Source: http://zukunftsministerium.bayern.de/esf/querschnitt/index.php
Timestamp: 2017-03-26 05:31:11+00:00

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Die Unterstützung sozialer Innovationen leistet eine Beitrag dazu, dass die Politik besser auf den sozialen Wandel reagieren kann. Soziale Innovationen gem. Art. 9 der ESF-VO nehmen eine besondere Rolle im bayerischen ESF-Programm ein. Sie werden in allen Prioritätsachsen gefördert.
Ziel ist die lokale oder regionale Erprobung, Bewertung und Umsetzung von innovativen Lösungen in größerem Maßstab. Dabei sollen soziale Bedürfnisse auf lokaler oder regionaler Ebene aufgegriffen werden.
Für soziale Innovationen werden jeweils 5 Prozent des Budgets einer Prioritätsachse reserviert. Über das Vorliegen einer sozialen Innovation entscheidet der Innovationsausschuss.
In regelmäßigen Aufrufen durch die Verwaltungsbehörde werden Bereiche für soziale Innovationen festgelegt, die den aktuellen besonderen Bedürfnissen und Handlungsbedarfen auf Basis der sozio-ökonomische Analyse des Freistaats Bayern entsprechen.
Der ESF leistet seinen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung gem. Art. 8 ESI-VO in der Verknüpfung von Beschäftigung mit der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Vermittlung umweltrelevanter Qualifikationen im Arbeitsleben. Umweltziele werden bei der Durchführung durchgängig auf allen Programmebenen beachtet. Die Umsetzung erfolgt zum Beispiel durch den Erwerb von umweltrelevanten Qualifikationen (z. B. Qualifikation zum Energieberater), für Anwendungen in umweltrelevanten Bereichen oder durch die Unterstützung der Humanressourcen, die im Umweltsektor tätig sind. Im Bereich des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und Unternehmen sollen Projekte, deren Inhalte sich z.B. mit Aspekten der Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und umweltfreundlicher Werkstoffe auseinandersetzen, bevorzugt ausgewählt werden.
Gender Mainstreaming im Europäischen Sozialfonds 2014-2020
Vademekum (Februar 2014) (PDF, 458 kB)
Das ESF-Programm unterstützt die Chancengleichheit und unterbindet jegliche Diskriminierung auf Grund von Geschlecht, Rasse oder ethnischer Herkunft, Religion oder Glaube, Alter oder sexueller Orientierung gem. Art. 8 ESF-VO sowie Art. 7 ESI-VO.
Die Förderung der Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung wird gewährleistet, indem grundsätzlich alle Maßnahmen für alle Zielgruppen offenstehen, unabhängig von den o.g. Eigenschaften. Eine Ausnahme stellen solche Förderaktionen dar, die nachdrücklich zur Chancengleichheit benachteiligter Gruppen beitragen.
Das ESF-Programm zielt darauf ab, die tatsächliche Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern gem. Art. 7 ESF-VO in allen Bereichen zu fördern. Bestehende Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern sollen stärker wahrgenommen und beseitigt werden. Bereits bei der Planung und bei der Durchführung von Projekten und Maßnahmen sind deren Auswirkungen auf Frauen und Männer genau und systematisch zu untersuchen.
Die Möglichkeit transnationale Maßnahmen umzusetzen, ist grundsätzlich für alle Aktionen vorgesehen. Beispielhaft können Kooperationsprojekte zur Förderung grundlegender, berufsspezifischer und sprachlicher Kompetenzen für Arbeitskräfte aus dem Ausland bzw. die Beschäftigung ausländischer Fachkräfte in Bayern unterstützt werden. Gem. Art. 10 ESF-VO soll die transnationale Zusammenarbeit das wechselseitige Lernen auf Grundlage einer Partnerschaft aus mindestens zwei Mitgliedsstaaten fördern. Zusätzliche Informationen

References: Art. 9
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 10