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Timestamp: 2018-09-26 11:21:36+00:00

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ErstrG | Gesetz über die Erstreckung von gewerblichen Schutzrechten
vom 23. April 1992 (BGBl. I S. 938), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 10 des Gesetzes vom 12. März 2004 (BGBl. I S. 390) geändert worden ist
§ 1 ErstrG
§ 1 Erstreckung von gewerblichen Schutzrechten und Schutzrechtsanmeldungen
§ 1 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Die am 1. Mai 1992 in der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme des in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiets bestehenden gewerblichen Schutzrechte (Patente, Gebrauchsmuster, Halbleiterschutzrechte, Warenzeichen und Dienstleistungsmarken) und Anmeldungen von solchen Schutzrechten werden unter Beibehaltung ihres Zeitrangs auf das in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet erstreckt.
§ 1 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
§ 2 ErstrG
§ 2 Löschung von eingetragenen Warenzeichen
§ 2 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) 1Die Löschung eines nach § 1 erstreckten Warenzeichens, das auf Grund einer in der Zeit vom 1. Juli bis zum Ablauf des 2. Oktober 1990 eingereichten Anmeldung eingetragen worden ist, kann ein Dritter nach § 11 Abs. 1 Nr. 1 des Warenzeichengesetzes auch dann beantragen, wenn das Zeichen für ihn auf Grund einer beim ehemaligen Patentamt der Deutschen Demokratischen Republik eingereichten Anmeldung mit älterem Zeitrang für gleiche oder gleichartige Waren oder Dienstleistungen eingetragen und nach § 4 erstreckt worden ist.
§ 2 Abs. 1 Satz 2 ErstrG
2Einer solchen Eintragung steht eine nach § 4 erstreckte international registrierte Marke nach dem Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken gleich.
§ 2 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) Absatz 1 ist auf Anträge auf Entziehung des Schutzes einer nach § 1 erstreckten international registrierten Marke gemäß § 10 der Verordnung über die internationale Registrierung von Fabrik- oder Handelsmarken entsprechend anzuwenden.
§ 3 ErstrG
§ 3 Widerspruch gegen angemeldete Warenzeichen
§ 3 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) 1Gegen die Eintragung eines in der Zeit vom 1. Juli bis zum Ablauf des 2. Oktober 1990 beim Deutschen Patentamt angemeldeten Zeichens, das nach § 1 erstreckt worden ist, kann Widerspruch nach § 5 Abs. 4 oder § 6a Abs. 3 des Warenzeichengesetzes auch erheben, wer für gleiche oder gleichartige Waren oder Dienstleistungen ein mit dem angemeldeten Zeichen übereinstimmendes Zeichen (§ 31 des Warenzeichengesetzes) mit älterem Zeitrang, das nach § 4 erstreckt worden ist, beim ehemaligen Patentamt der Deutschen Demokratischen Republik angemeldet hat.
§ 3 Abs. 1 Satz 2 ErstrG
2Einer solchen Anmeldung steht eine nach § 4 erstreckte international registrierte Marke nach dem Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken gleich.
§ 3 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) Hat das Deutsche Patentamt ein in Absatz 1 genanntes Zeichen nach § 5 Abs. 2 des Warenzeichengesetzes bekanntgemacht und ist die Widerspruchsfrist nach § 5 Abs. 4 oder § 6a Abs. 3 des Warenzeichengesetzes am 1. Mai 1992 noch nicht abgelaufen, so kann Widerspruch auf Grund eines in Absatz 1 genannten früheren Zeichens noch bis zum Ablauf von drei Monaten nach diesem Zeitpunkt erhoben werden.
§ 3 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
(3) Die Absätze 1 und 2 sind auf Widersprüche nach § 2 der Verordnung über die internationale Registrierung von Fabrik- oder Handelsmarken, die gegen eine nach § 1 erstreckte international registrierte Marke erhoben werden, entsprechend anzuwenden.
§ 4 ErstrG
§ 4 Erstreckung von gewerblichen Schutzrechten und Schutzrechtsanmeldungen
§ 4 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Die am 1. Mai 1992 in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet bestehenden gewerblichen Schutzrechte (Ausschließungspatente und Wirtschaftspatente, Marken) und Anmeldungen von solchen Schutzrechten werden unter Beibehaltung ihres Zeitrangs auf das übrige Bundesgebiet erstreckt.
§ 4 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
§ 4 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
(3) Für Herkunftsangaben, die mit Wirkung für das in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannte Gebiet eingetragen oder angemeldet sind, gelten die §§ 33 bis 38.
§ 5 ErstrG
§ 5 Satz 1 ErstrG
1Unbeschadet der nachfolgenden Bestimmungen sind auf die nach § 4 erstreckten gewerblichen Schutzrechte und Schutzrechtsanmeldungen die bisher für sie geltenden Rechtsvorschriften (Anlage I Kapitel III Sachgebiet E Abschnitt II Nr. 1 § 3 Abs. 1 des Einigungsvertrages vom 31. August 1990, BGBl. 1990 II S. 885, 961) nur noch anzuwenden, soweit es sich um die Voraussetzungen der Schutzfähigkeit und die Schutzdauer handelt.
§ 5 Satz 2 ErstrG
2Im übrigen unterliegen sie den mit dem Einigungsvertrag übergeleiteten Vorschriften des Bundesrechts.
§ 6 ErstrG
§ 6 Satz 1 ErstrG
Die Erteilung eines Patents nach den Rechtsvorschriften der Deutschen Demokratischen Republik steht der Veröffentlichung der Erteilung des Patents nach § 58 Abs. 1 des Patentgesetzes gleich.
§ 6a ErstrG
§ 6a Satz 1 ErstrG
Die Dauer der nach § 4 erstreckten Patente, die am 31. Dezember 1995 noch nicht abgelaufen sind, beträgt 20 Jahre, die mit dem auf die Anmeldung folgenden Tag beginnen.
§ 7 ErstrG
§ 7 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) 1Nach § 4 erstreckte Wirtschaftspatente gelten als Patente, für die eine Lizenzbereitschaftserklärung nach § 23 Abs. 1 Satz 1 des Patentgesetzes abgegeben worden ist.
§ 7 Abs. 1 Satz 2 ErstrG
2Dies gilt auch für Wirtschaftspatente, die auf Grund des Abkommens vom 18. Dezember 1976 über die gegenseitige Anerkennung von Urheberscheinen und anderen Schutzdokumenten für Erfindungen (GBl. II Nr. 15 S. 327) mit Wirkung für das in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannte Gebiet anerkannt worden sind.
§ 7 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) 1Der Inhaber eines auf das Vorliegen aller Schutzvoraussetzungen geprüften Patents kann zu jedem Zeitpunkt schriftlich gegenüber dem Deutschen Patent- und Markenamt erklären, daß die Lizenzbereitschaftserklärung nach Absatz 1 als widerrufen gelten soll.
§ 7 Abs. 2 Satz 2 ErstrG
2Ein Hinweis auf diese Erklärung wird im Patentblatt veröffentlicht.
§ 7 Abs. 2 Satz 3 ErstrG
3Wird der Unterschiedsbetrag nicht innerhalb der Frist des Satzes 2 gezahlt, so kann er mit dem Verspätungszuschlag noch bis zum Ablauf einer Frist von weiteren vier Monaten gezahlt werden.
§ 7 Abs. 2 Satz 4 ErstrG
4§ 17 Abs. 3 Satz 2 und 3 des Patentgesetzes ist entsprechend anzuwenden mit der Maßgabe, daß an die Stelle der Fälligkeit der Ablauf der Monatsfrist des Satzes 3 tritt.
§ 7 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
§ 8 ErstrG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Ist ein nach § 4 erstrecktes Patent nicht in deutscher Sprache veröffentlicht worden, so kann der Patentinhaber die Rechte aus dem Patent erst von dem Tag an geltend machen, an dem eine von ihm eingereichte deutsche Übersetzung der Patentschrift auf seinen Antrag vom Deutschen Patentamt veröffentlicht worden ist.
§ 8 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
§ 8 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
(3) 1Ist die Übersetzung der Patentschrift fehlerhaft, so kann der Patentinhaber die Veröffentlichung einer von ihm eingereichten berichtigten Übersetzung beantragen.
§ 8 Abs. 3 Satz 2 ErstrG
2Absatz 2 ist entsprechend anzuwenden.
§ 8 Abs. 4 Satz 1 ErstrG
(4) 1Der Wortlaut der Patentschrift stellt die verbindliche Fassung dar.
§ 8 Abs. 4 Satz 2 ErstrG
2Ist die Übersetzung der Patentschrift fehlerhaft, so darf derjenige, der in gutem Glauben die Erfindung in Benutzung genommen oder wirkliche und ernsthafte Veranstaltungen zur Benutzung der Erfindung getroffen hat, auch nach Veröffentlichung der berichtigten Übersetzung die Benutzung für die Bedürfnisse seines eigenen Betriebs in eigenen oder fremden Werkstätten im gesamten Bundesgebiet unentgeltlich fortsetzen, wenn die Benutzung keine Verletzung des Patents in der fehlerhaften Übersetzung der Patentschrift darstellen würde.
§ 9 ErstrG
§ 9 Satz 1 ErstrG
1Das in Artikel 3 Abs. 4 Satz 1 des Gesetzes zur Änderung des Patentgesetzes und des Gesetzes über Warenkennzeichen der Deutschen Demokratischen Republik vom 29. Juni 1990 (GBl. I Nr. 40 S. 571) vorgesehene Recht, eine durch ein in ein Ausschließungspatent umgewandeltes Wirtschaftspatent geschützte Erfindung weiterzubenutzen, bleibt bestehen und wird auf das übrige Bundesgebiet erstreckt.
§ 9 Satz 2 ErstrG
2Der Patentinhaber hat Anspruch auf eine angemessene Vergütung.
§ 10 ErstrG
§ 10 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
§ 10 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) 1Liegt die Anmeldung nicht in deutscher Sprache vor, so fordert das Deutsche Patent- und Markenamt den Anmelder auf, eine deutsche Fassung der Anmeldung innerhalb von drei Monaten nachzureichen.
§ 10 Abs. 2 Satz 2 ErstrG
2Wird die deutsche Fassung nicht innerhalb der Frist vorgelegt, so gilt die Anmeldung als zurückgenommen.
§ 10 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
(3) Bei einer nach § 4 erstreckten Patentanmeldung wird, sofern die Erteilung des Patents noch nicht beschlossen worden ist, die freie Einsicht in die Akten nach § 31 Abs. 2 Nr. 2 des Patentgesetzes gewährt und die Anmeldung als Offenlegungsschrift veröffentlicht.
§ 10 Abs. 4 Satz 1 ErstrG
(4) 1Ist für eine nach § 4 erstreckte Patentanmeldung ein Prüfungsantrag wirksam gestellt worden, so wird er weiterbehandelt.
§ 10 Abs. 4 Satz 2 ErstrG
2Ist die Prüfung von Amts wegen begonnen worden, so wird die Prüfung nur fortgesetzt, wenn der Anmelder den Prüfungsantrag nach § 44 Abs. 1 und 2 des Patentgesetzes stellt.
§ 11 ErstrG
§ 11 Satz 1 ErstrG
1Auf Antrag des Patentinhabers oder eines Dritten ermittelt das Deutsche Patentamt zu einem nach § 4 erstreckten Patent die öffentlichen Druckschriften, die für die Beurteilung der Patentfähigkeit der Erfindung in Betracht zu ziehen sind (Recherche).
§ 11 Satz 2 ErstrG
2§ 43 Abs. 3 bis 6 und 7 Satz 1 des Patentgesetzes ist entsprechend anzuwenden.
§ 12 ErstrG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) 1Ein nach § 4 erstrecktes Patent, das nicht auf das Vorliegen aller Schutzvoraussetzungen geprüft ist, wird auf Antrag von der Prüfungsstelle des Deutschen Patent- und Markenamt geprüft.
§ 12 Abs. 1 Satz 2 ErstrG
2Der Antrag kann vom Patentinhaber und jedem Dritten gestellt werden.
§ 12 Abs. 1 Satz 3 ErstrG
3§ 44 Abs. 1, 2 und 4 Satz 1 und § 45 des Patentgesetzes sind entsprechend anzuwenden; § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 des Patentgesetzes ist entsprechend anzuwenden, wenn ein Antrag nach § 11 gestellt worden ist.
§ 12 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) 1Ein für ein nach § 4 erstrecktes Patent bereits wirksam gestellter Prüfungsantrag wird von der Prüfungsstelle weiterbehandelt.
§ 12 Abs. 2 Satz 2 ErstrG
2Eine von Amts wegen bereits begonnene Prüfung eines Patents wird fortgesetzt.
§ 12 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
(3) 1Die Prüfung nach den Absätzen 1 und 2 führt zur Aufrechterhaltung oder zum Widerruf des Patents.
§ 12 Abs. 3 Satz 2 ErstrG
2§ 58 Abs. 1 Satz 1 und 2 des Patentgesetzes ist entsprechend anzuwenden.
§ 12 Abs. 3 Satz 3 ErstrG
3Gegen die Aufrechterhaltung kann Einspruch nach § 59 des Patentgesetzes erhoben werden.
§ 12 Abs. 4 Satz 1 ErstrG
(4) Auf Patente im Sinne des Absatzes 1 ist § 81 Abs. 2 des Patentgesetzes nicht anzuwenden.
§ 12 Abs. 5 Satz 1 ErstrG
(5) § 130 des Patentgesetzes ist auf Prüfungsverfahren nach den Absätzen 1 und 2 entsprechend anzuwenden.
§ 13 ErstrG
§ 13 Satz 1 ErstrG
1Ist vom Deutschen Patentamt ein nach § 4 erstrecktes Patent nach § 18 Abs. 1 oder 2 des Patentgesetzes der Deutschen Demokratischen Republik bestätigt oder erteilt worden, so kann bis zum Ablauf des 31. Juli 1992 noch Einspruch beim Deutschen Patentamt erhoben werden.
§ 13 Satz 2 ErstrG
2Die §§ 59 bis 62 des Patentgesetzes sind anzuwenden.
§ 14 ErstrG
§ 14 Satz 1 ErstrG
Berichtigungsverfahren nach § 19 des Patentgesetzes der Deutschen Demokratischen Republik, die am 1. Mai 1992 beim Deutschen Patentamt noch anhängig sind, werden in der Lage, in der sie sich befinden, als Beschränkungsverfahren nach § 64 des Patentgesetzes weitergeführt.
§ 15 ErstrG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) 1Die Erklärung nach § 5 Abs. 1 Satz 1 des Gebrauchsmustergesetzes kann auch in bezug auf nach § 4 erstreckte Patente oder Patentanmeldungen abgegeben werden.
§ 15 Abs. 1 Satz 2 ErstrG
2Dies gilt nicht für Patente, die vom ehemaligen Patentamt der Deutschen Demokratischen Republik nach Prüfung auf das Vorliegen aller Schutzvoraussetzungen erteilt oder bestätigt worden sind.
§ 15 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
§ 15 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
(3) Rechte nach § 9 oder auf Grund von § 7 Abs. 1 und 3, die Erfindung gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung zu benutzen, und Weiterbenutzungsrechte nach § 28 gelten auch gegenüber einem nach Absatz 1 abgezweigten Gebrauchsmuster.
§ 20 ErstrG
§ 20 Löschung eingetragener Marken nach § 10 Abs. 2 des Warenzeichengesetzes
§ 20 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Die Löschung einer nach § 4 erstreckten Marke erfolgt von Amts wegen oder auf Antrag nach § 10 Abs. 2 Nr. 2 des Warenzeichengesetzes nur dann, wenn die Marke sowohl nach den bisher anzuwendenden Rechtsvorschriften als auch nach den Vorschriften des Warenzeichengesetzes nicht schutzfähig ist.
§ 20 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) Absatz 1 ist auf Anträge auf Entziehung des Schutzes einer nach § 4 erstreckten international registrierten Marke gemäß § 10 der Verordnung über die internationale Registrierung von Fabrik- oder Handelsmarken entsprechend anzuwenden.
§ 21 ErstrG
§ 21 Löschung eingetragener Marken nach § 11 des Warenzeichengesetzes
§ 21 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) 1Die Löschung einer nach § 4 erstreckten Marke, die auf Grund einer in der Zeit vom 1. Juli bis zum Ablauf des 2. Oktober 1990 eingereichten Anmeldung eingetragen worden ist, kann ein Dritter nach § 11 Abs. 1 Nr. 1 des Warenzeichengesetzes auch dann beantragen, wenn das Zeichen für ihn auf Grund einer Anmeldung mit älterem Zeitrang für gleiche oder gleichartige Waren in der Zeichenrolle eingetragen steht und nach § 1 erstreckt worden ist.
§ 21 Abs. 1 Satz 2 ErstrG
2Einer solchen Eintragung steht eine nach § 1 erstreckte international registrierte Marke nach dem Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken gleich.
§ 21 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
§ 22 ErstrG
§ 22 Prüfung angemeldeter Marken
§ 22 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Auf nach § 4 erstreckte Markenanmeldungen sind die Vorschriften des Warenzeichengesetzes anzuwenden, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.
§ 22 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
§ 22 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
(3) Die Absätze 1 und 2 sind auf nach § 4 erstreckte international registrierte Marken nach dem Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken entsprechend anzuwenden.
§ 23 ErstrG
§ 23 Bekanntmachung angemeldeter Marken, Widerspruch
§ 23 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Nach § 4 erstreckte Markenanmeldungen werden, auch soweit eine Prüfung nach den bisher anzuwendenden Rechtsvorschriften bereits stattgefunden hat, nach § 5 Abs. 2 oder § 6a Abs. 3 des Warenzeichengesetzes bekanntgemacht.
§ 23 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) 1Gegen die Eintragung der in Absatz 1 genannten angemeldeten Zeichen kann nach § 5 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 des Warenzeichengesetzes Widerspruch nur erheben,
§ 23 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ErstrG
wer für gleiche oder gleichartige Waren oder Dienstleistungen ein mit dem angemeldeten Zeichen übereinstimmendes Zeichen (§ 31 des Warenzeichengesetzes) mit älterem Zeitrang, das nach § 4 erstreckt worden ist, beim ehemaligen Patentamt der Deutschen Demokratischen Republik angemeldet hat oder
§ 23 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ErstrG
wer, soweit das bekanntgemachte Zeichen in der Zeit vom 1. Juli bis zum Ablauf des 2. Oktober 1990 beim ehemaligen Patentamt der Deutschen Demokratischen Republik angemeldet worden ist, für gleiche oder gleichartige Waren ein mit dem angemeldeten Zeichen übereinstimmendes Zeichen (§ 31 des Warenzeichengesetzes) mit älterem Zeitrang, das nach § 1 erstreckt worden ist, beim Deutschen Patentamt angemeldet hat.
§ 23 Abs. 2 Satz 2 ErstrG
2Den in Nummer 1 und Nummer 2 bezeichneten früheren Anmeldungen stehen nach § 1 oder § 4 erstreckte international registrierte Marken nach dem Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken gleich.
§ 23 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
(3) Die Absätze 1 und 2 sind auf Widersprüche nach § 2 der Verordnung über die internationale Registrierung von Fabrik- oder Handelsmarken, die gegen eine nach § 4 erstreckte international registrierte Marke erhoben werden, entsprechend anzuwenden.
§ 24 ErstrG
§ 24 Schutzdauer
§ 24 Satz 1 ErstrG
Auf die Berechnung der Dauer des Schutzes von nach § 4 erstreckten Marken ist § 9 Abs. 1 des Warenzeichengesetzes anzuwenden.
§ 25 ErstrG
§ 25 Übertragung einer Marke, Warenzeichenverbände
§ 25 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Eine vor dem 1. Mai 1992 vorgenommene Übertragung der sich aus einer Marke oder Markenanmeldung, die nach § 4 erstreckt worden ist, ergebenden Rechte ist abweichend von § 17 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes über Warenkennzeichen vom 30. November 1984 (GBl. I Nr. 33 S. 397), das durch Artikel 2 des Gesetzes vom 29. Juni 1990 (GBl. I Nr. 40 S. 571) geändert worden ist, auch ohne entsprechende Eintragung in Register wirksam.
§ 25 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) Die Löschung eines nach § 1 erstreckten Verbandszeichens oder einer nach § 4 erstreckten Kollektivmarke oder die Versagung der Eintragung eines solchen Zeichens kann nicht darauf gestützt werden, daß der Verband, für den das Zeichen eingetragen oder angemeldet ist, nicht rechtsfähig ist, wenn dieser am 1. Mai 1992 in das Verbandsregister nach § 7 des Gesetzes über Warenkennzeichen eingetragen war und er oder derjenige, dem das durch die Anmeldung oder Eintragung des Zeichens begründete Recht von dem Verband übertragen worden ist, dem Deutschen Patentamt bis zum Ablauf des 30. April 1993 nachweist, daß er die Voraussetzungen für die Anmeldung eines Verbandszeichens nach § 17 Abs. 1 oder 2 und § 18 Satz 1 des Warenzeichengesetzes erfüllt; § 20 des Warenzeichengesetzes ist insoweit nicht anzuwenden.
§ 26 ErstrG
§ 26 Zusammentreffen von Rechten
§ 26 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
§ 26 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) Der Gegenstand des Schutzrechts oder der Schutzrechtsanmeldung darf jedoch in dem Gebiet, auf das das Schutzrecht oder die Schutzrechtsanmeldung erstreckt worden ist, nicht oder nur unter Einschränkung benutzt werden, soweit die uneingeschränkte Benutzung zu einer wesentlichen Beeinträchtigung des Inhabers des anderen Schutzrechts oder der anderen Schutzrechtsanmeldung oder der Personen, denen er die Benutzung des Gegenstands seines Schutzrechts oder seiner Schutzrechtsanmeldung gestattet hat, führen würde, die unter Berücksichtigung aller Umstände des Falles und bei Abwägung der berechtigten Interessen der Beteiligten unbillig wäre.
§ 26 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
§ 27 ErstrG
§ 27 Vorbenutzungsrechte
§ 27 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Ist die Wirkung eines nach § 1 oder § 4 erstreckten Patents oder Gebrauchsmusters durch ein Vorbenutzungsrecht eingeschränkt (§ 12 des Patentgesetzes, § 13 Abs. 3 des Gebrauchsmustergesetzes, § 13 Abs. 1 des Patentgesetzes der Deutschen Demokratischen Republik), so gilt dieses Vorbenutzungsrecht mit den sich aus § 12 des Patentgesetzes ergebenden Schranken im gesamten Bundesgebiet.
§ 27 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) Absatz 1 ist entsprechend anzuwenden, wenn die Voraussetzungen für die Anerkennung eines Vorbenutzungsrechts in dem Gebiet vorliegen, in dem das Schutzrecht bisher nicht galt.
§ 28 ErstrG
§ 28 Weiterbenutzungsrechte
§ 28 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) 1Die Wirkung eines nach § 1 oder § 4 erstreckten Patents oder Gebrauchsmusters tritt gegen denjenigen nicht ein, der die Erfindung in dem Gebiet, in dem das Schutzrecht bisher nicht galt, nach dem für den Zeitrang der Anmeldung maßgeblichen Tag und vor dem 1. Juli 1990 rechtmäßig in Benutzung genommen hat.
§ 28 Abs. 1 Satz 2 ErstrG
2Dieser ist befugt, die Erfindung im gesamten Bundesgebiet für die Bedürfnisse seines eigenen Betriebs in eigenen oder fremden Werkstätten mit den sich aus § 12 des Patentgesetzes ergebenden Schranken auszunutzen, soweit die Benutzung nicht zu einer wesentlichen Beeinträchtigung des Inhabers des Schutzrechts oder der Personen, denen er die Benutzung des Gegenstandes seines Schutzrechts gestattet hat, führt, die unter Berücksichtigung aller Umstände des Falles und bei Abwägung der berechtigten Interessen der Beteiligten unbillig wäre.
§ 28 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
§ 28 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
§ 29 ErstrG
§ 29 Zusammentreffen mit Benutzungsrechten nach § 23 des Patentgesetzes
§ 29 Satz 1 ErstrG
1Soweit Patente oder Patentanmeldungen, für die eine Lizenzbereitschaftserklärung nach § 23 des Patentgesetzes abgegeben worden ist oder nach § 7 als abgegeben gilt, mit Patenten, Patentanmeldungen oder Gebrauchsmustern in ihrem Schutzbereich übereinstimmen und infolge der Erstreckung nach diesem Gesetz zusammentreffen, können die Inhaber der zuletzt genannten Patente, Patentanmeldungen oder Gebrauchsmuster die Rechte aus diesen Schutzrechten oder Schutzrechtsanmeldungen ohne Rücksicht auf deren Zeitrang gegen denjenigen geltend machen, der nach § 23 Abs. 3 Satz 4 des Patentgesetzes berechtigt ist, die Erfindung zu benutzen.
§ 29 Satz 2 ErstrG
2§ 28 bleibt unberührt.
§ 30 ErstrG
§ 30 Warenzeichen und Marken
§ 30 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Trifft ein Warenzeichen, das nach § 1 auf das in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannte Gebiet erstreckt wird, infolge der Erstreckung mit einer übereinstimmenden Marke zusammen, die nach § 4 auf das übrige Bundesgebiet erstreckt wird, so darf jedes der Zeichen in dem Gebiet, auf das es erstreckt wird, nur mit Zustimmung des Inhabers des anderen Zeichens benutzt werden.
§ 30 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
§ 30 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ErstrG
§ 30 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ErstrG
wenn der Inhaber des Zeichens glaubhaft macht, daß ihm nach den Vorschriften des Vermögensgesetzes ein Anspruch auf Rückübertragung des anderen Zeichens oder des Unternehmens, zu dem das andere Zeichen gehört, zusteht,
§ 30 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ErstrG
§ 30 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
§ 30 Abs. 4 Satz 1 ErstrG
(4) Erweist sich im Falle des Absatzes 2 Nr. 2 der Rückübertragungsanspruch als unbegründet, so ist der Inhaber des Warenzeichens verpflichtet, den Schaden zu ersetzen, der dem Inhaber der übereinstimmenden Marke dadurch entstanden ist, daß das Zeichen in dem Gebiet, auf das es erstreckt worden ist, ohne seine Zustimmung benutzt worden ist.
§ 31 ErstrG
§ 31 Sonstige Kennzeichenrechte
§ 31 Satz 1 ErstrG
Treffen Warenzeichen oder Marken, die nach diesem Gesetz auf das in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannte Gebiet oder auf das übrige Bundesgebiet erstreckt werden, infolge der Erstreckung mit einem Namen, einer Firma, einer besonderen Bezeichnung eines Unternehmens oder einem sonstigen durch Benutzung erworbenen Kennzeichenrecht zusammen, so ist § 30 entsprechend anzuwenden.
§ 32 ErstrG
§ 32 Weiterbenutzungsrecht
§ 32 Satz 1 ErstrG
1Die Wirkung einer nach § 4 auf das übrige Bundesgebiet erstreckten eingetragenen Marke oder Markenanmeldung, die nach § 1 oder § 4 Abs. 1 oder Abs. 2 Nr. 1 des Warenzeichengesetzes von der Eintragung ausgeschlossen wäre, tritt gegen denjenigen nicht ein, der ein mit der Marke übereinstimmendes Zeichen für gleiche oder gleichartige Waren oder Dienstleistungen im übrigen Bundesgebiet bereits vor dem 1. Juli 1990 rechtmäßig benutzt hat.
§ 32 Satz 2 ErstrG
2Dieser ist befugt, das Zeichen im gesamten Bundesgebiet zu benutzen, soweit die Benutzung nicht zu einer wesentlichen Beeinträchtigung des Markeninhabers oder der Personen, denen er die Benutzung der Marke gestattet hat, führt, die unter Berücksichtigung aller Umstände des Falles und bei Abwägung der berechtigten Interessen der Beteiligten und der Allgemeinheit unbillig wäre.
§ 33 ErstrG
§ 33 Umwandlung
§ 33 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Die in das Register für Herkunftsangaben eingetragenen Herkunftsangaben und die zur Eintragung in dieses Register angemeldeten Herkunftsangaben werden auf Antrag gemäß den nachfolgenden Bestimmungen in Verbandszeichen (§§ 17 bis 23 des Warenzeichengesetzes) umgewandelt.
§ 33 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
§ 34 ErstrG
§ 34 Antrag auf Umwandlung
§ 34 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Der Antrag auf Umwandlung kann nur von den in § 17 des Warenzeichengesetzes aufgeführten rechtsfähigen Verbänden oder juristischen Personen des öffentlichen Rechts gestellt werden.
§ 34 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) 1Der Antrag auf Umwandlung ist bis zum Ablauf des 30. April 1993 zu stellen.
§ 34 Abs. 2 Satz 2 ErstrG
2Der Antrag ist gebührenfrei.
§ 34 Abs. 2 Satz 3 ErstrG
3Gegen die Versäumung der Frist findet keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand statt.
§ 34 Abs. 3 Satz 1 ErstrG
(3) 1Wird der Antrag nicht innerhalb der in Absatz 2 genannten Frist gestellt, so erlischt das Recht aus der Eintragung in das Register für Herkunftsangaben oder das mit der Anmeldung der Herkunftsangabe begründete Recht.
§ 34 Abs. 3 Satz 2 ErstrG
2Das Erlöschen ist in dem Register oder in den Akten der Anmeldung zu vermerken.
§ 34 Abs. 4 Satz 1 ErstrG
(4) Das Erlöschen von Rechten gemäß Absatz 3 beeinträchtigt nicht die Befugnis, Ansprüche hinsichtlich der betroffenen Herkunftsangaben nach den allgemeinen Vorschriften geltend zu machen.
§ 35 ErstrG
§ 35 Anwendung des Warenzeichengesetzes
§ 35 Satz 1 ErstrG
Der Antrag auf Umwandlung wird, soweit nachfolgend nichts anders bestimmt ist, als Anmeldung eines Verbandszeichens nach den §§ 17 bis 23 des Warenzeichengesetzes behandelt.
§ 36 ErstrG
§ 36 Zusammentreffen von umgewandelten Herkunftsangaben und Warenzeichen
§ 36 Satz 1 ErstrG
Die §§ 2 und 3, 20 bis 24 und 30 bis 32 sind auf Anträge auf Umwandlung von Herkunftsangaben in Verbandszeichen und als Verbandszeichen eingetragene umgewandelte Herkunftsangaben entsprechend anzuwenden.
§ 37 ErstrG
§ 37 Schutzfähigkeit umgewandelter Herkunftsangaben
§ 37 Satz 1 ErstrG
Liegen die Voraussetzungen für die Eintragung eines Verbandszeichens im übrigen vor, so kann die Umwandlung einer eingetragenen oder angemeldeten Herkunftsangabe in ein Verbandszeichen nicht mit der Begründung abgelehnt werden, daß es sich nicht um eine Herkunftsangabe handelt, es sei denn, daß die Bezeichnung ihre ursprüngliche Bedeutung als geographische Angabe verloren hat und von den in Betracht kommenden Verkehrskreisen im gesamten Bundesgebiet ausschließlich als Warenname oder als Bezeichnung einer Sorte oder Art eines Erzeugnisses aufgefaßt wird.
§ 38 ErstrG
§ 38 Weiterbenutzungsrecht
§ 38 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) 1Trifft eine in ein Verbandszeichen umgewandelte Herkunftsangabe im übrigen Bundesgebiet auf eine übereinstimmende Bezeichnung, die dort vor dem 1. Juli 1990 rechtmäßig als Gattungsbezeichnung benutzt worden ist, so darf die Bezeichnung zur Kennzeichnung von Waren oder Verpackungen oder in Ankündigungen, Preislisten, Geschäftsbriefen, Empfehlungen, Rechnungen und dergleichen noch bis zum Ablauf von zwei Jahren nach der Eintragung des Verbandszeichens benutzt werden.
§ 38 Abs. 1 Satz 2 ErstrG
2Nach Ablauf dieser Frist noch vorhandene, so gekennzeichnete Waren oder Verpackungen oder vorhandene Ankündigungen, Preislisten, Geschäftsbriefe, Empfehlungen, Rechnungen oder dergleichen dürfen noch bis zum Ablauf von weiteren zwei Jahren abgesetzt und aufgebraucht werden.
§ 38 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) Trifft eine in ein Verbandszeichen umgewandelte Herkunftsangabe im übrigen Bundesgebiet auf eine übereinstimmende Bezeichnung, die dort vor dem 1. Juli 1990 rechtmäßig von einem Unternehmen benutzt worden ist, das hinsichtlich der Benutzung dieser Bezeichnung die Tradition eines ursprünglich in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet ansässigen Geschäftsbetriebs fortführt, so ist Absatz 1 entsprechend anzuwenden mit der Maßgabe, daß die Frist zur Weiterbenutzung nach Satz 1 zehn Jahre beträgt.
§ 49 ErstrG
§ 49 Arbeitnehmererfindungen
§ 49 Satz 1 ErstrG
1Auf Erfindungen, die vor dem 3. Oktober 1990 in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet gemacht worden sind, sind die Vorschriften des Gesetzes über Arbeitnehmererfindungen über das Entstehen und die Fälligkeit des Vergütungsanspruchs bei unbeschränkter Inanspruchnahme einer Diensterfindung, soweit bis zum 1. Mai 1992 der Vergütungsanspruch noch nicht entstanden ist, sowie die Vorschriften über das Schiedsverfahren und das gerichtliche Verfahren anzuwenden.
§ 49 Satz 2 ErstrG
2Im übrigen verbleibt es bei den bisher für sie geltenden Vorschriften (Anlage I Kapitel III Sachgebiet E Abschnitt II Nr. 1 § 11 des Einigungsvertrages vom 31. August 1990, BGBl. 1990 II S. 885, 962).
§ 50 ErstrG
§ 50 Überleitung von Schlichtungsverfahren
§ 50 Satz 1 ErstrG
§ 51 ErstrG
§ 51 Überleitung von Beschwerde- und Nichtigkeitsverfahren
§ 51 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
§ 51 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
(2) Verfahren, die am 1. Mai 1992 bei einer Spruchstelle für die Löschung von Warenkennzeichen des Deutschen Patentamts noch anhängig sind, werden von der Warenzeichenabteilung des Deutschen Patentamts fortgeführt.
§ 52 ErstrG
§ 52 Fristen
§ 52 Satz 1 ErstrG
Ist Gegenstand des Verfahrens ein nach § 4 erstrecktes Schutzrecht oder eine nach § 4 erstreckte Schutzrechtsanmeldung, so richtet sich der Lauf einer verfahrensrechtlichen Frist, der vor dem 1. Mai 1992 begonnen hat, nach den bisher anzuwendenden Rechtsvorschriften.
§ 53 ErstrG
§ 53 Gebühren
§ 53 Abs. 1 Satz 1 ErstrG
(1) Gebühren für nach § 4 erstreckte Schutzrechte und Schutzrechtsanmeldungen, die vor dem 1. Mai 1992 fällig geworden sind, sind nach den bisher anzuwendenden Rechtsvorschriften zu entrichten.
§ 53 Abs. 2 Satz 1 ErstrG
§ 54 ErstrG
§ 54 Anwendung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb und sonstiger Rechtsvorschriften
§ 54 Satz 1 ErstrG
Die Anwendung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb und der allgemeinen Vorschriften über den Erwerb oder die Ausübung von Rechten, wie insbesondere über den Rechtsmißbrauch, wird durch die Bestimmungen dieses Gesetzes nicht berührt.
§ 55 ErstrG
§ 55 Satz 1 ErstrG

References: § 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 2

§ 2

§ 2
 § 1
 § 11
 § 4

§ 2
 § 4

§ 2
 § 1
 § 10

§ 3

§ 3

§ 3
 § 1
 § 5
 § 6
 § 4

§ 3
 § 4

§ 3
 § 5
 § 5
 § 6

§ 3
 § 2
 § 1

§ 4

§ 4

§ 4

§ 4

§ 4

§ 5

§ 5
 § 4
 § 3

§ 5

§ 6

§ 6
 § 58

§ 6

§ 6
 § 4

§ 7

§ 7
 § 4
 § 23

§ 7

§ 7

§ 7

§ 7

§ 7

§ 7

§ 8

§ 8
 § 4

§ 8

§ 8

§ 8

§ 8

§ 8

§ 9

§ 9

§ 9

§ 10

§ 10

§ 10

§ 10

§ 10
 § 4
 § 31

§ 10
 § 4

§ 10
 § 44

§ 11

§ 11
 § 4

§ 11

§ 12

§ 12
 § 4

§ 12

§ 12
 § 45
 § 44
 § 11

§ 12
 § 4

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12
 § 59

§ 12
 § 81

§ 12
 § 130

§ 13

§ 13
 § 4
 § 18

§ 13

§ 14

§ 14
 § 19
 § 64

§ 15

§ 15
 § 5
 § 4

§ 15

§ 15

§ 15
 § 9
 § 7
 § 28

§ 20

§ 20
 § 10

§ 20
 § 4
 § 10

§ 20
 § 4
 § 10

§ 21

§ 21
 § 11

§ 21
 § 4
 § 11
 § 1

§ 21
 § 1

§ 21

§ 22

§ 22

§ 22
 § 4

§ 22

§ 22
 § 4

§ 23

§ 23

§ 23
 § 4
 § 5
 § 6

§ 23
 § 5

§ 23
 § 4

§ 23
 § 1

§ 23
 § 1
 § 4

§ 23
 § 2
 § 4

§ 24

§ 24

§ 24
 § 4
 § 9

§ 25

§ 25

§ 25
 § 4
 § 17

§ 25
 § 1
 § 4
 § 7
 § 17
 § 18
 § 20

§ 26

§ 26

§ 26

§ 26

§ 26

§ 27

§ 27

§ 27
 § 1
 § 4
 § 13
 § 13
 § 12

§ 27

§ 28

§ 28

§ 28
 § 1
 § 4

§ 28
 § 12

§ 28

§ 28

§ 29

§ 29
 § 23

§ 29
 § 23
 § 7
 § 23

§ 29

§ 30

§ 30

§ 30
 § 1
 § 4

§ 30

§ 30

§ 30

§ 30

§ 30

§ 30

§ 31

§ 31

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 § 30

§ 32

§ 32

§ 32
 § 4
 § 1
 § 4

§ 32

§ 33

§ 33

§ 33

§ 33

§ 34

§ 34

§ 34
 § 17

§ 34

§ 34

§ 34

§ 34

§ 34

§ 34

§ 35

§ 35

§ 35

§ 36

§ 36

§ 36

§ 37

§ 37

§ 37

§ 38

§ 38

§ 38

§ 38

§ 38

§ 49

§ 49

§ 49

§ 49
 § 11

§ 50

§ 50

§ 50

§ 51

§ 51

§ 51

§ 51

§ 52

§ 52

§ 52
 § 4
 § 4

§ 53

§ 53

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 § 4

§ 53

§ 54

§ 54

§ 54

§ 55

§ 55