Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-10-2013-2C_679-2013
Timestamp: 2016-10-26 07:46:44+00:00

Document:
2C_679/2013 � � Urteil vom 8. Oktober 2013
vertreten durch Herrn Dr. Kamil Tanri�ven,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 7. Juli 2013.
�X.________, 1984 geborene T�rkin, reiste 1996 in die Schweiz ein, wo ihre Familie erfolglos um Asyl ersuchte. Am 13. Januar 2006 reiste sie illegal in die Schweiz ein. Am 22. M�rz 2006 heiratete sie einen Schweizer B�rger, gest�tzt worauf sie eine zuletzt bis zum 21. M�rz 2012 verl�ngerte Aufenthaltsbewilligung erhielt. Die Ehegemeinschaft wurde h�chstens sporadisch gelebt und die Ehe am 28. September 2011 geschieden. X.________ heiratete am 7. November 2011, gut einen Monat nach der Scheidung, einen Landsmann. Mit Verf�gung vom 20. September 2012 lehnte das Migrationsamt des Kantons Z�rich eine weitere Bewilligungsverl�ngerung ab und ordnete die Wegweisung an. Ein Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich blieb erfolglos (Entscheid vom 21. M�rz 2013), und mit Urteil vom 7. Juli 2013 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion erhobene Beschwerde ab.
�Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 6. August 2013 beantragt X.________ dem Bundesgericht, die Verf�gung des Migrationsamts, der Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion und das Urteil des Verwaltungsgerichts seien aufzuheben.
�Die Vorakten sind eingeholt, ein Schriftenwechsel ist nicht angeordnet worden.
�Das sinngem�ss gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung (Sistierung der auf den 30. September 2013 angesetzten "Ausweisung") wird mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil gegenstandslos.
2.1.�Gem�ss Art. 42 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten (Abs. 1); in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze (Abs. 2). Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein, d.h. die Beschwerde f�hrende Partei muss sich gezielt mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen der Vorinstanz auseinandersetzen. Besonderes gilt hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz. Diese sind f�r das Bundesgericht verbindlich, es sei denn, die Partei zeige auf, dass sie qualifiziert falsch, d.h. willk�rlich sind oder in Verletzung von Verfahrensvorschriften getroffen wurden; entsprechende R�gen bed�rfen besonderer Geltendmachung und Begr�ndung (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 105 Abs. 1 und 2 und Art. 97 Abs. 1 BGG; dazu BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62 mit Hinweisen). Neue Tatsachen und Beweismittel sind denn auch weitgehend ausgeschlossen (Art. 99 Abs. 1 BGG).
2.2.�Das Verwaltungsgericht h�lt fest, dass die Beschwerdef�hrerin selbst im f�r sie g�nstigsten Fall h�chstens eineinhalb Jahre mit ihrem schweizerischen Ehemann eine Ehegemeinschaft gef�hrt habe, weshalb sie eine Bewilligungsverl�ngerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht (auch nicht im Lichte von Art. 49 AuG) beanspruchen k�nne. Es f�hrt daf�r zahlreiche Indizien an und schildert detailliert die Wohnverh�ltnisse der Ehegatten. Mit ihren appellatorischen Schilderungen zeigt die Beschwerdef�hrerin nicht auf, inwiefern diesbez�glich der Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt worden w�re; es bleibt unerfindlich, wie sie unter diesen Umst�nden geltend machen zu k�nnen glaubt, eine im Hinblick auf die Anwendung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG erforderliche Dauer der Ehegemeinschaft von �ber drei Jahren sei unstreitig. Was Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG betrifft, wird im angefochtenen Urteil festgestellt, entsprechende Gr�nde seien von der Beschwerdef�hrerin nicht geltend gemacht worden und aus den Akten nicht ersichtlich. Dass sie sich vor der Vorinstanz entgegen deren Feststellung auch auf diese Norm berufen h�tte, behauptet die Beschwerdef�hrerin, wie die beigezogenen Akten zeigen, zu Recht nicht. Jedenfalls macht sie vor Bundesgericht eine Verletzung dieser Bestimmung nicht geltend. Soweit ihre Schilderungen �ber ihren Lebenslauf und schwierige pers�nliche Verh�ltnisse im Hinblick darauf von Relevanz sein k�nnten, finden sie grossenteils keine St�tze in den grunds�tzlich verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen; sie werden grossenteils erstmals vor Bundesgericht vorgetragen und sind damit nicht zu h�ren (Art. 99 Abs. 1 BGG). Unzul�ssige Nova stellen auch die der Beschwerde beigelegten Arztberichte vom 19. und 22. Juli 2013 dar. Es fehlt schliesslich jegliche Auseinandersetzung mit dem Argument des Verwaltungsgerichts, dass f�r sie eine R�ckreise in die T�rkei auch angesichts der Tatsache zumutbar sei, dass sie neu mit einem t�rkischen Staatsangeh�rigen verheiratet sei.
�Die Beschwerde enth�lt damit weder in tats�chlicher noch rechtlicher Hinsicht eine hinreichende Begr�ndung, sodass darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
2.3.�Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).

References: Art. 42
 Art. 105
 Art. 97
 BGE 
 Art. 50
 Art. 49
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 108