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Timestamp: 2016-10-21 15:07:09+00:00

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4A_48/2015 � � Urteil vom 29. April 2015
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graub�nden, II. Zivilkammer, vom 17. Dezember 2014.
A.a.�A.________ (Kl�ger, Beschwerdef�hrer) kaufte am 15. April 2010 einen Wohnanh�nger. F�r diesen Wohnanh�nger schloss er bei der Versicherung B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) eine Vollkaskoversicherung mit Versicherungsbeginn am 16. April 2010 ab. Ab dem 1. Januar 2013 war die Versicherung als Teilkaskoversicherung ausgestaltet.
A.b.�Im April 2010 liess A.________ seinen Wohnanh�nger von Chur nach Recetto (Italien) �berf�hren und auf dem Campingplatz einer Wasserski-�bungsanlage abstellen. W�hrend der Sommersaison verblieb der Wohnanh�nger dort und wurde im November 2010 wieder nach Chur �berf�hrt. Im April 2011 wurde der Wohnanh�nger wieder auf den Campingplatz in Recetto (Italien) gefahren. Im Herbst 2011 wurde auf die R�ckf�hrung in die Schweiz verzichtet, weil A.________ und seine Familie planten, noch eine weitere Saison in Recetto (Italien) zu campen und die dortige Wasserski-Infrastruktur zu nutzen. Auch im Herbst 2012 erfolgte keine R�ckf�hrung des Wohnanh�ngers in die Schweiz. In der Nacht vom 6. auf den 7. Januar 2013 wurde der Wohnanh�nger gestohlen.
A.c.�Am 17. Januar 2013 meldete A.________ den Diebstahl des Wohnanh�ngers der Versicherung B.________ AG. Diese errechnete mit Expertise vom 13. Februar 2013 unter Ber�cksichtigung einer Unterversicherung und unter Einbezug des Ersatzes f�r mitgef�hrte Sachen eine Entsch�digung von Fr. 45'650.--.
A.d.�Mit Schreiben vom 19. Februar 2013 teilte die Versicherung B.________ AG A.________ mit, gest�tzt auf lit. A Ziff. 1.4 der Allgemeinen Bedingungen (AB) f�r die Motorfahrzeugversicherung k�nne f�r den Diebstahl des Wohnanh�ngers keine Entsch�digung geleistet werden, da dessen Standort im April 2011 nach Italien verlegt worden sei; der Versicherungsschutz habe deshalb nur bis Ende 2011 bestanden.
B.a.�Am 22. April 2013 reichte A.________ dem Vermittleramt Plessur ein Schlichtungsgesuch ein. Da sich die Parteien an der Schlichtungsverhandlung vom 23. Mai 2013 nicht einigen konnten, stellte das Vermittleramt Plessur die Klagebewilligung aus.
B.b.�Mit Klage vom 26. Juni 2013 beim Bezirksgericht Plessur beantragte A.________, die Versicherung B.________ AG sei zur Zahlung von Fr. 45'650.-- nebst Zins zu verpflichten.
B.c.�Gegen diesen Entscheid reichte die Versicherung B.________ AG Berufung beim Kantonsgericht von Graub�nden ein und beantragte, der Entscheid des Bezirksgerichts Plessur vom 18. November 2013 sei aufzuheben und die Klage sei abzuweisen.
Mit Urteil vom 17. Dezember 2014 hiess das Kantonsgericht von Graub�nden die Berufung gut, hob den Entscheid des Bezirksgerichts Plessur auf und wies die Klage ab.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 20. Januar 2015 beantragt A.________ dem Bundesgericht sinngem�ss, es sei das Urteil des Kantonsgerichts von Graub�nden vom 17. Dezember 2014 aufzuheben und die Versicherung B.________ AG sei zur Zahlung von Fr. 45'650.-- nebst Zins zu verurteilen.
Die Beschwerde richtet sich gegen einen verfahrensabschliessenden Endentscheid (Art. 90 BGG) einer oberen kantonalen Instanz, die auf ein Rechtsmittel hin kantonal letztinstanzlich in einer Zivilsache entschieden hat (Art. 75 i.V.m. Art. 72 BGG), die Rechtsbegehren des Beschwerdef�hrers sind im kantonalen Verfahren nicht gesch�tzt worden (Art. 76 Abs. 1 BGG), der massgebende Streitwert betr�gt mehr als Fr. 30'000.-- (Art. 51 i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist somit - unter Vorbehalt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - einzutreten.
Zwischen den Parteien ist die Auslegung von lit. A Ziff. 1.4 der Allgemeinen Bedingungen der Beschwerdegegnerin f�r die Fahrzeugversicherung (nachfolgend: AB) umstritten, der wie folgt lautet: "Verlegt der Halter seinen Wohnsitz oder den Standort des Fahrzeugs ins Ausland, erlischt der Versicherungsschutz am Ende der laufenden Versicherungsperiode. (...) ". Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Bestimmung sei sowohl unklar als auch ungew�hnlich.
2.1.�Die Bestimmungen eines Versicherungsvertrags m�ssen ebenso wie die darin ausdr�cklich aufgenommenen Allgemeinen Bedingungen nach den gleichen Grunds�tzen ausgelegt werden wie anderweitige Vertragsbestimmungen (BGE 135 III 410 E. 3.2 S. 412 f.; Urteil 4A_228/2012 vom 28. August 2012 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 138 III 625). Deren Inhalt bestimmt sich in erster Linie nach dem �bereinstimmenden wirklichen Parteiwillen (Art. 18 Abs. 1 OR). Bleibt dieser unbewiesen, sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Erkl�rungen der Parteien auf Grund des Vertrauensprinzips so auszulegen, wie sie nach den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten (BGE 132 III 626 E. 3.1 S. 632 mit Hinweisen). Bei vorformulierten Vertragsbestimmungen gelangt zudem die Unklarheitenregel zur Anwendung, sofern die �brigen Auslegungsmittel versagen. Danach sind mehrdeutige Klauseln gegen den Verfasser bzw. gegen jene Partei auszulegen, die als branchenkundiger als die andere zu betrachten ist und die Verwendung der vorformulierten Bestimmungen veranlasst hat (BGE 133 III 61 E. 2.2.2.3 S. 69; 124 III 155 E. 1b S. 158; 122 III 118 E. 2a S. 121; 133 III 607 E. 2.2 S. 610). Art. 33 VVG pr�zisiert, dass es dem Versicherer obliegt, die Tragweite der Verpflichtung, die er eingehen will, genau zu begrenzen (BGE 135 III 410 E. 3.2 S. 412 f.; 133 III 675 E. 3.3 S. 682).
Die Geltung vorformulierter allgemeiner Gesch�ftsbedingungen wird durch die Ungew�hnlichkeitsregel eingeschr�nkt. Danach sind von der global erkl�rten Zustimmung zu allgemeinen Vertragsbedingungen alle ungew�hnlichen Klauseln ausgenommen, auf deren Vorhandensein die schw�chere oder weniger gesch�ftserfahrene Partei nicht gesondert aufmerksam gemacht worden ist (BGE 138 III 411 E. 3.1 S. 412; 135 III 1 E. 2.1 S. 7, 225 E. 1.3 S. 227 f.). Der Verfasser von allgemeinen Gesch�ftsbedingungen muss nach dem Vertrauensgrundsatz davon ausgehen, dass ein unerfahrener Vertragspartner ungew�hnlichen Klauseln nicht zustimmt. Die Ungew�hnlichkeit beurteilt sich aus der Sicht des Zustimmenden im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. F�r einen Branchenfremden k�nnen deshalb auch branchen�bliche Klauseln ungew�hnlich sein. Die Ungew�hnlichkeitsregel kommt jedoch nur dann zur Anwendung, wenn neben der subjektiven Voraussetzung des Fehlens von Branchenerfahrung die betreffende Klausel objektiv beurteilt einen gesch�ftsfremden Inhalt aufweist. Dies ist dann zu bejahen, wenn sie zu einer wesentlichen �nderung des Vertragscharakters f�hrt oder in erheblichem Masse aus dem gesetzlichen Rahmen des Vertragstypus f�llt. Je st�rker eine Klausel die Rechtsstellung des Vertragspartners beeintr�chtigt, desto eher ist sie als ungew�hnlich zu qualifizieren (BGE 138 III 411 E. 3.1 S. 413; 135 III 1 E. 2.1 S. 7, 225 E. 1.3 S. 227 f.; je mit Hinweisen). Bei Versicherungsvertr�gen sind die berechtigten Deckungserwartungen zu ber�cksichtigen (BGE 138 III 411 E. 3.1 S. 413).
Das Bundesgericht pr�ft die Anwendung des Vertrauensgrundsatzes, der Unklarheiten- und der Ungew�hnlichkeitsregel als Rechtsfragen frei (Art. 106 Abs. 1 BGG; BGE 138 III 411 E. 3.4 S. 414; 133 III 607 E. 2.2 S. 610). Es ist dabei an die Feststellungen der kantonalen Gerichte �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten grunds�tzlich gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 138 III 411 E. 3.4 S. 414; 133 III 61 E. 2.2.1 S. 67; 132 III 24 E. 4 S. 28; je mit Hinweisen).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer bringt zun�chst vor, lit. A Ziff. 1.4 AB sei unklar.
2.2.1.�Die Vorinstanz hat festgestellt, es sei kein �bereinstimmender Parteiwille zur Frage nachgewiesen, was unter einer Verlegung des Fahrzeugstandorts i.S.v. lit. A Ziff. 1.4 AB zu verstehen sei. Die Bestimmung sei daher nach dem Vertrauensprinzip auszulegen. Der Begriff "Standort" sage noch nichts �ber die Dauer des Aufenthalts einer Sache an diesem Ort aus. Insbesondere k�nne aus dem Begriff allein nicht auf einen l�ngeren Verbleib am selben Ort geschlossen werden. Indessen w�rden die gravierenden Rechtsfolgen einer Standortverlegung (Verlust der Versicherungsdeckung) aufzeigen, dass darunter nicht ein kurzzeitiger Aufenthalt an einem anderen Ort gemeint sein k�nne. Vielmehr m�sse sich das Fahrzeug �ber l�ngere Zeit an ein und demselben Ort im Ausland befinden. Der Begriff "Standort" enthalte daher so, wie er im Kontext von lit. A Ziff. 1 AB verwendet werde, ein Element von Dauerhaftigkeit. Eine genaue Angabe dazu, ab wann eine Verlegung vorliege, finde sich in den AB zwar nicht. Eine solche Angabe erscheine aber ohnehin als zu starr; vielmehr sei unter Beachtung von Sinn und Zweck der Versicherung in jedem Einzelfall zu entscheiden, ob der l�nger andauernde, ununterbrochene Verbleib an einem bestimmten Ort zu einer Standortverlegung gef�hrt habe. Der Umstand, dass nicht mit Zahlen festgehalten sei, wie lange ein Fahrzeug an einem Ort verbleiben m�sse, damit eine Standortverlegung angenommen werde, lasse die Regelung in lit. A Ziff. 1.4 AB nicht als unklar erscheinen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers sei zudem weder die Systematik von lit. A AB noch diejenige innerhalb der Bestimmung lit. A Ziff. 1.4 AB verwirrend. Insgesamt ergebe sich aus der Bestimmung deutlich, dass der Standort des Fahrzeugs ins Ausland verlegt werde, wenn dieses �ber l�ngere Zeit am selben Ort im Ausland verbleibe und keine erkennbaren Umst�nde gegen eine Verlegung spr�chen. Damit bleibe kein Raum f�r die Unklarheitenregel.
2.2.2.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die w�rtliche Auslegung des Begriffs "Standort" f�hre - wie auch die Vorinstanz erkannt habe - zu keinem eindeutigen Ergebnis, da dieser noch nichts �ber die Dauer des Aufenthalts einer Sache an diesem Ort aussage. Schon daraus lasse sich erkennen, dass der von Art. 33 VVG verlangte unzweideutige Ausschluss der Versicherungsdeckung nicht vorliege. Die Vorinstanz habe weiter nicht ber�cksichtigt, dass lit. A Ziff. 1.4 AB von einer Verlegung�
ins�Ausland spreche, nicht von einer Verlegung des Standorts innerhalb des Auslands; die Auslegung der Vorinstanz, wonach sich das Fahrzeug �ber l�ngere Zeit an ein und demselben Ort im Ausland befinden m�sse und mithin keine Standortverlegung vorliege, wenn das Fahrzeug zwar st�ndig im Ausland verbleibe, aber jeweils nur k�rzere Zeit am selben Ort stationiert sei, erscheine als eigenwillig. Dies belege, dass die Bestimmung unklar sei und es mehrere Auslegungsm�glichkeiten gebe. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz k�nne weiter nicht auf konkrete Zeitangaben zur massgebenden Verweildauer im Ausland verzichtet werden. Versicherungsnehmer m�ssten anhand objektiver Kriterien die Folgen ihres Handelns beurteilen k�nnen. Schliesslich sei unklar, was Sinn und Zweck von lit. A Ziff. 1.4 AB sei. Zusammenfassend sei diese Bestimmung nicht ausreichend bestimmt verfasst und sei gest�tzt auf Art. 33 VVG und die Unklarheitenregel vorliegend nicht anwendbar.
2.2.3.�Lit. A Ziff. 1.4 AB ist nicht bloss nach dem Wortlaut auszulegen, sondern so, wie sie nach den gesamten Umst�nden verstanden werden durfte und musste. Die Unklarheitenregel kommt erst zur Anwendung, wenn die �brigen Auslegungsmittel versagen. Dies ist vorliegend nicht der Fall. Die Vorinstanz hat ausf�hrlich und �berzeugend dargelegt, dass eine Verlegung des Standorts des Fahrzeugs nach lit. A Ziff. 1.4 AB vorliegt, wenn dieses �ber l�ngere Zeit im Ausland verbleibt und keine erkennbaren Umst�nde gegen eine Verlegung sprechen; ob sich das Fahrzeug dabei stets am selben Ort befinden muss oder eine Standortverlegung auch vorliegt, wenn das Fahrzeug st�ndig im Ausland verbleibt und jeweils nur k�rzere Zeit am selben Ort stationiert ist, kann dabei offenbleiben, nachdem unbestritten ist, dass der Wohnwagen des Beschwerdef�hrers stets am selben Ort in Italien verblieb. Der Beschwerdef�hrer musste lit. A Ziff. 1.4 AB mithin so verstehen, dass der Versicherungsschutz am Ende der laufenden Versicherungsperiode erlischt, wenn sein Wohnanh�nger �ber l�ngere Zeit (vorliegend: ab April 2011 ohne R�ckf�hrung in die Schweiz im Herbst 2011 und im Herbst 2012) im Ausland verbleibt und keine erkennbaren Umst�nde gegen eine Verlegung sprechen. Wie die Vorinstanz richtig ausgef�hrt hat, bleibt bei diesem Ergebnis kein Raum f�r die Unklarheitenregel.
Wenn der Beschwerdef�hrer vorbringt, die Bestimmung sei mangels konkreter Zeitangaben nicht ausreichend bestimmt und daher nicht anwendbar, so ist darauf hinzuweisen, dass die Unklarheit einer Bestimmung nach der Unklarheitenregel nicht zu deren Ung�ltigkeit f�hrt. Vielmehr gelangt bei einer mehrdeutigen Bestimmung jene Auslegung zur Anwendung, die gegen deren Verfasser, vorliegend mithin gegen die Beschwerdegegnerin und f�r den Beschwerdef�hrer spricht. Der Beschwerdef�hrer wendet sich aber einzig gegen die angeblichen M�ngel der Bestimmung und zeigt nicht auf, wie lit. A Ziff. 1.4 AB seiner Ansicht nach ausgelegt werden solle, damit sie den vorliegenden Sachverhalt nicht erfassen und gleichzeitig nicht ihres Inhaltes entleert w�rde. Damit erweist sich die R�ge des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz habe die Unklarheitenregel zu Unrecht nicht angewendet, als unbegr�ndet.
2.3.�Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter die Ungew�hnlichkeit von lit. A Ziff. 1.4 AB.
2.3.1.�Dazu hat die Vorinstanz ausgef�hrt, es treffe zwar zu, dass es nicht ungew�hnlich sei, einen Wohnanh�nger im Ausland zu benutzen; es sei gerade der Vorteil eines Wohnanh�ngers, dass dieser an einem beliebigen Ort abgekoppelt und f�r eine gewisse Zeit stationiert werden k�nne. Werde der Wohnanh�nger aber f�r lange Zeit am selben Ort im Ausland belassen, und dies allenfalls sogar �ber l�ngere Zeit unbenutzt, so entferne sich seine Nutzung vom eigentlichen Zweck eines Wohnanh�ngers und n�here sich einer (Zweit-) Wohnung an. Es �berrasche nicht, wenn die Versicherung diesen Sachverhalt anders behandeln wolle. Der Beschwerdef�hrer habe sich nicht darauf verlassen d�rfen, dass auch ein langes Belassen des Wohnanh�ngers an einem Ort im Ausland keine Auswirkungen auf den Versicherungsschutz haben w�rde. Lit. A Ziff. 1.4 AB sei weiter nicht branchenfremd. Zwar finde sich in den vom Beschwerdef�hrer eingereichten AVB anderer Versicherungen keine genau entsprechende Norm. Zum einen seien aber nicht die AVB aller Motorfahrzeugversicherer bei den Akten. Zum anderen w�rden auch andere AVB die Geltung der Versicherung in �rtlicher und zeitlicher Hinsicht beschr�nken. Eine solche Beschr�nkung sei somit �blich und der Beschwerdef�hrer habe damit rechnen m�ssen. Schliesslich sei auch die Rechtsfolge (Erl�schen des Versicherungsschutzes auf Ende der Versicherungsperiode) nicht ungew�hnlich, sei dies doch auch f�r die Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland und f�r die Immatrikulation des Fahrzeugs im Ausland vorgesehen. Lit. A Ziff. 1.4 AB sei daher nicht ungew�hnlich.
2.3.2.�Dagegen bringt der Beschwerdef�hrer vor, lit. A Ziff. 1.4 AB sei entgegen der Ansicht der Vorinstanz branchenfremd. W�hrend die Beschwerdegegnerin keine AVB eingereicht habe, die �hnliches vorsehen w�rden, habe der Beschwerdef�hrer verschiedene AVB grosser Versicherungsgesellschaften und die Muster-AVB des Versicherungsverbandes vorgelegt, welche die kritisierte Klausel nicht enthielten. Es sei zudem unerheblich, ob auch die Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland oder die ausl�ndische Immatrikulation dieselben Folgen ausl�sen w�rden. Denn es werde nicht die Rechtsfolge als ungew�hnlich kritisiert, sondern der Umstand, dass bei einem in der Schweiz registrierten Wohnwagen nach einer unbestimmten und unbestimmbaren Dauer von einer Verlegung des Standorts ins Ausland ausgegangen werde. Eine Klausel, die den Versicherungsschutz aufhebe, weil sich das Fahrzeug vor�bergehend im Ausland befinde, sei ungew�hnlich und ver�ndere den Charakter einer Kaskoversicherung f�r Wohnwagen ganz erheblich. Auch der Versicherungsbroker gebe in seinem E-Mail vom 19. Februar 2013 seinem Erstaunen Ausdruck, dass der Diebstahl nicht versichert sei. Die Beschwerdegegnerin habe weder die ungew�hnliche Klausel optisch hervorgehoben noch ihn auf diese Klausel aufmerksam gemacht.
2.3.3.�Da f�r einen Branchenfremden wie den Beschwerdef�hrer auch branchen�bliche Klauseln ungew�hnlich sein k�nnen, kann vorliegend offenbleiben, ob es sich bei lit. A Ziff. 1.4 AB um eine branchenfremde Klausel handelt. Entscheidend ist vielmehr, ob lit. A Ziff. 1.4 AB objektiv beurteilt einen gesch�ftsfremden Inhalt aufweist, ob die Bestimmung mithin zu einer wesentlichen �nderung des Vertragscharakters f�hrt oder in erheblichem Masse aus dem gesetzlichen Rahmen des Vertragstypus f�llt. Dies hat die Vorinstanz zu Recht verneint. Die Klausel hebt den Versicherungsschutz entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers nicht bereits auf, wenn sich "das Fahrzeug vor�bergehend im Ausland befindet", sondern erst, wenn es �ber l�ngere Zeit im Ausland verbleibt und keine erkennbaren Umst�nde gegen eine Verlegung sprechen. Dass eine solche Verlegung des Fahrzeugstandorts ins Ausland nach einer gewissen Zeit (am Ende der laufenden Versicherungsperiode) zum Erl�schen des Versicherungsschutzes f�hrt, erscheint nicht ungew�hnlich. Es stellt mithin keinen gesch�ftsfremden Inhalt dar, wenn Schweizer Motorfahrzeugversicherer den Versicherungsschutz auf Fahrzeuge beschr�nken, die ihren Standort in der Schweiz haben und zwischen Reisen im Ausland in die Schweiz zur�ckgef�hrt werden, wenn die n�chste Reise erst nach l�ngerer Zeit stattfinden soll. Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf eine E-Mail vom 19. Februar 2013 st�tzen will, so erweitert er den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, ohne dabei zu r�gen, die Vorinstanz habe den Sachverhalt diesbez�glich willk�rlich unvollst�ndig festgestellt. Diese Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers m�ssen daher im bundesgerichtlichen Verfahren unbeachtet bleiben (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Damit hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie die Klausel als nicht ungew�hnlich qualifiziert hat.
Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer, der Versicherungsschutz sei selbst bei Anwendbarkeit von lit. A Ziff. 1.4 ABerst per Ende 2013 erloschen, da die Parteien per 1. Januar 2013 einen neuen (Teilkasko-) Versicherungsvertrag geschlossen h�tten.
3.1.�Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, die Offerte f�r die Teilkaskoversicherung sei unmissverst�ndlich und un�bersehbar - fett gedruckt, in einem erheblich gr�sseren Schriftgrad und prominent an erster Stelle nach der Adresse auf der ersten Seite - �berschrieben als "�nderungs-Offerte zur Police Nr. xxx". Bei der genannten Police habe es sich um die damals noch geltende Vollkaskoversicherung gehandelt. Die Bezeichnung "�nderungs-Offerte" mache deutlich, dass die Parteien von einer �nderung des bestehenden Versicherungsvertrags ausgegangen seien und nicht von einem neuen Vertrag. In der Vertrags�bersicht zur Police Nr. xxx vom 18. Januar 2013 werde denn auch fett gedruckt festgehalten: "Grund der Ausfertigung: �nderung des Vertrages, Einschluss einer neuen Branche". F�r eine blosse Vertrags�nderung spreche auch, dass die Teilkaskoversicherung unter derselben Policenummer weitergef�hrt worden sei, die vorher bereits der Vollkaskoversicherung zugeteilt worden war. Schliesslich habe der Beschwerdef�hrer selbst ausgef�hrt, er habe den Versicherungsvertrag per 1. Januar 2013 "in eine Teilkaskoversicherung�
�ndern�" lassen; zudem habe er festgestellt: "Bei der�
Vertrags�nderung�wurde der [Beschwerdef�hrer] von der [Beschwerdegegnerin] nicht gefragt, wo sich der Wohnanh�nger befinde und wie lange er dort schon stationiert sei" (beide Hervorhebungen durch Vorinstanz hinzugef�gt). Erst im Pl�doyer des Rechtsvertreters des Beschwerdef�hrers vor dem erstinstanzlichen Gericht habe sich dieser auf den Standpunkt gestellt, es sei ein neuer Vertrag geschlossen worden. Der Parteiwille sei beim Wechsel zur Teilkaskoversicherung aber augenscheinlich auf eine Vertrags�nderung gegangen.
3.2.�Dagegen bringt der Beschwerdef�hrer vor, der Abschluss eines Versicherungsvertrages setze einen Antrag und die Annahme durch die Versicherung voraus: Der Beschwerdef�hrer habe am 10. Dezember 2012 einen Antrag auf Abschluss eines Teilkaskovertrages gestellt. Der Abschluss des Teilkaskovertrages sei nach dem gleichen Prozedere erfolgt wie der Abschluss des Vollkaskovertrages. Die Beschwerdegegnerin habe f�r den Teilkaskovertrag einen neuen Beginn und ein neues Ende der Versicherungsdeckung bestimmt. Auch die Pr�mie sei neu berechnet worden. Neue AVB bildeten die Grundlage des neuen Vertrags. Diese Argumente habe die Vorinstanz nicht ber�cksichtigt. In der sog. �nderungsofferte seien zudem die gleichen Fragen gestellt worden wie f�r den Abschluss der Vollkaskoversicherung. Der Wechsel von der Voll- zur Teilkaskoversicherung stelle eine Reduktion des versicherten Risikos dar. Damit stelle sich die Frage, weshalb bei einer blossen Reduktion nochmals die gleichen Fragen beantwortet werden m�ssten, wenn es sich bloss um eine Vertrags�nderung handeln solle. Per 1. Januar 2013 sei somit ein neuer Versicherungsvertrag abgeschlossen worden, womit die Versicherungsdeckung selbst bei Anwendbarkeit von lit. A Ziff. 1.4 AB erst per Ende 2013 erloschen sei. Die Beschwerdegegnerin habe den Beschwerdef�hrer somit antragsgem�ss zu entsch�digen.
3.3.�Diese Vorbringen verfangen nicht. F�r den Abschluss eines neuen Vertrags k�nnte zwar tats�chlich sprechen, dass der Beschwerdef�hrer nochmals dieselben Fragen wie bei Abschluss der Vollkaskoversicherung beantworten musste. Dem steht aber - wie die Vorinstanz richtig ausf�hrt - die Tatsache gegen�ber, dass die Offerte ausdr�cklich als "�nderungs-Offerte" bezeichnet und als Grund f�r die neue Ausfertigung der Vertrags�bersicht die "�nderung des Vertrages" angegeben wurde. Auch die Weiterf�hrung der Teilkaskoversicherung unter derselben Policenummer spricht f�r eine �nderung des Versicherungsvertrags. Die Festsetzung eines neuen Beginns ist auch bei einer blossen Vertrags�nderung erforderlich, da klar festzulegen ist, ab wann die �nderung gelten soll. Sodann leuchtet ein, dass f�r eine Teilkaskoversicherung eine tiefere Pr�mie geschuldet ist als f�r eine Vollkaskoversicherung und dass daher die Pr�mie anl�sslich der Herabsetzung des Versicherungsschutzes neu berechnet werden muss. Schliesslich kann auch eine Vertrags�nderung Anlass dazu sein, die aktuellsten AVB in den Vertrag einzubeziehen. Unter Ber�cksichtigung aller Aspekte hat die Vorinstanz damit die Herabsetzung der Voll- in eine Teilkaskoversicherung zu Recht als Vertrags�nderung und nicht als Abschluss eines neuen Vertrags qualifiziert. Der Versicherungsschutz ist damit entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers nicht erst per Ende 2013 erloschen, sondern jedenfalls im Jahr 2012 (vgl. Urteil Vorinstanz, E. 11) und damit vor dem Diebstahl des Wohnanh�ngers in der Nacht vom 6. auf den 7. Januar 2013. Die Beschwerdegegnerin durfte somit die Auszahlung einer Entsch�digung f�r dieses Ereignis verweigern.
3.4.�Da die Hauptbegr�ndung der Vorinstanz zum Ende der Versicherungsdeckung somit der �berpr�fung standh�lt, ist nicht auf die Eventualbegr�ndung der Vorinstanz zu dieser Frage und die dagegen erhobenen R�gen des Beschwerdef�hrers einzugehen.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 72
 Art. 74
 Art. 106
 BGE 
 Art. 33
 BGE 
 BGE 
 Art. 33
 Art. 33
 Art. 68