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Timestamp: 2019-01-20 16:07:43+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 20.01.2019 17:07h
B 3 KR 16/14 R
Krankenversicherung - Erbringung von Blutzuckermessungen von einer Einrichtung im Rahmen der Eingliederungshilfe als Hilfe zur Führung eines gesunden Lebens - Anspruch auf häusliche Krankenpflege in einer vollstationären Einrichtung der Hilfe für behinderte Menschen wegen medizinisch notwendiger Insulininjektionen
Aktenzeichen: B3KR16/14 Paragraphen: Datum: 2015-04-22
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Gesundheitskosten - Ambulante Krankenpflege
BGH - LG Koblenz
III ZR 203/10
1. Bei einem Vertrag über ambulante pflegerische Leistungen, die als Sachleistungen gegenüber der Pflegeversicherung abgerechnet werden, ist die Vergütung nicht im Sinne des § 621 BGB nach Zeitabschnitten bemessen.
2. Der Vertrag eines nach den Bestimmungen des Elften Buches Sozialgesetzbuch Pflegebedürftigen mit einer zugelassenen ambulanten Pflegeeinrichtung über ambulante pflegerische Leistungen ist ein Vertrag über Dienste höherer Art.
3. § 120 Abs. 2 Satz 2 SGB XI regelt die Kündigung eines Vertrags über ambulante pflegerische Leistungen innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach dem ersten Pflegeeinsatz, ohne im Übrigen in die bestehenden Kündigungsregelungen des Dienstvertragsrechts einzugreifen.
4. Die von einem ambulanten Pflegedienst gestellte Geschäftsbedingung in einem Vertrag über ambulante pflegerische Leistungen, der Kunde könne den Pflegevertrag mit einer Frist von 14 Tagen ordentlich kündigen, benachteiligt den Pflegebedürftigen unangemessen und ist unwirksam.
BGB § 307, § 621 Nr 5, § 627
SGB XI § 71 Abs 1, § 72
Aktenzeichen: IIIZR203/10 Paragraphen: BGB§307 BGB§621 BGB§627 SGBXI§71 SGBXI§72 Datum: 2011-06-09
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Gesundheitskosten - Ambulante Krankenpflege Ambulante Pflege
16 A 3669/02
Für die Aufhebung von Förderbescheiden für komplementäre ambulante Dienste nach dem nordrhein-westfälischen Landespflegegesetz (hier in der Fassung vom 19.3.1996, GV. NRW. S. 137) und die Erstattung von Förderleistungen gelten die Bestimmungen des 10. Buchs des Sozialgesetzbuches entsprechend
Zur Bescheidaufhebung und Erstattung von Förderleistungen für komplementäre ambulante Dienste wegen Zweckverfehlung.
SGB X § 47
PfG NRW 1996 § 10
PfG NRW 1996 § 18
VwVfG NRW § 22
LHO § 34
Aktenzeichen: 16A3669/02 Paragraphen: SGBX§45 SGBX§47 SGBX§48 PfGNRW1996§10 PfGNRW1996§18 Datum: 2008-02-06
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L 1 KR 110/06
häusliche Krankenpflege; Werkstatt für behinderte Menschen; Insulininjektion
Dem Anspruch auf häusliche Krankenpflege in Form von mittäglichen Insulininjektionen steht nicht die Tätigkeit des Krankenversicherten in einer Werkstatt für behinderte Menschen entgegen. Auch gewährte Eingliederungshilfe gemäß § 41 SGB IX schließt den Anspruch nicht aus. § 33 Abs. 6 SGB IX ist nicht zu entnehmen, dass der für die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zuständige Rehabilitationsträger auch umfänglich für die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation zuständig ist.
SGB IX § 41
SGB IX § 33 Abs. 6
Aktenzeichen: L1KR110/06 Paragraphen: SGBV§37 SGBIX§41 SGBIX§33 Datum: 2007-12-17
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4 S 518/07
Kassenleistungen, Behandlungspflege, Pflegebedürftigkeit, vorübergehende häusliche Krankenpflege
Aufwendungen für Behandlungspflege sind auch bei dauernder Pflegebedürftigkeit nach § 38 Abs. 1 Satz 2 der Satzung der Postbeamtenkrankenkasse erstattungsfähig.
PostBeaKks § 30 Abs. 1
PostbeaKks § 38 Abs. 1
Aktenzeichen: 4S518/07 Paragraphen: PostBeaKks§30 PostbeaKks§38 Datum: 2007-05-25
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Gesundheitskosten Versicherungsrecht/Versorgung - Pflegedienste Behandlungskosten Häusliche Krankenpflege Kostenübernahme
B 3 KR 24/05 R
Die Beteiligten streiten um die Erstattung restlicher Kosten wegen der von einem Pflegedienst durchgeführten und bezahlten Insulininjektionen.
Aktenzeichen: B3KR24/05 Paragraphen: Datum: 2006-08-03
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Gesundheitskosten Versicherungsrecht/Versorgung - Häusliche Krankenpflege Kostenübernahme Krankenversicherung
Krankenversicherung - Kostenerstattung - selbstbeschaffte Leistung im Rahmen der häuslichen Krankenpflege - Sekundärhaftung des Versicherten gegenüber Pflegedienst - Sonderrechtsnachfolge - laufende Geldleistung - Verbot - nachteilige Vereinbarung
Dem Anspruch eines Versicherten gegen die Krankenkasse auf Erstattung der Kosten für die Selbstbeschaffung von unaufschiebbaren Leistungen der häuslichen Krankenpflege (hier: Insulininjektionen) steht nicht entgegen, dass der Versicherte sich gegenüber dem Pflegedienst schon vor der Entscheidung der Krankenkasse zur Zahlung der Vergütung verpflichtet hat, falls die Krankenkasse die Bewilligung der Pflegemaßnahmen als Sachleistung ablehnen sollte (Weiterführung von BSG vom 24.9.1996 - 1 RK 33/95 = BSGE 79, 125 = SozR 3-2500 § 13 Nr 11, BSG vom 25.9.2000 - B 1 KR 5/99 R = SozR 3-2500 § 13 Nr 22 und BSG vom 19.6.2001 - B 1 KR 23/00 R = SozR 3-2500 § 28 Nr 6).
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Gesundheitskosten - Häusliche Krankenpflege Kostenübernahme Krankenversicherung
B 6 KA 69/04 R
Streitig ist die Befugnis des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (Bundesausschuss) bzw des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA), in Richtlinien ein abschließendes Leistungsverzeichnis der von Vertragsärzten verordnungsfähigen Maßnahmen häuslicher Krankenpflege festzulegen.
Aktenzeichen: B6KA69/04 Paragraphen: Datum: 2006-05-31
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=3339
BSG - Bayerisches LSG - SG Nürnberg
B 3 KR 4/05 R
Die Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (jetzt: Gemeinsamer Bundesausschuss) über die Verordnung von häuslicher Krankenpflege (HKP-RL) stellen keinen abschließenden Leistungskatalog über die zu erbringenden Leistungen im Rahmen der häuslichen Krankenpflege dar. (Leitsatz der Redaktion)
SGB V §§ 13, 37
Aktenzeichen: B3KR4/05 Paragraphen: SGBV§13 SGBV§37 Datum: 2006-01-26
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=2952
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=2973

References: BGH 
 § 621
 Art.
3
 § 120
 § 307
 § 621
 § 627
 § 71
 § 72
 § 47
 § 10
 § 18
 § 22
 § 34
 § 41
 § 33
 § 41
 § 33
 § 38
 § 30
 § 38
 § 13
 § 13
 § 28