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Timestamp: 2020-07-09 15:13:14+00:00

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§ 301 ZPO: Teilurteil
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 305/14 Ein solches Urteil kommt in seinen Wirkungen einem Teilurteil gleich und darf daher nur unter Beachtung der Voraussetzungen des § 301 ZPO erlassen werden (vgl. BGH, Urteile vom 13. Juli 2011 -VIIIZR 342/09, NJW 2011, 2800 Rn. 26, 32, vom 9. November 2011 - IV ZR 171/10, NJW-RR2012, 101 Rn. 28 und vom 1. März 2016 - VI ZR 437/14, juris Rn. 32).
BGH, URTEIL vom 2.2.2016, Az. VI ZR 437/14 32	3. Das Berufungsgericht hat darüber hinaus übersehen, dass die teilweise Zurückverweisung der Sache - wenn der Zurückverweisungsgrund nur einen abtrennbaren Teil des Rechtsstreits betrifft oder nur hinsichtlich eines solchen Teils eine erneute oder weitere Verhandlung in der ersten Instanz erforderlich ist - nur unter der Voraussetzung zulässig ist, dass über den zurückverwiesenen Teil des Rechtsstreits in zulässiger Weise durch Teilurteil gemäß § 301 ZPO hätte entschieden werden können (BGH, Urteile vom 9. November 2011 - IV ZR 171/10, NJW-RR 2012, 101 Rn. 28; vom 13. Juli 2011 -VIIIZR 342/09, NJW 2011, 2800 Rn. 26 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2015, Az. VII ZR 52/14 Dem Tenor des Berufungsurteils und dem Gesamtinhalt der Gründe dieses Urteils ist zu entnehmen, dass das Berufungsgericht seine Entscheidung nicht auf den Zahlungsantrag beschränkt, sondern zugleich auch durch stattgebendes Teilendurteil (§ 301 ZPO) über den Feststellungsantrag befunden hat, wobei es, soweit die Beklagten zu 1 und 2 betroffen sind, die Feststellungsverurteilung des Landgerichts bestätigt hat (vgl. BGH, Urteil vom 7. November 1991 - III ZR 118/90, NJW-RR 1992, 531, juris Rn. 6 m.w.N.).
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.7.2014, Az. 12 U 2119/13 46 1. Nach ständiger Rechtsprechung darf ein Urteil über einen Teil des Streitstoffs im Sinne von § 301 Abs. 1 ZPO, was im Berufungsverfahren von Amts wegen nachzuprüfen ist, nur ergehen, wenn der betreffende - teilbare - Streitgegenstand (selbstständiger prozessualer Anspruch oder abgrenzbarer Teil eines einheitlichen Klageanspruchs) zur Endentscheidung reif und das Teilurteil von der Entscheidung über den noch ausstehenden (in der ersten Instanz verbliebenen) Rest der Klageforderung unabhängig ist, mit anderen Worten die Gefahr widersprechender Entscheidungen ausgeschlossen ist (vgl. BGH, Urteil vom 27.10.1999 - VIII ZR 184/98, NJW 2000, 958, 960 m. w. N.; Zöller/Vollkommer, ZPO, 30. Aufl., § 301 Rn. 2 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.6.2014, Az. II ZR 230/13 Dabei kann dahinstehen, ob ein Teilurteil gemäß § 301 Abs.1 ZPO in diesem Fall überhaupt zulässig war oder wegen der Gefahr sich widersprechender Entscheidungen hätte unterbleiben müssen (vgl. dazu BGH, Urteil vom 30. November 2012 -VZR 245/11, NJW2013, 1009; Urteil vom 28. November 2003 - VZR 123/03, BGHZ 157, 133, 142 f.).
BGH, URTEIL vom 2.4.2014, Az. VI ZR 187/13 18	b) Die Auslegung des dem angefochtenen Urteil des Berufungsgerichts zugrundeliegenden Grund- und Teilurteils (vgl. § 301 Abs. 1 Satz 2 ZPO), welches im Tenor keinen ausdrücklichen Vorbehalt enthält, ist vom Revisionsgericht selbständig vorzunehmen (vgl. BGH, Urteile vom 30. September 1968
BGH, URTEIL vom 2.1.2014, Az. II ZR 219/13 Dabei kann dahinstehen, ob ein Teilurteil gemäß § 301 Abs.1 ZPO in diesem Fall überhaupt zulässig war oder wegen der Gefahr sich widersprechender Entscheidungen hätte unterbleiben müssen (vgl. dazu BGH, Urteil vom 30. November 2012 -V ZR 245/11, NJW 2013, 1009; Urteil vom 28. November 2003 - V ZR 123/03, BGHZ 157, 133, 142 f.).
LAG Düsseldorf, vom 4.2.2012, Az. 5 Sa 684/11 In einem solchen Fall fehlt es an der in 82§ 301 ZPO für den Erlass eines Teilurteils vorausgesetzten Entscheidungsreife, weil die Beurteilung des Teilanspruchs nicht vom Ausgang des Streits über die anhängig bleibenden Ansprüche unabhängig ist (BGH 28.11.2003 - V ZR 123/03 - BGHZ 157, 133; BAG 23.03.2005 - 4 AZR 243/04 - AP Nr. 5 zu § 301 ZPO, jeweils m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.10.2011, Az. IV ZR 171/10 Eine solche ist hier aber ausgeschlossen, weil das Berufungsgericht hinsichtlich dieser Aspekte seinerseits nicht in zulässiger Weise durch Teilurteil gemäß § 301 ZPO hätte entscheiden können (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juli 2011 -VIII ZR 342/09, NJW2011, 2800).
BGH, URTEIL vom 3.10.2011, Az. IV ZR 171/10 28	a)	Um	die Gefahr einander widersprechender Entscheidungen - auch durch das Rechtsmittelgericht - auszuschließen, ist eine Zurückverweisung, sofern deren Grund nur einen abtrennbaren Teil des Rechtsstreits betrifft oder nur hinsichtlich eines solchen Teils eine erneute oder weitere Verhandlung in der ersten Instanz erforderlich ist, ebenfalls nur unter der Voraussetzung zulässig, dass über den zurückverwiesenen Teil des Rechtsstreits in zulässiger Weise auch durch Teilurteil gemäß § 301 ZPO hätte entschieden werden können (vgl. nur BGH, Urteil vom 13. Juli 2011 - VIII ZR 342/09, NJW 2011, 2800 Rn. 26 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.6.2011, Az. VIII ZR 342/09 b)	Entscheidet das Berufungsgericht über einen Teil der Ansprüche abschließend und verweist es den Rest an das erstinstanzliche Gericht zurück, ohne die Anforderungen des § 301 ZPO zu beachten, stellt dies ebenso wie der Erlass eines unzulässigen Teilurteils einen wesentlichen Verfahrensmangel dar, der in der Revisionsinstanz von Amts wegen zu berücksichtigen ist (Fortführung des Senatsurteils vom 11. Mai 2011 -VIII ZR 42/10, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 3.6.2011, Az. VIII ZR 342/09 - 15- auch durch Teilurteil gemäß § 301 ZPO hätte entschieden werden können (MünchKommZPO/Rimmelspacher, aaO, § 538 Rn. 70; Hk-ZPO/Wöstmann, 4. Aufl., § 538 Rn. 4; Musielak/Ball, ZPO, 8. Aufl. § 538 Rn. 4; ebenso zu dem Grundurteil BGH, Urteil vom 13. Mai 1997 -VI ZR 145/96, NJW 1997, 3176 unter II 2 b).
BGH, URTEIL vom 2.10.2010, Az. XI ZR 82/08 a)	Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes darf ein Teilurteil (§ 301 ZPO) nur dann ergehen, wenn es einen abgrenzbaren Teil eines Streitgegenstandes unabhängig von der Entscheidung über den Rest des Anspruchs abschließend so bescheidet, dass die Gefahr einander widerstreitender Entscheidungen, auch durch das Rechtsmittelgericht, nicht besteht (BGH, Urteile vom 8. Dezember 1992 - VI ZR 349/91, BGHZ 120, 376, 380 und vom 16. August 2007 - IX ZR 63/06, BGHZ 173, 328 Rn. 18).
BGH, URTEIL vom 2.10.2010, Az. XI ZR 82/08 13	bb) Wie die Revision weiterhin zu Recht rügt, stand dem Erlass eines Teilurteils durch das Landgericht über die bezifferten Zahlungsansprüche der Klägerin außerdem entgegen, dass gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 ZPO über einen Teil eines einheitlichen Anspruchs, der nach Grund und Höhe streitig ist, nur dann durch Teilurteil entschieden werden darf, wenn zugleich ein Grundurteil (§ 304 ZPO) über den restlichen Teil des Anspruchs ergeht (vgl. auch BGH, Urteile vom 26. April 1989 - IVb ZR 48/88, BGHZ 107, 236, 242 f„ vom 8. November 1995 -VIII ZR 269/94, WM 1996, 511, 512 und vom 2. Dezember 2003 -VIZR 349/02, NJW 2004, 949, insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 157, 159 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2010, Az. XII ZR 158/09 In ständiger Rechtsprechung hat der Bundesgerichtshof hier die Möglichkeit bejaht, gemäß § 301 ZPO ein Teilurteil zu erlassen (vgl. BGH Urteil vom 19. Dezember 2002 - VII ZR 176/02 - NJW-RR 2003, 1002 f. m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 1.0.2010, Az. II ZR 34/07 Im Falle der Unterbrechung des Verfahrens gegen einen einfachen Streitgenossen kann bezüglich der anderen Streitgenossen, sofern das Ende der Unterbrechung nicht absehbar ist, ohne die sonst geltenden Beschränkungen des §301 ZPO Teilurteil ergehen (Sen.Urt. v. 3. Juli 2006 - II ZR 151/04, ZIP 2006, 1529 Tz. 5, insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 168, 188 ff.; BGH, Urt. v. 7. November 2006 -XZR 149/04, NJW2007, 156, 157; v. 19. Dezember 2002 - VII ZR 176/02, ZIP 2003, 594, 595).
BGH, URTEIL vom 3.11.2008, Az. VIII ZR 41/08 Revision der Beklagten 12	1. Soweit die Revision rügt, dass das vom Berufungsgericht erlassene Teilurteil gemäß § 301 ZPO unzulässig gewesen sei, da die Gefahr sich widersprechender Entscheidungen bestanden habe (vgl. BGH, Urteil vom 15. November 2003 - VI ZR 8/03, NJW 2004, 1452), ist diese Gefahr jedenfalls dadurch ausgeräumt, dass die Revisionsverfahren gegen das Teilurteil und das Schlussurteil in der Revisionsinstanz zur gemeinsamen Entscheidung gemäß § 147 ZPO miteinander verbunden worden sind.
BGH, URTEIL vom 2.11.2006, Az. VI ZR 4/06 Dem steht nicht entgegen, dass bei der Gefahr einander widersprechender Entscheidungen ein Teilurteil gemäß § 301 Abs. 1 ZPO grundsätzlich auch dann nicht ergehen dürfte, wenn es eine Frage entscheiden würde, die sich im weiteren Verfahren über einen anderen Anspruch noch einmal stellt, wenn es sich dabei nur um eine Vorfrage handelt, die nicht in Rechtskraft erwächst (BGH, Urteil vom 28. November 2002 -VIIZR 270/01 - NJW-RR 2003, 303 f. m.w.N.).
LAG Köln, Urteil vom 5.8.2005, Az. 4 Sa 325/05 20Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshof, der sich das Bundesarbeitsgericht im Urteil vom 23.03.2005 – 4 AZR 243/04 – angeschlossen hat (Nachweise zur Rechtsprechung des BGH in diesem Urteil) darf nach § 301 ZPO ein Teilurteil nur dann erlassen werden, wenn die Entscheidung durch das über den Rest ergehende Schlussurteil unter keinen Umständen mehr berührt werden kann, so dass die Gefahr widersprüchlicher Entscheidungen, auch durch das Rechtsmittelgericht ausgeschlossen ist.
LAG Hamm, Urteil vom 4.6.2005, Az. 16 Sa 2022/04 272) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf nach § 301 ZPO ein Teil-Urteil nur dann erlassen werden, wenn die Entscheidung durch das über den Rest ergehende Schluss-Urteil unter keinen Umständen mehr berührt werden kann, sodass die Gefahr widersprüchlicher Entscheidungen, auch durch das Rechtsmittelgericht, ausgeschlossen ist (vgl. BGH vom 28.11.2003 – V ZR 123/03 – NJW 2004, 1662; vom 25.11.2003 – VI ZR 8/08 – NJW 2004, 1452 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.5.2005, Az. VIII ZR 378/04 Ein Teilurteil gemäß § 301 ZPO darf nur ergehen, wenn die Beurteilung des Teilanspruchs, auch infolge einer abweichenden Beurteilung durch das Rechtsmittelgericht, vom Ausgang des Streits über den Rest des Anspruchs unabhängig ist (BGHZ 107, 236, 242; BGH, Urteil vom 27. Mai 1992 - IV ZR 42/91, NJW-RR 1992, 1053 unter I 2).
BGH, URTEIL vom 4.2.2005, Az. IX ZR 73/01 Ein Teilurteil (§ 301 ZPO) entscheidet über einen abgrenzbaren Teil des Verfahrensgegenstandes vorab, während die Entscheidung über den Rest zunächst zurückgestellt wird (vgl. BGH, Urt. v. 12. Januar 1999 - VI ZR 77/98, NJW 1999, 1035; BGH, Beschl. v. 29. Februar 1984 - IVbZB 28/83, NJW 1984, 1543, 1544).
BGH, URTEIL vom 4.11.2004, Az. III ZR 263/04 darf nicht auf bestimmte Rechtsfragen und nur dann auf einen Teil des Streitgegenstands begrenzt werden, wenn dieser Gegenstand eines Teilurteils nach § 301 ZPO sein kann und auch der Revisionskläger selbst seine Revision entsprechend beschränken könnte (BGH aaO).
LAG Hamm, Urteil vom 4.9.2004, Az. 4 Sa 1740/03 Der Erlas eines Teilurteils (§ 301 ZPO) kommt nach der obergerichtlichen Rechtsprechung allerdings nur dann in Betracht, wenn die Entscheidung unabhängig davon ist, wie in dem die Instanz beendenden Schlussurteil (§ 300 ZPO) über den noch rechtshängigen Teil des Rechtsstreites entschieden wird, die Gefahr widersprüchlicher Entscheidungen im Teilurteil und im Schlussurteil also ausgeschlossen ist (OLG Schleswig, Urt. v. 19.03.1998 – 5 U 182/96, OLGR Schleswig 1998, 270 = SchlHA 1998, 240; OLG Celle, Urt. v. 21.03.2002 – 22 U 148/01, OLGR Celle 2002, 124).
BGH, URTEIL vom 3.8.2003, Az. XII ZR 184/01 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann die Zulassung der Revision rechtswirksam auf einen rechtlich und tatsächlich selbständigen Teil des Streitgegenstandes beschränkt werden, über den abgetrennt vom übrigen Verfahren im Wege eines Teilurteils nach § 301 ZPO oder eines Grundurteils nach § 304 ZPO gesondert hätte entschieden werden können oder auf den der Revisionskläger selbst seine Revision beschränken könnte (BGHZ 76, 397, 399; 101,276, 278; 111, 158, 166; Senatsurteil vom 25. Januar 1995 - XII ZR 195/93- BGHR ZPO §546 Abs. 1 Satz 1 Revisionszulassung, beschränkte 15, jeweils m.N.).
BGH, URTEIL vom 4.11.2002, Az. VII ZR 176/02 In diesen Fällen hat der Bundesgerichtshof trotz der jeweils offen liegenden Gefahr, daß bei Aufnahme des durch den Konkurs bzw. die Insolvenz unterbrochenen Verfahrens eine abweichende Entscheidung ergehen könnte, stets die Möglichkeit bejaht, gemäß § 301 ZPO ein Teilurteil zu erlassen (BGH, Urteil vom 3. Juli 2001 - VI ZR 284/00, BGHZ 148, 214, 216; Urteil vom 10. März 1988 - IX ZR 194/87, NJW 1988, 2113; Urteil vom 1. April 1987 - VIII ZR 15/86, NJW 1987, 2367, 2368).
BGH, URTEIL vom 1.10.2002, Az. II ZR 287/01 Ein Teilurteil kann nach § 301 ZPO u.a. dann erlassen werden, wenn die Sache nur hinsichtlich eines von mehreren gehäuften Ansprüchen zur Entscheidung reif ist und eine Unabhängigkeit von der Entscheidung über den Rest besteht, d.h. die Gefahr widersprechender Entscheidungen, auch infolge einer abweichenden Beurteilung durch das Rechtsmittelgericht, ausgeschlossen ist (st. Rspr., vgl. BGHZ 120, 376, 38 m.w.N.).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 5.10.2000, Az. 22 U 7/00 Für Aufrechnung und Widerklage bedeutet dies, dass das Gericht etwa die Widerklage abweisen kann, wenn die Gegenforderung, die teilweise zur Aufrechnung und teilweise für die Widerklage verwendet wird, nicht besteht, und dann bei späterer Entscheidung über die Klage und die Aufrechnung daran gebunden ist (vgl. Leipold, a. a. O., Rdn. 18 m.w.N., BGH LM Nr. 22 zu § 301 ZPO).
BGH, Urteil vom 2.0.1999, Az. VI ZR 77/98 Die gesetzlichen Voraussetzungen des § 301 ZPO unterliegen nicht der Verfügung der Parteien und sind unverzichtbar (vgl. BGH, Urteil vom 22. März 1991 - V ZR 16/90 - NJW 1991, 2082, 2083 a.E.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1995, Az. I ZR 251/93 Der Anspruchsgrund ist nicht teilbar im Sinne des § 301 Abs. 1 ZPO (vgl. BGH, Urt. v. 10.10.1991 aaO).
BGH, URTEIL vom 3.0.1995, Az. XII ZR 195/93 Diese Beschränkung der Zulassung ist wirksam und hat zur Folge, daß der Senat das angefoehtene Urteil wegen der Hohe der zugesprochenen Unterhaltsrente nicht überprüfen darf.Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann die Zulassung der Revision rechtswirksam auf einen rechtlich und tatsächlich selbständigen Teil des Streitgegenstandes beschränkt werden, über den abgetrennt vom übrigen Verfahren im Wege eines Teilurteils nach § 301 ZPO oder eines Grundurteils nach § 304 ZPO gesondert hätte entschieden werden können (BGHZ 76, 397, 399 m.N.; MünchKomm ZPO/Walchshöfer § 546 Rdn. 54; Thomas/Putzo, ZPO 18. Aufl. § 546 Rdn. 25) oder auf den der Revisionskläger selbst seine Revision beschränken könnte (BGHZ 101, 276, 278; 111, 158, 166, jeweils m.N.).
BGH, URTEIL vom 3.6.1994, Az. VIII ZR 232/92 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf ein Teilurteil nach § 301 ZPO nur ergehen, wenn es einen quantitativen, zahlenmäßig oder auf sonstige Weise bestimmten Teil des teilbaren Streitgegenstandes unabhängig von der Entscheidung über den Rest des Anspruches abschließend be-scheidet, so daß die Gefahr einander widersprechender Entscheidungen, auch aufgrund einer abweichenden Beurteilung durch das Rechtsmittelgericht, ausgeschlossen ist (aus neuerer Zeit BGHZ 107, 236, 242; Urteil vom 5. Juni 1991 - VIII ZR 168/90 = WM 1991, 1590 unter II 1; Urteil vom 10. Oktober 1991 - III ZR 93/90 = WM 1992, 203 unter III 1; Urteil vom 13. Februar 1992 - III ZR 28/90 = WM 1992, 1031 unter I 1 a).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.1994, Az. XI ZB 2/94 Der in § 301 ZPO zu dem Ausdruck gekommene Rechtssatz, daß über abgrenzbare Teile des Streitgegenstands nur dann ein Urteil ergehen darf, wenn diese zur Endentscheidung reif sind, gilt aber auch dann, wenn nicht durch Urteil, sondern durch Beschluß entschieden wird (vgl. BGH, Beschluß vom 20. November 1953 - IV ZB 96/53, NJW 1954, 109, 110).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.1994, Az. XI ZB 2/94 Es ist deshalb inkonsequent und mit § 301 Abs. 1 ZPO nicht vereinbar, eine Vorabentscheidung über die unheilbare Unzulässigkeit einer unselbständigen Anschlußberufung als zulässig, eine solche über deren (offensichtliche) Unbegründetheit dagegen als unzulässig anzusehen (vgl. Stein/Jo-nas/Grunsky, ZPO 20. Aufl. § 522 Rdn. 7 Fn.11; MünchKomm-ZPO/Musielak, § 301 Rdn. 11; AK-ZPO/Ankermann, § 522 Rdn. 6; Zoller/Schneider, ZPO 18. Aufl. § 521 Rdn. 31; Ro-senberg/Schwab/Gottwald, Zivilprozeßrecht 15. Aufl. S. 831; Schneider MDR 1976, 93, 95; Fenn NJW 1962, 1826; für heilbar unzulässige Anschlußberufungen s. auch; BGH, Beschluß vom 20. November 1953 - IV ZB 96/53, NJW 1954, 109, 110; Wieczorek/Rössler, ZPO 2. Aufl. § 521 An. E).
BGH, Urteil vom 2.0.1994, Az. VI ZR 41/93 Es ist deshalb auch unschädlich, daß die Revision nicht ausdrücklich die Vorschrift des § 301 ZPO als verletzt gerügt hat (vgl. BGHZ 18, 107, 108; BGH, Urteil vom 19.10.1989 - I ZR 22/88 - NJW-RR 1990, 480, 481).
BGH, URTEIL vom 1.11.1993, Az. X ZR 59/11 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf ein Teilurteil (§ 301 ZPO) nur ergehen, wenn die Gefahr einander widersprechender Entscheidungen ausgeschlossen ist; dabei ist auch die Möglichkeit einer abweichenden Entscheidung durch ein Rechtsmittelgericht zu berücksichtigen (BGH, Urteil vom 11. Mai 2011 -VIIIZR 42/10, NJW 2011, 2736, 2737; BGH, Urteil vom 28. November 2003 - VZR 123/03, BGHZ 157, 133, 142 f. mwN).
BGH, URTEIL vom 3.9.1993, Az. VIII ZR 79/92 Voraussetzung für ein Teilurteil nach § 301 ZPO ist - neben der Teilbarkeit des Streitgegenstandes und der Entscheidungsreife - die Unmöglichkeit widersprechender Entscheidungen zwischen Teilund Schlußurteil (BGHZ 107, 236, 242; Urteil vom 10. Oktober 1991 - III ZR 93/90 = WM 1992, 203 unter III 1; Zöl-ler/Vollkommer, ZPO, 18. Aufl., § 301 Rdnr. 2).
BGH, Urteil vom 2.5.1992, Az. XI ZR 302/90 Mit einer Verurteilung auf die Klage zur Einwilligung in die Auszahlung wäre eine entsprechende Verurteilung auf die Widerklage durch Schlußurteil nicht zu vereinbaren (vgl. BGH aaO; BGHZ 107, 236, 242, 244; BGH, Urteil vom 11. April 1990 - XII ZR 32/89 - NJW 1991, 570, 571; Urteil vom 10. Oktober 1991 - III ZR 93/90 - NJW 1992, 511 m.w.Nachw.; Zoller/Vollkommer, 17. Aufl., § 301 ZPO Rdn. 2 und 7; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, 50. Aufl., § 301 ZPO An. 2).
BGH, URTEIL vom 4.1.1992, Az. III ZR 28/90 Ein Teilurteil (§ 301 ZPO) darf nur ergehen, wenn es einen quantitativen, zahlenmäßig oder auf sonstige Weise bestimmten Teil des teilbaren Streitgegenstandes unabhängig von der Entscheidung über den Rest des Anspruchs abschließend bescheidet, so daß die Gefahr einander widersprechender Entscheidungen, auch aufgrund einer abweichenden Beurteilung durch das Rechtsmittelgericht, vermieden wird (BGHZ 108,
BGH, Urteil vom 3.3.1989, Az. IVb ZR 48/88 In Fällen dieser Art kann für die Abweisung eines Anspruchs durch Teilurteil die nach § 301 ZPO erforderliche Entscheidungsreife fehlen (vgl. BGH, Urteile vom 15. April 1964 - IV ZR 184/62 - MDR 1964, 665 und vom 20. März 1972 - II ZR 160/69 - WM 1972, 1121).
BGH, URTEIL vom 5.2.1986, Az. V ZR 23/85 Teil vom Rest des Anspruchs getrennt und über ihn, wäre er allein im Streit, ein Vollendurteil ergehen könnte (BGH Urt. v. 13. Juli 1978, III ZR 85/74, LM § 301 ZPO Nr. 26; vgl. auch BGHZ .72, 34, 37 und die Anm. von Dunz in LM § 301 ZPO Nr. 25).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.1984, Az. in zr 208/83 Ein Grundurteil über einen un-bezifferten Feststeilungsantrag wäre allerdings unzulässig (vgl. BGHZ 7, 331, 333)* Die Auslegung des Berufungsurteils (dazu BGH aaO S. 334) ergibt jedoch, daß es sich insoweit um ein nach § 301 ZPO zulässiges, dem Feststellungsantrag stattgebendes Teilendurteil handelt (vgl. BGH aaO und Urteil vom 2. Dezember 1974 - II ZR 33/73 = VersR 1975, 253, 254).
BGH, URTEIL vom 5.2.1982, Az. V ZR 149/81 Zwar kann die Zulassung der Revision auf einen selbständigen, durch Teiloder Grundurteil (§§ 301, 304 ZPO) abtrennbaren Teil des Rechtsstreits und insoweit auch auf ein selbständiges Angriffs- oder Verteidigungsmittel beschränkt werden (BGHZ 53> 152, 154; 76, 397; BGH Beschluß vom 10. Januar 1979, IV ZR 76/78, NJW 1979, 767 und Urteil vom 30. September 1980, VI ZR 213/79, NJW 1981, 287); sie darf aber nicht auf einen bestimmten rechtlichen Gesichtspunkt oder auf ein einzelnes Entscheidungselement begrenzt werden (BGH Urteile vom 30. März 1971, VI ZR 190/69,
BGH, Grundurteil vom 2.2.1980, Az. VI ZR 61/79 s/ von mehreren selbständig zu bescheidenden Klageansprü-chen (so BGHZ 48, 134, 136; vgl. auch BGHZ 69, 93, 94) als auch bei Geltendmachung nur eines Anspruchs auf einen Teil desselben (Urteile vom 6. Dezember 1979 -VII ZR 19/79 * VersR 1980, 264 und vom 10. Januar 1979 '-IV ZR 76/78 « NJW 1979, 767) anerkannt; das beruht auf § 301 ZPO, wonach dann, wenn der Anspruch oder ein Teil desselben abtrennbar ist, der Richter den gesamten Prozeßstoff durch ein Teilurteil zerlegen kann (vgl. Senatsbeschluß vom 7. November 1978 - VI ZR 4/77 - NJW 1979,
BGH, URTEIL vom 5.1.1979, Az. V ZR 133/76 Es hat über den Widerklageanspruch langwierigen Sachverständigenbeweis erhoben, ohne vorher, was angebracht gewesen wäre, (BGHZ aaO S. 169, 170) durch Teilurteil (§ 301 ZPO) über die Klage zu entscheiden.
BGH, URTEIL vom 4.6.1977, Az. III ZR 139/74 Ein Teilurteil (§ 301 ZPO) ist nur zulässig, wenn der entschiedene Teil des Streitgegenstandes von dem Verlauf des Prozesses über den Rest unter keinen Umständen mehr berührt werden kann (BGH LM BGB § 843 Nr. 3).
BGH, URTEIL vom 1.8.1969, Az. VII ZR 192/63 sondern eine l’eil-SndentScheidung, die im Schiedsgerichtsverfahren nach allgemeiner Ansicht (u.a. BGHZ 10, 325 f) unter den hier gegebenen Voraussetzungen des § 301 ZPO zulässig ist.
BGH, vom 2.2.1964, Az. la ZR 177/63 Gegen die Zulässigkeit des vom Berufungsgericht erlassenen Teilurteils (§ 301 ZPO) bestehen keine Bedenken, da die Klägerin aus den beiden Klageschutzrechten unterschiedliche Ansprüche geltend macht (BGH GRUR 1961, 79, Bl - Peuerbenzinbehälter - nebst weiteren Hinweisen) .
BGH, vom 1.8.1963, Az. III ZK 87/63 Run kann ein Urteil über einen Teil des Anspruchs, wie es die Vorschrift des § 301 ZPO vorsieht, nach gefestigter Rechtsprechung nur ergehen, wenn dieses Urteil durch das über den *eet des Anspruchs ergehende Schlußurteil nicht mehr berührt werden kann, wenn also die Entscheidung Über den Teil.unabhängig davon ist, wie der Streit über denkest ausgeht (vgl. BGH in HJW i960, 339 mit weiteren Zitaten).
BGH, Urteil vom 4.11.1962, Az. III ZR 63/62 Denn ebenso wie der Entschädigungs berechtigte nicht gehindert ist, trotz des einheitlichen Entschädigungsanspruchs, bei dem die verschiedenen aus-gleichspflichtigeh Folgen des enteignenden Eingriffs nur unselbständige Rechnungsposten sind, lediglich einen Teil der nach seiner Meinung angemessenen und■richtigen Enteignungsentschädigung gerichtlich geltend zu machen (vgl. BGHZ 35, 227, 233), ist jedenfalls das Zusnrechen eines Teils des geltend gemachten einheitlichen Anspruchs durch ein Teilurteil nach § 301 ZPO zulässig, wenn hierdurch das Schlußurteil über den restlichen Teil des geltend gemachten Entschädigungsanspruchs in keiner Weise berührt wird, wie das hier.der Fall ist* Das gilt insbesondere auch für das ergangene Teilurteil über die jetzt noch im Streit befindliche Widerklage.
BGH, Urteil vom 1.3.1956, Az. IX ZR 217/54 ist der von ihr erfaßte Teil des Rechtsstreits nicht ent.scheiöungsreif im Sinne des § 301 Abs 1 ZPO (BGH ITJW 1954- 1095 RGZ 159, 293; EG DR 1941, 1680* Stein-Jonas ZPO 18» Aufl § 522 Anm 12).
BGH, Urteil vom 3.4.1955, Az. VI ZR 104/64 In Wirklichkeit liegt also, soweit über den Peststellungsantrag entschieden ist, ein Teilurteil im Sinne des § 301 ZPO vor« Es erschien geboten, dies in der die Zurückweisung der Revision aussprechenden Entscheidung erläuternd klarzustellen (RGZ 122, 284 [290]; BGHZ 7, 233)« Ausdrücklich sei bemerkt-daß damit eine Entscheidung darüber, welche Unfallfolgen im einzelnen vorliegen, nicht getroffen ist«

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