Source: https://www.elo-forum.org/threads/krankengeld-ende-aussteuerung-stimmt-die-berechnung-des-anspruchs-auf-krankengeld.198136/
Timestamp: 2019-01-21 15:14:46+00:00

Document:
Krankengeld Ende / Aussteuerung, stimmt die Berechnung des Anspruchs auf Krankengeld? | Erwerbslosenforum Deutschland
Stichworte anspruchs aussteuerung berechnung ende krankengeld
Hallo, ich beziehe schon einige Zeit Krankengeld und nun kam der Bescheid wann dieses endet. In einem anderen Beitrag von mir im Forum habe ich mehrmals gehört, dass die KK hier gerne mal betrügt. Ich habe auch gehört dass es hier im Forum einen Profi in dieser Sache gibt.
Was ich zb. Nicht verstehe ist folgender Satz:
Die Leistungsdauer wird durch Hinzutreten einer weiteren Krankheit zu einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit nicht verlängert.
Ich hatte bei den AU zwischen den Posten 1-2, 3-4, 4-5, 6-7, 7-8 ABSTAND dazwischen in dem es kein Krankengeld gab. Also warum wird dann eine in diesen Abständen hinzukommende Krankheit mitgezählt? Es war ja nicht während einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit!
Oder sehe ich das falsch? Passt denn hier alles?
Hier nun das Schreiben der KK:
Anhörung Beteiligter nach § 24 Sozialgesetzbuch (SGB X), wegen Ende Ihres Krankengeldanspruchs; Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018
Sie erhalten derzeit Krankengeld.
Nach § 48 SGB V wird das Krankengeld für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit für längstens 78 Wochen innerhalb von je 3 Jahren gewährt. Die Leistungsdauer wird durch Hinzutreten einer weiteren Krankheit zu einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit nicht verlängert.
Zeiten, in denen der Anspruch auf Krankengeld ruhte (z.B. Entgeltfortzahlungen oder Gewährung von Übergangsgeld), gelten nach der Rechtsprechung als Bezugszeiten und müssen auf die Anspruchsdauer angerechnet werden.
Sie hatten wegen derselben Krankheit bereits:
(es standen in dem Schreiben nur Datum, und Tage. Diagnosen nicht, die habe ich dazu geschrieben)
1. 10.10.2016 – 01.01.2017 = 84 Tage / Arthrose und
Osteochondrosis dissecans Fuß
2. 06.03.2017 – 31.03.2017 = 26 Tage / Lumboischialgie Rücken
3. 01.04.2017 – 13.04.2017 = 13 Tage / Lumboischialgie Rücken
4. 14.09.2017 – 29.09.2017 = 16 Tage / Radikulopathie Rücken
5. 04.10.2017 – 06.10.2017 = 3 Tage / Radikulopathie Rücken
6. 10.10.2017 – 24.10.2017 = 15 Tage / Radikulopathie Rücken
7. 20.11.2017 – 22.12.2017 = 33 Tage / Akute Belastungsreaktion
8. 12.01.2018 – 26.01.2018 = 15 Tage / Radikulopathi Rücken
= 205 anrechenbare Tage
Für Ihre Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018 besteht für 341 Tage ein Anspruch auf Krankengeld. Das Krankengeld endet am 13.01.2019.
Bevor wir diesen Bescheid endgültig erlassen. Können Sie sich zu den für die Entscheidung erheblichen Tatsachen äußern. Wenn Sie Einwände haben, bitten wir Sie uns diese innerhalb 14 Tagen mitzuteilen.
So, nachfolgend schreibe ich euch mal die aktuelle AU Diagnose/n seit dem 07.02.2018:
07.02.2018 – 08.10.2018 = 244 Tage / Arthrose Fuß
Radikulopathie Rücken
Rezidivierende depressiveStörung
Das wird schwer, das zu widerlegen. Schau dir mal die Beiträge von MachtsSinn an.
Dadurch, dass du am Anfang wegen dem Fuss und aktuell quasi wegen allem AU geschrieben bist, rechnen die alles als hinzugetreten. Und die erste Blockfrist ist noch nicht rum.
Warst du vor 2016 schonmal wegen einer dieser Diagnosen AU?
11.09.2015 - 13.09.2015 = 3 Tage / Akute Belastungsreaktion
19.11.2014 - 22.11.2014 = 4 Tage / Fuß
27.08.2014 - 31.08.2014 = 5 Tage / Fuß
21.08.2014 - 22.08.2014 = 2 Tage / Fuß
02.12.2013 - 20.12.2013 = 19 Tage / Fuß
09.10.2012 - 02.07.2013 = 267 Tage / Fuß
24.05.2011 - 19.06.2011 = 27 Tage / Fuß
18.05.2011 - 19.05.2011 = 2 Tage / Fuß (1. mal)
Vielleicht habe ich ja Glück und das Mitglied namens ''MachtsSinn'' sieht meinen Beitrag und meldet sich zu Wort.
Habe schon sehr viel positives von ihm gehört...
Das sieht schon anders aus. Wenn ich spaeter noch zeit habe, droese ich das mal auf.
Die Zeiten von 2011-2015 könnenen wir schonmal vergessen, weil da Unterbrechungen von mehr als 6 Monaten sind.
Has Du da gearbeitet oder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestanden?
Wenn das so ist, dann beginnt die erste Blockfrist wegen Fuss am 10.10.2016 und würde enden am 09.10.2019.
Die erste Blockfrist wegen akuter Belastungsreaktion beginnt am 20.11.2017 und endet somit am 19.11.20120.
Die Blockfrist wegen Rücjen beginnt am 06.03.2017 und endet somit am 05.03.2020.
Deine KK hat alles, was nach dem Fuss kam, als hinzugetreten gerechnet. nach meiner Meinung geht das so einfach nicht, denn Du bust ja zwischendrin immer mal wieder gesund gewesen.
Wenn man sich jetzt aber mal doof stellt, könnte man mit der KK migehen und sagen, okay, alles hinzugetreten, dann beginnt am 10.10.2018 eine neu Blockfrist und ichhabe wieder Anspruch auf 78 Wochen Krankengeld.
Warte aber mal ab, was andere noch dazu sagen. Wenn Du so argumentierst, kannst Du Dich jedenfalls schonmal auf Kampf einstellen.
Ja da war ich in einem festen Arbeitsvertrag und habe gearbeitet (bis auf die AU Zeiten natürlich).
Richtig, genau das meinte ich auch damit, dass ich das nicht verstehe weil es nicht während einer Arbeitsunfähigkeit dazu kam.
1. Warum schreiben die dann dass es am 13.01.2019 endet?
2. Ich verstehe das nicht mit/wegen der Blockfristen
Mit kampf habe ich kein Problem, denn ich hab erst einen gewonnen. Die KK wollte mich zwingen die AU nur noch vom Facharzt zu machen. Dank Doppeloma habe ich einen guten Widerspruch geschrieben und es hat geklappt.
Wäre es irgendwie von Vorteil wenn auf der nächsten AU ab morgen nur noch eine Diagnose auf der AU steht? Diese geht dann nämlich gleich wieder für 4 Wochen bis zum 5.11.2018.
Habe übrigens einen Antrag auf EMR gestellt.
Mein letztes Zitat muss man in dem grauen Feld runter scrollen um alles zu sehen, warum auch immer....
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: 18 Okt 2018
Also aus meiner Sicht solltest Du zumindest Die Diagnode Fuss unbedingt weiterführen, an Dienstag wäre de Blockfrist dafür zuende uund es beginnt eine neue.....Wie gesagt, wenn man due Argumentation Deiner Kasse weiterführ, könnte das funktionieren. Aber ich bin noch nicht superfit in dem Thema.
Ja, beim Krankengeld ist´s gut zu wissen: wer nicht aufpasst wird besch…
Auch hier dürfte es wohl darauf ankommen, wie die Krankheiten zusammenhängen
bzw. abzugrenzen sind und während welchen konkreten Zeiträumen welche Krankheiten
Arbeitsunfähigkeit – verursachend oder hinzugetreten – begründeten, vgl. auch
https://www.elo-forum.org/aussteuer...g-karnkenkasse-193927/index3.html#post2328249
Dafür erscheinen mir die bisherigen Angaben – gerade auch der Krankenkasse – nicht
ausreichend detailliert und präzise. Lässt sich die Schilderung dazu noch optimieren?
(insbes.: gab der Fuß im November 2014 Ruhe und meldete sich im Oktober 2016 und
im Februar 2018 wieder – oder war / ist da nun etwas anderes? Steht „Rücken“ im
Zusammenhang und worauf gab es 2015, 2017 und seit Februar 2018 „akute
Belastungsrekation“en?)
Dass wir die Zeiten ab 2011 (ab 18.05.2011 Fuß, 1. mal) vergessen können, sehe
ich nicht so – im Gegenteil.
Im Übrigen gibt es hier schon mal was zum schmökern
https://www.elo-forum.org/aussteuer...auer-78-wochen-lange-schluss.html#post2284321
Ach machts Sinn,
ich gebe es echt auf.
Eigentlich dachte ich, dass es doch git wäre, den Gedankenansatz der KK weiterzuspinnen. Dann beginnt man 10.10. die nächste Blockfrist, dass ist in drei Tagen.
Bsser geht es doch nicht. Und enn die KKs versichen zu tricksen, dann könnenen wir das auch.
na, na Kerstin,
10.10.2016 plus 3 Jahre wäre 10.10.2019
Mist, da hab ich mich vertan.
Das Thema ist aber auch kompliziert.
Hallo, ich bin froh dass du dich meldest Machts Sinn.
Also, das mit dem Fuß ist schon immer das selbe, da gab es schon eine OP 2012 und seit dem 2 Rehas, eine aufgegebene Arbeitsstelle nach 12 Jahren, eine abgebrochene Umschulung und ein GdB 50 inkl. Ausweis.
Das mit dem Rücken ist ein Bandscheibenvorfall der letztes jahr dazu kam, und das psychische begann dann auch irgendwann letztes Jahr.
ABER wie man sieht war ich zwischen drin immer wieder mal arbeiten, also warum zum Teufel wird da alles zusammengerechnet und vor allem nichts von Blockfristen erwähnt in dem Brief?
Hier die Liste als Fotos
20181007_221942.jpg
267,8 KB Aufrufe: 34
20181007_221949.jpg
449,1 KB Aufrufe: 36
Erste vorsichtige Annäherung:
1. Blockfrist Fuß 18.05.2011 bis 17.05.2014, ohne Aussteuerung
2. Blockfrist Fuß 18.05.2014 bis 17.05.2017, ohne Aussteuerung
3. Blockfrist Fuß 18.05.2017 bis 17.05.2020, erneuter Anspruch für 546 Tage,
von denen durch die von der Krankenkasse aufgeführten Zeiten bis 26.01.2018
nichts verbraucht ist – also von wegen 205 anrechenbare Tage.
Für die Zeit ab 07.02.2018 haben wir keine nach Zeiträumen detaillierten
Angaben. Aber selbst wenn alles anzurechnen wäre, ist bis August 2019
Okey, ist ja interessant...
Soll ich das so gleich in mein Schreiben an die KK übernehmen oder soll ich erst mal so schreiben (bzw. hast du Verbesserungsvorschläge) :
ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 04.10.2018.
Nach § 48 Abs. 1 SGB V erhalten Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung Krankengeld grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens 78 Wochen innerhalb von je 3 Jahren (Blockfrist), gerechnet vom Tage des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an.
Bei der Ermittlung und Berechnung des Dreijahreszeitraums (der so genannten Blockfrist) ist nach dem Grundsatz der starren Blockfrist vorzugehen. Dies bedeutet, der - erstmalige - Eintritt der Arbeitsunfähigkeit setzt für die ihr zu Grunde liegende Krankheit eine Kette aufeinander folgender Blockfristen in Gang, innerhalb derer wegen derselben Krankheit jeweils bis zu 78 Wochen (= 546 Tage) Krankengeld bezogen werden kann. Der Blockfristbeginn richtet sich ausschließlich nach dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit.
(BSG, Urteil v. 17.4.1970, 3 RK 41/69 USK 7064, auch BSG, Urteil v. 28.8.1970, 3 RK 15/69, USK 7095.)
Ich bitte Sie deshalb, mir mitzuteilen, wie Sie die Blockfristen ermittelt haben, die laut Ihrem Schreiben zu meiner Aussteuerung am 13.01.2019 führen sollen.
Du hast aber schon gesehen, dass in der Zeit vom 22.11.2014-11.09.2015 keine AU war? Müsste da nicht eine neue Blochfrist beginnen?
Laut deiner Rechnung...
(3. Blockfrist Fuß 18.05.2017 bis 17.05.2020, erneuter Anspruch für 546 Tage)
...hätte ich dann ab der AU seit 07.02.2018 (wo der Fuß erstmals drin ist in diesem Block) 546 Tage Anspruch und nicht wie im Schreiben angegeben 341 Tage! So wenn wir vom Fuß ausgehen...
Was wenn wir aber vom Rücken ausgehen, das hat ja davor mehr AU tage verursacht als der Fuß - siehe Fotos ?
22.11.2014 - war der Fuß
11.09.2015 - war psychische Reaktion
So, ich habe das jetzt mal alles berechnet und zusammengefasst...
Bin ganz schön ins Schwitzen gekommen, und hoffe das ich das alles richtig verstanden habe.
So würde ich denen antworten und meine Zeiten auflisten:
Nach § 48 Abs. 1 SGB V erhalten Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung Krankengeld grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens 78 Wochen innerhalb von je drei Jahren (Blockfrist), gerechnet vom Tage des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an.
Laut meinen Unterlagen sehen meine AU-Tage und Blockfristen wie folgt aus:
Fuß (Arthrose & Osteochondrosis dissecans):
1. Blockfrist - 18.05.2011 bis 17.05.2014, ohne Aussteuerung - 315 Tage in Anspruch genommen
2. Blockfrist - 18.05.2014 bis 17.05.2017, ohne Aussteuerung - 95 Tage in Anspruch genommen
3. Blockfrist - 18.05.2017 bis 17.05.2020 - 244 Tage in Anspruch genommen nach dem 07.02.2018!
Rücken (Radikulopathie):
1. Blockfrist - 23.12.2015 bis 22.12.2018, ohne Aussteuerung - 88 Tage in Anspruch genommen
2. Blockfrist - 23.12.2018 bis 22.12.2021
Psychische Diagnosen ( Akute Belastungsreaktion & depressive Episode bzw. Störung)
1. Blockfrist - 11.09.2015 bis 10.09.2018, ohne Aussteuerung - 36 Tage in Anspruch genommen
2. Blockfrist - 11.09.2018 bis 10.09.2021
In Ihrer Auflistung der anrechenbaren Tage vor dem 07.02.2018 berechnen Sie mir 205 Tage,…
- die wegen 3 verschiedenen Krankheiten entstanden sind
- von denen aber einige in den alten/abgelaufenen Blockfristen entstanden sind
- es zwischen diesen Erkrankungen Unterbrechungen gab und sie nicht während einer bereits bestehender Arbeitsunfähigkeit hinzugekommen sind
Ich bitte Sie deshalb, mir genauestens aufzulisten, wie Sie die anrechenbaren Tage sowie die Block-fristen ermittelt haben, die lt. Ihrem Schreiben zu meiner Aussteuerung am 13.01.2019 führen sollen.
Bitte bestätigen Sie mir auch den Erhalt dieses Schreibens schriftlich
Ihr Schreiben vom 04.10.2018 entspricht nicht den Anforderungen des § 24 SGB X.
Danach ist, bevor ein Verwaltungsakt erlassen wird, der in die Rechte eines Beteiligten
eingreift, diesem Gelegenheit zu geben, sich zu den für die Entscheidung erheblichen
Tatsachen zu äußern. Erhebliche Tatsachen sind alle Tatsachen, auf die die Verwal-
tungsbehörde die Entscheidung stützt oder auf die es objektiv ankommt.
Deswegen bitte ich mit Blick auf die starren Blockfristen zunächst um nachvollziehbare
Mitteilung, wie die Krankheiten zusammenhängen bzw. abgegrenzt werden und während
welchen konkreten Zeiträumen welche Krankheiten Arbeitsunfähigkeit – verursachend
oder hinzugetreten – begründeten. Mit anderen Worten: wie laufen die starren Block-
fristen und welche Tage sind anzurechnen?
Im Übrigen hat sich das BSG inzwischen mit Urteil vom 04.07.2018, B 3 KR 14/17 R, bei-
läufig zum Verwaltungsakt mit Dauerwirkung geäußert und zu erkennen gegeben, dass es
in der Entscheidung des Sozialgerichts Mainz vom 11.01.2016, S 3 KR 338/14 *), keinen be-
deutsamen Fehler sieht. Demnach dürfte es zudem auf die Tatsachen im Zusammenhang
mit der Aufhebung der Leistungsbewilligung ankommen.
Nach Erhalt Ihrer Antwort werde ich mich innerhalb von 14 Tagen weiter äußern.
*) https://www.krankenkassenforum.de/v...chtsauffassung+des+sozialgerichts+mainz#89179
Richtig, den Ball zurückspielen, um bei dem komplexen Thema überhaupt erstmal deren -nachvollziehbare?- Datenbasis und Beurteilung einschätzen zu können.
Danach kann man doch erst ernsthaft abschätzen, ob die Krankenkasse auch den Punkt „ursächlicher Zusammenhang der Krankheiten“ argumentiert.
Gerade diese medizinische Argumentation ist doch manchmal für den Laien kaum erkennbar.
Für den Sachbearbeiter aber eigentlich auch nicht.
Hallo, ja das hört sich gut an ABER die geben mir ja mit diesem Schreiben die Möglichkeit mich für die Entscheidung erheblichen
Tatsachen zu äußern, oder? Steht ja so drin.
Und ist es nicht besser denkst du meine Auflistung gleich mit einzubauen? Dann sehen die dass ich weiß worum es geht, nicht dass sie dann wieder versuchen mir ein Schmarn aufzutischen...
Also denkst du ich sollte meine Auflistung erstmal nicht mit einbauen?
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: 17 Okt 2018
Es geht eher darum, dass dir die Krankenkasse die entscheidungs-
erheblichen Tatsachen mitteilt, damit du dazu Stellung nehmen kannst -
nicht darum dass du der Krankenkasse - vermutliche (!) - entscheidungs-
erhebliche Tatsachen benennst und damit - statt den Klärungsprozess
voranzutreiben - vielleicht sogar ein Eigentor schießt.
Aber du hast die freie Wahl.
Ja du hast Recht ich lass meine Auflistung erst mal weg. ABER der erste Absatz bei deiner Variante passt nicht ganz oder? Denn das Schreiben der KK ist ja kein Beschluss sondern eine Anhörung und sie geben mir 14 Tage zeit Einwände dagegen einzusenden.
Dein Einwand ist ja gerade, dass Du Dich erst äußern kannst, wenn Du deren Sachgrundlage kennst.
Erst dann, wenn Dir mitgeteilt wird, worauf sich deren Entscheidung stützt, kannst Du Dich sachgerecht mitteilen.
Sind wir mal ehrlich, die Krankenkasse ist doch gerade bei langen Zeiträumen und vielen Diagnosen im Wissensvorteil, weil deren Datenlage in der Regel besser ist.
Wer denkt am Anfang einer langen Krankengeschichte daran, jede AU zu kopieren und alles sauber zu notieren.
Ist zwar jetzt einfacher geworden durch den AU-Durchschlag den man bekommt, aber das war halt früher nicht so.
Und die meisten denken da an alles, aber nicht an irgendwelche Blockfristen, die in der Zukunft kommen mögen.
Krankheit kann man nicht planen!
SO mach ich das, ihr habt völlig Recht. Vielleicht erledigt sich das dann ja von allein.
Hab doch diese Liste mit allen AU-Zeiten.
Ich dachte das wäre die Liste der Krankenkasse?
Welche Liste meinst du jetzt?
Die Fotos, oder hast Du Deine eigene Datenbasis, also Kopien von jeder dort aufgeführten AU?
Die Fotos die ich hochgeladen habe Komma das ist das Schreiben der AOK da steht aber nichts von den jeweiligen Diagnosen.
Mit liste meine ich die Liste die man sich bei der AOK ausdrucken lassen kann wo alle Arbeitsunfähigkeitszeiten mit Datum und Diagnosen der letzten 10 Jahren draufstehen. Aus dieser Liste habe ich es auch entnommen um das alles auszurechnen und aufzulisten
Also hast Du gar keine eigene Dokumentation, sondern das was die Krankenkasse Dir präsentiert.
Ich bezweifle auch nicht deren Richtigkeit, gebe aber zu Bedenken, dass Du mangels eigener Belege immer alles glauben musst.
Ich bin zwar nicht so ein Pessimist und unterstelle keine Absicht, habe aber speziell mit der Seuche Krankenfallmanagement meine eigenen Erfahrungen gemacht.
Ich traue dieser Liste schon bzw weiß ich auch wann ich krank war und wann nicht und vor allem welche Diagnose.
So, die Antwort der Kk ist da!
Als erste Blockfrist wurde die AU vom 10.10.16 bis 01.01.17 festgelegt. Die Blockfrist (3-Jahreszeitraum) läuft daher vom 10.10. bis 09.10.19.
Die letzte AU mit Krankengeldzahlung vor dem 10.10.16 liegt länger als 3 Jahre zurück, sodass es beim Beginn der Blockfrist ab 10.10.16 bleibt.
Innerhalb der Blockfrist wurde die Vorerkrankungen entsprechend angerechnet (auf unsere Anhörung vom 04.10.18 wird verwiesen).
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, rufen Sie einfach an.
Als erste Blockfrist wurde die AU vom 10.10.16
Das dürfte der entscheidende Satz sein.
jetzt interessieren mich vorab 2 Dinge:
a. welche Krankenkasse geht so mit ihren Versicherten um?
b. welchen Text hast du der Krankenkasse geschickt?
Dass die letzte AU mit Krankengeldzahlung vor dem 10.10.2016
länger als 3 Jahre zurückliegt soll, kann ich mit den bisherigen
Infos hier nicht in Einklang bringen.
Hallo grüß Dich, ich bin in einer halben Stunde ca zu Hause und schreibe dir dann alles
ich beziehe mich auf Ihr Schreiben (Anhörung Beteiligter wegen Ende des Krankengeldanspruchs) vom 04.10.2018.
Deswegen bitte ich mit Blick auf die starren Blockfristen zunächst um nachvollziehbare Mitteilung, wie Sie die anrechenbaren Tage sowie die Blockfristen ermittelt haben, die laut Ihrem Schreiben zu meiner Aussteuerung am 13.01.2019 führen sollen.
Mit anderen Worten: wie laufen die starren Blockfristen und welche Tage sind anzurechnen?
Im Übrigen hat sich das BSG inzwischen mit Urteil vom 04.07.2018, B 3 KR 14/17 R, beiläufig zum Verwaltungsakt mit Dauerwirkung geäußert und zu erkennen gegeben, dass es in der Entscheidung des Sozialgerichts Mainz vom 11.01.2016, S 3 KR 338/14 *, keinen bedeutsamen Fehler sieht. Demnach dürfte es zudem auf die Tatsachen im Zusammenhang mit der Aufhebung der Leistungsbewilligung ankommen.
Nach Erhalt Ihrer Antwort werde ich mich weiter dazu äußern.
Doch das war 2012 - siehe Foto.
20181016_182651.jpg
324,2 KB Aufrufe: 17
Ganz einfach weil man nicht einfach nur von heute drei Jahre zurückrechnen kann.
AU 01.03.2015-20.03.2015
dann mit der selben Krankheit wieder 30.09.2017-heute
Dann beginnt die erste Blockfrist am 01.03.2015 und dauert bis 28.02.2018. Da in dieser Blockfrist die 78 Wochen Krankengeldanspruch nicht aufgebraucht wirden, beginnt am 01.03.2018 eine neue Blockfrist mit wieder vollen 78 Wochen Krankengeldanspruch für diese Krankheit.
Sorry aber ich bin vollkommen überfordert mit diesen ganzen zahlen...:-(. Es geht mir so oder so schlecht und jetzt muss ich deswegen auch noch meinen Kopf rauchen lassen.
Ich weiß jetzt nicht was richtig und was falsch ist bei der Sache.
Warum schreiben die z.b.:
Innerhalb der Blockfrist wurden Vorerkrankungen entsprechend angerechnet.
Vorerkrankungen waren doch Davor oder?
Ja, verstehe: die anderen AU-Zeiten waren unter 6 Wochen und daher
ohne Krankengeld, sondern mit Entgeltfortzahlung.
Allerdings kommt es im Zusammenhang mit der Blockfrist-Bildung nicht
auf die "Krankengeldzahlung" an. Offenbar ignoriert die AOK ihre eigenen
Die 1. Blockfrist im Sinne des § 48 Abs. 1 Satz 1 SGB V beginnt mit dem
erstmaligen Eintritt der Arbeitsunfähigkeit für die ihr zugrunde liegende
Krankheit. Der Blockfristbeginn richtet sich ausschließlich nach dem Beginn
der Arbeitsunfähigkeit und nicht nach dem Krankengeldanspruch oder der
Krankengeldzahlung. Voraussetzung ist lediglich, dass zum Zeitpunkt des
erstmaligen Eintritts der Arbeitsunfähigkeit eine den Anspruch auf Krankengeld
einschließende Versicherung bestand. Mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit
beginnt folglich auch dann eine Blockfrist, wenn der Anspruch
auf Krankengeld ruht oder versagt wird oder wegen einer Wartezeit erst
später einsetzt. Für die Ermittlung der 1. Blockfrist ist auch auf die bereits
vor Inkrafttreten des SGB V existierenden Blockfristen zurückzugreifen.
vgl. 2.2. (1) auf Seite 2:
https://www.vdek.com/vertragspartne...emeinsame_verlautbarung_48_SGB_V_20120905.pdf
Dann kann ich das mit in mein neues Schreiben einbauen oder...
Auch interessant ist Punkt 2 :
(2) Solange dieselbe Krankheit Ursache der Arbeitsunfähigkeit ist, ergibt sich
eine Kette aufeinander folgender Blockfristen. Eine neue Blockfrist beginnt,
wenn die alte abgelaufen ist (vgl. Beispiel 1). Für die Kette nacheinander
folgender Blockfristen ist es unerheblich, ob dieselbe Krankheit zwischen
den Arbeitsunfähigkeitszeiten in der Blockfrist fortlaufend behandlungsbedürftig
war (vgl. Urteil des BSG vom 07.12.2004 – B 1 KR 10/03 R -).
Was haltet Ihr von dem Schreiben, und habt ihr Verbesserungs oder Änderungsvorschläge?
ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 12.10.2018.
Offenbar ignoriert die Krankenkasse hier Ihre eigenen Vorgaben.
2.2. Erste Blockfrist
(1) Die 1. Blockfrist im Sinne des § 48 Abs. 1 Satz 1 SGB V beginnt mit dem
Laut meinen Unterlagen sehen meine AU-Zeiten und Blockfristen wie folgt aus:
In Ihrer Auflistung der anrechenbaren Tage vor dem 07.02.2018 berechnen Sie mir 205 Tage…
	die wegen mehreren verschiedenen Krankheiten entstanden sind
	von denen aber einige in den alten/abgelaufenen Blockfristen entstanden sind
	es zwischen diesen Erkrankungen Unterbrechungen gab und sie nicht während einer bereits bestehender Arbeitsunfähigkeit hinzugekommen sind
Diese Vorerkrankungen die Sie mir angerechnet haben (Schreiben vom 04.10.2018) sind andere Erkrankungen und diese hatten Abstände dazwischen und waren nicht fortlaufend.
Ich bitte Sie deshalb, mir genau aufzulisten, wie Sie die anrechenbaren Tage sowie die Block-fristen ermitteln, die laut Ihrem Schreiben zu meiner Aussteuerung am 13.01.2019 führen sollen.
Bitte bestätigen Sie mir auch den Erhalt dieses Schreibens schriftlich.
Dein erstes Schreiben war ausreichend eindeutig, ist aber nicht
angemessen berücksichtigt worden. Ich an deiner Stelle würde
mich von der AOK nicht nochmals vergackeiern lassen, sondern
nun an die Rechtsaufsicht wenden (Landesministerium, siehe
Impressum).
Bist du dir zu 100% sicher dass sie nicht recht haben, ich Blick da nämlich nicht mehr ganz durch...
Ja genau 09.10.2019 endet die Blockfrist schreibt die KK auch.
So, mein Kopf raucht...und der meiner Frau auch.
ABER ich glaube ich habe das ganze nun verstanden, und ich glaube dass die AOK leider Recht hat.
Es geht doch grad nicht um die Blockfrist, ob und wann diese endet.
Dia AOK schreibt ja selbst dass diese am 09.10.2019 endet, ich aber nur noch bis zum 13.01.2019 Anspruch auf Krankengeld habe.
Warum, weil mir folgende AU Tage angerechnet werden, die VOR meiner jetzigen AU (seit 07.02.2018) entstanden sind:
10.10.2016 – 01.01.2017 = 84 Tage / Fuß
06.03.2017 – 31.03.2017 = 26 Tage / Lumboischialgie
01.04.2017 – 13.04.2017 = 13 Tage / Lumboischialgie
14.09.2017 – 29.09.2017 = 16 Tage / Radikulopathie
04.10.2017 – 06.10.2017 = 3 Tage / Radikulopathie
10.10.2017 – 24.10.2017 = 15 Tage / Radikulopathie
20.11.2017 – 22.12.2017 = 33 Tage / Akute Belastungsreaktion
12.01.2018 – 26.01.2018 = 15 Tage / Radikulopathie
ALL das wurde mir angerechnet (205 Tage), OBWOHL ich an den meisten dieser Tage KEIN Krankengeld erhalten habe, sondern teilweise nur mal ne kurze Zeit lang AU war und dann wieder arbeiten.
Laut der KK werden aber genau diese AU-Tage (Ohne Krankengeld erhalten zu haben) trotzdem als Anspruchsdauer angerechnet.
Die einzige Frage die sich hier jetzt noch stellt ist folgende:
Ist es richtig dass mir oben genannte AU-Zeiten für die aktuelle Blockfrist angerechnet werden obwohl ich für die meisten davon kein Krankengeld erhalten habe JA oder NEIN?
Vielleicht sollte ich mich mehr darauf konzentrieren was nun auf mich zukommt...
ALG I, Nahtlosigkeit, mein EMR Antrag usw. ...
Habe gelesen dass man sich 3 Monate vor der Aussteuerung beim Amt melden soll...
Bist du dir zu 100% sicher dass sie nicht recht haben, ...
Moin Christakoo,
100 %ige Sicherheit kannst du hier nicht erwarten. Aber ich glaube,
dass die AOK völlig falsch liegt – und du nun auch.
Solange es keine Vorstellung davon gibt, wie die starren Blockfristen
laufen, kann der jeweilige Anspruchsdauer-Verbrauch nicht bestimmt
werden (auch wenn es dabei tatsächlich nicht auf den Krankengeld-
„Bezug“ ankommt).
Mir scheint es verhältnismäßig, diesen Fragen mehr auf den Grund
zu gehen, denn es macht einen Unterschied, ob das Krankengeld bis
zu 78 Wochen minus 1 Tag länger zusteht und du dich erst dann mit
ALG I, Nahtlosigkeit, EMR-Antrag usw. rumschlagen musst.
Habe sehr schlecht geschlafen da mich das ganze sehr stresst.
Ok du kennst dich natürlich besser aus als ich keine Frage, aber wenn ich denen jetzt noch einmal antworte und widerspreche dann muss ich auch das ganze begründen bzw Fakten auf den Tisch legen.
Oder noch besser, ich muss in dem Schreiben schreiben was genau meiner Meinung nach falsch berechnet ist.
Kannst du das anhand der ganzen Informationen beurteilen was daran falsch sein sollte?
Was EMR angeht habe ich ja hier einen anderen Beitrag, und ich habe vor ca drei bis vier Monaten den Antrag gestellt und vor kurzem habe ich zusätzliche Unterlagen dazu eingesendet als ich die 50% bekam. In diesem Schreiben habe ich natürlich gleich um Bestätigung des Erhaltes vom kompletten Antrag gebeten. Dann habe ich ein Schreiben bekommen, dass kein Antrag vorliegt obwohl ich hier den Zustellnachweis von DHL habe!
Ich habe dann ein Schreiben aufgesetzt indem ich die DRV damit konfrontiere, was das denn soll und dass sie sich kümmern sollen wo das Zeug hin ist da es sich um vertrauliche persönliche Daten handelt. In dem Paket waren über 100 Seiten, unter anderem alle meine Atteste und Befunde!
ich habe aber noch keine Antwort erhalten.
Aber bestimmt nicht hier in dem Forum!?
Wenn Du Lust auf vorzeitige Beglückung durch die Afa hast, dann los....
Ansonsten reichen 14 Tage vor dem Termin der Aussteuerung vollkommen aus.
... wenn ich denen jetzt noch einmal antworte und widerspreche dann muss
ich auch das ganze begründen bzw Fakten auf den Tisch legen.
Oder noch besser, ich muss in dem Schreiben schreiben was genau meiner
Meinung nach falsch berechnet ist.
Irrtum - du musst nicht der AOK helfen, sondern sie dir. Also:
Ihr Schreiben vom 12.10.2018 hilft nicht weiter, denn im Zusammenhang mit der
Blockfrist-Bildung kommt es nicht auf die "Krankengeldzahlung" an, vgl. 2.2. (1) der
Gemeinsamen Verlautbarung zur Dauer des Anspruchs auf Krankengeld nach § 48
SGB V vom 26.09.2012.
Deswegen bitte ich nochmals um nachvollziehbare Mitteilung der für die Blockfrist-
bildung und den Anspruchsdauer-Verbrauch entscheidungserheblichen Tatsachen.
Danach werde ich mich weiter äußern.
Ok Super, dann geht das heute noch so raus...
Ihr Schreiben hilft nicht weiter, denn im Zusammenhang mit der Blockfrist-Bildung kommt es nicht auf die "Krankengeldzahlung" an, vgl. 2.2. (1) der Gemeinsamen Verlautbarung zur Dauer des Anspruchs auf Krankengeld nach § 48 SGB V vom 26.09.2012.
Deswegen bitte ich nochmals um nachvollziehbare Mitteilung der für die Blockfristbildung und den Anspruchsdauer-Verbrauch entscheidungserheblichen Tatsachen.
Wie meinst du das? ich werde evtl. ein neues Thema dazu eröffnen um Erfahrungen auszutauschen. LG
Dein Stichwort heisst „Nahtlosigkeit“, es gibt zig Beiträge zu der Thematik.
https://www.elo-forum.org/aussteuer...i-/188748-aussteuerung-alg-nahtlosigkeit.html
Im Beitrag #4 steht dann das Wichtigste drin incl. Musterantrag von @Doppeloma:
https://www.elo-forum.org/2243754-post4.html
https://www.krank-ohne-rente.de/viewtopic.php?t=1751
Hallo, Christakoo,
Sagt wer? Ach so, ja die KK steht über dem Gesetz und ihren eigenen Verlautbarungen.
Das ist die Rechenweise der KK "aus Vereinfachungsgründen", wobei das Wort Vereinfachungsgründe durch "Spargründe" zu ersetzen wäre. Abgesehen davon, dass der SB beim „Blockfrist- Version- basteln“ offensichtlich nur eine Liste mit Krankengeldzahlungen vorliegen hatte.
Auf welcher Rechtsgrundlage? Da hat sich der SB wohl schnell ein paar §§ gebacken.
Und der Satz verweist darauf, dass der SB die früheren Daten im Blick hatte. Ich vermute, dass er auch das Thema 18.05.2011= Erste Blockfrist erkannt hat, aber das ist spekulativ und auch egal.
Sorry aber ich bin vollkommen überfordert mit diesen ganzen zahlen...
Wen wundert´s? Beachte deinen #41. Mit diesem Wissen bist du dem SB meilenweit voraus.
Ich denke, deine Version mit Fuß/Rücken/Psyche ist richtig. Ich habe nicht nachgerechnet, aber wenn dein Kopf schon raucht, gehe ich davon aus, dass die Rechnung stimmt und die einzelnen AU Zeiten richtig zugeordnet sind.
Allerdings ab 07.02.2018 dürften alle drei Bereiche für die Zukunft als „hinzugetreten“ gelten, siehe Diagnose von diesem Tag.
An dieser Stelle muss ich noch nachdenken, was passiert, wenn du dich künftig auf einen einzelne Diagnose (grundsätzlich oder abwechselnd) AU schreiben lässt. Schließlich hast du jetzt drei Blockfrist- Termine.
Ja, warum wohl. Passt doch in das selbsternannte KKGesetz.
Verlass dich auf deinen gesunden Menschenverstand, du merkst doch, dass die dich verarxxxen wollen.
ich glaube dass die AOK leider Recht hat.
Und ich denke, die KK hat nicht Recht, sondern du.
Ich denke, jetzt bist du auf dem Holzweg.
Stell dir doch einfach mal vor, du bist der SB mit folgender Aufgabe: Berechne das Aussteuerungsdatum nach dem 07.02.2018 so, dass dies für die KK möglichst kostengünstig ist.
Jetzt nimmst du alle deine Daten zur Hand und gehst vom 07.02.2018 rückwärts, solange bis du irgendetwas zum Thema „Fuß“ findest, so kommst du also auf den 10.10.2016.
Anschließend gehst du vom 10.10.2016 wieder vorwärts, verrührst alle Diagnosen zu einer Einheit, und kannst am Ende sagen, dass am 13.01.2019 die 546 Tage voll sind.
Dass der SB das gar nicht machen darf, interessiert ihn nicht, denn meistens funktioniert das. Und du hast in keinem Fall Anspruch auf KG bis zum Ende der Blockfrist. Ist doch gut. Für die KK.
Lohnfortzahlung und Rehazeiten werden auf die Anspruchsdauer angerechnet.
Beispiel: 6 Wochen LFZ + 4 Wochen Reha + 68 Wochen KG- Zahlung= 78 Wochen Anspruchsdauer. Sehr geschickt, unser Gesetzgeber, findest du nicht?
Wie gesagt, LFZ und Reha gehören zur Anspruchsdauer.
Innerhalb der Logik des SB, sämtliche Diagnosen zusammenzuwürfeln, ist es richtig, sämtliche AU Zeiten mit einzuberechnen.
Innerhalb deiner Logik= drei Diagnosen, drei Blockfristen, sind die jeweiligen AU Zeiten den entsprechenden Diagnosen zuzuordnen.
Du kannst dich also jetzt ganz beruhigt zurücklehnen und ganz gelassen das Schreiben der KK abwarten, denn genau das, was du schon berechnet hast, das muss der SB jetzt für sich alleine herausfinden – im Gegensatz zu dir. Und wenn der SB wieder einen Fehler macht, dann stellst du dich einfältig und fragst nach: Auf welcher Rechtsgrundlage? Das machst du so oft, bis er weichgekocht ist.
Na ja, ein bisschen Schadenfreude sei unsereins doch auch erlaubt, nach so viel „Kopf rauchen“.
Ja, aber ich müsste das Gegenteil beweisen...:-(
Keine Ahnung was der sich dabei denkt.
Hätte das vll. mit in mein Schreiben müssen?
Na ich hoffe doch das ich richtig gerechnet habe
Daran habe ich auch gedacht denn mein Arzt schreibt das was ich sage bzw. habe. Am Anfang der AU war es ja nur der Fuß, aber im laufe der Zeit haben wir alle anderen auch mit rein genommen mit dem Glauben das wäre Vorteilhaft für den EMR Antrag.
Will ich auch nicht, aber ich muss ja begründen können und das kann ich im Moment nicht...:-(
Danke, schön wärs ja...
Ja das weis ich mittlerweile.
Meinst du mein Schreiben war richtig? Oder Fehlt da evtl. etwas ausschlaggebendes?
Danke dir für deine Mühe und bis dann
Mein Beitrag 41 habe ich nicht in das Schreiben geschrieben sondern Beitrag 50 ging an die KK gestern.
Nun komm mal runter. Du hast doch schon alles vorbereitet, siehe #41 und #44. Lies dir noch einmal die Beiträge von @Machts Sinn durch, z. B.:
Jetzt ist erst einmal die KK dran. Sie muss nun nach deiner Anhörung einen Verwaltungsakt erlassen. Entweder sie ändert ihre Argumentation in deinem Sinn oder nicht.
Wenn nicht, kannst du Klage erheben und deine Sicht darlegen, siehe wiederum #41 und #44, das ist doch schon alles vorbereitet.
Das Schreiben ist raus, und je weniger Informationen deinerseits da drin sind, um so besser. Der SB soll jetzt zappeln und selbst herausfinden, was du schon längst weißt, z. B. dass es gar keine Rechtsgrundlage dafür gibt, deine AU Zeiten zusammenzuzählen. Und wenn er dann den nächsten Blödsinn erzählt, zieht sich die Schlinge weiter zu, in deinem Sinn.
Spätestens beim Verwaltungsakt schnappt die Mausefalle so und so zu - und drin sitzt die KK. Aber vielleicht fällt der KK auch noch irgendeine rechtliche Lücke ein.
Jetzt gilt es das Schreiben der KK abzuwarten, dann kann man immer noch drüber nachdenken.
Deine Begründung samt Beweisen liegen bereit.
Dein Schreiben war richtig. Es geht darum, dass jetzt zunächst die KK zu argumentieren hat. Das ist auch der Sinn einer Anhörung.
Siehst du, genau so. Nicht du musst für die KK denken, das sollen die schon selber tun - wenn sie es denn können.
Die #41 und #44 und die fehlende Rechtsgrundlage für das nächste Zitat sind jetzt deine Munition.
Innerhalb der Blockfrist wurde die Vorerkrankungen entsprechend angerechnet
Gut, dass du das alles nicht schon verschossen hast. Denn sonst würde der SB sich an deiner Argumentation orientieren und mit Sicherheit irgendwas finden, womit er das widerlegen kann. Ohne das Wissen über deine Argumentation schwimmt der SB ziemlich im Trüben.
Vielen Dank, deine Nachricht hat mich motiviert ;-).
Hast du meinen anderen Beitrag gesehen (EMR Antrag) ?
Ja, hab ich. Ich verlinke deine Beiträge, sonst wird das ziemlich unübersichtlich:
https://www.elo-forum.org/schwerbeh...enversicherung-behinderter-193903/index7.html
https://www.elo-forum.org/aussteuer...g1-nahtlosigkeitsregelung-145-beantragen.html
Schaut mal in den anderen Beitrag, die DRV hat sich gemeldet!
So, ich habe von der AOK eine Antwort bekommen bzw. 2 Schreiben in einem Kuvert.
Schreiben 1 vom 24.10.2018
Anhörung Beteiligter nach § 24 SGB X, wegen Ende Ihres Krankengeldanspruchs;
AU seit 07.02.2018
Nach § 48 SGB V wird das Krankengeld für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit für längstens 78 Wochen innerhalb von je 3 Jahren gewährt. Die Leistungsdauer wird durch Hinzutreten einer weiteren Krankheit zu einer bestehenden AU nicht verlängert.
Sie hatten wegen der derselben Krankheit bereits:
Vom 14.09.2017 bis 29.09.2017 = 16 anrechenbare Tage
Vom 04.10.2017 bis 06.10.2017 = 3 anrechenbare Tage
Vom 10.10.2017 bis 24.10.2017 = 15 anrechenbare Tage
Vom 20.11.2017 bis 22.12.2017 = 33 anrechenbare Tage
Vom 12.01.2018 bis 26.01.2017 = 15 anrechenbare Tage
Gesamt	= 85 anrechenbare Tage
Für Ihre AU ab dem 07.02.2018 besteht für 464 Tage ein Anspruch auf Krankengeld.
Das Krankengeld endet am 16.05.2019.
Schreiben 2 vom 25.10.2018
Ihre Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018,
Hiermit bestätigen wir Ihnen den Eingang Ihres Schreibens vom 17.10.18, welches wir am 18.10.18 erhalten haben.
Gerne berücksichtigen wir alle vorliegenden AU-Zeiten. Als Blockfristbeginn wurde die AU vom 18.05.2011 bis 19.05.2011 festgestellt.
Die Blockfristen laufen daher wie folgt:
18.05.2011 bis 17.05.2014
18.05.2014 bis 17.05.2017
18.05.2017 bis 17.05.2020
Innerhalb der aktuellen Blockfrist wurden die Vorerkrankungen entsprechend angerechnet (siehe Anlage).
Falls Sie noch Fragen haben, rufen Sie einfach an.
So, jetzt habe ich noch folgende Fragen....
- Ist das jetzt sicher dass ich Anspruch bis 16.05.2019 habe und nicht wie in der ersten Rechnung bis 13.01.2019?
- Im ersten Brief haben die ja in den anzurechnenden Tagen 3 verschiedene Diagnosen dabei gehabt: Rücken/Fuß/Psyche
jetzt haben sie 2 verschiedene: Rücken/Psyche und der Fuß ist gar nicht mehr drin. Die Blockfrist die sie aber im Schreiben Nr. 2 aufzählen ab 18.05.2011 bis 17.05.2020 ist definitiv wegen dem Fuß und nicht wegen den anderen Diagnosen, denn am 18.05.2011 war mein ERSTER AU Tag wegen dem Fuß.
1. Brief von der AOK (als ich den Thread eröffnet habe)
205 anrechenbare Tage (Rücken/Fuß/Psyche)
Anspruch 341 Tage ab AU Beginn am 07.02.2018
Anspruch bis 13.01.2019
2. Brief von der AOK (der jetzige hier im Beitrag)
82 anrechenbare Tage (Rücken/Psyche)
Anspruch 464 Tage ab AU Beginn am 07.02.2018
Anspruch bis 16.05.2019
Na also – die AOK bewegt sich doch.
Vermutlich gibt es noch mehr Spielraum für eine
weitere Annäherung an diese vorsichtige Annäherung:
https://www.elo-forum.org/aussteuer...chnung-anspruchs-krankengeld.html#post2331162
Folgende erst angerechnete Tage wurde jetzt ja weg gelassen in der neuen Berechnung:
10.10.2016 - 01.01.2017 = 84 Tage wegen Fuß
06.03.2017 - 31.03.2017 = 26 Tage wegen Rücken
01.04.2017 - 13.04.2017 = 13 Tage wegen Rücken
ABER, diese Blockfrist die hier genannt wird (siehe oben) die ist doch für meinen Fuß!?
Und warum wurden mir die 33 Tage Psyche (20.11.2017 - 22.12.2017) angerechnet???Dazwischen waren auch 3 Tage AU wegen Magen Darm - diese wurden nicht angerechnet!
Die AOK enthält dir ihre Gründe weiterhin vor
und will dich mit ihren Ergebnissen "abspeisen".
So geht´s nicht!
Wenn ich - vielleicht heute Abend oder morgen -
Zeit habe, mache ich mal einen Antwort-Vorschlag.
Ja das wäre echt super klasse von dir...
So, morgen ist Montag und ich würde gern ein Schreiben aufsetzen.
Welche Gründe meinst du denn?
Mich interessiert vor allem warum Sie die Blockfrist vom Fuß nehmen obwohl mir von dieser Diagnose gar nichts angerechnet wird?
Warum wurden die 33 Tage psychisch auch dazu gerechnet?
Siehe weiter oben meine Gedanken zu diesem Schreiben.
Oh, du drängelst schon. Mag ich nicht. Trotzdem:
vielen Dank für die Zusage, das zuvor avisierte Krankengeld-Aussteuerungsdatum vom 13.01.2019
auf den 16.05.2019 zu verschieben.
Ihren Mitteilungen ist allerdings nicht zu entnehmen, aufgrund welcher Tatsachen in der Blockfrist
ab 18.05.2017 mit Ablauf des 16.05.2019 78 Wochen Krankengeld für Arbeitsunfähigkeit wegen der-
selben Krankheit verbraucht sein werden.
Nach den mir verfügbaren Informationen war ich in den Zeiten vom 14.09.2017 bis 29.09.2017, vom
04.10.2017 bis 06.10.2017, vom 10.10.2017 bis 24.10.2017, vom 20.11.2017 bis 22.12.2017 und
vom 12.01.2018 bis 26.01.2018 nicht wegen derselben Krankheit arbeitsunfähig.
Deswegen bitte ich Sie um nochmalige Prüfung und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir mit Ihrer
Antwort im Rahmen meines Akteneinsichtsrechts nach § 25 SGB X auch Kopien der Unterlagen
überlassen, aus denen sich die entscheidungserheblichen Tatsachen ergeben.
Ob du seit 07.02.2018 bisher durchgehend wegen derselben Krankheit arbeitsunfähig bist, ist hier nach wie vor
völlig offen – aber nicht irrelevant, wenn auch im Moment nicht wichtig.
Nein nein, um Gottes Willen versteh mich bitte nicht falsch. Ich meinte damit dass ICH jetzt ein Schreiben aufsetzen werde bzw. damit anfangen werde
Ich bin seit 07.02.2018 durchgehend AU ja, Anfangs war es aber nur 1 oder 2 Diagnosen und sind dann im Laufe der zeit alle dazu gekommen so dass ich jetzt wirklich alle auf der AU stehen habe (9 Diagnosen).
1. Die Blockfrist geht ja vom 18.05.2017 - 17.05.2020 und nicht bis zum 16.05.2019 wie im Brief steht!?
2. Soll ich bei den Datum Angaben nicht dazu schreiben welche da eben nicht die selbe Diagnose ist?
3. Sind die Blockfristen denn unabhängig von den Krankheiten? Ich dachte jede Diagnose/Krankheit hat ihre eigene Blockfrist und somit währen die von der AOK genannten Blockfristen die für mein Hauptproblem = Fuß.
4. Ich war dieses Jahr auf Reha und habe Übergangsgeld von der DRV bezogen. Wird diese Zeit dazu gerechnet oder?
Die Blockfrist geht ja vom 18.05.2017 - 17.05.2020
für "Fuß", richtig. So hat es jedenfalls die KK bisher neu berechnet.
und nicht bis zum 16.05.2019 wie im Brief steht!?
Das ist der (bisher neu) berechnete Aussteuerungstermin (innerhalb der Blockfrist).
Soll ich bei den Datum Angaben nicht dazu schreiben welche da eben nicht die selbe Diagnose ist?
Lass den SB doch selbst auf diese Idee kommen, die Mausefalle schnappt doch schon längst zu, und drin sitzt die KK. Beachte die Anmerkungen von @Machts Sinn. Ich stelle mir gerade den SB vor, wie er versucht, sein letztes Schreiben an dich auf irgendeiner Rechtsgrundlage zu rechtfertigen. Es würde mich sehr wundern, wenn ihm das gelingt...
Sind die Blockfristen denn unabhängig von den Krankheiten?
Nein, die von der KK berechnete Blockfrist gilt offensichtlich für "Fuß". Die Fehler, die die KK hier macht, bemerkst du doch schon selbst: Die werfen alle Diagnosen vor dem 07.02.2018 zusammen.
Ich dachte jede Diagnose/Krankheit hat ihre eigene Blockfrist und somit währen die von der AOK genannten Blockfristen die für mein Hauptproblem = Fuß.
Richtig gedacht. Sofern die weiteren Erkrankungen nicht irgendwann hinzugetreten sind. Das ist bei dir jedenfalls bis vor dem 07.02.2018 nicht der Fall.
Ich war dieses Jahr auf Reha und habe Übergangsgeld von der DRV bezogen. Wird diese Zeit dazu gerechnet oder?
Rehazeiten werden auf die Anspruchsdauer hinzugerechnet.
Beispiel: 6 Wochen LFZ + 4 Wochen Reha + 68 Wochen KG = 78 Wochen Anspruchsdauer
Das eine ist das Ende der Blockfrist, das andere das Ende des nun mitgeteilten Krankengeld-Bezugs –
also Zweierlei.
2. Soll ich bei den Datums-Angaben nicht dazu schreiben, welche da eben nicht dieselbe Diagnose ist?
Nein, das kannst du später immer noch, wenn die AOK wieder nicht genau hinschaut.
3. Sind die Blockfristen denn unabhängig von den Krankheiten? Ich dachte jede Diagnose/Krankheit hat
ihre eigene Blockfrist und somit währen die von der AOK genannten Blockfristen die für mein Hauptproblem
= Fuß.
Ich dachte, wir sind schon einen Schritt weiter. Ging es ab 18.05.2011 und ab 07.02.2018 nicht um „Fuß“?
4. Ich war dieses Jahr auf Reha und habe Übergangsgeld von der DRV bezogen. Wird diese Zeit dazu
Ja wahrscheinlich, wenn du seit 07.02.2018 durchgehend wegen „Fuß“ arbeitsunfähig bist.
Bertolino sagte :
Grüß dich, schön wieder von dir zu hören
Dann ist das aber falsch, das widerspricht sich denn die angerechneten Tage sind wegen Rücken und Psyche...
Ja, vor allem kenne ich den ja persönlich und der denkt er ist der Herr Gott.
Genau, aber wovon hängt es ab welche Blockfrist genutzt wird bei so vielen Diagnosen gleichzeitig?
Wenn es so ist dann ist die Blockfrist für den Rücken:
06.03.2017 - 05.03.2020 DENN die erste AU wegen Rücken war am 06.03.2017
Doch vor dem 07.02.2018 ist die psychische Diagnose reingegrätscht (20.11.2017 - 22.12.2017 = 33 Tage).
Ja sorry mein Fehler. ;-)
Ja 18.05.2011 war der beginn bzw. erste AU wegen dem Fuß
Am 07.02.2018 hat die erste AU begonnen NUR wegen Fuß bis nach der Reha im Juni. Dann kam Depression und Akute Belastungsreaktion dazu. AB August kamen dann noch Osteochondrose Fuß, Rücken und HWS dazu.
Seit dem habe ich alle Diagnosen auf der AU.
Du denkst sehr richtig.
Dass du schon längst an seinem Thrönchen sägst, hat er aber noch nicht bemerkt Lass ihn weiterzappeln, bis er dir genau die Antworten schriftlich gibt, die du selbst schon längst für richtig erkannt hast.
Wie du siehst, hängt das zunächst davon ab, was der SB für die Allwahrheit hält. Du bist dabei, die Theorie des SB zu zerlegen. Er muss nun die Rechtsgrundlage für seine Behauptungen offenlegen. Und das wird ihm nicht gelingen.
Und das eröffnet eine eigene Blockfrist und kann nicht einfach mit "Fuß" verrechnet werden, nur weil´s so schön praktisch und für die KK kostengünstig ist.
Schau nochmal genau hin. Das Zauberwort heißt "Hinzugetreten". Das gilt für eine Erkrankung erst, wenn sich AU Zeiten überschneiden, also gleichzeitig/nebeneinander laufen. Und das ist bei dir vor dem 07.02.2018 nicht der Fall, bis dahin laufen sämtliche Zeiten nacheinander, also nicht hinzugetreten.
Nachtrag zu Beitrag #70 letzter Abschnitt:
Dann sind auch für diese Zeiten die genauen Angaben wichtig, denn daraus ergibt sich die richtige Zuordnung zu den jeweiligen Blockfristen und die weitere Berechnung des KG Anspruchs.
Das hat er schon gemerkt als er mich zwingen wollte zum Facharzt zu gehen, und nur noch von einem Facharzt die AU gültig ist. Das habe ich dann auch hinbekommen mit eurer Hilfe hier im Forum
Das sollte ich doch irgendwie in mein Schreiben mit einbauen oder ? Den text von Macht Sinn habe ich schon übernommen - der ist perfekt! DANKE dir nochmal
Das war nicht nebeneinander!
Soll ich das mit einbauen?
Das würde ich nicht einbauen, soll er doch selber draufkommen. Du musst nicht für ihn denken, es reicht vollkommen aus, wenn du das weißt, lange bevor er drüber nachdenken muss. Lass ihn einfach die nächsten Fehler machen, das hat bisher auch schon sehr schön funktioniert.
Ich denke, am Ende wird er mit seinen Behauptungen völlig demontiert sein. Abwarten...
Genau, es war nicht nebeneinander. Es war nacheinander. Deshalb ist Krankheit "Rücken" zum damaligen Zeitpunkt auch nicht neben Krankheit "Fuß" hinzugetreten. Wie will er denn bitte begründen, dass die AU Zeiten zusammenzurechnen sind?
Das hast du doch auch selbst erkannt.
Das ist der Fehler, den der SB in seinem Schreiben gemacht hat. Und den kann er nicht auf irgendeiner Rechtsgrundlage erklären. Also schick den Brief raus, ich bin echt auf die Antwort des SB gespannt.
Ich wage eine vorsichtige Prognose: Er wird alles neu berechnen und zwar das, was du schon weißt, nämlich dass (mindestens) zwei Blockfristen laufen. Da müssen auch die Zeiten ab 07.02.2018 berücksichtigt sein. Und die Angaben des SB können auf Richtigkeit geprüft werden, sobald sein Schreiben vorliegt.
Ist doch ein nettes "Katz und Maus"- Spiel. Nur du bist nicht die Maus .
Auch hier wie weiter oben: Das soll der SB dir schriftlich mitteilen. Lass ihn am besten gar nicht an deinem vorauseilenden Wissen teilhaben. Warte ab, wie der SB auf dein Schreiben (das von @Machts Sinn) reagiert.
Also nichts mehr hinzufügen ...
Ok, dann geht das heute noch so raus.
Ein großes Danke nochmal, ihr seid echt die besten. Gibt nicht mehr viele menschen auf dieser Welt die helfen ohne etwas davon zu haben! Am liebsten würde ich euch zum Essen einladen oder so
Was jetzt noch sehr interessant wäre...
Ab Montag 5.11 brauche ich wieder eine neue AU, ich kann meinem Arzt sagen welche Diagnosen er auf der AU lassen oder streichen soll.
Vielleicht gibt es Möglichkeiten die sich positiv auf meinen Krankengeldanspruch auswirken können, wenn auch nur für die Zukunft.
... ich kann meinem Arzt sagen, welche Diagnosen er auf der AU lassen oder streichen soll.
Das glaube ich jetzt nicht, denn du hast heute morgen noch geschrieben
Am 07.02.2018 hat die erste AU begonnen NUR wegen Fuß bis nach der Reha im Juni.
Dann kam Depression und Akute Belastungsreaktion dazu. AB August kamen dann noch
Osteochondrose Fuß, Rücken und HWS dazu. Seit dem habe ich alle Diagnosen auf der AU.
und am Abend bringst du die "Wunderheilung Fuß" ins Gespräch und bist dir der "Beihilfe" deines
Arztes sicher?
Ich wollte ja nach und nach alle Beschwerden als Diagnose mit auf der AU haben, und habe meinen Arzt darum gebeten diese mit drauf zu packen.
Er war der Meinung eine Diagnose reicht, hat es aber trotzdem gemacht.
Und wenn irgendeine Diagnose davon mich nicht mehr belastet dann kann ich ihm das auch sagen und er macht das.
Warum ich das erste wollte betrifft meinen EMR Antrag, um so zu belegen was sie wirklich für gesundheitliche Einschränkungen habe.
Von Wunderheilung Fuß habe ich ja nichts erwähnt, ich habe nur gefragt ob es für die Zukunft irgendwie vorteilhaft sein kann irgendwelche Diagnosen wegzulassen.
Die entscheidende Frage dürfte zunächst sein,
ob die am 07.02.2018 eingetretene AU wegen
"Fuß" noch andauert oder ob nur noch hinzuge-
tretene Erkrankungen AU verursachen, vgl. da-
zu 3.2.2. (Seite 7) der Verlautbarung zur Dauer
des Krankengeldes:
stell doch einfach deine weiteren AU Zeiten mit dazugehörenden Diagnosen ab 07.02.2018 ein, dann kann man das auch konkretisieren. Wir rechnen aus, was dir der SB mitzuteilen hat , Stichwort "Katz und Maus"...
Hallo Bertolino...
07.02.2018 bis 18.06.2018
nur Fuß - M19.99
Im ANhang noch Bilder von der Liste.
Fuß - M19.99
Depression - F32.1
Akute Belastungsreaktion - F43.0 G
10.08.2018 bis heute...
Osteochondrosis dissecans (der Fuß) - M93.27
Radikulopathie nicht näher bezeichnete Lokalisation - M54.19
Radikulopathie Zervikalbereich - M54.12
Und in der Liste die von der AOK in der alle AU drin stehen, da stehen in diesem Zeitraum seit 07.02.2018 noch andere Diagnosen drin die auf den AU Bescheinigungen nicht drauf stehen:
Zum 2. mal (also doppelt) die Arthrose -M19.99
Rezidivierende depressive Störung - F33
Radikulopathie Lumalbereich - M54.16
20181030_123715.jpg
301 KB Aufrufe: 21
20181030_123724.jpg
505,9 KB Aufrufe: 19
So wie ich das sehe sind alle anderen Diagnosen außer dem Fuß hinzugetretene Krankheiten.
Der Fuß ist durchgehend dabei und es gab auch keine Unterbrechung.
Wenn der Fuß nicht schon vor dem 07.02.2018 Grund einer AU war solltest du bis Anfang
August 19 einen Krankengeldanspruch haben.
Hallo, seit 07.02.2018 gab es auch keine Unterbrechung.
Davor die Jahre schon.
Hallo, Chriastakoo,
nur Fuß -
Aussteuerungstermin nach Rechnung der KK voraussichtlich 06.08.2019, sofern ich "im Sinne der KK" richtig gerechnet habe.
Nach den gesetzlichen Vorgaben ist der Termin anders zu berechnen, aber das interessiert die KK nicht. Ich denke, @Machts Sinn meldet sich zu Wort.
Psyche ab 18.06.2018 hinzugetretene Erkrankung
Rücken hinzugetretene Erkrankung
Wenn du sicher bist, dass die nicht auf der AUB stehen, würde ich darauf bestehen, dass die wieder entfernt werden. Aber auch das nächste Schreiben des SB abwarten. Das hat ein wenig seltsamen Beigeschmack, wenn da plötzlich versehentlich einige SB Diagnosen auftauchen.
Auf der nächsten AUB sollten aus meiner Sicht wieder nur die Diagnosen draufstehen, die akut anstehen.
Lt. Erläuterungen zur Vordruckvereinbarung sind in der AUB
"alle die aktuelle Arbeitsunfähigkeit begründenden Diagnosen
anzugeben."
https://www.kbv.de/media/sp/02_Erlaeuterungen.pdf
Das dürfte umgekehrt bedeuten, dass Diagnosen, die die AU
nicht begründen, irrelevant sind.
Ja warten wir mal ab auf das nächste Schreiben der KK.
Ja voll komisch dass die nur da drin stehen, aber im Endeffekt sind es vorhandene Diagnosen - nur halt andere Schlüssel bzw. ähnliche. Es sind jetzt keine Diagnosen wo ich sagen muss - hey das habe/hatte ich gar nicht.
Okey dann lass ich es so laufen.
Ja das ist bei mir der Fall im Moment, eine mehr die andere weniger...
Am meisten interessiert mich jetzt warum hier die Blockfrist vom Fuß genutzt wird, mir aber im Gegenzug die AU Tage wegen dem Fuß VOR dem 07.02 nicht angerechnet werden sondern nur Rücken und Psyche ?
Dass "AU-Tage wegen dem Fuß VOR dem 07.02.2018 nicht angerechnet werden"
ist doch klar, wenn es in der Blockfrist ab 18.05.2017 noch keine gab.
Ja sorry mein Fehler stimmt, das letzte mal war von 10.10.2016 bis 01.01.2017.
Nein alles gut, mein Fehler.
Das heißt dann eigentlich dass es richtig ist, dass er die Blockfrist vom Fuß nimmt oder?
Dann ist der einzige Fehler nur noch dass er die 33 Tage Psyche mit angerechnet hat oder?
Nein, das wäre nicht der einzige Fehler.
Aber das hatten wir doch auch schon:
Nach den mir verfügbaren Informationen
war ich in den Zeiten
vom 14.09.2017 bis 29.09.2017
vom 10.10.2017 bis 24.10.2017
vom 20.11.2017 bis 22.12.2017
vom 12.01.2018 bis 26.01.2018
nicht wegen derselben Krankheit arbeitsunfähig.
Richtig, und hier waren ja nur die Tage vom:
20.11.2017 bis 22.12.2017 eine andere Diagnose (psychisch)
alle anderen aus dieser Liste:
...sind die selbe Diagnose (Rücken). Daher meine Vermutung das dies der einzige Fehler ist der noch besteht.
Blockfrist "Fuß" erscheint mir in Ordnung -
nicht aber, dass auf die 78 Wochen AU-Zeiten
wegen "Rücken" und "Psyche" angerechnet
Also: wohl zwei Fehler.
Also wird dem SB gar nichts anderes übrig bleiben als dir mitzuteilen, dass du ab 07.02.2018 wegen "Fuß" Anspruch auf KG für 78 Wochen hast, "Rücken" und "Psyche" sind in diesem Zeitraum hinzugetreten, nachweislich in keinem Fall früher. Wenn er zum drittenmal mit einer neuen Version daherkommt, kannst du dich bei seinem Vorgesetzten beschweren und/oder die Einschaltung eines Rechtsanwaltes ankündigen. Der Versuch, die für die KK günstigste Variante zu basteln, ist doch schon längst offensichtlich.
ich war heute beim Arzt und bin weiter AU wegen der selben Diagnosen. Also alles so gelassen. KK hat noch nicht geantwortet.
da die KK seit dem 31.10 meinen Brief erhalten hat und noch nicht reagiert hat, habe ich Dem SB sowie dem zuständigen Team eine Email zukommen lassen:
X...... Widerspruch vom 29.10.2018
es geht um Ihr Schreiben vom 25.10.2018, worauf ich schriftlich widersprochen habe.
Meinen Widerspruch (Einschreiben) haben Sie laut Sendungsverfolgung am 31.10.2018 erhalten.
Da ich bis dato noch keine Antwort diesbezüglich erhalten habe, bitte ich hiermit um Stellungnahme Ihrerseits.
Du bist viel zu hibbelig, wir haben heute den 13.11.18
Du produzierst dadurch nur zusätzliches Chaos.
Was sagt Deine Sendungsverfolgung in Bezug auf die Bearbeitung denn aus?
Überleg mal bitte.
Du weist aber schon dass ich nur 14 Tage Zeit habe für den Widerspruch? Und was ich schon alles erlebt habe mit diesem "Verein" traue ich denen alles zu.
Letztes mal war es das selbe, nur dass ich dann angerufen habe statt Email. Nach 2 Tagen war die Stellungnahme da!
So, von wegen Chaos...
Du weist aber schon dass ich nur 14 Tage Zeit habe für den Widerspruch?.
Verstehe ich nicht. Oben schreibst Du doch, dass Dein Widerspruch nachweislich am 31.10.18 bei der KK angekommen ist.
Die 14 Tage sind nicht die Frist für eine Antwort auf Deinen Widerspruch.
Übrigens hast Du noch nichts gelernt aus dem Forum, wenn ich lese „angerufen“ , „EMail“ als Kommunikationskanal.
Du musst Dich schon entscheiden, welchen Weg Du einschlägst.
Bei guten Erfahrungen habe ich persönlich auch nichts gegen diese Kanäle, aber wenn ich signifikante Probleme habe, wähle ich ausschließlich nachweisbar.
da die KK seit dem 31.10 meinen Brief erhalten hat
und zwar nachweislich
noch nicht reagiert hat,
mit einer Eingangsbestätigung?
habe ich Dem SB sowie dem zuständigen Team eine Email zukommen lassen:
Lass mich raten, ich tippe darauf, dass du als Antwort bekommst: --------nichts
Denn: Die Eingangsbestätigung hast du schon, und die Bearbeitungszeit dauert … viiiell länger als zwei Wochen, das kennst du ja bereits.
bitte ich hiermit um Stellungnahme Ihrerseits.
Dieser "Bitte" werden sie schon noch nachkommen, dafür gibt es gesetzliche Vorschriften. Auch dafür laufen Fristen.
Nur für den Fall, dass du wieder einmal nachhakst (Bearbeitungsstand): Setze eine Frist, 14 Tage sollten reichen. Schriftlich, nachweislich, auf email würde ich da sicher nicht setzen.
Schau mal hier, so ganz nebenbei:
#32 bis 35, kommt dir das bekannt vor?
https://www.elo-forum.org/schwerbeh...mir-erwerbsminderungsrente-196558/index2.html
Ihre E- Mail haben wir erhalten und an Herrn ... weitergeleitet.
Die Bearbeitung Ihres Anliegens nimmt noch etwas Zeit in Anspruch. Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Sie bekommen so schnell wie möglich eine konkrete Nachricht.
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beraten Sie gerne.
Für die Berbeitung des Widerspruches hat die KK 3 Monate Zeit. Wie kommst Du auf 2 Wochen?
So Leute, heute ist ein großer Cuvert von der KK gekommen.
- ein richtig großer Stapel Kopien von all meinen AU-
Bescheinigungen bis zurück in 2017
Diese AU-Bescheinigungen hätte er sich sparen können, oder will er mich damit vielleicht überfordern? Das habe ich in der Liste der AU-Zeiten selbst alles!
Ich muss euch sagen, mir geht es schlecht zur Zeit. Gesundheitlich und psychisch bin ich glaube ich nicht in der Lage da noch durch zu blicken .
Ich weiß nicht ob er vielleicht doch Recht hat oder nicht, genau so wenig weiß ich nicht was ich ihm jetzt antworten soll.
Mit eurer Hilfe würde ich noch weiter machen, aber alleine schaffe ich das nicht, da würde ich es einfach so belassen...:-(.
Hier sein Schreiben:
Ihre Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018 - Ende Krankengeldanspruch
Wir beziehen uns auf Ihr Schreiben vom 29.10.2018
Gerne senden wir Ihnen alle vorliegenden Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen im Rahmen der Akteneinsicht nach Paragraph 25 SGB X in Kopie zu.
Aufgrund ihrer Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018 bestand wegen folgender Diagnosen Arbeitsunfähigkeit.
F43.0 (siehe z.B. AU-Bescheinigung vom 16.05.2018)
M93.27
M54.19 (siehe z.B. AU-Bescheinigung vom 10.08.2018)
Ebenfalls liegen alle Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen bei in denen wegen derselben Erkrankung Arbeitsunfähigkeit bestand.
14.09.17 - 29.09.17 M54.19
04.10.17 - 06.10.17 M54.19
10.10.17 - 24.10.17 M54.19
20.11.17 - 22.12.17 F43.0
12.01.18 - 26.01.18 M54.12
Ich habe alles Fett gemacht was er auch Fett gemacht hat.
Ich hoffe nun dass Ihr hier noch durchblickt und eine Idee habt.
Mein Alltag raubt mir momentan meine Energie, ich weiß nicht was ich da noch antworten soll...

References: § 24
 § 48
 § 48
 § 48
 § 24
 § 48
 § 48
 § 48
 § 48
 § 24
 § 48
 § 25