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Timestamp: 2019-06-20 19:32:14+00:00

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Haus Sonnenschein Goch Sozialkaufhaus - Bußgeld auch für Auftraggeber von Umzügen wenn keine Gewerbliche Güterkraftfahrgenehmigung vorliegt
Auch Auftraggeber werden von Bußgeldern nicht verschont! LKW Kontrolle = keine Transportgenehmigung = Bußgeld
Der Markt ist heute nachdem die Kontingentierung betreffend die Genehmigungen und die Fahrtenbücher abgeschafft wurden, unübersichtlich geworden. Von Hamburg bis ans Mittelmeer – alles im Nahverkehr. Das ist heute möglich, doch nicht ohne Lizenz der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.
Viele Kunden u. Spediteure setzen Unternehmer sowie Subunternehmer ein, ohne sich zu vergewissern, ob der Unternehmer über eine Lizenz für den Güterverkehr verfügt. Zwar haben sie in den Auftragsbestimmungen Floskeln, die den Besitz einer Genehmigung voraussetzen, Dies ist zwar ratsam, reicht jedoch nicht immer aus ! Die Devise gilt : Wissen ist gut, Kontrolle ist besser. Bußgelder bis 200.000 € können verhängt werden. wobei jedoch die Angemessenheit sicherlich eine Rolle spielt ( aaO )
Ganz davon abgesehen, kann gemäß § 29 a OWIG ein Verfall angeordnet werden, sprich eine Gewinnabschöpfung, was bei mehreren Transporten auch eine sehr kostspielige Sache ist, zumal Schätzungen zulässig sind. Voraussetzungen der Erteilung :
1. nicht Inhaber einer Erlaubnis nach § 3 oder einer Berechtigung nach § 6 ist,
2. bei der Beförderung Fahrpersonal einsetzt, das die Voraussetzungen des § 7b Abs. 1 Satz 1 nicht erfüllt, oder für das er nicht über eine Fahrerbescheinigung nach Artikel 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 881/92 verfügt,
Ordnungswidrigkeit nach § 19 Abs. 1a Nr. 1
Was kann der Auftraggeber eines Spedition oder Frachtvertrages tun, um sich nicht einem, solchen Vorwurf aussetzen zu müssen.
Zunächst muss alles Zumutbare getan werden, was letztlich auch wieder eine Frage des Einzelfalles ist. Auf jeden Fall sollte man sich die Genehmigung übermitteln lassen oder besser das eingesetzte Fahrzeug von Ort, sei bei der Übernahme der Frachtpapiere, kontrollieren, sprich sich die Genehmigung vom Fahrer vorlegen lassen, wobei man dies dokumentieren sollte; am besten vor der Beladung. Eine beglaubigte Abschrift nebst der Ausfertigungsnummer im Original. Z.Bsp „4. Ausfertigung“. Die Originalurkunde wird am Sitz des Transportunternehmer verwahrt und wird nicht mitgeführt, bzw. ist damit nicht geeignet !
Spätestens bei einer Kontrolle durch die BAG muß der Fahrer die Genehmigung auch vorlegen. Insbesondere bei einer andauernden Zusammenarbeit sind sicherlich stichprobenartige Kontrollen angemessen. Ebenso sollte man sich die Versicherungsbestätigung für das Bundesamt vorlegen lassen, wobei die Gültigkeit beider Dokumnte überprüft werden sollte. Sh auch Haftung GüKG
Das AG Köln, Az. 807 Owi 234 / 07 ( zuständig, da das Bundesamt in Köln seinen Sitz hat ) kam zu der Auffassung, daß selbst eine vom Subunternehmer gefälschte, per Fax übermittelte Genehmigung einen Verstoß darstellt, wobei der Verschuldensgrad im unteren verhältnismäßugen Bereich angesiedelt und das Ordnungsgeld ordentlich herabgesetzt wurde.
Sollten Fahrer aus Drittstaaten ( vergl. 7 b GüKG ) eingesetzt werden, empfiehlt sich einen entsprechende Vorgehensweise.
1. entgegen § 2 Abs. 1a Satz 1 nicht dafür sorgt, dass ein Begleitpapier oder ein sonstiger Nachweis mitgeführt wird,
1a. entgegen § 2 Abs. 1a Satz 2 das Begleitpapier oder den sonstigen Nachweis nicht mitführt, nicht oder nicht rechtzeitig aushändigt oder nicht oder nicht rechtzeitig zugänglich macht,
1b. ohne Erlaubnis nach § 3 Abs. 1 gewerblichen Güterkraftverkehr betreibt,
1c. einer auf Grund des § 3 Abs. 4 erlassenen Bedingung, Auflage oder verkehrsmäßigen Beschränkung zuwiderhandelt,
2. einer Rechtsverordnung nach § 3 Abs. 6 Nr. 2 Buchstabe c, Nr. 3 oder 4 oder § 23 Abs. 3 Satz 1 oder Abs. 5 oder einer vollziehbaren Anordnung auf Grund einer solchen Rechtsverordnung zuwiderhandelt, soweit die Rechtsverordnung für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,
3. entgegen § 7 Abs. 1 nicht dafür sorgt, dass eine dort genannte Berechtigung und ein dort genannter Nachweis mitgeführt werden,
4. entgegen § 7 Abs. 2 die Berechtigung, einen Nachweis, den Pass oder ein Dokument nicht mitführt oder die Berechtigung oder einen Nachweis nicht oder nicht rechtzeitig aushändigt,
5. entgegen § 7 Abs. 3 Satz 1 nicht dafür sorgt, daß das Begleitpapier oder der sonstige Nachweis mitgeführt wird,
6. entgegen § 7 Abs. 3 Satz 2 das Begleitpapier oder den sonstigen Nachweis nicht mitführt oder nicht oder nicht rechtzeitig aushändigt und nicht oder nicht rechtzeitig zugänglich macht,
6a. entgegen § 7a Abs. 4 Satz 1 nicht dafür sorgt, dass ein dort genannter Nachweis mitgeführtwird,
6b. entgegen § 7a Abs. 4 Satz 2 ein Versicherungsnachweis nicht mitführt oder nicht oder nicht rechtzeitig aushändigt,
6c. entgegen § 7b Abs. 1 Satz 1 einen Angehörigen eines dort genannten Staates als Fahrpersonal einsetzt,
6d. entgegen § 7b Abs. 1 Satz 2 nicht dafür sorgt, dass das ausländische Fahrpersonal eine dort genannte Unterlage mitführt,
6e. entgegen § 7b Abs. 2 eine dort genannte Unterlage nicht mitführt oder nicht oder nicht rechtzeitig aushändigt,
7. entgegen § 12 Abs. 1 Satz 3 oder Abs. 5 Satz 1 Nr. 1, § 15 Abs. 3 Satz 3 oder § 21a Abs. 3 Satz 1 eine Auskunft nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt,
8. entgegen § 12 Abs. 3 ein Zeichen oder eine Weisung nicht befolgt,
9. entgegen § 12 Abs. 4 Satz 2 oder § 21a Abs. 2 Satz 3 eine Maßnahme nicht gestattet,
10. entgegen § 12 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 oder § 21a Abs. 3 Satz 1 einen Nachweis nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erbringt,
11. entgegen § 12 Abs. 5 Satz 1 Nr. 3 oder § 21a Abs. 3 Satz 1 ein Hilfsmittel nicht oder nicht rechtzeitig stellt oder Hilfsdienste nicht oder nicht rechtzeitig leistet,
12. einer vollziehbaren Untersagung nach § 13 zuwiderhandelt,
12a. entgegen § 15a Abs. 2 und 3 sein Unternehmen nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig anmeldet,
12b. entgegen § 15a Abs. 3 die Angaben auf Verlangen nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig nachweist,
12c. entgegen § 15a Abs. 5 Änderungen nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig mitteilt,
12d. entgegen § 15a Abs. 5 Änderungen nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig nachweist oder
(1a) Ordnungswidrig handelt, wer 1. entgegen § 7c Satz 1 Nr. 1 oder 3 Buchstabe a oder 2. entgegen § 7c Satz 1 Nr. 2 oder 3 Buchstabe b eine Leistung ausführen lässt.
(2) Ordnungswidrig handelt, wer gegen die Verordnung (EWG) Nr. 881/92 des Rates vom 26. März 1992 über den Zugang zum Güterkraftverkehrsmarkt in der Gemeinschaft für Beförderungen aus oder nach einem Mitgliedstaat oder durch einen oder mehreren Mitgliedstaaten (ABl. EG Nr. L 95 S. 1), geändert durch Artikel 1 der Verordnung (EG) Nr. 484/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 1. März 2002 (ABl. EG Nr. L 76 S. 1), verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig
1. ohne Gemeinschaftslizenz nach Artikel 3 Abs. 1 grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr betreibt,
2. entgegen Artikel 6 Abs. 4 Satz 1 als Unternehmer dem Fahrer die Fahrerbescheinigung nicht zur Verfügung stellt oder
3. entgegen Artikel 6 Abs. 4 Satz 3 die Fahrerbescheinigung nicht oder nicht rechtzeitig vorzeigt.
(3) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen Artikel 1 Abs. 2 Satz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 3118/93 des Rates vom 25. Oktober 1993 zur Festlegung der Bedingungen für die Zulassung von Verkehrsunternehmen zum Güterkraftverkehr innerhalb eines Mitgliedstaates, in dem sie nicht ansässig sind (ABl. EG Nr. L 297 S. 1), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 484/2002 (ABl. EG Nr. L 76 S. 1), die Fahrerbescheinigung nicht mitführt.
1.im grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr einen Fahrer einsetzt, für den eine Fahrerbescheinigung nach Artikel 3 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 3 der Verordnung (EWG) Nr. 881/92 nicht ausgestellt worden ist,2. Kabotage nach Artikel 1 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 3118/93 betreibt, ohne Inhaber einer Gemeinschaftslizenz nach Artikel 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 881/92 zu sein, oder
3. im Kabotageverkehr nach Artikel 1 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 3118/93 einen Fahrer einsetzt, für den eine Fahrerbescheinigung nach Artikel 3 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 3 der Verordnung (EWG) Nr. 881/92 nicht ausgestellt worden ist.
Dieser Text ist keine Rechtsberatung sondern nur eine Info für unsere Kunden, wir übernehmen keine Haftung für die Rechtsinhalte bzw. Textinhalte und deren Richtigkeit.
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References: § 29
 § 3
 § 6
 § 7
 § 19
 § 2
 § 2
 § 3
 § 3
 § 3
 § 23
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
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 § 12
 § 15
 § 21
 § 12
 § 12
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 § 12
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 § 12
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 § 13
 § 15
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 § 7
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