Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/180477
Timestamp: 2020-02-22 09:23:57+00:00

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Ergebnis: Erweiterung der Goethe-Schule-Harburg um e...competitionline
Diashow Perspektive, © PFP Planungs GmbH
(ID 3-180477)
Baukosten 4.686.555	EUR	zzgl. USt.
Preisrichter	 Klaus Blättner, Jörg Penner, Jórunn Ragnarsdóttir [Vorsitz], Nicole Stölken, Prof. Jörn Walter	, Heidrun Pfeiffer, Elisabeth Rüssmann, Claudia Loss, Uwe Schneider, Jürgen Marek
Kammer Hamburgische Architektenkammer (Reg.-Nr.: NO_14_14_HRW)
Seit dem 1.1.2010 ist das Sondervermögen Schulbau Eigentümer aller für schulische Zwecke genutzter Grundstücke und Gebäude der staatlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Hamburg mit einer Grundstücksfläche von rund 9 100 000 m² und einer Hauptnutzfläche von rd. 3 100 000 m². Die GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH als Unternehmen der Freien- und Hansestadt Hamburg plant, unterhält und bewirtschaftet unter Berücksichtigung der schulischen Belange die Schulimmobilien in der Region Süd.
Im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs „Goethe-Schule-Harburg“ soll der Schulstandort an der Eißendorfer Straße um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle ergänzt werden. Die Grundlage für die architektonische Gestaltung liefern die inhaltlichen Schwerpunkte der Schule. Mit einem besonderen Fokus auf der kulturellen Bildung soll die Präsentationsorientierung der Schule im Mittelpunkt der architektonischen Gestaltung stehen. Es wird eine Lösung gesucht, die bei Erfüllung des Raumprogramms eine multifunktionale Bildungsarchitektur erschafft, die als „dritter Pädagoge“ die Lernbereitschaft aller Nutzerinnen und Nutzer fördert.
Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort ist es, aus den unterschiedlichen architektonischen Bestandsgebäuden ein überzeugendes Schulensemble zu entwickeln. Folgende Flächen sollen in dem Funktionsbaustein Naturwissenschaften, in dem Funktionsbaustein Mensa und Aula und dem Funktionsbaustein Sport untergebracht werden:
Funktionsbaustein Naturwissenschaften: ca. 1 400 m² BGF Neubaufläche,
Funktionsbaustein Mensa und Aula: ca. 730 m² BGF Neubaufläche,
Funktionsbaustein Sport: ca. 660 m² BGF Neubaufläche,
insgesamt ca. 2 790 m² BGF Neubaufläche.
Im Einzelnen werden von den Teilnehmern im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs Aussagen zur architektonischen Qualität des Neubaus, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms und des pädagogischen Konzepts sowie zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Des Weiteren sollen Aussagen zur Zonierung der neu strukturierten Freiflächen getroffen werden.
Es werden Entwurfskonzepte mit einem optimalen Verhältnis aus langlebigen Baukonstruktionen, wirtschaftlichen Investitionskosten, hoher Energieeffizienz und niedrigen Betriebskosten erwartet.
Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit zu dem bestehenden Schulgebäude muss während der Bauzeit gewährleistet werden. Die Maßnahme muss bis Ende 2018 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben sein.
Das vorläufige Investitionsvolumen für die Maßnahme beträgt ca. 4 686 555 EUR (netto) gem. DIN 276 Kostengruppen 300-400. Der genannte Betrag gilt als Kostenobergrenze und ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs einzuhalten.
Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg in der Fassung vom 13.7.2010 (RPW der FHH 2010) als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil, mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 12 Teilnehmern und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben gem. § 1 (4) RPW 2010 bis zur Entscheidung des Preisgerichts anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO_14_14_HRW mit Datum vom 17.9.2014 vergeben.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das büro luchterhandt, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Zu Händen von: Einkauf GMH (U 42)
+49 40426669532
MjE4U1dcWU9jVC5VW1YbVk9bUGNgVRxSUw==
+49 40426669505
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.gmh-hamburg.de
Zu Händen von: Alexander Wenzel, Daniel Luchterhandt
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Zu Händen von: Alexander Wenzel
Erweiterung der Goethe-Schule-Harburg um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle am Standort Eißendorfer Straße, in Hamburg-Harburg.
Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten, die Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) und ergänzender Abkommen sind. Teilnahmeberechtigt sind Architekten/Architektinnen (siehe Punkt III.2). Arbeitsgemeinschaften (Bietergemeinschaften) von Architekten sind zugelassen und müssen als solche im Bewerbungsbogen kenntlich gemacht werden. Jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft muss die geforderte Berufsqualifikation (siehe Punkt III.2) nachweisen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft ist der Bewerbungsbogen von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft auszufüllen. Ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter und Ansprechpartner zu benennen (Anlage 1E). Jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft darf nur eine Bewerbung einreichen, Mehrfachbeteiligungen sind nicht zulässig.
In dem vorgeschalteten, offenen Bewerbungsverfahren sollen insgesamt 12 Büros/Arbeitsgemeinschaften für die Teilnahme an dem Wettbewerb ausgewählt werden. 9 Teilnehmer sollen aus der Kategorie „Arrivierte Büros“ und 3 Teilnehmer aus der Kategorie „Junge Büros“ ausgewählt werden.
Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Arrivierte Büros“.
Die Bewerber der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ müssen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2011, 2012, 2013) einen Jahresumsatz von mindestens 200 000 EUR (netto) sowie eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mindestens 2 Ingenieuren/-innen (oder vergleichbarem Hochschulabschluss) für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI vorweisen.
Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Junge Büros“.
Zur Kategorie „Junge Büros“ zählen Bewerber, deren Ersteintrag in die Architektenliste einer Architektenkammer nach dem 1.1.2007 erfolgte. Der Nachweis ist für alle Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser einzureichen (Anlage 4A, Kopie der Kammerurkunde).
Die Bewerber aller Kategorien müssen ihre Bauerfahrung anhand von 2 einzureichenden Referenzprojekten nachweisen.
Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen (Formblatt) zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den darin geforderten Anlagen bis zum 22.10.2014 um 14:00 Uhr bei der unter Punkt I.1 genannten Stelle einzureichen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Ausloberin behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Die Bewerbungsunterlagen inklusive des Bewerbungsbogens sind bei der im Anhang A: Punkt III genannten Kontaktstelle anzufordern.
Mit dem Teilnahmeantrag sind von den Bewerbern beider Kategorien folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (Unterschriftenberechtigung) (in Kopie);
— Anlage 1B: Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Erklärungen darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6 a) bis g) sowie § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft), (Vordruck);
— Anlage 1 I: Eigenerklärung über die geleisteten Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck); (Hinweis: die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert).
— Anlage 2A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie).
— Anlage 2B: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut (Kopie des Versicherungsscheins) oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle der Beauftragung gewährt wird.
Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ist ein Versicherungsschutz mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) nachzuweisen. Es ist darüber hinaus der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerbermehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt. Die schriftliche Bestätigung der Versicherung bzw. des Kreditinstituts der Bewerberin bzw. des Bewerbers, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.
— Anlagen 3, 3A und 3B: Detaillierte Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI (Vordruck und Präsentationsblätter). Präsentation von zwei vergleichbaren Referenzprojekten im Bewerbungsbogen und als Anlage auf max. einer
DIN A3 Seite pro Projekt unter Angabe der Projektbezeichnung, der Projektbeschreibung (Funktion/Nutzung), der Baukosten (KG 300 + 400) und der Fläche, des Leistungsumfangs gem. HOAI und des Leistungszeitraums, der maßgeblich beteiligten Mitarbeiter/des Projektleiters und des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer. Das Projekt muss innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2006), mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
Bei Bewerbungen in der Kategorie „Arrivierte Büros“ sind darüber hinaus folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— Anlage 2C: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (Vordruck). Der durchschnittliche Jahresumsatz muss in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013) mindestens 200 000 EUR (netto) erreichen.
— Anlage 2D: Erklärung über die Anzahl der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren (Vordruck). Für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI sind im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2011, 2012, 2013) mindestens 2 Ingenieure/-innen nachzuweisen. Im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft sind für alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft in Summe mindestens 2 Ingenieure/-innen nachzuweisen.
Bei Bewerbungen in der Kategorie „Junges Büro“ sind zusätzlich zu den oben aufgeführten Anlagen folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— Anlagen 2E: Nachweis aller Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser über den Ersteintrag in die Architektenliste einer Architektenkammer nach dem 1.1.2007 (Vordruck und in Kopie).
Die aufgezählten Nachweise (bis auf Kammerurkunden und Diplom-Urkunden) müssen aktuell und nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Arbeitsgemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben (Anlage 1F). Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind zu übersetzen. Eine eigenverantwortliche Übersetzung ist ausreichend. Etwaige Übersetzungskosten trägt der Bewerber selbst. Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Seiten sind durchgehend zu nummerieren. Über den o.g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht berücksichtigt. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig.
Die Auftraggeberin wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die, welche die genannten Anforderungen erfüllen, 12 Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt. Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. § 34 HOAI eingereichten zwei Referenzprojekte jeweils in den Kriterien:
Vergleichbare Bauaufgabe (max. 2 Punkte):
0 Punkte: Neubau ohne Bildungs- und/oder Erziehungsbezug oder Sanierung ohne Bildungs- und/oder Erziehungsbezug;
1 Punkt: Neubau einer Bildungs- und/oder Erziehungseinrichtung ohne Einbindung in ein bestehendes Ensemble oder Sanierung einer Bildungs- und/oder Erziehungseinrichtung ohne Neubauanteil;
2 Punkte: Neu- Erweiterungsbau einer Bildungs- und/oder Erziehungseinrichtung mit Einbindung in ein bestehendes Ensemble oder Sanierung einer Bildungs- und/oder Erziehungseinrichtung mit Neubauanteil;
Vergleichbare Grösse; KG 300+400 = ca. 4,69 Mio. EUR netto (max. 1 Punkt):
0 Punkte: KG 300+400 kleiner als 4 Mio. EUR netto.
1 Punkt: KG 300+400 größer als 4 Mio. EUR netto.
Vergleichbarer Leistungsbereich (max. 2 Punkte):
0 Punkte: weniger als 5 zusammenhängende Leistungsphasen.
1 Punkt: mehr als 5 und weniger als 7 zusammenhängende Leistungsphasen.
2 Punkte: mind. 7 zusammenhängende Leistungsphasen.
Vergleichbare Qualität (max. 2 Punkte):
0 Punkte: keine vergleichbare Qualität
1 Punkt: multifunktional nutzbares Raumkonzept unter Berücksichtigung nutzerspezifischen Ansprüche oder Ensemblebildung unter Berücksichtigung der Bestandsgebäude.
2 Punkte: multifunktional nutzbares Raumkonzept unter Berücksichtigung nutzerspezifischen Ansprüche und Ensemblebildung unter Berücksichtigung der Bestandsgebäude.
Referenzschreiben (max.1 Punkt):
0 Punkte: kein Referenzschreiben eingereicht.
1 Punkt: Referenzschreiben eingereicht.
Es können mit den Referenzen insgesamt maximal 16 Punkte erreicht werden. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. § 10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Die Auswahlkriterien sind in beiden Bewerberkategorien identisch.
Die Auswahl wird im Rahmen des Bewerbungsverfahrens durch ein Auswahlgremium getroffen, welches sich neben Vertretern des Bauherrn aus mindestens zwei freien Architekten sowie einem Vertreter aus behördlichem Kontext zusammensetzt. Die zur Bewertung herangezogenen freien Architekten sind von einer Teilnahme am Bewerbungsverfahren ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen können.
Eine detaillierte Aufstellung der Bewertungskriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 23.10.2014 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von insgesamt 31 000 EUR (netto) zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, die Wettbewerbssumme für folgende Preise sowie eine für bemerkenswerte Teilleistungen vergebene Anerkennung wie folgt aufzuteilen:
2 Anerkennungen je 2 500 EUR.
Die im Rahmen des Wettbewerbs erbrachte Leistung eines Baumassenmodells wird nicht auf das Honorar angerechnet. Das Bearbeitungshonorar für diese besondere Leistung wird mit 500 EUR vergütet. Um den Aufwand für die Teilnehmern so gering wie möglich zu halten, wird den Teilnehmern eine Modelleinsatzplatte mit den Bestandsgebäuden zur Verfügung gestellt.
Das Bearbeitungshonorar wird ausschließlich denjenigen Teilnehmern vergütet, die einen vollständigen und prüffähigen Wettbewerbsbeitrag fristgerecht einreichen.
Hinweis zu IV.5.3) und IV.5.4)
Es handelt sich um einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren. Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gem. § 6 (2) RPW der FHH 2010.
Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW der FHH 2010 einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß § 34 HOAI beauftragen, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Die Beauftragung erfolgt gemäß Stufenvertrag nach VV Bau der Freien und Hansestadt Hamburg. Beauftragt werden die Planungsleistungen gem. § 34 HOAI mindestens bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 5, ggf. nur Teile der Leistungsphase 5 (mindestens die qualitätssichernden Bestandteile). Die Beauftragung erfolgt als optionale Bestimmung der Auftraggeberin ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen, ggf. bis Leistungsphase 8. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits erbrachte Leistungen der Entwurfsverfasser bis zur Höhe der zuerkannten Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die in Ansatz zu bringende Preissumme ist dabei im angemessenen Maße um die Auslagen für Modell und Perspektiven zu mindern. Löst sich eine Arbeitsgemeinschaft nach der Preisverleihung auf, so ist die Ausloberin berechtigt, unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ein Mitglied oder mehrere Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit der dem Verfahren zugrunde liegenden Planungsaufgabe zu beauftragen. Im Anschluss an den hochbaulichen Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert und zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot nach den folgenden Kriterien:
2. Fachlicher Wert 10 %,
3. Qualität 10 %,
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist ein Investitionsvolumen von 4 686 555 EUR netto gem. DIN 276 Kostengruppen 300-400 haushaltsmäßig anerkannt.
GMH wird als Bauherr für alle baulichen Komponenten der Wettbewerbsaufgabe fungieren. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gemäß DIN 276 aufstellen zu lassen, da sowohl die Einhaltung dieser Kostenobergrenze als auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung ist. Zur Gewährleistung einer wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer qualifizierten Kostenschätzung (s. o.).
Absendung der Aufforderung zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 46. KW 2014; Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 47. KW 2014; Rückfragenkolloquium: 47. KW 2014;
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 02. KW 2015;
Abgabe Modell: 02. KW 2015;
Preisgerichtssitzung: 05. KW 2015.
MTFlYXJhZ3FkYmdzP3JhZy1lYS1nYGxhdHFmLWNk
2015/S 131-241282
Telefon: +49 40428236332
E-Mail: MTdeYmdkWm5fOWBmYSdhWmZbbmtgJ11e
Erweiterung der Goethe-Schule-Harburg um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und einen Aulabereich in der Eißendorfer Straße.
Seit dem 1.1.2010 ist das Sondervermögen Schulbau Eigentümer aller für schulische Zwecke genutzter Grundstücke und Gebäude der staatlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Hamburg mit einer Grundstücksfläche von rund 9 100 000 m2 und einer Hauptnutzfläche von rd. 3 100 000 m2. Die GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH als Unternehmen der Freien- und Hansestadt Hamburg plant, unterhält und bewirtschaftet unter Berücksichtigung der schulischen Belange die Schulimmobilien in der Region Süd.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO_14_14_HRW mit Datum vom 17.09.2014 vergeben.
2. Auführungszeitraum. Gewichtung 5
3. Fachlicher Wert. Gewichtung 10
5. Qualität. Gewichtung 10
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 186-328884 vom 27.9.2014
Auftrags-Nr: GMH-238 Bezeichnung: Erweiterung der Goethe-Schule-Harburg um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich
Architekten PFP Planungs GmbH
GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH, Rechtsabteilung (U1)
E-Mail: MjE5Y1JfVE5PUmBhUllZUmBPVS1gT1UbU08bVU5aT2JfVBtRUg==
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:6.7.2015
Zu Händen von: Freya Heller
+49 40428236334
MjEyWV1iX1VpWjRbYVwiXFVhVmlmWyJYWQ==
Erweiterung der Goethe-Schule-Harburg um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich.
Seit dem 1.1.2010 ist das Sondervermögen Schulbau Eigentümer aller für schulische Zwecke genutzter Grundstücke und Gebäude der staatlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Hamburg mit einer Grundstücksfläche von rund 9 100 000 m2 und einer Hauptnutzfläche von rd. 3 100 000 m2. Die GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH als Unternehmen der Freien- und Hansestadt Hamburg plant, unterhält und bewirtschaftet unter Berücksichtigung der schulischen Belange die Schulimmobilien in der Region Süd. Im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs „Goethe-Schule-Harburg“ soll der Schulstandort an der Eißendorfer Straße um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle ergänzt werden. Die Grundlage für die architektonische Gestaltung liefern die inhaltlichen Schwerpunkte der Schule. Mit einem besonderen Fokus auf der kulturellen Bildung soll die Präsentationsorientierung der Schule im Mittelpunkt der architektonischen Gestaltung stehen. Es wird eine Lösung gesucht, die bei Erfüllung des Raumprogramms eine multifunktionale Bildungsarchitektur erschafft, die als „dritter Pädagoge“ die Lernbereitschaft aller Nutzerinnen und Nutzer fördert. Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort ist es, aus den unterschiedlichen architektonischen Bestandsgebäuden ein überzeugendes Schulensemble zu entwickeln. Folgende Flächen sollen in dem Funktionsbaustein Naturwissenschaften, in dem Funktionsbaustein Mensa und Aula und dem Funktionsbaustein Sport untergebracht werden: Funktionsbaustein Naturwissenschaften: ca. 1 400 m² BGF Neubaufläche, Funktionsbaustein Mensa und Aula: ca. 730 m² BGF Neubaufläche, Funktionsbaustein Sport: ca. 660 m² BGF Neubaufläche, insgesamt ca. 2 790 m² BGF Neubaufläche. Im Einzelnen werden von den Teilnehmern im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs Aussagen zur architektonischen Qualität des Neubaus, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms und des pädagogischen Konzepts sowie zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Des Weiteren sollen Aussagen zur Zonierung der neu strukturierten Freiflächen getroffen werden. Es werden Entwurfskonzepte mit einem optimalen Verhältnis aus langlebigen Baukonstruktionen, wirtschaftlichen Investitionskosten, hoher Energieeffizienz und niedrigen Betriebskosten erwartet. Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit zu dem bestehenden Schulgebäude muss während der Bauzeit gewährleistet werden. Die Maßnahme muss bis Ende 2018 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben sein. Gefordert ist eine intensive Auseinandersetzung mit Bauabschnitten und ggf. temporären Auslagerungen von Funktionsbausteinen.
DE Standardformular 12 – Wettbewerbsbekanntmachung 4/14.
MTZnW2NmOmpgaidbbF1iY25fZW5faCheXw==
MTdsbV5fWmcnZFpubFxhOV1fcyZaa1xhYm1eZG1eZyddXg==
Abweichend von der Bekanntmachung wurden nur ein 1. und 2. Preis vergeben. Statt dessen wurden die Anzahl der Anerkennungen für je 2 500 EUR von 2 auf 3 erhöht.
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Ergebnis veröffentlicht 10.07.2015
Wettbewerbs-ID 3-180477
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References: § 3
 § 1
 § 34
 § 4
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 § 10
 § 6
 § 8
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