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Timestamp: 2018-06-23 17:51:25+00:00

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Kw 21 16 by I & W Verlags GmbH - Issuu
21. Jahrgang Âˇ KW 21
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Die NĂ¤chte der VerfĂźhrung Auf dem Rochusberg wird es in den kommenden Tagen romantisch Bingen (red). Von Donnerstag, 26., bis Samstag, 28. Mai, laden neun Winzer und zwei Caterer zum 16. Mal zur â&#x20AC;&#x17E;Nacht der VerfĂźhrungâ&#x20AC;&#x153; â&#x20AC;&#x201C; der romantischen Wein-Nacht auf den Rochusberg â&#x20AC;&#x201C; ein. Wenn abends die Sonne untergeht und der Mond am Horizont aufgeht tauchen hunderte Flammschalen die Festwiese und die Wege dorthin in ein romantisches Licht. Das Wahrzeichen der Festwiese, der weithin sichtbare Nussbaum, erstrahlt in unterschiedlichen Farben, wie auch die rundherum erleuchteten Rebzeilen zur blauen Stunde. AusschlieĂ&#x;lich Binger Winzer bieten das Beste aus ihren Kellern und dazu gibt es die passenden rheinhessischen Speisen. Mit der dem Ambiente angepassten musikalischen Begleitung wird das Motto â&#x20AC;&#x17E;Nacht der VerfĂźhrungâ&#x20AC;&#x153; und ein Rundum-WohlfĂźhlerleb-
nis in Rheinhessen erlebbar. Eine dezente Gesamtbeschallung des Festplatzes unterstreicht die verfĂźhrerische und romantische Stimmung. Anstelle eines Eintritts gibt es ein SouvenirglĂ¤schen fĂźr nur 2,50 Euro. Mit dem Kauf leistet so jeder Besucher einen kleinen Beitrag zur Finanzierung des dreitĂ¤gigen Festes mit Musikprogramm. Die Binger WeinmajestĂ¤ten stellen an jedem Abend mit einer kleinen Weinprobe zusammen mit den Winzern insgesamt acht Weine an vier WeinstĂ¤nden vor. Dazu gibt es Laugenbrezeln und SpundekĂ¤sÂ´ und viele Informationen zu den Winzern und ihren wunderbaren Erzeugnissen. Treffpunkt zu den FĂźhrungen ist um 18 Uhr an der BĂźhne. Die Kosten betragen 12,50 Euro je Person. Die Teilneh-
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Das passende Musikprogramm (jeweils ab 20 Uhr) zum Ambiente beginnt zum Einstieg am Donnerstag mit â&#x20AC;&#x17E;YusufÂ´s Erbenâ&#x20AC;&#x153; mit Rock & Folk auf die etwas andere Art. Am Freitag besetzen â&#x20AC;&#x17E;Swinging Soulâ&#x20AC;&#x153; die BĂźhne und den Abschluss am Samstag gestalten â&#x20AC;&#x17E;True Colourâ&#x20AC;&#x153; mit Akustikgitarre, Bass und Percussion. FĂźr diejenigen, die ein GlĂ¤schen mehr trinken mĂśchten, fahren die Busse der Stadtwerke abends auch zusĂ¤tzlich vom Zentralen Omnibus Busbahnhof (ZOB) aus auf den Rochusberg. Foto: M. KĂ¤mper, Rheinhessenwein e.V.
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meranzahl ist auf zehn Personen je Gruppe begrenzt. Im Preis enthalten: acht Proben, Laugenbrezel und SpundekĂ¤sÂ´ und das Festglas. Vorverkauf bei der Tourist-Information Bingen, Rheinkai 21.
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KW 21 | 25. Mai 2016
Apotheken Notdienste Mittwoch, 25. Mai: Falken Apotheke, Schmittstr. 23, Bingen, Tel. 06721-14038; Markt Apotheke, Marktplatz 6, Stromberg, Tel. 06724-6160; Flora Apotheke, Naheweinstr. 76, Langenlonsheim, Tel. 06704-1345 Tel. 06725-933030 Donnerstag, 26. Mai: Adler Apotheke, Speisemarkt 7, Bingen, Tel. 06721-14037 Freitag, 27. Mai: St. Barbara Apotheke, Hochstr. 2, Waldalgesheim, Tel. 06721-34982 Samstag, 28. Mai: Basilika Apotheke, Basilikastr. 26, Bingen, Tel. 06721-13023; Stadt-Apotheke, Langgasse 2, Gau-Algesheim, Tel. 06725-1222 Sonntag, 29. Mai: Blumenpark Apotheke, Mainzer Str. 39, Bingen, Tel. 06721-16677 Montag, 30. Mai: Engel Apotheke, Kapuzinerstr. 26, Bingen, Tel. 06721-14555; Rosen Apotheke, Staatstr. 6, Stromberg, Tel. 06724-592; Apotheke Ockenheim, Hindenburgplatz 10, Ockenheim, Tel. 06725-933030 Dienstag, 31. Mai: Apotheke am Römer, Saarlandstr. 121, Büdesheim, Tel. 06721- 995100 Mittwoch, 1. Juni: Falken Apotheke, Schmittstr. 23, Bingen, Tel. 06721-14038; Sonnen Apotheke, Naheweinstr. 175, Langenlonsheim, Tel. 06704-662 Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere Apothekenauskünfte (kostenlos) Tel. 0800 0022833 (vom Festnetz und 22833 (Handy))
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Demnächst steht die Fußball-Europameisterschaft vor der Tür und die Fans in den Stadien werden ihre Mannschaften wieder mit Gesängen, der LaOla, Gebrüll und rhythmischem Klatschen anfeuern. Je lauter, desto stärker die Motivation. Es geht aber auch anders, leiser, diskreter. Wir haben bei uns in der Straße einige Neuzuzüge. Sehr, sehr nette Leute. Und flei-
ßig. Da werden Tore neu gebaut, Gärten aufgeräumt, Zäune gestrichen und samstags „die Gass gekehrt“. Es sieht schick aus in der Straße und jeder scheint von diesem neuen Elan angesteckt zu werden. In der ganzen Straße wird gebastelt und gewerkelt, man trifft sich, tauscht sich aus. Wir wissen natürlich auch alle, dass es in die umgekehrte Richtung funktioniert: Wenn erstmal irgendwo Müll abgestellt wurde, sammelt sich garantiert weiterer dazu. Schluss mit diesem Gedanken. Denn wenn es wirklich so sein sollte, dass sich Emotionen und Motivationen weiterverbreiten, will ich lieber an die positiven denken.
Veranstaltungskalender Stadt Bis Mi., 1. Juni, Weinstube „Zur Sonne“, Badergasse 12: Ausstellung „Images“, Druckgrafik von Anikó Havas. Bis So., 26. Juni, Hildegard-Forum, Rochusberg: Ausstellung „Farbe ist Leben“ von Monika Mohr. Sa., 28. Mai, 10.30 Uhr, Treffpunkt Tourist-Info, Rheinkai 21: öffentliche Stadtführung. Kosten: 4,50 Euro. Sa., 28. Mai, 19.30 Uhr, Dreikönigshalle Kempten: Italienisch-Deutsches Chorkonzert. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. So., 29. Mai, 12 Uhr, Park am Mäuseturm: katholischer Gottesdienst. So., 29. Mai, 13 bis 18 Uhr, Park am Mäuseturm: Internationales Kinderund Jugendfest. Eintritt frei. Mi., 1. Juni, 10 Uhr, Stift St. Martin, Mainzer Straße 19-25: Sitzgymnastik für Senioren mit ausgebildeten Physiotherapeuten. Mi., 1. Juni, 15 Uhr, „Treff im Stift“, Stift St. Martin, Mainzer Straße 19-25: „KaffeeKlatsch“. Begegnung bei Kaffee, Kuchen und Spielen. Mi., 1. Juni, 18 Uhr, „Treff im Stift“, Stift St. Martin, Mainzer Straße 19-25: Helfer-Treffen, Hilfe für Flüchtlinge in Bingen. Veranstalter: Netzwerk Flüchtlingshilfe Bingen
Region Do., 26. Mai, 19 Uhr, Trollbachhalle Rümmelsheim: Frühjahrskonzert der KKM. So., 29. Mai, 15 bis 18 Uhr, Niederheimbacher Bahnhofsgebäude: Öffnung des Heimatmuseums. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Ein Herz für Mikesch Tierschutzverein M.u.T sucht Pflegestelle Bingen (red). Der Tierschutzverein M.u.T sucht eine liebevolle Pflegestelle für einen älteren Kater. Mikesch hat Probleme mit seinen Nieren und braucht ein spezielles Futter. Auch leidet er unter Arthrose und das Laufen fällt ihm nicht immer leicht. Er ist ein verschmuster Kater, der auf der Suche nach einem schönen Zuhause ist. Weitere Infos unter Tel. 0157-79860850. Foto: M.u.T.
Die geehrten Sportler (einige fehlten) mit Oberbürgermeister Thomas Feser und dem Beigeordneten für Sport, Jens Voll. Foto: G. Gsell Bingen (gg). „Der Sport ist die größte Bürgerbewegung und zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die Vereine leisten hierbei großartige Dienste“, so Oberbürgermeister Thomas Feser bei der Sportlerehrung. In Bingen sind rund 10.800 Mitglieder in 50 Vereinen gemeldet. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden von Feser und dem zuständigen Beigeordneten Jens Voll diejenigen geehrt, die sich 2015 durch besondere Leistungen ausgezeichnet haben. 37 Sportler aus elf Vereinen durften sich über die Auszeichnungen freuen: Mit Urkunden geehrt wurden folgende Jugendliche: Katharina Pohl, Nina Herbst, Anastasia Stephan, Noëlle Medinger (Schwimm-Team Bingerbrück); Alexandra Weymann, Niklas Ginsberg, Kim Lara Strunk (Taekwon-
do-Club Bingen); Elena Perk, Henning Kuhn (Binger Rudergesellschaft) und Wan Yuan (TTG Bingen/Münster-Sarmsheim). Mit Urkunden geehrt wurden folgende Erwachsene: Josef Weber (LC Bingen); Anna-Aylin Hahn (Taekwondo-Club Bingen); Selina Glaser (Binger Rudergesellschaft); Sabine Gerken, Heike Sonnet, Heiko Korn, Hans Dieter Eckstein, Martin Wolf, Werner Stephan, Hans-Josef Sonnet, Günther Müller, Wolfgang Jestadt (Schützengesellschaft Bingen 1471) und Thomas Faust (Athletik-Sportverein 1898 Bingen). Mit der Jugendsportmedaille in Bronze wurden ausgezeichnet: Amelie Gollai (Schwimmsportverein Bingen); Til Jost, Julia Walter (Tauchsportclub Bingen); Jasina Müller (Taekwondo-Club Bingen) und Benedikt Heuser (Binger Rudergesellschaft).
Mit der Jugendsportmedaille in Silber wurden ausgezeichnet: Nico Rode und Elena Schramme (Binger Rudergesellschaft). Mit der Sportmedaille Erwachsene in Bronze wurde Andrea Sommer (Schützengesellschaft Bingen 1471) geehrt. Für das Deutsche Sportabzeichen wurden folgende Sportler geehrt: Gerd Weißschuh, Herbert Lahr, Horst Jäger, Franziska Weißschuh und Helmut Hessert (TuS Büdesheim). Die Sportmedaille in Gold erhielt Monika Zimmermann (TSG 1879 Kempten). Umrahmt wurde der Nachmittag mit den Vorführungen des Taekwondo-Nachwuchses und von Monika Zimmermann mit einer Sportaerobic-Darbietung. Musikalisch sorgte Michael Beyer für die passenden Klänge.
Aus dem Polizeibericht Sachbeschädigung und Diebstahl Bingen. Ein unbekannter Täter zerschlug am Sonntag, 22. Mai, 4.50 Uhr, zunächst einen Blumenkübel vor einer Gaststätte in der Hindenburganlage. Anschließend hebelte er die Tür eines Anhängers auf und entwendete Zubehörteile einer im Innern des Hängers gelagerten Joghurtmaschine. Diebstähle Gensingen. Während des Flohmarktes kam es am Sonntag, 22. Mai, zu insgesamt drei Diebstäh-
len. Zweimal wurden Geldbörsen aus einem mitgeführten Rucksack und aus einem zusammengeklappten Verdeck eines Kinderwagens und einmal wurde ein Handy entwendet. In allen drei Fällen können die Geschädigten keine Angaben zu den bisher unbekannten Tätern machen. Verkehrsunfall mit Flucht Gemarkung Bingen. Ein von der Autobahn 61 auf die Bundesstraße 9 fahrender Personenkraftwagen wendete am Freitag, 20. Mai, 12.55 Uhr, verbotenermaßen auf
der Kraftfahrstraße B 9. Hierdurch musste ein in Richtung Gensingen fahrender Autofahrer stark abbremsen und der nachfolgende Verkehrsteilnehmer fuhr auf. Das Verursacherfahrzeug entfernte sich von der Unfallstelle, war von der Bauart ähnlich einem VW Passat und hatte blaue Farbe. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Bingen zu melden. Zeugenhinweise bitte an die Polizeiinspektion Bingen, Tel. 06721-9050.
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Weiterer Filialist kommt
Schuhhaus Deichmann eröffnet Filiale im CityCenter
Bingen (red). Europas größter Schuheinzelhändler Deichmann wird ab Spätsommer im Obergeschoss des Centers auf einer Fläche von rund 510 m² einen neuen Store
Bingerbrück. Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) an der Fachhochschule lädt zum Sonntagsgottesdienst am 29. Mai, 12 Uhr, im Park am Mäuseturm ein. Die von P. Elmar Theisen OMI zelebrierte Eucharistiefeier mit dem Thema „Gottvertrauen gibt Gelassenheit“ wird musikalisch gestaltet von der Band „Living“. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die KHG zum Beisammensein bei Kaffee, Tee und Gebäck unter der Großen Eiche ein. Alle Gottesdienste im Park unter www.kirchen-im-park-am-maeuseturm.de.
eröffnen. „Mit der Vermietung an Deichmann ist es gelungen, einen weiteren namhaften Filialisten für das CityCenter und die Stadt Bingen zu gewinnen. Das Warenange-
bot von Deichmann ist eine hervorragende Ergänzung zum vorhandenen Geschäftsbesatz“, begrüßt Asset-Manager Frank Neuhoff den zweiten Schuhfachmarkt im Center.
Ein Mann deutschfranzösischer Geschichte Generalkonsulin gab Jacques Bingen und der Stadt seines Namens die Ehre
Uhrzeit Kempten. Das Hochamt in der Dreikönigskirche beginnt am Sonntag, 29. Mai, nicht wie im Pfarrblatt angekündigt um 11.30 Uhr, sondern ausnahmsweise schon um 10 Uhr. Der „Coro Scaligero dell’Alpe“ (Verona) und der „Coro El Vesoto“ aus San Floriano/Valpolicella werden den Gottesdienst mit einigen Liedbeiträgen musikalisch mitgestalten.
Exkursion Die Historische Gesellschaft fährt am Samstag, 18. Juni, nach Speyer. Abfahrt ist um 8 Uhr am Kulturzentrum, die Rückkehr gegen 19 Uhr. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Für sie kostet die Fahrt 30 Euro, für Mitglieder 25 Euro. Anmeldungen telefonisch an 06721-184360,184353 oder per E-Mail an museum-amstrom@bingen.de.
„Macht des Schicksals“
Büdesheim. In der evangelischen Christuskirchengemeinde (Büdesheim, Dietersheim, Dromersheim, Sponsheim) findet der Anmeldeabend für den nächsten Konfirmanden-Kurs am Dienstag, 14. Juni, 19.30 Uhr, statt. Jugendliche der Gemeinde, die zwischen dem 1. August 2002 und dem 30. Juli 2003 geboren sind und im Mai 2017 konfirmiert werden möchten, sind dazu eingeladen. Wer an dem Abend verhindert ist, aber teilnehmen möchte, melde sich bitte im Gemeindebüro. Die Bürozeiten sind dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr, Tel. 06721-43060.
Die Diabetiker Selbsthilfegruppe trifft sich am Montag, 30. Mai, 19.30 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus, Büdesheim, Dromersheimer Chaussee 1. Stephanie Rupprecht vom DSP Bosenheim berichtet von der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Alle Interessierten sind willkommen, der Eintritt ist frei.
Prof. Dieter Bingen, AKJB-Vorsitzender Hermann-Josef Gundlach, Oberbürgermeister Thomas Feser und Generalkonsulin Sophie Laszlo umrahmt von Vorstandsmitgliedern des Arbeitskreises Jüdisches Bingen. Foto. AKJB Bingen (red). Eine besondere Ehre für die Stadt Bingen und zugleich eine weitere posthume Auszeichnung für Jacques Bingen, einen Franzosen, der den Namen unserer Stadt führte, ist der Besuch der französischen Generalkonsulin Sophie Laszlo. Dies stellten übereinstimmend Oberbürgermeister Thomas Feser und der Vorsitzende des Arbeitskreises Jüdisches Bingen, Hermann-Josef Gundlach, fest. Im Oktober 2013 referierte Prof. Dr. Dieter Bingen zu den Ergebnissen seiner familiengeschichtlichen Forschung. Das sehr große Interesse an diesem Thema führte dazu, den Vortrag zu publizieren. Band 2 der Buchreihe erschien unter dem Titel „Bingen – ein Name, der Geschichte(n) verbindet“. Eine dieser Geschichten ist die von Jacques Bingen, der 1908 in Paris geboren wurde und mit dem Automobilkonstrukteur und Industriellen André Citroën verschwägert war. Jacques Bingen selbst war kein religiöser Jude, fühlte sich aber sowohl seinem Land als auch dem Volk der Millionen Juden, die in Todesgefahr geraten waren und ermordet werden sollten, verbunden. Er kämpfte, so Prof. Bingen in seinem Buch, für die gemeinsame französische Sache, gegen den Nationalsozialismus und gegen die Vernichter seines Volkes. Bingen ereilte ein ähnlich grausames Schicksal wie seinen Vorgänger Jean Mou-
lin. Er wurde von einem Doppelagenten verraten, von der Gestapo gefangengenommen, konnte sich kurzzeitig befreien, wurde irrtümlich wieder verraten und beging nach der erneuten Gefangennahme in Clermont-Ferrand am 12. Mai 1944 Suizid, indem er eine Cyanid-Kapsel zerbiss, um nicht unter GestapoFolter möglicherweise Namen und Pläne des nationalen Widerstandes zu verraten. Der Vortrag von Prof. Bingen und das vom AKJB herausgegebene Buch fanden reges Interesse und großen Widerhall in der Binger Bevölkerung. Dass Spuren des bis dahin in Bingen unbekannten Jacques Bingen auch hier vorhanden waren, stellte sich bald heraus. Der AKJB erhielt von Carl Woog und von Pirmin Roth je ein Straßenschild „Rue Jacques Bingen“. Die Schilder ruhten seit langer Zeit bereits in Bingen am Rhein, ohne dass Näheres zu den Hintergründen bekannt war. Die „Rue Jacques Bingen“ liegt unweit der Basilika Sacré-Cœur in Paris. Zwischenzeitlich hat Jacques Bingen in der Stadt, von der seine Familie den Namen hatte, viel an Bekanntheit gewonnen. Dies fällt in eine Zeit, in der auch in Bingen die Nazi-Vergangenheit aufgearbeitet wird. „Wir sind dabei, diese Zeit wissenschaftlich aufzuarbeiten“, so Oberbürgermeister Thomas Feser. Für den Vorsitzenden des AKJB war es
nach dem Spruch „der der zwei hat, gebe dem eins, der keins hat“ selbstverständlich, eines der Straßenschilder an einen Angehörigen der Familie Bingen abzugeben. Stellvertretend für die in Paris lebenden Nachfahren, erhielt Prof. Dieter Bingen das Straßenschild. Für die Anwesenden war es überraschend und zugleich von besonderer Bedeutung, dass Prof. Bingen einen Gruß des Großneffen von Jacques Bingen, M. André de Saint-Sauveur, übermitteln konnte. Er bedankte sich bei allen, die diesen Abend möglich gemacht haben. Bei der Übergabe des Schildes wies der Vorsitzende des AKJB nochmals auf die Verdienste von Prof. Bingen hin. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass der Binger Judenfriedhof wissenschaftlich dokumentiert ist, was bis heute als Musterbeispiel gilt. Sophie Laszlo, französische Generalkonsulin, war sehr erfreut, bei dieser Gelegenheit in Bingen zu Gast zu sein. Sie machte deutlich, dass Namen und familiäre Bezüge oft über Nationalitäten hinaus verbreitet seien und damit auch viel Völkerverbindendes hätten. „Jacques Bingen, Ritter der Ehrenlegion und Träger des Ordre de la Libération“, so der OB, „verdient auch bei uns großes Ansehen.“ Darauf, dass er den Namen unserer Stadt trug, kann Bingen stolz sein, meinte Feser abschließend.
Am Donnerstag, 2. Juni, fährt der Theaterbus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zur Verdi-Oper „Die Macht des Schicksals“. Die Zustiegsmöglichkeiten für die Rheinhessen-Kulturlinie sind von Weiler, Bingerbrück und Bingen über Kempten, Gaulsheim, Ingelheim und Heidesheim. Verbindliche Reservierungen sind erforderlich im Gruppenbüro, Tel. 0611-132300, oder per E-Mail unter gruppenticket@staatstheater-wiesbaden. de.
Kinder- und Jugendfest Bingerbrück. Bereits zum fünften Mal veranstaltet der Beirat für Migration und Integration der Stadt am Sonntag, 29. Mai, 13 bis 18 Uhr, das Internationale Kinder- und Jugendfest im Park am Mäuseturm. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher wieder ein buntes Bühnenprogramm von Kindern und Jugendlichen. Im Park bieten Aktions- und Informationsstände vielfältige Angebote zum Spielen, Malen und Ausprobieren. Leckeres Essen aus verschiedenen Regionen rundet den ereignisreichen Tag im Park ab. Als Moderatorin konnte, wie bereits im vergangen Jahr, wieder Menna Mulugeta gewonnen werden. Der Eintritt zum Familienfest ist kostenlos.
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Der große “ Ein Rundgang durch “ Heinz Erhardt-Abend“ das hessische Jahrhundert“ Fernsehpreisträger Hans Joachim Heist gastiert in der Troll Bühne
Burg Layen (red). Fernsehpreisträger Hans Joachim Heist gastiert am Mittwoch, 1. Juni, und am Donnerstag, 9. Juni, in der Troll Bühne. Ausgezeichnet wurde er in seiner Rolle als Gernot Hassknecht in der ZDF heuteshow unter anderem mit dem Bambi, dem deutschen Fernseh-, sowie Grim-
me Preis und dem Deutschen Comedy Preis. Nun gastiert er mit seinem Soloprogramm „Noch ‘n Gedicht – Der große Heinz Erhardt-Abend“ im Kleinkunstheater. Mit seinen Wortspielereien, Pointen und Reimen hat er ein Millionenpublikum begeistert. Er heißt nicht nur Heinz Erhardt, sondern Sie alle herzlich willkommen. Wenn Hans-Joachim Heist die Erhardtbrille aufsetzt, die Haltung von Heinz Erhardt annimmt und in seiner unverwechselbaren Art spricht, meint man, Heinz Erhardt stünde da. Foto: Veranstalter Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Tickets für 28 Euro pro Person sind erhältlich unter Tel. 06721-4900977 oder unter www.troll-buehne.de.
Indische Klänge Maharaj Trio kommt auf die Binger Bühne
Bingen (red). „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr die phantastischen Musiker von Maharaj Trio als Gäste hier begrüßen zu können”, so Martin Rector, Erster Vorsitzender der Binger Bühne. Das Trio besteht aus Vikash Maraharaj (Sarod) und seinen Söhnen Prabash (Tabla) und Abishek (Sitar). Sie kommen aus Varanasi, Indien, und machen mit großer Freude und Lebendigkeit eine Musik, die Tausende von Jahren zurückreicht.
Die Ausstellung „Bingen unterm Großherzog“ ist bis Oktober zu sehen
Museumsleiter Dr. Matthias Schmandt erläutert die Exponate der Sonderausstellung. Foto: G. Gsell Bingen (gg). Bis zum 23. Oktober ist im „Historischen Museum am Strom – Hildegard von Bingen“ die Sonderausstellung „Bingen unterm Großherzog – Die Stadt in hessischer Zeit 1816 bis 1918“ (wir berichteten bereits in der letzten Ausgabe) zu sehen. „Sie ist ein zentraler Beitrag des Museums zum 200-jährigen Rheinhessen Jubiläum“, so Oberbürgermeister Thomas Feser in seinem Grußwort anlässlich der gut besuchten Vernissage, die vom Mezcal-Trio musikalisch umrahmt wurde. Muse-
umsleiter Dr. Matthias Schmandt bezeichnete sie als „Rundgang durch das hessische Jahrhundert, der zeige, was das „Hessische“ eigentlich war und welche Einflüsse es auf die Stadt hatte.“ So werde beispielsweise deutlich, warum zwei Sportvereine den Zusatz „Hassia“ im Namen führten. Eines der Exponate inspirierte Amtsleiter Dieter Glaab: „Mit dem Zusatz ,200 Jahre Rheinhessen’ wird das der Pin für unser diesjähriges Winzerfest.“
Das hessische Wappenschild von circa 1870 bildet die Grundlage für den kommenden Winzerfest-Pin. Foto Stadt Bingen Das Historische Museum, Museumsstraße, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Die Schöne und das Biest Die dynamische Beziehung zwischen Musikern und Publikum erzeugt jedes Mal eine neue, unvergessliche Erfahrung. Foto: Veranstalter
Musical-Aufführung am 12. Juni in Gensinger Goldberghalle
Termin: Samstag, 28. Mai, 20 Uhr, Einlass 19 Uhr. Eintritt 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, U-27 6 Euro. Karten im VVK bei Bücher Schweikhard und auf www.ticket-regional.de
Gensingen (red). Am Samstag, 12. Juni, 16 Uhr (Einlass 15 Uhr), wird in der Goldberghalle großes Musical gezeigt. In „Die Schöne und das Biest“ und dem Märchen „Der Kampf um
die Vereinigung der Rosen" treten alle sieben Tanzgruppen des TuS auf. Die Hauptdarsteller sind Kerstin und Tanja Hommer (12 und 18 Jahre alt), die Regie hat Dominique Schnorr. Kar-
tenvorverkauf (Kategorie Saal 6 Euro, Kategorie Empore 5 Euro) ist montags von 16.30 bis 18 Uhr in der Goldberghalle sowie telefonisch unter 06727-897775. Foto: privat
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DAS SAGEN IHRE STERNE IM JUNI
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Geduldig bleiben – dann kommt die Lebensfreude! Mit der Verbindung von Pluto und Merkur sollten wir in den ersten Tagen einen tragfähigen Plan für den gesamten Monat entwickeln, um uns auf die Herausforderungen vorzubereiten. Bereits am 3. zeigen Neptun und Sonne gedankliche Unklarheiten an. Da Neptun auch kritisch zur Venus steht, ist mit einigen Irritationen im Gefühlsleben zu rechnen. Saturn verschärft diese Unzufriedenheit, so dass wir uns auch noch abgelehnt fühlen. Am 4. weckt Jupiter den Wunsch, die Sorgen mit Extravaganzen zu kompensieren. In erster Linie ist jedoch Disziplin gefragt. Gleichwohl kommen mit Sonne und Venus bis zum 10. die schönen Seiten des Lebens nicht
zu kurz. Ein Theater-Besuch oder ein ausgiebiger Spaziergang in der Natur können den stressigen Alltag nämlich wunderbar aufheitern. Bereits der Neumond am 5. lädt zu einem Neubeginn im Miteinander ein, den Venus und Jupiter mit Zuversicht bereichern. Erst um den 9. kommt Unruhe auf, wenn Mars und Merkur Streitereien anzeigen. Doch bereits um den 12. sorgt Uranus für mentale Frische sowie Spontanität. Und dank Venus sind auch schöne Begegnungen angezeigt, bei denen mancher unerwartet die große Liebe finden kann. Vom 18. an sorgen dann Jupiter und Pluto für optimale Möglichkeiten zur Entfaltung, so dass wir bedeutende Vorhaben voller Elan anpacken können. Der Vollmond am 20. vermittelt uns zudem viel Zuversicht.
Da jedoch Merkur von Saturn und Neptun bedrängt wird, schleichen sich um den 21. sinnlose Sorgen in unsere Gedanken ein. Doch um den 26. lassen sich dank Uranus originelle Ideen entwickeln, so dass wir unseren Weg zielbewusst fortsetzen können. Vom 28. an klingt der Monat sehr versöhnlich aus. Denn Neptun und Venus verfeinern unsere Sinne – und laden uns zur ganzheitlichen Entspannung ein.
Ich wünsche Ihnen einen glücklichen Juni! Ihr Volker Reinermann
Veranstaltungen Gaulsheim. Das NABU-Naturschutzzentrum lädt zu folgenden Veranstaltungen ein: Samstag, 4. Juni, 10 bis 12 Uhr, Naturführung: „Auf den Spuren des Pirol“. Treffpunkt: Mündung alte Sandlache, Brücke bei StromKilometer 514,9, bei Anfahrt mit dem Auto bitte Parkmöglichkeiten in Heidenfahrt nutzen. Teilnahme frei. Spenden für den Naturschutz willkommen. Sonntag, 5. Juni, 14.30 bis 16.30 Uhr, Familienprogramm: „Tiere auf Wohnungssuche“. Bitte mitbringen: Gartenschere, Alleskleber, Bindedraht, Kordel, Unterlage DIN A4-Größe (Karton, Brett), Transportgefäß für die Werke. Anmeldeschluss: 27. Mai, Anmeldung im NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen. Teilnehmerbeitrag: Familien mit einem Kind 10 Euro; Familien mit zwei oder mehr Kindern 12,50 Euro. Teilnehmerzahl: Mindestteilnehmerzahl vier Familien und maximal 30 Personen. Treffpunkt: NABU Naturschutzzentrum Rheinauen. Samstag, 11. Juni, bis Sonntag, 19. Juni (außer Montag), 11 bis 17 Uhr, Stellwerk Mensch | Natur | Technik im Park am Mäuseturm: Aktionswoche: „Schmetterlinge – Botschaft der Artenvielfalt – Lebensader Oberrhein“.
Prozession Büdesheim. Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi beginnt mit dem Hochamt am Donnerstag, 26. Mai, 9.30 Uhr, in der katholischen Pfarrkirche. Die Fronleichnamsprozession folgt im Anschluss an den Gottesdienst durch folgende Straßen: PfarrerMichel-Straße, Burgstraße, Saarlandstraße, Ludwig-Jahn-Straße, Im Schießgraben, Kapellenweg und zurück zur Kirche, wo den Gläubigen zum Abschluss der sakramentale Segen gespendet wird. Die Anwohner des Prozessionsweges werden herzlich gebeten die Häuser festlich zu schmücken.
Nachgefragt bei Michael Kloos Stadtverwaltung Bingen zur „Nacht der Verführung“
Bingen (sh). Vom morgigen Donnerstag, 26., bis Samstag, 28. Mai, laden neun Winzer und Caterer wieder zur „Nacht der Verführung“ – der romantischen Wein-Nacht auf den Rochusberg ein. Dieses kleine aber feine Weinfest mit einzigartiger Atmosphäre inmitten der Reben mit herrlichem Blick auf den Rhein und die rheinhessischen Weinberge findet von Jahr zu Jahr mehr Freunde. Die Wein-Nacht auf dem Binger Rochusberg ist ein Gesamtkunstwerk aus Weingenuss, herrlicher Aussicht, romantischem Lichtermeer und passender Musik. Die Neue Binger Zeitung unterhielt sich mit Michael Kloos, der für die Stadtverwaltung Bingen federführend die Planung und Organisation übernimmt.   Fotos: privat/M. Kämper, Rheinhessenwein e.V.   Wie kam es zur „Nacht der Verführung“? Ursprünglich als kulinarischer Rundgang gedacht, wurde im Gespräch mit dem damaligen Beigeordneten und dem Amtsleiter die Idee eines Festes mitten in den Weinbergen geboren. Der Name geht auf den ehemaligen Konsul des Binger Weinsenats Heinz Grünewald zurück, der den Vorschlag humorvoll in die Runde warf. Dieser Vorschlag wurde umgehend vom Amtsleiter aufgegriffen. Wie wird die Veranstaltung organisiert? Das Amt für Tourismus und Veranstaltungsmanagement ist der Ver-
anstalter und liefert die Organisation, Marketing, Auswahl und Verpflichtung der Musikgruppen, natürlich in Abstimmung mit den beteiligten Betrieben. Hierzu gehört bei einer Veranstaltung mitten auf der grünen Wiese sehr viel Manpower. Die Winzer und Caterer gestalten ihr Angebot ausgerichtet an dem besonderen Charakter des Festes und bringen sich natürlich selbst immer wieder mit guten Ideen ein. Dies geht hin bis zur Deko und der Schaffung von Sitzmöglichkeiten. Die Zusammenarbeit läuft dabei genauso harmonisch wie das Fest selbst. Was ist für Sie das Besondere? Das ist vor allem die einmalige Atmosphäre, wenn sich der Platz abends füllt, die Gäste sich alle gut gelaunt mit einem Glas Wein in Gruppen treffen, an einem der Tische oder einfach nur auf der Wiese zusammensitzen und sich langsam die Sonne senkt. Dann kommen die Flammschalen und die farbige, aber dezente Beleuchtung der Weinberge und des Nussbaums, im Hintergrund die Rochuskapelle und der einzigartige Panoramablick auf den Rhein richtig zur Geltung. Dazu klingt die zum Fest passende Musik, mit welcher der Platz aber nur dezent beschallt wird. Dieses Gesamtpaket ergibt ein Wohlfühlerlebnis genau an der Stelle, an der der Wein wächst. Was sind die Herausforderungen? Die besonderen Herausforderungen für den Veranstalter und die Betreiber liegen in der fehlenden Infrastruktur. Außer einem Stromanschluss ist nichts vorhanden und einfach alles muss für die drei Tage am Festplatz eingerichtet werden. Das beginnt beim Herrichten des Geländes und der Parkplätze durch das Gartenamt, dem Aufbau des Bühnendaches und der Wegebeschilderung durch den Bauhof, der Stromverkabelung und der Nachtwache durch das THW, und der Lösung der Toilettenfrage ohne Dixies trotz fehlendem Wasser- und Abwasseranschluss sowie
dem Aufbau der Beleuchtung und Beschallung. Und endet jedes Jahr mit dem Blick zum Himmel: Wie wird das Wetter dieses Jahr? Gibt es in diesem Jahr Neuerungen zu den Vorjahren? Das Fest trägt im zweiten Jahr die Auszeichnung „Rheinhessen ausgezeichnet“. Das ist natürlich eine Ehre, aber auch zugleich Ansporn an den Stellschrauben der Qualität immer weiter zu justieren. In diesem Jahr haben wir mit den „Majestätischen Wein(ver)führungen“ einen neuen Programmpunkt geschaffen. Die Binger Weinmajestäten stellen an jedem Abend um 18 Uhr in einer kleinen Weinprobe zusammen mit den Winzern insgesamt acht Weine abwechselnd an vier Weinständen vor. Dazu gibt es Laugenbrezel und Spundekäs´ und ganz viele Informationen zu den Winzern und ihren wunderbaren Erzeugnissen. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen je Gruppe begrenzt und Tickets hierfür gibt es nur im Vorverkauf. Kurz & Knapp „Nacht der Verführung“ Donnerstag, 26., bis Samstag, 28. Mai Anstelle eines Eintritts erwerben Besucher ein Souvenirgläschen und leisten mit dem Kauf einen Beitrag zur Finanzierung des dreitägigen Festes mit Musikprogramm.
Die Neue Binger Zeitung wünscht allen Besuchern vergnügliche Stunden Tierschutzverein Mensch und Tier
Katze gefunden Bingen (red.) Am Freitag, 13. Mai, ist in Bingen-Stadt eine schwarze, weibliche Katze aufgefunden worden. Sie befindet sich in Obhut vom Tierschutzverein Mensch und Tier in Bingen. Weitere Infos unter Tel. 0157-79860850.
Termine Stadt Bingen Stellwerk
Neues Exponat Bingerbrück. Am heutigen Mittwoch, 25. Mai, erhält das Stellwerk Mensch | Natur | Technik ein weiteres Highlight, das multimediale Exponat „Naturgewalt Rheinstrom“. Um 16 Uhr übergibt Oberbürgermeister Thomas Feser die moderne Installation der Öffentlichkeit. Sie erweitert die bisherige Ausstellung zum Thema Lotsen im Stellwerk. Die neue interaktive Vitrine entstand in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Bingerbrück e. V. In ihrem Mittelpunkt stehen zwei Berufsstände, deren Leben, Arbeit und Überleben einst vom Rhein bestimmt waren: die Wahrschauer und Lotsen. Das Exponat „Naturgewalt Rheinstrom“ verknüpft Realien aus dem Berufsleben des Lotsen Adam Strack und des Wahrschauers Anton Berges mit modernster Medien- und Lichttechnik. Dies ermöglicht jedem, selbstbestimmt deren Lebensgeschichten und ungewöhnlichen Arbeitsalltag zu entdecken und einzutauchen in die junge Vergangenheit einer doch ganz anderen Zeit. Das Stellwerk ist immer dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Montags ist Ruhetag außer an Feiertagen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter www.stellwerk-bingen.de oder Tel. 06721184-135.
„Fragt uns“ Büdesheim. Unter dem Thema „Fragt uns, wir sind die letzten…“ spricht Ignacy Golik am Mittwoch, 1. Juni, 19.30 Uhr, im Gemeindehaus der Christuskirche, Dromersheimer Chaussee 1. Golik, Jahrgang 1922, wurde 1941 von der Gestapo verhaftet und nach Auschwitz gebracht. Ende 1944 wurde er von der SS in ein Nebenlager des KZ Ravensbrück verschleppt, wo er beim Flugzeughersteller Heinkel Zwangsarbeit leisten musste. Nach der Befreiung wurde er Journalist und arbeitete bei verschiedenen polnischen Tageszeitungen. Der Eintritt ist frei.
Radwanderer Kempten. Die Radwanderer der TSG Kempten laden zu folgenden Radwanderungen ein: Sonntag, 5. Juni, und Sonntag, 10. Juli. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Alten Marktplatz in der Bornstraße. Vom 5. bis 7. August geht es auf eine Drei-Tagestour. Am 13. September findet der letzte Radwandertag statt. Weitere Infos bei Günter Jayme, Tel. 067212504.
Monika Herrmann & Christian Schmitt Kirchliche Trauung am 04. Juni 2016 um 13:30 Uhr 14 Nothelfer Kapelle, Kloster Jakobsberg. Polterabend am Samstag, den 28. Mai 2016 ab 18 Uhr am Zollstock 8 in Ockenheim.
In tief empfundener Dankbarkeit und in Erinnerung an wunderschöne gemeinsame Jahre müssen wir Abschied nehmen von einem guten Freund und Karnevalisten, unserem Ehrenvorsitzenden, Herrn
Hubert Eckes Seit 66 Jahren war Hubert Eckes Mitglied und hat durch sein großartiges Engagement in all den Jahren die Geschicke unseres Vereins maßgeblich mitgeprägt. Bereits 1950 wurde er bei der Wiedergründung Mitglied und war aktiv in der damaligen Kleppergarde. Seit 1954 war er Mitglied des Elferrates und des Vorstandes, davon 17 Jahre als Vizepräsident und 20 Jahre als Vorsitzender. Seine brillanten Vorträge, Sketche und Zwiegespräche sind heute noch in Erinnerung. 1991 wurde Hubert Eckes aufgrund seiner großen karnevalistischen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Karnevalsgesellschaft „Schwarze Elf“ ist ihm zu großem Dank verpﬂichtet. Wir verneigen uns vor einem großartigen Menschen. Sein freundliches Lachen, seine Herzlichkeit und sein freundschaftlicher Rat werden uns sehr fehlen.
In unseren Herzen wird er weiterleben. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner ganzen Familie.
Karnevalsgesellschaft „Schwarze Elf “ e.V. Wolfgang Heinz 1. Vorsitzender und Sitzungspräsident
Bernhard Eckes Ehrenvorsitzender
Winfried Weis Vorsitzender des Ehrenrates
Jonas Feld Nina Heinrich Philipp Hellmeister Saskia Wallenwein Stefanie Wickenhäuser Weiler, im Mai 2016
Wir bedanken uns herzlich auch im Namen unserer Eltern, für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten, die wir zu unserer
Nachruf Wir trauern um Herrn
Leonie Brendel Anna Eurich Chantal Gresse Pascal Heller
Konﬁrmation erhalten haben. Katja Laubenstein Tim Laubenstein Paula Merten Jason Partenheimer
Colin Preiß Marie Skronn Jessica Schwarz Leonie Schwarzkopf
1. Vorsitzender des Vereins der Sportfischer (VdSF) Bingen-Büdesheim Sein Leben war geprägt von seinem Beruf als Polizeibeamter und die Begeisterung für sein Hobby, die Angelfischerei. Mit Leidenschaft und unermüdlichen Einsatz setzte er sich in seiner 42jährigen Zugehörigkeit im Verein und die gleichzeitige Vorstandsarbeit – 5 Jahre Schriftführer und 37 Jahre 1. Vorsitzender – für den Naturschutz und die Fischswaid ein. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet und werden sein Andenken stets in Ehren halten. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie. In stillem Gedenken für die Mitglieder des Vereins der Sportfischer Bingen-Büdesheim der Vorstand Bingen-Büdesheim, im Mai 2016
Grolsheim, im Mai 2016
Termine Stadt Bingen Seniorentreff
Ein ganz besonderes Fest Elisabeth und Bernhard Karst feierten in Büdesheim ihre „Eiserne Hochzeit“
50. Geburtstag Büdesheim. Zu einem generationsübergreifenden Fest lädt der Seniorentreff der katholischen Pfarrgemeinde St. Aureus und Justina am Sonntag, 29. Mai, ein. Grund ist das 50-jährige Bestehen dieser Institution, welches gebührend und im festlichen Rahmen gefeiert werden soll. Der Festgottesdienst beginnt um 10.30 Uhr unter der Leitung von Pfarrer Norbert Kley. Danach schließt sich ein Sektempfang im Pfarrzentrum an. Für ein leckeres Mittagessen wird auch gesorgt. Bei Kaffee und Kuchen kann dann der Sonntagnachmittag ausklingen. Die Bewirtung ist kostenfrei. Es werden aber gerne Spenden angenommen, die für die Flüchtlingsarbeit der KJG, die Hospizarbeit des MHD und die Missionsarbeit des Büdesheimer Missionars Pater Gregor Eich bestimmt sind.
Er ist Mitglied des Videoclubs Bingen-Büdesheim und versiert im Umgang mit dem Schnittcomputer. Elisabeth Karst hat in Bingen die Rheuma-Liga aufgebaut und war ein Jahrzehnt deren Vorsitzende. Ihr besonderes Interesse gilt nach wie vor dem Gedankenaustausch zum politisch-zeitgenössischen Geschehen.
Sohn Bernd, Schwiegertochter Petra und Oberbürgermeister Thomas Feser gratulieren dem Jubelpaar Elisabeth und Bernhard Karst. Foto: Stadt Büdesheim (red). Elisabeth Karst ist gebürtige Büdesheimerin, ihr Ehemann Bernhard stammt aus dem rheinhessischen Sprendlingen. Kennengelernt hat sich das Ehepaar 1947 in Bingen-Kempten, geheiratet haben die beiden heu-
te 89- beziehungsweise 88-Jährigen am 15. Mai 1951. Bernhard Karst hat als Betriebsleiter in der Getränkeindustrie gearbeitet, Ehefrau Elisabeth war Lehrerin in Büdesheim. Ihren Sohn Bernd haben sie auch für den Schuldienst
begeistern können, Schwiegertochter Petra widmete sich dem Kindergarten Dietersheim. Bernhard Karst hat eine Leidenschaft für angewandte Technik entwickelt. Zu seinen zahlreichen Hobbys gehört das Videografieren.
Was beide bedauern ist, dass sie nicht mehr wie einst mit ihrem Wohnmobil durch die europäischen Länder reisen können. So bleiben attraktive Alternativen wie das Lesen oder Familientreffen. Von beidseitig insgesamt sieben Geschwistern sind noch sechs am Leben. Oberbürgermeister Thomas Feser würdigte die Lebensleistung des Büdesheimer Ehepaars und wünschte den beiden weiterhin Gesundheit und aktive Beteiligung am geistigen Leben.
Café Lichtblick Das Café Lichtblick, offenes Treffen für Trauernde des Malteser Hospizdienstes St. Hildegard, Mainzer Straße 4, öffnet am ersten Freitag im Monat von 15 bis 17 Uhr seine Pforten für Trauernde. Bei Kaffee und Kuchen können die Besucher sich austauschen und neue Kontakte knüpfen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Nächster Termin ist Freitag, 3. Juni.
Somalia Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fluchtursachen kompakt“ widmet sich der zweite Länderabend am Donnerstag, 2. Juni, 19 Uhr, in der Binger Bühne, Martinstraße, dem Thema Somalia. „Wovor fliehen diese Menschen genau?“ und „Wie sind die Zukunftsperspektiven für Somalia?“ – diesen Fragen widmet sich der Leiter der FridtjofNansen-Akademie für politische Bildung, Dr. Florian Pfeil. Der dritte Termin ist am Donnerstag, 16. Juni, zum Thema Afghanistan. Dann spricht Dr. Andreas Wilde. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Kulturzentrums Villa Sachsen, der VHS Bingen und der Binger Bühne mit der Fridtjof-NansenAkademie für politische Bildung im WBZ Ingelheim. Foto: VHS
Highspeed für Bingen Telekom-Netz wird mit neuster Technik ausgebaut / 15 Kilometer Glasfaser werden verlegt Bingen (red). Bahn frei für das Netz der Zukunft: Die Telekom wird rund 15 Kilometer Glasfaser verlegen und 25 Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Dadurch werden fast 8.000 Haushalte in Bingen und den Stadtteilen Bingerbrück, Büdesheim, Dietersheim und Gaulsheim Ende 2016 Vectoring-fähig. Für Dromersheim wird die Inbetriebnahme bereits für Ende August in Aussicht gestellt. Vectoring ist ein Datenturbo auf dem VDSL-Netz. Im Vergleich zu einem bisherigen VDSL-Anschluss (Very Highspeed Digital Subscriber Line) verdoppelt sich das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich das Tempo sogar auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft
beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich ist. „Das Internet ist für Familien und Unternehmen heute unverzichtbar“, sagt Oberbürgermeister Thomas Feser. „Nur die Kommune, die eine gute Infrastruktur besitzt, kann sich erfolgreich um die Ansiedlung von Familien und Unternehmen bemühen. Wir freuen uns, dass die Telekom jetzt in der Innenstadt von Bingen und den Stadtteilen den Breitbandausbau zukunftssicher ausbaut. Die Notwendigkeit von schnellem Internet ist unseren Bürgern und Firmen auch ohne weitere langwierige Recherchen klar und wichtig“, so der Oberbürgermeister. „Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internet-Anschluss
ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den BreitbandAusbau nach Kräften voran“, sagt Gerd Schäfer, Key-Account Manager für den Breitbandausbau bei der Deutschen Telekom. „Auf dem neuen Netz können wir den Kunden alles aus einer Hand bieten: Telefonie, Internet und das neue Fernsehen der Telekom.“ Drei Schritte zum schnellen Internet Erfolg in drei Etappen. Erstens: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium. Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70.000 Euro pro Kilometer. Zweitens: Die grauen Kästen am
Straßenrand werden intelligent. Sie werden mit modernster Technik ausgestattet und zu einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Hier werden unter anderem die Datenpakete vom Kupferkabel auf die Glasfaser übergeben. Diese sogenannten Multifunktionsgehäuse (MFG) werden über das Ausbaugebiet verteilt. Die Entfernung zwischen Kunde und MFG soll möglichst gering sein. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist die Geschwindigkeit. Drittens: Die Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, wird mit der Vectoring-Technik schneller. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.
Nachwuchs im Frühsommer schützen Aufzuchtzeit heimischer Wildtiere bedarf Rücksichtnahme / Sicherheit gewährleisten Bingen/Region (red). Mit den Monaten Mai und Juni ist wieder die Zeit angebrochen, in der die Menschen die Natur an der frischen Luft genießen. Gleichzeitig steht in dieser Zeit aber auch Nachwuchs der hier beheimateten Wildtiere ins Haus. In jener Zeit ist besondere Rücksichtnahme auf die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit
der Wildtiere geboten. Das Stören dieser geschieht oft unbedacht, besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Hundehaltern: Hundebesitzer, die mehrmals täglich die Natur aufsuchen sollten darauf achten, ihre Vierbeiner an der Leine zu führen. Denn freilaufende Hunde, die ihrem natürlichen Jagdtrieb nachgehen und Wild
aufspüren oder hetzen, gefährden die Tierwelt und sich selbst in besonderem Maße: Auch für frei laufende Hunde besteht Gefahr durch Wildschweine, hauptsächlich durch Bachen, die ihre Frischlinge verteidigen. Sollte es zu einem Zwischenfall kommen, drohen dem Hundehalter empfindliche Sanktionen. Waldge-
biete, Streuobstwiesen, Brachen oder Renaturierungsflächen bieten Wildtieren Schutz und Deckung und sollten daher möglichst gemieden werden. Generell gilt Rücksichtnahme nicht nur für Hundehalter sondern für jeden Naturliebhaber, der sich binnen des Frühsommers in potentiellen Wildlebensräumen bewegt.
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Termine VG Rhein-Nahe Gemeinderat
Waldbegehung Trechtingshausen. Die jährliche Waldbegehung mit den Mitgliedern des Gemeinderates sowie dem Wald-, Wege- und Umweltausschuss findet am Samstag, 28. Mai, statt. Treffpunkt ist um 9 Uhr im Wald an der Äppelwiese (am Fahrweg zum Gerhardshof etwa 300 m vor den Höfen). Unter der Führung von Revierförster Georg Kiefer wird unter anderem die Fläche besichtigt, die zum Schutz gegen Wildschäden mit einem Gatter versehen werden soll. Interessierte Einwohner sind zur Waldbegehung, die etwa drei Stunden dauern wird, herzlich eingeladen.
„Betreuung“ Bacharach. Die Arbeitsgemeinschaft der Betreuungsvereine im Landkreis Mainz-Bingen bietet die Möglichkeit, sich zum ehrenamtlichen Betreuer fortzubilden. Der nächste Kurs beginnt am Donnerstag, 2. Juni, und richtet sich an Menschen, die gerade eine rechtliche Betreuung übernommen haben, an der Übernahme dieser ehrenamtlichen Tätigkeit oder einfach an der Thematik interessiert sind. Betreuungen sind an Stelle der ehemaligen Vormundschaften und Pflegeschaften für Erwachsene getreten. Der Kurs findet im Christophorushaus, Blücherstraße 15-19, statt und erstreckt sich über sechs Abende, jeweils donnerstags von 18 bis 20 Uhr sowie am Montag, 4. Juli (Abschlussabend). Jede dieser Veranstaltungen beschäftigt sich mit einem anderen thematischen Schwerpunkt in der Betreuung. Zum Abschluss wird den Kursteilnehmern ein Zertifikat überreicht. Der Kurs kann nur insgesamt gebucht werden. Für die Teilnahme und die zur Verfügung gestellten Materialien entsteht ein einmaliger Kostenbeitrag von 30 Euro. Anmeldungen können erfolgen beim Betreuungsverein der Arbeitswohlfahrt Mainz-Bingen e.V., Saarlandstraße 30, 55411 Bingen, Tel. 06721-2954, Fax -984077, E-Mail betreuungsverein-awobingen@t-online.de sowie beim Betreuungsverein der Diakonie Ingelheim e.V., Georg-Rückert-Straße 24, 55218 Ingelheim, Tel. 061327894-12, Fax -7894-10, E-Mail btv. ingelheim@diakonie-mainz-bingen.de.
Französisches im Schloss Die Gruppe „Nostalgie de Paris“ brachte den Chanson in die Gemeinde
Niederheimbach. Das Dorfmuseum Heimbachtal im Bahnhofsgebäude ist am Sonntag, 29. Mai, 15 bis 18 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Neuerungen Trechtingshausen. Bürgermeister Herbert Palmes weist auf Neuerungen anlässlich der Sperrmüllabfuhr am Mittwoch, 1. Juni, hin: Der große Sammelplatz wird wieder auf dem Parkplatz neben dem „Rosenhof“ eingerichtet. Hierzu wird es erforderlich, den Parkplatz bereits ab Dienstag, 31. Mai, 8 Uhr, zu sperren. Sofern für das Sperrmüllfahrzeug die Straße erreichbar ist, kann der Sperrmüll auch an der Straße gelagert werden. Für den engen Fahrbahnteil in der Römerstraße und die Seitenstraßen im Altdorfbereich ist eine Abfuhr vor dem jeweiligen Anwesen nicht möglich. Auch für diese Betroffenen wird der große Sammelplatz auf dem Parkplatz am „Rosenhof“ eingerichtet. Eine Ablage gegenüber dem Anwesen „Ring“ ist nicht mehr möglich. Die Fläche wird entsprechend gesperrt. Eine Ablage des Sperrmülls ist dort nur noch anlässlich der Sperrmüllabfuhr auf Abruf (per Karte) machbar. In der Vergangenheit wurden dem Sperrmüll vermehrt verdorbene Lebensmittel, Altreifen, Bauschutt, Chemikalien, Grünschnitt, Kühlgeräte und vieles mehr beigegeben. Da es sich hierbei nicht um Sperrmüll handelt, verweigerte das Abfuhrunternehmen die Annahme mit der Folge, dass die Ortsgemeinde notgedrungen die Entsorgung auf Kosten der Allgemeinheit vornehmen musste.
BBD-Gruppe Waldalgesheim. Am Mittwoch, 1. Juni, 20 Uhr, treffen sich die ehrenamtlichen Helfer der BBD-Gruppe der Malteser im Malteser Heim, Gartenstraße 10a, zum Gedankenaustausch. Weitere Infos bei Klaus Bremmer, Tel. 06721-36100.
Münster gegen Sarmsheim
Waldlaubersheim (bs). Die Gruppe „Nostalgie de Paris“ zauberte am vergangenen Sonntag französisches Flair in den Schlosshof von Waldlaubersheim. Der Verein „Kultur vor Ort“ hatte dieses Sonntagmittagskonzert möglich gemacht, hatte Mittagessen und Getränketheke organisiert und war vom Zuspruch an diesem Sonntag total begeistert. Mit der Gruppe „Nostalgie de Paris“ hat der Kulturverein auch einen echten Glücksgriff getan. In der Weinbaugemeinde wird am Wochenende weiter gefeiert: Dann findet das Dorffest statt, im Rahmen dessen auch der neue Backes eingeweiht wird. Foto: B. Schier
Münster-Sarmsheim. Auch in diesem Jahr veranstalten das Familienzentrum und Blau-Weiß Münster-Sarmsheim das Derby der Doppelgemeinde am Nahetor. Nach den furiosen Spielen der letzten Jahre gilt es sich wieder zu beweisen und die heimische Mannschaft zu unterstützen. Zugelassen sind zum Kicken nur Amateure, keine aktiven Spieler. Mindestalter für alle Spielerinnen und Spieler ist 18 Jahre. Angepfiffen wird die Partie am Freitag, 3. Juni, 18.30 Uhr, am Sportplatz in Münster-Sarmsheim. Anmeldung für alle Kicker bis zum 31. Mai per E-Mail an Andreas.Grote@JJVRP.de oder telefonisch unter 06721-46844.
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Immergrüne Bodendecker Die schönste Art der Unkrautbekämpfung Wie in der freien Natur, so auch im Garten - eine geschlossene Pflanzendecke bietet viele Vorteile: Der Boden wird durch die Beschattung vor Austrocknung und starken Temperaturschwankungen geschützt, die Erde an Hängen sicher gehalten und selbst bei starken Winden oder heftigen Regenfällen kommt es nicht zu Bodenerosionen. Zudem lockern die Wurzeln das Erdreich auf und sorgen damit für einen durchlässigen Untergrund, wovon das Bodenleben profitiert. Es muss nicht immer Rasen sein, mit dem größere Flächen rund ums Haus gestaltet werden. Gerade bei ungünstig gelegenen Stellen wie beispielsweise schattigen Plätzen unter Bäumen sowie schlecht zugänglichen oder abschüssigen Bereichen sind für Landschaftsgärtner Bodendecker die erste Wahl, da viele dieser Pflanzen mit schwierigen Stand-
ortbedingungen besser zurecht kommen als Rasen und ihre Pflege weit weniger intensiv ist. Als Bodendecker werden niedrige Gewächse bezeichnet, die sich innerhalb kurzer Zeit mit ihren Trieben, Ablegern oder Ausläufern lückenlos und dicht über der Oberfläche ausbreiten, so dass im Idealfall dauerhaft keine Erde mehr sichtbar ist. Für diesen Zweck können ausgesuchte Zwerggehölze, Gräser oder auch Stauden zum Einsatz kommen. Die meisten klassischen Bodendecker sind immergrün und verlieren nur manchmal bei starken Frösten einen Teil ihrer Blätter. So bilden sie rund ums Jahr attraktive oder zeitweise sogar blühende, geschlossene Pflanzendecken. Für jeden Standort Die Auswahl an immergrünen Bodendeckern ist groß. Landschaftsgärtner wissen, welche für den je-
weiligen Standort am besten geeignet sind, wie sie sich mit der Zeit entwickeln und welche Wirkung sie im Garten haben. Während beispielsweise beim Haselwurz (Asarum europaeum) oder beim Efeu (Hedera) vor allem das dekorative Laub im Vordergrund steht, haben andere Bodendecker optisch noch mehr zu bieten. Die Teppich-Golderdbeere (Waldsteinana ternata) etwa schmückt sich im Frühjahr mit kleinen, gelben Schalenblüten. Von Mai bis Juni blüht der Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum). Die etwa 30 Zentimeter hoch werdende Staude gibt es in blassrosa, hellviolett oder purpurrot. Die Zwergmispel (Cotoneaster praecox) zeigt Anfang Mai ihre charakteristischen rosa- bis weißfarbigen Blütenstände. Meist im August werden sie von leuchtend roten Früchten abgelöst, die in schönem Kontrast zum Laub stehen.
Bei der Gartengestaltung kombinieren Landschaftsgärtner Bodendecker gern mit kleinbleibenden Gehölzen oder hochwachsenden Stauden und Gräsern. So lockern sie die flächige Bepflanzung punktuell auf und bringen zusätzliche Farbaspekte ins Spiel. Auch bunt blühende
Zwiebelblumen werden häufig eingestreut. Gerade Narzissen und Tulpen haben die optimale Höhe, um sich für einen begrenzten Zeitraum im Frühjahr zwischen den niedrigen Bodendeckern nach oben zu schieben, bevor sie sich dann für den Rest des Jahres wieder zurückziehen. Selbstverständlich sind auch flächige Be-
Wir Zier- und Gebrauchsflächen
pflanzungen mit verschiedenen Bodendeckerarten möglich. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass alle ausgewählten Gewächse eine ähnliche Wuchskraft besitzen.
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Termine VG Rhein-Nahe Mittelrhein
Weinmesse Bacharach. Am Samstag, 28. Mai, findet in der Mittelrheinhalle die Mittelrheinweinmesse statt. Mehr als 20 Weingüter des Weinanbaugebietes präsentieren ihre frisch abgefüllten Weine und stellen sich dem Urteil der Weinkenner und Weingenießer. Neben den neuen Weinen bieten die Winzer auch wieder gereifte Rieslingweine zum Verkosten an und auch die Freunde der Edelbrände und Sekte kommen nicht zu kurz. Die Weinwanderung beginnt um 11 Uhr an der Tourist Info und mündet nach zwei Stunden und sechs Probeweinen in der Weinmesse. (Wanderung, Weinprobe und Messeeintritt 17 Euro, Info: Tel. 06743-919303). Die Weinmesse in der Mittelrheinhalle beginnt um 12 Uhr. Der Eintritt kostet inklusive Probenglas 15 Euro. VG Gau-Algesheim
Hilfe rund um die Uhr Gau-Algesheim. Im eigenen Haushalt rund um die Uhr versorgt zu werden, das wünschen sich viele alte und pflegebedürftige Menschen. Weil Angehörige dies allein zumeist nicht leisten können, suchen sie nach praktikablen Lösungen mit Unterstützung durch Dritte. Auf Grund der Erfahrungen aus dem Modellprojekt Serviceund Vermittlungsagentur osteuropäischer Haushaltshilfen werden die vielen Facetten dieses Betreuungsmodells beleuchtet. Die Pflegestützpunkte der VG Gau-Algesheim / VG Sprendlingen-Gensingen und der Stadt Ingelheim haben Pia Koch, Mitarbeiterin des Kompetenzzentrums Nieder-Olm, zu diesem Thema eingeladen. Sie informiert am Mittwoch, 1. Juni, 18 Uhr, im Caritas-Altenzentrum Albertus-Stift, Schulstraße 20, darüber, wie eine „Rund um die Uhr Versorgung“ möglich gemacht werden kann, um einen Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos unter Tel. 067253083156 oder 06132-716700.
Bild und Text passten nicht zusammen: Leider ist uns in der vergangenen Ausgabe ein Fehler unterlaufen. Zum Artikel „Gute Freunde waren da – Besuch des Musikvereins Ratten in Waldalgesheim“ war irrtümlich das Bild des Sacropops-
Konzert gedruckt worden. Hier nun die beiden Artikel mit den dazugehörenden Fotos. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.
Mit viel Herz und Energie gesungen Abschlusskonzert des Sacropops-Workshops begeisterte die Zuhörerschaft
Zuschauer und Chor hatten gleichermaßen Freude am Konzert. Waldalgesheim (red). Es ist schon eine kleine Tradition: Bereits zum sechsten Mal veranstaltete der Gospelchor Sacropops einen Gospelworkshop, an dem über 40 Sänger und Sängerinnen von nah und fern teilnahmen. Im Abschlusskonzert präsentierten die Teilnehmer, was sie in zweieinhalb Tagen unter Leitung des amerikanischen Gospelsängers Ardell Johnson erarbeitet hatten. Die Zuschauer erlebten ein mitreißendes und bewegendes Gospelkonzert. „Gospel heißt Singen mit Herz und Energie“, so hatte Johnson die Teilnehmer zu Beginn des Workshops eingestimmt. Sie nahmen
seine Botschaft bereitwillig an und verschenkten Herz und Energie freigiebig an die begeisterten Konzertbesucher. Das stimmungsvolle Eröffnungslied „This is your house“ machte deutlich, dass das Gotteslob das zentrale Element des Gospelsingens ist. Die Lieder, die erklangen, entfalteten dieses Kernanliegen auf höchst unterschiedliche Weise. So folgten christliche Popsongs auf jahrhundertealte Hymnen, energiereiche, rhythmisch mitreißende Lieder mit viel „Call and Response“ auf kurze solistische Beiträge. Die zahlreichen Solisten und Solistinnen standen dabei ganz im Dienst des
Foto: privat Chors und wurden bei ihren Beiträgen von diesem durch ermunternde Zurufe unterstützt. Immer wieder animierte Ardell Johnson auch die Zuhörer charmant zum Mitmachen, denn Gospel soll nicht passiv konsumiert werden, sondern möchte das Publikum innerlich und äußerlich in Bewegung setzen. Das Konzert bot den Zuhörern viele Höhepunkte, einer von ihnen war sicherlich die ergreifende Interpretation der alten Hymne „How great thou art“, die Johnson zunächst solistisch darbot und die dann vom Chor stimmgewaltig
aufgenommen wurde. Hier war zu spüren, wie es Leiter und Chor gelungen war, sich in der kurzen Probezeit aufeinander einzustimmen. Peter Schnur, Chorleiter der Sacropops, begleitete das Konzert gewohnt souverän und einfallsreich am Keyboard. Wenn ein ruhiges Lied wie „Glory to your name“ ein wenig sanfte rhythmische Gestaltung brauchte, übernahm er diese zusätzlich – den Shaker in der rechten Hand, die Klaviertasten unter der linken Hand und hatte sichtlich Spaß an seinem Ausflug in Richtung Percussion. Als Moderator Martin Grünebaum in gewohnt lockerer und humorvoller Weise das unvermeidliche Ende des Konzerts ankündigte, wollte sich das Publikum damit auf keinen Fall zufrieden geben. So folgte abschließend die fulminante Zugabe „The Presence of the Lord is here“ mit temperamentvollem Chorgesang, drei schönen Soli und einem ausdrucksvollen Rap. Der Gospelchor nimmt jederzeit neue Sänger und Sängerinnen auf. Geprobt wird jeden Donnerstag ab 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Waldalgesheim. Interessierte können gerne unverbindlich in eine Chorprobe hinein schnuppern.
Gute Freunde aus der Steiermark waren da Besuch des Musikvereins Ratten in Waldalgesheim / Gemeinsame Aufführung mit dem OVW
Gemeinsam musizierten die Rattener und Waldalgesheimer. Waldalgesheim (red). Nach langer Zeit der Vorbereitung und großer Vorfreude auf den Besuch des Musikvereines aus der Partnergemeinde Ratten/Steiermark war es dann endlich soweit. 42 Rattener kamen zum Gegenbesuch zum Orchesterverein „Harmonie“ Waldalgesheim 1953 e.V. Der Ver-
ein empfing die vielen bekannten und einige neue Gesichter herzlich und lud zum gemeinsamen Mittagessen in der Keltenhalle ein. Dann wurden die Musiker aus Ratten von ihren Quartiergebern abgeholt und hatten etwas Zeit zum ausruhen, bevor es am Abend wieder in die Keltenhalle
Foto: privat zum gemütlichen Beisammensein ging, bei dem die Band „Any Age“ spielte. Nach einer langen, beziehungsweise kurzen Nacht fand im OVW Proberaum eine Probe der beiden Orchester Waldalgesheim und Ratten statt, bei der zusammen Stücke geübt wurden. Auf das gemeinsame Musi-
zieren folgte ein gutes Mittagessen, bevor es dann mit dem Bus der Rattener nach Bingen ging. Bei traumhaftem Wetter schlenderten viele mit ihren Gästen am Rhein entlang oder durch die Innenstadt. Abends stand dann ein Besuch aller Musiker und Gastfamilien auf dem Waldalgesheimer Feuerwehrfest an. Große Begeisterung bei allen Besuchern lösten die Rattener Marketenderinnen mit ihren Marillefässchen aus, die auch sonntags beim Feuerwehrfest-Frühschoppen nicht fehlen durften. Nachdem der Rattener Musikverein einige Stücke auf dem Frühschoppen gespielt hatte, wurden die am Samstag geprobten Stücke von beiden Vereinen zusammen aufgeführt, was den Musikern viel Freude bereitete. Vor der großen Verabschiedung spielte der OVW auch noch ein paar Lieder.
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Mumie, Bücherschatz, Festspiele Die Region St. Gallen-Bodensee lockt mit einem Kulturangebot Ein Schatz an uralten Handschriften und Büchern, barocke Architektur und eine ägyptische Mumie - das sind nur drei Gründe, warum die Schweizer Region St. Gallen-Bodensee ein Anziehungspunkt für Kulturliebhaber ist. Die Gegend zwischen südlichem Bodenseeufer und Appenzeller Alpen ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern bietet ein breites Spektrum an kulturellen Höhepunkten. Das ehemalige Benediktinerstift St. Gallen, dessen Geschichte mit einer Einsiedelei des irischen Mönchs Gallus um das Jahr 612 beginnt, galt im frühen Mittelalter als Schreibstube Europas. „Der Stiftsbezirk mit Kathedrale und Bibliothek gehört seit 1983 zum Unesco-Weltkulturerbe, schließlich zählte er früher zu den wichtigsten kulturellen Zentren des Abendlandes“.
Barocksaal und die wechselnden Ausstellungen lassen sich bei einer Führung oder mit Hilfe eines Audio-Guides entdecken. Unter dem Titel „Abracadabra - Medizin im Mittelalter“ bietet die aktuelle Schau bis zum 6. November 2016 einen Einblick in die Geschichte der Medizin im Mittelalter. Die Besucher erfahren unter anderem, wie eng die Verbindung zwischen Magie und Medizin war. So entstammt der als Zauberspruch bekannte Begriff Abracadabra einer alten St. Gallener Handschrift. Man verwendete ihn im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Malaria, die damals im Alpenraum noch grassierte.
Seit zehn Jahren ist der Klosterhof des Stiftbezirks Schauplatz der St. Galler Festspiele mit hochrangigen Opern-, Konzert- und Tanzhighlights. Im Sommer 2016 wird auf der Freiluftbühne „Le Cid“, ein französisches Operndrama von Jules Massenet, aufgeführt. Das vielfältige Kulturleben von St. Gallen hat einen weiteren Mittelpunkt in der Altstadt mit ihren reich verzierten Häusern. Dort steht unter anderem das Textilmuseum, das sich der bedeutenden Stoffund Stickereitradition der Region widmet. djd
Die Stiftsbibliothek mit ihrem Bestand von 170.000 Schriftstücken - darunter Originalhandschriften wie der berühmte St. Galler Klosterplan - ist nicht nur die älteste in der Schweiz, sondern mit ihrem im Spätbarock erbauten Saal wohl auch eine der schönsten. Aber nicht nur ein wertvoller Bücherschatz, sondern auch die Mumie der Schepenese in ihrem Doppelsarg ist seit dem 19. Jahrhundert hier beheimatet. Der
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Termine VG Gau-Algesheim Kolpingsfamilie
Neuer Sanitärtrakt an der Schule Optimal und barrierefrei ausgestattet sind die neuen Umkleideräume und Toilettenanlagen
Gau-Algesheim. Die Kolpingsfamilie St. Cosmas und Damian lädt zu einem Vortrags- und Gesprächsabend mit Pastoralreferentin Dipl.-Theol. Christine Schlechtriem ein. Termin: Mittwoch, 1. Juni, 20 Uhr, im Haus St. Michael (Schlossgasse). Thema: „Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler – seine pastoralen Impulse und ihre Wirkung bis heute.“ Herzliche Einladung an Mitglieder der Kolpingsfamilie. Gäste sind ebenso willkommen.
Stromberg. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet die Möglichkeit eines ausführlichen Beratungsgesprächs an. Der Energieberater hat am Freitag, 3. Juni, 10 bis 13 Uhr, Sprechstunde im Paul-Schneider-Haus, Binger Straße 3a. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter Tel. 06724-93330.
Schöneberg. Die Kultur- und Weinbotschafterin Nicole Preis lädt in der Rolle der „Waldfrau Floralia“ für Sonntag, 5. Juni, 15 Uhr, zu einer zweieinhalbstündigen, aber dennoch gemütlichen Soonwaldwanderung ein. Unter dem Motto „Der Wald erzählt seine Geschichte(n)“ lauschen die Teilnehmer auf das, was die Bäume erzählen: Geschichte und Geschichten zu Flora und Fauna der Region. Zudem gibt’s in der Natur feine Naheweine und kleine Leckereien zu genießen. Treffpunkt ist der Parkplatz am Walderlebniszentrum Neupfalz. Die Teilnahme kostet 14 Euro, inklusive Secco, Wein und Leckereien. Anmeldung erforderlich bis 2. Juni bei Nicole Preis, Tel. 06724-605588 oder E-Mail an n.preis@kuweibo-nahe. de. Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Vortrag Ockenheim. In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk Rheinhessen laden die BenediktFreunde für Dienstag, 31. Mai, zum nächsten Treffen ins Kloster Jakobsberg ein. Um 18 Uhr besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst in der Klosterkirche. Danach wird in der Veronastube des Bildungshauses St. Bonifatius ein kleiner Abendimbiss gereicht. Um 19.45 Uhr präsentieren Hildegard Hattemer und Marlene Reitz „Erich Kästner – ein Satiriker und scharfer Kritiker, zugleich aber der Verfasser von heimlicher Romantik durchzogener Jugendbücher”. Dazu sind alle BenediktFreunde und an dem Thema Interessierte herzlich eingeladen. VG Sprendlingen-Gensingen
Geschlossen Gensingen. Die Kleiderkammer in der Bahnhofstraße 1 (im Hof der alten Metzgerei Wendel) ist am Donnerstag, 26. Mai, geschlossen. Die Annahme von Spenden erfolgt nach telefonischer Absprache unter 0152-53691268.
„Heute ist ein schöner Tag“, sangen und tanzten die Schüler bei der Inbetriebnahme der neuen Sanitäranlagen. Foto: E. Daudistel Gensingen (dd). Die Grundschule hat einen neuen Sanitärtrakt. Und das musste am Tag der offenen Tür der Schule gebührend gefeiert werden. „Heute ist ein schöner Tag“, sangen und tanzten die Kinder, verkleidet als bunte Vögel. Die Eltern und Geschwister erfreuten sich an den Tänzen und Liedern und spendeten Applaus. Doch „nach dem Auftritt der Schüler beginnen die langweiligen Reden“, so Bürgermeister Manfred Scherer. Kinder und Eltern gingen und nur noch wenige Personen zeigten Interesse. 580.000 Euro kostete der Anund Umbau des Sanitärtraktes der Schulturnhalle. Mit 150.000 Euro beteiligt sich der Kreis Mainz-Bingen an der Maßnahme. Das Geld kommt aus der Sportstättenför-
derung. Seit ihrem Amtsantritt als Schulleiterin vor fünf Jahren waren die Sanitäranlagen für Susanne Hahn-von der Weiden ein Thema. „Um in die Sporthalle zu kommen, musste der Weg über die Umkleideräume genommen werden“, sagt sie. Aber jetzt sind die Räume optimal ausgestattet. Die Grundschüler werden am Montag erstmals in die neuen Umkleideräume gehen. Genutzt wird die Sporthalle auch von den sporttreibenden Vereinen in Gensingen. Der Gemeinderat hat aber abgewunken, sich an den Kosten zu beteiligen. 660.000 Euro wurden damals geschätzt. Dafür sollte die Halle aber noch eine Empore bekommen. „Diese wäre nur den Vereinen zugute gekommen“, so
Ein besonderer Jubeltag Edith Weiß aus Gau-Algesheim feierte festlich ihren 102. Geburtstag ter Faust gratulierten ebenfalls herzlich.
Neuer Kurs Grolsheim. Der TuS 1892 bietet ab Freitag, 3. Juni, 11.50 bis 12.50 Uhr, Nahelandhalle, den Kurs „Faszienfitness“ an. Kursgebühr 28 Euro für Mitglieder, 38 Euro für Nichtmitglieder, Dauer acht mal 60 Minuten. Info und Anmeldung: Karin Maurer, Tel. 06724-5993040.
Edith Weiß im Kreise ihrer Gratulanten.
der Bürgermeister. Deshalb hat sich die Verbandsgemeinde entschlossen, die Modernisierung allein mit Zuschuss des Kreises zu bewerkstelligen. Nun sind die Sanitärräume und die Umkleideräume auf dem modernsten Stand und barrierefrei ausgestattet. Architektin Sina Defort hoffte in ihrem Grußwort, dass die neuen Räume, die in Richtung Schulhof erweitert wurden, von den Schülern genutzt würden. Mit der Überreichung eines Einweihungsschlüssels übergab sie Räumlichkeiten an die Verbandsgemeinde, die Schulträger ist. Auch die zweite Beigeordnet des Kreises, Ursula Hartmann-Graham, hofft, dass „die Kinder die Räume in Beschlag nehmen und bewohnen.“
Gau-Algesheim (red). Edith Weiß feierte im Albertusstift ihren 102. Geburtstag. Landrat Claus Schick überbrachte persönlich seine
Glückwünsche, wie auch die der Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Verbandsbürgermeister Dieter Linck und Stadtbürgermeister Die-
Die in Heidelberg geborene Edith Weiß wohnte dort bis ins Jahr 2012, als sie ins Albertusstift zog – ganz in die Nähe ihrer in Ingelheim lebenden Tochter. Die Jubilarin absolvierte ursprünglich eine kaufmännische Ausbildung, arbeitete nach dem frühen Tod ihres Mannes allerdings als Buchbinderin. Bis zum Eintritt in den Ruhestand ging sie dieser Tätigkeit nach und baute so eine ganz besondere Verbindung zu Büchern auf, sie liest bis heute noch sehr gerne. Nach wie vor nimmt sie am örtlichen und überörtlichen Geschehen rege Anteil und erhält von ihrer Tochter, ihrem Schwiegersohn und ihrer Enkelin regelmäßig Besuch. Daneben pflegt sie auch zur Gemeinschaft des Altenzentrum seinen engen und freundschaftlichen Kontakt.
„Magie trifft Musik“ Stromberg. „Magie trifft Musik“ heißt es am Sonntag, 29. Mai, 15 Uhr, im Heimatmuseum, Gerbereistraße 20. Mitwirkende: Jürgen Nickweiler (Zauberei) und Wolfgang Reimann (Klavier).
Frauenfrühstück Waldlaubersheim. Am Donnerstag, 2. Juni, 9 Uhr, findet im Gemeindezentrum ein Frauenfrühstück statt. Dr. Petra Urban spricht zum Thema „Von der Vergebung“. Anmeldungen bitte bis Mittwoch, 1. Juni, 9 Uhr, bei Monika Benthin unter Tel. 06707-346.
Wir für Sie Weitere Meldungen unter www.neue-binger-zeitung.de
Waldlaubersheimer Dorffest Samstag, 28. Mai und Sonntag, 29. Mai 2016 Liebe Gäste, liebe Waldlaubersheimerinnen und Waldlaubersheimer, auch 2016 darf ich Sie herzlich einladen zum Dorffest hier in Waldlaubersheim. Es bieten sich wieder mannigfaltige Gelegenheiten zum gemütlichen Beisammensit-
zen, Essen, Trinken und Erzählen. Gestemmt wird dies, wie in jedem Jahr, von den vielen Aktiven und den Vereinen (OVR), denen an dieser Stelle ganz ausdrücklich gedankt werden soll. Sie alle tragen dazu bei, dass wir uns auf dem Fest wohlfühlen und diese schöne Tradition weiterleben kann.
Genießen Sie gemütliche Stunden mit Speisen, Wein und Getränken auf dem Viktoriaplatz, wir freuen uns auf Sie!
Telefon (06707) 1237
Herzlich willkommen! Volker Müller-Späth Ortsbürgermeister
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Wein- & Gästehaus
Wir wünschen vergnügliche Stunden auf dem Dorffest
28. Mai 29. Mai 18:00 Uhr
Fest-Pavillons öffnen
12:00 Uhr Frühschoppen -
LIVE-Musik mit „Sound of Paradise“
Festzelt oder open air je nach Wetterlage
auf dem Viktoriaplatz
live Musik mit der Winzerkapelle Guldental	&	Hüpfburg	für die kleinen Gäste
12:15 Uhr Mittag-Essen nachmittag Landfrauen WLH: Kaffee & Kuchen
15:30 Uhr Samstag und Sonntag: Speisen, Wein und Getränke aus der Region ....
Auftritt	der	Tanzmäuse & Star-Dancers im Anschluss
Eine Veranstaltung des Alte Schule
Waldlaubersheim © raschwa
Mein Recht • Mein Geld Anwaltskanzlei Drischmann Dr. iur. Danila Drischmann Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht Tätig für Sie auf allen Gebieten des Zivilrechts, insbesondere: Familienrecht (Ehescheidungen, Sorge- und Umgangsrecht, Unterhaltsrecht, Zugewinnausgleich, Vermögensauseinandersetzung, Entwurf von Eheverträgen, u.a.) Erbrecht (Erbauseinandersetzungen, Entwurf von Testamenten und Erbverträgen, u.a.)
Widerruf von Kreditverträgen Belehrungen bis zum 21. Juni prüfen Durch den erfolgreichen Widerruf eines Kreditvertrages ist es möglich, vorzeitig aus dem Vertrag auszusteigen und dadurch von den derzeit historisch niedrigen Zinsen zu profitieren. Eigentlich kostet den Kreditnehmer die Ablösung des alten Darlehens die so genannte Vorfälligkeitsentschädigung. Viele Darlehensnehmer hält dies davon ab, ein günstigeres Darlehensangebot wahrzunehmen. Denn durch die Vorfälligkeitsentschädigung würde der finanzielle Vorteil einer Umschuldung oft bereits zunichte gemacht werden. Wird der Kreditvertrag erfolgreich widerrufen, kann der Kreditnehmer sich diese Vorfälligkeitsentschädigung sparen. Sogar eine
bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung kann man bei erfolgreichem Widerruf zurückverlangen. Diese Möglichkeit besteht vor allem für Verträge, die zwischen November 2002 und Juni 2010 aufgenommen wurden. Dabei ist es nicht nur die gesparte Vorfälligkeitsentschädigung, die den finanziellen Vorteil eines Widerrufs ausmacht. Durch seinen Beschluss vom 22. September 2015 (BGH, Az. XI ZR 116/15) hat der BGH nochmals unterstrichen, dass der Darlehensnehmer zusätzlich sogenannten Nutzungsersatz in Höhe der üblichen Verzugszinsen von fünf Prozentpunkten über dem Basiszins erhält, weil die Bank mit den Zinsund Tilgungsleistungen bis zum
Widerruf wirtschaften konnte. Dadurch reduziert sich die Restschuld in der Regel um 10 bis 20 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass auch Kredite eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung enthalten. In einer Untersuchung von mehr als 3.300 Immobilienkrediten hat die Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH) festgestellt, dass über 80 Prozent dieser Widerrufsbelehrungen fehlerhaft waren. Allerdings hat der Bundestag am 18. Februar 2016 beschlossen, das Widerrufsrecht für Verträge aus den Jahren 2002 bis 2010 auslaufen zu lassen. Daher hat man nur noch bis zum 21. Juni 2016 Zeit, um vom möglicherweise bestehenden Widerrufsrecht Gebrauch zu machen. I. Cakir
MEIN RECHT • MEIN GELD „Nicht alle sind seriös“ Geldanlage bei Genossenschaften Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt davor, Geld vorschnell und unüberlegt in Genossenschaften zu investieren. In den vergangenen Monaten erhielt die Verbraucherzentrale immer wieder Anfragen von Anlegern, die in Genossenschaften investieren wollen, aber unzulänglich über die Rechte und Pflichten als Mitglied und die verschiedenen Formen der Genossenschaften informiert waren.
nanzmarktes, die im Wesentlichen keiner staatlichen Regulierung unterliegen. Deshalb ist hier ganz besonders auf die Finanzlage der Genossenschaft zu achten. Bei unseriösen Genossenschaften besteht die Gefahr, im Fall einer Insolvenz nicht entschädigt zu werden und eventuell sogar Nachzahlungen leisten zu müssen.
eine Verpflichtung besteht, für entstandene Verluste zu haften. Diese Verpflichtung wird auch als finanzielle Nachschusspflicht bezeichnet.
Eine unabhängige, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Beratung zur Geldanlage bietet die Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung. Informationen zum Beratungsangebot gibt es unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/finanzberatung. Terminvereinbarung ist unter der Rufnummer 0 6131/ 28 48 0 sowie per Mail unter finan-zen@vz-rlp. de möglich. Das Beratungsangebot wird im Rahmen des Projekts „Unabhängige Finanzberatung“ finanziell durch das rheinland-pfälzische Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Verbraucherzentrale-rlp.de
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Termine VG Langenlonsheim Feuerwehrfest
Mit 76 noch ein „Mini“
Langenlonsheim. Die Freiwillige Feuerwehr veranstaltet am 28. und 29. Mai ihr traditionelles Feuerwehrfest. Am Samstag, 28. Mai, gibt es ab 18 Uhr die bewährten Spezialitäten aus der Feuerwehrküche. Ab 20 Uhr gibt es dann Live Musik mit dem Duo „Live Voices“ sowie die Übertragung des Finals der Champions League.
Infoabend Langenlonsheim. Der Verein Therapiehunde Lebensfreude e.V. lädt für Dienstag, 31. Mai, 19 Uhr, zur Info-Veranstaltung für zukünftige Therapiehunde-Teams in das Schützenhaus ein. Alle, die sich für eine ehrenamtliche Arbeit mit ihrem Hund im und für den Verein Therapiehunde Lebensfreude e.V. interessieren, sind willkommen. Bitte ohne Hund(e) kommen. Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich. Die nächste Ausbildung startet am 14. September. Der Eignungstest findet am 2. Juli statt. Weitere Infos unter www.therapiehunde-lebensfreude.de.
„Kräuterhexen“
Wanderung Rümmelsheim/Burg Layen. Der Verein Lebensraum Untere Nahe e.V. lädt zu einer Kräuterwanderung mit den Siefersheimer Kräuterhexen am Sonntag, 26. Juni, 14.30 Uhr, ein. Das Motto steht unter dem Thema „Kräuter unserer Heimat kennen lernen“. Die Wanderung wird etwa zwei bis zweieinhalb Stunden dauern auf einer Wegstrecke von etwa zwei Kilometer. Treffpunkt ist am Umsetzer an der K 43, Ortsausgang von Rümmelsheim, Richtung Waldalgesheim. Anmeldung und Zahlung der Unkostenbeteiligung (5 Euro) bitte bis spätestens 31. Mai bei Forsters Brot und Wein, Burg-Layer Straße 20, Rümmelsheim. Kinder sind frei.
Bernhard Graffe ist der älteste aktive Messdiener im Bistum Trier
Am Sonntag, 29. Mai, beginnt der Tag um 11.30 Uhr mit einem musikalischen Frühschoppen. Zur Stärkung gibt es anschließend das Mittagessen, bei dem auch wieder Hackbraten und Floriansteak angeboten werden. Um 14 Uhr wird die große Kuchentheke für den Nachmittag eröffnet. Gegen 15 Uhr steigt die Spannung, wenn die Besucher des Festes „Feuerwehr Hautnah“ erleben, eine Schau-übung der Jugend-/Kinderfeuerwehr. Für die kleinen Besucher gibt es Spiele rund um die Feuerwehr und Kinderschminken.
Bernhard Graffe in der Münster-Sarmsheimer Kirche St. Peter und Paul.  Foto: privat Münster-Sarmsheim (red). Ob bei der Sonntagsmesse, Beerdigungen oder Taufen: Bernhard Graffe ist oft in der Sakristei der Pfarrkirche St. Peter und Paul anzutreffen. Routiniert streift er sich ein weißes Gewand über, schnappt sich Leuchter oder Weihrauchschiffchen. Für einen Messdiener ist das nichts Ungewöhnliches. Ein Detail unterscheidet ihn allerdings von den anderen Ministranten: Graffe ist 76 Jahre alt und damit der älteste Messdiener im Bistum Trier. Wie viele andere Kinder ist auch Graffe nach seiner ersten Heiligen Kommunion im Jahr 1949 Messdiener geworden. „Meine Eltern haben gesagt, wenn du vorne am Altar stehst, geht die lange Predigt schneller vorbei“, erzählt der rüstige Rentner und lacht. „Damit haben sie mich geködert und dann hat es mir von Tag zu Tag mehr Spaß gemacht.“ Besonders gerne erinnert er sich an die Rochus-Prozession, die jedes Jahr von der Basilika St. Martin in Bingen zur Kapelle auf dem Rochusberg stattfindet. Als „Rochusjer“, ein kleiner Messdiener in Pilgertracht, durfte er die Statue des heiligen Rochus begleiten.
Mit 16 Jahren war dann erst einmal Schluss mit dem Ministrantendienst, als er eine Lehre zum Bankkaufmann begann. Dass er einmal zum Dienst am Altar zurückkehren würde, hätte Graffe damals nicht gedacht. Der Kirche und seiner Heimatstadt ist er treu geblieben. 40 Jahre lang war er Pfarrgemeinderatsvorsitzender, außerdem ist er Vorsitzender der Kolpingsfamilie Münster-Sarmsheim. Als die Küsterin der Pfarrkirche St. Peter und Paul kurz nach der Jahrtausendwende krankheitsbedingt ausfiel, musste Graffe nicht lange überlegen. Seine Frau habe zwar gehofft, ihn nach seiner Pensionierung „öfter zu Gesicht zu bekommen“, doch da niemand anderes den Job des Küsters übernehmen wollte, habe er „gar keine andere Wahl“ gehabt. „In die Kirche gehe ich ohnehin, dann macht es auch nichts aus, wenn ich eine halbe Stunde früher komme“, erklärt der 76-Jährige. Und als es dann einmal einen Engpass bei den Messdienern gab, übernahm er diese Aufgabe auch. Gewänder gäbe es genug und er kenne ja auch den Dienst und die Abläufe, überzeugte ihn der Pfarrer.
Diese Engpässe kämen heute immer häufiger vor. Aktuell gibt es in der Pfarrei St. Peter und Paul 16 Messdiener, aber es würden immer weniger, weil etwa „Fußball und Kickboxen jetzt wichtiger geworden sind“, vermutet Graffe. Viele Kinder seien heute mit dem Kirchenraum nicht mehr vertraut und es sei schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr, sich nach der Erstkommunion als Messdiener zu engagieren. Und auch der Unterricht an Ganztagsschulen komme dem Ministrantendienst, zum Beispiel bei mittags stattfindenden Beerdigungen, in die Quere. „Ich konnte es nicht mit ansehen, wenn bei Beerdigungen kein Messdiener mitging“, sagt Graffe. „Kreuz und Weihwasser müssen doch dabei sein!“ Deswegen schlüpft der Pensionär jetzt immer öfter in sein Messdienergewand. „Ich bin immer da, wo es brennt“, erklärt er lachend. Er sammle auch die Kollekte ein und wenn kein Lektor da ist, übernimmt er auch diesen Dienst. Er sei gewissermaßen das „Mädchen für alles“, auch wenn es, wie er sich selbst nur ungern eingesteht, „körperlich langsam schwierig wird“. Sein Motto ist dabei stets ein Vers aus dem Markus-Evangelium: „Wer der Erste sein will, soll der Diener aller sein.“ Und aus dieser Überzeugung heraus stellt Graffe sich auch mit 76 Jahren noch gerne im weißen Gewand an den Altar und reicht dem Pfarrer Wasser und Wein. Im Bistum Trier gibt es 20.222 Ministrantinnen und Ministranten. Ob jung, ob alt, ob männlich oder weiblich, ob katholisch oder nicht, ob mit Behinderung oder ohne: Sie dienen Woche für Woche in den Gottesdiensten und engagieren sich darüber hinaus. Einige der Gesichter werden in den nächsten Wochen in einer multimedialen Serie vorgestellt.
Vierte Bauphase beginnt Ausbau der Ortsdurchfahrt Münster-Sarmsheim Münster-Sarmsheim (red). Ab Montag, 30. Mai, wird nach Mitteilung des Landesbetriebes Mobilität (LBM) Worms unter Vollsperrung der B 48 (Rheinstraße) der vierte Bauabschnitt zum Ausbau der Rheinstraße (B 48) in der Ortsdurchfahrt fortgesetzt. Seit Oktober 2015 laufen die Bauarbeiten zum Umbau der Rheinstraße, Das Projekt ist im angestrebten Zeitplan. Ziel ist, das in mehrere Bauabschnitte unterteilte Bauvorhaben bis Herbst 2017 fertig zu stellen. Im Einmündungsbereich
der K 9 in die Rheinstraße wurde im ersten Bauabschnitt ein Kreisverkehr gebaut. Im zweiten und dritten Bauabschnitt wurde unter Vollsperrung ein rund 230 Meter langer Abschnitt der B 48 (Rheinstraße) von der Waldstraße bis zur Einmündung Talstraße ausgebaut. Der vierte Bauabschnitt liegt zwischen der Talstraße (Ende des dritten Abschnittes) und der Saarstraße (südliche Einfahrt). Es werden im Vorfeld der Straßen- und Tiefbauarbeiten Versorgungsleitungen verlegt. Die Baustrecke
beträgt rund 350 Meter. Die B 48 muss aus bautechnischen Gründen voll gesperrt bleiben. Auch weiterhin ist die Verkehrsbeziehung von Langenlonsheim kommend nach Büdesheim nicht mehr möglich. Der Durchgangsverkehr wird großräumig umgeleitet. Die Zufahrt von der Rheinstraße (B 48) zur Bergstraße ist nicht möglich. Die Einfahrt von der Rheinstraße (B 48) in die Saarstraße ist nur für Anwohner und Zulieferverkehr offen.
„Aktion Füreinander“
Versammlung Hargesheim. Am Montag, 6. Juni, 19.30 Uhr, findet in der Sozialstation, Schlesienstraße 8, die Mitgliederversammlung (mit Vorstandswahlen der „Aktion Füreinander“) statt.
Martinusweg Region. Das Bistum Trier bietet vom 20. bis 28. August Pilgern auf dem Martinusweg von Bingen durch den Hunsrück nach Trier an. Der Pilgerweg hat den Charakter von Wanderexerzitien. Begleitet wird der Weg von Pastoralreferent Sandro Frank und Pastoralreferentin Judith Schwickerath. Anmeldung und weitere Informationen bei der Diözesanstelle „geistlich leben“, Tel. 0651966370, oder E-Mail geistlich. leben@bgv-trier.de sowie bei Judith Schwickerath, Tel. 067179468821 oder judith.schwickerath@bistum-trier.de.
Bücherflohmarkt Bretzenheim. Am Samstag, 4. Juni, 9.30 bis 14 Uhr, findet wieder der Bücherflohmarkt auf der Eremitage statt. Es werden Bücher in allen Sachgebieten sowie Belletristik, Krimis, Kinderbücher und vieles mehr angeboten. Ab 11 Uhr ist eine Autorenlesung unter anderem mit Heimatschriftsteller Hubertus Becker. Er liest aus seinem neuesten Buch, seiner Jugendbiografie „Das Blaue vom Hunsrück“. Die Erlöse der Bücherflohmärkte gehen als Spende an die Wohnungslosenhilfe Stiftung kreuznacher diakonie Bretzenheim-Eremitage.
Konzert Ingelheim. Am Sonntag, 19. Juni, 17 Uhr, gibt das „R(h)einklang Gitarrenorchester Bingen“ in der Versöhnungskirche ein Konzert. Kartenreservierung (10 Euro) unter unter www.rheinklang-bingen. de > Aktuelles.
Laternenführung St. Goar. Am Samstag, 28. Mai, 21.30 Uhr, findet auf Burg Rheinfels eine Laternenführung statt. Dauer: circa eine Stunde, Kosten: 7 Euro pro Person, Kinder bis fünf Jahre frei. Anmeldungen mit Name und Telefonnummer an der Burgkasse, Tel. 06741-7753.
Die Palliativstation Palliativmedizin zielt auf die Linderung der Folgen einer Krankheit ab Das Wort Palliativ ist aus dem Lateinischen abgeleitet (= lat. pallium „Mantel“). Unter Palliativmedizin versteht man ein ganzheitliches (ummantelndes) Behandlungskonzept für Patienten mit einer lebensbedrohenden Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium. Priorität legt die Medizin hier in den Erhalt der Lebensqualität, nicht in die Verlängerung der Lebensdauer. Ärzte und Mitarbeiter halten engen Kontakt, um in diesen Einrichtungen dem Patienten bestmöglich Hilfestellung zu leisten. Was ist eine Palliativstation? Auf einer Palliativstation im Krankenhaus sollen bei einer unheilbaren Erkrankung die Krankheitssymptome bestmöglich gelindert werden. Bei jeder palliativmedizinischen Behandlung steht aus Sicht der Medizin nicht mehr das Kurieren der Krankheit im Vordergrund, sondern der Erhalt oder die Wiederherstellung der Lebensqualität. Der individuelle Betreuungsplan, bestehend aus medizinischen und psychosozialen Bestandteilen, wird mit den Mitarbeitern besprochen und für den Patienten ausgearbeitet. Umgeben von einen multiprofessionellen Team wird dem Patienten geholfen, seine Beschwerden zu kurieren und das Ziel des Weges vorzugeben, den man während der intensiven Therapie miteinander geht.
Woher stammt die Idee, Palliativstationen zu gründen? Aus der modernen Hospizbewegung entwickelte sich das Bedürfnis, in Krankenhäusern der Palliativmedizin mehr Raum zu ge-
ben. So entstand 1983 an der Universitätsklinik Köln die erste Palliativstation. Inzwischen stehen in Deutschland über 230 dieser Einrichtungen zur Verfügung, auf denen Patienten palliativ versorgt werden können, und der Bedarf ist noch lange nicht gedeckt. Die Ärzte und Mitarbeiter werden heutzutage palliativmedizinisch speziell geschult, um die krankheitsbegleitenden Leiden effektiv zu mindern. Wer wird auf einer Palliativstation aufgenommen? Ist die Lebenszeit eines Menschen durch eine schwere Krankheit nur noch sehr kurz und er leidet unter starken Symptomen (Schmerzen, Verdauungsbeschwerden, Atemnot), so kann er für einen begrenzten Zeitraum die Dienste einer Palliativstation in Anspruch nehmen. Die Aufnahme kann im Normalfall nicht akut, sondern nur nach vorheriger Anmeldung erfolgen. Die meisten Palliativstationen haben Wartelisten; sobald ein Platz frei ist, kann der Einzug oder der Umzug innerhalb vom Krankenhaus stattfinden. Wie wird diese Unterbringung finanziert? Im Regelfall übernimmt die Krankenkasse die Kosten des Aufenthaltes einer palliativmedizinischen Einrichtung im Krankenhaus. Der für einen Krankenhausaufenthalt übliche Eigenanteil muss selbst getragen werden. Wie gestaltet sich die Unterbringung im Einzelnen? Da eine Palliativstation möglichst individuelle Pflege anbieten will,
ist die Unterbringung der Patienten in Einzelzimmern obligatorisch. Hier erinnert wenig an ein nüchternes Patientenzimmer im Krankenhaus, da auf die wohnliche Gestaltung der Zimmer viel Wert gelegt wird. Zudem bietet die Station einen Aufenthaltsbereich für den Kontakt mit Angehörigen außerhalb des Zimmers, zum Kaffeetrinken oder für gemeinsame Aktivitäten an. Eine Gemeinschaftsküche ist auch meist vorhanden. Können zusätzlich Angehörige auf der Station untergebracht werden? Manche Krankenhäuser bieten auf ihrer Palliativstation an, dass ein Angehöriger rund um die Uhr beim Patienten verweilen kann. Die Unterbringung erfolgt in einem Extra-Zimmer auf der Station oder direkt im Patientenzimmer, je nach Wunsch und Möglichkeit. Den entstehenden Rechnungsbetrag hierfür übernimmt die Krankenkasse nicht, er muss von der jeweiligen Person selbst gezahlt werden. Wie unterscheidet sich die Palliativstation vom Hospiz? Der prägnanteste Unterschied besteht darin, dass die Anwesenheit auf der Palliativstation zeitlich begrenzt ist, die durchschnittliche Verweildauer liegt bei 2 Wochen. Das Ziel der Medizin ist, den Patienten medikamentös optimal einzustellen und die Beschwerden dauerhaft zu lindern. Danach kann die Weiterbetreuung palliativ zu Hause oder im Hospiz erfolgen. Ein Hospiz hingegen sieht keine zeitliche Begrenzung vor, der Bewohner wird dort bis zu seinem Ende begleitet. trauer.de C
Zufriedene Schwimmerinnen
Pokalendspiel der „Alten Herren“ FC Teutonia 08 Weiler gewinnt gegen TSG Bretzenheim 46
Erfolgreiche Teilnahme an Meisterschaften
Das erfolgreiche Team (v. li.): Nele Vetter, Katharina Pohl, Matthias Köhler, Noëlle Medinger, Anastasia Stephan und Ksenia Tropman. Foto: privat Bingerbrück (red). Als vor wenigen Tagen in Berlin die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen ausgetragen wurden, war auch eine weibliche 4x200m Freistil-Staffel des Schwimm-Teams Bingerbrück (STB) am Start. Die jungen Sportlerinnen platzierten sich, in neuer Vereinsrekordzeit von 9:48,31 Minuten, auf Rang 19. Damit schwammen sie in Berlin 17 Sekunden schneller als bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im April und konnten die Erwartungen ihres Trainers Matthias Köhler mehr als erfüllen. An den Start gingen Noëlle Medinger (Jahrgang 2003), Katharina Pohl (2000), Ksenia Tropman (2001) und Nele Vetter (2003). Ebenfalls mit von der Partie war Ersatzschwimmerin Anastasia Stephan (2003). „Für den ersten Auftritt bei so einer großen Meisterschaft war das schon ganz gut,“ freut sich STB-Trainer Köhler. „Unsere Staffel war die jüngste Staffel im gesamten Starterfeld und außer Nele und Noëlle waren nur noch wenige so junge Schwimmer hier dabei.“ Bereits im Vorfeld zu den Deutschen Meisterschaften standen für das STB zwei Großereignisse auf dem Programm – die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften und natürlich der eigene Wettkampf, das Rhein-Nahe-EckSchwimmfest. Bei den Rheinland-
Pfalz-Meisterschaften konnten die STB-Schwimmer zwei Titel, sieben Podestplatzierungen sowie acht Vereinsrekorde erzielen: Noëlle Medinger wurde über 100m und 200m Brust Jahrgangsmeisterin. Weitere Podestplatzierungen erreichten: Noëlle Medinger, Katharina Pohl sowie Nele Vetter. Vereinsrekorde erzielten Noëlle Medinger (400m Lagen), Nele Vetter (50m, 100m und 200m Freistil sowie 100m Schmetterling) und die drei weiblichen Staffeln. Auch Janina Lobert (2004), Mailin Riegel (2004), Jonathan Roth (2004), Ksenia Tropman und Anastasia Stephan konnten sich in einem starken Teilnehmerfeld mit sehr guten Leistungen positionieren. Als Trainer blickt Köhler bereits in die Zukunft: Im Juni stehen die Süddeutschen Meisterschaften an. Dafür konnten sich Noëlle Medinger und Nele Vetter in verschiedenen Einzeldistanzen qualifizieren. Sie werden dann bei den jüngeren Jahrgängen in Wetzlar starten. Gleichzeitig ist auch die weibliche 4x 200m Freistil-Staffel qualifiziert, allerdings findet das Rennen bei den älteren Jahrgängen in Darmstadt statt. „Da muss ich noch drüber nachdenken, wie wir das logistisch und in der Aufstellung meistern können. Das wird spannend“, vermutet Köhler.
König gewinnt in Simmern LC Bingen mit guten Ergebnissen Bingen (red). Beim Leichtathletikabendsportfest in Simmern hat Finn König (LC Bingen) über 800 Meter der U16 in 2:25,43 Minuten gewonnen. Ulrike Blank-Peters vom LC wurde Dritte bei
den Seniorinnen über 3000 Meter in 13:40,93 Minuten. Ebenfalls Dritte wurde Carolina Davis in der Klasse U 14 über 800 Meter mit 3:00,29 Minuten.
Kreispokalsieger 2016: Die erfolgreiche Mannschaft des FC Teutonia 08 Weiler. Weiler (red). Kurzfristig wurde das Pokalendspiel an die Heimstätte der TSG Bretzenheim 46 verlegt, aber trotz Heimvorteil musste man sich klar dem Gegner aus Weiler mit 4:0 Toren geschlagen geben. Bei schönem Wetter und guten Bedingungen tasteten sich beide Mannschaften in den ersten 20 Minuten ab. Doch konnte man aber schon erkennen, dass die Mannschaft aus Weiler das offensivere Team war. Der Ball lief ruhig durch die eigenen Reihen und vorne hatte man einige Torabschlüsse. Bretzenheim versuchte es immer wieder mit langen Bällen, aber die Abwehr um Timo Hellmeister und Oliver Dries stand sehr sicher und ließ keine Torchancen zu.
In der 28. Minute erzielte Jochen Bell dann nach einer Ecke die 1:0 Führung für Teutonia Weiler. Mit der Führung im Rücken ließ man nun Ball und Gegner laufen und hatte noch weitere Chancen, den Spielstand zu erhöhen. Bretzenheim wirkte dagegen verunsichert und hatte keine klaren Chancen bis zur Pause. Nach der Pause ging es dann Schlag auf Schlag. Innerhalb von 18 Minuten baute die Teutonia ihren Vorsprung auf 4:0 durch Tore von Jürgen Martin (2) und Sascha Kronebach aus. Bretzenheim hatte körperlich nichts mehr dagegen zusetzen und Weiler hatte nun leichtes Spiel. Weitere gute Chancen wurden noch vergeben, aber das minderte nicht die starke Gesamtleistung der Mannschaft.
Es war klar zu erkennen, dass sich die Mannschaft mit dem besseren Teamgeist auf dem Platz durchsetzte. Eine Truppe, in der sich alle akzeptieren und die gut vom Trainerteam geführt wird. Die Südwestmeisterschaft der Ü32 Mannschaften findet am Samstag, 2. Juli, beim SV Hatzenbühl (Kreis Südpfalz) statt. Aufstellung: Roth, Biegner, Hellmeister, Harnecker, Dries, Martin, Weingärtner, Schwarz, Kronebach, Bell, Neumann, Müller, Dusel und Lauter. AH Anwärter (ab 32 Jahren) sind herzlich willkommen und können sich bei Horst Spira unter Tel. 0157-54263125 melden. Training ist im Moment immer mittwochs in Bingerbrück von 19 bis 20.30 Uhr.
LC Bingen vorne dabei Gute Ergebnisse beim Triathlon in Mühlheim-Kärlich ner Gesamtzeit von 1:28:07 Stunden in der Altersklasse TW 55 einen ausgezeichneten ersten Platz (Gesamt: 112.). Für das Schwimmen benötigte sie 10:54 Minuten, für das Radfahren 46:58 Minuten (inklusive Wechselzeiten) und für den abschließenden Lauf 30:15 Minuten.
Klaus Kasten und Petra Knoop freuen sich über ihre Leistungen. Foto: privat Bingen (red). Beim 24. Tauris-Triathlon in Mühlheim-Kärlich konnten Petra Knoop und Klaus Kasten vom LC Bingen erneut eine gute Leistung in der noch jungen Wettkampfsaison erzielen. Nachdem vor zwei Wochen beim CityTriathlon in Koblenz auf Grund sehr kalter Temperaturen nur ein Bike and Run durchgeführt werden konnte, zeigte sich diesmal der Wettergott mit Sonnenschein
und leicht böigem Wind von seiner besten Seite. Zu bewältigen waren 500 Meter Schwimmen in einem Hallenbad, im Anschluss folgten 20 Kilometer Radfahren auf einer zwei Mal zu durchfahrenden voll gesperrten, leicht welligen Wendepunktstrecke. Den Abschluss bildete ein FünfKilometer-Lauf auf einer zwei Mal zu durchlaufenden flachen Strecke. Petra Knoop belegte mit ei-
Klaus Kasten wurde mit einer Gesamtzeit von 1:13:22 Stunden (9:42, 40:05, 23:35) ebenfalls Erster in seiner Altersklasse TM 60 (Gesamt: 53.). Hierbei lieferte er sich einen harten fight beim Schwimmen und Radfahren mit einem Altersklassenathleten, konnte sich aber beim Laufen dann doch durchsetzen und die Altersklasse für sich entscheiden. Den ersten Platz in der Gesamtwertung belegte bei den Herren David Breuer (ohne Vereinsangabe) mit ausgezeichneten 55:02 Minuten. Bei dem Damen siegte Judith Wirth vom SRL Triathlon Koblenz mit 1:06:25 Stunden.
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Ford Mondeo Turnier Titanium 2.0 TDCi DPF
EZ 08/14, KM 18.450, KW 110, PS 150, Farbe Panther Schwarz Metallic, Notrufassistent, Audio-System Sony, StartStop-System, Berganfahrassistent, Freisprecheinrichtung, Frontscheibe beheiz17.450 € bar, uvm.
EZ 09/12, KM 85.100, KW 85, PS 115, Farbe Polar Silber Metallic, Start-StopSystem, Park-Pilot-System hi., Ford Navigationssystem, Vordersitze beheizbar, Klimaanlage, Bordcomputer, Zusatzhei12.250 € zung, uvm.
Ford C-Max Champions Edition 1.6 TDCi DPF
EZ 07/09, KM 101.900, KW 90, PS 122, Farbe Silber Metallic, Berganfahrassistent, elektr. Fensterheber vo., Freisprecheinrichtung, Xenon-Scheinwerfer, Geschwindigkeitsregelanlage, uvm.
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References: BGH 
 § 4
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