Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/verdichtung-kreishausareal-gummersbach-101836
Timestamp: 2020-04-05 22:44:28+00:00

Document:
Ergebnis: Verdichtung des Kreishausareals in Gummersbach
3. Preis: sinning architekten, Darmstadt
Anerkennung: Aretz Dürr Architektur, Köln
Anerkennung: hmp ARCHITEKTEN ALLNOCH UND HÜTT GmbH, Köln
2. Preis: Lorber Paul Architekten, Köln
Verdichtung des Kreishausareals	, Gummersbach/ Deutschland
03/2020 S. 27 - 34
wa-2026760
23.01.-07.02.2020
Deutschland 11/0 Verwaltungsbauten Allgemein 11 Verwaltungsbauten 11/1 Rathäuser, kommunale Verwaltungsbauten 11 Verwaltungsbauten 11/3 Verwaltungsbauten der Wirtschaft, Bürogebäude 11 Verwaltungsbauten Nicht offener Wettbewerb
Sebastian Jehle · Rainer Hascher
Mitarbeit: Kourosh Zarghani · Barhar Bulut
Fleur Keller · Felix Römer
Annette Paul · Gert Lorber
Mitarbeit: Alis Haxhi · Valentina Radile
Jan Bockholt · Martin Thüring
Norbert Sinning
Mitarbeit: Masoomeh Mostaan
Sonderfachleute: bloomimages, Visualisierung
Aretz Dürr Architektur, Köln
Jakob Dürr
Mitarbeit: Sophie Schulten · Benedikt Surmann
Roman Krükel
Mitarbeit: Yidan Sun
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 20 Teilnehmer*innen sowie 5 Zuladungen und mit anschliessendem Verhandlungsverfahren
Die Verwaltung des Oberbergischen Kreises mit ca. 1.400 Mitarbeiter*innen hat ihren Hauptsitz an der Moltkestraße in Gummersbach. Auf dem Grundstück sind zahlreiche Dienststellen der Verwaltung untergebracht, jedoch zersplittert auf etliche Gebäude.
Der Oberbergische Kreis plant nun seine Verwaltungseinheiten im Bereich Moltkestraße/Am Wiedenhof zu zentralisieren. Dafür sind räumliche Unterbringungsmöglichkeiten für 426 zeitgemäße Verwaltungsarbeitsplätze sowie Sitzungs- und Sozialräume mit einer Programmfläche von rd. 9.200 m2 (und einer BGF von ca. 17.000 m2) zu schaffen.
Ebenfalls ist die Einrichtung einer Kindertagesstätte mit einer Fläche für einen Außenbereich Teil der Aufgabe, genauso wie die Unterbringung des ruhenden Verkehrs und die schematische Aufteilung der freibleibenden Flächen.
Gewünscht wird eine Fortentwicklung des Ensembles in einer zeitgemäßen, ästhetisch anspruchsvollen Architektur mit deutlicher individueller Adresshaftigkeit. Jedoch sollen sich neue Baukörper in das vorhandene inhomogene städtebauliche Umfeld gestalterisch einfügen und dieses positiv ergänzen. Kurzen Wegen und klaren Orientierungsmöglichkeiten für eine optimale Besucherführung innerhalb der Gebäude als auch auf dem Grundstück wird ein hoher Wert beigemessen.
Weitestgehende Barrierefreiheit wird dabei vorausgesetzt. Ebenso wird vorausgesetzt, dass im Hinblick auf Klimaneutralität und Ökologie der aktuelle Stand der Technik eingehalten wird.
Es werden Entwürfe erwartet, die einer Betrachtung unter wirtschaftlichen Aspekten in besonderem Maße standhalten.
Neben der hochbaulichen Aufgabe ist eine städtebaulich sinnvolle Gesamtanlage zu schaffen, die sich in das vorhandene inhomogene städtebauliche Umfeld gestalterisch einfügt und dieses positiv ergänzt. Städtebaulich sinnvoll soll auch eine Erweiterung von ca. 4.000 m2 BGF angeordnet werden.
The administration of the district of Oberberg with 1.400 employees is located in various buildings. The administrative units shall be centralized at Moltkestraße/Am Wiedenhof. On 9.200 m2 (GFA 17.000 m2) 426 contemporary administrative workplaces shall be developed.
A daycare centre with an outside area shall be planned and the stationary traffic and the division of the free spaces. The ensemble shall be further developed in a contemporary, aesthetically demanding architecture and shall blend in with the existing inhomogeneous urban environment and complement it positively. The buildings shall be barrier-free and provide short routes and clear orientation and focus on climateneutrality and ecology, considering economic aspects as well. In terms of urban planning there shall be an extension of 4.000 m2 GFA.
Prof. Christa Reicher, Aachen/Dortmund (Vors.)
Franz-Jörg Feja, Recklinghausen
Prof. Ulrike Lauber, München/Berlin
Jochen Hagt, Landrat, Oberbergischer Kreis
Reinhold Müller, Bauausschuss,
Ralf Oettershagen, Oberbergischer Kreis
Michael Stefer, Oberbergischer Kreis
Die Vorsitzende erläutert, dass anschließend ein Verhandlungsverfahren mit allen Preisträger*innen durchgeführt wird. Vorbehaltlich dieses Verfahrens wird einstimmig empfohlen, die Arbeit des 1. Preises zu einer weiteren Bearbeitung zu beauftragen.
Die Ausstellung aller eingereichten Arbeiten findet
vom 23.01. – 07.02.2020 im Foyer des Kreishauses
des Oberbergischen Kreises (Moltkestr. 42 in
Gummersbach) statt.
Donnerstag: 08:00 – 17:30 Uhr
10/06/2019 S110 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Gummersbach: Dienstleistungen von Architekturbüros
2019/S 110-269855
Kontaktstelle(n): Gabriele Keil-Riegert
E-Mail: gabriele.keil-riegert@obk.de
Hauptadresse: www.obk.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y43Y2P6/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y43Y2P6
Nichtoffener Realisierungswettbewerb „Verdichtung des Kreishausareals“ in Gummersbach nach §§ 69 ff, 78 ff VgV und RPW 2013
Die Kreisverwaltung des Oberbergischen Kreises ist aktuell in einer Vielzahl von Gebäuden im gesamten Stadtgebiet von Gummersbach untergebracht. Neben dem Hauptverwaltungsstandort „Kreishausareal“ in der Moltkestraße ist das Verwaltungspersonal nicht nur in Immobilien, die sich im Eigentum des Kreises befinden, sondern auch in angemieteten Gebäuden und Räumlichkeiten verortet.
Der Oberbergische Kreis beabsichtigt, ein realisierbares Konzept zu entwickeln, das die Unterbringung des Verwaltungspersonals zukunftsgerichtet, flächenwirtschaftlich und in Einklang mit den diversen baulichen, technischen und funktionalen Anforderungen gewährleistet. Dies soll in Form einer Zentralisierung der Verwaltungsfunktionen am Standort Moltkestraße erfolgen. Das Raumprogramm hierzu umfasst ca. 9 200 m2 Nutzfläche.
Das Wettbewerbsgebiet liegt zentral in der Stadt Gummersbach. Um eine angemessene Lösung zu finden, ist ein Wettbewerb mit 25 Teilnehmern nach §§ 69 ff, §§ 78 ff VgV und RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Architekten.
Die Auswahl der 25 Teilnehmer erfolgt nach Überprüfung der Auswahlkriterien für den Wettbewerb durch den Auslober. Das genaue Verfahren ist in dieser Ziffer sowie im Bewerbermemorandum beschrieben, welches auf der Vergabeplattform zur Verfügung steht.
Zwingende Teilnahmevoraussetzung ist, dass innerhalb der Bewerbungsfrist ein formell ordnungsgemäßer Teilnahmeantrag für den Wettbewerb eingereicht wird. Maßgeblich hierfür ist der rechtzeitige Eingang des Teilnahmeantrags auf der Vergabeplattform im Bereich „Teilnahmeantrag“.
Für den Teilnahmeantrag ist zwingend das auf der Vergabeplattform zur Verfügung stehende Bewerbungsformular für die Teilnahme am Wettbewerb zu verwenden.
Der Teilnahmeantrag muss folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise enthalten:
— Bestätigung, dass der Bewerber im Falle seiner Auslosung am Wettbewerb teilnehmen wird,
— Bestätigung, dass sich kein anderes Mitglied der Bürogemeinschaft bewirbt,
— Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Architekt“,
— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123-124 GWB und zum Nichtvorliegen eines Teilnahmehindernisses nach § 4 Abs. 2 RPW 2013 (für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer),
— Nennung der natürlichen Person, die den Teilnahmeantrag ausgefüllt hat,
— Eine Nennung von Referenzen ist für den Teilnahmeantrag zum Wettbewerb nicht notwendig! Teilnahmeanträge sind auf der Vergabeplattform in Textform hochzuladen. Eine Unterschrift ist nicht erforderlich.
Auswahlkriterien für die Teilnahme am Wettbewerb sind:
1. Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ für den bevollmächtigten Vertreter des Bewerbers und den vorgesehenen Entwurfsverfasser;
2. Nichtvorliegen zwingender Ausschlussgründe nach § 123 GWB;
3. Nichtvorliegen eines Teilnahmehindernisses nach § 4 Abs. 2 RPW 2013;
4. Kein Ausschluss nach § 124 GWB (Ermessen des Auslobers);
5. Zwischen den Bewerbern, die einen frist- und formgerechten Teilnahmeantrag abgegeben haben, und die die vorstehenden Ziffern 1 bis 3 erfüllen, entscheidet das Losverfahren.
Unter den eingegangenen Teilnahmeanträgen erfolgt anhand der vorgenannten Auswahlkriterien eine Auswahl von 20 Wettbewerbsteilnehmern sowie 5 weiteren Bewerbern als potentiellen Nachrückern nach folgendem Verfahren:
Alle Teilnahmeanträge werden formal geprüft. Fehlende Erklärungen und Nachweise werden unter Setzung einer kurzen Nachfrist vom Auftraggeber nachgefordert. Formal fehlerhafte oder trotz Nachforderung unvollständige Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen. Ebenfalls ausgeschlossen werden Teilnahmeanträge von Bewerbern, bei denen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein Teilnahmehindernis nach § 4 Abs. 2 RPW 2013 vorliegt. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB steht ein Ausschluss im Ermessen des Auslobers.
Aus den frist- und formgerecht eingegangenen Teilnahmeanträgen werden 20 Bewerber durch Losverfahren für die Wettbewerbsteilnahme sowie 5 weitere Bewerber als potentielle Nachrücker ausgelost und unverzüglich benachrichtigt. Ausgeschlossene sowie nicht geloste Bewerber werden ebenfalls zeitnah benachrichtigt. Fünf weitere Bewerber sind bereits gesetzt worden.
Die Zulassung der Bewerbung gilt nur für den Planungswettbewerb selbst, d.h. eine Eignungsprüfung mit Blick auf den im Anschluss an den Wettbewerb ggf. zu vergebenden Planungsauftrag findet erst im Rahmen des dann nachfolgenden Verhandlungsverfahrens mit den Preisträgern statt (vgl. Ziffer VI.3, Nr. 3).
Weitere Informationen sind dem Bewerbermemorandum zu entnehmen.
Architekt (vgl. Bewerbermemorandum)
gpac Gerd Priebe Architects & Consultants, Dresden
Pannhausen + Lindener Architekten GmbH, Köln
Die eingereichten Arbeiten werden anhand folgender Kriterien beurteilt, wobei die Reihenfolge der Nennung keine Rangfolge zum Ausdruck bringt:
— Städtebauliche und architektonische Qualität,
— Raumprogramm und Funktionalität,
— Wirtschaftlichkeit (Bau- und Lebenszykluskosten).
Für Preise und Anerkennungen stellt der Auslober als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 210 000 EUR inkl. MwSt. zu Verfügung.
1. Preis: 84 000 EUR
2. Preis: 52 500 EUR
3. Preis: 31 500 EUR
2 Anerkennungen à: 21 000 EUR
Eine Änderung der Anzahl und Höhe der Preise sowie der Teilung der Gesamtsumme auf Preise und Anerkennungen ist unter Ausschöpfung der gesamten Summe bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichtes möglich.
Reinhold Müller, Vorsitzender des Bauausschusses, Vertreter der FDP/FWO/DU-Fraktion, Oberbergischer Kreis
Ralf Oettershagen, SPD-Fraktion, Oberbergischer Kreis
Michael Stefer, CDU-Fraktion, Oberbergischer Kreis
Franz-Jörg Feja, Architekt und Stadtplaner, Recklinghausen
Prof. Ulrike Lauber, Architektin, München/Berlin
Prof. Christa Reicher, Architektin und Stadtplanerin, Aachen/Dortmund
1. Weitere Informationen sind dem Bewerbermemorandum zu entnehmen.
2. Sämtliche Kommunikation im Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am Wettbewerb, insbesondere das Einreichen etwaiger Fragen durch die Bewerber und die Beantwortung dieser Fragen durch den Auslober, findet ausschließlich über die Vergabeplattform Deutsches Vergabeportal (vgl. Ziffer I.3), dort über die Funktion „Kommunikation“ statt. Telefonisch oder per E-Mail gestellte Fragen werden nicht beantwortet.
3. Die Entscheidung über die Realisierung des Projektes „Verdichtung des Kreishausareals / Zentralisierung der Kreisverwaltung“ und die Beauftragung trifft der Kreistag des Oberbergischen Kreises. Der Oberbergische Kreis behält sich vor, nach Abschluss des Wettbewerbs darüber zu entscheiden, ob er das Projekt „Verdichtung des Kreishausareals / Zentralisierung der Kreisverwaltung“ realisiert oder nicht. Der Oberbergische Kreis behält sich weiterhin vor, dass diese Entscheidung über das Ob der Realisierung entweder durch den amtierenden Kreistag oder erst durch den neuen Kreistag getroffen wird, der sich im Herbst 2020 konstituiert.
4. Nach Abschluss des Planungswettbewerbs wird der Oberbergische Kreis im Falle einer positiven Entscheidung für die Realisierung des Projekts „Verdichtung des Kreishausareals / Zentralisierung der Kreisverwaltung“ ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV mit den Preisträgern des Wettbewerbs durchführen. Der Oberbergische Kreis wird die Preisträger dann zur Teilnahme an den Verhandlungen auffordern und gemäß § 80 Abs. 1 VgV die Vorlage der zum Nachweis der Eignung zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren und zur Ausführung des Planungsauftrags erforderlichen Unterlagen verlangen. Gemäß § 70 Abs. 2 VgV bereits jetzt bekannt gemachte Eignungsnachweise und Eignungskriterien für das spätere Verhandlungsverfahren sind die Folgenden:
a) Eignungsnachweise:
Aa) Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“;
Bb) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender Ausschlussgründe nach § 123 GWB;
cc) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen fakultativer Ausschlussgründe nach § 124 GWB;
Dd) Eigenerklärung, dass der Bieter / die Bietergemeinschaft über eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung (Personen-, Sach-, Vermögensschäden jeweils 5 Mio. EUR, 2-fach maximiert) verfügt bzw. diese im Auftragsfall abschließen wird;
Ee) Referenzen des Bieters / der Bietergemeinschaft über in den letzten 5 Jahren (Stichtag für die Übergabe an den Bauherrn: 1.1.2014 bis zum Tag des Preisgerichts) erbrachte Planungsleistungen, die mit den zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind.
b) Eignungskriterien:
Referenzen des Bieters / der Bietergemeinschaft über in den letzten 5 Jahren (Stichtag für die Übergabe an den Bauherrn: 1.1.2014 bis zum Tag des Preisgerichts) erbrachten Planungsleistungen, die mit den zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind. Mindestanforderungen, ohne die die Eignung nicht bejaht werden kann, sind:
Aa) Mindestens eine Referenz Objektplanung (mindestens 8 000 m2 BGF, mindestens Leistungsphasen 2 bis 5) nach § 34 HOAI;
Bb) Mindestens eine Referenz Objektplanung (mindestens Honorarzone IV, mindestens Leistungsphasen 2 bis 5) nach § 34 HOAI.
Vergabekammer Rheinland, c/o Bezirksregierung Köln

References: § 14
 § 4
 § 123
 § 4
 § 124
 § 123
 § 4
 § 124
 § 14
 § 80
 § 70
 § 123
 § 124
 § 34
 § 34