Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_Konstruktions_und_Ingenieurbueros_und_Pruefstellen_35260_Stadtallendorf-14149004_3
Timestamp: 2019-09-22 16:07:51+00:00

Document:
Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Stadtallendorf (ID:14149004)
> DTAD-ID: 14149004
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Das bestehende Feuerwehrhaus entspricht auf Grund seines Alters technisch, funktional und gestalterisch nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein zeitgemäßes Feuerwehrzentrum. Die Stadt...
Magistrat der Stadt Stadtallendorf – Vergabestelle
Statistik Stadt Stadtallendorf Vergabes...
Die Auftraggeberin beabsichtigt, die Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 1-9 des § 34 HOAI, die Freianlagenplanung, Leistungsphasen 1-9 des § 39 HOAI, die technische Gebäudeausrüstung, Leistungsphasen 1-9 des § 55 HOAI zu vergeben. Es werden jeweils die Grundleistungen aus den Katalogen der Anlage 10, Anlage 11, Anlage 14 mit den gültigen Honorarsätzen beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei stufenweise. Die Planung soll dabei folgende Ziele betrachten:
1) Umsetzung des Raumprogramms und Funktionalität der Anordnung der Räume im Hinblick auf einen effizienten Arbeitsablauf (kurze Wege) unter bestmöglicher Ausnutzung des Grundstücks;
2) Vermeidung eines Interimsumzugs;
3) Städtebauliche Einbindung;
4) Energetisches Gesamtkonzept
Aufgabe des künftigen Auftragnehmers für LOS 1 wird es auch sein, die Auftraggeberin bei der Beantragung etwaiger Fördermittel zu unterstützen.
Qualitätskriterium - Name: Konzept zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Präsentation / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Konzept zur Pojektorganisation / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung des Auftags vorgesehenen Projektleiters und persönliche Referenzen / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung des Austrags vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters sowie persönliche Referenzen / Gewichtung: 15
Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen in der Objektplanung, Wichtung 5.
Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen in der Freianlagenplanung, Wichtung 5.
Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen in der TGA-Planung, Wichtung 5.
Referenzen Objektplanung, Wichtung 35.
Referenzen Freianlagenplanung, Wichtung 20.
Referenzen TGA-Planung, Wichtung 20.
Anzahl der Mitarbeiter, Wichtung 10.
Als erste Stufe sollen die Leistungsphasen 1- 4, als zweite Stufe die Leistungsphasen 5-9 vergeben werden. Mit dem Zuschlag überträgt die Auftraggeberin dem Auftragnehmer die erste Stufe. Es bleibt der Auftraggeberin vorbehalten, den Auftragnehmer stufenweise mit der Erbringung weiterer Leistungsphasen der jeweiligen Fachplanung zu beauftragen, wobei kein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer, über die erste Stufe hinausgehender Stufen besteht.
Die Beauftragung einzelner erforderlicher besonderer Leistungen bleibt vorbehalten.
Für die Ausarbeitung des Konzepts gewährt die Auftraggeberin eine Entschädigung von 7 500 EUR gemäß § 77 Abs. 2 VgV für jedes wertbare Angebot. Diese Entschädigung wird auf das spätere Honorar des bezuschlagten Bieters angerechnet.
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung des Auftrgs vorsehenen Projektleiters sowie persönliche Referenzen / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Konzept zur Projektorganisation / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung des Auftrags vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters sowie persönliche Referenzen / Gewichtung: 20
Umsatz mit vergleichbaren Leistungen, Wichtung 10.
Referenzen, Wichtung 75.
Anzahl der Mitarbeiter, Wichtung 15.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Als erste Stufe sollen die Leistungsphasen 1- 4, als zweite Stufe die Leistungsphasen 5 und 6 vergeben werden. Mit dem Zuschlag überträgt die Auftraggeberin dem Auftragnehmer die erste Stufe. Es bleibt der Auftraggeberin vorbehalten, den Auftragnehmer stufenweise mit der Erbringung weiterer Leistungsphasen jeweiligen Fachplanung zu beauftragen, wobei kein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer, über die erste Stufe hinausgehender Stufen besteht.
255190-2018
2018/S 112-255190
83715-17
Wert ohne MwSt. 1.240.623,00 EUR
Eigenerklärung des Bewerbers über den Eintrag in die Architekten- oder Ingenieurliste oder sonstiger Nachweis der Bauvorlageberechtigung im Land Hessen.
Eigenerklärung zum Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB.
Bei juristischen Personen: Vorlage eines Handelsregisterauszugs, nicht älter als 3 Monate bei Abgabe des Teilnahmeantrags. Hieraus muss hervorgehen, dass der Unterschriftsleistende für das Unternehmen vertretungsberechtigt ist und die auftragsgegenständlichen Leistungen zu dem satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören.
Für Los 1 und 2:
— Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2 000000 EUR für Personenschäden und 2 500 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils zweifach maximiert im Versicherungsjahr mit Benennung der Versicherungsgesellschaft oder alternativ eine Versicherungsbestätigung, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine entsprechende Versicherung mit den geforderten Deckungssummen zugesagt wird,
— Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2014/2015, 2015/2016, 2016/2017 anzugeben ist jeweils der aktuellere Umsatz) mit vergleichbaren Leistungen. Dabei wird als vergleichbar angesehen die Planung von Feuerwehrgerätehäusern, Feuerwehrdienstgebäuden, Feuerwehrübungsgeländen oder sonstigen Einrichtungen (Gebäuden bzw. Freianlagen) für die öffentliche Sicherheit und Ordnung (Los 1) bzw. die Planung von Feuerwehrgerätehäusern, Feuerwehrdienstgebäuden, oder sonstigen Einrichtungen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung oder Gebäuden mit gleichen Planungsanforderungen (Los 2).
1) Eigenerklärung zu Ausführungs- und Lieferinteressen des Bewerbers (§ 46 Abs. 2, § 73 Abs. 3 VgV);
2) Vorlage der Diplomurkunde des vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters;
3) Anzahl der Mitarbeiter:
Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter/innen der letzten 3 Jahre im Jahresdurchschnitt, aufgeteilt nach Fachrichtungen (Objektplanung, Freianlagenplanung und TGA-Planung) sowie nach Führungskräften und weiteren Mitarbeitern/innen (Los 1).
Anzahl der Mitarbeiter Los 2:
Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter/innen der letzten 3 Jahre im Jahresdurchschnitt, aufgeteilt nach Führungskräften und weiteren Mitarbeitern/innen.
4) Vorlage von Referenzen, die in Bezug auf Art und Umfang mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Planung von Feuerwehrgerätehäusern, Feuerwehrdienstgebäuden, Feuerwehrübungsplätzen oder sonstige Einrichtungen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung beinhalten (Los 1).
Vorlage von Referenzen, die in Bezug auf Art und Umfang mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Planung von Feuerwehrgerätehäusern, Feuerwehrdienstgebäuden oder sonstigen Einrichtungen für öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie andere Gebäude mit gleichen Planungsanforderungen beinhalten (Los 2).
I) Name des Auftraggebers;
II) Bezeichnung des Projektes;
III) Inhaltliche Darstellung des Projekts mit Angabe der bearbeiteten Leistungsphasen;
IV) Projektdauer (Anfangs- und Enddatum);
V) Projektkosten;
VI) Objektangaben (BGF, BRI).
Zu 3.: Das sich bewerbende Büro muss mindestens 2 Mitarbeiter Fachrichtung Objektplanung, 2 Mitarbeiter Fachrichtung TGA-Planung, davon einer aus dem Bereich Elektroplanung, und einen Mitarbeiter Freianlagenplanung (einschließlich Büroinhaber) beschäftigen (Los 1).
Das sich bewerbende Büro muss mindestens 2 Mitarbeiter (einschließlich Büroinhaber) Fachrichtung Tragwerksplanung, davon einen mit Erfahrungen in der Planung der Bauphysik beschäftigen (Los 2).
Zu 4.: Es müssen mindestens 2 (Objektplanung) bzw. eine (Technische Gebäudeausrüstung und Freianlagenplanung) in Art und Umfang vergleichbare Referenz(en) genannt werden, bei denen mindestens die LP 3 – 8 bearbeitet wurden und bei denen die LP 8 abgeschlossen ist oder unmittelbar vor dem Abschluss steht. Der Abschluss der LP 8 darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, d. h. Abschluss der LP 8 frühestens im Juni 2013 (Los 1).
Es müssen mindestens 2 in Art und Umfang vergleichbare Referenzen genannt werden, bei denen mindestens die LP 3 – 6 bearbeitet wurden und bei denen die LP 6 abgeschlossen ist oder unmittelbar vor dem Abschluss steht. Der Abschluss der LP 6 darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, d. h. Abschluss der LP 6 frühestens im Juni 2013 (Los 2).
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.subreprt.de/E88673427
Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“, „Landschaftsarchitekt“ (für die Freianlagen) oder „Ingenieur“ zu tragen oder nach der EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013, bzw. nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz vom 6.12.2011, zuletzt geändert am 29.3.2017, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden.
Nach § 7 Hessisches Tariftreue- und Vergabegesetz (HVTG) haben die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen Verpflichtungserklärungen nach § 4 Abs. 1 bis 5 (Tariftreueerklärung), § 6 (Mindestentgelterklärung) und § 8 Abs. 2 HVTG abzugeben. Diese Erklärung ist mit dem Angebot vorzulegen. III.2.3).
Tag: 24.07.2018
1) Sollten nach Auswertung der Teilnahmeanträge mehr als 5 Bewerber eine gleich hohe Punktzahl erhalten, wird die Entscheidung, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, durch Los getroffen, § 75 Abs. 6 VgV;
2) Die Auftraggeberin behält sich vor, die Verhandlungsrunde nach einem Verhandlungsgespräch zu beenden und die Bieter nicht zur Abgabe eines neuen Angebots aufzufordern, wenn nicht der Zuschlag bereits auf das Erstangebot erteilt wird;
3) Fragen sind grundsätzlich in Textform (schriftlich, per Fax oder E-Mail) bei der verfahrensbetreuenden Kanzlei einzureichen. Es ist darauf zu achten, dass die Fragen so formuliert sind, dass keine Rückschlüsse auf die Identität des Fragestellers möglich sind. Die aufgrund der eingegangenen Fragen erarbeiteten Antworten werden falls sie für alle Bewerber/Bieter von Interesse sind über den oben genannten link zur Beantwortung veröffentlicht. Die Bewerber sind daher dazu angehalten, sich regelmäßig zu vergewissern, ob solche Bewerberfragen und -antworten veröffentlicht wurden. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich per Email bei der verfahrensbetreuenden Kanzlei zu registrieren. In diesem Fall werden die registrierten Bewerber über eingegangene Bewerberfragen und die Antworten hierauf per Email unterrichtet. Fragen zu dem Teilnahmewettbewerb sind bis spätestens 17.7.2018, 14.00 einzureichen. In der Angebotsphase werden den ausgewählten Bietern die Bieterfragen und Antworten hierauf per Email übermittelt. Fragen zu der Angebotsphase können bis spätestens 4.09.2018, 14.00 gestellt werden;
4) Die Auftraggeberin behält sich vor, die Bewerber/Bieter nach pflichtgemäßem Ermessen aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (§ 56 Abs. 2 VgV);
5) Für die Abgabe der Teilnahmeanträge und der Angebote sind die von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellten Formulare zu verwenden. In anderer Form eingereichte Teilnahmeanträge oder Angebote werden ausgeschlossen;
6) Digitale Teilnahmeanträge/Angebote mit Signatur im Sinne des Signaturgesetzes sowie andere auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge/Angebote sind nicht zugelassen;
7) Die von dem Bewerber/Bieter zur Verfügung gestellten, auch personenbezogenen Informationen und Daten werden im Rahmen des Vergabeverfahrens gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b erfasst, organisiert, gespeichert und verwendet. Auftraggeber, Verfahrensbetreuer und ggf. weitere beteiligte Behörden verwenden diese Daten ausschließlich für dieses Verfahren und geben diese nur in unten beschriebenem Umfang an Dritte weiter. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens, des Rechnungsprüfungsverfahrens und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht. Die Abgabe einer Datenschutzerklärung ist Voraussetzung für die Berücksichtigung des Teilnahmeantrags des Bewerbers bzw. des Angebotes des Bieters. Eine Datenschutzerklärung ist insbesondere auch für die Personen vorzulegen, die der Bewerber/Bieter in dem Fall der Zuschlagserteilung in dem Projekt einsetzen will, also für die in den Vergabeunterlagen vom Bewerber/Bieter genannten Mitarbeiter, Nachunternehmen und eignungsleihenden Unternehmen.
Soll das Angebot eines Bieters angenommen werden, so werden die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, vor dem Vertragsschluss gemäß § 134 Absatz 1 GWB über den Namen des erfolgreichen Bieters und den frühest möglichen Zeitpunkt des Vertragsschlusses informiert. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags bzw. Angebotsabgabe erklärt sich der Bewerber/Bieter mit der Speicherung und Verarbeitung seiner Daten gemäß der vorgenannten Datenschutzerkärung einverstanden.

References: § 34
 § 39
 § 55
 § 77
 § 73
 § 7
 § 4
 § 6
 § 8
 § 75
 Art. 6
 § 134