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Timestamp: 2020-06-02 12:43:15+00:00

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Gesonderte und einheitliche Feststellung | Rechtslupe
Schlagwort: Gesonderte und einheitliche Feststellung
Ein­künf­te, an denen i.S. von § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO Meh­re­re betei­ligt sind, lie­gen ‑unter wei­te­ren Vor­­aus­­se­t­­zun­­­gen- nur dann vor, wenn meh­re­re Per­so­nen "gemein­sam" den Tat­be­stand der Ein­kunfts­er­zie­lung ver­wirk­li­chen. Gesell­schaf­ter einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft erfül­len den Tat­be­stand des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG nur dann "gemein­sam", wenn die
Für Fest­stel­lungs­be­schei­de ist in § 181 Abs. 1 Satz 1 AO eine eigen­stän­di­ge Fest­stel­lungs­ver­jäh­rung gere­gelt, die der "sinn­ge­mä­ßen" Anwen­dung der §§ 169 bis 172 AO unter­liegt . Die­se eigen­stän­di­ge Fest­stel­lungs­frist ist unab­hän­gig von der Fest­set­zungs­ver­jäh­rung der Fol­ge­steu­ern zu ermit­teln . Aus die­ser "sinn­ge­mä­ßen" Gel­tung des § 169 Abs. 2 Satz 2 AO für Fest­stel­lungs­be­schei­de
Bei Anfech­tungs­kla­gen wegen einer geson­der­ten und ein­heit­li­chen Gewinn­fest­stel­lung bemisst der Bun­des­fi­nanz­hof in stän­di­ger Recht­spre­chung den Streit­wert gemäß § 52 Abs. 1 GKG nach der typi­sier­ten ein­kom­men­steu­er­li­chen Bedeu­tung für die Fest­stel­lungs­be­tei­lig­ten. Die­se ist grund­sätz­lich ‑i.S. einer Ver­­ein­­fa­chungs­­­re­­ge­­lung- mit 25 % des strei­ti­gen Gewinns oder Ver­lusts zu bemes­sen. Die tat­säch­li­chen steu­er­li­chen Aus­wir­kun­gen bei den
Der Bescheid über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Ein­künf­te i.S. der §§ 179 Abs. 1 und Abs. 2, 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO ist Grund­la­gen­be­scheid i.S. der §§ 171 Abs. 10 Satz 1, 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO für die Fest­stel­lung i.S. des § 15a Abs. 4 Satz 1 EStG, soweit er
Nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 EStG sind Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb die Gewinn­an­tei­le der Gesell­schaf­ter einer OHG, einer KG und einer ande­ren Gesell­schaft, bei der der Gesell­schaf­ter als Unter­neh­mer (Mit­un­ter­neh­mer) anzu­se­hen ist. Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des BFH ist eine ande­re Gesell­schaft im Sin­ne die­ser Vor­schrift auch die aty­pisch
Die Fra­ge, ob eine Gewinn­hin­zu­rech­nung nach § 15a Abs. 3 Satz 3 EStG vor­zu­neh­men ist, ist im Rah­men des Ver­fah­rens zur geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der Besteue­rungs­grund­la­gen gemäß § 179 Abs. 2 Satz 2, § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO zu klä­ren. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs han­delt es sich bei der geson­der­ten
Die Fra­ge, ob die Anwen­dung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens bei geson­dert und ein­heit­lich fest­ge­stell­ten Ein­künf­ten aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten auch bei feh­len­den Anga­ben dazu kon­klu­dent Inhalt des Fest­stel­lungs­be­scheids ist und auch in Bezug auf die Anwen­dung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens zu einer Ände­rung nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO füh­ren kann oder ob über
Betei­li­gungs­er­werb an einer grund­stücks­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft – und der anschlie­ßen­de Woh­nun­s­ver­kauf
Erwirbt ein Steu­er­pflich­ti­ger eine Betei­li­gung an einer grund­stücks­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft und ver­äu­ßert die­se zwei Woh­nun­gen inner­halb der zehn­jäh­ri­gen Ver­äu­ße­rungs­frist nach Bei­tritt, ist über die Fra­ge, ob er den Ein­künf­t­e­tat­be­stand des § 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ver­wirk­licht hat, nicht im Ver­fah­ren der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung

References: § 180
 § 23
 § 181
 § 169
 § 52
 § 15
 § 15
 § 15
 § 179
 § 180
 § 175
 § 22
 § 23