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Timestamp: 2019-12-07 21:11:28+00:00

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OVG Niedersachsen, 11.09.1998 - 2 L 2640/98 - dejure.org
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OVG Niedersachsen, 11.09.1998 - 2 L 2640/98 (https://dejure.org/1998,3978)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 11.09.1998 - 2 L 2640/98 (https://dejure.org/1998,3978)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 11. September 1998 - 2 L 2640/98 (https://dejure.org/1998,3978)
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Beamtenrecht; Zuschuß; Freiwillige Weiterversicherung ; Behinderter; Benachteiligungsverbot
VG Stade, 28.11.1997 - 3 A 553/96
NVwZ-RR 1999, 390
Denn aus dem Benachteiligungsverbot wegen Behinderung des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG kann ein unmittelbarer Leistungsanspruch nicht hergeleitet werden, da es sich um ein grundrechtliches Abwehrrecht handelt, dessen Aktualisierung dem Gesetzgeber obliegt (Nordrhein-Westfälisches OVG, Beschluss vom 16. November 2007, - 6 A 2171/05 -, NVwZ-RR 2008, 271-272; Senat, Beschluss vom 11. September 1998, - 2 L 2640/98 -, ZBR 1999, 241 mit weiteren Nachweisen)." (Sen., Beschl. v.10.7.2008 - 2 ME 309/08 -, juris).
Die insoweit über das Benachteiligungsverbot hinausgehende Aussage begründet aber für sich keine verfassungsunmittelbaren Ansprüche, sondern eröffnet dem Normgeber Handlungsmöglichkeiten (BVerwG, Beschl. v. 14.8.1997 - 6 B 34.97 -, NVwZ-RR 1999, 390, juris; Hess. VGH, Beschl. v. 5.2.2010 - 7 A 2406/09 -, NVwZ-RR 2010, 767, juris;… VG Braunschweig, Beschl. v. 16.4.2013 - 6 A 204/12 -, juris, Maunz-Dürig-Herzog, GG, Stand: Juli 2014, Art. 3 Abs. 3 GG Rnr. 174, Cremer/Kolok, aaO., S. 338).
OVG Niedersachsen, 10.07.2008 - 2 ME 309/08
Gewährung von Nachteilsausgleich für Schüler mit Legasthenie
Denn aus dem Benachteiligungsverbot wegen Behinderung des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG kann ein unmittelbarer Leistungsanspruch nicht hergeleitet werden, da es sich um ein grundrechtliches Abwehrrecht handelt, dessen Aktualisierung dem Gesetzgeber obliegt (Nordrhein-Westfälisches OVG, Beschluss vom 16. November 2007, - 6 A 2171/05 -, NVwZ-RR 2008, 271-272; Senat, Beschluss vom 11. September 1998, - 2 L 2640/98 -, ZBR 1999, 241 mit weiteren Nachweisen).
OVG Nordrhein-Westfalen, 16.11.2007 - 6 A 2171/05
Kein Anspruch auf Beihilfe für Aufwendungen eines Gebärdensprachdolmetschers beim …
OVG NRW, Beschluss vom 30.11.2004 - 6 A 3733/03 - Nds. OVG, Beschluss vom 11.9.1998 - 2 L 2640/98 -, ZBR 1999, 241, jeweils m.w.N.
auch BVerwG, Urteil vom 18.6.1980 - 6 C 19.79 -, BVerwGE 60, 212; OVG NRW, Beschlüsse vom 26.5.1998 - 6 A 640/97 -, DÖD 1999, 157, und vom 30.11.2004, a.a.O.; Nds. OVG, Beschluss vom 11.9.1998, a.a.O..
- vgl. Nordrhein-Westfälisches OVG, Beschluss vom 16.11.2007 - 6 A 2171/05 - NVwZ-RR 2008, 271 bis 272; Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 11.09.1998 - 2 L 2640/98 - juris -.
VG Köln, 26.09.2008 - 10 L 1240/08
Kein Anspruch auf Notenschutz bei Legasthenie - Nichtbeachtung von …
Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG begründet nach Wortlaut, Systematik und erklärtem Zweck in erster Linie ein grundrechtliches Abwehrrecht; ein originärer, subjektiver Leistungsanspruch lässt sich daraus nicht ableiten - vgl. BVerwG, Beschluss vom 30.06.1997 - 6 B 36.97 - (juris) mit Verweis auf die Begründung der Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages; Beschluss vom 14.08.1997 - 6 B 34.97 -, NVwZ-RR 1999, 390; OVG NRW, Beschluss vom 16.11.2007 - 6 A 2171/05 -, NVwZ-RR 2008, 271; Nds. OVG, Beschluss vom 10.07.2008 - 2 ME 309/08 - (juris); Maunz/Dürig, GG Kommentar, Band I Stand Mai 2008, Art. 3 Rdnr.175; Schmidt-Bleibtreu/Klein, GG Kommentar, 9. Aufl. 1999, Art. 3 Rdnr.42; offen lassend BVerfG, Beschluss vom 08.10.1997 - 1 BvR 9/97 -,BVerfGE 96, 288; Beschluss vom 28.03.2000 - 1 BvR 1460/99 - (juris) -;.
OVG Nordrhein-Westfalen, 16.11.2007 - 5 A 2171/05
Hinzuziehung eines Gebärdesprachdolmetschers bei ärztlicher Beratung - Keine …
Aus dem Benachteiligungsverbot wegen Behinderung des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG , auf das sich der Kläger beruft, kann ein unmittelbarer Leistungsanspruch nicht hergeleitet werden, da es sich um ein grundrechtliches Abwehrrecht handelt, dessen Aktualisierung dem Gesetzgeber obliegt ( vgl. OVG NRW , Beschluss vom 30.11.2004 - 6 A 3733/03-; Nds. OVG , Beschluss vom 11.9.1998 - 2 L 2640/98-, ZBR 1999, 241, jeweils m .w.N.).
Mit der Möglichkeit, nach § 12 Abs. 4 Satz 1 und 5 lit. c) BVO NRW den Bemessungssatz zu erhöhen, hat er diesen Nachteilen angesichts der pauschalierenden und typisierenden Konkretisierung der Fürsorgepflicht durch die Beihilfeverordnung auch insgesamt hinreichend Rechnung getragen ( vgl. auch BVerwG , Urteil vom 18.6.1980 - 6 C 19.79 -, BVerwGE 60, 212; OVG NRW , Beschlüsse vom 26.5.1998 - 6 A 640/97 -, DÖD 1999, 157, …und vom 30.11.2004, a.a.O.; Nds. OVG , Beschluss vom 11.9.1998, a.a.O.).
Auch wenn der Dienstherr auf diese Weise ganz erhebliche Summen einspart, wird darin von der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung keine Verletzung der Fürsorgepflicht des Dienstherrn gesehen (vgl. OVG Lüneburg, B. v. 11.09.1998 - 2 L 2640/98 -, juris; OVG Münster, B. v. 2.07.2007 - 6 A 1053/05 - juris).
Dies würde voraussetzen, dass die dem Anschein nach neutralen satzungsrechtlichen Regelungen der Beklagten vorwiegend Behinderte faktisch belasten würden (vgl. BAG, Urteil vom 16.12.2008 - 9 AZR 985/07 -, juris; BFH, Urteil vom 14.06.2000 - X R 111/98 -, juris; Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 11.09.1998 - 2 L 2640/98 -, juris;… Luthe, in: jurisPK-SGB VI, § 9 SGB VI Rdnr. 20 ff.; zu einer mittelbaren Benachteiligung wegen des Geschlechts vgl. BVerfGE 113, 1).
VG Karlsruhe, 13.10.2014 - 7 K 2579/14
Vorlage eines Sprachnachweises im hochschulrechtlichen Zulassungsverfahren
Sofern mit der Regelung eine mittelbare Ungleichbehandlung behinderter Menschen verbunden sein sollte (vgl. dazu OVG Lüneburg, Beschluss vom 11.09.1998 - 2 L 2640/98 -, juris; Marwege, DVBl 2009, 538), weil legasthene Studienbewerber in größerem Maße Schwierigkeiten haben könnten, den Sprachnachweis zu erbringen, wäre diese angesichts der internationalen Ausrichtung des betroffenen Studiengangs jedenfalls durch ein rechtmäßiges Ziel, nämlich die Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Studiums, sachlich gerechtfertigt.
VG Köln, 30.08.2013 - 19 K 3889/13
Gewährung von Beihilfe für die Kosten der Inspektion/Reparatur eines …
Aus dem Diskriminierungsverbot lässt sich schon ein unmittelbarer Leistungsanspruch nicht herleiten, weil es sich um ein grundrechtliches Abwehrrecht handelt, dessen Aktualisierung dem Gesetzgeber obliegt; vgl. Nds. OVG, Beschluss vom 11.09.1998 - 2 L 2640/98 -, ZBR 1999, 241; OVG NRW, Beschlüsse vom 30.11.2004 - 6 A 3733/03 -, vom 16.11.2007 - 6 A 2171/05 -, NVwZ-RR 2008, 271; juris (…Rdz. 12), jeweils m.w.N.
OVG Niedersachsen, 16.10.2000 - 2 L 1138/98
Keine Erhöhung des Beihilfebemessungssatzes bei schuldhaft fehlendem ergänzenden …

References: Art. 3
 Art. 3
 Art. 3

Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 § 12
 § 9