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Timestamp: 2020-01-17 14:42:14+00:00

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Herausgegeben von Prof. Dr. Ulrich Haas, Prof. Dr. Lamiss Khakzadeh-Leiler, Prof. Dr. Martin Nolte, Dr. Urs Scherrer und Dr. Daniel Thaler
Die Internationalisierung des Sportgeschehens führt zwangsläufig zu länderübergreifenden Betrachtungsweisen. Die Schriftenreihe «Causa Sport» trägt den Besonderheiten des internationalen Sportrechts Rechnung und nimmt vor allem solche Beiträge auf, die sich der internationalen Wechselwirkungen zwischen privatem Sportverbandsrecht und (zwischen-)staatlichem Recht annehmen.
In Zusammenarbeit mit der Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt a.M. und dem Jan Sramek Verlag, Wien
Marco Zollinger
Die rechtlichen Rahmenbedingungen der staatlichen Sportförderung in der Schweiz
Unter besonderer Berücksichtigung des Leistungssports
Die Bundesverfassung und diverse Kantonsverfassungen enthalten einen an den Staat gerichteten Sportförderungsauftrag. Der Staat ist indes auch im Bereich der Sportförderung an die Schranken des Rechts..
LXII, 377 Seiten
Die Governance grosser Institutionen des Sports ist aktuell eines der zentralen Themen der Sportmanagementliteratur und -praxis. Diese Arbeit bietet Antworten auf Governance-Fragen und Anforderungen g..
Vassilios Koutsogiannakis
Der Spielervertrag im Schweizer Berufseishockey
unter besonderer Berücksichtigung der Vertragsbeendigung
Die vorliegende Dissertation befasst sich mit dem Spielervertrag zwischen Klubs und Berufseishockeyspielern in der Schweiz und betrachtet das Schicksal solcher Verträge «von der Wiege bis zur Bahr..
XLIV, 249 Seiten
Haftung und Sportlerschutz in Risikosportarten, insbesondere im Tauchsport
Risikosportarten und insbesondere der Tauchsport werden heute immer häufiger ausgeübt, wodurch sich Fragen der Haftung und des Sportlerschutzes ergeben. Es gibt Staaten, in denen gesetzliche Regelunge..
Das »olympische« Werbeverbot
Eine rechtliche Untersuchung des Werbeverbots nach Bye-law 3 to Rule 40 of the Olympic Charter hinsichtlich dessen Vereinbarkeit mit dem EU-Recht
Die Einnahmen aus der Vermarktung der Olympischen Spiele erreichen Milliardenbeträge und setzen sich aus TV-Rechten, Sponsoring, Lizenzen und Eintrittskarten zusammen. Dabei spielt die Exklusivität fu..
Der Fussballfan: Ein Gewalttäter?
Prävention und Repression im Umgang mit Fangewalt
Fangewalt im Sport ist ein überaus emotional diskutiertes Thema. Gut zehn Jahre liegen die Ausschreitungen rund um das Fussballspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich im Basler St. Jakob-Par..
LXXXVII, 497 Seiten
Ausgezeichnet mit dem «Schweizer Sportrechtspreis» 2018.Die wirtschaftlichen Aspekte eines Sponsorings scheinen für den Sport sowie die Wirtschaft auf den ersten Blick verlockend zu sein und für beide..
XLIX, 382 Seiten
Tradition des Sportrechts Das Sammelwerk über die Fußballrechtsprechung berichtet über die Rechtsfälle des Spielbetriebs. Vor den materiellen rechtlichen Ausführungen gibt der Verfasser einen Rü..
Mirjam Trunz
Ein globaler Lösungsansatz zur Bekämpfung der Spiel- und Wettspielmanipulation im Sport
Ausgezeichnet mit dem Professor Walther Hug-Preis 2017.Spiel- und Wettspielmanipulationen haben sich in den vergangenen Jahren zu einer der grössten Gefahren für den modernen Sport entwickelt. Sie ver..
LVI, 421 Seiten
Vertragsstabilität im internationalen Fussball
unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung der FIFA und des CAS
Arbeitsverträge zwischen Fussballspielern und Klubs werden erfahrungsgemäss nicht immer erfüllt. Fussballverbände und insbesondere die FIFA sind jedoch im Interesse der Integrität des Sports und de..
LII, 418 Seiten
Wem gehört der Fussball?
Zu den bestehenden Schutzrechten des Sportveranstalters und der Erforderlichkeit eines Leistungsschutzrechts zum Schutz vor Assoziationsmarketing
In diesem Band werden die rechtlichen Möglichkeiten zum Schutz grosser Sportveranstaltungen am Beispiel des Fussballs erörtert. Bereits jetzt verfügen die internationalen Monopolverbände über weitg..
Die Olympischen Spiele der Antike und Moderne im Rechtsvergleich
Der Autor zieht einen Vergleich zwischen den antiken Olympischen Spielen und denen der Gegenwart. Er behandelt detailliert nicht nur die Antike, sondern geht auch auf die modernen Spiele der Neuzei..
Tina Heilemann
Bestechlichkeit und Bestechung im sportlichen Wettbewerb als eigenständiges Strafdelikt
de lege lata, de lege ferenda
Korruption im Sport zählt zu den brisantesten sportrechtlichen und sportpolitischen Themen. Der Sport gerät dadurch in eine Glaubwürdigkeitskrise. Seit dem im Fall »Hoyzer« ergangenen Urteil des BG..
Die Bundesverfassung und diverse Kantonsverfassungen enthalten einen an den Staat gerichteten Sportförderungsauftrag. Der Staat ist indes auch im Bereich der Sportförderung an die Schranken des Rechts gebunden. Diese verpflichtenden und einschränkenden rechtlichen Vorgaben bilden die Rahmenbedingungen, die den Gestaltungs-, Entfaltungs- und Handlungsspielraum der staatlichen Sportförderung in der Schweiz bestimmen.
Ausgehend von den rechtlichen Rahmenbedingungen befasst sich die vorliegende Dissertation mit den Grundsätzen der Sportförderung und den Sportförderungsgesetzgebungen auf der Ebene des Bundes, der Kantone sowie der Gemeinden. Dabei finden die staatlichen Massnahmen zur Förderung des Leistungssports besondere Berücksichtigung. Abschliessend werden fünf Rechtsfragen und leistungssportspezifische Förderungsmassnahmen im Lichte der rechtlichen Rahmenbedingungen gewürdigt und aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen verschiedene Handlungsempfehlungen abgegeben.
Die Governance grosser Institutionen des Sports ist aktuell eines der zentralen Themen der Sportmanagementliteratur und -praxis. Diese Arbeit bietet Antworten auf Governance-Fragen und Anforderungen grosser Institutionen des Sports.
Der Autor dieser Arbeit hat ein Governance-Konzept entwickelt, das die Grundsätze und die Handlungsmassnahmen verschiedener Governance-Richtungen und -Richtlinien unter den Hauptpunkten Führung, Effizienz, Kontrolle, Demokratie, Transparenz und Solidarität (kurz FEKDTS) vereint. Dieses 70 Vorgaben umfassende Konzept kann aufgrund der Allgemeinheit der Ausführungen auf jegliche Institutionen des Sports angewendet werden. In dieser Arbeit wurden vier Institutionen des Sports (IOC, DOSB, FIFA und UEFA) nach den 70 Good-Governance-Vorgaben des FEKDTS-Konzeptes bewertet. Dabei hat sich gezeigt, dass sich das FEKDTS- Konzept optimal eignet, das komplexe Themenfeld auf die Praxis anzuwenden, und somit als Rahmenwerk für eine Good Governance grosser Institutionen des Sports dient.
Die vorliegende Dissertation befasst sich mit dem Spielervertrag zwischen Klubs und Berufseishockeyspielern in der Schweiz und betrachtet das Schicksal solcher Verträge «von der Wiege bis zur Bahre». Dabei werden vorab die verbandsrechtlichen Strukturen und Normen, in welche der Spielervertrag eines Berufseishockeyspielers eingebettet ist sowie die für den Eishockeysport typischen Lizenz- und Qualifikationsverträge und das Transferwesen analysiert.
Anschliessend widmet sich diese Arbeit den sich aus dem Spielervertrag ergebenden arbeitsrechtlichen Hauptleistungs- und Nebenpflichten. Das Hauptaugenmerk liegt aber zweifelsohne auf der Darstellung der Beendigungsmöglichkeiten. Diese erfolgt unter Berücksichtigung der Normen des Obligationenrechts, verbandsrechtlicher Vorgaben und der dazu ergangenen staatlichen und schiedsgerichtlichen Rechtsprechung.
Risikosportarten und insbesondere der Tauchsport werden heute immer häufiger ausgeübt, wodurch sich Fragen der Haftung und des Sportlerschutzes ergeben. Es gibt Staaten, in denen gesetzliche Regelungen für diese Sportarten vorliegen, während in anderen Staaten nur außergesetzliche Regelungen vorhanden sind. Für den Tauchsport speziell sind EN-Normen erstellt worden, die durch eine Zertifizierung für den jeweiligen Tauchsportverein oder die Tauchsportorganisation Verbindlichkeit erlangen.
Diese Arbeit nimmt Bezug auf die Lage in Deutschland, der Schweiz, Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein, Spanien und Frankreich. In der Schweiz ist das Bundesgesetz für Bergführerwesen und Anbieten weiterer Risikosportarten am 1.1.2014 in Kraft getreten. Auch in Spanien und Frankreich wird der Sport durch spezielle Gesetze geregelt. In einem Haftungsfall finden demnach dort entsprechende spezialgesetzliche Regelungen Anwendung. Anders ist dies hingegen in Deutschland, Österreich und im Fürstentum Liechtenstein. Je nach Sportart werden hier größtenteils außergesetzliche Regelungen bei einem Haftungsfall, neben den allgemeinen zivil- und strafrechtlichen Regeln, zu einer Entscheidung herangezogen. Dies führt zu Rechtsunsicherheit und stellt, da diese Regeln in jedem Land unterschiedlich sind, auch den Schutz des Sportlers in Frage.
Anhand von Fällen in der Rechtsprechung wird aufgezeigt, dass ein Bedürfnis nach verbindlichen Regelungen bei den Risikosportarten, vor allem im Tauchsport besteht. Daher wird die Zweckmäßigkeit von allgemein verbindlichen Regeln untersucht, und die bestehenden Regelungen werden auf Regelungsdefizite hin überprüft vor dem Hintergrund des Ziels der Sicherheit von Dienstleistungen, der Gefahrenabwehr und der Anerkennung der verschiedenen Ausbildungen im Risikosportbereich. Im Speziellen werden die Haftung des Dienstleisters und der Tauchsportler untereinander untersucht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den rechtlichen Problemen bei Gruppen in Risikosportarten der Eigenverantwortung im Risikosport.
Die Einnahmen aus der Vermarktung der Olympischen Spiele erreichen Milliardenbeträge und setzen sich aus TV-Rechten, Sponsoring, Lizenzen und Eintrittskarten zusammen. Dabei spielt die Exklusivität für die Vermarktung von Rechten eine bedeutende Rolle. Sowohl die Rechtsordnung (z.B. das OlympSchG) als auch eigene Regularien ermöglichen es dem IOC, die Exklusivität seiner Vermarktungsrechte zu gewährleisten. Problematisch wird es indes dann, wenn die IOC-Regelwerke rechtliche Grenzen überschreiten und dadurch das geltende Recht verletzen. So ist es Athleten und anderen akkreditierten Personen grundsätzlich untersagt, während der Dauer der Olympischen Spiele die Veröffentlichung von Werbemaßnahmen zu gestatten oder selbst zu betreiben. Bei Verstößen drohen nicht nur Geldstrafen, sondern auch der Entzug der Akkreditierung.
Gehen diese Regelungen zu weit? Überschreitet das IOC mit seinem umfassenden Werbeverbot die gesetzlich zulässigen Grenzen? Existieren nicht vielleicht weniger restriktive Mittel, mit denen das Interesse des IOC an einer effektiven Vermarktung der Olympischen Spiele genauso gut durchgesetzt werden kann? Die Autorin geht diesen Fragen nach. Dabei beschränkt sich die Untersuchung auf die Prüfung der Vereinbarkeit mit dem europäischen Kartellrecht, den Art. 101 und 102 AEUV sowie den Grundfreiheiten.
Fangewalt im Sport ist ein überaus emotional diskutiertes Thema. Gut zehn Jahre liegen die Ausschreitungen rund um das Fussballspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich im Basler St. Jakob-Park (13. Mai 2006) zurück. Die Bemühungen seitens der Behörden und Verbände, Massnahmen gegen Gewalt auszuarbeiten und umzusetzen, haben sich in der Zwischenzeit intensiviert. Trotzdem bleiben viele Fragen ungeklärt: Wie soll man Fans, Fangewalt oder dem Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände grundsätzlich begegnen?
Mit diesem Band soll der Bogen zwischen den Fakten zur Fangewalt auf der einen Seite und der Theorie zur deren Bekämpfung auf der anderen Seite gespannt werden. Im Zentrum steht dabei die kritische Darstellung der Interven­tionsmöglichkeiten aus dem Straf-, Polizei-, Verwaltungs- und Privatrecht. Die einzelnen Massnahmen werden gezielt auf ihre präventiven und repressiven Eigenschaften hin überprüft und zugleich in die Diskussion über den Umgang mit Fangewalt einbezogen. Ausgangslage für die Arbeit ist die These: «Prävention, wie sie heute polizeirechtlich verstanden wird, ist eine moderne Form der Repression.» Besondere Berücksichtigung in der Analyse dieser Problematik erhält das für die Praxis bedeutsame Hooligan-Konkordat. Am Ende präsentiert die Arbeit jedoch keine Lösungen in Form weiterer rechtlicher Massnahmen. Sie versteht sich als Diskussionsgrundlage für den künftigen Umgang mit Fans und Fangewalt.
Die wirtschaftlichen Aspekte eines Sponsorings scheinen für den Sport sowie die Wirtschaft auf den ersten Blick verlockend zu sein und für beide Seiten eine Win-win-Situation hervorzurufen. Ohne das Engagement von Sponsoren wäre der Sport jedenfalls nicht so weit entwickelt, wie er sich ­heute präsentiert. Gleichzeitig ist zweifelhaft, ob sämtliche in der Praxis bekannten Eingriffe in die Persönlichkeit von Sponsoringsubjekten rechtmässig erfolgen. Oftmals werden Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte durch Sponsoren sowie durch übergeordnete Verbände ohne grossen Widerstand hingenommen. Mit anderen Worten werden die wirtschaftlichen Aspekte in solchen Fällen den ideellen ­Werten des Sports vorgezogen. Die Ökonomisierung des Sports und die damit einher­gehende gesteigerte Bedeutung des Sportsponsorings führen dabei nicht nur zu einer Weiterentwicklung und Förderung des Sports, sondern auch zu einer Abhängigkeit des Sports von der Wirtschaft, gar zu einer Überkommerzialisierung des Sports.
Vor diesem Hintergrund untersucht die Autorin die Frage, ob bzw. inwieweit der zivilrechtliche Persönlichkeitsschutz (insb. Art. 27 und 28 ZGB) im Einzelsportler-, Vereins-, Verbands- und Sporteventsponsoring Schranken setzt. Welche Wirkung die Normen des Persönlichkeitsschutzes im Kontext des Sportsponsorings entfalten, wird im vorliegenden Werk anhand zahlreicher Beispiele aufgezeigt.
Tradition des Sportrechts
Spiel- und Wettspielmanipulationen haben sich in den vergangenen Jahren zu einer der grössten Gefahren für den modernen Sport entwickelt. Sie verletzen nicht nur die Integrität des Sports, sondern führen letztlich dazu, dass die Gesellschaft das Vertrauen in einen fairen, manipulations­freien Sport verliert.
Die Autorin analysiert sowohl die verbandsrechtlichen als auch die staatlichen Möglichkeiten, um die Problematik der Spiel- und Wettspielmanipulation zu entschärfen. Dabei erläutert sie einerseits die repressiven und präventiven Möglichkeiten der Sportverbände und beleuchtet andererseits die sportwettmarktrechtlichen und strafrechtlichen Ansätze in den Rechtsordnungen verschiedener Staaten. Ausserdem würdigt sie die «Convention on the Manipulation of Sports Competitions» des Europarats. Schliesslich präsentiert die Autorin einen weltweit praktikablen Lösungsansatz zur Bekämpfung der Spiel- und Wettspielmanipulation im Sport.
Arbeitsverträge zwischen Fussballspielern und Klubs werden erfahrungsgemäss nicht immer erfüllt. Fussballverbände und insbesondere die FIFA sind jedoch im Interesse der Integrität des Sports und der Chancengleichheit im sportlichen Wettkampf bestrebt, die Vertragsstabilität im (internationalen) Fussball besonders zu schützen. Hierzu erlässt die FIFA spezifische Reglemente, welche sie selbst anwendet und auch durchsetzt.
In der vorliegenden Dissertation wird das Regelwerk der FIFA, welches den Schutz der Vertragsstabilität im internationalen Fussball bezweckt, und die hierzu ergangene Rechtsprechung der FIFA und des CAS vertieft untersucht und eingehend dargestellt. Gerade die Spruchpraxis des CAS entwickelt sich in diesem Bereich stetig weiter und stösst daher auf grosses praktisches Interesse.
In diesem Band werden die rechtlichen Möglichkeiten zum Schutz grosser Sportveranstaltungen am Beispiel des Fussballs erörtert. Bereits jetzt verfügen die internationalen Monopolverbände über weitgehende Rechte, die ihnen eine umfassende Kommerzialisierung ihrer Sportveranstaltungen erlauben...
Der Autor zieht einen Vergleich zwischen den antiken Olympischen Spielen und denen der Gegenwart. Er behandelt detailliert nicht nur die Antike, sondern geht auch auf die modernen Spiele der Neuzeit ein. Dadurch ermöglicht er ein besseres Verständnis der heutigen Olympischen Spiele.
Der Verfasser erläutert die rechtlichen Grundlagen der Spiele im Hinblick auf Fairness und Rechtsprechung, die sich wandelnde Rolle der Frau im Laufe der Zeit, die Bedeutung von Olympia für den Frieden und den Einfluss der Politik. Weitere Kapitel befassen sich mit Profis und Amateuren sowie den Sonderformen wie Winterspielen, Paralympics und Jugendspielen. Ebenfalls behandelt werden Doping, Korruption und Kommerzialisierung.
Korruption im Sport zählt zu den brisantesten sportrechtlichen und sportpolitischen Themen. Der Sport gerät dadurch in eine Glaubwürdigkeitskrise. Seit dem im Fall »Hoyzer« ergangenen Urteil des BGH glaubt die Öffentlichkeit, dass der Sportbetrug strafbar sei, und unterliegt dabei einem Irrtum: Strafbar nach § 263 StGB ist der Wettbetrug, nicht aber der Sportbetrug. Der Betrugstatbestand schützt lediglich das Vermögen des Wettveranstalters, nicht aber die Belange des Sports.
Die Autorin untersucht, ob die Handlungen, die als Korruption im Sport wahrgenommen werden, auch im Strafgesetzbuch abgebildet sind. Sie zeigt auf, welche Strafbarkeitslücken es gibt, und prüft, ob in diesen Fällen die Kodifizierung eines sportspezifischen Straftatbestands den Sport aus seiner Glaubwürdigkeitskrise führen kann. Im Ergebnis spricht sie sich für einen neuen Straftatbestand aus und entwirft dazu einen eigenen Gesetzesvorschlag im Rahmen der Wettbewerbsstraftaten.

References: de lege lata
de lege ferenda
 Art. 101
 Art. 27
 BGH 
 § 263