Source: https://www.mein-grundeinkommen.de/magazin/podcast-folge13
Timestamp: 2020-05-28 05:41:57+00:00

Document:
Das hab ich mir verdient – oder etwa nicht? | Mein Grundeinkommen
Das hab ich mir verdient – oder etwa nicht?
Warum wir uns so schwer tun, uns und anderen etwas zu gönnen
Was hat Selbstfürsorge mit dem Grundeinkommen zu tun? Claudia und Micha entdecken diese Woche im Podcast, dass wir alle erst lernen müssen, uns selbst etwas zu gönnen – bevor wir auch anderen gönnen können.
"Unglaublich, das habe ich doch gar nicht verdient", war Jankas erste Reaktion auf ihren Grundeinkommens-Gewinn. Im Gespräch mit Claudia und Micha spricht die 27-Jährige viel von Schuldgefühlen: "Ich hatte Gewissensbisse. Verdient hätten es Menschen, die um ihr Überleben kämpfen müssen. Obdachlose, Arbeitslose..."
Diese Schuldgefühle, ein schlechtes Gewissen, Angst vor Neid – woher kommen bloß die Zweifel daran, etwas verdient zu haben?
Janka hat darauf eine überraschende Antwort. "Ich lebe in einer Generation, in der alle permanent über ihre Grenzen gehen, egal ob im Studium, im gesellschaftlichen Engagement oder auch in ihrer Freizeit." Janka empfindet Leistungsdruck.
Schüren wir etwa sozialen Leistungsdruck?
Selbst im Kreis der Grundeinkommens-Gewinner*innen spürt Janka diesen Druck. Die vielen beeindruckenden Geschichten von Menschen, die ihr Grundeinkommensjahr für soziale Projekte oder einen neuen Lebensweg nutzen, erzeugen bei ihr das Gefühl, über die eigenen Leistungsgrenzen gehen zu müssen, um "würdig" zu sein.
Claudia und Micha beschleicht ein Verdacht. Gibt es einen unausgesprochenen Wettbewerb in unserer Crowd, etwas vermeintlich Gutes mit dem gewonnenen Geld anstellen zu müssen?
Obwohl sich Janka in ihrem Studium intensiv mit Selbstfürsorge auseinandersetzt – sogar ihre Masterarbeit schreibt sie darüber – bleibt es für sie persönlich eine Herausforderung, ihre eigenen Bedürfnisse zu kennen und wahrzunehmen. "Ich muss viel mehr auf mich und meine Grenzen achten", gibt die Berlinerin zu.
Am Ende ihres Gesprächs erfahren Claudia und Micha, dass das Grundeinkommen Janka schließlich doch geholfen hat, ihre eigenen Grenzen nicht zu überschreiten. Weil es einen lange überfälligen Dialog mit ihrer Familie angestoßen hat – übers Gönnen können.
Grundeinkommen als Wunderpille?
Wer sich nicht ausreichend um sich kümmert, hat ein höheres Risiko, krank zu werden. Und wer krank wird, muss automatisch mehr für sich sorgen. Selbstfürsorge ist viel mehr als die Modeworte Self Care oder Wellness suggerieren.
Unsere Podcast-Reise führt uns diese Woche von Janka zu Christoph und Marc. Sie haben am eigenen Leib erfahren, wie wichtig der Raum und das Geld zur Selbstfürsorge sind.
Beide leiden unter der chronischen Magen-Darm-Entzündung Morbus Crohn. Mit dem Grundeinkommen konnten sie zum ersten Mal seit Jahren gesundheitlich durchatmen. "Anscheinend gibt der Darm Ruhe, wenn man keinen Stress hat", mutmaßt Christoph.
Ist das Grundeinkommen etwa eine Wunderpille gegen alle möglichen Krankheiten? Natürlich nicht. Unter unseren mehr als 500 Gewinner*innen gibt es auch die tragischen Schicksale, auf die das Grundeinkommen keinen Einfluss haben kann.
Aber Marc ist überzeugt, dass viele psychische und psychosomatische Erkrankungen wenigstens gemildert werden könnten, wenn die Menschen – ohne die lähmende Existenzangst – einfach mal Zeit bekämen, sich um das zu kümmern, was in ihrem Inneren ist.
am 21.4.2020, um 12:40 Uhr
@ Klaus: All die SGB-"Angemessenheitsregeln", die zudem verfassungswidrig SPD-ideologisch und CDU-religlös gefärbt sind und somit den Willen und die Weltanschauung von einzelnen Politikern und Parteien allen 83 Millionen Bürgern aufzwingen, können und wollen gar nicht der Vielfalt des Lebens gerecht werden und sorgen auf das reale Leben von Ämtern und Gerichten angewandt für eine Menge Unheil und dessen immense Folgekosten von Überlebenskriminaliät bis Gesundheitsschädigung der AGENDA 2010-Opfer, aus der übrigens auch der Pflegenotstand und dessen Kostenlawine Groko-hausgemacht sind. Zu all diesem Groko-Unfug kann man daher nur sagen: Diese Schildbürgerei verursacht auch eine (schon lange nicht mehr angemessen bezahlbare) Menge an Arbeit, die auch aus Umwelt- und Klimaschutzgründen endlich per BGE eingespart werden sollte.
Und den SGB-"Angemessenheitsregeln" real entsprechendes ungesundes Billigst-"Wohnen" in Lärm, chronischer Beengtheit, Stigmatisierung, täglichem Mangel und Schimmelbuden macht nicht nur physisch und psychisch krank, sondern führt auch zur Immunschwäche als Ideal-Voraussetzung für den Coronavirus. Nur mal soviel dazu, wenn es der Groko-Politik am nötigen THINK BIG fehlt und es dadurch zu weit mehr multiplen Milliarden Folgekosten kommt, als was das BGE für Alle kosten würde.
Und wenn Du das BGE mit Anarchie gleichsetzt, dann frag mal bei den 550 JahresBGE-Gewinnern nach, ob sie das BGE in die Anarchie geführt hat.
Und nur, weil der Staat mal im 21. Jhd. und dessen BGE-Erfordernis ankommen soll und für die Bürger als moderner Dienstleister da sein sollte, statt umgekehrt die Bürger als seine AGENDA 2010-Leibeigene sich feudalistisch zu halten, brechen deshalb Gesellschaft und Wirtschaft nicht zusammen.
am 21.4.2020, um 12:02 Uhr
@ Klaus: All die täglichen Warteschlangen vor Tafeln, Sozialämtern, Armenküchen, Obdachlosenheimen usw. liefern den Beweis, daß das bisherige System ohne Verletzung der Menschenrechte und der Menschenwürde von Millionen Bürgern nicht funktioniert. Und schon deshalb befindet sich dieses System im Widerspruch zum Grundgesetz und darf daher keinen Fortbestand haben.
Und damit liefert die Groko selber den Beweis, daß ohne BGE Demokratie, Rechtsstaat und Verfassung nur hohle Staatsphrasen sind und nur das BGE vor menschenrechtsverletzenden Anmaßungen und Willkür von Politikern, Richtern und Amtlern die Bürger schützen und vor Existenzvernichtung und vor Obdachlosigkeit bewahren kann, wie sie da in der AGENDA 2010 zuhauf täglich verübt werden.
Und eine zur BGE-Finanzierung nötige EU-Bürgergedeckte BGE-EuroWährung und deren ebenso dafür notwendige Geldgesamtvolumenerhöhung würde zu keiner Hyperinflation führen, nur weil dann jeder EU-Bürger seine Grundversorgung überschuldungsfrei bezahlen kann. Das hat schließlich auch etwas mit Respekt und Würdigung gegenüber den Grundversorgungsleistungserbringern und deren geleisteter Arbeit zu tun, die heute ebenso Sekundär-Opfer der AGENDA 2010 sind und dadurch mit in die Insolvenz getrieben werden.
Und all die SGB-"Angemessenheitsregeln" erweisen sich regelmäßig als realitätsferner Mumpitz, verstoßen gegen die GG-Grundrechte der Bürger und tragen den Keim einer Staatsdiktatur in sich.
Ist es etwa angemessen, einen GruSi-Empfänger aus seiner etwas zu großen Wohnung raus zu jagen in die Obdachlosigkeit oder in eine kleinere, aber viel teuere Wohnung mit zudem allerlei Folgekosten bis hin zur gesundheitlichen Abfrackung zum Pflegefall mit Heim-Notwendigkeit, für die dann der Steuerzahler 3000 EUR monatlich bezahlen muß ?
am 21.4.2020, um 11:21 Uhr
@ Klaus: Du hast Dich hier bei dieser Internet-Plattform angemeldet mit der Aussicht, ein Jahres-BGE zu gewinnen, doch gleichzeitig bist Du gegen ein BGE. Was ist das für eine Logik ?
Und die gleiche Unlogik findet sich in Deiner Argumentation gegen das BGE. Damit stellst Du Dich auf die gleiche Stufe mit der Groko und deren unlogischer, widersprüchlicher Politik.
Sozialleistungen orientieren sich nicht daran, wer sie finanziert (etwa auch die Steueroasler-"Leistungsträger" der Gesellschaft ?), sondern wer sie bekommt. Und schon da liegt die Wurzel aller Diskriminierung und Chancenlosstellung der Sozialleistungsbezieher. Und schon da liegt auch das Scheitern dieses vorgeblichen "Sozialstaates", der den Haß der verbleibenden Sozialleistungsfinanzierer auf die Sozialleistungsempfänger lenkt, statt logischerweise den Blick auf die Steueroasler-Milliardäre zu lenken, die sich der Finanzierung des Sozialstaates entziehen.
Und dabei kann man es den Steueroaslern nicht mal verdenken, daß sie so handeln. Denn im Fall einer Insolvenz bekämen dann auch sie von so einem "Sozialstaat" kein verfassungskonformes Leben in Würde, Selbstbestimmung, Freiheit und Gesundheit, sondern nur all die verfassungswidrigen Repressalien und Sanktionen der AGENDA 2010 geliefert, die Menschen nicht aus der Not heraus helfen, sondern sie real nur noch tiefer in Armut, Verelendung und Krankheit hineinführen.
Das BGE würde hingegen aus dem Steuersystem eine echte Solidargemeinschaft machen, von der auch die Reichen ganz real etwas hätten: Das BGE und somit die Garantie, daß sie auch bei einer Insolvenz nicht ins Bodenlose fallen. Und somit hätte das BGE gleichzeitig auch eine Therapie-Wirkung für die bisher geld-unersättlichen Reichen, künftig ihren Reichtum am BGE zu bemessen.
am 20.4.2020, um 10:23 Uhr
@ Hedon: So wie die Groko-Regierenden trotz anders lautender Verfassung in ihrer AGENDA 2010 das Existenzrecht des Menschen von Zwangsarbeit sanktionsbedroht abhängig machen, so verklären die Regierenden auch Geld als etwas "von Gott gegebenes", das angeblich der Mensch nicht der Zeit anpassen könnte. Diese angebliche Gottgegebenheit des Geldes mißbraucht nicht nur die Politik gegen die Menschen, sondern auch die Justiz, die ihre Knasts mit über 80 % Überlebenskriminalität befüllt vom Schwarzfahrer bis zum Taschendieb, der anders als so auch keine Möglichkeit sieht, sein GG-Grundrecht auf ein Leben in Würde, Selbstbestimmung, Freiheit und Gesundheit realisieren zu können. Denn wenn er den vom Staat ihm vorgegaukelten, scheinheilig verlogenen "Rechtsweg" durch die Gerichtsinstanzen geht, dann ist so mancher Kläger längst in derlei regelmäßig über Jahre hinweg verfahrensverschleppenden "Sozial"gerichtsverfahren in seinem Elend verstorben oder im täglichen Mangel zum Pflegefall gesundheitlich abgefrackt worden.
Daß Geld nichts Gottgegebenes ist, zeigen ja bereits all die vielen historischen Währungen, die kamen und wieder verschwanden, auch deshalb verschwanden, weil sie ihre Ecken und Kanten hatten so wie der heutige Krisen T-Euro, die EZB-, EU- und Groko-Politik. Erst eine EU-Bürgergedeckte BGE-EuroWährung würde reibungslos rund laufen, hätte das Potential zur Weltwährung, wäre langfristig von Bestand und realisiert das Existenzrecht des Menschen, indem über so eine Währung das BGE finanziert werden kann. Und nur weil Menschen dadurch dann ihre Grundversorgung überschuldungsfrei bezahlen können und keine Tafeln, Sozialämter und Armenküchen mehr brauchen, gerät so eine Währung nicht in eine Hyperinflation.
am 20.4.2020, um 3:06 Uhr
@Klaus: ein BGE scheitert nicht an dessen Finanzierung - der Wohlstand ist zigfach vorhanden und das ist in dutzenden von Publikationen belegt, so dass ich das hier nicht nachbeten muss | es fehlt halt der politische wille, und natürlich ist ein BGE nicht im interesse der heutigen systemprofiteure | wenn du dich deren "argumentationen" anschließen willst, dann bitteschön | für mich lautet die entscheidende frage einfach nur: will ich allen menschen grundsätzlich von geburt an eine (zumindest materiell) sorgenfreie minimalexistenz gönnen oder bin ich eben der ansicht, dass ein system von unterdrückung und zwangsarbeit "das natürlichste der welt" oder wahlweise auch "gottgewollt" ist...
am 16.4.2020, um 11:00 Uhr
1. Auch BGE ist eine Sozialleistung - weil das alle bezahlen und alle bekommen.
2. Weil das alle bezahlen (sollen) und alle bekommen, ist es ein Nullsummenspiel.
3. Das Nullsummenspiel bewirkt, dass das allg. Preisniveau sich steigert. Finanziell gesehen haben die Leute nicht mehr, sondern eher (noch) weniger als bei HartzIV.
4. Ja, sie sind freier, aber mit Freiheit alleine lässt sich kein Staat betreiben. Es braucht Regelungen (und das ist halt nunmal HartzIV usw.)
5. Ja, Sozialleistungen haben ein diskr. Image, aber das hat nichts mit dem BGE zu tun, sondern ist eine Mentalitätsfrage, wie die Menschen die Sozialleistungen sehen wollen.
6. Corona und BGE sind verschiedene Diskussionen. Die Politiker handhaben Corona bereits; BGE wird dafür nicht gebraucht und ob es BGE besser machen würde? Eher nicht.
7. Du sagst: "die tatsächlichen Menschen in Not". Aber es ist keine finanzielle Not. Es ist hart, sicher, aber das Problem ist nicht die Höhe des Regelsatzes, sondern z.B. die Angemessenheitsregel bei der Wohnung. Das bringt Leute in die Obdachlosigkeit und nicht die Höhe des Regelsatzes, oder die Tatsache, dass man mal um 8 Uhr auf der Matte beim Jobcenter stehen muss. Bei der Angemessenheit der Wohnung müsste dringend nachgebessert werden und dafür braucht es kein BGE.
8. Ein Zahnarzt braucht keine staatliche Hilfe um zu überleben. Das ganze Thema sind Fehler, die Politiker gerade machen.
9. Das Klima schädigen gerade die Katalysatoren in den Autos (die erzeugen CO2). Das (fehlende) BGE hat damit gar nichts zu tun.
am 15.4.2020, um 9:43 Uhr
@ Klaus: Um aus diesem Mensch, Umwelt und Klima schädigenden Groko-Gedankenkarussell herauszukommen, ist es ja so wichtig, das BGE von Zwangsarbeit zu entkoppeln und nicht das diskriminierende Image einer "Sozialleistung" zu geben, sondern zum Bestandteil des Grundgesetzes zu machen, somit auch allen Bürgern ohne CDU-Wenn & SPD-Aber zukommen zu lassen und damit auch den Reichen das Steuersystem als echte Solidargemeinschaft zu vermitteln, von dem sie auch etwas haben und daher nicht mehr länger ihre Einkommen und Vermögen in Steueroasen verbringen müssen.
Und gäbe es heute schon ein BGE, wären wir bestens für diese Corona-Krise gerüstet, in der auch ein Zahnarzt ohne weitere staatliche Hilfe überleben könnte, und müßten uns nicht wieder Groko-like um soziale Gerechtigkeit herum streiten zwischen all den staatlichen Coronafinanzhilfepaketen, die nur wieder den Reichen noch mehr Kohle zuschanzen und die tatsächlichen Menschen in Not wie so oft auch diesmal wieder im Regen stehen lassen.
am 13.4.2020, um 13:43 Uhr
Albert: "Mit Corona auf dem Weg zum BGE"
Nein, die Politik benutzt das Thema als Beweis, dass es gar kein BGE braucht, um mit Corona (oder was auch immer) fertig zu werden. Das Problem sind die Fehllenkungen von Mitteln, mit denen die Politiker mal wieder beweisen, was f. Nieten in diesen Nadelstreifen zu finden sind.
Zahnärzte bekommen jetzt auch Mittel zugeschoben, damit sie "überleben" können. Meine Zahnärztin wohnt in einem millionenschweren Bunker (=Bungalow) und vor dem Haus steht ein mächtiges Wohnmobil. Das Teil ist gut seine halbe Million wert.
am 13.4.2020, um 13:31 Uhr
"Das hab ich mir verdient – oder etwa nicht?"
Nein, hast du nicht. Sozialleistungen bekommen die, die ganz unten sind, die entweder nicht arbeiten können (weil sie krank sind) oder weil sie arbeitslos sind (weil keine Jobs da sind).
Für alle anderen gilt: Einfach nur Geld greifen, das andere verdient haben, ist Diebstahl.
am 8.4.2020, um 8:19 Uhr
Wer hat was warum verdient ?
Anstatt Nägel mit Köpfen zu machen und das BGE für Alle einzuführen, verschwendet die Groko-Regierung wieder mal die Zeit und Steuer-Milliarden dafür, denen die Taschen voll Geld zu packen, die sowieso schon von allem zu viel haben, während die Menschen in Not wieder mal leer ausgehen bei der vorgeblichen Groko-Coronafinanzhilfe.
Und so werden neben Konzernen dieser Tage u.a. auch Rechtsanwälte von der Groko üppig mit Geldgeschenken umsorgt, bei denen aufgrund Corona Nebenerwerbe keinen Gewinn mehr einbringen, obwohl im Haupterwerb genug Einkommen vorhanden ist. Mancher mag nun meinen, daß das wohl wieder mal die völlige Groko-Regierungsunfähigkeit und eine Art Politik-Unfall sei, jetzt in der Coronakrise wohlhabende Konzerne und Rechtsanwälte mit Geldgeschenken zu überschütten und die Notleidenden im Regen stehen zu lassen. Aber nein, genau das ist die Politik, deren Klientel-Interessen die Groko im Bundestag vertritt.
BGE würde dagegen bedeuten, Politik für alle Bundesbürger gleichermaßen zu machen und dabei Jedem klar werden zu lassen, ob er über seine Verhältnisse bisher gelebt hat wie so mancher geld-nimmersatte Rechtsanwalt, oder ob man als Schuster bei seinem Leisten geblieben ist. Und somit steht das BGE wie die Verfassung über allen Parteien und könnte uns sogar in ein parteienloses Zeitalter bringen, in dem all das heutige nichtsnutzige und kostspielige Zeit und Medien füllende Parteien-Geplänkel und -Gezänk ein Ende findet und stattdessen die jeweils anstehenden Probleme gelöst werden. Offenbar ist das ja die größte Angst all der bisherigen BGE-Verweigerungsparteien.
am 8.4.2020, um 5:20 Uhr
AGENDA 2010 ? Umwelt-, Klima- und Corona-Infektionsschutz schauen anders aus.
Wer hierzu noch weiterer Worte nach dem Wieso und Warum bedarf, der sollte nicht mehr länger unser Land regieren.
am 7.4.2020, um 8:36 Uhr
Mit Corona auf dem Weg zum BGE
Während die Regierungen dieser Welt nun vom "Zusammenbruch der Marktwirtschaft" reden, beginnt unter der Corona-Pandemie überhaupt erst die wahre Marktwirtschaft. Denn zum ersten Mal nach langer Zeit diktieren uns nicht mehr Regierungen und deren Wirtschaftsklientel mit ihrem immer aggressiveren Werbe-Gerassel, was gut für uns sei und was wir zu brauchen haben. Sondern erstmals öffnet uns ein kleiner Virus die Augen, was wir tatsächlich zum Leben brauchen. Und dazu gehört ganz sicher nicht all der bisher die Märkte geflutete Überfluß, den die Menschheit nur deshalb produzieren mußte, damit die Geldumverteilungsmaschinerie von unten nach oben für einige wenige Superreiche funktionierte, mit deren Geldmacht-Mißbrauch auch die Demokratie nur eine hohle Phrase war.
in Zahlen ausgedrückt: Liegt Corona-bedingt die Wirtschaft zu 95 % still, so genügt bereits ein Hochfahren der Wirtschaft um 10 % auf somit 85 % Arbeitseinsparung all der bisher geleisteten Schildbürgerarbeit, um eine rein nur noch nachfrage-orientierte, wachstumsfreie Marktwirtschaft zu erreichen, in der niemand einen Mangel leiden muß. Aus den 95 % derzeitigen Arbeitsstillstand habe ich bereits die Schildbürgerarbeit herausgerechnet, die rund um die Coronavirus-Pandemie von Mundschutz- bis Beatmungsgeräteproduktion dieser Tage geleistet wird und einerseits leicht vermeidbar wäre, wenn wir ein gescheiteres Gesundheitswesen mit integrierter Naturheilkunde hätten. Und andererseits hätte leicht vermieden können, wenn die Menschheit Corona nicht sich hausgemacht hätte in all ihrem Arbeits- und Wachstumswahn, für den symbolhaft solche Industrie-Kloaken wie in Wuhan, Norditalien und Iran stehen, wo demzufolge Corona auch am heftigsten wütet.
am 7.4.2020, um 8:03 Uhr
Sternenhimmel über Indien
Zum ersten Mal sehen und bestaunen die Menschen den Sternenhimmel über Indien. Weil erstmals nach Jahrzehnten des industrialisierten Raubbaus an Natur, Umwelt, Erdressourcen und Klima die dadurch verursachte Dunstglocke über den Städten Indiens voller alles und jeden krank machender Industrie- und Massenverkehrsabgase Coronapandemie-bedingt verschwunden ist.
Führt also Corona nun uns zum neuen Menschenbild der Mensch-Werdung, ohne dem wir die Erde, das Klima und die Zukunft der Menschheit bald gänzlich in der Pfeife rauchen könnten ? Während die Regierungen dieser Welt sich noch mit Milliarden-Subventionen und Wirtschaftshilfspaketen unbeirrt und unbelehrbar dagegen stämmen wollen, erkennen immer mehr Menschen durch ihren Corona-erzwungenen Stillstand, wie krank, umwelt- und klima-schädlich doch dieses Arbeits- und Wachstumswahnsystem ist, dem sie sich bisher andienten und noch nie die Zeit dazu fanden, darüber nachzudenken. Und auch in diesem Sinne steht das BGE: Vor der Arbeit nachdenken und die Frage stellen: "Ist das, was ich da tue, überhaupt sinnvoll ?", anstatt blind einer Groko-"Hauptsache Arbeit"-Politik zu folgen.
Wer das alles ignoriert und weiterhin an sich und an allem Raubbau betreiben will, den zwingt Corona wie dieser Tage Boris Johnson in Intensivstation und Zwangsstillstand.
am 5.4.2020, um 11:43 Uhr
Das Grundeinkommen wäre m.E. ganz sicher ein Faktor, der dazu beitragen kann, zu besserer Selbstfürsorge zu kommen.
Doch es gibt noch eine ganze Menge anderer Faktoren.
Bei der Beforschung meiner eigenen Schwierigkeiten mit diesem Thema ist mir deutlich geworden, dass z.B. die übliche Psychotherapie meistens keine großen, bzw. durchschlagenden und langfristigen Erfolge bringt wenn diverse Psycho Traumata den Weg pflasterten. Erst die neuere Traumaforschung der letzten Jahre zeigte mir, was tiefer greifen kann.
M.E. ist unsere Gesellschaft tief traumatisiert. D.h. die Traumata der diversen existenzbedrohenden Ereignisse unserer Eltern- und Großeltern-Generation haben ihre psychischen und körperlichen Auswirkungen bis heute!
Ich habe lange gebraucht das zu verstehen und selbst nachvollziehen zu können.
Die meisten Menschen können sich das nicht vorstellen, doch es ist inzwischen Fakt.
Nachzulesen z.B. in diversen Publikationen von Trauma-Forschern.
Ein weiterer Faktor ist m.E. unsere christliche Erziehung.
Wer früh angehalten wird, sich unter eine Ideologie zu stellen - eigentlich egal welche,
verliert oft seine ur-eigenen, menschlichen Bedürfnisse aus den Augen und verlernt diese wichtig zu nehmen.
Natürlich will auch die Schule uns zu angepassten Menschen erziehen, die im späteren Arbeitsleben erfolgreich unter Menschen zu leben fähig werden. Das ist ok, doch die Balance zwischen Eigeninteressen und gesellschaftsverträglicher Anpassung ist oft ein langer Prozess, der nicht jeder Persönlichkeitsstruktur mit tiefgreifenden frühen Prägungen so einfach gelingt.
Genügend finanzielle Mittel würden da erheblich helfen sich mit diesen inneren Problemen in Ruhe auseinanderzusetzen, denn wie ich an mir beobachten konnte, es braucht viel Zeit und Ruhe!
Schade, wenn man sein ganzes Leben unnötigerweise durch diese Probleme nicht zu seinen eigentlichen Befähigungen vordringen kann,
die uns selbst und andere weiterbringen und beglücken könnten!
am 4.4.2020, um 10:21 Uhr
Grundeinkommen als Wunderpille ?
Damit konfrontieren mich auch BGE-Verweigerer immer wieder provokativ.
Wenn man bedenkt, wie Armut multiple krank macht und somit die davon Betroffenen und letztendlich auch die Gesellschaft u.a. durch stetig steigende Kranken- und Pflegekassenbeiträge teuer zu stehen kommt, so ergeben sich schon hieraus Milliarden Euro-Einsparungspotentiale aus dem BGE und zu dessen Mitfinanzierung. Und die wenigen nicht durch das BGE rückbaubaren bzw. verhinderbaren Pflegefälle und deren ggfs. hohen Mehrbedarfe bräuchten dann nicht mehr länger durch never ending Streitigkeiten mit Sozialämtern, Pflegekassen und Sozialgerichten finanziert werden, sondern wären dann leicht aus den Milliarden Euro-Überschüssen der Kranken- und Pflegekassen finanzierbar.
Anders als Ärzte mit ihrem lediglich theoretischen Wissen über Krankheiten hat mich MCS und deren zahlreiche Folgeerkrankungen ganz praxisnah durch viele Gebiete der Medizin geführt und mit den hierzu mittlerweile über 3.200 studierten Fachbüchern aus Medizin, Pharmazie, internationaler Naturheilkunde und Homöopathie kann ich heute sagen: Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen. Man muß nur danach suchen und darf dies nicht wie Ärzte und Krankenkassen verweigern. Und so wären all die OP´s, Organtransplantationen und Pflegefälle vermeidbar, die heutzutage das Gesunheitssystem in den Kollaps treiben. Das BGE würde hingegen private fallspezifische Medizinforschung und Arzneimittelentwicklung Kranken, Pflegefällen und deren Angehörigen ermöglichen, die kein Arzt, kein Pharmakonzern und keine Krankenkasse leisten kann oder will. Und damit konnte ich früher vor meinem geldlos "leben" nicht nur seltene Krankheiten heilen, sondern auch so weit verbreitete Volkskrankheiten wie Diabetes in den Griff bekommen.
am 4.4.2020, um 9:37 Uhr
Das hab ich mir verdient, oder etwa nicht ?
Diese Frage setzt voraus, daß es dazu jemanden gibt, der sagt: "Ja, das hast du dir verdient oder halt nicht". Und diese Frage offenbart somit die Fremdbestimmtheit unseres Lebens und Handeln, durch die dann auch Tür und Tor geöffnet sind für all den damit betriebenen Mißbrauch von der Erregung von Schuldgefühlen, Angst-Schürung bis zum krank machenden Leistungsdruck.
Und daß mit dieser Fremdbestimmung eine Menge Mißbrauch getrieben wird, zeigt nicht nur die Natur, Umwelt, Mensch und Klima krank machende staatliche Arbeits- und Wachstumswahnpolitik, sondern das haben u.a. auch bereits die 2 Weltkriege des 20. Jhd. gezeigt, sodaß schon deren logische Konsequenz 1945 hätte die BGE-Einführung sein müssen, anstatt die Menschheit unter dem Mißbrauch staatlicher angehäufter Geldallmacht in ein erneutes unbelehrbares Wettrüsten für einen Nuklearkrieg zwischen Ost und West hineinzutreiben. Somit würde erst das BGE den Satz realiseren können: "Stell dir vor, es wäre Krieg und keiner ginge da hin".
Wenn ein privat gesponsertes BGE Menschen nun auch in Leistungsdruck und Wettbewerb führt, soziale Projekte voran zu bringen, so ist dies auf die mentale Vorkonditionierung durch die AGENDA 2010 zurückzuführen, aber trägt nicht mehr deren bedrohliches und krank machendes Existenzvernichtungspotential in sich. Und das bedeutet somit auch: Anders als die AGENDA 2010 ermöglicht das BGE das GG-Recht auf Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung raus aus allem Mainstream-Druck, sodaß niemand zwangsweise an diesem Wettbewerb sozialer Projekte sich beteiligen muß und stattdessen jeder nach seiner Fasson glücklich werden kann, um es mal mit den Worten des meinungstoleranten "Großen Friedrich II. von Preußen" auszudrücken.
am 4.4.2020, um 8:38 Uhr
Geld ist nicht alles im Leben ?
So kann nur ein BGE-Verweigerer argumentieren, der selber stets ein gut gefülltes Bankkonto hat und den BGE-Aktivisten eine "Geld-Fixiertheit" vorwirft. Doch gerät man im Strudel der AGENDA 2010 in geldlos "leben", Existenzvernichtung und Obdachlosigkeit, auf die immer mehr Jobcenter, Sozialämter und Sozialgerichte ihre hilfesuchenden Klienten zur staatlichen Kosteneinsparung hinarbeiten und abfracken, dann kann man selbst erfahren, wie Verfassung Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte und Menschenwürde am leeren Geldbeutel wirkungslos verpfuffen und man als Mensch zum rechtlosen Nichts erklärt wird, auf dem Jeder nach seinem Gutdünken herum trampeln kann. Und findet man nicht die 0,2 % der Bevölkerung, die trotz Protest der großen Volksmehrheit hiergegen diesen Menschen in schwerer Not helfen, dann wäre dies faktisch auch das Todesurteil, was da Jobcenter, Sozialämter und Sozialgerichte über diese auf geldlos "leben" umgestellten Menschen verhängen. Und tatsächlich kommen diese Menschen in Kälte, Hunger, gesellschaftlicher Aggression und Gewalt, Siechtum oder Suizid darin um, wenn sie nicht diese 0,2 % Menschen finden, die ihnen in schwerer Not helfen und übrigens in etwa der Wählerschaft von Bündnis Grundeinkommen entsprechen. 0,2 % der Bevölkerung, die mal später nicht wieder wie die große Volksmehrheit sagen wollen: "Wir haben doch von all dem damals gar nichts gewußt und mitbekommen".
"Geld ist nicht alles im Leben" kann man somit erst dann sagen, wenn das BGE die Menschheit von der Allmacht des Geldes befreit und Demokratie, Rechtsstaat, Verfassung und Menschenwürde eine Realisierungs- und Existenzgrundlage verschafft.
am 4.4.2020, um 8:00 Uhr
Gott und das BGE
Von Anbeginn ihrer Gründung behauptet die Kirche, daß ihr Gott diese Welt und die Menschheit erschaffen hätte und alles und jeden abstraft, der nicht nach seiner Pfeife tanzt.
Doch fragt man die Kirche, weil man von ihrem Gott nie eine Anwort erhält, warum ihr Gott das alles auf dieser Welt zuläßt von Hexenverbrennung bis zu den 2 Weltkriegen des 20. Jhd., dann plötzlich erklärt die Kirche ihren Gott für all das als unverantwortlich und erklärt den Menschen zum selbständig handelnden Wesen, dem Gott nur beratend zur Seite steht und Angebote macht, die der Mensch angeblich in seiner freien Entscheidung annehmen oder ablehnen könnte. Somit stellt sich die Kirche selbst ein Bein mit ihrem strafenden Gott.
Vergleicht man Gott mit einem heutigen Entwickler künstlicher Intelligenz, würde dies ebenso bedeuten, daß dieser K.I.-Entwickler anschließend nicht mehr verantwortlich wäre für die Roboter, die er erschuf.
Mal angenommen, so ein K.I.-Entwickler wäre wirklich so gut, eine künstliche Intelligenz zu erschaffen, die fortan frei und autonom existieren könnte, so ginge dies nur dann, wenn der K.I.-Entwickler zumindest für die notwendige Stromversorgung dieser Künstlichen Intelligenz sorgt.
Und diese Bedeutung, die Strom für die K.I. hat, diese Bedeutung hat das BGE für die Menschheit. Daher ist der Gott der Kirche und sein Stellvertreter Papst auf Erden dazu aufgerufen, das BGE für die Menschheit weltweit einzuführen. Solange das BGE nicht realisiert wird, ist der Mensch auch weiterhin kein selbstbestimmtes Wesen, sondern fremd bestimmt und dunklen Mächten ausgeliefert, gegen die dann auch sein Gott Schöpfer nichts ausrichten kann, wenn er seiner Schöpfung das BGE verweigert so wie in den vergangenen 2000 Kirchen-Jahren.
am 3.4.2020, um 14:15 Uhr
Es ist deprimierend, immer wieder mitzuerleben, wie sich Menschen im Arbeits- und Privatleben selbst unter Druck setzen oder durch z.B. festgetackerte Lernverhältnisse gehetzt werden. Das kann doch nicht an jedem Einzelnen liegen!? Wir werden von allen Seiten zur Selbstoptimierung getrieben und dazu, aus jedem Thema das Optimum herauszuholen. Das scheint ja nicht wirklich zu Verbesserungen zu führen, wenn es mehr kranke Menschen als freie Behandlungszeiten beim Psychotherapeuten gibt. Da gibt es leider eine GRUNDeinstellung in unserer Gesellschaft. Ob das mit einem Grundeinkommen in einer so durchgetakteten Welt überhaupt kurierbar wäre?
am 3.4.2020, um 5:15 Uhr
Dad hab ich mir verdient, oder etwa nicht ?
Das könnte sich auch Donald Trump gefragt haben, als er von seinen Eltern mit 18 das erste Privatflugzeug geschenkt bekam. Nach der Logik der BGE-Verweigerer hätte demnach Donald Trump mit soviel BGE jahrein jahraus ganz ganz faul werden müssen.
Und nach der selben Logik der BGE-Verweigerer hätte die Menschheit bereits in der Steinzeit enden müssen, weil es da keinen Geld zahlenden Arbeitgeber gab, für den es sich finanziell gelohnt hätte zu arbeiten.
Man sieht und auch die Groko hat es längst mit ihrer miserablen Dumpinglöhnerei AGENDA 2010-Politik bewiesen: Arbeit hat mehr und eine andere Bedeutung, als darauf Zwang und Einkommensdruck ausüben zu müssen.
Und so ist es nicht nur verfassungswidrig, sondern auch grober Unfug, wenn man wie die Groko die eigenen Ansichten einer Parteimitglieder-Minderheit von zusammen 1 Mio. Leuten dem großen "Rest" der 82 Mio. Bundesbürger meinungsdiktatorisch aufzwingen will wie da in der AGENDA 2010 und in deren Jobcentern tagtäglich praktiziert.
Und so geht die Welt nicht davon unter, wenn es das BGE ermöglicht, daß kein Arbeits- und Wachstumsfanatiker mehr länger seine Weltanschauung Anderen aufzwingen kann, die nicht arbeiten können oder wollen. Zumal schon heute die Märkte mit all dem Wachstumsplunder und Arbeitsleistungsüberfluß überquellen von denen, die unbeirrt am Dauerrödeln sind und ihre Füße nicht stillhalten können. Und auch deshalb ist es zur Findung eines gesunden Gleichgewichts für Erde, Mensch, Natur, Umwelt und Klima erforderlich, daß durch ein BGE all jene honoriert werden, die sich nicht an so einer manischen Dauerrödelei und Hyperaktivität beteiligen, die aus der Weltanschauung der Arbeits- und Wachstumsfanatiker erwächst.
am 3.4.2020, um 4:36 Uhr
Kein Mensch kann darüber selbst frei entscheiden, ob er geboren werden will oder nicht
Auch daraus begründet sich der Rechtsanspruch auf ein BGE als eine Art Ausgleichs- und Entschädigungszahlung. Und das erst recht, wenn Staat und Kirche sogar ungeborenem Leben alle Grundrechte der Verfassung zugestehen. Und das bedeutet somit auch: Wer gegen seinen Willen geboren wird, dem steht dann auch eine entsprechende Ausgleichs- und Entschädigungszahlung zu. "Gegen seinen Willen" ist auch dann juristisch anzunehmen, wenn jemand in so miserable Lebensbedingungen hinein geboren wird, daß niemand mit gesundem Menschenverstand darin freiwillig leben möchte.
Und auch deshalb sollte der sowohl an Dunkeldeutschland erinnernde als auch verfassungwidrige Groko-Grundsatz der Kopplung des Existenzrechts eines Menschen an Zwangsarbeit schnellstmöglich beendet und samt seiner AGENDA 2010 aus dem Verkehr gezogen werden. Denn so eine Groko-Politik zieht den braunen Sumpf genauso an wie die Motten das Licht.
Und das BGE dieser Art als lebenslange Ausgleichs- und Entschädigungszahlung verstanden soll entsprechend dem Sinn solcher Zahlungen auch dazu befähigen, die miserablen Lebensbedingungen, in die viele Menschen unfreiwillig hineingeboren werden, beheben zu können. Daß hingegen die vorgeblich "ach so tolle" Groko-Politik hierzu nicht in der Lage ist, zeigen ganze Sozialhilfe-Dynastien, in denen sich Armut, Not und Elend von einer auf die nächste Generation überträgt.
am 3.4.2020, um 4:04 Uhr
Dumpinglöhne ? Es geht noch tiefer !
Eigentlich wäre das ja Marktwirtschaft, wenn immer mehr Firmen ihre Produktion der Nachfrage anpassen und auf andere Produkte wechseln wie z.B. derzeit verstärkt auf Desinfektionsmittel, medizinische Ausrüstungen, Geräte und Mundschutz. Doch wenn dafür nun die Arbeitnehmer gar keinen Lohn und somit nicht mal mehr den bisherigen Dumpinglohn bekommen, dann handelt es sich offenbar um eine gestiegene Kundennachfrage vom Typ "Tafel & Kleiderkammer". Und das zeigt wiederum: Groko-Politik der ewig Gestrigen taugte weder für das bisher allumfassend staatlich bekrückte Subventionierungssystem der AGENDA 2010, noch taugt diese Groko-Politik für echte Marktwirtschaft, wie sie sich nun in der Wirtschaft durchsetzt. Denn das Problem, das bisher "nur" ein Teil der Bevölkerung vom Armutsrentner bis zum Dumpinglöhner hatte, trotz Nachfrage die benötigten Waren und Dienstleistungen mangels Kaufkraft und Geldes nicht bezahlen zu können, dieses Problem weitet sich nun auf immer mehr Bevölkerungsteile aus, deren Arbeitsplätze wegen allgemein geschrumpfter Nachfrage wegbrechen und null Einkommen hinterlassen.
Und was lernen wir daraus ?: Ganz egal, ob und wo und wieviel Nachfrage an Produkten und Dienstleistungen vorhanden ist: Marktwirtschaft funktioniert nur mit dem BGE. Auch damit: "Arbeit lohnt sich und verschafft Einkommen" nicht mehr länger nur eine realitätsferne Groko-Phrase und Steinmeier-Sonntagsrede bleibt. Und das heutige Groko-Rien ne va plus zeigt auch, weshalb eine Gesellschaft und Wirtschaft, aber auch der Schutz von Natur, Umwelt, Erdressourcen und Klima nur mit dem BGE-Grundbaustein funktionieren kann. Das BGE ist somit auch keine holperdipolter Groko-Politik, sondern eine runde Sache.
am 2.4.2020, um 21:50 Uhr
Der Fall zeigt das Dilemma unserer Zeit: die körperliche Belastung geht in vielen Bereichen zurück, die psychische nimmt überproportional zu - und macht die Menschen kranker als je zuvor - und das in immer früherem Lebensalter! Ich habe als Physiotherapeutin jeden Tag die erschreckenden Beweisen in/unter den Händen! Und von 'der Gesellschaft' fühlen sich so viele Menschen zunehmend allein gelassen/abgewiesen, da ist es sehr schwer, sich seiner selbst zu versichern...
Val.ham62
am 2.4.2020, um 20:34 Uhr
Ich kann nur hoffen das ich selbst irgendwann mal gewinnen kann und besser noch Gestern. Mir geht es zur Zeit sehr schlecht gesundheitlich und finanziell. Ich bin immer optimistisch, hoffe immer nur dass alles gut wird.

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