Source: https://augustinermuseum.at/about
Timestamp: 2019-08-19 01:23:54+00:00

Document:
Täglich 10 - 17:00 Uhr
Österreichischer Museumspreis 1994 • Tiroler Museumspreis 2005 & 2010 • Österreichisches Museumsgütesiegel
Träger des Augustinermuseums ist der Verein "Augustinermuseum Rattenberg - Kunstschätze aus Tirol", der aus freiwilligen Mitgliedern besteht. Er unterliegt somit dem Österreichischen Vereinsrecht. Die Mitgliedschaft berechtigt zu freiem Eintritt in die Schausammlung des Museums sowie zu allen seinen Sonderveranstaltungen (Ausstellungen, Vorträge, Beratungstage etc.), ausgenommen der Konzerte. Rechte und Pflichten der Mitglieder sind detailliert in den Vereinsstatuten festgelegt (siehe unten). Die Anmeldung kann direkt im Museum, telefonisch oder schriftlich erfolgen (Kontakt).
Mitgliedsbeitrag: EUR 11,- pro Jahr
Aktueller Mitgliederstand: 413
Das Augustinermuseum Rattenberg versteht sich als Regionalmuseum mit religiösem Schwerpunkt. Seine Sammlertätigkeit konzentriert sich vorwiegend auf religiöse Artefakte aus dem Tiroler Anteil der Erzdiözese Salzburg. In Zusammenarbeit mit der Kirchenbehörde geht es in erster Linie darum, gefährdetes bzw. nicht mehr öffentlich zugängliches Kulturgut aus den Pfarren des Tiroler Unterlandes sicher zu verwahren, zu restaurieren, auszustellen und zu vermitteln.
Darüber hinaus ist das Augustinermuseum auch bestrebt, Objekte aus Privatbesitz zu erwerben bzw. als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt zu bekommen.
Die Sammlungsstrategie legt den Schwerpunkt auf das Zusammenstellen eines repräsentativen Querschnittes in Kultur, (Religions)Geschichte und Kunst der Region . Auswahlkriterien für die Schausammlung sind Qualität und Originalität der Stücke, für die Aufnahme ins Depot auch der Grad ihrer Gefährdung.
Als Regionalmuseum ist das Augustinermuseum darüber hinaus bestrebt, zeitgenössische Tiroler Künstler zu fördern und auszustellen. Ausstellungen profaner Natur sind vorwiegend auf Themen und Künstler der Region beschränkt. Ausstellungen religiösen Inhalts können auch allgemeinen und überregionalen Charakter haben.
Obmann: HR Dr. Franz Caramelle
Obmannstellvertreter: Arch. Mag. Josef Wurzer
Kassier: Dir. Friedrich Anrain
Kassier-Stellvertreter: Bürgermeister Bernhard Freiberger
Schriftführer: Reinhard Hacker
Schriftführer-Stellvertreter: Diözesankonservator Pfarrer MMMag. Roland Kerschbaum
Kustodin: Dr. Petra Streng
Kassa/Shop/Aufsicht:
Monika Pöhl
Emine Goek
RR. Herwig Pöhl
Doris Rampl
Museumspädagogik: Dr. Gitti Schneider
Technische Betreuung: Clemens Gruber
Statuten des Vereins "Augustiner-Museum Rattenberg Kunstschätze aus Tirol"
§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich: Der Verein führt den Namen ”Augustiner-Museum Rattenberg - Kunstschätze aus Tirol" Er hat seinen Sitz in Rattenberg und erstreckt seine Tätigkeit auf die Funktion eines klassischen Museums nach den Museumskriterien von ICOM.
§ 2 Zweck: Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt im wesentlichen die Durchführung von Forschungs- und Lehraufgaben sowie damit verbundenen wissenschaftliche Publikationen und Dokumentationen in Form eines Museums sowie auch die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten, die sich mit der Geschichte und Kunstgeschichte des Tiroler Anteils der Erzdiözese Salzburg auseinandersetzen sowie damit verbundenen wissenschaftlichen Publikationen und Dokumentationen im Bereich der Geschichte, Kirchengeschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde in diesem Kulturraum. Darüber hinaus folgt der Verein den allgemeinen Museumsgrundsätzen nach ICOM ( Sammeln, Bewahren, Vermitteln, Forschen).
§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks: Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
Als ideelle Mittel dienen Durchführung von Forschungsaufgaben, wissenschaftliche und künstlerische Lehraufgaben in der Erwachsenenbildung sowie die damit verbundenen wissenschaftlichen Publikationen und Dokumentationen. Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch Eintrittsgebühren, Mitgliedsbeiträge, Spenden, Subventionen und Sponsorengelder.
§ 4 Arten der Mitgliedschaft: Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft: Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft: Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
Der Austritt kann nur zum Jahresende erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder: Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
§ 8 Vereinsorgane: Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
§ 9 Generalversammlung: Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.
Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e erster/erste Stellvertreter/in . Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt der/die zweite Stellvertreter/in den Vorsitz. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
§ 10 Aufgaben der Generalversammlung: Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:über den Voranschlag; Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer; Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer; Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein; Entlastung des Vorstands; Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder; Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft; Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins; Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.
§ 11 Vorstand: Der Vorstand besteht aus Obmann/Obfrau und zwei Stellvertreter/innen, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in, je eines Vertreters des erzbischöflichen Konsistoriums Salzburg, eines/einer Vertreters/in des Landes Tirol und der Stadt Rattenberg sowie dem jeweiligen Pfarrer von Rattenberg als Beiräten.
Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung vom/von ersten/der ersten Stellvertreter/in , schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf der/die zweite Stellvertreter/in den Vorstand einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
§ 12 Aufgaben des Vorstands: Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis; Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses; Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten; Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss; Verwaltung des Vereinsvermögens; Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern; Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.
§ 13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder: Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau bzw. ihres/ihrer Stellvertreters/in und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau bzw. ihres/ihrer Stellvertreters/in und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
§ 14 Rechnungsprüfer: Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
§ 15 Schiedsgericht: Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
§ 16 Freiwillige Auflösung des Vereins: Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Ein allfälliges Reinvermögen fällt der Pfarrkirche zum hl. Virgil in Rattenberg zu und ist von dieser im Sinne des Vereinszweckes (§ 2 dieser Statuten) gemäß den einschlägigen Bestimmungen der Bundesabgabenordnung zu verwenden. Sollte eine Verwendung im Sinne des § 2 der Statuten nicht oder nicht mehr möglich sein, so soll das etwaige Reinvermögen von dieser für caritative Zwecke verwendet werden.

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12
 § 9

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16
 § 2