Source: http://pflegedienst-schoenholzer-heide.de/de/leistungen/sozialamt/
Timestamp: 2017-11-24 18:40:48+00:00

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Pflegedienst Schönholzer Heide - Sozialamt
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Zusätzliche Leistungskomplexe, die selbst bezahlt werden müssen, bzw. bei geringem Einkommen vom Sozialamt übernommen werden
31 Tagesstrukturierung und Beschäftigung Zeitbezug 30 min 300 Punkte 12,60
Planen des Tagesablaufes/Tagesstrukturierung
Anleitung und Hilfe bei der Wiedererlangung und zum Erhalt der häuslichen Selbständigkeit
BesonderheitenInsbesondere bei dementiellen und psychischen Erkrankungen (und im Zusammenhang damit auftretender Beeinträchtigung wie Schlafstörung, Antriebsminderung).
33 Psychosoziale Betreuung Zeitbezug 30 min 300 Punkte 12,60
Anregung und Unterstützung bei sozialen Kontakten (z.B. Angehörige, Gruppenkontakte etc.)﻿
Gespräche führen, Unterhaltung fördern mit dem Ziel der Aktivierung
BesonderheitenÜber die pflegebezogene Kommunikation hinausgehend (= zeitlich zusätzlich zu den Pflegeleistungen).
34 Maniküre 120 5,04
Hilfe bei der Pflege der Fingernägel
BesonderheitenAls besondere Hilfestellung, sofern im übrigen keine Hilfen bei der Körperpflege erbracht werden.
35 Hilfe bei der Haarwäsche und beim Frisieren 250 10,50
Hilfe bei der Haarwäsche﻿
36 Hilfe in Notfällen 600 25,20
Diese umfasst je nach Art des Notfalles die erforderlichen ersten Hilfemaßnahmen, ggf. die Benachrichtigung eines Arztes, Angehöriger, der Polizei, das Warten bis zu deren Eintreffen. Dieser Leistungskomplex ist abrechenbar bei schriftlichem Nachweis aufgrund eines Kurzberichtes über einen eingetretenen Notfall, auch ohne vorherige Bewilligung﻿.
37 Haushaltsbuch 360 15,12
Monatliche Pauschale bei Führen eines Haushaltsbuches.
38 Hilfe in Wohngemeinschaften für demente Pflegebedürftige 425 17,85
Ergänzende Tagespauschale bei Gewährung des LK 19 durch die Pflegekassen, nur für Pflegebedürftige mit Pflegestufe II und höher. Eine parallele Bewilligung der LK 31-35 und 37 ist ausgeschlossen.﻿
* in Euro (1 Pkt. = 0,0420 EUR) ab 01.01.2010
LK = Leistungskomplex,
ohne Gewähr, Stand 01/2007 Vereinbarung nach § 75 Absatz 3 SGB XII über ergänzende Leistungen der Haushilfe und Hauspflege nach §§ 27 Abs.3, 61 ff., 70 SGB XII
In Wohngemeinschaften im Sinne dieser Vereinbarung leben mehrere Demenzkranke zusammen, bei denen die Versorgung in der angestammten Häuslichkeit nicht mehr ausreicht und deshalb die ständige Präsenz von Betreuungspersonal erforderlich ist.
Leistungsberechtigte Personen sind Demenzkranke, für die eine Einstufung mindestens nach Stufe 2 entsprechend § 15 Abs. 1 SGB XI sowie die Zuordnung durch den MDK zum Personenkreis nach § 45 a SGB XI vorliegt.
Entsprechend § 28 Abs. 4 SGB XI soll die Pflege auch die Aktivierung des Pflegebedürftigen zum Ziel haben, um vorhandenen Fähigkeiten zu erhalten und, soweit dies möglich ist, verlorene Fähigkeiten zurück zu gewinnen. Um der Gefahr einer Vereinsamung des Pflegedürftigen entgegenzuwirken, sollen bei der Leistungserbringung auch die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen nach Kommunikation berücksichtigt werden. Der besondere Versorgungs- und Betreuungsbedarf von an Demenz erkrankten Menschen umfasst neben dem Hilfebedarf in der Grundpflege insbesondere Aktivierung und Anleitung sowie die notwendige Beaufsichtigung bei der eigenständigen Verrichtung der grundlegenden Lebensaktivitäten. Das Konzept der Tagesstrukturierung gibt einen Rahmen vor, mit dem individuell die erforderliche Anleitung, Begleitung und Beaufsichtigung bei den Verrichtungen des täglichen Lebens sowie Hilfestellung bei der Bewältigung des Alltags und die Anleitung zur sinnvollen Tagesgestaltung sichergestellt und die Selbstständigkeit erhalten und gestärkt sowie Eigen- und Fremdgefährdung ausgeschlossen werden können.
Die Gesamtversorgung des Personenkreises erfolgt auf Basis der Leistungskomplexe 19 und 38. Die Pflege und Versorgung ist entsprechend biographieorientierter Konzepte zu organisieren.
Der Bedarf an Grundpflege inklusive der Beaufsichtigung und Anleitung sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung, der sich aus den Verrichtungen nach § 14, Abs. 4 SGB XI ergibt (Leistungskomplexe 1-17 des Vertrages nach § 89 SGB XI), wird durch den dreiseitig vereinbarten Leistungskomplex 19 in Gänze abgedeckt. Der Leistungskomplex 38 beinhaltet alle Einzelleistungen, die darüber hinaus zur angemessenen Versorgung des Personenkreises im Rahmen der zweiseitigen Vereinbarung erforderlich sind. Eine parallele Bewilligung der LK 31-35 und 37 ist ausgeschlossen. ﻿
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References: § 75
 § 15
 § 45
 § 28
 § 14
 § 89