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Timestamp: 2019-09-23 05:35:27+00:00

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PEP Web - Die platonische Liebe
Kelsen, H. (1933). Die platonische Liebe. Imago, 19(1):34-98.
(1933). Imago, 19(1):34-98
Inhalt: § 1. Das Erosproblem in der Platonforschung. — § 2. Der homosexuelle Eros. — § 3. Platons Verhältnis zu seiner Familie. — § 4. Platons Stellung zur Frau: a) „Philebos“ und „Timaios“, b) „Politeia“, c) Der Mythos des „Politikos“. — § 5. Der knabenliebende Eros: a) „Charmides“ und „Lysis“, b) „Phaidros“, c) „Politeia“. — § 6. Die Päderastie in Griechenland: a) Der dorische Kulturkreis, b) Das Verhältnis von Religion und Dichtung zur Knabenliebe, c) Die Stellung der Philosophie, insbesondere Xenophons, d) Die antipäderastische Tendenz der Strafgesetzgebung und der Moral, e) Zeugnisse aus Platons Schriften. — § 7. Platons Konflikt mit der Gesellschaft. — § 8. Platons Ideal der Keuschheit: Sokrates. — § g. Der platonische Pessimismus. — § 10. Die optimistische Wendung: Das Bekenntnis zum Eros: a) „Lysis“, b) „Symposion“, c) Der Erosmythos des Aristophanes, d) Die Liebeslehre der Diotima.
§ I. Das Erosproblem in der Plaionforschung. Mehr noch als jedes andere geistige Schaffen ist das der großen Ethiker verwurzelt in ihrem persönlichen Leben, entspringt alle Gut-Böse-Spekulation — und Platons Philosophie ist im wesentlichen als eine solche zu verstehen — aus dem den ganzen Menschen erschütternden ethischen Erlebnis.

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 10