Source: https://www.bagejsa.de/newsletter-neu/ejsa-newsletter/bag-ejsa-info-brief-ausgabe-september-2018/
Timestamp: 2019-09-16 14:27:15+00:00

Document:
EJSA | Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugensozialarbeit e.V.: BAG EJSA Info-Brief, Ausgabe September 2018
BAG EJSA Info-Brief, Ausgabe September 2018
Demokratiebildung, Partizipation und politische Bildung in der Jugendsozialarbeit – davon brauchen wir mehr! Das machen die Vorkommnisse der letzten Wochen wieder einmal besonders deutlich. Von dem, was wir in der Evangelischen Jugendsozialarbeit dafür tun, berichten wir in dieser Ausgabe des Info-Briefs. Besonders wollen wir dabei auf die Fachtagung „demokratie MITwirkung! Evangelische Jugendsozialarbeit für Empowerment und Teilhabe“, die am 9. Oktober 2018 in Erfurt stattfinden wird, aufmerksam machen.
Außerdem finden Sie natürlich auch wieder viele Berichte und Hinweise aus den verschiedenen Handlungsfeldern der Evangelischen Jugendsozialarbeit, aus der Arbeit des Kooperationsverbundes JUgendsozialarbeit und unsere Veranstaltungshinweise in diem Info-Brief. .
Gendersensible Schreibweise bei der BAG EJSA Artikel lesen »
„demokratie MITwirkung!" Artikel lesen »
Und was ist mit uns? Artikel lesen »
UNERHÖRT! ¬ Forum im Rahmen der Diakonie-Kampagne am 14. November 2018 in der Kinderarche in Fürth Artikel lesen »
Forderungen der Evangelischen Jugendsozialarbeit zur Landtagswahl in Bayern Artikel lesen »
#religionsundkultursensibel - Perspektiven für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in evangelischen Kontexten Artikel lesen »
Neues Themenheft: Der Auftrag der Jugendsozialarbeit zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen Artikel lesen »
Flyer „Schulsozialarbeit“ neu aufgelegt Artikel lesen »
Die ejsa Bayern fordert Jugendsozialarbeit an Schulen für alle Schulen und einen an den individuellen Bedarfen junger Menschen orientierten Ausbau der Ganztagsschule Artikel lesen »
„New perspectives - Gender sensitive approaches in youth work“ Artikel lesen »
JMD Aktionstag am 20. September 2018 Artikel lesen »
Dokumentation der Jahrestagung der Jugendmigrationsdienste Artikel lesen »
Neue JMD-Ausstellung. Jetzt bewerben! Artikel lesen »
Modell-Projekt „JMD im Quartier" Artikel lesen »
Handreichung „Teilhabe schaffen!“ – Anregungen zur Begleitung junger Geflüchteter im JMD Artikel lesen »
§16 SGB II: Informationen für die Jugendhilfeausschüsse und Arbeitsgemeinschaften Artikel lesen »
Weiterentwicklung der Berufseinstiegsbegleitung Artikel lesen »
Verschärfte Sanktionsregelungen im SGB II für U25 wieder auf der Agenda Artikel lesen »
Abgehängt und verschwunden? – Dokumentation der Fachtagung Artikel lesen »
BAG ÖRT gibt "WEGWEISER Förderungen für internationale Jugendsozialarbeit" heraus Artikel lesen »
Gendersensible Schreibweise bei der BAG EJSA
Nach einem Beschluss des Hauptausschusses der BAG EJSA im Februar 2018 verwendet die BAG EJSA in ihren Publikationen und in ihrer schriftlichen Kommunikation das Gender-Sternchen (*). Dieses bezeichnet eine sprachliche Repräsentationsform, welche die Vielzahl geschlechtlicher Identitäten jenseits des binären Geschlechter-Systems mitdenkt. Es soll zeigen, dass es sich bei der Bezeichnung von Geschlechtern um soziale Konstruktionen handelt und nicht um eine unveränderliche „biologische“ Wahrheit. Die BAG EJSA hat sich für die Schreibweise mit dem Gender-Sternchen entschieden, weil sie damit deutlich machen will, dass sie über das weibliche und männliche Geschlecht hinaus auch alle weiteren Geschlechter berücksichtigen, mitdenken und ansprechen und niemanden ausgrenzen will.
„demokratie MITwirkung!"
Wie kann es der Evangelischen Jugend(sozial)arbeit gelingen, Erfahrungsräume zu schaffen, in denen junge Menschen demokratische Aushandlungsprozesse positiv erleben und Vielfalt und Pluralität als gestaltbare Aufgabe verstehen? Wie können die vielfältig aufgelegten Programme zur Demokratiebildung für junge Menschen mit individuellen und strukturellen Benachteiligungen genutzt werden? Wie kann die Evangelische Jugend(sozial)arbeit ihre besonderen Zugänge zu benachteiligten Jugendlichen für Demokratiebildung nutzbar machen sowie Räume für Empowerment schaffen? Welche Methoden sind zielführend und welche Haltung der Fachkräfte ist grundlegend für diese Arbeit? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Fachtagung „demokratie MITwirkung! Evangelische Jugendsozialarbeit für Empowerment und Teilhabe“ am 9. Oktober 2018 in Erfurt. Anmeldungen sind noch möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.
„Ich finde es nicht gut, dass die Flüchtlinge, wenn sie nach Deutschland kommen, alle ein Smartphone bekommen", beschwert sich eine Schülerin in einer Kleinstadt in Hessen. Ich bin zu einer Literaturwerkstatt eingeladen, wie ich sie seit über zehn Jahren im deutschsprachigen Raum gebe, besonders für benachteiligte junge Menschen. An diesem Nachmittag haben mich die Schüler gefragt, ob wir uns mal über Politik unterhalten könnten, das würde sonst keiner mit ihnen machen …“ So beginnt ihr Bericht über ihre Erfahrungen in ihren Schreibwerkstätten mit Schülern, Schulverweigerern, die hier ihre letzte Chance nutzen, um einen Schulabschluss nachzuholen.
Mirjiam Günter, Autorin der Süddeutschen Zeitung, macht mit benachteiligten Jugendlichen Schreibwerkstätten und merkt seit Jahren, dass sich diese Menschen von der Politik völlig verlassen fühlen. Ihr Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 6.9.2018 macht die fehlende politische Bildung bei benachteiligten Jugendlichen sehr anschaulich sichtbar. Einen solchen Beitrag zu einem Thema, das uns beschäftigt, gibt es eher selten in einer großen überregionalen Zeitung. Daher machen wir hier darauf aufmerksam. Den ganzen Bericht finden Sie hier.
UNERHÖRT! ¬ Forum im Rahmen der Diakonie-Kampagne am 14. November 2018 in der Kinderarche in Fürth
Mit der Kampagne „UNERHÖRT!“ will die Diakonie Deutschland den Menschen eine Stimme geben, die sonst nicht gehört werden. Das Ziel der Kampagne ist es, Diskussionen über soziale Gerechtigkeit und das Miteinander in unserer Gesellschaft anzustoßen und auf diese Weise die Demokratie zu stärken.
Im Rahmen der Kampagne finden in diesem Jahr und bis ins Jahr 2020 bundesweit Veranstaltungen (Foren) statt, bei denen Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben, die nicht gehört werden, im Mittelpunkt stehen. Eines der Foren wird am 14. November 2018 in der Kinderarche in Fürth stattfinden. Es wird von der der Kinderarche, der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern und der BAG EJSA gemeinsam vorbereitet und gestaltet. Im Mittelpunkt werden hier junge Menschen stehen, die auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben besondere Hilfe und Unterstützung brauchen. Diakoniepräsident Ulrich Lilie wird an diesem Tag die Kinderarche besuchen und mit jungen Menschen sprechen, die dort Hilfe erhalten. Ansprechperson für weitere Informationen zur Veranstaltung ist Gisela Würfel (Tel. 0711/16489-20, wuerfel@dont-want-spam.bagejsa.de). Informationen zur Kampagne finden Sie hier.
Forderungen der Evangelischen Jugendsozialarbeit zur Landtagswahl in Bayern
Die ejsa Bayern hat Anfang August zu den in Bayern anstehenden Landtagswahlen einige Forderungen veröffentlicht, die sich direkt auf die Arbeitsfelder der Jugendsozialarbeit beziehen. Die Mitglieder können dieses Papier in Gesprächen mit den Kandidat*innen für die Landtagswahl nutzen. Die Kurzfassung des Forderungspapiers finden Sie hier.
#religionsundkultursensibel - Perspektiven für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in evangelischen Kontexten
Das Buch mit diesem Titel, das von Autor*innen im Auftrag der Diakonie herausgegeben wird und an dem die BAG EJSA mitgewirkt hat, wird im Oktober erscheinen. Dazu heißt es in der Ankündigung: „Kinder und Jugendliche wachsen – unabhängig davon, ob sie eine unbeschwerte Kindheit genießen konnten, ob sie unbegleitet einen schweren Fluchtweg oder einen anderen massiven Bruch in ihrem Leben hinter sich haben – in vorfindlichen Kulturen auf oder sind Grenzgänger zwischen verschiedenen Kulturen. Religion kann tief in die Alltagskultur hineinreichen und Verhalten strukturieren, Sinn vermitteln, Werthaltungen und habituelle Ausprägungen beeinflussen. Umgekehrt prägt Kultur die Gestalt von Religion. Bezogen auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in evangelischen Kontexten erfordert dies eine hohe Sensibilität im Umgang mit Religiosität. Einerseits ist ein wachsendes (auch extremes) Interesse von Jugendlichen an Religion zu beobachten, andererseits nimmt die Abwendung von Religion zu und die Kenntnisse der eigenen religiösen Wurzeln nehmen ab. Darum soll in diesem umfänglichen, für den Fachdiskurs unerlässlichen Werk neben aktuellen Entwicklungen generell nach fachlich relevanten Bezügen von Religion und Kultur in der Kinder- und Jugendhilfe gefragt werden. Im Zentrum stehen Sinnfragen, Bedürfnisse und Problemlagen von Kindern ab zehn Jahren bis ins Jugendalter.“
Heidi Albrecht | Matthias Dargel | Michael Freitag | Astrid Giebel | Wilfried Knorr | Ulrich Lilie | Maria Loheide (Hrsg.): #religionsundkultursensibel - Perspektiven für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in evangelischen Kontexten; Evangelische Verlagsanstalt Leipzig (ca. 500 Seiten, ISBN 978-3-374-05644-6; 34,00 EUR inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versand)
Neues Themenheft: Der Auftrag der Jugendsozialarbeit zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen
Das vorrangige Ziel der Jugendsozialarbeit ist es, jungen Menschen sozialpädagogische Hilfen anzubieten, die dem Ausgleich sozialer Benachteiligung oder der Überwindung individueller Beeinträchtigungen dienen. Dabei hat sie einen eigenen Bildungsauftrag, der zu dem der Schule ins Verhältnis gesetzt werden muss. Formale Bildung reduziert sich mehr und mehr auf das Erlangen von Zugangsberechtigungen, beschränkt damit den Bildungsauftrag der Schule auf Funktionalität und wird von jungen Menschen auch so begriffen. Vor diesem Hintergrund bekommt das Ziel der Jugendsozialarbeit, zur Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit beizutragen, neue Kraft und Bedeutung. Es ist notwendig, sich auf ihren Auftrag zu besinnen und die im Schatten funktionaler Schulbildung liegenden Bildungsthemen in den Blick zu nehmen.
Im Themenheft „Der Auftrag der Jugendsozialarbeit zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen“ wird in wissenschaftlichen und praxisreflektierenden Beiträgen dargestellt, welchen Beitrag die Jugendsozialarbeit im Kontext ihres Bildungsauftrages dazu leistet. Die Publikation (DIN A4-Broschüre, 128 Seiten) kann zum Preis 10,- € zzgl. Versandkosten unter www.bagejsa.de oder in der Geschäftsstelle bestellt werden (Kontakt: Sabine Raabe, Tel. 0711/16489-45, raabe@dont-want-spam.bagejsa.de).
Flyer „Schulsozialarbeit“ neu aufgelegt
Der Flyer „Schulsozialarbeit als Handlungsfeld der Jugendsozialarbeit – eine Standortbestimmung“ findet in der aktuellen Phase des Ausbaus der Schulsozialarbeit in Deutschland großen Zuspruch. Wir haben ihn deshalb neu aufgelegt. Gerne können Sie die notwendige Stückzahl bei uns bestellen. Mitglieder der BAG EJSA erhalten ihn kostenlos, andere Interessent*innen erhalten bis zu 10 Stück gratis, danach berechnen wir den Selbstkostenpreis an Sie weiter. Kontakt für Bestellungen: Aysel Karipidis, Tel. 0711/16489-25, karipidis@dont-want-spam.bagejsa.de
Die ejsa Bayern fordert Jugendsozialarbeit an Schulen für alle Schulen und einen an den individuellen Bedarfen junger Menschen orientierten Ausbau der Ganztagsschule
Schule und Ganztagsschule in Bayern muss so weiterentwickelt werden, dass sie Bildungsbenachteiligung entgegenwirkt. Deshalb fordert die ejsa Bayern Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) als Regelangebot an allen Schulen – auch an beruflichen Schulen wie Berufsfachschulen und Fachschulen – unabhängig von ihrer Trägerschaft unter Wahrung des Subsidiaritätsprinzips. Damit Benachteiligungen wirksam ausgeglichen werden können, müssen die Gegebenheiten an den Schulen vor Ort und die individuellen Bedarfe der jungen Menschen für den weiteren Ausbau von Ganztagsangeboten maßgebend und handlungsleitend sein. Diese müssen in den Regel- und Finanzierungsstrukturen sowohl von Jugendhilfe als auch von Schule Niederschlag finden. Das Forderungspapier der ejsa Bayern finden Sie hier.
„New perspectives - Gender sensitive approaches in youth work“
In diesem von dem EU-Programm Erasmus+ und Jugend für Europa geförderten Projekt soll ein Beitrag zum Erreichen der Geschlechtergerechtigkeit und Angleichung der Länder in der EU in Bezug auf die Geschlechtergerechtigkeit erbracht werden.
Die jugendlichen Teilnehmenden an den Vor-Ort-Aktivitäten in Deutschland, Griechenland, Schweden, den Niederlanden und Spanien sind in die offene Arbeit oder andere Bildungsangebote der Organisationen und deren Angebotsstruktur integriert. Bei den Jugendlichen handelt es sich um junge Menschen mit erhöhtem Förderbedarf aus benachteiligenden Bildungsmilieus.
Gemeinsam mit Jugendlichen entsteht eine Publikation in Form eines Comics in jugendgerechter Sprache mit Bildern zum produktiven Umgang mit Geschlechterstereotypen und Rollenerwartungen unserer Gesellschaft. Diese kreative Form der Publikation entsteht in der Arbeit vor Ort mit den jungen Menschen als Produkt der eigenen Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen/-erwartungen. Er soll Trägern und ihren Fachkräften zur Verfügung gestellt werden. Er wird in einfacher englischer Sprache erstellt, gemäß einem klassischen Comic. Eine Übersetzung in die Ländersprachen ist geplant.
An dem 30monatigen Projekt mit Start am 1.6.2018 sind neben der BAG EJSA auch das YES Forum, der Sozialkritische Arbeitskreis Darmstadt und Partnerorganisationen aus Griechenland, Schweden, den Niederlanden und Spanien beteiligt. Ansprechpartnerin bei der BAG EJSA ist Susanne Käppler (Tel. 0711/16489-44, kaeppler@dont-want-spam.bagejsa.de). Weitere Informationen: hier.
JMD Aktionstag am 20. September 2018
Die BAG EJSA ruft zusammen mit den anderen Trägerorganisationen der Jugendmigrationsdienste gemeinsam zum Aktionstag am 20. September 2018 auf.
Ziel des Aktionstages ist es, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vor den Haushaltsberatungen im Herbst über die Arbeit der JMD und – soweit vorhanden – das Projekt „JMD im Quartier“, den Programmbereich „Respekt Coaches“ und die Bildungsberatung Garantiefond-Hochschule in ihrem Wahlkreis zu informieren, damit sich diese anschließend in ihren jeweiligen Fraktionen für eine bedarfsgerechte Erhöhung der Haushaltstitel für 2019 einsetzen. Zeitgleich und parallel findet der Aktionstag zu den MBE statt. Wenn es vor Ort also auch eine MBE gibt, bietet es sich an, gemeinsam aktiv zu werden beziehungsweise aufeinander zu verweisen, damit den Abgeordneten die Vielfalt der vom Bund geförderten Maßnahmen deutlich wird.
Den Aufruf und weitere Unterlagen finden Sie hier. Zur Unterstützung stehen die JMD-Landeskoordinator*nnen bzw. beim CJD die Bundestutor*innen zur Verfügung.
Ansprechperson: Walter Weissgärber, Bereichsleiter Jugendmigrationsarbeit (Tel. 0711/16489-17, weissgaerber@dont-want-spam.bagejsa.de).
Dokumentation der Jahrestagung der Jugendmigrationsdienste
Vom 18. bis 20. Juni 2018 fand unter dem Titel „JMD: Mitgestalter in einer sich wandelnden Gesellschaft!“ die Jahrestagung der evangelischen Jugendmigrationsdienste in Nürnberg statt. Drei Tage lang beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit den Anforderungen an die Weiterentwicklung der JMD und beschrieben notwendige Rahmenbedingungen. Als Hauptreferentin konnte Prof. Dr. Angelika Schmidt-Koddenberg (Katholische Hochschule NRW), die auch schon auf der JMD-Konferenz 2017 in Berlin zu den gesellschaftlichen Entwicklungen referiert hatte, das Thema „Migration als Zukunftsperspektive“ und die Relevanz für die Arbeit der JMD ausführlicher behandeln. Das Tagungsprogramm endete mit dem sehr hörenswerten Kommentar von Hasnain Kazim (Korrespondent SPIEGEL ONLINE) zur aktuellen Migrationspolitik.
Die Präsentationen der Referent*innen und Ergebnisse der Zukunftsgruppen sind jetzt abrufbar. Zur Dokumentation
Neue JMD-Ausstellung. Jetzt bewerben!
Es ist soweit: Die JMD-Ausstellung tourt wieder durch Deutschland – mit neuem Konzept, ansprechendem Design und einem spannenden Namen: YOUNIWORTH.
Als ein Angebot für Jugendmigrationsdienste, Schulen und andere interessierte Einrichtungen möchte sie Jugendliche, Fachkräfte und Politik zusammenbringen und begeistern. Sie sensibilisiert für die Themen Jugend und Jugendmigration und richtet ihren Fokus auf Gemeinsamkeiten und das Zusammenleben von Jugendlichen in Deutschland. Zuhören, Entdecken und Verstehen, Vorurteile hinterfragen, sich besser Kennenlernen – dazu laden sieben multimediale und interaktive Stationen Besucher und Besucherinnen ein, in einen Austausch und Dialog zu kommen.
Buchen auch Sie kostenfrei die JMD-Ausstellung für Ihre Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit! Wir freuen uns, Sie mit YOUNIWORTH für zwei Wochen besuchen zu können.
Mehr Informationen finden Sie hier sowie im Beiblatt zur Ausstellung.
Modell-Projekt „JMD im Quartier"
Vorankündigung: Am 6. und 7. November findet ein Standorttreffen in Frankfurt am Main im Saalbau Gallus statt. Weitere Informationen zum Modellprojekt finden Sie hier.
Handreichung „Teilhabe schaffen!“ – Anregungen zur Begleitung junger Geflüchteter im JMD
Die JMD-Arbeit hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt und entwickelt: Geflüchtete junge Menschen sind zu einer großen Zielgruppe im JMD-Programm geworden. Gerade die Begleitung von Menschen ohne sicheren Aufenthalt erfordert aktuelles Rechtswissen und gute (neue) Netzwerke. In der Handreichung „Teilhabe schaffen!“ sind 25 Anregungen zur Begleitung der Zielgruppe zusammengefasst und mit vielen Fallbeispielen veranschaulicht – Erfahrungen aus dem Modellprojekt jmd2start. Druck-Exemplare können im JMD-Servicebüro angefordert werden unter info@dont-want-spam.jugendmigrationsdienste.de, das PDF steht hier zum Download zur Verfügung.
§16 SGB II: Informationen für die Jugendhilfeausschüsse und Arbeitsgemeinschaften
Mit den „Kurzinformation für Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen und in Arbeitsgemeinschaften nach §78 SGB VIII über Möglichkeiten der „Förderung schwer zu erreichender Jugendlicher nach § 16h SGB II und Empfehlungen zur Umsetzung“ hat sich der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit Anfang September an die Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen und Arbeitsgemeinschaften nach § 78 SGB VIII gewandt. Er will damit die Jugendhilfe über den § 16h SGB II informieren und aufzeigen, wie es gelingen kann, gemeinsam mit dem SGB II-Träger schwer zu erreichende Jugendliche auf dem Weg in die berufliche Orientierung und Ausbildung zu unterstützen. Das Papier finden Sie hier.
Weiterentwicklung der Berufseinstiegsbegleitung
Seit 2012 ist mit der Berufseinstiegsbegleitung in § 49 SGB III eine gesetzliche Grundlage geschaffen worden, um Schüler*innen an allgemeinbildenden Schulen zu unterstützen, bei denen sich abzeichnet, dass sie den Schulabschluss nicht erreichen werden oder den Übergang in eine Berufsausbildung nicht ohne Unterstützung bewältigen können. Allein im Jahr 2017 sind mit der Berufseinstiegsbegleitung rund 32.000 Schüler*innen an etwa 3.000 weiterführenden Schulen gefördert worden.
Um eine Einbettung der Berufseinstiegsbegleitung in den Übergang Schule-Beruf in den einzelnen Bundesländern zu ermöglichen, schlägt der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit vor, sowohl regionale als auch schulspezifische Besonderheiten in einem qualitativ weiterentwickelten Fachkonzept zu berücksichtigen. Das Fachkonzept sollte dabei so flexibel gestaltet werden, dass schul- und länderspezifische Anpassungen möglich sind. Den kompletten Text der Positionierung finden Sie hier.
Verschärfte Sanktionsregelungen im SGB II für U25 wieder auf der Agenda
Anlässlich der Debatte im Deutschen Bundestag zur Sanktionspraxis im SGB II hat der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit erneut gefordert, den Blick auf die jungen Menschen zu legen. Die Debatte im Bundestag am 28. Juni 2018 ließ das Problem der verschärften Sanktionen für U25 außer Acht. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert die politisch Verantwortlichen in diesem Zwischenruf erneut auf, die verschärften Sanktionsregeln für unter-25-Jährige abzuschaffen und wendet sich nun mit Gesprächsanfragen gezielt an einzelne Abgeordnete.
Abgehängt und verschwunden? – Dokumentation der Fachtagung
In der Fachtagung ging es darum, die Lebenssituation junger Menschen in Zeiten schwerer Erreichbarkeit über unsere Sozialsysteme zu erörtern und konzeptionelle Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Förderung zu beleuchten. Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt in Münster und aus der Begleitstudie zum Bundespilotprogramm RESPEKT waren hier sehr aufschlussreich und der Überblick über den politischen Werdegang des neuen § 16h SGB II gab Orientierung über die politische Förderabsicht. Anhand ausgewählter Praxisbeispiele wurden Erfahrungen mit unterschiedlichen Förderansätzen vorgestellt. Im Fokus stand dabei die Frage, wie es mit Hilfe der Jugendhilfe, insbesondere der Jugendsozialarbeit, und der Jobcenter gelingen kann, eine gesellschaftliche Integration dieser schwer zu erreichenden jungen Menschen erfolgreich zu unterstützen. Dokumentation zum Download
BAG ÖRT gibt "WEGWEISER Förderungen für internationale Jugendsozialarbeit" heraus
In der Publikation werden die wichtigsten Informationen und Fördermodalitäten verschiedener Programme zusammengefasst. Dabei werden jeweils der Fördermittelgeber, die Förderprioritäten, das Ziel, die Zielgruppe, der Projektträger/Antragsteller, die Fördermodalitäten sowie ein weiterführender Link aufgeführt. Zudem finden sich bei einigen Programmen Hinweise auf Praxisbeispiele, die im hinteren Teil der Publikation näher vorgestellt werden. Außerdem gibt es einen Überblick über weiterführende Webseiten zu Fördermöglichkeiten und Förderberatungen, zu Stiftungen und - als alternatives Fördermodell - zum Crowdfunding. Sie finden den Wegweiser hier.
Ansprechpartnerin: Judith Jünger (Tel. 0711/16489-43, juenger@dont-want-spam.bagejsa.de)
Darf’s ein bisschen mehr sein?! –Berufliche Chancen von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationsgeschichte
Veranstaltung in Kooperation mit dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland e.V. (CJD) und der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg
Ansprechpartnerinnen: Rebekka Hagemann (Tel. 0711/16489-16, hagemann@dont-want-spam.bagejsa.de) und Susanne Käppler (0711/16489-44, kaeppler@dont-want-spam.bagejsa.de)
Extremismus und Populismus – Jugendsozialarbeit zeigt Rückgrat!
Termin: 24. – 25.9.2018
Veranstalterin: BAG ÖRT
Veranstalter: Fachtagung des Internationaler Bundes unter Beteiligung von BAG EJSA und BAG KJS Weitere Informationen: hier
„Staatsbürgerkunde-2.0-geschulte Antifa-affine Jugendliche“
Veranstalter: Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA)
„Offener Ganztag – Starter Kit für neue Mitarbeiter*innen“
(zweiteilige Fortbildung)
Termine: 12.10.2018 und 19. Oktober 2018
Hatespeech -dem Hass im Netz aktiv begegnen
Mehrwert digitale Medien: Training für den betrieblichen und pädagogischen Alltag
Termin: 24. – 25.10.2018
Perspektive AJS: Qualität und Weiterentwicklung in der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit
Veranstalter: LAG Jugendsozialarbeit Bayern
Veranstalterin: Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe
Tagungsort: Paderborn
Veranstaltende: Katholische Jugendsozialarbeit, IN VIA Akademie, Kolpingwerk Deutschland
Veranstalter: AWO Bundesverband im Rahmen des Kooperationsverbundes Schulsozialarbeit
Der Evangelische Erziehungsverband (EREV) hat seine Fortbildungsangebote für 2019 in einer Übersicht Download veröffentlicht. Weitere Informationen finden sie unter www.erev.de.

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