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Timestamp: 2018-05-21 16:30:31+00:00

Document:
Landesrecht BW IndVO | Landesnorm Baden-Württemberg | Gesamtausgabe | Verordnung des Umweltministeriums über das Einleiten von Abwasser in öffentliche Abwasseranlagen (Indirekteinleiterverordnung - IndVO) vom 19. April 1999 | gültig ab: 22.05.1999
Verordnung des Umweltministeriums über das Einleiten von...
§ 5 - Anzeige der Indirekteinleitung
§ 6 - Anforderungen nach dem kommunalen Satzungsrecht
§ 8 - Inkrafttreten, Übergangsregelung
Amtliche Abkürzung: IndVO
Ausfertigungsdatum: 19.04.1999
Gültig ab: 22.05.1999
Fundstelle: GBl. 1999, 181
das Einleiten von Abwasser in öffentliche Abwasseranlagen
(Indirekteinleiterverordnung - IndVO)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: §§ 1, 5, 7 und Anhang neu gefasst, §§ 2 bis 4 aufgehoben durch Artikel 12 des Gesetzes vom 3. Dezember 2013 (GBl. S. 389, 441)
Verordnung des Umweltministeriums über das Einleiten von Abwasser in öffentliche Abwasseranlagen (Indirekteinleiterverordnung - IndVO) vom 19. April 1999 22.05.1999
Eingangsformel 22.05.1999
§ 2 - - aufgehoben - 01.01.2014
§ 4 - - aufgehoben - 01.01.2014
§ 5 - Anzeige der Indirekteinleitung 01.01.2014
§ 6 - Anforderungen nach dem kommunalen Satzungsrecht 22.05.1999
§ 7 - Ordnungswidrigkeiten 01.01.2014
§ 8 - Inkrafttreten, Übergangsregelung 22.05.1999
Anhang 01.01.2014
Auf Grund von § 45 k Satz 1 und 2 des Wassergesetzes für Baden-Württemberg (WG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Januar 1999 (GBl. S. 1) wird verordnet:
Diese Verordnung gilt für das Einleiten von Abwasser, soweit an das Abwasser in einer Rechtsverordnung nach § 23 Absatz 1 Nummer 3 in Verbindung mit § 57 Absatz 2 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) Anforderungen für den Ort des Anfalls des Abwassers oder vor seiner Vermischung festgelegt sind, ausgenommen häusliches Abwasser, in öffentliche Abwasseranlagen (Indirekteinleitung).
Anzeige der Indirekteinleitung
(1) Anstelle einer Genehmigung nach § 58 Absatz 1 Satz 1 WHG bedarf die Einleitung nur der Anzeige, wenn das Abwasser vor seiner Einleitung in die öffentliche Abwasseranlage
in einer nach § 48 Absatz 1 Satz 2 WG genehmigungsfreien, aber nach anderen Vorschriften zugelassenen Anlage behandelt wird und nach dieser Zulassung die Anforderungen nach § 58 Absatz 2 WHG auf Grund der Behandlung als eingehalten gelten, oder
die im Anhang für die Stoffe und Stoffgruppen genannten Konzentrationen oder Frachten unterschreiten und die Anforderungen nach § 58 Absatz 2 WHG auf Grund der Behandlung als eingehalten gelten.
Die Anzeige ist spätestens einen Monat vor der Einleitung der zuständigen Wasserbehörde anzuzeigen. Für das Anzeigeverfahren gilt im Übrigen § 92 WG.
(2) Absatz 1 gilt entsprechend für das Einleiten in private Abwasseranlagen nach § 59 WHG.
(3) § 59 Absatz 2 WHG bleibt unberührt.
Anforderungen nach dem kommunalen Satzungsrecht
Einleitungsverbote, Einleitungsbeschränkungen und Überwachungsregelungen nach kommunalem Satzungsrecht bleiben unberührt.
Ordnungswidrig im Sinne von § 126 Absatz 1 Nummer 18 WG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig Abwasser ohne die nach § 5 erforderliche Anzeige in eine öffentliche Abwasseranlage einleitet.
(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Indirekteinleiterverordnung vom 12. Juli 1990 (GBl. S. 258) außer Kraft.
(2) Eine nach der bisherigen Verordnung erteilte Genehmigung gilt als Genehmigung nach dieser Verordnung fort. Eine Einleitung, die nach der bisherigen Verordnung als genehmigt galt, gilt weiterhin als genehmigt. Eine bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehende Einleitung, die nach bisherigem Recht genehmigungsfrei war, bleibt genehmigungsfrei.
Stuttgart, den 19. April 1999
(zu § 5 Satz 1 Nummer 2)
Stoff oder Stoffgruppe
Schwellenwert für die
Adsorbierbare organische gebundene Halogene (AOX) in der Originalprobe, angegeben als Chlorid
Arsen in der Originalprobe
(Trichlorethan, Trichlorethen, Tetrachlorethen und Trichlormethan)
in der Summe der Einzelstoffe
Chrom in der Originalprobe
Kupfer in der Originalprobe
Nickel in der Originalprobe
Silber in der Originalprobe
Zink in der Originalprobe
Die Schwellenwerte beziehen sich auf die nach § 4 AbwV maßgeblichen Analysen- und Messverfahren oder gleichwertige Untersuchungsmethoden. Die Schwellenwerte für die Schadstofffracht in Gramm je 1 Stunde werden aus der qualifizierten Stichprobe für das in einer Stunde anfallende Abwasser hochgerechnet.

References: § 5

§ 6

§ 8

§ 2

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8
 § 45
 § 23
 § 57
 § 58
 § 48
 § 58
 § 58
 § 92
 § 59
 § 59
 § 126
 § 5
 § 5
 § 4