Source: http://www.wbb-chemnitz.de/immobilien-definitionen/grundsaetze-ordnungsmaessiger-buchfuehrung-gob/
Timestamp: 2019-01-22 02:33:52+00:00

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Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) - WBB Wohnungswirtschaftliche Beratungs- und Bauträger GmbH Chemnitz
>>>Nach § 238 Abs.1 HGB hat der Kaufmann beim Führen seiner Bücher die Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) ersichtlich zu machen.
>>>Der Jahresabschluss ist nach § 243 Abs.1 HGB nach den Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) aufzustellen.
>>>In § 264 Abs.2 HGB hat der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft zu vermitteln.
Nach § 243 Abs.2 HGB ist der Jahresabschluss klar und übersichtlich aufzustellen:
den Inhalt kennzeichnende Postenbezeichnung i.V.m. einer sachgerechten Postenaufgliederung in Bilanz und GuV sowie Angaben über die angewandten Bewertungsmethoden und Angaben über Abweichungen gegenüber dem Vorjahr.
Nach § 243 Abs.1 HGB: eine Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erfordert die willkürfreie Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften.
Der Grundsatz der Bilanzkontinuität erfasst verschiedene Aspekte und dient der Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen. Zu den Teilaspekten zählt zunächst die Forderung nach Ausweisstetigkeit, die in § 265 Abs.1 HGB genannt ist. Danach ist die einmal gewählte Form der Darstellung der Bilanz und GuV beizubehalten.
Der Grundsatz der Wesentlichkeit findet sich implizit in § 265 Abs.7 HGB. Danach sind Zusammenfassungen in der Gliederung zulässig, wenn die Positionen nicht wesentlich sind.
Der Grundsatz der Einzelbewertung findet sich in § 252 Abs.1 Nr.3 HGB. Er umfasst die Bewertung zum Abschlussstichtag und damit das Stichtagsprinzip sowie die Einzelerfassung von Vermögensgegenständen und Schulden.
Nach dem Anschaffungswertprinzip sind Vermögensgegenstände höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu bewerten. Das Anschaffungswertprinzip ist in § 253 Abs.1 enthalten.
Gem. § 252 Abs.2 Nr.5 HGB sind Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres unabhängig von dem Zeitpunkt der entsprechenden Zahlung im Jahresabschluss zu erfassen.
Nach § 252 Abs.1 Nr.4 HGB ist der Grundsatz der Vorsicht einzuhalten, insbesondere ist das Realisationsprinzip zu beachten und sind erkennbare Risiken und drohende Verluste zu berücksichtigen, selbst wenn diese erst nach dem Bilanzstichtag bekanntgeworden sind.
Das Realisationsprinzip ist in § 252 Abs.1 Nr. 4 HGB fixiert. Es ist Bestandteil der vorsichtigen Bilanzierung. Danach sind nur die am Abschlussstichtag realisierten Gewinne auszuweisen.

References: § 238
 § 243
 § 264
 § 243
 § 243
 § 265
 § 265
 § 252
 § 253
 § 252
 § 252
 § 252