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Timestamp: 2018-07-19 00:43:16+00:00

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§ 238 StGB Nachstellung Flashcards by Hendrik Dierßen | Brainscape
§ 238 StGB Nachstellung Flashcards Preview
MR 2. Studienjahr > § 238 StGB Nachstellung > Flashcards
Flashcards in § 238 StGB Nachstellung Deck (13):
Prüfungsschema § 238 StGB
–– 1. Obj. TB ––
– Tathandlung
– Nachstellen
– unbefugt
– beharrlich
– Schwerwiegende Beeinträchtigung der Lebensgestaltung
– Kausalität und objektive Zurechnung
–– Subj. TB ––
– Vorsatz auf Obj. TBM
– Strafantrag nach § 238 IV StGB
V. QUALIFIKATIONEN
– § 238 II StGB – Gefährdungsqualifikation (+ tatbestandsspezifischer Gefahrenzusammenhang)
– § 238 III StGB – Erfolgsqualifikation – § 18 StGB
[§ 238 StGB]
Umfasst mittelbare und unmittelbare Handlungen bzw. Drohungen des Täters, die darauf ausgerichtet sind, sich dem Opfer zu nähern, in dessen persönlichen Lebensbereich einzugreifen und dadurch seine freie Handlungs- und Entschlussfreiheit zu beeinträchtigen.
Unbefugt sind die Handlungen des Täters, wenn sie ohne amtliche bzw. rechtliche oder privat-autonome Befugnis bzw. Erlaubnis und gegen den ausdrücklichen Willen des Opfers erfolgen.
(es darf kein Rechtfertigungsgrund wie eine Besuchsrechts bestehen)
5x in drei Monaten lt. Rechtsprechung
[§ 238 I Nr. 1 StGB]
Der Täter sucht die räumliche Nähe zum Opfer durch Distanzverringerung (physische Nähe).
Versuch, Kontakt herzustellen
[§ 238 I Nr. 2 StGB]
Durch Verwendung von Telekommunikationsmitteln oder sonstigen Mitteln der Kommunikation oder über Dritte versucht der Täter Kontakt zum Opfer aufzunehmen (psychische Nähe).
Waren/Dienstleistungen bestellen, Dritte veranlassen Kontakt herzustellen
[§ 238 I Nr. 3 StGB]
Es werden Fälle erfasst, in denen der Täter Waren oder Dienstleistungen bestellt oder Dritte dazu veranlasst.
Drohung mit Verletzung des Opfers oder ihm nahestehender Personen
[§ 238 I Nr. 4 StGB]
Erfasst wird das unbefugte und beharrliche Bedrohen eines Menschen (Opfer oder eine ihm nahe stehende Person) mit der Verletzung des Lebens, der körperlichen Unversehrtheit, Gesundheit oder Freiheit.
[§ 238 I Nr. 5 StGB]
Quantitativ als auch qualitativ eine vergleichbare Schwere zu Nr. 1 – 4 aufweisen und in ihrem Handlungs- und Erfolgsunwert mit diesen gleichzusetzen sein.
Es muss sich dabei um gravierende und ernstzunehmende Beeinträchtigungen handeln, die über durchschnittliche und zumutbare Beeinträchtigungen erheblich und objektivierbar hinausgehen.
Ein durch menschliches Verhalten verursachter Erfolg ist nur dann objektiv zurechenbar, wenn dieses Verhalten eine rechtlich missbilligte Gefahr des Erfolgseintritts geschaffen hat und gerade diese Gefahr sich im konkreten, tatbestandsmäßigen Erfolg verwirklicht hat.
Tatbestandsspezifischer Gefahrenzusammenhang
[§ 238 II StGB]
Die dem Grundtatbestand anhaftende Gefahr muss sich in der schweren Folge niederschlagen.
[§ 238 III StGB]
Der Tod tritt mit Ende der Hirntätigkeit ein.
Decks in MR 2. Studienjahr Class (13):
265 Stgb Versicherungsmissbrauch
267 Stgb Urkundenfalschung
268 Stgb Falschung Technischer Aufzeichnu
269 Stgb Falschung Beweiserheblicher Date
274 Stgb Urkundenunterdruckung
177 Stgb Sexuelle Notigung Vergewaltigung
178 Stgb Sexuelle Notigung Und Vergewalti
183 Exhibitionismus
183a Erregung Offentlichen Argernisses

References: § 238
 § 238
 § 238
 § 238
 § 238
 § 238
 § 238
 § 18