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Timestamp: 2016-12-10 11:00:27+00:00

Document:
5A_349/2015 (28.05.2015)
5A_349/2015 Urteil vom 28. Mai 2015
beide vertreten durch Rechtsanwälte Simon Brun und Andreas Forrer,
Vorsorgliche Massnahmen (Persönlichkeitsverletzung),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss und das Urteil vom 19. März 2015 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss und das Urteil vom 19. März 2015 des Obergerichts des Kantons Zürich betreffend vorsorgliche Massnahmen (Persönlichkeitsverletzung),
in das (nach bundesgerichtlicher Aufforderung zur Stellungnahme zur Rechtzeitigkeit der Beschwerde nachträglich eingereichte) Gesuch der Beschwerdeführerin um Fristwiederherstellung,
dass das Fristwiederherstellungsgesuch abzuweisen ist, weil die Beschwerdeführerin kein unverschuldetes Hindernis im Sinne von Art. 50 Abs. 1 BGG an der Fristeinhaltung nachweist, indem sie einen Bettaufenthalt am letzten Tag der postalischen Abholfrist mit starken Schmerzen behauptet,
dass der Friststillstand gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG in Fällen wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen im Rahmen eines Verfahrens betreffend vorsorgliche Massnahmen ergangenen Entscheid und damit gegen einen Entscheid im Sinne von Art. 98 BGG richtet, kraft der ausdrücklichen Vorschrift des Art. 46 Abs. 2 BGG nicht gilt,
dass der Beschluss und das Urteil des Obergerichts vom 19. März 2015 der Beschwerdeführerin (ungeachtet der tatsächlichen Entgegennahme am 31. März 2015) als bereits am 30. März 2015 eröffnet gelten (letzter Tag der gemäss postalischer Sendungsinformation am 23. März 2015, d.h. am Avisierungsdatum ausgelösten postalischen Abholfrist: Art. 44 Abs. 2 BGG),
dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 30. April 2015 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Mittwoch, den 29. April 2015) der Post übergeben hat,
dass die Beschwerde im Übrigen auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht entspricht, zumal vor Bundesgericht einzig die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte erhoben werden kann (Art. 98BGG),

References: Art. 72
 Art. 72
 Art. 50
 Art. 46
 Art. 98
 Art. 46
 Art. 44
 Art. 42