Source: https://www.akad.de/allgemeine-studienbedingungen/
Timestamp: 2019-02-16 05:34:50+00:00

Document:
§ 1 Studienvertrag und Studienbeginn
Der/die Studierende (im Folgenden der Studierende für m/w) hat den von ihm gewählten Studiengang angekreuzt. Der Studienvertrag wird wirksam, sobald der Studierende seine Anmeldebestätigung von der AKAD Bildungsgesellschaft mbH (im Folgenden AKAD) erhält. Das Studium beginnt mit dem Tag (Startdatum), an dem der Studierende zur zentralen Online- Plattform „AKAD Campus“ freigeschaltet ist. Das Studium erfolgt entsprechend der Studien- und Prüfungsordnung der mit dem Studien- und Prüfungsbetrieb betrauten AKAD University.
§ 2 Vier AKAD-Testwochen
Der Studierende hat ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Darüber hinaus kann er bei AKAD weitere 14 Tage Service und Lehrmaterialien unverbindlich testen. In diesen Testwochen kann der Studierende die AKAD-Leistungen in Anspruch nehmen und seine auf den Abschluss des Studienvertrags gerichtete Willenserklärung widerrufen. Bereits gezahlte Studiengebühren erhält der Studierende in diesem Fall in voller Höhe zurück.
§ 3 AKAD Campus
Der AKAD Campus ist die zentrale Online-Plattform von AKAD. Ein Internet-Zugang des Studierenden ist für ein erfolgreiches Studium unerlässliche Voraussetzung.
Der Studierende erhält ab Studienbeginn bis zum Studienende Zugang zum AKAD Campus. Der Zugang zum AKAD Campus wird dem Studierenden passwortgeschützt im Wege der Datenfernübertragung unter Verwendung der dem Studierenden zugeteilten Zugangsdaten gewährt. Der Studierende hat für die Geheimhaltung der Zugangsdaten sowie des Passworts Sorge zu tragen, damit unberechtigte Dritte nicht auf die Dienstleistungen bzw. das Produkt und Services von Drittanbietern zugreifen können. Für den Fall, dass der Studierende Kenntnis vom Missbrauch der Zugangsdaten oder des Passwortes erlangt, wird er AKAD unverzüglich unterrichten. Bei einem Missbrauch ist AKAD berechtigt, den Zugang zum AKAD Campus zu sperren. Der Studierende haftet für Missbrauch, den er zu vertreten hat.
Auch werden ausschließlich im AKAD Campus wichtige Informationen hinterlegt. Im Weiteren ist der AKAD Campus die Plattform für die Kommunikation mit AKAD Studierenden und Dozenten.
§ 4 Studienmittel
Im Rahmen des gewählten Studiengangs und während der Studienzeit erhält der Studierende über den AKAD Campus den Zugang und das Recht zur Nutzung der jeweilig vorgesehenen Lehrmaterialien sowie der jeweilig vorgesehenen Lehrservices und Lerntools und kann seinen individuellen Studienplan, Termine und Veranstaltungen verwalten. Die Nutzung ist ausschließlich für das Studium des Studierenden bestimmt. Eine Zweckentfremdung oder Weiterveräußerung von Lehrmaterialien, Lehrund Lerninhalten ist unzulässig. AKAD ist berechtigt, die Art des Zugangs zu den Studienmitteln zu verändern, sofern dies unter Berücksichtigung der Interessen von AKAD für den Studierenden zumutbar ist und diesen nicht unangemessen benachteiligt.
§ 5 Studienleistungen
In den Studiengebühren sind inbegriffen: Der Zugang und die Nutzung der AKAD Campus Online-Plattform, die Nutzung von Lehrservices und Lerntools, soweit Lehrmaterialien von AKAD versendet werden, ein innerhalb Deutschlands einmalig ohne zusätzliche Gebühren erfolgender Versand, die Korrektur und Kommentierung der Einsendeaufgaben, die Kommunikation zu Fachfragen, die Teilnahme an und Korrektur von Klausuren gemäß der für den Studiengang geltenden Studien- und Prüfungsordnung. Sollten Präsenz-Seminare Teil des Studiums sein, finden diese grundsätzlich ab acht Teilnehmern statt. Vertiefungsbereiche werden bei einer Teilnehmerzahl von mindestens fünf Studierenden angeboten. Im Übrigen ist AKAD berechtigt, Studieninhalte und -abläufe weiter zu entwickeln und Leistungen wie z. B. Modulzuschnitte und Modulinhalte zu verändern, ergänzen, kürzen und erweitern, wenn dies unter Berücksichtigung der Interessen von AKAD für den Studierenden zumutbar ist und diesen nicht unangemessen benachteiligt. Unter denselben Voraussetzungen ist AKAD berechtigt, technische und organisatorische Änderungen vorzunehmen und Weiterentwicklungen auf allen für das Erbringen der Studienleistungen relevanten Bereichen umzusetzen.
§ 6 Studiengebühren
Während der Laufzeit des Studienvertrages bezahlt der Studierende monatlich die bei seinem Studiengang angegebenen Studiengebühren. Diese bleiben während der gesamten Dauer seines Studienvertrages unverändert. Im Falle einer Studienzeitverlängerung fallen die unter § 10 aufgeführten Gebühren an. Die Zahlung der ersten monatlichen Rate leistet der Studierende spätestens 30 Tage nach dem Startdatum seines Studiums im Sinne von § 1, die folgenden Raten monatlich nach jeweils 30 Tagen. Befindet sich der Wohnort des Studierenden im Ausland, hat er die monatlichen Gebühren inkl. eventuell anfallender Auslandsbankspesen und Versandkosten zu bezahlen. Bezahlt der Arbeitgeber des Studierenden oder eine dritte Person die Gebühren und stellt diese/-r die Zahlungen ein, übernimmt der Studierende die weitere Zahlung der Gebühren sowie eventuelle Rückstände. Sollte der Studierende seinen Studienabschluss vor Ablauf der Mindeststudiendauer erreichen, so hat er auch in diesem Fall die vertragliche Studiengebühr voll zu entrichten. Nicht in den Gebühren inbegriffen sind Kosten für zusätzliche Arbeitsmittel wie z. B. Computer-Hardware und Software, Gesetzestexte, Nachschlagewerke, die eigenen Kosten für Internet, Telefon, Porto und Datenfernübertragung, die Kosten für Fahrten, Unterkunft und Verpflegung bei Präsenzveranstaltungen. Für den Einsatz von für den Vertragsabschluss genutzten Fernkommunikationsmitteln entstehen dem Studierenden keine Kosten, die über die Kosten für die bloße Nutzung des Fernkommunikationsmittels hinausgehen. Prüfungsgebühren sind nicht Bestandteil der Studiengebühren und daher gesondert zu entrichten.
§ 7 Zugangsvoraussetzungen
Der Studierende hat das Studienprogramm zur Kenntnis genommen und bestätigt mit der Abgabe seiner auf den Abschluss des Studienvertrags gerichteten Willenserklärung, dass er über die darin genannten Zugangsvoraussetzungen verfügt. Bei Nichterfüllung der Zugangsvoraussetzungen trifft AKAD keine Verantwortung.
§ 8 Vertragslaufzeit und Kündigung des Studienvertrags
Die Mindestlaufzeit des Vertrags beträgt – vorbehaltlich der Regelung für Vorkurse – sechs Monate. Der Studierende kann seinen Studienvertrag nach dem Studienbeginn (Startdatum) ohne Angabe von Gründen während des ersten Halbjahres mit einer Frist von sechs Wochen kündigen, frühestens jedoch zum Ablauf des ersten Halbjahres nach Studienbeginn. Danach kann der Studierende den Studienvertrag jederzeit mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Liegt die Gesamtlaufzeit des Vertrags unter sechs Monaten, ist eine ordentliche Kündigung ausgeschlossen. Nach Ablauf der kostenlosen Betreuungszeit sowie während der Studienzeitverlängerung nach § 10 der Allgemeinen Studienbedingungen ist AKAD dazu berechtigt, das Vertragsverhältnis mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsletzten zu kündigen. In diesem Fall hat der Studierende keinen Anspruch auf Studienzeitverlängerung über den Kündigungszeitpunkt hinaus. Das Recht von Studierendem und AKAD, den Vertrag jederzeit aus wichtigem Grund zu kündigen, bleibt unberührt. Die Kündigung muss gemäß gesetzlicher Vorschrift schriftlich erfolgen.
§ 9 Kostenlose Betreuungszeit
Hat der Studierende nach Ablauf der vereinbarten Regelstudienzeit (Studien-/Zahlmonate) sein Fernstudium noch nicht beendet, verlängert es sich automatisch um eine kostenlose Betreuungszeit. Diese beträgt » 24 Monate für die Sprintvariante Bachelor-, Master-Studiengänge, Kompaktstudiengänge, » 18 Monate für die Standardvariante Master-Studiengänge, » 12 Monate für die Standardvariante Bachelor-Studiengänge, Master-Studiengänge mit Vorstudium, Hochschulzertifikatsstudiengänge, Vorkurse. Innerhalb der kostenlosen Betreuungszeit hat der Studierende das Recht, alle regulären AKAD-Leistungen zu nutzen. Urlaubssemester verkürzen die kostenlose Betreuungszeit um die Anzahl der in Anspruch genommenen Monate des Urlaubssemesters.
§ 10 Studienzeitverlängerung
Der Studierende kann sein Studium auch nach der kostenlosen Betreuungszeit fortsetzen. Diese Studienzeitverlängerung beginnt unmittelbar im Anschluss an die kostenlose Betreuungszeit und läuft auf unbestimmte Zeit, wenn der Studierende dies nicht nach einer von AKAD an ihn gerichteten Anfrage binnen einer Frist von zwei Wochen ablehnt. Die Ablehnung bedarf der Textform. Auch während dieser Studienzeitverlängerung kann der Studierende jederzeit mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Ohne dass es einer Kündigung bedarf, endet die Studienzeitverlängerung mit Ablauf des Monats, in dem die letzte Prüfung bestanden oder die Prüfung endgültig nicht bestanden wird. Für die Studienzeitverlängerung wird für jeden angefangenen Studienmonat eine Gebühr fällig. Diese beträgt monatlich » für Studiengänge 96 Euro, » für Hochschulzertifikatsstudiengänge 52 Euro, » für Vorkurse (Propädeutikum) 20 Euro. Die Zahlung der letzten Monatsrate kann zeitversetzt bis zu 30 Tagen nach Abschluss des Studiums erfolgen.
§ 11 Urlaubssemester
Der Studierende kann aus triftigem Grund ein Urlaubssemester beantragen (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Elternzeit, besondere berufliche Belastung). Der Antrag kann frühestens nach Beendigung des ersten Semesters und spätestens vor Beginn des letzten Semesters der Regelstudienzeit gestellt werden. Das Urlaubssemester (maximal sechs Monate) kann auf einmal oder verteilt auf zweimal drei Monate in Anspruch genommen werden. Im Urlaubssemester erfolgt eine Zahlungs-unterbrechung und die Freischaltung von Modulen und Lehrmitteln im AKAD Campus wird unterbunden. In Ausnahme-fällen kann auch ein zweites Urlaubssemester beantragt werden, die Kriterien für die Bewilligung eines solchen sind in der jeweiligen SPO geregelt. Bei einer Kündigung während des Urlaubssemesters wird die Freischaltung von Lehrmitteln im AKAD Campus sofort reaktiviert – bis zum Ende der dreimonatigen Kündigungsfrist hat der Studierende Zugang zum AKAD-Campus. Hierfür hat er die vereinbarte Vergütung zu entrichten.
AKAD verwendet die Daten des Studierenden lediglich zur Beantwortung seiner Anfrage oder zur Durchführung seines Fernstudiums. Außerdem erhält der Studierende ggf. von AKAD aktuelle Angebote. AKAD arbeitet mit externen Dienstleistern und Kooperationspartnern. Mit der Weiterreichung seiner Daten an diese zu den oben angegebenen Zwecken ist der Studierende einverstanden, diese werden von AKAD auf Respektierung der Vorschriften des Datenschutzes verpflichtet. Wenn der Studierende künftig keine aktuellen Angebote mehr erhalten möchte, teilt er dies AKAD mit. Die Mitteilung ist zu richten an: AKAD Bildungsgesellschaft mbH, Heilbronner Straße 86, 70191 Stuttgart (Telefon: 0711/81495-400, Fax: 0711/81495- 999, E-Mail: beratung@akad.de).
§ 13 Adressenänderung
Der Studierende hat AKAD Änderungen seines Namens und seiner Adresse, einschließlich seiner E-Mail- Adresse, sowie seiner Bankverbindung unverzüglich mitzuteilen.
§ 14 Gerichtsstand und Streitbeilegung
Für Streitigkeiten aus diesem Studienvertrag oder über das Bestehen dieses Studienvertrags ist das Gericht ausschließlich zuständig, in dessen Bezirk der Studierende seinen allgemeinen Gerichtsstand hat. Eine abweichende Vereinbarung ist nur zulässig, wenn sie ausdrücklich und schriftlich nach dem Entstehen der Streitigkeit oder für den Fall geschlossen wird, dass der Studierende nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich des Fernunterrichtsschutzgesetzes verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
AKAD ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes weder bereit noch verpflichtet.
Allgemeine Studien-/Lehrgangsbedingungen
Der/die Studierende (im Folgenden der Studierende für m/w) hat den von ihm gewählten Lehrgang angekreuzt. Der Studienvertrag wird wirksam, sobald der Studierende seine Anmeldebestätigung von der AKAD Bildungsgesellschaft mbH (im Folgenden AKAD) erhält. Das Fernstudium beginnt mit dem Tag (Startdatum), an dem der Studierende zur zentralen Online-Plattform „AKAD Campus“ freigeschaltet ist. Das Studium erfolgt entsprechend dem in der dem Studierenden vorliegenden Studienbroschüre beschriebenen Lehrgangsprogramm.
Der Studierende hat ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Darüber hinaus kann er bei AKAD weitere 14 Tage Service und Lernmaterialien unverbindlich testen. In diesen Testwochen kann der Studierende die AKAD-Leistungen in Anspruch nehmen und seine auf den Abschluss des Vertrages gerichtete Willenserklärung widerrufen. Bereits gezahlte Studiengebühren erhält der Studierende in diesem Fall in voller Höhe zurück.
Der AKAD Campus ist die zentrale Online-Plattform von AKAD. Ein Internet-Zugang des Studierenden ist für ein erfolgreiches Studium unerlässliche Voraussetzung. Der Studierende erhält ab Studienbeginn bis zum Studienende Zugang zum AKAD Campus. Der Zugang zum AKAD Campus wird dem Studierenden passwortgeschützt im Wege der Datenfernübertragung unter Verwendung der dem Studierenden zugeteilten Zugangsdaten gewährt. Der Studierende hat für die Geheimhaltung der Zugangsdaten sowie des Passwortes Sorge zu tragen, damit unberechtigte Dritte nicht auf die Dienstleistungen bzw. das Produkt und Services von Drittanbietern zugreifen können. Für den Fall, dass der Studierende Kenntnis vom Missbrauch der Zugangsdaten oder des Passwortes erlangt, wird er AKAD unverzüglich unterrichten. Bei einem Missbrauch ist AKAD berechtigt, den Zugang zum AKAD Campus zu sperren. Der Studierende haftet für Missbrauch, den er zu vertreten hat.
Im Rahmen des gewählten Lehrgangs und während der Studienzeit erhält der Studierende über den AKAD Campus den Zugang und das Recht zur Nutzung des jeweilig vorgesehenen Lehrmaterials sowie der jeweilig vorgesehenen Lehrservices und Lerntools und kann seinen individuellen Studienplan, Termine und Veranstaltungen verwalten. Die Nutzung ist ausschließlich für das Studium des Studierenden bestimmt. Eine Zweckentfremdung oder Weiterveräußerung von Lehrmaterialien, Lehr- und Lerninhalten ist unzulässig. AKAD ist berechtigt, die Art des Zugangs zu den Studienmitteln zu verändern, sofern dies unter Berücksichtigung der Interessen von AKAD für den Studierenden zumutbar ist und diesen nicht unangemessen benachteiligt.
In den Studiengebühren sind inbegriffen: Der Zugang und die Nutzung der AKAD Campus Online-Plattform, die Nutzung von Lehrservices und Lerntools, soweit Lehrmaterialien von AKAD versendet werden, ein innerhalb Deutschlands einmalig ohne zusätzliche Gebühren erfolgender Versand, die Korrektur und Kommentierung der Einsendeaufgaben, die Kommunikation zu Fachfragen, die Teilnahme an und Korrektur von Klausuren gemäß der für den Lehrgang geltenden Prüfungsordnung.
Sollten Präsenz-Seminare Teil des Lehrgangs sein, finden diese grundsätzlich ab acht Teilnehmern statt. Im Übrigen ist AKAD berechtigt, Lehrgangsinhalte und -abläufe weiter zu entwickeln und Leistungen wie z. B. Modulzuschnitte und Modulinhalte zu verändern, ergänzen, kürzen und erweitern, wenn dies unter Berücksichtigung der Interessen von AKAD für den Studierenden zumutbar ist und diesen nicht unangemessen benachteiligt.
Unter denselben Voraussetzungen ist AKAD berechtigt, technische und organisatorische Änderungen vorzunehmen und Weiterentwicklungen auf allen für das Erbringen der Studienleistungen relevanten Bereichen umzusetzen.
Während der Laufzeit des Studienvertrages bezahlt der Studierende monatlich die bei seinem Lehrgang angegebenen Studiengebühren. Diese bleiben während der gesamten Dauer seines Studienvertrages unverändert. Im Falle einer Studienzeitverlängerung fallen die unter § 11 aufgeführten Gebühren an. Die Zahlung der ersten monatlichen Rate leistet der Studierende spätestens 30 Tage nach dem Startdatum seines Lehrgangs im Sinne von § 1, die folgenden Raten monatlich nach jeweils 30 Tagen. Befindet sich der Wohnort des Studierenden im Ausland, hat er die monatlichen Gebühren inkl. eventuell anfallender Auslandsbankspesen und Versandkosten zu bezahlen. Bezahlt der Arbeitgeber des Studierenden oder eine dritte Person die Gebühren und stellt diese/-r die Zahlungen ein, übernimmt der Studierende die weitere Zahlung der Gebühren sowie eventuelle Rückstände.
Sollte der Studierende seinen Lehrgangsabschluss vor Ablauf der Mindeststudiendauer erreichen, so hat er auch in diesem Fall die vertragliche Studiengebühr voll zu entrichten.
Nicht in den Gebühren inbegriffen sind Kosten für zusätzliche Arbeitsmittel wie z. B. Computer-Hardware und Software, Gesetzestexte, Nachschlagewerke, die eigenen Kosten für Internet, Telefon, Porto und Datenfernübertragung, die Kosten für Fahrten, Unterkunft und Verpflegung bei Präsenzveranstaltungen. Für den Einsatz von für den Vertragsabschluss genutzten Fernkommunikationsmitteln entstehen dem Studierenden keine Kosten, die über die Kosten für die bloße Nutzung des Fernkommunikationsmittels hinausgehen. Prüfungsgebühren sind nicht Bestandteil der Studiengebühren und daher gesondert zu entrichten.
§ 7 Studienabschluss
Nach erfolgreicher Bearbeitung aller vorgeschriebenen Lehrmaterialien, z. B. Einsendeaufgaben, Online- Tests etc., erhält der Studierende ein AKAD-Abschlusszeugnis. Wenn für den Lehrgang eine staatliche, öffentlich-rechtliche oder sonstige externe Prüfung vorgesehen ist, bereitet AKAD den Studierenden auf der Grundlage der entsprechenden Rahmenstoffpläne auf diese Prüfung vor. Das AKAD-Abschlusszeugnis ist dann der Nachweis einer ordnungsgemäßen Prüfungsvorbereitung. Ist für die Zulassung zur Prüfung der Nachweis einer bestimmten beruflichen Vorbildung oder Berufspraxis erforderlich, so hat der Studierende selbst für diesen Nachweis zu sorgen. Auf Wunsch kann der Studierende jederzeit während seines Studiums ein Zwischenzeugnis oder eine Teilnahmebescheinigung als Nachweis seines Leistungsstandes erhalten.
Der Studienvertrag endet mit Ablauf des Monats, in dem der Studierende die letzte Prüfung bestanden oder eine Prüfung endgültig nicht bestanden hat, – vorbehaltlich einer Verlängerung nach § 11 – spätestens mit Ablauf der kostenlosen Betreuungszeit (vgl. § 10).
§ 8 Zugangsvoraussetzungen
Der Studierende hat das aktuelle Lehrgangsprogramm zur Kenntnis genommen und bestätigt mit der Abgabe seiner auf den Abschluss des Studienvertrags gerichteten Willenserklärung, dass er über die darin genannten Zugangsvoraussetzungen informiert ist (wie für die Lehrgänge Staatlich geprüfter Übersetzer m/w, Manager m/w, Referent m/w, Techniker m/w, Betriebswirt m/w, IHK-Lehrgänge, Sprachdiplome oder weitere Lehrgänge) und über diese Zugangsvoraussetzungen verfügt. Bei Nichterfüllung der Zugangsvoraussetzungen trifft AKAD keine Verantwortung.
§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung des Studienvertrags
Die Mindestlaufzeit des Vertrags beträgt – vorbehaltlich kürzerer Laufzeit eines Lehrgangs – sechs Monate. Der Studierende kann seinen Studienvertrag nach Studienbeginn (Startdatum) ohne Angabe von Gründen während des ersten Halbjahres mit einer Frist von sechs Wochen kündigen, frühestens jedoch zum Ablauf des ersten Halbjahres nach Studienbeginn. Danach kann der Studierende den Studienvertrag jederzeit mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Liegt die Gesamtlaufzeit eines Lehrgangs unter sechs Monaten, ist eine ordentliche Kündigung ausgeschlossen. Nach Ablauf der kostenlosen Betreuungszeit sowie während der Studienzeitverlängerung nach § 11 der Allgemeinen Studienbedingungen ist AKAD dazu berechtigt, das Vertragsverhältnis mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsletzten zu kündigen. In diesem Fall hat der Studierende keinen Anspruch auf Studienzeitverlängerung über den Kündigungszeitpunkt hinaus. Das Recht von Studierendem und AKAD, den Vertrag jederzeit aus wichtigem Grund zu kündigen, bleibt unberührt. Die Kündigung muss gemäß gesetzlicher Vorschrift schriftlich erfolgen.
§ 10 Kostenlose Betreuungszeit
Hat der Studierende nach Ablauf der vereinbarten Lehrgangsdauer sein Fernstudium noch nicht beendet, verlängert es sich automatisch um eine kostenlose Betreuungszeit. Diese beträgt » 24 Monate für den Lehrgang „Staatlich geprüfter Übersetzer m/w“ » 12 Monate für die Lehrgänge ab einer Dauer von neun Monaten (Manager m/w, Referent m/w, Techniker m/w, Betriebswirt m/w, IHK-Lehrgänge, Sprachdiplome) » sechs Monate für alle anderen Lehrgänge. Innerhalb der kostenlosen Betreuungszeit hat der Studierende das Recht, alle regulären AKAD-Leistungen zu nutzen.
§ 11 Studienzeitverlängerung
Der Studierende kann sein Studium auch nach der kostenlosen Betreuungszeit fortsetzen. Diese Studienzeitverlängerung beginnt unmittelbar im Anschluss an die kostenlose Betreuungszeit und läuft auf unbestimmte Zeit, wenn der Studierende dies nicht nach einer von AKAD an ihn gerichteten Anfrage binnen einer Frist von zwei Wochen ablehnt. Die Ablehnung bedarf der Textform. Auch während dieser Studienzeitverlängerung kann der Studierende jederzeit mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Ohne dass es einer Kündigung bedarf, endet die Studienzeitverlängerung mit Ablauf des Monats, in dem die letzte Prüfung bestanden oder die Prüfung endgültig nicht bestanden wird. Bei externen Prüfungen genügt der Nachweis des Studierenden gegenüber AKAD über das Bestehen oder endgültige Nichtbestehen der Prüfung. Für die Studienzeitverlängerung wird für jeden angefangenen Studienmonat eine Gebühr fällig. Diese beträgt monatlich » je 52 Euro für den Lehrgang „Staatlich geprüfter Übersetzer m/w“ mit einer Dauer von 24 Monaten und alle Lehrgänge ab einer Dauer von neun Monaten (Manager m/w, Referent m/w, Techniker m/w, Betriebswirt m/w, IHK-Lehrgänge, Sprachdiplome); » je 20 Euro für alle anderen Lehrgänge. Die Zahlung der letzten Monatsrate kann zeitversetzt bis zu 30 Tage nach Abschluss des Lehrgangs erfolgen.
AKAD verwendet die Daten des Studierenden lediglich zur Beantwortung seiner Anfrage oder zur Durchführung seines Fernstudiums. Außerdem erhält der Studierende ggf. von AKAD aktuelle Angebote. AKAD arbeitet mit externen Dienstleistern und Kooperationspartnern. Mit der Weiterreichung seiner Daten an diese zu den oben angegebenen Zwecken ist der Studierende einverstanden, diese werden von AKAD auf Respektierung der Vorschriften des Datenschutzes verpflichtet. Wenn der Studierende künftig keine aktuellen Angebote mehr erhalten möchte, teilt er dies AKAD mit. Die Mitteilung ist zu richten an: AKAD Bildungsgesellschaft mbH, Heilbronner Straße 86, 70191 Stuttgart (Telefon: 0711/81495-400, Fax: 0711/81495-999, E-Mail: beratung@akad.de).
Für Streitigkeiten aus diesem Studienvertrag oder über das Bestehen dieses Studienvertrags ist das Gericht ausschließlich zuständig, in dessen Bezirk der Studierende seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.
Eine abweichende Vereinbarung ist nur zulässig, wenn sie ausdrücklich und schriftlich nach dem Entstehen der Streitigkeit oder für den Fall geschlossen wird, dass der Studierende nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich des Fernunterrichtsschutzgesetzes verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. AKAD ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes weder bereit noch verpflichtet.
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References: § 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6
 § 10
 § 1

§ 7

§ 8
 § 10

§ 9

§ 10

§ 11

§ 13

§ 14
 § 11
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