Source: http://sinai.bund-main-taunus.de/html/index.php
Timestamp: 2018-02-24 09:31:37+00:00

Document:
SINAI II, III
Bad Soden / Taunus : Sinai II, III
Dieser Anblick kann bald der Vergangenheit angehören, denn mit der Aussicht auf ein dann angeblich Steuern sprudelndes einzeln prosperierendes Unternehmen, begräbt die Stadt Bad Soden wertvolle Natur und Lebensqualität!
September 2017: Das Format der Bürgerversammlung hat den Vorteil, dass hierbei Fragen aus der Bürgerschaft ausdrücklich zugelassen und erwünscht sind ... : Lesenswert der Antrag der Sodener CDU/SPD Koalition vom 24.9.2017: [ PDF ] ..
November 2017: Es gibt zwei Möglichkeiten, sich der kritischen Öffentlichkeit zu entziehen. Entweder man verheimlicht möglichst viele Informationen vor ihr oder man stellt ihr dermaßen viele, für den Abend unnötige, Informationen zu Verfügung, sodass eine tatsächliche Beurteilung ... SINAI Bürgerversammlung am 22.11.2017 in Bad Soden, Lesen Sie hier weiter auf: www.lebenswertes-bad-soden.de ..
Dezember 2017: Offener Brief an die Stadtverordneten der Stadt Bad Soden am Taunus zu Sinai II/III : [ PDF ] ..
Fragerunde/n
In der Bürgerinitiative „Lebenswertes Bad Soden“ setzen sich engagierte Menschen für den Erhalt der Lebensqualität in Bad Soden ein. Wir lehnen die Bebauung des Sinai-Gebiets ab, weil sie für ganz Bad Soden spürbare Auswirkungen in vielen Bereichen des täglichen Lebens haben wird. Dazu gehören neben einem steigenden Verkehrsaufkommen die Belastung durch zusätzliche Abgase, die Versiegelung eines Naherholungsgebiets mit ihren bedrohten Tierarten und die Verbauung einer wichtigen Frischluftschneise für die gesamte Kurstadt. Die Bürgerinitiative agiert explizit überparteilich.
Lesen Sie auch auf: www.lebenswertes-bad-soden.de ..
Überraschng für Bad Soden
Kreisblatt 22.4.2017: Das war das Überraschungsei nach Ostern: „Cosnova Beauty“ – eines der am rasantesten gewachsenen Kosmetikunternehmen der vergangenen Jahre – beabsichtigt, in Bad Soden sein neues „Headoffice“ zu errichten. Wenn alles nach Plan läuft, könnten in der einstigen Kurstadt bis zu 1000 Menschen von „cosnova“ arbeiten. Morgens beim geladenen Frühstück mit den Fraktionsvorsitzenden des Stadtparlaments und in der Magistratssitzung am Nachmittag ließ Bürgermeister Norbert Altenkamp (CDU) die Katze aus dem Sack. .... fnp.de
.... bald der Vergangenheit angehören ?
Die Stadtverordnetenversammlung von Bad Soden hat die hinter verschlossenen Türen verhandelte Ansiedlung des Kosmetikherstellers Cosnova und die Entwicklung eines Wohngebietes auf dem Sinai-Gelände am 3. Mai 2017 mit der Stimmenmehrheit von CDU, SPD und FDP beschlossen. 'Dass es auch Schattenseiten gibt' wurde in der Diskussion angesprochen, mit dem kleineren Übel einer Gewerbeansiedlung soll der angeblich so nötige Wohnungsbau herausgehoben werden ... WARUM ?
Vorlage zur Sitzung (PDF)
Fragen? Weiter:
LEP: Landesentwicklungsplan
Die Hessische Landesregierung trägt den geänderten Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Herausforderungen an die räumliche Entwicklung des Landes durch die 3. Änderung des Landesentwicklungsplans (LEP) Hessen 2000 Rechnung. Die Vorgaben des Plans wirken über die Regionalplanung bis auf die Ebene der kommunalen Planung hessischer Städte und Gemeinden. Mehr : landesplanung.hessen.de
Natürliche Lebensgrundlagen : Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen hat als Staatsziel Verfassungsrang. Angesichts der nach wie vor fortschreitenden Verluste an Biodiversität und des deutlichen Klimawandels sind diese zunehmend gefährdet. Demgemäß hat der schonende Umgang des Menschen mit den natürlichen Lebensgrundlagen bei allen Planungen höchste Priorität. Die Entwicklung des Landes muss neben der ökonomischen Leistungsfähigkeit auch an der Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Lebensqualität für die heutige Bevölkerung und für zukünftige Generationen ausgerichtet werden.
Bei allen räumlichen Planungen ist der Grundsatz einer möglichst geringen Flächeninanspruchnahme zu berücksichtigen. Von einer in Teilräumen voraussichtlich rückläufigen Bevölkerung geht nicht automatisch ein entsprechender Impuls zur Verringerung der Siedlungs- und Verkehrsfläche aus, so dass zusätzliche Maßnahmen getroffen werden müssen, die Neuinanspruchnahme von Flächen zu begrenzen.
Bürger fragen und Politiker antworten nicht
Lesen Sie weiter, hier die :
Pressemitteilung der Initiative [PDF].
Einladung an die Fraktionsvorsitzenden der Bad Sodener Parteien:
... als Fraktionsvorsitzender laden wir Sie hiermit zu unserer Fragerunde zu dem Bauvorhaben 'Wohn- und Gewerbegebiet' auf dem Bad Sodener Sinai-Gelände ein, für das Sie in der Stadtverordnetenversammlung zustimmend votiert haben.
Hasselgrundhalle, großer Mehrzweckraum
Wie Sie sicherlich der Presse entnommen haben, haben wir die Bürgerinitiative „Lebenswertes Bad Soden“ gegründet. Wir sind Bürger aus Bad Soden und wollen zu folgenden Themen von Ihnen Ihre Gründe für Ihr Abstimmungsverhalten in der Stadtverordnetenversammlung am 3. Mai 2017 erfragen: .... Einladung (PDF)
Die Veranstaltung ist öffentlich / Besucher sind willkommen : zögern Sie nicht, kommen Sie vorbei.
Die Fragerunde zur geplanten Bebauung des Sinai-Geländes mit Lokalpolitikern stößt auf große Resonanz und führt zu kontroversen Diskussionen. Hier die Pressemitteilung der Bürgerinitiative 'Lebenswertes Bad Soden' zu dieser Sitzung:
Pressemitteilung der Initiative [PDF]
.... www.lebenswertes-bad-soden.de ....
Es sind schon mehrere Aktionen bereits geplant:
Infostände im September,
Stadtverordneten - Fragestunde u.v.m...
Die Bürgerinitiative freut sich über weitere Unterstützung, auch aus anderen Stadtteilen, denn
"Die Bebauung des Sinai betrifft uns alle!"
Zögern Sie nicht, Rufen Sie uns an oder senden eine eMail
Hier / Mehr : Pressemitteilung vom 6. Aug. 2017 als PDF.
SPD fordert Bebauungsplan für "Südlich der Bahnstraße" in Sulzbach
Also doch: Unternehmen zieht weg ... „Ansässige Unternehmen halten und neue gewinnen geht nur mit einer aktiven Politik“, sagte die SPD-Parlamentarierin Dr. Miriam Sinn bei der Begründung des Antrages. Sie erinnerte daran, dass ein großes Unternehmen – gemeint ist der weltweit agierende Kosmetikhersteller Cosnova – von Sulzbach weggeht, „weil wir es nicht geschafft haben, es hier zu halten“. Mehr auf : Kreisblatt
Forderungen zum Erhalt des Sinai Gebietes und für ein lebenswertes Bad Soden
Kein weiterer Verkehr, Lärm und Abgase in und um Bad Soden
Kein Eingriff in den regionalen Grünzug
Kein Abbau der Lebensqualität im Umfeld
Keine Verhandlungen hinter verschlossenen Türen
Rede und Antwort der Stadtverordneten in Bürgerversammlungen
Kein weiterer Einkauftourismus durch Wohngebiete
Comeback eines Baugebiets :
Das vor sieben Jahren per Bürgerentscheid gestoppte Areal „Nördlich Weingärten“ ist in Liederbach wieder ein Thema. "Ja, die BI gibt es noch und sie wird angesichts des neuerlichen Vertreterbegehrens wieder aktiv werden ...".
Wir bleiben beim Nein zur Bebauung !
Mehr hier auf den Seiten des 'bund-main-taunus.de' / Kreisblatt : Nördlich Weingärten/
fnp-online/
Hinweis zur manuellen eMail-Liste vom 18.6. auf dem Sinai :
Hier kommen leider noch 4 oder 5 Mails zurück, ev. Tippfehler, oder wir konnten nicht sauber lesen ... ?
Bitte senden Sie uns kurz eine Mail, wenn Sie eMails vermissen, danke ! Verteiler : Kontakt
Auch wenn Frankfurt wächst, sind seltene Tiere und die Frischluftschneise aus dem Taunus bedroht
28. Juni 2017: Wohnen im Ballungsraum ist beliebt. Entsprechend will auch Frankfurt wachsen. Ein neuer Stadtteil mit 10 000 Wohnungen soll im Norden der Metropole entstehen – auf einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet. Damit wäre die Frischluftzufuhr aus dem Taunus bedroht, warnen Kritiker. Mehr auf : Kreisblatt
Bad Soden : Bürgerinformationsabend am 21.6. 2017 / 18: Uhr u.a. zu Sinai II, III, :
Über den Planungsstand und die weiteren Schritte sowie die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger im Bebauungsplanverfahren für das Gebiet Sinai II und III hatte die Stadt eingeladen: Mehr : Info Abend
Kreisblatt : Das Comeback eines Baugebiets
Per Bürgerentscheid gestopptes Areal „Nördlich Weingärten“ in Liederbach wieder Thema
Die Projektgesellschaft Horn aus Kelkheim will dort nun Mehrfamilienhäuser für bezahlbaren Wohnraum bauen. Doch die damalige Bürgerinitiative kündigt schon erneute Aktivitäten an. Lesen wir weiter auf: fnp.de
: 15:00 Uhr : 'Lernen wir uns und den Sinai kennen: reden wir!'
Wie schon vermailt, auch hier: nochmal ein dickes 'Merzi' für die vielen Menschen am 18. Juni auf dem Sinai und an alle, die geholfen haben, dass wir soviel 'gemacht' haben !!
Sind wir gespannt auf den Bürgerinfo Abend, eventuell sind ja auch Stadtverordnete dabei, und dessen Berichte (einfach mailen), schätze, wir sehen uns eh nochmal und, oder mailen dann die Tage, auch wegen dem Treffen zur Gründung der 'BI' bis Ende der Ferien.
Bitte senden Sie uns eine eMail, wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf: Kontakt
Kreisblatt : So viel Haus gibt es für so viel Geld im MTK und im Vogelsberg Das teuerste Pflaster für Immobilienkäufer ist Bad Soden, dicht danach folgt Hofheim. Mehr: fnp.de
Kreisblatt : Die Hoffnung stirbt zuletzt / noch kein Link möglich / Mehr vorab hier: Hoffnung
Pressemitteilung BUND MTK : Gesundheits- und Umweltschutz für die Bürger? / / Mehr hier: PM des BUND MTK
Bürgerinformationsabend am 21.6. 2017
Über den Planungsstand und die weiteren Schritte sowie die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger im Bebauungsplanverfahren für das Gebiet Sinai II und III hat die Sadt zu einer Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 21. Juni 2017, im Bürgersaal des Bürgerhauses Neuenhain (Hauptstraße 45) informiert. Außerdem sollte an diesem Abend noch kurz die anstehende Sanierung der Fahrbahnen und Gehwege in der Schubert- und Gluckstraße vorgestellt werden. Die zuständigen Mitarbeiter der Fachabteilungen sowie weitere Vertreter der Stadtverwaltung konnten an diesem Abend nicht nur über die genannten Themen informieren, sondern auch für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen.
Bilden SIE sich bitte IHRE Meinung, nehmen Sie sich die Zeit, lesen ...:
BAD SODEN KOMPAKT / Ausgabe 25 / 23.06.2017
Sachliche Diskussion zur Entwicklung des Gebietes Sinai II und III ... Bürger können sich frühzeitig ins Bebauungsplanverfahren einbringen ... www.bad soden.de, Seite 2.
... Da die Bürgerinformationsveranstaltung wegen der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gegen 19:45 Uhr beendet werden musste, allerdings noch einige Fragen im Raum standen, soll eine zweite Bürgerinformationsveranstaltung im Zusammenhang mit der Vorstellung des Vorentwurfs im Bebauungsplanverfahren stattfinden. Wir werden den Termin in „Bad Soden am Taunus kompakt“ und auf der städtischen Internetpräsenz unter www.badsoden. de rechtzeitig bekanntgeben.
Bürgerstimmen per 26.6.2017
Hier Auszüge aus den Mails, die uns, den "Sammler" erreicht haben. Wir haben diese Texte eben anonym gehalten, auch wenn ein Einverständnis vorliegt: Schreiben Sie Ihre Eindrücke doch auch als Leserbrief, so erfährt auch ein anderer Leserkreis von dieser 'Veranstaltung':
Meine Frau fragte mich, warum ich da überhaupt hin gehe, wo wir doch Am Hübenbusch „nur“ Mieter sind und keine Eigentümer. Ausschlaggebend war für mich der Auftritt der Dame von der SPD am vergangenen Sonntag. Deren oberlehrerhafte Art, die sie selbst euphemistisch als „Versachlichung“ bezeichnete, empfand ich als stellvertretend für all das, was immer mehr Leute in die Politik-Verdrossenheit treibt. Da fühlte ich mich als mündiger Bürger angespornt den Info-Abend zu besuchen.
Ich will versuchen im Folgenden zu unterscheiden zwischen dem, was tatsächlich gesagt und gezeigt wurde, und meiner subjektiven Interpretation. Falls mir das nicht immer gelingen sollte, bitte ich um Nachsicht. Leider habe ich mir die Namen der Sprecher nicht gemerkt/notiert.
Zunächst wurde von einem Vertreter der Stadt eine Fülle an Folien präsentiert, die zeigen sollten wie und warum der Flächennutzungsplan umgesetzt werden soll. Im Mittelpunkt stand dabei ein Plan, der die geplanten Straßen und die zukünftige Aufteilung in Wohn-, Gewerbe- und Grünflächen zeigte. Man wies wiederholt darauf hin, dass zur Abgrenzung zum Hübenbusch und Robert-Stolz-Straße sowie zwischen neuem Wohngebiet und Gewerbegebiet etliche Grünflächen eingeplant sind, die außerdem einen hohen „Naherholungswert“ darstellten. Meiner Meinung nach ein Argument, das höchstens Leute überzeugen könnte, die keine Karten lesen können. Wenn man die geplanten Grünflächen mit bestehenden Gebäuden und Straßen in der Karte vergleicht, kann man die Dimensionen dieser Grünflächen abschätzen und erkennt, dass diese sehr klein ausfallen.
Zur Bebauung des neuen Wohngebiets wurde seitens der Stadt ausgeführt, dass es auf einen Mix aus 2- und 4-stöckigen Gebäuden hinauslaufen kann, aber noch keine konkreten Pläne vorlägen. Daraus schließe ich, dass es völlig offen ist, ob hier wirklich der vielzitierte „bezahlbare Wohnraum“ entsteht wird oder doch Luxus-Objekte gebaut werden.
Der Bedarf an dem neuen Wohngebiet wurde wie folgt begründet: obwohl die Einwohnerzahl Bad Sodens in den letzten Jahren in etwa konstant blieb, wuchs in den letzten Jahrzehnten der durchschnittliche Wohnflächenbedarf pro Person stark an. (Stichwort: steigende Anzahl von Single-Haushalten.) Meine Anmerkungen dazu: Hier wurde unterschwellig die Message lanciert, dass die Bürger durch ihre gestiegenen Ansprüche selbst schuld sind an Wohnraumknappheit und folglich nötigen Neubaumaßnahmen. Außerdem ist Bad Soden sicherlich keine Single-Hochburg wie einige hippe Frankfurter Stadtviertel.
Es wurde dargelegt, dass sich die Planung in einer Vor-Vorphase befindet.
Immer wieder wurde auf den Flächennutzungsplan als Ausgangspunkt verwiesen. Ich fand, dass dieser als Gebot von einer höheren Instanz kommend dargestellt wurde und somit als unangreifbar und unverrückbar angesehen werden soll.
Zum Thema Durchgangsverkehr wurden die Ergebnisse einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2010 (oder 2012 ???) präsentiert. Demzufolge sei der allergrößte Anteil des Autoverkehrs innerstädtisch, d.h., Bad Sodener die in Bad Soden zum Einkaufen fahren u.ä.. Auch hier sehe ich wieder die unterschwellige Message, dass der Bürger selbst schuld daran ist. Außerdem widerspricht diese Studie eigenen Beobachtungen, die man jeden Werktag auf der Königsteiner Straße, Sulzbacher Straße und der Limesspange machen kann.
Die Fragerunde wurde eröffnet mit dem Ausführungen eines Bürgers (leider weiß ich den Namen nicht), der Zahlen erläuterte, wonach der maximal zu erwartende Bedarf der Firma Cosnova weitaus geringer ist als die Gesamtfläche des neuen Gewerbegebiets. Die Ausführungen wurden von einem Vertreter der Stadt unverschämt abgewürgt mit dem Hinweis, dass der Fragesteller kein Anwohner vom Sinai ist. (Leider haben an dieser Stelle einige Leute applaudiert.)
Allgemein lässt sich sagen, dass sich der Tonfall seitens der Stadt sofort enorm verschärfte sobald das Reizwort „Cosnova“ fiel. Nachfragen zur Gewerbesteuer und zu konkreten Zahlen wurden abgeblockt.
Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass Cosnova nur ihre Verwaltung nach Bad Soden bringen will; keine Fertigung, was aus meiner Sicht in Hinblick auf Emissionsschutz eine wichtige Information sein könnte.
Ein bemerkenswerter Beitrag kam von einem Bewohner der Walter-Kollo-Straße. Er stellte heraus, wie bedauerlich es wäre, wenn die Wohnlage durch die geplante Bebauung ihren Zugang zur nahen Natur noch mehr einbüßen würde. Der Beitrag hat vielen Leuten aus dem Herzen gesprochen und wurde mit großem Applaus gewürdigt.
Gegen 20 Uhr wurde die Veranstaltung abgebrochen, weil die Vertreter der Stadt Bad Soden anschließend eine Ausschusssitzung hatten. Da viele Bürger nicht zu Wort kamen, wurde ein weiterer Info-Abend in Aussicht gestellt.
Ich habe für mich selbst festgestellt, dass es gar nicht so ein einfach ist bei so einer Veranstaltung zu Wort zu kommen.
Ich hatte den Eindruck, dass es bei den anwesenden Bürgern quasi zwei verschiedene Fraktionen gibt. Zum einen diejenigen, die grundsätzlich gegen die Bebauung sind; zum anderen solche, denen es vorrangig um ihre individuelle Schadensbegrenzung geht.
Die Veranstaltung wurde angekündigt als Maßnahme um mehr Bürgernähe zu schaffen. Ich beurteile das so, dass das Gegenteil erreicht wurde. Insbesondere weil deutlich wurde, dass die Herren von der Stadt keine Kritik an sich heranlassen möchten und teilweise auch hämisch antworteten.
Am Mittwoch, den 21.6. fand um 18:00 Uhr in Neuenhain die kurzfristig anberaumte Bürgerinformationsveranstaltung zur geplanten Bebauung der Gebiete Sinai II + III statt. Darüber hinaus wurden auch Sanierungsarbeiten in der Schuberstr. und Gluckstr. erläutert, auf die ich hier nicht eingehen möchte.
Ich schätze, dass sich ungefähr 100 interessierte Bürger eingefunden hatten. Seitens der Stadtverwaltung Bad Soden waren u.a. die Herren Serba und Henninger sowie vom Magistrat Herr Thumser anwesend. Die Namen zweier weitere Anwesender habe ich nicht verstanden. Die Veranstaltung endete aufgrund der anschießenden Sitzung des Finanzausschusses um 19:50 Uhr.
Die Herren Serba und Henninger stellten in einer anfänglichen Präsentation die Überlegungen der Baubehörde zur Stadtentwicklung allgemein und des Sinai-Gebiets im besonderen dar. Danach moderierte Herr Thumser die Diskussion bzw. äußerste sich als Erster Stadtrat zu Fragen.
Kernaussagen der Präsentationen 1) Der Prozess ist in einem sehr frühem Stadium. Es gibt noch keinen Bebauungsplan, sondern nur einen Aufstellungsbeschluss. Auf der HP der Stadt Bad Soden gibt es einen Link zum Stand der Bebauungspläne: http://www.bad-soden.de/de/aktuelles/bebauungsplaene/bebauungsplaene-im-verfahren.aspx
2) Sinai II und III sind schon vor einigen Jahren im Regionalen Flächennutzungsplan als Flächen zur potenziellen Entwicklung für Wohn- und Gewerbe ausgewiesen. Es sind, bis auf wenige Ausnahmen in der Kernstadt, auch die letzten Flächen, die der Stadt dafür zur Verfügung stehen. Mit dem Aufstellungsbeschluss will die Stadt dieses Gebiet nun bebauen, um die Bevölkerungszahl bei rund 21.500 Bürgern konstant zu halten. Dies klingt widersinning, liegt aber im steigenden Flächenbedarf pro Einwohner begründet.
3) Die zu entwickelnde Gewerbefläche von 6 ha darf nur zu 60% bebaut werden. Die Geschosshöhe kann zwischen 2-4 Geschossen betragen. Diese Fläche wird aber komplett der Fa. Cosnova GmbH angedient. Aktuell befindet sich die Hessische Landgesellschaft (HLG) im Ankaufsprozess dieser Flächen. Laut Vorvertrag bietet sie den Eigentümern der Flächen bis zu 80 Euro pro qm.
4) Für die Wohnbebauung gibt es noch keine konkreten Pläne. Auch hier sind aber Geschosshöhen von 3 Geschossen+Dach oder 4 Geschossen+Dach möglich. Es soll einen sogenanntne Grünriegel zwischen dem Neubaugebiet und der Bestandsbebauung geben. Dieser wurde etwas hochtrabend als "Naherholungsgebiet" bezeichnet. Ebenso soll das Wohngebiet stark durchgrünt sein. Details wurden dazu nicht genannt. Es wurden jedoch die Zahl von Wohnraum für ca. 350 (oder 380) neue Bürger erwähnt.
5) Die Zufahrt in das Gebiet soll ausschliesslich über die Niederhofheimer Str. und einen Anschluss an die Limesspange erfolgen. Ob an der Limesspange dort Kreisverkehr oder eine Ampel entstehen, wird derzeit noch geprüft. Stadtrat Thumser hat mehrfach auf Nachfrage bestätigt,
Diskussion und Fragen: Die Diskussionen drehten sich um den Freizeitwert der Stadt, die Nähe zum grünen Umland, die Lebensqualität, die Belastung durch Verkehr und Probleme für die Infrastruktur der Stadt aufgrund neuer Bürgern. Auch das Thema Grundschulplätze wurde angesprochen. Viele Bürger äußerten die Befürchtung, dass der kleinstädtische (oder auch "dörfliche") Charakter von Bad Soden verloren gehen wird, wenn auf dem Sinai ein derartiges Bauvorhaben mit viergeschossigen Bauten realisiert wird.
Die aktuelle Verkehrssituation und die zu erwartende Mehrbelastung war ebenfalls Thema der Fragen. Laut Ausführungen der Herrn Serba/Henninger sei in der Kernstadt der überwiegende Teil des Verkehrs durch Anwohner bedingt. Laut einer Studie gäbe es nur in Neuenhain nennenswerten Durchgangsverkehr. Dieses Ergebnis wurde von vielen Anwesenden stark in Zweifel gezogen.
Es wurden Fragen zur Kosten-Nutzen-Rechnung der Gewerbeansiedlung gestellt. Herr Thumser berief sind darauf, dass die Gewerbesteuerzahlung der Fa. Cosnova vertraulich seien und er daher nicht darauf eingehen dürfe.
Es wurden eine Frage nach dem Verkaufspreis des Gewerbegrundstücks an die Fa. Cosnova gestellt. Im Vorvertrag mit der Stadt wird ein Wert von ca. 168 Euro pro qm als Verkaufspreis genannt. Dazu wurde seitens der Stadtvertreter gesagt, dass der qm Ackerland etwa 5 Euro koste. Auf den Einwand, dass laut Bodenrichtwertstatistik (BORIS) ein Preis von eher 350 Euro pro qm für entwickelte Gewerbeflächen angemesen seien, folge beredtes Schweigen.
Es wurde die Fragen gestellt, warum für potenziell 1.000 Mitarbeiter der stark wachsenden Firma eine solch große Gewerbefläche mit einer derart hohen Geschossflächenzahl ausgewiesen werden muss. Sie blieb unbeantwortet, bzw. dem Fragesteller wurde seitens Herrn Thumser ein nicht näher erläutertes Eigeninteresse unterstellt und damit als irrelevant behandelt.
Von Geheimverhandlungen des Magistrats mit der Fa Cosnova wollte Herr Thumser nichts wissen. Gegenteilige Behauptungen in einem Artikel des Frankfurter Neuen Presse wurden nicht kommentiert (siehe FNP-Artikel, am Ende des ersten Absatzes): http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Kosmetikunternehmen-plant-Hauptsitz-mit-1000-Mitarbeitern;art676,2586961
Auf Frage eines Bürgers wurde bestätigt, dass die Fa. Bücher im Besitz von Flächen auf dem Sinai ist. Mehrere Anwesende äußerten die Befürchtung, dass die Fa. Bücher erneut solche "Kästen" wie am gesamten Hübenbusch auf der ansteigenden Topographie des Sinai errichten könnte.
Mein Eindruck: Die Herren Serba und Henninger stellten meiner Meinung nach die aktuelle Lage und die Überlegungen der Baubehörde sachlich und (relativ) neutral dar. Sie antworteten auch im Folgenden auf die Fragen der Bürger mit großer Sachlichkeit und Kompetenz und waren jederzeit bemüht, der gelegentlich aufkommenden Emotionalität mit Sachinformationen zu begegnen.
Herrn Thumser hatte ich bislang nicht im Gespräch erlebt. Von ihm habe ich einen sehr schlechten Eindruck gewonnen. Er kam mir zwar kenntnisreich in den Abläufen der Verwaltung vor, aber - bis auf Lippenbekenntnisse - wenig interessiert an den Belangen der Bürger. Immer wieder neigte er zu unangebrachter Schärfe in den Aussagen, die ich teilweise auch als sehr überheblich empfand. Das betraf sowohl den Ton als auch die Art und Weise, wie er Fragen beantwortete bzw. auch nicht beantwortete.
Wie nicht anders zu erwarten, sind die Teilnehmer einer Bürgerversammlung sehr gemischt. Teilweise wurden die knappe Zeit mit belanglosen Fragen zur Straßensanierung oder zu ganz andere Themen verschwendet. Andererseits gab starke persönliche Bekenntnisse zur erhaltenswerten Schönheit von Bad Soden und auch sehr sachliche und kenntnisreiche Fragen zu den Vorgängen rund um das Bauvorhaben, sowohl wirtschaftlicher als auch bautechnischer Natur. Generell herrschte ein gewisser Grad an Misstrauen dem Magistrat gegenüber. Dies zeigte sich nicht zuletzt daran, dass die Verteilung von "Bad Soden kompakt" gerade in der Woche vor der Bürgerversammlung in den am stärksten betroffenen Straßenzügen "Am Hübenbusch" und "Robert-Stolz-Str." nicht geklappt hat, was nicht als zufällig angesehen wurde, weil in dieser Ausgabe die Versammlung angekündigt wurde. Ob korrekt oder nicht, aber es ist bezeichnend für das Vertrauensverhältnis!
Meine persönliche Meinung ist, dass hier irgendetwas nicht koscher ist. Wenn sich der Prozess angeblich noch im Anfangsstadium befindet, erschliesst sich mir nicht, warum es dann bereits einen bindenden Vorvertrag der Stadt mit der Fa. Cosnova gibt, der zudem recht knappe Fristen für die Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung und der Flächenbeschaffung durch die Hessische Landgesellschaft vorsieht. Ansonsten obliegt es der Fa. Cosnova, einseitig von diesem Vertrag zurückzutreten.
Zur Lektüre dazu empfehle ich folgenden Link. Der Text lesbar und in weiten Teilen verständlich. http://www.bad-soden.sitzung-online.de/bi2/vo020.asp?VOLFDNR=1895 Zur Kalkulation des Verkaufspreises liest sich Interessantes auch in der Anlage 2 (ganz unten auf der Seite).
... ich war gestern Abend bei der Bürgerversammlung. Es wurden die Historie des Planungsverfahrens dargelegt sowie der vorgesehende mögliche Bebauungsplan, der nicht endgültig sei. Überhaupt würde alles noch gar nicht feststehen. Alles basiert auf dem Flächennutzungsplan, der noch bis 2020 gültig ist. Dieser ist auf der Homepage des Regionalverbandes zu finden. Beschluss über die "Entwicklungsmaßnahme" wurde am 3.5.2017 getroffen. Vorgesehen seien für das Gewerbe max 4 Geschosse und Dach und für die Wohnung 4 Geschosse plus Dach. Es sind Begegnungsorte und Aufenthaltsorte "in Grün" zwischen den Häusern geplant. Nach der gestrigen Aussage seien 350 Wohnungen geplant. Ziel sei es die jetzige Einwohnerzahl nicht zu vergrößern. Diese sei w/ der Flüchtlinge stark gewachsen. Ob sozialer Wohnungsbau dort stattfindet wurde nicht deutlich gesagt. Nachdem ein paar Einwände kam hinsichtlich der Topographie und der hohen Häuser, die jegliche Frischluftzufuhr verhindern, wurde Einfamilienhäusern gesprochen. Aber gleichzeitig wurde gesagt, dass die Fa. Bücher bereits Grundstücke gekauft oder reserivert hat. Und diese Beton-Firma wird dort einen zweiten "Am Carlusbaum" bauen wollen (nicht laut geäußerte Anmerkungen). Alle Verkaufsverhandlungen seien mit einer HLG durchzuführen, die mit Cosnova bereits einen Vertrag unterschrieben hat.
Es soll eine Bürgerbeteiligung gem §3 (2) BAuGB geben. Wann die startet würde veröffentlich werden. Einwände, Anregungen der Bürger würden dabei berücksichtigt werden.
Die Schubert- und Gluckstrasse würden nicht geöffnet werden, es sei denn eine andere Stadtverord.-Versammlung würde es tun wollen (Aussage Thumser)
Herr Thumser, wohnhaft in Neuenhain, setze sich lt Aussage einer Besucherin übrigens für den Erhalt der Streuobstwiesen in Neuenhain als grüne Oase ein, aber nicht für den Erhalt des Naturgebietes Sinai II und III.
Ich schätze es waren ca 80 Leute da. Es wurden ein paar wichtige Punkte angesprochen, aber mangels Zeit und verschiedener Interessen, gingen vielen Fragen unter. Im Besonderen, die starke Verdichtung im Musikerviertel und angrenzenden Hübenbusch. Die Verkehrsituation soll über eigene Zufahrten von der Limesspange und dem Kreisel vor der Schule erfolgen. Es wurde sehr stark darauf hingewiesen, dass man von dort dann mit dem Fahrrad direkt in MTZ kommen. (Offensichtlich wird auf den Konsum mehr Rücksicht genommen, als auf die Natur).
Der starke Verkehr auf der Kö würden die Bewohner der Kernstadt verursachen. Das hätte eine Zählung ergeben. Nur Neuenhain hätte Durchgangsverkehr. Das fanden viele Anwesende nicht nachvollziehbar.
Das sind die Infos, die ich mitgenommen habe.
.... fand ich die Bürgerversammlung ganz "ok". Es gab positives und negatives. Durchweg positiv war die Stimmung von den etwa 200 Personen die da waren gegenüber der Stadt und andersrum auch . Des Weiteren empfand ich die Präsentation ganz gut und gut erklärend. Negativ war hingegen, dass die Stadt sich sehr wenig über Cosnova geäußert hatte Bzw. Sie waren kurz angebunden. Negativ fand ich auch dass einige Fragen doppelt gestellt wurde und nicht zum Thema passten.
... Baupläne, die Ihnen sicherlich bereits bekannt sind, wurden uns vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit wurde ausdrücklich von den Verantwortlichen einen Schutz der Natur versichert. Es soll auch keine übertriebene Versiegelung der Böden geben. Das Thema Abwasserversorgung wurde ebenfalls kurz behandelt. Bei der Errichtung von Siedlungen/Gewerbegebieten soll eine "Durchgrünung" mit berücksichtigt werden. Kitas/Verkehrsanbindung wurde dazu noch extra erwähnt. Baupläne der Stadt sind über das Internet einzusehen und werden in den Büros im Rathaus ausgelegt.
Ob man dem allen Glauben schenken kann, bleibt dahingestellt. Raum für Fragen/Antworten der teilnehmenden Bürger war vorhanden. Pläne werden weiter überarbeitet; dann soll wiederum eine solche Versammlung angeboten werden, in die sich die Bürger mit Ideen einbringen können. Rechtsgrundlage der Pläne soll bis 2020 gelten; danach aber evtl. bei Bedarf weiter.
... scheint also wie das Hornberger Schiessen ausgegangen zu sein, das die 'Stadt' hier prahlt ist ja klar, wichtiger wäre es ja, die dafür positiv abstimmenden Stadtverordneten zur Rede zu stellen ... dass der Termin uns extrem kurzfristig untergejubelt wurde .. mögliche Taktik ?
Anmerkung: Die Stadt lädt ein: Wo bleiben bei dieser Veranstaltung die für die Zukunft des Sinai verantwortlichen Entscheider, also die positiv stimmenden Politiker aus der Stadtverordnetenversammlung ?
... Die Zahl von 200 Teilnehmern, die auch die Stadt in ihrem neuen “Bad Soden kompakt “ nennt, ist zu hoch gegriffen. Wenn es 100 waren, dann trifft das eher den Punkt. Und aus Sicht der Betroffenen am Hübenbusch und an der Robert-Stolz-Straße waren es zu wenig. Denn nicht nur die reinen Anlieger an dem Baugebiet sind betroffen, sondern es ist ein Thema, das alle Bürger in der Bad Sodener Kernstadt betrifft, da es enorme Auswirkungen auf die Verkehrssituation, die zunehmende Luftverschmutzung durch Feinstaub, zunehmende Lärmentwicklung, Wegfall eines Naherholungsgebietes etc. hat.
Die Texte liegen im Original vor - eben werden aus Datenschutzgründen nur Öffentliche Stellen genannt ....
Bürgerinitiative „Lebenswertes Bad Soden“
Erschreckt von der Vorstellung eines Wohn- und Gewerbegebiets auf dem Bad Sodener Sinai-Gelände, wurde die Bürgerinitiative „Lebenswertes Bad Soden“ von Bürgern aus Bad Soden und mit der Unterstützung des BUND am 06.07.2017 gegründet. Der Bürgerinitiative geht es nicht nur um den Wegfall von Naherholung und dem Abbau von Lebensqualität durch weiteren Verkehr, Lärm und Abgase im Stadtgebiet, sondern z.B. auch um die Sicherheit der Kinder auf Ihrem Schulweg durch Öffnung der Niederhofheimer Str. zur Limesspange. Es bleiben viele Antworten für die Zukunft der Bürger .... Lesen Sie weiter auf :
Zögern Sie nicht ! Wir können gerne mal reden:
Stephan Baumann / eMAIL: sinai AT bund-main-taunus.de / Tel: 06196 641215
Wir (zZt BUND Kreisverband MTK, S. Baumann) führen eben einen eMail Verteiler und senden, je nach Ereignis, darüber dann Informationen und gesammelte Daten. Wenn SIe teilhaben möchten, gerne: senden Sie uns einfach eine kurze Mail.
Wir wollen informieren und versenden diese Mails anhand des eben aktiven 'Sinai23' Mail-Verteilers, wenn Sie zu unserem Thema keine Mail mehr bekommen möchten, oder es "Doppler" gibt, sorry, schade, hier bitte kurz entsprechend antworten, wir korrigieren. Wenn Sie an Adressen, auch ausserhalb Sodens, weiterleiten wollen, gerne!
Wir haben beim BUND Hessen nun auf dem Spendenkonto den 'Betreff: SINAI23' eingerichtet. Wenn Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen wollen, das Spendenkonto lautet: DE46 5005 0201 0000 3698 53 / BIC: HELADEF1822 Der BUND ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Mehr dazu auch auf > http://www.bund-hessen.de/spenden/
BUND KV Main-Taunus
BUND OV Bad Soden
BUND OV Eppstein
BUND OV Flörsheim
Liste wird zeitnah fortgesetzt !!!
Fragerunde(n):
In denr kommenden Wochen finden wichtige Sitzungen des Finanzauschusses und des Ausschusses für Planung, Bau, Umwelt und Verkehr mit den Ausschussmitgliedern Bad Sodens statt, wo auch über das weitere Vorgehen auf dem Sinai und die daraus resultierenden Folgen für uns alle in Bad Soden entschieden wird. Wir wollen die Ausschussmitglieder daran erinnern, dass Sie dem Wohl der Stadt und seiner Bürger verpflichtet sind und daher mit einer E-Mail-Aktion Antworten von ihnen einfordern. ....
Lesen Sie hier weiter: Texte, eMail Aktion, Fragen an die Ausschussmitglieder [PDF]
Im ersten Themenblock, in dem es um die Auswirkungen auf die Natur ging, wurde deutlich, dass die Befürworter der Bebauung die Beschneidung der Frischluftzufuhr und die Belastung durch mehr Abgasen nicht oder nur in geringem Maße bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt hatten. .... ....
Freitag, 08. September 2017, 19:00 Uhr, Hasselgrundhalle
Einladung der Fraktionsvorsitzenden Bad Sodens zur Fragerunde :
Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Bad Soden“ lädt alle interessierten Bürger zu einer Fragerunde mit den Fraktionsvorsitzenden der Bad Sodener Stadtverordnetenversammlung zum Bauvorhaben „Sinai II + III“ und deren Folgen ein. Dabei wird es um die Auswirkungen der geplanten Bebauung auf Verkehr, Umwelt, Stadtentwicklung, Sicherheit der Kinder, finanzielle Risiken und Lebensqualität gehen. Die Fragerunde findet am Freitag, den 8. September 2017 um 19 Uhr im großen Mehrzweckraum der Bad Sodener Hasselgrundhalle statt.
Mehr : Einladung (PDF) .
Mittwoch, 07. Juni 2017, Main-Taunus-Kreis, Der Kreisausschuss / Amt für Bauen und Umwelt :
.. in Bezug auf Ihre E-Mail vom 06.06.2017 teilen wir Ihnen mit, dass die von Ihnen vorgebrachten Bedenken [Bebaungsplan Sinai, Flächennutzungsplan, .. ] nachvollziehbar sind, diese jedoch von Ihnen direkt bei der Stadt Bad Soden im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Baugesetzbuch (BauGB) vorgetragen werden sollten.
weiter : Die Bauleitpläne nach § 2 BauGB .... .
weitere liegen an, Fortsetzung folgt !!!!
Antwort Amt für Bauen und Umwelt
Die Bauleitpläne nach § 2 BauGB werden von der Stadt in eigener Verantwortung aufgestellt. Die Bauleitplanung ist ein Kernbestandteil der kommunalen Planungshoheit.
Für die Belange des Umweltschutzes wird eine Umweltprüfung durchgeführt.
Im Rahmen des Aufstellungsverfahrens wird nach § 3 BauGB die Öffentlichkeit sowie die Träger öffentlicher Belange beteiligt.
Alle vorgebrachten Bedenken müssen von der Stadt gegeneinander abgewogen werden.
Da sich die Planung derzeit erst im Stadium eines Entwurfs/Konzepts befindet, wurde der Main-Taunus-Kreis bislang, als Träger öffentlicher Belange, auch noch nicht beteiligt.
Im Rahmen der Beteiligung als Träger öffentlicher Belange werden seitens des Main-Taunus-Kreises unter anderem dann auch naturschutz-, wasser- und immissionsschutzrechtliche Belange geprüft und als fachliche Stellungnahme der Stadt zur Abwägung vorgelegt.
Weiterhin werden vom Main-Taunus-Kreis auch zukünftige Schülerzahlen im Rahmen eines Schulentwicklungsplanes ermittelt und der Stadt mitgeteilt.
Die Flächen für Wohnbau und Gewerbe sind bereits im Regionalplan Südhessen 2010 / Regionalen Flächennutzungsplan 2010 enthalten.
Seitens der Stadt Bad Soden wurde mit einem Antrag auf Zielabweichung vom Regionalplan Südhessen 2010 / Regionalen Flächennutzungsplan 2010 die Veränderung der Anordnung dieser Wohnbau- und Gewerbefläche beantragt. Diese wurde vom Regierungspräsidium in Darmstadt mit Entscheidung vom 16.03.2017 zugelassen.
[Anmerkung: Hier der Link zu den 'zugelassenen' Änderungen: / genehmigte Änderungen
Nehmen Sie sich die Zeit und Suchen dort nach den wohl schon beschlossenen Änderungen auf Bad Soden ! ]
Fragen ? Warum ?
Lärm- und Umweltbelastungen statt Acker und Wohnqualität !
Wir / Sie wohnen in unmittelbarer Nähe dieses Areales im südlichen Bad Soden, im Musikerviertel: am Hübenbusch oder in der Robert-Stolz-Straße, aber auch alle anderen Sodener, sind betroffen.
Sie können und sollten deshalb Ihr Recht auf umfassende Informationen gegenüber der Stadt Bad Soden und verbindliche Daten unserer Stadtverordneten wahrnehmen und z.B. eine Bürgerversammlung einfordern, denn es stellen sich viele Fragen u.a.:
Anbindung an ÖPNV / Verkehrsprobleme : je nach Anschluss des Baugebietes an Bad Soden droht der Stadt ein Verkehrsinfarkt: z.B. auf der überlasteten Niederhofheimer Straße (Schulweg!) und der Limesspange; bleibt die Schubertstraße wirklich geschlossen (KiTa Sonnengarten, Abenteuerspielplatz, Supermärkte)?
der bisherige Frischluftkorridor entfällt, dafür entstehen zusätzliche Abgase und Feinstaub
Wasserschutzgebiet / Regionalparkroute / uns und den Schulkindern droht jahrelanger Baulärm!
die vorgesehene Bebauung wird Ihren Ausblick ins Grüne beeinträchtigen und die vorgesehene Geschosshöhe u.U. sogar zur Verschattung Ihres Grundstücks führen
Absicherung des finanziellen Risikos (10Mio € ++) ist ungeklärt
Wie verantworten Bad Sodener Stadtverordnete Ihre Aussicht auf das dann? Steuern sprudelnde, einzelne prosperierende Unternehmen?
Wer garantiert bezahlbaren Wohnraum in einer der historisch gewachsenen, teuersten Immobilien Städte im MTK?
Ist die Sodener Politik noch fähig, beazhlbaren Wohnraum zu befürworten, die Vergangenheit sieht nicht optimistisch aus!
Sind dem Magistrat und den Stadtverordneten im Hinblick auf die Umsetzung des Landesentwicklungsplan (LEP) und des Regionalen Flächennutzungsplans folgende Vorgaben aus der aktuell anstehenden Änderung des LEP bewusst?
Wer garantiert, dass die Sulzbacher ‚Hoffungen' auf einen Verbleib der Cosnova in Sulzbach keine Tatsache wird? Wie verträgt sich das energische Bestreben, ein Unternehmen aus der Nachbargemeinde ‚abzuwerben', obwohl dort geeignetere Umgebung zur Verfügung steht?
Diese Fragen Sammlung listet – unsortiert und noch nicht vollständig – die eben notierten Fragen auf, die Liste wird natürlich fortgesetzt und auf unseren Webseiten abgelegt – bitte kurze eMail [sinai@bund-main-taunus.de] für Ihren Vorschlag, hier die eben ektuelle Sammlung als PDF.
Antworten listen wir HIER.
Wir haben gegenüber der Stadt und den entscheidenden Stadtverordneten ein Recht auf umfassende & verbindliche Information! Nehmen Sie dieses Recht wahr! Fordern Sie die Veranstaltung eine Bürgerversammlung mit den Statdverordneten ein!
Schreiben Sie an die Stadtverwaltung in der Königsteiner Straße 73, 65812 Bad Soden am Taunus, und die Stadtverordneten , senden Sie eine e-Mail , rufen Sie dort an ( Stadtverwaltung Bad Soden: 06196 / 2 08 - 0 ) oder nutzen Sie die Bürgermeistersprechstunde , um Ihre berechtigten Anliegen als Bürger, Anwohner und Eltern von Kindern vorzutragen.
Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen hat als Staatsziel Verfassungsrang, demgemäß hat der schonende Umgang des Menschen mit den natürlichen Lebensgrundlagen bei allen Planungen höchste Priorität
Vögel, Fledermäuse und noch andere:
Auch das wird berichtet:
Es gibt noch Vögel und auch Fledermäuse am, hinter dem Hübenbusch. Solange noch, wie ein Nahrungsangebot vorhanden ist. Der Sinai wird ja meist von Biolandwirten bewirtschaftet, so ist ein Gifteinsatz wohl geringer als sonst , so dass auch zB Insekten noch eine kleine Chance haben und damit für Vögel und Fledermäuse der Tisch heute gedeckt ist.
Diese Bilder vom Sinai wurden uns freundlicherweise von der Familie Ruppel zur Verfügung gestellt: Danke!
22. November 2017 (zur Erinnerung)
www.bad-soden.de: Nach ausführlicher Diskussion stimmten die Stadtverordneten am 4.10. 2017 mehrheitlich für ein städtebauliches Konzept, das als Grundlage für die weitere Bearbeitung des Bebauungsplans dienen soll. Darüber hinaus soll es nach dem Willen der Parlamentarier voraussichtlich am 22. November dieses Jahres eine Bürgerversammlung zu diesem Thema geben.
Die Bürgerversammlung naht mit großen Schritten. Kommen Sie alle, am Mittwoch, den 22.11.2017 ab 19:30 in den Bürgersaal des Bürgerhauses Neuenhain. Mittlerweile haben wir mehr über den Ablauf der Veranstaltung erfahren. Anwesend sein werden neben dem Magistrat und dem Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung, Helmut Witt, auch ein Vertreter der Firma cosnova GmbH. Der Magistrat hat sogar eine professionelle Moderatorin angeheuert, Frau Stefanie Heng-Ruschek (www.shr-moderation.de). In der kommenden Woche werden wir noch mit der Dame telefonieren, da die BI ihr als wichtiger Akteur genannt wurde.
Aufgrund der Besetzung der Veranstaltung wird wieder klar, dass die verantwortlichen Politiker, die in der Stadtverordnetenversammlung für die Bebauung gestimmt haben, sich den Antworten auf unsere Fragen verweigern. Daher werden wir alle Stadtverordneten noch einmal explizit zu der Veranstaltung einladen. Die erfolgt mit dem Hinweis, dass sie in der Versammlung zu Fragen Stellung nehmen sollen, für die sich der Magistrat nicht verantwortlich sieht. Wir werden es uns nicht länger bieten lassen, dass die politischen Entscheider keine Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen.
Nehmen Sie sich Zeit für diese Veranstaltung und begleiten unsere Runde. Eintritt frei !
Antrag der CDU und SPD (PDF) In einer Bürgerversammlung besteht ...
Kurzinfo (Flyer-1)
Kreisblatt vom 8. Juni 2017 / noch kein Link möglich
Das Kreisblatt im Bereich 'Sulzbach' zitiert am 8. Juni 2017 Herrn Elmar Bociek (CDU) im Artikel mit dieser hoffnungsvollen Überschrift zu "Cosnoav-Umzug ist aber sehr wahrscheinlich".
Der Artikel ist leider noch nicht im Internet verlinkt, wer die Papierversion besitzt, bitte lesen!! Der Artikel zeigt – huch 'Überraschung / oder?", Neuigkeiten, die ich gerne hier in Kürze, etwas unvollständig, als Info und Bausteine für unsere Fragen an die Stadt / Stadtverordneten in Bad Soden vorab aufschreiben will:
Cosnova ... will.. ein Hauptquartier für rund 2000 Mitarbeiter errichten.
Elmar Bociek im Parlament: Die Führungsspitze vonCosnoav wollte gar nicht mit uns reden ... Die Gemeindeverwaltung sehe sich als Mittler (zB Bau auf dem ehme. Autokinogelände) der Vertragspartner und habe sich zur Aufgabe gemacht, Gespräche mit Hessen Mobil zu führen und die verkehrliche Erschließung und en entsprechenden Bau zu ermöglichen
Elmar Bociek weist in diesem Artikel auf viele offene Fragen bei der möglichen Ansiedlung in Bad Soden hin, weil dort etliche Grundstücke .. erworben werden müssen .... deshalb: "Die Hoffnung stirbt zuletzt"
Also scheint die Ansiedlung des prosperierenden, Gewerbesteuer sprudelnden Unternehmen doch noch nicht so sicher zu sein, wie den Menschen in Soden in der letzten Tagen berichtet wurde, Elmar Bociek ist doch eigentlich mit der Sodener CDU verbandelt, nun wird auch noch, wieder aus Sulzbach "hoffnungsvoll" mit Cosnova verhandelt ...
Wenn Sie Zeit haben, fragen Sie doch mal Elmar Bociek nach konkreteren Informationen, möglicherweise können wir ja den Sulzbachern helfen, damit Cosnova in Sulzbach bleibt ? Auch intressant wäre wohl der Leserbrief an das Kreisblatt: 2000 Mitarbeiter ? ein bedauerlicher Tippfehler ? Herr Blasch vermailte doch erst letztens: ... auch ist die in der Presse genannte Zahl von bis 1.000 Mitarbeitern eine langfristige Entwicklungsgröße. In der kurzen und mittleren Frist geht es um deutlich weniger, nämlich 300 bis 500 Mitarbeiter.
Die Hoffnung stirbt zuletzt' / Cosnova Umzug / Kreisblatt : 8.6.2017 / offener Brief
Guten Tag Herr Bürgermeister Elmar Bociek,
mit großem Erstaunen habe auch ich diesen Artikel im Kreisblatt vom 8.6. 2017 gelesen, mehrmals.
Herr Bociek: Sulzbach rechnet sich weiterhin Chancen aus, dass das Kosmetikunternehmen Cosnova in Sulzbach bleibt ??? 'Die Hoffnung stirbt zuletzt' sagen Sie, komisch: die Stadtverordnetenversammlung von Bad Soden hat am 3. Mai 2017 die hinter verschlossenen Türen verhandelte Ansiedlung der Cosnova und die Entwicklung eines Wohngebietes auf dem Sodener Sinai II und III Gelände beschlossen! Diesem Beschluß liegt neben div. Artikeln in der örtlichen Presse auch ein Papier der Sodener Stadtverordneten öffentlich vor, ich zitiere:
Nach erfolgreichem Abschluss der Verkaufsgespräche ist am 06.04.2017 zwischen der limes park GmbH, der cosnova GmbH als weiterer Vertragspartei und der HLG ein Kaufvertrag über noch unvermessene Teilflächen geschlossen worden. ...
Ja, es ist legitim, das sich Firmen / Investoren auch in Nachbargemeinden und anderswo nach geeigneten Flächen umsehen, nur haben wir in diesem Fall scheinbar eine recht fiese List aufzudecken: Sulzbach, Bad Soden und mögliche andere Gemeinden werben weiter, eben auch aktiv für diesen Investor als wichtigen? Gewerbesteuerzahler, Bad Soden publiziert nun einen 'Vertrag' und jubelt den Bürgern mit diesem dann angeblich Steuern sprudelnden Unternehmen ein paar angeblich bezahlbare Wohnungen unter ... 'Dass es auch Schattenseiten gibt' wurde in der Diskussion angesprochen, mit diesem kleineren Übel einer Gewerbeansiedlung soll der so nötige Wohnungsbau herausgehoben werden ?
Herr Bociek: Können Sie es noch für den Rest an Natur, heute & hier der Sinai II und III, verantworten, das durch solche armen Tricks wertvolle Natur, die Regionalparkroute, ein Frischluftkorridor nach Frankfurt, ein Wasserschutzgebiet verbetoniert werden, weiter durch viele zusätzliche Abgase die Landschaft noch mehr verschmutzt wird ? Sie sollten auch das finanzielle Risiko von mehr als 10Mio € (er)kennen, blöd, wenn die Nachbargemeinde (Soden) dieses tragen muss und wütende Nachbarn noch mehr Steuern zahlen müssen.
Herr Bociek: Auch wenn Sie ein ähnliches Parteibuch wie hier die Mehrheit in Soden haben: korrigieren Sie bitte schnell & öffentlich, auch im Namen von Sulzbach, stellen Sie sich den Problemen in der Nachbarschaft und überlegen dann in Zukunft, Ihre zukünftigen Sätze für die Medien. Sollten Sie Ihre 'Hoffnung' ernst meinen und weiter vertreten, so wirken Sie bitte auf Ihre Kollegen in Soden ein, die nächste Stadtverordneten Sitzung in Soden findet am 28. Juni 2017 statt. Sollten Sie aber intressiert sein, Cosnova in ihrem Gebiet zu behalten, so helfen Sie den entsezten Menschen rund um den Sinai dabei, die Sodener Monsterbebauung auf dem Sinai zu verhindern: www.sinai23.de
Schönen Dank – Sie werden verstehen, wenn diese Mail als 'offener Brief' auch gerne weitergeleitet ist und wird, nicht nur hier in Soden haben wir noch grüne, Betonlose Hoffnung für unsere Kinder und viele Wünsche nach gesunder Luft.
Stephan Baumann, bad Soden --
25.6. 2017 - noch keine Antwort, per eMail nachgefasst, dann per 29.6.2017:
Guten Tag Herr Baumann, die Sorgen, Nöte und befürchteten nachteiligen Entwicklungen seitens einiger Bad Sodener Bürgerinnen und Bürger im Fall einer Cosnova-Ansiedlung sind mir bekannt. Allerdings werden Sie verstehen, dass es mir als Bürgermeister einer anderen Gemeinde nicht zusteht, aktuelle Geschehnisse in benachbarten Kommunen und Städten öffentlich zu kommentieren. Dies hat etwas mit politischer Etikette zu tun und geht nicht in die von Ihnen unterstellte Richtung „geheimer Verhandlungen“ oder „fieser List“.
Gerade vor dem Hintergrund, dass ich Sie als „mündigen“ Bürger wahrnehme, den Sie in Ihrer Mail selbst mehrfach zitieren, gehe ich davon aus, dass Sie den pluralistischen und demokratischen Grundwerten vertrauen, denen die Bad Sodener ebenso wie die Sulzbacher Gremien verpflichtet sind. Entscheidungen über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg zu treffen, liegt diesen deshalb fern.
Natürlich hätten wir nichts dagegen einzuwenden, wenn sich Cosnova als über lange Jahre in unserer Gemeinde etablierte Firma für einen Verbleib in Sulzbach entscheiden würde. Letztlich liegt die Entscheidung aber allein in der Hand des Unternehmens.
Ihr Elmar Bociek
30.6. 2017: Meine Antwort folgt noch ...
Es war ein mal:
Um Klarheit über die städtebauliche Weiterentwicklung Bad Sodens zu bekommen, hat der NABU-Bad Soden alle Parteien und Bürgervereinigungen, die sich an der Kommunalwahl im März 2001 beteiligen, über Ihre Einstellung befragt:
Am 3. Mai 2017 um 20 Uhr fand die 11. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung statt. TOP 5: Bebauungsplan Nr. 78 "Sinai II und III" .... TOP 6: Vorlage Gewerbeansiedlung im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 78 „Sinai II und III“ : Zustimmung zum Abschluss eines Grundstückskaufvertrages zwischen der Hessischen Landgesellschaft mbH, der limes park GmbH und der cosnova GmbH .
Wir haben gegenüber der Stadt und den Stadtverordneten ein Recht auf umfassende Information! Nehmen Sie dieses Recht wahr! Fordern Sie die 'Gremien' dieses Beschlusses mit der Stimmenmehrheit von CDU, SPD und FDP der Gemeinde auf !
Liste der Stadtverordnetenversammlung Stadtverordnetenversammlung,
Senden Sie eine e-Mail an den Magistrat der Stadt Bad Soden,
oder nutzen Sie die Bürgermeistersprechstunde: Bitte Datum zeitnah auf www.bad-soden.de prüfen !!!!
Fragen wir : Mit welchem Gewissen verantwortet Herr Blasch seine Aussicht auf das dann Steuern sprudelnde, einzelne prosperierende Unternehmen?
Fragen wir, nach den zu erwarteten Steuereinnahmen, direkten Nebenabreden, Gewerbesteuerbefreiung, Gewerbesteuererleichterung ? Ein weiteres Osterei (Geheimnis?) Lassen sich diese Summen – wenn - denn gegenüber unseren Kindern vertreten?
Fragen wir, ob und wie das finanzielle Risiko gesichert ist? Nur 80 €/qm für diesen 'Acker'? Es wird berichtet, dass in der Nachbarschaft der 'qm' nicht unter 200€ zu haben ist. Warum wird hier recht blind einem einzelnen richtig 'guten? Gewerbesteuerzahler' der Hof gemacht ??
Inhaltlich Verantwortlich gemäß § 10 Absatz 3 MDStV Stephan Baumann Händelstr. 43 65812 bad Soden Telefon 01520 9878612 eMail an info AT sbaumann.de
Bild(er) / Images : aus öffentlichen Anlagen auf www.bad-soden.de / wikimedia-commons /
„Lebenswertes Bad Soden“
- 11/2016 : 200 Wohnungen zu erschwinglichen Preisen Mehr auf : fr.de
- 22.4.2017 : „Cosnova Beauty“ plant Hauptsitz mit 1000 Mitarbeitern. Mehr auf fnp.de
- 28.4.2017 : Was wird aus dem Panorama? Mehr auf : fnp.de
- 2.5. 2017 : Kosmetik-Riese plant neue Zentrale für 1000 Mitarbeiter? Mehr auf : fr.de
- 5.5. 2017 : Verkehr statt Acker Mehr auf : fnp.de
- 3. Juni 2017 : Wo bleibt der Naturschutz ? Kreisblatt / noch kein Link möglich
- 8. Juni 2017 : "Die Hoffnung stirbt zuletzt" Kreisblatt / noch kein Link auf den Artikel möglich / Frage: Elmar Boicek hofft ...
- 13. 6. 2017 : So viel Haus gibt es für so viel Geld im MTK und im Vogelsberg Mehr auf : fnp.de
- 16.6. 2017 : Natürschützer und Anwohner wollen Bebauung verhindern Mehr auf : fnp.de
- 20.6. 2017 : Liederbach Per Bürgerentscheid gestopptes Areal „Nördlich Weingärten“ wieder Thema. Mehr auf : fnp.de.
- 24.6. 2017 : Liederbach nördliche Weingärten / Comeback eines Baugebietes. Mehr auf : fnp.de.
- 13.7. 2017 : Liederbach nördliche Weingärten / Parteien wollen sich dem Votum der Bürger beugen : fnp-online/.
- 8. 8. 2017 : Bürgerinitiative fürchtet mehr Verkehr, wenn Cosnova an die Limesspange zieht : fnp-online/.
- 16. 8. 2017 : Initiative stemmt sich gegen Baugebiet : FR/.
Ein Kommentar zum Artikel: Selektive Wahrnehmung" und "alternative Fakten", bei den beiden Begriffen denken alle sofort an den aktuellen US-Präsidenten, aber es trifft auch auf Amtsträger einige Nummern kleiner zu. Der Bürgermeister Bad Sodens, Norbert Altenkamp, behauptet, dass mit der Verhinderung der Bebauung des als Sinai bekannten Gebietes am Rande der Kurstadt ein hoher Vermögensschaden entstünde. Das mag schon stimmen, nur leider hat der dabei vergessen zu erwähnen, dass er selbst es war, der diesen Vermögensschaden verursacht hat. Und zwar durch die Verträge, die er mit der Hessischen Landgesellschaft mbH und der cosnova GmbH ausgehandelt hat. Warum dient die Stadt Bad Soden einem Unternehmen eine Gewerbefläche zum Selbstkostenpreis weit unter Marktwert an? Meiner Meinung nach entsteht dadurch der erwähnte "hohe Vermögensschaden" und nicht durch die Verhinderung der Bebauung. Aber wo wir gerade bei alternativen Fakten sind: Wer in Bad Soden glaubt, dass auf dem Sinai Sozialwohnungen entstehen, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Denn bei den Preisen, für die die Wohnungen an der nahe gelegenen Wilhelmshöhe verkauft wurden, wären Sozialwohngen ein weiterer Vermögensschaden für die Stadt. Aber die Höhe ist, dass mit der Bebauung des Wilhelmshöhe, die im regionalen Flächennutzungsplans als Regionalparkkorridor und Vorbehaltsgebiet für Grundwasserschutz und besondere Klimafunktion ausgewiesen war, Herr Altenkamp bereits einen Teil der Frischluftzufuhr geklappt hat. Somit kann das neue Baugebiet am Sinai auch noch den Rest an Zustrom frischer Luft blockieren. Aber von Berlin aus riecht der MdB in spe das ab dem 24. September das ja nicht mehr. Immerhin, er scheint gut vorbereitet zu sein für die große Politik.
- 5.6. 2017 : 'Bad Soden Sinai II/III - Gesundheits- und Umweltschutz für die Bürger??' PM des BUND MTK.
Schreiben Sie Leserbriefe zB an die Sodener Zeitung (bsz AT hhpr.de) ... an das Kreisblatt (hk-badsoden AT fnp.de), die FR (hofheim AT fr-online.de), die FAZ (main-taunus AT faz.de) und viele andere !
Unsere Fragen Sammlung listet – unsortiert und noch nicht vollständig – die eben notierten Fragen auf, hier die aktuelle Sammlung zum 18.6. 2017 als PDF.
Liste der Stadtverordnetenversammlung Bad Soden Stadtverordnetenversammlung,
oder nutzen Sie die Bürgermeistersprechstunde: Bitte Datum zeitnah auf www.bad-soden.de prüfen !!!! Es gibt eben keine festen Vorgaben / Zeiten, man kann einen individuellen Termin vereinbaren und wir sollten uns zu den Themen absprechen !!!!
Gemeinde Sulzbach Ansprechpartner,
Elmar Bociek, CDU / Bürgermeister von Sulzbach,
Der "Regionale Flächennutzungsplan 2010", bildet zusammen mit dem Regionalplan Südhessen ein Planwerk.
- genehmigte Änderungen : Nehmen Sie sich die Zeit und Suchen dort nach den wohl schon beschlossenen Änderungen auf Bad Soden !
- Auszug südlich Bad Soden.
- Legende Flächennutzungsplan.
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