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Timestamp: 2019-11-20 01:42:32+00:00

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BVerwG, 24.08.2016 - 9 B 54.15 - dejure.org
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BVerwG, 24.08.2016 - 9 B 54.15 (https://dejure.org/2016,34846)
BVerwG, Entscheidung vom 24.08.2016 - 9 B 54.15 (https://dejure.org/2016,34846)
BVerwG, Entscheidung vom 24. August 2016 - 9 B 54.15 (https://dejure.org/2016,34846)
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VwGO §§ 65, 108 Abs. 1 Satz 2, §§ 121, 132 Abs. 2; VO PR Nr. 30/53 § 8; KAG NW § 6 Abs. 2
Teilzulassung der Revision; Streitgegenstand; Teilbarkeit des Streitgegenstandes; Abfallentsorgungsplan; Beschwer; Beschwer des Beigeladenen; Rechtskraft; präjudizielle Wirkung; Grundgebühr; Leistungsgebühr; Kalkulation; Kostenüberschreitungsverbot; Abfallverbrennung; ...
VwGO §§ 65, 108 Abs. 1 Satz 2, §§ 121, 132 Abs. 2
§ 132 Abs 2 VwGO, § 108 Abs 1 S 2 VwGO, § 121 VwGO, § 65 VwGO, § 8 PreisV 30/53
KAG NW § 6 Abs. 2
VG Düsseldorf, 14.11.2012 - 16 K 3668/12
NVwZ 2017, 568
vgl. BVerwG, Beschluss vom 24. August 2016 - 9 B 54.15 -, NVwZ 2017, 568 = juris Rn. 6.
Dazu genügt, dass sich die Rechtskraft des Urteils nach § 121 Nr. 1 i.V.m. § 63 Nr. 3 VwGO auf die Beigeladene zu 3 erstreckt und deren Möglichkeiten zur Verteidigung ihrer Rechte in einem nachfolgenden Verfahren beschränken würde (stRspr., vgl. BVerwG, Urteile vom 16. September 1981 - 8 C 1.81 - BVerwGE 64, 67 , vom 12. März 1987 - 3 C 2.86 - BVerwGE 77, 102 und vom 18. April 1997 - 3 C 3.95 - BVerwGE 104, 289 ; Beschluss vom 24. August 2016 - 9 B 54.15 - Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 108 LS 2 und Rn. 7).
Die Rechtskraftwirkung eines stattgebenden Anfechtungsurteils erfasst nicht nur den Tenor, sondern auch die zu dessen Auslegung unerlässlichen tragenden Urteilserwägungen (BVerwG…, Urteil vom 7. August 2008 - 7 C 7.08 - BVerwGE 131, 346 Rn. 18; Beschluss vom 24. August 2016 - 9 B 54.15 - Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 108 LS 2 und Rn. 7).
Der Beigeladene muss geltend machen können, aufgrund der Bindungswirkung der angefochtenen Entscheidung möglicherweise präjudiziell und unmittelbar in eigenen Rechten beeinträchtigt zu werden (BVerwG, Urt. v. 24.08.2016 - BVerwG 9 B 54.15 -, juris, RdNr. 6).
Dass das Berufungsgericht mit der Annahme unterschiedlicher sozialpolitischer Erwünschtheit den Tatsachenbehauptungen eines Beteiligten widersprochen hätte und deshalb verpflichtet gewesen wäre, näher zu begründen, warum es dessen Vortrag nicht gefolgt ist und auf Grund welcher Erkenntnisse es eine ihm ungünstige Tatsachenlage als erwiesen angesehen hat (stRspr, vgl. zuletzt BVerwG, Beschluss vom 24. August 2016 - 9 B 54.15 - NVwZ 2017, 568 Rn. 22), hat die Beschwerdebegründung nicht den Anforderungen von § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO entsprechend dargelegt.
vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 18. Oktober 2016 - 10 B 6.15 -, juris Rn. 3, vom 24. August 2016- 9 B 54.15 -, juris Rn. 6, vom 18. Februar 2016- 3 B 10.15 -, juris Rn. 5, und vom 14. April 2000 - 4 C 5.99 -, Urteile vom 31. Oktober 1990 - 4 C 45.88 -, juris Rn. 11, und vom 31. Januar 1969- IV C 83.66 -, juris Rn 11 f.
Der Beigeladene muss geltend machen können, aufgrund der Bindungswirkung des Urteils möglicherweise präjudiziell in eigenen Rechten verletzt zu sein (BVerwG, U.v. 24.8.2016 - 9 B 54.15 - NVwZ 2017, 568 Rn. 6).
Deshalb nehmen diese im Sinne von § 121 VwGO auch an der Rechtskraft des Urteils teil (BVerwG, B.v. 24.8.2016 - 9 B 54.15 - a.a.O. Rn. 7 m.w.N.).
knüpfen zwar an die zum Bundesrecht gehörende Anlage zur Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen vom 21. November 1953 (BAnz. 1953 Nr. 244) und damit an eine revisible Norm (vgl. BVerwG, Beschluss vom 24. August 2016 - 9 B 54.15 - NVwZ 2017, 568 Rn. 11) an, beziehen sich aber auf deren Anwendung im konkreten Einzelfall und entziehen sich daher einer rechtsgrundsätzlichen Klärung.
Bei einem einer Anfechtungsklage stattgebenden Urteil - wie hier - geben erst die tragenden Gründe Aufschluss darüber, weshalb der geltend gemachte Aufhebungsanspruch durchgreift; deshalb nehmen diese im Sinn von § 121 VwGO an der Rechtskraft des Urteils teil (ständige Rechtsprechung, vgl. BVerwG, B.v. 24.8.2016 - 9 B 54.15 - juris Rn. 7;… U.v. 7.8.2008 - 7 C 7.08 - BVerwGE 131, 346 Rn. 18).
Soweit der personelle und sachliche Umfang der Rechtskraft reicht, ist die im Vorprozess unterlegene Behörde bei unveränderter Sach- und Rechtslage daran gehindert, einen neuen Verwaltungsakt aus den vom Gericht missbilligten Gründen zu erlassen (BVerwG, B.v. 24.8.2016 - 9 B 54.15 - juris Rn. 7;… U.v. 8.12.1992 - 1 C 12.92 - juris Rn. 12;… Rennert in Eyermann, VwGO, 14. Aufl. 2014, § 121 Rn. 27).
BVerwG, 31.01.2019 - 9 B 35.18
Restabfallbehältervolumenmaßstab als ein für die Erhebung von Nutzungsgebühren …

References: § 8
 § 6

§ 132
 § 108
 § 121
 § 65
 § 8
 § 6
 § 121
 § 63
 § 133
 § 133
 § 133
 § 121
 § 121
 § 121