Source: http://soz-etc.com/v/Palomino_alternative-fahrschule-fuer-ergaenzendes-wissen-im-fahrunterricht.html
Timestamp: 2018-01-23 05:52:13+00:00

Document:
Die alternative Fahrschule für ergänzendes Wissen im Fahrunterricht
Die Geschwindigkeitslimiten befolgen
Strassenverkehrsgesetz der Schweiz § 27:
"Signale und Markierungen [...] sind zu befolgen."
-- Tempo 30 und Tempo 50 gelten auch, wenn die Strasse frei ist, denn mit Tempo 30 bzw. Tempo 50 wird Lärm vermindert und Wohnqualität gefördert, es wird den Bewohnern der Siedlungsgebiete weniger Angst eingejagt, die Bremswege sind im Notfall drastisch vermindert, die Kommunikation der Bewohner wird durch Lärm weniger gestört, die Leute verhalten sich sozialer etc.
-- Tempo 80 und Tempo 120 gelten auch, wenn die Strasse frei ist, weil sich mit diesen Limiten im Notfall die Bremswege drastisch vermindern
-- Tempolimiten gelten auch in der Nacht, wenn die Strasse frei ist, um Lärm und Bremswege zu vermindern, und um die Lebensqualität der Anwohner der Strasse so zu erhalten, wie sie vorgeschrieben ist
-- Tempolimiten gelten auch für schnelle Autos, insbesondere auch für BMW, Audi und Mercedes
-- Tempolimiten gelten auch dann, wenn man es eilig hat, denn die Limiten sind präventiv gegen Unfälle und Lärm gesetzt, nach dem Prinzip: "Fahren Sie ganz langsam, denn ich möchte schnell zum Ziel"
-- im Prinzip ist es sogar ratsam, immer 10 km/h unter der Geschwindigkeitslimite zu fahren, um nie gegen aussen den Eindruck zu erwecken, man sei zu schnell gefahren.
Die Geschwindigkeit gemäss den Umständen anpassen
Strassenverkehrsgesetz der Schweiz § 32:
"Die Geschwindigkeit ist stets den Umständen anzupassen."
-- lieber langsam fahren und jeden Unfall vermeiden nach dem Prinzip:
"Fahren Sie ganz langsam, ich möchte schnell zum Ziel"
Dieses Prinzip gilt für alle Verkehrsteilnehmer: Autos, Motorfahrrad / Töff, Moped / Töffli, Fahrrad / Velo, Trottinett, Roller Blades (FäG), und auch für die Fussgänger und Fussgängerinnen!
-- die Geschwindigkeit sollte freiwillig herabgesetzt werden bei Tramstationen, bei Schulen, bei Kindergärten, bei Campingplätzen, um den in Gruppen auftretenden Menschen keinen Schrecken einzujagen und zur Lärmverminderung
-- die Geschwindigkeit sollte freiwillig herabgesetzt werden bei Baustellen (Baustellenarbeiter), bei engen Strassen.
Die Geschwindigkeit muss man auch ohne zu schauen einhalten können
aus: In: 10 vor 10; Schweizer Fernsehen SF1 15.12.2005
"Zum Beherrschen eines Automobils gehört, dass man die Geschwindigkeit so beherrscht, dass man nicht dauernd auf den Tachometer schauen muss, und falls das nicht möglich ist, dann ist die Beherrschung des Automobiles nicht sichergestellt."
Hupen ist nur bei Gefahr erlaubt
Strassenverkehrsgesetz der Schweiz § 40:
"Wo die Sicherheit des Verkehrs es erfordert, hat der Fahrzeugführer die übrigen Strassenbenützer [mit Hupsignal] zu warnen. Unnötige und übermässig Warnsignale sind zu unterlassen. Rufzeichen mit der Warnvorrichtung sind untersagt."
Strassenverkehrsgesetz der Schweiz § 42-1:
"Der Fahrzeugführer hat jede vermeidbare Belästigung von Strassenbenützern und Anwohnern, namentlich durch Lärm, Staub, Rauch und Geruch, zu unterlassen und das Erschrecken von Tieren möglichst zu vermeiden."
-- Leute besuchen, indem man seine Ankunft mit einem Hup ankündigt ("Ankunfts-Hup"), ist nicht erlaubt
(man kann eine Glocke läuten, die man im Auto hat, man kann mit dem Handy ein SMS schicken oder schnell telefonieren, dass man da ist)
-- Leute abholen, indem man vor einem Haus hupt (Leute "aus dem Haus hupen"), ist nicht erlaubt
(man kann eine Glocke läuten, die man im Auto hat, man kann mit dem Handy ein SMS schicken oder schnell telefonierten, dass man da ist, oder man stellt beim Auto die Warnblinker ein und geht ganz normal zur Hausglocke, um Leute abzuholen)
-- sich von Leuten verabschieden, indem man bei der Abfahrt hupt ("Abschieds-Hup"), ist nicht erlaubt
(man kann einen letzten Winkegruss geben, man kann ein "Tschüs" aus dem Fenster rufen, man kann eine Glocke läuten lassen, die man im Auto hat)
-- wenn jemand an der Kreuzung nicht gleich losfährt, besteht keine Gefahr, und Hupen ist nicht erlaubt
(man kann die Lichthupe mehrfach betätigen, das blitzt dann schon beim Vordermann)
-- wenn man wegen einem Fahrzeug, das die Strasse blockiert, 10 Sekunden warten muss (z.B. bei einem Parkiermanöver), besteht keine Gefahr, und Hupen ist nicht erlaubt
(man kann zuerst die Lichthupe mehrfach betätigen, das blitzt dann schon beim Vordermann, der die Strasse blockiert, kommt keine Reaktion, kann man kontrollieren, ob jemand im Auto sitzt, wenn ein Auto die Strasse blockiert und Lichthupen nichts nützen, ist nach 2 Minuten Wartezeit dann aber ein "scharfer" Hup angebracht, damit der Autohalter kommt)
-- wenn ein Lastwagen die Strasse blockiert, besteht keine Gefahr, und Hupen ist nicht erlaubt
(schnell aussteigen und prüfen, ob jemand im Lastwagen hockt. Wenn niemand drin ist, und wenn es über 2 Minuten dauert, dann hupen, und zwar "scharf", dass der Chauffeur kommt).
-- wenn das Handy klingelt und man halten muss und das Gespräch länger dauert, sollte der Motor abgestellt werden
-- wenn man anhält, um Leute abzuholen und dadurch länger halten muss, sollte der Motor abgestellt werden
-- Hobby-Reparaturen am Auto oder am Motorfahrrad / Töff oder Moped / Töffli, die Lärm verursachen (Leerlauf provoziert speziell giftige Abgase!), sind nicht in Wohnquartieren durchzuführen, sondern mit fachmännischer Beratung in einer Garage, wo dann die Hobby-Reparatur auch viel schneller geht.
Abstand zwischen Auto und Auto oder Auto und Velofahrer
Strassenverkehrsgesetz der Schweiz § 34-4:
"Gegenüber allen Strassenbenützern ist ausreichender Abstand zu wahren, namentlich beim Kreuzen und Überholen sowie beim Neben- und Hintereinanderfahren."
-- der Abstand von Auto zu Auto oder Auto und Velofahrer sollte immer 2 Sekunden betragen
-- der Abstand von Auto zu Velofahrer sollte mindestens 10 m betragen
-- der seitliche Abstand von Auto zu Velofahrer sollte mindestens 1,5 m betragen, so viel wie eine Autotüre lang ist.
Stereoanlagen im Auto sind verboten
Strassenverkehrsgesetz der Schweiz § 42-2:
"Der Betrieb von Lautsprechern in Motorfahrzeugen ist untersagt, ausgenommen für Mitteilungen an Mitfahrende. Die nach kantonalem Recht zuständige Behörde kann in Einzelfällen Ausnahmen gestatten."
-- laute Stereoanlagen sind im Auto verboten, weil sie die Verkehrssicherheit gefährden, da die lenkende Person den Verkehr mit dem Ohr nicht mehr wahrnehmen kann, da die Stereoanlage lauter ist als der Verkehr
-- laute Stereoanlagen sind im Auto verboten, weil sie die lenkende Person in einen Rauschzustand der Gefühle versetzen können, die zu egoistischem, rücksichtslosem Fahrstil führen und so den Verkehr und die Lebensqualität durch Übertretung der Verkehrsregeln massiv gefährden.
In diesem Punkt wird bis heute überhaupt nicht durchgegriffen. Es wäre ein Leichtes, mit Dezibell-Messungen die Stereoanlagen aus den Autos zu verbannen, die die AutohalterInnen regelmässig zu arrogantem und gefährlichem Fahrstil verleiten!
Die Gesundheit erhalten: Viel Velo fahren und viel laufen
Die Menschen bleiben am ehesten dann gesund, wenn sie viel Velo fahren und viel laufen und möglichst wenig Auto fahren, weil Auto fahren einen grossen Stress darstellt, ohne sich selbst zu bewegen.
Zu viel Auto fahren führt zu Fettleibigkeit und führt ohne Gegenmassnahmen dann oft zu Diabetes. Die Kombination von Fettleibigkeit mit Stress beim Auto fahren und mit der Abgasluft in Städten und auf Autobahnen ("Abgastunnel") kann krebsfördernd wirken.
Es ist die Aufgabe von Staat, Land und Gemeinden, Velowegnetze zu schaffen, die funktionieren. Halbe Sachen nützen nichts. Die Schweiz hat nirgendwo ein funktionierendes Velowegnetz. Die Schweiz ist in Sachen Velo der velofeindlichste Staat in Mitteleuropa.
Die Ernährung auf Autobahnraststätten ist oft mangelhaft, fett und ohne vollwertige Kost, so dass der Körper dadurch unterernährt ist, Stress verursacht und krebsfördernd wirken kann.
Eine theoretische Prüfung auf Englisch - Wortschatz
-- "shoulder" (Schulter) heisst auch "Pannenstreifen" / "Seitenstreifen"
-- das englische Wort für Kreuzung von drei Strassen - also eine Einmündung - heisst "junction"
-- das englische Wort für Kreuzung von vier Strassen kann eine "crossing" oder "intersection" sein.
11.8.2010: Fahrwissen und Fahrpraxis in Deutschland: Brandenburg ist hinten, Sachsen-Anhalt und Berlin sind vorne
aus: Stern online: Raser, Falschparker, Rotsünder: Brandenburger fahren besonders rücksichtslos; 11.8.2010;
http://www.stern.de/auto/service/raser-falschparker-rotsuender-brandenburger-fahren-besonders-ruecksichtslos-1591847.html
<Vorsicht auf Brandenburgs Straßen! Jeder zehnte Verkehrsteilnehmer wurde dort im vergangenen Jahr wegen eines Delikts auffällig. Rücksichtsvoll und brav sind dagegen die Autofahrer in Sachsen-Anhalt und Berlin.
Halt, Polizei! In Brandenburg mussten die Beamten am häufigsten Verwarnungen aussprechen und Bußgeld kassieren© Uli Deck/DPA
Es ist nach Mecklenburg-Vorpommern das Land mit der geringsten Bevölkerungsdichte, hat aber die meisten Verkehrssünder: In Brandenburg ist nahezu jeder zehnte Einwohner im vergangenen Jahr mit einem Verkehrsdelikt auffällig geworden. Auf 1000 Bürger kamen dort 100 Verkehrssünden, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion zu diesem Thema.
Wie aus der am Dienstag vom Bundestag veröffentlichten Anfrage weiter hervorgeht, steht Bremen mit 80 Delikten auf 1000 Einwohner an zweiter Stelle. Thüringen hat den dritten Rang in der Liste inne.
Am bravsten sind die Sachsen-Anhaltiner unterwegs: Dort gab es nur 27 Delikte auf 1000 Einwohner. Auffällig diszipliniert waren auch Berlin (36 auf 1000 Einwohner) und das Saarland (40). Der Schnitt lag demnach bei 55 Verkehrsdelikten auf 1000 Einwohner.
7,2 Millionen Deutsche sind in Flensburg registriert
Die meisten Verkehrstoten gab es im vergangenen Jahr in Bayern mit 784, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 620. Bezogen auf die Einwohnerzahl lag in dieser Negativstatistik jedoch Mecklenburg-Vorpommern mit 93 Toten je eine Million Einwohner vorn. Brandenburg verzeichnete 80 Verkehrstote auf eine Million Einwohner. Dem sogenannten Idiotentest mussten sich den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 106.082 Menschen unterziehen. Davon fielen 38.475 durch, 53.896 bestanden den Test, und knapp 14.000 mussten zur Nachschulung. Die meisten Punkte im Verkehrszentralregister fuhren 2009 die 22- bis 28-Jährigen sowie die 36- bis 47-Jährigen ein. Die Zahl der Personen mit mindestens einem Punkt im Verkehrszentralregister betrug 7,2 Millionen.
swd/APN>
2.12.2006: Die Taktik, einen Flugzeugabsturz zu überleben
aus: BLICK online: Wie man einen Flugzeug-Crash übrlebt; 2.12.2006;
http://www.blick.ch/news/wissenschaftundtechnik/artikel48280
<Die Tipps sind sehr simpel:
Wer in einer Gruppe fliegt, soll schauen, dass alle beieinander sitzen. Passiert ein Unglück, suchen sich in der Panik Angehörige und verlieren dadurch wertvolle Zeit.
Eltern sollen ihren Kindern Fluchtwege und Fluchtmöglichkeiten vor dem Start erklären.
Merken Sie sich, wie der Sicherheitsgurt aufgeht! Das mag absurd klingen. Doch zeigte es sich, dass in der Panik viele Passagiere nach dem Druckknopf suchen, um den Gurt zu öffnen. Weil es im Auto so funktioniert.
Merken Sie sich die Anzahl Sitzreihen bis zu den Notausgängen. So, dass Sie auch ohne Licht hinfinden.
Buchen Sie eine Sitzplatz am Gang. Wer am Fenster sitzt, braucht länger um herauszukommen.
Laut Ed Galea ist vor allem der Faktor Zeit entscheidend: Gerät beispielsweise ein Flugzeug in Brand, werden rasch giftige Dämpfe freigesetzt. Deswegen ist es wichtig, möglichst schnell aus der Maschine zu kommen.>

References: § 27
 § 32
 § 40
 § 42
 § 34
 § 42