Source: https://www.dtad.de/details/Bauleistungen_im_Hochbau_29664_Ostenholz-10451352_3
Timestamp: 2018-03-23 03:49:02+00:00

Document:
Ausschreibung - Bauleistungen im Hochbau in Walsrode (ID:10451352)
> DTAD-ID: 10451352
Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen , Bauleistungen im Hochbau , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Finanz- und Versicherungsdienstleistungen , Planungsleistungen im Bauwesen
Neubau eines Gesundheitszentrums. Das Heidekreis-Klinikum plant am Standort Walsrode den Neubau eines Gesundheitszentrums mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 6 000 m2, um u. a. folgende...
Herrn Ralf Nier
Telefon: +49 51616021214
Fax: +49 51616021281
E-Mail: nier@heidekreis-klinikum.de
Statistik Heidekreis-Klinikum GmbH Kran...
Das Heidekreis-Klinikum plant am Standort Walsrode den Neubau eines Gesundheitszentrums mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 6 000 m2, um u. a. folgende Bedarfe abzudecken: ambulante Praxen, Gesundheits- und Krankenpflegeschule, psychiatrische Tagesklinik mit Ambulanz, Personalwohnungen. Ein Teil der Flächen (ambulante Praxen) soll an Dritte vermietet werden.
Im Rahmen eines alternativen Realisierungsmodells (ÖPP-Inhabermodell) soll das Gesundheitszentrum schlüsselfertig erstellt werden. Der Auftragnehmer hat Bestandsgebäude abzureißen und für ein Medizinisches Versorgungszentrum (ca. 250 m2) eine provisorische Lösung zu schaffen und auf Grundlage einer funktionalen Bauleistungsbeschreibung mit Raumprogramm alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen, inklusive Wartungsleistungen für die verlängerte Mängelansprüchefrist zu erbringen.
Die Finanzierungsleistungen umfassen die Bauzwischenfinanzierung und eine Endfinanzierung über 30 Jahre ab Abnahme der Bauleistungen.
CPV-Codes: 45210000, 45215100, 66000000, 71240000, 71320000
57304-2015
1) Mehrfachbewerbungen von Bewerbern/Bauunternehmen, Architekten sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Bewerbungen, an denen sich das entsprechende Unternehmen/Architektenbüro beteiligt hat.
2) Angebote, die eine Beauftragung von Bauunternehmen, Architekten, die nicht in den Bewerbungsunterlagen des Bieters benannt worden waren, werden nicht zugelassen; ebenso Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben.
3) Jeder aufgeforderte Bieter, der ein der Ausschreibung entsprechendes Angebot mit den geforderten Unterlagen fristgerecht eingereicht hat, erhält für die Bearbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 10 000 EUR. Bietern, die nach Aufforderung des Auftraggebers ihre Angebote überarbeiten, aber letztlich nicht den Zuschlag erhalten, wird für jede vom Auftraggeber geforderte Überarbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 3 000 EUR gezahlt. Dieser Betrag enthält die gesetzliche Umsatzsteuer. Der Bieter, der den Zuschlag erhält, bekommt keine Entschädigung. Für Nebenangebote wird ebenfalls keine Entschädigung gezahlt.
10.03.2015 - 16:00 Uhr
26.11.2015 - 26.11.2047
Nach Zuschlagserteilung hat der Auftragnehmer eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare Sicherheiten in Höhe von 5 % des Pauschalfestpreises (netto) von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu stellen. Die jeweilige Sicherheit wird nach rechtsgeschäftlicher Abnahme der Bauleistungen gegen Mängelansprüchebürgschaften in Höhe von 5 % des Pauschalfestpreises (netto) eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers ausgetauscht. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
Die Endfinanzierung erfolgt über einen Zeitraum von 30 Jahren ab Abnahme der Bauleistungen. Die Kosten der Bauzwischenfinanzierung werden Bestandteil der Berechnungsgrundlage für die Ratenkalkulation der Endfinanzierung. Die Bauzwischenfinanzierung ist auf die Bonität des Auftragnehmers abzustellen. Einredeverzichtserklärungen während der Bauzeit werden nicht gegeben. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
Dieses kann per E-Mail an die E-Mail-Adresse p420_heidekreis@vbd-mail.de oder bei der unter Ziffer I.1).angegebenen Kontaktstelle angefordert werden.
Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag, mit einem Kennzettel zu versehen und bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Der Kennzettel wird mit dem Bewerberformblatt zur Verfügung gestellt.
Bei der Zusammenstellung der Unterlagen ist darauf zu achten, dass nur Erklärungen und Nachweise eingereicht werden, die für die Bewerbung notwendig sind.
Zusätzliche Informationen, die nicht dem Nachweis der geforderten Angaben dienen, werden nicht berücksichtigt.
Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Die Vergabestelle kann, wenn sie dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig. Nachweise mit dem Zusatz „nicht älter als 6 Monate“ dürfen an dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Tag nicht älter als 6 Monate sein.
Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Nachweise zur persönlichen Lage der Wirtschaftsteilnehmer kurzfristig nachzufordern; die Bewerber können jedoch nicht darauf vertrauen. Alle Bewerber werden dabei gleich behandelt. Teilnahmeanträge, denen die geforderten Nachweise zur persönlichen Lage der Wirtschaftsteilnehmer nicht oder nicht vollständig beigefügt sind und für die – nach Aufforderung – diese Nachweise auch nach einer gesetzten Frist nicht nachgereicht wurden, werden nicht berücksichtigt.
Unabhängig davon, ob sich mehrere Unternehmen als Bietergemeinschaft bewerben oder für einen Teil der Leistungen Nachunternehmer beauftragt werden sollen, sind die im Folgenden dargestellten Nachweise und Erklärungen zur persönlichen Lage der Wirtschaftsteilnehmer für 1. Bewerber (A), 2.Bauunternehmen (B) und 3. Architekturbüro (C) abzugeben. Beabsichtigt ein Unternehmen mehrere dieser Leistungen zu erbringen, so sind für jede dieser Leistungen alle geforderten Nachweise und Erklärungen einzureichen.
Folgende Nachweise zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sind der Bewerbung beizufügen:
A1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf).
— dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 16 EG Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe g und § 16 EG Abs. 1 Nr. 2 VOB/A vorliegen;
— dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der Vorschriften i. S. v. § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 VOB/A verurteilt worden ist bzw. sind;
— dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 23 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist bzw. sind.
A3. Erklärung eines oder mehrerer Kreditinstitute, in der diese ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Finanzierung der Maßnahme erklären.
B1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf).
— dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 16 EG Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe g und § 16 EG Abs. 1 Nr. 2 VOB/ A vorliegen;
— dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 23 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist bzw. sind.
C) für das Architekturbüro:
C1. Nachweis der Eintragung des Entwurfsverfassers in einer Architektenkammer.
C2. Eigenerklärung, dass das Architekturbüro bzw. ihm zuzurechnende Personen nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der Vorschriften i. S. v. § 4 Abs. 6 VOF verurteilt worden ist bzw. sind.
C3. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung des Entwurfsverfassers/Architekturbüros, nicht älter als 6 Monate.
A4. Referenzen zu vergleichbaren ÖPP-Projekten (Planung, Errichtung, Finanzierung), bei denen der Bewerber als verantwortlicher Partner (Vertragspartner/Initiator/Gesellschafter Objektgesellschaft) des Auftraggebers oder als GU/GÜ agierte; Referenzzeitraum ab 2010 (Zeitpunkt der ÖPP-Vertragsunterzeichnung).
Mit Angaben zu: Jahr des Vertragsabschlusses, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Realisierungsmodell, Auftragswert. Das ÖPP-Projekt wird auch dann als Referenz anerkannt, wenn die Bauleistungen zwar begonnen, aber noch nicht abgeschlossen sind.
A5. Darstellung sowie Erläuterung des vorgesehenen Realisierungsmodells und dessen Finanzierung. Es ist anzugeben, wer Vertragspartner des Auftraggebers werden soll (z. B. eine Projektgesellschaft).
A6. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen kaufmännischen Personals und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt).
B3. Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
B4. Referenzen über fertiggestellte Neubauvorhaben im Gesundheitswesen und Gebäuden mit vergleichbar technischem Schwierigkeitsgrad und Bauvolumen (schlüsselfertig als Generalunternehmer); Referenzzeitraum ab 2010 (Zeitpunkt der Fertigstellung).
Mit Angaben zu: Zeitraum der Bauerrichtung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert, Beschreibung der Aufgabenstellung, eigenem Anteil an den durchgeführten Leistungen.
B5. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personals und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt).
C4. Referenzen des vorgesehenen Architekturbüros/Entwurfsverfassers für realisierte Projekte im Gesundheitswesen oder Gebäude mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad; Referenzzeitraum ab 2010 (Zeitpunkt der Planungsleistung). Die Referenz wird auch dann anerkannt, wenn die angegebenen Planungsleistungen erbracht wurden, das Gebäude zwar begonnen, jedoch noch nicht fertiggestellt ist.
Mit Angaben zu: Zeitraum der Planungsleistung und Bauausführung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert (Projektvolumen), persönlich erbrachte Leistungsphasen nach HOAI.

References: § 16
 § 16
 § 6
 § 21
 § 23
 § 16
 § 16
 § 21
 § 23
 § 4