Source: http://www.mittleres-fuldatal.nordhessen.de/de/satzung
Timestamp: 2018-01-17 09:11:38+00:00

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Satzung - Satzung, Beitragsordnung, Beitrittserklärung - Kontakt & Service - Urlaub im Fuldatal
© Tourismus-Service Erlebnisregion Mittleres Fuldatal e. V.
Satzung des Tourismus-Service Erlebnisregion Mittleres Fuldatal e.V. mit Sitz in Rotenburg an der Fulda
1. Der interkommunale Verein trägt den Namen „Tourismus-Service Erlebnisregion Mittleres Fuldatal e.V.“. Er ist eine interkommunale Einrichtung folgender Kommunen: Gemeinde Alheim, Stadt Rotenburg an der Fulda, Stadt Bebra und Gemeinde Ronshausen. Er ist offen für weitere Mitgliedskommunen wie insbesondere die Gemeinde Morschen sowie die Gemeinde Ludwigsau.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Rotenburg an der Fulda.
3. Der Verein soll in das Vereinsregister in Bad Hersfeld eingetragen werden und wird sodann mit dem Zusatz „eingetragener Verein“ („e.V.“) versehen.
1. Zweck des Vereins ist die Durchführung von Maßnahmen des Regional- und Tourismusmanagements und -marketings, um insbesondere
a) den Tages- und Übernachtungstourismus zu stärken und weiter zu entwickeln sowie Gemeinschaftsaufgaben der Mitglieder, insbesondere die touristische Marktbearbeitung durchzuführen. Dies bedeutet die Umsetzung von Projekten und Maßnahmen in den Bereichen Produkt- und Angebotsgestaltung, Vermarktung, Vertrieb, Infrastrukturentwicklung, -pflege und -bewirtschaftung sowie Gästeservice und -betreuung.
b) die Zusammenarbeit mit überregionalen und benachbarten Einrichtungen und Organisationen zur Stärkung der Interessen des Tourismus in der Region zu verbessern.
2. Zur Verwirklichung der Satzungszwecke werden Beiträge und Umlagen von den Mitgliedern erhoben. Der Verein kann sonstige Zuwendungen, die der Zweckerreichung dienen, annehmen. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile.
3. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann sich der Verein auch an anderen Einrichtungen und Institutionen beteiligen.
§ 3 Vereinsordnungen und Arbeitsgruppen
1. Die Vereinsorganisation kann durch Vereinsordnungen ausgestaltet werden. Die Aufstellung und Änderung einer Vereinsordnung sowie die Einrichtung und Auflösung von Arbeitsgruppen wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Die Mitgliederversammlung kann dieses Recht auf den Vorstand übertragen.
2. Der Verein kann Arbeitsgruppen bilden, in denen sich Mitglieder mit gleichen Interessen zusammenschließen.
1. Mitglieder können auf Antrag natürliche Personen, juristische Personen und Personengesellschaften des öffentlichen und privaten Rechts, die die Satzungszwecke unterstützen wollen, werden.
2. Der Aufnahmeantrag muss schriftlich erfolgen. Dies gilt nicht für Gründungsmitglieder, die während der Gründungsversammlung ihre Mitgliedschaft bekunden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung muss nicht begründet werden. Bei einer Ablehnung kann der Abgelehnte schriftlich beantragen, dass auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung über seinen Aufnahmeantrag abgestimmt wird. Die Mitgliederversammlung kann dann mit einfacher Mehrheit die Aufnahme beschließen.
d) durch formlose Streichung
e) durch Auflösung einer juristischen Person oder Personengesellschaft.
2. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Er ist nur zulässig zum 31.12. des Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten.
3. Der Ausschluss ist zulässig, wenn ein Mitglied sich schuldhaft grob vereinsschädigend verhalten hat. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Er hat zuvor rechtliches Gehör zu gewähren. Die Entscheidung ist zu begründen und mit Einschreibebrief zuzustellen. Innerhalb eines Monats ab Zugang kann der/die Ausgeschlossene schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Bei fristgerecht eingelegter Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit über den Ausschluss. Das Ergebnis der Mitgliederversammlung wird dem betroffenen Mitglied schriftlich mitgeteilt.
4. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen in Rückstand ist. Der Beschluss des Vorstandes wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt. Die Streichung entbindet nicht von der Forderung des Vereines an das ausgeschlossene Mitglied.
§ 6 Rechte und Pflichte der Mitglieder
1. Gegenüber seinen Mitgliedern erbringt der Verein Leistungen entsprechend dem Vereinszweck und den aufgeführten Aufgabenfeldern.
2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins zu wahren und zu fördern.
3. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu entrichten.
Weiterführend § 7
4. Die Mitglieder sind gehalten, die Arbeit des Vereins durch Anregungen und Vorschläge zu fördern.
5. Die Mitglieder nehmen an der Mitgliederversammlung teil, können Anträge zur Abstimmung stellen und sich in die Organe des Vereins wählen lassen. Sie bestimmen durch Mehrheitsentscheidungen die Grundlinien der Vereinsarbeit.
1. Von den Mitgliedern werden Beiträge und Umlagen erhoben.
2. Die Erhebung von Beiträgen und Umlagen wird in einer separaten Beitrags- und Umlageordnung festgesetzt. Sie ist durch die Mitgliederversammlung zu beschließen.
3. Die Höhe der Umlage und den Berechnungsmodus setzt die Mitgliederversammlung auf Basis des jährlich zu beschließenden Wirtschaftsplanes fest.
4. Der Eintritt in den Verein verpflichtet zur Zahlung des fälligen festgesetzten Beitrags und der beschlossenen Umlagen.
5. Beiträge und Umlagen dürfen nur zur Erfüllung der satzungsgemäßen Vereinszwecke verwendet werden.
6. Beiträge und Umlagen werden einen Monat nach Anforderung fällig und zahlbar.
2. Die Wahl des Vorstands erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf drei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Wahlzeit aus, beruft der Vorstand einen Nachfolger für die Zeit bis zur Neuwahl des Vorstands.
3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch jeweils zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter.
4. Die Sitzungen des Vorstandes finden nach Bedarf statt. Die Einladungen zu den Sitzungen erfolgen schriftlich, in der Regel zwei Wochen, in dringenden Fällen aber mindestens drei Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung. Der Vorstand ist beschlussfähig mit der Mehrheit seiner Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des 1. Vorsitzenden ausschlaggebend. Bei Stimmengleichheit und Abwesenheit des 1. Vorsitzenden ist die Stimme des 1. stellvertretenden Vorsitzenden ausschlaggebend. Bei Stimmengleichheit und Abwesenheit des 1. Vorsitzenden sowie des 1. stellvertretenden Vorsitzenden ist die Stimme des 2. stellvertretenden Vorsitzenden ausschlaggebend. Über die Sitzungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
5. Die jeweiligen Vertreter der funktionalen Partner der Erlebnisregion Mittleres Fuldatal e. V. nehmen mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstandes teil. Zu den funktionalen Partnern gehört der Landkreis Hersfeld-Rotenburg.
a) Der Vorstand hat die Leitung des Vereins zur Erfüllung der nach § 2 dieser Satzung gestellten Aufgaben. Insbesondere zählen zu seinen Obliegenheiten die Vorbereitung und Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen. Dieser nimmt kraft Amtes die Position eines der sechs Beisitzer ein und ist stimmberechtigtes Mitglied des Vorstands.
b) Aufstellung des Haushaltsplans, Verwaltung des Vereinsvermögens und Rechnungslegung gegenüber der Mitgliederversammlung.
1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand jährlich mindestens einmal einberufen.
Die Mitgliederversammlung ist auch einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat stattzufinden, wenn ein Zehntel der Mitglieder bzw. der Vorstand diese schriftlich mit Angabe der Verhandlungsgegenstände beantragt. Die Mitgliederversammlungen sind wenigstens zwei Wochen vorher schriftlich und bei Mitgliedern mit E-Mail Adresse per E-Mail, unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.
2. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
3. Soweit sich nicht aus dieser Satzung etwas anderes ergibt, entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Für Satzungsänderungen ist eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig, für eine Zweckänderung die Zustimmung von dreiviertel aller abgegebenen Stimmen.
4. Anträge aus den Kreisen der Mitglieder müssen mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich eingereicht werden.
5. Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden oder einem seiner Stellvertreter geleitet. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
d) Wahl des Vorstands gemäß (§ 9 der Satzung)
f) Bestätigung der Beschlüsse der Arbeitskreise
g) Satzungsänderungen gemäß § 10 (3)
6. Über die Sitzung der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und einem von einer jeden Versammlung zu wählenden Protokollführer zu unterzeichnen ist. Diese ist bei der nächsten Mitgliederversammlung genehmigen zu lassen.
1. Die/der Geschäftsführer/in wird vom geschäftsführenden Vorstand bestellt. Die Bestellung von weiteren stellvertretenden Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern, insbesondere ehrenamtlichen Geschäftsführer/innen, ist möglich.
2. Die Geschäftsführung des Vereins wird im Rahmen der verfügbaren Mittel von der/dem Geschäftsführer/in wahrgenommen. Zu den Aufgaben der/des Geschäftsführers/in gehören neben der Erledigung der laufenden Geschäfte insbesondere die Vorbereitung der strategischen Zielplanung und die Vertretung des Vereins in touristischen Dachverbänden einschließlich der Interessenvertretung nach innen und außen, sofern im Einzelfall der Vorstand keine abweichende Feststellung getroffen hat, sowie die Vorbereitung der Einstellung und Entlassung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die/der Geschäftsführer/in ist Dienstvorgesetzte/r der haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter.
1. Die Mitgliederversammlung wählt jeweils für die Dauer von einem Jahr zwei Kassenprüfer sowie eine Ersatzperson. Die Kassenprüfer und die Ersatzperson können nur ein Mal wiedergewählt werden. Die Kassenprüfer überprüfen die Kassenführung auf Richtigkeit der Eintragungen und der Belege sowie auf satzungswidrige Ausgaben und Zweckmäßigkeit. Sie erstatten der Mitgliederversammlung Bericht. Der Bericht erfolgt schriftlich und sachlich und ohne Wertung.
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck besonders einberufenen Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit aller Mitglieder beschlossen werden.
2. Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von zwei Wochen eine neue Mitgliederversammlung schriftlich mit derselben Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder die Auflösung mit Dreiviertelmehrheit der Anwesenden beschließen kann.
1. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vermögen anteilsmäßig an die Mitgliedsgemeinden zur Verwendung für satzungsgemäße Zwecke im Sinne des § 2 der Satzung. Die Anteile werden in der Vereinsordnung geregelt.
b) über Verwendung des Vermögens des Vereins bei seiner Auflösung oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks,
Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 04. Mai 2016 beschlossen und tritt rückwirkend zum 1. Januar 2015 in Kraft.

References: § 3

§ 6
 § 7
 § 2
 § 10
 § 2