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Timestamp: 2019-08-21 20:20:29+00:00

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Urteile Zum Internetrecht | Karsten + Chudoba Rechtsanwälte für Wirtschafts- und Unternehmensrecht - Berlin - Part 2
Urteil BGH, 13.01.2011, Az. I ZR 125/07 – Bananabay II
Gibt ein Dritter ein mit einer Marke identisches Zeichen ohne Zustimmung des Markeninhabers einem Suchmaschinenbetreiber gegenüber als Schlüsselwort an, damit bei Eingabe des mit der Marke identischen Zeichens als Suchwort in die Suchmaschine ein absatzfördernder elektronischer Verweis (Link) zur Website des Dritten als Werbung für der Gattung nach identische Waren oder Dienstleistungen in einem von der Trefferliste räumlich getrennten, entsprechend gekennzeichneten Werbeblock erscheint (Adwords-Werbung), liegt darin keine Benutzung der fremden Marke im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Satz 2 Buchst. a MarkenRL, § 14 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG, wenn die Anzeige selbst weder das Zeichen noch sonst einen Hinweis auf den Markeninhaber oder auf die von diesem angebotenen Produkte enthält, der angegebene Domain-Name vielmehr auf eine andere betriebliche Herkunft hinweist. (gerichtlicher Leitsatz) >> weiterlesen
Urteil OLG Hamm, 21.12.2010, Az. 4 U 142/10 – Verstoß gegen Verkaufsgrundsätze auf Internetplattform nicht wettbewerbswidrig
Ein Verstoß gegen Grundsätze einer Verkaufsplattform im Internet ist nicht automatisch wettbewerbswidrig, sondern stellt einen Verstoß gegen vertragliche Pflichten zwischen Verkäufer und Plattformbetreiber dar. >> weiterlesen
Urteil LG Düsseldorf, 15.12.2010, Az. 12 O 312/10 – Keine Impressumspflicht bei reiner Wartungsseite
Eine Wartungsseite, die noch keine konkreten Hinweise auf ein geschäftliches Betätigungsfeld des Anbieters enthält, unterfällt nicht der Impressumspflicht aus § 5 Abs.1 TMG. Das Fehlen eines Impressums stellt daher keinen Wettbewerbsverstoß dar. (Redaktioneller Leitsatz) >> weiterlesen
Urteil BGH, 01.12.2010, Az. VIII ZR 82/10 – Deutliche Gestaltung einer Widerrufsbelehrung
1. Dem Unternehmer ist eine Berufung auf § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV und das Muster der Anlage 2 zu § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV in der bis zum 31. März 2008 geltenden Fassung (BGBl. I 2004 S. 3102) jedenfalls dann verwehrt, wenn der Unternehmer gegenüber dem Verbraucher für die Widerrufsbelehrung kein Formular verwendet hat, das der Musterbelehrung der Anlage 2 zu § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV in der damaligen Fassung vollständig entspricht (im Anschluss an BGH, Urteil vom 12. April 2007, VII ZR 122/06, BGHZ 172, 58 Rn. 12; Senatsurteil vom 9. Dezember 2009, VIII ZR 219/08, NJW 2010, 989 zur Belehrung über das Rückgaberecht). >> weiterlesen
1. Eine markenmäßige Verwendung eines Domainnamens liegt regelmäßig vor, wenn auf der unter dem Domainnamen erreichbaren Internetseite ein elektronischer Verweis (Link) angebracht ist, der zu einem Produktangebot führt. >> weiterlesen
Urteil BGH, 03.11.2010, Az. VIII ZR 337/09 – Wertersatz Wasserbett bei Widerruf Online-Kauf
Der Verbraucher, der im Fernabsatz ein Wasserbett gekauft hat, schuldet im Falle des Widerrufs keinen Ersatz für die Wertminderung, die dadurch eintritt, dass er die Matratze des Betts zu Prüfzwecken mit Wasser befüllt. (gerichtlicher Leitsatz) >> weiterlesen
Urteil OLG Hamburg, 28.10.2010, Az. 3 U 206/08 – Nicht-kennzeichenmäßiger Gebrauch eines Domainnamens
Die Verwendung eines unterscheidungskräftigen Zeichens als Telexkennung oder Email-Adresse auf dem Briefbogen einer Patentanwaltskanzlei ist nicht kennzeichenmäßig, wenn sie ausschließlich innerhalb der umfangreichen kleingedruckten Anschriftsangaben ohne besondere Hervorhebung und nicht als schlagwortartige Kanzleibezeichnung neben der die Sozietät kennzeichnenden dominierenden Namensangabe erfolgt, so dass das angesprochene Publikum die Zeichenverwendung als bloße Adressbezeichnung, nicht aber als Bezeichnung der Sozietät auffasst. Gleiches gilt für die der namentlichen Bezeichnung der Sozietät folgenden Nennung der Email-Adresse in Anwaltsverzeichnissen. >> weiterlesen
Urteil BGH, 22.07.2010, Az. I ZR 139/08 – Kinderhochstühle im Internet
1. Der Betreiber eines Internetmarktplatzes, der Dritten dort die Möglichkeit eröffnet, Verkaufsangebote ohne seine Kenntnisnahme in einem vollautomatischen Verfahren einzustellen, ist nicht verpflichtet, sämtliche Verkaufsangebote, die die Marken eines Markeninhabers anführen, einer manuellen Bildkontrolle darauf zu unterziehen, ob unter den Marken von den Originalerzeugnissen abweichende Produkte angeboten werden. >> weiterlesen
Urteil OLG Hamm, 20.05.2010, Az. I-4 U 225/09 – iPhone
Internetanbieter, deren Onlineangebote nicht nur über einen Browser, sondern auch über mobile Endgeräte, z. B. iPhones, abrufbar sein sollen, müssen die gesetzlichen Informationspflichten, wie etwa ein ordnungsgemäßes Impressum und den Hinweis auf ein bestehendes Widerrufsrecht, erfüllen. >> weiterlesen

References: Art. 5
 § 14
 § 5
 § 14
 § 14
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