Source: https://www.bw-lv.de/datenschutzhinweise-bei-stellenbewerbungen/
Timestamp: 2018-07-16 06:23:42+00:00

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Datenschutzhinweise bei Stellenbewerbungen - Baden-Württembergischer Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH
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Stellenbewerbungen bei der BW-LV gGmbH
Der Datenschutzbeauftragte des BW-LV ist unter datenschutz@bw-lv.de erreichbar.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über Sie nur, soweit dies für den Zweck der Entscheidung über die Begrün­dung eines Beschäftigungsverhältnisses mit uns erforderlich ist. Rechtsgrundlage ist dabei Art. 88 DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG 2018, soweit es sich um Informationen handelt, die wir von Ihnen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens abfordern (Name, Kontaktdaten, Geburtsdatum, Angaben zu Ihrer zur beruflichen Qualifikation und Schulausbildung oder Angaben zur beruflichen Weiterbildung). Weitere Daten verarbeiten wir auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO, bestehender gesetzlicher Verpflichtungen, Artt. 6 Abs. 1 lit. c, 9 Abs. 2 lit. b DS-GVO, sowie Ihrer uns hierzu erteilten Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO. Einzelheiten sind im Folgenden dargestellt.
Keine der nachstehenden Datenverarbeitungen erfolgt im Rahmen einer automatisierten Entscheidungsfindung, das heißt, wir werten Ihre Bewerbung persönlich aus, und die Entscheidung über Ihre Bewerbung beruht nicht ausschließlich auf einer automatisierten Ver­arbeitung.
Die Zurverfügungstellung personenbezogener Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrie­ben, noch sind Sie verpflichtet, uns Ihre personenbezogenen Daten zur Verfügung zu stellen. Allerdings ist die Bereitstellung personenbezogener Daten für einen Vertragsabschluss über ein Be­schäftigungsverhältnis mit uns erforderlich. Das bedeutet, dass wir, soweit Sie uns keine personen­bezogenen Daten bei einer Bewerbung zur Verfügung stellen, kein Beschäftigungsverhältnis mit Ihnen eingehen können und werden. Eine solche Bewerbung wäre aussichtslos. Soweit Angaben auf Grundlage Ihrer Einwilligung verarbeitet werden, ist deren Angabe freiwillig. Allerdings können wir Ihnen beispielsweise die Vorteile eines Schwerbehindertenstatus nicht zukommen lassen, wenn Sie uns die Angabe zu einer etwa bestehenden Schwerbehinderung vorenthalten.
Zur Entscheidung über die Erfolgsaussichten einer Bewerbung ist die Angabe personenbezogener Daten gewünscht und auch erforderlich. Wir benötigen Name und Kontaktdaten, Geburtsdatum, Geburtsort, Angaben zu beruflichen Verhältnissen, Berufsabschlüssen, Berufserfahrung, Zeugnissen sowie Angaben zu weiteren besonderen Qualifikationen (etwa Sprachkenntnisse, Fahrerlaubnis).
Weitere Angaben können Sie uns freiwillig mitteilen, sie sind aber nicht Voraussetzung für die Berücksichtigung einer Bewerbung. Bei Nichtangabe ergeben sich für Sie keine Nachteile. Zu diesen Angaben gehören etwa auch Bewerbungsfotos.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist dabei Art. 88 DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG 2018, soweit es sich um Informationen handelt, die wir von Ihnen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens für die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses mit uns oder unseren Kunden abfordern. Wenn Sie uns in Ihren Bewerbungsunterlagen freiwillig weitere Informationen zur Verfügung stellen, verarbeiten wir diese auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO).
Bitte beachten Sie, dass insbesondere Lebensläufe, Anschreiben oder die von Ihnen zu Zwecken der Vorstellung überlassenen weiteren Daten regelmäßig auch Angaben über „besondere Kategorien personenbezogener Daten“ i.S.d. Art. 9 Abs. 1 DS-GVO (z. B. ein Foto, das die ethnische Herkunft erkennen lässt, Angaben über Schwerbehinderteneigenschaft usw.) enthalten können. Wir möchten alle Bewerber/innen nur nach ihrer Qualifikation bewerten und bitten daher darum, auf solche Angaben bzw. „besondere Kategorien personenbezogener Daten“ möglichst zu verzichten. Übermitteln Sie uns dennoch Angaben dieser Art, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Angaben verarbeiten wie hierin beschrieben, Art. 9 Abs. 2 lit. a DS-GVO.
Sofern sich aus gesundheitsbezogenen Angaben, etwa zu einer Schwerbehinderteneigenschaft, für uns besondere gesetzliche Pflichten ergeben, werden wir diese Daten auf der Grundlage von Art. 9 Abs. 2 lit. b DS-GVO verarbeiten, um diesen gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen zu können.
Darüber hinaus behalten wir uns vor, auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO weitergehende Informationen zu Ihrem beruflichen Werdegang, zu Ihren früheren Arbeitgebern oder zu weiteren Qualifikationen auch aus anderen Quellen zu erheben. Bei diesen anderen Quellen handelt es sich um Stellenportale (z.B. talentstorm, StepStone) sowie um berufliche Social-Media-Netzwerke (z.B. LinkedIn, Xing) wenn Sie dort ein Profil angelegt haben. Andere Netzwerke oder Profile (z.B. bei Facebook, Twitter, Instagram) werden wir unter keinen Umständen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ansehen oder auswerten. Eine solche weitergehende Auswertung dient unserem berechtigten Interesse daran, unsere potentiellen künftigen Mitarbeiter schon vor einem Bewerbungsgespräch besser kennen zu lernen. Wir werden deshalb solche Auswertungen erst dann vornehmen, wenn wir bereits eine Vorauswahl aller Bewerbungen getroffen haben. Nur zu solchen Bewerber/innen, die wir nach einer solchen Vorauswahl gern näher kennen lernen möchten, werden wir weitergehende Informationen wie oben beschrieben einholen.
Im Rahmen unserer Personalauswahlgespräche laden wir diejenigen Bewerber/innen ein, die für die zu besetzende Stelle aufgrund ihrer Bewerbungsunterlagen am besten geeignet scheinen. In diesen Gesprächen möchten wir die Bewerber/innen und ihre Qualifikationen noch besser kennenlernen. Rechtsgrundlage für die so über die Bewerbungsunterlagen hinaus mitgeteilten Informationen ist Art. 88 DS-GVO i.V.m. § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG 2018, soweit es sich bei den Informationen um konkretere Angaben und Erläuterungen zu Ihrem beruflichen Werdegang handelt.
Sofern wir darüber hinaus Informationen bei Ihnen abfragen (etwa zu Soft Skills, Ihren Erwartungen und Vorstellungen im Hinblick auf eine mögliche Tätigkeit für uns), erheben wir diese Informationen auf der Grundlage unseres berechtigten Interesses daran, unsere künftigen Kollegen schon vor der Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses möglichst gut einschätzen und so eine ausgeschriebene Stelle optimal besetzen zu können, Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO.
Abwehr von Rechtsansprüchen aus dem Bewerbungsverfahren
Weitergehende Verarbeitung bei Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses
Soweit es zu einem Beschäftigungsverhältnis zwischen Ihnen und uns kommt, können wir gemäß Art. 88 DS-GVO i.V.m. § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG 2018 die bereits von Ihnen erhaltenen personenbezogenen Daten für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses weiterverarbeiten, wenn dies für die Durchführung oder Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses oder zur Ausübung oder Erfüllung der sich aus einem Gesetz oder einem Tarifvertrag, einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung (Kollektivvereinbarung) ergebenden Rechte und Pflichten der Interessenvertretung der Beschäftigten erforderlich ist.
Die genannten Daten verarbeiten wir für die Dauer des Bewerbungsverfahren sowie für einen Zeitraum von sechs Monaten nach Abschluss der Stellenbesetzung. Soweit ein Beschäftigungsverhältnis zwischen Ihnen und uns nicht zustande kommt, können wir darüber hinaus noch Daten weiter speichern, soweit dies zur Verteidigung gegen mögliche Rechtsansprüche erforderlich ist.
Sie nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a, ggf. Art. 9 Abs. 2 lit. a DS-GVO Ihre ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben,
für den Fall, dass für die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DS-GVO, ggf. Art. 9 Abs. 2 lit. b DS-GVO eine gesetzliche Verpflichtung besteht, sowie
dies gesetzlich zulässig und nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DS-GVO, § 26 BDSG 2018 für die Abwicklung von Vertragsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist.
Danach geben wir die vorgenannten Daten an folgende Kategorien von Empfängern weiter:
Wenn Ihre Bewerbung eine Stelle bei einem Integrationsfachdienst betrifft, werden wir Ihre Bewerbungsunterlagen an den ausschreibenden Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) als Integrationsamt i.S.d. SGB IX weitergeben. Dieser ist im Auswahlverfahren der BewerberInnen involviert und entscheidet über die Einstellungen bei den Integrationsfachdiensten in unserer Trägerschaft mit. Die MitarbeiterInnen der Integrationsfachdienste werden gleichwohl bei uns angestellt. Die Rechtsgrundlage der Übermittlung ergibt sich aus Artt. 6 Abs. 1 lit. b, 88 DS-GVO i.V.m. § 26 BDSG 2018 im Hinblick auf das zu begründende Beschäftigungsverhältnis und folgt zugleich aus den gesetzlichen Pflichten zur Sicherstellung der Fachkunde in den Integrationsfachdiensten gem. § 195 Abs. 1 SGB IX, Art. 6 Abs. 1 lit. c DS-GVO.
Überdies bedienen wir uns für einzelne Tätigkeiten der Hilfe von Dienstleistern (z.B. Betreuung der IT, Hosting von Systemen etc.). Diese sind mittels entsprechender Vereinbarungen gemäß Art. 28 DS-GVO als Auftragsverarbeiter zur strikten Wahrung der Vertraulichkeit sowie zur ausschließlich weisungsgebundenen Datenverarbeitung verpflichtet.
Darüber hinaus haben Sie ein allgemeines Beschwerderecht bei der für Sie zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde. Die für uns zuständige Behörde ist der „Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg“.
Möchten Sie von Ihrem Widerrufs- oder Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an info@bw-lv.de

References: Art. 88
 § 26
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 88
 § 26
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 88
 § 26
 Art. 6
 Art. 88
 § 26
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 6
 § 26
 § 26
 § 195
 Art. 6
 Art. 28