Source: https://www.weilburg.de/de/rathaus-aktuelles/oeffentliche-bekanntmachung/item/4288-bauleitplanung-der-stadt-weilburg-kernstadt-bebauungsplan-adolfstrasse.html
Timestamp: 2020-08-11 09:32:52+00:00

Document:
Öffentliche Bekanntmachung - Bauleitplanung der Stadt Weilburg, Kernstadt Bebauungsplan „Adolfstraße“
Bauleitplanung der Stadt Weilburg
Bebauungsplan "Adolfstraße“ in der Kernstadt Weilburg
Inkrafttreten des Bebauungsplanes gemäß § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB)
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Weilburg hat den Bebauungsplan "Adolfstraße“ in der Kernstadt Weilburg gemäß § 10 Absatz 1 BauGB sowie § 9 Absatz 4 BauGB in Verbindung mit § 91 Hessische Bauordnung (HBO) in ihrer Sitzung am 12.03.2020 als Satzung beschlossen und die Begründung hierzu gebilligt.
Der Bebauungsplan mit Begründung, Vermerke, Durchführungsvertrag und die übrigen Unterlagen werden im Rathaus der Stadt Weilburg, FB 3 -Bauen und Liegenschaften- FD 3.1 Stadtplanung und Hochbau, Zimmer Nr. 804, Mauerstraße 6-8, 35781 Weilburg während der üblichen Dienststunden montags bis mittwochs 8:30 h bis 12:00 h, montags und donnerstags 14:00 h bis 16:00 h und freitags 8:30 h bis 12:00 h zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt.
In Ergänzung der o. g. Ausführungen weist die Stadt Weilburg aufgrund der Entwicklung während der Corona-Pandemie darauf hin, dass die Planunterlagen zu den üblichen Dienststunden sowie nach Vereinbarung eingesehen werden können. Vorab der Einsichtnahme wird eine telefonische Terminvereinbarung erbeten (Tel. 06471 314-56, FB 3 Bauen und Liegenschaften). Darüber hinaus ist eine Terminabsprache über E-Mail unter der Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
Gemäß § 215 BauGB wird darauf hingewiesen, dass eine nach § 214 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Absatz 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und nach § 214 Absatz 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägevorgangs gem. § 215 Absatz 1 BauGB unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.
Gemäß § 44 Absatz 5 BauGB wird darauf hingewiesen, dass der Entschädigungsberechtigte nach § 44 Absatz 3 BauGB Entschädigung verlangen kann, wenn die in den §§ 39-42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Nach § 44 Absatz 4 BauGB erlischt der Entschädigungsanspruch, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die o.g. Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.
Weilburg, dem 07.07.2020

References: § 10
 § 10
 § 9
 § 91
 § 215
 § 214
 § 214
 § 214
 § 215
 § 44
 § 44
 § 44