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Timestamp: 2019-02-20 10:20:24+00:00

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Schaden durch Einsturz eines Lehrgerüstes. Verjährung.
1. Die Vereinbarung über die Erstellung eines Lehrgerüstes, das für den Bau einer Betonbrücke benötigt wird, untersteht dem Werkvertragsrecht (E. 2a).
2. Art. 210 und 371 OR. Verjährung im Werkvertragsrecht (E. 2b). Ein Lehrgerüst ist kein unbewegliches Bauwerk im Sinne von Art. 371 Abs. 2 OR; Gewährleistungsansprüche des Bestellers verjähren daher in der Regel mit Ablauf eines Jahres seit Ablieferung des Gerüstes (E. 2c).
3. Art. 137 Abs. 2 OR setzt voraus, dass die Forderung der Höhe nach anerkannt wird (E. 2d). Blosse Verhandlungen oder Vergleichsofferten nach Ablauf der Verjährungsfrist stellen weder eine nachträgliche Schuldanerkennung dar, die als Verzicht auf die eingetretene Verjährung betrachtet werden kann, noch lassen sie die Berufung auf die Verjährung als rechtsmissbräuchlich erscheinen (E. 2e).
BGE: 111 II 171, 111 II 172, 109 II 37, 97 II 68 mehr... , 94 II 162, 94 II 164, 107 II 52, 97 II 353, 93 II 245, 108 II 287, 89 II 262
Artikel: Art. 371 Abs. 2 OR, Art. 210 und 371 OR, Art. 137 Abs. 2 OR, Art. 363 OR mehr... , Art. 127 OR, Art. 210 OR, Art. 371 Abs. 1 OR, Art. 134 OR, Art. 137 OR, Art. 137 Abs. 1 OR, Art. 2 Abs. 2 ZGB, Art. 2 ZGB

References: Art. 210
 Art. 371
 Art. 137
 Art. 371
 Art. 210
 Art. 137
 Art. 363
 Art. 127
 Art. 210
 Art. 371
 Art. 134
 Art. 137
 Art. 137
 Art. 2
 Art. 2