Source: http://kolpingsfamilie-denzlingen.de/index.php/kolpingsfamilie/satzung
Timestamp: 2017-12-17 02:23:45+00:00

Document:
Satzung der Kolpingsfamilie Denzlingen
im Kolpingwerk Deutschland
(1) Der Verein trägt den Namen „Kolpingsfamilie Denzlingen“
(2) Die Kolpingsfamilie Denzlingen ist ein nicht eingetragener Verein.
(3) Sitz der Kolpingsfamilie Denzlingen ist Denzlingen
(4) Die Kolpingsfamilie gehört dem Kolpingwerk Deutschland als selbstständige Untergliederung und damit zugleich dem Internationalen Kolpingwerk an. Die Kolpingsfamilie Denzlingen ist Mitglied im Diözesanverband Freiburg.
(1) Die Kolpingsfamilie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO) und zwar im Einzelnen:
g) Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke[1].
Die Satzungszwecke werden verwirklicht – ausgerichtet am Programm / Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland sowie an den Bestimmungen des Generalstatuts des Internationalen Kolpingwerkes – insbesondere durch:
zu a) Jedermann zugängliche Bildungsangebote (Einzelveranstaltungen, Kurse,Bildungsreisen),
zu b Aktivitäten der Kolpingjugend,
zu c) Maßnahmen zur Unterstützung der Teilnahme älterer Menschen am Gemeinschaftsleben,.
zu d) Unterstützung der Partnerschaftsarbeit innerhalb des Internationalen Kolpingwerkes
zu e) Durchführung von Veranstaltungen zur Besinnung und religiösen Orientierung
zu f) durch familienspezifische Freizeitangebote und Vermittlung sozialer/christlicher Werte für die Familie,
zu g) Maßnahmen zu Unterstützung ehrenamtlichen oder freiwilligen Engagements.
b) zur Unterstützung von gemeinnützigen Personalverbänden, Rechtsträgern und Einrichtungen im Kolpingwerk Deutschland, sowie zur Verwirklichung der Förderung der Entwicklungszusammenarbeit durch steuerbegünstigte Körperschaften.
b) einen Beitrag zu leisten (sogenannter Ortsbeitrag), dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Die Mitgliederversammlung kann ermäßigte Beiträge nach Altersstufen sowie ermäßigte Beiträge für Ehepartner und für Geschwisterkinder beschließen und Mitglieder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres und – soweit sie hauptamtlich / hauptberuflich im pastoralen Dienst tätig sind – Präses und Geistliche/n Leiter/in ganz oder teilweise freistellen,
(3) Ein Mitglied, das nachweisbar schwerwiegend gegen seine Pflichten verstößt, kann durch Beschluss des Vorstands ausgeschlossen werden. Dieser Beschluss bedarf der 2/3-Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Das Mitglied ist von einem vorgesehenen Ausschluss unter Angabe der Gründe schriftlich in Kenntnis zu setzen. Es muss Gelegenheit erhalten, seine Ansicht dem Vorstand vorzutragen. Erst dann kann der Beschluss über den Ausschluss erfolgen. Gegen einen solchen Beschluss steht der / dem Betroffenen ein Einspruchsrecht bei ihrem / seinem Diözesanverband innerhalb eines Monats nach Zustellung des Beschlusses zu. Im Falle eines Einspruchs hat der Diözesanvorstand die Begründung für den Ausschluss seitens des Vorstands der Kolpingsfamilie sowie die Beschwerdegründe der / des Betroffenen zu prüfen und innerhalb von zwei Monaten nach Eingang eine endgültige Entscheidung zu treffen. Bei Ausschluss hat das ehemalige Mitglied unverzüglich etwaige noch ausstehende Verpflichtungen nach § 5 Abs.1 Buchstaben b) und c) zu leisten und den Mitgliedsausweis zurückzugeben.
(2) Der Mitgliederversammlung gehören alle Mitglieder der Kolpingsfamilie an. Mitglieder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahrs haben kein Vorschlags-, Antrags-, Wahl- und Stimmrecht. Mitglieder ab Vollendung des 14. Lebensjahres haben – soweit in dieser Satzung nicht anderweitig geregelt – Vorschlags-, Antrags-, Wahl- und Stimmrecht. Bei Vermögensangelegenheiten des Vereins ist das Stimmrecht an die volle Geschäftsfähigkeit gemäß den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) gebunden. Vermögensangelegenheiten sind alle Angelegenheiten, die voraussichtlich Einnahmen oder Ausgaben des Vereins von mehr als 5.000 € nach sich ziehen. Die Wahrnehmung des Stimmrechts durch die gesetzliche Vertreterin / den gesetzlichen Vertreter ist ausgeschlossen.
d) Beschlussfassung darüber, ob der Vorstand einen Etat aufzustellen hat, sowie gegebenenfalls über den vom Vorstand vorgelegten Etat. Die Aufstellung eines Etats soll beschlossen werden, wenn die Ausgaben der Kolpingsfamilie im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr 20.000 € überschritten haben,
f) Beschlussfassung über die Vergütung des Vorstands gemäß § 9 Absatz 10,
h) Wahl der Mitglieder des Vorstands gemäß § 9 Absatz 2 Buchstaben a) bis d) und f) bis g). Die Mitglieder des Vorstands werden in geheimer Wahl für drei Jahre gewählt.
Die Mitglieder des Leitungsteams - und gegebenenfalls der / die Kassierer/in - müssen die volle Geschäftsfähigkeit gemäß BGB besitzen.
(5) Der Präses bedarf nach seiner Wahl der Ernennung durch die zuständigen kirchlichen Stellen. Das Amt des Präses ist an das Weiheamt der katholischen Kirche gebunden. Der / die Geistliche Leiter/in bedarf nach seiner Wahl der Ernennung durch die zuständigen kirchlichen Stellen oder durch den Diözesanpräses.
g) Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.
a) ein Leitungsteam, bestehend aus drei Mitglieder
e) mindestens zwei Mitglieder der Leitung der Kolpingjugend,
g) bis zu zwei weitere Mitglieder gemäß § 8 Absatz 4 Buchstabe a).
Das Leitungsteam beruft die Vorstandssitzungen ein. Das Leitungsteam wählt aus seiner Mitte eine/n Sprecher/in. Der / Die Sprecher/in leitet die Sitzungen des Vorstandes.
Das Leitungsteam sorgt für die Durchführung der Beschlüsse des Vorstandes.
(5) Der Vorstand beschließt über die Verwendung der Finanzmittel und gegebenenfalls über den Etat. Die Mitgliederversammlung kann die Vorlage des Etats verlangen.
(6) Der Vorstand hat dafür zu sorgen, dass im Bedarfsfall ein Rechtsträger das Vermögen den Vereinszwecken und den gemeinnützlichkeitsrechtlichen Vorschriften entsprechend verwaltet.
(7) Der Vorstand regelt die Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der Arbeit der Kolpingsfamilie. Insbesondere trägt er dafür Sorge, dass entsprechend den Vereinszwecken beziehungsweise den Handlungsfeldern des Leitbildes Ansprechpartner/innen für die überörtlichen Ebenen zur Verfügung stehen.
(9) Auf Verlangen hat der Vorstand dem Kolpingwerk Deutschland und dem Diözesanverband Einsicht in die Geschäftsführung zu geben.
(10) Der Vorstand hat Anspruch auf Erstattung seiner nachgewiesenen Auslagen. Die Auslagen müssen angemessen sein und dürfen die Grenzen der Einkommensteuer- / Lohnsteuerrichtlinien nicht übersteigen.
(2) Jeweils zwei Mitglieder des Leitungsteams vertreten den Verein gemeinschaftlich. Für die Beschlussfassung des Leitungsteams gelten die Regelungen des Vorstandes gemäß § 9 Absatz 3 entsprechend.
(4) Für die Kassenprüfung, die Aufstellung des Jahresabschlusses und ggf. eine externe Prüfung gelten die §§ 11 bis 13 Organisationsstatut des Kolpingwerkes Deutschland
(1) Die Auflösung der Kolpingsfamilie kann nur in einer eigens dafür anberaumten Mitgliederversammlung beschlossen werden, zu der der Diözesanvorstand und der Bezirksvorstand einzuladen sind; soweit im Diözesanverband weitere überörtliche Untergliederungen gemäß § 4 Ziffer 4 Organisationsstatut bestehen, sind auch die Vorstände dieser überörtlichen Untergliederungen einzuladen. Die Einladung muss mindestens zwei Monate vor der Versammlung erfolgen. Das Kolpingwerk Deutschland ist mindestens zwei Monate vor der Mitgliederversammlung zu informieren.
(4) Bei Auflösung der Kolpingsfamilie oder bei Wegfall ihrer steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an den gemeinnützigen Rechtsträger des Diözesanverbandes, den „Kolpingwerk Diözesanverband Freiburg e.V.“ ersatzweise an den „Kolpingwerk Diözesanverband Freiburg“ selbst oder – sofern der Diözesanverband beziehungsweise der Rechtsträger nicht mehr besteht oder die Gemeinnützigkeit nicht mehr gegeben ist an den „Deutsche Kolpingsfamilie e.V.“ mit Sitz in Köln. Das Vermögen ist von diesen jeweils ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden.
(1) Der Vereinsname Kolpingsfamilie Denzlingen ist aus der Zugehörigkeit des Vereins zum Kolpingwerk Deutschland abgeleitet. Es gelten sämtliche Bestimmungen des Namensstatuts des Kolpingwerkes Deutschland in der Fassung vom 25.10.2008.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 11. März 2016 in Denzlingen beschlossen.
Der Vorstand der Kolpingsfamilie Denzlingen:
Wolfgang Humpfer, Sprecher Franz Mayer. Kassierer
……………………………………. …..................................................
Gabi Panterodt Hermann Vogt, Präses

References: § 5
 § 9
 § 9
 § 8
 § 9
 § 4