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Timestamp: 2017-10-18 09:50:27+00:00

Document:
5A_565/2012 06.08.2012
5A_565/2012
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 18. Juni 2012 des Obergerichts des Kantons Thurgau.
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 18. Juni 2012 des Obergerichts des Kantons Thurgau, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung an den Beschwerdegegner für Fr. 298'235.-- abgewiesen und den erstinstanzlichen Entscheid bestätigt hat,
dass das Obergericht erwog, die Betreibungsforderung beruhe auf einem Pfändungsverlustschein, dieser gelte gemäss Art. 149 Abs. 2 SchKG als Schuldanerkennung und damit als provisorischer Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG, der Beschwerdeführer behaupte zwar Verrechnung, reiche hiezu jedoch bloss Unterlagen aus dem Jahr 1994 ein, obgleich die dem Pfändungsverlustschein zu Grund liegende Forderung vom Bezirksgericht Bischofszell mit rechtskräftigem Urteil vom 8. März 1996 bestätigt worden sei, die Verrechnungsforderung sei damit nicht einmal rechtsgenüglich glaubhaft gemacht, geschweige denn urkundenmässig in liquider Weise belegt, die Schuldanerkennung entkräftende Einwendungen im Sinne von Art. 82 Abs. 2 SchKG erhebe der Beschwerdeführer keine,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG) zum Vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer auch den erstinstanzlichen Rechtsöffnungsentscheid anficht,
dass es insbesondere nicht genügt, unter Hinweis auf ein vor 15 Jahren ergangenes Strafurteil die thurgauischen Richter als befangen und als rassistisch zu bezeichnen, zumal der Beschwerdeführer nicht einmal behauptet, die Ablehnungsbegehren, die (mit Verwirkungsfolge bei Säumnis) sogleich geltend zu machen sind (BGE 132 II 485 E. 4.3 S. 496 f.), bereits im kantonalen Verfahren gestellt zu haben,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 18. Juni 2012 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
Lausanne, 6. August 2012

References: Art. 72
 Art. 72
 Art. 149
 Art. 82
 Art. 82
 Art. 72