Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:048473-2020:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-07-06 16:38:25+00:00

Document:
Dienstleistungen - 48473-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 48473-2020
31/01/2020 S22 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
2020/S 022-048473
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern - Zentrale Vergabestelle
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.eprocurement.bayern.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=Zg0CgWXJqnA%253d
Unterhaltsreinigung bei der Regierung von Mittelfranken
Referenznummer der Bekanntmachung: 0270.ZV-16-18-19
Unterhaltsreinigung in 3 Liegenschaften der Regierung von Mittelfranken:
— Promenade 27, 91522 Ansbach,
— Bischof-Meiser-Str. 2/4, 91522 Ansbach,
— Philipp-Zorn-Str. 66, 91522 Ansbach.
Unterhaltsreinigung - Promenade 27
Qualitätskriterium - Name: Durschnittliche Reinigungsleistung (qm/h) / Gewichtung: 30
Der Vertrag verlängert sich um jeweils 12 Monate zum 31.5.2023 bzw. 31.5.2024, wenn er nicht gekündigt wird. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum 31.05. eines Jahres.
Unterhaltsreinigung - Bischof-Meiser-Straße 2/4
Unterhaltsreinigung - Philipp-Zorn-Straße 66
Eigenerklärung gem. Formblatt L 124 EU Ziffer II, Seite 3 von 12 (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung):
Eintragung in ein Berufs-/Handelsregister oder nicht zur Eintragung in ein Berufs-/ Handelsregister verpflichtet, aber auf andere Weise die Erlaubnis zur Berufsausübung.
Auf gesondertes Verlangen der ZV: Gewerbeanmeldung, Berufs-/ Handelsregisterauszug, Handwerksrolle, Eintragung IHK, oder anderweitige sonstige Nachweise oder jeweils gleichwertig.
Eigenerklärung Mindestjahresumsatz gem. Formblatt L 124 EU Ziffer III Seite 4 von 12 (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung) für Los 1:
Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags iHv 316 000 EUR über die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Auf gesondertes Verlangen der ZV: Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.
Eigenerklärung Mindestjahresumsatz gem. Formblatt L 124 EU Ziffer III Seite 4 von 12 (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung) für Los 2:
Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags iHv 46 000 EUR über die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Auf gesondertes Verlangen der ZV: Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.
Eigenerklärung Mindestjahresumsatz gem. Formblatt L 124 EU Ziffer III Seite 4 von 12 (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung) für Los 3:
Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags iHv 18 000 EUR über die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Auf gesondertes Verlangen der ZV: Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.
Jeweils 3 Referenzen gem. Formblatt L 124 EU Ziffer IV Seite 6 von 12 (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung) jeweils für Los 1 bis Los 3:
Die Referenzen dürfen nicht älter als 3 Jahre ab Angebotsabgabe sein und müssen der Leistung und dem Auftragswert wie angeboten entsprechen.
Die Referenzen werden auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle mittels Formblatt 444 (Referenzbescheinigung) eingereicht und nachgewiesen.
Eigenerklärung gem. L 124 EU Seite 12 von 12 mit dem Inhalt:
Dem Bewerber/ Bieter/ Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist bekannt, dass die jeweils genannten und auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle geforderten Bestätigungen oder Nachweise innerhalb der dann gesetzten Frist vorgelegt werden müssen. **)
Der/ Das Bewerber/ Bieter/ Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft bestätigt ausdrücklich, dass es über die vorstehend verlangten wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt. **)
Ferner, dass er über die vorstehend verlangten personellen und technischen Mittel sowie über ausreichende Erfahrungen verfügt, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können. **)
Ferner, dass ihm bekannt ist, dass ein Ausschluss von der Teilnahme am Vergabe-verfahren erfolgt, wenn in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungsnachweise Täuschungen begangen, Auskünfte zurückgehalten oder die erforderlichen Nachweise nicht übermittelt werden. **)
Für Los 1: Unterhaltsreinigung Promenade 27 werden als Mindestvoraussetzung 6 430 Gesamtstunden pro Jahr als Mindeststunden für die Unterhaltsreinigung vorausgesetzt.
Für Los 2: Unterhaltsreinigung Bischof-Meiser-Straße 2/4 werden als Mindestvoraussetzung 1 160 Gesamtstunden pro Jahr als Mindeststunden für die Unterhaltsreinigung vorausgesetzt.
Für Los 3: Unterhaltsreinigung Philipp-Zorn-Straße 66 werden als Mindestvoraussetzung 315 Gesamtstunden pro Jahr als Mindeststunden für die Unterhaltsreinigung vorausgesetzt.
Ausschlussgründe gemäß § 42 VgV bzw. § 31 UVgO in Verbindung mit § 123 und § 124 GWB:
Der Wirtschaftsteilnehmer erklärt, dass keine Ausschlussgründe gemäß den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen.
Der Wirtschaftsteilnehmer erklärt, dass er in den letzten 2 Jahren:
Keine Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder eine Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder eine Geldbuße von mehr als 2 500 EUR verhängt wurde.
Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung):
Der Wirtschaftsteilnehmer erklärt, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
Wurde ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt, wird dieser auf Verlangen eingereicht (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung).
Angabe zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung):
Der Wirtschaftsteilnehmer erklärt, dass Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt wurden.
Falls die Bewerbung/ Angebot in die engere Wahl kommt, wird der Wirtschaftsteilnehmer eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit der Betrieb beitragspflichtig ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48 EStG oder jeweils Gleichwertiges jeweils auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einreichen.
Angaben zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung):
Der Wirtschaftsteilnehmer legt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für ihn zuständigen Versicherungsträgers oder Gleichwertiges auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vor.
Der Antrag ist zulässig solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei der Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabe-unterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).

References: § 42
 § 31
 § 123
 § 124
 § 48
 § 134