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Timestamp: 2019-04-24 02:21:58+00:00

Document:
Diensten - 494137-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Diensten - 494137-2018
Duitsland-Burg: Diensten door architectenbureaus voor gebouwen
2018/S 216-494137
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Ersatzneubau Haus II des Bismarck-Gymnasiums in Genthin
Referentienummer: 18-021
Der Landkreis Jerichower Land beabsichtigt, für das Haus II des Bismarck-Gymnasiums in Genthin einen Ersatzneubau angrenzend an das historische Bestandsgebäude Haus III und Sporthalle errichten zu lassen. Das zur Verfügung stehende Baufeld besitzt eine Fläche von ca. 880 m2. Der Ersatzneubau soll sich in das Ensemble, auch im städtebaulichen Sinne, einfügen.
In diesem EU-weiten Vergabeverfahren sollen Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude vergeben werden.
Die Terminplanung sieht vor, das bestehende Haus II im 3. Quartal 2019 abzubrechen, daran anschließend sollen die Gründungsarbeiten für den Ersatzneubau, vorbehaltlich der Fördermittelzusage, beginnen. Der Fertigstellungstermin ist zum Beginn des Schuljahres 2021/2022 geplant.
Es steht ein Gesamtbudget von 4,3 Mio. EUR brutto (KG 200-700) zur Verfügung.
Der Auftraggeber beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 bis 9 für die Objektplanung gemäß HOAI § 33 ff. in Verbindung mit Anlage 10 zu beauftragen. Optional sollen die Leistungen zum Brandschutz beauftragt werden. Die Beauftragung erfolgt stufen- und bauabschnittsweise. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vorerst vertraglich die Leistungsphasen 1 bis 4 für den Ersatzneubau beauftragt. Die Entwurfsplanung (LP 1 bis 4) einschließlich Fördermittelantrag soll bis Ende Juni 2019 vorliegen. Die nachfolgenden Leistungsphasen 5 bis 8 sollen bis Ende Juli 2021 fertiggestellt werden. Siehe dazu Punkt II.2.7 (Laufzeit des Vertrags).
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
Die ausgeschriebene Aufgabe besteht aus der Planung des Hauses II des Bismarck-Gymnasiums, als Schulgebäude für 8 Schuljahre, je 3-zügig, mit einer Klassenstärke von jeweils ca. 28 Schülern. Die Planung der Außenanlagen ist nicht Bestandteil der Aufgabenstellung.
Der Auftraggeber entschied sich dazu, im Rahmen des VgV-Verfahrens von bis zu 5 Teilnehmern eine Konzeptidee, als Bestandteil des Verhandlungsverfahrens, abzufordern. Die Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung für die Erarbeitung der Konzeptidee – eine außerhalb der HOAI liegende Leistung im Rahmen der Akquise in Höhe von 3.000 € brutto, sofern die Leistung verwertbar ist, kein Verfahrensausschluss erfolgen muss oder der Bieter sein Angebot zurückzieht.
Abruf der Unterlage zur Erstellung einer Konzeptidee … voraussichtlich ab 6.11.2018
Bewerbungsfrist/ Abgabe Teilnahmeanträge 5 voraussichtlich bis 10.12.2018
Einladung der ausgewählten Teilnehmer zum
Verhandlungsverfahren und der Erstellung der Konzeptidee … voraussichtlich 20.12.2018
Einsendeschluss schriftliche Anfragen … voraussichtlich 7.1.2019
Abgabe der Konzeptidee … geplant am 18.1.2019, 15.00 Uhr
Bietergespräche … geplant am 5.2. + 6.2.2019
Der genaue Termin mit Nennung der Uhrzeit und der genauen Örtlichkeit für das Bietergespräch, inklusive Präsentation der Konzeptidee, wird voraussichtlich bis 28.1.2019 schriftlich bekanntgegeben.
Da es sich bei der Abforderung der Konzeptidee nicht um einen Architektenwettbewerb handelt, findet auch kein Kolloquium statt. Rückfragen sind schriftlich an den Verfahrensbetreuer bis zum 8.1.2019 mit Angabe der Bezugspunkte zu dieser Unterlage unter dem Kennwort „VgV- Ersatzneubau Haus II Bismarck-Gymnasium Genthin- Konzeptidee“ zu richten. Die Beantwortung erfolgt in Abstimmung mit dem Auslober ausschließlich durch den Verfahrensbetreuer.
Diese Fragen werden im Anschluss zusammen mit den Antworten allen noch im Verfahren befindlichen Teilnehmern anonymisiert bekannt gegeben.
Hinweis: es erfolgt eine sukzessive Reduzierung der Teilnehmerzahl. Der Auslober behält sich diese Option gem. § 17 Abs. 12 VgV vor.
Kwaliteitscriterium - Naam: Konzeptidee / Weging: 35 %
Kwaliteitscriterium - Naam: Vorstellung Planungsteam / Weging: 15 %
Kwaliteitscriterium - Naam: Darstellung der Herangehensweise am vergleichbaren Referenzprojekt / Weging: 15 %
Kwaliteitscriterium - Naam: allgemeine/ besondere Arbeitsweise / Weging: 10 %
Kwaliteitscriterium - Naam: Präsenz vor Ort / Weging: 10 %
Kostencriterium - Naam: Honorarangebot / Weging: 15 %
— Leistungsphase 1 bis 4: bis Ende 06/2019,
— Leistungsphasen 5 bis 8 für den Ersatzneubau: bis Juli 2021,
— Leistungsphase 9: folgend, entsprechend den Gewährleistungsfristen.
Geforderte Nachweise sind zwingend zu erfüllende Teilnahmevoraussetzungen, für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (BG)/ Nachunternehmer (NU):
Für jede Bewerbung ist zwingend ein vorgegebener Teilnahmeantrag (TA) vollständig ausgefüllt + rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen, Abforderung unter www.evergabe.de.
Es werden nur Bewerbungen mit TA, über www.evergabe.de elektronisch übermittelt oder in Papierform eingereicht, gewertet. Teilnahmeanträge müssen von allen Bewerbern/ Mitgliedern von BG/ ggf. eingebundene NU vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben sein; geforderte Anlagen, Formblätter, Erklärungen, Nachweise müssen vorhanden sein. Bietergemeinschaften müssen mit Bewerbung den TA, geforderte Formblätter, Erklärungen + Nachweise für jedes Mitglied der BG einreichen.
Bei Einbindung von NU: mit Bewerbung der Haupt-AN muss für jeden eingebundenen NU ein TA, geforderte Formblätter, Erklärungen + Nachweise eingereicht werden. Durch die Bewerber/BG/NU sind als Teilnahmevoraussetzung zwingend folgende wirksame und gültige Nachweise zu führen bzw. Erklärungen abzugeben bzw. nach Vorgaben im TA einzureichen, gültige Kopien der Nachweise sind zulässig: Auszug aus dem Berufsregister (für natürliche Personen)/ Gesellschaftsregister (für juristische Personen); Angabe projektverantwortliche Person + Stellvertreter einschl. Angabe berufliche Qualifikation + personenbezogene Referenzliste, Nachweis mind. 10-jährige Berufserfahrung als Architekt/Freianlagenplaner.
Sofern es sich bei Bewerbern um natürliche Personen aus den Mitgliedstaaten der EU handelt: Berechtigungsnachweis gem. Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung Berufsbezeichnung, Einreichung von Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise.
Für alle Bewerber/BG/NU: Ausbildungsnachweise, Berufserfahrung und persönliche Referenzen für Projektleiter (PL)stellvertretender PL/Objektüberwacher, jeweils Objektplanung Gebäude, gem. TA; Erklärungen zur steuerliche Unbedenklichkeit, Sozialversicherung; Berufsgenossenschaft (TA); Angaben zur geforderten Berufshaftpflichtversicherung (TA); Bestätigung über Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe §§123,124 GWB (TA); Einhaltung Bewerbungsfrist; Einreichung vollständig ausgefüllter und rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeanträge. Für Bewerber und/oder BG mit NU: gesonderte rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über verbindliche Verfügbarkeit benannter Nachunternehmerkapazitäten im Auftragsfall.
Auswahlkriterium im VgV-Verfahren zur Vergabe der Planungsleistungen der Objektplanung ist die Abgabe einer Konzeptidee, die ein wichtiges Zuschlagskriterium darstellt, welcher dem Bauherrn Einblick in die Vorbereitung des Bieters auf die anstehende Aufgabe geben und zum Verhandlungsgespräch erörtert werden soll. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Planungsleistung besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Teilnahme am Bieter-/Verhandlungsgespräch.
Die Teilnehmer sollen in der zweiten Stufe dieses Verfahrens eine Konzeptidee erarbeiten. Konkrete Termine werden mit Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekanntgegeben; Aufgabenstellung mit Bewertungsmatrix für die Verhandlung sowie Bearbeitungszeit sind Bestandteil der Auftragsbekanntmachung. Aufwandsentschädigung für die Erarbeitung der Konzeptidee: siehe Pkt. II.2.4.
— Zugehörigkeit einer Architektenkammer und bauvorlageberechtigt als Architekt oder gleichwertig (Objektplanung Gebäude),
— geforderte Mindeststandards Büro (Personal inkl. Inhaber):
Objektplanung: mindestens 2 Architekten, davon zugelassen/bauvorlageberechtigt mindestens einer; ein Ingenieur nur, wenn dieser die Hochbauplanung nachweisen kann.
Mindestanzahl: mindestens 2, besser 3 Mitarbeiter Objektplanung Gebäude.
Honorarumsatz im Bereich Objektplanung Gebäude:
>= 750 000 EUR = 5 Pkt. x Wichtung 12
>= 700 000 EUR = 4 Pkt.
>= 600 000 EUR = 3 Pkt.
>= 500 000 EUR = 2 Pkt.
< 400 000 EUR = 1 Pkt.
Maximal zu erreichende Gesamtpunktezahl: 60 Punkte/480 Punkten.
Berufsjahre PL Objektplanung Gebäude, gem. Referenzliste:
>= 10 Jahre = 5 Punkte x Wichtung 10 = 50 Punkte
>= 8 Jahre = 4 Punkte
>= 6 Jahre = 3 Punkte
>= 4 Jahre = 2 Punkte
>= 3 Jahre = 1 Punkt
Persönliche Referenzen PL:
3 = 5 Punkte x Wichtung 15 = 75 Punkte
2 = 3 Punkte
1 = 1 Punkte
Berufsjahre stellv. PL Objektplanung Gebäude, gem. Referenzliste:
>= 5 Jahre = 5 Punkte x Wichtung 4 = 20 Punkte
>= 4 Jahre = 4 Punkte
>= 3 Jahre = 3 Punkte
>= 2 Jahre = 2 Punkte
>= 1 Jahre = 1 Punkt
Persönliche Referenzen stellv. PL:
3 = 5 Punkte x Wichtung 7 = 35 Punkte
Maximal zu erreichende Punktzahl: 180 Punkte/ 480 Punkten
Anzahl Architekten/ Ingenieure des Bewerbers im Mittel:
>= 10 = 5 Punkte x Wichtung 8 = 40 Punkte
>= 9 = 4 Punkte
>= 8 = 3 Punkte
>= 7 = 2 Punkte
>= 6 = 1 Punkt
Der Bewerber kann somit max. 40 Punkte/480 Punkten erreichen.
Anzahl vergleichbarer Referenzen Planungsleistungen gem. §§33 HOAI:
— 1. vergleichbare Referenz – in Summe 50 Punkte:
Objektplanung für den Neubau eines öffentlichen Gebäudes; mind. HZ III; Bauwerkskosten (KG 300+400): bis 1,5 Mio. € brutto; erbrachte LP 3 - 8; Übergabe an Nutzer in den letzten 10 Jahren.
— 2. vergleichbare Referenz – in Summe 50 Punkte:
Objektplanung für den Neubau oder Sanierung eines Gebäudes, mit Nachweis der Akquise und Verwendung von Fördermitteln; Bauwerkskosten (KG 300+400): bis 2,5 Mio. EUR brutto; erbrachte LP 1 - 5; Übergabe an Nutzer in den letzten 10 Jahren.
— 3. vergleichbare Referenz – in Summe 50 Punkte:
Objektplanung für den Neubau oder anteiliger Neubau einer Bildungseinrichtung im öffentlichen Bereich (Schulen, Kindergärten, Horteinrichtungen); mind. HZ III, Bauwerkskosten (KG 300+400): bis 2,5 Mio. EUR brutto; erbrachte LP 3-8; Übergabe an Nutzer in den letzten 10 Jahren.
— 4. vergleichbare Referenz – in Summe 50 Punkte:
Objektplanung für den Neubau oder Sanierung einer Bildungseinrichtung (Schulen, Kindergärten, Horteinrichtungen/ auch im privaten Bereich); HZ III, Bauwerkskosten (KG 300+400): bis 2,5 Mio. EUR brutto; erbrachte LP 3-8; Übergabe an Nutzer in den letzten 10 Jahren.
Pro Referenzprojekt wird folgende Abstufung vorgenommen:
Nachweis Herstell.-Kosten
Bis 1,5 Mio. EUR brutto: 5 Pkt. x Wichtung 5 = 25 Pkt.
Bis 1,3 Mio. EUR brutto: 4 Pkt.
Bis 1,1 Mio. EUR brutto: 3 Pkt.
Bis 0,9 Mio. EUR brutto: 2 Pkt.
Bis 0,7 Mio. EUR brutto: 1 Pkt.
Nachweis 6 zusammenhängend erbrachte LP, LP 3-8: 5 Pkt. x Wichtung 5 = 25 Pkt.
Nachweis 4 zusammenhängend erbrachte LP: 3 Pkt.
Nachweis 3 zusammenhängend erbrachte LP: 1 Pkt.
Bis 2,5 Mio. EUR brutto: 5 Pkt. x Wichtung 5 = 25 Pkt.
Bis 2,1 Mio. EUR brutto: 4 Pkt.
Bis 1,8 Mio. EUR brutto: 3 Pkt.
Bis 1,3 Mio. EUR brutto: 2 Pkt.
Bis 1,0 Mio. EUR brutto: 1 Pkt.
Nachweis 6 zusammenhängende erbrachte LP, LP 3-8: 5 Punkte x Wichtung 5 = 25 Punkte
Nachweis 4 zusammenhängende erbrachte LP: 3 Punkte
Nachweis 3 zusammenhängende erbrachte LP: 1 Punkt
Der Bewerber kann somit max. 200 Punkte/480 Punkten erreichen.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Absätze 2 und 3 VgV.
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG):
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage Bewerbungsformular beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
Elektronische Signatur auf elektronisch übermittelten Abschlusserklärungen bzw. originale Unterschriften auf Abschlusserklärungen, postalischer Versand: Unterzeichnende erklären förmlich, dass von ihnen angegebene Informationen genau und korrekt sind, sie sich der Konsequenzen schwerwiegender Täuschungen bewusst sind. Sie erklären förmlich, dass sie in der Lage sind, Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen. Teilnahme am Verfahren erfolgt über den TA, der um die in Pkt. III.1) + III.2) geforderten Angaben/Nachweise zu ergänzen ist.
Vollständig ausgefüllter Antrag mit Eigenerklärung ist fristgerecht einzureichen. Per E-Mail/ Fax eingereichte TA bleiben unberücksichtigt. Unvollständige Bewerbungen, fehlende geforderte Angaben, Nachweise, Referenzen werden ausgeschlossen, wenn diese nicht auf Anforderung innerhalb der gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, wenn Übereinstimmung mit dem Original zweifelsfrei gegeben ist. Mit der Unterschrift bestätigt Bewerber die Richtigkeit aller in Eigenerklärung gegebenen Angaben. Der AG behält sich vor, widersprüchliche, unvollständige/fehlende, nicht jedoch fehlerhafte bzw. falsche Erklärungen oder Nachweise, entsprechend § 56 (2-4) VgV nachzufordern, ohne dass jedoch insoweit bereits ein Ermessen ausgeübt wurde.
Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorliegen (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat den AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. Angaben im TA zu erbringen. Nur mit ausnahmsweise vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG ist weitere, im TA nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig.
Für gesamte Projektlaufzeit ist personelle Kontinuität hinsichtlich Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Kommunikationssprache auf der Baustelle: deutsch.
Unerwünscht sind allgemeine Werbebroschüren, Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers und zusätzliche über die geforderten hinausgehende Angaben; sie bleiben im Verfahren unberücksichtigt.
Mehrfachbewerbungen sind unzulässig; eine Mehrfachbewerbung ist auch die von unterschiedlichen Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlichen Niederlassungen eines Büros und Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmers zur Folge (Ausschlusskriterium); Ausnahmen: Bauphysiker/Brandschutzberater, bei Gewährung der Geheimhaltung.
Für Ausarbeitungen der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen.
Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV: Nachauftragnehmer und ggf. deren Nachunternehmer, soweit sich Bieter/Mitglieder einer BG, die den Zuschlag erhalten soll/en, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmer beruft. Sollte Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorliegen, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium).
Aufgabenstellung, Bearbeitungszeit, Termine Verhandlungsverfahren siehe Punkt II.2.4.
Landesverwaltungsamt, 1. Vergabekammer
Ernst-Karmieth-Straße 2
Internetadres: www.lvwa.sachsen-anhalt.de
Enthalten Bekanntmachung oder Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen sie nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, wird dem Bewerber die Geltendmachung dieses Rechtsmittels/-anspruches wegen Versäumnis gerichtlich verweigert. Einlegen von Rechtsbehelfserklärungen: der Nachprüfungsantrag gem. §160 (3) GWB ist unzulässig, wenn folgender Sachverhalt vorliegt:
1) Der Antragsteller hat geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt, gegenüber dem Auftraggeber jedoch nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt. Der Fristablauf gem. §134 (2) bleibt unberührt,
2) Erkennbare Verstöße in der Bekanntmachung gegen Vergabevorschriften werden nicht bis spätestens vor Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt,
3) Erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in den ausgereichten Vergabeunterlagen werden nicht spätestens bis Fristablauf der Angebotsabgabe gerügt,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach eingegangener Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, sind vergangen.
Internetadres: www.prolog-bau.de

References: § 33
 § 17
 § 75
 § 56
 § 47
 §160
 §134