Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/rundfunk
Timestamp: 2019-11-15 03:29:59+00:00

Document:
Rundfunk | Rechtslupe
Die Live-Streams der BILD-Zei­­tung sind zulas­sungs­pflich­ti­ger Rund­funk. Die BILD-Zei­­tung darf ihre Live-Streams nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin nicht wei­ter zulas­sungs­frei betrei­ben. Der Axel Sprin­ger Ver­lag ver­an­stal­tet und ver­brei­tet seit April 2018 die Inter­­net-Video-For­­ma­­te „Die rich­ti­gen Fra­gen“, „BILD live“ und „BILD-Sport – Talk mit Thors­ten Kin­hö­fer“. Die­se kön­nen live
Öffent­lich-recht­li­che Rund­funk­pro­gram­me im Kabel­netz – und die Ein­spei­se­ver­gü­tung
Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich mit der Fra­ge befasst, ob öffent­lich­recht­li­che Rund­funk­an­stal­ten an Kabel­netz­be­trei­ber für die Ein­spei­sung ihrer Fern­­seh- und Radio­pro­gram­me in das Kabel­netz ein Ent­gelt zu zah­len haben. Die Klä­ge­rin betreibt ins­be­son­de­re in Rhein­­land-Pfalz und in Bay­ern Breit­band­ka­bel­net­ze für Rund­funk­si­gna­le. Sie strei­tet mit den jeweils beklag­ten öffent­lich­recht­li­chen Lan­des­rund­funk­an­stal­ten – Süd­west­rund­rund­funk
Es ver­stößt nicht gegen Bestim­mun­gen des Rund­funk­rechts, wenn im Rah­men eines bun­des­wei­ten Fern­seh­pro­gramms Wer­be­spots mit regio­nal beschränk­tem Ver­brei­tungs­ge­biet gesen­det wer­den. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall ging es um den Sen­der "Pro Sie­ben". Dort war beab­sich­tigt, sol­chen Wer­be­kun­den, für die eine bun­des­wei­te Fern­seh­wer­bung nicht attrak­tiv ist, die Mög­lich­keit regio­na­ler
In der aus­ge­üb­ten rund­funk­recht­li­chen Ge­neh­mi­gung nach Art. 26 des Baye­ri­schen Medi­en­ge­set­zes (BayMG) liegt ein ver­mö­gens­wer­tes sub­jek­ti­ves öf­fent­li­ches Recht mit ei­gen­tums­ähn­li­chem Cha­rak­ter. Die all­ge­mei­ne Sat­zungs­er­mäch­ti­gung in Art. 25 Abs. 13 BayMG reicht als Grund­la­ge für die Wi­der­rufs­re­ge­lung in § 24 Abs. 1 Satz 3 der Sat­zung der Baye­ri­schen Lan­des­zen­tra­le für neue Medi­en über
"TV total" und die Abschöp­fung von Wer­be­ein­nah­men
Die Abschöp­fung von Wer­be­ein­nah­men aus rechts­wid­rig aus­ge­strahl­ten Fern­seh­sen­dun­gen ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts zuläs­sig. Die Län­der dür­fen dem­nach in ihren Lan­des­me­di­en­ge­set­zen vor­se­hen, dass pri­va­te Fern­seh­sen­der an die Lan­des­me­di­en­an­stalt Wer­be­ein­nah­men abfüh­ren müs­sen, die sie für Sen­dun­gen ver­ein­nahmt haben, die die Lan­des­me­di­en­an­stalt als rechts­wid­rig bean­stan­det. Die Klä­ge­rin des jetzt vom
Befrei­ung von Rund­funk­ge­büh­ren als Stu­dent
Nur ein Stu­dent, der im Bezug von BAföG steht, kann von der Zah­lung der Rund­funk­ge­büh­ren befreit wer­den, hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt im Fall einer Stu­den­tin aus Gie­ßen ent­schie­den. Die Klä­ge­rin erhält einen rück­zahl­ba­ren Stu­di­en­kre­dit. Die Gebüh­ren­ein­zugs­zen­tra­le (GEZ) der öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Rund­funk­an­stal­ten zieht sie für einen von ihr genutz­ten inter­net­fä­hi­gen PC zur Zah­lung
Der Lokal­funk Mainz kann zum 1. Okto­ber 2011 star­ten. Die Gesell­schaft Radio Mainz Live Rund­funk GmbH darf zum 1. Okto­ber 2011 auf der UKW-Fre­quenz 106,6 MHz mit einem loka­len Rund­funk­pro­gramm für die Stadt Mainz jeden­falls vor­erst auf Sen­dung gehen. Auf­grund einer am 14. März 2011 getrof­fe­nen Aus­wahl­ent­schei­dung der Ver­samm­lung der Lan­des­zen­tra­le
Fuß­ball­spie­le und die Fern­seh­rech­te
Die Fern­seh­rech­te für die Pro­fi­fuß­ball­li­gen beschäf­tigt der­zeit den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on. Ges­tern hat nun die zustän­di­ge Gene­ral­an­wäl­tin ihre Schluss­an­trä­ge vor­ge­legt. Nach Ansicht der Gene­ral­an­wäl­tin ver­sto­ßen ter­ri­to­ria­le Exklu­si­vi­täts­ver­ein­ba­run­gen bei der Über­tra­gung von Fuß­ball­spie­len gegen Uni­ons­recht, denn das Uni­ons­recht ermög­licht es nicht, die Live-Über­­­tra­gung von Pre­­mier-League-Fuß­bal­l­­spie­­len in Gast­stät­ten unter Ver­wen­dung aus­län­di­scher
Das Gericht der Euro­päi­schen Uni­on hat aktu­ell eine Ent­schei­dung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on bestä­tigt, wonach das Sys­tem der Finan­zie­rung öffen­t­­lich-rech­t­­li­cher Rund­funk­an­stal­ten in den Nie­der­lan­den eine Bei­hil­fe dar­stellt, die mit dem Gemein­sa­men Markt unver­ein­bar ist. Die Nie­der­lan­de müs­sen dem­nach einen Betrag von 76,327 Mio. € zuzüg­lich Zin­sen von der nie­der­län­di­schen Rund­funk­stif­tung (NOS)
Nach § 257 Abs. 2 SGB V oder § 61 Abs. 2 SGB XI geschul­de­te Bei­trags­zu­schüs­se zur pri­va­ten Kran­ken- oder Pfle­ge­ver­si­che­rung sind, wie der Bun­des­fi­nanz­hof im Fal­le einer frei­en Rund­funk­jour­na­lis­tin ent­schied, kein umsatz­steu­er­li­ches Ent­gelt im Sin­ne von § 10 UStG. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG unter­lie­gen der Umsatz­steu­er die Lie­fe­run­gen und sons­ti­gen Leis­tun­gen,
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat heu­te einen Eil­an­trag gegen eine Anord­nung der Bun­des­netz­agen­tur über die Durch­füh­rung eines Ver­ga­be­ver­fah­rens für Funk­fre­quen­zen abge­lehnt. Der Beschluss des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ist bedeut­sam im Hin­blick auf die so genann­te Breit­band­stra­te­gie der Bun­des­re­gie­rung, die die bal­di­ge Ver­ga­be beträcht­li­cher Fre­quenz­res­sour­cen vor­sieht, um Ver­sor­gungs­lü­cken im länd­li­chen Raum mög­lichst kurz­fris­tig
Kön­nen "freie Mit­ar­bei­ter" sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­lich Arbeit­neh­mer und steu­er­lich trotz­dem selb­stän­dig sein? Und fällt in die­sem Fall auf die vom Dienst­herrn auf­grund der abwei­chen­den sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Ein­ord­nung zu zah­len­den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge Umsatz­steu­er an? Die­se Fra­ge hat­te jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof auf­grund der Kla­ge eines "fes­ten frei­en Mit­ar­bei­ters" einer öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Rund­funk­an­stalt zu ent­schei­den. Die Ant­wort des
Freie Mit­ar­bei­ter bei Funk und Fern­se­hen
Ein Arbeits­ver­hält­niss unter­schei­det sich von dem Rechts­ver­hält­nis eines frei­en Mit­ar­bei­ters durch den Grad der per­sön­li­chen Abhän­gig­keit, in der sich der zur Dienst­leis­tung Ver­pflich­te­te befin­det. Arbeit­neh­mer ist, wer auf­grund eines pri­vat­recht­li­chen Ver­trags im Diens­te eines ande­ren zur Leis­tung wei­sungs­ge­bun­de­ner, fremd­be­stimm­ter Arbeit in per­sön­li­cher Abhän­gig­keit ver­pflich­tet ist . Das Wei­sungs­recht kann Inhalt,

References: Art. 26
 Art. 25
 § 24
 § 257
 § 61
 § 10
 § 1