Source: https://www.siquando-forum.de/forum/allgemeine_themen_fragen_siquando_shop_/cookie_richtlinie_eu_opt_in_pflicht-4112
Timestamp: 2020-07-15 03:52:37+00:00

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Cookie Richtlinie EU Opt In Pflicht
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Hoffentlich geht der Krug an uns vorbei
Ich kann nur hoffen, dass dieser Krug, den die EU Trottel mal wieder ausgegraben haben, an uns vorbeigehen möge...
https://www.onlinehaendler-news.de/e-recht/gesetze/131772-heute-entscheidet-eugh-ueber-opt-in-pflicht-cookies?
Das wird nämlich mit Siquando Shop nicht umzusetzen sein - denke ich...
Evt. mit Pro Shop... :-)))
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »uli99« (01.10.2019, 09:29)
MathiasMaria
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http://asmea.de
Leider ist der Krug nicht an uns vorbei gegangen.
Das heisst also, dass wir dem potentiellen Besucher vor Betreten des Shops anbieten müssen, welche Cookies gesetzt werden dürfen und welche nicht...
Da der Kunde das wohl am allerwenigsten weiss, wird es dann lustig...
Verzweifelte Anrufer: "Ich kann keine Artikel in den Warenkorb legen..." usw. werden die Folge sein...
Danke Ihr EU Affen...
Gibt es denn eine Möglichkeit (PlugIn) für ein gutes opt-in Verfahren für die Siquando-Software (egal welche) ???
Habt Ihr Ideen was man sonst machen kann, extrene Software und dann via HTML ?
Erst die wunderbare PSD2, die tagelang dafür gesorgt hat, dass die Kunden nicht mehr online bezahlen konnten und nun das.
Einfach großartig. Es wird immer besser.
Die PSD2 ist wegen diesem ganzen Chaos in Bezug auf Kreditkarten immer noch nicht umgesetzt. Man hat jetzt eine Fristverlängerung auf unbestimmte Zeit angesetzt. Das heisst wir arbeiten jetzt immer noch mit der alten Siquando Schnittstelle für Heidelpay ohne 3D Secure... Wie lange das gut geht weiss ich nicht.
Inzwischen wäre wieder eine neue überarbeitete Siquando Schnittstelle zum Testen hier...
Aber testen testen testen… Ich habe doch genug Arbeit hier...
Ich vermute, dass Siquando selbst auf Heidelpay warten muss und dann der letzte in der Reihe werden die Shopbesitzer sein...
... man sollte sich lieber zuerst einmal mit den Fakten & Tatsachen beschäftigen und sich zumindest etwas in die Materie einlesen:
Ausnahme für notwendige Cookies: Diese dürfen weiterhin ohne Einwilligung verwendet werden. Notwendige Cookies sind solche, die Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite überhaupt erst ermöglichen. Das betrifft zum Beispiel die Funktion, dass Produkte, die in den Warenkorb gelegt werden, auch weiter dort verbleiben, während der Nutzer die Seite verlässt.
Der EuGH hat mit diesem Urteil die Fragen des Bundesgerichtshofes beantwortet. Auf Grundlage dieser Entscheidung muss nun der Bundesgerichtshof ein abschließendes Urteil zu dem konkreten Streit fällen.
https://www.siquando-forum.de/forum/features_plugins_siquando_web_/cookie_optin_verfahren-4051
Mögliche Consent Anbieter:
Aus Verbrauchersicht ist das natürlich begrüßenswert, wenn ich wissen will was da alles so von mir gespeicher wird... aus Shopbetreibersicht bedeutet es zwangsläufig erhöhten und zusätzlichen Aufwand, keine Frage.
Danke Dir für die wichtigen Infos. Hast Du z.B. schon die OpenSource Lösung auf irgendeinem Projekt umgesetzt?
Der Händlerbund hat es ja schon drin...
Ganz schön viel Klickarbeit für die User, wenn die eine neue Seite betreten wollen und Angst haben oder grundsätzlich misstrauisch eingestellt sein sollten...
da ich nicht glaube, dass für WEB 10 oder WEB Pro zeitnah eine Lösung von Siquando zu erwarten ist, meine Bitte an die "Programmierer"! Wer hat "Zeit" und "Lust" ein PLUG-IN oder Ähnliches mithilfe der am Markt angebotenen OPEN-SOURCE Lösungen zu erstellen, welches wir dann nutzen können. Ich würde den Aufwand demjenigen bezahlen (natürlich wenn´s im Rahmen bleibt). Da ich die "Kosten" auf meine Kunden umlegen kann, fände ich es "schön", wenn dann die Mitglieder des Forums diese Lösung kostenlos nutzen könnten.
Wer sieht sich zeitlich in der Lage, dies umzusetzen? Thomas?
Honorarwunsch bitte an meine E-Mail.
01.10.2019, 16:58
Wäre das aber eigentlich nicht Aufgabe von Siquando?
Shop- oder Webseitensoftware anzubieten, die dann auch rechtskonform ist? :-)))
In Form eines Updates z.B. … Damit könnte man dann auch die PSD2 für die Zahlungsschnittstellen fixen...
Grünschnabel (13 Punkte) · männlich · Österreich · Nachricht senden
http://www.spoons.at
Ich habe direkt bei Siquando angefragt, wie es mit der Cookie-Richtlinie aussieht, und ob es ein Update gibt.
Folgende Rückantwort habe ich erhalten:
"Nach dem Urteil des EuGH gibt es einiges an Verwirrung rund um das Thema „Cookies und Einwilligung“, auch deshalb, weil viele Medien hierüber unvollständig und missverständlich berichten.
Bevor wir unsere Sicht der Dinge darlegen, müssen wir vorausschicken, dass wir zwar bei der Entwicklung unserer Produkte von erfahrenen Fachanwälten beraten werden, wir selbst aber keine Juristen sind und daher auch KEINE Rechtsberatung anbieten dürfen.
Viele Funktionen auf Websites können Sie ohne Cookies gar nicht realisieren, z.B. einen Login oder den Warenkorb eines Webshops. Diese Cookies nennt man „technisch notwendige Cookies“. Ohne diese würde Ihre Website oder Teile davon gar nicht funktionieren.
Für das Setzen solcher Cookies benötigen Sie nach unserer Einschätzung KEINE Zustimmung des Nutzers und um diese Cookies ging es auch aus unserer Sicht im EuGH-Urteil gar nicht.
Daher ist auch bei allen uns bekannten Websites, die einen „Cookie-Zustimmungsdialog“ präsentieren (z.B. die häufig für das Cookie Handling gelobte Seite bmw.de) die Kategorie „technisch notwendige Cookies“ stets aktiviert, ohne dass der Besucher hier die Möglichkeit hätte, diese abzulehnen.
In Ihrem Kundenkonto finden Sie ein Dokument „Datenschutz“, das für jeden Funktionsaspekt Ihres SIQUANDO Produkts erläutert, welche Cookies gesetzt werden, warum, und wie lange diese gültig sind. Bitte schauen Sie sich das Dokument für jedes von Ihnen genutzte Funktionsmodul an. Wenn Sie Bedenken haben, sollten Sie auf die Nutzung des betroffenen Moduls verzichten.
Problematisch wird es bei Modulen, die von Servern von Dritten zur Verfügung gestellt werden. Das sind Funktionen wie Google Analytics, Google Maps, YouTube, ReCaptcha etc. All diese Module laden Skripte von Drittservern nach, über die wir KEINE Kontrolle haben. Auch können diese Module Cookies setzen. Eine Einschätzung, ob diese Cookies technisch notwendig sind, können wir NICHT abgeben, zumal der jeweilige Anbieter die Funktionsweise jederzeit ändern kann. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, sollten Sie die Module deaktivieren und Alternativen verwenden, z.B. den HTML5-Video-Absatz statt YouTube.
Fazit: Wir gehen davon aus, dass ein Großteil der mit SIQUANDO Produkten erstellten Websites keine oder ausschließlich technisch notwendige Cookies einsetzt. Hierfür benötigen Sie – aus unserer Sicht – keine Einwilligung des Anwenders. Vorsicht ist jedoch beim Einbinden von Funktionen von Drittanbietern geboten. Mehr Informationen finden Sie im Dokument „Datenschutz“, das sie in Ihrem Kundenkonto herunterladen können."
02.10.2019, 16:02
Die IT Recht Kanzlei meint dazu folgend, dass das Wegklicken des Cookiebanners in keinem Fall ausreichend ist:
https://www.it-recht-kanzlei.de/cookie-banner-unzureichend-eugh.html
Oje... Das heisst, dass Siquando keine Verpflichtung sieht? Wahnsinn...
... auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole, siehe mein Beitrag #8.
Warum sollte Siquando in die Pflicht genommen werden, wenn es sich dabei um "technisch notwendige Cookies" handelt die nicht unter die Regelung fallen?!
Zitat IT-Recht Kanzlei München: "Mit Urteil vom 01.10.2019 (Az. C-673/17) hat der EuGH alle Cookies, die für den Betrieb einer Website nicht technisch notwendig sind, einer Einwilligungspflicht unterworfen.
https://www.it-recht-kanzlei.de/notwendige-nicht-notwendige-cookies.html
Sprich also, wer "nicht technisch notwendige Cookies einsetzt" (d. h. einwilligungspflichtig sind z.B.Cookies aus Tracking- und Analysetools,Affiliate-Diensten,Remarketing-Diensten,Retargeting-Diensten,Social-Media-Plugins wie Facebook, Instagram, Google+, LinkedIn, Pinterest, Twitter, usw. Video-Embedding-Anwendungen wie Vimeo, Youtube, usw.,skalierbaren zentralen Messverfahren,Online-Kartendienste wie Google Maps, OpenStreetMaps, usw. etc.pp.) ist selber in der Pflicht und nicht Siquando. Wie sollen die so etwas auch nur ansatzweise technisch umsetzen, die wissen doch gar nicht wer/was/wo auf welchen Seiten zum Einsatz kommt.
@renditefinder / uli99: Schaut Euch einfach mal (in Ruhe!) die genannten Consent Anbieter an, da gibt es reichlich Demos, Referenzen und Beispiele wie das ein- und umgesetzt wird. Lässt sich dann ganz simpel per HTML bzw. Quellcode in die Seite implementieren, dafür braucht es weder ein Plugin noch Programmierung.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Micha« (02.10.2019, 16:59)
02.10.2019, 16:58
Ich kann Dir nur sagen, was andere Shopsystemanbieter hier machen und die stellen das eben als Plugin bereit in dieser Form z.B.:
Neu in Version 1.5.0
Neues Template "Overlay", zeigen Sie den Cookie Hinweis in einem Modal Fenster an
Überarbeitete Gestaltung der Privatsphäre Einstellungen
Cookie Hinweis mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten und 3 verschiedenen Templates.
Opt-Out bzw. Opt-In für beliebige Trackings konfigurierbar. Google Analytics vorkonfiguriert. Unser Plugin "Facebook Pixel in Shopware einbinden" integriert sich automatisch.
Privatsphäre-Einstellungen über welche Besucher individuelle Opt-Out/Opt-In setzen kann.
Link zu Privatsphäre Einstellungen aufrufbar über Kunden-Account Seite Bereitstellung Google Analytics Opt-Out Link für Datenschutzerklärung etc.
Eigenen Javascript-Code bei Button-Klick auf Akzeptanz Button ausführen.
Alle Texte individuell anpassbar.
(Anmerkung: Dieses Plugin nimmt selbst keine Tracking-Integration vor, sondern stellt lediglich den Hinweis und die Steuerung der Privatsphäre-Einstellungen.)
Das Plugin MND Cookie Hinweis mit Opt-In/Opt-Out Privatsphäre-Einstellungen zeigt demShop-Besucher einen Hinweis auf den Einsatz von Cookies an (z.B. aufgrund DSGVO, EU Cookie Richtlinie, Privacy Verordnung) und ermöglicht es Besuchern individuelle Privatsphäre-Einstellungen für Opt-In / Opt-Out für beliebige Trackings festzulegen. Vorkonfiguriert ist Google Analytics (kompatibel mit Integrationen gem. Google Vorgaben). Außerdem integriert sich unser Plugin "Facebook Pixel in Shopware einbinden" automatisch in die Privatsphäre-Einstellungen (ab Version 1.1.3).
Texte, Farbgebung und Positionierung können in den Plugineinstellungen konfiguriert werden.
Der Hinweistext wird über Textbausteine (MndCookieText, MndCookieButtonText) gesteuert und kann so einfach übersetzt werden. Außerdem ist das Plugin Subshop-fähig.
Die Privatsphäre-Einstellungen können über eine JavaScript-Funktion nicht nur im Cookie-Hinweis, sondern an beliebiger Stelle im Shop aufgerufen werden.
Außerdem stellt das Plugin einfache JavaScript Funktionen für den Opt-Out bereit, die ebenfalls an jeder Stelle Ihres Shops über bspw. einen HTML-Link aufgerufen werden. So können Sie bspw. den Opt-Out Hinweis für Google Analytics in Ihrer Datenschutzerklärung entsprechend verlinken, ohne dass Sie zusätzlichen Code im Shop für den Opt-Out hinterlegen müssen.
Hinweis: Wir übernehmen keine Haftung für den rechtskonformen Einsatz der Erweiterung in Ihrem Shopsystem. Bitte lassen Sie die Implementierung im Zweifel durch Ihre Rechtsberatung abnehmen.
Hinweis auf Cookie Nutzung als Banner oder Overlay-Fenster
Über Privatsphäre Einstellungen kann der Benutzer seine Einwilligung für einzelne Trackings selbst steuern
Steuert automatisch Ihre Google Analytics Integration
Stellt Opt-Out Link für Datenschutzerklärung bereit.
Unser Plugin "Facebook Pixel (mit Opt-In/Opt-Out) in Shopware einbinden" integriert sich automatisch in die Privatsphäre-Einstellungen
Cookie Hinweis als Banner oder Overlay-Fenster mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten.
Opt-Out bzw. Opt-In Einwilligung für beliebige Trackings konfigurierbar. Google Analytics ist vorkonfiguriert. Unser Plugin "Facebook Pixel in Shopware einbinden" integriert sich automatisch.
Privatsphäre-Einstellungen über welche Besucher indviduell pro Tracking seine Einwilligung steuern kann (Opt-Out/Opt-In)
Sowas ähnliches würde ich mir eben auch von Siquando - gerne auch als Kaufplugin - wünschen... Damit alles kompatibel bleibt usw. und kein Stückwerk...
Du vergleichst Äpfel mit Birnen... btw, es handelt sich dabei um ein Kauf-Plugin von einem Drittanbieter und nicht um den Shopsystemanbieter
Forum-Sponsor (317 Punkte) · männlich · Deutschland · Nachricht senden
Im konkreten Fall ging es um Voraus-Ausgefüllte Checkboxen. Solange das mit Tracking und Werbecookies nicht EINDEUTIG geregelt ist, würde ich die Ruhe bewahren
02.10.2019, 18:51
Jeden Tag werden Millionen Verdient von Produkten die echt kein Mensch braucht.
Siquando hat offensichtlich keine Lust ein einfaches Tool (von mir aus auch PlugIn) zu programmieren, was in meinen Augen sehr einfach für Profi-Entwickler ist, und damit sogar noch Geld zu verdeinen`?!!
Schon jetzt zeigt sich doch das der User bereit ist sogar dafür zu bezahlen, und ob man das nun später braucht oder nicht sei mal dahingestellt.
Die Fa. Siquando soll einer verstehen...ich nicht.
Mitglied (32 Punkte) · männlich · Deutschland · Nachricht senden
https://bundesgrenzschutz-online.de
Hallo liebe Forennutzer, ich betreibe mehrere private Webseiten für mich(!) mit ProWeb 3.
Fakt ist, dass das Urteil des EUGH auch in Kürze auch im nationalen recht Anwendung finden wird. Damit ist es nicht die Frage - wie bereits hier geschehen - ob sinnig oder unsinnig.
Weiterhin Fakten sind: Die OPT-IN-Lösung ob im Shop oder Webseite findet Anwendung und wird Standart werden.Meine Meinung dazu als Privatanwender behalte ich mal für mich.
Auswirkungen sind auf einer Rechtsplattform(Datenschutz-Generator.de) für Internetrecht sehr gut nachlesbar. Es lohnt sich, das mal zu lesen. Es dekct sich übrigens mit anderen Beurteilungen, ob Fachzeitschriften oder andere Kanzleien. Ich finde diese nur sehr gut "aufgedröselt".
Ich habe heute einen Fall im Support bei Siquando eröffnet.
Meine Frage: Das Internet ist schnelllebig und die Umsetzung solcher Urteile durch Betreiber, Hersteller und Entwickler hinkt in der Umsetzung solcher Rechtssprechungen hinterher. Ich habe darauf verwiesen, dass ich kein Anwalt bin, aber bezügl. rechtlicher Verfolgung und Aufbau einer IT-Sicherheitsumgebung mit Standart nach dem BSI durchaus bewandert bin, Ich möchte gerne von Siquando wissen, in welchem Zeitraum und ob überhaupt eine eine entsprechende Umsetzung mit dem Cookie-Hinweis erfolgt.
Antwort: "Nach dem Urteil des EuGH gibt es einiges an Verwirrung rund um das Thema „Cookies und Einwilligung“, auch deshalb, weil viele Medien hierüber unvollständig und missverständlich berichten.
Wir gehen davon aus, dass ein Großteil der mit SIQUANDO Produkten erstellten Websites keine oder ausschließlich technisch notwendige Cookies einsetzt. Hierfür benötigen Sie – aus unserer Sicht – keine Einwilligung des Anwenders. Vorsicht ist jedoch beim Einbinden von Funktionen von Drittanbietern geboten. Mehr Informationen finden Sie im Dokument „Datenschutz“, das sie in Ihrem Kundenkonto herunterladen können."
Es wäre schön, wenn sie diesen Umstand ihren Rechtsberatern vorlegen. Die Ausführungen, die ich im Link zu einem anerkannten Internetrechtsjuristen beifügte, decken sich mit allen anderen Berichtserstattungen (u.a. auch der einer bekannten Rostocker Kanzlei und mehr). Die Siquando-Produkte inkl. Shopversionen bieten die von ihnen erwähnten externen Einbingungen als Plugins und bedürfen damit gleichwohl einer Berücksichtigung des Herstellers - nämlich Siquando. Andere Anbieter von Onlinebaukästen haben bereits reagiert! Und den gänzlichen Berichten (auch aus dem Link) ist einwandfrei zu entnehemn, dass der Hinweis, wie er jetzt möglich ist - mit Link zu der Datenschutzerklärung - eben nicht mehr ausreicht, sondern eine Abwahl bzw, Auswahl vom Nutzer möglich sein muss (Opt-In-Lösung). Und damit dürfte Ihre mitgeteilte Einschätzung zumindest fragwürdig bis zu Klärung in dem von ihnen genutzten rechtlichen Beratungen sein. Mir als Anwender sind keine anderweitigen unproblematischen Lösungen durch externe Plugins bekannt. Mein Ansinnen dürfte aber auch eine Selbstverständlichkeit sein, denn immerhin geht es hier um Rechtssicherheit ihrer Kunden. Eine mehr als "vage" Einschätzung ist mir unzureichend.
Zitat: ..."Problematisch wird es bei Modulen, die von Servern von Dritten zur Verfügung gestellt werden. Das sind Funktionen wie Google Analytics, Google Maps, YouTube, ReCaptcha etc. All diese Module laden Skripte von Drittservern nach, über die wir KEINE Kontrolle haben. Auch können diese Module Cookies setzen. Eine Einschätzung, ob diese Cookies technisch notwendig sind, können wir NICHT abgeben, zumal der jeweilige Anbieter die Funktionsweise jederzeit ändern kann...".
ich wiederhole: SIQ bietet diese Funktionen an und dürfte es nicht dem Anwender überlassen, sich einen anderen "Weg" zu suchen, bzw. darauf zu verzichten oder zu deaktivieren. Wenn diese Bausteine Bestandteile des Gesamtsystems sind, muss ich auch die Möglichkeit nach dieser aktuellen Rechtssprechung, die garantiert auch in das nationale Recht Aufnahme finden wird, im CMS-Baukasten umsetzen können. Aber das brauchen wir nicht weiter kontrovers und dezidiert zerpflücken. Es reicht doch, wenn sie dies in ihren Rechtsfachkreisen erörtern lassen und den Nutzern im Newsletter und/oder Blog zur Kenntnis bringen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis für mein Anliegen im Voraus.
Antwort (und siehe DA!!):
Verstehen Sie uns bitte nicht falsch: unsere Entwickler arbeiten zusammen mit unseren juristischen Beratern an einer Lösung, mit der Sie auch Drittprodukte wie Google Analytics, YouTube und Google Maps datenschutzrechtlich unbedenklich einbinden können. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, denn wir wollen natürlich eine Lösung schaffen, die Ihre Besucher nicht „abgeschreckt“ und Ihre Seite weiterhin bedienbar lässt, auch – und gerade dann – wenn sich Ihre Besucher gegen das Speichern von Cookies entscheiden. Die gegenwärtig teilweise noch sehr widersprüchliche Interpretation des noch frischen Urteils durch die juristische Fachwelt macht es nicht einfacher, und wir wollen Ihnen keine Lösung präsentieren, die in wenigen Monaten bereits wieder obsolet ist. Daher empfehlen wir Ihnen – falls noch nicht geschehen – unseren Newsletter zu abonnieren, in dem wir über das Thema informieren werden. Wollen Sie 100% auf Nummer Sicher gehen, sollten Sie bis zum Vorliegen einer Lösung externe Dienste, die potenziell Cookies setzen, deaktivieren. Eventuell nehmen Sie die aktuelle Entwicklung ja auch zum Anlass, externe Dienste durch selbst gehostete Alternativen zu ersetzen.
Und das lässt die Nutzer im Regen stehen. Es gibt keine "teilweise noch sehr widersprüchliche Interpretation..". Die Frage ist lediglich die der Umsetzung in nationales Recht. Das verhindert aber nicht (sicher zumeist unberechtigte) Abmahnwellen im www, welches den Unterschied zwischen national und europäisch nicht kennt. Im Gegenteil, Shop, die weltweit anbieten und versenden, mehrsprachige Internetseiten (auch private) werden schneller betroffen sein, als der user um die Ecke schauen kann.
Meine Erwartung an die Entwickler von Siquando ist einfach: Umsetzung einer Opt-In-Lösung für die gesamte Produktkette. Ich habe beispielhaft an das Plugin für Wordpress von BORLABS erwähnt, welches auch auf "Datenschutz-Generator.de" umgesetzt ist.
Abschließend: Ich möchte betonen, dass ich hier keine Werbung für eine Plattform/Internetseite betreiben und betreiben möchte. Oben geschriebenes gibt lediglich meine Meinung nach persönlichen Erfahrungen wieder. Ich kann mir vorstellen, dass Siquando hier nicht auf Anfrage eines Einzelnen schneller in dieser Materie arbeitet. Wie lange dauerte es, bis der Cookie-Hinweis in der bestehenden Weise (Opt-Out) überhaupt umgesetzt wurde obwohl schon längst rechtlich vorgeschrieben?
Sers Tom
PS: Der Schriftverkehr ist dokumentiert und damit würde ich Siquando in eine rechtliche (Mit-) verantwortung nehmen, sollte eine Umsetzung nicht zügig erfolgen und mir vorher Unbill drohen. Denn externe Lösungen für das SIQUANDO-Produkt gibt es nicht! Und dem Betreiber kann durch SIQUANDO nicht die Abschaltung einer Website (auch nicht nur teilweiser Inhalte) zugemutet werden.
Der erste Weltkrieg - eine historische Dokumentation aus antiquarischer Literatur in Bildern und Berichten
Pommern-Memoiren - eine Zeitreise in die Vergangenheit mit Blick in die Zukunft!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Tom« (02.10.2019, 23:40)
@ Tom: Sehr gut geschrieben, denn nur so kann Siquando sehen, dass hier großes Interesse besteht und auch die Lösung nötig ist in Form einer passenden Reaktion. Ich finde, dass alle Interessenten an Siquando schreiben sollten, damit sich hier etwas tut. Ich selbst habe das in dieser Form getan und auch (wie eos Foto bereits bemerkt hat) darauf hingewiesen, was es für positive pekuniäre Auswirkungen für den Erfolg von Siquando selbst hätte:
Aufgrund des neuen EU Urteils bzgl. Cookie Opt In / Out: Ich hoffe Sie arbeiten schon daran oder sie warten eben noch auf die Umlegung auf deutsches Recht durch den Bundesgerichtshof ab, das aber alsbald zeitnah erfolgen sollte und dann sollte man gerüstet sein.
Wie man in den verschiedenen Foren sieht, sind auch Siquando User gerne bereit, für so ein Update (in Form eines Plugins oder z.B.: Shop 11) zu bezahlen. Auch ich würde gerne für eine aktuelle Lösung bezahlen wollen. So könnten sie leicht etwas verdienen...(z.B.: an einem Shop 11 mit dieser Cookielösung und aber auch der dann funktionierenden Zahlungsschnittstelle zu Heidelpay Kreditkarte bzgl. Zahlungsdiensterichtlinie 3D Secure).
An Ihrer Stelle würde ich zuerst eine Kundenbefragung per Newsletter mit einer Umfrage starten, um zu klären, welche Module oder Tracker die Siquando Kunden einsetzen. Google Analytics, Google Maps, Facebook Pixel, YouTube, ReCaptcha, AW Stats, etracker sind da ja wohl die Grundausstattung für ein Plugin. Viel mehr wird es aber auch nicht geben... Und für so eine Grundausstattung + Umfrageergebnis könnten Sie ein Siquando spezifisches Consent Tool für alle aktuellen 4 Siquando Versionen auf den Markt bringen. Als Basis stehen ja schon quelloffene Open Source Lösungen parat, die man evt. forken könnte... Nebeneffekt wäre: Alle bisherigen Siquando User werden indirekt gezwungen, auf die neueste aktuellste und vor allem jetzt gesetzeskonformste Version umzusteigen. Das wäre Ihre Lizenz zum Gelddrucken. Genau dieses Projekt würde ich an Ihrer Stelle nach Fertigstellung des funktionierenden Konvertierungstools (auch für Produkte, Preise, Gewicht, Lieferzeit etc.) für Pro Shop in Angriff nehmen.
Noch eine Anmerkung zu Pro Shop. Falls Sie bis jetzt von den Verkaufszahlen für Pro Shop enttäuscht sein sollten... Mich würde es auf jeden Fall nicht wundern... denn:
Es hat überhaupt nichts mit dem Pro Shop selbst zu tun, sondern mit der bisherigen Inkompatibilität mit anderen Programmen. Ich kann selbst erst Pro Shop einsetzen, wenn der Konverter komplett alles aus anderen Projekten übernimmt und vor allem eben dann auch eine Schnittstelle von meiner WAWI: AbamSoft Salida/Finos existiert. Erst dann kann ich umsteigen und so sollte es auch den meisten anderen Shopbetreibern gehen. Was nützt eine tolle Shopsoftware, wenn ich keinen Paketschein drucken kann und auch wenn ich kein Heidelpay als Zahlungsart einsetzen kann... (Vorübergehend kann man sich aber mit Stripe behelfen) Sobald das alles aber kompatibel ist (von AbamSoft soll es angeblich eine Schnittstelle bis Jahresende geben) werden auch die Verkaufszahlen des Pro Shop ansteigen und danach stabil wachsen. Denn erst dann ist das Gesamtsystem komplett und nutzbar.
Mein Lob noch an Sie: Der Pro Shop sieht wirklich sehr gut aus. Eine gelungene Sache. Ein paar Sachen werden noch fehlen oder können verbessert werden, aber der Anfang in die Zukunft ist gemacht. Machen Sie weiter so... ;-) :-)
Hallo Uli99 und alle anderen,
wenn hier mancher seine Bereitschaft erklärt, für ein entsprechendes "Cookie-Plugin" Euronen berappen zu wollen, der sollte sich folgenden Gedanken von mir mal zu Gemüte führen:
Ob Hoster mit Webbaukästen, Softwareentickler - wie SIQ - und andere....sie alles stellen "etwas" für Geld zur Verfügung. Wenn ich es dann kaufe, darf und muss ich davon ausgehen, dass die Nutzung nicht gegen geltendes Recht verstößt! Die Anbieter und Entwickler haben ergo die Verpflichtung zeitnah und zügig IHR PRODUKT auf die Norm zu bringen, die dieses Recht erfordert.
Alles andere wäre nach dem Prinzip: Ich kaufe mir eine Wurst zu vollem Preis, habe danach nur die Pelle in der Hand und die Sau muss ich selber schlachten und verarbeitet in die Pelle bringen. - oder ich bezahle für etwas, was nicht nutzbar ist.
In meinem vorherigen langen Artikel erwähnte ich BORLABS. Dass die dafür Geld nehmen ist etwas ganz anderes.
Und wer dort mal auf den Link "Produkte->BORLABS Cookie" geht, findet nach herunterscrollen z.B. ein YouTube-Video mit einem Haken nach den Cookie-Richtlinien.
Selbst IONOS reagiert bereits in seinen Artikeln und wird es im internen Baukasten garantiert zügig umsetzen.
Aber SIQ schreibt mir, ich solle z.B. auf YouTube Videos verzichten und dafür als HTML-Absatz einstellen. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, denn es bedeutet: Ich lade das Video von YouTube herunter, konvertiere es und lade es auf "meinen" Server hoch. Ich fertige also eine illegale Kopie, selbst unter Hinweis auf die Herkunft. Die Verlinkung des Originals mittels "You-Tube-Video-Plugin" wäre nach dem jetzigen IST legal, erfüllt aber die gesetzlichen Vorraussetzungen nicht, weil der Softwareentwickler nach "seiner Auffassung das EUGH-Urteil als noch strittig betrachtet" und damit uns, ob Shop oder privater Webseitenbetreiber im Regen stehen lässt.
Das Thema besteht doch nicht seit gestern. Die Entwickler von SIQ hätten das verfolgen, mit gesundem Menschenverstand genau das erwarten und nächste Woche ein kostenloses Update für die Produkte bringen müssen!
Und sowas dauerhaft in der Entwicklung mit aktualisierten kostenlosen Updates.
Und wirklich - es betrifft nicht nur Shopbetreiber. Jeder Hoster, bei dem ich meine Seite online bringe, unterhält Textdateien mit Informationen (Cookies). Ahnenforscher mit ihren privaten Webseiten und Map-Einbindungen uvm.
Vielleicht werden sie ja noch wach---Aber da geht es mir wie Goethes Faust "Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube".
Und so setzt z.B. Jimdo die neue Rechtsform um:
Jimdo ändert den Cookie-Hinweis auf eurer Website
Die Entscheidung des EuGH betrifft alle Websites für Nutzer aus der EU – auch unabhängig davon, ob ihr einen Facebook-Button eingebunden habt, oder nicht.
Jimdo setzt die neue EuGH-Auslegung für eure Website selbstverständlich so um, dass ihr eure Website weiterhin DSGVO-konform gestalten könnt. Die zentrale Änderung ist der angepasste Cookie-Hinweis:
Wie bisher sehen Nutzer beim Besucher eurer Website einen Hinweis (Cookie-Banner), der nun um drei Optionen ergänzt wird: Akzeptieren, Ablehnen oder zu den Cookie-Einstellungen
Besucher können der Nutzung von Cookies demnach aktiv zustimmen oder widersprechen
Unter den Cookie-Einstellungen können Besucher ihre Regeln individuell wählen
Falls ihr den Jimdo Creator nutzt, denkt bitte daran, dass die “Opt-In”-Funktion für Cookies auf eurer Website aktiviert bleiben muss, damit das Cookie-Banner DSGVO-konform angezeigt wird.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Tom« (03.10.2019, 19:40)
Ich suche mir nun seit Tagen den Wolf und habe bis jetzt noch keine praktikable Lösung eines Opt-In Cookie-Banners gefunden, die man recht problemlos auf allen Kundenwebseiten integrieren kann.
Habt Ihr irgendwas gefunden?
Bis jetzt sehe ich nur die Möglichkeit sämtliche Tools, vor allem Google Analytics auf den Seiten zu deaktivieren... -.-
@spoonbender: NEIN!
Und gneau da setzte meine Kritik an Siquando ein. Während viele Systeme wie WIX und besonders Jimdo bereits reagierten und das Urteil mit Erscheinungsdatum für ihre Kunden (!!!!!) ohne bestehendes Restrisko umsetzten, wird hier "geschlummert".
Auf einer anderen auf IT-Recht spezialisierten Anwaltsseite wurde folgende Risikoampel dargestellt:
Keine Cookie-Hinweis. TOTALES Risiko rechtlicher Konsquenzen
Cookie-Lösunf Opt-Out (wie aktuell in den SIQUANDO-Produkten) HOHES Risiko
Sofortige Umsetzung von Herstellern und Betreibern auf die Opt-In Lösung nach EUGH vor Übernahme in nationales Recht (was auf allen IT-Rechtsseiten mit nur als "ein Zeitfaktor bis Umsetzung" bewertet wurde) KEIN Risiko
Meine Suche hat einzig kostenpflichtige Plugin's für Wordpress ergeben
Und dann außer für die "Systeme", Joomla, Magento, Typo3, Contao, Shopware lediglich eine Universallösung:
Beschreibung (nicht von mir, sondern übernommen)
Meine persönliche Meinung dazu: Wie geschrieben, ich betreibe keinen Shop, nur private Websites (aber Ahnenforschung z.B. mit OpenStreetMap). Alles basiert auf Siquando. Ich werde doch nicht dafür einen monatlichen Beitrag ab 37,- Euro und mehr zusätzlich zhalen, während SIQUANDO formaljuristisch verpflichtet ist, für seine Anwender ein kostenloses Update zügig und zeitnah zu bringen.
Es gibt sicher Nutzter, die diese Situation mit mehr Gelassenheit angehen. NUR: ich stelle mir die Frage, ob diese Gelassenheit berechtigt ist. Was es in der letzten zeit an Newslettern gegeben hat war alles andere als auch nur ein Satz wie sinngem. "An der Umsetung der zu erwartenden Richtlinie der Cookiehinweise arbeiten wir mit Hochdruck und werden Sie rechtzeitig informieren". Statt dess Schweigen im Walde oder dubiose Aufforderung der Abschaltung/befristeten Deaktivierung von Inhalten oder Einbindung von illegal gerfertigten Kopien (YouTube). Quasie Aufforderung zu Begehung einer Straftat nach dem Urheberrecht.
Nächste Woche eröffne ich nochmal einen Fall beim Support.
Und meine persönliche Meinung dazu ist dass es Tatsache ist dass die "Schreibtischtäter" in Brüssel od. Luxemburg Sachen beschliessen und der Meinung sind sie können das sofort umsetzen. Man könnte meinen dass die Welt morgen untergeht...
Geht es hier um Brüsseler Schreibtischtäter, Umweltschutz oder darum, was Siquando unternimmt, Sinnigkeiten - oder aber auch Unsinnigkeiten - in ihrer Verpflichtung nachzukommen und wann und wie, oder um die Frage, was die Brüsseler Entscheidung für Siquando-Nutzer bedeutet?
Aber, schiet egal, wie der Norddeutsche so sagt, ist auch eine Meinung.
Gute Lösung für Google-Analytics?
https://www.dair-media.net/blog/google-analytics-mit-optin-implementieren/
Mittlerweile denke ich mal quer.
Ich baue einfach unsere Webseite(mit Shop) mehrmals auf in versch. Versionen.
Mal mit "allem" wie gewohnt
Mal ohne Google-Analytics
Mal ohne alles, also auch ohne YT, FB oder sonstigen Einbindungen.
Beim Aufruf unserer Webseite kann/muß der Kunde dann erstmal entscheiden wohin Er will.
Garantier keine "schöne" Lösung, aber einfach und wohl auch sicher, oder?
UND, man kann sowas relativ einfach verwirklichen, auch als "Laie"
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »eos-foto« (05.10.2019, 09:46)
05.10.2019, 09:41
Nach meinen Informationen wird Siquando bald eine Lösung liefern, die sie zusammen mit "Ihren Fachanwälten" erstellt haben.
Woher hast Du diese Info, Uli? Kannst Du diesbezüglich genauer werden?
05.10.2019, 13:23
As (110 Punkte) · männlich · Deutschland · Nachricht senden
Bin gespannt, wann Siquanda was macht, bzw. ob die überhaupt was machen.
Vielelicht sollte man da auch gar nicht drauf warten, sondern sich selbst ein CMP Anbieter suchen? Gibt ja genug, kostet nur halt alles verhältnismäßig viel, wie ich finde.
Habe mir heute mall cookiebot, usercentrics und uniconsent angeschaut. Günstig ist das alles nicht. Alos wäre es schön, wenn Siquando ein Update machen würde. Dürfte man auch irgendwie schon erwarten
05.10.2019, 13:42
Ich habe eine gute Nachricht für Sie, Unsere Entwickler arbeiten zusammen mit unseren juristischen Beratern an einer Lösung, mit der Sie Drittprodukte, wie Google Analytics, YouTube und Google Maps, die potenziell Cookies setzen, datenschutzrechtlich unbedenklich einbinden können.
Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, denn wir wollen natürlich eine Lösung schaffen, die Ihre Besucher nicht „abschreckt“ oder die Funktion Ihrer Seite beeinträchtigt, auch, und gerade wenn sie sich gegen das Speichern von Cookies entscheiden.
D.h. im Augenblick können wir Ihnen noch kein Cookiebanner anbieten, das dem Besucher, die Abschaltung bestimmter Dienste erlaubt.
Die gegenwärtig kontroverse Interpretation des noch frischen Urteils durch die juristische Fachwelt und die fehlende Unterstützung durch die Drittanbieter selbst macht es nicht einfacher und wir wollen Ihnen keine Lösung präsentieren, die in wenigen Monaten wieder obsolet ist. Daher bitten wir Sie um etwas Geduld und empfehlen – falls noch nicht geschehen – unseren Newsletter zu abonnieren, in dem wir über das Thema informieren werden.
Wollen Sie 100% auf Nummer sicher gehen, sollten Sie bis zum Vorliegen einer Lösung externe Dienste, die potenziell Cookies setzen, deaktivieren. Mehr dazu finden Sie im Dokument „Datenschutz“, das Sie für unsere aktuelle Produktgeneration in Ihrem Kundenkonto zum Download finden.
Eventuell nehmen Sie die aktuelle Entwicklung ja auch zum Anlass, externe Dienste durch selbst gehostete Alternativen zu ersetzen, zum Beispiel YouTube durch HTML5-Video, Google Maps durch OpenStreetMap oder Google Analytics durch Matomo.
Also abwarten, Ruhe bewahren und Tee trinken... Zuerst muss ja auch noch der Bundesgerichtshof das EU Urteil in deutsches Recht umwandeln...
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »uli99« (05.10.2019, 13:54)
05.10.2019, 13:52
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 EuGH 
 EuGH 
 EUGH 
 EuGH 
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