Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F27-09-2016-4A_102-2016
Timestamp: 2016-10-21 09:18:58+00:00

Document:
4A_102/2016 � � Urteil vom 27. September 2016
Bellerivestrasse 201, Postfach, 8034 Z�rich,
A.a.�1.________, 2.________, 3.________, 4.________, 5.________, 6.________, 7.________, 8.________, 9.________, 10.________, 11.________, 12.________, 13.________, 14.________, 15._______, 16._______, 17.________, 18.________, 19.________, 20.________, 21._______, 22.________, 23.________, 24.________, 25.________, 26._______, 27.________, 28.________, 29.________, 30.________, 31.________, 32.________, 33.________ und 34.________ (Beschwerdef�hrer 1-34) sind professionelle Spieler der Sportart Australian Football bzw. Australian Rules Football. Sie spielten im Jahre 2012 f�r den Club A.________ in der australischen Meisterschaft.
Die Australian Football League, Docklands, Australien, (AFL; Verfahrensbeteiligte) ist der australische Nationalverband f�r die Sportart Australian Rules Football. Sie ist zust�ndig f�r die Regeldurchsetzung, einschliesslich der Anti-Doping-Regeln, in dieser Sportart.
A.b.�Im September 2011 wurde beim Club A.________ beschlossen, ein Programm mit Zusatzpr�paraten ("supplements program") einzuf�hren, das die Leistungsf�higkeit der Fussballspieler f�rdern sollte. Im Rahmen dieses Programms wurden den Spielern Spritzen verabreicht; dabei soll eine verbotene Substanz verwendet worden sein.
A.c.�Im Februar 2013 nahm die ASADA ihre Untersuchung auf. Am 14. November 2014 teilte sie den Spielern schriftlich mit, sie habe eine Regelverletzung festgestellt.
B.a.�Am 15. Dezember 2014 wurden die verbandsinternen Verfahren gegen die Beschwerdef�hrer er�ffnet. Mit Entscheid vom 31. M�rz 2015 befand das Australian Football League Anti-Doping Tribunal (AFL Tribunal), eine Verletzung der anwendbaren Anti-Doping-Bestimmungen sei nicht erwiesen.
B.b.�Mit Eingabe vom 8. Mai 2015 focht die WADA den Entscheid des AFL Tribunal vom 31. M�rz 2015 beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) mit Berufung an.
Mit Eingaben vom 22. bzw. 26. Mai 2015 beantragten die AFL und die ASADA, am Berufungsverfahren teilnehmen zu k�nnen.
W�hrend die WADA nichts gegen eine Verfahrensbeteiligung der ASADA und der AFL einzuwenden hatte, widersetzten sich die Beschwerdef�hrer 1-32 einer Beteiligung der ASADA.
Mit Verf�gung vom 9. Juni 2015 liess das TAS sowohl die ASADA als auch die AFL zur Teilnahme am Verfahren zu.
Am 8. Juli 2015 reichte die WADA ihre Berufungsbegr�ndung ein.
Am 31. Juli 2015 reichten die Beschwerdef�hrer 1-32 dem TAS eine Eingabe zur Zust�ndigkeit und zum Umfang der Berufungsschrift ein.
Am 28. August 2015 reichten die Beschwerdef�hrer dem TAS zwei weitere Eingaben zur Zust�ndigkeit und zum Umfang der Berufung ein. Dazu �usserten sich die AFL, die WADA und die ASADA mit Eingaben vom 2. bzw. 3. September 2015.
Am 10. September 2015 teilte das Schiedsgericht den Parteien mit, es werde �ber die Berufung gest�tzt auf Artikel R57 des TAS-Code�
de novoentscheiden, also mit unbeschr�nkter Kognition und gegebenenfalls unter Ber�cksichtigung neuer Beweise.
Am 11. September 2015 reichten die Beschwerdef�hrer dem TAS ihre Berufungsantworten ein.
Ebenfalls am 11. September 2015 reichte die WADA dem Schiedsgericht eine zus�tzliche Eingabe mit weiteren Beweismitteln ein. Die Beschwerdef�hrer nahmen dazu mit Eingabe vom 18. September 2015 Stellung. Mit separatem Schreiben vom 18. September 2015 verlangten die Beschwerdef�hrer ausserdem die Herausgabe zus�tzlicher Informationen und Daten durch die WADA hinsichtlich eines unl�ngst entwickelten Labortests.
Am 28. September 2015 �usserte sich die WADA auf Anordnung des TAS dazu, ob die von ihr mit Eingabe vom 11. September 2015 eingereichten Beweismittel bereits vor Erlass des angefochtenen Entscheids vom 31. M�rz 2015 erh�ltlich waren oder vern�nftigerweise h�tten entdeckt werden k�nnen.
Mit Eingabe vom 1. Oktober 2015 �usserten sich die Beschwerdef�hrer 1-32 zur Eingabe der WADA vom 11. September 2015. Am 5. Oktober 2015 folgte eine weitere Stellungnahme zu besagter Eingabe der WADA.
Mit Eingabe vom 12. Oktober 2015 beantragten die Beschwerdef�hrer 1-32 die Herausgabe zus�tzlicher Informationen und Daten durch die WADA hinsichtlich eines bestimmten Labortests. Mit Verf�gung vom gleichen Tag forderte das TAS die WADA auf, diesem Gesuch nachzukommen.
Am 16. Oktober 2015 reichte die WADA zus�tzliche Informationen und Daten hinsichtlich des fraglichen Labortests ein.
Mit Eingabe vom 21. Oktober 2015 beantragten die Beschwerdef�hrer 1-32 die Herausgabe weiterer Unterlagen aus einem bestimmten Labor.
Am 23. Oktober 2015 reichten die Beschwerdef�hrer 33 und 34 dem TAS weitere Beweismittel in Form von zwei neu erstellten Gutachten ein. Ebenfalls am 23. Oktober 2015 reichten die Beschwerdef�hrer 1-32 dem Schiedsgericht Expertenberichte verschiedener Sachverst�ndiger vom 19. und 23. Oktober 2015 ein.
Mit Verf�gung vom 26. Oktober 2015 forderte das TAS die WADA auf, die entsprechenden Unterlagen beizubringen. Am 28. Oktober 2015 reichte die WADA die verlangten Dokumente ein.
Am 13. November 2015 unterzeichneten die WADA, die Beschwerdef�hrer 33 und 34 und die ASADA die Anordnung �ber den Ablauf des Verfahrens ("Order of Procedure"). Die Beschwerdef�hrer 1-32 unterzeichneten die Order of Procedure am 18. November 2015.
Zwischen dem 16. und dem 20. November 2015 fand in Sidney, Australien, die m�ndliche Verhandlung statt. Dabei wurden unter anderem verschiedene von den Parteien bezeichnete Zeugen befragt.
B.c.�Mit Schiedsspruch vom 11. Januar 2016 hiess das TAS die Berufung der WADA gut, nachdem es zur �berzeugung gelangt war, dass den Beschwerdef�hrern eine Verletzung der massgebenden Anti-Doping-Regeln vorzuwerfen sei. Entsprechend hob es den Entscheid des AFL Tribunal vom 31. M�rz 2015 auf und verh�ngte - wirksam ab 31. M�rz 2015 - jeweils eine zweij�hrige Sperre gegen die Beschwerdef�hrer, wobei eine bereits provisorisch auferlegte Sperre an die Dauer der verh�ngten Sanktion angerechnet wird.
Mit (innert Frist erg�nzter) Beschwerde in Zivilsachen beantragen die Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, es sei der Schiedsspruch des TAS vom 11. Januar 2016 aufzuheben und es sei festzustellen, dass das TAS zur Beurteilung der Berufung der WADA nicht zust�ndig sei. Eventualiter sei der angefochtene Schiedsentscheid vom 11. Januar 2016 aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an das Schiedsgericht zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit �berhaupt darauf einzutreten sei. Das TAS beantragt die Abweisung der Beschwerde. Die ASADA beantragt, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten; eventualiter sei diese abzuweisen. Die AFL hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Die Beschwerdef�hrer haben dem Bundesgericht am 30. Juni 2016 eine Replik eingereicht, zu der die ASADA und das TAS mit Eingaben vom 19. Juli 2016 Stellung nahmen. Dazu �usserten sich die Beschwerdef�hrer in einer weiteren Stellungnahme vom 8. August 2016.
Nach Art. 54 Abs. 1 BGG ergeht der Entscheid des Bundesgerichts in einer Amtssprache, in der Regel in jener des angefochtenen Entscheids. Wurde dieser Entscheid in einer anderen Sprache abgefasst, bedient sich das Bundesgericht der von den Parteien verwendeten Amtssprache. Der angefochtene Entscheid ist in englischer Sprache abgefasst. Da es sich dabei nicht um eine Amtssprache handelt und die Parteien ihre dem Bundesgericht eingereichten Rechtsschriften in �bereinstimmung mit Art. 42 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 70 Abs. 1 BV auf Deutsch (Beschwerdef�hrer) und auf Franz�sisch (Beschwerdegegnerin) verfassten, ergeht der Entscheid des Bundesgerichts praxisgem�ss in der Sprache der Beschwerde (Urteil 4A_386/2015 vom 7. September 2016 E. 1, zur Publikation vorgesehen).
2.1.�Der Sitz des Schiedsgerichts befindet sich vorliegend in Lausanne. Die Beschwerdef�hrer hatten im massgebenden Zeitpunkt ihren Wohnsitz ausserhalb der Schweiz (Art. 176 Abs. 1 IPRG). Da die Parteien die Geltung des 12. Kapitels des IPRG nicht ausdr�cklich ausgeschlossen haben, gelangen die Bestimmungen dieses Kapitels zur Anwendung (Art. 176 Abs. 2 IPRG).
Das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung des Schiedsgerichts weder berichtigen noch erg�nzen, selbst wenn diese offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (vgl. Art. 77 Abs. 2 BGG, der die Anwendbarkeit von Art. 97 BGG sowie Art. 105 Abs. 2 BGG ausschliesst). Allerdings kann das Bundesgericht die tats�chlichen Feststellungen des angefochtenen Schiedsentscheids �berpr�fen, wenn gegen�ber diesen Sachverhaltsfeststellungen zul�ssige R�gen im Sinne von Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgebracht oder ausnahmsweise Noven ber�cksichtigt werden (BGE 138 III 29 E. 2.2.1 S. 34; 134 III 565 E. 3.1 S. 567; 133 III 139 E. 5 S. 141; je mit Hinweisen). Wer sich auf eine Ausnahme von der Bindung des Bundesgerichts an die tats�chlichen Feststellungen des Schiedsgerichts beruft und den Sachverhalt gest�tzt darauf berichtigt oder erg�nzt wissen will, hat mit pr�zisen Aktenhinweisen darzulegen, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im schiedsgerichtlichen Verfahren prozesskonform aufgestellt worden sind (vgl. BGE 115 II 484 E. 2a S. 486; 111 II 471 E. 1c S. 473; je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 S. 90).
Soweit die Beschwerdef�hrer in ihrer Replik dar�ber hinausgehen, k�nnen ihre Ausf�hrungen nicht ber�cksichtigt werden.
Die Beschwerdef�hrer werfen dem Schiedsgericht vor, es habe mit seiner�
de novo�Beurteilung, wie sie im Schiedsverfahren erfolgt sei, seine Zust�ndigkeit �berschritten (Art. 190 Abs. 2 lit. b IPRG); eventualiter habe es den Ordre public verletzt (Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG).
3.1.�Sie bringen vor, das TAS habe die Berufung der Beschwerdegegnerin zu Unrecht mit voller Kognition gepr�ft. Das TAS sei f�r eine�
de novo�Beurteilung nicht zust�ndig gewesen und habe
extra potestatementschieden. Im Zeitpunkt der vorgeworfenen Handlungen der Beschwerdef�hrer, d.h. im Jahre 2012, sei der AFL Anti-Doping Code (Ausgabe 2010) anwendbar gewesen. Nach diesem d�rften im Rahmen einer Berufung nur drei R�gegr�nde gepr�ft werden: falsche Rechtsanwendung (
error in law), "Unvern�nftigkeit" im Sinne der sog.�
Wednesbury unreasonableness�sowie offensichtliche Unverh�ltnism�ssigkeit der verh�ngten Sanktion; ferner seien unechte Noven nur unter eingeschr�nkten Bedingungen zul�ssig. Im Jahre 2015 sei der AFL Anti-Doping Code (Ausgabe 2015) in Kraft getreten, der neu vorsehe, dass das TAS eine Berufung mit unbeschr�nkter Kognition und anhand von neuen Tatsachen und Beweismitteln behandeln k�nne. Die �bergangsbestimmungen (insb. Artikel 29.2) des AFL Anti-Doping Codes (Ausgabe 2015) s�hen vor, dass die Regeln desjenigen Codes Anwendung finden, die im Zeitpunkt der vermeintlichen Verletzung der Anti-Doping-Regeln anwendbar waren. Ein �bergangsrechtlich vorgesehener Ausnahmefall liege nicht vor, weshalb auf das Berufungsverfahren der AFL Anti-Doping Code (Ausgabe 2010) anwendbar sei.
F�r den Fall, dass Artikel 29.2 AFL Anti-Doping Code (Ausgabe 2015) hinsichtlich der R�ckwirkung zwischen Verfahrensrechten und materiellen Rechten unterscheiden w�rde, sei zu beachten, dass das Recht auf ein Rechtsmittel nach australischem Recht, das auf die AFL Anti-Doping Codes (Ausgaben 2010 und 2015) und auf die Schiedsklausel Anwendung finde, eine Frage des materiellen Rechts sei. Die Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Rechtsmittel eingelegt und aus welchen Gr�nden gegen einen Entscheid Berufung erhoben werden k�nne, m�sse somit nach dem AFL Anti-Doping Code (Ausgabe 2010) beantwortet werden. Das TAS habe daher die Berufung zu Unrecht frei gepr�ft. Eine beschr�nkte Kognition, ohne�
de novo�zu entscheiden, wie dies der AFL Anti-Doping Code (Ausgabe 2010) vorgeschrieben habe, h�tte zu einer Abweisung der Berufung gef�hrt.
Der Beschwerdegrund nach Art. 190 Abs. 2 lit. b IPRG steht offen gegen die Beurteilung von Anspr�chen, f�r die das Schiedsgericht nicht zust�ndig ist, weil entweder gar keine Schiedsvereinbarung vorliegt oder diese auf gewisse Fragen beschr�nkt ist, welche die konkreten Anspr�che nicht umfassen (
extra potestatem) (BGE 116 II 639 E. 3 S. 642). Die Zust�ndigkeit des Schiedsgerichts setzt unter anderem voraus, dass die Streitsache von der Schiedsvereinbarung gedeckt ist (vgl. Urteile 4A_392/2015 vom 10. Dezember 2015 E. 3.2.1; 4A_90/2014 vom 9. Juli 2014 E. 3.3.2; 4A_386/2010 vom 3. Januar 2011 E. 5.2).
3.2.2.�Das Bundesgericht pr�ft die Zust�ndigkeitsr�ge nach Art. 190 Abs. 2 lit. b IPRG in rechtlicher Hinsicht frei, einschliesslich materieller Vorfragen, von deren Beantwortung die Zust�ndigkeit abh�ngt (BGE 140 III 134 E. 3.1, 477 E. 3.1 S. 477). Demgegen�ber �berpr�ft es die tats�chlichen Feststellungen des angefochtenen Schiedsentscheids auch im Rahmen der Zust�ndigkeitsr�ge nur, wenn gegen�ber diesen Sachverhaltsfeststellungen zul�ssige R�gen im Sinne von Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgebracht oder ausnahmsweise Noven (Art. 99 BGG) ber�cksichtigt werden (BGE 142 III 220 E. 3.1 S. 224; 140 III 477 E. 3.1 S. 477; 138 III 29 E. 2.2.1 S. 34; je mit Hinweisen).
3.2.3.�Die Schiedsvereinbarung hat den Anforderungen von Art. 178 IPRG zu gen�gen. Hinsichtlich des Formerfordernisses (Art. 178 Abs. 1 IPRG) pr�ft das Bundesgericht in Sportangelegenheiten die Vereinbarung der Parteien dar�ber, ein Schiedsgericht anzurufen, mit einem gewissen "Wohlwollen"; dies mit dem Ziel, die rasche Streiterledigung durch spezialisierte Gerichte zu f�rdern, die wie das TAS hinreichende Gew�hr f�r Unabh�ngigkeit und Unparteilichkeit bieten (BGE 138 III 29 E. 2.2.2; 133 III 235 E. 4.3.2.3 S. 244 f.). Die Grossz�gigkeit, die in diesem Bereich die bundesgerichtliche Rechtsprechung pr�gt, zeigt sich namentlich in der Beurteilung der Wirksamkeit von Schiedsklauseln mittels Verweisungen (BGE 138 III 29 E. 2.2.2 mit Hinweisen).
Die G�ltigkeit in inhaltlicher Hinsicht wie auch die objektive Tragweite einer Schiedsvereinbarung beurteilt sich gem�ss Art. 178 Abs. 2 IPRG nach dem von den Parteien gew�hlten, dem auf die Streitsache, insbesondere dem auf den Hauptvertrag anwendbaren oder dem schweizerischen Recht (BGE 140 III 134 E. 3.1; 138 III 29 E. 2.2.2).
3.2.4.�Unter einer Schiedsvereinbarung ist eine �bereinkunft zu verstehen, mit der sich zwei oder mehrere bestimmte oder bestimmbare Parteien einigen, eine oder mehrere, bestehende oder k�nftige Streitigkeiten verbindlich unter Ausschluss der urspr�nglichen staatlichen Gerichtsbarkeit einem Schiedsgericht nach Massgabe einer unmittelbar oder mittelbar bestimmten rechtlichen Ordnung zu unterstellen. Entscheidend ist, dass der Wille der Parteien zum Ausdruck kommt, �ber bestimmte Streitigkeiten ein Schiedsgericht, d.h. ein nichtstaatliches Gericht, entscheiden zu lassen (BGE 138 III 29 E. 2.2.3 S. 35).
Bestimmungen in Schiedsvereinbarungen, die unvollst�ndig, unklar, widerspr�chlich oder unm�glich sind, gelten als pathologische Klauseln. Sofern sie nicht zwingende Elemente der Schiedsvereinbarung zum Gegenstand haben, namentlich die verbindliche Unterstellung der Streitentscheidung unter ein privates Schiedsgericht, f�hren sie nicht ohne Weiteres zu deren Ung�ltigkeit. Vielmehr ist vorerst durch Auslegung und allenfalls Vertragserg�nzung in Anlehnung an das allgemeine Vertragsrecht nach einer L�sung zu suchen, die den grunds�tzlichen Willen der Parteien respektiert, sich einer Schiedsgerichtsbarkeit zu unterstellen (vgl. BGE 138 III 29 E. 2.2.3 S. 35).
Steht bez�glich der Schiedsvereinbarung kein tats�chlich �bereinstimmender Wille der Parteien fest, so ist diese nach dem Vertrauensprinzip auszulegen, d.h. der mutmassliche Wille ist so zu ermitteln, wie er vom jeweiligen Erkl�rungsempf�nger nach Treu und Glauben verstanden werden durfte und musste. Steht als Auslegungsergebnis fest, dass die Parteien die Streitsache von der staatlichen Gerichtsbarkeit ausnehmen und einer Entscheidung durch ein Schiedsgericht unterstellen wollten, bestehen jedoch Differenzen hinsichtlich der Abwicklung des Schiedsverfahrens, greift grunds�tzlich der Utilit�tsgedanke Platz; danach ist m�glichst ein Vertragsverst�ndnis zu suchen, das die Schiedsvereinbarung bestehen l�sst (BGE 138 III 29 E. 2.2.3 S. 35 f.).
3.2.5.�Zu ber�cksichtigen ist im Weiteren, dass der Einwand der fehlenden Zust�ndigkeit nach Art. 186 Abs. 2 IPRG vor der Einlassung auf die Hauptsache zu erheben ist. Dabei handelt es sich um einen Anwendungsfall des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 2 Abs. 1 ZGB; vgl. auch Art. 52 ZPO [SR 272]), der auch im Bereich der Schiedsgerichtsbarkeit zu beachten ist. Unterbleibt eine entsprechende Einrede, wird die Zust�ndigkeit ungeachtet der G�ltigkeit der Schiedsvereinbarung kraft Einlassung begr�ndet. Demnach anerkennt die Partei, die sich zur Sache ge�ussert hat, ohne einen entsprechenden Einwand zu erheben, die Zust�ndigkeit des Schiedsgerichts und kann sich in der Folge nicht mehr auf dessen Unzust�ndigkeit berufen (BGE 128 III 50 E. 2c/aa mit Hinweisen). Treuwidrig und rechtsmissbr�uchlich handelt insbesondere die Partei, die R�gegr�nde gleichsam in Reserve h�lt, um diese bei ung�nstigem Prozessverlauf und voraussehbarem Prozessverlust nachzuschieben (vgl. BGE 136 III 605 E. zu erachten gewesen zu erachten gewesen 3.2.2 S. 609; 129 III 445 E. 3.1 S. 449; 126 III 249 E. 3c S. 254).
3.3.�Die Beschwerdef�hrer haben dem Schiedsgericht mit Eingaben vom 31. Juli 2015 und 28. August 2015 zun�chst ihren Standpunkt dargelegt, wonach die schiedsgerichtliche Pr�fungsbefugnis im Rahmen des Berufungsverfahrens auf ganz bestimmte R�gen beschr�nkt und die Streitsache nicht von Grund auf neu (�
de novo) zu beurteilen sei. Mit Schreiben vom 10. September 2015 informierte das Schiedsgericht die Parteien dar�ber, dass es gest�tzt auf Artikel R57 des TAS-Code�
de novoentscheiden und gegebenenfalls neue Beweise ber�cksichtigen werde.
Die Beschwerdegegnerin und das TAS weisen zu Recht darauf hin, dass die Beschwerdef�hrer in der Folge die Pr�fungsbefugnis des TAS nicht mehr in Frage stellten, sondern im Gegenteil die Order of Procedure am 13. bzw. 18. November 2015 vorbehaltlos unterzeichneten. Darin best�tigten die Beschwerdef�hrer in Ziffer 1, keine Einw�nde gegen die Zust�ndigkeit des TAS zu haben, die von der Beschwerdegegnerin in erster Linie auf Artikel 20 des AFL Anti-Doping Codes (Ausgabe 2015) und Artikel 13.2.3 des World Anti-Doping Agency Codes (WADA-Code) gest�tzt worden war. Zudem anerkannten sie in Ziffer 2 ausdr�cklich, dass das Schiedsgericht �ber die Berufung nach den Bestimmungen des TAS-Code befinden werde ("[...] the appointed Panel shall decide this matter as an Arbitral Tribunal and render an award in compliance with the Code [the Code of Sports-related Arbitration, 2013 edition] and the terms and conditions set out in this document"). Ein Vorbehalt hinsichtlich der Pr�fungsbefugnis des Schiedsgerichts l�sst sich dem Dokument auch in diesem Zusammenhang nicht entnehmen (vgl. zum Anbringen eines Vorbehalts in der "Order of Procedure" etwa die Urteile 4A_202/2016 vom 3. August 2016 E. 3.2; 4A_612/2009 vom 10. Februar 2010 E. 3.1.2; 4P.105/2006 vom 4. August 2006 E. 5.1). Im Gegenteil best�tigten die Beschwerdef�hrer in Ziffer 9 die Anwendbarkeit von Artikel R57 TAS-Code, der bereits in der Ausgabe von 2013 vorsah, dass das Schiedsgericht die Streitsache sowohl in tats�chlicher als auch in rechtlicher Hinsicht frei pr�ft ("The Panel has full power to review the facts and the law").
Entsprechend beantragten auch die Beschwerdef�hrer die Einvernahme verschiedener Zeugen anl�sslich der m�ndlichen Verhandlung, reichten dem Schiedsgericht bereits in deren Vorfeld verschiedene neue Beweise (u.a. in Form von Gutachten) ein und bestanden auf Weiterungen hinsichtlich der Hintergr�nde bestimmter Labortests, ohne einen Vorbehalt diesbez�glich anzubringen, was mit der von ihnen vertretenen engen Beschr�nkung der Pr�fungsbefugnis (sowohl in rechtlicher wie auch in tats�chlicher Hinsicht) im Rahmen der Berufung nicht vereinbar ist. Bezeichnenderweise verm�gen die Beschwerdef�hrer auch dem Vorbringen der Beschwerdegegnerin nichts entgegenzusetzen, wonach der Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrer 1-32 am ersten Tag der m�ndlichen Verhandlung (16. November 2015) eigens darauf verwies, dass das Schiedsgericht die Streitsache�
de novo�zu beurteilen habe (Hervorhebungen hinzugef�gt) :
"Given the centrality of this evidence, and given that this is an appeal, we would suggest -�
we're conscious that it's de novo of course, [...]. WADA exercises a right to bring the players, notwithstanding that outcome, before CAS�
by way of a de novo appeal. The complaint we make is,�
obviously it's de novo so the matter is able to be considered afresh by this panel�[...]."
Der Umstand, dass das Schiedsgericht in der Begr�ndung des angefochtenen Entscheids auf die freie Kognition hinwies und neben seiner Erw�gung zur Anwendbarkeit von Artikel 20.1 AFL Anti-Doping Code (2015) begr�ndete, weshalb eine Berufung an das TAS gest�tzt auf Artikel R57 TAS-Code (Ausgabe 2013) notwendigerweise eine unbeschr�nkte Pr�fungsbefugnis mit sich bringt, �ndert nichts daran, dass sich die Beschwerdef�hrer ungeachtet ihrer anf�nglichen Einw�nde mit der vorbehaltlosen Unterzeichnung der Order of Procedure vom 13. bzw. 18. November 2015 auf das Verfahren - inklusive der freien Pr�fung von Tat- und Rechtsfragen nach Artikel R57 TAS-Code [Ausgabe 2013] - einliessen. �berdies hat das Schiedsgericht die "Order of procedure" entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrer durchaus als massgebend erachtet und hat hinsichtlich der anwendbaren Verfahrensregeln - so etwa Artikel 20 AFL Anti-Doping Code (Ausgabe 2015), der eine umfassende Pr�fungsbefugnis im Rahmen der Berufung vorsieht - auch auf die vorbehaltlos unterzeichnete "Order of procedure" abgestellt.
Von den im Schiedsverfahren durch mehrere Rechtsanw�lte vertretenen Beschwerdef�hrern w�re nach Treu und Glauben zu erwarten gewesen, in der Order of Procedure einen Vorbehalt hinsichtlich der schiedsgerichtlichen Pr�fungsbefugnis anzubringen, h�tten sie auf ihrem zu Beginn des Verfahrens vertretenen Standpunkt einer - im Gegensatz zu Artikel R57 TAS-Code (Ausgabe 2013) - eng beschr�nkten Kognition und damit zusammenh�ngend einer auf einzelne Berufungsgr�nde begrenzten Zust�ndigkeit des TAS bestehen wollen. Die nunmehr in der Replik vor Bundesgericht aufgestellte Behauptung, die Unterzeichnung der "Order of Procedure" sei aufgrund einer unzul�ssigen N�tigung seitens des TAS erfolgt, ist neu und damit unzul�ssig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die entsprechenden Vorbringen haben damit, wie auch die zahlreichen im gleichen Zusammenhang eingereichten neuen Beweismittel, unbeachtet zu bleiben.
Nicht zu �berzeugen vermag zudem der Einwand der Beschwerdef�hrer, auch wenn von der Anwendbarkeit der Verfahrensbestimmungen des TAS-Code durch Unterzeichnung der "Order of Procedure" ausgegangen w�rde, h�tten nach Artikel S1 und Artikel R47 TAS-Code (Ausgabe 2013) die nationalen (Verbands-) Sonderregelungen Vorrang. Entgegen dem, was sie anzunehmen scheinen, sehen diese Bestimmungen lediglich vor, dass ein Schiedsverfahren vor dem TAS eine g�ltige Schiedsvereinbarung voraussetzt; die Zust�ndigkeit des TAS zur Beurteilung der Beschwerde wird jedoch auch von den Beschwerdef�hrern nicht grunds�tzlich in Frage gestellt. Die genannten Bestimmungen gehen nicht von einem allgemeinen Vorrang nationaler Verbandsbestimmungen in dem Sinne aus, dass im Hinblick auf die schiedsgerichtliche Pr�fungsbefugnis zun�chst Sonderregelungen der nationalen Verb�nde zu pr�fen w�ren. Zudem sieht insbesondere der in der Order of Procedure als anwendbar anerkannte Artikel R57 TAS-Code (Ausgabe 2013) keinen Vorbehalt entsprechender nationaler Verbandsregelungen vor. Folglich l�sst sich entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht ein Vorbehalt verbandsinterner Verfahrensbestimmungen hinsichtlich der Kognition auch nicht aus den als anwendbar anerkannten Bestimmungen des TAS-Code ableiten.
Indem die rechtsanwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer am 13. bzw. 18. November 2015 die "Order of Procedure" unterzeichneten, in der sie sich mit der Zust�ndigkeit des TAS ausdr�cklich und vorbehaltlos einverstanden erkl�rten und gleichzeitig der Anwendbarkeit der Verfahrensbestimmungen des TAS-Codes (Ausgabe 2013) einschliesslich Artikel R57 zustimmten, der die freie Pr�fung der Streitsache in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht vorsieht, anerkannten sie die freie Kognition des Schiedsgerichts zur Beurteilung der Berufung. Sie k�nnen daher nicht mehr unter Berufung auf Art. 190 Abs. 2 lit. b und e IPRG geltend machen, das Schiedsgericht habe seine Pr�fungsbefugnis �berschritten und damit die Bestimmungen �ber die Zust�ndigkeit oder den Ordre public verletzt. Ihr diesbez�gliches Beschwerderecht ist verwirkt und auf die Beschwerde ist nicht einzutreten.
3.4.�Selbst wenn auf die Beschwerde h�tte eingetreten werden k�nnen, w�re sie als unbegr�ndet zu erachten gewesen:
Die G�ltigkeit der Schiedsvereinbarung in formeller Hinsicht (Art. 178 Abs. 1 IPRG) wird von den Beschwerdef�hrern nicht in Frage gestellt. Ebenso wenig bestreiten sie, dass der bestehende Rechtsstreit von den von ihnen unterzeichneten Schiedsvereinbarungen erfasst wird und das TAS grunds�tzlich zust�ndig ist, �ber die Berufung der Beschwerdegegnerin zu befinden. Sie werfen ihm einzig vor, es habe den Rechtsstreit zu Unrecht von Grund auf gepr�ft, obwohl die Parteien seine Kognition als Berufungsinstanz eingeschr�nkt h�tten (vgl. zu diesem Einwand etwa Urteile 4A_246/2014 vom 15. Juli 2015 E. 7.2.2; 4A_90/2014 vom 9. Juli 2014 E. 3.3.2). Dabei stellen sie nicht in Abrede, dass sie sich beim Abschluss der Schiedsvereinbarungen auch den k�nftigen �nderungen der Verbandsbestimmungen der Australian Football League, so insbesondere denjenigen des AFL Anti-Doping Codes, unterwarfen. Sie gehen davon aus, dass bei Erlass des Entscheids des AFL Tribunals vom 31. M�rz 2015 grunds�tzlich die per 1. Januar 2015 in Kraft gesetzte Ausgabe 2015 des AFL Anti-Doping Codes anwendbar war, bestreiten jedoch die Anwendbarkeit von dessen Artikel 20.1 (unbeschr�nkte Pr�fungsbefugnis des TAS) gest�tzt auf die �bergangsbestimmung von Artikel 29.
Ihre Vorbringen sind demnach �bergangsrechtlicher Natur, indem sie sich auf den Standpunkt stellen, die auf das Berufungsverfahren nach wie vor anwendbaren Bestimmungen des AFL Anti-Doping Codes (Ausgabe 2010), so insbesondere Artikel 17, h�tten - im Gegensatz zu Artikel 20.1 der Ausgabe 2015 - noch keine unbeschr�nkte Pr�fungsbefugnis vorgesehen. Sie verkennen mit ihren Ausf�hrungen im Zusammenhang mit der intertemporalrechtlichen Frage der f�r die Berufung anwendbaren Verbandsregeln, dass sich die materielle G�ltigkeit der Schiedsvereinbarung und ihre objektive Tragweite gem�ss Art. 178 Abs. 2 IPRG alternativ nach schweizerischem Recht beurteilt; dass eine andere Rechtsordnung - insbesondere das australische Recht - hinsichtlich der materiellen G�ltigkeit grossz�giger w�re, machen sie nicht geltend. Wie das TAS unter Berufung auf Artikel R57 TAS-Code (Ausgabe 2013) und seine eigene Rechtsprechung sowie mit Hinweis auf Artikel 13.1.1 WADA-Code nachvollziehbar darlegt, erfolgt seine Pr�fung - insbesondere in Dopingf�llen - zwingend ohne Einschr�nkung der zu pr�fenden Tat- und Rechtsfragen; zu beurteilen sei nicht einfach, ob sich der angefochtene Verbandsentscheid rechtfertigen lasse, sondern ob eine Verletzung der massgebenden Anti-Doping-Regeln vorliege. Dies leuchtet ohne Weiteres ein, zumal dem TAS im Rahmen der weltweiten Dopingbek�mpfung die Aufgabe zukommt, die Einhaltung internationaler Standards in diesem Bereich sicherzustellen (vgl. Urteil 4A_640/2010 vom 18. April 2011 E. 3.3.1). Eine einheitliche Anwendung der massgebenden Anti-Doping-Regeln w�re mit einer je nach nationaler Verbandsordnung unterschiedlichen Pr�fung von Dopingf�llen nicht zu bewerkstelligen.
W�re mit den Beschwerdef�hrern davon auszugehen, dass die von ihnen unterzeichneten Schiedsvereinbarungen durch Verweisung auf den AFL Anti-Doping Code (Ausgabe 2010) tats�chlich eine auf drei eng umschriebene Berufungsgr�nde eingeschr�nkte Zust�ndigkeit des TAS vorsehen, obwohl diese Schiedsinstitution nach ihren zwingenden Verfahrensregeln eine derart beschr�nkte Berufung gar nicht zul�sst, w�re von Schiedsvereinbarungen mit teilweise unm�glichem Inhalt (Art. 20 Abs. 2 OR) auszugehen (vgl. BGE 138 III 29 E. 2.3.2 S. 37 f.). Daraus folgt jedoch nach schweizerischem Recht nicht deren Nichtigkeit. Auch die Beschwerdef�hrer machen nicht etwa geltend, dass die Kognition des Schiedsgerichts von derart entscheidender Bedeutung gewesen w�re, dass sich die Parteien gegen die Schiedsgerichtsbarkeit des TAS entschieden h�tten, falls ihnen bewusst gewesen w�re, dass ein auf bestimmte Fragen beschr�nktes Verfahren vor dieser Schiedsinstitution gar nicht m�glich ist (vgl. zur Auslegung und Erg�nzung einer Schiedsklausel mit teilweise unm�glichem Inhalt BGE 138 III 29 E. 2.3). Im Gegenteil best�tigen sie ausdr�cklich die Zust�ndigkeit des TAS als Berufungsinstanz im zu beurteilenden Fall und stellen auch nicht in Abrede, dass nach den Verweisungen in den abgeschlossenen Schiedsvereinbarungen nunmehr der Anti-Doping Code (Ausgabe 2015) anwendbar ist, der in Artikel 20.1 AFL ausdr�cklich die unbeschr�nkte Pr�fungsbefugnis des TAS vorsieht. Aufgrund der Vorbringen der Beschwerdef�hrer kann davon ausgegangen werden, dass sie eine Schiedsvereinbarung abgeschlossen h�tten, welche die Zust�ndigkeit des TAS mit freier Pr�fung von Tat- und Rechtsfragen vorgesehen h�tte, w�re ihnen bewusst gewesen, dass die Vereinbarung einer - nach ihrer Ansicht - unter der Herrschaft des Anti-Doping Codes (Ausgabe 2010) auf bestimmte Fragen beschr�nkten Pr�fung durch das TAS nicht m�glich ist.
Selbst wenn der Rechtsauffassung der Beschwerdef�hrer zum �bergangsrecht nach Artikel 29 des Anti-Doping Codes (Ausgabe 2015) und zu den Berufungsgr�nden unter der Herrschaft des Anti-Doping Codes (Ausgabe 2010) gefolgt w�rde, die sie im Rahmen ihrer R�gen nach Art. 190 Abs. 2 lit. b und e IPRG vor Bundesgericht unter Berufung auf verschiedene eingereichte Rechtsgutachten australischer Juristen vertritt, w�rde dies nicht zu dem von ihr angestrebten Ergebnis f�hren. Das TAS w�re demnach als zust�ndig und die mit entsprechender Begr�ndung erhobene R�ge der Unvereinbarkeit mit dem Ordre public als unbegr�ndet zu erachten gewesen. Folglich w�re die Beschwerde abzuweisen gewesen, falls darauf h�tte eingetreten werden k�nnen.
Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die Beschwerdef�hrer unter solidarischer Haftbarkeit kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 5 sowie Art. 68 Abs. 2 und 4 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 35'000.-- werden den Beschwerdef�hrern (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen) auferlegt.
Die Beschwerdef�hrer haben die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen) mit insgesamt Fr. 40'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 54
 Art. 42
 Art. 70
 Art. 95
 Art. 77
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 190
 BGE 
 BGE 
 Art. 190
 Art. 190
 Art. 190
 Art. 178
 Art. 178
 BGE 
 Art. 186
 Art. 52
 BGE 
 Art. 190
 Art. 178
 BGE 
 BGE 
 Art. 190
 Art. 68