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Timestamp: 2019-04-23 13:00:20+00:00

Document:
Erhaltung Röbel / VG Eutin-Süsel
der Gemeinde Süsel - Kreis Ostholstein -
der Eigenart des Ortes Röbel
in der Fassung der
I. Nachtragssatzung vom 21. Februar 1992
Euroanpassungssatzung vom 10.04.2001
Aufgrund des § 172 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung vom 08.12.86 (BGBl. S. 2253), in Verbindung mit § 4 der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein, wird nach Beschluss durch die Gemeindevertretung vom 24.09,1991 folgende Satzung erlassen:
(1) Der in der Anlage zur Erhaltungssatzung dargestellte Geltungsbereich wird gemäß beigefügtem Plan neu festgelegt.
Erhaltungsgründe
(1) Zwei historische unabhängige Platzräume, zum einen ein landwirtschaftlich genutzter Dorfplatzbereich mit giebelständigen Gehöften und zum anderen ein Freiraum mit umstehenden Handwerkshäusern, stellen eine Sonderform des Rundangerdorfes dar und bilden das überragende, ortsgestalterische Element.
(2) Die im anliegenden Plan gekennzeichnete Gebäude und der Grünbestand sind als Ausdruck der dörflichen Gebäude und der Grünbestand sind als Ausdruck der dörflichen Geschichte von besonderer Bedeutung und prägen das Ortsbild in entscheidendem Maße.
Erhaltung baulicher Anlagen
(1) Zur Erhaltung der städtebaulichen Anlagen
1. der Abbruch, die Änderung oder die Nutzungsänderung
2. die Errichtung baulicher Anlagen innerhalb des Geltungsbereiches dieser Satzung einer Genehmigung nach § 172 BauGB.
(2) Die Genehmigung darf in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 nur versagt werden, wen die bauliche Anlage, allein oder im Zusammenhang mit anderen baulichen Anlagen, das Ortsbild, die Ortsgestalt oder das Landschaftsbild prägt oder sonst von städtebaulicher, insbesondere geschichtlicher oder künstlerischer Bedeutung ist.
(3) Die Genehmigung darf in dem Falle des Absatzes 1 Nr. 2 nur versagt werden, wenn die städtebauliche Gestalt des Gebietes durch die beabsichtigte bauliche Anlage beeinträchtigt wird.
(4) Die Genehmigung wird durch die Gemeinde erteilt. Ist eine baurechtliche Genehmigung oder Zustimmung erforderlich, wird die Genehmigung durch die Baugenehmigungsbehörde im Einvernehmen mit der Gemeinde erteilt.
Ordnungswidrig nach § 213 Abs. 1 Nr. 4 BauGB handelt, wer entgegen § 3 Abs. 1 bauliche Anlagen abbricht oder ändert. Die Ordnungswidrigkeit kann gemäß § 213 Abs. 2 BauGB mit einer Geldbuße bis zu 25.000,00 € geahndet werden.
Röbel, den 25 September 1991
Gemeinde S Ü S E L
gez. Boller
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References: § 172
 § 4
 § 172
 § 213
 § 3
 § 213