Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201980,%201027
Timestamp: 2019-12-15 15:35:43+00:00

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Rechtsprechung: VersR 1980, 1027 - dejure.org
BGH, 01.07.1980 - VI ZR 112/79
https://dejure.org/1980,769
BGH, 01.07.1980 - VI ZR 112/79 (https://dejure.org/1980,769)
BGH, Entscheidung vom 01.07.1980 - VI ZR 112/79 (https://dejure.org/1980,769)
BGH, Entscheidung vom 01. Juli 1980 - VI ZR 112/79 (https://dejure.org/1980,769)
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Haftung bei verschiedenen Schadensursachen
Pflichtverletzung - PVV - Haftung - Schaden - Verschulden
NJW 1980, 2186
MDR 1981, 39
VersR 1980, 1027
Diese Beweislastregel wurde in der Folgezeit auch auf andere Rechtsgeschäfte ausgedehnt, wenn die genannten Pflichten gerade dazu dienen sollten, dem Vertragsgegner bestimmte vertragstypische Risiken und Gefahren zu verdeutlichen (BGH, Urt. v. 1. Juli 1980 - VI ZR 12/79, NJW 1980, 2186, 2187; v. 31. Mai 1990 - VII ZR 340/88, NJW 1990, 2461, 2463 [BGH 31.05.1990 - VII ZR 340/88]; v. 16. November 1993 - XI ZR 214/92, ZIP 1994, 116, 119).
Diese Beweislastregel wurde in der Folgezeit auch bei anderen Vertragstypen angewandt (vgl. BGHZ 72, 92, 106; 89, 95, 103; BGH, Urt. v. 1. Juli 1980 - VI ZR 112/79, NJW 1980, 2186, 2187; v. 28. November 1983 - II ZR 72/83, NJW 1984, 1688, 1689; v. 31. Mai 1990 - VII ZR 340/88, NJW 1990, 2461, 2463) [BGH 31.05.1990 - VII ZR 340/88].
Unter dieser Voraussetzung entspricht es dem Schutzzweck der verletzten Pflicht, dem Berechtigten die auftretende Beweisnot abzunehmen (vgl. BGHZ 61, 118, 121; 64, 46, 51; BGH, Urt. v. 1. Juli 1980 - VI ZR 112/79, NJW 1980, 2186, 2187; v. 1. Oktober 1987 - IX ZR 117/86, NJW 1988, 200, 203).
Wenn aber mehrere Ursachen ernstlich in Betracht kommen, muß er für jede den Entlastungsbeweis erbringen (vgl. BGH, Urt. v. 01.07.1980 - VI ZR 112/79, NJW 1980, 2186 u. II 2 b bb).
Der Zweck solcher Vertragspflichten wird daher auch darin gesehen, Klarheit zu schaffen, wie sich der Berechtigte verhält, wenn ihm die geschuldete Belehrung zuteil geworden ist; es entspricht deshalb dem Schutzzweck der verletzten Pflicht, dem Berechtigten die in Fällen dieser Art häufig auftretende Beweisnot abzunehmen (vgl. BGHZ 61, 118, 121 ff; BGH, Urt. v. 1. Juli 1980 - VI ZR 112/79, NJW 1980, 2186, 2187).
OLG Schleswig, 23.03.2000 - 5 U 73/97
Verschulden des Inhabers einer Tierpension für den Tod eines Tieres
Die Beweisregel ist dabei auch auf kausalitätsbezogene Elemente zu erstrecken, wenn dadurch typischen Beweisschwierigkeiten des Geschädigten begegnet werden kann, wie etwa bei der Klägerin, die in den Organisationsbereich des Beklagten keinen ausreichenden Einblick hat (BGH NJW 1980, 2186 = JZ 1981, 272; OLG Frankfurt aM Agrarrecht 1996, 153).
Zum selben Ergebnis gelangt man über die Anspruchsgrundlage der positiven Vertragsverletzung (so BGH NJW 1980, 2186 = JZ 81, 273; BGH Urteil vom 12. Juni 1990 IX ZR 151/89).
Hat er mehrere mögliche Ursachen gesetzt, muß er für jede von ihnen den Entlastungsbeweis erbringen (BGH NJW 1980, 2186 = JZ 1981, 273;… Palandt-Heinrichs § 282 BGB Rn. 5).
Im übrigen obliegt die Darlegungs- und Beweislast sowohl für eine objektive Pflichtverletzung als auch für deren Schadensursächlichkeit im Delikts- und Vertragsbereich dem Anspruchsgläubiger (vgl. dazu zuletzt Senatsurteil vom 1. Juli 1980 - VI ZR 112/79 - NJW 1980, 2681 = VersR 1980, 1027 m.w.Nachw.).
Im übrigen ist es Sache des Klägers darzulegen und zu beweisen, daß dem Beklagten überhaupt ein objektiver Verstoß gegen Vertragspflichten, auch soweit es die Fütterung des Pferdes betrifft, zur Last fällt und daß ein solcher Verstoß schadensursächlich geworden ist (vgl. dazu das oben genannte Senatsurteil vom 1. Juli 1980 aaO).
BGH, 12.06.1990 - IX ZR 151/89
Haftung des Gestütsinhabers aus einem Pferdepensionsvertrag wegen verzögerter …
OLG Hamm, 24.11.1998 - 34 U 119/96
BGH, 25.06.1980 - VIII ZB 15/80
https://dejure.org/1980,3296
BGH, 25.06.1980 - VIII ZB 15/80 (https://dejure.org/1980,3296)
BGH, Entscheidung vom 25.06.1980 - VIII ZB 15/80 (https://dejure.org/1980,3296)
BGH, Entscheidung vom 25. Juni 1980 - VIII ZB 15/80 (https://dejure.org/1980,3296)
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Erkennbarkeit der die Berufung einlegenden Partei vor Ablauf der Berufungsfrist
Die Person des Rechtsmittelklägers muß sich aus der Rechtsmittelschrift zweifelsfrei ergeben, wenn - wie hier - andere Unterlagen dem Rechtsmittelgericht innerhalb der Notfrist nicht vorliegen (BGHZ 21, 168 und 65, 114, 115 sowie Beschluß vom 25.6.1980 - VIII ZB 15/80 - VersR 1980, 1027).
Vielmehr hätte sich aufgrund aller zu berücksichtigenden Umstände mit ausreichender Deutlichkeit erkennen lassen müssen, namens welcher Partei das Urteil angefochten werde (BGHZ 21, 168, 173;… BGH, Beschlüsse vom 19. Dezember 1975 a.a.O.;… vom 10. Juli 1985 a.a.O.;… vom 4. April 1990 a.a.O.; siehe auch Beschluß vom 25. Juni 1980 - VIII ZB 15/80 = VersR 1980, 1027;… Zöller/Schneider, ZPO, 16. Aufl., 1990, § 518 Rdnr. 30).
BGH, 25.06.1980 - V ZB 9/80
https://dejure.org/1980,4773
BGH, 25.06.1980 - V ZB 9/80 (https://dejure.org/1980,4773)
BGH, Entscheidung vom 25.06.1980 - V ZB 9/80 (https://dejure.org/1980,4773)
BGH, Entscheidung vom 25. Juni 1980 - V ZB 9/80 (https://dejure.org/1980,4773)
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Fristsache - Prozessbevollmächtigter - Sorgfaltspflicht - Pflicht eines Rechtsanwaltes zur Überprüfung der Fristenwahrung nach Überlassung an das Büropersonal
BFH, 23.06.1999 - IV B 81/98
Er hätte bei Vorlage dieser Fristsache sogleich selbst prüfen müssen, wann die Beschwerdefrist abläuft (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 28. Juli 1961 III 455/59 U, BFHE 73, 499, BStBl III 1961, 447, und Beschlüsse des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 12. Juli 1979 VII ZB 5/79, Versicherungsrecht --VersR-- 1979, 1108; vom 25. Juni 1980 V ZB 9/80, VersR 1980, 1027; BGH-Urteil vom 25. März 1981 VIII ZB 27/81, VersR 1981, 551).
BGH, 13.07.1989 - VII ZB 6/89
Vielmehr handelt es sich um die gebotene Feststellung einer gesetzlichen Voraussetzung, von der die Zulässigkeit der beabsichtigten Prozeßhandlung abhängt (Senatsbeschluß vom 10. Juli 1980 - VII ZB 2/80 = VersR 1980, 976; BGH Beschlüsse vom 25. Juni 1980 - V ZB 9/80 = VersR 1980, 1027 und vom 1. Oktober 1981 - III ZB 18/81 = VersR 1982, 71, jeweils m.w.N.; vgl. a. Senatsbeschluß vom 11. Mai 1989 - VII ZB 23/88).
Vielmehr handelt es sich um die gebotene Feststellung einer gesetzlichen Voraussetzung, von der die Zulässigkeit der beabsichtigten Prozeßhandlung abhängt (Senatsbeschluß vom 10. Juli 1980 - VII ZB 2/80 = VersR 1980, 976; BGH Beschlüsse vom 25. Juli 1980 - V ZB 9/80 = VersR 1980, 1027 und vom 1. Oktober 1981 - III ZB 18/81 = VersR 1982, 71, jeweils m.w.N.; vgl. auch Senatsbeschluß vom 13. Juli 1989 - VII ZB 6/89 - noch nicht veröffentlicht).
Insbesondere fehlt jeder Vortrag dazu, ob, wann und wie die Beklagte über die Möglichkeit einer Berufungseinlegung belehrt wurde (vgl. BGH Beschl. v. 9. Februar 1977, IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198), wann sie Berufungsauftrag erteilt hat und wann und weshalb die Akte der sachbearbeitenden Anwältin vorlag, die jedenfalls dann zu einer eigenständigen Fristüberprüfung verpflichtet war, wenn ihr die Akte zur Vorbereitung einer fristgebundenen Prozeßhandlung vorgelegt wurde (st. Rspr. des Bundesgerichtshofes vgl. Beschlüsse v. 25. Juni 1980, V ZB 9/80, VersR 1980, 1027 und v. 1. Oktober 1981, III ZB 18/81, VersR 1982, 71 …und Urt. v. 1. Oktober 1985, VI ZR 36/84, VersR 1986, 38, 39 je m.w.N.).
BGH, 22.06.1983 - IVb ZB 58/83
Zurechenbares Verschulden hinsichtlich der Versäumung einer …
Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gehört dazu, den Fristablauf eigenverantwortlich nachzuprüfen, weil davon die Zulässigkeit der beabsichtigten Prozeßhandlung abhängt (vgl. BGH NJW 1976, 627; VersR 1977, 255; 1979, 1108; 1980, 1027; 1981, 551).

References: BGH 
 BGH 
 § 282
 § 518
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH