Source: https://judicialis.de/Bundesfinanzhof_V-R-69-97_Urteil_15.10.1998.html
Timestamp: 2018-03-23 07:14:40+00:00

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Bundesfinanzhof, Urteil vom 15.10.1998 mit dem Az.: V R 69/97	/* Banner Ads */
Aktenzeichen: V R 69/97
Rechtsgebiete: UStG 1993, StMBG, UStR 1996
UStG 1993 § 24 Abs. 1 Satz 6
StMBG Art. 20 Nr. 1 Buchst. b
StMBG Art. 20 Nr. 22 Buchst. a bb
UStR 1996 Abschn. 5 Abs. 1
UStR 1996 Abschn. 264 Abs. 6 Sätze 1 und 2
UStG 1993 § 1 Abs. 1a, § 24 Abs. 1 Satz 6 StMBG Art. 20 Nr. 1 Buchst. b, Art. 20 Nr. 22 Buchst. a bb UStR 1996 Abschn. 5 Abs. 1, Abschn. 264 Abs. 6 Sätze 1 und 2
Urteil vom 15. Oktober 1998 - V R 69/97 -
Vorinstanz: Niedersächsisches FG (EFG 1998, 143)
Die Klägerin und Revisionsbeklagte (Klägerin), eine GbR, wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 19. Dezember 1994 von dem Landwirt R und seiner Ehefrau gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Bewirtschaftung eines landwirtschaftlichen Betriebs mit Tierhaltung. Mit Schreiben vom 22. Dezember 1994 optierte die Klägerin --die einen Boxenlaufstall errichten wollte-- gemäß § 24 Abs. 4 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) 1993 rückwirkend ab Gesellschaftsgründung zur Regelbesteuerung.
- die Gründung von Familienpersonengesellschaften in der Landwirtschaft zu erheblichen Vorsteuererstattungen bei der Gesellschaft geführt hat, ohne daß der einbringende Landwirt die entsprechende Umsatzsteuer abzuführen hatte, und
- die Finanzverwaltung dieser Gestaltung mit der bisherigen Fassung des § 24 UStG sowie mit den abgabenrechtlichen Möglichkeiten des § 42 AO nicht wirksam begegnen konnte.

References: § 24
 Art. 20
 Art. 20
 § 1
 § 24
 Art. 20
 Art. 20
 § 24
 § 24
 § 42