Source: https://www.allianzpk.at/arbeitnehmer/ansprueche/vorpensionsantritt.html/
Timestamp: 2017-09-23 03:54:38+00:00

Document:
Verfügung vor Pensionsantritt - ArbeitnehmerIn | Allianz Pensionskasse
ArbeitnehmerIn Ansprüche: Verfügung vor Pensionsantritt
Allgemeines vor Pensionsantritt
Die Allianz Pensionskasse wird vom Arbeitgeber bzw. von der Arbeitgeberin über die Beendigung des Dienstverhältnisses im Rahmen der monatlichen Beitragsmeldung informiert. Aufgrund dieser Meldung wird Ihr Pensionskassenkonto abgerechnet. In Folge erhalten Sie ein persönliches Schreiben mit Ihren Verfügungsmöglichkeiten.
Voraussetzungen für den Anspruch vor Pensionsantritt
Abrechnung des Pensionskassenkontos und Verfügungsmöglichkeit erst bei Beendigung des Dienstverhältnisses
Keine Unverfallbarkeitsfrist
In Pensionskassenverträgen kann maximal eine Frist von 3 Jahren vereinbart sein, innerhalb derer kein Anspruch auf die eingezahlten Arbeitgeber- bzw. Arbeitgeberinnenbeiträge besteht. Arbeitnehmer- bzw. Arbeitnehmerinnenbeiträge sind sofort unverfallbar.
Verfügungsmöglichkeiten vor Pensionsantritt
Beitragsfrei gestellte Anwartschaft
Übertragung in das Vorsorgemodell des neuen Arbeitgebers bzw. der neuen Arbeitgeberin
Übertragung in eine bereits unverfallbare Anwartschaft
Übertragung in eine direkte Leistungszusage
Übertragung in eine ausländische Vorsorgeeinrichtung
Beitragsfortsetzung mit eigenen Beiträgen
Abfindung des Unverfallbarkeitsbetrag
§ 5 (2) Z1 BPG
Umwandlung des Unverfallbarkeitsbetrages in eine beitragsfrei gestellte Anwartschaft. Das angesparte Kapital wird weiter in der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft veranlagt und zu Pensionsantritt eine lebenslange Rente ausbezahlt.
§ 5 (2) Z2 BPG
Übertragung des Unverfallbarkeitsbetrages in die Pensionskasse oder die betriebliche Kollektivversicherung oder in eine Gruppenrentenversicherung eines neuen Arbeitgebers bzw. einer neuen Arbeitgeberin oder in eine Rentenversicherung ohne Rückkaufsrecht, ist möglich wenn, der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin bei der Übertragung Anwartschafts- oder Leistungsberechtigter bzw. Anwartschafts- oder Leistungsberechtigte ist.
Das angesparte Kapital kann in das Vorsorgemodell des neuen Arbeitgebers bzw. der neuen Arbeitgeberin steuerfrei übertragen werden („Rucksackprinzip“) oder Sie können eine Rentenversicherung abschließen. (Achtung: steuerpflichtig!).
§ 5 (2) Z2a BPG
Übertragung des Unverfallbarkeitsbetrages in eine Pensionskasse oder in eine betriebliche Kollektivversicherung, in der bereits eine unverfallbare Anwartschaft oder eine prämienfreie Versicherung veranlagt wird, wenn der neue Arbeitgeber bzw. die neue Arbeitgeberin nicht beabsichtigt eine Pensionskassenzusage oder betriebliche Kollektivversicherung abzuschließen.
Das angesparte Kapital kann steuerfrei übertragen werden („Rucksackprinzip“) wenn bereits eine Anwartschaft besteht und der neue Arbeitgeber bzw. die neue Arbeitgeberin nicht beabsichtigt ein Vorsorgemodell abzuschließen.
§ 5 (2) Z3 BPG
Übertragung des Unverfallbarkeitsbetrages in eine direkte Leistungszusage eines neuen Dienstgebers bzw. einer neuen Dienstgeberin innerhalb des Konzerns.
Das angesparte Kapital kann in eine direkte Leistungszusage übertragen werden.
§ 5 (2) Z4 BPG
Übertragung des Unverfallbarkeitsbetrages in eine ausländische Altersversorgungseinrichtung.
Wenn der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin dauernd seinen bzw. ihren Arbeitsort ins Ausland verlegt, kann das angesparte Kapital übertragen werden. (Achtung: nicht in jedem Fall steuerfrei!)
§ 5 (2) Z5 BPG
Fortsetzung mit eigenen Beiträgen, wenn auf Grund einer Leistungszusage mindestens fünf Jahre Beiträge geleistet wurden oder wenn ein Arbeitgeber- bzw. Arbeitgeberinnenwechsel innerhalb eines Konzerns stattfindet.
Sie können das Vorsorgemodell mit eigenen Beiträgen fortsetzen und die staatliche Prämie nutzen!
§ 5 (3) BPG
Abfindung des Unverfallbarkeitsbetrag, wenn dieser max. € 12.000,00 (Stand 2017) beträgt. Bis zu einer Höhe von € 12.000,00 können Sie die Auszahlung des Unverfallbarkeitsbetrages verlangen.
Beachten Sie in diesem Fall die Frist für die Auszahlungsbeantragung!
§ 5 (4) BPG
Gibt der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin gemäß § 5 (3) BPG keine Erklärung innerhalb von 6 Monaten über die Verwendung seines bzw. ihres Unverfallbarkeitsbetrages an, ist dieser in eine beitragsfrei gestellte Anwartschaft (§5 (2) Z1 BPG) umzuwandeln. Unterbleibt eine Erklärung kann zwischen Pensionskasse und Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin vereinbart werden, die beitragsfrei gestellte Anwartschaft bis zum Ablauf von 12 Monaten nach Ausscheiden in einen Unverfallbarkeitsbetrag umzuwandeln und abzufinden, wenn sich dieser unter der aktuellen Abfindungsgrenze befindet.
Freitags 8:00 bis 14:00 Uhr
Tel: 05 9009 80473
@: verwaltung.pk@allianz.at

References: § 5

§ 5

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