eine weitere Stellungnahme gest�tzt auf den verfassungsrechtlichen Geh�rsanspruch nur dann geltend machen k�nnen, wenn sich die weiteren Verfahrensbeteiligten zur Beschwerde h�tten vernehmen lassen. Das traf aber nicht zu, nachdem die beteiligten Beh�rden auf eine Stellungnahme verzichteten. Der Anspruch auf rechtliches Geh�r dient nicht dazu, ohne weiteren Anlass eine Rechtsmittelbegr�ndung nach Ablauf der Rechtsmittelfrist erg�nzen zu k�nnen. Gest�tzt auf Art. 29 Abs. 2 BV musste dem Beschwerdef�hrer mithin keine weitere �usserungsm�glichkeit gew�hrt bzw. auf das Einsichtsbegehren eingegangen werden. Der Beschwerdef�hrer nennt keine Bestimmung des z�rcherischen Verfahrensrechts, die ihm einen weitergehenden Geh�rsanspruch einr�umen w�rde und in willk�rlicher Weise missachtet worden w�re.
Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, das Verwaltungsgericht h�tte ihm nicht nur f�r das verwaltungsgerichtliche Verfahren, sondern auch f�r das Verfahren vor der Rekurskommission die unentgeltliche Rechtspflege einr�umen m�ssen. Nach Art. 99 Abs. 2 BGG sind jedoch neue Begehren unzul�ssig. Da der Beschwerdef�hrer vor dem Verwaltungsgericht keine entsprechende rechtsgen�glich begr�ndete R�ge erhoben hat, handelt es sich um ein neues und damit unzul�ssiges Begehren, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann.
4.1 In materiellrechtlicher Hinsicht ist die vorliegende Beschwerdeschrift in weiten Teilen appellatorisch. Sie wiederholt ausf�hrlich die Argumente zur Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts, ohne darzulegen, inwiefern darin eine Verletzung von Bundesrecht, insbesondere von Bundesverfassungsrecht, liegen soll. Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Einzig soweit ein konkreter Bezug zum Willk�rverbot nach Art. 9 BV, zum Grundsatz von Treu und Glauben nach Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV sowie zum Gleichbehandlungsgebot nach Art. 8 Abs. 1 BV aufgezeigt wird, erweist sich die Beschwerde als zul�ssig. Zweifelhaft erscheint, ob dies auch gilt, soweit der Beschwerdef�hrer eine mangelnde gesetzliche Grundlage bzw. einen Verstoss gegen das Legalit�tsprinzip geltend macht, doch kann dies offen bleiben.
4.2 Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen Willk�r nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgrundsatz zuwiderl�uft. Willk�r liegt zudem nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 135 V 2 E. 1.3; 134 II 124 E. 4.1; 133 I 149 E. 3.1).
4.3 Das in Art. 5 Abs. 1 BV als verfassungsm�ssiger Grundsatz verankerte Gesetzm�ssigkeitsprinzip bedeutet im vorliegenden Zusammenhang, dass sich die grundlegenden Voraussetzungen f�r die Zulassung zu den Pr�fungen auf das kantonale Gesetz bzw. auf das darauf gest�tzte Verordnungsrecht zur�ckf�hren lassen m�ssen. Nach Art. 5 Abs. 3 BV werden sodann staatliche Organe sowie Private zum Handeln nach Treu und Glauben angehalten. Jede Person hat zudem gem�ss Art. 9 BV den grundrechtlichen Anspruch darauf, von den staatlichen Organen nach Treu und Glauben behandelt zu werden. Insbesondere ist berechtigtes Vertrauen in beh�rdliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begr�ndendes Verhalten zu sch�tzen (vgl. BGE 130 I 26 E. 8.1 S. 60).
4.4 Schliesslich verlangt der Rechtsgleichheitsgrundsatz nach Art. 8 Abs. 1 BV, dass Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich oder Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt wird. Der Anspruch auf rechtsgleiche Behandlung wird insbesondere verletzt, wenn hinsichtlich einer entscheidwesentlichen Tatsache rechtliche Unterscheidungen getroffen werden, f�r die ein vern�nftiger Grund in den zu regelnden Verh�ltnissen nicht ersichtlich ist, oder wenn Unterscheidungen unterlassen werden, die aufgrund der Verh�ltnisse h�tten getroffen werden m�ssen (vgl. BGE 134 I 23 E. 9.1 S. 42 mit Hinweisen).
5.1 Der Wechsel vom Studiengang mit Lizentiatsabschluss zu den Bachelor- und Master-Studieng�ngen an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich ist in den �� 56-58 RO geregelt (vgl. Sachverhalt A.a). Wie dieser �bergang ablaufen sollte, legte die Juristische Fakult�t der Universit�t Z�rich in Merkbl�ttern und einer Brosch�re dar. Unter Verweis auf � 57 RO wurde darin insbesondere ausgef�hrt, dass die letzten Pr�fungen des Lizentiats I gem�ss der Promotionsordnung vom 30. August 1994 im Winter 2007/2008 bzw., nur f�r Repetierende, im Sommer 2008 stattf�nden. Wer bis zu diesen Terminen die Lizentiatspr�fungen nicht bestanden habe, unterliege den Bestimmungen �ber den Wechsel in den Bachelor-Studiengang. Wie das Verwaltungsgericht richtig ausf�hrt, sind die Merkbl�tter als Verwaltungsverordnungen und die Brosch�re als Orientierungshilfe zuhanden der Studierenden f�r Gerichte nicht verbindlich. Sie konnten von den kantonalen Beh�rden aber als Auslegungshilfe beigezogen werden. �berdies war deren Kenntnis Voraussetzung f�r die Pr�fungsanmeldung.
5.2 Das Verwaltungsgericht beurteilte die auf dem vorangegangenen Schriftenwechsel zwischen dem Beschwerdef�hrer und dem Dekanat der Juristischen Fakult�t der Universit�t Z�rich gest�tzte Anmeldung des Beschwerdef�hrers am 13. Mai 2008 zur letztmaligen Durchf�hrung des ersten Teils der Lizentiatspr�fungen als Sondervereinbarung. Damit sei ihm ausnahmsweise, in Abweichung der anwendbaren reglementarischen Bestimmungen und unter ausdr�cklichem Hinweis darauf, dass keine Repetitionsm�glichkeit mehr bestehe, erlaubt worden, die fraglichen Lizentiatspr�fungen erstmals beim letztmals durchgef�hrten Repetententermin im Sommer 2008 zu absolvieren, f�r den ausser ihm nur Kandidaten zugelassen waren, welche die Pr�fungen wiederholten. Die Vereinbarung stellt nach Auffassung des Verwaltungsgerichts einen verwaltungsrechtlichen Vertrag dar, der zwar gegen das objektive Recht verstosse, an den der davon weitgehend beg�nstigte Beschwerdef�hrer aber nach dem Grundsatz von Treu und Glauben gebunden sei. Mit seiner Anmeldung habe der Beschwerdef�hrer ausdr�cklich und bewusst auf eine Verschiebungsm�glichkeit f�r den Fall des Nichtbestehens verzichtet. Dies betreffe nicht nur den Fall ungen�gender Examensleistungen, sondern auch den Krankheitsfall.
5.3 Zwar erscheint nicht zwingend, die ausnahmsweise Zulassung des Beschwerdef�hrers zum ersten Teil der Lizentiatspr�fungen unter bestimmten Bedingungen nach dem Fr�hjahrssemester 2008 als Sondervereinbarung einzustufen. Angesichts des erforderlichen Einverst�ndnisses des Beschwerdef�hrers, das er durch ausdr�ckliches Akzept bekundet hatte, ist die entsprechende rechtliche Beurteilung der Vorinstanz aber nicht unhaltbar. F�r die Rechtsfolgen ist ohnehin vor allem das vom Beschwerdef�hrer schriftlich best�tigte Einverst�ndnis entscheidend.
5.4.1 Zwar regelt die Rahmenordnung die Voraussetzungen der Pr�fungszulassung f�r die �bergangszeit beim Wechsel der Studieng�nge nur in den Grundz�gen. Der Beschwerdef�hrer kann sich insofern aber, wie die Vorinstanz zu Recht erkannt hat, nicht auf das Legalit�tsprinzip oder den Grundsatz von Treu und Glauben berufen. In Abweichung von den einschl�gigen Bestimmungen wurde ihm n�mlich eine ihn privilegierende Sonderl�sung einger�umt. Wie das Verwaltungsgericht verbindlich festgestellt hat, ging es dem Dekanat beim Abschluss der Sondervereinbarung f�r den Beschwerdef�hrer erkennbar darum, keine Lizentiat I-Pr�fungen nach dem letzten ordentlichen Termin f�r Repetenten mehr durchf�hren zu m�ssen. Dieser Sonderregelung stimmte der Beschwerdef�hrer zu, und er versuchte, davon zu profitieren. Jetzt im Nachhinein geltend zu machen, diese Abmachung sei unrechtm�ssig und widerspreche dem Verst�ndnis der Bestimmungen, von dem der Beschwerdef�hrer ausgegangen sei, ist widerspr�chlich. Dieser muss sich insoweit sein eigenes Verhalten entgegenhalten lassen.
5.4.2 Sodann ist gem�ss dem Wortlaut des zur Rahmenordnung verfassten Merkblatts, dem sich der Beschwerdef�hrer unterzogen hat, den Bestimmungen �ber den Wechsel von der alten zur neuen Ordnung unterstellt, wer bis zu den massgeblichen Terminen die Lizentiatspr�fungen "nicht bestanden hat". Das kann jedoch nicht bedeuten, dass davon nur diejenigen Studierenden betroffen sind, welche die Pr�fungen erfolglos absolviert haben, da nur schon auch diejenigen Personen erfasst sein m�ssen, die gar nicht zu einer Pr�fung angetreten sind. Daher ist die Auslegung der Vorinstanz jedenfalls nicht willk�rlich, dass der Beschwerdef�hrer, welcher die Frist wegen eines krankheitsbedingten Dispenses von den Pr�fungen verpasst hat, der neuen Ordnung unterstellt ist und die Pr�fungen nicht noch nachholen kann. Ein Fernbleiben vom letzten Pr�fungstermin kann in diesem Sinne ohne Willk�r als Nichtbestehen der Examen verstanden werden. Dabei durften die kantonalen Beh�rden gerade mit Blick auf den Hintergrund der Sonderregelung wiederum willk�rfrei schliessen, der Grund f�r das Fernbleiben spiele keine Rolle und auch unverschuldetes bzw. krankheitsbedingtes Fernbleiben zeitige dieselbe Folge. Dass unter Umst�nden eine andere L�sung auch m�glich und allenfalls sogar vorzuziehen gewesen w�re, gen�gt nicht, um den angefochtenen Entscheid als willk�rlich zu beurteilen (vgl. E. 4.2).
5.4.3 Genauso wenig ist es angesichts des Zieles und Zweckes der Vereinbarung zwischen dem Dekanat und dem Beschwerdef�hrer unhaltbar, davon auszugehen, sie enthalte insofern keine L�cke. Ebenfalls konnte die Vorinstanz mit Blick auf die besondere Abmachung, die einem ausserordentlichen Hinausschieben des Pr�fungstermins im Interesse des Kandidaten gleichkommt, willk�rfrei davon absehen, auf den allgemeinen Rechtsgrundsatz der Wiederherstellung einer unverschuldet verpassten Frist abzustellen.
5.5 Auf das Gebot der Gleichbehandlung mit den Repetenten des ersten Teils kann sich der Beschwerdef�hrer deshalb nicht berufen, weil er sich gar nicht in einer vergleichbaren Lage befand. Im Unterschied zu den Studierenden, welche die Pr�fungen wiederholten, war ihm das Dekanat im Rahmen der Sonderabmachung insoweit entgegengekommen, dass es ihn unter Verzicht auf sonst zustehende Wiederholungs- und Verschiebungsm�glichkeiten zur erstmaligen Ablegung der Pr�fungen zuliess, die eigentlich nur f�r Repetenten offen standen.
5.6 Damit spielt es keine Rolle, ob das Dekanat das abgegebene Merkblatt betreffend Verschiebungsm�glichkeit im Krankheitsfall als unrichtig bezeichnete, wie das Verwaltungsgericht nach Auffassung des Beschwerdef�hrers festgestellt haben soll. Da dies f�r den Verfahrensausgang unerheblich ist, braucht an sich nicht gepr�ft zu werden, ob das Verwaltungsgericht insoweit allenfalls den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt hat (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG sowie E. 1.5 hiervor). Abgesehen davon bezog sich das Verwaltungsgericht diesbez�glich auf eine entsprechende R�ge des Beschwerdef�hrers und behandelte diese lediglich unter der hypothetischen Annahme einer unrichtigen beh�rdlichen Auskunft.
5.7 Schliesslich hat das Verwaltungsgericht zu Recht darauf abgestellt, dass die Verweigerung einer Pr�fungsverschiebung mit Blick auf die M�glichkeit des Beschwerdef�hrers, ohne weitere Auflagen in die Assessmentstufe des Bachelor-Studiengangs zu wechseln (vgl. � 58 Abs. 2 RO), verh�ltnism�ssig erscheint. Weder wird der Beschwerdef�hrer vom weiteren Studium ausgeschlossen, noch an der Fortf�hrung desselben erheblich behindert. Auch aus diesem Grund ist der angefochtene Entscheid angesichts der damit verbundenen rechtlichen Auswirkungen nicht unhaltbar.
Der angefochtene Entscheid verletzt somit Bundesrecht nicht. Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Nachdem der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts dem Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren in Anwendung von Art. 64 Abs. 3 dritter Satz BGG die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung gew�hrt hat, sind keine Kosten zu erheben und ist der Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers aus der Bundesgerichtskasse angemessen zu entsch�digen (Art. 64 BGG).
Dem amtlichen Vertreter des Beschwerdef�hrers, Rechtsanwalt lic. iur. Pascal Baumgardt, wird f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Bundesgerichtskasse ein Honorar von Fr. 2'500.-- ausgerichtet.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 83
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 99
 Art. 9
 Art. 5
 Art. 9
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 9
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 Art. 97
 Art. 64