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Timestamp: 2019-10-15 15:11:30+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 15.10.2019 17:11h
Familienrecht-Unterhaltsrecht - Unterhaltstitel Abänderung
BGH - OLG Oldenburg - AG Norden
XII ZB 121/17
FamFG § 238 Abs 2
ZPO § 323 Abs 2
Aktenzeichen: XIIZB121/17 Paragraphen: Datum: 2018-04-11
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1. Ein isolierter Drittwiderantrag, mit dem ein familienrechtlicher Ausgleichsanspruch gegen den betreuenden Elternteil minderjähriger Kinder geltend gemacht wird, ist im Kindesunterhaltsverfahren unzulässig.
2. Eine Ersparnis, die der zwei oder mehr Kinder betreuende beamtete Elternteil durch eine Erhöhung des Beihilfebemessungssatzes (etwa gemäß §§ 43 Abs. 1 Satz 2 NBhVO, 80 Abs. 5 Satz 5 NBG) erzielt, ist im Unterhaltsverfahren lediglich als Einkommen des betreuenden Elternteils zu berücksichtigen. Sie ist zwischen den Elternteilen auch dann nicht auszugleichen, wenn auch der andere Elternteil Beamter ist (Fortführung der Senatsurteile vom 3. November 1982, IVb ZR 322/81, FamRZ 1983, 49 und vom 11. Januar 1984, IVb ZR 10/82, FamRZ 1984, 374).
3. Das bloße Unterlassen der Geltendmachung des Unterhalts oder der Fortsetzung einer begonnenen Geltendmachung kann das Umstandsmoment der Verwirkung nicht begründen (Anschluss an Senatsbeschluss vom 31. Januar 2018, XII ZB 133/17, zur Veröffentlichung bestimmt und an Senatsurteil vom 9. Oktober 2013, XII ZR 59/12, NJW-RR 2014, 195).
BG ND § 80 Abs 5 S 5
BhV ND § 43 Abs 1 S 2
Aktenzeichen: XIIZB338/17 Paragraphen: Datum: 2018-02-07
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Familienrecht-Unterhaltsrecht - Auskunftsanspruch
1. Der Anspruch auf Auskunft über das Einkommen des Unterhaltspflichtigen ist bereits gegeben, wenn die Auskunft für den Unterhaltsanspruch Bedeutung haben kann (im Anschluss an Senatsurteile vom 22. Juni 1994, XII ZR 100/93, FamRZ 1994, 1169 und vom 7. Juli 1982, IVb ZR 738/80, FamRZ 1982, 996).
2. Es ist rechtsbeschwerderechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Tatsachengerichte im Sinne einer tatsächlichen Vermutung davon ausgehen, dass ein Familieneinkommen bis zur Höhe des Doppelten des höchsten in der Düsseldorfer Tabelle ausgewiesenen Einkommensbetrags vollständig für den Lebensbedarf der Familie verwendet worden ist. Der Unterhaltsbedarf kann in diesem Fall ohne Darlegung der konkreten Einkommensverwendung nach der Einkommensquote bemessen werden (teilweise Aufgabe von Senatsurteil vom 11. August 2010, XII ZR 102/09, FamRZ 2010, 1637).
4. Ein Auskunftsanspruch gegen den Unterhaltspflichtigen ist immer schon dann gegeben, wenn unabhängig von der tatsächlichen Vermutung der Einkommensverwendung eine Darlegung des Bedarfs nach der Quotenmethode in Betracht kommt. Aufgrund der Erklärung des Unterhaltspflichtigen, er sei "unbegrenzt leistungsfähig", entfällt der Auskunftsanspruch noch nicht (Fortführung von Senatsurteil vom 22. Juni 1994, XII ZR 100/93, Fam-RZ 1994, 1169).
BGB § 1578 Abs 1, § 1580, § 1581, § 1605
OLG Brandenburg, 22. September 2016, 15 UF 57/16
AG Potsdam, 6. Januar 2016, 44 F 58/13
Aktenzeichen: XIIZB503/16 Paragraphen: Datum: 2017-11-15
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Familienrecht-Unterhaltsrecht - Unterhaltsberechnung
OLG Köln - AG Bergheim
4 UF 7/17
Anders als Rentenleistungen nach dem ConterganStiftG sind Rentenleistungen nach dem HIVHG bei der Ermittlung der unterhaltsrechtlichen Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen, weil diese Leistungen auch der Versorgung der Angehörigen dienen.
HIVHG § 17
Aktenzeichen: 4UF7/17 Paragraphen: Datum: 2017-08-10
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FamFG § 89 Abs 4 S 1
Aktenzeichen: 13WF39/17 Paragraphen: BGB§1684 Datum: 2017-03-07
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BGH - Thüringer OLG - AG Erfurt
FamFG § 243, § 249
Aktenzeichen: XIIZB2/16 Paragraphen: Datum: 2017-03-01
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BGH - OLG Bamberg - AG Kronach
Aktenzeichen: XIIZB201/16 Paragraphen: BGB§1603 Datum: 2017-02-15
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37019

References: BGH 
 § 238
 § 323
 § 80
 § 43
 § 1578
 § 1580
 § 1581
 § 1605
 § 17
 § 89

BGH 
 § 243
 § 249

BGH