Source: https://www.diebewertung.de/bankhaus-von-der-heydt-gmbh-co-kg-die-bank-die-wir-aus-dem-piccor-picam-skandal-kennen/
Timestamp: 2019-08-22 05:55:33+00:00

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Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG-die Bank die wir aus dem Piccor/Picam Skandal kennen - Diebewertung
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Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG-die Bank die wir aus dem Piccor/Picam Skandal kennen
und der wird ja gerade noch aufgearbeitet.
Laut uns in der Redaktion vorliegenden Unterlagen, kann man sicherlich sagen, dass die Bank nicht nur ein „Am-Rande-Beteiligter“ war. Und man kann sicherlich vermuten, dass hier möglicherweise noch so mancher geschädigter Anleger auf den Gedanken kommen könnte, die Bank auf Schadensersatz zu verklagen.
Nun hat das Bankhaus eine neue Bilanz im Unternehmensregister hinterlegt, die man nicht als „GUT“ bezeichnen könnte, denn man schleppt immer noch einen Millionenverlust mit. Da helfen dann auch 6 TE Euro Gewinn nicht wirklich weiter.
1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen
Neben den klassischen Bankdienstleistungen fokussiert sich die Bank weiterhin gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften als Nischenanbieter mit den Kerngeschäftsfeldern Investmentmanagement (Vermögensverwaltung und Portfoliomanagement in Zusammenarbeit mit der von der Heydt & Co. AG), Investmentarchitektur (Strukturierung und Administration von kollektiven Kapitalanlagevehikeln und individuelle Investmentlösungen über verschiedene Regulierungsstufen und Jurisdiktionen) und Investment Services (Wertpapier Service Dienstleistungen, Emissionsbegleitungen, Zahlstellenfunktion etc.).
Im Jahre 2018 wurde die Neuausrichtung der Bank weiter forciert. Die Tochtergesellschaften wurden noch mehr in die Strategie der Bank miteinbezogen und eine klar fokussierte Gesamtstrategie entwickelt. Die Konzentration auf diese Kernkompetenz soll in Zukunft maßgeblich durch eine neue IT-Strategie getragen werden. Deshalb werden in der Bank aktuell neue Prozesse und vor allem neue IT-Systeme implementiert, die es künftig erlauben, manuelle und papierhafte Prozesse digitalisiert abwickeln zu können. Hiervon versprechen wir uns Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz.
Die Steuerung der Risiken der Bank und der Gruppe erfolgt über ein dezidiertes Risikomanagementsystem, welches auf Basis von fortschrittlichen Messsystemen die Risikotragfähigkeit der Bank fortlaufend und auf den Tag genau ermittelt.
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Kapitalmärkte 1
Das neue Jahr hat so begonnen wie das alte geendet ist – dominiert von politischen Ereignissen. Dieses Mal ist es der Streit um den amerikanischen Staatshaushalt, der die Finanzmärkte belastet. Konkret forderte US-Präsident Donald Trump fünf Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Die oppositionellen Demokraten, die im Repräsentantenhaus über die Mehrheit verfügen, blockieren die Mittel. Die Folge war ein sogenannter Shutdown: die US-Bundesbehörden wurden aus Geldmangel runtergefahren, zum Teil sogar ganz geschlossen.
Schon im abgelaufenen Jahr bestimmten politische Entwicklungen ungewöhnlich lang und stark die Finanzmärkte. Den Anfang machten 2018 die Steuersenkungen durch Trump, die vor allem an der Wall Street für ein Kursfeuerwerk sorgten. Im weiteren Jahresverlauf folgten dann die zwischenzeitlich eskalierten Handelsstreitigkeiten der USA erst mit Mexiko und Kanada, dann mit China und der EU. In Europa kamen noch der Konflikt zwischen Brüssel und Rom über den italienischen Staatshaushalt, die gewalttätigen Proteste in Frankreich und vor allem der nach wie vor ungeklärte EU-Austritt der Briten hinzu. In China verursachte das Einschreiten der Regierung gegen das Schattenfinanzsystem Liquiditätsengpässe für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Schließlich droht ein spürbarer Rückgang der chinesischen Exporte, nachdem 2018 aufgrund der von den USA angedrohten Strafzölle umfangreiche Vorzieheffekte zu beobachten waren. Das alles sorgte an den Kapitalmärkten für ein hohes Maß an Unsicherheit.
1 Quelle: Eigenes Research, von der Heydt & Co. AG
Neben diesen politischen Belastungsfaktoren machte die Zinspolitik der Notenbanken den Börsianern Sorgen. In den USA gibt es inzwischen einen offenen Machtkampf zwischen Trump und dem FED-Chairman Jerome Powell. In Europa ist der Spielraum der Notenbanker äußerst begrenzt. Die sich wieder verschlechternden Konjunkturdaten sprächen eigentlich für eine erneute Lockerung der Geldpolitik. Das ist bei Leitzinsen von null Prozent jedoch kaum möglich. Umgekehrt steht aber auch hinter der angedeuteten ersten Leitzinserhöhung ein dickes Fragezeichen.
Während in Europa und den Emerging Markets die marktführenden Aktienindizes bereits im Januar 2018 ihre Jahreshochs erreichten und in der Folge korrigierten, kamen die US-Aktienmärkte erst im Schlussquartal unter die Räder. Dies wiederum wirkte sich negativ auf die meisten internationalen Börsen aus. Gleichzeitig zog ab Oktober die Volatilität an den Aktienmärkten spürbar an.
Insgesamt zählt 2018 zu den seltenen Jahren, in denen fast alle großen Assetklassen in die Verlustzone gerutscht sind. Dies hatte zur Folge, dass Diversifikation im vergangenen Jahr nicht wirklich zur Risikominderung beitrug. Das gilt sowohl für die Streuung auf verschiedene Assetklassen als auch für die regionale Diversifikation. Nur ausgewählte alternative Investmentstrategien lieferten im abgelaufenen Jahr positive Ergebnisse.
Im Geschäftsjahr 2018 sind die Kosten gegenüber dem Vorjahr aufgrund von höheren Personalkosten um 23% gestiegen. Die Gesamtkosten (allgemeine Verwaltungsaufwendungen) betrugen EUR 2,75 Mio. bei EUR 2,24 Mio. im Vorjahr.
Die Provisions- und Zinserträge sowie die laufenden Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sind gegenüber dem Vorjahr (EUR 0,82 Mio.) auf EUR 1,2 Mio. gestiegen. Dieses Ergebnis entspricht dem ursprünglich geplanten Ertrag, ist jedoch weiterhin als nicht befriedigend zu bezeichnen.
Im Ergebnis stellt sich für das Geschäftsjahr 2018 ein Verlust vor außerordentlichen Erträgen in Höhe von EUR 2,02 Mio. gegenüber einem Verlust 2017 in Höhe von EUR 1,86 Mio. ein. Nach Gesellschafterzuschüssen ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 7 (Vj.: Jahresfehlbetrag TEUR 60). Für die Zukunft müssen insbesondere auf der Ertragsseite die Bemühungen intensiviert werden, um ein ausgeglichenes Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit zu erzielen.
Aufgrund der unbefriedigenden Ertragsentwicklung sowie der im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegenen Personalkosten konnte die Vorjahresprognose hinsichtlich des Ergebnisses nicht erreicht werden.
Im Geschäftsjahr 2018 bestanden keine für das Verständnis des Geschäftsverlaufs bedeutsamen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren.
Vergleichsangaben zum Vorjahr sind in Klammer () gesetzt.
Die Kosten setzen sich im Geschäftsjahr 2018 im Wesentlichen aus den Personalkosten von TEUR 1.769 (1.260) und den anderen Verwaltungsaufwendungen von TEUR 985 (976) zusammen. Der Anstieg der Personalkosten ergab sich einerseits durch die erhöhten aufsichtsrechtlichen Anforderungen im Konzernverbund und andererseits durch einen erhöhten Personalbestand infolge der Entwicklung neuer Geschäftszweige.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten bei marktnaher Gestaltung der Konditionen Zins- und Provisionsergebnisse sowie laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren von insgesamt TEUR 818 (540) erzielt werden.
Nach Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte von TEUR 34 (34) sowie auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und auf Wertpapiere des Anlagevermögens TEUR 134 (307) führte dies zu einem negativen Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von TEUR 2.022 (1.859). Sonstige Steuern sind in Höhe von TEUR 1 (1) angefallen.
Durch nicht rückzahlbare Zuschüsse eines Kommanditisten von TEUR 2.030 (1.800), die als außerordentliche Erträge gebucht sind, wird ein Jahresergebnis von TEUR 7 (-60) ausgewiesen.
Inflation und Wechselkurse hatten keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertragslage der Bank.
Der bankaufsichtsrechtliche Ausweis der Liquiditätskennziffer als Indikator der Liquiditätsausstattung gemäß der CRR-Verordnung wurde im gesamten Geschäftsjahr deutlich übererfüllt. Liquiditätsengpässe bestanden während des gesamten Geschäftsjahres nicht.
Die Bank ist weitgehend durch Eigenkapital finanziert, sodass auch künftig nicht mit Liquiditätsschwierigkeiten zu rechnen ist.
Die operativen Verluste der Bank wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr durch nicht rückzahlbare Zuschüsse des Gesellschafters der Bank finanziert.
Aus der Investitionstätigkeit ergab sich insgesamt ein Mittelabfluss von TEUR 116, der auf Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Anlagewerte (TEUR 69), in Sachanlagen (TEUR 16) sowie in Finanzanlagen (TEUR 31) entfällt.
Am Bilanzstichtag bestanden Guthaben bei der Deutschen Bundesbank in Höhe von TEUR 1.726 (2.197) sowie täglich fällige Forderungen gegen Kreditinstitute von TEUR 15.307 (13.820).
Die Eigenkapitalquote ist per 31. Dezember 2018 aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von TEUR 21.467 (19.155) bei nahezu gleichbleibendem bilanziellen Eigenkapital von TEUR 11.921 (11.914) auf 55,5 % (62,2 %) gesunken.
Die bankaufsichtsrechtlich einzuhaltende Mindest-Kennziffer gem. Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und Rates vom 26.06.2013 als Indikator der Eigenkapitalausstattung wurde im gesamten Geschäftsjahr deutlich übererfüllt.
Bei der luxemburgischen Tochtergesellschaft von der Heydt Invest SA entstand ein Jahresfehlbetrag in 2018 von TEUR 19.
Den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 0 (0) und Kunden von TEUR 7.721 (6.810) stehen Forderungen an Kreditinstitute von TEUR 15.307 (13.820) und eine Barreserve von TEUR 1.730 (2.201) gegenüber.
Als Forderungen an Kunden werden TEUR 794 (658) ausgewiesen, die in Höhe von TEUR 475 (500) aus Kreditlinien resultieren.
Zum Bilanzstichtag gab es keinen Bestand von Schuldverschreibungen und Pfandbriefe (0).
Die Kapitalrendite gemäß § 26a Abs. 1 Satz 4 KWG (Quotient aus Nettogewinn und Bilanzsumme) betrug zum Bilanzstichtag 0,03 %.
Das Ergebnis konnte im Geschäftsjahr 2018 aufgrund von Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Bank und einiger Tochtergesellschaften nicht verbessert werden. Weiterhin liegt die Bank mit einem negativen gewöhnlichen Geschäftsergebnis von ca. EUR -2,02 Mio. immer noch hinter den Prognosen der Planung zurück. Insgesamt wird der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahr als noch nicht zufriedenstellend beurteilt. Dennoch zeigen sich bereits erste Erfolge im Zusammenhang mit der Strategieerweiterung um das institutionelle Geschäft.
Die Zuschüsse des Gesellschafters im Geschäftsjahr 2018 haben die gute Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung konstant gehalten.
Die in den Klammern () ausgewiesenen Beträge in den einzelnen Risikoarten betreffen die Risikopositionen des Geschäftsjahres 2018 gemäß der Soll-Berechnung nach dem Going Concern Ansatz.
Das Geschäftsmodell der Bank ist darauf ausgerichtet, Risiken zu vermeiden beziehungsweise nur geringe Risiken einzugehen.
Der Erfolg der Bank wird weiterhin entscheidend von der Ertragssteigerung abhängen. Es besteht jedoch das Risiko, dass das Leistungsspektrum der Bank nicht im ausreichenden Maß nachgefragt wird.
Nachdem die Aufwandsstruktur der Bank im Wesentlichen von einer nun deutlich reduzierten Fixkostenbelastung geprägt ist, besteht das Risiko, dass bei sich plangemäß entwickelnden Kosten eine Erhöhung der Erträge nicht zeitnah erfolgen kann.
Darstellung und Ergebnisse des Risikomanagementsystems
Das Risikomanagement der Bank ist institutsspezifisch aufgebaut. Im Risikohandbuch sind die Prozesse zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung sowie zur Kommunikation der Risiken dargestellt.
Die Interne Revision ist integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems und arbeitet weisungsfrei und unbeeinflusst als prozessunabhängige Instanz mit dem Ziel der Risikofrüherkennung und -überwachung.
Das bisher verwendete Modul zur Berechnung der Risikotragfähigkeit wurde weiter überarbeitet und verfeinert. Das Bankhaus orientiert sich seit dem Geschäftsjahr 2017 bei der Ermittlung der Risikotragfähigkeit ausschließlich an einem GuV-/bilanzorientierten Liquidationsansatz. Der Going Concern Ansatz dient weiterhin ausschließlich als ergänzendes Steuerungsinstrument. Unter GuV-/bilanzorientiert versteht man einerseits die Berücksichtigung des Planergebnisses aus der externen Rechnungslegung und andererseits die Ansetzung von Bilanzpositionen als Risikodeckungspotential.
Für die einzelnen Risikoklassen: Adressausfallrisiken, Marktpreisrisiken, operationelle Risiken, Geschäfts- und Beteiligungsrisiken werden sowohl die erwarteten als auch die unerwarteten Verluste quantifiziert und gegenüber dem ermittelten Risikodeckungspotential zum Abzug gebracht. Im Ergebnis wird die freie Risikodeckungsmasse bestimmt und laufend überwacht. Nach der in 2017 erfolgten Kapitalerhöhung steuert das Bankhaus seit 2018 seine Risikotragfähigkeit nach dem GuV-/bilanzorientierten Going-Concern Ansatz.
Für das Geschäftsjahr 2018 ergibt sich nach dem Going Concern Ansatz ein freies Risikodeckungspotential von TEUR 4.295 (Soll 2019: TEUR 3.220 nach erwarteten und unerwarteten Risiken). Die erwarteten Risiken waren zu Beginn des Jahres mit TEUR 1.052, die unerwarteten Risiken mit TEUR 913 geplant (jeweils Soll Going Concern). Für das Geschäftsjahr 2018 sind keine Risiken eingetreten, die von der freien Risikodeckungsmasse in Abzug gebracht werden müssten.
Der monatlich erstellte Risikobericht beinhaltet die wesentlichen strukturellen Merkmale des Kreditgeschäfts sowie bemerkenswerte Engagements. Zudem wird über den Stand der Marktpreisrisiken, über wesentliche operationelle Risiken, Liquiditätsrisiken und Stresstests informiert. Zusätzlich werden Maßnahmen formuliert, die zur Risikoreduktion beitragen.
Gemäß MaRisk werden folgende Risikokategorien unterschieden und separat beobachtet:
Aufgrund der besonderen Geschäftsstruktur der Bank sowie des Handels mit überwiegend guten bis sehr guten Adressen fallen Adressausfallrisiken der Bank primär im Bereich der Kredit- und Kontrahentenrisiken an. Die Limite für Geldanlagen bei Kreditinstituten werden mindestens einmal jährlich überprüft. Das Kunden-Kreditgeschäft ist einfach strukturiert. Es ist kein zentrales Geschäftsfeld. Zum Bilanzstichtag betrug das Volumen der ausgereichten Kredite TEUR 475 (500), das der gesamten Kundenforderungen TEUR 794 (658). Das Volumen der Schuldtitel im Eigenbestand betrug TEUR 0 (0).
Zum Bilanzstichtag wurde der Bedarf an haftendem Eigenkapital für Adressausfallrisiken, die Geldanlagen bei Korrespondenzbanken einschließen, mit TEUR 148 (200) ermittelt.
Die Bank ist als Nichthandelsbuchinstitut tätig. Handelsgeschäfte der Bank sind einfach strukturiert bei gleichzeitig geringer Komplexität, geringer Volatilität und geringem Risikogehalt der Positionen.
Zum Marktpreisrisiko zählen insbesondere das Zinsänderungsrisiko, das Kursrisiko und das Währungsrisiko. Wesentliche Zinsänderungsrisiken werden durch Beachtung einer weitgehenden Fristenkongruenz vermieden. Kursrisiken werden im Wesentlichen vermieden, da die Bank ihre freien Mittel liquide anlegt. Kundeneinlagen in Fremdwährung bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 958 (0).
Zum Bilanzstichtag wurde der Bedarf an haftendem Eigenkapital für Marktpreisrisiken mit TEUR 45 (TEUR 7) ermittelt.
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, Zahlungsverpflichtungen nicht uneingeschränkt und fristgerecht nachkommen zu können. Gemäß Anwendung der Vereinfachungsregel, die in den MaRisk eingeräumt ist, wurde auf die Unterlegung der Liquiditätsrisiken mit Risikokapital verzichtet. Somit erfolgt keine explizite Berücksichtigung von Liquiditätsrisiken sowie ein Verzicht auf Szenario-Betrachtungen aufgrund der geringen Risiken.
Operationelle Risiken werden über die Beschränkung des Produktangebots sowie durch die umgesetzten technischen und organisatorischen Maßnahmen begrenzt. Wesentliche operationelle Risiken werden zumindest jährlich identifiziert und im Rahmen der Überprüfung des Risikoprofils der Bank und der Aktualisierung der Gefährdungsanalyse beurteilt.
Die Bank hat ein unabhängiges Beschwerdemanagement installiert. Schadensfälle werden überwacht und hinsichtlich notwendiger organisatorischer und personeller Maßnahmen ausgewertet. Wesentliche Risiken im operationellen Bereich können sich aus den Bereichen -IT, Vertrieb, einem ungeplanten Ausfall von Personal, der bestehenden Auslagerung von Backoffice-Dienstleistungen sowie einem mangelhaften Umgang mit vertraulichen Daten ergeben.
Aufgrund der nicht komplexen Struktur der Bank werden die operationellen Risiken mit Hilfe einer Schadensdatenbank bewertet. Grundlage bilden dabei historische Schadensfälle des Bankhauses. Dazu wird der Value at Risk zu verschiedenen Konfidenzniveaus simuliert.
Zum Bilanzstichtag wurde das zur Abdeckung operationeller Risiken benötigte Risikokapital mit TEUR 59 (54) ermittelt.
Wesentliche Geschäftsrisiken werden angemessen berücksichtigt und durch die Geschäftsleitung überwacht. Diese Risikoklasse wird wesentlich durch die Geschäftsstrategie und die bankinterne Budgetplanung sowie durch sich verändernde Rahmenbedingungen bei Geschäftsvolumina, technischen Prozessen und der Wettbewerbssituation der Bank und ihrer Mitbewerber um den Kunden determiniert. Dabei bleiben Ertragsentwicklungen, die anderen Risikoarten zuzurechnen sind, unberücksichtigt.
Zur Quantifizierung des Geschäftsrisikos wird die Ergebnisplanung der Bank herangezogen. Diese beinhaltet drei Szenarien welche in Worst-case, Mid-case und Best-case unterteilt sind. Der erwartete Verlust stellt die Differenz aus dem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der Mid-case Planung und der Worst-case Planung dar.
Zum Bilanzstichtag wurde das zur Abdeckung der Geschäftsrisiken benötigte Risikokapital mit TEUR 1.523 (TEUR 784) ermittelt.
Die Beteiligungs- und Konzernrisiken vom Bankhaus beschränken sich im Wesentlichen auf die Tochtergesellschaft von der Heydt Invest SA. Die Steuerung, Überwachung und Kontrolle der Beteiligungen erfolgt direkt durch die Geschäftsleitung. Die Abteilung Business Management des Bankhauses sammelt alle relevanten Unternehmensdaten, überprüft die Wertansätze und gibt der Geschäftsleitung Handlungsempfehlungen. Im Rahmen der letzten Risikoinventur orientiert sich das Bankhaus für die Ermittlung des Risikos an dem Jahresergebnis der Tochtergesellschaften sowie an deren Planung.
Zum Bilanzstichtag wurde das zur Abdeckung der Beteiligungs- und Konzernrisiken benötigte Risikodeckungskapital mit TEUR 0 (TEUR 250) ermittelt.
Durch die letzte Kapitalerhöhung hat das Bankhaus für beide Risikotragfähigkeitsansätze eine ausreichende Risikodeckungsmasse. Das von der Bank eingesetzte Risikomanagementsystem erlaubt dabei stets eine umfassende und objektive Einschätzung der Risikosituation.
Für das Geschäftsjahr 2019 werden erwartete Risiken in Höhe von TEUR 700 (1.052), unerwartete Risiken in Höhe von TEUR 375 (913) und im Ergebnis eine freie Deckungsmasse in Höhe von TEUR 3.341 (2.977) angesetzt.
Die Bank erwartet für das Geschäftsjahr 2019 einen operativen Verlust, der geringer als im Jahr 2018 ausfallen wird. Aufgrund der Kapitalerhöhung aus dem Jahr 2017 ist für den Fortbestand der Bank der Ausgleich der erwarteten Verluste durch den Gesellschafter zunächst nicht mehr zwingend erforderlich.
4. Prognose- und Chancenbericht
Die klassischen Bankdienstleistungen wie Einlagen- und Kreditgeschäft, Private Banking aber auch Wealth Management bieten für ein kleines Privatbankhaus aufgrund des intensiven Wettbewerbsumfeldes und der aktuellen Kapitalmarktsituation kaum noch Chancen ein Geschäftsmodell nachhaltig und erfolgreich am Markt zu etablieren. Da sich die Branche derzeit in einem signifikanten Umbruch befindet, verbleibt für das Bankhaus von der Heydt als strategische Nische die Positionierung als Service-Dienstleister für Wertpapiere, Investmentfonds und institutionelle Investoren.
Die Erbringung von administrativen Wertpapierdienstleistungen als reiner Service und Informationsanbieter umfassen sowohl die administrative Begleitung von Investmentvermögen als auch die Beratung bei der Strukturierung komplexer Vermögen.
Über den Zugang zu institutionellen Investoren aus der administrativen Service Tätigkeit werden weiter neue Wege für das Bankhaus als Lösungsanbieter für die Strukturierung von innovativen Mehrwertlösungen in den Bereichen Debt Capital Markets und Corporate Finance Beratung (Schwerpunkt Erneuerbare Energien) erschlossen.
Das klassische Wealth Management/Vermögensverwaltung wird weiterhin in Zusammenarbeit mit der von der Heydt & Co. AG erbracht. Zielkunden sind hier in erster Linie vermögende Privatkunden, die auf der Suche nach einer auf Vermögenserhalt ausgerichteten Vermögensverwaltung sind.
Im Jahr 2019 wird die Bank zudem weiter ihre Positionierung als Strukturierungsspezialist für liquide und illiquide Vermögenswerte ausbauen. Investitionen in IT und Personal sollen der Marktposition als agiler und insbesondere digitalisierter Lösungsanbieter Ausdruck verleihen.
Auch wenn die eingeleiteten strategischen und operativen Maßnahmen einen positiven Trend in der Ergebnisentwicklung erkennen lassen, so bleibt festzuhalten, dass das operative Ergebnis 2018 weiterhin negativ ist. Aus diesem Grund müssen weitere Ertragsquellen vornehmlich im institutionellen Geschäft erschlossen werden, um die Kostensituation auszulasten. Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die Bank im Mid-case vor Ertragszuschüssen des Gesellschafters ein zum Geschäftsjahr 2018 leicht geringeren Verlust. Der Fortbestand der Bank ist jedoch nicht mehr von dem Ausgleich der erwarteten Verluste durch den Gesellschafter zwingend abhängig. Rechtsunverbindlich hat er jedoch weiterhin seine Unterstützung zugesagt.
Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen schätzt die Bank die künftige Entwicklung als langfristig positiv ein.
Euro Euro 31.12.2018
Euro 31.12.17
a) Kassenbestand 3.629,22 4
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 1.725.939,82 2.197
darunter: bei der Deutschen Bundesbank (Vorjahr: Euro 2.196.648,61) Euro 1.725.939,82
c) Guthaben bei Postgiroämtern -,– 1.729.569,04
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar (Vorjahr: Euro -,–) Euro -,– -,– – –
b) Wechsel -,– – –
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar (Vorjahr: Euro -,–) Euro -,–
a) täglich fällig 15.307.418,12 13.820
b) andere Forderungen – 15.307.418,12
4. Forderungen an Kunden 794.086,19 658
darunter: durch Grundpfandrechte gesichert (Vorjahr: Euro -,–) Euro -,–
Kommunalkredite Euro -,–
(Vorjahr: Euro -,–)
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank Euro -,–
ab) von anderen Emittenten -,– –
ba) von öffentlichen Emittenten –
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank (Vorjahr: Euro -,–) Euro -,–
bb) von anderen Emittenten -,– –
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank (Vorjahr: Euro -,–) Euro -,– –
c) eigene Schuldverschreibungen –
Nennbetrag Euro -,–
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.264.780,00 1.326
7. Beteiligungen 10.000,00 10
darunter: an Kreditinstituten (Vorjahr: Euro -,–) Euro -,–
an Finanzdienstleistungsinstituten EUR -,–
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 497.000,00 600
an Finanzdienstleistungsinstituten (Vorjahr: Euro -,–) Euro -,–
9. Treuhandvermögen 1.304.374,17 100
darunter: Treuhandkredite (Vorjahr: Euro -,–) Euro 543.000,00
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch – –
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte – –
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.120,69 20
c) Geschäfts- oder Firmenwert – –
d) geleistete Anzahlungen – 74.120,69 –
12. Sachanlagen 38.222,85 41
13. Eingefordertes, noch nicht eingezahltes Kapital – –
14. Sonstige Vermögensgegenstände 384.201,93 330
15. Rechnungsabgrenzungsposten 63.051,20 49
16. Aktive latente Steuern – –
17. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensberechnung – –
18. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag – –
SUMME DER AKTIVA 21.466.824,19 19.155
a) täglich fällig 0,00 0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist -,– – –
a) Spareinlagen –
ba) täglich fällig 7.720.514,99 6.810
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 0,00 7.720.514,99 –
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten -,– – –
Geldmarktpapiere (Vorjahr: Euro -,–) Euro -,–
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf (Vorjahr: Euro -,–) Euro -,–
4. Treuhandverbindlichkeiten 1.304.374,17 100
Treuhandkredite (Vorjahr: Euro -,–) Euro 543.000,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 189.527,69 68
6. Rechnungsabgrenzungsposten – 7
6a. Passive latente Steuern – –
c) andere Rückstellungen 331.279,20 331.279,20 256
8. (weggefallen) – –
9. Nachrangige Verbindlichkeiten – –
10. Genussrechtskapital – –
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig (Vorjahr: Euro -,–) Euro -,–
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken – –
12. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile – –
a) gezeichnetes Kapital 15.000.000,00 15.000
abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen -,– –
b) Kapitalrücklage -,– –
cd) andere Gewinnrücklagen -,– -,– –
d) Bilanzverlust -,– -3.078.871,86 11.921.128,14 -3.086
SUMME DER PASSIVA 21.466.824,19 19.155
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Avalen und Gewährleistungsverträgen 399.860,00 335
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten -,– 399.860,00 –
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 125.000,00 125.000,00 –
Euro Euro 2018
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 16.220,66 21
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00 16.220,66 0
2. Zinsaufwendungen -4.845,83 11.374,83 -8
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 16.300,00 19
b) Beteiligungen 0,00 –
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 16.300,00 –
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 -,– –
5. Provisionserträge 1.166.349,03 781
6. Provisionsaufwendungen -375.882,63 790.466,40 -274
7. Nettoertrag aus Finanzgeschäften 639,39 -1
8. Sonstige betriebliche Erträge 76.122,40 180
9. (weggefallen) -,– –
aa) Löhne und Gehälter -1.593.006,60 -1.121
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -176.050,94 -1.769.057,54 -139
darunter: für Altersversorgung Euro 31.211,39 (Vorjahr: Euro 31.211,39)
b) andere Verwaltungsaufwendungen -984.823,72 -2.753.881,26 -976
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -34.161,48 -34
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen -26,00 –
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -,– –
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft -,– –
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere -134.000,00 -307
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 5.060,00 –
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme -,– –
18. (weggefallen) -,– –
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -2.022.105,72 -1.859
20. Außerordentliche Erträge 2.030.000,00 1.800
21. Außerordentliche Aufwendungen -,– –
22. Außerordentliches Ergebnis 2.030.000,00 2.030.000,00 1.800
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -,– –
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 0,00 -1.041,00 -1
25. Erträge aus Verlustübernahme -,– –
26. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -,– –
27. Jahresüberschuß/-fehlbetrag 6.853,28 -60
28. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr -3.085.725,14 -3.026
29. Entnahmen aus der Kapitalrücklage -,– –
a) aus der gesetzlichen Rücklage -,– –
b) aus der Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlichen beteiligten Unternehmen -,– –
c) aus satzungsmäßigen Rücklagen -,– –
d) aus anderen Gewinnrücklagen -,– -,– –
31. Entnahmen aus Genussrechtskapital -,– –
32. Auflösung des Ausgleichspostens für aktivierte eigene Anteile -,– –
33. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage -,– –
b) in die Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlichen beteiligten Unternehmen -,– –
c) in satzungsmäßige Rücklagen -,– –
d) in andere Gewinnrücklagen -,– -,– –
34. Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals -,– –
35. BILANZGEWINN/-VERLUST -3.078.871,86 -3.086
Die Gesellschaft ist im Handelsregister München unter der Nummer HRA 85543 eingetragen.
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute aufgestellt.
Die Bewertung der Barreserve, der Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sowie des Treuhandvermögens erfolgte zum Nominalwert. Die „anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere“ (Investmentvermögen, verbucht im Anlagevermögen) wurden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls abzüglich Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet (nämlich mit dem veröffentlichten Rücknahmepreis der Kapitalverwaltungsgesellschaft, da eine Veräußerung an der Börse nicht beabsichtigt ist).
Die Beteiligungen sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten abzgl. Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden linear über die Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren vorgenommen, wobei die Zugänge des laufenden Geschäftsjahres zeitanteilig abgeschrieben wurden. Die angewandten Abschreibungssätze entsprechen den von der Finanzverwaltung herausgegebenen AfA-Tabellen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000) wurde ein wirtschaftsjahrbezogener Sammelposten gebildet; dieser ist zum Bilanzstichtag vollständig abgeschrieben und wird mit einem Erinnerungswert fortgeschrieben.
Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag bewertet.
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen erfasst, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen erfasst, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet.
Die Umrechnung der Fremdwährungsbeträge entspricht den Regelungen des § 340h und des § 256a HGB. Auf Fremdwährung lauten insgesamt Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 1.724 und Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.720.
Sämtliche Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig.
Vom Gesamtbetrag der Forderungen an Kreditinstitute lauten auf Fremdwährung T€ 962 (Vj.: T€ 91).
Die Forderungen an Kunden gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
T€ 31.12.2017
bis drei Monate 319 152
drei Monate bis ein Jahr 0 0
ein Jahr bis fünf Jahre 62 0
unbestimmte Laufzeit 413 506
Die Forderungen mit unbestimmter Laufzeit (TEUR 413; Vj.: TEUR 506) sowie Forderungen mit einer Laufzeit bis 3 Monaten in Höhe von TEUR 22 (Vj.: TEUR 0) bestehen gegen verbundene Unternehmen.
Fremdwährungsforderungen an Kunden bestanden am Abschlussstichtag nicht.
Der Bilanzausweis in Höhe von T€ 1.265 (Vj. T€ 1.326) betrifft ausschließlich Anteile an zwei offenen Immobilienfonds (börsenfähig und börsennotiert). Die Anteile am KanAm Leading Cities sind mit T€ 1.035 bilanziert.
Der restliche Bestand von T€ 230 betrifft Anteile am KanAm grundinvest, die bereits im Jahr 2010 dem Anlagevermögen zur dauerhaften Liquiditätsanlage zugeordnet wurden. Der von der Kapitalanlagegesellschaft veröffentlichte Rücknahmepreis für die Fondsanteile von € 10,44 je Anteil zum 31. Dezember 2018 (Gesamtwert der Anteile) entspricht dem Buchwert. Die KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH hat am 29. Februar 2012 mitgeteilt, dass sie die Verwaltung des KanAm grundinvest Fonds zum 31. Dezember 2016 gekündigt hat und den Fonds sukzessive liquidiert.
Seit dem 1. Januar 2017 wird der KanAm grundinvest Fonds von der Depotbank M.M.Warburg &CO (AG & Co.) KGaA, Hamburg, verwaltet.
Die Rücknahme der Fondsanteile hat die Gesellschaft endgültig ausgesetzt, da die Kündigung einen außergewöhnlichen Umstand gem. § 37 Abs. 2 InvG (gültig bis 21.07.2013), nun § 257 KAGB, darstellt. Im Berichtsjahr erzielte die Bank insgesamt einen Liquidationserlös in Höhe von T€ 66. Aufgrund von Mehrerlösen und Objektneubewertungen ergab sich im Geschäftsjahr eine Zuschreibung in Höhe von T€ 5.
Unter den Beteiligungen weist die Gesellschaft ihre Anteile an der Komplementärin (nicht börsenfähig) aus.
Zur Entwicklung der Position verweisen wir auf den Anlagenspiegel.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:
Name, Sitz Anteil am Kapital
(%) Jahresergebnis 2018
(T€) Eigenkapital 2018
von der Heydt Invest SA, Luxemburg 100,0 -19 604
von der Heydt Asset Servicing SA * , Luxemburg 100,0 — —
* Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2018 neu gegründet (Rumpfgeschäftsjahr vom 26.4. – 31.12.2018). Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Anhangs lag noch kein Jahresabschluss vor.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind börsenfähig, jedoch nicht börsennotiert.
Über die unmittelbare Beteiligung an der von der Heydt Invest SA bestehen weitere mittelbare Beteiligungen:
Resolute Trust SA, Luxemburg 100,0 0 31
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind börsenfähig und nicht börsennotiert.
Treuhandvermögen und Treuhandverbindlichkeiten
Bei dem Treuhandvermögen von T€ 1.304 handelt es sich um Forderungen an Kreditinstitute (TEUR 761) sowie um die Vergabe eines Treuhandkredites (T€ 543). Die Treuhandverbindlichkeiten sind in vollem Umfang als Verbindlichkeiten gegenüber Kunden anzusehen.
In Höhe von jeweils T€ 761 handelt es sich um Fremdwährungspositionen.
Immaterielle Anlagenwerte / Sachanlagen
Zur Entwicklung der Immateriellen Anlagenwerte und der Sachanlagen verweisen wir auf den Anlagenspiegel. In den Sachanlagen ist die Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 38 enthalten.
In den sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 384) sind im Wesentlichen Steuerforderungen aus Umsatzsteuer 2017 und 2018 (T€ 372) enthalten.
Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR 0) bestehen gegen verbundene Unternehmen.
Alle Forderungen haben – wie im Vorjahr – eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Es wurden fünf Rechnungen (T€ 63) abgegrenzt, soweit Leistungszeiträume ab 2019 betroffen sind.
Zum Stichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Banken (Vj.: täglich fällige Verbindlichkeiten gegenüber Banken EUR 5,90).
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Fremdwährung bestanden am Bilanzstichtag nicht.
Zum Stichtag bestanden – wie im Vorjahr – ausschließlich täglich fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von T€ 7.721 (Vj.: T€ 6.811).
Davon bestanden gegenüber verbundenen Unternehmen: T€ 30 (Vj.: T€ 0)
Die Kundenverbindlichkeiten in Fremdwährung betrugen zum Bilanzstichtag T€ 958.
In den sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 190) sind Verbindlichkeiten aus Steuern (Lohn- und Kirchsteuer, T€ 126; Vj.: T€ 24) sowie Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten (T€ 62) enthalten. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestanden in Höhe von T€ 2 (Vj.: T€ 1). Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt – wie im Vorjahr – weniger als ein Jahr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 10 (Vj.: T€ 0) gegenüber Gesellschaftern.
Die anderen Rückstellungen (T€ 331) betreffen T€ 131 für den Personalbereich, T€ 106 für ausstehenden Rechnungen und T€ 94 für Prüfungs- und Abschlusskosten.
Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag T€ 15.000 (Vj.: T€ 15.000).
Der Bilanzverlust in Höhe von € -3.078.871,86 enthält einen Jahresüberschuss von € 6.853,28 und einen Verlustvortrag von € -3.085.725,14.
Aufgliederung nach geographischen Märkten gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV
Die Zinserträge, die laufenden Erträge aus nicht festverzinslichen Wertpapieren, die Provisionserträge, der Nettoertrag aus Finanzgeschäften sowie die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen in Deutschland erzielt worden.
In Höhe von TEUR 546 wurden Provisions-, Zins- sowie sonstige betrieblichen Erträge in sonstigen EU-Staaten und in Höhe von TEUR 9 wurden Zinserträge im Drittland generiert.
Die Position Nettoertrag (Vj.: Nettoaufwand) aus Finanzgeschäften enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 1.092,49 (Vj.: € 275,04) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 453,10 (Vj.: € 790,98).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen (T€ 76) sind im Wesentlichen Erträge aus privater Kfz-Nutzung und doppelter Haushaltsführung durch Mitarbeiter und Organe des Bankhauses (T€ 37), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 9) sowie Erträge aus Erstattungen von Krankenkassen (T€ 9) enthalten.
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere (Position Nr. 15) erfolgten in vollem Umfang außerplanmäßig.
Die außerordentlichen Erträge betreffen nicht rückzahlbare Zuschüsse eines Gesellschafters in Höhe von T€ 2.030.
IV. Sonstige Haftungsverhältnisse, Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen
Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen
Es bestanden zum Bilanzstichtag gegenüber drei Kunden abgegebene Erklärungen für die Rückvergütung von Provisionen im Gesamtbetrag von T€ 262, die zum Teil abhängig von der Kursentwicklung des EURO STOXX 50 sind. Kündigungen seitens der Kunden, die zur Rückvergütung der Provisionen und dementsprechend zur Bildung einer Rückstellung führen würden, sind bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Anhangs nicht erfolgt. Insofern schätzt die Geschäftsführung das Risiko einer Inanspruchnahme aus den abgegebenen Erklärungen als gering ein. Für die abgegebenen Erklärungen wurden keine Sicherheiten gewährt. Sie bestehen nicht gegenüber verbundenen Unternehmen.
Des Weiteren hat die Gesellschaft drei Avalkredite für übernommene Mietbürgschaften in Höhe von T€ 138 (davon T€ 67 gegenüber verbundenen Unternehmen) vergeben. Da die Bank über sämtliche Geschäftstätigkeiten dieser Gesellschaften informiert ist, wird das Risiko der Inanspruchnahme ebenfalls als gering eingestuft.
Unwiderrufliche, nicht beanspruchte Kreditzusagen
Zum Bilanzstichtag bestanden Kreditzusagen in Höhe von T€ 125 (davon T€ 87 gegenüber verbundenen Unternehmen). Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Anhangs erfolgte keine (Teil-)Rückführung.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 608, die sich aus Mietverträgen (T€ 226), Lizenzen (T€ 108), Leasingverträgen (T€ 69), Outsourcingverträgen (T€ 40), Kooperationsverträgen (T€ 33) und sonstigen Verträgen (T€ 132) zusammensetzen.
Es bestanden zum Bilanzstichtag keine nicht bilanzwirksamen Geschäfte.
Im Geschäftsjahr 2018 war die
von der Heydt Management GmbH, München
persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft. Das Stammkapital der von der Heydt Management GmbH beträgt T€ 100.
Die Geschäftsführer der von der Heydt Management GmbH waren im Geschäftsjahr bzw. sind:
Herr Thomas Damschen, Geschäftsleiter Markt und Vorsitzender der Geschäftsführung
Herr Klaus Ebel, Geschäftsleiter Marktfolge (bis 31. Dezember 2018)
Herr Philipp Doppelhammer, Geschäftsleiter Marktfolge (seit 22. Oktober 2018)
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Herr Thomas Damschen
von der Heydt & Co. AG, Frankfurt am Main, Mitglied des Aufsichtsrats
Resolute Trust SA, Luxemburg, Mitglied des Aufsichtsrats
von der Heydt Asset Servicing SA, Luxemburg, Mitglied des Aufsichtsrats
von der Heydt Services SA, Luxemburg, Mitglied des Verwaltungsrats
von der Heydt Invest SA, Luxemburg, Vorsitzender des Verwaltungsrats
von der Heydt Securisation SA, Luxemburg, Mitglied des Aufsichtsrats
Herr Klaus Ebel
von der Heydt Invest SA, Luxemburg, Mitglied des Verwaltungsrats
Herr Philipp Doppelhammer
Weitere Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien von großen Kapitalgesellschaften bestanden nicht.
Im Jahr 2018 beschäftigte die Bank durchschnittlich 8,25 Mitarbeiter (davon 4,25 im Bereich Markt sowie 4 im Bereich Marktfolge).
Die Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG stellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf, der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird.
Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen T€ 89 (davon T€ 10 für das vorangegangene Geschäftsjahr).
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wäre.
VI. Anlage zum Jahresabschluss: Angaben gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 6 KWG
Die Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG mit Sitz in München hat keine Niederlassungen. Sämtliche im Jahresabschluss dargestellten Angaben i.S.v. § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als Kreditinstitut in der Bundesrepublik Deutschland.
Die Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG definiert den nach § 26a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 KWG anzugebenden Umsatz als „Bruttoerträge“ (i. S. d. EU-Bankbilanz-Richtlinie), der sich aus der Summe der in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten Erträge ergibt, auf die hier verwiesen wird.
Die nach § 26a Abs. 1 S. 2 Nr. 3 bis 5 KWG offenzulegenden Angaben stellen sich wie folgt dar:
Lohn- und Gehaltsempfänger: 8
Gewinn vor Steuern: TEUR 7
Steuern auf den Gewinn: TEUR 0
Beihilfen öffentlicher Stellen erhielt die Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG im Geschäftsjahr 2018 nicht.
Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG von der Heydt Management GmbH
Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018
(Anlagenspiegel 2018)
EUR Zugänge 2018
EUR Umbuchungen 2018
EUR Abgänge 2018
EUR Stand 31.12.2018
EUR Stand 01.01.2018
Software 354.019,70 69.377,29 0,00 21.269,95 402.127,04 333.973,01
Mietereinbauten 10.590,76 0,00 0,00 0,00 10.590,76 10.586,76
Büroeinrichtung 69.206,63 0,00 0,00 0,00 69.206,63 52.851,27
Sonstige Betriebsausstattung 127.776,35 15.641,68 0,00 32.071,52 111.346,51 102.831,56
GWG Sachanlagen 12.609,16 0,00 0,00 0,00 12.609,16 12.447,95
GWG immaterielle WG 1.161,38 0,00 0,00 0,00 1.161,38 1.161,38
Sachanlagen gesamt 221.344,28 15.641,68 0,00 32.071,52 204.914,44 179.878,92
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.518.727,40 0,00 0,00 66.220,00 1.452.507,40 192.787,40
Beteiligungen 26.000,00 0,00 0,00 0,00 26.000,00 16.000,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.250.000,00 31.000,00 0,00 0,00 1.281.000,00 650.000,00
Finanzanlagen gesamt 2.794.727,40 31.000,00 0,00 66.220,00 2.759.507,40 858.787,40
Anlagevermögen gesamt 3.370.091,38 116.018,97 0,00 119.561,47 3.366.548,88 1.372.639,33
EUR Stand 31.12.2017
Software 15.294,29 0,00 21.260,95 328.006,35 74.120,69 20.046,69
Mietereinbauten 0,00 0,00 0,00 10.586,76 4,00 4,00
Büroeinrichtung 4.467,02 0,00 0,00 57.318,29 11.888,34 16.355,36
Sonstige Betriebsausstattung 14.241,96 0,00 32.054,52 85.019,00 26.327,51 24.944,79
GWG Sachanlagen 158,21 0,00 0,00 12.606,16 3,00 161,21
GWG immaterielle WG 0,00 0,00 0,00 1.161,38 0,00 0,00
Sachanlagen gesamt 18.867,19 0,00 32.054,52 166.691,59 38.222,85 41.465,36
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 5.060,00 187.727,40 1.264.780,00 1.325.940,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 16.000,00 10.000,00 10.000,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 134.000,00 0,00 0,00 784.000,00 497.000,00 600.000,00
Finanzanlagen gesamt 134.000,00 0,00 5.060,00 987.727,40 1.771.780,00 1.935.940,00
Anlagevermögen gesamt 168.161,48 0,00 58.375,47 1.482.425,34 1.884.123,54 1.997.452,05
An die Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG, München
Wir haben den Jahresabschluss der Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG, München – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
Bewertung des Finanzanlagevermögens
Zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf Kapitel I. des Anhangs.
Im Jahresabschluss 2018 der Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG umfasst das Finanzanlagevermögen Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen mit einem Buchwert i. H. v. insgesamt TEUR 1.772. Die Werthaltigkeit dieser Positionen wird einmal jährlich und zusätzlich bei Vorliegen einer Indikation für eine Wertminderung überprüft.
Die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere betreffen ausschließlich Anteile an zwei offenen Immobilienfonds. Die Bewertung dieser Anteile erfolgt mit dem veröffentlichten Rücknahmepreis der Kapitalverwaltungsgesellschaft, da eine Veräußerung an der Börse nicht beabsichtigt ist. Für einen der beiden offenen Immobilienfonds hat die Gesellschaft einen Wertaufholungsbedarf von TEUR 5 ermittelt, welcher die bereits in Vorjahren erfassten Abschreibungen (TEUR 193) mindert. Hinsichtlich des weiteren ausgewiesenen Anteils an einem offenen Immobilienfonds wurde keine Wertberichtigung erfasst, da der Rücknahmepreis der Kapitalverwaltungsgesellschaft den Buchwert übersteigt. Nach Wertberichtigungen ergibt sich zum 31. Dezember 2018 ein Buchwert der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere von TEUR 1.265.
Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen bzw. Beteiligungen werden im Jahresabschluss 2018 unter anderem ein in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen der Bankhaus von der Heydt Gruppe bzw. Anteile an der Komplementärin ausgewiesen. Die Bewertung dieser Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen erfolgt mit dem Substanzwert, da dieser den Ertragswert übersteigt. Für die Anteile an verbundenen Unternehmen hat die Gesellschaft einen Wertberichtigungsbedarf auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 134 ermittelt, der neben den bereits in Vorjahren erfassten Abschreibungen (TEUR 650 Anteile an verbundenen Unternehmen; TEUR 16 Beteiligungen) zu verbuchen war. Daneben wird unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ein in 2018 gegründetes Tochterunternehmen ausgewiesen, welches mit den Anschaffungskosten des Jahres 2018 bilanziert wird.
Nach Wertberichtigungen ergibt sich zum 31. Dezember 2018 ein Buchwert von TEUR 497 (Anteile an verbundenen Unternehmen) bzw. TEUR 10 (Beteiligungen).
Es besteht das Risiko für den Jahresabschluss, dass ein zum Abschlussstichtag bestehender weiterer Wertminderungsbedarf bzw. ein Wertaufholungsbedarf nicht erkannt wurde. Hinsichtlich der Anhangsangaben besteht das Risiko, dass die Erläuterungen nicht ausreichend detailliert und nicht sachgerecht sind.
Wir haben beurteilt, ob die Bilanzierung und Bewertung des Finanzanlagevermögens im Jahresabschluss 2018 zutreffend erfolgt ist. Dazu haben wir im Rahmen unserer Prüfung vor allem das methodische Vorgehen zur Durchführung der Werthaltigkeitstests nachvollzogen. Darüber hinaus umfassten unsere Prüfungshandlungen unter anderem die Beurteilung der Vollständigkeit und der Ausgewogenheit der in das Schätzverfahren einfließenden Annahmen.
Wir haben die im Rahmen der Substanzbewertung der Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen verwendeten Werte der Vermögensgegenstände, Schulden und Rückstellungen mit den korrespondierenden Werten aus der Bilanz der zu bewertenden Unternehmen abgeglichen. Zudem haben wir auch die sachgerechte Berücksichtigung der Kosten einer eventuellen Liquidation der bewerteten Unternehmen beurteilt.
Hinsichtlich der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere erfolgte ein vollständiger Abgleich der erfassten Buchwerte mit dem veröffentlichten Rücknahmepreis der Kapitalverwaltungsgesellschaft.
Schließlich haben wir gewürdigt, ob die Erläuterungen im Anhang zur Bewertung des Finanzanlagevermögens ausreichend detailliert und sachgerecht sind.
Die Bewertung des Finanzanlagevermögens halten wir für sachgerecht und im Einklang mit den anwendbaren Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften. Die damit zusammenhängenden Erläuterungen im Anhang sind ausreichend detailliert und sachgerecht.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Wir wurden von der Gesellschafterversammlung am 12. Juni 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 9. Oktober 2018 von der Geschäftsführung beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2016 als Abschlussprüfer der Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG tätig.
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Wirtschaftsprüfer/ Steuerberater Christian Seuffert.
ALR Audit GmbH
Seuffert, Wirtschaftsprüfer
Die Gesellschafter haben am 19. Juni 2019 den Jahresabschluss festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.853,28 auf neue Rechnung vorzutragen.
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References: § 26
 § 340
 § 256
 § 37
 § 257
 § 34
 § 286
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 264
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