Source: https://www.mein-grundeinkommen.de/magazin/corona-bedingungslos-gefragt
Timestamp: 2020-05-28 05:36:09+00:00

Document:
Was willst du zum Grundeinkommen wissen? | Mein Grundeinkommen
Was willst du zum Grundeinkommen wissen?
Wir laden dich ein zur Live-Debatte am 16. April
Überall wird gerade übers Grundeinkommen gestritten: Würde ein Grundeinkommen auf Zeit uns allen durch die Coronakrise helfen? Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, das Grundeinkommen auf Dauer einzuführen? Wir holen die Debatte jetzt live in unsere Wohnzimmer – und dich am liebsten gleich mit.
Kommenden Donnerstag laden wir dich zu "Bedingungslos nachgefragt", unserer ersten Video-Debatte, ein. Ab 18.30 Uhr wollen wir live Antworten auf die brennendsten Fragen zum Grundeinkommen finden. Offen, kritisch und bedingungslos.
Was willst du zum Grundeinkommen wissen? Wie stehst du zum Grundeinkommen, ob befristet oder bedingungslos? Könnte dir ein Grundeinkommen jetzt konkret helfen, oder ist das eine Schnapsidee? Wie hoch sollte es eigentlich sein? Und welche Aspekte fallen in der öffentlichen Diskussion gerade unter den Tisch?
Sag uns, was dich zum Thema bewegt: Als Kommentar unter diesem Artikel, auf unseren sozialen Kanälen bei Facebook, Twitter oder Instagram. Nutze den Hashtag #ichwillwissen für deine Fragen und Meinungen. Wir freuen uns besonders über deine Frage per Video!
Gemeinsam mit der Expedition Grundeinkommen und Change.org sammeln wir alle Fragen. Live aus ihren Wohnzimmern werden Menschen an der Video-Debatte teilnehmen, die gerade selbst in der Wirtschaftskrise stecken oder das Grundeinkommen schon länger erforschen.
Wir sehen uns. Live aus dem Wohnzimmer.
am 20.5.2020, um 12:58 Uhr
Antworten auf Fragen zu unserer Verlosung beantworten wir in unseren FAQs: https://www.mein-grundeinkommen.de/verlosung/faqs
Falls du hier nicht fündig werden solltest, nimm gerne über unser Kontaktformular Kontakt zu unserem Support auf: https://www.mein-grundeinkommen.de/infos/kontakt
am 20.5.2020, um 11:50 Uhr
Wenn man das Grundeinkommen gewinnen sollte, aber gerade in Kurzarbeit ist, wird es angerechnet?
am 27.4.2020, um 10:17 Uhr
Könnt Ihr auch mal normale Leute auswählen?
am 24.4.2020, um 12:03 Uhr
@Lisa, ja. Wenn dein Grundeinkommensjahr abgelaufen ist, kannst du wieder an den Verlosungen teilnehmen und theoretisch erneut gewinnen. Mehr Infos zu unseren Verlosungen gibt es in unseren FAQs: https://www.mein-grundeinkommen.de/verlosung/faqs
Hier findet ihr die Aufzeichnung der Video-Debatte: https://www.youtube.com/watch?v=ZBzRGkzTCZc
am 24.4.2020, um 11:23 Uhr
#ichwillwissen
Kann man ein BGE mehrmals gewinnen?
am 24.4.2020, um 10:50 Uhr
Ist das wirklich gerecht - Grundeinkommen für ALLE, ohne Ausnahme auch Millionäre und Milliardäre? Ohne Grenze auch Menschen mit hohem und sehr hohem Einkommen? Ist das sinnvoll?
am 23.4.2020, um 11:18 Uhr
@Sonnenlicht:
Gewinne bis 20.000 Euro im Jahr müssen nicht versteuert werden.
am 23.4.2020, um 1:06 Uhr
wenn denn nun ein Mensch in der glücklichen Lage ist, ein Jahr BGE gewonnen zu haben, ist der Betrag doch steuerpflichtig, oder?
Ich freue mich auf eine Antwort und wünsche uns allen alles Gute.
am 22.4.2020, um 18:26 Uhr
Ich sage ausdrücklich, Menschen wie dir müsste sofort geholfen werden und das geht nur über eine Veränderung der jetzigen Situation und an der Stelle ist f. mich die Wahrscheinlichkeit größer, dass das eher über eine Veränderung des bestehenden Systems läuft, als durch Einführung eines BGE. Ich bin nicht grundsätzlich gegen ein BGE, halte aber die Wahrscheinlichkeit einer Einführung f. zu gering. Da aber Menschen wie dir unbedingt und schnell geholfen werden muss, muss ich mich doch der Möglichkeit zuwenden, die eine größere Wahrscheinlichkeit auf Umsetzung hat und das ist eben nicht das BGE.
Es ist nicht "mein" Sozialstaat, weil ich mit vielen Regelungen nicht einverstanden bin. Ich habe ihn nicht gemacht und die Politiker nicht gewählt, eine Illusion und Theorie ist er aber trotzdem nicht, denn dass es besser läuft als in Afghanistan oder Somalia wird wohl niemand bestreiten und in den USA möchte ich auch nicht leben.
am 22.4.2020, um 18:25 Uhr
Nicht der Sozialstaat treibt dich in die schlimme Situation, die du deutlich beschrieben hast und die mich jedesmal erschreckt (ich kenne ja nicht nur deinen Fall), sondern Politiker (weil sie diese Gesetze machen) Journalisten (weil sie es verlernt haben, die Mächtigen zu kritisieren) und Richter und Anwälte (weil sie genau wie Politiker sich von denen entfernt haben, die ganz unten angelangt sind).
Das SGB ist Ergebnis des Handelns all der o.g. Menschen. Ich bin hier der falsche Adressat f. Kritik.
Das Wegducken der von dir genannten Politiker und Gruppen kenne ich. Ich kenne auch die Zusammenhänge, wie die Jobcenter Menschen in die Obdachlosigkeit treiben und auch die Gleichgültigkeit der Menschen dem Elend gegenüber. Ich kenne die Sonntagsreden und Weihnachtsansprachen der Politiker und jedesmal wird mir schlecht, besonders wenn sie dann mit der "Würde" daherkommen. Ich kann aber diese Herrschaften mit meiner einen Stimme nicht wegwählen, sonst würden diese Herrschaften in den Pflegeheimen schon längst die Rollstühle schieben, anstatt sich am Volksvermögen (somit an euch allen) zu bereichern.
Du sprichst Mehrbedarfe an, die du hast. Würdest du das bei einem BGE bekommen? Zahlt das BGE teure Krankheitskosten, die möglicherweise eine Krankenversicherung nicht bezahlt? Ist dir mit 2000 Euro monatlich geholfen? Wenn wir ein BGE in dieser Höhe einführen, werden sofort die Mieten steigen und die Preise in den Läden. Am Ende könnte es f. dich wieder nicht so gut aussehen. In deiner Situation hilft nur ein Sozialstaat.
Butterwegge würde ich nicht als Träumer bezeichnen (auch nicht indirekt). Mit seinen Argumenten überzeugt er große Teile der Bevölkerung, weil sie plausibel sind. Eine genaue Analyse kann an der Stelle nicht gemacht werden (da fehlt einfach der Platz).
Mit deiner berechtigten Kritik bist du bei mir an der falschen Stelle. Seit Jahren kämpfe ich gegen diese Politiker, die hier ganz klar gegen dich arbeiten.
am 22.4.2020, um 18:24 Uhr
Da muss ein Missverständnis vorliegen. Wie komme ich bloß dazu, mich mit Butterwegge vergleichen zu lassen. Anders als Butterwegge bin ich im Prinzip f. ein BGE, halte es aber aus verschiedenen Gründen (unfähige Politiker und zu starke Gegner in der Gesellschaft) f. nicht durchsetzbar und auch unter der jetzigen Situation (offene Grenzen) f. nicht angeraten.
Ich bin kein Sozialstaatsromantiker. Ich sehe starken Verbesserungsbedarf in der Sozialgesetzgebung. Ich meine nur, dass es leichter durchzusetzen wäre (bei vernünftigen Politikern) die Sozialgesetzgebung nach und nach zu verändern (menschenwürdiger zu machen), statt unter den o.g. Bedingungen ein BGE durchzusetzen.
Dazu kommt ja noch, dass wir eine alternde Gesellschaft sind. Das bedeutet: Je länger man sich Zeit lässt, desto unwahrscheinlicher wird ein BGE. Ich wohne hier im nichtstädtischen Bereich. Hier haben alle Leute schmucke Einfamilienhäuser. Es gibt sehr viele Rentner (haben den Krieg als Kinder erlebt und haben viel gearbeitet). Niemand wird hier f. ein BGE stimmen. Ob die Jugend in den Städten ausreichen wird, das BGE durchzusetzen gegen die starke Konkurrenz? Die Zeit wird immer knapper (weil es immer mehr Rentner gibt) und Hubertus Heil tut alles, um die Rentner bei Laune zu halten, indem er ihnen eine Grundrente verspricht, ohne jedesmal dazuzusagen, dass mind. 35 versicherungspfl. Jahre vorausgesetzt werden. Einmal wird diese Teilgruppe der Rentner bedient, dann wieder eine andere. So arbeitet er dafür, dass dieses ungerechte System immer weiter geht, weil er durch diese Versprechungen immer weiter gewählt wird.
Du hast die "Schuldigen" genannt und ich stimme dir voll zu:
am 22.4.2020, um 18:22 Uhr
Ich habe auch (genau wie du) kein Problem damit, zuzugeben, dass ich so gut wie nichts weiß. Dies ist aber ein Wesenszug der Intelligenz und nicht der Wissenschaft oder aus einem bestimmten Beruf heraus oder gar der Religion. Die Religion macht ständig die Fehler, in unzulässiger Weise verschiedenste Konzepte fehlerhaft zu verknüpfen und stellt auch noch die Behauptung auf, die letztgültige Wahrheit zu kennen (Gott). Das ist das Gegenteil von Intelligenz.
am 22.4.2020, um 18:20 Uhr
Materie und Energie sind äquivalent. Das wusste Einstein und das weiß ich. Jedoch, so wie du dich äußerst, meine ich eine gewisse Nähe zur Esoterik herauszuhören. Damit verlässt man den Boden der Wissenschaft in Richtung "fernöstlicher Weisheit". Natürlich gibt es die Selbstheilungskräfte im Körper (Placebo-Effekt usw) und man versucht diese in der Medizin in die wissenschaftl. Betrachtung zu integrieren. Von traditionell-chinesischer Medizin halte ich aber nun gar nichts. Deren Nicht-Wirkungsweise ist belegt.
"Aber all dies war lange vor den Menschen und der menschlichen Wissenschaft hier [...] mit unseren derzeitigen wissenschaftlichen Methoden nicht erklären können, aber das bedeutet nicht, dass Dinge nicht existieren "
Das ist die Frage, ob die Dinge existieren (außerhalb unserer Wahrnehmung) oder ob nicht doch alles Illusion ist. Wir wissen es nicht und wir werden es nie erfahren. Du sagst ganz richtig, dass wissenschaftliche Methoden vieles nicht erklären können, aber daraus einen Bezug zur Existenz von Dingen zu konstruieren, führt ins Leere. Du stellst zwei Sachverhalte nebeneinander und verknüpfst die dann unwissenschaftlich, wenn ich das mal so sagen darf:
Wissenschaft kann nicht alles erklären und daraus zu folgern, dass Dinge existieren (also Gott), ist nicht wissenschaftlich und sachlich falsch. Wir haben hier im Westen Staat und Kirche voneinander getrennt, damit solche Fehler sich nicht einschleichen und der Gesellschaft Schaden zufügen können.
Ich sitze hier auf meiner kleinen Insel mit einem Fernrohr und beobachte staunend die Welt und bin froh darüber und weiß auch, dass ich, gemessen am Universum, so gut wie nichts weiß. Wüsste ich alles, dann würde ich den staunenden Blick in die Welt verlieren.
am 22.4.2020, um 6:33 Uhr
@ Klaus ff Seite 5: ..... auch noch die Groko-Lachnummer des "Rechtsstaats", bei dem nur der zu seinem Recht kommt, der das nötige Geld dazu hat.
Und nach jeder EinkaufsTorture zwingen mich dabei aufgelesene Coronaviren für 2, 3 Tage ins Krankenbett. Doch offenbar sind es die Noroviren in mir, die dann den Kampf für sich entscheiden nach dem Motto: "weg da, das ist unser Patient !".
Und das sagt mein gesetzl. Berufsbetreuer zu all dem: "Er hat keine Zeit für all das und muß sich noch um weitere 40 Klienten kümmern. Und würde ich wegen Corona ins Krankenhaus kommen, wäre diese derzeitige Notunterkunft sofort weg, an einen anderen Obdachlosen aus der langen Warteliste vergeben und ich würde nach dem Klinik-Aufenthalt wieder in der Obdachlosigkeit landen".
Diese 5 Seiten, die es mit einem BGE nicht gäbe, sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Irrsinnsjammertal und menschenwürdelosen Unleben, in das mich dieser rundum unfähige "Sozialstaat" hinein gezwungen hat und damit erreicht hat, daß ich dem Tode näher als dem Leben bin und mittlerweile mich die 99% hilfe-verweigernden und elends-wegschauenden "Menschen" in ihren realitätsverweigernden Lebensfilterblasen in diesem Land nur noch anekeln. Und so wäre es mir lieber, es gäbe ein BGE und ich könnte aus der für mich sinnentleerten, krank machenden Großstadt raus auf´s Land und könnte da in einem Wohnmobil leben. Denn ein zweites Mal mir mühsam eine Existenz aufbauen und diese mir dann erneut von diesem "Sozialstaat" vernichten zu lassen, dafür habe ich mittlerweile keine Kraft und keine Nerven mehr.
Vielleicht begreifst Du nun, Klaus, warum Dein hoch gehaltener "Sozialstaat" nur eine Illusion und Theorie ist und mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat.
am 22.4.2020, um 5:25 Uhr
@ Klaus ff Seite 4: ... sodaß auch das alles nun zur Einklagung vor´m Sozialgericht ansteht und die benötigten Urteile zeitlich in den Sternen stehen.
Und so wie mich dieser "Sozialstaat" um mein Leben, Hab und Gut, Ahnenwurzeln, Rest-Gesundheit, Menschenrechte und Menschenwürde beraubt hat, ist es mir mittlerweile scheißegal und jeder menschlichen Zivilisation enthoben, wenn ich mich vom Sozialamt ins volle Corona-Infektionsrisiko hinein gezwungen mit Rollator gehbehindert und mit MCS-Asthma keuchend und hustend über 3 km bis zum nächsten Supermarkt quälen muß, um nicht am Verhungern zu krepieren, und da die Leute sich wegen meiner mangels Waschmaschine Noroviren-dauervollgeschissenen Buxen beschweren, aber selber auch zu keiner Hilfe bereit sind.
Der mittlerweile tägliche Noroviren-Daueralarm ist übrigens ein Mitbringsel ausl den vielen Klinikstationsaufenthalten seit 2017, wo ich mich mit allen 42 existenten Noroviren-Typen infizierte und diese wegen meiner MCS-bedingten Immunschwäche nicht mehr aus mir heraus bekomme und so eine Re-Infektion die nächste jagt. Überwinden könnte ich auch dieses zusätzliche Noroviren-Desaster nur unter menschenwürdigen Wohn- und Lebensbedingungen, wovon derzeit keine Rede sein kann in dieser Städtischen Notunterkunftsspelunke. Und auch hierzu die Schädiger-Kliniken auf Entschädigung und Schmerzensgeld zu verklagen, ist eine Frage des Prozeßfinanzierungsgeldes, das ich nicht habe und ich längst auch die PKH nur noch als nichtsnutzige Lachnummer abgeschrieben habe. Und weil das auch die Rechtsanwälte wissen, finde ich keinen, der meine Patientenrechte vor Gericht durchboxt, zumal sämtliche hier vorhandenen Medizinrechtsanwälte nur die Ärzte-Interessen vertreten. Somit kommt zum "Sozialstaat" auch noch die
am 22.4.2020, um 5:18 Uhr
@ Klaus, ff Seite 3: .... die o.g. irrsinnige Dauerwiederholungsschleife, die bereits bis dahin den Steuerzahlern an Krankenhaus-Behandlungskosten weit mehr Kosten verursacht hatte, als wenn das Sozialamt die GruSi weitergezahlt hätte, durchbrochen, indem mich ein Carritas-Obdachlosenheim in seine Krankenstation dauerhaft über viele Monate aufgenommen hat. Doch auch den dortigen Sozialarbeitern gelang es nicht, bei den Ämtern für mich die GruSi und eine Wohnung durchzuboxen geschweige denn die allmonatlichen 1600 EUR Krankenstationsunterbringungskosten vom Sozialamt für die Caritas zu bekommen.
5.) Lediglich bei MDK und Pflegekasse gelang es den Carritas-Sozialarbeitern, nach 9 Monaten Verfahrensdauer (!!!) die Plfegestufe 1 für mich zu erreichen. Die real benötigte Pflegestufe 3 wurde im MDK-Widerspruchsverfahren unter dem Spar-Diktat der AOK-Pflegekasse abgeschmettert und hängt seither im chronisch überlasteten Sozialgericht voraussichtlich für weitere zig Monate oder gar Jahre fest, sodaß ich derzeit auch von der Pflegekasse real null Hilfe erhalte.
6.) Das Sozialamt erpreßte nun die Carritas-Sozialarbeiter und meinen mittlerweile für mich tätigen gesetzlichen Betreuer derart und weiterhin rechtsbeugend, daß es die GruSi nur dann mir bezahlt, wenn ich aus der Carritas-Krankenhausstation raus fliege und in einer Städtischen Notunterkunftsbruchbude gelagert werde. Gesagt, getan. Und nun sitze ich hier wenn auch mit 432 EUR Regelsatz, aber mit null Grundversorgung und es ist hier nur wieder eine Frage der Zeit von wenigen Wochen, bis ich wieder kollabiere und in eine Klinik muß. Denn das Sozialamt lehnt auch weiterhin die MCS-bedingten Mehrbedarfe für Diät-Ernährung, Kleidung, Waschmittel, Waschmaschine, Unterkunftsmobiliar, Corona-Einkaufshilfe und Mobilität ab, sodaß auch das alles
am 22.4.2020, um 5:13 Uhr
@ Klaus, ff Seite 2: ..... mich zurück in die Dauerobdachlosigkeit zu schicken, in der ich mich als MCS-Patient nur durch Betteln bei Kirche und Privatleuten am Leben erhalten konnte bis zur nächsten Kollabierung und Wiedereinlieferung ins Krankenhaus. Denn auch all diese um Hilfe gebetenen Leute konnten mir nicht weiterhelfen außer ein paar mildtätige Geldspenden zum Überleben bis zum nächsten Tag.
Übrigens werte ich all das von Sozialamt, Sozialgericht, Zwangsräumungs-Amtsgericht und Klinik-Verhalten in irrsinniger Dauerwiederholungsschleife als auf zu Tode-Bringung ausgerichtetes, kollektiv verübtes Verbrechen gegen die Menschlichkeit und alle daraufhin deshalb seit März 2020 von mir kontaktierten Stellen von Rechtsanwälten, Weißen Ring, über Justizministerium, Staatskanzlei Merkel, Steinmeier, Laschet, bis hin zu Human Right Watch und Amnesty International haben sich allesamt nur feige weggeduckt, so daß es mir bisher nicht möglich war, dieses Staatsverbrechen vor dem EuGH zur Anklage zu bringen.
3.) Doch nun zurück zu den "Hausnummern" dieses illusorischen, realitätsuntauglichen Butterwegg-verlogenen "Sozialstaats", der die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher macht: Im Dezember 2018 kam dann ein Klinik-Stationsarzt auf die "glorreiche Idee", für mich bei Gericht einen gesetzlichen Betreuer zu beantragen, damit der dann meine Rechte auf GruSi und Obdach bei den Ämtern durchboxen solle, da ich mittlerweile gesundheitlich völlig abgefrackt überhaupt nicht mehr dazu in der Lage war, gegen diesen "Sozialstaat" wie ein Don Quichote anzukämpfen. Dieses gerichtliche "Eilverfahren" dauerte bis Februar 2020 (!!!), bis ich endlich einen gesetzlichen Betreuer hatte.
4.) Im Mai 2019 wurde die o.g. irrsinnige Dauerwiederholun
am 22.4.2020, um 5:09 Uhr
@ Klaus: Hier mal ein paar "Hausnummern" aus der Realität dieses "Sozialstaates", die Dich aus Deinen Butterwegg´schen Träumereien herausholen mögen:
1.) Obwohl ich nach Fallprüfung eines seit 2015 für mich vor dem seither eklatant verfahrensverschleppenden Sozialgericht Klage auf GruSi-Weitertzahlung führenden Sozialfachanwaltes alles richtig gemacht habe und sämtliche SGB-Dödeleien beachtet und Rechtsanspruch auf GruSi-Fortzahlung wegen Erwerbsunfähigkeit habe, trieb mich trotzdem dieser "Sozialstaat" per Wohnungszwangsräumung in die vollständige Existenzvernichtung und Dauerobdachlosigkeit am 7.6.2017. Während das Räumungsgericht somit relativ zügig sein Verfahren durchzog trotz meiner heftigen Widerklage-Gegenwehr, übte sich hingegen das Sozialgericht in Verfahrensverschleppung und somit wurde das Ziel des beklagten Sozialamts realisiert: "Ohne Wohnung keine Rechtsanspruch auf Sozialleistungen mehr, und ohne Sozialleistungen keine Chance auf eine neue Wohnung mehr".
2.) Somit geriet ich unter dem weiterhin Hilfe verweigernden Sozialamt und Sozialgericht als MCS-Patient ab dem 7.6.2017 in eine Dauerwiederholungsschleife aus Klinik-Notaufnahmen, langwierigen Krankenhaus-Stationsaufenthalten zur " Fitmachung in die Wiederobdachlosigkeit", "Leben und Wohnen" open air auf dem Klinik-Friedhof (denn ich wußte dann ja mittlerweile, daß ich alsbald wieder gesundheitlich kollabieren und ein Fall für die Klinik-Notaufnahme werde), und dann alles wieder von vorn.
Und während ich vom Klinik-"Entlassungsmanagement" regelmäßig die Vermittlung von GruSi und eines Obdachs verlangte zur "Behandlungserfolgssicherung" (so die Vertrags-Lachnummer der Klinik selber), praktizierte hingegen das Klinik-Entlassungsmanagement jedes Mal auf´s Neue den Irrsinn, mich zurück in d
am 21.4.2020, um 11:18 Uhr
Oh, Klaus - Es ist alles Energie (Gott/Infinite Wisdom/das Universum). Wir müssen lernen, wie man es benutzt.
Sie sagen, " "das Universum" ist Gegenstand der Wissenschaft. Ohne Wissenschaft wüssten wir gar nicht, dass es das Universum gibt."
Aber all dies war lange vor den Menschen und der menschlichen Wissenschaft hier. Think About it.
Die Wissenschaft steckt noch in den Kinderschuhen. Als Ärztin und Wissenschaftlerin habe ich kein Problem damit, dies zuzugeben. Es gibt vieles, was wir mit unseren derzeitigen wissenschaftlichen Methoden nicht erklären können, aber das bedeutet nicht, dass Dinge nicht existieren.
am 19.4.2020, um 13:25 Uhr
Nein, das BGE wird nicht alle Probleme lösen. Es wird weder die Saturnringe zählen, noch Russland in eine lupenreine Demokratie verwandeln können, aber wenn es auch nur einen Obdachlosen von der Straße holt, dann stimmt die Richtung.
Du sagst ja selber, die Leute scheinen zu "glauben", dass das BGE alle Probleme löst: Das ist der verhängnisvolle Einfluss des Glaubens, dass die Leute glauben, ein BGE würde alles lösen. Das wird es nicht. Den Anspruch hat es auch gar nicht.
Ich sagte schon, ich halte es eher mit dem Wissen und ich weiß, dass es große Problem lösen würde, ohne mehr zu kosten. Probleme sehe ich nur in Detailfragen und die kann man lösen mit den Mitteln der Vernunft, des Verstandes und des Wissens.
Das größte Hindernis, das BGE einzuführen, sehe ich in der Gegenwehr der Politiker und der Menschen, die sich von ihnen kaufen (täuschen) lassen.
"Sie müssen ihre Denkweise ändern"
Ganz richtig. Der Antrieb dazu, die Denkweise zu ändern, muss aber aus der Aufklärung erwachsen. Lösen wir sie aus dem Glauben heraus, dann versuchen wir die Probleme mit den Mitteln des Mittelalters zu lösen - keine gute Strategie.
am 19.4.2020, um 13:20 Uhr
Ich stimme in allem zu, was du sagst.
Sicher, wer Gottvertrauen hat, dem kann das in den Zeiten der Not helfen. Aber glaube mir, wenn du vor Kap Hoorn im Segelboot unterwegs bist und Sturm aufzieht, dann nützt Beten gar nichts, dann must du die Schoten in die Hand nehmen.
"Gott/Infinite Wisdom/das Universum" sind drei Konzepte, die nicht vereinbar sind. Der Bogen ist zu weit, den du hier spannst.
"das Universum" ist Gegenstand der Wissenschaft. Ohne Wissenschaft wüssten wir gar nicht, dass es das Universum gibt. Die Religion hat sich immer Mühe gegeben, diese Erkenntnis, wie das Universum beschaffen ist, zu verhindern (vor der Aufklärung mit Gewalt).
Auf der komplett anderen Seite ist "Gott", ein Konzept, dessen Beweis die Religion schuldig geblieben ist und dazwischen die "Infinite Wisdom", wie du es nennst.
Nun kann man das ja verschieden übersetzen: "infinite" kann man zeitlich (im Sinne von "endlos") oder mengen-/längenmäßig (im Sinne von "unbegrenzt") begreifen und mit "Wisdom" ist es nicht anders. Hier geht der Bogen von "Weisheit" bis "Klugheit". Alles in allem also eine ziemlich undefinierte Angelegenheit. Genauso, wie man sich in der Unendlichkeit des Alls verlieren kann, verliert man sich in der Begrenztheit unserer Existenz, wenn wir die Pfade der Aufklärung verlassen.
Was wir aber hier brauchen ist keine vage Angelegenheit, sondern Artikel 1 Grundgesetz: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und diesen Satz konnten wir erst aussprechen, als wir den Glauben (oder "das Glauben") hinter uns gelassen haben. Hier kommt nun das BGE ins Spiel, das diesen Satz im Grundgesetz mit Leben erfüllt.
am 18.4.2020, um 21:36 Uhr
Man muss nicht religiös sein, um Glauben zu haben. Meine Erfahrung war/ist, dass je mehr ich mein Vertrauen in Gott/Infinite Wisdom/das Universum vertraue, desto mehr Geld und Ressourcen habe ich zur Verfügung. Viele Menschen hier scheinen zu glauben, dass BGE die Antwort auf alle ihre Probleme sein wird, aber selbst wenn sie es bekommen, werden sie immer noch Probleme haben. Sie müssen ihre Denkweise ändern.
am 18.4.2020, um 0:02 Uhr
Habe mich leider doch verrechnet. Die 18200 müssen natürlich noch durch 50 geteilt werden, was 364 ergibt. (Ich hoffe dann stimmt's endlich.)
am 17.4.2020, um 18:41 Uhr
@Me-Music
"Das es nach dieser Pandemie nicht so weitergehen kann ist doch vermutlich allen klar."
Es wird aber so weitergehen. Überleg doch mal. Man kann sich nicht auf alles und jedes vorbereiten. Das würde jedes Finanzsystem überlasten. Was du willst ist, sich gegen alles und jedes zu versichern und das kostet viel Geld - zu viel. Da bliebe dann zum Leben nichts mehr übrig. Deswegen, das weiß jeder, müssen Versicherungen abgeschafft (oder gar nicht erst eingegangen) werden. Man fährt eben immer ein gewisses Risiko.
Was wäre denn passiert, wenn die Regierung 80 Millionen Masken (die guten und teuren) angeschafft hätte. Wer bezahlt das? Also wurden nicht 80 Millionen Masken angeschafft und ich finde, dies kann man nicht zum Vorwurf machen.
Es wird so weitergehen wie bisher, weil die Politik sich keine Fehler eingestehen wird und weil das so ist, wird sich auch nichts ändern. Natürlich werden sie an Nebentatbeständen ein wenig herumdoktern - der übliche Aktionismus eben.
Nochmal zur Finanzierung, weil immer wieder Fragen dazu aufkommen: Ein BGE ist finanzierbar. Punkt.
Wir haben ein Grundeinkommen und das wird auch finanziert, also wäre ein BGE auch finanzierbar. Es ist ja nichts anderes, nur dass es eben bedingungslos ist. Auf die angebliche Nichtfinanzierbarkeit wollen es die Politiker lenken, weil sie gegen ein BGE sind. Das steckt dahinter und nichts anderes. Man sollte darauf nicht hereinfallen.
am 17.4.2020, um 18:35 Uhr
@148992Te
"Ich habe keinerlei Einnahmen mehr - keine Soforthilfe erhalten und nun werde ich wegen dieser Krise zum Sozialfall was mich sehr verzweifelt"
Im Moment musst du nicht verzweifeln. Stell halt einen vereinfachten HartzIV-Antrag. Wie ja bekannt ist, ist die Vermögensprüfung für ein paar Monate ausgesetzt und auch diese elende Angemessenheitsprüfung bei der Wohnungsgröße.
Schwierig wird es erst später. Ich habe erfahren - ich recherchiere schon länger zu ALG2 und GruSi -, dass sie die Vermögensprüfung nachholen wollen (auch die Prüfung der Wohnung). Es wäre also möglich, dass d. Regelsatz, den man jetzt erleichtert erhält, später zurückgezahlt werden muss. Sicher ist das noch nicht, aber die Pläne sind (wenn auch erst mal als Gedanke) in den Schubladen.
Wenn es dann soweit ist, ja dann bist du dem Terror voll ausgeliefert. Dass du zum Sozialfall wirst, darüber musst du nicht verzweifeln, denn dann bist du in guter Gesellschaft. Viel schlimmer sind z.B. die Angemessenheitsregeln bei der Wohnung. Ich weiß jetzt nicht, ob du Eigentümer oder Mieter bist. Wenn deine Wohnung auch nur ein paar Quadratmeter zu groß ist, dann wird es so sein, dass du entweder ausziehen musst (als Mieter) oder verkaufen musst (als Eigentümer). Und dann beginnen die Probleme. Die Chance ist dann groß, dass du als Obdachloser (oder -lose) endest, weil dir, als HartzIV-Bezieher, niemand eine Wohnung geben will. Dann wirst du feststellen, dass du plötzlich keine Lobby mehr hast und alle frommen Sprüche der Politiker lösen sich dann in Wohlgefallen auf.
SPD und Grüne wählen, weil die für den Sozialstaat sind? Vergiss das. Wenn du die Grünen wählst, dann hast du über kurz oder lang ganz Afrika im Land. Und die SPD? Die wollen nach eigener Aussage HartzIV hinter sich lassen, aber darauf gebe ich gar nichts mehr. Die SPD kämpft um das politische Überleben und dann hauen die halt solche Sprüche raus. Wenn's dann wieder besser läuft, sind alle frommen Sprüche wieder vergessen.
am 17.4.2020, um 18:21 Uhr
Was die Rentner betrifft, da gibt es derzeit viele, die zu viel Rente haben. Also große Teile der Rentner würde ich aus deiner Aufzählung herausnehmen wollen. Natürlich gibt es auch Rentner mit geringen Renten, die bräuchten ein BGE und zwar dringend, weil auch die von den Behörden terrorisiert werden, wenn sie Grundsicherung im Alter beantragen wollen, was noch schlimmer ist als HartzIV (was die meisten Leute nicht wissen).
Das Bundesverfassungsgericht hilft nicht, vergiss das mal ganz schnell. Genausogut kannst du mit dem Grundgesetz im Jobcenter aufmarschieren - da lachen die bloß.
Zum Gleichheitsgrundsatz: Da herrscht glaube ich ein Mißverständnis. Gegen den Gleichheitsgrundsatz ist ja nicht, dass manche mehr haben als andere. Vielleicht haben die bloß mehr gearbeitet und haben dann deshalb mehr. Wenn die jetzt enteignet würden, damit sie genausoviel hätten wie die anderen, das wäre dann ungerecht.
Es geht beim Gleichheitsgrundsatz darum, dass alle mit gleichen Rechten ausgestattet werden. Was sie dann daraus machen, kann zu höchst unterschiedlichen Endergebnissen führen. Manche hauen ihr Geld auf den Kopf, andere werden Milliardäre. Trotzdem wird der Gleichheitsgrundsatz nicht verletzt.
Natürlich kann Ungerechtigkeit vorliegen, obwohl der Gleichheitsgrundsatz nicht verletzt ist. Und genau das haben wir zu Zeit.
Deutschland hat gewissermaßen eine "Mindestrente". Altersrente plus Grundsicherung im Alter ist Mindestrente.
Problem ist (meistens) nicht die geringe Höhe dieser "Mindestrente", sondern die fehlerhafte und menschenunwürdige Umsetzung der Grundsicherung im Alter. Hier werden die Rentner (was das Wohnen betrifft) genauso mies behandelt wie die HartzIV-Bezieher.
am 17.4.2020, um 18:15 Uhr
"Grundeinkommen für Leute die eh schon fett dastehen (Millionäre, Viel-Immobilien-Besitzer, sonstige Reiche, usw) ist nicht angebracht"
Wir machen mal folgende Rechnung auf: Ein 50er hat eine Dicke von (Pi mal Daumen) 0,14 mm. Jeff Bezos ist der reichste Mensch der Welt mit über 130 Mrd. Dollar (oder Euro, das weiß ich jetzt nicht). Wir tun mal so, als ob der Umrechnungskurs 1 zu 1 wäre (was ja ganz grob stimmt). Wenn du also 130 Mrd. Euro aufeinanderstapelst (also nicht nebeneinander, sondern aufeinander, also so, wie du Geld im Geldbeutel hast), dann kommt dabei eine Strecke von 18200 km dabei heraus. Das ist fast ein halber Erdumfang. So dick müsste der Geldbeutel von Jeff Bezos sein, um die 50er aufzunehmen. (Ich hoffe, ich habe mich nicht verrechnet.)
Und jetzt bekommt der noch (wenn er Deutscher wäre) einen 1000er als BGE dazu. Das sind dann nach unserer Rechnung 2,8 mm. Und jetzt machen wir Folgendes: Ich geh die Strecke von 2,8 mm ab und du läufst die 18200 km damit du mal mitkriegst, was das f. ein Unterschied ist.
Muss man da also neidisch sein? Nein, weil der Kleckerbetrag von 1000 nicht ins Gewicht fällt. Viel problematischer ist, dass Leute wie Bezos und andere mit der Steuer so leicht davon kommen. Da ist das Problem und nicht, dass die Reichen auch noch ein kleines Almosen auf ihre Vermögen bekommen.
Da das BGE alle bekommen, ist das gerecht. Ungerecht ist, dass die Vermögen so ungleich verteilt sind und der Wert f. Arbeit nicht richtig eingestellt ist. Wichtige Jobs (Pfleger, Reinigungskräfte usw.) bekommen viel zu wenig, Banker und andere bekommen viel zu viel für das, was sie an rel. geringem Wert f. die Gesellschaft bringen. Da besteht Handlungsbedarf. Das BGE würde hier f. mehr Gerechtigkeit sorgen, weil die unteren Einkommensschichten rel. mehr davon hätten als die oberen. Aber die Politiker machen einfach nichts.
am 17.4.2020, um 18:09 Uhr
Oh sorry, tut mit leid, wusste das nicht, mit der Muttersprache.
Was das andere betrifft: In meiner Umgebung stelle ich fest, je religiöser die Leute sind, desto eher lehnen sie das BGE ab. Umgekehrt, je jünger die Leute sind, desto weniger spielt Religion in ihrem Leben eine Rolle und desto aufgeschlossener sind sie dem BGE gegenüber.
Ich selber bin Atheist, grundsätzlich positiv dem BGE gegenüber, aber extrem kritisch (in Detailfragen), weil ich denke, dass von unserem politischen Personal (wenn überhaupt) das nur sehr fehlerhaft umgesetzt wird (ich wiederhole mich da immer, weil ich tatsächlich die Politik als großen Schadfaktor in diesem Land ausgemacht habe).
Für mich ist NICHT Gott die "Quelle meiner Versorgung", sondern ich selber, also meine Arbeitskraft, meine Vernunft (hoffe ich doch mal ;-) und die Aufklärung, die seit Jahrhunderten immer noch in diesem Land nachwirkt. Hätten wir das nicht gehabt (weg von der Religion und hin zu Verstand und Vernunft und eigenverantwortlichem Handeln), dann wären wir immer noch im Mittelalter und bei uns sähe es so aus wie im Nahen Osten.
Erst dadurch, dass wir die Religion weitgehend verlassen haben, konnten sich Frauenrechte etablieren (wovon auch du, Lisa, profitierst). In keiner Religion ist die Gleichberechtigung vorhanden. Den Buddhismus möchte ich hier ausnehmen. Der Buddhismus strebt nach Erkenntnis. Wissen ist wichtig, die Erweiterung des Denkens. In allen anderen Religionen ist das umgekehrt. Ich halte es lieber mit der Aufklärung, weil f. mich Wissen und Denken wichtig ist, statt Glauben und Beten.
"Wie baut man ökologisches im BGE mit ein?"
Gar nicht. Bei der Ökologie geht es um die Wechselbeziehung zw. Lebewesen und ihrer Umwelt. Ökologie ist nicht auf der Einnahmenseite (aus Bürgersicht) d. Bilanz zu verbuchen, sondern auf d. Ausgabenseite. Du bestimmst, wie ökologisch du sein willst. Bleib zuhause, fahr kein Auto und lese ein gutes Buch, dann bist du ökologisch.
am 16.4.2020, um 23:25 Uhr
"Vielleicht noch ein kleiner Tipp: es heißt "Bezieher" und nicht "Empfänger". Man empfängt nicht von Gottes Gnaden, sondern hat ein Recht und bezieht BGE."
Vielen Dank für den Tipp. Deutsch ist nicht meine Muttersprache, trotzdem ich betrachte Gott als die Quelle meiner Versorgung.
am 16.4.2020, um 22:51 Uhr
Also grundsätzlich ist die Idee eines Grundeinkommens gut, ABER es gibt zuviele Macken. Grundeinkommen für Leute die eh schon fett dastehen (Millionäre, Viel-Immobilien-Besitzer, sonstige Reiche, usw) ist nicht angebracht. Bedingungsloses Grundeinkommen sollte sich beschränken auf Menschen die real garkein Einkommen oder ein sehr geringes Einkommen haben, natürlich auch auf Rentner, die (eigentlich entgegen unseres Grundgesetzes im Gegensatz zu Arbeitnehmern denen ein gesetzlicher Mindestlohn garantiert wird, keine gesetzliche Mindestrente zusteht, obwohl sie diesen Staat Jahrzehntelang durch ihre Tätigkeit und Wirtschaftskraft aufrecht erhalten haben). Vieleicht sollte man da mal das BVG drauf ansetzen, es ist schliesslich gegen den Gleichheitsgrundsatz, dass manche Leute (oft unberechtigt) einfach sehr viel mehr haben als andere deutsche Bürger und Steuerzahler. MfG ANDY
am 16.4.2020, um 19:05 Uhr
Ein BGE löst zwar nicht alles, aber etwas so groß wie ein BGE sollte schon der ökologischen Relevanz beachten und fördern. Wie baut man ökologisches im BGE mit ein?
am 16.4.2020, um 17:09 Uhr
"Der Staat könnte sich deutlich verschlanken" - Sicher, theoretisch, aber wer verschlankt sich dann? Die Politiker, die an den Fleischtöpfen sitzen und sich Monat f. Monat einen kräftigen Schluck aus der Pulle gönnen? Gehen die dann wieder als Zeitungsausträger arbeiten für einen Hungerlohn? Die lassen sich nicht die Wurst vom Brot nehmen. Wer bestimmt also, wer sich beim Staat verschlanken soll? Dieses Volk schafft es ja noch nicht mal den Bundestag zu verkleinern.
Gedankenexperimente und Transferleistungen - schön und gut. Das Problem ist immer die Bedingungslosigkeit und darauf lässt sich kein Staat ein. Ideen, wie man alles besser machen könnte, gibt es viele. Aber so funktioniert der Mensch nicht. Der Mensch will sich nicht gefahrvollen Neuerungen aussetzen, deswegen können gavierende Veränderungen so gut wie nicht durchgesetzt werden. Erst wenn eine Katastrophe hereinbricht, dann bewegen sich die Menschen und es werden die Karten neu gemischt, vorher nicht. Auch bei den Fridays for Future kann man das sehen. Solange man nichts hat, kann man natürlich f. alles mögliche oder unmögliche sein, aber wenn diese Schüler erst mal ihren ersten fetten Gehaltsscheck in der Hand haben, dann möchten die nach Möglichkeit nichts mehr verändern (oder höchstens nur bei den anderen, nur nicht bei sich selber).
"finanzierung lötzlich machbar erscheint" - Finanzierung ist kein Thema. Wird nur immer von den Politikern (und weiteren Gruppen), die gegen ein BGE sind, hochgejubelt (also dass es nicht finanzierbar sei und so).
am 16.4.2020, um 17:04 Uhr
"Wenn der Staat sich dann dafür verantwortlich fühlt, dass ein Jeder ein Dach über dem Kopf hat [...] dann reden wir über das, was er eigentlich schon heute macht"
Naja, naja - wir haben Hunderttausende von Obdachlosen. Zur Zeit machen Berichte die Runde, wie die Jobcenter Bedürftige in die Obdachlosigkeit treiben (und zwar wegen dieser unsinnigen Angemessenheitsregelung bei der Quadratmeterzahl). Der Staat ist nicht verantwortlich. Verantwortlichkeit heißt, für das einzustehen (Gefängnis, Geldstrafe), was man angerichtet hat. Ich habe noch nie erlebt, dass man diese Typen in den Parlamenten mal ordentlich gerupft hätte, die f. die Obdachlosigkeit "verantwortlich" sind. Die machen weiter wie bisher, weil es sie nicht interessiert.
"welches Unternehmen bringt der Gesellschaft wirklich einen Nutzen" - Das ist genau der Punkt. Wer entscheidet das? Wer gibt (freiwillig) seinen Job auf, weil er als Fake-Job eingestuft ist? Mit einem Parteien-System, wie wir es haben, ist das gar nicht zu machen. Die Politiker kann man das nicht entscheiden lassen - die Lobbys, die dahinterstehen sind viel zu stark, um hier eine sachliche Entscheidungsfindung ablaufen zu lassen. Also müssten die Lobbys (oder der starke Einfluss auf die Politik) abgeschafft werden. Und genau hier wäre das Ende der Fahnenstange erreicht und die Politiker würden jeden, der das fordert, als Antidemokraten diffamieren.
Ferner wäre zu bedenken, dass das, wenn es die Politik bestimmen würde und nicht das Volk, eine gefährliche Nähe zum Kommunismus einnähme.
Politiker können und werden das nicht entscheiden, weil sie kein BGE wollen.
am 16.4.2020, um 16:57 Uhr
Wir alle brauchen dich (und nicht nur das Experiment). Niemand ist überflüssig.
"das Geld nicht braucht, aber es genießen möchte" - Ich denke, dass es darum nicht geht. Bei einem BGE, wird sich das allg. Preisniveau erhöhen. Finanziell wird sich die Sache gar nicht so arg lohnen. Wahrscheinlich wirst du ein wenig mehr haben. Es geht nicht primär darum, dass die Leute mehr haben, sondern darum, dass sie freier werden und nicht mehr durch HartzIV terrorisiert werden können oder irgendwelche ausbeuterischen Fake-Jobs auf Gedeih und Verderb annehmen müssen.
Vielleicht noch ein kleiner Tipp: es heißt "Bezieher" und nicht "Empfänger". Man empfängt nicht von Gottes Gnaden, sondern hat ein Recht und bezieht BGE.
Wir möchten ein "tragfähiges Modell", aber nicht weil die Arbeitswelt im Wandel ist (das könnte man mit der bisherigen Politik auch abfangen), sondern weil die Lebensqualität d. Menschen gesteigert werden soll (weniger Druck, mehr Gesundheit, längeres Leben etc).
"weil ein weiter so wie bisher eben nicht zukunftsfähig ist" - Das ist die Frage, ob das so ist. Hier fürchte ich, dass die bisherige Politik "erfolgreich" sein wird. Bei Corona sieht man es ja: Die Maßnahmen zeigen Wirkung - ohne BGE. Das BGE wird es sehr schwer haben. Die Politik macht einfach weiter wie bisher.
"Ich erlebe unsere Gesellschaft als sehr gespalten" - Das sehe ich nicht ganz so. Alles in allem sind die Leute zufrieden, bis auf die, die ganz unten sind und keine Lobby haben (Rentner in den Heimen und Obdachlose und andere sehr prekär Beschäftigte), das zeigen die Umfragen. Denen hat über all die Jahre kaum jemand geholfen und das ist gesellschaftlicher Konsens. Gespalten ist in der Hinsicht, wie ich finde, die Gesellschaft nicht. Schlimmer noch: Viele sagen, dass diese Leute selbst Schuld sind, wenn sie in d. Obdachlosigkeit landen (wegen Alkoholismus, dem Nicht-zahlen der Miete usw.)
am 16.4.2020, um 16:42 Uhr
"mehrere verschiedene, aber ganz konkrete Modelle gäbe"
Auch deshalb will man ja gerade das BGE, damit es das nicht gibt. Man verspricht sich durch das BGE eine Vereinfachung des ganzen Wusts in der Verwaltung, was dann Geld spart, aber das Leben einfacher macht, weil man weniger Gesetze und Regelungen durcharbeiten muss.
Merle: "Ich frage mich, ob das praktikabel ist."
Ja, ist es. Die Effekte, wie sie immer beschrieben werden, würden eintreten. Einziger Knackpunkt bei der ganzen Sache ist: Die Politiker werden das nicht umsetzen können (wegen Unfähigkeit) und das ganze hintertreiben, wo es nur geht.
Doch, das BGE kann die Sozialleistungen ersetzen und den Lebensstandard kann man ja absichern (über Versicherungen und Sparen). Für Sonderfälle (alte Menschen, die seltene und teure Krankheiten haben) muss es natürlich weiterhin Hilfe geben (also jenseits des BGE). Theoretisch (und auch praktisch) wäre das alles machbar, wenn bloß die Politiker nicht wären, die an dieser Stelle gegen das Volk arbeiten.
"realistische Modelle" sind gefährlich, weil man dann wieder in den üblichen Regelungszwang verfällt und immer noch weiter Regelungen draufsattelt. Das BGE besticht doch gerade durch seine Einfachheit (und Effizienz) und wie gesagt, f. schwere Sonderfälle braucht es natürlich weiterhin ein Sozialsystem (unabhängig vom BGE).
Das "konkrete Modell" liegt doch auf dem Tisch. Es heißt BGE. Alle bekommen einen Betrag x, ansonsten ist alles so wie bisher, nur dass die Sozialleistungen alle wegfallen und wie gesagt, f. Sonderfälle braucht man Ersatz.
am 16.4.2020, um 16:37 Uhr
#ichwillwissen: Seit dem Besuch der Equal Care Konferenz in Bonn am 29.2.20 habe ich folgende Frage. Angenommen alle bekommen ein BGE. Wer Erwerbsarbeit macht, bekommt dafür zusätzlich Einkommen. Wer Care-Arbeit macht, bekommt diese selten bezahlt. Hat natürlich sein Grundeinkommen. Aber beide Arbeiten werden unterschiedlich behandelt. Das ist gar kein Entzaubern der Erwerbsarbeit. Wie oft beschrieben. Aus der Perspektive der Care-Arbeit ungerecht. War mir lange kein Problem ... aber jetzt. Wie seht ihr das? Ulrich
am 16.4.2020, um 10:01 Uhr
...Viel Spaß mit dieser Idee?
Siehst Du, wie ein solches Staatsfinanzierungsmodel den weg für ein BGE vorbereitet, weil die finanzierung lötzlich machbar erscheint? Ganz intuitiv.
Den Transfer-Betrag habe ich mal weg gelassen, die volkswirtschaftliche Summe aus Lohn+Transferleistungen (altes Systeme) sind im neuen System ja erstmal die selben wie im neuen System. Nur über die Höhe des Taschengeldes müsste neu verhandelt werden und geschaut werden, wie hoch das ausfallen soll (gemäß Leistungsfähigkeit unserer Volkswirtschaft). Das Lohn+Transferleistungen (altes System) bereits erbracht werden, daran gibt es ja kein Zweifel - wir machen uns nur die Verwaltung schlanker.
am 16.4.2020, um 9:53 Uhr
Manchmal hilft es ein Gedankenspiel zu machen:
Was wäre, wenn alle Arbeitsplätze weg wären? Also alle Unternehmen ohne Arbeitskräfte auskämen, weil alles von Roboter, KIs und durch clevere/schlange Prozesse automatisiert durchgeführt wird. Zivilisatorisch wäre das gigantisch. Wenn der Staat sich dann dafür verantwortlich fühlt, dass ein Jeder ein Dach über dem Kopf hat, im Winter warm, was zu essen, etc. - das Notwendigste. Vielleicht ein bishen Taschengeld (für Kultur, etc.) zur freien Verfügung, dann reden wir über das, was er eigentlich schon heute macht: Transferleistungen. Nur das Tascheng. fehlt noch. In meinem Beispiel jedoch Transferleistungen für 82. Mio Bürger. Der Staat müsste seinen Staatshaushalt komplett über Gewinnbesteuerung hereinholen. Lohnsteuer, Sozialabgaben, etc. gibt es nicht mehr, weil niemand Arbeitet - die Arbeit ist ja weg-optimiert.
Jetzt machen wir einen kleinen Schritt zurück und betrachten den Zeitraum, wo noch nicht alles perfekt optimiert ist - HEUTE. Unternehmen haben Angestellte, diese bekommen Lohn. Und weil Sie >= Mindestlohn bekommen, braucht der Staat für diese Leute keine Transferleistung unternehmen, also auch keine Gewinnbesteuerung in dieser Höhe. Das Unternehmen erhält ein Steuer-Rabatt in Höhe des Mindestlohns. Wenn der Lohn höher ist als der Mindestlohn sorgt das nicht für einen größeren Steuerrabatt. Unternehmen werden weiter optimieren, ja sogar Mitarbeiter ganz weg-rationalisieren, obwohl sie den Steuerrabatt verlieren, weil sie z.B. auf der anderen Seite Bürogebäude und Firmenfahrzeuge nicht mehr auf der Kostenseite haben. Frei Marktwirtschaft, wie bisher auch.
Der Staat könnte sich deutlich verschlanken, weil keine Bedürftigkeitsprüfung, keine Einkommensteuererklärung für Angestellte mehr erfolgen muss. Statt dessen könnte er sich auf Unternehmensbetreuung konzentrieren (Steuern; wo wäre eine Förderung und Subvention angebracht: welches Unternehmen bringt der Gesellschaft wirklich einen Nutzen, etc.).
am 16.4.2020, um 0:37 Uhr
Ich glaube, das die Einführung des BGE jetzt möglich wäre, idealerweise weltweit. Wenn wir erstmal von Deutschland ausgehen, sind mir bis heute mehrere Aktionen bekannt, wie die Petition von Tonia, dann auch die Petition von Susanne Wiest, wo das Quorum schon erreicht wurde und es gibt den Hackathon der Bundesregierung #WirVsVirus. Warum gibt es da seitens Mein Grundeinkommen keine Zusammenarbeit? Oder, wenn es die geben sollte, keine Informationen?
Hinsichtlich der Finanzierung des BGE gibt es meines Wissens mehrere Modelle, z. B. wie von Götz Werner vorgeschlagen aus der Umsatzsteuer. Meiner Meinung nach wäre es noch wichtig zu klären, wie es mit der Krankenversicherung gestaltet werden soll. Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung könnten ja wohl dann entfallen. Soll es überhaupt eine Krankenversicherung geben oder sollte das BGE einen bestimmten Betrag enthalten, der dann für Gesundheitsvorsorge, Arzt- oder Heilpraktikerkosten ausgegeben werden kann? Wichtig erscheint mir auch, wie auch schon geäußert wurde, irgendwie dafür zu sorgen, das die Kosten für Wohnen, Wasser und Energie nicht ins Uferlose steigen, weil einkalkuliert wird, das die Menschen ja das BGE haben. Die Einführung sollte auch stufenweise erfolgen, vielleicht sollte man erstmal das Kindergeld bis zu 18. Lebensjahr belassen. Den Rentnern, welche bisher mehr als die Höhe des zukünftigen BGE erhalten, dieses auch belassen, es wird den alten Leuten sonst schwer bis nicht zu vermitteln sein, warum sie jetzt weniger bekommen sollen, wo sie doch glauben, ihr ganzes Arbeitsleben dafür eingezahlt zu haben. Den Rentnern, die weniger haben eben dann bedingungslos die meinetwegen 1000 € zahlen. Das wäre immerhin schon mal gerechter als diese erbärmlich zusammengeschusterte Grundrente.
am 16.4.2020, um 0:07 Uhr
Liebes Team von mein Grundeinkommen, vielen Dank für Eure unermüdliche Arbeit und den Einsatz für das bedingungslose Grundeinkommen!
Ich denke dass ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland funktionieren kann, sofern der Wille es einzuführen da ist.Für ein BGE spricht in meinen Augen:
Arbeit ist im Wandel und sieht nicht mehr so aus wie vor 30 oder mehr Jahren, und wird sich noch stärker wandeln, künftig wird nicht mehr für alle bezahlte Arbeit verfügbar sein, wir brauchen also hier ein neues tragfähiges Modell
Ein BGE ermöglicht jedem einzelnen von uns ein würdevolles Dasein, aus dieser Position heraus kann jeder sein ganzes Potential als Arbeitender, Tätiger, Unternehmer etc entfalten
Durch ein BGE können andere Transferleistungen entfallen, langfristig also weniger Bürokratie und Verwaltungsaufwand
Senkung der Lohnnebenkosten, Vorteil für Arbeitgeber
Gestärkte Verhandlungsposition des Arbeitnehmers
Um ein BGE einführen zu können muss es erst einmal gedacht werden, also lasst es uns gemeinsam (durch)denken und es diskutieren, wie es aussehen könnte, welche Vor- oder auch Nachteile es hätte.
Sicherlich muss ein BGE in Stufen (bestimmte Bevölkerungsgruppen nach einem Zeitplan) eingeführt werden, und bei Bedarf auch modifiziert, verbessert und angepasst werden. Aber ich persönlich bin überzeugt davon dass ein solches Modell zukunftsfähig ist und über kurz oder lang kommen wird, weil ein weiter so wie bisher eben nicht zukunftsfähig ist.
Ich erlebe unsere Gesellschaft als sehr gespalten und sehe hier auch die Chance langfristig Veränderungen zu erreichen hin zu einer sozial gerechteren und sozial friedfertigeren Gesellschaft.
# wie kann eine massvolle Preisgestaltung aussehen, bei zu starken Preiserhöhungen würde ein BGE teilweise entwertet
am 15.4.2020, um 22:51 Uhr
Ich denke, dass das Experiment Menschen wie mich braucht. Ein echtes Beispiel für eine Person, die das Geld nicht braucht, aber es genießen möchte. Denn wenn die BGE Realität wird, brauchen die meisten Empfänger das Geld nicht wirklich.
am 15.4.2020, um 21:47 Uhr
ich fände es toll und sinnvoll für die Debatte ums BGE, wenn es ein oder auch mehrere verschiedene, aber ganz konkrete Modelle gäbe, welche Änderungen im Sozialsystem mit der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens einher gehen könnten. Viele gehen davon aus, dass dann alle bisherigen Sozialleistungen wegfallen würden. Ich frage mich, ob das praktikabel ist.
Beispiel: Man verdient sich zusätzlich zum BGE z.B. Euro 1000,- netto monatlich hinzu, hat also insgesamt Euro 2000,- netto monatlich zur Verfügung. Wenn alle Sozialleistungen wegfielen, hätte man im Fall von Arbeitslosigkeit oder Rente nur noch die Euro 1000,- BGE. Das wären 50 % des vorigen Einkommens (und damit weniger als z.B. aktuell ALG I).
Je mehr man sich hinzuverdient, umso größer wäre die Lücke, wenn dieser Hinzuverdienst – aus welchen Gründen auch immer – weg fiele. Und wie schnell das gehen kann, erleben wir gerade.
Ich glaube, nicht, dass das BGE einfach so alle Sozialleistungen ersetzen kann. Es muss auch die Möglichkeit geben, sich und seinen Lebensstandard zusätzlich abzusichern, damit man nicht im Zweifelsfall so wie jetzt aufs Existenzminimum zurückfällt.
Natürlich kann sich jeder selbst privat absichern, aber dann geht damit sicher auch die Debatte um ein neues Steuermodell einher. Denn wenn alle Sozialleistungen von Seiten des Staates wegfallen, kann natürlich der Steuersatz anders aussehen (einige sprechen von pauschal 50 % ab dem ersten hinzuverdienten Euro). Nur wenn von den 50 %, die einem bleiben, auch noch die eigene Absicherung bezahlt werden soll, bleibt am Ende auch nicht mehr viel netto vom brutto.
Gibt es schon realistische Modelle dazu? Und wie sehen diese aus?
Unterstützt oder bevorzugt Ihr als Verein Mein Grundeinkommen ein bestimmtes Modell? und das Bündnis Grundeinkommen?
Ich würde mich freuen, wenn die Debatte nicht nur allgemein um ein BGE ginge, sondern um konkrete Modelle.
am 15.4.2020, um 17:41 Uhr
Nachteile des BGE? Die Lenkungsfunktion f. Jobs wird ausgehebelt. Bedeutet: Wenn ich die Wahl habe mir f. 1500 den Rücken kaputt zu arbeiten oder 1000 BGE zu bekommen, dann werde ich die 1000 nehmen und mir den Rücken NICHT kaputt arbeiten. Da ich aber was machen muss (Menschen sind zum Nichtstun nicht geeignet), werde ich einfach Rockstar. Aber wer räumt dann den Müll weg und arbeitet sich den Rücken krumm?
"Peteronline" hat das richtig benannt. Wer macht dann seinen Job?
Wieviel müsste man mir als Müllarbeiter bezahlen, damit ich mir meinen Rücken wieder kaputt arbeite (nachdem ich vorher locker BGE bezogen habe)? Das ist doch die Frage. 4000 oder 5000?
Das muss aber dann durch die Müllgebühren wieder hereingeholt werden. Zahlen das die Leute dann? Und so ist das dann mit vielen Jobs. Preise werden stark steigen. Das BGE lässt letztlich finanziell gesehen die Leute nicht besser dastehen. HartzIV wäre halt weg und das allein wäre schon ein Gewinn.
"soll ich jetzt fürs Studium lernen/arbeiten/schlafen oder mit meiner Tochter ins Museum gehen/ mit ihr lernen/ ihr vorlesen?" - damit hast du genau das Dilemma auf den Punkt gebracht.
Wenn alle ins Museum gehen, räumt niemand mehr den Müll weg.
"Es müssten verschiedene Preisniveaus angepasst werden" - ja schon, aber bloß wie. Werden die Preisniveaus zu hoch, wird es f. alle schnell zu teuer. Bleiben sie zu niedrig, arbeitet sich f. ein paar Euro mehr niemand den Rücken kaputt.
am 15.4.2020, um 17:06 Uhr
"Deutschland braucht eine gewisse Menge Beruftstätige um den Betrieb geregelt aufrecht zu erhalten."
"um den Betrieb ... aufrecht zu erhalten" - eben, den Betrieb, und zwar mit den Fake-Jobs. Aber dieser Staat braucht geschätzt 60 Prozent der Jobs gar nicht (um vernünftig zu leben), weil es Fake-Jobs sind, die einfach nur da sind, weil die Leute Arbeit brauchen (in diesem System, das wir jetzt haben), auch wenn sie Müll produzieren. Was dagegen gebraucht wird, sind Leute, die den Müll wegräumen (sowie natürlich weitere wichtige Jobs wie Ärzte, Maurer, Kanalarbeiter, Pflegekräfte usw.). Aber brauchen wir Tausend verschiedene Automodelle? Nein, aber diese Leute bekommen dann eine gute Rente, obwohl sie eigentlich nichts f. die Gesellschaft getan haben ausser endlos bunt lackierte Blechkisten gebaut zu haben. Ehrlich: Ein intelligentes System sieht anders aus und dafür brauchen wir weder BGE noch Zuwanderung.
ich bin wie du, möchte auch alles auf einmal (besonders beim Pokern), aber was der Verein will ist legitim - und eigentlich auch wichtig. Mir ist es deshalb nicht egal, was der Verein will. Es geht darum das BGE bekannt zu machen und dann demokratisch durchzusetzen und dafür will der Verein diesen Test machen und sehen, wie das wirkt. Das finde ich richtig.
am 15.4.2020, um 16:56 Uhr
Zur Zuwanderung: Ja, mir sind die Zahlen bekannt - und sie sind falsch, weil der status quo (so wie es jetzt ist) einfach unzulässigerweise in die Zukunft gerechnet wird (mit heutigen Bedingungen in die Zukunft gelegt). Gibt es weniger Arbeitnehmer, dann gibt es in Zukunft auch weniger Rentner. Für eine Übergangszeit, wird es natürlich leichte Probleme geben (Babyboomer) und weil es aktuell einen großen Überhang an Fake-Jobs gibt. Z.B. Bandarbeiter bei den Autobauern, die gut verdienen und endlos Blechkisten f. die Halde zusammenbiegen aber trotzdem eine auskömmliche Rente haben werden. Mit der Zeit wird sich das auswachsen, weil es ja mit den weniger werdenen Arbeitnehmern logischerweise in der Zukunft auch immer weniger Renter geben wird.
Die Lösung besteht also darin, die Fake-Jobs zu beseitigen (dann sinken Renten- und Preisniveau) und mit den Jobs die da (und wichtig und notwendig) sind, können problemlos die Rentner versorgt werden. Zuwanderung wird nicht gebraucht und gibt es nur deshalb (in der Argumentation), weil Politiker die Lage nicht im Griff haben und die Zuwanderung (die sie mit den offenen Grenzen nicht verhindern können) sozusagen als Ausrede anbieten und darauf fallen halt verschiedene Leute herein. Wer's nicht glaubt, kann die Zahlen gerne mit einer Tabellenkalkulation durchrechnen, es macht halt etwas Arbeit.
am 15.4.2020, um 16:45 Uhr
Kosten/Nutzen haben die Politiker durchgerechnet und haben festgestellt, dass es f. die diversen Lobbygruppen (also die Wohlhabenden) zu viel kostet. Derzeit haben die (ich sag das jetzt mal so) Besitzer dieses Landes die Massen im Zangengriff. Mit einem BGE wären die Bürger deutlich freier und unabhängiger und dieser Preis ist den Wohlhabenden zu teuer. Deshalb wird es ein BGE nie geben, da sie die Macht haben. Deutschland ist keine "echte" Demokratie, wo der Wähler was zu sagen hat.
Die anderen Veränderungen (arbeitslose Jobcentermitarbeiter, Gewerkschaften verlieren Macht usw.) sind alle bekannt.
"Steuerfreibeträge können gesenkt werden" - wer soll denn das umsetzen? Du siehst doch, dass wir unbrauchbares Personal haben.
Mit schwedischen Politikern: ja, vielleicht - aber nicht hier mit den deutschen.
Die erfinden einen solchen ungerechten Quark wie die Heil'sche Grundrente.
am 15.4.2020, um 16:33 Uhr
Sie haben Recht. Ich habe erkannt dass das hier (MGE) ein Gewinnspiel ist weil Spenden für den Verlosungen nicht Steuerabsetzbar sind weil nicht allgemeinnützig.
"Das ist nicht der Sinn des ganzen, wie sich das die Macher hier so vorstellen. Sie wollen ja prüfen, was ein BGE mit den Menschen macht."
Eigentlich ist es mir egal, was der Verein will. Wenn das BGE zum Zeitpunkt der Ziehung unverbindlich und vollständig finanziert ist, möchte ich alles auf einmal haben, genau wie bei jeder Lotterie oder jedem Gewinnspiel.
am 15.4.2020, um 15:23 Uhr
Wow, vielen Dank für so viele spannende Kommentare und Fragen zum Thema Grundeinkommen! Einige von euren Fragen werden wir gemeinsam mit unseren Gästen morgen (am Donnerstag) um 18.30 Uhr in unserer Live-Debatte beantworten. Ihr findet den Livestream auf unseren Social-Media-Kanälen, auf Youtube z. B. unter https://www.youtube.com/watch?v=ZBzRGkzTCZc oder auf Facebook unter https://www.facebook.com/MeinGrundeinkommen/posts/2589171097991832.
Auf viele eurer Fragen, die wir morgen nicht im Livestream beantworten können, findet ihr eine Antwort auf unserer Website unter dem Menüpunkt "Grundeinkommen". In unseren FAQs beantworten wir die häufigsten Fragen zu unseren Verlosungen: https://www.mein-grundeinkommen.de/verlosung/faqs.
am 15.4.2020, um 11:29 Uhr
vielleicht war ich nicht aufmerksam genug im Verfolgen eures Newsfeeds, doch bei allem was ich gesehen habe wurde die Bundestagspetition 108191 (nicht die auf change.org) zur "Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens", die es gerade und noch für 13 Tage zu unterzeichnen gilt, nicht von euch aufgegriffen und weiter verbreitet. Darüber war ich einigermaßen verwundert und möchte gerne fragen was es damit auf sich hat.
herzliche Grüße und der Link zur Petition:
am 15.4.2020, um 10:31 Uhr
das sind so viele Beiträge, dass ich mir nicht sicher bin, ob jemand das so schon erwähnt hat. Ich glaube beim Überfliegen beim ein oder anderen gelesen zu haben, dass ihr die derzeitigen und zukünftigen Veränderungen bei einer politischen Umsetzung des BGE andenkt, aber mir scheint derzeit doch die durch das Corona-Virus enstandene Lage alles zu überschatten, was ich ein wenig problematisch finde, da es, meiner Meinung nach, den Blick darauf versperrt, dass das BGE Teil einer politischen Antwort auf viele zukünftige Fragen sein könnte. Meiner Ansicht nach sollte es ein Schritt einer zukunftsfähigen Politik sein, da es Teil der Antwort auf die Frage eines neuen Gesellschaftssystems ist, das nicht mehr den Homo oeconomicus als leitendes Menschenbild als Ausgangspunkt wählt, sondern die sozialen Fähigkeiten des Menschen als neue Basis eines wirtschaftlichen Umdenkens hin zu einer ökologischeren aber auch menschen- und umweltfreundlicheren Art des Wirtschaftens und miteinander Lebens. Denn für mich hängen all diese Probleme zusammen, der Klimawandel, das Artensterben, neue Formen der Sklaverei sowie eine Übernutzung der Ressourcen sowie Überproduktion und Bullshitjobs. Ich glaube es ist nicht gut, das alles immer in einzelnen Schlaglichtern extra zu be- und verhandeln. Denn das ist die Herausforderung der Zukunft, neue politische und gesellschaftliche Antworten zu finden, die sich im Großen und Ganzen so weiterentwickeln lassen (und dabei auch Raum für eine stetige Fortentwicklung bieten), dass ein gutes und erfülltes Leben auch für kommende Generationen möglich sein wird. Oder hoffentlich sogar ein erfüllteres? Deshalb glaube ich, dass es wichtig ist das BGE auch als Teil einer neuen gesellschaftlichen Zukunftsvision, bzw. Utopie, zu diskutieren, in der aber auch zentrale Punkte wie ökologisches Wirtschaften und die Entwicklung menschlichen, d.h. gesellschaftlichen Miteinanders, eine große Rolle spielt. Was kommt nach dem Homo oeconomicus?
am 15.4.2020, um 9:02 Uhr
Mir wäre wichtig mal zu erfahren ob z.B. das Finanzministerum oder andere Regierungsorganisationen mal ernsthaft die Kosten/ den Nutzen eines BGE durchgerechnet haben.
Wenn ich Politiker zu diesem Thema sprechen höre, auch den Finanzminister Scholz, kommt immer nur "1.000€ pro Person sind ja 80 Mrd. Euro pro Monat".
Dabei wird aber komplett ausgeblendet, dass ja viele Zahlungen durch BGE ersetzt werden (Kindergeld, Hartz4, Grundrente, Bafög, ...). Andererseits können Steuersubventionen wegfallen (pauschal versteuerter Minijob, Übergangszone), weil mit sicheren 1.000€ Netto + Krankenversicherung der Mindeststeuersatz ab dem ersten selbstverdienten Euro höher als aktuell sein kann. Auch die Steuereinnahmen durch Mehrwertsteuer werden höher, weil ein BGE auch ein Investitionsprogramm wäre. D.h. der Konsum würde steigen.
Auch Steuerfreibeträge können gesenkt werden oder ganz entfallen. Das betrifft eine Person umso mehr, je mehr sie verdient, ist also sehr gerecht.
am 15.4.2020, um 9:00 Uhr
zu 5) Sie wissen aber schon, das bis 2030 durchschnittlich doppelt soviel Menschen in Rente gehen wie in das Berufsleben eintreten?
Es geht bei der Geburtenrate nicht um eine feste Zahl an Bürgern. Aber Deutschland braucht eine gewisse Menge Beruftstätige um den Betrieb geregelt aufrecht zu erhalten.
Z.B. werden zukünftig eine unfassbare Menge Pflegekräfte gebraucht. Also wenn wir im Alter irgendwie versorgt werden wollen. Aber auch die Sozialversicherungen funktionieren nicht mehr, wenn eine Person, die mehr als den Mindestlohn verdient, zwei Rentner finanziell mitversorgen soll.
Kurz zusammengefasst: Die deutsche Bevölkerung kann sich gerne verringern, die Weltbevölkerung ist tatsächlich zu gross. Aber das muss geregelt ablaufen. Mit der aktuellen Geburtenrate passiert das viel zu schnell, um das finanziell und menschlich zu stemmen.
am 15.4.2020, um 5:48 Uhr
Wichtig für mich ist welche Institutionen und Verwaltungsaufgaben bei einem BGE wegfallen würden.
am 15.4.2020, um 1:08 Uhr
Hallo liebes BGE Team,
ich bin dankbar, dass Ihr Euch für - für uns alle und unsere Zukunft - schon seit Jahren einsetzt. Der Gedanke ab morgen würde es mit dem bedingungslosen Einkommen losgehen, versetzt mich als alleinerziehende, in Teilzeit berufstätige Studentin mit Minijob in absolute Jubelstimmung. Endlich wäre dem Spießrutenlauf ein Ende gesetzt: Keine Expeditionen mehr in den behördlichen Bürokratie- und Informationsdschungel: durch eine transparente Transferleistungsorganisation die man sogleich digital organisieren könnte um Zeit und Ressourcen zu schonen.
Auch das ewige Wälzen von Prioritäten hätte ein Ende: soll ich jetzt fürs Studium lernen/arbeiten/schlafen oder mit meiner Tochter ins Museum gehen/ mit ihr lernen/ ihr vorlesen?...( damit Sie die gleichen Bildungschancen hat wie ein Kind aus einer gut situierten 2-Eltern-Familie - ja genau).
Das sind die Missstände aus nur einer Perspektive von Millionen in Deutschland. Gemeinsam haben viele von uns, dass wir oft unsere sozialen Verpflichtungen zu Gunsten des Broterwerbs gezwungen sind in andere Hände zu geben. Wer kann es sich heutzutage leisten mit den Kindern zu Hause zu bleiben und oft geschweige denn überhaupt Kinder zu bekommen? Wir geben unsere Eltern in Pflegeheime weil wir weggehen müssen. In die Ballungsräume. Zum Arbeiten: Landflucht, Wohnungsnot, utopische Mietpreise und am Ende die Vereinsamung - auch bei den jungen Großstädtern. Und dabei gehen uns auch noch die sozialen Kompetenzen flöten, die wir uns wieder mühevoll bei Wochenendseminaren wieder aneignen sollen, denn das sind ja Schlüsselkompetenzen an denen es den "Jungen" mangelt.
Diese und viele andere Probleme würden sich nach und nach von alleine mit einem BGE lösen..
Eine mögliche Inflation, bzw. Preiserhöhungen, die das BGE wieder wertlos machen könnten. Es müssten verschiedene Preisniveaus angepasst werden und eine produzentenfreundliche Preispolitik geschaffen werden.
am 14.4.2020, um 19:18 Uhr
Jetzt ist der beste Zeitpunkt das BGE in die Medien zu bringen.
Ich sag auch Danke an das TEAM hier, toll dass Ihr das macht.
Es wird noch sehr viel geklärt werden müssen, ehe das BGE eingeführt werden kann. Zuerst muß die Politik bereit sein sich überhaupt ernsthaft mit dem BGE zu befassen. Das ist die schwierigste Hürde.
Die Finanzierung erfolgt dadurch, da das BGE wieder ausgegeben wird. Das heißt das Geld ist nicht weg. Die Anfangsfinanzierung müßte geklärt werden. Aber so wie hier Leute einfach Geld spenden, wird das vielleicht doch nicht das größte Problem werden. Es ist etwas ganz Neues, die alten Sozialleistungen werden sicher nicht parallel weiterlaufen. Geld wird dann auch frei, da die ganzen Bearbeiter der derzeitigen Sozialleistungen nicht mehr gebraucht werden.
Deswegen wird es schwer werden eine Mehrheit für das BGE zu bekommen.
am 14.4.2020, um 18:37 Uhr
Du hast völlig Recht. Das allg. Preisniveau würde sich heben. Trotzdem wäre ein BGE eine Erleichterung f. viele, viele Menschen, weil dann dieses Terrorregime HartzIV weg wäre.
"Für den Fall, dass ich gewinne, kann ich die gesamten 12.000 auf einmal haben?"
Das ist nicht der Sinn des ganzen, wie sich das die Macher hier so vorstellen. Sie wollen ja prüfen, was ein BGE mit den Menschen macht. Meine Meinung ist, dass das mit dieser speziellen Ausgestaltung des BGE hier in diesem Verein gar nicht ermittelt werden kann, DA ES SICH NICHT UM EIN BGE HANDELT, sondern um einen Gewinn. Es ist ein Gewinnspiel. Tut mir leid, dass ich das so sagen muss.
Lisa, du hast das völlig richtig erkannt. Es ist ein Gewinn und den könnte man auch auf einmal auszahlen aber ich vermute mal, dass sich MGE höchstwahrscheinlich nicht darauf einlassen wird.
Noch ein Wort zu Petitionen, weil ich hier immer wieder davon lese. Ihr glaubt doch wohl nicht, dass euch Petitionen weiterbringen werden, dass sich die Politiker durch eure Petitionen ins Handwerk pfuschen lassen? (Sorry, dass ich hier ein wenig hart formulieren musste.)
am 14.4.2020, um 18:31 Uhr
Nochmal zu Cyborg73
1. "ohne Fingerzeig auf unsere Vergangenheit" - Da hast du die Rechnung ohne unsere Bundespräsidenten gemacht. Die haben schon seit geraumer Zeit nichts anderes zu tun, als in der Welt herumzureisen und überall zu informieren, was die Deutschen in der Vergangenheit alles verbrochen haben. Du kannst nirgendwo mehr hinreisen, ohne dass man hinter vorgehaltener Hand sagt: "Die Deutschen, sind das nicht die mit den Juden?" - Und damit bist du noch gut bedient.
Neulich (nicht zum ersten Mal) hat mich beim Online-Poker ein Puerto Ricaner als H.......n beleidigt. Habe dann ganz normal weitergepokert, ohne Gegenpost, schließlich hat er sich verzogen.
Geh mal nach Paris und versuche eine Bootsfahrt auf der Seine zu machen. Da brauchts gar nicht viel Pech und du kannst dir haarklein anhören, wieviel Franzosen wo von den Deutschen erschossen wurden. Und das ganze wird per Megaphon über das ganze Boot verbreitet. Hast du dich vorher als Deutscher zu erkennen gegeben, weil du dich mit deiner Freundin auf Deutsch unterhalten hast, stehst du auf einmal da wie der letzte D..p.
2. "Einwanderungsbehörde" - Nein, brauchen wir nicht. Zur Zeit kann ich mich mit dem Bundesverwaltungsamt herumärgern. Nein, Deutschland braucht nicht noch weitere Behörden, sondern ganz im Gegenteil: Was die Politik durch den Regelungswahn angerichtet hat, müsste dringend zurückgebaut werden, aber sie machen einfach nichts. Es ist zum K....n.
Zuerst zahle ich mit meinen Steuern diesen ganzen Wahnsinn (Aufbau von Gesetzen und Regelungen) und dann darf ich nochmal zahlen, um den ganzen Mist wieder abzuschaffen.
3. "klare Gesetze und Regeln" - gibt es nicht. Dieser ganze unverständliche Wust (in der Juristerei) ist mit Absicht so geschaffen. Warum? Damit die Deutschen nicht direkt erkennen können, wie sie gef...t werden. Du hast ja Recht. Man könnte wenn man wollte und machbar ist es auch, aber es wird nicht dazu kommen, weil es von der Politik nicht gewollt ist.
am 14.4.2020, um 18:27 Uhr
@Cyborg73
Stimme dir in vielem zu, in einigem aber nicht. Hier kurz ein paar Gedanken und Zitate:
1. "ziemlich einfach zu entscheiden, wer ein bedingungsloses GE bekommt und wer nicht" - das ist dann kein bedingungsloses GE.
2. Doppelte Staatsbürgerschaft muss abgeschafft werden. Entweder man lebt hier oder nicht.
3. Für mich gibt es auch kein Rechts oder Links, sondern Vernunft oder Unvernunft. Da länger schon die Unvernunft regiert, erwarte ich von den "Nieten in Nadelstreifen" gar nichts mehr. Überall machen sie es besser: Die Niederländer und die Österreicher bei der Rente, die Schweden machen es generell besser usw.
Der neueste Irrsinn, den sie treiben ist, den Zahnärzten Geld hinterher zu werfen.
Meine Zahnärztin lebt in einem millionenteuren Bungalow und vor dem Haus steht ein Wohnmobil, das mind. seine halbe Million wert ist.
5. "denn eins sollte klar sein mit einer Geburtenrate von 1,28 Kinder pro Lebensgemeinschaft, werden wir Zuwanderung brauchen" - Nein, denn es gibt kein Naturgesetz, dass die Deutschen immer 82 Millionen sein müssen und nicht abnehmen dürfen?
6. "aber dann muss klar sein, das diese auch wieder zurückkehren" - Oha, da ist Vorsicht geboten. Hoffentlich haben das die Grünen und die SPD nicht gelesen. Mit so einem Spruch bist du bei denen sofort AfD (oder Nazi).
7. "auch das wäre Regelbar" - Nein, nicht mit diesem Personal, das wir zur Zeit haben.
am 14.4.2020, um 18:02 Uhr
Meiner Meinung nach wäre ein bedingungsloses Einkommen für alle (wer auch immer dann "alle" ist, Bundesbürger, EU-Bürger, mit allen Kindern oder nicht ... in meinen Gedanken noch nicht ausgereift) eine endlich entschmerzte Möglichkeit, das eigene Leben, die Lebensvorstellungen, Berufswünsche und ähnliches ausleben, ausprobieren und realisieren zu können. Welches meines Erachtens nach mit viel Vertrauen und latenter Gewissheit der sozialen Gemeinschaft zugute kommen würde.
Was aber - #ichwillwissen - könnten sich Preise ändern, wenn alle (ALLE) ein BGE erhalten? Zum obersten Beispiel die Wohn-Miet-Preise?
Wenn ein jeder um die 1000,- € generelles Einkommen hat, könnte doch auch ebenso rein theoretisch jeder Vermieter davon ausgehen, dass ein jeder diese 1000,- € für die Miete aufbringen kann??!?
#ichwillwissen - würden sich weitere Mietwucher trotzdem einschränken lassen?
Nichtsdestotrotz, ein BGE wäre super - Panikattacken würden dann Geschichte sein...
am 14.4.2020, um 14:03 Uhr
Hallo liebes MGE-Team, wie würde sich ein GE von 1200 Euro auf das allgemeine Preisniveau auswirken? Meiner Meinung nach besteht die Gefahr, dass einfach alles teurer wird, wobei dadurch das GE verpuffen würde. Ich bin Befürworter des GE und würde mich über eine Antwort freuen. VG Martin
am 13.4.2020, um 14:10 Uhr
Es ist eigentlich ziemlich einfach zu entscheiden, wer ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommt und wer nicht. Wer ist deutscher Staatsbürger und wer nicht...Wenn unsere Parteien oder Regierungen sich in diesem Land einig wären eine Einwanderungsbehörde zu schaffen, die entsprechende Hürden und Regeln aufstellt wie und ab wann man deutscher Staatsbürger wird, ohne schwammige Gesetze einer Ausländerbehörde aufzubürden. Dann wäre auch klar das sich jemand mit doppelter Staatsbürgerschaft entscheiden muss, welche Nationalität er mit allen Rechten und Pflichten annimmt....In meinen Augen gibt es kein Rechts oder Links, es braucht nur klare Gesetze und Regeln...Eine Regel könnte sein das jemand erst 10 Jahre hier arbeitet und lebt und dann auch hier für immer bleibt, bevor er die deutsche Staatsbürgerschaft bekommt, denn eins sollte klar sein mit einer Geburtenrate von 1,28 Kinder pro Lebensgemeinschaft, werden wir Zuwanderung brauchen, aber wir, unsere Demokratie, sollten das selber bestimmen dürfen....Menschen in Not sollten immer aufgenommen werden können, aber dann muss klar sein, das diese auch wieder zurückkehren...auch das wäre Regelbar, wenn man das in einer Gesellschaftsdebatte ohne Fingerzeig auf unsere Vergangenheit festlegt....
am 13.4.2020, um 11:49 Uhr
Peteronline: "Ich habe Freunde in Tunesien. Die möchten auch gerne zu uns kommen und Grundeinkommen. Geht das?"
Klar geht das. Ist ja bedingungslos das BGE.
Meine Freunde sind aus Russland und sind schon auf dem Sprung. Was sind wir alle froh, dass wir Deutschen so offenherzig sind und auch schon wieder anfangen die minderjährigen Migranten aus Griechenland zu holen. Da sie ja minderjährig sind, werden auch die angeschlossenen Clans dann mitkommen (zumindest die Eltern). Das wird vielleicht Zeichen in die arabische Welt senden - Zeichen der Hoffnung und des Glücks f. alle Beladenen. Das ist doch toll, oder?
am 13.4.2020, um 11:40 Uhr
William RD: "Wäre es möglich ein paralleles System bzw eine Gesellschaft zu gründen wo bewilligen Menschen zusammen für ein gemeinsames allgemeines Grundeinkommen arbeiten?"
Nein, wäre nicht möglich: Gleichheitsgrundsatz wäre verletzt und das wollen wir doch nicht, da wir ja alle so stolz auf unser Grundgesetz sind.
Und gibt es nicht gerade eine Diskussion über Parallelgesellschaften (die als negativ angesehen werden)?
ICH BIN DER WINFRIED
am 13.4.2020, um 10:43 Uhr
Ich bin Jetzt ein Jahr dabei und Ich frage mich warum die Neuen Kind von XXXX
vor mir kommen.Ob wohl sie Später Gekommen sind.Vor eingerzeit hatte ich mit
bekommen das die die nummern gezogen haben die Daumen gedrückt haben.
Hoffenlich bin ich Jetzt auch mal dabei.
Hauptstadt Diseuse
am 12.4.2020, um 20:22 Uhr
Hallo, mein Name ist Magy da Silva. Ich bin Solo Selbstständige in der Unterhaltungsbranche. Aufgrund der aktuellen Corona Krise sind mir (wie so vielen Kollegen) bis auf weiteres alle Aufträge und Veranstaltungen weggebrochen. In Kürze bleibt mir aus der Not heraus nichts weiter übrig, als Grundsicherung (ALG-II) zu beantragen. Was passiert, wenn das Bedingungslose Grundeinkommen tatsächlich Realität wird und ich Leistungsbezieherin von ALG-II bin? Habe ich trotzdem Anspruch auf das Grundeinkommen? Beste Grüße aus Berlin, Magy da Silva
am 12.4.2020, um 12:59 Uhr
Ich habe Freunde in Tunesien. Die möchten auch gerne zu uns kommen und Grundeinkommen. Geht das?
am 12.4.2020, um 11:23 Uhr
am 11.4.2020, um 18:04 Uhr:
Sehr interessant !!! Das bedingungslose Grundeinkommen ist das Tor zu Veränderungen, die nach Weltgesellschaft verlangen, eine Veränderung, die sich auf mehr Liebe, mehr Gerechtigkeit und menschliche Rücksichtnahme bezieht. Es ist für uns alle die Gelegenheit, Werkzeuge zu entwickeln, mit denen wir diese und andere Krisen bewältigen können. Es stellt sich die Frage, wie und auf welche Weise wir die Initiative auch in Lateinamerika fördern sollen. Es ist dringend und notwendig !!!
am 12.4.2020, um 8:30 Uhr
Würselen, den 12.04.2020
Manni schreibt zum Renteneinkommen : Als in DM Zeiten wir ( Arbeiter) ein Bruttoeinkommen etwa 5000.- DM hatten , heute 2000.-€ hätten wir als Rentner wohl mit 1500 bis 1700 DM rechnen können , dann hätte man sich auch ein täglich Brot leisten können. Oder sag ich einfach : Ein Brot kostete in DM 3.-DM . Heute 3.- € Resultat, wer Verdient am System ?
am 11.4.2020, um 18:34 Uhr
Wäre es nicht mal eine Idee, einen Katalog der Eckpunkte des BGE's aufzustellen? z.B. von wo kommt das Geld? Transaktionssteuer? Abschaffung der Kapitalertragssteuer? Krankenversicherung ohne Kappungsgrenze?
Wie hoch soll das BGE sein? Ab welchem Alter bekommt man BGE? Soll BGE versteuert werden? Soll für BGE Krankenversicherung bezahlt werden? Gibt es Härtefallregelungen?
Diese Eckpunkte könnten dann mit Schulnoten oder +/- von allen bewertet werden. Das wiederum eine Diskussionsgrundlage für die Live Debatte.
am 11.4.2020, um 18:04 Uhr
Muy Interesante!!! El ingreso básico incondicional es la puerta de entrada al cambio que pide a gritos la sociedad mundial, un cambio para relacionarnos con más Amor, más equidad, y consideración humana. Es la oportunidad para que entre todos construyamos herramientas que nos permitan sobrellevar esta y otras crisis. La pregunta que surge es cómo y de qué manera debemos fomentar la iniciativa también en latinoamerica... ...es urgente y es necesario!!!
am 11.4.2020, um 17:31 Uhr
Ich bin für ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, sonst wäre es nicht bedingungslos. 1200€ wären, meiner Meinung nach, richtig.
Finanzierbar ist es sicher, denn wenn jeder Gundeinkommen hätte, würden Sozialzuschüsse, ALGI + II, Kindergeld und viele andere soziale Ausgaben, aber auch Gundrente nicht mehr nötig. Dieses Geld kann man dann für die Finanzierung nutzen. Ebenso bin ich für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Diese betrug vor ihrer Abschaffung 0,5%. Leider führt da bisher kein Weg hin. Auch dieses Geld kann man dann für das Grundeinkommen nutzen.
Es würde auch die Arbeitswelt verändern. Davon bin ich überzeugt. Wenn jeder halbwegs finanziell abgesichert ist, muß er nicht irgendeinen schlechtbezahlten Job annehmen um über die Runden zu kommen. Die Arbeitgeber müßten sich dann überlegen, wie sie ihre Mitarbeiter halten können. Sie müßten ihnen bessere Arbeitsbedingungen, andere Arbeitszeitmodelle und anderes bieten.
Nun sagen wieder welche - es würde keiner mehr arbeiten gehen. Aber wenn man dann die Leute selbst fragt, ob sie weiterarbeiten würden, kommt meistens ein ja. Also da frage ich mich, warum immer so schlecht über die Menschen gedacht wird und man sich viel besser einschätzt???
Es gab schon immer Menschen die nur an ihren Vorteil denken oder zusehen, daß sie ohne Arbeit über die Runden kommen. Die wird es auch weiterhin geben. Jetzt leben sie von ALGII oder Sozialhilfe, dann eben von Grundeinkommen. Diese Leute wird man nicht ändern können. Aber der wirklich große Teil wird sich nicht auf die faule Haut legen, sondern vielleicht nur 4 oder 5 Stunden arbeiten wollen. Warum auch nicht? Das wäre auch für mich eine Option. Dann sind die Arbeitgeber gezwungen noch jemanden einzustellen, der die restliche Arbeit macht. Das wäre doch super für die, die gern in ihrem Beruf arbeiten würden, aber heutzutage Probleme haben etwas passendes zu finden.
Ich bin z. Zt. in Kurzarbeit und Grundeinkommen würde mich besser schlafen lassen.
am 11.4.2020, um 17:06 Uhr
Hallo, ich würde gerne wissen, ab welchem Alter das Grundeinkommen gezahlt werden soll. Was ist mit Kindern? Ich finde, dass auch Kinder ein Grundeinkommen erhalten sollten. Familien werden damit unterstützt und sollte es zu einer Trennung kommen, wäre der Elternteil, der sich um die Kinder kümmert abgesichert und die Eltern müssten nicht mehr um den Unterhalt streiten. Ein 50:50 Betreuungsmodel wäre damit auch für gering Verdienende finanzierbar.
Viele Grüße Hagi
am 11.4.2020, um 14:44 Uhr
Danke für Euer unermüdliches Engagement in Sachen Grundeinkommen.
Der Nutzen für jeden einzelnen ist mittlerweile wohl unbestreitbar. Der Focus sollte auf den Beweis der Finanzierbarkeit gelegt werden. Wenn irgendwann alle, sagen wir mal ab dem 21.Lebensjahr ein Grundeinkommen von 1200 € erhalten sollen, gibt es mehrere Ansätze, die greifen. Z. B. der Wegfall der Aufwendungen für den riesigen "Geldzuwendungsprüfungs-Apparat", die Transaktionssteuer bei reinen Geldgeschäften... Dazu könnte noch kommen, dass es schlicht das Vererben von Vermögen nicht mehr oder nur begrenzt geben sollte. So wird am Anfang "geschenktes Geld" wieder rückgeführt.
Welche Finanzierungsmodelle gibt es bereits für die Einführung des Grundeinkommens für alle? Sollte u. a. auch das Vererben erwirtschafteter Vermögen dann im Gegenzug begrenzt oder abgeschafft werden?
am 11.4.2020, um 12:37 Uhr
Hallo! Wir sind Achmed und Johannes aus Berlin, beide 30 Jahre alt und studieren, der eine Gesang, der andere Lehramt für weiterführende Schulen. Wir finden diese Aktion super und würden gerne folgende Gedanken bzw. Fragen in die Runde geben:
1) Grundeinkommen, v.A. bedingungsloses, finden wir gut - es bringt aber nicht unbedingt einen "mündigen" Umgang mit Geld mit sich. Welche Rolle spielt in diesem Sinne unsere institutionelle Bildung dabei, einen Bewusstseinswandel dahingehend mit anzustoßen?
2) Dass Chancenungerechtigkeiten im deutschen Bildungssystem aktuell Status Quo in Deutschland sind, zeigt nicht zuletzt die unzulängliche Situation, in der sich viele Menschen bzw. Familien während der Corona-Krise befinden. Inwiefern kann ein bedingungsloses Grundeinkommen dazu beitragen Kreisläufe der Reproduktion von Bildungsungerechtigkeit zu verändern?
derLars77
am 11.4.2020, um 12:16 Uhr
zuerst einmal vielen Dank für Eure Arbeit und das tolle Projekt.
Ich persönlich bin für ein BGE in Höhe von 1.000€. Ich glaube, dass es nur möglich ist, soziale Gerechtigkeit für alle Menschen zu schaffen, wenn Wohnen, Essen und Sicherheit nicht mehr Teil der täglichen Sorge der Bürger*innen sind, sondern wir als Gesellschaft dafür sorgen, dass jede*r Mensch in (finanziellem) Frieden leben kann.
Wie das Modell aussieht, bezogen auf die kapitalistische Grundeinstellung des Marktes. Sprich: Wie hindert man Vermieter, Händler, Ölmultis etc. daran ihre Preise an der "neuen Kaufkraft" zu orientieren. Das BGE funktioniert ja nur, wenn es eben als Mehr jede*r zur Verfügung steht und nicht zur Kaufkraft hinzugerechnet wird.
Deni")
am 11.4.2020, um 10:52 Uhr
Hallo) Danke,
Ich finde das 801-1000 Euro ausreichend sind zumindest als eine Grenz-Linie für das Projekt.
Bis nacher zum Live Stream, hoffe es klappt.
Marion v.d.K.
am 11.4.2020, um 9:50 Uhr
Wie können Menschen bei der Pedition mit unterschreiben die kein Internet haben. Ich habe welche die es auch unterschreiben würden. Vielen Dank und ich finde das alles toll was ihr macht. LG
am 11.4.2020, um 9:15 Uhr
Was bedeutet ein neuer Gesellschaftsvertrag, zur Finanzierung des Grundeinkommens ?
Bin schon seit Jahren Crowdhörnchen und unterstützte die Idee im Freundes, Familien und Kollegenkreis bekannt zu machen. Was ich meist höre ist das es nicht finanzierbar ist. Hier sollte man in Zukunft, deutlicher aufzeigen, dass es um einen neuen Gesellschaftsvertrag geht. In dem jeder einzahlt, aber auch jeder provietiert. Und in einer Zeit, wie diese Krise, wären Ängste deutlich kleiner. Danke, macht weiter so.
am 11.4.2020, um 1:58 Uhr
Ist das auch wirklich bedingungslos? Alle meine Bekannten, die wie ich in Frühpension sind (ich bekomme auch eine Ergänzung, da beide Renten aus D u A nicht ausreichen), durch schwere Schicksalsschläge behaupten, sie machen hier deswegen gar nicht erst mit, weil ihnen dann alles vom Landratsamt u den Renten ohnehin wieder abgenommen wird u sie am Ende wieder alle Anträge erneut auf Grundsicherungsergänzung stellen müssten und daß ihr mtl Einkommen 1100 € sind u dann noch nach Abzug der Wohnungsmiete u Strom rund 350 € bleiben u das Einkommen unter dem BGE noch reduzierter ausfiele, daher sind sie alle gegen das BGE!
am 10.4.2020, um 23:54 Uhr
Für den Fall, dass ich gewinne, kann ich die gesamten 12.000 auf einmal haben?
Ich möchte mehr Flexibilität bei dem Geld haben.
am 10.4.2020, um 23:14 Uhr
Für den Fall, dass ich gewinne, kann ich die gesamten 12.000 auf einmal haben? Ich möchte mehr Flexibilität bei dem Geld haben.
am 10.4.2020, um 21:37 Uhr
Ihr macht eine wirklich wichtige Arbeit.Danke dafür!
Meine Frage: Gibt es 2 Petitionen? Ihr schreibt von einer "offiziellen Petition", die im Petitionsausschuss des Bundestages angekommen sei - und was ist dann diese von Mein Grundeinkommen?Freu mich auf den 16.4. -gute Idee. Ulrike aus Neustadt
am 10.4.2020, um 20:26 Uhr
Meine Vorstellungen von einem BGE sind folgende:
-alle staatlichen Sozialleistungen bleiben, wie sie sind.
-das BGE wird nicht vom Staat gezahlt, sondern von den Zentralbanken der jeweiligen Staaten.
-die Höhe entspricht der jeweiligen Wirtschaftskraft der einzelnen Staaten, ist also von Land zu Land unterschiedlich hoch.
-alle Länder weltweit müssen das BGE einführen, weil das BGE die Wirtschaft subventioniert und damit ein Wettbewerbsvorteil entsteht.
-unter Beachtung dieser Punkte darf das BGE nicht zu hoch sein. Für Deutschland bzw. die EU könnte man mit 200 € für Erwachsene und 100 € für Kinder bis
18 Jahre anfangen und dann sehen, was passiert. Ein Haushalt mit einem Kind hätte dann jeden Monat 500 € mehr zur Verfügung. Im Jahr also 6000 €.
-das BGE kann je nach Lage steigen oder fallen, aber immer für alle gleich.
-Menschen, die der Meinung sind, dass sie schon genügend Geld haben (z.B. der Millionär), können mit einem schriftlichen Antrag auch auf das BGE verzichten.
am 10.4.2020, um 20:16 Uhr
Ich wünsche mir dringend ein bedingungsloses Grundeinkommen von mind. 1.000€ das würde mir sehr als Unterstützung in Zeiten der Krise helfen. Ich habe keinerlei Einnahmen mehr - keine Soforthilfe erhalten und nun werde ich wegen dieser Krise zum Sozialfall was mich sehr verzweifelt.
am 10.4.2020, um 19:56 Uhr
Ich finde 1000 Euro Grundeinkommen sind bei den derzeitigen Mieten zu wenig.
Wenn ich Grundeinkommen beziehe, wer bezahlt dann die Krankenkassenbeiträge?
Denn wenn ich von meinem Grundeinkommen gleich mal 400 Euro für die Krankenkasse bezahle und dann noch 600 Euro für die Miete, dann bleibt nix übrig zum Leben.
Wenn die KK-Beiträge wegfallen, dann wird es mit 1000 Euro in Alter immer noch knapp, denn Krankheiten kosten Geld.
Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet, leider den größten Teil Selbstständig und hatte nie genug Geld um in die Rente einzuzahlen. Mir graust es bei den jetzigen Bedingungen vor dem Alt-werden. Ich hoffe, dass es ein 1500 Grundeinkommen gibt, denn dann könnte ich davon leben wenn ich mal nicht mehr arbeiten kann.
am 10.4.2020, um 19:00 Uhr
Es ist doch eigentlich unglaublich, dass unsere Politik immer noch hinter allem herläuft (siehe Schutzmasken als Bsp). Das es nach dieser Pandemie nicht so weitergehen kann ist doch vermutlich allen klar. Diese ständige Diskussion um die Wirtschaftslage nervt nur noch. JETZT wäre die richtige Gelegenheit viele Menschen aufzufangen, vielen die Angst zu nehmen, usw. mit einem Grundeinkommen. Das dies geht wissen wir alle schon seit Jahren. Diverse Rechenmodelle machen es klar. Aber, offensichtlich will niemand was davon wissen, schlimmer noch, jetzt wird wieder über die Grund Rente diskutiert. Die Vorteile des Grundeinkommens dürfte ja allen klar sein. Was sind den die Nachteile?
Sorge macht mir auch das ständige festhalten einer Struktur die über kurz oder lang eh nicht mehr funktionieren wird. Denkt man ein Schritt weiter und kommt somit auf die Klimatischen Veränderungen unserer Welt, müsste man das derzeitige Wirtschafts- Szenario aber mal ganz schnell in Frage stellen.
Trotz hoher Technologie, Automation, die ja eigentlich der Menschheit Arbeit abnehmen sollte um sie auch zu ernähren, wird immer noch an einem alten System festgehalten, dass Reiche reicher macht und Arme...…
Aber irgendwann fliegt das denen (und auch uns) um die Ohren.
Genießt die ruhigen entspannten Osterfeiertage, es kommen auch wieder andere und bitte bleibt alle Gesund.
am 10.4.2020, um 17:53 Uhr
Wenn ich Grundeinkommen erhalte, höre ich sofort auf zu arbeiten.
Meine Frage ist: wer übernimmt dann meinen Job? Und wer zahlt dann die Steuern, die ich bisher gezahlt habe?
vic.flurry
am 10.4.2020, um 15:54 Uhr
Problematisch finde ich ob ein "bedingungsloses" Grundeinkommen überhaupt von seinem Wesen her dem Gleichheitssatz gerecht werden kann. Zumindest wenn es das Sozialhilfesystem ablösen soll. Grundsätzlich ist ja Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln. Kann man in Hinblick auf diesen rechtfertigen, dass ein junger fitter 25 Jähriger ohne Verpflichtungen und Erkrankungen ebenso viel Grundeinkommen erhält wie eine 60 Jährige im Rollstuhl mit 20 weiteren Erkrankungen die einen finanziellen Einfluss auf die Lebensführung haben? Oder ist dann noch ein anderes System der Sozialhilfe notwendig um so etwas dann aufzufangen? Alternativ müsste das BGE nämlich hoch genug sein um alle unausweichlichen Extrabelastungen aufzufangen.
Kiwinandu
am 10.4.2020, um 15:29 Uhr
Hallo, ist es taktisch unklug einen Einstieg zum BGE über ein sogenanntes Kriesen-BGE zu suchen, um eine gewisse Grundakzeptanz zu entwickeln, oder nimmt das unsere Vision die eigentliche Grundausrichtung?
am 10.4.2020, um 14:59 Uhr
Neben einem Grundeinkommen, halte ich auch ein "bedignungsloses Bildungseinkommen" für unabdingbar um allen die Möglichkeit zugeben sich weiter zu bilden. Was sagen die Experten dazu?
am 10.4.2020, um 14:21 Uhr
Was können wir tun, um den Großteil der Menschen in Europa davon zu überzeugen, dass wir es wert sind, ein Grundeinkommen zu beziehen - gemäß Art.1 GG, so dass die Politik dahingehend endlich aktiv wird.?
am 10.4.2020, um 13:54 Uhr
ich habe folgende Frage. Richard David Precht behauptet, dass eine Transaktionssteuer von 0,4% ein Grundeinkommen von 1.500.- für jeden Deutschen sichern würde.
Nun zur Frage: was genau beinhaltet die Transaktionssteuer? Wird da jede Transaktion besteuert? D.h. wenn ich jemanden etwas überweise, weil ich es ihm abkaufe (Ebay etc.), wird das dann besteuert? Wenn ich ein Honorar überwiesen bekomme, wird das dann besteuert? Oder betrifft das nur Aktientransaktionen und dergleichen?
am 10.4.2020, um 13:42 Uhr
Salut. Ich bin der gleichen Meinung wie Cyborg73. Ich meine mich zu erinnern das vor sehr vielen Jahren ein VWL Professor in Berlin mit seinen Studenten ausgerechnet hat, was das derzeitige Sozialsystem pro Jahr kostet. Und zwar nicht nur die ausgezahlten Leistungen, sondern ebenso die Kosten die die entsprechende Verwaltung verursacht. (Und zwar bis zum Toilettenpapierverbrauch in den Büros, um bei einem aktuellen "Problem" zu bleiben...)
Gibt es eine entsprechende Kalkulation die aktueller ist? Ich glaube nicht, das man derzeit irgendjemanden, der auf Entscheidungsebene sitzt mit anderen Argumenten als wirtschaftlichen von einem bedingungslosen Grundeinkommen überzeugen kann. Also eher Kosten/ Nutzen Argumenten, als Wohlfühl Argumenten. Ich bin ebenfalls der gleichen Ansicht wie Cyborg73 wenn er von Bürokratie schreibt und dem täglichen Irrsinn den das vor allem für Leute bedeutet die selbstständig zu arbeiten versuchen. Zumindest bei uns in Frankreich ist das schon eher grotesk. Auch das sollte in die Kosten/ Nutzen Rechnung einfliessen.
Es geht ja nicht darum Überzeugte zu überzeugen....
am 10.4.2020, um 13:35 Uhr
das BGE ist sicher hier in Deutschland zu finanzieren auf die eine oder andere Art.
Unser Reichtum kommt aber daher dass die ganze Welt unsere Produkte kauft und deshalb ist es politisch verwerflich das BGE ausschlieslich hier in Deutschland einführen zu wollen. Das sollten sich alle überlegen, bzw. dazu Stellung zunehmen, die so eifrig für das BGE hier plädieren einschlieslich der Initiatoren von "MeinGrundEinkommen"
am 10.4.2020, um 13:30 Uhr
Ich finde, dass das Grundeinkommen nicht für eine gesamte Volkswirtschaft geeignet ist, da es schlicht und einfach nicht finanzierbar wäre.
Selbst wenn wir die Kinder (alle unter 18 Jahre) herausnehmen würden, hätten wir noch ewa 70 Mio. Empfänger für ein Grundeinkommen in Deutschland. Wenn nun jeder bedingungslos und unbefristet 1.000 Euro im Monat bekäme, wären das 70 Mrd. Euro pro Monat und 840 Mrd. Euro pro Jahr (ein Viertel des gesamten Bruttoinlandsproduktes).
Zum Vergleich, der gesamte Bundeshaushalt 2019 (für Soziales, Verkehr, Bundeswehr, Gesundheit... usw.) lag bei 356 Mrd. Euro, davon ca. 30 Mrd. für Hartz IV.
Wenn mir jemand die Finanzierung des Grundeinkommens erklären kann, dann lasse ich mich gerne eines besseren belehren.
am 10.4.2020, um 13:20 Uhr
Ich würde mich wünschen meine Familie bei mir zu haben
Was leider wegen der Quarantäne nicht geht
Heute wünsche ich das der Virus endet, die Menschen und Tiere gesund werden und bleiben und endlich gelernt haben die Menschen und Tiere so zu lieben wie sie sind
Egal welche Nationalität oder Glaube sie haben,in diesen Tagen sollen alle in Frieden zusammen halten
Ich wünsche euch alle Gesundheit und Frieden ❤️
Grundeinkommen ist wichtig für alle Menschen vergesst nicht die Menschen die auf den Straßen leben, die Kranken jede gute Tat hilft
Ich habe zwar nur ein kleines Zimmer , aber noch kann ich meine Krankenkasse bezahlen und zum Glück bin ich von den Rezept Gebühren befreit wurden
Aber Geld für ins Kaffee oder mit dem Bus oder Bahn oder Zug zu meinen lieben zu fahren habe ich nicht
Ich hoffe das wir uns nach der schweren Zeit wieder in die Arme nehmen können
Werdet und bleibt gesund die Hoffnung und liebe stirbt nie
am 10.4.2020, um 13:18 Uhr
#ichwillwissen, wie eine konkrete Umschichtung der Finanzen / der Finanzwelt aussehen könnte, um jedem Menschen regulär ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren zu können. Es wäre ganz wunderbar, wenn ihr das beantwortet könntet!
UND #ichwillwissen: Könntet ihr bitte für die Diskussion mit Freunden und Bekannten die 5-10 wichtigsten, einfachsten und umsetzbarsten Maßnamen in Kürze auflisten, damit jeder von uns knackige und klare Argumente zur Hand hat ... um die finanzielle und wirtschaftliche Umsetzbarkeit des Grundeinkommen zu belegen!
Sarah Grützmacher
am 10.4.2020, um 13:13 Uhr
Warum gibt es das Grundeinkommen noch nicht in Deutschland? Und wie kann man bei Modellversuchen mitmachen?
am 10.4.2020, um 12:42 Uhr
Und wie hoch die Schmiergelder dafür sein müssten.
denke gerade darüber nach, wie möglichst viele Bundestags Politiker vom Grundeinkommen überzeugt werden.
Y_DOM_777
am 10.4.2020, um 12:21 Uhr
Spanien denkt über das Grundeinkommen nach __ ich rege an diese zu verfolgen
da seit Franco in Spanien gilt __ keiner soll in Spanien verhungern und zwar ohne
HIV __ es wird geholfen da bei Spanischen und Portugiesischen Behörden Menschen noch Menschen bleiben _ was man bei Germany _ Behörden nicht sagen kann __ da sind Antragsteller egal in welcher Richtung lästige Zecken __ BWY
am 10.4.2020, um 11:41 Uhr
Wieso wird das zu gewinnende Grundeinkommen an eine Lotto Ziehung geknüpft wo man äußerst schlechte Gewinnchancen hat. Meiner Meinung nach müsste ein Sozialstaat es jedem der nicht Superreich ist auch so auszahlen. Hartz4 ist nur Grundrecht feindlich und Gängelung der Ärmsten und Bevormundung von Menschen.
am 10.4.2020, um 11:36 Uhr
Wie kann sichergestellt werden, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht durch einen Politikwechsel stark gekürzt oder sogar wieder
abgeschafft werden könnte?
am 10.4.2020, um 11:01 Uhr
Hallo Leute, ich bin grundsätzlich ein Befürworter des Grundeinkommens. Ob bedingungslos oder nicht, da bin ich noch nicht mit mir einig. Mich interessiert aber das Konstrukt als Ganzes. Also wenn Grundeinkommen, wie wird es finanziert? Welche anderen Leistungen und Pflichten gibt es dann noch. Besonders interessiert mich, welche Konzepte gibt es bei Grundeinkommen zur Krankenversicherung? Muss diese jeder selbst tragen mit dem Grundeinkommen? Wird es eine Krankenversicherung gesetzlich weiterhin geben? Dann eine andere Frage: Sollen Kinder ein Grundeinkommen bekommen? Oder nur die Erwachsenen? Also z. B. wenn auch Kinder, dann 500 Euro pro Kind und 1000 Euro pro Erwachsener? Oder 1500 Euro pro Erwachsener? Ich wäre für den ersten Vorschlag, glaube ich. Jedenfalls wäre ich bei einem Grundeinkommen euphorisch, es nimmt den Druck, immer einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Man könnte eine Auszeit nehmen für Bildung. Häufig sind Bildungsangebote ganztägig und diejenigen in den Abendstunden nach 8 bis 10 Stunden arbeit noch zu bewältigen, löst enormen Stress aus. Deshalb wäre das Grundeinkommen für mich eine Befreiung aus der Lohnabhängigen Erwerbsarbeit. Es wäre eine Revolution und Machtverschiebung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, um etwas drastische Wörter dazu zu verwenden. Warum wollen die Gewerkschaften es nicht verstehen? Ich habe aktuell ein gutes Einkommen, aber wie schon geschrieben, der ständige Druck ist vorhanden. Es hemmt manchmal meine Kreativität. Deshalb ist MeinGrundeinkommen.de eine super Sache. Vielen Dank an alle. Jetzt wird es schleimig :) Schöne Ostern!
am 10.4.2020, um 10:55 Uhr
Geld macht nicht glücklich aber es beruhigt. An diesem Satz ist was wahres dran, wenn man überlegt das in unserem Land die Bürokratie, zu schwammige Gesetze und damit verbundener Beamtenwillkür einhergeht, macht genau das die Psyche der Menschen in unserem Land kaputt! Ich könnte euch eine Menge Beispiele liefern, das selbst mein Erwachsener Sohn immer wieder durch das Raster unserer Bürokratie fällt, die nicht begreift das mein Sohn krank ist und nicht behindert, aber nein ich bekomme immer wieder von der Kindergeldkasse ein Behindertenfragebogen und genau in dem Moment in der er sich in eine Therapie begibt wird das Kindergeld pünktlich in der Coronakrise gestrichen....Wenn ich meinen Sohn zur Unterstützung zum Arbeitsamt begleitet habe, schaue ich mir die erwartungsvolle Blicke beim hereinkommen der Leute ins Arbeitsamt an und die enttäuschten Blicke beim herausgehen. Ich habe nicht einen Menschen mit einem "ja ich war erfolgreich Blick" wieder herauskommen sehen. Man kann sich anschauen wieviele Menschen schon beim Anmeldeschalter scheitern, weil sie Antragsbogen XY nicht dabeihatten usw.....
Deshalb bin ich dafür alle Steuersubventionen, alle Fördertöpfe, alles Kindergeld und die staatliche Arbeitslosenversicherung einzustellen und damit alle Bürger in Deutschland mit einem bedingungslosen Grundeinkommen auszustatten. Die höhe richtet sich nach der Einsparung...
Ich weiss ohne Bürokratie geht es nicht, aber wenn ich für den Bau einer Garage einen "Nichtgenehmigungsantrag" stellen muss, anstatt der Stadt nur mitzuteilen das ich eine baue, dann sind wir weit weg vor einer Vereinfachung der Bürokratie. Nach jeder Wahl kommt immer mehr Antragswahnsinn dazu, obwohl vor jeder Wahl ein Abbau der Bürokratie versprochen wird. Hat jemand mal vesucht sich in diesem Land selbstständig zu machen?
Bedinungsloses Grundeinkommen ist ein Mittel gegen Beamtenwillkür und voller Psychologenpraxen.
am 10.4.2020, um 10:54 Uhr
Hat schon einmal jemand berechnet, wie viel Kapital frei würde, wenn alle Subventionen (Hartz VI, Alg1, Wohngeld, Kindergeld, Agrarsubventionen usw.) incl. der Verwaltungs- und Personalkosten abgeschafft würden?
Dann dürfte das bedingungslose Grundeinkommen für jeden Bürger sicher finanzierbar sein. Hungerlöhne und Armut gäbe es nicht.
am 10.4.2020, um 10:50 Uhr
Für mich steht außer Frage, dass das „Bedingungslose Grundeinkommen“ kommen muss. Ich gehöre zu den hundertprozentig Befürwortenden. Angst habe ich leider immer wieder noch vor den Kräften, die missbräuchlich mit diesen Begriffen umgehen, um die Menschen irrezuführen. Beispiel dafür ist für mich die irreführende Bezeichnung „Grundrente“, denn es ist eben so, dass dauerhaft Berentete dennoch weiterhin den Antrag auf die Grundsicherung stellen müssen, es schützt eben nicht vor Altersarmut. Eigentlich wäre es da e ein Leichtes, keine Dauerrenten mehr unter dem Grundsicherungsbetrag auszuzahlen, waren dazu meine Überlegungen. Mir geht es hierbei aber vor allem um den Wortmissbrauch. Ich meine, dass das Wortteil: „Grund-“ sehr oft missbraucht wird, wie z. B. auch bei der Bezeichnung: „solidarisches Grundeinkommen, was ja etwas ganz anderes ist, als das Bedingungslose Grundeinkommen. Mich machen solche Versuche immer wieder sprachlos!
Auch finde ich die Frage der Finanzierung sehr wichtig, was muss sich dafür ändern z. B.
Ich finde, jetzt, da so viele Menschen mit Anträgen zu tun haben werden, sie vielleicht auch feststellen, wie angsteinflößend das sein kann und wie es für Menschen ist, die das immer und immer wieder tun müssen. Und es gilt ja auc zu bedenken, dass die aktuellen Anträge abgespeckt sind, man darf es sich also noch schlimmer vorstellen, im Normalfall.
am 10.4.2020, um 10:43 Uhr
#Ichwillwissen ob das Grundeinkommen die Rente ersetzt. Das würde weniger Rente bedeuten für die, die Jahrzehnte lang gearbeitet und eingezahlt haben, oder?
am 10.4.2020, um 10:42 Uhr
Ich bin natürlich voll für ein Grundeinkommen, jedoch sollte man auch die jährliche Inflation und die Preisanstiege, Obst Benzin usw. berücksichtigen. Unsere Regierung macht das leider viel zu oft mit der Diät Erhöhung. Ich habe auch viele Erklärungen Eurerseits Betreff der Finanzierung angeschaut. Es wäre anscheinend ziemlich leicht umzusetzen. Momentan aber NICHT wegen der Coronakrise, würde ich denken das ein Grundeinkommen von netto 1150,-€ das richtige wäre, aber dann auch prozentual mit der (Diätenerhöhung je nach Erhöhung) und der Inflationsrate jährlich angepasst werden sollte.
am 10.4.2020, um 10:30 Uhr
Noch ein Zusatz zu meinem Kommentar! Natürlich gibt es viele Bevölkerungsgruppen die auf dieses Grundeinkommen nicht angewiesen sind und vielleicht wäre da die Überlegung quasi eine Grenze zu ziehen, ab wann man berechtigt ist ein Grundeinkommen zu bekommen!? Wie man das alles im Detail bewerkstelligen kann ist natürlich eine Mammut-Aufgabe, aber es ist definitiv machbar!!!
am 10.4.2020, um 10:23 Uhr
Ich bin großer Befürworter vom Grundeinkommen und mein Bester Freund und ich haben über so etwas schon vor vielen Jahren geredet, als es dieses Thema noch gar nicht gab. Mein Freund nannte es Bürgergeld. Jedem unserer knapp 83 Millionen Bürger die gleiche Summe zu geben und das Monat für Monat ist vielleicht machbar aber glaube ich nicht der richtige Weg, denn das würde zu einer Überbevölkerung führen und wir sind auf diesem Planeten schon eh viel zu viele!!! Ich würde jedem Bürger ab 18 Jahren (in Außnahmefällen auch ab 15, 16 Jahren wenn diese z. B. nicht mehr zuhause wohnen können oder wollen!) monatlich € 1000,- zur Verfügung stellen. Damit würde man über die Runden kommen, aber wenn man mehr will dann muss man sich halt was dazuverdienen. Ich könnte mir aber auch gut (auch zusätzlich) ein Gutschein-Heft oder ein Punktekonto vorstellen, das ich dann im Supermarkt, Online, beim Bäcker aber auch bei allen örtlichen Handwerkern und Bauern einlösen könnte. Würde halt so Dinge wie Alkohol, Zigaretten und vielleicht sogar Süßigkeiten (wobei ich selbst wahnsinnig gerne Chips, Gummibärchen und Schokolade esse und meine schwangere Frau da wohl auch protestieren würde ;-) rausnehmen, sodass man solche Sachen von seinem eigenen Geld kaufen müsste!!! Dies wäre nicht nur in der momentan Situation eine gute Lösung - wobei ich es auch ok fände wenn man das nur temporär für 6-12 Monate einsetzt - sondern auch ein allgemeines Zukunftsprogramm, denn wenn die Krise etwas aufgezeigt hat dann wohl das es definitiv nicht so weitergehen kann wie zuvor!!! Mir war immer klar das so eine Pandemie mal kommen wird, aber das so ein relativ "harmloser" Virus wie der Corona nun fast die ganze Welt lahm legt, hätte ich nicht für möglich gehalten! Das war wohl ein Warnschuss, denn wenn ein richtiger "Killervirus" kommen sollte sind wir dafür momentan nicht gewappnet und dann werden wir keine Diskussion mehr über ein Grundeinkommen führen...
Euer Soma Madur
am 10.4.2020, um 10:13 Uhr
1500 Euro Grundeinkommen
Darueber:versteuern
Finanzierung durch hohe Besteuerung von nicht nachweislich nachhaltigen, lebensnotwendigen Gewerben
V a Luxussteuer, Genussmittel, gesundheitsschaedlichen, umweltbelastenden Produkten
Liste erstellen mit Punkten
Gewichtung, Entwicklung zu 100 Nachhaltigkeit, Notwendigkeit hin
am 10.4.2020, um 10:05 Uhr
Mir ist nicht klar, wie eine Volkswirtschaft auf bedingungsloses Grundeinkommen eingerichtet wird. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde sich nicht nur auf Rentner und ihre Rente, auf Hartz-4-Bezieher, auf Bezieher von Grundeinkommen mit Mietzuschuss etc. auswirken, sondern auch auf Bezieher von Mindesteinkommen und auf Bezieher regulärer Einkommen. Wo setzt das bedingungslose Grundeinkommen an, wenn - hypothetisch - umgestellt würde?
am 10.4.2020, um 9:55 Uhr
Wieweit und wie realistisch wäre es ein universelles Grundeinkommen zu schaffen?
Wäre es möglich ein paralleles System bzw eine Gesellschaft zu gründen wo bewilligen Menschen zusammen für ein gemeinsames allgemeines Grundeinkommen arbeiten?
am 10.4.2020, um 9:49 Uhr
Ein Bedingungsloses Grundeinkommen würde bedeuten, ein Mensch alleine bekomme 1000€, eine fünfköpfige Familie 5000€, 10 Personen 10000€!
Es würde also das Geburtenwachstum stark steigern. Vielleicht müsste man das BGE bei Minderjährigen nach alter Staffeln um hier ein Gleichgewicht zu schaffen?
Das BGE sollte auch nicht zu lasten des Gesundheitssystems gehen, denn wer kann sich schon eine unverschuldete OP im Krankenhaut leisten? (Siehe USA) Ich wäre allerdings dafür die privaten Krankenkassen abzuschaffen und alle zahlen gemeinsam solidarisch in einen Topf ein, keine Zweiklassenmedizin!
Das das Grundeinkommen kommen muss zeigt uns nun die Coronakrise, dass uns allen die Existenzangst nehmen könnte.
digundi
am 10.4.2020, um 9:16 Uhr
Warum für alle das Grundeinkommen? Warum nicht nur bis zu einem bestimmten Pro-Kopf-Einkommen?
am 10.4.2020, um 9:14 Uhr
Ich habe das Buch von Richard David Precht gelesen er geht von einem Grundeinkommen von mindestens 1500Euro aus wenn wir nicht in Armut versinken wollen. Ich halte das für realitätsnah . Welche Berechnungen stellt ihr an ?
am 10.4.2020, um 9:05 Uhr
Wie finanzieren wir das Grundeinkommen so, dass die Menschenrechte dabei zur Geltung kommen? Gibt es neben faire trade auch faire Steuern und Sozialabgaben? Wie schaffen wir es, dass die Finanzierung des bedingungslose Grundeinkommen die Freiheit nicht wieder beschneidet, die uns das Grundeinkommen ermöglicht?
lthrchaps
am 10.4.2020, um 9:01 Uhr
Ich bin dafür, dass wir alle darüber nachdenken wie Wohlstand, Gesundheit, Arbeit und Reichtum/Geld
in unserer Gesellschaft verteilt werden soll
und dann gemeinsam eine demokratische Entscheidung treffen
dafür gibt es eine phantastische Methode
die auch für Eure Umfrage* hilfreich gewesen wäre
Volker Pispers hat mal gefragt:
"Teilen die Reichen in Deutschland mit den Armen? Teilt das reiche Deutschland mit den ärmeren Ländern in Europa? und teilt das reiche Europa mit den ärmeren Ländern in der Welt?"
*Höhe des BGE
AlohaCarsten
Grundeinkommen wäre nur gut, wenn es verhindert das Manager, Fußballprofis, Politiker usw. Millionen verdienen, obwohl sie auch nur Arbeit machen die ein Grundeinkommen verdient!
So schaffen wir NIE die Kluft zwischen Arm und Reich ab...
Man sollte also zum Grundeinkommen einführen, dass alles zusätzlich verdiente Geld der Gemeinschaft zu Gute kommt und abgeben werden muss!
Dann gebe es keinen Mietwucher mehr, nur noch gesunde Lebensmittel etc. weil mit dem gesparten Geld endlich der Mensch im Vordergrund steht und nicht der Profit einzelner oder der "Wirtschaft".
am 10.4.2020, um 8:57 Uhr
Moin, die Idee des Grundeinkommens finde ich sehr gut und halte sie auch für dringend notwendig. Die Frage der Höhe allerdings, ist für mich noch fraglich, denn € 1.000,-- in meinem Heimatdorf oder € 1.000,-- in Frankfurt, wo ich jetzt seit 30 Jahren lebe, sind ein riesiger Unterschied. Vielleicht sollte man eine Anpassung an den jeweiligen Mietspiegel in Betracht ziehen??? Helfen würde es in jedem Fall!!!
BrunoSchillinger
am 10.4.2020, um 8:56 Uhr
Wieso werden die Gesamtkosten des BGE inklusive der Einsparungen in Bürokratur nicht thematisiert?
Denn ein Vergleich würde die Vorurteile "kostet nur Geld, woher nehmen, die wollen nichts tun, usw." mehr wie relativieren.
Beispiel: Als das Hartz IVerbrechen raus kam wurde berichtet, das ein Opfer durchschnittlich 600,- €/Monat inkl. Miete bekommt, sich die monatlichen Gesamtkosten aber auf 1.650,- € belaufen, inkl. sogenannter Fortbildungen, Verwaltung, usw. Die Pensionsansprüche der Bürokratie wurden dabei aber sicher "vergessen", wie auch die Kosten (Arbeitszeiten) aus anderen Bereichen der Bürokratur und Wirtschaft. Letztes Jahr haben die Jobcenter über 1 Milliarde aus dem nicht ausgeshöpften Fortbildungstopf in die eigene Verwaltung "umgeleitet". Dadurch wurden auch die Hartz IV Kosten gefälscht. Doch das ist nirgendwo Thema.
Ebenso wie die staatlich versorgten "Hilfsorganisationen, z.B. EUTB bekam 500 Mio. für eine "Ergänzende Unabhängige Teilhabe Beratung" mit dem Problem, das die nur schwafeln dürfen, aber nichts gegen Behörden sagen dürfen, also kein "legen Sie unbedingt fristwahrend Widerspruch ein, geht ganz formlos, Begründung wird nachgereicht, sonst ist der Anspruch verloren". (gilt als Rechtsberatung und dieses Manko wird vom EUTB gezielt verschwiegen, die wollen nur die Vertretungsvollmacht und mauscheln dann mit den Behörden rum), Auch diese Kosten ließen sich einsparen.
Dabei beziehen diese Organisationen/Behörden/Politik ja schon ihr eigenes BGE/Versorgungsgeld, genannt Gehalt/Diäten und das ist viel höher.
am 10.4.2020, um 8:42 Uhr
Ich bin für ein bedingungsloses existenzsicherndes emanzipatorisches Grundeinkommen.
Warum können die Spanier was wir nicht können? Die haben das einfach entschieden ohne Jahrelanges Theater, weil sie jetzt gesehen haben, es fallen zu viele durch das Raster wenn so eine Pandemie wie jetzt eintritt (und das ist ganz sicher nicht die letzte gewesen). Die Politik verschläft doch in D so gut wie alles, ob es der digitale Ausbau ist, der auch in dieser Zeit wichtig gewesen wäre o.v.a.
Andererseits verschleudert die Politik in D Mill. wenn unsere Steuergelder in den Sand gesetzt werden (Berliner Flughafen, Stuttgart21 u.v.m.). Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt damit nicht die mill. Kleinselbständige, prekär Beschäftigte, geringfügig Beschäftigte und die sowieso zu wenig verdienen, wieder umständlich Anträge ausfüllen müssen um ein Almosen zu bekommen. Hätte jeder JETZT ein Grundeinkommen, würde jeder zwar mit Einschränkungen aber er/sie würde klar kommen.Leider geht diese ganze Diskussion schon Jahrzehnte und ich glaube nicht das noch zu meinen Lebzeiten (20Jahre) zu erleben.
am 10.4.2020, um 8:37 Uhr
Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Mich würden explizit die Nachteile eines bedingungslosen Grundeinkommens interessieren. Wenn der Arbeitgeber durch den Staat als neue auszahlende Stelle eintritt - wird das nicht zu einer erneuten Abhängigkeit führen? Führt ein bedingungsloses Grundeinkommen für ALLE nicht auch zu einer Gleichschaltung der Bevölkerung? Ich versuche alles für möglich zu halten - genauso halte ich es für möglich ein BGE für die gesamte Bevölkerung einzuführen, doch die Realität sieht oft anders aus, da Dynamiken in der Gesellschaft nicht berücksichtigt oder falsch eingeschätzt werden. Die Geschichte hat oft bewiesen, dass Ideen (ob gut oder schlecht) ad absurdum geführt werden.
am 10.4.2020, um 8:33 Uhr
#ichwillwissen wie man das Grundeinkommen konkret finanzieren würde und welche Modelle es gibt. Ihr betont in eurem Potcast öfter, dass das die falsche Frage ist und ich als Befürworterin kann das verstehen. Trotzdem ist das immer die erste Frage, die kommt und ich würde gerne mehr Fakten dazu wissen, um Kritiker überzeugen zu können.
am 10.4.2020, um 8:22 Uhr
Ich will wissen, ob ich das Grundeinkommen versteuern muss.
Auch wenn ich seit 2018 - seit ich Altersrente beziehe - keine Ein-
kommen Steuer mehr entrichte.
am 10.4.2020, um 7:46 Uhr
Ich finde BGE sollte nicht nur in Deutschland, sondern auch Österreich stattfinden. Ab sofort. Damit man in Wien überlebt braucht man mind 1200 Euro. Ohne Luxus, dh ohne Ausgehen, ohne eine große Wohnung zu haben Reisen, Kleidung etc, nur damit man seine Miete, Strom, Heizung, Essen, Hygieneartikel, Öffis zahlen kann! Wenn man sich Luxus gönnen will, dann sollte es die Möglichkeit geben freiwillig dazuzuverdienen in einem Bereich was Mensch will und nicht wo man zu etwas gezwungen wird. Ich finde es so schade, dass Menschen wie ich und mein Mann arbeiten müssen wie verrückt um sich durchzukämpfen. Und nicht mal annährend den normalen Status als Bürger zu haben. Als Kind, da meine Eltern selbst nicht viel hatten, fing ich schon Zeitungen zu verteilen damit ich mir überhaupt ein bisschen was leisten konnte. Ich wusste damals schon was ich beruflich machen wollte, nur leider durfte ich nicht die Schule besuchen die ich wollte und nicht studieren. Daher kämpfe ich mich bis jetzt durch um Stück für Stück zu dem Beruf zu gelangen was meiner Leidenschaft & Potenzial entspricht. Ein langer Prozess der mit finanziellen gerechten Mitteln in kürzester Zeit erreicht werden könnte, was jedoch nun schon über 23 Jahre andauert! Wenn jeder die gleichen Mitteln hätte um sein Potenzial auszuschöpfen, gäbe es weit weniger Krankheiten, weit weniger Kriminalität... wäre die Welt für jeden gleichberechtigt ein Ort der Schöpfung. Anstatt unfair. Auch mein Mann als Masterabsolvent muss sich, weil er eben nicht EU Bürger ist, in einem sehr harten Job durchkämpfen für den er grad mal 900 bekommt, anstatt dass er den Beruf ausüben darf, wofür er jahrelang studiert hat! Deshalb ist es so wichtig BGE EU-weit einzusetzen. Danke!
am 10.4.2020, um 7:45 Uhr
Das bG müsste, genau wie die Löhne, automatisch an die Inflationsrate angepasst werden.
am 10.4.2020, um 6:02 Uhr
Es gibt viele Konzepte, wie das BGE aussehen könnte. Mir wäre wichtig, dass für Miete, Lebensmittel, ÖPNV, Kleidung, Zeitung, Telefon, Rundfunkgebühren € 1200 übrig bleiben. Ich möchte dazuverdienen dürfen. Wenn ich es gewinnen würde und noch € 800 monatlich verdiene, muss ich dann Steuern zahlen? Eine Entbürokratisierung sollte damit einhergehen. Jeder Mensch soll es bekommen als Absicherung für das Überleben, bedingungslos eben.
am 10.4.2020, um 3:57 Uhr
Für mich als Schwerbehinderter Mensch ohne Arbeit und ohne Perspektive wäre ein BGE wirklich von Vorteil, so um die 900€ -1200€ für jeden. Bei sehr gut verdienenden könnte man es ja Staffeln, bzw. ab einen bestimmten Verdienst. Hier im Osten gibt´s noch Betriebe die Zahlen nur um die 1000€ trotz,160 Stunden je Monat. Ein BGE muss ja nicht Zwangsläufig zu Preissteigerungen führen. Ja auch wenn man zum sozialen Strandgut gehört, möchte man Leben dürfen und Arbeiten dürfen. Der drang irgendwie aus der Situation ausbrechen zu Dürfen, ist bei mir Groß, nur wie ?
am 10.4.2020, um 2:37 Uhr
#ichwillwissen, wie man sich das BGE bei offenen Grenzen vorstellen kann.
Ich kenne viele Menschen, die aus wesentlich ärmeren (auch nicht EU) Regionen nach Deutschland gekommen sind, weil sie an ihrem Geburtsort einfach keine Perspektive, keine Chancen auf Arbeit sehen und sich hier mehr Sicherheit und Frieden für ihre Familie erhoffen. Für viele ist es schwer bis unmöglich in einem Bereich zu wirken, den sie verstehen, den sie beherrschen, in dem sie tiefgehende Erfahrungen und Talente haben oder sich gerne aneignen wollen. Stattdessen verrichten sie oft einfache Arbeiten, die körperlich stark belastend sind und - aufgrund der schlechten Bezahlung - nur mit vielen Stunden zu einem Lebensunterhalt reichen.
Gerade am Anfang, nach dem ankommen müssen viele Schlupflöcher suchen und nutzen, um legal etwas zu erreichen, damit sie ihre Familien ernähren und ein menschenwürdiges Leben führen können.
Welche Mechanismen müssen also bei der Zuwanderung bedacht werden, damit wir auch jene mit "Nicht-Deutsch-Status" mit einbeziehen können?
#GlobalBGE?
am 10.4.2020, um 2:09 Uhr
Wenn jeder Bürger auf einmal 1000 € mehr in der Tasche hat - führt das dann nicht zu einem starken Preisanstieg/ einer Inflation?
Wenn jeder mehr hat wird das Geld doch dadurch entwertet und die Mieten sowie alle anderen Kosten steigen um genau diesen Pegel an.
am 10.4.2020, um 0:45 Uhr
Also ich finde es ist jetzt ein guter Zeitpunkt mit dem BGE zu starten. Gerade jetzt in der Coronakrise würde es vorallem vielen Kleingeschäftlern helfen die Krise etwas besser meistern zu können.
Ich finde es sollten mindestens 1500 Euro sein und dies wirklich absolut BEDINGUNGSLOS ohne wenn und aber.
Ich finde ebenfalls, jedes Kind sollte von Geburt an dieses Grundeinkommen bekommen. Wenn das Kind dann ein bestimmtes Alter erreicht hat, hat sich automatisch eine gewisse Summe angesammelt. Diese Summe kann das Kind dann als Grundlage für die Gestaltung der eigenen Zukunft nutzen, unabhängig vom Wohlstand bzw. Einkommen der Eltern. Das Kindergrundeinkommen kann bis zu einem bestimmten Alter des Kindes von den Eltern mitverwaltet werden. Die Eltern dürfen das Grundeinkommen ihrer Kinder lediglich mitverwalten, nicht darüber entscheiden. Spätestens ab der Volljährigkeit übernimmt das Kind dann die Eigenverantwortung über das BGE. Dies würde zuerst einmal jedem Kind eine ähnlich gute Chance zum Einstieg in das eigene erwachsene Leben bieten.
am 10.4.2020, um 0:30 Uhr
Nur gut,das meine Frau und ich durch die Kriese leider derzeit am Existenz minimum zu Kämpfen haben,und uns leider die Gelder ausgehen,von bereits Staatlicher Hilfen,haben wir trotz bereits gestellten Antrag,bis heute leider keine Antwort erhalten.....
Nun müßen wir selbst schauen,wie es weitergeht.....
am 9.4.2020, um 23:39 Uhr
Hallo 🙂 also ich sehne auch das BGE herbei. Am besten generell weil es gar nicht genug Arbeitsplätze für alle geben wird. Ich selbst hätte es nicht dringend nötig- würde aber gerne meine Kinder mehr finanziell unterstützen. Ich bin Krankenschwester- das bedarf keines Kommentars . Würde dann gerne eher in Rente gehen bzw evtl mit Arbeitsstunden
weiter runter gehen . Wünschen würde ich es mir für meine Freundin. Sie war Freiberufler als Klavierlehrerin.Die Freiberuflichkeit hat sie sich nicht ausgesucht. Sie ist gerade erst in Rente gegangen. Die reicht nicht zum Leben und das ist einfach menschenunwürdig. Sie hat viele Jahre studiert für diesen Beruf. Meine Frage dazu: gibt es BGE + Rente?
am 9.4.2020, um 23:33 Uhr
Ich bin sehr für ein Grundeinkommen, dann bräuchte ich in meinem Alter nicht mehr tgl. arbeiten. Meine Rente ist zu niedrig, sie reicht nicht aus.
Auch möchte ich wissen, warum ich für meine angenommenen Kinder keine Mütterrente bekomme, sondern nur für meinen leiblichen Sohn. Das ist ungerecht und lässt mich verzweifeln.
Meine Rente ist zu niedrig, weil ich für meine Adoptivtochter bei Terre des hommes versprechen musste, eint zu arbeiten. Ich war die 7. Bezugsperson. Meinen Pflegesohn konnte ich nicht adoptieren, weil seine Mutter untergetaucht war. Auf seinen Wunsch hin, hat das Jugensamt seinen Nachnamen geändert, er heisst seitdem 'Bredow' wie ich.
Alle 3 Kinder habe ich nach meiner Scheidung alleine großgezogen.
Da höre ich immer wieder, dass Alleinerziehende mit mehreren Kindern finanzielle Hilfe bekommen, warum nicht ich?
Leeloo Samara
am 9.4.2020, um 23:27 Uhr
"Und welche Aspekte fallen in der öffentlichen Diskussion gerade unter den Tisch?"
Ist es nicht zynisch derzeit aufgrund Coronavirus-Auswirkungen ein zeitlich befristetes "Corona"-Grundeinkommen als Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) gemäß der 4 Kriterien Netzwerk Grundeinkommen www.grundeinkommen.de/grundeinkommen/idee/ zu fordern, wo das BGE einem die Sicherheit und Freiheit ermöglichen sollte, sein Leben zu gestalten und insbesondere sich seine Arbeit (Erwerbsarbeit, ehrenamtliche Arbeit, ...) auszusuchen, die man machen möchte, und während in den letzten Jahren die Politik einem dieses hätte geben und einem diese Freiheit hätte ermöglichen können aber nicht machte, soll man jetzt diese Freiheit bekommen wo es (aufgrund Coronavirus) kaum noch Arbeit mehr gibt, so dass man zwischen Nichts auswählen kann und stattdessen (aufgrund Coronavirus) zu Hause bleiben soll, und wenn es dann in ein paar Monaten wieder Arbeit zum was Aussuchen gibt, soll einem dieses "Corona"-Grundeinkommen wieder weggenommen werden, so dass man zu geldeinbringender Erwerbsarbeit genötigt und einem die dann sinnvoll nutzbare Freiheit wieder genommen wird?
am 9.4.2020, um 23:18 Uhr
Ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen in der momentanen Systemlage (hier ist nicht die Coronakrise gemeint, sondern wie gerade die Wirtschaft funktioniert) wirklich zielführend? Vielleicht wäre eine Bedingungslose Grundsicherung (die wirklich zum Leben reicht) sinnvoller? Siehe auch hier für einen Text mit Gründen: https://www.sozialismus.info/2018/09/bedingungsloses-quatscheinkommen/; Ich finde da ist einiges logisch ausgeführt, was eher unschöne Begleiterscheinungen eines BGEs sein könnten und auch wenn Mensch vll. nicht sooo links orientiert ist, finde ich sind schon einige interessante Denkanstöße enthalten...
Michele Schwertel
am 9.4.2020, um 23:12 Uhr
wenn der Grundeinkommen befristet sein würde auf maximal 1300 euro
bei Grundeinkommen bedingungslos sein würde auf minimal 1200 euo
€ 1 Million = €1.000.000,-
Soviel würde ein Mensch in seinem Leben bei € 1000,- monatliches Grundeinkommen erhalten.
€ 40 Million = € 40.000.000,- erhält der Vorstand der Deutschen Bank in einem Jahr!
Macht dem Irrsinn endlich ein Ende!
am 9.4.2020, um 23:01 Uhr
würde ein BGE zu mehr Chancengleichheit führen? Meiner Meinung nach ja, da der akademische Bildungsweg dadurch erleichtert wird und weniger von dem Elternhaus abhängen. Momentan sind viele Studenten auf Bafög angewiesen und verschulden sich dadurch unabhängig ob das Studium abgeschlossen wurde oder nicht. Es stellt sich dann vor der Berufswahl nicht mehr die frage des Geldes während der Ausbildung/des Studiums, wenn beide gleich behandelt werden.
am 9.4.2020, um 23:00 Uhr
Zurzeit geht es mir finanziell nicht gut, wurde als Arbeitsunfähigkeit eingestuft, soll Rente beantragen, aber wie wenn man nicht die Voraussetzung hat, bleib ich bei mein Grundeinkommen auf Hartz 4, durch die ganze Corona Krise hat man schon Nachteile, bin schwerer Asthmatiker, es fehlen schon Medikamente, die ich, brauch :(
am 9.4.2020, um 22:56 Uhr
Die Frage, die sich für mich stellt ist, wie ist das mit dem Grundeinkommen gedacht? Soll es ein Ersatz für staatliche Transferleistungen sein? Muss man darauf Krankenkassenbeitrag und Sozialabgaben zahlen? Wenn man es zusätzlich zum normalen Gehalt bekommt, wäre es für mich sehr schön, erfüllt aber vielleicht nicht den ursprünglich gedachten Zweck. Andererseits kann man von 1000€ alleine ja sowieso nicht oder nur schlecht leben. Ich bin mir nicht sicher, ob es den Armen in unserer Gesellschaft tatsächlich helfen würde, diese Leute würden dann ja andere Zahlungen nicht mehr bekommen und für sie würde sich möglicherweise garnichts ändern.... Für viele Studenten wäre es wahrscheinlich super, sie hätten nicht so den Druck mit den Nebenjobs. Über eine Höhe dieses Grundeinkommens bin ich mir unschlüssig, so lange nicht klar ist, was das Geld ersetzen soll....
am 9.4.2020, um 22:53 Uhr
mich würde interessieren, wie die Wechselwirkung mit Berufen ablaufen sollte. Angenommen Person X verdient aktuell in ihrem Beruf 2000€. Würde diese Person dann nach Einführung eines Grundeinkommens von 1000€ dann durch den Beruf 1000€ dazu verdienen? Für Berufe welche nur ein geringes Einkommen abwerfen, welches nahe am Grundeinkommen liegt, müsste das zusätzliche Gehalt dann angehoben werden. Ebenfalls würde mich interessieren wie Steuern dann funktionieren würden (wird normal versteuert also BGE+Gehalt oder z.B. nur noch das Gehalt)?
am 9.4.2020, um 22:17 Uhr
Wie erklärt man einem Blinden die Farbe Blau? Die meisten Menschen (in meinem Umfeld) sind nicht ansatzweise bereit, über das BGE nachzudenken. Gibt es noch mehr Menschen außer mir da draußen, die die Matrix sehen können? Geld ist eine Illusion, eine Vorstellung. Es existiert nicht real. Man könnte einfach jedem Menschen jeden Monat 1000 € überweisen, damit er "Spielgeld" hat, um seine Grundbedürfnisse zu decken. Alleine, weil ich das denken kann, ist es möglich. Denn die Gesellschaft, der Kapitalismus ist auch nur ausgedacht. Real ist die Gravitation oder ein Virus, aber nicht die Gesellschaft.
Ändert sich die Gesellschaft wirklich positiv durch ein Grundeinkommen ? Oder bleibt alles beim Alten, nur der Name von Sozialleistungen ändert sich in Grundeinkommen und alle Erwerbstätigen erhalten zusätzlich Grundeinkommen ? Wenn es so ist, ändert sich an der Armut nichts ! Aber die Mittelschicht erhält etwas mehr Zuwachs aus der Mindestlohn Ebene. So gesehen ist Grundeinkommen eine Belohnung für Menschen denen es nicht schlecht geht und Armut soll auch nicht damit beendet werden ? Oder soll das Existenzminimum mit Grundeinkommen behoben werden ?
am 9.4.2020, um 22:12 Uhr
Die Idee eines Grundeinkommens finde ich gut, aber nicht ausgereift.
Ich würde es nicht Bedingungslos auszahlen, sondern an Bedingungen knüpfen.
Wie stellt ihr es euch vor, ein Grundeinkommen an alle Bürger gleichermaßen auszuzahlen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass das Arbeiten gehen und einen Job ausüben weiterhin für die Leute attraktiv bleibt?
am 9.4.2020, um 22:01 Uhr
Grundeinkommen ist schon Mal eine gute Sache !!! Ich möchte dazu noch wissen ,warum sich nicht alle ,mit diesem Gedanken , an einen Tisch setzen und das zum Thema aller machen ...? Der Lohn dafür wird sein ,das es eine geballte Kraft wird . Einen Zweig kann man leicht brechen ,einen Ast nicht so gut und einen Baum nur mit Werkzeug... Habt ihr es versucht zusammen zu stehen ??? Wäre es.nicht besser viele gute Argumente zu haben ? Ich habe viele Petitionen gelesen und vieles ist gleich ... Runder Tisch oder Wohnzimmer in los geht's ...
am 9.4.2020, um 21:58 Uhr
Hallo, ich finde ein Grundeinkommen wäre eines Menschen würdig wenn es denn diese Würde in der jetzigen Situation noch gibt !
Die einen müssen erst warten bis die Behörden wieder tätig werden, bis dahin ruht die Bearbeitung des Renten Wiederspruch - aber von der KoBa bekommt man keine Zahlung da man ja Rente beantragt hat und eins geht nur !
Ein Grundeinkommen wäre eine gerechte Sache, denn es würde denen zu gute kommen die dieses Land aufgebaut haben !
Viele der Rentner könnten wegen der Kinder nur Teilzeit arbeiten und bekommen eine Mindestrente - zum Leben zu wenig aber zum Sterben zu viel !
Wünsche Euch allen ein Frohes Osterfest und bleibt Gesund !!!
am 9.4.2020, um 21:57 Uhr
In Hamburg wurde mir vom Bezirksamt auf die Nachfrage nach Wohngeld mitgeteilt, dass die Grenze bei 1.250 EUR Nettoeinkommen für eine Person liegt. So hoch sollte dann auch das Grundeinkommen sein.
Die Finanzierung ist nicht schwierig, es muss nur von der Regierung EINGEFORDERT werden:
https://bgekoeln.ning.com/profiles/blogs/schaeuble-eine-billion-euro-im
https://www.grundeinkommen.de/08/06/2011/schaeubles-grobe-schaetzung.html
Hier ein paar Beispiele für die Finanzierung:
* BGE ersetzt die Sozialhilfe! Alle Harz4-Zahlungen zuzüglich der Gehälter der Mitarbeiter des Sozialamtes fließen in das BGE.
* BGE ersetzt das Arbeitslosengeld.
* BGE ersetzt die Rente.
* JEDER ist ohne Kappungsgrenze sozialversicherungspflichtig, auch Einkommensmillionäre.
* Kapitalertragssteuer wird auf den jeweiligen Steuersatz des Erwerbers erhöht.
* Börsenspekulationssteuer! Jedes Spielkasino erhebt eine Gebühr, die im Spielrisiko eingerechnet ist, warum darf man an der Börse also kostenlos zocken?
am 9.4.2020, um 21:48 Uhr
Was denkt ihr wie sich die Welt und unser Finanzsystem nach der Kriese weiter entwickelt und wo durch soll das Grundeinkommen aufgrund dieser angenommenen Weltenwicklung finaziert werden?
Chrizz184
am 9.4.2020, um 21:46 Uhr
#ichwillwissen wie genau das Grundeinkommen für jedermann finanziert wird und ob (sollte wirklich jeder ein Grundeinkommen erhalten) nicht die Gefahr besteht, dass automatisch alles teurer wird da ja schließlich jeder mehr Geld zu Verfügung hat?
am 9.4.2020, um 21:44 Uhr
Ich habe unter 750 Euro Einkünfte, bekomme keine Fortbildung finanziert und will somit wieder arbeiten. Inklusion, Lebenslanges Lernen, stufenweise Wiedereingliederung: Fehlanzeige. Im Alter sitze ich unter der Brücke und darauf habe ich keine Lust. Ich bin für ein bedingungsloses Grundeinkommen von mindestens 1500 Euro für Sozialschwache, Erwerbslose, Obdachlose, Arbeitslose und Minijobber, nicht für Besser und Vollzeitverdiener. Ausserdem bin ich für Abschaffung von Grundsicherung und Hartz IV sowie Sozialleistungen zur Weiterbildung, Miete usw. Das sollte man vom Grundeinkommen mit finanzieren können. Unser Sozialsystem ist kein soziales System mehr. Auch das Gesundheitssystem müsste reformiert werden, also Abschaffung der Privat und gesetzlich Versicherten. Dadurch haben wir auch dort eine Zweiklassengesellschaft. Auf dem Wohnungsmarkt haben wir dasselbe Problem. Etliche Anzeigen beinhalten als Voraussetzung für eine Wohnung, ein festes Einkommen durch Erwerbstätigkeit. Dadurch fallen Bezieher von Sozialleistungen bereits von vorne herein als Bewerber für eine Wohnung weg. Alles praktische Erfahrungen. Das Grundeinkommen müsste aus Steuern der Besserverdienden sowie aus einer Art Versicherung gezahlt werden, wo jeder Erwerbstätige einzahlen muss gestaffelt nach Einkünften.
Murka Anastasia
am 9.4.2020, um 21:42 Uhr
Ich finde so ein Grundeinkommen sinnvoll, und das merkt man vor allem jetzt. Menschen verlieren ihre Jobs, ihre Läden, ihre Firmen. Brauchen aber weiterhin ein Dach über dem Kopf. Mit ca. 1000€ wäre für einen zwei Personen Haushalt die Miete schon einmal abgedeckt. Und bei vielen Menschen geht bei der Miete das halbe Gehalt drauf, wenn nicht mehr (!!), das würde dann den Lebensstandard auf jeden Fall erhöhen, wenn sich damit die Miete bezahlen lässt.
am 9.4.2020, um 21:41 Uhr
Ich finde das Grundeinkommen in der jetzigen Zeit sehr gut. Arbeitsbedingungen verschlechtern sich und der Mindestlohn, der nicht für eine vernünftige Rente genügt und zum Zusatzsparen kaum Spielraum lässt, wirkt als Druckmittel auf die, die einen Job dringend benötigen, da ja so offiziell kein Lohndumping mehr vorhanden ist.
Mit dem Grundeinkommen habe ich mehr Wahlmöglichkeiten.
Auch eine Erwerbsminderungsrente wäre nicht unbedingt gleich notwendig, da durch das Grundeinkommen auch mittlere Auszeiten möglich sind, die dann auch ohne großen Aufwand steigerungsfähige Nebenjobs möglich machen, insgesamt weniger Druck und Existenzangst Betroffene lähmen und zusätzlich belasten.
am 9.4.2020, um 21:39 Uhr
Ich mache schon so lange mit und ich habe noch nie etwas gewonnen oder bekommen nichts
Ich frage mich ob es dieses Grundeinkommen wirklich gibt
am 9.4.2020, um 21:36 Uhr
Ein Grundeinkommen ist genau das was es sagt: Ein Grundeinkommen!
Wenn Du nach München ziehen willst, musst Du entweder einen guten Job haben oder genug Geld haben. Das Grundeinkommen bleibt immer das Gleiche. Es macht Dich nicht REICHER sondern GLEICHER.
@Lilith.Mic
Natürlich ist das BGE auch für Millionäre! Es ist bedingungslos von der Wiege bis zur Bahre. Nur so wird es auch jemals funktionieren.
am 9.4.2020, um 21:33 Uhr
Ich bin unbedingt für ein Grundeinkommen, um bei vielen Menschen existenziellen Stress und Druck zu reduzieren und um Kreativität und Visionen zu fördern.
Corona ist gerade das beste Beispiel, dass Menschen etwas sinnvolles tun und beitragen wollen. Ich kenne zumindest niemanden, der sagt, "Ich wünschte, es würde so weitergehen und ich möchte nie mehr arbeiten gehen".
<< Was glaubt Ihr, wie hoch ein Grundeinkommen sein sollte? Soll es eine Ergänzung sein oder sollen Menschen davon voll leben können?
<< Wie würde es mit der Finanzierung aussehen? Mehr Steuern? Umschichtungen und wenn ja, welche?
<< Was ist mit den Menschen, die wirklich mehr als genug Geld haben? Es gibt ja viele Menschen, die es 'nötiger' haben. Aber wenn man es nicht allen gibt, wäre es ja nicht mehr bedingungslos...
Danke für Euer tolles Engagement für das Grundeinkommen!
am 9.4.2020, um 21:21 Uhr
Wie kann man beim BG strukturelle Unterschiede beachten? Es müsste doch in der Höhe dann daran angepasst werden wo man lebt. Das Leben in der Großstadt (z.B. München, Berlin, usw.) ist doch teurer (z.B. Mieten) als auf dem Land. Was passiert dann bei Umzug von Land in die Stadt oder andersrum? Was ist mit Deutschen, die im Ausland leben?
Lilith.Mic
am 9.4.2020, um 21:14 Uhr
Würdet ihr das Grundeinkommen auch für Millionäre einführen? Da es ja bedingungslos ist
Ich habe einige generelle Fragen zu der Forderung nach dem BGE.
Wenn man sich öffentlich zum Grundeinkommen bekennt, wird man sofort gefragt wie das finanziert werden soll. Logisch! € 1000,- für jeden Deutschen sind € 80 Mrd. jeden Monat und somit mehr als die Steuereinnahmen. Warum sagt niemand, worum es eigentlich geht? Es geht um mehr Gerechtigkeit zwischen arm und reich!
Problem: Es gibt keine Lobby für die armen in Berlin! Also wird es nie eine Mehrheit für das Grundeinkommen in der Regierung geben. Auch Petitionen regen nur die Diskussion an, aber bringen keine Mehrheit. Revolution? Das machen doch die Franzosen gerne. Aber nicht einmal die Franzosen diskutieren über ein BGE.
Haltet mich für Verrückt, aber ich bin der Meinung daß man das Grundeinkommen NUR während oder nach der Corona-Krise erwirken kann. Nach der Krise sehen alle wieder nach den "Boni für die Manager" und nicht nach den "Boni für die Krankenpfleger".
BGE jetzt, und wenn dafür 2 Millionen Menschen nach Berlin marschieren müssten. Nach der Krise sind Aktienkurse mehr wert als die paar tausend neuen Obdachlosen, Insolventen Selbständigen und Arbeitslosen.
Ich würde mich gerne am Verein mein-grundeinkommen engagieren, aber ich vermisse auch das Konzept.
am 9.4.2020, um 21:07 Uhr
Ich z.b hab eine erwerbsminderungsrente von knapp 900 Euro. Bin allein auf mich gestellt. Würde mir sehr helfen ein bedingungsloses Grundeinkommen dazu zu bekommen.
Aber leider hab ich bei euerer Verlosung auch noch keine armen älteren Menschen gewinnen sehen. Immer nur ziemlich junge . Schade
am 9.4.2020, um 21:05 Uhr
Woran liegt es, dass so viele Menschen sehr fest und z. T. vehement glauben, dass Arbeistlose oder arme Menschen a) faul sind und nicht arbeiten wollen und b) an ihrer Situation selbst schuld sind. Sicher ist der Gadanke älter als Schröder, Harz IV & Co. Was wisst ihr dazu?
Und wie kann man Menschen (z. B. im direkten Gespräch) davon überzeugen, dass Menschen nicht passiv (faul, konsumorientiert …) leben wollen und werden, sobald sie ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten.
So es ein Bedingungsloses Grundeinkommen (z. B. in Höhe von 1.200,– Euro/Monat) gibt, werden dies Händler, Dienstleister, Immobilienbesitzer & Co. ausnutzen und ihre Preise erhöhen? Wie kann man dies verhindern?
Gibt es Zahlen über die Kosten, die kranke Menschen heute verursachen, die man gegen geschätzte Kosten stellen kann, wenn es ein BG gibt und man den Menschen den Grundstress der Existenzsicherung nimmt?
Gibt es Ideen dazu, ob der Umgang unter Menschen positiv beeinflusst wäre, wenn sie ein BG beziehen? Denn bisher erleben arme Menschen oft eine offene und wissentlich verachtende und negativ ver- und beurteilende Kommentierung ihrer Situation – nicht nur auf Ämtern, auch in der Gesellschaft.
Gibt es Zahlen dazu, welche a) monitären und b) machtpolitischen Werte all die Menschen erschaffen, die einkommenslos arbeiten, Mini-Job-Gehälter oder insg. geringere Gehälter akzeptieren?
Wie funktioniert die monitäre Unterstützung in anderen Ländern, bei denen Familie, Freunde und Bekannte Geld geben? Wofür? Wer hat das Nachsehen und wer profitiert? Und warum?
am 9.4.2020, um 20:58 Uhr
Also ich finde den Gedanken mit dem Grundeinkommen super und gerade jetzt wo viele kleinere Unternehmen am Existenzminimum nagen super
ich hoffe sehr das vielen Menschen damit geholfen werden kann.
ich habe diese Luegen so satt, hier geht es nur sdarum Studenten ein angenehmes Studi zu haben. Ich hab noch nie gesehen daß eine wirklih arme Familie hier "gewonnen" hat. das steht doch vorher schon alles fest
am 9.4.2020, um 20:45 Uhr
Ich finde die Idee vom BGI sehr spannend.Frage mich aber manchmal, wie dann noch die weniger schönen Arbeiten verteilt werden können.
am 9.4.2020, um 20:44 Uhr
Ich habe keine deutsche Staatsangehörigkeit, sondern eine Niederlassungserlaubnis in Deutschland. Kann ich Grundeinkommen bekommen?
am 9.4.2020, um 20:38 Uhr
Ich bin seit zwei Jahren Rentnerin. Allerdings kann ich von meiner Rente nur knapp meine kleine Miete bezahlen. Darum arbeite ich Vollzeit weiter. Für mich ist es wichtig zu wissen ob ich eine Grundrente beantragen könnte auch wenn ich arbeite.
Hätte ich eine Grundrente könnte ich weniger und irgend einmal nicht mehr. Arbeiten.
am 9.4.2020, um 20:28 Uhr
Ich bin auch dafür das Grundeinkommen zu erhöhen da auch ich Kurzarbeite müsste das Grundeinkommen erhöht werden da meine Darlehen ja gleich hoch bleiben.
Was ich wissen will: Mit BGE, wer putzt dann noch freiwillig öffentliche Toiletten?
BGE (oder auch UBI, universal basic income), befristet oder bedingungslos? Da ich eher für UBS (universal basic services) bin wäre ein hohes BGE für mich etwas, das man nur befristet machen sollte. Ein niedriges BGE wäre bedingungslos sinnvoll. Im Prinzip stimme ich da einfach Aaron Bastani in Kapitel 11 von "Fully Automated Luxury Communism" zu.
Würde ein BGE mir jetzt gerade helfen? Nein. Ich verdiene zwar nur 947€ brutto (Pharmazeut im Praktikum), aber mein Mann hat genug Geld, um unseren Lebensstandard deutlich mehr als ausreichend zu finanzieren. Es gibt kein Problem in meinem Leben, das Geld in der Menge eines BGE lösen würde. Das geht erst da los wo man sich ein Fitnesstudio leistet, das 60€ im Monat kostet. Ich meine das Life, das bei uns nebenan ist.
Wie hoch sollte es sein? Das kommt darauf an, ob man für UBI oder UBS ist. UBS würde auch Öffis, Wasser, Strom, gewisse Lebensmittel, Wohnraum, etc. beinhalten, daher wäre ein UBI, das UBS nur supplementieren soll, auch mit 300 - 500€ schon gut angelegt. Ein UBI, das alles alleine abdecken soll, müsste schon so bei 1000€ liegen.
Was fällt gerade unter den Tisch? Miete. Die meisten Kleinunternehmen in Existenznot sind nur deswegen so, weil sie weiterhin Miete zahlen müssen. Dabei sollte es keine Miete geben. Miete heißt ja, dass jemand Besitz hat (etwas gutes) und dafür mit nochmehr Besitz belohnt wird (nämlich Geld), so als wäre Besitz eine Tugend, die wir belohnen wollen. Gewinn aus Vermietung schlagen ist unmenschlich und widerspricht der Idee, dass man für Geld etwas leisten muss. Besitz ist keine Leistung, Besitz kann jedes Baby. Dabei meine ich explizit nicht, dass jemand Miete einnimmt, um den Hausbaukredit zu finanzieren, ich meine den reinen Gewinn, der nicht zurück in ein Objekt fließt (oder in der Vergangenheit ins Objekt geflossen ist plus Zinsen).
am 9.4.2020, um 20:27 Uhr
Grundsätzlich würde ich das bedingungslose Grundeinkommen sehr begrüßen. Aus vielerlei Hinsicht - vorallem auch da die derzeitige Praxis a la Jobcenter Manier eher in Gängelei und Druck mündet.
Ich frage mich bezüglich dem Bedingungslosen Grundeinkommens nur eines: wie wird es oder sollte es gehandhabt werden bezüglich Krankenversicherungabeiträge und eventuelle Rentenabgaben?
Im derzeitigen ALG1+2 Modell ist man zumindest krankenversichert.
Parallel dazu drängt sich mir noch eine weitere Frage auf, im Grundeinkommen-gewinnfall hier auf dieser Seite. Was passiert wenn ein ALG II Bezieher für ein Jahr 1000 Euro pro Monat erhält? Wie sollte sich verhalten werden bezüglich eben Krankenkassenbeiträge, Rentenbeiträge und wahrscheinlichen Maßnahmen seitens des Jobcenters/Agentur für Arbeit? 🤔
Legendtt900
am 9.4.2020, um 20:24 Uhr
Hallo, eine gewisse Grundrente gibt es ab 2021 schon. Nun meine Frage: Können wir nicht eine Petition - für ein gesetzliches Grundeinkommen - im Bundestag einreichen?
Wie viele Leute müssten unterschreiben, damit die Petition im Bundestag besprochen und abgestimmt wird?
Was muß alles für eine entsprechende Werbung dafür unternommen werden? Fragen über Fragen....
Die Finnen haben eine 2 Jahre Versuchsphase mit positiven Erfolg absolviert. Danke im Voraus. Günter Haase.
am 9.4.2020, um 20:21 Uhr
Für mich reichen 1000€ und meine kleine Rente ohne Steuerabzüge
am 9.4.2020, um 20:20 Uhr
Es gibt viele Überlegungen zum Grundeinkommen, wie genau ist eure Vision? Grundeinkommen zusätzlich zu weiteren Zahlungen wie Hartz4, Wohnungsgeld, Rente oder als Ersatz dafür?
am 9.4.2020, um 20:19 Uhr
Ich würde gerne genau wissen wie das bedingungslose Grundeinkommen finanziert wird?
Nukkl
am 9.4.2020, um 20:15 Uhr
1000 Euro reichen und möchte auch Mal gewinnen
am 9.4.2020, um 20:01 Uhr
Ich habe immer an einen Betrag von 1250, -€ gedacht ...ist zwar nicht die Welt aber ich denke finanzierbar und besser wie garnichts ;-)
am 9.4.2020, um 19:55 Uhr
ich denke unter 1200 € werden viele - gerade alleinstehende Rentner - immer noch Probleme haben. Bei einer Miete von um die 650-750 €, Krankenversicherung, Auto/ÖPNV, 400-500 € Essen/Trinken und danach wird es halt eng.

References: BGE 
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 EuGH 
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