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Timestamp: 2018-07-21 02:19:58+00:00

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Vergleichende Religionswissenschaft, Master - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Vergleichende Religionswissenschaft, Master
Masterstudiengang Vergleichende Religionswissenschaft
Prüfungsordnung Masterstudiengang Vergleichende Religionswissenschaft
Ordnung für den Masterstudiengang Religionswissenschaft mit dem Abschluss Master of Arts (M.A.) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 18. Juni 2008
§ 2 Ziel des Studiums und Zweck der Masterprüfung
§ 5 Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang
§ 6 Studienbeginn, Studien- und Prüfungsaufbau im Masterstudiengang Religionswissenschaft; Kreditpunkte (CP)
§ 7 Lehr- und Lernformen; Zugangsvoraussetzungen für einzelne Module und für einzelne Lehrveranstaltungen sowie Teilnahmebeschränkungen für einzelne Lehrveranstaltungen
§ 11 Akademische Leitung, Modulkoordination
§ 12 Prüfer und Prüferinnen; Beisitzer und Beisitzerinnen
IV. Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Masterprüfung Religionswissenschaft
§ 16 Umfang der Masterprüfung Religionswissenschaft, Modulprüfungen; Prüfungsformen
§ 18 Mündliche Prüfungsleistungen
§ 20 Hausarbeiten und sonstige schriftliche Arbeiten
§ 21 Masterarbeit
§ 23 Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für den Masterstudiengang Religionswissenschaft
VI. Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie Endgültiges Nichtbestehen der Masterprüfung im Fach Religionswissenschaft
§ 24 Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie Wiederholungsfrist
§ 25 Endgültiges Nichtbestehen der Masterprüfung
§ 27 Zeugnis und Diploma Supplement
Anhang 1.1 Studienverlaufsplan RW
Anhang 1.2 Pflicht- und Wahlpflichtmodule RW
Anhang 1.3 Modulbeschreibungen RW
016 (RW) Spracherwerb
BA K.a (IR-HF) Arabisch (ARB)
017 (RW) Modul Praxisorientierung
018 (RW) Vertiefung zu einem frei wählbaren Thema
019 (RW) Religion und „Text“: Textualität, Religionsästhetik, Medien
020 (RW) Religion im Diskurs
021 (RW) Thematischer Schwerpunkt aus den Modulen BA 007-009 (RW): Theorien und Methoden – Religionen in Geschichte und Gegenwart – Vergleich
022 (RW) MA-Arbeit
(1) Diese Ordnung regelt das Studium und die Masterprüfung im Fach Religionswissenschaft der Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die Verantwortung für die Studienrichtung „Vergleichende Religionswissenschaft“ tragen die Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie, für die Studienrichtung „Religionswissenschaft, Teilstudiengang Islamische Religion“ allein der Fachbereich Evangelische Theologie.
(2) Der Masterstudiengang Religionswissenschaft kann in den Studienrichtungen „Vergleichende Religionswissenschaft“ (RW) oder „Religionswissenschaft, Teilstudiengang Islamische Religion“ (IR) studiert werden. Die Wahl der Studienrichtung erfolgt mit der Einschreibung. Bei einem Wechsel der Studienrichtungen werden bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen, die für die neue Studienrichtung vorgeschrieben sind, anerkannt. Ein Wechsel ist nur möglich, wenn in der bisherigen Studienrichtung keine Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen endgültig nicht bestanden wurden.
(3) Der Masterstudiengang Religionswissenschaft ist vom Profiltyp als stärker forschungsorientierter Studiengang konzipiert.
(4) Die Master-Prüfung schließt den Bachelor-Studiengang Religionswissenschaft in einem zweijährigen, auf dem Bachelor-Studium aufbauenden Studium ab.
(5) Der Masterstudiengang Religionswissenschaft steht besonders befähigten Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges Religionswissenschaft offen. Durch die Master-Prüfung wird festgestellt, ob die Kandidatin oder der Kandidat die Bereiche und Methoden der Religionswissenschaft umfassend überblickt und sich in einem Schwerpunkt des Faches so spezialisiert hat, dass sie oder er einen eigenen Forschungsbeitrag darin leisten kann.
Nach bestandener Masterprüfung verleiht der Fachbereich Evangelische Theologie oder der Fachbereich Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main den akademischen Grad “Master of Arts“, abgekürzt M.A.
(1) Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Religionswissenschaft beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen vier Semester. Der Fachbereich Evangelische Theologie, der Fachbereich Katholische Theologie stellen durch das Lehrangebot und die Gestaltung des Prüfungsverfahrens sicher, dass das Masterstudium Religionswissenschaft einschließlich sämtlicher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Das Masterstudium kann auch in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
a) im Fach Religionswissenschaft oder in einem verwandten Studienfach die Bachelorprüfung bestanden hat oder
b) einen mindestens gleichwertigen Abschluss einer deutschen Universität oder einer deutschen Fachhochschule in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern besitzt oder
c) einen mindestens gleichwertigen ausländischen Abschluss in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern besitzt.
(2) Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen entsprechend der Ordnung über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen.
(3) Die Zulassung kann unter Auflage der Erbringung weiterer Studien- oder Prüfungsleistungen aus dem Bachelorstudiengang Religionswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe Universität von maximal 60 CP erteilt werden. Diese Leistungen sind nicht Bestandteil der Masterprüfung. Wird die Auflage nicht innerhalb der vom Prüfungsausschuss gesetzten Frist erfüllt, ist die Zulassung zur Masterprü-fung zu widerrufen.
(4) Über Ausnahmen der Voraussetzungen nach Abs. 1 und Abs. 2 entscheidet der Prüfungsausschuss.
(5) Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die zum Zeitpunkt der Bewerbung ihr Studium im Bachelorstudiengang noch nicht abgeschlossen haben, werden unter dem Vorbehalt zum Masterstudiengang zugelassen, dass der Abschluss des Bachelorstudiengangs spätestens bis zum Ende des ersten Semesters, in dem der Masterstudiengang aufgenommen werden soll, beim Prüfungsausschuss nachgewiesen wird. Die Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen für die vorläufige Zulassung einen Nachweis der Immatrikulation im Bachelorstudiengang sowie eine detaillierte Bescheinigung über den Stand und den voraussichtlichen Abschluss des Bachelorstudiums vorlegen.
(6) Der Prüfungsausschuss entscheidet über die vorläufige Zulassung nach Abs.5 und die Erfüllung der Aufnahmevoraussetzungen. Werden die Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang nicht innerhalb der jeweils genannten Fristen gegenüber dem Prüfungsausschuss nachgewiesen, ist dies durch den Prüfungsausschuss umgehend dem Studierendensekretariat zwecks Widerruf der vorläufigen Zulassung zum Masterstudiengang mitzuteilen.
(2) Das Masterstudium Religionswissenschaft ist modular aufgebaut. Ein Modul (Pflichtmodul oder Wahlpflichtmodul) ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, das nach Maßgabe der Modulbeschreibung (Anhang) mit einer Modulabschlussprüfung abgeschlossen wird. Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule, sowie ihre Dauer ergeben sich ebenfalls aus den Modulbeschreibungen.
(3) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung Kreditpunkte (CP) zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst (a) die Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls, (b) die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes, sowie (c) die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls und an der Modulprüfung. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Voraussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist, sofern dies in der Modulbeschreibung festgelegt ist, die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie der erfolgreiche Abschluss der Modulprüfung.
(4) Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle Modulprüfungen bestanden wurden und insgesamt mindestens 120 CP nachgewiesen sind.
a) Vorlesung: Zusammenhängende Darstellung und Vermittlung von Grund- und Spezialwissen sowie methodische Kenntnisse durch Vortrag, Die Lehrenden entwickeln und vermitteln die Lehrinhalte unter Einbeziehung der Studierenden.
d) Praktikum: Selbständige Erschließung eines Tätigkeitsfeldes und Organisation eines Praktikumsplatzes im Bereich Religion, Kultur und Gesellschaft im Rahmen eines dreiwöchigen Praktikums, begleitende Studienberatung, Vor- und Nachbereitung sowie einem Praktikumsbericht. e) Exkursion: Vorbereiteter Anschauungsunterricht außerhalb der Hochschule.
(6) Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn eine durch die Veranstaltungsleitung positiv bewertete, benotete oder un-benotete individuelle Leistung erbracht wurde. Die Veranstaltungsleitung kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der Erbringung mehrerer Leistungen abhängig machen. Studienleistungen können insbesondere sein: Protokolle, Literaturberichte, Übungsaufgaben, Referate, Hausarbeiten. Bei Referaten und Hausarbeiten hat die oder der Studierende bei deren Abgabe eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass sie oder er die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Die Veranstaltungsleitung gibt die genauen Kriterien für die Vergabe des Leistungsnachweises, insbesondere die Anzahl und die Art der hierfür zu erbringenden Leistungen sowie die Frist, innerhalb derer diese erbracht sein müssen, zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Kriterien dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Die Veranstaltungsleitung kann den Studierenden die Nachbesserung einer schriftlichen Leistung unter Setzung einer Frist ermöglichen.
(2) Der Fachbereich Evangelische Theologie und der Fachbereich Katholische Theologie erstellen für den Masterstudiengang Religionswissenschaft ein Kommentiertes Modul- und Veranstaltungsverzeichnis, das in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheint. Es enthält insbesondere auch Informationen zu den Modulverantwortlichen, Hinweise auf Termine und Fristen zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen, Angaben zu den einzelnen Lehrveranstaltungen der Module sowie zum Zugang zu den Lehrveranstaltungen für Studierende anderer Studiengänge.
Die Studienfachberatung im Masterstudiengang Religionswissenschaft erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(1) Die Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie bilden für die Bachelorstudiengänge Religionswissenschaft (Haupt- und Nebenfach) sowie den Masterstudiengang Religionswissenschaft einen gemeinsamen Prüfungsausschuss. Dieser ist für die Organisation der Modulprüfungen und für Entscheidungen in Prüfungsangelegenheiten in diesen Studiengängen zuständig. Die Verantwortung der Dekanate der Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie für die Prüfungsorganisation nach § 45 Abs. 1 HHG bleibt unberührt. Der Prüfungsausschuss stellt sicher, dass die Bestimmungen der Ordnung für das Bachelor-Hauptfach und der Ordnung für das Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft sowie der Ordnung für den Masterstudiengang Religionswissenschaft eingehalten werden. Er gibt Anregungen zur Reform dieser Ordnungen und berichtet den Fachbereichen Evangelische Theologie und Katholische Theologie auf der Grundlage der Daten aus dem Prüfungsamt jährlich über die Entwicklung der Studien- und Prüfungszeiten, die Nachfrage nach einzelnen Modulen sowie die Verteilung der Modul- und Gesamtnoten.
(9) Der Prüfungsausschuss kann sich die Unterlagen jedes Prüfungsfalls vorlegen lassen und die beteiligten Prüfer und Prüferinnen sowie der Beisitzer und Beisitzerinnen anhören. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme von Prüfungen beizuwohnen.
(13) Der Prüfungsausschuss berichtet jährlich auf der Grundlage der Daten aus dem Prüfungsamt dem Fachbereichsräten über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten, die Nachfrage nach einzelnen Modulen, die Verteilung der Bachelorarbeiten sowie die Verteilung der Modul- und Gesamtnoten und gibt Anregungen für eine Anpassung der Ordnung für den Studiengang.
(2) Für jedes Modul des Masterstudiengangs Religionswissenschaft ernennt die akademische Leitung aus dem Kreis der hauptamtlich beschäftigten prüfungsbefugt Lehrenden des Moduls eine Modulkoordinatorin oder einen Modulkoordinator. Diese oder dieser ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig. Hierzu gehören insbesondere Vorschläge für die Ernennung der Prüferinnen und Prüfer der Modulprüfungen, sofern sich dies nicht bereits aus der Modulstruktur ergibt.
(3) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. Mündliche Prüfungen sind von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen. Die Masterarbeit ist in der Regel von zwei Prüfenden zu bewerten.
(4) Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer bei mündlichen Prüfungen darf im Rahmen eines Masterstudienganges nur ein Mitglied oder eine Angehörige oder ein Angehöriger der Johann Wolfgang Goethe-Universität bestellt werden, das oder die oder der mindestens den Bachelorabschluss oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat. Die Bestellung der Beisitzerin oder des Beisitzers erfolgt durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Sie oder er kann die Bestellung an die Prüferin oder den Prüfer delegieren.
Paragraphenteil - IV. Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Masterprüfung Religionswissenschaft
Abschnitt IV.: Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Masterprüfung Religionswissenschaft
(1) Die Zulassung zur Masterprüfung im Fach Religionswissenschaft ist zusammen mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen.
(2) Der Antrag auf Zulassung zu den Masterprüfungen ist schriftlich beim Prüfungsamt zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:
1. Nachweis der Immatrikulation im Masterstudiengang Religionswissenschaft;
2. eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits die Bachelor- oder Masterprüfung in Religionswissenschaft oder eine Zwischen- oder Magisterprüfung in Religionswissenschaft oder eine solche Prüfung in einem eng verwandten Studiengang endgültig nicht bestanden oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen oder einem verwandten Studiengang verloren hat oder – ggf. unter Angabe von Fehlversuchen – ob er oder sie ein Prüfungsverfahren in einem solchen Studiengang noch nicht abgeschlossen hat;
3. wenn Prüfungsgebühren erhoben werden: der Nachweis über die Zahlung, der nach der Ordnung für den Studiengang zu entrichtenden Prüfungsgebühr;
4. Erklärung zur Ausstellung der Masterurkunde gemäß §28 Abs.2.
(3) Über die Zulassung zur Masterprüfung im Fach Religionswissenschaft entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(4) Die Zulassung zur Masterprüfung wird abgelehnt, wenn die in Abs. 2 genannten Nachweise unvollständig sind oder die oder der Studierende die Masterprüfung in Religionswissenschaft oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach Religionswissenschaft oder in einem eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder ihren oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren beziehungsweise in einer noch nicht abgeschlossenen Modulprüfung befindet. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen über-einstimmen.
(2) Zu jeder Modulprüfung ist eine Meldung erforderlich; andernfalls ist die Erbringung der Prüfungsleistung ausgeschlossen. Eine Meldung kann nur erfolgen, sofern der oder die Studierende an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert und zur Hauptfach-Bachelorprüfung in Religionswissenschaft zugelassen ist und sofern er oder sie die Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat sowie die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht hat. Dies gilt auch für die Meldung zur Wiederholungsprüfung (§ 24). ). Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist die Zulassung zur Modulprüfung oder Modulteilprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie alle Modulteilprüfungen oder die Modulprüfungen bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Modulprüfungen ablegen. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder die Inanspruchnahme von Elternzeit oder Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist. Beurlaubte Studierende können keine Modulprüfungen ablegen. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder die Inanspruchnahme von Elternzeit oder Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
– durch fristgerechte Meldung beim Prüfungsamt bzw. am Prüfungsverwaltungssystem.
– bei veranstaltungsbezogenen Modulprüfungen bei der Dozentin oder dem Dozenten.
(6) Das Ergebnis der Modulprüfung wird durch den Prüfer oder die Prüferin in einem Protokoll schriftlich festgehalten, das sie oder er dem Prüfungsamt im Falle einer schriftlichen Prüfungsleistung zusammen mit der Prüfungsleistung unverzüglich zuleitet. In das Protokoll zu einer schriftlichen Prüfungsleistung sind die Prüfungsdaten aufzunehmen. Prüfungsdaten sind: Name und Matrikelnummer des/der zu Prüfenden, das Prüfungsdatum, die Prüfungsdauer, die dazugehörige Bezeichnung des Moduls, die Prüfungsform, das Thema der Prüfung, die Namen des Prüfers oder der Prüferin und ggf. die Namen der aufsichtsführenden Personen oder bei mündlichen Modulprüfungen des Beisitzers oder der Beisitzerin und die Noten. Während der Prüfung sind alle Vorkommnisse, insbesondere Vorkommnisse nach § 15 Abs. 2 und 3 festzuhalten, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind. Das Prüfungsprotokoll ist von dem Prüfer oder der Prüferin und dem oder der Beisitzenden zu unterzeichnen. Zur elektronischen Übermittlung von Prüfungsdaten kann der Prüfungs-ausschuss Richtlinien erlassen.
(7) Den Studierenden soll die Bewertung von schriftlichen Prüfungsleistungen in der Regel spätestens zum Ende des Semesters, in dem die Prüfungsleistung erbracht wurde, bekannt gegeben worden sein. Die Bekanntgabe erfolgt durch den Prüfer oder die Prüferin. Die Bekanntgabe der Bewertung von mündlichen Prüfungsleistungen ist in § 18 Abs. 4 geregelt.
(1) Treten Studierende von ihrer angemeldeten Modulprüfung nach Ablauf der Rücktrittsfrist (§ 14 Abs. 3) oder nach Antritt der Prüfung zurück oder versäumen sie den Termin der Prüfung, so gilt diese als mit “nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, es sei denn, der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses erkennt die hierfür geltend gemachten Gründe als triftig an. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgeschriebenen Bearbeitungszeit erbracht wird oder als Prüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen wurde. Die Gründe müssen dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich nach bekannt Werden der Gründe schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Rücktritt oder Versäumnis wegen Krankheit ist unverzüglich ein ärztliches Attest vorzulegen. Das ärztliche Attest muss Zeitpunkt, Art, Umfang und Dauer der Erkrankung sowie deren Auswirkungen auf die Prüfungsfähigkeit bescheinigen. In Zweifelsfällen oder bei lang anhaltender oder wiederholter Krankheit kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Eine während der Erbringung einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin oder dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsausschuss bleibt hiervon unberührt. Ist der oder die Studierende durch Krankheit eines von ihm oder ihr allein zu versorgenden Kindes oder eines oder einer von ihr oder ihm notwendigerweise allein zu betreuenden pflegebedürftigen nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner) zum Rücktritt oder Versäumnis gezwungen, kann er oder sie bezüglich der Einhaltung von Fristen für die erstmalige Meldung zur Prüfung, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten dieselben Regelungen in Anspruch nehmen, die bei Krankheit einer oder eines Studierenden selbst gelten. Ein wichtiger Hinderungsgrund ist auch gegeben, wenn eine Studierende durch Nachweis Mutterschutz geltend macht. Wird der Grund anerkannt, so wird ein neuer Termin anberaumt.
(2) Versucht die oder der Studierende, das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungsleistung oder Studienleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungsleistung oder Studienleistung mit “nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 19 Abs.2 oder § 20 Abs.14 abgegeben worden ist. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z.B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel), muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirken und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Handys zu werten.
(3) Studierende, die trotz einmaliger Verwarnung weiterhin den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stören, können von dem jeweiligen Prüfer oder der jeweiligen Prüferin oder bei schriftlichen Prüfungsleistungen von der Aufsicht führenden Person von der Prüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung mit “nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Abs. 2 Satz 3 findet entsprechende Anwendung.
(1) Die Masterprüfung setzt sich zusammen (a) aus den Modulprüfungen zu den in den Anhängen für das Masterstudium ausgewiesenen 6 Pflicht- und 3 Wahlpflichtmodulen in der Studienrichtung RW (Anhang 1.2) bzw. den 5 Pflicht- und 10 Wahlpflichtmodulen in der Studienrichtung IR (Anhang 2.2) und (b) aus der Masterarbeit gemäß § 20.
(2) Die Formen, in denen die Modulprüfungen abzulegen sind, ergeben sich aus den Modulbeschreibungen. Sieht die Modulbeschreibung mehrere Prüfungsformen vor, trifft die oder der Prüfende die erforderliche Festlegung. Die Prüfungsform ist den Studierenden spätestens bei der Bekanntgabe des Meldetermins für die Modulprüfung durch den Prüfungsausschuss verbindlich mitzuteilen. Im Falle der Wiederholung der Modulprüfung, die aus einer Hausarbeit besteht, liegt es im Ermessen des Prüfers oder der Prüferin, die Prüfung als mündliche Einzelprüfung mit einer Dauer von maximal 30 Minuten durchzuführen.
(1) Eine Modulprüfung in Form einer Hausarbeit beinhaltet die selbstständige Bearbeitung und angemessene Dokumentation einer fachspezifischen Aufgabenstellung. Die Themenstellung und Ausgabe des Themas erfolgt durch eine im betreffenden Modul lehrende und nach § 12 Abs. 1 prüfungsberechtigte Lehrkraft, die den Ausgabezeitpunkt und die Bearbeitungsdauer der Hausarbeit dokumentiert.
(3) Das Bewertungsverfahren der Hausarbeit soll 6 Wochen nicht überschreiten. § 16 Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend.
(1) Die erfolgreiche Erstellung einer Studienabschlussarbeit, der Masterarbeit, ist Voraussetzung für die Erlangung des Master-Grades. Die Masterarbeit soll zeigen, dass die oder der Studierende in der Lage ist, ein anspruchsvolles Thema selbstständig zu bearbeiten und Zeugnis über ihre oder seine wissenschaftliche Qualifikation abzulegen.
(2) Die Berechtigung zur Vergabe, Betreuung und Benotung einer Masterarbeit haben alle im Master-Studiengang Religionswissenschaft unterrichtenden Professorinnen und Professoren. Diese oder dieser ist Erstgutachterin oder Erstgutachter der Masterarbeit. Andere nach § 23 Abs. 3 HHG prüfungsberechtigte Personen können auf schriftlichen Antrag vom Prüfungsausschuss zur Vergabe, Betreuung und Benotung zugelassen werden, soweit sie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt eine eigenverantwortliche, selbstständige Lehrtätigkeit ausüben oder ausgeübt haben, die sich auf das Fachgebiet bezieht, dem das Thema der Masterarbeit entstammt.
(3) Die Ausgabe des Themas erfolgt durch die Betreuerin oder den Betreuer über die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann. Der Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema sind aktenkundig zu machen. Die oder der Studierende kann ein Thema für die Masterarbeit vorschlagen. Ein Rechtsanspruch, dass dem Vorschlag entsprochen wird, besteht nicht.
(4) Die Zeit zwischen der Ausgabe des Themas und der Abgabe der Masterarbeit beträgt 24 Wochen. Die Bearbeitungsfrist beginnt mit dem der Ausgabe des Themas folgenden Werktag.
(7) Der Arbeitsaufwand für die Masterarbeit wird mit 30 CP gewertet. Dazu ist das Thema entsprechend einzugrenzen.
(8) Das Thema der Masterarbeit kann nur einmal und nur innerhalb der ersten drei Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts gemäß Abs. 5 Satz 3 ein neues Thema ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(10) Im Falle der Wiederholung der Masterarbeit sorgt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses innerhalb von zwei Monaten ab der Mitteilung des Ergebnisses des ersten Versuchs dafür, dass die oder der Studierende ein Thema und die erforderliche Betreuung erhält. Der oder dem Studierenden ist Gelegenheit zu geben, ein Thema für die Masterarbeit sowie die Betreuerin oder den Betreuer der Masterarbeit vorzuschlagen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Betreuerin oder einen bestimmten Betreuer.
(12) Die Masterarbeit ist in der Regel in deutscher oder englischer Sprache zu verfassen; eine andere Sprache ist nur zulässig, wenn die Betreuung und Beurteilung gewährleistet wird und bedarf der schriftlichen Genehmigung durch den Prüfungsausschuss vor der Vergabe des Themas. Wird die Masterarbeit in einer anderen Sprache als Deutsch verfasst, so ist der Masterarbeit eine Zusammenfassung in deutscher Sprache beizufügen.
(14) Die Masterarbeit ist nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis zu verfassen. Bei der Abgabe der Masterarbeit hat die oder der Studierende schriftlich zu versichern, dass sie ihre oder seine Arbeit – bei einer Gruppenarbeit den entsprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit – selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Alle Stellen der Arbeit, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, sind als solche kenntlich zu machen. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht, auch nicht auszugsweise in einem anderen Studiengang als Prüfungs- oder Studienleistung verwendet wurde.
(16) Die Bewertung der Masterarbeit soll unverzüglich, spätestens sechs Wochen nach ihrer Einreichung, erfolgen. Die Note der Masterarbeit ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Beurteilungen. Bei der Bildung dieser Note findet § 23 Anwendung.
(17) Weicht die Bewertung durch die Prüferinnen oder Prüfer um mehr als 2,0 voneinander ab oder beträgt das arithmetische Mittel der Bewertung über 4,0, so ist eine dritte Prüferin oder ein dritter Prüfer zu bestellen. In diesem Fall ergibt sich die Note der Masterarbeit aus dem arithmetischen Mittel der drei Beurteilungen
(5) Maximal zwei Drittel der erforderlichen Prüfungsleistungen für das Masterstudium Religionswissenschaft bzw. nicht mehr als 80 CP können aus Studiengängen außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität anerkannt werden. Die Anrechnung einer Masterarbeit ist nicht möglich.
(7) Beim Wechsel des Studienfaches oder der Hochschule oder nach Studienaufenthalten im Ausland besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung, sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind und die anzurechnende Leistung zum Zeitpunkt der Anerkennung nicht älter als fünf Jahre ist. Über die Anerkennung älterer Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes. Die oder der Studierende hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Es besteht kein Anspruch auf die Anrechnung von Teilleistungen aus nicht abgeschlossenen Modulen. Bei den Anerkennungsverfahren werden sämtliche von dem oder der Studierenden abgelegten – sowohl die bestandenen als auch die nicht bestandenen – Studien- und Prüfungsleistungen, zu denen es gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen im Masterstudiengang Religionswissenschaft gibt, berücksichtigt.
(9) Bei Fach- oder Hochschulwechsel erfolgt auf der Grundlage der Anrechnung die Ein-stufung in das Fachsemester des Studiengangs an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(10) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss, die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen vorsitzendes Mitglied, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachvertreterin oder eines Fachvertreters. . Sofern Anerkennungen vorgenommen werden, können diese mit der Auflage, bestimmte Studien- und/oder Prüfungsleistungen nachzuholen, verbunden werden. Auflagen und evtl. Fristen, innerhalb derer die Auflagen zu erfüllen sind, sind der oder dem Studierenden schriftlich mitzuteilen. Die Mitteilung ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(1) Für die Bewertung der Prüfungsleistungen zu den Modulen und der Masterarbeit sind folgende Noten zu verwenden:
(4) Die Bekanntgabe der Noten für die einzelnen schriftlichen Prüfungsleistungen erfolgt durch schriftliche oder elektronische Benachrichtigung. § 13 Abs.7 bleibt unberührt.
(5) Für den Masterstudiengang Religionswissenschaft wird eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote im Masterstudiengang errechnet sich aus dem arithmetischen Mittelwert der Noten aus den Mastermodulen und der Note der doppelt gewichteten Masterarbeit. Für die Bildung der Note gilt Absatz 2 entsprechend.
(6) Für die Darstellung der Gesamtnote der Masterprüfung im Zeugnis (§ 27 Abs. 1) und im Diploma Supplement (§ 27 Abs. 2) wird die Gesamtnote der Masterprüfung zusätzlich auch als relativer ECTS-Grad dargestellt. Anhand des prozentualen Anteils der erfolgreichen Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen werden folgende Grades zugeordnet:
A= die Note, die die besten 10 % derjenigen erzielen, die die Masterprüfung bestanden haben
(7) Damit tragfähige Aussagen über die prozentuale Verteilung möglich werden, sollte die Vergleichsgruppe aus denjenigen Prüfungsteilnehmern und Prüfungsteilnehmerinnen bestehen, die die Masterprüfung in den letzten drei Semestern bestanden haben. So lange sich entsprechende Datenbanken noch im Aufbau befinden, bestimmt der Prüfungsausschuss ein geeignetes Verfahren zur Ermittlung der relativen Gesamtnoten.
Paragraphenteil - VI. Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie Endgültiges Nichtbestehen der Masterprüfung im Fach Religionswissenschaft
Abschnitt VI.: Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie Endgültiges Nichtbestehen der Masterprüfung im Fach Religionswissenschaft
(1) Modulprüfungen, die mit “nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurden oder nach § 15 als mit “nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gelten, sind nicht bestanden.
(2) Alle Modulprüfungen können zweimal wiederholt werden. Fehlversuche derselben oder inhaltlich äquivalenten Modulprüfung eines anderen Studiengangs an der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule sind anzurechnen.
(6) Eine nicht bestandene Masterarbeit kann einmal mit neuem Thema wiederholt werden. Die Aufgabenstellung muss spätestens zwei Monate nach Mitteilung des ersten Ergebnisses erfolgen. Abs. 4 gilt entsprechend. Eine zweite Wiederholung der Masterarbeit ist ausgeschlossen. Im Übrigen findet § 21 für die Wiederholung der Masterarbeit mit der Maßgabe Anwendung, dass eine Rückgabe des Themas der Masterarbeit nur möglich ist, soweit von der Rückgabe beim ersten Versuch noch kein Gebrauch gemacht wurde.
a) eine Modulprüfung oder eine Teilprüfung im Rahmen eines kumulativen Modulabschlusses im Masterstudiengang Religionswissenschaft auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit “nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 12 als mit “nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
b) die Masterarbeit zum zweiten Mal mit “nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder gemäß § 14 als mit “nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
c) der Prüfungsanspruch wegen Überschreitens der Wiederholungsfrist erloschen ist.
(2) Über das endgültige Nichtbestehen der Masterprüfung ist ein schriftlicher Bescheid durch die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu erteilen, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
Bei Studienabbruch, Studienort- und Studiengangswechsel oder in sonstigen begründeten Fällen erhält der oder die Studierende auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Studiennachweise eine tabellarische Zusammenstellung, welche die in der Masterprüfung bereits erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten sowie die noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält.
(1) Über die bestandene Masterprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache und, auf Antrag des oder der Studierenden, in englischer Sprache auszustellen. Das Zeugnis enthält die Module mit den in ihnen erzielten Noten, das Thema und die Note der Masterarbeit, die insgesamt erreichten CP sowie die Gesamtnote der Masterprüfung. Das Zeugnis ist von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Ist die letzte Prüfungsleistung die Masterarbeit, so ist es deren Abgabedatum.
Studienleistungen und CP werden in einer besonderen Rubrik in das Zeugnis oder in eine dem Zeugnis beizufügenden Anlage aufgenommen.
(1) Mit dem Zeugnis erhält der Absolvent oder die Absolventin eine Masterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades „Master of Arts“ beurkundet. Auf Antrag kann die Urkunde zusätzlich in Englisch ausgestellt werden.
(2) Die Masterurkunde wird von dem Dekan oder der Dekanin des Fachbereichs Evangelische Theologie oder von dem Dekan oder der Dekanin des Fachbereichs Katholische Theologie sowie dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität versehen. Dabei wird die Masterurkunde jeweils von dem Dekan oder der Dekanin des Fachbereichs unterzeichnet, in dem die Bachelorarbeit verfasst wurde.
(3) Der Mastergrad darf erst nach Aushändigung der Masterurkunde geführt werden.
(2) Die Prüfungsgebühren betragen für die Masterprüfung insgesamt 150,- Euro.
(1) Hat die oder der Studierende bei einer Prüfungs- oder Studienleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung von Prüfungszeugnis und Urkunde bekannt, so kann die Note der Prüfungs- beziehungsweise Studienleistung entsprechend § 23 berichtigt werden. Gegebenenfalls kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ und die Masterprüfung im Fach Religionswissenschaft für „nicht bestanden“ erklärt werden. Der oder dem Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Abnahme einer Modulprüfung nicht erfüllt, ohne dass die oder der Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung der Prüfungsurkunde bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die oder der Studierende vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass sie oder er die Modulprüfung ablegen konnte, so kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ und die Masterprüfung im Fach Religionswissenschaft für „nicht bestanden“ erklärt werden. Abs.1 Satz 3 gilt entsprechend.
Diese Ordnung tritt nach Genehmigung durch das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Kraft. Das Studium wird zum WS 2010/2011 erstmals angeboten.
1. Semester + 2. Semester (1. Studienjahr)
MA 007 (RW) Vertiefungsmodul/Pflichtmodul Theorien und Methoden der Religionswissenschaft 10 CP 6 SWS
MA 008 (RW) Vertiefungsmodul/Pflichtmodul Religionen in Geschichte und Gegenwart 10 CP 6 SWS
MA 009 (RW) Vertiefungsmodul/Pflichtmodul Systematisch-vergleichende Religionswissenschaft „Phänomenologie“ 10 CP 6 SWS
MA 016 (RW) Wahlpflichtmodul Spracherwerb 12 CP 8 SWS
MA 017 (RW) Praxismodul/Pflichtmodul Praxisorientierung 6 CP 4 SWS
MA 018 (RW) Wahlpflichtmodul Vertiefung zu einem frei wählbaren Thema 14 CP 8 SWS
62 CP 38 SWS
3. Semester + 4. Semester (2. Studienjahr)
MA 019 (RW) Interdisziplinäres Modul/Pflichtmodul Religion und „Text“: Textualität, Religionsästhetik, Medien 7 CP 4 SWS
MA 020 (RW) Interdisziplinäres Modul/Pflichtmodul Religion im Diskurs 7 CP 4 SWS
MA 021 (RW) Wahlpflichtmodul Thematischer Schwerpunkt aus den Bereichen 007-009 14 CP 8 SWS
MA 022 (RW) Abschlussmodul/Pflichtmodul MA-Arbeit (24 Wochen) 30 CP –
58 CP 16 SWS
Summe 120 CP 54 SWS
MA Pflichtmodule
MA 007 (RW) Vertiefungsmodul/Pflichtmodul Theorien und Methoden der Religionswissenschaft 10 CP
MA 008 (RW) Vertiefungsmodul/Pflichtmodul Religionen in Geschichte und Gegenwart 10 CP
MA 009 (RW) Vertiefungsmodul/Pflichtmodul Systematisch-vergleichende Religionswissenschaft „Phänomenologie“ 10 CP
MA 017 (RW) Praxismodul/Pflichtmodul Praxisorientierung 6 CP
MA 019 (RW) Interdisziplinäres Modul/Pflichtmodul Religion und „Text“: Textualität, Religionsästhetik, Medien 7 CP
MA 020 (RW) Interdisziplinäres Modul/Pflichtmodul Religion im Diskurs 7 CP
MA 022 (RW) Abschlussmodul/Pflichtmodul MA-Arbeit 30 CP
MA Wahlpflichtmodule
MA 016 (RW) Wahlpflichtmodul Spracherwerb 12 CP
MA 018 (RW) Wahlpflichtmodul Vertiefung zu einem frei wählbaren Thema 14 CP
MA 021 (RW) Wahlpflichtmodul Thematischer Schwerpunkt aus den Bereichen 007-009 14 CP
Vertiefungsmodul/ Pflichtmodul – 10 CP
Einordnung von Positionen in der Debatte um eine eher deskriptiv- kulturwissenschaftliche oder phänomenologisch-transzendenzoffene Methodik
Reihenfolge des Besuchs der Veranstaltungen freigestellt
Einzelthemen der Seminare dürfen sich nicht mit dem Basismodul „Theorien und Methoden der Religionswissenschaft“ 002 (RW) decken
Teilnahmenachweise in den drei Lehrveranstaltungen, sofern diese nicht als Vorlesung angeboten werden
Leistungsnachweis in den beiden S
90 Stunden Präsenz, 210 Stunden Selbststudium
Veranstaltungsbezogne Modulprüfung im Anschluss an ein S: Hausarbeit
Modulteil LV-Form SWS Semester/CP
Demonstration der erlernten Fähigkeiten: Arbeit mit historischen und empirischen Quellen.
Einzelthemen der Seminare dürfen sich nicht mit Basismodul decken; es ist ein Thema aus einer anderen großen religiösen Tradition zu wählen.
Religionshistorische oder gegenwartsbezogene Angebote aus benachbarten Fächern, z.B. Kirchengeschichte oder Ethnologie (Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Historische Ethnologie) o.ä., können wahrgenommen werden.
Reihenfolge der Lehrveranstaltungen freigestellt.
Einzelthemen der Seminare dürfen sich nicht mit Basismodul 004 (RW) decken Reihenfolge des Besuchs der Lehrveranstaltungen freigestellt.
Wahlpflichtmodul – mind. 12 CP
Erweiterung sprachlicher Zugänge zu historischem und empirischem Material
Erlernen einer neuen Fremdsprache, die zur Erschließung von Quellen befähigt.
An den Fachbereichen 06 und 07 besteht die Möglichkeit Hebräisch, Griechisch, Latein und Arabisch zu erlernen, darüber hinaus stehen im Rahmen der Sprachwissenschaften andere Sprachen offen.
Die Anzahl der CP wird je nach Angebot variieren, für den Erwerb von mindestens 12 CP wird von auf zwei Semester verteilten mindestens 8 SWS ausgegangen.
Als Erläuterung finden Sie exemplarisch zur Übertragung auf das vorliegende ein Sprachmodul der MA-Studienrichtung Islamische Religion (BA Ka (IR)), das z.B. auf 12 CP reduziert, in Teilen besucht und im Rahmen des vorliegenden Moduls angerechnet werden könnte.
Der Abschluss des Moduls wird durch den/die Modulbeauftragte/n bestätigt
120 Stunden Präsenz, 240 Stunden Selbststudium
Beginn gewöhnlich im WS, wenigstens einmal jährlich.
MA-RW
Die Modulprüfung ist nach den Bedingungen des zuständigen Faches abzulegen.
Sprachmodul/Pflichtmodul – 20 CP
Vertiefung der im BA-Studium nachgewiesenen philologischen Kompetenz für das Islamstudium
Erlernen der arabischen Sprache, die zur Erschließung von Quellen der Islamische Religion befähigt
T Tutorium zu Arabisch I
T Tutorium zu Arabisch II
K Arabisch III
den zu besuchenden Lehrveranstaltungen entsprechend
Leistungsnachweis in K III
270 Stunden Präsenz, 270 Stunden Selbststudium
jedes WS und SS
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung im Anschluss an K III: mdl.
K Arabisch I K I 6 6
T Tutorium zu Arabisch I T I 2 2
K Arabisch II K II 4 4
T Tutorium zu Arabisch II T II 2 2
K Arabisch III K III 2 3
T Tutorium zu Arabisch III T III 2 2
Modulprüfung mdl. 1
Praxismodul/Pflichtmodul – 6 CP
Transfer theoretischer Kenntnisse in praxisrelevante Felder
Reflexion: akademische Religionswissenschaft, Ethik einer anwendungsbezogenen Religionswissenschaft
Eigenständige Konzeptionalisierung, Durchführung und Auswertung eines Projekts
Fähigkeit zur Konfliktwahrnehmung und -bearbeitung
Aufarbeitung der Begegnung mit Religionen im Rahmen der Methodik der empirischen Religionsforschung (Verknüpfung des Inhalte des Praxisprojektes des Grundstudiums sowie des Moduls empirische Religionsforschung)
Mögliche Projektfelder: Jugendclubs, Schulen, Firmen, Religionsgemeinschaften etc.
Entwicklung eines Konzepts zur Anwendung religionsgeschichtlicher Kenntnis in der Praxis
Das Modul Praxisorientierung besteht aus: Organisation des Projekts, Mehrere individuelle Explorationen, Schriftliche Dokumentation sowie Praktikumsbericht
120 Stunden Präsenz, 60 Stunden Selbststudium
Dokumentation des Projekts: Praktikumsbericht
Praxisorientierung P 4 4
Erschließung weiterer Studieninhalte in Erweiterung des religionswissenschaftlichen Curriculums.
Freie Wahl von Fach und Themen entsprechend den eigenen Neigungen (z.B. Fortführung eines Bachelornebenfachs)
Erwerb der geforderten 14 CP (i.d.R. im Rahmen von 4 Lehrveranstaltungen zu erreichen) richtet sich nach den Vorgaben der belegten Lehrveranstaltungen.
Bei Weiterführung des BA-NF dürfen einzelne BA-Veranstaltungen nicht neu angerechnet oder wiederholt werden.
Den Abschluss des Moduls bescheinigt der/die Modulbeauftragte
entsprechend den belegten Lehrveranstaltungen
Wird entsprechend den Bedingungen des zuständigen Faches abgelegt und von dem oder der zuständigen Modulbeauftragten bestätigt
Interdisziplinäres Modul/ Pflichtmodul – 7 CP
Erarbeiten eines thematischen Diskursfeldes: Religion und „Text“
Reflexion interdisziplinärer Ansätze im Umgang mit unterschiedlichen Medien.
Als ein klassischer Schwerpunkt der Religionswissenschaft gelten religiöse Texte. Hier sollen diese in den Methoden ihrer Erschließung innerhalb einzelner Religionen, sowie textorientierter Wissenschaften, z.B. mit Blick auf Reflexionen zur Hermeneutik, erarbeitet werden.
Als Erweiterung dieses Fokus werden andere visuelle und sinnliche Wahrnehmungsformen in den Blick genommen, schwerpunktmäßig das „Bild“.
Zudem öffnet sich der Blick in Richtung medialer Repräsentation von Religion in ihren Besonderheiten oder Interdependenzen.
V Religion und „Text“: Textualität, Religionsästhetik, Medien
S (PS) Religion und „Text“: Textualität, Religionsästhetik, Medien
In Frage kommen auch exegetische und hermeneutische Veranstaltungen aus dem Gesamtangebot der Fachbereiche 06 und 07 einschließlich der bibelwissenschaftlichen Proseminare.
Reihenfolge des Besuchs der Veranstaltungen freigestellt.
Leistungsnachweis im S (PS)
60 Stunden Präsenz, 150 Stunden Selbststudium
V Religion und „Text“: Textualität, Religionsästhetik, Medien V 2 2
S (PS) Religion und „Text“: Textualität, Religionsästhetik, Medien S (PS) 2 3
Erarbeiten eines thematischen Diskursfeldes: Religion im Diskurs
Vertrautwerden mit religiösen Innenperspektiven (Theologie Interkulturell)
Förderung interkultureller und interreligiöser Kompetenzen
Befähigung zur sachkundigen Auseinandersetzung mit naturalistschen / naturwissenschaftlichen Positionen (z.B. Religion und Evolution oder Religion und Gehirnforschung)
Der Dialog der Religionen und Weltanschauungen, die Religionswissenschaft als Vermittlerdisziplin in der Diskussion
Auseinandersetzung mit der gewaltförmigen Seite von Religion (z.B. militanter Fundamentalismus)
Religion im Wandel: Einübung des Umgangs mit neuen Erscheinungsformen von Religion, Vermittlung von Kenntnissen über neue religiöse Bewegungen
V/T/Ü Religion im Diskurs
S Religion im Diskurs
– Veranstaltungsbezogene Modulprüfung im Anschluss an das S.
– Prüfungsform richtet sich nach beitragendem Studiengang.
– Die Modulprüfung ist nach den Bedingungen des zuständigen Faches abzulegen.
V/T/Ü Religion im Diskurs V/T/Ü 2 2
S Religion im Diskurs S 2 3
Erarbeitung eines inhaltlich-perspektivischen Schwerpunkts aus dem Bereich klassischer Zugänge der Religionswissenschaft
Schärfung von Kompetenzen im Hinblick auf die Befähigung zur M.A.-Arbeit.
Schwerpunktbildung durch Vertiefung von zwei von drei perspektivischen Zugängen aus dem B.A.-Studium: Theorien und Methoden (007), Religionen in Geschichte und Gegenwart (008) oder Systematisch-vergleichende Religionswissenschaft (009).
2 x V/T/Ü Thematischer Schwerpunkt aus den Bereichen BA 007-009 (RW)
2 x S Thematischer Schwerpunkt aus den Bereichen BA 007-009 (RW)
Zu näheren Angaben siehe die Modulbeschreibungen BA 007-009 (zu wählen ist jeweils eine V/T/Ü, ein Seminar und eine Modulprüfung)
Im Rahmen von 021 dürfen weder Module aus dem BA RW neu angerechnet, noch konkrete Lehrveranstaltungen gleichen Inhalts wiederholt werden, so dass die thematische Schwerpunktbildung der inhaltlichen Vertiefung und Nuancierung dient.
Teilnahmenachweise in den vier Lehrveranstaltungen, sofern diese nicht als Vorlesung angeboten werden
Leistungsnachweis in den zwei S
120 Stunden Präsenz, 300 Stunden Selbststudium
Kumulativ: Teilprüfungen bezogen auf die Seminare
V Religionen in Geschichte und Gegenwart V/T/Ü 2 2
V Systematisch-vergleichende RW / „Phänomenologie“ V/T/Ü 2 2
Die hier vorgegebenen drei inhaltlichen Felder sind so zu verstehen, dass daraus 2 á 7 CP ausgewählt werden.
Abschlussmodul/ Pflichtmodul – 30 CP
Erarbeitung einer fachwissenschaftlichen Fragestellung.
Sechsmonatige schriftliche Abschlussarbeit
Bei einem historisch-philologischen Thema ist von einer Befähigung im Umgang mit der entsprechenden Quellensprache auszugehen. Bei empirischen Themen von Erfahrung mit entsprechenden empirischen Methoden.
Das Thema kann nach Erreichen von 60 CP vergeben werden.
0 Stunden Präsenz, 900 Stunden Selbststudium
schriftliche MA-Arbeit
Modulteil Semester/CP
Selbständige Erarbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung 30

References: § 2

§ 5

§ 6

§ 7

§ 11

§ 12

§ 16

§ 18

§ 20

§ 21

§ 23

§ 24

§ 25

§ 27
 § 45
 §28
 Art. 12
 Art. 12
 § 15
 § 18
 § 19
 § 20
 § 20
 § 12
 § 16
 § 23
 § 23
 § 13
 § 15
 § 21
 § 12
 § 14
 § 23