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Timestamp: 2020-02-19 07:23:43+00:00

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Veranstaltung 122301 - 15. Jahresarbeitstagung Medizinrecht
15. Jahresarbeitstagung Medizinrecht(122301)
Die Jahresarbeitstagung Medizinrecht befasst sich im Jahr 2020 mit den aktuellen Problemfeldern des öffentlichen Gesundheitsrechts. Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus Anwaltschaft, Gerichtsbarkeit, Wissenschaft und anderen Bereichen des Gesundheitswesens stellen die wichtigsten Entwicklungen aus diesen Bereichen des Medizinrechts vor und diskutieren die momentan drängenden Probleme.
Wie in den Vorjahren wird die Tagung von einer umfangreichen Arbeitsunterlage begleitet, die auch als Nachschlagewerk zur Weiterverwendung in der Praxis geeignet ist. Damit bietet die Jahresarbeitstagung jeder Fachanwältin und jedem Fachanwalt für Medizinrecht und allen anderen medizinrechtlich interessierten Juristinnen und Juristen ein unverzichtbares Forum der Fortbildung und des fachlichen Austauschs.
Als Fortbildungsplus zur 10-stündigen Jahresarbeitstagung findet an deren Vortag (Donnerstag, 5. März 2020) ein 5-stündige Seminar statt, das von Teilnehmern der Jahresarbeitstagung zu einem ermäßigten Kostenbeitrag (Aufpreis 200,– €) gebucht werden kann. Damit können Fachanwältinnen und Fachanwälte für Medizinrecht ihrer gesamten Fortbildungspflicht (15 Zeitstunden – § 15 FAO) an einem Termin nachkommen.
Professor Dr. Thomas Clemens, Richter am Bundessozialgericht i. R., Honorarprofessor der juristischen Fakultät der Universität Tübingen, Vorsitzender von Schiedsstellen gemäß § 18 a KHG, Kassel, Kassel
Professor Dr. Erik Hahn, Hochschule Zittau/Görlitz, Professur für Zivilrecht, Medizinrecht, Wirtschafts- und Immobilienrecht
Dr. Ellen Lundershausen, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen, Berlin
Dr. Andreas Meschke, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht, Düsseldorf
Dr. Rudolf Ratzel, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht, München
Dr. Dominik Roters, Syndikusrechtsanwalt, Justiziar, Leiter der Abteilung Recht, stellv. Geschäftsführer, Gemeinsamer Bundesausschuss, Berlin
Mechthild Schildwächter, Richterin am Oberverwaltungsgericht für das Land NRW, Münster
Dr. Frank Stollmann, Ltd. Ministerialrat, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Richter am Bundessozialgericht i. R., Honorarprofessor der juristischen Fakultät der Universität Tübingen, Vorsitzender von Schiedsstellen gemäß § 18 a KHG, Kassel
Professor Dr. iur. Thomas Clemens ist Richter am Bundessozialgericht i. R. und Honorarprofessor der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen. Am BSG war er sechzehn Jahre lang als Richter im Senat für Kassen(zahn)arztrecht tätig. Zuvor war er Richter am Landessozialgericht Baden-Württemberg und an den Verwaltungsgerichten Stuttgart und Hamburg. Während der Zeit als Verwaltungsrichter war er abgeordnet für eine Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht. In seinem sog. Ruhestand ist er zudem im Krankenhausrecht als Vorsitzender von Schiedsstellen gemäß § 18a KHG und im vertrags(zahn)ärztlichen Bereich als Vorsitzender eines Schiedsamts für die vertragszahnärztliche Versorgung gemäß § 89 SGB V tätig.
Prof. Dr. Clemens ist Mitherausgeber des Kommentars „Zulassungsverordnung für Vertragsärzte“ (Schallen/Clemens/Düring, 9. Auflage 2018) und des Handbuchs „Medizinrecht“ (Quaas/Zuck/Clemens, 4. Auflage 2018). Er kommentiert die sachlich-rechnerische Richtigstellung (§ 106d SGB V) im „Online-JurisPraxisKommentar SGB V“, ist Verfasser zahlreicher Kapitel im „Handbuch des Arztrechts“ (Laufs/Kern/Rehborn, 5. Auflage 2019) sowie des Kapitels „Honorierung und Honorarverteilung“ im „Handbuch des Fachanwalts Medizinrecht“ (Wenzel, 4. Auflage 2019). Ferner verfasst er Aufsätze vor allem zu medizinrechtlichen Themen. Als Referent verfügt er über langjährige und vielseitige Erfahrung, u. a. im Rahmen der Jahresarbeitstagung Medizinrecht und des „Intensivseminars öffentliches Gesundheitsrecht“ (gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Michael Quaas).
Hochschule Zittau/Görlitz, Professur für Zivilrecht, Medizinrecht, Wirtschafts- und Immobilienrecht
Professor Dr. Erik Hahn ist Inhaber der Professur für Zivilrecht, Medizinrecht, Wirtschafts- und Immobilienrecht an der Hochschule Zittau/Görlitz. Er lehrt in einem Kooperationsstudiengang mit dem Internationalen Hochschulinstitut (IHI) der Technischen Universität Dresden und ist Mitglied im Görlitzer Institut für Gesundheit, Altern und Technik. Zudem unterrichtet er regelmäßig Medizinrecht und Sozialrecht an der Dresden International University und ist stellvertretender Vorsitzender der sächsischen Schiedsstelle nach § 36 PflBG sowie Mitglied in der Ethikkommission der Sächsischen Landesärztekammer. Zuvor war er als Richter und Staatsanwalt in der sächsischen Justiz und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig (Lehrstuhl für Arztrecht) tätig. Zu seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen das Medizinrecht und die Wechselwirkungen von Sozialrecht und Zivilrecht.
Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen
Dr. med. Ellen Lundershausen ist Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen und Vizepräsidentin des Deutschen Berufsverbandes der HNO-Ärzte. Als Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ist sie in einer Gemeinschaftspraxis in Erfurt niedergelassen, nachdem sie zuvor in zwei Kliniken tätig war.
Dr. Andreas Meschke ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht. Er studierte an der Universität zu Köln Rechtswissenschaften. Dort arbeitete er als auch wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kirchenrecht und Rheinische Kirchenrechtsgeschichte (Lehrstuhl für Öffentliches Recht) und promovierte zu einem kommunalwirtschaftlichen Thema. Herr Dr. Meschke ist grundsätzlich im gesamten Medizinrecht tätig. Seine Schwerpunkte sind das ärztliche Gesellschafts- und Vertragsrecht, der Kauf/Verkauf von Arztpraxen, die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren und die Gestaltung von Kooperationen zwischen Ärzten und Krankenhäusern (z. B. Outsourcing-Projekte) sowie die Dauerberatung – auch vereinsrechtlich – ärztlicher Berufsverbände und ihrer Mitglieder. Besondere Erfahrungen hat er bei der Gründung von ärztlichen Berufsausübungsgemeinschaften, bei der Betreuung von Ärzten in gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen – hier ist er auch als parteibenannter Schiedsrichter regelmäßig tätig – sowie beim Verkauf von (Groß-)Praxen an investorengetragene Gruppen, im Recht der Labormedizin und bei der Strafverteidigung in Ermittlungsverfahren wegen Falschabrechnung. Er ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe Vertragsgestaltung der Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im Deutschen AnwaltVerein. Herr Dr. Meschke referiert regelmäßig als Dozent des Deutschen Anwaltsinstituts in der Fortbildung der Fachanwälte für Medizinrecht und der Fachanwälte für Handels- und Gesellschaftsrecht zum Thema ärztlicher Kooperationsformen.
Dr. iur. Rudolf Ratzel ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht sowie Partner einer renommierten Kanzlei für Medizinrecht. Zudem ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für Medizinrecht der Dresden International University sowie der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der LMU München.
Dr. Ratzel ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Gesundheitsrecht“ (GesR) und hat zahlreiche Fachbeiträge und -bücher veröffentlicht, darunter den „Kommentar zum Medizinproduktegesetz (MPG)“ (Deutsch/Lippert/Ratzel/Tag/Gassner, 3. Auflage 2018), den „Kommentar zur (Muster-)Berufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte – MBO-Ä 1997“ (Ratzel/Lippert/Prütting, 7. Auflage 2018) und das „Handbuch Medizinrecht“ (Ratzel/Luxenburger 3. Auflage 2015). Im Kommentar „Medizinrecht (Spickhoff, 3. Auflage 2018) bearbeitet er die §§ 705ff.BGB und die Ärzte-ZV, im Kommentar „Gesundheitsrecht – SGB V|SGB XI“ (Berchtold/Huster/Rehborn, 2. Auflage 2018) die §§ 31, 32 bis 34, 36, 121a, 124 bis 128, 138, 139, 316 SGB V.
Universität Bielefeld, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Sozialrecht
Professor. Dr. Oliver Ricken, seit 2010 ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Universität Bielefeld., Zuvor war er Universitätsprofessor an der Ruhr-Universität Bochum sowie Wissenschaftlicher Angestellter und Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherheit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Studium der Rechtswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (1985-1991), 1991 Erste jur. Staatsprüfung, danach Tätigkeit am Institut für Arbeits-, Sozial- und Wirtschaftsrecht, Abteilung III der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Rechtsreferendariat im Bezirk des OLG Hamm, 1994 Promotion zum Dr. jur, 1994 Zweite jur. Staatsprüfung, anschließend Tätigkeit als Rechtsanwalt, von 1997-2005 Tätigkeit am Institut für Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherheit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 2004 Habilitation an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 2005 Lehrstuhlvertretung an der Ruhr-Universität Bochum, anschließend Universitätsprofessor an der Ruhr-Universität Bochum (2006-2010),Professor Dr. Ricken ist Mitdirektor des Instituts für Arbeit und sozialen Schutz an der Universität Bielefeld und, Mitglied des Bielefeld Center for Healthcare Compliance.
Syndikusrechtsanwalt, Justiziar, Leiter der Abteilung Recht, stellv. Geschäftsführer, Gemeinsamer Bundesausschuss
Dr. jur. Dominik Roters ist stellvertretender Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Recht des Gemeinsamen Bundesausschusses. Seit 2002 ist er beim Gemeinsamen Bundesausschuss und seiner Vorgängerinstitution als Justiziar beschäftigt. Zuvor war er als Rechtsanwalt bei einer renommierten Kanzlei in Freiburg/Breisgau tätig.
Im „Kasseler Kommentar zum Sozialversicherungsrecht“ (105. Auflage 2019) schreibt er u. a. die Beiträge zum Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 12 SGB V), zum G-BA (§§ 91 bis 94 SGB V) und zur Qualitätssicherung (§§ 135 bis 139d SGB V). Außerdem veröffentlicht er regelmäßig in „NZS“, „SGb“ und anderen Fachzeitschriften.
Mechthild Schildwächter
Richterin am Oberverwaltungsgericht für das Land NRW
Ltd. Ministerialrat, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Dr. Frank Stollmann ist Leitender Ministerialrat der Gruppe "Heilberufe, GKV, Sektorenübergreifende Versorgung" beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Bevor er diese Tätigkeit aufnahm leitete er verschiedene Referate im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium, zunächst das Referat „Krankenhausfinanzierung, Finanzierung von Investitionen im Maßregelvollzug, Krankenhausbau“, dann das Referat „Rechtsangelegenheiten, Justiziariat" und schließlich das Referat "Gesundheitsaufsicht, Rettungswesen". Als Lehrbeauftragter ist er für die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig.
Dr. Stollmann ist Autor und Herausgeber einer Vielzahl einschlägiger Veröffentlichungen. U. a. ist er Mitautor der Kommentare „Medizinrecht“ (Prütting, 5. Auflage 2019) und „Krankenhausfinanzierungsgesetz, Bundespflegesatzverordnung und Folgerecht“ (Dietz/Bofinger, 65. Aktualisierung 2019) sowie des Praxishandbuchs „Krankenhausrecht“ (Huster/Kaltenborn, 2. Auflage 2017).
Telefon: 030 740743-0
Telefax: 030 740743-999
WWW: http://www.kanzleramt-berlin.steigenberger.com
Fr. 9.00 - 17.30 Uhr, Sa. 9.00 - 12.15 Uhr
Die Zimmer sind vom 05. - 07.03.2020 reserviert.
Abruf möglich bis 23.01.2020
199,00 EUR für die 1. Nacht // 159,00 EUR für die 2. Nacht
Einzelne abgerufene Zimmer können bis 14 Tage vor Anreise kostenfrei storniert werden.
Buchen Sie diese Veranstaltung zusammen mit der Veranstaltung Aktuelles zur Vergütung von Krankenhausleistungen (05.03.2020) zum Paketpreis von 895,- € (USt.-befreit)
Aktuelles zur Vergütung von Krankenhausleistungen (122302)
Die beiden besonders ausgewiesenen Referenten stellen die wesentlichen, neueren Entwicklungen bei der Vergütung von Krankenhausleistungen dar. So werden die Grundlagen der Krankenhaus-Abrechnung, die Notwendigkeit der Krankenhaus-Behandlung sowie die Ermittlung nicht-medizinischer Daten (wie beispielsweise die Zuständigkeit der Krankenkasse oder des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung) erörtert. Ebenso wird auf Probleme bei der Prüfung von Qualitätsrichtlinien des G-BA, Abrechnungsprüfung und Aufwandspauschale sowie die neue Prüfverfahrensvereinbarung (PrüfvV 2017) und Aktuelles aus der Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes eingegangen. Darüber hinaus rückt das Seminar die aktuellen Änderungen des Krankenhausentgeltrechts, insbesondere durch das Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz in den Fokus. Schließlich werden aktuelle Gerichts- und Schiedsstellenentscheidungen, u. a. zu den Mindestmengen und Zentrums- sowie Sicherstellungszuschlägen, behandelt. Eine umfangreiche Arbeitsunterlage rundet das Seminar ab. Dieses Seminar und die zehnstündige Jahresarbeitstagung Medizinrecht können zum Paketpreis von 895,– € (Ersparnis gegenüber Einzelbuchung: 145,– €) gebucht werden. Fachanwältinnen und -anwälten für Medizinrecht wird damit ermöglicht, ihre gesamte Fortbildungspflicht (15 Zeitstunden – § 15 FAO) an einem Termin wahrzunehmen.
Freitag, 06.03.2020: Gemeinsames Abendessen im Restaurant "Paris-Moskau"
Treffpunkt: 19:00 Uhr im Restaurant (Alt-Moabit 141, 10557 Berlin). Preis für ein 3-Gänge-Menü, Getränke Selbstzahler
51,- € (inkl. MwSt)
Prospekt (416,73 kB)

References: § 15
 § 18
 § 18
 § 18
 § 89
 § 36
 § 15