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Timestamp: 2016-10-24 18:30:50+00:00

Document:
A.________, in P.________, Beschwerdef�hrerin,
den Entscheid vom 8. April 2002 des Kantonsgerichts St. Gallen als kantonaler Aufsichtsbeh�rde f�r Konkurs (AB. 2002. 10-AS),
Verf�gung �ber Verm�genswerte, etc.. ,
1.- Das Verfahren im Konkurs �ber B.________ wurde am 4. September 2000 mangels Aktiven eingestellt und am 5. Oktober 2000 rechtskr�ftig geschlossen. Am 6. M�rz 2002 sandte das Konkursamt des Kantons St. Gallen, Zweigstelle Oberuzwil, eine Aufstellung der auf Rechnung des Konkurses B.________ im Jahre 2000 gemachten Ein- und Auszahlungen. Mit Eingabe vom 15. M�rz 2002 reichte A.________ Beschwerde wegen "widerrechtlicher Verf�gung �ber Verm�genswerte des Schuldners" sowie "Rechtsverweigerung bzw. -verz�gerung" ein, auf welche das Kantonsgericht St. Gallen als kantonale Aufsichtsbeh�rde f�r Konkurs mit Entscheid vom 8. April 2002 nicht eintrat.
A.________ hat den Entscheid der kantonalen Aufsichtsbeh�rde mit Beschwerdeschrift vom 16. April 2002 (Postaufgabe) rechtzeitig an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen. Sie beantragt, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben, und es seien "die mit widerrechtlicher Verf�gung �ber das Verm�gen des Schuldners angeeigneten Betr�ge im Umfang von Fr. 1'391. 60 inklusive Zinsen an den Schuldner B.________ direkt auszuzahlen".
Die kantonale Aufsichtsbeh�rde hat keine Gegenbemerkungen angebracht. Weitere Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden.
2.- a) Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist die der Beschwerdef�hrerin am 6. M�rz 2002 zugestellte Aufstellung des Konkursamtes �ber auf Rechnung des Konkurses B.________ im Jahr 2000 gemachte Auszahlungen (Kosten f�r die Einstellung, Kosten f�r offizielle Publikationen, Bankspesen, Geb�hren), Einzahlungen (Zinsertr�ge) sowie die vorhandene Barschaft.
Die Vorinstanz ist auf den Antrag der Beschwerdef�hrerin, die vom Konkursamt erhobenen Geb�hren und Spesen seien an B.________ auszuzahlen, nicht eingetreten mit der Begr�ndung, dass (zum einen) - solange keine Schlussrechnung vorhanden sei - gar kein taugliches Anfechtungsobjekt vorliege, und (zum anderen) die Beschwerdef�hrerin ohnehin kein eigenes unmittelbares Interesse an der anbegehrten Ab�nderung der konkursamtlichen Verf�gung geltend machen k�nnte.
b) Zur Beschwerdef�hrung gem�ss Art. 17 ff. SchKG ist legitimiert, wer durch die angefochtene Verf�gung eines Vollstreckungsorganes in seinen rechtlich gesch�tzten oder tats�chlichen Interessen betroffen und dadurch beschwert ist und deshalb ein schutzw�rdiges Interesse an der Aufhebung oder Ab�nderung der Verf�gung hat (BGE 120 III 42 E. 3 S. 44, 112 III 1 E. 1 S. 3; Gilli�ron, Commentaire de la LP, N. 152 zu Art. 17; Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Aufl. 1997, � 6 Rz. 24). Das Beschwerdeinteresse muss ein eigenes und unmittelbares sein; die Popularbeschwerde ist ausgeschlossen (Gilli�ron, a.a.O., N. 142 u. 143 zu Art. 17; vgl. BGE 103 Ib 335 E. 4b S. 339).
Die Beschwerdef�hrerin begr�ndet ihr Interesse an der anbegehrten und angeblich zu Unrecht verweigerten bzw.
verz�gerten Auszahlung der erhobenen Geb�hren und angefallenen Spesen an B.________ im Wesentlichen wie folgt: Sie sei im Besitze einer vom ehemaligen Gemeinschuldner anerkannten Forderung, und die Verf�gung �ber Verm�genswerte von B.________ schm�lere das Haftungssubstrat s�mtlicher potentieller Gl�ubiger. Nur wenn die vorhandenen Verm�genswerte ausgezahlt w�rden, erhielten s�mtliche Gl�ubiger, darunter sie selbst, die M�glichkeit, ihre Forderungen mit Erfolg geltend zu machen. Diese Vorbringen sind unbehelflich:
Soweit sich die Beschwerdef�hrerin auf das Haftungssubstrat von B.________ beruft und ihr Beschwerdeinteresse damit begr�ndet, sie sei gleich beschwert wie andere potentielle Gl�ubiger von B.________, mithin wie "alle Personen, die Forderungen irgendwelcher Art an ihn stellen k�nnen", macht sie ausdr�cklich lediglich ein mittelbares Interesse geltend, das auf eine unzul�ssige Popularbeschwerde hinausl�uft.
Ein eigenes unmittelbares Interesse an einer Verf�gung des Konkursamtes im anbegehrten Sinn h�tte allenfalls B.________ selbst, �ber dessen Verm�gen nach Einstellung des Konkurses der Konkursbeschlag dahingefallen ist (vgl. BGE 127 III 371 E. 4b S. 373). Dass nach Einstellung und Schluss des Konkursverfahrens die notwendigen abschliessenden Amtshandlungen (wie z.B. - kostenpflichtige - Publikationen) vorzunehmen sind, stellt die Beschwerdef�hrerin im �brigen selber gar nicht Frage. Insgesamt legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar, inwiefern die Aufsichtsbeh�rde durch den angefochtenen Nichteintretensentscheid ihre eigenen unmittelbaren Interessen zur Erhebung der Beschwerde �bergangen und so die Regeln �ber die Beschwerdelegitimation (oder andere Bundesrechtss�tze) verletzt habe; auf die vorliegende Beschwerde kann daher nicht eingetreten werden (Art. 79 Abs. 1 OG). Im �brigen �ndert die Tatsache, dass die Beschwerdef�hrerin die im eigenen Namen handelnde Ehegattin von B.________ ist, am fehlenden eigenen unmittelbaren Beschwerdeinteresse nichts (vgl. BGE 114 III 78 E. 1 S. 80).
Bei diesem Ergebnis braucht auf die Frage, ob die Aufstellung des Konkursamtes keine Wirkung nach aussen entfalte und daher - was die Aufsichtsbeh�rde als weiteren Nichteintretensgrund erwogen hat - gar keine anfechtbare Verf�gung im Sinne von Art. 17 SchKG vorliege, nicht weiter eingegangen zu werden.
2.- Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Konkursamt des Kantons St. Gallen, Zweigstelle Oberuzwil, und dem Kantonsgericht St. Gallen als kantonaler Aufsichtsbeh�rde f�r Konkurs schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 17
 Art. 17
 Art. 17
 BGE 
 BGE 
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 Art. 17