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Timestamp: 2020-07-08 08:24:07+00:00

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Rechtsprechung: ZIP 2005, 2060 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 30.08.2005
https://dejure.org/2005,706
BGH, 26.09.2005 - II ZR 314/03 (https://dejure.org/2005,706)
BGH, Entscheidung vom 26.09.2005 - II ZR 314/03 (https://dejure.org/2005,706)
BGH, Entscheidung vom 26. September 2005 - II ZR 314/03 (https://dejure.org/2005,706)
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BGB §§ 138, 278, 311 Abs. 2; HGB § 230
Anwendung der Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft auf die stille Gesellschaft
Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft und stille Gesellschaft
Anwendbarkeit der Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft auf die stille Gesellschaft; Anspruch auf Rückgewähr der Einlage im Wege des Schadensersatzes; Aufklärungspflichten über Nachteile und Risiken bei Kapitalanlagemodellen; Gleichsetzung einer gewinnunabhängigen ...
Rückgewähr der Einlage eines stillen Gesellschafters trotz Anwendbarkeit der Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft
Zum Anspruch des stillen Gesellschafters auf Einlagenrückgewähr; zum Umfang der Verpflichtung, einen Anlageinteressenten über Nachteile und Risiken eines Kapitalanlagemodells aufzuklären; zur Beweisaufnahme über Art und Umfang der Investitionstätigkeit der beklagten ...
BGB § 138 § 278 § 311 Abs. 2; HGB § 230
Rückgewähr der Einlage eines stillen Gesellschafters; Anforderungen an die Aufklärung eines Anlageinteressenten; Darlegungslast der Fondsgesellschaft
Kapitalanlagerecht - Kündigung der Stillen Gesellschaft: Einlagenrückerstattung?
Rückabwicklung einer stillen Gesellschaft
Aufklärungspflichtverletzung und Lösungsmöglichkeiten bei eingegangener stiller Beteiligung
Niederlage für die Göttinger Gruppe
NJW-RR 2006, 178
ZIP 2005, 2060
WM 2005, 2228
BB 2005, 2595
DB 2005, 2573
NZG 2006, 57
Dabei zitiert er den Bundesgerichtshof in ZIP 2005, 2060.
a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss einem Anleger für seine Beitrittserklärung ein zutreffendes Bild über das Beteiligungsobjekt vermittelt werden, d.h. er ist über alle Umstände, die für seine Anlageentscheidung von wesentlicher Bedeutung sind oder sein können, zutreffend, verständlich und vollständig aufzuklären (BGHZ 79, 337, 344; BGH, Urteile vom 21. März 2005 - II ZR 140/03, WM 2005, 833, 837 und vom 26. September 2005 - II ZR 314/03, WM 2005, 2228, 2230 m.w.Nachw.; vgl. auch Senatsurteil vom 13. Januar 2004 - XI ZR 355/02, WM 2004, 422, 424).
Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Anlagegesellschaft (Emittentin) daher für verpflichtet gehalten, die Anlageinteressenten darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Gesetzesänderung rechtliche Bedenken gegen die ratierliche Auszahlung der Auseinandersetzungsguthaben bestehen könnten (…BGH, Urteile vom 21. März 2005 aaO; vom 18. April 2005 - II ZR 21/04, BeckRS 2005, 07047 und vom 26. September 2005 - II ZR 314/03, NJW-RR 2006, 178, 181).
Die Verletzung dieser Aufklärungspflicht kann, wenn der Gesellschaftsvertrag nach dem Inkrafttreten der 6. KWG-Novelle geschlossen worden ist, eine Schadensersatzpflicht der Anlagegesellschaft (Emittentin) nach sich ziehen (…BGH, Urteile vom 21. März 2005 aaO;… vom 18. April 2005 aaO und vom 26. September 2005 aaO).
Eine solche Aufklärungspflicht hat der Senat in den Entscheidungen zum "Pensions-Sparplan" und zur "SecuRente" angenommen (BGH, Urteil vom 21. März 2005 - II ZR 149/03, ZIP 2005, 763, 765; Urteil vom 26. September 2005 - II ZR 314/03, ZIP 2005, 2060, 2064).
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats sind die Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft auch auf typische oder atypische stille Gesellschaften anwendbar (BGH, Urteil vom 21. März 2005 - II ZR 140/03, ZIP 2005, 753, 755; Urteil vom 26. September 2005 - II ZR 314/03, ZIP 2005, 2060, 2062).
Durch Urteil vom 26. September 2005 (II ZR 314/03) hob der Bundesgerichtshof auf die Revision der Anleger das Berufungsurteil auf und verwies die Sache an das Berufungsgericht zurück.
Nach Bekanntwerden der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zu den geltend gemachten Ansprüchen von Anlegern der Schuldnerinnen (Urteil vom 29. November 2004 - II ZR 6/03, ZIP 2005, 254; jeweils vom 21. März 2005 - II ZR 140/03, ZIP 2005, 753; - II ZR 149/03, ZIP 2005, 763; - II ZR 310/03, ZIP 2005, 759; vom 26. September 2005 - II ZR 314/03, ZIP 2005, 2060) schlossen sie am 18. November 2005 mit den Anwälten zugunsten von deren Mandanten, die sie bis zum 11. September 2005 mit ihrer Vertretung beauftragt hatten, einen Gesamtvergleich, wonach sie mit den Mandanten nach einem vereinbarten Schlüssel Einzelvergleiche schließen und an die Anwälte bis zum 15. April 2006 treuhänderisch 1.733.618,14 EUR zur Verteilung an die Mandanten zahlen sollten.
Er muss sich das Fehlverhalten von Personen, die er mit den Verhandlungen zum Abschluss des Beitrittsvertrages ermächtigt hat, zurechnen lassen (BGH, Urteil vom 1. Oktober 1984 - II ZR 158/84, ZIP 1984, 1473, 1474; Urteil vom 14. Januar 1985 - II ZR 41/84, WM 1985, 533, 534; Urteil vom 14. Juli 2003 - II ZR 202/02, ZIP 2003, 1651, 1652; Urteil vom 26. September 2005 - II ZR 314/03, ZIP 2005, 2060, 2063;… Urteil vom 3. Dezember 2007 - II ZR 21/06, ZIP 2008, 412 Rn. 17;… Urteil vom 14. Mai 2012 - II ZR 69/12, ZIP 2012, 1289 Rn. 11;… Urteil vom 9. Juli 2013 - II ZR 9/12, ZIP 2013, 1616 Rn. 37;… Urteil vom 4. Juli 2017 - II ZR 358/16, ZIP 2017, 1664 Rn. 10 mwN).
Sie verweisen auf die Rechtsprechung (BGH, ZIP 2005, 2060, 2063).
LG Münster, 02.02.2012 - 114 O 60/11
LG Düsseldorf, 18.12.2009 - 13 O 391/08
Schadensersatzanspruch aus zwei stillen Beteiligungen an einer AG durch …
https://dejure.org/2005,2241
BFH, 30.08.2005 - IV B 102/03 (https://dejure.org/2005,2241)
BFH, Entscheidung vom 30.08.2005 - IV B 102/03 (https://dejure.org/2005,2241)
BFH, Entscheidung vom 30. August 2005 - IV B 102/03 (https://dejure.org/2005,2241)
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EStG § 15, § 18 Abs. 1 Nr. 1; BörsG n. F. § 25, § 64 Abs. 5
EStG § 15, § 18 Abs. 1 Nr. 1; BörsG n.F. § 25, § 64 Abs. 5
Keine Klärungsbedürftigkeit der Freiberuflichkeit eines Kursmaklers
Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit bei einem Kursmakler oder Kursmaklerstellvertreter; Ermittlung eines Börsenpreises durch einen Kursmakler; Klärungsbedürftigkeit einer Rechtsfrage zwecks Zulassung einer Beschwerde
Zuständigkeit des Bundesfinanzhofs
Begriff und Gegenstand der Revision
Rechtssachen von grundsätzlicher Bedeutung
FG Hessen, 11.11.2002 - 8 K 2596/95
BFHE 210, 365
DB 2006, 429
BStBl II 2005, 864
Neue Gesichtspunkte, die eine erneute Prüfung und Entscheidung dieser Rechtsfrage durch den BFH erforderlich machen und eine Zulassung der Revision rechtfertigen könnten (vgl. BFH-Beschluss vom 30. August 2005 IV B 102/03, BFHE 210, 365, BStBl II 2005, 864, unter II.1.a, m.w.N.), sind nicht erkennbar.
Die von der Klägerin sinngemäß aufgeworfene Rechtsfrage, ob bei der (ergänzenden) Auslegung einer in Bezug auf den frühesten Kündigungstermin lückenhaften Kündigungsklausel in einem Gewinnabführungsvertrag § 14 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 KStG (§ 14 Nr. 4 KStG 1999) herangezogen werden kann, ist nicht klärungsbedürftig; denn auf den betreffenden Sachverhalt sind durch die Rechtsprechung geklärte Rechtsgrundsätze anzuwenden (BFH- Beschluss vom 30. August 2005 IV B 102/03, BFHE 210, 365, BStBl II 2005, 864, m.w.N.).
Einer Rechtssache kommt grundsätzliche Bedeutung zu, wenn die maßgebliche Rechtsfrage aus Gründen der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit und/oder der Rechtsentwicklung im allgemeinen Interesse liegt (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 27. Juni 1985 I B 27/85, BFHE 144, 137, BStBl II 1985, 625; vom 30. August 2005 IV B 102/03, BFHE 210, 365, BStBl II 2005, 864;… vom 27. Oktober 2008 XI B 202/07, BFH/NV 2009, 118).
BFH, 20.04.2006 - III B 103/05
Die Rechtsfrage muss klärungsbedürftig und in dem angestrebten Revisionsverfahren klärbar sein (ständige Rechtsprechung, z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 30. August 2005 IV B 102/03, BFHE 210, 365, BStBl II 2005, 864).
Gesichtspunkte, die eine erneute Prüfung und Entscheidung dieser Rechtsfrage durch den BFH erforderlich machen und eine Zulassung der Revision rechtfertigen könnten (vgl. BFH-Beschluss vom 30. August 2005 IV B 102/03, BFHE 210, 365, BStBl II 2005, 864, unter I. 1. a, m.w.N.), sind nicht erkennbar.
Neue Gesichtspunkte, die eine erneute Prüfung und Entscheidung dieser Rechtsfrage durch den BFH erforderlich machen und eine Zulassung der Revision rechtfertigen könnten (vgl. BFH-Beschluss vom 30. August 2005 IV B 102/03, BFHE 210, 365, BStBl II 2005, 864, unter I.1.a, m.w.N.), sind nicht erkennbar.

References: § 230
 § 138
 § 278
 § 311
 § 230
 § 15
 § 18
 § 25
 § 64
 § 15
 § 18
 § 25
 § 64
 § 14