Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/600310_Nicht_offener_hochbaulicher_Realisierungswettbewerb_mit_vorgeschaltetem_Bewerbungsverfahren_und_2019_Riegelsberg
Timestamp: 2019-12-07 21:30:41+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung 2019 Nicht offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren - Neubau der Kindertagesstätte Gisorsviertel Riegelsberg 2019-11-27
Ausschreibungen Riegelsberg
Nicht offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und ...
Nicht offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren - Neubau der Kindertagesstätte Gisorsviertel Riegelsberg
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Riegelsberg
Postanschrift: Saarbrücker Straße 31
Kontaktstelle(n): Verfahrensbetreuung für die Gemeinde Riegelsberg durch die agstaUMWELT GmbH
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.subreport.de/E34522276
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.subreport.de/E34522276
Gegenstand der nach erfolgtem Planungswettbewerb zu vergebenden Architektenleistungen ist das Leistungsbild gemäß § 34 HOAI 2013. Die Vergabe des Auftrages erfolgt im Rahmen eines nach dem Wettbewerb erfolgenden Vergabeverfahrens. Geplant ist die Vergabe der Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 34 HOAI, wobei in einer ersten Stufe die Leistungsphasen 1 bis 4 vergeben werden sollen. Alle weiteren Leistungsphasen sind optional und sollen stufenweise beauftragt werden. Gegenstand des Realisierungswettbewerbes ist das hochbauliche Konzept für den Neubau der Kindertagesstätte im Gisorsviertel der Gemeinde Riegelsberg. Das erforderliche Baubudget wird auf rund 2,6 Mio. EUR netto für die Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN 276 ohne Baunebenkosten geschätzt.
Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt. Zur Bewerbung zugel. sind Architekten. 10 Architekturbüros sind für das Verfahren gesetzt. Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens sollen 20 weitere Teilnehmer unter Berücksichtigung der formalen und beruflichen/technischen Kriterien ausgewählt werden. Erfüllen mehr als 20 Bewerber die formalen und beruflichen/technischen Kriterien, entscheidet das Los.
"Formale Kriterien" (Details s. zusätzliche Unterlagen):
Die folgenden Angaben (Nachweise u. Eigenerklärungen) sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG (Details siehe Formblätter). Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
1) Allg. Angaben zum Bewerber/BG;
2) Verbindliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft über Rechtsform, bevollmächtigten Vertreter u. gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der BG (bei BG auszufüllen);
3) Eigenerkl., dass der Bewerber/die BG nur eine Bewerbung einreicht;
4) Eigenerkl., dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerber/der BG tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen;
5) Eigenerkl., dass keine Ausschlussgründe gem. § 123 und 124 GW vorliegen;
6) Eigenerkl. zu § 43 Abs. 1 VgV, tatsächliche Leistungserbringer;
"Technische und Berufliche Kriterien im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens":
Zum Nachweis der techn. Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen/Nachweise vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die grundsätzlichen zu beachtenden Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenz-Nachweisen (jeweils mindestens 1 wertbare Referenz) u. die näheren Informationen sind dem Kurzerläuterungstext zu entnehmen:
a) Planung und Realisierung eines Neubaus einer Bildungs- oder Betreuungseinrichtung für Kinder oder Jugendliche (z. B. Kita, Kindergarten, Grundschule, usw.) mit einer Gesamtinvestitionssumme von mind. 2,0 Mio EUR (netto), die mindestens im Januar 2010; d. h. Leistungsphase begonnen wurde (sollte das Referenzprojekt noch nicht abgeschlossen sein, so muss bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung mind. die Leistungsphase 8 abgeschlossen sein);
b) Planungen für öffentliche Auftraggeber;
c) Planungen, die aus Fördergeldern mitfinanziert wurden.
"Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit":
Im Anschluss an den Wettbewerb findet unter den Preisträgern ein Verhandlungsverfahren statt. Die Preisträger werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Von den aufgeforderten Preisträgern werden folgende Angaben bzw. Nachweise verlangt. Diese sind bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG vorzulegen:
a) Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6 Monate vom Zeitpunkt der Aufforderung zur Abgabe eines Honorarangebotes);
b) Nachweis/Eigenerklärung über die Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme: 1 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden). Ein Nachweis der Versicherung über die Deckung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss eingereicht werden (zu erbringen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft, im Falle von BG muss die Tätigkeit in einer ARGE mitversichert sein);
c) Abgabe einer Verpflichtungserklärung nach § 1 Abs. 1 des Saarländischen Tariftreuegesetzes (STTG). Analog zu erbringen von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft.
Qualifikationsanf. gem. § 75 Abs. 2 VgV Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Architekt/Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft), möglich auch ARGE mit Landschafts-/Innenarchitekt; Bewerber mit Sitz im Ausland: Nachweis der Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung. Bei BG gilt dies für jeden Mitbewerber.
arus Willi Latz GmbH, In den Siefen 49, 66346 Püttlingen
Atelier 2P (Janek Pfeufer und Marcello Pompa
AV1 Architekten, Kanalstraße 75, 67655 Kaiserslautern
baubar urbanlaboratorium, Uhlandstr. 18, 66121 Saarbrücken
bhk Architekten GmbH, Engelsbruch 5, 66740 Saarlouis
FloSundK, Am Mügelsberg 4, 66111 Saarbrücken
Krüger Architekten Partnerschaftsgesellschaft mbH, Feldmannstr. 121, 66119 Saarbrücken
Schley + Trepic Architekten, Großblittersdorfer Str. 289, 66119 Saarbrücken
Walle GmbH Architekten und Ingenieure, Adenauerstraße 106, 66399 Mandelbachtal
Annette Werle, St. Annenstraße 5, 66606 St. Wendel
Die Wettbewerbsarbeiten werden vom Preisgericht nach folgenden Kriterien bewertet (die Listung stellt keine Rangfolge dar):
Funktionalität (Anforderungen des Raumprogramms)
Erfüllung der in der Auslobung geforderten Anforderungen und Leistungen
Gestalterische und architektonische Qualität
Städtebauliche Qualität und Einbindung
Nachhaltigkeit, Berrierefreiheit, Ökologie.
Die Wettbewerbssumme beträgt gem. Berechnungstabelle GRW 45 000 EUR netto. Die Aufteilung der Preise und Ankäufe ist wie folgt vorgesehen:
1. Preis: 11 250 EUR
2. Preis: 9 000 EUR
3. Preis: 6 750 EUR
4. Preis: 5 400 EUR
5. Preis: 3 600 EUR
Ankäufe: 9 000 EUR
Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) ist in den genannten Beträgen nicht enthalten. Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten.
Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens sollen 20 weitere Teilnehmer für den Wettbewerb unter Berücksichtigung der Eignungs-Kriterien ausgewählt werden (siehe IV.1.2). Erfüllen mehr als 20 Bewerber die formalen Voraussetzungen entscheidet das Los. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes ist ein Kurzerläuterungstext verfügbar. Dieser ist Teil der Wettbewerbsunterlagen.
Die Verwendung der Formblätter, siehe Vergabeunterlagen dieser Veröffentlichung, ist hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Bewerbungen zwingend erforderlich, insbesondere sind die Formblätter vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und die darin geforderten Anlagen mit abzugeben. Sofern die EEE verwendet wird, ist vom Bewerber sicherzustellen, dass alle Inhalte der Formblätter nachvollziehbar enthalten sind. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist zudem eine gemeinsame Erklärung aller Mitglieder zu unterzeichnen u. ein federführender Ansprechpartner zu benennen. Allg. Angaben sind dabei für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft (BG) zu machen.
Mehrfachbewerbungen sind unzulässig. Abweichungen von den formellen Anforderungen sowie Mehrfachbewerbungen des Bewerbers oder einzelner Mitglieder der Bewerbergemeinschaft können zum Verfahrensausschluss führen.
Es ist sicherzustellen, dass die Teilnahmeanträge, vollständig, elektronisch bis zum Abgabetermin eingegangen sind. Teilnahmeanträge, die verspätet oder per E-Mail oder schriftlich per Post oder persönlich eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
Bei Nichtvollständigkeit der geforderten Unterlagen und Angaben behält sich der Auftraggeber vor, diese gemäß § 56 (2) VgV nachzufordern. Endgültiges Nichteinreichen nach Nachforderung führt zum Ausschluss vom Verfahren. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auslober. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Derzeit ist beabsichtigt, dass die Vergabe auf Grundlage der Erstangebote erfolgt. Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den Bietern Folgeangebote einzuholen.
Im Anschluss an den Wettbewerb findet unter den Preisträgern ein Verhandlungsverfahren statt. Die Preisträger werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die vorgesehenen Zuschlagskriterien sind bereits dem Kurzerläuterungstext zu entnehmen und werden den Preisträgern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Einladung zum Verhandlungsgespräch nochmals mitgeteilt.
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

References: § 34
 § 34
 § 6
 § 123
 § 43
 § 1
 § 75
 § 56
 § 134
 § 135
 § 134