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Timestamp: 2018-07-20 01:01:23+00:00

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(Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung - BITV 2.0)
Vom 12. September 2011 (BGBl. I S. 1843)
Zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 25. November 2016 (BGBl. I S. 2659)
§ 1 BITV 2.0 Sachlicher Geltungsbereich
§ 2 BITV 2.0 Einzubeziehende Gruppen von Menschen mit Behinderungen
§ 3 BITV 2.0 Anzuwendende Standards
§ 4 BITV 2.0 Folgenabschätzung
§ 5 BITV 2.0
§ 6 BITV 2.0
Software zum Zugriff der Nutzerin oder des Nutzers auf Webinhalte. Dies umfasst Webbrowser, Multimedia-Player, Plug-ins und andere Programme - einschließlich assistiver Technologien -, die Nutzerinnen und Nutzer beim Zugriff auf Webinhalte unterstützen.
Synchronisierte visuelle Alternative und/oder Text-Alternative für sprachliche und nichtsprachliche Audio-Informationen, die zum Verständnis des Medieninhalts benötigt werden. Erweiterte Untertitel ähneln grundsätzlich Untertiteln, die gesprochene Dialoge wiedergeben. Darüber hinaus beinhalten sie jedoch auch nichtsprachliche Audioinformationen (wie u. a. Toneffekte, Musik, Gelächter), die zum Verständnis des Programminhalts erforderlich sind. Erweiterte Untertitel sollten relevante Informationen im Video nicht beeinträchtigen. Audio-Deskriptionen müssen nicht mit erweiterten Untertiteln versehen werden, da es sich um Beschreibungen von Informationen handelt, die bereits visuell präsentiert wurden. Man unterscheidet zwischen "Closed Captions" und "Open Captions": "Closed Captions" können, wenn das Abspielgerät es zulässt, an- oder abgeschaltet werden. "Open Captions" können nicht abgeschaltet werden.
"general flash" - oder "red flash" - Schwelle
Allgemeiner Blitz ("general flash"):
Ein Paar von entgegengesetzten Änderungen der relativen Luminanz um 10 % oder mehr als die maximale relative Luminanz, wobei die relative Luminanz der dunkleren Bilder unter 0,80 liegt und wobei "ein Paar von entgegenwirkenden Änderungen" ein Anstieg gefolgt von einem Rückgang bzw. ein Rückgang gefolgt von einem Anstieg ist.
Roter Blitz ("red flash"):
Für allgemeine Software oder Webinhalte liefert der Gebrauch eines auf dem angezeigten Bildschirmbereich beliebig platzierten 341 × 256 Pixel großen Rechtecks bei einer Bildschirmauflösung von 1024 × 768 Pixel einen guten Schätzwert eines 10-Grad-Sichtfeldes für Standard-Bildschirmgrößen und Standard-Entfernungen der Augen zum Bildschirm (z. B. 15- bis 17-Zoll-Bildschirm bei 59 bis 66 cm Entfernung). Da höher auflösende Bildschirme den Inhalt in gleicher Weise mit kleineren und schärferen Bildern wiedergeben, wird die geringere Auflösung für die Definition der Grenzwerte verwendet.
wenn für entweder einen oder beide Zustände eines jeden Überganges gilt: R/(R + G + B) => 0,8,
und wenn für beide Zustände eines jeden Überganges der Wechsel in den Werten von (R - G - B) × 320 > 20 [negative Werte von (R - G - B) × 320 werden auf 0 gesetzt] ist.
R-, G- und B-Werte reichen - wie in der Definition für die "relative Luminanz" angegeben - von 0 bis 1.
Das Kontrastverhältnis berechnet sich aus: (L1 + 0,05)/(L2 + 0,05), wobei
wenn RsRGB =< 0,03928 dann R = RsRGB/12,92 sonst R = [(RsRGB + 0,055)/1,055]2.4
wenn GsRGB =< 0,03928 dann G = GsRGB/12,92 sonst G = [(GsRGB + 0,055)/1,055]2.4
wenn BsRGB =< 0,03928 dann B = BsRGB/12,92 sonst B = [(BsRGB + 0,055)/1,055]2.4
Die Auflösung beträgt mindestens 320 × 240 Pixel.
Berlin, den 12. September 2011
D i e B u n d e s m i n i s t e r i n f ü r A r b e i t u n d S o z i a l e s

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6