Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-martin-niemoller-gesamtschule-bielefeld-91901
Timestamp: 2020-02-23 08:54:53+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau der Martin-Niemöller Gesamtschule in Bielefeld
Neubau der Martin-Niemöller Gesamtschule	, Bielefeld/ Deutschland
wa-2025847
Immobilienservicebetrieb Stadt Bielefeld
Winkels + Pudlik, Bingen
Volker Huckemann | Architekturbüro, Salzkotten
be+p GmbH, Limburg
Brüchner-Hüttemann Pasch bhp, Bielefeld
Prinz & Pott GmbH - Beratende Ingenieure für das Bauwesen, Bielefeld
Ingenieurbüro Con Tec GmbH, Gütersloh
Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe der Leistungen der Objektplanung gem. § 34
Benthem Crouwel Architects, Amsterdam/Düsseldorf
Wulf Architekten, Stuttgart/Berlin
Für den Neubau der der Martin-Niemöller Gesamtschule (MNG) in Bielefeld Schildesche lobt die Stadt Bielefeld einen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe der Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI aus.
Anlass des Verfahrens ist, dass die derzeit verfügbaren räumlichen Kapazitäten der Gesamtschule vollständig ausgelastet, sanierungsbedürftig und für ein zukunftsfähiges pädagogisches Konzept nicht geeignet sind. Der Neubau mit rd. 18 500 m2 Bruttogrundfläche (BGF) für 6 anstelle der derzeit 8 Klassen je Jahrgang, ist aufgrund der örtlichen Rahmenbedingungen auf 2 in unmittelbarer Nähe zueinander gelegenen Grundstücksteilen zu planen. Das neue Konzept soll die hohen Anforderungen an Inklusion und Ganztagsbetreuung erfüllen und eine dauerhaft zeitgemäße, leistungsfördernde und angenehme Lernumgebung bieten. Zudem soll sich der Neubau städtebaulich und funktional überzeugend in den Stadtteil Schildesche einfügen.
Gleichermaßen bedeutsam ist für das neue Schulgebäude eine hohe Wirtschaftlichkeit im Lebenszyklus und die Berücksichtigung der Belange Nachhaltigkeit und Ökologie. Der Neubau soll nach dem Standard „Silber“, gemäß dem Bewertungssystem nachhaltiges Bauen (BNB) zertifiziert werden.
Prof. Dörte Gatermann, Prof. Frank Hausmann [Vorsitz],
Judith Kusch, Annette Paul, Heinrich Micus
08/02/2019 S28 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
2019/S 028-063242
Kontaktstelle(n): Immobilienservicebetrieb Stadt Bielefeld
Telefon: +49 52151-6175
E-Mail: christian.schmiedeskamp@bielefeld.de
Fax: +49 52151-3382
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9057/de/documents/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9057/de/overview/
Objektplanungsleistungen zum Neubau der Martin-Niemöller Gesamtschule in Bielefeld Schildesche
1) Anforderungen an die Wettbewerbsteilnahme:
— die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in nach § 7 BauKaG NRW (auswärtige Architekten) und Geschäftssitz/Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet haben,
— der/die von der Gesellschaft zu benennende bevollmächtigte Vertreter/in und der/die darin tätige Verfasser/in erfüllen die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind. Wer am Tage der Auslobung bei einem/r Teilnehmer/in angestellt ist oder in anderer Form als Mitarbeiter/in an dessen/deren Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Mitglieder von Arbeitsgemeinschaften sowie freie Mitarbeiter/innen, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt waren, dürfen nicht zusätzlich am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge.
— Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags gem. § 57 (1) und (3) VgV
— Vollständigkeit des Teilnahmeantrags
Gem. §123 und §124 GWB
Gem. § 4 Abs. 2 RPW 2013
Auswahlkriterien als Mindestkriterien:
— Nachweis der verantwortlichen Tätigkeit mind. für LPH 2 bis 5 gem. § 34 HOAI für ein Objekt ? 8 000 m2 BGF,
— Nachweis der verantwortlichen Tätigkeit mind. für LPH 2 bis 5 gem. § 34 HOAI für ein Objekt ? HZ III.
Hinweis: Die Mindestkriterien können mit dem selben oder 2 unterschiedlichen Projekten erfüllt werden. Für den Nachweis ist die Vorlage gem. Anlage zum Teilnahmeantrag zu verwenden.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen die geforderten Nachweise für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert eingereicht werden (siehe dazu Teilnahmeantrag). Es muss erkennbar sein, durch welches Bewerbergemeinschaftsmitglied der Nachweis erbracht wurde.
2) Auswahl der Teilnehmer
Die Zahl der Wettbewerbsteilnehmer ist insgesamt auf 16 beschränkt. Neben 6 zugeladenen Teilnehmern werden weitere 10 Teilnehmer durch den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß den Regelungen der VgV ermittelt. Wenn mehr als 10 Bewerbungen die o. g. Mindestkriterien gleichermaßen erfüllen, wählt die Ausloberin durch Losentscheidung die für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassenen Bewerber aus. Zusätzlich werden ausreichend Nachrücker ausgelost. Die ausgewählten Bewerber werden benachrichtigt und haben die Teilnahme innerhalb gesetzter Frist zu bestätigen. Geloste Nachrücker rücken im Falle einer Absage nach.
Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene Teilnahmeantrag zu verwenden. Dieser ist vollständig, wahrheitsgemäß und widerspruchsfrei auszufüllen, an entsprechenden Stellen mit dem Klarnamen von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) zu versehen und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht elektronisch über die o. g. Onlineplattform, siehe Abschnitt I.3 einzureichen.
Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Im Falle fehlender oder unvollständiger Unterlagen erfolgt eine Nachforderung unter Fristsetzung in analoger Anwendung des § 56 VgV.
Architekt/in; siehe III.1.10) dieser Bekanntmachung
Benthem Crouwel Architects, Amsterdam/Düsseldorf (angefragt)
Brüchner-Hüttemann Pasch bhp, Bielefeld (bestätigt)
Gernot Schulz Architektur, Köln (bestätigt)
h.s.d. Architekten, Lemgo (bestätigt)
Staab Architekten, Berlin (bestätigt)
Wulf Architekten, Stuttgart/Berlin (bestätigt)
— Städtebauliche Qualität und Freiraumqualität,
— Erfüllung und Einhaltung des Raum- und Funktionsprogramms,
— Einhaltung planungs- und bauordnungsrechtlicher Vorschriften,
— Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb,
— Berücksichtigung von Ökologie und Nachhaltigkeit (Anforderungen BNB Zertifizierung „silber“).
Die genannte Reihenfolge bedeutet keine Rangfolge für die Beurteilung. Das Preisgericht behält sich vor, einzelne Kriterien zu gewichten.
Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 160 000 EUR zur Verfügung. Die Aufteilung ist gem. den Richtlinien für Planungswettbewerbe wie folgt vorgesehen:
1) Preis 50 %; 70 000 EUR;
2) Preis 30 %; 42 000 EUR;
3) Preis 20 %; 28 000 EUR.
Die Ausloberin beabsichtigt, zusätzlich zu den 3 Preisen, 2 Anerkennungen i.H.v. je 10 000 EUR zu vergeben.
Das Preisgericht wird gemäß den Richtlinien für Planungswettbewerbe (2013) mit Fach- und Sachpreisrichtern besetzt werden.
Angaben zum Verhandlungsverfahren
Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgt in 3 Schritten:
1) Schritt: Teilnahmewettbewerb im nichtoffenen Verfahren;
2) Schritt: anonymer, nichtoffener Realisierungswettbewerb mit 6 vorab ausgewählten Teilnehmern und den in Schritt 1 ermittelten 10 weiteren Wettbewerbsteilnehmern;
3) Schritt: Verhandlungsverfahren gem. VgV.
Versand der Auslobungsunterlagen: Im Zeitraum 27.3. bis 1.4.2019
Einsendeschluss für schriftliche Rückfragen bis: 5.4.2019
Einführungskolloquium: 9.4.2019
Abgabe der Planunterlagen: 5.6.2019
Abgabe des Modells: 18.6.2019
Preisgerichtssitzung: 10.7.2019
B) Ausschluss- und Eignungskriterien für die Teilnahme am späteren Verhandlungsverfahren:
Für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren bzw. für die Auftragsvergabe müssen nach der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren Eigenerklärungen und Nachweise zur Eignung gem. § 80 VgV eingereicht werden (u. a. Nachweis einer Berufshaftpflichversicherung sowie Mindestjahresumsätze). Die genauen Kriterien entnehmen Sie bitte dem Bewerbungsformular des Teilnahmeantrags (Teil 3, Seite 7);
C) Beauftragungsabsicht
Die Ausloberin verpflichtet sich, sobald und soweit das Vorhaben realisiert wird, entsprechend den Empfehlungen des Preisgerichts den ersten Preisträger oder einen der Preisträger nach § 8 der RPW 2013 mit weiteren planerischen Leistungen der Objektplanung, in Abhängigkeit der Haushaltslage mindestens bis einschließlich Leistungsphase LPH 5 gemäß § 33 ff. HOAI zu beauftragen, sofern der Entwurf vollständig oder in wesentlichen Teilen realisiert wird und soweit und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Die Auftragsvergabe nach dem Wettbewerb erfolgt im Verhandlungsverfahren, an dem die Preisträger beteiligt werden (§ 14 (4) 8. VgV). Das Wettbewerbsergebnis wird im Verhandlungsverfahren mit mindestens 50 % gewertet.
Der Bauherr behält sich vor, das Bauvorhaben in mehreren Schritten zu realisieren.
Die Wettbewerbsteilnehmer/innen verpflichten sich, im Falle einer Beauftragung durch die Ausloberin, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.
Sollte auf Grund der Vergabe weiterer Leistungen die LPH 5 gem. § 34 HOAI nicht oder nicht vollständig erforderlich sein, z. B. durch ein Abwicklungsmodell mit einem Generalunternehmer o. ä, werden mindestens die qualitätssichernden Bestandteile beauftragt. Die Ausloberin wird durch eine angemessene weitere Beauftragung des ausgewählten Preisträgers sicherstellen, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfes realisiert wird.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird;
D) Unzulässigkeit von Mehrfachbewerbungen
Mehrfachbewerbungen mit verschiedenen Unternehmen oder Nachunternehmern sind unzulässig und führen zum Ausschluss der betroffenen Bewerber vom Vergabeverfahren. Unzulässig sind auch Bewerbungen verschiedener Unternehmen oder Bewerbergemeinschaften, welche den gleichen Nachunternehmer benennen. Ein Verstoß führt zum Ausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die davon betroffen sind.
Bietergemeinschaften geben einen (gemeinsamen) Teilnahmeantrag ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert erklären und vorzulegen (siehe dazu Hinweise im Teilnahmeantrag).
Im Falle der Eignungsleihe gem. § 47 VgV oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen (siehe dazu Hinweise im Teilnahmeantrag).
Bei Bewerbergemeinschaften mit gleichem Leistungsbild ist eine Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung von jedem Mitglied einer Arbeits-/bzw. Bietergemeinschaft einzeln abzugeben.
Fax: +49 251411-2165Internet-Adresse: www.bezreg-muenster.de/
Siehe VI.4.4).

References: § 34
 § 34
 § 7
 § 57
 §123
 §124
 § 4
 § 34
 § 34
 § 56
 § 80
 § 8
 § 33
 § 34
 § 47