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Timestamp: 2018-09-22 06:12:32+00:00

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Hunde-Rudel.de: Satzung
Der Verein führt den Namen "Hunde-Rudel", Verein für artgemäße Hundeausbildung" nach erfolgter Eintragung, die alsbald bewirkt werden soll, "Hunde-Rudel e.V., Verein für artgemäße Hundeausbildung". Er hat seinen Sitz in Tübingen.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Hundesports in Übereinstimmung mit der Satzung des Südwestdeutschen Hundesportverbandes (swhv), wobei von den sportlichen Disziplinen Breitensport und Fährtenarbeit im Vordergrund stehen. Schwerpunkt der dafür grundlegenden Gehorsamsausbildung ist, Hunde zu erziehen, die zuverlässig gehorchen und die Situationsangepasstes soziales Verhalten sowohl gegenüber Menschen wie gegenüber anderen Hunden zeigen.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch wöchentliche Ausbildungseinheiten für die Hundeführer mit ihren Hunden in Form von Gruppen- und Einzeltraining, wobei die Erziehungsmethoden auf die natürlich vorgegebenen Veranlagungen der Hunde eingehen und auf diesen aufbauen, außerdem durch Beratung und Information in Fragen der Hundehaltung und Ausbildung in Form von Gesprächsaustausch, zur Verfügung gestellter Literatur und Heranziehen von auswärtigen Sachverständigen (erfahrene Hundeausbilder anderer Vereine, auf Hunde spezialisierte Verhaltenswissenschaftler).
Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist schriftlich auf besonderem Vordruck beim Vorstand einzureichen. Minderjährige müssen die Zustimmung ihrer (ihres) gesetzlichen Vertreter(s) nachweisen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen einen ablehnenden Entscheid kann innerhalb eines Monats Einspruch erhoben werden. In diesem Fall entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig über die Aufnahme.
§ 7 Aufnahmefolge
Jedes neue Mitglied erhält eine Mitgliedskarte und ein Exemplar der Satzung. Es verpflichtet sich durch seinen Beitritt zur Anerkennung der Satzung.
Sämtliche Mitglieder haben Anspruch darauf, die Einrichtung des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse und getroffenen Anordnungen zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Die ordentlichen Mitglieder (§ 5) genießen die Rechte, die sich aus der Satzung, insbesondere aus der Zweckbestimmung des Vereins, ergeben. Sie haben das aktive und passive Wahlrecht und gleiches Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
Sämtliche Mitglieder haben die sich aus der Satzung, insbesondere aus der Zweckbestimmung des Vereins sich ergebenden Pflichten zu erfüllen. Sie sind verpflichtet, die sportlichen Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen.
Die Mitglieder sind zur Befolgung der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse und Anordnungen verpflichtet. Dies gilt insbesondere auf dem Übungsplatz.
Sämtliche Mitglieder mit Ausnahme der Ehrenmitglieder sind zur Beitrags-zahlung verpflichtet (§ 10).
Alle ordentlichen Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu bezahlen.
Mitglieder, die den Beitrag nach Fälligkeit nicht entrichtet haben, werden gemahnt. Nach zweimaliger erfolgloser Mahnung können sie nach § 12 aus- geschlossen werden.
Die Mitgliedschaft kann durch schriftliche Erklärung auf Jahresende gekündigt werden. Die Kündigung muss dem Vorstand spätestens zum 30. September zugestellt werden.
Durch Beschluss des erweiterten Vorstandes, von dem mindestens 2/3 anwesend sein müssen, kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ausschließungsgründe sind insbesondere
Nichtzahlung des Beitrages nach zweimaliger Mahnung (§ 10 Abs. 3)
Vor Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Äußerung zu geben
Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Mitglied innerhalb von 4 Wochen nach Zustellung das Recht der Berufung bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.
Bestätigt die Mitgliederversammlung den Ausschluss des Mitgliedes, steht diesem der ordentliche Rechtsweg offen.
Der Vorstand (§16 BGB) besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden. Jedes Vorstandsmitglied ist je einzeln zur Vertretung berechtigt.
Rechtshandlungen, die den Verein zu Leistungen von mehr als das 5-fache der Jahresmitgliedsbeiträge verpflichten, bedürfen der Zustimmung des erweiterten Vorstandes.
dem Vorstand (§ 15)
Die Wahl des Vorstands und des erweiterten Vorstandes erfolgt durch die ordentliche Mitgliederversammlung in schriftlicher und geheimer Abstimmung.
Alle Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden auf die Dauer von einem Jahr gewählt.
Scheidet ein Mitglied des erweiterten Vorstandes vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so ist der Vorstand befugt, bis zur Beendigung des laufenden Geschäftsjahres einen Nachfolger einzusetzen. Scheidet während seiner Amtszeit der 1. oder 2. Vorsitzende aus, so findet eine Nachwahl statt; sie muss innerhalb von 4 Wochen stattfinden, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder des erweiterten Vorstandes ausscheiden.
§ 17 Sitzungen des erweiterten Vorstandes
Eine Sitzung des erweiterten Vorstandes muss einberufen werden, wenn mindestens 2 seiner Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangen.
Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen sind und mindestens die Hälfte von Ihnen anwesend ist.
Er hat einen jährlichen Haushaltsplan aufzustellen, der vom Vorstand zu genehmigen und in der ordentlichen Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen ist.
Er hat mit Ablauf des Geschäftsjahres die Kassenbücher abzuschließen und die Abrechnung den Kassenprüfern (§25) zur Überprüfung vorzulegen.
Der Schriftführer besorgt den Schriftverkehr und die Protokollführung in Sitzungen des erweiterten Vorstandes und Mitgliederversammlungen.
Protokolle muss er gemeinsam mit dem 1. oder 2. Vorsitzenden unterzeichnen.
§ 20 Ausbildungsleiter
Dem Ausbildungsleiter unterliegt die Leitung der gesamten hundesportlichen Ausbildung.
§ 21 Platzwart
Der Platzwart trägt die Verantwortung für das Übungsgelände.
§ 23 Inhalt der Tagesordnung
Festsetzung und Fälligkeit der Jahresbeiträge (§ 10)
Wahl des neuen Vorstandes (falls die Amtszeit abgelaufen ist) und der Kassenprüfer (§ 26)
Die ordnungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn außer dem 1. und 2. Vorsitzenden und mindestens einem weiteren Vorstandsmitglied wenigstens 1/10 der Mitglieder (mindestens jedoch 7 Mitglieder) anwesend sind. Bei der Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von mindestens ¾ der Mitglieder erforderlich. Bleibt die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
Sofern das Gesetz oder diese Satzung nichts anderes bestimmen, erfolgt die Beschlussfassung mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Soll eine Abstimmung geheim erfolgen, so muss dies mindestens ein Mitglied beantragen. Wahlen müssen stets geheim durchgeführt werden.
§ 25 Außerordentliche Mitgliederversammlung
Auf schriftliches Verlangen von mindestens 1/10 aller Mitglieder muss der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen.
Für die aus dem Hundesportbetrieb entstehenden Schäden und Sachverluste auf den Übungsplätzen und in den Räumen des Vereins haftet der Verein den Mitgliedern gegenüber nicht.
Zur Beschlussfassung bedarf es der Ankündigung durch eingeschriebenen Brief an alle erreichbaren Mitglieder und Einhaltung einer Frist von einem Monat. § 23 ist zu beachten.
Für den Fall der Auflösung des Vereins werden der 1. Vorsitzende, der Kassenwart und der Schriftführer zu Liquidatoren bestellt. Deren Rechte und Pflichten richtet sich nach § 47 ff.BGB.
Bei der Auflösung des Vereins sowie bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Tierschutzverein Tübingen u. U. e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Der 1. Vorsitzende hat die Auflösung des Vereins beim Vereinsregister beim Amtsgericht Tübingen anzumelden.
Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 10. März 1992 beschlossen. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Tübingen eingetragen ist.
Tübingen, den 29. März 1992

References: § 7
 § 12

§ 17

§ 20

§ 21

§ 23

§ 25
 § 23
 § 47