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Timestamp: 2020-08-06 11:07:21+00:00

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Rechtsprechung: B 6 KA 1/99 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BSG, 09.06.1999
https://dejure.org/1999,3813
BSG, 09.06.1999 - B 6 KA 1/99 B (https://dejure.org/1999,3813)
BSG, Entscheidung vom 09.06.1999 - B 6 KA 1/99 B (https://dejure.org/1999,3813)
BSG, Entscheidung vom 09. Juni 1999 - B 6 KA 1/99 B (https://dejure.org/1999,3813)
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Vereinbarkeit der gesetzlichen und untergesetzlichen Vorschriften über die vertragsärztliche Bedarfsplanung mit dem Grundgesetz - Verfassungskonforme Auslegung der Bedarfsplanungs-Richtlinien-Ärzte - Vorliegen eines besonderen lokalen Versorgungsbedarfs
SG Kiel, 05.11.1997 - S 14 Ka 363/96
LSG Schleswig-Holstein, 09.09.1998 - L 4 Ka 9/98
a) den Beschluss des Bundessozialgerichts vom 9. Juni 1999 - B 6 KA 1/99 B -,.
Ein lokaler Versorgungsbedarf liegt jedenfalls dann nicht vor, wenn Vertragsärzte der maßgeblichen Arztgruppe sowohl in der nahe gelegenen Großstadt wie auch in einer anderen Stadt bzw. Gemeinde des jeweiligen Landkreises mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos erreicht werden können (Senatsurteil vom 13.08.2008 - L 11 KA 17/08 - vgl. BSG, Beschluss vom 09.06.1999 - B 6 KA 1/99 B -).
Nach der Rechtsprechung des BSG (Beschluss vom 09.06.1999, Az.: B 6 KA 1/99 B) liege ein lokaler Versorgungsbedarf auch jedenfalls dann nicht vor, wenn Vertragsärzte der maßgeblichen Ärztegruppe sowohl in einer nahe gelegenen Großstadt wie auch in einer anderen Stadt bzw. Gemeinde des jeweiligen Landkreises mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos erreicht werden können.
Die Begrenzung der Prüfung auf den Planungsbereich ist jedenfalls bei der Ermittlung des quantitativen Bedarfes im Sinne der Nr. 24 a der Bedarfsplanungs-Richtlinien-Ärzte sachgerecht (vgl. hierzu BSG, Beschluss vom 9. Juni 1999, Az.: B 6 KA 1/99 B).
Denn Grundlage des lokalen Versorgungsbedarfes für Hautärzte in Wasserburg können jedenfalls die Einwohner derjenigen Gemeinden nicht sein, die einen Hautarzt in einer anderen Gemeinde des Landkreises genauso günstig bzw. bezüglich der genannten Gemeinden sogar deutlich günstiger erreichen können (vgl. hierzu BSG, Beschluss vom 9. Juni 1999, Az.: B 6 KA 1/99 B).
Die Regelungen über vertragsärztliche Zulassungsbeschränkungen bei Überversorgung seien im Übrigen mit Art. 3 Abs. 1 und Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) vereinbar (mit Hinweis auf Bundesverfassungsgericht in Medizin und Recht 2001, Seite 639 ff. m.w.N.;… BSGE 82, 41 ff. und SozR 3-2500 § 101 Nr. 3 sowie Beschluss des BSG vom 9. Juni 1999 - B 6 KA 1/99 B - und Urteil vom 5. November 2003 - B 6 KA 52/02 R -).
Die Regelungen über die vertragsärztlichen Zulassungsbeschränkungen bei Überversorgung sind mit Art. 3 Abs. 1 und 12 Abs. 1 des Grundgesetzes vereinbar (…vgl. BVerfG MedR 2001, S. 639 ff, mwN sowie BSGE 82, 41 ff; SozR 3-2500 § 101 Nr. 3 sowie BSG vom 09.06.1999 - B 6 KA 1/99 B - und vom 05.11.2003 - B 6 KA 53/02 R -).
Ein Versorgungsbedarf besteht nicht, wenn Vertragsärzte der maßgeblichen Arztgruppe sowohl in einer nahegelegenen Großstadt wie in einer anderen Stadt bzw. Gemeinde des jeweiligen Landkreises (auch) mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos erreicht werden können (vgl. BSG v. 09.06.1999 - B 6 KA 1/99 B - juris Rn. 7).
Die Regelungen über vertragsärztliche Zulassungsbeschränkungen bei Überversorgung sind mit Art. 3 Abs. 1 und Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes vereinbar (vgl. BVerfG, MedR 2001, Seite 639 ff. mit weiteren Nachweisen;… BSGE 82, 41 ff. und SozR 3-2500 § 101 Nr. 3 sowie vom 09.06.1999 - B 6 KA 1/99 B - und vom 05.11.2003 - B 6 KA 53/02 R -).
SG Köln, 07.11.2008 - S 26 KA 4/08

References: Art. 3
 Art. 12
 § 101
 Art. 3
 § 101
 Art. 3
 Art. 12
 § 101