Source: https://www.kleingaertner-oberhausen.de/gartenrecht/der-vorstand-im-gesetz/
Timestamp: 2019-07-19 12:45:12+00:00

Document:
Kreisverband Oberhausen der Kleingärtner e.V. - Der Vorstand im Gesetz
§ 278 - Haftung für Verschulden anderer(Erfüllungsgehilfen)
§ 664 - Übertragung der Auftragsausführung auf Dritte
§ 665 - Pflichten bei erlaubter Abweichung von Weisungen
§ 666 - Pflicht zur Auskunft und Rechenschaftslegung
§ 667 - Herausgabepflicht
§ 668 - Pflicht zur Verzinsung des verwendeten Geldes
§ 669 - Pflicht zur Vorschussleistung
§ 670 - Ersatz von Aufwendungen
Der Vorstand kann aus mehreren Personen bestehen
Der Vorstand vertritt den Verein
gerichtlich und außergerichtlich; er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Der Umfang seiner Vertretungsmacht kann durch die Satzung mit Wirkung gegen Dritte beschränkt werden
Die Bestellung des Vorstandes erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung
Die Bestellung ist jederzeit widerruflich,unbeschadet des Anspruchs auf dievertragsmäßige Vergütung. Die Widerruflichkeit kann durch die Satzung auf den Fall beschränkt werden, dass ein wichtiger Grund für den Widerruf vorliegt; ein solcher Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsmäßigen Geschäftsführung.
Auf die Geschäftsführung des Vorstandes finden die für den Auftrag geltenden Vorschriften der § § 664 bis 670 BGB entsprechende Anwendung.
Durch die Satzung kann bestimmt werden, dass dem Vorstande für gewisse Geschäfte,neben besondere Vertreter zu bestellen sind. Die Vertretungsmacht eines solchen Vertreters erstreckt (Rechtsgeschäfte, sich an Zweifel auf alle die der ihm zugewiesene Geschäftskreis gewöhnlich mit sich bringt.
Der Schuldner hat ein Verschulden seines gesetzlichen Vertreters und der Personen, deren er sich zur Erfüllung seiner Verbindlichkeiten bedient, in gleichem Umfange zu vertreten wie eigenes Verschulden. Die Vorschrift des § 276 Abs. 2 findet keine Anwendung.
§ 664 - Übertragung der Auftragsausführung auf Dritte; Haftung für Gehilfen
Der Beauftragte ist berechtigt, von den Weisungen des Auftraggebers abzuweichen, wenn er den Umständen nach annehmen darf, dass der Auftraggeber bei Kenntnis der Sachlage die Abweichung billigen würde. Der Beauftragte hat vor der Abweichung dem Auftraggeber Anzeige zu machen und dessen Entschließung abzuwarten, wenn nicht mit dem Aufschube Gefahr verbunden ist.
Verwendet der Beauftragte Geld für sich, das er dem Auftraggeber herauszugeben oder für zu verwenden hat, so ist er verpflichtet , es der Zeit der Verwendung an zu verzinsen.
§ 670 - Pflicht zur Vorschussleistung

References: § 278

§ 664

§ 665

§ 666

§ 667

§ 668

§ 669

§ 670
 § 664
 § 276

§ 664

§ 670