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1914 / 276 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger)
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{nitt 32,55 „ (31,87 „); * Ju Fortfall kamen die Renten für 81 Waisen im Jabresbetrage vón 2527 # und zwar für 71 Waisen infolge erreichten 15. Lebensjahres, für 9 Waisen infolge Todes und für 1 Waise aus anderem Grunde. Am 1. Januar 1914 waren noh für 1049 (380) Kinder Nenten im Jahresbetrage von 33 992,60 M4 (12110,40 A) zu zahlen. In Wirklichkeit gelangten im Jahre 1913 30155,49 A (6780,27 #) an Waisenrenten zur Zahlung.
— Die Zeichnungen auf österreihishe Krieasanleihe übertreffen nah aus Wien vorliegenden Meldungen des „W. T. B.“ alle Er- wartung. Anch die in Deutschland lebenden Oesterreicher haben fh an der Subskription lebhaft betelligt; es sind bei den der öfters reihifchen Negierung nahefstehenden Berliner Banken und Bankiers nambafte Anmeldungen erfolgt. S
Budapest, 24. November. (W. T. B.) Nah Schäßung von fachmännischer Seite find bis gestern abend auf die Ungarische Kriegs- anleihe über 800 Millionen gezeihnet worden.
Berlin, 24. November. Produktenmarkt." Die amtlich er- mittelten Preise waren (für 1000 £2) in Mark :
Weizen geschäfts!o8.
Noggen geschäftsles.
Hafer ge|chäftslos.
Vèais geschäftslos.
Weizenmehl (für 100 kg) ab Bahn und Speier Nr. 00 34,00—40,00. Fester.
Roggenmehl (für 100 kg) ab Bahn und Spetcher Nr. 0 und 1 gemischt 29,40—30,60. Fester.
Rübsl geschäftslos.
Wilwenxenten 8119 Æ#, Witweukranken- renten 86 4, Waisenrenten 30155 #, Die Autecile ‘an frèmdén Renten betrugen 60868 A, alles zusammen 2263342 4. Im Jahre 1913 gingen 1286 (1912 1362) Invalidenrentenanti äge ein, während 176. (107) Anträge aus dem Vorjahre übernommen wurden. Von diesen 1462 (1469) Anträgen wurden im ganzen 1042 (1038) bewilliat. Der Jahresbetrag dieser 1042 Nenten betrug 264 044,40 4 (248 393,40 4), also 253,40 4 (23940 (A) im Durchschnitt. Ju Xortfall kamen dagegen 844 (1007) Fnvalidenrenten, und zwar 735 (834) infolge Todes der Rentner, 101 (155) infolge Wiedererlangung der Grwerbsfähigkeit, 8 (7) infolge Bezugs einer höheren Unfall- bezw. Krankenrente, — (2) aus anderen Gründen. Am 1, Ja- nuar 1914 waren fomit 9987 (9789) Invalidenrenten vorhanden, d. st. 198 (31) mehr als bei Beginn des Jahres 1913. Der Jahres- betrag dieser 9987 Renten betrug 2076 966,60 4, also 89 422,20 mehr als im Vorjahre. Da jedoch nur ein Teil diefer Renten das ganze Iahr bindurch gezahlt wurde, fo find einshließlich derjenigen Beträge, welche für frübere Jahre zu zahlen waren 2116 767,04 (2040 574,36 4) für Tnvalidenrenten verausgabt worden, alfo 76 192,68 «e mehr als 1912. Von den 1042 Snvyalitenrentnern 100 Sans a. GX eUNE begründet A E in 7 f . auen, WGelentrheumatismus in 83, Lungentuberkulose in 87, — Der Ueberschuß der Nombacher Hüttenwerke für das | Krankheiten der Lunge (auch Sur aentreterEn, Et vbvsera Geschäftsjahr 1913/14 beträgt laut Meldung des „W. T. B.“ | Asthma) aus\chließlich Lungentuberkulose in 253, Krankheiten 7 693 838 G (im Vorjahre 8 912 903 4). Der auf den 12. Dezember ein- | bes Herzens und der Hauptschlagader in 108 Fällen, zuberufenden ordentlichen Generalversammlung soll vorgeshlagen werden, | Krankenrenten wurden 98 (50) anerkannt, im Fahretbetrage von aus dem Gewinn eine Kriegsreserve von 3 000 000 6 zu bilden, für | 25 722,— M; auf eine Rente entfallen somit 262,47 M (238,11 A). außerordentlihe Abschreibungen 1 000 000 4, für Nückstellung für | Jn Fortfall kamen dagegen 87 (47) Krankenrenten und zwar 3 ( 1) Wehrsteuer 125 000 46 zu verwenden, die verschiedenen Unterstüßzungs- | infolge Todes der Nentner, 54 (37) infolge Wiedererlangung der Er- fonds zu bedenken, an die Aktionäre 9 9/0 als Divtdende auszukehren | werbsfähigkeit, 30 (9) infolge Bewilligung einer Invaliden- bezw. e s erade Nest von 531 204 4 auf neue Nechnung vor- E 4 au ¿N Januar 1914 waren somit 33 (22) Kranken- zu tragen. : : renten im Jahresbetrage von 8403, — F vorhanden, deren Dur-
- Nach dem Geschäftsbericht des Vorstands der Norddeutschen | schnittsbetrag 254,64 4 betrug. Zur wirklichen Zahlung “ae Knavpschafts-Penfionskaise in Halle, Saale (Sonder- | im Jahre 1913 10 865,67 46 (4565,36 46). Alterösrenten wurden im anstalt Nr. 33) für das Jahr 1913 ist der Bezirk im Jahre 1913 | ganzen 34 (42) Alter8renten bewilliat. Davon beginnen 3 im Fahre unverändert geblieben. Die Pensionskasse besorgt als Sonderanstait | 1911, 9 im Jahre 1912, 22 im Iahre 1913. Der Iahresbetrag der die reihsgeseßlihe Invalidenversiherung für die Mitglieter der nah- | Nenten betrug 6348,— A (7473,60 6), also eine Nente im Dur(- stehend verzeichneten Knavpschaftévereine. Die Zahl der Versicherten | \chnitt 186,70 46 (177,94 A). Am 1. Januar 1913 war die ensions- betrug am Schlusse des Jahres: tim Bezirke der Versicherungsanstalt | kasse belastet mit 182 eigenen Aitersrenten; am 1. Januar 1914 war Sachsen-Anhalt (Schlesien, Mecklenburg) im Jahre 1913: 81 689 | ein Bestand von 167 Altersrenten mit einem Iahresbetrage von (1912: 81 782), Brandenburg (Berlin, Posen) 17 832 (17 159), Han- | 29 692,20 4 vorhanden, für jede Nente durchschnittlich 177,78 46 nover (Hessen-Nassau) 22474 (22492), Thüringen 5289 (4594), | (17625 A). Witwenrentenanträge wurden im ganzen 82 (35) Braunschweig 5186 (5336), zusammen 132 470 (131 363). Die An- | Witwenreaten bewilligt, davon find 2 Witwenkrankenrenten. zahl der Versicherten ist also im leßten Jahre wiederum, und zwar | Der Jahretbetrag dieser 82 (35) Nenten betrug 643320 4 um 1107 gestiegen und hot damit die größfite Höhe seit Bestehen der | (2727,60 4), also 78,45 4 (77,93 46) im Dur{schnitt. In Fort- Kasse erretcht. Die Beiträge find seit 1. 1. 1912 durch die Neichs- | fall kamen 5 Nenten im Jah resbetrage von 379,20 # und ¿war versicherung8ordnung und die neue Saßzung erböht und betragen in | 2 infolge Todes der Rentner, 1 infolge Wiedererlangung der Erwerhs- den 9 Lohnklassen 16, 24, 32, 40 und 48 Z wöchentlih. Im ganzen | fähigkeit und 2 aus anderen Gründen. Am 1. Januar 1914 waren gingen etn: für 1913 2930096 #, gegen 1912 2858246 4. | noch 109 (34) Nenten im Jahresbetrage von 8543,40 46 (2649 60 6) Dagegen wurden gezahlt: Renten 2202 474 4, Heilkosten 341 787 46, | vorhanden. In Wirklichkeit wurden im Fahre 1913: 8205,44 4 Vergütung an dite Knappschaf!svereine 88 564 4, einmalige Leistungen | (1716,92 M) gezahlt. Waisenrentenanträge wurden im ganzen 316 ( Beitragserstattungen, Witwengeld, Waisenausiteuer) 2459 4, zu- | (150) bewilligt. Deren JIahresbetrag betrug 24 409,20 fammen 2 635 285 M. - Von den gezahlten Nenten entfielen auf | (12 336,60 4), also 77,24 4 (8224 A) im Durchschnitt. Daran Inbalidenrenten 2 116 767 #, Krankenrenten 10 866 4, Alters- | waren beteiligt 750 (387) Kinder, somit entfiel auf 1 Kind im DurW-
die beftchenden ausländischen Intereffen vor Feststellung des Nein- - gewinns außerordentlihe innere Rückstellungen vorgenommen worden find, um ctwaigen Ausfällen Nehoung zu tragen,
— In der gestrigen Hauptversammlung des Rohetfen- verbandes, Cöln wurde laut Meldung des ,W. T. B.“ über die Marktlage berichtet. Die Geschäftslage l)at geaen den Vormonat keine Aenderung erfahren. Die Absfaßverhältnisse erhielten sich im Oktober glei günstig wie im September. Der Versand im vergangenen Monat betrug 49,09 9/0 der Beteiligung gegen 49,71 9/9 im Vormonat. Auch im November wird nah den vorliegenden Abrufen mit einem Ver- sand in Höhe der leßten beiden Monate zu rechnen sein. Die infolge des Kriegêausbruhs eingeshränkte Erzeugung der Hochofen- werke geht voll in den Verbrau über. Die Robeisenbestände sind weiter zurückgegangen. Das Geschäft für die Ausfuhr ist nicht be- deutend. Die Auslandabnehmer beziehen zunächst langsam die auf die bestehenden Abschlüsse noch abzunehmenden Mengen. Ferner wurde die Frage der Verkaufspreise für die Lieferung bis Ende März 1915 beraten und beslossen, die Verkaufspreise mit Ausnahme desjenigen für Hämatit unverändert bestehen zu lassen. Der Verkaufspreis für Hämatit wurde angesichts der erheblihen Preissteigerung der für die Herstellung dieser Eisensorte erjorderlihen Erze um 10 46 für die Tonne erhöht.
renten 36481 - M,
Be Hamburg) im Landw. Brig. Ers. B. 33, van Werden Die häufigsten Klciuhandelspretse wichtiger Lebensmittel und Hausbedarfsartikel betrugen im Monat Oktober 1914:
Aachen) im Landw. Inf. N. Nr. 68, Mattes, Hirsch, Shunck, eti — -
ling (Koblenz), Sauer, He nzen (Anderna), Minn (Bonn) 4
im Landw. Inf. R; Nr. 25, Schwartz (Andernach), Koch, für 1 Kilogramm
Wunderli O onn), Erih, Boeven (Aachen), Busfch-
mann (Koblenz) im Landw. Inf. R. Nr. 65, die Vizewacht-
meister: Kißing (Naumburg a. S.), Roenick (Weißenfels), oetsch (Bétnburga), Kunie Toramg, Thiele (Halle a. S.) im es. Hus. R. Nr. 2; zu Lts. d. Landw. Inf. 1. Aufgeb.: die Vize- eldwebel: Höffken (I Effen), Röhling (11 Essen) im Landw. rig. Ers. B. 26, Matton (1 Essen) im T Brig. Ers. B. 27,
pon Dppermann (1 mburg) im Landw. Brig. es. B. 33, Dorgeloh, Vits (Rheydt), Shüller, Kuhl-
mann (1 Trier), b. Coellen, Jäger, Schwedler, Müller
F Cöln) im Landw. Inf. N. Nr. 68, Offe, Wenzel (T. ANY
d 100 für 1 Liter
Stüd inländishe
Weizenmebl
saß von Weizenmehl Hafer-
Buchwetzen- (Hausbrandkohlen) für 1 Hühnerei
| Gersten-
| Roggengraubrot m. Zu-
——————————— | ! î
Speisebohnen (weiße) | Eßbutter
| Eßkartoffeln
| | | j j '
| Unsen
S | S F a2! T | co
(Rheydt), Daebel (Andernach) im Landw. Inf.
r. 25, Stolte, Quikert, Bost (l Trier), Voormann (Deuß), Rath Dronke, Schwermer (Koblenz), Sujat (l Cöln) im Landwehrinfanterieregiment Nr. 65; zu Lts. d. Landw. Trains 1. Aufgeb.: die Vizewochtmeister vom Landw. Bez. 11 Côln: Surén b. Landw. Inf. N. Nr. 68, Marr
Königsberg i. Pr... .. : 318 | 390 30) 30| 70 ( —| 140 Memel 8 220 20 Ol e 2| 3590| 70| 2326| 72| 62 2 0/0 1 170 Til 194| 45} 34| 5658| 38/ 65| 400/ 70| 35/ 68 55 : 3} — b. Landw. Inf. N. Nr. 25, Greven b. Landw. Inf. R. Nr. 65. Alleritein 3 936| 38! 31| 6 H 60: 290 B04 G0 50 S0 O Angestellt: Loe, Hauptm. d. Landw. a. D., zuleßt Oblt. d. | Danzi : S 313 36| 344 h 3 60| 53| 3,9 1450 Landw. Inf. 1. Aufgeb. ( eimar), jeßt im Landst. Inf. B. [l Dieden- j 3) 984 L I 38 330| 56 80 140} 110 hofen, als Hauptm. mit Patent vom 26, September 1914 bei d. | Berli 9| 290 : 32| 70| 320| 50/| 2 60 3,6) 128| 115 Offizteren d. Landw. Inf. 1. Aufgeb. 100 300 : 30 320 751 60 3,24/ 120} 100 Großes Hauptquartier, 13. November. Hoffmann, randenburg a. Havel 7 300| 5 S 820/ D0| 221 D Dl 95| 90 Untersekundaner d. Haupt-Kad. Anstalt, als Unteroff. in d. Gren. R. rankfurt a. Oder *). . | 7 36 979 S5 3: 320 60| 50| 3,0/ 100| — Nr. 10 eingestellt. b : 9249| 46 2 3: 320 L 68 e 80| — : 316| 59] ? 30| 60| 320| ! 0) 54 3,1| 130| 120
Königlich Bayerische Armee. ( | 264 ¿ D | 320| 60| 25 60 20/120
München, 17. November. Seine Majestät der König 204) 40 De i L 92 Zal Od a haben Sih Allerhöchst bewogen gefunden, nachstehende Personal- De A E aas A i veränderungen Allergnädigst zu verfügen : Breslan 21e S 290 s G5
Bei den Offizieren und Fähnrichen: Görliß 9| 9288| 48| 4 3: 380| 56 9) 60
am 12. d. M. zu befördern: zu Lts. mit Patent vom 19. Sep- | Liegniß *) 34 279 4 36) 2 5 350| 49| 22| 6 65 tember 1914 unter Vorbehalt der späteren Regelung ihres | Königshütte D. S... .| 8 i 320 D A 340 y 60 Ranges: die ähnrihe: Haas des 2. Inf. Negts., | Gleiwi ) D O2 94 32| 72| 320| 52| 22| 70| 80 Frhrn. v. Hallberg zu Broich des 1. Feldart. Negts., | Magde u E ) | 320 37| 68| 34| 57| 326| d: 21| 53| 60 Humann, Köhl d. 2. Fußart. Regts.,, Altmann d. 1. Pion. ane L Mae A 912 : 96 3920| 94| 2 80 Bats., zum Lt. ohne M den Fähnr. Keßler d. 2. Inf. Negts, rf | 315 : 30) 30) 320 f 60 u Fähnrtichen: die Fahnenjunker, Unteroffiziere: Na bus, Niepold, S 9| 303 ¿ | 42| 65| 300 | 62 Müller, Fiedler, Weinmeyer, S 4
r chröôdinger d. 15. Inf. J 5 ; B DLOI 4| 38| 29] 3924 91 ‘ 60 Regts., den Unteroff. d. Res. Karpf im 1. Telegr. B., den Land-
jam fran rend rek erered Jenenà Prmends
— — — — Ort OoLUtNNOooOrss
Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten. Bordeaux, 23. November. (W. T. B.) 3 9% Französische Nente 74,00, Spanische äußere Anleihe 80 50, Aegypter unifizierte 84,00, 4 0%/6 Türken 60,00, 5 % Rufsen von 1906 88,00, Credit Yyonnais 1000, Suezkanal 4000, Panamakanal 97,00, Rio Tinto 1275.
C P _— |SIS pri pi puri jd 4 ©
Kursberichte von au2wärtigen Warenmärkten.
Bradford, 23. November. (W. T. B.) Wolle. Croßbreds waren fest. 40er Tops notierten 18—18F Pence. Die Tendenz für
Merinos war s{chwäcer. Amsterdam, 23. November. (W. T. B.) Rüböl stetig, (W. T. B.) Java-Kaffee
IIIIISSS pen pnà pk ferm joevek pi D s O O S
loko 503, für Dezember 49. Amsterdam, 23. November. ruhig, 461,
pak jd pk fmd juni | S | E — Co S O C C E
20 22 18 20 18 19
Flensburg 8 : 1| 303 30| 70| 836| 75| 300| 50| 24 70 \sturmmann, ehemal. Fahnenkadetten hen, v. Hunoltstein gen. 25 ) 9 306 N 300| 50| 20| 63| 60
——— ——— — — f i jed D D O
Nr. 59 des „Zentralblatts für das Deutshe Rei“, herausgegeben im Reichsamt des Innern, vom 20 November 1914 hat folgenden Inhalt: Konfulatwesen: Excquaturerteilung; Ermächtigung zur Vornal)\me von Zivtlstandshandlunaen; Bankwesen: Status der deu!shen Notenbanken Ende Oktober 1914; Versicherunoswesen: Be- autsihtigung privater Versihervnasunternehmungen durch die Landes- behörde ; Militärwesen : Retfeentshädigungen für Sachverständige bei der Abschäßzung von Vergütungen für Kriegsleistungen.
Stein-Kallenfels d. 2. Landsturm-Inf. Bats. München. ildesheim 5 9) 280 98| 32| 70| 340 20 60 arburg a. Elbe . . .] — 9 320 : 320| 52| 20 56 tade 290 8 30 38 300| 54| 22 56
Osnabrück : N 1282 38| 44| 36 300| 52| 20 56
: O O8 f )| 30) 350 D 60
i Münster 5) 85) S! 252| 44| 36) 380| b4| 24| 53 65
Statistik und Volkswirtschaft. Bielefeld 261 i 68) 38/ b0/ 820 N Wo 70 2
| ) Q 202 8 ) 30 60) 2201-90) 2 (i DS
Ote Großhandelspreise für Getretde, Mebl, Hülsen- | Paderborn 7 ol 9291| 4 s| 37| 54) 305| 51| 21| Sal 64) 20
früchte, n und die häufigsten Kleinhandels- | Faßel j | 19 9980| 49 : 3) 30 340 D420 O2 50 — 04 11: 22
preise v e E, N A A ait 3 8 300| 46| 36| 60| 32| 320, 52 20 —| 60 4 / 2 j 4
n Preußen im Monat 2 /tiover . 00 C 2260| 46| 4: 30| 60/ 320| 52| 20| —| 60| — ‘ ‘ 4 ° S T “S : Eo i L ¿Nah den Berechnungen des preußishen Statistischen Landesamts b 5 2 8 316 48 —| 66 48| 80 320| bd) 20) 70 64 24| 12 : Berichte von deutschen Getreidebörsen und Fruchtmärkteu. ergeben die täglih ermittelten Großhandelepreise für Getreide | Kobl 87 e a E O, De a O 58 4 (I I R IOR N T Ez “ a s T T T E T T L T R die folgenden Durchschnitte für den Monat Oktober 1914: Es t 0, 28 6 E E S6 Ba 10s 50 aubt geblie Ureife fis 1 + (1000 Le) in Mad Marktorte | | | E Weizen | Roggen | Hafer
pa fd Jerk Jae Genera O Gr ri bed C
10 299 | | l 8280| 4 2 34| 50| 290| 52| 20 52) —| - 2,8) -90 22 10| 285 2 30| 280| 52| 20 60| 56 —| 75 22 Saarbrücken ; 9| 260| 50| 36 52| 320| 56| 24| 56) 70| 50 110| 1 24 | Trier s 9| 268 40| 70| 320| 52| 24 70| — 100 22 D i Aachen 2 O 200 O 40| 60| 320| 56| 24| —| 64| —| 24 9 20 L | : | mgen ) —J9f 9280| 46| 38| 45| 35| 70| 350| 56| 22 —| -70l/ -52 120 20 i 9 Königsberg i. Pr... : i Sis E |
November Gerste
| “E S L A
Es kosteten im Durchschnitt 1000 kg (1 t) Mark ;
G 14 E mittel | gut
Weizen|Roggen| Hafer
204 | | as
Danzig E é E 24 Ic (209 241
B s «t EZDO | 226 Boa
T BOL 1222 | 212 251 | 223 | 204 246 | 222 | 203 201 | 226 209 294 | 228 -| 221 256. | 236 | 213
nnover 263. | 239 | 229 Deter M S U RTS 244 |: 240 rankfurt a. M. . l Zt 4 208. | 232 Cin A il 22: 2040: | 234 Duisburg . 282 | 250: | 243 Grefeld „ha «l 24 | 241 234
im Gesamtdurch- \chnitt: Oktober 1914 September 1914. . .. August 1914 Sul 1914 » Suni 1914 Maái 1914 r E P STOES 11A po o do 6 ran] E na ANUaL LAIE «o o o 9 SITTODEL 1015 »& «06
JFahresdurchscchnitt 1913 s
220,9 216,2 196,5 | 215,6 | 171,6 | 174, 17651 | 174,4 169,1 | 168,0 156,4 | 158,7 | 151,8 | 156,4 ; | 1a 10G | 1886| 10TA)
157/s | 160,5 | M l, Die Gesamtdur(snittspreise der vershiedenen Monate für Gerste sind aer u rir E vergleihbar, weil Gerste an einzelnen Plägen sehr unregelmäßig gehandelt wird. : :
Die häufigsten ene ugspreise für Mehl, Hülsen- früchte und Ei kartoffeln (oivte für Heu und Stroh betrugen im Durchschnitt der 50 bedeutendsten preußishen Marktorte:
259,9 240,2 227 2 204,2 208,6 202,9 190,9 188,2 185,9 184,9 185,6
230,8 212,1
Erbsen (gelbe e Rehe Spelseb E Cßkartoffeln Krumm- und | Preßstroh
Oktober 19141 38,7| 33,7 84,24 7,20 3,78 September 1914] 37,7 | 32,8 68,10 6,81 | 5,04 | 3,88 Oftober 19131 30, | 24,6 39 48 6,41 3,36 é 19121 31,9 | 25,8 39,91 6,63 | 4,90 | 3,98 1911} 29,6 | 25,1 44,56 9,16 | 5,52 | 4,65
ä 1910] 28,6 | 21, | 32,471| 29,99 6,21 | 5,08 | 3,99
¿ 1909] 31,6 | 24,0 || 28,96 30,03 8,75 | 5,69 | 4,48.
*) Vom 19. Oktober ab wurde gute Gerste nicht mehr gehandelt, wodur deren Durchschnittspreis ih nur s{einbar niedriger gestaltet hat, als der für Gerste mittlerer Qualität, Dieselben Gründe liegen au beim Gesamtdurchschnitt für Oktober 1914 vor.
fer B L N e
(8 Bilocinabaten) aus], WtlhelmS8bhaven ( Oktober 1914 .. 74,3) 93,0 | 993,2| 45,7
Ó 5 O I Ic l ? | ©) | & Or po l M J F c September 1914 . .161,4/ 63,3| 75,9 8,4) 273,9 44,8/ 37,8| 60,4 33,1/98,5/ 314,0/ 53,0 22,7| 7,8) 99,9) 90,7 113,6 104,8 21,1 DTtober 1913 . 39,7| 44,8 50,6) 6,4/ 276,6 E 99,0 S A 0 as 5 98,1/30,6| 99,4| 29,7 00,9 922,8 94,3 20,7 91,4/ 90,0 99,8 1911 1424| 47,9| 56,1| 10,0| 302,4 38,8/30,6/ 53,8 30,3/48,0| 303,7| 64,0/20,7| 50,9) 47,6) 39,6 — | — 21,6 1910 . . 137,4 40,9| 43,1| 8,0] 265,8s| 37,0/28,7| 52,2/ 29,8|46,9|262,0| 54,6|20,8| 50,0| 46,6] 34,7 — | — 19,9 ¿ 1909 ...137,| 38,6] 46,01 7,11 271l,s| 38,8/31,1| 54,2) 31,8/91,4/299,0|50,7|/20,7|51,1| 50,5| 99,9 — | — 19,3
1912 T3990 455/907) 7,8| 204,4
E j 98| 10| 8300| 54/ 42| 70| 39 70| 340/ 54/ 24) 60/ 60
| | 5 r r r Ô 39,5| 60,6 33,6/ 64,6 318,4/ 52,9 22,0 62,1 62,3| 56,4 115,8| 107,8 21,1
4 /110,7/ 101,3 21,1 — | — 211
s Wo die Kleinhandelspreise für Hülsenfrüchte niedriger sind als die betreffenden Preise im Handel nit größeren Mengen, werden die alten 2
estände noch zu den bisherigen Preisen ausverkauft.
im Reichsamt des Jnnern zusammen- I NMaAPrIBren Tur andel Snduitrie und Landwirtschaft")
Ausfuhrverbote. Vom 3. November d. I. ab ist die Aus- fubr von Kunstwolle, Wollabfall, Halbwollenwaren, ge- mischten Garnen, wollenen Decken, Militärtuch und den daraus verfertigten Kleidungsstücckten sowie von Flanell und den daraus verfertigten Unterkleidern verboten worden. (Telegramm des Kaiserlichen Konsulats in Rotterdam.) 4
Durch drei Königliche Verordnungen vom 4. November 1914 ist die Ausfuhr von Calctumacetat, Bleilegierungen und rohen Kakaobohnen verboten worden. (Telegramm des Kaiser- lichen Generalkonsulats in Amsterdam.)
Ausfuhr von Kartoffeln und Kartoffelmehl. Auf Genehmigung von Anträgen auf Befreiung vom Verbot der Ausfuhr von Kartoffeln kann infolge der verhältnismäßig s{lechten Kar- toffelernte niht gerehnet werden. Dagegen hat die Schwedische Ÿe-
ierung die Ausfuhr von Kartoffelmehl nicht verboten. (Nach Morgenblabet.}
Neues Ausfuhrverbot. Durch Kundmachung vom 10. No- vember 1914 wird die Ausfuhr von Lumpen verboten. Nur Lumpen aus Wolle dürfen weiterhin ausgeführt werden. (Nach Stockholms Dagblad.)
Aufhebung eines Ausfuhrverbots. Laut Kundmachung
vom 27. Oktober 1914 wird die Ausfuhr von Ftshlebertran wieder gestattet. (Svensk Författningssamling.)
Einschränkung eines Ausfuhrverbots. Das Ausfuhr- verbot für Juteleinen erstreckt sih nicht auf Juteleinen, das zu Umschließungen für andere zur Ausfuhr bestimmte Waren verwendet wird. (Na einem Berichte des Kaiserlichen Generalkonsulats in Kristtania.)
— Berliner Großhandelspreise für Spetsekartoffeln. Im Berliner Kartoffelgroßhandel wunden nah den Ermitilungen der von den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin gebildeten Ständigen Deputation für den Kartoffelhandel in der Zeit vom 19. bis 21. November 1914 folgende Preise (für 100 kg gute, gesunde Ware, ab Berliner Bahn- bôfen) gezahlt: Dabershe Kartoffeln 7,00—7,50 4, Magnum bonum 7,00—7,50 4, Woltmann 5,75—6,50 4, Silesia und andere
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runde weiße Speisekartoffeln 5,75—6,50 4. Die Zufuhren waren genügend, die Geichäftstendenz im allgemeinen ruhig.
— Auskunft über vermögensloje Schuldner. Ein großer Teil aller Austräge zur Zwangevollstreckung i} ergebnislos und er- hebliche Beträge werden alljährlich nußlos dafür aufgewendet. Etne der wenigen Schußmaßregeln, die der Gläubiger ergreifen kann, ist die Cinsiht des Schuldnerverzeichnisses betm Amtsgericht. Das Amtsgericht führt eine Liste aller Schuldner, die den O ffen- barungseid geleistet baben oder über deren Vermögen mangels Masse die Erôffnung des Konkurses abgelehnt worden ist. Die Einsicht ist für den Gläubiger niht nur von Wert, wenn er zur Vollstreckung \chreitet, sondern eher noch mehr, bevor er einem Unbekannten Kredit gibt. Zur rascheren Orientierung der Interessenten hatte die Justizverwaltung entsprehend einen {hon vor Jahren gestellten Antrag der Aeltesten der Kauf- mannschaft von Beriin angeordnet, daß beim Amtsgeriht Berlin- Mitte ein Schuldverzeichnis geführt wird, das auch die Schuldner enthält, die beim Amtsgeriht Berlin-Schöneberg, Tempelhof, Wedding, Charlettenburg, Lichterfelde, Lichtenberg, Pankow, Neukölln und Weißensee den Offenbarungseid geleistet haben oder sonst in das Ver- zeihnis aufgenommen worden sind. Man braucht si also nit an alle Amtsgerichte Groß-Berlins zu wenden, um über die Etntragung des Schuldners in das Schuldnerverzeihnis Näheres zu' erfahren, sondern lediglich an das Amtsgericht Berlin-Mitte. Auf Ersuchen des Kammergerichtspräsidenten weisen daher die Aeltesten der Kaufmann- haft von Berltn im eigenen Interesse der Antragenden von neuem darauf hin, daß alle Anfragen darüber, ob jemand innerhalb Groß- Berlins den Offenbarungseid geleistet hat oder oui in das Schuldnerverzeichnis eingetragen it, direkt an das Amtsgericht Berlin- Mitte, Neue Friedrichstraße 16/17, zu rihten sid.
— Anmeldesheine für Sendungen nach dem Aus- land. Zum Zweck der Ausfuhrbeschau find den Sendungen ‘nah dem Ausland „Ausfuhrerklärungen“ in doppelter Ausfertigung beizu- fügen. Die cine Ausfertigung ift für die zollamtlihe Behandlung der Sendung bestimmt und verbleibt bei der die A T bewirkenden Zollstelle. Die zweite Ausfertigung dient als statistishe Ausfuhr- anmeldung gemäß § 4 des Reichsgeseßes über die Warenstatistik. Einer Ausfuhrerklärung bedarf es nicht bet den Sendungén, die bereits vor der Uebergabe an die Eisenbahn zollamtlih behandelt find. Anstelle der „Ausfuhrerklärung" kann auch der statistishe An- meldeschein in doppelter Ausfertigung verwendet werden. Die Handels- kammer macht ad darauf aufmerksam, daß in Es Falle zur Ver- meidung von Verzögerungen in der zollamtlichen Abfertigung die An- meldescheine folgenden Zusaß tragen müssen: „Jch versichere der Zoll- behörde die Nichtigkeit vo1stebender Angaben und erkläre hiermit, daß die Padkstücke mel Mr üblichen Geschästspapieren keinerlet s{riftliche Mitteilunopen enthalten.“
— Die Telephonfabrik-Aktienaesell\schaft vori. F, Berliner verteilt, laut Meldung des „W. T. B.“ aus Berlin, aus etnem Neingewinn von 828 006 (6 gegen 804 698 „#6 im e eine Dividende von 10% gegen 12 9/6, nachdem mit Rückficht au
Sat Frankfurt a. M. Det Mannheim . Hamburg
60| 3,o| 150 2 20| 1: _ L 250 h 210 205
247—252 275 265
268—270
1) über 68 kg,-?) fä. über 68 kg.
. Unters 1hungsfachen.
. Aufgebote, Berlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. . Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 7
207—212 197—202 220—221 208—212 219—220 216—218
r Anzeiger. | :
9—235
241—248 294—296
Niederlassung 2c. von Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.
. Erwerbs- und L o E e
[67760] Stec{brief.
Gegen die unten Beschrtebenen, welche flüchtig find, ist - die Untersuhungshaft wegen s gegen § 9b des Geseues, betr. den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851, begangen in Kienwerder bei Alt- damm, Kreis Randow, am 5 November 1914 verhängt. Es wird ersucht, dieselben zu verhaften und in das nächste Gefängnis abzuliefern sowte zu den hiesigen Aiten
V. R. Nr. 110/14 sofort Mitteilung zu Sch
machen. T. Personbeschretbung. Plucienuik, Josef, Arbeiter, 20 Jahre alt, geboren zu Olszamow:ce, Kreis Konsk, Heimatland Russisch. Polen, leßter Aufent- halt: Domäne Kienwerder bei Altdamm, jeßiger Aufenthalt: unbekannt, Größe: 1,65 m, Gestalt: unterseßt, Haar: dunkel, Gesicht: fleckig, Auge: grau, Sprache: nur polni\ch{. „An einem Untershenkel eine L MOIRE oe Wunde. ; Arbeiter- eidung, dunkler Anzug, weicher £ Schnürschuhe. s vis 11. Perfonbeschreibung. Czarznowski, Julian, Arbeiter, 17 Jahre alt, Geburtsort: unbekannt, leßter Aufenthalt: Domäne Kienwerder bei Altdamm, jeßiger Aufenthalt: unbe- kannt, Größe: 1,60 m, Gestalt: s{chwäh- ich, Haar : dunkel, soweit bekannt, Bart : ohne, Gesidt: blaß und breit, unten pi aulaufend, Sprache: polnish und etwas deutsch, An einem Unterschenkel eine r Nag l Wunde. et Dung, dunkler Anzug, weiher Hut, Schnür|chuhe. h v Stettin, den 17. November 1914. Der Vorsißende des Kriegsgerihts des Kriegszustandes Stettin.
{68561] Fahuneufluchtserklärung In der Untersuhungsfae ge en d Musketier Eugen Konrad Belliiiun dée
9. 12. 1892 zu Stuttgart-Gaisburg, Kreis Stuttgart, Württemberg, wegen Fahnen- flucht, wird auf Grund der §8 69 ffff. des Milit.-Strafges.-B. sowie der §8 356, 360 der Milit.-Strafgerihtsordn. der Beshul- digte. hterdurch für fahnenflüchtig erklärt, L St. Qu. Tenbrielen,- den 15. 11.
Gericht der 39. Inf.-Division.
(68560] Fahnenfluhtserklärung.
In der Untersuhungsfsahe gegen den Ersatreservisten des WBezirkékommandos leswig Hermann Friedrih Jefsen (geb. 29, 7. 1887 zu Boel) wegen Fahnen- fludt, wird auf Grund der §8 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie der 88 356, 360 der Meiilitärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Flensburg, den 16. November 1914.
Gericht stellv. 35.1 Inf.-Brigade.
[68594] Fahuenfluchtserklärung
In der Unter)]uhungs\sahe gegen den Landwehrmann Geora Ferdinand Roth, 6. Komp. Landwehr-Inf.-Regt. 109 (ge- boren 19. 7. 1882 în Dielsberg, Amt Heidelberg, Baden), wegen ahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militär- strafgeseßbuchs sowie der 88 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschul- diate hierdurd für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. M gs Freiburg i. B., den 20. Novbr.
Kommandanturgeriht der Oberrheinbefestigungen.
Der Gerichtsherr: Dr, Sa bu
von Bodungen Generalleutnant. Kriegsgerichtsrat,
[68563] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache geaen den
10. Komp. Inf--Regts. 126, geboren am
Esk. Husaren-Negt. Nr. 9, geb. 16 2. 91 zu Weißstein, Kr. Waldenburg, wegen Fahnenfluht, wird quf Grund der 8&8 69 ff.
M.-St.-G.-O. der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. are SNAnEs i, Els., den 16. November
Gericht der stellv. 61. Infant. Brigade.
(68568] FahueufluchGtserklärung. In der Untersuchungsfache gegen den Dragoner der Reserve Konstantin Josef Paquet aus Vipucelle, Gemeinde Vor- bruck, Kreis Molsheim, wegen Fahnen- flucht, wird auf Grund der 8§ 69 ff. des Militärstrafgeseßbuhs sowie der §8 356, 360 der Militärstrafgerihts8ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig ertlärt. T O i. Els, den 20. November
Gericht der Landwehrinspcktion. (68566] Fahnenfluchtserkläruug.
In der Untersuchungösache gegen den Grenadier der Landwehr 11 Ludwig Rey- mund Scherer aus Nosheim, Kreis Mols- heim, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militärstrafgeseßbuhs sowie der §§ 356, 360 der Militärstraf- gerihts8ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflühhtig erklärt.
Straßburg i. Els, den 20. November
1914. Gericht der Landwehrtinspektion.
[68567] Fahnenfluchtserklärung
und Beschlagnahmeversügung. In der Untersuchungs\sache gegen den Füsilter der Landwehr 11 Paul Emil Pinkele aus Bellefosse, Kreis Molsheim, wegen R A wird auf Grund der 5H 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie der §8 396, 360 der Militärstrafgerits- ordnung der Beschuldigte hierdurch für
NReservisten 17. Kl. Robert Müller, Erf.-
M.-St.-G.-B. sowie der §8 356, 360 |1914
Neiche befindlihes Vermögen mit Beschlag belegt. Straßburg i. Els, den 20. November
Gericht der Landwekbrinspektion.
{68562] Fahneufluchtserklärung.
In der Untersuhungssahe gegen den Neservisten Wilhelm Vogelsang der 9, Kompagnie des NRNeserve-Infanterie- Regiments Nr. 19 wegen Fahnenflucht im Felde, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowte der §8 356, 360 der Militärstrafgeriht8ordnung der Be- ee hierdurch für fahnenflüchtig er-
Gericht der 9. Reserve-Division, am 14. November 1914} Der Gerichtsherr.
[68628] Verfügung.
_In der Untersuhungssache gegen den Musketier d. Res. August Holze vom Kriegsbekleidungsamt 1X. Armeekorps, ge- boren am 25. 10. 1886 in Hannover, wird die unter dem 30. Oktober 1914 gegen den Beschuldigten erlassene Fahnenfluchts- ercflärung biermit aufgehoben.
Altona, den 23. November 1914. Gericht der stellvertretenden 33. Infanterie- brigade.
[68564 Veschlufß. Die Fahnenfluchtserklärung des Gerichts der 14. Division vom 17. Januar 1911 gegen den Kanonier Heyar der 2. reit. at. 1. Wesif. R 7 wird na Nülkkehr des Beschuldigten aufgehoben. _Düsseldorf, den 16. November 1914. Königliches Gericht der Landwehbrinspektion.
[68565] Beschluß.
Die Fabnenfluchtserklärung der14.Division vom 13. März 1906 gegen den Rekruten Karl Heinrich Friy Schwan wird nah NRükkehr des Beschuldigten aufgehoben. Düsseldorf, den 16. November 1914.
2) Aufgebote, Verluft: u. Fundsachen, Zustellungen U. dergl.
[68401] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangkvollstreckung foll am S5, Februar 19415, Vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle Berlin, Neue Friedrichstraße 13/14, 111. Stockwerk, Zimmer Nr. 113, versteigert werden das in Berlin, Alte Jakobstraße 52, belegene, im Grundbuche von der Quisenstadi Band 4, Blatt Nr. 271 eingetragene (am 29. März 1914, dem Tage der Eintragung des Versteigerungsvermerks: berrenlofe) Grundstück, Vorderwohnhaus mit rechtem Seitenflügel und Hof, Gemarkung Berlin, in der Grundsteuermutterrolle niht nach- gewiefen, Nuzungêwert 8990 46, Gebäude- steuerrolle Nx. 995, zur Gebäudesteuer mit zährlich 336 #6 veranlagt.
Kön!gliches Amtsgeriht Berlin-Mitte.
Abteilung 87. 87. K. 54. 14.
[68402] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung foll das in Berlin, Wilsnackerstraße 60, be- legene, im Grundbuche von Moabit Band 51 Blatt Nr. 2414 zur Zeit der Eintragzng des Versteigerung8vermerks auf den Namen des Schlächtermeisteres Max Schmiedel, hier, eingetragene Grundstück, bestehend aus: a. Vordeiwohnhaus mit Seitenflügel rechts, besonderem Abtritt und Hof, b. Querwohngebäude mit Hof, c. Fleischerei- geväude links mit Hofkeller, d. Stall- gebäude links, 6. offenen Schuppen rets, am 22, Januar 19185,
11 Uhr, dur das Uer n rit, Neue Fried ße 13/14, (drittes Stockwerk), Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden. S
fahnenslüchtig erklärt und sein im Deutschen Königliches Gericht der Landwehrinspektion.
Gemarkung Berlin Kartenblatt 14 Par- zellen 661/11, 662/11 — if nach Artike
H B RREL R R L RR P M S A E
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