Source: http://www.stalu-mv.de/ms/Service/Presse_Bekanntmachungen/?id=124034&processor=processor.sa.pressemitteilung
Timestamp: 2019-01-16 18:20:11+00:00

Document:
Nr.AB 06/17 | 02.02.2017 | StALU MS | Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte
Die Bioenergie Mühlenhof OHG, Friedrichshagener Landstraße 1, 17379 Wilhelmsburg, hat gemäß § 16 BImSchG am 13.06.2016 einen Antrag zur wesentlichen Änderung ihrer genehmigten Biogasanlage mit BHKW im Landkreis Vorpommern-Greifswald, am Standort 17379 Wilhelmsburg, An der K9, Gemarkung Wilhelmsburg, Flur 8, Flurstücke 28/4, 29/4, 30/3, 31/3, 33/3, 34/3, 35/3, 36/3, 38/3, 39/3, 41/3, 42/3 und 44/3 gestellt. Wesentliche Vorhabensmerkmale sind:
♦ die Änderung und Erhöhung des Inputs,
♦ der Austausch der gasdichten schwimmenden Abdeckung von Gärrestspeicher 3 gegen eine
Doppelmembran mit Tragluftdach,
♦ die Erhöhung der Gasspeichermenge der Anlage von 49.481 kg auf 67.000 kg Biogas und somit
die Änderung der Einstufung der Anlage gemäß 12. BImSchV (Anlage der oberen Klasse),
♦ der dauerhafte Betrieb der BHKW-Anlagen 2 bis 4 (bisher flexibel geregelt),
♦ eine technische Änderung der Biogasfackel zur Erhöhung der maximalen Durchflussmenge
Die voraussichtliche Inbetriebnahme der geänderten Anlage ist für das 2. Quartal 2017 vorgesehen.
Für die Änderung/Erweiterung der genehmigten Anlage wurde eine Genehmigung nach § 16 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in Verbindung mit den Nummern 8.6.3.1 (G, E), 1.2.2.1 (V), 9.1.1.2 (V) und 9.36 (V) des Anhangs 1 der Vierten Verordnung zur Durchführung des BImSchG (4. BImSchV) bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte (StALU MS), beantragt. Das Genehmigungsverfahren erfolgt entsprechend § 10 BImSchG mit Öffentlichkeitsbeteiligung.
Der Antrag und die zugehörigen Unterlagen liegen im u. g. Zeitraum in der Außenstelle des StALU MS, Abteilung Immissions- und Klimaschutz, Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Helmut-Just-Straße 4, 17036 Neubrandenburg
und zusätzlich im Amt Torgelow-Ferdinandshof, Bahnhofstraße 2, 17358 Torgelow, während folgender Zeiten:
Die Auslegung beginnt am 20.02.2017 und endet mit Ablauf des 20.03.2017. Einwendungen gegen das Vorhaben können beginnend am 20.02.2017 bis einschließlich 03.04.2017 schriftlich bei den o. g. Behörden erhoben werden. Mit Ablauf dieser Frist sind bis zur Erteilung der Genehmigung alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen. Diese Einwendungen können aber im Widerspruchs- bzw. Klageverfahren erhoben werden.
Sofern gegen das Vorhaben Einwendungen form- und fristgemäß erhoben worden sind, werden diese gemäß § 10 Abs. 6 BImSchG auch bei Ausbleiben des Antragstellers oder der Personen, die Einwendungen erhoben haben, am 26.04.2017 ab 10:00 Uhr und falls erforderlich an den Folgetagen ab 9:00 Uhr im Beratungsraum des Amtes Torgelow-Ferdinandshof, Bahnhofstr. 2 1, 17358 Torgelow, erörtert. Es wird darauf hingewiesen, dass die Entscheidung über die Durchführung des Erörterungstermins aufgrund einer Ermessensentscheidung nach § 10 Abs. 6 BImSchG in Verbindung mit § 12 der 9. BImSchV nach Ablauf der Einwendungsfrist getroffen wird.

References: § 16
 § 16
 § 10
 § 10
 § 10
 § 12