Source: http://www.ktm-bikes.at/service/pedelec-25-pedelec-45.html
Timestamp: 2016-09-27 18:51:22+00:00

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Pedelec 25 / Pedelec 45 - KTM BIKE INDUSTRIES
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Nützliche Informationen zum Thema Pedelec 25 und Pedelec 45
VCÖ - Pedelec 25
KFV - Verkehrsrecht Spannungsfeld eBike
DVR - Brochüre Sicher Rad fahren
ADFC - Pedelecs und eBikes
ADFC/PRESTO - Elektrofahrräder Gesetzgebung
BFU - eBikes
Pedelec 25 / Pedelec 45 - Europäische Definition
Elektrofahrrad und/oder Elektroleichtfahrzeug (LEV - Light Electric Vehicle, kann bis zu 400 kg wiegen) ist ein Begriff, der verschiedene Fahrzeugkonzepte mit elektrischen Hilfsantrieb umfasst: Fahrräder mit Hilfsantrieb, die nicht allein über einen Motor angetrieben werden können. Erst wenn der der Radfahrer in die Pedale tritt, unterstützt der Motor. Solche Fahrzeuge werden allgemein „Pedelec“ bzw. „Pedelec 25“ genannt. Fahrräder mit Hilfsantrieb, die auch ausschließlich mit dem Motor angetrieben werden können. Der Radfahrer muss nicht notwendigerweise in die Pedale treten. Solche Fahrzeuge werden allgemein „E-Bike“ bzw. „Pedelec 45“ genannt. Pedelecs und E-Bikes sind nicht immer Zweiräder. Es gibt auch Fahrzeuge mit 3 Rädern. Der rechtliche. Begriff "Fahrräder" deckt alle Fahrzeugtypen ab, unabhängig von der Anzahl der Räder.
Artikel 1 (h) der Richtlinie 2002/24/EG, in dem der Geltungsbereich der Gesetzgebung für zwei- oder dreirädrige Kraftfahrzeuge umrissen wird, legt fest, dass die Richtlinie nicht für "Fahrräder mit Trethilfe, die mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer maximalen Nenndauerleistung von 0,25 kW ausgestattet sind, dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und beim Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 km/h oder früher, wenn der Fahrer im Treten einhält, unterbrochen wird", gilt. Mitgliedstaaten sollten infolge dieser Ausschließung diese Fahrzeuge als Fahrräder einstufen.
Fahrräder mit Trethilfe und einer maximalen Nenndauerleistung von über 0,25 kW und E-Bikes, die ausschließlich über den Motor angetrieben werden, fallen in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2002/24/EG. In dieser Richtlinie werden sie als Kleinkrafträder mit niedriger Leistung eingestuft, d.h. als Fahrzeuge mit Pedalen und einem Hilfsmotor mit einer Leistung bis zu 1 kW und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h. Infolgedessen müssen sie typengenehmigt sein, sind aber von einer Reihe von Typengenehmigungsanforderungen ausgenommen, wie in Anhang I der Richtlinie 2002/24/EG ausgeführt. Der Hinweis zu Anhang I fasst die ausgenommenen Anforderungen zusammen.
Fahrräder mit Trethilfe und einer Hilfsmotorunterstützung über 25km/h hinaus und E-Bikes mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 25 km/h werden als konventionelle Kleinkrafträder eingestuft und benötigen eine entsprechende Typengenehmigung. In allen Mitgliedstaaten geht die Klassifizierung als Kleinkraftrad mit Helmpflicht, Versicherung und einer Altersbegrenzung einher. In einigen Fällen schließt dies auch ein Nummernschild und eine Fahrerlaubnis mit ein.
(Quelle: ADFC/PRESTO - Elektrofahrräder Gesetzgebung)
Pedelec 25 / Pedelec 45 – Österreich – nationale Besonderheiten
Gesetzgebung: Straßenverkehrsordnung (StVO) und Kraftfahrtgesetz (KFG)
Nach § 2 Abs. 1 Z 22 der StVO 1960 werden zwei Arten von Elektrofahrrädern unterschieden: lit. „b) ein [Fahrrad], das zusätzlich mit einem elektrischen Antrieb gemäß § 1 Abs. 2a KFG 1967 ausgestattet ist (Elektrofahrrad)“ (demnach Hybrid-Antrieb nach Definition Pedelec); lit. „d) ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug, dessen Antrieb dem eines Elektrofahrrads im Sinne des § 1 Abs. 2a KFG 1967 entspricht“ (demnach ein nur-elektrischer Antrieb). Nicht als Kraftfahrzeuge nach § 1 Abs. 2a KFG gelten Elektrofahrräder – gleichgültig ob hybrid (Pedelec) oder ausschließlich elektrisch angetrieben – als Fahrräder im Sinne der StVO 1960 mit einer höchsten zulässigen Leistung von nicht mehr als 600 Watt und einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h. Sofern vorstehende Kriterien nicht überschritten sind, gilt daher nach österreichischem Recht ein solches Elektrorad/Pedelec nicht als Elektrokraftrad und benötigt deshalb weder Typengenehmigung noch Fahrzeuganmeldung. Wie für normale (allein muskelbetriebene) Fahrräder, gelten auch für Elektrofahrräder die Vorschriften der Fahrradverordnung, für das Lenken dieser gelten dieselben StVO-Bestimmungen wie für muskelbetriebene Fahrräder, u. a. die Radwegbenützungspflicht mit einspurigen Fahrrädern. Für deren (kommerzielles) In-Verkehr-Bringen gelten die Produkthaftungsbestimmungen. (Quelle: WIKIPEDIA.DE - Pedelec)
„Schnelle Pedelecs“ (mit Tretunterstützung bis zu 45 km/h) sind als Fahrräder in Österreich nicht zulässig. (Quelle: WIKIPEDIA.DE - Pedelec)
Elektrofahrräder, deren elektrischer Antrieb die in § 1 Abs. 2 a KFG festgelegten Grenzen (600 Watt- sowie 25 km/h- Grenze) überschreitet, gelten nicht als Fahrräder iSd StVO, sondern als Krafträder gem. § 2 Abs. 1 Z 4 KFG, also Kraftfahrzeuge mit zwei oder drei Rädern im Anwendungsbereich des Kraftfahrzeuggesetzes (KFG), der Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung (KDV), und des Führerscheingesetzes (FSG). Das E-Moped mit einer maximalen Bauartgeschwindigkeit von 45 km/h und einer maximalen Nenndauerleistung von 4 kW gilt daher als Kraftrad und wird in die Unterkategorie „Motorfahrrad“ der Klasse L1 e (§ 2 Abs. 1 Z 14 KFG) eingeteilt. Für solche Kleinkrafträder ist die RL 2002/24/EG über die Typgenehmigung für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge anwendbar; dh. eine EG-Betriebserlaubnis sowie eine Eintragung in die Genehmigungsdatenbank sind erforderlich. Aufgrund der bestehenden Grenzen nach dem KFG sind die sog. „schnellen Pedelecs“ oder „S-Pedelecs“ ebenfalls als Motorfahrräder einzustufen; dabei handelt es sich um Pedelecs, deren Hilfsmotor bei Geschwindigkeiten über 25 km/h nicht aussetzt. (Quelle: KFV.AT - Verkehrsrecht Spannungsfeld E-Bike)
Pedelec 25 / Pedelec 45 – Deutschland – nationale Besonderheiten
Gesetzgebung: Straßenverkehrsgesetz (StVG) und Straßenverkehrsordnung (StVO)
Durch Änderung des Straßenverkehrsgesetzes mit Wirkung zum 21. Juni 2013 wurde klargestellt, dass Pedelec 25, deren Motorunterstützung sich bei spätestens 25 km/h abschaltet, keine Kraftfahrzeuge sind. Diese Klarstellung gilt auch für Pedelec 25 mit elektromotorischer Anfahr- oder Schiebehilfe bis 6 km/h. (Quelle: WIKIPEDIA.DE - Pedelec)
Sämtliche weiteren Randbedingungen leiten sich aus der europäischen Definition ab.
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References: § 2
 § 1
 § 1
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