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Timestamp: 2016-10-22 13:41:22+00:00

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5A_620/2012 (29.10.2012)
alle vertreten durch Rechtsanw�ltin Diana Trick,
A.a W.________ (geb. xxxx 1988; nachfolgend Mutter) wohnte seit ihrem 17. Altersjahr mit ihrem Freund X.________ (geb. xxxx 1985; nachfolgend Vater) und dessen Familie zusammen. Am 13. M�rz 2006, kurz vor ihrer Vollj�hrigkeit, gebar sie den Sohn V._______. Die Mutter ist Inhaberin der alleinigen elterlichen Sorge �ber dieses Kind. Da sich die Beziehung zum Kindsvater als schwierig erwies und in der Folge sogar von h�uslicher Gewalt gepr�gt war, trennte sich die Mutter vom Vater, als das gemeinsame Kind 9 Monate alt war. Am 10. Juli 2007 traten Mutter und Kind ins begleitete Wohnen der Stiftung S.________ ein.
A.b Im November 2007 nahm die Mutter erneut Kontakt mit dem Vater auf und erlaubte ihm, das Kind f�r ein Wochenende zu sich zu nehmen. Auf diesen Vorfall hin wurde der Vertrag der Stiftung mit der Mutter gek�ndigt. Diese gab das Kind in die Obhut des Vaters und dessen Familie in B.________, wo es ohne seine Mutter etwas mehr als 4 Jahre in dieser Familiengemeinschaft lebte.
A.c Im Dezember 2011 erkl�rte die Mutter gegen�ber dem Sozialdienst A.________, sie wolle ihr Kind wieder in ihre Obhut �bernehmen. Im Rahmen der am 10. Januar 2012 durchgef�hrten Anh�rung gab der Vater an, er habe wegen Raubes und Geiselnahme eine Wegweisungsverf�gung aus der Schweiz erhalten. Er habe nun nichts mehr zu verlieren, nur noch seinen Sohn, den er nicht der Mutter �berlassen werde. Gest�tzt auf diese �usserungen schloss die Sozialbeh�rde auf eine drohende Entf�hrung des Kindes ins Ausland durch den Vater; sie liess es deshalb unter Beihilfe der Polizei bei den Grosseltern abholen und zusammen mit der Mutter in einem Frauenhaus unterbringen.
B.a Am 15. Januar 2012 ersuchten der Vater und seine Eltern, Y.________ und Z.________ (nachfolgend Gesuchssteller) bei der Vormundschaftsbeh�rde des Sozialdienstes A.________ um Erlass von Kindesschutzmassnahmen. Sie beantragten im Wesentlichen, der Mutter die Obhut �ber das Kind zu entziehen und dieses bei den Eltern des Vaters unterzubringen. Im Rahmen vorsorglicher Massnahmen beantragten sie superprovisorisch bzw. vorsorglich, es sei das Kind unverz�glich den Gesuchstellern zur�ckzubringen und f�r die Dauer des Verfahrens vor der Vormundschaftsbeh�rde bei den Gesuchstellern zu belassen und der Mutter die R�cknahme des Kindes zu untersagen. Mit Verf�gung vom 23. Januar 2012 wies die Sozialhilfe und Vormundschaftskommission A.________ das Gesuch um Erlass von Kindesschutzmassnahmen ab und entzog einer allf�lligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung.
B.b Die Gesuchsteller gelangten dagegen an das Departement des Innern des Kantons Solothurn und erneuerten ihre Antr�ge bez�glich der Kindesschutzmassnahmen und der zu erlassenden superprovisorischen bzw. vorsorglichen Massnahmen. Mit Entscheid vom 2. M�rz 2012 wies das Departement die Sache in teilweiser Gutheissung der Beschwerde zwecks weiterer Abkl�rungen, insbesondere zur Einholung eines kinderpsychiatrischen Gutachtens und zu neuem Entscheid an die Vormundschaftsbeh�rde A.________ zur�ck. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
B.c Die Gesuchsteller beschwerten sich daraufhin beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, soweit ihren Antr�gen betreffend superprovisorische bzw. vorsorgliche Massnahmen nicht entsprochen worden war, und ersuchten um unentgeltliche Rechtspflege f�r das verwaltungsgerichtliche Verfahren. Mit Urteil vom 30. Juli 2012 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und auferlegte den Gesuchstellern die Kosten des Verfahrens.
Die Gesuchsteller (nachfolgend Beschwerdef�hrer) haben am 19. August 2012 beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen erhoben. Sie beantragen, die Ziffern 1 bis 3 des Urteils des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn seien aufzuheben. Das Kind sei im Rahmen vorsorglicher Massnahmen zu ihnen zur�ckzubringen und f�r die Dauer des Verfahrens vor der Vormundschaftsbeh�rde bis zu deren rechtskr�ftigem Entscheid bei ihnen zu belassen. Des weiteren sei ihnen f�r das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren und ein amtlicher Rechtsbeistand zu bestellen. Ebenso ersuchen sie um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren.
1.1 Angefochten ist einmal ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid betreffend vorsorgliche Massnahmen f�r die Dauer des bei der Vormundschaftsbeh�rde h�ngigen Kindesschutzverfahrens. Dabei handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 Abs. 1 BGG. Die Beschwerdef�hrer machen geltend, mit der Wegnahme des Kindes am 10. Januar 2012 habe die Beschwerdegegnerin dessen Aufenthaltsort ver�ndert. Auch wenn das Kind durch den Endentscheid der Vormundschaftsbeh�rde in die Obhut der Beschwerdef�hrer gegeben werde, bleibe ihnen die Obhut f�r die verstrichene Zeit entzogen. Wie die Beschwerdef�hrer zu Recht behaupten, droht ihnen damit ein nicht wiedergutzumachender Nachteil. In der Sache geht es um Kindesschutzmassnahmen und damit um eine �ffentlich rechtliche Angelegenheit in engem Zusammenhang mit dem Zivilrecht (Art. 72 Abs. 2 lit b Ziff. 7 BGG), womit die Beschwerde in Zivilsachen in der Sache und damit auch gegen den vorliegenden Zwischenentscheid ergriffen werden kann (BGE 133 III 645 E. 2.2. S. 645).
Liegen vorsorgliche Massnahmen im Streit, kann einzig die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden (Art. 98 BGG). Das Bundesgericht wendet dabei das Recht nicht von Amtes wegen an, sondern pr�ft die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und hinreichend begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). In der Beschwerde ist folglich klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397; 134 I 83 E. 3.2. S. 88 mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willk�rverbots - einschliesslich der Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255) - geltend gemacht, muss im Einzelnen aufgezeigt werden, in welcher Hinsicht der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweis).
1.2 Was die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht anbelangt, so liegt insoweit ebenfalls ein Zwischenentscheid vor, der einen nicht wiederzuzumachenden rechtlichen Nachteil bewirken kann (BGE 129 I 129 E. 1.1). Dass es sich nicht um einen Entscheid eines oberen kantonalen Gerichts in seiner Eigenschaft als Rechtsmittelinstanz handelt (Art. 75 Abs. 2 BGG), schadet nicht (BGE 137 III 424 E. 2.2; 138 III 41 E. 1.1).
1.3 Die Beschwerdef�hrer waren Partei im Verfahren (Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG) und verf�gen �ber ein sch�tzenswertes Interesse an der Aufhebung bzw. �nderung des Entscheids (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 120 Ia 260 E. 2 die staatsrechtliche Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid gem�ss Art. 310 ZGB betreffend). Auf die im �brigen fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde in Zivilsachen ist somit einzutreten.
Die Beschwerdef�hrer haben die Weigerung der Vormundschaftsbeh�rde und des Departementes des Innern, das Kind f�r die Dauer des vormundschaftlichen Verfahrens gem�ss Art. 310 ZGB bei ihnen unterzubringen, mit kantonaler Verwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten. Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde abgewiesen und zur Begr�ndung im Wesentlichen erwogen, gem�ss � 36 Abs. 4 des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; 124.11) k�nne die Beschwerdeinstanz von Amtes wegen oder auf Begehren nach Einreichung der Beschwerde zur Aufrechterhaltung des bestehenden tats�chlichen oder rechtlichen Zustandes vorsorgliche Massnahmen anordnen. Gem�ss � 261 Abs. 1 ZPO, der mangels anderweitiger Regelung auf das Verwaltungsverfahren sinngem�ss Anwendung finde (� 58 Abs. 1 ZPO), treffe das Gericht die notwendigen vorsorglichen Massnahmen, wenn die gesuchstellende Partei eine Verletzung bzw. drohende Verletzung eines ihr zustehenden Anspruchs glaubhaft mache und ihr aus der Verletzung ein nicht leicht wieder gutzumachender Nachteil drohe. Die Beschwerdef�hrer betrachteten beide Voraussetzungen mit der rechtswidrigen Wegnahme des Kindes durch die Beschwerdegegnerin am 10. Januar 2012 als erf�llt. Das Verwaltungsgericht hat offen gelassen, ob die Intervention vom 10. Januar 2012 als rechtswidrig zu qualifizieren ist, zumal seiner Ansicht nach Art. 3 Abs. 1 des �bereinkommens vom 20. November 1989 �ber die Rechte des Kindes (Kindesrechtekonvention; KRK; SR 0.107) gebietet, beim Erlass von Kindesschutzmassnahmen das Wohl des Kindes in die Erw�gungen mit einzubeziehen. Nach eingehender W�rdigung der tats�chlichen Verh�ltnisse hat es eine Unterbringung des Kindes bei den Beschwerdef�hrern f�r die Dauer des nunmehr h�ngigen Verfahrens nach Art. 310 ZGB als nicht dem Kindeswohl entsprechend betrachtet.
Die Beschwerdef�hrer erachten auch vor Bundesgericht die Frage von zentraler Bedeutung, ob die Intervention vom 10. Januar 2012 rechtens sei. Sie er�rtern n�her, gest�tzt auf Art. 310 Abs. 3 ZGB k�nnten sich die Inhaber der faktischen Obhut einer R�ckgabe des Kindes an den Inhaber des alleinigen Sorgerechts widersetzen. In diesem Fall habe die Vormundschaftsbeh�rde gest�tzt auf Art. 310 Abs. 3 ZGB ein Verfahren zu er�ffnen und die notwendigen Abkl�rungen vorzunehmen. Im vorliegenden Fall habe nicht die daf�r zust�ndige Vormundschaftsbeh�rde am 10. Januar 2012 eine Verf�gung erlassen und das Kind bei seiner Mutter untergebracht. Vielmehr h�tten die Mitarbeiter des Sozialdienstes A.________ eigenm�chtig gehandelt. Die Auffassung der Vorinstanz, es brauche keine Verf�gung und die Intervention vom 10. Januar 2012 sei formell in Ordnung, verletze Art. 310 Abs. 3 ZGB krass und sei daher willk�rlich. Unter Angabe verschiedener Tatsachen machen die Beschwerdef�hrer ferner geltend, auch in materieller Hinsicht h�tten keine Gr�nde bestanden, das Kind bei seiner Mutter unterzubringen, weshalb der Entscheid auch insoweit willk�rlich sei. Als unhaltbar erweise er sich in diesem Zusammenhang auch insofern, als er sich auf Art. 3 Abs. 1 KRK st�tze, obwohl diese Bestimmung f�r sich allein nicht unmittelbar zur Anwendung gelange. Schliesslich sei das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrer verletzt worden.
2.1.1 Hat ein Kind - wie hier - l�ngere Zeit bei seinen Pflegeeltern verbracht, kann die Vormundschaftsbeh�rde den Eltern seine R�cknahme untersagen, wenn diese die Entwicklung des Kindes ernstlich zu gef�hrden droht (Art. 310 Abs. 3 ZGB). Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass das Kind seit 2007 in der Familiengemeinschaft der Beschwerdef�hrer gelebt und die Beschwerdegegnerin erst im Dezember 2011 gegen�ber dem Sozialdienst A.________ erkl�rt hat, sie wolle ihr Kind wieder in ihre Obhut �bernehmen. Wie die Beschwerdef�hrer zu Recht bemerken, kann eine R�cknahme des Kindes nicht ohne ein durch die zust�ndige Vormundschaftsbeh�rde durchzuf�hrendes Verfahren veranlasst werden (vgl. BGE 120 Ia 260; 111 II 119). Sowohl die Verweigerung der R�cknahme als auch deren Bewilligung durch die Vormundschaftsbeh�rde k�nnen von den leiblichen bzw. den Pflegeeltern durch Beschwerde nach Art. 420 ZGB angefochten werden (PETER BREITSCHMID, Basler Kommentar ZGB I, 4. Aufl. 2010, N. 26 zu Art. 310 ZGB). Im vorliegenden Fall ist nicht gekl�rt, ob �berhaupt die zust�ndige Vormundschaftsbeh�rde das nach Art. 310 Abs. 3 ZGB erforderliche Verfahren er�ffnet und durchgef�hrt hat. Erstellt ist einzig die Einvernahme des Beschwerdef�hrers durch den Sozialdienst und die anschliessende Neuplatzierung des Kindes durch den genannten Dienst bei der Beschwerdegegnerin, der Inhaberin der alleinigen elterlichen Sorge. Nicht durchgef�hrt worden ist eine Befragung der Eltern des Beschwerdef�hrers, in dessen Familie das Kind seit November 2007 gelebt hat. Dem angefochtenen Urteil kann auch nicht entnommen werden, ob im Anschluss an die Neuplatzierung des Kindes an einem geheimen Ort s�mtlichen Beteiligten das rechtliche Geh�r gew�hrt worden ist und wie das Verfahren nach Art. 310 Abs. 3 ZGB seinen Abschluss gefunden hat. Insbesondere wird im angefochtenen Urteil kein den Parteien zugestellter Entscheid in der Sache erw�hnt. Der Vorwurf der Beschwerdef�hrer, das Kind sei ihnen rechtswidrig entzogen worden, erscheint daher verst�ndlich. Erstellt ist aber ebenso, dass sie gegen das Vorgehen der Sozialbeh�rde kein Rechtsmittel erhoben und ihnen insbesondere auch nicht auf dem Wege der Beschwerde nach Art. 420 ZGB Rechtsverweigerung bzw. eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vorgeworfen haben. Vielmehr gingen sie unverz�glich dazu �ber, ein selbst�ndiges Verfahren nach Art. 310 ZGB in die Wege zu leiten.
2.1.2 Zudem ist auch keineswegs erstellt, dass das Kind w�hrend des gest�tzt auf Art. 310 Abs. 3 ZGB h�ngigen Verfahrens bei den Eltern des Beschwerdef�hrers verblieben w�re: Zwar soll das Kind nach der neuesten bundesgerichtlichen Rechtsprechung in der Regel w�hrend eines h�ngigen Verfahrens in der Obhut der Hauptbetreuungsperson belassen werden; doch kann eine Abweichung von diesem Grundsatz aus Gr�nden der Gef�hrdung des Kindeswohls geboten sein (zur Publikation bestimmtes Urteil 5A_303/2012 vom 30. August 2012 E. 4.3). Die Sozialbeh�rde hat aufgrund der Aussage des Beschwerdef�hrers, er sei aus der Schweiz ausgewiesen worden und werde das Kind nicht der Mutter �berlassen, auf eine drohende Entf�hrungsgefahr geschlossen und hat daher eine Platzierung des Kindes bei seiner Mutter veranlasst. Soweit die Beschwerdef�hrer unter Hinweis auf eigene von der Vorinstanz nicht festgestellte Tatsachenbehauptungen eine Entf�hrungsgefahr bestreiten, sind sie nicht zu h�ren. Mit derart allgemein gehaltener appellatorischer Kritik l�sst sich Willk�r in der Tatsachenfeststellung nicht belegen (E. 1.1). Ob das Vorgehen des Sozialdienstes im Rahmen des Verfahrens durch die zust�ndige Beh�rde bzw. die Beschwerdeinstanz gesch�tzt worden w�re oder ob das Kind auch unter den gegebenen Umst�nden bei den Eltern des Beschwerdef�hrers verblieben w�re, ist nicht entschieden.
2.1.3 Aufgrund der gegebenen tats�chlichen Umst�nde l�sst sich daher - entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer - nicht zwingend schliessen, das Kind h�tte in dem nunmehr von den Beschwerdef�hrern angehobenen Verfahren nach Art. 310 ZGB allein aufgrund des Vorfalles vom 10. Januar 2012 f�r die Dauer des Verfahrens den Beschwerdef�hrern �bergeben werden m�ssen. Die gegenteilige Auffassung der Vorinstanz ist jedenfalls nicht willk�rlich (Art. 9 BV).
2.2 Bei der Pr�fung des Gesuchs um Erlass superprovisorischer bzw. vorsorglicher Massnahmen in dem von den Beschwerdef�hrern angehobenen Verfahren nach Art. 310 ZGB hat das Verwaltungsgericht unter Berufung aus Art. 3 KRK dem Kindeswohl entscheidende Bedeutung beigemessen. Der Entscheid �ber die Unterbringung des Kindes erfolgt gest�tzt auf Art. 310 ZGB und hat sich damit aufgrund des in der Sache unmittelbar anwendbaren materiellen Privatrechts am Kindeswohl auszurichten (BGE 135 V 134 E. 3.1). Damit er�brigen sich Ausf�hrungen zur Frage der direkten Anwendbarkeit von Art. 3 KRK. Das Verwaltungsgericht hat insbesondere ber�cksichtigt, dass die Situation bei den Beschwerdef�hrern unklar ist, zumal dem Vater des Kindes die Ausweisung aus der Schweiz droht und die Eignung der Eltern des Beschwerdef�hrers nicht gekl�rt ist. Das Verwaltungsgericht hat sodann ber�cksichtigt, dass die "KOFA-Abkl�rung" bei der Beschwerdegegnerin �berwiegend positiv ausgefallen ist, weshalb davon ausgegangen werden kann, die Beschwerdegegnerin werde gut f�r ihr Kind sorgen und dessen Wohl sei durch den Aufenthalt bei der Mutter nicht gef�hrdet. Damit aber ist das Verwaltungsgericht nicht in Willk�r verfallen, indem es von der Anordnung vorsorglicher Massnahmen im Sinn der Antr�ge der Beschwerdef�hrer abgesehen hat.
Mit Bezug auf die vor Bundesgericht ebenfalls angefochtene Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das kantonale Beschwerdeverfahren hat das Verwaltungsgericht erwogen, im Verfahren betreffend Erlass von Kindesschutzmassnahmen stehe das Wohl des Kindes im Vordergrund, was auch den Beschwerdef�hrern bei Einreichen der Beschwerde habe klar sein m�ssen. Nachdem bereits die Vorinstanz auf das mit Blick auf das Kindeswohl problematische Hin und Her des Aufenthaltsortes hingewiesen habe, h�tten die Beschwerdef�hrer nicht mit einer Siegeschance von 50% oder mehr rechnen k�nnen, insbesondere nachdem zur Gew�hrleistung des Kindeswohls auch eine sozialp�dagogische Familienbegleitung der Beschwerdegegnerin eingerichtet worden sei. Die Beschwerde habe damit von Anfang an kaum Aussicht auf Erfolg gehabt, sodass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das Beschwerdeverfahren wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerdebegehren abzuweisen sei.
Die Beschwerdef�hrer r�gen eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV und machen im Wesentlichen geltend, das Verwaltungsgericht habe bei der Beurteilung der Aussichtslosigkeit dem Vorfall vom 10. Januar 2012 nicht die Bedeutung beigemessen, die ihm tats�chlich zukomme. insbesondere habe es nicht beachtet, dass das Kind am 10. Januar 2012 widerrechtlich zu seiner Mutter verbracht worden sei, sodass die Erfolgsaussichten der Beschwerde nicht verneint werden k�nnten.
3.1 Jede Person, die nicht �ber die erforderlichen Mittel verf�gt, hat nach Art. 29 Abs. 3 BV Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten betr�chtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden k�nnen. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungef�hr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die �ber die n�tigen Mittel verf�gt, sich bei vern�nftiger �berlegung zu einem Prozess entschliessen w�rde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht f�hren w�rde, nicht deshalb anstrengen k�nnen, weil er sie nichts kostet (BGE 138 III 217 E. 2.2.4 S. 218). Die Prozesschancen sind in vorl�ufiger und summarischer Pr�fung des Prozessstoffes abzusch�tzen, wobei es im Rechtsmittelverfahren um die Erfolgsaussichten des Rechtsbehelfs geht. Die Frage lautet, ob das Rechtsmittel offenbar prozessual unzul�ssig oder aussichtslos ist (BGE 60 I 179 E. 1 S. 182; 78 I 193 E. 2 S. 195). Dass der angefochtene Entscheid oder das vorinstanzliche Verfahren an einem Mangel leidet, gen�gt f�r die Bejahung der Erfolgsaussichten nicht; entscheidend ist allein, ob das Rechtsmittel voraussichtlich gutgeheissen werden muss (Urteil 5A_373/2008 vom 7. Juli 2008 E. 2).
3.2 Aufgrund des gegen den Beschwerdef�hrer ausgesprochenen Ausweisungsentscheides, der nicht gekl�rten Verh�ltnisse bei seinen Eltern und der �berwiegend als positiv bezeichneten Umst�nde bei der Beschwerdegegnerin konnten die Beschwerdef�hrer nicht ernsthaft damit rechnen, dass ihrer Beschwerde beim Verwaltungsgericht Erfolg beschieden sein wird. Allein die Berufung auf ein angeblich widerrechtliches Verbringen des Kindes zur Mutter (Vorfall vom 10. Januar 2012) vermag an den geringen Erfolgsaussichten nichts zu �ndern, zumal aufgrund der konkreten vom Verwaltungsgericht ohne Willk�r festgestellten tats�chlichen Umst�nde nicht ohne weiteres davon ausgegangen werden kann, das Kind w�re f�r die Dauer des Verfahrens nach Art. 310 Abs. 3 ZGB bei den Eltern des Beschwerdef�hrers belassen worden (E. 2.1.2). Der Vorwurf der Verletzung von Art. 29 Abs. 3 bzw. Art. 9 BV erweist sich als unbegr�ndet.
Damit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG), wobei sie f�r die Kosten solidarisch haften (Art. 66 Abs. 5 BGG). Die Frage der Entsch�digung stellt sich nicht.
Das Gesuch der Beschwerdef�hrer um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen, da sich die Beschwerde als von Anfang an aussichtslos erwiesen hat (Art. 64 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Vormundschaftsbeh�rde A.________, W.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 93
 BGE 
 BGE 
 Art. 310
 Art. 310
 Art. 3
 Art. 310
 Art. 310
 Art. 310
 Art. 310
 Art. 3
 BGE 
 Art. 420
 Art. 310
 Art. 310
 Art. 310
 Art. 420
 Art. 310
 Art. 310
 Art. 310
 Art. 310
 Art. 3
 Art. 310
 Art. 3
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 310
 Art. 29
 Art. 9