Source: http://www.gomopa.net/Finanzforum/deutsche-strukturen/gmbh-reform-gmbh-wird-guenstiger-p230036.html?highlight=eintragung+ins+handelsregister
Timestamp: 2017-10-22 00:47:13+00:00

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GmbH-Reform - GmbH wird günstiger - Deutsche Strukturen - Finanznachrichten
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GmbH-Reform - GmbH wird günstiger
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GM&P Mod. Team
30.05.2006, 05:44
Firmengründungen in Deutschland werden künftig einfacher. Das Bundesjustizministerium strebt die umfassendste Reform des GmbH-Rechts seit mehr als 25 Jahren an. Zudem soll "Firmenbestattern" das Handwerk erschwert werden.
Das Stammkapital einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) werde künftig von 25.000 auf 10.000 Euro abgesenkt, die Eintragung im Handelsregister beschleunigt, teilte Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) am Montag bei der Vorlage des ersten Referentenentwurfs in Berlin mit.
Zudem soll mit dem überarbeiteten Gesetz die Gesellschaftsform, die vor allem im Mittelstand genutzt wird, besser gegen Missbrauch geschützt werden. Bislang gebe es "Firmenbestatter", die in Krisenzeiten den Geschäftsführer entließen oder das Geschäftslokal dicht machten, um eine ordnungsgemäße Insolvenz zu verhindern, berichtete das Ministerium.
Union und SPD hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag grundsätzlich auf die Reform verständigt. In der Bundesrepublik gibt es rund eine Million GmbHs.
Der stellvertretende Chef der Unionsfraktion, Wolfgang Bosbach, sieht in dem ersten Entwurf aber noch Schwächen. Die Neuregelung dürfe nicht zu einer Abwertung der bestehenden GmbH und damit zu einer "GmbH light" führen.
Bosbach schlug eine zweigleisige Modernisierung des deutschen Gesellschaftsrechts vor. Die GmbH könne überarbeitet, parallel dazu eine neue Rechtsform als Antwort auf die weniger anspruchsvolle britische "Limited" geschaffen werden.
Quelle: [url=http://www.manager-magazin.de/unternehmen/mittelstand/0,2828,418626,00.html]Manager Magazin[/url]
WillyWichtig
30.05.2006, 16:57
da dieses erst noch vielen ministerien zur vorlage gebracht werden muss, ist mit der umsetzung - gmbh für 10.000 euro - nicht vor 2008 zu rechnen.
also weiterhin fleissig ltd und ltd & co kg gründen ;-)
dyter07
31.05.2006, 09:22
Typisch Deutsche Reform
Tja, jetzt also 10.000 Euro, war anfangs nicht von einem Euro die Rede? Also mal wieder typisch deutsch, amn kann froh sein das nicht - wie auch mal geplant - das Stammkapital auf 100.000 hochgesetzt wurde.
Also weiterhin, selbst wenn das mal rechtskräftig wird, GmbH's im EU Ausland gründen.
Übrigens: Ich wohne in Rumänien. Hier hat eine GmbH zwar rund 60 Euro Stammkapital, aber nur rund 250 Euro Gründungskosten. Hinzu kommen wirklich sehr niedrige Steuersätze zwischen 3% und 16%. Rumänien ist ab dem 1.1.07 ziemlich sicher EU Mitglied.
Ahso, ich berate nicht (!) und bin keine Gründungsagentur (!)
Wobik
Beruf: Computerhersteller
31.05.2006, 10:12
Re: Typisch Deutsche Reform
Zitat von »"dyter07"«
Danke für den Tip. Aber eine Frage kanst Du vielleicht beantworten: Wie ist es mit der Rechtssicherheit und den tatsächlichen Umständen?
Nach meinen Infos soll es immer noch Gegenden geben wo so Strukturen ala Seilschaften der ehemaigen DDR existieren?
Ist mit ein Grund,warum ich nicht in den Osten von Deutschland gehe:
Habe keine Lust,mein KnowHow geklaut zu bekommen...
Also:Kriminelle Ecken,,die man in Rumänien besser meidet?
Oder anderrum Ecken, wo besonders Empfehlenswert sind, z.B. Karpaten mit den Restdeutschen Donauschwaben?
Danke für Hilfe. Natürlich auch jeder andere,der sich auskennt..
31.05.2006, 10:19
Ich lebe seit 5 Jahren in Timisoara/Banat und das völlig schmerzfrei. Ich kann über keinerlei Seilschaften oder ähnliches berichten. Man macht halt auch das was man in Deutschland macht, also Kontaktpflege. Auch in Deutschland geht man selbstverständlich mit Geschäftspartnern mal einen Essen oder Trinken, ist hier auch nicht anders.
Was klauen angeht, da sind die Rumänen leider ungekrönte Weltmeister...
Hängt natürlich immer vom Einzelfall ab was man denn produziert bzw. welches KnowHow man hat. In meinem Fall kann man nix klauen, also hatte ich damit noch nie Probleme.
Du kannst mich gerne im Yahoo Messenger ansprechen wenn Du konkrete Fragen hast. Ich helfe gerne wenn ich die Zeit habe...
francilici
28.09.2004
Beruf: Ind.kfm
31.05.2006, 20:19
GmbH wird günstiger
Hallo Wobik,
kann ich nur bestätigen, bin aus Deutschland und habe seit 2 Jahren in Rumänien eine SRL, das Stammkapital betrrägt für rum. Bürger € 60.- für die EU- Bürger € 300.-, aber man kann schon länger mit der rum. SRL in der EU eine Niederlassung machen so wie mit einer LTD, mit der Ausnahme, dass kein -Schnüffler- ins rum. Handelsregister schauen kann, da dies noch nicht über Online zu erreichen ist.
Bei der Einzahlung des Stammkapitals bei einer Bank bekommt man dazu eine Visakarte welche weltweit einsetzbar ist.
mit Gruss
moneym
15.05.2005
01.06.2006, 11:18
Re: GmbH wird günstiger
Zitat von »"GM&P Mod. Team"«
Oh ja - der GF darf nicht entlassen wenn erin der Krise ist und sich Hilfe holen - immer alles Platt machen - das ist die deutsche Mentalität seit dem Polenfeldzug. Bluten sollen die bösen, bösen, bösen Geschäftsführer, die ja eh nur alle missbrauch machen wollen.
Warum führt man nicht gleich noch eine 30-jährige - Lebenslange Haftstrafe mit Sicherheitsverwahrung für alle Geschäftsführer inkl. Nierenpfändung ein, denen die GmbH auch versehentlich insolvent geht ? ? Dann hat man doch endlich, dass was man wirklich will.
Diese Politiker haben von wirtschaft und Mittelstand einfach keine Ahnung, soll der Staat erstmal sehen, dass er die ganzen Betriebe bezahlt, die er wg. Zahlungsverzug in die Insolvenz treibt! Missbrauch gehört unterbunden, aber bitte nicht mit totalitären Methoden, sondern rationalen humanen.
Es ist doch geradzu lächerlich, dass solche Forderungen, gerade von den Leuten kommen, die den ganzen Staat in die Insolvenz treiben - würde es sie dann für den Staat geben.
Ich bleibe derweil bei meiner geliebten Limited - und wenn die mich weiter ärgern zieh ich ganz weg.
Die verunglimpfenden Kampagnen mit Unwahrheiten und einseitgen Negativdarstellungen, die gewisse Kammer-Funktionäre gegen die Limited durchgeführt haben sind schon schlimm genug.
01.06.2006, 11:23
Ich hab ähnliches hinter mir, daher mein Fazit Bloss weg aus Deutschland...
06.06.2006, 04:50
Die 10.000 Euro GmbH
Das Bundesjustizministerium hat am 29. Mai 2006 den Referentenentwurf
des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von
Missbräuchen (MoMiG) den Bundesressorts zur Stellungnahme zugeleitet.
Das Gesetz macht die Rechtsform der GmbH für den deutschen Mittelstand
attraktiver und stärkt so den Wirtschaftsstandort Deutschland.
In Deutschland gibt es ca. 1 Million GmbHs. Die GmbH ist die Rechtsform
des deutschen Mittelstandes. Die Gesetzesinitiative bedeutet die größte
Reform des GmbH-Rechts seit 1980. Der Referentenentwurf belässt es nicht
bei punktuellen Änderungen, sondern ist eine umfassende und in sich
geschlossene Novellierung des geltenden GmbH-Rechts: Flexibilisierung
und Deregulierung auf der einen Seite steht die Bekämpfung der
Missbrauchgefahr auf der anderen gegenüber.
Schwerpunkte des Gesetzentwurfs (PDF - 8 Seite- 133 KB)
http://www.steuerlinks.de/download/steuli/steuli-149-a1.pdf
Leasingservice
11.06.2006, 18:31
Rumänische GMBH
Hallo suche Infos , speziell was Firmengründung mit Visakarte betrifft . francilici kannst du mir mehr Infos senden ? Mein (Sie können diese E-Mail Adresse erst sehen, wenn Sie mindestens Premium-User sind.) Gruss Uwe
06.06.2007, 08:50
GmbH-Novelle - Schneller gründen durch das MoMiG
Das Bundeskabinett hat am 23. Mai 2007 den Regierungsentwurf des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von
Missbräuchen (MoMiG) beschlossen.
"Das neue GmbH-Recht gibt Gründern und Investoren den nötigen rechtlichen Rahmen, um ihre unternehmerischen Ideen schnell und unkompliziert in die Tat umzusetzen: Die Gründung von GmbHs wird deutlich leichter und schneller möglich sein. Gleichzeitig wird diese bewährte und erfolgreiche Unternehmensform fit für den internationalen Wettbewerb: Bestehende Nachteile werden ausgeglichen, die Vorteile bleiben. Es wird einen besseren Schutz der Gläubiger in Fällen der Krise und der Insolvenz geben. Die GmbH wird eine moderne, schlanke Rechtsform für den Mittelstand", erläuterte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
Wenn das MoMiG wie geplant in der ersten Hälfte 2008 in Kraft tritt, wird es die umfassendste Reform seit Bestehen des GmbH-Gesetzes sein. Das Gesetz belässt es nicht bei punktuellen Änderungen, sondern ist eine in sich geschlossene Novellierung des geltenden GmbH-Rechts. Sie ist an den Maximen orientiert: Flexibilisierung und Deregulierung auf der einen Seite, Bekämpfung der Missbrauchsgefahr auf der anderen.
Der beschlossene Entwurf enthält noch weiter gehende Reform- und Entbürokratisierungsansätze als der Referentenentwurf aus dem vergangenen Jahr: Vorgesehen ist ein Mustergesellschaftsvertrag für unkomplizierte GmbH-Standardgründungen. Wird er verwendet, muss der Gesellschaftsvertrag nicht mehr notariell beurkundet werden. Eine neue GmbH-Variante, die ohne Mindeststammkapital auskommt, erleichtert Gründungen zusätzlich. Um die Eintragung von GmbHs in das Handelsregister zu beschleunigen, wird die Eintragung auch dann erfolgen können, wenn staatliche Genehmigungen für den geplanten Gewerbebetrieb (noch) nicht vorliegen. Ergänzt wurden außerdem Vorschläge zur praxistauglichen Ausgestaltung des Rechts der Kapitalaufbringung. Schließlich werden ungeeignete Personen noch leichter von der Bestellung zum Geschäftsführer ausgeschlossen werden können.
Lesen Sie die Schwerpunkten des Gesetzentwurfs im Einzelnen:
Ronald-Stanczus
Beiträge: 11 130
21.08.2008, 09:16
Der Bundestag hat die umfassendste Novellierung des Rechts der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) seit Einführung dieser Gesellschaftsform im Jahr 1892 beschlossen.
Der Gesetzgeber plant insbesondere, die Gründung und Kapitalausstattung dieser Rechtsform des deutschen Mittelstandes zu vereinfachen und sie so für den globalisierten Rechtsverkehr fit zu machen. Auf die verlässliche Dokumentation und Beratung durch den Notar wird auch in Zukunft bei der Gesellschaftsgründung nicht verzichtet.
Seit 1892 können Gründer ihr Unternehmen als „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (GmbH) errichten, für deren Schulden sie nicht mit ihrem Privatvermögen haften. Das soll allerdings kein Freibrief für sorgloses Wirtschaften sein. Die Haftungsbeschränkung müssen Gründer sich verdienen, indem sie ein Mindestkapital von EUR 25.000 einsetzen und bestimmte Dokumentations- und Sorgfaltspflichten erfüllen.
Dieses deutsche Modell der Haftungsbeschränkung wurde in zahlreichen Ländern der Welt kopiert.
In Deutschland sind rund eine Mio. GmbHs ins Handelsregister eingetragen. Damit ist die große Mehrheit der deutschen Unternehmen in dieser Rechtsform organisiert. Sie hat sich vor allem für den Mittelstand bewährt.
Bei Gründung und später bei jeder wesentlichen Umgestaltung der Gesellschaft oder ihrer Eigentumsverhältnisse gehen die Eigner zum Notar, damit die rechtlichen Verhältnisse der Gesellschaft klar dokumentiert sind. Der Notar informiert über die Gestaltungsmöglichkeiten und gesetzlichen Pflichten. Er sorgt zugleich auf elektronischem Weg für die schnelle Eintragung der wichtigsten Unternehmensdaten in das öffentliche Handelsregister. So sind der Unternehmer selbst und auch der Rechtsverkehr vor bösen Überraschungen geschützt.
Das bisherige GmbH-Recht enthält aber auch Vorschriften, die in besonderen Fällen die Gründung verzögern oder erschweren können: In einigen Wirtschaftsbereichen ist vor der Eintragung der neuen GmbH eine staatliche Genehmigung erforderlich. Wer mit wenig Kapital anfängt, kann die derzeit erforderliche Mindestausstattung von € 25.000 möglicherweise nicht aufbringen und muss dann auf eine Haftungsbeschränkung verzichten.
Der Gesetzgeber plant daher, das GmbH-Recht zu modernisieren. Nach den Planungen können Gründer künftig auch mit einem symbolischen Stammkapital von 1 € eine haftungsbeschränkte ‚Unternehmergesellschaft’ (UG) errichten und mit ihr langsam in eine voll ausgestattete GmbH hineinwachsen. Auch der Gründungsvorgang und die Kapitalisierung der GmbH selbst werden vereinfacht. Viele überholte Formvorschriften, etwa zur Stückelung der Beteiligungen oder erforderlichen Genehmigungen, werden aufgehoben. Zugleich bleibt nach den Plänen des Bundestages das gesetzliche Mindestkapital von € 25.000 für die GmbH erhalten damit auch Außenstehende dem neuen Unternehmen vertrauen können.
Für ganz einfache Gründungen gibt es künftig die GmbH oder UG „von der Stange“:
Der Notar beurkundet mit den Gründern ein Musterprotokoll zu ermäßigten Kosten und sorgt für eine umgehende Eintragung der Gesellschaft ins Handelsregister. So können Gründer künftig schneller loslegen, ohne auf notariellen Rat verzichten zu müssen.
Aber nicht nur Gründer, sondern auch Erwerber von Geschäftsanteilen können sich freuen: Mit der Reform werden künftig die Beteiligungsverhältnisse an der GmbH transparenter. Der Gesellschafterbestand wird durch eine in der Regel vom Notar bescheinigte Gesellschafterliste verbindlich dokumentiert. Darauf kann sich jeder verlassen. Das erleichtert die sichere Übertragung der Anteile.
Die Reform des GmbH-Rechts (Kurzbezeichnung: „MoMiG“) muss noch den Bundesrat passieren. Die Änderungen sollen im Oktober/November 2008 in Kraft treten.
Quelle: PM PM Landesnotarkammern
? Reform des GmbH-Rechts
? Mini-GmbH - Unionsfraktion macht ernst
? Englische Limited vs. deutsche GmbH - Holt Deutschland auf?
Nur für Private-User
? Der Doktorhut für Ihre GmbH
19.09.2008, 10:55
Der Bundesrat hat am 19.09.2008 im "zweiten Durchgang" zum Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) auf eine Anrufung des Vermittlungsausschusses verzichtet.
Damit hat die umfassendste Reform seit Bestehen des GmbH-Gesetzes die letzte parlamentarische Hürde genommen und kann alsbald in Kraft treten.
1. Beschleunigung von Unternehmensgründungen
Kernpunkt der GmbH-Reform ist die Beschleunigung von Unternehmensgründungen. In diesem Zusammenhang sind folgende Änderungen beschlossen worden:
[list]Einführung der Unternehmensgesellschaft:
Das Gesetz sieht eine haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft („UG“, § 5a GmbHG) vor. Hierbei handelt es sich nicht um eine neue Rechtsform, sondern um eine GmbH, die ohne bestimmtes Mindeststammkapital gegründet werden kann. Diese GmbH darf ihre Gewinne allerdings nicht voll ausschütten, sondern muss hiermit das Mindeststammkapital der normalen GmbH, das weiterhin 25.000 Euro beträgt, nach und nach ansparen.
Mehr Flexibilität bei Stammeinlagen:
Der Mindestbetrag für Stammeinlagen wird von 100 Euro auf ein Euro abgesenkt. Gesellschaftsanteile können zudem künftig leichter aufgeteilt, zusammengelegt und einzeln oder zu mehreren an einen Dritten übertragen werden.
Ausdrückliche Regelung der „verdeckten Sacheinlage“:
Das Rechtsinstitut der „verdeckten Sacheinlage“ wird im Gesetz ausdrücklich geregelt. Den in der Praxis schwer einzuhaltenden Vorgaben der Rechtsprechung wurde dadurch Rechnung getragen, dass der Wert der geleisteten Sache auf die Bareinlageverpflichtung des Gesellschafters angerechnet wird. Die Anrechnung erfolgt erst nach Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister.
Einführung von Musterprotokollen:
Für unkomplizierte Standardgründungen werden zwei beurkundungspflichtige Musterprotokolle als Anlage zum GmbHG zur Verfügung gestellt. Hierdurch soll die GmbH-Gründung weiter vereinfacht und kostengünstiger werden.
Beschleunigung der Registereintragung:
Bei Gesellschaften, deren Unternehmensgegenstand genehmigungspflichtig ist, wird das Eintragungsverfahren vollständig von der verwaltungsrechtlichen Genehmigung abgekoppelt. Bei der Gründung von Ein-Personen-GmbHs wird zudem auf die Stellung besonderer Sicherheitsleistungen verzichtet. Des Weiteren wird klargestellt, dass das Registergericht nur dann die Vorlage von Einzahlungsbelegen oder sonstige Nachweise verlangen kann, wenn es erhebliche Zweifel hat, ob das Kapital ordnungsgemäß aufgebracht wurde.[/list]
2. Erhöhung der Attraktivität der Rechtsform der GmbH
Weitere Maßnahmen zielen darauf ab, die Attraktivität der Rechtsform der GmbH im Wettbewerb mit ausländischen Rechtsformen zu verbessern. Zu diesen Maßnahmen gehören:
[list]Verlegung des Verwaltungssitzes ins Ausland:
GmbHs können künftig einen Verwaltungssitz wählen, der nicht mit dem Satzungssitz übereinstimmen muss. Dieser Verwaltungssitz kann auch im Ausland liegen.
Mehr Transparenz bei Gesellschaftsanteilen:
Nach dem Vorbild des Aktienregisters gilt künftig nur derjenige als Gesellschafter, der in die Gesellschafterliste eingetragen ist.
Gutgläubiger Erwerb von Gesellschaftsanteilen:
Die Gesellschafterliste dient künftig auch als Anknüpfungspunkt für einen gutgläubigen Erwerb von Geschäftsanteilen. Ist eine unrichtige Eintragung in der Gesellschafterliste für mindestens drei Jahre unbeanstandet geblieben, so gilt der Inhalt der Liste dem Erwerber gegenüber als richtig. Entsprechendes
gilt für den Fall, dass die Eintragung zwar weniger als drei Jahre unrichtig, die Unrichtigkeit dem wahren Berechtigten aber zuzurechnen ist.
Sicherung des Cash-Pooling:
Das bei der Konzernfinanzierung international gebräuchliche Cash-Pooling wird gesichert und sowohl für den Bereich der Kapitalaufbringung als auch den Bereich der Kapitalerhaltung auf eine verlässliche Rechtsgrundlage gestellt.
Deregulierung des Eigenkapitalersatzrechts:
Die Regelung des Eigenkapitalersatzrechts (§§ 30 ff. GmbHG) wird vereinfacht und grundlegend dereguliert. Die Rechtsprechungs- und Gesetzesregeln über die kapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen (§§ 32a, 32b GmbHG) im Insolvenzrecht werden neu geordnet und die Rechtsprechungsregeln nach § 30 GmbHG aufgehoben. Eine Unterscheidung zwischen „kapitalersetzenden“ und „normalen“ Gesellschafterdarlehen wird es nicht mehr geben.[/list]3. Bekämpfung von Missbräuchen
Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit der Rechtsform der GmbH sollen durch folgende Maßnahmen bekämpft werden:
[list]Beschleunigung der Rechtsverfolgung:
In das Handelsregister muss künftig eine inländische Geschäftsanschrift eingetragen werden. Gläubiger einer GmbH sollen dadurch schnell in Erfahrung bringen können, an wen sie sich wegen ihrer Ansprüche wenden können. Wenn unter der eingetragenen Anschrift eine Zustellung faktisch unmöglich ist, wird die Möglichkeit verbessert, gegenüber der GmbH eine öffentliche Zustellung im Inland zu bewirken.
Insolvenzantragspflicht für Gesellschafter:
Die Insolvenzantragspflicht soll künftig durch ein „Abtauchen“ des Geschäftsführers nicht mehr umgangen werden können. Bei Führungslosigkeit sowie Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung der GmbH ist künftig jeder Gesellschafter zur Stellung des Insolvenzantrags verpflichtet, es sei denn, er hat vom Insolvenzgrund oder von der Führungslosigkeit keine Kenntnis.
Erweiterung der Ausschlussgründe für Geschäftsführer:
Die bisherigen Ausschlussgründe für Geschäftsführer (§ 6 Abs.2 S.3 GmbHG, § 76 Abs.3 S.3 AktG) werden um Verurteilungen wegen Insolvenzverschleppung, falscher Angaben und unrichtiger Darstellung sowie Verurteilungen auf Grund allgemeiner Straftatbestände mit Unternehmensbezug (§§ 263 bis 264a und §§ 265b bis 266a StGB) erweitert. Die neuen Ausschlussgründe greifen auch bei vergleichbaren Straftaten im Ausland ein. Gesellschafter können unter bestimmten Voraussetzungen für Handlungen eines „ausgeschlossenen“ Geschäftsführers haftbar gemacht werden.[/list]4. Inkrafttreten
Mit einem Inkrafttreten der Neuregelungen ist frühestens ab November 2008 zu rechnen.
5. Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Entwurf
Das Gesetz hat im Gesetzgebungsverfahren einige Änderungen erfahren:
[list]Musterprotokoll:
Neu ist etwa das Musterprotokoll für unkomplizierte GmbH-Standardgründungen.
Mindestkapital:
Außerdem ist der ursprüngliche Plan, das Stammkapital von 25.000 auf 10.000 Euro herabzusetzen, aufgegeben worden. Da die ohne Mindeststammkapital auskommende Unternehmergesellschaft bereits eine flexible und billige Möglichkeit zur Gesellschaftsgründung eröffne, könne das bisherige Mindestkapital der klassischen GmbH wie gewohnt bei 25.000 Euro bleiben, so das Bundesjustizministerium (BMJ).
Sanierung:
Ferner sind im Gesetzgebungsverfahren noch einige Änderungen zur Verbesserung der Sanierungsfähigkeit der GmbH in der Krise eingeführt worden.[/list]Quelle: ovs
? Gesetzentwurf in der Fassung der Beschlussempfehlung vom 24.06.2008
? Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen
22.10.2008, 17:46
Muster und Materialien zur GmbH-Reform 2008
Gründung einer klassischen Einpersonen-GmbH mit individueller, kurzer Satzung
[list]? Gründungsmantel
? Kurze Satzung
? Anmeldung
? Gesellschafterliste[/list]
Gründung einer klassischen Mehrpersonen-GmbH mit individueller, langer Satzung
? Lange Satzung
Gründung einer Einpersonen GmbH mit Musterprotokoll
? Anmeldung[/list]
Gründung einer Mehrpersonen-GmbH mit Musterprotokoll
Gründung einer Einpersonen-Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit kurzer, individueller Satzung
Gründung einer Mehrpersonen-Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit individueller, langer Satzung
Gründung einer Einpersonen-Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit Musterprotokoll
Gründung einer Mehrpersonen Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit Musterprotokoll
Gesonderte Belehrung eines GmbH Geschäftsführers
[list]? Belehrung deutsch
? Belehrung deutsch-englisch[/list]
Verkauf und Abtretung von GmbH-Geschäftsanteilen
[list]? Anteilsabtretung
? Neue Gesellschafterliste
Anmeldung der Zweigniederlassung einer ausländischen Gesellschaft
[list]? Anmeldung Zweigniederlassung[/list]
Quelle: gmbhr
05.11.2008, 11:04
Das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) ist inzwischen vom Bundespräsidenten ausgefertigt und am 28.10.2008 im Bundesgesetzblatt (BGBl. I S. 2026) verkündet worden.
Es tritt damit am 01.11.2008 in Kraft.
? Der rechtsverbindliche Text des Gesetzes
14.11.2008, 17:19
Großes Lob an GoMoPA für die ausführliche Darstellung.
Zusatzfrage, ich hoffe nichts überlesen zu haben:
Kann die neue MiniGmbH Komplementär einer KG werden; somit Gründung einer GmbH & Co.KG????
Danke für Ihre Antworten.
Beiträge: 1 498
Beruf: was ganz anständiges!
14.11.2008, 18:59
Grundwert, die neue GmbH-klein, also die Unternehmergesellschaft haftungsbeschränkt, kann sich ohne Schwierigkeiten an anderen Unternehmen beteiligen. Dadurch wird das aber nicht automatisch zu einer GmbH + Co.KG.
26.11.2008, 11:59
Die im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts (MoMiG) zum 01.11.2008 eingeführte haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft ist keine eigene Rechtsform, sondern lediglich eine besondere Variante der GmbH.
Dies hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen klargestellt und zugleich zu einigen Detailfragen im Zusammenhang mit der Unternehmergesellschaft Stellung genommen.
Keine Sonderregeln für Beteiligungen
Für die Unternehmergesellschaft gilt nach Auskunft der Bundesregierung lediglich die Sonderbestimmung in § 5a GmbHG n.F. Im Übrigen findet das allgemeine GmbH-Recht Anwendung. Daher gelten auch hinsichtlich der Beteiligung an einer Unternehmergesellschaft oder der Beteiligung einer Unternehmergesellschaft an einer anderen Gesellschaft keine Besonderheiten.
Geringere Notarkosten als bei einer GmbH
Die Bundesregierung hat außerdem darauf hingewiesen, dass sich der Geschäftswert für die notarielle Beurkundung des Musterprotokolls zur Gründung einer Unternehmergesellschaft nach der Höhe der konkreten Stammeinlage richte. Es gebe daher keinen Mindestgeschäftswert von 25.000 Euro.
Regelung der Namenspflicht
Die Unternehmergesellschaft muss abweichend von § 4 GmbHG in der Firma anstelle des Rechtsformzusatzes "GmbH" die Bezeichnung "Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)" oder "UG (haftungsbeschränkt)" führen. Im Übrigen gilt das allgemeine Firmenrecht gemäß §§ 17 ff. HGB.
Übergang in eine GmbH
Die besonderen Pflichten aus § 5a GmbHG n.F. gelten nicht mehr, wenn die Gesellschaft ihr Stammkapital im Wege einer Kapitalerhöhung auf 25.000 Euro erhöht hat. Der Gesellschaft stehe es dann frei, umzufirmieren oder die besondere Bezeichnung als Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) beizubehalten, so die Bundesregierung.
Der Hintergrund:
Bei der Unternehmergesellschaft handelt es sich um eine neue Form der GmbH, die ohne bestimmtes Mindeststammkapital gegründet werden kann. Diese GmbH darf ihre Gewinne allerdings nicht voll ausschütten, sondern muss hiermit das Mindeststammkapital der normalen GmbH, das weiterhin 25.000 Euro beträgt, nach und nach ansparen.
? Antwort der Bundesregierung im Volltext
05.02.2013, 19:20
Erstmals zeichnet sich konkret eine Herabsetzung des Mindeststammkapitals der GmbH ab
Die politische Forderung seitens der Wirtschaft, das Mindeststammkapital der GmbH herabzusetzen, gibt es schon seit längerem. Lange Zeit sah es so aus, als ob diese Forderung ein frommer Wunsch bleiben würde. Am 9. 11. 2012 wurde im Ministerrat die Reform des GmbH- Rechts beschlossen. Derzeit gibt es noch keinen Gesetzesentwurf, aber dem Vernehmen nach soll es neben einer Mindest-KöSt Senkung von 1.750 auf 500 Euro und einem Wegfall der Pflichtveröffentlichung über die Gründung in der Wiener Zeitung auch eine Herabsetzung des Mindeststammkapitals geben.
Derzeit beträgt das Mindeststammkapital 35.000 Euro. Laut aktuellen Vorschlägen zur „GmbH neu“ soll das Mindeststammkapital auf 10.000 Euro gesenkt werden. Dadurch erhofft man sich eine Steigerung der Zahl der GmbH- Gründungen, die im Verhältnis zu allen Firmenneugründungen seit Jahren rück- läufig ist.
Wann die Reformen zum GmbH- Gesetz, insbesondere die Herabsetzung des Mindeststammkapitals, in Kraft treten sollen, ist derzeit noch unklar, zumal es bislang noch keinen konkreten Gesetzesentwurf des Justizministeriums, sondern lediglich Vorschläge für einzelne Eckpunkte gibt. Bestätigt wurde, dass das Justizministerium bereits fieberhaft an einem Gesetzesentwurf arbeitet. Aufgrund des politischen Drucks ist zu erwarten, dass die Ausarbeitung des Gesetzesentwurfs oberste Priorität genießt.
Entwicklungen in Deutschland
In Deutschland gibt es seit 1. 11. 2008 eine Gesellschaft mit Haftungsbeschränkung, die ein Mindestkapital in der Höhe von einem Euro aufweist. Sie muss zwingend die Bezeichnung „Unternehmergesellschaft (oder „UG“) (haftungsbeschränkt)“ führen.
In Bezug auf das geringe Mindeststammkapital bei der UG ist jedoch darauf hinzuweisen, dass eine Verpflichtung besteht, eine gesetzliche Rücklage zu bilden und diese mit Hilfe eines Viertels des Jahresüberschusses im Wege einer „Kapitalaufholung“ aufzufüllen, bis das Mindeststammkapital von € 25.000 Euro erreicht ist. Die Haftungsbeschränkung erkauft man sich hier daher mit einem teilweisen Verzicht auf die Gewinnausschüttung.
Die Europäische Privatgesellschaft
Mit dem Vorschlag für eine Verordnung des Rates über das Statut der Europäischen Privatgesellschaft beabsichtigte die Europäische Kommission, KMUs den Zugang zum Binnenmarkt zu erleichtern und ihre Marktleistung zu verbessern. Ziel war es, die Tätigkeit der KMUs im Binnenmarkt zu erhöhen und deren Niederlassung zu erleichtern. Dies sollte unter anderem durch eine Reduzierung des Mindestkapitalerfordernisses (auf 1 Euro) und die Möglichkeit, den Sitz und die Hauptniederlassung der Gesellschaft in zwei unterschiedlichen Mitgliedsstaaten zu haben, erreicht werden.
Mittlerweile gilt die Europäische Privatgesellschaft aufgrund der Einwände von Deutschland, Schweden und Österreich als politisch gescheitert. Es ist derzeit nicht zu erwarten, dass dieses Projekt auf europäischer Ebene in naher Zukunft in Angriff genommen wird.
Dr. Wolfgang Sieh - Experte für Gesellschaftsrecht
Fiebinger Polak Leon Rechtsanwälte
24.04.2013, 05:18
GmbH-Reform öffnet Tore weit zum Missbrauch
Das Mindeststammkapital zur Gründung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) soll von 35.000 auf 10.000 Euro gesenkt werden, und davon müsste nur die Hälfte eingezahlt werden: Das ist, neben einer Herabsetzung der Steuern und Gebühren für die GmbH-Gründung, das zentrale Anliegen einer von Justizministerin Beatrix Karl geplanten GmbH-Reform. Heinz Krejci, auch nach seiner Emeritierung an der Uni Wien einer der renommiertesten Gesellschaftsrechtler Österreichs, schlägt Alarm: Die Reform werde der Wirtschaft nicht, wie von ihren Proponenten beabsichtigt, nützen, sondern schaden. Denn, so Krejci: Sie schmälere auf gravierende Weise den gesellschaftsrechtlichen Gläubigerschutz.
Zutrittsschwelle mit Warnfunktion
Das Mindeststammkapital sei eine Marktzutritts- und Seriositätsschwelle, „die wagemutige Mittellose davon abhalten soll, ihr ureigenstes Geschäftsrisiko vorweg auf jene abzuwälzen, die sich gutgläubig auf Geschäfte einlassen, die von einer mittellosen Gesellschaft bei geringster Irritierung nicht erfüllt werden können“, schreibt Krejci in einer Stellungnahme zum Entwurf. Zugleich habe das Mindeststammkapital eine „Warnfunktion, die den Gründern vor Augen führen soll, dass der Aufbau und Betrieb eines Unternehmens Geld kosten“. Das Ministerium meint, dass 35.000 Euro gerade für solche Gesellschaften zu viel seien, deren Zweck keine so große Kapitalausstattung erfordere – wie Dienstleistungsunternehmen.
Doch abgesehen davon, dass selbst kleine Unternehmen ein Minimum an Infrastruktur benötigen, gilt es meist auch, eine längere Aufbauphase zu überwinden. „Diese Durststrecke ist in der Regel mit 5000 Euro nicht zu finanzieren“, warnt Krejci. Überhaupt kein Verständnis hat er für das Argument, die Zahl der GmbH-Gründungen könnte mit der Absenkung des Stammkapitals erhöht werden: Die Vermehrung der Gesellschaften könne ja kein Selbstzweck sein.
„Noch mehr Gläubiger werden bluten“
Die Wirtschaft profitiere nur, wenn mehr Personen als bisher unternehmerisch tätig würden und damit erfolgreich wären. Doch niemand hindere sie daran, ihr Glück als Einzelunternehmer zu versuchen, die allerdings auch persönlich für ihr Risiko haften. Krejci befürchtet, dass es künftig zu noch mehr GmbH-Insolvenzen kommen werde. „Am Ende werden noch mehr Gläubiger als bisher bluten.“ Der Experte findet es „befremdlich“, wenn gerade in einer Zeit, in der die Sensibilität gegenüber fragwürdigen Verhaltensweisen im Wirtschaftsleben stark zunimmt, der Gesetzgeber „die Tore zum Missbrauch der Rechtsform der GmbH weit öffnet“. Deshalb hat auch der Anwalt und Gesellschaftsrechtsexperte Hanns F. Hügel die Reform als einen „beispiellosen Schildbürgerstreich“ kritisiert: Sie werde vor allem die Gründung von Betrugs-GmbHs fördern.
Zurück zu Krejci: Wenn eine Senkung des Stammkapitals unausweichlich wäre, dann sollte man – nach deutschem Vorbild – an 25.000 Euro denken. Könnten diese nicht gleich aufgebracht werden, wäre eine Pflicht zum Ansparen aus Gewinnrücklagen denkbar. Zustimmung findet der Entwurf bei Krejci nur mit seiner zweiten Stoßrichtung: der Senkung von Tarifen, Gebühren und Steuern und der Streichung der Pflichtbekanntmachung in der „Wiener Zeitung“.
* Die Presse
Deutsche Strukturen
UK Limited
Europäische Unternehmensformen
Firmengründung und Offshore
Banken Stiftungen und Trusts
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