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Timestamp: 2017-12-16 15:14:34+00:00

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Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Änderungen - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Hedy Zahner Geändert vor über 3 Jahren
Präsentation zum Thema: "Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Änderungen"— Präsentation transkript:
1 Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Änderungen
Jahreswechsel 2009/2010 Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Änderungen
2 Jahreswechsel 2009/2010 – Überblick
Elektronischer Entgeltnachweis – ELENA Prüfung Mitgliedsnummer Berufsgenossenschaft Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung Faktorverfahren Wir unterstützen Sie gerne!
3 Jahreswechsel 2009/2010 – Überblick
4 Bisher: Ausstellung einer Arbeitsbescheinigung ohne ELENA
Arbeitgeber 2. bringt Formular zu Arbeitgeber Arbeitnehmer Behörde 1. holt Formular 5. bringt (alle) Formular/e 4. gibt Formular an Arbeitnehmer 7. erteilt Bescheid 6. Erfassung und Berechnung Lohn-Buchhaltung elektronische Erfassung 3. füllt Formular aus
5 Neu: Ausstellung einer Arbeitsbescheinigung mit ELENA
Arbeitgeber zentrale Speicher-stelle Agentur für Arbeit 3. startet Datenabfrage 1. meldet monatlichen Datensatz 4. erhält Arbeits-bescheinigung Arbeitnehmer 2. gibt Datenabruf frei 5. erhält Leistung
6 Was ist ELENA? ELENA steht für Elektronischer Entgeltnachweis
ELENA erfordert ab Januar 2010 monatliche elektronische Meldung von Arbeitnehmerdaten für alle Arbeitnehmer* an die zentrale Speicherstelle (ZSS) der Deutschen Rentenversicherung Ab 2012 entfallen zunächst fünf Bescheinigungen auf Papier. Zuständige Behörden (Agentur für Arbeit, Gemeinde etc.) greifen bei Antragstellung von Sozialleistungen ab 2012 auf die gemeldeten Daten zu. *Ausnahme: geringfügig Beschäftigte in einem Privathaushalt nach § 8a SGB und Versorgungsbezugsempfänger
7 Wie unterstützt Sie Ihr Steuerberater?
Wir übernehmen für Sie die ELENA-Meldungen mit bereits vorhandenen abrechnungsabhängigen Daten, wie beispielsweise Versicherungsnummer, Name, vermögenswirksamen Leistungen und abrechnungsunabhängigen Daten Mandantenadresse: Name und Telefonnummer Ansprechpartner Angaben zur Arbeitszeit: wöchentliche, alternativ monatliche Arbeitszeit Ausbildung: Beginn, voraussichtliches und tatsächliches Ende der Ausbildung Heimarbeiter: jährlicher Urlaubsanspruch Beamte: Versicherungsnummer
8 Was ist zu beachten? Wann und in welcher Form sollen die Daten in die Kanzlei übermittelt werden? schriftlich per /Fax programmgestützte Erfassung im Unternehmen DATEV Vorerfassung online DATEV Personal-Managementsystem classic
9 Welche weiteren Daten sind erforderlich?
Ausblick : Weitere abrechnungsunabhängige Daten „Kündigung/Entlassung“ befristetes Arbeitsverhältnis Kündigungsdatum schriftliche Kündigung betriebsbedingte Kündigung Kündigungsschutzklage Kündigung per Post Schilderung des vertragswidrigen Verhaltens …
10 Wie geht es weiter bei ELENA?
Bis 2012 Übermittlung der Daten mit jeder Entgeltmeldung, sonst keine Veränderungen Ab 2012 Wegfall der ersten fünf Papierbescheinigungen Arbeitsbescheinigung nach § 312 SGB III Nebeneinkommensbescheinigungen nach § 313 des SGB III Auskunft über die Beschäftigung nach § 315 Abs. 3 des SGB III Auskünfte über den Arbeitsverdienst zum Wohngeldantrag nach § 23 Abs. 2 des Wohngeldgesetzes Einkommensnachweis nach § 2 Abs. 7 Satz 4 und § 9 des Bundesentgelt- und Elternzeitgesetzes … und dann?
11 Was heißt das konkret für den Arbeitnehmer ab 2012?
Arbeitnehmer möchte beispielsweise Arbeitslosengeld beantragen die entsprechende Bescheinigung (Einkommensnachweis …) wird nicht mehr in Papierform vom Steuerberater erstellt bzw. von der leistungsbewilligenden Behörde (Bundesagentur für Arbeit) nicht mehr in Papierform bearbeitet Arbeitnehmer beantragt Signaturkarte bei Antragsstelle – erhält Signaturkarte Arbeitnehmer geht mit Signaturkarte zu leistungsbewilligender Behörde Leistungsbewilligende Behörde fragt nach Legitimation durch Signaturkarte Leistungen des Arbeitnehmers bei der zentralen Speicherstelle ab Arbeitnehmer erhält Leistung
12 Jahreswechsel 2009/2010 – Überblick
13 Prüfung Mitgliedsnummer Berufsgenossenschaft
bisher: Januar 2009: Erweiterung der DEÜV-Meldungen um den Datenbaustein Unfallversicherung Daten zur Unfallversicherung müssen bei jeder Entgeltmeldung an Krankenkassen gemeldet werden zuständige Berufsgenossenschaft Mitgliedsnummer bei der Berufsgenossenschaft Strukturschlüssel oder Gefahrtarif Stundenermittlungsverfahren neu: Erweiterung der Prüfkriterien um die formale Prüfung der Mitgliedsnummer der Berufsgenossenschaft für die DEÜV
14 Was ist zu beachten? Eingabe einer gültigen Mitgliedsnummer für Berufsgenossenschaft ist ab erforderlich Wie bekomme ich eine neue/gültige Mitgliedsnummer? Bitte direkten Kontakt mit der zuständigen Berufsgenossenschaft aufnehmen! Bitte gültige Mitgliedsnummer so schnell wie möglich melden! Achtung!
15 Jahreswechsel 2009/2010 – Überblick
16 Was ändert sich durch das Bürgerentlastungsgesetz?
Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind ab 2010 stärker steuerlich absetzbar als bisher. neu: Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sind ab steuerlich voll absetzbar. Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung sind ab 2010 steuerlich absetzbar in Höhe des Leistungskatalogs gemäß Basistarif (ohne steuerfreie Arbeitgeber-Zuschüsse). Von den Änderungen profitieren gesetzlich Kranken- und Pflegeversicherte privat Kranken- und Pflegeversicherte
17 Jahreswechsel 2009/2010 – Überblick
18 Faktorverfahren ab Januar 2010
Neu ab optionales Faktorverfahren nach § 39f EStG Ehegatten hatten bisher die Steuerklassen-Kombination III/V Jetzt möglich: die Steuerklassen-Kombination IV/IV jeweils mit Faktor Berechnung des Faktors erfolgt durch das Finanzamt Der Faktor ist kleiner als 1 und wird auf den Lohnsteuerkarten beider Ehegatten mit Steuerklasse IV eingetragen. Folge: Verschiebung der Steuerlast zugunsten des Ehegatten mit vorheriger Steuerklasse V auf den Ehegatten mit vorheriger Steuerklasse III. Ziel: Eine gerechtere Besteuerung von arbeitenden Ehepartnern.
19 Jahreswechsel 2009/2010 – Überblick
Sie haben weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne! Personalkosten im Griff zu haben, heißt nicht unnötig zuviel zu zahlen, nicht so wenig zu zahlen, dass insbesondere die qualifizierten Mitarbeiter abwandern, sofern den Kunden Stundensätze verrechnet werden, alle verrechenbaren Kosten zu berücksichtigen. Ob man im richtigen Korridor liegt, kann man anhand eines Branchenvergleichs erkennen. Erkennt man Abweichungen vom Durchschnitt, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Personalkosten zu gestalten. Ein laufendes Controlling zeigt darüber hinaus, ob Maßnahmen greifen.
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References: § 8
 § 312
 § 313
 § 315
 § 23
 § 2
 § 9
 § 39