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Timestamp: 2016-10-27 08:58:22+00:00

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8C_717/2014 (30.11.2015)
8C_717/2014 � � Urteil vom 30. November 2015
A.________, geboren 1953, war ab 15. M�rz 1999 als Hilfsarbeiter bei der B.________ AG angestellt. Am 28. August 2009 meldete er sich bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen unter Hinweis auf die im M�rz 2009 erfolgte Bandscheibenoperation zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle leitete berufliche Eingliederungsmassnahmen ein, welche sie am 1. Juli 2010 abschloss und die Pr�fung des Anspruchs auf eine Rente in Aussicht stellte. In der Folge t�tigte sie weitere medizinische Abkl�rungen, zog die Akten der Taggeldversicherung bei und holte beim Institut C.________, ein polydisziplin�res Gutachten vom 12. M�rz 2012 ein. Mit Vorbescheid vom 22. Juni 2012 und Verf�gung vom 10. September 2012 lehnte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente ab.
Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 13. August 2014 ab. Gleichzeitig befreite es A.________ infolge der gew�hrten unentgeltlichen Rechtspflege von der Bezahlung der Gerichtskosten und reduzierte das Honorar des Rechtsvertreters gegen�ber den mit Kostennote geltend gemachten Fr. 5'588.35 auf Fr. 2'800.-.
A.________ und sein Rechtsvertreter Elias Zopfi f�hren Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, es seien Ziff. 1 und 3 des vorinstanzlichen Entscheids sowie die Verf�gung vom 10. September 2012 aufzuheben und festzustellen, dass der Invalidit�tsgrad mindestens 40 % betrage. Weiter sei das beantragte Honorar f�r die unentgeltliche Rechtsvertretung von Fr. 5'500.- zuzusprechen. Zudem wurden verschiedene Antr�ge zum Verfahren im Sinne von Beweisantr�gen gestellt. Eventualiter sei die Sache nach erfolgter Beweisabnahme vor Bundesgericht oder zur Beweisabnahme an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung zur�ckzuweisen. Schliesslich ersucht A.________ um unentgeltliche Rechtspflege.
Sowohl die IV-Stelle wie auch das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung.
1.2.�Nach Art. 105 BGG legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Abs. 1). Es kann diese Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Abs. 2). Die Voraussetzungen f�r eine Sachverhaltsr�ge nach Art. 97 Abs. 1 BGG und f�r eine Berichtigung des Sachverhalts von Amtes wegen nach Art. 105 Abs. 2 BGG stimmen im Wesentlichen �berein. Soweit es um die Frage geht, ob der Sachverhalt willk�rlich oder unter verfassungswidriger Verletzung einer kantonalen Verfahrensregel ermittelt worden ist, sind strenge Anforderungen an die Begr�ndungspflicht der Beschwerde gerechtfertigt. Entsprechende Beanstandungen sind vergleichbar mit den in Art. 106 Abs. 2 BGG genannten R�gen. Demzufolge gen�gt es nicht, einen von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten. Vielmehr ist in der Beschwerdeschrift nach den erw�hnten gesetzlichen Erfordernissen darzulegen, inwiefern diese Feststellungen willk�rlich bzw. unter Verletzung einer verfahrensrechtlichen Verfassungsvorschrift zustande gekommen sind. Andernfalls k�nnen Vorbringen mit Bezug auf einen Sachverhalt, der von den Feststellungen im angefochtenen Entscheid abweicht, nicht ber�cksichtigt werden. Vorbehalten bleiben offensichtliche Sachverhaltsm�ngel im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG, die geradezu in die Augen springen (BGE 133 IV 286 E. 6.2 S. 288; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255).
Streitig ist einerseits der Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente, andererseits die H�he des dem Rechtsvertreter zustehenden Honorars als unentgeltlicher Rechtsbeistand.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Begriffe der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG) und der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG), den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 2 IVG), die Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80) sowie den Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203 E. 5.1 mit Hinweisen, 9C_830/2007) zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt f�r die Aufgabe des Arztes bei der Ermittlung des Invalidit�tsgrades (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99) und die Anforderungen an �rztliche Berichte (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
4.1.�Das kantonale Gericht gelangte bei der W�rdigung des medizinischen Sachverhalts zum Ergebnis, der Versicherte sei im bisherigen Beruf und in jeder anderen k�rperlich schweren T�tigkeit wegen seines R�ckenleidens voll arbeitsunf�hig. F�r eine leichte bis mittelschwere T�tigkeit unter Wechselbelastung und ohne wiederholtes Heben und Tragen von Lasten �ber 15 kg nahm es gest�tzt auf das als beweiskr�ftig erachtete Gutachten des Instituts C.________ vom 12. M�rz 2012 eine volle Arbeitsf�higkeit an, wobei es insbesondere im Einklang mit dem vorgenannten Gutachten das Vorliegen einer invalidisierenden psychischen Erkrankung verneinte. Ausgehend von dieser Einsch�tzung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit ermittelte es einen Invalidit�tsgrad von sicher unter 40 % und lehnte den Anspruch auf eine Invalidenrente ab.
4.2.�Der Versicherte r�gt, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r und auf ein faires Verfahren sowie den Grundsatz der Waffengleichheit (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) verletzt, indem es dem Beweisantrag auf gerichtliche Befragung der behandelnden �rzte nicht entsprochen habe. In diesem Zusammenhang wird auch die Verletzung der Abkl�rungspflichten nach Art. 43 ATSG geltend gemacht, weil sich die Vorinstanz einzig auf die Feststellungen des Instituts C.________ abgest�tzt habe. Nach Auffassung des Versicherten ergibt sich insbesondere aus dem Begleitschreiben der behandelnden �rzte Prof. Dr. med. D.________, Chefarzt, und Dr. med. E.________, Oberarzt, Neurochirurgie, Spital F.________, vom 16. Februar 2010 an die Taggeldversicherung, dass diese eine andere Einsch�tzung der Restarbeitsf�higkeit vertreten. Indem das Institut C.________ trotz dieser Stellungnahme keine R�cksprache mit den behandelnden �rzten genommen habe, erweise sich das Gutachten als ungen�gend und die Vorinstanz h�tte nicht ohne die beantragte Befragung darauf abstellen d�rfen.
4.3.�Die Einwendungen des Versicherten verm�gen keine offensichtlich unrichtige Feststellung des rechtserheblichen medizinischen Sachverhalts zu begr�nden. Der Vorinstanz kann auch keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes oder des rechtlichen Geh�rs vorgeworfen werden, weil es ohne eigene Abkl�rungen zu t�tigen auf die Schlussfolgerungen des Gutachtens des Instituts C.________ vom 12. M�rz 2012 abstellte und damit den Beweisantr�gen des Beschwerdef�hrers 1 nicht entsprach. Selbst wenn man mit dem Versicherten davon ausginge, dass die in einem Begleitschreiben an die Taggeldversicherung von den behandelnden �rzten angestellten �berlegung zur Arbeitsf�higkeit (auch) als Arztbericht zu qualifizieren w�ren und dieses Begleitschreiben den Experten des Instituts C.________ nicht zur Verf�gung stand, stellt dies den Beweiswert des Gutachtens des Instituts C.________ nicht in Frage. Denn der an den Hausarzt adressierte eigentliche Arztbericht vom 16. Februar 2010, welcher den Gutachtern des Instituts C.________ vorlag, enth�lt alle wesentlichen Aussagen zum Gesundheitszustand des Versicherten im damaligen Zeitpunkt und ist bedeutend umfassender als das Begleitschreiben. Letzteres enth�lt lediglich eine kurze Beschreibung der medizinischen und sozialen Situation sowie eine Wiederholung der auch im Bericht an den Hausarzt vertretenen Auffassung, dass derzeit keine Arbeitsf�higkeit bestehe; in beiden Unterlagen (Begleitschreiben und Arztbericht) wird darauf hingewiesen, dass als weiterer Schritt eine Schmerztherapie in die Wege zu leiten sei und sich anschliessend allenfalls die Frage einer (Teil-) Berentung stelle. Den Bericht der behandelnden Spital�rzte hat der orthop�dische Experte im Gutachten des Instituts C.________ denn auch vermerkt; er konnte sich deren Auffassung auf Grund seiner eigenen Untersuchungen im Zeitpunkt der Begutachtung aber nur hinsichtlich k�rperlich schwerer T�tigkeiten anschliessen. W�re der orthop�dische Gutachter auch im Besitze des Begleitschreibens vom 16. Februar 2010 gewesen, w�re er zu den gleichen Schlussfolgerungen gelangt, l�sst sich dem Begleitschreiben doch nichts Weitergehendes oder Zus�tzliches zum Arztbericht vom 16. Februar 2010 entnehmen. Es ist deshalb mit der Vorinstanz festzustellen, dass das Fehlen des Begleitschreibens in den Akten keine weiteren Abkl�rungen durch die Vorinstanz erforderlich machte.
Im �brigen ersch�pfen sich die Ausf�hrungen zur vorinstanzlichen Beweisw�rdigung in weiten Teilen in appellatorischer Kritik, auf welche mit Blick auf die gesetzliche �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts nicht einzugehen ist (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Eine Verletzung von Bundesrecht durch die Vorinstanz ist nicht erkennbar.
4.4.�Nachdem der rechtserhebliche Sachverhalt in medizinischer Hinsicht hinreichend abgekl�rt worden ist, durfte die Vorinstanz ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf die Anordnung weiterer Beweismassnahmen in antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 124 V 90 E. 4b S. 94) verzichten. Der Eventualantrag auf R�ckweisung der Sache zu zus�tzlichen medizinischen Abkl�rungen und neuer Entscheidung ist deshalb abzuweisen. Weil sich die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz zudem nicht als offensichtlich unrichtig erweist und auch nicht auf einer Rechtsverletzung beruht, besteht kein Raum f�r ein bundesgerichtliches Beweisverfahren in Form einer Befragung der behandelnden �rzte oder durch Einholung eines Gerichtsgutachtens (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die entsprechenden Verfahrensantr�ge des Versicherten sind nicht nachvollziehbar und ohne Weiteres abzulehnen.
5.1.�IV-Stelle und kantonales Gericht haben beim Einkommensvergleich zur Bemessung der Invalidit�t f�r die Berechnung des Invalideneinkommens auf die Tabellen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt. Dieses Vorgehen ist entgegen der Ansicht des Versicherten nicht zu beanstanden. Insbesondere entspricht die Anwendung der Tabelle TA1 Total der Praxis, sind doch die Lohnverh�ltnisse im gesamten privaten Bereich massgebend (vgl. statt vieler SVR 2010 IV Nr. 26 S. 79 E. 4, 8C_9/2009, sowie Urteil 9C_383/2015 vom 18. September 2015 E. 5.3). Wenn der Versicherte in diesem Zusammenhang geltend macht, es seien ihm einige der gut bezahlten T�tigkeiten auf dem Arbeitsmarkt, welche in der Lohnstrukturerhebung eingeflossen seien, wegen seiner subjektiven Verh�ltnisse (geringe Bildung, Alter, beschr�nkte Sprachkenntnisse) nicht zug�nglich, dann verkennt er einerseits, dass auf den sogenannt ausgeglichenen Arbeitsmarkt abzustellen ist (vgl. BGE 140 V 267 E. 5.3 S. 275 oder SVR 2012 UV Nr. 3 S. 9 E. 2.3, 8C_237/2011). Bei diesem ist nicht massgeblich, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktbedingungen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen k�nnte, wenn die verf�gbaren Arbeitspl�tze dem Angebot an Arbeitskr�ften entsprechen w�rden. Andererseits l�sst der Versicherte bei seiner Argumentation ausser Acht, dass Verwaltung und Vorinstanz bei der Ermittlung des Invalideneinkommens das (niedrigste) Anforderungsniveau 4 in Anschlag brachten. Es kann deshalb keine Rede davon sein, dass ihm ein Lohn angerechnet w�rde, welchen F�rster, Bauarbeiter, N�her, Metallbauer, Pharmaassistenten, einfache Bank- und Versicherungsangestellte oder Erziehungspersonen erzielen. Angerechnet werden nur L�hne, die f�r einfache und repetitive Arbeiten von ungelernten Arbeitnehmenden bezahlt werden. Das Alter und die beschr�nkten Sprachkenntnisse einer versicherten Person sind zudem im Wesentlichen invalidit�tsfremde Faktoren, die bei der Invalidit�tsbemessung grunds�tzlich unbeachtlich sind. Es kann ihnen jedenfalls nicht durch eine entsprechende Wahl der anwendbaren Lohntabellen Rechnung getragen werden, einzig allenfalls durch Gew�hrung eines sogenannten leidensbedingten Abzugs (vgl. dazu etwa BGE 135 V 297 E. 5.3 S. 302 und E. 6.2 S. 305), wobei auch ein solcher mit Blick auf die genannten Gr�nde �usserst fraglich erscheint. Die Anwendbarkeit der (niedrigeren) Lohnans�tze aus dem Dienstleistungsbereich allgemein oder gar besonders aus einem bestimmten Niedriglohnsektor kommt nach der Rechtsprechung nur dann in Frage, wenn einer versicherten Person wegen ihrer Behinderung keine normal entl�hnten Hilfsarbeiten (u.a. auch im Produktionssektor) zumutbar w�ren (RKUV 2001 Nr. U 439 S. 347, U 240/99; vgl. auch BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327). Daf�r bestehen im vorliegenden Fall keine Anhaltspunkte. Die von Verwaltung und Vorinstanz angenommenen Grundlagen f�r die Ermittlung des Invalideneinkommens erweisen sich somit als bundesrechtskonform. Dasselbe gilt auch f�r die Aufrechnung des Lohnes gem�ss Tabelle TA1 unter Ber�cksichtigung der betriebs�blichen Wochenarbeitszeit sowie der Nominallohnentwicklung (BGE 126 V 75 E. 3b/bb S. 77).
5.2.�Angesichts der Tatsache, dass sich aus dem Einkommensvergleich ohne Ber�cksichtigung eines leidensbedingten Abzugs nur eine sehr geringe Erwerbseinbusse ergibt, hat das kantonale Gericht darauf verzichtet, einen genauen Abzug festzulegen, da auch bei Annahme des maximal zul�ssigen Abzugs von 25 % (BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80) kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad resultiert. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden, zumal auch der Versicherte nicht aufzuzeigen vermag, dass die H�he des Abzugs f�r eine allf�llige Rentenzusprechung von Belang w�re, wenn von einer vollen Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit ausgegangen wird. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
6.1.�Der Rechtsvertreter des Versicherten erhob auch in eigenem Namen Beschwerde gegen die vorinstanzliche Festlegung seines Honorars als unentgeltlicher Rechtsbeistand. Dazu ist festzuhalten, dass die Vorinstanz am 15. November 2012 dem Versicherten die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrte und Rechtsanw�ltin G.________ als unentgeltliche Rechtsbeist�ndin einsetzte. Nachdem Rechtsanw�ltin G.________ aus der Anwaltskanzlei ausgeschieden war, �bernahm der Beschwerdef�hrer 2 mit Einreichung der Replik die Vertretung des Versicherten. Im Laufe des kantonalen Verfahrens erging jedoch keine explizite resp. formelle �bertragung der unentgeltlichen Rechtsvertretung von Rechtsanw�ltin G.________ auf den Beschwerdef�hrer 2, auch nicht im angefochtenen Entscheid. Immerhin enth�lt das Dispositiv des angefochtenen Entscheids aber die Anordnung, der "Staat entsch�digt den Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeist�ndung mit Fr. 2'800.-". Ob der Beschwerdef�hrer 2 unter diesen Umst�nden als unentgeltlicher Rechtsbeistand (vgl. dazu BGE 141 I 70 E. 6 S. 74) und damit als beschwerdelegitimiert bez�glich der H�he der zugesprochenen Entsch�digung zu qualifizieren ist (SVR 2013 IV Nr. 26 S. 75 E. 1 mit Hinweisen, 8C_54/2013), kann offen bleiben, da sich die Beschwerde auch diesbez�glich als unbegr�ndet erweist.
6.2.�Das kantonale Gericht befreite den Versicherten infolge gew�hrter unentgeltlicher Rechtspflege von der Bezahlung der Gerichtskosten von Fr. 600.- und setzte die Entsch�digung f�r die unentgeltliche Rechtsverbeist�ndung auf Fr. 2'800.- fest. Die gegen�ber der geltend gemachten Entsch�digung von Fr. 5'588.35 vorgenommene K�rzung begr�ndete die Vorinstanz damit, dass in invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren gest�tzt auf Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung f�r Rechtsanw�lte und Rechtsagenten des Kantons St. Gallen vom 22. April 1994 (HonO; sGS 963.75) regelm�ssig eine (ungek�rzte) pauschale Entsch�digung zwischen Fr. 3'000.- und Fr. 4'000.- zugesprochen w�rde. Der vorliegende Streitfall erscheine nicht �berm�ssig aufwendig, weshalb kein Anlass bestehe, mehr als die Normalentsch�digung von Fr. 2'800.- zuzusprechen (80 % von Fr. 3'500.- einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer; die Reduktion um 20 % ergebe sich aus Art 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes des Kantons St. Gallen vom 11. November 1993 [AnwG; sGS 963.70], gem�ss welchem dem unentgeltlichen Rechtsbeistand lediglich ein um 20 % reduziertes Honorar zusteht).
6.3.�Der Beschwerdef�hrer 2 r�gt vorab eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs. Er habe beim kantonalen Gericht den Antrag gestellt, die eingereichte Honorarnote zu begr�nden und zu detaillieren. Ohne auf diesen Antrag einzugehen, habe das Gericht die K�rzung vorgenommen. Wenn ein Gericht aber von einer eingereichten Honorarnote abweichen wolle, m�sse es dem betroffenen Rechtsbeistand Gelegenheit zur Stellungnahme einr�umen, ansonsten eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vorliege. W�re ihm diese Gelegenheit geboten worden, h�tte er aufzeigen k�nnen, dass das zugesprochene Honorar bei Weitem nicht kostendeckend sei. Mit ihrem Vorgehen verunm�gliche die Vorinstanz eine wirksame Verbeist�ndung, womit das Gebot der Waffengleichheit missachtet werde.
6.4.�Der Umfang des Anspruchs auf unentgeltliche Verbeist�ndung richtet sich zun�chst nach den Vorschriften des kantonalen Rechts. Erst wo sich der entsprechende Rechtsschutz als unzureichend erweist, greifen die bundesverfassungsrechtlichen Minimalgarantien Platz (BGE 134 I 92 E. 3.1.1 S. 98; 131 I 185 E. 2.1 S. 188; 122 I 49 E. 2a S. 50). Das kantonale Gericht ist bei der Bemessung der Entsch�digung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes von Bundesrechts wegen nicht an die allenfalls geltend gemachten Honoraranspr�che gebunden, weshalb Art. 29 Abs. 2 BV grunds�tzlich nicht verletzt wird, wenn es auf die Einholung einer Kostennote verzichtet (SVR 2013 UV Nr. 23 S. 83 E. 8.2 mit Hinweisen, 8C_928/2012). Eine Begr�ndungspflicht besteht, wenn der unentgeltliche Rechtsbeistand eine Kostennote einreicht und das Gericht die Entsch�digung abweichend davon auf einen bestimmten, nicht der Praxis entsprechenden Betrag festsetzt (Urteil 8C_465/2012 vom 20. Dezember 2012 E. 2.1. und 5.1.1 mit Hinweis). Akzeptiert das Gericht einzelne Posten aus der Kostennote, setzt aber andere herab, hat es zu jeder Reduktion zumindest kurz auszuf�hren, aus welchem konkreten Grund die Aufwendungen oder Auslagen als unn�tig betrachtet werden (BGE 141 I 70 E. 5.2 S. 74; SVR 2013 IV Nr. 26 S. 75 E. 4.1 mit Hinweisen, 8C_54/2013).
6.5.�Im vorliegenden Fall hat das kantonale Gericht in Abweichung von der eingereichten Kostennote die Entsch�digung auf den f�r durchschnittlich aufwendige F�lle zur Anwendung kommenden Wert gek�rzt. Diese K�rzung liegt im Rahmen des richterlichen Ermessens und ist nicht zu beanstanden; praxisgem�ss steht dem erstinstanzlichen Gericht bei der Bemessung der Entsch�digung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes ein weiter Ermessensspielraum zu (SVR 2013 IV Nr. 8 S. 19 E. 2.2 mit Hinweisen, 9C_387/2012). Das kantonale Gericht ist zudem seiner Begr�ndungspflicht mit der Erw�gung nachgekommen, es handle sich nicht um einen �berdurchschnittlich aufwendigen Fall, weshalb der Normalansatz zur Anwendung gelange. Zudem lag keine detaillierte, sondern nur eine pauschale Kostennote vor, weshalb keine M�glichkeit, aber auch keine Notwendigkeit bestand, zu den einzelnen Posten der Kostennote Stellung zu nehmen (vgl. zu dieser anderen Konstellation Urteil 8C_327/2015 vom 8. September 2015 E. 5.2 sowie SVR 2013 IV Nr. 26 S. 75 E. 5.1 mit Hinweisen, 8C_54/2013). Entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers 2 war das kantonale Gericht auch nicht verpflichtet, von ihm eine detaillierte Kostennote einzuholen. Es w�re an diesem gelegen, eine solche einzureichen, wenn er den ausserordentlich hohen Aufwand h�tte detailliert darstellen und damit begr�nden wollen. Eine Stellungnahme des betroffenen Rechtsanwalts zur pauschalen K�rzung war zudem entbehrlich, da das kantonale Gericht die K�rzung aus Gr�nden der Gleichbehandlung mit Blick auf vergleichbare F�lle vornahm. Bei dieser Konstellation ist der konkret betriebene Aufwand nicht von ausschlaggebender Bedeutung und der betroffene Rechtsanwalt braucht zu dieser - der Praxis entsprechenden - Honorarfestlegung nicht angeh�rt zu werden.
6.6.�Nach dem Gesagten hat das kantonale Gericht weder Bundesrecht verletzt noch gegen das Willk�rverbot (Art. 9 BV) verstossen, indem es ohne Anh�rung des Beschwerdef�hrers 2 dessen Honorarforderung auf einen durchschnittlichen Ansatz k�rzte. Die Beschwerde erweist sich folglich auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
Das Verfahren ist kostenpflichtig. Dem Verfahrensausgang entsprechend haben die Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten je h�lftig zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Versicherten ist indessen die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren (Art. 64 BGG), weil die Bed�rftigkeit aktenkundig und die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen ist sowie die anwaltliche Vertretung geboten war. Es ist jedoch auf Art. 64 Abs. 4 BGG hinzuweisen, wonach er der Gerichtskasse Ersatz zu leisten hat, wenn dies sp�ter m�glich sein sollte.
Dem Beschwerdef�hrer 1 wird die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt und Rechtsanwalt Elias Zopfi wird als unentgeltlicher Anwalt bestellt.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden den Beschwerdef�hrern je h�lftig auferlegt; der vom Beschwerdef�hrer 1 geschuldete Betrag wird indes vorl�ufig auf die Bundesgerichtskasse genommen.
Dem Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers 1 wird aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'000.- ausgerichtet.

References: Art. 105
 Art. 95
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 106
 Art. 105
 Art. 4
 BGE 
 Art. 43
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 22
 Art. 29
 Art. 64