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Timestamp: 2016-10-28 14:22:33+00:00

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I 185/06 (19.03.2007)
I 185/06
K.________, 1961, Beschwerdef�hrerin,
A.a Die 1961 geborene K.________, verheiratet und Mutter zweier 1986 und 1992 geborener Kinder, meldete sich am 13. Januar 1999 unter Hinweis auf seit 1990 bestehende R�ckenbeschwerden erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Basel-Stadt zog u.a. einen Bericht des Hausarztes Dr. med. S.________, Innere Medizin FMH, vom 11. Februar 1999 (samt Berichten der Rheumatologischen Universit�tsklinik X.________ vom 30. Juni 1992, der Medizinischen Universit�tsklinik des Spitals Y.________ vom 5. und 18. M�rz 1998 sowie der Rheumatologischen Universit�tsklinik am Spital Z.________ vom 5. April 1998) bei, kl�rte die Verh�ltnisse im Haushalt der Versicherten ab (Bericht vom 5. Juli 2000) und liess ein Gutachten durch Dr. med. F.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 27. September 2000 erstellen. Gest�tzt darauf lehnte sie das Rentenbegehren mangels anspruchsbegr�ndender Invalidit�t ab (Verf�gung vom 15. Januar 2001). Sie ging dabei von einer Aufteilung der Aufgabenbereiche Erwerbst�tigkeit/Haushalt im Gesundheitsfall von 58 %/42 %, einer uneingeschr�nkten Arbeitsf�higkeit f�r leidensangepasste T�tigkeiten, einer Erwerbseinbusse von 19 % sowie einer Beeintr�chtigung in den h�uslichen Verrichtungen von 20 %, d.h. von einer gewichteten Gesamtinvalidit�t von knapp 20 % ([0,58 x 19 %] + [0,42 x 20 %]), aus. Dieser Verwaltungsakt erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
A.b Am 18. Februar 2002 wurde die Versicherte erneut bei der IV-Stelle vorstellig und wies abermals auf ihre durch das R�ckenleiden verminderte Leistungsf�higkeit hin. Die Verwaltung holte einen Bericht des Dr. med. S.________ vom 21. Februar 2002 ein und veranlasste gutachterliche Abkl�rungen durch Dr. med. R.________, Physikalische Medizin/Rheumaerkrankungen FMH, (Expertise vom 3. September 2003) und Dr. med. F.________ (Expertise vom 2. Dezember 2003 [samt Erg�nzung vom 8. Dezember 2003]). Ferner nahm sie Erhebungen im Haushalt vor (Abkl�rungsbericht vom 26. November 2003). Auf dieser Basis ermittelte sie, ausgehend von einer unver�nderten Aufteilung der Aufgabenbereiche, einer Arbeitsunf�higkeit von 50 %, einer Erwerbseinbusse von 25 % und einer Behinderung im Haushalt von 26 %, einen rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von 25 % ([0,58 x 25 %] + [0,42 x 26 %]; Verf�gung vom 11. Dezember 2003). Daran hielt sie, nach Beizug einer Stellungnahme des IV-Abkl�rungsdienstes vom 23. M�rz 2005, mit Einspracheentscheid vom 8. April 2005 - unter Ablehnung des Gesuches um unentgeltliche Rechtsvertretung - fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt insofern teilweise gut, als es den angefochtenen Einspracheentscheid in Bezug auf die Ablehnung der unentgeltlichen Verbeist�ndung aufhob und die Sache zum Erlass eines neuen Entscheides im Sinne der Erw�gungen an die IV-Stelle zur�ckwies; im �brigen wies es die Rechtsvorkehr ab (Entscheid vom 20. Oktober 2005).
K.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides, soweit einen Rentenanspruch der Versicherten ablehnend, sei die Verwaltung zu verpflichten, ihr sp�testens mit Wirkung ab 1. Februar 2002 eine ganze Invalidenrente (zuz�glich Zusatz- und Kinderrenten) zuzusprechen. Ferner ersucht sie um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Nach Art. 132 Abs. 1 OG kann das Bundesgericht in Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen in Abweichung von den Art. 104 und 105 OG auch die Unangemessenheit der angefochtenen Verf�gung beurteilen und ist an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts nicht gebunden. Gem�ss Art. 132 Abs. 1 OG in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG (in Kraft seit 1. Juli 2006) gelten diese Abweichungen nicht, wenn der angefochtene Entscheid Leistungen der Invalidenversicherung betrifft. Nach Ziff. II lit. c dieses Gesetzes gilt indessen bisheriges Recht f�r die im Zeitpunkt des Inkafttretens der �nderung beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngigen Beschwerden. Da die hier zu beurteilende Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 1. Juli 2006 beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngig war, richtet sich dessen Kognition nach der bis Ende Juni 2006 g�ltigen Fassung von Art. 132 OG, welche dem neuen Abs. 1 entspricht (SVR 2007 IV Nr. 11 S. 40 Erw. 1 [Urteil O. vom 14. Juli 2006, I 337/06]).
2.1 Die Beschwerdegegnerin ist - nach erstmaliger rechtskr�ftiger Ablehnung des Rentengesuches mit Verf�gung vom 15. Januar 2001 - auf die Neuanmeldung der Beschwerdef�hrerin vom 18. Februar 2002 eingetreten und hat eine materielle Pr�fung des Rentenanspruchs vorgenommen. Es ist deshalb in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach altArt. 41 IVG (aufgehoben auf den 31. Dezember 2002) bzw. - seit 1. Januar 2003 - Art. 17 ATSG zu beurteilen, ob sich der Grad der Invalidit�t seit Erlass der unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Verf�gung vom 15. Januar 2001 bis zum Einspracheentscheid vom 8. April 2005 (BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen) in einer f�r den Rentenanspruch erheblichen Weise ver�ndert hat (BGE 130 V 75 ff. Erw. 3.2.3 mit Hinweisen).
2.2.1 An der Massgeblichkeit dieser altrechtlichen Grunds�tze hat das Inkrafttreten des ATSG sowie der damit in Zusammenhang stehenden Revisionen auf Gesetzes- und Verordnungsstufe per 1. Januar 2003 ebenso wenig etwas ge�ndert (BGE 130 V 349 ff. Erw. 3.5, 3.5.1 - 3.5.4; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 38 Erw. 2.1 mit Hinweisen [Urteil Z. vom 26. Oktober 2004, I 457/04]) wie in Bezug auf die invalidenversicherungsrechtliche Rentenzusprechung (BGE 130 V 343). F�r die Zeit ab 1. Januar 2004, d.h. mit Inkrafttreten der 4. IV-Revision (Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung vom 21. M�rz 2003, Verordnung �ber die Invalidenversicherung vom 21. Mai 2003), ist schliesslich zu ber�cksichtigen, dass wohl die revisions- und neuanmeldungsrechtlich einschl�gigen Art. 17 ATSG (Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen) sowie Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV unver�ndert geblieben sind, nicht aber Art. 28 IVG, worin die massgebende Invalidit�t neu umschrieben wird. Die auf den 1. Januar 2004 ge�nderte Rechtslage betreffend der Invalidit�tsbemessung (Art. 28 IVG) sowie die sachbez�glichen Schlussbestimmungen der �nderung vom 21. M�rz 2003 (4. IV-Revision), insbesondere lit. d - f zur Besitzstandswahrung, sind auch bei der Rentenzusprechung im Wege der Revision beachtlich (SVR 2006 IV Nr. 10 S. 38 f. Erw. 2.2 mit Hinweisen [Urteil Z. vom 26. Oktober 2004, I 457/04]).
2.2.2 Zu beachten ist ferner, dass auch Art. 16 ATSG, wie in BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4 dargelegt wird, keine Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten bewirkt, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 f. Erw. 2a und b). Ebenfalls nicht von einer �nderung betroffen sind die f�r die Festsetzung der Invalidit�t von Nichterwerbst�tigen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG (je in der vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassung), insbesondere im Haushalt besch�ftigten Versicherten, anzuwendende spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs (BGE 125 V 149 Erw. 2a, 104 V 136 Erw. 2a; AHI 1997 S. 291 Erw. 4a; vgl. auch BGE 128 V 31 Erw. 1; SVR 2005 IV Nr. 21 S. 82 f. Erw. 4 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04]) sowie die im Falle von teilerwerbst�tigen Versicherten beizuziehende gemischte Methode (BGE 130 V 393 [mit Hinweis auf BGE 125 V 146]; zur Weitergeltung der rechtsprechungsgem�ss f�r die Beurteilung der Statusfrage relevanten Kriterien: SVR 2005 IV Nr. 21 S. 83 Erw. 4.2 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04, mit Hinweis u.a. auf BGE 117 V 194 ff. Erw. 3b]). Gleiches hat im �brigen f�r die im Rahmen der 4. IV-Revision per 1. Januar 2004 eingetretenen Anpassungen in diesem Bereich zu gelten. Damit wurden einzig die bisherigen Art. 27 Abs. 1 (spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs) und Art. 27bis Abs. 1 IVV (gemischte Methode) aus Gr�nden der formalen Gleichbehandlung erwerbs-, teilerwerbs- und nicht erwerbst�tiger Personen grossmehrheitlich auf Gesetzesstufe gehoben und in die Art. 28 Abs. 2bis und 2ter IVG �berf�hrt (in Verbindung nunmehr mit Art. 27 und 27bis IVV sowie Art. 8 Abs. 3 und Art. 16 ATSG; SVR 2005 IV Nr. 21 S. 83 Erw. 4.1 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04]: spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs; BGE 130 V 394 f. Erw. 3.2, sowie SVR 2006 IV Nr. 42 S. 153 f. Erw. 5.3 in fine [Urteil E. vom 13. Dezember 2005, I 156/04], je mit Hinweisen: gemischte Methode; zum Ganzen: Urteil M. vom 28. Februar 2005, I 380/04, Erw. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen).
Strittig und vorweg zu pr�fen ist der invalidenversicherungsrechtliche Status der Beschwerdef�hrerin. Vorinstanz und Verwaltung qualifizieren diesen als teilerwerbst�tig; bei der Anwendung der gemischten Methode beziffern sie - wie bereits im Rahmen der erstmaligen Anspruchspr�fung (vgl. Verf�gung vom 15. Januar 2001) - den Anteil der Erwerbst�tigkeit auf 58 %, denjenigen der Bet�tigung im Haushalt auf 42 %. Die Beschwerdef�hrerin stellt sich auf den Standpunkt, ihr sei der Status einer ganzt�gig Erwerbst�tigen zuzuerkennen, weshalb bei der Invalidit�tsbemessung die Einkommensvergleichsmethode anwendbar sei.
3.1 Ob eine versicherte Person als ganzt�gig oder zeitweilig erwerbst�tig oder als nichterwerbst�tig einzustufen ist - was je zur Anwendung einer anderen Methode der Invalidit�tsbemessung f�hrt (vgl. aber zur Einkommensvergleichsmethode auch im Fall einer bloss 80%igen Erwerbst�tigkeit: BGE 131 V 51) -, ergibt sich aus der Pr�fung, was die Person bei im �brigen unver�nderten Umst�nden t�te, wenn keine gesundheitliche Beeintr�chtigung best�nde. Diese Frage beurteilt sich nach den Verh�ltnissen, wie sie sich bis zum Erlass des Einspracheentscheides entwickelt haben, wobei f�r die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausge�bten (Teil-) Erwerbst�tigkeit der im Sozialversicherungsrecht �bliche Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 125 V 150 Erw. 2c mit Hinweisen). Ob eine verheiratete versicherte Person als ganzt�gig oder zeitweilig erwerbst�tig zu betrachten ist, beurteilt sich praxisgem�ss sodann nicht danach, ob sie vor ihrer Heirat erwerbst�tig war oder nicht. Diese Tatsache kann allenfalls ein Indiz darstellen. Entscheidend ist vielmehr jene T�tigkeit, welche die versicherte Person aus�ben w�rde, wenn sie nicht invalid geworden w�re. Es ist demnach zu pr�fen, ob sie ohne Invalidit�t mit R�cksicht auf die gesamten Umst�nde (dazu geh�ren die pers�nlichen, famili�ren, sozialen und erwerblichen Verh�ltnisse) vorwiegend erwerbst�tig oder im Haushalt besch�ftigt w�re. F�r die Beurteilung und Festlegung des im Gesundheitsfall mutmasslich ausge�bten Aufgabenbereichs sind ausser der finanziellen Notwendigkeit, eine Erwerbst�tigkeit wieder aufzunehmen oder auszudehnen, auch allf�llige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegen�ber Kindern, das Alter, die beruflichen F�higkeiten und die Ausbildung sowie die pers�nlichen Neigungen und Begabungen zu ber�cksichtigen. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu w�rdigen (BGE 117 V 195 Erw. 3b mit zahlreichen Hinweisen auf Rechtsprechung und Literatur).
3.2 Vorinstanz und Verwaltung haben entscheidwesentlich auf den Abkl�rungsbericht Haushalt vom 26. November 2003 abgestellt. Danach ist f�r die prozentuale Aufteilung zwischen Erwerbst�tigkeit (58 %) und Haushalt (42 %) - wie bereits bei der erstmaligen Anspruchspr�fung (vgl. Verf�gung vom 15. Januar 2001, Abkl�rungsbericht vom 5. Juli 2000) - daran anzukn�pfen, in welchem Umfang die Beschwerdef�hrerin in den Jahren 1995 bis anfangs 1998 effektiv gearbeitet habe. Von statusrechtlich unver�nderten Verh�ltnissen auszugehen rechtfertige sich auch mit Blick darauf, dass es die Beschwerdef�hrerin unterlassen habe, sich im Anschluss an die rentenablehnende Verf�gung vom 15. Januar 2001 um eine Erwerbst�tigkeit zu bem�hen, obwohl ihr aufgrund der fach�rztlichen Stellungnahmen zur Arbeitsf�higkeit eine leichte bis mittelschwere T�tigkeit vollumf�nglich zumutbar sei. Der von der Beschwerdef�hrerin behaupteten 100%igen Erwerbst�tigkeit im - hypothetischen - Gesundheitsfall st�nde entgegen, dass die 1992 geborene Tochter nach wie vor der Betreuung bed�rfe, welche nicht durch den "3-Schicht" arbeitenden Gatten der Beschwerdef�hrerin erfolgen k�nne.
3.3.1 Die in der T�rkei geborene und aufgewachsene Beschwerdef�hrerin verf�gt - mit Ausnahme eines halbj�hrigen N�h- und Stickkurses - �ber keine Berufsausbildung. 1981 in die Schweiz eingereist, war sie in den Folgejahren als K�chen- und Reinigungshilfe, als Fabrikhilfsarbeiterin sowie in den Betrieben O.________ t�tig. Bei Letzterer war sie vom 1. Januar 1987 bis 31. Dezember 1992 in einem Vollpensum festangestellt sowie vom 28. August bis 15. Dezember 1995, vom 30. September bis 30. November 1996, vom 12. bis 16. Mai sowie vom 22. Mai bis 30. Juni 1997 und vom 23. Dezember 1997 bis 30. Januar 1998 jeweils im Rahmen von befristeten Arbeitsvertr�gen ebenfalls zu 100 % besch�ftigt. Zus�tzlich verrichtete sie in den Jahren 1990/1991 stundenweise B�roreinigungen f�r die Firma P.________ AG sowie - w�hrend drei Tagen w�chentlich � vier Stunden - vom 1. April 1996 bis 31. Dezember 1998 f�r die Firma Q.________. 1993 und 1994 bezog sie Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Seit Ende Februar 1998 geht sie krankheitsbedingt keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach.
3.3.2 Daraus erhellt, dass die Versicherte trotz der Mitte M�rz 1986 und im April 1992 geborenen Kinder bis Ende Dezember 1992 - in Ber�cksichtigung auch der Reinigungst�tigkeit - zeitweilig zu �ber 100 % gearbeitet hat. In den darauf folgenden zwei Jahren war sie bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet und hatte daher ebenfalls Arbeitsbem�hungen nachzuweisen. Im Anschluss daran fand ein sukzessiver Abbau der Erwerbst�tigkeit in dem Sinne statt, dass von 1995 bis Ende Februar 1998 nurmehr, wenn auch vollzeitliche, Tempor�reins�tze in den Betrieben O.________ erfolgten (1995: knapp vier Monate; 1996: zwei Monate; 1997: zwei Monate; 1998: ein Monat) und die Beschwerdef�hrerin - ab April 1996 - noch dreimal w�chentlich w�hrend vier Stunden t�glich im Reinigungsdienst t�tig war. Diese Verminderung der erwerblichen Aktivit�ten stand, wie insbesondere den Berichten der Rheumatologischen Universit�tsklinik X.________ vom 30. Juni 1992, der Medizinischen Universit�tsklinik des Spitals Y.________ vom 5. und 18. M�rz 1998 sowie der Rheumatologischen Universit�tsklinik am Spital Z.________ vom 5. April 1998 zu entnehmen ist, im Zusammenhang mit dem seit Jahren bestehenden, sich nach der Geburt des zweiten Kindes im M�rz 1992 erheblich verschlechternden R�ckenleiden der Versicherten. Ab Ende Februar 1998 wurde ihr aufgrund der gesundheitlichen Probleme schliesslich seitens ihres Hausarztes eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit bescheinigt (vgl. Berichte des Dr. med. S.________ vom 11. Februar 1999 und 21. Februar 2002), welche Dr. med. R.________ als aus rheumatologischer Sicht bis Ende Oktober 1999 andauernd best�tigte (Gutachten vom 3. September 2003, S. 6).
Diese Anhaltspunkte lassen, entgegen der Betrachtungsweise von Vorinstanz und Beschwerdegegnerin, durchaus R�ckschl�sse auf ein im relevanten Vergleichszeitraum ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen h�heres Erwerbspensum als die angenommenen - dem Durchschnittswert der in den Jahren 1995 bis anfangs 1998 geleisteten Arbeit entsprechenden (vgl. Aktennotiz vom 21. September 1999; Abkl�rungsbericht Haushalt vom 5. Juli 2000, S. 4 oben) - 58 % zu. Namentlich erscheint nicht nachvollziehbar, weshalb die Versicherte ab 1987 w�hrend einer doch l�ngeren zeitlichen Phase zun�chst mit einem und ab April 1992 mit zwei Kleinkindern sowie einem ebenfalls vollzeitig arbeitenden Ehemann zu einem Pensum von stets mindestens 100 % h�tte erwerbst�tig sein sollen, um diesen Besch�ftigungsgrad einige Jahre sp�ter trotz intakter Gesundheit und Wegfalls der intensivsten Betreuungsaufgaben um fast die H�lfte zu reduzieren. Dies gilt umso mehr, als die finanziellen Verh�ltnisse der Familie damals eher angespannt waren (vgl. Abkl�rungsbericht Haushalt vom 5. Juli 2000, S. 3; Gutachten des Dr. med. F.________ vom 27. September 2000, S. 5 unten). Im �brigen wurde der Beschwerdef�hrerin �rztlicherseits nicht erst seit Februar 1998 ein reduziertes Leistungsverm�gen attestiert. Wie insbesondere dem Bericht der Rheumatologischen Universit�tsklinik X.________ vom 30. Juni 1992 zu entnehmen ist, bescheinigten die behandelnden �rzte ihr ein solches auch schon zu jenem Zeitpunkt (" .. . Die Arbeitsunf�higkeit wird nachher erneut beurteilt [bis jetzt war sie 100 %]."). Aus dem Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin ab 1995 nurmehr teilzeitlich erwerbst�tig war - in den Jahren 1993 und 1994 bezog sie Arbeitslosentaggelder, welche in ihrer H�he auf eine angenommene Vermittlungsf�higkeit von 100 % schliessen lassen (1993: Fr. 33'067.-; 1994: Fr. 33'421.-) -, l�sst sich somit, jedenfalls f�r den hier zu beurteilenden Zeitraum vom 15. Januar 2001 bis 8. April 2005, nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit eine im Gesundheitsfall ebenfalls lediglich zu 58 % ausge�bte Erwerbst�tigkeit folgern, zumal die Versicherte von Beginn weg, d.h. bereits anl�sslich der ersten Erhebungen vor Ort im Haushalt im August 1999, stets betont hatte, ohne gesundheitliche Einschr�nkungen vollzeitig erwerbst�tig zu sein. Da die beiden Kinder in dieser Phase zwar nicht mehr der dauernden Obhut bedurften, sie aber, namentlich die 1992 geborene Tochter, auch noch nicht v�llig selbstst�ndig waren, die wirtschaftliche Situation der Familie sich zwischenzeitlich verbessert hatte (vgl. Abkl�rungsbericht Haushalt vom 26. November 2003, S. 4) und die Beschwerdef�hrerin sich trotz der ihr mit Gutachten des Dr. med. F.________ vom 27. September 2000 aus psychiatrischer Sicht f�r k�rperlich leichte und mittelschwere T�tigkeiten bescheinigten vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit (vgl. auch Gutachten desselben Arztes vom 2. Dezember 2003) bzw. des ihr durch den Rheumatologen Dr. med. R.________ immerhin ab 1. November 1999 zugebilligten Leistungsverm�gens von 50 % (Expertise vom 3. September 2003) seither keinerlei Anstalten mehr machte, auch nur eine Teilzeitbesch�ftigung aufzunehmen, kann indessen nicht unbesehen ein ohne Behinderung verrichtetes Vollpensum angenommen werden. Vielmehr ist vor diesem Hintergrund - aber auch in Ber�cksichtigung einer trotz gesundheitlicher Einschr�nkungen doch bis Februar 1998 zu durchschnittlich knapp 60 % ausge�bten Erwerbst�tigkeit - davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin als Valide zu 80 % erwerbst�tig gewesen w�re.
Erg�nzender Abkl�rungsbedarf ergibt sich daraus, dass die medizinischen Akten keine verl�ssliche Grundlage f�r die Beurteilung bilden, ob und in welchem Umfang die Beschwerdef�hrerin in ihrem Leistungsverm�gen leidensbedingt eingeschr�nkt ist bzw. ob gegen�ber dem Zustand im Zeitpunkt der rechtskr�ftigen rentenablehnenden Verf�gung vom 15. Januar 2001 eine rechtserhebliche (Erw. 2.1 hievor) Ver�nderung eingetreten ist. W�hrend Dr. med. F.________ in der Expertise vom 2. Dezember 2003, wie bereits im Gutachten vom 27. September 2000, aufgrund der psychischen Befunde (anhaltende somatoforme Schmerzst�rung [ICD-10: F45.4], Analgeticaabusus [ICD-10: F55.2]) leichte bis mittelschwere T�tigkeiten ganztags in vollem Leistungsumfang als zumutbar erachtet, erkl�rt Dr. med. R.________ die Beschwerdef�hrerin infolge ihrer Beschwerden am Bewegungsapparat - vor allem im cervicalen und lumbalen Bereich - seit November 1999 als zu 50 % beeintr�chtigt. Diese Sch�tzung beziehe sich in erster Linie auf T�tigkeiten in wechselnden, r�ckenschonenden Positionen (Sitzen, Stehen, Gehen). Aus rheumatologischer Sicht seien sowohl Haushaltsverrichtungen wie auch Besch�ftigungen im Sinne von Pack- und Reinigungsarbeiten, welche nicht mit einer R�ckenbelastung verbunden seien, durchaus w�hrend drei bis vier Stunden pro Tag durchf�hrbar (Gutachten vom 3. September 2003). Gest�tzt auf die Angaben des Dr. med. R.________ auf eine rheumatologisch begr�ndete Arbeitsunf�higkeit im Umfang von 50 % zu erkennen, �berzeugt - entgegen Vorinstanz und Verwaltung - nicht, nachdem der Rheumatologe den Beginn der entsprechenden Einschr�nkung auf den 1. November 1999 festsetzt, w�hrend aufgrund der Verf�gung vom 15. Januar 2001 zu diesem Zeitpunkt noch eine volle Arbeitsf�higkeit in angepasster T�tigkeit bestand.
Insgesamt ist nach Lage der medizinischen Akten, worunter insbesondere auch die Berichte der Universit�tsklinik X.________ vom 18. M�rz 1998 und vom 30. Juni 1992, unklar, ob die geklagten R�ckenbeschwerden somatischen und/oder psychischen Ursprungs sind sowie ob und allenfalls in welchem Umfang dadurch die Leistungsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin gegen�ber dem Zustand am 15. Januar 2001 eingeschr�nkt wird. Zur Kl�rung dieser offenen Fragen ist ein polydisziplin�res Gutachten einzuholen, welches gegebenenfalls dem Umstand Rechnung zu tragen haben wird, dass eine diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzst�rung allein in der Regel keine lang dauernde, zu Invalidit�t f�hrende Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG zu bewirken vermag (BGE 130 V 352).
Nach dem Gesagten geht die Sache an die Verwaltung, damit sie, ausgehend von 80%iger Erwerbst�tigkeit und 20%iger Bet�tigung im Haushalt als Valide (Erw. 3.3.2 hievor), erg�nzende medizinische Abkl�rungen trifft, um hernach �ber den Anspruch auf Rente neu zu befinden.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG [in der vorliegend massgeblichen, bis 30. Juni 2006 in Kraft gestandenen Fassung; Erw. 1 hievor]). Dem Ausgang des Prozesses entsprechend steht der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung ist gegenstandslos.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 20. Oktober 2005 und der Einspracheentscheid der IV-Stelle Basel-Stadt vom 8. April 2005 aufgehoben werden und die Sache an die Verwaltung zur�ckgewiesen wird, damit sie nach erg�nzenden Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen �ber den Rentenanspruch neu befinde.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt, der Ausgleichskasse Versicherung, Z�rich, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen zugestellt.

References: Art. 132
 Art. 104
 Art. 132
 Art. 132
 Art. 17
 Art. 17
 Art. 87
 Art. 28
 Art. 16
 BGE 
 Art. 5
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 27
 Art. 8
 Art. 16
 BGE 
in fine
 BGE 
 Art. 4
 Art. 135