Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-st-ingbert-auftragsbekanntmachung-2/
Timestamp: 2019-04-24 22:06:05+00:00

Document:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, St. Ingbert: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland, St. Ingbert: Auftragsbekanntmachung
Deutschland-St. Ingbert: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2019/S 074-175752
Kontaktstelle(n): KEN GmbH & Co.KG
Telefon: +49 6821 / 200-213
E-Mail: musikschule-igb@ken-gmbh.de
Fax: +49 6821 / 200-214
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E52569753
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E52569753
Umbau der ehemaligen JVA in St. Ingbert zur Musikschule
Gegenstand der Planung ist der Umbau der denkmalgeschützten ehemaligen JVA in St. Ingbert, so dass das Bauwerk unter Berücksichtigung der geltenden Baubestimmungen als Musikschule genutzt werden kann.
Bei der ehemaligen JVA handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude, welches 1882 als Amtsgerichtsgefängnis erbaut wurde. Es wird in der Saarländischen Denkmalliste als Einzeldenkmal geführt. Alle Maßnahmen des Umbaus sind daher mit dem Landesdenkmalamt abzustimmen.
Bei der ehemaligen JVA handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude, welches 1882 als Amtsgerichtsgefängnis erbaut wurde. Es wird in der Saarländischen Denkmalliste als Einzeldenkmal geführt.
Alle Maßnahmen des Umbaus sind daher mit dem Landesdenkmalamt abzustimmen.
Die ehemalige JVA in St. Ingbert muss zur weiteren Nutzung statisch ertüchtigt werden.
Der Planungsauftrag erstreckt sich in diesem Rahmen auf den Umbau des denkmalgeschützten Bauwerks mit der Neugestaltung der Musikschule.
Die Beauftragung des Generalplaners soll ab der Leistungsphase 4 HOAI erfolgen. Die Leistungsphasen 1 bis 3 sind bereits beauftragt worden. Der mit dem Denkmalamt vorabgestimmte Entwurf liegt bereits vor.
Im Besonderen beinhaltet dies auch:
– die brandschutztechnische Ertüchtigung des Altbestandes und
— die haustechnische Ertüchtigung des Altbestandes.
Bauzahlen des bestehenden Gebäudes:
— Bruttogrundfläche: 1 000 m2 ,
— Bruttorauminhalt: 4 250 m³.
— statische Ertüchtigung,
— haustechnische Ertüchtigung,
— barrierefreie Erschließung des gesamten Gebäudes,
— Neubau des Fluchttreppenhauses mit einem Aufzug,
— Trockenlegung der Kelleraußenwände.
Das Kostenbudget beträgt ca. 1,5 Mio. EUR ohne Baunebenkosten und ohne Mehrwertsteuer.
Zur Realisierung des Umbauvorhabens sucht die Stadt St. Ingbert einen Generalplaner ab Leistungsphase 4HOAI, welcher folgende Leistungsbereiche der HOAI abdeckt:
Teil 3 Objektplanung Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume Abschnitt 2 Freianlagen Teil 4 Fachplanungen Abschnitt 1 Tragwerksplanung Abschnitt 2 Technische Ausrüstung AHO Nr.17 Leistungen für den Brandschutz Es ist vorgesehen, dass die Genehmigungsplanung im November 2019 eingereicht wird.
a) Bewertung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit;
b) Bewertung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit;
c) Referenzen.
b) Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister gemäß Vorgabe des EU-Staates, in dem der Bewerber tätig ist, soweit Eintragung notwendig ist;
c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ob, und wenn ja, er mit anderen Unternehmen den Auftrag erbringen möchte und wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Bietergemeinschaften sind zulässig. In der Erklärung muss die gesamtschuldnerische Haftung mindestens durch den Objektplaner, Teil 3 Abschnitt 1 HOAI und durch den Planer der Technischen Ausrüstung, Teil 4 Abschnitt 2 HOAI, übernommen werden;
d) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (VgV § 73 (3));
e) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB § 123 und § 124 bestehen.
a) Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer gemäß § 45 (1) 3 VgV über 3 000 000 EUR für Personen sowie 1 500 000 EUR für sonstige Schäden bzw. bei geringeren Deckungssummen eine zusätzliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfalle (Ausschlusskriterium);
b) Nachweis gem. § 45 (1) 1 VgV – Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Jahren in Tsd. Euro (jeweils netto) (Ausschlusskriterium). Die erforderlichen Angaben und deren Bewertung ergeben sich aus den zur Verfügung gestellten Bewerberunterlagen;
c) Nachweis gem. § 45 (1) 1 VgV – Erklärung über seinen Umsatz für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Jahren in Tsd. Euro (jeweils netto) (Ausschlusskriterium). Die erforderlichen Angaben und deren Bewertung ergeben sich aus den zur Verfügung gestellten Bewerberunterlagen.
b) Nachweise gem. § 46 (3) 1 VgV 2016: 3 Referenzprojekte der letzten 10 Jahre für vergleichbare Leistungen, davon mindestens ein Projekt aus dem Bereich Objektplanung im Denkmalschutz. Die erforderlichen Mindestbedingungen, Angaben und deren Bewertung ergeben sich aus den zur Verfügung gestellten Bewerberunterlagen.
b) Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen oder Unternehmen innerhalb verschiedener Bewerbungen von Bietergemeinschaften.
In diesem Fall werden alle betroffenen Bewerbungen ausgeschlossen;
d) Evtl. auftretende Fragen sind über www.subreport.de ELViS-ID: E52569753 „Bieterkommunikation“ zu stellen e) Die Anträge auf Teilnahme an dem Verfahren sind auf elektronischem Wege in Textform auf www.subreport einzureichen.

References: § 73
 § 123
 § 124
 § 45
 § 45
 § 45
 § 46