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Timestamp: 2016-10-21 14:52:41+00:00

Document:
9C_409/2010 (05.07.2010)
9C_409/2010
Advokat Dr. Stefan Grundmann,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 27. Januar 2010.
Mit Verf�gung vom 30. M�rz 2009 lehnte die IV-Stelle des Kantons Basel-Landschaft das Gesuch der 1956 geborenen G.________ um Zusprechung von Leistungen der Invalidenversicherung mit der Feststellung ab, der Invalidit�tsgrad betrage null Prozent.
Das Kantonsgericht Basel-Landschaft wies die dagegen erhobene Beschwerde ab (Entscheid vom 27. Januar 2010).
G.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und erneuert das Rechtsbegehren, es sei ihr, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids, mit Wirkung ab September 1999 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur weiteren Abkl�rung an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
1.1 Das Kantonsgericht Basel-Landschaft erkannte, es sei nicht zu beanstanden, dass die Verwaltung f�r die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsf�higkeit auf das Gutachten des Instituts A.________ vom 8. September 2008 und dessen erg�nzende Stellungnahme vom 16. Dezember 2008 abgestellt habe. Danach best�nden keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit; nicht mit einer Beeintr�chtigung der Leistungsf�higkeit verbunden seien unter anderem eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung und ein chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom mit episodischen Spannungskopfschmerzen. Weder aus internistischer oder neurologischer noch aus psychiatrischer Sicht h�tten Befunde identifiziert werden k�nnen, die sich auf die Arbeitsf�higkeit auswirkten. Insbesondere sei die somatoforme Schmerzst�rung �berwindbar. Zusammenfassend k�nne bei der Explorandin eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit weder im Erwerb noch im Haushalt festgestellt werden. Berufliche Massnahmen seien nicht zu empfehlen.
Die Vorinstanz schloss, hinsichtlich der somatischen Befunde und deren Folgen stimmten die gutachtlichen Einsch�tzungen des Instituts A.________ mit den weiteren im medizinischen Dossier vorhandenen Beurteilungen �berein. Hingegen werde im Gutachten des Zentrums X.________ vom 17. Dezember 2002 nicht schl�ssig dargetan, wie sich aus der anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit bis 50 Prozent ergebe; zur Frage der �berwindbarkeit werde nicht Stellung bezogen. Das Gleiche gelte hinsichtlich eines weiteren Gutachtens des Zentrums X.________ vom 22. August 2006. Indizien f�r eine Unzuverl�ssigkeit der Expertise des Instituts A.________ vom 8. September 2008 l�gen nicht vor, so dass dessen Beweiswert nicht eingeschr�nkt sei.
1.2 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem wegen Verletzung von Bundesrecht im Sinne von Art. 95 lit. a BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 132 V 393).
Die beschwerdef�hrende Partei kann rechtsfehlerhafte Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz r�gen, wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Dabei darf sie sich grunds�tzlich aber nicht darauf beschr�nken, den bestrittenen Feststellungen des kantonalen Gerichts den nach ihrer Auffassung richtigen Sachverhalt gegen�berzustellen oder ihre eigene Beweisw�rdigung zu erl�utern. Vielmehr muss sie hinreichend genau angeben, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen rechtswidrig oder mit einem klaren Mangel behaftet sind (Urteil 4A_28/2007 vom 30. Mai 2007 E. 1.3 [in BGE 133 III 421 nicht publiziert]; Urteil 9C_688/2007 vom 22. Januar 2008 E. 2.3).
1.3 Die Vorinstanz hat die f�r die Beurteilung des Leistungsanspruchs einschl�gigen Rechtsgrundlagen und die dazu ergangene Rechtsprechung zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.1 In der Beschwerdeschrift wird geltend gemacht, der angefochtene Entscheid verkenne, dass die �berwindbarkeit der Schmerzst�rung nicht mehr gegeben sei; nicht oder unzutreffend gew�rdigt worden seien insbesondere die Kriterien der k�rperlichen Begleiterkrankung, des sozialen R�ckzuges und des prim�ren Krankheitsgewinns (vgl. BGE 131 V 49). Mit der Beurteilung, ob einzelne oder mehrere der einschl�gigen Kriterien gen�gend intensiv und konstant gegeben sind, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbare Schmerzst�rung und somit auf eine invalidisierende Gesundheitssch�digung zu gestatten, wird eine Rechtsfrage beantwortet (SVR 2008 IV Nr. 23 S. 71 E. 2.2, I 683/06). Dieser Rechtsfrage liegen Sachverhaltsfeststellungen zugrunde, die bundesgerichtlich nur eingeschr�nkt �berpr�fbar sind. Die vorinstanzlichen Feststellungen sind in den von der Beschwerdef�hrerin angesprochenen Punkten nicht offensichtlich unrichtig. Die Versicherte w�rdigt die Beweise lediglich anders und zieht daraus andere Schl�sse als die Vorinstanz, was eine unzul�ssige appellatorische Kritik darstellt (oben E. 1.2). Die Berufung auf das Zentrum X.________ l�sst ausser Acht, dass diese Abkl�rungsstelle von der Therapierbarkeit der gesundheitlichen St�rungen ausging, was jedoch an der sowohl am 17. Dezember 2002 wie auch am 22. August 2006 beschriebenen Abwehrhaltung der Beschwerdef�hrerin scheiterte, die sich selbst als "Kr�ppel" bezeichnete, welche "deutlich verzerrte Selbstkognition" den �rzten des Zentrums X.________ "die weitere Prognose zumindest als problematisch erscheinen" liess.
2.2 Weist die vorinstanzliche W�rdigung des medizinischen Dossiers keine augenf�lligen M�ngel auf, welche eine offensichtliche Unrichtigkeit oder eine Unvollst�ndigkeit der entsprechenden Feststellungen begr�nden k�nnten, so verletzt die Schlussfolgerung, die Leistungsf�higkeit sei weder im Haushalt noch im erwerblichen Bereich eingeschr�nkt, weshalb die IV-Stelle das Rentengesuch der Beschwerdef�hrerin zutreffenderweise abgelehnt habe, Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG) nicht. Im Einzelnen kann auf die Begr�ndung des kantonalen Gerichts verwiesen werden (Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 2 BGG).
Dem Verfahrensausgang entsprechend werden die Gerichtskosten der Beschwerdef�hrerin auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Luzern, 5. Juli 2010

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 105
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