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Timestamp: 2018-01-17 02:40:34+00:00

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Der Bausachverständige 04/2017 | die-online-bibliothek.de
Luftleckagen und wie man damit umgehen kann - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 9
Autor: Klaus Vogel/Victor Norrefeldt/Ulf Kopeke
Bewertung optischer Mängel - Abgrenzung zwischen zu akzeptierenden und nicht zu akzeptierenden Abweichungen des Erscheinungsbildes - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 19
Autor: Ralf Ertl/Martin Egenhofer/Michael Hergenröder/Thomas Strunck
Beanstandungen im optischen Erscheinungsbild von Bauleistungen sind häufig Anlass zu Diskussionen und Auseinandersetzungen. Die Beurteilung von Abweichungen orientiert sich regelmäßig am Gewicht des optischen Erscheinungsbildes und dem Grad der optischen Beeinträchtigung durch die Abweichung. Zur Klassifizierung optischer Mängel werden die Herangehensweise, Kriterien zur Beurteilung sowie eine grafische Darstellung zur Abgrenzung zu akzeptierender Abweichungen von nicht zu akzeptierenden Abweichungen dargestellt.
Möglichkeiten und Grenzen der gesundheitlichen Bewertung von Schimmelexpositionen im Innenraum - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 26
Autor: Gerhard A. Wiesmüller/Birger Heinzow/Regine Szewzyk/Kerttu Valtanen/Julia Hurraß
Flachdach in Holzbauweise - Eine differenzierte Betrachtung eines anspruchsvollen Bauteils (Teil 1) - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 35
Die neue DIN 18531 »Abdichtung von Dächern« und die neue Flachdachrichtlinie des ZVDH - anerkannte Regeln der Technik? - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 39
Autor: Christian Herold
Aus alt mach neu, aber neu ist nicht immer besser.
Schallschutzmangel: Warum ist die Vorsatzschale keine Mangelbeseitigung? - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 56
Ungedämmte Leitungen im Estrich	- Rohrwärmekorrektur nach VDI 2077 am Ende? - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 59
Bislang war es möglich, unzumutbare Kostenverschiebungen durch unerfasste Rohrwärme, analog § 7 Abs. 1 S. 3 HeizkostenV zu korrigieren, wenn die Wärmeabgabe durch ungedämmte Leitungen im Estrich erfolgte. Diesen Weg hat der BGH nunmehr versperrt. Denn unter dem 15.3.2017 erging folgendes BGH-Urteil:
»§ 7 Abs. 1 Satz 3 HeizkostenVO3 ist auf überwiegend ungedämmte, aber nicht freiliegende Leitungen der Wärmeverteilung nicht analog anwendbar.«
Die Bedeutung von DIN-Normen in rechtlicher Hinsicht und anerkannte Regeln der Technik - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 62
Autor: Olaf Jaeger
Was den Juristen der Paragrafendschungel, ist den Technikern und Sachverständigen der DIN-Norm-Dschungel. Nachfolgend soll versucht werden, in diesen ein wenig Licht zu bringen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass immer wieder neue DIN-Normen veröffentlicht werden, so z.B. die DIN 18 533 für erdberührte Bauteile und die DIN 18 534 für Innenraumabdichtungen, stellt sich hier die Frage, ob bzw. ab wann diese zum Beispiel anerkannte Regel der Technik sind und die DIN 18 195 insoweit ablösen (ergänzt um die DIN 18 531 für genutzte und nicht genutzte Dächer, die DIN 18 532 für Parkdecks oder die DIN 18 535 für Behälter und Becken).
Bauwerks-, Dach- und Innenabdichtungen - alles geregelt? - Nachlese zu den 43. Aachener Bausachverständigentagen - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 65
Die klassischen Problemfelder im Abdichtungsbereich genauer unter die Lupe genommen.
Haftung für fehlerhaften Leitungsplan - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 67
Autor: OLG Brandenburg, Urteil vom 5.4.2017 - 4 U 24/16
Zum Detailwissen über Bauprodukte - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 68
Mängeleinbehalt nur an einem Bauvorhaben! - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 69
Autor: BGH, Beschluss vom 1.3.2017 - VII ZR 252/16
Hat der Auftraggeber den Auftragnehmer mit Bauleistungen an verschiedenen Bauvorhaben beauftragt, kann er dem Vergütungsanspruch des Auftragnehmers ein Zurückbehaltungsrecht wegen Mängeln nur aus dem jeweiligen - gegenseitigen - Vertrag entgegenhalten.
Schwarzarbeit bei nicht rechtzeitiger Rechnungsstellung! - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 69
Autor: OLG Hamm, Urteil vom 7.6.2016 - 24 U 152/15
1. Zur Schwarzarbeit zählt auch die Erbringung von Werkleistungen, wenn der Auftragnehmer dabei eine sich aufgrund der Werkleistungen ergebende steuerliche Pflicht nicht erfüllt.
2. Der Auftragnehmer ist gesetzlich dazu verpflichtet, innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung der Bauleistung eine Rechnung auszustellen.
3. Nimmt der Auftragnehmer vom Auftraggeber Bargeld entgegen und stellt er über diese Zahlung nicht innerhalb von sechs Monaten eine Rechnung aus, führt dies zu einer Nichtigkeit des Bauvertrags mit der Folge, dass dem Auftragnehmer kein Werklohn zusteht.
Zum Haftungsumfang des Architekten - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 71
Autor: OLG Celle, Urteil vom 18.5.2017 - 7 U 168/16
1. Bei der Abgrenzung zwischen mehreren Schadensverursachern (hier: planender Architekt und bauausführendes Unternehmen) ist zu berücksichtigen, dass Planungsfehler grundsätzlich in den Verantwortungsbereich des planenden Architekten, Ausführungsfehler hingegen in den Verantwortungsbereich des bauausführenden Unternehmers fallen.
2. Die Überwachungspflicht des bauleitenden Architekten dient regelmäßig nicht dem Schutz des bauausführenden Unternehmens, sondern dem Schutz des Auftraggebers.
3. Der planende Architekt kann sich im Innenverhältnis gegenüber dem Bauherrn nicht zu seiner Entlastung darauf berufen, dass der Bauunternehmer die fehlerhaft geplante Bauleistung nicht fachgerecht ausgeführt hat.
Baukostenobergrenze vereinbart - Architektenhonorar begrenzt! - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 72
1. Hat der Architekt eine mit dem Auftraggeber vereinbarte Baukostenobergrenze nicht eingehalten, kann dem Auftraggeber ein Schadensersatzanspruch zustehen. Der auf die Nichteinhaltung einer solchen Obergrenze gestützte Schadensersatzanspruch führt dazu, dass der Architekt den sich aus der HOAI ergebenden Honoraranspruch auf der Grundlage der
anrechenbaren Kosten gemäß § 10 HOAI 2002 insoweit nicht geltend machen kann, als dieser das Honorar überschreitet, welches sich ergäbe, wenn die anrechenbaren Kosten der vereinbarten Baukostenobergrenze entsprochen hätten (dolo-agit-Einwand, § 242 BGB).
Selbsteintrittsklausel ist unwirksam! - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 72
Autor: BGH, Urteil vom 16.2.2017 - VII ZR 242/13
Die von einem Architekten als Allgemeine Geschäftsbedingung gestellte Vertragsbestimmung in einem Architektenvertrag: »Wird der Architekt wegen eines Schadens am Bauwerk auf Schadensersatz in Geld in Anspruch genommen, kann er vom Bauherrn verlangen, dass ihm die Beseitigung des Schadens übertragen wird.« ist wegen Verstoßes gegen § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam.
Zum Umfang der Sicherheits- und Gesundheitskoordination - Der Bausachverständige 04/2017, Seite 74
Autor: OLG Köln, Beschluss vom 23.11.2016 - 3 U 97/16
1. Der Umfang der von einem Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) übernommenen Pflichten ergibt sich aus dem Vertrag sowie aus § 3 Abs. 2 und 3 Baustellen-VO. Das gilt auch für die Verkehrssicherungspflicht.
2. Die Überwachung der Bauarbeiten ist grundsätzlich Aufgabe des bauleitenden Architekten. Dazu gehört auch die Überwachung gefahrenträchtiger Arbeiten. Die Aufgabe des SiGeKo ist daher auf die stichprobenartige Kontrolle der Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften beschränkt.

References: § 7
 BGH 
 § 10
 § 242
 § 307
 § 3