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Timestamp: 2019-09-15 10:40:21+00:00

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§ 181 ZPO: Ersatzzustellung durch Niederlegung
VG Ansbach, Beschluss vom 4.8.2013, Az. 11 S 13.30599 Im Fall der Ersatzzustellung nach § 181 ZPO beweist die Zustellungsurkunde die Niederlegung und die schriftliche Mitteilung, nicht aber, dass der Adressat dort auch wohnt (BVerfG, B. v. 3.6. 1991 - 2 BvR 511/89 - juris, BeckOK § 181 ZPO Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.1997, Az. XII ARZ 13/97 Denn der Gesetzgeber wollte mit der Ersatzzustellung nach § 181 Abs. 1 ZPO den Zugang zustellungsbedürftiger Schriftstücke an den Adressaten durch Aushändigung an solche Personen ermöglichen, von denen man nach der Lebenserfahrung aufgrund ihres zu dem Adressaten bestehenden Vertrauensverhältnisses erwarten kann, daß sie ihm das Schriftstück alsbald aushändigen (vgl. BGHZ 111, 1, 5).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.1997, Az. XII ARZ 13/97 Die Zustellungsurkunde vom 11. Oktober 1996 erbringt keinen Nachweis dafür, daß es sich bei der in der Zustellanschrift bezeichneten Wohnung in	tatsäch- lich um die Wohnung des Antragsgegners im Sinne von § 181 ZPO handelte, da dies außerhalb der Wahrnehmung des Zustellers lag (vgl. Senatsbeschluß vom 4. Oktober 1989 - IVb ZB 47/89 - FamRZ 1990, 143 = BGHR aaO § 182 Wohnung 2).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1994, Az. V ZB 5/94 Insoweit genügt nach ständiger Rechtsprechung ein die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnender individueller Schriftzug, der sich nicht nur als Namenskürzel (Paraphe) darstellt, sondern charakteristische Merkmale einer Unterschrift mit vollem Namen aufweist und die Nachahmung durch einen Dritten zu demindest erschwert; es reicht aus, daß jemand, der den Namen des Unterzeichnenden und dessen sonstige Unterschrift kennt, den Namen aus dem Schriftbild herauslesen kann (BGH, Urt. v. 27. Oktober 1987, VI ZR 268/86, LM § 181 ZPO Nr. 5, Beschl. v. 23. September 1992, I ZB 2/92, LM § 317 ZPO Nr. 16; Urt. v.
BVerfG, vom 2.9.1988, Az. 2 BvR 511/89 c) Die von der Verfassungsbeschwerde aufgeworfene Frage, ob durch die Zustellungsurkunde auch bewiesen wird, daß der Zustellungsadressat - wie dies für eine wirksame Zustellung erforderlich ist - unter der Zustellungsanschrift wohnt, wird in der Rechtsprechung unterschiedlich beurteilt (vgl. bejahend BGH NJW 1976, 149; LM § 181 ZPO Nr. 5; OLG Köln MDR 1983, 139 f.; undeutlich LAG Berlin, Entscheidung vom 13.1O.1967,
BGH, URTEIL vom 4.10.1977, Az. III ZR 1/76 Ob das der Fall ist,läßt sich, wie das Berufungsgericht zutreffend ausführt, nur nach den Umständen des Einzelfalls beurteilen (BayObLG aaO; ferner Stein/Jonas/Pohle ZPO 19. Aufl. 1972 An. II 1 zu § 181 ZPO), wobei der Zweck der Zustellungsvorschrif-ten, dem Empfänger das rechtliche Gehör zu gewähren, zu berücksichtigen ist.
BVerfG, vom 3.7.1977, Az. 2 BvR 884/91 Es nimmt in Übereinstimmung mit einem Teil der Rechtsprechung und Literatur an, daß dies auch für die Angabe der Wohnanschrift des Adressaten gelte (vgl. dazu BGH, NJW 1976, 149; BGH, LM § 181 ZPO Nr. 5; OLG Köln, MDR 1983, 139; verneinend: BGH, NJW 1985, 197; BFH, Entscheidung vom 1. Dezember 1988, Juris-Dokumentations-Nr. 514885; HansOLG, MDR 1982, 1041; LG Berlin, MDR 1987, 503).

References: § 181
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 § 181
 § 182
 § 181
 § 317
 BGH 
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