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Timestamp: 2019-12-07 19:53:03+00:00

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Aufklärungshilfe | Rechtslupe
Schlagwort: Aufklärungshilfe
Die Mil­de­rung des Straf­rah­mens gemäß § 46b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StGB ist nur gerecht­fer­tigt, wenn der Ange­klag­te mit sei­ner Ein­las­sung wesent­lich zur Auf­klä­rung der Tat über sei­nen eige­nen Tat­bei­trag hin­aus bei­getra­gen hat. Bei der Wesent­lich­keit der Auf­klä­rungs­hil­fe han­delt es sich um einen Rechts­be­griff, der revi­si­ons­ge­richt­li­cher Nach­prü­fung unter­liegt. Wesent­lich­keit ist zu
Gemäß § 46b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StGB kann das Gericht anstel­le aus­schließ­lich ange­droh­ter lebens­lan­ger Frei­heits­stra­fe eine zei­ti­ge Frei­heits­stra­fe von nicht unter zehn Jah­ren ver­hän­gen, wenn der Ange­klag­te durch frei­wil­li­ges Offen­ba­ren sei­nes Wis­sens vor der Eröff­nung des Haupt­ver­fah­rens wesent­lich dazu bei­getra­gen hat, dass eine Straf­tat im Sin­ne von § 100a Abs.
Die Straf­mil­de­rungs­mög­lich­keit gemäß § 46b Abs. 1 Satz 1 StGB kommt in Betracht, wenn der Täter wesent­lich zur Auf­klä­rung bei­getra­gen hat, wobei sich sein Auf­klä­rungs­bei­trag in Fäl­len, in denen er – wie hier – an der Tat betei­ligt war, über sei­nen eige­nen Tat­bei­trag hin­aus erstre­cken muss (§ 46b Abs. 1 Satz 3 StGB). Wesent­li­che
Lie­gen Anga­ben eines Ange­klag­ten vor, die mög­li­cher­wei­se Grund­la­ge der Annah­me eines Auf­klä­rungs­er­fol­ges im Sin­ne der § 31 Satz 1 Nr. 1 und 2 BtMG sein kön­nen, ist der Tatrich­ter gehal­ten, die­se in nach­voll­zieh­ba­rer Wei­se dar­zu­le­gen, um dem Revi­si­ons­ge­richt die Prü­fung zu ermög­li­chen, ob ein Auf­klä­rungs­er­folg zutref­fend ange­nom­men oder abge­lehnt wur­de . Dem wird
Es steht der Anwend­bar­keit von § 31 S.1 Nr. 1 BtMG nicht ent­ge­gen, wenn der durch die Anga­ben des Ange­klag­ten – zur Über­zeu­gung des Tatrich­ters der Sache nach zutref­fend – Belas­te­te bis­her noch nicht ergrif­fen wer­den konn­te . Ein Auf­klä­rungs­er­folg setzt nicht die Ver­ur­tei­lung oder Fest­nah­me des von dem Täter Belas­te­ten vor­aus,
Die erst nach Eröff­nung des Haupt­ver­fah­rens erfolg­te Auf­klä­rungs­hil­fe
Eine ver­spä­tet geleis­te­te Auf­klä­rungs­hil­fe kann für sich genom­men – ohne Hin­zu­tre­ten wei­te­rer gewich­ti­ger Straf­mil­de­rungs­grün­de – kei­ne Straf­rah­men­ver­schie­bung gemäß § 30a Abs. 3 BtMG begrün­den. In der Tat wür­de es den gesetz­li­chen Wer­tun­gen wider­spre­chen, einem Ange­klag­ten eine Straf­rah­men­ver­schie­bung nach § 31 Satz 1 BtMG i.V.m. § 49 Abs. 1 StGB wegen Über­schrei­tens der Zeit­gren­ze
Auf­klä­rungs­hil­fe – und das zeit­wei­se Schwei­gen zum Haupt­tä­ter
Einem Ange­klag­ten, der im Ermitt­lungs­ver­fah­ren zunächst nur Neben­be­tei­lig­te benennt und Infor­ma­tio­nen zu dem Haupt­tä­ter bewusst bis zur Haupt­ver­hand­lung zurück­hält, kann nicht eine dop­pel­te Straf­mil­de­rung nach § 30a Abs. 3 BtMG und nach § 31 BtMG zuteil wer­den. Dass die Straf­kam­mer im Rah­men ihrer Straf­zu­mes­sungs­ent­schei­dung die von dem Ange­klag­ten – jeden­falls hin­sicht­lich
Straf­zu­mes­sung – und die Fra­ge eines min­der schwe­ren Fal­les
Die Straf­zu­mes­sung ist grund­sätz­lich Sache des Tatrich­ters. Es ist sei­ne Auf­ga­be, auf der Grund­la­ge des umfas­sen­den Ein­drucks, den er in der Haupt­ver­hand­lung von der Tat und der Per­sön­lich­keit des Täters gewon­nen hat, die wesent­li­chen ent­las­ten­den und belas­ten­den Umstän­de fest­zu­stel­len, sie zu bewer­ten und gegen­ein­an­der abzu­wä­gen. Ein Ein­griff des Revi­si­ons­ge­richts in
Auf­klä­rungs­hil­fe – auch die ver­schie­de­nen Taten
Hat der Ange­klag­te durch frei­wil­li­ges Offen­ba­ren sei­nes Wis­sens wesent­lich zur Auf­de­ckung einer Tat nach den §§ 29 bis 30a BtMG bei­getra­gen, lie­gen die Vor­aus­set­zun­gen für eine Straf­mil­de­rung nach § 31 Satz 1 Nr. 1 BtMG für alle Taten des Ange­klag­ten vor, die mit der auf­ge­deck­ten Tat im Zusam­men­hang ste­hen, ohne dass es
Über­zeu­gungs­bil­dung zum Vor­lie­gen einer Kata­log­tat bei Auf­klä­rungs­hil­fe
Zu der Straf­zu­mes­sungs­tat­sa­che, ob die von einem Täter geleis­te­te Auf­klä­rungs­hil­fe sich auf eine Kata­log­tat im Sin­ne des § 46b Abs. 1 S. 1 StGB i.V.m. § 100 a Abs. 2 StPO bezieht, hat sich das erken­nen­de Gericht eine eige­ne Über­zeu­gung zu bil­den. Die Fest­stel­lung, dass die mit der Bezug­s­tat der Auf­klä­rungs­hil­fe befasst gewe­se­nen Instan­zen

References: § 46
 § 46
 § 100
 § 46
 § 31
 § 31
 § 30
 § 31
 § 49
 § 30
 § 31
 § 31
 § 46
 § 100