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Timestamp: 2020-08-06 17:10:11+00:00

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Miterbe | Rechtslupe
Tei­lungs­an­ord­nung des Erb­las­sers – und die Tei­lungs­ver­stei­ge­rung
Eine Tei­lungs­an­ord­nung des Erb­las­sers gemäß § 2048 BGB steht einer von einem Mit­er­ben betrie­be­nen Tei­lungs­ver­stei­ge­rung gemäß §§ 180, 181 ZVG grund­sätz­lich ent­ge­gen. Der begüns­tig­te Mit­er­be kann gegen die Tei­lungs­ver­stei­ge­rung im Wege der unech­ten Dritt­wi­der­spruchs­kla­ge gemäß §§ 768, 771 ZPO ana­log vor­ge­hen. Ein Recht zur Tei­lungs­ver­stei­ge­rung kann aber aus­nahms­wei­se dann bestehen,
Kos­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren im Erb­fall: wenn ein Beklag­te zum Mit­er­ben wird
Ist in einem Kos­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren ein Mit­er­be Geg­ner der ver­stor­be­nen Par­tei gewe­sen, sind nur die übri­gen Mit­er­ben befugt, auf Antrag­stel­ler­sei­te das Kos­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren fort­zu­füh­ren. Der Mit­er­be, der Geg­ner der ver­stor­be­nen Par­tei gewe­sen ist, behält sei­ne pro­zes­sua­le Stel­lung bei . Dem aus § 2039 Satz 1 BGB fol­gen­den Recht des Mit­er­ben, einen zum Nach­lass
Ver­fü­gungs­be­fug­ter im Sin­ne von § 2 Abs. 3 VermG ist nicht, wer selbst (Mit-)Berechtigter ist. Das Rechts­ver­hält­nis der Mit­be­rech­tig­ten nach § 2 Abs. 1, 1a VermG unter­ein­an­der bestimmt sich nicht nach den Vor­schrif­ten des Ver­mö­gens­ge­set­zes über das Ver­hält­nis zwi­schen dem Berech­tig­ten und dem Ver­fü­gungs­be­rech­tig­ten, son­dern nach dem Gemein­schafts­ver­hält­nis der Mit­be­rech­tig­ten, bei Mit­er­ben also
Grund­buch­be­rich­ti­gungs­an­trag des Mit­er­ben trotz Tes­ta­ments­voll­stre­ckung
Ein Mit­er­be ist auch dann berech­tigt, die Grund­buch­be­rich­ti­gung zu bean­tra­gen, wenn das betref­fen­de Grund­stück der Ver­wal­tung eines Tes­ta­ments­voll­stre­ckers unter­liegt. Gemäß § 2211 BGB kann der Erbe über einen der Ver­wal­tung des Tes­ta­ments­voll­stre­ckers unter­lie­gen­den Nach­lass­ge­gen­stand nicht ver­fü­gen. Bei dem Antrag auf Grund­buch­be­rich­ti­gung han­delt es sich aber nicht um eine Ver­fü­gung über
Ist der Rechts­streit durch den Tod des Klä­gers unter­bro­chen wor­den, so kann die Auf­nah­me auch durch einen ein­zel­nen Mit­er­ben erfol­gen, der gemäß § 2039 BGB zur Gel­tend­ma­chung des Kla­ge­an­spruchs berech­tigt ist . Die Auf­nah­me, deren sach­li­che Vor­aus­set­zun­gen sich hier nach § 239 ZPO rich­ten, kann dabei auch durch einen ein­zel­nen

References: § 2048
 § 2039
 § 2
 § 2
 § 2211
 § 2039
 § 239