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Timestamp: 2020-01-21 01:10:25+00:00

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440.200-01-07-1997-Archiv KirchenbeamtenbesoldungsG (KbeamtenbesoldG) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
440.200-01-07-1997-Archiv KirchenbeamtenbesoldungsG (KbeamtenbesoldG)
§ 3 Verzicht auf Teile der Bezüge
§ 4 Änderung von Bezügen
§ 5 Einstufung in Besoldungsgruppen
(KirchenbeamtenbesoldungsG)
(GVBl. S. 101), zuletzt geändert am 19. April 2013 (GVBl. S. 106, 109)1#
( 1 ) 1 Auf die Besoldung und Versorgung der Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten und ihrer Hinterbliebenen finden die für die Landesbeamten geltenden Bestimmungen entsprechende Anwendung. 2 Dies gilt auch im Falle des Bezugs einer Dienstwohnung gemäß § 30 Abs. 2 2. Alt. Kirchengesetz über die Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten in der Evangelischen Kirche in Deutschland. 3 § 24 Abs. 3 des Landesbeamtenversorgungsgesetzes Baden-Württemberg (LBeamtVGBW) ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Vorschrift die erstmalige Begründung eines Kirchenbeamtenverhältnisses umfasst. 4 § 84 Abs. 2 LBeamtVGBW wird ausgeschlossen.2# 5 Vorschriften über Leistungsstufen, Leistungszulagen und Leistungsprämien sind nicht anzuwenden. 6 § 77 Abs. 1 LBeamtVGBW ist nicht anzuwenden.3#
( 2 ) 1 Abweichend von Absatz 1 finden auf Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamte sowie Versorgungsempfänger § 12 des Pfarrerbesoldungsgesetzes hinsichtlich der Auszahlung des Familienzuschlages und der Konkurrenzregelungen Anwendung. 2 Anzuwenden ist ferner § 54 Abs. 1 S. 1 Pfarrerbesoldungsgesetz. 3 § 45 PfBG findet entsprechende Anwendung.4# 4 Anzuwenden ist bezüglich des Ruhestandes nach Artikel 79 Abs. 8 GO die Regelung des § 26 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 Pfarrerbesoldungsgesetz.5#
( 3 ) Soweit in der Zeit vom 1. Januar 1999 bis 31. Dezember 2017 bei den Landesbeamtinnen und Landesbeamten Besoldungs- und Versorgungsanpassungen vermindert werden zur Bildung von Versorgungsrücklagen, werden die entsprechenden Unterschiedsbeträge (§ 17 LBesGBW) einer kirchlichen Versorgungsstiftung zugeführt.6#
( 4 ) Die Regelung etwaiger Zulagen für eine Tätigkeit bei der Evangelischen Hochschule Freiburg erfolgt in einer Rechtsverordnung des Landeskirchenrats.7#
( 5 ) Für die Anrechnung von Hochschulausbildungszeiten als ruhegehaltfähige Dienstzeiten gilt § 20 Abs. 1 Nr. 3 Pfarrerbesoldungsgesetz entsprechend.8#
( 1 ) 1 Eine Kirchenbeamtin bzw. ein Kirchenbeamter kann auf Teile der zustehenden Bezüge oder Bezügebestandteile verzichten. 2 Gleiches gilt für Versorgungsempfänger. 3 Für die Dauer des Verzichtes vermindert sich der Anspruch auf Dienst- oder Versorgungsbezüge entsprechend.
Änderung von Bezügen
Bei einer Änderung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Landesbeamten kann der Landeskirchenrat deren Geltung in entsprechender Anwendung des § 55 Abs. 2 Satz 2 bis 4 Pfarrerbesoldungsgesetz ausschließen.
Stimmberechtigte nichttheologische Mitglieder des Evangelischen Oberkirchenrates gemäß Artikel 79 Abs. 3 GO (Oberkirchenrätinnen/Oberkirchenräte) werden in Besoldungsgruppe B 2/B 3 eingestuft, das geschäftsleitende Mitglied des Evangelischen Oberkirchenrates (Artikel 79 Abs. 3 GO) in Besoldungsgruppe B 6. § 6 Abs. 1 Satz 4 PfBG gilt entsprechend.9#
Im Falle einer Versetzung in den Wartestand wird Wartegeld entsprechend den Vorschriften über den einstweiligen Ruhestand ausgezahlt.
2 ↑ Gem. Art. 3 Nr. 1 Vorläufiges Kirchliches Gesetz zur Anpassung des Dienstrechts vom 8. Dezember 2010 (GVBl. Nr. 1/2011 S. 3) mit Wirkung vom 1. Januar 2011.
3 ↑ Gem. Art. 2 Nr. 1 Kirchliches Gesetz zur Anpassung des Dienstrechts an die Dienstrechtsreform des Landes Baden-Württemberg vom 15. April 2011 mit Wirkung rückwirkend zum 1. Januar 2011 (GVBl. Nr. 6/2011 S. 87).
4 ↑ Gem. Art. 3 Nr. 2 Vorläufiges Kirchliches Gesetz zur Anpassung des Dienstrechts vom 8. Dezember 2010 (GVBl. Nr. 1/2011 S. 3) mit Wirkung vom 1. Januar 2011.
5 ↑ Gem. Art. 2 Nr. 1 Kirchliches Gesetz zur Anpassung des Dienstrechts an die Dienstrechtsreform des Landes Baden-Württemberg vom 15. April 2011 mit Wirkung rückwirkend zum 1. Januar 2011 (GVBl. Nr. 6/2011 S. 87).
6 ↑ Gem. Art. 2 Nr. 1 Kirchliches Gesetz zur Anpassung des Dienstrechts an die Dienstrechtsreform des Landes Baden-Württemberg vom 15. April 2011 mit Wirkung rückwirkend zum 1. Januar 2011 (GVBl. Nr. 6/2011 S. 87).
7 ↑ Gem. Art. 2 Nr. 1 Kirchliches Gesetz zur Anpassung des Dienstrechts an die Dienstrechtsreform des Landes Baden-Württemberg vom 15. April 2011 mit Wirkung rückwirkend zum 1. Januar 2011 (GVBl. Nr. 6/2011 S. 87).
8 ↑ Gem. Art. 2 Nr. 1 Kirchliches Gesetz zur Anpassung des Dienstrechts an die Dienstrechtsreform des Landes Baden-Württemberg vom 15. April 2011 mit Wirkung rückwirkend zum 1. Januar 2011 (GVBl. Nr. 6/2011 S. 87).
9 ↑ Gem. Artikel 11 Kirchl. Gesetz zur Anpassung verschiedener kirchengesetzlicher Bestimmungen an die Grundordnung (GVBl. Nr. 7/2013 S. 108) mit Wirkung vom 1. Juni 2013.

References: § 3

§ 4

§ 5
 § 30
 § 24
 § 84
 § 77
 § 12
 § 54
 § 45
 § 26
 § 20
 § 55
 § 6
 Art. 3
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2