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Timestamp: 2019-03-24 08:00:49+00:00

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BGBl. I 2003 S. 1690 - Neufassung des Altenpflegegesetzes - dejure.org
BGBl. I 2003 S. 1690
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 44, ausgegeben am 04.09.2003, Seite 1690
Die bereits angeführten persönlichen Voraussetzungen für die verantwortliche Pflegefachkraft eines zugelassenen Pflegedienstes verdeutlichen, dass den Berufen der Krankenschwester und des Krankenpflegers sowie denjenigen der Altenpflegerin und des Altenpflegers dieselbe Bedeutung beigemessen wird, wobei auch der Altenpfleger als Angehöriger eines Heilberufs, der im Altenpflegegesetz (i.d.F. der Bekanntmachung vom 25. August 2003, BGBl. I S. 1690) seine nähere Ausgestaltung gefunden hat, mit seinen Gehilfen der Norm des § 203 Abs. 1 Nr. 1 StGB unterliegt (…vgl. Lenckner/Eisele aaO).
Die Ansprüche des Klägers richten sich nach § 17 Abs. 1 AltPflG in der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung (Bekanntmachung vom 25. August 2003, BGBl. I S. 1690, zuletzt geändert durch Verordnung vom 31. Oktober 2006, BGBl. I S. 2407, berichtigt durch Bekanntmachung vom 23. August 2007, BGBl. I S. 2149; künftig: § 17 AltPflG aF) .
Die Ausbildung zur Altenpflegekraft ist eine dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) vergleichbar geregelte qualifizierte Berufsausbildung, wenn sie den Vorgaben des Abschnitts 2 des Gesetzes über die Berufe in der Altenpflege, Altenpflegegesetz (AltPflG, BGBl. I 2003, 1690 ff.) und den hierzu ergangenen landesrechtlichen Bestimmungen entspricht (vgl. insb. §§ 3 bis 9 AltPflG).
Die Ausbildung zur Altenpflegekraft ist eine dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) vergleichbar geregelte qualifizierte Berufsausbildung, wenn sie den Vorgaben des Abschnitts 2 des Gesetzes über die Berufe in der Altenpflege - Altenpflegegesetz (- AltPflG - BGBl. I 2003, 1690 ff.) und den hierzu ergangenen landesrechtlichen Bestimmungen entspricht (vgl. insb. §§ 3-9 AltPflG).
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass § 25 Abs. 1 Satz 2 AltPflG zwar die Erwartung des Bundesgesetzgebers zugrunde liegt, die Neuordnung der Ausbildung zum Altenpfleger und zur Altenpflegerin durch das Altenpflegegesetz (vgl. die Bekanntmachung vom 25. August 2003, BGBl I S. 1690) werde im Regelfalle von sich aus zur Bereitstellung eines angemessenen Angebots an Ausbildungsplätzen führen, und dass die Landesregierungen daher nur dann zur Einführung des Ausgleichsverfahrens ermächtigt sind, wenn besondere Umstände die Gefahr begründen, dass sich diese Regelerwartung nicht erfüllt.
Zum Schutz der einer Altenpflegerin anvertrauten Personen, insbesondere in Altenheimen widerrief die Antragsgegnerin mit Bescheid vom 23. März 2004 gestützt auf § 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 VwVfG i. V. m. § 2 Abs. 2 Satz 4, Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes über die Berufe in der Altenpflege (Altenpflegegesetz - AltPflG) in der Fassung vom 25. August 2003 (BGBl. I S. 1690) die der Antragstellerin im Januar 2000 erteilte Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung "Altenpflegerin" und ordnete die sofortige Vollziehung des Widerrufs an.
VG Gelsenkirchen, 27.04.2012 - 7 K 2079/11
Altenpflegehilfeausbildung, persönliche Eignung
VGH Bayern, 03.08.2018 - 19 CE 18.1495

References: § 203
 § 17
 § 17
 § 25
 § 49
 § 2