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Timestamp: 2019-11-15 00:27:19+00:00

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BGH, 06.02.1985 - I ZR 235/83 - dejure.org
https://dejure.org/1985,399
BGH, 06.02.1985 - I ZR 235/83 (https://dejure.org/1985,399)
BGH, Entscheidung vom 06.02.1985 - I ZR 235/83 (https://dejure.org/1985,399)
BGH, Entscheidung vom 06. Februar 1985 - I ZR 235/83 (https://dejure.org/1985,399)
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Ordnungsgemäße Einlegung der Berufung - Bezeichnung des angefochtenen Urteils in der Berufungsschrift - Anforderungen an die Unterschrift des Zustellungsempfängers bei der Zustellung von Urteilen - Person des richtigen Berufungsbeklagten - Anerkennung eines vorhandenen ...
ZPO § 518 Abs. 2 § 212a
NJW 1985, 2651
MDR 1986, 27
VersR 1985, 570
BB 1985, 950
Lässt sich daraus innerhalb der Berufungsfrist für das Gericht und für den Gegner mit der erforderlichen Sicherheit entnehmen, für und gegen wen das Rechtsmittel eingelegt werden soll, reicht das aus (BGH, Urt. v. 6. Februar 1985 - I ZR 235/83, NJW 1985, 2651; Beschl. v. 31. März 1992 - VI ZB 7/92, VersR 1992, 761;… Urt. v. 8. November 2001 - VII ZR 65/01, NJW 2002, 831, 832).
Allerdings muß bei der Einlegung eines Rechtsmittels aus der Rechtsmittelschrift - zumindest in Verbindung mit sonstigen Unterlagen oder Umständen - erkennbar sein, wer Rechtsmittelkläger und wer Rechtsmittelbeklagter ist (BGH, Urt. v. 6. Februar 1985 - I ZR 235/83, NJW 1985, 2651).
Der hier zu beurteilende Fall liegt, wie das Berufungsgericht in seinem Zwischenurteil richtig erkannt hat, insoweit anders als der vom Bundesgerichtshof in dem erwähnten Urteil vom 6. Februar 1985 (aaO.) entschiedene.
Diesem Erfordernis wird nach der Rechtsprechung nur dann genügt, wenn bei Einlegung des Rechtsmittels aus der Rechtsmittelschrift selbst oder in Verbindung mit anderen Unterlagen oder Umständen sowohl der Rechtsmittelkläger als auch der Rechtsmittelbeklagte erkennbar sind oder zumindest bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist erkennbar werden (vgl. BGH VersR 1985, 570 m.w.N.; BGH MDR 1996, 92).
Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, ist das Rechtsmittel unzulässig (st.Rspr., vgl. BGH Urteil vom 6. Februar 1985 - I ZR 235/83 = NJW 1985, 2651).
Hiernach muß aus der Berufungsschrift entweder schon für sich allein oder jedenfalls mit Hilfe weiterer Unterlagen, wie etwa des ihr beigefügten erstinstanzlichen Urteils, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist eindeutig zu erkennen sein, wer Berufungskläger ist und wer Berufungsbeklagter sein soll (vgl. BGHZ 21, 168, 170 ff.; 113, 228, 230; BGH, Urteile vom 6. Februar 1985 - I ZR 235/83 - VersR 1985, 570;… vom 24. Juni 1992 - VIII ZR 203/91 - BGHR ZPO § 518 Abs. 2 - Parteibezeichnung 7 …und vom 29. April 1994 - V ZR 62/93 - BGHR ZPO § 518 Abs. 2 - Parteibezeichnung 10; Senatsbeschlüsse vom 9. Juli 1985 - VI ZB 8/85 - VersR 1985, 1092, 1093 und vom 31. März 1992 - VI ZB 7/92 - VersR 1992, 761 f.).
In der Rechtsprechung ist dazu anerkannt, daß es ebenso der Angabe der Parteien bedarf, zwischen denen der Streit fortgesetzt werden soll und daß der Gegner, gegen den sich das Rechtsmittel richtet, mindestens bestimmbar bezeichnet sein muß (BGH NJW 1961, 2347 ; BGHZ 65, 114, 115; BGH NJW 1984, 58, 59; BGH BB 1985, 950 , jeweils m.w.N.).
Dieses Erfordernis dient einem geregelten Ablauf des Verfahrens, der Rechtssicherheit und den schutzwürdigen Belangen des Rechtsmittelbeklagten an alsbaldiger Zustellung der Rechtsmittelschrift (BGH, Urt. v. 6. Februar 1985, I ZR 235/83, NJW 1985, 2651).
Es genügt für die Zulässigkeit der Berufung nicht, wenn in der Berufungsschrift nicht der in erster Instanz verklagte und verurteilte Insolvenzverwalter persönlich aufgeführt wird, sondern die Partei kraft Amtes, die tatsächlich existierte und zu Verwechslungen Anlass geben konnte (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 06.02.1985, a.a.O. m.w.N.).
Dazu bezieht es sich auf die gefestigte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach zum notwendigen Inhalt der Berufungsschrift die Angabe gehört, für wen und gegen wen das Rechtsmittel eingelegt wird (BGHZ 21, 168, 170, 173; 65, 114, 115; 113, 228, 230 [BGH 17.01.1991 - VII ZB 13/90]; Urteile vom 19. März 1969 - VIII ZR 63/67 - NJW 1969, 928; vom 6. Februar 1985 - I ZR 235/85 - NJW 1985, 2651;… vom 20. Januar 1988 - VIII ZR 296/86 - BGHR ZPO § 518 Abs. 2 - Parteibezeichnung 4, insoweit in BGHZ 103, 101 nicht abgedruckt;… vom 24. Juni 1992 - VIII ZR 203/91VIII ZR 203/91 - aaO 7;… Beschlüsse vom 25. Juni 1986 - IVb ZB 67/86 - aaO 1;… vom 9. Oktober 1986 - III ZR 80/84 - aaO 2;… vom 26. September 1988 - II ZB 6/88 - aaO 5).
BGH, 24.07.2013 - XII ZB 56/13
Zulässigkeit der Berufung trotz Falschbezeichnung des Berufungsbeklagten
BSG, 14.08.1986 - 2 RU 69/85
Revisionsschrift - Angabe des angefochtenen Urteils
Rechtsmittelfrist bei Versäumnisurteil; Rechtsmittelfrist, Versäumnisurteil; …
BAG, 14.06.1989 - 2 AZB 5/89
BGH, 17.02.2000 - IX ZB 98/99
BGH, 17.02.2000 - IX ZR 98/99
Berufungsfrist - Berufungsschrift - Inhalt - Zulässigkeit - Rechtsmittel - Frist …
BGH, 07.07.1988 - I ZB 5/88

References: § 518
 § 212
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 518
 § 518
 BGH 
 BGH 
 § 518