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Timestamp: 2020-07-05 20:39:38+00:00

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CLP-Verordnung | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu CLP-Verordnung
KMR-Stoffe / 3 KMR-Liste
Die Liste der krebserzeugenden, keimzellmutagenen oder reproduktionstoxischen Stoffe (KMR-Liste,https://www.dguv.de/ifa/fachinfos/kmr-liste/index.jsp) wird regelmäßig aktualisiert und enthält Stoffe, die gem. Tabelle 3 des Anhang VI 1272/2008/EG sowie der Anpassungen durch Verordnungen zur Änderung der CLP- bzw. GHS-Verordnung als karzinogen (krebserzeugend, carzinogen), keim...mehr
Peroxide / 2 Eigenschaften und Gefahren
Peroxide wirken reizend oder ätzend auf Haut, Schleimhaut und Atemwege. Beim Umgang mit Peroxiden sind daher Schutzbrille, Schutzhandschuhe und Schutzkleidung zu tragen. Die meisten Peroxide haben eine starke Neigung zu zerfallen und sind daher explosiv (Piktogramm "Explodierende Bombe" GHS01). Peroxide sind oxidierend (bisher: brandfördernd) (Piktogramm "Flamme über einem Kre...mehr
Oberflächenbehandlung / 3 Gefahren
Aus den Verfahren bzw. verwendeten Stoffen ergeben sich vielfältige Gefährdungen bei der Oberflächenbehandlung. U. a. sind zu berücksichtigen: Salze, Lösemittel, Säuren, Laugen, Zusatzstoffe, Biozide, Schleifmittel u. a. können Gefahrstoffe sein. Sie haben dann reizende, ätzende oder giftige Wirkung (s. entsprechende Gefahrenklassen nach CLP-Verordnung 1272/2008/EG) und könne...mehr
KMR-Stoffe / 2 Kategorien
KMR-Stoffe sind EU-weit in 3 Kategorien eingeteilt. Bisher wurden Stoffe gem. 67/548/EWG den Kategorien 1, 2 oder 3 zugeordnet: Kategorie 1: Wirksamkeit beim Menschen nachgewiesen. Kategorie 2: Wirksamkeit im Tierversuch nachgewiesen, Wirksamkeit für den Menschen ist zu unterstellen. Kategorie 3: Es besteht ein Verdacht auf Wirkpotenzial. Gemäß CLP-Verordnung lauten die Kategorie...mehr
Biozide / 4 Kennzeichnung
Biozidprodukte müssen nach CLP-Verordnung eingestuft und gekennzeichnet werden. Es gelten besondere Vorschriften für die Kennzeichnung. Auf der Verpackung (und ggf. auf dem Merkblatt) müssen auch Informationen zu Wirkstoffen und deren Konzentration, Art der Zubereitung, Aufwandsmenge, Verwendungszwecke sowie Hinweise zur sicheren Entsorgung angegeben werden. Die Angaben müss...mehr
Allergie / Zusammenfassung
Begriff Von einer Allergie spricht man, wenn ein Organismus überempfindlich auf einen körperfremden Stoff reagiert. Die körpereigene Abwehr löst dann bei Kontakt zu an sich unschädlichen Stoffen sog. überschießende Reaktionen aus, durch die es zu unterschiedlichen Krankheitssymptomen kommt. Allergien sind schätzungsweise bei über 20.000 Substanzen bekannt. Pollen-, Hausstaub...mehr
Nanotechnologie: Hohes Entwicklungspotenzial mit Herausf ... / 2.1 Stoffbezogene Informationen
Auch wenn ein Stoff aus Nanomaterialien besteht oder diese enthält, ist er nicht grundsätzlich ein eingestufter Gefahrstoff gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Aber auch Stoffe, die nicht eingestuft sind, können Gefahrstoffe im Sinne der GefStoffV sein. Änderungen der Anhänge zur Europäischen Chemikalienverordnung REACH haben dazu geführt, dass Hersteller auch "Nanoform...mehr
Sicheres Arbeiten in Laboren / 2.1 TRGS 526 und DGUV-I 213-850
Die TRGS 526 "Laboratorien" gilt für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen bei chemischen, physikalischen und physikalisch-chemischen Methoden in Laboratorien. Die DGUV-I 213-850 "Sicheres Arbeiten in Laboratorien – Grundlagen und Handlungshilfen" enthält praktische Hinweise und Empfehlungen für sicheres Arbeiten im Labor und erleichtert die Anwendung der TRGS 526. Die TRGS 526 berüc...mehr
Neue Gefahrstoffverordnung: Die wichtigsten Änderungen / 1 Anpassungen an die CLP-Verordnung
1.1 Gefahrenklassen Die bisherigen 15 Gefährlichkeitsmerkmale werden durch 28 Gefahrenklassen nach CLP-Verordnung ersetzt. Die Stoff- und Zubereitungsrichtlinien wurden außer Kraft gesetzt. Die Bezüge zu den Gefahrenklassen (z. B. Einstufungskriterien) wurden angepasst. Gefahrenklassen gem. § 3 GefStoffV geben die Art der Gefährdung wieder (Nummerierung nach Anhang I der Veror...mehr
Globally Harmonised System (GHS) / Zusammenfassung
Begriff Mit dem sog. "Globally Harmonised System of Classification and Labelling of Chemicals (GHS)" wird die Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen langfristig in allen Ländern der Erde angeglichen. Diese Initiative geht auf einen UN-Beschluss aus dem Jahr 1992 zurück. In der EU wird GHS durch die "CLP-Verordnung" umgesetzt. Die Buchstaben CLP stehen dabei für die A...mehr
Kohlenwasserstoffe / 3 Einstufung und Kennzeichnung
Nach der europäischen CLP-Verordnung 1272/2008/EG müssen Reinstoffe wie auch die Kohlenwasserstoffe seit Dezember 2010 neu eingestuft und gekennzeichnet werden. Die Übergangsfrist für die Neueinstufung und -kennzeichnung von Gemischen ist abgelaufen, Gemische müssen seit 1.6.2015 nach CLP-Verordnung eingestuft werden. Übergangsfrist für Lagerware: Gebinde mit Kohlenwasserstof...mehr
Neue Gefahrstoffverordnung: Die wichtigsten Änderungen / 1.1 Gefahrenklassen
Die bisherigen 15 Gefährlichkeitsmerkmale werden durch 28 Gefahrenklassen nach CLP-Verordnung ersetzt. Die Stoff- und Zubereitungsrichtlinien wurden außer Kraft gesetzt. Die Bezüge zu den Gefahrenklassen (z. B. Einstufungskriterien) wurden angepasst. Gefahrenklassen gem. § 3 GefStoffV geben die Art der Gefährdung wieder (Nummerierung nach Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1272...mehr
Neue Gefahrstoffverordnung: Die wichtigsten Änderungen / 1.2 Neue Begriffe
Bisher verwendete Begriffe werden durch Begriffe entsprechend der CLP-Verordnung ersetzt: Tab. 1: Geänderte Terminologiemehr
Globally Harmonised System (GHS) / 2 Gefahrenpiktogramme
Mit der CLP-Verordnung werden für die Kennzeichnung von Gefahrstoffen neue Piktogramme eingeführt. Die bisherigen Gefahrensymbole auf orangegelbem Grund werden durch Gefahrenpiktogramme ersetzt, die die Form eines auf der Spitze stehenden Quadrats mit einem roten Rahmen aufweisen, das ein schwarzes Symbol auf weißem Hintergrund enthält. Insgesamt gibt es nach CLP neun versch...mehr
Gefährdung / Zusammenfassung
Begriff Eine Gefährdung bedeutet die Möglichkeit, dass eine Person räumlich und/oder zeitlich mit einer Gefahrenquelle zusammentreffen kann. Gefährdung bezeichnet also eine praktische Schadensmöglichkeit, die erst dadurch entsteht, dass ein Beschäftigter einer Gefahr ausgesetzt ist (z. B. Einatmen von Benzol, Laufen über unebenen Boden). Gem. Definition im ISO/IEC Guide 51 i...mehr
Gefahr / Zusammenfassung
Begriff Gefahr bezeichnet die von einer Gefahrenquelle ausgehende theoretische Schadensmöglichkeit (z. B. kann Benzol Krebs, Stolperstellen können Sturzverletzungen verursachen), d. h., Gefahr ist definiert als Zustand, Umstand oder Vorgang, aus dem ein Schaden entstehen kann. Dabei können mehrere gefahrbringende Bedingungen zusammenspielen. Das Wirksamwerden der Gefahr führ...mehr
Zusammenfassung Begriff Mit dem sog. "Globally Harmonised System of Classification and Labelling of Chemicals (GHS)" wird die Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen langfristig in allen Ländern der Erde angeglichen. Diese Initiative geht auf einen UN-Beschluss aus dem Jahr 1992 zurück. In der EU wird GHS durch die "CLP-Verordnung" umgesetzt. Die Buchstaben CLP stehen ...mehr
Globally Harmonised System (GHS) / 6 Übergangsfristen
Die CLP-Verordnung sieht recht lange Übergangsfristen vor: Stoffe müssen spätestens ab 1.12.2010 nach CLP eingestuft und gekennzeichnet werden, Gemische (bisherige Bezeichnung = Zubereitungen) seit 1.6.2015. Lagerbestände in Form von Gemischen mit alter Kennzeichnung, die bereits vor den genannten Stichdaten in Verkehr gebracht wurden, dürfen für weitere 2 Jahre, d. h. bis zu...mehr
Globally Harmonised System (GHS) / 1 Einstufung und Kennzeichnung
Die CLP-Verordnung definiert neue Einstufungs- und Kennzeichnungskriterien, die sich von der bisher maßgeblichen Stoff- bzw. Zubereitungsrichtlinie unterscheiden. Nach CLP werden Gefahrstoffen verschiedene "Gefahrenklassen" (hazard classes) zugeordnet, wobei zwischen physikalischen Gefahren, der Gefahr für die menschliche Gesundheit und der Gefahr für die Umwelt unterschiede...mehr
Neue Gefahrstoffverordnung: Die wichtigsten Änderungen / 1.4 Umgang mit toxischen und KMR-Stoffen
In § 8 Abs. 7 GefStoffV "Allgemeine Schutzmaßnahmen" werden die Regelungen bezüglich "unter Verschluss" sowie Aufbewahrung und Lagerung für toxische und KMR-Stoffe an die CLP-Einstufungen angepasst. § 10 GefStoffV regelt jetzt "Besondere Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden, keimzellmutagenen und reproduktionstoxischen Gefahrstoffen der Kategorie 1A und 1B" (b...mehr
Aliphatische Chlorkohlenwasserstoffe / 4 Neue Kennzeichnung
Chemische Reinstoffe müssen seit 1.12.2012 mit neuer Kennzeichnung nach CLP-Verordnung ausgeliefert werden; dies gilt auch für Lagerware. Gemische müssen seit 1.6.2015 nach neuem Recht gekennzeichnet werden, Lagerware ab 1.6.2017.mehr
Ether / 3.3 Persönliche Maßnahmen
Augenschutz: Gestellbrille mit Seitenschutz, Mehrschichtenhandschuh aus PE/EVAL/PE (PE Polyethylen, EVAL Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer) oder Polyvinylalkohol (PVA), Handschuhe vor dem Ausziehen vorreinigen, danach gut belüftet aufbewahren, Atemschutz bei Grenzwertüberschreitung, Antistatische Schutzkleidung (Schürze oder Chemikalienschutzanzug, z. B. Kleidung aus Baumwolle und...mehr
Neue Gefahrstoffverordnung: Die wichtigsten Änderungen / Zusammenfassung
Die geänderte Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (kurz: Gefahrstoffverordnung) ist am 19.11.2016 in Kraft getreten. Anders als ursprünglich vorgesehen, wurde die Rechtsvorschrift i. W. nur an die CLP-Verordnung angepasst. Änderungen beziehen sich auf Gefahrenklassen, Gefahrenkategorien und Begriffe. Weitere Änderungen bezüglich Risikokonzept, Modernisierung und Anpassung...mehr
Neue Gefahrstoffverordnung: Die wichtigsten Änderungen / 1.3 Begasung
Das Warnzeichen für "Begaste Einheiten" enthält jetzt u. a. das Symbol "Totenkopf mit gekreuzten Knochen" entsprechend der Gefahrenkategorie "akut toxisch Kategorie 1 bis 3" . Bisher gab es nur 2 Kategorien, nämlich "giftig" und "sehr giftig", die unter Verschluss aufbewahrt und mit dem entsprechenden Gefahrensymbol (Totenkopf) gekennzeichnet werden mussten. Für die Kategorie...mehr
Gefährdung / 1 Mögliche Gefährdungen
Gefährdungen werden durch verschiedene Ursachen bedingt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin nennt als mögliche Ursachen Mängel der Gestaltung des Arbeitsplatzes (vgl. auch § 5 Abs. 3 ArbSchG) bezüglich: Arbeitsstätte, Arbeitsplatz, Arbeitsmittel (Maschinen, Werkzeuge), Arbeitsstoffen (Material), physikalischer, chemischer und biologischer Einwirkungen, Mängel i...mehr
Formaldehyd / 2 Gefahren
Als Gas ist Formaldehyd extrem entzündbar und bildet mit Luft explosionsfähige Gemische. Formaldehyd wird hauptsächlich über den Atemtrakt aufgenommen, mögliche Gesundheitsgefährdungen sind: Formaldehyd ist krebserzeugend und keimzellmutagen, reizt Augen, Atemwege, Schleimhäute und Haut, gehört zu den häufigsten Berufsallergenen. Wichtig Neue Einstufung nach GHS-Verordnung seit 1...mehr
Globally Harmonised System (GHS) / 3 Signalwörter
Neu ist die Zuordnung zu einem Signalwort (signal word). Je nach Gefahrenkategorie erfolgt die Zuordnung zu dem Signalwort "Gefahr" für Kategorien mit größeren Gefahren oder "Achtung" für Kategorien mit weniger großen Gefahren. Das Signalwort wird ebenfalls auf dem Kennzeichnungsetikett angegeben.mehr
Globally Harmonised System (GHS) / 4 Gefahrenhinweise
Die Gefahrenhinweise (hazard statements) lassen sich mit den bisherigen R-Sätzen vergleichen und werden gleichfalls auf dem Kennzeichnungsetikett aufgeführt. Die Zuordnung zu den Gefahrenhinweisen erfolgt ebenfalls über die entsprechende Gefahrenkategorie innerhalb einer Gefahrenklasse. Die Gefahrenhinweise werden mit dem Kürzel "H" und einer dreistelligen Zahl kodiert. Die ...mehr
Globally Harmonised System (GHS) / 5 Sicherheitshinweise
Das Kennzeichnungsetikett enthält darüber hinaus die relevanten Sicherheitshinweise (precautionary statements), mit denen in Form einer oder mehrerer Phrasen die empfohlenen Maßnahmen zur Begrenzung oder Vermeidung der Exposition beschrieben werden. Die Sicherheitshinweise lassen sich dabei mit den bisherigen "S-Sätzen" vergleichen. Die Sicherheitshinweise werden mit dem Kür...mehr
Ozon / 2 Gefahren
Reines Ozon ist hochexplosiv. Metalloxide, Licht und Wärme beschleunigen die Zersetzung zu Sauerstoff, sodass auch verdünntes Ozon explodieren kann. Ozon ist brandfördernd. Ozon wird ausschließlich über die Schleimhäute von Atemtrakt (Nase, Rachen, Lungen) und Augen aufgenommen. Gesundheitsgefahren sind dann: Reizung und Schädigung der Schleimhäute von Atemtrakt (Heiserkeit, Hu...mehr
Gefahrstoffe in Betrieben – von der Beschaffung bis zur ... / 1 Auswahl/Beschaffung
Im Rahmen der Auswahl und Beschaffung von Gefahrstoffen müssen Aufgaben und Zuständigkeiten definiert werden. Abb. 1 zeigt mögliche Aufgaben sowie mögliche Verantwortlichkeiten. Abb. 1: Übersicht Aufgaben und Verantwortlichkeiten bei der Auswahl und Beschaffung von Gefahrstoffen Vor der Einführung eines neuen Stoffes ist zunächst zu prüfen, ob es sich um einen Gefahrstoff hand...mehr
Gefahrstoffe in Betrieben – von der Beschaffung bis zur ... / Zusammenfassung
Überblick In vielen Unternehmen werden heute Stoffe und Zubereitungen eingesetzt, die die Gesundheit des Menschen und die Umwelt schädigen können. Diese sog. Gefahrstoffe dürfen daher nicht unsachgemäß eingesetzt werden. Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die innerbetriebliche Einführung, Anwendung und Entsorgung dieser Stoffe regeln. Der Arbeitgeber hat eine...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 2.2 Rechtliche Regelungen zum Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten
Brennbare Flüssigkeiten werden nach GHS eingestuft, wie in Tab. 1 gezeigt:mehr
Sicherheitsdatenblatt / 5 Umsetzung der GHS-Verordnung
Die GHS-Verordnung 1272/2008/EG trat am 20.1.2009 in Kraft. Sie hat auch Auswirkungen auf Inhalte des Sicherheitsdatenblattes. Ziel der GHS-Verordnung ist, ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu erreichen und den weltweiten Warenverkehr zu erleichtern. Wichtige Änderungen sind: rechteckige, orangefarbene Gefahrensymbole wurden ersetzt durch Ge...mehr
Sicherheitsdatenblatt / 2 Inhalt
Folgende Angaben müssen im Sicherheitsdatenblatt enthalten sein (Art. 31 1907/2006/EG): Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemisches und des Unternehmens; Mögliche Gefahren Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen Erste-Hilfe-Maßnahmen Maßnahmen zur Brandbekämpfung Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung Handhabung und Lagerung; Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche ...mehr
Sicherheitsdatenblatt / Zusammenfassung
Begriff Das Sicherheitsdatenblatt ist die zentrale Informationsquelle für den gewerblichen Anwender gefährlicher Stoffe und Gemische. Es muss v. a. Angaben darüber enthalten, um welchen Gefahrstoff es sich handelt, welche Gefährdungen bestehen und welche Maßnahmen geeignet sind, um Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten. Inhalt und Struktur legt die REA...mehr
Löschwasser-Rückhaltung / 6 Anforderungen an die Lagerung "brennbarer" Flüssigkeiten
Was versteht man unter "brennbar"? Brennbare Flüssigkeiten wurden bisher als entzündlich, leicht- oder hochentzündlich bezeichnet. Nach CLP-Verordnung sind entzündbare Flüssigkeiten in Abhängigkeit von Flammpunkt bzw. Siedepunkt: entzündbar, leicht entzündbar, extrem entzündbar. Forderungen für das Lagern entzündbarer Flüssigkeiten legt Abschn. 7.2 LöRüRL fest. Sind Auffangräume ...mehr
Sicherheitsdatenblatt / 4 Bedeutung für den Anwender
Gewerbliche Anwender bzw. "nachgeschaltete Anwender" (nach REACH) müssen Sicherheitsdatenblätter und sonstige Informationen für die Gefährdungsbeurteilung beschaffen (§ 6 Abs. 2 GefStoffV). Es empfiehlt sich, dass Anwender in einem festgelegten Turnus beim Hersteller die aktuelle Version anfordern. Anwender müssen die Sicherheitsdatenblätter auf Fehler, Mängel oder fehlende ...mehr
Begriff Mit der Einführung des Global Harmonisierten Systems zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) werden gefährliche Stoffe u. a. mit sog. Signalwörtern gekennzeichnet. Die Signalwörter beschreiben den relativen Gefährdungsgrad und weisen auf die potenzielle Gefahr beim Umgang mit Stoffen bzw. Gemischen hin. Das Signalwort "Gefahr" ist für "schwerwiegende ...mehr
Sicherheitshinweise / Zusammenfassung
Begriff Mit der Einführung des Global Harmonisierten Systems zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) müssen gefährliche Stoffe bzw. Gemische u. a. mit sog. Sicherheitshinweisen (Precautionary Statements) gekennzeichnet werden. Sicherheitshinweise beschreiben empfohlene Maßnahmen, um schädliche Wirkungen zu vermeiden bzw. zu begrenzen, und sind vergleichbar mit...mehr
Gefahrenhinweise / Zusammenfassung
Begriff Mit der Einführung des Global Harmonisierten Systems zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) müssen gefährliche Stoffe und Gemische u. a. mit sog. Gefahrenhinweisen (Hazard Statements) gekennzeichnet werden. Sie entsprechen in etwa den bisher verwendeten R-Sätzen. Gefahrenhinweise beschreiben Art und Schweregrad der Gefahr und setzen sich zusammen aus ...mehr
Einstufung / 3 Wie wird eingestuft?
Wenn keine Legaleinstufung vorliegt oder diese sich nur auf bestimmte Gefahrenklassen beschränkt, müssen Stoffe eigenverantwortlich bewertet und eingestuft werden. Gemische müssen vor dem Inverkehrbringen dagegen immer selbst eingestuft werden. Diese Selbsteinstufung erfolgt in 4 Schritten: Erheben der Daten, Bewerten der Angemessenheit und Zuverlässigkeit der Daten, Überprüfen...mehr
Einstufung / Zusammenfassung
Begriff Einstufung (engl. "Classification") beschreibt den Vorgang der Abklärung, ob Stoffe bzw. Gemische gefährliche Eigenschaften besitzen. Auf der Grundlage der Einstufung erfolgt dann die Kennzeichnung und Verpackung. Hersteller oder Importeur haben die Pflicht zur Einstufung (eigenverantwortliche bzw. Selbsteinstufung). Dabei werden Gefahrenklassen und Gefahrenkategorie...mehr
Einstufung / 2 Harmonisierte Einstufung (sog. Legaleinstufung)
Eine harmonisierte Einstufung von Stoffen ist nur möglich, wenn der Stoff krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend und/oder atemwegssensibilisierend ist; der Stoff ein Wirkstoff in einem Biozid-Produkt oder einem Pflanzenschutzmittel ist; Bedarf an der Harmonisierung einer Einstufung auf EU-Ebene besteht, vorausgesetzt, dass eine Begründung für die Notwend...mehr
Einstufung / 1 Fristen
Bisher galt für die Einstufung von Stoffen bzw. Gemischen die Stoff- bzw. Zubereitungsrichtlinie. Diese Richtlinien wurden durch die CLP-Verordnung ersetzt: Stoffe müssen seit dem 1.12.2010, Gemische seit 1.6.2015 nach der CLP-Verordnung eingestuft werden. Die Übergangsfristen für Lagerware sind abgelaufen, evtl. noch vorhandene Bestände müssen Lieferanten umetikettieren. Wi...mehr
Einstufung / 4 Umgang mit Gefahrstoffen
Korrekte Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung sind Voraussetzung für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen. Mit der CLP-Verordnung wurden sie weltweit vereinheitlicht. Nur wenn die Gefahren im Unternehmen bekannt sind und geeignete Schutzmaßnahmen umgesetzt werden, können Unfälle und berufsbedingte Erkrankungen vermieden werden. Als wichtigste Informationsquelle dient da...mehr
Gefahrstoffe / 1 Gefährliche Stoffe und Gemische
Gefahrstoffe sind in nahezu allen Betrieben im Einsatz. Sie können die Gesundheit gefährden, indem sie eingeatmet oder über die Haut aufgenommen werden. Schädigungen können sofort oder erst nach Jahren auftreten. Weiterhin sind die physikalisch-chemischen Gefährdungen, die z. B. durch Brände oder Explosionen in Anwesenheit von Gefahrstoffen auftreten, zu betrachten. Gefährlic...mehr
Gefahrstoffe / Zusammenfassung
Begriff Gefahrstoffe sind Stoffe, Gemische und bestimmte Erzeugnisse, die eine oder mehrere der in § 3a Abs. 1 Chemikaliengesetz genannten, in § 3 GefStoffV näher bestimmten Gefahrenklassen aufweisen und den in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 dargelegten Kriterien entsprechen. Stoffe sind chemische Elemente oder chemische Verbindungen, die natürlich vorkommen oder...mehr
Ersatzstoffe / 4 Anhang: Informationsquellen zu Substitutionsmöglichkeiten
BG/BGIA-Empfehlungen mit Aussagen zur Substitution Produktcodes, z. B. GISCODE ist eine Typenkennzeichnung und fasst Produkte mit vergleichbarer Gesundheitsgefährdung und identischen Schutzmaßnahmen zu Gruppen zusammen. Das Gefahrstoffinformationssystem der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (GISBAU) bietet Informationen über die GISCODE-Gruppen mit Hinweisen zu Inhaltsst...mehr
Ersatzstoffe / 2 Modelle für die Substitutionsprüfung
Liegen keine Empfehlungen für Ersatzstoffe bzw. -verfahren vor, müssen Unternehmen im Rahmen der Substitutionsprüfung selbst ermitteln, welcher Ersatzstoff insgesamt die geringste Gefährdung darstellt. Anlage 2 TRGS 600 liefert dafür 2 Modelle: Das Spaltenmodell (s. GHS-Spaltenmodell des IFA) ermöglicht einen schnellen Vergleich von Stoffen und Gemischen anhand weniger Faktor...mehr

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