Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1985/76/P24/NOR40203801
Timestamp: 2019-11-18 10:53:29+00:00

Document:
RIS - Schulpflichtgesetz 1985 § 24 - Bundesrecht konsolidiert
Schulpflichtgesetz 1985 § 24
§ 23 am 18.11.2019
§ 25 am 18.11.2019
§ 24 gültig ab 01.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2018
§ 24 gültig von 10.07.2014 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2014
§ 24 gültig von 01.09.2013 bis 09.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2013
§ 24 gültig von 01.09.2013 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2013
§ 24 gültig von 01.01.2002 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2001
§ 24 gültig von 22.02.1985 bis 31.12.2001
BGBl. Nr. 76/1985 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2018
§ 24. (1) Die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, für die Erfüllung der Schulpflicht, insbesondere für den regelmäßigen Schulbesuch und die Einhaltung der Schulordnung durch den Schüler bzw. in den Fällen der §§ 11, 13 und 22 Abs. 4 für die Ablegung der dort vorgesehenen Prüfungen zu sorgen. Minderjährige Schulpflichtige treten, sofern sie das 14. Lebensjahr vollendet haben, hinsichtlich dieser Pflichten neben die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten. Sofern es sich um volljährige Berufsschulpflichtige handelt, treffen sie diese Pflichten selbst.
(3) Berufsschulpflichtige sind vom Lehrberechtigten (vom Leiter des Ausbildungsbetriebes) bei der Leitung der Berufsschule binnen zwei Wochen ab Beginn oder Beendigung des Lehrverhältnisses oder des Ausbildungsverhältnisses an- bzw. abzumelden. Sofern der Berufsschulpflichtige minderjährig ist und im Haushalt des Lehrberechtigten wohnt, tritt dieser hinsichtlich der im Abs. 1 genannten Pflichten an die Stelle der Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten. Inwieweit der Lehrberechtigte oder der Inhaber einer Ausbildungseinrichtung ansonsten für die Erfüllung der Berufsschulpflicht verantwortlich ist, richtet sich nach dem Berufsausbildungsgesetz.
(4) Die Nichterfüllung der in den Abs. 1 bis 3 angeführten Pflichten stellt eine Verwaltungsübertretung dar, die nach Setzung geeigneter Maßnahmen gemäß § 25 Abs. 2 und je nach Schwere der Pflichtverletzung, jedenfalls aber bei ungerechtfertigtem Fernbleiben der Schülerin oder des Schülers vom Unterricht an mehr als drei aufeinander- oder nicht aufeinanderfolgenden Schultagen der neunjährigen allgemeinen Schulpflicht, bei der Bezirksverwaltungsbehörde zur Anzeige zu bringen ist und von dieser mit einer Geldstrafe von 110 € bis zu 440 €, im Fall der Uneinbringlichkeit mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu zwei Wochen zu bestrafen ist.
NOR40203801
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1985/76/P24/NOR40203801

References: § 24
 § 24

§ 23

§ 25

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24
 § 25