Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/460126_Wasserversorgungsanlage_Camp_Castor_GaoMaliReferenznummer_der_Bekanntmachung_2017S_2018_Bonn
Timestamp: 2019-06-18 06:46:55+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Bonn 2018 Wasserversorgungsanlage Camp Castor, Gao/Mali Referenznummer der Bekanntmachung: 2017/S 138-283364 2018-07-18
Wasserversorgungsanlage Camp Castor, Gao/Mali Referenznummer der Bekanntmachung: 2017/S ...
Wasserversorgungsanlage Camp Castor, Gao/Mali Referenznummer der Bekanntmachung: 2017/S 138-283364
Kontaktstelle(n): DL II 5
Telefon: +49 22855040
Fax: +49 2285504894741
Hauptadresse: http://evergabe-online.de
Wasserversorgungsanlage Camp Castor, Gao/Mali
Referenznummer der Bekanntmachung: 2017/S 138-283364
Erweiterung der Leistung aus dem Vertrag 1/DLII5/HI010 gem. § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GWB für den Leistungsbestandteil Abwasseraufbereitung
Wert ohne MwSt.: 2 165 000.00 EUR
Bauliche Anlagen: Belebungsbecken, Pufferspeicher, Membran-Biologischer-Reaktions-Container, Schlammentwässerung, Sachdrainage, Regale für Schlammtrocknung, Erweite-rung der Halle (Bodenplatte, Wände, Dach), zusätzliche solarthermische Module auf dem Dach der Hallenerweiterung.
Prozesstechnik: Mind. drei drehzahlgesteuerte Membran-/Linearkolbenverdichter (angeschlossen an die Gebäudeleittechnik (GLT)), mind. 5 drehzahlgesteuerte Abwasserdruckpumpen (angeschlossen an die GLT), ggf. weitere Tauschmotorpumpen inkl. Pumpstationen, zonengesteuerte Luftverteiler, Volumenstrommesser für Belüftereinheiten, Schwimmerschalter, Ultraschallhöhenstandmesser, hydrostatische Füllstandanzeigen, Niveauüberwachungssensoren mit optisch-akustischem Alarm, Telemetrieanlagen, Control-Steuermodul für die Sensoren inkl. der Software, Schlammspiegelmessgerät, Entschäumungsmitteldosiereinrichtung, pH-Wert-Kontroll- und Dosiereinrichtung, Flockungsdosiereinrichtung, Fällungsmitteldosiereinrichtung, Eliminationsstufe von Mikroschadstoffen. Überwachungssensoren für Abwasser für die Parameter chemischer und biologischer Sauerstoffbedarf, Phosphat-/Stickstoffgesamt-/Feststoffgehalt, pH-Wert-Messung, gesamtorganischer Feststoffgehalt, relativer Feuchtegehalt der Feststoffmasse, Nitrat-/Nitrit-/Stickstoff-/Sauerstoffkonzentration.
Energietechnik: Kompressionskältemaschine, freie Kühlung mittels Luft-Wasser Wärmetauscher, solarthermische Kälteanlagentechnik inkl. diverser Temperatur-, Volumenstrom-, Druck-, Füllstandmessperipherie inkl. der Hardware- sowie softwareseitigen Integration dieser Technik in die Steuerungssoftware.
Es handelt sich um eine Bekanntmachung gem. § 132 abs. 5 i.V.m. § 135 abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3 GWB
Gem. §132 Abs. 5 i.V.m. §135 Abs. 2 u. 3 GWB können Änderungen eines öffentlichen Auftrags (öA) gem. §132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GWB auch vor Änderung des öA bekannt gemacht werden, wenn der AG der Ansicht ist, dass die Änderung zulässig ist. Die Voraussetzungen gem. §132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 u. S 2 GWB sind erfüllt. Die Abwasseranlage (AA) basiert auf einem Einwohnerwert (EW) von 1500. Durch einen Personalaufwuchses und eines unerwartet hohen Feststoffanteils im Abwasser wird der vorgegebene EW überschritten. Die AA ist deshalb zwingend zu ergänzen, um einen Ausfall der AA zu verhindern (mögliche Kontamination der Umwelt). Ein Wechsel des AN kann aus techn. Gründen nicht erfolgen. Es müssten Leistungen mit unterschiedlichen technischen Merkmalen erworben werden. Dies führt zur Unvereinbarkeit od. unverhältnismäßigen techn. Schwierigkeiten bei Gebrauch u. Instandhaltung (IH). Die AA funktioniert ausschließl. als geschlossenes System. Der AN hat die AA selbst geplant. Die zusätzlich erforderliche Technik besteht aus mehreren Anlagenteilen, die nur durch den AN eingebaut werden können, da die Anpassung prozess-, regelungs- und energietechnisch erfolgen muss. Für die Anpassung benötigte Informationen sind Firmengeheimnisse des AN, sodass er nicht zur Offenlegung verpflichtet ist. Die AA ist Eigentum des AN. Ein Eingriff durch den AG ist nicht mögl. Der AG kann nicht entscheiden, dass ein Dritter die erforderlichen Ergänzungen einbaut. Das Erbringen der zus. Leistungen durch einen anderen AN führt zu längeren Verzögerungen in der Nutzung der Hauptleistung (u.a. Wartungsbedarfe) u./o. zu komplexen techn. Anpassungen u./o. der derzeitige AN müsste in seinen Leistungsverpflichtungen reduziert werden. Dies ist vertraglich jedoch nicht vorgesehen.
Die Zuordnung von Leistungsstörungen ist unmöglich. Die Leistungserbringung in ihrer Gesamtheit ist gefährdet. Es wird weiterhin eine AA als Leistung geschuldet. Der Wert der Auftragsänderung ist kleiner als 50 % des ursprünglichen Auftragswertes.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 138-283364
Auftrags-Nr.: 1/DLII5/HI010
3. Änderungsvereinbarung zum vertrag 1/DLII5/HI010
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 2 165 000.00 EUR
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Un-ternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unbe-rührt;

References: § 132
 § 132
 § 135
 §132
 §135
 §132
 §132
 § 97
 § 134