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Timestamp: 2020-08-11 13:35:51+00:00

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Lock Out Tag Out (LOTO) / 3.3 Festlegen und Ausstatten der Mitarbeiter
Der Mitarbeiterkreis, der die Arbeiten durchführt, bei denen LOTO zur Anwendung kommt (i. d. R. Instandhaltung), ist genau festzulegen. Ausschließlich durch diese Personen darf das LOTO-System praktisch angewendet werden. Alle anderen Personen dürfen in diese Prozesse nicht eingreifen. Nachdem die Mitarbeiter bestimmt wurden, die Tätigkeiten ausführen, bei denen LOTO zum Eins...mehr
Leasing, Finanzierungsleasing von Mobilien, Behandlung b ... / 8.1.5 Buchung von Sonderzahlungen
Sonderzahlungen des Leasingnehmers sind (bei Zuordnung des Leasinggegenstands zum Leasingnehmer) ebenfalls nach der Zinsstaffelmethode auf die Grundmietzeit (bzw. noch ausstehende Laufzeit) zu verteilen. Damit erfolgt die Zuordnung im gleichen Verhältnis wie die Verteilung des gesamten Zins- und Kostenanteils. Eine lineare Verteilung ist in diesem Fall nicht sachgerecht. Pra...mehr
Leasing, Finanzierungsleasing von Mobilien, Behandlung b ... / 7.1 Buchung der Leasingrate
Im Fall der Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums am Leasinggegenstand zum Leasinggeber ist der Leasingvertrag wirtschaftlich als Mietvertrag anzusehen und der Leasingnehmer ist daher weder rechtlicher noch wirtschaftlicher Eigentümer. Dementsprechend erfasst der Leasingnehmer den Leasinggegenstand nicht in seiner Bilanz. Auf der Passivseite seiner Bilanz weist der Leasing...mehr
Leasing, Finanzierungsleasing von Mobilien, Behandlung b ... / 5 Buchhalterische Erfassung beim Leasingnehmer im Fall von Operatingleasingverträgen
Der Leasinggegenstand wird dem Leasinggeber als zivilrechtlichem und wirtschaftlichem Eigentümer zugeordnet. Wirtschaftlich betrachtet, handelt es sich um ein Mietverhältnis. Dementsprechend bucht der Leasingnehmer die Leasingraten periodengerecht als Aufwand. Praxis-Beispiel Buchung eines Operatingleasingvertrags Unternehmer Huber least ab dem 1.12.01 einen Pkw-Anhänger. Die ...mehr
Leasing, Finanzierungsleasing von Mobilien, Behandlung b ... / 6.3 Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums am Leasinggegenstand bei Teilamortisationsverträgen bei sonstigen Vertragsmodellen
Die in den Leasingerlassen geregelten Vertragsformen decken nicht alle Formen von Leasingverträgen ab. Bei der Beurteilung von Vertragsmodellen, die nicht in den Leasingerlassen geregelt sind, ist die Zuordnung des Leasinggegenstands nach "allgemeinen Grundsätzen" zu treffen. D.h. der zivilrechtliche Eigentümer ist dann nicht als wirtschaftlicher Eigentümer anzusehen, wenn ei...mehr
Leasing, Finanzierungsleasing von Mobilien, Behandlung b ... / 3 Arten von Leasingverträgen
Betriebsmittel können gekauft, gemietet oder geleast werden. Beim Kauf erfolgt eine Übertragung des Eigentums am Kaufgegenstand auf den Käufer und anschließend die Bilanzierung beim Käufer. Dagegen haben Mietverträge die Nutzungsüberlassung zum Gegenstand und die Betriebsmittel werden in der Bilanz des Vermieters ausgewiesen. Mietverhältnissen haben ihre rechtliche Grundlage...mehr
Solaranlage / 11.2 Was als Bauleistung zählt
Unter Bauleistungen sind alle Leistungen zu verstehen, die der Herstellung, Instandsetzung oder Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dienen. Der Begriff des Bauwerks ist gesetzlich nicht definiert. Jedoch ist dieser Begriff nach dem BMF-Schreiben vom 27.12.2002 weit auszulegen. Bisher vertrat die Finanzverwaltung die Auffassung, die Montage einer Fotovoltaik...mehr
Internationales Steuerrecht: Grenzüberschreitende gewerb ... / 4.9 Betriebsstätten-ABC
Leitsatz 1. Die Finanzgerichte sind an eine ausdrückliche Billigkeitsentscheidung des Finanzamts, dass eine Gesellschaft nicht als Organgesellschaft zu behandeln ist, gebunden. 2. Um die Unternehmenseigenschaft einer Holdinggesellschaft zu begründen, müssen ihre steuerbaren Ausgangsleistungen an ihre Tochtergesellschaften grundsätzlich keine besondere "Eingriffsqualität" aufw...mehr
Maßgeblichkeitsprinzip: Grundsatz und Auswirkungen / 1.2.1 Handelsrecht
Rz. 8 Gesetzliche Bilanzierungsgebote in Einzelbestimmungen Besondere gesetzliche Bilanzierungsgebote bestehen für folgende Posten: Entgeltlich erworbener (sogenannter derivativer) Geschäfts- oder Firmenwert. Er gilt als zeitlich begrenzt nutzbarer Vermögensgegenstand (§ 246 Abs. 1 Satz 4 HGB) und ist daher nach dem Vollständigkeitsgrundsatz (§ 246 Abs. 1 Satz 1 HGB) zu aktivi...mehr
Jansen, SGB IV § 85 Genehmigungsbedürftige Vermögensanlagen / 2.1.1 Unbeschränkt genehmigungsbedürftige Anlagen
Rz. 4 Nach § 85 Abs. 1 S. 1 bedürfen Darlehen für gemeinnützige Zwecke, der Erwerb und das Leasen von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie die Errichtung, Erweiterung und der Umbau von Gebäuden der Genehmigung der Aufsichtsbehörde. Die Gewährung von Darlehen im Sinne von § 83 Abs. 1 Nr. 7 SGB IV (vgl. Kommentierung hierzu, insbesondere auch zum Begriff der Geme...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 33 ... / II. Umzugskosten
Rn. 5 Stand: EL 141 – ET: 02/2020 Umzugskosten können BA o WK sein, ag Belastungen dagegen nur in seltenen Ausnahmefällen, BFH BStBl II 1975, 482; 1978, 526; BFH/NV 2009, 149; H 33.1 – 33.4 EStH 2018 "Umzug"). Umzugskosten, die durch die Geburt eines Kindes notwendig geworden sind, stellen nach Ansicht des FG Mchn EFG 1961, 403 keine ag Belastung dar. Umzugskosten bei Umzug au...mehr
Rechtsfähigkeit der Eigentümergemeinschaft / 1.3.1 Verhältnis der Wohnungseigentümer zur Bruchteilsgemeinschaft
Als Mitglieder der Bruchteilsgemeinschaft sind die Wohnungseigentümer Miteigentümer des Gemeinschaftseigentums. Insoweit ordnet auch die Bestimmung des § 10 Abs. 1 WEG an, dass Inhaber der Rechte und Pflichten nach den Vorschriften des Wohnungseigentumsgesetzes, insbesondere des Sondereigentums und des gemeinschaftlichen Eigentums, die Wohnungseigentümer sind, soweit nicht e...mehr
Rechtsfähigkeit der Eigentümergemeinschaft / 8 Rechtsprechungsübersicht
Abwehransprüche Eine Gemeinschaft der Wohnungseigentümer ist prozessführungsbefugt für die Geltendmachung subjektiv-öffentlicher Nachbarrechte in Ansehung eines Planfeststellungsbeschlusses, wenn ihr diese Rechte durch Beschluss zur Ausübung übertragen wurden. Die Beeinträchtigung des gemeinschaftlichen Eigentums einer Wohnungseigentümergemeinschaft durch die Festsetzung eines...mehr
Rechtsfähigkeit der Eigentümergemeinschaft / 1.3.2 Verhältnis der Wohnungseigentümer zur (teil-)rechtsfähigen Eigentümergemeinschaft
Da sich die Rechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft auf den Bereich der gesamten Verwaltung bezieht und insbesondere das Verwaltungsvermögen der (teil-)rechtsfähigen Wohnungseigentümergemeinschaft zugeordnet ist, ist die (teil-)rechtsfähige Eigentümergemeinschaft nicht nur Inhaberin von Rechten und Pflichten gegenüber außenstehenden Dritten, sondern insbesondere a...mehr
Rechtsfähigkeit der Eigentümergemeinschaft / 5.1 Gemeinschaftsbezogene Rechte und Pflichten
Im Rahmen der gemeinschaftsbezogenen Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer darf und muss allein die (teil-)rechtsfähige Eigentümergemeinschaft handeln. Gemeinschaftsbezogene Rechte Mit Blick auf die Ausübung gemeinschaftsbezogener Rechte besteht bei den einzelnen Wohnungseigentümern keine Ausübungsbefugnis. Als Abgrenzungsmerkmal ist stets zu fragen, ob das Handeln eines...mehr
Rechtsfähigkeit der Eigentümergemeinschaft / 7 Mehrausanlagen
Unabhängig davon, ob dem Charakter einer Mehrhausanlage dadurch entsprochen wird, dass Untergemeinschaften mit eigenen Beschluss- und somit Verwaltungskompetenzen eingeräumt sind, können Untergemeinschaften niemals eigenständig rechtsfähig sein. Sie bleiben Teil der (Gesamt-)Wohnungseigentümergemeinschaft. Praxis-Beispiel Dachinstandsetzung Die Wohnungseigentumsanlage besteht ...mehr
Rückstellung, Nachbetreuungsrückstellung / 6 Rückstellungen für künftige Wartungs- und Nachbetreuungsleistungen bei technisch komplizierten und wartungsanfälligen Geräten
Unternehmen, die technisch komplizierte und wartungsanfällige Geräte verkaufen, verpflichten sich i. d. R. im Kaufvertrag für einen bestimmten Zeitraum, diese nachzubetreuen. Auch Leasingfirmen verpflichten sich im Leasingvertrag, die zukünftige Wartung der überlassenen Wirtschaftsgüter zu übernehmen. Der künftige Aufwand für die Nachbetreuung oder Wartung ist i. d. R. erhebl...mehr
Rückstellung, Nachbetreuungsrückstellung / 6.4 Keine Rückstellung für Reparaturleistungen möglich
Soweit neben den Wartungs- und Nachbetreuungsleistungen außerhalb der gesetzlichen und vertraglichen Gewährleistungsverpflichtungen Reparaturleistungen zu erbringen sind, kann hierfür keine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten bilanziert werden. Diese Verpflichtungen werden wirtschaftlich erst bei Eintritt der Reparaturfälle verursacht. Praxis-Beispiel Zahlung von ein...mehr
Arbeitsmittel und Arbeitskleidung / 4 Werkzeuggeld: Nur die Erstattung der gezahlten Beträge ist steuerfrei
Die Erstattung von Werkzeuggeld ist nur dann steuerfrei, wenn die Erstattung die tatsächlichen Aufwendungen des Arbeitnehmers offensichtlich nicht übersteigt. Werkzeuggeld betrifft nur die Aufwendungen des Arbeitnehmers für handwerkliches Arbeitsgerät. Musikinstrumente gehören nicht dazu. Grundsätzlich müssen die Erstattungen nachgewiesen werden, und zwar durch Einzelnachweis....mehr
Arbeitsmittel und Arbeitskleidung / 9.3 Hinsichtlich des Werbungskostenabzugs gilt das Abflussprinzip
Der Arbeitnehmer kann seine Aufwendungen für Arbeitsmittel in dem Veranlagungszeitraum als Werbungskosten abziehen, in dem ihm die Aufwendungen entstanden sind. Das Abflussprinzip kommt auch im Falle der Zerstörung oder Beschädigung eines Arbeitsmittels zur Anwendung. Wichtig Bei Anschaffungskosten über 800 EUR Verteilung auf Nutzungsdauer Überschreiten die Anschaffungs- oder H...mehr
Arbeitsmittel und Arbeitskleidung / 2 Praxis-Beispiel für Ihre Buchhaltung: Monteur benutzt eigene Werkzeuge – Arbeitgebererstattung von Werkzeuggeld
Aufzugsmonteur Wolfgang Müller benutzt eigene Werkzeuge im Außendienst für die Wartung von Aufzügen. Hierfür zahlt ihm sein Arbeitgeber Hans Groß ein monatliches Werkzeuggeld i. H. v. 100 EUR. Buchungsvorschlag:mehr
Rückstellung, Nachbetreuungsrückstellung / 6.2 BFH versus BMF
Dieser Meinungsstreit zwischen BFH und Finanzverwaltung entzündete sich in einem Rechtsfall, der in folgendem Beispiel kurz dargestellt ist. Praxis-Beispiel Nachbetreuung eines Hörgeräteakustikers Der Hörgeräteakustiker H liefert Mitgliedern bestimmter Krankenkassen Hörgeräte und rechnet direkt mit den Krankenkassen ab, sodass Rechtsbeziehungen nur zwischen ihm und den Kranken...mehr
Rückstellung, Nachbetreuungsrückstellung / 6.1 Wirtschaftliche Verursachung als Voraussetzung
Für die Bildung der Rückstellung geht es letztlich um die Frage, ob die Verpflichtung wirtschaftlich vor dem Bilanzstichtag verursacht ist. Die Finanzverwaltung ist der Auffassung, dass dieses Merkmal als Voraussetzung für die Bilanzierung einer Rückstellung für eine ungewisse Verbindlichkeit erfüllt sein muss. Hingegen vertrat der BFH bislang die Auffassung, eine Rückstellung...mehr
Rückstellung, Nachbetreuungsrückstellung / 6.3 Verpflichtung zur Nachbetreuung gilt als wirtschaftliche Verursachung
Im Ergebnis decken sich die Auffassungen des BFH und des BMF. Nach Meinung des BFH reicht das Bestehen einer vor dem Bilanzstichtag dem Betrag nach ungewissen Verbindlichkeit aus. Nach Auffassung des BMF liegt in der Verpflichtung die wirtschaftliche Verursachung. Der Hinweis des BMF, es folge der Auffassung des BFH nicht, soweit dieser entschieden hat, dass vor dem Bilanzst...mehr
Betriebliche Verkehrssicherheit – Warum? / 4 Prävention lohnt sich für alle
Vielfach gehen Unternehmen davon aus, dass man auf das Verhalten außerhalb des Unternehmens keinen Einfluss nehmen könne, insbesondere nicht im Straßenverkehr. Internationale Forschungsprojekte zum "Return on Prevention" haben jedoch gezeigt, dass jeder in Sicherheit und Gesundheit investierte Euro zu rund 2 Euro Nutzen führt. Hinzu kommt, dass durch Bemühungen, die Sicherhe...mehr
Sondernutzungsrechte begründen / 4.2.2.3 Kosten der Instandhaltung und Instandsetzung
Eine besondere Kostenbelastung des Sondernutzungsberechtigten hinsichtlich Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung der seinem Sondernutzungsrecht unterliegenden Bereiche des Gemeinschaftseigentums kommt auf Grundlage von § 16 Abs. 4 WEG in Betracht. Zunächst ist hier unbedingt zu beachten, dass eine derartige Kostenverteilungsänderung ausschließlich dann in Betracht ...mehr
Sondernutzungsrechte begründen / 4.2.1 Instandhaltungs- und Instandsetzungsverpflichtung
Ist dem sondernutzungsberechtigten Wohnungseigentümer nicht mit Begründung seines Sondernutzungsrechts auch die Verpflichtung zur Instandhaltung und Instandsetzung auferlegt worden, kann entsprechendes im Nachhinein rechtssicher nur noch durch Vereinbarung herbeigeführt werden. Eine Beschlusskompetenz besteht insoweit jedenfalls nicht. Ein Beschluss, der dem Sondernutzungsbe...mehr
Sondernutzungsrechte begründen / 4 Instandhaltung und Kosten
Nach der Bestimmung des § 21 Abs. 1, 5 Nr. 2 WEG obliegt die Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums den Wohnungseigentümern gemeinschaftlich. Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn zugunsten einzelner Wohnungseigentümer Sondernutzungsrechte an Teilen bzw. Bereichen des gemeinschaftlichen Eigentums begründet sind. Dies dürfte freilich nicht immer im Int...mehr
Sondernutzungsrechte begründen / 4.1.1 Instandhaltungs- und Instandsetzungspflichten
Durch Vereinbarung kann den Wohnungseigentümern grundsätzlich die Verpflichtung zur Instandhaltung und Instandsetzung bestimmter Bereiche des Gemeinschaftseigentums auferlegt werden. Auf Grundlage einer vereinbarten Öffnungsklausel ist dies bei einer allgemeinen Öffnungsklausel nur mit Zustimmung der entsprechend belasteten Wohnungseigentümer möglich. Bei einer entsprechend ...mehr
Sondernutzungsrechte begründen / 4.1.2 Kostentragungspflichten
Werden dem sondernutzungsberechtigten Wohnungseigentümer nicht die Pflichten zur Instandhaltung und Instandsetzung auferlegt, dürfte es jedenfalls im wohlverstandenen Interesse der Wohnungseigentümer liegen, ihn zumindest mit den entsprechenden Kosten zu belasten. Musterklausel: Kostentragungspflicht des Sondernutzungsberechtigten "Die Wohnungseigentümer sind sich darüber ei...mehr
Sondernutzungsrechte begründen / 4.2.2.2 Beschluss nach § 16 Abs. 3 und Abs. 4 WEG
Möglich ist es hingegen, auch unter Abänderung bestehender Kostenregelungen in Vereinbarungen, Kostenverteilungsänderungen hinsichtlich einer Mehrbelastung des Sondernutzungsberechtigten für Betriebs- und Verwaltungskosten auf Grundlage von § 16 Abs. 3 WEG dauerhaft und im konkreten Fall einer Einzelmaßnahme der Instandhaltung und Instandsetzung auf Grundlage von § 16 Abs. 4...mehr
Sondernutzungsrechte begründen / 4.1 Regelung mit Begründung des Sondernutzungsrechts
Mit der Begründung von Sondernutzungsrechten sollten Kostentragungsregelungen und/oder Regelungen über die Instandhaltung und Instandsetzung der von den Sondernutzungsrechten umfassten Bereiche des gemeinschaftlichen Eigentums zumindest erwogen werden. Ob die Übertragung von Instandhaltungs- und Instandsetzungspflichten stets sinnvoll ist, wird maßgeblich vom konkreten Einze...mehr
Unentgeltliche Wertabgaben: Umsatzsteuerliche Folgen auc ... / 2 Fall: Der Unternehmer und sein Fahrzeug
Sachverhalt Rechtsanwalt R hat sich seinen Traum erfüllt und Anfang Juli 2018 einen 30 Jahre alten Porsche in gutem Zustand erworben. Das Fahrzeug, das ihm von einem Kollegen angeboten wurde, konnte er für 15.000 EUR zzgl. Umsatzsteuer erwerben. Da in dem Fahrzeug noch der erste Motor eingebaut war, ließ er Anfang Juli 2019 von einer auf alte Fahrzeuge spezialisierten Werksta...mehr
Sondernutzungsrechte begründen / 4.2.1.2 Konkrete bzw. spezifische Öffnungsklausel
Andere Grundsätze gelten dann, wenn bereits die Öffnungsklausel selbst die Möglichkeit einer nachträglichen Verpflichtung von Sondernutzungsberechtigten ermöglicht. Musterklausel: Öffnungsklausel zur beschlussweisen Begründung von Instandhaltungs- und Instandsetzungspflichten eines Sondernutzungsberechtigten "Sollten zugunsten einzelner Wohnungseigentümer in der Teilungserkl...mehr
Sondernutzungsrechte begründen / 4.2.1.1 Allgemeine Öffnungsklausel
Für den Fall, dass die Gemeinschaftsordnung eine allgemeine Öffnungsklausel enthält, führt eine entsprechende Verpflichtung zur schwebenden Unwirksamkeit des Beschlusses bis der Sondernutzungsberechtigte seine Zustimmung erteilt. Praxis-Beispiel Instandhaltung des Gartenteils Zugunsten einer Wohnungseigentümerin ist an einem bestimmten Teil des gemeinschaftlichen Gartens ein S...mehr
Versicherungsschäden: Abwicklung durch Verwalter / 7 Vorbeugende Maßnahmen
Dem Verwalter obliegt es im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung, die Ansprüche auf ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums (§ 21 Abs. 5 Nr. 2 WEG) und des Sondereigentums (§ 14 Ziff. 1 WEG) geltend zu machen. Nur dann lassen sich spätere Risiken bei einer Schadensregulierung vermeiden oder zumindest in Grenzen halten.mehr
Frotscher/Drüen, GewStG § 8 Hinzurechnungen / 7.9 Umfang der Hinzurechnung
Rz. 218 Zu den Miet- und Pachtzinsen gehören alle Leistungen, die der Mieter oder Pächter aufgrund des Miet- oder Pachtvertrags gegenüber dem Vermieter oder Verpächter zu erbringen hat. Sie müssen wirtschaftlich als Gegenleistung für die Nutzung des Wirtschaftsguts anzusehen sein. Es muss sich um Leistungen handeln, die ohne die vertragliche Verpflichtung nicht vom Mieter od...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 29 [Personenzusam ... / 2.3.1 Für unmittelbare Zwecke der Ausübung der Tätigkeit
Rz. 40 Unter die Steuerbefreiung fallen nur sonstige Leistungen des Personenzusammenschlusses an seine Mitglieder. Vergleichbare Leistungen der Mitglieder untereinander (z. B. weil ein Mitglied überschüssige Kapazitäten aus der vom Personenzusammenschluss erhaltenen Leistung an ein anderes Mitglied weitergibt) fallen nicht unter die Steuerbefreiung. Eine vom Personenzusammen...mehr
Digitale Plattform für E2E-Prozesse: Vorteile, Einführun ... / 1.2 Ganzheitliches Zielbild als Erfolgsfaktor
Viele Unternehmen kommen bei der Einführung von E2E-Prozessen und der zugehörigen Plattform zu dem Schluss, dass ein Neuaufsatz ("greenfield"-Ansatz) erforderlich ist: Die historisch gewachsene Prozess- und Systemlandschaft lässt sich nicht (mehr) durch punktuelle Weiterentwicklungen optimieren. Vielmehr stellt sich der grundlegende Neuaufbau als die langfristig sinnvolle Op...mehr
Sondernutzungsrechte begründen / 2.6 Schranken des Sondernutzungsrechts
Das Recht des Sondernutzungsberechtigten unterliegt immanenten Schranken, die sich aus dem Gemeinschaftsverhältnis der Wohnungseigentümer ergeben und die für das Gemeinschaftseigentum aus anderen Gründen, insbesondere aufgrund des Rechts zum Mitgebrauch, bestehen. So ist ein Eigentümer mit einem Sondernutzungsrecht an einer Gartenfläche verpflichtet, dem benachbarten Miteigen...mehr
Versicherungsschäden: Abwicklung durch Verwalter / 1 Vorsorgemaßnahmen vor Eintritt eines Versicherungsschadens
Bevor ein Schaden eintritt, der über die Versicherung zu regulieren ist, sollte der Verwalter vorsorglich Maßnahmen ergreifen, die ihm die spätere Abwicklung eines Schadens erleichtern werden. Verwaltungsübernahme Bereits bei Übernahme der Verwaltung eines neuen Objekts sollte der Verwalter sich einen eigenen Eindruck über den Zustand der Anlage in Form einer Objektbegehung ve...mehr
Versicherungsschäden: Abwicklung durch Verwalter / 5.1.4 Annexkompetenz
Teilweise wird die Auffassung vertreten, der Verwalter sei als Annex zu der in § 21 Abs. 5 Nr. 3 WEG geregelten Versicherungspflicht auch zur Abwicklung aller Schäden im Sondereigentum verpflichtet. Begründet wird dies mit der versicherungsrechtlichen Notwendigkeit, bei dem Abschluss der Gebäudeversicherung für das Gebäude insgesamt, also sowohl Gemeinschafts- als auch Sonder...mehr
Versicherungsschäden: Abwicklung durch Verwalter / 4.1.2 Rechte und Pflichten des Verwalters
Der Verwalter ist bei Schäden im Gemeinschaftseigentum ohne vertragliche Vollmacht befugt und auch verpflichtet, den Schaden im Gemeinschaftseigentum festzustellen (Maßnahme gem. § 27 Abs. 1 Nr. 2 WEG, Sofortmaßnahme gem. § 27 Abs. 1 Nr. 3 WEG), an die Versicherung den Schaden zu melden (gem. § 27 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 Nr. 3 WEG), im Verlustfall eine umgehende Diebstahlsmeldung...mehr
Rz. 244 Unter Miet- und Pachtzinsen sind nicht nur Barleistungen, sondern alle Entgelte zu verstehen, die der Mieter oder Pächter für den Gebrauch oder die Nutzung des Gegenstands an den Vermieter oder Verpächter zu zahlen hat. Dies gilt auch für am Umsatz des Pächters bemessene Pachtzinsen. Bei der Beurteilung, ob ein Miet- oder Pachtvertrag vorliegt, kommt es darauf an, ob...mehr
Planung und Umsetzung eines standardisierten Management ... / 3.2.2 Implementierungsaufwand mit graphomate extensions reduziert
Bei der Einhaltung unserer selbst auferlegten Reporting-Richtlinien im Hinblick auf den IBCS-Standard sind wir mit den vorhandenen Standardmitteln gescheitert. Eine entsprechende Darstellung von Tabellen und Charts war nicht möglich bzw. wäre nur mit nicht vertretbarem Zusatzaufwand möglich gewesen. Wir haben uns deshalb für die Verwendung von Extensions der Firma graphomate...mehr

References: § 85
 § 85
 § 83
 § 33
 § 10
 § 16
 § 21
 § 16
 § 16
 § 16
 § 8
 § 4
 § 21
 § 27
 § 27
 § 27