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Timestamp: 2019-04-22 00:45:16+00:00

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§ 566 BGB: Kauf bricht nicht Miete
BGH, URTEIL , Az. VIII ZR 202/65 2) Bio Annahme'des Berufungsgerichts, Erstattungsansprüche der Klägerin seien nach § 10 Kr. 5 des Mietvertrages ausgeschlossen, ist im Ergebnis zutreffend» a) Bie Auffassung, eine angeblich am 9* Januar 1958 getroffene Vereinbarung, der Zusatz zu dem Mietverträge vom 21o August 1951 solle auch für den Mietvertrag vom 6»Oktobor 1954 gelt02i, sei wegen Verstoßes gegen die Formvorschrift des § 566 BGB unwirksam, ist allerdings, wie der Revision zuzu-geben ist, unrichtig» Wird ein langfristiger Mietvertrag durch mündliche Nebenabreden in wesentlichen Punkten abge-ändert, so hat das nach § 566 Satz 2 BGB nur zur Folge, daß er fortan als für unbestimmte Zeit geschlossen gilt» Bas ist selbst dann der Fall, wenn in einem Mietverträge vereinbart ist, daß Änderungen der Schriftform bedürfen, aber die Par-teien die Maßgeblichkeit der mündlichen Vereinbarung übereinstimmend gewollt haben (BGH Urteil vom 20» Juni 1962 - V ZR 157/60 - LM BGB § 505 Nr» 3 = BGHV/arn 1962 Nr» 153 = WM 1962, 1091)*
BGH, , Az. V ZR 118/55 Dabei ist es ohne Belang, ob sie in einem Vorvertrag oder neben e/— nem bereits mündlich abgeschlossenen Mietvertrag übernommen wird und ob sie selbst schriftlich oder nur mündlich^ vereinbart wird» Insbesondere scheiden Bedenken wegen Umgehung der Pormvorschrift des § 566 BGB aus, wie Reichsgericht und Bundesgerichtshof in den oben angeführten grufld* legenden Entscheidungen zur Erage der Pormfreiheit eines Vorvertrages ausgeführt haben (RGZ 86, 30 und NJW 1954? 71).
BGH, , Az. VIII ZH 206/60 Schließlich und vor allem hat aber auch ihr - etwaiger - Wille, den Vorvertrag im übrigen zu dem Hauptvertrag zu erheben, seinen Niederschlag nicht in der gesetzlichen Form des § 566 BGB gefunden (zu vgl. BGH Urt. v. 15* April 1955 - V ZR 118/53 -LM BGB § 242 (Ca) Nr. 1).
BGH, URTEIL vom 3.3.2016, Az. VIII ZR 323/14 Vielmehr sind die Kläger, die in dem mit der W. geschlossenen Kaufvertrag ohnehin klarstellend die Nutzung der betreffenden Gartenfläche für die Dauer des bestehenden Mietverhältnisses gestattet haben, mit Erwerb der Erdgeschosswohnung gemäß § 566 Abs. 1 BGB in den bestehenden Mietvertrag eingetreten (vgl. Senatsurteil vom 28. September 2005 - VIII ZR 399/03, NJW 2005, 3781 unter 1 mwN).
BGH, URTEIL vom 3.3.2016, Az. VIII ZR 323/14 20	aa) § 566 Abs. 1 BGB, wonach bei Veräußerung eines dem Mieter überlassenen Wohnraums von dem Vermieter an einen Dritten der Erwerber an Stelle des Vermieters in die sich aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten eintritt, bewirkt, dass im Augenblick des Eigentumsübergangs kraft Gesetzes ein neues Mietverhältnis zwischen dem Erwerber des Grundstücks und dem Mieter entsteht, und zwar mit demselben Inhalt, den es zuvor mit dem Veräußerer besessen hat (BGH, Urteile vom 28. Mai 2008 - VIII ZR 133/07, NJW 2008, 2256 Rn. 17; vom 2. Februar 2006 - IX ZR 67/02, BGHZ 166, 125 Rn. 14; vom 3. Mai 2000 - XII ZR 42/98, NJW 2000, 2346 unter 2; jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 5.10.1969, Az. Das Berufungsgericht hat ihr aber mit Recht keine ausschlaggebende Bedeutung beigemessen; denn da die Parteien unstreitig keinen schriftlichen Mietvertrag geschlossen hatten, stand es den Beklagten laut § 566 BGB, der zwingendes Recht enthält und unabdingbar ist (Palandt/Putzo, BGB 30. Aufl. § 566 An. 1 b), in Verbindung mit §§ 564 Abs. 2,
BGH, URTEIL vom 3.10.1983, Az. VIII ZR 135/82 10 Pächterwechsel formbedürftig macht (Senatsurteil vom 29. November 1978 - VIII ZR 263/77 = BGHZ 72, 394), wenn davon auch nicht, wie offenbar das Berufungsgericht meint, die Rechtswirksamkeit des Pächterwechsels abhängt, wohl aber die Bindung an die vereinbarte Vertragsdauer, § 566 Satz 2 BGB.
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2016, Az. VIII ZR 31/15 Die tatsächlich ausgeübte Sachherrschaft, wie sie in dem in § 566 Abs. 1 BGB geregelten Besitzüberlassungserfordernis ihren Ausdruck gefunden hat, bildet deshalb den Anknüpfungspunkt für den mit dieser Vorschrift bezweckten Mieterschutz (vgl. BGH, Urteil vom 11. Dezember 2014 - IX ZR 87/14, aaO Rn. 26 f.; MünchKommBGB/ Häublein, 6. Aufl., § 566 Rn. 2; Eckert in Festschrift Blank, 2006, S. 129, 143 f.).
BGH, URTEIL vom 3.3.2008, Az. XII ZR 89/06 Zwar war die H. GmbH lediglich gemeinsam mit der R.AG in Gesellschaft bürgerlichen Rechts Gesamthandseigentümerin des Mietgrundstücks, weshalb es an der für den Eintritt in den Mietvertrag nach § 566 BGB grundsätzlich erforderlichen I-dentität zwischen Vermieter und Veräußerer fehlt (Senatsurteil vom 22. Oktober 2003 -XII ZR 119/02- NJW-RR 2004, 657 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.3.2008, Az. XII ZR 89/06 Denn die das Erfordernis der Identität von Vermieter und veräußerndem Eigentümer tragende Erwägung, der Veräußerer solle nicht gemäß § 566 Abs. 2 BGB wie ein Bürge für Verpflichtungen haften müssen, die nicht in seiner Person, sondern in der Person eines Dritten bestehen (BGH Urteil vom 3. Juli 1974 - VIII ZR 6/73 - NJW 1974, 1551), greift im vorliegenden Fall nicht.
BGH, Urteil vom 3.9.2001, Az. Nach der damals geltenden Rechtslage war die Kündigung eines Mietverhältnisses auch schon vor der Überlassung der Mietsache zulässig (Wolf/Eckert/Ball aaO Rdn. 920 m.N.) und das erste Jahr, für dessen Schluß die Kündigung nach § 566 BGB a.F. frühestens zulässig war, rechnete bei einem noch nicht vollzogenen Mietvertrag vom Abschluß des Vertrags und nicht von der Übergabe der Mietsache an (BGHZ 99, 54; Senatsurteil vom 22. Dezember 1999 - XII ZR 339/97 - aaO).
BGH, URTEIL vom 3.2.2007, Az. XII ZR 40/05 Im Ausgangspunkt geht das Berufungsgericht allerdings zutreffend davon aus, dass ein Vorvertrag nicht den Formerfordernissen des § 566 BGB a.F. unterliegen würde (BGH, Urteile vom 7. Oktober 1953 -VI ZR 20/53- BB 1953, 958 und vom 4. Juni 1961 -VIII ZR 132/60- BB 1961, 1027).
BGH, URTEIL vom 3.5.1998, Az. XII ZR 195/96 Für den Abschluß des neuen Mietvertrages wird im Anschluß an ein Urteil des Kammergerichts in HRR 1934 Nr. 1014 - wie auch von der Revision - die Auffassung vertreten, er bedürfe auch bei Begründung eines Vertragsverhältnisses für längere Zeit als ein Jahr nicht der Schriftform des § 566 BGB, wenn der gekündigte Mietvertrag der Schriftform entsprochen habe; es wäre unnötiger Formalismus, die Errichtung einer neuen Urkunde zu fordern, wenn bereits eine inhaltsgleiche Urkunde bestehe (vgl. BGB-RGRK/Gelhaar aaO § 566 Rdn. 7; Wolf/Eckert aaO Rdn. 909; wohl auch Mittelstein aaO S. 461; OLG Hamm ZMR 1979, 249, 250) .
BGH, URTEIL vom 3.5.1998, Az. XII ZR 195/96 Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht für längerfristige Mietverträge in § 566 BGB ausnahmslos das Schriftformerfordernis vor (vgl. BGHZ 81, 46 ff. für Untermietverträge).
BGH, URTEIL vom 3.5.1998, Az. XII ZR 195/96 Schließlich kommt der Schriftform eine gewisse Warnfunktion zu (vgl. Wolf/Eckert aaO Rdn. 96; Emmerich/Sonnenschein aaO § 566 Rdn. 1), die ihre Bedeutung speziell bei der Neubegründung eines zuvor bereits beendeten Mietverhältnisses entfalten kann (vgl. zu dem Schutzzweck des § 566 BGB allgemein Senatsurteil vom 24. September 1997 - XII ZR 234/95 = BGHZ 136, 357 ff = BGHR BGB § 566 Schriftform 5).
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.2013, Az. VIII ZR 178/12 3	Zwar	ist die Frage, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzun- gen eine entsprechende Anwendung der Ausnahmeregelung des § 566 Abs. 1 BGB (vgl. Senatsurteile vom 14. Oktober 1981 - VIII ZR 331/80, NJW 1982, 221 unter 3 b cc; vom 22. Mai 1989 - VIII ZR 192/88, BGHZ 107, 315, 319 f. [jeweils zu § 571 BGB aF]; vom 9. Juli 2008 - VIII ZR 280/07, NJW 2008, 2773 Rn. 12) bei Personenverschiedenheit von Vermieter und veräußerndem Eigentümer in
BGH, Urteil vom 5.3.2001, Az. V ZR 394/99 Diese Vertragsverlängerung ist durch die beiderseitig unterschriebene Urkunde nach § 566 BGB formwirksam vereinbart, weil auf die ursprüngliche Vertragsurkunde Bezug genommen und der im übrigen unveränderte Fortbestand des dort Vereinbarten zu dem Ausdruck gebracht wird (vgl. BGH, Urt. v. 26. Februar 1992, XII ZR 129/90, NJW 1992, 2283, 2284).
BGH, , Az. VIII-ZR 134/57 Ennecoerus/Lehmann, Lehrbuch II, 15»Bearbo § 127 II 2 So510; Mittelstein, Die Miete, 4.Aufl» § 26 So157; Niendorff, Mietrecht, 10„Auf1» S 68; Bettermann, MSchG § 1 Nr»58a mit Hinweis auf § 567 Satz 2 BGB; auch Staudinger BGB lloAufl» § 566 Anm.3; a.A. Roquette, Mietrecht, 4aAufl. S»94)o Wird ein Grundstück auf Lebenszeit vermietet, so geschieht das in aller Regel mit dem beiderseitigen Willen, daß der Vertrag sich über einen längeren Zeitraum als ein Jabr erstrecken soll» Der Umstand, daß nicht feststeht, um welche Spanne Zeit die Zeitdauer eines Jahres überschritten werden wird, steht der Anwendung des § 566 BGB nicht entgegen« Unter Pormzwang stehen alle Vereinbarungen, die das abzuschließende Geschäft betreffen und aus denen sich nach dem Willen der Parteien der zu schließende Vertrag zusammensetzt; es muß also der gesamte Vertragsinhalt durch die Schriftform gedeokt sein (BGH Urteil vom 23. Dezember 1953 - VI ZR 57/53 - LM BGB § 566 Nr.2 = NJW 1954,4*25; RGZ 118,105,108; 123,171,173)» Daran fehlt es bei der Vereinbarung vom 10. August 1947.
BGH, URTEIL vom 3.2.1969, Az. Einmal führt der formlose Abschluß eines reinen Vcrlängerungsvertrages, wie er hier behauptet wird, nicht zur Kündbarkeit des ursprünglichen Vertrages nach § 566 Satz 2 BGB (BGHZ 50, 39), und eine etwaige Mieterhöhung, wie sie der Beklagte hier verlangt, hat auch, wie dos Berufungsgericht zutreffend entschieden hat und wie noch darzulogen sein wird (s. unten B II).
BGH, URTEIL vom 3.6.2004, Az. XII ZR 68/02 Zwar reicht ein Briefwechsel, etwa die Übersendung eines Angebots und die Rücksendung einer Annahmeerklärung, zur Wahrung der Schriftform im Sinne des § 566 BGB a.F. nicht aus, weil sich die Willensübereinstimmung der Parteien dann nicht aus einer, sondern erst aus der Zusammenfassung zweier Urkunden ergibt (vgl. Senatsurteil vom 18. Oktober 2000 - XII ZR 179/98 - NJW 2001, 221, 223).
BGH, URTEIL , Az. V ZR 126/64 480 = MDR 1965? 561 = LM BGB § 313 Nr« 23)» Von.der Anwendung des § 566 BGB kann nicht nach Belieben Abstand genommen werden, vielmehr handelt es sich um eine zwingende gesetzliche Vorschrift (BGH Urteil vom 28« November 1962, VIII ZR 142/61, WM 1963, 172, 173).
BGH, URTEIL vom 3.9.1986, Az. VIII ZR 253/85 9 aa) Die nicht der Form des § 566 BGB entsprechende Abänderung führt dazu, daß auch der ursprüngliche, formgerecht zustandegekommene Vertrag als auf unbestimmte Zeit abgeschlossen gilt (BGHZ 50, 39, 43; Wolf/Eckert, Handbuch des gewerblichen Miet- und Pachtrechts, 4. Aufl., Rz. 37, 38).
BGH, URTEIL vom 3.9.1986, Az. VIII ZR 253/85 Mit der in § 566 BGB vorgesehenen Mindestlaufzeit sollte ein begrenzter Schutz des Mieters auch bei formloser Vereinbarung eines langfristigen Vertrags gewährleistet bleiben (vgl. Staudinger/Emmerich aaO Rdn. 4).
BGH, URTEIL vom 5.10.2004, Az. Insoweit gilt nichts anderes als für das Schriftformerfordernis des § 566 BGB a.F. bei einem Mietvertrag (siehe dazu BGH, Urt. v. 11. September 2002, XII ZR 187/00, NJW 2002, 3389, 3391 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.1.2014, Az. XII ZR 33/15 Eine § 566 BGB vergleichbare Vorschrift fehlt jedoch bei der Leihe (vgl. BGH Urteil vom 20. Juni 1984 - IVa ZR 34/83 - NJW 1985, 1553, 1554).
BGH, Urteil vom 3.8.1999, Az. Aber auch wenn gesetzliche und gewillkürte Form Zusammentreffen, weil die Parteien die Schriftform eines ohnehin nach § 566 BGB formbedürftigen Vertrages als konstitutiv vereinbart haben (vgl. Palandt/Putzo 58. Aufl. § 566 Rdn. 14; Wolf/Eckert, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts, 7. Aufl. Rdn. 136; Emmerich Miete 6. Aufl. § 566 Rdn. 16; Sternei aaO Rdn. I 202; Schmidt-Futterer/Lammel Mietrecht 7. Aufl. § 566 Rdn. 60), kommt der Vertrag mit Unterzeichnung der Vertragsurkunde regelmäßig zustande, und
BGH, Urteil vom 3.8.1999, Az. Somit bleibt die Anwendung der §§ 125 Satz 2, 154 Abs. 2 BGB regelmäßig auf Fälle nur mündlicher Einigung beschränkt (vgl. auch BGH, Urteil vom 15. Juni 1966 - VIII ZR 48/64- WM 1966, 979, 980), während nach Vertragsunterzeichnung allein § 566 BGB gilt.
BGH, URTEIL vom 1.5.2006, Az. VIII ZR 284/05 Die Regelung des § 566 BGB bezweckt zwar grundsätzlich den Schutz des Mieters und soll dessen Schlechterstellung durch den Verkauf des Mietobjektes Vorbeugen (BGHZ 141, 239, 247).
BGH, URTEIL vom 3.6.2012, Az. XII ZR 22/11 Der Erwerber tritt folglich gemäß § 566 BGB anstelle des Veräußerers in den vor Eigentumsübergang entstandenen und fälligen Anspruch auf Leistung der Kaution ein (AG Köln WuM 1981, 18; MünchKommBGB/Häublein 6. Aufl. §566 Rn. 34, § 566 a Rn. 10; Staudinger/Emmerich [2011] § 566 BGB Rn. 4; Schmidt-Futterer/Streyl Mietrecht 10. Aufl. §566 BGB Rn. 103, § 566 a BGB Rn. 10; Blank/ Börstinghaus Miete 3. Aufl. § 566 BGB Rn. 53; Heile in: Bub/Treier Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete 3. Aufl. Kap. II Rn. 887; Kraemer NZM 2001, 736, 742; Börstinghaus NZM 2004, 481, 485; aA OLG Hamburg ZMR 1997, 415,416; Palandt/Weidenkaff BGB 71. Aufl. § 566 Rn. 17).
BGH, URTEIL vom 3.4.1983, Az. VIII ZR 51/82 4.	Darauf, ob die Nachtragsvereinbarung mit dem undatierten Mietvertrag zu einer Gesamturkunde hätte verbunden werden müssen, um dem Formerfordernis des § 566 Satz 1 BGB zu genügen (vgl. BGHZ 40, 255), kommt es nicht an.
BGH, Urteil vom 3.1.2000, Az. Somit bleibt die Anwendung der §§ 125 Satz 2, 154 Abs. 2 BGB regelmäßig auf Fälle nur mündlicher Einigung beschränkt, während nach Vertragsunterzeichnung allein § 566 BGB gilt (vgl. Senatsurteil vom 29. September 1999 - XII ZR 313/98 - NJW 2000, 354, 356 unter 2 a m.N.).
BGH, URTEIL vom 3.3.2005, Az. XII ZR 29/02 Für die in § 566 Satz 1 BGB a.F. vorgeschriebene Schriftform genügt es vielmehr, wenn ein späterer Grundstückserwerber aus einer einheitlichen Urkunde ersehen kann, in welche langfristigen Vereinbarungen er nach § 571 Abs. 1 BGB a.F. gegebenenfalls eintritt, nämlich dann, wenn diese im Zeitpunkt der Umschreibung des Grundstücks (noch) bestanden (vgl. Senatsurteil vom 14. Juni 2004 - XII ZR 68/02 - NJW 2004, 2962, 2964).
BGH, Urteil , Az. Erst recht war die Einräumung des Cptionsrechts (vgl. auch KG OLG 8, 396; Staudinger 11c Aufl. BGB § 566 Rd.Nr. 12).eine der Schriftform des § 566 BGB unterliegende Änderung des ursprünglichen Vortrages.
BGH, URTEIL vom 4.11.2014, Az. IX ZR 87/14 26	a) Nach dem Wortlaut des § 566 Abs. 1 BGB tritt der Erwerber anstelle des Vermieters nur dann in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein, wenn der vermietete Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter von dem Vermieter an einen Dritten veräußert wird, also das Eigentum auf den Erwerber übergeht (vgl. MünchKomm-BGB/Häublein, 6. Aufl., § 566 Rn. 12).
BGH, URTEIL vom 4.11.2014, Az. IX ZR 87/14 Nach seinem Wortlaut und Zweck setzt § 566 BGB deshalb grundsätzlich voraus, dass im Zeitpunkt des Eigentumswechsels ein wirksames Mietverhältnis besteht und sich der Mieter noch im Besitz der Wohnung befindet (BGH, Urteil vom 16. Dezember 2009 -VIIIZR 313/08, NJW 2010, 1068 Rn. 21).
BGH, URTEIL vom 4.11.2014, Az. IX ZR 87/14 Die aus dem Normzweck des § 566 BGB abgeleitete Begrenzung seines Schutzbereichs wirkt nicht nur, wenn ein Mieter im Zeitpunkt der Veräußerung bei bestehendem Mietverhältnis aus dem Mietobjekt vorzeitig ausgezogen war (BGH, Urteil vom 4. April 2007 - VIIIZR 219/06, NJW 2007, 1818 Rn. 8, 10), sondern auch dann, wenn der Mieter infolge vorgetäuschten Eigenbedarfs ausgezogen war und der Mietvertrag wegen der Täuschung nicht rechtswirksam beendet wurde (vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 2009, aaO).
BGH, URTEIL vom 3.9.2012, Az. XII ZR 117/10 48	b)	Zu	Recht	ist	das Berufungsgericht auch davon ausgegangen, dass mit der Veräußerung des Grundstücks und dem Eintritt der Erwerberin gemäß § 566 BGB in den Mietvertrag die Passivlegitimation der Beklagten gemäß §§ 265, 325 ZPO nicht entfallen ist (vgl. RGZ 102, 177, 179 ff.; BGH Urteil vom 16. Dezember 2009 -VIII ZR 313/08 - NJW2010, 1068 Rn. 20).
BGH, vom 3.2.1963, Az. VIXX ZR 89/62 Wenn nur ein Mietvertrag für sich in Betracht kommt, wird zwar eine Ausnahme von § 566 Satz 2 BGB auch für den Fall nicht anerkannt, daß die Parteien einen Vertrag von nur einjähriger Dauer nicht gewollt haben und niemals abgeschlossen haben würden, weil § 566 Satz 2 BGB als eine der allgemeinen Vorschrift des § 139 BGB vergehende und ihre Anwendung ausschließende Sondervorschrift anzusehen ist (RGZ 86, 30, 33, 34? HG JW 1929, 318 und 3226; Staudinger/Kiefersauer BGB 11. Aufl. § 566 Nr. 18).
BGH, URTEIL vom 3.2.2014, Az. VIII ZR 203/13 Allerdings wird in der Rechtsprechung der Instanzgerichte und in der Literatur teilweise die Auffassung vertreten, dass ein einseitiges Rechtsgeschäft, das von einer vom Vermieter dazu ermächtigten Person vorgenommen wird, nur wirksam sei, wenn die Ermächtigung offen gelegt werde (LG Berlin GE 2009, 326; Börstinghaus, NZM 2009, 681, 683; Sternei, Mietrecht Aktuell, 4. Aufl., IV Rn. 81; Schmidt-Futterer/Streyl, Mietrecht, 11. Aufl., § 566 BGB Rn. 46).
BGH, URTEIL vom 3.2.1974, Az. VIII ZR 31/73 Per neue Vertrag ermangele aber der gesetzlichen Schriftform (§ 566 BGB), weil der ursprüngliche Text nicht mit der Nachtragsvereinbarung fest verbunden worden sei (BGHZ 40, 256).
BGH, vom 3.4.1962, Az. Seine Rechtswirksamkeit ist nur hinsichtlich, der Laufzeit beschränkt» Der Vertrag gilt als für unbestimmte ■2eit abgeschlossen mit der weiteren Folge, daß er erst zu dem Schluß des ersten Jahres gekündigt werden kann (§ 566 Satz 2 BGB)« Danach ist die Beobachtung der Formvorschrift kein rechtsbegründender Umstand schlechthin, sie sichert kdörVereinbarung nicht erst den rechtlichen Bestand überhaupt und hat damit im Ergebnis nur die Bedeutung einer rechtssichernden und rechtserweiternden'iat-sache (vglc Roquette, Mietrecht, 5*Aufl« S. 97)« Das ändert aber nichts daran, daß bei langfristigen Miet- und Pachtverträgen das gesetzliche Verbot der bloßen:Mündlichkeit besteht (Staudinger aaO § 566 Nr* 2, 4) und daß damit auch auf sie die allgemeinen Vorschriften über die Schriftform und über das Zustandekommen der Verträge zur Anwendung zu bringen sind* b) Bei der Auslegung der Vorschrift des § 566 BGB ist zwar auf ihren Sinn und Zweck Bedacht zu nehmen (Staudinger aaO § 566 Nr« 1) und dabei zu berücksichtigen, daß sie allein deswegen eingeführt worden ist (RGZ 86, 30, 32 ff; BGH Urt* v* 7* Oktober 1953 - VI ZR 20/53 JM BGB § 566 Nr* 1 und vom 23° Dezember 1953 - VI ZR 57/53 - NJW 1954, 425 mit weiteren Nachweisen), um dem in den Mietvertrag nach § 571 BGB eintretenden Gz’und-stückserwerber die Möglichkeit zu verschaffen, sich über den Umfang und den Inhalt der auf ihn übergehenden Rechte und Verpflichtungen zuverlässig zu unterrichten* Dieser Zweck würde gefährdet, wenn bei langfristigen Mietverträgen das Gesetz nachsichtig gehandnabt würde (RGZ 105,
BGH, Urteil vom 3.6.1999, Az. Der Schutzzweck des § 566 BGB rechtfertigt es nicht, etwa im Hinblick auf die Fälschungssicherheit weitergehende Anforderungen an die Beschaffenheit der körperlichen Verbindung zu stellen (vgl. Senatsurteil BGHZ 136, 357, 371).
BGH, Urteil vom 3.6.1999, Az. Ein für längere Zeit als ein Jahr geschlossener Mietvertrag über ein Grundstück genügt bereits dann der Schriftform des § 566 BGB, wenn sich die wesentlichen Vertragsbedingungen - insbesondere Mietgegenstand, Mietzins sowie Dauer und Parteien des Mietverhältnisses - aus der Vertragsurkunde ergeben (vgl. BGH, Urteil vom 18. Juni 1969 -VIIIZR 88/67- LM Nr. 7 zu § 126 BGB = WM 1969, 920, 921; Haase WuM 1995, 625, 630 m.N.).
BGH, URTEIL vom 3.0.2010, Az. VIII ZR 84/09 a) Wie das Berufungsgericht insoweit zutreffend ausführt, setzt die entsprechende Anwendung von § 566 BGB im Falle des Erwerbs eines vermieteten Grundstücks durch Zuschlagsbeschluss in der Zwangsversteigerung gemäß § 57 ZVG allerdings grundsätzlich voraus, dass das Grundstück im Eigentum des Vermieters steht, denn § 566 BGB erfordert nach seinem Wortlaut die Identität von Vermieter und veräußerndem Eigentümer (Senatsurteil vom 3. Juli 1974 -VIII ZR 6/73, NJW 1974, 1551, unter B I 1; BGH, Urteil vom 22. Oktober 2003 - XII ZR 119/02, NJW-RR 2004, 657, unter 2 b m.w.N. - zu der Vorgängerregelung §571 BGB aF).
BGH, URTEIL vom 3.3.2007, Az. VIII ZR 219/06 9	Zwar nimmt die wohl herrschende Meinung - wovon auch das Berufungsgericht zutreffend ausgeht - eine Ausnahme für den Fall an, dass der Mieter im Zeitpunkt des Eigentumswechsels die Wohnung trotz Ablaufs des Mietvertrags noch nicht geräumt hat; in diesem Fall soll der Erwerber entsprechend § 566 BGB in das Abwicklungsverhältnis mit dem Mieter eintreten (BGHZ 72, 147; MünchKomm/Häublein, aaO, Rdnr. 12; Gather in Schmidt-Futterer, Mietrecht, 9. Aufl., §566 Rdnr. 24; Erman/Jendrek, BGB, 11. Aufl., §566 Rdnr. 8; einschränkend Palandt/Weidenkaff, aaO).
BGH, URTEIL vom 3.3.2007, Az. VIII ZR 219/06 Diese Ausdehnung des Anwendungsbereichs des § 566 BGB wird vor allem mit praktischen Erwägungen begründet (BGH, aaO, S. 150; Lammel, aaO, §566 Rdnr. 29; Bub/Treier/Heile, aaO, Kap. II Rdnr. 860).
BGH, URTEIL vom 5.5.1970, Az. V ZR 97/69 Das widerspräche auch dem Zweck der Vorschrift des § 566 BGB, bei einer Veräußerung des Grundstücks dem Erwerber zu ermöglichen, sich rasch und zuverlässig darüber zu unterrichten, in welche Hechte'und Verpflichtungen er kraft Gesetzes eintritt (Soergel/Siebert aaC § 566 Ann.. 1; vgl. ferner Urteil des Senats vom 13. November 1963 - V ZR 8/62, BGH3 40, 255, 261 sowie III § 566 BGB Nr. 16 Anmerkung von Braxmaier).
BGH, URTEIL vom 5.5.1970, Az. V ZR 97/69 An dem Ergebnis, daß der Vorvertrag vom Jahre I960 nicht schon durch formlose Übereinkunft der Vertragschließenden zu einem entsprechenden Hauptvertrag werden konnte, vermag auch nichts zu ändern, daß der Vorvertrag, der als solcher auch formlos gültig gewesen wäre (Palandt aaO § 566 An. 3a), in der Norm des § 566 BGB abgeschlossen wurde und alle wesentlichen Bestandteile eines Pachtvertrags enthält; denn dem Beklagten gegenüber als Erwerber desGrundstücks hatte ein Vorvertrag nicht die in den §§ 571?
BGH, URTEIL vom 5.9.2006, Az. V ZR 289/05 Darüber hinaus erfasst die Vorschrift nach ihrem Sinn und Zweck aber auch Verträge, deren Beendigung von einem bestimmten Ereignis abhängt, sofern die Parteien nicht den Eintritt dieses Ereignisses innerhalb von zwei Jahren als sicher vorausgesetzt haben (ähnlich BGH, Urt. v. 30. September 1958, VIII ZR 134/57, NJW 1958, 2062, 2063 zu §566 BGB a.F.).
BGH, URTEIL vom 5.10.2009, Az. Dieser tritt nämlich bei einer nach der Beendigung des Nießbrauchs erfolgenden Veräußerung des Grundstücks unmittelbar nach § 566 Abs. 1 BGB (i.V. m. § 593b BGB) in die Verpächterstellung ein; der Verweisung auf diese Bestimmung in § 1056 Abs. 1 BGB sowie in § 567b Satz 1 BGB bedarf es insoweit nicht (Soer-gel/Stürner, BGB, 13. Aufl., § 1056 Rdn. 4; Staudinger/Frank, BGB [2009],
BGH, URTEIL vom 5.10.2009, Az. 22	aa) Ob diesem, wie die Revision meint, kein Kündigungsrecht zustand, weil er dem von K. D. abgeschlossenen Pachtvertrag persönlich beigetreten ist (vgl. Senat, BGHZ 109, 111, 117), kann ebenso offen bleiben wie die Frage, ob S. D. im Jahr 1995 zeitlich vor der Eintragung des Nießbrauchs als Eigentümer in das Grundbuch eingetragen worden und deshalb nach § 566 Abs. 1 BGB i.V. m.
BGH, URTEIL vom 3.3.1987, Az. VIII ZR 2/86 Auch der Eintritt eines weiteren Mieters in einen bereits bestehenden, schriftlich auf längere Zeit als ein Jahr abgeschlossenen Mietvertrag bedarf nach § 566 BGB - soll er nicht lediglich als für unbestimmte Zeit abgeschlossen gelten - der Schriftform; der formlos beigetretene neue Mieter kann den Mietvertrag nach §§ 566 Satz 2, 565 BGB kündigen (BGHZ 65, 49).
BGH, URTEIL vom 3.3.1987, Az. VIII ZR 2/86 Denn die der Schriftform ermangelnde Vertragsänderung führt regelmäßig dazu, daß im Hinblick auf § 566 BGB der zunächst formgerecht zustandegekommene Vertrag (hier der Beitritt des Beklagten zu dem ursprünglichen Vertrag) als auf unbestimmte Zeit abgeschlossen gelten würde (BGHZ 50, 39, 43; vgl. auch Senatsurteil vom 29. Oktober 1986 - VIII ZR 253/85, WM 1987, 141, 142 f. unter II. 1 c aa).
BGH, URTEIL vom 3.9.2016, Az. XII ZR 9/15 Für die Frage, welche Rechte und Pflichten § 566 BGB unterfallen, ist daher auf den materiellen Gehalt der jeweiligen Vertragsbestimmung abzustellen (Senatsurteil vom 25. Juli 2012 - XII ZR 22/11 - NJW 2012, 3032 Rn. 27).
BGH, URTEIL vom 3.9.2016, Az. XII ZR 9/15 Der Bundesgerichtshof hat demgemäß als von § 566 Abs. 1 BGB bzw. § 571 Abs. 1 BGB aF erfasst angesehen das Vermieterpfandrecht (Senatsurteil BGHZ 202, 354 = NJW 2014, 3775 Rn. 23), die Übernahme der Kosten für Schönheitsreparaturen
BGH, URTEIL vom 3.9.2016, Az. XII ZR 9/15 Als von § 566 Abs. 1 BGB bzw. § 571 Abs. 1 BGB aF nicht erfasst angesehen hat der Bundesgerichtshof dagegen den Eintritt des Erwerbers in die mietvertraglich getroffene Regelung, wonach der Mietgegenstand nach Eigenkapitalersatzregeln unentgeltlich zur Nutzung zu überlassen ist (BGH Urteil vom 2. Februar 2006 - IX ZR 67/02 - NJW 2006, 1800, 1801), die Rückgabe der vom Mieter geleisteten Sicherheit (Senatsurteil BGHZ141, 160= NJW 1999, 1857, 1858 f.), die Einräumung eines dinglichen Dauerwohnrechts (BGH Urteil vom 26. März 1976 - VZR 152/74 - NJW 1976, 2264, 2265) und ein Belegungsrecht, das in einem Mietvertrag zugunsten des Arbeitgebers des Mieters begründet worden ist (BGHZ 48, 244 = NJW 1967, 2258).
BGH, URTEIL vom 3.9.2016, Az. XII ZR 9/15 23	Durch § 566 Abs. 1 BGB soll der Mieter indes in erster Linie davor geschützt werden, den Mietbesitz durch Veräußerung zu verlieren (Prütting/ Wegen/Weinreich/Riecke BGB 11. Aufl. §566 Rn. 1).
BGH, URTEIL vom 3.2.1970, Az. VIII ZR 134/68 Der erkennende Senat hat das für die Frage des Abschlusses eines schriftlichen Mietvertrages (§ 566 BGB) verneint und ausgeführt, die schriftliche Erklärung der Vertragsannahme entbehre solange der Wirksamkeit, als sie nicht in der Form, in der sie abgegeben ist, - mithin in ihrer Verkörperung dem anderen zugegangen sei (Urteil vom 30. Mai 1962 - VIII ZR 173/61 = LM BGB § 566 Nr. 7 - BGH Warn 1962 Nr. 153).
BGH, URTEIL vom 3.3.2007, Az. VIII ZR 223/06 -6- § 566 BGB aF entspricht, verfolgt vor allem den Zweck, es dem Grundstückserwerber, der in einen bestehenden Mietvertrag eintritt, zu erleichtern, sich über den Umfang der auf ihn übergehenden Bindungen zu unterrichten (BGHZ 136, 357, 370; BGHZ 52, 25, 28).
BGH, URTEIL vom 3.5.2010, Az. XII ZR 110/08 Deshalb ist mit der Eintragung der Klägerin als Eigentümerin im Grundbuch am 4. Oktober 2007 zwischen ihr und den Beklagten gemäß § 566 Satz 1 BGB kraft Gesetzes ein Mietvertrag mit demselben Inhalt zustande gekommen (vgl. Senatsurteil vom 3. Mai 2000 - XII ZR 42/98 - NJW 2000, 2346).
BGH, URTEIL vom 3.5.2010, Az. XII ZR 110/08 18	c) Auf die in der Rechtsprechung und Literatur umstrittene Frage, ob und gegebenenfalls wann § 566 Abs. 1 BGB analog anwendbar ist, wenn es an einer Identität zwischen Vermieter und Veräußerer fehlt (vgl. zu dem Streitstand: Staudinger/Emmerich (2008) §566 BGB An. Xl.b;
BGH, URTEIL vom 3.10.2011, Az. VIII ZR 74/11 16	Entgegen	der	Auffassung	der Revision steht die Sichtweise, dass durch die Auseinandersetzung der Gesellschaft eine Veräußerung der jeweiligen Wohnung von der Gesellschaft an den jeweiligen Gesellschafter im Sinne des § 566 BGB bewirkt wird, nicht im Widerspruch zu den Entscheidungen des Senats vom 6. Juli 1994 (VIII ARZ 2/94, BGHZ 126, 357) und vom 16. Juli 2009 (VIII ZR 231/08, NJW 2009, 2738).
BGH, URTEIL vom 3.11.2003, Az. VIII ZR 168/03 Auch stünde im Fall geschuldeter Nachzahlungen ein hierauf gerichteter Anspruch dem Erwerber selbst nicht zu, nachdem der Veräußerer die Aufwendungen für die abgelaufene Abrechnungsperiode getragen und er deshalb Anspruch auf Erstattung seiner Aufwendungen hat (im Ergebnis ebenso OLG Düsseldorf NJW-RR 1994, 1101; Staudinger/Emmerich, [2003], §566 BGB, Rdnr. 55; Schmidt-Futterer/Gather, Mietrecht, 8. Aufl., § 566 Rdnr. 59; Blank/Börstinghaus, Miete, § 571 BGB Rdnr. 26; Wolf/Eckert/Ball, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts, 8. Aufl., Rdnr. 1411; a.A. OLG Naumburg, NJW-RR 1999, 160; Schenkel, NZM 1999, 5 ff.).
BGH, URTEIL vom 3.10.1970, Az. - 5 ~ auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Vertrag geworden;, weil die Zusatzvereinbarung vom 20, September 1953, die ihrerseits nicht den Anforderungen der gesetzlichen Schriftform (§§ 566, 126 BGB) genügt habe, mit dem Hauptvertrag nicht fest verbunden worden sei (BGHZ 40, 255, 263)*
BGH, , Az. strei- (beides nacn diesem Tage) sinngemäß in eine auf alle Palle erklärte Kündigung umgedeutet werden« Nach diesem Tage hat sie die Auffassung-, daß ein 7er-*fc*agsverhältnis nie Vorgelegen habe, erstmals in dem am 26«, August bei Gericht eingegangenen, frühestens am 27« August dem ■Kläger zugegangener Schriftsatz vom 24.« August 1953 klar entwickelt und durch Erhebung der Widerklage besonders betont* Damals aber konnte 3ie das Pachtverhältnis zu einem vor dem 3U August 1933 liegenden Zeitpunkt nicht mehr kündigen« Vielmehr hätte bei der im Z usamraonhang des § 566 BGB geltenden unbestimmten Laufzeit der Pachtvertrag damals wirksam erst zu dem 27« November 1954 gekündigt werden können« Der Auffassung, daß bei der Pacht von Räumen die Kündigungsfrist aus § 565 BGB, also nicht aus § 595 BGB zu entnehmen sei (OLG München in HER :959, 110 ohne Stellungnahme zu § 595 BGB), ist im Hinblick auf die in den §§ 530, 581 BGB getroffenen Regelung nicht beizutreten.
BGH, , Az. VIII ZR 116/62 vorbehaltenen Nebenpunkt wegen der Lagerräume - noch schriftlich niederzulegen, ergibt der festgestellte Sachverhalt keinen Anhalt * d)	In diesem Zusammenhang kommt es nicht auf die von der Revision angeführte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs an, für die Annahme eines Mietvorvertrages müßten besondere Gründe vorliegen, aus denen die Parteien ohne das Zustandekommen eines Hauptvertrages schon die Bindung zu dem Abschluß des künftigen Vertrages gewollt haben (BGH Urt» vom 31= Oktober 1956 - V ZR 157/55 LM ZPO § 256 Nr» l+o); denn das Berufungsgericht hat hier festgestellt, die Parteien seien sich über den Abschluß des Hauptvertrages einig gewesen, nur seine Beurkundung habe noch nachgeholt werden sollen« Ins Leere gehen auch die Ver-fahrensrügen der Revision, das Berufungsgericht habe Kurt irischer als Zeugen und Frau Doris Br£|) als Partei darüber hören müssen, die Parteien hätten entscheidenden Wert auf die Beurkundung gelegt und einen (kündbaren) Mietvertrag nach § 566 BGB nicht gewollt; denn davon geht das Berufungsgericht aus» Es stellt nur in tatrichterlicher Würdigung des Sachverhalts fest, die Beurkundung habe nicht Gültigkeitsvoraussetzung sein sollen, so daß ihre Nachholung rechtlich bindend vereinbart werden konnte«
BGH, Urteil vom 3.5.1961, Az. Die Revision geht zutreffend davon aus, daß der auf Abschluß eines langjährigen Pachtvertrages gerichtete Vorvertrag . nicht der Schriftform des § 566 BGB bedarf (vgl. BGH Urteile vom 7. Oktober 1955, VI ZR 20/53, LH Nr. 1 zu § 566 BGB und 15- April 1955, V ZR 118/53, IM Nr. 1 zu § 242 (Ca) BGB).
BGH, URTEIL vom 3.5.1987, Az. VIII ZR 225/86 Bei der durch Ausübung der Option bewirkten Verlängerung der Vertragsdauer handelt es sich um einen wesentlichen Punkt des Vertragswerks, für den - anders als für geringfügige Zusätze - das Schriftformerfordernis des § 566 BGB gilt (Senatsurteil BGHZ 65, 49, 52).
BGH, URTEIL vom 3.11.1989, Az. VIII ZR 203/88 Ob diese Zusatzvereinbarung vom März 1973 als wesentliche Änderung des Mietvertrages ebenfalls nach § 566 BGB formbedürftig war (Senatsurteil vom 4. November 1970 - VIII ZR 76/79 = WM 1970, 1480) mit der Folge, daß wegen der nicht eingehaltenen Schriftform fortan der gesamte Mietvertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen galt (Senatsurteile BGHZ 50, 39, 43 und vom 29. Oktober 1986 - VIII ZR 253/85 = WM 1987, 141, 143) und deshalb fristgerecht kündbar war, bedarf keiner Entscheidung, weil die vom Berufungsgericht festgestellte mündliche Vereinbarung wegen Unbestimmtheit der Wirksamkeit entbehrte.
BGH, URTEIL vom 3.8.1997, Az. XII ZR 234/95 Soweit der Zusammenhang mehrerer Urkunden zu beurteilen war, ist er zunächst dem Reichsgericht gefolgt und hat die Form als gewahrt angesehen, wenn auf eine andere Urkunde derart Bezug genommen wird, daß im Ergebnis die abgegebenen Erklärungen in einer Urkunde enthalten seien, was in der Regel voraussetze, daß das in Bezug genommene Schriftstück der Unterzeichneten Urkunde unmittelbar beigefügt werde; alsdann decke die Unterschrift unter der Haupturkunde den gesamten Inhalt der damit verbundenen Anlage (vgl. BGH, Urteil vom 26. Februar 1962 - VIII ZR 206/60 - LM Nr. 6 zu § 566 BGB).
BGH, URTEIL vom 3.8.1997, Az. XII ZR 234/95 § 566 BGB verfolgt vor allem den Zweck, es dem Grundstückserwerber, der nach § 571 BGB in bestehende Mietverträge eintritt, zu erleichtern, sich über den Umfang der auf ihn übergehenden Bindungen zu unterrichten (BGHZ 52, 25, 28; Emmerich, Miete 6. Aufl. § 566 BGB Rdn. 1 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.8.1997, Az. XII ZR 234/95 Denn § 566 BGB ist nicht dazu bestimmt, ihn vor einem betrügerischen Veräußerer zu schützen (vgl. BGHZ 52, 25, 28).
BGH, URTEIL vom 3.9.2014, Az. XII ZR 163/12 Die schon vorher entstandenen und fällig gewordenen Ansprüche bleiben bei dem bisherigen Vermieter, und nur die nach dem Zeitpunkt des Eigentumswechsels fällig werdenden Forderungen stehen dem Grundstückserwerber zu (st. Rspr., vgl. Senatsurteil vom 25. Juli 2012 -XII ZR 22/11 - NJW2012, 3032 Rn. 32 mwN; zur Ausnahme bei Nebenkosten vgl. Senatsurteil vom 29. September 2004 - XII ZR 148/02 - NZM 2005, 17), weshalb die Wirkung der Zäsur auch mit dem Begriff 'Fälligkeitsprinzip' umschrieben wird (vgl. Schmidt-Futterer/Streyl Mietrecht II.Aufl. §566 BGB Rn. 86 mwN).
BGH, URTEIL vom 3.9.2014, Az. XII ZR 163/12 27	(3) Die Rechtsauffassung des Berufungsgerichts ist darüber hinaus unvereinbar damit, dass die Vermieterpfandrechte von Veräußerer und Erwerber gleichrangig nebeneinander stehen (so die nahezu einhellige Literaturauffassung, vgl. BeckOK BGB/Ehlert [Stand: 1. August 2012] §562 Rn. 7; Blank in Blank/Börstinghaus Miete 4. Aufl. § 566 BGB Rn. 92; Landwehr in Bub/Treier Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete 4. Aufl. II A Rn. 2682; Erman/ Lützenkirchen BGB 13. Aufl. §562 Rn. 15; Herrlein in Herrlein/Kandelhard Mietrecht 4. Aufl. § 562 BGB Rn. 19; Jaeger/Henckel InsO §50 Rn. 37; jurisPK-BGB/Mössner 6. Aufl. §562 Rn. 12; Lammel Wohnraummietrecht 3. Aufl. § 562 BGB Rn. 53; Lützenkirchen/Dickersbach Mietrecht § 562 BGB Rn. 36; Keilendorfer in Müller/Walther Miet- und Pachtrecht [Stand: November 2011] §562 BGB Rn. 28; MünchKommBGB/Artz 6. Aufl. §562 Rn. 24;
BGH, URTEIL vom 3.2.1980, Az. VIII ZR 150/79 aa) Allerdings steht der Annahme eines Vorvertrages der Umstand nicht entgegen, daß nach dem Vorbringen der Kläger die Vereinbarung hierüber trotz einer vorgessnenen Vertragsdauer von mehr als einem Jahr nicht schriftlich abgeschlossen worden ist, denn § 566 BGB gilt für den MietVorvertrag nicht (vgl. BGH Urteil vom 26. Juni 1970 - V ZR 97/69 = LM BGB § 566 Nr. 19 =
BGH, URTEIL vom 5.4.2015, Az. Sie wäre im Hinblick darauf, dass der Netzbetreiber zugleich die Möglichkeit zur Versorgung von Kunden auf dem Grundstück mit Kommunikationsleistungen erhält, nur von untergeordneter Bedeutung, so dass auch aus diesem Grunde die Anwendung des § 566 BGB (§ 571 BGB a.F.) vor dem Inkrafttreten von § 45a TKG ausscheidet (vgl. zu Breitbandkabelanlagen: Senat, Urteil vom 26. September 2003 - V ZR 51/03, MMR 2004, S. 163, 164; BGH, Urteil vom 17. Juli 2002 - XII ZR 86/01, NJW 2002, 3322 f.; vgl. zu der Möglichkeit der Heranziehung mietrechtlicher Vorschriften auch BGH, Urteil vom 22. März 1967
BGH, URTEIL vom 2.0.1997, Az. In der Folge hat der Bundesgerichtshof das mietvertragliche Schriftformerfordernis des § 566 BGB, was Änderungen und Ergänzungen angeht, weiter gelockert und insbesondere für von beiden Parteien Unterzeichnete Nachtragsvereinbarungen auf das Erfordernis einer festen Verbindung mit der ursprünglichen Vertragsurkunde verzichtet (zuletzt BGH, Urt. v. 26.2.1992 - XII ZR 129/90, NJW 1992, 2283, 2284 m.w.N.; vgl. ferner Schlemminger, NJW 1992, 2249, 2250 f.).
BGH, URTEIL vom 3.0.1982, Az. VIII ZR 225/80 b) Das Berufungsgericht hat darin recht, daß der Wechsel eines Vertragspartners bei Grundstücksmietverträgen gemäß § 566 BGB in schriftlicher Form vollzogen werden muß, wenn der Vertrag auf eine bestimmte über ein Jahr hinausgehende Dauer und nicht auf unbestimmte Zeit geschlossen sein soll (vgl. BGHZ 65, 49; 50, 39 und 72, 394).
BGH, URTEIL vom 3.0.1982, Az. VIII ZR 225/80 Nach Verkündung des Berufungsurteils in dieser Sache hat der erkennende Senat die Geltung des § 566 BGB auch für Untermiet- und Unterpachtverträge über Grundstücke bejaht (BGHZ 81, 46).
BGH, URTEIL vom 3.3.2012, Az. XII ZR 48/10 25	3. Auf	die	in	der	Rechtsprechung	und	Literatur	umstrittene	Frage,	ob	und gegebenenfalls wann § 566 Abs. 1 BGB analog anwendbar ist, wenn es an einer Identität zwischen Vermieter und Veräußerer fehlt (vgl. zu dem Streitstand: MünchKommBGB/Fläublein 6. Aufl. § 566 BGB Rn. 21 mwN) kommt es folglich im vorliegenden Fall nicht an.
BGH, URTEIL vom 5.10.2013, Az. V ZR 96/12 Denn das Mietverhältnis bleibt durch den Verkauf unberührt (§ 566 Abs. 1 BGB), eine Eigenbedarfskündigung ist nicht beabsichtigt und der (einmalige) Vorkaufsfall tritt dann ein, wenn das Wohnungseigentum nach der Aufteilung erstmals an einen Dritten veräußert wird (§ 577 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB; vgl. Senat, Urteil vom 22. Juni 2007 - V ZR 269/06, NJW 2007, 2699 Rn. 8 f.; BGH, Urteil vom 29. März 2006	-	VIII	ZR	250/05,
BGH, Urteil vom 3.2.1956, Az. form *v§ 126 BGB)» Diese Form ist nicht gewahrt, wei.l die Beklagte die Vertragsangebote der Kläger in einem besonderen Schreiben angenommen hat (vgl Palandt BGB 15. Aufl § 126 Anm 5 a und die dort angeführte Rechtsprechung)w Die Pachtverträge galten deshalb als für unbestimmte Zeit geschlossen und konnten mit gesetzlicher Prist gekündigt werden (§§ 566, 595 BGB).
BGH, URTEIL vom 3.2.1967, Az. VIII ZR 10/65 Die Vorschrift des § 566 BGB soll in erster Linie den Erwerber des Grundstücks schützen (vgl. BGHZ 40, 255, 261; Staudinger BGB 11. Aufl, § 566 Nr. 1).
BGH, URTEIL vom 3.6.2008, Az. VIII ZR 280/07 10	a) Das Gesetz weist eine planwidrige Regelungslücke auf.Mit §566 BGB soll - wie mit der Vorgängervorschrift § 571 BGB aF - verhindert werden, dass ein Mieter, der von dem oder den Eigentümern gemietet hat, ohne sein Zutun plötzlich einem oder mehreren Vermietern gegenübersteht, die nicht mehr Eigentümer sind, und einem oder mehreren Eigentümern, die nicht durch einen Mietvertrag an ihn gebunden sind (BGHZ 138, 82, 86).
BGH, URTEIL vom 3.4.2007, Az. XII ZR 178/04 BGB §§ 566 a.F., 126 a)	Die Regelung in einem Mietvertrag, dass das Mietverhältnis mit der künftigen Übergabe der Mietsache beginnt, steht der Wahrung der Schriftform des § 566 BGB a.F. nicht entgegen (Festhaltung an Senatsurteil vom 2. November 2005 - XII ZR 212/03 - NJW2006, 139 f.).
BGH, URTEIL vom 3.11.2014, Az. VIII ZR 224/13 Zu den von § 566 Abs. 1 BGB erfassten Rechten und Pflichten zählen Abreden des Veräußerers mit dem Mieter über Aufwendungsersatz für Aufwendungen auf die Mietsache, da es sich um mietvertragliche Pflichten handelt (Senatsurteil vom 14. Oktober 1987 - VIII ZR 246/86, NJW 1988, 705 unter 2 b aa; Schmidt-Futterer/Streyl, aaO Rn. 136 mwN).
BGH, URTEIL vom 1.10.1967, Az. VIII ZR 92/65 In die gleiche Richtung zielt es, wenn der erkennende Senat die Auffassung vertritt, ein Vertrag über die Aufstellung eines Spielautomaten in einer Gaststätte bedürfe nicht der Schriftform nach § 566 BGB, weil die Zurverfügungstellung der von dem Automaten beanspruchten Fläche nicht das entscheidende und den Vertragstyp charakterisierende Merkmal eines Automatenaufstellvertrages sei (BGHZ 47, 202)» Diese Erwägungen gelten auch für den Begriff der Raummiete oder Raumpacht nach §571 BGB«, Daß nicht die bloße Gestattung, in einem Raum einen Betrieb führen zu dürfen, genügen kann, folgt auch aus dem Tatbestandsmerkmal der “Über las sung” des Grundstücks» Überlassen bedeutet, daß der Vermieter oder Verpächter dem Mieter oder Pächter den Besitz
BGH, URTEIL vom 1.10.1967, Az. VIII ZR 92/65 Der erkennende Senat hat wiederholt ausgesprochen, daß nur unter ganz besonderen Umständen der Berufung des Vermieters auf die Formvorschrift des § 566 BGB der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung entgegensteho (Urteil vom 5. Juli 1967 - VIII ZR 124/65 - BGHWarn 1967 Nr. 151 » WM 1967, 907).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.9.2008, Az. 12 O 592/07 Dies gilt insbesondere für den Fall, dass die Kündigung nicht durch den ursprünglichen Vermieter, sondern durch den Erwerber im Sinne des § 566 BGB erfolgt (Palandt/Weidenkaff, § 550 Rn. 12).
AG Duisburg, Urteil vom 5.4.2010, Az. 6 C 3799/09 Vielmehr tritt der Erwerber gemäß § 566 BGB in den über ein einheitliches Mietobjekt geschlossenen einheitlichen Mietvertrag ein (vgl. BayObLG WuM 1991, 78; LG Köln WuM 2004, 614).
LG Münster, Urteil vom 2.5.2010, Az. 025 O 173/09 Danach muss der Mietgegenstand im Vertrag so ausreichend individualisiert sein, dass er für einen Rechtsnachfolger, den § 566 BGB in erster Linie schützen will, ausreichend bestimmbar ist (vgl. BGH NJW 2007, 1817 m.w.N.).
LG Duisburg, Urteil vom 4.2.2004, Az. 13 S 198/03 Der Zweck des § 566 Abs. 1 BGB, den Mieter in seinen Rechten bei einem Eigentumswechsel nicht zu verkürzen, würde nicht erreicht werden, wenn der Erwerber sich darauf berufen könnte, während der Dauer seines Eigentums sei zwar der Schaden eingetreten, mit der weiteren Voraussetzung des Ersatzanspruchs, dem Vorliegen eines Mangels zur Zeit des Abschlusses des Vertrages, habe er allerdings nichts zu tun (vgl. BGHZ 49, 350 ff.)
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.3.2013, Az. 12 U 932/12 d) Von dem in § 566 BGB geregelten Fall zu unterscheiden ist eine rechtsgeschäftliche Übertragung des Mietverhältnisses durch dreiseitige Vereinbarung auf einen neuen Vermieter; eine solche bedarf -anders als die Wirkungen des § 566 BGB -einer entsprechenden Mitwirkung des Mieters (Palandt/Weidenkaff a. a. O. § 566 Rn. 1, 6).
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.3.2013, Az. 12 U 932/12 Auch derartige (Außen-) Flächen gehören zu den Grundstücksteilen nach §§ 566, 578 BGB (vgl. Palandt/Weidenkaff, BGB a. a. O. § 566 Rn. 3).
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.3.2013, Az. 12 U 932/12 Da die Vertragsübernahme jedoch bereits vor dem Eintritt der Klägerin in das Mietverhältnis gemäß § 566 BGB wirksam war, wurde die Klägerin nie (Mit-)Vermieterin, so dass ihre Mitwirkung an der Vertragsübernahme nicht nötig war (vgl. BGH, Urteil vom 24.01.1973 - VIII ZR 163/71, NJW 1973, 455).
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.3.2013, Az. 12 U 932/12 Der BGH begründet dies mit einer im Wege der teleologischen Reduktion gefundenen am Schutzzweck der Norm orientierten eingeschränkten Anwendbarkeit des § 566 BGB (§ 571 BGB a. F.).
LG München, Urteil vom 3.9.2015, Az. 14 S 2969/15 In der Begründung stütze sich der Bundesgerichtshof wiederum maßgeblich auf einen Vergleich mit einer aus mehreren Bruchteilseigentümern bestehenden Vermieterschaft: Der nachträglich hinkommende Bruchteilseigentümer trete nach § 566 BGB nachträglich in den Mietvertrag ein; ausgehend von der bereits 2007 postulierten Vergleichbarkeit sei daher auch dem nachträglich hinzukommenden GbR-Gesellschafter möglich, Eigenbedarf an der von der Gesellschaft vermieteten Wohnung geltend zu machen (BGH VIII ZR 74/11, Urteil vom 23.11.2011).

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 § 567
 § 1056
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 § 566
 § 566
 § 566
 § 571
 § 566
 § 571
 § 566
 §566
 § 566
 BGH 
 § 566
 § 566
 § 566
 §566
 § 566
 §566
 § 566
 § 571
 § 566
 § 565
 § 595
 § 595
 § 256
 § 566
 § 566
 BGH 
 § 566
 § 242
 § 566
 § 566
 § 566
 § 566
 § 571
 § 566
 § 566
 §566
 §562
 § 566
 §562
 § 562
 §50
 §562
 § 562
 § 562
 §562
 §562
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 BGH 
 § 566
 § 566
 § 45
 § 566
 § 566
 § 566
 § 566
 § 566
 § 126
 § 566
 § 566
 §566
 § 571
 § 566
 § 566
 § 566
 §571
 § 566
 § 566
 § 550
 § 566
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 BGH 
 § 566
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 BGH 
 § 566
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