Source: https://vfalle.wordpress.com/2013/07/03/keiner-ist-verantwortlich-der-kunde-wollte-es-ja-so-teil-6/
Timestamp: 2017-12-13 03:12:53+00:00

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Keiner ist verantwortlich – der Kunde wollte es ja so (Teil 6) « Missverstanden vom Vermögensberater ? Eine Vertrauensfrage!
5 Gedanken zu „Keiner ist verantwortlich – der Kunde wollte es ja so (Teil 6)“
04/09/2014 um 8:59 pm
Lasst die Finger von der FVD-DVAG und sucht Euch tatsächlich unabhängige Unternehmen. Ich habe selber einige Jahre für dieses Unternehmen gearbeitet und die Einsicht kam etwas zu spät. Es wird behauptet sie sei unabhängig und passt jeden Vertrag dem Kunden an, das ist nicht möglich da hauptsächlich Produkte eines Unternehmens verkauft werden und dabei zählt nur die Provision.
Der Schwerpunkt liegt bei der Rekrutierung unwissender Menschen denn man dann mit wunderschönen Videos zeigt, wie wunderbar das Leben mit tollen Autos und Reisen sein kann und sie schnellstens die Produkte an Ihre Freunde und Bekannten verkaufen sollen, ein Pyramidenvertrieb. Bei diesem Unternehmen arbeiten sehr viele junge Leute mit etwas Halbwissen, vermutlich vor diversen Arbeitsämtern rekrutiert. Dabei verdienen nur die Großen und die kleinen bleiben auf der Strecke, nur leider bemerken sie es zu spät.
Passt auf und informiert Euch vorher, bevor Ihr etwas abschließt, sehr oft bekommt man diese Produkte mit denselben Leistungen weitaus günstiger.
05/09/2014 um 10:54 am
Es ist gut, wenn ein Aussteiger hier seine Erfahrungen veröffentlicht und vor der DVAG warnt.
Als Versicherungsmakler könnte ich dutzende Geschichten und Beispiele zur DVAG liefern. Mein letzter DVAG Kunde hatte 21 Verträge, 6 Rentenversicherungen, davon 3 Riesterverträge. Klar, der Neuabschluss zählt. Grösster Mangel war jedoch 2 BU -Versicherungen, die beide im Leistungsfall nicht gezahlt hätten, weil es grobe Verstöße gegen § 19 VVG gab, vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung und falsche Angaben im Antrag. Der DVAG -Vermittler ist heute Makler nach § 34 c GewO und hatte nie eine eigene Erlaubnis. Er arbeitet jetzt für eine Maklerin ….also auch da gibt es schwarze Schafe. Die betroffenen VR haben es ganz gelassen gesehen …keine Verstöße durch den Vermittler.
Der größte Schaden beim Kunden entsteht durch den ständigen Neuabschluss bei Sparverträgen ( nach Beendigung der Stornohaftungszeit von 5 Jahren) und durch falsche “ Ratschläge“, wie zum Bsp. das nicht wahrheitsgemäße Beantworten von Gesundheits/ Antragsfragen, wodurch der Kunde den Versicherungsschutz verliert, was er aber erst im Schadenfall bemerkt.
Die nach neuen VVG vorgeschriebenen “ Beratungsprotokolle“ sind ein Witz, ein von DVAG vorgegebener PC – Ausdruck, der nichts mit dem Kundenwille und dessen Bedürfnisse zu tun hat.
DVAG, OVB, Bonnfinanz, AFA, …MLP, gehören verboten, weil Sie Kunden und die (kleinen) Vermittler gleichermaßen schädigen. Doch der Gesetzgeber sieht nur zu ….Umsatz und Steuern ( Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Körperschaftssteuern, …) nimmt er doch gerne ein.
Und natürlich ist die Fluktuation bei den Vermittlern enorm. Meine Erstkunden sind zum aller grössten Teil noch heute meine Mandanten!
Geht zu einem Makler- die gesetzlichen Regelungen sind hier anders, besser im Sinne des Kunden ( Haftung des Maklers), wobei es eben auch hier große Unterschiede gibt. So empfehle ich weder Rürup – noch Riester R Enten, auch keine anderen Versicherungs-Spar-Verträge, die Nachteile für den Kunden sind enorm und die Zukunft dieser Produkte, auch bezüglich Rendite, sind völlig ungewiss und unsicher ( siehe VAG § 89, VVG §§ 153, 163, 169 ) , das Risiko trägt allein der Kunde, zum Teil der Vermittler.
05/09/2014 um 7:16 pm
Danke für den Hinweis: Dann habe ich mit meiner Versicherung wohl auch noch eine Baustelle. Auch ich hatte meinen Berater gefragt, ob wir zu einer Frage noch Angaben machen müssten. Doch er hatte mir dazu geraten, das wegzulassen, das sei schon okay so. Aber das ist nach so vielen Jahren wohl kaum noch juristisch belegbar.
07/09/2014 um 5:44 pm
Man stelle sich vor, der Kunde zahlt über Jahre in eine BU -Versicherung, meist ist der Beitrag nicht gerade gering, stellte dann einen BU – Antrag und erhält die Absage, mit folgender Begründung:
> Leider mussten wir nach Befragung der Ärzte ….feststellen, dass Sie im Antrag vom …die Frage …falsch, nicht wahrheitsgemäß beantwortet haben, denn Sie waren am …. bei Dr. …mit diesen Beschwerden/ Krankheit vorstellig geworden. Gem. § 19 VVG haben Sie damit Ihre vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt, wodurch wir gem. § 26 VVG von der Leistung befreit sind. Nach § 22 VVG liegt hiermit eine arglistige Täuschung vor, wir fechten den Vertrag an. Von einer Strafanzeige gem. StgB § .. wegen versuchten Betrugs nehmen wir jedoch Abstand.
> Sollten Sie vor Gericht klagen, wird der Richter Ihnen sagen:
Für die Daten im Antrag sind Sie, lieber Herr …Kunde …, ganz allein verantwortlich, siehe auch hier im Antrag geschrieben … , wenn der Vermittler Ihre Antworten falsch aufgenommen hat, dann hätten Sie den Antrag nicht unterschreiben dürfen. !!!!
> Ihr Antrag auf Zahlung der BU – Rente wird hiermit abgewiesen.
Und hätte der Vermittler die Daten ordnungsgemäß aufgeführt, wäre es womöglich nicht zur Policierung des BU – Antrages gekommen. Der Vermittler hat gearbeitet und nichts verdient und muss sich dann noch von seinem Chefs fragen lassen, warum seine Abschlussquote so schlecht sei. Man sieht, der Fehler liegt im System selbst begründet. Und natürlich bei der DVAG im Besonderen.
Vfalle , Sie haben ja meine e-mail.
Mit freundlichen Grüßen E. Stopp
[…] 2012 musste ich feststellen, dass mein Berater zwar aus meiner Sicht menschlich handelte, aber nicht die DVAG-Führung. Damals stellte sich heraus, dass das Geld zur Tilgung meiner Darlehen nicht fristgerecht zur Verfügung stand. Mein Berater bekam gesundheitliche Probleme und die DVAG-Führung tat so als ginge sie das alles nichts an. Siehe: https://vfalle.wordpress.com/2013/07/03/keiner-ist-verantwortlich-der-kunde-wollte-es-ja-so-teil-6/ […]

References: § 19
 § 34
 § 89
 § 19
 § 26
 § 22