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Timestamp: 2019-07-18 07:54:12+00:00

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BAG, 14.10.1982 - 2 AZR 568/80 - dejure.org
BAG, 14.10.1982 - 2 AZR 568/80
https://dejure.org/1982,20
BAG, 14.10.1982 - 2 AZR 568/80 (https://dejure.org/1982,20)
BAG, Entscheidung vom 14.10.1982 - 2 AZR 568/80 (https://dejure.org/1982,20)
BAG, Entscheidung vom 14. Januar 1982 - 2 AZR 568/80 (https://dejure.org/1982,20)
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Bei Betriebsstilllegung können wenige Arbeitnehmer kurzfristig weiterbeschäftigt werden - Betriebsrat behält nach der Betriebsstilllegung ein Restmandat - Arbeitgeber ist vor Ausspruch einer betriebsbedingten Kündigung nicht dazu verpflichtet, eine anderweitige Unterbringung des Arbeitnehmers zu versuchen, es sei denn es wurde anders vereinbart.
Grundsätzlich kein konzernbezogener Kündigungsschutz; keine Verlängerung der Arbeitsverhältnisse von Betriebsratsmitgliedern nach Betriebsstillegung durch Restmandat
Kündigungsschutz - Betriebsstillegung
ArbG Frankfurt/Main, 20.08.1979 - 9 Ca 575/78
AP KSchG 1969 § 1 Konzern Nr. 1
Ausgehend von der grundlegenden Entscheidung vom 14. Oktober 1982 (BAG - 2 AZR 568/80 - BAGE 41, 72) nimmt der Senat allerdings in ständiger Rechtsprechung an, auf Grund besonderer Sachverhaltsgestaltungen seien Ausnahmefälle denkbar, in denen eine konzernbezogene Betrachtung geboten sei.
Insoweit hat der Senat die Anregungen von Konzen (Arbeitsrechtliche Drittbeziehungen ZfA 1982, 259) und Martens (Das Arbeitsverhältnis im Konzern in FS 25 Jahre Bundesarbeitsgericht S. 367) aufgegriffen, bei einer durch die gegebenen Umstände konkretisierten Fürsorge- und Gleichbehandlungspflicht auch eine erweiterte "Versetzungspflicht" anzunehmen (in diesem Sinne BAG 14. Oktober 1982 - 2 AZR 568/80 - aaO; 22. Mai 1986 - 2 AZR 612/85 - AP KSchG 1969 § 1 Konzern Nr. 4 = EzA KSchG § 1 Soziale Auswahl Nr. 22; 27. November 1991 - 2 AZR 255/91 - AP KSchG 1969 § 1 Konzern Nr. 6 = EzA KSchG § 1 Betriebsbedingte Kündigung Nr. 72).
b) Seit der Entscheidung vom 14. Oktober 1982 (- 2 AZR 658/80 - BAGE 41, 72) nimmt der Senat allerdings in ständiger Rechtsprechung an, auf Grund besonderer Sachverhaltsgestaltungen seien Ausnahmefälle denkbar, in denen eine konzernbezogene Betrachtung geboten sei.
bb) Ausgehend von der grundlegenden Entscheidung des Senats vom 14. Oktober 1982 (aaO) hält der Senat in ständiger Rechtsprechung aber bei besonderen Sachverhaltsgestaltungen im Ausnahmefall eine konzernweite Weiterbeschäftigungspflicht für denkbar.
Der Arbeitgeber ist vor einer betriebsbedingten Kündigung grundsätzlich nicht verpflichtet zu versuchen, den Arbeitnehmer - analog § 1 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Buchst. b KSchG - in einem Betrieb eines anderen Unternehmens unterzubringen (BAG 23. März 2006 - 2 AZR 162/05 - Rn. 20 mwN, AP KSchG 1969 § 1 Konzern Nr. 13 = EzA KSchG § 1 Betriebsbedingte Kündigung Nr. 147; grundlegend: 14. Oktober 1982 - 2 AZR 568/80 - zu B II 3 der Gründe, BAGE 41, 72) .
Das Kündigungsschutzgesetz ist nicht konzernbezogen (Bestätigung des Urteils des Senats vom 14.10.1982, BAGE 41, 72).
Diese Formulierung ist dem Senatsurteil vom 14. Oktober 1982 (BAG 41, 72 = AP Nr. 1 zu § 1 KSchG 1969 Konzern) entnommen.
Nach dem Senatsurteil vom 14. Oktober 1982 (BAG 41, 72 = AP Nr. 1 zu § 1 KSchG 1969 Konzern, mit zust. Anm. von Wiedemann) ist das Kündigungsschutzgesetz nicht konzernbezogen.
Anspruch eines Mitglieds des Betriebsrates auf Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung …
LAG Thüringen, 07.09.2004 - 7 Sa 542/03
Abgrenzung zwischen Gemeinschaftsbetrieb und unternehmerischer Zusammenarbeit …
LAG Hamm, 30.10.1989 - 16 Sa 315/89
Betriebsbedingte Kündigung; Kündigungsschutz; Anwendbarkeit des …

References: § 1
 § 1
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