Source: https://fazit-jugendhilfe.de/angebot/
Timestamp: 2019-09-22 01:26:08+00:00

Document:
Angebot - Fazit GmbH – Gesellschaft für lösungsorientierte Jugendhilfe mbH Stuttgart
FASD-Hilfe
0711 658 148 0
Dauerhafte Stellenanzeigen
Fazit verfügt über eine, sich seit Jahren weiterentwickelnde, differenzierte, aufeinander abgestimmte Angebotsstruktur. Diese reicht von ambulanten beratenden bzw. therapeutischen Angeboten bis hin zu unterschiedlich ausgestalteten stationären Hilfen. Die heute bestehende Vielfalt unserer Leistungen ist Spiegelbild der inneren Entwicklung von Fazit bis zum gegenwärtigen Moment. Sie drückt damit eine für uns stimmige Sinnhaftigkeit aus, hinter der wir als Menschen mit unserer ganzen Fachlichkeit stehen. Die jeweiligen Angebote sind dabei sowohl in sich selbst stimmig, als auch bei entsprechender Bedarfslage, miteinander kombinierbar. Um den genauen Hilfebedarf zu klären, legen wir auf einen vorausgehenden, offenen Prozess größten Wert, denn wir sind überzeugt, dass die Qualität der Hilfe davon abhängt, wie sie die Beteiligten mittragen!
Ansprechpartnerin: Renate Schöler
Entsprechend unserer Grundhaltung, dass jeder Mensch einmalig ist, ist es seit jeher unser Bestreben eine Jugendhilfestruktur zu schaffen, die diese Einmaligkeit aufnimmt, in den Mittelpunkt stellt und sich an ihr orientiert.
In diesem Sinne verstehen wir unsere stationären Angebote als den äußeren Rahmen, den es nach Innen hin durch die jeweilige Individualität und Kreativität der Bewohner zu gestalten gilt.
In Form von Erziehungsstellen, Intensiven Sozialpädagogischen Einzelbetreuungen und Intensivwohngruppen von einem bis zu vier Plätzen verfügen wir heute über eine ausdifferenzierte Struktur an unterschiedlichen Hilfen, in denen sich unsere MitarbeiterInnen auf die Einmaligkeit der Kinder und Jugendlichen einlassen und Ihnen als reale Partner gegenüberstehen, mit denen korrigierende Beziehungserfahrungen möglich sind. In einem geschützten Rahmen können die Kinder und Jugendlichen hier experimentell neue Verhaltensweisen erproben und dann allmählich in ihr Alltagsleben umsetzen.
Da wir die gegenwärtige Lebenssituation unserer Klienten immer in Verbindung mit ihrer jeweiligen Biographie verstehen, geht von unseren stationären Hilfen gleichzeitig auch eine Einladung an die ganze Familie aus, sich mit den jeweiligen zugrundeliegenden Familienthemen auseinander zu setzen und dies in den Hilfeprozess einfließen zu lassen.
Die stationären Hilfen sind demnach, je nach Bedarfslage, als eigenständige Hilfen einsetzbar, als auch in Kombination mit unserem familientherapeutischen Angebot.
Jede Einrichtung von FAZIT hat eine spezifische Konzeption, die die pädagogische Arbeit und deren methodische Umsetzung in der jeweiligen Struktur detailliert beschreibt.
Karte mit allen stationären Hilfen
Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) Erziehungsstelle "Zuversicht"
Aalen (Ostalbkreis) Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung "Aalen"
Böbingen (Ostalbkreis) Familienwohngruppe "Tragfähig"
Scharenstetten (Alb-Donau-Kreis) Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung "Sprungbrett"
Langenau - Hörvelsingen (Alb-Donau-Kreis) Erziehungsstelle "Leben ist Abenteuer"
Mundelfingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung "Strickleiter"
Pforzheim - Dillweißenstein (Stadt Pforzheim) Therapeutische MädchenWohnGruppe "Goldstück"
Pforzheim - Dillweißenstein (Stadt Pforzheim) MädchenWohnGruppe "Virginia"
Pforzheim - Dillweißenstein (Stadt Pforzheim) Mutter-Kind-Gruppe "Burggarten"
Ziemetshausen (Landkreis Günzburg) Erziehungsstelle 'Impuls'
Lautrach (Unterallgäu) Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung "FachWerk"
Legau (Unterallgäu) Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung "Legau Nordweg
Babenhausen (Unterallgäu) Erziehungsstelle "Babenhausen"
München Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung "München"
Pracht (Altenkirchen - Westerwald) Familienstelle "Pracht"
Kettenhausen (Altenkirchen - Westerwald) Familienstelle "Kettenhausen"
Fehl-Ritzhausen (Westerwaldkreis) Erziehungsstelle "Fehl-Ritzhausen"
Westerburg (Westerwaldkreis) Erziehungsstelle "Westerburg"
Deesen (Westerwaldkreis) Intensivpädagogische Wohngruppe "Deesen"
Wittgert (Westerwaldkreis) Familienstelle "Distelrath"
Untershausen (Westerwaldkreis) Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung "Westerwald"
Burg – Mosel (Bernkastel-Wittlich) Erziehungsstelle "Burg-Mosel"
Rheinzabern (Germersheim) Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung "Palette"
Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung "Senftenberg"
Spanien - Andalusien Kooperation mit "Proyecto Angostura"
Spanien - Costa Blanca Kooperation mit „Proyecto Don Quijote“
Ansprechpartnerin: Jutta Gamer
Unser therapeutisches Angebot, die Ambulante Familien Therapie, hat sich aus Erkenntnissen unserer stationären Hilfen heraus entwickelt. Indem wir erlebt haben, dass eine ausschließliche Versorgung des Symptomträgers da nicht zu befriedigenden Ergebnissen führt, wo im Hintergrund ungelöste Familiendynamiken aktiv wirken und den eigentlichen Kern des Handelns darstellen, war es uns eine Herzensangelegenheit, eine Hilfe anzubieten, die sich an die Familie als Ganzes richtet und die zugrundeliegenden Themen in den Fokus nimmt. Durch therapeutisches Arbeiten an diesen Themen und der damit verbundenen Zuwendung zum „Eigentlichen“, erleben wir häufig eine Beruhigung des Systems und eine Entlastung des Symptomträgers. Das hierdurch frei werdende Potential eröffnet oftmals neue Wege, die vom System als Ganzes getragen und akzeptiert sind, was für uns die Grundvoraussetzung für gelingendes Arbeiten darstellt. Entsprechend dem systemischen Grundgedanken, nachdem das System als Ganzes durch die Wechselwirkungen der Einzelnen bedingt ist, richtet sich diese Hilfe, sowohl an die gesamte Familie, als auch an einzelne Familienmitglieder. Unser therapeutisches Angebot ist dabei schwerpunktmäßig systemisch familientherapeutisch ausgerichtet, und wird ergänzt durch andere therapeutische Ansätze, wie Trauma-, Gestalt- oder Hypnotherapie. Das Angebot ist sowohl gesondert einsetzbar, als auch in Kombination mit unseren eigenen stationären Angeboten, sowie in Zusammenarbeit mit anderen Trägern.
„FASD-Hilfe“ (Prävention und Beratung)
Ansprechpartnerin: Christiane Schute
Herzlich Willkommen auf unserer Homepage zum Thema „FASD-Hilfe“ (fetale Alkohol-Spektrum-Störung).
Die „FASD Hilfe“ bietet umfassende Aufklärung, Beratung und Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte, deren Lebensalltag durch die Folgen der fetalen Alkoholspektrumstörung beeinträchtigt ist.
Im Rahmen des „Modellvorhabens zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe 2017-2020“ des KVJS bieten wir in Kooperation mit dem Landesjugendamt verschiedenste präventive Angebote sowohl für die Fach- als auch die Gesellschaftsöffentlichkeit an.
das Bewusstsein für die Gefahren und Folgen des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft zu schärfen und die Anzahl der FASD Betroffenen zu reduzieren
den professionellen Blick der Fachkräfte für den Umgang mit FASD-Betroffenen zu schulen um den Betroffenen die für sie bestmögliche Förderung zukommen zu lassen
umfassende Beratung und Aufklärung von Betroffenen, Angehörigen und Helfersystemen zu ermöglichen, die die Systeme stärken, Hilfeabbrüche reduzieren und konstruktive Lebensperspektiven schaffen
Seit 2009 konnten wir im Rahmen unserer stationären Angebote intensive Erfahrungen mit jungen Menschen sammeln, die aufgrund mütterlichen Alkoholkonsums in der Schwangerschaft von FASD (Fetale Alkohol Spektrumstörung) betroffen sind.
Die Folgen des FASD stellen sowohl die Betroffenen selbst, ihre Familien, Pflegeeltern sowie Fachkräfte aus Schulen, Jugendhilfe und beruflicher Bildung vor große Herausforderungen.
Aus dieser intensiven Arbeit mit den betroffenen jungen Menschen und ihren Familien entwickelte sich in den vergangenen Jahren der zunehmende Bedarf an Beratung und Unterstützung über die stationären Hilfen hinaus. Über das FASD zu informieren, andere Fachkräfte für die Bedarfe der Betroffenen zu sensibilisieren und einen Umdenkprozess in der Arbeit mit den Betroffenen zu entwickeln, ist uns ein wichtiges Anliegen.
So bieten wir ihnen mit der „FASD Hilfe“ bestmögliche Aufklärung, Beratung und Unterstützung für sich selbst, den Umgang und das Zusammenleben von und mit FASD betroffenen Menschen an.
gefördert durch den Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg – Dezernat Jugend – Landesjugendamt
FASD Konzeption
Literatur zum Thema FASD
Zeitungsartikel zum Thema FASD
Artikel Lernen Fördern, Ausgabe 3, September 2018
Artikel Südwestpresse vom 27.09.17
Erziehungsstelle „Zuversicht“
Familie Thamer lebt in einem Holzhaus am Stadtrand von Buchen im Odenwald. Neben dem Ehepaar Thamer gehören zwei erwachsene Kinder und eine Pflegetochter, die nicht mehr in der häuslichen Gemeinschaft leben, zur Familie. Die Kinder kommen in regelmäßigen Abständen zu Besuch und stehen so auch in engem Kontakt zu den zu betreuenden Kindern/Jugendlichen.
Das Einfamilienhaus in dem das Ehepaar Thamer gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen lebt, liegt an einem Waldrand des Ortsausgangs von Buchen. Hier steht den jungen Menschen im OG des Einfamilienhauses jeweils ein Zimmer zur Verfügung. In die Gestaltung der Zimmer werden die Kinder/Jugendlichen einbezogen. Ihre Wünsche und Ideen werden berücksichtigt und soweit wie möglich umgesetzt. Die gemeinschaftlich genutzte Wohnküche lädt zum miteinander kochen, essen, spielen und klönen ein. Auch das angrenzende große Wohnzimmer wird für alle möglichen Aktivitäten genutzt.
Im Keller steht eine kleine Holzwerkstatt für gemeinsames Basteln und kreatives Tun zur Verfügung. Der Garten mit Schaukel, Sandkasten und Swimmingpool (im Sommer) lädt zum Verweilen ein.
Buchen im Odenwald ist eine Kleinstadt mit ca. 18000 Einwohnern im Landkreis Neckar-Odenwald. Die Kreisstadt ist Mosbach. Buchen ist eine Stadt mit eher ländlichem Charakter.
Im Ort stehen die verschiedensten Schulformen zur Verfügung. So gibt es eine Grund-, Haupt- und Realschule sowie ein Gymnasium. Außerdem sind im Ort noch eine Förder- und eine Sprachheilschule sowie mehrere Kindergärten und ein Schulkindergarten angesiedelt. In der 8 km entfernten Stadt Walldürn befindet sich eine Schule für Erziehungshilfe.
Auch im Freizeitbereich bietet die Stadt verschiedenste Angebote. In der Kleinstadt Buchen stehen die für den Alltag wichtigen Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung. Allgemein-, Kinder- sowie andere Fachärzte sind vor Ort. Ebenso befindet sich ein Krankenhaus am Ort.
Gesetzliche Grundlage: § 27 i.V. m. § 34, , 35a, 41 SGB VIII
Anzahl der Plätze: zwei Jungen/Mädchen
Aufnahmealter: ab 6 Jahren
Betreuungspersonal: eine pädagogische Fachkraft (Jugend- und Heimerzieherin)
Beziehungskontinuität
Intensive Familien- und Bezugspersonenarbeit
Förderung eigener Interessen/Hobbies
Enger und transparenter Kontakt mit den Kostenträgern
langjährige Erfahrung in der Jugend- und Heimerziehung und in der Erziehungsstelle
Leben in einer Familie mit intensivem Beziehungsangebot
Klare Alltagsstruktur mit ritualisierten Abläufen
Lebensgestaltung in ländlicher Struktur: Kennenlernen und Beteiligung beim Anbau von Gemüse im Hochbeet und Gewächshaus, sowie die Möglichkeit der Einbindung in die Ernte und Verarbeitung von Obst und Beerenfrüchten.
Förderung individueller Interessen und Einbindung dieser in den Alltag
Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung „Aalen“
Die intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung Aalen befindet sich in einem Wohngebiet am Rand der ca. 65000 Einwohner zählenden Kreisstadt Aalen, und ist in einem alleinstehenden Einfamilienhaus untergebracht. Hier wohnt die Leiterin der Einrichtung gemeinsam mit den zu betreuenden Kindern / Jugendlichen auf 150 qm Wohnfläche. Den Kindern / Jugendlichen steht ein eigenes Zimmer und Bad zur Verfügung. Küche, Wohnzimmer und Garten werden gemeinsam genutzt. Als Kreisstadt verfügt Aalen über ein breites Angebot an Schulen, Vereinen, Ärzten und therapeutischen Angeboten.
Gesetzliche Grundlage: § 27 SGB VIII i.V. mit §34, 35, 35a und § 41 SGB VIII
Anzahl der Plätze: 2 Plätze für Jungen oder Mädchen
Aufnahmealter: 8 – 18 Jahre
Betreuungspersonal: 1 pädagogische Fachkraft
Regelbetreuung in einem festen, familienorientierten Beziehungsrahmen
individuelle, intensive Begleitung des Kindes/Jugendlichen
Hilfe bei der Bewältigung traumatischer Erfahrungen
Bildungsförderung (schulische Integration, Unterstützung bei der Berufsfindung und Ausbildungsplatzsuche)
enger, transparenter Dialog mit dem Kostenträger
mehr als zehnjährige ISE-Erfahrung der Einrichtungsleitung
musiktherapeutische Projekte (Einzel/Gruppe, je nach Bedarf)
Kontakt zu einem Reiterhof sowie die Möglichkeit zur Wahrnehmung von Reittherapie (Zusatzleistung)
Böbingen (Ostalbkreis)
Die Familienwohngruppe verteilt sich über zwei Stockwerke eines modernen Zweifamilienhauses mit Garten. In der oberen Etage stehen den Kindern und Jugendlichen drei separate Kinderzimmer, ein Badezimmer mit Dusche, Badewanne und Waschmaschine, ein WC, eine Küche sowie ein Gemeinschaftsraum und ein Balkon zur Verfügung. In der unteren Etage findet ebenfalls gemeinsames Zusammenleben statt.
Die Gemeinde Böbingen (etwa 4.600 Einwohner) liegt im landschaftlich reizvollen Remstal zwischen der Kreisstadt Aalen und Schwäbisch Gmünd. Die Infrastruktur der Gemeinde ist noch ländlich geprägt, es bestehen vor Ort landwirtschaftliche Betriebe, welche die Atmosphäre des Ortes prägen. Im Zentrum des Ortes tragen verschiedene Einkaufsmöglichkeiten sowie mittelständische Betriebe (Supermarkt, Post, Bäckerei, Metzgerei) ausreichend zur Versorgung der Bevölkerung bei. Mit der Schule am Römerkastell verfügt Böbingen sowohl über eine Grund- als auch über eine Werkrealschule. Darüber hinaus sind vielfältige Schulmöglichkeiten (Förderschule/E.-Schule) in den nahegelegenen Städten Heubach, Aalen und Schwäbisch Gmünd vorhanden, welche durch eine günstige Verkehrsanbindung gut zu erreichen sind.
Gesetzliche Grundlage: § 27 SGB VIII i.V.m. §§ 34, 41 SGB VIII
Anzahl der Plätze: 4 zu belegende Plätze, koedukative Belegung
Aufnahmealter: 4 – 18 Jahre
Betreuungspersonal: 2,0 Fachkräfte
Gewährleistung einer kontinuierlichen Betreuung durch gleiche Bezugspersonen
Strukturierung des Tages- und Wochenablaufs je nach Bedarf
Unterstützung bei der Alltagsbewältigung mit dem Ziel der Autonomie
Leben in einer Familie
Erlebnispädagogische Aktivitäten (Höhlenbefahrungen, Kanufahrten, Klettern in der Halle)
Wöchentlich stattfindende Kinderkonferenz, in der Wünsche, Kritik und Anregungen der Kinder berücksichtigt werden (Partizipation)
regelmäßig stattfindendes Kochprojekt mit Vorbereitung und Ausgestaltung von einem Drei-Gänge-Menü gemeinsam mit einem der Pädagogen sowie Bewirtung der anderen Mitbewohner (Erlernen sozialer Kompetenz)
begonnene Ausbildung zum Reittherapeuten
vielfältige Kreativangebote u.a. Arbeit in der eigenen Werkstatt
eigenes Fotostudioequipment ist vorhanden
enger Einbezug der Kinder und Jugendlichen in das Familiensystem der Betreuer (Teilhabe an Familienfesten, Besuche und Urlaube bei den Familien der Betreuer)
Scharenstetten (Alb-Donau-Kreis)
Die Einrichtung befindet sich in Scharenstetten, einem Dorf mit ca. 800 Einwohnern am Rand der schwäbischen Alb. Das Grundstück hat 800 m² Grund und bietet viel Platz zum Spielen und Toben, sowie für Kleintierhaltung und Gemüseanbau. Im Haus befinden sich zwei Wohnungen, mehrere Kellerräume und eine Werkstatt. Im Erdgeschoß befindet sich die Küche und ein großes Wohn- und Esszimmer, das von allen als „Lebensraum“ genutzt wird. Ebenso im Erdgeschoß sind die Schlafräume der Familie Junginger. Im 1. Stock befinden sich eine Wohnküche, ein Badezimmer, ein WC, zwei Jugendzimmer, ein Wohnzimmer und ein Büro mit der Möglichkeit der Übernachtung für Betreuer.
Haupt-, Real- und Sonderschule F befinden sich im 10 km entfernten Dornstadt. Die Waldorfschule, Sonderschule E, sowie verschiedene Gymnasien sind im 20km entfernten Ulm. In Ulm und Neu-Ulm gibt es mehrere Anbieter für die berufliche Eingliederung und Förderung junger Menschen. Alle Krankenhäuser, Ärzte und therapeutische Fachkräfte sind in näherer Umgebung vorhanden. In Ulm befindet sich eine Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die Erreichbarkeit der Städte Dornstadt und Ulm ist durch öffentliche Verkehrsmittel gut gewährleistet.
Gesetzliche Grundlage: §27 i.V. mit §§ 34, 35, 35a, sowie §41 SGB VIII
Anzahl der Plätze: 3 Plätze für Jungen oder Mädchen
Kontinuierliche Betreuung durch die gleichen Bezugspersonen
Vorbereitung auf Schulfremdenprüfung, Kooperation mit der Flex-Fernschule
Unterstützung in Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche
Begleitung der Ausbildung, Förderangebote
Kontinuierliche Betreuung durch die gleichen Fachkräfte auch bei Umzug von der Einrichtung in das ambulant betreute Wohnen.
Trainingsfeld für selbstständiges Wohnen in der Einrichtung
familiäre Anbindung möglich
langjährige ISE-Erfahrung der Einrichtungsleitung
Kontakt zu einem Reiterhof, sowie die Möglichkeit zur Wahrnehmung von Reittherapie (Zusatzkosten)
Erziehungsstelle "Leben ist Abenteuer" (Alb-Donau-Kreis)
Am Rande des Dorfes Hörvelsingen, welches an die Stadt Langenau angegliedert ist, befindet sich das Haus der Gruppe „Leben ist Abenteuer“. Das Haus steht in mitten eines über 1200 m² großem Grundstück. Es bietet viel Platz, um gemeinsam viele Projekte zu realisieren, sowie genügend Fläche, so dass Nachhaltigkeit und Selbstversorgung lebendig werden können.
Das Dorf Hörvelsingen bietet seinen Einwohnern neben einem Kindergarten, Dorfladen, Sportverein und Gastronomie sehr viel Natur und Ruhe.
Im Dachgeschoss des Einfamilienhauses stehen den Kindern zwei großzügige Zimmer zur Verfügung. Die Galerie zwischen den Zimmern kann als zusätzliche Spielfläche genutzt werden. Auf dem gleichen Stock befindet sich das Bad mit Dusche, WC und Waschbecken der Kinder.
In ersten Stock lebt die Familie mit ihren beiden Kindern. Auf diesem Stockwerk gibt es ebenfalls ein Bad.
Im Erdgeschoss lädt ein großzügiges Wohnzimmer mit Küche zum Begegnen und Verweilen ein. Zwei Lagerräume ein Hauswirtschafts- und Technikraum, so wie ein Gäste-WC vervollständigen das Haus.
Gesetzliche Grundlage: § 27 i.V. m. § 34, 35a, 41 SGB VIII
Anzahl der Plätze: zwei Jungen/Mädchen,
Aufnahmealter: von 2 bis 9 Jahren
Betreuungspersonal: 1,0 Fachkräfte; 0,2 Vertretung
Familien- und Bezugspersonenarbeit
Gesunde Ernährung und Vermittlung von nachhaltigem Umgang mit Lebensmitteln
Lebensgestaltung in ländlicher Struktur: Es bietet sich die Möglichkeit aktiv beim immer weiterwachsendem Selbstanbaugarten mitzugestalten. Der andere Teil des Gartens wird als Freizeitgarten so gestaltet, dass er dem Entwicklungsstand der Kinder angepasst ist. Er soll sowohl Spielmöglichkeiten bieten und entspannende Oase sein.
Sportlich interessiert, offen für eigene Hobbys, die Möglichkeit das Hobby interaktives Theater kennen zu lernen.
Ein Hund, zwei Schildkröten und Tiere die zur Selbstversorgung beitragen.
Gemeinsames projektorientiertes Arbeiten mit großen und kleinen Zielen.
Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung „Strickleiter“
Die Einrichtung „Strickleiter“ befindet sich in einem neu gebauten, zweistöckigen Einfamilienhaus in Mundelfingen, einem Ortsteil von Hüfingen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Zimmer der Kinder und Jugendlichen befinden sich im Erdgeschoss. Durch die verwendeten Baumaterialien Holz und Lehm entsteht sofort ein Wohlgefühl. Die Kinder und Jugendlichen beziehen jeweils ein ca. 11 m² großes, helles Zimmer. Die zwei Jugendzimmer mit Bad, WC und Flur bilden eine abgeschlossene Einheit, die gegenüber der gemeinschaftlich genützten Wohnküche liegt. Die Kinder und Jugendlichen haben zum einen ihren abgeschlossenen Bereich und zum anderen den gemeinsamen, von allen Bewohnern genutzten Bereich. Es gibt die Möglichkeit, den großen Garten und die Freifläche mit ca. 1.400 m² Wiese und einem alten Obstbaumbestand mitzunutzen. Die Zimmer und die Freifläche können von den Kindern und Jugendlichen aktiv mitgestaltet werden.
Mundelfingen ist ein Ort mit etwa 700 Einwohnern und hat einen sehr ländlichen Charakter. Im Ort gibt es ein gut funktionierendes Vereinsleben und die Betreuungsfamilie ist aktiv in das Dorfgeschehen eingebunden. Das betreute JugendWohnen erfolgt in einer Kleinwohnung, die ca. 200 m von der ISE Strickleiter entfernt.
In Mundelfingen befindet sich eine Grundschule, die weiterführenden Schulen befinden sich in Hüfingen und im 15 km entfernten Donaueschingen. In Bad Dürrheim befindet sich die Kinder- und Jugendpsychiatrie „Luisenklinik“, zu der guter Kontakt besteht.
Anzahl der Plätze: 2 Plätze und 1 Platz im betreuten JugendWohnen
Betreuungspersonal: 2 pädagogische Fachkräfte
Sofortige Handlungsmöglichkeiten in Krisensituationen
Erlebnis – und Erfahrungsreisen
Langjährige ISE-Erfahrung der MitarbeiterInnen
Hohe personelle und örtliche Flexibilität
Gemüsegarten zur Selbstverpflegung
Ambulante Nachbetreuung/BJW im eigenen Wohnraum des Jugendlichen
Intensivpädagogische MädchenWohnGruppe "Goldstück"
Die Einrichtung „Goldstück“ liegt in einem Stadtteil Pforzheims, in Dillweißenstein, in der Hoheneckstraße. Unweit entfernt, in derselben Straße, befindet sich hier eine weitere Einrichtung von FAZIT. Beide Einrichtungen sind eng miteinander vernetzt.
Die Einrichtung selbst befindet sich in einem um die Jahrhundertwende gebauten Haus. Das Haus verfügt über drei Etagen, eine Einliegerwohnung und eine schöne Terrasse mit Blick über die alte Papierfabrik. In der Einliegerwohnung befindet sich der Mitarbeiter- und Besprechungsbereich.
In der ersten Etage ist neben einer Küche und einem Bad zusätzlich das Übernachtungszimmer der Betreuerinnen, mit kleinem Besprechungsbereich. Die weiteren beiden Zimmer stehen für die Inobhutnahme zur Verfügung.
Die beiden darüberliegenden Etagen haben einen identischen Schnitt und stehen den dauerhaft unter-gebrachten Mädchen zur Verfügung. Jedes Mädchen hat ein eigenes geräumiges, gemütliches Einzelzimmer. Auf jeder Etage befindet sich ein eigenes Bad und eine Kücheneinheit.
In Etage zwei befindet sich der zentrale Wohn- und Aufenthaltsbereich für die Mädchen. Hier finden auch die Gruppensettings statt.
Doppeldienste der Mitarbeiterinnen in den Kernzeiten
Intensive pädagogische Betreuung durch erhöhte Kontaktzeiten
Regulation der Einzelnen und der Gruppe steht im Vordergrund
Wöchentliche Einzelgespräche
Gruppenabende und Gruppengespräche
Einzeltherapie (optional)
Gruppentherapeutisches Angebot
Begleitung in die Verselbstständigung durch das Team (optional)
Qualifizierte Eltern- und Familienarbeit
MädchenWohnGruppe "Virginia"
Mutter-Kind-Gruppe "Burggarten"
Die Einrichtung liegt in Dillweißenstein, einem Stadtteil von Pforzheim und befindet sich in einem Haus, das über drei Etagen, eine Einliegerwohnung und einen kleinen Garten verfügt. In der Einliegerwohnung befinden sich das Büro und das Übernachtungszimmer der Mitarbeiterinnen.
Die ersten zwei Etagen verfügen über einen identischen Schnitt und verfügen neben Küche, Badezimmer und Toilette über einen weiteren großen Raum, der auf der ersten Etage als gemeinsamer Wohn- Essbereich genutzt wird und auf der zweiten Etage als Spielzimmer für die Kinder zur Verfügung steht. Daneben gibt es auf jeder Etage zwei großzügige Zimmer, die jeweils von einer Schwangeren bzw. Mutter mit ihrem Kind bewohnt werden. In der dritten Etage gibt es neben Küche, Bad und Toilette einen Besprechungsraum, sowie zwei Zimmer, die von einer Mutter in der Verselbständigungsphase oder einer Mutter mit zwei Kindern bewohnt werden können.
Für die Bewohnerinnen steht eine kleine Terrasse, sowie ein kleiner Garten zur Verfügung.
Die Einrichtung ist gut über das öffentliche Verkehrsnetz zu erreichen.
Im selben Stadtteil befinden sich zwei weitere stationäre Einrichtungen der FAZIT.
Intensive pädagogische Begleitung der Mütter und der Kinder durch erhöhte Kontaktzeiten, besonders in den Zeiten der „Übergänge“ (Morgen- u. Abendstunden, was zu regelmäßigen Doppeldiensten führt)
Wöchentliche Einzelgespräche mit der Bezugsbetreuerin
Wöchentliche Mutter-Kind-Interaktionsgruppe (PEKiP)
Regelmäßige Elternkurse (Starke Eltern - Starke Kinder)
Gruppenabende und Gruppenaktivitäten
Einrichtungseigene Kinderbetreuung
Einbindung der Väter der Kinder durch Begleitung und Beratung des Paares in ihrer oft schwierigen Dynamik
Elternarbeit mit der Herkunftsfamilie
Einzeltherapie (optional): Arbeit an der eigenen Selbstregulation und an der Bindungserfahrung aus der Biografie der Mütter.
Unterstützung bei schulischer und beruflicher Orientierung und Begleitung darin eine tragfähige Lebens- und Zukunftsperspektive zu entwickeln.
Verschiedene Angebote im kreativen Bereich, der Entspannung und der Bewegung
Erziehungsstelle 'Impuls'
Das große, im ländlichen Stil gebaute Haus, liegt direkt an der Durchfahrtsstraße des Ortes Ziemetshausen. Es ist von einem ca. 1000qm² großen Garten mit Obst- und Laubbäumen umgeben. Das Haus verfügt über ein gemeinsames Wohnzimmer, eine Küche, zwei Bäder und fünf Einzelzimmer. Zudem hat es eine große, als Werkstatt nutzbare Garage.
Markt Ziemetshausen liegt am Rand des Zusamtals und rund 30km von Augsburg entfernt. Es hat ca. 3000 Einwohner und ist umgeben von einigen kleineren Weilern, die zur Gemeinde gehören. Im Ortskern gibt es einen Lebensmittelladen, zwei Bäckereien, einen Schreib- und Eisenwarenhandel, eine Metzgerei, zwei Friseure, eine Apotheke, einen Allgemeinarzt und zwei Zahnärzte. Die große Gemeindebücherei hat an zwei Tagen in der Woche für einige Stunden geöffnet. Der hiesige Sportverein bietet Kinderturnen, Volleyball, Fußball, Badminton, Tennis, Tischtennis, Tanz und viele weitere Aktivitäten an. Der Musikverein, der Schützenverein und die freiwillige Feuerwehr bieten ein umfangreiches Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien an. Außerdem gibt es im Ort vielerlei handwerkliche Ausbildungsbetriebe.
In der Nähe zum Wohnhaus befindet sich das Kinderhaus Märcheninsel, in welchem Kinder im Alter zwischen 0 bis sechs Jahren betreut werden. Eine Grundschule gibt es im Ort. Sie ist nur fünf Gehminuten vom Haus entfernt.
Gesetzliche Grundlage: § 27 SGB VIII i.V.m. §§ 34, 35a, 41 SBG VIII Anzahl der Plätze: 2 Plätze für Mädchen und Jungen Aufnahmealter: 3 – 18 Jahre Betreuungspersonal: 1,0 Fachkräfte, 0,2 Vertretung
Familiäres Zusammenleben und schaffen einer verlässlichen und kontinuierlichen Betreuungssituation
Entdecken, Entfaltung und Förderung eigener Interessen und Stärken
Raum für Begegnung und soziale Interaktion sowie die Möglichkeit für Rückzug und Individualität
Alters- und entwicklungsgemäße Hilfe und gegebenenfalls Förderung in den verschiedensten Lebensbereichen wie Emotionalität, sowie kognitive, motorische, seelische und soziale Entwicklung
Gemeinsame Freizeitgestaltung und erlebnispädagogische Unternehmungen
Hinführung zur Selbständigkeit
Nutzen des großen umgrenzten Gartengeländes zum Spielen, Toben, Klettern, Entdecken, Verstecken und Entspannen
Umgang mit den Familientieren Katze und Pferd
Zusammenarbeit und Austausch mit anderen Fazit Einrichtungen
Künstlerisch-kreatives Tätigsein mit unterschiedlichen Materialien zum Gestalten in der Fläche und im Raum
Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung „FachWerk Lautrach“
Das Projekt „FachWerk Lautrach“ befindet sich in einem 200 Jahre alten Fachwerkbauernhaus, das trotz des großzügigen Raumangebots mit seinem charakteristischen Charme Geborgenheit und Wärme vermittelt. Den Jugendlichen stehen jeweils eines von insgesamt 4 möblierten Einzelzimmern zur Verfügung, die nach Absprache individuell gestaltet werden können, und ein Badezimmer. Im Erdgeschoss des zweistöckigen Hauses erreicht man durch den breiten Flur das Betreuerbüro und den Gemeinschaftsraum, bestehend aus einer offenen Küche und einem Wohn- und Essbereich. Im dazugehörigen Garten am Haus haben wir neben Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeeten einen Gartenteich, eine Feuerstelle und eine befestigte Terrasse mit Sitzgelegenheiten und Überdachung angelegt. Die Gemeinde Lautrach gehört zum Landkreis Unterallgäu und liegt 631 Meter ü. NN auf einer Bergnase zwischen den Flüssen Lautrach und Iller etwa 15 Kilometer südlich von Memmingen, 15 Kilometer nördlich von Leutkirch und 30 Kilometer nördlich von Kempten im Westen des Allgäus. Sie bietet außer den überschaubaren Strukturen einer Marktgemeinde, vielen mittelständischen Handwerks- u. Dienstleistungsbetrieben und einigen Einkaufsmöglichkeiten, die natürliche und weitläufige Landschaft des Alpenvorlandes. Die kommunale Infrastruktur umfasst grundlegende Versorgungen und im nahegelegenen Nachbarort Legau finden sich wichtige Ergänzungen wie Arzt, Zahnarzt, eine Grund- und Hauptschule. Außer vielfältigen Freizeitaktivitäten in der näheren Umgebung, wie Reiten, Fußball, Skaterbahn, Naturschwimmbad, Theater und Open-Air-Kino, bietet die Gebirgsnähe viele Möglichkeiten der aktiven Freizeitgestaltung, wie zum Beispiel Skifahren und Snowboarden, Schlittenbahnen, Bergsteigen, Klettern, u.v.m. Die Jugendhilfeeinrichtung „FachWerk Lautrach“ ist Teil des Einrichtungsverbundes Allgäu der Fazit GmbH. Die MitarbeiterInnen in den dort bestehenden Einrichtungen kooperieren miteinander und können sich gegenseitig unterstützen. Darüber hinaus besteht Kontakt mit einer Einrichtung für lern- und/oder körperbehinderte Jugendliche. Gesetzliche Grundlage: §27 oder 41 i.V. mit §§ 34, 35, 35a SGB VIII Anzahl der Plätze: 4 weibliche und /oder männliche Jugendliche Aufnahmealter: 14 – 18 Jahre Betreuungspersonal: 5 Fachkräfte
Förderung individueller und lebenspraktischer Fähigkeiten
Förderung und Unterstützung durch interne und externe Fachdienste und niedergelassene Therapeuten
Hilfe beim Erlernen eines adäquaten Sozialverhaltens und lösungsorientierter Strategien zur Konfliktbewältigung
Enger kooperativer Austausch im Helfersystem
Hilfe beim Erreichen schulischer und beruflicher Ziele
Begleitung auf dem Weg in ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben
Qualifizierungsmöglichkeiten u. Arbeitstrainings in unterschiedlichen handwerklichen Bereichen
Verselbständigungstraining
Zusammenarbeit mit ortsansässigen Vereinen wie Illerwinkler Laienbühne, Turn- und Sportverein, Feuerwehr, Bund Naturschutz, Obst- und Gartenbauverein Kronburg-Lautrach, Jugendkapelle Illerwinkel, etc.
Förderung sozialen Verhaltens mit Hilfe von ehrenamtlichen Institutionen, z.B. Kindergarten, Regens-Wagner, Lindengarten, Umweltstation, etc.
Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung „Legau Nordweg“
Die Jugendhilfeeinrichtung „Legau Nordweg“ befindet sich in einem großen, freistehenden Haus in einem Wohngebiet am Rande von Legau. Das Haus verfügt über großzügige Gemeinschaftsräume, Einzelzimmer für die Jugendlichen, ein Nebengebäude mit Werkstatt und einen großen Garten. Zum Haus gehört eine 1,5 Zimmer-Wohnung mit separatem Eingang. Diese Wohnung bietet die Möglichkeit, erste Schritte des selbstständigen Wohnens einzuüben.
Legau ist eine kleine Marktgemeinde im Allgäu. Das 25 km entfernte Memmingen ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Dort befinden sich sämtliche weiterführenden Schulen. Legau selbst hat eine Grund- und Hauptschule. Vor Ort oder in unmittelbarer Nähe sind alle notwendigen Ärzte und Therapeuten. Die Jugendhilfeeinrichtung „Legau Nordweg“ ist Teil des Einrichtungsverbundes Allgäu der Fazit GmbH.
Gesetzliche Grundlage: §27 i.V. mit §§ 34, 35, 35a und 41 SGB VIII
Anzahl der Plätze: 4 Plätze für Jungen und Mädchen / intern 1 Platz für Verselbstständigung
Aufnahmealter: 10 – 17 Jahre
Betreuungspersonal: 4,5 Fachkräfte zzgl. 0,5 FK Verselbstständigung
Regelbetreuung mit Beziehungskontinuität
Hilfe bei der Auseinandersetzung mit der Umwelt und der eigenen Biographie
Erlernen von lebenspraktischen Fähigkeiten
Schulische und berufliche Förderung, Mobilisierung der eigenen Ressourcen
Umgang mit Geld und Abbau von schädlichem Konsumverhalten
Zielgruppengerechter Einsatz von gestalterischen und kreativen Medien
Pflege der Beziehungen zwischen dem Elternhaus und dem Jugendlichen
Erlebnispädagogische Unternehmungen
berufsorientierende Praktika durch sehr gute Anbindung an örtliche Betriebe
Möglichkeit zur Hinführung auf eine Schulfremdenprüfung
Elternarbeit in Form von systemisch-therapeutischen Wochenenden
Erziehungsstelle "Babenhausen"
Die Erziehungsstelle Babenhausen befindet sich in einem freistehenden Wohnhaus mit Keller, Erdgeschoß, Obergeschoß und Dachgeschoß auf ca. 650 m² Grund, in einem Wohngebiet am Schulzentrum in Babenhausen / Unterallgäu.
Die Betreuung der Jugendlichen findet in der Wohnung im OG statt. Diese umfasst ca. 87m²; Küche, Wohnraum, 2 Jugendzimmer, Bad, getrenntes WC, Diele.
Das Betreuer-Ehepaar wohnt im EG. Beide Etagen sind über ein gemeinsames Treppenhaus erreichbar.
Das Dachgeschoß kann für Freizeitaktivitäten genutzt werden.
Babenhausen ist eine Marktgemeinde, ca. 6000 Einwohner. Über die ansässigen Geschäfte ist die Alltagsversorgung gewährleistet. Es gibt einen Sportverein mit mehreren Abteilungen, u.a. Fußball, Tennis, Ski. Von Babenhausen gibt es Busverbindungen nach Memmingen, Krumbach /Augsburg, Mindelheim.
Vollstationäre Betreuung im Alltag
Individuelle sowie intensive Entwicklungsförderung
Persönlichkeitsentwicklung unter Berücksichtigung von Lebensgeschichte und Traumatisierung
Begleitung des Elternsystems unter Berücksichtigung der Geschwisterbeziehungen
Leben in einer Familie, die Betreuer sind aus dem vorherigen Betreuungsrahmen vertraut und bekannt
Alltagsorientierte Bindungsarbeit unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Familiensystems
Nach Bedarf externe therapeutische Begleitung
Die Einrichtung „ISE München“ liegt in einem bevorzugten Wohngebiet im Münchner Südwesten. Die Zimmer der Kinder und Jugendlichen liegen im ersten Stock sowie im Obergeschoss des 240 m² großen Wohnhauses. Der 1250 m² große Garten kann von den Kindern und Jugendlichen mitgenutzt werden. U-Bahn, Bus und S-Bahn, sowie alle wichtigen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen aller Arten und sämtliche Therapie- und Förderstätten sind gut erreichbar. Sportvereine, Allianz-Arena, Bäder und Seen sowie die nahegelegenen Berge laden zu einer spannenden Freizeitgestaltung ein.
Anzahl der Plätze: 2 Plätze
Aufnahmealter: 8-16 Jahre
Betreuungspersonal: 1,6 pädagogische Fachkräfte
Entwicklung und Förderung individueller Fähigkeiten
Bewältigung krisenhafter Lebenssituationen
Erarbeiten eigener, individueller Ziele
Entlastung, Ruhe und Sicherheit nach traumatischen Erfahrungen
Langjährige Erfahrung der Einrichtungsleitung in der stationären Jugendhilfe
Großzügiges Wohnhaus mit waldähnlichem Garten
Förderung der Kreativität durch gemeinsames musizieren
Netzwerke zur Berufsfindung, Praktika oder Ausbildungssuche
Berufsvorbereitung (Bewerbung, Ausbildungsplatzsuche)
Familienstelle Pracht
Die Einrichtung befindet sich in einer 30er-Jahre Villa mit großzügigem Raumangebot auf knapp 300qm. Im Erdgeschoss befinden sich als Gemeinschaftsräume eine Wohnküche, Wohnzimmer mit Zugang zur Terrasse und Esszimmer, sowie ein Bad. Im ersten Stock stehen vier helle Kinderzimmer zur Verfügung, die je nach Anforderung verteilt werden. Außerdem gibt es ein weiteres Bad, das nur von den Kindern genutzt wird, sowie ein großzügiger Flur der als 2. Wohn- bzw. Spielzimmer genutzt werden kann und einen Zugang zu einem Balkon verfügt. Im Dachgeschoss befinden sich Büro und Privaträume, sowie ein weiteres Badezimmer.
Im Keller sind Vorratsräume, Waschküche und Werkstatt untergebracht. Das Haus verfügt weiterhin über einen großen Garten, der kindgerecht mit vielen Spielgeräten ausgestattet ist (Schaukel, Rutsche, Baumhaus, Matschküche, Sandkasten, Wippe, Trampolin, Reck etc.).
Das Wohnhaus liegt im Ortskern von Pracht. Der Ort hat ca. 1500 Einwohner und gehört zur Ortsgemeinde Hamm-Sieg im Kreis Altenkirchen / Westerwald. Umgeben von Feldern, Wald und Wiesengelände bieten sich vielfältige Möglichkeiten auf kurzen Wegen die Natur zu erkunden. In Pracht gibt es drei Spielplätze, einen kleinen Lebensmittelladen, einen Kindergarten und eine Ergotherapie Praxis; alles fußläufig erreichbar.
Busverbindungen gibt es wenige Male am Tag. Eine Besonderheit ist der fußläufig erreichbare Bahnhof Hohegrete an der Strecke der Westerwaldbahn. Von hier aus kann zum einen die Kreisstadt Altenkirchen, sowie der regional wichtige Bahnhof Au-Sieg erreicht werden. Dies ist insbesondere für Elternkontakte und die Selbstständigkeit älterer Jugendliche interessant, da von hier aus in weniger als einer Stunde Hennef, Siegburg Köln, Bonn, Siegen etc. erreicht werden können die über ein breites Angebot von Einkaufs-, Therapie-, und Kulturangeboten verfügen.
In Entfernung von 4km befindet sich Hamm-Sieg. Hier sind alle Läden des täglichen Bedarfs, eine Grundschule und eine Gesamtschule zu finden. Größere Orte sind Altenkirchen, Hachenburg, Wissen, Kirchen. Diese sind innerhalb von 12-30 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Dort finden sich Ärzte, Schulen, Therapeuten etc. in ausreichendem Angebot.
Insgesamt hat Pracht als Standort eine gute Mischung aus ländlicher Ruhe, Abgeschiedenheit und Natur einerseits sowie zeitnah erreichbaren Angeboten der Infrastruktur andererseits.
Gesetzliche Grundlage: SGB VIII, § 27 oder 41 iV. mit §§ 34, 35a
Aufnahmealter: ab 2 Jahren
Betreuungspersonal: 1,75 Fachkräfte
Förderung von Fähigkeiten und Ressourcen
Enge Zusammenarbeit mit Kitas, Schulen
Kooperation mit externen Helfersystemen
Einbindung des Herkunftssystems
Klares und verständliches, transparentes Regelsystem
Fördern, Fordern und Vorleben
Naturnahes leben und erleben
Kettenhausen (Altenkirchen - Westerwald)
Das Wohnhaus hat eine Wohnfläche von 240 qm und liegt im Ort. Jedes Kind hat sein eigenes Zimmer. Mit im Haus lebt noch eine Katze. Im Untergeschoß befinden sich ein Kinderzimmer, ein Schlafzimmer, ein geräumiges Bad sowie ein kleiner Haushaltsraum. Im Erdgeschoß liegen ein großer Wohn- und Essbereich, eine geräumige Küche, ein kleines Spielzimmer sowie ein Gäste- WC. Im Obergeschoß sind zwei Kinderzimmer, ein Kreativraum, ein Bereitschaftszimmer sowie ein Badezimmer. Zum Haus gehört ein weitläufiges Gartengelände mit angrenzenden Wiesen, teilweise kindergesichert und mit diversen Spielgeräten sowie ein Pool. Die Familie besitzt ein kleines Waldstück außerhalb des Ortes. Ein Kinderspielplatz liegt in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses.
Der Ort Kettenhausen mit seinen 275 Einwohnern gehört zur Verbandsgemeinde Altenkirchen im Kreis Altenkirchen/ Rheinland- Pfalz. Die Kreisstadt Altenkirchen (6300 Einwohner) ist 3km vom Ort entfernt. Hier befinden sich drei Grundschulen, alle weiterführenden Schulen und drei Regelkindergärten. Eine Schule mit dem Förderschwerpunkt ‚Ganzheitliches Lernen‘ sowie ‚Lernen‘ liegen in der Stadt Wissen (17km). In Altenkirchen sind verschiedenen kulturelle Einrichtungen und Sportstätten ansässig, in denen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, sich aktiv einzubringen. Die medizinische Versorgung ist durch ein Krankenhaus, eine Kinder- und Jugendpsychiatrie, verschiedene ärztliche Praxen sowie Therapieangebote gesichert.
Gesetzliche Grundlage: SGB VIII, § 27 oder 41 i V. mit §§ 34, 35, 35a
Betreuungspersonal: 1,75 Fachkräfte, 2 450€-Kräfte
Förderung individueller Fähigkeiten und Ressourcen
Enge Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen
Enger Einbezug der Kinder in das Familiensystem der Leitung
Regelmäßiger gemeinsamer Urlaub mit der Familie
Pädagogisches Arbeiten auf Grundlage des systemischen Ansatzes
Aufwachsen im ländlichen und ruhigen Umfeld
20-jährige Berufserfahrung im Elementarbereich, Leitung Familienstelle seit 2008
Erziehungsstelle „Fehl-Ritzhausen“
Der Ort Fehl-Ritzhausen mit seinen 830 Einwohnern gehört zur Verbandsgemeinde Bad Marienberg im Westerwald/Rheinland-Pfalz.
Die Entfernung bis Bad Marienberg beträgt 4 km, bis Montabaur ca. 40 km, weiterhin sind Köln und Frankfurt eine gute Autostunde entfernt.
Das Haus hat eine Wohnfläche von ca. 130 qm und einen kleinem Garten. Im Nachbarhaus wohnen die Eltern der Teamleitung. Dort befindet sich ein großer Garten, der von der Familienstelle mitgenutzt wird. Jedes Kind hat sein eigenes Zimmer. Im Erdgeschoss befinden sich eine große Wohnküche, ein Bad, ein kleines Wohnzimmer und ein Kinderzimmer. Im Obergeschoß liegen zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer und ein geräumiges Badezimmer.
Ein Regelkindergarten befindet sich in Fehl-Ritzhausen, eine Grundschule in Hof, 4km entfernt, und eine Ganztagsgrundschule in Bad Marienberg, auch 4km entfernt. Eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Ganzheitliches Lernen und ein integrativer Kindergarten befinden sind im Nachbarort Höhn (4km).
Freizeitangebote bietet der Nachbarort Bad Marienberg. Dort gibt es ein Schwimmbad, einen Wildpark, einen Kletterwald, einen Trimm-Dich Pfad, einen Kurpark mit Kneippbecken, eine Minigolfanlage, sowie einen Barfuß-Parcours. Spielplatz und Sportvereine sind ebenfalls vorhanden.
Gesetzliche Grundlage: §27 SGB VIII i.V. mit §34, 35, 35a
Anzahl der Plätze: 2, Jungen und Mädchen
Aufnahmealter: von 3 bis 10 Jahren
Betreuungspersonal: 1,25 Fachpersonal
Enge Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und Therapeuten
Leben in einer Familie, es leben zwei eigene Kinder in der Erziehungsstelle
Enger Einbezug der Kinder und Jugendlichen in das Familiensystem der Erziehungsstellenleitung
Arbeiten nach dem TEACCH-Ansatz
Westerburg (Westerwaldkreis)
Die Wohnung befindet sich in der oberen Etage eines Wohnhauses, mit einer weiteren Wohnpartei. Die Wohnfläche beträgt 80 qm. Zu den Räumlichkeiten zählen ein großzügiger Wohn- und Essbereich, eine kleine Wohnküche, ein Tageslichtbad mit Dusche und Badewanne, ein Schlafzimmer und ein Kinderzimmer. Zum Wohnhaus gehört ein kleiner Garten. Dem Haus gegenüber liegen eine Freilichtbühne, wo im Laufe des Jahres, verschiedene kulturelle Veranstaltungen stattfinden und ein Spielplatz mit großer Wiese.
Westerburg ist eine Stadt im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Die Einwohnerzahl beträgt 5592. Westerburg befindet sich im Oberen Westerwald im Nordosten von Rheinland-Pfalz und ist nur wenige km von der Grenze zu Hessen entfernt. Das Zentrum der Stadt liegt im Tal des Schafbachs, das den Schlossberg mit der alten Oberstadt und dem Schloss umgibt. Der Bahnhof Westerburg liegt an der Bahnstrecke Limburg-Altenkirchen. Am Bahnhof Limburg (Lahn) besteht Anschluss zu Regionalzügen in Richtung Frankfurt, Wiesbaden, Gießen/Fulda, Montabaur/Siershahn sowie Koblenz/Mayen. Die Entfernung zu den Autobahnen A 3 (Köln–Frankfurt am Main), A 45 (Dortmund–Gießen) sowie A 48 (Montabaur–Trier) beträgt jeweils rund 20 Kilometer.
Westerburg ist Schulstandort mit allen Schularten und verfügt über mehrere Schulen und 3 Kindergärten. An Sportstätten gibt es das Westerwaldstadion und das Schulsportstadion, Kampfbahn Typ B mit Rasen-Großspielfeld, Kunststoff-Rundbahn und ergänzende wettkampfgerechte Anlagen für die Leichtathletik. Weiterhin verfügt Westerburg über ein beheiztes Freibad mit Liegewiese.
Gesetzliche Grundlage: SGB VIII, § 27 oder 41 i.V. mit §§ 34, 35a
Anzahl der Plätze: 1, Junge oder Mädchen
Aufnahmealter: ab 4 Jahren
Betreuungspersonal: 0,5 Fachkraft, zuzüglich Ergänzungskraft
Entwicklungsförderung im emotionalen, sozialen, körperlichen und kognitiven Bereich
Auseinandersetzung mit Werten und gesellschaftlichen Normen
Schaffung von Voraussetzungen für eine körperlich gesunde Entwicklung
Freizeitgestaltung, Erschließung der Ressourcen im Lebensumfeld (Vereine, soziale Kontakte)
Unterstützung und Beratung in schulischen und beruflichen Angelegenheiten
Angebot eines offenen Umgangs mit religiösen Werten
Arbeiten nach dem systemischen Ansatz
Verlässlicher Lebensort mit konstanten Bezugspersonen
häufige Besuche auf dem Bauernhof
vielseitige sportliche Familienaktivitäten (Wandern, Radtouren, Klettern, etc.)
regelmäßige gemeinsame Urlaube
Erfahrung im Umgang mit und Behandlung von psychosomatischen Auffälligkeiten (Körperarbeit, Shiatsu) Ganzheitliche Entspannungsübungen.
Erlebnispädagogik – Natur erleben
Deesen (Westerwaldkreis)
Deesen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis (ca. 690 Einwohner) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach an. Es besteht eine gute Verkehrsanbindung, die Autobahn A 3 sowie die Anschlussstelle ICE-Montabaur sind gut zu erreichen.
Der Ort sowie die Verbandsgemeinde hält eine Vielfalt von Vereinen vor, die je nach Interessenslage der Kinder und Jugendlichen genutzt werden können. Die medizinische Versorgung ist durch einen praktischen Arzt im Ort, sowie Fachärzten in der Umgebung sichergestellt. Vor Ort stehen sämtliche Regelschulen und auch ggf. Förderschulen (Lernbehinderung, soziale und emotionale Förderung) zur Verfügung.
Das Haus der Wohngruppe Deesen bietet sehr viel Platz, jedes Kind /Jugendlicher hat ein eigenes Zimmer. Die gemeinschaftlich genutzten Räume bieten viele Möglichkeiten.
Da viel Platz und geräumige Zimmer vorhanden sind, gibt es Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen. Die Wohnfläche des Hauses beträgt 220 qm. Im Erdgeschoss sind Küche, Esszimmer, Wohnzimmer, und ein Raum, der zum Spielen genutzt werden kann. Im ersten Obergeschoss sind zwei Kinderzimmer, das Büro und das Nachtbereitschaftszimmer der MitarbeiterInnen, im zweiten Obergeschoss befinden sich drei Kinderzimmer. Auf jeder Etage ist eine Toilette mit Badnutzung vorhanden.
Die Garten- und Freifläche hinter dem Haus kann vielfältig genutzt werden.
Die räumlichen Voraussetzungen der Nutztierhaltung sind vorhanden.
Gesetzliche Grundlage: § 27 SGB VIII i. V. mit § 34, § 35, § 35a und § 41 SGB VIII
Anzahl der Plätze: 4 Plätze zur individualpädagogischen Betreuung von Kindern und Jugendlichen
Aufnahmealter: ab 8 Jahren bis zur Volljährigkeit
Betreuungspersonal: 4,5 pädagogische Fachkräfte + 0,25 Hauswirtschaftskraft
Kontinuierliches und intensives Kontakt- und Beziehungsangebot durch die intensive und zeitliche Präsenz der MitarbeiterInnen
Sozialpädagogische Gruppenarbeit zur Begleitung von Veränderungsprozessen
Förderung individueller Fähigkeiten – Erlernen sozialer Kompetenzen, Hilfe bei der Auseinandersetzung mit der Umwelt und der eigenen Biografie
Vielfältige erlebnispädagogische Angebote, die in Kleingruppen durchgeführt werden
Intensive und kontinuierliche Kontakt- und Beziehungsangebote
Hohe zeitliche Präsenz der pädagogischen MitarbeiterInnen
Den Gruppenalltag als Übungsraum für soziales Lernen nutzen
Die Wohngruppe befindet sich in einer landschaftlich reizarmen Umgebung
Berücksichtigung kultureller Herkunft bei Aufnahme von Kindern aus Migrationsfamilien/Bi-nationalen Familien
Kleingarten / Hochbeet zur Gartenarbeit mit Kindern
Familienstelle „Distelrath“ Wittgert / Westerwald
Die Gemeinde Wittgert mit ihren 650 Einwohnern gehört zur Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach und ist im Westerwaldkreis / Rheinland-Pfalz gelegen. Das Wohnhaus (ehemaliges Forsthaus) hat eine Wohnfläche von 180 qm und ist in einem eingefriedeten Grundstück am Ortsrand gelegen.
Auf diesem Grundstück sind für die Tiere (Pferde, Ziegen, Schafe, Enten, Hasen) Stallungen und Ausläufe. Im Haus leben 2 Hunde und 5 Katzen. Jedes Kind hat ein eigenes Zimmer. Im Erdgeschoss sind eine große Wohnküche, ein geräumiges Bad, sowie ein schönes, großes Wohnzimmer.
Regelkindergärten und Schulen sind in Wittgert und Ransbach-Baumbach gut zu erreichen. Die medizinische Versorgung ist im Umkreis von 20 km sichergestellt. Praxen für Physio- und Ergotherapie, Logopädie sind ebenso in den Nachbarorten zu erreichen. Die Haiderbach-Gemeinden haben ein breitgefächertes Vereinsangebot.
Gesetzliche Grundlage: § 27 SGB VIII i.V. mit § 34, 35, 35a und § 41 SGB VIII
Anzahl der Plätze: 3 Plätze für Mädchen und/oder Jungen
Aufnahmealter: 3 bis 18 Jahre
Betreuungspersonal: 1,75 pädagogische Fachkräfte
Verlässliche Lebensverhältnisse
Aufbau und Unterstützung beim Entwickeln eigener Lebensperspektiven der Kinder und Jugendlichen
Kompensation und Überwindung von Entwicklungsdefiziten unter Berücksichtigung von nachzuholenden Bindungsstörungen
Unterstützung und Förderung individueller Fähigkeiten
Gewährleistung von Sicherheit und Geborgenheit
Marburger Konzentrations- und Verhaltenstraining, Entspannungsübungen
Antiaggressionsübungen
Untershausen (Westerwaldkreis)
Die ISE Westerwald befindet sich in einem ca. 240 qm großen Haus auf 1000 qm Gartengrundstück. Den Jugendlichen steht jeweils ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Diele, Badezimmer, eine große Wohnküche sowie ein Hobbykeller werden von den Jugendlichen gemeinsam genutzt. Die Räumlichkeiten der Mitarbeiter können teilweise nach Absprache auch für gemeinsame Aktivitäten genutzt werden.
Untershausen ist ein kleiner Ort im Westerwald mit etwa 600 Einwohnern, 4 km entfernt von der Kreisstadt Montabaur. Die größeren Städte Koblenz, Bad Ems und Limburg befinden sich im Umkreis von 20 km. Montabaur bietet alle Schulformen und ist durch den ÖPNV gut erreichbar. Die Region bietet eine Vielzahl kleiner und mittelständiger Unternehmen. Darüber hinaus ist diese ein Feriengebiet mit entsprechend vielfältigen Angeboten an Freizeitmöglichkeiten.
Aufnahmealter: 6 bis 18 Jahre
Betreuungspersonal: 2,25 pädagogische Fachkräfte
Beziehungskontinuität / intensive Bezugspersonenarbeit
Bearbeitung der Symptome unter Berücksichtigung der nachholender Bindungsentwicklung
Vermitteln, Erlernen und Einüben alltagsbewältigender und strukturierender Fähigkeiten
Entwickeln und Einüben eigener tragfähiger Problemlösungsstrategien und Handlungskompetenzen
Familientherapeutische Unterstützung und Begleitung
Individuelle, passgenaue Regeln und Absprachen
Qualifizierungsmöglichkeiten/Arbeitstrainings in verschiedenen Ausbildungsbereichen
Vergabe von Patenschaften für Tiere
Burg – Mosel (Bernkastel-Wittlich)
Das Haus befindet sich in Burg-Mosel, Ortsrandlage ohne Durchgangsverkehr. Die Gemeinde Burg-Mosel ist ein ruhiges Winzerdorf, idyllisch gelegen in der vom Weinbau geprägten Mosellandschaft zwischen Traben-Trarbach und Zell/Mosel. Busse verkehren in die umliegenden Ortschaften, eine Bahnstation befindet sich im Nachbarort Reil. Burg-Mosel ist eine Gemeinde an der Mosel in Rheinland-Pfalz mit ca. 400 Einwohnern. Sie gehört zur VG Traben Trarbach im Kreis Bernkastel-Wittlich.
Die Wohnfläche des Einfamilienhauses beträgt ca. 130 qm. Die Räume verteilen sich auf EG und OG.
Im EG befindet sich eine großzügig bemessene Essecke mit offener Küche, großes Wohnzimmer, Diele, Gäste-WC und eine Terrasse. Diese bietet einen direkten Zugang zum ca. 400qm großen Garten mit Baumbestand, Wiese und Fahrradschuppen. Im OG befinden sich Privaträume, Kinderzimmer, Badezimmer und eine Diele.
Frau Müller stammt aus einer alteingesessenen Winzerfamilie und ist somit fest in der Dorfgemeinde verankert und kann auf ein breit gefächertes familiäres wie auch freundschaftliches Netzwerk zugreifen.
Der elterliche Winzerbetrieb bietet zudem den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit unter Anleitung selbstwirksame und entwicklungsfördernde Erfahrungen zu sammeln.
Alle Schultypen sind im Umfeld angesiedelt und über Schülerbeförderung oder ÖPNV zu erreichen.
Regelschulen und Kindergarten befinden sich in den Nachbargemeinden Enkirch (2 KM), Traben-Trarbach (7KM) und Reil (2KM) entfernt. Das Gymnasium befindet sich in Traben-Trarbach, berufsbildende Schulen in Wittlich und Bernkastel-Kues (25KM)
Anzahl der Plätze: 2, Jungen oder Mädchen
Betreuungspersonal: 1,0 Fachkraft, zuzüglich Ergänzungskraft
Elterlicher Winzerbetrieb
regelmäßige gemeinsame Urlaube an der Nordsee im dortigen Wohnwagen
Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung „Palette“
Die Einrichtung befindet sich in einem großen Einfamilienhaus mit einem ca. 1500 m² großen Garten am Ortsrand von Rheinzabern, in dem der Einrichtungsleiter und seine Frau eine separate Dachwohnung bewohnen. Die gemeinsame Tochter und die Eltern des Einrichtungsleiters wohnen ebenfalls im Haus. Im Keller befinden sich darüber hinaus eine Kreativ- und eine kleine Hauswerkstatt, ein großer Multifunktionsraum und das Büro der Einrichtung.
Der/die Betreute bewohnt ein eigenes ca. 20 m2 großes Zimmer der Dachwohnung, und teilt sich alle anderen Räumlichkeiten mit den Familienmitgliedern.
Im Ort befindet sich eine Grundschule und eine Integrierte Gesamtschule. Im knapp 20 km entfernten Germersheim befindet sich die Nardini-Schule mit Förderschwerpunkt Lernen, im gut 20 km entfernten Landau die Jakob-Reeb-Schule mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung des Jugendwerks St.-Joseph.
Im Umkreis befinden sich einige niedergelassene Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, das Pfalzinstitut im ca. 25 km entfernten Klingenmünster (Ambulanz, stationäres Angebot) sowie das St. Anna Stift im ca. 50 km entfernten Ludwigshafen (Tagesklinik), mit denen wir bei Bedarf gerne zusammenarbeiten.
Gesetzliche Grundlage: §27 oder 41 i.V. mit §§ 34, 35, 35a SGB VIII (BE!!)
Anzahl der Plätze: 1 Kind/Jugendlicher
Betreuungspersonal: 1 Fachkraft
Betreuung über Tag und Nacht in der eigenen (3-Generationen-) Familie, …dadurch …
Beziehungskontinuität und …
Einbindung in einen überschaubaren, Orientierung und Halt gebenden strukturellen Rahmen
Gezielte Förderung individueller Fähigkeiten
Unterstützung u. bedarfsorientierte Begleitung bei der Bewältigung aktueller Entwicklungsaufgaben u. schulischer sowie sozialer Anforderungen mit dem Ziel größtmöglicher Eigenständigkeit
Arbeit an Symptomen und Verhaltensauffälligkeiten in enger Zusammenarbeit mit Fachdiensten, Institutionen und anderen Bezugspersonen
Naturnahe, erlebnispädagogische Freizeitgestaltung
Einbindung des/der Betreuten in unsere Kleinfamilie, Eingebunden-Sein der Kleinfamilie in die Großfamilie
Kreativpädagogische Angebote durch die Ehefrau des Einrichtungsleiters (langjährige Erfahrung in diesem Gebiet, z. Z. in Ausbildung zur Kunstpädagogin)
Nutzung der reichhaltigen Möglichkeiten der Region
Bewusste, gesunde Ernährung vorwiegend vegetarisch und aus ökologischer Landwirtschaft und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen
Dem/der Betreuten werden - seinen/ihren Fähigkeiten und Entwicklungsstand entsprechend - Aufgaben und Verantwortung innerhalb unserer Hauswirtschaft übertragen.
Intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung „Senftenberg“
Die intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung befindet sich in Senftenberg, einer Stadt mit 28.000 Einwohnern in der Niederlausitz in Brandenburg. Die gesamte Region ist geprägt von Seen als Folge der Rekultivierung von Bergbaulandschaften, und ist dadurch zu einem beliebten Urlaubs- und Ausflugziel geworden.
In Senftenberg gibt es alle Schulformen sowie medizinische und therapeutische Einrichtungen. Die Jugendhilfeeinrichtung befindet sich in einem Einfamilienhaus am Rande der Stadt Senftenberg.
Die großzügigen Wohnräume der Kinder/Jugendlichen befinden sich im Erdgeschoss. Außerdem stehen ein Gemeinschaftswohnküchenbereich sowie ein eigenes Bad für die Jugendlichen zur Verfügung.
Aufnahmealter: ab 8 Jahren
Förderung der schulischen Leistungen
Unterstützung der persönlichen Entwicklung und Entfaltung
Intensive Familien-und Bezugspersonenarbeit
Enger und transparenter Kontakt mit den Kostenträger
langjährige Erfahrung in der intensivpädagogischen Jugendhilfe
kurzzeitige Krisenintervention
3-Monats-Clearing als Auszeitkonzept
diagnostische Aufarbeitung
„Proyecto Angostura“, Andalusien - Spanien
Das Jugendhilfeangebot Angostura umfasst mehrere Standorte in der Umgebung von Algodonales, ca. 30 km von Ronda in Andalusien. Die Standorte zeichnen sich alle dadurch aus, dass sie reizarm und abgelegen am Rand oder außerhalb kleiner Ortschaften liegen. In den einzelnen Standorten leben maximal vier Jugendliche, die von Fachkräften und langjährig erfahrenen Mitarbeitern betreut werden. Alle Jugendlichen erhalten Unterricht durch die projekteigene Beschulung mit deutschen Lehrern. Die Standorte werden vor Ort durch einen Diplom-Psychologen und einen Diplom-Soziologen fachlich begleitet. An den Standorten gibt es viele Möglichkeiten zur handwerklichen Gestaltung und zur Tierpflege. Das Projekt ist den spanischen Behörden bekannt und betriebserlaubt.
Anzahl der Plätze: 4 Plätze
Aufnahmealter: 12-18 Jahre
Betreuungspersonal: 1:1 Betreuung
strukturierte Alltagsgestaltung mit ggf. therapeutischen Angeboten
Leben in fremder Kultur in einem fremden Land
Pferde (tlw.)
Krisenintervention vor Ort durch kooperierende Projekte
www.projektangostura.com
„Proyecto Don Quijote“ - Costa Blanca, Denia
Das Projekt „Don Quijote“ befindet sich an der südöstlichen Küste Spaniens in Denia, umgeben von weiten Tälern, felsigen Bergen und Wäldern im Hinterland und an der Küste, die eine angenehme und ruhige Atmosphäre verbreiten. In Denia befinden sich die Projektschule und die Regelschule. Auch eine Außenwohnung steht zur weiteren Verselbständigung in diesem Ort zur Verfügung. Die wichtigsten Stellen für den Alltag wie Ärzte, Geschäfte, Kino, Restaurants, Bars, Post und Polizei stehen zur Verfügung.
In einiger Entfernung befindet sich die Großstadt Valencia, dort ist auch der internationale Flughafen. Auch den Flughafen Alicante fliegen verschiedene Fluglinien von Deutschland aus an.
Der Projektname entstammt dem Märchen von Don Quijote. Das Projekt wurde im Jahr 2013 gegründet.
Das Projekt Don Quijote besteht aktuell aus vier Erziehungsstellen sowie den Familien der beiden Leiterinnen, die als sogenannte Vorlaufmaßnahmen agieren, d.h. gegebenenfalls die erste Zeit der Kinder/Jugendlichen in Spanien begleiten. Jede Erziehungsstelle wird mit nur einem Kind belegt; es wird sowohl mit pädagogischen Fachkräften wie auch mit Betreuern mit anderer beruflicher Qualifikation (aber viel Erfahrung im ISE-Bereich) gearbeitet. Das Projekt verfügt zusätzlich über umfassende und individualisierte Hilfs- und Betreuungsprogramme wie z.B. Reiseprojekte /3 -Monats-Auszeiten /erlebnispädagogische Maßnahmen. Es gibt ggf. auch mehrere Standorte für betreutes Wohnen.
Die medizinische Versorgung und falls es notwendig werden sollte auch eine psychotherapeutische Behandlung und Betreuung vor Ort sind sichergestellt.
Die Kinder und Jugendlichen sind bei der spanischen Krankenkasse krankenversichert und bei den lokalen Meldebehörden angemeldet; das Projekt ist von den spanischen Behörden betriebserlaubt.
Gesetzliche Grundlage: § 27 SGB VIII i.V. mit §§ 35, 35 a sowie 41
Anzahl der Plätze: ca. 8 Plätze für Jungen/Mädchen in Erziehungsstellen
Aufnahmealter: Jugendliche im Alter von ca. 12 bis 18 Jahre
Betreuungspersonal: pädagogische Betreuer, externe Lehrkräfte, Handwerker
Rund-um-die-Uhr-Betreuung, familienanalog
FAZIT Gesellschaft für lösungsorientierte Jugendhilfe mbH
Telefon 0711 658 148 0
Telefax 0711 658 148 11
E-Mail info@fazit-jugendhilfe.de
Dipl. Soz. Päd. Stefan Pföhler
Dipl. Soz. Päd. Axel Heyd
Amtsgericht Stuttgart, HRB 21183
Steuer-Nr. 99063/08928 FA Stuttgart
Fazit GmbH – Gesellschaft für lösungsorientierte Jugendhilfe mbH Stuttgart

References: § 27
 § 34
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 § 41
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