Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/pflegezentrum-neubaugebiet-sudlich-harlen-91663
Timestamp: 2019-08-19 05:56:15+00:00

Document:
Ergebnis: Pflegezentrum im Neubaugebiet „Südlich Härlen
2. Preis: Kauffmann · Theilig & Partner, Ostfildern
Anerkennung: SRAP Sedlak Rissland Architekten, Nürnberg
Pflegezentrum im Neubaugebiet „Südlich Härlen“	, Überlingen/ Deutschland
07/2019 S. 21 - 28
wa-2025814
﻿Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten, die Hinzuziehung eines Landschaftsarchitekten innerhalb einer Beratungs-leistung wird empfohlen
Spital- und Spendfonds Überlingen,
Mitarbeiter: Marianne Laib · Maximilian Hermann
Mitarbeiter: Andrea Litterer · Munchul Choi · Ruolai Xu
Mitarbeiter: Kilian Felix · Niya Kirakova
Mitarbeiter: Sarah Shah · Simone Schilling
Maathangi Mohanathas · Ivan Amaya Rico
Mitarbeiter: Barbara Muschol · Sandra Golinski
﻿Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 13 Teilnehmern sowie 5 Zuladungen und anschließendem Verhandlungsverfahren
H I G Architekten BDA Partnerschaft mbB, Tübingen
Kauffmann Theilig & Partner, Freie Architekten PartGmbB, Ostfildern
Löffler Architekten & Ingenieure GmbH, Sigmaringen
Die Stadt Überlingen plant in den nächsten Jahren die Entwicklung des zukünftigen Wohngebiets „Südlich Härlen“ mit verschiedenen Wohnbautypologien für eine lebendige soziale Durchmischung und einem Pflegezentrum, ergänzt mit Freiraumstrukturen und landschaftsverknüpfenden Grünstrukturen.
Das in erhöhter Lage über dem Stadtgebiet befindliche Neubaugebiet „Südlich Härlen“ (wa-ID: wa-2025716) umfasst eine Fläche von ca. 4,6 ha und grenzt im Osten an das Überlinger Krankenhaus „Helios-Spital“ an. Im Süden wird das Neubaugebiet von Wohnbebauung be-grenzt. In Richtung Westen grenzt der freie Naturraum mit dem Landschaftsschutzgebiet an das Baugebiet an, sowie in einiger Entfernung in Richtung Norden das „Salem International College“ (wa-ID: wa-2000690).
Geplant ist, den Neubau eines Pflegezentrums im Neubaugebiet „Südlich Härlen“ zu realisieren.
Der Neubau soll einen modernen und zukunfts-orientierten Pflegestandort bieten. Der bisherige Standort des Pflegeheims St. Ulrich in der Kernstadt von Überlingen wird aufgegeben.
Das Baugrundstück umfasst eine Fläche von 11.040 m².
Folgende Nutzungskennzahlen sind in den dreiangedachten Bauabschnitten nachzuweisen:
BA 1 123 Plätze 9.200 m²
BA 2 30 Plätze 1.650 m²
BA 3 8 Hospizplätze 510 m²
Dem Neubau des Pflegezentrums soll eine möglichst großzügige Gartenanlage auf dem Grundstück, für alle Bewohner durch kurze Wege gut zugänglich, angeboten werden. In dem Garten sollen unterschiedliche Aufenthaltsmöglichkeiten situiert werden, Bereich der Stille und Bereich zum Schauen. Wegeführungen ermöglichen den Bewohnern kleinere Spaziergänge.
The city of Überlingen is planning to develop the future residential area ”Südlich Härlen“ with various housing typologies, a nursing home and green areas. The development area ”Südlich Härlen“ (wa-ID: wa-2025716) with 4,6 ha is located above the city. To the west, the open space adjoins the nature reserve, and at some distance is the ”Salem International College“ (wa-ID: wa-2000690).
A new nursing home shall be developed that offers a modern and future-oriented care location. The site covers an area of 11.040 m² for 3 building phases (BP):
BP 1 123 places 9.200 m²
BP 2 30 places 1.650 m²
BP 3 8 hospice places 510 m²
﻿Fachpreisrichter/Jury
Kai Bierich, Stuttgart (Vors.)
Dagmar Bürk-Kaiser, Stuttgart
Klaus Elliger, Mannheim
Thomas Kölschbach, Stadt Überlingen
Jörg Bohm, Stadtrat, Stadt Überlingen
Silvia Kruse-Baiker, Stadträtin, Stadt Überlingen
Udo Pursche, Stadtrat, Stadt Überlingen
Wolfgang Schaub, Pflegeheim St. Ulrich
Walter Sorms, Stadtrat, Stadt Überlingen
Lothar Thum, Stadtrat, Stadt Überlingen
Raimund Wilhelmi, Stadtrat, Stadt Überlingen
Jan Zeitler, OB, Stadt Überlingen
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin, die Arbeit des 1. Preisträgers der weiteren Bearbeitung des Entwurfs zu Grunde zu legen.
05/02/2019 S25 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Überlingen: Dienstleistungen von Architekturbüros
2019/S 025-056387
Spital- und Spendfonds Überlingen, Stiftung des öffentlichen Rechts
Kontaktstelle(n): Anfragen werden ausschließlich über folgende URL beantwortet: www.subreport.de/E49993391
E-Mail: f.kohlmann@ueberlingen.de
Adresse des Beschafferprofils: www.subreport.de/E49993391
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.subreport.de/E49993391
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.subreport.de/E49993391
Andere Tätigkeit: gemeinnützige, soziale, mildtätige und kirchliche Zwecke in Überlingen
Nichtoffener Realisierungswettbewerb Neubau eines Pflegezentrums im Neubaugebiet „Südlich Härlen“, Überlingen n. RPW 2013 mit anschl. Verhandlungsverfahren für die Objektplanung Gebäude
Das Baugrundstück umfasst eine Fläche von 11 040 m2 und liegt innerhalb der Grundstücksfläche mit der Flurstücksnummer 1737. Das Grundstück befindet sich im Eigentum des Spital- und Spendfonds Überlingen.
Folgende Nutzungskennzahlen sind in den 3 angedachten Bauabschnitten nachzuweisen bzw. zu beachten:
— Bauabschnitt 1 mit 123 Plätzen mit einer Bruttogeschossfläche von rund 9 200 m2 auf einer überbaubaren Grundstücksfläche von rund 8 000 m2,
— Bauabschnitt 2 mit 30 Plätzen mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1 650 m2 auf einer überbaubaren Grundstücksfläche von rund 2.000 m2,
— Bauabschnitt 3 mit 8 Hospizplätzen mit einer Bruttogeschossfläche von rund 510 m2 auf der o.g. überbaubaren Grundstücksfläche von rund 2 000 m2.
Ziel des Wettbewerbss ist die Planung des/der Gebäude/s des Pflegezentrums BA 1, BA 2 und BA 3 auf dem vorgegebenen Wettbewerbsgrundstück im Neubaugebiet „Südlich Härlen“ in Überlingen.
Der Nichtoffene Realisierungswettbewerb ist gemäß § 78 Abs. 2 S. 2 VgV einem Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV für die Vergabe der Objektplanung Gebäude vorgeschaltet.Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird die Ausloberin mit den Preisträgern ein Verhandlungsverfahren entsprechend der VgV durchführen (§ 14 Abs. 4 Nr. 8 vgV).
Ziel des anschließenden Verhandlungsverfahrens ist es, einen geeigneten Auftragnehmer zu finden, der in der Lage ist, in einem relativ kurzen Zeitrahmen die gesamten Planungsleistungen (Lph 1-9 der Objektplanung Gebäude) für den Neubau des Pflegezentrums und die fachliche Begleitung des Bauvorhabens vorzunehmen.
Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses und Kostenschätzung = 25 %
Nachhaltigkeit/Wirtschaftlichkeit/Kosten- und Terminplanung/Sicherstellung der Kosten- und Terminkontrolle/Nachtragsmanagement/Qualitätssicherung = 12,5 %
Leistungsfähigkeit des Projektteams = 12,5 %
Honorarangebot/Nebenkosten = 5 %
Diese Angaben dienen der Information, die Zuschlagskriterien und die Bewertungsmethode werden für das Verhandlungsverfahren noch konkretisiert und den Teilnehmern des Verhandlungsverfahrens mitgeteilt.
Der Auslober wird einen Bieter mit der weiteren Planung im Zusammenhang mit der Objektplanung Gebäude des Pflegezentrums, entsprechend § 34 HOAI 2013, sobald und soweit das Bauvorhaben realisiert werden soll, beauftragen.
Stufe 1 = Leistungsphasen 1-3
Stufe 2 = Leistungsphasen 4-7
Stufe 3 = Leistungspahsen 8+9
Der Planungswettbewerb ist anonym.
Bewerbererklärung (ausgefüllter Bewerbungsbogen) mit Namen d. Bewerbers/d. Bewerbergemeinschaft (Bei juristischen Personen d. bevollmächtigten Vertreters des Bewerbers) in Textform nach § 126b BGB.
Eigenerklärung, im Bewerbungsbogen, dass die vorgegebene berufliche Qualifikation (Architekt/in) vorliegt bzw. die Berechtigung besteht, entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV; Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG „Berufsanerkennungsrichtlinie“), keine Teilnahmehindernisse gemäß § 4 (2) RPW vorliegen, keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und dass im Auftragsfall eine ausr. Berufshaftpflichtversicherung von 5 Mio EUR für Personenschäden und 3 Mio EUR für sonstige Schäden abgeschlossen wird.
Bei jur. Personen sind Planungsleistungen satzungsgemäßer Geschäftszweck, die d. Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Der zu benennende bevollmächtigte Vertreter und der oder die Verfasser der Wettbewerbsarbeit haben die o.g. fachlichen Anforderungen zu erfüllen (§ 4 Abs. 1 RPW 2013). Es genügt auch, wenn die jur. Person einen für die Durchführung verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 75 Abs. 1 VgV benennt (§ 75 Abs. 3 VgV). Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied d. Bewerbergemeinschaft die fachliche Anforderungen und die Bewerbergemeinschaft insgesamt die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt (§ 4 Abs. 2 RPW 2013).
Das Auswahlgremium überprüft u. bepunktet eingereichte Referenzen mit max. 6 möglichen Punkten. Bewerber die 4 oder mehr Punkte erreichen, sind als Teilnehmer des Planungswettbewerbs qualifiziert. Qualifizieren sich mehr als 13 Bewerber, entscheidet das Los.
Referenz 1 (max. 3 Punkte): Nachweis einer Gebäudeplanung Neubau für ein vergleichbares, fertig gestelltes (Lph 8 abgeschlossen im Zeitraum 1.1.2008 bis 7.3.2019) Projekts. Vergleichbar ist ein Pflegezentrum o. eine vergleichbare Einrichtung des Pflege- u. Krankenbereichs (z.B. Krankenhaus, Hospiz, Psychatrie...). Als nicht vergleichbar gelten alle sonstigen Gebäudenutzungen außerhalb des Pflege- u. Krankenbereichs. Der Bewerber bzw. die für das Bauvorhaben vorgesehenen Personen müssen min. die Leistungsphase 2-5 der benannten Referenz selbst erbracht haben. Es kommen auch Referenzen in Betracht, welche der Bewerber oder die von ihm für das Bauvorhaben vorgesehenen Personen als verantwortliche Projektleiter in einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies d. Büroinhaber des anderen Büros schriftlich bestätigt.
Bewertung: Das Referenzprojekt deckt sich mit den Anforderungen an diese Aufgabe vollständig oder überschreitet die Anforderungen = 3 Punkte; nahezu vollständig und weist geringere Anforderungen auf = 2 Punkte; weitgehend jedoch mit deutlichen Abweichungen = 1 Punkt; weist erhebliche Abweichungen auf und ist nicht mehr vergleichbar / keine Einreichung = 0 Punkte.
Referenz 2 (max. 3 Punkte): Nachweis einer erfolgreichen Teilnahme (Preis, Ankauf/Anerkennung) an einem regelger. Architektenwb. nach GRW/RPW (bei ausländischen Bewerbern vergleichbare Wettbewerbserfolge) der letzten 10 Jahre (ab 01.01.2008 = Datum der Preisgerichtssitzung bis zum Tag der Bewerbungseinreichung) zu einem Gebäudeneubau jedweder Nutzungsart. Mehrfachbeauftragungen/VOF- bzw. VgV-Verhandlungsverfahren sind als Nachweis nicht zugelassen. Alternativ: Nachweis eines ausgezeichneten realisierten Projektes (Architekturpreis wie z. B. Auszeichnung oder BDA-Preis, Architektenkammer o.ä.) aus den letzten 10 Jahren (ab 1.1.2008 = Datum der Preisverleihung bis zum Tag der Bewerbungseinreichung) für ein fertiggestelltes Gebäude (Neubau) jedweder Nutzungsart. Dies kann auch ein Projekt aus einem studentischen Wettbewerb oder Auszeichnungsverfahren sein (Nachweis ist beizulegen).
Weitere Einzelheiten in Auslobung, Ziff. A 10 und A 11.
— Nachhaltigkeit (Bauökonomie, Nachhaltigkeit, Betrieb).
Die Ausloberin stellt für Preise und Anerkennungen einen Betrag von 107.000,- Euro (ohne Umsatzsteuer) zur Verfügung. Die Wettbewerbssumme ist ermittelt auf Basis der HOAI 2013.
1) Preis 42 000 EUR,
2) Preis 33 000 EUR,
3) Preis 23 000 EUR.
Anerkennung(en) 9 000 EUR
Kai Bierich, Architekt, Stuttgart -Fachpreisrichter mit Stimmrecht
Dagmar Bürk-Kaiser, Architektin, Stuttgart -Fachpreisrichterin mit Stimmrecht
Prof. Stefanie Eberding, Architektin, Stuttgart -Fachpreisrichterin mit Stimmrecht
Klaus Elliger, Stadtplaner und Architekt, Mannheim -Fachpreisrichter mit Stimmrecht
Mario Flammann, Architekt/Stadtplaner, Stuttgart -Fachpreisrichter mit Stimmrecht
Stefan Fromm, Landschaftsarchitekt, Dettenhausen -Fachpreisrichter mit Stimmrecht
Thomas Kölschbach, Architekt/Stadtplaner, Abteilungsleiter Stadtplanung, Stadt Überlingen -Fachpreisrichter mit Stimmrecht
Michael Muffler, Architekt, Tuttlingen -Fachpreisrichter mit Stimmrecht
Prof. Jens Wittfoht, Architekt, Stuttgart -Fachpreisrichter mit Stimmrecht
Florian Kohlmann, Stadtplaner, Stadt Überlingen -Stellv. Fachpreisrichter
Ute Michaelsen, Architektin/Stadtplanerin, Stuttgart -Stellv. Fachpreisrichterin
Jörg Bohm, Fraktion CDU der Stadt Überlingen - Sachpreisrichter mit Stimmrecht
Stefan Krause, Fachbereichsleiter Finanzen und Personal der Stadt Überlingen - Sachpreisrichter mit Stimmrecht
Udo Pursche, Fraktion SPD der Stadt Überlingen - Sachpreisrichter mit Stimmrecht
Wolfgang Schaub, Betriebsleiter des Pflegeheims St. Ulrich, Überlingen - Sachpreisrichter mit Stimmrecht
Walter Sorms, Fraktion LBU/Die Grünen der Stadt Überlingen - Sachpreisrichter mit Stimmrecht
Lothar Thum, Fraktion FWV/ÜfA der Stadt Überlingen - Sachpreisrichter mit Stimmrecht
Raimund Wilhelmi, Fraktion FDP der Stadt Überlingen - Sachpreisrichter mit Stimmrecht
Jan Zeitler, Oberbürgermeister der Stadt Überlingen - Sachpreisrichter mit Stimmrecht
Robert Dreher, Fraktion FWV/ÜfA der Stadt Überlingen - Stellv. Sachpreisrichter
Dr. Ulf Janicke, Fraktion LBU/Die Grünen der Stadt Überlingen - Stellv. Sachpreisrichter
Ulrich Krezdorn, Fraktion CDU der Stadt Überlingen - Stellv. Sachpreisrichter
Silvia Kruse-Baiker, Fraktion SPD der Stadt Überlingen - Stellv. Sachpreisrichterin
Ingo Wörner, Fraktion FDP der Stadt Überlingen - Stellv. Sachpreisrichter
Matthias Längin, Bürgermeister der Stadt Überlingen - Sachverständiger Berater
Peter Stoll, Geschäftsführer Dienste für Menschen gGmbH, Esslingen - Sachverständiger Berater
Martina Vollstädt, Gesamtleitung Liegenschaften, Beiträge und Grundbucheinsicht der Stadt Überlingen - Sachverständige Beraterin
Die kostenfreie Registrierung vor dem Download auf der Vergabeplattform subreport ELViS wird dringend empfohlen. So nehmen Sie automatisch an der elektronischen Bewerberkommunikation teil. Registrieren Sie sich dafür kostenfrei bei subreport ELVis unter:
www.subreport-elvis.de/anmeldung.html.
Sollten Sie Hilfe bei der Registrierung oder bei technischen Fragen zur Vergabeplattform benötigen, unterstützt Sie Herr Stefan Jendrusch-von Schnakenburg vom subreport unter +49 (0) 221-98 578-33.
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nrn. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

References: § 78
 § 17
 § 34
 § 126
 § 4
 § 75
 § 135