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Timestamp: 2016-12-05 00:23:40+00:00

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§ 19 EStG, Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit | Gesetze auf anwalt24.de
§ 19 EStG, Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit Suche
Bundesrecht und LandesrechtBundEStG - Einkommensteuergesetz§§ 2 - 24b, II. - Einkommen§§ 13 - 24b, 8. - Die einzelnen Einkunftsarten§ 19, d) - Nichtselbständige Arbeit (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4)
Einkommensteuergesetz (EStG) Bundesrecht…§ 19 EStG, Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit§ 20 EStG, Einkünfte aus Kapitalvermögen§ 21 EStG, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung§ 22 EStG, Arten der sonstigen Einkünfte§ 22a EStG, Rentenbezugsmitteilungen an die zentrale Stelle§ 23 EStG, Private Veräußerungsgeschäfte§ 24 EStG, Andere Einkünfte§ 24a EStG, Altersentlastungsbetrag§ 24b EStG, Entlastungsbetrag für Alleinerziehende§ 25 EStG, Veranlagungszeitraum, Steuererklärungspflicht§ 26 EStG, Veranlagung von Ehegatten§ 26a EStG, Einzelveranlagung von Ehegatten§ 26b EStG, Zusammenveranlagung von Ehegatten§ 27 EStG (weggefallen)§ 28 EStG, Besteuerung bei fortgesetzter Gütergemeinschaft§ 29 EStG (weggefallen)§ 30 EStG (weggefallen)§ 31 EStG, Familienleistungsausgleich§ 32 EStG, Kinder, Freibeträge für Kinder§ 32a EStG, Einkommensteuertarif§ 32b EStG, Progressionsvorbehalt…Anlage 3 EStG
§ 19 EStGEinkommensteuergesetz (EStG)Bundesrecht8. – Die einzelnen Einkunftsarten → d) – Nichtselbständige Arbeit (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4)Titel: Einkommensteuergesetz (EStG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: EStGGliederungs-Nr.: 611-1Normtyp: Gesetz(1) 1Zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gehören1.Gehälter, Löhne, Gratifikationen, Tantiemen und andere Bezüge und Vorteile für eine Beschäftigung im öffentlichen oder privaten Dienst;1a.Zuwendungen des Arbeitgebers an seinen Arbeitnehmer und dessen Begleitpersonen anlässlich von Veranstaltungen auf betrieblicher Ebene mit gesellschaftlichem Charakter (Betriebsveranstaltung). 2Zuwendungen im Sinne des Satzes 1 sind alle Aufwendungen des Arbeitgebers einschließlich Umsatzsteuer unabhängig davon, ob sie einzelnen Arbeitnehmern individuell zurechenbar sind oder ob es sich um einen rechnerischen Anteil an den Kosten der Betriebsveranstaltung handelt, die der Arbeitgeber gegenüber Dritten für den äußeren Rahmen der Betriebsveranstaltung aufwendet. 3Soweit solche Zuwendungen den Betrag von 110 Euro je Betriebsveranstaltung und teilnehmenden Arbeitnehmer nicht übersteigen, gehören sie nicht zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, wenn die Teilnahme an der Betriebsveranstaltung allen Angehörigen des Betriebs oder eines Betriebsteils offensteht. 4Satz 3 gilt für bis zu zwei Betriebsveranstaltungen jährlich. 5Die Zuwendungen im Sinne des Satzes 1 sind abweichend von § 8 Absatz 2 mit den anteilig auf den Arbeitnehmer und dessen Begleitpersonen entfallenden Aufwendungen des Arbeitgebers im Sinne des Satzes 2 anzusetzen; (1)2.Wartegelder, Ruhegelder, Witwen- und Waisengelder und andere Bezüge und Vorteile aus früheren Dienstleistungen, auch soweit sie von Arbeitgebern ausgleichspflichtiger Personen an ausgleichsberechtigte Personen infolge einer nach § 10 oder § 14 des Versorgungsausgleichsgesetzes durchgeführten Teilung geleistet werden;3.laufende Beiträge und laufende Zuwendungen des Arbeitgebers aus einem bestehenden Dienstverhältnis an einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder für eine Direktversicherung für eine betriebliche Altersversorgung. 2Zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gehören auch Sonderzahlungen, die der Arbeitgeber neben den laufenden Beiträgen und Zuwendungen an eine solche Versorgungseinrichtung leistet, mit Ausnahme der Zahlungen des Arbeitgebersa)zur erstmaligen Bereitstellung der Kapitalausstattung zur Erfüllung der Solvabilitätskapitalanforderung nach den §§ 89, 213, auch in Verbindung mit den §§ 234 und 238 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,b)zur Wiederherstellung einer angemessenen Kapitalausstattung nach unvorhersehbaren Verlusten oder zur Finanzierung der Verstärkung der Rechnungsgrundlagen auf Grund einer unvorhersehbaren und nicht nur vorübergehenden Änderung der Verhältnisse, wobei die Sonderzahlungen nicht zu einer Absenkung des laufenden Beitrags führen oder durch die Absenkung des laufenden Beitrags Sonderzahlungen ausgelöst werden dürfen,c)in der Rentenbezugszeit nach § 236 Absatz 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes oderd)in Form von Sanierungsgeldern;Sonderzahlungen des Arbeitgebers sind insbesondere Zahlungen an eine Pensionskasse anlässlicha)seines Ausscheidens aus einer nicht im Wege der Kapitaldeckung finanzierten betrieblichen Altersversorgung oderb)des Wechsels von einer nicht im Wege der Kapitaldeckung zu einer anderen nicht im Wege der Kapitaldeckung finanzierten betrieblichen Altersversorgung.3Von Sonderzahlungen im Sinne des Satzes 2 zweiter Halbsatz Buchstabe b ist bei laufenden und wiederkehrenden Zahlungen entsprechend dem periodischen Bedarf nur auszugehen, soweit die Bemessung der Zahlungsverpflichtungen des Arbeitgebers in das Versorgungssystem nach dem Wechsel die Bemessung der Zahlungsverpflichtung zum Zeitpunkt des Wechsels übersteigt. (2) 4Sanierungsgelder sind Sonderzahlungen des Arbeitgebers an eine Pensionskasse anlässlich der Systemumstellung einer nicht im Wege der Kapitaldeckung finanzierten betrieblichen Altersversorgung auf der Finanzierungs- oder Leistungsseite, die der Finanzierung der zum Zeitpunkt der Umstellung bestehenden Versorgungsverpflichtungen oder Versorgungsanwartschaften dienen; bei laufenden und wiederkehrenden Zahlungen entsprechend dem periodischen Bedarf ist nur von Sanierungsgeldern auszugehen, soweit die Bemessung der Zahlungsverpflichtungen des Arbeitgebers in das Versorgungssystem nach der Systemumstellung die Bemessung der Zahlungsverpflichtung zum Zeitpunkt der Systemumstellung übersteigt. (3)2Es ist gleichgültig, ob es sich um laufende oder um einmalige Bezüge handelt und ob ein Rechtsanspruch auf sie besteht.(1) Red. Anm.:§ 19 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1a EStG eingefügt durch Artikel 5 des Gesetzes zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 22. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2417), erstmals anzuwenden für den Veranlagungszeitraum 2015 - siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 1 EStG 2009 in Verbindung mit Artikel 16 Absatz 2 des Gesetzes vom 22. Dezember 2014(2) Red. Anm.:§ 19 Absatz Satz 1 Nummer 3 Satz 2 und 3 EStG in der Fassung des Artikels 4 des Gesetzes zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 22. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2417), gilt für alle Zahlungen des Arbeitgebers nach dem 30. Dezember 2014 - siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 26a EStG 2009(3) Red. Anm.:§ 19 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 EStG in der Fassung des Artikels 2 Absatz 7 des Gesetzes zur Modernisierung der Finanzaufsicht über Versicherungen vom 1. April 2015 (BGBl. I S. 434), anzuwenden ab dem 1. Januar 2016 - siehe Anwendungsvorschrift Artikel 3 Absatz 1 des Gesetzes vom 1. April 2015(2) (4) 1Von Versorgungsbezügen bleiben ein nach einem Prozentsatz ermittelter, auf einen Höchstbetrag begrenzter Betrag (Versorgungsfreibetrag) und ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag steuerfrei. 2Versorgungsbezüge sind1.das Ruhegehalt, Witwen- oder Waisengeld, der Unterhaltsbeitrag oder ein gleichartiger Bezuga)auf Grund beamtenrechtlicher oder entsprechender gesetzlicher Vorschriften,b)nach beamtenrechtlichen Grundsätzen von Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Verbänden von Körperschaftenoder2.in anderen Fällen Bezüge und Vorteile aus früheren Dienstleistungen wegen Erreichens einer Altersgrenze, verminderter Erwerbsfähigkeit oder Hinterbliebenenbezüge; Bezüge wegen Erreichens einer Altersgrenze gelten erst dann als Versorgungsbezüge, wenn der Steuerpflichtige das 63. Lebensjahr oder, wenn er schwerbehindert ist, das 60. Lebensjahr vollendet hat.3Der maßgebende Prozentsatz, der Höchstbetrag des Versorgungsfreibetrags und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:Jahr des VersorgungsbeginnsVersorgungsfreibetragZuschlag zum Versorgungsfreibetragin Euroin % der VersorgungsbezügeHöchstbetrag in Eurobis 200540,03.000900ab 200638,42.880864200736,82.760828200835,22.640792200933,62.520756201032,02.400720201130,42.280684201228,82.160648201327,22.040612201425,61.920576201524,01.800540201622,41.680504201720,81.560468201819,21.440432201917,61.320396202016,01.200360202115,21.140342202214,41.080324202313,61.020306202412,8960288202512,0900270202611,2840252202710,478023420289,672021620298,866019820308,060018020317,254016220326,448014420335,642012620344,836010820354,03009020363,22407220372,41805420381,61203620390,8601820400,0004Bemessungsgrundlage für den Versorgungsfreibetrag ista)bei Versorgungsbeginn vor 2005das Zwölffache des Versorgungsbezugs für Januar 2005,b)bei Versorgungsbeginn ab 2005das Zwölffache des Versorgungsbezugs für den ersten vollen Monat,jeweils zuzüglich voraussichtlicher Sonderzahlungen im Kalenderjahr, auf die zu diesem Zeitpunkt ein Rechtsanspruch besteht. 5Der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag darf nur bis zur Höhe der um den Versorgungsfreibetrag geminderten Bemessungsgrundlage berücksichtigt werden. 6Bei mehreren Versorgungsbezügen mit unterschiedlichem Bezugsbeginn bestimmen sich der insgesamt berücksichtigungsfähige Höchstbetrag des Versorgungsfreibetrags und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag nach dem Jahr des Beginns des ersten Versorgungsbezugs. 7Folgt ein Hinterbliebenenbezug einem Versorgungsbezug, bestimmen sich der Prozentsatz, der Höchstbetrag des Versorgungsfreibetrags und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag für den Hinterbliebenenbezug nach dem Jahr des Beginns des Versorgungsbezugs. 8Der nach den Sätzen 3 bis 7 berechnete Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag gelten für die gesamte Laufzeit des Versorgungsbezugs. 9Regelmäßige Anpassungen des Versorgungsbezugs führen nicht zu einer Neuberechnung. 10Abweichend hiervon sind der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag neu zu berechnen, wenn sich der Versorgungsbezug wegen Anwendung von Anrechnungs-, Ruhens-, Erhöhungs- oder Kürzungsregelungen erhöht oder vermindert. 11In diesen Fällen sind die Sätze 3 bis 7 mit dem geänderten Versorgungsbezug als Bemessungsgrundlage im Sinne des Satzes 4 anzuwenden; im Kalenderjahr der Änderung sind der höchste Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag maßgebend. 12Für jeden vollen Kalendermonat, für den keine Versorgungsbezüge gezahlt werden, ermäßigen sich der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag in diesem Kalenderjahr um je ein Zwölftel.(4) Red. Anm.:siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 34c EStG 2009 in der bis zum 31. Dezember 2013 gültigen FassungZu § 19: Geändert durch G vom 22. 12. 2014 (BGBl I S. 2417) und 1. 4. 2015 (BGBl I S. 434, 1834) (1. 1. 2016).
§ 18 EStG, Einkünfte aus selbständiger Arbeit§ 20 EStG, Einkünfte aus Kapitalvermögen

References: § 19

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 § 10
 § 14
 § 236
 § 52
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 § 19

§ 18