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Timestamp: 2019-08-26 06:09:01+00:00

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Adoptionsgeheimnis | Zwangsadoptierte- DDR
1. Mai 2016 admin Allgemeines Adoption
Bei der Adoption des Kindes wird im Geburtenbuch ein entsprechender Randvermerk eingetragen. Bei der Ausstellung von Geburtsurkunden werden dann nur noch die Adoptiveltern aufgeführt, außerdem wird das Kind in deren Familienbuch eingetragen.
Entsprechende Vorschriften des oben Angeführten finden sich im Personenstandsgesetz (PStG) § 15 Nr 3u.4., § 30 und § 31). Heiratet ein Adoptivkind so muß es gemäß § 51 PStG. wie jeder andere auch eine Abstammungsurkunde vorlegen.
Absatz 1 gilt sinngemäß, wenn die nach § 1747 erforderliche Einwilligung erteilt ist. Das Vormundschaftsgericht kann anordnen, daß die Wirkungen des Absatzes 1 eintreten, wenn ein Antrag auf Ersetzung der Einwilligung eines Elternteils gestellt worden ist. Nur wenn der Annehmende und das Kind dem zustimmen oder wenn Gründe des öffentlichen Interesses dies erfordern darf die Adoption also nach außen hin geöffnet werden.
Öffentliches Interesse ist z.B. dann angezeigt, wenn das Adoptivkind heiratet, Vorlage der Abstammungsurkunde gem. § 51 Personenstandsgesetzt (PStG), bei der Diagnose von Krankheiten, für die die Abstammung maßgeblich ist und evtl. bei der Feststellung der leiblichen Vaterschaft des Adoptivkindes. Die Praxis zeigt, daß der große gesetzliche Umfang zum Schutz von Ausforschung und Offenbarung der Adoption trotzdem noch nicht ausreicht, um den Schutz des Adoptionsgeheimnisses zu gewährleisten.
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References: § 15
 § 30
 § 31
 § 51
 § 1747
 § 51