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Timestamp: 2020-03-29 03:30:04+00:00

Document:
aus dem bezirk affoltern I Nr. 007 I 172. Jahrgang I Freitag, 26. Januar 2018
«Krass rücksichtslos»
In Aeugst wurde ein Boiler gestohlen, in Affoltern ein gusseisernes Werbeschild. > Seite 3
Das Bezirksgericht Affoltern erhöhte die Strafe für einen 45-jährigen PW-Lenker. > Seite 5
Poststelle schliesst Die Post bietet ihre Dienstleistungen in Ottenbach ab Spätsommer im Volg an. > Seite 5
Licht im Dunkeln Winternächtliche Impressionen aus dem Knonauer Amt eingefangen. > Seite 9
Viel Politprominenz im Säuliamt Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei im Kasinosaal Affoltern Die Delegierten der kantonalen SVP trafen sich am Dienstag in Affoltern zur Parolenfassung für zwei kommende Abstimmungen. Neben Finanzdirektor Ernst Stocker und den Ämtler Kantonsräten Susanne Leuenberger und Martin Haab waren auch fünf Nationalräte im Saal. ................................................... von martin mullis Der parteilose Gemeindepräsident des Bezirkshauptortes, Clemens Grötsch, durfte die 208 Delegierten der kantonalzürcherischen SVP auf der Sonnenseite des Üetlibergs nicht nur herzlich willkommen heissen, er stellte die kommende jüngste Stadt des Kantons, Affoltern am Albis, auch als urbanes Zentrum vor. Er wünschte den Gästen im Kasinosaal eine erfolgreiche Versammlung und dankte ihnen für ihr politisches Engagement. Die guten Wünsche des Gastgebers kamen den SVP-Delegierten sicher gelegen, hatten sie doch eine umfangreiche Traktandenliste zu bearbeiten. Kantonsrat und Parteipräsident Konrad Langhart kam jedoch bereits bei der Begrüssung der zahlreichen Parteiprominenz etwas in Zeitnot. Aus dem Nationalrat nannte er Thomas Matter, Natalie Rickli, Gregor Rutz, Mauro
Frauenthema Journalistin Rebekka Haefeli und Hebamme Augusta Theler im Gespräch. > Seite 10
Wird Ottenbach Einheitsgemeinde? Seit 2016 befassen sich in Ottenbach Primarschulpflege und Gemeinderat mit dem Thema Einheitsgemeinde – nicht zum ersten Mal: 2013 hatten sich noch beide Behörden dagegen entschieden, erste Überlegungen gehen noch weiter zurück. Eine Einzelinitiative hat im September 2017 den Handlungsdruck erhöht. Während der Gemeinderat die Zusammenlegung befürwortet, überwiegen für die Primarschulpflege die Nachteile. Beide Behörden haben am Montagabend gemeinsam orientiert. Rund 80 Interessierte fanden zum Anlass im Gemeindesaal. Klar ist: Bei einem Ja am 4. März an der Urne wäre die Einheitsgemeinde noch nicht beschlossene Sache. Die Stimmberechtigten würden im Herbst 2018 oder Frühling 2019 an der Urne nochmals zur neuen Gemeindeordnung befragt. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen
Am Tisch der Parteiprominenz, von rechts: Die Nationalräte Claudio Zanetti und Thomas Matter, Kantonsrat Roger Liebi, Regierungsrat Ernst Stocker (teilverdeckt), Kantonsrat Martin Haab und JSVP-Präsidentin Camille Lothe. (Bild Martin Mullis) Tuena sowie Claudio Zanetti. Von der Kantonsregierung war der Finanzminister Ernst Stocker anwesend. Aus dem Bezirk Affoltern waren natürlich die Kantonsrätin Susanne
Anspruchsvolle Zeiten für KulturAffoltern KulturAffoltern organisiert im Bezirkshauptort zahlreiche Veranstaltungen. Das breite Angebot dürfte vermehrt genutzt werden, sagt Kommissionspräsident Felix Küng im Interview mit dem «Anzeiger».
aber engagierte Mitglieder und Helfer, die bereit sind, einen Teil ihrer Freizeit der Kultur zu widmen. Diese sind nicht leicht zu finden. Ebenfalls anspruchsvoll sei es für einzelne Veranstaltungen Publikum zu gewinnen, sagt Kommissionspräsident Felix Küng im Interview mit dem «Anzeiger». Dies trotz moderaten Eintrittspreisen und Bevölkerungswachstum im Bezirk. Ihm ist es ein Anliegen, die Arbeit und das Angebot von KulturAffoltern auch unter den Neuzuzügern bekannter zu machen. (abo) ................................................... > Interview auf Seite 7
Unterhaltung wird nicht nur in der Grossstadt geboten. Zahlreiche Kulturvereine stellen auch im Bezirk Affoltern ein veritables Veranstaltungsprogramm auf die Beine. Eine der grössten Veranstalter ist KulturAffoltern mit rund 30 Veranstaltungen und Ausstellungen auf der Bühne oder in der Galerie. Hier erhalten auch weniger bekannte Künstler und Neulinge eine Auftrittsmöglichkeit. Nicht selten erlangen diese später nationale Bekanntheit. So gesehen kommt der Kulturkommission auch eine fördernde Rolle zu. Damit Heute findet die nächste Veranstaltung von KulturAffoltern diese Anlässe statt- statt: Liedermacherin Brigitte Marolf tritt um 20.15 Uhr in finden, braucht es der Galerie Märtplatz in Affoltern auf. (Bild zvg.)
Leuenberger und der Kantonsrat Martin Haab präsent. Kantonsrat und Quästor Roger Liebi gelang es, innert kurzer Zeit die beiden Traktanden Budget 2018 und die Festsetzung der
Mitgliederbeiträge, zur einstimmigen Zufriedenheit aller Delegierten zu erledigen. ................................................... > Bericht auf Seite 3
Grosses Interesse an der Sek Obfelden-Ottenbach
Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Provisorische Wahlvorschläge liegen mittlerweile auch aus Obfelden und Ottenbach vor. Spannung ist insbesondere bei der gemeinsamen Sekundarschulpflege zu erwarten: sieben Kandidierende für fünf Sitze. Am 15. April stehen die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer bis 2022 an. Nun sind auch die provisorischen Wahlvorschläge für Obfelden und Ottenbach bekannt. Besonders begehrt sind die fünf Sitze der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach. Sieben Kandidierende treten hier an, darunter vier Neue. Fürs Präsidium vorgeschlagen ist neben der amtierenden Susanne van Hoof auch Diana Caruso, beide aus Obfelden.
Ottenbach: Kampfwahl um Gemeinderats-Mandate In Ottenbach wird im Rennen um die fünf Gemeinderats-Mandate, bei einem Rücktritt (Salomon Schneider) und zwei neuen Kandidierenden (Hans
Hanselmann und Yvonne Piguet), jemand auf der Strecke bleiben. Fürs Präsidium ist einzig die amtierende Gabriela Noser Fanger vorgeschlagen. Gleichviele Kandidierende wie Mandate sind es bei der Primarschulpflege und der Rechnungsprüfungskommission. Zur Kampfwahl könnte es ums Primarschul-Präsidium kommen – falls nicht noch einer der provisorisch Vorgeschlagenen zurückziehen sollte.
Obfelden: Alles scheint aufzugehen Alles klar scheint derweil in Obfelden: Bei zwei Rücktritten (Christian Kägi und Franz Müller) und einer Neuen (Isabelle Egger) entspricht die Anzahl der für den Gemeinderat der neuen Einheitsgemeinde Kandidierenden jener der Sitze. Künftig wird nämlich das Primarschul-Präsidium im Gremium vertreten sein. Für dieses kandidiert der amtierende Werner Kurt – bisher konkurrenzlos. Gleich viele Wahlvorschläge wie Mandate, das gilt auch für die Primarschulpflege und die Rechnungsprüfungskommission (RPK). Die Nachmelde-Fristen laufen bis zum 2. Februar. (tst.)
Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs· über Armend Sefedini, geb. 27. Oktober 1989, Staatsangehörigkeit: Serbien, Zürichstrasse 100, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 26. Januar 2018 verwiesen.
Friedhof Affoltern am Albis Grabräumung
Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022; provisorische Wahlvorschläge
Die Ruhefrist für die folgenden Gräber läuft in Kürze ab:
Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahlen der folgenden Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 auf den 15. April 2018 (Urnenwahl) festgesetzt.
Urnengräber Nrn. 408 – 421 (Bestattungsjahr 1997 – 1998)
Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 8. Dezember 2017 sind für die Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörden Ottenbach innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge (alphabethische Auflistung) eingereicht worden:
Die erwähnten Gräber werden im Mai 2018 aufgehoben. Wir bitten Sie, die Pflanzen bis am 30. April 2018 zu entfernen. Danach werden die genannten Gräber und der noch vorhandene Grabschmuck durch die Gemeinde geräumt. Angehörige dürfen bis am 20. April 2018 über die Grabzeichen verfügen. Ab dem 23. April 2018 bis 30. April 2018 stehen die Grabzeichen den Bildhauern zur Verfügung. Grabzeichen, welche bis am 30. April 2018 nicht abgeräumt wurden, werden durch die Gemeinde entsorgt. Bei Fragen können Sie sich an das Bestattungsamt Affoltern am Albis, Tel. 044 762 56 73 wenden. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern a.A., 23. Januar 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a.A.
Konkurseinstellung Über die Swiss Angelreisen AG, Schloss Knonau, 8934 Knonau, ist durch Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich, Einzelgericht, vom 6. September 2017 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil des Bezirksgerichts Affoltern, Einzelgericht, vom 29. Dezember 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 5. Februar 2018 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 5 000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 19. Januar 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 891O Affoltern am Albis
Konkurseröffnung Schuldner: Rustem Ramadani, geb. 11. Oktober 1977, Staatsangehörigkeit: Mazedonien, wohnhaft an der Oberdorfstrasse 1, 8908 Hedingen. Datum der Konkurseröffnung: 27. November 2017
Die von der Gemeindeversammlung am 7. Dezember 2017 genehmigte Gebührenverordnung der Politischen Gemeinde Ottenbach wurde auf den 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt. Mit Gemeinderatsbeschluss Nr. 17 vom 15. Januar 2018 wurde folgender Gebührentarif geändert: • Verpflichtungserklärung (inkl. Gebühren des Migrationsamts): neu Fr. 60.– anstelle Fr. 40.–, aufgrund der kantonalen Gebührenempfehlung Der betreffende Beschluss und die aktuelle Tarifordnung liegen vom 26. Januar 2018 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, zu den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Ottenbach, 26.01.2018 Gemeinderat Ottenbach
Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 26. Januar 2018. Affoltern am Albis, 23. Januar 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis
Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über den Nachlass des Thomas Wilde-Bezerra de Melo, geb. 6. September 1963, Staatsangehörigkeit: Deutschland, wohnhaft gewesen Schürmattstrasse 3c, 8913 Ottenbach, tot aufgefunden am 23. März 2010, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 22. Dezember 2017 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 19.01.2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
IT-Umstellung Gemeindeverwaltung Wegen grossangelegten IT-Umstellungsarbeiten im Gemeindehaus bleiben unsere Büros am Freitag, 2. Februar 2018 den ganzen Tag geschlossen. Der E-Mail-Verkehr mit der Gemeindeverwaltung ist ebenfalls unterbrochen. Die Webseite www.stallikon.ch ist hingegen normal erreichbar. Notfalldienste: - Bestattungsamt: - Wasserversorgung:
Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis. Stallikon, 26. Januar 2018 Gemeindeverwaltung
5 Mitglieder und Präsident/in des Gemeinderates Name / Vorname oder Rufname
bisher/ Partei neu
Alder Ronald Hanselmann Hans Noser Fanger Gabriela Piguet Yvonne Treichler Hubert Weis Peter
1969 1955 1973 1963 1971 1965
Dipl. Natw. ETH Polizist Dipl. Geografin Finanzfachfrau mit FA Fahrlehrer Bau-Ingenieur HTL
Rüchligstr. 9 Am Tobelbach 1 Rebweg 3 Zwillikerstr. 7a Meiholzstr. 1 Jonenstr. 19c
Bauma ZH Sennwald SG Glarus Nord GL Le Chenit VD Schönenberg ZH Affoltern a.A. ZH
bisher neu bisher neu bisher bisher
Glarus Nord GL
Präsident/in: Noser Fanger Gabriela 1973
5 Mitglieder und Präsident/in der Primarschulpflege Name / Vorname oder Rufname
Burkart Daniela Niederer Katja Pelizzoni Guido Schelbert Paul
1969 1975 1967 1949
Steinernstr. 17a Pfaffächerstr. 28 Stüdlerstr. 26 Rüchligstr. 10
Beinwil/Freiamt AG Trogen AR Zürich ZH Muotathal SZ
Schwarzenbach Wälti Dr. Gioia
Techno-Polygrafin Juristin Systemengineer pensioniert Entwicklungschemiker Naturwissenschafterin, Dr. sc. nat.
Pfaffächerstr. 47
pensioniert Entwicklungschemiker Naturwissenschafterin, Dr. sc. nat.
Rüchligstr. 10
Präsident/in: Schelbert Paul Schwarzenbach Wälti Dr. Gioia
5 Mitglieder und Präsident/in der Rechnungsprüfungskommission Name / Vorname oder Rufname
Good Hansruedi
Hobacherstr. 37
Schmid Martin Seitz Marcel
Im Rainacker 1 Hobacherstr. 15
Sidler Peter Zeder Franz
Treuhänder Leitung Produktmanagement Senior Projektleiter Maschinen-Ing. HTL
Mels SG und Zürich ZH Hägglingen AG Berneck SG
Präsident/in: Zeder Franz und Luthern LU
Maschinen-Ing. HTL
Rickenbacherstr. 17b Zürich ZH Pilatusweg 13 Grosswangen und Luthern LU
5 Mitglieder und Präsident/in der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Name / Vorname oder Rufname
Bächli Monika
Obere Bachdolen 3
Bättig Käthy Dürr Birgit Stutz Hans Peter Voûte Carl-Heinz
1964 1963 1951 1968
Detailhandelsfachfrau Zahnarzthelferin Architekt Werkstoff-Ingenieur
Meiholzstr. 6 Pilatusweg 9 Stüdlerstr. 4 Pilatusweg 7
Mels-Weisstannen SG Ottenbach ZH Ottenbach ZH Bachenbülach ZH Winterthur ZH
Präsident/in: Stutz Hans Peter
Stüdlerstr. 4
In Anwendung der entsprechenden Gemeindeordnungen sowie § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 2. Februar 2018, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat Ottenbach, Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, eingereicht werden können. Als Mitglied des Gemeinderates und der Primarschulpflege sowie deren Präsidien ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Ottenbach hat. Für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege ist zusätzlich Voraussetzung, dass die Kandidatin/der Kandidat der evangelisch-reformierten Kirche angehört. Als Mitglied und Präsident/in der Rechnungsprüfungskommission ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag pro Behörde unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Übersteigt die Zahl der Wahlvorschläge diejenigen der zu besetzenden Stellen nicht, werden beim Gemeinderat, bei der Rechnungsprüfungskommission und bei der Primarschulpflege gedruckte Wahlzettel verwendet. Andernfalls werden die Wahlen mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Die Wahl der evangelisch-reformierten Kirchenpflege wird mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, oder auf der Homepage www.ottenbach.ch erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. In Angelegenheiten der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde gilt dasselbe Rechtsmittel. Der Rekurs ist jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. 26. Januar 2018
Synergien oder Kontrollverlust? Umstrittene Vorlage Einheitsgemeinde: Informationsveranstaltung in Ottenbach Ottenbach stimmt am 4. März darüber ab, ob die Primarschulgemeinde mit der politischen Gemeinde zusammengeschlossen werden soll. Der Gemeinderat befürwortet die entsprechende Initiative, für die Primarschulpflege überwiegen die Nachteile.
dürfnisse der Schule stehen dann in direkter Konkurrenz zu den anderen Ressorts.»
................................................... von thomas stöckli 20 Jahre ist es nun her, seit Stallikon als erstes Ämtler Dorf die Primarschulgemeinde und die politische Gemeinde zusammengeschlossen hat. Hedingen zog 2009 nach (inklusive Sek), Hausen und Rifferswil 2010. Weiter folgten Kappel (2012), Knonau (2014) und Bonstetten (2016). Mit Affoltern, Mettmenstetten und Obfelden sind per Mitte 2018 zehn der 14 Gemeinden im Knonauer Amt als Einheitsgemeinde organisiert. Ab 2020 könnte Ottenbach dazukommen. «Eigenständige Schulbehörden sind ein Auslaufmodell», so Gemeindepräsidentin Gabriela Noser Fanger an der Informationsveranstaltung vom vergangenen Montagabend im Gemeindesaal Ottenbach. Für sie ist die Einheitsgemeinde «eine zentrale Massnahme, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können.»
Sie haben gemeinsam über Vor- und Nachteile einer Einheitsgemeinde Ottenbach informiert. Von links: Primarschulpräsident Anastasios Minidis, Berater Pascal Widmer (Federas), und Gemeindepräsidentin Gabriela Noser. (Bild tst.) Ganz anders sieht dies Primarschulpräsident Anastasios Minidis: «Die Einheitsgemeinde bringt keine Einsparungen, keine Effizienzsteigerung und keinen Qualitätsgewinn für die Schule», ist er überzeugt. Seine Be-
Boiler aus Neubau gestohlen In einer Neuüberbauung in Aeugst haben Unbekannte vom 18. auf den 19. Januar einen Boiler im Wert von rund 4000 Franken gestohlen. Der Kantonspolizei ist nicht bekannt, auf welche Weise sich die Diebe Zutritt verschafft hatten. Zwischen 21. und 23. Januar ist in der Waschküche eines Mehrfamilienhauses in Ottenbach die Kasse des
Waschautomaten aufgebrochen und geplündert worden. Die Polizei spricht in diesem Fall von einem Einschleichdiebstahl. Der entwendete Bargeldbetrag ist gering. Eine unbekannte Täterschaft hat während der Ferienabwesenheit in einem Café in Affoltern das aus Gusseisen bestehende Firmen-Werbeschild im Wert von zirka 2500 Franken gestohlen. Weil dabei auch Laternen in Brüche gingen, beläuft sich der Sachschaden auf 400 Franken. Auch Sachschaden anderer Art findet sich auf einem Rapport der Kapo, entstanden auf der Sammelstelle in Hausen, wo Vandalen – wie am 19. Januar festgestellt – einen Abfallkübel weggerissen haben. Der Schaden beläuft sich auf ein paar hundert Franken. In Obfelden wurde der Veranstalter einer privaten Party in einem Mehrfamilienhaus am 19. Januar mit einer Ordnungsbusse belegt. Anwohner fühlten sich um 1.30 Uhr durch erheblichen Lärm in ihrer Nachtruhe gestört. (-ter.)
wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Am Dienstag, 23. Januar, ist Peter Frischknecht in Affoltern 85 Jahre alt geworden. Wir wünschen ihm recht viel Freude und gute Gesundheit im neuen Lebensjahr. Heute Freitag, 26. Januar, feiert auch Gebhardine Diethelm-Wegmann in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Auch ihr wünschen wir viel Gfreuts und alles Gute.
Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Heinz Beat Schneider heute Freitag, 26. Januar, den 80. Geburtstag. Und morgen Samstag, 27. Januar, wird auch Maria Fiorita-Podo, Affoltern, 80 Jahre jung. Am Montag, 29. Januar, feiert Hanna Spörri-Trübin Knonau ihr 80. Wiegenfest. Wir wünschen den Jubilaren viel Glück und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.
fürchtung: Bei grossen Investitionen – etwa für die Umgestaltung des Dorfplatzes – müsse die Schule ihre Bedürfnisse hinten anstellen. «In der Einheitsgemeinde erfährt die Bildung einen Statusverlust», so Minidis, «die Be-
Während die Primarschulpflege findet, dass Synergien bereits genutzt werden und der Austausch stattfinde, sieht der Gemeinderat in beiden Bereichen Verbesserungspotenzial. «Wir haben heute ein punktuell abgestimmtes Nebeneinander, kein Miteinander», so Gabriela Noser. Die Einheitsgemeinde sieht sie als Chance, eine ganzheitliche Gemeindepolitik betreiben zu können. So würden durch die Einbindung des Primarschulpräsidiums in den Gemeinderat das gegenseitige Verständnis verstärkt und Reibungsverluste reduziert. In der abschliessenden Fragerunde war dann die Doppelbelastung des Primarschulpräsidenten (Schulpflege und Gemeinderat) ein Thema. Dieser dürfte auf ein höheres Pensum kommen als die anderen Ressortvorsteher. Weiter wurde über destruktiven Spardruck diskutiert, darum, dass vermeintliche Synergien zu einem Verlust von räumlicher Nähe führen können, aber auch die Chancen für die Kommunikation und den Zusammenhalt zwischen Schulpflege und Gemeinderat.
Bevölkerung hat das letzte Wort Eine Einführung der Einheitsgemeinde kann an der Abstimmung vom 4. März noch nicht beschlossen werden. Bei einem Ja müsse erst eine neue Gemeindeordnung erstellt und an der Urne bestätigt werden, erklärte Pascal Widmer von der Beratungsfirma Federas, welche beide Behörden begleitet. In dieser Gemeindeordnung würde verankert, dass die Primarschulpflege die Schule führt und in pädagogischen Fragen eigenständig handelt. Offen ist, ob das Primarschulpräsidium die fünf Gemeinderäte ergänzt oder einen von ihnen ersetzt. Möglich und üblich sei auch ein direktes Antragsrecht der Primarschulpflege an die Stimmberechtigten, so Widmer. Bei einem Ja im März würde die Gemeindeordnung voraussichtlich im Herbst 2018 oder Frühling 2019 vors Volk kommen. Sagt dieses dann Nein dazu, bleibt es bei zwei eigenständigen Gemeinden. Die Gemeindeordnung muss allerdings in jedem Fall bis 2022 ans neue Gemeindegesetz angepasst werden – dann halt einfach für zwei Gemeinden statt für eine. Der Kanton unterstützt fusionswillige Gemeinden mit maximal 35 000 Franken für die Projektierung, bei einer Umsetzung der Einheitsgemeinde kämen weitere 100 000 Franken dazu.
Dem stetigen Staatswachstum energisch entgegentreten
Diskussionen über Volksinitiativen der Bildungs- und Finanzpolitik Zur Diskussion standen an der Delegiertenversammlung der Kantonalen SVP in Affoltern eidgenössische Vorlagen zu den Themen Schule und Finanzen. Informiert wurde auch über die Initiative «Lehrplan vors Volk». ................................................... von martin mullis Camille Lothe, die zierliche Präsidentin der JSVP, stiess auf offene Ohren. Ihr Appell betreffend der kantonalen Volksinitiative «Lehrplan vors Volk», fand grosse Aufmerksamkeit. Zwar hatte die SVP die Ja-Parole bereits gefasst, der jungen dynamischen Frau war es jedoch ein grosses Bedürfnis, noch etwas genauer darüber zu orientieren und für ein Ja zu werben. Sie hielt dezidiert fest, dass die Initiative grundsätzlich eine Verbesserung der Mitbestimmung der breiten Bevölkerung wie der Lehrkräfte, Eltern, Lehrlingsausbildner und Gewerbevertreter bringen würde. Über die eidgenössische Vorlage vom 4. März 2018 über die neue Finanzordnung 2021 informierte anschliessend Nationalrat Claudio Zanetti. Er geisselte in seiner gewohnt direkten Art das nach seiner Ansicht unaufhörliche Staatswachstum. Natürlich bediente er sich dabei auch einer etwas beissenden Ironie, indem er den Bundesrat lobte für den Kampf gegen die Bürokratie. Allerdings bezeichnete Nationalrat Zanetti diese Bestrebungen als reine Augenwischerei. Er forderte mit einem Ja zur Vorlage, dem stetig steigenden Staatswachstum energisch entgegenzutreten. Die Delegierten folgten ihm mit 175 Ja gegen 19 Nein und 10 Enthaltungen. Wer dann glaubte, Nationalrat und Finanzfachmann Thomas Matter hätte mit dem doch schwer vermittelbaren Volksbegehren «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank» (Vollgeld-Initiative)
eine fast unlösbare Aufgabe vor sich, täuschte sich. Erst einmal leistet er sich einige Witze über das WEF und den Besuch des amerikanischen Präsidenten sowie über EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Junker. Bei seiner Argumentation gegen die sogenannte Vollgeld-Initiative bediente er sich einigen einfachen, aber überaus anschaulichen Beispielen.
Nichts reparieren, was funktioniert Etwas zu reparieren, was bestens funktioniert, sei völlig unnötig, hielt er fest und das Begehren erinnere ihn stark an das Märchen von den Sterntalern, wo ein armes Mädchen ihre Schürze ausbreite, damit die Silbertaler in ihren Schoss fallen. Die Vollgeld-Initiative wolle ein nicht vorhandenes Problem lösen. Das Vollgeld-System wäre zudem für den Werkplatz Schweiz äusserst schädlich. Er bat die Delegierten, dafür zu sorgen, dass die SVP-Mitglieder die Initiative wuchtig ablehnen. Obwohl der Abstimmungs-
termin für dieses Volksbegehren noch offen ist, wurde die Nein-Parole gewissermassen vorsorglich gefasst. Über die kantonale Volksinitiative «Bei Polizeimeldungen sind die Nationalitäten anzugeben» informierte Nationalrat Mauro Tuena. Er reklamierte das eigenmächtige Vorgehen des Polizeivorstehers der Stadt Zürich und generell der linken Stadtregierung, welche die Nationalitäten von Kriminellen aus bekannten Gründen verschleiern will. Die Offenlegung der Nationalität sei wichtig, nicht zuletzt deshalb, weil immer grössere Bestrebungen von linker Seite gefordert würden. Den Forderungen die Grenzen noch weiter zu öffnen und die Einbürgerungen noch mehr zu erleichtern, könne mit der Offenlegung der Nationalität besser entgegnet werden, so Nationalrat Mauro Tuena. Mit der Erledigung dieses letzten Traktandums konnte Kantonalpräsident Langhart die Delegierten mit grossem Dank für ihr Engagement verabschieden.
SVP Frauen-Power. Von rechts: Camille Lothe, Präsidentin der jungen SVP, Nationalrätin Natalie Rickli und Leonie Moser, Delegierte aus Gossau. (Bild Martin Mullis)
Gemeinde Obfelden Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 – 2022 vom 15. April 2018 Provisorische Wahlvorschläge Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 8. Dezember 2017 sind für die Erneuerungswahl der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2018 – 2022 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 7 Mitglieder und Präsident/in der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege Name, Vorname
1. Bodmer Alfred 2. Kutassy Christoph 3. Ruch Christoph 4. Schneiter Werner 5. Von Ah Silvio 6. –– 7. ––
pens. Lehrer Architekt Lehrer pens. Journalist Treuhänder
1950 1965 1962 1951 1950
Muristr. 33 Morgenhölzlistr. 72 Lötschenrain 21 Fleugstr. 7 Winkelstr. 33
Zürich ZH Niederglatt ZH Glarus Süd GL Amsoldingen BE Obfelden ZH / Sarnen OW
pens. Journalist
Präsident/in: Schneiter Werner
In Anwendung von Art. 7 der neuen Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde und Art. 8 der neuen Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach sowie von § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 2. Februar 2018, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen und Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Stille Gesamterneuerungswahlen sind nach Art. 160 Abs. 2 der Kirchenordnung (KO) für die Evangelisch-reformierte Kirchenpflege nicht zulässig. Es wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Postfach, 8901 Affoltern a/A erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 26. Januar 2018
Bekanntmachungen von kantonalen Verwaltungsbehörden Obfelden
Kantonaler Gestaltungsplan Reaktorund Reststoffdeponie Tambrig mit Umweltverträglichkeitsprüfung – Festsetzung Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 22. Januar 2018 verfügt:
Stille Ersatzwahl in die Synode der Römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich für den Rest der Amtsdauer 2015 – 2019
Auf die Ausschreibung vom 17. November 2017 ist der Kirchenpflege Massimo De Salvador als gültige Kandidatur vorgeschlagen worden. Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen liegt nur dieser eine Wahlvorschlag vor. In Anwendung von § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Als Mitglied der Synode wird für den Rest der Amtsdauer 2015 – 2019 als gewählt erklärt: Da Salvador, Massimo, 1965, Testingenieur, Im Böni 12, Mettmenstetten Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 72, 8001 Zürich, erhoben werden. Hausen am Albis, 26. Januar 2018 Die Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten
Bauherrschaft: Konrad Diego, Herenholzweg 12, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Fassadenänderung mit Erweiterung Wohnraum ost- und westseitig, Herenholzweg 12, Kat.-Nr. 1523, Zone W2/45
Obfelden Gesuchsteller: Zimmermann Rolf und Irene, Raihaltenstrasse 23, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Nutzungsänderung Ladenanbau zu gewerblicher Nutzung Vers.-Nr. 1161 auf Kat.-Nr. 3248 an der Raihaltenstrasse 23, Zone W2, bereits ausgeführt.
Rifferswil Bauherrschaft: Jean-Pierre Weiss, Pfarrhausstr. 8, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Altorfer AG, Zentralstr. 26, 8604 Volketswil Bauvorhaben: Dacherneuerung inkl. Einbau von Glasziegelfeldern und Dachflächenfenstern, Geb. Vers.-Nr. 137 (Liegenschaft von überkommunaler Bedeutung), Grundst. Kat.-Nr. 191, Pfarrhausstr. 8, KZ
Der kantonale Gestaltungsplan Reaktor- und Reststoffdeponie Tambrig mit Umweltverträglichkeitsprüfung, bestehend aus den Gestaltungsplanvorschriften vom 8. Januar 2018 sowie den nachfolgend bezeichneten Plänen wird festgesetzt: Übersichtsplan (heutiger Zustand) 1:1000 vom 8. Januar 2018, Übersichtsplan (Projekt) 1:1000 vom 8. Januar 2018, Infrastruktur (heutiger Zustand) 1:1000 vom 8. Januar 2018, Infrastruktur (Projekt) 1:1000 vom 8. Januar 2018, Projekt (Dichtungsbelag und Schmutzwasserleitungen) 1:500 vom 8. Januar 2018, Projekt (Ausgleichsschicht und Sauberwasserleitungen) 1:500 vom 8. Januar 2018, Projekt (Schnitte und Details) 1:200/50/20 vom 8. Januar 2018, Projekt (Querschnitte) 1:500 vom 8. Januar 2018, Projekt (Abdichtungsdetails) 1:20 vom 8. Januar 2018, Projekt (zentraler Pumpschacht) 1:50 vom 8. Januar 2018, Projekt (neue Ableitung Sauberwasser; Situation, Profile, Details) 1:500/100/50 vom 8. Januar 2018, Projekt Rückbau und Aufbau neue Etappe (Dichtungsbelag und Schmutzwasserleitungen) 1:500 vom 8. Januar 2018, Projekt Rückbau und Aufbau neue Etappe (Ausgleichsschicht und Sauberwasserleitungen) 1:500 vom 8. Januar 2018, Projekt Rückbau und Aufbau neue Etappe (Schnitte und Details) 1:500/50 vom 8. Januar 2018, Geländegestaltung (Situation) 1:1000 vom 8. Januar 2018, Geländegestaltung (Schnitte und Details) 1:1000/500/50 vom 8. Januar 2018, Sortierungs- und Aufbereitungsplatz mit Halle (Situation, Schnitte) 1:1000/500 vom 8. Januar 2018 Der Gestaltungsplan steht bei der Gemeindeverwaltung Obfelden sowie bei der Baudirektion (Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich) jedermann zur Einsicht offen. Während der Rekursfrist können an den genannten Orten auch der Umweltverträglichkeitsbericht und die weiteren Akten eingesehen werden.
IV. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der öffentlichen Bekanntmachung an gerechnet, beim Baurekursgericht schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Baudirektion Kanton Zürich, Amt für Raumentwicklung
Todesfälle Affoltern am Albis Am 9./10. Januar 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Alfred Furrer geboren am 25. Mai 1934, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat bereits stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis Am 9./10. Januar 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Anna Margaretha Furrer geboren am 13. Mai 1934, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat bereits stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Hedingen In Affoltern am Albis ist am Sonntag, 21. Januar 2018 gestorben:
Wyler, Emma geboren am 20. Juni 1934, von Hedingen ZH, Rickenbach ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Kreuzrain 7. Urnenbeisetzung am Mittwoch, 31. Januar 2018, 14.00 Uhr, in Hedingen
«Krass rücksichtsloses Verhalten» im Islisbergtunnel Das Bezirksgericht Affoltern erhöhte die Strafe für einen 45-jährigen PW-Lenker Zu wenig Abstand, rechts überholt: Mit waghalsigen Manövern hat ein 45-Jähriger im Islisbergtunnel eine Kollision verursacht. Seine Einsprache gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft dürfte der Versicherungsvertreter bereuen: Vom Bezirksgericht Affoltern hat er nun eine wesentlich härtere Strafe kassiert. ................................................... von werner schneiter Dem Mann, ein Schweizer mit spanischen Wurzeln, wird vorgeworfen, im Islisbertunnel bei dichtem Verkehr mit rund 100 km/h in ungenügendem Abstand – zum Teil weniger als 0,6 Sekunden – hinter einen PW gefahren zu sein. Dann habe er auf die rechte Seite geschwenkt und den vor ihm Fahrenden rechts überholt. Als er auf die Überholspur wechselte, kam es zur Kollision mit erheblichem Sachschaden. Wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln wurde der Mann per Strafbefehl der Staatsanwaltschaft bei einer Probezeit von drei Jahren zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 100 Franken und zu einer Busse von 1200 Franken verurteilt. publireportage
Nicht vorsätzlich gehandelt Gegen diesen Strafbefehl erhob er Einsprache und bestritt vor Bezirksgericht namentlich den Vorsatz. Er habe die Situation falsch eingeschätzt und versucht, diese zu korrigieren. Der geringe Abstand sei ihm nicht bewusst gewesen; das Fahrzeug vor ihm habe grundlos wechselweise gebremst und wieder beschleunigt. Sein dadurch provozierter Mandant habe rechts überholt, um einer «Sandwichsituation» und letztlich einer Kollision zu entgehen, sagte der Anwalt. Er sei erschrocken, als er die Videoaufzeichnung gesehen habe, räumte der Beschuldigte ein und betonte, gewissermassen «im Affekt» gehandelt zu haben, weil vor ihm gebremst wurde. Als er nach dieser Provokation die Spur gewechselt habe, sei der andere PW, der die Spur ebenfalls gewechselt habe, plötzlich neben ihm gefahren. Dann habe es «geklöpft». Das alles habe sich sehr schnell abgespielt. Fehler habe er hier unbewusst begangen – ohne jeglichen Vorsatz, betont der Beschuldigte und verwies auf seine langjährige Fahrpraxis. Auch der Anwalt stellte den Vorsatz in Abrede, räumte aber ein, dass sein Mandant die Situation im Tunnel falsch eingeschätzt hat. Er plädierte
für eine grobe, fahrlässige Verletzung von Verkehrsregeln und beantragte eine bedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 90 Franken – dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Dazu eine Busse von 600 Franken.
Nur mit Glück keine Toten oder Schwerverletzten Das Bezirksgericht Affoltern beurteilte den Fall völlig anders. Die Videoaufzeichnung lasse keinen Zweifel am Vorsatz aufkommen, sagte die vorsitzende Richterin Margrit Meuter. Sie sprach von einem «krass rücksichtslosen» Verhalten, von einem schweren Verschulden und bezeichnete das Strafmass der Staatsanwaltschaft als «unverständlich». Nur mit sehr viel Glück habe es nach dieser Kollision in dichtem Verkehr (als der Wagen des Beschuldigten an der Tunnelwand aufgestellt stand) keine Toten oder Schwerverletzten gegeben. Der Abstand sei viel zu gering gewesen, eine Reaktion damit unmöglich. Zudem habe der Beschuldigte rechts überholt – in dem Moment, als sich das andere Auto auf dieser Spur befunden habe. Vor einem Spurwechsel müsse man sich doch versichern, ob diese Spur frei sei. Wer so vorgehe, gehöre nicht hinters Steuer, befand die Richterin. Sie kritisierte, dass der Mann
stets nach Ausflüchten sucht, immer nur das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer kritisiert und keine Einsicht zeigt, obwohl er nach eigenen Worten beim Betrachten der Videoaufzeichnung erschrocken ist. «Jemandem wie Ihnen möchte ich auf der Strasse nicht begegnen. Sie haben Glück gehabt, dass die Staatsanwaltschaft keine weitere Punkte eingeklagt hat», sagte sie und sprach mehrmals von einem schweren Verschulden. Nach eineinhalb Stunden dauernder Beratung befand das Gericht denn auch, dass vorliegend keine bedingte Geldstrafe auszufällen ist – auch, weil der Mann Schulden hat und über keine liquiden Mittel verfügt, also zahlungsunfähig ist. Aus diesem Grund wird auf eine Verbindungsbusse verzichtet. Er wurde wegen mehrfacher grober, fahrlässiger und vorsätzlicher Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwölf Monaten verurteilt. Die Probezeit erhöhte das Gericht auf vier Jahre. Dazu werden dem Beschuldigten die Verfahrenskosten auferlegt. Ob Berufung gegen das Urteil erhoben wird, liess sein Anwalt nach Verhandlungsschluss offen. Fest steht: Ohne Einsprache gegen den Strafbefehl wäre der Verkehrssünder erheblich besser davongekommen …
Post Ottenbach schliesst im Spätsommer Die Post ersetzt ihre Filiale in Ottenbach im Spätsommer durch eine Partnerlösung im Volg. Postdienstleistungen sind so während deutlich längeren Öffnungszeiten erhältlich. Die Post hatte im Frühjahr 2017 informiert, wie das künftige Postnetz im Kanton Zürich aussehen wird. Sie hatte dabei auch kommuniziert, dass sie alternative Lösungen für die Postversorgung in Ottenbach prüft. Die Post hat dazu in den vergangenen Monaten Gespräche mit den Gemeindebehörden geführt. Nun steht fest, dass die Post ihre Dienstleistungen in Ottenbach voraussichtlich ab Spätsommer im Volg-Laden am Dorfplatz 3 anbietet. Mit der neuen Lösung bleibt weiterhin eine breite Palette von Postdienstleistungen an einem zentralen Standort im Dorf erhältlich. Das Angebot der neuen Filiale mit Partner (Postagentur) umfasst die täglichen nachgefragten Postgeschäfte rund um Briefe und Pakete sowie Einzahlungen und den Bezug von Bargeld. Die Kunden profitieren dabei von den längeren Öffnungszeiten des Volg-Ladens: Postdienstleistungen sind künftig von Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr erhältlich. Die neue Lösung kann dank der bewährten Kooperation mit der Landi Albis realisiert werden, die bereits die Filialen mit Partner an sieben Standorten im Bezirk Affoltern führt. Bis das neue Postangebot eröffnet wird, bleibt die heutige Filiale Ottenbach unverändert in Betrieb. (pd.)
Gemeinde Obfelden Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 – 2022 vom 15. April 2018 Provisorische Wahlvorschläge Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 8. Dezember 2017 sind für die Erneuerungswahl der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 – 2022 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 7 Mitglieder und Präsident/in des Gemeinderates sowie Schulpräsident/in Name, Vorname
1. Ammann Thomas 2. Egger Isabelle 3. Hinners Stephan 4. Kobel Christoph 5. Kurt Werner 6. Marty Franziska 7. Schönbächler Marcel
lic. iur. / Berufsfachschullehrer Studentin Bauleiter Informatiker Planer + Gestalter Familienfrau / Betriebsökonomin Maler
1972 1974 1976 1961 1958 1966 1952
Schmittenstr. 14b Im Bächler 17 Hölibachstr. 122b Brunnenweg 16 Dorfstr. 51 Gugelrebenstr. 10 Schwerzimattstr. 5
Obfelden ZH Zürich / Luzern Obfelden ZH Obfelden ZH / Langnau i.E. Obfelden ZH / Roggwil BE Unteriberg / Glarus Einsiedeln SZ
bisher neu bisher bisher neu bisher bisher
FDP SP portiert FDP EVP portiert EVP portiert CVP SVP
lic. iur. / Berufsfachschullehrer
Schulpräsident/in: Kurt Werner
Planer + Gestalter
Obfelden ZH / Roggwil BE
5 Mitglieder und Präsident/in der Rechnungsprüfungskommission Name, Vorname
1. Gebhard Hans 2. Heinemann Mirjam 3. Kleiner Ralph 4. Schmidhauser Hans-Jörg 5. Schreiber Oliver
Sozialarbeiter Sachbearbeiterin Immobilien Versicherungsfachmann Betriebsökonom Steuerexperte
1947 1956 1968 1951 1967
Küferweg 2 Alte Schulhausstr. 3 Maschwanderstr. 8 Rebhaldenstr. 96 Dorfstr. 73c
Möriken-Wildegg AG Zürich / Schüpfheim LU Kappel a/A ZH Zürich / Bischofszell TG Hünenberg ZG
bisher neu neu neu neu
EVP FDP SVP portiert SP CVP
Präsident/in: Schreiber Oliver
Dorfstr. 73c
3 Mitglieder der Sozialkommission Name, Vorname
1. Bosshard Ursula 2. Hauser Gregor 3. Rösti Annamargareta
Primarschullehrerin i.R. Oberstufenlehrer Fachfotolaborantin / Familienfrau
1954 1970 1958
Neugutstr. 7a Schützenhausstr. 19 Muristr. 28a
Flaach ZH / Winterthur ZH Böttstein AG St. Stephan BE / Oberägeri ZG
portiert SP portiert CVP portiert EVP
4 Mitglieder der Primarschulpflege Name, Vorname
1. Frick Christa 2. Gysel Markus 3. Steigmeier Karin 4. Tillmann Marcel
Hausfrau / Büroangestellte Informatiker Familienfrau Geschäftsführer
1969 1961 1967 1973
Maschwanderstr. 10 Alte Schulhausstr. 28 Im Bächler 6 Im Baumgarten 8
Obfelden ZH / Köniz BE Wilchingen SH Endingen AG Kallnach BE
bisher bisher neu bisher
portiert EVP EVP portiert SP portiert EVP
1. Bommeli Stefan 2. Borner Bernhard 3. Bucher Bettina 4. Caruso Diana 5. Scherrer Barbara 6. Stettler Gabriela 7. van Hoof Susanne
Human Resources Manager Bauleiter Betriebsökonomin Pfändungsbeamtin Kinesiologin Hausfrau / Coiffeuse Familienfrau / dipl. Chem. ETH
1972 1951 1972 1981 1963 1968 1968
Lötschenmattstr. 54, 8912 Obfelden Rüchligstr. 18, 8912 Obfelden Jonenstr. 19a, 8913 Ottenbach Wolserstr. 20, 8912 Obfelden Lienistr. 31, 8913 Ottenbach Bächlerstrasse 2, 8912 Obfelden Schwerzimattstr. 75, 8912 Obfelden
Berg TG Thalwil ZH Sachseln OW Obfelden ZH Häggenschwil SG Vechigen BE / Aarwangen BE Thusis GR / Bülach ZH
neu neu bisher neu bisher Neu bisher
portiert CVP portiert SP SVP FDP parteilos SVP portiert CVP
Präsident/in: Caruso Diana
Wolserstr. 20, 8912 Obfelden
van Hoof Susanne
Familienfrau / dipl. Chem. ETH
Schwerzimattstr. 75, 8912 Obfelden
Thusis GR / Bülach ZH
In Anwendung von Art. 7 der neuen Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde und Art. 8 der neuen Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach sowie von § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 2. Februar 2018, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen und Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt oder ist eine stille Wahl nicht vorgesehen, wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel/amtlichen Wahlzetteln oder einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Postfach, 8901 Affoltern a/A erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 26. Januar 2018
Breites Kulturangebot um die Ecke Alle Viren zu mir KulturAffoltern organisiert jährlich bis zu 30 Veranstaltungen und Ausstellungen Die Kulturkommission Affoltern organisiert pro Jahr rund 30 Anlässe in den Bereichen Musik, Theater, Comedy, Tanz und Kunst. Kommissionspräsident Felix Küng wünscht sich, dass die Leute das Angebot in Affoltern besser kennenlernen und sich vielleicht auch selber engagieren. «Anzeiger»: Wofür steht die Institution KulturAffoltern? Felix Küng: Für eine breite Vielfalt von kulturellen Veranstaltungen direkt vor der Haustüre. Es sind zwei Ebenen, die wir bedienen: Das eine ist die Galerie am Märtplatz mit ihren sechs Ausstellungen im Jahr und das andere sind die Veranstaltungen, welche ein breites Spektrum an Bühnensparten abdecken. Was ist Ihnen besonders wichtig? Ich wünschte mir, dass die Menschen das hiesige Kulturangebot entdecken und nutzen. Viele Leute merken oder wissen nicht, dass sie sich mit dem Besuch einer Kulturveranstaltung, auch im Säuliamt, einen tollen Abend machen könnten. Dazu bieten wir moderate Eintrittspreise. Für mich ist es wichtig, die Neugier für die Kultur und unser Angebot zu wecken. 2015 wurde aus «Kultur in Affoltern» «KulturAffoltern» – was hat dies verändert? So aus dem Bauch heraus würde ich sagen, nichts. Die Bezeichnung ist noch vor meinem Eintreten in die Kulturkommission geändert worden. Die damalige Kommission war der Meinung, man könnte auf die gleichnamige Automarke schliessen. Die frühere Bezeichnung «Kia» ist noch in den Köpfen der Menschen und ich kann bestens damit leben, wenn uns noch jemand so nennt. Bei den offiziellen Stellen ist die neue Bezeichnung jetzt langsam bekannt. ...............................................................
«Ein Traum wäre, eine eigene Bühne zu haben.» ............................................................... KulturAffoltern führt pro Jahr rund 30 Anlässe durch, das ergibt durchschnittlich alle zwei Wochen einen. Daneben gibt es noch andere Veranstalter im ganzen Bezirk. Braucht es dieses Angebot in Affoltern? Das ist eine berechtigte Frage. Manchmal habe ich fast das Gefühl, es sei des Guten zuviel. Die andere Seite ist, dass sich so mehr Auftrittsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler ergeben. Das gehört auch zur Kulturförderung. Von den Zuschauerzahlen her wird es aber schwierig. Kultur ist fast immer defizitär und wird deshalb mit öffentlichen Geldern unterstützt. Auf die Frage, ob es Kultur braucht, sage ich ganz klar: Es kann nie genug sein! Kultur verbessert die Lebensqualität einer Region. Würden sich die Kulturvereine nicht besser zusammenschliessen, anstatt, dass jedes Dorf selber etwas macht? Da bin ich ganz klar anderer Meinung. Ich finde, Kulturvereine im Ort sind identitätsstiftend für ein Dorf. An einer solchen Veranstaltung treffen sich Leute aus dem Dorf und Umgebung. anzeige
Wie lange sind Sie schon dabei und weshalb engagieren Sie sich? Nachdem ich mich aus dem Vorstand vom LaMarotte zurückgezogen hatte, wurde ich von KulturAffoltern angefragt und sagte zu. Schliesslich bin ich pensioniert, habe Zeit und arbeite gerne mit und für die Kultur. Allerdings bin ich ziemlich blauäugig eingestiegen und habe das Präsidium übernommen. ...............................................................
«Kultur verbessert die Lebensqualität einer Region.» ............................................................... Und womit kämpfen Sie? Einerseits mit den Zuschauerzahlen, andererseits fehlen uns zunehmend interessierte Mitglieder in der Kommission. Mein grosses Ziel ist es, auch die Neuzugezogenen für die kulturellen Anlässe in der Region zu begeistern. Zurzeit sind sie neun Mitglieder in der Kommission. Wie viele müssten Sie sein? Vorgegeben wären zehn Personen, drei für die Galerie und sieben für die Organisation der Veranstaltungen. Wo liegen die Schwierigkeiten, neue Mitglieder zu gewinnen? Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Vielleicht ist der zeitliche Aufwand für manche zu gross. Wieviel Zeit müsste denn jemand investieren? Alles in allem muss man 5 bis 10 Stunden pro Veranstaltung rechnen. Dazu kommen noch zwei bis drei Gesamtkommissionsitzungen und vier Sitzungen in der Programmgruppe pro Jahr. Was müssen Interessierte mitbringen? Vorausgesetzt wird ein Interesse an mehreren Bühnensparten und Freude, Veranstaltungen zu besuchen. Die Person soll ein Flair fürs Planen und Organisieren mitbringen. Die Bereitschaft Veranstaltungen dereinst selbstständig zu organisieren muss vorhanden sein. Es kommen Aufgaben wie das Aussuchen des Raumes, Schreiben von Einladungen, Flyern und Eingesandten für die Zeitung auf einen zu. Termine müssen koordiniert und Helfer gefunden werden. Wir haben einen Helferpool. Dort engagieren sich ehemalige Kommissions-Mitglieder oder Interessierte, die gerne mithelfen und dafür gratis die Veranstaltung besuchen dürfen. Helfende sind immer willkommen, um hinter der Bar zu stehen, beim Einrichten des Theaterraums zu helfen oder die Kasse zu betreuen. ...............................................................
«Mir ist es wichtig, die Neugier für die Kultur und unser Angebot zu wecken.» ............................................................... Was ist der Lohn – gibt es einen? In meinen Augen ist es ein Zückerchen, dass man alle Veranstaltungen von KulturAffoltern kostenlos mit
Felix Küng, Präsident der Kulturkommission Affoltern, vor dem Eingang zur Galerie Märtplatz. (Bild Andrea Bolliger) dem Partner oder der Partnerin geniessen kann. Dabei entdeckt man so manches, was man sich sonst nicht anschauen würde. Teilweise steht man beim Organisieren mit dem Künstler direkt in Kontakt oder kann diesen bei einem gemeinsamen Essen vor der Vorstellung von einer anderen Seite kennenlernen. Zudem gibt es eine kleine finanzielle Entschädigung. ...............................................................
«Manchmal habe ich fast das Gefühl, es sei des Guten zuviel.» ............................................................... Dürfen bei Euch nur Affoltemer und Affoltemerinnen mitmachen? Es ist offen formuliert. Verlangt wird im Prinzip, dass jemand in Affoltern wohnt oder eine spezielle Beziehung zu Affoltern hat. Was passiert, wenn Sie keine neuen Mitglieder gewinnen können – müssten Sie die Anzahl der Veranstaltungen reduzieren? Das müssten wir in der Kommission diskutieren. Es wäre eine Möglichkeit, mit der Anzahl der Veranstaltungen zurückzufahren. Wo steht KulturAffoltern im Jahre 2025? Das ist eine Frage, die ich mir persönlich noch nie gestellt habe ... (überlegt). Aber man kann sich ja Wunschvorstellungen machen. Eine wäre, dass es uns und die anderen Kulturvereine dann noch gibt. Ein Traum wäre, eine eigene Bühne zu ha-
ben. Dann müsste man den Räumen nicht mehr nachrennen. Die jetzige Situation ist jedoch nicht schlecht, weil wir aus Räumen verschiedener Grösse aussuchen können. Ich fände es schön, wenn man jedes Jahr mit einem Kulturverein aus einer anderen Gemeinde eine Grossveranstaltung im Kasino durchführen könnte. Zudem wünsche ich mir, dass sich die Kulturvereine und Kommissionen der einzelnen Gemeinden besser vernetzen. Zurzeit geniessen Komödianten und Slam Poeten hohes Ansehen in der Unterhaltungsbranche, was denken Sie, wie sich das entwickeln wird? Ich habe das Gefühl, Poetry Slam hat seinen Höhepunkt erreicht. Ich denke nicht, dass sich diese Sparte noch stark entwickelt. Comedy kommt immer mehr auf. Doch ich frage mich, wohin das führt. Wenn das Kulturangebot nur noch daraus besteht, fände ich das schade. Doch es ist im Trend. Die meisten dieser Leute sind durch Auftritte bei «Giaccobo/Müller» einem breiteren Publikum bekannt geworden; andere bei «Glanz & Gloria». Das ist ein Grund mehr für mich, gegen die No-Billag-Initiative zu sein, damit diese Gefässe bestehen bleiben. Sie bieten wenig bekannten Künstlern eine Chance. Ich finde das eine sehr gute Kulturförderung. Interview: Andrea Bolliger Interessierte melden sich bei Felix Küng, Telefon 044 761 47 28 oder an info@kulturaffoltern.ch. Weitere Infos: www.kulturaffoltern.ch.
Ich freute mich. Gleich würde ich eine Freundin treffen. In einem Volkshochschulheim in Süddeutschland. Sie aus Berlin, ich aus der Schweiz. Eine Woche lang wollten wir zusammen ein Schreibseminar besuchen. Hallooooo! Grosse Umarmung. Wir suchten den Kursraum und setzten uns nebeneinander an einen Arbeitstisch. Britta schniefte und schneuzte. «Ich bin total erkältet.» Bei jedem Nasenputzen rückte ich innerlich von ihr ab, äusserlich ging es nicht. Die Teilnehmer stellten sich vor. Und – soll ich ehrlich sein? Ich mochte eigentlich alle nicht besonders. Meine Miene verfinsterte sich. Ich lachte nicht, bei keinem der vorgelesenen Texte. Der eine mit der Baseballmütze, Mike, kippte mit dem Stuhl ständig nach hinten. Auf seinem Tisch hatte er vier Flaschen deponiert. Er sei in Therapie, seit er aus der Haft entlassen sei. Stets quatschte er laut dazwischen und Britta an meiner linken Seite fing an, fürchterlich zu husten und gleichzeitig zu niesen. Die junge Frau mit der Kinderlähmung, die mit dem Rollator unterwegs war, und mit der ich Mitleid hätte haben sollen, erzählte zum fünften Mal, sie wolle eigentlich nur einen Wanderweg beschreiben. Ob ich sie beim nächsten Mal stoppen durfte? Nein, das wäre Sache der Kursleiterin Anke. Die jedoch lächelte immer und bat uns, nicht kitschig zu schreiben. Was kitschig sei, wollte Bänker Bernd wissen. «Wenn jemand sagt, die Protagonistin habe grüne Augen.» Es gäbe wirklich nicht viele Leute mit grünen Augen, aber in jedem Kitschroman mindestens eine. Ich dachte an mein Gedicht Tümpelgrün. Da hab ich von den Augen meines Exfreundes geschwärmt. Ich liebe deine Augen Tausendmal sagen sie: Du bist schön Ich liebe deine Hände Tausendmal sagen sie: Du bist mein Heut aber sind deine Augen so tümpelgrün und deine Hände so lasch, so waschlappenlasch Was ist? Sag doch - was ist? Wie? Du liebst mich nicht mehr? Weisst auch nicht, warum? Aha, ach so, ja dann … Nun verstärktes Husten und Röcheln von links. Ach Britta!! Mir gegenüber sass Gerhard, den kannte ich vom letztjährigen Schreibseminar. Im Formulieren ist er spitze, aber, sorry für meine schlechte Laune, irgendwie unästhetisch mit seinem riesigen Ranzen. Ich schaute mehrheitlich vor mich hin und biss mir auf die Lippen. Scheiss-Seminar! Mit der kranken Britta würde ich täglich geschätzte 16 Stunden nah zusammensein, im Kurs, beim Essen, am Abend … Morgen bin ich tot, dachte ich, nein, nicht gerade, aber erkältet. Schon zweieinhalb Millionen Viren waren in diesen drei Stunden zu mir rübergekrochen, gerutscht und geflogen. Alle, alle wollten sie zu mir. «Ich reise ab», dachte ich unentwegt. Ich blieb nur noch diese eine Nacht. Und seitdem beantwortet Britta meine Mails nicht mehr. Ute Ruf
Wir bedanken uns von Herzen für die überwältigende Anteilnahme. Viele tröstende Worte, unzählige Kondolenzschreiben und viele herzliche Menschen gaben uns Trost, Kraft und Mut.
Es war sehr schön, dass so viele Menschen an der Abschiedsfeier von
15. Juli 1936 – 18. Januar 2018
Ganz unerwartet ist er an einem Herzversagen verstorben. Wir danken Dir für die gute und schöne gemeinsame Zeit, die wir mit Dir verbringen durften. In stiller Trauer Lilly und Ruedi Bühlmann-Andres Carole und Marco Streich-Bühlmann mit Dean und Leona Roger und Kim Bühlmann-Cresta mit Amy, Mya und Ean Marcel und Yvonne Andres Henry Andres, Canada Verwandte und Freunde
teilgenommen haben. Werni hätte sich darüber gefreut. Wir bedanken uns auch für die grosszügigen Spenden, bei Herrn Pfarrer Ruff für seinen würdevollen Abdankungsgottesdienst, bei Paul Högger und Josef Bachmann für die wunderbare Musik und bei allen Freunden und Bekannten, die Werni im Leben Gutes erwiesen haben. Wettswil, im Januar 2018
Mit schönen Erinnerungen Claire Meier Karin Sommer-Meier Marianne Köhler-Meier
Es findet kein Gottesdienst in der Kirche statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.
Liegenschaften Alles hast du gegeben, Liebe und Arbeit war dein Leben. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe sanft und unvergessen.
Traurig, aber voller Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, Mutter, Grossmutter, Schwester und Schwägerin.
Emma Wyler-Pfändler 20. Juni 1934 – 21. Januar 2018
Wir sind traurig und doch dankbar für all das Schöne, was wir mit dir erleben durften.
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Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 31. Januar 2018, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof bei der Kirche Hedingen statt. Traueradresse: Emil Wyler, Kreuzrain 7, 8908 Hedingen
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WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Tante, Gotte und Schwiegermutter
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Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die mit uns Abschied genommen haben. Ein besonderer Dank gilt Pfarrer David Ruprecht für die tröstenden Worte und dem Pflegepersonal vom Haus zum Seewadel für die liebevolle Pflege und Unterstützung. Vielen Dank auch für alle Zeichen der Verbundenheit und der Anteilnahme, sei es durch Beileidskarten oder Spenden zu Gunsten des Theologischen Seminars Chrischona (TSC). Wir danken allen, die unsere Mutter in den letzten Jahren besucht und begleitet haben. Affoltern am Albis, im Januar 2018
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Lichter, Irrlichter und Kunstlicht in Säuliämtler Nächten
Der Weiler Feldenmas, zwischen Bonstetten und Hedingen, liegt verschlafen – und hier noch verschneit – in der Dunkelheit. Im Hintergrund erhebt sich der Pilatus. (Bilder Salomon Schneider)
Das Rad beim Streichwehr in Ottenbach vor einem eindrücklichen Sternenhimmel.
Tausende Sterne scheinen durch die dicken Äste einer riesigen Eiche.
In tiefer Dunkelheit ziehen die Lichter der Autos lange Farbstreifen über den Asphalt.
Kurz nach dem Eindunkeln braucht es noch eine kürzere Belichtungszeit.
Ottenbacher Schellerbirnenbäume vor dem hell erleuchteten Reusstal.
Mit dem Hebammenkoffer um die Welt Journalistin Rebekka Haefeli und Hebamme Augusta Theler im Gespräch Die Veranstaltung am vergangenen Dienstag in der Buchhandlung Scheidegger war gut besucht – ausschliesslich von Frauen. Das Lebensthema Schwangerschaft und Geburt scheint weiter eher Frauensache zu sein. Die Männer haben an diesem Abend viel verpasst.
die Persönlichkeit von Menschen aber kristallklar erkennbar werden und glitzern und glänzen, sodass man gefesselt liest oder zuhört. Auf der kleinen Bühne in der Buchhandlung Scheidegger moderierte Rebekka Haefeli den Anlass als erfahrene Radiofrau, sie las aus dem Buch und liess vor allem Augusta Theler zu Wort kommen. Sie verfolgte einen klaren Ablauf, für die Besucherinnen wirkte es aber spontan, völlig locker und unverkrampft.
................................................... von regula zellweger Anna Heynen brauchte drei Stunden Fussmarsch – entlang den Bahngeleisen ging es am einfachsten – bis sie zur Gebärenden in einem entlegenen Hof im Wallis kam. Sie kam zu spät. Das Kind war tot. Dies geschah vor rund hundert Jahren, als Hebamme einer der wenigen Berufe war, den Frauen erlernen konnten. Anna Heynen arbeitete viel, hatte zehn Kinder und war in ihrem Dorf Ausserberg eine angesehene Persönlichkeit. Eine ihrer Tochter hatte wiederum zehn Kinder, das achte nannten die Eltern Augusta. 2015 kam in Nepal nach dem verheerenden Erdbeben ein kleines Mädchen zur Welt. Augusta Sherpa. Zwischen der Geschichte, als sich die Hebamme Anna Heynen vor hundert Jahren in Walliser Bergdörfern oft auch mit dem Tod konfrontiert sah, und der Geburt von Augusta Sherpa, die mit Hilfe der Hebamme Augusta Theler, der Enkelin von Anna Heynen, in Nepal zur Welt kam, liegen viele Jahre, viele Kilometer und eine immense
Blick in den Hebammenkoffer
Buchautorin und Journalistin Rebekka Haefeli (links) im Gespräch mit der Protagonistin ihres Biografischen Porträts «Augusta Theler: Mit dem Hebammenkoffer um die Welt». (Bild Regula Zellweger) Entwicklung in der Medizin, insbesondere in der Geburtshilfe. Die Journalistin Rebekka Haefeli hat es geschafft, diesen Bogen zwischen zwei Buchdeckeln so zu spannen, dass man das Buch nicht weglegen kann, bis man es zu Ende gelesen hat.
Zwei Frauen – ein Buch Die Radiofrau Rebekka Haefeli hatte eine Hebamme für ein Interview gesucht – und wurde so zur Buchautorin. Beim ersten Kontakt schon spürten die beiden Frauen, dass sie einander viel zu sagen hatten. Genug, um ein Buch zu schreiben. Denn Augusta The-
ler hegte schon lange den Wunsch, die Spuren des Wirkens ihrer eher schweigsamen Grossmutter aufzunehmen und die Geschichten der Nachwelt zu schenken, insbesondere ihrer eigenen Mutter, welche die Berufstätigkeit der Hebamme bereits als Kind tatkräftig in Haus und Hof unterstützt hat. Das Ziel des gemeinsamen Projektes war nicht nur die spannende Lebensgeschichte der rund 50-jährigen Hebamme Augusta Theler zu erzählen, die im Spital in Thun arbeitet und in Einsätzen in Krisengebieten in verschiedenen Erdteilen eine Menge erlebt hat. Es geht auch um die letzten
hundert Jahre der Geschichte des Hebammenberufes.
Professioneller Journalismus Aktuell wird viel über Journalismus geredet. Rebekka Haefeli macht ernsthaften, emotional berührenden Journalismus aufgrund umfassender, arbeitsintensiven Recherchen im Büro und vor allem auch vor Ort. So war sie beispielsweise bei einer von Augusta Theler begleiteten Geburt dabei, um diese genau beschreiben zu können. Sie ist eine Meisterin darin, eine Atmosphäre zu schaffen, wo sie selbst im Hintergrund wirkt, das Thema und
Man hing beiden an den Lippen, Rebekka Haefeli, wenn sie aus dem Buch las und Augusta Theler beim Erzählen. Die Hebamme erzählte offen und authentisch von ihren Erinnerungen an ihr Elternhaus und von ihren Erfahrungen im Spital Thun, in Eritrea, Kamerun, Haiti und Nepal. Sie ist keine Besserwisserin, will lernen, vom Hebammenwissen der Grossmutter, vom Heilkräuterschatz der Mutter, von den Erfahrungen der Hebammen in den verschiedenen Drittweltländern. Sie will aber auch vermitteln, Einblick geben, Verständnis wecken und berühren, als Hebamme, als Ausbilderin, als Kursleiterin – und mit dem wundervollen gemeinsamen Buch mit Rebekka Haefeli: «Mit dem Hebammenkoffer um die Welt.» Augusta Theler: Mit dem Hebammenkoffer um die Welt, Rebekka Haefeli, 2017, 192 Seiten, ISBN 978-3-03919-415-5, 34 Franken.
Eliane Studer Kilchenmann kandidiert für den Stadtrat Affoltern am Albis Eliane Studer Kilchenmann kandidiert für die Stadtrats-Wahlen in Affoltern am Albis vom 15. April. Seit 1995 als Kindergärtnerin in Affoltern am Albis tätig und nach fünf Jahren als Präsidentin des Vereins Familienzentrum ist sie in der Gemeinde bekannt und gut vernetzt. Während zehn Jahren hat sich Eliane Studer Kilchenmann darüber hinaus im Verband Kindergarten Zürich und in der Geschäftsleitung des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbands (ZLV) engagiert. Dort leitete sie die Pädagogische Kommission und hatte das Vizepräsidium inne. In dieser Zeit hat sie auch eine Weiterbildung zur eidgenössischen Führungsfachfrau erfolgreich abgeschlossen. Eliane Studer Kilchenmann ist parteilos. Ein überparteiliches Komitee der SP, EVP und der Grünen unterstützt ihre Kandidatur. Als Mitglied
des Stadtrats möchte sich die 44-Jährige dafür einsetzen, dass Affoltern ein attraktiver Lebensort für Familien ist. Daneben will sie sich für die Freiwilligenarbeit und die Vereine vor Ort stark machen und den Einsatz erneuerbarer Energien Eliane Studer vorantreiben. EliaKilchenmann. ne Studer Kilchen(Bild zvg.) mann ist verheiratet und Mutter zweier Kinder im Sekundar- und Primarschulalter. Unterstützungskomitee Eliane Studer Kilchenmann
Quartiergespräch zum Thema Bildung und Familie Der SP Affoltern ist es im Rahmen des Wahlkampfes für den Stadtrat wichtig, ihre Wähler und Wählerinnen persönlich zu treffen. Deshalb organisiert sie Quartiergespräche zu verschiedenen Themen. Die Wähler haben so die Möglichkeit, uns auf den Zahn zu fühlen und uns ihre Anliegen, Wünsche und Ideen mitzuteilen. Am Donnerstag, 1. Februar, findet das erste Quartiergespräch für Bewohnerinnen und Bewohner sowie weitere Interessierte im Quartier Looren / Hasenbühl in Affoltern statt. Unter der Moderation unseres Stadtratskandidaten Martin Gallusser, jetziger Sozialvorstand, wird diskutiert zum Thema «Ist Frühförderung für unsere Kinder wünschbar oder nötig?». Als Gast wird Stadtratskandidatin Eliane Studer Kilchenmann (unter-
stützt von der SP, Grüne und EVP) als Fachperson Bildung und Kindergärtnerin anwesend sein. Sie wird den Dialog mit einem Kurzreferat eröffnen. Das SP-Quartiergespräch findet am Donnerstag, 1. Februar, um 20 Uhr, im Gemeinschaftshaus Loorensiedlung an der Loorenstrasse 33 statt. Zum Abschluss wird ein Apéro offeriert. Alle sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion. Die Reihe Quartiergespräche wird fortgesetzt: Am 15. Februar zum Thema «Gesundheit & Alter», am 8. März zu «Vereine», am 15. März zu «Migration» und am 22. März zum Thema «Bauliche Entwicklung von Affoltern am Albis». SP Affoltern am Albis
Es gibt keine Solidarität à la carte Zur eidgenössischen Abstimmung vom 4. März. Der Bezug einer ausgewogenen Information, die einheitlich und flächendeckend über alle Landesteile erfolgt, gehört für mich zu den Grundrechten jedes Bürgers (siehe auch Bundesverfassungsartikel 93 Absatz 2). Dass der Bürger dafür bezahlen muss, ist deshalb für mich selbstverständlich. Wo ein Recht besteht, gibt es auch eine Pflicht – eine Pflicht zur Solidarität. Die SRG erfüllt die Anforderungen zur Information vollauf – auch wenn mir ein bisschen weniger auch genügen würde.
In der ganzen No-Billag-Kampagne fällt mir auf, dass viele Bürger dieses Landes das Gefühl haben, wenn sie ihre Rechte nicht wahrnehmen wollen, müssen sie auch nicht den Pflichten nachkommen. Ich finde diese Argumentation absurd. Politiker, die zur Abschaffung dieses Grundrechtes aufrufen und dabei eine ausgewogene, neutrale Information der Dynamik des freien Marktes überlassen, handeln nicht nur fahrlässig, sondern auch verantwortungslos. Ich frage mich, ob dieselben Bürger und Politiker auch zustimmen würden, wenn die Nichtraucher eine eigene Grundversicherung bei der Krankenkasse fordern würden, wenn die kinder-
losen Bürgerinnen und Bürger nichts an die Schulkosten bezahlen möchten oder wenn die vermögenden Einwohner keine Zahlungen an die AHV oder ALV oder Zusatzleistungen der Gemeinden bezahlen würden. Wer die Solidaritäts-Einrichtungen unseres Landes schätzt und wünscht, trägt Sorge dazu – auch zur SRG! Der Bürger – und Politiker – hat in unserer Demokratie genügend Möglichkeiten, an der Gestaltung unseres Systems mitzuwirken. Ein Kahlschlag ist dabei unnütz und unnötig. Es gibt keine Solidarität à la carte. Walter Dobler, Ottenbach
Die wirklichen Umwelt-Probleme nicht vergessen Wahrscheinlich hat der Verein «Pro Üetliberg» ja schon recht gehabt, u.a. die Erstellung von illegalen Zusatzbauten auf dem Üetliberg zu bekämpfen. Auch die offenbar massive Überschreitung von Fahrten auf den Üetliberg zu reduzieren, verdient ein gewisses Lob. Dann kommen aber in der Überlegung dieses Vereins ein paar Ungereimtheiten. Was soll falsch daran sein, unter Bindung von CO² gewachsenes Holz durch die Verbrennung oder Nutzung als Papier freizusetzen, immer vorausgesetzt, dass dieser Wald unter normalen Bedingungen nachwachsen kann? Wäre es denn gescheiter, Öl oder Gas zu verbrennen? Oder mit Strom aus deutschen Kohlekraftwerken zu heizen? In einen ähnlichen Bereich gehört die Forderung, das Berggasthaus Baldern wieder zu eröffnen. Können diese Leute sich eigentlich vorstellen, wie viele tausend Fahrten von Lastwagen und Monteur-Service-Fahrzeugen nötig wären, um dieses Gebäude wieder funktionsfähig zu machen? (Bei geschätzten Kosten von insgesamt 5 Mio. Franken.) Und dann ist es ja nicht fer-
tig! Jedes derartige Restaurant braucht Nachlieferungen von Lebensmitteln über das ganze Jahr verteilt. Wenn man schon dem Üetliberg möglichst keine Lastwagenfahrten zubilligen will, sondern auf Anlieferungen durch die Bahn pocht, wie soll denn das bei der Baldern gehen, wo es bekanntlich keine Bahn hat? Soll der Wirt sein Bier, seinen Käse und das Brot im Rucksäckli von Stallikon auf die Baldern tragen? Sobald die Baldern renoviert wäre, kämen doch wieder diese Schlauberger aus gewissen Kreisen, die einen sofortigen Fahrzeugstopp verlangen. Und natürlich dürfen auch keine (z.B. behinderten) Personen mit Fahrzeugen auf die Baldern gefahren werden. Und alle Besucher müssten zu Fuss anreisen, es gibt ja keine Leute über 80 Jahre alt! Wir leben im 21. Jahrhundert. Die Erdbevölkerung explodiert seit Jahren und Jahrzehnten ungebremst. Zum Glück haben wir die verschiedensten Energieträger zur Verfügung. Die müssen wir – ob wir wollen oder nicht – alle nutzen. Hört doch endlich einmal
auf, so zu tun, als ob unser Mini-Ländchen mit einem Anteil an der weltweiten CO²-Produktion von unter 1 Promille dazu aufgerufen wäre, alle Probleme der Erde zu lösen. Überdies: vor lauter CO²-Panikmache gehen immer mehr die wirklichen Umwelt-Probleme vergessen. Max Diener, Stallikon
«Chilewerkstatt»
«Classic meets Cuba»
Die reformierte Kirchgemeinde Obfelden lädt zur Mitgestaltung ein. > Seite 13
Das Kellertheater LaMarotte bietet in den nächsten Tagen Musik-Vielfalt. > Seite 15
Rekordverdächtig Grossandrang am Bezirks-Winterschiessen auf dem Bolet, Aeugst. > Seite 20
Aufschwung mit solidem Fundament Erfreuliche Wirtschaftsprognose von UBS-Chefökonom Daniel Kalt am Anlass des Ämtler Arbeitgeberverbands Jeweils zum Jahresbeginn lädt der Arbeitgeberverband zum Wirtschaftsausblick. Gegen 50 Interessierte fanden am Mittwochmittag ins «Pöschtli», Rifferswil, um UBS-Chefökonom Daniel Kalt zu lauschen. Dessen Prognose lässt hoffen.
steigen», prophezeit Kalt. Er empfiehlt aber, die Welle zu reiten, solange sie noch trägt. Die Lage für Unternehmen präsentiert sich nämlich durchaus vielversprechend: Die Prognose geht von einem weltweiten Gewinnwachstum von 10 bis 15 % aus.
Im Vorjahr war Kalt mit seiner Prognose, der Euro-Kurs könnte auf Fr. 1,16 steigen, noch weitgehend allein dagestanden. Nun könnte es gar in Richtung 1,19 bis 1,20 gehen. Dass die Franken-Krise überwunden ist, darauf lässt die steigende Zahl an Hotelübernachtungen in der Schweiz schliessen. Deshalb sei es nun Zeit, mit den schädlichen Negativzinsen aufzuhören. Bereits den Zenit überschritten hat der Immobilienmarkt. Hier steigen die Leerstände und es kommen immer noch mehr neue Objekte auf den Markt, als dieser absorbieren kann. Daniel Kalt erwartet allerdings eine eher sanfte Landung nach den Boom-Jahren. Klare Worte findet Daniel Kalt auf eine Frage zu Kryptowährungen: «Bitcoin ist eine Bubble: Viele werden auf die Nase fliegen, ein paar wenige werden reich werden.» Wer bei Ausschlägen, die fünf-, sechs- oder siebenmal höher sind als bei Aktien, spekulieren wolle, der solle ins Kasino gehen und zehnmal auf Rot setzen, «das macht erst noch mehr Spass», so der UBSChefökonom.
Die Wirtschaft wächst seit bald neun Jahren – weniger steil als in vergangenen Aufschwungs-Phasen, aber stetig. Für 2018 rechnet UBS-Chefökonom Daniel Kalt mit 3,9 % Zuwachs. Dabei ist die Beschleunigung breiter abgestützt denn je. Die Verlangsamung, die 2018 in China erwartet wird, dürfte durch die Entwicklung anderer Schwellenländer wie Brasilien, Russland und Indien überkompensiert werden. In den USA wird durch die Steuerreform von Präsident Trump nochmals Schub erwartet. Es sei gut möglich, dass das Wachstum noch ein, zwei Jahre weitergehe, sagt Kalt, schiebt aber sogleich nach: «falls nichts Schlimmes passiert.» Auslöser für einen Umschwung könne ein geopolitischer Schock sein, der Ölpreis oder eine Kreditkrise, das Platzen einer Blase oder aggressive Zinserhöhungen der Zentralbanken. Ein zuverlässiger Indikator sei die Zinskurve, verrät der UBS-Chefökonom: Wenn die Zweijahres-Rendite
Lieber Kasino statt Bitcoin
UBS-Chefökonom Daniel Kalt (links) füllt beim Ämtler Arbeitgeberverband jedes Jahr den Saal. Diesmal durfte Präsident Dieter Greber gegen 50 Mitglieder im Saal des «Schwiizer Pöschtli» in Rifferswil begrüssen. (Bild Thomas Stöckli) höher sei als jene für zehnjährige Anleihen, komme mit hoher Wahrscheinlichkeit ein bis anderthalb Jahre später eine Rezession.
Zinsen steigen nur langsam Nicht in die Gänge kommt derweil die Inflation. Zinsanhebungen werden so nur «in homöopathischen Schritten»
Vorbildliche Baufirma
Gipsergeschäft R. Bischofberger nominiert 41 Unternehmen aus der Baubranche wurden für ihren vorbildlichen Bausinn nominiert, darunter auch das Gipsergeschäft Remo Bischofberger, Mettmenstetten. Die Gewinner werden am 28. Februar im Landesmuseum Zürich bekannt gegeben. Rund 70 000 Unternehmen zählt die Baubranche und 327 000 Mitarbeitende – sie ist damit einer der wichtigsten Treiber für eine florierende Schweizer Wirtschaft. Damit immer mehr Menschen in der Schweiz die sich stark verändernde Baubranche mit grossen persönlichen und beruflichen Entwicklungschancen in Verbindung bringen, hat vor rund zwei Jahren der Dachverband AM Suisse die Informationskampagne bausinn.ch initiiert. Bereits zum zweiten Mal seit 2015 hat bausinn.ch den Wettbewerb «Vorbildliche Unternehmen» durchgeführt. Am 28. Februar 2018 werden im Landesmuseum in Zürich die Gewinner bekannt gegeben. Gastrednerin wird Christine Davatz, für Bildungspolitik verantwortliche Vizedirektorin des Schweizerischen Gewerbeverbandes sein. Christoph Andenmatten, Direktor von AM Suisse erklärt, aufgrund welcher Kriterien die Unternehmen für die Auszeichnung als Vorbild-
liches Unternehmen infrage kommen: «Die Nominierten stehen für spezielle Projekte und herausragende Leistungen in ihrem Tätigkeitsfeld. Sie leisten Überdurchschnittliches als Arbeitgeber und in der Ausbildung oder weisen ein herausragendes Engagement in den Bereichen Neue Märkte, Innovation, Energie und Digitalisierung auf.»
Gipsen mit Herz und Leidenschaft Die R. Bischofberger AG bringt über 35 Jahre Erfahrung in der Gipserei mit und ist mit sämtlichen Arbeiten im Innen- und Aussenbereich vertraut. Das 1982 gegründete Unternehmen genügt mit seinen rund 20 Mitarbeitenden, davon zwei Lernende, höchsten Ansprüchen und vollbringt die Arbeit stets sauber, prompt und fachgerecht. Die Firma arbeitet mit neuster Technik zwischen Bau und Büro und kann dadurch jederzeit den Stand der geleisteten Arbeiten abrufen sowie entsprechende Absenzen festhalten. Eine zukunftsorientierte Arbeitsweise für mehr Effizienz und Erfolg. «Für eine fundierte Beratung braucht es Fachkompetenz. Und die können wir Ihnen bieten. Wir beraten nicht nur theoretisch, wir offerieren, messen aus und rechnen ab», so Remo Bischofberger. (pd.)
erwartet. Will heissen: bis 2020 könnte der US-Leitzins gegen 3 % gehen und jener der Schweiz aus der Negativzone herauskommen. «Wenn in den nächsten sechs Monaten die Rezession kommt, können sie das vergessen», relativiert Kalt, «dann geht es nochmals runter.» Die Gefahr in diesem Fall: Um die Wirtschaft durch Drehen an der Zinsschraube stimulieren zu
können, würde der Spielraum fehlen. Es bliebe nur, die Geldmenge auszuweiten, um Wertschriften oder Devisen anzukaufen. Bis zu 160 Mrd. Dollar haben Notenbanken so zuletzt monatlich investiert. In der zweiten Jahreshälfte ist damit zu rechnen, dass eher Liquidität abgezogen wird. «Dieses Jahr werden die Aktienmärkte nicht mehr so linear
Nein sagen können! «Nein sagen können», genau das möchte dieser Workshop im Familienzentrum Bezirk Affoltern erreichen. Ein zentraler Ansatz im ersten Kurs (für 4- bis 6-Jährige) ist die folgende Aussage: Mein Körper gehört mir, Unterschiede zwischen «guten» und «schlechten» Geheimnissen, «sicherer Kindergartenweg». Im zweiten Kurs (für 7- bis 11-Jährige) behandelt die anzeige
erfahrene Kursleiterin das Thema «Nicht mitmachen trotz Gruppendruck und Nein sagen zu Mobbing und Ausgrenzung». Denn nur starke Kinder sind selbstbewusst, trauen sich zu wehren und können schwierige Situationen besser meistern. Sie können auch mal «Nein» sagen und sich gegen ältere Kinder oder Erwachsene behaupten, wenn es darauf ankommt. Stefanie Wolf, diplomierte Spielgruppenleiterin und Maltherapeutin, führt
die Kinder spielerisch und mit Geschichten ans Kursziel heran. Zum Kursanfang gibt es jeweils eine kurze Elterninformation. (mf) Workshop am Samstag, 3. Februar, 9.30 bis 11 Uhr (4- bis 6-Jährige) und 11.15 bis 12.45 Uhr (7- bis 11-Jährige) Familienzentrum Bezirk Affoltern. Anmelden: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder Telefon 044 760 21 13. Weitere Infos und ganze Kurs-Palette unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
Sonntag, 28. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz
Sonntag, 28. Januar 10.00 Familiengottesdienst mit Vikar Balthasar Bächtold und Katechetin Ruth Andermatt, Untikinder Thema «Schöpfung» Mittwoch, 31. Januar 19.00 MännerSache: «Schiessen» in der Propstei Schwamendingen für Männer und Söhne ab 12 Jahren. Fr. 32.-. Anschliessend Imbiss Anmeldung erbeten an Facebookseite MännerSacheKnonau oder Pfarramt
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 27. Januar 10.00 Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel Sonntag, 28. Januar 17.00 Bistro-Gottesdienst «Zwingli und die Wurst» Konfirmandinnen und Konfirmanden tischen auf Pfr. W. Schneebeli, Vikarin M. Hirt und Chr. Sommer Mittwoch, 31. Januar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli
Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 27. Januar 10.00 Fiire mit de Chliine Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2-6 Jahren mit Erwachsenenbegleitung. In der kath. Kirche Bonstetten Anschliessend gemeinsamer Znüni Sonntag, 28. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder zum Thema «Sorry!» – Ent-schuld-igung Schuld und Vergebung. An der Orgel/Klavier: Casey Crosby
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 28. Januar 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 29. Januar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 2. Februar 6.00 Kontemplatives Morgengebet
Ref. Kirche Hedingen Sonntag. 28. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Renate Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 28. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 28. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Chiletaxi: S. Berger 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller: mit der «Jomtov Klezmerband» Margot Peyer (Gesang), Eva van den Berg (Klarinette) Cindy Schwemmer (Akkordeon) Marlies Bruhin (Posaune) Eveline Wittwer (Klavier) Susann Brandenberg (Kontrabass) – «let’s klez» Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 31. Januar 17.00 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 1. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny
Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 26. Januar 18.00 Konfirmandenunterricht mit Pfrn. C. Mehl in Maschwanden, anschliessend Teilnahme am Taizégottesdienst 20.00 Taizégottesdienst mit Pfrn. C. Mehl, dem Taizéteam, der Konfirmandengruppe und Angela Bozzola am Klavier Sonntag, 28. Januar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden «Das Kind in der Mitte» mit Taufe von Jakob Frei und Ramon Ehrler mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic Anschliessend Apéro
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 28. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Samstag, 27. Januar 9.00 3. Klass-Unti Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus 10.00 Chile-Werkstatt Singsaal Schulhaus Schlossächer Alte Landstr. 37 Die Teilnehmenden bringen etwas fürs gemeinsame Mittagsbuffet mit (Teilete) Für Getränke ist gesorgt Dauer bis circa. 16.30 Uhr Sonntag, 28. Januar 9.15 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Taufe von Paula, Tochter von Nicole und Mathias Lopian Anschliessend ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung und Abstimmung über den Wahlvorschlag der Pfarrwahlkommission für die Wahl von Pfarrerin Eva Eiderbrant zuhanden der Urnenabstimmung vom 15. April; anschliessend sind die Teilnehmenden zum Apéro eingeladen (Kirchenkaffee fällt aus) www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 28. Januar 9.30 Gottesdienst in Kappel Pfarrer Christof Menzi
Samstag, 27. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3–7 Jahren. «Warum Franziskus mit den Tieren sprach» von Martina Steinkühler und Elli Bruder. Erzählt von Julie Vaucher und Mira Lutikhuis Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 28. Januar 10.00 Gottesdienst mit Schülerinnen und Schülern des 3. Klass-Unti und Verena Bösch Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiwäg Mittwoch, 31. Januar 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz www.kircheottenbach.ch
Samstag, 27. Januar 9.00 bis 16.00 Uhr Vorbereitung Weltgebetstag in der reformierten Kirche Bonstetten 10.00 Fiire mit de Chliine 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 28. Januar 10.00 Eucharistiefeier mit dem MauritiusChor, Anschliessend Chorbrunch Dienstag, 30. Januar 19.30 Abendmesse Mittwoch, 31. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 1. Februar 19.00 Rosenkranz Freitag, 2. Februar 9.00 Gottesdienst zu Mariä Lichtmess Kerzensegnung
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 28. Januar 17.00 Kirche Stallikon Taizé-Gottesdienst mit meditativen Gesängen und Abendmahl Pfr. Otto Kuttler und Chorleiter Florian Engelhardt Fahrdienst: Anmeldung bis 27. Jan. 044 700 45 45 Montag, 29. Januar 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 1. Februar 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 27. Januar 17.30 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Anschliessend Don-Bosco-Fest in Obfelden Sonntag, 28. Januar 9.00 Eucharistiefeier Zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 31. Januar 9.15 Gottesdienst mit heiliger Kommunion mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen
Kath. Kirche Obfelden Samstag, 27. Januar 18.30 Santa Messa Anschliessend Don-Bosco-Fest Sonntag, 28. Januar 10.30 Familiengottesdienst mit Tauferneuerung der Erstkommunikanten Anschliessend Apéro Donnerstag, 1. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 27. Januar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 28. Januar 11.00 Wortgottesfeier Montag, 29. Januar 19.00 Meditation Donnerstag, 1. Februar 8.15 Eucharistiefeier
Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 27. Januar 18.00 Pizza-Gottesdienst mit dem Jugend-Team. Die Oberstufenschüler sind herzlich eingeladen Sonntag, 28. Januar 9.30 Tauferneuerungs-Gottesdienst mit Pfarrer Angelo Saporiti und Brigitte Broch
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 26. Januar 19.30 Sternstund – Frauen unter sich Samstag, 27. Januar 18.30 Twens Reach Säuliamt Sonntag, 28. Januar 10.00 Gottesdienst Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 29. Januar 12.00 Mittagstisch Dienstag, 30. Januar 20.00 Gemeindeforum Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 28. Januar 9.45 Gottesdienst (Res Dummermuth) mit Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch
Sonntag, 28. Januar 10.00 Gottesdienst (Predigt: Markus & Renée Zünd) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 1. Februar 14.30 FrauenTreff Mehr unter: heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 28. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 28. Januar 10.30 Gottesdienst Fortsetzung der Predigtreihe über König David 2. Samuel 24, 1–25 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch
Weiterentwicklung des Kirchenbetriebs Workshop und ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirche Obfelden Eine im Herbst gegründete Projektgruppe startet am Samstag, 27. Januar, einen Workshop unter dem Motto «Mir alli sind Chile» im Singsaal Schlossächer Obfelden. Im Zentrum steht die zeitgemässe Weiterentwicklung des Kirchenbetriebes sowie Fragen, was künftig beibehalten oder losgelassen werden soll und wo Neues gewagt werden soll. Der Workshop beginnt um 10 Uhr und dauert bis um 16.30 Uhr. Einen Beitrag zum Mittagsbuffet bringen die Teilnehmenden selber mit, für Getränke ist gesorgt. Am Tag danach findet zudem eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung in der reformierten Kirche statt.
Ref. Kirche Obfelden. (Bild zvg.) Es ist zwar reiner Zufall, dass die Erneuerung des Kirchenbetriebes in
Obfelden ausgerechnet parallel zur 500-Jahrfeier der reformierten Kirche thematisiert wird. Andererseits ganz passend, weil die Geschichte zeigt, dass die Erneuerung des Kirchenbetriebes auch in früheren Zeiten ein wichtiges Thema war. Bereits 2017 eröffnete Obfelden eine «Wunsch-Box», die rege genutzt wurde und worin persönliche Anliegen zum Kirchenbetrieb deponiert werden konnten. In einem zweiten Schritt soll die ins Leben gerufene Projektgruppe den Prozess noch erweitert zur Diskussion stellen und interessierte Kirchenmitglieder unterstützen, die Erneuerung fortzuführen. Die Kirchenpflege und die Projektgruppe laden Jung und Alt zur Mitwirkung ein.
Die in ersten Treffen der Projektgruppe skizzierten Themenbereiche sind sehr vielfältig. Angefangen von der Pflege der Gemeinschaft, Spiritualität, gesellschaftliche Stellung, Gottesdienstgestaltung bis hin zur Infrastruktur und Organisation. Wie weit sich diese vorerst vagen Überbegriffe als nützlich erweisen oder präzisiert werden sollen, wird der Workshop zeigen.
Gemeindeversammlung am Sonntag Nach dem Samstagsworkshop findet zudem am Sonntag eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung um 10.30 Uhr in der reformierten Kirche statt. Hauptthema ist, über die Empfehlung der Pfarrwahlkommission
abzustimmen, nämlich Pfarrerin Eva Eiderbrant für die spätere Urnenabstimmung vorzuschlagen. Erfreulich ist, dass die Pfarrerin das Projekt «Mir alli sind Chile» unterstützt und in der Projektgruppe aktiv mitwirkt. Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung sind alle Teilnehmenden zum Apéro eingeladen. Sowohl für den Workshop, als auch für die Kirchgemeindeversammlung ist keine Anmeldung notwendig. Die Kirchenpflege freut sich über eine rege Teilnahme. (pl) Workshop: Samstag, 27. Januar, Beginn 10 Uhr, Singsaal Schulhaus Schlossächer, Alte Landstr. 37, Obfelden. Ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung: Sonntag, 28. Januar, 10.30 Uhr, ref. Kirche, anschliessend Apéro.
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Freitag, 26. Januar Affoltern am Albis
19.00-22.00: JAAA: «MittelstufenDisco» in Zusammenarbeit mit Familienclub und Familienzentrum. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern: «Sternstunden». Solistin: Andrea Bischoff, Oboe. Werke von W.A. Mozart, P. von Winter und J.Chr. de Arriaga. Leitung Hugo Bollschweiler. Eintritt frei - Kollekte. Reformierte Kirche. 20.15: «Brigitte Marolf - Berner Chansons». Ein Mix aus Mundartchansons, Pop und Musikcabaret. Eine Verantsltung von Kultur Affoltern, Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 20.15: Klassik: Duo Cuonz-Engeli spielen Sonaten für Violoncello und Klavier von F. Ries, A. Webern und L.v. Beethoven. Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
19.00: Live Musik «Echo vom Horben» mit Sepp Bieri. Eintritt frei. Restaurant Adler.
20.35: Kino im Zentrum: «Out of Rosenheim» E/d, Tragikkomödie mit Marianne Sägebrecht. Eintritt frei / Kollekte. Türöffnung 19.30 Uhr. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11 49.
Samstag, 27. Januar Affoltern am Albis
14.30: «Der gestiefelte Kater». Ein besonderes Theatererlebnis für Kinder und Erwachsene. Ein Dialektmärchen in drei Bildern frei nach den Brüdern Grimm. Kasse und WunderBar ab 14 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.
20.00: Theaterverein Bonstetten «Theater-Fieber» Komödie von Miranda Goedhart. Vorverkauf und Info auf www.theaterbonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.
14.00: Jahreskonzert der Harmonie Hausen: «Kleine Menschen, grosse Show» mit Swiss Ragtimers und ihrer Stummfilmbegleitung. Auftritt Beginners Band, Festwirtschaft. Gemeindesaal Weid.
20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen. Türöffnung und Abendessen 18.30 Uhr, VerlosungFestwirtschaft-Musikerbar. Schachensaal.
19.45: Chränzli des Gesangvereins Rifferswil unter dem Motto «Unvergessliche Melodien». Anschliessend «Liebi mit Blächschade» Lustspiel in drei Akten.
Türöffnung 18.45 Uhr. Gesang, Quiz, Bar ab 22.30 Uhr. Essen von 19.00 bis 19.45 Uhr. Reservierung für Abendvorstellungen: bei Fam. A. Heimann 044 764 10 05 oder www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle.
10.00-12.00: Bücherapéro mit Zopf und Cüpli. Während der Ausleihe liegen Buchneuheiten für Erwachsene und Kinder auf. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.
19.30: Old Time Jazz, hautnah und unplugget mit «Wizard of Creole Jazz». Abendessen ab 18.30 Uhr, reservieren 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.
Sonntag, 28. Januar Affoltern am Albis
17.00: Von der Musik fürs Volk zur Volksmusik - unterhaltsame Klassik, Rumänische und Schweizer Volksmusik. Natalie Gretener, Klavier, Fusako Sidler, Querflöte/Panflöte. Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.
Treffsicheres Einfrau-Tastentheater … ohne Gewehr! in Hedingen Der Gemeindeverein Hedingen lädt am Freitag, 2. Februar, 20.15 Uhr, zum betörenden Klavierkabarett mit Esther Hasler ins Chilehuus Hedingen. Wildfang ist betörendes Klavierkabarett mit satirischen Punktlandungen zum Haareraufen. Eine humoristische Frischzellenkur für Schnelldenker und Langsamfahrer – verspielt, facettenreich, skurril, poetisch, bissig und lebensfroh. Ein Jahrzehnt ist Esther Hasler unterwegs, Solo im Duo mit Piano. Und zum zweiten Mal tritt sie in Hedingen auf. Auch im fünften Einfraustück zieht Esther Hasler doppelbödig und hintersinnig vom Leder. Natur oder Kultur ist diesmal die Frage. Aber so einfach sind die Unterschiede nicht
Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.
17.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern: «Sternstunden». Solistin: Andrea Bischoff, Oboe. Werke von W.A. Mozart, P. von Winter und J.Chr. de Arriaga. Leitung Hugo Bollschweiler. Eintritt frei - Kollekte. Katholische Kirche St. Mauritius.
15.00: Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen. Türöffnung 14.30 Uhr, Festwirtschaft-Verlosung-Kuchenbuffet. Schachensaal.
17.15: Musik und Wort im Klosterkeller mit «Jomtov Klezmerband» mit «Let’s klez». Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Montag, 29. Januar Hausen am Albis
18.45-20.15: Line Dance - Kurs für Jung und Alt, nicht nur für Countrymusik-Liebhaber. Gut für Gleichgewicht, geistige und körperliche Fitness, kein Partner nötig. Erste Schnupperstunde kostenlos. Anmelden: 079 321 29 12 oder www. rockydochylinedancers.ch. Weisbrod Areal (Silatplus).
Dienstag, 30. Januar Affoltern am Albis
09.00-10.00: Everdance Herbstquartal: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und
12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 14.00: «Miss Mallow - Die Drachen-Nanny». Ein feuriges Märli Musical von Andrew Bond. Sprache: Mundart. Ein mitreissendes Mitmach-Musiktheater über Sieger und Verlierer, mit explodierender, drachenstarker Kraft von Farbe, Feuer und Fantasie. Kasinosaal. Marktplatz 1. 18.30-22.00: Vollmond-Apéro, Geschichten rund um die Firma Faber-Castell. Wettbewerb mit aussergewöhnlichem Preis. Büchi Optik, BOA. Alte Dorfstrasse 21. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. anzeige
zwischen Tier und Mensch, zwischen Zivilisation und freier Wildbahn und wer die Jäger und die Gejagten sind. Esther Hasler entfacht beiläufig und frech ein multimediales Feuerwerk: subtile Komik, feinsinniges Schauspiel, beseelter Gesang, virtuospoetisches Piano, groovige Kompositionen, luzide Wortakrobatik in Bühnendeutsch und vielfarbigem Esperanto aus Weltsprachen und Provinzdialekten. Für Leute, die hintergründigen Humor dem Schenkelklopfen vorziehen, die lachen mögen, auch über sich selbst. Chansons auf höchstem Niveau. (pd.) Freitag, 2. Februar, 20.15 Uhr, Chilehuus Hedingen,
Esther Hasler. (Bild zvg.)
20.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix...Fix in the Mix, Funky and Groovy. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.
Donnerstag, 1. Februar Affoltern am Albis
08.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung OssingenBenken. Wanderzeit 3 1/4 Std. Leitung/Anmeldung: Ernst Bründler, Anmeldung erforderlich bei Ursula Frutig, 044 761 80 66. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Swing the Paris». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «Moonlight» Film von Barry Jenkins mit Alex Hibbert, Mahershala Ali, Janelle Monáe, Naomie Harris, Ashton Sanders und Trevante Rhodes. USA 2016, 111 Min. E/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.
13.15: OTTENBACH60plus: Fahrt über Obfelden nach Hirschen. Wandern dem Waldrand entlang, unterqueren der Autobahn und zurück nach Affoltern. Kaffeehalt im Coop, ca. ¾ Stunde. Rückweg individuell mit Bus oder zu Fuss. Postautohaltestelle.
13.30: Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt Eingang Amtshaus, (Réception).
Eintritt frei, Kollekte, www.gemeindevereinhedingen.ch, www.estherhasler.ch.
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Mit und ohne Schleier» Bienenvölker als Imker begleiten ein Einblick in das Funktionieren dieses fremden Volkes. «Demokratische Monarchie, Matriarchat, Männer ohne Väter, Volksteilung, Einsatz des Lebens für das Wohlergehen des Volkes» u.v.m. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di,/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 29. März.
Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2 ½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmeldung: 078 648 56 69. Bis 25. März.
agenda-einträge Veranstaltungshinweise: Angaben schriftlich bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, per E-Mail an: agenda@affolteranzeiger.ch
Musik ist ein unglaublich weites Feld Die nächsten neun Tage im Kellertheater LaMarotte Klassik mit Flurin Cuonz (Violoncello) und Benjamin Engeli (Klavier) Die beiden Schweizer Musiker spielen zwei Cellosonaten von Ludwig van Beethoven und zwei Werke von Ferdinand Ries, dem prominentesten Schüler Beethovens. Einen Sprung in das 20. Jahrhundert machen sie zwischendurch mit kleinen, 1914 entstandenen Kompositionen von Anton Webern (1883-1945), die – typisch für Webern – auf nur wenige Minuten oder gar Sekunden dauernde Miniaturen zusammengeschrumpft sind. Das Programm ist ein Leckerbissen für Kammermusikfreunde, dargeboten auf professionellem Niveau. Heute Freitag, 26. Januar, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Konzert 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken. Essen um 19 Uhr, Polentagratin mit Hackfleisch, 20 Franken.
«Jazz am Donnerstag» mit dem Ensemble «Swing de Paris» «Swing de Paris», das sind die Geigerin Sophie Lüssi, der Sänger und Drummer David Beglinger, der Gitarrist Felix Brühwiler und Claudio Strebel am Bass. Das Ensemble orientiert sich am Zigeunerjazz des legendären Hot Club de France, dessen wichtigste Vertreter der GitarristDjango Reinhardt und der Geiger Stéphane Grappelli
waren. Zwischen 1930 und 1950 stand aber auch der amerikanische Swing in seiner Hochblüte. Seine Einflüsse in «Swing de Paris» sind nicht zu überhören. Donnerstag, 1. Februar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.
Podium: Sprache ist nicht gleich Sprache … Eine Spurensuche mit viel Musik. Im Gespräch sind Ulla Steffen, Buchhändlerin und Verlagsmitarbeiterin, und Marco Todisco: Liedermacher, Geschichtenerzähler. Das Gespräch wird von Urs Heinz Aerni moderiert. Sprache und Kultur sind untrennbar miteinander verbunden. Sprachen sind Werkzeuge des Ausdrucks, des Denkens und des Handelns, die wiederum unser Denken und Handeln beeinflussen. Über solche Zusammenhänge wird an diesem Abend ausgiebig parliert und musiziert. Die drei Gäste bewegen sich in verschiedenen Sprachwelten und -kulturen. Ulla Steffen stammt aus Deutschland, vermittelt als Verlagsmitarbeiterin internationale Geschichten im Unionsverlag und ist Kennerin sizilianischer Kultur und Lebensart. Marco Todisco, Sohn italienischer Einwanderer, aufgewachsen in Graubün-
den, lebt als Musiker und Sportlehrer in Zürich. Er singt Geschichten sowohl auf Italienisch als auch in Mundart. Urs Heinz Aerni aus Solothurn, der eigentlich Zuger wäre, aber aargauisch plaudert, lebt und arbeitet als freier Journalist, Ornithologe und Kommunikationsberater in Zürich und Lenzerheide. Freitag, 2. Februar, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25/15, mit KulturLegi 12 Franken. Ab 19 Uhr Essen: Steinpilzrisotto und Salat, 20 Franken (Reservation erwünscht).
«Klazz Brothers & Cuba Percussion» Classic meets Cuba Mit Bruno Böhmer Camacho, Piano; Kilian Forster, Kontrabass, Tim Hahn, Schlagzeug; Alexia Herrera Estevec, Timbales, Bongos; Elio Rodriguez Luis: Congas. Diese fünf Musiker bewegen sich souverän zwischen Klassik und Jazz, zwischen Deutschland und Kuba, zwischen Konzertsaal und Hollywood. Nicht nur die Semperoper Dresden, die Alte Oper Frankfurt, die Hamburger Musikhalle, die Philharmonien von Berlin bis München oder Kuala Lumpur sind ihr Terrain, sie sind auch in Kinoerfolgen wie «Collateral» mit Tom Cruise und «Hitch – Der Date Doktor» mit Will Smith zu hören. In ihrer unkonventionellen Musikspra-
Der 4. Februar wird hip!
Was undenkbar schien: Echo Klassik- und Jazz Award-Gewinne, GrammyNominierung, Begeisterungsstürme, pure Lebensfreude –, haben die «Klazz Brothers & Cuba Percussion» im Sturm erreicht. (Bild zvg.) che eröffnen sie einen erfrischenden Zugang zu Werken von Bach, Mozart, Paganini oder Brahms: ein ganz eigener Sound, der durch die einzigartige Zusammenführung von klassischer europäischer Musiktradition mit Swing, Merengue, Afro und Latin Jazz und der rhythmischen und melodischen Vielfalt kubanischer Musik geprägt ist. Egal ob im Jazzclub, Konzertsaal oder Opernhaus – die als Salsa, Son, Bolero oder Cha-Cha-Cha fulminant arran-
gierten klassischen Themen mit meisterhaften Improvisationen der fünf Ausnahme-Musiker begeistern Jazz-, Salsa- und Klassikfans jeder Generation gleichermassen. Einziges Konzert in der Schweiz! (pz) Samstag, 3. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen unbedingt empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.
Filmische Schicksale
Der Kinderchor «Sunechind» tritt im Kasino Affoltern auf
Nächste Woche im Kino Mansarde Muri
Am 4. Februar sind die fröhlichen «Sunechind» mit ihrer neuen Produktion «De Tag wird hip» endlich auch im Kasinosaal in Affoltern zu hören.
«Dieses bescheuerte Herz» zeigt das Kennenlernen und Zusammenwachsen von Lenny und David. Lenny ist Lebenskünstler, hat sein Studium abgebrochen und lässt sich von seinem Vater, einem renommierten Herzspezialisten, finanzieren. Als einer seiner exzessiven Abende in einem Münchner Edel-Club mit dem Auto im Pool endet, reisst seinem Vater endgültig der Geduldsfaden: Lenny wird auf die Strasse gesetzt und der Nichtsnutz muss sich mit etwas Sinnvollem beschäftigen. Die Idee des Vaters: Lenny soll dem sterbenskranken, 15-jährigen David wieder Lebensfreude schenken. In «All I see is you» erlebt die schöne Gina, wie es sich anfühlt, wenn man von einem Tag auf den anderen seine Sehkraft wiedergewinnt. Dass Gina seit Kindestagen blind ist, scheint für ihren Ehemann James kein Problem zu sein – ganz im Gegenteil; er fühlt sich dadurch speziell und muss zudem keine Konkurrenz von anderen Männern fürchten. Als die schöne Gina dank einem medizini-
Die erfrischenden Mundartkreationen der Liedermacherin Gabriela Bächinger sind ein Ohrenschmaus und regen zum Mitsingen und Mittanzen an. Zwischen den Liedern zaubert Moderator Haribo magische Momente und Pianist Simon Bächinger untermalt die Szenen gekonnt auf dem Piano. Die von Anfang bis Ende durchinszenierte Show beginnt mit dem Refrain des mitreissenden Titelsongs «De Tag wird hip» und endet, 90 Minuten und zahlreiche berührende und packende Lieder später, mit der vollständigen Version des Hits. Dazwischen wird getanzt, gelacht und geweint. Kurz: 50 Kinder zwischen fünf und 15 Jahren geben alles und reissen ihr Publikum erfolgreich mit. Geschrieben hat die eingängigen Melodien und kindgerechten Texte ihre Kinderchorleiterin Gabriela
Die «Sunechind» treten im Affoltemer Kasinosaal auf. (Bild: Andreas Gemperle) Bächinger. Mit ihrem Sohn, dem Pianisten und Vertragsleiter Simon Bächinger, hat sie die Stücke letzten Sommer im hauseigenen Studio auch aufgenommen. Die Liedertitel heissen «Staa zu dir», «Mir ghöred zäme» oder «Party» und wurden mit tollen Musikern live eingespielt. Aktuell sind die
«Sunechind» mit dem Programm «De Tag wird hip» auf Tournee durch die Schweiz und machen am 4. Februar, um 14 Uhr Halt im hiesigen Kasinosaal in Affoltern. (pd./Rebekka Bräm) Tickets gibt es bei Starticket. Weitere Infos sind unter www.sunechind.ch zu finden.
Der herzkranke David ist verliebt. (Bild zvg.)
schen Eingriff ihre Sehkraft wiedererlangt, gerät ihre zuvor intakte und leidenschaftliche Beziehung in Schieflage. (jn) «Dieses bescheuerte Herz» am 1. Februar, 18 Uhr und 2. Februar, 20.30 Uhr (D, 104min, 12J.). «All I see is you» am 1. Februar, 20.30 Uhr und 2. Februar, 18 Uhr (Edf, 109min, 14J.). Reservierungen im Internet unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 644 21 21.
Von den Schmerzen des Erwachsenwerdens Kinofoyer Lux zeigt den Film «Moonlight» Ein junger Afroamerikaner in Miami sucht seine Identität, seinen Platz im Leben. Das Kino Lux zeigt «Moonlight» am Donnerstag und Freitag, 1. und 2. Februar, je 20.15 Uhr, in der Aula Ennetgraben, Affoltern. «Moonlight» erzählt die berührende Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Der Film begleitet entscheidende Momente in Chirons Leben. Momente, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine grosse Liebe findet und sie wieder verliert. Es ist ein einzigar-
«Im Mondlicht scheinen schwarze Jungs blau.» (Bild zvg.)
tiges Stück Kino darüber, wie die Umgebung, die eigene Familie und insbesondere die erste Liebe den Einzelnen und seine Suche nach einem Platz in der Welt prägen. Mit drei Oscars – einschliesslich der Auszeichnung als bester Film – sowie über 170 weiteren Auszeichnungen ist «Moonlight» der meist umjubelte Film des Jahres 2017. Regisseur Barry Jenkins hat mit seiner einfühlsamen Coming-of-AgeGeschichte ein Plädoyer für Mitgefühl und Empathie geschaffen. Für Jenkins, der seine eigene Kindheit in «Moonlight» verarbeitet, erzählt der Film eine universelle Geschichte über Liebe und Vergebung: «Kino hat die Kraft, Grenzen zu überwinden und uns zu
zeigen, was uns alle zu Menschen macht.» Ein Trio aus drei talentierten Schauspielern verkörpert die Hauptfigur Chiron in drei verschiedenen Phasen seines Lebens. Grossen Anteil am Filmerfolg haben auch Mahershala Ali, der für seine bewegende Darstellung des Drogendealers und Ziehvaters Juan mit einem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, sowie die Oscar-nominierte Naomie Harris, die Chirons Mutter Paula spielt. (pk) Donnerstag und Freitag, 1. und 2. Februar, je 20.15 Uhr: «Moonlight», Film von Barry Jenkins, USA 2016, 111 min, E/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20J.: 7 Franken). www.kinolux.ch.
Einfach eine Malerin
Party auf Fantasia!
Anita Gentinetta stellt in Zürich aus
Kinderfasnacht Obfelden 2018
Die Mettmenstetter Malerin Anita Gentinetta stellt in der Kupferdruckwerkstatt ihres Sohnes Matthias in Zürich aus. Sie zeigt Werke, die innerhalb der letzten fünf Jahre entstanden sind. Vernissage ist am Samstag, 10. Februar.
ta, zusammen mit ihrem Mann, in Spanien. Die Landschaft, der Himmel und die Menschen hätten ihre Arbeit beeinflusst, blickt sie zurück. Die von der Sonne ausgetrocknete rote Erde hat eine andere Kraft. «Unsere von Wasser geprägte Landschaft ist sanfter und weniger fordernd», sagt die Künstlerin. Hier mag sie die Übergänge der Jahreszeiten, dann wenn nicht alles klar ausgeleuchtet ist. Viel Aufhebens um ihre Person ist ihr eher unangenehm. Auf die Frage, wer sie sei, antwortet sie kurz und knapp: «eine Malerin». Ob es Kunst sei, was sie mache, liege in der subjektiven Wahrnehmung des Betrachters. «Die Ausstellung ist für mich beendet, wenn die Bilder hängen. Der Prozess des Aussuchens, gesichtet in einem anderen Raum, bietet mir mehr Distanz», sagt sie. (abo)
Bald ist es soweit! Am Samstag, 24. Februar, von 14 bis 17 Uhr verwandelt sich der Singsaal Chilefeld in Obfelden zu Fantasia!
Ausstellung, 10. Februar bis 3. März, Dienstag bis
Manuel Bauer zu Gast bei Bücher Scheidegger
In sechs Jahrzehnten hat Anita Gentinetta unzählige Werke erschaffen, die sie in Einzel- und Gruppenausstellungen zeigte. Die Motive ihrer Bilder wiederholen sich: Bäume, Tiere, Landschaften und Menschen. Diese bildet sie aber nicht einfach ab. Vielmehr entsteht eine verfremdete Übersetzung von dem, was sie sieht. Sie braucht den Reiz von aussen, um dann von innen heraus zu malen. Im Haus, in welchem sie mit Ehemann Bruno lebt, wird gewohnt und gearbeitet. Deswegen verbringt sie, wenn möglich, jeden Tag im Atelier und kennt keine Schaffens-Pausen. Während 15 Jahren malte Anita Gentinet-
Sonntag, 14 bis 19 Uhr. Eglistrasse 8, 8004 Zürich. Weitere Infos: Kupferdruckwerkstatt.ch. Vernissage: Samstag, 10. Februar, von 16 bis 19 Uhr.
Eine der gemalten Landschaften von Anita Gentinetta. (Bild zvg.)
Zur grossen Party auf Fantasia hat Merlin der Zauberer alle eingeladen. Natürlich benötigte er die tatkräftige Unterstützung des Elternteams der Primarschule Obfelden. So wird wieder ein schön dekorierter Singsaal zur Fasnacht empfangen und zusätzlich in Stimmung bringen. Willkommen sind alle Gestalten aus der Fantasie-Welt. Seien es Märchengestalten, Superhelden, Gestalten aus Büchern, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Mit
her gehen – nicht zu vergessen eine Ladung Konfetti! Für die Verpflegung sorgen das Knusperhäuschen und die Schlümpfe unter den Pilzen. Gewinnern Den bei der Maskenprämierung (Einzelund Gruppenmasken) winkt auch in diesem Jahr ein Pokal. Alle «fasnachtKonfetti und verkleidete Gestalten ohne Ende. (Bild zvg.) verrückten» Kinder Guggenmusik, Spielen und Tanz-Mu- und Eltern aus dem Bezirk Affoltern sik wird es auf Fantasia bunt zu und und Umgebung sind willkommen. (pd.)
«Brief an meinen Sohn»
Der bekannte Fotograf Manuel Bauer ist am Donnerstag, 1. Februar, zu Gast bei Bücher Scheidegger. Er hat ein ganz persönliches Buch über das Leben mit seinem Sohn Yorick geschrieben. Yorick ist 10 Jahre alt und leidet seit Geburt am West-Syndrom, einer seltenen und besonders schweren Form der Epilepsie. Vieles kann sich nicht entwickeln, ob den Blitzen in Yoricks Nervensystem, seit Jahren kauft Manuel Bauer zu Weihnachten dasselbe Spielzeug. Yorick kann nicht sprechen, weder Ja sagen noch Nein, er hat einen Rollstuhl, einen Essstuhl, einen Toilettenstuhl, ein Stehbrett. Das Aufstehen dauert eineinhalb Stunden, das Schlafengehen drei. Der Alltag mit ihm ist zugleich ein Arbeitstag für Manuel Bauer. Die Betreuung zuhause teilen
Manuel Bauer. (Bild zvg.) sich Mutter und Vater, die sich vor einigen Jahren getrennt haben. Die Familie lebt nach dem Nestprinzip: Die Kinder wohnen ständig im Haus und die Eltern «fliegen» ein und aus. Andrea Linsi und Manuel Bauer wechseln sich mit ihrer Anwesenheit und der Pflege von Yorick ab, wobei sie von Fachpersonal unterstützt werden.
Es sind sich alle einig, dass Yorick ein Sonnenschein ist, ein liebevoller junger Mensch, der sein Umfeld lehrt, gelassener zu werden und das Leben anzunehmen, wie es eben ist. «Brief an meinen Sohn» ist ein spontaner und emotionaler Bericht über das Leben Manuel Bauers mit seinem Sohn, den er liebt, eine berührende Nachricht aus der Randzone unserer perfektionierten Leistungsgesellschaft. Der Fotograf und Autor widmet das Buch seiner siebzehnjährigen Tochter Marika, damit sie später auf ihre Kindheit und die zum Teil schwierigen Umstände zurückblicken kann. Veröffentlicht hat Manuel Bauer das Buch, um anderen Eltern schwerbehinderter Kinder zu zeigen, dass sie mit ihren Sorgen und Nöten nicht allein sind. (pd.) Manuel Bauer: «Brief an meinen Sohn», Donnerstag, 1. Februar, 19.30 Uhr, Eintritt: 25 Franken mit Apéro.
Ämtler Bibliotheken im Februar Bibliothek Aeugst Freitag, 2. Februar, 17.30 Uhr: «BiblioOlympics» – Papierschlangen basteln und Schlangengeschichten schreiben, 19 Uhr: Schlangenbrot und Geschichten am Feuer. Mittwoch, 7. Februar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Verslizit». Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Mit dem Kind die Welt der Sprache und Verse entdecken. Samstag, 10. Februar, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee Mittwoch, 14. Februar, 14 bis 15 Uhr: Kamishibai Während der Sportferien vom 19. Februar bis 3. März ist die Bibliothek jeweils am Montag, von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Regionalbibliothek Affoltern Freitag, 2. Februar, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe Samstag, 3. Februar: Abschlussfest des Bezirksprojekts «Biblio-Olympics»: 10 Uhr: Übergabe des Feuers, 13.30 Uhr Bruno Hächler singt Lieder und erzählt eine Geschichte, 14.30 Uhr: Verlosung der Lesepässe mit Sonny Schönbächler, 15 Uhr: Die Feuerwehr und Kinder löschen die Flamme. Anschliessend Apéro. Dienstag, 6. Februar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff Montag, 12. Februar, 18 bis 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich.
Mittwoch, 14. Februar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Die Lügen der Frauen» von Ljudmila Ulitzkaja diskutiert. Freitag, 16. Februar, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe Samstag, 17. Februar, 11 bis 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Donnerstag, 22. Februar, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 24. Februar, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Sportferien vom 19. Februar bis 3. März ist die Bibliothek zu den normalen Zeiten geöffnet.
Bibliothek Bonstetten Während der Sportferien vom 19. Februar bis 3. März ist die Bibliothek jeweils am Montag und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
persönlich mit Dr. med. Robert Lüchinger, Arzt und Altägypten-Fan. «Warum ist das Weltbild einer 5000 Jahre alten Hochkultur zeitlos aktuell geblieben?» Mittwoch, 14. Februar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. Mit dem Kind in die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen! Mittwoch, 21. Februar, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Unterhaltsamer Geschichtennachmittag in der Bibliothek. Während der Sportferien vom 26. Februar bis 10. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet.
Bibliothek Kappel Während der Sportferien vom 12. bis 24. Februar bleibt die Bibliothek geschlossen.
Donnerstag, 1. Februar, 17 Uhr: «Biblio-Olympics» – Das Lesefeuer wird von Kappel geholt, ab 18 Uhr: Buchstabensuppe und Lesebrötchen. Während der Sportferien vom 12. bis 24. Februar ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.
Bibliothek Hedingen Samstag, 10.Februar, 10 bis 11 Uhr in der Kafibar der Bibliothek: Hedingen
Mittwoch, 14. Februar, 15 Uhr: Zyt für Gschichte Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen. Während der Sportferien vom 19. Februar bis 3. März ist die Bibliothek jeweils am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet.
Bibliothek Obfelden Während der Sportferien vom 5. bis 17. Februar ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und Mittwoch sowie Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwoch, 28. Februar, 16 bis ca. 16.30 Uhr: Kamishibai. «Der schaurige Schusch». Eine Geschichte für Kinder ab 4 Jahren. Mittwoch, 28. Februar, 19.30 Uhr: 1. Lesekreis. Diskutiert wird das Buch «Der Lärm der Zeit» von Julian Barnes.
Bibliothek Ottenbach Bibliothek Knonau
Mittwoch, 7. Februar, 15 bis 15.45 Uhr: Geschichten-Zeit. Für kleinere und grössere Geschichtenfans ab 3 Jahren. Während der Sportferien vom 19. Februar bis 3. März ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und 17.30 bis 19.30 Uhr, am Donnerstag 16 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Bibliothek Maschwanden Während der Sportferien vom 19. Februar bis 3. März bleibt die Bibliothek geschlossen.
Während der Sportferien vom 5. bis 17. Februar ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Dienstag, 20. Februar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 23. Februar, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International», Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen. Begegnung mit dem «Andern». Mittwoch, 28. Februar, 14 Uhr: Kamishibai-Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Erweiterte Öffnungszeiten bis zu
den Frühlingsferien: Die Bibliothek ist zusätzlich am Mittwoch von 15 bis 17 Uhr geöffnet.
Bibliothek Rifferswil Freitag, 9. Februar, 20 Uhr: «Persönlich in Rifferswil» mit dem Thema: In Beziehung leben – im Beruf, in Familie, in Partnerschaften. In der Bibliothek, organisiert vom Forum. Während der Sportferien vom 12. bis 24. Februar ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.
Bibliothek Stallikon Die neuen Bücher für Erwachsene, deutsche und englische Belletristik, Sachbücher und Hörbücher, die anlässlich des Bücherapéros vom 27. Januar aufliegen, stehen bereit. Die 5. und 6. Klässler der Primarschule Stallikon stellen eine Auswahl an Jugendbüchern und selbst verfasste Buchbesprechungen aus. Während der Sportferien vom 19. Februar bis 3. März ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
Bibliothek Wettswil Während der Sportferien vom 19. Februar bis 3. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 28. Februar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff, Reime und Verse für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 28. Februar, 14.30 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. (I.S.)
Die Primarschule Stallikon ist eine innovative, moderne Schule, mitten im schönen Knonaueramt, mit Nähe zur Stadt Zürich und unmittelbar im Naherholungsgebiet. Für unsere ausserschulische Betreuung (Tagesstrukturen) suchen wir per 1. Juni 2018 für unser motiviertes und kooperatives Team, Sie als unsere neue
Servicetechniker für Wasserhochdruck und Hydraulik
Leitung Tagesstrukturen 65% (m/w)
Als innovatives, aufstrebendes Unternehmen in den Bereichen Wasserhochdruck und Hydraulik suchen wir Verstärkung für unser Team.
Ihre Aufgaben: – Gesamtleitung der Tagesstrukturen mit zwei Standorten und drei Gruppen – Personalführung und -entwicklung – Schaffen einer offenen, respektvollen und Vertrauen fördernden Team- und Gruppenatmosphäre – Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und Verwaltung – Qualitätsentwicklung und -kontrolle als permanent überprüfbarer Prozess Ihr Profil: – Diplom als Sozialpädagoge/in, Kindergärtner/in, Primarlehrer/in oder vergleichbare Ausbildung – Berufserfahrung in ähnlicher Position – Ökonomisches Denken und organisatorisches Talent – Offene, humorvolle Persönlichkeit, welche die Mitarbeitenden fördert und das Team verbindet, sowie den Kindern Grenzen zeigt, aber auch Flügel verleiht – Flexibilität, Eigeninitiative und ressourcenorientierte Arbeitsweise – Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit Wir bieten: – Eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit – Attraktiver Arbeitsplatz – Aufgestelltes, motiviertes Team – Gute Anstellungsbedingungen gemäss kant. Richtlinien – Fachspezifische Weiterbildungen – Möglichkeit, das Pensum mit Betreuung zu ergänzen bis 20 %
Ihre Aufgaben • Wartung und Reparatur von Hochdruck-Reinigern und -Anlagen in Werkstatt und vor Ort • Montage und Service der Anlagen in Industrie und Gewerbe • Mithilfe in Entwicklung und Produktion von Hochdruckanlagen • Anfertigung von Hydraulik-Schläuchen Ihr Profil • Mechanikerausbildung / Hydraulik-Kenntnisse • Teamfähig und belastbar • Jung und motiviert • Selbstständige und saubere Arbeitsweise • Gültiger Führerausweis Kat. B, BE • Gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse
Wir bieten • Abwechslungsreiche Tätigkeit in einem aufgestellten Team • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen • Arbeitsplatz mit modernster Software und professionellem Werkzeug Eintrittsdatum • Sofort oder nach Vereinbarung Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Per Email an dk@kradolferag.ch oder schriftlich an Kradolfer AG, Frau Damaris Kradolfer, Schmittenstrasse 12, 8912 Obfelden
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an die Primarschule Stallikon, Schulverwaltung, Massholderenstrasse 3, 8143 Stallikon oder via Email an: schulverwaltung @schule-stallikon.ch. Für Fragen steht Ihnen die Schulleiterin, Frau Edith Blum, gerne zur Verfügung, Tel. 079 382 92 46.
www.schule.stallikon.ch Aufgrund der bevorstehenden Pensionierung unseres langjährigen Mitarbeiters suchen wir per 1. Oktober 2018 oder nach Vereinbarung einen/eine
Brunnenmeister/-in (100 %) Gemeinde Obfelden
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die ausführliche Stellenbeschreibung finden Sie auf unserer Webseite www.stallikon.ch/stellenangebote.
Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 5000 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Für unsere Verwaltung suchen wir auf den 1. April 2018 einen / eine
Sozialsekretär/in (60 %) Ihre Aufgaben: • Beratung und Betreuung von Personen aller Altersgruppen in schwierigen Lebenslagen • Prüfung von Fällen im Bereiche der Sozialhilfe • Führung des Protokolls der Fürsorgebehörde • Zusammenarbeit mit Fachpersonen, den regionalen Sozialdiensten und Behörden • Abklärung und Einforderung von Staatsbeiträgen und Verwandtenunterstützungen • Planung und Koordination Massnahmen zur sozialen Integration auf Gemeindeebene • Mitarbeit in der Kommission für Altersfragen Sie bringen mit: • Kaufmännische Berufsausbildung oder gleichwertige Ausbildung • Kenntnisse im Sozialhilferecht • Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck • Lebenserfahrung und soziales Verständnis • Belastbarkeit sowie zuverlässige und selbständige Arbeitsweise • Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung Wir bieten Ihnen: • eine vielseitige und selbstständige Aufgabe in einem motivierten Team • einen modernen Arbeitsplatz • zeitgemässe Anstellungsbedingungen • gute Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Weiteres über Obfelden erfahren Sie unter www.obfelden.ch.
Wir suchen von Mai-September 2018 einen
Badmeister (100 %) Wenn Sie interessiert sind, finden Sie unter www.mettmenstetten.ch das vollständige Stelleninserat samt Stellenbeschrieb. Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung.
Jonenbachstrasse 16 | 8911 Rifferswil 044 764 14 26 | www.schule-rifferswil.ch
Per 1. Juni 2018 suchen wir eine/n
Hauswart/-in mit eidg. Fachausweis oder Fachmann/-frau Betriebsunterhalt 100% Die ausführliche Stellenbeschreibung und weitere Informationen über unsere Schule finden Sie unter www.schule-rifferswil.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Wenn die Leiste zwickt: kleines Problem mit grosser Bedeutung
Öffentlicher Vortrag von Matthias Wiens im Spital Affoltern Am Donnerstag, 1. Februar, um 19 Uhr, hält Dr. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie am Spital Affoltern, einen Vortrag zum Thema «Wenn die Leiste zwickt» im Mehrzweckraum Haus Rigi. Wer von Schmerzen in der Leiste geplagt ist, denkt meist an Hüftprobleme oder an einen Leistenbruch. Das sind zwar die häufigsten Ursachen; doch es gibt noch viele andere Gründe für Leistenprobleme. Die Bandbreite ist gross und reicht von Nierensteinen über Wirbelsäulenerkrankungen bis hin zu urologischen Problemen und Sportverletzungen. Nimmt man alle oben genannten möglichen Ursachen zusammen, so haben im Laufe ihres Lebens mehr als ein Drittel aller Menschen Probleme im Bereich der Leisten. «Alleine die Operationen von Leistenbrüchen zählen zu den häufigsten Wahloperationen, die bei Menschen durchgeführt werden», erklärt Dr. med. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie des Spitals Affoltern.
Aber auch für die meisten anderen Probleme, die in der Leiste auftauchen können, bietet das Spital Affoltern Behandlungen an. Sei es durch die Chirurgen, Internisten, Gynäkologen, Urologen oder die Orthopäden. In seinem Vortrag geht Dr. Wiens zunächst auf verschiedene Ursachen von Schmerzen in der Leiste ein. Er wird darstellen, welche Schritte bei den Untersuchungen in die Wege geleitet werden müssen und wer diese Massnahmen und die weitere Therapie übernimmt.
Behandlung von Weichteilbrüchen: Ein Spezialgebiet des Spitals Affoltern Untersuchung und Therapie von Leistenbrüchen sind seit vielen Jahren ein Spezialgebiet des Spitals Affoltern. Anhand von Fallbeispielen und Bildern zur Diagnostik und Therapie der Leistenbrüche geht Dr. Wiens auf dieses Thema genauer ein. Ob ein Leistenbruch operiert werden muss, hängt von vielen Faktoren ab. Ein Leistenbruch, der keine Probleme bereitet, kann, muss aber nicht operiert werden. Man spricht dann vom achtsa-
men Abwarten. Verursacht der Bruch Schmerzen oder wird er grösser, wird eine Operation empfohlen. Zum Notfall wird er im Falle einer Einklemmung, die allerdings selten ist. Das Behandlungsspektrum am Spital Affoltern ist umfassend: Es werden sämtliche gängigen Therapieverfahren der Bruchbehandlung angeboten. Sämtliche Techniken der offenen wie der minimal-invasiven Chirurgie sind dabei. Dies gilt auch für die Brüche der Bauchwand. Die Beherrschung aller Techniken ist notwendig, um den Patientinnen und Patienten ein individuell angepasstes Therapieschema anbieten zu können.
Gütesiegel fürs Spital Affoltern Durch jahrelange Erfahrung hat sich das Team des Spitals Affoltern vor allem bei der Schlüssellochtechnik ein grosses Fachwissen angeeignet und als Anerkennung der Arbeit das Gütesiegel der Herniamed Studie verliehen erhalten. Dies ist eine grosse internationale Studie, die jährlich die Daten von über 10 000 Hernienoperationen
aufnimmt sowie untersucht und bei entsprechender Qualität eines Zentrums das Gütesiegel vergibt. Dr. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie und Ärztlicher Leiter, wird in seinem Vortrag auch auf das Bestreben der Politik eingehen, Leistenbruch- und andere Operationen in den ambulanten Bereich zu verschieben. Dies ist ein Kulturwechsel in der Medizin der Schweiz. (pd.) Weitere Infos: Matthias Wiens, Ärztlicher Leiter Spital Affoltern, Direktwahl 044 714 28 14. matthias.wiens@ spitalaffoltern.ch.
Dr. med. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie am Spital Affoltern. (Bild zvg.)
Bewegung, Genuss & Sterngeflüster 10. – 13. Mai 2018 in Mals, Südtirol mit Fiorella Vedova und Heinz Trinkler f.vedova@bluewin.ch, 079 388 29 19 www.salutogenese.ch
Grandioses Alpenpanorama und rekordverdächtiger Grossandrang Bezirks-Winterschiessen auf dem Bolet in Aeugst Es ist sicher auch die Aussicht auf das Alpenpanorama und bei klarer Sicht auf 19 Kantone, die ans Bezirks-Winterschiessen in Aeugst lockt. Am 13. und 20. Januar herrschte bei Kaiserwetter und bester Stimmung ein rekordverdächtiger Andrang. Bereits im Morgengrauen des 13. Januars standen mehr als ein Dutzend Schützinnen und Schützen aus dem Zürichsee-Raum am Schalter der Standblattausgabe. Was zog sie wohl so früh schon nach Aeugst? Genau nach diesem Grund gefragt, war die durchaus nachvollziehbare Standardantwort: «Wir sind so früh schon da, um rechtzeitig wieder zurück in Wädenswil zu sein, damit wir das Lauberhorn-Rennen nicht verpassen.» Was hat es denn überhaupt auf sich mit diesem Bezirks-Winterschiessen in Aeugst? Das Winterschiessen ist ein fest verankerter Anlass im Terminkalender des Bezirksschützenvereins Affoltern (BSVA), welcher die Schützengesellschaft Aeugst für die Durchführung des Winterschiessens beauftragte. Dies ist für die Aeugster Schützinnen und Schützen eine grosse Ehre, die ihnen nur ungefähr alle 20 Jahre zuteil wird. Das letzte Bezirksschiessen in Aeugst fand im Jahr 1998 statt. Aus den vielen absolut begeisterten Stimmen der Teilnehmenden des diesjährigen Winterschiessens lässt sich schliessen, dass der Schützenverein Aeugst unter der Leitung des jungen Präsidenten Michael Spahr diese Aufgabe mit Bravour gemeistert hat.
Von links: Josef Wengert, Rottenschwil, Sieger in der Kategorie Karabiner mit 98 Punkten, Michael Spahr, Präsident Schützengesellschaft Aeugst und Beat Alpiger, Fislisbach, Sieger mit 98 Punkten Kategorie Standard-Gewehr. (Bild zvg.) Beide Wettkampftage konnten bei besten Bedingungen durchgeführt werden, weshalb sich eine grosse Anzahl Sportschützen aus allen Himmelsrichtungen auf den Weg nach Aeugst machten. Nicht nur Vereine aus dem Kanton Zürich, sondern auch aus Solothurn, Basel, Aargau, Luzern und Schaffhausen waren vertreten.
Erfolg macht neugierig Warum nehmen diese Schützinnen und Schützen den langen Weg ins Säuliamt überhaupt auf sich? Dass das Alpenpanorama in Aeugst einmalig schön ist und die Lage äusserst privilegiert, ist bereits bekannt. In den 80erJahren wurde gar auf den Briefen der damaligen PTT mit dem Slogan «Aeugst, das Tessin des Kantons Zürich» geworben. Auf die Frage nach dem Warum meinte ein Schütze aus dem Kanton Solothurn: «Die sensatio-
Bisher grösster Vereinsanlass
Hallenfussballturnier des FC KMM in Obfelden Der FC Knonau-MettmenstettenMaschwanden hat vergangenes Wochenende um die 60 Vereine aus angrenzenden Regionen in der Obfeldener Mehrzweckhalle Zendenfrei zum Junioren-Fussballhallenturnier empfangen. Der Fussballnachwuchs aus den Regionen Zürich, Aargau und Innerschweiz kickte in sechs Kategorien um den Turniersieg. Die F- und G-Junioren eröffneten das Turnier am Samstagmorgen, gefolgt von der zweiten Stärkeklasse E am Nachmittag, woraufhin der C-Nachwuchs bis spätabends um 22.30 Uhr das runde Leder durch die Hallen pfefferte. Am Sonntag eröffneten die erste E-Stärkeklasse das Turnier und am Nachmittag schlossen die D-Junioren das Wochenendturnier. Neu spielten in diesem Jahr die Mannschaften ohne Banden und nach Fut-
sal-Regeln, was mehr Geschicklichkeit und sauberes Zusammenspiel abverlangte. Zudem winkte den Talentiertesten der Gruppen jeweils eine Auszeichnung zum besten Spieler und besten Torhüter des Turniers. Seinen bisher grössten Vereinsanlass stemmte der FC KMM dank unzähliger Helfereinsätze im Mehrschichtenbetrieb mit Bravour und verköstigte die Gäste mit Raclette und sonstigen Köstlichkeiten. In den einzelnen Kategorien hat der SC Menzingen bei den G-Junioren, der FC Baar bei den F-Junioren und der FC Adliswil bei den E-Junioren der 2. und 3. Stärkeklasse gewonnen. Der FC Dielsdorf gewann bei den C-Junioren, der FC Adliswil bei den E-Junioren der 1. Stärkeklasse und YF Juventus bei den D-Junioren. Der FC KMM belegte jeweils den zweiten Rang bei den F- und D-Junioren.(pd.)
2600 Gäste empfing der FCKMM in der Mehrzweckhalle Zendenfrei. (Bild zvg.)
nellen Erfolge der SG Aeugst der letzten zwei Jahre am Tiro Storico in Airolo haben uns neugierig gemacht.» Jemand aus dem Kanton Schaffhausen meinte: «Die Konzentration beim Schiesssport ist für uns ein guter Ausgleich zum harten Berufsalltag. Schützen sind schweizweit eine grosse Familie.» Diese Aussage bekräftigte auch der Präsident des BSVA, Heinz Meili, wenn er sagt, dass der Schiesssport ein wichtiger Teil der Kultur des Landes sei. Selber leidenschaftlicher Sportschütze, war er voll des Lobes über die Top-Organisation und die super Stimmung in einer herrlichen Umgebung. Die durch den grossen Ansturm entstandenen Wartezeiten vor den Scheiben wurde mit dem so typischen Humor der Schützen überbrückt, und es wurde viel gelacht. Auch herrschte eine grosse Gelassenheit und erstaunliche Coolness bis kurz vor dem eigentlichen Wettkampfeinsatz, an
dem dann schlagartig die volle Konzentration gefordert war. Dieser Wechsel von Ausgelassenheit zu Höchstkonzentration widerspiegelt auch die starke Psyche, die die Schützen benötigen, um erfolgreich zu sein. Spitzenköchin Susanne Spahr und ihre Crew gaben in der Schützenstube ihr Bestes, und so wurden die Gäste mit leckeren Köstlichkeiten in verschiedensten Variationen verwöhnt. Nach WettkampfEnde waren sich alle Schützinnen und Schützen einig: Das Bezirks-Winterschiessen in Aeugst war einmal mehr ein Volltreffer und wird noch lange in bester Erinnerung bleiben, gefolgt vom Versprechen, die «Traumdestination» Aeugst ganz sicher wieder zu besuchen. Und wen hat diese traumhafte Umgebung nun am meisten beflügelt? Hier der Auszug aus der Rangliste: Meisterschütze in der Kategorie Karabiner wurde mit eindrücklichen 98 von 100 Punkten Josef Wengert aus Rottenschwil. In der Kategorie Standard erreichte Beat Alpiger aus Fislisbach dieselbe hohe Punktzahl. Beide Meisterschützen erzielten ihre hervorragenden Resultate bereits am ersten Wettkampftag, kein einziger Schütze schaffte es am zweiten Tag, die 98 Punkte zu erreichen oder gar zu übertreffen. Die besten Aeugster Resulate: Peter Frei, 93 Punkte; Michael Spahr, 89; Beat Mühlemann, 89; Daniel Spahr, 88; Hans Pfister, 88; Geneviève Schäfer, 87; Dominic Frei, 87 Punkte. Peter Frei, Vorstand SG Aeugst Gesamtranglisten 300m Aeugst und PistolenWinterschiessen Mettmenstetten: www.bsva.ch.
Kids-Volley-Spieltag
U11 von Volley S9 reisten nach Aarau Die U11 (6- bis 9-jährige) Kinder von Volley S9 machten sich letzten Sonntag auf nach Aarau, um am nationalen Kids-VolleySpieltag teilzunehmen. Dieses Mal reisten elf Kinder mit und bildeten drei Mannschaften. Kids Volley wird 3:3 und in vier verschiedenen Niveaus gespielt, so dass auch bereits die Kleinsten ab sechs Jahren mitspielen können. Denn beim Niveau 1 und 2 darf der Ball noch gefangen und geworfen werden, die Technik der Manchette und anderen volleyballspezifischen Gesten werden erst später gespielt. Als Erstes gab es wie immer an den nationalen Spieltagen ein Einlaufen mit Vollito, dem Maskottchen von Swiss Kids Volley. So rannten alle anwesenden Kinder Vollito hinterher durch die Turnhalle und wärmten sich auf. Die Kinder sind immer mit sehr viel Eifer und Freude dabei und dabei darf der gesunde Ehrgeiz, ein Spiel gewinnen zu wollen, nicht unterschätzt werden. Es wird beim Kids Volley zwar keine offizielle Rangliste geführt, doch die Kinder wissen ganz genau, ob sie ein Spiel gewonnen oder verloren haben. So war auch an diesem Samstag in Aarau nach jedem Spiel die erste Frage nach Sieg oder Niederlage. Die S9-ler von Niveau 4 gewannen denn auch sämtliche vier Spiele souverän und hatten sichtlich viel Spass! Aber auch das zweite Team (Niveau 3) war erfolgreich und verlor nur das erste Spiel ganz knapp. Bei den ganz Kleinen lief es nicht ganz so rund, sie mussten aber auch einmal gegen einen Gegner spielen, der viel grösser und auch älter war
Jeremy bei einer sauberen Abnahme. (Bild Priska Match)
und die Bälle bereits relativ sicher spielte. Da hatte das Team von S9 keine Chance! Nach diesem Spiel war der Frust gross und die Kinder mussten neu motiviert werden. Da der Aufschlag, der beim Niveau 2 bereits zum Einsatz kommt, einfach nicht funktionieren wollte, wurde dieser in den Pausen fleissig geübt und siehe da: In den nächsten Spielen lief es viel besser und ein Spiel konnte dann locker gewonnen werden. Man spielte auf Augenhöhe, sowohl in der Körpergrösse wie auch mit spielerischem Können! Zwischendurch gab es einen dem Niveau angepassten Parcours zu absolvieren. Man durfte zeigen, was man kann und erhielt im Gegenzug ein kleines Geschenk. Auch dieser Spieltag war ein voller Erfolg. Es gab glückliche und zufriedene Gesichter und nicht zuletzt war man stolz auf das Geleistete. Priska Match
Starke Reaktion von Floorball Albis Nach der überraschenden Heimpleite vor zwei Wochen gegen das damalige Tabellenschlusslicht gab es wieder einmal einen nie gefährdeten 7:1-Sieg gegen den Zweitletzten aus Embrach. Der Spielbeginn war alles andere als vielversprechend. Nach gewonnenem Bully will Verteidiger Heiniger mittels Querpass den ersten Angriff lancieren. Im allerdümmsten Moment zerbrach jedoch sein Stock, der Ball landete punktgenau beim Gegner, welcher nur noch einzuschieben brauchte. Torhüter Sedlaczek berührte damit den Ball zum ersten Mal, als er ihn aus seinem Tor holen musste. Skeptiker befürchteten bereits wieder das Schlimmste. Aber nichts da. Sämtlichen Akteuren war nun klar, dass jetzt der Moment gekommen ist, um Gas zu geben. Joris Schweiger marschierte kurz darauf über das halbe Feld und erzielte mit einem Drehschuss in die linke Torecke den Ausgleich. Alain Jacomet traf zur Führung, als er alleine auf den gegnerischen Torhüter zustürmte. Und ebenfalls noch im ersten Drittel erhöhte der zum Center umfunktionierte Sven Eckert nach einem Konter auf 3:1. Die Ämtler waren die klar dominierende Mannschaft. Viel mehr Bälle, als denjenigen, den er aus seinem Tor geholt hatte, berührte Torhüter Sedlaczek im Startdrittel nicht. Nachdem Nicola Grass das 4:1 erzielte, war die Partie bereits entschieden. Das Coaching-Duo mit den beiden Spielertrainern Grass und Ibernini hatte alles im Griff und konnte problemlos das eine oder andere taktische Experiment durchführen.
Höchster Sieg der Saison Dass man sorglos in den Schlussabschnitt gehen konnte, verdankte man einer extrem kurzen aber effizienten Druckphase Ende des Mitteldrittels. Zehn Sekunden vor der Sirene erzielte Verteidiger Mike Heiniger das 5:1 und bügelte damit seinen Lapsus zu Spielbeginn endgültig wieder aus, nachdem er sich zuvor bereits zwei Assists hatte gutschreiben lassen. Damit aber noch nicht genug. Das anschliessende Bully konnte Embrach zwar ausnahmsweise für sich entscheiden, doch Schweiger setzte die gegnerische Verteidigung sofort unter Druck, eroberte den Ball und spielte ihn dem heranpreschenden Joël Wuillemin so perfekt auf den Stock, dass dieser exakt eine Sekunde vor der Pause nur noch einzuschieben brauchte. Albis schaltete danach ein paar Gänge zurück, sodass Embrach ebenfalls zu einigen Torchancen kam und Torhüter Sedlaczek gegen Ende der Partie einige Male mirakulös klären musste. Die Ämtler kamen nur noch sporadisch zu Torchancen, wovon Joris Schweiger eine nutzen konnte und sich damit zum Doppeltorschützen krönte und mit dem 7:1 das Schlussresultat des höchsten Sieges der Saison bewerkstelligte. Am kommenden Sonntag steht der nächste Match an. Erneut geht es gegen den aktuellen Tabellenletzten. Unterschätzt wird Innebandy Zürich aber auf keinen Fall. Was dann passiert, bekam man bei der letzten Partie gegen das damalige Schlusslicht aus Dietlikon auf schmerzhafte Art und Weise zu spüren. Zwar ist Innebandy rein spielerisch noch etwas schwächer einzuschätzen als Dietlikon, dass es aber von Beginn weg von Jedem einen konzentrierten Auftritt braucht, versteht sich von selbst. (pd.) Floorball Albis – UHC Embrach 7:1 (4:1, 2:0, 1:0). Sporthalle ZIS, Adliswil – 20 Zuschauer. 1. 0:1. 3. Schweiger 1:1. 5. Jacomet (Heiniger) 2:1. 12. Eckert (Heiniger) 3:1. 25. N.Grass (Eckert) 4:1. 40. Heiniger (Eckert) 5:1. 40. J.Wuillemin (Schweiger) 6:1. 52. Schweiger (E.Wuillemin) 7:1. Floorball Albis: Sedlaczek, Hanselmann; Heiniger, Engel; Ibernini, Leuenberger; Jacomet, Eckert, N.Grass; Schweiger, E.Wuillemin, J.Wuillemin; Kern.
«Mein Job bei der Post war interessant und abwechslungsreich»
Menschen im Säuliamt: Astrid Rütimann war gerne Poststellenleiterin in Obfelden
Die plündernden Reiterhorden des Dschingis Khan, der im 12. Jahrhundert die Stämme der heutigen Mongolei vereinte und mehrere Nachbarvölker unterwarf, hatten die Angewohnheit, rohes Fleisch unter dem Sattel mürbe zu reiten. Und diese Köstlichkeit als ein Geschenk des tartaros – aus der Unterwelt – anzupreisen. So zumindest sahen es ihre unterlegenen Gegner, welche die gefürchteten Höllenreiter Tartaren nannten und nicht Tataren, wie ihr ursprünglicher Stammesname lautet. Damit dürfte geklärt sein, dass die delikate Rohfleischspeise, die heute noch gern gegessen wird, trotz ihrem feurigen Charakter nicht tartarischer, sondern tatarischer Herkunft ist und fairerweise Beefsteak tatar heissen müsste. (ubo)
Während mehr als 20 Jahren machte Astrid Rütimann Stellvertretungen von Poststellenleitern, danach führte sie die Post in Obfelden. Krankheitsbedingt fiel sie 2016 plötzlich aus und konnte sich nicht von der treuen Kundschaft verabschieden. Das möchte sie nun nachholen. ................................................... mit astrid rütimann sprach marianne voss Seit ihrer Kindheit ist sie hier im Dorf Arni zuhause, doch beruflich war sie mehrheitlich im Säuliamt tätig. «Nach den Schulen absolvierte ich zuerst ein Haushaltlehrjahr auf einem Bauernbetrieb im Freiamt», berichtet Astrid Rütimann. Gute Erinnerungen habe sie «vor allem an den Ausgang und die Schultage». Sie schmunzelt. Noch heute pflege sie den Kontakt zu ihren Kolleginnen von damals. Danach machte sie die Lehre als Betriebsassistentin PTT in Bremgarten. «Den Draht zur Post hatte ich durch meinen Urgrossvater. Er betrieb hier in Arni die erste Poststelle. Er war aber auch Bauer und Dorfschmied.» Nach der Lehre übernahm Astrid Rütimann bald eine spezielle Aufgabe bei der Post. Sie vertrat Poststellenleiter, wenn diese Ferien hatten oder krank waren. Und dies tat sie während mehr als 20 Jahren mit viel Freude. «Das war extrem interessant und abwechslungsreich», schwärmt sie. «Ich arbeitete im Laufe der Jahre in über 60 Poststellen in der Region. Die letzten Jahre leistete sie die Einsätze vor allem im Säuliamt.» Diese Arbeit habe ihren ganz eigenen Reiz gehabt. «Meistens freuten sich alle, inklusive ich selber, wenn ich wieder für einen Ein-
Beef tatar - oder tartar?
Im Spital Affoltern geboren Astrid Rütimann im neuen Behandlungsraum in ihrem Haus in Arni. (Bild Marianne Voss) satz in eine Poststelle kam. Und ich lernte überall etwas dazu.»
Verabschieden von den Kunden Vor sieben Jahren wurde dann die Posthalter-Stelle in Obfelden frei, und Astrid Rütimann erhielt die Anfrage, ob sie diesen Job übernehmen wolle. Sie sagte zu. «Gut fünf Jahre habe ich die Post in Obfelden geleitet. Auch das war eine ganz spannende, schöne Zeit mit festem Team und Lernenden.» Obfelden sei die erste Poststelle mit Schaltern ohne Glaswand gewesen. «Das war ein Versuchsbetrieb. Ich konnte dann für die definitive Umsetzung an andern Orten auch Verbesserungsvorschläge einbringen und Schulungen durchführen.» Was hat sich in dem Beruf verändert? «Heute ist die Post stark auf den Detailhandel ausgerichtet», erklärt sie. Früher seien noch Fahrplan- und Geografiekenntnisse wichtig gewesen. «Man musste wissen, wohin die Expresssendungen abgeleitet werden müssen und man ging jede Stunde mit dem Sack zum Postauto oder zum Zug. Auch die Büroarbeiten waren noch vielfältiger.» Im Sommer 2016 musste Astrid Rütimann krankheitsbedingt ihre
Arbeitsstelle von heute auf morgen verlassen. Es war ihr nicht möglich, sich von den vielen netten Kundinnen und Kunden zu verabschieden. «Das möchte ich nun tun. Ich hatte viele gute Kontakte und möchte allen danken für die schönen Begegnungen. Und freue mich auf jedes Wiedersehen im Säuliamt.» Heute gehe es ihr wieder gut. Doch sie werde nicht zur Post zurückkehren.
Neue Tätigkeit Nun berichtet sie von ihrer neuen Berufung: Bedingt durch die Tumorerkrankung befasste sie sich auch mit der Alternativmedizin, die ihr während der Krankheit sehr half. «Nun habe ich bereits eine Ausbildung für Colon-Hydro-Therapie (Darmreinigung) abgeschlossen.» Zusätzlich ist sie in Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin und für die Krankenkassenzulassung absolviert sie auch die schulmedizinischen Grundlagen. Sie deutet auf die Bücher auf dem Tisch. «Die Materie ist sehr interessant und es macht mir Freude zu lernen!» Mit ihrem neuen Tätigkeitsfeld ist Astrid Rütimann sehr zufrieden. «Ich arbeite bereits in meiner eigenen
Praxis (natuerlich-besser.ch) und habe auch wieder Kontakt zu Kundinnen und Kunden. Der ist jetzt aber natürlich viel intimer als in der Post.» Eine Spezialität sei auch ihr Dunkelfeldmikroskop für die Vitalblutdiagnostik. «Da können die Kunden selber reinschauen und ihr lebendiges Blutbild sehen, das sich beispielsweise durch die Darmreinigung verbessert.»
Pavle, 15. Januar. Jakobsweg oder Schweden Was wünscht sie sich für die Zukunft? «Dass die Leute den Mut haben, eine Darmreinigung auszuprobieren.» Denn ihr Angebot sei für alle Menschen lohnenswert, besonders bei chronischen Beschwerden wie Akne, Reizdarm, Darmentzündungen oder Verstopfung. Ob sie noch Zeit für Hobbys habe? «Meine Ausbildung ist mein Hobby.» Doch was sie jetzt sehr schätze, seien die neue Freiheit und grössere Flexibilität, auch für Ferien. «Wenn wir nicht auf dem Jakobsweg unterwegs sind, verbringen mein Partner und ich die Ferientage gerne in unserem Haus in Schweden.» Dort geniesse sie die Stille, die schöne Landschaft und den nahen See.
Poulet-Taschen Zutaten für 4 Personen 300 g 1 1 100 g 100 g 2 1
bauernregel «Wenn der Frost im Jänner nicht kommen will, kommt er sicher im April.»
Golub, 17. Januar.
Ofen auf 200 °C vorheizen. Geschnetzeltes mit Rüebli, Zwiebel, Wirz und Chinakohl mischen und mit Salz, Pfeffer und Curry kräftig würzen. Kuchenteige vierteln und auf jedes Teigstück wenig Senf streichen.
Jara, 18. Januar.
Füllung darauf verteilen, zu Dreiecken schliessen und Rand gut andrücken. Ei verquirlen und die Teigtaschen damit bestreichen. In der Ofenmitte ca. 25 Min. backen. Zubereitungszeit: ca. 25 Min. und 25 Min. backen Tipp: Zusammen mit Salat ergibt es eine vollständige Mahlzeit. (pd.) Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.
Nick, 18. Januar. (Bilder Irene Magnin)
Februar-Programm 2018 Dienstag, 6./13./20./27. Februar SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 7./14. Februar 2018 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 1. Februar 2018 WANDERUNG: Ossingen – Benken: Wanderzeit: 3¼ Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg.: Ernst Bründler Anm.: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 15. Februar 2018 SCHNEESCHUHWANDERUNG Nach Verhältnissen, Schneeschuhmiete vor Ort Wanderzeit: 2 – 3 Std. 7.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 15. Februar 2018 SPAZIERGRUPPE: Albisrieden – Schlieren: Spazieren: 1½ Std. 9.20 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./An-/Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Anmeldungen für Wanderungen und Exkursionen jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 22. Februar 2018 THEATERAUFFÜHRUNG Bäckerei Dreyfuess Seniorenbühne Zürich 14.00 Uhr, Kasinosaal, Affoltern Eintritt frei – Kollekte Anmeldung nicht notwendig Organisation: Arbeitsgruppe für Seniorendienste Donnerstag, 22. Februar 2018 Mittagstisch der Pro Senectute 11.15 Uhr, Restaurant Rosengarten Fr. 17.–, An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91 Sonntag, 11. Februar 2018 Tavolata-Sonntagstreff 60+ 12.00 Uhr VORANZEIGE: Mittwoch, 16. Mai 2018 Seniorenreise nach Murten Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02
Winterlicher Schwarzwald Fr. 42.– Donnerstag, 8. Februar 2018 Theater Buochs – Alles armi Teyfle Fahrt und Eintritt anschliessend Abendessen Sonntag, 4. März 2018 Furka Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 19.Juli 2018
Ferienreisen 2018 Hochschwarzwald/ DZ/HP Fr. 860.– Gengenbach 30. April bis 5. Mai 2018 Allgäu/ DZ/HP Fr. 745.– Deutsche Alpenstrasse 9. bis 13. Juli 2018 Pertisau/Achensee DZ/HP Fr. 765.– 17. bis 21. September 2018 SeefeldDZ/HP Fr. 620.– Bergweihnacht Kastelruther Spatzen 11. bis 14. Dezember 2018

References: Art. 231
 § 53
 Art. 7
 Art. 8
 § 53
 Art. 160
 § 54
 Art. 7
 Art. 8
 § 53
 § 54