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Timestamp: 2016-10-24 18:20:40+00:00

Document:
2P.181/2005 (08.02.2006)
Kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer, Postfach 1232, 6431 Schwyz,
Veranlagungsverf�gung 1999/2000 (Besteuerung
von a.o. Eink�nften in einer Bemessungsl�cke),
Art. 9 und 29 BV (Veranlagungsverf�gung 1999/2000; Besteuerung von a.o. Eink�nften in einer Bemessungsl�cke),
Die Steuerverwaltung des Kantons Schwyz veranlagte am 19. Sep-tember 2003 X.________ f�r 1999 und 2000 mit separaten Jahressteuern auf ausserordentlichen Eink�nften; sie setzte das steuerbare Einkommen f�r die kantonalen Steuern und die direkte Bundessteuer auf je Fr. 114'300.-- (1999) und Fr. 1'725'400.-- (2000) fest. Begr�ndet wurden diese beiden Veranlagungsverf�gungen vorab mit Ertr�gen aus der Ver�usserung oder R�ckzahlung von Obligationen mit �berwiegender Einmalverzinsung und einem Einkommenszufluss aus der Aus�bung von "Mitarbeiteraktien" (recte: -optionen). Eine Einsprache gegen die Veranlagungsverf�gung 1999 hiess die Kantonale Steuerkommission Schwyz/Kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer Schwyz am 31. Dezember 2004 teilweise gut und legte das steuerbare Einkommen f�r die kantonalen und die eidgen�ssischen Steuern auf je Fr. 114'000.-- fest. Mit demselben Einspracheentscheid wies die kantonale Instanz die Einsprache gegen die Veranlagungsverf�gung 2000 indes ab und setzte das steuerbare Einkommen (Kanton und Bund) auf je Fr. 1'742'800.-- fest.
X.________ hat am 8. Juli 2005 gegen diesen Entscheid beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde und staatsrechtliche Beschwerde eingereicht mit dem Antrag, das angefochtene Urteil aufzuheben. Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt er zudem, ausserordentliche Eink�nfte von Fr. 19'100.-- (Steuerjahr 1999) bzw. Fr. 7'500.-- (2000) zu veranlagen. Eventualiter sei die Besteuerung der 1995 zugeteilten Mitarbeiteroptionen als ausserordentliche Einkunft im Steuerjahr 2000 entsprechend zu erfassen.
Das Verwaltungsgericht, die Kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer und die Eidgen�ssische Steuerverwaltung beantragen, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen. Mit Bezug auf die staatsrechtliche Beschwerde beantragt das Verwaltungsgericht deren Abweisung, soweit darauf einzutreten sei. Die Kantonale Steuerkommission beantragt, auf dieses Rechtsmittel nicht einzutreten. Eventuell sei die Eingabe als Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen.
1.1 Der Beschwerdef�hrer hat sowohl Verwaltungsgerichtsbeschwerde als auch staatsrechtliche Beschwerde erhoben. Die beiden Rechtsmittel richten sich gegen denselben Entscheid und werfen im Wesentlichen �bereinstimmende Rechtsfragen auf. Es rechtfertigt sich deshalb, sie gemeinsam zu behandeln und zu diesem Zweck die Verfahren zu vereinigen.
1.2 Verfahrensgegenstand bilden die kantonalen Steuern sowie die direkte Bundessteuer je der �bergangsjahre 1999 und 2000. Soweit es um letztere geht, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ohne weiteres zul�ssig (vgl. Art. 97 Abs. 1 OG i.V.m. Art. 5 VwVG sowie Art. 98 lit. g OG und Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11]). Sie ist es nach der Praxis des Bundesgerichts zu Art. 73 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14) ausnahmsweise aber auch in Bezug auf die kantonalen und kommunalen Steuern. Nach Art. 69 StHG muss das kantonale Recht insoweit bereits ab dem 1. Januar 1999 und somit vor Ablauf der allgemeinen achtj�hrigen �bergangsfrist (per 1. Januar 2001; vgl. Art. 72 Abs. 1 und 2 StHG) harmonisiert sein (vgl. StR 59/2004 S. 367, 2P.199/2003, E. 2, S. 361, 2P.181/2003, E. 1; siehe auch Urteil 2P.202/2002 vom 16. September 2003, E. 2). Auf die staatsrechtliche Beschwerde, mit welcher der Beschwerdef�hrer den Entscheid des Verwaltungsgerichts offenbar hinsichtlich der kantonalen Steuern anficht, kann daher nicht eingetreten werden (vgl. Art. 84 Abs. 2 OG; BGE 128 II 56 E. 1c S. 59 f.; siehe auch Urteil 2A.291/2004 vom 21. Oktober 2004, E. 2); sie ist indes als Verwaltungsgerichtsbeschwerde (im Sinne von Art. 73 StHG) entgegenzunehmen.
1.3 Das Bundesgericht �berpr�ft das angefochtene Urteil auf Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich einer �berschreitung oder eines Missbrauchs des Ermessens, sowie auf unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 104 OG). An diesen ist es gebunden, wenn ihn eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG). Damit wird die M�glichkeit, vor Bundesgericht neue Tatsachen vorzubringen und neue Beweismittel einzureichen, weitgehend eingeschr�nkt. Das Bundesgericht l�sst diesfalls nur solche neuen Tatsachen und Beweismittel zu, welche die Vorinstanz von Amtes wegen h�tte ber�cksichtigen m�ssen und deren Nichtbeachtung eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 131 II 548 E. 2.4 S. 552, mit Hinweis).
1.4 Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde betreffend die direkte Bundessteuer wendet das Bundesgericht das massgebende Bundesrecht von Amtes wegen an, ohne an die Begr�ndung der Parteibegehren gebunden zu sein (Art. 114 Abs. 1 zweiter Halbsatz OG). Das Bundesgericht kann auch hinsichtlich der kantonalen Steuern mit freier Kognition pr�fen, ob das kantonale Recht und dessen Anwendung durch die kantonalen Instanzen mit den Vorgaben des Steuerharmonisierungsgesetzes �bereinstimmen. Soweit der Bundesgesetzgeber dem kantonalen Gesetzgeber einen Gestaltungsspielraum einr�umt, richtet sich die Pr�fungsbefugnis des Bundesgerichts allerdings nach den f�r die staatsrechtliche Beschwerde geltenden Grunds�tzen, mithin nach dem Gesichtswinkel der Willk�r, auch wenn die Verwaltungsgerichtsbeschwerde das richtige Rechtsmittel ist (BGE 130 II 202 E. 3.1 S. 205 f., mit Hinweisen).
2.1 Der Kanton Schwyz ist am 1. Januar 2001 vom System der zweij�hrigen Vergangenheitsbemessung auf dasjenige der einj�hrigen Gegenwartsbemessung �bergegangen; damit gelten die Art. 208 bis 220 DBG (vgl. Art. 41 DBG i.V.m. � 12a der Schwyzer Vollzugsverordnung vom 20. Dezember 1994 zum Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer). Nach Art. 218 DBG wird die Einkommenssteuer der nat�rlichen Personen f�r die erste Steuerperiode nach dem Wechsel gem�ss Art. 41 DBG nach neuem Recht veranlagt (Abs. 1). Ausserordentliche Eink�nfte, die in den beiden Vorjahren oder in einem Gesch�ftsjahr erzielt werden, das in diesen Jahren abgeschlossen wird, unterliegen f�r das Steuerjahr, in dem sie zugeflossen sind, einer vollen Jahressteuer zu dem Satz, der sich f�r diese Eink�nfte allein ergibt (Abs. 2). Umgekehrt fallen ordentliche Eink�nfte in die Bemessungsl�cke, weil die zeitliche Bemessung von der Vergangenheits- zur Gegenwartsbemessung wechselt.
2.2 Als ausserordentliche Eink�nfte gelten nach Art. 218 Abs. 3 DBG insbesondere Kapitalleistungen, aperiodische Verm�gensertr�ge und Lotteriegewinne; hinzu treten, in sinngem�sser Anwendung von Art. 206 Abs. 3 DBG, ausserordentliche Eink�nfte aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit. Mitarbeiteroptionen werden nicht ausdr�cklich erw�hnt; indessen ist die Aufz�hlung in Art. 218 Abs. 3 DBG nicht abschliessend, sondern bloss beispielhaft. Gem�ss Kreisschreiben Nr. 6 der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 20. August 1999 betreffend den �bergang von der zweij�hrigen Pr�numerando- zur einj�hrigen Postnumerandobesteuerung bei nat�rlichen Personen (in ASA 68 S. 384 ff.) kann die Ausserordentlichkeit der Eink�nfte aus folgenden Kriterien abgeleitet werden:
- aus der Einmaligkeit einer Leistung; prinzipiell sind alle einmaligen Eink�nfte ausserordentlicher Natur (Beispiele: Lotteriegewinne, Entsch�digungen f�r die Aufgabe oder Nichtaus�bung einer T�tigkeit, aperiodische Verm�gensertr�ge, Liquidationsgewinne);
Diese Kriterien k�nnen gem�ss Kreisschreiben untereinander verkn�pft sein; anderseits kann im Rahmen der Qualifizierung von ausserordentlichen Eink�nften auch der Tatsache Rechnung getragen werden, dass der Steuerpflichtige imstande ist, die Umst�nde der Ausrichtung seines Einkommens zu beeinflussen und er somit die Bemessungsl�cke zu seinen Gunsten ausn�tzen kann (Kreisschreiben Nr. 6, a.a.O., Ziff. 252). Allein auf die H�he der Eink�nfte abzustellen, stellt nach einem Teil der Lehre kein taugliches Kriterium dar; Eink�nfte wie besonders hohe Gratifikationen k�nnten sowohl ordentlich als auch ausserordentlich sein; die Abgrenzung m�sse im Einzelfall erfolgen (vgl. zum Ganzen ASA 73 S. 133 E. 3.1; 72 S. 663 E. 2.1; StR 58/2003 S. 620, 2A.517/2002, E. 5.2, 5.3, je mit Hinweis; siehe auch ASA 73 S. 140 E. 2.1; Dieter Weber, in: Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2b, Basel etc. 2000, N. 31 ff. zu Art. 218 DBG).
2.3 Die Unternehmung R.________ teilte dem Beschwerdef�hrer als Kadermitarbeiter im Jahr 1994 bzw. 1995 Mitarbeiteroptionen zu (2'304 resp. 15'206 gesplittete Optionen), die nach Ablauf einer Sperrfrist (bis 28. Februar 2000) zum Erwerb von Aktien der Arbeitgeberin berechtigten; diese Optionen waren dazumal nach der Praxis der Steuerbeh�rden (vgl. Kreisschreiben vom 17. Mai 1990, in ASA 59 S. 172 ff.) und den Erkl�rungen des damaligen Steuerberaters erst bei der Aus�bung steuerbar. Der Beschwerdef�hrer �bte die Optionen mit dem Ablauf der Sperrfrist im Jahr 2000, das heisst w�hrend der Bemessungsl�cke, aus, wobei er ein Einkommen von Fr. 1'689'678.-- erzielte. Da er als Lohnbestandteil oder Bonus regelm�ssig Mitarbeiteraktien oder -optionen erhielt, kann die Ausserordentlichkeit nicht schon mit der Zuteilung derartiger Rechte als solcher begr�ndet werden. Indessen sind die fr�heren Boni offenbar jeweils schon bei der Zuteilung besteuert worden. Sie bildeten damit ordentliches Einkommen der betreffenden Bemessungsperioden. Auch f�r die Jahre, die in die Bemessungsl�cke fallen, hat der Beschwerdef�hrer entsprechendes Einkommen deklariert (gem�ss Lohnausweisen zur Steuererkl�rung 2001A, ferner E. 3b des Einspracheentscheids). Nur bei den 1995 zugeteilten Optionen hat es sich anscheinend anders verhalten, indem das Einkommen erst mit der Aus�bung besteuert werden sollte; dies hatte der Beschwerdef�hrer, der sich im �brigen die Erkl�rungen seines Steuervertreters anrechnen lassen muss, entsprechend der damaligen Praxis selber verlangt. Damit wurden im Jahr 2000 w�hrend der Bemessungsl�cke zwei aus verschiedenen Jahren stammende Anspr�che des Mitarbeiterprogramms realisiert; diese Kumulation spricht f�r die Ausserordentlichkeit der Leistung. Nachdem die Sperrfrist abgelaufen war, hatte es der Beschwerdef�hrer sodann in der Hand, die Aus�bung in das Jahr der Bemessungsl�cke zu legen, was ebenfalls ein Kriterium f�r die Besonderheit der Leistung darstellt. Schliesslich war auch die H�he des Zuflusses ausserordentlich. Der ausserordentliche Charakter der Leistungen ist demnach zu bejahen, so dass sie zu Recht einer Jahressteuer unterworfen wurden.
2.4 In seinem Eventualantrag verlangt der Beschwerdef�hrer, die 1995 zugeteilten Mitarbeiteroptionen seien lediglich zum Wert, wie er im Zeitpunkt der Zuteilung mit $ 42'500.-- bzw. Fr. 71'740.-- festgestellt worden sei, als ausserordentliche Einkunft zu erfassen. Er beruft sich dabei auf das Urteil 2A.358/2001 vom 25. Januar 2002 (in StE 2002 B 22.2 Nr. 15). Das Bundesgericht hat in diesem Entscheid gebilligt, dass die Steuerverwaltung bei der Besteuerung von urspr�nglich gesperrten Mitarbeiteraktien im Zeitpunkt der Freigabe einen Diskont gew�hrte (vgl. auch ASA 72 S. 151 ff.); ein gewisses Entgegenkommen lasse sich dadurch rechtfertigen, dass der Wertzuwachs, den die Aktien zwischen dem Erwerb und deren Freigabe erfahren h�tten, nicht h�tte versteuert werden m�ssen, wenn die Besteuerung schon im Moment des jeweiligen Erwerbs erfolgt w�re, wie dies an sich h�tte geschehen m�ssen. Dabei handelte es sich indessen um einen Sonderfall: Es ging um Mitarbeiteraktien der S.________ AG, die urspr�nglich bis zur Pensionierung des Mitarbeiters h�tten gesperrt bleiben und erst in diesem Zeitpunkt - und zwar als Personalvorsorgeleistung - h�tten besteuert werden sollen (vgl. Art. 21bis, 40 Abs. 2 des Bundesratsbeschlusses vom 9. Dezember 1940 �ber die Erhebung einer direkten Bundessteuer [BdBSt]); im Zusammenhang mit der Fusion der S.________ AG und der T.________ AG zur U.________ AG wurden die Mitarbeiteraktien aber vorzeitig freigegeben. Solche besonderen Verh�ltnisse liegen hier nicht vor, und es besteht im Unterschied zu jenem Fall auch kein Anlass, dem Beschwerdef�hrer aus Billigkeitsgr�nden entgegenzukommen.
Streitig ist des Weiteren, ob in Bezug auf zwei Obligationen dem Beschwerdef�hrer �berhaupt Einkommen zugeflossen ist oder ob es sich dabei um einen steuerfreien Kapitalgewinn handelt. Nicht fraglich ist in beiden F�llen die Ausserordentlichkeit des Einkommens.
3.1 Bei der Obligationenanleihe "A.________" geht es unbestritten um eine Obligation mit �berwiegender Einmalverzinsung im Sinne von Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG; bei einer solchen Obligation ist die Differenz zwischen Erwerbs- und Verkaufspreis als Einkommen steuerbar (vgl. Kreisschreiben Nr. 4 der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 12. April 1999, in ASA 68 S. 21 ff., Ziff. 2.1.4, 3.2; siehe auch Urteil 2A.100/2005 vom 20. September 2005, E. 1.3, 3). Dabei umfasst der Gewinn entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers bei Fremdw�hrungsobligationen aus Gr�nden der Praktikabilit�t auch wechselkursbedingte Mehr- und Mindererl�se (vgl. Kreisschreiben Nr. 4, a.a.O., Ziff. 3.2; Peter Locher, Kommentar zum DBG, I. Teil, Therwil/ Basel 2001, N. 37 zu Art. 20 DBG; Markus Reich, in: Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2a, Basel etc. 2000, N. 19 zu Art. 20 DBG; AB 1988 S 815 [Steuerharmonisierung]; vgl. auch AB 1989 N 728). Es ist daher nicht relevant, dass der Ertrag im konkreten Fall einzig auf den W�hrungsgewinn zur�ckzuf�hren ist.
3.2 Weiter handelt es sich bei der Wandelobligation "B.________" unbestritten um eine nicht klassische Wandelobligation mit �berwiegender Einmalverzinsung. Solche Produkte bestehen aus einer Kombination von verschiedenen Finanzinstrumenten, in der Regel einer Obligation mit einer Option oder einem Wandelrecht. Diese erm�glichen es dem Investor, an der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte zu partizipieren. Die Obligation garantiert ihm die R�ckzahlung des ganzen oder eines wesentlichen Teils seiner Investition (vgl. Kreisschreiben Nr. 4, a.a.O., Ziff. 2.3.1). Die Regeln, welche die Eidgen�ssische Steuerverwaltung f�r die Besteuerung solcher Produkte aufgestellt hat (vgl. Kreisschreiben Nr. 4, a.a.O., Ziff. 3.4), sind sinnvoll und mit dem Bundesrecht vereinbar. Entscheidend ist dabei, ob ein so genanntes transparentes oder nicht transparentes Produkt vorliegt; zudem steht die Frage im Vordergrund, ob sich der Wert des Wandelrechts im Emissionszeitpunkt bestimmen l�sst.
3.2.1 Bei den transparenten Instrumenten ist steuerlich zwischen Anlage- und Optionsgesch�ft zu unterscheiden. Die mit der Option erzielten Gewinne und Verluste stellen im Privatverm�gen steuerlich nicht zu ber�cksichtigende Kapitalgewinne und -verluste dar (Art. 16 Abs. 3 DBG). Der Obligationenteil wird nach den f�r reine oder gemischte Diskontpapiere geltenden Regeln besteuert; wesentlich ist, ob eine �berwiegende Einmalverzinsung gegeben ist (Kreisschreiben Nr. 4, a.a.O., Ziff. 3.4.1).
3.2.2 L�sst sich im Zeitpunkt der Emission nicht mit hinreichender Genauigkeit berechnen, wie viel vom gesamten Emissionspreis auf die Obligation und wie viel auf das Options- oder das Wandelrecht entf�llt, liegt ein nicht transparentes Instrument vor; die Option oder das Wandelrecht stellt die variable Komponente eines Ertrags aus dem Anlagegesch�ft dar. Alles, was der Investor bei Verfall von Coupons oder der Pseudo-Option bzw. des Pseudo-Wandelrechts sowie bei Aufl�sung des Schuldverh�ltnisses �ber das urspr�nglich investierte Kapital hinaus erh�lt, unterliegt namentlich der Einkommenssteuer (Art. 20 Abs. 1 lit. a oder b DBG). Nicht transparente Instrumente sind in der Regel Anwendungsf�lle von Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG; steuerbar im Fall von Hand�nderungen ist stets die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis (bzw. R�ckzahlungswert) des Gesamtinstruments (Kreisschreiben Nr. 4, a.a.O., Ziff. 3.4.2; siehe zum Ganzen auch Locher, a.a.O., N. 51 ff. zu Art. 20 DGB; Reich, a.a.O., N. 116 ff. zu Art. 20 DBG; Fritz M�ller, Die Besteuerung der Eink�nfte aus derivativen, strukturierten und synthetischen Finanzinstrumenten im Privatverm�gen, in: StR 54/1999 S. 298 ff., 379 ff., insbes. S. 306, 380; Andreas Risi/Alfred Preisig, Ge�nderte Besteuerung der Obligationen und derivativen Finanzinstrumente, in: Der Schweizer Treuh�nder [ST] 1999, S. 608; Walter Jeck, Neueste Entwicklungen bei der Besteuerung moderner Finanzinstrumente, in: ASA 68 S. 177 ff., S. 203 f.).
3.2.3 Als transparent gilt ein Produkt, wenn im Zeitpunkt der Emission die Komponenten, die dem Instrument zugrunde liegen (die Obligation und die damit gekoppelte Option), trennbar sind und tats�chlich separat gehandelt werden; oder wenn der Emittent die verschiedenen Komponenten (insbesondere garantierter R�ckzahlungsbetrag, Emissionspreis der Obligation, Zinssatz als Basis des Emissionspreises) bereits in den Verkaufsinseraten sowie im Emissionsprospekt offen legt und diese wertm�ssig mit finanzmathematischer Berechnung separat darstellt (Kreisschreiben Nr. 4, a.a.O., Ziff. 3.4 Abs. 2). Der auf dem Obligationenanteil erzielte Gewinn ist dabei als Verm�gensertrag steuerbar, der auf dem Optionsanteil erzielte Gewinn stellt dagegen einen nicht steuerbaren Kapitalgewinn dar; werden die Komponenten nicht separat behandelt, muss der auf die Obligation entfallende Anteil nach der analytischen Methode ermittelt werden, was zur so genannten modifizierten Differenzbesteuerung f�hrt. Nicht transparente Produkte sind, wie gesehen, nach Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG steuerbar; im Fall von Hand�nderungen gilt wie bei den gew�hnlichen Obligationen mit �berwiegender Einmalverzinsung die Differenzmethode (vgl. E. 3.1 betr. die Anleihe "A.________").
3.2.4 Im vorliegenden Fall konnte die Wandelanleihe "B.________" bei ihrer Emission nach den erw�hnten Kriterien nicht als transparent gelten. Der Beschwerdef�hrer hatte jedoch die M�glichkeit, den nachtr�glichen Nachweis der Transparenz zu erbringen (vgl. Kreisschreiben Nr. 4, a.a.O., Ziff. 4.3 Abs. 3). Die erst vor Bundesgericht eingereichten Beweismittel k�nnen allerdings nicht ber�cksichtigt werden (grunds�tzliches Novenverbot; vgl. E. 1.3). Die kantonalen Beh�rden haben indessen zu Recht angenommen, dass dieser Nachweis nicht gelungen ist. Massgebend daf�r ist vor allem, dass sich eine analytische Berechnung nur dann mit hinreichender Genauigkeit durchf�hren l�sst, wenn der Schuldner �ber eine gute Bonit�t verf�gt (Single A-Rating, Investmentgrade) und sich diese w�hrend der Laufzeit nicht wesentlich verschlechtert. Dass diese Voraussetzung, an der festzuhalten ist, bei der Emittentin nicht erf�llt war, bestreitet der Beschwerdef�hrer nicht; nach seinen eigenen Angaben im Einspracheverfahren befindet sich diese Gesellschaft seit 2001 in Zahlungsschwierigkeiten. Das individuelle Schuldnerrisiko kann nicht verl�sslich aus einer im Jahr 1995 emittierten festverzinslichen Obligation der Emittentin errechnet werden, wie es der Beschwerdef�hrer im Einspracheverfahren versucht hatte; auf diese spekulative Berechnung brauchten sich die Steuerbeh�rden nicht einzulassen. Dass die Wandelanleihen der V.________-Group auch nach Verlust der Investmentgrade-Ratings weiterhin nach der modifizierten Differenzmethode besteuert wurden, trifft nach den glaubhaften Ausf�hrungen der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung in der Vernehmlassung nicht zu. Im �brigen sind die H�he des steuerbaren Einkommens und dessen ausserordentlicher Charakter nicht bestritten. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich demzufolge auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
4.1 In Bezug auf den Begriff der "ausserordentlichen Eink�nfte" weichen Art. 218 Abs. 3 DBG und Art. 69 Abs. 3 StHG sowie � 240 Abs. 2 des Schwyzer Steuergesetzes vom 9. Februar 2000 (StG/SZ) - soweit hier massgeblich - nicht voneinander ab; im kantonalen Recht werden im �brigen explizit aperiodische Lohnzahlungen im Sinne von � 18 StG/SZ genannt. Solche Eink�nfte unterliegen einer Sondersteuer aufgrund des Wechsels der zeitlichen Bemessung (vgl. Art. 218 Abs. 2 DBG, Art. 69 Abs. 2 StHG, � 240 Abs. 1 StG/SZ). Die Regelung von Art. 69 StHG will aus Gr�nden der Rechtsgleichheit und der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit ebenfalls sicherstellen, dass im Jahr vor dem Systemwechsel nicht Eink�nfte der Besteuerung entgehen, die (aus welchen Gr�nden auch immer) ausserhalb des �blichen Rahmens liegen und deshalb nicht als mit der Vorjahresbemessung hinreichend erfasst gelten k�nnen (vgl. StR 59/2004 S. 361, 2P.181/2003, E. 3.1, 3.2 in fine, S. 367, 2P.199/2003, E. 4.1.2, 4.3, S. 135, 2A.439/2002, E. 2.1.2; Urteil 2P.202/2002 vom 16. September 2003, E. 5, mit Hinweisen). Ein solcher Fall liegt hier vor; mit Bezug auf die kantonalen Steuern ist grunds�tzlich dasselbe wie das zur direkten Bundessteuer Gesagte massgebend.
4.2 Dies gilt auch f�r die beiden Obligationen.
Nach Art. 7 Abs. 1 StHG unterliegen der Einkommenssteuer alle wiederkehrenden und einmaligen Eink�nfte, insbesondere solche aus unselbst�ndiger und selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit, aus Verm�gensertrag, eingeschlossen die Eigennutzung von Grundst�cken, aus Vorsorgeeinrichtungen sowie aus Leibrenten. Damit sind die Einkunftsarten im Vergleich zu Art. 17 bis 23 DBG nur rudiment�r vorgegeben. Die Kantone k�nnen aber von der L�sung des Bundesgesetzgebers insofern nicht abweichen, als es um deren Inhalt (Steuerbarkeit/Steuerbefreiung) und die Differenzierung von steuerfreiem Kapitalgewinn und Verm�gensertrag geht. Dass diese Art von Einkommen (namentlich auch aus Obligationen mit �berwiegender Einmalverzinsung) in der Schweiz einheitlich besteuert wird, war eines der Ziele der Steuerharmonisierung (vgl. Markus Reich, in: Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/1, 2. Aufl., Basel etc. 2002, N. 30, insbes. N. 50 zu Art. 7 StHG). So kennt das schwyzerische Steuerrecht mit � 21 Abs. 1 lit. b StG/SZ bzw. � 19 Abs. 1 lit. c des alten Schwyzer Steuergesetzes vom 28. Oktober 1958 (aStG/SZ) eine gleiche Regelung bez�glich Ertr�gen aus beweglichem Verm�gen wie das Bundesrecht (Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG; vgl. E. 3.1; siehe auch � 17 Abs. 3 StG/SZ bzw. � 19 Abs. 3 lit. g aStG/SZ und Art. 16 Abs. 3 DBG betreffend die Steuerfreiheit privater Kapitalgewinne). Auch in diesem Punkt kann somit auf die Ausf�hrungen betreffend die direkte Bundessteuer verwiesen werden.
4.3 Schliesslich hat das Verwaltungsgericht den massgeblichen Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig festgestellt; insbesondere ist nicht ersichtlich, dass es wesentliche Verfahrensbestimmungen verletzt h�tte. Die Beschwerde erweist sich auch insofern als unbegr�ndet.
4. Kosten und Entsch�digung
Im Ergebnis sind die beiden Verfahren zu vereinigen. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist nicht einzutreten, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen. Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 153, 153a und 156 Abs. 1 OG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (vgl. Art. 159 OG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Kantonalen Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer, dem Verwaltungsgericht, Kammer II und der Steuerkommission des Kantons Schwyz sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 9
 Art. 97
 Art. 5
 Art. 98
 Art. 146
 Art. 73
 Art. 69
 Art. 72
 Art. 84
 BGE 
 Art. 73
 Art. 208
 Art. 41
 Art. 218
 Art. 41
 Art. 218
 Art. 206
 Art. 218
 Art. 218
 Art. 21
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 218
 Art. 69
 Art. 218
 Art. 69
 Art. 69
in fine
 Art. 7
 Art. 17
 Art. 7
 Art. 16
 Art. 159