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Timestamp: 2018-12-15 00:48:33+00:00

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Eingliederungszuschuss für ältere behinderte Frauen für den Arbeitgeber
www.frag-einen-anwalt.de Arbeitsrecht Arbeitgeber Eingliederungszuschuss für ältere...
07.12.2012 08:25 |
für die Region Niedersachsen suche ich einen Anwalt für Sozialrecht, der sich mit dem Eingliederungszuschuss der Agentur für Arbeit und des Integrationsamtes auskennt.
Es handelt sich um: Eingliederungszuschuss für ältere behinderte Frauen und auch Männer für den Arbeitgeber.
vielen Dank für die Anfrage. Vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum dafür gedacht ist, einen ersten Eindruck zu der Rechtslage zu vermitteln.
Der Eingliederungszuschuss ist in § 88 SGB III geregelt. Danach können Arbeitgeber zur Eingliederung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, deren Vermittlung wegen in ihrer Person liegender Gründe erschwert ist, einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt zum Ausgleich einer Minderleistung erhalten. Die Förderhöhe und die Förderdauer richten sich gemäß § 89 SGB III nach dem Umfang der Einschränkung der Arbeitsleistung der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers und nach den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes (Minderleistung). Der Eingliederungszuschuss kann danach bis zu 50 Prozent des zu berücksichtigenden Arbeitsentgelts und die Förderdauer bis zu zwölf Monate betragen.
Nach § 131 SGB III kann die Förderdauer abweichend von § 89 für einen Eingliederungszuschuss für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, bis zu 36 Monate betragen, wenn die Förderungen bis zum 31. Dezember 2014 begonnen haben.
Das für den Eingliederungszuschuss zu berücksichtigende Einkommen ist nach § 91 Abs. 1 SGB III
Nach § 91 Abs. 2 SGB III wird der Eingliederungszuschuss zu Beginn der Maßnahme in monatlichen Festbeträgen für die Förderdauer festgelegt. Die monatlichen Festbeträge werden vermindert, wenn sich das zu berücksichtigende Arbeitsentgelt verringert.
Nach § 92 Abs. 1 SGB III ist eine Förderung ausgeschlossen, wenn
2. die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer bei einem früheren Arbeitgeber eingestellt wird, bei dem sie oder er während der letzten vier Jahre vor Förderungsbeginn mehr als drei Monate versicherungspflichtig beschäftigt war; dies gilt nicht, wenn es sich um die befristete Beschäftigung besonders betroffener schwerbehinderter Menschen handelt.
Nach § 92 Abs. 2 SGB III muss der Eingliederungszuschuss teilweise zurückgezahlt werden, wenn das Beschäftigungsverhältnis während des Förderungszeitraums oder einer Nachbeschäftigungszeit beendet wird. Dies gilt jedoch nicht, wenn
1. der Arbeitgeber berechtigt war, das Arbeitsverhältnis aus Gründen, die in der Person oder dem Verhalten der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers liegen, zu kündigen,
3. das Arbeitsverhältnis auf das Bestreben der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers hin beendet wird, ohne dass der Arbeitgeber den Grund hierfür zu vertreten hat,
4. die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer das Mindestalter für den Bezug der gesetzlichen Altersrente erreicht hat, oder
5. der Eingliederungszuschuss für die Einstellung eines besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen geleistet wird.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage geben. Gerne dürfen Sie mich über meine Kanzlei für eine weitere Vertetung beauftragen. Dank der modernen Kommunikationsmittel sollte die Entfernung kein Problem sein. Die auf diesem Portal bereits gezahlten Gebühren werden Ihnen bei einer weiteren Vertretung angerechnet.
Sollte Ihnen noch etwas unklar sein, dürfen Sie gerne die Nachfragemöglichkeit nutzen. Wenn Sie zufrieden sind, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.
Muss der Arbeitgeber die Absage begründen?
Eingliederungszuschuss für ältere behinderte Frauen für den Arbeitgeber © 2018 QNC GmbH

References: § 88
 § 89
 § 131
 § 89
 § 91
 § 91
 § 92
 § 92