Source: https://www.kurs-institut.de/pr/fuer-sparkassen-personalraete/fusionen-von-sparkassen
Timestamp: 2019-12-16 03:48:01+00:00

Document:
Fusionen von Sparkassen - KURS-Institut
Gesellschaftsrechtliche Veränderungen in der Dienststelle sind für die Beschäftigten heutzutage ebenso „normal“ wie von erheblicher Brisanz. Dies gilt nicht nur für die Privatwirtschaft, sondern auch für den öffentlich rechtlichen Sektor.
Diese Tendenz zu Aufspaltungen oder Fusionen (Verschmelzungen) hat längst auch den kreditwirtschaftlichen Bereich erfasst. Sparkassen machen hierbei keine Ausnahme. Der Gesetzgeber eröffnet im Sparkassengesetz mögliche Fusionen in Form der Neugründung oder Aufnahme.
Für Personalratsgremien ergeben sich im Rahmen einer bevorstehenden Fusion ihrer Sparkasse zahlreiche wichtige Aufgaben und Handlungsfelder, um den Verschmelzungsprozess aktiv gestaltend zu begleiten. Neben den gesetzlich verankerten Beteilungsrechten des Personalrats, gilt es, frühzeitig bestehende rechtliche Lücken durch Vereinbarungen mit dem Vorstand zu schließen, um so die volle Handlungsfähigkeit des Personalrats während des Fusionsprozesses und im Nachfusionsprozess zu gewährleisten.
Um bisher „noch ungenutzte Potenziale für Kassenzusammenschlüsse“ zu erschließen, ist vielerorts eine Vereinigung von Sparkassen auch über die Kreisgrenzen hinweg möglich. Damit sollen nach dem Willen des Gesetzgebers größere Einheiten entstehen, die auf Dauer vor dem Hintergrund erhöhter Anforderungen wettbewerbs- und leistungsfähig sind.
Änderungen und Erneuerungen nach Sparkassengesetz
Erscheinungsformen von Fusionen
Phasen im Fusionsprozess
Fusionspotenziale (Aufnahme, Neugründung, Zweckverband, Verbandssparkasse)
Externe und interne Rahmenbedingungen
Gestaltende Handlungsmöglichkeiten von
Personalvertretungen im Fusionsprozess
Unterrichtung, Anhörung, Mitwirkung und Mitbestimmung
Auswirkungen von Fusionen auf die Arbeitsverhältnisse
Individual- oder kollektivrechtliche Weitergeltung von
Dienstvereinbarungen und Tarifverträgen
Weiterführung des Personalratsamts und Übergangsmandat von Personalvertretungen
zwei KURS-Referenten
halbtägiges individuelles Vorbereitungsgespräch
2. Tag: 9.30 bis 17.30 Uhr
4980 € zzgl. Hotel- & Fahrtkosten
(bei 10 Teilnehmenden)
Schleswig-Holstein § 37 (1) MBG Schl.-H.
Hamburg § 48 (4) HmbPersVG
Bremen § 39 (5) BremPersVG
Nordrhein-Westfalen § 42 (5) LPVG NRW
Hessen § 40 (2) HPVG
Rheinland-Pfalz § 41 (1) LPersVG
Baden-Württemberg § 47 (5) LPVG
Bayern Art. 46 (5) BayPVG
Saarland § 45 (5) SPersVG
Berlin § 42 (3) LPersVG
Brandenburg § 46 (1) PersVG
Mecklenburg-Vorpommern § 39 (1) PersVG
Sachsen § 47 (1) SächsPersVG
Thüringen § 46 (1) ThürPersVG
KURS-Institut für betriebliche Mitbestimmung
Mindener Weg 50B 32457 Porta Westfalica
Telefon: 05131 – 438022 oder 0511 – 515165-0
Telefax: 05131 – 447867 oder 0511 – 515165-11

References: § 37
 § 48
 § 39
 § 42
 § 40
 § 41
 § 47
 Art. 46
 § 45
 § 42
 § 46
 § 39
 § 47
 § 46