Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/das-neue-buddenbrookhaus-luebeck-16663
Timestamp: 2019-05-26 05:50:24+00:00

Document:
Ergebnis: Das NEUE Buddenbrookhaus in Lübeck
Das NEUE Buddenbrookhaus	, Lübeck/ Deutschland
06/2018 S. 35 - 44
wa-2021550
Teams aus Architekten, Ausstellungsmachern/ Szenografen/Innenarchitekten, Ingenieuren der Technischen Ausrüstung sowie Tragwerksplanern
Lothar Többen · Inga Mueller-Haagen
Fachplaner: Jörn Simonsen, Lübeck
Assmann Schmidt Ingenieure, Lübeck
1. Preis: TMH Architekten Többen und Mueller-Haagen, Lübeck
Stephen Kausch · Yundi He · Sofie Fettig
Jennifer Kühn · Christoph Peetz · Bellinda Keim
Wolfgang Gruber · Tomasz Grygiel
Fachpl.: fischer Ausstellungsgestaltung, Berlin
Brandschutz: hppberlin, Hamburg
TGA: Pinck Ing., Hamburg
Anna-Katharina Koß · David Bücker
Christian Oberteicher · Arwen Weber
Jacqueline Karpa · Lena Güthe
BOK+Gärtner GmbH Kommunikationsdesign + Szenografie, Münster
Rabea Köjer · Christian Vogler · Jens Kloster
Dominik Kolm · Benedikt Pienkoss
3. Preis: DBCO GmbH, Münster
Jon Prengel · Elias Kegler · Kai Rappold
Benedikt Schneemann · Isabelle Braun
Seehof, Frankfurt am Main
Juliane v. Herz · Aileen Treusch
Brandschutz: Hilla Wichert
4. Preis: Raumwerk Architekten, Frankfurt a.M.
Barbara Rühling · Paulina Weber
Demirag Architekten, Stuttgart
Franziska Schmidt · Hanna Kropp
Gwendolyn Bahr · Markus Braun
Lisa Hillebrand · Johanna Krummradt
Fachber.: Prof. Dr. Heike Gfrereis, Marbach
Ausstellungsgrafik: Diethard Keppler, Marbach
Fotograf: Peter Meyer, Hamburg
Thomas Kupke Architekt, Berlin
Thomas Kupke · Paul Lambeck
Ausstellung: m.o.l.i.t.o.r. GmbH, Berlin
Tragwerk: Ingenieurgruppe Bauen, Berlin
Anerkennung: Thomas Kupke Architekt, Berlin
Offener einphasiger interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren
Das Buddenbrookhaus, Handlungsort von Thomas Manns Roman Buddenbrooks und Stammsitz der Familie Mann, ist ein erfolgreiches Literaturmuseum. Die Besucherzahlen, die wachsende Sammlung, die größer werdende Bibliothek – sie haben das Haus an den Rand seiner Kapazitäten geführt. Es fehlt an museumspädagogischen Räumen, Bau und Ausstellung sind nicht ausreichend barrierefrei, auch ist die Ausstellung szenografisch und inhaltlich in die Jahre gekommen. Deshalb hat der Bund den Ankauf des Nachbargrundstücks finanziert, wodurch das Museum die Chance erhält, seine Fläche nahezu zu verdoppeln.
Mit einem Umbau der beiden Gebäude bzw. einem Neubau hinter den denkmalgeschützten Fassaden entsteht Das NEUE Buddenbrookhaus, das an diesem besonderen Standort auf einzigartige Weise Weltliteratur, Kaufmannstradition und das Leben der weltberühmten Schriftstellerfamilie Mann verbinden wird. Im UNESCO-Welterbe der Lübecker Altstadt soll unter Berücksichtigung der bestehenden kleinteiligen Strukturen ein modernes, ökonomisch wie ökologisch nachhaltiges Ensemble errichtet werden, das den Vorgaben des Denkmalschutzes ebenso gerecht wird wie den räumlichfunktionalen und technischen Anforderungen eines zeitgemäßen Museumsbaus.
Mit dem NEUEN Buddenbrookhaus entsteht ein musealer Erlebnisraum, der spielerisch konzipiert ist und den Besucher zur Interaktion auffordert. Den Besuchern soll eine alle Sinne ansprechende Ausstellung geboten werden, die auf eine emotionale Vermittlung setzt: Historisch- biografische und phantastisch-literarische Räume sollen auf eine leibliche Erfahrung abzielen und zugleich eine Fülle weiterer Informationen zur Auseinandersetzung bereithalten.
Gegenstand des Wettbewerbs ist sowohl die Planung für den Um-/Neubau des Buddenbrookhauses und die Erweiterung um sein Nachbargebäude, die Mengstraße 6, als auch die gestalterische Neukonzeption der Dauerausstellung.
Foyer 30 m2
Museumsshop 200 m2
Dauerausstellung 800 m2
Sonderausstellung/Museumspädagogik 320 m2
Veranstaltungen 100 m2
Bibliothek/Archiv 172 m2
Verwaltung 250 m2
Sonderflächen 90 m2
The Buddenbrook House, location of Thomas Mann’s famous novel and former family residence, is a successful museum of literature. Due to the need of extension and modernisation, the adjacent plot was purchased by the government to double the museum area. Regarding the existing small-scale structures, a modern and sustainable ensemble shall be created in the UNESCO World Heritage old town of Lübeck, meeting the requirements of monument protection and the requirements of a contemporary museum building. The NEW Buddenbrook House will offer an interactive museum that appeals to all senses. The competition includes the reconstruction of the existing building and the NEW Buddenbrook House building behind listed facades, the extension by its neighboring building, and the new concept of the permanent exhibition.
Joanna Glogau, Senatorin für Bauen und Planen
Gregor Sunder-Plassmann, Kappeln Schlei/Berlin
Anja Bremer, Hamburg
Klaus H. Petersen, Lübeck
Bernd Saxe, Bürgermeister, Hansestadt Lübeck
Henning Stabe, Kulturausschuss
Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Kulturstiftung
Reinhold Hiller, Kulturstiftung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage der weiteren Planungen zu machen.
21/10/2017 S203 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Offenes Verfahren
2017/S 203-419031
Gebäudemanagement der Hansestadt Lübeck
Hauptadresse: www.luebeck.de/
Adresse des Beschafferprofils: www.luchterhandt.de/verfahren-steuern/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.luchterhandt.de/verfahren-steuern/
Kontaktstelle(n): Tanja Jauernig, David Senger
E-Mail: luebeck@luchterhandt.de
Offener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb „Das NEUE Buddenbrookhaus“.
Das Buddenbrookhaus, Handlungsort von Thomas Manns Roman Buddenbrooks und Stammsitz der Familie Mann, ist ein erfolgreiches Literaturmuseum. Die Besucherzahlen, die wachsende Sammlung, die größer werdende Bibliothek – sie haben das Haus an den Rand seiner Kapazitäten geführt. Es fehlt an museumspädagogischen Räumen, das Gebäude und die Ausstellung sind nicht ausreichend barrierefrei, auch ist die Ausstellung szenographisch und inhaltlich in die Jahre gekommen. Deshalb hat der Bund den Ankauf des Nachbargrundstücks finanziert, wodurch das Museum die Chance erhält, seine Fläche zu verdoppeln und sich sowohl inhaltlich als auch baulich-gestalterisch neu auszurichten. Mit einem Umbau der beiden Gebäude bzw. einem Neubau hinter den denkmalgeschützten Fassaden entsteht Das NEUE Buddenbrookhaus, das an diesem besonderen Standort auf einzigartige Weise Weltliteratur, Kaufmannstradition und das Leben der weltberühmten Schriftstellerfamilie Mann verbinden wird. Im UNESCO-Welterbe der Lübecker Altstadt soll unter Berücksichtigung der bestehenden kleinteiligen Strukturen ein modernes, ökonomisch wie ökologisch nachhaltiges Ensemble errichtet werden, das den Vorgaben des Denkmalschutzes ebenso gerecht wird wie den räumlich-funktionalen und technischen Anforderungen eines zeitgemäßen Museumsbaus. Es ist die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe, mit der historischen Bausubstanz behutsam umzugehen und gleichzeitig ein zusammenhängendes Gebäudeensemble zu schaffen, das zeitgenössische Architektur und eine erlebnisreiche Ausstellung in optimalen Einklang bringt. Das NEUE Buddenbrookhaus will Geschichten erzählen: der Buddenbrooks, der Manns, der Literatur. Hierbei will es sich auf die Stärke des Museums besinnen, Wissen sinnlich erfahrbar machen zu können. Mit dem NEUEN Buddenbrookhaus entsteht ein musealer Erlebnisraum, der spielerisch konzipiert ist und den Besucher zur Interaktion auffordert. Den Besuchern soll eine alle Sinne ansprechende Ausstellung geboten werden, die auf eine emotionale Vermittlung setzt: Historisch-biografische und phantastisch-literarische Räume sollen auf eine leibliche Erfahrung abzielen und zugleich eine Fülle weiterer Informationen zur Auseinandersetzung bereithalten. Gegenstand des Wettbewerbs ist sowohl die Planung für den Um-/Neubau des Buddenbrookhauses und die Erweiterung um sein Nachbargebäude, die Mengstraße 6 als auch die gestalterische Neukonzeption der Dauerausstellung. Mit dem Ziel, dass Hülle und Inhalt des Museums eine gemeinsame Geschichte erzählen, werden hier bewusst Teams aus Architekten und Ausstellungsmachern/Szenografen/Innenarchitekten angesprochen, die im Rahmen des Wettbewerbs Architektur und Ausstellungsinhalte als Einheit denken.
Beruf angeben: Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: – Architekt/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: — Erfüllung der formalen Vorgaben — Städtebauliche Qualität — Architektonische Qualität — Denkmalpflegerische Qualität — Gestaltqualität des Innenraums — Funktionalität und Nutzbarkeit der Innenraumgestaltung (Grundrissqualität, Erfüllung des Raum- und Funktionsprogramms) — Qualität des gestalterischen Ausstellungskonzepts und Innovationskraft der szenographischen Idee — Didaktische Qualität — Qualität des Mobiliars (Gestalt- und Gebrauchsqualität; Materialität, Funktionalität) — Barrierefreiheit — Realisierbarkeit (Brandschutz, Technischer Gebäudeausbau, Statik) — Baukosten/Wirtschaftlichkeit (Flächeneffizienz, Einhaltung des Kostenrahmens) — Nachhaltigkeit (Baukonstruktion, Materialien, Unterhalt, Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb) und energetischer Standard.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für den Wettbewerb steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von insgesamt 68.000 EUR (netto) zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, die Wettbewerbssumme für folgende Preise sowie Anerkennungen für bemerkenswerte Teilleistungen wie folgt aufzuteilen: 1. Preis 23.000 EUR 2. Preis 16.000 EUR 3. Preis 12.000 EUR 4. Preis 8.500 EUR Anerkennungen 8.500 EUR Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme beschließen.
Prof. Zvonko Turkali, freier Archirtekt, Frankfurt am Main
Gregor Sunder-Plassmann, freier Archirtekt, Cappeln/Berlin/Hamburg
Mirjana Markovic, freie Archirtektin, Hamburg
Prof. Sabine Keggenhoff, frei Architektin & Innenarchitektin, Arnsberg-Neheim
Klaus H. Petersen, freier Archirtekt, Lübeck/Hamburg
Jan Kampshoff, freier Archirtekt, Münster
Anja Bremer, freie Archirtektin, Hamburg
Gesa von Grote, freie Architektin und Szenografin, Berlin
Joanna Glogau, Hansestadt Lübeck, Bausenatorin
Dennis Bunk, Leiter des Gebäudemanagement Hansestadt Lübeck
Bernd Saxe, Hansestadt Lübeck, Bürgermeister
Kathrin Weiher, Hansestadt Lübeck, Kultursenatorin
Henning Stabe, Hansestadt Lübeck, Vorsitz Kulturausschuss
Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Geschäftsführung Kulturstiftung Hansestadt Lübeck
Reinhold Hiller, Stiftungsratsvorsitzender Kulturstiftung Hansestadt Lübeck
Gabriela Schröder, Geschäftsführung Kulturstiftung Hansestadt Lübeck
Dr. Heike Willeke, Stiftungsrat Kulturstiftung Hansestadt Lübeck
Felix Untermann, Hansestadt Lübeck, Vertreter des Kulturausschusses
: AUSZUG DER AUSLOBUNG TEILNAHMEBERECHTIGUNG (siehe Kapitel 7.7 der Auslobung) Gesucht werden Teams aus Architekten, Ausstellungsmachern/Szenografen/Innenarchitekten, Ingenieuren der Technischen Ausrüstung sowie Tragwerksplanern. Zur Teilnahme am Realisierungswettbewerb ist berechtigt, wer nach den Gesetzen der Länder (in den EWR-Mitgliedsstaaten sowie in der Schweiz) berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt/in zu tragen oder nach den einschlägigen EG-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen Verantwortlichen mit entsprechender Qualifikation benennen. Sofern beim Architekturbüro keine einschlägige Erfahrung in der Gestaltung von Ausstellungen vorliegt, wird erwartet, dass für die Bearbeitung des Wettbewerbs ein Ausstellungsmacher/Szenograf/Innenarchitekt hinzugezogen wird. Ebenso wird die Beratung durch Fachplaner der Technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung empfohlen. Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein. Ein Berater kann dabei auch von mehreren teilnehmenden Bewerbergemeinschaften konsultiert werden. WEITERE BEAUFTRAGUNG (siehe Kapitel 7.16 der Auslobung) Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung. Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen, sofern und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht und die Ausführung im vorgesehenen Kostenrahmen möglich ist. TERMINE (siehe Kapitel 7.25 der Auslobung) 18.10 2017 Bereitstellung der Auslobung 01.11.2017 Frist für schriftliche Rückfragen 06.11.2017 Rückfragenkolloquium 20.12.2017 Abgabe Pläne (Poststempel) 08.01.2018 Abgabe Modell (Poststempel) 01. + 02.03.2018 Preisgerichtssitzung im Anschluss Versand der Angebotsaufforderung für das Verhandlungsverfahren.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es wird auf § 160 GWB verwiesen: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

References: § 75
 § 34
 § 160
 § 97
 § 134
 § 135
 § 134