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Timestamp: 2018-03-23 19:47:46+00:00

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AnlegerPlus News 6/2012 by AnlegerPlus - issuu
News Der Newsletter für Kapitalanleger Mit Wissen zu Werten.
UNTERNEHMEN KPS-Aktie bietet Potenzial SdK REALDEPOT Bilanzsaison gestartet
Starke Zahlen bestätigen den Wachstumstrend Kontinuierliches Umsatz- und Gewinnwachstum, anhaltend günstige Bewertung und eine Aktie im intakten Aufwärtstrend – das kleine SAPBeratungshaus itelligence bleibt auch weiterhin eine klare Langfristanlage fürs Depot Seite 8
Ernsthaftes Investment oder bloßer Fanartikel?
www.AnlegerPlus.de | Nr. 6 2012 | ISSN 2191-5091
6|2012 INHALTSVERZEICHNIS
Unternehmensmeldungen Austro Bierbrauer
Interview Evotec Hannover Rückversicherung AG
Analyse Nestlé S.A.
Ungeachtet des momentanen sportlichen Höhenflugs bei Borussia Dortmund, der in den letzten beiden Jahren dazu führte, dass sich die Notierung der Aktie mehr als verdoppelte, sollten Anleger bezüglich der weiteren Kursentwicklung nicht zu euphorisch sein
Gegessen wird immer Die Geschichte des Schweizer Nahrungsmittelgiganten Nestlé begann 1867, als Henri Nestlé mit dem Kindermehl eine Nahrung für Säuglinge entwickelte, die nicht gestillt werden konnten Seite 12
CSS/Computerlinks
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KURZMELDUNGEN SdK startet Registrierung für Griechenlandklage | Kommunales Defizit gesunken | Weniger neue Fonds | Verlust für PostbankAnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 1 Aktionäre | Klage gegen Börsenfusionsverbot | Neuzugänge auf Xetra | Frühjahrsputz im Bundeshaushalt
EDITORIAL Fortuna IHK!
Liebe Leserinnen und Leser, das Lamentieren unserer Bundesregierung über die Höhe der diversen Rettungspakete und die hohe Verschuldung vieler EU-Mitgliedsstaaten – einschließlich der Bundesrepublik Deutschland selbst – beherrscht seit Monaten und Jahren die Meldungsfront. Auch die deutschen Unternehmen senden trotz oft glänzender Ergebnisse in 2011 erste Warnsignale für das laufende Jahr. Eine „Branche“ aber kann derart gute Geschäfte aufweisen, dass ein genauerer Blick lohnt. IHK macht’s möglich Die Rede ist von den deutschen Industrie- und Handelskammern, kurz IHKs. Die IHKs sind per Definition eine „berufsständische Körperschaft des öffentlichen Rechts“ und bestehen aus Unternehmen einer Region. Alle Gewerbetreibenden und Unternehmen mit Ausnahme reiner Handwerksunternehmen, Landwirtschaften und Freiberufler (welche nicht ins Handelsregister eingetragen sind) gehören einer der 80 in Deutschland existierenden IHKs per gesetzlich verordneter Zwangsmitgliedschaft an.
… (zu) wenig Transparenz Es muss also die Frage erlaubt sein, inwieweit es Aufgabe der IHK sein kann, die Zwangs-beiträge ihrer Mitglieder zu thesaurieren. Sicher, die IHK versteht sich als Interessenvertreter der Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit, wie es auf der IHKWebseite heißt. Auf sieben Seiten ist stichpunktartig aufgelistet, in welchen Bereichen die IHK wirkt. Sehr viel verschlossener hingegen ist die IHKWebseite beim Thema Vergütung ihrer Funktionäre. So geht aus dem Geschäftsbericht nicht hervor, was die Geschäftsführung verdient hat und nach welchen Kriterien die Vergütung ausbezahlt wird. Schaler Beigeschmack bleibt Gerade diese Transparenz wäre aber nötig, um die IHK-Mitgliedsunternehmen davon zu überzeugen, dass die Zwangsabgaben sinnvoll verwendet werden und nicht nur dazu dienen, die Taschen zu vieler IHK-Funktionäre zu füllen.
Performance 20111) ISIN | Börsenkürzel: DE0007165607 | SRT (Stammaktie) DE0007165631 | SRT3 (Vorzugsaktie) Marktsegment: Prime Standard Geschäftsberichtsbestellung unter: investor-relations@sartorius.com Tel.: +49.551.308.3242
+ 11,2% + 31, 2% + 32,2% + 32,3% + 29,3% 1) 2) 3) 4) 5)
Daniel Bauer 2 | AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012
Umsatz EBITA2) EPS2) 3) Dividende pro Aktie4) Kursentwicklung SRT35)
Veränderung gegenüber dem Vorjahr Um Sonderaufwendungen und -erträge bereinigt Exklusive nicht zahlungswirksamer Amortisation Bezogen auf die Vorzugsaktie, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung Vom 31.12.2010 bis 31.12.2011; Stichtag 31.12.2011
©2012 Sartorius AG
Goldene Bilanzen … Wirft man einen näheren Blick in die 2010er-Bilanz der IHK für München und Oberbayern, um exemplarisch eine IHK zu analysieren, erkennt man schnell, wie reich diese ist. Bankverbindlichkeiten sucht man bei einer Bilanzsumme von 190 Mio. Euro vergebens, das Vermögen besteht aus Bankguthaben und Wertpapieren in Höhe von 102 Mio. Euro, hinzu kommen Immobilien mit einem Buchwert von 50 Mio. Euro. Berücksichtigt man die Tatsache, dass sich die jährlichen Beitragseinnahmen auf 53 Mio. Euro belaufen, muss man feststellen, dass diese IHK rechnerisch mindestens drei Jahre ohne Beiträge überleben könnte.
SdK startet Registrierung für Griechenlandklage In den kommenden Wochen wird die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. ihren vom Umtausch griechischer Staatsanleihen betroffenen Mitgliedern ein Klagemodell vorstellen. Das Vorgehen Griechenlands im Rahmen der Umschuldung der von privaten Gläubigern gehaltenen Staatsanleihen hat die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) veranlasst, gegen die zwangsweise Enteignung und die damit verbundenen Verstöße gegen geltendes Recht juristische Schritte einzuleiten. Aktuell prüfen von der SdK beauftragte Anwälte alle juristischen Möglichkeiten, d.h. gegen wen und wo aussichtsreiche Klagen eingereicht werden können. SdK Mitglieder mit Wohnsitz in Deutschland, die Inhaber von griechischen Anleihen sind, welche nach griechischem Recht emittiert wurden, können sich auf der SdK Homepage für einen Newsletter registrieren. Die SdK wird in den kommenden Wochen dann verschiedene Klagemodelle vorstellen, an denen sich Interessierte beteiligen können. Das Online-Formular zur Registrierung finden SdK Mitglieder mit Wohnsitz in Deutschland hier. Interessierte SdK Mitglieder mit Wohnsitz im Ausland wenden sich bitte unter Angabe ihrer Mitgliedsnummer an info@sdk.org. Hinweis: Die SdK und an der Erstellung der Mitteilung befasste Personen halten Anleihen Griechenlands.
Defizit gesunken Das Defizit der kommunalen Haushalte sank 2011 um fast 6 Mrd. auf 2,9 Mrd. Euro. Die Einnahmen stiegen dabei stärker als die Ausgaben. Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte mit, dass sich laut vorläufigen Berechnungen das kommunale Finanzierungsdefizit 2011 gegenüber 2010 verringert hat. Das Defizit der Kern- und Extrahaushalte in Deutschland sank demnach um fast 6 Mrd. auf 2,9 Mrd. Euro. Die Stadtstaaten wurden nicht mit einbezogen. In diesem Zeitraum erhöhten sich die Einnahmen um 5,2 % auf 191,7 Mrd. Euro, davon erzielten 183,6 Mrd. Euro die
Kernhaushalte der Gemeinden. Die Ausgaben der Kernhaushalte beliefen sich auf 185,3 Mrd. Euro, insgesamt stiegen sie um 1,9 % auf 194,5 Mrd. Euro an. Das Finanzierungsdefizit der Kernhaushalte beläuft sich letztendlich auf knapp 1,7 Mrd. Euro. Vor allem die Zunahme der Netto-Steuereinnahmen von 9,1 % auf 69,7 Mrd. Euro sowie der Zuwachs von 13,2 % bei der Netto-Gewerbesteuer auf 30,5 Mrd. Euro bestimmten 2011 die Gesamtentwicklung der kommunalen Einnahmen. Die Zuweisungen der Landeshaushalte für Investitionen sind dagegen um 3,3 % auf 8,8 Mrd. Euro gesunken. Bei den Ausgaben haben die Personalausgaben um 2,5 % auf
bereits seit Jahren an. So wurden 2007 zum Beispiel noch 1.113 neue Produkte verzeichnet, mehr als doppelt so viele wie im letzten Jahr. 2011 waren vor allem die Aktienfonds vom Rückgang betroffen: 170 wurden geschlossen und nur 110 neu aufgelegt. Die Mischfonds hingegen entwickelten sich gegenläufig, hier wurden 2011 35 Produkte mehr aufgelegt als geschlossen. Der BVI geht davon aus, dass die Anleger durch das anhaltend volatile Marktumfeld eine risikosenkende Streuung über verschiedene Assetklassen bevorzugen. Das hätte die Gesellschaften dazu bewogen, mehr Mischfonds und weniger Aktienfonds anzubieten. Die Zahl der Rentenfonds schließlich war von der Entwicklung kaum betroffen. Sie nahm 2011 nur um sechs Produkte auf insgesamt 98 angebotene Fonds ab.
Verlust für Postbank-Aktionäre Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg
NÜRNBERGER Lebensversicherung AG Ostendstraße 100, 90334 Nürnberg, Telefon 0911 531-5, Fax -3206 info@nuernberger.de, www.nuernberger.de
50,7 Mrd. Euro zugenommen. Auch die Aufwendungen für soziale Leistungen stiegen um 2,8 % auf gut 43,3 Mrd. Euro. Die Sachinvestitionen verringerten sich dagegen um 4,2 % auf 23,6 Mrd. Euro. Darin enthalten sind Bauausgaben in Höhe von 18,8 Mrd. Euro.
Weniger neue Fonds Im Jahr 2011 wurden mehr Publikumsfonds aufgelöst als neu auf den Markt gebracht. Vor allem Aktienfonds leiden unter dem volatilen Marktumfeld. 419 Publikumsfonds kamen 2011 neu auf den Markt. Aufgelöst hingegen wurden 436, planmäßige Auflösungen nicht inbegriffen. Diese rückläufige Entwicklung dauert laut dem Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI)
Die Abfindungszahlung der verbliebenen Aktionäre der Postbank wird voraussichtlich unter dem aktuellen Börsenkurs liegen. Die endgültige Entscheidung soll am 30.3.2012 stattfinden. Medienberichten zufolge müssen die verbliebenen Postbank-Aktionäre mit einer Abfindung unter dem aktuellen Börsenwert rechnen. Laut einer Ad-hocMeldung hat ein gerichtlich bestellter Vertragsprüfer eine Barabfindung von 25,18 Euro je Aktie sowie eine Ausgleichszahlung von 1,66 Euro nach Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für angemessen erklärt. Die Ausgleichszahlung würde brutto 1,89 Euro betragen und für jedes volle Geschäftsjahr anfallen. Vorstand und Aufsichtsrat der Postbank hatten im Vorfeld über den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen der Postbank als abhängigem Unternehmen und der DB Finanz-Holding beraten. Die darin geplante und oben genannte Abfindung liegt damit unter dem Aktienkurs, der am 23. März 28,57 Euro betragen hat. Berichten zufolge werden Vorstand und Aufsichtsrat der Postbank am 30. März über den Vertrag abstimmen. Die DB Finanz-Holding, eine 100%ige Tochter der Deutschen Bank, habe dem Vertrag ebenfalls noch nicht zugestimmt, heißt es in der Meldung der Postbank. AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 3
Klage gegen Fusionsverbot
Neuzugänge auf Xetra
Reto Francioni macht seine Drohung wahr: Die Deutsche Börse will gegen das Fusionsverbot mit der NYSE Euronext klagen. Die Wall Street wird allerdings nicht mitziehen.
Die Emittenten db x-trackers und SPDR haben auf Xetra neue ETFs an den Start gehen lassen.
Vor dem Gericht der Europäischen Union will die Deutsche Börse gegen das Fusionsverbot vorgehen. Das teilte der Konzern Anfang letzter Woche den Medien nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Vorstandschef Reto Francioni hatte im Vorfeld schon mehrfach angekündigt, gegen das Urteil der EU-Kommission vorgehen zu wollen. Diese hatte Anfang Februar die Fusion der Deutschen Börse mit der amerikanischen NYSE Euronext untersagt. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia befürchtete durch Zusammenlegung der Derivatebörsen der beiden Konzerne ein Monopol. Dabei ließ Almunia den außerbörslichen Handel (OTC), der vier Fünftel des Gesamtgeschäfts ausmachen soll, allerdings außer Acht. Die Deutsche Börse will gegen die daraus resultierende Marktdefinition klagen. Die NYSE Euronext, besser bekannt als Wall Street, wird sich an der Klage allerdings nicht beteiligen. Medienberichten zufolge sei der Konzern zwar auch der Ansicht, dass die betreffende Marktdefinition falsch sei, wolle sich aber nicht in ein vermutlich mehr als zweijähriges juristisches Gefecht mit Europa verstricken. Das sei reine Zeitverschwendung, zitieren die Medien Unternehmenskreise.
Frühjahrsputz im Bundeshaushalt Der Bund der Steuerzahler (BdSt) will aufräumen – und zwar beim Bund. Unter dem Motto „Frühjahrsputz 2012“ gibt der BdSt insgesamt 30 Spartipps für unsere Politiker. Pünktlich zum Frühlingsanfang startet der Bund der Steuerzahler (BdSt) seine „Aktion Frühjahrsputz“. Aufgeräumt werden soll im Bundeshaushalt, denn dort lauern einige Projekte, die den Steuerzahler nur unnötig Geld kosten. Zum Beispiel eines des Bundesernährungsministeriums. Das gibt nämlich insgesamt
4 | AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012
Die db x-trackers II, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, hat am 20.3.2012 zwei neue Rentenindexfonds an der Deutschen Börse an den Start gehen lassen. Der db x-trackers II iBoxx Germany 3-5 TRI ETF (ISIN LU0613540854) bietet Investoren Zugang zum Staatsanleihenmarkt der Bundesrepublik Deutschland. Die im Index enthaltenen Anleihen haben Laufzeiten von 3–5 Jahren. Der db x-trackers II iBoxx Sovereigns Eurozone AAA 1-3 TRI ETF (ISIN LU0613540938) hingegen ermöglicht Anlegern, an der Wertentwicklung von Staatsanleihen aus der Eurozone teilzuhaben. Die Anleihen haben ein Durchschnittsrating von AAA und Laufzeiten von 1–3 Jahren. Am selben Tag startete ein Aktienindexfonds des Emittenten SPDR. Der SPDR S&P 500 ETF (ISIN IE00B6XY5C33) bildet die Entwicklung des S&P 500 Net Total Return Index ab. Dieser ist ein nach Streubesitz-Marktkapitalisierung gewichteter Index, der die Wertentwicklung der 500 größten US-amerikanischen Aktiengesellschaften abbildet. In der Indexberechnung werden alle Dividenden und Ausschüttungen nach Abzug gegebenenfalls anfallender Steuern berücksichtigt. In den USA ist das Pendant zu diesem ETF der SPDR S&P 500 ETF (SPY US), der bereits seit 1993 handelbar ist und laut der Deutschen Börse weltweit zu den größten und meist gehandelten ETFs gehört.
230.000 Euro für die Züchtung von weißen, gelben, roten und violetten Biomöhren aus! Dieses staatlich organisierte und vor allem finanzierte „Finetuning von Biomöhren“ ist nur eines der 30 Beispiele, die der BdSt seit dem 20.3.2012 auf seiner Webseite veröffentlicht. Täglich wird ein neuer Einsparvorschlag vorgestellt. Der BdSt will damit die Behauptung der Politiker widerlegen, dass Einsparungen nur begrenzt möglich seien. Eher das Gegenteil sei der Fall: „Der Bundeshaushalt bietet erhebliche Einsparungsmöglichkeiten“, stellt Dr. Karl Heinz Däke, Präsident des BdSt, fest. Er fordert die Bundesregierung auf, die „gute Sitte des Frühjahrsputzes“ auf den Bundeshaushalt zu übertragen und mit Einsparungen zu beginnen.
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AustroBierbrauer mit Dampf im Kessel Kartellabsprachen, Insiderhandel – Österreichs Bierbrauer im Fokus der Justiz. Jahrelanger Missbrauch führte nun zu Maßnahmen. Prozesse werden neu aufgerollt. Mit dabei: Hochrangige Persönlichkeiten und internationale Konzerne. Wien – Doppelschlag des Gesetzes gegen die Bierbarone Österreichs: Kartellabsprachen und Insiderhandel vor dem Kadi zur Diskussion. Es ist Dampf im Kessel im gemütlichen österreichischen Biermarkt.
Das Kartellverfahren Über zehn Jahre lang weigerten sich Brauereien, Wirte über den Großhandel mit Fassbier zu beliefern. „Unzulässig“, befand das Kartellgericht und verurteilte Brau Union, Ottakringer (ISIN Stämme AT0000758008, ISIN Vorzüge AT0000758032) und Stiegl rechtskräftig zu einer Strafe von insgesamt 1,1 Mio. Euro. Das wettbewerbswidrige Verhalten soll im Vorjahr abgestellt worden sein. Die Brau Union muss 750.000 Euro Bußgeld zahlen, Ottakringer 190.000 und Stiegl 140.000 Euro. Die Brauereien hatten sich geweigert, Cash&Carry-Märkte mit Fassbier für die Gastronomie zu versorgen. Basis dafür war eine Entscheidung ihres Verbands, der Hygiene und Qualität in Gefahr sah, wenn die Brauer die Wirte nicht direkt belieferten. Für Kartellwächter hatte das keine Relevanz – sie orteten eine Kartellabsprache. Zumal die Preisunterschiede immens sind. Kronzeugen meldeten sich, zwei Hausdurchsuchungen folgten. Der Schaden für die Konsumenten durch dieses Kartell sei nicht Gegenstand des Verfahrens gewesen. Schadensersatzverfahren gibt es keine.
Insiderhandel Vor ungefähr fünf Jahren fand der bisher größte Insiderhandels-Prozess Österreichs statt. Involviert waren 16 prominente Vertreter der ehemaligen Eigentümerfamilien des Bierkonzerns Brau Union (heute: Heineken), darunter der ehemalige Präsident der Industriellenvereinigung, Christian Beurle. 15 wurden freigesprochen, nur einer verurteilt. Jetzt müssen elf der Betroffenen wieder auf die Anklagebank – von denen einer direkt am ersten Verhandlungstag wiederum mit einem Freispruch das Gericht verlassen konnte. Der Vorwurf: Die Bierbrauer und ihre Angehörigen sollen in der Zeit zwischen Oktober 2002 und Mai 2003 ihr Insiderwissen über den geplanten Verkauf des Braukonzerns an den holländischen Heineken-Konzern genutzt und sich
durch den stark steigenden Aktienkurs Vermögensvorteile von mehr als 5 Mio. Euro verschafft haben. Angehörige der Familien Beurle, Büche, Atzwanger, Mathes und Kretz haben plötzlich Aktien gekauft, obwohl sie vorher noch nie Aktien besessen hatten, hieß es im Prozess. Nach Zutagekommen des Insider problems wurde heftig diskutiert, ein juristisches Scharmützel folgte: Das Oberlandesgericht Wien (OLG) hob letztlich elf Freisprüche auf und verwies an das Erstgericht zurück. Im Februar 2011 dann die Rechtsfrage: Ist eine Diversion nach alter Gesetzeslage noch möglich? Das hätte bedeutet, dass die Angeklagten mit einer Spende von in Summe 600.000 Euro an wohltätige Organisationen die Sache hätten erledigen können. Auch dagegen hatte die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt – und das OLG kippte schließlich das richterliche Diversionsbegehren und begründete dies mit der „Schwere der Schuld“. Nun wird Christian Beurle und Teilen der Familie, Ex-Konzernchef Karl Büche und anderen erneut der Prozess gemacht. Bei fünf Personen, die nur mittelbar Nutznießer der Informationen gewesen sein sollen (Sekundärinsider), erachtet das OLG eine Diversion prinzipiell für angemessen. Über die Höhe muss der Richter nun entscheiden. (Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.) Für den Präsidenten des Interessenverbands für Anleger Dr. Wilhelm Rasinger ist der Fall klar: „Aufgrund der Faktenlage kann es eigentlich keine Freisprüche geben“, sagt Rasinger. Allein aus Gründen der „Kapitalmarkthygiene“, um die es hierzulande schlecht bestellt sei, erwarte er entsprechende Urteile. Florian Beckermann
Der IVA – Interessenverband für Anleger vertritt kostenlos die Stimmrechte von SdK Mitgliedern auf Hauptversammlungen österreichischer Aktiengesellschaften. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.anlegerschutz.at/stimmrechtsvertretung.php.
AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 5
Die richtigen Erfolgsmoleküle Kandidatencheck für die Medikamentenentwicklung: Evotec (ISIN DE0005664809) identifiziert für Partner aus der Pharmaund Biotechindustrie geeignete Wirkstoffe – und verdient an den klinischen Erfolgen und Umsätzen mit diesen Substanzen kräftig mit.
Das Geschäftsmodell von Evotec ist auch für Biotech-Laien schnell erklärt: Hightech-Geräte screenen chemische Substanzen auf ihre Fähigkeit, bestimmte Moleküle zu blockieren, die bei der Entstehung von Krankheiten eine Schlüsselrolle spielen.
Vorjahresvergleich um 45 % auf 80,1 Mio. Euro an, während sich der operative Gewinn (EBIT) auf 5,2 Mio. Euro verdreifachte. Unterm Strich bleibt ein Reingewinn, der sich auf 6,7 Mio. Euro mehr als verdoppelte.
Mit Wirkstoffsuche Cashflow generieren
Zu den Gewinntreibern zählten die Meilensteinzahlungen von mehr als 10 Mio. Euro. Zugleich baute Evotec mit zwei Übernahmen und Investitionen von gut 18 Mio. Euro in Technologie und Forschung das eigene Serviceportfolio aus. Mit 62,4 Mio. Euro verfügt Evotec über ein solides Liquiditätspolster für weitere Zukäufe. Der Aktionsplan 2016 weist den Weg in die Zukunft: Innerhalb der kommenden vier Jahre will Evotec den Umsatz weiter verdoppeln und die operative Marge auf 15 % steigern. Das ist eine ambitionierte Vorgabe, die Evotec aber schaffen sollte, wenn es gelingt, den eigenen Anteil am kontinuierlich wachsenden Markt im Drug Discovery auszubauen.
Die Kundenliste des TecDAX-Mitglieds liest sich wie das Who is Who der Medikamentenforschung: Im Auftrag von Pharmakonzernen wie Roche, Boehringer Ingelheim und Novartis begibt sich Evotec auf die Suche nach Zielmolekülen (Targets), die als Therapie gegen Krebs, Nervenleiden oder Diabetes infrage kommen. Nach dem erfolgreichen Projektabschluss übernehmen Vertragspartner die weitere zeit- und kostenintensive klinische Forschung. Umsätze entstehen für Evotec aus den vertraglich vereinbarten Zahlungen für die Identifizierung der Kandidaten (Drug Discovery). Schaffen auslizenzierte Kandidaten einzelne klinische Hürden, spült das Prämien im Millionenbereich, im Fachjargon Meilensteinzahlungen genannt, in die Evotec-Kassen. Gelingt später die Marktzulassung, erhält Evotec Umsatzbeteiligungen. Dieses Umsatzmodell treibt die Profitabilität voran und baut Cashflow auf. Von der eigenen klinischen Entwicklung hat sich Evotec seit 2009 nach einigen Fehlschlägen verabschiedet.
Geschäftszahlen 2011 übertreffen Erwartungen Anders als die meisten europäischen Biotechs, die sich auf die kostspielige Medikamentenforschung konzentrieren, schreibt Evotec seit 2010 schwarze Zahlen. Beim Jahresergebnis für 2011 übertraf das Unternehmen die Erwartungen. Der Umsatz zog im 6 | AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012
Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 27.3.2012: 2,94 Euro
Interview mit Werner Lanthaler Vorstandschef der Evotec AG
Dem Hamburger Biotechunternehmen gelang unter Lanthaler, dem ehemaligen Berater bei McKinsey und früheren Finanzvorstand des österreichischen Impfstoffentwicklers Intercell, der Sprung in die Gewinnzone. Weshalb haben Sie Evotec ganz auf das Geschäftsmodell Drug Discovery ausgerichtet?
Der neue Aktionsplan 2016 hat sich eine Umsatzverdopplung in vier Jahren und die Führerschaft in Innovationsefﬁzienz zum Ziel gesetzt. Was bedeutet das in der Praxis?
Lanthaler: Als ich 2009 begann, bestand angesichts des damaligen Risikoprofils als Medikamentenentwickler mit hohem Cash-Verbrauch akuter Handlungsbedarf. Aus diesem Grund haben wir uns wieder auf die Kernkompetenz der präklinischen Wirkstoffsuche konzentriert, mit der Evotec seit der Gründung 1993 groß geworden ist. Dazu haben wir die Wertschöpfungskette technologisch und qualitativ weiterentwickelt.
Lanthaler: Mit den Umsatzzielen geben wir die Richtung vor – und auf diesem Weg schreiten wir voran, indem wir den Kunden effizientes Outsourcing mit noch höherer Qualität zu einem geringeren Preis auf der Basis von variablen Forschungskosten bieten.
Outsourcing der Medikamentenforschung klingt für Investoren erst einmal nicht besonders spannend – gerade angesichts eines fragmentierten Marktes.
In welchen Forschungsbereichen der Drug Discovery würden Zukäufe Evotecs Stärken am sinnvollsten ergänzen? +
Lanthaler: Unser Forschungsportfolio ist bislang auf die Entdeckung von kleinen chemischen Molekülen ausgerichtet. Jetzt richten wir den Fokus auch auf größere Moleküle – und damit auf Firmen, die in diesem Bereich eine starke Rolle spielen.
Lanthaler: Mit dem richtigen Mix aus wissenschaftlicher Expertise, Technologie und internationaler Präsenz lässt sich damit schneller Profitabilität erzielen und Cash generieren als in der reinen Medikamentenentwicklung. Evotec zeichnet aus, einzelne Serviceleistungen, etwa in der Chemie, als integrierte Infrastruktur aus einer Hand anzubieten. Diesen Baukasten bringen in unserer Branche nicht viele Player mit – und genau damit schreiben wir jetzt schwarze Zahlen.
Was sehen Sie als die größten Herausforderungen im laufenden Geschäftsjahr? +
Lanthaler: Wir haben ein zweistelliges Umsatzwachstum zum Ziel gesetzt. Dazu bedarf es weiterer Meilensteinzahlungen – und neuer Forschungskooperationen. Angesichts drohender Umsatzausfälle durch Patentabläufe bleibt das Interesse der Pharmaindustrie an Vertragsabschlüssen hoch, um eine qualitativ hochwertige und schnelle Identifizierung von neuen klinischen Kandidaten über Spezialisten wie Evotec zu bekommen.
Dividendenbekanntmachung ISIN DE0005658009 Die ordentliche Hauptversammlung der Eisen- und Hüttenwerke AG hat am 16. März 2012 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2010/11 in Höhe von 26.470.289,61 Euro wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende von 1,50 Euro je Stückaktie: Vortrag auf neue Rechnung
26.400.000,00 € 70.289,61 €
Die Dividende wird ab dem 19. März 2012 grundsätzlich unter Abzug von 25 % Kapitalertragsteuer und des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5 % (gesamt 26,375 %) durch die depotführenden Banken ausgezahlt. Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag, wenn sie ihrer Depotbank eine „Nichtveranlagungsbescheinigung“ des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen „Freistellungsauftrag“ erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist. Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2016 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein. Andernach, im März 2012 Eisen- und Hüttenwerke AG Der Vorstand
AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 7
Starke Zahlen bestätigen den Wachstumstrend Kontinuierliches Umsatz- und Gewinnwachstum, anhaltend günstige Bewertung und eine Aktie im intakten Aufwärtstrend – das kleine SAP-Beratungshaus itelligence (ISIN DE0007300402) bleibt auch weiterhin eine klare Langfristanlage fürs Depot. Unseren regelmäßigen Lesern ist der kleine IT-Dienstleister itelligence bereits gut bekannt. Und weiterhin gibt es keinen Grund, an unserer positiven Einstellung für das SAP-Beratungshaus etwas zu ändern: Das Unternehmen lieferte für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 hervorragende Zahlen und die Aktie erklomm unlängst den höchsten Stand seit fast elf Jahren. Teuer ist der Wert aber nach wie vor nicht.
Sattes Umsatzplus und steigende Margen Ursprünglich hatte die Konzernführung für 2011 einen Umsatzanstieg auf 330 Mio. Euro in Aussicht gestellt – nun wurden es sogar 342 Mio. Euro, was einem Plus von 26 % entspricht. Und der Gewinn stieg noch stärker: Das Betriebsergebnis auf EBITBasis schoss um 37 % auf 20,4 Mio. Euro nach oben, womit sich die Marge von 5,5 % im Vorjahr auf 6,0 % verbessert hat. Das Vorjahr war allerdings auch von einigen Sonderbelastungen geprägt. Unterm Strich blieb ein Überschuss von 12,8 Mio. Euro hängen – ein Zuwachs von 28 %. Pro Aktie entspricht das einem Gewinn von 0,46 Euro, woraus eine Dividende von 0,18 Euro gezahlt werden soll. Mit einem Auftragsplus von knapp 18 % geht das Unternehmen auch sehr zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr und will „die dynamische Umsatz- und Ertragsentwicklung fortsetzen“. Konkret peilt man Umsatzzuwächse auf 375 bis 400 Mio. Euro an, die EBIT-Marge soll sich parallel dazu auf 6,2 bis 6,4 % weiter verbessern.
Übernahmen zusätzlich aufpeppen, sowohl im Inland wie im Ausland, wo sie auch bereits in Asien, den USA und Osteuropa aktiv sind. Die Akquisitionspläne unterstreichen den Eindruck, dass die Ostwestfalen ihren Wachstumstrend auch mittelfristig weiter fortsetzen werden. Und dafür ist die Aktie mit einem KGV von gerade mal zwölf auf Basis der Schätzungen für 2012 alles andere als hoch bewertet, zumal auch die Dividende weiter steigen dürfte. Aktuell liegt die Dividendenrendite bei 2,5 %.
Weiterhin klare Langfristanlage Kein Wunder also, dass die Perle unter den IT-Serviceunternehmen an der Börse weiter kontinuierlich nach oben klettert. Unlängst konnte mit Kursen von 7,445 Euro sogar der höchste Stand seit fast elf Jahren erreicht werden. Auch der extreme Kursausreißer aus dem Jahr 2007, als der japanische Telekom-Riese NTT das Unternehmen für 6,20 Euro je Aktie mehrheitlich übernahm, ist damit nicht nur wieder eingeholt, sondern überschritten worden. Durch die gute Geschäftsentwicklung ist itelligence heute auch definitiv weit mehr wert als damals, und das ließe auch im Falle einer noch ausstehenden Komplettübernahme („Squeeze out“) einiges erwarten. Noch macht NTT zwar keine Anstalten, die Beteiligung von 87,7 % weiter auszubauen. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Die Fantasie, dass itelligence eines Tages von der Börse genommen wird, trägt jedenfalls mit dazu bei, dass der Titel auch weiterhin eine klare Langfristanlage bleibt. Stefan Müller
itelligence AG (ISIN DE0007300402)
KGV nach wie vor sehr moderat Im vergangenen Jahr hat der auf mittelständische Kunden fokussierte SAP-Spezialist auch seine Internationalisierung planmäßig weiter ausgebaut und jeweils eine Akquisition in Dänemark und Großbritannien getätigt. Das hat rund neun Prozentpunkte zum Umsatzwachstum beigetragen. Auch künftig wollen die Bielefelder ihr solides organisches Wachstum durch 8 | AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012
Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 27.3.2012: 7,27 Euro
Ernsthaftes Investment oder bloßer Fanartikel? Ungeachtet des momentanen sportlichen Höhenflugs bei Borussia Dortmund, der in den letzten beiden Jahren dazu führte, dass sich die Notierung der Aktie (ISIN DE0005493092) mehr als verdoppelte, sollten Anleger bezüglich der weiteren Kursentwicklung nicht zu euphorisch sein. Bei Erstzeichnern der Fußballaktie besteht die Euphoriegefahr eher nicht, da diese nach wie vor auf erschreckend hohen Verlusten sitzen, nachdem das Papier in der ersten Dekade des dritten Jahrtausends nahezu nur den Weg südwärts kannte. Kein Wunder: Immerhin wäre der RuhrpottKultclub noch vor einiger Zeit fast aus der ersten Bundesliga abgestiegen. Diese Phase scheint jedoch – wenigstens zur Stunde – überwunden zu sein.
Sportlicher Höhenflug derzeit nicht zu stoppen Denn derzeit rangieren die Dortmunder auf Platz eins der höchsten deutschen Spielklasse und befinden sich auf dem besten Weg zur Titelverteidigung, zumal man acht Spieltage vor Saisonende fünf Punkte vor den zweitplazierten Bayern steht. Aber selbst wenn die Meisterschale nach München gehen sollte, wäre das für die Borussen kein Beinbruch. Wesentlich wichtiger ist – zumindest für Investoren – der Umstand, dass sich der Club aller Voraussicht nach auch für die kommende Champions-League-Saison qualifizieren dürfte. Der Vorsprung auf Tabellenplatz drei beträgt schon stattliche acht Punkte und wenn die Mannschaft in den letzten Spielen nicht völlig den Faden verliert, dürfte einer ChampionsLeague-Teilnahme nichts im Weg stehen. Und wie wichtig dieses Turnier für die Finanzen der Vereine ist, hat sich am Beispiel Borussia Dortmund kürzlich eindrucksvoll gezeigt.
Halbjahreszahlen überzeugen auf ganzer Linie Obwohl Borussia Dortmund in der laufenden 2011/2012er Champions League als Gruppenletzter nicht über die Vorrunde hinauskam, hat sich die Teilnahme dennoch finanziell richtig gelohnt. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2011/2012 von Juli bis Dezember 2011 erzielte der Club Umsätze von 101,4 Mio. Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern kletterte von 4,8 Mio. Euro zuvor auf 15,6 Mio. Euro. Diese Zahlen verdeutlichen nochmals die enorme wirtschaftliche Bedeutung der Champions League für die europäischen Top-Clubs. Und da die Borussen das Ticket für das kommende Turnier fast schon sicher haben, dürfte sich die wirtschaftliche Situation sukzessive weiter aufhellen, auch wenn das Ausscheiden in der laufenden Champions League zu Einnahmeausfällen im ersten Halbjahr 2012 führen wird.
Titelgewinne wichtiger als Shareholder-Value Ob die Aktionäre von den voraussichtlich weiter steigenden Umsätzen und Gewinnen allerdings sonderlich profitieren, steht auf einem anderen Blatt. Denn zwischen Fußballvereinen und klassischen Unternehmen gibt es einen entscheidenden Unterschied: Während bei Letzteren die Schaffung von Vermögenswerten im Vordergrund steht, geht es bei Profi-Sportvereinen primär um den sportlichen Erfolg. Insofern müssen die Anteilseigner von Borussia Dortmund damit rechnen, dass zusätzliche finanzielle Mittel in erster Linie in den Ausbau des Spielerkaders investiert werden. Und das für Ablösesummen und üppige Spielergehälter ausgegebene Geld fehlt naturgemäß unter anderem für angemessene Ausschüttungen. In Anbetracht des sportlichen Höhenflugs könnte die Aktie von Borussia Dortmund zwar noch einige Prozentpunkte zulegen. Dennoch drängen sich Investments nur eingeschränkt auf – es sei denn, man hat tatsächlich eher Interesse an einem Fanartikel als an einem überdurchschnittlich aussichtsreichen Anlageinstrument. Marc Nitzsche Borussia Dortmund (ISIN DE0005493092)
Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 27.3.2012: 2,54 Euro
AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 9
UNTERNEHMENSMELDUNGEN verdoppeln. Nach Unternehmensangeben nutzen derzeit mehr als 11 Mio. Mitglieder die Internet-Plattform weltweit für Geschäft, Job und Karriere, davon 5 Mio. im deutschsprachigen Raum.
Belastungen im Jahr 2011
Bald unter Kontrolle von Burda? Dr. Stefan Groß-Selbeck, Vorstandsvorsitzender der XING AG
Das Karrierenetzwerk XING (ISIN DE000XNG8888) weckt Begehrlichkeiten. Großaktionär Burda hat sich weitere Anteile an dem TecDAX-Unternehmen gesichert und steht offenbar kurz vor einer Übernahme. Burda bestätigte Mitte März 2012, weitere 9,58 % an XING erworben zu haben. Die neuen Anteile sind allerdings im Rahmen eines Risikobeteiligungsvertrages in Form von Optionen erworben worden. Erst wenn der Medienunternehmer diese Optionen „zieht“ und dafür weitere 520.000 Aktien tatsächlich kaufen würde, wäre eine Übernahmeofferte an die restlichen Aktionäre fällig, da man dann die relevante Schwelle von 30 % überschritten hätte. Denn Burda hält bereits 29,7 % der Anteile am Karrierenetzwerk. Eine komplette Übernahme der dann noch ausstehenden Anteile würde bei einem Aktienkurs von XING bei rund 54 Euro rund 172 Mio. Euro kosten.
Netzwerk soll wachsen XING hat Anfang März 2012 seine Geschäftszahlen vorgelegt und dabei ein weiteres Wachstum signalisiert. Vorstandschef Stefan Groß-Selbeck kündigte an, die „Instrumente für die berufliche Nutzung“ auszubauen und 100 Arbeitsplätze zu schaffen. Dazu sollen kostenpflichtige Suchfunktionen gehören, die es Unternehmen erleichtern, unter den Millionen XING-Mitgliedern den passenden Kandidaten für eine zu besetzende Stelle zu finden: „So erschließen wir neue Erlösquellen“, verkündete der Vorstandschef. Groß-Selbeck sieht auch für die Zukunft noch viel Potenzial, um das Mitgliederwachstum von XING auszubauen. In seinen Augen kann das Unternehmen die Zahl seiner Mitglieder im deutschsprachigen Raum in den kommenden Jahren sogar
10 | AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012
2011 ist das Geschäft von XING allerdings deutlich unter Druck geraten. Durch den Rückzug aus Spanien und der Türkei und die Konzentration auf das Kerngeschäft in den deutschsprachigen Ländern entstand ein Wertberichtigungsbedarf in Höhe von 14,4 Mio. Euro. Dadurch ist XING im vergangenen Jahr in die Verlustzone gerutscht: Netto verbuchte der Konzern ein Minus in Höhe von 4,6 Mio. Euro. Im Jahr 2010 hatte XING noch 7,2 Mio. Euro verdient. Ohne diesen Sondereinfluss hätte das Unternehmen 2011 nach eigenen Angaben einen Gewinn von 9,4 Mio. Euro erzielt, 31 % mehr als 2010. Der Umsatz von XING kletterte im Jahresvergleich um 22 % auf 66,2 Mio. Euro. Zufrieden ist das Management vor allem mit seinen Geschäften der Personalsuche, dem sogenannten Social Recruiting – hier stiegen die Erlöse um 65 % auf 11,7 Mio. Euro. Bei den Werbeeinnahmen konnte XING sogar um 35 % auf 5,3 Mio. Euro zulegen. Die Erlöse aus den Gebühren zahlender Mitglieder stiegen um 7 % auf 45,6 Mio. Euro.
Umsatzdynamik kommt gut an Die zunehmende Umsatzdynamik kommt auch bei den Analysten gut an. Ähnlich wie das Unternehmen selbst rechnen viele Experten damit, dass XING bis zum Jahr 2016 eine Umsatzgröße von über 100 Mio. Euro erreichen wird. Allerdings dürfte das Wachstum auch mit erhöhten Kosten verbunden sein. Besonders im ersten Halbjahr 2012 könnten der geplante Personalaufbau und die erweiterten Vertriebsaktivitäten auf die Marge drücken, meint etwa Jochen Reichert von der Bank MM Warburg. Diese Perspektive deutet zunächst auf ein begrenztes Kurspotenzial der Aktie hin. Und tatsächlich schwankt das Papier seit Anfang Februar um die Marke von 50 Euro herum. Am 17. Oktober markierten sie das Jahreshoch bei 66 Euro. Nachdem das Papier noch Anfang November ein ähnliches Niveau erreichte, ging es anschließend rasant abwärts. Ein eventuelles Übernahmeangebot durch den Medienkonzern Burda könnte dem Papier zu weiterem Auftrieb verhelfen. Stefan Siebert XING AG (ISIN DE000XNG8888)
Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 27.3.2012: 58,59 Euro
Interview mit Roland Vogel Hannover Rückversicherung AG
In unserer Printausgabe AnlegerPlus 2/2012 haben wir die Aktie des Versicherers Hannover Rück (ISIN DE0008402215) als Qualitätstitel vorgestellt. Im Nachgang konnten wir mit dem Finanzvorstand Roland Vogel noch über wichtige Themen sprechen. Das vergangene Jahr war das bislang teuerste Schadenjahr für die Versicherungswirtschaft. Bisheriger Rekordhalter war 2005, als der Hurrikan Katrina wütete. Doch damals verdiente die Hannover Rück gerade mal 50 Mio. Euro, letztes Jahr mit 606 Mio. Euro das Zwölffache. Was sind die Gründe dafür? +
Vogel: Trotz einer Großschadenlast von knapp 1 Mrd. Euro sind wir tatsächlich außerordentlich erfolgreich durch das Jahr 2011 gekommen. Dass wir einen deutlich höheren Gewinn erzielen konnten als 2005, liegt an mehreren Gründen: Zwar waren die Schadenbelastungen 2005 mit 1,1 Mrd. Euro noch höher als 2011, aber entscheidender ist, dass sich das Prämienvolumen gegenüber 2005 fast verdoppelt hat. Setzt man die Schäden in Bezug zur Nettoprämie, so sieht die Quote für 2011 mit 16,9 % deutlich besser aus als 2005 (26,3 %). Gewachsen sind wir seit 2005 insbesondere auch im Lebensgeschäft, das anders als die volatilere Schadenrückversicherung stabilere Erträge erwirtschaftet. Einen weiteren und wichtigen Faktor stellen die Kapitalanlagen dar. Die Bestände wuchsen hier von 19 Mrd. Euro auf 28 Mrd. Euro, entsprechend höhere Erträge konnten wir natürlich generieren. In Folge führen all diese Aspekte zu mehr Ertragsstabilität, wovon letztlich auch unsere Aktionäre durch stabile Dividendenausschüttungen profitieren. Ist diese Entwicklung denn dauerhaft? Werden auch künftig teure Katastrophenjahre das Unternehmen weniger stark belasten als früher? +
Vogel: Es ist die Strategie des Vorstands, das Eigenkapital der Hannover Rück optimal gegen eine zu hohe Volatilität der Ergebnisse zu schützten. Hierfür setzen wir auf ein ausgefeiltes Risikomanagement. Und das hat sich auch wieder im Jahr 2011 als belastbar erwiesen, gerade auch im Vergleich zu unseren Wettbewerbern. Die Eigenkapitalausstattung der Hannover Rück ist derzeit so gut wie nie zuvor. Und wie ich schon sagte, ist es unser Ziel, das stabilere Lebensgeschäft weiter auszubauen und unsere Ertragsquellen weiter zu diversifizieren. Durch die Übernahme von Lebensrückversicherungsportefeuilles in Nordamerika in den letzten Jahren ist dies uns auch sehr gut gelungen. Inzwischen macht die Personen-Rückversicherung 43 % unseres gesamten Prämienvolumens aus. Mit anderen Worten, wir fühlen uns gut aufgestellt, unsere Ziele – insbesondere das der Ertragsstabilität – auch in den nächsten Jahren erreichen zu können. Die Hannover Rück hat keine Griechenlandanleihen im Portfolio – haben Sie von Anfang an dem Krisenmanagement und den Versprechungen der EU misstraut? +
Kurzvita Roland Vogel, Finanzvorstand Der heute 53jährige studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hannover und begann bereits ein Jahr nach seinem erfolgreichen Abschluss als Diplom-Ökonom seine Laufbahn bei der Hannover Rück: ab 1989 war er dort in der Revision tätig. Seit 2009 war der zweifache Familienvater dann stellvertretendes Mitglied des Vorstands und nahm 2011 seinen Platz als Finanzvorstand der Hannover Rück ein.
Vogel: So würde ich es nicht formulieren. Wir verfolgen eine sehr konservative Anlagepolitik und haben aktuell ein Renditeziel auf die Verzinsung unserer selbstverwalteten Kapitalanlagen in der Größenordnung von 3,5 %. Die Risikoaufschläge, die vor der Krise auf z.B. griechische Anleihen zu erzielen waren, erschienen uns im Vergleich zu den Risiken nicht attraktiv. Wir haben das niedrige Zinsniveau für Umschichtungen in unserem Anlageportfolio genutzt und wieder verstärkt in Unternehmensanleihen investiert. Sind denn mittlerweile alle PIIGS-Staaten zu riskant geworden für einen großen Kapitalanleger wie die Hannover Rück? Oder gibt es dort irgendwo auch Chancen? +
Vogel: Aufgrund der hohen, kaum kalkulierbaren politischen Abhängigkeiten sind unseres Erachtens die Unsicherheiten zu groß. Auch hat der wenig verlässliche Umgang mit den erforderlichen Abschlägen in Griechenland nicht zu mehr Vertrauen geführt. Wir werden daher kurzfristig nicht investieren.
Anfang 2011 hatte die Hannover Rück angekündigt, die Aktienquote von sehr geringen 2 % wieder auf bis zu 5 % ausbauen zu wollen. Haben Sie das trotz der Kursturbulenzen des vergangenen Jahres bereits getan? Sind Dividendentitel nicht alleine schon angesichts der historischen Niedrigzinsen wieder attraktiv? +
Vogel: Bei Aktienengagements sind wir weiter vorsichtig. Wir hatten zu Beginn des Jahres 2011 – erstmals nach der Finanzmarktkrise 2008 – wieder einen Bestand an börsennotierten Aktien von knapp 3 % aufgebaut, zusätzlich zu den 2 % Private Equity, die wir als langfristige Investments halten. Nach dem Erdbeben in Japan und der sprunghaft gestiegenen Volatilität der Aktienmärkte haben wir gemäß unseres Risikosteuerungssystems unser Portefeuille börsennotierter Aktien wieder veräußert und zwar nahezu ergebnisneutral. Angesichts dessen hatte der Preisverfall der Märkte im Verlauf des Jahres keine negativen Auswirkungen mehr auf unser Ergebnis. Derzeit sehe ich keine Notwendigkeit für einen Wiedereinstieg. Mittelfristig halten wir allerdings weiterhin eine Aktienquote von 2 % bis 5 % für sinnvoll. AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 11
Gegessen wird immer Die Geschichte des Schweizer Nahrungsmittelgiganten Nestlé (ISIN CH0038863350) begann 1867, als Henri Nestlé mit dem Kindermehl eine Nahrung für Säuglinge entwickelte, die nicht gestillt werden konnten. Weltmarken wie die erste Milchschokolade, die erste Fertigsuppe, der erste Instantkaffee oder das erste Kaffeesystem folgten. Zum Produktportfolio zählen heute Marken wie Alete, Mövenpick, Nescafé, Vittel, Perrier, KitKat, Maggi oder auch Thomy. Viele Produkte finden wir täglich auf dem Küchentisch. Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte der Konzern aus Vevey am Genfersee den Gesamtumsatz (bereinigt um den Verkauf des Augenmittelspezialisten Alcon) um 7,5 % auf 83,6 Mrd. Schweizer Franken (ca. 69,3 Mrd. Euro) im Vergleich zum Vorjahr. Der Reingewinn des größten Lebensmittelkonzerns der Welt hat sich auch mithilfe von Kostensenkungen um 8,1 % auf 9,5 Mrd. Franken (ca. 7,88 Mrd. Euro) verbessert. Nestlé ist mit einem Eigenkapital von über 50 Mrd. Franken sehr solide ﬁnanziert. Ein Dauerbrenner ist vor allem das Kaffeesegment. Der Umsatz mit Nespresso legte im letzten Jahr um 22 % zu und bei Nescafé kam es zu einem Wachstum von 11 %. Die Kunden nehmen oft lange Warteschlangen in Kauf, um in den Genuss der trendigen Nespresso-Kapseln zu kommen. Groß angelegte Marketingkampagnen mit Hollywoodstars wie George Clooney tun ihr Übriges. Insbesondere in den Schwellenländern sieht Nestlé zukünftig riesige Wachstumsmöglichkeiten. Nestlé plant eine Dividendenerhöhung um 5,4 % auf 1,95 Schweizer Franken (ca. 1,61 Euro). Im Vorjahr wurden noch 1,85 Franken ausbezahlt. Anzeige
12 | AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012
Beim derzeitigen Aktienkurs von 56,65 Franken (ca. 47 Euro) liegt die aktuelle Dividendenrendite bei 3,44 %. Die nächste Generalversammlung des Konzerns ﬁndet am 19.4.2012 statt. Ausbezahlt wird die Dividende am 26.4.2012. Ex-Dividenden-Tag ist der 23.4.2012. 1996 schüttete Nestlé noch 0,265 Franken je Aktie aus. Seitdem wurde die Dividende jedes Jahr erhöht. Die Schweizer halten übrigens auch einen Anteil von rund 30 % am Kosmetikgiganten L’Oréal. Das Paket hat immerhin einen Wert von 16 Mrd. Euro. Für 2012 erwartet Nestlé ein organisches Wachstum zwischen 5 % und 6 %. Morgan Stanley hat die Aktie kürzlich auf „Overweight“ hochgestuft. Der Titel sei eine europäische „Best Idea“ und der Umsatz und die Gewinne sollten schneller wachsen als bei den Wettbewerbern. Werner W. Rehmet Chefredakteur MyDividends.de | www.MyDividends.de Hinweis: An der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen halten Aktien der Nestlé S.A.
Nestlé S.A. (ISIN CH0038863350)
Quelle: TraderFox Börsensoftware, www.traderfox.de / Kurs am 27.3.2012: 46,96 Euro
KPS-Aktie bietet Potenzial IT-Dienstleister glänzt mit hoher Dividende
Die KPS AG (ISIN DE000A1A6V48) entstand in ihrer heutigen Form erst vor fünf Jahren. An der Börse ist das Unternehmen kaum bekannt. Dies ist sicherlich mit ein Grund für die günstige Bewertung der Aktie. Matthias Wahler Als IT-Dienstleister betätigt sich die KPS im ConsultingGeschäft und offeriert ihre Dienstleistungen überwiegend Unternehmen aus dem Bereich Handel und Konsumgüterindustrie. Sie setzt dabei auf die selbst entwickelte RapidTransformation-Methodik, die beim Umbau von Prozessen eine schnelle Einbindung aller Ebenen ermöglicht. Mit dieser Innovation ist die KPS nach eigener Einschätzung das führende Unternehmen in Deutschland und Europa und verfügt in dem hart umkämpften Markt über eine Alleinstellung. Mehr als 90 % der Umsätze entfallen auf das Kerngeschäft Management Consulting und Transformationsberatung, der Rest auf Systemintegration, Produkte und Lizenzen.
Gewinn springt nach oben Beeindruckend ist die hohe Auslastung der Berater von über 90 %, was sich positiv auf die Marge auswirkt. So blieb der Umsatz im Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem Zuwachs von 2 % auf 50,4 Mio. Euro hinter den Erwartungen zurück. Das unsichere Marktumfeld veranlasste einige große Kunden, ihre Aufträge zunächst auf Eis zu legen. Dennoch verbesserte sich das operative Ergebnis um 10 % auf 5,8 Mio. Euro. Der Konzernüberschuss sprang durch den Wegfall von Einmalbelastungen sogar um 56 % auf 4,7 Mio. Euro nach oben. Die Aktionäre werden an dem Erfolg kräftig beteiligt. Nach der erstmaligen Zahlung einer Dividende von 0,07 Euro im Vorjahr beschloss die Hauptversammlung am 22.3.2012 eine Ausschüttung von 0,09 Euro, was bei einem Aktienkurs von 1,32 Euro eine Rendite von attraktiven 6,8 % bedeutet. Die Zahlung erfolgt zudem aus dem steuerlichen Einlagenkonto. Damit ist die Dividende erst beim Verkauf der Aktie zu versteuern. Dies kann noch für viele Jahre so gehandhabt werden.
Bilanz noch nicht perfekt Eigentlich müsste die Aktie damit höher notieren. Dass die Anleger sich zurückhalten, könnte zum einen an der schwierigen Vergangenheit liegen. Diese Zeiten liegen aber lange zurück und das neue Management hat klar unter Beweis gestellt, dass es das Geschäft versteht. Eine Erklärung liefert vielleicht auch die Bilanz, die bei einer Eigenkapitalquote von 28,5 % auf der Vermögensseite im Wesentlichen aus Firmenwerten und Forderungen besteht. Eine solche Struktur ist für einen IT-Dienstleister jedoch nicht ungewöhnlich und Zweifel an der Werthaltigkeit der Vermögenswerte sind angesichts der positiven Geschäftsentwicklung nicht angebracht. Überdies ist die Finanzierung im Einzelabschluss nach HGB mit einer Eigenkapitalquote von 83 % noch solider – und die Relationen werden sich mit Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung sukzessive verbessern.
Weiteres Wachstum zu erwarten Ins laufende Jahr ist die KPS mit einem Rekordauftragsbestand von über 50 Mio. Euro gestartet und die Prognose geht für 2011/2012 von einem Umsatz von rund 55 Mio. Euro und einem operativen Ergebnis zwischen 6,5 und 7 Mio. Euro aus. Daraus müsste sich ein Gewinn von rund 0,16 Euro je Aktie ergeben, womit das KGV weniger als 9 beträgt. Außerdem wird sich das Engagement dann bei einer Dividende von mindestens 0,10 Euro üppig verzinsen. Zusätzliches Potenzial könnte sich aus der geplanten Ausweitung des Geschäfts auf Banken, Versicherungen und Telekommunikationsfirmen ergeben. Natürlich ist dieses Vorhaben nicht einfach und auch mit Risiken verbunden. Vorstand und Aufsichtsrat halten jedoch zusammen 80 % der Anteile und werden sicherlich behutsam vorgehen. Die KPS-Aktie ist ein interessantes Investment.
Hinweis: Der Autor hält Aktien der KPS AG
AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 13
Bilanzsaison gestartet – Ordentliche Lufthansa-Zahlen
Als Erste unserer Werte im Realdepot hat die Deutsche Lufthansa AG Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 vorgelegt. Im Geschäftsjahr 2011 konnte bei einem um 8,6 % gesteigerten Umsatz von 28,7 Mrd. Euro ein operativer Gewinn in Höhe von 820 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Dies entspricht einem Rückgang des operativen Gewinns um 200 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Und dennoch lag dieser über unseren Erwartungen und den Erwartungen des Lufthansa-Vorstands. Das Konzernergebnis liegt bei minus 13 Mio. Euro. Dabei ist jedoch ein Ergebnis von minus 285 Mio. Euro aus aufgegebenen Geschäftsbereichen, wie der zum Verkauf an die International Airlines Group vorgesehenen Konzerngesellschaft British Midland Ltd. (bmi), berücksichtigt. Das Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen hingegen beträgt 289 Mio. Euro. Treibstoffpreise belasten Zum operativen Jahresgewinn des Konzerns trug das Geschäftsfeld Passage Airline Gruppe 349 Mio. Euro bei. Im Geschäftsfeld Logistik erzielte Lufthansa Cargo mit 249 Mio. Euro das zweitbeste operative Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Lufthansa Technik verfehlte bei einer guten operativen Entwicklung das Ergebnis des Vorjahres nur knapp und verzeichnete einen operativen Gewinn von 257 Mio. Euro. Das Geschäftsfeld IT-Services verdoppelte dank der Neuausrichtung von Lufthansa Systems den operativen Gewinn nahezu auf 19 Mio. Euro. Im Geschäftsfeld Catering steigerte LSG Sky Chefs den operativen Gewinn auf 85 Mio. Euro. Im Bereich Passage und Cargo belasteten vor allem die gestiegenen Treibstoffkosten.
Operativer Gewinn 2012 im mittleren dreistelligen Millionenbereich Für das laufende Geschäftsjahr 2012 rechnet der Vorstand mit einem operativen Gewinn im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Wie hoch der operative Gewinn des Konzerns zum Jahresende genau ausfallen wird, wird vor allem durch die weitere Entwicklung der Rahmenbedingungen, insbesondere des Treibstoffpreises, bestimmt werden. Aufgrund der positiven Aussichten schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung trotz des Konzernjahresverlustes für 2011 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 25 Cent vor. Bilanzsaison erreicht den Höhepunkt Während die meisten großen Gesellschaften bereits die Geschäftszahlen für das Jahr 2011 vorgelegt haben, erreicht die Bilanzsaison in den kommenden Tagen vor allem bei den Nebenwerten ihren Höhepunkt. Von den Werten unseres Realdepots werden die CinemaxX AG (29. März) und die Essanelle Hair Group AG (30. März) die Anleger in die Bilanzen für das Jahr 2011 blicken lassen. Wir erwarten bei beiden Werten überzeugende Zahlen. Hinweise auf potenzielle Interessenkonﬂikte Die das SdK Realdepot verwaltenden Personen und zur Erstellung des nebenstehenden Artikels beteiligten Personen halten Aktien der Emittenten. Ferner halten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und Mitglieder des SdK Vorstands, welche nicht an der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben, Aktien der Emittenten. Wir weisen darauf hin, dass Mitarbeiter, Sprecher und/oder Mitglieder der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. und/oder diesen nahestehende Dritte Wertpapiere der Emittenten halten können. Diese waren jedoch nicht in die Erstellung des Artikels eingebunden und verfügten über keinerlei Informationen über dessen Publikation. Diese Information stellt keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten des Emittenten dar. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind generell mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Die historische Wertentwicklung ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Resultate. Die verwendeten Parameter und die verwendeten Inhalte stellen die persönliche Meinung der Autoren dar. Haftungsausschluss Der Haftungsausschluss der Kapital Medien GmbH (Seite 26) gilt für Beiträge der SdK entsprechend. Die Nutzung der Informationen erfolgt insofern auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Leser sollte in jedem Fall vor Entscheidung über eine Geldanlage eine anleger- und anlagegerechte Beratung bei einem hierauf spezialisierten Anbieter in Anspruch nehmen. Eine Aktualisierung des Beitrags für die Zukunft ﬁndet nicht statt.
Kurs am 27.3.2012 in Euro
+ 45 ,9 %
*8,91
Dt. Lufthansa AG
*20,30
3000 50 5
Strip**
angefallene Transaktionskosten: 266,76 Euro Gesamtdepotwert: 103.107,70 Euro
Gesamtwert am 27.3.2012 in Euro
– - 74,4 %
Stückzinsen***: -49,52 Euro abgeführte Steuern: 207,32 Euro Kontostand: 62.346,38 Euro
*Angaben in %; **Der Griechenland Strip enthält insgesamt 24 Wertpapiere, welche im Zuge des Zwangsumtausches für fünf alte Griechenlandanleihen (A0LN5U) eingebucht wurden; ***Saldo aus gezahlten und erhaltenen Stückzinsen – Startkapital am 27.1.2011 = 100.000,00 Euro; ****Depotveränderung nach Transaktionskosten aber vor Steuern
14 | AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012
HV-TERMINE Stand: 27.3.2012, ohne Gewähr
29.03.2012 Deutsche Beteiligungs AG - DBAG Frankfurt/Main 29.03.2012 sino AG Düsseldorf 30.03.2012 i:FAO AG Frankfurt/Main 30.03.2012 SHIGO ASIA AG Hamburg 30.03.2012 Jost AG Lauf/Pegnitz 03.04.2012 Dinkelacker AG Stuttgart 03.04.2012 Sky Deutschland AG München 04.04.2012 Daimler AG Berlin 11.04.2012 Logwin AG LU - Kirchberg 12.04.2012 wallstreet:online capital AG Berlin 12.04.2012 Design Hotels AG Berlin 16.04.2012 Henkel AG & Co. KGaA Düsseldorf 16.04.2012 Online Marketing Solutions AG Frankfurt/Main 18.04.2012 MME MOVIEMENT AG München 18.04.2012 Schuler AG Göppingen 18.04.2012 TDS Informationstechnologie AG Flein 19.04.2012 Volkswagen AG Hamburg 19.04.2012 Nürnberger Beteiligungs-AG Nürnberg 19.04.2012 RWE AG Essen 19.04.2012 Sartorius AG Göttingen 19.04.2012 QUINTOS AG Berlin 20.04.2012 Merck KGaA Frankfurt/Main 20.04.2012 ATOSS Software AG München 20.04.2012 MAN SE München 20.04.2012 Sedlmayr Grund und Immobilien KGaA München 20.04.2012 NBIC Capital AG München 23.04.2012 GRETA AG 1 21.12.11 13:58 Seite Berlin Anz Charting 210x138_Layout 1
10:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 09:30 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 14:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 12:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 13:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 14:00 Uhr 09:00 Uhr
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Süwag Energie AG Value-Holdings International AG alstria office REIT-AG GEA Group AG Analytik Jena AG PUMA SE GSC Portfolio AG Dialog Semiconductor plc Axel Springer AG SMT Scharf AG Landesbank Berlin Holding AG Beiersdorf AG Renk AG Münchener Rück AG EnBW AG Gerresheimer AG Deutz AG Sektkellerei J. Oppmann AG Continental AG BASF SE Pankl Racing Systems AG Dürr AG Bayer AG CyBio AG PRO DV Software AG Germania-Epe AG Delticom AG
Frankfurt/Main Gersthofen Hamburg Oberhausen Jena Herzogenaurach Düsseldorf London Berlin Hamm Berlin Hamburg Augsburg München Karlsruhe Düsseldorf Köln Würzburg Hannover Mannheim Kapfenberg Bietigheim Köln Jena Frankfurt/Main Gronau Hannover
10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 13:30 Uhr 13:00 Uhr 09:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 16:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 10:00 Uhr 10:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr
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AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 15
30.04.2012 02.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 03.05.2012 04.05.2012 04.05.2012 04.05.2012 04.05.2012 04.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 08.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 09.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 10.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 11.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 14.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012
MAGIX AG Epigenomics AG HeidelbergCement AG Ahlers AG Hochtief AG Hannover Rückversicherung AG Hugo Boss AG A.S. Création Tapeten AG PSI AG MTU Aero Engines Holding AG Bastfaserkontor AG E.ON AG FRIWO AG Teleservice Holding AG Kizoo AG Paul Hartmann AG Drägerwerk AG & Co. KGaA Software AG Linde AG bet-at-home.com AG TAKKT AG ZEAG Energie AG United Labels AG ELMOS Semiconductor AG Deutsche Lufthansa AG Ludwig Beck AG Allianz SE Dyckerhoff AG comdirect bank AG Softing AG Fuchs Petrolub AG Deutsche Post AG Shareholder Value Beteiligungen AG K+S Aktiengesellschaft Data Modul AG SFC Energy AG paragon AG DATAGROUP IT Services Holding AG freenet AG Fresenius Medical Care WashTec AG Bilfinger Berger AG Saint-Gobain Oberland AG Biotest AG Grenkeleasing AG SGL Carbon SE adidas AG AUDI AG Fresenius SE & Co. KGaA Fraport AG Balda AG Scherzer & Co. AG VALORA EFFEKTEN HANDEL AG Net SE Fair Value REIT AG GfK SE Uzin Utz AG HAMBORNER REIT AG IVG Immobilien AG Rheinmetall AG PNE WIND AG Kulmbacher Brauerei AG Nordwest Handel AG
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Berlin 10:30 Uhr Berlin 11:00 Uhr Heidelberg 10:00 Uhr Düsseldorf 11:00 Uhr Essen 10:30 Uhr Hannover 11:00 Uhr Stuttgart 10:00 Uhr Gummersbach 11:00 Uhr Berlin 10:00 Uhr Unterschleißheim 10:00 Uhr Berlin Essen 10:00 Uhr Ostbevern 10:00 Uhr München 10:00 Uhr Karlsruhe 10:00 Uhr Heidenheim Lübeck 10:00 Uhr Darmstadt München 10:00 Uhr Frankfurt/Main 14:30 Uhr Ludwigsburg Heilbronn 10:30 Uhr Münster Dortmund 10:00 Uhr Köln 10:00 Uhr München München Wiesbaden Hamburg 11:00 Uhr München Mannheim Frankfurt-Hoechst Frankfurt/Main Kassel München München Delbrück Pliezhausen 11:00 Uhr Frankfurt/M. Augsburg Mannheim Bad Wurzach Frankfurt am Main Baden-Baden Wiesbaden Fürth 10:30 Uhr Ingolstadt Frankfurt/Main Frankfurt/Main Bielefeld Köln Ettlingen 14:00 Uhr München München Fürth Ulm Mülheim a.d.R. Bonn Berlin Cuxhaven Kulmbach Essen
15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 15.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 16.05.2012 18.05.2012 18.05.2012 18.05.2012 22.05.2012 22.05.2012 22.05.2012 22.05.2012 22.05.2012 22.05.2012 22.05.2012 22.05.2012 22.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 23.05.2012 24.05.2012 24.05.2012 24.05.2012 24.05.2012 24.05.2012 24.05.2012 24.05.2012 24.05.2012 24.05.2012 24.05.2012 24.05.2012
Loewe AG Muehlhan AG Lanxess AG CTS EVENTIM AG Symrise AG Deutsche Real Estate AG ProSiebenSAT.1 Media AG Leoni AG ElringKlinger AG Wacker Chemie AG OHB AG National-Bank AG QSC AG AIXTRON SE BMW Bayerische Motoren Werke AG STRATEC Biomedical Systems AG Lechwerke AG Orbis AG Celesio AG Rational AG Deutsche Börse AG Curanum AG Augusta Technologie AG Init AG mediantis AG PULSION Medical Systems SE GILDEMEISTER AG SYNAXON AG Tom Tailor Holding AG Pfeiffer Vacuum Technology AG SMA Solar Technology AG Mensch und Maschine Software SE realTech AG Centrotec Sustainable AG Dierig Holding AG GFT Technologies AG Wacker Neuson SE W.O.M. World of Medicine AG Norma Group AG Paion AG Solarparc AG SAP AG Metro AG MediClin AG Gladbacher Bank AG Commerzbank AG Tomorrow Focus AG Aareal Bank AG Grammer AG Generali Deutschland Holding AG Vossloh AG Nexus AG JAXX SE Homag Group AG Eckert & Ziegler AG SolarWorld AG RIB Software AG HCI Capital AG PWO - Progress-Werk Oberkirch AG Adva AG Optical Networking DAB Bank AG Salzgitter AG Nemetschek AG
München Hamburg Köln Holzminden Berlin München Nürnberg Stuttgart München Bremen Essen Köln Aachen München Pforzheim Augsburg Saarbrücken Stuttgart Augsburg Frankfurt/Main Bad Nenndorf München Karlsruhe Tutzing München Bielefeld
Wetzlar Kassel Wessling Wiesloch Brilon Augsburg München Berlin Frankfurt/Main Aachen Bonn Mannheim Düsseldorf Frankfurt/Main Mönchengladb. Frankfurt München Wiesbaden Amberg Köln Düsseldorf Stuttgart Kiel Freudenstadt Berlin Bonn Hamburg Oberkirch Meiningen München Braunschweig München
24.05.2012 Berentzen-Gruppe AG 24.05.2012 Deutsche Telekom AG 24.05.2012 technotrans AG 24.05.2012 Asian Bamboo AG 24.05.2012 MyHammer Holding AG 24.05.2012 S.A.G. Solarstrom AG 24.05.2012 Leifheit AG 24.05.2012 DF Deutsche Forfait AG 24.05.2012 Energiekontor AG 25.05.2012 Bavaria Industriekapital AG 25.05.2012 cycos AG 25.05.2012 R. Stahl AG 25.05.2012 Klöckner & Co SE 25.05.2012 Wüstenrot & Württembergische AG 25.05.2012 Effecten-Spiegel AG 25.05.2012 euromicron AG 25.05.2012 WILEX AG 25.05.2012 EquityStory AG 25.05.2012 AURELIUS AG 30.05.2012 Stada Arzneimittel AG 30.05.2012 Basler AG 30.05.2012 BayWa AG 30.05.2012 adesso AG 30.05.2012 Intershop Communications AG 30.05.2012 DCI AG 30.05.2012 RM Rheiner Management AG Anz_GB 210x138_Layout 1c 13.02.12 15:40 30.05.2012 IVU Traffi Technologies AG Seite 30.05.2012 KHD Humboldt Wedag Internat. AG
München Köln Münster Hamburg Berlin Freiburg Köln Bremen München Aachen Neuenstein Düsseldorf Ludwigsburg Frankfurt/Main München München Frankfurt/Main Hamburg München Dortmund Jena Starnberg Düsseldorf 1Berlin
30.05.2012 30.05.2012 31.05.2012 31.05.2012 31.05.2012 31.05.2012 31.05.2012 31.05.2012 31.05.2012 31.05.2012 31.05.2012 31.05.2012 31.05.2012 01.06.2012 01.06.2012 04.06.2012 05.06.2012 05.06.2012 05.06.2012 05.06.2012 05.06.2012 05.06.2012 05.06.2012 05.06.2012 05.06.2012 05.06.2012 05.06.2012
MCS AG Webac Holding AG Oldenburgische Landesbank AG UMS International AG H&R AG Deutsche Bank AG 3U HOLDING AG itelligence AG LPKF Laser & Electronics AG Morphosys AG BLG Logistics Group AG & Co. KG Praktiker AG United Internet AG Syzygy AG GAG Immobilien AG Hesse Newman Capital AG Conergy AG Rücker AG Tognum AG Landesbank Berlin Holding AG HSBC Trinkaus & Burkhardt AG Nordex SE Holcim (Deutschland) AG Gerry Weber International AG OVB Holding AG Deutsche Postbank AG MPC AG
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CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH München Bekanntmachung gerichtlicher Vergleiche zur Beendigung eines Spruchverfahrens beim Landgericht München I (Beherrschungs­ und Gewinnabführungsvertrag) (Az.: 5HK O 16571/09 ) In dem aktienrechtlichen Spruchverfahren beim Landgericht München I zur Bestimmung des vertraglich geschuldeten Ausgleichs und der an­ gemessenen Abfindung gibt die Geschäftsführung der CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH, München, den Inhalt des vom Landgericht München I durch Beschluss vom 20. Februar 2012 fest­ gestellten Vergleichs bekannt: „In dem Spruchverfahren Az. 5 HK O 16571/09 vor dem Landgericht München I 1. Christian Wolff, Hamburg 2. … 3. Martin Arendts, Grünwald 4. Felix Arendts, vertreten durch seine Eltern Alexandra und Martin Arendts, Grünwald 5. Dipl.­Kffr. Alexandra Arendts, Grünwald 6. Equipotential SE, vertreten durch den Vorstand, Bremen 7. Sam Winkel, Stuhr 8. Stephan Gerken, Stuhr 9. Reiner Ehlerding, Fensterbach 10. … 11. … 12. … 13. … 14. … 15. … 16. … 17. Carthago Value Invest SE, vertreten durch den Vorstand, Bremen 18. Jörg­Christian Rehling, London, Großbritannien 19. Horizont Holding AG, vertreten durch den Vorstand, Fensterbach 20. Olaf Neugebauer, Barcelona, Spanien 21. Coriolix Capital GmbH, vertreten durch die Geschäftsführerin Dipl­Kffr. Alexandra Arendts, Grünwald 22. Anneliese Arendts, München 23. ABS Aktiengesellschaft für Beteiligungen und Serviceleistungen AG, vertreten durch den Vorstand Oliver Wiederhold, Usingen 24. … 25. … 26. Ulpian GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Thomas Höder, Bad Tölz 27. Thomas Höder, Bad Tölz 28. … 29. … 30. … 31. … 32. … 33. SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V., vertreten durch den Vorsitzenden des Vorstands Dipl.­Kfm. Hansgeorg Martius, München 34. … 35. … 36. … 37. … 38. … 39. … 40. Felix Dinkel, Coburg 41. Bernd Köhler, Berlin
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42. Shareholder Value Management AG, vertreten durch den Vorstand Reiner Sachs und Frank Fischer, Frankfurt 43. Klaus E. Zapf, Berlin 44. Tino Hofmann, Berlin 45. JKK­Beteiligungs­GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Dipl.­Kfm. Jochen Knoesel 46. … 47. Rouven Spruth, Schorndorf 48. … 49. Peter Zetzsche, Storkow (Mark) 50. SCI AG, vertreten durch den Vorstand Oliver Wiederhold, Usingen 51. … 52. Dr. Hans­Friedrich Dinkel, Coburg – Antragsteller – Verfahrensbevollmächtigte zu 3 ­ 5, 21, 22:
Rechtsanwälte Arendts, Grünwald
zu 6 ­ 9, 17 ­ 20: Rechtsanwälte Hasselbruch, Bremen zu 10 ­ 16: … zu 21: Rechtsanwälte Martin Arendts & Kollegen, Grünwald zu 24: zu 25: zu 28 ­ 32: zu 33, 42: zu 34: zu 40: zu 43: zu 44: zu 45: zu 46: zu 47: zu 48: zu 49: zu 52:
… … … Rechtsanwalt Dr. Hans Norbert Götz, Baden­Baden … Rechtanwalt Gerhard Bengl, Coburg Rechtsanwältin Angelika Wirth­Zobel, Eggersdorf Rechtsanwalt Tobias Ziegler, Düsseldorf Rechtsanwalt Axel Conzelmann, Hechingen … Rechtsanwalt Rouven Spruth, Schorndorf … Rechtsanwalt Patrick Kirner, Berlin Rechtsanwalt Dr. Harald Kollrus, München (ab 6.12.2011: Uffing am Staffelsee)
gegen die CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH – Antragsgegnerin – Verfahrensbevollmächtigte:
Gemeinsame Vertreterin der außenstehenden Aktionäre:
Hengeler Mueller, Partnerschaft von Rechtsanwälten, Frankfurt am Main Rechtsanwältin Daniela Bergdolt Fortsetzung nächste Seite
5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Auf die für das Kalenderjahr 2009 zu zahlenden Zinsen werden die unter dem Beherrschungs­ und Gewinnabführungsvertrag für das Kalender­ jahr 2009 geleisteten Ausgleichszahlungen (einschließlich dies­ bezüglicher Nachzahlungen) angerechnet.
Fortsetzung von vorheriger Seite Sämtliche Antragsteller, die gemeinsame Vertreterin der außen­ stehenden Aktionäre sowie die CSS Computer Security Erwerbs GmbH („Antragsgegnerin“) schließen – unter Aufrechterhaltung ihrer unter­ schiedlichen Rechtspositionen – auf Vorschlag und Empfehlung des Gerichts zur Vermeidung eines langwierigen und kostenintensiven Rechtsstreits und zur einvernehmlichen Beendigung des Verfahrens folgenden Vergleich: A. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Computerlinks Aktiengesellschaft („CL AG“) vom 18. Dezember 2008 haben die Aktionäre den Abschluss eines Beherrschungs­ und Gewinnab­ führungsvertrags mit der Antragsgegnerin als herrschendem Unter­ nehmen beschlossen. Der Beherrschungs­ und Gewinnabführungs­ vertrag ist durch Eintragung in das Handelsregister der CL AG am 5. August 2009 wirksam geworden. Darin wurde vereinbart, den außen­ stehenden Aktionären eine angemessene Barabfindung in Höhe von EUR 16,54 je Aktie anzubieten („BGAV-Abfindungsangebot“). Ferner wurde eine Ausgleichszahlung für jedes volle Geschäftsjahr in Höhe von brutto EUR 0,97 abzüglich eines Betrags für Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag (nach den Verhältnissen des Vertrags­ schlusses eine Ausgleichzahlung von EUR 0,95) garantiert. In 2010 wurde für das Kalenderjahr 2009 vertragsgemäß eine Ausgleichs­ zahlung von EUR 0,95 netto gezahlt. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung der CL AG vom 18. Dezember 2008 haben die Aktionäre ferner über den Widerruf der Zulassung der Aktien bei der Frankfurter Wertpapierbörse (reguläres Delisting) beschlossen und den Vorstand zu dessen Durchführung ermächtigt. Der Widerruf wurde durch Bescheid der Frankfurter Wert­ papierbörse vom 3. Juni 2009 zum 4. September 2009 wirksam. Auf der ordentlichen Hauptversammlung der CL AG vom 28. Juni 2010 schließlich haben die Aktionäre die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der CL AG auf die Antragsgegnerin als Haupt­ aktionärin der CL AG gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung beschlossen. Der Übertragungsbeschluss wurde am 20. August 2010 in das Handelsregister eingetragen und am 25. August 2010 gemäß § 10 HGB bekannt gemacht. Das vorliegende Spruchverfahren vor dem LG München I dient der Überprüfung der Angemessenheit der Abfindung und des Ausgleichs unter dem Beherrschungs­ und Gewinnabführungsvertrag („BGAVSpruchverfahren“). Unter den Az. 5 HK O 11708/09 und 5 HK O 16439/10 sind vor dem Landgericht München I zwei weitere Spruchverfahren zur Überprüfung der Abfindung im Rahmen des Widerrufs der Zulassung der Aktien bei der Frankfurter Wertpapierbörse („Delisting-Spruchverfahren“) bzw. der Abfindung bei Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre („Squeeze-Out-Spruchverfahren“) anhängig. Dies vorausgeschickt vereinbaren die Parteien Folgendes: 1. Die im Zusammenhang mit dem Beherrschungs­ und Gewinn­ abführungsvertrag angebotene Barabfindung gemäß § 305 AktG wird auf EUR 20,00 („Abfindungsbetrag“) je Stückaktie der CL AG festgesetzt. Die Antragsgegnerin wird sämtlichen außenstehenden Aktionären der CL AG, die das BGAV­Abfindungsangebot vor Eintragung des Unternehmensvertrags in das Handelsregister angenommen haben, für jede der auf das BGAV­Abfindungsangebot eingereichten Aktien die Differenz zur vertraglich angebotenen Abfindung (EUR 16,54) in Höhe von EUR 3,46 („Erhöhungsbetrag“) nachzahlen. 2. Der Erhöhungsbetrag ist für den Zeitraum vom 6. August 2009 bis zum 31. August 2009 mit jährlich 2 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz und seit dem 1. September 2009 mit jährlich
3. Der Ausgleich gemäß § 304 AktG für das Geschäftsjahr 2009 wird auf EUR 1,15 je Stückaktie der CL AG festgesetzt. Allen außen­ stehenden Aktionären, die für das Geschäftsjahr 2009 eine Ausgleichszahlung erhalten haben, wird die Antragsgegnerin die Differenz zum vertraglich festgesetzten Ausgleich (EUR 0,95 netto) in Höhe von EUR 0,20 nachzahlen. 4. Die sich aus Ziffern 1. bis 3. ergebenden Nachzahlungsverpflich­ tungen sind unaufgefordert durch die Antragsgegnerin zu erfüllen. 5. Die Erfüllung aller sich aus den vorstehenden Ziffern ergebenden Zahlungsverpflichtungen ist für die anspruchsberechtigten außen­ stehenden Aktionäre der CL AG kosten­, provisions­ und spesenfrei. B. Dieser Vergleich wird wirksam mit seiner Feststellung und der Feststellung der Vergleiche im Delisting­Spruchverfahren und im Squeeze­Out­Spruchverfahren („Squeeze-Out-Vergleich“) durch das Gericht gemäß § 11 Abs. 4 Satz 2 SpruchG. Mit der Feststellung ist das gerichtliche Spruchverfahren beendet. Die gemeinsame Vertreterin stimmt dem Vergleich zu und verzichtet auf das Recht zur Fortführung des Verfahrens gemäß § 6 Abs. 3 SpruchG. C. Die Parteien schließen diesen Vergleich mit dem Ziel der Schaffung von Rechtsfrieden und ohne Anerkennung der jeweiligen Stand­ punkte in rechtlicher und bewertungsmäßiger Hinsicht. Dieser Vergleich wirkt für alle diejenigen Aktionäre der CL AG, die das BGAV­Abfindungsangebot vor der Eintragung des Übertragungs­ beschlusses angenommen haben. Insoweit stellt dieser Vergleich einen echten Vertrag zugunsten Dritter dar (§§ 328 f. BGB). Außenstehende Aktionäre, die weder das Beherrschungs­ und Gewinnabführungsvertrags­Abfindungsangebot noch das Abfindungs­ angebot bezüglich des Widerrufs der Zulassung der Aktien bei der Frankfurter Wertpapierbörse angenommen haben, erhalten aus­ schließlich eine Erhöhung der Barabfindung nach Maßgabe des Squeeze­Out­Vergleichs. D. … E. Mit der Erfüllung dieses Vergleichs sind alle Ansprüche der Antragsteller und der ehemaligen Aktionäre sowie der Vertreterin der außenstehenden Aktionäre, gleich welcher Art und gleich welchen Rechtsgrunds im Zusammenhang mit dem Beherrschungs­ und Gewinnabführungsvertrag, insbesondere auf etwaige Erhöhung von Abfindung und Ausgleich, sowie etwaige Ansprüche nach § 305 Abs. 3 Satz 3 letzter Halbs. AktG, erledigt und abgegolten. F. Die Antragsgegnerin verpflichtet sich, diesen Vergleich dem wesent­ lichen Inhalt nach im elektronischen Bundesanzeiger, in den AnlegerPlus News, dem Internetinformationsdienst GSC­Research und zwei über­ regionalen börsentäglich erscheinenden Börsenpflichtblättern (nicht jedoch im Druckerzeugnis „Frankfurter Allgemeine Zeitung“) auf ihre Kosten zu veröffentlichen. Fortsetzung nächste Seite
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Fortsetzung von vorheriger Seite G. 1.	Dieser	Vergleich	unterliegt	dem	Recht	der	Bundesrepublik	Deutsch­ land	unter	Ausschluss	des	Internationalen	Privatrechts. 2.	Dieser	Vergleich	enthält	alle	Abreden	der	Parteien,	die	zur	Bei­ legung	dieses	Rechtstreits	getroffen	wurden.	Weitere	Abreden	erfolgten	nicht.	Insbesondere	wurden	von	der	Antragsgegnerin	den	Antragstellern	und	ihren	Verfahrensbevollmächtigten,	Vertretern	oder	Dritten	keine	sonstigen	Zahlungen	oder	Sondervorteile,	gleich	welcher	Art,	unmittelbar	oder	mittelbar	im	Hinblick	auf	die	Bei­ legung	dieses	Rechtstreits	gewährt	oder	in	Aussicht	gestellt.	Sofern	noch	weitere	Absprachen	der	Parteien	zu	treffen	sein	sollten,	bedürfen	diese	der	Schriftform. 3.	Sollten	einzelne	Bestimmungen	dieses	Vergleichs	ganz	oder	teil­ weise	unwirksam	oder	undurchführbar	sein	oder	werden,	oder	sollte	sich	bei	Durchführung	dieses	Vergleichs	herausstellen,	dass	dieser	eine	Lücke	enthält,	so	bleibt	die	Wirksamkeit	der	übrigen	Bestimmungen	dieses	Vergleichs	hiervon	unberührt.	Anstelle	der	unwirksamen,	undurchführbaren	oder	fehlenden	Bestimmungen	dieses	Vergleichs	soll	eine	solche	angemessene	oder	rechtlich	gültige	Bestimmung	treten,	wie	sie	die	Beteiligten	vernünftigerweise	vereinbart	hätten	und	die	wirtschaftlich	demjenigen	nahe	kommt,	was	die	Beteiligten	bei	Abschluss	dieses	Vergleichs	vereinbart	hätten,	wenn	sie	den	nunmehr	infrage	stehenden	Punkt	bedacht	hätten.“
Hinweise zur Abwicklung der Nachbesserung gemäß vorstehendem Vergleich Nachfolgend	werden	die	Einzelheiten	zu	der	Abwicklung	der	sich	aus	dem	vorstehenden	Vergleich	ergebenden	Zahlungsansprüche	der	ehemaligen	außenstehenden	Aktionäre	der	ComputerLinks	Aktien­ gesellschaft	(„AKTIONÄRE“)	bekannt	gegeben: 1. Nachzahlung auf den für das Geschäftsjahr 2009 geleisteten Ausgleich Unabhängig	davon,	ob	sie	infolge	einer	Veräußerung	ihrer	Aktien,	und	zwar	auch	im	Rahmen	des	unternehmensvertraglichen	Abfindungs­ angebots	oder	des	Delisting	Abfindungsangebots	ausgeschieden	sind	oder	ihre	Stellung	als	AKTIONÄR	aufgrund	des	im	Herbst	2010	durchgeführten	Squeeze­Out	verlustig	gingen,	haben	sämtliche	AKTIONÄRE,	die	für	das	Geschäftsjahr	2009	Ausgleichszahlungen	erhalten	haben,	Anspruch	auf	Nachzahlung	des	Unterschiedsbetrags	zu	dem	erhöhten	Ausgleich;	dies	sind	vor	Abzugssteuern e 0,20	je	Aktie. Die	Nachzahlung	wird	grundsätzlich	unter	Abzug	von	25	%	Kapital­ ertragsteuer	und	5,5	%	Solidaritätszuschlag	auf	die	Kapitalertragsteuer	(Gesamtabzug	26,375	%)	über	die Deutsche Bank AG ausgekehrt,	wobei	ggf.	noch	die	Kirchensteuer	von	dem	(inländischen)	depotführenden	Kreditinstitut	in	Abzug	gebracht	wird.
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Ein	Abzug	der	Kapitalertragsteuer	und	des	Solidaritätszuschlags	unter­ bleibt,	wenn	eine	inländische	natürliche	Person	dem	depotführenden	Kreditinstitut	eine	Nichtveranlagungsbescheinigung	eingereicht	hat.	Entsprechendes	gilt,	soweit	der	AKTIONÄR	seiner	Depotbank	einen	Freistellungsauftrag	erteilt	hat	und	das	Freistellungsvolumen	nicht	bereits	durch	andere	Erträge	aus	Kapitalvermögen	aufgebraucht	ist. 2. Nachzahlungen an die bereits abgefundenen AKTIONÄRE Diejenigen	AKTIONÄRE,	die	das	ursprüngliche	Abfindungsangebot	von	€	16,54	je	Aktie	angenommen	haben,	erhalten	eine	Nachzahlung	auf	die	Barabfindung	in	Höhe	von € 3,46 für jede Stückaktie der ComputerLinks Aktiengesellschaft zuzüglich	Abfindungszinsen	hierauf	für	die	Zeit	seit	dem	6.	August	2009	in	Höhe	von	2%­Punkten	–	ab	dem	1.	September	2009:	5%­Punkten	–	über	dem	Basiszinssatz	nach	§	247	BGB. Mit	den	Abfindungszinsen	werden	die	Ausgleichszahlungen	der­ gestalt	verrechnet,	dass	auf	die	für	den	Zeitraum	6.	August	bis	31.	Dezember	2009	fällig	werdenden	Abfindungszinsen	der	an	den	betreffenden	Aktionär	im	Jahr	2010	für	das	Geschäftsjahr	2009	aus­ gezahlte	Ausgleich	sowie	die	im	Zuge	des	Vergleichs	erfolgende	Nachzahlung	auf	den	Ausgleich	angerechnet	werden. Die	Nachzahlung	auf	die	Barabfindung	(zuzüglich	Abfindungszinsen)	erfolgt	grundsätzlich	über	die	Depotbank,	über	die	seinerzeit	die	Zah­ lung	der	Barabfindung	abgewickelt	wurde. Die	ehemaligen	außenstehenden	AKTIONÄRE,	die	nach	wie	vor	bei	dem	Kreditinstitut	ein	Konto	unterhalten,	über	das	seinerzeit	die	Zahlung	der	Barabfindung	abgewickelt	wurde,	brauchen	hinsichtlich	der	Entgegennahme	der	Nachzahlung	auf	die	Barabfindung	(zuzüg­ lich	Abfindungszinsen)	nichts	zu	veranlassen.	Die	Nachzahlung	erfolgt	nach	Prüfung	der	Anspruchsberechtigung	auf	Initiative	ihrer	Depot­ bank	auf	das	bestehende	Konto. Diejenigen	nachbesserungsberechtigten	AKTIONÄRE,	die	inzwischen	ihre	Bankverbindung	gewechselt	haben,	werden	gebeten,	sich	umge­ hend	mit	ihrem	damaligen	Kreditinstitut	in	Verbindung	zu	setzen,	da­ mit	ihre	Ansprüche	ebenfalls	zeitnah	abgewickelt	werden	können. 3. Allgemeines Die	Auszahlungen	der	Nachzahlung	auf	den	Ausgleich	sowie	der	Nachzahlung	auf	die	schon	erhaltene	Barabfindung	(einschließlich	Abfindungszinsen)	sind	für	ehemalige	außenstehende	AKTIONÄRE	provisions­	und	spesenfrei.	Die	erhöhte	Barabfindung	und	die	Zinsen	gelangen	ohne	Abzug	von	Steuern	zur	Auszahlung,	die	Zinsen	sind	jedoch	ebenso	steuerpflichtig	wie	Dividenden.	Die	jeweilige	steuerrechtliche	Behandlung	richtet	sich	nach	den	individuellen	Verhältnissen	des	Steuerpflichtigen. München,	im	März	2012 CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH Die	Geschäftsführung
ComputerLinks Aktiengesellschaft CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH München Bekanntmachung gerichtlicher Vergleiche zur Beendigung eines Spruchverfahrens beim Landgericht München I (Delisting) (Az.: 5HK O 11708/09 ) In dem aktienrechtlichen Spruchverfahren beim Landgericht München I zur Bestimmung der angemessenen Barabfindung geben der Vorstand der ComputerLinks Aktiengesellschaft und die Geschäftsführung des Großaktionärs, die CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH, München, den Inhalt des vom Landgericht München I durch Beschluss vom 20. Februar 2012 festgestellten Vergleichs bekannt: „In dem Spruchverfahren Az. 5 HK O 11708/09 vor dem Landgericht München I 1. Wilhelm Nachtigall, Karben 2. Milaco GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Axel Sartingen, Köln 3. Axel Sartingen, Köln 4. Uwe Jännert, Monheim am Rhein 5. Frank Scheunert, Vreden 6. Tobias Rolle, Winterbach 7. Exchange Investors N.V., Düsseldorf 8. Felix Arendts, vertreten durch seine Eltern Dipl.-Jur. Univ. Martin Arendts und Dipl.-Kffr. Alexandra Arendts, Grünwald 9. SCI AG, vertreten durch den Vorstand Oliver Wiederhold, Usingen 10. … 11. Arno Lampmann, Köln 12. … 13. … 14. Mustakbal FZE RAK, Winterbach 15. ABS Aktiengesellschaft für Beteiligungen und Serviceleistungen AG, vertreten durch den Vorstand Oliver Wiederhold, Usingen 16. Martin Arendts, Grünwald 17. … 18. … 19. … 20. … 21. … 22. … 23. … 24. … 25. … 26. Jens Penquitt, Würzburg 27. Dr. Claus Deininger, Lichtenfels 28. Jürgen Gutekunst, Grasbrunn 29. … 30. Christian Wolff, Hamburg 31. Equipotential SE, vertreten durch den Vorstand, Bremen 32. Sam Winkel, Stuhr 33. Horizont Holding, vertreten durch den Vorstand, Fensterbach 34. Jörg-Christian Rehling, London, Großbritannien 35. … 36. … 37. Stephan J. Gerken, Stuhr 38. Carthago Value Invest SE, vertreten durch den Vorstand, Bremen 39. … 40. Fehleintrag 41. Fehleintrag
42. Ulpian GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Thomas Höder, Bad Tölz 43. Thomas Höder, Bad Tölz 44. … 45. … 46. … 47. … 48. … – Antragsteller – Verfahrensbevollmächtigte zu 8, 16: Rechtsanwälte Arendts, Grünwald zu 10: … zu 11: Rechtsanwälte Lampmann, Behn & Rosenbaum, Köln zu 12: … zu 17 - 21: … zu 29: … zu 31 - 38: Rechtsanwälte Hasselbruch, Bremen zu 44: … zu 45: … gegen die Computerlinks Aktiengesellschaft – Antragsgegnerin zu 1) – CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH – Antragsgegnerin zu 2) – Verfahrensbevollmächtigte:
Hengeler Mueller, Partnerschaft von Rechtsanwälten, Frankfurt am Main Rechtsanwältin Daniela Bergdolt
Sämtliche Antragsteller, die gemeinsame Vertreterin der außenstehenden Aktionäre sowie die Antragsgegnerinnen schließen – unter Aufrechterhaltung ihrer unterschiedlichen Rechtspositionen – auf Vorschlag und Empfehlung des Gerichts zur Vermeidung eines langwierigen und kostenintensiven Rechtsstreits und zur einvernehmlichen Beendigung des Verfahrens folgenden Vergleich: A. Die Aktionäre der Computerlinks Aktiengesellschaft (nachfolgend „Antragsgegnerin zu 1)“) haben auf der außerordentlichen Hauptversammlung vom 18. Dezember 2008 den Widerruf der Zulassung der Aktien bei der Frankfurter Wertpapierbörse beschlossen und den Vorstand zu dessen Durchführung ermächtigt (reguläres Delisting). Das reguläre Delisting wurde gemäß Widerrufsbescheid der Frankfurter Wertpapierbörse vom 3. Juni 2009, der am 4. Juni 2009 bekannt gemacht wurde, zum 4. September 2009 wirksam. Im Zusammenhang mit dem regulären Delisting bot die CSS Computer Security Erwerbs GmbH (nachfolgend „Antragsgegnerin zu 2)“) den außenstehenden Fortsetzung nächste Seite
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gemäß § 11 Abs. 4 Satz 2 SpruchG. Mit der Feststellung ist das gerichtliche Spruchverfahren beendet.
Aktionären an, deren Aktien gegen Zahlung einer Barabfindung in Höhe von EUR 16,54 je Aktie zu erwerben (nachfolgend das „DelistingAbfindungsangebot“). Die Frist zur Annahme des Delisting-Abfindungsangebots endet im Falle der Einleitung eines Spruchverfahrens nach Ablauf von zwei Monaten nach dem Tag, an dem die Entscheidung für den zuletzt beschiedenen Antrag im elektronischen Bundesanzeiger bekanntgemacht ist.
Auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Antragsgegnerin zu 1) vom 18. Dezember 2008 haben die Aktionäre ferner den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Antragsgegnerin zu 2) beschlossen. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist durch Eintragung in das Handelsregister der Antragsgegnerin zu 1) am 5. August 2009 wirksam geworden. Unter dem Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrag wurde für das Kalenderjahr 2009 vertragsgemäß eine Ausgleichszahlung in Höhe von EUR 0,95 netto gezahlt. Auf der ordentlichen Hauptversammlung der Antragsgegnerin zu 1) vom 28. Juni 2010 haben die Aktionäre inzwischen die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der Antragsgegnerin zu 1) auf die Antragsgegnerin zu 2) als Hauptaktionärin der Antragsgegnerin zu 1) gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung beschlossen. Der Übertragungsbeschluss wurde am 20. August 2010 in das Handelsregister eingetragen und am 25. August 2010 gemäß § 10 HGB bekannt gemacht. Das vorliegende Spruchverfahren vor dem LG München I dient der Überprüfung der Angemessenheit der Abfindung unter dem Delisting-Abfindungsangebot („Delisting-Spruchverfahren“). Unter den Az. 5 HK O 16571/09 und 5 HK O 16439/10 sind vor dem Landgericht München I zwei weitere Spruchverfahren zur Überprüfung des Ausgleichs und der Abfindung im Rahmen des Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrags („BGAV-Spruchverfahren“) bzw. der Abfindung wegen des Übertragungsbeschlusses („Squeeze-OutSpruchverfahren“) anhängig. Dies vorausgeschickt vereinbaren die Parteien Folgendes: 1. Die im Rahmen des regulären Delistings angebotene Barabfindung wird auf EUR 20,00 („Abfindungsbetrag“) je Stückaktie der Antragsgegnerin zu 1) festgesetzt. Die Antragsgegnerin zu 2) wird sämtlichen außenstehenden Aktionären der Antragsgegnerin zu 1), die das Delisting-Abfindungsangebot vor der Eintragung des Übertragungsbeschlusses angenommen haben, für jede der auf das Delisting-Abfindungsangebot eingereichten Aktien die Differenz zur angebotenen Abfindung in Höhe von EUR 3,46 („Erhöhungsbetrag“) nachzahlen. 2. Der Erhöhungsbetrag ist mit jährlich zwei Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 5. Juni 2009 zu verzinsen. Auf die für das Kalenderjahr 2009 zu zahlenden Zinsen werden die unter dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag für das Kalenderjahr 2009 geleisteten Ausgleichszahlungen (einschließlich diesbezüglicher Nachzahlungen gemäß dem im BGAV-Spruchverfahren abzuschließenden Vergleich) angerechnet. 3. Die sich aus Ziffer 1. und 2. ergebenden Nachzahlungsverpflichtungen sind unaufgefordert durch die Antragsgegnerin zu 2) zu erfüllen. 4. Die Erfüllung aller sich aus den vorstehenden Ziffern ergebenden Zahlungsverpflichtungen ist für die anspruchsberechtigten außenstehenden Aktionäre der Antragsgegnerin zu 1) kosten-, provisionsund spesenfrei. B. Dieser Vergleich wird wirksam mit seiner Feststellung und der Feststellung der Vergleiche im BGAV-Spruchverfahren und im SqueezeOut-Spruchverfahren („Squeeze-Out-Vergleich“) durch das Gericht
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C. Die Parteien schließen diesen Vergleich mit dem Ziel der Schaffung von Rechtsfrieden und ohne Anerkennung der jeweiligen Standpunkte in rechtlicher und bewertungsmäßiger Hinsicht. Dieser Vergleich wirkt für alle diejenigen Aktionäre der Antragsgegnerin zu 1), die das Delisting-Abfindungsangebot vor der Eintragung des Übertragungsbeschlusses angenommen haben. Insoweit stellt dieser Vergleich einen echten Vertrag zugunsten Dritter dar (§§ 328 f. BGB). Außenstehende Aktionäre, die weder das Delisting-Abfindungsangebot noch das Abfindungsangebot unter dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag angenommen haben, erhalten Nachzahlungen im Sinne der Ziffern A.1. und A.2. ausschließlich nach Maßgabe des Squeeze-Out-Vergleichs. D. … E. Mit der Erfüllung dieses Vergleichs sind alle Ansprüche der Antragsteller und der ehemaligen Aktionäre sowie der Vertreterin der außenstehenden Aktionäre, gleich welcher Art und gleich welchen Rechtsgrunds im Zusammenhang mit dem Delisting, insbesondere auf etwaige Erhöhung von Abfindung, erledigt und abgegolten. F. Die Antragsgegnerin verpflichtet sich, diesen Vergleich dem wesentlichen Inhalt nach im elektronischen Bundesanzeiger, in den AnlegerPlus News, dem Internetinformationsdienst GSC-Research und zwei überregionalen börsentäglich erscheinenden Börsenpflichtblättern (nicht jedoch im Druckerzeugnis „Frankfurter Allgemeine Zeitung“) auf ihre Kosten zu veröffentlichen. G. 1. Dieser Vergleich unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Internationalen Privatrechts. 2. Dieser Vergleich enthält alle Abreden der Parteien, die zur Beilegung dieses Rechtstreits getroffen wurden. Weitere Abreden erfolgten nicht. Insbesondere wurden von der Antragsgegnerin den Antragstellern und ihren Verfahrensbevollmächtigten, Vertretern oder Dritten keine sonstigen Zahlungen oder Sondervorteile, gleich welcher Art, unmittelbar oder mittelbar im Hinblick auf die Beilegung dieses Rechtstreits gewährt oder in Aussicht gestellt. Sofern noch weitere Absprachen der Parteien zu treffen sein sollten, bedürfen diese der Schriftform. 3. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vergleichs ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, oder sollte sich bei Durchführung dieses Vergleichs herausstellen, dass dieser eine Lücke enthält, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vergleichs hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen, undurchführbaren oder fehlenden Bestimmungen dieses Vergleichs soll eine solche angemessene oder rechtlich gültige Bestimmung treten, wie sie die Beteiligten vernünftigerweise vereinbart hätten und die wirtschaftlich demjenigen nahe kommt, was die Beteiligten bei Abschluss dieses Vergleichs vereinbart hätten, wenn sie den nunmehr infrage stehenden Punkt bedacht hätten.“ Fortsetzung nächste Seite
Aktionär im Jahr 2010 für das Geschäftsjahr 2009 ausgezahlte Ausgleich sowie die im Zuge des Vergleichs erfolgende Nachzahlung auf den Ausgleich angerechnet werden.
Fortsetzung von vorheriger Seite Hinweise zur Abwicklung der Nachbesserung gemäß vorstehendem Vergleich Nachfolgend werden die Einzelheiten zu der Abwicklung der sich aus dem vorstehenden Vergleich ergebenden Zahlungsansprüche der ehemaligen außenstehenden Aktionäre der ComputerLinks Aktiengesellschaft („AKTIONÄRE“) bekannt gegeben: Den AKTIONÄREN, die das Kaufangebot vor der Eintragung des Übertragungsbeschlusses angenommen haben, und die bei dem Kreditinstitut, über das seinerzeit der Verkauf abgewickelt wurde, ein Konto unterhalten, wird der Erhöhungsbetrag in Höhe von
Die AKTIONÄRE, die seinerzeit den Kaufpreis entgegengenommen haben und inzwischen ihre Kontoverbindung gewechselt haben, werden gebeten, sich möglichst bald an das Kreditinstitut zu wenden, bei dem sie damals Depotkunde waren. Als Abwicklungsstelle fungiert die Deutsche Bank AG. Die Entgegennahme der Nachzahlung zzgl. der Abfindungszinsen ist für die AKTIONÄRE provisions- und spesenfrei.
€ 3,46 für jede Stückaktie der ComputerLinks Aktiengesellschaft zuzüglich Abfindungszinsen hierauf für die Zeit seit dem 5. Juni 2009 in Höhe von 2%-Punkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB vergütet. Mit den Abfindungszinsen werden die Ausgleichszahlungen dergestalt verrechnet, dass auf die für den Zeitraum 5. Juni bis 31. Dezember 2009 fällig werdenden Abfindungszinsen der an den betreffenden
München, im März 2012 CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH Die Geschäftsführung ComputerLinks Aktiengesellschaft Der Vorstand
CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH München Bekanntmachung gerichtlicher Vergleiche zur Beendigung eines Spruchverfahrens beim Landgericht München I (Squeeze-Out) (Az.: 5HK O 16439/10 ) In dem aktienrechtlichen Spruchverfahren beim Landgericht München I zur Bestimmung der angemessenen Barabfindung gibt die Geschäftsführung des Hauptaktionärs, die CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH, München, den Inhalt des vom Landgericht München I durch Beschluss vom 20. Februar 2012 festgestellten Vergleichs bekannt: „In dem Spruchverfahren Az. 5 HK O 16439/10 vor dem Landgericht München I 1. SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V., vertreten durch den Vorsitzenden des Vorstandes, München 2. … 3. … 4. … 5. … 6. … 7. … 8. … 9. … 10. … 11. … 12. Erbengemeinschaft nach Dr. Joachim Scholz, Frechen 13. Uta Scholz, Frechen 14. Axel Scholz, Frechen 15. Fritz Scholz, Frechen 16. Ursula Grundt, Frechen 17. Dr. Hans-Friedrich Dinkel, Coburg 18. … 19. … 20. Dipl.-Kffr. Alexandra Arendts, Grünwald 21. Felix Dinkel, Coburg
22. Martin Arendts, Grünwald 23. Anneliese Arendts, München 24. Felix Arendts, Grünwald 25. Coriolix Capital GmbH, vertreten durch d. Geschäftsführer, Grünwald 26. … 27. Tobias Rolle, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 28. Achim Schulz, Kaarst 29. Frank Scheunert, Vreden 30. FZE, Winterbach 31. … 32. … 33. … 34. … 35. … 36. Uwe Jännert, Monheim 37. Jens Penquitt, Würzburg 38. Dr. Claus Deininger, Lichtenfels 39. SCI AG, vertreten durch den Vorstand, Usingen 40. … 41. … 42. Shareholder Value Management AG, vertreten durch den Vorstand, Frankfurt 43. … 44. … 45. … 46. Ulpian GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer, Bad Tölz 47. … Fortsetzung nächste Seite
AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 23
zu	1,	12	-	16,	40,	42:	Rechtsanwalt	Dr.	Hans	Norbert	Götz,	Baden-Baden
zu	6	-	11,	18,	19:	…
zu	17:
53.	…
zu	20,	22	-	24:	Rechtsanwälte	Arendts,	Grünwald
54.	…
zu	21:
55.	ABS	Aktiengesellschaft	für	Beteiligungen	und	Serviceleistungen,	vertreten	durch	den	Vorstand,	Usingen
Rechtsanwältin	Annette	Riedl,	Andechs
zu	26:
56.	Tenedor	Beteiligungs	GmbH,	vertreten	durch	den	Geschäftsführer,	München
zu	31	-	35:	…
zu	50,	53:	…
57.	Dr.	Alexander	Hess,	Wittighausen
zu	51,	52:	…
58.	…
zu	56:
Rechtsanwalt	Dr.	Franz	Wagner,	München
zu	57:
Rechtsanwälte	Neumann	Hess,	Würzburg
62.	…
zu	61:
zu	69:
64.	…
zu	70:
Rechtsanwälte	Conzelmann,	Hechingen
66.	…
zu	71:
67.	…
zu	72:
Rechtsanwalt	Gerhard	Bienert,	Starnberg
zu	73	-	80:	Rechtsanwälte	Hasselbruch,	Bremen
zu	84:
48.	…
51.	… 52.	…
59.	… 60.	Wilhelm	Nachtigall,	Karben 61.	…
65.	…
68.	… 69.	… 70.	JKK	Beteiligungs-GmbH,	vertreten	durch	den	Geschäftsführer 71.	… 72.	Uwe	Böhm,	München 73.	Carthago	Value	Invest	SE,	Castletroy,	Irland 74.	Horizont	Holding	AG,	vertreten	durch	den	Vorstand,	Fensterbach 75.	Equipotential	SE,	vertreten	durch	den	Vorstand,	Bremen 76.	Rainer	Ehlerding,	Fensterbach 77.	Olaf	Neugebauer,	Hong	Kong,	China 78.	Dipl.-Ökonom	Stephan	Gerken,	Stuhr 79.	Jörg-Christian	Rehling,	London,	Vereinigtes	Königreich 80.	Sam	Winkel,	Stuhr 81.	Milaco	GmbH,	vertreten	durch	den	Geschäftsführer	Axel	Sartingen,	Köln
Rechtsanwalt	Dr.	Harald	Kollrus,	München	(ab	6.12.2011:	Uffing	am	Staffelsee)
Rechtsanwalt	Horst	Hoffmann,	Köln
zu	86,	87:	…
zu	88:
Rechtsanwälte	Jesper	Boenke,	Dortmund
zu	93:
Rechtsanwältin	Angelika	Wirth-Zobel,	Eggersdorf
zu	94:
Rechtsanwälte	Höfer	&	Spruth,	Schorndorf
zu	95:
Rechtsanwalt	Rainer	Crusius,	Dresden
zu	96,	97:	Rechtsanwälte	Stern-HübnerDries-Würker,	Nürnberg
82.	… 83.	…
84.	Metropol	Vermögensverwaltungs-	und	Grundstücks-GmbH,	vertreten	durch	den	Geschäftsführer	Karl-Walter	Freitag,	Köln
CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH –	Antragsgegnerin	–
85.	Karl-Walter	Freitag,	Köln 86.	… 87.	… 88.	Franca	Trading	GmbH,	vertreten	durch	den	Geschäftsführer	Patrick	Seidel,	Düsseldorf 89.	Bernd	Köhler,	Berlin 90.	Prof.	Dr.	Leonhard	Knoll,	Mainbernheim 91.	FCKW	AG,	vertreten	durch	den	Vorstand	Prof.	Dr.	Leonhard	Knoll,	Mainbernheim 92.	Prof.	Dr.	Eckehard	Wenger,	Stuttgart 93.	Klaus	E.H.	Zapf,	Berlin 94.	Rouven	Spruth,	Schondorf 95.	Caterina	Steeg,	Würzburg 96.	Horst	Dietmar	Dries,	Nürnberg
Verfahrensbevollmächtigte:	Hengeler	Mueller,	Partnerschaft	von	Rechtsanwälten,	Frankfurt	am	Main Gemeinsame Vertreterin der außenstehenden Aktionäre: Rechtsanwältin	Daniela	Bergdolt Sämtliche	Antragsteller,	die	gemeinsame	Vertreterin	der	außenstehenden	Aktionäre	sowie	die	CSS	Computer	Security	Erwerbs	GmbH	(„Antragsgegnerin“)	schließen	–	unter	Aufrechterhaltung	ihrer	unterschiedlichen	Rechtspositionen	–	auf	Vorschlag	und	Empfehlung	des	Gerichts	zur	Vermeidung	eines	langwierigen	und	kostenintensiven	Rechtsstreits	und	zur	einvernehmlichen	Beendigung	des	Verfahrens	folgenden
97.	Monika	Kohler-Dries,	Nürnberg –	Antragsteller	–
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Fortsetzung von vorheriger Seite Vergleich: A. Die Aktionäre der Computerlinks Aktiengesellschaft („CL AG“) haben auf der ordentlichen Hauptversammlung vom 28. Juni 2010 die Über­ tragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der CL AG auf die Antrags­ gegnerin als Hauptaktionärin der CL AG gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung beschlossen. Der Übertragungsbeschluss wurde mit Eintragung in das Handelsregister am 20. August 2010 wirksam und am 25. August 2010 gemäß § 10 HGB bekannt gemacht. Die im Übertragungsbeschluss bestimmte angemessene Barabfindung betrug EUR 16,54 je Stückaktie. Bereits auf der außerordentlichen Hauptversammlung der CL AG vom 18. Dezember 2008 hatten die Aktionäre den Widerruf der Zulassung der Aktien bei der Frankfurter Wertpapierbörse und den Abschluss eines Beherrschungs­ und Gewinnabführungsvertrags mit der Antrags­ gegnerin beschlossen (reguläres Delisting). Der Widerruf der Zulassung der Aktien bei der Frankfurter Wertpapierbörse wurde durch Wider­ rufsbescheid der Frankfurter Wertpapierbörse vom 3. Juni 2009 zum 4. September 2009 wirksam. Der Beherrschungs­ und Gewinnab­ führungsvertrag wurde durch Eintragung in das Handelsregister der CL AG am 5. August 2009 wirksam. Die Überprüfung der Angemessenheit der Abfindung im Rahmen des Übertragungsbeschlusses ist Gegenstand dieses Spruchverfahrens („Squeeze-Out-Spruchverfahren“). Unter den Az. 5 HK O 11708/09 und 5 HK O 16571/09 sind vor dem Landgericht München I zwei weitere Spruchverfahren zur Überprüfung der Abfindung wegen des Widerrufs der Zulassung der Aktien bei der Frankfurter Wertpapier­ börse („Delisting-Spruchverfahren“) bzw. zur Überprüfung des Ausgleichs und der Abfindung im Rahmen des Beherrschungs­ und Gewinnabführungsvertrags („BGAV-Spruchverfahren“) anhängig. Dies vorausgeschickt vereinbaren die Parteien Folgendes: 1. Die im Rahmen des Übertragungsbeschlusses gezahlte Barab­ findung wird auf EUR 20,00 je Stückaktie der CL AG festgesetzt. Die Antragsgegnerin wird sämtlichen außenstehenden Aktionären der CL AG, soweit diese weder das Abfindungsangebot im Zusammen­ hang mit dem regulären Delisting noch das Abfindungsangebot im Beherrschungs­ und Gewinnabführungsvertrag angenommen haben, die Differenz zur gezahlten Abfindung (EUR 16,54) in Höhe von EUR 3,46 je Aktie („Erhöhungsbetrag“) nachzahlen. Der Erhö­ hungsbetrag ist seit dem 26. August 2010 mit jährlich 5 Prozent­ punkten über dem Basiszinssatz zu verzinsen. 2. Die sich aus Ziffer 1. ergebenden Nachzahlungsverpflichtungen sind unverzüglich und unaufgefordert durch die Antragsgegnerin zu erfüllen. 3. Die Erfüllung aller sich aus den vorstehenden Ziffern ergebenden Zahlungsverpflichtungen ist für die anspruchsberechtigten außen­ stehenden Aktionäre der CL AG kosten­, provisions­ und spesenfrei. B. Dieser Vergleich wird wirksam mit seiner Feststellung und der Fest­ stellung der Vergleiche im Delisting­Spruchverfahren und im BGAV­ Spruchverfahren durch das Gericht gemäß § 11 Abs. 4 Satz 2 SpruchG. Mit der Feststellung ist das gerichtliche Spruchverfahren beendet. Die gemeinsame Vertreterin stimmt dem Vergleich zu und verzichtet auf das Recht zur Fortführung des Verfahrens gemäß § 6 Abs. 3 SpruchG. C. Die Parteien schließen diesen Vergleich mit dem Ziel der Schaffung von Rechtsfrieden und ohne Anerkennung der jeweiligen Stand­ punkte in rechtlicher und bewertungsmäßiger Hinsicht.
Dieser Vergleich wirkt für alle diejenigen Aktionäre der Antragsgegnerin zu 1), die Nachzahlungen nach Maßgabe von Ziffer A.1. beanspruchen können. Dieser Vergleich stellt einen echten Vertrag zugunsten Dritter dar (§§ 328 f. BGB). Außenstehende Aktionäre, die weder das Abfindungsangebot wegen des Widerrufs der Zulassung der Aktien bei der Frankfurter Wert­ papierbörse noch das Abfindungsangebot unter dem Beherrschungs­ und Gewinnabführungsvertrag angenommen haben, erhalten aus­ schließlich eine Erhöhung der Barabfindung nach Maßgabe dieses Vergleichs. D. … E. Mit der Erfüllung dieses Vergleichs sind alle Ansprüche der Antrag­ steller und der ehemaligen Aktionäre sowie der Vertreterin der außen­ stehenden Aktionäre, gleich welcher Art und gleich welchen Rechts­ grunds im Zusammenhang mit dem Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre, insbesondere auf etwaige Erhöhung von Ab­ findung, erledigt und abgegolten. F. Die Antragsgegnerin verpflichtet sich, diesen Vergleich dem wesent­ lichen Inhalt nach im elektronischen Bundesanzeiger, in den AnlegerPlus News, dem Internetinformationsdienst GSC­Research und zwei über­ regionalen börsentäglich erscheinenden Börsenpflichtblättern (nicht jedoch im Druckerzeugnis „Frankfurter Allgemeine Zeitung“) auf ihre Kosten zu veröffentlichen. G. 1. Dieser Vergleich unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutsch­ land unter Ausschluss des Internationalen Privatrechts. 2. Dieser Vergleich enthält alle Abreden der Parteien, die zur Bei­ legung dieses Rechtstreits getroffen wurden. Weitere Abreden erfolgten nicht. Insbesondere wurden von der Antragsgegnerin den Antragstellern und ihren Verfahrensbevollmächtigten, Vertretern oder Dritten keine sonstigen Zahlungen oder Sondervorteile, gleich welcher Art, unmittelbar oder mittelbar im Hinblick auf die Bei­ legung dieses Rechtstreits gewährt oder in Aussicht gestellt. Sofern noch weitere Absprachen der Parteien zu treffen sein sollten, bedürfen diese der Schriftform. 3. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vergleichs ganz oder teil­ weise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, oder sollte sich bei Durchführung dieses Vergleichs herausstellen, dass dieser eine Lücke enthält, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vergleichs hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen, undurchführbaren oder fehlenden Bestimmungen dieses Vergleichs soll eine solche angemessene oder rechtlich gültige Bestimmung treten, wie sie die Beteiligten vernünftigerweise vereinbart hätten und die wirtschaftlich demjenigen nahe kommt, was die Beteiligten bei Abschluss dieses Vergleichs vereinbart hätten, wenn sie den nunmehr infrage stehenden Punkt bedacht hätten.“
Hinweise zur Abwicklung der Nachbesserung gemäß vorstehendem Vergleich Nachfolgend werden die Einzelheiten zu der Abwicklung der sich aus dem vorstehenden Vergleich ergebenden Zahlungsansprüche der ehemaligen Minderheitsaktionäre der ComputerLinks Aktien­ gesellschaft („AKTIONÄRE“) bekannt gegeben: Fortsetzung nächste Seite
AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 25
schnellst möglichst an dasjenige Kreditinstitut zu wenden, über das seinerzeit die Barabfindung abgewickelt wurde.
Die AKTIONÄRE, die nach wie vor bei dem Kreditinstitut ein Konto unterhalten, über das seinerzeit die Barabfindung abgewickelt wurde, brauchen hinsichtlich der Entgegennahme der Nachzahlung – € 3,46 je Aktie zuzüglich Zinsen hierauf in Höhe von 5%­Punkten über dem jeweiligen Basiszinssatz für die Zeit vom 26. August 2010 – nichts zu veranlassen. Sie erhalten eine entsprechende Benachrichtigung mit gleichzeitiger Geldgutschrift durch ihr jeweiliges Kreditinstitut.
Diejenigen AKTIONÄRE, die inzwischen ihre Bankverbindung ge­ wechselt oder aus sonstigen Gründen bis zum 31. März 2012 keine Gutschrift der Nachzahlung erhalten haben, werden gebeten, sich
Die Entgegennahme der Nachzahlung zzgl. der Abfindungszinsen ist für die nachzahlungsberechtigten ausgeschiedenen Minderheits­ aktionäre der ComputerLinks Aktiengesellschaft provisions­ und spesenfrei. München, im März 2012 CSS Computer Security Solutions Erwerbs GmbH Die Geschäftsführung
Verlag: Kapital Medien GmbH • Hackenstraße 7b • 80331 München Tel: 089 2020846-20 • Fax: 089 2020846-21 E-Mail: info@kapitalmedien.de • Internet: www.kapitalmedien.de Amtsgericht München - HRB 188639 • Steuernummer 143/153/30727 ISSN 2191-5091 Pﬂichtblatt an den Börsen: München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover Geschäftsführer: Daniel Bauer, Harald Rotter Herausgeber: Kapital Medien GmbH Redaktion: Chefredakteur: Harald Rotter Stellv. Chefredakteur: Daniel Bauer Autoren dieser Ausgabe: Daniel Bauer, Florian Beckermann, Stefan Müller, Marc Nitzsche, Werner W. Rehmet (myDividends), Stefan Riedel, Harald Rotter, Stefan Siebert, Matthias Wahler, Stephanie Wente Lektorat: Petra Bonnet Graﬁk, Layout, Produktion: Sabine Seidl Redaktionsschluss: 27.3.2012 Bildnachweise: Titelseite: Kirsty Pargeter@fotolia.com, Unternehmensmeldung Borussia Dortmund: sumnersgraphicsinc@fotolia.com, Realdepot: emu-coffee@fotolia.com, HV-Termine: auris@fotolia.com Kontakt: Kapital Medien GmbH (Redaktion AnlegerPlus) • Hackenstraße 7b • 80331 München Fax: 089 2020846-21 • E-Mail: redaktion@anlegerplus.de Anrufe an Mitglieder der Redaktion können nicht weitergeleitet werden. Hierfür bitten wir um Verständnis. Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte für sämtliche Inhalte liegen bei der Kapital Medien GmbH. Sämtliche Inhalte sind nur für die private Nutzung bestimmt. Eine Vervielfältigung und Verbreitung ist nur mit Zustimmung der Kapital Medien GmbH zulässig. Die Veröffentlichung von Leserbriefen behält sich die Redaktion vor, ebenso, diese in gekürzter Form unter Angabe der vollständigen Adresse zu veröffentlichen. Keine Anlageberatung, wichtige Hinweise: Unsere Beiträge dienen nur zu Informationszwecken und haben keinen Bezug zu den speziﬁschen Anlagezielen, zur ﬁnanziellen Situation oder zu bestimmten Notwendigkeiten jedes einzelnen Empfängers. Unsere Publikationen sollen Informationen zur Verfügung stellen, um Anleger zu unterstützen, ihre eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen, jedoch nicht um jedem Investor speziﬁsche Anlageberatung zur Verfügung zu stellen. Folglich können die Finanzinstrumente, die hierin behandelt werden, und etwaige Empfehlungen, die hierin ausgesprochen werden, möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sein: Leser müssen sich ihr eigenes unabhängiges Urteil hinsichtlich der Eignung solcher Investitionen und Empfehlungen angesichts ihrer eigenen Anlageziele, Erfahrung, der Besteuerungssituation und Finanzlage bilden. Die Kapital Medien GmbH hält die verwendeten Informationen und Quellen für zuverlässig. Jedoch kann die Kapital Medien GmbH keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit solcher Informationen übernehmen. Die verwendeten Informationen unterliegen fortwährenden Veränderungen ohne vorherige Benachrichtigung; sie können unvollständig oder zusammengefasst sein und es können möglicherweise nicht alle wesentlichen Informationen hinsichtlich der Unternehmen enthalten sein.
Ansprechpartner: Tanja Leonhardt Tel.: +49 (0)89 2020846-25 Fax: +49 (0)89 2020846-21 E-Mail: leserservice@anlegerplus.de Internet: www.AnlegerPlus.de
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Die Kapital Medien GmbH ist nicht verpﬂichtet, die Informationen zu aktualisieren. Geschäfte mit Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens und in bestimmten Fällen auch zu einem Verlust über das eingesetzte Vermögen hinaus führen können. Wenn ein Finanzinstrument in einer von der des Investors abweichenden Währung gehandelt wird, kann eine Änderung der Währungskurse den Preis oder den Wert des Wertpapiers oder den daraus resultierenden Ertrag nachteilig beeinﬂussen, und solch ein Investor geht ein effektives Währungskursrisiko ein. Zusätzlich kann ein Ertrag von einer Investition schwanken und der Preis oder der Wert der Finanzinstrumente, die direkt oder indirekt in unseren Reports beschrieben werden, kann steigen oder fallen. Außerdem ist die historische Entwicklung nicht notwendigerweise ein Hinweis auf die zukünftigen Resultate. Haftungsausschluss: Weder der/die Autor(en) noch die Kapital Medien GmbH haften für einen möglichen Verlust, den ein Anleger mittelbar oder unmittelbar erleidet, weil er seine Anlageentscheidungen auf Veröffentlichungen im Magazin „AnlegerPlus“ gestützt hat. Hinweis auf potenzielle Interessenskonﬂikte: Mit den nachstehenden Erläuterungen möchten wir Sie auf mögliche Interessenkonﬂikte im Zusammenhang mit unseren Beiträgen in AnlegerPlus NEWS hinweisen. Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mögliche Interessenkonﬂikte sind mit den nachfolgenden Ziffern beim jeweiligen Beitrag wie folgt gekennzeichnet: Mögliche Interessenkonﬂikte in Bezug auf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) Hinweis: Die SdK hält Finanzinstrumente im Anlagebestand, um ihr Vermögen zu verwalten. Des Weiteren hält die SdK Aktien von fast allen börsennotierten Emittenten (in der Regel eine Aktie), um eine Hauptversammlungspräsenz der SdK sicherstellen zu können. Die nachfolgenden Angaben unter Ziff. 1 und 2 beziehen sich lediglich auf den Anlagebestand! 1. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente des Emittenten im Anlagebestand. 2. Die SdK und/oder ein mit der SdK verbundenes Unternehmen halten Finanzinstrumente im Anlagebestand, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 3. Bei der SdK und/oder einem mit der SdK verbundenen Unternehmen bestehen Verbindungen zum Emittenten Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 4. Die SdK und/oder verbundene Unternehen haben sonstige bedeutende ﬁnanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Mögliche Interessenkonﬂikte in Bezug auf an der Erstellung des Beitrags beteiligte Personen 5. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen halten Finanzinstrumente des Emittenten. 6. An der Veröffentlichung des Beitrags beeiligte Personen halten Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von der Wertentwicklung des Emittenten oder von von diesem emittierten Finanzinstrumenten abhängt. 7. Zwischen an der Veröffentlichung des Beitrags beteiligten Personen und dem Emittenten bestehen Verbindungen (Vertretung im Aufsichtsrat o.ä.). 8. An der Veröffentlichung des Beitrags beteiligte Personen haben sonstige bedeutende ﬁnanzielle Interessen in Bezug auf den Emittenten. Erscheinungsweise: Im zweiwöchentlichen Rhythmus, per E-Mail im PDF-Format Bezug: Kostenlos Anmeldung: www.anlegerplus.de/news/ Abmeldung: www.anlegerplus.de/news/abbestellen
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Von Wolfgang Hagl /
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| 02 2012
AnlegerPlus | 02 2012
• Heavy Metal & Co
Industriemetalle sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Für Anleger mit Hang zum Risiko gibt es Indexkonzepte, die ein Rohstofﬁnvestment ermöglichen.
• Investment Goldschürfen 2.0 – über Fonds, ETFs und ETCs in das gelbe Edelmetall investieren.
• Börse Die Deutsche Börse schließt ein Freiverkehrssegment. Wir erklären, was Anleger wissen müssen. MARKT & WERTE
• Hauptversammlungssaison Siemens und ThyssenKrupp eröffnen traditionell als erste DAX-Unternehmen die HV-Saison.
• Qualitätsaktie Deutschlands solidester Finanzwert, die Hannover Rück AG, ist erstaunlich robust durch die Krisenjahre gekommen.
AnlegerPlus News 06 | 27.3.2012 | 27 Kapital Medien GmbH | info@kapitalmedien.de | +49 (0)89 2020846-20 | www.AnlegerPlus.de
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