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Timestamp: 2017-09-20 07:35:10+00:00

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Lexikon Steuer: Sachbezüge - Bagatellgrenze
> Sachbezüge - Bagatellgrenze
als Belegschaftsrabatt unter die Rabattregelung ( § 8 Abs. 3 EStG ) fallen;
als sonstiger Bezug bis zu 1.000 EUR auf Antrag pauschal besteuerte Sachzuwendungen ( § 40 Abs. 1 EStG ),
Mahlzeiten im Betrieb, Essenmarken ,
aus Zukunftssicherungsleistungen des Arbeitgebers ( § 40b EStG ) stammen (BFH, 26.11.2002 - VI R 68/01, BStBl II 2003, 492).
In die Prüfung der Freigrenze von 44 EUR sind auch solche Vorteile einzubeziehen, die nach § 39b Abs. 2 und 3 EStG , z.B. als sonstiger Bezug (lohn-)versteuert worden sind. Der Arbeitgeber kann somit die monatliche Freigrenze von 44 EUR nicht dadurch unterlaufen, dass er einen Teil der grundsätzlich unter diese Regelung fallenden Sachbezüge "freiwillig" von vornherein in den steuerpflichtigen Arbeitslohn einbezieht und versteuert, sodass zunächst nur nicht versteuerte Anteile an den Sachbezügen von weniger als 44 EUR verbleiben.
Bei der monatlichen Überlassung einer Monatskarte bzw. einem Job-Ticket, das selbst für einen längeren Zeitraum gilt, kann die Freigrenze angewendet werden ( R 8.1 Abs. 3 Satz 5 LStR ).
Lösung: In die Überlegung, ob das Job-Ticket steuerfrei bleiben kann, sind die Warengutscheine ( § 8 Abs. 3 EStG ), die Mahlzeiten ( § 8 Abs. 2 Satz 6 EStG ) und das Buchgeschenk (als bloße Aufmerksamkeit = kein Arbeitslohn) nicht einzubeziehen. Im März ist die Freigrenze aber überschritten (Job-Ticket + Kamera).
Bei der Feststellung, ob die 44-Euro-Freigrenze überschritten wird, sind Vorteile aus zinsverbilligten Arbeitgeberdarlehen einzubeziehen (BMF, 01.10.2008 - IV C 5 - S 2334/07/0009 (BStBl. I 2008, 892). (Vgl. a. Stichwort Arbeitgeberdarlehen ).

References: § 8
 § 40
 § 40
 § 39
 § 8
 § 8