Source: http://www.eisenbach.de/pb/site/Eisenbach/node/374918/Lde/
Timestamp: 2017-11-24 12:08:27+00:00

Document:
Einleitender Änderungsbeschluss und frühzeitige Beteiligung gemäß § 3 Abs. 1 und § 4 Abs.1 BauGB für den Vorentwurf zur 13. Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich „Haberjockelshof“ (Gemarkung Stadt Titisee-Neustadt)
Der Gemeinsame Ausschuss der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Titisee-Neustadt/Eisenbach hat am 06.11.2017 in öffentlicher Sitzung die Durchführung eines Verfahrens zur 13. Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich „Haberjockelshof“ (Gemarkung Stadt Titisee-Neustadt) nach § 2 Abs.1 BauGB i.V.m. § 1 Abs. 8 BauGB beschlossen. Der Gemeinsame Ausschuss der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Titisee-Neustadt/Eisenbach hat in derselben Sitzung den Vorentwurf der 13. Flächennutzungsplanänderung gebilligt und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden sowie der Träger öffentlicher Belange nach § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB beschlossen.
Landwirtschaftliche Betriebe wie der Haberjockelshof im Stadtteil Schwärzenbach sind Leistungsträger des Schwarzwalds hinsichtlich der Kulturlandschaftspflege, der Herstellung regionaler Bio-Produkte, der Brauchtumspflege und der Bereitstellung von Angeboten für Naherholung und Tourismus.
Der Strukturwandel in der Landwirtschaft, der u.a. durch eine erschwerte Bewirtschaftung der Hanglagen sowie eine zunehmend industrielle Nahrungsmittelproduktion geprägt ist, gefährdet die Existenz vieler landwirtschaftlicher Betriebe.
Dieser Strukturwandel betrifft auch den Haberjockelshof. Zur weiteren Existenzsicherung des seit 1600 existierenden Hofes werden Entwicklungsspielräume und weitere Standbeine wie Naherholung und Tourismus benötigt. Diese weiteren Standbeine erfordern ergänzende bauliche Anlagen und Betriebsgenehmigungen.
Zur planungsrechtlichen Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung erstellt die Stadt Titisee-Neustadt einen Bebauungsplan als Genehmigungsgrundlage. Damit der Bebauungsplan aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden kann, soll der Flächennutzungsplan im Bereich des Haberjockelshofs punktuell geändert werden.
Mit der Darstellung eines Sondergebiets „Landwirtschafts- und Veranstaltungsbetrieb“ will die Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft einen Beitrag zur Sicherung und Erweiterung des Haberjockelshofs als landwirtschaftlicher und touristischer Betrieb leisten. Durch die vorliegende Planung wird den Anforderungen an einen zeitgemäßen landwirtschaftlichen Betrieb im ländlichen Raum Rechnung getragen.
Der Flächennutzungsplan wird im Parallelverfahren mit der Aufstellung des Bebauungsplans „Haberjockelshof“ zeitgleich geändert.
Im Einzelnen gilt der Lageplan vom 06.11.2017. Der Planbereich im Stadtteil Schwärzenbach ist im folgenden Kartenausschnitt dargestellt:
Der Vorentwurf der 13. Flächennutzungsplanänderung wird mit Begründung und Umweltbericht vom
27.11.2017 bis einschließlich 05.01.2018 (Auslegungsfrist)während der üblichen Dienststunden wie folgt ausgelegt:
beim Bürgermeisteramt Eisenbach (Hochschwarzw.), Rathaus, Bei der Kirche 1, 79871 Eisenbach (Hochschw.), Zimmer 7. Das Rathaus ist geöffnet von montags bis freitags 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie montags 14.00 bis 16.00 Uhr und donnerstags 14.00 bis 18.30 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten können Sie montags bis donnerstags bis mindestens 16.00 Uhr an der Rückseite des Gebäudes um Einlass klingeln. Der Entwurf ist dann ohne Weiteres in Zimmer 7 zugänglich. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Termin für die Einsichtnahme unter der Telefon-Nr. 07657/9103-20 zu vereinbaren.
2. im Rathaus, Pfauenstr. 2-4, Rathaus-Nebengebäude, 1. OG, Flur, 79822 Titisee- Neustadt. Die üblichen Dienststunden sind im Allgemeinen: montags bis donnerstags 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr, montags bis mittwochs 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, donnerstags 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, freitags 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Termin für die Einsichtnahme mit der zuständigen Mitarbeiterin, Frau Martina Mayer, Tel. 07651/206-165, zu vereinbaren.
Während dieser Auslegungsfrist besteht für jedermann die Möglichkeit, sich zu informieren und eine Stellungnahme schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei folgenden Stellen abzugeben:
1. Bürgermeisteramt Eisenbach (Hochschwarzw.), Rathaus, Bei der Kirche 1, 79871 Eisenbach (Hochschwarzw.)
2. Stadt Titisee-Neustadt, Pfauenstraße 2-4, 79822 Titisee-Neustadt)
Darüber hinaus können die Stellungnahmen auch per Post an die Adressen
1. info@eisenbach.de bzw.
2. Mayer@titisee.de
Aus § 4a Abs. 4 BauGB ergibt sich die Möglichkeit der ergänzende Nutzung elektronischer Informationstechnologien. Die Beteiligungsunterlagen finden Sie daher auch auf der Internetseite
1. der Gemeinde Eisenbach unter der Rubrik „Flächennutzungsplan“
2. der Stadt Titisee-Neustadt unter: Wirtschaft -Stadtentwicklung - 13. Änderung des Flächennutzungsplans für das Plangebiet des Bebauungsplans „Haberjockelshof“ in Titisee-Neustadt.
Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können. Ferner wird darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Absatz 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Absatz 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.
Titisee-Neustadt, den 07.11.2017
Armin Hinterseh,
Auf Grund der Straßensperrung ab dem 17. Juli 2017 gibt es einen geänderten Busfahrplan. Mit folgendem Link können Sie diesen einsehen und downloaden:
Fahrplan ab 17.07.2017 (28 KiB)
"Spatenstich" und Bauarbeiten im neuen Wohnbaugebiet "Steinbruch-Mitte"
Anfang April 2017 fand im neuen Wohnbaugebiet "Steinbruch-Mitte" im Ortsteil Oberbränd der "Spatenstich" für die von der Gemeinde beauftragten Erschließungsarbeiten statt.
Mit anwesend waren das Planungsbüro Fischer, Freiburg i. Br., mit Herrn Holger Fischer (Ausarbeitung Bebauungsplan), das Vermessungsbüro Mandolla + Gilbert, Villingen Schwenningen, mit Herrn Friedhelm Hensler (Neubildung Grundstücke), die Riede Ingenieur AG, Löffingen, mit Herrn Marco Bürer und Herrn Franz Braun (Planung Erschließung), die Firma Gebr. Stumpp, Balingen bzw. Bad Dürrheim, mit Herrn Dominik Ciossek (Durchführung Bauarbeiten), die örtlichen Bauherren Corinna und Markus Gärtner sowie Bürgermeister Alexander Kuckes.
Beim "Spatenstich": (v.l.) Herr Ciossek, Herr Bürer, Herr Braun, Bürgermeister Kuckes, Herr Gärtner, Frau Gärtner, Herr Fischer, Herr Hensler
Elf Bauplätze in attraktiver innerörtlicher Lage werden so erstmals erschlossen. Die Arbeiten sollen bis Ende August 2017 beendet sein. Im April war der Vortrieb beschwerlich, traf das Bauunternehmen doch massiv Fels an.
Spatenstich – Ausbau L 172 OD Eisenbach
In Anwesenheit von Herrn Reinhold Pix (Bündnis 90/Die Grünen), dem Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg aus dem hiesigen Wahlkreis, und der Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fand am 27. April 2016 in feierlicher Runde der Spatenstich für den Ausbau der Landesstraße 172 in der Ortsdurchfahrt Eisenbach statt.
Herr Gerold Schmidt, Leiter des Baureferats „Nord“ beim Freiburger Regierungspräsidium begrüßte im Landgasthof „Eisenbachstube“ darüber hinaus weitere Mitarbeiter, einige (Alt-)Gemeinderäte sowie die Vertreter von Baufirma, Ingenieurbüros, Straßenmeisterei Titisee und SüdbadenBus.
Die Beteiligten beim Spatenstich (vorn, von links): Josef Vögele, Ingenieurbüro i.t.p. – Ingo Hermann, Bauunternehmung Hermann – Gerold Schmidt, Regierungspräsidium Freiburg – Reinhold Pix, MdL – Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer – Bürgermeister Alexander Kuckes – Unternehmer und Bürgermeister-Stellvertreter Karl Josef Duttlinger – Hannes Weiss, Weiß Ingenieure. Außen links: Peter Hummel, Regierungspräsidium Freiburg. (Bild: Gert Brichta)
Regierungspräsidentin Schäfer ging in Ihrer Ansprache auf die Bedeutung des Vorhabens für die Erhöhung der Lebensqualität und die Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie die Maßnahme selbst ein. Begonnen wird im Jahr 2016 mit dem Bau von zwei notwendigen Stützmauern auf Höhe der Anwesen Müller (Hauptstraße 29) und Wehrle (Hauptstraße 21) sowie der neuen Brücke über den Eisenbach. Im Jahr 2017 folgt der Straßenbau parallel mit den Tiefbauarbeiten der Gemeinde sowie dem Ausbaus des Gehwegs. Anzumerken war Regierungspräsidentin Schäfer die Freude über den Start dieses in Region und Land als sehr wichtig eingestuften Straßenbauprojekts in ihrer Amtszeit – gerade im Hinblick auf die besondere der Stärke der Gemeinde mit ihren potenten Gewerbetrieben. Damit werde man dem Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde als imposantem Wirtschaftsstandort im ländlichen Raum gerecht.
Bürgermeister Kuckes erläuterte den Anwesenden auf humorige Art in seiner 21-minütigen Ansprache den (Leidens-)Weg der Gemeinde im Zusammenhang mit dem Vorhaben seit der Aufnahme des Ausbaus in den damaligen Generalverkehrsplan des Landes Baden-Württemberg im Jahr 1995 – also vor 21 Jahren, wobei schon 2000 die etappenweise Sanierung für das Folgejahr angekündigt gewesen war. Bürgermeister Kuckes sprach von einem historischen Moment und empfand den Start des Projekts im Rahmen des „Lückenschluss-Programms“ als Geschenk – grün-rot verpackt. Die Lösung eines jahrelangen Problems – „eine Straße mit vielen Löchern, oder vielleicht besser: viele Löcher mit etwas Straßenanteil“ – werde nun endlich umgesetzt.
Bürgermeister Kuckes freute sich über die Anwesenheit seines Stellvertreters, dem Unternehmer Karl Josef Duttlinger, der in Abstimmung mit der Gemeinde durch mehrere Schreiben seit dem Jahr 2000 im Namen aller Betriebe und Arbeitnehmer beim Land das Sanierungserfordernis angemahnt hatte.
Bürgermeister Kuckes erwähnte auch den desolaten Zustand der Straße im Bereich des Ortsausgangs in Richtung der Ostgrenze des Landkreises auf Höhe des Gasthauses „Schwarzes Kreuz“ und der Firma August Weckermann – da wo es auch eine Hangrutschung gibt. Hier forderte er vom Land als Straßenbaulastträger eine zeitnahe Beseitigung der ebenfalls massiven Schäden ein.
Der Landtagsabgeordnete Reinhold Pix erläuterte das Bestreben der Landesregierung zur Stärkung der Ländlichen Räume – gerade auch im Hochschwarzwald – mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln und hob seinen persönlichen Einsatz diesbezüglich hervor. Auch er anerkannte die herausragende wirtschaftliche Bedeutung der Gemeinde, was ihm gerade bei den beeindruckenden Besuchen vor Ort immer wieder deutlich geworden sei.
Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer trägt sich aus Anlass des Spatenstichs zum Ausbau der L 172 OD Eisenbach im Beisein von Bürgermeister Alexander Kuckes in das Goldene Buch der Gemeinde ein. (Bild: Gert Brichta)
Der Mauerrest als Zeugnis des (bisher noch nicht vollzogenen) Ausbaus im Bereich der Engstelle oberhalb des Rathauses wird voraussichtlich erst Ende 2017 abgetragen werden.
In der nun bevorstehenden etwa zweieinhalbjährigen Bauzeit sind Verkehrsbehinderungen vorprogrammiert, für die das Regierungspräsidium Freiburg und die Gemeinde schon jetzt um Verständnis bitten. Aber die Freude über den Beginn des Ausbaus dieser für die Kommune so wichtigen Straßenverbindung, quasi der Lebensader des Orts, überwiegt.
Das Regierungspräsidium Freiburg hat eine Internetseite für das Projekt Eisenbach eingerichtet. Dort wird immer wieder über den Verlauf der Bauarbeiten bzw. Sperrungen berichtet.
Hier erhalten Sie die Wohnungsgeberbescheinigung (51,1 KiB)
Hier erhalten Sie allegemeine Informationen zum neuen Meldegesetz zum 1. November 2015 (11,6 KiB)
Die Eisenbacher Autorenstiftung
überreichte den Ulrich-Beer-Förderpreis 2015
an Daniel Wangler.
Mit dem Preis würdigt die Eisenbacher Autorenstiftung Daniel Wangler
und seinen beharrlichen Weg zum Figurenspieler, Pantomimen und Clown.
Mit dem nachdenklichen Blick aus der Distanz zeigt Daniel Wangler mit leichter Hand und künstlerisch-philosophischem Sinn auf menschliche Schwächen, auf Eitelkeiten und Lieblosigkeiten, auf Fehler und Missgeschicke, auf scheinbar Unverzeihliches.
Daniel Wanglers Spiel berührt, verzaubert und schenkt uns Leichtigkeit und Lächeln.
Roswitha Beer, für den Stifter Ulrich Beer (†) ▪ 10. Oktober 2015 in Eisenbach
Ein Abend zum Schwärmen!
Immer 120 Grad nach links drehte das sehr verehrte Publikum seine Stühle, dorthin, wo Daniel Wangler gerade seine „Spiel-Bühne“ eröffnet hatte. Im beweglichen Mitspieltheater zauberte uns Daniel Wangler seine vergnügliche Spielwelt an diesem besonderen Samstagabend. Er philosophierte als Solospieler über den Charme des Lächelns, der die Welt verändert, jonglierte als Professor Zweistein federleicht mit Wort-Spielen über das Glück und die Zeit oder über das kleine Wörtchen und, das schließlich im Wort Wunder so richtig aufblüht, und kämpfte als Clown Fanelli an der Haltestelle zum Urlaub mit den Tücken: den Koffern, dem Wind, dem Schirm, dem Bushaltestellen-Schild bis er schließlich – noch immer am Anfang seiner Reise – sich ein Urlaubs-Meer erträumte, im dem er dann mit Wonne badet.
Mit der Begrüßungsrede von Bürgermeister Alexander Kuckes, der fulminanten, phantasievollen Laudatio des Schauspielers Eckard Bade auf seinen Freund Daniel, der Preisverleihung durch Roswitha Beer, dem fetzigen Duo musique in aspik (Petra Küfner und Markus Wangler) und nicht zuletzt mit dem phantasievollen Spiel Daniel Wanglers wurde aus dem Abend der Erwartungen ein begeisternder Gute-Laune-Familienabend, der mit dem Flammkuchen-Catering und erfrischenden Getränken einen glücklichen Abschluss erfuhr. Dem Stifter Ulrich Beer, das ist gewiss, hätte dies gefallen!
Sind Sie neugierig geworden? Weitere Informationen finden Sie unter www.eisenbacher-autorenstiftung.de
Roswitha Beer für den Vorstand der Eisenbacher Autorenstiftung

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