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Timestamp: 2017-12-18 05:33:21+00:00

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Zeitung 2013 Dezember 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Infos DMB Rechtsschutz Betriebskostenspiegel Positionspapiere Landesverband Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Links und Info Bücher und Broschüren Energie Klimaverträglichkeit mobil 60 MieterMachenMit Mustervereinbarung Halbe Miete Preisvergleich für Gas und Strom Schulpakete Mess und Regeltechnik Heizkosten sparen Strom sparen Wasser sparen Heizspiegel Energiesparkonto Heizenergiecheck Betriebsstromspiegel BetriebsstromCheck Energieausweis Energieausweis FAQ Downloads A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Möblierte Wohnung BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Möblierte Wohnung Gleiche Rechte dmb Mieter einer möblierten Wohnung haben grundsätzlich die gleichen Rechte und den gleichen Kündigungsschutz wie Mieter einer unmöblierten Wohnung Eine Ausnahme gibt es nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes DMB nur für die Fälle in denen der Mieter möblierte Räume in der Vermieterwohnung selbst anmietet Bewohnt der Mieter die Räume zusammen mit seiner Familie und ist das Mietverhältnis auf Dauer angelegt dann gelten hier die gleichen Regelungen wie bei Einliegerwohnungen Der Vermieter kann also kündigen ohne dass ein Kündigungsgrund wie Eigenbedarf oder wirtschaftliche Verwertung vorliegt Die Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall aber um drei Monate Das bedeutet bei einem Mietverhältnis bis zum fünf Jahren beträgt die Kündigungsfrist sechs statt drei Monate und bei einer Mietzeit von mehr fünf Jahren liegt die Kündigungsfrist bei neun statt bei sechs Monaten usw Unabhängig hiervon kann der Mieter der Vermieterkündigung widersprechen und sich auf die Sozialklausel berufen Hat der Vermieter die möblierten Räume in seiner Wohnung dagegen an eine Einzelperson vermietet hat dieser Mieter praktisch keinen Kündigungsschutz warnt der Mieterbund Der Vermieter kann ohne Angabe von Gründen bis zum 15 eines Monats zum Monatsende kündigen Der Mieter hat nicht das Recht der Kündigung gestützt auf die Sozialklausel zu widersprechen zurück Ihr Mieterverein vor Ort Einer unserer 320 Mietervereine ist auch in Ihrer
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2014 Juni 2014 April 2014 Februar 2014 Mieter Zeitung 2013 Dezember 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Infos DMB Rechtsschutz Betriebskostenspiegel Positionspapiere Landesverband Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Links und Info Bücher und Broschüren Energie Klimaverträglichkeit mobil 60 MieterMachenMit Mustervereinbarung Halbe Miete Preisvergleich für Gas und Strom Schulpakete Mess und Regeltechnik Heizkosten sparen Strom sparen Wasser sparen Heizspiegel Energiesparkonto Heizenergiecheck Betriebsstromspiegel BetriebsstromCheck Energieausweis Energieausweis FAQ Downloads A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Möblierung BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Möblierung Mieter sind nicht verpflichtet Möbelstücke 5 bis 10 cm von der Außenwand entfernt aufzustellen Nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes DMB entschied das Landgericht Mannheim 4 S 62 06 die Möblierung gehöre zur Nutzung der Mietwohnung Der Mieter müsse Möbel nicht in einer bestimmten Weise oder Anordnung aufstellen Er sei daher auch berechtigt die Möbel direkt an den Außenwänden aufzustellen In bauphysikalischer Hinsicht müssten Mietwohnungen so beschaffen sein dass sich bei einem Wandabstand von nur wenigen Zentimetern Feuchtigkeitserscheinungen nicht bilden können Im vorliegenden Fall waren Feuchtigkeitsschäden im Schlafzimmer aufgetreten auch an den Möbeln des Mieters Der Vermieter hatte argumentiert der Mieter sei selbst schuld weil er die Möbel zu nah an der Außenwand aufgestellt hätte Diese Hinweise so der Mieterbund sind nicht haltbar Den Mieter treffe kein Verschulden wenn er die Möbel an die Außenwände stellt Es gibt keine Pflicht Abstände von 5 bis 10 cm einzuhalten Nach Informationen des Deutschen Mieterbundes verurteilte das Landgericht Mannheim den Vermieter nicht nur zur Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden zu nachträglichen Wärmedämmmaßnahmen sondern auch zum Schadensersatz Knapp 2 000 Euro für das beschädigte Schlafzimmer muss er an die Mieter zahlen zurück Ihr Mieterverein vor Ort Einer unserer 320 Mietervereine ist auch in Ihrer Nähe Geben Sie Ihre Postleitzahl oder einen
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sparen Wasser sparen Heizspiegel Energiesparkonto Heizenergiecheck Betriebsstromspiegel BetriebsstromCheck Energieausweis Energieausweis FAQ Downloads A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Modernisierung durch den Mieter BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Mietermodernisierung dmb Wer in seiner gemieteten Wohnung umbauen oder modernisieren möchte sollte sich vorab informieren und absichern rät der Deutschen Mieterbund DMB Anderenfalls drohen spätestens beim Auszug böse Überraschungen Alle Modernisierungsarbeiten die zu Eingriffen in die Bausubstanz des Hauses oder der Wohnung führen sind nur mit Zustimmung des Vermieters zulässig Bevor also in eine aufwändige Badsanierung den Einbau einer zusätzlichen Dusche oder eine Fußbodenerneuerung mit Parkett bzw Laminat investiert oder eine Gasetagenheizung eingebaut wird muss der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden Das sogar bei kleineren Baumaßnahmen wenn zum Beispiel eine Zwischenwand eingezogen Holzverkleidungen angebracht Türblätter gekürzt Sicherheitsschlösser oder Türspione eingebaut werden sollen Wer ohne Erlaubnis des Vermieters modernisiert riskiert dass der Vermieter noch während des Mietverhältnisses die Rückgängigmachung der Baumaßnahme fordert Wer beim Auszug hofft er erhalte einen finanziellen Ausgleich für seine Modernisierungsarbeiten und Wohnungsverbesserung irrt Für die neue Heizung das moderne Bad usw muss der Vermieter nur dann einen Ausgleich zahlen wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde Die Erlaubnis zur Modernisierung allein reicht hier nicht aus Es kann sogar noch schlimmer kommen Der Vermieter kann den Mieter auffordern seine Einbauten und Einrichtungen mitzunehmen Er kann verlangen dass die Wohnung im ursprünglichen Zustand zurückgegeben wird Das bedeutet der Mieter muss erneut Geld investieren um den alten Zustand wiederherzustellen und mit dem ausgebauten Fußbodenbelag oder der Etagenheizung kann er in der neuen Wohnung kaum etwas anfangen In dieser Situation so der Deutsche Mieterbund seien Mieter häufig schon froh wenn sie ihre Einbauten kostenlos in der Wohnung zurücklassen dürfen Deshalb sollten Mieter bevor sie investieren eine Modernisierungsvereinbarung mit dem Vermieter treffen in der die
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2013 Februar 2013 Infos DMB Rechtsschutz Betriebskostenspiegel Positionspapiere Landesverband Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Links und Info Bücher und Broschüren Energie Klimaverträglichkeit mobil 60 MieterMachenMit Mustervereinbarung Halbe Miete Preisvergleich für Gas und Strom Schulpakete Mess und Regeltechnik Heizkosten sparen Strom sparen Wasser sparen Heizspiegel Energiesparkonto Heizenergiecheck Betriebsstromspiegel BetriebsstromCheck Energieausweis Energieausweis FAQ Downloads A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Modernisierung oder Instandsetzung BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Modernisierung oder Instandsetzung Ist der vom Vermieter geplante Austausch der Fenster im Haus eine Modernisierung oder eine Instandsetzung Der Unterschied ist nach Angaben des Deutschen Mieterbundes DMB wichtig denn die Instandsetzung zahlt der Vermieter die Modernisierung dagegen der Mieter denn sie zieht in der Regel eine Mieterhöhung nach sich Sind die Fenster alt morsch wasser und winddurchlässig ist der Austausch eine Instandsetzung das heißt letztlich eine Reparatur Der Vermieter muss tätig werden er darf die Miete nicht erhöhen Anders wenn intakte Fenster gegen Schallschutzfenster oder doppelt bzw dreifach verglaste Fenster ausgetauscht werden Dann liegt eine Wohnwertverbesserung oder eine Energiesparmaßnahme vor und damit eine Modernisierung Hier entscheidet der Vermieter ob und wann die Fenster erneuert werden Er ist berechtigt 11 Prozent der Kosten der Modernisierung also des Fensteraustauschs auf die bisherige Jahresmiete aufzuschlagen Oft wird nach Erfahrungen des Deutschen Mieterbundes aber erst dann modernisiert wenn ohnehin Reparaturen oder Erneuerungen der alten Fenster anstehen Dann müssen bei der Berechnung der Modernisierungskosten und damit der Mieterhöhung fiktive Reparaturkosten für die morschen Fenster abgezogen werden Kosten die neuen schalldämmenden isolierverglasten Fenster beispielsweise 5 000 Euro und hätte eine Reparatur 2 500 Euro gekostet dann kann der Vermieter nur Kosten in Höhe von 2 500 Euro als Modernisierungskosten ansetzen und der Mieter muss pro Jahr 275 Euro mehr Miete zahlen 11 Prozent von 2 500 Euro zurück
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2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Infos DMB Rechtsschutz Betriebskostenspiegel Positionspapiere Landesverband Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Links und Info Bücher und Broschüren Energie Klimaverträglichkeit mobil 60 MieterMachenMit Mustervereinbarung Halbe Miete Preisvergleich für Gas und Strom Schulpakete Mess und Regeltechnik Heizkosten sparen Strom sparen Wasser sparen Heizspiegel Energiesparkonto Heizenergiecheck Betriebsstromspiegel BetriebsstromCheck Energieausweis Energieausweis FAQ Downloads A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Modernisierung Sicherheit BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Mehr Sicherheit Mieter können nach ihrem Einzug nicht verlangen dass der Vermieter für mehr Sicherheit in ihrer Wohnung sorgt Sie haben keinen Anspruch auf einbruchshemmende Fenster oder Türen Sicherheitsschlösser Türspion oder Gegensprechanlage Investiert der Vermieter trotzdem in derartige Schutzmaßnahmen handelt es sich nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes um Wohnwertverbesserungen und Modernisierungen Folge ist der Vermieter kann die Miete erhöhen Er darf 11 Prozent der Kosten einer solchen Baumaßnahme auf die Jahresmiete aufschlagen Wollen Mieter von sich aus in ihre Wohnungssicherheit investieren müssen sie bei allen baulichen Änderungen der Mietsache die Erlaubnis des Vermieters einholen Der muss so der Deutsche Mieterbund bei einem nachvollziehbaren Interesse des Mieters kleiner Baumaßnahmen wie den Einbau eines Türspions oder eines Sicherheitsschlosses gestatten Wichtig ist es aber zu klären was am Ende der Mietzeit mit den Mieterinvestitionen passieren soll Nach dem Gesetz ist es denkbar dass der Vermieter dann die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes fordert so dass noch einmal hohe Kosten durch den Rückbau auf den Mieter zukommen können Der Deutsche Mieterbund empfiehlt hier eine so genannte Modernisierungsvereinbarung Darin kann festgehalten werden dass es dem Mieter gestattet ist Baumaßnahmen durchzuführen und dass diese Mieterinvestitionen beim Auszug nicht beseitigt werden müssen Geregelt werden kann beispielsweise auch dass der Vermieter für den Verbleib dieser wohnwertverbessernden Sicherheitsmaßnahmen eine Entschädigung zahlt Ihr Mieterverein vor Ort Einer unserer
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löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Nachmieterstellung BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Nachmieter dmb Mieter haben in aller Regel kein Recht das Mietverhältnis vorzeitig zu beenden und auszuziehen auch dann nicht wenn sie einen so genannten Nachmieter gefunden haben der bereit ist das Mietverhältnis nahtlos fortzusetzen bzw in den alten Mietvertrag einzutreten Anders so der Deutsche Mieterbund DMB wenn sich Mieter und Vermieter bei der Nachmieterfrage einig sind oder wenn im Mietvertrag ausdrücklich eine so genannte Nachmieterstellung vereinbart wird In Wohnraummietverhältnissen ist das aber im Gegensatz zu Gewerbemietverträgen sehr selten Ausnahmsweise darf aber auch dann ein Nachmieter gestellt werden wenn der Mieter ein berechtigtes Interesse an der vorzeitigen Beendigung des Mietverhältnisses hat Die Kriterien hierfür so der Mieterbund sind streng Wer einen unbefristeten Mietvertrag mit einer Frist von drei Monaten kündigen kann hat praktisch nie einen Anspruch darauf dass der Vermieter ihn vorzeitig aus dem Mietverhältnis entlässt Voraussetzung ist vielmehr dass der Mieter beispielsweise über einen qualifizierten Zeitmietvertrag oder einen Kündigungsausschluss noch lange Zeit an das alte Mietverhältnis gebunden wäre wenn er nicht die Möglichkeit bekommt über einen Nachmieter aus dem Mietvertrag auszusteigen Weitere Voraussetzung ist dass ein so genannter Härtefall vorliegt Das ist der Fall wenn der Mieter aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen muss oder der Mieter aus familiären Gründen eine größere Wohnung benötigt weil er beispielsweise heiraten will oder sich Familiennachwuchs ankündigt und die Wohnung deshalb zu klein wird Auch wenn der Mieter in ein Altenheim oder eine altengerechte Wohnung ziehen muss ist der Mieter berechtigt einen Nachmieter zu stellen Der namentlich vorgeschlagene Nachmieter muss bereit sein in den laufenden Mietvertrag einzutreten und er muss geeignet sein Das ist er in aller Regel dann wenn er ähnliche Voraussetzungen wie der bisherige Mieter mitbringt insbesondere keine Zweifel an seiner Fähigkeit
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