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Timestamp: 2018-08-15 16:54:17+00:00

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Exklusivseminar „News zum Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)“ - WIFO GmbH
Gesellschaften Leben
Exklusivseminar „News zum Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)“
News zum Betriebsrentenstärkungsgesetz
Ab 01.01.2019 ist die betriebliche Altersversorgung für Arbeitgeber durch Tarifvertrag oder auf Grund eines Tarifvertrages in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung verpflichtend. (Quelle: Betriebsrentenstärkungsgesetz § 1 Absatz 2 Nummer 2)
Zum 01.01.2018 ist das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) in Kraft getreten. Steuerliche Förderungen und ein verpflichtender Arbeitgeberzuschuss beinhalten die Neuerungen.
Am 26.06.2018 fand in Rheinstetten ein Exklusivseminar zum Thema "News zum Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)" und vertriebliche Ansätze mit der LV 1871 a.G. statt. Die WIFO lud zielgruppenaffine Verbundpartner kostenlos zu dieser Schulung ein.
Herr Domenico Sutera, Spezialist für betriebliche Altersversorgung (DVA), Abteilung Vertriebsservice bAV von der LV 1871 war der Referent der Veranstaltung. Im ersten Abschnitt seines Vortrages stellte er die Neuerungen zum BRSG vor. Hier die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte, die zu beachten sind.
Übersicht der Änderungen im BRSG
Ab 01.01.2018 höhere staatliche Förderung steuerfrei möglich nach § 3 Nr. 63 EStG nun 8 % der BBG (Beitragsbemessungsgrenze) (Getrennt in 4% steuer- und sozialabgabenfrei und 4% (nur) steuerfrei)
Stärkere Unterstützung für Geringverdiener
Modifizierte „Riester-Förderung“
Erhöhung der Grundzulage für alle Riester-Verträge. In der betrieblichen Altersversorgung entfällt zukünftig die Doppelverbeitragung in der Kranken- und Pflegeversicherung
Vorteile bei der Grundsicherung
Einführung eines „neuen Durchführungsweges“ - die reine Beitragszusage (Sozialpartnermodell) für Tarifvertragsparteien.
Förderungsmöglichkeiten innerhalb der bAV
Nach einer Pause ging es auch schon mit dem nächsten Abschnitt seines Vortrages weiter. Herr Sutera erklärte Förderungsmöglichkeiten und Vertragsvorteile der LV 1871 a.G..
Storno- und LVRG II (Lebensversicherungsreformgesetz) unabhängiges bAV-Geschäft – Pensionsfonds nach § 3 Nr. 66 EStG
Wie funktioniert eine Auslagerung auf einen Pensionsfonds?
Die Übertragung Past Service erfolgt per Einmalbeitrag an den Pensionsfonds
Der Einmalbeitrag ist nach § 3 Nr. 66 EStG beim Versorgungsberechtigten steuerfrei, sofern ein Antrag nach § 4e Abs. 3 EStG gestellt wird
Der Antrag nach § 4e Abs. 3 EStG hat zur Folge, dass der Einmalbeitrag nur in Höhe des Teilwerts, der auf den Past Service entfällt, sofort als Betriebsausgabe abgezogen werden kann
Der darüberhinausgehende Teil wird auf die folgenden zehn Jahre gleichmäßig verteilt als Betriebsausgabe angesetzt
Bei Übertragung einer Direktzusage: vorhandene Pensionsrückstellung (Teilwert) wird um den auf die bereits verdienten Versorgungsansprüche entfallenden Teil reduziert
Flexibles Produkt: die LV 1871 Pensionsfonds AG
Die "Vorteile bzw. USPs" der 1871 Pensionsfonds AG, Liechtenstein
Keinen Zwang bei einer evtl. Unterdeckung auf „versicherungsförmig“ umzustellen (wie in Deutschland)
Bessere Transparenz der Kalkulierbarkeit durch Einbindung einer sog. „Altersreserve“ zur Stabilisierung einer Nachschussverpflichtung
Konzept zur „Finanzierung (Darlehen)“ einer Auslagerung
Einbindung von Rückdeckungsversicherung (klassisch)
MSK (Mittelstandskonzept) für KMU (Kleine und mittelständische Unternehmen) im Bereich der SBU (selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung) mit neuem Tarif „SBUg“
Im dritten und letzten Abschnitt seines Vortrages stellte Herr Sutera das Mittelstandskonzept der LV 1871 a.G. vor.
Alle nach dem 01.01.1961 Geborenen sind im Falle einer Berufsunfähigkeit nicht mehr über eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung versichert.
Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung wurde abgeschafft – Konsequenz? Nur noch EWR (Erwerbsminderungsrente) möglich --> daher große Lücken bei der Absicherung der Arbeitskraft!
Über die Einrichtung eines Kollektivvertrages gemeinsam mit dem Arbeitgeber, kann über diesen Weg, mit jeweils 1 Frage (arbeitgeberfinanziert), bzw. mit 4 Fragen (arbeitnehmerfinanziert) mit "vereinfachten Gesundheitsfragen" SBU-Schutz erworben werden. Dies gilt sowohl für die Umsetzung als bAV (betriebliche Altersversorgung), als auch als gänzlicher "Privatvertrag".
Vorteile der LV 1871 a.G. im Überblick:
Einfache und kurze Risikoprüfung (Fragen)
Vereinfachtes „Kollektivaufnahmeverfahren“
Erfahrener Produktpartner
Administration liegt beim Arbeitnehmer (Abwicklung des monatlichen Beitrages usw.)
Arbeitgeber bietet lediglich die „Plattform“
Arbeitnehmer sind alle erreichbar im Betrieb (Präsentationen und Einzelberatungen möglich)
Rechtssichere bAV in den KMU durch Versorgungsordnungen
Informationen im Zuge der Neuregelung durch die Mobilitätsrichtlinie, und dem BRSG -> Neue Unverfallbarkeitsfristen in der bAV
Wichtigkeit für die Arbeitgeber im Zuge der Umstellung durch das BRSG, die rechtlichen Komponenten der zukünftigen Zuschüsse für Entgeltumwandlungen u.A. (1.1.2019 und 1.1.2022) über eine Versorgungsordnung darzustellen und abzusichern.
Vorteile der unabhängigen Beratungsgesellschaft MAGNUS GmbH vorgestellt.
Weitere Informationen zum Thema bav der LV 1871 finden Sie unter folgenden Links:
Das LV 1871 bAV-Cockpit
Die LV 1871 Pensionsfonds AG
Die MAGNUS Beratungs- GmbH
FAQ zur betrieblichen Altersversorgung der LV1871
Alle Teilnehmer waren vom Vortrag sehr begeistert.
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