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Timestamp: 2019-03-25 19:01:45+00:00

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Landschaft Bauen & Gestalten - 2019-03
Bundesverband G ar ten-, Landschafts- und Spor tplatzbau e. V. · www.galabau.de Einzelpreis 4 € ISSN 1432-7953 Z 8422 E Umsatz erreicht neue Rekordmarke Betriebe erwirtschaften 8,41 Milliarden Euro Seite 6 Frühjahrsputz im Aktenkeller Welche Steuerunterlagen können jetzt weg? Seite 14 Einspruch gegen Kfz-Steuer einlegen Doppelkabiner werden oft als PKW eingestuft Seite 19 03 I 2019 I 52. Jahrgang März 2019 Wie kann die digitale Transformation gelingen? GaLaBau 4.0 Seite 8
EXKLUSIVE ANGEBOTE FÜR VERBANDSMITGLIEDER Alles für Ihr Büro Sonderpreise gültig bis 14.04.2019 NEU: Ab sofort über 30.000 Soennecken-Artikel im BAMAKA Online-Shop nur 0,25 € nur 2,99 € Soennecken Heftklammern 24/6 nach DIN 7405. Rostfrei, Stahl verzinkt. 1.000 St./Pack. Art.-Nr.: 703958_124044194 Soennecken Kopierpapier Standard DIN A4. Grammatur: 80g/m². Holzfrei, elementar chlorfrei gebleicht. Farbe: weiß. 500 Bl./Pack. Art.-Nr.: 703958_110081801 nur 0,99 € nur 0,24 € nur 0,99 € Soennecken Standard-Ordner Für DIN A4. Mit Präzisionsmechanik. Mit Schlitzen im Vorderdeckel für Stabilität. Rückenbreite 80 mm. Starke (RC) Pappe, Farbe: schwarz. Art.-Nr.: 703958_120089090 Soennecken Textmarker Keilspitze markiert in 3 Breiten. Universaltinte auf Wasserbasis mit Superleuchtkraft. Strichstärke: 2-5mm Art.-Nr.: 703958_304062710 gelb Art.-Nr.: 703958_304062760 grün Art.-Nr.: 703958_304062720 orange Soennecken A-Z Kunststoﬀ register DIN A4, volle Höhe, Maße 22,5 x 29,7 cm (B x H). 20 Registerblätter, Material: Polypropylen, Farbe: grau. Art.-Nr.: 703958_121056900 nur 0,99 € nur 0,99 € nur 0,69 € Soennecken Korrekturroller Gehäuse durchsichtig, so dass der Restbestand stets sichtbar ist. Mit Band- straﬀ er. Deckt und haftet gut und kann sofort überschrieben werden. Korrekturband: weiß. Bandmaß: 5,0 mm x10 m (B x L). Art.-Nr.: 703958_ 173702500 Soennecken Trennstreifen Ohne Aufdruck. Maße: 24 x 10,5 cm (B x H), Grammatur: 190g/m². 2fach Lochung. Material: Recyclingkarton. Farbe: gelb. 100 St./Pack. Art.-Nr.: 703958_121218810 Soennecken A-Z Kunststoﬀ register DIN A4, halbe Höhe Maße 22,5 x 18 cm (B x H). 20 Registerblätter, Material: Polypropylen, Farbe: grau. Art.-Nr.: 703958_121049000 Direkt bestellen auf www.bamaka.de
Inhalt | 3 Inhalt 03 | 2019 Titelthema Aktuell 4 BGL kompakt 5 Neue RSM Rasen 2019 erhältlich 6 Umsatz im GaLaBau steigt auf 8,41 Milliarden Euro 7 Deutsche Baumpflegetage 2019 Thema des Monats 8 GaLaBau 4.0 Recht und Steuern 14 Aufbewahrungsfristen von A bis Z 18 Werkverkehr – Anmeldung ist Pflicht 19 Kfz-Steuer: Doppelkabiner als PKW eingestuft GaLaBau intern 20 Die schönsten Privatgärten 21 GaLaBau-Helden gekürt 22 25 Jahre Team Grün Furtner-Althaus in Elzach 22 Erfolgsfaktor Führung 23 New Work: Die Arbeitswelt der Zukunft 24 Fachtagung und Jubiläum in Hamburg 26 Ausbilder trafen sich in Großbeeren 27 Gartenträume in Berlin 27 Präsident des VGL-Sachsen-Anhalt traf Umweltministerin zu Gesprächen 28 Mitgliederversammlung FGL Hessen-Thüringen Unternehmen und Produkte 29 Naturpools und Teiche Marketing 31 Arbeitskleidung zu attraktiven Preisen Impressum 18 15 Steuertermine Diese Ausgabe enthält die Beilagen der Birchmeier Sprühtechnik AG und der Kullmann und Meinen GmbH. Wir bitten um freundliche Beachtung. 8 Digitalisierung im GaLaBau Noch sind Mähroboter, die von einer Drohne abgesetzt und gesteuert werden, nur eine Zukunftsvision, die Husqvarna entwickelt hat. Doch vieles, was heute selbst- verständlich ist, schien vor zehn Jahren noch unvorstellbar. Deshalb muss sich auch der „analoge“ GaLaBau mit der Digitalisierung beschäftigen. Der BGL hat deshalb eine Arbeitsgruppe gebildet, die jetzt erste Materialien für Betriebe zu diesem Thema veröffentlicht hat. 6 Neuer Umsatzrekord im GaLaBau Die GaLaBau-Betriebe 2018 haben ihren Umsatz erneut gesteigert. Mit einem Umsatzplus 6,8 Prozent lag der Jahresumsatz bei über acht Milliarden Euro. Umsatz in Mrd. € 6,84 7,14 7,48 7,87 8,41 2014 2015 2016 2017 2018 24 Fachtagung und Jubiläum in Hamburg Seit einem halben Jahrhundert brin- gen der GaLaBau-Fachverband Ham- burg und seine 110 Mitgliedsbetriebe das Grün in der Elbmetropole voran – das wurde jetzt mit 300 Gästen gefeiert. 31 Arbeitskleidung zu attraktiven Preisen „Coole“ Arbeitskleidung, die auch der Nach- wuchs gerne trägt, muss nicht teuer sein. Das beweisen unsere Angebote – wie der Sicherheitsschnürstiefel im Vintage- Look.
4 | Aktuell BGL kompakt 22 Januar Internationale Pflanzenmesse als Treffpunkt der grünen Branche • Am 22. Januar feierte die Internationale Pflanzenmesse (IPM) in Essen ihre Eröffnung. Mit 54.000 Besuchern und fast 1.600 Ausstellern bildete sie auch in diesem Jahr wieder einen Treffpunkt für die grüne Branche und eine Plattform des Dialogs zu Themen, die für den Garten- und Landschaftsbau relevant sind. Der BGL besuchte den Stand des befreundeten Bundes deutscher Baumschulen (BdB) und tauschte sich vor einer Kulisse klimagerechter Bäume über die Aktivitäten zur Förderung grüner Städte aus. 31 Januar Von links: Markus Guhl und Helmut Selders vom BdB kamen mit Thomas Banzhaf, Christian Leonhards und Lutze von Wurmb vom BGL zum Meinungsaustausch bei der IPM Essen zusammen. Erster Ostgipfel der GaLaBau-Verbände in der Lutherstadt Wittenberg • Am 31. Januar trafen sich ehren- und hauptamtliche Vertreter der GaLaBau- Verbände aus dem östlichen Bundesgebiet. Erreichtes Ziel der Veranstaltung war es, die verbändeübergreifende Zusammenarbeit auszubauen und zu festigen. Neben den maßgeblichen Herausforderungen der Zukunft wie die Digitalisierung, Mobilität und branchenspezifische Themen wurde der akute Fachkräftemangel als verbindendes Ostproblem ausgemacht. Der gastgebende Lan- desverband Sachsen-Anhalt zeigt sich erfreut über die Ergebnisse und alle Beteiligten setzen auf eine Weiterführung des Debüts des GaLaBau-Ostgipfels. 31 Januar DBU-Generalsekretär Alexander Bonde (M.) kam zu Gesprächen mit BGL-Haupgeschäftsführer Dr. Robert Kloos (r.) und BGL-Referent Dr. Michael Henze ins Haus der Landschaft. DBU und BGL sprechen über Herausforderungen der Zukunft • Alexander Bonde, General sekretär der Deut- schen Bundesstiftung Umwelt (DBU), informierte sich im Haus der Landschaft in Bad Honnef über aktuelle berufsständische Themen. Besonders interessiert zeigte sich Bonde an landschafts- gärtnerischen Ideen und Konzepten zur nachhal- tigen Stadtentwicklung, dem Klimawandel, der Biodiversität, der Pflanzenverwendung und den Inhalten der Ausbildung zum Landschaftsgärtner. In Wittenberg trafen sich die GaLaBau-Verbände aus dem östlichen Bundesgebiet. Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
11 Februar Diskutierten über die Zukunft der Branche: Die Präsidenten und Geschäftsführer aller Landesverbände sowie die Geschäftsführer, die Referenten und das Präsidium des Bundesverbandes. Neue RSM Rasen 2019 erhältlich w Bereits seit 1978/1979 ver- öffentlicht die FLL jedes Jahr die Regel-Saatgut-Mischungen Rasen in ihrer Schriftenreihe und reagiert damit auf neue Anforderungen und Erkenntnisse aus der Praxis sowie den züchterischen Fort- schritt bei der Bereitstellung neuer Zuchtsorten. Mit den Regel-Saatgut-Mischun- gen Rasen (RSM Rasen) werden für die verschiedenen Anwendungs- bereiche und Standortverhältnisse geeignete und genau definierte Saatgut-Mischungen zusammenge- stellt, die den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Bei der Verwendung und der fachgerech- ten Herstellung und Pflege ist der anhaltende Begrünungserfolg gewährleistet. Damit unterschei- den sich die RSM Rasen von manchen im Handel befindlichen Rasenmischungen mit klangvollen Namen, die oft zwar schnell, dafür aber nur kurzfristig eine erfolgrei- che Rasenansaat vortäuschen. Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 Der Regelwerksausschuss (RWA) der FLL hat die RSM Rasen für das Jahr 2019 in folgenden Punkten überarbeitet: • Anhebung der Mindesteignung für Festuca rubra commutata in verschiedenen Mischungen ab 2020; • Entfall der Verwendung von Agrostis canina in Mischungen für Landschaftsrasen ab 2020; • Aktualisierung der Sorten- und Eignungsübersicht im Abschnitt IV; • Aktualisierung der Handelsanfor- derungen im Abschnitt V gemäß SaatV; • allgemeine redaktionelle Ände- rungen im kompletten Werk. Die RSM Rasen 2019 können für 17,50 Euro bei der Geschäfts- stelle der FLL oder unter www.fll.de als Broschüre oder PDF-Download bestellt werden. Ein jährliches Abonnement ist ebenfalls möglich. Aktuell | 5 Strategiesitzung Vaals: Die Zukunft der Branche sichern • Vom 11. bis 13. Februar 2019 fand im holländischen Vaals (kurz hinter Aachen) eine zweitägige Strategiesitzung statt, bei der die Präsidenten und Geschäftsführer aller Landesverbände sowie die Geschäftsführer, die Referen- ten und das Präsidium des Bundesverbandes über die Herausforderungen, denen sich die GaLaBau-Branche zukünftig ausgesetzt sieht, diskutierten. In dem über 40 Personen umfassenden Plenum wurden die Interessenlagen der einzelnen Landesverbände sowie die des Bundesverbandes diskutiert. In der offen geführten Diskussion legten die führenden Personen der Landesver- bände und des Bundesverbandes gemeinsam die strategische Marschrichtung für die nächsten Jahre fest. Im Zentrum der Diskussionen standen besonders die fortschreitende Digitalisierung im GaLaBau und die Mitarbeitergewinnung. In diesen Bereichen gilt es für die nahe Zukunft Lösungen und Konzepte zu entwickeln. Neben der Diskussion zur strategischen Ausrichtung der Verbandsarbeit für die nächsten Jahre war es das grundsätzliche Ziel der Strategiesitzung, die Arbeitsabläufe weiter zu verbessern, neue Aufgabengebiete zu erschließen und die Verbandsarbeit zu optimieren und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig diente die Strategiesitzung als verbandsinterne Schnittstelle, um die Zusam- menarbeit zwischen dem BGL und den Landesverbänden zu intensivieren und zu professionalisieren. Anzeige /// PREMIUM Lieferant Teich- und Poolbau U N S E R E FA V O R I T E N F Ü R I H R E N B I O - F I LT E R FERTIGKOMPONENTEN BEI www.balena-gmbh.de Jetzt Vorteile sichern! ENDKUNDENMARKETING BEI ENDKUNDENMARKETING BEI www.teichmeister.de www.teichmeister.de
6 | Aktuell Umsatz im GaLaBau steigt auf 8,41 Milliarden Euro Der Umsatz der GaLaBau-Branche hat im Jahr 2018 eine neue Rekordmarke von über acht Milliarden Euro erreicht. Dies geht aus der vom Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) veröffentlichten Jahresstatistik hervor. Demnach erwirtschaften die Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus einen Jahresumsatz von rund 8,41 Milliarden Euro (2017: 7,87 Mrd.) und erzielten ein Umsatzplus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. B GL-Präsident Lutze von Wurmb zeigt sich über den erneuten Branchen-Rekord- umsatz erfreut: „6,8 Prozent mehr Wachstum gegenüber dem Vorjah- resergebnis sind ein eindeutiger Beleg für die anhaltend gute Ent- wicklung in der GaLaBau-Branche und zeigen, dass die Nachfrage nach landschaftsgärtnerischen Dienstleistungen in den Betrieben nicht nachlässt – im Gegenteil.“ Beschäftigungszahlen im GaLaBau steigen auch 2018 weiter an Die aktuelle Rekordmarke erzie- len die 17.843 GaLaBau-Betriebe. Damit steigt auch 2018 die Zahl der Betriebe gegenüber dem Vorjahr (17.177 Betriebe) weiter an. Die Zahl der Betriebe, die in den Lan- desverbänden des BGL organisiert sind, steigt um fast 100 Betriebe von 3.822 auf 3.914. Auch bei der Beschäftigtenzahl im Garten- und Landschaftsbau ist ein erneuter Anstieg zu verzeichnen. Demnach Umsatzentwicklung im GaLaBau 2011–2018 Umsatz in Mrd. € 6,09 6,33 5,59 7,14 7,48 6,84 8,41 7,87 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Die Umsatzentwicklung in der GaLaBau-Branche seit 2012. Im Jahr 2018 erzielte die Branche einen Jahresumsatz von 8,41 Milliarden Euro. „Die anhaltend gute Ent- wicklung in der GaLaBau- Branche hält weiter an. Neben dem traditionell starken Privatgartenbe- reich ist ein spürbarer Um- satzanstieg im Markt des öffentlichen Grüns im Jahr 2018 zu beobachten.“ BGL-Präsident Lutze von Wurmb: Umsatzanteil von 16,97 Prozent erzielt. Gegenüber dem Vorjah- reszeitraum ist das ein Anstieg von über zwei Prozent. „Der Pri- vatgartenbereich ist und bleibt traditionell das starke wirtschaft- liche Standbein der Branche. Sehr erfreulich ist der Anstieg an der Umsatzentwicklung im Markt des öffentlichen Grüns. Hier haben wir auf der politischen Ebene mit unserer Initiative „Grün in die Stadt“ erfolgreich für den Wert des öffentlichen Grüns in den Städten in Zeiten des Klimawandels gewor- ben. Die aktuellen Zahlen belegen, dass unsere Branchenanstrengun- gen in diesem für uns wichtigen Marktsegment jetzt auch bei den Betrieben ankommen“, erklärt Lutze von Wurmb. Die restliche Umsatzverteilung sieht wie folgt aus: Der Umsatzan- teil beim Wohnungsbau liegt bei 12,14 Prozent, der Anteil der Indus- trie macht 6,57 Prozent aus und der Anteil der Generalunternehmer liegt bei 3,51 Prozent. Sonstige belaufen sich auf 2,63 Prozent. Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 steigt die Zahl der Beschäftigten auf 120.576 Mitarbeiter. Gleiches gilt auch für die Auszubildenden- zahlen: Hier steigt die Zahl der Auszubildenden von 6.699 im Jahr 2017 auf 6.892 im Jahr 2018. „Es freut mich, dass die Beschäftigten- zahlen sich so positiv entwickeln und unsere verbandlichen Anstren- gungen und das Engagement unseres Ausbildungsförderwerkes (AuGaLa e.V.) im Bereich der Nach- wuchswerbung und der Mitarbei- tergewinnung bzw. -bindung Erfolg zeigen“, so BGL-Präsident Lutze von Wurmb. Marktanteil im Privatgarten-Bereich bleibt der Wachstumstreiber Der Privatkundenmarkt bleibt das stärkste Umsatzsegment der GaLaBau-Branche – auch wenn der Anteil am Gesamtumsatz mit 58,18 Prozent knapp 1,5 Prozent- punkte weniger aufweist als im Vorjahreszeitraum. Gleichwohl steigert sich der Umsatz Privat- kundenmarkt von 4,7 Mrd. auf 4,89 Mrd. Euro. Ein Wachstumsplus verbucht dafür der Markt des öffentlichen Grüns, der einen Umsatz von 1,43 Mrd. Euro und damit einen
Neue Programmpunkte bei den Deutschen Baumpflegetagen 2019 Der interdisziplinäre Erfahrungsaustausch wird bei den Deutschen Baumpflege- tagen in praktischen Vorführungen vertieft. Foto: Kottich/Deutsche Baumpflegtage Die Deutschen Baumpflegetage fördern seit jeher den interna- tionalen und fachübergreifenden Austausch für Baumpfleger. Bei der Fachtagung vom 7. bis 9. Mai 2019 begrüßen die Organisatoren erstmals auch Referenten aus Israel, die über die Seilklettertechnik an Palmen sprechen. Aus Schweden kommt ein Beitrag zum Bau von Baumhäusern. Kurzfristig hinzugekommen ist außerdem ein Vortrag aus Österreich über ein neues Verfahren zur biologischen Kontrolle des Götterbaums. „Wir geben bei den Deutschen Baumpflegetagen immer wieder Einblicke in spezielle Arbeitsfelder, weil wir überzeugt sind, dass unsere Teilnehmer von dieser Wissensvielfalt profitieren“, sagt Prof. Dr. Dirk Dujesiefken, Veranstalter der Deutschen Baumpflegetage. Beim Klettern an Palmen kämen zum Beispiel Techniken zum Einsatz, die eher denen der Industriekletterei ähnelten als denen der Baum- pflege. „Industriekletterer zählen traditionell auch zu den Besuchern der Deutschen Baumpflegetage. Es geht darum, Brücken zu schlagen und voneinander zu lernen: Wo kann ich Techniken für meine Arbeit adaptieren? Wo gibt es Innovationen, die ich für meine Tätigkeit nut- zen kann? Dasselbe gilt unter anderem auch für den Bau von Baum- häusern“, so Dujesiefken weiter. Der Organisator zeigt sich erfreut darüber, dass 2019 mit Dror Lazarovitce und Yair Goldberg aus Haifa erstmals israelische Referenten ihr Wissen nach Augsburg bringen. Für den Vortrag über den Bau von Baumhäusern konnte der schwedi- sche Baumpflege-Pionier De Gourét Litchfield gewonnen werden. Erst im Herbst 2018 hat Prof. Dr. Erhard Halmschlager von der Universität für Bodenkultur in Wien seine aktuellen Forschungen zu neuen Bekämpfungsverfahren und der biologischen Kontrolle des Götterbaums abgeschlossen. „Wir konnten dem Kollegen Halmschlager kurzfristig die Möglichkeit geben, seine neu entwickelten Methoden in Augsburg vorzustellen. Auch dies ist eine fachliche Bereicherung, denn die Methode befindet sich aktuell in der Prüfung zur EU-weiten Anerkennung“, berichtet Dirk Dujesiefken. Aktuelles aus der Forschung wird erneut auch in der wissenschaft- lichen Posterausstellung vorgestellt. Hervorzuheben sind hier aktu- elle Ergebnisse zur Totastbildung der Linde durch einen „Massaria- Befall“. Prof. Dr. Rolf Kehr von der HAWK Göttingen und Martin Schreiner vom Pflanzenschutzamt Berlin berichten über das neue Krankheitsbild, das so bislang nur von Platanen bekannt war. www.deutsche-baumpflegetage.de Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 e g i e z n A Aktuell | 7 Plug & Shine + + LED-Kleinspannungs- Beleuchtungssystem für private Gärten, Terrassen und Wege Einfaches Zusammenstecken und Verlegen – kein Elektriker erforderlich! Beliebig erweiterbar durch Schraubverbinder i g e n G e w i n n e n S i e t 1 v o n 5 h o c h w e r s - S e t t e n s p o t v o n G a r t i m W e r w w w . p a u l m a n n . c o m / g a l a b a u I P 6 7 1 5 9 , 0 0 E u r o Jetzt 10% Rabatt mitnehmen! 05041 998-317 galabau@paulmann.com Paulmann Licht GmbH, Quezinger Feld 2 31832 Springe/Germany
8 | Thema des Monats Abbildung 1: Prozessland- karte 4.0 – Die Ausprägun- gen der Digitalisierung auf die Unternehmensprozesse des Garten- und Land- schaftsbaus (Lucas Winkler) GaLaBau 4.0 W i e k a n n d i e d i g i t a l e T r a n s f o r m a t i o n g e l i n g e n ? Die Digitalisierung beherrscht zurzeit die Diskussionen darüber, wie wir in Zukunft leben, kommunizieren, arbeiten und wirtschaften werden. Mit dem Einzug des Internets der Dinge und Dienste ist der Startpunkt der vierten Industriellen Revolution bereits markiert. Doch was bedeutet das für den Garten- und Landschaftsbau? Und: Wie kann letztlich die digitale Transformation gelingen? D ie wenigsten Unternehmen dürften bereits eine fertig ausgearbeitete Digitalisierungsstrategie auf dem Schreibtisch liegen haben. Verständ- licherweise, denn welches Unternehmen hat neben der Abwicklung des Tagesgeschäftes noch Ressourcen übrig, eine solche auszuarbeiten? Aufbauend auf den Ergebnissen seiner Bachelorthe- sis hat der Landschaftsgärtner Lucas Winkler Grundla- gen geschaffen, an denen sich GaLaBau-Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung orientieren können. Problemstellung So wird es innerhalb unserer Branche sowohl Unter- nehmen geben, die sich als „Digital Leader“ bezeich- nen können, als auch diejenigen, die dabei sind, den digitalen Anschluss zu verlieren. Fakt ist, dass eine flächendeckende Digitalisie- rung erst dann stattfindet, wenn auch die Klein- und Kleinstbetriebe (ca. 85 bis 90 % der Unternehmen beschäftigen zwischen 1 und 10 Mitarbeitern) auf den Digitalisierungszug aufspringen. Hier gilt es, mögliche Vorbehalte abzubauen, über die Chancen der Digitalisierung aufzuklären und Umsetzungswege aufzuzeigen. Wie die Stimmungslage zur Digitalisierung in den Dabei ist Digitalisierung im Grunde nichts Neues. einzelnen Betrieben des Garten- und Landschaftsbau aussieht, weiß niemand genau. Mit Sicherheit gibt es aber diejenigen, die eher Risiken scheuen und die, die eher Chancen in der Digitalisierung sehen. Und es wird diejenigen geben, die das Thema lieber gleich der nachfolgenden Generation überlassen wollen. Sie ist ein Prozess, der schon seit über 45 Jahren andauert und im Allgemeinen als die dritte industrielle Revolution bezeichnet wird. Der Einzug von Informati- onstechnologien (IT) Anfang der 1970er Jahre war der digitale Startschuss (vgl. KAGERMANN et al., 2013). Neu ist hingegen, dass wir uns aktuell an der Schwelle Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
Thema des Monats | 9 Abbildung 2: Orientierungshilfe für Unternehmen der Betriebsgruppe 1 und 2 (bis zu 15 Mitarbeiter) (WINKLER, 2017) Abbildung 3: Orientierungshilfe für Unternehmen der Betriebsgruppe 3 und 4 (16–59 Mitarbeiter) (WINKLER, 2017) zur vierten industriellen Revolution befinden. Mit dem Aufkommen des Inter- nets der Dinge und Dienste ist es nun möglich, Ressourcen, Infor- mationen, Objekte und Menschen miteinander zu Vernetzen. Ganze Wertschöpfungsketten können sich so selbst organisieren und Optimierungen in Echtzeit statt- finden. Produkte werden über ihren vollständigen Lebenszyklus betrachtet und schon im Design wird festgelegt, in welcher Form die Materialien recycelt werden (vgl. BMWI, 2018). Soweit die Definitionen für den Begriff „Industrie 4.0“. Doch was bedeutet das für den Garten- und Landschaftsbau? Eine Branche, die sich zwischen Dienstleis- tungsgewerbe, Handwerk und Baugewerbe bewegt und dabei Anzeige weder in wetterunabhängigen Pro- duktionshallen, noch am Fließband stattfindet. Wie sieht GaLaBau 4.0 aus? Welche digitalen Lösungsansätze kommen für die einzelnen Betriebe in Frage? Wie kann eine digitale Transformation angegangen werden? Lösungsansätze und Empfehlungen Abgeleitet aus den Definitionen für die Industrie 4.0 steht der Begriff GaLaBau 4.0 für die digitale Vernetzung von Unternehmenspro- zessen im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Dazu gehören sowohl die Vernetzung von betrieb- lichen Ressourcen (Personal, Fuhrpark, Geräte, Materialien, Informationen und Wissen) unter- einander, als auch die Vernetzung Abbildung 4: Orientierungshilfe für Unternehmen der Betriebsgruppe 5 (ab 60 Mitarbeiter) (WINKLER, 2017) von gesamten Bauprozessen durch ein digitales Geländemodell im Sinne von Building Information Modelling (BIM). CAD- UND BIM-SOFTWARE FÜR DEN GARTEN- UND LANDSCHAFTSBAU BARANGAROO RESERVE | © PWP LANDSCAPE ARCHITECTURE, USA Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 INFOS UND TESTVERSION: WWW.COMPUTERWORKS.DE/GALABAU
10 | Thema des Monats • wie die Lösungsansätze in der Die gleiche Arbeitsgruppe hat Praxis gehandhabt werden, • in welchem Zusammenhang die einzelnen Lösungsansätze ste- hen und • welche Voraussetzungen vor einer Umsetzung erfüllt sein müssen. 94x26 Landschaft, B. und G. Der Name ist Programm - seit 35 Jahren! gruene-software.de Dataverde GmbH Albert Brink-Abeler Abbildung 5: Die Arbeitsgruppe Digitalisierung des BGL hat mehrere Arbeitsblätter ent wickelt, die unter www.galabau.de/digitalisierung heruntergeladen können. In der Praxis wird GaLaBau 4.0 meist ganz allgemein mit der Realisierung von digitalen Unter- nehmensprozessen gleichgesetzt. Damit deren Umsetzung – also die digitale Transformation - gelingen kann, muss den Entscheidungsträ- gern in den Betrieben zumindest klar sein, • welche digitalen Potenziale in ihren Unternehmensprozessen stecken, Der Name ist Programm: gruene-software.de Branchenlösung und mobiles Arbeiten • welche existierenden digitalen Lösungsansätze relevant bzw. irrelevant sind, • welche betriebsindividuellen Für eine Digitalisierungsstrategie muss darüber hinaus definiert sein, • welches Budget zur Verfügung steht, • mit welchen Anbietern die Lösungsansätze umgesetzt werden, • in welcher Reihenfolge die Umsetzung stattfindet, • wer für die Implementierung ver- antwortlich ist, • wie die zukünftigen Nutzer mit einbezogen werden und • bis wann welche Ziele erreicht werden sollen. Wie der jährlich erscheinende Digi- talisierungsindex vermuten lässt, werden die wenigsten GaLaBau- Betriebe eine fertiggestellte Digi- talisierungsstrategie besitzen (das Baugewerbe belegt im digitalen Branchenvergleich den vorletzten Platz [vgl. DEUTSCHE TELEKOM AG, 2017]). Nachvollziehbar, da vor allem in den Klein- und Kleinstbe- trieben, neben der Abwicklung des Tagesgeschäftes, kaum Ressourcen übrigbleiben dürften, um sich intensiv mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Eine erste Hilfestellung für den Start zur Digitalisierung bietet die dargestellte Prozesslandkarte 4.0 (s. Abbildung 1). Sie hilft, die allge- meinen Unternehmensprozesse mit digitalen Lösungsansätzen zu ver- knüpfen und sich einen Überblick über die digitalen Möglichkeiten im Garten- und Landschaftsbau zu verschaffen. Anzeige Anforderungen gestellt werden, Die Prozesslandkarte 4.0 wurde 2017 in der Bachelorthesis des Autors entwickelt (abgeleitet aus einer Prozesslandkarte nach DIN EN 9001:2015) und 2018 im Rahmen der Arbeitsgruppe Digi- talisierung des Bundesverbandes Garten- Landschafts- und Sport- platzbau e. V. (BGL) vom Verfasser überarbeitet (vgl. WINKLER, 2017). einen „Digi-Check“ zur kurzen Selbsteinschätzung der digitalen Reife eines Unternehmens sowie Merkblätter erarbeitet, die einen fundierten Einstieg in die einzelnen digitalen Lösungsansätze ermögli- chen. Aufbauend auf den Ergebnis- sen der Bachelor thesis (s. Abbil- dung 2, 3 und 4) differenzieren die Merkblätter auch nach betriebs- größenabhängigen Mehrwerten, technischen Reifegraden und all- gemeiner Relevanz in Abhängigkeit zur Unternehmens ausrichtung (s. Abbildung 5 und 6). Hinweise für die Praxis Die Orientierungshilfen machen deutlich, dass nicht alle digitalen Lösungsansätze für jeden Betrieb des Garten- und Landschaftsbaus relevant sind. Tendenziell lässt sich hingegen feststellen, dass mit steigender Anzahl an beschäftigten Mitarbeitern in einem Unterneh- men, auch die Anzahl an potenziell relevanten digitalen Lösungsan- sätzen steigt. Das bedeutet auch, dass sich der Umsetzungsdruck, neue Technologien einzuführen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, mit der Größe des Unternehmens erhöht. Aus den Orientierungshilfen wird zudem deutlich, dass die Digitali- sierung von Daten und Dokumen- ten in Unterstützungsprozessen sowie der Auftragsabwicklung die ersten Schritte einer digitalen Transformation in jedem Betrieb sein sollten. Insbesondere gehört dazu die Einführung von digitalen Bauakten, mobilem Datenzugriff und mobiler Datenerfassung. Diese bilden die Grundlage für die Umsetzung einer digitalen Mehr Informationen im Netz Die von der BGL-Arbeitsgruppe Digitalisierung erarbeiteten Merkblätter, ein „Digi-Check“ und weiteres Material stehen auf der BGL-Internetseite zum Download bereit: www.galabau.de/ digitalisierung Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
Thema des Monats | 11 Ressourcenplanung oder eines Echtzeit-Controllings. Bevor Betriebe mit der Ausarbei- tung einer Digitalisierungsstrategie beginnen, sollte eine Selbstana- vorweisen können, da sie sich auf diese Lösungsansätze spezialisiert haben. Andererseits bedeutet die Entscheidung für einen Drittanbie- ter immer eine neue Benutzerum- Informationen Nutzern dann zur Verfügung stehen, wenn sie benö- tigt werden. Und das unabhängig von Ort und Zeit. Findet dieses Umdenken in der Investitionspoli- Tabelle 1: eVergabe und eRechnung im rechtlichen Kontext (Lucas Winkler) tik statt, dürfen sich die einzelnen Betriebe unter anderem auf fol- gende Mehrwerte freuen: • Mehr Transparenz für Büro und Baustelle • Sichtbarkeit der tatsächli- chen Leistungsstärken und -schwächen Anzeige lyse der bestehenden Unterneh- mensprozesse stattfinden. Denn erst, wenn deren Ziele, Zusammen- hänge und Verantwortlichkeiten bekannt sind, können Anforderun- gen formuliert werden, die auf die betriebsindividuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Ausreichend Zeit sollte auch bei der Wahl der Anbieter investiert werden. Viele der aufgeführten digitalen Lösungsansätze können mit Modulen von Branchensoft- wareanbietern umgesetzt werden. Dennoch lohnt es sich, auch über die Möglichkeit nachzudenken, „Drittanbieter“ zu nutzen. Das wird vor allem bei einer geplanten gebung und zusätzliche Ansprech- partner. Hier gilt es, die Vor- und Nachteile miteinander abzuwägen. Neben einer freiwilligen Beschäf- tigung mit der Digitalisierung gibt es auch rechtliche Zwänge, sich mit der Thematik auseinanderzu- setzen. Die wohl bekanntesten Beispiele sind die GoBD (2015) und die neue DSGVO (2018). Neu hinzu kommen ab 2020 Pflichten zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Auftraggebern sowie Neuerungen bei der elektro- nischen Vergabe von öffentlichen Aufträgen im Unterschwellenbe- reich (s. Tabelle 1). Abbildung 6: Ausschnitt aus den BGL-Orientierungshilfen zum Thema Echtzeit-Controlling (Lucas Winkler) Kombination der Lösungsansätze „Mobiler Datenzugriff“ – „Mobile Datenerfassung“ – „Ressourcen- planung“ deutlich. Nicht alle Branchensoftwarehersteller bieten diese Bandbreite in ihrem Modul- katalog an. Im Gegensatz dazu bie- ten die meisten baugewerbenahen Drittanbieter diese drei Lösungsan- sätze in Kombination an. Hinzu kommt, dass Drittanbieter eine eher höhere Produktreife Kritische Bemerkungen Neben den vielen Chancen, die die Digitalisierung den Betrie- ben bietet, fordert sie auch die Denkweisen der Unternehmen neu heraus. Denn für eine Digita- lisierung müssen in erster Linie Investitionen getätigt werden, die nicht auf den Baustellen in Form eines neuen Radladers sichtbar sind. Vielmehr sorgen digitale Investitionen dafür, dass gezielte Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 Machen Sie sich fit für die Digitalisierung! Kostenlose Online-Seminare www.dataflor.de/starten
12 | Thema des Monats Lucas Winkler Lucas Winkler hat neben seiner Ausbildung zum Landschaftsgärtner an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Landschaftsbau und -Management studiert (2017). Seine Bachelorthesis „GaLaBau 4.0 – Eine Orien- tierungshilfe für Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus auf dem Weg zur Digitali- sierung “ wurde im Juni 2018 vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Mittlerweile ist er, neben seinem Masterstudium an der Hochschule Osnabrück, in der Arbeitsgruppe „Digitalisierung“ des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) tätig und sitzt dem Arbeitskreis der FLL „BIM in der Landschaftsarchitektur“ bei. Im väterli- chen GaLaBau-Betrieb ist er für die Unternehmensentwicklung zuständig. • Mehr betriebswirtschaftliches Denken auf der Baustelle • Besserer Überblick über die laufenden Projekte und freie Kapazitäten • Erleichtertes Baustellencontrolling • Weniger „Zettelwirtschaft“ • Mehr Finden als Suchen • Kürzere interne Bearbeitungszeiten • Weniger Medienbrüche zwischen Zeiterfassung, Nachkalkulation, Lohbuchhaltung und digitaler Bauakte • Weniger Rückfragen aufgrund fehlender Informationen • Verbesserte Kundenorientierung und Mitarbeitergewinnung Bei allen Überlegungen zur Digita- lisierung muss der Faktor Mensch Anzeige für den Garten- und Landschaftsbau www.rita-bosse.de im Mittelpunkt stehen. Denn nur, wenn Mitarbeiter in einer Neu- erung auch einen persönlichen Nutzen erkennen, sind sie von dem digitalen Lösungsansatz überzeugt und unterstützen die Umsetzung aktiv. Das Sicherstellen einer pra- xisorientierten Handhabung eines Lösungsansatzes ist dabei das Mindeste. Neben den Mehrwerten in den einzelnen Betrieben hat eine flä- chendeckende Digitalisierung auch positive Effekte auf den gesamten Garten- und Landschaftsbau. Mit steigendem Wissen über das tat- sächliche Einzelleistungsvermögen würden kalkulatorische Zeitansätze nicht mehr nur auf Schätzwerten, sondern auf tatsächlichem Zeit- aufwand basieren. Unternehmen wüssten also, bei welchen Leis- tungen sie Geld verdienen oder wo sie Geld „verbrennen“. Bei einer flächendeckenden Umsetzung könnten sich dadurch auch die existierenden Marktpreise langfris- tig an die Realität anpassen. Schlussendlich bedeutet Digi- talisierung für Unternehmerinnen und Unternehmer, aktiv zu werden, eingefahrene Unternehmenspro- zesse zu hinterfragen und Inno- vationen dort einzufordern, wo es noch keine Lösungen seitens der Hersteller oder Anbieter gibt. Ein Abwarten, bis die Digitalisierung durch rechtliche Vorgaben den Betrieben diktiert wird, ist mit Sicherheit der falsche Weg. Gerade der Garten- und Land- schaftsbau hat bei der Digitali- sierung die Chance, sich als grün, digital und nachhaltig zu präsen- tieren und so junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern! Lucas Winkler Quellenverzeichnis BMWI (2018): Was ist Industrie 4.0?, Bun- desministerium für Wirtschaft und Energie - https://www.plattform-i40.de/I40/Navi- gation/DE/Industrie40/WasIndustrie40/ was-ist-industrie-40.html (zugegriffen am 30.11.2018) BMWI (2018): Elektronische Vergabe, Bun- desministerium für Wirtschaft und Energie - https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/ Artikel/Wirtschaft/elektronische-vergabe. html (zugegriffen am 30.11.2018) BMWI (2018): Elektronische Rech- nungsstellung ab November 2020 für öffentliche Aufträge verpflichtend, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - https://www.bmwi.de/ Redaktion/DE/Meldung/2018/20180112- elektronische-rechnungsstellung-ab- november-2020-fuer-oeffentliche-auft- raege-verpflichtend.html (zugegriffen am 30.11.2018) Deutsche Telekom AG (2017): Digitalisie- rungsindex, Der digitale Status Quo im deutschen Baugewerbe - abrufbar im Inter- net unter: https://www.digitalisierungsin- dex.de/wp-content/uploads/2017/11/Digi- talisierung-Studie-Baugewerbe-web.pdf DIN EN ISO 9001 (2015): Qualitätsmanage- mentsysteme - Anforderungen, Deutsches Institut für Normung e. V., Beuth Verlag, Berlin. Kagermann, H. et al. (2013): Umsetzungs- empfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0, Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie 4.0 - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V., Berlin Winkler, L. (2017): GaLaBau 4.0, Eine Orientierungshilfe für Betriebe des Gar- ten- und Landschaftsbaus auf dem Weg zur Digitalisierung – Bachelorthesis, Hoch- schule Weihenstephan-Triesdorf Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
GaLaBau intern | 13 ANZEIGE Hoch hinaus? Nur mit haltbarem Holz! Was beim Bau von Dachterrassen zu beachten ist Gerade in Großstädten ist sie besonders begehrt ist für diesen Zweck nicht allzu groß, denn die Haltbarkeit – die Dachterrasse! Neben der exponierten und ruhigen Lage hoch über der Stadt besticht sie mit besonders viel Platz. So sind 30 Quadratmeter Fläche und mehr bei einer Dachterrasse nichts Ungewöhnliches – viel Raum für schöne Gestaltung durch den Fachmann. Sind für den Kunden das Aussehen und die Nutzbarkeit das wichtigste Kriterium, kommen auf den verarbeitenden Betrieb besondere Herausforderungen zu. Denn eine Dachterrasse bietet enorm viel Angriffsfläche für Windsog. Nach den „Fachregeln für Dächer mit Abdichtungen – Flach- dachrichtlinien“ müssen die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der und der dazugehörigen Schichten gegen Abheben durch Windkräfte durch den Planer angegeben werden. Dabei sind dann die Vorgaben der DIN 1055-4 „Ein- wirkungen auf Tragwerke – Windlasten“ zu beachten. Ist die Pflicht erfüllt, kommt die Kür: der richtige Belag. Soll es eine Dachterrasse aus Holz werden, ist hier vor allem die Langle- muss dann auch dem Bauaufwand entsprechen“, erklärt Ar- chitekt Sven Gabelenz. Die Wahl fiel auf Kebony Holz – ein besonders haltbares, FSC-zertifiziertes Holz mit 30 Jahren Garantie. Gabelenz: „Für die geplante Dachterrasse musste neben der Langlebigkeit der Terrassendielen auch ein spe- zieller Aufbau erstellt werden, weil die Windlast in 100 m Höhe entsprechend groß ist“. Nicht ohne Statik und Brandschutz Bei diesem Objekt hat der Statiker Einwände wegen der Windlast und der Eigenlast der Holzterrasse vorgebracht. Da es sich um ein älteres Gebäude handelt, musste mit der vorhandenen Deckenkonstruktion gerechnet werden. Die- se Konstruktion hätte aber keine Auflast mehr zu der Holz- konstruktion vertragen und zusätzliche Gehwegplatten für die Sicherung gegen den Windsog konnten nicht eingebaut werden. Daher musste die Unterkonstruktion auf der Dach- haut verklebt werden. Zusätzlich wählte man bei diesem Objekt aus Brandschutzgründen eine „harte Bedachung“ unterhalb der Holzkonstruktion und füllte in die Zwischen- räume Kies. bigkeit entscheidend. Ideal geeignet ist Kebony Holz. Das Aktuelle Auszeichnungen mit Bioalkohol modifizierte Holz aus Norwegen hat 30 Jahre Garantie und muss nicht nachbehandelt werden – optimal für lang haltbare Dachterrassen. Immer häufiger werden auch öffentliche Projekte mit Ke- bony realisiert. Die auf den Mundsburg Türmen ansässige Hamburger Schulbehörde wünschte sich eine Dachterrasse, um den Mitarbeitern frische Luft zu ermöglichen – ohne den Weg runter aus der 17. Etage. Eine Holzterrasse, die dem regnerischen Hamburger Klima standhält und zudem noch auf 100 Meter Höhe dem Wind trotzt, ist dabei baulich Kebony hat auf der Messe GALABAU 2018 in Nürnberg und auf der BAU 2019 Innnovationspreise für Kebony Clear (22 x 142 mm), das erste modifizierte Terrassenholz mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZ) erhalten. Kebony kann so sicher für tragende Konstruktionen in der Außenanwendung bis Gebrauchsklasse 3.2. verwendet werden und ist damit eine interessante Ergänzung für diese Anwendungsbereiche. eine besondere Herausforderung. „Die Auswahl an Hölzern www.kebony.de Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 Kebony – Zukunft ist aus diesem Holz Kebony entsteht durch ein um- weltfreundliches und patentier- tes Verfahren, das in Norwegen entwickelt wurde. Dabei wird die Struktur der Holzzellen durch Bio-Alkohol dauerhaft verändert und die Holzeigenschaften ver- bessert. Als weiteres Plus sorgt die Kebony-Veredelung auch für eine optisch ansprechende Oberfläche. Der dunkelbraune Holzton entwickelt letztend- lich eine silbergraue Patina. Kebony ist im Holzfachhandel in Clear (im Prinzip astrein) und Character mit sichtbaren Ästen erhältlich. Referenzen: www.kebony.com/projects
14 | Recht und Steuern Vor der Vernichtung von Unterlagen am besten den Steuerberater fragen Jedes Jahr dieselbe Frage: Wann können welche Geschäftsunterlagen entsorgt werden? vufbewahrungsfristen nach Handels- und Steuerrecht von v bis Z Jedes Jahr das Gleiche: Welche Unterlagen müssen weiter aufbewahrt werden, welche können vernichtet werden? Wir erläutern, was es allgemein zu beachten gibt. Die Tabelle auf den folgenden Seiten gibt detaillierte Auskünfte zu den konkreten Aufbewahrungsfristen von A wie Abrechnungsunterlagen über M wie Mahnbescheide bis Z wie Zwischenbilanz. A ufbewahrungsfristen sind an unterschiedlichen Stellen geregelt: Die handelsrechtlichen Aufbewah- rungsfristen finden sich in § 257 HGB, die allgemeinen steuerlichen in § 147 AO und in § 147a AO für Belege im Zusammenhang mit der privaten Einkommensteuererklä- rung. Daneben enthalten einzelne Steuergesetze besondere Aufzeich- nungs- und Aufbewahrungsfristen, zum Beispiel §§ 14b und 22 UStG, die im Zweifel den allgemeinen Vorschriften vorgehen. Darüber hinaus gibt es noch außersteuer- liche Aufbewahrungspflichten und Fristen, zum Beispiel im Sozial- versicherungsrecht. Im Folgenden werden schwerpunktmäßig die allgemeinen steuerlichen Aufbe- wahrungsfristen dargestellt. Wann beginnt die Frist? Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjah- res, in dem die letzte Eintragung in das Handelsbuch gemacht, das Inventar aufgestellt, die Eröff- nungsbilanz oder der Jahresab- schluss festgestellt, der Konzern- abschluss aufgestellt, der Handels- brief empfangen oder abgesandt worden oder der Buchungsbeleg entstanden ist beziehungsweise die Aufzeichnungen vorgenommen, die sonstigen Unterlagen entstan- den sind. Nach § 147 Abs. 3 AO läuft die Aufbewahrungsfrist nicht ab, solange und soweit die Unterlagen für Steuern von Bedeutung sind, für welche die Festsetzungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Beach- ten Sie bitte, dass nach Ablauf der genannten Fristen Unterla- gen, unabhängig von dem Lauf der Verjährungsfristen, trotzdem noch aufbewahrt werden müssen, soweit sie für eine begonnene Außenprüfung, für eine vorläufige Steuerfestsetzung, für anhän- gige steuerstraf- oder bußgeld- rechtliche Ermittlungen, für ein schwebendes oder aufgrund einer Außenprüfung zu erwartendes Rechtsbehelfsverfahren oder zur Begründung Ihrer Anträge ans Finanzamt von Bedeutung sind. Schwierige Abgrenzung Findet sich hier – oder an anderer Stelle – keine eindeutige Regelung zur Aufbewahrung einer bestimmten Unterlage, sollte diese aus Vorsichtsgründen gleichwohl zumindest solange aufbewahrt werden, bis die Unsicherheit beseitigt ist. Bei Abgrenzungs- schwierigkeiten in der Frage, ob eine Unterlage sechs oder zehn Jahre aufzubewahren ist, empfiehlt es sich immer, die längere Frist von zehn Jahren zu beachten. Gleichermaßen sollte auch in anderen einzelfallbezogenen Zweifelsfällen vorgegangen wer- den. Schwierigkeiten bei der Abgrenzung können zum Beispiel dort auftreten, wo einem Vertrag Dauerwirkung zukommt oder sich bestimmte Buchungen nur anhand des Vertrages nachvollziehen lassen – im Zweifel wird man gut Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
Recht und Steuern | 15 daran tun, derartige Verträge zehn Jahre (und länger!) aufzubewah- ren. Beispiel: Ein Mietvertrag kann Bestandteil einer umsatzsteuer- lichen Rechnung sein. In diesem Fall wird ein Betriebsprüfer bei der Prüfung der Vorsteuerabzugsbe- rechtigung sich (Jahre später) den Vertrag vorlegen lassen. Analog hierzu sollten Doku- mente mit Urkundencharakter, Wasserzeichen oder farbigen Behördenstempeln usw. auch über den 10-Jahres-Zeitraum hinaus auf- bewahrt werden. In diesen Fällen sollte das Papier-Original aufbe- wahrt werden, da entscheidende Eigenschaften wie die Nachprüf- barkeit (z.B. Originalunterschrift) mit dem Scannen verloren gehen. Aufbewahrung elektronischer Rechnungen Für elektronische Rechnun- gen gelten die allgemeinen und die umsatzsteuerlichen Aufbewahrungspflichten. Elektronische Rechnungen sind in dem elektronischen Format der Ausstellung bzw. des Empfangs (z.B. digital als E-Mail ggf. mit Anhängen in Bildformaten wie pdf oder tiff, digital als Computer- Telefax, digital als Web-Download oder in EDI-Formaten) aufzu- bewahren. Für (elektronische) Begleitdokumente, wie z.B. Lieferscheine oder Bestellbestä- tigungen, besteht keine spezielle Aufbewahrungspflicht. Als emp- fangene Handels- und Geschäfts- briefe unterliegen diese jedoch regelmäßig einer sechsjährigen Aufbewahrungspflicht. Elektronische Rechnungen sind zwingend elektronisch während der Dauer der Aufbewahrungsfrist auf einem Datenträger aufzube- wahren, der keine Änderungen mehr zulässt. Hierzu gehören ins- besondere nur einmal beschreib- bare CDs und DVDs. In Fachkreisen wird oft auch auf Dokumenten- managementsysteme verwiesen. ACHTUNG: Die Aufbewahrung einer elektronischen Rechnung ausschließlich als Papierausdruck ist nicht zulässig. Während des gesamten Auf- bewahrungszeitraums müssen Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit der Rechnung gewähr- leistet werden. Das bei der Aufbe- wahrung angewendete Verfahren und die Prozesse müssen den „Grundsätzen der ordnungsgemä- ßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (GoBD) entsprechen, die im Schreiben des Bundesministeriums der Finan- zen vom 14.11.2014 Az. IV A 4 – S 0316/13/10003 aufgeführt und erläutert sind. Die aufbewahrten Rechnungen müssen während der Dauer der Aufbewahrungsfrist jederzeit lesbar und maschinell auswertbar sein. Da die detaillierten Anweisun- gen der Finanzverwaltung an dieser Stelle nur verkürzt wieder- gegeben werden können, sollte die Aufbewahrung elektronischer Unterlagen in enger Abstimmung mit dem Steuerberater des Unter- nehmens erfolgen. Hinweis: Eine von Standard- Telefax an Standard-Telefax oder an Computer-Telefax/Fax- Server an Standard-Telefax übermittelte Rechnung gilt als Papierrechnung! Im Zweifel sollte, wo es um Zuord- nungsentscheidungen (Papier-/ elektronische Rechnung) geht, jeweils der Steuerberater zu Rate gezogen werden. Einsicht in Speichermedien (Datenzugriff ) Wenn eine aufbewahrungspflich- tige Unterlage nur noch auf einem elektronischen Speichermedium verfügbar ist, muss dafür gesorgt werden, dass die gespeicherten steuerrelevanten Daten während des Aufbewahrungszeitraums in der jeweils vorgeschriebenen Form und in angemessener Zeit — auch durch Dritte — abrufbar sind. Da im Rahmen von Außenprüfungen den Prüfern im Zweifel Einsicht in das Datenverarbeitungssys- tem sowie in die gespeicherten Unterlagen gewährt werden muss, ist es umso wichtiger, entspre- chende Vorkehrungen zu treffen (Beispiele: getrennte Ablage von steuerrelevanten und nicht steuerrelevanten Daten, Schutz der nicht steuerrelevanten Daten vor dem Zugriff Unbefugter). Der Prüfer kann auch verlangen, dass die Daten nach seinen Vorga- ben maschinell ausgewertet oder ihm die gespeicherten Unterlagen und Aufzeichnungen auf einem maschinell verwertbaren Daten- träger zur Verfügung gestellt wer- den! Dies hat, wenn nicht ander- weitig Abhilfe geschaffen wird, zur Konsequenz, dass die für den Abrufvorgang benötigte Hard- und Software, gegebenenfalls auch die dazu gehörigen Handbücher, über den gesamten Aufbewahrungszeit- raum ebenfalls verfügbar gehalten werden müssen. Hinsichtlich der zahlreichen Anforderungen der Finanzver- waltung (von denen hier nur ein Teil wiedergegeben wird) an die maschinelle Auswertbarkeit steu- erlicher Daten und die Zugriffs- möglichkeiten der Betriebsprüfer auf die Datenbestände der Unternehmen sollte das weitere Vorgehen (z.B. Ursprünglichkeit/ Unveränderbarkeit der Daten, Datensicherheit und Verfahrens- dokumentation, getrennte Aufbe- wahrung von betrieblichen und nicht-betrieblichen Dokumenten) mit dem Steuerberater des Unter- nehmens abgestimmt werden. Eine Tabelle detaillierte Auf bewahrungsfristen von A bis Z finden Sie auf den nächsten Seiten! Steuertermine März 2019 Steuerarten für Zeitraum Termin letzer Tag Schonfrist Umsatzsteuer Lohnsteuer, Lohnkirchen st. Vorauszahlungen Einkommen-, Körperschafts-, Kirchensteuer, Solidaritätszuschl. Vorauszahlungen Gewerbe-, Grundsteuer 11.03.19 14.03.19 Februar (ohne Fristverläng.) Januar (mit Fristverläng.) Februar 11.03.19 14.03.19 I.Quartal 11.03.19 14.03.19 keine keine keine Bitte beachten: Regionale Feiertage sind nicht berücksichtigt. Die Schonfrist gilt nicht bei Barzahlung oder bei Übergabe oder Übersendung von Schecks.
16 | Recht und Steuern vBC der vufbewahrungspflichten Folgende Unterlagen können i.d.R. ab dem 1. Januar 2019 vernichtet werden, wenn sie aus nachfolgend angegebenem Jahr oder früher stammen, soweit kein Anwendungsfall gemäß § 147 (3) AO vorliegt beziehungsweise dem keine einzelgesetzliche Regelung oder anderweitig zu beachtende Bestimmung entgegensteht (Beispiele siehe auf den vorherigen Seiten). D 2012/2008 Darlehensunterlagen 2008 Datenträger Datenträger mit Buchfunktion 2008 Dauerauftragsunterlagen 2012/2008 Debitorenlisten (soweit Bilanzunterlage) Depotauszüge (soweit nicht Inventare) 2012/2008 2008 H Handelsbriefe Handelsbücher HR-Auszüge Hauptabschlussübersicht I 2012 2008 2008 2008 2008 v 2008 2012 2012 2008 Abrechnungsunterlagen 2012/2008 Abtretungserklärungen 2008 Änderungsnachweise der EDV-Buchführung Akkreditive Angebote, sofern zu einem Auftrag geführt Anhang (Jahresabschluss) Anlagevermögensbücher und -karteien Anträge auf Arbeitnehmersparzulage Arbeitsanweisungen (insbesondere für EDV-Buchführung) Arbeits- und Organisationsabläufe EDV 2008 Auftrags- und Bestellunterlagen 2008 2008 Ausgangsrechnungen 2008 2008 2012 B 2008 2008 2008 2012 Bankbelege Bankbürgschaften Beitragsabrechnungen der Sozialversicherungsträger 2012 Belege, soweit Buchfunktion (Offene-Posten-Buchhaltung) Berufsgenossenschaften, soweit Buchungsbelege Berufsgenossenschaften, Meldungen und Bescheide 2012/2008 Betriebsabrechnungsbögen mit Belegen als Bewertungsunterlage Betriebsprüfungsberichte Bewertungsunterlagen Bewirtungsunterlagen Bilanzen (Jahresbilanzen) Bilanzunterlagen Buchführungsbelege 2008 2012 2008 2008 2008 2008 2008 E 2008 2008 2008 2008 2008 EDV-Buchungsprotokolle EDV-Programmunterlagen EDV-Auswertungen für Buchführung EDV-Journal EDV-Konto EDV-Saldenliste (Schluss des Wirtschaftsjahres) 2008 E-Mails, soweit handels recht - lich/steuerlich relevant Einfuhrunterlagen Eingangsrechnungen Einheitswertunterlagen Exportunterlagen 2012/2008 2008 2008 2008 2008 F Fahrtkostenerstattungs- unterlagen Finanzberichte Frachtbriefe 2008 2012/2008 2012/2008 G 2012/2008 2008 2012 2012 2008 Gebäude- und Grundstücksunterlagen (Bauakten, Baupläne) Gehaltslisten Geschäftsberichte Geschäftsbriefe Geschenknachweise Gewinn- und Verlustrechnung (JA) Grundbuchauszüge (den aktuellen immer aufheben) 2008 Grundstücksverzeichnis (soweit Inventar) Gutschriftenanzeigen 2008 2008 2008 Inventuren (Inventar, Inventurreinschrift) Investitionszulage (Unterlagen) 2012/2008 J Jahresabschluss (JA) Erläuterungen zum JA Journale für Hauptbuch und Kontokorrent 2008 Jugendarbeitsschutzunterlagen 2008 2008 2008 K 2012/2008 2008 2008 2008 2008 Kalkulationsunterlagen Kassenberichte Kassenbücher und -blätter Kassenzettel Konten der Buchführung Kontenpläne und 2008 Kontenplanänderungen 2008 Kontenregister Kontoauszüge 2008 Krankenkassenmeldung 2012/2008 Kreditunterlagen 2012 L Lagebericht Lagerbuchführung Lieferscheine Lohnbelege Lohnlisten M 2008 2012 2008 2008 2008 Mahnbescheide Mietunterlagen 2012 2012/2008 Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
N Nachnahmebelege Nebenbücher O V 2008 2008 Vermögenswirksame Leistungen (Unterlagen) 2012 Versand- und Frachtunterlagen 2012 Versicherungspolicen 2008 (wenn abgelaufen) Verträge (wenn beendet) 2012/2008 Recht und Steuern | 17 Platz in den Schränken schaffen. Viele Unterlagen können nach zehn Jahren vernichtet werden. Anzeige W Warenbestandsaufnahme Wareneingangs- und Ausgangsbücher Wechsel Z Zahlungsanweisungen Zollbelege Zwischenbilanz (bei Gesellschafterwechsel oder Umstellung des Wirtschaftsjahres) 2008 2008 2008 2008 2008 2008 * Bei Unterlagen der Sozialversicherungs- träger können sich aus sozialversiche- rungsrechtlichen Vorschriften längere Aufbewahrungspflichten ergeben. In jedem Fall empfiehlt es sich, vor der Vernichtung von (elektro- nischen) Unterlagen beziehungs- weise hinsichtlich der Anforderun- gen der GoBD den Rat des Steuer- beraters einzuholen. Dieser kann aus seiner Kenntnis des Betriebs, der Branche und den Erfahrungen aus bereits nach GoBD durchge- führten Betriebsprüfungen in vie- len Fällen weiterhelfen. Haftung und Gewähr müssen wegen des ständigen Wandels der Rechtslage ausgeschlossen werden. SRP Rogalli, Rybka GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Bonn OPOS-Liste Organisationsunterlagen der EDV-Buchführung 2008 2008 P 2012/2008 2008 2012 2008 2012 Pachtunterlagen Postgiroauszüge und -belege Preislisten Programmdokumentation Protokolle allgemein Protokolle der Gesellschafterversammlung Provisionsabrechnungen Prozessakten 2008 2008 2008 2008 Q Quittungen R Rechnungen Registrierkassenstreifen Reisekostenabrechnungen Repräsentationsaufwendungen (Unterlagen) 2008 2008 2008 2008 S Sachkonten Saldenbilanzen Schadensunterlagen Scheck- und Wechselunterlagen Schlechtwettergeld- unterlagen Sozialversicherungs- unterlagen * Speicherbelegungsplan EDV-Buchführung Spendenbescheinigungen Steuerunterlagen Systemdokumentation 2008 2008 2012 2008 2012/2008 2012/2008 2008 2008 2012/2008 2008 T Telefonkosten (Nachweise) 2008 U Überstundenliste 2012/2008 Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
Anzeigen mit hochwertigen vulkanischen Rohstoffen Baumsubstrate nach FLL Bundesweit morgen* lieferbar von 9 Standorten. www.link-substrate.de *auch ohne Prime-Mitgliedschaft Hochleistungs- Biofilter für Koi und Gartenteiche Neu EcoWave* EcoPondchip* EcoAirRing* EcoBioPond* EcoAirLine* EcoBioWhirl* *www.eco-pondchip.de Max-Planck-Str. 4 · 47608 Geldern Tel. 02831-4502 · info@droeppelmann.de www.droeppelmann.de Werkverkehr – Anmeldung ist Pflicht w Unternehmen, die Werk- 1. Die beförderten Güter müssen verkehr mit Kraftfahrzeugen über 3,5 Tonnen betreiben, müssen sich zur Werkverkehrsdatei des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) anmelden. Dies trifft regel- mäßig auf GaLaBau-Betriebe mit den entsprechenden Fahrzeugen zu. Die Unternehmen können damit rechnen, dass diese seit langem bestehende Pflicht von den Außenstellen des Bundesam- tes für Güterverkehr (BAG) durch Kontrollen durchgesetzt wird. Wird der Werkverkehr nicht angemeldet, droht gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 12 a) bis e) des Güterkraftverkehrsgeset- zes ein Bußgeld, das im Extremfall 20.000 Euro betragen kann. Die Anmeldung muss vor der ersten Beförderung erfolgen. Die Anmeldepflicht ergibt sich aus § 15 a Abs. 2 des Güterkraft- verkehrsgesetzes (GüKG). Danach ist der Betrieb von Werkverkehr nach § 9 GüKG zwar erlaubnisfrei, aber anmeldepflichtig, wenn dieser mit Lastkraftwagen, Zügen und Sattelkraftfahrzeugen durchgeführt wird, deren zulässiges Gesamtge- wicht 3,5 Tonnen (einschließlich Anhänger) übersteigt. Dasselbe gilt für Änderungen der Unterneh- mensangaben und Abmeldungen der Fahrzeuge. Eigentum des Unternehmens oder von ihm verkauft, gekauft, vermietet, gemietet, hergestellt, erzeugt, gewonnen, bearbeitet oder instandgesetzt worden sein. 2. Die Beförderung muss der Anlie- ferung der Güter zum Unter- nehmen, ihrem Versand vom Unternehmen, ihrer Verbringung innerhalb oder – zum Eigenge- brauch – außerhalb des Unter- nehmens dienen. 3. Die für die Beförderung verwen- deten Kraftfahrzeuge müssen vom eigenen Personal des Unternehmens geführt werden oder von Personal, das dem Unternehmer im Rahmen einer vertraglichen Verpflichtung zur Verfügung gestellt worden ist. 4. Die Beförderung darf nur eine Hilfstätigkeit im Rahmen der gesamten Tätigkeit des Unter- nehmens darstellen. Was ist Güterkraftverkehr? Dagegen ist Güterkraftver- kehr gemäß § 1 Abs. 1 GüKG die geschäftsmäßige oder entgeltli- che Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen, die einschließlich Anhänger ein höheres zulässiges Gesamtgewicht als 3,5 Tonnen haben. Hier besteht eine Erlaubnis- und Versicherungspflicht. Was ist Werkverkehr? Gemäß § 1 Abs. 2 GüKG ist Werk- verkehr der für eigene Zwecke des Unternehmens betriebene Güterkraftverkehr, unter folgenden Voraussetzungen: Ein Hinweisblatt des BAG und das Anmeldeformular gibt es auch auf www.bag.bund.de unter „Service / Formulare / Werkverkehr“. Impressum | Herausgeber: Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. | Verantwortlich: Dr. Robert Kloos | Redaktion: Andreas Stump (BGL) | Verlag: GaLaBau-Service GmbH | Anschrift für Herausgeber, Verlag und Redaktion: Haus der Landschaft, Alexander-von-Humboldt-Str. 4, 53604 Bad Honnef, Telefon 02224 7707-0, Fax 7707-77, E-Mail bgl@galabau.de, www.galabau.de | Anzeigen: signum[kom – Agentur für Kommunikation, Brabanter Str. 41, 50672 Köln, www.landschaft-bauen-und-gestalten.de | Anzeigenleitung: Jörg Hengster, Telefon 0221 92555-12, j.hengster@signum-kom.de | Anzeigenberatung: Anja Schweden, Telefon 0221 92555-12, a.schweden@signum-kom.de, Anna Billig (z. Zt. in Elternzeit) | Gestaltung: Jessica Willen | Druck: Strube Druck & Medien OHG, Stimmerswiesen 3, 34587 Felsberg. Seit 1. November 2018 gilt die Anzeigen preisliste Nr. 39. Die Zeitschrift erscheint mo nat lich. Keine Haftung für unverlangte Sendungen aller Art. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Mei nung des Herausgebers wieder. ISSN 1432-7953
Recht und Steuern | 19 Werden Pick-ups vom Hauptzollamt als PKW eingestuft, sollte man dagegen Widerspruch einlegen, wenn das Fahrzeug nicht haupt- sächlich dem Personen- transport dient. Foto: Taubenreuther GmbH Kfz-Steuer: Doppelkabiner als PKW eingestuft Seit dem Jahresende sind zahlreiche Mitgliedsunternehmen von Steuernachberechnungen für Doppelkabinen-Fahrzeuge (Pick-up-Fahrzeuge und sonstige Doppelkabiner) betroffen. Die zuständigen Zollämter behaupten, die Veranlagung als PKW sei trotz zulassungsrechtlicher Einstufung als LKW steuerrechtlich geboten, da die Fahrzeuge überwiegend dem Personentransport dienten. B edauerlicherweise ist das derzeitige Vorgehen der Behörden nicht ganz neu. Die Diskussion um die Einordnung dieser Fahrzeuge wird schon eine ganze Weile geführt, ausgelöst durch die Frage, wie Pick-up-Fahr- zeuge zu besteuern sind. In der Regel stuft die Vollzugsbehörde das Pick-up-Fahrzeug steuerrecht- lich als PKW ein, obwohl die Zulas- sung als LKW erfolgt. Unabhängig davon, wie man dazu steht: Was für Pick-ups gilt, ist aus Sicht des Bundesverbandes auf Doppelkabi- ner nicht übertragbar, auch wenn die Hauptzollämter offenbar dieser Meinung sind. Sollten nun Mitgliedsbetriebe einen erhöhten Kfz-Steuerbescheid erhalten, lohnt ein Blick auf die Rechtsprechung des Bundes- finanzhofes (BFH), der eine Reihe von Kriterien hinsichtlich der steuerrechtlichen Einstufung von Fahrzeugen als LKW entwickelt hat. Dazu zählt u.a.: • Die Zahl der Sitzplätze • Die Größe der Ladefläche • Die Ausstattung mit Sicherheitsgurten und Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 Sitzbefestigungsgurten • Die Verblechung der Seitenfenster • Die Beschaffenheit der Karosse- rie und des Fahrgestells • Die Motorisierung und die damit verbundene Höchstgeschwindigkeit • Das äußere Erscheinungsbild • Bei Serienfahrzeugen die Herstellerkonzeption Aus einigen Regionen haben wir von Mitgliedsbetrieben die Rückmeldung erhalten, dass Hauptzollämter nach dem Ein- spruch die Kriterien, die für die LKW-Eigenschaft sprechen, auf- greifen und eine entsprechende Zulassung veranlassen. Betroffene Mitgliedsunternehmen sollten des- halb Einspruch gegen den jewei- ligen Steuerbescheid einlegen und in der Begründung die oben genannten Merkmale aufgreifen. Besonders wichtig ist dabei, darzu- legen, dass das jeweilige Fahrzeug vor allem zur Lastenbeförderung (z.B. Werkzeugkiste, Baustoffe, Pflanzen, etc.) genutzt wird und nicht die Personenbeförderung im Vordergrund steht. Da es sich hier vielfach um einen steuerrechtlich komplexen Vorgang handelt, emp- fiehlt es sich, den Steuerberater direkt miteinzubeziehen. Der Bundesverband Garten- Landschafts- und Sportplatzbau e. V. hat sich wegen der unverständlichen und ärgerli- chen Vollzugspraxis der Hauptzoll- ämter an das zuständige Bundesfi- nanzministerium gewandt – und in einigen Regionen in Deutschland scheinen die Hauptzollämter auch schon zurück zu rudern. Anzeige Ihr Partner für: • Beratung • Verkauf • Wartung • Ersatzteile Telefon: +49 2593 / 95 20 95-0 www.kneilmann-geraetebau.de
20 | GaLaBau intern Auf 280 Seiten stellt das Buch zum Wettbewerb 50 ausgewählte Privatgärten vor. Den ersten Preis erhielt das Büro Landschaftsarchitekt Volker Püschel (Mettmann) für den „unvergleichlichen Charme der Vergänglichkeit“ in Nordrhein-Westfalen. Ausführung: Ringbeck GmbH (Oelde). Eine Auszeichnung erhielt FFLO-James Fox (James Fox, Tunbridge Wells) für „Mosaik der Kulturen“ in Koblenz. Ausführung: Forster Garten- und Landschaftsbau. Die schönsten Privatgärten E inen einzigartigen Überblick über die schönsten Privatgärten im deutsch- sprachigen Raum bietet die Dokumen- Jansen und Arens GmbH & Co. KG tation zum Wettbewerb Gärten des Jahres 2019. Landschaftsarchitekten, Gartengestal- ter sowie Garten- und Landschaftsbauer wer- den jährlich aufgerufen, besonders gelun- gene, realisierte Privatgärten einzureichen, die von einer renommierten Jury ausgewählt und prämiert werden. Das Buch (ISBN 978- 3-7667-2394-9) zeigt eine beeindruckende Vielfalt unterschiedlichster Privatgärten anhand von über 400 Farbabbildungen und Gartenplänen. Detaillierte Angaben zu Besonderheiten des Grundstücks, des Konzepts, der verwendeten Materialien und der Auswahl der Pflanzen runden die 50 Gar- tenporträts ab. Alle 50 Arbeiten präsentiert Schloss Dyck (Jüchen) noch bis zum 18. April 2019 in einer Ausstellung. • GrafGarten (Fenna Graf, Ascheberg) für „Im Holsteinischen Garten Eden“ in Ascheberg. Ausführung: Fenna Graf • Gartenwerk sander.schumacher.gmbh. co.kg (Sven Schumacher, Düsseldorf- Hellerhof ) für „Metamorphe Verwandlung“ in Düsseldorf. Ausführung: Gartenwerk sander.schumacher.gmbh.co.kg Erstmals wurden in diesem Jahr auch die besten Lösungen gekürt in den Kategorien „Bodenbelag“, „Außenbeleuchtung“ und „Pflanzen-Neuheit“. • Den ersten Preis in der Kategorie Boden- belag erhielt pur natur Holzprodukte (Zell am Harmersbach) für die Kollin Terrasse aus Douglasienholz. • Ausgezeichnet wurde KANN GmbH Baustoffwerke (Bendorf ) für BETONPLUS-Platten. Zu den Partnern des Wettbewerbs gehört • Einen Sonderpreis für Innovation erhielt auch der Bundesverband Garten-, Land- schafts- und Sportplatzbau e. V.. Sonnenanker (Köln) für den gleichnamigen Sonnenschirmständer. Jeweils eine Auszeichnung erhielten fünf Büros: • PARC’S Gartengestaltung GmbH (Simon Rüegg, Rapperswil-Jona) für „Ein Gräser- garten am See“ in Küsnacht. Ausführung: egli jona ag • FFLO-James Fox (James Fox, Tunbridge Wells) für „Mosaik der Kulturen“ in Koblenz. Ausführung: Forster Garten- und Landschaftsbau • Planungsbüro Garten und Freiraum Brigitte Röde (Brigitte Röde, Köln) für „Die Qua- dratur des Kreises“ in Köln. Ausführung: • Den ersten Preis in der Kategorie Außen- beleuchtung erhielt Artemide S.p.A. (Preg- nana Milanese) für die Leuchte Reeds. • Ausgezeichnet wurde Louis Poulsen (Düsseldorf ) für die Flindt Wandleuchten. • Den ersten Preis in der Kategorie Pflanzen- Neuheit erhielt D. Labhart (Schafisheim) für die Wildblumenziegel Sellana Honey Meadow. • Ausgezeichnet wurde Bruns Pflanzen- Export GmbH & Co. KG (Bad Zwischenahn) für das Pflanzring-System Living Art. www.gaerten-des-jahres.com Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
GaLaBau intern | 21 GaLaBau-Helden gekürt Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) vergibt zum dritten Mal den BGL-Bildungspreis. Mit der Auszeichnung prämiert der Branchenverband der Landschaftsgärtner engagierte Nachwuchskräfte, die sich durch außergewöhnliche Leistungen und motiviertes Wirken für den Berufsstand hervorgetan haben. Antonie Schön E ine fachkundige Jury, bestehend aus fünf Mitgliedern des BGL-Ausschusses Berufsbildung, hat jetzt die Gewinner bekanntgegeben. Die „GaLaBau-Helden 2018“ der Kategorie Ausbildung sind: Johan- nes Eikelmann (Gartengestaltung Honer- mann GmbH, Nordrhein-Westfalen), Elena Shahidinejad (Garten- und Landschaftsbau Maximilian Bock, Hessen-Thüringen) und Julian Klüsener (JBW Galabau GmbH & Co. KG, Niedersachsen-Bremen). In der Kategorie Fortbildung gehen die Auszeichnungen an Melina Handte (Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH, Baden- Württemberg), Felicitas Schön (Marcus Volz Garten- und Landschaftsbau, Hessen- Thüringen) und Antonie Schön (Garten- und Landschaftsbau Weißmüller, Bayern). „Die eingegangenen Bewerbungen für den BGL-Bildungspreis machen wie bereits im letzten Jahr deutlich, dass die Nachwuchs- kräfte viel persönlichen und professionellen Ehrgeiz mitbringen. Alle haben einen ganz Anzeige speziellen beruflichen Werdegang vorzuwei- sen und haben in ihrer Karriere schon viel erreicht.“ erklärt Paul Saum, BGL-Vizepräsi- dent und Juryvorsitzender. „Dieser Umstand und dass die Bewerber Bestnoten erhalten, Wettbewerbe gewon- nen, sich in jungen Jahren Führungspositio- nen erarbeitet und teilweise ihre Ausbildung unter widrigen Umständen zum Abschluss gebracht haben, machte die Auswahl für die Jury besonders schwierig. Die Preis- richter haben sich die Entscheidung daher nicht leicht gemacht: Fast allen Bewerbern hätte ein Preis verliehen werden können, so wenig qualitative Unterschiede waren in den Bewerbungen auszumachen“ fügt Saum an. Die Preisverleihung findet am 16. April 2019, dem Vorabend der Eröffnung der Bundesgartenschau, in Heilbronn statt. Alle Preisträger dürfen sich zudem über 1.000 Euro Preisgeld und einen Bildungsgutschein im Wert von 1.500 Euro freuen. www.galabau-helden.de Felicitas Schön Elena Shahidinejad Julian Klüsener Johannes Eikelmann Melina Handte PROFESSIONELLE BEREGNUNGS- UND BELEUCHTUNGSSYSTEME info@rainpro.de · www.rainpro.de · Akzente im Garten · Blendfreie Beleuchtung · Sattes Grün durch Bewässerung Rainpro Vertriebs-GmbH · Schützenstrasse 21+5 · 21407 Deutsch Evern · Tel. 04131-9799-0 · Fax 04131-79205 RRRaRainproo VVeVertriebs-GmbH · hü Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
22 | GaLaBau intern Rund 50 Teilnehmer ließen sich von Jörg Löhr für das Thema „Erfolgreiche Führung“ begeistern. Foto: Verband GaLaBau BW Erfolgsfaktor Führung Rund um das Thema „Erfolgsfaktor Führung“ drehte sich ein exklusives Intensivseminar für Mitglieder aus den Landesverbänden für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg und Bayern am 30. Januar 2019 in Leinfelden-Echterdingen. W as bedeutet Führung wirklich? Dieser über- geordneten Frage widmete sich Referent Jörg Löhr gemeinsam mit knapp 50 Teilneh- mern im Kongress- und Tagungszentrum Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen. Jörg Löhr zählt seit über 20 Jahren zu den angesehensten und kompetentesten Management- und Persönlichkeitstrainern im deutsch- sprachigen Raum. Er betreut Spitzensportler, Natio- nalmannschaften sowie Bundestrainer und arbeitet erfolgreich mit sowohl namhaften Großunternehmen als auch mit renommierten kleinen und mittelständi- schen Betrieben zusammen. In „Erfolgsfaktor Führen“ vermittelte Jörg Löhr wert- volle Ideen, Techniken und Strategien guter Führung und zwar leicht verständlich, schnell umsetzbar und vor allem praxisnah. Dass die Führungspersönlichkeit 25 Jahre Team Grün Furtner-Althaus in Elzach w Seit 25 Jahren plant und unmittelbaren Einfluss auf den Unternehmenserfolg von morgen hat, steht wohl außer Frage. Aber was noch alles mit der Führung verknüpft ist und wie diese Zusammenhänge positiv für das eigene Unternehmen genutzt werden können, das sorgte für leuchtende Augen bei den Seminarteilnehmern. „Wer im ständi- gen Wettbewerb steht und zwar nicht unbedingt mit Kollegen aus der eigenen Branche, sondern vielmehr mit anderen Investitionen rund um Haus und Freizeit, der muss sich schon positiv von der Konkurrenz abhe- ben“, ist Kai-Uwe Seydell, Vorstand Markt und Wirt- schaft im Verband Garten-, Landschafts- und Sport- platzbau Baden-Württemberg e.V., überzeugt. „Dieses Seminar bringt wieder Schwung und neue Motivation in den Arbeitsalltag, einfach klasse!“ baut die Team Grün Furtner- Althaus Garten- und Landschafts- bau GmbH aus Elzach vielfältige grüne Außenanlagen. Der Verband Garten-, Landschafts- und Sport- platzbau Baden-Württemberg e.V. gratuliert den erfolgreichen Unter- nehmern samt ihrem 25-köpfigen Team. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens überreichte Thomas Heumann, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Garten-, Land- schafts- und Sportplatzbau Baden- Württemberg e. V., das Vierjahres- zeitenbild des Verbandssignums als Zeichen für Qualität. „Wir sind begeistert von der Entwicklung, die Alexandra Bosler (l.), Benedict Bosler (r.) und Thomas Heumann (Mitte mit Schal), Vor- stand im Verband GaLaBau BW, übergaben die Urkunden an die langjährigen Mitarbeiter sowie an Firmengründerin Petra Furtner-Althaus (Mitte in Grün). Foto: Team Grün das Team Grün voller Tatendrang und mit ganz viel Kreativität voran- getrieben hat und wir sind mächtig stolz, solch einen Betrieb zu unse- ren langjährigen Mitgliedern im Verband zählen zu können.“ Petra Furtner-Althaus und Andreas Althaus gründeten im Februar 1994 ihren Garten- und Landschaftsbaubetrieb in Elzach. Bald darauf engagierten sie sich auf Messen wie der Gartenträume Freiburg, wo sie auch regelmäßig Auszeichnungen für ihren Ausstel- lungsgarten erhielten. In Sachen Ausbildung war das Team Grün immer schon engagiert dabei und nahm bereits 2009 erfolgreich beim Landschaftsgärtner-Cup, dem Berufswettkampf der besten Azubi-Teams aus ganz Baden- Württemberg, auf der Gartenschau in Rechberghausen teil. 2013 gab es Neuerungen auf dem Betriebs- gelände und Landrat H. Hurt eröff- nete gemeinsam mit Bürgermeister Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
GaLaBau intern | 23 New Work: Die vrbeitswelt der Zukunft Die diesjährigen GaLaBau Ausblicke des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e. V. standen ganz im Zeichen der Digitalisierung. Das Thema „New Work – Die Arbeitswelt der Zukunft“ lockte am 24. Januar 2019 rund 130 Gäste in das Congress Center Süd der Messe Essen, wo hochkarätige Referenten die Chancen, aber auch Risiken einer digitalisierten Welt diskutierten. M oderatorin Tijen Onaran führte durch die Ver- anstaltung, Dr. Florian Langenscheidt – Deutscher Verle- ger, Buchautor, Redner und Wag- niskapitalgeber – veranschaulichte in seinem Vortrag die zwei Seiten der Digitalisierung. Eine Podiums- diskussion gab der Veranstaltung einen abschließenden Rahmen. Verbandspräsident H. Christian Leonhards richtete ein Grußwort an die Gäste und stimmte auf das Thema einer zukunftsgerichteten Unternehmenskultur ein. Tijen Onaran, Moderatorin und Unter- nehmerin, stellte dem Publikum Mythen moderner Arbeitswelten vor wie Großraumbüros, Duz-Kul- turen und nicht vorhandene Hier- archien. Jeder Arbeitgeber müsse für sich entscheiden, ob und wie solche Strukturen zur Unterneh- menskultur passen. Wichtig sei, dabei nie die eigene Authentizität aus den Augen zu verlieren. Dr. Florian Langenscheidt schil- derte beide Seiten der Medaille „Digitalisierung“: So präsentierte er die Vorteile und Fortschritte, die unsere Gesellschaft in den Berei- chen Bildung und Information, Wirtschaft und sozialer Interaktion durch den Einsatz technischer Mit- tel in den letzten Jahren und Jahr- zenten gewonnen hat. Gleichzeitig verwies er auf die Schattenseiten, die mit einer immer weiter fort- schreitenden Digitalisierung unse- res Lebens und unserer Arbeits- welt einhergehen. Aus dieser Gegenüberstellung resultierte er Handlungsempfehlungen für den Umgang mit der digitalen Entwick- lung, sowohl für Unternehmer als auch Privatpersonen. Man müsse „die Chancen der Digitalisierung kreativ nutzen“, jedoch immer mit dem Fokus auf die „richtige Dosis“. R. Tibi das Team Grün eigene SPA. Im Jahr 2014 gewannen sie, im Rahmen der Initiative für Aus- bildung, den begehrten TASPO- Award, worauf weitere Auszeich- nungen wie der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung und als familienbewusstes Unternehmen folgten. Die Landesgartenschau Lahr wurde 2018 Dreh- und Angel- punkt aller Firmenveranstaltungen, denn dort hatte das TEAM GRÜN einen Schaugarten mit dem Titel #selfnessgarden – Draußenzeit für mich. Neben zahlreichen Vorträgen zu verschiedensten Themen brach- ten sie die Gartenschaubesucher u.a. bei diversen Verkostungen auf den Geschmack von Kräutern und Blüten aus dem eigenen Garten. Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 Dieser Schaugarten war, neben dem firmeneigenen SPA, sogar in diversen Fernsehproduktionen zu sehen. Ein weiteres Firmenhigh- light aus dem vergangenen Jahr: Petra Furtner-Althaus und Andreas Althaus übergaben ihren Betrieb feierlich an Tochter Alexandra und Schwiegersohn Bendict Bos- ler. „Wir freuen uns, dass unser GaLaBau-Betrieb, den wir voller Herzblut aufgebaut haben, nun in nächster Generation und mit eben so viel Engagement weitergeführt wird“, so die beiden Gründer stolz. „Die Nachfrage nach grünen Dienstleistungen wird es auch zukünftig geben, davon sind wir als Team überzeugt.“ Diskutierten über die Arbeitwelt der Zukunft (v.l.): Dr. Florian Langenscheidt, Tijen Onaran, Tanja Nackmayr, Tjards Wendebourg und H. Christian Leonhards. Anzeigen Sommer ® DONGIL Gummiketten Europas No.1 im Ersatz k i n h c e t e i r t s u d n I & - u a B Von 19,1- 36,7 kW (26 - 50 PS) 40 Jahre für Sie im aktiven Einsatz, zu einem erstaunlich günstigen Preis! Tel.: 0 35 81 / 31 88 40 Fax: 0 35 81 / 31 88 41 www.bau-industrietechnik.de Fordern Sie unseren aktuellen Prospekt an und überzeugen Sie sich! Niedere Straße 36 34519 Diemelsee-Flechtdorf Tel. 05633-866 · Fax 05633-5885 Email: info-striegel@t-online.de www.striegel-hoﬂader.de STARKE IDEEN AUS HOLZ ZIMMEREI WEISENFELD GmbH ÖKOLOGISCHE HOLZPRODUKTE AUS NACHHALTIGER FORSTWIRTSCHAFT www.holz-westerwald.de · info@holz-westerwald.de  0 26 66 / 7 13
24 | GaLaBau intern Mehr als 300 Experten und Entscheider aus Stadtplanung, „Grüner Branche“ und Politik waren der Einladung zum Jubiläum und zur 36. GaLaBau-Fachtagung des FV Hamburg gefolgt. Fotos: Kottich/FV HH Kamen bei der GaLaBau-Fachtagung zusammen: Hanns-Jürgen Redeker, ehemaliger Vorsitzender des FV HH, Thomas Schmale, amtierender Vorsitzender des FV HH, Dr. Peter Tschentscher, 1. Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Lutze von Wurmb, BGL-Präsident, und Klaus Hildebrandt, Ehrenvorsitzendender des FV HH (v.l.). Fachtagung und Jubiläum in Hamburg Seit einem halben Jahrhundert bringen der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hamburg e. V. (FV HH) und seine aktuell 110 Mitgliedsunternehmen das Grün in der Elbmetropole Hamburg nach vorn. Am 8. Februar kamen anlässlich des Jubiläums mehr als 300 Experten und Entscheider aus Stadtplanung, grüner Branche und Politik zur 36. GaLaBau-Fachtagung in der Handwerkskammer Hamburg zusammen. Sie diskutierten über die Zukunft der Branche, über Chancen, aber auch über Herausforderungen im Zusammenhang mit einer zielgerichteten Begrünung urbaner Räume. D ie vom FV HH organisierte GaLaBau-Fachta- gung ist seit mehr als drei Jahrzehnten eine feste Institution in Hamburg. In diesem Jahr fie- len das 50-jährige Verbandsjubiläum und die Tagung nahezu auf einen Tag: Am 21. Januar 1969 wurde der FV HH offiziell aus der Taufe gehoben. Am 8. Februar 2019 fand die 36. GaLaBau-Fachtagung statt. Eine gute Gelegenheit also, um prägende Köpfe aus 50 Jah- ren Verbandsgeschichte Bilanz ziehen und einen Blick in die Zukunft des Hamburger Grüns und Garten- und Landschaftsbaus werfen zu lassen. Landschaftsbau im Wandel: Podiumsdiskussion packt Kernthemen an der Wurzel Fachkräftemangel und Einwanderungspolitik: Wie funktioniert erfolgreiche Integration in landschafts- gärtnerischen Fachbetrieben heute, und wie war es während der Migrationswellen in den frühen 1970er und 1990er Jahren? Welche Möglichkeiten bringt die Digitalisierung im Garten- und Landschaftsbau mit sich? Braucht Hamburg nach der igs 2013 weitere gartenbauliche Großprojekte, oder sollte bestehendes Grün im Zuge der Verdichtung qualifiziert werden? Diese und weitere zentrale Fragen standen im Mit- telpunkt der Podiumsdiskussion zum Auftakt der GaLaBau-Fachtagung 2019. Hanns-Jürgen Redeker, ehemaliger Vorsitzende des FV HH und Wegbereiter der Hamburger igs 2013, sprach sich für eine zielgerichtete, überlegte Weiter- entwicklung und Pflege der bestehenden Hamburger Grünflächen aus: „Mit Großprojekten wie der igs und früheren Gartenschauen haben wir in Hamburg Parks für Generationen gebaut. Es geht aber nicht darum, immer größer, höher und weiter zu planen. Wir brau- chen vor allem nachhaltige, durchdachte Konzepte und finanzielle Mittel für den Erhalt der bestehenden grünen Infrastruktur. Nur dann kann diese ihre Auf- gaben erfüllen, erholsame Frei- und Lebensräume für Menschen und Tiere zu schaffen und das Klima in Städten positiv zu regulieren“, sagte Redeker. Im Gegensatz zu Bauwerken aus Stein und Beton, so der Fachmann, entwickele sich Grün immer weiter. Dies müsse man entsprechend der individuellen Funktion jeder einzelnen Grünfläche langfristig mit berücksichtigen. Migration als Chance: So funktioniert erfolgreiche Integration Um eine professionelle, ganzheitliche Entwicklung der grünen Infrastruktur gewährleisten zu können, seien außerdem mehr Fachkräfte nötig, sagte der amtierende Vorsitzende des FV HH, Thomas Schmale. Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
GaLaBau intern | 25 Fachvorträge thematisieren Trends in Privatgärten und urbane Baumpflege Neben der Podiumsdiskussion behandelten bei der diesjährigen GaLaBau-Fachtagung zwei Referenten in Fachvorträgen aktuelle, branchenrelevante Themen. Bernd Franzen, Gartenarchitekt bei der Gartenplus GmbH, fasste die aktuellen Trends im Privatgarten zusammen: „Die eigene Persönlichkeit im Garten aus- zudrücken, ist ein starker Trend. Der Garten wird als erweiterter Wohnraum begriffen, und selbst kleinste Gartenräume werden Teil des gesamten Wohnkonzep- tes“, berichtete der Experte. Als Kontrast zum Negativ- trend, Gärten komplett zu verkieseln, beobachtet Fran- zen eine Rückbesinnung auf die Natur und die Pflanze. Zogen Bilanz und warfen einen Blick in die Zukunft des Hamburger Grüns und Garten- und Landschafts- baus: der amtierende Vorsitzende des FV Hamburg, Thomas Schmale, Klaus Hildebrandt, Ehrenvorsit- zendender des FV HH, Moderator Thomas Balster, Hanns-Jürgen Redeker, ehemaliger Vorsitzender des FV HH und ehemaliger BGL-Präsident, und Lutze von Wurmb, Präsident des BGL (v.l.). „Das Naturerlebnis rückt wieder mehr in den Fokus, und es zeichnet sich der Wunsch nach Authentizität ab. Die Kunden möchten keine Palmen im Garten, son- dern lieber einen heimischen Apfelbaum“, so Franzen. Frank Rinn, Baumsachverständiger aus Heidelberg, referierte über kostengünstige Methoden einer urba- nen Baumpflege und eine verlässliche Beurteilung und Bewertung der Bruch- und Standsicherheit von Bäu- men. Rinn empfahl, für die Beurteilung von Bäumen keine Konzepte wie VTA und SIA, sondern neutrale Informations-Quellen und Inhalte heranzuziehen. So könne eine deutliche Reduzierung von nach VTA und SIA vermeintlich notwendigen Baumpflegemaßnah- men erreicht werden. Im Hamburger Fachbetrieb Rudolf Schmale Garten- und Landschaftsbau beschäftigt seine Familie seit zwei Generationen viele Mitarbeiter mit Migrations- hintergrund. „Aktuell haben genau 50 Prozent unserer Beschäftigten ausländische Wurzeln. Sie kommen aus Polen, Portugal und vor allem aus der Türkei“, berichtete Schmale. Die Integration sei im Betrieb nie ein Problem gewesen. „Schon mein Vater hat seit 1958 Gastarbeiter beschäftigt. Im Prinzip ist die Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund nichts anderes als menschliche Betriebsführung. Wir behan- deln alle unsere Mitarbeiter gleich, und es gibt für niemanden Aufstiegsbremsen. Und wir nehmen jeden Mitarbeiter mit seinen individuellen Bedürfnissen ernst.“ Das Problem mit der Integration, so Schmale weiter, läge nicht in der Herkunft der Menschen oder in der Bereitschaft der Unternehmen begründet, Mit- arbeiter mit Migrationshintergrund einzustellen. „Das Problem ist der politische Umgang mit der Integration. Wir brauchen dringend eine Entbürokratisierung der Ablaufprozesse. Denn unsere Volkswirtschaft wird ohne die Unterstützung von Arbeitskräften aus dem Ausland definitiv die kommenden 20 Jahre nicht über- leben“, so Schmales Forderung. Digitales Grün: So öffnet sich der GaLaBau dem digitalen Wandel Der Präsident des Bundesverbandes Garten-, Land- schafts- und Sportplatzbau (BGL), Lutze von Wurmb, äußerte sich in der Podiumsdiskussion zum digitalen Wandel im Garten- und Landschaftsbau: „Traditionell haben wir es in der grünen Branche mit einer eher analog geprägten Arbeitnehmerstruktur zu tun. Das heißt aber nicht, dass wir uns nicht dem Fortschritt öffnen“, betonte der BGL-Präsident. Digitale Leis- tungs- und Stundenerfassung, die Dokumentation von Tagesberichten und Fotos via Tablet und Softwarelö- sungen für die Verwaltung seien in nahezu allen land- schaftsgärtnerischen Fachbetrieben schon lange Stan- dard. „Es ist ja auch nicht so, dass uns die Digitalisie- rung wie ein Gewitter ereilt. Zugegebenermaßen ist es eine schnelle Evolution, aber dennoch ein Prozess, der vor mehreren Jahrzehnten seinen Anfang nahm, sich nicht aufhalten lässt und dem sich kein Unternehmen verschließen kann, das zukunftsfähig sein möchte“. Dementsprechend, so von Wurmb, stelle sich auch der Garten- und Landschaftsbau als analog geprägtes Gewerk dieser Entwicklung nicht entgegen, sondern begreife die Innovationen als Chance. Anzeige WIR BIETEN MEHR Schwab Rollrasen I perfekte, preiswerte Spitzenqualität I über 300 Rasenvariationen erhältlich I Lieferung innerhalb von 24 Stunden I auch mit flexiblem Verlegeservice 4 5 J a h r e n I komplette Produktion in Deutschland I jetzt auch als Wildkräuterrasen Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 Schwab Rollrasen GmbH Haid am Rain 3 86579 Waidhofen Tel. +49 (0) 82 52/90 76-0 www.schwab-rollrasen.de
26 | GaLaBau intern Der stellvertretende Leiter der LVGA, Manfred Wimmer begrüßte die Teilnehmer in Großbeeren. Interessierte Zuhörer im gut gefüllten Hörsaal. vusbilder trafen sich in Großbeeren Die arbeitsärmere Zeit sinnvoll nutzen – zum Beispiel für Weiterbildung und Erfahrungsaustausch mit Kollegen: Rund 50 Ausbilder aus Berlin und Brandenburg waren beim Ausbildertreffen an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau und Arboristik (LVGA) dabei. N ach der Begrüßung stellte Dr. Beata Czarnecka das neue Seminarprogramm der LVGA vor. Stefan Mingramm, Referent für Nachwuchs- werbung beim Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg e. V. (FGL), startete mit einem Resümee zur Nachwuchswerbung und einem kleinen Ausblick auf die Landesgarten- schau in Wittstock/Dosse. Wie wichtig richtiges Heben, Tragen und auch gesunde Ernährung sowie präventive Sportangebote sind, erläuterte Silke Parth von der Sozialversicherung Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Die richtige Lagerung, Transport und Einsatz von Akku- geräten war ein weiteres Thema. Hier zeigte sich, dass gerade in rechtlichen Fragen und zu den praktischen Einsatzmöglichkeiten auf der Baustelle noch Informa- tionsbedarf bestand. Die Erfahrungen der Betriebe waren hier noch recht unterschiedlich, auch nutzen längst noch nicht alle Firmen Akkugeräte. Die digitale Entwicklung schreitet rasant voran und macht auch vor dem Berufsschulunterricht nicht halt. Berufsschullehrer Thomas Rudolph verstand es in sehr anschaulicher Form, ein Resümee der letz- ten fünf Jahre im Unterrichtsfach „Berufsbezogene EDV“ an der Peter-Lenné-Schule in Berlin zu geben. Die Ausbilder aus den Betrieben waren überrascht, was ihre Azubis dort alles vermittelt bekommen. Er zeigte die open source Programme LibreOffice und LibreCAD, mit denen die Azubis unter anderem arbeiten. Im Anschluss gab es eine rege Diskussion mit den anderen OSZ, die ähnliche Inhalte vermitteln, aber fachübergreifend und nicht als eigenständiges Unterrichtsfach. Dr. Thomas Aenis von der Humboldt-Universität Berlin sensibilisierte für ein in den Medien allgegen- wärtiges Thema – den Klimawandel. Die Landschafts- gärtner haben die Auswirkungen natürlich täglich vor Augen: Starkregen, Trockenheit oder die Pflanzung resistenter Baumarten sind für die Praktiker nicht nur leere Schlagwörter. Wie den Auswirkungen des Klima- wandels begegnet werden kann und dies sinnvoll auch im Berufsschulunterricht und der überbetrieblichen Ausbildung integriert werden kann, darüber wollte der Wissenschaftler sich mit den Praktikern austauschen. Pflastern ist natürlich für viele Betriebe Alltag. So ging der Ausbilder der LVGA, Mathias Laszkiewitz, in seinem Vortrag auf Vorkenntnisse und Fähigkeiten der Azubis in dem ÜA-Kurs der überbetrieblichen Ausbil- dung „Erstellung von Belagsflächen“ ein. Am Ende der Kurswoche soll jeder Azubi verschiedene Pflasterver- bände aus Beton- und Naturstein kennen gelernt und auch selbst verlegt haben. Das Ausbildertreffen ist für viele die erste FGL-Ver- anstaltung des Jahres. Sie wird auch zum Austausch mit Berufsschullehrern, den Zuständigen Stellen und den Ausbildern aus der ÜA genutzt, um die Qualität der Ausbildung weiter zu erhöhen und auf dem aktu- ellsten Stand zu bleiben. Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
GaLaBau intern | 27 Gartenträume in Berlin w In diesem Jahr waren die Landschaftsgärtner bei der Verbrauchermesse „Gartenträume 2019“ in der STATION Berlin nicht mit einem großen Gemeinschaftsstand dabei, sondern präsentierten mit Unterstützung von drei Mitgliedsbetrieben eine Schaubaustelle - der Schwerpunkt lag hierbei auf der Nachwuchswerbung. Etwa 23.500 Besucherinnen und Besucher waren vom 1. bis 3. Februar 2019 begeistert vom Angebot an Geräten, Pflanzen und Accessoires für Garten und Balkon. Azubis und Mitarbeiter der Berliner Unterneh- men Roland Riedel Garten- und Landschaftsbau, Gärt´nerleben Jens-Peter Fischer sowie Flöter & Usz- kureit informierten speziell zur Berufsausbildung und gaben Anregungen für den bevorstehenden Frühling. Der Messeauftritt wurde auch durch Fördermitglieder des FGL unterstützt. So arbeiteten die Landschafts- gärtner mit Frühblühern, Gartenkräutern und attrak- tiven Gehölzen der Baumschule Lorberg, pflasterten mit Steinen von RINN und die Firma Schmidt-Elsner Bewegung weckt Aufmerksamkeit: Neugierige Besucher an der Lehrbaustelle auf der Messe „Gartenträume“ in Berlin. stellte einen Mini-Dumper zur Verfügung. Zusätzlich nutzte der FGL das Bühnenprogramm mit radio BERLIN 88,8-Moderatorin Natascha Cieslak dazu, allen Besu- chern den vielseitigen Beruf des Landschaftsgärtners näher zu bringen. Präsident des VGL-Sachsen-Anhalt traf Umweltministerin zu Gesprächen w Am 4.Februar 2019 traf Robert Kühn, Präsident des Verbandes Gar- ten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen-Anhalt e. V. (VGL), Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, und ihren Staatssekretär Dr. Ralf-Peter Weber. Im Detail ging es um die notwendige Besetzung im Kompetenzzentrum GaLa- Bau zur Realisierung des § 40 BNatSchG auf Landesebene sowie um die Umsetzung der Mantelverordnung auf Landesebene. Parallelen gab es zur Kampagne „Rettet den Vorgarten“ und zum Schü- lerwettbewerb „Grünes Licht für … Bienen“. Denn auch das Umweltmi- nisterium will die Erhöhung der Biodiversität stärker in das Leitbild des Landes Sachsen-Anhalt einfließen lassen. „Grundsätzlich bleibt am Ende festzuhalten, dass unsere zuständige Ministerin uns noch stärker im Blick haben wird und den landschaftsgärt- nerischen Berufsstand als sich aktiv engagierenden Verband wahrnimmt – und dies nicht nur im Bereich der Ausbildung“, so das Fazit von VGL- Präsident Kühn. Anzeige Robert Kühn, Präsident des VGL-Sachsen-Anhalt e. V., traf Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Ener- gie des Landes Sachsen-Anhalt, und Staatssekretär Dr. Ralf-Peter Weber (v.l.). DAS RASENGITTER Schwabengitter® I integrierte Dehnfugen längs und quer I hochelastisches Recyclingmaterial I extrem leicht und schnell zu verlegen I in vier verschiedenen Ausführungen J a h r e n 4 5 I Lieferung innerhalb von 24 Stunden I 10 Jahre Garantie auf Materialbruch Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019 Schwab Rollrasen GmbH Haid am Rain 3 86579 Waidhofen Tel. +49 (0) 82 52/90 76-0 www.schwab-rollrasen.de
28 | GaLaBau intern 28 | FGL-Präsident Jens Heger begrüßte die Teilnehmer der Mitgliederversammlung. FGL-Präsident Jens Heger (2.v.l.) bedankte sich für die Grußworte von Daniel Schreiner, Stadt- baurat der Stadt Fulda (l.), BGL-Präsident Lutze von Wurmb (2.v.r.) und Dr. Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Landschaftsgärtner bauen Zukunft Rund 160 Mitglieder und Gäste nahmen an der zweitägigen Mitgliederversammlung des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL) am 19. und 20. Februar 2019 in Künzell teil. Mitgliederversammlung FGL Hessen-Thüringen I nsbesondere drei Themen beschäftigen die Land- schaftsgärtner in Hessen und Thüringen: Die Zukunft der Landesgartenschauen, die fortschrei- tende Digitalisierung der GaLaBau-Unternehmen sowie der fehlende Deponieraum für Erdaushub. FGL- Präsident Jens Heger kritisierte in seiner Rede den Erdaushub-Tourismus über viele Kilometer, „der nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch eine Ban- krotterklärung für einige Regionen ist“, und begrüßte die Ankündigung im Koalitionsvertrag der hessischen Landesregierung, den Engpass an Deponiekapazitäten anzugehen. BGL-Präsident Lutze von Wurmb sprach in seinem Grußwort die Digitalisierung im GaLaBau an, die von Seiten des Bundesverbandes in Zukunft stärker unter- stützt wird. Er rief die Unternehmer dazu auf, sich dem Wandel zu stellen und den Veränderungen positiv entgegenzusehen. „Die Betriebe, die die Möglichkei- ten der Digitalisierung früh erkennen, werden auch weiterhin im Markt erfolgreich sein“, so Lutze von Wurmb. FGL-Präsident Jens Heger fügte hinzu, dass die Digitalisierung auch für den Fachkräftemangel von Bedeutung sei, denn moderne Berufsausbildung und moderne Betriebe sicherten die Fachkräfte von morgen. Dr. Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, betonte in ihren Grußwor- ten, dass dem innerstädtischen Grün eine größere Bedeutung zukomme. „Parks, Grünflächen und Gärten mildern die Folgen des Klimawandels ab, machen Wohnquartiere attraktiv und leisten entscheidende Beiträge zum Erhalt der Biodiversität“, so die Staats- sekretärin. Sie dankte dem Fachverband für seine Ini- tiative „Rettet den Vorgarten“, die für eine vielfältige und insektenfreundliche Bepflanzung der Vorgärten wirbt. In Zeiten des Klimawandels setzen sich die Land- schaftsgärtner für mehr Stadtgrün ein, um den gestie- genen Anforderungen an den Klimaschutz gerecht zu werden. Grüne Städte sind Grundlage eines gesunden Lebensumfeldes. Der Stadtbaurat der Stadt Fulda, Daniel Schreiner, berichtete in seinen Grußworten über die Planungen für die Landesgartenschau Fulda 2023. FGL-Präsident Jens Heger sieht in den Landes- gartenschauen die Chance, Städte in ihrer Grünent- wicklung nachhaltig zu fördern. Die Ausrichtung einer Landesgartenschau bringe städtebauliche Verände- rungen mit sich, die die Städte entscheidend moder- nisiere. Daher wünschen sich die Landschaftsgärtner mehr regionale und jährliche Gartenschauen. Nach der BUGA 2021 findet die nächste Landesgartenschau in Hessen 2023 in Fulda statt. Thüringen folgt ein Jahr später mit der Landesgartenschau in Leinefelde Wor- bis. Jens Heger freute sich über die Ankündigung der Staatssekretärin, dass die hessische Landesregierung in Hessen bereits in diesem Jahr die nächste Landes- gartenschau ausloben will. Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
Unternehmen & Produkte | 29 Naturpools und Teiche Professionelle biologische Filterung für Koiteiche Nachdem man jahrelang nur über eine möglichst feine mechanische Filterung für Koiteiche nachgedacht hatte, werden Biofilter immer mehr zum Herzstück für jeden ambitionierten Koiteich. Die Filterme- dien und Biofilter von eco-pondchip sind dazu ausgelegt, fischgiftiges Nitrit, welches durch die Verstoffwechselung des Koifutters entsteht und über die Kiemen der Fische ausgeschieden wird, zu limitieren sowie eine brillante Wasserklar- heit zu gewährleisten. Ziel ist es, den Kunden leistungsstarke Biofilter mit möglichst wenig Platzbedarf anzubieten. Denn nicht die pauschale Größe eines Biofilters, zum Beispiel in Kubikmeter, sondern die besiedel- bare Oberfläche bzw. aktive Biomasse, die den Schadstoff und Schmutz abbauenden Bakterien zur Verfügung steht, ist für die Leistungsfähigkeit eines guten Biofilters entscheidend. www.eco-pondchip.de Leistungsfähige Biofilter für Koiteiche bietet eco-pondchip an. Für sein Click- System erhält UPM ProFi die Auszeich- nung „Special Mention“ vom „German Design Award“ für beson- ders hervorzuhe- bendes, innovatives Produktdesign. Nachhaltige Terrassendielen von UPM ProFi seit 2007 Als Teil von UPM – The Biofore Company ist UPM Biocomposites bestrebt, erneuerbare und verant- wortungsvolle Lösungen anzubie- ten, durch die die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen verringert wer- den kann. Für die Produkte für den Außenbereich wird ein hohen Anteil an recycelten und recyclingfähigen Materialien verwendet – so nimmt sich das Unternehmen des Problems der Kunststoffabfälle an und redu- ziert die Menge an freigesetztem CO2. Seit 2007 ist UPM ProFi, der europäische Hersteller hochwertiger WPC-Produkte, ein Vorreiter darin, Materialien, die normalerweise auf Deponien oder durch Verbrennung entsorgt werden, ein qualitativ hochwertiges und langes zweites Leben zu geben. Alle UPM ProFi Produkte sind ungiftig und PVC-frei. www.upm.com Anzeige TeichMeister-Anlage, realisiert mit aufeinander abgestimmten Systemmodulen. Starker System-Partner für Teiche und Naturpools Mit Balena als System- und Komponenten-Partner reicht das Spektrum von einfacher Teichanlage, über Naturpool bis hin zu Naturbädern und Hotelanlagen. Mit der patentierten TeichMeister-Filtertechnik ist nichts unmöglich. Das Partnernetzwerk, das Balena unterhält, ist ein Zusam- menschluss von 70 Fachbetrieben in Deutschland, die sich dem Thema „Wasser im Garten“ verschrieben haben. Seit der Gründung vor 20 Jahren wurden bereits über 3.000 Anlagen realisiert. GaLaBau-Unternehmen, die sich im Bereich Naturpools und Schwimm- teiche weiterentwickeln wollen, sind bei Balena genau richtig. Die TeichMeister-Mitglieder erhalten u.a. Premium-Produkte aus eigenen Pro- duktlinien, aufeinander abgestimmte Systemmodule, ein anspruchsvolles Endkundenmarketing, Vertriebsunterstützung mit hochqualifizierten Leads, Support und regelmäßige Weiterbildungen. Eine Mitgliedschaft bringt viele Wettbewerbsvorteile. www.balena-gmbh.de und www.teichmeister.de Maßgefertigte Randbegrenzung mit Gartenprofil 3000 Für den Kirchenschmuckgar- ten in Oberschwappach fer- tigte terra-S die Wegbegren- zung. Die Beete greifen die Tropfenform des Brunnens auf und werden von Wegen umrahmt. Die Randein- fassung wurde exakt nach Architektenplan vorgebogen. Bei Sonderanfertigungen wird im Werk jede Profilver- bindung beschriftet und auf dem Plan vermerkt, so dass der Aufbau bauseits einfach ist. Es gibt keinen Grund, bei der Gestaltung von Plätzen, Parkanlagen und anderen Grün- flächen auf ausgefallenen Formen zu verzichten. terra-S hat über 15 Jahre Erfahrung mit maßgefertigten Einfassungen. Gartenprofil 3000 ist in Höhen von 10 cm bis 30 cm erhältlich. Die Profile gibt es in Edelstahl, ver- zinktem Stahl, Aluminium und mit trendiger Edelrost-Optik in Cortenstahl. www.gartenprofil3000.com Maßgefertigte Einfassungen von terra-S im Kir- chenschmuckgarten in Oberschwappach. Besuchen Sie uns auf der Bauma! Halle C5-336 Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
30 | Unternehmen & Produkte Photovoltaik und Gründach – eine zukunftsweisende Kombination Das Optigrün „SolarGrünDach“ wird als auflast- gehaltenes System ohne Dachdurchdringung installiert. Das Optigrün „Solar- GrünDach“ wird als auf- lastgehaltenes System ohne Dachdurchdringung installiert. Dazu werden die Sun-Root-Photovoltaik- aufständerungen mit der Last des Gründachaufbaus lage- und windsogsicher fixiert. Ein Vorteil dieser Systemlösung ist, dass die Photovoltaikträger nicht in die Dachkonstruktion und Dachabdichtung eingreifen und keine schweren Punktlasten benötigen. Da die Vegetation unterhalb der Module verläuft, können trotzdem große Anteile der Dachflächen begrünt werden. Der Gründachaufbau wirkt als Schutzschicht gegen Extremtemperaturen, UV- und IR-Strahlung, Hagel und Witterungseinflüsse. Die Lebensdauer der Dachabdichtung wird verdoppelt und die sonst üblichen Reparatur- und Sanierungsarbeiten fallen im Vergleich zu einem unbegrünten Dach erst viel später an. Schon dünnschichtige Extensivbegrünungen halten je nach Standort 40 – 70 % des Jahresniederschlags zurück. Das zurückhaltende Wasser wird zum großen Teil wieder verdunstet mit den positiven Wirkungen von Kühlung, Luftbefeuchtung und Staubbindung. www.optigruen.de Zeit sparen, mobil und GoBD-konform arbeiten Das geht mit der digitalen DATAflor Bauakte fast von allein. Das Dokumenten- management-System ist seit vielen Jahren im Gar- ten- und Landschaftsbau etabliert und kann sofort in Betrieb genommen wer- den. Die DATAflor Bauakte ist das Herz jeder Digita- lisierungsstrategie, weil digitale Dokumente eine Voraussetzung für mobilen Datenzugriff und digitale Arbeitsabläufe sind. Die Inhalte der Bauakte stehen mit den DATAflor Apps auch mobil zur Verfügung. Egal, ob auf der Baustelle oder unterwegs im Auto – alle Informationen können damit von überall abgerufen und aktualisiert werden. Unterwegs erstellte Noti- zen, Fotos, Tagesberichte und Dokumente werden gleich in die Bauakte aufgenommen und dem richtigen Kunden und Projekt zugeordnet. Diese Vernetzung von Büro und Baustelle ermöglicht es, Probleme ohne Rück- fragen zu lösen und Entscheidungen sofort zu treffen. www.dataflor.de/bauakte Die DATAflor Bauakte steht auch mobil zur Verfügung. Die Texte in „Unternehmen & Produkte“ basieren auf Mitteilungen der Herstellerfirmen. Die Themen der kommenden Ausgaben: April 2019 Mai 2019 Juni 2019 Erdbau und Bodenbearbeitung Terrassengestaltung Demopark + Sonderschau Rasen Blumenwiesen machen Randstreifen und Kreisverkehre zu Insektenweiden. Küpper sorgt für blühende Landschaften Die Küpper Blumenzwiebeln & Saaten GmbH, seit 1946 in Eschwege ansässig, führt eines der größten Blumenzwiebeln-Sortimente in Deutschland. Neben den Blumenzwiebeln gewinnen aber auch Blumen- wiesen zunehmend an Bedeutung. Seit vielen Jahren ist die Firma Küpper, die innerhalb von Deutschland ihren Blumeneinkauf, die Mischungen und den Vertrieb in eigener Hand hält, Wegbereiter im Markt für Blumenwie- sen. Immer häufiger werden reine Rasenflächen durch Blütenbänder auf- gewertet – zur Freude der Bewohner, aber auch für die hungernde Insek- tenwelt. Städtische Randlagen, Kreisverkehre, Radwegbegrenzungen und Parks wurden vielerorts bereits umgestaltet und haben so mitgeholfen, die Artenvielfalt an Insekten in den Städten zu erhalten. www.kuepper-bulbs.de Die praktische Knicklenkung macht den Husqvarna Auto- mower 535 AWD besonders wendig und geländegängig. Steiler, wendiger, stylischer: Husqvarna stellt neuen Allrad Automower für Profis vor Husqvarna bringt die Evolution smarter Mähroboter auf die nächste Stufe: Mit dem Automower 535 AWD stellt der führende Hersteller einen zuverlässigen Allrad-Rasenroboter mit serienmäßiger Konnektivität vor, der bisherige Limits mühelos überwindet: Steigungen von bis zu 70 %, unwegsames Gelände sowie Engstellen und Hindernisse meistert der 535 AWD ohne Probleme. Dank seines modernen Designs, einer hohen Flä- chenleistung und dem emissionsfreien Akku-Antrieb eignet er sich beson- ders für den professionellen Einsatz im Garten- und Landschaftsbau. Vollautomatik und Konnektivität des intelligenten Gerätes helfen profes- sionellen Landschaftsbauern, Zeit für anspruchsvollere Pflegearbeiten zu sparen. Für mehr Effizienz werden Mähzeiten, Schnitthöhen und andere Einstellungen einfach mit der mobilen Automower Connect App (erhältlich für Android und iOS) geplant und gesteuert. Da die gesamte Automower Flotte im digitalen Flottenmanagement Fleet Services abgebildet werden kann, lassen sich außerdem Performance und Status aller eingesetzten Mähroboter übersichtlich und schnell nachverfolgen und am Smartphone oder PC auswerten. www.husqvarna.com Landschaft Bauen & Gestalten · 03/2019
Arbeitskleidung zu attraktiven Preisen Wetterjacke by Kübler Eine wasserabweisende und winddichte Wetterjacke in moderner Optik mit hohem Tragekomfort. 100% Polyester mit Stretch, 165 g/m2; wattiertes Steppfutter: 100% Polyester, ca. 160 g/m2. Kontrast- Elemente an Vorder-und Rückenkoller, Seitenflanken, Armeinsätze, unterhalb Rückteilkoller und Unterarm. Größen: XS–4XL Art.-Nr. 750310 | grün/schwarz Art.-Nr. 750311 | oliv/schwarz XXL–3XL: 65,90 € | 4XL: 71,90 € XS–XL nur 59,90 € Bundhose „activiQ“ und Bundhose LADY „activiQ“ by Kübler 65% Polyester/35% Baumwolle, Mischgewebe 270 g/m2, Kontrast- Elemente: Einsatz ober- und unterhalb Knietasche, Seiteneinsatz, Gür- telschlaufe am Bund hinten. CORDURA®: Ton in Ton. Reflex Elemente ober- und unterhalb Knietasche, Biese in Kniekehlennaht – für bessere Sichtbarkeit. Ergonomische Linienführung für mehr Bewegungsfrei- heit, 2 Seitentaschen, 2 Gesäßtaschen, rechts mit Patte und Druck- knopf. Von unten befüllbare Knieschutztaschen. Knieschutztaschen aus CORDURA®. Im Kragen verstaubare Kapuze! Softshell-Jacke „Garden“ 2-farbige Softshelljacke in grün/schwarz, Obermaterial 96% Polyester-Softshell, 4% Elasthan, 3-Lagenlaminat, winddicht, wasserdicht und atmungsaktiv, durch abtrennbare Ärmel auch als Weste tragbar, inkl. Signum. Größen: S–4XL Art.-Nr. 750092, XXL–4XL: 49,50 € S–XL nur 44,90 € Herrenbundhose Art.-Nr. 750302 | grün/schwarz Art.-Nr. 750303 | oliv/schwarz 44–54, 90-106, 25–27: 47,70 € 56–60, 110, 28–30: 52,40 € 62, 114, 118, 31: 57,10 € 64–66: 61,80 € 40–42 nur 42,90 € Kapuzensweatjacke by Mascot 2-farbige Kapuzensweatjacke in grün/schwarz, Reißver- schluss, Bündchen, 60% Baum- wolle, 40% Polyester, inkl. Signum. Größen: XS–4XL Art.-Nr. 750059 3XL, 4XL: 57,20 € XS–XXL nur 43,90 € Damenbundhose Art.-Nr. 750304 | grün/schwarz Art.-Nr. 750305 | oliv/schwarz 50–52: 41,70 €; 54: 45,50 € 34–48 nur 37,90 €
Sicherheitsschnürstiefel „Vintage Pirate Mid“ by ELTEN Grau, Rindleder waxy im Vintage Design, Textilfutter Bioactive, metall- freier Duchtrittschutz, grobstollige GUMMI/PU Sohle, abriebfester Spit- zenschutz, Stahlkappe, zertifiziert gemäß DGUV 112-191 (BGR 191), EN ISO 20345 S3 SRC. Größen: 37–47 Art. Nr. 750138 37–47 nur 82,90 € Sicherheitsschnürstiefel „Renzo GTX Gore“ by ELTEN Schwarz, Rindleder, GORE-TEX® Klimamembran, geschlossene, gepolsterte Lasche, ganzflächige Ein- legesohle Basic grey, antistatische Softvlies- Brandsohle, Stahlzwi- schensohle, grobstollige PU/PU Sohle SAFETYGRIP Sohle, PU-Spitzenschutz, Stahlkappe, zertifiziert gemäß DGUV 112-191 (BGR 191), EN ISO 20345 S3 SRC/CI. Größen: 40–48 Art. Nr. 750131 40–48 nur 84,90 € Damenstiefel „LINDA S3“ by ELTEN Damensicherheitsstiefel aus Rindleder, atmungsaktives Textilfutter, geschlos- sene, gepolsterte Lasche, ganzflä- chige Einlegesohle LADIES ESD, ESD-fähige Softvlies-Brand- sohle, PU/PU Sohle NOVA, Stahlkappe, Stahlzwischen- sohle, zertifiziert gemäß DGUV 112-191 (BGR 191). Norm: EN ISO 20345 S3 SRC. Größen: 35–42 Art. Nr. 750144 35–42 nur 67,90 € Stiefel „S3 SANDER PRO GTX GORE“ by ELTEN Schwarz, hydrophobierte Mikrofaser Fashmo/ hydrophobiertes Textilmaterial, GORE-TEX® Klimamembran, geschlos- sene, gepolsterte Lasche, ganzflächige Einlegesohle ESD PRO BLACK, metall- freier Durchtrittschutz, TPU/PU Sohle TRAINERS, TPU Überkappe, metall- und lederfreie Ausstattung, Kunst- stoffkappe, zertifiziert gemäß DGUV 112-191 (BGR 191), EN ISO 20345 S3 SRC. Größen: 38–48 Art. Nr. 750142 38–48 nur 99,95 € Online bestellen und bis zu 12 % sparen auf www.galabau-shop.de Bestellschein „Arbeitskleidung zu attraktiven Preisen“ GaLaBau-Service GmbH Haus der Landschaft Claudia Bott 53602 Bad Honnef Fax 02224 7707-77 E-Mail c.bott@galabau.de Artikelbezeichnung Wetterjacke Bundhose „activiQ“ Bundhose LADY „activiQ“ Softshell-Jacke „Garden“ Kapuzensweatjacke Sicherheitsschnürstiefel „Vintage Pirate Mid“ Damenstiefel „LINDA S3“ Sicherheitsschnürstiefel „Renzo GTX Gore“ Stiefel „S3 SANDER PRO GTX GORE“ Mindestbestellwert: 30,00 Euro netto Absender / Lieferanschrift Datum / Unterschrift Art.Nr. Größe Preis € / Stück bzw. VE Anzahl/Stück Gesamt € 750092 750059 750138 750144 750131 750142 82,90 67,90 84,90 99,95 Ges. Bestellsumme: Die Lieferung aller Artikel erfolgt umgehend. Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht. Alle Preise gelten zuzüglich der gesetzlichen USt. und Versandkosten. Für Satz und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Gerichtsstand ist Bad Honnef.

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