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1918 / 173 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger)
1918 / 173 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
5) Bei dem Darleheuskafseuverein enba, e. G. m. u. H. in Eschen- bach: In der Generalversammlung vom 8. März 1918 wurde an St-lle deg aus- leidenden Vorstandsraitglieds Petchael Lemppenau der Ichann Georg Heilig alt, Maurer tn Eschenbach, ¿um Vorstande- mitglied gewählt. Pen N. Zuli c . Amts8gerichßt Söppizugen. LandgeriYtsrat Dod ree
Wagen, Westf. [27234]
Ja unser Senossenshaftsregister it beute unter 47 dle Genoffenschaft in Firma Schorusteinfeger - Einkaufs - Werk- genofseuschaft Hageu, eiugetragene Gezuofseashaft mit veschräufter Daft- pflicht und mit dem Ste DHageu i. W. einzeiragen worder. Die Satzung ift am 1. Juni 1918 erriHtet.
Gegenstand des Unt: rnebmens ist: 1) der gemeinsame Ein- und Verkauf jémtliczer Bedarf3gegenstände, die im Berufe nötig siad, 2) die geme-insSaftlide U-bernabme bon SHornsteinfegerarbeitez: je:lichr Art, die ntŸt unter den Kebrzwanz soüen.
Voritandsmitglieder sind: der Svndikus Dr. Grundmanr und der S&ornsieinfegers- meifter Robert Weid-, beide zu Hagen i. W. wohnhaft. Geschäftsanteil und Haft- summe betragen je 309 #4. Dis Zabl der Geschäftsanteile ist unbt-sHränkt, ebzxso die Ze.toau-r der Genofsenshaft. Das Ges@áftsjahr fällt mit dem Kalenderjahr zusammen.
Die von der Senofsenschaft ausgehenden ôffentlihen Bekanntmahungen erfolgen unfer der Firma der Senofsea\haft, ge- ¡ethret von 2 Vorstandsmitgliedern, die bon dem Aufsihisrat ausgehenden unter defsen Benennunz von dem Vorsitzenden des AuffiFisra!8 unterzeichnet, und iwar durch die Zeitshrift „Der neue Weg". Der Vorstaud gibt Willenserk!ärungen für die GenossensSaft in der Weis- ah, baß die beiden V »rit:nd3mitglieder zu der Firma dec Eenossersch:ft ihre betden Namensuntershrifteu hbirzufügen. Der Vorstand vertritt die Genofsenshaft ge- richtlich und außergerihtliG.
Hagen i. W., den 17. Juli 1918.
K3niglies AmtsgeriSt.
Kempen, Bz. Posen. [27248)
In unfer Henofsenschaftsregister ijt heute bei der unter Nr. 16 eingetragenen Ge- nossensckaft „Deutsche Dreschercige- nofseufchaft, eingztragene Venofsen- \chaft mit azveschräukter Daftpflicht, Mooschütz“ eingetragen worden, daß die Genofsenshaft dur Beschluß der Gen-ral- versammlung vom 25. Zuni/14. Juli 1918 azfgelöst ift.
Liquioatoren find: 1) der Landwirt Wilbelm Fulde, 2) der Landwirt Franz Böhm, beide in Véooschüt.
Kempen i. P., den 17. Zult 1918.
Lecbenich. [27249]
An das Gevossenshaftéregister wou: dz beute ket dem Piugsheim - S orweiler Spar- uud Darl-huékasseunvereinu, eingetragene Geuossraschaft mit ux- beschränkter BVaftpfliczt in Pings- heim, eingetragen :
An Stelle des verstorbenen Vorstands- mitglieds Johann Bauer ist Heiarih Hoch aus Dorwetier in d:n Vorstand gewählt worden.
Lechenih, 10. Juli 1918,
Neuhaus, Elbe. [27250] Ins Genossenschaftsregister ist zu Ne. 7 Spar-uud Darlehuska}e eingetragene Genoffenschaft mit unbeshcäukier Hafipflicht in Trivpïau heute cingetragen, daß an Stelle des ausce\chtedenen Vor- standsmitglieds Christian Vorbront de- Mühlenbesißer Johannes Srimm in Tripkau in den Vorjtand gewätlt worden tft. Neuhaus (Eibe), den 20. Juli 1918, Königliches Amtsgertichßi. :
Neutomischel. [27251] In unser Henossen\schafisregister ist bei der Bauk luvowoy, eingetragene Ge- nossenschaft mit unbeschräukiexr Daft- pflicht, in Bukowieec eingetragen worden : Rudolf Novyl tit verstorben und an setn-r Stelle der Eigentümer Francitzek Musigt in Bukowkec in den Vorstand gewählt. Neatomischel, den 16. Juli 1918. Königliches Amtsgericht.
Neuwarp. [27252]
Ja unser Genossenschaftsregisier 1} beute bet der Gevoss:rs@aft „Läubliche Spar- uud Darleh»skasse Ziezerusort, eingetragene Gevossenscgaft mit be- \scchräuktee Hastpflicht, 2zu Kref Zie- geuort““, eiogetray-n woroen, daß August Bloedocrn in Groß Ziegerort aus dem Vorstand autgeschteden und an seine St: lle Vtto Meglaff in Groß Ziegenort ge- wählt ift.
Neutwarp, den 17. Juli 1918,
Köntgliches Amt3gericht,
Nürnberg. [26970] SVeuvsseuschaftsregistereiunträge. 1) Mosikereig: uossen haft A: ceu-
hausen u. Umgebung, eingetzagene
Geasosfsenschaft mit unubeschränfter
Haftpflicht in Meekenhouseu. Josef
Walbmüller und MVii®ael Gerner sind
a!s dem Vorstaord ausgeshled:n. Za
Vorstandsmitgliedern wurden gewählt
JIoter Maget, Schreinermeih!er, S'ellve:!-
tréter des Borsigenden, und JIchann
Gettner, Büttnecmcetster, velte in Mek-n-
2) Spar- und Darleheuskasseu- vercin Rötheubach, eiugetrageue Senossenschaft mit unbeihräufter Haftpflicht in Rötheubach. Johann Georg Meßthaler it aus dem Vorstand ausgeschieden. Als Vorsteßer wurde ge- wäblt Tobias Heimbrecht, Fabrik axrbeitrr, als Stellvertret-r- des Vorstehers Friedr! Bolkert, B'eististarbziter, und weiter als Vorstandemitgli-d der Fabrikarbeiter Leon- hard Oetrterer, sämtlih in Nöibenbach.
3) Am 17. Juli 1918 wude eingeiragen : Einkauf?Egenofsenscha?t der Delikateß- uad Nahrangsaitte'geschäfte, eivge- trageaz Senofsensckchaft mit des{chräuf- ter Haftpflicht mit dem Sigze in Nürz- ers. Die Satzung ift erriŸYtet am 13. Mai 915,
Gegenstand des Unternehmens ist der Einkaaf von Waren, insbesondere Ledens- und Genußmitteln, Delikateß- und Fisch- waren auf gemeins{afiliß?2 Nehaung und ibre Abgabe ¡um Handelébetrieb an die Mitglieder, die EcriYt: nz von Anlagen und Betrieben: zur Förderung des Erwe:b3 und der Wirtshaf: und zur Hebung der Leistung fähßigk.it der Senofstn. Die Laft- summe beträgt 200 4 für j-den Geschäfts- anteil. Etn Sevofse kann höSftens z:hn Besäftianteile erwerben.
Ie ¡wei Vorstard8mitglieder zusammen können die GesellsGaft reckcht9vertin dli vertreten und för die Genofsens(aît zeiHnen. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die z3eihnenden zar Firma der Benofsenshaft ihre Namensunterschrift beifügen. Vorstand83mitglieder sind: Ludwig Pabst, Boi sitzender, Heinrid Müller, Kassier u. stellv. Vorf., Auguït Ritter, Schriftführer, sämtli Delikat-:ssen, eshäftsinhaber in Nürnbera. _ Die öffentüihen Bekanatmachungen der Senofsenshaît erfolgen in der „Nücn- berger Zeitunz* in der für die Firmen- ¡einung vorgesHriebenen Form. Die Einficht der Liste der Genofsea ist währ: nck der Dienststunden des Gerichts jzedem gestattet. 4) Milchverwertunsgs - Geuo7sen- scha\t, eingetragene Genoss-euschaft mit uutesHrön?kier Daftpflicht in Nüraberg. Die Genofsensha!t hat si dur Beschluß der Generalversammlung vom 30. Juni vnd 14, Jali 1918 auf- gelöst und ist in Liquivaticn get-eten. _Za Liquidatoren sind bestellt: Georg 'Sndret, Gutebesizex in Altzberg, Georg Eder, Landwirt in Hörlein3dorf, und Ds roc Hoffmann, Mühlbesizer in Königt- mühle. Die Veriretung erfolgt durch j2 zwei Liquidatoren gemeinsam. Die Firma führt den Zusag: „in Li- quidatiou‘‘, Nüenberg, 17. Juli 1918.
K. Amtsgerihi — Reg.-Gericht.
Ohlau. [26973]
In das Genossenschaftsregister wurde heute unt-r Nr. 61 die durch das Statut ‘om 16. Juni 1918 errichiete Ein- nud Ve-kaufögenossevschaft der Wäcker- meister von Ohlawu uud Umgegend, eingeirageue Geuofsenschaît mit be- Menger Daftpflicht, zu Ohlau ein- getragen:
Gegenstand des Uxterneßhmens8 ist die Förderuva des Erwerbs und der Wirt\Haft seiner Mitelieder, intbesondere dur ten gemeins{:filiZeo Einkauf, die Herstellurg und den Verkauf ver zum Betetebe des Bäker-, dés Konditorgewerbes und ver- wandter Gewerbe erforde-lihen Nohstoffe, halb- und ganzferttger Waren fowiz dec Maschinen, Geräte und sonstigen B-- darf3artikel. Die von der Genossens ift ausgehenden Bekanrtmachurgen erfolgen unter der Firma in der „Schlesisck0ea Bôlker- und Kondttorzeitung“ in der Forra der für die Firmerzeihnung gegebenen Vorscdristen. Beim Eingehen tteses Blaites oder ter Verweigerung der Auf- nahme tit, bis die Generalversamm!ung etn anderes Blatt beschließ!, der „N-thz- anzet, er“ an die Stelle jen-s Blattes
Die Höhe der Hajtsumme beträgt 200 4, die höhsie Zrhl der Geschäftsanteile 10.
Der Vorstand besteht aus 3 Mitgliedern: Karl Lampert, Bätermetster in Ohlau, Paul Krubec, Bäckermeister in Ohlau, Franz Majok, Bäckermeisier in Wansen.
Die Willeuserklärungen des Voistands erfolgen durch zwei Mitglieder. Dee Zelhnung geschicht, indem 2 Mitglieder gr Firma thre Nameusunterschitft bei- ügen.
_Die Eirsicht der Liste der Genossen ti während der Dienststunden des Ge- richts j-dem gestattet.
Oßlau. den 15. Jult 1918.
Köaigliches Amtsgecicht,
Chlau. [26972] Iu das Genossenschaftsregister warde beute unter Ne. 62 ole dur das Statut vom 9. Juli 1918 errichtete Elektrizitäts- GeuosseusHaft, eciugetragene Ge- nofseuschaft mit beswzräakter Haft, pfliht ¡1 Voluis@steize cingeiragen.
Gegenstan» des Unternebmens ist der Bezug elektris: n Stromes sowte die Her- stellang und Unterhaltung von elektrischen Vecteilungsleltungen uud Abgab- von eickiriihem Strom für Beleußtung2- und Betriebszwecke.
Di: von dex Genossenschaft au8gehenden öffentlichen Bekanntmachungen erfolgen in der Form dzr ZelK&nung der Firma in dem „LandwirtsBasilichen Ger ossensHafisblatte zu Neuwied". i
Die Höhe ver Hafisumme beträgi 300 4, die Höhilzakl der Geschäftsac teile 100.
Der Vorstand bistebt ouis drei Mits
gli:dern: Hecmgun Bivck, Stelenbestzcr,
Polnisch Steine, August Schlawne, Stellen- besizer, Polnisch Steine, Karl Naabe, Stellenbesiger, Polnish Steine.
Die Willenterklärung des Vorsiands | erfolgt durch ¡wei Vorstandsmitglieder, i worunter der Vorsitzende oder dessen Stell» vertreter sich befiuden muß. Die Zeich- ¡nung gesteht, indem diese Mitglieder der Firma ihre Namznguntershrift betfügen.
Daz Seschästejabr beginnt am 1. Zuli und endet am 30. JIurí.
Die E:nsicht der List: der Genoffen ist während der Dienststunden des Gerichts jed-m gestattet,
Ohlau, den 16. Juli 1918,
Köntgliches Ämts0zricht.
Podewitz. [27293]
In dx8 Genofienshafisregister N-. 13: Bauk ludowy, E. G. m. u. H. in Nekla ift beute eingeizagen worden :
Dur Beschluß der GBeneralversamm- lung vom 12. JUli 1918 ift S 27 der Sauung dabin grändert: „Der Aurich s- rat ift beschlußffähig, sobald drei Mitglteder anwesend sind. *
Pudeivit, den 18. Juli 1918.
Köôntglihes AmtsgeriHt,
ERey ddt, E. Düssctdorf. [27235]
In das Senofsen\SGaftêrcgi\ßer wurde beute bei der Genossenschaft „Koloniais- waren Einkaufs8vereia WMertfur, ecin- getrageze Genofenschsf mit be- schräaftez Daftvflicht zu Rheybt“ ein- getragen: Der Kaufmann Friediih Brent- gen aus Mülfort ist aus dem Vorftand au3zeshieden. Zu seinem Stellvertreter bis zur nähsten Geaeralversamm[lung ist vom Auffi(bisrat der Kaufmann Konrad Heck in Nheydt gewählt.
Rhede, den 11. Juki 1918.
Fönigliczes Amtegerit.
Rochlitz, Sachsen. [27254] Auf dem die Mitt-lständishe K®zedit- genofseuschaft für Rochlis und Um- gegend, eingetrageue Geaofseusckaft mit beschräufkfter Ö-f: pflicht in RoGzlit betreffenden Blatt 15 des hi-sigen GSe- nossenshaftsregisters ist b-ute etng?tragen worden, daß der Bausekri tär Karl Grüner sowie der Tapezterermeist-r Emil Seidel, betde in Nochity, aus dem Vorstande aus- aeshieden und daß die Kaufleute Otto Kurze und Gustav AlbreŸt, beide in Nochlig, Mitglieder des Voritands sind. Rochiitz, dea 20. Fi 1918. Königl. Amtsgericht.
SCchönebecK, Eibe. [27255] In das Genossenschaftsregister ist bei der untex Nr. 9 eiogetragenen Mo: kereci Sroß-Salze uu» Umgegend, 2tage- trageäen Genosseucaft mit be- schräukter Haftpflicht eingetragen :
Die Genossenschaft t# durch Beschluß der Beneralversainmlung vem 3. Zuli 1918 au*gelöft,
Liquidatoren find der Landwirt Ernst Voigt und der Ratéherr Hermann Oelte, beide in Groß Salze.
Sckchönevecck a. E., den 8. Juli 1918,
Stepemitz. [26983] Bei der Molkereigenosseaschait Bribbexnoto, ciugetr2gene Gerofen- schaft mit uubeschräufkter Daftpflicht, in Pcidbeznow, ist heute in das Ge- nofsenschaftsreatster eingetragen:
Der SButsbesißer Otto Horn und der Bauerbofsbesizer Karl Berkhahn find aus dem Voistande ausgeschi-den. An ibrer Stelle sind der Rittergut3yäc&ter Konrad Duncker und ter Gutsbesiger Reinbard Kreß in den Vorstand gewählt wöcden.
Stcpeuit, den 4, Juli 1918. Köntgliches Amtsgericht.
Sirauhing. [26623] GenosseunschafiLrxegister.
a. e Darleh-usfassenvereiu der Eec- meiude Saidlfing, eingetragene Ve- nosseusG=ft mit unbeschränkter Saft- pflicht“, Siß Haivifiag. Daurer Lorenz ans dem Vorstand ausgeschieden; neu- bistellies Vorstandsmitglied: Maier Lud- wig, Bauer in Hatdlfing,
b. „Spar- und Darlehenskasseu- vereiu Degerubah bei Bogen, ein- getragene Genosseuschaft mit unbe- {räukter Hafipflicht“, Sig Degerü- bach Alts@¿fffl Josef aus dem Vorstard au8ues{teden ; neubejtelltes Vocstard8mit- E Buchner Rupert, Bauer in Oppers-
Straubing, 16. Juli 1918.
K. Arnt2geribt, Registergericht.
USÍitig en, [27220] In unser Genossenshaftsregisier ist bei ber Senossenschaft Spar- uud Dar- lrhasfaffe eciovgctuagene Genossen- schaît mit besi änkter Pafipfli&zi zu Pfaffenwiesbach (r. 31 des Regiiters) heute folcenzez etngetragen worden :
„Bie von der Genosse2shaft au3cehenden Öffentlih:n Bekanntmahuegen sind in dag Nassauische Genossenschaftsblatt zu Wies- bad:in aufzunehmen. Bei etwaigem Etn- gehen tieses Blattes triit der Deutsche Neichanzetger zunächst an dessen Stelle. *
Usiugen, den 6. Jult 1918.
Königliches Ämtég?rit.
Usingenr. [27221
In unser Genossenschaftsregister ist bei der Genosseusha\îi #par- und Dar- lehusrass-, eingetrage#ec Genossen- | haft mit unbeschräuk!ter Haftpflicht in Wernboru (Nr. 26 des Registezs) beute folgentes ct1getragen worben:
„An Stelle d-r ausge'chGiedenen Vor- standtmit,„!teder, des La: dwirts Anton
] j auscehendep,
Joseph Mothoch 111, und de3 Maurers | Anicn Jakob Mall ah find der S@etter
Anton Lewalter und der Maurer Joseph
Georg Weil, beide in Werndborn, in den | d :1ch 2 Vorst ads
BYorftand gewählt.“ i Ufingen, den 15, Juli 1918, Könieliches Amtsgericht.
USsingen, [27222]
In unser Genofienschastêregister ist bet | 27.0! der Genofsenschafi Sparx- uud Daxrlehus- | [Ul
Tasse, ziugctragene Senofznschafi mit undesckchG-äufter Safipflicht in Wer u- boru (Nr. 26 des Negisiere) beute fel- gendes eingei:agea worden :
„Die Bekarntmahungen der: Senofsen- shaît erfolgen im Nassauischen Genotjen- \caft8blatt ¡zu Wiestaden. Bei etwaiger Fingehen dieses Blattes tritt der Deutsche Neichsanzetiger zunuSst an dessen Stelle.“
Ufingeza, den 15. Juli 1918.
Weiden. Befauutmahunng. [27236}
„Moosbacher Darlehenskasseuver- ein e. G. m. 13. §., Siß MoosbaH“. Mit S-:zxeralversammlungsbe\Gluß vom 15. April und 7. Oktober 1917 wurde füc das auêgeshiedene Vorstandêmitglted, Vor- steher Georg A, der Zürger Martin Liecl in Moosbach zum Vorsteher ge- wähiít. Als Vorstandsmitglied wurde „e- e Jakob Ziegler, Gastwirt in Moos- a
ch. Weiden, den 22. Iuli 1918. K, Amüticeriht Weid2n, Registergericßt,
Wiedenbrück. [27237]
In das hiesi-e Genofsenschaftisregister ijt
unter Nr. 11 hzuie einzetzagen : 4 ElektrizitäcSgenosseusckafi Laugeu- berg, eingetragene Geuofs-ushaft uit beschräukier Haftpflicht zu Langenberz (Kreis ZBiedenbrüŒck Gegensiand des Unternebmens: Benußung und Verteilung pon elektirisher Energie und die gem:in- daftlihz Anlage, Unierbaltung uud der Betrieb von el-ktrishen Leitungsanlagen zur Elektrizitätsve! sorgung dec um Lai gen- berg gelegenen B zue: schaften sowie d!e Vornohme aller damit zusammenhängenden Arbeiten.
Die von der Genossenschaft auegehendeca Bekanntmachungen erfolg: n dur die , Wef:- fälishe Genossen schaft8zeitung* in Münster und betm Eingehen d'efer Zeitung bis zur nächsten Eeneralverja amlung dur den Deutshen Reichsanzeiger.
_Die Willenserklärung und Zeihnung
für die Geacss2r\c{aft muß durch minde- stens 2 BVorstandeml!t?glieder erfolgen. — Die ZeiWnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu ter Firma dec Ge- MOISaN ihre Namensunterschrift bei- ügen.
Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Junt bis 31. Mai. :
Da3 Statut ist vom 4. Juni 1918.
ie WDäitglieder des Vorslands Knd: Carl Gardemaan in Langer berg, Christoph Ortjohann ia Langenberg, Lippentrup, Ferdinand Berken in Waoadersloh-Aäfeld.
Die Einsicht der Liste der Genossen {ft ia den Dienststunden des Gerihts jedem geftattet.
Wiedenbrück, den 1. Zuli 1918,
Köntgliches Amt3geziht.
Ziegenbaiïs. [26990] In unser Genossenschaftsregister ist bt Nr. 6, „Neuwaider Darlehuskafsen- verein, cingetrageue Geuoiseufchaft mit uubeschräufter Dafipflicht zu Neuwalde““ eingetragen worden :
Spalte 2: Die Firma „Neutwalder Darlehuskafsenver ein, tiugetcägz:uc SenofssensGaft mit unbesc{rönfier Haftpflicht zu Neuwalde“ ist abgeändert in: „teuwalver Spaz- uns Dor- lehnsïasseurer in, etugetrageue Ge- uossenicyaft mit unbeschränkter Da f:- PNDle Genofsensaft b
Die Senossenschafi hat ihren Siz zu Nevwaide. : "5
Spalte 3: Der Gegensiand des Uater- nehmers ist der Betrieb eines Sya:- urd Darlehr:skasseng \chäf:8 zum Zwecke :
1) der Erleihterung der Geldanlage und Föcterung des Spa1si-ns dur E-t- gegennahme und Verzinsung von inlagen aud von Nidhtmitgliedern,
“2 ed fe E O an Ber ossen fôr thren Geschäfts- und Wirt- E B i 5) eventueller Beshaffung wirtstaft- licher Bedarfearttkel und Absatzes Tan wirt!chaftiih-r Produkte.
Der Verein erstrebt die wiris@afl:&: und sitilihe Wohlfahrt seiner Mitglieder as den Grundsäßgeu christliher Nähiien-
Spalte 9: Der Vorstand besteht aus dem Vereinsvo1stehec, dem Reczner untd vier weiteren Mitgliedecn, von welck&ez etnes zum Stellvertreter des Bereins- vor?tebers zu bestellen ist. — Als neues 6. Vorstandswitglieo, zuglei a8 NeWner, tit dec GSa!ihauab- siger Franz NRei@el iu Neuwalde gewählt worden.
12 E L Ane des G Boni
2 U 92 ttitt das Siatu 9. Fun 1918. G S „ „Vie von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bean S unter der Firma der GSenossensczaft, ge- zeihnet ven mindestens 2 NBerstands- mitgliedern ; die von dem Aufsichtörate D, unter Beneununa des}elben bon dem Vorsißenden vnterzeihnet. Sis sind in der „Monatsschrift des Schlesisch:n Bauernvereins“ aufzugehmen. A , Beim Eingehen dieses Blatt-:8 haben dieje Bekaantmadungen bis zur vâFsten Generalve:szmmlunz dur den „Deutfscp:n Netchsanzriger* zu erfol:en. As y, Die Wenossen:cha\t wird dur den Borfiand gerch!ihH und außer geriht!i | vertr:ten. Die Willenserflär-ng ung!
AUuSuttuSBurg, Erzgeb, 797555 Üeber veri Nacziaß t 5, N i in Augustuéburg veritorzen;: 1:{bst technbautt geweszreg Búrtners Dans DStramaun Y argot toird heute “ Itanuitttags faßren erf Konzleiverstand Eug ueldef:ist £is 10. A nd Pfi ngttcrmii #948, VBorwittsg23
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mann Joseph Habowski in Werder a. H, Grandesburg*:it2ße, rotrd zum Kankur3, verwalter ernaunt. Ronkfursfordecunaen find His zum 1. November 1918 bei bent DSericht anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über dite Beibdehalturg bes ernannten odex die Wah! eines anden Verwalters sowie über vie Beitellung eines Gläukbtgeiaug: \hufses und el: tretentenfalls über tie im S 132 der Konkursorduung bezeidbnetez Gege: stände auf ber LO, Muguït 2918, Varmiiiægs 10 Ube, und zur Prüfu:.g der angzmeideïcn Focderuncen auf den 13. November L918, Vormittags #0 Vyr, vor dem uut-:czziGneten Geriäte Tecmia anberaumt. Állen Persoren, welde eine zur Konku:8mafse gebdrige Sache in Besig haben oer z:x Konkurêmassz etwas schuldig sind, wird aufgeacben, uihis an den Gem: inshuldaer zu dverabfolgea cder zu lctsien, a1 die BerpfliGtung auferke,t, von dem Befiß? der Sa@Ge und von den Ferberungen, f.r welÄe fie aus dec Sade abgesonderte Besriediguig in AnfpruŸ nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 5 August 1918 Arz-ige zu machen.
Königtihes Arutsuerii in Werder a, H,
A T a. D.
Bislefeid. [27243] Das Konkursverfabren über den Naciak des S'uno Schröder zu Vielcfels wird nach erfolgter Bbhaltung des Sluß- termins bierdur aufzehehen. VBieleïeld, den 19. Fult 1918, Königliches Antsgeric;z.
———— en -
Dresden, j [27229] Das Konkursverfahren über den Nad- laß des tri Felde ge?allenen Zahnazztes SGari Heinrich Teer, zuleut wohts dest îin Weißer Hiri b. Dresdeu. Variersir. 2, wird uach Abhaltung des Schlußtermins hedur aufgehoben. Dreéden, den 22. Juli 1918. Königliches Amtsgericht. Abt. T1.
Göttingen. 27212]
Das Konkuré verfahren über deu ac;
laß der Witwe Wiegand, gev. Beth,
zu Voveade?en wird rnach e? folgtec Ab-
haltung des Schlußtermi1s bierdur auf-
gebobezn.
Göttingen, den 19. Fuli 1918. Königliches NutögeriŸt. 4.
S 57998]
Menmnehezn. 1202 L. Amtsgericht XKüzudeu. Konfkfursgzezit.
Bm 19, Juli 1918 wurve das untern 17. Januar 1917 über den Nachlaß des am 19. Nove:nber 1916 verstorbene prai. Arztes uud msfistenzaxrzics Dv. Fraaz Gingele eröffrece Konkurt- verfabrien, als durch S&lußverteilung He- endet, aufgehoben. Vergütung und Aus- lagen des Konkursverwalters wurden auf die aus dem S@lußterminsprotokolle er- ficbtlichen Beträge festgeseßt.
München, den 22. Zuli 1918. ‘Geri{hiéshreiberei des K. ZKuntegeciBt, Scowedt. [27243] Das Koukusverfehren über das Ber- mög?n der Schwedter Reisstärkefabri?, G. u. b. H. in Schwedt a, O. wix? nad exrfolgtez Abhaltung des Schluß- termins hierdurch aufgehoben.
Schwedt a. O., den 18, Zuli 1918. Königliches Amis erth.
Verantwortlicher Schriftleiter: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenbur Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Geschäftöstel®, “in J. V.: Rechnungsrat Reyher in Bert
Verlag der Geschäftsstelle (I. V. : Reyhe 1) in Berl
Dru der Norddeutschen Buchdrudere! uns
Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelm]irage 9
e {Aatéan
Alle Postanstalten nehmen Lestellung an; für Berlin außer
den Postanstalten und Zeitungsvectrieben für Selbstabholer
Einzelue Kummernu kosten 25 Pf.
Auzeigenpreiës für den Nanm einex S gespaltenen Einheitszeile 50 Pf, einer 3 gespalt. Einheitszeile 90 Pf. Anßervew wird auf ven Auzeigenpreis eiu Tenerungszuschlag von 20 v-.DH- exhoben.
dis Königliche Geschäftsstelle des Neichs- und Stast8anzeigex®
Verlin S8W 48, Wilhelmftraße Nr. 32.
M, B Be
Inhalt des amtlichen Teiles, Ordensverleihungen 2c. Deutsches Reich. Ernennungen 2c.
Bekanntmachung der neuen Fassung der Verordnung über die Kartoffelversorgung.
Befanntmachung, betreffend Liquidation französisher Unter- nehmungen.
Ernennungen, Charakterverleihungen, Standeserhöhungen ünd sonstige Personalveränderungen.
Fiseabahnanleihegeseß.
Gesez über weitere Beihilfen zu Kriegswohlfahrisausgaben der Gemeinden und Gemeindeverbände.
Gese über Kriegszuschläge zu den Gebühren der Notare, Rechtsanwälte und Gerichtsvollzieher und zu den Gerichts-
tosten. betcesfsend Aufhebung
Vekfanntmachung, einer Zwangsver- Aushebungen von Handelsverboten. — Handelsverbote.
Amílihes.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dem Siadtältesten, Sanitätsrat Dr. Zimmer in Sagan, dem Domänenpächter, Amtsrat Lindheimer in Schwalbach, Obertaunuskreis, dem Etisenbahnobersekretär, Rechnungsrat Schnabel in Berlin und dem Oberlandesgerichtssefkretär a. D., Rechnungsrat Korella in Marienwerder den Roten Adler- orden vierter Klasse, : dem Rektor a. D. Sievers in Elmshorn, Kreis Pinne- berq, dem Hauptlehrer a. D. Baihe in Cappeuberg, Kreis Lüdinghausen, dem Kreiskommunal- und Kreissparkafsen- rendonten Tschacher in Sagan, dem Sparkasserccendanten a. D. Ehäffer in Gohfeld, Landkreis Herford, dem Gefängnis- oberinspektor a. D. Lu dwikowsky in Breslau, dem Bauamts- sekretär a. D. Ruprecht in Kemberg, Kreis TVittenberg, und dem Oberbahnossistenten a. D Lorenz in Helmstedt den Königlichen Kronenorden vierter Klaße, E 1 dem Lehrer a. D. Shmengler in Kaarst, Kreis Neuß, den Adler der Jnhaber des Königlichen Hausordens von Hohenzollern, : dem Eisenbahnlokomotioführer a. D. Krüger in Nowawes, Kreis Teltow, das Verdienstk:euz in Silber, dem Betriebsleiter Emonds in Aachen, dem Regierungs3- botenmeisier a. D. Gayk in Jsenhagen, dem Provinzialwege- meister a. D. Grunenberg in Deutsch Krone, dem Werkmeister Peters in Wesel, dem Fabrikmeister Schülzchen in Düren und dem Pföctner Meyer in Neunkachen, Kreis Ottweiler, das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens, E __dem Schulzen, Landwirt Pfeifer in Gössiß, Kreis Flegenrüd, dem Steuererheber a. D. Wasse in Darg18, Kreis edermünde, dem Schleusenmeister Huster in Wilhelmsburg, Landfreis Harburg, dem Frieohofsgärtner Jmmisch in Soldin, dem Eisenbahnunteraisistenten a. D. Breitag in Fürsten- walde, Kreis Lebus, den Eisenbahnweichei stellern a. Glieshe in Berlin und Jven in Neukölln, dem Färber- meisler Spellmeier in Osnabrück, dem Plazm-.ister Kalläne in Schneiders Mühle, Kreis Ostisternberg, dem Lüttenmeister Sieprath in Stolberg, Landîreis Aachen, dem Sägemeister Sauren in Aachen, dem Fabrik sclosser Foerster, dem Garnpacker Becker, beide in Düren, dem Förder- maschinisten Ulrih in Bochum, dem Reparaturhauer Heinz in Querenburg, Landkreis Bohum, dem Kammacher Denzer in Kreuznach, dem Kettenshmied Lasczok in Althammer, Kreis Tost-Gleiwißz, dem Vorarbeiter Bartsch in Spandau und dem früheren Magazinarbeiter Michels in Düren das Allgemeine Ehrenzeichen, i den fiüheren Glaspolierern Adrian, Best, Kohnen und Lamberßy in Stoiberg, Gehlen in Eilendorf, Steffens in Vrandweier, Schümmer, Josef Leuchter und Johann Leuhter in Würselen, Landkreis Aachen, dem früheren Kesselheizer Bock in Freund, dem bisherigen Schweißer Gielkens in Eilendorf, beide im genannten Kreise, dem Berg- mann Fuchs I. in Sulzbach, Landkreis Saarbrücken, dem früheren Fabrikarbeiter Lambery in Stolberg, den früheren Glasarbeitern Tihon in Breinig, Outermanns und Recker in Büsbach, sämtlih Landkreis Aachen, das Allgemeine Ehrenzeichen in Bronze sowie : dem Marineoberingenieur Sprenger und dem Marine- oberingenieur der Reserve Dombrowsky die Rettungs-
medaille am Bande zu verleihen. Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
dem Königlih Würitembergishen Obersten Reinhardt Eichenlaub zum Orden pour le mérite, ] dem Königlich Württembergischen Major von Greiff den
en pour le mérite,
dag Ord
dem Königlich Württembergischen Generalleutnant von Stein den Stern zum Roten Adlerorden zweiter Klasse mit Schwertern,
dem Königlich Sächsishen Generalmajor von Reyher den Roten Adlerorden zweiter Klasse mit Schwertecn,
dem Königlich Bayerischen Obersten R öck den Königlichen Kronenorden zweiter Klasse mit Schwertern,
dem Kaiserlich Türkishen Hauptmann Ad if Bey den Königlichen Kronenorden dritter Klasse mit Schwertern am statutenmäßigen Bande, :
dem Königlich Bayerishen Major der Landwehr a. D. Moroff den Königlichen Kronenorden dritter Klasse am \hwarz-weißen Bande. i
dem Königlih Würitembergishen Oberstleutnant Fleifch- mann, den Königlih Bayerishen Majoren Scheuring, Distel und Schimpf, dem Königlih Sächsishen Major Tröger, dem Königlich Württembergischen Major Schar- wächter, den Königlich Bayerishen Hauptleuten Breitung und Wörlen, dem Königlih Bayerischen Hauptmann der Re- serve Gürtner, den Königlih Württembergischen Haupileuten Deifel und Schmidt, dem Königlih Sächsischen Rittmeister Merz und dem Königlih Bayerischen Oberleutnant Winter - gerst das Kreuz der Ritter des Königlihen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern zu verleihen.
dem Direktor im Reichsamt des Jnnern a. D. Just den Charakter als Wirkliher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz und | j dem fkommissarüchen Hilfsarbeiter im Reichsamt des Fnnern, Prioatdozentea Dr. von Zahn den Charakter als Kaiserlichhec Regierungsrat zu verleihen. area
Vom 18. Juli 1918,
Auf Grund des Artifel 2 der Verordnung über die Kartoffelversorgung vom 18. Juli 1918 (Reichs-Gesezbl. S. 733) wird der Wortlaut der Verordnung über die Kar1offe!ve: sor- gung, wie er sich aus Ariikel 1 der Verordnung vom 18. Juli
1918 ergibt, nachstehend bekanntgemacht. Berlin, den 18. Juli 1918.
Der Reichskanzler. Jn Lertretung: von Waldow.
Der Bundesrat hat auf Grund des § 3 des Gesetzes über die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaftlihen Maßnahmen usw. vom 4. August 1914 (Neichs-Gejeßbl. S. 327) folgende Verordnung
» 18 erlasser 8 1.
Die Kommunalverbände sind verpflichtet, die für die Ernährung der Bevölkerung erforderlichen Kartoffeln nah den Vorschriften dieser Verordnung zu beschaffen, soweit der Bedarf nicht aus den in ihren Bezirken verfügbaren Vorräten gedeckt werden kann. :
Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts kann nähere Be- stimmungen treffen und Grundsäße für die Berechnung des Bedarfs
tellen. aufstellen L 9.
Die Kommunalverbände haben die Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln zu regeln. /
Die Kommunalverbände können den Gemeinden, die nah der leßten Volkszählung mehr als zehntausend Einwohner hatten, mit deren Einverständnis die Regelung der Versorgung für den Bezirk der Gemeinde übertragen. Die Beschaffung des Bedarfs liegt auch im Falle der Uebertragung der Versorgungsregelung auf die Gemeinden den Komnunalverbänden ob. / :
Die Landeszentralbehörden oder die von ihnen bestimmten Be- hörden können Kommunalverbände und Gemeinden zur Regelung der Versorgung vereinigen. Sie können die Versorgung ihres Bezirkes oder eines Teiles ihres Beziukes selbst regeln. Soweit die Ver- sorgung für einen größeren Bezirk geregelt wird, ruhen die Befugnisse der zu dem Bezirke gehörenden Kommunalverbände und Gemeinden.
Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts kann Bestim- mungen über die Art der Negelung erlassen.
Der Bedarf der Kommunalverbände, der Heeres8verwaltungen, der Marineverwaltung, der Reichsbranntweinstelle und der Trocken- fartoffel-Verwertungsgesellschaft m. b. H. in Berlin wird von der Reichskartoffelstelle festgeseßt. Die Heeresverwaltungen und die Marineverwaltung haben ihren Bedarf an Kartoffeln bei der Reichs- fartoffelstelle zu den von dieser bestimmten Zeitpunkten anzumelden.
S 4. Die Neichskartoffelstelle kann die Lieferung der von ihr festgeseßten
Berlin, Donn 25. Juli, Abends.
ungs{tellen ob.
Die Reichskartoffelstelle oder die von ihr beauftragten Stellen bestimmen, in welhen Mengen und zu welchen Zeiten Kartoffeln aus einem Kommunalverband an die Reichskartoffelstele oder die von ihr bestimmten Stellen zu liefern sind. :
Die Bedarfsverbände sind verpflichtet, die zugewiesenen Kartoffel mengen am Verladeort abzunehmen. Den Bedarfsverbänden gleich stehen die Heeresverwaltungen, die Marineverwaltung, die Reichs- branntweinftelle und die Trockenkartoffel-Verwertungsgesellichaft.
Die RNeichskartoffelstele schreibt die Bedingungen der Lieferung und Abnahme vor. s
Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts kann Grundsäße über die Verpflihtung der Kommunalverbände und der Kartoffel- erzeuger zur Sicherstellung und Lieferung der Kartoffeln aufstellen. Er kann nähere Bestimmungen über die Verpflihtung der Kartoffel- erzeuger treffen und bestimmen, daß Zuwiderhandlungen dagegen sowie gegen die zu ihrer Durhtührung ergehenden Anordnungen der zu- ständigen Behörden mit Geldstrafe bis zu einhundertfünfzig Mark oder mit Haft bestraft werden. :
Die auf Grund des § 7 der Verordnung über die Kartoffelver- forgung vom 26. Juni 1916 (Neihs-Geseßbl. S. 590) den Landes- zentraibehörden auferlegte Verpflichtung, für ihren Bezirk oder Teile ihres Bezirkes Vermittlungs\stellen (Landeskartoffelstellen, Provinzial- kartoffelstellen) einzurichten, bleibt bestehen. Die Vermittlungsstellen sind Behörden. Die Landeszentralbehörden. können nähere Bestim- mungen treffen.
Die Vermittlungsstellen und die Kommunalverbände haben der Neichskartoffelstelle auf Verlangen Auskunft zu erteilen. Sie sind an die Weisungen der Neichskartoffelstelle gebunden. Die gleichen Ver- pflihtungen liegen den Kommunalverbänden gegenüber den Vermitt-
S A Der Kommunalverband hat für jeden Kartoffelerzeuger seines Bezirkes eine Wirtscha\tskarte nach den von der Reichstartoffelstelle zu erlassenden Bestimmungen zu führen und der Reichstartoffelstelle und deren Beauftragten auf Verlangen die Einsicht in die Wirt- schaftskarten und die dazu gehörenden Aufzeihnungen zu gestatten. Der Kommunalverband kann, unbeschadet seiner Verpflichiung zur Führung von Wirtschastskarten, seinen Gemeinden für ihren Bezirk die dleithe Vervflichtung auferlegen. Der Kartoffelerzeuger ist verpflichtet, auf Erfordern des Kommu- nalverbandes oder der Gemeinde alle zur Anlegung und Fortführung der Wirtschaftskarte erforderlihen Auskünfte zu erteilen.
Jeder Kommunalverband haftet dafür, daß die nah den 88 4, 5 oder nah den auf Grund dieser Vorschrif!en erlassenen Bestimmungen aus seinem Bezirke zu liefernden Kartoffeln rechtzeitig geliefer! werden. Der Kommunal-erband hat die festge)egten Mengen auf die Gemeinden oder unmittelbar auf die Kartoffelerzeuger umzulegen.
Crfüllt der Kommunalverband die ibm obliegende Lieferungs- pflicht nicht rechtzeitig, so fann die Neichskartoffelstelle die Mengen, die innerhalb des Kommunalverbandes nach den auf Grund des § 1 Abs. 2, der 8§ 3, 9 erlassenen Bestimmungen verbraucht werden dürfen, herab- seßen. Auf ihren Antrag kann die Reichsgetreidestelle die Lieferung der der Bewirtschaftung der NReichsgetretidestelle unterliegenden &rzeug- nisse an den Kommunalvberband einschränken oder einstellen. Die An- ordnungen der Reichskartoffelstelle und der Neichsgetreidestelle erfolgen im Einvernehmen mit der Landeszeniraibehö:de; wird ein Einver- nehmen nicht erzielt, so entscheidet der Staatssekretär des Kriegser- nährungsamts.
Der Kommunalverband kann die vorgenommenen Kürzungen derart auf die Gemeinden oder auf die Kartoffelerzeuger verteiten, daß in erster Linie die Gemeinden oder die Kartoffelerzeuger betroffen werden, die ihre Lieferungspflicht nicht erfüllt haben. Der Kommunal- verband fann innerhalb seiner Verteilungsbetugnis auch die Ueferung anderer Bedarfêgegenstände den Gemeinden oder den Kartoffel- erzeuaern gegenüber einshränken oder einstellen.
Die Vorschristen im Abs. 2, 3 finden keine Anwendung, soweit die Lieferung ohne Verschulden eines Lieferungspflichtigen unterbleibt. S 9.
Die Gemeinde haftet dafür, daß die nah § 8 Abs. 1 aus ihrem Bezirte zu liefernden Mengen rechtzeitig geliefert werden. Sie kann die ihr zur Lieferung autgegebenen Mengen auf die Kartoffelerzeuger ihres Bezirtes umlegen. :
Hat die Gemeinde ihre Lieferungspfliht nit erfüllt und mat der Kommunalverband von seiner Befugnis nah § 8 Abs. 3, die Kürzung auf die Gemeinden zu verteilen, Gebrauch, \o kann die Ge- meinde die Kürzung derart auf die Kartoffelerzeuger verteilen, daß in erster Linie diejenigen betroffen werden, die ihre Lieferungspfliht nicht erfüllt haben. Die Gemeinde kann innerhalb ihrer Verteilungs- befugnis auch die Lieferung anderer Bedarfsgegenstände den Erzeugern gegenüber einshränken oder einstellen.
Die Kommunalverbände - haben die übernommenen Mengen, \o- weit sie sie niht alsbald verteilen, sorgfältig einzumieten oder einzu- lagern. Beim Cinmieten und Einlagein und bei den sonst zur Ér- haltung der Kartoffeln nötigen Maßnahmen sind Sahverständige zuzuziehen. Die Landeszentratibehörden treffen die näheren Bestim- mungen.
Die Kommunalverbände und die Vermittlungsstellen (§ 6) können in ihrem Bezirke Pläße für das Cinmieten und Räume für das Einlagern in Anspruch nehmen. Die höhere Verwaltungsbehörde entscheidet über Streitigkeiten, insbesondere über die Höhe der Ver- gütung, endgültig. G
Die Kartoffelerzeuger find verpflichtet, die Kartoffeln \sachgemäß zu ernten. Die Landeszentralbehörden oder die von „ihnen bestimmten Behörden können nähere Anordnungen treffen. Die Kartoffelerzeuger sind ferner verpflichtet, die zur Erhaltung und Pflege erforderlichen Handlungen vorzunehmen. Sie dürfen die Kartoffeln in Höhe der
Kartoffelmengen einem Uebershußverband oder einer Vermittlungs- stelle (§ 6) übertragen. :
bei ihnen sichergestellten Mengen nicht verbrauchen oder beiseiteshaffem

References: Eug 
 § 3
 § 7
 § 1
 § 8
 § 8