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Timestamp: 2016-10-28 12:22:32+00:00

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A.X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch
Advokat Dr. Georg Sch�rmann,
Die italienische Strafjustiz f�hrt eine Strafuntersuchung gegen A.X.________ und Mitbeteiligte wegen illegalen Kulturg�tertransfers, Hehlerei, Nichtanmeldung von arch�ologischen Funden und Zugeh�rigkeit zu einer kriminellen Vereinigung. Mit Schreiben vom 12. Juli 2000 ersuchte die r�mische Staatsanwaltschaft die schweizerischen Beh�rden um internationale Rechtshilfe. Das Ersuchen wurde mehrfach erg�nzt. Mit Eintretens- und Zwischenverf�gung vom 1. Oktober 2001 ordnete die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt in mehreren Liegenschaften Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen an.
Gegen B.X.________, die Ehefrau von A.X.________, er�ffnete die Basler Staatsanwaltschaft am 24. Oktober 2001 ein separates Strafverfahren wegen des Verdachtes der Hehlerei, des Betruges, der Urkundenf�lschung und weiterer Delikte. In diesem Zusammenhang stellten die kantonalen Beh�rden am 7. Oktober 2002 ihrerseits ein Ersuchen um Rechtshilfe, welches von den italienischen Beh�rden am 21. Dezember 2003 beantwortet wurde.
Am 12. November 2002 erliess die Staatsanwaltschaft eine Teil-Schlussverf�gung betreffend rechtshilfeweise Herausgabe von Kopien von beschlagnahmten Gesch�ftsunterlagen. Nachdem das Bundesgericht dagegen erhobene Beschwerden mit Urteilen vom 16. Juli 2004 (Verfahren 1A.59/2004) bzw. 9. Mai 2005 (Verfahren 1A.37/2005) abwies, ist die betreffende partielle Schlussverf�gung in Rechtskraft erwachsen.
Mit Schlussverf�gung vom 22. Februar 2006 bewilligte die Staatsanwaltschaft die rechtshilfeweise Herausgabe von diversen beschlagnahmten Kunst- und Kulturgegenst�nden sowie von weiteren Unterlagen (Rechtshilfeakten sowie sichergestellte Photographien von Kunst- und Kulturgegenst�nden). Die Herausgabe wurde (gest�tzt auf Art. 74 IRSG) zu Beweiszwecken verf�gt. Einen von A.X.________ gegen die Schlussverf�gung erhobenen Rekurs wies das Strafgericht Basel-Stadt, Rekurskammer, mit Entscheid vom 2. April 2007 ab, soweit es darauf eintrat.
Die kantonalen Beh�rden und das Bundesamt f�r Justiz beantragen je die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdef�hrer replizierte innert erstreckter Frist.
Die streitige Schlussverf�gung datiert vom 22. Februar 2006. Damit sind hier in prozessualer Hinsicht die altrechtlichen Vorschriften (Art. 97 ff. OG i.V.m. aArt. 25 und aArt. 80e ff. IRSG) anwendbar (Art. 110b IRSG; vgl. BGE 133 IV 58 E. 1.1 S. 60).
F�r die Rechtshilfe zwischen der Schweiz und Italien sind in erster Linie die Bestimmungen des Europ�ischen �bereinkommens �ber die Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. April 1959 (EUeR, SR 0.351.1) massgebend, dem sowohl die Schweiz als auch Italien beigetreten sind. Soweit dieser Staatsvertrag bestimmte Fragen nicht abschliessend regelt, gelangt das schweizerische Landesrecht, d.h. das Bundesgesetz vom 20. M�rz 1981 �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG, SR 351.1) und die diesbez�gliche Verordnung vom 24. Februar 1982 (IRSV, SR 351.11), zur Anwendung. Im vorliegenden Fall ist ferner auf das UNESCO-Kulturg�tertransfer-Abkommen vom 14. November 1970 hinzuweisen (SR 0.444.1, in Kraft getreten f�r die Schweiz am 3. Januar 2004, f�r Italien am 2. Januar 1979) sowie auf das Bundesgesetz �ber den internationalen Kulturg�tertransfer vom 20. Juni 2003 (Kulturg�tertransfergesetz, KGTG [SR 444.1], in Kraft seit 1. Juni 2005; insbes. Art. 22-29 KGTG).
2.1 Der angefochtene Entscheid ist anfechtbar (aArt. 80f Abs. 1 IRSG). Soweit der Beschwerdef�hrer durch Beschlagnahmungen im Keller seiner Wohnung pers�nlich betroffen wird, ist er zur Beschwerde grunds�tzlich legitimiert (Art. 21 Abs. 3 bzw. aArt. 80h lit. b IRSG i.V.m. Art. 9a lit. b IRSV; vgl. auch unten, E. 3).
2.2 Zul�ssige Beschwerdegr�nde sind die Verletzung von Bundesrecht (inklusive Staatsvertragsrecht), einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unzul�ssige oder offensichtlich unrichtige Anwendung ausl�ndischen Rechts in den F�llen nach Art. 65 IRSG (aArt. 80i Abs. 1 IRSG). Die betreffenden Fragen pr�ft das Bundesgericht mit freier Kognition (vgl. BGE 123 II 134 E. 1d S. 136). Die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes durch das Strafgericht kann hingegen nur auf die Frage der offensichtlichen Unrichtigkeit oder Unvollst�ndigkeit bzw. auf Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen hin gepr�ft werden (Art. 104 lit. b i.V.m. Art. 105 Abs. 2 OG und aArt. 25 Abs. 1 IRSG; vgl. BGE 123 II 134 E. 1e S. 137).
2.3 Das Bundesgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden (aArt. 25 Abs. 6 IRSG). Im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde pr�ft es jedoch grunds�tzlich nur Rechtshilfevoraussetzungen, die bestritten werden (BGE 132 II 81 E. 1.4 S. 84; 130 II 337 E. 1.4 S. 341; 123 II 134 E. 1d S. 136 f.).
Zun�chst beanstandet der Beschwerdef�hrer in verfahrensrechtlicher Hinsicht, die Staatsanwaltschaft habe ihm in Verletzung des rechtlichen Geh�rs einen Teil (n�mlich Ziffer 2) ihrer Schlussverf�gung vom 22. Februar 2006 nicht er�ffnet. Die betreffende Stelle sei vielmehr unleserlich gemacht worden. Ihren Inhalt habe er erst dem angefochtenen Entscheid entnehmen k�nnen. Dadurch sei ihm aber die M�glichkeit verwehrt worden, im Rekursverfahren vor dem Strafgericht detailliert Stellung zu nehmen. Dies betreffe die Frage, ob er bez�glich einzelner oder mehrerer Objekte in zwei Liegenschaften als Berechtigter anzusehen sei. Aus dem Umstand, dass seine direkte Betroffenheit bzw. Rekurslegitimation im Hinblick auf gewisse Dokumente bereits gerichtlich verneint worden sei, folge nicht zwingend, dass dies auch f�r die gleichenorts beschlagnahmten Kunstgegenst�nde zu gelten habe. Schon deshalb seien der angefochtene Entscheid bzw. die Schlussverf�gung aufzuheben und es sei ihm eine vollst�ndige Verf�gung zuzustellen.
3.1 Im angefochtenen Urteil wird dargelegt, dass nicht der Beschwerdef�hrer, sondern dessen Ehefrau alleinige Inhaberin bzw. Gesch�ftsf�hrerin der Einzelfirma war, deren Gesch�fts- und Lagerr�umlichkeiten durchsucht und in denen Gegenst�nde beschlagnahmt wurden. Die Ehefrau sei denn auch alleinige Mieterin der Gesch�fts- und Lagerr�umlichkeiten gewesen. Zwar h�tten sie und der Beschwerdef�hrer getrennt gelebt. Die von den Zwangsmassnahmen ebenfalls betroffene Wohnung habe jedoch im Gesamteigentum der Eheleute gestanden. Im Keller dieser Liegenschaft seien weitere rund 900 Gegenst�nde beschlagnahmt worden. Die Schlussverf�gung vom 22. Februar 2006 sei dem Beschwerdef�hrer nur soweit er�ffnet worden, als er davon pers�nlich h�tte betroffen sein k�nnen. Soweit sie �ber die Beschlagnahmung von ca. 900 Gegenst�nden (gem�ss Anhang II der Schlussverf�gung) im Keller der gemeinsamen Wohnung hinausging, sei Ziffer 2 des Dispositives hingegen geschw�rzt worden.
3.2 Der Beschwerdef�hrer hatte grunds�tzlich keinen Anspruch auf Einsicht in Teile der streitigen Schlussverf�gung, von denen er gar nicht pers�nlich betroffen war (vgl. auch schon Urteil des Bundesgerichtes 1A.37/2005 vom 9. Mai, E. 2.2, betreffend die Teil-Schlussverf�gung vom 12. November 2002). Er bestreitet nicht, dass er weder Mieter der fraglichen Gesch�fts- und Lagerr�umlichkeiten, noch an der Firma seiner Ehefrau beteiligt war. Auch im Verfahren vor Bundesgericht (und in Kenntnis der ganzen Schlussverf�gung) legt der Beschwerdef�hrer nicht dar, dass er an konkreten Gegenst�nden, die in den Gesch�fts- und Lagerr�umlichkeiten der Ehefrau beschlagnahmt wurden, pers�nlich berechtigt gewesen w�re. Aus dem Umstand, dass der Beschwerdef�hrer erst im angefochtenen Entscheid den gesamten Inhalt von Ziffer 2 der Schlussverf�gung erfuhr, ist ihm nach dem Gesagten (auch r�ckblickend) kein prozessualer Nachteil entstanden. Das Strafgericht durfte auf den erhobenen Rekurs in dem Umfang nicht eintreten, als der Beschwerdef�hrer von den Zwangsmassnahmen nicht pers�nlich betroffen war. Dar�ber hinaus wird im angefochtenen Entscheid darauf hingewiesen, dass der Beschwerdef�hrer am Tage der Rekurseinreichung bei der Staatsanwaltschaft ein Akteneinsichtsgesuch gestellt habe. Dieses sei ihm bewilligt worden. Es habe ihm im Rahmen der Akteneinsicht offen gestanden, die vollst�ndige (ungeschw�rzte) Fassung der Schlussverf�gung einzusehen. Der Beschwerdef�hrer habe auf Akteneinsicht jedoch verzichtet.
In der Sache macht der Beschwerdef�hrer geltend, der Tatverdacht gegen ihn habe sich nicht ausreichend erh�rtet und das Rechtshilfeerfordernis der beidseitigen Strafbarkeit sei nicht erf�llt. Bis zum Inkrafttreten des Bundesgesetzes �ber den internationalen Kulturg�tertransfer (am 1. Juni 2005) habe nach schweizerischem Recht "keine spezielle Strafbarkeit f�r den Handel mit Kulturg�tern" bestanden.
4.1 Die Vertragsparteien des EUeR k�nnen sich das Recht vorbehalten, die Erledigung von Ersuchen um Durchsuchung oder Beschlagnahme der Bedingung zu unterwerfen, dass die dem Ersuchen zugrunde liegende strafbare Handlung sowohl nach dem Recht des ersuchenden als auch nach dem des ersuchten Staates strafbar ist (Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR). Die Schweiz hat f�r die Durchf�hrung prozessualer Zwangsmassnahmen eine entsprechende Erkl�rung angebracht. Art. 64 Abs. 1 IRSG bestimmt (f�r die akzessorische Rechtshilfe), dass prozessuale Zwangsmassnahmen nur angewendet werden d�rfen, wenn aus der Darstellung des Sachverhalts im Ersuchen hervorgeht, dass die im Ausland verfolgte Handlung die objektiven Merkmale eines nach schweizerischem Recht strafbaren Tatbestandes aufweist. Der Rechtshilferichter pr�ft, ob der im Ausland ver�bte inkriminierte Sachverhalt, sofern er - analog - in der Schweiz begangen worden w�re, die Tatbestandsmerkmale einer schweizerischen Strafnorm erf�llen w�rde (vgl. BGE 132 II 81 E. 2.7.2 S. 90 f.; 129 II 462 E. 4.4 S. 465; 118 Ib 543 E. 3b/aa S. 546).
4.2 Die Sachdarstellung des Ersuchens sowie die vorl�ufigen Ergebnisse der italienischen Strafuntersuchung bzw. der in der Schweiz rechtshilfeweise erfolgten Beweismassnahmen werden im angefochtenen Entscheid wie folgt zusammengefasst: Die Ehefrau des Beschwerdef�hrers habe (namentlich in den staatsanwaltlichen Einvernahmen vom 25. und 28. Oktober 2001) einger�umt, dass ein Grossteil der beschlagnahmten Kulturg�ter in Italien illegal ausgegraben und ohne Papiere an sie verkauft worden sei. In der Folge seien gef�lschte Unterlagen erstellt worden, mit denen vorget�uscht werden sollte, dass die Gegenst�nde schon seit Jahren in ihrem Besitze gewesen w�ren.
Im Dezember 2005 habe die ersuchende Beh�rde einen Bericht �ber die bisherigen Ermittlungsergebnisse vorgelegt. Dieser enthalte unter anderem ein Kurzgutachten vom 19. Oktober 2005 �ber die vorl�ufige Auswertung der bereits an Italien �bermittelten Gesch�ftsunterlagen. Darin w�rden die Verflechtungen des Beschwerdef�hrers und seiner Ehefrau aufgezeigt mit Personen, die ebenfalls des illegalen Handels mit arch�ologischen Gegenst�nden angeschuldigt seien. Die ersuchende Beh�rde lege nachvollziehbar die Modalit�ten dar, nach denen deliktisch erworbene Kulturg�ter in den legalen Kunst- und Antikenmarkt eingeschleust worden seien.
Teilweise werde der illegale Kulturg�tertransfer bereits im Einzelnen belegt. Im Kurzgutachten werde unter anderem dokumentiert, dass zwei im Lager der Ehefrau des Beschwerdef�hrers beschlagnahmte Marmorskulpturen (Beschlagnahmungen Nrn. 1427 und 1444) im Jahre 1988 aus dem st�dtischen Museum von Terracina gestohlen worden seien. In einem einschl�gigen Urteil eines r�mischen Strafgerichtes vom 13. Dezember 2004, gem�ss dem ein Mitt�ter zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden sei, werde der Beschwerdef�hrer ausdr�cklich als Beteiligter erw�hnt.
4.3 Der Beschwerdef�hrer legt keine offensichtlichen Fehler oder Widerspr�che dar, welche die genannten konkreten Verdachtsgr�nde ohne weiteres dahinfallen liessen. Dies gilt namentlich f�r blosse Bestreitungen bzw. die Vorbringen, bei der von der ersuchenden Beh�rde eingereichten Expertise vom 19. Oktober 2005 handle es sich um ein Parteigutachten, und die gegen den Beschwerdef�hrer und seine Ehefrau erhobenen Vorw�rfe seien pauschal. Das Strafgericht zieht aus dem Ersuchen sowie dessen Erg�nzungen und Beilagen (insbesondere der genannten Expertise) auch keine offensichtlich unrichtigen tats�chlichen Schl�sse.
4.4 Es kann offen bleiben, ob im vorliegenden Fall f�r die Frage der beidseitigen Strafbarkeit auf das (am 1. Juni 2005 in Kraft gesetzte) eidgen�ssische Kulturg�tertransfergesetz abgestellt werden kann. Daf�r spr�che, dass die streitige Schlussverf�gung vom 22. Februar 2006 datiert. Aber selbst wenn die Strafbestimmungen von Art. 24-29 KGTG bei der Pr�fung der beidseitigen Strafbarkeit nicht zu ber�cksichtigen w�ren, fiele der von der ersuchenden Beh�rde dargelegte Sachverhalt im Falle einer strafrechtlichen Verurteilung namentlich unter die Straftatbest�nde der Hehlerei (Art. 160 StGB) und der Urkundenf�lschung (Art. 251 StGB; vgl. auch schon das konnexe fr�here Urteil des Bundesgerichtes 1A.59/2004 vom 16. Juli 2004, E. 6.1, S. 12 f.). Wie im Ersuchen und dessen Beilagen erw�hnt wird, ist der inkriminierte Sachverhalt auch nach italienischem Recht strafbar. Damit ist das Rechtshilfeerfordernis der beidseitigen Strafbarkeit (Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR) erf�llt. Es kann offen bleiben, ob noch weitere Straftatbest�nde des schweizerischen Rechtes in Frage k�men.
4.5 Der Beschwerdef�hrer r�gt im genannten Zusammenhang eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, da das Strafgericht seinen Antrag auf Einholung eines arch�ologischen Gutachtens (zur Herkunftsbestimmung der beschlagnahmten Gegenst�nde) zu Unrecht abgewiesen habe. Die R�ge erweist sich als unbegr�ndet. Das Rechtshilfeverfahren ist kein Strafprozess. Es ist Aufgabe der Strafjustizbeh�rden des ersuchenden Staates, die notwendigen Beweise zu erheben. Wie dargelegt, hat der Rechtshilferichter zur Frage der Strafbarkeit weder Tat- noch Schuldgesichtspunkte zu beurteilen und grunds�tzlich auch keine Beweisw�rdigung vorzunehmen. Er ist vielmehr an die Sachdarstellung im Ersuchen gebunden, soweit sie nicht durch offensichtliche Fehler, L�cken oder Widerspr�che sofort entkr�ftet wird (vgl. oben, E. 4.1). Es ist daher Sache der zust�ndigen italienischen Untersuchungsbeh�rde, die Behauptungen des Beschwerdef�hrers zur Herkunft der beschlagnahmten Gegenst�nde zu pr�fen und n�tigenfalls entsprechende Beweismassnahmen zu treffen. Dementsprechend ist dem im Verfahren vor Bundesgericht wiederholten analogen Beweisantrag ebenfalls keine Folge zu leisten. Auch was die Ablehnung des Expertiseantrages betrifft, sind keine offensichtlich unrichtigen oder unvollst�ndigen Sachverhaltsfeststellungen des Strafgerichtes ersichtlich.
Weiter wird ger�gt, durch die Herausgabe der betroffenen Gegenst�nde erhielten die italienischen Untersuchungsbeh�rden keine zus�tzlichen relevanten Informationen. Ausserdem sei es Sache der Rechtshilfebeh�rde, eine Aussonderung der beschlagnahmten Gegenst�nde im Hinblick auf deren m�gliche Beweisrelevanz vorzunehmen. Die kantonalen Beh�rden seien dabei nicht nach den in BGE 130 II 17 f. dargelegten Regeln vorgegangen.
5.1 Gem�ss Art. 14 Ziff. 1 lit. b EUeR muss die ersuchende Beh�rde den Gegenstand und den Grund ihres Gesuches spezifizieren. Daraus leitet die Praxis ein Verbot der Beweisausforschung ab. Dieses richtet sich gegen Beweisaufnahmen "auf's Geratewohl". Es d�rfen keine strafprozessualen Untersuchungshandlungen zur Auffindung von Belastungsmaterial zwecks nachtr�glicher Begr�ndung eines Tatverdachtes (oder zur Verfolgung nicht rechtshilfef�higer Delikte) durchgef�hrt werden. Eine hinreichend pr�zise Umschreibung der Verdachtsgr�nde soll m�glichen Missbr�uchen vorbeugen. Es sind grunds�tzlich (unter Vorbehalt von Art. 6 EUeR bzw. Art. 74-74a IRSG, vgl. dazu unten, E. 6) alle gew�nschten Gegenst�nde zu �bermitteln, welche sich auf den im Ersuchen dargelegten Verdacht beziehen k�nnen. Mithin muss eine ausreichende inhaltliche Konnexit�t zwischen dem untersuchten Sachverhalt und den fraglichen Objekten erstellt sein (vgl. BGE 129 II 462 E. 5.3 S. 467 f.; 122 II 367 E. 2c S. 371; 121 II 241 E. 3a S. 242 f., je mit Hinweisen). Bei der Frage, welche Rechtshilfemassnahmen geboten und zul�ssig erscheinen, ist ausserdem das Ersuchen sachgerecht zu interpretieren. Damit k�nnen namentlich unn�tige Prozessleerl�ufe (durch das Einreichen neuer konnexer Ersuchen) vermieden werden (BGE 121 II 241 E. 3a S. 243).
Es ist Aufgabe der ersuchten Rechtshilfebeh�rde, diejenigen Gegenst�nde auszuscheiden, f�r die keine Rechtshilfe zul�ssig ist. Daher muss die ersuchte Beh�rde grunds�tzlich aufzeigen, dass zwischen den von der Rechtshilfe betroffenen Objekten und dem Gegenstand der Strafuntersuchung ein ausreichender Sachzusammenhang besteht (vgl. BGE 130 II 14 E. 4.3 S. 16 f.; 122 II 367 E. 2c S. 371). Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde forscht das Bundesgericht jedoch nicht von sich aus nach Beweismitteln, die im ausl�ndischen Verfahren (mit Sicherheit) nicht erheblich sein k�nnten. Es obliegt dem Betroffenen, schon im Rechtshilfeverfahren gegen�ber der ausf�hrenden Beh�rde konkret darzulegen, welche einzelnen Gegenst�nde f�r die Strafuntersuchung offensichtlich entbehrlich seien, und diese Auffassung auch zu begr�nden (vgl. BGE 130 II 14 E. 4.3-4.4 S. 17 f.; 126 II 258 E. 9b/aa S. 262; 122 II 367 E. 2d S. 372, je mit Hinweisen).
5.2 Im angefochtenen Entscheid wird erwogen, die Staatsanwaltschaft habe nicht etwa die Herausgabe aller beschlagnahmten Objekte zu Beweiszwecken an die ersuchende Beh�rde verf�gt. Vielmehr sei differenziert und sorgf�ltig, gest�tzt auf die Berichte der italienischen Sachverst�ndigen, eine Aussonderung erfolgt. Dabei seien nur diejenigen Gegenst�nde erfasst worden, welche mit gr�sster Wahrscheinlichkeit italienischer Herkunft seien und unter die verdachtsbegr�ndenden Sachdarlegungen des Ersuchens fielen. Es liege auf der Hand, dass eine Herausgabe zu weiteren Untersuchungs- und Beweiszwecken sachlich geboten sei. Neben einer sorgf�ltigen arch�ologischen Herkunftsbestimmung dr�ngten sich spurentechnische Untersuchungen der Gegenst�nde auf. Eine blosse Analyse von photographischen Aufnahmen reiche daf�r nicht aus. Einzelne arch�ologische Fundst�cke wiesen Erdanhaftungen auf. Teils seien sie eingepackt, teils nach ihrer Ausgrabung offenbar absichtlich zerschlagen und wieder zusammengesetzt worden. Aus den entsprechenden Anhaltspunkten k�nnten Fachleute R�ckschl�sse ziehen �ber die n�heren Umst�nde des Fundes, Fundort, Fundzeit etc. Insofern seien die herauszugebenden Gegenst�nde beweisgeeignet und beweisrelevant. Eine Expertisierung durch italienische Sachverst�ndige in der Schweiz sei im vorliegenden Fall (mit tausenden zu begutachtenden Objekten) zu aufw�ndig und zu kompliziert. Sie w�rde insbesondere eine Verlagerung der n�tigen technischen, wissenschaftlichen und personellen Infrastruktur in die Schweiz voraussetzen.
5.3 Wie sich aus den Akten ergibt, hat die Staatsanwaltschaft eine Aussonderung im Sinne der dargelegten Praxis vorgenommen. Zuvor (sowie anschliessend im Rekursverfahren vor Strafgericht) erhielten die Betroffenen auch Gelegenheit, sich zur Beweisrelevanz der beschlagnahmten Gegenst�nde zu �ussern. Im Gegensatz zu seiner Ehefrau hat sich der Beschwerdef�hrer jedoch (soweit aus den umfangreichen Akten ersichtlich) dazu nicht vernehmen lassen. In seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestreitet er zwar pauschal die Beweistauglichkeit der ausgesonderten Gegenst�nde. Er setzt sich jedoch weder mit den stichhaltigen Einw�nden des angefochtenen Entscheides auseinander, noch legt er dar, bei welchen konkreten Gegenst�nden eine Sachkonnexit�t bzw. Erheblichkeit f�r die h�ngige Strafuntersuchung offensichtlich entfiele. Die Frage, ob im vorliegenden Fall eine Begutachtung in der Schweiz gen�ge oder gar vorzuziehen sei, wird im angefochtenen Entscheid mit sachlich �berzeugenden Argumenten verneint (vgl. dazu oben, E. 5.2, sowie unten, E. 6.3). Auch das vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte Transportrisiko stellt hier kein Rechtshilfehindernis dar, zumal gem�ss den vorliegenden Akten bereits im Sommer 2005 ein fachm�nnischer sorgf�ltiger Transport der beschlagnahmten Objekte in neue Lagerr�umlichkeiten erfolgt ist und dem kantonalen Rechtshilferichter in diesem Zusammenhang ein weiter Ermessensspielraum zusteht (vgl. BGE 123 II 268 E. 4a S. 274, E. 5 S. 278).
Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer, die Herausgabe von Wertgegenst�nden f�hre im vorliegenden Fall zu einer bundesrechtswidrigen Umgehung von Art. 74a IRSG. Zwar h�tten die italienischen Beh�rden eventualiter die Herausgabe zu blossen Beweiszwecken beantragt. Der "wirkliche Beweggrund" des Ersuchens sei jedoch die definitive strafrechtliche Einziehung der Gegenst�nde zugunsten des italienischen Fiskus. Es sei davon auszugehen, dass die Verm�genswerte, sobald sie in die Verf�gungsmacht der italienischen Beh�rden geraten, nicht mehr herausgegeben w�rden.
6.1 Die �bermittlung von Beweisst�cken wird in Art. 3 Ziff. 1 EUeR ausdr�cklich als zul�ssige Rechtshilfemassnahme erw�hnt. Die Gegenst�nde, die in Erledigung eines Rechtshilfeersuchens �bermittelt wurden, sind vom ersuchenden Staat allerdings so bald wie m�glich an den ersuchten Staat zur�ckzugeben, sofern dieser nicht darauf verzichtet (Art. 6 Ziff. 2 EUeR). Der ersuchte Staat kann die �bergabe von Gegenst�nden, um deren �bermittlung ersucht worden ist, auch aufschieben, wenn er sie f�r ein anh�ngiges Strafverfahren ben�tigt (Art. 6 Ziff. 1 EUeR). Jede Verweigerung von Rechtshilfe ist im �brigen zu begr�nden (Art. 19 EUeR).
6.2 Das IRSG ist anwendbar, soweit das EUeR keine abschliessende Regelung enth�lt bzw. wenn sich (nach dem sogenannten "G�nstigkeitsprinzip") aus dem IRSG eine weitergehende Rechtshilfe ergibt (BGE 129 II 462 E. 1.1 S. 464; vgl. auch BGE 132 II 81 E. 1.1 S. 83). Das eidgen�ssische Recht sieht vor, dass Gegenst�nde oder Verm�genswerte, die zu Beweiszwecken rechtshilfeweise beschlagnahmt wurden, der zust�ndigen ausl�ndischen Beh�rde auf deren Ersuchen hin und gest�tzt auf eine Schlussverf�gung (gem�ss Art. 80d IRSG) zur Verf�gung gestellt werden (Art. 74 Abs. 1 IRSG). Macht ein Dritter, der gutgl�ubig Rechte erworben hat (oder eine Beh�rde bzw. der Gesch�digte), Rechte an den zu Beweiszwecken herauszugebenden Gegenst�nden oder Verm�genswerten geltend, werden diese nur �bermittelt, wenn der ersuchende Staat deren kostenlose R�ckgabe nach Abschluss seines Verfahrens zusichert (Art. 74 Abs. 2 IRSG). Die Herausgabe zu Beweiszwecken kann ausserdem aufgeschoben werden, solange die Gegenst�nde oder Verm�genswerte f�r ein in der Schweiz h�ngiges Strafverfahren ben�tigt werden (Art. 74 Abs. 3 IRSG). Dies kann insbesondere in Frage kommen, wenn das schweizerische Strafverfahren schon weit vorangeschritten ist oder der Deliktsschwerpunkt in der Schweiz liegt (vgl. BGE 123 II 268 E. 5 S. 278).
Eine rechtshilfeweise Herausgabe zur Einziehung oder R�ckerstattung an den Berechtigten durch den ersuchenden Staat w�re nur unter den Voraussetzungen von Art. 74a IRSG zul�ssig. Insbesondere erfolgt eine Herausgabe zu solchen Zwecken grunds�tzlich nur gest�tzt auf einen rechtskr�ftigen und vollstreckbaren gerichtlichen Einziehungsentscheid des ersuchenden Staates (Art. 74a Abs. 3 IRSG; vgl. BGE 131 II 169 E. 6 S. 175; 123 II 268 E. 4a S. 274, E. 4b/aa S. 275; 595 E. 4e-f S. 604-606, E. 5e S. 611 f., je mit Hinweisen).
6.3 Im angefochtenen Entscheid wird erwogen, die Schlussverf�gung basiere auf Art. 74 IRSG, d.h. die Herausgabe der ausgesonderten Gegenst�nde an die ersuchende Beh�rde erfolge "ausschliesslich zu Beweiszwecken". Die Voraussetzungen f�r eine definitive Herausgabe zur strafrechtlichen Einziehung (nach Art. 74a IRSG) seien hingegen im vorliegenden Fall offensichtlich nicht erf�llt. Angesichts der bisherigen Ermittlungsergebnisse bestehe kein Zweifel daran, dass ein Grossteil des beschlagnahmten und photographisch dokumentierten Materials aus Italien stamme. F�r eine abschliessende Beurteilung und Zuordnung der einzelnen Gegenst�nde sei jedoch eine direkte, physische arch�ologische Untersuchung im Rahmen der in Italien h�ngigen Strafuntersuchung erforderlich. Neben einer kunsthistorisch-arch�ologischen Begutachtung beabsichtige die italienische Strafjustiz auch eine kriminaltechnische (spurentechnische) forensische Untersuchung der beschlagnahmten Gegenst�nde. Insbesondere m�sse n�her gekl�rt werden, inwieweit es sich um (aus privaten Sammlungen, Museen oder Kirchen) gestohlene Objekte handle bzw. um Fundst�cke aus illegalen Raubgrabungen. Dass gegen die Ehefrau des Beschwerdef�hrers in der Schweiz eine separate Strafuntersuchung h�ngig sei, stehe der Rechtshilfe nicht entgegen.
6.4 Dass die italienischen Beh�rden eine Herausgabe der Gegenst�nde nicht nur zu Beweis- sondern auch zu Einziehungszwecken beantragt h�tten, stellt kein Rechtshilfehindernis dar. In der Schlussverf�gung sowie im angefochtenen Entscheid wird die Herausgabe ausdr�cklich nur zu Beweiszwecken bewilligt. Die Rechtshilfevoraussetzungen von Art. 6 EUeR und Art. 74 IRSG sind grunds�tzlich erf�llt. Zwar kann der ersuchte Staat die �bergabe von Gegenst�nden, um deren �bermittlung ersucht worden ist, aufschieben, wenn er sie selbst f�r ein anh�ngiges Strafverfahren ben�tigt (Art. 6 Ziff. 1 EUeR; Art. 74 Abs. 3 IRSG). Dass dies der Fall w�re, wird jedoch von den kantonalen Strafjustizbeh�rden mit sachlich nachvollziehbaren Argumenten verneint.
Sie legen dar, dass die Basler Staatsanwaltschaft am 24. Oktober 2001 zwar ein separates Strafverfahren (wegen des Verdachtes der Hehlerei, des Betruges, der Urkundenf�lschung und weiterer Delikte) gegen die Ehefrau des Beschwerdef�hrers er�ffnet habe. Die Strafuntersuchung habe jedoch vorl�ufig eingestellt werden m�ssen, da die Angeschuldigte gest�tzt auf ein �rztliches Zeugnis geltend mache, sie sei (auf unabsehbare Zeit hinaus) nicht einvernahmef�hig. Das italienische Strafverfahren sei hingegen weit fortgeschritten. Es richte sich nicht gegen die Ehefrau, sondern gegen den Beschwerdef�hrer und weitere Personen. Die beschlagnahmten Gegenst�nde seien als Beweismittel im dortigen Prozess notwendig und beweistauglich. Eine weitere Verz�gerung der Rechtshilfe zu Beweiszwecken sei zu vermeiden, da im italienischen Strafverfahren unterdessen der Verj�hrungseintritt drohe. Bei einer Verweigerung der Rechtshilfe w�rden beide Strafverfahren blockiert. In diesem Zusammenhang ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der Angeschuldigten im Rahmen der sistierten Strafuntersuchung konkret ein Beweisverlust oder ein anderer aktueller Prozessnachteil drohen w�rde. Im �brigen verf�gt der Rechtshilferichter hier �ber einen weiten Ermessensspielraum, zumal es sich bei Art. 6 Ziff. 1 EUeR und Art. 74 Abs. 3 IRSG (wie auch bei diversen Bestimmungen von Art. 74a IRSG) um sogenannte "Kann-Vorschriften" handelt (vgl. BGE 123 II 268 E. 4a S. 274; 118 Ib 111 E. 6b/aa S. 125 f., je mit Hinweisen).
Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers ergibt sich auch aus dem Urteil des Bundesgerichtes 1A.117/2000 vom 26. April 2000 (publiziert in SJ 2000 I S. 501 ff.) f�r den vorliegenden Fall kein Rechtshilfehindernis. Dort ging es um die Anfechtung einer �bertragung der Strafverfolgung an die italienischen Beh�rden (Art. 88-93 IRSG). Das Bundesgericht wies die gegen den Delegationsentscheid (und die auf Art. 90 IRSG gest�tzte Herausgabe von beschlagnahmten Gegenst�nden) erhobene Beschwerde der Betroffenen ab, soweit es darauf eintrat. Das Bundesgericht erwog, auch Art. 74a Abs. 4 lit. d IRSG bzw. Art. 74 Abs. 3 IRSG k�nnten der Herausgabe (gest�tzt auf Art. 90 IRSG) nicht mehr entgegen stehen, wenn das schweizerische Strafverfahren an den ersuchenden Staat zu delegieren ist (E. 2c). Daraus l�sst sich keineswegs ableiten, dass in allen F�llen (wie dem vorliegenden), in denen keine �bertragung der Strafverfolgung an das Ausland erfolgt ist, eine Herausgabe zu Beweiszwecken nach Art. 74 IRSG ohne weiteres zu verweigern w�re.
6.5 Es fragt sich schliesslich noch, ob der Beschwerdef�hrer als gutgl�ubige dritte Person im Sinne von Art. 74 Abs. 2 IRSG zu behandeln ist. Er selbst wird im italienischen Strafverfahren des illegalen Kulturg�tertransfers sowie der Hehlerei, Nichtanmeldung von arch�ologischen Funden und Zugeh�rigkeit zu einer kriminellen Vereinigung angeschuldigt. Im in der Schweiz h�ngigen Strafverfahren gegen seine Ehefrau hat diese ihn bei Einvernahmen durch die Staatsanwaltschaft teilweise mitbelastet. Im Ersuchen und dessen Beilagen werden konkrete Verdachtsgr�nde gegen den Beschwerdef�hrer dargelegt (vgl. oben, E. 4.2). Sein guter Glaube (im Sinne von Art. 74 Abs. 2 IRSG) ist daher zu verneinen (vgl. zu dieser Praxis auch den bereits zitierten BGE 1A.117/2000, E. 2f).
6.6 Nach dem Gesagten ist die rechtshilfeweise Herausgabe zu Beweiszwecken hier grunds�tzlich zul�ssig. Sie entspricht im �brigen auch dem Sinn und Geist des UNESCO-Kulturg�tertransfer-Abkommens (vgl. insbes. Art. 2 Ziff. 1, Art. 7 lit. b/ii, Art. 9 und Art. 13 des Abkommens). Die italienischen Beh�rden sind allerdings verpflichtet, die zu Beweiszwecken �bermittelten Gegenst�nde so bald wie m�glich an die schweizerischen Beh�rden zu retournieren (Art. 6 Ziff. 2 EUeR). Ein Verzicht auf die R�ckgabe ist nicht erfolgt. Die kantonalen Beh�rden haben die Herausgabe von tausenden antiken Wertgegenst�nden verf�gt. Dementsprechend sind hohe Verm�gensinteressen der Betroffenen tangiert. Umso mehr muss der streitige Rechtshilfeentscheid klar, justiziabel und vollst�ndig ausfallen. Im vorliegenden Fall ist (bei der Formulierung des Dispositivs sowie beim Rechtshilfe-Vollzug) daher besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass Art. 74a IRSG nicht umgangen oder missachtet wird.
6.7 Im Dispositiv (Ziffer 2) der streitigen Schlussverf�gung vom 22. Februar 2006 wird die Herausgabe verschiedener Unterlagen und Gegenst�nde angeordnet. Dem Dispositiv l�sst sich nicht entnehmen, ob die Herausgabe zur definitiven strafrechtlichen Einziehung oder nur vorl�ufig zu Beweiszwecken erfolgt. Aus den Erw�gungen der Schlussverf�gung (Seite 3) ergibt sich immerhin, dass "die erhobenen Beweismittel in Anwendung von Art. 74 IRSG der ersuchenden Beh�rde herauszugeben" sind. In den Erw�gungen des angefochtenen Entscheides wird dies best�tigt. Das Strafgericht hat jedoch keine Pr�zisierung des Dispositives der Schlussverf�gung angeordnet. Das zur Vernehmlassung eingeladene Bundesamt f�r Justiz (BJ) hat auf eigene Bemerkungen verzichtet. Insbesondere nimmt es keine Stellung dazu, wie es die vorliegende Schlussverf�gung zu vollziehen gedenkt.
6.8 Die Vorkehren der kantonalen Beh�rden zur Sicherung der R�ckgabe der zu Beweiszwecken herauszugebenden Verm�genswerte gen�gen im hier zu beurteilenden Fall den Anforderungen des EUeR und IRSG nicht. Das Dispositiv der Schlussverf�gung ist in dem Sinne zu verdeutlichen und zu erg�nzen, dass die rechtshilfeweise Herausgabe nur vorl�ufig zu Beweiszwecken erfolgt (Art. 6 Ziff. 2 EUeR i.V.m. Art. 74 IRSG). Eine weitere Verwendung der herausgegebenen Gegenst�nde f�r eine allf�llige strafrechtliche Einziehung m�sste von den italienischen Beh�rden separat beantragt und von den schweizerischen Rechtshilfebeh�rden ausdr�cklich bewilligt werden. Ein entsprechendes f�rmliches Ersuchen m�sste sich auf ein rechtskr�ftiges gerichtliches Einziehungsurteil st�tzen (vgl. BGE 131 II 169 E. 6 S. 175; 123 II 268 E. 4a S. 274, E. 4b/aa S. 275, 595 E. 4e-f S. 604-606, E. 5e S. 611 f.). Auch auf den entsprechenden Spezialit�tsvorbehalt hat das BJ beim Vollzug der bewilligten Rechtshilfe ausdr�cklich hinzuweisen.
Zwar ist der Beschwerdef�hrer nicht als gutgl�ubige Drittperson im Sinne von Art. 74 Abs. 2 IRSG zu betrachten. Im vorliegenden Fall dr�ngt sich jedoch (in Nachachtung von Art. 6 Ziff. 2 EUeR) eine analoge Sicherung der Wertgegenst�nde im Vollzugsstadium auf. Vor dem Vollzug der Rechtshilfe muss das BJ von den italienischen Beh�rden daher die f�rmliche Zusicherung einholen, dass innert einer vom BJ anzusetzenden angemessenen Frist entweder eine kostenlose R�ckgabe der Wertgegenst�nde an die schweizerischen Beh�rden erfolgt, oder aber ein neues Rechtshilfeersuchen, in dem Italien gest�tzt auf ein rechtskr�ftiges gerichtliches Einziehungsurteil die definitive �berlassung der herausgegebenen Gegenst�nde zu Einziehungszwecken beantragt.
Anzeichen, wonach die in diesem Sinne pr�zisierte und bewilligte Rechtshilfe f�r eine unzul�ssige strafrechtliche Einziehung missbraucht werden k�nnte bzw. dass die italienischen Beh�rden einen ausdr�cklichen schweizerischen Spezialit�tsvorbehalt missachten w�rden, bestehen nicht. Dabei ist auch dem Vertrauensgrundsatz im internationalen Rechtshilfeverkehr Rechnung zu tragen.
Auch die �brigen Vorbringen des Beschwerdef�hrers lassen (�ber das Dargelegte hinaus) kein Rechtshilfehindernis erkennen.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde (im Sinne von Erw�gung 6.8) teilweise gutzuheissen und im �brigen abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann. Da der Beschwerdef�hrer in der Hauptsache unterliegt, sind ihm die Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Eine Parteientsch�digung ist nicht zuzusprechen (Art. 159 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird im Sinne der Erw�gungen teilweise gutgeheissen.
Das Dispositiv der Schlussverf�gung der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt vom 22. Februar 2006 wird (durch eine neue Ziffer 4) wie folgt erg�nzt:
- Die Herausgabe erfolgt (im Sinne von Art. 6 Ziff. 2 EUeR und Art. 74 IRSG) nur vorl�ufig zu Beweiszwecken. Eine weitere Verwendung der herausgegebenen Gegenst�nde f�r eine allf�llige strafrechtliche Einziehung m�sste von den italienischen Beh�rden separat beantragt und von den schweizerischen Rechtshilfebeh�rden ausdr�cklich bewilligt werden; ein entsprechendes f�rmliches Ersuchen m�sste sich auf ein rechtskr�ftiges gerichtliches Einziehungsurteil st�tzen."
Der Vollzug der Rechtshilfe wird von der zus�tzlichen Bedingung abh�ngig gemacht, dass die ersuchende Beh�rde folgende f�rmliche Zusicherung abgibt:
- Innert der vom Bundesamt f�r Justiz anzusetzenden Frist erfolgt entweder eine kostenlose R�ckgabe der Wertgegenst�nde an die schweizerischen Beh�rden, oder aber ein neues Rechtshilfeersuchen, in dem die italienischen Beh�rden gest�tzt auf ein rechtskr�ftiges gerichtliches Einziehungsurteil die definitive �berlassung der herausgegebenen Gegenst�nde zu Einziehungszwecken beantragen."
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Staatsanwaltschaft, dem Strafgericht, Rekurskammer, Basel-Stadt, sowie dem Bundesamt f�r Justiz, Abteilung internationale Rechtshilfe, Sektion Rechtshilfe, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 74
 BGE 
 Art. 22
 Art. 9
 Art. 65
 BGE 
 Art. 105
 BGE 
 Art. 64
 BGE 
 Art. 24
 BGE 
 Art. 14
 Art. 6
 Art. 74
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 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 74
 Art. 3
 BGE 
 Art. 80
 BGE 
 Art. 74
 BGE 
 Art. 74
 Art. 74
 Art. 6
 Art. 74
 Art. 74
 Art. 6
 Art. 74
 Art. 74
 BGE 
 Art. 90
 Art. 74
 Art. 74
 Art. 90
 Art. 74
 Art. 74
 Art. 74
 BGE 
 Art. 2
 Art. 7
 Art. 9
 Art. 13
 Art. 74
 Art. 74
 Art. 74
 BGE 
 Art. 74
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 74