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Timestamp: 2016-10-25 05:09:53+00:00

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U 185/06 (27.04.2007)
U 185/06
A.________, 1974, Beschwerdef�hrer,
vertreten durch Rechtsanwalt Franz Hollinger, Stapferstrasse 28, 5200 Brugg,
Der 1974 geborene A.________ arbeitete seit 1. Oktober 1999 als Kurierfahrer bei der Firma Q.________ und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 30. November 2000 erlitt er bei einem Autounfall eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) sowie eine Kontusion der linken Schulter. Der Versicherte war bis 14. Januar 2001 zu 100 % arbeitsunf�hig und danach wieder voll arbeitsf�hig. Die Behandlung wurde am 10. Februar 2001 abgeschlossen. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld).
Der Versicherte war weiterhin bei obiger Firma angestellt, als er am 11. April 2002 mit dem Auto vor einem Fussg�ngerstreifen anhielt, worauf der nachfolgende Personenwagen mit dem Heck seines Fahrzeugs kollidierte. Das Spital X.________, wo er vom 11. bis 17. April 2002 hospitalisiert war, diagnostizierte eine Commotio cerebri sowie eine Kontusion des Sternums und der Lendenwirbels�ule (LWS). Bis 26. April 2002 bestehe eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit (Bericht vom 25. April 2002). Das Gesundheitszentrum U.________, wo der Versicherte vom 23. April bis 2. Mai 2002 weilte, diagnostizierte zus�tzlich ein HWS-Distorsionstrauma (Kopfschmerzen Hinterkopf; Schwindel; depressive Reaktion, DD: Belastungsreaktion, beginnende posttraumatische Belastungsst�rung) und eine Leberwerterh�hung (Bericht vom 6. Mai 2002). Der Hausarzt Dr. med. J.________ stellte im Bericht vom 5. August 2002 folgende Diagnosen: ausgesprochene posttraumatische Belastungsst�rung mit depressiver Reaktion, HWS-Distorsionstrauma, Commotio cerebri sowie Sternum- und LWS-Kontusion. Seit 4. Oktober 2002 war der Versicherte beim Psychiater Dr. med. S.________, Oberarzt, Externer Psychiatrischer Dienst, regelm�ssig in ambulanter psychiatrischer Behandlung (in seiner Muttersprache). Dieser beschrieb ihn als psychomotorisch verlangsamt, affektverflacht, gedanklich abwesend, bedr�ckt, unsicher und unselbstst�ndig. Weiter ging er von mittelschweren kognitiven Defiziten im Rahmen von Anpassungsst�rungen mit gemischter St�rung von Gef�hlen und Sozialverhalten (ICD-10: F43.25) sowie differentialdiagnostisch von einer posttraumatischen Belastungsst�rung (ICD-10: F43.1) aus (Bericht vom 8. Oktober 2002). Vom 13. August bis 3. September 2002 war der Versicherte in der Rehaklinik Y.________ hospitalisiert. Diese diagnostizierte als Folge des Unfalls vom 11. April 2002 eine HWS-Distorsion, eine leichte traumatische Hirnverletzung (Commotio cerebri) sowie eine Thorax- und LWS-Kontusion (persistierender cervico-cephaler Symptomenkomplex; Schwindelattacken; depressive Reaktion, Angstzust�nde [Verdacht auf posttraumatische Belastungsst�rung]; neuropsychologische Funktionsst�rungen). Bis auf Weiteres bestehe 100%ige Arbeitsunf�higkeit (Bericht vom 28. Oktober 2002). Am 18. Dezember 2002 fand eine kreis�rztliche Untersuchung durch Dr. med. C.________ statt. Der Psychiater Dr. med. S.________ ging im Bericht vom 28. Mai 2003 von 100%iger Arbeitsunf�higkeit aus psychiatrischer Sicht aus. Am 19. August 2003 wurde der Versicherte durch den Kreisarzt Dr. med. G.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie Schwerpunkt f�r Allgemein- und Unfallchirurgie, untersucht, der ebenfalls von 100%iger Arbeitsunf�higkeit ausging. Vom 18. Dezember 2003 bis 27. Februar 2004 weilte der Versicherte in der Psychiatrischen Klinik Z.________. Diese stellte im Bericht vom 4. M�rz folgende Diagnosen: anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10: F45.4); posttraumatische Belastungsst�rung (ICD-10: F43.1) bei Status nach Auffahrunf�llen am 30. November 2000 und 11. April 2002; Medikamenten-Malcompliance. Am 25. August 2004 erstattete die Psychiaterin Frau Dr. med. K.________, SUVA Versicherungsmedizin, einen Aktenbericht. Mit Verf�gung vom 23. September 2004 stellte die SUVA die Leistungen f�r die Unf�lle vom 30. November 2000 und 11. April 2002 auf den 31. Oktober 2004 ein. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 24. Februar 2005 ab. Offen bleiben k�nne, ob der Versicherte bei diesen Unf�llen ein HWS-Schleudertrauma bzw. eine �quivalente Verletzung oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten habe. Jedenfalls sei die psychische Problematik w�hrend des ganzen Heilverlaufs ganz im Vordergrund gestanden, weshalb die ad�quate Kausalit�t nach der Rechtsprechung zu den psychogenen Unfallfolgen zu beurteilen sei. Die Ad�quanz zwischen dem Unfall vom 11. April 2002 und den anhaltenden Beschwerden sei zu verneinen. Wenn auch eine nat�rliche Kausalit�t zwischen dem Unfall vom 30. November 2000 und den psychischen Beschwerden gar nicht in Betracht gezogen werde, w�re die Ad�quanz ebenfalls nicht gegeben.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 15. Februar 2006 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei festzustellen, dass die SUVA weiterhin leistungspflichtig sei, und sie sei anzuweisen, diese Leistungen ab 1. November 2004 weiter auszurichten. Zudem verlangt er die Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung f�r das letztinstanzliche Verfahren. Er legt neu einen Bericht des Dr. F.________, Chiropraktor SCG/ECU, vom 31. M�rz 2006 auf.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Mit diesem Gesetz ist die bisherige organisatorische Selbstst�ndigkeit des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts aufgehoben und dieses mit dem Bundesgericht fusioniert worden (Seiler in: Seiler/ von Werdt/G�ngerich, Kommentar zum BGG, Art. 1 N 4 und Art. 132 N 15). Das vorliegende Urteil wird daher durch das Bundesgericht gef�llt. Weil der angefochtene Entscheid jedoch vor dem 1. Januar 2007 ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach dem bis zum 31. Dezember 2006 in Kraft gewesenen Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG; Art. 131 Abs. 1 und 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 395 E. 1.2).
2.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmung �ber den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG) sowie die Grunds�tze zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis), bei psychischen Unfallfolgen (BGE 129 V 177 E. 4.1 S. 183, 127 V 102 f. E. 5b, 123 V 98, 115 V 133 ff.; RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437, U 164/01, 2000 Nr. U 397 S. 327, U 273/99), Folgen eines Unfalls mit HWS-Schleudertrauma (BGE 122 V 415, 117 V 359 ff.; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236, U 380/04, 2001 Nr. U 412 S. 79, U 96/00) bzw. einer diesem �quivalenten Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) oder mit Sch�del-Hirntrauma (BGE 117 V 369 ff.) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle zutreffend dargelegt. Gleiches gilt zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; RKUV 2003 Nr. U 487 S. 337 E. 5.1, U 38/01). Darauf wird verwiesen.
2.2 Zu erg�nzen ist, dass sich an den Grunds�tzen zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang mit Inkrafttreten des ATSG auf den 1. Januar 2003 nichts ge�ndert hat (RKUV 2005 Nr. U 555 S. 322, U 458/04; Urteil des Bundesgerichts U 161/06 vom 19. Februar 2007, E. 3.1). Keine materiellrechtliche �nderung beinhaltet auch der redaktionell neu gefasste Unfallbegriff des Art. 4 ATSG (RKUV 2004 Nr. U 530 S. 576, U 123/04).
Zu pr�fen ist, ob f�r die Zeit ab 1. November 2004 ein zu Arbeitsunf�higkeit f�hrender Gesundheitsschaden auszumachen ist, der in nat�rlich und ad�quat kausaler Weise auf die versicherten Unf�lle vom 30. November 2000 und 11. April 2002 zur�ckzuf�hren ist.
Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, dass der Unfall vom 30. November 2000 in diesem Rahmen nicht zu ber�cksichtigen ist, da er auf Grund der Akten zu keiner erheblichen Vorsch�digung gef�hrt hat (SVR 2007 UV Nr. 1 S. 1, E. 3.2.2 und 3.3.2, U 39/04). Gegenteiliges macht der Beschwerdef�hrer letztinstanzlich denn auch nicht geltend.
4.1 Gem�ss den Berichten des Spitals X.________ vom 25. April 2002 und des Gesundheitszentrums U.________ vom 6. Mai 2002 hat der Versicherte beim Unfall vom 11. April 2002 eine Commotio cerebri sowie eine Kontusion des Sternums und der LWS erlitten.
Im Weiteren ist die Vorinstanz auf Grund der medizinischen Akten zu Recht davon ausgegangen, dass sich der Versicherte bei diesem Ereignis �berwiegend wahrscheinlich auch ein Schleuder- bzw. Distorsionstrauma der HWS zugezogen hat. Denn unmittelbar nach dem Unfall klagte er unter anderem �ber starke Nackenschmerzen und in der Folge traten Beschwerden auf, die zum typischen Bild solcher Verletzungen geh�ren (BGE 117 V 359 E. 4b S. 360; RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts U 167/06 vom 31. Januar 2007, E. 3.2). Dies wird von der SUVA letztinstanzlich denn auch nicht mehr in Frage gestellt.
4.2 Weiter ist auf Grund der �rztlichen Unterlagen erstellt, dass der Beschwerdef�hrer im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (31. Oktober 2004) und auch im Zeitpunkt des Einspracheentscheides (24. Februar 2005; BGE 129 V 167 E. 1 S. 169) an keinen objektiv (hinreichend) nachweisbaren organischen Unfallfolgen mehr gelitten hat.
Aus dem letztinstanzlich aufgelegten Bericht des Chiropraktors Dr. F.________ vom 31. M�rz 2006 kann der Versicherte nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dr. F.________ legt dar, er habe ihn vom 21. November 2005 bis 31. Januar 2006 betreut. Im Zentrum seien Schmerzen paravertebral rechts in der proximalen Brustwirbels�ule (BWS) gestanden. Auf Grund seiner Beurteilung seien die geklagten Beschwerden auf mechanische Funktionsst�rungen der HWS und oberen BWS zur�ckzuf�hren; es f�nden sich entsprechend hypomobile Segmente. R�ntgenbilder h�tten ihm nicht vorgelegen. Offensichtlich habe ihn der Versicherte in diesem Zusammenhang falsch verstanden.
Die von Dr. F.________ festgestellte Hypomobilit�t (eingeschr�nkte Beweglichkeit) von HWS- und BWS-Segmenten kann f�r sich allein nicht als organisch objektivierbare Unfallfolge qualifiziert werden (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts U 41/06 vom 2. Februar 2007, E. 7.1.4 mit Hinweisen). Die von ihm umschriebenen Beschwerden sind mithin organisch nicht nachgewiesen.
5.1 Der Versicherte vertritt die Auffassung, die Ad�quanz sei nach Massgabe von BGE 117 V 359 ff. - mithin ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten - zu beurteilen, was zu deren Bejahung f�hre. Demgegen�ber verneinten SUVA und Vorinstanz die ad�quate Kausalit�t in Anwendung der Rechtsprechung zu den psychogenen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.).
5.2 Die Vorinstanz hat in einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Aktenlage - insbesondere gest�tzt auf die Berichte des Gesundheitszentrums U.________ vom 6. Mai 2002, des Hausarztes Dr. med. J.________ vom 5. August 2002, des Psychiaters Dr. med. S.________ vom 8. Oktober 2002 sowie 25. Februar, 28. Mai, 3. September und 17. November 2003, der Rehaklinik Y.________ vom 28. Oktober 2002, des Kreisarztes Dr. med. G.________ vom 19. August 2003, der Psychiatrischen Klinik Z.________ vom 4. M�rz 2004 und der Psychiaterin Frau Dr. med. K.________, SUVA Versicherungsmedizin, vom 25. August 2004 - zutreffend erwogen, dass die zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Distorsionstraumas und Sch�del-Hirntraumas geh�renden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen (vgl. BGE 117 V 359 E. 4b S. 360 und 369 E. 3b S. 377) anf�nglich zwar (teilweise) vorhanden waren, schon sehr fr�h nach dem Ereignis vom 11. April 2002 und im Verlauf der gesamten Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt gesamthaft jedoch nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit im Vergleich zur ausgepr�gten psychischen Problematik ganz in den Hintergrund getreten sind.
Der Psychiater Dr. med. S.________ f�hrte im Bericht vom 28. Mai 2003 aus, er k�nne die Frage, ob zwischen dem jetzigen psychischen Zustand und dem Unfall vom 11. April 2002 eine nat�rliche Kausalit�t vorliege, nicht beantworten. Im Bericht vom 17. November 2003 �usserte er sich nicht zu dieser Frage. Auch die Psychiatrische Klinik Z.________ nahm im Bericht vom 4. M�rz 2004 keine Stellung zum nat�rlichen Kausalzusammenhang. Der Vorinstanz ist indessen beizupflichten, dass nicht erg�nzend abgekl�rt zu werden braucht, ob die aufgetretene psychische Problematik als nat�rlich kausale Folge des am 11. April 2002 erlittenen Traumas oder aber als eine selbstst�ndige sekund�re Gesundheitssch�digung zu qualifizieren ist. Denn in beiden F�llen kommt die Rechtsprechung zu den psychogenen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) zur Anwendung (RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437, 2001 Nr. U 412 S. 79; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 351/05 vom 21. M�rz 2006, E. 3.4).
Der Beschwerdef�hrer bringt keine Einwendungen vor, die an diesem Ergebnis Zweifel aufkommen lassen k�nnten. Insbesondere sind entgegen seinem Vorbringen weder erg�nzende medizinische Abkl�rungen noch eine Parteibefragung durchzuf�hren, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428, 124 V 90 E. 4b S. 94).
7.1 Die Vorinstanz hat den Unfall vom 11. April 2002 als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen qualifiziert. Der Versicherte macht geltend, es sei von einem mittelschweren im Grenzbereich zu einem schweren Unfall auszugehen.
7.2 Ein Unfallereignis ist - ausgehend vom �usseren Geschehensablauf - als solches als leicht, im mittleren Bereich liegend, oder als schwer einzustufen ohne Beizug des f�r die Beurteilung der Ad�quanzfrage bei mittelschweren Unf�llen zus�tzlich zu ber�cksichtigenden Kriterienkatalogs (vgl. E. 8 hienach; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 503/05 vom 17. August 2006, E. 2.2 und 3.1 f.).
Nach der Rechtsprechung werden Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug regelm�ssig als mittelschweres, im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen liegendes Ereignis eingestuft (vgl. RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1.2 mit Hinweisen, U 380/04).
7.3 Der Versicherte wartete am 11. April 2002 mit seinem Fahrzeug vor einem Fussg�ngerstreifen. Der ihm nachfolgende Personenwagen fuhr auf das Heck seines Fahrzeugs auf. Laut der biomechanischen Beurteilung des Prof. Dr. med. W.________, Facharzt FMH f�r Rechtsmedizin spez. Forensische Biomechanik, und des Dr. sc. techn. M.________ vom 1. Oktober 2002 liegt der Harmlosigkeitsbereich f�r nicht unerhebliche HWS-Beschwerden nach Heckkollisionen im "Normalfall" bei kollisionsbedingten Geschwindigkeits�nderungen des angestossenen Fahrzeuges (Delta-v) im Bereich von 10 bis 15 km/h. Die kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung "Delta-v" des Fahrzeugs des Versicherten d�rfte innerhalb oder oberhalb dieses Bereichs gelegen haben.
Obwohl der Unfall vom 11. April 2002 demnach bez�glich der HWS-Belastung nicht unerheblich war, ist er auf Grund des Hergangs sowie der fotom�ssig belegten Endpositionen und Sch�den der beiden beteiligten Fahrzeuge als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen zu qualifizieren (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts U 408/05 vom 26. Januar 2007, E. 9.2). Damit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden kann, muss ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien m�ssen in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein. Bei der Pr�fung der einzelnen Kriterien sind nur die organisch bedingten Beschwerden zu ber�cksichtigen, w�hrend die psychisch begr�ndeten Anteile, deren hinreichender Zusammenhang mit dem Unfall Gegenstand der Pr�fung bildet, ausgeklammert bleiben (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 489/05 vom 10. April 2006, E. 4.2).
8.1 Der Unfall vom 11. April 2002 hat sich - objektiv betrachtet (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 207 E. 3b/cc) - nicht unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet noch war er von besonderer Eindr�cklichkeit. Hieran �ndert nichts, dass der Beschwerdef�hrer von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden musste, zumal dies eine reine Vorsichtsmassnahme zu seiner m�glichst schonenden Bergung war (vgl. auch Urteile des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 258/05 vom 16. August 2006, E. 4.3.1, und U 259/03 vom 6. August 2004, E. 4.2.4).
8.2 Das erlittene Schleudertrauma der HWS f�llt im Rahmen des Kriteriums der Schwere oder besonderen Art der Verletzung ausser Betracht (Urteile des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 489/05 vom 10. April 2006, E. 4.2, und U 66/04 vom 14. Oktober 2004, E. 6.3). Auch die Commotio cerebri f�hrt nicht zur Bejahung des Kriteriums, zumal sie nicht per se als schwere Verletzung qualifiziert werden kann (Urteil des Bundesgerichts U 307/06 vom 14. Februar 2007, E. 5); Gleiches gilt f�r die Kontusion des Sternums und der LWS.
8.3 Weiter ist der Vorinstanz beizupflichten, dass - organisch bedingt - keine ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung, keine Dauerschmerzen und kein schwieriger Heilungsverlauf bzw. keine erheblichen Komplikationen ausgemacht werden k�nnen. Eine �rztliche Fehlbehandlung liegt nicht vor. Nicht erf�llt ist schliesslich auch das Kriterium des Grades und des Ausmasses der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit, zumal diese relativ bald durch die psychisch bedingte Arbeitsunf�higkeit �berlagert wurde.
8.4 Nach dem Gesagten sind die von der Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 133 verlangten Kriterien f�r die Annahme eines ad�quaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall vom 11. April 2002 und den anhaltenden Beschwerden des Versicherten nicht erf�llt.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten erweist sich damit als gegenstandslos. Dem Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung kann hingegen entsprochen werden, da die hierf�r nach Gesetz (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG) und Rechtsprechung (BGE 125 V 201 f. E. 4a und 371 f. E. 5b, je mit Hinweisen) erforderlichen Voraussetzungen erf�llt sind. Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist (BGE 124 V 301 E. 6 S. 309).
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Franz Hollinger, Brugg, f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 1800.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.

References: Art. 1
 Art. 132
 Art. 131
 BGE 
 BGE 
 Art. 6
 Art. 4
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 135
 Art. 152