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Timestamp: 2016-10-21 13:09:23+00:00

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I 734/02 (05.06.2003)
A.a Der 1945 geborene B.________, gelernter Postbeamter, nach anderen Besch�ftigungen seit 1992 selbstst�ndig im Fahrradhandel t�tig, zog sich am 4. November 1995 bei einem Verkehrsunfall verschiedene Verletzungen zu. Am 17. Mai 1996 meldete er sich unter Hinweis auf Beschwerden am rechten Fuss, die auf diesen Verkehrsunfall zur�ckzuf�hren seien, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Glarus holte bei der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) der Invalidenversicherung am Spital X.________ ein polydisziplin�res Gutachten ein, welches am 30. Dezember 1997 erstattet wurde. Es beruht unter anderem auf einem psychiatrischen Konsilium des Dr. med. S.________ vom 6. Dezember 1997 und einem orthop�dischen Konsilium des Dr. med. A.________ vom 11. Dezember 1997. Mit Verf�gung vom 17. Juli 1998 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente.
A.b Nachdem das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus die hiegegen erhobene Beschwerde abgewiesen hatte (Entscheid vom 22. Februar 2000), f�hrte der Versicherte Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hiess das Rechtsmittel in dem Sinne gut, dass es den kantonalen Gerichtsentscheid vom 22. Februar 2000 und die Verf�gung vom 17. Juli 1998 aufhob und die Sache zur Aktenerg�nzung in Form einer Begutachtung durch einen Facharzt f�r Psychiatrie und einer neuen Gesamtbeurteilung der medizinischen Situation an die IV-Stelle zur�ckwies (Urteil vom 3. August 2000, I 178/00).
Hierauf holte die IV-Stelle beim �rztlichen Institut Y.________ eine neue Expertise vom 1. Juni 2001 mit einem psychiatrischen Teilgutachten des Dr. med. G.________ vom 8. Mai 2001 und einem rheumatologischen Teilgutachten des Dr. med. W.________ vom 18. Mai 2001 ein. Beim Versicherten waren nach der MEDAS-Begutachtung vom Dezember 1997 und nach Erlass der Verf�gung vom 17. Juli 1998 zus�tzlich zun�chst anl�sslich eines Verkehrsunfalls vom 17. Juni 1999 Beschwerden am linken Knie und wenige Monate sp�ter �berdies solche am rechten Knie aufgetreten. Im Sp�tsommer 2000 hatte der Versicherte eine Stelle als Hilfsarbeiter bei der Firma C.________ angenommen. Mit Verf�gung vom 27. November 2001 lehnte die IV−Stelle das Rentenbegehren unter Annahme eines Invalidit�tsgrades von 24 % erneut ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt B.________ sinngem�ss, der kantonale Gerichtsentscheid vom 24. September 2002 und die Verwaltungsverf�gung vom 27. November 2001 seien aufzuheben und es sei ihm eine halbe Rente zuzusprechen.
Die IV-Stelle verweist auf ihre im kantonalen Verfahren eingereichte Beschwerdeantwort. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Im angefochtenen Entscheid werden die Grunds�tze betreffend den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), den f�r die Zusprechung einer Rente der Invalidenversicherung erforderlichen Mindestinvalidit�tsgrad von 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG; siehe auch Art. 28 Abs. 1bis IVG zur H�rtefallrente), die Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG; vgl. BGE 104 V 136 Erw. 2a) und die Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 114 V 314 Erw. 3c; vgl. auch BGE 115 V 134 Erw. 2 und AHI 2002 S. 70) zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Beizuf�gen ist, dass ein Rentenanspruch nach Art. 28 IVG, soweit vorliegend von Interesse, fr�hestens in dem Zeitpunkt entsteht, in dem die versicherte Person w�hrend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunf�hig gewesen ist (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG).
Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 27. November 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 128 V 320 Erw. 1e/aa).
2.1 Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat im den Beschwerdef�hrer betreffenden Urteil vom 3. August 2000 festgehalten, dass in orthop�discher Hinsicht auf das MEDAS-Gutachten vom 30. Dezember 1997 in Verbindung mit dem orthop�dischen Konsilium des Dr. med. A.________ vom 11. Dezember 1997, worin die Arbeitsunf�higkeit im Aussendienst bzw. als selbstst�ndig Erwerbender im Verkauf mit 10 % veranschlagt wird, abgestellt werden k�nne. Hingegen mass es in psychiatrischer Hinsicht dem MEDAS-Gutachten in Verbindung mit dem psychiatrischen Konsilium des Dr. med. S.________ vom 6. Dezember 1997, worin die Arbeitsunf�higkeit aus psychiatrischer Sicht f�r alle Arbeiten auf 30 % gesch�tzt wird, keinen vollen Beweiswert zu.
2.2 In der Expertise des �rztlichen Instituts Y.________ vom 1. Juni 2001 in Verbindung mit dem rheumatologischen Teilgutachten des Dr. med. W.________ vom 18. Mai 2001 wird f�r leichte, wechselbelastende T�tigkeiten unter Vermeidung repetitiver Bewegungsmuster, der permanent fixierten Einhaltung einer bestimmten K�rperposition, von l�ngeren Gehstrecken, von Treppensteigen sowie des Hebens und Tragens schwerer Lasten (�ber 10−15 kg) eine volle Arbeitsf�higkeit attestiert. Obwohl zwischenzeitlich Kniebeschwerden zu den schon zur Zeit der MEDAS-Begutachtung bestehenden Fussschmerzen hinzugetreten sind, widerspricht die Expertise des �rztlichen Instituts Y.________ dem MEDAS-Gutachten in somatischer Hinsicht nicht. Denn die erw�hnte vom �rztlichen Institut Y.________ abgegebene �rztliche Stellungnahme zur k�rperlich bedingten Arbeitsunf�higkeit bezieht sich auf eine leidensangepasste Besch�ftigung, wohingegen die orthop�dische Arbeitsunf�higkeitssch�tzung der MEDAS-Gutachter die vor Eintritt des Gesundheitsschadens ausge�bte selbstst�ndige T�tigkeit im Fahrradrecycling beschl�gt; auch in der Expertise des �rztlichen Instituts Y.________ wird f�r andere, der Behinderung weniger oder nicht angepasste Einsatzbereiche eine Arbeitsunf�higkeit angegeben, n�mlich eine solche von 30 % in der im Sp�tsommer 2000 bei der Firma C.________ aufgenommenen Arbeit, von 50 % f�r eine mittelschwere wechselnd belastende und von 100 % f�r eine k�rperlich schwer belastende berufliche T�tigkeit.
In psychiatrischer Hinsicht �ussert die Expertise des �rztlichen Instituts Y.________ in Verbindung mit dem psychiatrischen Teilgutachten des Dr. med. G.________ vom 8. Mai 2001 keine Zweifel an der im MEDAS-Gutachten gest�tzt auf das psychiatrische Konsilium des Dr. med. S.________ festgestellten 30 %igen Arbeitsunf�higkeit f�r s�mtliche T�tigkeiten, womit davon auszugehen ist, dass sie diese f�r die damalige Zeit best�tigt. F�r den Zeitpunkt der neuen Begutachtung wird in der Expertise des �rztlichen Instituts Y.________ eine Arbeitsunf�higkeit aus psychiatrischer Sicht verneint. Es sei anzunehmen, dass sich der psychische Gesundheitszustand zwischen der MEDAS-Begutachtung vom Dezember 1997 und der Exploration durch das �rztliche Institut Y.________ (Fr�hling 2001) kontinuierlich verbessert und die Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit aus psychiatrischer Sicht am 17. Juni 1999 (Zeitpunkt des zweiten Unfalls) noch zwischen 10 und 20 % betragen habe.
2.3 Die Expertise des �rztlichen Instituts Y.________ einschliesslich ihrer rheumatologischen und psychiatrischen Konsilien gen�gt s�mtlichen von der Rechtsprechung aufgestellten (BGE 125 V 352 Erw. 3a) Anforderungen an ein medizinisches Gutachten. Der f�r die Zeit ab 16. August 1999 eine 50 %ige Arbeitsunf�higkeit attestierende Bericht des Hausarztes, Dr. med. Z.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 27. August 1999 vermag den Beweiswert der pluridisziplin�ren Expertise schon deshalb nicht zu ersch�ttern, weil dieser Arzt zum einen selbst darauf hinweist, dass die Arbeitsf�higkeit schwer zu beurteilen sei, und zum andern die gem�ss Gutachten des �rztlichen Instituts Y.________ seither eingetretene Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes noch nicht ber�cksichtigen konnte. �berdies ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Haus�rzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Dies gilt vorliegend umso mehr, als Dr. med. Z.________ - wie aus den Akten der arbeitslosenversicherungsrechtlichen Parallelverfahren C 246/02 und C 268/02 ersichtlich ist - noch im September 2000 eine 50 %ige Arbeitsunf�higkeit bescheinigte, als der Beschwerdef�hrer zu etwa 100 % bei der Firma C.________ t�tig war. F�r weitere Abkl�rungen besteht unter diesen Umst�nden kein Anlass (antizipierte Beweisw�rdigung; vgl. z. B. SVR 2003 AHV Nr. 4 S. 11 Erw. 4.2.1). Es ist insbesondere von der Einholung eines Berichts des behandelnden Psychiaters, Dr. med. R.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, abzusehen, nachdem der Beschwerdef�hrer anl�sslich der psychiatrischen Exploration durch Dr. med. G.________ eine eigentliche psychiatrische Behandlung verneint und angegeben hat, von September 2000 bis Januar 2001 ungef�hr zu 100 % gearbeitet und das Pensum einerseits wegen der - in Anbetracht der �rztlich attestierten somatisch bedingten Arbeitsunf�higkeit von 30 % f�r diese nicht optimal leidensangepasste T�tigkeit plausiblen - Schmerzen und andererseits wegen Arbeitsmangels reduziert zu haben. Dem Umstand, dass Dr. med. R.________ am 3. Februar 1999 die Auffassung vertrat, die Pers�nlichkeitsst�rung des Patienten verunm�gliche es wohl, dass dieser je wieder einer Erwerbst�tigkeit nachgehen k�nne, kann auch f�r die damalige Zeit keine entscheidende Bedeutung beigemessen werden, nachdem der gleiche Arzt rund einen Monat zuvor in einem Akteneinsichtsgesuch erkl�rt hatte, die Angaben des Patienten, der sich zumindest teilweise f�r arbeitsunf�hig halte, seien f�r ihn unklar und teilweise widerspr�chlich.
Aus den vorstehend erw�hnten pluridisziplin�ren Gutachten, auf die nach dem Gesagten abzustellen ist, geht hervor, dass sich w�hrend des zu beurteilenden Zeitraums der Gesundheitszustand des Versicherten ver�ndert hat, indem sich die k�rperlichen Beschwerden durch das Hinzutreten von Knieproblemen verschlimmert haben, w�hrend sich der psychische Gesundheitszustand verbessert hat. F�r den Zeitpunkt der Begutachtung durch die MEDAS (Dezember 1997) ist von einer 10 %igen somatisch bedingten Arbeitsunf�higkeit in der bis zum ersten Unfallereignis vom 4. November 1995 ausge�bten T�tigkeit und einer 30 %igen Arbeitsunf�higkeit aus psychischen Gr�nden f�r diese wie auch f�r jede andere Arbeit auszugehen. Dabei �berzeugt das MEDAS-Gutachten darin, dass es die Arbeitsunf�higkeiten aus k�rperlicher und aus psychischer Sicht nicht kumuliert, sondern eine Gesamtarbeitsunf�higkeit von 30 % annimmt. Im Zeitpunkt der Begutachtung durch das �rztliche Institut Y.________ lagen demgegen�ber aus somatischer Sicht eine 30 %ige Arbeitsunf�higkeit f�r einen Einsatz bei der Firma C.________ und eine volle Arbeitsf�higkeit f�r eine der Behinderung angepasste T�tigkeit vor, w�hrend keine psychisch bedingte Arbeitsunf�higkeit mehr festzustellen war. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdef�hrer nach dem zweiten Unfall vom 17. Juni 1999 vor�bergehend voll arbeitsunf�hig gewesen sein d�rfte; denn f�r die Zeit vom 17. Juni 1999 bis zum 15. August 1999 bezeichnete ihn der Hausarzt als voll arbeitsunf�hig, und auch das Gutachten des �rztlichen Instituts Y.________ l�sst die 70 %ige Arbeitsf�higkeit als Mitarbeiter der Firma C.________ erst am 16. August 1999 beginnen, wobei davon ausgegangen werden darf, dass ab diesem Datum aus somatischer Sicht auch die volle Arbeitsf�higkeit f�r eine leidensangepasste T�tigkeit (wieder) gegeben war. Unter diesen Umst�nden ist das Vorgehen von Verwaltung und Vorinstanz, welche die ganze Zeitspanne nach den im Zeitpunkt der zweiten Begutachtung bestehenden Verh�ltnissen beurteilten, indem sie von einer vollen Arbeitsf�higkeit f�r eine in k�rperlicher Hinsicht leidensangepasste T�tigkeit ausgingen, ohne eine Teilarbeitsunf�higkeit aus psychischen Gr�nden anzunehmen, unzul�ssig. Im Folgenden ist demnach die Frage eines Rentenanspruchs f�r die einzelnen relevanten Zeitabschnitte getrennt zu pr�fen.
4.1 Was die Zeit bis zum zweiten Unfall vom 17. Juni 1999 betrifft, so kann ein Rentenanspruch wegen der Wartezeit gem�ss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG fr�hestens ein Jahr nach dem einen Gesundheitsschaden mit Arbeitsunf�higkeit ausl�senden ersten Unfall vom 4. November 1995, mithin fr�hestens im November 1996 (vgl. Art. 29 Abs. 2 IVG), entstanden sein, sofern ein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad vorlag. Im Zeitpunkt der MEDAS-Begutachtung (Dezember 1997) bestand f�r die bis zum ersten Unfall ausge�bte T�tigkeit eine der Einschr�nkung aus psychiatrischer Sicht entsprechende und die Behinderung durch den rechten Fuss im Umfang von 10 % einschliessende Gesamtarbeitsunf�higkeit von 30 %. Es ist davon auszugehen, dass eine Arbeitsunf�higkeit in diesem Umfang von November 1996 bis Dezember 1997 unver�ndert vorlag. Es ist n�mlich zum einen in den Akten nichts ersichtlich, was f�r eine �nderung des psychischen Gesundheitszustandes w�hrend dieses Zeitraumes sprechen w�rde; zum andern wird hinsichtlich der in der IV-Anmeldung vom Fr�hling 1996 unter der Art der Behinderung allein angef�hrten Fussbeschwerden im orthop�dischen Konsilium vom 11. Dezember 1997 festgehalten, ein dem gegenw�rtigen Beschwerdebild entsprechender Zustand sei etwa 3 � Monate nach dem Unfall erreicht gewesen. Da die damalige 30 %ige Arbeitsunf�higkeit aus psychiatrischer Sicht s�mtliche T�tigkeiten beschlug, ist davon auszugehen, dass der Versicherte f�r jede den rechten Fuss nicht �berm�ssig belastende Arbeit eine Arbeitsunf�higkeit von 30 % aufwies, dass ihm mithin jede solche T�tigkeit zu 70 % zumutbar war. Dies f�hrt unter Ber�cksichtigung der Tatsache, dass bei M�nnern Teilzeitarbeit relativ schlechter bezahlt wird als Vollzeitarbeit, was hier mit einem Abzug von 10 % zu veranschlagen ist (vgl. Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 1998 S. 19 und S. 20 Tabelle 6 Spalte 4: vgl. Vollzeit mit Teilzeit zwischen 50 % und 74 %), im Rahmen eines Prozentvergleichs (vgl. BGE 114 V 313 Erw. 3a) zur Annahme, dass der Versicherte w�hrend dieses Zeitraums 63 % (70 % abz�glich 10 % von 70 %) des Einkommens h�tte erzielen k�nnen, welches er ohne Gesundheitsschaden mit einer Vollzeitbesch�ftigung verdient h�tte. Die damalige Erwerbseinbusse betrug demnach 37 %, womit f�r die Zeit bis zur MEDAS-Begutachtung kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad von mindestens 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG) erreicht wurde. Zwischen der MEDAS-Begutachtung vom Dezember 1997 und dem zweiten Unfall vom 17. Juni 1999 verringerte sich die Arbeitsunf�higkeit aus psychischen Gr�nden in einem kontinuierlichen Prozess von urspr�nglich 30 % auf noch 10 bis 20 %. F�r den Zeitraum zwischen der MEDAS-Begutachtung und dem zweiten Unfall liegt demnach erst recht kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad vor.
4.2 Auch w�hrend der an den zweiten Unfall vom 17. Juni 1999 anschliessenden wohl 100 %igen Arbeitsunf�higkeit konnte kein Rentenanspruch entstehen, weil es jedenfalls an der Erf�llung der Wartezeit fehlte. Selbst unter der Annahme, es habe im Sommer 1998 f�r die bis zum ersten Unfall ausge�bte T�tigkeit noch eine Arbeitsunf�higkeit von 30 % und, bei kontinuierlicher Abnahme, unmittelbar vor dem Unfall noch eine solche von 20 % bestanden, ergibt dies w�hrend eines Jahres vor dem 17. Juni 1999 bis vor Mitte August 1999 zu keiner Zeit eine durchschnittliche Arbeitsunf�higkeit von 40 % (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG).
4.3.1 Hinsichtlich des Invalidit�tsgrades f�r die Zeit ab 16. August 1999 ist nicht zu beanstanden, dass Verwaltung und Vorinstanz f�r die Bemessung des ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbaren Einkommens (des Valideneinkommens) unter Zugrundelegung eines Jahreslohnes von Fr. 66'266.- f�r das Jahr 2001 vom erlernten Beruf ausgegangen sind, nachdem der Versicherte zum einen im Sp�tsommer 2000 wieder eine �hnliche T�tigkeit aufgenommen hatte und zum andern den vor dem ersten Unfall ausge�bten Handel mit alten Veloteilen auch ohne Gesundheitsschaden fr�her oder sp�ter aus wirtschaftlichen Gr�nden h�tte aufgeben m�ssen (vgl. RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b; noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil R. vom 3. Februar 2003, I 670/01, Erw. 4.3.1). Dabei ist allerdings f�r das Jahr 1999 in Anbetracht der von 1999 bis 2001 erfolgten Nominallohnentwicklung (Die Volkswirtschaft 4/2003 S. 87 Tabelle B 10.2 Zeile "I Verkehr und Nachrichten�bermittlung": Nominallohnentwicklung 1999-2000 von 0,3 % und 2000-2001 von 1,6 %) noch nicht von einem Jahresgehalt von Fr. 66'266.-, sondern von einem solchen von Fr. 65'027.- [Fr. 66'266.- : 101,6 % : 100,3 %] auszugehen.
Der Beschwerdef�hrer scheint �bersehen zu haben, dass nicht von ihm verlangt wird, den erlernten Beruf mit seinem Gesundheitsschaden vollschichtig auszu�ben, sondern dass dieser lediglich herangezogen wird, um zu bestimmen, welchen Lohn er - hypothetisch - beziehen k�nnte, wenn bei ihm kein Gesundheitsschaden vorl�ge. Dieses Valideneinkommen wird alsdann verglichen mit dem Einkommen, welches er trotz der Behinderung in einer angepassten T�tigkeit - nicht im erlernten Beruf - erzielen k�nnte (Erw. 4.3.2 und 4.3.3 hienach).
4.3.2 Gem�ss Gutachten des �rztlichen Instituts Y.________ vom 1. Juni 2001 besteht f�r eine leidensangepasste T�tigkeit eine volle Arbeitsf�higkeit, weil es nunmehr an einer psychisch bedingten Einschr�nkung fehlt. Fr�her lag aus psychiatrischer Sicht noch eine Teilarbeitsunf�higkeit f�r jegliche T�tigkeit vor, die sich bis zur im Rahmen der Exploration durch das �rztliche Institut Y.________ erfolgten Erstattung des psychiatrischen Teilgutachtens im Fr�hling 2001 in einem kontinuierlichen Prozess verloren habe. Dabei betrug erstens die psychisch bedingte Arbeitsf�higkeit Mitte Juni 1999 gem�ss Expertise des �rztlichen Instituts Y.________ noch zwischen 10 und 20 %. Zweitens ist in Anbetracht des Umstandes, dass der Versicherte von September 2000 bis Januar 2001 ca. Vollzeit arbeitete, anzunehmen, dass die volle Arbeitsf�higkeit aus psychiatrischer Sicht schon im September 2000 erreicht war und deshalb die Arbeitsf�higkeit aus psychiatrischer Sicht - ausgehend von einem Mittelwert von 15 % Mitte Juni 1999 - pro Monat um rund 1 % zugenommen haben muss. Drittens waren im August 1999 nahezu zwei Drittel des zwischen Dezember 1997 (MEDAS-Begutachtung), als noch eine psychisch bedingte Arbeitsunf�higkeit von 30 % vorgelegen hatte, und September 2000 liegenden Zeitraums verstrichen. Unter diesen Umst�nden rechtfertigt es sich, f�r den 16. August 1999, ab welchem Datum aus somatischer Sicht f�r eine leidensangepasste T�tigkeit eine volle Arbeitsf�higkeit bestand, von einer psychisch bedingten Arbeitsunf�higkeit von 13 % und damit von einer 87 %igen Arbeitsf�higkeit in einer den k�rperlichen Einschr�nkungen angepassten T�tigkeit auszugehen. Dass nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) f�r diesen Zeitpunkt f�r eine angepasste T�tigkeit keine h�here Arbeitsunf�higkeit anzunehmen ist, wird im �brigen auch dadurch nahe gelegt, dass - wie wiederum aus den Akten der arbeitslosenversicherungsrechtlichen Parallelverfahren ersichtlich ist - anfangs Oktober 1999 anl�sslich des Erstgespr�chs beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum von einem gew�nschten Arbeitspensum von 100 % f�r leichte Arbeiten die Rede war.
Da die im Sp�tsommer 2000 aufgenommene Besch�ftigung bei der Firma C.________ nicht optimal leidensangepasst ist - f�r diese T�tigkeit besteht im Gegensatz zu einer dem Gesundheitsschaden angepassten Arbeit eine Einschr�nkung von 30 % -, wurde zu Recht f�r die Ermittlung des trotz des Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbaren Einkommens (des Invalideneinkommens) nicht auf diese T�tigkeit abgestellt, sondern auf die vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) zur�ckgegriffen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb; AHI 2002 S. 67 Erw. 3b). Auch ist f�r die Zeit der vollen Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit nicht zu beanstanden, dass Verwaltung und Vorinstanz den Abzug vom Tabellenlohn, mit welchem bis zu einem Maximum von 25 % der Einfluss verschiedener Merkmale (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) auf das Invalideneinkommen ber�cksichtigt werden soll (BGE 126 V 80 Erw. 5b/bb und cc; AHI 2002 S. 62), mit 10 % veranschlagt haben. Es kann nicht gesagt werden, damit werde den Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers, insbesondere den in Erw. 2.2 hievor erw�hnten behinderungsbedingten Einschr�nkungen, nicht angemessen Rechnung getragen. Diesbez�glich kann auf die zutreffende Begr�ndung des kantonalen Gerichts verwiesen werden. Ein Minderverdienst wegen der Nationalit�t/Aufenthaltskategorie f�llt beim Beschwerdef�hrer, der Schweizer B�rger ist, schon in der Schweiz geboren wurde und hier eine Berufsausbildung absolviert hat, offensichtlich ausser Betracht. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass k�rperlich leichte und wechselbelastende T�tigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus vorhanden sind (SVR 2003 IV Nr. 11 S. 33 Erw. 2.5).
Geht man von der neuesten Erhebung (LSE 2000 S. 31 TA1) aus, belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) f�r die mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten besch�ftigten M�nner im privaten Sektor bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden und unter Einschluss eines Zw�lftels des 13. Monatslohnes (LSE 2000 S. 10) im Jahr 2000 auf Fr. 4437.-. Dies ergibt bei einer vollen Arbeitsf�higkeit - wie sie im Jahr 2001 gegeben war -, bei einer durchschnittlichen betriebs�blichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden im Jahr 2001 (Die Volkswirtschaft 4/2003 S. 86 Tabelle B 9.2 Total) und in Ber�cksichtigung der Entwicklung des Nominallohnindexes f�r M�nner von 2000 bis 2001 (Die Volkswirtschaft 4/2003 S. 87 Tabelle B 10.3: 1856 im Jahr 2000, 1902 im Jahr 2001) ein Jahresgehalt f�r 2001 von Fr. 56'883.- [Fr. 4437.- : 40 x 41,7 x 12 : 1856 x 1902] (vgl. zur Methode BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb und 81 Erw. 7a). Nach Vornahme eines Abzugs von 10 % resultiert f�r das Jahr 2001 und damit f�r den Zeitpunkt des Erlasses der Verwaltungsverf�gung ein Invalideneinkommen von Fr. 51'195.- [Fr. 56'883.- x 90 %]. Bei einer - wie sie am 16. August 1999 noch bestand - nur 87 %igen Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit, bei der sich wegen des Teilzeitpensums eine Erh�hung des behinderungsbedingten Abzuges von 10 auf 15 % (vgl. LSE 1998 S. 19 und S. 20 Tabelle 6 Spalte 4: vgl. Vollzeit mit Teilzeit zwischen 75 % und 89 %) rechtfertigt, ist demgegen�ber das j�hrliche Invalideneinkommen unter Zugrundelegung der im Jahr 1999 aktuellen Zahlen (monatlicher Bruttolohn im Jahr 1998 von Fr. 4268.- [LSE 1998 S. 25 TA1]; durchschnittliche betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im Jahr 1999 von 41,8 Stunden [Die Volkswirtschaft 4/2003 S. 86 Tabelle B 9.2 Total]; Nominallohnindex f�r M�nner von 1832 im Jahr 1998 und von 1835 im Jahr 1999 [Die Volkswirtschaft 4/2003 S. 87 Tabelle B 10.3]) mit Fr. 39'643.- zu beziffern [Fr. 4268.- : 40 x 41,8 x 12 : 1832 x 1835 x 87 % x 85 %]. F�r die Zeit ab 16. August 1999 ist somit von einem Invalideneinkommen auszugehen, welches zun�chst Fr. 39'643.- betrug und mit der Zeit auf Fr. 51'195.- anwuchs.
4.3.3 Aus der Gegen�berstellung des von 1999 bis 2001 von Fr. 65'027.- auf Fr. 66'266.- ansteigenden Valideneinkommens auf der einen und des von Fr. 39'643.- am 16. August 1999 bis auf Fr. 51'195.- im Verf�gungszeitpunkt (27. November 2001) anwachsenden Invalideneinkommens auf der andern Seite ermittelt man f�r die Zeit ab 16. August 1999 bis zum Verf�gungszeitpunkt ein von Fr. 25'384.- [Fr. 65'027.- - Fr. 39'643.-] auf Fr. 15'071.- [Fr. 66'266.- - Fr. 51'195.-] sinkendes Mindereinkommen und dementsprechend einen von 39 % [Fr. 25'384.- : Fr. 65'027.- x 100] auf 23 % [Fr. 15'071.- : Fr. 66'266.- x 100] abnehmenden Invalidit�tsgrad. Unabh�ngig von der Frage der Erf�llung der Wartezeit ist demnach auch f�r diesen Zeitraum ein Rentenanspruch zu verneinen, weil der hief�r erforderliche Mindestinvalidit�tsgrad von 40 % nie erreicht wurde.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass w�hrend des ganzen zu beurteilenden Zeitraums vom Eintritt des Gesundheitsschadens am 4. November 1995 bis zum Erlass der Verwaltungsverf�gung vom 27. November 2001 nie ein Rentenanspruch entstanden ist, und zwar bis Oktober 1996 mangels Erf�llung der Wartezeit, von November 1996 bis 16. Juni 1999 wegen Fehlens eines rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrades, vom 17. Juni 1999 bis am 15. August 1999 erneut wegen Nichterf�llung der Wartezeit und ab 16. August 1999 wiederum jedenfalls mangels eines rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrades. Der vorinstanzliche Entscheid ist daher im Ergebnis zu best�tigen.

References: Art. 28
 BGE 
 BGE 
 Art. 28
 Art. 29
 Art. 29
 BGE 
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