Source: https://jugendschutz-sachsen.de/ajs/index.php
Timestamp: 2019-05-25 18:09:09+00:00

Document:
Aktion Jugendschutz Sachsen
Stärken fördern, Selbsterkenntnis ermöglichen
Bedingungen schaffen, vernetzt arbeiten
Grenzen erkennen, Gefährdungen entgegenstellen
BasketBallCamp Sachsen
EMC - Eltern Medien Camp
Jugendschutz CHAT
Hier können Sie Publikationen der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. downloaden und finden Verweise auf Buchveröffentlichungen.
Weitere Publikationen zum Kinder- und Jugendschutz finden Sie u.a. bei unseren Partnerorganisationen. Nutzen Sie hierfür www.jugendschutz.de
Mit den bereitgestellten Publikationen und Materialien wollen wir die Arbeit von Fachkräften, die im Kinder- und Jugendschutz tätig sind, sowie Eltern in der Erziehungsaufgabe unterstützen.
Wir hoffen, dass die Arbeits- und Informationsmaterialien Ihr Interesse finden und freuen uns über Rückmeldungen.
ajsinfo & ajsinfomail, Flyer
ajsinfomail_11_2014
Flyer Medien Kind
Flyer Medien Teenager
20. Sächsischer Jugendschutztag 2014 in Werdau
Hier finden Sie die Dokumention der Vorträge der HauptrednerInnen. Diese Vorträge wurden auch gefilmt. Diese Aufnahmen finden Sie unter Video.
21. Sächsischer Jugendschutztag 2015 in Mittweida
Deeskalieren-konfrontieren-kooperieren
Wir freuen uns Ihnen, einen kurzen Film über unsere Arbeit zeigen zu können.
Wir freuen uns Ihnen einige Momente des 20. sächsischen Jugendschutztages zeigen zu können.
Hier sehen Sie die Grußworte von Frau Kristin Schütz (AJS) und Herrn Prof. Dr. Gerd Drechsler (DRK)
Hier sehen Sie Auszüge aus dem Vortrag von Frau Dr. Beeske.
Hier sehen Sie Auszüge aus dem Vortrag von Herrn Prof. Biermann.
22. Sächsischer Jugendschutztag 2016 in Bautzen
Wir freuen uns Ihnen einige Momente des 22. sächsischen Jugendschutztages zeigen zu können.
Hier sehen Sie die Grußworte von Frau Kristin Schütz (AJS)
Hier sehen Sie den Vortrag von Prof. Dr. Verena Ketter.
Hier sehen Sie Auszüge aus dem Vortrag von Michaela Kramer, M.A..
23. Sächsischer Jugendschutztag 2017 in Grimma
Wir freuen uns Ihnen einige Momente des 23. sächsischen Jugendschutztages zeigen zu können.
Hier sehen Sie die Grußworte von Herrn Uwe Majewski (AJS)
Hier sehen Sie den Vortrag von Dr. Steffen Eisentraut
Hier sehen Sie den Vortrag von Rebecca Ebel.
Wir bieten Ihnen Elternabende, Tagesseminare und Projekttage zu den Themen des Kinder- und Jugendschutzes an.
Beginnend von A wie Alkohol bis Z wie Zivilcourage gestalten wir für Sie und mit Ihnen Ihre Veranstaltung. Hier finden Sie eine Auswahl von Themen. Sollten Sie Ihr Thema nicht finden, zögern Sie nicht, uns danach zu fragen.
Jugendliche wollen – wie Erwachsene auch – mithilfe des Alkohols ihre Stimmung verändern, Hemmungen und Unsicherheiten abbauen, sich der Realität entziehen und vieles andere mehr. Um alkoholbedingte Probleme bei heranwachsenden Mädchen und Jungen schon im Experimentierstadium reduzieren und Alkoholmissbrauch entgegenwirken zu können, sind Schulen wichtige Bündnispartner in der suchtvorbeugenden Arbeit des Jugendschutzes. In diesem Seminar werden verschiedene Bausteine der Arbeitsmaterialien „Kumpel Alkohol“ (für Schüler/innen ab 14 Jahren) vorgestellt, praktisch erprobt und Möglichkeiten der Umsetzung im schulischen Alltag exemplarisch erarbeitet.
Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren, Jugendliche
Elternabend (30 min bis 90 min) Eltern
Vitamin A - Alkohol im Jugendhaus (Fachliche und rechtliche Folgen für die Jugendarbeit)
„Alkohol gehört zum Leben - Alkohol macht locker - Alkohol braucht man zur Entspannung - Boah war ich wieder besoffen - goile Paaadie ey - Alkohol hebt das Niveau - Alkohol sorgt für sprachliche Kreativität“
Als gesellschaftlich akzeptierte Droge spielt Alkohol im Leben der Jugendlichen eine wichtige Rolle. Anscheinend gehört der Genuss von Bier und Biermischgetränken zum Alltag von vielen Jugendlichen. Ganz zu schweigen vom Koma saufen am Wochenende. Wenn das so ist sollte nicht Alkohol auch in der Jugendhilfe vorkommen, um Jugendlichen das rechte Maß zu zeigen oder vom Missbrauch zum Genuss zu bringen? Sollten dafür nicht alle Schlupflöcher des Jugendschutzgesetzes genutzt werden? Jugendliche „saufen“ sowieso, warum nicht in einem geschütztem Umfeld wie dem Jugendhaus? Die Einnahmen können doch als Eigenmittel für Projekte genutzt werden oder sichern den Erhalt der Einrichtung.Die Validität dieser Aussagen und deren Konsequenzen sollen innerhalb des Seminares diskutiert werden. Alternative Ansätze und Methoden im Umgang mit dem „Alkoholproblem“ werden aufgezeigt.
Phänomene – Intervention – Prävention
Andere lächerlich zu machen, zu schikanieren oder zu bedrohen, ist kein grundsätzlich neues Phänomen, neu an Cyber-Mobbing sind vor allem die Verbreitungsgeschwindigkeit und der Wirkungsradius. Wenn die Attacken in sozialen Netzwerken stattfinden, können sie von einer Menge anderer User gesehen und weiter verbreitet werden. Bei der Prävention gegen Cyber-Mobbing geht es deshalb zum einen um Kernthemen der Gewaltprävention, wie den Unterschied zwischen Spaß und Gewalt, wie die Sensibilisierung für die Situation von Opfern, wie Selbstschutz und Zivilcourage. Zum anderen geht es darum, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und Erwachsenen einen Einblick in die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zu geben. Diese Aspekte werden bei dem Seminar mit Forschungsergebnissen zu Formen und Folgen von Cyber-Mobbing verknüpft sowie mit Methoden für einen offensiven Umgang mit dem Thema in der Arbeit mit Mädchen und Jungen.
Was wäre wenn … Drogen legal wären
Diese oder ähnliche Fragen bewegen nicht nur die Nutzer - die eine Legalisierung fordern – sondern auch ein Teil der im Bereich tätigen Sozialpädagogen, Psychologen und Mediziner. „Lass uns die Leute aus der Illegalität holen und wir können eine bessere Prävention und Therapie leisten. Die Kriminalitätsrate sinkt wie auch die der Drogentoten. Legale Drogen werden staatlich geprüft und nicht mit allem möglichem gestreckt.“ Natürlich gibt es auch Gegner mit Argumenten. Die derzeit legalen Drogen (Tabak, Alkohol, Tabletten), sind kaum zu kontrollieren. Trotz Prävention und gesetzlicher Regelung, kommt es zu Missbrauch (Komma Saufen etc.) unter Jugendlichen. Die Veranstaltung stellt alle Argumente für und wider einer Legalisierung vor und bewertet deren Gültigkeit. Am Ende soll der Teilnehmer in der Lage sein, eine fundierte Aussage zu treffen und die Diskussionen mit Eltern und Jugendlichen zu führen.
Familienorientierte Suchtprävention
Kinder aus sucht- und anderen problembelasteten Familien gelten in der Suchtprävention als Risikogruppe, denn etwa ein Drittel von ihnen entwickelt später selber eine Abhängigkeit. Für ein gesundes Aufwachsen und zur Verhinderung von missbräuchlichem Drogenkonsum und Sucht sind eine positive Beziehung zwischen Eltern und Kindern und ein angenehmes Klima des Zusammenlebens wesentliche Schutzfaktoren, die in den genannten Familien nicht vorkommen. Sie brauchen deshalb gezielte Hilfen, um den Überforderungstendenzen im Erziehungsverhalten entgegen zu wirken. Die Fachtagung thematisiert den Zusammenhang zwischen familiären Einflüssen und der Entwicklung von Süchten und stellt niedrigschwellige, suchtpräventive Angebote für Eltern mit Kindern vor.
Facebook... ja aber sicher!
990.094.000 Personen nutzten letztes Jahr die Dienste von Facebook. Das Soziale Netzwerk bietet seinen Usern viele Möglichkeiten der Freigabe persönlicher Daten. Das Hochladen von Fotos und Videos, das Veröffentlichen von persönlichen Vorlieben sowie aktueller Befindlichkeiten gehört zu den vielfältigen Leistungen von Facebook. Doch bei der steigenden Masse an persönlichen Daten mehrt sich auch die Kritik am Datenschutz der Kontaktplattform, nicht zuletzt auch in Zusammenhang mit Sicherheitsmängeln. Erst vor kurzem regierte Facebook auf die Kritik und vereinfachte die Sicherheit der persönlichen Daten. Für die meisten User ist das Sichern der persönlichen und teilweise auch nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmten Angaben immer noch ziemlich undurchsichtig und kompliziert. Weiterhin können Sie uns zu einem Seminar oder einem Elternabend einladen.
Ein bebilderte Anleitung finden Sie auch unter http://mecodia.de/tipps.
Kinder und Jugendliche sind eine intensiv umworbene Zielgruppe der Werbewirtschaft. Deshalb müssen sie frühzeitig lernen, ihre individuellen Lebensverhältnisse und monetären Möglichkeiten realistisch einzuschätzen, zu akzeptieren und entsprechend zu wirtschaften. Das Ziel des Angebotes ist es, Lehrer und Eltern zu befähigen, Kindern und Jugendlichen den Umgang mit Geld zu vermitteln, Werte erkennen zu helfen und sinnvolle Lebensperspektiven zu erschließen.
Kinder wachsen in einer nie gekannten Fülle von Konsummöglichkeiten auf. Dabei verfügen sie kaum über eigene finanzielle Mittel. Trotzdem sind sie eine der am stärksten umworbenen Zielgruppe der Werbeindustrie. Ziel des Seminars sind Antworten auf die Fragen nach kindgerechter Vermittlung des richtigen Umgangs mit Geld. Das Thema Taschengeld bietet hier für eine Fülle hilfreicher Informationen zu Fragen wie: Ab wann, in welchem Intervall Taschengeld gezahlt werden sollte bis hin zur Möglichkeit, eine entsprechende Vereinbarung zwischen Eltern und Kind zu treffen.
Vorbeugen – bestimmt handeln – souverän reagieren
Handlungs-Strategien statt Hilflosigkeit: Wer auf rassistische Sprüche, sexuelle Übergriffe, Drohungen oder Schlägereien angemessen reagieren will, benötigt ein vielfältiges Verhaltensrepertoire. Zu den Voraussetzungen souveränen Handelns gehört es, Gewalt und ihre Motive zu erkennen und zum richtigen Zeitpunkt einzugreifen. In den Veranstaltungen der ajs geht es außerdem um wirkungsvolle Konzepte für den Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen und um die Situation der Opfer. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminarangebotes liegt in der Prävention von Gewalt unter Kindern und Jugendlichen: Von Anti-Aggressivitätstraining bis zur Förderung von Zivilcourage.
Deeskalieren – konfrontieren – kooperieren Übungen und Methoden für den Umgang mit Aggressionen
Gewalttätige Handlungen sind häufig Versuche, mit einer als bedrohlich empfundenen Situation umzugehen, Hilflosigkeit und Schwäche zu bekämpfen oder Überlegenheit und Stärke zu demonstrieren. Für den Umgang mit Gewalt unter Kindern und Jugendlichen folgt daraus die Frage: Was macht sie so stark, dass sie ermutigt werden, Gewaltstrategien aufzugeben? Im Seminar können anhand von Fallbeispielen individuelle Handlungskompetenzen im Umgang mit Konflikten und Gewalt trainiert und reflektiert werden, mit dem Ziel, auch in schwierigen Situationen klar, konsequent und gewaltfrei agieren zu können. Zielgruppen des Seminars sind pädagogische Fachkräfte aus der Jugendhilfe, Jugendpflege und der Schulsozialarbeit.
Hart, aber herzlich - Hintergründe – Erklärungsansätze – Gegenstrategien
Wer mit Gewalt in der Jugendarbeit konfrontiert wird, sieht sich unterschiedlichen Fragestellungen ausgesetzt: Welche Unterstützung brauchen Gewaltopfer? Wie sieht ein angemessener Umgang mit Tätern aus? Wo beginnt Gewalt? In welchen Situationen ist es erforderlich, dass jemand eingreift? Wie kann man eingreifen und wer muss das tun? Die Konzepte der konfrontativen Pädagogik geben zu diesem Thema zahlreiche Anregungen und bilden den Hintergrund des Seminarkonzepts. Im Fokus steht dabei die Entwicklung von Empathie und Kommunikationsfähigkeit bei gewalttätigen Jugendlichen.
Ansätze zur Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen
Wenn es „gekracht“ hat oder wenn jemand „ausgeflippt“ ist, geht es vor allem darum, die Situation zu beruhigen und zu klären. Mindestens ebenso interessant und wichtig ist aber die Frage, wie es zur Eskalation gekommen ist: Was ist vorher passiert, was waren die Auslöser? Ausgangspunkt des Seminars sind aggressive Alltagssituationen in Gruppen mit denen Faktoren identifiziert werden, die die eigenen Interventionsmöglichkeiten in Konfliktsituationen beeinflussen. Dabei geht es u. a. um die jeweils individuellen Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und das subjektive Sicherheitsempfinden, aber auch um die Frage, wie man auf kleine Probleme reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern.
Das Glücksspiel ist kein neues Phänomen. Über alle Epochen und Religionen hinweg findet man Hinweise auf die zentrale Bedeutung des Glücksspiels und die damit verbundenen Probleme.
Neu sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen unter denen Glücksspiel stattfindet. In Zeiten der materiellen Verunsicherung, in Zeiten, in denen Werbung und Medien Möglichkeiten suggerieren und Begehrlichkeiten wecken, gewinnen Glücksspiele eine neue Faszination.
Neu ist auch die hohe Verfügbarkeit von Glücksspielen, in Kneipen und Dönerbuden, in 24-h-Spielotheken und Autobahnraststätten, in Hinterzimmern und im Internet.
Zwar sind Glücksspiele für Unter-18-Jährige grundsätzlich verboten, allerdings kann der vorherige Kontakt oft nicht wirksam verhindert werden.
Um so wichtiger ist es, dass Kinder und Jugendliche lernen sich mit dieser Gefährdung kritisch auseinander zu setzten, dass wir sie in ihrem permanenten Ringen nach Wissen und Selbstständigkeit gezielt unterstützen.
Ihnen hierbei im Bereich der Glücksspielsuchtprävention behilflich zu sein, sieht die Aktion Jugendschutz als eine wesentliche Aufgabe an.
Vitamin B - Beziehung ist alles
Jugendliche brauchen Raum, in dem sie geschützt aufwachsen können. Aufgabe der Jugendhilfe ist es, diesen Raum zum Beispiel durch das Jugendschutzgesetz bereitzustellen. Die Einsicht der Jugendlichen in die Regeln scheint aber eher gering und die Durchsetzung damit unmöglich. Durch Beziehung und Beteiligung können Jugendliche motiviert werden, innerhalb der Grenzen zu bleiben, verantwortlich und informiert Entscheidungen zu treffen. Das soll die Teilnehmer befähigen, Beziehungen zu bauen und eine Beteiligungskultur zu etablieren.
Es gibt amüsantere Dinge, als Leute zu verhauen. (Muhammad Ali)
Mobbing und Bullying in all ihren Formen und Variationen gibt es heute in Schulen und Jugendeinrichtungen vorhanden. Anscheinend machtlos sehen sich Pädagogen und Eltern dieser Entwicklung gegenüber. Bei der Veranstaltung geht es darum, wie Mobbing für Beobachter schon frühzeitig erkennbar ist bzw. wie Mobbing mit Präventionsstrategien begegnet werden kann. Weitere Themen sind die Unterstützung von Mobbingopfern, deren Beratung und Begleitung.
Chancen und Risiken jugendlicher Online-Kommunikation
Soziale Netzwerke sind aus dem Leben Jugendlicher nicht mehr wegzudenken. 79 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren sind in einem sozialen Netzwerk aktiv, wobei facebook omnipräsent vertreten ist. Nahezu jeder zweite Jugendliche besitzt ein Smartphone, das es ihm ermöglicht, ständig mit den „durchschnittlich 279 Freunden“ in Kontakt zu treten. Trotz aller Kritik seitens der Nutzer und Datenschützer sind die Einstellungsmöglichkeiten bei facebook in Bezug auf die Privatsphäre oftmals unübersichtlich wie auch die Transparenz über die mögliche Weitergabe der eigenen Daten an Dritte. Wie verhält es sich mit anderen Anbietern? Sind google+ oder SchülerVZ eine Alternative? Die Kommunikationsmöglichkeiten in den sozialen Netzwerken selbst zu erproben, steht im Focus dieses Seminars. Es wird ein eigenes Profil erstellt und es werden Tipps und Hinweise gegeben, wie man die Privatsphäre schützen kann.
Die iKids ...
titelte die Süddeutsche Zeitung in der Ausgabe vom 11./12. August 2012. Weiter heißt es: „Schon die Kleinsten greifen zu Smartphone und Tablet-Computer. Mit zehn Jahren sitzen sie am PC. Eltern sind ratlos: Ist die kindliche Psyche in Gefahr? Oder gehören Google und Facebook in den Unterricht?“
Innerhalb des Seminars werden Wege und Methoden vermittelt, mit denen die Eltern fit gemacht werden können für einen adäquaten Umgang mit den digitalen Medien. Dabei wird auch ein Blick auf das eigene digitale Verhalten geworfen und funkionierende Projekte vorgestellt.
Rechtsextremnismus
Alles was Recht(s) ist?
Seit dem Auffliegen des NSU geistert wieder das Verbot der NPD durch die Köpfe der Politiker und durch die Presse. Andererseits scheint die Partei in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. Folgender Eintrag fand sich auf www.online-beratung-gegen-rechtsextremismus.de
„In unserem Ort hat die NPD in der letzten Woche ein Kinderfest organisiert. Es gab eine Hüpfburg, viele Wettkämpfe und Spiele für die Kinder und selbstgemachte Kuchen für die Eltern. Alles war umsonst, bei einer Tombola konnte man als Hauptgewinn ein Fahrrad gewinnen. Auf Informationsblättern bot die Partei an, solche Feste gerne auch in Kindertagesstätten oder Jugendfreizeiteinrichtungen kostenlos durchzuführen. Von den anderen Parteien ist noch nie jemand auf die Idee gekommen, mal so etwas für uns „kleine Leute“ zu tun. Demnächst veranstaltet die Partei auch einen Ball. So viel war hier bei uns noch nie los. Eigentlich fand ich die NPD bisher eher unheimlich und habe sie abgelehnt. Das Fest hat mir aber doch zu denken gegeben. Da waren nur nette Damen und Herren. Ich habe keinen einzigen Skinhead oder irgendwelche pöbelnden Chaoten gesehen. So schlecht sind die doch gar nicht, oder?“
http://www.online-beratung-gegen-rechtsextremismus.de/beispiele-aus-dem-alltag/artikel/article/ein-kinderfest-der-npd.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=26&cHash=aa73fb59529922e8c5f7dbab781fdf9e (Zugriff am 14.08.2012)
Die NPD versucht immer mehr, in die durch die reduzierte Finanzierung der Jugendhilfe entstandenen Löcher zu stoßen. Wir sind herausgefordert, mit dieser Situation umzugehen. Das Seminar soll die Teilnehmer befähigen, sich einerseits kompetent mit dem (neo)nationalsozialistischen Gedankengut auseinanderzusetzen und andererseits darüber nachzudenken, wie Jugendliche zu demokratischen Persönlichkeiten erzogen werden können.
Wie sag ichs meinen Kinde ...
Sexualität von Kindern und Jugendlichen entwickelt sich unter anderem im Spannungsfeld zwischen Tabuisierung, Kommerzialisierung und Aidsgefahr. Eltern und Pädagogen fühlen sich oftmals überfordert, wenn es darum geht, die Heranwachsenden bei der Entwicklung einer eigenen Sexualität zu begleiten. Mit den Seminaren wollen wir Hilfestellungen und Anregungen geben.
„Rausch – na und?“ Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen
Der Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen ist konstant besorgniserregend. Was als Spaß mit der Clique beginnt oder Hemmungen abbauen soll, führt oft direkt ins Krankenhaus. Diagnose: Heillos betrunken. Insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen ist die Zahl der Alkoholvergiftungen gestiegen.
Die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. bietet auch 2013 zum Thema Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen verschiedene Fortbildungen an. Ein Ziel der Arbeit ist es, Wege der Suchtprävention für Kommunen und Landkreise zu zeigen, denn Alkoholprävention sollte auf verschiedenen Ebenen ansetzen. Beispielsweise sollten All you can drink-Angebote in der Gastronomie konsequent untersagt werden. Das geht aber nur mit der Unterstützung kommunaler „Entscheider“. Genauso wichtig wie die Verhältnisprävention ist es, an den Orten wo Jugendliche sind, über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs aufzuklären, damit die Party nicht im Koma endet.
Beherzt eingreifen, wenn andere Hilfe brauchen: In Notsituationen würden viele Menschen gern Zivilcourage zeigen. Experten erklären, wie man in brenzligen Situationen hilft - ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Wie soll jeder Einzelne abwägen, wenn sich die Frage stellt: einschreiten oder nicht? Das Seminar richtet sich an solche die Zivilcourage fördern und selber zeigen wolllen.
Fragen und Antworten zum Jugendschutz (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen Personensorgeberechtigten und Erziehungsbeauftragten?
Achtung: Erziehungsbeauftragte übernehmen die Aufsichtspflicht! Außerdem müssen sie auf Verlangen von Veranstaltern und Gewerbetreibenden ihre Berechtigung darlegen. Eltern sollten bei der Auswahl der "erziehungsbeauftragten" Begleitpersonen auf Folgendes achten:<
Ohne Begleitung einer erziehungsbeauftragten Person darf Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren die Anwesenheit in Gaststätten nur gestattet werden, wenn sie zwischen 5 Uhr morgens und 23 Uhr abends eine Mahlzeit oder ein Getränk einnehmen. Über 16- Jährige können sich ohne Begleitung eines/einer Erziehungsbeauftragten bis 24 Uhr in einer Gaststätte aufhalten - danach gilt eine Sperrzeit bis 5 Uhr morgens. Die zuständige Behörde kann Ausnahmen genehmigen und gegebenenfalls Auflagen erteilen.
Ohne Begleitung dürfen sich Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht in Discos und bei anderen öffentlichen Tanzveranstaltungen aufhalten. Auch Jugendliche ab 16 Jahren dürfen ohne Begleitung einer erziehungsbeauftragten Person nur bis 24 Uhr bleiben!
Ausnahme: Die zeitlichen Beschränkungen können gelockert werden, wenn die Tanzveranstaltung von einem anerkannten Träger der Jugendhilfe durchgeführt wird oder der künstlerischen Betätigung oder der Brauchtumspflege dient: Kinder dürfen dann bis 22
Uhr bleiben, Jugendliche unter 18 Jahren bis 24 Uhr. Darüber hinaus kann die zuständige Behörde Ausnahmen, z.B. für Disco-Veranstaltungen genehmigen.
Dürfen Jugendliche ab 16 Jahren branntweinhaltige Mixgetränke konsumieren?
Nein, sie dürfen nicht! § 9, 1 des JuSchG sagt ganz klar aus, dass "branntweinhaltige Getränke oder Lebensmittel, die Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten" an Kinder Jugendliche unter 18 Jahren nicht abgegeben werden dürfen noch der Konsum
gestattet werden darf. Mischungen mit so genannten "harten" Alkoholika gehören eindeutig zu dieser Kategorie. "Geringfügige Menge" meint nur, wenn Branntwein z.B. bei der Herstellung von Saucen u.ä. als Geschmackszusatz verwendet wird.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen in der Öffentlichkeit nicht rauchen. Außerdem dürfen ihnen keine Zigaretten verkauft werden! Zigarettenautomaten müssen seit dem 1. Januar 2009 so umgerüstet sein, dass Kinder und Jugendliche unter 18 keinen Zugang mehr haben.
Ist das Rauchen von Wasserpfeifen weniger schädlich als der Konsum von Zigaretten?
Das Rauchen von Wasserpfeifen ist nicht weniger schädlich als der Konsum von Zigaretten. Studien zufolge besteht aufgrund des Nikotingehalts ein starkes Abhängigkeitspotenzial. Einige Inhaltsstoffe z. B. Blei und Nickel sind im Rauch der Wasserpfeife teilweise um vielfaches höher als im Zigarettenrauch.
Ersten Studien zufolge ist es möglich, dass beim Rauchen einer Wasserpfeife mehr Teer und Kohlenmonoxid aufgenommen werden als über den Rauch von filterlosen Zigaretten. Durch den aromatisierten Wasserpfeifentabak wird der häufig als unangenehm empfundene Geschmack von Tabak überlagert.
Der in Wasserpfeifen benutzte Tabak ist als Tabakware im Sinne des §10 Abs. 1 Jugendschutzgesetz (JuSchG) einzuordnen. Tabak für Wasserpfeifen darf also an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in der Öffentlichkeit nicht abgegeben werden, genauso wenig wie ihnen die Benutzung von Wasserpfeifen erlaubt werden darf.
dazu Flyer/Download der BZgA für Jugendliche "Vorsicht Wasserpfeife":
http://www.bzga.de/botmed_31603002.html
Kinder und Jugendliche dürfen auch in Begleitung Erwachsener im Kino nur Filme sehen, die von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) für ihre Altersgruppefreigegeben wurden. Die möglichen Altersfreigaben lauten:
¨ "Freigegeben ohne Altersbeschränkung"
¨ "Freigegeben ab sechs Jahren"
¨ "Freigegeben ab zwölf Jahren"
¨ "Freigegeben ab sechzehn Jahren"
¨ "Keine Jugendfreigabe"
Die Begleitung durch eine personensorgeberechtigte oder erziehungsbeauftragte Personist notwendig
¨ bei Kindern unter sechs Jahren
¨ bei Kindern ab sechs Jahren, wenn die Vorstellung nach 20 Uhr beendet ist
¨ bei Jugendlichen unter 16 Jahren, wenn die Vorführung nach 22 Uhr beendet ist
¨ bei Jugendlichen ab 16 Jahren, wenn die Vorführung nach 24 Uhr beendet ist.
Die Altersfreigaben sind rechtlich verbindlich. Für ihre Einhaltung sind die Kinobetreiber verantwortlich. Sie müssen gegebenenfalls Einlasskontrollen durchführen. Auch in Begleitung der Eltern dürfen Kinder nur einen für ihre Altersgruppe freigegebenen Film
sehen. Ausnahme: In Begleitung eines oder einer Personensorgeberechtigten, also der Eltern (!), dürfen Kinder ab sechs auch Filme sehen, die erst für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren freigegeben sind.
Es gibt keine rechtlichen Bestimmungen über das Mindestalter von Teilnehmern an LANPartys. Allerdings dürfen nach dem neuen Gesetz, das eine verbindliche Altersfreigabe für Computerspiele festlegt (JuSchG § 12), nur solche Spiele gespielt werden, die für die
Altersgruppe der Spieler/innen freigegeben sind. Das bedeutet, dass die Veranstalter dafür Sorge tragen müssen, dass bei einer LAN, bei
der z.B. Spiele mit einer Alterskennzeichnung "freigegeben ab sechzehn Jahren" gespielt werden, alle Spieler 16 Jahre alt sind; bei Spielen mit der Alterskennzeichnung "keine Jugendfreigabe" müssen die Spieler volljährig sein. Selbstverständlich dürfen keine
indizierten und jugendgefährdenden Spiele gespielt werden, wenn die Spieler jünger als achtzehn Jahre sind.
Auch andere Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes müssen eingehalten werden: Es dürfen z.B. keine alkoholischen Getränke an Jugendliche unter 16 Jahren abgegeben werden (§ 9 JuSchG) und das Rauchen in der Öffentlichkeit ist für sie nicht gestattet (§ 10
JuSchG). Es ist sinnvoll, die Teilnahmebedingungen für eine LAN von den Spielern unterschreiben zu lassen. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren kann es auch angebracht sein, die Teilnahmebdingung und eine Einverständniserklärung von den Eltern unterschreiben zu lassen. Die Unterschrift der Eltern enthebt die Veranstalter jedoch nicht von der Verpflichtung, nur solche Spiele spielen zu lassen, die für das Alter der Spieler freigegeben sind.
Welche Rolle spielen Werbung und eCommerce für Kinder im Internet?
Wie kann ich meine Kinder vor zweifelhaften Angeboten schützen und was ist von Filtersoftware zu halten?
Allerdings sollte Filtersoftware, neben den persönlichen Gesprächen, als zusätzliche Hilfe auch zum Einsatz kommen. Zum einen zeugt dies Ihr Interesse am Medium Computer und der Freitzeitbeschäftigung Ihrer Kinder, zum anderen entwickeln sich die Programme in Nutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit immer weiter.
Ich habe von gefährlichen Sachen für Kinder im Internet gehört. Stimmt das?
Ich habe keine Ahnung vom Internet. Was soll ich da machen?
Viele Erwachsene sind erstaunt, wie unbefangen und zum Teil kompetent Kinder mit Computer und Internet umgehen. Haben Sie keine Scheu, sich von jemandem zeigen zu lassen, wie man in das Internet kommt und was man da alles machen kann. Oft können Verwandte bzw. Bekannte weiterhelfen. Oder besuchen Sie einen Kurs an der Volkshochschule. Ergänzend dazu kann man sich auch Bücher kaufen oder Lernprogramme auf CDROM. Geben Sie ruhig zu, dass Sie hier wenig Ahnung haben. Vielleicht lassen Sie sich ja von ihren Kindern zeigen, wie das Internet funktioniert. Das gemeinsame Erfahren und Stöbern macht Spaß und bringt Kinder und Eltern zusammen. Zeigen Sie Interesse an den Aktivitäten Ihrer Kinder und bleiben Sie informiert. Ihre Kinder werden es Ihnen danken.
Ab welchem Alter ist das Internet für Kinder sinnvoll?
Welche Inhalte speziell für Kinder gibt es im Internet?
Komunaler Jugenschutz
Hier finden Sie die Kontaktdaten der Jugendschützer vor Ort. Klicken Sie einfach auf das Symbol.
Die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. ist ein überörtlich tätiger freier Träger der Jugendhilfe und im gesamten Freistaat Sachsen aktiv. Eingetragen ist er ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Chemnitz unter VR 722.
Die Landesarbeitsstelle gibt es seit 1993 und sie wird in großen Teilen aus Mitteln des Freistaates Sachsen finanziert. Sie zeigt aktuelle Gefährdungen auf und gibt fachübergreifende Anregungen, Hinweise und Impulse, wie man sich diesen Herausforderungen stellen kann.
Gewalt, Kriminalität, Delinquenz oder Suizid als Reaktion von Kindern und Jugendlichen auf Krisen oder Vernachlässigung
Sinnfindungsangebote durch Psychokulte und neue Heilslehren
Gesellschaftliche bzw. familiäre Krisen wie Arbeitslosigkeit, Armut und Flucht sowie deren Folgen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
Konsum und Missbrauch legaler und illegaler Suchtmittel, aber auch nichtstoffgebundener Süchte, z. B. Spielsucht u.a.
Vermarktung und Tabuisierung von Sexualität
Seelische, körperliche und sexuelle Gewalt gegen Kinder
Gestaltung von Lebens- und sozialen Räumen für Kinder und Jugendliche
Hier können Sie die Satzung (pdf) runterladen.
Öffentliche, landesweite und regionale freie Träger sowie natürliche Personen stellen die Mitglieder des Vereins.
CVJM Computerclub e.V.,Chemnitz
Deutscher Kinderschutzbund LV Sachsen e.V.
Deutsches Jugendherbergswerk LV Sachsen e.V.
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband LV Sachsen e.V.
Diakonisches Werk Sachsen e.V.
Evangelische Jugend Sachsen e.V.
Gewerkschaft Erziehung u. Wissenschaft LV Sachsen
INTEGRA 2000 e.V.
Kindervereinigung LV Sachsen e.V.
Landesarbeitsgemeinschaft katholischer Jugend in Sachsen
Stadtverwaltungen Chemnitz, Dresden, Leipzig
Sozialbalance e.V.
und Einzelpersönlichkeiten
Dem Vorstand der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. gehören 3 Mitglieder an, die allesamt aus dem beruflichen Spektrum pädagogischer und sozialer Arbeit stammen.
Vorsitzende Kristin Schütz, MdL (Görlitz)
Stellv. Vorsitzende Dirk Polster (Döbeln)
Schatzmeister Anne Scheithauer (Chemnitz)
Landesarbeitsstelle
Mitarbeiter und Struktur:
Die Mitarbeiter sind mit zwei festen Stellen in den Bereichen Geschäftsführung, Medienpädagogik/Jugendmedienschutz, Sucht-/Konsumprävention, Mobbing/Gewalt sowie bei Bedarf auch in anderen Themenfeldern des Kinder- und Jugendschutzes tätig.
Die Gestaltung eines modernen der Aufklärung und der wissenschaftlichen Erkenntnis vertpflichteten Kinder- und Jugendschutz zwischen Bevormundung und Befähigung.
Die Bekämpfung von Gefährdungen und Gefährdungslagen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch Grenzsetzungen gegenüber Gefährdern und gefährdenden Strukturen sowie durch ressourcenorientierte Förderung von Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Der Kinder- und Jugendschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und als solche in weit über 100 Gesetzlichkeiten der Bundesrepublik Deutschland vorhanden.
Die zentralen Rechtsgrundlage für die Arbeit der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. bilden das Grundgesetz (GG) Art. 1, 2, 5 und 6, der § 14 des Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) und das Jugendschutzgesetz (JuSCHG) sowie der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV).
§ 14Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
Eltern und andere Erziehungsberechtigte besser befähigen, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu schützen. (www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__14.html)
Die Arbeit der Landesarbeitsstelle richtet sich an Kinder und Jugendliche, Eltern und Erziehungsberechtigte, haupt- und ehrenamtliche Tätige im pädagogischen und sozialen Umfeld junger Menschen.
Durch Erziehung zu starken Persönlichkeiten können Kinder und Jugendliche Gefährdungen realistischer einschätzen und ihnen selbstbewusst begegnen, sowie sie bei der Entwicklung von Strategien zur Bewältigung ihres Lebens eigenverantwortlich beachten.
für Kontrolle all jener, die Kinder und Jugendliche aus eigennützigen oder kommerziellen Gründen gefährden, existieren sinnvolle Gesetze. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen werden diese Gesetze auf ihre Einhaltung, praktische Umsetzung und Lebensnähe überprüft und für ihre Aktualisierung gekämpft.
ist der Einsatz für die Schaffung von kinder- und jugendgerechten Lebensbedingungen, Kampf gegen Armut und strukturelle Vernachlässigung.
Die Angebote der Landesarbeitsstelle sind Beratung für Institutionen und Multiplikatoren in der sozialen und pädagogischen Arbeit, Seminare und Tagungen zu jugendschutzrelevanten Themen, Erstellung von Materialien und Publikationen zu den Themenfeldern des Jugendschutzes. Grundlage der Arbeitsweise der Landesarbeitsstelle ist die verbands- und interessenübergreifende Zusammenarbeit mit allen, die an jugendschutzrelevanten Themen und Themenfeldern arbeiten.
Diplom-Sozialarbeiter(FH), Diplom-Sozialpädagoge, European Net-Trainer(FH), EFQM-Assessor
Mein Name ist Uwe Majewski. Ich bin Dipl.Sozialarbeiter (FH) und Dipl. Sozialpädagoge. Bei der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. bin ich seit 1992 als Geschäftsführer tätig.Schon während meines ersten Studiums war der Kinder- und Jugendschutz ein besonderer Schwerpunkt. Heute kann ich auf zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen zu dieser Thematik verweisen. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Gestaltung der Querschnittsaufgabe im Ganzen und an ihren Schnittstellen. Planerisch und organisatorisch kommt mir hier unter anderem meine Zusatzqualifikation als EFQM-Assessor zu Gute. Unter den klassischen Arbeitsfeldern des Kinder- und Jugendschutzes hat der Medienbereich meine besondere Aufmerksamkeit. Seit 1995 bin ich für den Freistaat Sachsen Beisitzer bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Meine Ausbildung als Net-Trainer (FH) kommt sowohl bei der Ausgestaltung neuer elektronischer Bildungsangebote wie dem allgemeinen und besonderen Verständnis des Internetbereiches einschließlich seiner Risiken und Chancen für Kinder und Jugendliche zum tragen. Als persönliches Motto meiner Arbeit gilt: "Die Arroganz der Theoretiker entspricht der Ignoranz der Praktiker!"
Bildungsreferent Erziehungswissenschaftler/Sozialpädagoge M.A. Coach und Mediator
Mein Name ist Uwe Killisch. Ich bin Erziehungswissenschaftler/ Sozialpädagoge (MA) und Mediator. Ich bin wieder dabei. Zwischenzeitlich war ich in Elterzeitvertretung für den Kinder- und Jugendschutz in der Stadt Leipzig verantwortlich. Vorher war ich in der Mobilen Jugendarbeit tätig und habe viele Jahre ein Kinder- und Jugendzentrum geleitet. Immer wieder bin ich dabei mit den Fragen, Ängsten und Nöten von Heranwachsenden, ihren Eltern, Lehrern und Erziehern konfrontiert worden. Daraus entwickelte ich zahlreiche Projekte wie Schülerstreitschlichterausbildungen, Präventionswochen zu den Themen Sucht, Finanzen, Gesundheit, Medien, Demokratie u.v.m. sowie erlebnispädagogische Angebote. Die hier erworbene Kompetenz möchte ich mit Ihren Erfahrungen kombinieren, um gemeinsam neue Wege zu beschreiten und die Herausforderungen der Zukunft unserer Jugend besser meistern zu können. Meine Arbeitsschwerpunkte sehe ich in den Bereichen Konfliktlösung, Medienkompetenz, Sucht und Gewaltprävention. Mein persönliches Motto ist: „Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“
Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert für die Geschäftsleitung der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V.. Eine Nutzung der Internetseiten der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern eine betroffene Person besondere Services unseres Unternehmens über unsere Internetseite in Anspruch nehmen möchte, könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung der betroffenen Person ein.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit den für die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. geltenden landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchte unser Unternehmen die Öffentlichkeit über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Ferner werden betroffene Personen mittels dieser Datenschutzerklärung über die ihnen zustehenden Rechte aufgeklärt.
Die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. hat als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.
Die Datenschutzerklärung der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.
Website: www.jugendschutz-sachsen.de
G-SES_Data
Tel.: 01782186994
Website: www.g-ses.de
Die Internetseiten der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. verwenden Cookies. Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden.
Durch den Einsatz von Cookies kann die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. den Nutzern dieser Internetseite nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.
Die Internetseite der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.
Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.
Die Internetseite der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme zu unserem Unternehmen sowie eine unmittelbare Kommunikation mit uns ermöglichen, was ebenfalls eine allgemeine Adresse der sogenannten elektronischen Post (E-Mail-Adresse) umfasst. Sofern eine betroffene Person per E-Mail oder über ein Kontaktformular den Kontakt mit dem für die Verarbeitung Verantwortlichen aufnimmt, werden die von der betroffenen Person übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. Solche auf freiwilliger Basis von einer betroffenen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelten personenbezogenen Daten werden für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betroffenen Person gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte.
Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.
Wurden die personenbezogenen Daten von der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.
Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.
Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. wenden.
Die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Verarbeitet die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.
Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.
Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt jeden Mitarbeiter der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.
Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.
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References: § 9
 §10
 § 12
 Art. 1
 § 14

§ 14
 Art. 17
 Art. 89