Source: https://www.bundesimmobilien.de/11177208/waldumwandlungsverfahren-bundespolizei-st-augustin-hangelar
Timestamp: 2020-08-04 11:18:16+00:00

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Waldumwandlungsverfahren - | Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
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Waldumwandlungsverfahren - Bundespolizei St. Augustin/Hangelar
Allgemeine Vorprüfung gemäß § 7 i.V.m. Ziffer 17.2.2 der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) mit dem Ergebnis, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden muss.
Der nachstehend aufgeführte Antrag zur Umwandlung von Wald gem. § 45 Abs. 2 Bundeswaldgesetz (BWaldG) ist dem Bundesforstbetrieb Rhein-Weser zur Genehmigung vorgelegt worden:
Gemarkung Hangelar
zur Änderung der Nutzungsart in Neubebauung im Bereich des Bundespolizeigeländes (gesperrter Sicherheitsbereicht)
mit der Größe von 58.959 m²
Betroffen hiervon ist/sind folgende/s Grundstück/e
Foto: geojson.io (2018)
Dieses Vorhaben fällt unter die im Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in der Anlage 1 unter Nr. 17.2 als „Rodung von Wald im Sinne des Bundeswaldgesetzes zum Zwecke der Umwandlung in eine andere Nutzungsart“ bezeichneten Vorhaben.
Gemäß § 7 des UVPG ist in einer standortbezogenen oder allgemeinen Vorprüfung zu prüfen, ob die Vorhaben einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß §§ 6 bis 14 UVPG unterzogen werden müssen.
Nach Prüfung der Antragsunterlagen zu diesem Vorhaben einschließlich der geeigneten Angaben des Vorhabenträgers gemäß § 7 Abs. 4 des UVPG wurde entschieden, dass für das o.g. Vorhaben keine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist. Erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen sind aufgrund der Größe, Merkmale und Wirkfaktoren der Maßnahme nicht zu erwarten.
Zusammenfassend wird festgestellt, dass die betroffenen Waldflächen nach den vorliegenden naturschutzfachlichen Gutachten und Erhebungen lediglich ein geringes Biotop- und Habitatpotenzial aufweisen. Durch die Rodung der Waldflächen sind weder Schutzgebiete im Sinne des BNatSchG noch gesetzlich geschützte Biotope betroffen. Die ca. 70 Hektar (ha) große, als Sicherheitsbereich eingezäunte Liegenschaft dient vorrangig gesamtstaatlichen Zwecken und ist schon jetzt durch die bereits bestehende Nutzung für Zwecke der Bundespolizei erheblich verändert. Unter Beachtung der in der vertiefenden Artenschutzprüfung vorgegebenen Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen ergeben sich aufgrund der Waldumwandlung für keines der in § 2 Abs. 1 UVPG genannten Schutzgüter erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen.
Die mit den Neubaumaßnahmen auf dem Bundespolizeigelände in St. Augustin/ Hangelar einhergehende unvermeidbare Waldumwandlung wird durch fachgerechte Ersatzaufforstungen mit standortheimischen Gehölzen im Verhältnis 1:1 kompensiert.
Die Feststellung wird gemäß § 5 Abs. 2 des UVPG im zentralen Internetportal des Bundes beim Umweltbundesamt unter folgendem Link öffentlich Bekanntgegeben: https://www.uvp-portal.de/de/node/509
Sie ist nicht selbstständig anfechtbar.
Münster, den 20.12.2018
Achim Urmes
Allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls gem. UVPG
Allgemeine Vorprüfung im BFB Rhein-Weser, St.Augustin-Hangelar, Bundespolizei

References: § 7
 § 45
 § 7
 § 7
 § 2
 § 5