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Timestamp: 2016-10-23 01:19:47+00:00

Document:
2C_1161/2015 (22.02.2016)
2C_1161/2015 � � Urteil vom 22. Februar 2016
Eidgen�ssische Technische Hochschule Z�rich, Zentrum f�r Weiterbildung,
MAS ETH in Nutrition and Health; Pr�fungsablauf,
A.________, Staatsangeh�rige von Pakistan, begann im Herbst 2011 an der Eidgen�ssischen Technischen Hochschule Z�rich (ETHZ) den Nachdiplomstudiengang MAS in Nutrition and Health. W�hrend des Studiums erreichte sie insgesamt 60 Kreditpunkte, 20 f�r die Master-Arbeit und 40 aus Lehrveranstaltungen (31 disziplin�re, 9 optionale). Um die erforderlichen 35 Punkte aus disziplin�ren Lehrveranstaltungen zu erreichen, legte sie am 25. September 2013 die Pr�fung der Veranstaltung "Advanced Topics in Nutrional Science" ab. Sie erzielte die Note 3,5 und erhielt damit keine zus�tzlichen Kreditpunkte; das Master-Zertifikat wurde ihr entsprechend nicht ausgeliefert. Im Sinne eines Entgegenkommens - A.________ hielt sich in ihrer Heimat Pakistan auf - war die Pr�fung ausnahmsweise als Fernpr�fung �ber Skype durchgef�hrt worden. Eine Beschwerde an die ETH-Beschwerdekommission blieb erfolglos. Deren Entscheid focht A.________ beim Bundesverwaltungsgericht an; sie erg�nzte die Beschwerdebegr�ndung innert einer Nachfrist, wobei ihr gestattet wurde, die Beschwerde in englischer Sprache zu verfassen. Das Bundesverwaltungsgericht wies die Beschwerde mit Urteil vom 30. April 2015 ab.
A.________ wandte sich in der Folge an das Bundesgericht. Im Rahmen eines E-Mail-Verkehrs wurde ihr ausnahmsweise gestattet, eine Beschwerdeschrift in englischer Sprache einzureichen. Dabei wurde sie �ber die �blichen Zul�ssigkeitsvoraussetzungen informiert.
Am 1. Juni 2015 ging beim Bundesgericht eine vom 27. Mai 2015 datierte Rechtsschrift von A.________ ein. Da die Rechtsschrift den Formanforderungen offensichtlich nicht gen�gte (s. nachfolgend), wurde die Sache - nach Ablauf der Beschwerdefrist - in Anbetracht der vorausgehenden Belehrung �ber die formellen Belange einer Beschwerdeerhebung, ohne weitere Folgegebung abgelegt.
Nachdem sich die Person, die vor dem Bundesverwaltungsgericht als Vertreter von A.________ handelte, nach dem Stand des Verfahrens erkundigt hatte, hat das Bundesgericht am 19. Februar 2016 nachtr�glich ein f�rmliches Verfahren er�ffnet. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein; sie hat sich auf den durch den angefochtenen Entscheid vorgegebenen Verfahrensgegenstand zu beziehen und zu beschr�nken. Die Beschwerde f�hrende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen).
2.2.�Das Bundesgericht pr�ft seine Zust�ndigkeit bzw. die Zul�ssigkeit eines Rechtsmittels zwar von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 138 I 475 E. 1 S. 476; 138 III 46 E. 1, 471 E. 1 S. 475; BGE 137 III 417 E. 1). Ist jedoch die Zul�ssigkeit eines Rechtsmittels zweifelhaft, beschl�gt die der Beschwerde f�hrenden Partei obliegende Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 42 Abs. 2 BGG grunds�tzlich auch die Eintretensvoraussetzungen; die f�r deren Vorliegen massgeblichen Aspekte m�ssen diesfalls aufgezeigt werden (vgl. BGE 134 II 45 E. 2.2.3 S. 48; 133 II 249 E. 1.1 S. 251, 353 E. 1 S. 356, 400 E. 2 S. 404; s. auch BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47).
2.3.�Gem�ss Art. 83 lit. t BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide �ber das Ergebnis von Pr�fungen und anderen F�higkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsaus�bung. Der vorliegend angefochtene Entscheid betrifft das Ergebnis einer Pr�fung; zwar f�llt nicht jeder Entscheid, der sich auf eine Pr�fung bezieht, unter den Ausschlussgrund von Art. 83 lit. t BGG (Urteil 2D_31/2014 vom 22. April 2015 E. 2.21 mit Hinweisen). Dass und inwiefern der konkrete Rechtsstreit nicht darunter falle, hat der davon Betroffene nach dem Gesagten (vorstehend E. 2.1 zweiter Absatz) darzutun, es sei denn, dies liege auf der Hand, was vorliegend nicht der Fall ist. Die Beschwerdef�hrerin wurde im Rahmen des E-Mail-Verkehrs auf die Problematik von Art. 83 lit. t BGG hingewiesen. Ihrer Rechtsschrift vom 27. Mai 2015 l�sst sich dazu nichts entnehmen. Auf die Beschwerde kann schon aus diesem Grund nicht eingetreten werden.
2.4.�Im �brigen enth�lt die Rechtsschrift auch in Bezug auf den materiellen Rechtsstreit offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung: Die Beschwerdef�hrerin erhebt in dreierlei Hinsicht R�gen: "Un-communicated program rules and regulation"; "Unethical behavior of a program member"; "unjustified and pressurized exam". Diese bereits vor dem Bundesverwaltungsgericht (wie schon vor der ETH-Beschwerdekommission) erhobenen R�gen hat dieses in den E. 3, 4 und 5 umfassend behandelt. Die Beschwerdef�hrerin beschr�nkt sich vor Bundesgericht darauf, dieselben Einwendungen nochmals zu erheben. Ihre knappen Ausf�hrungen lassen jegliche Auseinandersetzung mit den einschl�gigen Erw�gungen der Vorinstanz vermissen.
2.5.�Auf die gleich in mehrfacher Hinsicht einer tauglichen Begr�ndung entbehrende Beschwerde ist mit Entscheid des Abteilungspr�sidenten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Dabei er�brigt es sich, die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf Art. 42 Abs. 5 in Verbindung mit Abs. 1 BGG einzuladen, ihre Beschwerdeschrift mit einer handschriftlichen Original-Unterschrift versehen nochmals einzureichen.
2.6.�Die Umst�nde des Falles rechtfertigen es, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).

References: Art. 42
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 83
 Art. 83
 Art. 83
 Art. 108
 Art. 42