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Timestamp: 2020-08-05 22:27:30+00:00

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Ihre Suchkriterien : Mathematisch-Naturwissenschaftliche Sektion, Fachbereich Biologie
Fakultät / Fachbereich Mathematisch-Naturwissenschaftliche Sektion, Fachbereich Biologie
Fachspezifische Regelungen des Fachbereichs Biologie
(1) Weitere Zulassungsvoraussetzungen für den Erwerb des Grades eines Doktors
der Naturwissenschaften (Dr.rer.nat.) sind die Aufnahme in ein Graduiertenprogramm
sowie grundsätzlich mindestens die Gesamtnote "gut" in einem Master-,
Diplom- oder Staatsexamensstudiengang im Fach Biologie oder in einem Fach,
das unter Berücksichtigung der geplanten Dissertation in sinnvoller Beziehung
mit einer im Fachbereich Biologie vertretenen Fachrichtung steht.
(2) Bewerber und Bewerberinnen mit schlechterer Gesamtnote kann der Promotionsausschuss in begründeten Ausnahmefällen zulassen, wenn mindestens ein/e Professor/in, Hochschul- oder Privatdozent/in des Fachbereichs dies befürwortet und begründet.
(3) Für das Eignungsfeststellungsverfahren für besonders qualifizierte Fachhochschulabsolventen
und -absolventinnen (§ 3 Abs. 4 der Allg. Reg.) gilt Art. 3.
(4) Absolventen und Absolventinnen der Bachelor-Studiengänge Biological Sciences
und Life Science an der Universität Konstanz oder eines inhaltlich vergleichbaren
Studiengangs an einer anderen Universität oder Pädagogischen Hochschule
können zur Promotion zugelassen werden, wenn:
1. der Bachelorabschluss mit der Mindestnote 1,8 oder ein vergleichbarer ausländischer
Abschluss nachgewiesen wird, oder nachgewiesen wird, dass der
erzielte Bachelorabschluss zu den besten 15 von Hundert des relevanten Bachelorstudiengangs
im Jahrgang des Abschlusses gehört (Bezugsgröße: Gesamtnote),
2. der Bewerber/die Bewerberin in einem Masterstudiengang des Fachbereichs
Biologie zugelassen ist und alle erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen
mit Ausnahme der Masterarbeit erbracht hat, und
Prüfungsleistungen mindestens 1,3 beträgt.Art. 3: Eignungsfeststellungsverfahren (zu § 3 Abs. 4 Allg. Reg.)
Im Eignungsfeststellungsverfahren hat der Fachhochschulabsolvent/die Fachhochschulabsolventin in der Regel innerhalb von zwei Semestern einen Kompaktkurs (Biochemie oder Physiologie der Pflanzen oder Physiologie der Mikroorganismen oder Physiologie der Tiere) und bis zu zwei Vertiefungskurse erfolgreich zu absolvieren. Die Kurse werden vom Betreuer/von der Betreuerin der Dissertation unter Berücksichtigung der an der Fachhochschule erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen ausgewählt. In begründeten Fällen kann der Promotionsausschuss auf Vorschlag
des Betreuers/der Betreuerin die Zahl der zu absolvierenden Kurse reduzieren.
Art. 4: Vorprüfung (zu § 4 Abs. 2 Allg. Reg.)
Die Vorprüfung besteht aus drei halb- bis einstündigen Kolloquien über je ein Spezialgebiet gem. Art. 7 Abs. 2, die der Bewerber/die Bewerberin auswählt; für jedes gewählte Prüfungsgebiet wird ein/e Prüfer/in bestellt.
(6) Bei Annahme der Dissertation gibt das Zentrale Prüfungsamt dem zuständigen Fachbereich unter Angabe der Gutachter(innen)namen bekannt, dass Gutachten und Dissertation beim Zentralen Prüfungsamt zwei Wochen, in der vorlesungs-freien Zeit vier Wochen, ausliegen. Die Auslagefrist ist nach zwei Wochen der Vorlesungszeit auch dann gewahrt, wenn die Auslage in der vorlesungsfreien Zeit beginnt. In den Fachspezifischen Regelungen kann in weiteren Fällen eine Fristverkürzung vorgesehen werden. Die Auslage kann auf schriftlichen Antrag des Doktoranden/der Doktorandin bei Antragstellung auf Eröffnung des Promoti-onsverfahrens an das Zentrale Prüfungsamt mit Zustimmung des/der zuständi-gen Fachbereichssprecher/in aus wichtigem Grund, insbesondere zur Wahrung von Schutzrechten beschränkt oder ausgeschlossen werden. Der Fachbereichssprecher/Die Fachbereichssprecherin informiert das Zentrale Prüfungsamt. Pro-fessoren/ Professorinnen, Juniorprofessoren/Juniorprofessorinnen, Hochschul- und Privatdozenten/-dozentinnen sowie der Doktorand/die Doktorandin, wenn seine/ihre mündliche Prüfung ein Kolloquium über die Dissertation beinhaltet, können Einsicht nehmen und bis zum Ende der Auslagefrist schriftlich begründe-te Stellungnahmen ankündigen. Die Stellungnahme ist spätestens eine Woche nach Ankündigung beim Zentralen Prüfungsamt abzugeben. Bei Vorlage einer Stellungnahme bestimmt der Promotionsausschuss über das weitere Verfahren.
Art 6: Dissertation und Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens
(zu § 1 Abs. 11, § 8 Abs. 1, Abs. 3 u. Abs. 5, § 6 Abs. 2 Nr. 15 Allg. Reg.)
(1) Als Dissertation können auch mindestens drei zusammenhängende Arbeiten des
Bewerbers/der Bewerberin gem. § 8 Abs. 3 Allg. Reg. Eingereicht werden. Mindestens
eine der Arbeiten soll in einer international anerkannten und durch peerreview
begutachteten wissenschaftlichen Zeitschrift mit dem Bewerber/der Bewerberin
als Erstautor/in erschienen oder zur Veröffentlichung angenommen
sein. Bei dieser Form der Dissertation ist eine abschließende Darstellung, in der
die wichtigsten eigenständigen Forschungsergebnisse dargelegt und umfassend
diskutiert werden, integraler Teil der Promotionsschrift. Ferner ist in einem separaten
Abschnitt der Anteil zu spezifizieren, den die Kandidatin/ der Kandidat zu
den einzelnen wissenschaftlichen Arbeiten beigetragen hat. Das Dissertationskomitee
legt frühzeitig fest, ob eine ausführliche Darstellung der verwendeten
Materialien und Methoden zu integrieren ist.
(2) Die Dissertation kann in deutscher oder englischer Fassung angefertigt werden.
(3) Ein drittes Gutachten ist einzuholen, wenn die gemittelte Note 0,5 oder kleiner als
0,5 ist.
(4) Dem Dissertationskomitee ist in den ersten 6 Monaten nach der Annahme durch
die Doktorandin/den Doktoranden ein Bericht vorzulegen, der die wesentlichen
Ziele und das Arbeitsprogramm der Doktorarbeit enthält. Dieser sollte zehn Seiten
nicht übersteigen und konzeptionell wie folgt aufgebaut sein: Thema und Zusammenfassung des Projekts, Stand der Forschung, eigene Vorarbeiten, Zieleund Arbeitsprogramm der Doktorarbeit. Der Bericht wird mit dem Dissertationskomitee
in einem Kolloquium diskutiert.
(5) Die Teilnahme am Graduiertenprogramm ist für die Eröffnung des Promotionsverfahrens nachzuweisen.
(6) Der Mindestzeitraum zwischen der Annahme als Doktorand/Doktorandin und
dem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens beträgt drei Monate.

References: Art. 3
 § 3

Art. 4
 § 4
 Art. 7
 § 1
 § 8
 § 6
 § 8