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Timestamp: 2019-05-24 06:45:28+00:00

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Afrikanische Sprachwissenschaften II (Zielsprache Swahili) NF (Emp. Sprachwissenschaft ab WS 2011/12, 6 Sem., Bachelor) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Afrikanische Sprachwissenschaften II (Zielsprache Swahili) - NF, Bachelor
Schwerpunkt Afrikanische Sprachwissenschaften II (Zielsprache Swahili), Empirische Sprachwissenschaft, Bachelor (ab WS 2011/12, 6 Semester) für das externe Nebenfach (ENF)
Afrikanische sprachwissenschaften ii (zielsprache swahili) nf (emp. sprachwissenschaft ab ws 2011/12, 6 sem., bachelor)
Afrikanische Sprachwissenschaften II (Zielsprache Swahili), Schwerpunkt Empirische Sprachwissenschaft, Bachelor (ab WS 2011/12, 6 Semester) für das externe Nebenfach (ENF)
PARAGRAPHENTEIL EMPIRISCHE SPRACHWISSENSCHAFT (AB WS 2011/12) - NF, BACHELOR
§ 5 Studienvoraussetzungen und Studienbeginn, sowie Studien- und Prüfungsaufbau im Nebenfach; Kreditpunkte (CP) für das Nebenfach
§ 11 Akademische Leitung des Nebenfach-Bachelorstudienganges und Modulkoordination
§ 16 Umfang der Bachelorprüfung im Nebenfach
§ 23 Bewertung der Prüfungsleistungen, Bildung der Noten
§ 24 Gesamtnote der Bachelorprüfung im Nebenfach
VI. Nichtbestehen u.Wiederholung v. Modulprüfungen sowie endgült. Nichtbestehen d. BA-Prüfung im NF
§ 25 Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen im Nebenfach ES sowie Wiederholungsfrist
§ 26 Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach
§ 27 Prüfungsgebühren
§ 28 Ungültigkeit von Prüfungen, Behebung von Prüfungsmängeln
§ 29 Einsicht in die Prüfungsunterlagen
§ 30 Einsprüche und Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren und gegen Prüfungsentscheidungen
§ 31 In-Kraft-Treten und Übergangsbestimmungen
I. Vorgeschlagene Kombinationen der Schwerpunkte mit Hauptfächern
II. Äquivalenzen der Schwerpunkte mit bisherigen Magisternebenfachstudiengängen (entsprechend § 13 Abs. 2 Nr. 3)
Modul KN1: Grundlagen der Allgemeinen Sprachwissenschaft
Modul AS1: Allgemeine Grundlagen
Modul AS2: Grundkurs Swahili
Modul AS3: Hauptkurs Swahili
Wahlpflichtmodul AS6.1: Struktursprachen I
Wahlpflichtmodul AS6.2: Vertiefende Systemlinguistik
Exemplarischer Studienverlaufsplan Externes Nebenfach – Allgemeiner Pflichtbereich
Exemplarischer Studienverlaufsplan Externes Nebenfach – Schwerpunkt Afrikanische Sprachwissenschaften II (Zielsprache Swahili)
Paragraphenteil Empirische Sprachwissenschaft Externes Nebenfach (ab WS 2011/12)
(1) Der Nebenfach-Bachelorstudiengang Empirische Sprachwissenschaft (nachfolgend: „ES“) umfasst neben einem allgemeinen Pflichtbereich die folgenden Schwerpunkte, von denen einer bei der Zulassung zur Bachelorprüfung zu wählen ist:
(2) Diese Ordnung regelt das Studium und die Bachelorprüfung im Nebenfach ES, sofern dieses nicht als "internes Nebenfach" in Verbindung mit dem Hauptfach ES studiert wird; in diesem Fall ist die Ordnung für den Bachelorstudiengang Empirische Sprachwissenschaft (Hauptfach) anzuwenden. Das Studium und die Modulprüfungen anderer Hauptfächer sind nach Maßgabe der für diese maßgeblichen Ordnungen zu absolvieren; vorgeschlagene Kombinationen des Nebenfachs ES mit Hauptfachstudiengängen sind in Anhang 1 unter I. aufgeführt.
(1) Der Nebenfach-Bachelorstudiengang ES vermittelt grundlegende Fachkenntnisse und Methoden, die erforderlich sind, um menschliche Sprachen zu erforschen und zu analysieren. Er befasst sich mit heutigen und älteren Sprachen der Menschheit mit dem Ziel, sowohl spezifische, diese Sprachen betreffende als auch allgemeine Aspekte von Sprache und Sprechen zu beschreiben, typologisch und historisch-genetisch zu klassifizieren und zu erklären. Die Erforschung der Sprachen umfasst dabei sowohl deren Verwendung als „gesprochene Sprachen“ in alltäglichen Kommunikationsprozessen als auch schriftliche Ausprägungsformen natürlicher Sprachen aller Arten. Das Nebenfach ES soll dabei die Perspektive in Richtung auf eine größere Menge unterschiedlicher Sprachen, die mit verschiedenen Sprachen verbundenen literarischen Traditionen, die historisch-gesellschaftlichen Verwendungsbedingungen verschiedener Sprachen oder andere mit dem Gebrauch menschlicher Sprache verknüpfte Phänomene erweitert werden. Zu diesem Zweck vermittelt das Studium in Verbindung mit einer soliden, integrierten Ausbildung in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Fremdsprachen die theoretischen Grundlagen und Techniken der linguistischen Analyse und Beschreibung dieser Sprachen und setzt diese Verfahren mit damit zusammenhängenden Tätigkeitsfeldern der wissenschaftlichen Forschung in Beziehung.
(2) Das Studium des Nebenfaches ES wird in Verbindung mit einem Bachelor-Hauptfachstudiengang mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen. Durch die kumulative Bachelorprüfung im Nebenfach ES soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende Methoden und Zielsetzungen der Empirischen Sprachwissenschaft überblickt, die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Verfahren und Erkenntnisse des Faches selbständig anzuwenden und die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat. Den Zweck der Bachelorprüfung im jeweiligen Hauptfach regelt die Ordnung für die betreffenden Hauptfächer.
Nach bestandener Bachelorprüfung im Hauptfach und im Nebenfach verleiht der für das Hauptfach zuständige Fachbereich den akademischen Grad „Bachelor of Arts“, abgekürzt B.A.
(1) Die Regelstudienzeit für den Nebenfach-Bachelorstudiengang ES beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen sechs Semester. Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften sowie die sonstigen zuständigen Fachbereiche stellen durch das Lehrangebot, die Studiengestaltung und die Gestaltung des Prüfungsverfahrens sicher, dass das Bachelorstudium im Nebenfach einschließlich sämtlicher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Das Bachelorstudium im Nebenfach kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
Das Studium im Nebenfach ES kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
Voraussetzung für das Studium im Nebenfach ES ist die Hochschulzugangsberechtigung gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Studienbewerber und Studienbewerberinnen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen entsprechend der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) in ihrer jeweils gültigen Fassung die Deutsche Sprachprüfung mit dem Ergebnis DSH-2 nachweisen.
Des weiteren sind Englischkenntnisse erforderlich, die bei der Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach nachzuweisen sind (§ 13). Darüber hinausgehende schwerpunktspezifische Voraussetzungen sind in Anhang 2 geregelt.
Das Studium im Nebenfach ES ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, das nach Maßgabe des Anhangs 2 in der Regel mit einer Modulprüfung in Form einer Abschlussprüfung, in Ausnahmefällen auch mit kumulativen veranstaltungsbezogenen Teilprüfungen oder einer einzelnen veranstaltungsbezogenen Prüfung abgeschlossen wird. Eine Liste der Pflichtmodule sowie der möglichen Wahlpflichtmodule enthält Anhang 2. Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2. Eine Doppeltbelegung von Modulen im Haupt- und Nebenfach ist ausgeschlossen.
Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung Kreditpunkte (CP) zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst neben der Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls (Kontaktzeit) die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Selbststudium), die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls sowie die Modulprüfungen. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Für ein Vollzeitstudium sind pro Semester durchschnittlich 30 CP vorgesehen. Voraussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie der erfolgreiche Abschluss der Teil- bzw. Modulprüfungen; Näheres regeln die §§ 8, 16 in Verbindung mit den Modulbeschreibungen im Anhang 2. Erst die Vergabe der CP bescheinigt den erfolgreichen Abschluss eines Moduls; sie erfolgt durch das Prüfungsamt (s. § 10 Abs. 9).
Für den Bachelorstudiengang im Nebenfach sind insgesamt 60 CP zu erbringen, von denen 6 CP auf den allgemeinen Pflichtbereich und 54 CP auf den gewählten Schwerpunkt entfallen. Die Bachelorprüfung im Nebenfach ES ist bestanden, wenn die Modulprüfungen im Nebenfach nach Maßgabe dieser Ordnung erfolgreich abgeschlossen sind.
Die Studieninhalte werden in folgenden Lehr und Lernformen vermittelt: 1. Vorlesungen (V), 2. Tutorien (T), 3. Übungen (Ü), 4. Kurse (K), 5. Proseminare (PS), 6. Seminare (S), 7. Praktika (P). Dafür gilt, soweit in den Modulbeschreibungen im Anhang 2 nichts anderes vorgesehen ist, in der Regel folgendes:
– Grundlegende Veranstaltungen werden von Tutorien begleitet; diese dienen der Vertiefung und Ergänzung der Lehrinhalte der Veranstaltungen, denen sie zugeordnet sind.
– Übungen dienen der Erarbeitung eines Themenbereichs bzw. dem Vertiefen der in Kursen, Vorlesungen und Proseminaren erworbenen Kenntnisse, wobei die Analyse von Texten im Vordergrund steht und neue Themenbereiche erarbeitet werden.
– Praktika sind Lernformen ohne Kontaktzeit, die inner- oder außerhalb der Universität zu erbringen sind. Sie beinhalten die selbständige Erarbeitung von Themenfeldern und Durchführung von empirischen Untersuchungen, die Aufbereitung und Analyse von Datenmaterial, teils auch als Teamarbeit in Kleingruppen.
(1) Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (im Anhang 2). Entsprechendes gilt, soweit gemäß Anhang 2 ein Leistungs- oder Teilnahmenachweis zu einer Lehrveranstaltung eines Moduls für den Zugang zu anderen Lehrveranstaltungen dieses Moduls oder für den Zugang zu Lehrveranstaltungen eines anderen Moduls vorausgesetzt wird. Die Überprüfung der Zugangsberechtigung erfolgt durch das Prüfungsamt (s. § 10 Abs. 9), die Überprüfung der Zugangsberechtigung für einzelne Lehrveranstaltungen durch die oder den jeweiligen Modulbeauftragten.
(2) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften erstellt für das Nebenfach ES auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein kommentiertes Modul- und Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots und aktualisiert dies für jedes Semester. Das Verzeichnis wird spätestens 6 Wochen vor Vorlesungsbeginn veröffentlicht.
(3) Die allgemeine Studienberatung erfolgt durch die zentrale Studienberatung der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Studienfachberatung im Nebenfach ES erfolgt durch die hierzu beauftragten Lehrkräfte; die Zuständigkeit für die Studienfachberatung in den jeweiligen Hauptfächern ergibt sich aus der Ordnung für das betreffende Hauptfach. Die Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung bzw. einer fachlichen Studienberatung ist für Studienanfänger verpflichtend.
(1) Der Fachbereichsrat bestellt einen Professor oder eine Professorin, der oder die einen der Schwerpunkte des Bachelorstudiengangs ES in der Lehre vertritt, als akademischen Leiter oder akademische Leiterin des Studiengangs; dieser oder diese plant und koordiniert schwerpunktübergreifend das Lehrveranstaltungsangebot des Bachelorstudiengangs ES. Für die einzelnen Schwerpunkte wird vom Fachbereichsrat jeweils ein Professor oder eine Professorin, der oder die diesen Schwerpunkt bzw. Ergänzungsbereich in der Lehre vertritt, als Koordinator oder Koordinatorin bestellt; dieser oder diese plant und koordiniert modulübergreifend das Lehrveranstaltungsangebot in dem jeweiligen Schwerpunkt. Die Verantwortung des Dekanats für die Sicherstellung des Lehrangebots bleibt hiervon unberührt. Für alle fachspezifischen Entscheidungen des Prüfungsausschusses im Bachelorstudiengang ES bedarf es der Zustimmung des jeweiligen Koordinators oder der jeweiligen Koordinatorin.
(2) Für jedes Modul des Bachelorstudiengangs ES ernennt der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften aus dem Kreis der prüfungsbefugt Lehrenden des Schwerpunkts einen Modulbeauftragten oder eine Modulbeauftragte. Dieser oder diese ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig. Hierzu gehören insbesondere Vorschläge für die Prüfer und Prüferinnen der Modulprüfungen. Ist kein Modulbeauftragter oder Modulbeauftragte ernannt oder ist dieser oder diese längerfristig verhindert, ist für diese Aufgaben der Koordinator oder die Koordinatorin des betreffenden Schwerpunkts zuständig bzw. vertritt diese den Modulbeauftragten oder die Modulbeauftragte.
(1) Zur Abnahme von Modulprüfungen im Bachelorstudiengang ES sind Professorinnen und Professoren, Juniorprofessoren und Juniorprofessorinnen, Hochschuldozenten und Hochschuldozentinnen, Honorarprofessoren und Honorarprofessorinnen, außerplanmäßige Professoren und außerplanmäßige Professorinnen, Privatdozenten und Privatdozentinnen sowie wissenschaftliche Mitglieder und Lehrbeauftragte gemäß § 18 Abs. 2 Hessisches Hochschulgesetz (HHG) befugt, die in den Prüfungsfächern Lehrveranstaltungen anbieten oder damit beauftragt werden könnten. Die Beteiligung wissenschaftlicher Mitglieder an Prüfungen setzt voraus, dass ihnen für das Prüfungsfach ein Lehrauftrag erteilt worden ist. Aus dem aktiven Dienst oder aus dem Dienst des Landes Hessen ausgeschiedene Professoren oder Professorinnen können, ihre Einwilligung vorausgesetzt, vom Prüfungsausschuss als Prüfer oder Prüferin bestellt werden.
(2) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestellt die Beisitzenden für die mündlichen Modulprüfungen im Bachelorstudiengang ES. Er oder sie kann die Bestellung an den Prüfer oder die Prüferin der mündlichen Prüfung oder an die akademische Leitung des Nebenfach-Bachelorstudienganges oder des betreffenden Schwerpunkts übertragen. Zum Beisitzer oder zur Beisitzerin darf nur bestellt werden, wer Mitglied oder Angehöriger oder Angehörige der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist und mindestens einen Bachelorabschluss oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach ES ist zusammen mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs.2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
1. im Nebenfach-Bachelorstudiengang ES an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist;
2. Englischkenntnisse nachweist.
(2) Der Antrag auf Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach ES ist beim Prüfungsamt zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:
1. Nachweis der Immatrikulation in einem Bachelorstudiengang mit ES als Nebenfach;
3. eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits die Bachelorprüfung im Hauptfach ES oder im Nebenfach ES oder in einem verwandten Studiengang oder eine Zwischenprüfung oder Magisterprüfung in einem dem gewählten Schwerpunkt gemäß Anhang 1 (II.) entsprechenden Magisterstudiengang endgültig nicht bestanden oder seinen oder ihren Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem Prüfungsverfahren befindet,
4. die Nennung des Hauptfaches.
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach ES entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach ES wird abgelehnt, wenn die in Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung im Hauptfach ES oder im Nebenfach ES oder oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach in einem dem gewählten Schwerpunkt gemäß Anhang 1 (II.) entsprechenden Magisterstudiengang oder in einem eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach ES setzt sich zusammen
– aus der Modulprüfung zu dem Pflichtmodul des Allgemeinen Pflichtbereichs nach Maßgabe des Anhangs 2 und
– aus den für die Gesamtnote relevanten Modulprüfungen zu den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen des jeweiligen Nebenfachschwerpunkts nach Maßgabe des Anhangs 2.
(2) Die Wählbarkeit einzelner Wahlpflichtmodule kann bei fehlender Kapazität durch Beschluss des Fachbereichsrates eingeschränkt werden. Die Einschränkung wird den Studierenden rechtzeitig im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben.
(3) Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in eng verwandten Studiengängen von ausländischen Universitäten, mit denen der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften über Erasmus/Socrates-Abkommen Austauschbeziehungen unterhält, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Nebenfach Empirische Sprachwissenschaft angerechnet. Abs.2 Satz 2 gilt entsprechend.
(5) In staatlich anerkannten Fernstudien erworbene Leistungsnachweise können, soweit sie gleichwertig sind, als Studien oder Prüfungsleistungen anerkannt werden. Abs.4 gilt entsprechend.
(8) Werden Studien und Prüfungsleistungen anerkannt, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und nach Maßgabe dieser Ordnung in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk "bestanden" aufgenommen. Angerechnete Leistungen werden im Zeugnis gekennzeichnet.
(1) Für die Benotung der Prüfungsleistungen zu den Modulen sind folgende Noten zu verwenden:
Sind sämtliche Modulprüfungen nach Maßgabe des Anhangs 2 bestanden, so wird für das Nebenfach ES durch das Prüfungsamt eine Gesamtnote gebildet. Diese ist das arithmetische Mittel aus den Modulnoten gemäß § 23 Abs. 1 und Abs. 2. Im Übrigen gilt § 23 Abs. 2 entsprechend.
(2) Alle nicht bestandenen Modulprüfungen (Modulabschlussprüfungen, Modulteilprüfungen, einzelne veranstal-tungsbezogene Modulprüfungen) können einmal wiederholt werden. Lediglich eine nicht bestandene Modulprüfung kann zweimal wiederholt werden.
Die Bachelorprüfung im Nebenfach ES ist endgültig nicht bestanden, wenn wenigstens eine der Modulabschlussprüfungen oder Modulteilprüfungen oder einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfungen im Nebenfach ES auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 15 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt.
Prüfungsgebühren fallen entsprechend der Ordnung für das jeweilige Hauptfach an und werden gemäß der dafür geltenden Ordnung erhoben.
(BA-Studiengänge oder modularisierte Magisterstudiengänge):
Hauptfach Historische Ethnologie
Hauptfach Germanistik oder
Hauptfach Lateinische Philologie oder
Hauptfach Griechische Philologie
Hauptfach Politologie
Hauptfach Anglistik
Schwerpunkt Chinesische Sprachwissenschaft:
Schwerpunkt Altorientalische Sprachen
Hauptfach Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients
Hauptfach Religionswissenschaft
Hauptfach Sinologie
Hauptfach Japanologie
Im Externen Nebenfach ist zu absolvieren: das Pflichtmodul KN1 (6 CP).
KN1 - Grundlagen der Allgemeinen Sprachwissenschaft
Das Modul beginnt in jedem WiSe.
180 Std., davon: 90 Std. Präsenzstudium, 45 Std. Selbststudium, 45 Std. Modulprüfungen
Modulabschlussprüfung: Klausur (3-stdg.). (Bestehen der Modulabschlussprüfung)
In dem Modul werden die allgemeinen Grundlagen für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit natürlichen Sprachen dargelegt und ein Verständnis für die Abgrenzung der Teilgebiete der Grammatik sowie ihrer jeweils spezifischen Fragestellungen und Zugänge zur Sprache entwickelt. Den Teilnehmer steht eine extra für das Modul eingerichtete elektronische Lernplattform (web CT, BSCW) zur Verfügung, wobei durch ein Tool für die Erstellung der Lerninhalte (LernBar) alle modulrelevanten Dateien zugänglich und interaktiv nutzbar sind.
KN1.1 Vorlesung: Einführung in die Allgemeine Sprachwissenschaft 2
KN1.2 Vorlesung: Grundlagen Phonetik / Phonologie 2
KN1.3 Vorlesung: Grundlagen der Morphologie 2
Anhang 2: Modulbeschreibungen - Schwerpunkt Afrikanische Sprachwissenschaften II (Zielsprache Swahili)
Im Externen Nebenfach (ENF) sind zu absolvieren: die Pflichtmodule AS1 bis AS3 (insgesamt 45 CP) sowie ein Wahlpflichtmodul (9 CP) aus der Wahlpflichtmodulgruppe AS6 (insgesamt 54 CP). Gesamtnotenrelevant sind folgende Module: AS1 AS2 AS3 AS6.1 AS6.2
AS1 – Allgemeine Grundlagen
Das Modul beginnt im Wintersemester und erstreckt sich über zwei Semester
(300 St) davon 60 Std. Präsenzstudium, 180 Std. Selbststudium, 60 Std. Prüfungen
ENFGesamtnotenrelevant
Klausur (3-stdg.).Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen AS1.1 und AS1.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung
Vorlesung / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit
Die Studierenden werden mit den Grundzügen der Geschichte vertraut gemacht und in die gesellschaftliche Vielfalt Afrikas eingeführt. Darüber hinaus erhalten sie einen Einblick in die Hauptströmungen der deutschsprachigen Afrikanistik und die Ausrichtungen des Faches im europäischen Ausland.
Das Pflichtmodul AS1 beinhaltet einen detaillierten Überblick über die genetische und typologische Gliederung der Sprachen Afrikas, ihre geographische Verteilung sowie die Geschichte ihrer Erforschung. Die Studierenden werden mit den Grundzügen der Geschichte vertraut gemacht und in die gesellschaftliche Vielfalt Afrikas eingeführt. Darüber hinaus erhalten sie einen Einblick in die Hauptströmungen der deutschsprachigen Afrikanistik und die Ausrichtungen des Faches im europäischen Ausland
AS1.1 Vorlesung: Die Sprachen Afrikas 2
AS1.2 Vorlesung: Wissenschaftsgeschichte 2
AS2 – Grundkurs Swahili
(480 St) davon 120 Std. Präsenzstudium, 340 Std. Selbststudium, 20 St Prüfungen
ENF Gesamtnotenrelevant
Klausur (3-stdg.).Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen AS2.1 bis AS2.4 und Bestehen der Modulabschlussprüfung
Kurs / Grammatik- und Konversationsübungen / Gruppenarbeit
Das Modul dient dem Spracherwerb (Kurs für Anfänger). Die Studierenden werden mit den Grundzügen des grammatischen Systems des Swahili vertraut gemacht.
Das Pflichtmodul AS2 dient dem Spracherwerb (Anfänger) einer der wichtigsten Verkehrssprachen Afrikas, des Swahili (Ostafrika). Es besteht aus zwei Grammatikkursen mit begleitenden Konversationskursen.Das Modul ist identisch mit den Modulen AH7.1.1 des Schwerpunkts Afrikanische Sprachwissenschaften I und AF7.2.1 des Schwerpunkts Afrikanische Sprachwissenschaften III.
AS2.1 Kurs: Grammatik I 2
AS2.2 Kurs: Konversation I 2
AS2.3 Kurs: Grammatik II 2
AS2.4 Kurs: Konversation II 2
AS3 – Hauptkurs Swahili
Pflichtmodul – 19 CP
570 Std., davon 120 Std. Präsenzstudium, 430 Std. Selbststudium, 20 Std. Prüfungen
erfolgreicher Abschluss des Pflichtmoduls AS2 Grundkurs Swahili
Klausur (4-stdg.).Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen AS3.1 bis AS3.4 und Bestehen der Modulabschlussprüfung
Kurs / Grammatik- und Konversationsübungen, Textanalysen / Gruppenarbeit
Vertiefung der im Grundkurs Swahili erworbenen Sprach- und Grammatikkenntnisse
Das Pflichtmodul AS3 dient dem Spracherwerb (Fortgeschrittene) einer der wichtigsten Verkehrssprachen Afrikas, des Swahili (Ostafrika). Es besteht aus zwei Grammatikkursen, einem Konversations- sowie einem Lektürekurs.
AS3.1 Kurs: Grammatik III 2
AS3.3 Kurs: Konversation III 2
AS3.2 Kurs: Grammatik IV 2
AS3.4 Kurs: Lektüre 2
AS6.1 – Struktursprachen I
Das Modul beginnt im Wintersemester und erstreckt sich über drei Semester
(270 Std.) davon 60 Std. Präsenzstudium, 200 Std. Selbststudium, 10 Std. Prüfungen
Klausur (3-stdg.).Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen AS6.1.1 bis AS6.1.3 und
Bestehen der Modulabschlussprüfung.
Kurs / Verstehen von Sprachstruktur aus systematischer Perspektive
Den Studierenden werden Einblicke in den grammatischen Aufbau der jeweiligen Sprachen gewährt.
Im Wahlpflichtmodul AS6.1 werden die Sprachen Swahili, Fula und eine dritte, je nach Angebot wechselnde Sprache hinsichtlich ihrer strukturellen Merkmale vorgestellt. Die Präsentation des Lehrstoffs folgt didaktisch einem völlig anderen Ansatz, als dies in Sprachkursen der Fall ist; denn hier geht es nicht um Spracherwerb, sondern um Einblicke in den grammatischen Aufbau der jeweiligen Sprachen.
AS6.1.1 Kurs: Struktur des Swahili 1
AS6.1.2 Kurs: Struktur des Fula 1
AS6.1.3 Kurs: Struktur einer dritten Sprache 2
AS6.2 – Vertiefende Systemlinguistik
(270 Std.) davon 60 Std. Präsenzstudium, 220 Std. Selbststudium, 10 Std. Prüfungen
erfolgreicher Abschluss des Pflichtmoduls KN1 des Allgemeinen Pflichtbereichs
Modulabschlussprüfung Keine.Leistungsnachweis AS6.2.1 Klausur (2-stdg.).
Einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung AS6.2.2 Klausur (2-stdg.).
Teilnahmenachweis für die Lehrveranstaltung AS6.2.2.
Erwerb von Basiswissen in den sprachlichen Strukturbereichen der Tonologie, Morphologie und Syntax unter besonderer Berücksichtigung der afrikanischen Sprachen
Das Wahlpflichtmodul AS6.2 widmet sich der synchronen Untersuchung afrikanischer Sprachsysteme in den Bereichen der Tonologie und der Morphosyntax. Da die überwiegende Mehrheit aller Sprachen Afrikas über lexikalisch und / oder grammatisch distinktive prosodische Eigenschaften (Ton, Akzent) verfügt, ist eine gesonderte Behandlung der Tonologie über die im Pflichtbereich erworbenen Kenntnisse hinaus unumgänglich. Morphotonologische Prozesse resultieren aus dem Zusammenspiel mit morphosyntaktischen Eigenschaften, denen somit eine besondere Bedeutung zukommt. Die Studierenden sollen in diesem Modul in die Lage versetzt werden, die entsprechenden Spezifika zu erkennen und zu beschreiben.Das Modul ist identisch mit den Modulen AH6.2 des Schwerpunkts Afrikanische Sprachwissenschaften I und AF6.2 des Schwerpunkts Afrikanische Sprachwissenschaften III.
AS6.2.1 Tonologie 2
AS6.2.2 Morphosyntax 2
Anhang 3: Exemplarischer Studienverlaufsplan Externes Nebenfach - Allgemeiner Pflichtbereich
KN1: Grundlagen allg. Sprachw. P V KN1.1 Einführung in die Allgemeine Sprachwissenschaft 2 2
V KN1.2 Grundlagen Phonetik / Phonologie 2 2
1. Semester. Pflichtbereich (4)
2. Semester. Pflichtbereich (0)
KN1: Grundlagen allg. Sprachw. P V KN1.3 Grundlagen der Morphologie 2 2
3. Semester. Pflichtbereich (2)
4. Semester. Pflichtbereich (0)
5. Semester. Pflichtbereich (0)
6. Semester. Pflichtbereich (0)
Gesamt CP 6
Anhang 3: Exemplarischer Studienverlaufsplan Externes Nebenfach - Schwerpunkt Afrikanische Sprachwissenschaften II (Zielsprache Swahili)
AS1: Allgemeine Grundlagen P V AS1.1 Vorlesung:
Die Sprachen Afrikas 2 5
AS2: Grundkurs
Swahili P K AS2.1 Kurs:
Grammatik I 2 4
K AS2.2 Kurs:
Konversation I 2 4
Zusammenfassung der Werte aus dem Pflichtbereich und dem Schwerpunkt 4+13 17
AS1: Allgemeine Grundlagen P V AS1.2 Vorlesung:
Wissenschaftsgeschichte 2 5
Swahili P K AS2.3 Kurs:
Grammatik II 2 4
K AS2.4 Kurs:
Konversation II 2 4
AS3: Hauptkurs
Swahili P K AS3.1 Kurs:
Grammatik III 2 4
K AS3.2 Kurs:
Grammatik IV 2 4
Zusammenfassung der Werte aus dem Pflichtbereich und dem Schwerpunkt 2+8 10
Swahili P K AS3.3 Kurs:
Konversation III 2 4
K AS3.4 Kurs:
Lektüre 2 7
AS6.1:
Struktursprachen I WP K AS6.1.1 Kurs:
Struktur des Fula 1 4
Struktursprachen I WP K AS6.1.2 Kurs:
Struktur des Ewe 1 5
Gesamt CP 6+54
ENF Externes Nebenfach
Afrikanische Sprachwissenschaft II – Swahili (Emp.Sprachwiss.) (NF), Bachelor (ab WS 2011/12, 6 Semester)*

References: § 5

§ 11

§ 16

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31
 § 13
 § 10
 § 10
 § 18
 § 23
 § 23
 § 15