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Timestamp: 2017-03-28 12:25:20+00:00

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BVerwG 10 C 14.12 - Urteil vom 29.11.2012
BVerwG 10 C 11.12 - Urteil vom 29.11.2012
1. Das auf Erteilung eines Visums zum Kindernachzug gerichtete Begehren bildet einen einheitlichen Streitgegenstand. Die einzelnen Anspruchsgrundlagen des § 32 Abs. 1 bis 4 AufenthG stehen zueinander in Anspruchsnormenkonkurrenz.
2. Der verfahrensrechtliche ordre public im Sinne von § 109 Abs. 1 Nr. 4 FamFG verlangt grundsätzlich, dass jedenfalls Jugendliche vor Erlass einer Sorgerechtsentscheidung persönlich angehört werden.
3. Eine Sorgerechtsentscheidung, die in einem Verfahren zustande gekommen ist, das den ordre public verletzt, kann trotzdem ausnahmsweise anerkannt werden, wenn die Nichtanerkennung das Kindeswohl gefährdet.
4. Ein Visumantrag nach § 6 Abs. 3 i. V. mit § 32 Abs. 2 AufenthG muss vor Vollendung des 18. Lebensjahres gestellt werden. Eine Antragstellung vor Vollendung des 16. Lebensjahres ist unschädlich.
BVerwG 10 C 4.12 - Urteil vom 29.11.2012
BVerwG 4 B 55.12 - Beschluss vom 29.11.2012
BVerwG 4 BN 29.12 - Beschluss vom 29.11.2012
BVerwG 2 WD 10.12 - Urteil vom 29.11.2012
BVerwG 4 B 26.12 - Beschluss vom 29.11.2012
BVerwG 4 BN 38.12 - Beschluss vom 29.11.2012
BVerwG 4 B 46.12 - Beschluss vom 29.11.2012
BVerwG 4 C 8.11 - Urteil vom 29.11.2012
BVerwG 10 C 5.12 - Urteil vom 29.11.2012
BVerwG 2 C 44.11 - Urteil vom 29.11.2012
BVerwG 2 C 6.11 - Urteil vom 29.11.2012
BVerwG 6 P 3.12 - Beschluss vom 28.11.2012
BVerwG 8 C 20.11 - Urteil vom 28.11.2012
BVerwG 5 B 81.12 - Beschluss vom 28.11.2012
BVerwG 6 C 8.12 - Urteil vom 28.11.2012
BVerwG 6 P 11.11 - Beschluss vom 28.11.2012
BVerwG 6 PB 15.12 - Beschluss vom 28.11.2012
BVerwG 7 A 29.12 - Beschluss vom 28.11.2012
BVerwG 8 C 21.11 - Urteil vom 28.11.2012
BVerwG 2 B 72.12 - Beschluss vom 28.11.2012
BVerwG 8 C 23.11 - Urteil vom 28.11.2012
BVerwG 6 B 46.12 - Beschluss vom 28.11.2012
BVerwG 3 C 24.12 - Beschluss vom 27.11.2012
BVerwG 7 VR 11.11 - Beschluss vom 27.11.2012
BVerwG 7 VR 10.11 - Beschluss vom 27.11.2012
BVerwG 6 PB 12.12 - Beschluss vom 27.11.2012
BVerwG 7 VR 9.11 - Beschluss vom 27.11.2012
BVerwG 2 B 2.12 - Beschluss vom 26.11.2012
BVerwG 5 B 48.12 - Beschluss vom 26.11.2012
BVerwG 5 B 51.12 - Beschluss vom 26.11.2012
BVerwG 3 B 17.12 - Beschluss vom 26.11.2012
Sind Flächen, die für eine landwirtschaftliche Tätigkeit genutzt werden, in einem Zustand zu halten, der den Bedürfnissen der Flugbetriebssicherheit entspricht (hier: eine als Dauergrünland genutzte Flughafenfläche), so sind sie den Zwecken des Luftverkehrs und damit einer mit der Landwirtschaft konkurrierenden Nutzung unterworfen, die ihre Beihilfefähigkeit im Sinne von Art. 44 Abs. 2 VO (EG) Nr. 1782/2003 (nunmehr Art. 34 Abs. 2 Buchst. a VO <EG> Nr. 73/2009) in Frage stellen kann.
BVerwG 9 VR 11.12 - Beschluss vom 26.11.2012
BVerwG 5 B 64.12 - Beschluss vom 26.11.2012
BVerwG 9 A 24.12 - Beschluss vom 26.11.2012
BVerwG 3 B 37.12 - Beschluss vom 26.11.2012
BVerwG 3 B 57.12 - Beschluss vom 26.11.2012
BVerwG 1 WDS-VR 8.12 - Beschluss vom 23.11.2012
BVerwG 5 KSt 3.12 - Beschluss vom 23.11.2012
BVerwG 2 VR 5.12 - Beschluss vom 22.11.2012
BVerwG 1 WB 21.12 - Beschluss vom 20.11.2012
BVerwG 1 WB 33.12 - Beschluss vom 20.11.2012
BVerwG 4 AV 2.12 - Beschluss vom 20.11.2012
BVerwG 1 WB 4.12 - Beschluss vom 20.11.2012
Die Zuständigkeit der Wehrdienstgerichte für Konkurrentenstreitigkeiten um die Besetzung höherwertiger Dienstposten erstreckt sich auch auf Nebenansprüche aus dem Bewerbungsverhältnis.
Bewerber in einem Auswahlverfahren zur Besetzung eines höherwertigen Dienstpostens haben einen Anspruch auf Akteneinsicht aus Art. 33 Abs. 2 GG und § 3 Abs. 1 SG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 4 GG. Der Anspruch ist begrenzt auf die Einsicht in die Dokumentation der wesentlichen Auswahlerwägungen, die der Auswahlentscheidung zugrunde liegen.
BVerwG 4 B 7.12 - Beschluss vom 20.11.2012
BVerwG 2 B 56.12 - Beschluss vom 20.11.2012
Will das Gericht ein bestimmtes Verteidigungsverhalten als belastenden Umstand berücksichtigen, muss es den Beamten zur Gewährung rechtlichen Gehörs rechtzeitig darauf hinweisen.
BVerwG 6 PB 14.12 - Beschluss vom 20.11.2012
1. Für das Recht auf Teilnahme an der Personalversammlung ist neben der Beschäftigteneigenschaft nach § 4 BPersVG die Dienststellenzugehörigkeit erforderlich.
2. Beschäftigte der Bundesagentur, denen Tätigkeiten beim Job-Center zugewiesen werden, verlieren ihr Recht auf Teilnahme an der Personalversammlung ihrer bisherigen Dienststelle spätestens nach Maßgabe der Fristenregelung in § 13 Abs. 2 Satz 1, 3 und 4 BPersVG.
BVerwG 7 VR 12.11 - Beschluss vom 19.11.2012
BVerwG 3 PKH 11.12 - Beschluss vom 19.11.2012
BVerwG 4 BN 15.12 - Beschluss vom 19.11.2012
BVerwG 10 C 3.12 - Beschluss vom 19.11.2012
BVerwG 10 B 29.12 - Beschluss vom 19.11.2012
BVerwG 1 WB 3.12 - Beschluss vom 16.11.2012
BVerwG 7 B 26.12 - Beschluss vom 16.11.2012
BVerwG 1 WB 1.12 - Beschluss vom 16.11.2012
BVerwG 1 WB 27.12 - Beschluss vom 16.11.2012
BVerwG 3 B 36.12 - Beschluss vom 15.11.2012
BVerwG 7 C 15.12 - Urteil vom 15.11.2012
BVerwG 3 C 22.11 - Beschluss vom 15.11.2012
BVerwG 3 C 12.12 - Urteil vom 15.11.2012
BVerwG 6 B 51.12 - Beschluss vom 15.11.2012
BVerwG 7 C 1.12 - Urteil vom 15.11.2012
BVerwG 10 C 18.12 - Beschluss vom 15.11.2012
BVerwG 7 C 16.12 - Urteil vom 15.11.2012
BVerwG 7 VR 9.12 - Beschluss vom 15.11.2012
BVerwG 4 BN 5.12 - Beschluss vom 14.11.2012
BVerwG 2 KSt 1.11 - Beschluss vom 14.11.2012
1. Über ein Befangenheitsgesuch, das sich gegen ein als Einzelrichter zur Entscheidung berufenes Mitglied des Spruchkörpers richtet, entscheidet der Spruchkörper.
2. Ein Befangenheitsgesuch ist rechtsmissbräuchlich und daher unbeachtlich, wenn die Begründung des Gesuchs unter keinem denkbaren Gesichtspunkt die Ablehnung des Richters rechtfertigen kann und mit der Art und Weise der Anbringung ein gesetzeswidriger und damit das Instrument der Richterablehnung missbrauchender Einsatz dieses Rechts erkennbar wird (stRspr).
BVerwG 3 B 25.12 - Beschluss vom 14.11.2012
BVerwG 10 B 22.12 - Beschluss vom 14.11.2012
BVerwG 9 C 13.11 - Urteil vom 14.11.2012
1. Die vorläufige Anordnung nach § 36 Abs. 1 FlurbG dient nicht dazu, die mit der Flurbereinigung angestrebten Strukturverbesserungen vorzeitig herbeizuführen. Sie ist vielmehr darauf gerichtet, die Umsetzung der geplanten Strukturverbesserungen vorzubereiten und sicherzustellen, dass der neue Zustand nach der Planausführung oder der vorzeitigen Besitzeinweisung möglichst schnell greifen kann.
2. Kann mit dem Vorausbau des Wegenetzes nach § 42 FlurbG nicht bis zum Flurbereinigungsplan und seiner Ausführung (§§ 61 ff. FlurbG) gewartet werden, ist eine Anordnung nach § 36 Abs. 1 Satz 1 FlurbG dringlich, ohne dass über diese Gründe hinausgehende „weitere“ dringende Gründe hinzutreten müssten (Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung).
3. Die von § 36 Abs. 1 FlurbG geforderte Prüfung der Erforderlichkeit im Einzelfall hat die jeweils betroffenen Interessen des in seiner Nutzung beschränkten Teilnehmers und der übrigen Teilnehmer zu ermitteln und zu bewerten, und zwar auch und gerade im Hinblick darauf, ob die vorläufige Anordnung bereits im Zeitpunkt ihrer Anordnung „dringlich erforderlich“ ist.
BVerwG 9 C 14.11 - Urteil vom 14.11.2012
1. Eine Klagebefugnis bereits gegen den Planfeststellungsbeschluss vermitteln alle Rechtspositionen, die Eigentum im Sinne des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG sind und von den enteignungsrechtlichen Vorwirkungen eines Planfeststellungs- oder sonstigen Beschlusses erfasst werden.
2. Diese Voraussetzungen erfüllt regelmäßig ein durch Vormerkung nach § 883 BGB gesicherter Anspruch auf Verschaffung des Eigentums an einem Grundstück („Auflassungsvormerkung“), ohne dass es darauf ankommt, ob Besitz sowie Nutzungen und Lasten bereits auf den Vormerkungsberechtigten übergegangen sind.
BVerwG 4 BN 30.12 - Beschluss vom 13.11.2012
BVerwG 4 B 51.12 - Beschluss vom 13.11.2012
BVerwG 4 C 7.12 - Beschluss vom 13.11.2012
BVerwG 4 BN 23.12 - Beschluss vom 13.11.2012
BVerwG 4 B 21.12 - Beschluss vom 13.11.2012
BVerwG 5 PKH 20.12 - Beschluss vom 12.11.2012
BVerwG 3 B 30.12 - Beschluss vom 12.11.2012
BVerwG 6 P 4.12 - Beschluss vom 12.11.2012
1. Eine Erstattungspflicht für Schulungskosten gemäß § 42 Abs. 1 SAPersVG setzt unter anderem voraus, dass der Personalrat beim Entsendungsbeschluss das Gebot der sparsamen Verwendung öffentlicher Mittel beachtet hat (Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung).
2. Erweist sich die erfolgte Durchführung einer Schulungsveranstaltung wegen Verstoßes gegen das Gebot der sparsamen Verwendung öffentlicher Mittel als nicht notwendig im Sinne von § 42 Abs. 1 SAPersVG, so lässt dies die Verpflichtung der Dienststelle unberührt, diejenigen Kosten zu erstatten, die bei einer dieses Gebot beachtenden Durchführung der Schulungsveranstaltung angefallen wären. Hierbei ist auf denjenigen Veranstaltungsort abzustellen, dessen Wahl die geringsten Kosten verursacht hätte. Etwaige frühere Angebote der Dienststelle, deren Annahme im Vergleich hierzu höhere Kosten verursacht hätten, bleiben außer Betracht (Abgrenzung zum Beschluss vom 7. Dezember 1994 - BVerwG 6 P 36.93 - BVerwGE 97, 166 ff. = Buchholz 251.0 § 45 BaWüPersVG Nr. 2).
BVerwG 4 B 52.12 - Beschluss vom 12.11.2012
BVerwG 6 P 1.12 - Beschluss vom 12.11.2012
BVerwG 4 KSt 2.12 - Beschluss vom 12.11.2012
BVerwG 5 PKH 19.12 - Beschluss vom 12.11.2012
BVerwG 5 C 4.12 - Urteil vom 08.11.2012
Das bis zum Ablauf des 19. September 2012 geltende Beihilferecht des Bundes enthielt keine Rechtsgrundlage, welche die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für Arzneimittel auf Festbeträge beschränkte.
BVerwG 3 B 22.12 - Beschluss vom 08.11.2012
BVerwG 5 C 6.12 - Urteil vom 08.11.2012
BVerwG 5 C 2.12 - Urteil vom 08.11.2012
BVerwG 6 PB 13.12 - Beschluss vom 08.11.2012
BVerwG 3 A 2.12 - Beschluss vom 08.11.2012
BVerwG 8 C 28.11 - Urteil vom 07.11.2012
Ein Bezirksschornsteinfegermeister, der nicht die Gewähr bietet, die geltende Rechtsordnung, insbesondere die Grundrechte der Eigentümer und Besitzer von Grundstücken und Räumen in seinem Kehrbezirk jederzeit verlässlich zu beachten, ist im Sinne von § 11 Abs. 2 Nr. 1 SchfG 1998 persönlich unzuverlässig.
BVerwG 9 BN 2.12 - Beschluss vom 06.11.2012
BVerwG 8 B 75.12 - Beschluss vom 06.11.2012
BVerwG 8 B 46.12 - Beschluss vom 06.11.2012
BVerwG 3 B 5.12 - Beschluss vom 06.11.2012
BVerwG 9 A 17.11 - Urteil vom 06.11.2012
BVerwG 7 B 25.12 - Beschluss vom 05.11.2012
BVerwG 2 VR 1.12 - Beschluss vom 05.11.2012
BVerwG 5 PKH 15.12 - Beschluss vom 02.11.2012
BVerwG 9 B 39.12 - Beschluss vom 01.11.2012
BVerwG 5 C 17.12 - Beschluss vom 01.11.2012
BVerwG 6 B 49.12 - Beschluss vom 01.11.2012

References: § 32
 § 109
 § 6
 § 32
 Art. 44
 Art. 34
 Art. 33
 § 3
 Art. 19
 § 4
 § 13
 § 36
 § 42
 § 36
 § 36
 Art. 14
 § 883
 § 42
 § 42
 § 45
 § 11