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Timestamp: 2019-06-20 20:48:49+00:00

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BVerwG, 14.04.1967 - IV C 179.65 - dejure.org
BVerwG, 14.04.1967 - IV C 179.65
https://dejure.org/1967,28
BVerwG, 14.04.1967 - IV C 179.65 (https://dejure.org/1967,28)
BVerwG, Entscheidung vom 14.04.1967 - IV C 179.65 (https://dejure.org/1967,28)
BVerwG, Entscheidung vom 14. April 1967 - IV C 179.65 (https://dejure.org/1967,28)
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BVerwGE 26, 305
DVBl 1967, 577
Eine Bindung besteht hingegen nicht, soweit das Berufungsgericht bei der Auslegung und Anwendung des Landesrechts Bundesrecht ausgelegt und angewandt hat (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. April 1967 - BVerwG 4 C 179.65 - BVerwGE 26, 305 [310]; BVerwG, Urteil vom 31. Oktober 1975 - BVerwG 4 C 8-11.74 - BVerwGE 49, 301 [303 f.]).
Im Rahmen der durch das Äquivalenzprinzip gezogenen Grenzen kann auf eine differenzierende Regelung verzichtet werden (vgl. Urteil vom 14. April 1967 - BVerwG 4 C 179.65 - BVerwGE 26, 305 ).
Die unterschiedliche Betrachtungsweise scheint der Auffassung des Haushaltsstrukturgesetzgebers zu entsprechen, der sich nicht gehindert, vielmehr entgegen der Absicht des ursprünglichen Regierungsentwurfs, die bisherige Regelung in § 2 Abs. 8 Satz 2 BerlHG a.F. ersatzlos zu streichen, veranlaßt gesehen hat, die Nichterhebung von Studiengebühren in § 2 Abs. 10 BeriHG n.F. wieder aufzunehmen [8] 287 mit 84, 133, 158; speziell für das Gebührenrecht BVerwGE 26, 305, 312).
Solch schematische Ordnung der Gebührenbelastung nach festen Tatbeständen und Gebührensätzen ist rechtsstaatsgemäß und der gebührenrechtlichen Gleichheit zuträglich (BVerwGE 26, 305, 313).
Unmittelbar aus dem Übermaßverbot wird das gebührenrechtliche Äquivalenzprinzip hergeleitet (BVerwGE 12, 162, 169 f.; 26, 305, 309;… Wolff/Bachof/Stober, a.a.O., § 42 Rdnr. 24, Achterberg, a.a.O., § 15 Rdnr. 24;… zum Verfassungsrang offen BVerfG a.a.O. S. 233;… grundsätzlich und kritisch Wilke, a.a.O., S. 253 ff., 257).
Danach dürfen die Gebühren in keinem Mißverhältnis zu der von der öffentlichen Hand gebotenen Leistung stehen (BVerfGE 20, 257, 270; BVerwGE 26, 305, 308 f.;… Senatsurteil, a.a.O., S. 160).
Es kommt maßgeblich auf die Wertrelation zwischen konkreter öffentlicher Einzelleistung und dem jeweiligen Interesse des Betroffenen an (BVerwGE 26, 305, 309;… auch Aengenvoort, a.a.O., S. 410).
Im Gegensatz zum Äquivalenzprinzip stellt es nicht auf den Einzelfall ab, sondern erfordert eine generalisierte Betrachtung und besagt, daß das Gebührenaufkommen am Gesamtaufwand für die gebührenpflichtigen Leistungen des betreffenden Verwaltungszweigs orientiert sein muß (vgl. BVerwGE 26, 305, 307 f.;… Wilke, a.a.O., 271 ff., 275), namentlich dieses nicht absichtlich dauernd übersteigen darf (…Achterberg, a.a.O.;… auch Wolff/Bachof/Stober, a.a.O. § 42 Rdnr, 25;… Senatsurteil, a.a.O., S. 160; BVerwGE 12, 162, 166).
1.a) Das Äquivalenzprinzip, das sich nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und damit aus dem Rechtsstaatsprinzip ableitet (vgl. Urteil vom 14. April 1967 - BVerwG IV C 179.65 - BVerwGE 26, 305 ; BVerfGE 20, 257 : "Dem Begriff der Gebühr immanent"; offengelassen in BVerfGE 50, 217 ) besagt, daß die Leistung des Bürgers in Gestalt der Gebühr und die konkrete Leistung der Verwaltung nicht in einem gröblichen Mißverhältnis, also der Wert der einen und der anderen Leistung nicht außer Verhältnis zueinander stehen dürfen.
Das Bundesverwaltungsgericht hat in Ermangelung eines allgemeinen einheitlichen bundesrechtlichen Gebührenbegriffs (vgl. Beschluß vom 14. Februar 1977 - BVerwG VII B 161.75 - Buchholz 401.9 Beiträge Nr. 9 S. 9; Urteil vom 14. April 1967 - BVerwG IV C 179.65 - BVerwGE 26, 305 ; BVerfGE 50, 217 ) die Grenzen der gesetzgeberischen Befugnis, Amtshandlungen einer Gebührenpflicht zu unterwerfen, in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 50, 217 ) allein in den Merkmalen gesehen, "die als Ausfluß des allgemeinen Gleichheitsgrundsatzes sowie zur Wahrung der Steuergesetzgebungskompetenzen von Verfassungs wegen dem Gebührenbegriff immanent sind" (…Urteil vom 7. November 1980, a.a.O., S. 17).
Das Äquivalenzprinzip als gebührenrechtliche Ausprägung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes besagt, daß die Gebühr nicht in einem Mißverhältnis zu der von der Verwaltung erbrachten Leistung stehen darf (vgl. BVerwGE 26, 305 [BVerwG 14.04.1967 - IV C 179/65]; Urteil vom 6. Mai 1977 - BVerwG 7 C 67.75 - Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 34; vgl. ferner BVerfGE 20, 257 ).
Ob es einen derartigen revisiblen Rechtssatz gibt, unterliegt gemäß § 137 Abs. 1 VwGO revisionsgerichtlicher Prüfung (vgl. auch BVerwG, Urteil vom 14. April 1967 - BVerwG 4 C 179.65 - BVerwGE 26, 305 ; Urteil vom 24. November 1971 - BVerwG 4 C 24.70 - DVBl 1972, 226 ).
Im Rahmen der durch das Äquivalenzprinzip gezogenen Grenzen kann auf eine differenzierende Regelung verzichtet werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. April 1967 - BVerwG 4 C 179.65 - BVerwGE 26, 305 ).
Danach darf die Gebühr nicht in einem groben Mißverhältnis zu der von dem Träger öffentlicher Verwaltung erbrachten Leistung stehen (vgl. z.B. Urteil vom 14. April 1967 - BVerwG 4 C 179.65 - BVerwGE 26, 305 ; Urteil vom 15. Juli 1988 - BVerwG 7 C 5.87 - BVerwGE 80, 36 ; Urteil vom 25. August 1999 - BVerwG 8 C 12.98 - UA S. 9).
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BVerwG, 15.07.1971 - IV B 62.71
BVerwG, 25.04.1968 - IV B 55.67
Umfang der gerichtlichen Sachaufklärungspflicht bezüglich einer Frage der …

References: § 2
 § 2
 § 42
 § 15
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 § 137