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Timestamp: 2020-08-11 19:05:28+00:00

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ABO Wind AG - Hauptversammlung 2020 - DEAID Aktien
ABO Wind AG – Hauptversammlung 2020
Wiesbaden Gesellschaftsbekanntmachungen Ordentliche Hauptversammlung 09.07.2020
Wir laden hiermit unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu der als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre und deren Bevollmächtigten am Donnerstag, 20. August 2020, um 14:00 Uhr stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.
Die ordentliche Hauptversammlung wird gemäß § 1 Abs. 2 des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vom 27. März 2020 („Covid-19-Gesetz“) als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre sowie ihrer Bevollmächtigten (mit Ausnahme der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) abgehalten. Ort der Hauptversammlung im Sinne des Aktiengesetzes ist der Sitz der Gesellschaft, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, Deutschland. Einzelheiten zu den Rechten der Aktionäre sowie ihrer Bevollmächtigten entnehmen Sie bitte den weiteren Angaben und Hinweisen, die im Anschluss an die Tagesordnung abgedruckt sind.
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des Lageberichts der ABO Wind AG, des gebilligten Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie des Berichts des Aufsichtsrats jeweils für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss am 3. Juni 2020 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 Satz 1 AktG festgestellt.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im festgestellten Jahresabschluss 2019 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 15.763.230,21 wie folgt zu verwenden:
Ausschüttung einer Dividende von 0,42 EUR je dividendenberechtigter Aktie
8.470.893 x 0,42 EUR: 3.557.775,06 EUR
Einstellung in die Gewinnrücklage: 12.205.455,15 EUR
Die Dividende in Höhe von 0,42 EUR je dividendenberechtigter Aktie ist am dritten Geschäftstag nach der Hauptversammlung, also am Dienstag, 25. August 2020, fällig.
Über die Entlastung der im Geschäftsjahr 2019 amtierenden Mitglieder des Vorstands soll im Wege der Einzelentlastung abgestimmt werden.
Herrn Dr. Jochen Ahn für seine Amtszeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen.
Herrn Matthias Bockholt für seine Amtszeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen.
Herrn Andreas Höllinger für seine Amtszeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen.
Herrn Dr. Karsten Schlageter für seine Amtszeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen.
Über die Entlastung der im Geschäftsjahr 2019 amtierenden Mitglieder des Aufsichtsrats soll im Wege der Einzelentlastung abgestimmt werden.
Frau Eveline Lemke für ihre Amtszeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen.
Frau Maike Schmidt für ihre Amtszeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen.
Herrn Norbert Breidenbach für seine Amtszeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen.
Herrn Dr. Uwe Leprich für seine Amtszeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen.
Herrn Jörg Lukowsky für seine Amtszeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen.
Herrn Josef Werum für seine Amtszeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020 zu wählen.
Beschlussfassung über die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2020 sowie die entsprechende Satzungsänderung
Das Genehmigte Kapital 2019 ist zum Teil bereits unter Ausschluss des Bezugsrechts genutzt worden. Damit die Gesellschaft in der Lage bleibt, für einen Zeitraum von fünf Jahren mit Zustimmung des Aufsichtsrats den Finanzmittelbedarf entsprechend den geschäftlichen Erfordernissen schnell und flexibel decken zu können, soll ein weiteres genehmigtes Kapital geschaffen werden.
Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 19. August 2025 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 847.000,– durch die Ausgabe von bis zu 847.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020). Den Aktionären ist dabei grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können auch von einem oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
Den vorstehenden Beschlüssen entsprechend wird § 4 der Satzung um den neuen Absatz 7 wie folgt erweitert:
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 19. August 2025 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 847.000,– durch die Ausgabe von bis zu 847.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020). Den Aktionären ist dabei grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können auch von einem oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des Genehmigten Kapitals anzupassen.”
Beschlussfassung über die Aufhebung von § 4 Absatz 4 der Satzung
§ 4 Absatz 4 der Satzung beinhaltet noch wenige Bestimmungen, die im Zusammenhang mit früheren genehmigten Kapitalia geschaffen wurden und ohne Bezugnahme auf ein konkretes genehmigtes Kapital keinen eigenständigen Regelungsgehalt mehr aufweisen. § 4 Absatz 4 der Satzung soll daher ersatzlos aufgehoben werden.
§ 4 Absatz 4 der Satzung wird ersatzlos aufgehoben.
§ 9 Absatz 1 der Satzung beinhaltet eine Regelung zur Amtszeit des so genannten ersten Aufsichtsrats. Diese Regelung nimmt damit Bezug auf § 30 Absatz 3 Satz 1 AktG, der im Rahmen der Gründung einer Gesellschaft Anwendung findet. Die Satzungsregelung hat keine Bedeutung mehr und soll ersatzlos aufgehoben werden.
§ 9 Absatz 3 Satz 3 der Satzung legt fest, dass für den Fall des Ausscheidens eines gewählten Mitglieds des Aufsichtsrats „unverzüglich eine Neuwahl stattzufinden“ habe, sofern kein Ersatzmitglied bestehe. Diese Regelung kann die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung erforderlich machen und damit erhebliche Kosten verursachen. § 9 Absatz 3 Satz 3 der Satzung soll daher ersatzlos aufgehoben werden.
Nach § 9 Absatz 4 der Satzung kann jedes Mitglied des Aufsichtsrats sein Amt durch eine an die Gesellschaft zu richtende Erklärung jederzeit niederlegen. Eine Frist zu Niederlegung sieht die Satzung nicht vor. Um der Gesellschaft im Falle von Amtsniederlegungen künftig mehr Zeit einzuräumen, Maßnahmen zur Nachfolge ausscheidender Mitglieder einzuleiten, soll künftig die Satzung eine Frist von vier Wochen zur Amtsniederlegung vorsehen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, § 9 der Satzung insgesamt wie folgt neu zu fassen:
“§ 9 Amtsdauer
Die Wahl der Aufsichtsratsmitglieder erfolgt für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das zweite Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird nicht mitgerechnet.
Ausscheiden, Ersatzmitglied
Scheidet ein von der Hauptversammlung gewähltes Mitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus dem Aufsichtsrat aus, so rückt ein gewähltes Ersatzmitglied nach. Wird ein Aufsichtsratsmitglied an Stelle eines vorzeitig ausscheidenden Mitglieds gewählt, so besteht sein Amt für den Rest der Amtsdauer des ausscheidenden Mitglieds.
Jedes Mitglied des Aufsichtsrats kann sein Amt durch eine an die Gesellschaft zu richtende schriftliche Erklärung unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen niederlegen.”
Beschlussfassung über die Änderung von § 11 Absatz 1 und Absatz 2 der Satzung
Insbesondere mit Blick auf die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung und der Ermöglichung einer nicht physischen Teilnahme an Sitzungen sollen einzelne Regelungen der Satzung modernisiert bzw. flexibilisiert werden. Durch die nachfolgend im Einzelnen vorgeschlagenen Änderungen sollen durch Nutzung aktuell gebräuchlicher elektronischer Kommunikationsmittel die Einberufung zu Aufsichtsratssitzungen sowie die Vornahme von Beschlussfassungen des Aufsichtsrats außerhalb von Sitzungen erleichtert werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, § 11 Absatz 1 und Absatz 2 der Satzung wie folgt neu zu fassen:
Die Sitzungen des Aufsichtsrats werden durch den Vorsitzenden oder im Falle seiner Verhinderung durch seinen Stellvertreter mit einer Frist von einer Woche einberufen. Die Einberufung kann schriftlich, per Telefax oder mittels elektronischer Kommunikationsmittel (insbesondere E-Mail) erfolgen. Bei der Berechnung der Frist werden der Tag der Absendung der Einberufung und der Tag der Sitzung nicht mitgerechnet. In dringenden Fällen kann der Vorsitzende die Frist abkürzen.
Beschlüsse des Aufsichtsrats werden in der Regel in Sitzungen gefasst. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats kann anordnen, dass Sitzungen des Aufsichtsrats auch in Form einer Videokonferenz abgehalten werden können oder dass in begründeten Ausnahmefällen einzelne Aufsichtsratsmitglieder auch per Telefon- oder Videokonferenz an einer Sitzung des Aufsichtsrats teilnehmen. Außerhalb von Sitzungen können auf Anordnung des Vorsitzenden Beschlussfassungen auch durch mündliche, fernmündliche, schriftliche, durch Telefax oder mittels elektronischer Kommunikationsmittel (insbesondere E-Mail) übermittelte Stimmabgaben erfolgen.”
Beschlussfassung über die Änderung von § 16 Absatz 1 und Absatz 2 der Satzung
Die Teilnahmebestimmungen zur Hauptversammlung in § 16 Absatz 1 und Absatz 2 der Satzung differenzieren bislang danach, ob die Aktien der Gesellschaft girosammelverwahrt sind oder nicht. Sämtliche Aktien der Gesellschaft sind mittlerweile girosammelverwahrt. Daher soll diese Differenzierung in der Satzung aufgehoben werden.
Darüber hinaus wurden die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts durch das Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) geändert. Bei Inhaberaktien börsennotierter Gesellschaften soll nach dem geänderten § 123 Abs. 4 S. 1 AktG zukünftig für die Teilnahme an der Hauptversammlung oder die Ausübung des Stimmrechts der Nachweis des Letztintermediärs gemäß dem neu eingefügten § 67c Abs. 3 AktG ausreichen.
Die ABO Wind AG ist zwar nicht börsennotiert im Sinn von § 3 Abs. 2 AktG, da sie nur im Freiverkehr notiert ist, jedoch empfiehlt sich im Rahmen der Satzungsautonomie eine Angleichung an die Neuregelung für börsennotierte Gesellschaften im Sinne des § 3 Abs. 2 AktG.
Nach § 16 Absatz 2 Satz 6 der Satzung der Gesellschaft ist entsprechend den Vorgaben der derzeit geltenden Fassung des § 123 Absatz 4 Satz 1 AktG der Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts durch einen in Textform in englischer oder deutscher Sprache erstellten besonderen Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut zu erbringen.
Das ARUG II ist zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten. Die Änderungen des § 123 Absatz 4 Satz 1 AktG und der neu vorgesehene § 67c AktG finden erst ab dem 3. September 2020 Anwendung. Sie werden damit bereits vor der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft im Jahr 2021 anwendbar sein.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, § 16 Absatz 1 und Absatz 2 der Satzung wie folgt neu zu fassen:
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich unter Nachweis ihres Anteilsbesitzes zur Hauptversammlung anmelden. Die Anmeldung muss der Gesellschaft unter der in der Einberufung hierfür mitgeteilten Adresse mindestens sechs Tage vor der Hauptversammlung zugehen. In der Einberufung kann eine kürzere, in Tagen zu bemessene Frist vorgesehen werden. Der Tag des Zugangs und der Tag der Hauptversammlung sind bei der Berechnung der Frist nicht mitzurechnen.
Als Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung oder zur Ausübung des Stimmrechts reicht ein Nachweis des Anteilsbesitzes in Textform durch den Letztintermediär gemäß § 67c Abs. 3 AktG aus. Der Nachweis des Anteilsbesitzes hat sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen. Die Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes müssen der Gesellschaft unter der in der Einberufung hierfür mitgeteilten Adresse mindestens sechs Tage vor der Hauptversammlung zugehen. In der Einberufung der Hauptversammlung kann eine kürzere, in Tagen zu bemessende Frist vorgesehen werden. Der Tag des Zugangs und der Tag der Hauptversammlung sind bei der Berechnung der Frist nicht mitzurechnen.”
Beschlussfassung über die Änderung von § 18 der Satzung
Nach der derzeitigen Regelung in § 18 Absatz 1 Satz 1 der Satzung der Gesellschaft führt der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder im Falle seiner Verhinderung ein anderes vom Aufsichtsrat zu bestimmendes Aufsichtsratsmitglied den Vorsitz in der Hauptversammlung. Damit der Aufsichtsrat im Bedarfsfall auch Dritte mit dem Vorsitz in der Hauptversammlung betrauen kann, soll die Satzungsregelung entsprechend erweitert werden. Zugleich soll klargestellt werden, dass die Wahl des Vorsitzenden durch die Hauptversammlung selbst, wie es bislang in § 18 Absatz 1 Satz 2 der Satzung geregelt ist, erst dann zur Anwendung kommt, wenn kein Vorsitzender der Hauptversammlung vorhanden ist.
Darüber hinaus kann gemäß § 131 Absatz 2 Satz 2 AktG unter anderem die Satzung den Versammlungsleiter dazu ermächtigen, das Frage- und Rederecht des Aktionärs zeitlich angemessen zu beschränken, und Näheres dazu bestimmen. Diese Möglichkeit soll in die Satzung aufgenommen werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, § 18 der Satzung insgesamt wie folgt neu zu fassen:
“§ 18 Leitung der Hauptversammlung
Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Im Falle seiner Verhinderung wird der Vorsitzende der Hauptversammlung durch Beschluss des Aufsichtsrats gewählt. Wählbar sind sowohl Mitglieder des Aufsichtsrats als auch Dritte. Wenn weder nach Satz 1 noch nach Satz 2 dieses Absatzes eine Leitung der Hauptversammlung besteht, kann die Hauptversammlung auch selbst einen Versammlungsleiter wählen.
Der Vorsitzende leitet die Hauptversammlung. Er bestimmt die Reihenfolge, in der die Gegenstände der Tagesordnung behandelt werden, sowie die Form und Reihenfolge der Abstimmungen. Er kann das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen beschränken.”
Beschlussfassung über die Änderung von § 19 der Satzung
§ 19 Absatz 1 der Satzung soll auf die notwendigen Mehrheiten in Bezug auf Beschlussfassungen der Hauptversammlung beschränkt werden.
Darüber hinaus soll § 19 Absatz 2 der Satzung ersatzlos aufgehoben werden, der bislang bestimmt, dass der Aufsichtsrat „grundsätzlich durch Listenwahl gewählt“ wird. In der Praxis hat sich dagegen die Einzelwahl bewährt, so auch bei der Hauptversammlung der Gesellschaft im Vorjahr.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, § 19 der Satzung insgesamt wie folgt neu zu fassen:
“§ 19 Beschlussfassung in der Hauptversammlung
Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Soweit das Aktiengesetz außerdem zur Beschlussfassung eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, genügt, soweit dies gesetzlich zulässig ist, die einfache Mehrheit des vertretenen Grundkapitals.”
Beschlussfassung über die Änderung von § 21 Absatz 4 der Satzung
§ 21 Absatz 4 der Satzung sieht vor, dass der Hauptversammlung innerhalb der ersten sechs Monate des neuen Geschäftsjahres Jahresabschluss, Lagebericht und Bericht des Aufsichtsrats sowie der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns vorzulegen sind. Dieses Anliegen lässt sich in der Praxis nicht immer einhalten. Mitunter finden die Hauptversammlungen der Gesellschaft aus organisatorischen Gründen erst in der zweiten Jahreshälfte statt. Das Aktiengesetz schreibt in § 175 Absatz 1 Satz 2 AktG vor, dass die Hauptversammlung in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres stattzufinden hat. § 21 Absatz 4 der Satzung soll an die gesetzliche Regelung angepasst werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, § 21 Absatz 4 der Satzung wie folgt neu zu fassen:
Innerhalb der ersten acht Monate des neuen Geschäftsjahres sind Jahresabschluss, Lagebericht und Bericht des Aufsichtsrats sowie der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns der Hauptversammlung vorzulegen.”
II. Bericht an die Hauptversammlung
Schriftlicher Bericht des Vorstands über den Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 203 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu TOP 6
Die vorgeschlagene Schaffung eines Genehmigten Kapitals 2020 ist eine marktübliche Maßnahme – angepasst an das gewachsene Geschäftsvolumen – zur Erhöhung der Handlungsflexibilität einer Aktiengesellschaft, um Beschlussfassungen über die Durchführung einer Kapitalerhöhung auch unabhängig von einer zeit- und kostenintensiven Hauptversammlung zu ermöglichen.
Mit dem Genehmigten Kapital kann die Eigenkapitalbasis des Unternehmens zeitsparend und kostengünstig erweitert werden.
Zusammen mit dem bereits vorhandenen Genehmigten Kapital 2019 gemäß § 4 Absatz 6 der Satzung der Gesellschaft unterschreitet der vorgeschlagene Betrag die gesetzlich vorgesehene Höchstgrenze von 50 Prozent des Grundkapitals und ist auf fünf Jahre befristet, um einen angemessenen Handlungsspielraum zu erreichen.
Mit der vorgeschlagenen Ermächtigung wird der Vorstand in die Lage versetzt, künftig im Rahmen des Genehmigten Kapitals die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft den geschäftlichen Erfordernissen anzupassen. Bei der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals haben die Aktionäre grundsätzlich ein Bezugsrecht. Es wird jedoch vorgeschlagen, den Vorstand zu ermächtigen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
a) für Spitzenbeträge:
b) wenn die Aktien gegen Sacheinlagen zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen oder zum Zwecke des Erwerbs von Forderungen gegen die Gesellschaft ausgegeben werden:
Diese Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts bei Kapitalerhöhungen aus Genehmigtem Kapital soll der Gesellschaft die Möglichkeit geben, in geeigneten Fällen Unternehmen beziehungsweise Unternehmensteile oder Beteiligungen an Unternehmen gegen Überlassung von Aktien der Gesellschaft zu erwerben oder sich mit anderen Unternehmen zusammenzuschließen.
Die Gesellschaft hat damit ein Instrument, eventuelle Akquisitionsmöglichkeiten unter Zuhilfenahme flexibler und liquiditätsschonender Finanzierungsmöglichkeiten zu realisieren. Die Möglichkeit, rasch und erfolgreich auf entsprechende vorteilhafte Angebote oder sich bietende Gelegenheiten zu reagieren, dient dabei auch dem Erhalt und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft. Die Ermächtigung erstreckt sich insbesondere auf den Erwerb von Beteiligungen im Rahmen sogenannter „share deals“, d. h. durch den Erwerb von Gesellschaftsanteilen, sowie auf den Erwerb im Rahmen sogenannter „asset deals“, d. h. die Übernahme eines Unternehmens oder Unternehmensteils mittels Erwerb der sie bestimmenden Vermögensgegenstände, Rechte, Vertragspositionen und Ähnlichem. Die Möglichkeit, im Einzelfall Forderungen gegen die Gesellschaft durch die Ausgabe von Aktien der Gesellschaft zurückzuführen, hat ebenfalls den Vorteil, dass eine Belastung der Liquidität vermieden wird. Da eine Kapitalerhöhung in den vorgenannten Fällen häufig kurzfristig erfolgen muss, kann diese in aller Regel nicht von der nur einmal jährlich stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung unmittelbar beschlossen werden. Die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung für jeden einzelnen Erwerb wäre in diesen Fällen jedoch aus Kosten- und Zeitgründen nicht praktikabel.
c) wenn eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen 10 Prozent des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG); beim Gebrauchmachen dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ist der Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer Ermächtigungen nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zu berücksichtigen:
Diese Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts bei Barkapitalerhöhungen gibt dem Vorstand die Möglichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG auszuschließen. Der Vorschlag liegt damit im Rahmen der gesetzlichen Regelung. Das Volumen der Ermächtigung entspricht 10 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Diese Ermächtigung ermöglicht eine kurzfristige Aktienplatzierung unter flexibler Ausnutzung günstiger Marktverhältnisse und führt in der Regel zu einem deutlich höheren Mittelzufluss als im Fall einer Aktienplatzierung mit Bezugsrecht, da bei der Festlegung des Platzierungsentgelts kein Kursänderungsrisiko für den Zeitraum der Bezugsfrist berücksichtigt werden muss. Der Vorstand soll mit dieser Form der Kapitalerhöhung in die Lage versetzt werden, die für die zukünftige Geschäftsentwicklung erforderliche Stärkung der Eigenkapitalausstattung zu optimalen Bedingungen vornehmen zu können. Dadurch, dass der Ausgabepreis der Aktie den Börsenkurs jeweils nicht wesentlich unterschreitet, wird dem Interesse der Aktionäre an einem wertmäßigen Verwässerungsschutz Rechnung getragen. Der Vorstand wird den Ausgabepreis so nahe an dem dann aktuellen Börsenkurs festlegen, wie dies unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation am Kapitalmarkt möglich ist, und sich um eine marktschonende Platzierung der neuen Aktien bemühen. Der Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer Ermächtigungen nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ist mit zu berücksichtigen.
Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft am 20. August 2020 wird mit Zustimmung des Aufsichtsrats nach Maßgabe von Art. 2 Covid-19-Gesetz als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten (mit Ausnahme der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft) abgehalten. Die gesamte Hauptversammlung wird für die ordnungsgemäß angemeldeten Aktionäre oder deren Bevollmächtigte nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen am 20. August 2020 ab 14:00 Uhr live im Internet auf der Internetseite der Gesellschaft unter
http://www.abo-wind.de/hauptversammlung
im passwortgeschützten HV-Portal in Bild und Ton übertragen. Eine physische Teilnahme der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten (mit Ausnahme der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft) am Versammlungsort ist ausgeschlossen. Die Stimmrechtsausübung der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten erfolgt ausschließlich im Wege der Briefwahl oder durch Vollmachtserteilung an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter nach Maßgabe der nachfolgend beschriebenen Bestimmungen. Eine elektronische Teilnahme an der Versammlung im Sinne von § 118 Abs. 1 Satz 2 AktG ist nicht möglich.
Zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind gemäß § 16 Abs. 1 und 2 der Satzung der Gesellschaft nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich unter Nachweis ihres Anteilsbesitzes fristgerecht zur Hauptversammlung anmelden. Die Anmeldung bedarf der Textform und muss in deutscher oder englischer Sprache erfolgen. Die Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes müssen der Gesellschaft spätestens bis zum Ablauf des 13. August 2020, 24:00 Uhr, unter der nachfolgend genannten Adresse oder E-Mail-Adresse zugehen (Anmeldestelle):
Der Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts ist durch einen in Textform in englischer oder deutscher Sprache erstellten besonderen Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut zu erbringen. Der Nachweis des Anteilsbesitzes hat sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung, also den 30. Juli 2020, 0:00 Uhr, zu beziehen (Nachweisstichtag).
Ab 30. Juli 2020 (0.00 Uhr MESZ) steht auf der Internetseite der Gesellschaft unter
Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft bedürfen der Textform. Die Vollmacht kann gegenüber dem zu Bevollmächtigenden oder gegenüber der Gesellschaft erklärt werden. Der Nachweis der Bevollmächtigung kann postalisch oder per E-Mail bis zum Ablauf des 19. August 2020 (24.00 Uhr MESZ) an folgende Anschrift oder E-Mail-Adresse übermittelt
oder ab dem 30. Juli 2020 über das passwortgeschützte HV-Portal auf der Internetseite der Gesellschaft unter
Bei Bevollmächtigung eines Intermediärs, einer Aktionärsvereinigung, eines Stimmrechtsberaters oder diesen gemäß § 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten Personen, Vereinigungen, Instituten bzw. Unternehmen ist die Vollmachterteilung vom Bevollmächtigten nachprüfbar festzuhalten; die Vollmachterteilung muss dabei vollständig sein und darf nur die mit der Stimmrechtsausübung verbundenen Erklärungen enthalten. Aktionäre, die einen Intermediär, eine Aktionärsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder andere diesen gleichgestellte Personen, Vereinigungen, Institute bzw. Unternehmen bevollmächtigen wollen, werden gebeten, sich in diesem Fall mit dem zu Bevollmächtigenden über die Form der Vollmacht abzustimmen. Auf das besondere Verfahren nach § 135 Abs. 1 Satz 5 AktG wird hingewiesen.
Vollmachten und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft können per Post oder E-Mail an die vorstehend im Abschnitt “Bevollmächtigung” genannte Anschrift oder E-Mail-Adresse bis zum Ablauf des 19. August 2020 (24.00 Uhr MESZ) oder ab dem 30. Juli 2020 über das passwortgeschützte HV-Portal auf der Internetseite der Gesellschaft unter
Briefwahlstimmen können per Post oder E-Mail an die vorstehend im Abschnitt “Bevollmächtigung” genannte Anschrift oder E-Mail-Adresse bis zum Ablauf des 19. August 2020 (24.00 Uhr MESZ) oder ab dem 30. Juli 2020 über das passwortgeschützte HV-Portal auf der Internetseite der Gesellschaft unter
Angemeldete Aktionäre sowie ihre Bevollmächtigten können die gesamte Hauptversammlung am 20. August 2020 ab 14:00 Uhr (MESZ) live auf der Internetseite der Gesellschaft unter
von Beginn der virtuellen Hauptversammlung am 20. August 2020 an bis zum Ende der virtuellen Hauptversammlung gemäß § 245 Nr. 1 AktG i.V.m. § 1 Abs. 2 Nr. 4 Covid-19-Gesetz Widerspruch gegen einen Beschluss der Hauptversammlung zur Niederschrift des Notars zu erklären.
Jeder Aktionär ist gemäß § 126 Abs. 1 AktG berechtigt, Gegenanträge zu den Beschlussvorschlägen zu den Punkten der Tagesordnung zu übersenden. Sollen die Gegenanträge von der Gesellschaft zugänglich gemacht werden, sind sie spätestens bis 5. August 2020, 24:00 Uhr (MESZ), an folgende Adresse, Telefax-Nummer oder E-Mail-Adresse zu richten:
ABO Wind AG, Vorstand
Fax: +49(0) 611 267 65 – 599
E-Mail: hv@abo-wind.de
Anderweitig adressierte Anträge werden nicht berücksichtigt. Diese Regelungen gelten gemäß § 127 AktG für den Vorschlag eines Aktionärs zur Wahl von Abschlussprüfern und Aufsichtsratsmitgliedern sinngemäß. Solche Vorschläge müssen jedoch nicht begründet werden. Zusätzlich zu den in § 126 Abs. 2 AktG genannten Gründen braucht der Vorstand einen Wahlvorschlag unter anderem auch dann nicht zugänglich zu machen, wenn der Vorschlag nicht Namen, ausgeübten Beruf und Wohnort des Kandidaten enthält.
Abweichend von § 131 AktG haben angemeldete Aktionäre in der virtuellen Hauptversammlung am 20. August 2020 kein Auskunftsrecht. Stattdessen haben Sie die Möglichkeit, im Vorfeld der Hauptversammlung Fragen einzureichen. Ein Recht auf Antwort ist damit jedoch nicht verbunden. Über die Beantwortung der Fragen entscheidet der Vorstand nach pflichtgemäßem, freiem Ermessen. Der Vorstand hat nicht alle Fragen zu beantworten; er kann insbesondere auch Fragen zusammenfassen und im Interesse der anderen Aktionäre sinnvolle Fragen auswählen; er kann dabei Aktionärsvereinigungen und institutionelle Investoren mit bedeutenden Stimmanteilen bevorzugen.
Fragen der Aktionäre sind bis 18. August 2020, 24.00 Uhr (MESZ), über das passwortgeschützte HV-Portal auf der Internetseite der Gesellschaft unter
Die ABO Wind AG, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten von ihren Aktionären bzw. von den durch diese bevollmächtigten Vertretern zum Zwecke der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der virtuellen Hauptversammlung, einschließlich des Anmeldeprozesses zur virtuellen Hauptversammlung. Weitergehende Informationen zum Datenschutz stehen im Internet unter der Adresse:
https://www.abo-wind.com/de/extra/datenschutz.html
bereit und können kostenlos unter obenstehender Adresse angefordert werden.
Wiesbaden, im Juli 2020
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References: § 1
 § 172
 § 4
 § 4

§ 4
 § 4

§ 4

§ 9
 § 30

§ 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 11
 § 11
 § 16
 § 16
 § 123
 § 67
 § 3
 § 3
 § 16
 § 123
 § 123
 § 67
 § 16
 § 67
 § 18
 § 18
 § 18
 § 131
 § 18
 § 19

§ 19
 § 19
 § 19
 § 21

§ 21
 § 175
 § 21
 § 21
 § 203
 § 186
 § 4
 § 186
 § 186
 § 186
 § 186
 Art. 2
 § 118
 § 16
 § 135
 § 135
 § 245
 § 1
 § 126
 § 127
 § 126
 § 131