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Timestamp: 2019-01-24 13:00:40+00:00

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Erbschaftsteuer | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Erbschaftsteuer
Brexit in 100 Fällen / 4 Erbschaftsteuer
Fall 97: Schenkung/Vererbung eines Familienheims in UK Fall 98: Vererbung/Schenkung eines Betriebs mit UK-Tochtergesellschaft Fall 99: Vererbung/Schenkung von UK Betriebsvermögen Fall 100: Vererbung/Schenkung von Wohnimmobilienmehr
Vertragsrecht und Steuern: Bedingung und Befristung – st ... / 3.2 Erbschafts- und Schenkungsteuer
Grundsätzlich entsteht die Erbschaftsteuer bei Erwerben von Todes wegen mit dem Tod der Erblasserin bzw. des Erblassers. Allerdings besteht die Möglichkeit, auch letztwillige Verfügungen unter einer aufschiebenden Bedingung oder Befristet vorzunehmen. § 9 Abs. 1 Ziff. 1 ErbStG bestimmt abweichend von dem Grundsatz, nach dem die Erbschaftsteuer mit dem Tod entsteht, dass die ...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 17 Besonderer Versorgun ... / 9 Anrechnung von Versorgungsbezügen bei beschränkter Steuerpflicht
Rz. 17 Nach § 17 Abs. 3 ErbStG wird einem Kind sowie dem überlebenden Ehegatten oder Lebenspartner i. S. d. Lebenspartnerschaftsgesetzes des Erblassers der besondere Versorgungsfreibetrag auch in den Fällen der beschränkten Steuerpflicht gewährt. Allerdings müssen folgerichtig ausländische Versorgungsbezüge für Ehegatten und Kinder nach denselben Kriterien wie inländische Ve...mehr
Vertragsrecht und Steuern: Bedingung und Befristung – st ... / 3.2.2 Aufschiebend bedingtes Vermächtnis
Anders ist es bei einem aufschiebend bedingtem Vermächtnis. Hier bestimmt § 2177 BGB, dass das Vermächtnis erst im Zeitpunkt des Bedingungseintritts anfällt, sollte die Bedingung nicht bereits vor dem Erbfall eingetreten sein. Entsprechendes gilt, wenn das Vermächtnis erst nach Ablauf einer bestimmten Frist gelten soll. Praxis-Beispiel Aufschiebend bedingter Anspruch Der kinde...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 15 Steuerklassen / 1.1 Wirkung der Steuerklassenzuordnung
Rz. 1 Das Familien- und Verwandtschaftsprinzip ist im ErbStG ein entscheidendes Kriterium bei der Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen. § 15 ErbStG ist dabei die zentrale "Schlüsselnorm" zur Umsetzung dieses Prinzips mittels Zuordnung von Steuerklassen. Andere Vorschriften des ErbStG greifen nämlich die in § 15 ErbStG anhand "verwandtschaftlicher Beziehungen" vorgenom...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 19 Steuersätze / 3 Freistellungsfälle aufgrund von Doppelbesteuerungsabkommen (§ 19 Abs. 2 ErbStG)
Rz. 10 In § 19 Abs. 2 ErbStG wird ein Progressionsvorbehalt angeordnet. Damit muss für die Steuersatzermittlung neben dem steuerpflichtigen Erwerb auch ein steuerfreier Erwerb einbezogen werden. Eine Steuerfreistellung bewirkt somit nicht gleichzeitig eine Tarifverbesserung für den nicht begünstigten Erwerb. Der BFH hat in einer Entscheidung zur Einkommensteuer vom 4.8.1976 d...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 15 Steuerklassen / 2.1.4 Eltern und Voreltern bei Erwerben von Todes wegen
Rz. 23 Eltern bzw. Voreltern sind: die leiblichen Eltern und damit auch der Vater des nichtehelichen Kindes die leiblichen Voreltern – i. d. R. die Großeltern – und damit auch Väter nichtehelich geborener Eltern die Adoptiveltern die Adoptivvoreltern Der Begriff der Voreltern erfasst auch die Urgroßelterngenerationen. Die Stiefeltern dagegen haben eine eigene Ziffer unter Zuordnun...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 15 Steuerklassen / 3.2 Steuerrechtliche Regelung
Rz. 46 Dem Gesetzgeber erschien es für die Erbschaftsteuer – im Übrigen auch allgemein nach § 15 Abs. 2 Nr. 2 AO – angemessen, im Zivilrecht vorgesehene Schnitte des Zivilrechts gegenüber den seitherigen Verwandten nicht nachzuvollziehen. Damit sind auch über § 15 Abs. 1a ErbStG die zivilrechtlichen Adoptionsformen erbschaftsteuerlich gleichgestellt. Unabhängig vom Zivilrec...mehr
Vertragsrecht und Steuern: Bedingung und Befristung – st ... / 3.2.1 Aufschiebend bedingte Erbschaft
Allerdings ist ein aufschiebend bedingter oder befristeter Erwerbsgrund nach dem deutschen Erbrecht nur aus einer Vermächtnisanordnung denkbar. Das liegt daran, dass nach dem deutschen Erbrecht das Vermögen durch den Erbfall nicht subjektlos werden kann. Hat die verstorbene Person beispielsweise festgelegt, dass die als Erbin/Erbe ins Auge gefasste Person erst bei Erreichen ...mehr
Brexit in 100 Fällen / Zusammenfassung
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 19 Steuersätze / 1 Allgemeines
Rz. 1 § 19 Abs. 1 ErbStG bestimmt die auf den jeweiligen Erwerb anzuwendenden Steuersätze und ist damit die zentrale Tarifnorm des ErbStG. Es handelt sich um einen einheitlichen Steuertarif, d. h. er gilt über alle Vermögensarten, für Fälle der beschränkten und der unbeschränkten Steuerpflicht und für Schenkungen, genauso wie für Erwerbe von Todes wegen. § 19 ErbStG stellt somit...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 16 Freibeträge / 2.2 Freibeträge nach § 16 Abs. 1 ErbStG
Rz. 9 Zunächst ist in den Fällen unbeschränkter Steuerpflicht für Ehegatten und für Partner von eingetragenen Lebenspartnerschaften nach § 16 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG ein Freibetrag von 500.000 EUR vorgesehen, ergänzt um einen Versorgungsfreibetrag von 256.000 EUR nach § 17 ErbStG. Zur rückwirkenden Anwendbarkeit der erhöhten Freibeträge für eingetragene Lebenspartner vgl. oben Rz...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 19 Steuersätze / 4 Härteausgleich (§ 19 Abs. 3 ErbStG)
Rz. 13 Das geringfügige Übersteigen des steuerpflichtigen Erwerbs über eine Wertgrenze führt beim Stufentarif systemimmanent zu einer Erhöhung der Steuerbelastung, die zunächst sogar erheblich höher ist, als der die Wertstufe übersteigende Betrag. Dieses Problem stellt sich nach der Reform am deutlichsten für die Steuerklassen II (nach dem WachstBeschlG nicht mehr für Erwerb...mehr
Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2010-2019 / Erbschaftsteuer-Richtlinien
Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2010-2019 / Erbschaftsteuerreform
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 6 B ... / ih) AK bei unentgeltlichem Erwerb
Rn. 221 Stand: EL 133 – ET: 01/2019 Bei einem unentgeltlichen Erwerb liegen grds keine AK vor. Mit Urt v 09.07.2013 hat der BFH jedoch entschieden, dass Anschaffungsnebenkosten (konkret in Form von Erbauseinandersetzungskosten) auch bei einem unentgeltlichen Erwerb entstehen können u daher im Wege der AfA abziehbar sind, wenn sie der Überführung der bebauten Grundstücke von d...mehr
Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2010-2019 / Steuerberater
Rn. 624 Stand: EL 133 – ET: 01/2019 Über die Regelabschreibung nach Maßgabe einer 15-jährigen Nutzungsdauer (für Praxiswert s § 7 Rn 97ff (Handzik)) hinaus kann eine Teilwertabschreibung "bei voraussichtlich dauernder Wertminderung" und in Folgejahren auch wieder eine Teilwertzuschreibung (hierzu s Rn 505ff) in Betracht kommen. Dies gilt auch nach IAS (IAS 22.55ff), allerding...mehr
Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2010-2019 / Steuerhinterziehung, Steueroasen
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 28 Stundung / 7 Exkurs: Erlass aus Billigkeitsgründen nach §§ 163, 227 AO
Rz. 50 Durch § 28 ErbStG sind im Hinblick auf eine verwirklichte Erbschaft- oder Schenkungsteuer die allgemeinen abgaberechtlichen Billigkeitsmaßnahmen in Form einer abweichenden Festsetzung der Steuer aus Billigkeitsgründen i. S. d. § 163 AO bzw. eines Erlasses i. S. d. § 227 AO nicht ausgeschlossen. Nach § 163 S. 1 AO können Steuern niedriger festgesetzt werden, wenn die E...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 28 Stundung / Literaturtipps
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 28 Stundung / 3.3 Stundungszeitraum und Verzinsung
Rz. 23 Sofern die Stundungsvoraussetzungen in sachlicher und persönlicher Hinsicht vorliegen, wird auf Antrag des Steuerpflichtigen die Erbschaftsteuer nach § 28 Abs. 1 S. 1 ErbStG ab Fälligkeit für einen Stundungszeitraum von nunmehr bis zu sieben Jahren gewährt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Stundungsdauer, der konkrete Zeitraum steht vielmehr im Ermesse...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 28 Stundung / 1 Allgemeines
Rz. 1 Die Stundungsvorschrift des § 28 Abs. 1 ErbStG regelt eine Zahlungserleichterung für bestimmte Erwerbsgegenstände. Ursprünglich gewährte § 28 Abs. 1 ErbStG a. F. für den Erwerber von Betriebsvermögen oder land- und forstwirtschaftlichem Vermögen die Möglichkeit der Steuerstundung, sofern die sofortige Fälligkeit der durch den Erwerb verwirklichten Erbschaft- oder Schen...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 28 Stundung / 3.4 (Vorzeitiges) Ende der Stundung
Rz. 25 Die Steuerstundung für begünstigtes Betriebsvermögen ist nach § 28 Abs. 1 S. 5 ErbStG an die Voraussetzung geknüpft, dass der Erwerber die Lohnsummenregelung nach § 13 a Abs. 3 ErbStG und die Behaltensregelung nach § 13 a Abs. 6 ErbStG einhält. Die Steuerstundung wird nicht gewährt bzw. eine gewährte Steuerstundung endet vorzeitig mit sofortiger Wirkung, wenn oder sob...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 28 Stundung / 2.3 Stundungsdauer und Verzinsung
Rz. 14 Sofern die Stundungsvoraussetzungen in sachlicher und persönlicher Hinsicht vorliegen, wird auf Antrag des Stpfl. eine Stundung der Erbschaft- oder Schenkungsteuer ab Fälligkeit für einen Stundungszeitraum von bis zu zehn Jahren gewährt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Stundungsdauer, der konkrete Zeitraum steht vielmehr im Ermessen der FinBeh., wobe...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 28 Stundung / 6 Exkurs: Stundung nach § 222 AO
Rz. 45 Abgesehen von den speziellen Fällen des § 28 Abs. 1 S. 1 ErbStG kann die Erbschaft- oder Schenkungsteuer im Einzelfall auch nach der allgemeinen abgabenrechtlichen Stundungsvorschrift des § 222 AO gestundet werden, wenn die Einziehung bei Fälligkeit eine erhebliche Härte für den Schuldner bedeuten würde und der Steueranspruch durch die Stundung nicht gefährdet erschei...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 13 Steuerbefreiungen / 2.12 Vermögensrückfall an Eltern und Voreltern (§ 13 Abs. 1 Nr. 10 ErbStG)
Rz. 65 § 13 Abs. 1 Nr. 10 ErbStG stellt die Vermögensgegenstände steuerfrei, die Eltern oder Voreltern ihren Abkömmlingen in der Vergangenheit im Wege einer – nicht notwendigerweise steuerpflichtigen – Schenkung bzw. durch einen Übergabevertrag zugewendet hatten und die nunmehr an diese Personen von Todes wegen zurückfallen. Nach dem eindeutigen Wortlaut der Vorschrift ist d...mehr
Rz. 40 § 13 Abs. 1 Nr. 4c ErbStG befreit gegenüber der bis zum 31.12.2008 geltenden Rechtslage nach § 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG a. F. den Erwerb des Familienheims von Todes wegen durch Kinder und Kinder verstorbener Kinder i. S. d. Steuerklasse I Nr. 2 – der Erwerb des Familienheims durch eine Zuwendung unter Lebenden ist angesichts des eindeutigen Wortlauts der Vorschrift nic...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 6 Vor- und Nacherbschaft / 1.2 Erbschaftsteuerrechtliche Grundsätze
Rz. 7 Nach der Systematik des ErbStG verwirklichen sowohl der Vorerbe als auch der Nacherbe zeitlich aufeinanderfolgend durch den jeweiligen Erbanfall einen Erwerb von Todes wegen i. S. d. § 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG. In der Konsequenz unterliegen beide Erwerbe für sich der Erbschaftsbesteuerung, was nicht nur zu einer getrennten Beurteilung der Vor- und der Nacherbschaft zwingt...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 6 Vor- und Nacherbschaft / 2.1 Besteuerungsgrundsatz
Rz. 13 Mit Eintritt des Vorerbfalls hat der Vorerbe den vollen Wert des Erbanfalls zu versteuern. Die Bewertung seines Erwerbs erfolgt unanhängig von den zivilrechtlichen Beschränkungen i. S. d. §§ 2112ff. BGB, die sich weder in Form eines Abschlags noch als Schuld bereicherungsmindernd auswirken. Über vereinzelt in der Literatur geäußerte verfassungsrechtliche Bedenken im H...mehr

References: § 9
 § 17
 § 17
 § 2177
 § 15
 § 15
 § 15
 § 19
 § 19
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 19
 § 19
 § 19
 § 16
 § 16
 § 16
 § 17
 § 19
 § 6
 § 7
 § 28
 § 28
 § 163
 § 227
 § 163
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 13
 § 13
 § 28
 § 28
 § 222
 § 28
 § 222
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 6
 § 3
 § 6