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Timestamp: 2016-10-27 03:06:03+00:00

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I 373/03 (20.11.2003)
I 373/03
F.________, 1961, Beschwerdef�hrer, vertreten
durch F�rsprecher Herbert Bracher, Hauptgasse 35, 4500 Solothurn,
Der 1961 geborene F.________ war zuletzt seit April 1997 als Bauarbeiter bei der Q.________ AG angestellt. Ab 24. Juni 1998 setzte er die Arbeit aus gesundheitlichen Gr�nden aus. Am 18. M�rz 1999 meldete er sich unter Hinweis auf seit dem 24. Juni 1998 in erheblichem Ausmass bestehende R�ckenschmerzen mit Ausstrahlung in das linke Bein und den linken Fuss bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Basel-Landschaft holte unter anderem Angaben der Arbeitgeberin vom 16. April 1999, des Dr. med. E.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 1. Mai 1999 sowie des Spitals X.________ vom 28. Mai 1999 ein. Ausserdem liess sie bei der Eingliederungsst�tte Y.________ ein Arbeitstraining durchf�hren, welches am 6. September 1999 begann und am 5. November 1999 abgebrochen wurde. Anschliessend gab die Verwaltung bei der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) ein Gutachten in Auftrag, welches am 25. Oktober 2000 erstattet und auf Nachfrage hin am 8. Januar 2001 erl�utert wurde. Daraufhin es lehnte die IV-Stelle - nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens - mit Verf�gung vom 13. August 2001 ab, eine Rente auszurichten.
Der Versicherte liess dagegen Beschwerde erheben. Im Verlauf des Rechtsmittelverfahrens holte die IV-Stelle eine erg�nzende Auskunft der MEDAS vom 2. November 2001 ein. Daraufhin erkl�rte sie dem Versicherten mit Vorbescheid vom 7. Dezember 2001, die Verf�gung vom 13. August 2001 werde in Wiedererw�gung gezogen; ihm stehe mit Wirkung ab 1. Juni 1999 eine Viertelsrente bzw. bei Vorliegen eines wirtschaftlichen H�rtefalls eine halbe Rente zu. Auch in einem mit "Vororientierung Rente" �berschriebenen Brief vom 3.Januar 2002 f�hrte die Verwaltung aus, ab 1.Juni 1999 bestehe ein Anspruch auf eine Rente bei einem Invalidit�tsgrad von 48 %. In der Folge wurde dem Versicherten mit Verf�gung vom 4. Mai 2002 f�r die Zeit ab 1. Mai 2002 eine halbe (H�rtefall-)Rente zugesprochen, wogegen dieser am 6. Juni 2002 wiederum Beschwerde erheben liess. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft wies die Beschwerde ab (Entscheid vom 25. Oktober 2002/31. M�rz 2003).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst F.________ das Rechtsbegehren stellen, es sei ihm ab 1. Juni 1999 eine ganze, eventuell eine halbe (bei einem Invalidit�tsgrad von mindestens 50 %), subeventuell eine halbe H�rtefall-Rente (bei einem Invalidit�tsgrad von 48 %) zuzusprechen.
Die IV-Stelle sowie das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichten auf eine Vernehmlassung.
Das kantonale Gericht hat die bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Ermittlung des Invalidit�tsgrads bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 104 V 136 Erw. 2a und b), die Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1) sowie den Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 13. August 2001 bzw. 4. Mai 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen).
2.1 Das kantonale Gericht wies die Beschwerde ab mit der Begr�ndung, der Versicherte habe Anspruch auf eine Rente, die einem Invalidit�tsgrad von 48 % entspreche. Die IV-Stelle habe wohl mit der Verf�gung vom 13. August 2001 einen Rentenanspruch zu Unrecht verneint; w�hrend des kantonalen Beschwerdeverfahrens (lite pendente) habe sie jedoch diese Verf�gung am 4. Mai 2002 wiedererw�gungsweise aufgehoben und dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Mai 2002 eine Rente bei einem Invalidit�tsgrad von 48 % zugesprochen. Die dagegen aufrecht erhaltene Beschwerde sei unbegr�ndet.
2.2 Gem�ss Art. 58 VwVG und der dazu ergangenen Rechtsprechung (BGE 103 V 109 Erw. 2; SVR 2001 IV Nr. 20 S. 60 Erw. 3a, 1996 IV Nr. 93 S. 283 Erw. 4b/aa; ZAK 1992 S. 117 Erw. 5a mit Hinweisen) kann die Verwaltung bis zu ihrer Vernehmlassung an die Beschwerdeinstanz die angefochtene Verf�gung in Wiedererw�gung ziehen (Abs. 1). Sie er�ffnet eine neue Verf�gung ohne Verzug den Parteien und bringt sie der Beschwerdeinstanz zur Kenntnis (Abs. 2). Die Beschwerdeinstanz setzt die Behandlung der Beschwerde fort, soweit diese durch die neue Verf�gung der Vorinstanz nicht gegenstandslos geworden ist (Abs. 3 Satz 1). Diese Bestimmung findet nach Massgabe von Art. 1 Abs. 3 VwVG auf das Verfahren letzter kantonaler Instanzen zwar grunds�tzlich keine Anwendung. Es ist indessen nicht bundesrechtswidrig, wenn die Kantone auf Grund von ausdr�cklichen prozessualen Vorschriften oder einer sinngem�ssen Praxis ein dem Art. 58 VwVG entsprechendes Verfahren vorsehen (BGE 103 V 109 Erw. 2a). Dabei haben die Kantone bei Anwendung eines solchen Verfahrens nicht nur nach Abs. 1, sondern auch in sinngem�sser Anwendung der Abs. 2 und 3 von Art. 58 VwVG vorzugehen (ZAK 1992 S. 117 Erw. 5a, 1989 S. 310 Erw. 2a, 1986 S. 304 Erw. 5b mit Hinweisen; Urteil H. vom 17. Januar 2003, P 66/01, Erw. 3.1).
2.3 Mit der Verf�gung vom 13. August 2001 entschied die IV-Stelle in verneinendem Sinn �ber den Rentenanspruch f�r die Zeit ab 1. Juni 1999. Die gerichtliche Pr�fung im anschliessenden Rechtsmittelverfahren war rechtsprechungsgem�ss (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) grunds�tzlich auf den Zeitraum bis zum Verf�gungserlass am 13. August 2001 beschr�nkt. Im Verlauf des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens stellte die IV-Stelle in Aussicht, sie werde wiedererw�gungsweise auf die Verf�gung zur�ckkommen und dem Versicherten ab 1. Juni 1999 eine Viertels- oder eine halbe (H�rtefall-)Rente zusprechen. Am 4. Mai 2002 wurde eine Verf�gung dieses Inhalts erlassen, welche sich jedoch nur auf den Zeitraum ab 1. Mai 2002 bezieht. Dagegen erging trotz entsprechendem Vorbescheid und zus�tzlicher "Vororientierung" keine R�ckkommensverf�gung f�r den durch die Verf�gung vom 13. August 2001 geregelten Zeitraum ab 1. Juni 1999. Am 15. Juli 2002 erstattete die IV-Stelle ihre Vernehmlassung, nachdem es das kantonale Gericht abgelehnt hatte, das Verfahren bis zum Erlass der neuen Verf�gung sistiert zu halten. Ab diesem Zeitpunkt war ein Zur�ckkommen (lite pendente) auf die Verf�gung vom 13. August 2001 nicht mehr m�glich. Diese bildete daher weiterhin den Anfechtungsgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens, und die gleichzeitige Beurteilung der Beschwerde gegen die Verf�gung vom 4. Mai 2002, welche sich auf die Zeit ab 1. Mai 2002 bezieht, setzte eine Verfahrensvereinigung voraus.
2.4 Der Grundsatz, wonach Verwaltungsverf�gungen - unter Vorbehalt der Problematik von Treu und Glauben - nicht ausschliesslich auf Grund ihres Wortlauts, sondern nach ihrem tats�chlichen rechtlichen Bedeutungsgehalt zu verstehen sind (BGE 120 V 497 Erw. 1a mit Hinweisen), gilt mutatis mutandis auch f�r einen kantonalen Gerichtsentscheid (SVR 1998 ALV Nr. 5 S. 16 Erw. 1c). Die Vorinstanz gelangte in ihren Erw�gungen zum Ergebnis, dem Versicherten stehe ab 1. Juni 1999 eine Rente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 48 % zu. Sie wies die Beschwerde gegen die einen Rentenanspruch verneinende Verf�gung vom 13. August 2001 trotzdem ab, weil sie davon ausging, diese sei lite pendente aufgehoben und ersetzt worden. Ein Widerspruch zwischen Erw�gungen und Dispositiv liegt unter diesen Umst�nden nicht vor. Indem das kantonale Gericht sowohl den durch die Verf�gung vom 13. August 2001 als auch den durch diejenige (ebenfalls angefochtene) vom 4. Mai 2002 geregelten Zeitraum (ab 1. Mai 2002) beurteilt hat, hat es sinngem�ss die beiden Beschwerdeverfahren vereinigt und den Anfechtungs- und Streitgegenstand auch auf die dazwischen liegende Periode vom 14. August 2001 bis 30. April 2002 ausgedehnt, was im Lichte der diesbez�glichen praxisgem�ssen Voraussetzungen (BGE 125 V 415 Erw. 1b mit Hinweisen) zul�ssig war. F�r das letztinstanzliche Verfahren, dessen Anfechtungsgegenstand durch den kantonalen Gerichtsentscheid bestimmt wird, hat dies zur Folge, dass ebenfalls die gesamte Zeitspanne bis zum Erlass der zweiten Verf�gung vom 4. Mai 2002 zu �berpr�fen ist.
In medizinischer Hinsicht gelangten Verwaltung und Vorinstanz zum Ergebnis, der Beschwerdef�hrer k�nne die angestammte T�tigkeit als Bauarbeiter wegen seiner R�ckenbeschwerden nicht mehr aus�ben; dagegen sei er in einer leichten, leidensangepassten T�tigkeit zu 70 bis 100 % arbeitsf�hig. Sie st�tzten sich dabei in erster Linie auf das MEDAS-Gutachten vom 25. Oktober 2000 mit Erl�uterungen vom 8. Januar 2001 und 2. November 2001. Der Beschwerdef�hrer macht demgegen�ber geltend, es m�sse von einer ung�nstigeren Zumutbarkeitsbeurteilung ausgegangen werden.
3.1 Das Gutachten der MEDAS beruht neben den Vorakten auf spezial�rztlichen Untersuchungen in internistischer, rheumatologischer und psychiatrischer Hinsicht, welche am 24. Juli 2000 stattfanden, sowie einer am 19. September 2000 durchgef�hrten rheumatologischen Reevaluation. Die Konklusion des Gutachtens wurde im Rahmen einer multidisziplin�ren Konsens-Konferenz vom 3. August 2000 erarbeitet.
Die Rheumatologen PD Dr. med. H.________ und Dr. med. G.________ stellen die Diagnosen eines lumbospondylogenen Syndroms links bei/mit degenerativer Ver�nderung der Lendenwirbels�ule (Diskushernie und Osteochondrosen L3/4 und L5/S1, Spondylarthrosen und Hypertrophie der Ligamenta flava), Piriformissyndrom links sowie diskreter muskul�rer Dysbalance. Im ersten Untergutachten vom 24. Juli 2000 erkl�ren sie, es bestehe aus rheumatologischer Sicht in jeder r�ckenadaptierten, leichten bis mittelschweren T�tigkeit ohne Arbeiten in Zwangspositionen, vorn�bergeneigt, �berkopf, ohne repetitive Hebebelastungen �ber 15 kg sowie ohne Arbeiten mit repetitiven Stereotypien eine Arbeitsf�higkeit von 70 bis 100 %. Im Bericht vom 19. September 2000 wird ausgef�hrt, die zwischenzeitlich durchgef�hrte erg�nzende Untersuchung (segmentale lumbale Infiltration des Segmentes L3/L4 durch Dr. med. S.________, Orthop�disches Spital X.________) habe das von neurochirurgischer Seite in Erw�gung gezogene lumboradikul�re Syndrom klinisch nicht best�tigt. Dagegen habe sich eine Akzentuierung des die Beschwerden zum Grossteil erkl�renden Piriformissyndroms links gezeigt, mit nun korrespondierender SIG-Dysfunktion und einer Beckenasymmetrie im Sinne einer Beckentorsion. Die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit bleibe gegen�ber dem Vorgutachten vom 24. Juli 2000 unver�ndert, wobei sich zur Reintegration ein allm�hlicher Belastungsaufbau empfehle, beginnend mit einem zun�chst 50%igen Pensum in einer r�ckenadaptierten T�tigkeit.
Die unter Beizug einer Dolmetscherin durchgef�hrte psychiatrische Exploration durch Dr. med. A._________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 24. Juli 2000 ergab gem�ss dem diesbez�glichen Untergutachten vom 7. August 2000 keine invalidit�tsbegr�ndende Diagnose. Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit wird eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung genannt. Der Arzt f�hrt aus, psychosoziale Schwierigkeiten mit mangelnder Integrationsf�higkeit d�rften den Exploranden in einer gewissen Weise �berfordert haben und �usserten sich wegen mangelnder Bew�ltigungsstrategien und fehlender Ressourcen in einer �berbewertung von sicher vorhandenen k�rperlichen Beschwerden. Der Explorand sei v�llig fixiert auf diese Beschwerden. Er verm�ge sich nicht auf die Gegebenheiten einzustellen. Die Emotionalit�t werde wegen der mangelnden F�higkeit, diese ad�quat zu erkennen, k�rperlich manifestiert, da eine Alexithymie bestehe. Die psychiatrischen Befunde reichten nicht aus, um eine Arbeitsunf�higkeit zu begr�nden. Es sei dem Exploranden sicher zuzumuten, eine k�rperlich angepasste T�tigkeit auszu�ben, wobei nur sehr einfach strukturierte T�tigkeiten in Frage k�men.
Das Gesamtgutachten vom 25. Oktober 2000 best�tigt die genannten Diagnosen. Zus�tzlich wird als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit eine kombinierte Schwerh�rigkeit, rechts mehr als links, bei Zustand nach Ohroperation rechts sowie H�rger�te-Versorgung beidseits erw�hnt. Gest�tzt auf die psychiatrischen und rheumatologischen Befunde wird die Arbeitsf�higkeit in einer r�ckenadaptierten, leichten bis mittelschweren T�tigkeit ohne Arbeiten in Zwangspositionen, vorn�bergebeugt, �berkopf, ohne repetitive Hebebelastungen �ber 15 kg sowie ohne Arbeiten mit repetitiven Stereotypien auf 70 bis 100 % beziffert. Diese Beurteilung stimme mit jener des Spitals X.________ vom 28. Mai 1999 �berein. Zur Reintegration werde ein allm�hlicher Belastungsaufbau mit einem zun�chst 50%igen Pensum empfohlen. In der Schlusszusammenfassung wird erkl�rt, der Explorand sei unter den genannten Einschr�nkungen f�r eine leichte T�tigkeit durchaus zu 70 bis 100 % arbeitsf�hig.
3.2 Auf Nachfrage der IV-Stelle hin erkl�rte die MEDAS am 8. Januar 2001, es bestehe in einer r�ckenadaptierten, leichten bis mittelschweren T�tigkeit ohne Arbeiten in Zwangspositionen, vorn�bergebeugt, �berkopf, ohne repetitive Hebebelastungen von mehr als 15 kg sowie ohne Arbeiten mit repetitiven Stereotypien eine 80%ige Arbeitsf�higkeit. Die Realisierbarkeit dieser Arbeitsf�higkeit d�rfte sowohl durch die mangelnden Sprachkenntnisse als auch durch die ausgepr�gte Schmerzverarbeitungsst�rung limitiert sein. Es werde deshalb zun�chst w�hrend drei Monaten ein Arbeitspensum von 50 % empfohlen. Dies begr�nden die �rzte mit einer doch l�ngeren Absenz von einer geregelten Arbeit und einer bereits bestehenden Chronifizierung. In Beantwortung einer weiteren R�ckfrage der Verwaltung f�hrten die �rzte der MEDAS am 2. November 2001 aus, die im Gutachten erw�hnte Chronifizierung gr�nde in der stets gleichen Schmerzangabe w�hrend der Exploration. Die somatoforme Schmerzst�rung habe nicht automatisch eine Erwerbsunf�higkeit zur Folge, zumal wenn keine relevante psychiatrische Co-Morbidit�t vorliege. Im Zeitpunkt der Erstattung des Gutachtens im August 2000 h�tten keine wesentlichen somatischen oder psychischen Faktoren bestanden, welche eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit begr�nden w�rden. Der Explorand werde daher in einer adaptierten T�tigkeit als zu 70 bis 100 % arbeitsf�hig angesehen.
3.3 Dem MEDAS-Gutachten vom 25. Oktober 2000 und den zus�tzlichen Erl�uterungen ist mit hinreichender Klarheit zu entnehmen, dass der Versicherte aus rheumatologischer Sicht an Beschwerden leidet, welche eine Wiederaufnahme der T�tigkeit als Bauarbeiter ausschliessen, jedoch der Aus�bung einer adaptierten leichten bis mittelschweren T�tigkeit, welche bestimmten Anforderungen gerecht wird, im Rahmen von 70 bis 100 % nicht entgegenstehen. Aus den Akten ergibt sich kein Anlass, die Zuverl�ssigkeit dieser schl�ssigen und nachvollziehbar begr�ndeten Beurteilung in Zweifel zu ziehen. Was die psychiatrische Seite betrifft, l�sst der Hinweis auf die eingetretene Chronifizierung der Beschwerden bzw. das Vorliegen einer somatoformen Schmerzst�rung nicht ohne weiteres den Schluss zu, es liege ein invalidisierender Gesundheitsschaden vor. Dem begutachtenden Psychiater obliegt im Zusammenhang mit derartigen Beschwerdebildern einerseits die Aufgabe, zur Frage Stellung zu nehmen, ob eine psychische St�rung von Krankheitswert gegeben sei. Bejahendenfalls hat er ausserdem der Verwaltung (und im Streitfall dem Gericht) aufzuzeigen, ob und inwiefern die versicherte Person �ber psychische Ressourcen verf�gt, die es ihr erlauben, mit ihren Schmerzen umzugehen. Entscheidend ist, ob die betroffene Person, von ihrer psychischen Verfasstheit her besehen, an sich die M�glichkeit hat, trotz ihrer subjektiv erlebten Schmerzen einer Arbeit nachzugehen (Urteil R. vom 2. Dezember 2002 [I 53/02] Erw. 2.2; vgl. auch AHI 2000 S. 152 f. Erw. 2b). Die zumutbarerweise verwertbare Arbeitsf�higkeit ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen (BGE 127 V 298 Erw. 4c mit Hinweisen; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b). Hinsichtlich belastender sozio-kultureller Faktoren hat die Rechtsprechung erkannt, dass deren Auswirkungen nur insoweit zu ber�cksichtigen sind, als ihnen ein fach�rztlich festgestelltes medizinisches Substrat zu Grunde liegt (BGE 127 V 299 f. Erw. 5a, 102 V 165). Vorliegend hat der psychiatrische Gutachter gest�tzt auf eingehende Untersuchungen unmissverst�ndlich und mit nachvollziehbarer Begr�ndung dargelegt, dass nach seiner Beurteilung die festgestellte anhaltende somatoforme Schmerzst�rung, mit welcher keine (zus�tzlichen) psychiatrischen Befunde korrelieren, nicht zu einer relevanten Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit gef�hrt hat. Die Bemerkung, es k�men nur sehr einfach strukturierte Arbeiten in Frage, l�sst sich durch die Feststellung erkl�ren, der Beschwerdef�hrer weise nur ein geringes Bildungsniveau auf. Das Gutachten der MEDAS vom 25. Oktober 2000 wird unter diesen Umst�nden sowohl in somatischer wie in psychiatrischer Hinsicht als auch in der Gesamtbeurteilung den von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an eine beweiskr�ftige medizinische Stellungnahme (BGE 125 V 352 Erw. 3a) gerecht. Mit Verwaltung und Vorinstanz kann auf das darin formulierte Zumutbarkeitsprofil abgestellt werden.
4.1 F�r den zur Bestimmung des Invalidit�tsgrades vorzunehmenden Einkommensvergleich (Art. 28 Abs. 2 IVG) ist auf die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des (eventuellen) Rentenbeginns, vorliegend jene im Juni 1999, abzustellen. Ausserdem sind gegebenenfalls bis zum Erlass der Rentenverf�gung (hier: 4. Mai 2002) eingetretene Ver�nderungen zu ber�cksichtigen, indem, falls diesbez�gliche Hinweise bestehen, auf den entsprechenden Zeitpunkt hin ein weiterer Einkommensvergleich vorgenommen wird. In jedem Fall sind das Validen- und das Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu ermitteln (BGE 129 V 223 f. Erw. 4.1 und 4.2 mit Hinweisen).
4.2 Die IV-Stelle hat bereits im vorinstanzlichen Verfahren erkl�rt, sie anerkenne den Anspruch des Beschwerdef�hrers auf eine Rente, die einem Invalidit�tsgrad von 48 % entspreche. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die konkrete Berechnung der Vergleichseinkommen, welche dieser Beurteilung zu Grunde liegen nicht beanstandet, w�hrend Beanstandungen prinzipieller Art erhoben werden. Entgegen dem entsprechenden Einwand des Beschwerdef�hrers steht ihm trotz der gesundheitlichen Einschr�nkungen und der mangelnden Kenntnisse der deutschen Sprache der Arbeitsmarkt bez�glich einfacher und repetitiver T�tigkeiten offen. Hinsichtlich der Bestimmung des Invalideneinkommens bleibt anzumerken, dass die Verwaltung ihrer Berechnung eine Arbeitsf�higkeit von 70 % zu Grunde legte und somit innerhalb der durch die MEDAS genannten Bandbreite von 70 bis 100 % nicht den Mittel-, sondern den Minimalwert w�hlte. Den Faktoren, welche geeignet sein k�nnten, die behinderungsbedingte Verdiensteinbusse �ber die Verminderung der Arbeitsf�higkeit hinaus zu erh�hen (gesundheitlich bedingte Einschr�nkungen bez�glich gewisser T�tigkeiten; mangelnde Sprachkenntnisse; H�rbehinderung), hat die Verwaltung durch die Vornahme des maximal m�glichen prozentualen Abzugs von 25 % (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc; AHI 2002 S. 62) in einem Ausmass Rechnung getragen, welches angesichts der weiteren Umst�nde (Niederlassungsbewilligung, Jahrgang 1961) in dieser H�he nicht als gerechtfertigt erscheint, zumal, wie erw�hnt, bereits die Arbeitsf�higkeit sehr zur�ckhaltend beziffert wurde (vgl. zur Bemessung des Abzugs BGE 126 V 79 Erw. 5b und zu deren �berpr�fung im Rechtsmittelverfahren BGE 126 V 81 Erw. 6). Anlass, das Invalideneinkommen, wie gefordert, mit R�cksicht auf invalidit�tsfremde Gr�nde zus�tzlich zu reduzieren, best�nde allenfalls dann, wenn dargetan w�re, dass der Beschwerdef�hrer wegen dieser Faktoren bereits ohne Behinderung einen wesentlich unter dem branchen�blichen Verdienst liegenden Lohn erzielt h�tte, sodass diesem das Valideneinkommen beeinflussenden Umstand nach dem Grundsatz der Parallelit�t der Bemessungsfaktoren auch beim Invalideneinkommen Rechnung zu tragen w�re (vgl. BGE 129 V 225 Erw. 4.4 mit Hinweisen). Das durch die Verwaltung in den Verf�gungen vom 13. August 2001 und 4. Mai 2002 ermittelte Valideneinkommen von Fr. 50'393.- bzw. Fr. 54'971.- liegt (bezogen auf den jeweiligen Rentenbeginn) rund 8 % unter dem Zentralwert des Jahreseinkommens der im Baugewerbe im Anforderungsniveau 4 besch�ftigten M�nner, welcher sich 1999 auf etwa Fr. 54'590.- und 2002 auf ca. Fr. 59'800.- belief (Berechnung f�r 1999: 12 x Fr. 4344.- [Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998, S. 25 Tabelle A1] x 42,1 [betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im Baugewerbe 1999, Die Volkswirtschaft 11/2003 S. 98 Tabelle B9.2] : 40 - 0,5 % [Lohnentwicklung von 1998 auf 1999 im Baugewerbe, Die Volkswirtschaft 11/2003 S. 99 Tabelle B10.2]; Berechnung f�r 2002: 12 x Fr. 4544.- [LSE 2000 S. 31 Tabelle A1] x 42,0 [Die Volkswirtschaft 11/2003 S. 98 Tabelle B9.2] : 40 + 2,8 % + 1,6 % [Lohnentwicklung im Baugewerbe von 2000 bis 2002; Die Volkswirtschaft 11/2003 S. 99 Tabelle B10.2]). Selbst wenn jedoch diese Differenz als wesentlich zu gelten h�tte, sodass ein zus�tzlicher Abzug unter dem Titel "invalidit�tsfremde Gr�nde" prinzipiell angebracht w�re - was als fraglich erscheint, vorliegend jedoch nicht n�her zu pr�fen ist -, erwiese sich die Bemessung des Invalidit�tsgrades durch die Vorinstanz im konkreten Fall nicht als bundesrechtswidrig, w�re doch diesem Umstand durch die Gew�hrung des maximalen Prozentabzugs von 25 %, welcher sich bei ausschliesslicher Ber�cksichtigung der die behinderungsbedingte Verdiensteinbusse erh�henden Faktoren nicht rechtfertigen w�rde, hinreichend Rechnung getragen worden. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht in seinen Erw�gungen die dem Beschwerdef�hrer durch die Verwaltung in Aussicht gestellte Zusprechung einer Rente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 48 % f�r die Zeit ab 1. Juni 1999 best�tigt hat.
Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz den Rentenanspruch in ihren materiellrechtlichen Erw�gungen korrekt beurteilt. Da jedoch das Dispositiv infolge unrichtiger verfahrensrechtlicher �berlegungen (Erw. 2 hievor) nicht mit der vorgenommenen Anspruchsbeurteilung �bereinstimmt, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit sie die Verf�gung vom 13. August 2001 betrifft, dennoch teilweise gutzuheissen mit der Feststellung, dass dem Beschwerdef�hrer bereits ab 1. Juni 1999 eine Rente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 48 % zusteht. Die Verwaltung wird noch zu pr�fen haben, ob ein H�rtefall gem�ss Art. 28 Abs. 1bis IVG in Verbindung mit Art. 28bis IVV gegeben ist. Hinsichtlich der Verf�gung vom 4. Mai 2002 ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Beschwerdef�hrer, der mit seinem Antrag auf Zusprechung einer ganzen Rente unterliegt und nur bez�glich der Frage des Rentenbeginns teilweise obsiegt, steht eine reduzierte Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Das kantonale Gericht hat in seinen Erw�gungen die materiellrechtlichen Anspr�che ebenso beurteilt wie vorliegend das Eidgen�ssische Versicherungsgericht und die dem Versicherten zugesprochene Parteientsch�digung, deren H�he nicht beanstandet wurde, dementsprechend bemessen. Es besteht deshalb kein Anlass, die Akten zur Pr�fung einer Neuverlegung der Parteikosten an die Vorinstanz zu �berweisen.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 25. Oktober 2002/31. M�rz 2003 und die Verf�gung der IV-Stelle Basel-Landschaft vom 13. August 2001 insoweit abge�ndert, als dem Beschwerdef�hrer f�r die Zeit ab 1. Juni 1999 eine Rente auf Grund eines Invalidit�tsgrads von 48 % zugesprochen wird. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 800.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, der Ausgleichskasse Basel-Stadt und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.

References: BGE 
 Art. 58
 Art. 1
 Art. 58
 Art. 58
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 135