Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F23-04-2009-4D_43-2009&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2018-02-23 04:55:54+00:00

Document:
4D_43/2009 23.04.2009
4D_43/2009
Appellationshof, 2. Zivilkammer.
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Appellationshof, 2. Zivilkammer, vom 24. Februar 2009.
dass der Beschwerdeführer im Hinblick auf eine Klage aus unerlaubter Handlung, die er gegen seinen Bruder B.________ erhebt, ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Beiordnung eines Anwaltes stellte;
dass die Gerichtspräsidentin 7 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen dieses Gesuch mit Entscheid vom 4. Februar 2009 wegen Aussichtslosigkeit des Rechtsbegehrens abwies;
dass der Beschwerdeführer an das Obergericht des Kantons Bern rekurrierte, dessen Appellationshof den Rekurs mit Entscheid vom 24. Februar 2009 abwies;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 24. März 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er die Absicht äusserte, den Entscheid des Obergerichts vom 24. Februar 2009 mit Beschwerde anzufechten, und ein Gesuch um Verlängerung der Frist zur Einreichung der Beschwerdeschrift stellte;
dass der Beschwerdeführer vom Bundesgericht mit Schreiben vom 31. März 2009 darauf hingewiesen wurde, dass die dreissigtägige Beschwerdefrist von Art. 100 Abs. 1 BGG nicht verlängert werden könne, weil es sich dabei um eine gesetzliche Frist im Sinne von Art. 47 Abs. 1 BGG handle;
dass der Beschwerdeführer darauf dem Bundesgericht eine vom 3. April 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er darum ersuchte, dass seine Eingabe vom 24. März 2009 als Beschwerde behandelt werde und ihm für das bundesgerichtliche Verfahren keine Gerichtskosten auferlegt werden, und in der er Anmerkungen betreffend seine Klage machte;
dass die Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG angesichts des massgebenden Streitwertes von weniger als Fr. 30'000.-- (vgl. Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheides) nicht erhoben werden kann (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG), und nicht ersichtlich ist, dass eine solche Beschwerde dennoch zulässig ist, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellen würde;
dass die Eingaben des Beschwerdeführers vom 24. März und 3. April 2009 unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln sind;
dass die Eingaben des Beschwerdeführers vom 24. März und 3. April 2009 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügen, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 117 BGG);

References: Art. 100
 Art. 47
 Art. 72
 Art. 74
 Art. 113
 Art. 117