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Timestamp: 2019-09-16 07:33:26+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1964, 33 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 05.03.1963
BGH, 16.10.1963 - VIII ZR 28/62
https://dejure.org/1963,90
BGH, 16.10.1963 - VIII ZR 28/62 (https://dejure.org/1963,90)
BGH, Entscheidung vom 16.10.1963 - VIII ZR 28/62 (https://dejure.org/1963,90)
BGH, Entscheidung vom 16. Januar 1963 - VIII ZR 28/62 (https://dejure.org/1963,90)
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Anforderungen an die Auslegung eines Mietvertrages - Vorliegen eines Vertrages zugunsten Dritter - Verletzung einer an sich nur dem Vermieter gegenüber bestehenden Obhutspflicht den anderen Mietern gegenüber
BGB § 282 § 536
NJW 1964, 33
MDR 1964, 139
VersR 1964, 72
WM 1963, 1327
In einem derartigen engen familienrechtlichen Band hat die Rechtsprechung von jeher eine Rechtfertigung für die Erstreckung der vertraglichen Schutzwirkung gesehen (BGH Urteil vom 8. Mai 1956 - VI ZR 58/55 = LM BGB § 254 (E) Nr. 2; Senatsurteil vom 16. Oktober 1963 - VIII ZR 28/62 = WM 1963, 1327 = NJW 1964, 33; BGHZ 61, 227, 234).
Von solcher Beweisregel ist die Rechtsprechung schon immer bei vertraglichen oder quasivertraglichen Sonderrechtsbeziehungen zwischen Geschädigtem (Gläubiger) und Schädiger (Schuldner) ausgegangen (BGHZ 48, 310, 312 [BGH 12.10.1967 - VII ZR 8/65] ; BGH LM § 536 BGB Nr. 6 a = NJW 1964, 34 [BGH 16.10.1963 - VIII ZR 28/62] ; BGH NJW 1968, 2240).
Dies entspricht nicht nur der ganz herrschenden Auffassung (…vgl. neben den im Berufungsurteil angeführten Belegen ferner Blank/Börstinghaus, Miete, 2. Aufl., § 536 a BGB Rdnr. 29;… Staudinger/Emmerich, BGB [2003], § 536 a Rdnr. 46;… Kraemer in Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl., Kap. III Rdnr. 1385 a;… MünchKommBGB/Schilling, 4. Aufl., § 536 a Rdnr. 23;… Palandt/Weidenkaff, BGB, 65. Aufl., § 536 a Rdnr. 11 und Rdnr. 19, jew.m.w.Nachw.;… unklar lediglich Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 8. Aufl., § 536 a BGB Rdnr. 177 einerseits und Rdnr. 178 andererseits), sondern auch der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 15. März 2000 - XII ZR 81/97, WM 2000, 1017 unter 1 zu § 538 Abs. 1 Alt. 2 BGB a.F.; siehe auch Senatsurteil vom 16. Oktober 1963 - VIII ZR 28/62, WM 1963, 1327 unter II 2 b; Senatsurteil vom 31. Mai 1978 - VIII ZR 263/76, WM 1978, 957 unter 3 a, jew. zu dem vergleichbaren Problem des Nachweises der Schadensverursachung durch den Vermieter).
Sie berücksichtigt zu wenig die dem Vermieter gemäß § 536 BGB obliegende Verpflichtung, den Mietraum während der gesamten Vertragsdauer in einem Zustand zu erhalten, der dessen ungestörten Gebrauch ermöglicht (vgl. BGH, NJW 1964, 33 ;… Staudinger-Emmerich, §§ 535, 536 Rdn. 32 f., 42 f.).
Der Bundesgerichtshof hat allerdings mehrfach bei der Entscheidung darüber, ob eine bestimmte Person in den Schutzbereich eines Vertrages einbezogen ist, darauf abgestellt, ob das Wohl und Wehe dieser Person dem Vertragspartner der schutzpflichtigen Partei anvertraut war (BGHZ 51, 91, 96 [BGH 26.11.1968 - VI ZR 212/66]; 56, 269, 273 [BGH 15.06.1971 - VI ZR 262/69]; 66, 51, 57 [BGH 28.01.1976 - VIII ZR 246/74]; Urteile vom 16. Oktober 1963 - VIII ZR 28/62 - NJW 1964, 33, 34 [BGH 16.10.1963 - VIII ZR 28/62];vom 30. September 1969 - VI ZR 254/67 - NJW 1970, 38, 40 [BGH 30.09.1969 - VI ZR 254/67];vom 15. Juni 1971 - VI ZR 262/69 - NJW 1971, 1931).
Dieser hat zwar in einer Reihe von Entscheidungen die Einbeziehung eines Dritten in den Schutzbereich eines Vertrages davon abhängig gemacht, ob Wohl und Wehe des Dritten dem Vertragspartner des Schutzpflichtigen anvertraut waren (BGHZ 51, 91, 96 [BGH 26.11.1968 - VI ZR 212/66]; 56, 269, 273 [BGH 15.06.1971 - VI ZR 262/69]; 66, 51, 57; Urteile vom 16. Oktober 1963 - VIII ZR 28/62 - NJW 1964, 33, 34; vom 30. September 1969 - VI ZR 254/67 - NJW 1970, 38, 40; vom 15. Juni 1971 - VI ZR 262/69 - NJW 1971, 1931).
Das folgt aus seiner Fürsorgepflicht als Vermieter, Gefahren für das Eigentum der berechtigten Benutzer, hier des Klägers, zu verhindern oder abzuwenden (Senatsurteil vom 16. Oktober 1963 - VIII ZR 28/62 = WM 1963, 1327, 1328 = NJW 1964, 33, 35 unter II 2 a; siehe auch Senatsurteil vom 15. Juni 1988 - VIII ZR 183/87 = WM 1988, 1382 f unter 3 a m.w.Nachw.;… ferner Wolf/Eckert, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts, 5. Aufl. Rz. 128).
Sinn und Zweck eines Vertrages, wird er nach den Grundsätzen von Treu und Glauben ausgelegt (§ 157 BGB), gebieten nur dann die Ausdehnung der Sorgfalts- und Obhutspflichten auch auf Dritte, wenn der an sich berechtigte Gläubiger sozusagen für das Wohl und Wehe des Dritten mitverantwortlich ist, weil er ihm zu Schutz und Fürsorge verpflichtet ist (vgl. BGH Urteil vom 16. Oktober 1963 - VIII ZR 28/62 - LM § 536 Nr. 6 a = NJW 1964, 33).
BGH, 09.10.1968 - VIII ZR 173/66
Voraussetzungen für einen Anspruch aus unerlaubter Handlung - Umfang des …
OLG Hamm, 31.05.2001 - 18 U 200/00
BGH, 12.05.1969 - VIII ZR 164/67
OLG Celle, 29.11.1995 - 2 U 210/94
Haftung des Vermieters für Brandschäden des Mieters
AG Berlin-Wedding, 19.03.1992 - 19 C 452/91
OLG München, 12.07.1991 - 21 U 5745/90
Mietminderung bei Rückstau von Abwasser im städtischen Kanal bei extremen …
OLG Saarbrücken, 02.10.2003 - 8 U 86/03
Zur Schadenersatzpflicht des Vermieters wegen Obhutspflichtverletzung bei in …
Anforderungen an die Auslegung eines Mietvertrages - Schadensersatz wegen einer …
OLG Frankfurt, 03.02.1983 - 15 U 277/81
BGH, 13.12.1967 - VIII ZR 215/65
Begründung vertraglicher Sorgfaltswirkungen und Schutzwirkungen aus einem …
BGH, 01.02.1967 - VIII ZR 196/64
Anspruch auf Ersatz des Schadens für im Rahmen eines Verwertungsverfahrens …
BGH, 13.11.1963 - VIII ZR 252/62
BGH, 05.03.1963 - VI ZR 123/62
https://dejure.org/1963,68
BGH, 05.03.1963 - VI ZR 123/62 (https://dejure.org/1963,68)
BGH, Entscheidung vom 05.03.1963 - VI ZR 123/62 (https://dejure.org/1963,68)
BGH, Entscheidung vom 05. März 1963 - VI ZR 123/62 (https://dejure.org/1963,68)
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Zuverlässigkeitsfahrt - Führung eines Wagens - Abwechselnde Fahrer - Delikthaftung - Fahrlässige Körperverletzung
BGB §§ 254, 242, 823
Haftungsbeschränkungen unter Teilnehmern an einer Zuverlässigkeitsprüfung
BGHZ 39, 156
NJW 1963, 1099
NJW 1963, 1606 (Ls.)
NJW 1964, 33 (Ls.)
MDR 1963, 489
VersR 1963, 586
(1) Der erkennende Senat hat entschieden, daß sich aus der gemeinsamen Teilnahme an einer von einem Automobil-Club veranstalteten und überwachten Zuverlässigkeitsfahrt nicht herleiten läßt, daß zwischen zwei sich in der Führung eines Wagens abwechselnden Fahrern die Deliktshaftung für eine fahrlässige Körperverletzung eingeschränkt ist, weil dafür, daß der Mitfahrer einen durch Verschulden des Fahrers verursachten Schaden auf sich nehmen wolle, keine höhere Wahrscheinlichkeit spreche als bei anderen Fahrten, zumal Versicherungsschutz bestehe (Senatsurteil BGHZ 39, 156, 160 f.).
Dennoch seine Einwilligung zu unterstellen, wäre in der Tat, wie der Senat in BGHZ 34, 355, 363 erklärt hat, eine künstliche Unterstellung und nur bei ausgesprochen gefährliche Sportarten in Betracht zu ziehen (BGHZ 39, 156, 161; gefährliche Autorennen, waghalsiger Felskletterei; ferner bei Box- und Ringkämpfen u dgl; vgl auch für einen Reitunfall im Senatsurteil vom 13. November 1973 - VI ZR 152/72 = VersR 1974, 356).
Gerade dort, wo der Schädiger gegen Haftpflicht versichert ist, erst recht, wenn eine Pflichtversicherung besteht, die dem Schutz des Unfallopfers dienen soll, entspricht es weder dem gesetzlichen Anliegen der Versicherungspflicht noch dem Willen der Beteiligten, durch (letztlich fingierte) Verzichtsabreden den Haftpflichtversicherer zu entlasten (vgl. BGHZ 39, 156, 158; Senatsurteile vom 26. Oktober 1965 - VI ZR 102/64 - VersR 1966, 40, 41 …und vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91 - aaO).
Gerade dort, wo der Schädiger gegen Haftpflicht versichert ist, erst recht, wenn eine Pflichtversicherung besteht, die dem Schutz des Unfallopfers dienen soll, entspricht es weder dem gesetzlichen Anliegen der Versicherungspflicht noch dem Willen der Beteiligten, durch (letztlich fingierte) Verzichtsabreden den Haftpflichtversicherer zu entlasten (vgl. BGHZ 39, 156, 158 [BGH 05.03.1963 - VI ZR 123/62];… Senatsurteilevom 26. Oktober 1965 - VI ZR 102/64 - VersR 1966, 40, 41 undvom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91VI ZR 49/91 - aaO).
BGH, 20.12.1966 - VI ZR 53/65
Sorgfaltspflichten des Gesellschafters beim Lenken eines Kfz
Im Straßenverkehr rechtfertigt es sich hier wie in den genannten übrigen Fällen nicht, persönlichen Eigenarten des Fahrers Rechnung zu tragen; soweit sie von den Mitfahrenden als gefährlich erkannt und in Kauf genommen werden, genügt die Möglichkeit der Schadensteilung nach § 254 BGB (vgl. BGHZ 34, 355; 39, 156) [BGH 05.03.1963 - VI ZR 123/62] .
Nur bei derartiger Gefahrexponierung kann von einer Einwilligung des Geschädigten in die als möglich vorgestellte Rechtsgutverletzung mit der Folge einer Nichthaftung des Schädigers ausgegangen werden (BGHZ 34, 355, 363; 39, 156, 161; 63, 140, 144).
BGH, 11.02.1964 - VI ZR 271/62
Regreßrecht des Sozialversicherers bei Schädigung eines Ehegatten
Rückgriffsrecht des Versorgungsträgers bei Schädigung von Familienangehörigen
BGH, 29.12.1966 - VI ZR 53/65
BGH, 17.05.1974 - V ZR 158/72
Anspruch auf Schadensersatz wegen der Verletzung von Aufklärungspflichten - …
BGH, 09.02.1965 - VI ZR 246/63
Einschränkung der Deliktshaftung eines unerfahrenen Kraftfahrers bei winterlichen …
BGH, 17.12.1968 - VI ZR 199/67
Anspruch des Beifahrers eines PKWs gegen den Fahrer auf Ersatz von …

References: § 282
 § 536
 § 254
 BGH 
 § 536
 BGH 
 § 536
 § 536
 § 536
 § 536
 § 536
 § 538
 § 536
 BGH 
 § 536
 § 254