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Timestamp: 2020-08-09 09:19:51+00:00

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BSG Urteil vom 18.06.2013 - B 2 U 7/12 R | Haufe Personal Office Platin | Personal | Haufe
BSG Urteil vom 18.06.2013 - B 2 U 7/12 R
Gesetzliche Unfallversicherung. Wegeunfall. sachlicher Zusammenhang. Versicherungsschutz. Überfall. Straftat. Motiv des Täters. betriebsbezogenes Motiv. Restaurantbesuch. Essenseinnahme. gespaltene Handlungstendenz. Home Office. Weg zur Nahrungsaufnahme. Schutzbereich. Betriebsweg. Arbeitsstätte
Soweit das LSG offengelassen hat, ob die konkrete Verrichtung des Klägers - nächtlicher Heimweg zu Fuß nach dem Abstellen des PKW - unter den Schutzbereich der Unfallversicherung fiel, weil es der Überzeugung war, der Kläger stünde bei einem Überfall, also einem vorsätzlichen tätlichen Angriff, generell nicht unter Versicherungsschutz, hat der Senat zwar Zweifel, ob dieser Aussage zugestimmt werden könnte (vgl hierzu BSG vom 18.6.2013 - B 2 U 10/12 R = SozR 4-2700 § 8 Nr 47), konnte dies letztlich aber dahinstehen lassen, weil der Kläger bei seinem nächtlichen Fußweg nach Hause weder iS des § 8 Abs 1 S 1 iVm § 2 Abs 1 Nr 1 SGB 7 noch iS des § 8 Abs 2 Nr 1 SGB 7 versichert war.
SGB VII § 2 Abs. 1 Nr. 1, § 8 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 Nr. 1
LSG Rheinland-Pfalz (Urteil vom 16.01.2012; Aktenzeichen L 2 U 200/10)
SG Mainz (Urteil vom 22.06.2010; Aktenzeichen S 3 U 98/09)
NZV 2015, 91
SGb 2013, 463
ArbR 2013, 632
NJOZ 2014, 311

References: § 8
 § 8
 § 2
 § 8
 § 2
 § 8