Source: http://storzer.at/16,0,feuerstaetten,index,0.html
Timestamp: 2020-01-23 12:52:43+00:00

Document:
Rfgkm. STORZER - Feuerstätten
Fangaufsätze
WTG-Forum
Die Spender der wohligen Wärme - Raumheizer
Beim Kauf eines Kaminofens, Kamineinsatzes, Zusatzherdes oder Zentralheizungskessels ist besonders darauf zu achten, dass die Feuerstätte einen gültigen Prüfbericht (Kurzgutachten = der Nachweis der Erfüllung der Anforderungen) besitzt, das der sog. "Art. 15A Vereinbarung" der Länder in den Punkten Wirkungsgrad und Emmisionen entspricht.
Nur dann ist es möglich, ein Anlagendatenblatt laut § 30 Abs.2 Bgld. HK-VO 2019 nach dem Burgenländisches Heizungs- und Klimaanlagengesetz - Bgld. HKG 2019 auszustellen. Dieser wird zur Erteilung der Benützungsbewilligung der Feuerstätte benötigt.
Daher hat jede Feuerstätte (Kleinfeuerungsanlage) unten angeführte Mindest- anforderungen zu erfüllen. Feuerstätten, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, dürfen NICHT im Handel verkauft werden und müssen daher wieder vom Handel ausnahmslos zurückgenommen werden! Bitte beachten Sie, das bei Feuerstätten, die Sie selbst aus dem Ausland oder Internet gekauft haben, der Importeur/Inverkehrbringer sind!
Kleinfeuerungen: technische Einrichtungen bis zu einer Nennwärmeleistung von 400 kW, die dazu bestimmt sind, zum Zweck der Gewinnung von Nutzwärme für die Raumheizung oder zur Warmwasserbereitung (allenfalls auch gleichzeitig für die Zubereitung von Speisen) Brennstoffe in einer Feuerstätte zu verbrennen, und bei welchen die Verbrennungsgase über eine Abgasführung abgeleitet werden; das Verbindungsstück zwischen Feuerstätte und Fang ist, soweit es nicht Einbauten enthält, die für den bestimmungsgemäßen Betrieb der Kleinfeuerung notwendig sind, nicht Teil der Kleinfeuerung. Bei Außenwandgeräten sind jedoch die Abgasleitung und der Mauerkasten Teil der Kleinfeuerung.
Bgld. HKG 2019 - § 26
1.festzustellen, ob die Anforderungen des § 25 Abs. 3 Z 1 lit. a bis d und die mit Verordnung gemäß § 4 Abs. 1 festgelegten Anforderungen betreffend Emissionsgrenzwerte, Abgasverluste, Zulässigkeit der Brenn- und Kraftstoffe und Wirkungsgradanforderungen erfüllt werden, und
2.zu prüfen, ob aus dem Kaminbefund hervorgeht, dass die Anlage ordnungsgemäß installiert und der Fang richtig dimensioniert und ausgeführt wurde.
Das Prüfergebnis ist in einem Anlagendatenblatt oder je nach Art des Raumheizgerätes in Prüfberichten entsprechend den dafür im Internet unter http://e-government.bgld.gv.at/formulare veröffentlichten Formularen einzutragen und in der Anlagendatenbank zu erfassen. Das ausgefüllte Anlagendatenblatt und der Prüfbericht sind von der Betreiberin oder dem Betreiber der zuständigen Behörde und der Überwachungsstelle (Rfgk.) zu übermitteln.
1.die Anforderungen des § 25 Abs. 3 Z 1 lit. a bis d vorliegen, ohne die mit Verordnung gemäß § 4 Abs. 1 festgelegten Anforderungen betreffend Emissionsgrenzwerte, Abgasverluste, Zulässigkeit der Brenn- und Kraftstoffe und Wirkungsgradanforderungen zu prüfen, und
2.aus dem Kaminbefund hervorgeht, dass die Anlage ordnungsgemäß installiert und der Fang richtig dimensioniert und ausgeführt wurde.
Vorgang beim Aufstellen einer Feuerstätte:
Bgld. HKG 2019 § 23 (2) Jede Errichtung und jeder Austausch einer Feuerungsanlage, eines Blockheizkraftwerks oder von wesentlichen Teilen davon ist von der Betreiberin oder dem Betreiber der Anlage der Überwachungsstelle sowie der Behörde spätestens innerhalb von vier Wochen nach Inbetriebnahme zu melden. Die Überwachungsstelle (Rfgk.) hat Art und Standort der Anlage sowie Name und Anschrift der Betreiberin oder des Betreibers anhand eines Anlagendatenblatts in der Anlagendatenbank (§ 48) zu erfassen.
(3) Abs. 2 gilt für nicht fanggebundene Anlagen sinngemäß (Aussenwandgeräte).
Einen Kaminbefund bei fanggebundenen Feuerstätten erstellen lassen - vom zuständigen ÖZR-Rauchfangkehrer.
Ein Bgld. Anlagendatenblatt u. Prüfbericht in 2-facher Ausfertigung erstellen lassen - beim Kaminofen vom Ofenaufsteller (ohne bgld. Prüfnummer), beim Kachelofen vom Hafnermeister, bei Heizungen vom Installateur (mit bgld. Prüfnummer).
Ein Bgld. Anlagendatenblatt u. Prüfbericht ist dem Rauchfangkehrer (Überwachungsstelle) samt Unterschriften (ausführende Firma sowie Kunden) zu übergeben.
Das Bgld. Anlagendatenblatt zur Erteilung der Benützungsbewilligung auf das zuständige Gemeindeamt bringen.
Eigenschaften von Feuerstätten:
Der Kaminofen "will bedient werden", es muß sozuzagen ein "Heizer" zu Hause sein.
Vorteile: wird schnell warm, mit Speckstein od. Kachel auch gewisser Speichereffekt.
Nachteile: kühlt schnell wieder ab, Brennstoff muß ständig nachgelegt werden.
Betriebsweise: stromlos.
Die angenehmste Art der Wärme, funktioniert sozusagen "halbautomatisch".
Vorteile: kühlt langsam ab, Brennstoff wird nur 1x beim Anheizen eingelegt.
Nachteile: wird langsam warm - da sehr viel Masse aufzuheizen ist.
Pellet-Kaminofen:
Durch Vorratsschacht für 2-3 Tage brennt er auch, wenn kein "Heizer" zu Hause ist.
Vorteile: heizt bis zu drei Tage selbständig durch autom. Brennstoff-Zufuhr.
Nachteile: teurer in der Anschaffung, FU-Fang (feuchteunempfindlich) erforderlich.
Betriebsweise: benötigt Strom für Zündung, Gebläse und Steuerung.
Verbrennungsluft-Führung:
Da eine Vielzahl von Feuerstätten mittlerweile auch die Anschluß-Möglichkeit einer raumluftunabhängigen Betriebsweise aufweisen, bei der die warme Raumluft NICHT mehr durch die Feuerstätte und den Fang ins Freie verlorengeht, sondern die Verbrennungsluft über ein flexibles Metallrohr der Feuerstätte zugeführt wird, sind solche Feuerstätten zu bevorzugen.
Die Vorteile liegen auf der Hand - keine Probleme mit einer zu dichten Gebäudehülle oder Gebläsen jeglicher Art, die ins Freie absaugen, und die Wärme bleibt im Haus, wo sie hingehört.
Dies nimmt auch bei den "Passiv-Häusern" immer mehr an Bedeutung zu. Daher bieten auch schon viele Fanghersteller Fangsysteme mit Zuluftführung bis zur Feuerstätte an.
Bei Verwendung einer kontrollierten Wohnraumlüftung ist eine "raumluftunabhängige Betriebsweise" unbedingt erforderlich.
Es gibt bereits auf "raumluftunabhängig" geprüfte Feuerstätten für feste Brennstoffe, dies muß auf dem Typenschild der Feuerstätte dann vermerkt sein (zb. FC..x). Eine Liste "geprüfter" raumluftunabhängiger Feuerstätten finden Sie hier. Empfohlene Grundsätze des VÖB dazu finden Sie hier.
ab 1.7.2019:
Neue Grenzwerte für das Inverkehrbringen von Kleinfeuerungsanlagen:
Emissionsgrenzwerteund Wirkungsgradanforderungenfür das Inverkehrbringen.
Bis 30.6.2019 gültig, ab 1.7.2019 ungültig:
Auszug aus dem (alten) Burgenländisches Luftreinhalte-, Heizungsanlagen- und Klimaanlagengesetz 2008 - Bgld. LHKG 2008:
Anlage 1 (zu § 7 Abs. 1 Z 1 - Bgld. LHKG 2008)
Emissionsgrenzwerte beim Inverkehrbringen von Kleinfeuerungen:
Feuerungen für feste Brennstoffe
CO NOx OGC Staub
Fossile fest Brennstoffe
1100 1502 80 60
1100 100 80 60
5003 1502 40 60
500 100 40 60
CO NOx OGC Russzahl
20 35 6 1
Feuerungen für gasförmige Brennstoffe
CO NOx CO NOx
Athmosphärische Brenner
20 304 35 40
1) Verweise auf die Anlage 1 finden sich auch in den §§ 8 Abs. 3, 4, 7 und 9, im § 9 und im § 12 Abs. 1.
2) Der NOx-Grenzwert gilt nur für Holzfeuerungen.
3) Bei Teillastbetrieb mit 30 Prozent der Nennleistung kann der Grenzwert um 50 Prozent überschritten werden
4) Der NOx-Grenzwert darf für Durchlauferhitzer (Durchlaufwasserheizer), Vorratswasserheizer und Einzelöfen um höchstens 100 Prozent überschritten werden.
Anlage 2 (zu § 7 Abs. 1 Z 2 - Bgld. LHKG 2008)
Wirkungsgrade beim Inverkehrbringen von Kleinfeuerungen:
Warmwasserbereiter für feste Brennstoffe 75%
1) Verweise auf die Anlage 2 finden sich außerdem im § 8 Abs. 3, 4, 7 und 9, im § 9 und im § 12 Abs. 1 und 4.
Anlage 4 (zu § 13 Abs. 2 Z 2 und Abs. 3 - Bgld. LHKG 2008)
Wirkungsgrade von Zentralfeuerungsanlagen, Niedertemperatur-Zentralfeuerungsanlagen und Brennwertgeräten für flüssige und gasförmige Brennstoffe:
Wirkungsgrad bei Teillast 30 % Pn2
schnittliche Wasser-
temperatur des Heizkessels
der Wirkungs-
liche Wasser-
atur des Heiz-
> 84 + 2 logPn
> 80 + 3 logPn
> 87,5 + 1,5 logPn
> 91 + 1 logPn
> 97 ü logPn
1) Verweise auf die Anlage 4 finden sich auch im § 14 Abs. 2, 4, 5 und 8
3) einschließlich Brennwertgeräte für flüssige Brennstoffe
4) Kessel-Eintrittstemperatur (Rücklauftemperatur)
Bei Gaszentralheizungsanlagen sind vorzugsweise Brennwertgeräte und in zweiter Linie Niedertemperaturfeuerungsanlagen einzusetzen.
Auszug aus 4. Abschnitt - Bgld LHKG 2008:
§ 17 Errichtung, wesentliche Änderung und Abnahmeprüfung von Heizungsanlagen
Eigentümer von Heizungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung von mehr als 4 kW sind verpflichtet, 1. die Neuerrichtung und 2. die wesentliche Änderung unter Vorlage der Unterlagen gemäß Abs. 2 vor Inbetriebnahme beim Bürgermeister anzuzeigen. Der Bürgermeister hat die Anzeige samt Beilagen aufzubewahren.
Die Anzeige hat in Schriftform zu erfolgen und nachstehende Angaben zu enthalten:
1. den Namen und die Anschrift des Eigentümers,
2. den Aufstellungsort der Heizungsanlage,
3. die Nennwärmeleistung und
4. den Brennstoff.
5. Im Falle der wesentlichen Änderung gemäß § 3 Z 2 ist zusätzlich zu den Angaben gemäß Abs. 2 Z 1 bis 4 die Art der wesentlichen Änderung bekanntzugeben.
6. Vor der Inbetriebnahme ist der Abnahmebefund gemäß Abs. 3 Z 2 und bei fanggebundenen Heizungsanlagen ein Kaminbefund (die Ausstellung erfolgt durch den Rauchfangkehrer) vorzulegen.
1. Der Eigentümer der Heizungsanlage ist verpflichtet, die Anlage vor ihrer Inbetriebnahme überprüfen zu lassen (Abnahmeprüfung). Eine neu errichtete oder wesentlich geänderte Heizungsanlage darf erst dann in Betrieb genommen werden, wenn ein Abnahmebefund vorliegt, der nachfolgend angeführte Voraussetzungen erfüllt und die Anzeige gemäß Abs. 2 erfolgt ist.
2. Der Abnahmebefund ist eine Bestätigung eines befugten Fachmannes gemäß § 20 Abs. 1, aus der nach Durchführung einer Abnahmeprüfung hervorgeht, dass die Heizungsanlage unter Einhaltung der Bestimmungen dieses Gesetzes sowie der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen ordnungsgemäß errichtet, eingebaut und/oder eingestellt wurde (z. B. bei Gasheizungen).
3. Bei Kleinfeuerungsanlagen, die keiner Überprüfungspflicht gemäß § 19 unterliegen, gelten die Voraussetzungen der Z 2 als erfüllt, wenn von einer nach den gewerberechtlichen Vorschriften zur Errichtung, Änderung und Instandhaltung von Heizungsanlagen befugten Person nachweislich festgestellt werden kann, dass die Kleinfeuerung ordnungsgemäß installiert und der Fang richtig dimensioniert und ausgeführt wurde. Der Nachweis der ordnungsgemäßen Installation gilt als Abnahmebefund.
4. Bei ortsfest gesetzten Öfen oder Herden gelten die Voraussetzungen der Z 2 als erfüllt, wenn die Voraussetzungen des § 8 Abs. 7 oder 8 erfüllt sind. Die technische Dokumentation gemäß § 10 gilt als Abnahmebefund.
5. Bei Heizungsanlagen gemäß § 2 Abs. 2 gilt der Nachweis gemäß § 23 Abs. 2 Feuerungsanlagen-Verordnung - FAV, BGBl. II Nr. 331/1997, als Abnahmebefund.
Zur Erstellung des Abnahmebefundes gemäß Abs. 3 sind die Überprüfungsorgane gemäß § 20 Abs. 1 befugt.
Auszug aus dem Burgenländisches Luftreinhalte- und Heizungsanlagengesetz 1999
(Bgld.-LHG 1999)
Anlage 1 (zu § 7 Abs. 1 Z 1 - Bgld.-LHG 1999)
Emissionsgrenzwerte beim Inverkehrbringen von Kleinfeuerungsanlagen
Emissionsgrenzwerte (mg/MJ) für Feuerungen mit feste Brennstoffe:
Händisch beschickte:
Biogene Brennstoffe: 1100 150²) 80 60
Fossile feste Brennstoffe: 1100 100 80 60
Automatisch Beschickte:
Biogene Brennstoffe: 500³) 150²) 40 60
Fossile feste Brennstoffe: 500 100 40 40
Emissionsgrenzwerte (mg/MJ) für Feuerungen mit flüssigen Brennstoffe:
CO Nox OGC Rußzahl
mit Verdampungsbrenner:
ohne Gebläße 20 35 6 1
mit Gebläße 20 35 6 1
mit Zerstäubungsbrenner:
Emissionsgrenzwerte (mg/MJ) für Feuerungen mit gasförmige Brennstoffe:
Atmosphärische Brenner 20 30 35 40
Gebläßebrenner 20 30 20 40
1) Verweise auf die Anlage1 finden sie auch in den §§ Abs. 3,4,7 u. 9, im §9 u. im §12
3) Bei Teillastbetrieb mit 30% der Nennleistung kann der Grenzwert um 50%
4) Der NOx-Grenzwert bei gasförmigen Brennstoffen darf für Durchlauferhitzer
(Durchlaufwasserheizer), Vorratswasserheizer und Einzelöfen um 100% überschritten
Anlage 2 (zu § 7 Abs. 1 Z 2 - Bgld.-LHG 1999)
Wirkungsgrade beim Inverkehrbringen von Kleinfeuerungsanlagen
Kleinfeuerungen als Raumheizgeräte und Herde:
2. Flüssige und gasförmige Brennstoffe
Kleinfeuerungen als Warmwasserbereiter:
Kleinfeuerungen als Zentralfeuerungsanlagen:
1) Verweise auf die Anlage 2 finden sich außerdem im § 8 Abs. 3, 4, 7 und 9, im § 9 und
im § 12 Abs. 1 und 4.
Auszug aus der Burgenländische Luftreinhalte- und Heizungsanlagenverordnung 2000
(LHG-VO 2000)
Abnahmeprüfung, Abnahmebefund, Formblätter
(1) Eigentümer von neu errichteten oder wesentlich geänderten Heizungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung von mehr als 4 kW sind verpflichtet, vor der Inbetriebnahme eine Abnahmeprüfung gemäß § 17 Abs. 3 Bgld. LHG 1999 durchführen zu lassen.
(2) Die Abnahmeprüfung gemäß § 17 Abs. 3 Z 2 Bgld. LHG 1999 hat die Kontrolle
1. der Werkseinstellungen (z.B. Düsengröße, Luftmenge) für die Feuerungsanlagen selbst und
2. der Umgebungsbedingungen (z.B. Verbrennungsluftzufuhr, Abgasabfuhr und Brennstoffart entsprechend den Herstellerangaben und sicherheitstechnischen Bestimmungen dieser Verordnung) zu umfassen.
3. Wenn die Nennleistung an ein Wärmeverteilungssystem angepasst werden muss, sind auch die Emissionen messtechnisch nach Abschnitt 8 im Abnahmebefund entsprechend zu dokumentieren.
(3) Das Ergebnis der Abnahmeprüfung ist in ein Formblatt nach dem in der Anlage 1, 1.2, zu dieser Verordnung angeführten Muster einzutragen (Abnahmebefund). Das Überprüfungsorgan kann statt dieses Formblattes laut Anlage selbst erstellte Formulare verwenden, die mindestens den Inhalt der Anlage aufweisen müssen. Wenn das selbst erstellte Formular diese Voraussetzung erfüllt, hat dessen Verwendung die gleiche rechtliche Wirkung wie die Verwendung eines Formblattes nach dem in der Anlage 1, 1.2, zu dieser Verordnung angeführten Muster.
(4) Die Heizungsanlage darf erst dann in Betrieb genommen werden, wenn ein Abnahmebefund vorliegt, aus dem hervorgeht, dass sie unter Einhaltung der Bestimmungen des Bgld. LHG 1999 und der auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen ordnungsgemäß errichtet, eingebaut und/oder eingestellt wurde.
(5) Der Eigentümer der Heizungsanlage hat vor Inbetriebnahme den Abnahmebefund gemäß Abs. 4 und bei fanggebundenen Heizungsanlagen den Kaminbefund je in zweifacher Ausfertigung beim Bürgermeister vorzulegen.
Bei Vorliegen von Notfällen kann der Abnahmebefund innerhalb einer Woche nach Inbetriebnahme nachgereicht werden.
(6) 1. Der Bürgermeister hat die vorliegenden Unterlagen mit einem Vidierungsvermerk zu versehen und dem Eigentümer eine Ausfertigung zurück zu senden. Die zweite Ausfertigung dieser Unterlagen verbleibt beim Bürgermeister.
2. Der Eigentümer der Heizungsanlage hat den mit dem Vidierungsvermerk versehenen Abnahmebefund im Prüfbuch gemäß § 19 Abs. 8 des Bgld. LHG 1999 aufzubewahren und auf Verlangen der Behörde oder dem Überprüfungsorgan gemäß § 20 Abs. 1 dieses Gesetzes vorzulegen.
Anzeige der Neuerrichtung - Formular (.doc)
Bgld. Abnahmebefund - Formular (.doc)
Liste "geprüfter" raumluftunabhängiger Feuerstätten

References: § 30
 § 26
 § 25
 § 4
 § 25
 § 4
 § 23
 § 7
 § 9
 § 12
 § 7
 § 8
 § 9
 § 12
 § 13
 § 14

§ 17
 § 3
 § 20
 § 19
 § 8
 § 10
 § 2
 § 23
 § 20
 § 7
 §9
 §12
 § 7
 § 8
 § 9
 § 12
 § 17
 § 17
 § 19
 § 20