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Timestamp: 2017-01-18 09:43:49+00:00

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Do 12.03.15 wegleitung deutsch stand 15.03.2012 by VSBS - issuu
Version vom 15.03.2012
zum Qualifikationsverfahren
Die vorliegende Wegleitung richtet sich an alle Personen, die sich mit der Vorbereitung, Durchf端hrung und Auswertung von Qualifikationsverfahren befassen.
Wegleitung zum Qualifikationsverfahren, Berufsfeld Steinbearbeitung vom 15.03.2012
ALLGEMEINES ........................................................................................................ 3
ÜBERSICHT ÜBER DAS QUALIFIKATIONSVERFAHREN .................................... 4
QUALIFIKATIONSBEREICH PRAKTISCHE ARBEIT ............................................. 5
Beschreibung der beiden Formen
Abschluss und Beurteilungsverfahren der Dokumentation
Vorgegebene praktische Arbeit VPA
QUALIFIKATIONSBEREICH BERUFSKENNTNISSE ........................................... 11
QUALIFIKATIONSBEREICH ALLGEMEINBILDUNG............................................ 11
ERFAHRUNGSNOTE ............................................................................................. 12
BEWERTUNG DER LEISTUNG ............................................................................. 12
BESTEHEN ............................................................................................................. 12
PRÜFUNGSWIEDERHOLUNG .............................................................................. 12
ANHÄNGE: VORLAGEN UND FORMULARE .................................................................. 13
Diese Wegleitung zum Qualifikationsverfahren ergänzt die Bestimmungen der Verordnung über die berufliche Grundbildung, Berufsfeld Steinbearbeitung, Abschnitt 8, Art. 17-22, und den Teil D des Bildungsplanes.
Sie konkretisiert das Qualifikationsverfahren und liefert damit die Basis, dass schweizweit einheitliche Prüfungen durchgeführt werden.
Mit dem Qualifikationsverfahren für das Berufsfeld Steinbearbeitung wird festgestellt, ob die zu prüfende
Person über die in der Bildungsverordnung und im Bildungsplan festgelegten Kompetenzen verfügt.
Die nachfolgend aufgeführten Dokumente enthalten die gesetzlichen Grundlagen zur Durchführung des
Qualifikationsverfahrens:
Bundesgesetz über die Berufsbildung BBG, Art. 33 bis 41, Art. 47
Verordnung über die Berufsbildung BBV, Art. 30 bis 35, Art. 39, Art. 50
Verordnung über die berufliche Grundbildung, Berufsfeld Steinbearbeitung, Art. 17 bis 22, Art. 23
Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche Grundbildung, Berufsfeld Steinbearbeitung, Teil D
„Qualifikationsverfahren“
Wegleitung des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie über individuelle praktische Arbeiten (IPA) im Rahmen der Abschlussprüfung im Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung
Gemäss BBG, Art. 40, und BBV, Art. 35, sorgen die Kantone für die Durchführung der Qualifikationsverfahren. Sie beauftragen in der Regel Prüfungskommissionen mit der Durchführung der Lehrabschlussprüfungen
und wählen die Expertinnen und Experten. Zur Organisation und Leitung der Lehrabschlussprüfungen werden Chefexpertinnen und Chefexperten eingesetzt.
oder VPA
- Präsentation /
Positionen siehe
Kapitel 3.3.,
einzelnen Berufe
Pos. 1 Arbeitssicherheit, Gesundheits- und
Pos. 2 Werkzeuge und Maschinen fachgerecht einsetzen, Werkstück fertigen, Werkstoffe verarbeiten
Pos. 3 Technische Skizzen und Pläne zeichnen / Gestalten / Rapportieren, Dokumentieren, Kunden beraten
Prüfungsergebnis (Gesamtnote)
(siehe Kapitel 3.2.5.
Summe aller Semesternoten
Mittel aller Noten
der Kompetenznachweise
Auf eine ganze
oder halbe Note
Auf eine ganze oder halbe Note runden
QV-Bereiche und Gesamtnote
Noten auf eine Dezimalstelle runden
Der Qualifikationsbereich Praktische Arbeit kann in der Form einer Individuellen Praktischen Arbeit (IPA)
oder als Vorgegebene Praktische Arbeit (VPA) durchgeführt werden. Die zuständige kantonale Behörde
entscheidet über die Prüfungsform.
30-80 Stunden
Prüfungsprinzip
Die IPA wird im Ausbildungsbetrieb durchgeführt. Die zu prüfende Person realisiert an ihrem Arbeitsplatz mit den gewohnten Mitteln und Methoden ein Projekt
oder klar abgegrenzte Teile eines Projektes mit praktischem Nutzen. Das Projekt soll mehrere Kompetenzbereiche gemäss Bildungsplan abdecken und es
der zu prüfenden Person ermöglichen, die in der Ausbildung erworbenen fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Kenntnisse und Fertigkeiten
vernetzt und reflektiert unter Beweis zu stellen. Beurteilt werden die Auftragserfüllung und die während der Auftragserfüllung erstellte Dokumentation, die Präsentation der Ausführung und des Ergebnisses der IPA und das daran anschliessende Fachgespräch. Die Aufgabenstellung für dieses Projekt wird von
der direkt vorgesetzten Fachkraft formuliert und von der Kandidatin / dem Kandidaten unterzeichnet.
Mit der VPA werden anhand praxisnaher, vorgegebener Aufgaben die beruflichen Kompetenzen überprüft. Grundlage für die Aufgabenstellung sind die Leistungsziele aus Betrieb und überbetrieblichen Kursen sowie die Methoden-,
Selbst- und Sozialkompetenzen gemäss Bildungsplan. Die praktische Arbeit
umfasst die Erstellung von zeichnerischen Unterlagen, die Realisierung des Objekts und die Dokumentation der Arbeitsprozesse. Die Komplexität und das Anforderungsniveau der praktischen Arbeit richten sich am Können aus, welches
von einer Person am Ende der Ausbildung erwartet wird. Beurteilt werden sowohl der Arbeitsprozess wie auch die Arbeitsergebnisse. Alle zu prüfenden Personen erhalten dieselben Aufgaben, welche von einer zentralen Kommission
Der Zeitaufwand für die IPA beträgt 30 bis maximal 80 Stunden. Die benötigte Ausführungszeit ist bei der
Planung der IPA festzulegen und so zu berechnen, dass die IPA in der vorgegebenen Zeit ausgeführt werden kann.
Wurde der Zeitaufwand falsch eingeschätzt, so muss das Expertenteam informiert werden. Dieses entscheidet, ob die IPA abgebrochen oder gegebenenfalls verlängert wird.
Der Ausbildungsbetrieb erhält das Anmeldeformular zur Abschlussprüfung und die nötigen Unterlagen für die IPA
Kantonales Amt für
Zu prüfende Person wird für die Prüfung angemeldet
direkt vorgesetzte
Eingabe der Prüfungsaufgabe IPA (inkl. Ausführungsdauer
und -zeitraum) bzw. Einreichung des Antrags für eine VPA
Zuteilung der Prüfungsexperten/-innen
zuständiges kantonales Gremium
Prüfung der Aufgabenstellung; Freigabe der IPA oder Rückweisung zur Überarbeitung
Expertenteam /
Anfangs März Ende Juni
Mind. einmaliger Besuch durch eine/n Experten/-in
Unmittelbar nach Abschluss der praktischen Arbeit sendet die direkt vorgesetzte Fachkraft dem Expertenteam eine Kopie der Dokumentation sowie aller sonstigen für die Beurteilung der Arbeit relevanten Unterlagen, damit dieses das Fachgespräch vorbereiten kann.
Die zu prüfende Person präsentiert die Ausführung und das Ergebnis der Arbeit dem Expertenteam und stellt
sich den projektbezogenen Fragen. Die Präsentation dauert 15 Minuten, das Fachgespräch 30 Minuten. Die
direkt vorgesetzte Fachkraft kann diesem Prüfungsteil im Einverständnis mit der zu prüfenden Person beiwohnen. Sie hat aber nur Beobachterstatus und enthält sich jeglicher Einmischung.
Für die Aufgabenstellung gelten folgende Grundsätze: Die zu prüfende Person realisiert ein Projekt aus dem
normalen Auftragsspektrum ihres aktuellen Arbeitsgebietes in der beruflichen Praxis. Die Aufgabe entspricht
den Leistungsanforderungen gemäss Bildungsplan, Berufsfeld Steinbearbeitung; die Aufgabenstellung, Zielsetzung und die erwarteten Resultate sind eindeutig beschrieben und überprüfbar. Die IPA muss Planung
(zeichnerische Kompetenzen), Ausführung (Werkstück fertigen) und Dokumentation gemäss Richtziel 8.1.
beinhalten. Der Lösungsweg bleibt möglichst offen.
Die Aufgabe soll in Einzelarbeit und mit den gängigen Mitteln und Methoden gelöst werden, welche die zu
prüfende Person im Verlaufe der Ausbildung kennen gelernt und angewandt hat. Die Lerndokumentation und
die Unterlagen aus den überbetrieblichen Kursen dürfen als Hilfsmittel verwendet werden.
Der Ausbildungsbetrieb erhält vor der Durchführung der Prüfung alle notwendigen Unterlagen. Gleichzeitig
werden die für die Prüfung zuständigen Experten sowie der Termin für die Präsentation der Prüfungsarbeit
im Anschluss an die Prüfung bekannt gegeben.
Die Ausführung der Aufgaben der IPA ist durch die zu prüfende Person in der vorgegebenen Zeit selbstständig zu planen, zu realisieren, zu dokumentieren und zu präsentieren.
Die Dokumentation ist Teil der Prüfungsarbeit, sie soll es den Experten ermöglichen, die Prüfungsarbeit von
Beginn an nachzuvollziehen. Die Dokumentation umfasst
Titelblatt: Personalien der zu prüfenden Person, Adresse Ausbildungsbetrieb, Personalien Ausbildner
Aufgabenstellung (Beschreibung des Projektes)
die Planung der Prüfungsarbeit
das Arbeitsjournal (wird täglich geführt und gibt Auskunft über Vorgehen, Stand der Arbeit, Hilfestellungen und besondere Vorkommnisse wie z.B. Änderungen der Aufgabenstellung, Arbeitsunterbrüche, organisatorische Probleme, Abweichungen von der Soll-Planung)
Unterlagen, welche für die Nachvollziehbarkeit der Arbeit unentbehrlich sind (Pläne, Skizzen, Zeichnungen, Schemas, Details, Berechnungen etc.)
Die vorgesetzte Fachkraft leitet die Dokumentation nach der Auftragserfüllung weiter an das Expertenteam
zur Vorbereitung des Fachgesprächs.
Den Experten ist der Zugang zum Prüfungsort während der Arbeitszeit zu gewährleisten. Jede zu prüfende
Person wird ohne vorherige Anmeldung durch einen Experten stichprobenweise während der festgelegten
Arbeitszeit besucht. Dieses Gespräch ist zu protokollieren und bei der Bewertung zu berücksichtigen.
Bei diesen Besuchen sind
der Zeitplan und der Arbeitsstand zu überprüfen
das Arbeitsjournal durchzusehen
ein kurzes Gespräch mit der zu prüfenden Person zu führen, welches Aufschluss über Fachkenntnisse, Informationsbeschaffung, Arbeitsweise, Hilfestellungen etc. geben soll.
Die direkt vorgesetzte Fachkraft beurteilt die Ausführung des Auftrags wie
das Resultat der Arbeit nach den in der Aufgabenstellung festgelegten Kriterien. Dabei hält sie Fehler, fehlende Überlegungen und Aufgabenteile,
falsche Vorgehensweisen etc. stichwortartig fest.
Die Dokumentation wird ebenfalls durch die direkt vorgesetzte Fachkraft
Das Expertenteam beurteilt die Präsentation und das Fachgespräch. Dabei
wird primär überprüft, wie weit die Kompetenzen der zu prüfenden Person
mit der ausgeführten Prüfungsarbeit übereinstimmen. Beurteilt werden neben der Fachkompetenz auch die ausgewählten Methoden-, Sozial- und
Das Expertenteam und die direkt vorgesetzte Fachkraft einigen sich nach Vorliegen des Bewertungsvorschlags für die ausgeführte Prüfungsarbeit über die abschliessende Bewertung. Diese Bereinigung erfolgt
nach der Präsentation und dem Fachgespräch. Kommt keine Einigung zustande, entscheidet die von der
kantonalen Behörde bezeichnete Prüfungsinstanz.
Die Aufbewahrung der Prüfungsakten richtet sich nach kantonalem Recht. Ohne gegenteilige Abmachung
verbleibt die Prüfungsarbeit im Eigentum des Ausbildungsbetriebs.
Die vorgegebene praktische Arbeit dauert 32 Stunden. Der Prüfungsort und der Prüfungstermin werden
durch das von der zuständigen kantonalen Behörde eingesetzte Gremium bestimmt.
Die zu prüfende Person erhält mindestens vier Wochen vor der Prüfung mit eingeschriebenem Brief das
Prüfungsaufgebot mit den folgenden Angaben:
Beschrieb der zu realisierenden praktischen Arbeit
Die detaillierte Prüfungsaufgabe wird an der Prüfung schriftlich abgegeben.
Während der Prüfung ist immer mindestens ein Experte anwesend.
Die praktische Arbeit wird durch zwei Experten bewertet.
Aufgabenstellung für den Beruf Steinbildhauer / Steinbildhauerin
Position 1: Technische Skizzen und Pläne zeichnen
Es werden mit allen nötigen Angaben die erforderlichen Planunterlagen für ein Objekt erstellt.
Prüfungsart: Branchenbezogene technische zeichnerische Arbeit
Position 2: Gestalten
Richtziele 3.1., 3.2.
Richtziel 3.3.
Zu einem Thema werden Skizzen, Zeichnungen und ein Modell mit den geeigneten Materialen erstellt.
Prüfungsart: Branchenbezogene gestalterische Arbeit
Objekt und Schrift entwerfen
Modellherstellung und Objekt abformen
Position 3: Werkstück fertigen
Richtziele 4.1., 4.2.
Richtziele 4.3., 4.4.
Anhand einer vorgegeben Aufgabe und den dazugehörigen Unterlagen wird eine Arbeit in Stein ausgeführt.
Die Richtziele 5.1., 5.2. und 5.3. werden übergreifend bei allen Unterpositionen geprüft.
Prüfungsart: Branchenbezogene praktische Arbeit
Flächen hauen und bearbeiten
Objekt in Stein
Werkzeuge richten und warten
Position 4: Rapportieren, Dokumentieren, Kunden beraten
Richtziel 5.4.
Richtziel 5.5.
Richtziel 5.6.
Richtziel 2.2.
Die Arbeitsprozesse der praktischen Arbeit werden dokumentiert und rapportiert.
Prüfungsart: Branchenbezogene praktische Arbeit, Rollengespräch
Pos. 4a-4e
Richtziel 8.1.
Richtziel 8.2.
Aufgabenstellung für den Beruf Steinmetz / Steinmetzin
Gemäss dem Projektbeschrieb werden technische Planunterlagen erstellt.
Richtziel 3.1.
Richtziel 3.2.
Richtziel 3.4.
Position 2: Werkstück fertigen
Anhand der Planunterlagen wird die Arbeit in Stein ausgeführt
Profilglieder und Profilelemente
Schmuck- und Zierelemente
Vierungen aushauen und einsetzen
Aufmörteln und reprofilieren
Reinigen und Verfestigen
Position 3: Werkstoffe verarbeiten
Richtziele 5.7., 6.2.
Richtziel 5.7.
Verschiedene Werk- und Hilfsstoffe fachgerecht einsetzen
Armierungen und Verankerungen
Richtziele 5.7., 6.1.
Aufgabenstellung für den Beruf Marmorist / Marmoristin
Position 1: Werkzeuge und Maschinen fachgerecht einsetzen
Während der Prüfung wird der Einsatz der Werkzeuge und Maschinen laufend beurteilt
Richtziel 2.1.
Richtziel 5.1.
Position 2: Technische Skizzen und Pläne zeichnen
Prüfungsart: Branchenbezogene technische und zeichnerische Arbeit
Messen und Skizzieren
Position 3: Gestalten
Erarbeiten von Skizzen und Zeichnungen mit geeigneten Materialien sowie
einer passenden Schrift gemäss vorgegebener Aufgabenstellung.
Schriften und Symbole entwerfen
Position 4: Werkstück fertigen
Richtziel 4.2.
Anhand der Planunterlagen wird die Arbeit in Stein ausgeführt.
Prüfungsart: Plan und Schablone übertragen, Werkstück fertigen
Stein zurichten
Schrift und Relief ausführen
Profilierte Bauteile ausführen
Mörtel und Bindemittel anwenden
Aufgabenstellung für den Beruf Steinwerker / Steinwerkerin
Richtziel 5.2.
Richtziel 5.3.
Richtziel 6.2.
Während der Prüfung wird der Einsatz der Werkzeuge und Maschinen laufend beurteilt.
Stein sanieren
Richtziel 7.1.
Richtziel 7.3.
Der Prüfungsort und der Prüfungstermin werden durch die Prüfungskommission bestimmt.
Die Prüfung im Qualifikationsbereich Berufskenntnisse erfolgt gemäss der Bildungsverordnung und dem
Bildungsplan und setzt sich aus folgenden drei Positionen zusammen:
Position 1: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz
Position 2: Werkzeuge und Maschinen fachgerecht einsetzen, Werkstück fertigen, Werkstoffe verarbeiten
Position 3: Technische Skizzen und Pläne zeichnen / Gestalten /
Rapportieren, Dokumentieren, Kunden beraten
Der schriftliche Prüfungsteil der Berufskenntnisse überprüft die Leistungsziele der Berufsfachschule.
Die Prüfungskommission, beziehungsweise deren Chefexpertinnen und Chefexperten, teilt die Prüfungszeiten so ein, dass den Expertenteams die zur sauberen Protokollierung und Notenfestlegung angemessene Zeit zur Verfügung
Die Grundlage für den Qualifikationsbereich Allgemeinbildung ist die Verordnung des BBT über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung vom 27. April 2006.
Der Qualifikationsbereich Allgemeinbildung setzt sich aus folgenden Teilbereichen zusammen:
Die Erfahrungsnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel aus der Summe der folgenden zwei Noten:
Note berufskundlicher Unterricht
Das auf eine halbe oder ganze Note gerundete Mittel der Summe
aller Semesterzeugnisnoten im berufskundlichen Unterricht.
Note überbetriebliche Kurse
aller benoteten Kompetenznachweise aus den überbetrieblichen
Die Leistungen im Qualifikationsverfahren werden in ganzen Noten von 1 bis 6 bewertet. Die Note 4 und
höher bezeichnen genügende Leistungen. Noten unter 4 bezeichnen ungenügende Leistungen.
Das Qualifikationsverfahren ist bestanden, wenn der Qualifikationsbereich Praktische Arbeit mit der Note 4
oder höher bewertet wird und die Gesamtnote 4 oder höher erreicht wird.
Es sind diejenigen Qualifikationsbereiche zu wiederholen, in welchen an der Prüfung eine ungenügende
Note erzielt wurde. Muss ein Qualifikationsbereich wiederholt werden, so ist er in seiner Gesamtheit zu wiederholen. Als Qualifikationsbereiche gelten Praktische Arbeit, Berufskenntnisse und Allgemeinbildung. Siehe
auch Art. 21 der Verordnung über die berufliche Grundbildung, Berufsfeld Steinbearbeitung.
Anhänge: Vorlagen und Formulare
Formulare IPA für die vorgesetzte Fachperson zu den folgenden Bereichen:
Prüfungseingabe
Formulare IPA für die Expertinnen und Experten zu den folgenden Bereichen:
Kontrollbesuche Ausbildungsbetrieb
Bewertung des Fachgesprächs
Berechnung Schlussnote
Formulare VPA: Raster für die Aufgabenstellung inkl. Kriterien und Bewertung, Gesamtbewertung
Formulare Berufskenntnisse : Protokollraster für die mündliche Prüfung
Formular Erfahrungsnote berufskundlicher Unterricht
Formular Erfahrungsnote überbetriebliche Kurse
Formular Gesamtbewertung
Zur Verfügung gestellt durch das Schweizerische Dienstleistungszentrum für Berufsbildung / Berufs-, Studien- und
Laufbahnberatung (SDBB)
Zur Verfügung gestellt durch das SDBB
Do 12.03.15 wegleitung deutsch stand 15.03.2012

References: Art. 17
 Art. 33
 Art. 47
 Art. 30
 Art. 39
 Art. 50
 Art. 17
 Art. 23
 Art. 40
 Art. 35
 Art. 21