Source: https://www.jura.uni-frankfurt.de/85446944/Seminar__Europ%C3%A4ische_Methodenlehre
Timestamp: 2020-08-15 11:09:30+00:00

Document:
Goethe-Universität — Seminar: Europäische Methodenlehre
Die Noten wurden an das Prüfungsamt übermittelt und sind jetzt im QIS abrufbar.
Hinweis: Remonstrationen nach § 34 Abs. 2 der Prüfungsordnung sind bitte per E-Mail an die Sekretariatsadresse des Lehrstuhls (sekretariat.langenbucher@jura.uni-frankfurt.de) zu senden. Die Remonstrationsfrist beträgt einen Monat und endet am 13.8.2020.
Die Voten werden gerne auf Nachfrage per E-Mail verschickt.
Das Seminar findet am Montag, den 22.6.2020, von 18-21 Uhr statt. Die Veranstaltung ist im elektronischen Vorlesungsverzeichnis QIS eingetragen.
Die Besprechungen werden ausschließlich über Zoom stattfinden. Wir bitten Sie daher, eine Präsentation in Form von Powerpoint oÄ zu verfassen, damit Sie über die Funktion "Share Screen" Ihre Präsentation halten können. Die Präsentation sollte 20-30 Minuten dauern und in eine ebenso lange Disskussion münden. Näheres werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Email erfahren. Falls Sie keine Email erhalten sollten, kontaktieren Sie bitte unsere Mitarbeiter.
Bitte beachten Sie auch, dass eine persönliche Abgabe der Seminararbeit derzeit nicht möglich ist. Neben der postalischen Einreichung können Sie die Arbeit aufgrund der geänderten Prüfungsordnung auch als PDF einreichen. Hierbei ist dringend zu beachten, dass die unterschriebene Erklärung, dass die Arbeit selbstständig verfasst und alle benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben sind, einzuscannen ist. Näheres erfahren Sie zudem hier.
Es sind die unten aufgezählten Themen zu vergeben. Bitte senden Sie Ihren Themenwunsch an sekretariat.langenbucher@jura.uni-frankfurt.de. Die durchgestrichenen Themen sind bereits vergeben. Auf Anfrage kann im Einzelfall jedoch ein Seminarthema an mehrere Teilnehmer vergeben werden.
Die Niederlassungsfreiheit von Kapitalgesellschaften in der Rechtsprechungsentwicklung des EuGH
Die Analogie im europäischen Sekundärrecht
Die „Durchführung“ des Unionsrechts im Sinne von Art. 51 Abs. 1 S. 1 Hs. 2 GRC – eine kritische Analyse
Vorlagepflicht und die Acte-Claire-Doktrin im Vorabentscheidungsverfahren
Die ultra vires Kontrolle des Bundesverfassungsgerichts
Die Kontrolle der Bestimmungen der Grundrechtecharta durch das Bundesverfassungsgericht – nationale Skepsis oder Wahrnehmung der Integrationsverantwortung
Die Geltung der Grundrechte des Grundgesetzes im Anwendungsbereich der Charta
Die Konkretisierung des Primärrechts durch das Sekundärrecht – Rechtfertigung und Probleme einer „umgekehrte Normhierarchie“
EU-Grundrechte, nationale Verfassungsidentität und der Vorrang des Unionsrechts
Die Anwendbarkeit der EU-Grundrechte im Privatrechtsverhältnis im Lichte der aktuellen Rechtsprechung des EuGH
Pflicht und Grenzen der unionsrechtskonformen Auslegung am Beispiel von § 476 Abs. 2 BGB
Effet Utile und Private Enforcement – Zwingt das Unionsrecht zu zivilrechtlichen Sanktionen im Rahmen der MAR?
Die Auslegung des nationalen Rechts bei überschießender Richtlinienumsetzung aus nationaler und europarechtlicher Perspektive
Die Vorwirkung noch nicht umgesetzter Richtlinien aus nationaler und europarechtlicher Perspektive
Schadensersatz wegen Verletzung des Unionsrechts – Grundlagen und aktuelle Rechtsprechung des EuGH
Drittwirkung von Dienstleistungsrichtlinie und/oder Dienstleistungsfreiheit im Privatrechtsverhältnis?
Der Beschränkungstatbestand bei der Warenverkehrsfreiheit – im Vergleich mit der jüngsten Rechtsprechung zur Arbeitnehmerfreizügigkeit
Vorgaben zu Formalien und Abgabe
Die schriftliche Ausarbeitung ist spätestens eine Woche vor dem Seminar, also am Montag, den 15.6.2020, abzugeben. Bitte reichen Sie hierzu eine gedruckte Version auf dem Postweg adressiert an den Lehrstuhl oder als PDF wie hier beschrieben an sekretariat.langenbucher@jura.uni-frankfurt.de ein.
Der Umfang der Seminararbeiten soll 25 Seiten nicht überschreiten (zuzüglich Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis, Ehrenerklärung). Es gelten die üblichen Formalien (unter anderem: 7cm Korrekturrand links, 1,5-facher Zeilenabstand, 12pt Schriftgröße). Bei formalen Fragen zur Erstellung der Arbeit hilft der online verfügbare Leitfaden des Fachbereichs zur „Erstellung studentischer Hausarbeiten“ weiter.

References: § 34
 EuGH

 Art. 51
 EuGH

 § 476
 EuGH