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Timestamp: 2016-10-28 21:59:35+00:00

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120 IV 307. Auszug aus dem Urteil der Anklagekammer vom 30. M�rz 1994 i.S. H. gegen Bezirksanwaltschaft Z�rich, Staatsanwaltschaften der Kantone Glarus, Zug und Basel-Stadt, Procureur g�n�ral du canton de Gen�ve
Art. 346 ss CP, art. 132 al. 1 et 2 AIFD, fixation du for en mati�re de soustraction ou d'escroquerie fiscales. La poursuite des actes de soustraction de l'imp�t f�d�ral direct rel�ve de la comp�tence de l'autorit� administrative du canton qui a proc�d� ou qui aurait d� proc�der � la taxation, sans �gard au lieu o� l'acte d�lictueux a �t� commis; si le for est litigieux, c'est l'Administration f�d�rale des contributions qui le d�termine (consid. 4). La Chambre d'accusation n'est pas habilit�e � fixer un for unique en cas d'infractions fiscales cantonales ou en cas de poursuites selon le droit f�d�ral du chef de soustraction et d'escroquerie fiscales (consid. 5 et 6). Consid�rants � partir de page 30
4. a) Gem�ss Art. 132 Abs. 1 und 2 BdBSt (SR 642.11) wird das Verfahren bei Hinterziehung der direkten Bundessteuer durch die kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer eingeleitet, die nach Abschluss der Untersuchung auch den Betrag der Busse feststellt. Die Verf�gung unterliegt der Beschwerde an die kantonale Rekurskommission (Art. 132 Abs. 3 BdBSt).BGE 120 IV 30 S. 31
F�r die Verfolgung von Steuerhinterziehungen ist somit - unabh�ngig vom Ort der Ausf�hrung der strafbaren Handlung - die Verwaltung jenes Kantons zust�ndig, welche die Veranlagung vorgenommen hat oder h�tte vornehmen m�ssen; Art. 346 StGB (Gerichtsstand des Ortes der Begehung) kommt aufgrund dieser speziellen gesetzlichen Regelung (vgl. den Vorbehalt von Art. 333 Abs. 1 StGB) nicht zur Anwendung (vgl. K�NZIG/BEHNISCH, Die direkte Bundessteuer, Basel 1992, Art. 132 N. 9).
b) Ist gegen denselben Beschuldigten in mehreren Kantonen ein Verfahren wegen Hinterziehung der direkten Bundessteuer er�ffnet worden - und damit die �rtliche Zust�ndigkeit zwischen mehreren Kantonen streitig -, so bestimmt die Eidg. Steuerverwaltung - und nicht die Anklagekammer des Bundesgerichts - gem�ss Art. 79 BdBSt den Gerichtsstand (K�NZIG/BEHNISCH, a.a.O., Art. 132 N. 11).
c) Auf den Antrag auf Bestimmung eines einheitlichen Gerichtsstandes f�r die Teilnahme an allf�lligen Hinterziehungen der direkten Bundessteuer ist daher mangels Zust�ndigkeit der Anklagekammer des Bundesgerichts nicht einzutreten.
5. Auch soweit der Gesuchsteller einen einheitlichen Gerichtsstand f�r allf�llige kantonale Steuervergehenstatbest�nde verlangt, kann auf das Gesuch wegen fehlender Zust�ndigkeit der Anklagekammer des Bundesgerichts nicht eingetreten werden, denn die Art. 346 ff. StGB finden nur auf nach einem Bundesgesetz strafbare Handlungen Anwendung (Art. 333 Abs. 1 StGB; BGE vom 13. August 1985, in ASA 55, 277 E. 1).
6. a) Der Gesuchsteller verlangt sodann die Vereinigung allf�lliger Verfahren wegen Steuerbetruges oder kantonaler Vergehenstatbest�nde.
b) Wie der Gesuchsteller selber einr�umt, sind bisher keine entsprechenden erkennbaren Untersuchungshandlungen seitens der Strafverfolgungsbeh�rden erfolgt; jedenfalls liege keine Anklage vor. Damit fehlt es ihm aber an einem aktuellen Rechtsschutzinteresse, weshalb auch auf diesen Punkt des Gesuches nicht eingetreten werden kann. Der Gesuchsteller beh�lt sich denn auch vor, diesen Beh�rden direkt Antr�ge auf Bestimmung des Gerichtsstandes zu stellen.
c) In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass im �brigen auch die Zusammenlegung bundesrechtlicher Verfahren wegen Steuerhinterziehung mit solchen wegen Steuerbetruges bereits wegen der gegenseitig fehlenden sachlichen Zust�ndigkeit (BGE 119 Ib 311, E. 3c) der gesetzlich daf�r vorgesehenen Beh�rden ausgeschlossen w�re.
art. 132 al. 1 et 2 AIFD,
Art. 132 Abs. 3 BdBSt suite... ,
Art. 79 BdBSt

References: Art. 346
 art. 132
 Art. 132
 Art. 346
 Art. 333
 Art. 132
 Art. 79
 Art. 132
 Art. 346
 BGE 

art. 132

Art. 132

Art. 79