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Timestamp: 2019-02-22 08:26:35+00:00

Document:
Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein ErlBrNatSchGV SH | Landesnorm Schleswig-Holstein | Gesamtausgabe | Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Erlenbruch“ vom 2. August 1968 | gültig ab: 01.01.2003
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Erlenbruch“...
juris-Abkürzung: ErlBrNatSchGV SH
Ausfertigungsdatum: 02.08.1968
Fundstelle: GVOBl. 1968, 270
Gliederungs-Nr: 791-3-69
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Erlenbruch“
Vom 2. August 1968
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Erlenbruch“ vom 2. August 1968 01.01.2003
Auf Grund der §§ 4, 7, 12 Abs. 2, des § 13 Abs. 2, der §§ 15 und 23 des Reichs-naturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 (Reichsgesetzbl. I S. 821) in der Fassung vom 20. Januar 1938 (Reichsgesetzbl. I S. 36) sowie des § 7 Abs. 5 und des § 9 der Verordnung zur Durchführung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 31. Oktober 1935 (Reichsgesetzbl. I S. 1275) in der Fassung vom 16. September 1938 (Reichsgesetzbl. I S. 1184) in Verbindung mit Artikel 129 Abs. 2 des Grundgesetzes wird verordnet:
Der in der Gemarkung Fresenhagen, Kreis Südtondern, gelegene Landschaftsteil wird als Naturschutzgebiet „Erlenbruch“ unter Nr. 71 in das Landesnaturschutzbuch eingetragen und damit unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes gestellt.
(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 4,7850 ha und umfaßt in der Gemarkung Fresenhagen das nördliche Teilstück des Flurstücks 21/2 der Flur 6.
(2) Das Gebiet wird begrenzt im Norden durch den „Schwarzen Strom“, im Osten durch den „Hedwigsruh-Graben“, im Süden durch eine Linie, die in einem Abstand von 110 m parallel zu der nördlichen Grenze des Flurstücks 20 der Flur 6 verläuft sowie durch die Flurstücke 22 und 24 der Flur 6 und im Westen durch den „Lecker Grenzgraben“.
(3) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer topographischen Karte
1 : 25.000 und in einer Katasterkarte 1 : 5.000 rot eingetragen, die beim Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume als oberste rund höherer Natur-schutzbehörde in Kiel, bei dem Landrat des Kreises Südtondern als unterer Naturschutzbehörde in Niebüll und bei der Gemeindeverwaltung Stadum nieder-gelegt sind. Die anliegende Karte - Ausschnitt aus der Katasterplankarte „Fresenhagen“ 1 : 5.000 - mit dem eingezeichneten Gebiet ist Bestandteil dieser Verordnung.
die land- und forstwirtschaftliche Nutzung in dem bisher üblichen Umfange,
Wer den Vorschriften des § 3 Abs. 1 und des § 4 dieser Landesverordnung vorsätzlich oder fahrlässig zuwiderhandelt, wird nach den §§ 21 und 22 des Reichsnaturschutzgesetzes und dem § 16 der Verordnung zur Durchführung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 31. Oktober 1935 bestraft.
Diese Landesverordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig wird die Anordnung zur einstweiligen Sicherstellung von Landschaftsteilen in den Gemarkungen Leck und Fresenhagen vom 23. Februar 1966 (Amtsbl. Schl.-H./AAz. S. 34) aufgehoben.

References: § 13
 § 7
 § 9
 § 3
 § 4
 § 16