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Timestamp: 2019-10-17 11:47:57+00:00

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Rechtsprechung: ZBR 1983, 206 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 18.03.1982 | BVerwG, 19.04.1982
https://dejure.org/1982,519
BVerwG, 25.03.1982 - 2 C 23.81 (https://dejure.org/1982,519)
BVerwG, Entscheidung vom 25.03.1982 - 2 C 23.81 (https://dejure.org/1982,519)
BVerwG, Entscheidung vom 25. März 1982 - 2 C 23.81 (https://dejure.org/1982,519)
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Nahe Angehörige - Persönliche Tätigkeit bei Heilmaßnahme - Ausschluss der Beihilfefähigkeit - Rechtswidriger Beihilfebescheid - Rücknahmevoraussetzungen
VG München, 28.06.1977 - 235 V 74
VGH Bayern, 03.08.1979 - 219 III 77
DÖV 1982, 951
ZBR 1983, 206
Denn als Erbin war die Klägerin nach § 1922 Abs. 1 BGB im Wege der Gesamtrechtsnachfolge in die rechtliche Position ihres Vaters eingetreten, dessen Vermögen mit allen Rechten und Pflichten einschließlich der sich aus § 50 Abs. 2 SGB X ergebenden Rückzahlungsverpflichtung auf sie übergegangen war (vgl. BVerwGE 37, 314 = Buchholz 232 § 87 BBG Nr. 46; BVerwG, Urteil vom 25. März 1982 - BVerwG 2 C 23.81 - Buchholz 238.911 Nr. 3 BhV Nr. 10).
VG Karlsruhe, 22.04.2010 - 9 K 1088/09
Beihilfefähigkeit von Aufwendungen bei Behandlung durch Angehörige
19 Die Norm verstößt entgegen der Auffassung des Klägers nicht gegen höherrangiges Recht (vgl. zum Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für die persönliche Tätigkeit eines nahen Angehörigen: BVerfG, Beschl. v. 16.09.1992 - 2 BvR 1161/89 u.a. -, NVwZ 1993, 560; BVerwG, Beschl. v. 20.12.1990 - 2 B 129/90 -, DVBl. 1991, 641; Beschl. v. 02.07.1990 - 2 B 12/90 -, JURIS; Beschl. v. 07.06.1989 - 2 B 74.89 -, unveröff.;… Urt. v. 25.03.1982 - 2 C 13/81 -, JURIS; Urt. v. 25.03.1982 - 2 C 23/81 -, DÖD 1982, 230;… Urt. v. 25.10.1972 - VI C 5.71 -, BVerwGE 41, 101;… BayVerfGH, Entsch.
Die gilt zwar insbesondere, aber nicht nur bei einer Behandlung durch Ehegatten, Lebenspartner, Eltern oder Kinder, also bei besonders engen familiären Bindungen, bei denen sogar eine gesetzliche Unterhaltspflicht in Betracht kommen kann und eine Leistungspflicht einer etwa bestehenden privaten Krankenversicherung gemäß § 5 Abs. 1 Buchst. g der Musterbedingungen des Verbandes der privaten Krankenversicherer (MB/KK 2009) nicht besteht (BVerwG, Urt. v. 25.03.1982 - 2 C 13/81 -, JURIS; Urt. v. 25.03.1982 - 2 C 23/81 -, DÖD 1982, 230; Beschl. v. 02.07.1990 - 2 B 12/90 -, JURIS;… BGH, Urt. v. 21.02.2001 - IV ZR 11/00 -, VersR 2001, 576 "nicht unüblich").
Mit der Einschränkung der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für die persönliche Tätigkeit - hier von Geschwistern - trägt der Verordnungsgeber in Ausübung des ihm bei der Konkretisierung der gesetzlichen Fürsorgepflicht zustehenden Ermessens unter zulässiger Berücksichtigung von Praktikabilitätsgründen und zulässig typisierend der Schwierigkeit Rechnung, die anderenfalls mit der Überprüfung der Ernsthaftigkeit der (vollen) Honorarforderung unter Geschwistern unausweichlich verbunden wäre, und vermeidet es, im Einzelfall in einer mit den Grundsätzen und Zielen des Beihilferechts nicht zu vereinbarenden Weise in die Privatsphäre des Beihilfeberechtigten eindringen zu müssen (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.10.1972 - VI C 5.71 -, BVerwGE 41, 101;… Urt. v. 25.03.1982 - 2 C 13/81 -, JURIS; Urt. v. 25.03.1982 - 2 C 23/81 -, DÖD 1982, 230).
Ein besonders gelagerter Ausnahmefall, bei dem eine aus der typisierenden Regelung des § 5 Abs. 4 Nr. 6 BVO folgende Härte für den Beihilfeberechtigten nicht mehr hinzunehmen und durch das Konkretisierungsermessen des Dienstherrn nicht mehr gedeckt wäre, weil durch ihre Auswirkung auf den Einzelfall das Wesen der Beihilfe eine mit der beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht nicht zu vereinbarende Beeinträchtigung erlitte (BVerwG, Urt. v. 25.03.1982 - 2 C 23/81 -, DÖD 1982, 230), könnte vorliegen, wenn der Betroffene keine ihm zumutbare Möglichkeit hätte, sich einem ernsthaft geltend gemachten Honoraranspruch seines nahen Angehörigen zu entziehen, indem er sich in medizinisch gleichwertiger Weise von jemandem behandeln lässt, der nicht zu dem in § 5 Abs. 4 Nr. 6 Satz 1 Hs. 2 BVO definierten Personenkreis gehört.
Anhaltspunkte für eine derartige Zwangslage sind jedoch vorliegend nicht gegeben (vgl. insgesamt BVerfG, Beschl. v. 16.09.1992 - 2 BvR 1161/89 u.a. -, NVwZ 1993, 560;… BVerwG, Urt. v. 25.10.1972 - VI C 5.71 -, BVerwGE 41, 101; Urt. v. 25.03.1982 - 2 C 23/81 -, DÖD 1982, 230;… BGH, Urt. v. 21.02.2001 - IV ZR 11/00 -, VersR 2001, 576;… VG Saarl., Urt. v. 23.07.2009 - 3 K 512/09 -, NVwZ-RR 2009, 896).
vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 1982 - 2 C 23.81 -, juris, Rn. 22, m. w. N.
Da ein Erbe - oder ein anderer Gesamtrechtsnachfolger - in vollem Umfang in die Rechte und Pflichten des Erblassers - oder des sonstigen Rechtsvorgängers - eintritt, gilt dies auch für das durch Verwaltungsakt begründete Rechtsverhältnis und die damit unter Umständen verbundene Inanspruchnahme durch einen Rücknahmebescheid (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 1982 - BVerwG 2 C 23.81 - ZBR 1983, 206, 207;… Erichsen, Allgemeines Verwaltungsrecht, 11. Auflage, § 17 Rn. 7 S. 332;… Kopp a.a.O.).
Dies würde die Behörde entgegen den Grundsätzen und Zielen des Beihilferechts selbst in Bagatellfällen dazu zwingen, in den persönlichen Bereich des Beamten einzudringen und dessen Verhältnis zum nahen Angehörigen zu klären (Urteile vom 25. Oktober 1972 - BVerwG 6 C 5.71 - BVerwGE 41, 101 = Buchholz 238.91 Nr. 3 BhV Nr. 16 S. 28 und vom 25. März 1982 - BVerwG 2 C 23.81 - Buchholz 238.911 Nr. 3 BhV Nr. 19).
Dies hat in dem Urteil vom 25. März 1982, Az. 2 C 23/81, juris Rndr.
c) Die Sicherheitszulage nach der Vorbemerkung Nr. 8 der Anlage I BBesO A/B soll die erhöhten Anforderungen, die der Dienst bei den Sicherheitsbehörden seiner Art nach stellt, abgelten und einen Ausgleich schaffen für die besonderen Erschwernisse und Aufwendungen, mit denen Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten regelmäßig und typischerweise belastet werden (BVerwG 12. September 1994 - 2 C 7.93 - Buchholz 240.1 BBesO Nr. 10; 19. April 1982 - 6 A 1.80 - ZBR 1983, 206).
BVerwG, 20.12.1990 - 2 B 129.90
Beamtenrecht: Ausschluß der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für die …
Das Bundesverwaltungsgericht hält in ständiger Rechtsprechung den Ausschluß der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für die persönliche Tätigkeit eines nahen Angehörigen gemäß § 3 Abs. 6 BVO bei einer Heilbehandlung mit höherrangigem Recht für vereinbar (BVerwGE 41, 101 [102 ff.]; Urteil vom 25. März 1982 - BVerwG 2 C 23.81 - [Buchholz 238.911 Nr. 3 BhV Nr. 10 = RiA 1982, 195 = ZBR 1983, 206]; Beschlüsse vom 7. Juni 1989 - BVerwG 2 B 74.89 - vom 2. Juli 1990 - BVerwG 2 B 12.90 - und - BVerwG 2 B 16.90 - sowie vom 11. Oktober 1990 - BVerwG 2 B 109.90 -).
Nur dann, wenn die zu Grunde liegende Annahme inzwischen gänzlich fern läge, würde es an einem sachlichen Grund für eine vom Regelfall abweichende Regelung fehlen (vgl. BVerwG, Urteil vom 25.3.1982, ZBR 1983 S. 206).".
vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 1982 - 2 C 23.81 - OVG NRW, Urteil vom 17. August 2018 - 1 A 2675/15 -, juris.
OLG Celle, 13.04.2000 - 8 U 40/99
Allgemeine Versicherungsbedingungen der privaten Krankenversicherung: Wirksamkeit …
OVG Hamburg, 19.09.2003 - 1 Bf 180/02
Anspruch auf die Bewilligung von Beihilfeleistungen; Gewährung von …
OVG Nordrhein-Westfalen, 11.02.2014 - 1 A 2802/12
Vergleichbarkeit der Tätigkeit bei nachgeordneten Behörden mit den Aufgaben in …
BVerwG, 15.01.1991 - 2 B 138.90
Vereinbarkeit des Ausschlusses einer Beihilfe für die persönliche Tätigkeit eines …
BVerwG, 07.06.1989 - 2 B 74.89
Zulassung der Revision - Klärungsbedürftigkeit der Frage der Rechtsgültigkeit der …
BVerwG, 20.09.1983 - 2 B 126.82
VG Berlin, 30.08.1996 - 5 A 400.94
Gewährung von Beihilfe; Beschränkung der Beihilfefähigkeit auf Betreuungskosten …
https://dejure.org/1982,2194
BVerwG, 18.03.1982 - 6 B 75.81 (https://dejure.org/1982,2194)
BVerwG, Entscheidung vom 18.03.1982 - 6 B 75.81 (https://dejure.org/1982,2194)
BVerwG, Entscheidung vom 18. März 1982 - 6 B 75.81 (https://dejure.org/1982,2194)
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Rückforderung zuviel bezahlter Bezüge - Spezialgesetze - Rücknahme eines Verwaltungsaktes
VG Braunschweig, 08.10.1980 - 5 VG A 42/80
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 30.06.1981 - 13 A 1/81
Die beamtenrechtlichen Vorschriften über die Rückgewähr zuviel gezahlter Bezüge gehen als Spezialgesetze der allgemeinen Regelung des § 49 a VwVfG NW (vgl. § 48 Abs. 2 Satz 5 bis 8 VwVfG a.F., jetzt § 49 a VwVfG) über die Erstattung von Leistungen vor, die nach der Rücknahme eines Verwaltungsakts rechtsgrundlos erhalten sind (Beschluß vom 18. März 1982 - BVerwG 6 B 75.81 - ).
Die Rückforderung der somit zuviel gezahlten Beihilfebeträge richtet sich nach § 87 Abs. 2 BBG, der den Vorschriften des § 48 Abs. 2 Sätze 5-8 VwVfG vorgeht (vgl. Beschlüsse vom 18. März 1982 - BVerwG 6 B 75.81 - und vom 15. Januar 1986 - BVerwG 2 B 84.84 - ).
Für Rückforderungen von Überzahlungen im Soldatenverhältnis gelten diese Erwägungen entsprechend (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18.3.1982 - BVerwG 6 B 75.81 -, juris Rn. 3;… Urteil vom 25.11.1985 - BVerwG 6 C 37.83 -, juris Rn. 20).
Für Rückforderungen von Überzahlungen im Soldatenverhältnis gelten diese Erwägungen entsprechend (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18.3.1982 - BVerwG 6 B 75.81 -, juris Rn. 3;… Urteil vom 25.11.1985 - BVerwG 6 C 37/83 -, juris Rn. 20).
Lediglich soweit Abs. 2 dieser Bestimmung auch die Rückerstattung zuviel gezahlter Leistungen regelt, gehen der Bestimmung die beamten- und soldatenrechtlichen Vorschriften über die Rückforderung zuviel gezahlter Bezüge als Spezialgesetze vor (BVerwG, Beschluß vom 18.3.1982 -- 6 B 75.81 --, Buchholz 238.41 § 49 SVG Nr. 2 = ZBR 1983, 206).
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist bereits hinreichend geklärt, daß - anders als das Berufungsgericht hinsichtlich des § 48 Abs. 2 Satz 7 VwVfG NW angenommen hat - die beamtenrechtlichen (und soldatenrechtlichen Vorschriften über die Rückforderung zuviel gezahlter Bezüge (hier: § 12 Abs. 2 BBesG) als Spezialgesetze der allgemeinen Regelung des § 48 Abs. 2 Sätze 5 bis 8 VwVfG NW über die Erstattung von nach Rücknahme eines Verwaltungsakts rechtsgrundlos erhaltenen Leistungen vorgehen (vgl. Beschluß vom 18. März 1982 - BVerwG 6 B 75.81 - mit weiteren Nachweisen).
Der Anspruch des Beklagten auf Rückforderung richtet sich nach § 52 Abs. 2 BeamtVG als spezialgesetzlicher Regelung (vgl. Beschluß vom 18. März 1982 - BVerwG 6 B 75.81 - ).
BVerwG, 21.05.1992 - 2 C 4.91
Soldatenversorgungsrecht - unterbliebene Verbindung von Rücknahme- und …
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts gehen die beamtenrechtlichen und soldatenrechtlichen Regelungen über die Rückforderung zuviel gezahlter Bezüge gemäß §§ 12 Abs. 2 BesG und 49 Abs. 2 SVG als Spezialgesetze der allgemeinen Regelung des § 48 Abs. 2 Sätze 5 bis 8 VwVfG über die Erstattung von nach Rücknahme eines Verwaltungsakts rechtsgrundlos erhaltenen Leistungen vor (vgl. Beschlüsse vom 15. Januar 1986 - BVerwG 2 B 84.84 - [Buchholz 235 § 12 Nr. 9] und vom 18. März 1982 - BVerwG 6 B 75.81 - [Buchholz 238.41 § 49 Nr. 2] jeweils m.w. N.).
Es handelt sich um keinen "gewillkürten" Vorbehalt, der etwa einvernehmlich zwischen den Beteiligten vereinbart sein müsste (…vgl. BVerwG, Urt. v. 09.12.1976, Az.: II C 36.72, Buchholz 232 § 158 BBG Nr. 31; Beschl. v. 18.03.1982 - 6 B 75/81 -, ZBR 1983, 206 m. w. N.).
Die verschärfte Bereicherungshaftung nach § 820 Abs. 1 BGB ist in diesen Fällen ausschließlich die Folge des wirksamen gesetzesimmanenten Vorbehalts und setzt nicht die Kenntnis oder das Kennenmüssen des Empfängers von dem bestehenden Vorbehalt voraus (BVerwG, Beschl. v. 18.03.1982 - 6 B 75/81 -, ZBR 1983, 206 m. w. N.).
BVerwG, 16.05.1991 - 2 A 2.89
Versorgungsbezüge eines Beamten - Aufrechnung mit Schadensersatzforderungen wegen …
BVerwG, 04.12.1986 - 6 B 46.86
BVerwG, 28.06.1984 - 6 B 22.84
https://dejure.org/1982,2688
BVerwG, 19.04.1982 - 6 A 1.80 (https://dejure.org/1982,2688)
BVerwG, Entscheidung vom 19.04.1982 - 6 A 1.80 (https://dejure.org/1982,2688)
BVerwG, Entscheidung vom 19. April 1982 - 6 A 1.80 (https://dejure.org/1982,2688)
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BVerwG, 12.08.1982 - 6 A 1.80
BAG, 11.12.1996 - 10 AZR 359/96
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG Urteil vom 12. September 1994 - 2 C 7.93 -, Buchholz 240.1 Nr. 10; BVerwG Urteil vom 19. April 1992 - 6 A 1.80 -, Buchholz 235 § 69 Nr. 3, m.w.N.) hat die Sicherheitszulage in erster Linie den Rechtscharakter einer Verwendungszulage, deren Gewährung sich aus der Überlegung rechtfertige, daß die Zuordnung der Ämter der Beamten und der Dienstgrade der Soldaten zu den Besoldungsgruppen der BBesO A/B auf der Grundlage des § 18 BBesG auf Eigenart und Bedeutung lediglich der Funktionen abstelle, die allgemein mit dem jeweiligen Amt oder Dienstgrad verbunden seien, die besonderen Anforderungen aber unberücksichtigt lasse, welche die Verwendung in einem Sicherheitsdienst den Mitarbeitern dieser Einrichtungen abverlange.
Der als Stellenzulage gewährten Sicherheitszulage kommt danach eine Doppelfunktion zu, indem sie sowohl die erhöhten Anforderungen, die dieser Dienst seiner Art nach bei den Sicherheitsbehörden an den Beamten oder Soldaten stellt, abgilt als auch Ausgleich schafft für die besonderen Erschwernisse und Belastungen, von denen der Beamte oder Soldat als Folge seines Dienstes auch durch das Arbeitsumfeld regelmäßig und typischerweise betroffen ist (vgl. Urteile vom 19. April 1982 - BVerwG 6 A 1.80 - ;… vgl. auch Schwegmann/Summer, BBesG, Rn. 5 zu Vorbemerkung Nr. 8 zu BBesO A/B).
Dieser Streitgegenstand gehört in die Zuständigkeit der Wehrdienstgerichte (vgl. zur Abgrenzung: Urteil vom 19. April 1982 BVerwG 6 A 1.80).
BVerwG, Urteil vom 19. April 1982 - 6 A 1.80 -, ZBR 1983, 206 = juris, Rn. 22.
Der Gesetzgeber kann auch die von ihm selbst in § 42 BBesG aufgestellte Regelung für bestimmte Fälle im Rahmen seiner verhältnismäßig weiten Gestaltungsfreiheit bei der Regelung der Beamtenbesoldung durchbrechen (vgl. zur Funktion der Sicherheitszulage Urteil vom 19. April 1982 - BVerwG 6 A 1.80 - [Buchholz 235 § 69 BBesG Nr. 3], das im übrigen als selbstverständlich davon ausgeht, daß die Sicherheitszulage eine Stellenzulage ist).
Die Sicherheitszulage trägt, wie das Bundesverwaltungsgericht in dem Urteil vom 19. April 1982 - BVerwG 6 A 1.80 - (ZBR 1983, 206) dargelegt hat, zunächst dem Umstand Rechnung, daß die Zuordnung der Ämter und der Dienstgrade der Beamten und Soldaten zu den Besoldungsgruppen der Bundesbesoldungsordnungen A und B auf der Grundlage des § 18 BBesG auf die Eigenart und die Bedeutung lediglich der Funktionen abstellt, die allgemein mit dem jeweiligen Amt oder Dienstgrad verbunden sind, die besonderen Anforderungen aber unberücksichtigt läßt, welche die Verwendung in einem Sicherheitsdienst den Mitarbeitern dieser Einrichtungen abverlangt.
Die Sicherheitszulage trägt, wie das Bundesverwaltungsgericht in dem Urteil vom 19. April 1982 - BVerwG 6 A 1.80 - (ZBR 1983, 206) dargelegt hat, zunächst den Umstand Rechnung, daß die Zuordnung der Ämter und der Dienstgrade der Beamten und Soldaten zu den Besoldungsgruppen der Bundesbesoldungsordnungen A und B auf der Grundlage des § 18 BBesG auf die Eigenart und die Bedeutung lediglich der Funktionen abstellt, die allgemein mit dem jeweiligen Amt oder Dienstgrad verbunden sind, die besonderen Anforderungen aber unberücksichtigt läßt, welche die Verwendung in einem Sicherheitsdienst den Mitarbeitern dieser Einrichtungen abverlangt.
Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in bezug auf Zuschüsse für das dienstlich angeordnete Tragen eigener Zivilkleidung ausdrücklich ausgesprochen (Urteile vom 19. April 1982 - BVerwG 6 A 1.80 - und vom 11. September 1984 - BVerwG 2 C 58.81 - ); es ist kein Gesichtspunkt ersichtlich, der insoweit für eine andere rechtliche Einordnung des hier streitigen Dienstkleidungszuschusses sprechen könnte.

References: § 1922
 § 50
 § 87
 § 5
 § 5
 § 5
 § 17
 § 3
 § 49
 § 48
 § 49
 § 87
 § 48
 § 49
 § 48
 § 12
 § 48
 § 52
 § 48
 § 12
 § 49
 § 158
 § 820
 § 69
 § 18
 § 42
 § 69
 § 18
 § 18