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Timestamp: 2019-04-20 20:51:22+00:00

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Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts: Erster Teil Die by Werner Flume PDF - Manufaktur fur Book Archive
Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts: Erster Teil Die by Werner Flume PDF
Publication via Flume, Werner
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Erst recht gilt dies für die ergänzende Auslegung 74. § 3 Der gemeinsame Zweck als konstituierendes Element der Personengesellschaft I. Der gemeinsame Zweck als Zweck der Gesellschaft und nicht der einzelnen Gesellschafter Weder in den Motiven noch in den Protokollen ist von dem gemeinsamen Zweck die Rede, d. h. davon, wann der Zweck ein gemeinsamer ist. Anscheinend fanden die Verfasser des BGB keinen Anlaß, sich darüber Gedanken zu machen. In den Motiven heißt es nur: "Aus der Gemeinsamkeit des vereinbarten Zweckes folgt, daß im Wesen der Gesellschaft die Anteilnahme eines jeden Gesellschafters an diesem Zwecke liegt" 1.
M. 37 steht eben in Wahrheit immer noch unter dem Einfluß der Lehre von der faktischen Gesellschaft als der Anerkennung eines "tatsächlich geschaffenen Zustandes". Demgegenüber geht es darum, zu erkennen, daß für die Existenz der Gesellschaft und das Rechtsverhältnis der Gesellschafter zur Gesellschaft die allgemeinen Anfech tungsund Nichtigkeitstatbestände wie bei der Kapitalgesellschaft grundsätzlich nicht eingreifen, sondern die rechtliche Geltung der Gesellschaft unberührt lassen und nur als Begründung für die Auflösungs- oder Übernahmeklage bzw.
Siehe dazu auch FWME, Rechtsgeschäft § 17. 20 BGH LM § 138 (Cd) BGB Nr. 18 = NJW 1970, 1540 mit der Unterscheidung, ob der Gesellschaftszweck sittenwidrig ist oder ob nur einzelne Klauseln des Gesellschaftsvertrages gegen § 138 BGB verstoßen. In letzterem Fall sei die Gesellschaft nur "fehlerhaft", nicht aber nichtig. 21 Siehe BGHZ 17, 160 ff. und dazu Anm. ROBERT FISCHER, LM § 105 HGB Nr. 10; siehe aber auch schon RGZ 145, 155 ff. betr. die Haftung der anderen Gesellschafter gegenüber Dritten rur die Gesellschaftsschulden.
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References: § 3
 § 17
 BGH 
 § 138
 § 138
 § 105