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Timestamp: 2019-10-22 21:31:12+00:00

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BFG - BFG-Newsletter 2018/02
BFG-Newsletter 2018/02
§ 31 Abs. 1 EStG 1988, § 31 Abs. 3 EStG 1988, § 29 Z 3 EStG 1988
BFG vom 04.04.2018, RV/2100727/2011 (Abweisung; Revision nicht zugelassen)
§ 108c Abs. 1 EStG 1988, § 108c Abs. 9 EStG 1988
BFG vom 17.04.2018, RV/2101424/2017 (Stattgabe; Revision nicht zugelassen)
Herstellerbefreiung im Zusammenhang mit einem im Zuge eines Scheidungsvergleiches erworbenen Hälfteanteil an einem Gebäude
§ 30 EStG 1988, § 30 Abs. 2 Z 2 EStG 1988
BFG vom 23.04.2018, RV/7103890/2017 (Abweisung; Revision zugelassen)
Hinsichtlich eines im Zuge eines Scheidungsvergleiches erworbenen Hälfteanteils an einem Gebäude kann die Herstellerbefreiung nicht geltend gemacht werden.
Ausführliche Besprechung mit Praxishinweisen in BFGjournal 2018, 235
§ 1 WWAG, § 3 WWAG, § 1 Abs. 1 WNotifG, § 3 Abs. 1 WNotifG, § 2 Z 6 WNotifG, § 2 Z 4 WNotifG, § 1 Abs. 2 WNotifG, § 2 Z 5 WNotifG, § 2 Z 2 WNotifG, § 2 Z 7 WNotifG
BFG vom 22.03.2018, RV/7400203/2017 (Abweisung; Revision nicht zugelassen)
Beachte: VfGH-Beschwerde zur Zahl E 1854/2018 anhängig.
§ 1 KFZStG, § 207 Abs. 2 BAO, § 4 Abs. 1 Z 3 KFZStG, § 1 Abs. 1 Z 3 KFZStG, § 82 Abs. 8 KFG 1967, § 4 Abs. 1 BAO, § 5 Abs. 2 NoVAG 1991, § 6a NoVAG 1991, § 1 Z 1 NoVAG 1991, § 1 Z 3 NoVAG 1991, § 15 Abs. 10 NoVAG 1991, § 201 Abs. 4 BAO
BFG vom 10.04.2018, RV/7102402/2013 (teilweise Stattgabe; Revision nicht zugelassen)
Rechtssatz 1: § 7 Abs. 1 Z 2 NoVAG in der Fassung des Abgabenänderungsgesetzes 2010, BGBl. I Nr. 34, ist im Beschwerdefall noch nicht anzuwenden. Im Falle des § 1 Z 3 zweiter Satz zweiter Fall NoVAG bestimmt sich der Zeitpunkt des Entstehens der Steuerschuld daher noch nach § 4 Abs. 1 BAO.
Rechtssatz 2: Die Steuerschuld entsteht vor dem 16.6.2010 erst in dem Zeitpunkt, zu welchem die Verwendung des Fahrzeuges ohne Zulassung gemäß § 37 KFG in Österreich nicht mehr zulässig war (VwGH 21.11.2012, 2010/16/0254). Das Finanzamt ist bei der Festsetzung der Normverbrauchsabgabe vom Zeitpunkt der Einbringung ausgegangen, weshalb es erforderlich war, den Wert des Fahrzeuges zum (späteren) Entstehungszeitpunkt zu ermitteln sowie über Gutachten ausgewiesene Fahrzeugschäden mit einzubeziehen und eine Neuberechnung der Normverbrauchsabgabe vorzunehmen.
Folgerechtssatz (wie RV/0755-S/09-RS1): Die Kfz-Steuer ist eine Vierteljahresabgabe (§ 6 Abs. 3 KfzStG 1992).
Eine Vorschreibung von Monatsbeträgen ist – auch wenn sie in einer zusammengefassten Festsetzung erfolgt – rechtswidrig.
Rechtssatz 4: Für Kfz-Steuerpflichtige gilt eine Bekanntgabeverpflichtung nur im Wege der Jahreserklärung (§ 6 Abs. 4 KfzStG 1992). Eine Festsetzung gem. § 201 BAO ist deshalb erst dann zulässig, wenn die Jahreserklärungsfrist (31. März des Folgejahres) ungenützt verstrichen ist.
§ 12 Abs. 2 Z 2 lit. a UStG 1994, § 12 Abs. 3 Z 4 UStG 1994, § 3a Abs. 1a UStG 1994
BFG vom 20.03.2018, RV/3100863/2017 (teilweise Stattgabe; Revision nicht zugelassen)
Beachte: Revision eingebracht. Beim VwGH anhängig zur Zahl Ra 2018/15/0058.
BFG vom 19.04.2018, RV/6100054/2017 (Abweisung; Revision zugelassen)
Folgerechtssatz (wie RV/6100140/2014-RS1): Doppel- oder Überzahlungen zählen zum Entgelt iSd § 4 UStG 1994.
Folgerechtssatz (wie RV/6100140/2014-RS2): Werden Doppel- oder Überzahlungen zurückgezahlt, liegt eine Minderung der Bemessungsgrundlage nach § 16 UStG 1994 vor.
§ 6 Abs. 1 Z 14 UStG 1994, § 45 Abs. 1 BAO, § 45 Abs. 3 BAO
BFG vom 20.03.2018, RV/5101102/2015 (Abweisung; Revision zugelassen)
§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG 1994, § 3a Abs. 7 UStG 1994, § 21 Abs. 6 UStG 1994
BFG vom 14.02.2018, RV/5101435/2014 (Stattgabe; Revision zugelassen)
§ 45 Abs. 1 BAO, § 45 Abs. 2 BAO, § 10 Abs. 2 Z 4 UStG 1994
BFG vom 25.01.2018, RV/2101519/2016 (Stattgabe; Revision nicht zugelassen)
Rechtssatz 1: Wie dem Erkenntnis des VwGH vom 08.04.1991, 90/15/0068, zu entnehmen ist, ermäßigt sich der Steuersatz auch für die Leistungen der Körperschaften, die gemeinnützigen Zwecken dienen, auf 10%, wenn die Tätigkeit der Körperschaft nach den in den §§ 32 bzw. 45 BAO normierten Tatbestandsmerkmalen der Führung eines sog. entbehrlichen Hilfsbetriebes zuzuordnen ist.
Rechtssatz 2: "Entbehrlicher Hilfsbetrieb" ist nach der Norm des § 45 Abs. 1 BAO ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb, wenn er sich als Mittel zur Erreichung der gemeinnützigen Zwecke (einer die Voraussetzungen einer Begünstigung auf abgabenrechtlichem Gebiet im Übrigen erfüllenden Körperschaft) darstellt. Diese Voraussetzung ist gegeben, wenn durch den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb eine Abweichung von den im Gesetz, in der Satzung, im Stiftungsbrief oder in der sonstigen Rechtsgrundlage der Körperschaft festgelegten Zwecken nicht eintritt und die durch den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb erzielten Überschüsse der Körperschaft zur Förderung ihrer gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecke dienen.
§ 6 Abs. 27 UStG 1994, § 6 Abs. 1 Z 19 UStG 1994, Art. 28 UStG 1994
BFG vom 12.04.2018, RV/4100026/2018 (Abweisung; Revision nicht zugelassen)
§ 28 Abs. 38 UStG 1994, § 6 Abs. 2 UStG 1994
BFG vom 06.06.2018, RV/5101672/2014 (Stattgabe; Revision zugelassen)
§ 85 Abs. 2 BAO, § 135 BAO, § 245 Abs. 1 BAO, § 207 Abs. 2 BAO, § 250 Abs. 1 BAO, § 263 Abs. 1 lit. b BAO, § 264 Abs. 3 BAO, § 274 Abs. 5 BAO, § 274 Abs. 3 Z 2 BAO
BFG vom 05.02.2018, RV/2100103/2018 (Zurücknahmeerklärung; Revision nicht zugelassen)
Rechtssatz 1: Gemäß § 264 Abs. 3 BAO gilt eine Bescheidbeschwerde, zu der eine BVE ergangen ist, von der Einbringung eines Vorlageantrages an wiederum als unerledigt. Entsprechend hat die nachfolgende BFG-Entscheidung über die Bescheidbeschwerde und nicht über die BVE abzusprechen.
Rechtssatz 2: Aufgrund der Bestimmungen des § 274 Abs. 3 Z 2 iVm § 274 Abs. 5 BAO (möglicher Entfall einer beantragten mündlichen Verhandlung vor dem BFG), obliegt es dem Beschwerdeführer in einem Rechtsmittelverfahren, in dem die Abgabenbehörde die Beschwerde mit BVE gemäß § 85 Abs. 2 BAO als zurückgenommen erklärt hat, sein Vorbringen gegen eine Verfahrensbeendigung nach § 85 Abs. 2 BAO im Vorlageantrag umfassend darzustellen bzw. alternativ glaubhaft zu machen, weshalb ihm dies nur/erst im Rahmen einer mündlichen Verhandlung möglich sein sollte.
§ 260 Abs. 1 BAO, § 264 Abs. 4 BAO, § 2 BiBuG 2014
BFG vom 12.02.2018, RV/5100001/2017 (Zurückweisung; Revision nicht zugelassen)
Auftrag zur Mängelbehebung nicht ausreichend erfüllt
§ 292 BAO, § 85 Abs. 2 BAO
BFG vom 06.03.2018, VH/7100002/2018 (Zurücknahmeerklärung; Revision nicht zugelassen)
§ 97 Abs. 1 BAO, § 1 ZustG, § 9 Abs. 1 ZustG, § 260 Abs. 1 BAO, § 9 Abs. 3 ZustG
BFG vom 07.05.2018, RV/6100042/2016 (Zurückweisung; Revision nicht zugelassen)
§ 162 Abs. 1 BAO, § 162 Abs. 2 BAO, § 22 Abs. 3 KStG 1988
BFG vom 30.03.2018, RV/2100860/2014 (Abweisung; Revision nicht zugelassen)
Beachte: Revision eingebracht. Beim VwGH anhängig zur Zahl Ra 2018/15/0053. Zurückweisung mit Beschluss vom 27.6.2018.
BFG vom 27.04.2018, RV/7102434/2014 (Abweisung; Revision nicht zugelassen)
BFG vom 25.05.2018, RV/3100353/2018 (Stattgabe; Revision nicht zugelassen)
§ 68 AVG, § 54b VStG, § 7 Abs. 1 VwGVG, § 28 Abs. 1 VwGVG, § 69 Abs. 1 Z 2 AVG, § 39 Abs. 2 AVG, Art. 83 Abs. 2 B-VG
BFG vom 27.03.2018, RV/7500014/2018 (Stattgabe; Revision zugelassen)
Rechtssatz 1: Bei einem Rückstand an Verwaltungsstrafen iZm Zahlungserleichterungsansuchen ist die Identität der Sache nur dann gegeben, wenn nach einer rechtskräftigen Erledigung eines Zahlungserleichterungsansuchens im darauffolgenden Zahlungserleichterungsansuchen nach Art und Höhe derselbe Rückstand den Gegenstand eines weiteren Zahlungserleichterungsverfahrens bilden soll.
Rechtssatz 2: Fällt der dem Zahlungserleichterungsansuchen zu Grunde liegende Rückstand an Verwaltungsstrafen im Beschwerdeverfahren in die Zuständigkeit zweier Verwaltungsgerichte, verletzt der Bescheid, der über einen solcherart gemischten Rückstand abspricht, das Grundrecht auf den gesetzlichen Richter und ist bereits aus diesem Grund aufzuheben.
Anmerkung: Abweichend BFG 07.07.2016, RV/7500647/2016
§ 2 Abs. 1 ZollR-DG
BFG vom 22.01.2018, RV/7200162/2015 (Abweisung; Revision nicht zugelassen)
§ 5a ZollR-DG, Art. 65 ZK
BFG vom 31.01.2018, RV/7200173/2009 (Abweisung; Revision nicht zugelassen)
Folgerechtssatz (wie ZRV/0050-Z2L/06-RS1): Die Berichtigung der Bezeichnung eines Warenempfängers in Zollanmeldungen ist nur im Anwendungsbereich des Art 65 ZK zulässig. § 5a ZollR-DG greift nur in den Fällen, in denen es sich nicht um Zollanmeldungen handelt.
Art. 133 Abs. 4 B-VG, § 201 BAO, § 7 Abs. 1 ALSaG, § 10 ALSaG, § 21 ALSaG, § 6 Abs. 2 ALSaG, § 6 Abs. 1 Z 1 lit. a ALSaG, § 6 Abs. 1 ALSaG, § 6 Abs. 4 ALSaG, § 2 Abs. 1 ZollR-DG, § 24 Abs. 2 ALSaG, § 20 Abs. 1 ALSaG
BFG vom 15.05.2018, RV/7200043/2013 (teilweise Stattgabe; Revision nicht zugelassen)
Art. 23 ZBefrVO, Art. 29 ZK
BFG vom 24.05.2018, RV/7200150/2013 (teilweise Stattgabe; Revision nicht zugelassen)

References: § 31
 § 31
 § 29

§ 108
 § 108

§ 30
 § 30

§ 1
 § 3
 § 1
 § 3
 § 2
 § 2
 § 1
 § 2
 § 2
 § 2

§ 1
 § 207
 § 4
 § 1
 § 82
 § 4
 § 5
 § 6
 § 1
 § 1
 § 15
 § 201
 § 7
 § 1
 § 4
 § 37
 § 201

§ 12
 § 12
 § 3
 § 4
 § 16

§ 6
 § 45
 § 45

§ 6
 § 3
 § 21

§ 45
 § 45
 § 10
 § 45

§ 6
 § 6
 Art. 28

§ 28
 § 6

§ 85
 § 135
 § 245
 § 207
 § 250
 § 263
 § 264
 § 274
 § 274
 § 264
 § 274
 § 274
 § 85
 § 85

§ 260
 § 264
 § 2

§ 292
 § 85

§ 97
 § 1
 § 9
 § 260
 § 9

§ 162
 § 162
 § 22

§ 68
 § 54
 § 7
 § 28
 § 69
 § 39
 Art. 83

§ 2

§ 5
 Art. 65
 § 5

Art. 133
 § 201
 § 7
 § 10
 § 21
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 2
 § 24
 § 20

Art. 23
 Art. 29