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Timestamp: 2016-10-26 19:24:54+00:00

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Die 1949 geborene T.________ war bis Ende Juni 2010 als Pflegefachfrau im Zentrum X.________ t�tig und dadurch bis zum Ablauf der gesetzlichen Nachdeckungsfrist von 30 Tagen bei der �KK Kranken- und Unfallversicherungen AG (nachfolgend: �KK) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 30. Juli 2010 teilte sie der �KK telefonisch mit, sie habe im Juli einen Unfall erlitten, als sie in einem Pflegeheim, in welchem sie sich f�r ein Vorstellungsgespr�ch und zum Schnuppern aufgehalten habe, mit einer Bewohnerin spazieren gegangen sei. Am 9. August 2010 reichte T.________ der �KK eine entsprechende schriftliche Schadenmeldung ein. Sie gab hiebei weiter an, sie sei am 27. Juli 2010 mit einer betagten Frau im Rollstuhl auf der Strasse gegangen und schmerzhaft gestolpert. Dabei habe sie sich einen Meniskusriss am linken Knie zugezogen. Die �KK holte Arztberichte ein und traf Abkl�rungen zum Geschehensablauf. Mit Verf�gung vom 27. August 2010 verneinte sie ihre Leistungspflicht mit der Begr�ndung, der erlittene Meniskusriss sei weder mit einem Unfall noch mit einer unfall�hnlichen K�rpersch�digung zu erkl�ren. Die vom Krankenpflegeversicherer der T.________ hiegegen vorsorglich erhobene Einsprache wurde wieder zur�ckgezogen. Die Einsprache der Versicherten wies die �KK nach erg�nzender Abkl�rung zum Geschehensablauf mit Entscheid vom 23. Dezember 2010 ab.
Beschwerdeweise beantragte T.________, in Aufhebung der Verf�gung vom 27. August 2010 resp. des Einspracheentscheides vom 23. Dezember 2010 seien ihr f�r das Unfallereignis vom 27. Juli 2010 die Leistungen aus der Unfallversicherung, insbesondere Taggeld und Heilbehandlung, zuzusprechen. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die Beschwerde mit Entscheid vom 31. Mai 2012 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst T.________ die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids beantragen und ihr vorinstanzliches Leistungsbegehren erneuern; eventuell sei die Sache f�r weitere Sachverhaltsabkl�rungen an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen.
Die �KK l�sst auf Abweisung der Beschwerde schliessen. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung ist es nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
Streitig und zu pr�fen ist, ob aufgrund des im Juli/August 2010 gemeldeten Meniskusrisses ein Anspruch auf Leistungen der obligatori-schen Unfallversicherung besteht.
Die massgeblichen Bestimmungen sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben. Gem�ss Art. 6 UVG, soweit hier von Interesse, werden die Versicherungsleistungen, falls das UVG nichts anderes bestimmt, bei Berufsunf�llen, Nichtberufsunf�llen und Berufskrankheiten gew�hrt (Abs. 1). Der Bundesrat kann K�rpersch�digungen, die den Folgen eines Unfalles �hnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Als Unfall im Sinne von Art. 6 Abs. 1 UVG gilt die pl�tzliche, nicht beabsichtigte sch�digende Einwirkung eines ungew�hnlichen �usseren Faktors auf den menschlichen K�rper, die eine Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 UVG). Gem�ss dem gest�tzt auf Art. 6 Abs. 2 UVG ergangenen Art. 9 Abs. 2 UVV sind verschiedene, in lit. a-h abschliessend aufgez�hlten K�rpersch�digungen auch ohne ungew�hnliche �ussere Einwirkung Unf�llen gleichgestellt, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zur�ckzuf�hren sind. Zu diesen sog. unfall�hnlichen K�rpersch�digungen geh�ren die Meniskusrisse (Art. 9 Abs. 2 lit. c UVV).
Richtig sind auch die vorinstanzlichen Erw�gungen zum Untersuchungsgrundsatz und zu den zu beachtenden Beweisregeln. Darauf wird verwiesen.
Der Unfallversicherer hat einen Leistungsanspruch aus Unfall verneint. Das kantonale Gericht hat das best�tigt. Diese Beurteilung wird von der Versicherten letztinstanzlich nicht in Frage gestellt und gibt keinen Anlass zu Weiterungen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob aufgrund des Meniskusrisses ein Anspruch aus unfall�hnlicher K�rpersch�digung besteht. Dabei ist unbestritten, dass die Versicherte sich am 27. Juli 2010 f�r ein Vorstellungsgespr�ch und zum Schnuppern im Wohn- und Pflegeheim S.________ (nachfolgend: Heim S.________), aufgehalten hat und es gleichentags zur besagten Sch�digung des Meniskus gekommen ist. Unfallversicherer und Vorinstanz haben eine unfall�hnliche K�rpersch�digung aber mit der Begr�ndung verneint, es fehle am hief�r erforderlichen �usseren Faktor.
3.1 Mit Ausnahme der Ungew�hnlichkeit m�ssen auch bei den unfall�hnlichen K�rpersch�digungen die Tatbestandsmerkmale des Unfallbegriffs erf�llt sein. Besondere Bedeutung kommt hierbei der Voraussetzung eines �usseren Ereignisses zu, d.h. eines ausserhalb des K�rpers liegenden, objektiv feststellbaren, sinnf�lligen, eben unfall�hnlichen Vorfalles. Wo ein solches Ereignis mit Einwirkung auf den K�rper nicht stattgefunden hat, und sei es auch nur als Ausl�ser eines in Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV aufgez�hlten Gesundheitsschadens, liegt eine eindeutig krankheits- oder degenerativ bedingte Gesundheitssch�digung vor (BGE 129 V 466 E. 2.2 S. 467; vgl. auch SVR 2012 UV Nr. 10 S. 34, 8C_118/2011 E. 3 in fine; Urteil 8C_158/2007 vom 13. November 2007 E. 3, nicht ver�ffentlicht in: BGE 133 V 642, aber in: SVR 2008 UV Nr. 15 S. 49).
3.2 Die Vorinstanz hat erkannt, ob sich am 27. Juli 2010 tats�chlich ein unfall�hnliches, sinnf�lliges Ereignis zugetragen habe, sei durch die Akten nicht belegt. Es spreche mindestens so viel dagegen wie daf�r. Letztlich k�nne aber offen bleiben, ob es gem�ss herrschender Aktenlage sogar �berwiegend wahrscheinlich sei, dass sich am 27. Juli 2010 kein rechtlich relevantes Ereignis zugetragen habe, oder ob beide M�glichkeiten gleich wahrscheinlich seien. Streitent-scheidend sei jedenfalls, dass sich der Sachverhalt nicht weiter erhellen lasse und dass nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sei, dass am 27. Juli 2010 ein unfall�hnliches Ereignis passiert sei. Die Folgen dieser Beweislosigkeit wirkten sich zu Lasten der Versicherten aus.
Die Beschwerdef�hrerin vertritt demgegen�ber die Auffassung, ein unfall�hnliches Ereignis sei nach Lage der Akten erstellt. Sollte dies dennoch verneint werden, seien jedenfalls erg�nzende Abkl�rungen zum Hergang des Ereignisses zu treffen, bevor eine Leistungspflicht der �KK wegen Beweislosigkeit ausgeschlossen werden k�nne.
3.3 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen f�r die richtige und vollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Der Sozialversicherungstr�ger als verf�gende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht d�rfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen �berzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit zu f�llen. Die blosse M�glichkeit eines bestimmten Sachverhalts gen�gt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen m�glichen Geschehensabl�ufen als die wahrscheinlichste w�rdigen (vgl. BGE 138 V 218 E. 6 S. 221 f. mit Hinweisen).
3.4 Das kantonale Gericht st�tzt seine Beurteilung insbesondere auf den Umstand, dass sich die Versicherte unterschiedlich zum Geschehensablauf ge�ussert habe, und auf die Aussagen des W.________, Leitung/Pflegedienst und Heimleitung Stv. des Heims S.________. W.________ hatte am 16. November 2010 telefonisch und per e-mail namentlich angegeben, die Versicherte habe im Heim S.________ geschnuppert, sei dabei aber zu keinem Zeitpunkt mit einer Bewohnerin spazieren gegangen. Entgegen einer vor�bergehenden Darstellung der Versicherten, wonach diese vor dem Wohn- und Pflegeheim in ein Loch getreten sei, habe es dort auch kein Loch.
Gest�tzt auf die bestehenden Akten l�sst sich in der Tat nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf ein unfall�hnliches, sinnf�lliges Ereignis schliessen. Daf�r gen�gen entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung auch die Schilderungen der Versicherten nicht. Anderseits sind diese Aussagen aber auch nicht so widerspr�chlich, dass die Darstellung der Beschwerdef�hrerin von vornherein als unglaubw�rdig betrachtet werden muss und mit dieser Begr�ndung ein unfall�hnliches Ereignis ohne Weiteres auszuschliessen ist.
Es fragt sich, ob im Sinne der Eventualbegr�ndung der Versicherten der Untersuchungsgrundsatz geboten h�tte, weitere Abkl�rungen vorzunehmen.
3.5 Die Beschwerdef�hrerin beantragt hiezu, es sei ein Bericht des Dr. med. A.________ einzuholen resp. dieser als Zeuge einzuvernehmen. Dieser Arzt habe sie am Tag des Ereignisses behandelt. Zudem seien eine Mitarbeiterin des Heims S.________ namens H.________ als Zeugin zu befragen und Aufzeichnungen des Heims beizuziehen.
3.6 Dr. med. A.________ ist der Ehemann der Beschwerdef�hrerin, weshalb ihm ein gewisses Eigeninteresse an einer Bejahung der Leistungspflicht der �KK nicht abgesprochen werden kann. Seine Aussagen w�ren daher von vornherein nur mit grosser Zur�ckhaltung zu gewichten, weshalb sowohl von der Einholung eines Berichts als auch von einer Befragung als Zeuge keine entscheidrelevanten neuen Ergebnisse zu erwarten sind.
3.7 Bez�glich der als Zeugin beantragten H.________ wird geltend gemacht, diese habe als Mitarbeiterin des Heims S.________ die Versicherte unmittelbar nach Eintritt des Gesundheitsschadens betreut und mit Medikamenten versorgt. H.________ k�nne dies und die hiebei gemachten Aussagen der Beschwerdef�hrerin zum Geschehensablauf best�tigen.
Die Vorinstanz hat lediglich erwogen, die beantragte Zeugin habe von keiner der Prozessparteien eruiert werden k�nnen. Aus den Erw�gungen im angefochtenen Entscheid wird nicht deutlich, ob sich dies auf die vorgenannte H.________ oder aber auf eine andere Zeugin, auf welche sich die Versicherte im kantonalen Verfahren noch zus�tzlich berufen hatte, beziehen soll. Hinsichtlich des Zeugenantrages betreffend H.________ �berzeugt die vorinstanzliche Beurteilung jedenfalls nicht. Die Beschwerdef�hrerin hat den Namen und den Arbeitsort dieser Person im kantonalen Verfahren angegeben. Es ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz oder die �KK auf den entsprechenden Beweisantrag hin Abkl�rungen zur Identit�t und Erreichbarkeit einer solchen Person getroffen h�tten. Der Unfallversicherer beschr�nkte sich auf die Feststellung, W.________ habe am 16. November 2010 angegeben, es seien keine Zeugen f�r ein solches Ereignis vorhanden. Das gen�gt nicht, zumal W.________ dabei nicht mit dem Namen H.________ konfrontiert worden war. Es geht zudem nicht darum, dass die beantragte Zeugin das geltend gemachte Geschehen selber miterlebt haben soll, sondern um die Best�tigung der Aussagen, welche die Versicherte gem�ss eigener Darstellung damals gemacht hat. Der Sachverhalt ist daher insofern unvollst�ndig festgestellt worden, zumal nicht von vornherein ausgeschlossen werden kann, dass sich aus einer solchen Zeugenaussage wesentliche Gesichtspunkte zur Beurteilung des streitigen Leistungsanspruchs ergeben. Gleiches gilt hinsichtlich des beantragten Beizugs von Aufzeichnungen des Heims S.________. Diese Abkl�rungen im Sinne der beantragten Zeugenbefragung und Heranziehung von Aufzeichnungen sind nachzuholen. Erst wenn auch diese Abkl�rungen ergeben, dass nicht verl�sslich auf ein sinnf�lliges �usseres Ereignis geschlossen werden kann, ist ein solches und damit die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin aus unfall�hnlicher K�rpersch�digung zu verneinen. Die Sache wird f�r diese Beweisabnahmen und zum neuen Entscheid an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdegegnerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 BGG; Urteil 8C_727/2011 vom 1. M�rz 2012 E. 5, nicht publ. in: BGE 138 V 147, aber in: SVR 2012 UV Nr. 20 S. 73; Urteil 8C_905/2011 vom 6. Juni 2012 E. 7 mit Hinweisen).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 31. Mai 2012 aufgehoben. Die Sache wird im Sinne der Erw�gungen zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.

References: Art. 95
 Art. 96
 Art. 105
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 1
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 9
in fine
 BGE 
 BGE 
 Art. 68
 BGE