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Timestamp: 2020-03-29 02:22:29+00:00

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050 2018 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 050 I 172. Jahrgang I Freitag, 29. Juni 2018
Künftig monatlich
Maschwander Behördenmitglieder an der Gemeindeversammlung verabschiedet. > Seite 3
Bonstetten erhöht nach den Sommerferien die Frequenz der Kartonsammlung. > Seite 5
Das iPad erklärt Sekundarschüler aus Bonstetten berichten über ihr gelungenes Generationenprojekt. > Seite 8
Gerste eingefahren Die Getreideernte begann so früh wie schon seit Jahren nicht mehr. > Seite 9
Harte Kerle, verführerische Girls Diskriminierende Werbung der Agir AG wirft Fragen auf Die Agir AG ist im Beton- und Baugeschäft tätig. Zu MarketingZwecken setzt die Firma Frauen in einschlägiger Manier als Werbemittel ein. Ein genauer Blick zeigt: Die Entwürdigung zieht sich auch durch andere Bereiche der Unternehmenskultur. ................................................... von livia häberling Er, in taffem Grau inszeniert, trägt Tanktop, zeigt den gestählten Körper, selbstbewusst und abgeklärt. «Harte Typen, die hier gepumpt haben, pumpen auch mit a³ Betonpumpen 60 Meter. Die mit dem Längsten.» So steht es bei ihm. Sie, in zartem Rosa inszeniert, trägt Mütze und Sonnenbrille, formt die Lippen zum Kussmund, hält einen Lolli, verführerisch und einladend. «Kunden, die hier gesündigt haben, rollten ihre Zungen auch über Bandanlagen.» So steht es
bei ihr. Diese beiden Werbesujets trifft an, wer die Unternehmenswebsite der Baufirma Agir AG besucht. Der Mann als dominanter, harter Kerl, die Frau als verführerisches, naives Wesen, das gerne an Gegenständen lutscht. Ist diese Art von Werbung legitim? Als Beschwerdeinstanz gegen diskriminierende kommerzielle Kommunikation hat der Dachverband Schweizer Werbung 1966 die Schweizerische Lauterkeitskommission gegründet. Gemäss deren Grundsätzen sind die Kriterien von geschlechterdiskriminierender Werbung unter anderem erfüllt, wenn Männern und Frauen stereotype Eigenschaften zugeschrieben werden und damit die Gleichwertigkeit der Geschlechter infrage gestellt wird. Ebenso, wenn zwischen der das Geschlecht verkörpernden Person und dem beworbenen Produkt kein natürlicher Zusammenhang besteht. Für Helena Trachsel von der kantonalen Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann sind diese beiden Werbesujets ein klarer Fall von
Diskriminierung: «Die Frau wird in entwürdigender Weise als Objekt dargestellt.» Agir-Marketing-Leiter Marino Crescionini erklärt dazu: «Wir möchten uns bei den Kunden nachhaltig in Erinnerung rufen. Dabei wollen wir frisch und frech auftreten. Im Vordergrund steht dabei Kreativität, nicht etwa Sexismus. Der Spruch ist schwach, die Absicht des Werbers war es aber ganz sicher nicht, die Frau in entwürdigender Weise darzustellen. Es geht darum, dass sie gesündigt hat, indem sie Süssigkeiten isst. Aber da werden wir künftig besser aufpassen müssen.»
Besonders desaströs: das Mitarbeitermagazin «grünes Edelweiss» Auch im «Jumpin» Mettmenstetten wirbt Agir mit einem Plakat. Darauf zu sehen: eine vollbusige ComicBlondine in knapper Kleidung, rote Lippen, wallendes Haar, lasziver Blick. Auf ihrer Brust steht «Agir Blondie», der Werbeslogan dazu: «Go big or go home». «Jumpin»-Leiter Andreas Isoz
erklärt auf Anfrage, dass der Spruch im Freeskiing ein gängiges Motto sei und von den «Jumpin»-Betreibern vorgeschlagen worden sei. Auch zu diesem Sujet wurde Agir nach der Marketing-Botschaft und den Gründen gefragt, warum die Comic-Figur weiblich und in erotisch aufgeladener Manier daherkommen müsse. Dazu lässt Crescionini ausrichten: «Wir fanden vor über zehn Jahren, dass die Komik, speziell die Dynamik, die sie ausstrahlt, zu den Jumpern passt.» Fakt ist: Erneut wirbt die Frau in aufreizender Pose, und erneut ist ein Zusammenhang zwischen Werbemotiv und beworbenem Produkt fraglich. Ein zweiter Blick zeigt jedoch: Diese drei Sujets sind kein Einzelfall. Diskriminierung und Abwertung ziehen sich auch durch andere Bereiche der Unternehmenskultur von Agir. Besonders schockierend und entwürdigend kommt die Mitarbeiterzeitschrift «grünes edelweiss» daher. ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 7
Zeichen der Wertschätzung zum Legislaturstart Regierungsrätin Jacqueline Fehr lud die Ämtler Gemeinderäte nach Kappel ein Am Sonntag beginnt für die Ämtler Gemeinderäte und den Affoltemer Stadtrat die Legislatur 2018 bis 2022. Am Mittwoch durften sich die Gewählten in Kappel feiern lassen. ................................................... von thomas stöckli Betreibt sie Wahlkampf auf Kosten der Steuerzahler? Die elf Bezirks-Feiern zum Legislaturstart, zu denen Regierungsrätin Jacqueline Fehr die über 1000 gewählten Lokalpolitiker in der Exekutive eingeladen hat, stiessen nicht nur auf Wohlwollen. Am Mittwochabend war das Knonauer Amt an der Reihe. Gefeiert wurde an historischer Stätte, nämlich im Kloster Kappel. Clemens Grötsch, Gemeindepräsident von Affoltern, zeigte in seiner Begrüssungsrede die Entwicklung des ursprünglich landwirtschaftlichbäuerlich geprägten Bezirks auf. Sichtbar wird diese insbesondere im Bezirkshauptort, der am Sonntag zur Stadt wird: Die Bauten im Zentrum und in der Industrie würden immer urbaner. Die Zeiten der dörflichen Idylle seien vorüber, so der künftige Stadtpräsident. Einen «traumhaft schönen Ort», nannte Regierungsrätin Jacqueline Fehr Kappel und seine Klosteranlage. Erst vor zwei Jahren sei die Zürcher Regierung für eine Retraite hier gewesen. «Sie füllen das politische System mit Leben», wandte Fehr sich direkt an die frisch- oder wiedergewählten Gemein-
Apéro im Klostergarten Kappel: Regierungsrätin Jacqueline Fehr, hier flankiert von Clemens Grötsch (links), aktuell noch Gemeinde- und ab Sonntag Stadtpräsident von Affoltern, sowie Statthalter Claude Schmidt. (Bild Thomas Stöckli) de- und Stadträte. Neben der Belastung, welche ein Engagement in der Lokalpolitik mit sich bringt, hob sie auch das Lustvolle hervor: Die Verbundenheit, die Einblicke, die man bekommt und die Erfahrungen, die einen als Mensch weiterbringen.
Ideale Gemeindegrössen und Formen der Zusammenarbeit Das Milizsystem sei kein Auslaufmodell, betonte die Direktorin der Justiz und des Innern, sondern vielmehr ein Erfolgsmodell, das allerdings auch
gepflegt werden müsse. Zentral dabei: die Bereitschaft, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Dabei sichert Jacqueline Fehr den Kommunalpolitikern die Unterstützung des Kantons zu, sei es durch das Gemeindeamt, den Bezirksrat oder das Generalsekretariat. Um die zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre geht es auf der Austauschplattform «Gemeinden 2030». Dabei werden etwa Gemeindeautonomie und unverzichtbare Aufgaben der idealen Gemeindegrösse und Formen der Zusammenarbeit gegenübergestellt. Weitere Themen sind die
Digitalisierung, Erwartungen der Bürger und die demokratische Mitbestimmung. «Die Gemeindeebene ist der Ort, wo Politik gemacht wird, welche die Leute unmittelbar in ihrem Alltag betrifft», betonte Jacqueline Fehr – und vergass auch nicht, in diesem Zusammenhang auf die grosse Bedeutung der kommunalen Berichterstattung in den Medien hinzuweisen. Beim Apéro im Klostergarten bot sich dann Gelegenheit zum Austausch – nicht nur über Politisches. So wurde das Ausscheiden Deutschlands an der Fussball-WM rege diskutiert.
Illegal deponiert Ein Hobbygärtner hat eine ganze Hecke im Wald entsorgt – und sich nun gemeldet. > Seite 11
Mobilfunkantenne gab zu reden Die Maschwander Gemeindeversammlung stimmte allen Anträgen zu. Zu reden gab die geplante Mobilfunkanlage auf dem Kirchturm. In einer Anfrage wies Ursula Bez Bühler darauf hin, dass der Kirchenrat bei Mobilfunkanlagen «grösstmögliche Zurückhaltung» empfiehlt. Die neu zusammengesetzte Kirchenpflege schaut nun, auf welche Weise weitergefahren wird. ................................................... > Bericht auf Seite 3
Wasserversorgung fusioniert Um die Versorgungssicherheit auch künftig gewährleisten zu können schliessen sich die Wasserversorgungen Uerzlikon und Hauptikon zur «Wasserversorgungsgenossenschaft Hauptikon Uerzlikon» zusammen. Auslöser für die Fusionsversammlung vom letzten Dienstagabend waren die technischen Herausforderungen. ................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen
In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.
Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Frau Rosa Merkli, geb. 16. Oktober 1990, von Wettingen AG, Langfurenstrasse 62, 8143 Stallikon, Inhaber des Einzelunternehmens Lovely Dogs by Rosa Merkli, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf. Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 29. Juni 2018 verwiesen. Schlieren, 28. Juni 2018 KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren
Rechnungsruf in der amtlichen Liquidation Über den Nachlass der am 10. November 2016 verstorbenen Claudia Anke-Marie Borgeest, geb. 9. September 1937, von Zürich, gesetzlicher Wohnsitz: 8907 Wettswil a.A., wohnhaft gewesen Senevita Obstgarten, Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis, ist vom Bezirksgericht Dietikon mit Verfügung vom 30. Mai 2018 die amtliche Liquidation gemäss Art. 592 ZGB und Art. 593 ZGB angeordnet worden.
Grundpfandverwertung Schuldner und Pfandeigentümer 1. Ramseier Alexander Roland, geb. 25.05.1970, von Signau BE, Huttengasse 23/32, 1160 Wien / Österreich 2. Ramseier-O’Sullivan Karen Marie, geb. 06.01.1971, von Irland, Oberdorfstrasse 2, 8926 Uerzlikon – Miteigentümer zu je 1/2 – Tag und Zeit der Steigerung Freitag, 6. Juli 2018, 14.00 Uhr Steigerungslokal Restaurant Schwiizer Pöschtli, Dorfplatz 12, 8911 Rifferswil Grundstück In der Gemeinde Kappel am Albis, laut Grundbuch Blatt 866, Kataster-Nr. 1466, Plan 27: Ein freistehendes 7 ½ -Zimmer-Einfamilienhaus mit angebauter Doppelgarage mit 115 m² Gebäudegrundfläche, für Fr. 868 000.00 versichert (Schätzungsjahr 2011, Gebäude Nr. 798) und 336 m² Hausumschwung mit Gartenanlage (Gesamtfläche: 451 m²), Hausmatte 12, 8926 Uerzlikon.
Die Gläubiger (einschliesslich Bürgschaftsgläubiger) als auch Schuldner des Erblasser werden aufgerufen, ihre Forderungen und Schulden (Wert Todestag) bis am 30.07.2018 schriftlich bei der unterzeichnenden Stelle anzumelden. Die Gläubiger werden auf die in Art. 593 Abs. 3 ZGB genannten Folgen der Nichtanmeldung aufmerksam gemacht, wonach im Falle der amtlichen Liquidation die Erben für die Schulden der Erbschaft nicht haften. Gläubiger, die ihre Forderungen nicht oder nicht rechtzeitig eingeben, riskieren, dass sie aus der Hinterlassenschaft nicht mehr befriedigt werden können. Wer Sachen des Erblassers als Pfandgläubiger oder aus anderen Gründen besitzt, hat dies ohne Nachteil für sein Vorzugsrecht, der unterzeichneten Stelle innert der erwähnten Frist zur Verfügung zu stellen. Die Schuldner und die im Besitz von Faustpfändern befindlichen Gläubiger, die unterlassen, eine Eingabe zu machen, können mit Ordnungsbusse bestraft werden. 8952 Schlieren, 29. Juni 2018 NOTARIAT SCHLIEREN
Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar vor dem Zuschlag, auf Abrechnung am Zuschlagspreis, Fr. 100 000.00 in bar oder mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Betreibungsamtes Hausen am Albis ausgestellten Bankscheck (kein Privatscheck) zu bezahlen. Hausen am Albis, 29. Juni 2018 Betreibungsamt Hausen am Albis V. Moroff, Betreibungsbeamtin
A Politische Gemeinde 1. Einbürgerung von Maria-Isabel Rita Buchle, weiblich, geboren im Jahr 1965 (deutsche Staatsangehörige): Zustimmung 2. Jahresrechnung 2017: Genehmigung
Samstag, 7. Juli 2018, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder in der Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt.
14. Januar 1939 – 18. Juni 2018
Unerwartet, bist Du mein geliebter Ehemann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Pepa am Strand von Rhodos von uns gegangen.
C Reformierte Kirchgemeinde 1. Jahresrechnung 2017: Genehmigung 2. Wahl der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2018 – 2022:
Wir behalten Dich als liebevollen, treusorgenden und naturverbundenen Pepa in Erinnerung.
gewählt wurden: – Gudench Felix-Strebel (als Mitglied) – Hans Künzi-Nef (als Mitglied) – Käthi Nussbaumer-Wetli (als Mitglied) – Michael Studer-Leutert (als Mitglied) – Sandra Syz-Hänni (als Mitglied) – Hans Künzi-Nef (als Präsident) 3. Wahl von zwei Delegierten (ein Mitglied und ein Ersatzmitglied) in die Kappelerpflege des Vereins Kloster Kappel für die Amtsdauer 2018 – 2022:
In Liebe Deine Fritzi Patrick und Irene mit Tim, Nico, Mike Katja und Gerry mit Marc, Maurice, Lynn Deine Familie aus Wien Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Grabschmuck wäre eine Spende auf dem Spendenkonto IBAN CH69 0900 0000 8774 4900 1 (Kinderspital Zürich – Eleonorenstiftung) sehr willkommen. Traueradresse: Friederike Huter, Sennhüttenstrasse 5, 8907 Wettswil
gewählt wurden: – Thomas Strebel (als Delegierter) – Ruedi Künzi (als Ersatzmitglied) Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle liegen ab 2. Juli 2018 im Gemeindehaus, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, während den Öffnungszeiten, zur Einsichtnahme auf. Die Berichtigung des Protokolls kann selbstständig nur mittels Aufsichtsbeschwerde beim örtlich zuständigen Bezirksrat als Aufsichtsbehörde verlangt werden. Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c in Verbindung mit § 21a VRG), – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 in Verbindung mit § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 Abs. 1 VRG). Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.
Maschwanden, 29. Juni 2018
Papierund Kartonsammlung
Peter Huter
B Primarschulgemeinde Jahresrechnung 2017: Genehmigung
In Angelegenheiten der evangelischreformierten Kirchenpflege gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten.
Grenzen laut Grundbuchplan. Anmerkungen, Vormerkungen und Dienstbarkeiten laut Grundbuchauszug. Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung Fr. 1 340 000.00
Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 25. Juni 2018
Im Auftrag der Vorsteherschaften: Gemeinderat Maschwanden Primarschulgemeinde Maschwanden Reformierte Kirchenpflege Maschwanden
Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 4. Juli 2018 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung.
Gräberräumung Nachdem die gesetzliche Ruhefrist für die Urnengräber Nr. 58−69 und für die Erdgräber Nr. 204−219 (Bestattungsjahre 1994−1998) abgelaufen ist, hat die Tiefbau- und Werkkommission die Aufhebung und Räumung dieser Gräber per 30. September 2018 beschlossen. Die Hinterbliebenen werden gebeten, Grabsteine, Pflanzen und persönliche Gegenstände bis zu diesem Zeitpunkt zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Räumung durch die Gemeinde Ottenbach veranlasst, wobei über alle noch vorhandenen Grabsteine etc. ohne weitere Mitteilung und unter Ablehnung jeglicher Entschädigungspflicht und Vergütung des Materials verfügt wird. Ottenbach, 29. Juni 2018 Die Friedhofvorsteherin
Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel. 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Die Tiefbaukommission
Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 12. Juni 2018 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen:
Reduzierte Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Ottenbach wegen Umbau des Gemeindehauses und den Sommerferien Die Gemeindeverwaltung Ottenbach bleibt wegen Umbau des Gemeindehauses und den Sommerferien vom 2. Juli 2018 bis 17. August 2018 jeweils am Nachmittag geschlossen. Gerne bedienen wir Sie in dieser Zeit von Montag bis Freitag zwischen 08.00 Uhr und 12.00 Uhr.
Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: Telefon 079 320 18 85 (ab 12 Uhr)
Erler-Szczyrba Ewa Gabriela, geb. 1963, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten Hussein Ahmad, geb. 1996, jemenitischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Mettmenstetten (mit Aufenthalt in Bonstetten)
Affoltern am Albis, 29. Juni 2018
Mettmenstetten, 29. Juni 2018
Tiefbauabteilung Affoltern am Albis
Gemeindeverwaltung Ottenbach
Sammelverein: Säuligugger
Termine ausserhalb der Öffnungszeiten können vorgängig telefonisch (044 763 40 50) oder per E-Mail (einwohnerkontrolle@ottenbach.ch) vereinbart werden.
Weniger Bauschutt in den Deponien Durch den Abbruch von Gebäuden fällt viel gebrauchtes Baumaterial an, das in Deponien entsorgt werden muss, während gleichzeitig der Abbau von Kies, Sand und anderen Baumaterialen verstärkt wird, um den Bedarf der Ersatzbauten zu befriedigen. Damit sind verschiedene Probleme verbunden: Knappheit beim Sand, Flächenbedarf für Kiesabbau und Deponien, sowie Widerstand der betroffenen Bevölkerung. Daher sollte der Leitsatz «Reduce – Reuse – Recycle» im Kanton Zürich verstärkt zur Anwendung gelangen – das fordern drei grünliberale Kantonsräte um den Ottenbacher Ronald Alder. In ihrer Anfrage an den Regierungsrat regen sie an, die Wiederverwendung von gebrauchten Bauteilen zu fördern. Weiter solle der Kanton anhand eines eigenen kleineren Musterprojekts den Nachweis erbringen, dass ein Bau mit ausschliesslich recycelten Materialen und Teilen möglich sei. (tst.)
wir gratulieren Zum 96. Geburtstag Heute Freitag, 29. Juni, feiert Jakob Hauri in Affoltern sein 96. Wiegenfest. Wir gratulieren ihm zum hohen Geburtstag und wünschen viele freudige Momente und gute Gesundheit.
Zum 80. Geburtstag In Stallikon feiert heute Freitag, 29. Juni, Pietro Esposito seinen 80. Geburtstag. Am Sonntag, 1. Juli, wird auch Heidy Rosmarie Rohde-Beugger in Affoltern 80 Jahre jung. Wir gratulieren den Jubilaren herzlich und wünschen ihnen ein schönes Fest.
Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch
Mobilfunkantenne im Kirchturm? Die Maschwander Gemeindeversammlung stimmte allen Anträgen zu Ertragsüberschüsse erübrigten Diskussionen und bewirkten durchwegs einstimmige Zustimmung zu den Rechnungen 2017 an der Maschwander Gemeindeversammlung. In der Causa Mobilfunkanlage im Kirchturm ist noch kein definitiver Entscheid gefallen. ................................................... von werner schneiter Am Anfang der 100 Minuten dauernden Gemeindeversammlung stand die Einbürgerung von Maria-Isabel Rita Buchle, 54-jährig, Exportkauffrau, aus Deutschland stammend und dreifache Mutter. Ihre Kinder sind in der Schweiz aufgewachsen. «Die Gesuchstellerin erfüllt sämtliche Kriterien», sagte Gemeindepräsident Andreas Binder. Sie ist seit 25 Jahren in der Schweiz und will den Lebensabend hier verbringen. «Ich würde gerne den WM-Titel der Schweizer Fussballer feiern», sagte sie, zog die Lacher auf ihre Seite und wurde mit grossem Applaus einstimmig eingebürgert. Ebenso geräuschlos passierten die übrigen Geschäfte. Grund für Kritik gibt es bei den Rechnungsabschlüssen auch nicht. Die Politische Gemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von knapp 100 000 Franken ab, nach-
dem noch mit einem Aufwandüberschuss von 83 000 Franken gerechnet wurde. Grund: Diverse Budgetposten – Sanierung Haselbachbrücke, Gemeindestrassen und ganzheitliche Verkehrsplanung – wurden (noch) nicht in Anspruch genommen. Zudem flossen die Steuern reichlich. Somit kann auf Individuellen Sonderlastenausgleich (Isola) verzichtet werden. Damit das Haushaltsgleichgewicht gehalten werden kann, wird Maschwanden der Empfehlung des Kantons folgen und während einer Periode von acht Jahren ein ausgeglichenes Budget anstreben. Im Rahmen der Politischen Versammlung orientierte Christian Gabathuler über die Sanierung der Tambrigstrasse (vgl. «Anzeiger» vom 26. Juni). Auch die letztmals von Finanzvorstand Ernst Humbel präsentierte Rechnung der Primarschule schliesst mit einem Gewinn von knapp 15 000 Franken ab. Allein die Nettosteuererträge lagen knapp 90 000 Franken über Budget. Aufgrund solcher Zahlen steigen die Chancen, dass der Kostendeckungsgrad der Tagesschule (ohne Mietaufwand) von heute 61,22 Prozent bis in zwei Jahren auf 65 Prozent steigt – ein erklärtes Ziel der Schule. Andererseits wird die Schule in den kommenden Jahren auch einiges ins 46-jährige Schulhaus investieren müssen. Da gibt es laut Thomas Frei Sanie-
rungsbedarf, zuerst folgen die Duschen, dann auch Heizung und Dach. Frei stellte eine Info-Veranstaltung im Spätherbst in Aussicht.
Mobilfunk: Rücksicht auf kritische Stimmen nehmen Einstimmige Zustimmung gab es auch bei der Rechnung der reformierten Kirchgemeinde, die mit einem Plus von gut 24 000 Franken abschliesst. Einstimmige Zustimmung auch zur RPK für die kommende Amtsdauer: Gudench Felix, Hans Künzi, Käthi Nussbaumer, Sandra Syz (alle bisher) und Michael Studer (neu) wurden als Mitglieder gewählt, genauso wie Präsident Hans Künzi. Thomas Strebel (Delegierter) und Ruedi Künzi (Ersatzmitglied) vertreten Maschwanden in der Kappelerpflege. Über die Installation einer Mobilfunkanlage auf dem Kirchturm im Maschwander «Funkloch» wurden Gespräche mit der Swisscom geführt. Laut Artikel im Dorfblatt «Lorzengezwitscher» konnten von Swisscom-Seite «sämtliche Bedenken und Sorgen so weit ausgeräumt werden, dass die Kirchenpflege die Einwilligung zur Erstellung einer Mobilfunkantenne im Kirchturm geben konnte.» In einer Anfrage wies Ursula Bez Bühler darauf hin, dass der Kirchenrat den Kirchgemeinden beim Bau von Mobilfunk-
anlagen «grösstmögliche Zurückhaltung» empfiehlt. Sie interpretiert den Artikel in der April-Ausgabe im «Lorzengezwitscher» als Zustimmung. Und sie fragt, ob die Kirchenpflege auf die zahlreichen kritischen Stimmen im Dorf Rücksicht nimmt. Kirchenpflegepräsidentin Vreni Bär befürwortet das und fügte an, dass von der ersten Info bis heute «einiges geschehen ist.» Schriftliches liege noch nichts vor. «Die neu zusammengesetzte Kirchenpflege schaut nun, auf welche Weise weitergefahren wird. Wir halten die Bevölkerung auf dem Laufenden», versprach die Präsidentin. Sie informierte auch über den Zwischenstand beim Projekt «KirchgemeindePlus», wo ein Zusammenschluss von zehn Ämtler Kirchgemeinden zur Debatte steht. Eine Projektvereinbarung mit dem weiteren Prozessverlauf steht. Am 18. August erfolgt mit der Bildung von Projektteam und Lenkungsausschuss (in welchem die Gemeinden vertreten sind) der eigentliche Start. Ziel sei, dass die Kirchgemeinden im Juni 2020 ihren Stimmberechtigten eine Vorlage präsentieren können. Im besten Fall könnte die grosse Kirchgemeinde ab 2022 funktionieren. «Ein hochgestecktes Ziel», sagte Vreni Bär, welche die Kirchgemeinde laufend über die kommenden Fixpunkte orientieren will.
Zum Abschied der Präsidentenstuhl
Maschwander Behördenmitglieder an der Gemeindeversammlung verabschiedet Er hat 25 ordentliche und vier ausserordentliche Gemeindeversammlungen geleitet, am Montag seine letzte: Andreas Binder, zwölf Jahre Maschwander Gemeindepräsident, übergibt das Amt an Christian Gabathuler und erhält den Präsidentenstuhl als Abschiedsgeschenk. 65 Stimmberechtigte erschienen am Montagabend in der Kirche zur Maschwander Gemeindeversammlung. Grund für den überdurchschnittlichen Aufmarsch bildete wohl kaum die Traktandenliste. Es war mehr eine Reverenz an die scheidenden Behördenmitglieder, die ihre Ämter per Ende Juni verlassen. Ein Wechsel steht im Gemeindepräsidium an: Andreas Binder, vier Jahre Sicherheitsvorstand und 12 Jahre Gemeindepräsident sowie Finanzvorstand, verabschiedete sich nach 25 ordentlichen und vier ausserordentlichen Gemeindeversammlungen. Nur zwei Mal musste er dem Souverän
einen Aufwandüberschuss bekannt geben. Selbstverständlich fielen in seine Amtszeit auch kontroverse Themen: der Umbau der Gerbi, der ARA-Anschluss an Obfelden, das Naturbad, die 30er-Zone und anderes. «Nun hast du alle Probleme hinter dir und mehr Zeit für anderes», hielt sein Nachfolger Christian Gabathuler in seiner Würdigung fest und überreichte ihm jenen Stuhl, den Andreas Binder bei seinen Aufenthalten in der Gemeindeverwaltung benützt. «Vielleicht lässt dieses Geschenk wieder einmal präsidiale Gefühle hochkommen. Oder zuhause der Präsident sein und zurücklehnen», scherzte Gabathuler und empfahl ihm, bei Anfragen für öffentliche Tätigkeiten auch einmal hart zu bleiben. Dass das nicht immer so sein wird, deutete Andreas Binder so an: «Ich bin kein Stubenhocker.» Er bezeichnet seine Zeit als Gemeindepräsident als auch eine aufregende, geprägt von Hochs und Tiefs, wie das in solchen Ämtern halt der Fall sei. «Zwei bis vier Amtsdauern habe ich mir seinerzeit vorgenommen.» Nun, es wurden vier,
die er gut über die Bühne gebracht hat, auch wenn der Souverän nicht zu allem Ja gesagt hat. Einmal musste er sogar einen Stichentscheid fällen. «Mein Dank gilt neben dem Gemeinderat auch meiner Ehefrau Monika, die wegen meiner Behördentätigkeit auf einiges verzichten musste», schloss Andreas Binder, dessen Stuhlgeschenk nun noch eine Gravur erhält. Nach vier Jahren tritt auch Sicherheits- und Liegenschaftsvorsteher René Müller zurück. Sozial- und Gesundheitsvorsteher wäre eigentlich sein Lieblingsressort gewesen, gleichwohl verabschiedet er sich mit einem guten Gefühl. «Ich habe viel Goodwill erlebt», fügt er an und findet nun Erfüllung in dem, was folgt: René Müller engagiert sich künftig als Verwaltungsratspräsident der Kesb Bezirk Affoltern.
andere Behördenmitglieder: Marianne Künzi, während zwölf Jahren Schulpräsidentin, tritt ebenfalls zurück – auch sie mit guten Gefühlen. «Es war eine spannende und gute Zeit», hielt sie fest, die 2006 gleich als Präsidentin zum Gremium stiess. «Sie hat uns weit gebracht, unsere Schule steht sehr gut da, vor allem auch im IT-Bereich», sagte Vizepräsident Thomas Frei in einer kurzen Würdigung. Mit ihr verlassen auch Aktuarin Manuela Buchmeier und Finanzvorstand Ernst Humbel die Schulpflege. Rücktritte verzeichnet auch die reformierte Kirchenpflege: Gutsverwalterin Yvonne Ilg demissioniert nach zwölf Jahren, Thomas Strebel nach 18 Jahren. Beide werden nach den Worten von Präsidentin Vreni Bär im Rahmen eines Gottesdienstes offiziell verabschiedet. (-ter.)
Rücktritte in der Schulund Kirchenpflege
Abschied genommen haben an der Gemeindeversammlung aber auch
Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch
Die zurücktretenden Behördenmitglieder nach der Gemeindeversammlung. Von links: Sicherheits- und Liegenschaftenvorstand René Müller, Kirchenpfleger Thomas Strebel, Kirchengutsverwalterin Yvonne Ilg, Schulaktuarin Manuela Buchmeier, Schulgutsverwalter Ernst Humbel, Schulpräsidentin Marianne Künzi und Gemeindepräsident Andreas Binder. (Bild Werner Schneiter)
Todesfälle Behördenerlass über die Führung von Merkmalen und Identifikatoren im Einwohnerregister Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 26. Juni 2018 weitere Identifikatoren und Merkmale im Einwohnerregister festlegt, die zur Erfüllung der Gemeindeaufgaben notwendig sind (§ 11 Abs. 4 MERG). Der Beschluss liegt während der Rekursfrist auf der Gemeindekanzlei (Schalter Einwohnerkontrolle) während der Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 2 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Stallikon, 29. Juni 2018 Gemeinderat
Aufnahme ins Gemeindebürgerrecht Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 26. Juni 2018 ins Gemeindebürgerrecht Stallikon aufgenommen: Wey Ramona, geb. 2001, Bürgerin von Birmensdorf ZH und Mühlau AG Wey Tobias, geb. 2003, Bürger von Birmensdorf und Mühlau AG Stallikon, 29. Juni 2018 Gemeinderat Stallikon
Beschlüsse der ev. ref. KirchgemeindeVersammlung Stallikon Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 24. Juni 2018, fasste folgende Beschlüsse: 1. Die Jahresrechnung 2017 wird genehmigt. 2. Alle Mitglieder der RPK wurden gewählt. Bisher: Beat Röthlisberger, Wettswil, Präsident Marc Bochsler, Wettswil Daniel Baur, Wettswil Neu: Margrit Iseli, Stallikon Heinz Wiedmer, Stallikon Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab 2. Juli 2018, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden Ev. ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil
Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
geboren am 7. April 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Affoltern am Albis Am 25. Juni 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Katharina Susanna Schelbert geb. Surbeck, geboren am 5. Februar 1954, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Das Bestattungsamt
Wettswil am Albis Am 18. Juni 2018 ist in Faliraki (Rhodos, Griechenland) gestorben:
Bauherrschaft: Villiger Silvan und Andrea, Färbenstrasse 10a, 8832 Wollerau, Projektverfasser/-in: Bauherr Neubau Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung, Breitenstrasse, Kat.-Nr. 623, Zone WA
Huter, Peter Klaus
Bauherrschaft: ARGE B31, c/o KAIAG, Daniel Eugster, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern a.A. Projektverfasser: quintmass schweizer Architekturbüro, Josefstrasse 92, 8005 Zürich Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage nach Abbruch Einfamilienhaus, Buecheneggstrasse 31, Kat-Nr. 1812, Zone W2/30
Mal ist’s trübe, mal ist’s heiter, wer Humor hat, der kommt weiter.
Am 23. Juni 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
geb.geb. 14. Januar 1939, österreichischer Staatsangehöriger, Ehemann der Huter geb. Trummer, Friederike Monika, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Sennhüttenstrasse 5.
Traurig aber dankbar für die Zeit, die wir mit Dir verbringen durften, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter und Schwiegermutter, unserem Grosi und Urgrosi. Dein grösster Wunsch wurde erfüllt, bis ins hohe Alter durftest Du in Deinem geliebten Zuhause wohnen bleiben – umgeben von Deinen Lieben.
Maria Müller-Arnold 31. Dezember 1925 – 21. Juni 2018
Für alle hattest Du immer Zeit und ein offenes Ohr. Nach einem bescheidenen Leben, erfüllt von Liebe und Fürsorge für die Familie, durftest Du nun nach Hause zurückkehren. Wir vermissen Dich Alois und Silvia Müller-Gerber Patrick und Barbara mit Aliyn, Dylan, Leann Karin und Pepjin mit Delilah, Jamie Elsbeth Müller-Gisler Roger und Seraina, Marcel Ruth und Clot de St. Jon-Müller Steivan, Menduri und Carina Hans-Peter Müller und Erika Geistlich Clot und Simone mit Nico, Remo und Sophie Beatrix Müller Marion und Sascha, Leonie und Marc, Silvan und Laura Geschwister und Verwandte Urnenbeisetzung am Freitag, 6. Juli 2018, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Rifferswil, anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Rifferswil. Traueradresse: Alois Müller-Gerber, Albisstrasse 11, 8911 Rifferswil
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft. Ruh nun in Frieden, und hab für alles vielen Dank.
Ottenbach Bauherrschaft: Post Immobilien M&S AG, Postpassage 11, 4002 Basel Bauvorhaben: Postinfrastruktur (Briefkasten und Postfächeranlage) im Aussenbereich und Leuchtreklame für Postagentur beim Volg, Dorfplatz 3, Vers.-Nr. 541, Kat.-Nr. 1515, Kernzone
Rifferswil Bauherrschaft: Patrick Müller, Jonentalstrasse 12a, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Strebel Holzbau + Architektur, Dörflistr. 5, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Neubau Maschinenhalle auf Grundst. Kat.-Nr. 1509 und Umnutzung best. Maschinenhalle Geb. Vers.-Nr. 148 (neu Carport), Im Aemmet, Lwsz / KZ
Rifferswil Bauherrschaft: Gertrud Roos, Sennegasse 8, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Roos Arch., Zürichstr. 84, 8910 Affoltern a. A. Bauvorhaben: Geb. Vers.-Nr. 131 (Objekt von überkommunaler Bedeutung), Grundst. Kat.-Nr. 1445, Jonenbachstr. 7, KZ: Sanierung EFH und Wiederherstellung Vordach
Rifferswil Bauherrschaft: Leo Röllin, Jonentalstr. 9, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Meyer & Salamon AG, Jonenbachstr. 19, 8911 Rifferswil Bauvorhaben: Neubau Unterstand (2-seitig eingewandet) auf Grundst. Kat.-Nr. 1875
Wettswil am Albis Bauherrschaft: Marianne Bräm, Im Grundächer 18, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Sitzplatz-Verglasung beim Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 1451 auf Kat.-Nr. 3692, Im Grundächer 18 (Wohnzone W2b/Privater Gestaltungsplan Grundächer)
Traurig, aber dankbar für die Erlösung, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vätsch, Schwiegervater, Grossvati, Urgrossvati, Bruder, Schwager und Götti
Werner Sidler-Kleiner 7. April 1937 – 23. Juni 2018
Vielen Dank für Deine Liebe, wir werden Dich nie vergessen. Du wirst in unseren Herzen immer weiterleben. In stiller Trauer Silvia Sidler-Kleiner Jürg und Gisela Sidler-Ingold Ruth und Alfio Usseglio-Sidler Michael und Karin mit Maelle Marina und Björn mit Lia Manuel und Vanessa Marco Sandro und Danielle mit Davina Sabrina und Cyril Verwandte und Freunde Wir werden im engsten Familienkreis Abschied nehmen. Allfällige Spenden an die Schweizer Berghilfe (Vermerk Werner Sidler), PC 01-4900-1, Adliswil. Traueradresse: Silvia Sidler, Zeughausstrasse 33, 8910 Affoltern am Albis
Paarberatung und Mediation mit umfassendem Angebot Die Beziehungsberatungsstelle in Affoltern ist auf Kurs Die Ökumenische Beziehungsberatungsstelle in Affoltern war in den letzten Jahren strukturell einem grossen Wandel unterworfen. Für die Ratsuchenden hat sich jedoch wenig geändert. Nebst der Psychologin Dr. Elvira Abbruzzese arbeitet nun auch Paarberater und Mediator Viktor Arheit in Affoltern.
suchenden ohne Vorbehalt oder Einschränkung willkommen geheissen werden. Offensichtlich wird in der Praxis ein breiteres Spektrum beraten, als man ursprünglich kommuniziert hatte. Der ökumenische Verein für Beziehungsberatung hat somit keine Funktion mehr zu erfüllen. An der letzten Delegiertenversammlung Ende Mai wurde daher die Auflösung beschlossen.
Es mangelt an Stützen, Vorbildern oder Normen
................................................... von marianne voss Um die Ökumenische Paarberatungsstelle in Affoltern hatte es in den letzten vier Jahren etwas Unruhe gegeben (der «Anzeiger» berichtete darüber). Sie war – wie die meisten entsprechenden Stellen im Kanton Zürich – über einen Verein organisiert und funktionierte fast autonom. Vonseiten der Kantonalkirche kam dann der Wunsch nach Vereinheitlichung und einem Zusammenschluss. Der ökumenische Verein für Beziehungsberatung im Bezirk Affoltern und auch die Beratungsstelle in Affoltern hätten aufgelöst werden sollen. Der neue Zentralverein strebte in erster Linie nur die Beratung von Paaren mit Kindern an. Der Verein in Affoltern wehrte sich gegen die Schliessung der Stelle und auch gegen die Reduktion des bisherigen breiten Beratungsangebotes. Er wollte Beratungen finanzieren, die nicht im Angebot des neuen Vereins Paarberatung und Mediation vorgesehen sind. Bis anhin konnten nämlich auch Paare ohne Kinder oder Menschen mit allgemeinen Beziehungsproblemen die Beratungsstelle aufsuchen. Seit Januar 2017 wird die Stelle nun vom Verein Paarberatung und Mediation im Kanton Zürich geführt. Der Standort in Affoltern am Bahnhofplatz 11 bleibt erhalten.
Ich bin OK, du bist OK Inzwischen hat die Psychologin Dr. Elvira Abbruzzese die Stelle in Affol-
Paarberater und Mediator Viktor Arheit ergänzt das Team in Affoltern. (Bild mvo) tern geführt. Während des letzten Jahres hat sich nun gezeigt, dass alle Rat-
Für die Beratungsstelle selber hat dies keinen Einfluss. Sie besteht – nun vollständig vom Zentralverein geführt − weiter und ist sogar um eine zweite Fachperson ergänzt worden. Viktor Arheit, Psychologe und Mediator, ist seit einigen Monaten auch für Affoltern verantwortlich. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» erklärte er, was ihm bei der Beratung besonders am
Herzen liegt. «Als Paar aneinander zu wachsen, ist eine grosse Herausforderung. Wichtig dabei ist die Klärung der Rollen und Aufgaben unter den Geschlechtern.» Und zentral sei für ihn nach wie vor der Leitgedanke: «Ich bin OK, du bist OK.» Der Bedarf nach Beratung in Beziehungen sei heute gross, denn es gebe in unserer Gesellschaft wenig Stützen, Vorbilder oder Normen. Natürlich seien auch Einzelpersonen mit Beziehungsfragen in der Beratungsstelle willkommen, obwohl sie heute Paarberatung & Mediation heisst. «Es geht im Leben letztlich immer um Beziehung, das kann auch die Beziehung zu mir selber sein.» Er weist auch auf die Möglichkeit einer Mediation zusammen mit einer Juristin hin. «Das ist bei einer Trennung ein hilfreiches Verfahren.» Beratungsstelle in Affoltern, Termin vereinbaren von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, Tel. 044 761 11 55 oder affoltern@paarberatung-mediation.ch.
Verein löst sich auf Der ökumenische Verein für Beziehungsberatung im Bezirk Affoltern hat sich aufgelöst. Der «Anzeiger» unterhielt sich mit dem letzten Präsidenten, Paul Leuthold aus Maschwanden. «Anzeiger»: Paul Leuthold, wie lange gab es den Verein und wie lange waren Sie Präsident? Paul Leuthold: Den Verein gab es rund 35 Jahre. Die Gründung so einer Beratungsstelle auf kirchlicher Basis war damals eine Pioniertat. Ich selber war während der letzten acht Jahre als Präsident tätig. Wer war Mitglied in dem Verein? Das waren die reformierten und katholischen Kirchgemeinden des Bezirkes Affoltern.
Warum wurde der Verein nun aufgelöst? Wir hatten keine Funktion mehr. Die Beratungstätigkeit wird vom kantonalen Verein Paarberatung und Mediation geführt, die Finanzierung ist gesichert, und das Angebot bleibt entgegen einer Information vor zwei Jahren nun doch weitgehend erhalten. Das Versuchsjahr 2017 zeigte uns das ganz konkret. Hat sich der Widerstand gelohnt? Ja sicher. Wir haben doch einiges erreicht. Die Stelle in Affoltern wurde nicht aufgegeben und ich denke auch, dass die kantonsweit breitere Auslegung des Beratungsangebotes mindestens zum Teil auch unserem Widerstand zu verdanken ist. Wie wurde das Vereinsvermögen verteilt?
Paul Leuthold aus Maschwanden war der letzte Präsident des Vereins für ökumenische Beziehungsberatung im Bezirk Affoltern. (Bild Marianne Voss) An der Delegiertenversammlung wurde beschlossen, es zu gleichen Teilen an den Verein Paarberatung und Mediation im Kanton Zürich, an die Stiftung Frauenhaus Zürich und an die Dargebotene Hand zu geben. Interview: Marianne Voss
Kartonsammlung: Die Frequenz wird erhöht Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten Bei der letzten Kartonsammlung waren in Bonstetten unschöne Bilder zu sehen. Anlässlich dieses Ereignisses, hat sich der Gemeinderat mit der Thematik auseinandergesetzt. Der Gemeinderat stellt fest, dass die Mengen von gesammelten und zu entsorgenden Karton ausserordentlich zu genommen haben. Das Konsumverhalten der Gesellschaft wandelt sich dahingehend, dass Konsumgüter zunehmend über Onlineshops (Internet) bestellt und beschafft werden. Dazu müssen Versand- und Rückversandmöglichkeiten bereitgestellt werden, welche in der Regel über den Paketversand erfolgen. Dies erhöht die Mengen an Karton, die von den Haushaltungen entsorgt werden müssen. Bislang wurde die Kartonsammlung alle zwei Monate durchgeführt. Diese Sammelkadenz erweist sich in der Beurteilung der jetzt vorliegenden Situation als nicht ausreichend und es sind Anpassungen vorzunehmen. Dem Gemeinderat wurden mehrere Varianten für eine zufriedenstellende und wirtschaftliche Lösung vorgestellt. Er prüfte und gewichtete die Möglichkeiten und kam zum Schluss, dass eine
Erhöhung der Sammelkadenz auf neu monatlich anstelle alle zwei Monate eine zweckmässige Massnahme darstellt. Die angepasste Kartonsammlung soll ab 2019 regelmässig einmal pro Monat stattfinden. Aufgrund der heute vorliegenden Situation sind jedoch noch in der verbleibenden Zeit bis Ende Jahr Massnahmen zu treffen. Während der Sommerzeit wird im August keine zusätzliche Sammlung durchgeführt. Jedoch sollen in den Monaten Oktober und Dezember 2018 zwei zusätzliche Sammlungen vorgenommen werden. Nebst dieser Information wird der Bereich Umweltschutz die Bevölkerung zusätzlich in angemessener Weise orientieren.
Altlastensanierung des Kugelfangs der 300m-Schiessanlage Lochenfeld Die Baudirektion des Kantons Zürich hat sämtliche Schiessanlagen / Kugelfänge im Kanton überprüfen lassen und untersucht, ob schadhafte Stoffe ins Wasser gelangen können. Der Kugelfang der 300-m-Schiessanlage Lochenfeld ist als überwachungsbedürftiger, belasteter Standort im Ka-
taster der belasteten Standorte (KbS) eingetragen. Die Sanierungsuntersuchung muss in einem speziell vorgeschriebenen Verfahren durchgeführt werden. Ein strukturiertes Bodenprobeverfahren entnimmt dem belasteten Standort Bodenproben und misst bzw. analysiert mit einem tragbaren Röntgenfluoreszenz-Spektrometer die Schadstoffe im belasteten Erdreich. Als nächster Verfahrensschritt ist ein Ausführungsprojekt zu erarbeiten und ein Kostenvoranschlag (+/- 10 %) zu erstellen. Der Kredit für die Erstellung des Vorprojektes ist ein Teil des zu bewilligenden Gesamtprojektes, welcher in der Investitionsplanung bzw. im Investitionsbudget 2019 (geschätzte 300 000 Franken) enthalten sein wird. Der Gemeinderat hat der Erarbeitung eines Ausführungsprojektes und die Erstellung eines Kostenvoranschlages (+/- 10 %) für die Sicherstellung der gesetzeskonformen Entsorgung der bei der Altlastensanierung anfallenden belastenden Bauabfällen genehmigt. Für die Erarbeitung eines Ausführungsprojektes und die Erstellung eines Kostenvoranschlages wurde ein
Kredit in der Höhe von Fr. 29 515.20 inkl. 7.7 % MwSt. bewilligt.
Baubewilligung Der Gemeinderat genehmigte folgendes Bauvorhaben im ordentlichen Verfahren: Roland Erzberger und Martina Nänni, 8906 Bonstetten; BaugesuchNr. 2018-0008; Erstellung Sichtschutzwand mit Holzstaketen, Chapfstrasse 24b, Grundstück-Nr. 2893.
Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • Den Kredit für den Ersatz der Trinkwasserleitung an der Kreuzung Chapfstrasse genehmigt; • Den Kredit und die Auftragsvergabe der Strassenbelagsinstandstellung an der Kreuzung Chapfstrasse genehmigt; • Den Kredit und die Vergabe für Schachtreparaturen gutgeheissen; • Der temporären Holzlagerung z.G. der Holzkorporation Bonstetten auf der Baulandparzelle Heumoos zugestimmt. Christof Wicky, Gemeindeschreiber
Fette Beute in Zwillikon Unbekannte sind vor dem 23. Juni durch Aufbrechen der Türe ins Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Zwillikon eingedrungen. Ihnen fielen Waren im Wert von über 4000 Franken in die Hände. Den Sachschaden konnte die Kantonspolizei nicht beziffern. Durch Ablenken von zwei Serviceangestellten erbeuteten Trickdiebe in einem Hedinger Restaurant aus der Kasse rund 50 Franken. Der Fall ereignete sich vor ein paar Tagen. Am Freitagabend kam es während des WM-Gruppenspiels Serbien gegen die Schweiz in einer Bar in Affoltern zu einer Schlägerei. Über Verletzte konnte die Kapo keine Angaben machen. Gleich zwei Patrouillen rückten aus, weil sich Anwohner am Montagabend an der Alten Kanzleistrasse in Affoltern durch lärmende Fussballfans gestört fühlten. Es blieb bei Ermahnungen. (-ter.)
1300 E-Bikes und Velos kontrolliert Die Kantonspolizei Zürich und diverse Kommunalpolizeien haben vom 28. Mai bis 24. Juni auf dem Gebiet des Kantons Zürich eine Schwerpunktaktion zum Thema Fahrräder und E-Bikes durchgeführt. Während rund vier Wochen wurden im Kanton Zürich (ohne Städte Zürich und Winterthur) gegen 1300 Lenkerinnen und Lenker von Fahrrädern oder E-Bikes angehalten und kontrolliert. Dabei mussten 360 Zweiräder wegen technischer Mängel beanstandet werden, was in Einzelfällen zu Ordnungsbussen oder Verzeigungen führte. Rund 630 Mal stellten die Polizistinnen und Polizisten verschiedene Verkehrsregelverletzungen von Velo- oder E-Bike-Lenkenden fest. Sie wurden belehrt oder erhielten eine Ordnungsbusse. Gegen rund 80 Personen erfolgte eine Rapporterstattung an das jeweils zuständige Statthalteramt. Im Rahmen der Präventionskampagne www.weniger-seniorenunfälle.ch wurden im Mai und Juni vier kostenlose E-Bike-Fahrkurse für Personen über 60 Jahre erfolgreich durchgeführt. Der fünfte und letzte Fahrkurs, welcher bereits ausgebucht ist, findet am nächsten Mittwoch statt. (pd.)
Handarbeitsartikel aufgehoben Die Erarbeitung einer neuen Lektionentafel zum Zürcher Lehrplan 21 gab Anlass, die gesetzlichen Grundlagen zu überprüfen. Als einziges Unterrichtsfach war Handarbeit mit einer genauen Anzahl Wochenlektionen für jedes Schuljahr im Volksschulgesetz festgelegt (§ 21a). Die Regelung einzelner Unterrichtsfächer auf Gesetzesstufe ist systemfremd und schränkt die Gestaltungsmöglichkeiten für die Lektionentafel erheblich ein. Um eine ausgewogene Verteilung der Lektionen auf die verschiedenen Fachbereiche zu erreichen und neue Akzente, unter anderem in Medien und Informatik, zu setzen, wurde der Paragraf 21a des Volksschulgesetzes aufgehoben. Die Änderung tritt auf Beginn des Schuljahres in Kraft. (pd.) anzeige
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Einladung zum öffentlichen Referat Unvorstellbar – ein normaler Tag und eine Hand ist nicht zu gebrauchen … Darum sind der Erhalt oder die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Hände ein wichtiges Ziel der Ärzte. Nicht selten braucht es dazu medizinische Behandlungen. Oft reichen jedoch kleine, nicht aufwändige Operationen. Mehr darüber erfahren Sie im Vortrag von Dr. Matthias Wiens. Dr. med. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie, freut sich auf Ihren Besuch und wird nach dem Referat gerne bei einem Apéro mit Ihnen diskutieren und Ihre Fragen beantworten. Sie sind herzlich eingeladen. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Spital Affoltern · Mehrzweckraum Haus Rigi Melchior Hirzel-Weg 40 · 8910 Affoltern a. A. Telefon 044 714 21 11 · kontakt@spitalaffoltern.ch www.spitalaffoltern.ch
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Halbnackte Frauen so weit das Auge reicht Die Agir missachtet das Gleichstellungsgesetz – und das, obwohl sie auch öffentliche Aufträge ausführt Nicht nur bei ihren Werbesujets setzt die Agir auf Sex. Auf der Website sind diverse sprachliche Entgleisungen zu finden. Im Mitarbeitermagazin «grünes edelweiss» ist die Entwürdigung am schlimmsten. Die Submissionsverordnung des Kantons Zürich schreibt Auftragnehmern die Gleichbehandlung von Frau und Mann vor. Erfüllt Agir diese Vorgaben? ................................................... von livia häberling Wer auf der Website mehr über Agir erfahren will, staunt nicht schlecht. Das Unternehmen mit rund 350 Mitarbeitenden hat acht Tochterfirmen, drei davon im Ausland. Die Agir erklärt diese Geschäftsübernahmen so: «Weil es der Familie in der Schweiz auf Dauer zu langweilig war, heiratete sie flugs ein paar heisse Bräute im Ausland. Zwei Tschechinnen und eine Serbin lautet der aktuelle Haremszwischenstand.» Ebenfalls auf der Website aufgeschaltet: das Mitarbeitermagazin «grünes edelweiss». Das Heft erscheint alle drei bis vier Monate in einer Auflage von 1100 Exemplaren und wird in die Haushalte aller Mitarbeitenden versandt. Auch Pensionäre, Freunde und Bekannte werden damit beliefert. Wer darin blättert, stösst auf jede Menge Schlüpfriges.
Der Verwaltungsrat macht kräftig mit Den Anfang macht jeweils Marino Crescionini, ehemaliger Geschäftsführer und heutiges Verwaltungsratsmitglied. Im Editorial von Ausgabe Nr. 50 ist zu lesen: «Das kleine Pflänzchen ist ganz schön gewachsen (...) das bestätigt nur, dass es also doch um die Grösse geht. Genial ist jedoch, wenn neben der Grösse auch die Qualität stimmt. Schliesslich ist knackiger Inhalt Nummer für Nummer gewährleistet.» Und weiter heisst es: «(...) Die Texte und die Bilder krachen. Sie zeigen Wirkung. Und genau das ist es, was es zu dem gemacht hat, was es jetzt ist. (...) Freut euch daher jetzt schon auf mehr. Zurücklehnen und aufatmen? Nö! Der Chefgärtner und seine wortreichen und eloquenten Vasallen hauen weiter auf den Putz. Die wissen, wies geht und setzen – je älter, desto besser – erst recht einen drauf. (...) Und jetzt rein ins Vergnügen. Weidet eure Augen in der 50sten Ausgabe. Ergötzt euch an seinem blendenden Schimmer auf den folgenden Blättern.»
Dass Cresiconini die Frauen mag, liest man auch in Ausgabe Nr. 48, als es um seinen Abschied geht: «Der neue König in Agirs Kies + Betonland heisst Pascal Müller. Er ist nicht nur grösser als der ehemalige Chef cm, sondern hat auch frauenmässig mehr zu bieten. Cm dazu: «Es ist die Qualität, die zählt und nicht die Quantität!» Auch Hans-Martin Meyer erscheint immer wieder auf Bildmontagen. «Hama weiss wirklich, wie abfiggen geht», ist dazu auf einer zu lesen.
Das «Marketing-Tussi» kann nicht rechnen Weniger gut kommen die Agir-Mitarbeiterinnen weg. Einmal heisst es über Alexia Dominguez, ebenfalls Mitglied der Redaktion, Folgendes: «Nach zig abgeschmetterten DesignVorschlägen hat sich Marketingtussi Alexia endlich entschieden! Ringerstaffel Freiamt-Präsident Sandro Vollenweider dazu: Dachte, ich erlebs nicht mehr. (...) Ihr Kommentar: Das geht nicht zack zack! Schliesslich sollen doch die athletischen Körper auch richtig zur Geltung kommen.» Ein anderes Mal macht sich Crescionini im Editorial unter dem Titel «Oh, wie liebe ich Alexia!» über ihre fehlenden Rechen- und ExcelKenntnisse lustig. Auch andere Mitarbeiterinnen haben es schwer: Rahel Mondgenast, genannt «Agir-Blume», hat den Ski-Tag organisiert. Offenbar war im Car dauernd ein Piepston zu hören. Im Ausflugsbericht heisst es: «Danke für die Organisation Rahel, bis nächstes Jahr! Fürs nächste Mal eine kleine Anregung: Wenn schon Piepen, dann eine veritable Peep-Show, bitte. Dann sind garantiert noch mehr dabei.»
Die Mitarbeiter berichten vom Besuch auf der Reeperbahn Auch die Mitarbeiter schreiben im Magazin fleissig mit. Einer schreibt vom Besuch bei einem Lieferanten in Hamburg und berichtet über den Besuch auf der Reeperbahn: «Genau dahin zog es jetzt die Männerschar. Nach keiner halben Stunde brachen wir das Sightseeing Reeperbahn wieder ab. Minus 10 Grad Celsius und 10 Zentimeter Schnee macht einfach nicht warm, trotz schönen Aussichten.» Über den Firmenbesuch schreibt er Folgendes: «Tatsächlich gibt es für das Zusammennähen von Filtertüchern noch keine optimalen Roboter. Stattdessen sitzen in der grossen klimatisierten Halle viele Frauen (...), und das nicht etwa, weil Frauen günstiger sind, sondern weil sie diese Arbeit einfach besser und zuverlässiger erledigen», heisst es da.
«Hama», damit ist Geschäftsleitungs- und Verwaltungsratsmitglied Hans-Martin Meyer gemeint. (Bilder: Mitarbeitermagazin «grünes edelweiss»)
Freude wurde das Werk immer umfangreicher. Im Wesentlichen ist es für unsere Mitarbeitenden gedacht, mehr nicht. Richtig ist, es gehört nicht auf die Homepage. Das ist ein Fauxpas, den wir umgehend korrigieren.» Zu einem klaren Schluss kommt Helena Trachsel von der kantonalen Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann: «Frauen werden in der Mitarbeiterzeitschrift und auf den Werbesujets auf demütigende und sexistische Art und Weise zum Konsum angeboten. Und dies ausschliesslich aufgrund ihres Geschlechts. Damit pflegt die Agir eine diskriminierende Betriebskultur und verstösst gegen das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann.» Das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann schreibt vor, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden dürfen. Das Verbot gilt insbesondere für die Anstellung, Aufgabenzuteilung, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, Entlöhnung, Aus- und Weiterbildung, Beförderung und Entlassung. Weiter heisst es: Diskriminierend ist jedes belästigende Verhalten sexueller Natur oder ein anderes Verhalten aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit, das die Würde von Frauen und Männern am Arbeitsplatz beeinträchtigt.»
Verletzt Agir die Submissionsverordnung?
Das Cover von Nr. 50. Im Button steht: «Streichelt mich. Das Flacon!»
Das Cover von Nr. 47. Der Mann auf den Kreuzen ist Marino Crescionini.
«Heute schon gebaggert?»
Limmattalbahn steht mitten im Text: «Überall am Lochen». Bei den Dienstjubiläen liest man in grossen Lettern «Läck, so lang?» Über das Geburtstagsfest von Verwaltungsratsmitglied Crescionini steht: «Geiles Schmierentheater». Im Interview mit dem CEO der Firma Toggenburger AG steht inmitten des Texts in grossen Buchstaben «Wir haben zwar nicht den Grössten, aber ...».
Mit Geschlechterstereotypen spart die Redaktion auch bei den Weihnachtsgeschenken nicht. Unter dem Titel: «Heute schon gebaggert?» Gibts Tipps zum Geschenkkauf: «Was schenken? Der Mutter/Tochter eine Kitchen-Aid, dem Vater/Sohn Lego-Technic, so klappts am Heiligabend.» Im Allgemeinen wird im Heft mit anrüchigem Vokabular nicht gespart: Von «spritzige Sache» über «neues Loch, neues Glück» oder «günstig und geil» ist alles dabei. Anderswo geht es um Sandwiches, dort steht: «Je schärfer desto besser gilt für Frauen, NICHT für Geniesser!» Wer das Heft durchblättert, stellt fest: Sex ist nahezu im gesamten Magazin gegenwärtig. Zwar wird auch über aktuelle Bauprojekte oder Personelles berichtet, aber auch dort wird die Sprache sehr explizit verwendet. In einem Baubericht über die Arbeiten an der neuen Tramverbindung der
«Eine diskriminierende Betriebskultur» Der «Anzeiger» wollte von Redaktionsleiter Marino Crescionini wissen, was nackte Frauen in einem Mitarbeitendenmagazin zu suchen haben und ob man sich bewusst sei, dass sich Mitarbeiterinnen allenfalls sexuell belästigt fühlen könnten, wenn sie das Heft nach Hause geschickt erhielten. Seine Antwort zur Mitarbeitendenzeitschrift fällt so aus: «Dieses Heftchen gehört nicht zur Werbestrategie von Agir. Aus
In der Vergangenheit hat Agir diverse Bauprojekte für die öffentliche Hand ausgeführt. So beispielsweise 2012 für das Astra im Milchbucktunnel oder von 2010 bis 2014 beim Bau von Pfeilern und Brücken für die Durchmesserlinie der SBB. Oftmals ist Agir auch als Subunternehmen an Bauprojekten der Kantone und des Bundes beteiligt. So auch aktuell beim Ausbau der Limmattalbahn. Am Unternehmen Limmattalbahn AG hält der Kanton Zürich 75 % der Aktien, der Kanton Aargau 25 %. Agir beliefert Kibag, Keller+Frei und Walo mit Kies und Beton und besorgt die Abfuhren des Altbelags und des Aushubes. In der Submissionsverordnung des Kantons Zürich steht «Die Vergabestelle stellt vertraglich sicher, dass die Anbietenden (...) die Gleichbehandlung von Frau und Mann einhalten.» Weiter stellt die Vergabestelle sicher, dass sich «Dritte, denen sie Aufträge weiterleiten, ebenfalls vertraglich verpflichten, (...) die Gleichbehandlung von Frau und Mann einzuhalten.» Eben jenes Gleichstellungsgesetz verletzt Agir jedoch gemäss Helena Trachsel durch seine diskriminierende und sexistische Betriebskultur.
Ungerechtigkeit macht blind von livia häberling
as Erschütterndste an ungerechten Systemen ist nicht das Leid, das sie verursachen. Es ist die Perfidie, die Blindheit, die durch Gewohnheit erzeugt wird. Bei Unterdrückern und Unterdrückten gleichermassen. Abnormales wird normal, langsam aber stetig. Irgendwann lässt sich das Unrecht nicht mehr als solches erkennen. Man hinterfragt
nicht mehr, akzeptiert – und wird Teil des Problems. Dieser Mechanismus zeigt sich im Fall von Agir. Die Mitarbeiterzeitschrift «grünes edelweiss» entwürdigt und unterdrückt Frauen aufs Gröbste, indem sie zu Lustobjekten degradiert werden. Besonders schockierend: Vier der acht Redaktionsmitglieder sind Frauen. Sie schreiben mit und leiten damit Wasser auf die Mühlen eines Macht-Systems, das sie nicht als Gewinnerinnen vorsieht. Aus dem weiblichen Teil der
Redaktion war zu vernehmen, der Werbeauftritt sei mit Humor zu verstehen, wer darin Anstössiges sehe, interpretiere zu viel hinein. Das Problem sind also die Betrachterinnen und Betrachter. Sie sind zu spitzfindig, zu sensibel, zu kleingeistig. Es ist zynisch, mit einer systematisch diskriminierenden Firmenkultur das Gleichstellungsgesetz zu missachten und der Gegenseite dann Intoleranz vorzuwerfen. Auch die Reaktion von Marketingleiter Marino Crescionini zeigt, dass das
Bewusstsein für die Missstände fehlt. Das Heft sollte nicht öffentlich zugänglich sein, liess er ausrichten. Richtig ist: Sexistische, diskriminierende und entwürdigende Inhalte haben keine Existenzberechtigung. Auch dann nicht, wenn sie vom Radar der Öffentlichkeit genommen werden. Die Unternehmensleitung von Agir produziert ein Mitarbeitermagazin, das – wenn überhaupt – auf die Bedürfnisse von Männern ausgerichtet ist. Dabei verkennt sie, dass sie nicht nur ihren Mitarbeitern gegenüber in der
Verantwortung steht, sondern auch ihren Mitarbeiterinnen. Es überrascht nicht, dass die Mitarbeiterinnen in diesem frauenfeindlichen Umfeld kooperieren. Sei es bewusst, aus Angst vor Konsequenzen, oder durch fehlendes Bewusstsein für das Unrecht, das ihnen widerfährt. Wer Teil des Problems ist, entwickelt Verständnis für Vorgänge, die das System zementieren, statt es zu stoppen. Gefragt ist jedoch nicht Verständnis, sondern Unverständnis. Nur so kann sich etwas verändern.
An der Sek Bonstetten geht eine Ära zu Ende
Gelungenes Generationenprojekt
Sekundarschüler aus Bonstetten erklären älteren Leuten das iPad
Erste Schulsozialarbeiterin verabschiedet Vor 15 Jahren nahm Bigi Bürki an der Sekundarschule Bonstetten ihre Tätigkeit als Schulsozialarbeiterin auf. Sie brachte viel Erfahrung aus diversen Aktivitäten rund um Kinder und Jugendliche mit. Unter anderem leitete sie mehrere Jahre den Jugendtreff in Bonstetten. Nicht zuletzt auch deswegen war allen damals klar, dass mit ihr eine äusserst engagierte und fachkundige Person den Alltag der Sek Bonstetten bereichern und den Schülerinnen und Schülern eine besondere Stütze in schwierigen Situation sein wird. Die Nähe zu den Jugendlichen, ihre besondere Art und Weise, auf sie einzugehen, und ihr grosses Verständnis für die Alltagssorgen, Krisen und Probleme der Jugendlichen zeichnen Bigi Bürki aus. Kein Tag vergeht, ohne dass sie nicht kontaktiert wird und in
ruhiger und besonnener Art hilft, schwierige Momente zu meistern. Die Gesellschaft verändert sich, Schulsozialarbeitende sind aus unseren Schulen nicht mehr wegzudenken und stellen eine wichtige Funktion in unserer heterogenen Welt dar. Bigi Bürki hat sich immer mit unwahrscheinlich grossem Herz für die Anliegen der Jugendlichen eingesetzt. Sie war die erste Schulsozialarbeiterin im Bezirk und hat diese Funktion beispielhaft ausgefüllt. Nun ist die Zeit gekommen für all ihre Dienste und die geleistete Arbeit zu danken: Liebe Bigi, die Sek Bonstetten gönnt dir deinen Ruhestand sehr und wünscht dir alles Gute für die Zeit, die jetzt kommt! Corinne Stutz, Schulpräsidentin Sek Bonstetten
Bigi Bürki (Mitte vorne) mit Schülerinnen und Schüler der Sek Bonstetten. (zvg.) anzeige
Bonstetter Sek-Schüler erklären das iPad, das sie auch im Unterricht regelmässig nutzen dürfen. (Bild zvg.)
Unter dem Patronat des Vereins CompiSternli luden Bonstetter Sek-Schüler ältere Leute zum iPad-Kurs in die Kafimüli. Vom Generationenprojekt haben beide Seiten profitiert. Dienstagmorgen, 19. Juni: 16 Jugendlichen versammelten sich mit etwas gemischten Gefühlen in der Kafimüli in Stallikon. Es war nämlich ein besonderer Tag: Die Klasse A3c der Sek Bonstetten veranstaltete den ersten von zwei iPad-Workshops für ältere Personen. Das Ziel: die verschiedenen Generationen näher zusammenzubringen. Die Drittklässler hatten sich schon Wochen vor dem Event darauf vorbereitet. Nicht nur suchten sie fleissig ältere Personen, die mitmachen würden, sondern auch passende Apps,
stellten ein umfangreiches Lerndossier zusammen und lernten, wie man mit älteren Personen umgeht und sie kompetent berät. Am ersten der beiden Tage standen sie alle in den blauen Shirts von «CompiSternli» vor der Tür der Kafimüli in Stallikon und begrüssten die ersten älteren Semester, die nach und nach eintrudelten. Jeder Jugendliche setzte sich zu jemandem, bald erfüllten lebhafte Gespräche den Raum. Am Mittwoch waren die Jugendlichen schon etwas überzeugter, denn nun wussten sie, was sie erwarten würde. Am Kursende durften die älteren Personen das Lerndossier nach Hause nehmen, um es vielleicht wieder hervorzuholen und das Gelernte zu vertiefen. Rückblickend waren die zwei Tage sehr erfolgreich und machten viel
Spass. Die älteren Gäste wie auch wir Schülerinnen und Schüler konnten vieles mitnehmen und lernen, was ein tolles Erlebnis war. «Am Anfang, als Herr Schai uns dieses Projekt vorgestellt hatte, war ich noch nicht so begeistert», sagt Schüler Timon, «aber jetzt, nachdem ich diese Erfahrungen gesammelt habe, finde ich es wirklich toll.» «Mir gefiel besonders, dass auch wir Schüler den Erwachsenen etwas beibringen können und nicht immer die Erwachsenen den Schülern», fand Schülerin Fabienne. Und Schüler Mark verrät, was er selber lernen konnte: «Ich musste mich in Geduld üben, aber auch in deutlichem Reden.» Jill und Enrico, Klasse A3c, Sek Bonstetten Weitere Infos unter www.compisternli.ch.
Erfolgreiche Fusionsversammlung Die Wasserversorgungen von Uerzlikon und Hauptikon werden eins Weil im Uerzliker Oberdorf zu wenig Wasserdruck vorhanden ist, hat sich die Wasserversorgung am letzten Dienstagabend mit derjenigen im höher gelegenen Nachbardorf Hauptikon zusammengeschlossen. Keine Chance hatte die Idee, auch noch mit Kappel zu fusionieren. ................................................... von martin platter Sie heisst «Wasserversorgungsgenossenschaft Hauptikon Uerzlikon», die neue Wasserversorgung, die künftig die Dörfer Uerzlikon, Hauptikon, Rossau und Steinhausen mit frischem Grund- und Quellwasser versorgen wird. Auslöser für die ausserordentliche Fusionsversammlung am letzten Dienstagabend in Uerzlikon waren die technischen Herausforderungen, mit der sich die Wasserversorgung Uerzlikon konfrontiert sah, um auch künftig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Bisher behalf man sich mit einer Pumpstation im Oberdorf, um den Wasserdruck zu erhöhen. Doch deren Kapazität ist mit den zahlreichen Neubauten am Limit und auch das Reservoir im Aarbach muss demnächst saniert werden. Eine Studie von Simon Streit von der Holinger AG hat schliesslich ergeben, dass der Zusammenschluss mit dem Leitungsnetz des höher gelegenen Hauptikon die sinnvollste und wirtschaftlichste Lösung ist.
Nach der erfolgreichen Fusionsversammlung von links die abtretenden Vorstandsmitglieder Rolf Künzi, Hauptikon, und Jakob Müller, Uerzlikon, sowie der neugewählte Vorstand mit Kassier Fredy Müller, Präsident Florian Schneiter, Aktuarin Andrea Hottinger und die beiden bisherigen Präsidenten Urs Vollenweider, Uerzlikon, und Stefan Brunner, Hauptikon, als neue Beisitzer. (Bild Martin Platter) Genügend Reservoirkapazität Die beiden Reservoire der Wasserversorgungsgenossenschaft Hauptikon sind selbst im Brandfall gross genug für beide Dörfer. Rund eine Million Franken kosten die baulichen Massnahmen für den hydrologischen Zusammenschluss, die Versorgungssicherheit und die Fusion, die sich in vier Teilprojekte gliedern: Leistungsbau Hauptikon-Uerzlikon, neue Steuerungen, neues Pumpwerk im Arbach, um die Quelle auch künftig nutzen zu können und der Ersatz der Grundwasserpumpe in den Weiermatten. Ein Investitionsvolumen allerdings, das die Wasserversorgung Uerzlikon auch bei einem Alleingang hätte ausgeben müssen. «Mit dem Zusammenschluss sind die Wasserversorgungen besser für Extremsituationen gewappnet. Es wäre
auch möglich, sich nur technisch zusammenzuschliessen, ohne zu fusionieren. Dann müsste aber an verschiedenen Stellen das Wasser gemessen und entsprechend verrechnet werden. Es müssten Verteilschlüssel zu den Investitions- und Unterhaltskosten gefunden werden. Die Fusion vereinfacht die Organisation, da das ganze Netz über eine Kasse läuft», sagte Fredy Müller, der im Vorfeld der ausserordentlichen Generalversammlungen die wichtigsten Informationen vermittelte. Und: Beide Wasserversorgungen sind durch die rege Bautätigkeit finanziell kerngesund und steuern pro Mitglied in etwa das gleiche Eigenkapital bei. Dann folgten zuerst die letzten Generalversammlungen der beiden Genossenschaften, die im Beisein von Notar Roman Schneebeli einstimmig der Fusion zustimmten. Auch die
Statutenrevision der Wasserversorgung Uerzlikon wurde einstimmig gutgeheissen wie auch das Gebührenreglement, das 90 Franken Grundgebühr (neu plus 2,5 Prozent Mehrwertsteuer) und Fr. 1.20 pro Kubikmeter Wasser (inkl. MwSt.) vorsieht und künftig auch in der fusionierten Genossenschaft gilt.
Chancenlose Vorstösse Ein Antrag aus dem Plenum, der die Wahl von Kassier Fredy Müller wegen Befangenheit verhindern wollte, weil dessen Vater künftig als Gemeindepräsident erste Kontrollinstanz der Wasserversorgungen ist, blieb ebenso chancenlos wie die Idee, gleich auch noch mit der Wasserversorgung Kappels zu fusionieren. Die Gründungsversammlung der Wasserversorgungsgenossenschaft Hauptikon Uerzlikon
folgte sämtlichen Wahlvorschlägen der vorberatenden Kommission. Einstimmig gewählt wurden der neue Präsident Florian Schneiter, Aktuarin Andrea Hottinger und die beiden bisherigen Präsidenten Urs Vollenweider und Stefan Brunner als Beisitzer. Mit einer Gegenstimme schaffte Fredy Müller die Wahl zum Kassier. Als Rechnungsrevisoren wurden Andrea Schläfli (Vorsitz), Alfred Steiner und der Schreibende bestätigt. Die mit der Fusion ausscheidenden Vorstandsmitglieder Jakob Müller und Rolf Künzli wurden mit Applaus und einem Präsent verabschiedet, ebenso der scheidende Rechnungsrevisor Daniel Vollenweider. Zum Abschluss gratulierte der Kappeler Gemeinderat Hans Arnold zur gelungenen Fusion und bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Vorarbeit.
Ein Vorname, der Regionen verbindet Emmentaler Werner zu Besuch bei den Obfelder Wernis
D Die Mähdrescher fahren für die Gerstenernte bereits seit Mitte Juni. (Bild Marianne Voss)
Extrem früher Start der Getreideernte
ie einen sprechen den behäbigen Emmentaler Dialekt, die anderen Züritüütsch. Aber die nicht mehr ganz jungen Männer verbindet eines: Sie alle heissen Werner. Und beiderorts sind sie Mitglieder im Verein oder im Club. Seit drei Jahren pflegen der Werner-Verein Emmental und der 1966 aus dem Turnverein entstandene und noch zehn Mitglieder zählende Werni-Club Obfelden freundschaftliche Verbundenheit. Die Obfelder reisen seither um den 19. April, dem Namenstag, zur Generalversammlung der Emmentaler Werner
ins «Kreuz» nach Schüpbach (Gemeinde Signau). Sie sind dort auch Vereinsmitglieder. Am vergangenen Samstag folgte nun der fällige Gegenbesuch im Säuliamt. Zwei Dutzend Werner reisten per Bus zum Schützenhaus Obfelden-Maschwanden – nicht, um an einer GV teilzunehmen (die Obfelder Werni sind kein offizieller Verein), sondern beim gemütlichen Essen und Trinken ungezwungenen Austausch zu pflegen. Und dass lüpfige Klänge für weitere Auflockerung sorgten, dafür sorgten die Emmentaler, welche die Musi-
kanten gleich mitbrachten. Aber da schüttelten die Obfelder auch ihren musikalischen Trumpf aus den Ärmeln. Ein Anruf bei Leo Kälin, dem ungekrönten Volksmusikkönig, genügte. Und schon stand der «stehende Klarinettist», wie er in diesen Kreisen genannt wird, mit seinem vertrauten «Werkzeug» den Emmentaler Musikanten zur Seite. Nicht nur er sorgte für eine Formation, die es in dieser Zusammensetzung wohl nie mehr geben wird: Das Obfelder Clubmitglied Werni Frei begleitete das Trio mit der Gitarre … (-ter.)
Gerstenfelder sind mehrheitlich abgeräumt Die Getreideernte begann so früh wie schon seit Jahren nicht mehr. Die Erträge sind gut, und durch das schöne, stabile Wetter stand niemand unter Druck – weder die Bauern noch die Sammelstelle in Mettmenstetten. ................................................... von marianne voss Seit Xaver Amgwerd in der Getreidesammelstelle Mettmenstetten arbeitet – und das ist seit 2001 – hat er noch nie eine so frühe Getreideernte erlebt. «Am 18. Juni ging es bereits los. Und innerhalb einer Woche nahmen wir 500 Tonnen Gerste an, das sind vier Fünftel der gesamten Menge», erklärt er. Bis Ende dieser Woche werde die Gerstenernte bereits mehrheitlich abgeschlossen sein. Das ausserordentlich warme Wetter hat natürlich zur schnellen Reife beigetragen, und die stabile Lage in den letzten Tagen ermöglichte den
Landwirten eine Ernte ohne Stress und ohne ängstlichen Blick zum Himmel. Auch das Stroh konnte trocken gepresst und heimgeführt werden. Für die Sammelstelle war die Situation auch angenehm, denn es entstanden keine Engpässe. «Wir mussten auch weniger Nachtarbeit leisten», so der Leiter der Sammelstelle.
Weder Sturm noch Hagel Die Gerstenerträge fallen dieses Jahr gut aus, jedoch nicht ganz so hoch wie letztes Jahr. Sie betragen beim Extenso-Anbau fünf bis sieben Tonnen pro Hektare, beim Intensiv-Anbau bis zu neun Tonnen. Die Qualität liegt im guten Durchschnitt. Die Getreidefelder präsentieren sich zurzeit allgemein wunderschön, da sie weder durch extremen Sturm noch durch Hagel havariert wurden. Was der Gerste jedoch etwas zusetzte, war der Pilzbefall der Blätter, verursacht durch das warme, feuchte Wetter im Frühling.
Gruppenbild beim Schützenhaus Obfelden-Maschwanden: Obfelder Wernis, vereint mit den Emmentaler Wernern. Vorne, 3. Von links: Leo Kälin, der mit einem Gastauftritt überraschte. (Bild Werner Schneiter)
Über alle Berge und quer durch die Schweiz Markus Maeder und Regula Jaeger lasen aus ihrem Buch «Fussgang» Für einmal fand eine Lesung der Buchhandlung Scheidegger nicht zwischen Bücherregalen statt, sondern in der Gärtnerei Blattgrün in Rifferswil. Gemeinsam ist den Gartenspezialisten und den Langstreckenwanderern, dass sie «Unspektakuläres» ins Scheinwerferlicht rücken. ................................................... von regula zellweger Der Ort für die Lesung war gut gewählt und die Stammgäste von Lesungen in der Buchhandlung liessen sich weder vom längeren Anfahrtsweg noch von Mücken abhalten. Der Duft von Mückenschutzmittel durchzog die Luft, in kluger Voraussicht hatte das Buchhandlungsteam vorgesorgt. Mit dieser Lesung wagt das Scheidegger-Team neue Wege, um neue Kundensegmente anzusprechen. Die Lesung von Regula Jaeger und Markus Maeder aus ihrem Buch «Fussgang» wurde von Leandra und Ruth mit lüpfigen Schwyzerörgeliklängen musikalisch umrahmt.
Start in ein Abenteuer Markus Maeder schenkte sich die Wanderung zum 70. Geburtstag. Er hatte die vage Idee schon lange, doch jetzt sollte es sein. Wann sonst? Regula Jaeger begleitet Interessierte
professionell bei Wanderungen und beim Leben in der freien Natur. Markus Maeder brauchte keine Überredungskünste, um Regula Jaeger von seiner Idee zu überzeugen, zumal auch von Anfang an die Publikation eines Buches zu dieser Wanderung geplant war. Rund ein Dutzend Pässe überquerten Markus Maeder und Regula Jaeger in sieben Wochenetappen. Dem nördlichen Alpenkamm entlang auf Alpwegen und Saumpfaden wanderten sie vom Zürichsee nach Genf. Dabei nahmen sie mit allen Sinnen Menschen und Landschaften wahr. Sie starteten am Valentinstag 2015. Diesen im Buch beschriebenen Start lasen und erzählten sie. Vor allem die Reaktionen anderer auf ihren Plan, Genf zu Fuss zu erreichen, beschrieben sie. Viele reagierten mit «Das möchte ich auch!» Übernachtet wurde in SAC-Hütten, auf einem Heuboden, in B&Bs, aber auch zwei Mal in einem 5-Sterne-Hotel. 1200 Franken soll die grossartige Erfahrung für beide gekostet haben.
Menschliches und Zwischenmenschliches Kurlige Menschen trafen sie auf ihrer Wanderung, beispielsweise den Wirt Wäly in Wagenkehr im Gental, der zuerst etwas schroff war, dann aber auftaute. Mit Geissenwurst und Käse im Gepäck zogen die beiden weiter. Wagenkehr heisst so, weil hier früher
die Wagen umkehren mussten – es ging weiter zu Fuss über den Jochpass, mit Saumtieren oder mit einer Sänfte. Früher. Regula Jaeger und Markus Maeder machten wirklich alles im «Fussgang». Ein möglicher Konfliktherd war der Fotoapparat von Markus Maeder. Fotografieren braucht Zeit. Und Regula Jaeger trieb es weiter. Schliesslich verlegte sie sich aufs Sammeln von Kräutern, während er fotografierte. Damit herrschte Frieden und rund 35 stimmungsvolle Fotos beleben das Buch «Fussgang». Die Sprache des Buches, das auf Tagebüchern von Regula Jaeger basiert, ist bildhaft. Beispiele: «Wege werden von immer wieder neuen Füssen überschrieben», oder «Wurzeln schlagen und Flügel entfalten.» Die Wanderung nach Genf war auch eine Wanderung zu sich selbst. Markus Maeder beschreibt dies mit einer Metapher von Schwangerschaft und Geburt. Sie erzählten mit einer Selbstverständlichkeit, dass sie von Dialekt zu Dialekt, von Lokalradio zu Lokalradio wanderten. So kann man es auch sehen.
Die naheliegenden Wunder Das Buch ist letztes Jahr erschienen und wurde bereits ein zweites Mal aufgelegt. Das Buchhandlungsteam verkaufte in der Gärtnerei Blattgrün Bücher, die Autoren signierten. Die
Regula Jaeger und Markus Maeder steckten die Besucher der Lesung in der Gärtnerei Blattgrün in Rifferswil mit ihrer Begeisterung fürs Weitwandern im eigenen Land an. (Bild Regula Zellweger) Besucher der Lesung im Grünen genossen den Apéro und erkundeten mit einem Glas Wein in der Hand den Park. Man wird wiederkommen in die Gärtnerei, die unterhalb der Baumschule Reichenbach und oberhalb des Seleger Moors gelegen ist. Denn wo
sonst findet man so viele Pflanzen, die im Schatten wachsen. Regula Jaeger und Markus Maeder propagieren dafür, eine Welt zu erkunden, die man leicht übersieht, weil sie so nahe liegt. Das gilt wohl auch für die Bewohner des Knonauer Amts.
Ideenreichtum und kreative Mottos für die fünfte Jahreszeit ausleben Säuliämtler Fasnachts-Wagenbau-Clique sucht neue Bauunterkunft Was im Jahre 1993 als Stammtischidee entstand, ist unter dem Namen «Ratlose-Clique» an der Fasnacht allseits beliebt und bekannt.
Die beste Vorbereitung ist, wenn ein Kind ausgiebig gespielt hat. (Bild zvg.)
Anfänglich noch als Fussgruppe im Säuliamt vertreten, durfte die «Ratlose-Clique» im Jahr 2000 erstmalig mit ihrem Fasnachtswagen vor dem Ämtler Publikum auftreten. Seit nun mehr als 18 Jahren konnte sie
ihren Wagen zur Familie Wetli in Hedingen nach Hause fahren. Ihren «Fasnachts-Unterkunftpaten» ist die Clique entsprechend dankbar – für die langjährige Freundschaft, die vielen schönen Momente, die Unterstützung und nicht zu vergessen die Gastfreundschaft. Doch wie so oft hat alles Gute auch mal ein Ende und die Wagenbau-Clique sucht daher von Mitte Oktober bis Mitte März neue vier Wände, damit sie auch weiterhin in der fünf-
Von der Spielgruppe in den Kindergarten
Gemischte Gefühle vor dem Übertritt Entwicklungsgerecht und erdenklich simpel ist die «Kindergartenvorbereitung» à la Spielgruppe: Ablösung, Ankommen, Freispiel, Znüni, Freispiel. Zum Schluss ein bis zwei freiwillige Kreis- oder Bewegungsspiele, Aufräumen, Abschlusslied – das ist es. Die Kinder können sich am besten entwickeln, gefordert und gefördert werden, wenn die Angebote der Spielgruppe mit dem kindlichen Entwicklungsstand zusammenpassen. Die beste Vorbereitung auf den Kindergarten und Schule ist, wenn ein Kind ausgiebig gespielt hat. Schon viele Wochen vor den Sommerferien ist der erste Kindergartentag ein grosses Thema. Nicht nur für die Spielgruppenkinder, sondern auch für die Eltern. «Freusch dich uf de Chindsgi?» Diese oft gestellte Frage ist manchmal schon zu viel für ein Kind, das den Kindergarten noch gar nicht kennt. Gemischte Gefühle bei einem Neubeginn sind völlig normal und es
ist wichtig, mit seinem Kind zu sprechen und es ihm klarzumachen. Das Kind kann so seine eigenen Gefühle besser einordnen. Die Kinder haben auch ein feines Gespür für die Empfindungen der Eltern, daher ist es wichtig, dass Eltern positive Signale aussenden und sich mit dem Kind freuen, dass es bereit für den Kindergarten ist. Die Leiterinnen der Spielgruppe Rägeboge Obfelden und Waldspielgruppe Silberspur stehen für die Bedürfnisse und Rechte der Kinder ein, halten fest an der Spielgruppenpädagogik und tun alles, um die Kinder und Eltern zu stärken. Gute Elternzusammenarbeit schafft Brücken und Vertrauen, baut Ängste ab und hilft beim gegenseitigen Verständnis. Der Spagat zwischen dem natürlichen Entwicklungsplan eines Kindes und den Gesellschaftlichen Anforderungen ist eine der grössten Herausforderungen – nicht nur für die Spielgruppenleiterinnen. (pd.)
«Asterix & Obelix» war diese Saison das Motto der «Ratlosen-Clique». (Bild zvg.)
ten Jahreszeit mit viel Ideenreichtum und kreativen Mottos erfreuen kann. Die neue Bauunterkunft sollte mindestens zwölf Meter lang, fünf Meter breit und vier Meter hoch sein. Weiter braucht es Strom- und möglichst auch Wasseranschluss sowie einen ganzjährig nutzbaren Lagerraum für Holz und Kostüme, rund acht mal sechs Meter gross. (pd.) Kontakt: Präsident Marcel Sidler, Tel. 079 429 15 11, www.ratlose-clique.ch.
Ganze Hecke im Wald entsorgt Illegale Deponien zwischen Obfelden und Maschwanden verursachen Ärger und Kosten Ende letzter Woche hat jemand eine Hecke gerodet und das Schnittgut im Wald zu entsorgen versucht. Der Fehlbare hat sich inzwischen gemeldet und sein Schnittgut richtig entsorgt.
Seltsame Kulturförderung in Affoltern Jedes halbe Jahr findet in der reformierten Kirche Affoltern a. A. ein Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern statt. Viele Konzertbesucher haben dabei am Sonntagabend vor dem parkiert. Denner Auch dieses Mal ... und haben nicht schlecht gestaunt, dass unter jedem Scheibenwischer ein Bussbescheid über 54 Franken klemmte. Vielleicht sollte der Orchestergesellschaft empfohlen werden Affoltern künftig zu meiden. Wir lassen uns jedoch das wunderbare Konzert von heute nicht vermiesen und gratulieren dem Dirigenten und den Musikern zu dieser begeisternden Veranstaltung. Wir freuen uns auf das nächste Konzert der Orchestergesellschaft an einem anderen Ort im Amt.
In mehreren Haufen fand es der Jagdaufseher am Sonntagmorgen auf Waldwegen im Wolserholz zwischen Obfelden und Maschwanden: illegal entsorgtes Schnittgut aus einem Garten. Ganze Thujasträucher, dazwischen etwas Bambus und Ahorn – sechs bis sieben Kubikmeter Grüngut insgesamt. Das dürfte eine über zehn Meter lange Thuja-Hecke gewesen sein, die komplett gerodet und dann am Samstag im Wald entsorgt wurde.
Bettina und Werner Bacher, Ottenbach
Busse und Mehraufwand Bei der geschädigten Holzkorporation war der Ärger gross – und auch das Unverständnis. Eine fachgerechte Entsorgung hätte den Hobbygärtner aus der Region kaum 50 Franken gekostet. Stattdessen wird es nun durch eine Busse und Mehraufwand viel teurer. Immerhin bleibt die Korporation Maschwanden nicht auf den
Jean-Jacques Duperrex (links) von der Korporation Maschwanden und Revierförster Flurin Farrér ärgern sich über das illegal entsorgte Schnittgut im Wolserholz. (Bild Thomas Stöckli) Kosten sitzen. Um das zu verhindern, zeigt sie Vergehen wie das Vorliegende systematisch an. Zumal es nicht der
erste Fall von illegaler Entsorgung in ihrem Wald war. Erst vor anderthalb Monaten musste sie, nur 500 Meter
vom jetzigen Tatort entfernt, eine Ladung Pneus aus dem Dickicht bergen und entsorgen. (tst.)
Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)
Was «Ex Muros» wirklich bedeutet
Unnötige Mauern
Über Geschmack lässt sich streiten. Dem einen gefällt die Hecke des Nachbarn, der anderen nicht. Der heilige Eifer, mit dem das Initiativkomitee «Ex Muros» um Hans Ruedi Haegi gegen die geplante ergänzende Mauer im Zugangsbereich der Domäne Kloster Kappel kämpft, erstaunt jedoch. Angehörige der reformierten Landeskirche, die nun aufgefordert werden, die landeskirchliche Volksinitiative «Wir wollen keine neue (Kloster)mauer» zu unterschreiben, mögen bei ihrer Entscheidung einige Punkte bedenken: Das Schreckgespenst «Wehrmauer», das die Initiative unterstellt, existiert nicht. Die Visualisierung der geplanten Stampfbetonmauer zeigt, dass von «Abschottung» keine Rede sein kann. Ihre einzige Funktion besteht darin, das unübersichtliche Areal im Zugangsbereich besser zu strukturieren. Die Mauer ist 180 Zentimeter hoch – also genau so hoch wie unzählige Gartenhecken im Bezirk. Ein Kloster ist jedoch kein Einfamilienhaus. Deshalb passt die historisch nachempfundene Mauer besser als eine «grüne» Abgrenzung.
Billige Polemik mit Schreckgespenst, Leserbrief vom 15. Juni.
Die Mauer ist 180 Zentimeter hoch – wie viele Gartenhecken. (Visualisierung zvg.) Das Kloster Kappel ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs, mit jährlich über 40 000 Besuchern. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Doch die heutige Situation auf der Domäne ist für die Gäste sehr unübersichtlich, sodass sie überall nach Parkplätzen suchen. Die Mauer schafft Ordnung und erhöht die Erlebnisqualität im Innern, wie es sich für ein Kloster mit über 800-jähriger Geschichte gehört. Der Masterplan umfasst weit mehr als nur die Mauer. Der Kanton Zürich, die reformierte Landeskirche, der Verein Kloster Kappel sowie die Gemein-
de Kappel drücken damit ihren Willen aus, das Gesamterlebnis zu optimieren, das historische Erbe für die Zukunft zu sichern und die wirtschaftliche Basis zu stärken. Würde die Initiative angenommen, ist das gesamte Erneuerungsprojekt gefährdet. Denn alternative Finanzierungsmöglichkeiten (ohne Lotteriefonds) sind nirgends in Sicht. Womit eine möglicherweise einmalige Chance vertan wird, die Zukunft der Klosterdomäne zu sichern. Vorstand Verein Kloster Kappel Gerhard Gysel, Präsident
Entmachtung der Kirchgemeinden Wem Gott ein Amt gibt ..., Leserbrief vom 26. Juni. Das im Leserbrief beschriebene (un)heimliche Verfahren der StatutenVerabschiedung durch die Exekutiven wurde erst ein Jahr später rein zufällig bekannt. Der Zürcher Kirchenrat liess sich ebenfalls zu diesem riskanten Spiel verleiten, angeführt durch einen ehemaligen Bezirksratspräsidenten, und liess die für legislative Geschäfte zuständige Kirchensynode aussen vor. Ein besonders extremes Beispiel des Abweichens vom demokratisch vorgegebenen Weg existiert – trotz mehrfachen Einwendungen dagegen – in der grössten Ämtler Ref. Kirchgemeinde. Dort hat sich der amtierende Präsident als «Verantwortlicher» für den Verein Kappelerhof die Krone aufsetzen lassen. Er bestimmt, was zum dortigen Geschehen nach aussen drin-
gen darf. Die zwei Delegierten und der Ersatzdelegierte dürfen den Bürgern keine Auskunft geben. Die sog. Präsidenten-Konferenz lässt grüssen ... Selber ist der Präsident weder Delegierter noch Mitglied des Vorstands Kappelerhof! Ein Delegierter ist Kirchenpfleger, der Ersatzdelegierte ist ebenfalls Kirchenpfleger, und beim zweiten Delegierten handelt es sich um den Vorgänger des jetzigen Präsidenten. Und das jetzige Vorstandsmitglied im Verein Kappelerhof musste sich nie einer Kirchgemeindeversammlung zur Wahl als Delegierter stellen. Sein einziger (kirchlicher) Leistungsausweis besteht darin, dass er einmal in der ref. Kirchgemeindeversammlung gegen den Kauf des Alten Gemeindehauses aufgerufen hatte. Anschaulich schöne Beispiele für eine funktionierende «Wirtschaft von Vettern».
Abschliessen können wir glücklicherweise mit einem höchst erfreulichen Geschehen neben dem aktuell unguten Zustand in Kappel. Hier funktionierte der Verstand trefflich: Eine ref. Kirchenpflege – nennen wir sie Obfelden – hat schon vor zwei Jahren ihren nicht legitimierten Beschluss, die geänderten Kappelerhof-Statuten einfach «durchzuwinken», ordentlich aufgehoben. Damit ist die statutarisch verlangte Einstimmigkeit nicht mehr gegeben. Und ohne dass die Delegierten der übrigen ref. Kirchgemeinden sich wehren würden, arbeitet der Vorstand eigenmächtig «fröhlich» mit den neuen Statuten, mit denen im Moment eine eigentliche Entmachtung der ref. Kirchgemeinden einhergeht. Hans Rudolf Haegi, Affoltern, Aktuar des Vereins «Ja zum Kloster Kappel!»
Nicht billig, sondern sehr teuer und kostspielig ist der Grund der Polemik, nämlich der finanzielle Aufwand für Mauern, die unnötig sind. Diese Gelder könnten ganz bestimmt sinnvoller eingesetzt werden. Ich teile die Meinung, dass in Zukunft noch unzählige Mauern erstellt werden. Die Frage ist nur, welchen Sinn und Zweck sie erfüllen sollen. Sie Herr Grotefeld vermuten, dass die von Trump geplante Mexikomauer, oder die ehemalige Berlinmauer uns Säuliämtler (nicht nur die Reformierten) für ein Nein der neuen Klostermauer bewogen hätte. Der Vergleich Klostermauer in Kappel mit der Mexikomauer von Trump und der ehemaligen Berlinmauer ist ihr Fantasie-
gespinst, ich wäre gar nie auf diese Idee gekommen. Sie erwarten, dass mit der neuen Klostermauer auf dem Areal die verschiedenen Nutzungen besser geordnet, Verkehr und Lärm reduziert werden. Die verschiedenen Nutzungen müssten sie etwas präziser erklären. Den Verkehr und Lärm reduzieren? Sind da die unzähligen PW der Besucher gemeint? Sollen die den Weg zum Kloster per öV oder zu Fuss antreten? Super, dann könnte man ja alle Parkplätze begrünen und es sähe aus wie im 15. Jahrhundert. Wir leben aber im 21. Jahrhundert und diesen Wunschtraum müssen wir vergessen. Aber seien sie beruhigt, auch ohne neue Klostermauer werden die zukünftigen Gäste sich in Kappel willkommen und wohl fühlen. Julius Gaisser, Hausen
Ursache der Verzögerung lag bei den Behörden Zum Projekt Doppelkindergarten in Mettmenstetten. Die Primarschulpflege beschwerte sich in verschiedenen Artikeln und auch in einem Brief an die Eltern der Primarschüler über Schwierigkeiten und Verzögerungen, angeblich wegen des Rekurses von Anwohnern zur Baubewilligung. Dazu folgende Informationen: Am 4. April 2017 erteilte der Gemeinderat die Baubewilligung für einen Doppelkindergarten, am 29. Mai 2017 bestätigte das Baurekursgericht des Kantons Zürich den Eingang des Rekurses und forderte die Gemeinde zu einer Stellungnahme auf. Am 28. Juni 2017 beantragte der Gemeinderat von sich aus, ohne Antwort auf den Rekurs, das Verfahren zu sistieren. In Abständen von mehreren Monaten fanden zwei Besprechungen zwischen der Gemeinde und den Rekurrierenden statt, dies mit dem Ergebnis, dass die Behörden am Projekt festhielten.
Am 3. April 2018, nach beinahe einem ganzen Jahr (!) seit der Sistierung des Verfahrens durch die Gemeinde, erteilte der Gemeinderat für das gleiche Projekt eine zweite, revidierte und ergänzte Baubewilligung. Auf diese überarbeitete neue Eingabe wurde kein neuer Rekurs eingereicht. Die Ursache der Verzögerung lag somit ausschliesslich bei der Primarschulpflege und dem Gemeinderat. Der Entscheid des Baurekursgerichts zum Rekurs der ersten Baubewilligung liegt vor und lautet zusammengefasst: 1. die Gemeinde muss sämtliche Kosten des Verfahrens übernehmen und 2. der Gemeinderat wird verpflichtet, den Rekurrierenden eine Umtriebsentschädigung zu bezahlen. Dieser Artikel trägt hoffentlich zur Klärung und besseren Information bei und wir erwarten, dass die Primarschulpflege inskünftig korrekt und vollständig informiert. Walter Heuberger Mettmenstetten
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Die neuste Produktion des Theaters ohoo! für junge Erwachsene feiert Premiere. > Seite 17
WM-Zeit im Coopark
Liveübertragung montags bis freitags Die Fussball-WM zieht uns in ihren Bann: Im Coopark werden alle Spiele während der Öffnungszeiten live im Coop Restaurant gezeigt. Im Kids Fun Club können am 4. Juli Fussbälle bemalt werden und am 11. Juli gibts ein gratis Fan-Schminken fürs Halbfinale am Abend. Die Fussball-WM in Russland ist das Fussballereignis des Jahres. Die Medien zeigen alle 64 WM-Spiele live und begleiten die Schweizer Nationalmannschaft hautnah durch das Turnier. Stimmen und Analysen zum Spielgeschehen, hitzige Diskussionen zu Schwalben und Doppeladern, Emotionen pur. Dank Social Media und Fernsehen sind wir mittendrin, immer und überall, haben alles im Blick oder auf dem Screen, verpassen keine Action, keinen Fehlgriff, auf und neben dem Platz. Die Super-Slow-
Fussball live im Coopark: von Montag bis Samstag, um 16 Uhr. (Bild zvg.)
motion von der Blutgrätsche bis zu den aktuellsten Statistiken vom TippSpiel mit den Arbeitskollegen.
Im letzten Jahr konnte der ZVV das finanzielle Ergebnis erneut verbessern: Mit 328,2 Mio. Franken lag das Defizit 13,4 Mio. tiefer als 2016. Der Kostendeckungsgrad stieg auf 67 Prozent. 2017 transportierten die Verkehrsunternehmen im ZVV 651 Mio. Fahrgäste mit Zug, Tram, Bus, Schiff und Luftseilbahn. Das entspricht einer anzeige
Urs Huber gewinnt Grosse Begeisterung in der Westschweiz für den Ämtler Bike-Profi. > Seite 21
Heisse Stimmung nach dem Schweizer WM-Triumph
«Guggenbühl»-Sommernachtsfest kam etwas anders als geplant
Live-Übertragung im Coopark Und trotzdem sehnen wir uns nach dem «Perfect Match», dem gemeinsamen Schauen der WM-Spiele mit der Familie, mit Freunden, beim Public Viewing oder in der Lieblingsbeiz. Mit Gleichgesinnten, als Social Happening, mit Bier, feinem Essen, Fangesängen, tollen Toren und unterhaltsamen Spielen. Im Coop Restaurant im Coopark werden während der Öffnungszeiten alle WM-Spiele übertragen. Dies gilt in der jetzigen Turnierphase für alle Spiele um 16 Uhr.
Fussbälle bemalen und Fan-Schminken Der Kids Fun Club des Coopark ist auch voll auf Fussball eingestellt. Am Mittwoch, 4. Juli, von 13.30 bis 17.30 Uhr, können die Kinder kreativ und kunstvoll WM-Fussbälle bemalen. Vielleicht ist ja auf den weissen GratisCoopark-Bällen ein Motiv für den WM-Ball für die WM 2022 in Qatar dabei? Und am Mittwoch, 11. Juli, von 13.30 bis 17.30 Uhr, steht das FanSchminken für das grosse Halbfinale am Abend auf dem Programm. Da dürfen nicht nur die kleinen, sondern auch die grossen Fussballfans Farbe für ihre Mannschaft bekennen. Die roten und weissen Farbdosen sind bestellt: Jetzt müssen unsere Lieblingsteams nur noch gut spielen, sich für den weiteren Verlauf des Turniers qualifizieren und dem grossen Fussballfest steht nichts mehr im Wege. (pd.)
ZVV: Zwei Prozent mehr Fahrgäste und deutlich weniger Defizit Im vergangenen Jahr zählte der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) 651 Mio. Fahrgäste. Auch das finanzielle Ergebnis fällt 2017 erfreulich aus: Die Kostenunterdeckung sank erneut und liegt mit 328 Mio. Franken klar unter dem Vorjahreswert.
Zunahme von 13 Mio. respektive zwei Prozent gegenüber 2016. Die Zählweise bei der Zürcher S-Bahn wurde gegenüber dem Vorjahr leicht angepasst. Tatsächlich dürfte das Gesamtwachstum bei rund einem Prozent liegen. 2017 konnten auch die Ticketeinnahmen gesteigert werden: Der Ertrag wuchs um 21,7 Mio. auf 657,5 Mio. Franken. Demgegenüber stiegen die Ausgaben nur geringfügig auf 985,7 Mio. Franken. Die Fahrgäste kauften 2017 rund 80 Prozent ihrer ZVV-Tickets in Selbstbedienung. Dabei legten die digitalen Verkaufskanäle am stärksten zu: Der Absatz wuchs um über 36 Prozent. Mittlerweile wird jedes fünfte Ticket im ZVV digital gelöst. (pd.)
Ausgelassene Stimmung am Guggi Sommernachtsfest nach dem WM-Kracher gegen Serbien. (Bild Martin Platter)
«Der WM-Match gegen Serbien hat am Sommernachtsfest keine Priorität», sagte GuggenbühlGeschäftsführer Thuri Küng. Als der Match jedoch begann, war er froh, dass er doch ein paar Bänke mehr um die TV-Leinwand im Guggi-Beizli hatte aufstellen lassen. Nach dem Schweizer Sieg ging die Party richtig los. Wie immer am Sommernachtsfest hat die Belegschaft sich und das Bonstetter Gartencenter besonders schön herausgeputzt. Es galt, sich bei den Kunden mit einem schönen Fest zu bedanken. Kulinarisch und bezüglich LiveBand orientierte man sich diesmal an anzeige
«Bella Italia». Entsprechend sagte Thuri Küng in seiner kurzen Ansprache, dass die Fussball-WM wie bei unseren südlichen Nachbarn für einmal keine Priorität habe. Er bedankte sich bei den Gästen fürs zahlreiche Erscheinen und die Kundentreue. Seine Belegschaft lobte er für den grossen Einsatz, der sich auch in der Vorbereitung des Sommerfestes wieder gezeigt habe.
König Fussball «Unser Motto ist heute Bella Italia. Lassen Sie sich verwöhnen!» Mit einen Augenzwinkern sagte Küng in Richtung der Männer: «Heute ist die Gelegenheit, vom Frauenüberschuss zu
profitieren, wenn die anderen Männer den Match schauen.» Public Viewing sei eigentlich kein Thema. «Aber wir haben einen Fernseher im Guggi-Beizli aufgestellt.» Küngs Apell verhallte jedoch nahezu ungehört. Als das Spiel Schweiz gegen Serbien um 20 Uhr angepfiffen wurde, leerte sich die schön dekorierte alte Gärtnerei, wo die Festbänke aufgestellt waren. Männer wie Frauen verschoben sich ins GuggiBeizli, wo sie vor allem in der zweiten Halbzeit Zeugen eines spannenden Matches wurden, der 1:2 zugunsten der Schweizer Nationalmannschaft endete. Danach verlagerte sich die Party wieder ins alte Gewächshaus, wo «Round of Sound» für heisse Stimmung sorgte. (map.)
Sonntag, 1. Juli 10.00 Gottesdienst mit Verabschiedung und Begrüssung von KirchenpflegerInnen Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 4. Juli 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 1. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 4. Juli 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 5. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Voranzeige: 16. Juli bis 19. August ist das Kloster Kappel wegen Umbau geschlossen. Es finden keine Tagzeitengebete, kein Abendmahl und keine Führungen statt
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 30. Juni 10.00 Familienmorgen im Chilehuus mit anschliessendem Familienkaffee 10.00 Trauergruppe «Lichtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel Sonntag, 1. Juli 9.30 bis 9.55 «Morgenlob» Singen in der Kirche mit Christine Sommer 10.00 Gottesdienst Vikarin M. Hirt
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 1. Juli 10.00 «Grenz-Gottesdienst» im Fromoos – zusammen mit der Kirchgemeinde Hedingen der CEVI Hedingen-Bonstetten den Hedinger Kolibris und den beiden Pfrn. W. Hauser, Hedingen und S. Sauder, Bonstetten. Musik: Anette Bodenhöfer und weitere MusikerInnen Bei Regenwetter findet der Gottesdienst in der Bonstetter Kirche statt
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 2. Juli 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend Freitag, 6. Juli 6.00 Kontemplatives Morgengebet
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 1. Juli Ab 9.30 Uhr Fahrdienst ab Chilehuus 10.00 Gottesdienst im Frohmoos gemeinsam mit der Kirche Bonstetten, Cevi und Kolibri. Taufe von Kian Benz (Bollhalder). Thema: Freiheit zur Zeit der Reformation und heute Pfarrerin Susanne Sauder Pfarrer Walter Hauser Organistin Anette Bodenhöfer und Violinistin Nina Lutz Anschliessend Apéro und Feuer zum Bräteln. Der Gottesdienst findet am oberen Waldrand Richtung Bonstetten statt Bei Regen in der Kirche Bonstetten Info-Tel.044 701 15 82 Sonntag ab 8. 00 Uhr
Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 29. Juni 19.00 Ökumenische Gubelwanderung ab katholische Kirche Hausen Sonntag, 1. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 1. Juli Ab 10.45 Uhr Fahrdienst Kirche Knonau 11.00 Gartengottesdienst in Maschwanden, siehe dort
Ref. Kirche Maschwanden Samstag,30. Juni 17.00 Kasperlitheater Zipfelmütze im Pfarrhaus Maschwanden für Kinder ab 4 Jahren Dauer: ca. 30 Min 18.00 Teilete im Zelt vor dem Pfarrhaus 19.30 Cabaret «Chilemüs» in der Kirche Maschwanden (für Kinder ab der 5. Klasse) Sonntag, 1. Juli 11.00 Gartengottesdienst in Maschwanden «Liedpredigt» mit Pfrn. C. Mehl und dem Maschwander Musikverein, anschliessend Grillieren im Pfarrhausgarten
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. Juli 10.00 Gottesdienst mit der Mission am Nil Freitag, 6. Juli Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 1. Juli 9.15 Kolibri Kirchgemeindehaus 9.30 Gottesdienst und Feier zur Amtseinsetzung von Pfrn. Eva Eiderbrant durch Dekan Werner Schneebeli Kornél Radics (Orgel) Mitwirkung Ad hoc Chor Kinderhüte während des Gottesdienst ab 9.15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Anschliessend Apéro und Mittagessen im Pfarrhausgarten bei schlechtem Wetter im Festzelt Mittwoch, 4. Juli 13.30 Club 4, Abschlussreise Pöschtli-Beck Bushaltestelle (Fahrtrichtung Muri) www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 1. Juli 19.00 Musikgottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon David Garcia, Posaune Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 29. Juni – Sonntag, 1. Juli Konfirmandenwanderung in der Greina-Hochebene Sonntag, 1. Juli 19.30 Abendgottesdienst Pfarrer Christof Menzi
Sonntag, 1. Juli 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler, Taufe von Maurice Enea Preisig, Wettswil, und Anic Baltensperger, Stallikon. Musik: Stawet-Singers. Anschliessend Apéro. Fahrdienst: Anmeldung bis 30. Juni, 044 700 25 69 Freitag, 29. Juni 11.45 Stalliker Seniorenmittagessen im Restaurant Burestübli Montag, 2. Juli 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 5. Juli 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino, Stallikon
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 30. Juni 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 1. Juli 10.30 Euchristiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 4. Juli 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus
Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 1. Juli 10.00 Schulschluss-Wortgottesdienst und Kommunionfeier Anschliessend Apéro riche Dienstag, 3. Juli 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 4. Juli 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 5. Juli 19.00 Rosenkranz Freitag, 6. Juli 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst
Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 29. Juni 19.00 Vollmondwanderung auf den Gubel Samstag, 30. Juni 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 1. Juli 11.00 Eucharistiefeier Donnerstag, 5. Juli 8.15 Eucharistiefeier Freitag, 6. Juli 19.30 Herz Jesu Freitag Andacht und Stille
Tagesfahrten 2018 Oberalp, Lukmanier und Gotthard – Pässefahrt Donnerstag, 5. Juli 2018
Furka Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 19. Juli 2018
Bodensee – Fahrt mit dem Fr. 86.– Apfelzügle – Meersburg inkl. Mittagessen, Apfelzügle, Fähre (ID und Euro mitnehmen) Donnerstag, 9. August 2018 Rheintal – Wildhaus Fr. 40.– Donnerstag, 6. September 2018
Ferienreisen 2018 Allgäu/ DZ/HP Fr. 745.– Deutsche Alpenstrasse 9. bis 13. Juli 2018 Pertisau/Achensee DZ/HP Fr. 765.– 17. bis 21. September 2018 SeefeldDZ/HP Fr. 620.– Bergweihnacht Kastelruther Spatzen 11. bis 14. Dezember 2018
Sonntag, 1. Juli 10.00 Gottesdienst mit Zeugnismoment (Predigt: Res Dummermuth) Hüeti und KingsKids Mittwoch, 4. Juli 19.00 PEECH in der Heilsarmee Donnerstag, 5. Juli 14.30 Frauen-Treff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 1. Juli 10.30 Gottesdienst 3. Johannesbrief, 11–15 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch
Samstag, 30. Juni 16.00 Firmungs-Gottesdienst mit Bischof Vitus Huonder Sonntag, 1. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Angelo Saporiti 11.00 Taufe von Leano Burkhard
Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 1. Juli 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 1. Juli 10.00 Konfirmations-Gottesdienst Yanick & Esther Bühler Kinderprogramm Anschliessend Teilete Montag, 2. Juli 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 4. Juli 14.15 60plus Bibeltreff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 1. Juli 9.45 Oasen-Gottesdienst mit Wort und Musik, Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch
Sonntag, 1. Juli 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch
Dienstag, 03./10./17./24./31. Juli SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 04./11. Juli 2018 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 05. Juli 2018 WANDERUNG Ossingen – Nussbaumen Wanderzeit: 3 Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg.: Ernst Bründler Anm.: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 12. Juli 2018 SENIORENTREFF «Oder weisch no, wiemer dooz’mal…? 14.00 Uhr Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 19. Juli 2018 BERGWANDERUNG Mettmen – Berglimattsee Wanderzeit: 4 Std. 6.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung: Picknick Leitg. / Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 19. Juli 2018 SPAZIERGRUPPE Kloten – Dietlikon Spazieren: 1½ Std. 9.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / An-/Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 26. Juli 2018 EXKURSION Triennale der Skulpturen Bad Ragaz Führung: 2 Std. 7.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anm.: Ursula Frutig 044 761 80 66 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Pro Senectute Sonntag, 8. Juli, Tavolata, 12.00 Uhr Donnerstag, 26. Juli 2018, 11.15 Uhr MITTAGSTISCH Rest. Rosengarten Fr. 17.- / Tavolata Fr. 15.An- / Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88
Stabübergabe nach 20 Jahren
Die Zukunft ist wichtiger als die Vergangenheit
Promabau AG, Bonstetten: Von Frau zu Frau Ämtler Arbeitgeber waren zu Gast bei der Leuthard-Gruppe Am traditionellen Arbeitslunch des Ämtler Arbeitgeberverbands amtete diesmal Präsident Dieter Greber als Gastgeber. Zum 100Jahre-Jubiläum der Leuthard führte er durch die Ausstellung in Merenschwand. ................................................... von thomas stöckli
Christine Keller (rechts) übergibt per 1. Juli ihr «Promabau-Baby», das sie als Geschäftsleiterin gehegt und gepflegt hat, an Olivia Dottore. (Bild Urs E. Kneubühl)
Geschäftsführerin Christine Keller geht nach zwanzig Jahren in Pension. Ab 1. Juli übernimmt Olivia Dottore. Sie ist «Frau Promabau». Ohne Zweifel, denn Christine Keller hat die für Verwaltung und Verkauf von Liegenschaften bekannte Promabau AG an der Stallikerstrasse 1b in Bonstetten (fast) von Anfang an mitaufgebaut. 1998, zwei Jahre nach der Firmengründung, ist sie in die Firma eingetreten und jetzt übergibt sie die Geschäftsleitung auf 1. Juli an Olivia Dottore. Damals startete Christine Keller mit vierzig Wohnungen am Metzgerweg in Bonstetten, wie sie sich erinnert. Heute sind es über 2000 Mietobjekte, Stockwerkeinheiten und Gewerbeliegenschaften, welche die Promabau AG mit Engagement und Herz bewirtschaftet. Aktuell kommen weitere 23 Mietobjekte – 4½-Zimmer-Wohnungen – am Sonnenberg in Affoltern dazu. Und bei einer stattlichen Anzahl von Eigentumswohnungen, Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern sowie Gewerbeliegenschaften steht das Promabau-Team für den erfolgreichen Immobilienverkauf Pate.
Immobilienbewirtschafterin mit Fachausweis – die Beste Der Blick zurück ist für Christine Keller einer mit schönen Erinnerun-
gen und sehr guten Partnerschaften: «Es ist vor allem das wunderbare Verhältnis im tollen Team sowie mit überaus vielen treuen Kunden, welche mir bleiben. Gerade im Aufbau des Geschäftes waren mir diese stets eine grosse Unterstützung, wofür ich sehr dankbar bin.» Ganz auf Null zurück schaltet die in den Ruhestand Tretende allerdings nicht; sie wird dem Team und ihrer Nachfolgerin Olivia Dottore weiterhin temporär zur Verfügung stehen. Dies schätzt die neue Geschäftsleiterin ebenso, wie die Tatsache, dass sie solide wie vortreffliche geschäftliche und menschliche Grundwerte übernehmen kann, die Christine Keller geprägt hat. So ist sich Olivia Dottore, die seit sechs Jahren für die Promabau AG tätig ist, sicher, dass die Firma auch zukünftig «die bekannte kleine, aber feine Partnerin bleiben wird, welche sich in Zusammenarbeit mit den Kunden auch Zeit für Persönliches nimmt und dabei das gute Verhältnis mit jedem Einzelnen grossschreibt.» Olivia Dottore bringt neben einem Hochschulstudium auch einen herausragenden Abschluss als Immobilienbewirtschafterin mit eidgenössischem Fachausweis mit. «Sie war die Beste ihres Jahrgangs», verrät Christine Keller! Mit Sicherheit ein sehr gut gefüllter Schulsack. Und so sind denn auch die «alte» und die «neue» Geschäftsführerin überzeugt: «Das Beste liegt immer vor, nie hinter dir.» (kb.)
Neues von der Schürenweid
Bewirtschafterwechsel und frische Kirschen Nach dem tragischen Skitourenunglück vor einem Jahr, bei dem Fredi Keller aus der Schürenweid in Mettmenstetten ums Leben kam, erfolgte im Frühling auf dem Betrieb ein Bewirtschafterwechsel.
Auch Selbstpflücker sind willkommen. Leiter und Körbe stehen bereit. Daniel Rüttimann, Nicole Cavegn und das Helferteam freuen sich auf zahlreichen Besuch. (pd.)
Per 1. März 2018 übernahmen Daniel Rüttimann und Nicole Cavegn die Schürenweid. Der gelernte Forstwart und Landwirt beabsichtigt, die Betriebsstrukturen so weiterzuführen und gezielt auszubauen. Der Hofladen ist neu von Montag bis Sonntag täglich geöffnet, wo Nicole neben den Kirschen und Freilandeiern auch verarbeitete Produkte anbietet. Die Kirschenernte ist in vollem Gange, Daniel und Nicole bieten im Hofladen verschiedene Kirschensorten an. Von kleinen, süssen zum Verarbeiten, bis zu grossen, festen Tafelkirschen ist für jeden etwas dabei.
stetten).
Infos und Bestellungen: Telefon: 079 682 11 07, Wegweiser an Hauptstrasse Affoltern-Mettmenstetten (2 Km nach Affoltern, 500 Meter vor Mettmen-
Daniel Rüttimann und Nicole Cavegn leiten die Schürenweid seit vier Monaten. (Bild zvg.)
Zu ihrem 100-Jahre Jubiläum hat die Leuthard-Gruppe eine Ausstellung gestaltet, die am offiziellen Festakt vom 8. Juni eröffnet wurde (der «Anzeiger» hat berichtet). Sie bot Gelegenheit, die Objekte, die sonst weit verstreut liegen, sichtbar zu machen. Gestartet 1918 als Tiefbau-Unternehmen, hat die Leuthard ab den späten 1950er-Jahren auf Strassenbau fokussiert. Der Hochbau stiess erst später dazu. Als einer der Höhepunkte verdient etwa der Spital-Neubau in Muri 1964 Erwähnung. Heute sei die Leuthard nur noch zu 36 % ein Bauunternehmen, verriet CEO Dieter Greber, den Hauptumsatz mache das Unternehmen mittlerweile mit Baudienstleistungen.
Dieter Greber (rechts), CEO der Leuthard-Gruppe, führt die Ämtler Arbeitgeber durch die Ausstellung zum 100-Jahre Firmenjubiläum. (Bild Thomas Stöckli) Arbeit mit digitalen, dreidimensionalen Modellen «Man überlebt nicht 100 Jahre, wenn man zurückblickt», stellte Greber die Wichtigkeit der Zukunft über jene der Vergangenheit. Das wurde auch in der reduzierten Ausstellung deutlich. Eine grosse Rolle kommt darin der Plus-
Energie-Überbauung «Bergli» in Knonau zu. Dort gelangte 2015 erstmals das «BIM» zur Anwendung. Building Information Modeling steht für die Arbeit mit digitalen, dreidimensionalen Modellen. Ein Beweis für die Vorreiterrolle, welche Leuthard in der Verwendung zukunftsträchtiger Technologien für sich beansprucht.
Agrola-Tankstelle in Bonstetten unter neuer Führung
Die Landi Albis übernimmt von der Landi Bonstetten Per 1. Juli übernimmt die Landi Albis die Agrola-Tankstelle an der Schachenstrasse 115 in Bonstetten. Die Genossenschafter der Landi Bonstetten haben entschieden, die Tätigkeiten mit Handel und Verkauf einzustellen und in Zukunft als reine Wohnbaugenossenschaft tätig zu sein. Mit der Landi Albis, welche die beiden Bereiche Energie und Agrar übernimmt, konnte ein branchennaher und regionaler Partner gefunden werden. Zum Energiebereich gehört nebst dem Tankstellengeschäft auch das Kundentankgeschäft (Verkauf, inklusive Direktlieferungen von Heizöl, Diesel und Pellets), welches die Landi Albis ebenfalls übernimmt und zukünftig auch die Kundschaft der Gemeinden Bonstetten, Hedingen und Wettswil betreut. Die Landi Albis betreibt bereits vier Agrola-Tankstellen, dies in Hausen am Albis, Rifferswil, Maschwanden sowie Birmensdorf. Mit dem Kundentankgeschäft bewirtschaftet sie ein zugeteiltes Gebiet, welches nun mit der Übernahme fast das ganze Knonauer Amt abdeckt. Durch die lang-
Claudia Küng (Landi Albis, Leiterin Energie) übernimmt von Alfons Leu (Geschäftsführer Landi Bonstetten) die Führung der Agrola-Tankstelle. (Bild zvg.) jährige Erfahrung und fachliche Kompetenz ist die Betreuung der Kunden jederzeit gewährt und ein breit aufgestelltes Team ist tagtäglich für die Kunden im Einsatz. Anlässlich dieser Übernahme dürfen sich die Kunden
am Freitag, 13. Juli, direkt bei der Agrola-Tankstelle in Bonstetten auf eine kleine Überraschung freuen. (pd.) Kontakt Agrola-Team der Landi Albis: Telefon 058 476 91 55.
Brennpunkt Stadtpolitik: Leben im Alter Am Anlass vom 5. Juli der EVP, Grünen und SP wird das Thema Leben im Alter im Zentrum stehen. Es geht dabei über das Projekt «Papillon» für den Neubau Seewadel hinaus. Wie sieht heute und morgen ein gutes Leben im Alter aus? Wie wollen wir im Alter wohnen, betreut und gepflegt werden? Damit sollen auch die heute Jüngeren, die zukünftigen Alten von morgen, angesprochen werden. Informationen und Gedanken zum Brennpunktthema wird Frau Simone Gatti in ihrem Einstiegsreferat geben. Mit ihr haben die Veranstalter eine sehr kompetente Fachperson, Gerontologin und Organisationsberaterin für ihren Abend gewonnen.
Sozialvorstand Martin Gallusser wird dann mit den Erkenntnissen aus dem Einstiegsreferat das Projekt «Papillon» durchleuchten, aufzeigen, in welchen Punkten das Projekt passt und wo Lücken bestehen. Im dritten Teil kann sich das Publikum durch Simone Gatti über ein bis zwei zukunftsweisende aktuelle Projekte in anderen Zürcher Gemeinden informieren lassen. Bekanntlich wurden in letzter Zeit viele verschiedenartige Alterssiedlungen und Pflegeeinrichtungen realisiert. Simone Gatti wird mit ihrer reichen Erfahrung aus vielen Projekten sagen können, was sich bewährt hat und wo es Stolpersteine gibt. In der Diskussion sind die Veranstalter gespannt auf Anliegen und
Ideen aus dem Publikum zum Leben im Alter in Affoltern und im Bezirk. Zum Gespräch sind Fachleute und Verantwortliche aus dem Bezirk eingeladen, um kompetente Antworten geben zu können. Die Anregungen wird der Sozialvorstand Martin Gallusser mitnehmen. Er wird sie in die bis Herbst geplante Aktualisierung des Altersleitbildes der Gemeinde Affoltern am Albis einbringen, damit sie schliesslich in die Überprüfung und allfällige Anpassung des Projektes «Papillon» einfliessen können. Der gesellige Teil beginnt um 19 Uhr mit einem Apéro riche im reformierten Kirchgemeindehaus, Ulmensaal, der Informationsteil folgt um 20 Uhr. (pd.)
Freitag, 29. Juni Affoltern am Albis
19.00-22.00: JAAA: Mittelstufendisco in Zusammenarbeit mit Familienzentrum und Familienclub. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstr. 3. 20.00: Jugendorchester «Con Brio», Musikschule Knonauer Amt, Kantonsschule Limmattal unter der Leitung von Corinna Meienberg spielt Werke von J.S. Bach, E. Grieg und Nino Rota. Eintritt frei, Kollekte. Aula Schulhaus Ennetgraben.
Junge Musiker spielen in Affoltern
«Con Brio» lädt zum Sommerkonzert in die Aula Ennetgraben
20.15: «Gepicknickt»- Ein Gedankenspiel. (ab 12 J.) Uraufführung des Theaterensembles junge Erwachsene vom ohoo! Kinderund Jugendtheater Bezirk Affoltern. Kollekte. Theaterbar ab 19.15 Uhr. Gemeindesaal Weid.
08.00-16.00: «Rosen-Tag». 3000 Rosen, blumige Ideen, Festwirtschaft und Wettbewerb. Obfelder Dorfmärt. Dorfstrasse 48. 20.00-01.00: «Time to Dance» mit «Swoody». Paartanz für Tanzfreudige. Mehr unter: www.swoody.ch. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Schmittenstrasse 6.
10.00-11.00: Infos und Beratung zur Onleihe. Schul- und Gemeindebibliothek. Poststrasse 2. 20.00: «Jam Session» mit Gregor Bruhin, Thomas Gilg, Ruedi Bleuer, Beat Ritzmann und Sepp Bachmann. Reservieren von Vorteil: 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.
Sonntag, 1. Juli Affoltern am Albis
17.00: Kultur am Platz - Musig us em Amt: «Round of Sound» - die etwas andere Coverband mit Nino Lentini, Nevio Tebaldi und Roli Elmer. Hutkollekte. Märtkafi ab 16.15 Uhr geöffnet. Marktplatz.
17.00: «Gepicknickt»- Ein Gedankenspiel. (ab 12 J.) Uraufführung des Theaterensembles junge anzeige
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Energie? Energie!» Film, Fotos, Texte sowie selbstgebaute SolarAutos der Kindergärtner und Schüler von Aeugst aus der Projektwoche. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di, Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 23. August.
Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.
Samstag, 30. Juni 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische, italienische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 10.00: Biker-Treffen. Live Band «The Chucks» um 15 Uhr, LiveTattoo und Barber-Shop. Festwirtschaft mit Grill und Spanferkel. Open End. «Roots» Café Lounge Restaurant. Obere Bahnhofstr. 4. 14.00-18.30: «Cupcakes». Kleine Kuchen backen mit Jeanine Schneyder. Kinder ab 8 Jahren sind auch willkommen. Anmelden: 044 760 21 13 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.
Vorplatz Kasinokopfbau, Obere Bahnhofstrasse: Invasive Neophyten - exotische Problempflanzen. Infostand am 7. Juli, 9-12 Uhr. Infovortrag: 9. Juli, 19-20 Uhr. Bekämpfung Neophyten im Feld: 7. Juli, 9-12/ 13-16 Uhr. Ausstellung: 3. bis 12. Juli.
Das Jugendorchester «Con Brio» der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal. (Bild zvg.)
Sommerkonzerte des Jugendorchesters «Con Brio» der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal unter der Leitung von Corinna Meienberg. Am Freitag, 29. Juni, 20 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern und am
Sonntag, 1. Juli, 11 Uhr im grossen Saal im Üdikerhuus, Uitikon finden die Sommerkonzerte des Jugendorchesters «Con Brio» statt. Es sind Werke von Franz Xaver Richter, Nino Rota, Johann Sebastian Bach, Josef Rixner, Edvard Grieg und Norman Leyden zu hören. Als Solistinnen spielen Madleina Messerli, Marissa Bortlik (Violine)
und Mathilda Schwarz (Cello). Die jungen Musikerinnen und Musiker und die Dirigentin freuen sich auf ein zahlreiches Publikum. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. (pd.) Sommerkonzerte des Jugendorchesters «Con Brio» am Freitag, 29. Juni, 20 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern,
agenda-einträge Veranstaltungshinweise: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, an: agenda@affolteranzeiger.ch
und Sonntag, 1. Juli, 11 Uhr, Üdikerhuus, Uitikon
Erwachsene vom ohoo! Kinderund Jugendtheater Bezirk Affoltern. Kollekte. Theaterbar ab 16 Uhr. Gemeindesaal Weid.
Montag, 2. Juli Hausen am Albis
14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmende willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).
Dienstag, 3. Juli Affoltern am Albis
09.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.
07.45: Leichte Wandergruppe: Engelberg - Ende der Welt Talstation Fürenalp. Wanderzeit ca. 3 Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25, Hermi Fischer, Tel. 078 666 30 56. Treffpunkt Bahnhof.
12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 16.30-19.00: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen, musikalische Begleitung. Kurzreferat von Franziska Marty, Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen. «Betreuungs- und Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige». Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino, Obere Bahnhofstrasse 8. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.
08.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung OssingenNussbaumen, ca. 3 Std. Anmelden: Ursula Frutig, 044 761 80 66. Treffpunkt Bahnhof. 19.00: Vortrag: «Kleine Handchirurgie» mit Dr. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie. Mehrzweckraum Spital Affoltern, Haus Rigi, Melchior-Hirzel-Weg 40, 1. OG.
13.30: Führung durch die Klosteranlage Kappel, Eingang Amtshaus Réception. Kappelerhof 5.
09.25: OTTENBACH60plus: Fahrt mit öV bis Stettbach, 1 Std. wandern zum Aussichtsrestaurant Ziegelhütte (Mittagessen). Nachmittag kurz wandern nach Schwamendingen. Mit Tram zum HB, zurück nach Ottenbach. Billett: Tageskarte, kann besorgt werden. Treffpunkt Postautohaltestelle.
Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch 23.6. – 2.9.2018 | Doppelausstellung DIE SAMMLUNG ZUR SAMMLUNG
Zeitgenössische Interpretationen von Anna Margrit Annen, Heidulf Gerngross, Bethan Huws, Michael Kienzer, Pavel Pepperstein, Christoph Rütimann, Richard Tuttle, Till Velten und Heimo Zobernig zu historischen Werken von Josef Hoffmann, Friedrich Kiesler, Gustav Klimt, Pablo Picasso, Egon Schiele, Fritz Wotruba u.a.
Das fotografische Werk des ungarischen Fotografen und Schriftstellers erzählt vom Teilsein einer Kultur und Geschichte, von der Identität als Produkt gesellschaftlicher Entwicklungen.
VERANSTALTUNGEN Sonntag, 1. Juli, 10.30 – 12.00 Uhr, Führung durch die Ausstellungen mit Sandra Winiger, Leiterin Kunstvermittlung Sonntag, 1. Juli, 13.30 – 17.00 Uhr, Gesprächsstunde Kunst: Im Rahmen von «Kultur inklusiv» beantwortet Sandra Winiger in einfacher Sprache persönliche Fragen zu den Ausstellungen. Für alle Besuchenden mit und ohne Behinderung. Das Angebot ist im Eintrittspreis inbegriffen. Ohne Anmeldung. Dienstag, 3. Juli, 12.00 – 12.30 Uhr, Kunst über Mittag: Kabakov-Archiv, mit Matthias Haldemann, Direktor
Ämtler Bibliotheken im Juli Die Sommerferien dauern im ganzen Bezirk von Montag, 16. Juli, bis Samstag, 18. August 2018. Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es stehen bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereit, die zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil.
Bibliothek Aeugst Samstag, 7. Juli, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Sommerbücher für Strand und Berge! In den neuen Büchern schmökern und dazu einen anregenden Kaffee und ein feines, selbstgebackenes Stück Zopf geniessen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek an den Montagen, 16. Juli und 13. August, von 18 bis 20 Uhr und an den Samstagen, 21. Juli und 18. August, von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 3. Juli, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Freitag, 13. Juli, 17.30 bis 18 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Montag, 16. Juli, 18 bis zirka 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Ange-
bot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Donnerstag, 19. Juli, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 28. Juli, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Sommerferien ist die Bibliothek zu den normalen Zeiten geöffnet, nur am Mittwoch, 1. August, bleibt sie geschlossen. Im Schwimmbad Stigeli steht eine Box mit Lesestoff bereit.
Bibliothek Bonstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils Montag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Die Lesebänke befinden sich auf dem Dorfspielplatz, im Feldenmas und an der Masstrasse.
Bibliothek Hausen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Oberhalb des Friedhofs und am Kindergartenweg Richtung Ebertswil stehen Lesebänke bereit.
Bibliothek Hedingen Mittwoch, 11. Juli, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. In die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Die Lesebänke am Weiher und im Schurten laden zum Schmökern, Träumen und Nachdenken ein.
Dienstag, 10. Juli, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Während der Ferien werden keine Erinnerungsmails verschickt und es wird nicht gemahnt.
Bibliothek Knonau In der Zeit vom 23. Juli bis 6. August bleibt die Bibliothek geschlossen. Während der anderen Sommerferienwochen ist die Bibliothek jeweils am Dienstag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Die Lesebänke befinden sich bei der Stampfi und vis-à-vis vom Blumenladen Kraut und Rosen.
Bibliothek Maschwanden Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Dienstag, 24. Juli, von 17 bis 18 Uhr und am Donnerstag, 16. August, von 17 bis 18 Uhr geöffnet. Die Lesebänke befinden sich an den gewohnten Standorten Altiken, Neumatt, Hasplen und Naturbad Maschwanden.
Bibliothek Mettmenstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Für die Lektüre in der Badi steht eine Auswahl von Büchern und Zeitschriften zur Verfügung.
Bibliothek Obfelden Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet (ausser am Mittwoch, 1. August).
Bibliothek Rifferswil Samstag, 7. Juli, von 9.30 bis 11.30 Uhr: Abschied von Margrit Albrecht. Einladung zum Apéro. Alle sind herzlich eingeladen, mit ihr auf ihren neuen Lebensabschnitt anzustossen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Es werden keine Rückrufe (Mahnungen) verschickt. Die Lesekisten stehen oberhalb vom Friedhof, dem Jonenbach entlang Richtung Kappel und am Zeisenberg auf einer Sitzbank.
Bibliothek Stallikon Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
Bibliothek Wettswil Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Am Mittwoch, 1. August, ist die Bibliothek von 10 bis 14 Uhr geöffnet. (I.S.)
Ab Samstag wird «Gepicknickt» Die neuste Produktion des Theaters ohoo! für junge Erwachsene feiert Premiere Die letzten Vorbereitungen für das Theaterstück «Gepicknickt – Ein Gedankenspiel» werden getroffen. Die Premiere am Samstag, 30. Juni, steht vor der Tür und der Druck steigt. Dies ist ein Ausschnitt aus der Hauptprobe vom 25. Juni. ................................................... von martin linsi Bereits die ersten Schritte in den Gemeindesaal Hausen am Albis lassen aufhorchen. Die Luft ist geladen mit einer kaum aushaltbaren Spannung und von überall her sind gehetzte Stimmen zu hören, die Vorbereitungen für die Premiere des Theaterstückes «Gepicknickt – Ein Gedankenspiel» der Theatergruppe ... aber ohoo! Junge Erwachsene, sind im vollen Gange. Bis zur Premiere am 30. Juni gibt es noch einiges zu tun und die Zeit wird knapp. Das merken auch die Schauspielenden, denen die Nervosität ins Gesicht geschrieben steht. Das Licht muss richtig eingestellt werden, also eilen die Techniker von Scheinwerfer zu Scheinwerfer, um diese richtig zu justieren. Die bereits anwesenden Schauspielenden versammeln sich auf der Bühne und gehen das Stück durch. Dadurch kann in jeder Szene die passende Beleuchtung gefunden und einstudiert werden. «Auf der linken Seite ist zu wenig Licht!», ruft die Regisseurin Livia Huber zum Technik-Team hinauf und die Schauspielenden tuscheln miteinander während sie in die Kostüme schlüpfen und sich auf das Stück vorbereiten. Die Visagistin ist noch auf der Anreise und zu allem Überfluss verspätet sich eine Schauspielerin und
David Garcia. (Bild zvg.)
Sinnliche Klänge mit David Garcia Im Musikgottesdienst vom 1. Juli um 19 Uhr in der Kirche Ottenbach wagen sich David Garcia, Posaune, und Veronica Nulty, Orgel, an die Liszt-«Hosannah», eine Verdi Aria und Händels Largo «ombra mai fu». Musik ist ein Spiegelbild des Lebens mit seinem Licht und dem Schatten, und mit Gottes Wort. Mit imposanten und sinnlichen Klängen wird ein Musikgottesdienst zum Überlegen, Inspirieren und Entspannen geschaffen. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Elisabeth Armingeon. David Garcia stammt aus Texas USA. Er hat einen Bachelor an der University of Texas at Austin bei Prof. Donald Knaub und einen Master an der Juilliard School bei Joseph Alessi gemacht. Seit 2007 ist er Solo Posaunist der Philharmonia Zürich, Orchester der Oper. Vorher war er Solo Posaunist des Orchestra Maggiore Musicale Fiorentino und der Hartford Symphony. Als Gast hat er mit zahlreichen Orchestern weltweit wie Tonhalle Orchestra Zürich, New York Philharmonic, Chicago Symphony, Orchestra Sinfonica de Galicia und Malaysian Philharmonic gespielt. Abgesehen von Tenor-Posaune wurde er auch oft für Alt-, Bass-Posaune sowie Bass-Trompete angefragt. David Garcia ist auch als Solist und Lehrer tätig. Er ist PosaunenDozent an der Zürcher Hochschule der Künste, hat Meisterkurse weltweit gegeben und trat auf diversen Bühnen als Solist auf. (pd.)
Sommerkonzert in Maschwanden «Picknick» handelt von den unterschiedlichen inneren Facetten, die jeder in sich trägt. (Bild zvg.) muss abgeholt werden. «In 10 Minuten beginnen wir mit der Probe, bitte macht euch bereit!»
Ein Blind-Date Die Schauspielenden versammeln sich in einem Kreis, trotz des Zeitdrucks darf eine kurze Aufwärmung nicht fehlen. Die Muskeln werden wachgeklopft und die Stimmbänder gelockert. Nach einer kurzen Ansage von Huber gehen die Schauspielenden in Stellung. «Nehmt diese Probe ernst. Der Fokus liegt heute auf dem Licht, doch wir brauchen diese Zeit genauso zum Üben.» Der Raum wird dunkel; die Probe beginnt.
Nach der Probe wird sogleich das Make-up besprochen. Doch vorher dürfen sich die Schauspielenden die Rückmeldungen aus dem Publikum anhören. Das viele Training und die intensive Auseinandersetzung mit den einzelnen Rollen tragen Früchte, die anwesenden Zuschauer sind begeistert. Bei der Besprechung stimmen alle mit der Visagistin überein, was am besten zu ihrem Gedanken passt. Als letztes wird das Licht in einigen Szenen nochmals angepasst, bevor alle erschöpft aber mit einer enormen Vorfreude den Heimweg antreten und sich auf die Generalprobe vorbereiten. Das Stück über ein Blind-DatePicknick von Lio und Elsa dreht sich
ganz um die unterschiedlichen inneren Facetten, die jeder in sich trägt. Die Schauspielerinnen und Schauspieler verkörpern diese vielseitigen Persönlichkeiten und versetzen sich ganz in ihre teils extravagante Charaktere hinein. Doch auf welche Gedanken werden die beiden Protagonisten hören? Wer sind wir, wenn unsere Gedanken verrückt spielen? Ein Stück, gewidmet der gesunden Schizophrenie, die jeder in sich trägt. «Gepicknickt - Ein Gedankenspiel» am 30. Juni 20.15 Uhr, 1. Juli 17 Uhr, 6. Juli 20.15 Uhr, 7. Juli 20.15 Uhr. Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse 18, Hausen am Albis. Eintritt: Kollekte, keine Reservierung nötig.
Der Musikverein Maschwanden führt am Freitag, 6. Juli, sein traditionelles Sommerkonzert durch. Man trifft sich um 19.30 Uhr auf dem Pausenplatz in Maschwanden (bei schlechter Witterung in der Mehrzweckhalle). Die Festwirtschaft sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. Der Musikverein Maschwanden freut sich auf einen gemütlichen Sommerabend. (pd.) anzeige
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Bad-Umbauten
10. Rang in der ersten Stärkeklasse Kreisturnfest in Dintikon (AG) – erneute Steigerung des TV Mettmenstetten Am vergangenen Wochenende – ein Jahr vor dem Eidgenössischen Turnfest in Aarau und dem Regionalturnfest in Obfelden – vermochte der Turnverein Mettmenstetten am Kreisturnfest in Dintikon mit 26.80 Punkten und dem 10. Rang in der 1. Stärkeklasse wiederum zu überzeugen und verbesserte das gute Vorjahresergebnis erneut. Im leichtathletischen Einzelwettkampf verfehlte Yanick Heiniger mit dem ausgezeichneten 2. Rang den Turnfestsieg nur knapp. Beide Wettkämpfe konnten bei ausgezeichneten Bedingungen ausgetragen werden, auch wenn die Wettkämpfer bei den Laufwettbewerben eine ziemlich holprige Wiesenbahn vorfanden. Wie schon im letzten Jahr startete der TV Mettmenstetten im Kanton Aargau in der ersten Stärkeklasse. Ein Vergleichswettkampf mit den Turnvereinen Ottenbach und Hedingen Ende April und ein Trainingsweekend Mitte Mai in Willisau und recht gut besuchte Trainingsstunden waren die Grundlage, um das Ziel «Verbesserung des Vorjahresergebnisses» zu realisieren.
1. Wettkampfteil - Höchstpunktzahl für drei 400-Meter-Läufer Bereits um 9 Uhr begann für die Mettmenstetter der Wettkampf mit 400 Meter, Hochsprung und dem Schaukelringprogramm. Dauerte letztes Jahr das Musikstück aufgrund des zu langsam eingestellten Musikreglers noch zu lange, mussten heuer die letzten Schwünge ohne Musik geturnt werden. Dieses Jahr war nicht der Musikregler schuld, sondern die Ringseile waren etwas länger als in der heimischen Turnhalle Wygarten. Doch mit dem hohen Schwierigkeitsgrad zeigten die sieben Turnerinnen und sechs Turner ihr ganzes Können und begeisterten die zahlreich mitgereisten Fans mit einer tollen Darbietung. Mit der Note von 8.62 waren der Geräteturnchef Andreas Leidenix und seine Leiter trotz des Punkteabzuges sichtlich zufrieden. Nichts für Morgenmuffel war der 400-Meter-Lauf auf der holprigen Wiesenbahn. Doch die sieben Läufer und zwei Läuferinnen vermochten die etwas leichtere Wertung für Wie-
Der TV Mettmenstetten konnte seine Vorjahresresultate am Turnfest in Dintikon nochmals steigern. (Bild zvg.) senbahnen ausgezeichnet auszunutzen und sorgten für die erstaunliche Punktzahl von 9.15. Mit Zeiten unter 60 Sekunden gab es für die drei Läufer Yanik Sigrist (Bestzeit mit 58.94), Dario Heiniger (59.38) und Fabio Kaeslin (59.57) jeweils die Höchstpunktzahl von 10. Für die höchste Note aus Mettmenstetter Sicht sorgten aber die vier Hochspringer. Sowohl Yanick Heiniger mit 1.85 Metern als auch Leonie Pfalzgraf mit 1.45 Metern holten mit ihren Sprüngen eine blanke 10. Mit 1.40 Meter blieb Milena Heiniger nur wenig unter der Maximalpunktzahl zurück.
2. Wettkampfteil – Pendelstafette endlich ohne Wechselfehler In den vergangenen Jahren blieben die Mettmenstetter in der Pendelstaffette nie von Wechselfehlern verschont. Obwohl dieses Jahr die Gruppe in dieser Disziplin stark verjüngt wurde, blieben die 13 Männer und neun Frauen glücklicherweise von einem Zeitzuschlag, aufgrund eines Übergabefehlers verschont. Mit 22 Läufern stellten die Mettmenstetter sogar die grösste Sprintgruppe an diesem Turnfest und verbesserten mit 9.17 Punkten ihre Punktezahl aus dem Vorjahr erneut. Nur dank der Teilnahme des 48-jähri-
Schwingklub am Albis geht leer aus
Nordostschweizer Schwingfest Herisau Am Sonntag, 24. Juni, konnte Armon Orlik das Teilverbandskranzschwingfest in souveräner Weise für sich entscheiden. Die drei Vertreter des Schwingklubs am Albis, Michi Odermatt, Roman Nägeli und Matthias Furrer verfehlten den Teilverbandskranz deutlich. Die 8000 Zuschauer in Herisau durften bei herrlichem Sommerwetter spannende Zweikämpfe der 160 Schwinger beobachten. Obenauf schwang sich der Bündner Armon Orlik mit sechs Siegen. Er qualifizierte sich durch Siege gegen die Teilverbandskranzer Joel Wicki und Matthias Herger sowie gegen die Eidgenossen Kilian Wenger, Michael Bless und Stefan Burkhalter für den Schlussgang. In diesem Schlussgang traf er ein zweites Mal auf den Appenzeller Michael Bless, welcher durch Orlik
nach kurzer Gangdauer mit Hüfter überwunden werden konnte.
Chancenlose Ämtler Schwinger Erfreulich waren die drei Kränze durch Zürcher Schwinger. Im Rang 5a konnte sich Samir Leuppi aus Winterthur mit vier Siegen und zwei Gestellten einen absoluten Spitzenrang sichern. Für Shane Dändliker aus Feldbach war es der erste Teilverbandskranz, diesen erreichte er mit vier Siegen, einem Gestellten und einer Niederlage. Den dritten Kranz für die Zürcher sicherte sich der in Hütten wohnhafte Andreas Gwerder mit vier Siegen und zwei Niederlagen. Die drei Vertreter des Schwingklubs am Albis Michi Odermatt, Roman Nägeli und Matthias Furrer konnten nicht mit der Spitze mithalten und verfehlten den Teilverbandskranz relativ deutlich. Nico Vollenweider
gen Stefan Schmid aus der Männerriege konnte der TV Mettmenstetten mit der Mindestanzahl von vier Turnern im Kugelstossen den Wettkampf aufnehmen. Mit 7.99 Punkten blieben die Werfer aber etwas unter ihren Erwartungen. Mit 12.54 Metern und 8.69 Punkten hatte der Präsident und Landwirt Nik Junker die Nase vorn. Es ist aber unübersehbar, dass in den Wurfdisziplinen der Nachwuchs noch fehlt.
3. Wettkampfteil – Nervenflattern und Happy End Mit dem Weitsprung folgte im dritten und letzten Wettkampfteil die eigentliche Paradedisziplin der Mettmenstetter. Noch im Probedurchgang war bei den teilweise noch sehr jungen Springern keine Nervosität zu spüren. Doch im ersten Durchgang schlichen sich ungewohnt viele «Nuller» bei den zwölf Wettkämpfern ein. Als dann die Kampfrichter bei allen Springern nach dem zweiten Durchgang ein gültiges Resultat notieren konnten, war der Oberturner Yanick Heiniger sichtlich erleichtert. Dies beflügelte ihn so sehr, dass er in seinem dritten Sprung zu einem Riesensatz ansetzte, der erst bei 6.51 Metern endete. Auch dem 23-jährigen sportlichen Allrounder Jon Eugster gelang mit 6.07 Metern ein
Sprung über die 6-Meter-Grenze. Bei den Frauen konnten Milena Heiniger mit 4.62 Metern und Leonie Pfalzgraf mit 4.47 Metern die weitesten Sprünge notieren lassen. Mit 8.87 blieb die Punktzahl zwar leicht unter den Ergebnissen aus den Vorjahren zurück, doch es gilt zu berücksichtigen, dass es für nahezu die Hälfte dieser Gruppe das erste Turnfest war. Im Schleuderball war die Angst vor einem «Nuller» noch grösser. Wenn ein Athlet nach zwei Durchgängen noch keine gültige Weite ausweist, kann dies schon die Gesichtsfarbe verändern. Als im dritten Durchgang der Ball – wenn auch knapp – im Sektor landete, war die Erleichterung beim Athleten – und bei der Gruppe natürlich – gross. Mit exakt 50 Metern schleuderte Teamsenior Stefan Schmid den Ball am weitesten, gefolgt von Dario Heiniger mit 47.90 Metern.
4. Wettkampfteil – Rechnen und Feiern Nun stand wie gewohnt das grosse Rechnen bevor. Doch zum Glück gibt es «Excel» mit dem die Punktzahl innert Minuten hochgerechnet werden kann. Sehr zur Freude von Präsident, Oberturner, Wettkämpfer und den mitgereisten Schlachtenbummlern
zeigte die Tabelle sehr gute 26.80 Punkte, welche schlussendlich vom Rechnungsbüro bestätigt wurden. Hinter bekannten Grössen wie TV Wohlen, TV Beinwil und TV Lenzburg erreichte der TV Mettmenstetten in der ersten Stärkeklasse (23 und mehr Turnende) den 10. Rang. Dadurch steigerten sich die Einhörner im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 0.44 Punkte. Dies bedeutet die höchste Punktzahl in der Vereinsgeschichte seit der Einführung der neuen Punktewertung im Jahre 1997. Im kommenden Jahr steht bekanntlich in Aarau wieder ein Eidgenössisches Turnfest auf dem Programm. «An einem Eidgenössischen in der ersten Stärkeklasse (35 und mehr Turnende) starten zu können, wäre etwas Grossartiges. Wenn alle mitmachen, ist dies möglich», meint der motivierte technische Leiter des TVM. Durch den frühen Wettkampfbeginn, konnten Nik Junkers Männer und Frauen ungewohnt früh ihren vierten Wettkampfteil mit «Bier am Meter» beginnen, wo das Brett mit jeder Runde länger wurde. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Infrastruktur und Arbeit – selbst bei einem kleinen Turnfest – notwendig ist. Verdientermassen sind die Organisatoren aber mit einer grossartigen Stimmung, zufriedenen Gesichtern und ausgezeichnetem Wetter belohnt worden.
Spitzenplätze auch im Einzelwettkampf Eine Woche vorher standen in Dintikon die Einzelwettkämpfe auf dem Programm, wo fünf Leichtathleten und drei Leichtathletinnen vom TV Mettmenstetten an den Start gingen. Im Sechskampf der Männer schaffte Yanick Heiniger mit dem 2. Rang sogar den Sprung auf das begehrte Podest. Nur knapp verfehlte sein Bruder Dario mit dem undankbaren 4. Rang dieses Unterfangen. Mit guten Platzierungen im Mittelfeld folgten Fabian Suter mit dem 14. sowie die beiden vom Turner-Chränzli bekannten Duo «Larsig» Yanik Sigrist mit dem 15. und Lars Freimann mit dem 17. Rang. Bei den Frauen vermochte sich Milena Heiniger im Vierkampf auf dem guten 9. Rang zu klassieren, bei den Juniorinnen belegten Seraina Winzeler und Chantal Widmer an ihrem ersten Turnfest die beachtlichen Ränge 5 und 9. (HeA)
Vier Zweige in vier Kategorien
Erfolgreiches Schwingfest für die Ämtler Nachwuchsschwinger Am Samstag, 23. Juni, konnten sich die acht angetretenen Nachwuchsschwinger des Schwingklubs am Albis vier Zweige am Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest sichern. Bei fantastischem Sommerwetter pilgerten rund 800 Zuschauer und 306 Nachwuchsschwinger aus der ganzen Nordostschweiz nach Schleinikon im Kanton Zürich. Für die Ämtler Nachwuchshoffnungen war es ein gelungenes Fest mit gesamthaft vier Zweigen in vier verschiedenen Kategorien. Bei den jüngsten Jahrgängen 2008 bis 2010 konnte sich Jonas Müller aus Mettmenstetten mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage den begehrten Zweig sichern. Zu einer Spitzenplatzierung reichte es Emanuel Kombe aus Ottenbach, er schwang sich bei den Jahrgängen 2006 bis 2007 mit vier Siegen und zwei Niederlagen auf den hervorragenden Rang 4d. In derselben Kategorie mussten sich
Janic Amstutz (links) bei einem Plattwurf. (Bild Roman Nägeli) Adrian Heiniger und Max Gmür mit Plätzen knapp hinter den Zweigen begnügen. Ganz weit vorne fand man Marvin Meyer aus Uerzlikon in der
Rangliste der Jahrgänge 2004 bis 2005, er konnte sich mit vier Siegen und zwei Gestellten Gängen den Zweig auf Rang 4a. sichern. Für Reto Heiniger reichte es in derselben Kategorie um einen halben Punkt nicht für den Zweig. Dafür durfte Janic Amstutz aus Obfelden bei den Jahrgängen 2002 bis 2003 einen Zweig in Empfang nehmen. Er sicherte sich diesen Zweig durch drei Siege, zwei Gestellte und eine Niederlage. Des Weiteren war in dieser Kategorie auch Tobias Glättli am Start, er verpasste allerdings den Zweig. Die Nachwuchsschwinger freuen sich immer über zahlreiches Erscheinen der Zuschauer. Im nächsten Jahr, am Sonntag, 26. Mai 2019, findet das 77. Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest auf dem Festgelände des Turnfestes in Obfelden statt. Die organisierenden Vereine Trägerverein RTF Obfelden 2019 und der Schwingklub am Albis freuen sich bereits heute auf zahlreiche Gäste. Nico Vollenweider
Urs Huber gewinnt erstmals das Bergibike Grosse Begeisterung in der Westschweiz für den Ämtler Bike-Profi
Über 80 Mannschaften sind am Grümpi Affoltern mit dabei. (Bild zvg.)
Fussballfest auf dem Sportplatz Moos Zuschauer herzlich willkommen! Am kommenden Wochenende findet von Freitag bis Sonntag auf dem Sportplatz Moos das Grümpi Affoltern statt. 50 Mannschaften am Freitag und Samstag, 39 am Sonntag. Fussball auf hohem Niveau, attraktives Rahmenprogramm, herzhafte Speisen und herzliche Begegnungen. Das Fussballfest vom Freitag, 29. Juni, bis Sonntag, 1. Juli, auf dem Sportplatz Moos in Affoltern am Albis kann steigen. 50 Mannschaften in den Kategorien Gewerbe, Fussballer, Nichtfuss-
baller, Damen, Mixed und Oldies spielen am Freitag und Samstag um die verschiedenen Trophäen. Am Sonntag, 1. Juli, sind es dann die G-, F- und EJunioren, die zeigen, was sie fussballerisch draufhaben. Musik mit dem Quartett PartyTiger und dem Duo Galaxis, die WMSpiele live, Fussball-Dart und eine Hüpfburg begleiten die herzhaften Speisen aus der Festwirtschaft, die am Freitag bereits um 16 Uhr öffnet. Das Organisationskomitee freut sich auf viele Besucher sowie auf spannende und faire Spiele. (pd.)
Obfelder Hornusser auf der Siegesstrasse
Es gibt nicht viele Bike-Marathons in der Schweiz, die Urs Huber noch nicht gewonnen hat. Das Bergibike von Freiburg nach Bulle war eines davon – bis letzten Sonntag. Am Gibloux konnte er auch noch den Vorjahressieger und Local Adrien Chenaux distanzieren und fuhr zum Sieg. ................................................... von martin platter Als fünfmaliger Grand-Raid-Rekordsieger geniesst Urs Huber grosses Ansehen in der Romandie. Das zeigte sich auch am BerGiBike, das mit 79 km und 2400 Höhenmetern über die Berge La Berra und Gibloux aber nicht einmal die Hälfte der Höhenmeter und nur rund zwei Drittel der Distanz aufweist. Zu unterschätzen ist aber auch das BerGiBike nicht, bekanntlich machen die Mitstreiter das Rennen hart. Huber musste sich seine Favoritenrolle denn auch hart erarbeiten. Als Vorjahressieger Adrien Chenaux am Haupthindernis, dem 1700 Meter hohen La Berra, das Tempo anzog, war das Duo bald alleine an der Spitze.
Hinter Huber Zweiter – wie gewinnen «Zu Beginn hatte ich Mühe mit dem Tempo, bin dann aber immer besser ins Rennen gekommen. Die Zusammenarbeit mit Adrien hat gut
Urs Huber ist seiner Favoritenrolle am BerGiBike gerecht geworden. (Bild Martin Platter)
geklappt. Es war für mich wertvoll, dass er bei mir war, denn er kennt die Strecke wesentlich besser als ich. Ich bin 2012 das bisher einzige Mal hier gestartet, hatte damals aber meinen Sattel verloren und musste aufgeben», kommentierte Huber. Er hatte mit einer Sprintentscheidung gerechnet. Doch in der Schlusssteigung zum Gibloux habe er gemerkt, dass
Chenaux Mühe bekundete, seinem Tempo zu folgen. «Da habe ich meinen Rhythmus durchgezogen. Doch Adrien gibt nie auf. Im Finale auf den langen Geraden blieb ich stets in seiner Sichtweite und musste deshalb aufpassen, dass sich die Lücke nicht mehr schliesst», sagte der neue Swiss-BikeClassics-Leader Huber anerkennend. Auch der zweitplatzierte Chenaux sparte nicht mit Lob für seinen Kontrahenten. Er sagte: «Hinter Urs Zweiter zu werden, ist wie ein Sieg für mich! Für mich war es wichtig, die Steigung zu La Berra vor Huber zu fahren, denn das ist für mich als Freiburger gewissermassen der Hausberg.» Huber war nicht der einzige Säuliämtler, der das BerGiBike absolvierte. Auch der Knonauer Jonas Stehli und der Aeugster Thomas Reif fuhren in Bulle ein. Reif hatte vor Wochenfrist als Sechster seiner Alterskategorie am Sellaronda Hero in dieser Zeitung von sich reden gemacht.
Resultate: Männer (79 km): 1. Urs Huber (Mettmenstetten) 3:20:46.
(Chez-le-Bart) 78.
(Knonau)
Emilien die 53:31
Huber (De) 12:14.
Die Mountainbike-WM als Ziel
Am vergangenen Sonntag hat Jacqueline Schneebeli in Andermatt den Schweizer Crosscountry-Meistertitel bei den Juniorinnen gewonnen. Der «Anzeiger» durfte die Hauptikerin auf der ersten Fahrt mit dem Meistertrikot begleiten und besuchte sie bei der Arbeit.
Einzeln erzielten gute Leistungen: Walti Müller mit 75 Punkten (war zugleich Tagessieger), Reto Binggeli 67 Punkte, Peter Frick 60 Punkte.
Rennen, was das Zeug hält Am letzten Freitag suchte der TSV Bonstetten auf der Sportanlage Moos in Wettswil «dä schnällscht Unterämtler». Die jüngsten Unterämtlerinnen und Unterämtler waren drei Jahre alt, die ältesten vierzehn. Total nahmen gegen 100 Kinder teil. Bei gutem Wetter, wenn auch zwischendurch etwas kühleren Temperaturen, konnte der Anlass pünktlich gestartet werden. In allen Kategorien wurde gekämpft, geschwitzt, gelacht, gejubelt und manchmal auch geweint. Alle Teilnehmer wurden für ihren Einsatz mit einem
................................................... von martin platter Behände klettert Jacqueline Schneebeli am letzten Montagnachmittag auf den Sparren des Dachstockes eines Neubaus in Uerzlikon herum. Die Elektroinstallateur-Lehrtochter im zweiten Lehrjahr ist am Verlegen und Verkabeln von Solarpanelen. Ein Tag wie jeder andere? Für Schneebeli nicht. Die 17-jährige Hauptikerin hat am Vortag an den Schweizer Mountainbike-Crosscountry-Meisterschaften in Andermatt den Titel bei den Juniorinnen gewonnen. Nicht ganz überraschend, wie ein Blick ins Zwischenklassement des nationalen Proffix Swiss Bike Cup zeigt. Dort liegt sie nach vier von acht Läufen punktegleich mit Tina Züger an der Spitze. Die publikumsträchtige Prüfung Anfang Mai an den Bike Days in Solothurn konnte sie trotz eines Reifendefekts sogar erstmals gewinnen (der «Anzeiger» berichtete).
Reifendefekt als Glücksbringer Zwischen drei und vierzehn Jahre alt waren die Teilnehmenden. (Bild zvg.) Getränk belohnt. Die Sieger zusätzlich mit einer Medaille. (pd.) Weitere Infos auf www.tsv-bonstetten.ch.
HE).
Frauen (79 km): 1. Esther Süss (Küttigen) 4:02:05.
Am letzten Sonntag spielten die Obfelder Hornusser zu Hause ihr vorletztes Spiel gegen Mützlenberg-Nesselgraben B.
(32.
2. Ilona Chavaillaz (Sommentier) 5:49. 3. Verena
Jacqueline Schneebeli neue Schweizer Crosscountry-Meisterin
Leider mit nur 13 Mann musste die heimische Mannschaft ihrem Gegner gegenübertreten. Dieser wiederum trat jedoch auch nur mit 14 Mann an, was die Sache wieder ein bisschen ausgeglichener machte. Obfelden startete gut ins Spiel und legte eine gute Schlagleistung vor. Auch fiel relativ früh eine Nummer bei MützlenbergNesselgraben B, was Obfelden auf einen Sieg hoffen liess. Nach dem Wechsel zeigte sich schnell, dass Mützlenberg-Nesselgraben B nicht an die Schlagleistung von Obfelden herankommen würde. Leider musste sich Obfelden eine «haltbare» Nummer schreiben lassen, somit konnte es keinen 4-Punkte-Sieg mehr geben. Im zweiten Durchgang konnte sich Obfelden beim Schlagen nochmals steigern, der Gegner kassierte eine weitere Nummer. Nach dem
Säuliämtler:
127. Thomas Reif (Aeugst) 1:12:32 (40. HP2).
Zwei Punkte fehlen für den zweiten Platz Wechsel steigerte sich auch Mützlenberg-Nesselgraben B beim Schlagen, kam aber nicht mehr an die Obfelder heran. Obfelden konnte seine Arbeit im Ries ohne weiteren Schaden abschliessen. Somit gewann Obfelden das Spiel mit einer Nummer und 693 geschlagenen Punkten gegen Mützlenberg-Nesselgraben B mit zwei Nummern und 612 Punkten. Obfelden erhielt zwei Punkte, der Gegner musste ohne Punkte nach Hause gehen. Die letzte Runde am nächsten Sonntag könnte nicht spannender sein. Obfelden liegt auf dem 5. Zwischenrang und hat lediglich zwei Punkte Rückstand auf den 2. Platz (die ersten beiden Mannschaften pro Liga steigen auf). Es ist also noch alles offen für den Aufstieg in die 3. Liga.
3. Hansueli Stauffer (Sigriswil) 4:51. 4. Andreas
«Dieser Platten hat sich im Nachhinein als Glücksfall für mich herausgestellt», sagt Schneebeli rückblickend. Den raschen Radwechsel hat nämlich, ohne lang zu fragen, Andreas Kurmann vorgenommen, der Erfolgstrainer des Strüby-BiXS-MountainbikeTeams, der in der Tech-Zone auf seine
Fahrerin wartete. Kurmanns Schule hat bereits Linda Indergand, Andrea Waldis, Alessandra Keller und Ramona Forchini zu Nachwuchs-Weltmeisterinnen geformt. Schneebeli sagt: «Dank des Reifenschadens habe ich Andreas kennengelernt. Er hat mir noch am selben Tag einen Platz in seinem Team angeboten.» Kurmann waren die Talente Die neue Schweizer Junioren-Meisterin Jacqueline Schneebelis nicht Schneebeli hat das Mountainbike im Griff. (Bild map.) entgangen. Die schlanke, grossgewachsene junge Frau nial und die schönste Überraschung.» kommt gut die Berge hoch und ist Die Trainingspläne schreibt ihr seit bergab eine ausgezeichnete Fahrtech- einem halben Jahr Pirmin Christen nikerin – die ideale Kombination, um vom Gut-Training in Mettmenstetten. im Bikesport erfolgreich zu sein. Noch «Es ist ein sehr vielseitiges Programm. etwas anders ist dem Erfolgstrainer Mit Ausdauer- und Krafttraining, Jogaufgefallen: Schneebeli teilt ihre Ren- gen und Sypoba-Übungen – eine Komnen klug ein, fährt nicht einfach bination aus Kraft, Gleichgewicht und drauflos. Koordination – kommen acht bis zwölf Stunden Trainingsumfang pro Woche zusammen; inklusive einem Biken mit dem Vater bis zwei Erholungstagen», erklärt «Mir ist dieses Jahr buchstäblich der Schneebeli. Eine nicht zu unterschätKnopf aufgegangen», begründet die zende Belastung für die Juniorin, denn 17-Jährige, die durch ihren Vater Köbi sie arbeitet noch Vollzeit – kann aber und ihren Grossvater Jack vom Bike- bei Renneinsätzen auf das Verständnis Virus angesteckt wurde. Noch heute ihrer Lehrmeister Othmar Maag und trainiert sie regelmässig mit ihrem Va- Markus Wetli zählen. ter. Sie sagt: «Ich habe mich seit Wie am letzten Mittwochnachmiteinem halben Jahr auf diese Schweizer tag, als sie die Schweizer ZeitfahrenMeisterschaft vorbereitet und wollte Meisterschaft in Schneisingen bestreiunbedingt eine Medaille. Allzu sicher ten durfte, die sie auf dem zweiten konnte ich mir aber nicht sein, denn Rang beendet hat. Ihr grosses Ziel ist an Bike-Rennen kann immer Überra- aber die Teilnahme an den Mountainschendes wie Defekte oder Stürze pas- bike-Weltmeisterschaften, die vom sieren. Dass es letztlich für die Gold- 5. bis 9. September in Lenzerheide medaille gereicht hat, ist natürlich ge- stattfinden.
Wir sind eine Logistikorganisation der Buch- und Medienbranche und suchen per sofort oder nach Vereinbarung:
Schulen und Kurse Mann (Portugiese) sucht Gartenarbeit oder Putzen in Privathaushalt, Reinigungen mit Hochdruck (Stein, Granit), Fensterreinigung, Hauswartung. Montag bis Freitag. Natel 076 340 79 95
Zuverlässige Schweizerin freut sich Sie im Haushalt, bei der Betreuung oder als Begleiterin liebevoll zu unterstützen (Tag und Nacht). Telefon 079 249 06 19
2 Rüster/Rüsterinnen 40 % Sie arbeiten in unserem Lager im Bereich Warenausgang. Hauptaufgaben sind das Kommissionieren und Verpacken teils komplizierter Kundenbestellungen. Die Arbeitszeit ist im Normalfall von 15.35 Uhr bis ca. 19.10 Uhr. Voraussetzungen für diese Stelle sind: • Sehr gutes Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift • Körperliche Fitness • Exakte, systematische, selbstständige und konzentrierte Arbeitsweise • Von Vorteil ist das Interesse für Bücher und Erfahrung im Umgang mit diesem speziellen Produkt Wir bieten zeitgemässe Arbeitsbedingungen und freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bitte per E-Mail an: AVA Verlagsauslieferung AG Herr Mathias Huber Stv. Leiter Warenausgang Centralweg 16 8910 Affoltern a. Albis m.huber@ava.ch www.ava.ch
Für unsere Deutschkurse suchen wir ab 27. August 2018
(pensionierte Lehrer oder pädagogisch begabte Personen) die Freude haben die deutsche Sprache auf spielerische, gut verständliche Art zu vermitteln. Wir unterrichten Asylbewerber und Migranten mit wenig oder keinen Deutschkenntnissen. Gesucht werden Lehrer/-innen für Niveau A1-B1. Am Abend und tagsüber. Im GsE arbeiten alle auf ehrenamtlicher Basis. Für weitere Informationen melden Sie sich bei: Sabrina Käppeli pädagogische Schulleitung 076 650 89 10 (Mo-Mi-Freitagnachmittag erreichbar) oder info@gse-affoltern.ch, www.gse-affoltern.ch GsE (Gemeinsam statt einsam) ist ein Verein, der einsamen und hilfsbedürftigen Menschen Zeit und Raum zur Verfügung stellt.
Schulverwaltung An unserer Schule sind für das neue Schuljahr 2018/19 für die Tagesstrukturen noch folgende Stellen neu zu besetzen:
1 Sozialpädagoge/-in als Stv. für die Hortleitung per 20.8.2018, 50 – 70% 1 Sozialpädagoge/-in in Zwillikon per 13.8.2018, 50 – 80% 1 Betreuerin für den Mittagstisch in Affoltern a. A. per 20.8.2018, 6 Std. pro Woche Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die ausführlichen Stellenausschreibungen mit Ansprechpersonen sowie weitere Informationen über die Primarschule Affoltern am Albis, finden Sie unter: www.psa.ch Wir freuen uns auf Sie!
Gesucht per sofort oder nach Übereinkunft
FrühaufsteherIn Mithilfe bei der Zubereitung unserer Sandwiches und Apéro-Buffets. Mo – Fr Samstags
von 3.00 Uhr für ca. 4 Stunden 2mal pro Monat
Sie sind pünktlich, arbeiten sauber, speditiv und flink, bringen Erfahrung in der Lebensmittelbranche/Küchendienst mit, dann bewerben Sie sich schriftlich. Bäckerei-Konditorei Iten Oberdorfstrasse 3 8934 Knonau info@iten-baeckerei.ch
«Ich motiviere gerne Menschen zum Lesen» Menschen im Säuliamt: Ulrike Rudow liebt die Bibliotheksarbeit und liest selber gerne
Alex, 19. Juni.
Loris, 20. Juni.
Leano, 23. Juni. (Bilder Irene Magnin)
Spiritualität Spiritualität kommt von spiritus (m), dem lateinischen Wort für Geist oder Luft. Das entsprechende Wort heisst auf Hebräisch ruach (f) und auf Griechisch pneuma (n). In allen drei Sprachen bedeutet Geist zugleich Luft oder Wind. Und offenbar ist die Geistigkeit des Menschen an kein Geschlecht gebunden. Sie kann männlich, weiblich oder sächlich daherkommen. Sie ist unsichtbar wie Luft und Wind. Aber sie kann etwas bewegen und bewirken. «Spiritualität ist eine elementare Kraft», sagt der Dalai Lama: «Sie ist die in allen Menschen angelegte Neigung zu Liebe, Güte und Zuneigung – ganz unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit». (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.
bauernregel «Peter und Paul hell und klar bringt ein gutes Jahr.» (29. Juni)
Ihre Eltern schickten sie von Deutschland nach Davos in die Mittelschule. Ulrike Rudow kehrte danach nicht zurück, sondern blieb in der Schweiz. Sie war im Hotelfach und in der Informatikbranche tätig. Jetzt arbeitet sie mit viel Freude und Herzblut als Bibliotheksleiterin in ihrer Wohngemeinde Aeugst. ................................................... mit ulrike rudow sprach marianne voss Aufgewachsen ist Ulrike Rudow in Deutschland, im Münsterland, in einem Gebiet mit viel Landwirtschaft und Gewerbe. «Mein Familienname lautete Baumhüter», erklärt sie. «Ja, das ist ein spezieller Name. Er ist entstanden, weil meine Vorfahren Schlagbaumhüter an den Binnenzöllen waren.» Damit sie eine gute Schulbildung erhält, wurde sie von den Eltern nach Davos in die Alpine Mittelschule geschickt. «Und dort lernte ich bereits meinen zukünftigen Mann kennen.» Nach der Matur kehrte sie nicht nach Hause zurück, sondern studierte einige Semester an der Uni Zürich und absolvierte anschliessend in Chur die Hotelfachschule. «Das hat mir viel Spass gemacht und ich habe während dieser Ausbildung viel gelernt fürs Leben.» Sie hätte nach dem Abschluss die Schweiz verlassen müssen, da sie nur eine Ausbildungsbewilligung hatte. «Deswegen haben mein Freund und ich früher als gedacht geheiratet. Wir durften zusammenbleiben und ich bekam eine gute Stelle im Hotel Glärnischhof in Zürich.» Zuerst wohnte das junge Paar in Zürich. Dann zog es die beiden aufs Land, nach Aeugst, wo sie nun seit fast 30 Jahren wohnen.
Informatikkurse für Anfänger Der Beruf in der Hotellerie gefiel Ulrike Rudow, das Einkommen war aber unbefriedigend. Deshalb schulte sie sich um und stieg in die Informatik ein. Es war die Zeit, als überall die Computer aufkamen. «Ich gab Einführungskurse für Anwender und kroch auch in Firmen herum, um Netzwerkkabel zu verlegen.» Es sei manchmal
Ulrike Rudow in ihrem Lesehotel, der Bibliothek Aeugst. (Bild Marianne Voss) nicht ganz einfach gewesen, Chefs von grossen Konzernen beizubringen, dass sie nun selber E-Mails schreiben sollten. «Wenn man sich das heute vorstellt!» Sie schmunzelt. Als dann die Tochter zur Welt kam, arbeitete sie noch von zuhause aus und erstellte Unterlagen für Informatikkurse. Beim zweiten Kind − einem Sohn − hörte sie damit auf und führte für ihren Mann, der sich selbstständig gemacht hatte, das Büro. «Daneben begann ich da und dort mit Engagements in der Freiwilligenarbeit.» Sie setzte sich in der Kirche ein und half mit, die Tagesbetreuung «Villa Kunterbunt» aufzubauen. «Die Tagesbetreuung war damals noch nicht etabliert und wurde ausschliesslich auf privater Basis geführt.» Schliesslich kam sie zur Bibliothek. «Bekannte fragten mich an, und ich hatte Lust mich auf die Bücherwelt einzulassen. Lesen war immer mein grösstes Hobby. Ich habe seit meiner Kindheit viel gelesen, so ziemlich alles vom Krimi bis zum Roman.» Sie absolvierte vor sechs Jahren eine berufsbegleitende Ausbildung zur Bibliothekarin und seit 2016 leitet sie die Biblio-
thek in Aeugst. «Das ist eine sehr schöne Aufgabe», schwärmt sie. «Ich leite unser Viererteam und schaue, dass alle froh und munter sind. Natürlich muss ich mich auch um alles Administrative kümmern.»
Vielleicht ein B&B in Aeugst Ulrike Rudow ist auch in Affoltern tätig, wo sie alleine die Schulbibliothek der Sekundarschule führt. «Dort lese ich wirklich alle Bücher an, damit ich die Jugendlichen für die Bücher begeistern kann.» Mit der Arbeit in den Bibliotheken hat Ulrike Rudow Beruf und Hobby unter einen Hut gebracht. Es ist für sie auch wie ein Zurückkehren in ihren Ursprungsberuf – oder zu ihrer Berufung. «Die Bibliothek ist quasi mein Hotel, wo ich Gastgeberin sein kann. Das macht mir viel Freude. Zudem ist Lesen eine tolle Sache, und ich motiviere gerne andere Menschen dazu.» Und sie ergänzt: «Übrigens, die Bibliothek Aeugst feiert am 15. September ihr 60-Jahr-Jubiläum. Da organisieren wir ein kleines Fest, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.»
Ulrike Rudow hat noch andere Hobbys: Sie tanzt in einer LinedanceGruppe und ist Eigentümerin einer Forstwirtschaft in Österreich. «Hier kann ich mich auch als Unternehmerin fit halten und ausserdem ist es für mich und meine Familie der perfekte Urlaubsort mitten in der Natur.» Die Hotelfachfrau hat aber auch noch einen Traum. «Ich möchte gerne einmal noch etwas wie ein Hotel führen, nur ganz im Kleinen. Vielleicht bei uns zuhause ein B&B mit ein paar wenigen Zimmern. Dann könnte ich die Menschen zu mir ins Haus holen.»
Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.
Club 71 – Schiff ahoi!
Schweiz gewinnt 3:0
Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen. Doch alles schön der Reihe nach. Bald 50 Jahre sind es her, seit anno 1971 aktive und frühere Vorstandsmitglieder des TV Hausen a. A. den «Club 71» als lose Vereinigung aus der Taufe hoben, um auch später gute Turnkameradschaft pflegen zu können. Vor 20 Jahren führte eine Reise gar nach Brasilien zu Clubkamerad Herbert Schmid, verbunden mit einem Besuch bei dem vor sechs Jahren verstorbenen Alfred Girschweiler in Paraguay. Von den 16 Gründern ist mit Richard Götschi, Robert und Hansruedi Hauser, Otto Horber, Hansruedi Ringger, Kurt Schlegel, Fredy Steinmann und Max Vollenweider leider bereits die Hälfte der Mitglieder nicht mehr unter uns. Der diesjährige Club-Ausflug führte kürzlich bei schönstem Wetter auf den Zugersee. Lora Hauser Künzler, Rita Ringger, Liselotte Schlegel und Silvia Vollenweider, Frauen von verstorbenen Clubfreuden, fanden sich ebenfalls zum Anlass ein. Die meisten der Gruppe reisten mit den öffentlichen Verkehrsmit-
teln an, so auch der nur einen Steinwurf vom Zugersee entfernt in Uerzlikon wohnhafte Ernst Gallmann mit seiner Frau. Weil diese beiden kein HalbtaxAbo besitzen, lösten sie für Fr. 18.40 je ein ganzes Billett für die Fahrt von Mettmenstetten nach Zug und zurück. Ein weiteres Ticket für Fr. 36.00 pro Person benötigten sie für die See-Rundfahrt, macht total Fr. 54.40. Auch Bruno Sutz und seine Frau kamen per Bahn zu unserem Treffen nach Zug. Unser Tessiner Turnfreund besorgte für sich und seine Frau rechtzeitig bei der Città di Lugano eine Gemeinde-Tageskarte für Fr. 40.00, dort sogar ein Fünfliber günstiger als bei uns. Diese gilt nicht nur für den Bus an seinem Wohnort und die rasante Fahrt durch den neuen Gotthardtunnel, solche Fahrausweise werden wie ein GA auch auf dem Zugersee akzeptiert. So ist es: Wer in der Nähe wohnt, blättert unter Umständen mehr auf den Tisch, als in unserem Fall der Südschweizer. Für uns vom Club 71 heisst es aber auch im nächsten Jahr wieder: Zugersee – Schiff ahoi! Erich Rüfenacht
Wie man an den Helden erkennt – es ist schon eine Weile her, als ich meine Zweitklässler bat: Macht mal ein Fussballgedicht! Hier das Resultat von Sebastian, damals 8 Jahre alt: De Chapuisat rennt vor und schüsst es Tor (1:0) De Egli git en Pass an Bregy De Gegner Paul macht es Foul De Elfmeter gelingt oisem Peter (2:0) Achtung De Sutter dued jetzt schüsse So es Glück De Goali muess nüsse (3:0) De Schwiizer lamped Zunge doch sie händ gune.
Sa, 30. Juni 2018, grosser
«Con Brio»
Jugendorchester Musikschule Knonauer Amt Kantonsschule Limmattal Leitung: Corinna Meienberg
Solo: Madleina Messerli, Marissa Bortlik - Violine Mathilda Schwarz - Cello
Freitag, 29. Juni 2018, 20.00 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern Sonntag, 1. Juli 2018, 11.00 Uhr grosser Saal Üdikerhuus, Uitikon Eintritt frei - Kollekte Werke von J. S. Bach, Edvard Grieg, Nino Rota u.a.
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 Art. 593
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