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Timestamp: 2019-02-19 01:51:33+00:00

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Rechtsprechung: XI ZB 12/12 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 02.10.2012 | BGH, 15.12.2015 | BGH, 19.08.2014
Kapitalanleger-Musterverfahren: Musterentscheid zur Prospekthaftung für den 3. Börsengang der Deutschen Telekom AG; erforderlicher Inhalt eines Musterentscheids; Anforderungen an einen Rechtsbeschwerdeantrag; Anwendung der gesetzlichen Prospekthaftung; Ausweisung des Werts des Immobilienvermögens im Wertpapierverkaufsprospekt; Hinweispflicht auf eine "Umhängung"; Umfang der Verjährungshemmung bei Erhebung einer Schadensersatzklage; erforderliche Individualisierung des prozessualen Anspruchs in einem Mahn- oder Güteverfahren
Entscheidung nach dem KapMuG zur Frage der Fehlerhaftigkeit des von der Deutschen Telekom AG anlässlich des sogenannten "dritten Börsengangs" herausgegebenen Prospekts, insbesondere zu den Punkten Wert des Immobilienvermögens der Emittentin als Bilanzposition und Übertragung eines erheblichen Aktienpakets auf eine Konzerntochter
Teilerfolg im Anlegerschutzprozess gegen die Telekom - Geld & Recht
Kurznachricht zu "Telekom-Prozess - Mammutverfahren vorläufig beendet" von Dr. Matthias Amort, original erschienen in: NJW 2015, 1276 - 1278.
Kurznachricht zu "BGH zur Unrichtigkeit des Prospekts der Deutsche Telekom AG im dritten Börsengang" von Dr. Timo Holzborn und RA Dr. Nicolas Mähner, original erschienen in: DB 2015, 2375 - 2378.
Das reicht aus (vgl. Senatsbeschlüsse vom 21. Oktober 2014 - XI ZB 12/12 aaO Rn. 55 mwN …und vom 22. November 2016 - XI ZB 9/13 aaO Rn. 45).
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, die auch für Verkaufsprospekte offener Investmentfonds herangezogen werden kann, kommt es für die Frage, ob ein Verkaufsprospekt unrichtig oder unvollständig ist, nicht isoliert auf eine bestimmte Formulierung oder allein auf die darin wiedergegebenen Einzeltatsachen an, sondern wesentlich auch darauf, welches Gesamtbild er von der angebotenen Anlage vermittelt (…Senatsurteil vom 18. September 2012 - XI ZR 344/11, BGHZ 195, 1 Rn. 23 mwN; Senatsbeschluss vom 21. Oktober 2014 - XI ZB 12/12, BGHZ 203, 1 Rn. 74; BGH…, Urteil vom 9. Mai 2017 - II ZR 344/15, WM 2017, 1252 Rn. 17 mwN).
Die investmentrechtliche Prospekthaftung, die die Verantwortlichkeit der Kapitalanlagegesellschaft für diesen Sachverhalt besonders ausformt, schließt in ihrem Anwendungsbereich nicht nur die allgemeine bürgerlichrechtliche Prospekthaftung im engeren Sinne (…Heisterhagen in Emde/Dornseifer/Dreibus/Hölscher, InvG, § 127 Rn. 54;… Köndgen in Berger/Steck/Lübbehüsen, InvG, § 127 Rn. 29; vgl. zu § 13 VerkProspG i.V.m. § 45 ff. BörsG bereits Senatsbeschluss vom 21. Oktober 2014 - XI ZB 12/12, BGHZ 203, 1 Rn. 64 ff.), sondern auch einen Schadensersatzanspruch gemäß § 280 Abs. 1 BGB i.V.m. § 311 Abs. 2, § 241 Abs. 2 BGB wegen Aufklärungspflichtverletzung durch Verwenden eines fehlerhaften Verkaufsprospekts im Stadium der Anbahnung des Investmentvertrags aus.
Allein hierauf bezieht sich das für die Auslegung von Inhalt und Reichweite der Feststellungsziele vor allem maßgebliche (vgl. Senatsbeschlüsse vom 21. Oktober 2014 - XI ZB 12/12, BGHZ 203, 1 Rn. 133 …und vom 19. September 2017 - XI ZB 17/15, WM 2017, 2237 Rn. 57) tatsächliche und rechtliche Vorbringen zu ihrer Begründung (Schriftsatz des Musterklägers vom 31. August 2015, Seite 26 ff. und Seite 44 ff.).
Vielmehr kann das Rechtsbeschwerdegericht prüfen, ob es sich bei dem geltend gemachten Anspruch um eine feststellungsfähige kapitalmarktrechtliche Streitigkeit im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 KapMuG handelt, die sich auf verallgemeinerungsfähige Tatsachen oder Rechtsfragen bezieht (vgl. Senatsbeschluss vom 21. Oktober 2014 - XI ZB 12/12, BGHZ 203, 1 Rn. 135 mwN zum KapMuG aF).
Rechtsstreitigkeiten, in denen Schadensersatzansprüche - wie hier - auf die Verletzung vertraglicher Pflichten oder auf § 241 Abs. 2, § 311 Abs. 2 und 3 BGB gestützt werden, fallen nicht unter Ziffer 1 (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 10. Juni 2008 - XI ZB 26/07, BGHZ 177, 88 Rn. 15…, vom 8. April 2014 - XI ZB 40/11, WM 2014, 992 Rn. 18 und vom 21. Oktober 2014 - XI ZB 12/12, BGHZ 203, 1 Rn. 136; BGH…, Beschluss vom 30. Oktober 2008 - III ZB 92/07, WM 2009, 110 Rn. 11 f. …und vom 13. Dezember 2011 - II ZB 6/09, WM 2012, 115 Rn. 14).
Anforderungen an die Bestimmtheit eines Feststellungs- oder Leistungsantrages im …
KapMuG § 15 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1; ZPO § 522 Abs. 1 Satz 1, § 552 Abs. 1 Satz 1, § 575, § 577 Abs. 1 Satz 1
§ 15 Abs 1 KapMuG, § 15 Abs 2 S 1 KapMuG, § 522 Abs 1 S 1 ZPO, § 552 Abs 1 S 1 ZPO, § 575 ZPO
Kapitalanlegermusterverfahren: Voraussetzungen der Mitteilungspflicht des Rechtsbeschwerdegerichts hinsichtlich des Eingangs einer Rechtsbeschwerde gegen einen Musterentscheid gegenüber den Beigeladenen
Mitteilungspflicht bzgl. des Eingangs einer Rechtsbeschwerde gegen einen Musterentscheid gegenüber den Beigeladenem
Zur Mitteilung an die Beigeladenen über den Eingang einer Rechtsbeschwerde gegen Musterentscheid im KapMuG-Verfahren ("Deutsche Telekom")
Zu den Voraussetzungen, unter denen das Rechtsbeschwerdegericht den Beigeladenen den Eingang einer Rechtsbeschwerde gegen einen Musterentscheid mitzuteilen hat
Verfahrensrecht - Rechtsbeschwerde nach KapMuG
KapMuG § 15; ZPO §§ 522, 552, 575, 577
Mitteilung nach § 15 Abs. 2 S. 1 KapMuG setzt nicht den Eingang der Rechtsbeschwerdebegründung voraus
Eingang der Rechtsbeschwerdebegründung keine Voraussetzung für Mitteilung nach § 15 Abs. 2 S. 1 KapMuG
Benachrichtigung der Beteiligten des Musterverfahrens vom Eingang einer Rechtsbeschwerde gegen den Musterentscheid
NJW-RR 2013, 235
ZIP 2012, 2177
MDR 2012, 1489
WM 2012, 2092
DB 2012, 2507
Denn eine Verwerfung scheidet auf Grund der Bindungs- und Rechtskraftwirkung des Musterentscheids aus, solange zumindest eine Rechtsbeschwerde in zulässiger Weise eingelegt worden ist (Senatsbeschluss vom 2. Oktober 2012 - XI ZB 12/12, WM 2012, 2092 Rn. 22).
Die Formalien der Rechtsbeschwerden - für die § 575 ZPO gilt (vgl. BGH, Beschluss vom 2. Oktober 2012 - XI ZB 12/12, ZIP 2012, 2177 Rn. 13) - sind gewahrt.
(1) Der gegenteiligen Argumentation steht bereits der Wortlaut der Vorschrift als äußerste Schranke jeder Auslegung entgegen (vgl. BGH, Urteil vom 30. Juni 1966 - KZR 5/65, BGHZ 46, 74, 76; Senatsbeschluss vom 2. Oktober 2012 - XI ZB 12/12, WM 2012, 2092 Rn. 17).
Rechtsbeschwerde gegen einen Musterentscheid; Veranlassung der Mitteilung über …
Die nach § 15 Abs. 2 Satz 1 KapMuG aF erforderliche Mitteilung über den Eingang der Rechtsbeschwerde hat zu erfolgen, sobald gegen den Musterentscheid Rechtsbeschwerde durch einen beschwerdeberechtigten Beteiligten des Musterverfahrens (§ 15 Abs. 1 Satz 4, § 8 Abs. 1 KapMuG aF) in der gesetzlichen Form und Frist (§ 575 Abs. 1 ZPO) eingelegt worden ist und der Rechtsbeschwerdeführer auch beschwert ist (vgl. Senatsbeschluss vom 2. Oktober 2012 - XI ZB 12/12, WM 2012, 2092 Rn. 9 f.).
a) Die Frist zur Einlegung der Rechtsbeschwerden (§ 15 Abs. 4 KapMuG aF; § 575 Abs. 1 Satz 1 ZPO) begann für die Beigeladenen auf Seiten des Musterklägers nach Zustellung des Musterentscheids an den Musterkläger am 24. Mai 2012 am 25. Mai 2012 zu laufen und endete am Montag, den 25. Juni 2012 (Senatsbeschluss vom 2. Oktober 2012 - XI ZB 12/12, WM 2012, 2092 Rn. 27).
Die nach § 20 Abs. 2 Satz 1 KapMuG erforderliche Mitteilung über den Eingang einer Rechtsbeschwerde hat zu erfolgen, sobald gegen den Musterentscheid Rechtsbeschwerde durch einen beschwerdeberechtigten Beteiligten des Musterverfahrens (§ 20 Abs. 1 Satz 4, § 9 Abs. 1 KapMuG) in der gesetzlichen Form und Frist eingelegt worden ist (§ 575 Abs. 1 ZPO) und der Rechtsbeschwerdeführer auch beschwert ist (vgl. Senatsbeschlüsse vom 2. Oktober 2012 - XI ZB 12/12, WM 2012, 2092 Rn. 9…, vom 6. Oktober 2015 - XI ZB 17/15, juris Rn. 2 …und vom 1. Dezember 2015 - XI ZB 13/14, juris Rn. 3).
BGH, 13.11.2018 - XI ZB 19/18
Bestimmen des Musterbeklagten nach billigem Ermessen zum …
Die nach § 20 Abs. 2 Satz 1 KapMuG erforderliche Mitteilung über den Eingang der Rechtsbeschwerde hat zu erfolgen, sobald gegen den Musterentscheid Rechtsbeschwerde durch einen beschwerdeberechtigten Beteiligten des Musterverfahrens (§ 20 Abs. 1 Satz 4, § 9 Abs. 1 KapMuG) in der gesetzlichen Form und Frist (§ 575 Abs. 1 ZPO) eingelegt worden ist und der Rechtsbeschwerdeführer auch beschwert ist (vgl. Senatsbeschluss vom 2. Oktober 2012 - XI ZB 12/12, WM 2012, 2092 Rn. 9 f.).
Kapitalanlegermusterverfahren: Mitteilungspflicht des Rechtsbeschwerdegerichts …
Die nach § 20 Abs. 2 Satz 1 KapMuG erforderliche Mitteilung über den Eingang einer Rechtsbeschwerde hat zu erfolgen, sobald gegen den Musterentscheid Rechtsbeschwerde durch einen beschwerdeberechtigten Beteiligten des Musterverfahrens (§ 20 Abs. 1 Satz 4, § 9 Abs. 1 KapMuG) in der gesetzlichen Form und Frist eingelegt worden ist (§ 575 Abs. 1 ZPO) und der Rechtsbeschwerdeführer auch beschwert ist (vgl. Senatsbeschluss vom 2. Oktober 2012 - XI ZB 12/12, WM 2012, 2092 Rn. 9 f.).
Bekanntmachung eines Musterentscheids im Klageregister des elektronischen …
Voraussetzungen für die nach § 15 Abs. 2 S. 1 KapMuG erforderliche Mitteilung …
BGH, 24.10.2017 - XI ZB 18/17
Rechtsbeschwerde des beschwerdeberechtigten Beteiligten des Musterverfahrens …
BGH, 29.05.2018 - XI ZB 3/18
GKG (in der im Juni 2012 geltenden Fassung, im Folgenden: aF) § 66 Abs. 1 Satz 1, § 22 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 Satz 2, § 51a Abs. 2
§ 33 Abs. 1 RVG, § ... 60 Abs. 1 Satz 1 RVG, § 139 Abs. 1 GVG, § 33 Abs. 1 Fall 1 RVG, § 51a Abs. 1 GKG, § 39 Abs. 2 GKG, § 23 Abs. 1 Satz 1 RVG, § 47 Abs. 1 GKG, § 23a RVG, § 23b RVG, § 33 Abs. 2 Satz 2 RVG, § 7 Abs. 1 RVG, § 22 Abs. 1 RVG, § 16 Nr. 13 RVG, § 15 Abs. 2 Satz 2 RVG, § 17 Nr. 1 RVG, § 7 Abs. 1, Abs. 2, § 22 RVG, § 33 RVG, § 7 Abs. 2 Satz 1 RVG, § 7 Abs. 2 Satz 2 RVG
§ 22 Abs 1 S 1 GKG vom 23.05.2011, § 22 Abs 4 S 2 GKG vom 23.05.2001, § 29 Nr 1 GKG vom 05.05.2004, § 51a Abs 2 GKG vom 22.12.2006, § 51a Abs 3 GKG
Gerichtskosten für das Rechtsbeschwerdeverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz: Befugnis zur Gerichtskostenerinnerung; Kostenhaftung des Musterklägers und der auf seiner Seite Beigeladenen
§ 7 RVG vom 05.05.2004, § 22 Abs 1 RVG vom 22.12.2006, § 23a RVG vom 19.10.2012, § 23b RVG, § 33 Abs 1 RVG vom 30.07.2009
Rechtsbeschwerdeverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensrecht: Gegenstandswert für die außergerichtlichen Kosten bei Tätigkeit des Prozessbevollmächtigten für mehrere Auftraggeber
Festsetzung des Gegenstandswerts für die außergerichtlichen Kosten nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz in einer gebührenrechtlichen Angelegenheit; Tätigkeit des Prozessbevollmächtigten im Rechtsbeschwerdeverfahren in einer gebührenrechtlichen Angelegenheit für mehrere Auftraggeber
Zur Frage, wer befugt ist, sich mit der Gerichtskostenerinnerung gegen den Kostenansatz zu wehren; zur Höhe der Inanspruchnahme des Musterklägers und der auf seiner Seite Beigeladenen als Antragsteller für die Gerichtskosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz
Zur Antragstellerhaftung des Musterklägers und der auf seiner Seite Beigeladenen für die Gerichtskosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens nach dem KapMuG ("Telekom")
ZIP 2016, 495
ZIP 2016, 546
MDR 2016, 301
MDR 2016, 302
WM 2016, 254
WM 2016, 256
Für die Prozessbevollmächtigten, die mehrere Beteiligte im Rechtsbeschwerdeverfahren vertreten, ist der Gegenstandswert für die Bestimmung der außergerichtlichen Kosten gemäß § 22 Abs. 1 RVG aF in Höhe der Summe der nach § 23a RVG aF zu bestimmenden Streitwerte festzusetzen (…Senatsbeschlüsse vom 21. Oktober 2014 - XI ZB 12/12, BGHZ 203, 1 Rn. 168 f. und vom 15. Dezember 2015 - XI ZB 12/12, WM 2016, 254 Rn. 9).
BPatG, 23.11.2016 - 7 W (pat) 17/16
Geltung eines Einspruchs gegen ein Patent als nicht erhoben aufgrund der nicht …
Dementsprechend bedarf es Angaben, die das Patentamt in die Lage versetzen, die Höhe der zu zahlenden Gebühr festzustellen, diese einem konkreten Verfahren zuzuordnen und auf Basis eines entsprechenden SEPA-Basislastschriftmandats einzuziehen (vgl. BPatG Mitt. 2016, 192, 195 - babygro).
§ 574 Abs. 4 Satz 1 ZPO
§ 15 Abs 5 S 2 KapMuG vom 16.08.2005, § 574 Abs 4 S 1 ZPO
Kapitalanlegermusterverfahren: Umdeutung einer unzulässigen Rechtsbeschwerde eines Beigeladenen
Umdeutung einer unzulässigen Rechtsbeschwerde eines Beigeladenen in einem Musterverfahren in eine zulässige Anschlussrechtsbeschwerde; Einlegung der unzulässigen Rechtsbeschwerde innerhalb der Frist zur Erklärung des Beitritts
Zur Umdeutung der unzulässigen Rechtsbeschwerde eines Beigeladenen in KapMuG-Verfahren in zulässige Anschlussrechtsbeschwerde
Zur Möglichkeit der Umdeutung einer unzulässigen Rechtsbeschwerde eines Beigeladenen in einem Musterverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz in eine zulässige Anschlussrechtsbeschwerde
MapMuG-Musterverfahren - und die Rechtsbeschwerde
Umdeutung einer unzulässigen Rechtsbeschwerde in einem Musterverfahren nach dem KapMuG
KapMuG § 15 Abs. 5 Satz 2 a. F.; ZPO § 574 Abs. 4 Satz 1
Umdeutung einer unzulässigen Rechtsbeschwerde eines Beigeladenen in einem Musterverfahren nach KapMuG
KapMuG a. F. § 15 Abs. 5 Satz 2; ZPO § 574 Abs. 4
ZIP 2014, 1851
WM 2014, 1764
BB 2014, 2241
DB 2014, 2286
NZG 2014, 1067
Die verspätet eingelegten Rechtsbeschwerden sind aber in unselbständige Anschlussrechtsbeschwerden umzudeuten, was der Senat im Beschluss vom 19. August 2014 (XI ZB 12/12, WM 2014, 1764 Rn. 2, 6 ff.) bereits eingehend begründet hat.
Nach den allgemeinen zivilprozessualen Grundsätzen, die insoweit auch für das Spruchverfahren gelten, ist eine fehlerhafte Parteihandlung in eine zulässige und wirksame umzudeuten, wenn die unzulässige Prozesshandlung die Voraussetzungen einer zulässigen, dem gleichen Zweck dienenden Prozesshandlung erfüllt, die Umdeutung dem maßgeblichen Parteiwillen entspricht und kein schutzwürdiges Interesse des Gegners entgegensteht (…vgl. zur sofortigen Beschwerde gegen die Versagung der Wiedereinsetzung BGH, Beschluss v. 21.06.2000 - XII ZB 93/00 Rn. 3, VersR 2001, 607 f.; zur Rechtsbeschwerde in Kapitalanlegermusterverfahren BGH, Beschluss v. 19.08.2014 - XI ZB 12/12 Rn. 6, AG 2014, 749 f. m.w.N.).

References: § 127
 § 127
 § 13
 § 45
 § 280
 § 311
 § 241
 § 1
 § 241
 § 311
 § 15
 § 522
 § 552
 § 575
 § 577

§ 15
 § 15
 § 522
 § 552
 § 575
 § 15
 § 15
 § 15
 § 575
 § 15
 § 8
 § 575
 § 20
 § 9
 § 20
 § 9
 § 20
 § 9
 § 15
 § 66
 § 22
 § 51

§ 33
 § 139
 § 33
 § 51
 § 39
 § 23
 § 47
 § 23
 § 23
 § 33
 § 7
 § 22
 § 16
 § 15
 § 17
 § 7
 § 22
 § 33
 § 7
 § 7

§ 22
 § 22
 § 29
 § 51
 § 51

§ 7
 § 22
 § 23
 § 23
 § 33
 § 22
 § 23

§ 574

§ 15
 § 574
 § 15
 § 574
 § 15
 § 574