Source: https://verbraucherschutzforum.berlin/2018-04-23/cee-vzwl-i-gmbh-co-geschlossene-lnvestment-kg-negatives-ergebnis-186082
Timestamp: 2018-06-25 00:07:21+00:00

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CEE VZWL I GmbH & Co. geschlossene lnvestment KG - Negatives Ergebnis - Verbraucherschutzforum.berlin
CEE VZWL I GmbH & Co. geschlossene lnvestment KG – Negatives Ergebnis
Das ist ein Fonds, mit dessen Ergebnis die beteiligten Anleger sicherlich ganz und gar nicht zufrieden sein werden. Ein mittlerer sechsstelliger Verlust lässt kaum eine andere Bewertung zu…
CEE VZWL I GmbH & Co. geschlossene lnvestment KG
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 26.10.2016 bis zum 31.12.2016
30.210.874,58
2.984.625,00
a) Forderungen an Beteiligungsgesellschaften
b) Zins- und Dividendenansprüche
335.560,27
c) Eingeforderte ausstehende Pflichteinlagen
d) Andere Forderungen
114.687,50
12.075.248,77
45.270.748,35
a) aus dem Erwerb von Investitionsgütern
144.103,00
297.761,79
235.389,62
40.264.777,18
c) Nicht realisierte Gewinne aus der neubewertung
4.605.381,66
d) Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres
-310.257,80
44.569.902,04
1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Regelungen für geschlossene Investmentkommantit-gesellschaften im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuche (KAGB) nach den Vorschriften des KAGB und des Handelsgesetzbuches, soweit das KAGB nichts anderes vorsieht, sowie den Vorschriften der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und Bewertungsverordnung (KARBV) aufgestellt.
Die Bilanz ist in Staffelform entsprechend der nach § 21 KARBV vorgeschriebenen Gliederung aufgestellt worden. Die Ertrags- und Aufwandspositionen der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der nach § 22 KARBV vorgeschriebenen Staffelform gegliedert. Der Anhang wurde unter Beachtung von § 25 KARBV um die nach KAGB zusätzlich erforderlichen Angaben ergänzt.
Die Gesellschaft ist eine kleine Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Sie hat von den größenabhängigen Erleichterungen des §§ 274a und 288 HGB für kleine Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.
Das Jahr 2016 stellt ein Rumpfwirtschaftsjahr für den Zeitraum vom 26.10.2016 bis zum 31.12.2016 dar. Die Angabe von Vorjahreszahlen, sowie eine vergleichende Übersicht über drei Jahre sind somit nicht möglich.
2.1. Beteiligungen
Die Beteiligungen werden gemäß § 286 KAGB i.V.m. § 168 Abs. 3 KAGB i.V.m. § 28 KARBV mit dem Verkehrswert angesetzt. Der Verkehrswert wird unter Zugrundelegung geeigneter Bewertungs-modelle und unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ermittelt. Der Verkehrswert einer Beteiligung ist der Preis, der zum Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre. Im Regelfall wird zur Ermittlung des Verkehrswertes mit Hilfe des Discounted-Cashflow-Verfahrens (DCF) bewertet. Als Verkehrswert wurden bei den Beteiligungen, die in zeitlicher Nähe zum Bewertungsstichtag erworben wurden, die Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt.
Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände und Schulden in der Vermögensaufstellung erfolgt nach den nachfolgend dargestellten Bewertungsmethoden.
2.2. Barmittel und Barmitteläquivalente
Die Bankguthaben werden zu ihrem Nennwert zuzüglich zugeflossener Zinsen bewertet, § 29 Abs. 2 KARBV.
Hierunter sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen, die jeweils mit dem Nominalwert angesetzt werden. Bei den Zins- und Dividendenansprüchen sowie den eingeforderten ausstehenden Einlagen entspricht der Verkehrswert dem Nennwert.
Zur Abdeckung von ungewissen Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft in angemessenem Umfang Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.
2.5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Die Ansätze der Verbindlichkeiten erfolgen zum Rückzahlungsbetrag nach § 29 Abs. 3 KARBV
Die Forderungen an Beteiligungsgesellschaften beinhalten im Wesentlichen Gesellschafterdarlehen an Beteiligungsgesellschaften mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr (EUR 11.625.000,00).
Alle anderen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Komplementärin (VZWL Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main, mit einem gezeichneten Kapital von € 25.000,00) erbringt keine Einlage und ist am Kapital der Gesellschaft nicht beteiligt.
Das Haftkapital in Höhe von gesamt € 10.001,00 ist in Höhe von € 1,00 nicht zum Stichtag eingezahlt.
Die Kapitalkonten der Kommanditisten stellen sich zum Stichtag, entsprechend der gesellschaftsvertraglichen Regelungen, wie folgt dar:
Kapitalkonto I (Festkapitalkonto)
Kapitalkonto II (sonstige Einlagen)
Verrechnungskono
Stand der Kapitalkonten zum 31.12.
39.964.520,38
Nicht realisierte Gewinne aus der Neubewertung
Wert des Eigenkapitals zum 31.12.
Die Zinsen und ähnlichen Erträge (EUR 11.095,89) beinhalten Zinserträge aus den Forderungen an Beteiligungen.
Die sonstigen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Vergütungen für die Vermittlung von Eigenkapital (EUR 297.500).
Die Zeitwertänderung (EUR 4.605.381,66) resultiert aus der Neubewertung der Beteiligungen.
5.1. Definition und Angaben umlaufender Anteile sowie Wer je Anteil (Net Asset Value)
Zum 31. Dezember 2016 weist der Fonds ein Nettofondsvermögen in Höhe von EUR 44.569.902,04 aus. Ein Anteil bestimmt sich jeweils anhand einer gezeichneten Kommanditeinlage von EUR 1,00. Zum Ende des Berichtszeitraumes befinden sich somit 10.001 Anteile im Umlauf. Der Nettoinventarwert je Anteil zum Bilanzstichtag beträgt EUR 4.456,54.
5.2. Verwendungsrechnung
a) Ralisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres:
b) Belastung auf Kapitalkonten:
310.257,80
c) Bilanzgewinn:
5.3. Entwicklungsrechnung für das Vermögen der Komplementärin sowie Kommanditisten
Die Komplementärin hat keine Einlage zu leisten, somit ist sie am Ergebnis nicht beteiligt und erhält keine Auszahlungen/Entnahmen.
Die Entwicklungsrechnung für das Vermögen der Kommanditisten stellt sich wie folgt dar:
a) Mittelzufluss aus Gesellschaftereintritten
40.274.778,18
2. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung
3. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres
II. Wert des Eigenkapitals am En de des Geschäftsjahres
5.4. Geschäftsführung
Die Vertretung der Gesellschaft obliegt der Komplementärin VZWL Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main, Sie wird durch deren Geschäftsführung wahrgenommen. Zur Geschäftsführerin ist daneben die geschäftsführende Kommanditistin, Lampe Investment Management GmbH („LIM“), Hamburg, bestellt.
Zu Geschäftsführern der LIM sind die in folgenden genannten Personen bestellt:
Herr Ole Klose, Kaufmann, Düsseldorf,
Herr Steve-Julian Sowinski, Master of Science in Economics, Hamburg.
5.5. Wesentliche Beteiligungen
Die Gesellschaft ist seit dem 20. Dezember 2016 an verschiedenen Objektgesellschaften im Bereich der erneuerbaren Energien beteiligt.
Desweiteren ist die Gesellschaft an der Lampe Alternative Investments SICAV-FIS, Teilfonds III, Grevenmacher, Luxemburg, mit 51,60% beteiligt. Der Teilfonds verfügt auf den 31 Dezember 2016 unter Berücksichtigung der Sachauskehr über ein verbleibendes Fondsvermögen von EUR 5.080.918,20 und erzielte ein Ergebnis des Berichtzeitraums in Höhe von EUR -1.684.532,53 ermittelt nach den Vorschriften des IFRS. In 2016 wurde die Liquidation des Teilfonds III beschlossen. Es handelt sich bei den Vermögensgegenständen daher nur noch um Barmittel und Forderungen, für die keine Angaben nach § 25 Abs. 5 KARBV gemacht werden können.
CEE Windpark Sylda GmbH & Co. KG, Hamburg
2.922.196,00
133.147,35
CEE Windpark Westerengel GmbH & Co. KG, Hamburg
4.868.587,33
-610.769,72
Windfeld Gollenberg GmbH & Co. KG, Hamburg
NORDCAPITAL Solarfonds 1 GmbH & Co. KG, Hamburg
1) Bei Erstellung des Jahresabschlusses liegen keine Daten zum Abschlussstichtag 31.12.2016 vor.
5.6. Gesamtkostenquote
Die Gesamtkostenquote errechnet sich aus den Kosten der Gesellschaft im Verhältnis zum durchschnittlichen Fondsvermögen. Für das Geschäftsjahr 2016 beträgt die Gesamtkostenquote 0,72 %.
5.7. Nachtragsbericht
Zwischen dem Ende des Geschäftsjahres 2016 und dem Datum dieser Berichterstattung erfolgte der Erwerb der WP Vormark WEA 8 GmbH & Co. KG (Projekt „Vormark“) sowie der EE Lüdersdorf GmbH & Co. KG (Projekt „Lüdersdorf“). Das Gesamtinvestitionsvolumen über die beiden Windparks lag bei insgesamt rund MEUR 22,65. Darüber hinaus sind keine Ereignisse eingetreten, die die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft maßgeblich beeinflusst haben.
Die Kapitalverwaltungsgesellschaft überwacht laufend die Entwicklungen der Investitionen. Hierbei konnten keine schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände festgestellt werden.
Die Liquiditätssituation der Gesellschaft wird regelmäßig von der Kapitalverwaltungsgesellschaft, der Lampe Investment Management GmbH, überwacht. Hierbei bedient sich die Lampe Investment Management GmbH der von der Bankhaus Lampe KG abgestellten Mitarbeiter. Es werden die laufenden Zahlungen überprüft sowie eine laufende Prognose über die Liquidität erstellt. Die Kapitaldienstfähigkeit der Portfoliounternehmen wird im Rahmen des Risikomanagements der Geschäftsführung der Kapitalverwaltungsgesellschaft überprüft.
Zum Risikoprofil und zu den von der Kapitalverwaltungsgesellschaft zur Steuerung der Risiken eingesetzten Risikomanagementsystemen wird auf die Punkte „Steuerung, Kontrolle und Controlling“ sowie „Risikobericht“ im Lagebericht verwiesen.
Zu den Gesamtvergütungen der Risktaker und der Mitarbeiter verweisen wir auf die entsprechenden Angaben hierzu im Lagebericht unter „Angaben zur Vergütung und Mitarbeitervergütung und der KVG“.
Unter „Anlagekriterien der Gesellschaft“ im Lagebericht können die Angaben zum Leverage der Gesellschaft entnommen werden.
gez. Dr. Helmut Roth
(handelnd für die VZWL Verwaltungs GmbH)
gez. Ole Klose
(handelnd für die Lampe Investment
gez. Steve-Julian Sowinski
IV. Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 26. Oktober 2016 bis zum 31. Dezember 2016
1. Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft
1.1. Die Gesellschaft
Bei der CEE VZWL I GmbH & Co. geschlossene Investment KG (im Folgenden kurz „AIF“, „Gesellschaft“ oder „CEE VZWL I“) handelt es sich um einen geschlossenen Spezial-AIF (Alternativer Investment Fonds) im Sinne des § 1 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), der Lampe Investment Management GmbH, Hamburg (im Folgenden kurz „KVG“ oder „LIM“). Die Gesellschaft soll bis zum 31. August 2018 ein zugesagtes Investitionsvolumen von EUR 75 Mio. und innerhalb von drei Jahren ab Gründung von insgesamt EUR 125 Mio. erreichen, abzüglich der jeweils in der Schwestergesellschaft CEE VZWL II GmbH & Co. geschlossene Investment KG getätigten Investitionen. Gegenstand der Gesellschaft ist die Anlage ihrer Mittel in Wind- und Solarenergieprojekte („Zielinvestments“) und die Verwaltung ihrer Mittel nach einer festgelegten Anlagestrategie zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage, um ihren Anlegern die berufsständische Versorgung von deren Mitgliedern zu ermöglichen (§ 1 Abs. 4 VAG). Entsprechend den Vorgaben des Gesellschaftsvertrages und den jeweils gültigen Anlagebedingungen erfolgt der sukzessive Aufbau eines entsprechenden Portfolios aus Zielinvestments. Die Anteile an der Gesellschaft dürfen ausschließlich von professionellen Anlegern und semiprofessionellen Anlegern erworben werden.
Die Gesellschaft wurde am 26. Oktober 2016 in Hamburg, in der Rechtsform der Investmentkommanditgesellschaft, gegründet und am 3. November 2016 in das Handelsregister A des Amtsgerichts Hamburg eingeschrieben.
1.2. Anlagestrategie der Gesellschaft
Die Gesellschaft legt ihre Mittel in Wind- und Solarenergieprojekte an und verwaltet diese nach einer festgelegten Anlagestrategie. Ziel der Gesellschaft ist es, den Gesellschaftern eine Beteiligung an den Einnahmen und an der Wertentwicklung eines risikodiversifizierten Portfolios zu ermöglichen.
Die Gesellschaft hat zu diesem Zweck Anlagebedingungen erstellt, durch die die Vermögensgegenstände konkretisiert werden, in welche die Gesellschaft nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrags investiert. Die Anlagebedingungen legen die Anlagegrundsätze und Anlagegrenzen fest. Die Anlagebedingungen tragen dem Grundsatz der Risikomischung Rechnung und enthalten Beschränkungen für Kreditaufnahmen und die Belastung von Sachwerten sowie für die Abtretung und Belastung von Forderungen aus Rechtsverhältnissen, die sich auf diese Vermögensgegenstände beziehen. Die Anlagebedingungen der Gesellschaft sowie alle wesentlichen Änderungen der Anlagebedingungen sind der BaFin vorzulegen, sofern dies nach dem KAGB erforderlich ist.
Bei den zum Berichtszeitpunkt von der Gesellschaft erworbenen Zielinvestments handelt es sich um:
CEE Windpark Sylda GmbH & Co. KG (Anteil: 100%)
WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Westerengel KG (50%)
Windfeld Gollenberg GmbH & Co. KG (100%)
Nordcapital Solarfonds 1 GmbH & Co. KG (16%)
Die Gesellschaft hat eine Laufzeit bis zum Ende des Kalenderjahres 2036. Die Laufzeit verlängert sich automatisch um zweimal 2 Jahre, wenn bis spätestens 12 Monate vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit kein Gesellschafter der Verlängerung schriftlich widersprochen hat.
1.3. Anlagekriterien der Gesellschaft
Die Gesellschaft ist zum Erwerb von den in den Anlagebedingungen festgelegten Vermögensgegenständen entsprechend der dort festgelegten Investitionskriterien und Anlagegrenzen berechtigt. Dies beinhaltet vor allem Beteiligungen und die Gewährung von Darlehen an in- und ausländischen Gesellschaften (unmittelbar oder mittelbar über den Erwerb von Beteiligungen oder die Darlehensvergabe an Zwischengesellschaften), deren Geschäftsgegenstand der Betrieb oder der Erwerb von Wind- und Solarenergieprojekten ist, und deren Verkehrswert ermittelt werden kann; hiervon umfasst sind auch Investitionen in Projektentwicklungen und Beteiligungen, mit dem Ziel, weitere Investitionsmöglichkeiten im Bereich Wind- und Solarenergie zu eröffnen. Soweit gesetzlich erforderlich, ist die geschäftsführende Kommanditistin der Gesellschaft berechtigt, weitergehende Anlagenbedingungen in Ergänzung zum Gesellschaftsvertrag zu erstellen.
Kreditaufnahmen zu Investitionszwecken sind auf Ebene der Gesellschaft ausgeschlossen. Im Bedarfsfall sind für Zwecke des Liquiditätsmanagements vorübergehende Kreditaufnahmen bis zur Höhe von 10 % des Verkehrswertes der in der Gesellschaft befindlichen Vermögensgegenstände möglich, wenn die Bedingungen der Kreditaufnahme marktüblich sind. Kreditaufnahmen auf Ebene der von der Gesellschaft gehaltenen Projektgesellschaften unterliegen keiner Begrenzung.
Im Berichtszeitraum wurden keine Fremdmittel von Seiten der Gesellschaft aufgenommen beziehungsweise in Anspruch genommen.
Die Gesellschaft hat ein Anlageausschuss bestellt, der die KVG hinsichtlich der Anlagetätigkeit berät. Dem Anlageausschuss gehörten zum 31.12.2016 folgende Personen an:
Herr Dr. Helmut Roth (Hauptgeschäftsführer des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Westfalen Lippe),
Herr Jörg Mengeringhausen (Geschäftsführer des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Westfalen Lippe) und
Herr Detlef Schreiber (Geschäftsführer der Lampe Equity Management GmbH).
1.4. Geschäftsleitung und Kontrolle der Gesellschaft
Persönlich haftende Gesellschafterin („Komplementärin“) der Gesellschaft ist die VZWL Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main. Die Komplementärin leistet keine Kapitaleinlage und ist nicht am Ergebnis der Gesellschaft beteiligt.
Geschäftsführende Kommanditistin („GfK“) ist die Lampe Investment Management GmbH, Hamburg. Die GfK ist als Kommanditistin mit einer Einlage in Höhe von EUR 1,00 am Ergebnis der Gesellschaft beteiligt. Die GfK ist eine 94%ige Tochter der Lampe Equity Management GmbH. Die Gesellschaft wird von den Geschäftsführern, Herrn Ole Klose und Herrn Steve Sowinski vertreten.
Zur Geschäftsführung hat die Komplementärin die geschäftsführende Kommanditistin bevollmächtigt. Die Vertretungsberechtigung gegenüber Dritten erfolgt unter Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB und ist ebenfalls mit dem Recht zur Unterbevollmächtigung sowie Beauftragung Dritter unter Befreiung von den Beschränkungen gemäß § 181 BGB versehen.
Darüber hinaus wurde die Lampe Investment Management GmbH, Hamburg mit Wirkung zum 26. Oktober 2016 ebenfalls als Kapitalverwaltungsgesellschaft („KVG“) der Gesellschaft benannt und übernimmt ebenfalls die kollektive Vermögensverwaltung der Gesellschaft. Die Befugnisse der KVG umfassen insbesondere die Vornahme aller Geschäfte und Rechtshandlungen, die zu dem laufenden Geschäftsbetrieb der Gesellschaft gehören. In diesem Zusammenhang erfolgt insbesondere die Übernahme der Funktionen der Portfolioverwaltung sowie des Risikomanagements als Bestandteil der kollektiven Vermögensverwaltung nach § 1 Abs. 19 Nr. 24 KAGB, die Bewertung der Vermögensgegenstände sowie administrative Tätigkeiten wie die Anlegerverwaltung und die Buchhaltung. Die KVG hat dabei die gesetzlichen Vorgaben sowie die Vorgaben des Gesellschaftsvertrags einzuhalten. Weder die Funktion der Portfolioverwaltung noch des Risikomanagements wurde im Wege einer Auslagerung auf Dritte übertragen. Der Vertrag endet mit dem Zeitpunkt der Auflösung der Gesellschaft. Der Vertrag kann aus wichtigem Grund unter Wahrung der Vorschriften des KAGB mit einer Frist von sechs Monaten zum Monatesende schriftlich gekündigt werden.
Die KVG hat die CEE Management GmbH, Hamburg als Investmentberater („Investmentberater“) beauftragt, die die Gesellschaft in Bezug auf die bestehenden Wind- und Solarprojekte sowie künftige Investments der Gesellschaft berät. Die Beratung ist darauf ausgerichtet, geeignete Empfehlung zur Umsetzung der dem Investmentberater von der KVG mitgeteilten Anlagebedingungen in Bezug auf Wind- und Solarprojekte zu erarbeiten und diese der KVG vorzustellen.
Auf Basis der Berichte des Investmentberaters oder unmittelbare Berichte der Zielinvestments verfolgt die KVG die Entwicklung der Zielinvestments. Dies umfasst eine fortlaufende qualitative und quantitative Analyse, die den Verlauf des Zielinvestments erfasst, um insbesondere negative Entwicklungen möglichst frühzeitig zu erkennen. Die Auswertung der erhaltenen Berichte, der Austausch mit dem Investmentberater sowie dem Management der Zielinvestments sowie die laufende Überprüfung und Auswertung der Aufwands- und Ertragslage, hier vor allem das Liquiditätsmanagement, runden das Controlling ab.
Die KVG ist derzeit als sogenannte registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft im Erlaubnisumfang des § 44 Abs. 1 in Verbindung mit § 2 Abs. 4 KAGB tätig. Die KVG wurde mit Wirkung zum 26. Oktober 2016 als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft der Gesellschaft bestellt. Die KVG beabsichtigt im Laufe des Jahres 2017 einen Antrag bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) als externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 22 Abs. 1 KAGB zu stellen. Mit Antragsstellung erfolgt die Vornahme der aufsichtsrechtlich erforderlichen Anpassungen in Bezug auf die Verwaltung der Gesellschaft.
Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 war die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG als Verwahrstelle der Gesellschaft bestellt.
Die Finanzbuchhaltung der Gesellschaft erfolgt durch die Böger Knittel PartmbB Steuerberatungsgesellschaft, Hamburg.
Zum Abschlussprüfer der Gesellschaft wurde die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg bestellt.
1.5. Liquidtätsmanagement der Gesellschaft
Ziele des Liquiditätsmanagements sind die Überwachung und Steuerung des Liquiditätsrisikos bei gleichzeitiger Gewährleistung der Übereinstimmung von Anlagestrategie, Liquiditätsprofil und ggf. Rücknahmegrundsätzen des von der KVG verwalteten AIF und die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit des AIF.
Hierzu gehört neben der Bestimmung der Einhaltung von Kennzahlen/Grenzen auch die Koordination des kurz- und mittelfristigen Kapitalbedarfs.
Die Steuerung der Liquidität des AIF erfolgt durch die KVG auf Basis der Liquiditätsplanung. Das Liquiditätsmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der relevanten Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen entsprechend der definierten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Zusammenhang mit der Planung des Erwerbs weiterer Zielinvestments erfolgt dazu insbesondere der Austausch mit dem Investmentberater, um einen etwaigen Kapitalbedarf frühzeitig ermitteln zu können und entsprechende Liquidität durch Kapitalabrufe bei dem Investor sicherzustellen.
1.6. A ngaben zur Vergütung und Mitarbeitervergütung und der KVG
Die Vergütungen und der Ersatz von Aufwendungen der KVG bestimmen sich nach den Regelungen des Gesellschaftsvertrages und der Anlagebedingungen der Gesellschaft.
Die Kapitalverwaltungsgesellschaft erhält gem. § 10 des Gesellschaftsvertrages in Verbindung mit § 9 der Anlagebedingungen eine Verwaltungsvergütung in Höhe von 0,125 % p.a. in Bezug auf das in die Gesellschaft investierte Kapital sowie eine laufende Vergütung in Höhe von 0,75 % p.a. in Bezug auf das zugesagte Gesamtinvestitionsvolumen. Zudem erhält die KVG eine erfolgsabhängige Vergütung bei Übersteigen der je Projekt geplanten IRR. Für das Rumpfgeschäftsjahr 2016 entstand für die KVG kein Vergütungsanspruch.
Die Kapitalverwaltungsgesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2016 über keine eigenen Mitarbeiter. Zur Erfüllung der Aufgaben der KVG wurden Mitarbeiter aus der Bankhaus Lampe (BHL) Unternehmensgruppe zur Verfügung gestellt.
Die Vergütungsregelungen der Kapitalverwaltungsgesellschaft sind entsprechend den aufsichtsrechtlichen Vorgaben so gestaltet, dass neben den festen Vergütungsbestandteilen grundsätzlich auch eine variable Vergütung verdient werden kann. Das Verhältnis zwischen fixem und variablem Bestandteil ist so geregelt, dass die variablen Bestandteile nicht zum Eingang unverhältnismäßiger und dem Anlageziel der Gesellschaft entgegenstehender Risiken führt.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 wurden von der KVG keine Vergütungen (einschließlich Carried Interest) an Mitarbeiter gezahlt.
1.7. Bewertungsverfahren der Gesellschaft
Die Bewertung der Anlagegegenstände der Gesellschaft erfolgt nach den Vorgaben des § 286 KAGB in Verbindung mit den §§ 168 Abs. 3 und 169 KAGB. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat eine entsprechende Bewertungsrichtlinie erstellt.
Zum Stichtag 31. Dezember 2016 erfolgte die Bewertung der einzelnen Anlagegegenstände zu Anschaffungskosten oder auf Grundlage der festgelegten Verfahren zur Ermittlung laufender Verkehrswerte.
Ein Anteil bestimmt sich zum Zwecke der Bewertung jeweils anhand einer gezeichneten Kommanditeinlage von EUR 1,00. Zum Ende des Berichtszeitraumes befanden sich somit 10.001 Anteile im Umlauf. Der Nettoinventarwert je Anteile zum 31. Dezember 2016 ergibt sich damit wie folgt:
Nettofondsvermögen zum 31. Dezember 2016 (in EUR)
Anzahl Anteile im Umlauf
Nettoinventarwert je Anteil (in EUR)
4.456,54
1.8. Tätigkeitsbericht
Die mit der Verwaltung der Gesellschaft und dem Portfoliomanagement betraute KVG war im Berichtszeitraum die LIM. Im Jahr 2016 lag der Tätigkeitsfokus vor allem in:
der Strukturierung und Gründung der Gesellschaft,
der Koordination der Übernahme der Anteile des Lampe Alternative Investments S.A. SICAV-FIS, LAI-CEE Sidefund III („LAI-CEE Sidefund III“),
der vertraglichen Anbindung der wesentlichen Dienstleister der Gesellschaft (u.a. der Verwahrstelle, des Steuerberaters sowie des Wirtschaftsprüfers),
der Aufnahme der Kommanditisten,
dem Erwerb weiterer Zielinvestments entsprechend der Anlagestrategie,
der laufenden Kommunikation und Abstimmung mit dem Investmentberater,
der Durchführung von Kapitalabrufen zum Zwecke des Erwerbs von Zielinvestments sowie
der Etablierung des regelmäßigen Reportings an den Anleger der Gesellschaft.
Mit Auflage der Gesellschaft in 2016 erfolgte zunächst die Übertragung von Anteilen am Teil-fonds LAI-CEE Sidefund III in die Gesellschaft. Dazu wurden im ersten Schritt zum 12. Dezember 2016 sämtliche sich im Sondervermögen VZWL INKA befindlichen Aktien am LAI-CEE Sidefund III, mit allen Nebenrechten und allen Ansprüchen auf noch nicht ausgeschüttete Gewinne in natura gegen gleichzeitige Rückgabe von Anteilen des Fonds in entsprechender Höhe, an den Anleger ausgekehrt, der diese direkt in zwei Investment KGs eingelegt hat. Im Weiteren wurden die Assets sowie die zugehörigen Forderungen (i.W. Gesellschafterdarlehen) im Wege der Sachauskehr vom Teilfonds an die zwei Investment KGs übertragen. Die Liquidation des Teilfonds wurde in 2017 abgeschlossen.
Erworbene Zielinvestments in 2016
Investiertes/Zugesagtes Kapital[1 ] in EUR
10.280.180,00
Windfeld Gollenberg GmbH & Co. KG
WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Westerengel KG[2]
5.929.250,00
CEE Windpark Sylda GmbH & Co. KG[1]
5.376.903,00
33.586.333,00
Darüber hinaus wurden keine weiteren Investitionen in 2016 getätigt.
Zu Beginn des Rumpfgeschäftsjahres wurden die Anlagegegenstände, wie oben dargestellt, zu Buchwerten in die Gesellschaft eingebracht. Unter der Berücksichtigung der Verkehrswertbilanzierung zum Bilanzstichtag stellt sich eine positive Wertentwicklung des AIF im Berichtszeitraum dar. Insgesamt ergaben sich unrealisierte Werterhöhungen von EUR 4,6 Mio.
Wesentliche Änderungen hinsichtlich der Informationen nach §§ 307 f. KAGB haben sich im Rumpfgeschäftsjahr nicht ergeben.
Die Hauptanlagerisiken und wirtschaftlichen Unsicherheiten resultieren aus der wirtschaftlichen Entwicklung der Zielinvestments, da durch diese unmittelbarer Einfluss auf die Wertentwicklung des AIF ausgeübt wird. Auf unsere Ausführungen im Risikobericht unter 4.1 wird verwiesen.
2.1. Gesamtwirtschaftliche und sektorbezogene Entwicklung
2.1.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2016 um 1,9 % gewachsen. Verantwortlich hierfür sind die verbesserte Arbeitsmarktlage und die gestiegenen Reallöhne, die die Binnennachfrage maßgeblich gestützt haben. Weiterhin hat der über den Vorjahren liegender Staatskonsum zum Wirtschaftswachstum in Deutschland beigetragen. Mit Ausnahme des etwas schwächeren dritten Quartals kann auf einen soliden Wachstumspfad 2016 zurückgeblickt werden.
[1] Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen
[2] Übernahme der Beteiligung nach Sachauskehr LAI-CEE Sidefund III im Dezember 2016
Bruttoinlandsprodukt (% zum Vorjahr)
Verbraucherpreise (% zum Vorjahr)
Arbeitslosenquote (%, Jahresende)
Quelle: Bankhaus Lampe KG, Datastream
Trotz des Auftragsrückganges in der Industrie im Januar 2017 fallen die aktuellen Konjunkturdaten insgesamt positiv aus und es kann weiteres BIP-Wachstum, auf dem Niveau von Q4 2016 für Q1 2017, erwartet werden. Für Q2-Q4 2017 ist jedoch mit schwächerem Wachstum zu rechnen, da die Stütze des Jahres 2016, der private Konsum, aufgrund des bereits erreichten hohen Lohn- und Beschäftigungsniveaus, weniger Wachstum erfahren wird. Durch den erwarteten Anstieg der Verbraucherpreise um 1,6 % wird zusätzlich Kaufkraft entzogen.
Aus Sicht der Bankhaus Lampe KG trägt die nur moderat wachsende Weltwirtschaft dazu bei, dass sich Unternehmen bei Ausrüstungsinvestitionen trotz günstiger Finanzierungsbedingungen weiterhin abwartend verhalten. Überdies würde die auf Lohnstückkostenbasis betrachtete Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gegenüber anderen EWU-Ländern weiter abnehmen. Vor diesem Hintergrund wird für das Jahr 2017 von einem BIP-Wachstum von 1,4 % ausgegangen.
Die konjunkturellen Rahmenbedingungen beeinflussen den laufenden Geschäftsbetrieb der Gesellschaft jedoch nicht unmittelbar, da zumeist langfristige Verträge auf Ebene der Objektgesellschaften abgeschlossen werden und sich damit die Erträge aus den Beteiligungen unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage darstellen.
2.1.2. Markt für Erneuerbare Energien
Das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht langfristig ein System von Ausschreibungen vor. Im Bereich Solar wurde das Ausschreibeverfahren bereits im Jahr 2015 eingeführt. Für den Bereich Wind werden seit 2017 Ausschreibungsrunden durchgeführt. Der Ausbaupfad für Wind- und Sonnenenergie sieht jeweils einen jährlichen Nettozubau von 2.800 bzw. 2.500 Megawatt vor. Parallel zur Photovoltaik-Branche wurde auch für die Windenergie an Land ein „atmender Deckel“ eingeführt. Ist der Zubau hoch, sinkt die Vergütung stärker. Wind-Projekte, die noch in 2016 eine Genehmigung erhalten haben und bis Ende 2018 in Betrieb gehen, sind jedoch von der Ausschreibung ausgenommen und fallen unter die „Übergangsregelung“, welche sich im Wesentlichen am EEG 2014 orientiert. Anlagen, die bis Ende Februar 2017 ans Netz gehen, erhalten eine Vergütung von 8,38 ct/ kWh. Anschließend verringert sich die Vergütung für jeden späteren Monat um 1,05 % bis August 2017. Im Oktober kann eine weitere Degression bis zu 2,4 % vorgenommen werden (in Abhängigkeit des Zubaus).
Die Einschätzung des Investmentberaters zur Marktsituation in Deutschland für neu errichte Groß-Photovoltaikanlagen ist unverändert: Wegen der niedrigen EEG-Vergütungen liegt der Fokus weiterhin nicht auf diesem Markt. Auch durch das im EEG eingeführte Ausschreibungsverfahren hat sich, hinsichtlich der erzielbaren Renditen, keine Belebung des Marktes ergeben. In Deutschland gibt es aktuell für die Gesellschaft keine interessanten Investmentopportunitäten im Rahmen neu erbauter PV-Anlagen. Die angebotenen Projekte sind zumeist zu klein, mit maximal 10 MW (wegen der Obergrenze im EEG), und vor dem Hintergrund eines überhitzten Marktes sind die erzielbaren Renditen gegenwärtig sehr gering.
Der Investmentberater prüft daher fortlaufend Investitionsmöglichkeiten in ausländische PV-Parks, insbesondere in Frankreich, in denen die Gesellschaft bereits investiert ist. Großbritannien wurde als Investitionsstandort vorerst „on hold“ gestellt. Daneben werden weitere internationale Märkte geprüft, in denen die Gesellschaft bisher noch keine Investitionen getätigt hat, insbesondere die Niederlande und die USA. Darüber hinaus wurde von Seiten des Investmentberaters eine Initiative zur genaueren Prüfung weiterer ggf. für die Gesellschaft interessanter Investitionsstandorte – sowohl für Solar- als auch Windinvestments – gestartet, die anhand von bestimmten Kriterien auf ihre Eignung hin überprüft werden sollen. Dieser Prozess hat in Q4 2016 begonnen und wird in 2017 fortgesetzt.
Aufgrund der umfassenden Erfahrung des Investmentberaters im deutschen PV-Markt, der bewiesenen Verlässlichkeit, des guten Marktzugangs sowie einer starken Anpassungsfähigkeit in veränderlichen Märkten und einer leistungsfähigen Risikoanalyse, wird davon ausgegangen, dass die Gesellschaft nach wie vor in den umschriebenen PV-Märkten gut positioniert ist.
Der Nachfrageüberhang auf dem deutschen Markt für Onshore-Windparks, auf den sich die Gesellschaft bisher fokussiert hat, verschärft sich weiter und führt unter anderem zu einem weiterhin deutlich steigenden Kaufpreisniveau. In Frankreich zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung wie in Deutschland ab, bleibt dabei aber aus Sicht des Investmentberaters für die Gesellschaft der wichtigste Wind-Markt neben Deutschland. Aktuell werden von Seiten des Investmentberaters Investitionsmöglichkeiten in weiteren europäischen Ländern geprüft. Insbesondere der skandinavische Raum könnte sich trotz der Marktpreisrisiken zu einem interessanten Markt entwickeln. Neben dem klassischen Geschäft führt der Investmentberater Gespräche mit Projektentwicklern über mögliche Kooperationen um einen langfristigen Dealflow zu ermöglichen.
Insgesamt ist der Deal-Flow der Gesellschaft in den festgelegten Zielmärkten zufriedenstellend, allerdings mit weiter steigenden Kaufpreiserwartungen.
2.2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
2.2.1. Ertragslage
Im Rumpfgeschäftsjahr vom 26. Oktober 2016 bis 31. Dezember 2016 konnte die Gesellschaft Zinserträge aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 11 realisieren. Diese betreffen den Zeitraum vom 20. bis 31. Dezember 2016 und entfielen zu TEUR 6 auf die CEE Windpark Westerengel GmbH & Co. KG (WP Westerengel) sowie zu TEUR 5 auf die CEE Windpark Sylda GmbH & Co. KG (WP Sylda).
Gegenläufig wirkten sich sonstige Aufwendungen in Höhe von TEUR 298 aus, die im Rahmen der Errichtung der Gesellschaft angefallen sind. Überdies haben Abschluss- und Prüfungskosten das Ergebnis mit TEUR 23 belastet.
Insgesamt betrug das realisierte Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres TEUR -310. Unter Berücksichtigung des Ertrages aus der Neuwebewertung der Beteiligungen an den Windparks WP Westerengel (TEUR 2.503) und WP Sylda (TEUR 2.102) resultiert ein Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres in Höhe von TEUR 4.295.
2.2.2. Vermögenslage
Die Bilanzsumme in Höhe von MEUR 45,3 entfällt im Wesentlichen auf Beteiligungen (MEUR 30,2) und zu MEUR 12,1 (davon Gesellschafterdarlehen: MEUR 11,6) auf Forderungen der Gesellschaft. Weiterhin bestehen MEUR 3,0 täglich verfügbare Bankguthaben.
Investment inkl. Gesellschafterdarlehen
Verkehrswert Stand 26.10.2016
Anpassung Verkehrswert 31.12.2016
Verkehrswert Stand 31.12.2016
WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Westerengel KG
LAI-CEE Sidefund III
Von einer Neubewertung der im Berichtsjahr getätigten Investments Nordcapital Solarfonds 1 GmbH & Co. KG und Windfeld Gollenberg GmbH & Co. KG wurde abgesehen, da keine Tatsachen bekannt geworden sind, die eine Abweichung zwischen den Einstandswerten und den Verkehrswerten begründen.
Grundsätzlich kann sich, sofern sich eine nachhaltige Abschwächung der Ertragslage der Beteiligungsunternehmen einstellen sollte, eine Wertminderung, d.h. eine Reduzierung des Investmentvermögens einstellen.
2.2.3. Finanzlage
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 weist die Gesellschaft keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus und verfügte über liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.985. Aufgrund der Holdingstruktur, der erwarteten Ausschüttungen der Projektgesellschaften sowie den in Relation geringen laufenden Aufwendungen, sind Liquiditätsengpässe auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Wesentlicher Aspekt der Liquidität ist einzig die Fähigkeit weitere Investitionen tätigen zu können. Hierzu stehen der Gesellschaft und ihrer Schwestergesellschaft, der CEE VZWL II GmbH & Co. geschlossene Investment KG per 31. Dezember 2016 weitere Kapitalzusagen in Höhe von insgesamt bis zu MEUR 65 zur Verfügung.
Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich unter Berücksichtigung der eingebrachten Anteile des LAI III (MEUR 15,3), der Kommanditkapitaleinzahlungen in Höhe von MEUR 25,0 und des Ergebnisses des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von MEUR 4,3 zum Bilanzstichtag auf MEUR 44,6. Die entsprechende Eigenkapitalquote beträgt 98,5 %.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 533 resultieren im Wesentlichen aus in Anspruch genommenen Strukturierungsleistungen der Gesellschaft.
4. Risiko- und Chancenbericht
Um einen verantwortungsvollen Umgang mit Risiken dauerhaft gewährleisten zu können, besteht der Risikomanagementprozess der KVG nicht als statisches Gebilde, sondern formt einen dynamischen Prozess, der kontinuierlich weiterentwickelt wird. Insofern ist ein systematisches und effizientes Risikomanagement für die Geschäftsführung der KVG eine dynamische, sich ständig weiter entwickelnde Aufgabe.
Besonderes Augenmerk wird auf die Früherkennung von bestandsgefährdenden Risiken gelegt. Die Überwachung und Beurteilung von Risiken ist ebenfalls Aufgabe der KVG. Die wirtschaftliche Entwicklung der Zielinvestments stellt das Hauptanlagerisiko der Gesellschaft dar. In Abhängigkeit der jeweiligen Beteiligungshöhen an den Zielinvestments – als Mehr- oder Minderheitsgesellschafter – kann die Gesellschaft über die Ausübung der Rechte als Gesellschafter der Zielinvestments Einfluss auf das Management der Zielinvestments und deren operatives Geschäft nehmen. Dies gilt insbesondere auch für die Beeinflussung von Maßnahmen bei Eintritt einzelner oder mehrerer Risiken auf Ebene der Zielinvestments.
Wesentliche Risiken der Gesellschaft können somit aus dem Ausfall oder der negativen Geschäftsentwicklung eines oder mehrerer Zielinvestments resultieren. Um diese Risiken zu beurteilen, erfolgt die vierteljährliche Überprüfung der Entwicklungen der Zielinvestments sowie die Bewertung etwaiger Planabweichungen hinsichtlich ihrer Relevanz. Die Überprüfung erfolgt zu wesentlichen Teilen auf Basis der von Seiten des Investmentberaters zur Verfügung gestellten turnusmäßigen und anlassbezogenen Informationen und Berichte. Die KVG überprüft die vom Investmentberater übermittelten Bewertung- und Planungsdaten zu den Zielinvestments. Dem Austausch mit dem Investmentberater kommt insofern eine maßgebliche Bedeutung zu.
Der Anleger wird vierteljährlich über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft sowie der Zielinvestments informiert.
Zum Berichtszeitpunkt lagen keine existenzbedrohenden Entwicklungen vor beziehungsweise waren keine akuten, existenzbedrohenden Risiken bekannt.
Vor dem Hintergrund eines anhaltend niedrigen Zinsumfelds, tendenziell hoher Asset-Preise, zunehmender Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung in bisherigen Hochzinsmärkten wie Emerging Markets und dem Verfall der Renditen von Staatspapieren wird davon ausgegangen, dass das bereits bestehende Portfolio auch in 2017 ein attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis bietet. Zudem wird davon ausgegangen, dass der stetige Ausbau des Portfolios auch in 2017 vorangetrieben werden kann. In diesem Zusammenhang konnten bereits zwei neue Investitionen im ersten und zweiten Quartal 2017 getätigt werden. Ebenso erfolgt von Seiten des Investmentberaters die Prüfung weiterer potentieller Zielinvestments.
Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Ergebnisbeiträge ihrer Portfoliounternehmen sowie die für Gewinnausschüttungen der Gesellschaft zur Verfügung stehenden, erwirtschafteten Jahresüberschüsse.
Für das abgelaufene Geschäftsjahr konnte ein Investitionsvolumen von MEUR 25[3] erreicht werden. Das Jahresergebnis 2016 liegt bei TEUR -310. Das Ergebnis resultiert insbesondere aus den Anlaufkosten im Zusammenhang mit der Auflage und Gründung der Gesellschaft sowie den noch erwartungsgemäß geringen Einnahmen aus ersten Investitionen, da sich das Portfolio noch in der Investitions- und Aufbauphase befindet. Für 2017 rechnet die Gesellschaft mit weiteren Investitionen, wodurch sich die Ertragsbasis weiter vergrößert. Erwartungsgemäß wird für das Jahr 2017 nicht von einem nennenswerten Jahresüberschuss ausgegangen, so dass aus aktueller Sicht nicht mit Gewinnausschüttungen für das laufende Geschäftsjahr gerechnet wird.
Aus Sicht der KVG ergibt sich ein insgesamt positives Bild in Bezug auf die weitere Entwicklung des Portfolios beziehungsweise dessen Ausbau. Eine tatsächliche Aussage hinsichtlich der zu erwartenden Rückflüsse lässt sich derzeit nicht treffen, da sich das Portfolio insgesamt noch am Beginn der Portfolioaufbauphase befindet.
[3] Das angeführte Investitionsvolumen basiert auf den von der Gesellschaft in 2016 vorgenommenen Kapitalabrufen inklusive etwaiger Abrufe für die laufende Liquiditätsausstattung der Gesellschaft.
Weitere für den Anleger wesentliche Ereignisse haben sich im Berichtszeitraum nicht ergeben.
(handelnds für die Lampe Investment
V. Erklärung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)
An die CEE VZWL I GmbH & Co. geschlossene Investment KG, Hamburg
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CEE VZWL I GmbH & Co. geschlossene Investment KG für das Rumpfgeschäftsjahr vom 26. Oktober bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB), der delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013 und der ergänzenden Be­stim­mungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lage­bericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 159 Satz 1 i. V. m. § 136 Abs. 1 KAGB i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Verwaltung des Gesellschaftsvermögens und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 159 Satz 1 i. V. m. § 136 Abs. 2 KAGB haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 26. Oktober bis 31. Dezember 2016 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be­stim­mungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.
11.095,89
a) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten
-17.850,00
-303.503,69
-321.353,69
3. Ordentlicher Nettobetrag
a) Erträge aus der Neubewertung
4.605.381,67
6. Ergebnis des Geschäftsjahres
4.295.123,87
Münster, den 12. Dezember 2017
gez. Dr. Helmut Roth gez. Detlef Schreiber gez. Dr. Alexandra Sittel
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 12. Dezember 2017
Haiti:Der Held der Armen ist zurück
Ägypten:Wird Mubarak der Prozess gemacht?
Real Equity AG – Insolvenz

References: § 21
 § 22
 § 25
 § 267
 § 286
 § 168
 § 28
 § 29
 § 253
 § 29
 § 25
 § 1
 § 181
 § 181
 § 1
 § 44
 § 2
 § 20
 § 22
 § 10
 § 9
 § 286
 § 159
 § 136
 § 317
 § 159
 § 136