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Timestamp: 2019-12-16 06:10:38+00:00

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Staatsangehörigkeitsgesetz (de) - JurisPedia, das gemeinsame Recht
Staatsangehörigkeitsgesetz (de)
Deutschland > Öffentliches Recht > Verwaltungsrecht > Staatsangehörigkeitsrecht
Das erste deutsche „Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz“ wurde vom Deutschen Kaiser am 22.07.1913 erlassen. Es unterschied juristisch noch zwischen Reichsbürgern und Staatsbürgern, da der Kolonialismus in Europa damals noch nicht überwunden war. Dies geschah juristisch erst nach dem Ersten Weltkrieg ab 1918.
Das alte deutsche Reichsgesetz wurde später demokratisch reformiert und regelt heute den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit.
1. Erwerb der Staatsangehörigkeit durch Geburt § 4 StAG
2. Erwerb der Staatsangehörigkeit durch Erklärung § 5 StAG
3. Erwerb der Staatsangehörigkeit durch Annahme als Kind § 6 StAG
4. Erwerb der Staatsangehörigkeit durch Ausstellung der Bescheinigung gemäß § 15 Abs. 1 oder 2 des Bundesvertriebenengesetzes § 7 StAG
5. Erwerb der Staatsangehörigkeit durch Überleitung als Deutsche(r) ohne deutsche Staatsangehörigkeit im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes § 40 a StAG
6. Erwerb der Staatsangehörigkeit für einen Ausländer oder eine Ausländerin durch Einbürgerung §§ 8 – 16 StAG
Diese juristische Unterscheidung zwischen Staatsbürgern und Reichsbürgern wurde nach 1933 auch im nationalsozialistischen Einheitsstaat beibehalten. So kam es zur Menschenvernichtungskatastrophe der systemtreuen Deutschen ...
Den Begriff Staatsangehörigkeitsgesetz im deutschen juristischen Web finden
Staatsangehörigkeiten in der Europäischen Union
Erstes Gesetz zur Reform des Ehe- und Familienrechts in Deutschland 1977
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References: § 4
 § 5
 § 6
 § 15
 § 7
 § 40