Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F30-01-2006-I_742-2005
Timestamp: 2016-10-27 23:02:43+00:00

Document:
I 742/05 (30.01.2006)
I 742/05
L.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Erich Leuzinger, Hauptstrasse 47, 8750 Glarus,
Mit Verf�gungen vom 29. April 2004 und Einspracheentscheid vom 17. August 2004 sprach die IV-Stelle Glarus dem 1955 geborenen L.________ vom 1. Januar bis 31. M�rz 2002 eine Viertelsrente, vom 1. April 2002 bis 31. Dezember 2003 eine halbe Rente sowie ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zu.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 13. September 2005 teilweise gut und stellte fest, dass L.________ vom 1. M�rz 2002 bis 31. Dezember 2003 eine ganze sowie ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente zusteht.
L.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag auf Weiterausrichtung der ganzen Invalidenrente �ber den 31. Dezember 2003 hinaus; eventuell sei die Sache zur erg�nzenden Abkl�rung des rechtserheblichen Sachverhalts an die Vorinstanz oder die Verwaltung zur�ckzuweisen.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze �ber den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG sowohl in der bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen wie auch in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) und die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (bis 31. Dezember 2002: Art. 28 altAbs. 2 IVG; vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003: Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; ab 1. Januar 2004: Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; BGE 130 V 348 Erw. 3.4, 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b) richtig dargelegt. Hierauf wird verwiesen.
Des Weitern hat die Vorinstanz mit einl�sslicher Begr�ndung zu Recht erkannt, dass der Invalidit�tsgrad des Beschwerdef�hrers weniger als 70 % betr�gt, weshalb ihm ab Inkrafttreten der 4. IV-Revision (am 1. Januar 2004) nur mehr eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zusteht (Art. 28 Abs. 1 IVG). S�mtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen verm�gen, soweit sie nicht bereits im angefochtenen Entscheid mit zutreffender Begr�ndung widerlegt worden sind, an dieser Betrachtungsweise nichts zu �ndern. So lehnten es Verwaltung und kantonales Gericht zu Recht ab, zufolge des von der Abkl�rungsstelle X.________ im Gutachten vom 4. Dezember 2003 als Nebenbefund erhobenen Augenleidens (Visusverminderung links bei Status nach Lasertherapie wegen chronisch rezidivierender Chorioretinitis centralis serosa im Oktober 1999) eine zus�tzliche Beeintr�chtigung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit zu ber�cksichtigen, hatte doch der Augenarzt Dr. C.________ in seinem Bericht vom 3. September 2002 ebenfalls festgestellt, dass die funktionelle Leistungsf�higkeit aufgrund der linksseitig leicht verminderten Sehsch�rfe rein aus ophthalmologischer Sicht nicht eingeschr�nkt werde. Vom beantragten "interdisziplin�ren medizinischen Obergutachten zwecks Feststellung der Gesamtarbeits- und Erwerbsunf�higkeit" w�ren f�r die hier zu beurteilende Rechtsfrage keine relevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb von einer solchen Weiterung abzusehen ist.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, der Ausgleichskasse des Schweizerischen Baumeisterverbandes und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.

References: Art. 28
 Art. 1
 Art. 16
 Art. 28
 Art. 16
 BGE