Source: https://www.rechtsportal.de/Rechtsprechung/Rechtsprechung/2019/BFH/Abzugsfaehigkeit-der-Aufwendungen-eines-Fussballtrainers-fuer-ein-Sky-Bundesliga-Abo-als-Werbungskosten-bei-den-Einkuenften-aus-nichtselbstaendiger-Arbeit
Timestamp: 2019-10-23 09:03:06+00:00

Document:
Abzugsfähigkeit der Aufwendungen eines Fußballtrainers für ein Sky-Bundesliga-Abo als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit / BFH / 2019 / Rechtsprechung / Rechtsprechung / Rechtsportal - Deubner Rechtsportal
Bestimmung des Tätigkeitsstaats nach dem DBA-Frankreich
Reihenfolge der Verrechnung von Wertaufholungen gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 3 EStG i.V.m. § 8 Abs. 1, § 8b Abs. 8 Satz 1 KStG mit früheren Teilwertabschreibungen
Zulässigkeit der Bildung einer Rückstellung für die Aufbewahrung von Mandantendaten und Handakten in einem DATEV-Rechenzentrum durch eine Wirtschaftsprüfung- und Steuerberatungsgesellschaft
Kindergeldberechtigung eines neben einer Vollzeitberufstätigkeit im erlernten Beruf des Verwaltungsangestellten an einem Lehrgang zum Erwerb der Qualifikation als Verwaltungsfachwirt teilnehmenden Kindes
Grunderwerbsteuerliche Behandlung der Übertragung des Anspruchs eines Gesellschafters auf Übereignung eines Grundstücks auf die Gesellschaft Höhe der Bemessungsgrundlage
Ertragsteuerliche Behandlung eines Kirchensteuer-Erstattungsüberhangs
Voraussetzungen der Änderung eines Steuerbescheides wegen nachträglich bekannt gewordener Tatsachen
Umfang des Schuldzinsenabzugs aus der Finanzierung einer teils fremdvermieteten und teils eigengenutzten Immobilie Voraussetzungen der alleinigen Zurechnung des Darlehens zu dem fremdvermieteten Teil
Umfang der Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen zur Ablösung eines Fremdwährungsdarlehens im Rahmen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
Kindergeldberechtigung eines neben einer Vollzeitberufstätigkeits im erlernten Beruf als Bankkauffrau an einem Studiengang zur Erlangung der Qualifikation als Bankfachwirtin teilnehmenden Kindes
Kindergeldberechtigung eines nach Ausbildung zum geprüften Industriemeister vollzeitig in diesem Beruf tätigen Kindes für die Teilnahme an einem Lehrgang zum Geprüften Technischen Betriebswirt
Kindergeldberechtigung eines vollzeitig als Bankkauffrau tätigen, an einer berufsbegleitenden Weiterbildungsmaßnahme zur Bankfachwirtin teilnehmenden Kindes Begriff der einheitlichen Erstausbildung im Sinne von § 32 Abs. 4 S. 2 EStG Abgrenzung von mehrakt
Kindergeldberechtigung eines vollzeitig als Bankkaufmann tätigen, an einer berufsbegleitenden Weiterbildungsmaßnahme zum Bankfachwirt teilnehmenden Kindes Begriff der einheitlichen Erstausbildung im Sinne von § 32 Abs. 4 S. 2 EStG Abgrenzung von mehraktig
Kindergeldberechtigung eines nach Abschluss der Ausbildung als Bankkauffrau vollzeitig in diesem Beruf arbeitenden, daneben an einem berufsbegleitenden Lehrgang zur Vorbereitung auf die Fortbildungsprüfung zur Bankfachwirtin teilnehmenden Kindes
Kindergeldberechtigung eines nach Abschluss der Ausbildung als Bankkaufmann vollzeitig in diesem Beruf arbeitenden, daneben an einem berufsbegleitenden Lehrgang zur Vorbereitung auf die Fortbildungsprüfung zum Bankfachwirt teilnehmenden Kindes
Ermittlung des Veräußerungsgewinns aus der Lieferung von Aktien durch den Anleihegläubiger im Rahmen einer Umtauschanleihe
Voraussetzungen der Abzugsfähigkeit der Aufwendungen einer Flugbegleiterin für ein häusliches Arbeitszimmer
Umfang der Berücksichtigungsfähigkeit von Fahrten eines Polizeibeamten im Einsatz- und Streifendienst zwischen Wohnung und Dienststelle
Entstehung eines Übernahmefolgegewinns durch Konversion einer Darlehensforderung anlässlich der Verschmelzung einer Kapitalgesellschaft auf ihren Gesellschafter
Umfang der Berücksichtigungsfähigkeit von Fahrten einer Flugbegleiterin und eines Flugzeugführers zwischen Wohnung und Heimatflughafen
Grunderwerbsteuerliche Behandlung sogenannter Rückerwerbsfälle Begriff der öffentlich-privaten Partnerschaft i.S. von § 4 Nr. 9 GrEStG a.F.
Kindergeldberechtigung eines nach Abschluss einer Ausbildung zur Verwaltungsangestellten neben einer Vollzeittätigkeit in diesem Beruf an einem Studiengang zur Erlangung der Qualifikation als Verwaltungsfachwirtin teilnehmenden Kindes
Kindergeldberechtigung eines vollzeitig als Verwaltungsfachangestellte tätigen, an einer berufsbegleitenden Weiterbildungsmaßnahme zur Verwaltungsfachwirtin teilnehmenden Kindes Begriff der einheitlichen Erstausbildung im Sinne von § 32 Abs. 4 S. 2 EStG A
Kindergeldberechtigung eines in dem Besuch der Landwirtschaftsschule vorgeschalteten Praxisjahr befindlichen Kindes
Kindergeldberechtigung eines fast vollzeitig als Bankkauffrau tätigen, an einem Studiengang zur Erlangung eines Bachelor of Science teilnehmenden Kindes Begriff der einheitlichen Erstausbildung im Sinne von § 32 Abs. 4 S. 2 EStG Abgrenzung von mehraktiger
Kindergeldberechtigung eines nach Abschluss der Ausbildung zum Steuerfachangestellten zum Steuerfachwirt ausgebildeten Kindes
Gewinnerhöhende Berücksichtigung des Ertrages aus einem Devisentermingeschäft bei der Bemessung des steuerfreien Veräußerungsgewinns aus einem in Fremdwährung abgewickelten Anteilsverkauf
Umfang der Berücksichtigungsfähigkeit von Fahrten einer Flugzeugführerin zwischen Wohnung und Heimatflughafen
Umfang der Berücksichtigungsfähigkeit von Fahrten eines Gesamthafenarbeiters zwischen Wohnung und verschiedenen Hafeneinzelbetrieben
Umfang der Berücksichtigungsfähigkeit von Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte einer auf verschiedenen Einsatzstellen auf dem Flughafengelände eingesetzten Flugsicherheitskontrollkraft
AfA der Aufwendungen für eine im Zusammenhang mit der Errichtung einer Windenergieanlage hergestellten Zuwegung
Keine erweiterte Kürzung des Gewerbeertrags einer grundbesitzverwaltenden Kapitalgesellschaft bei Mitverpachtung von Betriebsvorrichtungen
Steuerliche Folgen der Beendigung einer Betriebsaufspaltung bei anschließender Verpachtung des Betriebes Voraussetzungen der Einbringung des ganzen Mitunternehmeranteils im Sinnen von § 24 Abs. 1 UmwStG
Befreiung des in Transformations- und Umspannungsanlagen einer Fotovoltaikanlage verbrauchten Stroms von der Stromsteuer
Streitwert eines Verfahrens betr. die Anfechtung der Aufhebung eines Kindergeldbescheides
Anforderungen an den Nachweis des Zugangs eines Steuerbescheides Erschütterung der Zugangsvermutung des § 122 AO bei Einschaltung eines anderen Postdienstleisters durch das beauftragte Postdienstleistungsunternehmen
Ertragsteuerliche Behandlung negativer Zwischengewinne eines offenen Rentenfonds
Schenkungssteuerliche Behandlung mehrerer Erwerbe des Steuerpflichtigen von seiner Mutter Voraussetzungen der Zusammenrechnung gemäß § 14 Abs. 1 Satz 1 ErbStG
Rechtsfolgen der Bestellung der untentgeltlichen Übertragung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes unter Bestellung eines Nießbrauchs
Begriff der Land- und Forstwirtschaft i.S. von § 13 EStG Ertragsteuerliche Behandlung des Gewinns aus der Veräußerung eines Betriebsgrundstücks
Voraussetzungen der Nichtaktivierung des Feldinventars im Wege der Billigkeitsmaßnahme bei bestandskräftiger Zuordnung der Einkünfte als solche aus Gewerbebetrieb
Ertragsteuerliche Behandlung der Steuerberatungskosten des Arbeitgebers für die Erstellung der Einkommensteuererklärungen von Arbeitnehmern Behandlung als Arbeitslohn
Ertragsteuerliche Behandlung des Übernahmegewinns im Sinne von § 4 Abs. 4, § 7b UmwStG
Ertragsteuerliche Behandlung der späteren entgeltlichen Ablösung eines dinglich gesicherten Grundstücksübertragungsanspruchs
Umfang der Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer Abzugsfähigkeit von Renovierungs- und Umbaukosten für einen überwiegend privaten Wohnzwecken dienenden Raum
Zeitgleiche Grenzen der Besteuerung der Kapitaleinkünfte aus unternehmerischer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft nach dem Teileinkünfteverfahren Zulässigkeit einer Berichtigung wegen unterbliebener Antragstellung
Abgrenzung von Einkünften aus gewerblicher und aus freiberuflicher Tätigkeit im Sinne von § 18 EStG Rechtliche Einordnung der Einkünfte eines Prüfingenieurs, der Hauptuntersuchungen und Sicherheitsprüfungen durchführt
Unionsrechtskonformität und Verfassungsmäßigkeit der pauschalen Ermittlung von Investmentfondserträgen gem. § 6 Abs. 1 InvStG
Verletzung der Sachaufklärungspflicht durch unterbliebene Einholung eines Sachverständigengutachtens Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Versagung einer weiteren Schriftsatzfrist Umfang des Rechts eines Beteiligten auf Akteneinsicht
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die grunderwerbsteuerliche Behandlung des Erwerbs eines Miteigentumsanteils an einem Grundstück mangels grundsätzlicher Bedeutung
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen der Versäumung der Revisionsbegründungsfrist Anforderungen an die Büroorganisation eines Rechtsanwalts hinsichtlich der Führung des Fristenkalenders Nichtbefolgung einer Einzelanweisung
Nutzung zu eigenen Wohnzwecken i.S. des § 23 Abs. 1 Satz 1Nr. 1 Satz 3 EStG; privates Veräußerungsgeschäft bei Verkauf zur Vermeidung der geplanten Anordnung eines Rückbaugebots
Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich des Zeitpunkts des Zugangs eines Bescheides
Zulässigkeit der Änderung eines Körperschaftsteuerbescheides im Hinblick auf die Anrechnung von Kapitalertragsteuer auf die Körperschaftsteuer bei Unvollständigkeit der elektronisch abgegebenen Steuererklärung
Anforderungen an die Konkretisierung eines Antrags auf schlichte Änderung im Sinne von § 172 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 lit. a AO
Zulässigkeit einer Wertfortschreibung aufgrund baulicher Veränderungen
Zur Abgrenzung zwischen der mehraktigen einheitlichen Erstausbildung mit daneben ausgeübter Erwerbstätigkeit und der berufsbegleitend durchgeführten Weiterbildung (Zweitausbildung)
Ertragsteuerliche Behandlung von Darlehensverbindlichkeiten unter verschwägerten Personen
Zulassung der Revision wegen Nichtberücksichtigung des Vortrags des Klägers betreffend den bedingten Erlass einer Darlehensschuld durch das Finanzgericht
Voraussetzungen der Zollfreiheit für pharmazeutische Stoffe im Sinne von Teil III Abschn. III Anhang 3 KN
Berechnung des geldwerten Vorteils bei Überlassung mehrerer Fahrzeuge zur privaten Nutzung
Erbschaftsteuerpflicht des Erwerbs eines Hausgrundstücks von Todes wegen Anforderungen an die Unverzüglichkeit des Entschlusses zur Selbstnutzung
Ertragsteuerliche Behandlung laufender Kapitalerträge aus im Austausch gegen Argentinien-Anleihen eingetauschte, an das BIP gekoppelten festverzinslichen Schuldverschreibungen
Zulässigkeit der Aussetzung der Vollziehung bestandskräftiger Zwangsgeld Androhungen
Voraussetzungen der Verteilung eines Gestattungsentgelts für die Durchführung naturschutzrechtlicher Ausgleichsmaßnahmen auf mehrere Jahre
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen verspäteter Weiterleitung eines aus dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach versandten fristwahrenden Schriftsatzes Zulässigkeit der Mitwirkung des abgelehnten Richters an der Entscheidung über das Ablehnu
Zulässigkeit der Klage eines Kommanditisten gegen den einzeln bekannt gemachten Feststellungsbescheid hinsichtlich der KG
Grunderwerbsteuerbegünstigung des § 6 Abs. 2 GrEStG
Körperschaftsteuerliche Behandlung der Erlöse aus der Abgabe von Zytostatika in einem Krankenhaus
Verfassungsmäßigkeit der Qualifizierung von Beteiligungseinkünften als solcher aus Gewerbebetrieb gemäß § 15 Abs. 3 Nr. 1 Alt. 2 Erfordernis einer Geringfügigkeitsgrenze bei der Umqualifizierung von Beteiligungseinkünften
Zulässigkeit der Klage der Gesellschafter einer Personengesellschaft gegen einen mit dem Gewinnfeststellungsbescheid verbundenen Verlustfeststellungsbescheid gem. § 15b Abs. 4 EStG Erforderlichkeit der notwendigen Beiladung der Gesellschafter im allein vo
Berechtigung einer Konzerngesellschaft zum Vorsteuerabzug aus Maklerleistungen im Rahmen der Wohnungssuche von Angestellten aus Anlass einer konzerninternen Funktionsverlagerung
Beginn der Körperschaftsteuerpflicht einer Stiftung Voraussetzungen der Befreiung von der Körperschaftsteuerpflicht gem. § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG
Begriff der Krankenbeförderung im Sinne von § 3 Nr. 5 S. 1 KraftStG Kfz-Steuerbefreiung von Fahrzeugen zur Beförderung gehbehinderter Menschen
Anwendung des ermäßigten Steuersatzes wegen Vergütung für mehrjährige Tätigkeiten bei Kapitalisierung von Altersbezügen
Beendigung der Ablaufhemmung aufgrund Durchführung einer Steuerprüfung Begriff des Stattfindens einer Schlussbesprechung i.S. von § 171 Abs. 4 S. 3 AO
Ertragsteuerliche Behandlung der Überlassung des kommerzialisierbaren Teils des Namensrechts einer natürlichen Person
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Voraussetzungen der Feststellung der Einkünfte- und Überschusserzielungsabsicht bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung mangels grundsätzlicher Bedeutung
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Änderung eines Feststellungsbescheides nach Ablauf der Feststellungsfrist mangels Darlegung eines Divergenzfalls
Berücksichtigungsfähigkeit von Verlusten aus dem Rückkauf einer vor dem 01.01.2005 abgeschlossenen fondsgebundenen Lebensversicherung
Verfahren bei Festsetzung des Verlustrücktrags Auslegung eines nicht eindeutigen Antrags durch das Finanzamt
Begriff der Werbung im Sinne von § 64 Abs. 6 Nr. 1 AO Ertragsteuerliche Behandlung der Erlöse eines gemeinnützigen Vereins zur Selbsthilfe an einer bestimmten Krankheit leidender Personen aus der Vermietung von Standflächen anlässlich der Durchführung von
Ermittlung der Einkünfte bei Behandlung einzelner dauerdefizitärer Tätigkeitsfelder einer gewerblich tätigen Personengesellschaft als eigenständige Betriebe gewerblicher Art
Gewerbesteuerliche Behandlung des Haltens einer Beteiligung an einer gewerblich geprägten, grundstücksverwaltenden Personengesellschaft
Anforderungen an die Begründung eines (Un-)Sicherheitszuschlags bei der Schätzung von Einkünften
Widerruflichkeit des Verzichts auf die Vernehmung von Zeugen in der mündlichen Verhandlung
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Zulässigkeit der Besteuerung von Zinsen aus einer Kapitallebensversicherung mangels grundsätzlicher Bedeutung und mangels eines schwerwiegenden Rechtsanwendungsfehlers
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Berücksichtigung von Verfahrenskosten im Eilverfahren als Veräußerungskosten im Sinne von § 16 Abs. 2 S. 1 EStG mangels Darlegung eines Divergenzfalls
Begriff der Mahlzeit im Sinne von § 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG
Verfassungsmäßigkeit der Höhe des Zinssatzes in § 238 Abs. 1 Satz 1 AO
Voraussetzungen der Rückforderung von Altersvorsorgezulagen
Voraussetzungen der steuerlichen Anerkennung einer Pensionsrückstellung Auslegung einer Abfindungsklausel
Steuerbilanzielle Behandlung eines sog. Filmförderdarlehens
Anforderungen an die Beweiswürdigung bei unterbliebener Verwertung der Schätzung eines vom Finanzgericht selbst beauftragten gerichtseigenen Prüfers
Anforderungen an die Sachaufklärung bei Verwertung eines Vermerks eines Steuerfahnders über eine Besprechung
Umfang der Bindung des Gerichts an den Gegenstand des Verfahrens Unbeschränkte Steuerpflicht des Inhabers einer Wohnung in Deutschland
Zulassung der Revision wegen eines Verfahrensfehlers Umfang der Pflicht zur Aufklärung des Sachverhalts durch das Finanzgericht Unbeschränkte Steuerpflicht des Inhabers einer Wohnung in Deutschland
Zulässigkeit des Einspruchs gegen einen unanfechtbar festgesetzte Zinsen herabsetzenden Zinsbescheid
Begriff des privaten Veräußerungsgeschäfts im Sinne von § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG Ertragsteuerliche Behandlung von Überschussen auf Grund Verlust des Eigentums an einem Grundstück durch Sonderungsbescheid
Rechtsstellung des Insolvenzverwalters auf Grund eines Duldungsbescheids des Finanzamts
Gesonderte und einheitliche Feststellung der Einkünfte aus einer einnahmelosen Kapitalbeteiligung
Einheitliche und gesonderte Feststellung der Erträge eines Investmentsondervermögens
AdV; Umsätze eines privaten Arbeitsvermittlers; keine Berichtigung von Rechnungen mit gesondertem Ausweis von Umsatzsteuer nach § 14c Abs. 1 Satz 2 UStG, wenn sich der Steuerpflichtige nicht auf die Steuerbefreiung des Art. 132 Abs. 1 Buchst. g MwStSystRL
Prüfungsmaßstab für die Kostenberechnung im finanzgerichtlichen Verfahren
BFH, Urteil vom 16.01.2019 - Aktenzeichen VI R 24/16
DRsp Nr. 2019/6820
Die Kläger und Revisionskläger (Kläger) wurden für das Streitjahr (2012) zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Der Kläger war Co–Trainer der U 23 Mannschaft des M und ist seit Juli 2012 Torwarttrainer der Lizenzmannschaft. Für ein Abonnement des Pay-TV-Senders "Sky" wandte er monatlich 46,90 € auf; der Betrag setzte sich zusammen aus den Paketen "Fußball Bundesliga", "Sport" und "Sky Welt". In der Einkommensteuererklärung begehrte der Kläger den Abzug des Anteils, der auf das Fußballpaket entfalle, als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit.
Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt —FA—) lehnte den Werbungskostenabzug auch im Einspruchsverfahren ab. Die Klage hatte aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1416 veröffentlichten Gründen ebenfalls keinen Erfolg.
Die Revision ist begründet. Sie führt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zurückverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (§ 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung —FGO—). Die Feststellungen des FG tragen nicht dessen Würdigung, die streitigen Aufwendungen seien privat veranlasst.
1. Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen (§ 9 Abs. 1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes —EStG—). Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) liegen Werbungskosten vor, wenn zwischen den Aufwendungen und den steuerpflichtigen Einnahmen ein Veranlassungszusammenhang besteht. Davon ist auszugehen, wenn die Aufwendungen mit der Einkünfteerzielung objektiv zusammenhängen und ihr subjektiv zu dienen bestimmt sind, d.h. wenn sie in wirtschaftlichem Zusammenhang mit den Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit stehen. Maßgeblich dafür, ob ein solcher Zusammenhang besteht, ist zum einen die —wertende— Beurteilung des die betreffenden Aufwendungen "auslösenden Moments", zum anderen dessen Zuweisung zur einkommensteuerrechtlich relevanten Erwerbssphäre. Dabei bilden die Gründe, die den Steuerpflichtigen zu den Aufwendungen bewogen haben, das auslösende Moment.
Ergibt die Prüfung, dass die Aufwendungen nicht oder in nur unbedeutendem Maße auf privaten, der Lebensführung des Steuerpflichtigen zuzurechnenden Umständen beruhen, so sind sie grundsätzlich als Werbungskosten abzuziehen. Beruhen die Aufwendungen hingegen nicht oder in nur unbedeutendem Maße auf beruflichen Umständen, so sind sie nicht abziehbar (Beschluss des Großen Senats des BFH vom 21. September 2009 GrS 1/06, BFHE 227, 1 , BStBl II 2010, 672 ). Ist der erwerbsbezogene Anteil nicht von untergeordneter Bedeutung, kann eine Aufteilung und ein Abzug des beruflich veranlassten Teils der Kosten in Betracht kommen, sofern der den Beruf fördernde Teil der Aufwendungen sich nach objektiven Maßstäben zutreffend und in leicht nachprüfbarer Weise abgrenzen lässt (Beschluss des Großen Senats des BFH in BFHE 227, 1 , BStBl II 2010, 672 ; Senatsbeschluss vom 24. September 2013 VI R 35/11, BFH/NV 2014, 500 ; Senatsurteil vom 8. Juli 2015 VI R 46/14, BFHE 250, 392 , BStBl II 2015, 1013 ).
2. Gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 EStG sind Werbungskosten auch Aufwendungen für Arbeitsmittel. Hierunter fallen alle materiellen und immateriellen Wirtschaftsgüter, die unmittelbar der Erledigung beruflicher Aufgaben dienen. Andererseits dürfen Aufwendungen für die Lebensführung, die die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Stellung des Steuerpflichtigen mit sich bringt, nach § 12 Nr. 1 Satz 2 EStG nicht als Werbungskosten abgezogen werden, auch wenn sie zur Förderung des Berufs oder der Tätigkeit des Steuerpflichtigen getätigt werden (Senatsurteil vom 12. November 1982 VI R 193/79, nicht veröffentlicht; Senatsbeschluss vom 7. April 2005 VI B 168/04, BFH/NV 2005, 1300 ).
Bei Gegenständen, die auch im Rahmen der allgemeinen Lebensführung genutzt werden können, ist für die Einordnung als Arbeitsmittel der tatsächliche Verwendungszweck im Einzelfall maßgeblich (Senatsbeschluss vom 30. Juni 2010 VI R 45/09, BFHE 230, 348 , BStBl II 2011, 45 , m.w.N.). Die Güter müssen ausschließlich oder zumindest weitaus überwiegend beruflich genutzt werden. Eine geringfügige private Mitbenutzung ist unschädlich. Ob diese Voraussetzungen vorliegen, ist unter Würdigung aller Umstände nach der Funktion des Wirtschaftsguts im Einzelfall festzustellen (Senatsbeschluss in BFHE 230, 348 , BStBl II 2011, 45 , m.w.N.).
Stattdessen stützt das FG seine Entscheidung ohne weitere Sachaufklärung allein auf den Charakter des streitigen Abonnements, das mit dem Bezug von allgemeinbildenden Tageszeitungen eher als mit Fachzeitschriften vergleichbar sei. Allerdings unterscheidet sich das Sky-Bundesliga-Abonnement von Tageszeitungen dadurch, dass Tageszeitungen in einem breitgefächerten Spektrum über Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Sport und anderen Bereichen berichten (s. Senatsbeschluss in BFH/NV 2005, 1300 ), wohingegen das Sky-Bundesliga-Abonnement —vorausgesetzt, das Vorbringen des Klägers ist zutreffend— in seinem gesamten Angebot den beruflichen Interessen des Klägers zu dienen geeignet ist. Denn es umfasst nicht den Bereich Sport allgemein, sondern nur Bundesligaspiele. Zwar ist der Inhalt des Pakets —wie auch das FG zu Recht ausführt— nicht nach Art einer Fachzeitschrift auf ein Fachpublikum zugeschnitten. Dies steht der Annahme einer nahezu ausschließlichen beruflichen Verwendung aber insbesondere auch deshalb nicht entgegen, weil ein auf das Berufsbild des Klägers zugeschnittenes Angebot nicht auf dem Markt erhältlich sein dürfte. Allein aus dem allgemeinen Charakter des Abonnements kann daher nicht auf seinen konkreten Verwendungszweck im Streitfall geschlossen werden.
Hinsichtlich der Zweitkarte und der ebenfalls geltend gemachten Aufwendungen für Sky GO wird es auch festzustellen haben, ob insoweit eine private Nutzung vorliegt, und dann ggf. den hierauf entfallenden Anteil vom Abzug als Werbungskosten ausschließen. Im Rahmen seiner Würdigung wird das FG weiter zu berücksichtigen haben, dass der Kläger erst ab dem Monat Juli 2012 als Torwarttrainer tätig war. Voraussetzung für einen Werbungskostenabzug für das gesamte Streitjahr 2012 ist, dass auch für die Monate Januar bis Juni 2012 eine berufliche Nutzung im Rahmen der vorangegangenen Tätigkeit des Klägers als Co–Trainer vorliegt, was der Kläger bisher nicht vorgetragen hat.
Vorinstanz: FG Düsseldorf, vom 14.09.2015 - Vorinstanzaktenzeichen 15 K 1712/15
BB 2019, 1109
BFH/NV 2019, 739
BFHE 263, 449
BStBl II 2019, 376
DB 2019, 1066
DStRE 2019, 721
DStZ 2019, 411
FR 2019, 776
NZA 2019, 764
NZA-RR 2019, 396
NZG 2019, 797
Zitieren: BFH - Urteil vom 16.01.2019 (VI R 24/16) - DRsp Nr. 2019/6820

References: § 6
 § 8
 § 8
 § 32
 § 32
 § 4
 § 32
 § 32
 § 24
 § 122
 § 14
 § 13
 § 4
 § 7
 § 18
 § 6
 § 23
 § 172
 § 6
 § 15
 § 15
 § 5
 § 3
 § 171
 § 64
 § 16
 § 40
 § 238
 § 23
 § 14
 Art. 132
 § 9
 § 12