Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:085150-2020:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-08-07 02:07:22+00:00

Document:
Dienstleistungen - 85150-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 85150-2020
20/02/2020 S36
2020/S 036-085150
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-170579cd235-a79ccd6644fe2fa
Kita 1 Freianlagenplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020-29 F
Planungsleistungen Objektplanung Freianlagen Neubau Kita sowie Verlagerung Bolzplatz.
Der Planungsauftrag bezieht sich auf den Neubau einer voraussichtlich 5-gruppigen Kita auf dem Gelände eines ehemaligen Bolzplatzes neben der Turnhalle der Bachschule.
Das Baugrundstück liegt in der Friedensstraße 126 in 63071 Offenbach a. M.
Dieses Beschaffungsverfahren umfasst die notwendigen Leistungen der Objektplanung Freianlagen für die LP 1-9 nach § 39 HOAI 2013; einschließlich der besonderen Leistungen, gem. der Leistungsbeschreibung im Anhang.
Die Kindertagesstätte soll in ökologischer Bauweise (Holz, Ziegel, o. ä.) errichtet werden. Hierbei sind modulare, Holzrahmenkonstruktionen oder konventionelle Errichtungsformen möglich.
Der Vorfertigungsgrad sollte möglichst hoch sein, um eine kurze Bauzeit zu ermöglichen. Jedoch sind auch, je nach Marktlage und Ergebnissen der Kostenberechnung, andere Errichtungsweisen möglich.
Die Errichtungsart ist im weiteren Planungsprozess festzulegen. Demzufolge
Versteht sich der als Anlage beigefügte Rahmenterminplan als grober Anhaltspunkt.
Die Berechnung der Rückstauebene und die gedrosselte Einleitung in das städtische Abwassernetz sind in der Planung zu berücksichtigen.
Ebenso ist die Verlegung des Bolzplatzes vom Baugrundstück auf das Gelände der Turnhalle zu berücksichtigen.
Es ist ein wirtschaftliches, überzeugendes Gesamtkonzept unter Berücksichtigung der Vorgaben des Auftraggebers, der Belange der anderen Fachdisziplinen sowie unter Einhaltung des Projektbudgets zu entwickeln.
Im Besonderen sind folgende Projektziele zu berücksichtigen:
— entwicklungsfördernde, inspirierende und zugleich sichere Umgebung für Kinder verschiedener Altersstufen,
— sinnvolle Zonierung des Geländes und differenzierte Angebote,
— Außenbereich ganzjährig und zu jeder Witterung nutzbar,
— Augenmerk auf Übergang vom Außengelände zum Gebäude und Ausgestaltung der Grenzen zu Nachbargrundstücken,
— Berücksichtigung von Starkregenereignissen,
— Entsiegelung und Beschattung von Flächen,
— Einbezug Bestandsbäume,
— Niedrige Investitions-, Unterhalts- und Grünpflegekosten.
Der Auftraggeber legt hohen Wert auf eine enge Betreuung und Überwachung aller Arbeiten, sowie Koordination und Information aller Beteiligten, auch der Nutzer.
Der Auftraggeber setzt voraus, dass der Aufwand für die Anwendung der zur Verfügung gestellten CAD-Richtlinie im angebotenen Honorar enthalten ist.
Die CAD-Richtlinie wird aktuell überarbeitet und voraussichtlich im März 2020 in der neuen Fassung verfügbar sein. Es werden u. a. Planstempel und Planbezeichnungen angepasst sowie Layerstruktur und Elementebezeichnungen vereinfacht. Hintergrund ist die Anpassung auf bei der OPG verwendete Projektsoftware sowie CAFM-Software.
Der Planaustausch wird zukünftig über den Planserver der Projektsoftware „Cloudbrixx" laufen. Diese ist Web-basiert und es ist keine Lizenz seitens der Planer erforderlich.
Die Verwendung der aktuellen CAD-Richtlinie sowie des Planservers ist Bestandteil der Planerleistungen und im angebotenen Honorar mit einzukalkulieren.
Qualitätskriterium - Name: Projektteam/Personaleinsatzkonzept, interne Organisation, Präsenz vor Ort (75P) / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Qualitätssicherung (25P) / Gewichtung: 5,00
Qualitätskriterium - Name: Abstimmung/Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, Nutzern und Planungsbeteiligten (25P) / Gewichtung: 5,00
Qualitätskriterium - Name: Betriebliche Nachhaltigkeitskriterien (25P) / Gewichtung: 5,00
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise an die Planung, Einschätzungen besonderer Anforderungen bei der Planung (50P) / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Gewährleistung der Kostensicherheit in der Planungsphase (50P) / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Terminen, Fristen und Kostenkonzept (50P) / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Lösungsansatz für die Projektaufgabe (75P) / Gewichtung: 15,00
Kostenkriterium - Name: Grundhonorar inkl. Besonderer Leistungen einschließlich Nebenkosten (netto) (125P) / Gewichtung: 25,00
Bei Beauftragung der LP 9 verlängert sich die Laufzeit um die Gewährleistungsfrist + 1 Jahr
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der unter Abschnitt III genannten Kriterien.
Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung wie in der Anlage Leistungsbild erläutert.
Die dritten, vierten und fünften Teilaufträge werden nicht mehr direkt vom Hochbaumanagement der Stadt Offenbach aus erteilt. Die Auftragsstufe III, IV und V werden von der mittelbar im städtischen Eigentum befindlichen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH beauftragt. Die OPG mbH ist eine 100%ige Unternehmenstochter der SOH GmbH, die direkt selbst zu 100 % im Eigentum der Stadt Offenbach ist. Die OPG unterhält mit dem Hochbaumanagement der Stadt Offenbach einen Rahmenvertrag. Danach werden sämtliche nach Projektbeschluss noch erforderlichen Planungs-, und Beratungsleistungen an die OPG vergeben, welche diese Leistungen in der Regel an die bereits befassten Büros mit den noch zu erbringenden Leistungsphasen nach HOAI beauftragt.
Der Auftragnehmer ist auf Dauer von 3 Jahren zur Annahme der Beauftragung der Auftragsstufe II, III, IV & V auf der Grundlage seines Vertrages verpflichtet, sobald der Auftraggeber dies schriftlich verlangt. Die Frist beginnt mit der Abnahme der jeweils letzten Auftragsstufe. Einen Rechtsanspruch auf Beauftragung der Auftragsstufe II, III, IV & V hat der Auftragnehmer nur, wenn dies gesondert vereinbart ist.
Die Frist für die Beantwortung von Teilnehmerfragen wird auf den 16.3.2020 festgelegt.
Eintragung in ein Berufs-, Handels- oder Gewerberegister
Bei Bewerbergemeinschaften sind die in III.2.1) und III.2.2) geforderten Nachweise und Erklärungen von mindestens einem Mitglied zu erbringen. Geforderte Erklärungen sind von einem bevollmächtigten Vertreter stellvertretend für alle Mitglieder abzugeben
1) Eigenerklärung, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 (1) GWB vorliegt.
2) Eigenerklärung, dass kein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 (1) GWB vorliegt, da diesbezüglich unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden kann.
3) Eigenerklärung, dass keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen wurden.
4) Auf gesonderte Anforderung ist vom Bewerber/von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ein Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister, sofern der Bewerber/das Mitglied nach den Vorschriften des Herkunftslandes Eintragungspflichtig ist, vorzulegen.
5) Nachweis über eine projektbezogene Haftpflichtversicherung (pro Los) mit Deckungssummen von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden, die jeweils zweifach pro Jahr zur Verfügung stehen müssen, und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten sind.
6) Eine Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags; für die letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) muss vorgelegt werden.
7) Eigenerklärung, dass der Bewerber im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.2., 5. mit den dort genannten Deckungssummen für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft muss darüber hinaus erklärt werden, dass die Versicherung im Auftragsfall für jedes Mitglied nachgewiesen und für die Dauer der Vertragslaufzeit aufrechterhalten wird.
0,2 Mio. EUR netto.
A) 1) geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens sechs Jahren erbrachten wesentlichen
Dienstleistungen. Siehe Vorgaben zu den Referenzprojekten unter B.
2) Angabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
3) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren
Ersichtlich ist, (Ober-)Kriterium Fachliche Eignung:
>= 3 Personen als Mindesteignung,
B) Bewerber/Bewerbergemeinschaften müssen mind. 3 wertungsfähige Referenzen angeben. Die Anzahl der Referenzen ist auf 5 beschränkt.
Es ist der Nachweis von Projekten (als Fertigstellung gilt die erfolgte Inbetriebnahme) in der Größenordnung wie im folgenden Absatz angegeben und vergleichbarer Aufgabenstellung zu erbringen.
Mit mehr als 5 Referenzen können keine zusätzlichen Punkte erreicht werden. Werden mehr als 5 Referenzen eingereicht, werden Sie in der Reihenfolge der Auflistung gewertet bis zur Erreichung von 5 Stück.
Bei der Einreichung der Referenzen ist daher vorrangig auf die Erreichung aller Punkte pro Referenz abzuzielen.
Allein über die Angaben in der Vorlage für Referenzprojekte (Datei „Wertungsmatrix) können Punkte generiert werden. Darüber hinaus bleiben weitere eingereichte Unterlagen wirkungslos im Hinblick auf das Ergebnis. Der Bewerber muss die dort abgefragten-Angaben zu Referenzleistungen jeweils als verantwortliches Büro erbracht haben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn eines der Mitglieder die Referenzleistung hauptverantwortlich erbracht hat. Hat ein Drittunternehmen die Referenzleistung hauptverantwortlich erbracht, so sind diese als Nachunternehmerleistungen zu benennen.
Angabe der Referenzbezeichnung/Kurzbeschreibung – Unternehmen, das die Leistung hauptverantwortlich erbracht hat – Auftraggeber, Ansprechpartner beim
Auftraggeber mit Telefonnummer (Mindestbedingung, ansonsten wird die Referenz nicht gewertet) siehe auch Projektkriterien für die abzugebende Referenz in der Bewertungsmatrix für Stufe I.
A – Projektart: Nachweis von vergleichbaren Referenzprojekten (maximal 10 Punkte pro Referenzprojekt, begrenzt auf 3 Referenzen).
Aus dem Bereich Kita, Kinderbetreuungseinrichtung (Gruppen über 3-Jährige):
Nachweis liegt vor = 10 Punkte
Sonstige Nutzungen oder fehlende Angaben =0 Punkte.
B – Projektart: Nachweis von vergleichbaren Referenzprojekten (maximal 10 Punkte pro Referenzprojekt, begrenzt auf 2 Referenzen).
Aus dem Bereich Kita, Kinderbetreuungseinrichtung (Gruppen unter 3-Jährige):
Nachweis liegt vor = 10 Punkte Sonstige Nutzungen oder fehlende Angaben =0 Punkte.
C – Nachweis von vergleichbaren Referenzprojekten
(maximal 10 Punkte pro Referenzprojekt, begrenzt auf 2 Referenzen).
Aus dem Bereich innovativer Spielplatz:
Nachweis liegt vor = 15 Punkte
Sonstige Nutzungen oder fehlende Angaben =0 Punkte
D – Öffentlicher Auftraggeber i.S.d. § 98 GWB oder bezüglich der Anwendung des Vergaberechts vergleichbarer Art (VOB/A im Anwendungsbereich des EU-Vergaberechts); 5 Punkte pro Referenzprojekt, begrenzt auf 4 Referenzen,
Maximal sind 100 Punkte für alle 5 Referenzprojekte insgesamt erreichbar. Bei Gleichstand entscheidet das Los.
— der Auftragnehmer hat für den gesamten Leistungszeitraum eine/n qualifizierte/n Projektleiter/in (und für die Leistungsphase 8 eine/n Bauleiter/in nach HBO) zu Benennen welche/r gegenüber Auftraggeber und den sonstigen Planungsbeteiligten eigenverantwortlich als Ansprechpartner/in zur Verfügung steht. Es ist sicherzustellen, dass diese Person nach den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt/in" oder „Ingenieur/in" zu tragen oder nach der EGRichtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) bzw. nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (Bundesgesetzblatt 2011, Teil I Nr. 63) berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in oder Ingenieur/in tätig zu werden.
— Eine Erklärung nach § 1 des Verpflichtungsgesetzes ist abzugeben,
— Eine Erklärung zur Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S. 354 ist vor Auftragsvergabe abzugeben. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt Entsprechend den Vorgaben der §§ 4 und 6 des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) zur Zahlung des Mindestlohns gemäß § 20 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) bzw. des Tariflohns nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) nicht auf Beschäftigte bezieht, die bei einem Bieter oder
Nachunternehmer im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
— Zur Bildung oder Erweiterung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, zur Eignungsleihe oder Nachunternehmen verweisen wir auf das beigefügte Blatt.

References: § 39
 § 123
 § 124
 § 98
 § 1
 § 20