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Timestamp: 2019-12-12 06:40:44+00:00

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BGH, 05.10.1999 - VI ZB 22/99 - dejure.org
https://dejure.org/1999,343
BGH, 05.10.1999 - VI ZB 22/99 (https://dejure.org/1999,343)
BGH, Entscheidung vom 05.10.1999 - VI ZB 22/99 (https://dejure.org/1999,343)
BGH, Entscheidung vom 05. Januar 1999 - VI ZB 22/99 (https://dejure.org/1999,343)
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Rechtsanwalt - Vorfrist - Vorlage - Akte - Anordnung - Beginn - Bearbeitung - Ablauf - Fristablauf - Frist - Nachschieben - Wiedereinsetzung
ZPO § 233, § 234
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ZPO § 234 Abs. 1, §§ 233, 236 Abs. 2, § 329 Abs. 2, § 519 Abs. 2
Pflicht des Gerichts zur Berücksichtigung von nach Beschlussausfertigung, aber vor Beschlusszustellung eingehenden Schriftsätzen
NJW 2000, 365
VersR 2000, 202
AnwBl 2000, 132
b) Die Nachholung dieser fehlenden Angaben nach Ablauf der Frist des § 234 Abs. 1 Satz 1 ZPO ist nicht möglich (vgl. BGH, Beschluss vom 5. Oktober 1999 - VI ZB 22/99, NJW 2000, 365, 366).
Die Nachholung dieser fehlenden Angaben nach Ablauf der Frist des § 234 ZPO ist nicht möglich (vgl. BGH, Beschl. v. 5. Oktober 1999 - VI ZB 22/99, NJW 2000, 365, 366).
Sie kann daher auch noch am folgenden Tag vorgenommen werden (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 9. März 1999 - VI ZB 3/99 - aaO und vom 5. Oktober 1999 - VI ZB 22/99 - VersR 2000, 202, 204; BGH…, Beschluss vom 24. Oktober 2001 - VIII ZB 19/01 - aaO).
Die Rechtsbeschwerde beruft sich für ihre Auffassung demnach zu Unrecht auf den Senatsbeschluss vom 5. Oktober 1999 (VI ZB 22/99 - aaO).
Sie kann daher auch noch am folgenden Tag vorgenommen werden (…vgl. Senat, Beschlüsse vom 9. März 1999 - VI ZB 3/99 - aaO und vom 5. Oktober 1999 - VI ZB 22/99 - VersR 2000, 202, 204; BGH…, Beschluss vom 24. Oktober 2001 - VIII ZB 19/01 - aaO, S. 1392).
Die zunächst notierte Frist muß bei Erhalt der gerichtlichen Mitteilung über den tatsächlichen Eingang der Berufung nachgeprüft und gegebenenfalls korrigiert werden (vgl. Senat, Beschluß vom 5. Oktober 1999 - VI ZB 22/99 - VersR 2000, 202 m.w.N.).
Ferner muß der Anwalt regelmäßig eine Vorfrist eintragen lassen um sicher zu stellen, daß ihm auch für den Fall von Unregelmäßigkeiten und Zwischenfällen noch hinreichend Zeit für die Anfertigung der Berufungsbegründung verbleibt (vgl. Senat, Beschluß vom 5. Oktober 1999 - VI ZB 22/99 - VersR 2000, 202; BGH, Beschluß vom 23. Juli 1997 - IV ZB 8/97 - VersR 1998, 77).
Da sowohl im Zivilprozess wie auch im Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit nicht verkündete Beschlüsse erst mit der Herausgabe aus dem inneren Geschäftsbetrieb wirksam werden, muss nämlich das Gericht, auch wenn die Entscheidung bereits von allen Richtern unterschrieben wurde und gegebenenfalls schon alle Reinschrift-Ausfertigungen für die Beteiligten von der Kanzlei gefertigt worden sind, vor der Herausgabe eingehende Schriftsätze noch berücksichtigen und eventuell die Entscheidung nochmals überdenken und überarbeiten (vgl. BGH MDR 1999, 1528 = NJW 2000, 365 = EWiR § 234 ZPO 1/2000 [Schuschke]; Senatsbeschlüsse vom 16.10.2000 - 16 Wx 141/00 - und 08.01.2001 - 16 Wx 179/00 - BayObLG NZM 1999, 908).
BGH, 07.07.2005 - I ZB 35/04
Schutzfristüberwachung
OLG Köln, 08.01.2001 - 16 Wx 179/00
WEG : Berücksichtigung verspäteter Schriftsätze
OLG Schleswig, 22.02.2017 - 7 U 127/16
Widereinsetzungsgesuch: Zu den organisatorischen Anforderungen eines …

References: § 233
 § 234
 § 234
 § 329
 § 519
 § 234
 § 234
 BGH 
 § 234