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Tacheles Rechtsprechungsticker KW 09/2016 | Rechtsanwalt König in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht
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1. 1 EuGH, Urteil v. 25.02.2016 – C-299/14
S. dazu: EuGH zu deutschen Sozialleistungen für EU-Bürger – Warten auf Hartz IV von Prof. Dr. Constanze Janda bei LTO
2. 1 BSG, Urteil vom 19.08.2015 – B 14 AS 43/14 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende – Einkommensberücksichtigung – Zinsgutschrift auf Bausparkonto – fehlende Kündigung des Bausparvertrags – keine bereiten Mittel – fiktiv vorhandenes Einkommen
2. Die Verweigerung existenzsichernder Leistungen aufgrund der Annahme, dass die Hilfebedürftigkeit bei bestimmtem wirtschaftlichen Verhalten – hier der vorzeitigen Kündigung des Bausparvertrags – (teilweise) abzuwenden gewesen wäre, ist mit Art 1 GG iVm Art 20 GG nicht vereinbar.
3. 1 BSG, Urteil vom 24.02.2016 – B 8 SO 13/14 R
Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung – Regelsatz – Geltendmachung eines behinderungsbedingt erhöhten Bedarfs – keine abweichende Festlegung des individuellen Bedarfs – Bedarfsdeckung durch Regelsatz und Mehrbedarf nach § 30 Abs 1 SGB 12 – Unterkunft und Heizung – Zulässigkeit des Abzugs einer Haushaltsenergiepauschale von den tatsächlichen Aufwendungen
Bei einer "Inklusivmiete" kommt eine abweichende Bemessung des Regelsatzes – ggf auf Grundlage einer Schätzung – in Betracht.
3. Nur wenn nach den Vorstellungen der Mietvertragsparteien auch die Kosten des Haushaltsstroms von dem im Vertrag genutzten Begriff der "Betriebskosten" erfasst sein sollten, handelt es sich um eine "Inklusivmiete" und eine abweichende Bemessung des Regelsatzes kommt – ggf auf Grundlage einer Schätzung – in Betracht.
Anmerkung: vgl. zum SGB II: BSG, Urteil vom 24. November 2011 – B 14 AS 151/10 R – Danach sind bei einer Inklusivmiete, in der auch Stromkosten enthalten sind, die Leistungen für die Unterkunft – nicht – um einen aus der Regelleistung ermittelten Anteil für Haushaltsenergie zu kürzen.
3. 2 BSG, Urteil vom 24.02.2016 – B 8 SO 11/14 R
4. 1 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 27.08.2015 – L 5 AS 3259/12
Grundsicherung nach dem SGB II – Kosten der Unterkunft – nicht erforderlicher Umzug – Deckelung der Unterkunftskosten ( § 22 Abs. 1 Satz 2 SGB II ) – planwidrige Regelungslücke bejaht für den Fall der Kostensteigerung durch Kündigung und Wiederanmietung der bisherigen Wohnung
2. Ein Umzug bei einer von einer alleinstehenden Erwachsenen und ihrem Kleinkind bewohnten Unterkunft, die eine Trennung in Schlaf- und Wohnbereich ermöglicht, ist allein im Hinblick auf die Größe der Wohnung nicht erforderlich ( (vgl. BSG, Urteil vom 24. November 2011 – B 14 AS 107/10 R ).
4. 2 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 28.08.2015 – L 29 AS 1604/15 B ER
Grundsicherung für Arbeitsuchende – Verpflichtung zur Inanspruchnahme vorrangiger Leistungen – Aufforderung zur Beantragung einer vorzeitigen Altersrente – Vermeidung von Unbilligkeiten – Bundesfreiwilligendienst
Aufschiebende Wirkung der Klage gegen den Bescheid des Jobcenters zur Stellung eines vorzeitigen Rentenantrages – Bundesfreiwilligendienst
Rechtstipp: SG Berlin Az. S 135 AS 24938/15 ER – Keine Zwangsverrentung beim Bundesfreiwilligendienst, ein Beitrag von RA Kay Füßlein, Berlin: http://www.ra-fuesslein.de/wordpress/?p=782
4. 3 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27.10.2015 – L 20 AS 2197/15 B ER
Leistungsbezug nach dem SGB III – Fortgeltende Arbeitnehmereigenschaft – Bezug von ALG I
1. Von einer Arbeitnehmereigenschaft im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 1 FreizügG/EU und damit von einem Aufenthaltsrecht als Arbeitnehmer ist auch dann auszugehen, wenn aufgrund des Bezuges einer Sozialversicherungsleistung bei Arbeitslosigkeit nach dem SGB III Versicherungspflicht in einem weiteren System der sozialen Sicherheit – wie hier in der gesetzlichen Krankenversicherung – besteht.
2. Auch bei Personen, die Arbeitslosengeld nur deshalb nicht beziehen, weil eine Sperrzeit eingetreten ist, besteht trotz Ruhens des Anspruchs auf Alg I die unionsrechtliche Arbeitnehmereigenschaft im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 1 FreizügG/EU fort, weil diese nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch – SGB V – der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen können. Deshalb ist im Hinblick auf den Fortbestand der Versicherungspflicht im Rahmen des Alg I-Bezuges – im Übrigen auch trotz Eintritts einer Sperrzeit und eines zeitweisen Ruhens des Anspruchs auf Arbeitslosengeld I – eine Arbeitnehmereigenschaft im Sinne des § 2 Abs. 3 Nr. 2 FreizügG/EU auch im Falle der Annahme einer freiwilligen Arbeitslosigkeit nicht verlorengegangen, da eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung jedenfalls nur kurzzeitig entfallen ist.
4. 4 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 21.01.2016 – L 31 AS 507/15
Umgangsrecht – Fahrtkosten – Zumutbarkeit der Verweisung auf Fahrrad und Fußwege – Kosten der Freizeitgestaltung als Bedarf
2) Im Grundsatz ist es einem vollschichtig leistungsfähigem, nicht schwerbehinderten erwachsenen Hilfebedürftigen aber zumutbar, Wege von 3 – 4 Kilometern zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen.
4. 5 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29.09.2015 – L 31 AS 2074/15 B ER rechtskräftig
Teilzeitstudium – Leistungsausschluss – Folgenabwägung – einstweiliger Rechtsschutz
2. Ließe man Studierenden nach, das Studium durch Reduzierung auf Teilzeit abstrakt der Förderfähigkeit nach BAföG zu entziehen und so in den Genuss von SGB II – Leistungen zu kommen, wären die Fördergrenzen (Altersgrenze, Förderungshöchstdauer, Rückzahlungspflicht) des BAföG praktisch wirkungslos.
4. 6 Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 31.08.2015 – L 3 AS 310/15 B PKH – rechtskräftig
4. 7 Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 21.01.2016 – L 7 AS 561/15 NZB – rechtskräftig
4. 8 Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 11.02.2016 – L 3 AS 668/15 B ER
2. Ein Anspruch auf Sozialhilfe als Ermessensleistung nach § 23 Abs. 1 S 3 SGB XII kann bei erwerbsfähigen Unionsbürgern, die von Leistungen nach dem SGB II nach § 7 Abs. 1 S 2 Nr. 2 SGB II ausgeschlossen sind, allenfalls in eng begrenzten Ausnahmefällen in Betracht kommen. Ein Aufenthalt im Bundesgebiet für mehr als sechs Monate rechtfertigt hierbei regelmäßig keine Ermessenreduktion auf Null (Abweichung von BSG Urteil vom 3.12.2015 – B 4 AS 44/15 R ).
Rechtstipp: a. A. LSG BB, Beschluss v. 15.01.2016 – L 28 AS 3053/15 B ER
S. a. : Grundsätzlich keine Sozialhilfe für erwerbsfähige Unionsbürger – LSG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 11.02.2016 – L 3 AS 668/15 B ER
S.a. : LSG Mainz verweigert BSG die Gefolgschaft – Keine Sozialhilfe für EU-Ausländer bei LTO mit Anmerkungen (Kommentar RA Dr. Thomas Wedel )
4. 10 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 11.02.2016 – L 7 AS 93/16 B ER – rechtskräftig
1. Die Übernahme der Schulden aus dem Mietverhältnis nach § 22 Abs. 8 SGB II kann nach § 569 Abs. 3 Nr. 2 S. 1 BGB nur die außerordentliche Kündigung des Mietvertrages, gestützt auf § 543 Abs. 1, Abs. 2 S. 1 Nr. 3 BGB, abwenden (vgl. Beschluss des erkennenden Senats vom 01.06.2015 – L 7 AS 231/15 B ER).
2. Die gleichzeitig nach § 573 Abs. 2 Nr. 1 BGB erklärte fristgemäße Kündigung bleibt hingegen wirksam ( Beschluss des erkennenden Senats vom 25.11.2015 – L 7 AS 1882/15 B ER).
4. Zudem hat die Antragstellerin keine Erklärung des Vermieters vorgelegt, aus der sich ergibt, dass dieser bei Zahlung der Mietschulden die ordentliche Kündigung zurücknimmt. Nachdem eine solche Erklärung fehlt, würde die begehrte Zahlung der Mietschulden nur der Befriedigung der Forderungen des Vermieters dienen. Dies ist nicht Zweck des sozialgerichtlichen Eilverfahrens (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. Beschluss vom 04.05.2015 – L 7 AS 139/15 B ER).
5. 1 SG Berlin, Beschluss vom 02.02.2016 – S 38 AS 26007/15 ER
Grundsicherung für Arbeitsuchende – unzulässiger Regelungsinhalt eines Eingliederungsverwaltungsakts
2. Ein eine Eingliederungsvereinbarung ersetzender Verwaltungsakt, der der "Klärung der Leistungsfähigkeit" eines Leistungsempfängers dienen soll, ist grundsätzlich rechtswidrig ( auch so SG Freiburg, Beschluss vom 11.09.2015 – S 19 AS 4555/15 ER ).
Rechtstipp: im Ergebnis ebenso: SG Freiburg, Beschluss vom 11.09.2015 – S 19 AS 4555/15 ER ( AU-Bescheinigung und Gesundheitsfragebogen) ; SG Berlin, Beschluss vom 04.12.2014 – S 131 AS 27736/14 ER; LSG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 05.07.2007 – L 3 ER 175/07 AS und LSG NRW, Beschluss vom 30.08.2012 – L 12 AS 1044/12 B ER; SG Kiel, Beschluss v. 26.11.2013 – S 33 AS 357/13 ER; SG Düsseldorf, Beschluss vom 06.12.2010 – S 7 AS 4509/10 ER ( Amtsärztliche Untersuchung kein zulässiger Regelungsgegenstand einer durch Verwaltungsakt festgesetzten Eingliederungsvereinbarung ); LSG HE 17.10.2008 – L 7 AS 251/08 B ER; SG Stuttgart 1.4.2008 – S 12 AS 1976/08 ER
Rechtstipp: Vgl. SG Reutlingen, Urteil v. 13.10.2014 – S 7 AS 2735/13 – rechtskräftig – Zur Unbilligkeit der Anrechnung einer privaten Zuwendung nach § 11 a Abs. 5 Nr. 1 SGB II – Ausnahmsweise keine Leistungserstattung bei finanzieller Zuwendung der Tochter
Rechtstipp: ebenso: LSG NRW, Beschluss v.10.07.2015 – L 7 AS 818/15 B ER; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 09.04.2014 – L 32 AS 623/14 B ER; LSG NRW, Beschluss v. 11.04.2012 – L 19 AS 544/12 B ER; a. A. LSG Rheinland-Pfalz, Beschluss v. 17.08.2015 – L 3 AS 370/15 B ER
5. 4 Sozialgericht Berlin, Urteil v. 11.12.2014 – S 150 AS 11967/12 – rechtskräftig
5. 5 SG Augsburg, Urteil vom 16.02.2016 – S 8 AS 1318/15
Rumänischer Staatsangehöriger hat Anspruch auf ALG II – Aufenthaltsrecht als Arbeitnehmer
5. 6 Sozialgericht Detmold, Urteil v. 19.11.2015 – S 18 AS 369/13 – Berufung anhängig beim LSG NRW unter dem Az.: L 19 AS 23716
Nichtvorliegen eines schlüssigen Konzepts – Heranziehung des Mietspiegels – KdU-Höxter gekippt
Hinweis: a. Auffassung die 28. Kammer: Die Kammer ist davon überzeugt, dasss der Wert von 4,09 Euro durch den Mietspiegel der Stadt Höxter nicht hinreichend validiert ist – Mangels ausreichender vorhandener Daten ist daher auf die Werte der Wohngeldtabelle zuzüglich eines Sicherheitszuschlag von 10 % zurückzugreifen ( SG Detmold, Urteil v. 10.12.2015 – S 28 AS 1979/12).
5. 7 Sozialgericht Detmold, Urteil v. 22.01.2015 – S 18 AS 1348/14 rechtskräftig
6. 1 LSG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 18.02.2016 – L 5 SO 78/15
6. 2 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 03.02.2016 – L 15 SO 15/16 B ER – rechtskräftig
EU-Ausländer – einstweilige Anordnung – Anordnungsgrund – Beiladung
Quelle: http://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=183092&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive= 6. 3 Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht, Urteil vom 12.06.2015 – L 9 SO 46/12 – rechtskräftig
7. 1 Sozialgericht Berlin, Beschluss v. 22.02.2016 – S 95 SO 3345/15 ER
3. Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII ist auch nicht verfassungsrechtlich geboten, wenn – wie hier – nicht glaubhaft gemacht ist, dass eine Rückkehr in den Herkunftsmitgliedstaat zum Zwecke der Existenzsicherung unmöglich oder unzumutbar wäre.
Rechtstipp: ebenso: Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 11.02.2016 – L 3 AS 668/15 B ER und SG Berlin, Urteil v. 14.01.2016 – S 26 AS 12515/13
a. Auffassung: LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 15.01.2016 – L 28 AS 3053/15 B ER und LSG, BB, Beschluss v. 21. Dezember 2015 – L 25 AS 3035/15 B ER
7. 2 Sozialgericht Konstanz, Urteil vom 17.11.2015 – S 8 SO 1418/15 – rechtskräftig
3. Nur im Bereich der – hier nicht einschlägigen – stationären Leistungen des § 98 Abs. 2 SGB XII wird eine speziellere Regelung getroffen, die die allgemeinere Regelung des § 2 Abs. 3 SGB X ausschließt. Im Bereich der ambulanten Leistungen kommt § 2 Abs. 3 SGB X also zum Tragen und geht den §§ 102, 105 SGB X vor ( Schleswig-Holsteinisches LSG, Urteil vom 12.04.2011, Az. L 6 AS 45/10 ).
8. 1 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 06.10.2015 – L 14 AL 3/15
Gründungszuschuss ( hier verneinend ) – Anspruchsvoraussetzung – Beendigung der Arbeitslosigkeit – fehlerfreie Ermessensausübung – hauptberuflich ausgeübte selbständige Tätigkeit
Der GZ dient der möglichst frühzeitigen Reintegration des Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt. Insoweit ist aber der allgemeine Vorrang der Vermittlung zu beachten, so dass der GZ als Ermessensleistung – nur dann gewährt werden kann, wenn er für eine dauerhafte Eingliederung erforderlich ist (§ 4 Abs. 2 SGB III), d.h. wenn die Vermittlung voraussichtlich nicht zu einer dauerhaften Eingliederung in den Arbeitsmarkt führt (vgl. LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Mai 2014 – L 18 AL 236/13 und LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28. November 2013 – L 9 AL 81/13 )
10. Pressemitteilung SG Düsseldorf v. 25.02.2016 zu SG Düsseldorf, Gerichtsbescheid vom 31.08.2015 – Az.: S 35 AS 257/15 – nicht rechtskräftig
S.a. : Ersatzansprüche des Jobcenters – Hilfebedürftiger leidet an Asperger-Syndrom und deswegen gar nicht schuldhaft handeln konnte – Verkauf Eigentumswohnung während des Nichtleistungsbezuges – luxuriösen Lebensstil – Ausgabe von monatlich 3.550,- EUR
Luxuriöser Lebensstil – Ausgaben von monatlich 3.550,- EUR – des Nicht- Leistungsbeziehers von Grundsicherung stellt kein sozialwidriges Verhalten dar und bietet keinen Anlass zur Prüfung eines Schadensersatzanspruchs nach § 34 SGB II.
Quelle: Tacheles Rechtsprechungsticker KW 07/2016 Autor des Rechtsprechungstickers: Willi 2 von Tacheles – alias Detlef Brock

References: EuGH 
 § 30
 § 22
 § 2
 § 2
 § 5
 § 2
 § 23
 § 7
 § 22
 § 569
 § 543
 § 573
 § 11
 § 98
 § 2
 § 2
 § 34