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Timestamp: 2017-06-29 15:58:50+00:00

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Kategorie: Der Kalif §24-41	Artikel 34: Die Methode zur Aufstellung des Kalifen ist die Baiʿa (Treueid). Die praktische Vorgehensweise bei der Aufstellung des Kalifen und der Durchführung der Baiʿa ist die folgende: a) Das Mazalim-Gericht (das Gericht für Staatsvergehen) erklärt die Position des Kalifen für vakant. b) Der Interimsherrscher übernimmt seine Aufgaben und erklärt unverzüglich, dass die Tür zur Nominierung offen steht. c) Die Bewerbungen aller Kandidaten, welche die Einsetzungsbedingungen (Šurut al-In'iqad) für das Kalifat erfüllen, werden angenommen. Die anderen Bewerbungen werden ausgeschlossen. Beides erfolgt durch einen Beschluss des Mazalim-Gerichts. d) Die Muslime unter den Mitgliedern der Ratsversammlung (Madschlis al-Umma) schränken die Anzahl der Kandidaten, deren Kandidatur vom Mazalim–Gericht zugelassen wurde, in zwei Wahldurchgängen folgendermaßen ein: Im ersten Durchgang werden sechs Kandidaten mit den meisten Stimmen ausgewählt. Im zweiten Durchgang werden aus den sechs Kandidaten zwei mit den meisten Stimmen ausgewählt. e) Die Namen der beiden Kandidaten werden bekanntgegeben, und die Muslime werden aufgefordert, einen von ihnen zu wählen. f) Das Wahlergebnis wird bekanntgegeben, so dass die Muslime erfahren, wer die meisten Stimmen erhalten hat. g) Die Muslime leisten demjenigen, der die meisten Stimmen erhalten hat, die Baiʿa,auf dass er nach dem Buch Allahs und der Sunna des Gesandten Allahs (s.) regiere. h) Nach Durchführung der Baiʿa wird öffentlich verkündet, wer Kalif der Muslime geworden ist, damit die Nachricht seiner Ernennung die gesamte Umma erreicht, unter Erwähnung seines Namens und der Tatsache, dass er die Eigenschaften besitzt, die ihn für die Übernahme des Kalifats qualifizieren. i) Nach Abschluss des Aufstellungsverfahrens für den neuen Kalifen endet die Amtszeit des Interimsherrschers. Article 34: The method of appointing the Caliph (Khalifah)is the pledge of allegiance (Bay’a). The practical steps to appoint the Caliph (Khalifah)and his Bay’a are:
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