Source: https://www.transparenz.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen2014_tp.c.118834.de&asl=bremen203_tpgesetz.c.55340.de&template=20_gp_ifg_meta_detail_d
Timestamp: 2019-09-19 10:17:44+00:00

Document:
Transparenzportal Bremen - Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Medical Biometry/Biostatistics“ der Universität Bremen vom 11. Juli 2012
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Medical Biometry/Biostatistics“ der Universität Bremen vom 11. Juli 2012
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Medical Biometry/Biostatistics“ der Universität Bremen
Veröffentlichungsdatum:14.09.2012 Inkrafttreten01.10.2018 Zuletzt geändert durch:mehrfach geändert durch Ordnung vom 20.06.2018 (Brem.ABl. S. 629)1)
FundstelleBrem.ABl. 2012, 648
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Medical Biometry/Biostatistics“ der Universität Bremen vom 11. Juli 2012 (Brem.ABl. 2012, 648), zuletzt mehrfach geändert durch Ordnung vom 20. Juni 2018 (Brem.ABl. S. 629)1)"
juris-Abkürzung: MedBio/BiostMAfPO BR
Ausfertigungsdatum: 11.07.2012
Fundstelle: Brem.ABl. 2012, 648
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: mehrfach geändert durch Ordnung vom 20.06.2018 (Brem.ABl. S. 629)1)
[Red. Anm.: Entsprechend Artikel 2 der Ordnung vom 20.06.2018 (Brem.ABl. S. 629) gilt:
(1) Diese Änderungsordnung tritt nach der Genehmigung durch die Rektorin oder den Rektor am 1. Oktober 2018 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2018/19 erstmals im Masterstudiengang „Medical Biometry/Biostatisics“ ihr Studium aufnehmen.
(2) Studierende, die vor dem Wintersemester 2018/19 ihr Studium aufgenommen haben und im Modul 03-25-03 A-4 „Grundlagen der Epidemiologie“ das Prüfungsverfahren noch nicht begonnen oder bereits absolviert haben, wechseln in die vorliegende Prüfungsordnung.
(3) Studierende, die vor dem Wintersemester 2018/ 19 ihr Studium aufgenommen haben und das Prüfungsverfahren im Modul 03-25-03 A-4 „Grundlagen der Epidemiologie“ begonnen und noch nicht abgeschlossen haben, bleiben in der Prüfungsordnung vom 11. Juli 2012.“]
Der Fachbereichsrat 3 (Mathematik/Informatik) hat auf seiner Sitzung am 11. Juli 2012 gemäß § 87 Absatz 1 Nummer 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) i. V. m. § 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22. Juni 2010 (Brem.GBl. S. 375), folgende Prüfungsordnung beschlossen:
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs ,Medical Biometry/Biostatistics‘ sind insgesamt 120 Leistungspunkte (Credit Points = CP) nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 4 Fachsemestern.
(1) Der Masterstudiengang „Medical Biometry/Biostatistics“ wird als Masterstudium gemäß § 4 Absatz 1 AT MPO studiert.
(2) Die Anlagen 1 und 2 regeln die zu erbringenden Prüfungsleistungen und stellen den Studienverlauf dar.
(3) Die im Studienplan vorgesehenen Pflicht- und Wahlmodule werden mindestens in zweijährigem Turnus angeboten.
(4) Module im Pflichtbereich werden in deutscher Sprache, Module im Wahlbereich werden in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt.
(6) Module werden als Pflicht- oder als Wahlmodule durchgeführt. Im Wahlbereich werden in Abhängigkeit von der Dauer des Praktikums Module im Umfang von 4 bis 8 CP erbracht, die gemäß § 5 Absatz 8 AT MPO in die Masterprüfung einfließen. Für den Wahlbereich werden Module aus verwandten oder inhaltlich passenden Disziplinen im Fachbereich 3 und auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung mit dem Fachbereich 11 angeboten, wie z.B.:
Spezielle Gebiete der Epidemiologie,
Fremdsprachen (z.B. Englisch B2).
Darüber hinaus können weitere Module nach Vorabsprache mit der Fachberatung durch den Prüfungsausschuss für diesen Wahlbereich auf Antrag anerkannt werden.
(7) Lehrveranstaltungen werden gemäß § 6 Absatz 1 AT MPO durchgeführt.
(8) Das Studium beinhaltet ein obligatorisches dreiwöchiges Praktikum zwischen dem 2. und 3. Semester im Umfang von 4 CP. Eine Verlängerung des Praktikums bis höchstens 6 Wochen kann mit maximal 4 CP auf die im Wahlbereich insgesamt zu erbringenden 8 CP angerechnet werden. Näheres dazu regelt die Praktikumsordnung.
(2) Die Wiederholung* von Prüfungen kann in einer anderen als der ursprünglich durchgeführten Form erfolgen.
(3) Bearbeitungsfristen und Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn des Moduls mitgeteilt. In einigen Modulen können Studienleistungen in Form von Übungsaufgaben oder Gruppenarbeiten verlangt werden. Anlage 2 weist aus, in welchen Modulen Studienleistungen erbracht werden müssen.
(4) Prüfungen können in Form von Multiple-Choice-Klausuren durchgeführt werden.
[Red. Anm.: Die Änderungsanweisung des Art. 1 Nr. b) vom 20.06.2018 (GVBl. S. 629) - „In Absatz 3 wird der Wortlaut des Satzanfangs „Die Wiederholung“ ersetzt durch den Wortlaut „Das erneute Angebot“ - bezieht sich wohl auf Absatz 2.]
Die Anerkennung oder die Anrechnung von Leistungen erfolgt gemäß § 22 AT MPO in der jeweils gültigen Fassung.
Außer im Rahmen des § 6 Absatz 1 gibt es keine Zulassungsvoraussetzungen für Module. Es wird dringend angeraten, die in Tabelle 1 empfohlene Reihenfolge einzuhalten, da der Studiengang nur in zweijährigem Turnus angeboten wird.
(1) Voraussetzung zur Anmeldung zur Masterarbeit ist der Nachweis von mindestens 60 CP in den Modulbereichen „Biometrie“ und „Anwendungsfelder und biometrische Grundlagen“.
(5) Zur Masterarbeit findet ein Kolloquium statt. Für Masterarbeit und Kolloquium wird eine gemeinsame Note gebildet. Die Masterarbeit fließt dabei mit 60% und das Kolloquium mit 40% in die gemeinsame Note ein, die Berechnung erfolgt gemäß § 16 Absatz 3 AT MPO in der jeweils geltenden Fassung.
Die Gesamtnote wird aus den mit Leistungspunkten gewichteten Noten der Module gebildet.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor am 1. Oktober 2012 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2012/13 erstmals im Masterstudiengang „Medical Biometry/Biostatisics“ ihr Studium aufnehmen.
(2) Die Prüfungsordnung vom 3. Mai 2006 tritt am 30. September 2016 außer Kraft. Studierende, die bis zum 30. September 2016 ihr Studium nicht beendet haben, wechseln in die Prüfungsordnung vom 11. Juli 2012. Über die Anerkennung von Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss nach individueller Sachlage.
Genehmigt, Bremen, den 21. August 2012
Weitere Prüfungsformen (entfällt)
Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren und Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur“
Zulassungsvoraussetzungen (entfällt)
Der Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können von den Studierenden in einer anderen Reihenfolge besucht werden. Es wird aber dringend angeraten, die empfohlene Reihenfolge einzuhalten, da der Studiengang nur in zweijährigem Turnus angeboten wird.
Komplexere statistische Modellierung
6 CP/P/KP
Biometrische Methoden: Spezielle Gebiete
12 CP/P/KP
Spezielle Gebiete der Medizin
Wahlbereich (4-)8 CP/W
Klinische Studien, Gesetze und Richtlinien
10 CP/ P/ TP
Statistische Programmierung I
6 CP/P/MP
4(-8)
CP/P/MP*
Klinische Studien und Ethik
I 6 CP/ P/KP
Medizinische Grundlagen und Molekulare Medizin
Sem. = Semester, CP = Credit Points, P = Pflichtmodul, W = Wahlmodul, MP = Modulprüfung, KP = Kombinationsprüfung; *das Modul wird mit einer Studienleistung abgeschlossen.
MP/TP/K
Aufteilung CP
bei TP
Modulbereich Biometrie
5 CP im 1. Sem.
5 CP im 2. Sem.
Komplexe statistische Modellierung
Daten-Management I
Biometrische Methoden:
Spezielle Gebiete
Anwendungsfelder und Biometrische Grundlagen
C-1 / C-2
4 (- 8)
je nach individueller Wahl
(Module/Lehrveranstaltungen aus verwandten/inhaltlich passenden Disziplinen und/oder weitere Module, s. § 2 Abs. 6)
(4 -) 8
MP oder KP
SL: x
K.-Ziffer = Kennziffer, CP = Credit Points, MP = Modulprüfung, TP = Teilprüfung, Sem. = Semester, KP = Kombinationsprüfung, PL = Prüfungsleistung (= benotet); SL = Studienleistung (= unbenotet);
Durchführung von Prüfungen im Antwort- Wahl-Verfahren und Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur“
(1) Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren liegt vor, wenn die für das Bestehen der Prüfung mindestens erforderliche Leistung der Prüfungskandidatinnen/Prüfungskandidaten ausschließlich durch Markieren oder Zuordnen der richtigen oder der falschen Antworten erreicht werden kann. Prüfungen bzw. Prüfungsfragen im Antwort-Wahl-Verfahren sind nur zulässig, wenn sie dazu geeignet sind, den Nachweis zu erbringen, dass die Prüfungskandidatin/der Prüfungskandidat die Inhalte und Methoden des Moduls in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden kann. Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren ist von einer Prüferin/einem Prüfer gemäß § 27 AT MPO vorzubereiten. Die Prüferin/der Prüfer wählt den Prüfungsstoff aus, formuliert die Fragen und legt die Antwortmöglichkeiten fest. Ferner erstellt sie/er das Bewertungsschema gemäß Absatz 4 und wendet es im Anschluss an die Prüfung an. Der Abzug von Punkten innerhalb einer Prüfungsaufgabe im Mehrfach-Antwort-Wahlverfahren ist zulässig.
(2) Die Prüfungsfragen müssen zweifelsfrei verstehbar, eindeutig beantwortbar und dazu geeignet sein, die gemäß Absatz 1 Satz 2 zu überprüfenden Kenntnisse der Kandidatinnen/Kandidaten festzustellen. Die Prüferin/der Prüfer kann auch einen Pool von gleichwertigen Prüfungsfragen erstellen. In der Prüfung erhalten Studierende aus diesem Pool jeweils unterschiedliche Prüfungsfragen zur Beantwortung. Die Zuordnung geschieht durch Zufallsauswähl. Die Gleichwertigkeit der Prüfungsfragen muss sichergestellt sein. Die Voraussetzungen für das Bestehen der Prüfung sind vorab festzulegen. Ferner sind für jede Prüfung
(1) Eine „E-Klausur“ ist eine Prüfung, deren Erstellung, Durchführung und Auswertung (mit Ausnahme der offenen Fragen) computergestützt erfolgt. Eine „E-Klausur‘ ist zulässig, sofern sie dazu geeignet ist nachzuweisen, dass die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat die Inhalte und Methoden des Moduls in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden kann; erforderlichenfalls kann sie durch andere Prüfungsformen ergänzt werden.
Zugangsvoraussetzungen für Module (entfällt)
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Medical Biometry/Biostatistics“ der Universität Bremen vom 11. Juli 2012 01.10.2012
§ 1 - Studienumfang und Abschlussgrad 01.10.2018
§ 2 - Studienaufbau, Module und Leistungspunkte 01.10.2018
§ 3 - Prüfungen 01.10.2018
§ 4 - Anerkennung und Anrechnung 01.10.2018
§ 5 - Zulassungsvoraussetzungen für Module 01.10.2018
§ 6 - Masterarbeit und Kolloquium 01.10.2012
§ 7 - Gesamtnote der Masterprüfung 01.10.2012
Anlagen - Anlagen: 01.10.2018
Anlage 1: - Studienverlaufsplan Vollfach Masterstudiengang 01.10.2018
Anlage 2 - Modulliste 01.10.2018
Anlage 3: - Weitere Prüfungsformen (entfällt) 01.10.2012
Anlage 4: - Durchführung von Prüfungen im Antwort- Wahl-Verfahren und Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur“ 01.10.2018
§ 1 - Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren 01.10.2018
§ 2 - Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur" 01.10.2018
Anlage 5: - Zugangsvoraussetzungen für Module (entfällt) 01.10.2018

References: § 87
 § 62
 § 4
 § 5
 § 6
 Art. 1
 § 22
 § 6
 § 16
 § 2
 § 27

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 1

§ 2