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Timestamp: 2018-05-24 21:19:06+00:00

Document:
PDF - Wiener Wirtschaft
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Wien · 39. Jahrgang
Nr. 20 · 15. 5. 2015
Zweite Workshop-Reihe
für Start-ups ab Juni
Bewerbungen für „Rocket Science” sind ab sofort möglich · Seite 4
Klarheit für Werkund Dienstverträge
Mehr Rechtssicherheit bei Werkund Dienstverträgen fordert
Martin Heimhilcher, Obmann der
Sparte Information und
Großes Festival der
Das Wiener Einkaufsstraßenfestival findet heuer über 16
Tage verteilt vom 4. bis zum 19.
September statt. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen.
P.b.b. Nicht retournieren, Post-Nr. 17, Nr. 02Z031590M | € 1,45
Viele Aktionen auf
Wiens Märkten
Was Unternehmer und das
Marktmanagement der WK Wien
für Wiens Märkte tun.
Sonderthema Finanzen
buenosdias.at/NASA
Fordern Sie noch heute Ihre Preisliste an!
Tel.: 545 11 21/0, [email protected]
2 · Magazin ·
Weltweit erstes Nespresso Café
In Wien hat vor kurzem das weltweit erste Nespresso Café eröffnet. Jean-Marc Duvoisin, CEO
von Nestlé Nespresso SA, und Attila Dogudan,
CEO von DO&CO, stellten bei der offiziellen Eröffnung den Gästen den exklusiven Rahmen ihres
weltweit erstmals umgesetzten Joint Ventures
vor. Wien sei mit seiner langen Kaffeetradition
der perfekte Ort, um die Weltneuheit Nespresso
Café vorzustellen, betonte Nestlé Nespresso CO
Jean-Marc Duvoisin. Nespresso Café, Mariahilfer
Straße 1c, Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 7 bis 20 Uhr,
Sa: 8 bis 19 Uhr, So: 9 bis 18 Uhr.
www.nespresso.at
Unternehmensberater Frank Lichtenberg bietet seine Leistungen an einer
neuen Adresse an. Er ist spezialisiert auf
Umsatzsteigerung für Einzel- und Kleinunternehmer. „Ich zeige Ihnen, wie Sie
mit Ihrer Geschäftsidee mehr verdienen,
ich bringe Sie zu Ihrem Umsatz-Ziel:
Das ist mein mehr-Umsatz-Coaching”,
erklärt Lichtenberg sein Konzept. mehrUmsatz-Coaching, Frank Lichtenberg,
Autokaderstraße 29, BT 2, T 0664 / 22 36
279, E [email protected]
www.mehr-umsatz-coach.at
Flagship Store für Lifestyle
Alexandra Adler, Unternehmerin mit Nachhaltigkeitsschwerpunkt und Michael BauerLeeb, Unternehmensberater und Experte
für Social Entrepreneurship, bieten in ihrer
Agentur WEITSICHT büro für zukunftsfähige wirtschaft Workshops zum Thema
Nachhaltigkeit speziell für kleinste, kleine
und mittelgroße Unternehmungen an.
WEITSICHT OG büro für zukunftsfähige
wirtschaft, Mayergasse 5/12, T 0699 / 102 74
847, E [email protected]
Der internationale Boardsport- und Lifestylespezialist Blue Tomato hat im 1. Bezirk einen
Flagship Store eröffnet, das neue Geschäft ist
damit das dritte in Wien. „Auf zwei Etagen
und 850 Quadratmetern bieten wir alles für
Boardsportbegeisterte, dazu trendige Schuhe,
Streetwear und Accessoires”, sagt Store Manager Simon Müller (Foto). Alle Mitarbeiter
seien selber begeisterte Skater, Snowboarder,
Freeskier oder Surfer. Blue Tomato, Rotenturmstraße 13, E [email protected]
Sie neu gegründet oder einen neuen Firmenstandort? Informieren Sie uns: [email protected]
Rocket Science: Zweiter Durchgang der Start-up Akademie
Erlass zum Gesetz gegen Lohn4
und Sozialdumping
WK Wien-Marktmanagement 16
Serviceangebote der WK Wien für
Ein-Personen-Unternehmen 19
Wiener Einkaufsstraßen Festival:
Event läuft jetzt zwei Wochen 6
Juwelier Mazbani
MERCUR: Einreichfrist startet 7
Betriebspraktika für Lehrer:
Waff fördert Fachkräfte Wochenenddienste23
Impressum23
Insolvenzen24
Kleinanzeigen22
Spartenobmann Davor Sertic 21
Im Export können
Von WK Wien-Präsident
Viele denken, Export ist nur etwas für
große Betriebe. Unzählige Beispiele aus
Wien belegen, dass das nicht so ist. Denn
heute sind rund 10.000 Wiener Unternehmen im Export aktiv - große, mittlere und
kleine Unternehmen gleichermaßen. So
viele waren es noch nie! Durch ihr Engagement im Ausland summieren sich die Wiener Exporte mittlerweile auf 32 Milliarden
Euro pro Jahr. 60 Prozent davon entfallen
auf Warenexporte, vor allem geht es hier
um Maschinen, Pharmazeutika und Kunststoffprodukte. Den Rest decken Dienstleistungsexporte ab, die 2014 auf einen neuen
Höchstwert gestiegen sind. Sie kommen
insbesondere aus den Bereichen Transport
und Logistik, Telekommunikation und
Für unseren Wohlstand sind die Erlöse
aus Exporten unverzichtbar geworden. Sie
sichern Arbeitsplätze, die wir gerade in dieser Zeit dringend brauchen. Sie bieten Betrieben eine Existenzgrundlage, für die Österreich als Markt keine (ausreichende) Nachfrage bietet. Und nicht zuletzt lernen Wiener
Betriebe durch das Engagement im Ausland
die Wettbewerbssituation am Weltmarkt
kennen, werden mit anderen „Spielregeln”,
Mechanismen und Kulturen konfrontiert und
erleben den Innovationsdruck hautnah. Das
macht sie stark und treibt sie an, an sich und
ihren Produkten schneller als andere zu arbeiten. Dieser Druck und die Inspiration von
außen bringen uns entscheidend weiter.
Von Seiten der Wirtschaftskammer setzen
wir alles daran, Wiener Betriebe bei ihrem
Schritt über die Grenze mit Rat, Tat und
finanziellen Mitteln zu unterstützen. In
110 Wirtschaftszentren der Welt sind wir
mit Stützpunkten vor Ort vertreten und
eröffnen bei Wirtschaftsmissionen Wiener
Unternehmen Zugänge zu neuen Aufträgen.
Aktuell begleite ich etwa Wiener Betriebe
aus dem Life Science Sektor nach Singapur
und Shanghai. Von diesen pulsierenden
Wachstumsmärkten erwartet sich dieser
aufstrebende Wirtschaftsbereich sehr viel.
Mit einem dichten Programm an formellen
und informellen Firmenpräsentationen,
Networking-Veranstaltungen und Gesprächen mit Entscheidungsträgern sorgen wir
dafür, dass Wiener Betriebe in der besten
Startposition für neue Geschäfte sind.
Ich lade Sie ein, die Exportmöglichkeiten
für Ihren Betrieb gemeinsam mit den Fachleuten der Wirtschaftskammer Wien auszuloten. Das machen wir kostenlos und gern.
Es gibt keine klare Abgrenzung
zwischen Werk- und Dienstvertrag.
Gerade für kleine Unternehmen
kann eine plötzliche Umstellung
auf einen Dienstvertrag existenzbedrohend sein, kritisiert Martin
Heimhilcher, neuer Obmann der
Sparte Information und Consulting.
Branchen wie die wissensbasierten Dienstleister sind ein verlässlicher Wirtschaftsmotor.
Ihre Exportquoten liegen laut einer aktuellen
Konjunkturuntersuchung unter Betrieben des
Consulting,- Informations- und Kommunikationssektors zwischen 15 und 20 Prozent.
„Gerade bei wissensbasierten Dienstleistungen ist ein hoher Spezialisierungsgrad
und daraus resultierend viele Kooperationen
zwischen Unternehmen erforderlich”, stellt
Martin Heimhilcher, neuer Obmann der Sparte
„Rechtssicherheit muss erhöht werden”
Martin Heimhilcher: Ein
Gewerbeschein bedeutet ein klares
zur Unternehmerschaft.
Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Wien fest. Über vielen solcher - zeitlich begrenzten - Zusammenarbeiten hänge
allerdings das „Damoklesschwert der unbefriedigenden Abgrenzung zwischen Werk- und
Dienstvertrag”.
„Wenn die Unternehmerschaft erst in einer
nachträglichen Prüfung durch die Krankenkasse aberkannt wird und aus einer losen und
projektbezogenen Kooperation plötzlich ein
Dienstverhältnis wird, kann das besonders
für kleine Unternehmen zu einer existenzbedrohenden Frage werden”, ist Heimhilcher
Unternehmer müssen sich
dafür entscheiden können,
Unternehmer zu bleiben
Hier müssen rasch realitätsbezogene Lösungen gefunden werden, fordert Heimhilcher.
Für ihn liegt die Lösung klar auf der Hand:
„Wer einen Gewerbeschein löst, gibt doch ein
klares Bekenntnis zur Unternehmerschaft
ab. Wenn in der Folge Steuern und Abgaben
bezahlt werden, brauchen wir keine korrigierende Obrigkeit.” (pe)
20 · 15. 5. 2015
4 · Thema · Nr.
von Rocket Science 2
Aber auch Vernetzung und der
Dialog mit anderen seien wichtig.
„Es hilft enorm, wenn man andere
als Reflektionsfläche hat.”
Gregor Schnellnberger
„Start-ups sind eine kleine, aber
wichtige Gruppe von Jungunternehmen, die für die Wirtschaft als
Impulsgeber große Bedeutung
haben”, sagt WK Wien-Präsident
Walter Ruck. Denn Start-ups
entwickeln innovative Produkte,
Dienstleistungen, Technologien
oder Geschäftsmodelle, die in
der Regel hoch skalierbar sind.
Das ermöglicht erfolgreichen
Start-ups, die neue oder bessere, marktfähige Lösungen für
Probleme gefunden haben, ein
rasantes Wachstum. „Diese starke
Wachstumsorientiertheit und ihr
Herangehen an Unternehmertum
und Gründung macht Start-ups
extrem spannend. Daher wollen
wir sie auch mit dieser genau auf
ihre Fragestellungen zugeschnitten Workshopreihe unterstützen”,
erklärt Ruck. Denn auch für Startups gilt: Aller Anfang ist schwer
- geht es doch nicht nur um die oft
komplexe Produktentwicklung,
sondern auch um die Gründung
eines neuen Unternehmens, die
einer exakten Planung bedarf.
„Die Rocket Science-Workshops
bringen gründungsinteressierten
Menschen Techniken bei und man
erhält dort Tipps, die viel Mühe
ersparen können”, sagt Daniel Cronin, Vortragender bei Rocket Science und Mitgründer des Vereins
AustrianStartups (www.austrianstartups.com), der „Sprachrohr
der Start-ups” sei und den Dialog
zwischen Start-ups verbessern
möchte. „Wir sind selber alle Startup-Menschen”, so Cronin.
Von Gabriele Kolar
„Bei Rocket Science geht es
darum, grundlegende Dinge anzusprechen und sich als Start-up mit
einfachen Fragestellungen voranzuhanteln: Wer ist mein erster
Kunde, welche Probleme hat er,
wie löse ich sie? Denn wir wollen
oft Probleme lösen, die wir selber
haben, ohne je mit jemandem darüber gesprochen zu haben. Man
muss aber auch andere fragen,
wie sie das sehen. Man sollte seine
Hypothesen möglichst früh überprüfen, so oft wie möglich zum
Kunden gehen, ihm den Prototyp
zeigen und fragen: Was hältst Du
davon? Denn man muss Produkte
schaffen, die Kunden auch kaufen
wollen”, sagt der Start-up-Experte.
„Bei Rocket Science
beschreiben wir die Dinge
nicht kompliziert, sondern
hands on.”
Daniel Cronin, Vortragender,
Mitgründer von AustrianStartups
Komplexe Dinge
Bei Rocket Science müssen
Teilnehmer daher ihre oft komplexen Ideen einfach darstellen:
„Erklären Sie in 20 Sekunden
Ihrem fünfjährigen Ich, was Sie
tun”, nennt Cronin ein Beispiel.
Rocket Science, die Workshopreihe der WK Wien für
Start-ups, startet im Juni zum zweiten Durchgang.
Bewerbungen können ab sofort abgegeben werden.
Warum Start-ups für die Wirtschaft wichtig sind und
wie sie die WK Wien mit Rocket Science unterstützt.
„Es ist eine coole Sache, bei
der man viel lernt und sich
ein gutes Netzwerk aufbauen kann.”
„Ich würde es jedem Startup empfehlen. In der
Gruppe unterstützt und
motiviert man einander.”
„Die Workshop-Reihe ist
toll, weil die Vortragenden
wirklich auch aus dem
Start-up-Leben kommen.”
Alexander Stuparek, Teilnehmer,
YG SYSTEMS
Julia Frey, Teilnehmerin,
Gregor Schiefer, Teilnehmer,
Shale Key
Das bestätigen auch die Teilnehmer des ersten Durchgangs
von Rocket Science. „Für Start-ups
hat es in Österreich bisher wenig
bis gar nichts gegeben - das ist eine coole Sache, dass es jetzt solche
Workshops gibt”, sagt Teilnehmer
Alexander Stuparek. „Mir hat die
breite Fächerung der Themen
gefallen, die alle einen eigenen
Bereich abdecken, da wird nichts
wiederholt - es ist eine Supermischung.”
Am meisten geholfen habe
ihm jedoch, sein Unternehmen
vorzustellen und Feedback zu
bekommen. „Mein Bereich ist
Softwareentwicklung, ich sehe
die Dinge sehr technisch. Es war
gut, Feedback zu bekommen, wie
man das auch anders präsentieren
kann. Beim Reden bin ich oft auch
selbst darauf gekommen, wie ich
manche Dinge anders machen
kann. Toll ist jedenfalls, dass man
bei Rocket Science davon ausgehen kann, dass alle wirklich am
Thema interessiert sind und bereit
sind, mitzuarbeiten.”
Der Softwareentwickler arbeitet bereits seit August 2014
hauptberuflich für seine Firma
YG SYSTEMS Stuparek Informatik
e.U. und steht kurz vor Fertigstellung einer Software zur Automatisierung des Produktdatenaustausches zwischen Händlern
und Lieferanten sowie zwischen
Lieferanten und Herstellern. „Eines der Kernfeatures meiner
Software sind die integrierten
‚Content-Services’, die es dem
Kunden ermöglichen, die Daten
schon während der Umwandlung - je nach Verfügbarkeit - um
Marketingtexte, Bilder und Produktmerkmale oder -features zu
erweitern”, erklärt Stuparek das
Alleinstellungsmerkmal seines
Produkts, das demnächst bei 20
Unternehmen getestet wird. „Der
Markt für die Software ist sehr
groß. Ich schätze, es gibt 50.000
bis 100.000 potenzielle Kunden
dafür allein im deutschsprachigen
Raum. Ich konnte in drei Tagen
20 Interessenten für den Test des
Produkts gewinnen, davon sind 90
Prozent aus Deutschland.”
Wissen, wie man mit
Investoren umgeht
Stuparek, der derzeit noch
als Ein-Personen-Unternehmen
(EPU) arbeitet und mit einem
Niederlanden kooperiert, hat den
Roll-out für Juni geplant. „Ich
will das alles so professionell wie
möglich machen. Daher war ich
bei Rocket Science. Wir haben
dort auch gute Experten kennen
gelernt. Wertvoll für mich waren
zum Beispiel die Tipps von Philip
Kinsky, wie man sich in Richtung
Investoren aufstellen soll. Als
Start-up geht man ja oft blauäugig durch die Welt, wenn es um
Investoren geht. Wenn ich einmal
Investoren suche, werde ich jeden-
Rocket Science 2 startet im Juni
Die zweite Staffel der WK Wien-Workshop-Reihe Rocket
Science startet am 11. Juni. Die Workshop-Themen sind:
Workshop 1: Start-up-Grundlagen (11. Juni)
Workshop 2: Ideenphase (24. Juni)
Workshop 3: Konzeptphase (9.Juli)
Workshop 4: Finanzierungsphase (23. Juli)
Workshop 5: Go-to-Marketphase (Teil a und b: 6. und 27. August)
Workshop 6: Rechtliche Fragen (10. September)
Die Workshops sind als durchgehende Reihe konzipiert. Um an den
Workshops teilnehmen zu können, muss Ihre Geschäftsidee innovativ, expansionsfähig und auf rasches Wachstum ausgelegt sein.
Bewerbungen mit kurzer Beschreibung der Geschäftsidee können
ab sofort eingereicht werden. Bewerbungsformular und Termine
unter: wko.at/wien/startup
falls auf Kinsky zugehen. Das ist
ein großer Vorteil, solche Kontakte schließen zu können. Auch in
der Workshop-Gruppe hat sich ein
Netzwerk gebildet und über eine
Teilnehmerin bin
in ein MentoringNetzwerk reingekommen.”
„Ich würde die
empfehlen”, meint
auch Julia Frey.
betreibt bereits
ihrem Mann „ein
Architekturbüro”,
das Studio FREYMÜLLER. Für ihre Start-up-Idee,
ein Regalsystem,
„das mit extremen Schrägen und
Höhen, wie sie bei Dachbodenausbauten zu finden sind, umgehen
und das man auch frei stehend als
Raumteiler einsetzen kann”, will
sie eine eigene Firma gründen, um
so auch Förderungen nutzen zu
können. „Wir haben schon einen
Prototypen gebaut und wollen das
Produkt gerne in Österreich herstellen
lassen”,
„Themen wie
man einen Businessplan macht
Basics - das war
hilfreich”,
sagt sie über Rocket Science. Die
erstellte Visualisierung
nach der Business
CanvasMethode
sie nun in ihrem
Büro an der Wand.
„Super war auch,
dass die Gruppe
sehr heterogen war. Jeder hatte
in einem anderen Bereich bessere
Vorkenntnisse als die anderen, davon profitiert man ebenfalls, denn
man lernt auch viel voneinander.
Der gruppeninterne Austausch
war sehr gut, wir treffen einander
weiterhin, unterstützen und motivieren einander.”
Denn der Grundgedanke, „wir
wollen etwas auf die Beine stellen”,
sei ja bei allen Start-ups derselbe,
auch wenn die einzelnen Projekte
unterschiedlich sind. „Man fühlt
sich füreinander verantwortlich
und wenn man etwas teilen kann,
tut man es auch. Es ist toll, dass
man auf die Ressourcen anderer
zugreifen kann. Wir haben zum
Beispiel Kollegen zu den Kosten
von Geschäftsraumausstattungen
beraten, in anderen Bereichen
haben wir von Kollegen Beratung
erhalten”, sagt Frey.
„Die Workshopreihe ist toll,
weil die Vortragenden wirklich
aus dem Start-up-Leben kommen
und die Workshops speziell auf
Start-ups zugeschnitten sind”,
erklärt Teilnehmer Gregor Schiefer. „Start-ups sind ja ein anderes
Business, weil sie Geschäftsmodelle haben, die es so noch nicht
gibt, und sie haben eine andere
Mentalität”, findet er. Schiefer
will gemeinsam mit zwei Partnern mit seinem Unternehmen
Shale Key den Schlüsseldienst
revolutionieren. „Wir bereiten
eine Reserveschlüsselaufbewahrung vor, damit man nie wieder
vor verschlossenen Türen steht”,
erklärt er. „Dazu wird es Schlüsseldepots in gesicherten Räumen
geben, zu denen man mit einem
PIN oder mit dem Fingerabdruck
Zugang hat und seinen Schlüssel
holen kann, wenn man sich ausgeschlossen hat.”
„Bei Rocket Science lernt man,
wie man aus den wenigen Mitteln,
die man hat, das Meiste machen
kann. Wenn es die Möglichkeit
gäbe, würde ich die Reihe nochmals machen und sicher wieder
viel lernen. Man erhält ja so viele
Informationen, das kann man gar
nicht alles auf einmal verarbeiten”, so Schiefer.
6 · Wien · Wiener Wirtschaft
Wien: Platz zwei in
Die Kongressmetropole
Wien erreichte 2014 laut
der jüngsten weltweiten
Statistik der International
Association (ICCA) hinter Paris Platz zwei. In der von der
ICCA publizierten Zählung
der weltweit abgehaltenen
internationalen Kongresse
hatte Wien 2013 den dritten
Platz belegt und zuvor acht
Jahre lang Platz eins inne gehabt. In der Länder-Statistik
konnte sich Österreich mit
287 Veranstaltungen auf den
11. Platz verbessern. Platz
eins nehmen die USA (831)
ein, gefolgt von Deutschland
(659) und Spanien (578).
Dieser Ausgabe der WIENER
WIRTSCHAFT liegt ein Infoblatt zum neuen Online-Tool
der WK Wien bei, mit dem
man sich auf ein Kreditgespräch vorbereiten kann.
wko.at/wien/kreditge–
spraech
Einkaufsstraßenfestival
heuer zwei Wochen lang
Das Wiener Einkaufsstraßenfestival geht in die vierte
Runde und wird heuer auf Wunsch vieler Einkaufsstraßenvereine erstmals an drei Wochenenden stattfinden.
Kunden haben damit die Möglichkeit, noch mehr
Veranstaltungen des Festivals zu nutzen.
Über einen Zeitraum von 16 Tagen - konkret vom 4. bis zum 19.
September - wird auf Wunsch vieler Einkaufsstraßenvereine heuer
das große Einkaufsstraßenfestival stattfinden. Damit
haben Unternehmen
für die Planung ihrer
Feste und Aktionen, die Kunden
mehr Zeit, Feste zu besuchen
und die Aktionen der Grätzln zu
Das EinkaufsstraßenmanagementderWKWienwirddasFestival
wienweit breit bewerben, legt
einen Festival-Guide auf, der alle
Feste und Vereinsaktionen auflis-
tet, stellt für Mitglieder von Einkaufsstraßenvereinen kostenfreie
Promotion-Packages zur Verfügung und unterstützt die Vereine
bei der Abwicklung der FestivalAktionen.
Festival haben bereits
noch mitgestaltet werden - wie zum Beispiel
die Inhalte des Festival-Guides.
Vereine und Betriebe, die sich mit
Festen, Lesungen, Verkostungen
und dgl. oder Preis- und Rabattaktionen für ihre Kunden am Festival beteiligen möchten, sollten
sich so bald wie möglich mit dem
Einkaufsstraßen-Management
der WK Wien in Verbindung
„Wir nehmen auf alle Fälle wieder am Einkaufsstraßenfestival
teil”, sagt Barbara Nepp, Obfrau
des Einkaufsstraßenvereins Wollzeile. „Unser Remasuri ist so ein
schönes Fest, das muss wieder
stattfinden.” In Wiens ältester Einkaufsstraße werde es dann unter
anderem ein Kasperltheater und
eine Hüpfburg für Kinder geben
sowie kostenlose Fiakerfahrten.
Auch das Datum stehe schon fest:
Das Remasuri wird am 5. September stattfinden.
Mit Schauröstungen will sich
Othmar Müller, „einer der Spezialisten im Alsergrund” mit seinem Röstatelier und Café el café,
wieder am Einkaufstraßenfestival
beteiligen. „Wer zu einem Rösttermin kommt, kann bei einem
kommentierten Röstvorgang zusehen und erfährt, wie man Kaffee
richtig zubereitet und lagert”, sagt
er. „Wir sind ein aktiver Verein, bei
dem alle mitarbeiten.” (kol)
Infos zum Festival 2015 unter:
 MERCUR ’15
ffDie
WK Wien prämiert Innovationen aus vier
Kategorien. Die Einreichfrist läuft bis 30. Juni.
ffInformationen und Einreichungen (ausschließlich
online möglich) unter wko.at/wien/mercur
Auftakt zum MERCUR 2015
Die WK Wien prämiert
erneut erfolgreiche
Innovationen aus Wiener
Für viele Wiener Betriebe zählt
das Entwickeln neuer Produkte
und Verfahren und das erfolgreiche Vorantreiben von Innovationen zum Kern ihres täglichen
Geschäfts, ohne dass sie deshalb
im Rampenlicht stehen. Weil
Innovationskraft aber ein wesentlicher Faktor für die gesamte
Wirtschaft Wiens ist, holt die
Wirtschaftskammer Wien alljähr-
lich die erfolgreichsten Innovationsleistungen und ihre Schöpfer
vor der Vorhang, um sie mit dem
MERCUR zu belohnen.
Ausgeschrieben ist dieser Innovationspreis heuer bereits zum 28.
Mal. Eingereicht werden können
Produkt- und Verfahrensinnovationen in den vier Kategorien:
ffKreativität und Medien/
Consulting/Games
ffLife Sciences
ffGreen Economy
ffIKT/Technik
Die Innovationen müssen bereits auf dem Markt sein bzw. ihre Markteinführung unmittelbar
bevorstehen. Das Industriewissenschaftliche Institut bewertet
die Einreichungen. Pro Kategorie
werden fünf Projekte nominiert
und daraus ein Sieger gekürt. Dieser erhält eine MERCUR-Statuette
(siehe oben) und ein Preisgeld
von 5000 Euro. Sieger und Nominierte werden der Öffentlichkeit
präsentiert und dürfen das Logo
„MERCUR-Sieger bzw. „MERCURNominierter” nutzen.
Bewerbungen sind bis 30. Juni
möglich - online über die Homepage (siehe oben). Die feierliche
Verleihung der Preise erfolgt am
2. November. (esp)
Am 12. Juni findet im Florido Tower (21., Floridsdorfer
Hauptstraße 1) der „1. Wiener
Leadership-Kongress” statt,
initiiert von Organisationsberaterin Karin Weigl. Im Zentrum steht die Frage, wie sich
sinnorientierte Unternehmensführung mit betriebswirtschaftlichem Erfolg vereinbaren lässt. Der Kongress
ist interaktiv konzipiert, die
Teilnehmer können die Inhalte mitbestimmen. Infos und
Anmeldung (Teilnahmekosten: 355 Euro): www.wienerleadershipkongress.at
Wir haben dich gebaut. Wir geben auf dich acht.
Für Volk 4 Jahre.
Treue zur Markenwerkstatt zahlt sich immer aus. Ganz besonders für Besitzer eines Volkswagen Modells, das
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VWN_Treuepakete-Anz. Wirtschaft_Bremsen-200x128.indd 1
8 · Wien · Wiener Wirtschaft
aufnehmen wollen, können sich
noch bis Ende Juni via Homepage
anmelden (siehe unten). Bei der
Vorbereitung der Praktika werden sie von der WK Wien und
der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft (VWG) unterstützt.
„Betriebspraktika für Lehrer” ist
ein Projekt der WK Wien und der
Kirchlich-Pädagogischen Hochschule, das von der VWG WienNÖ, dem Wirtschaftsforum der
Führungskräfte und dem Wiener
Stadtschulrat unterstützt wird. Es
wurde im Vorjahr erstmals breit
ausgerollt, heuer im Februar gab
es schon einen Praktikumsturnus.
Detailinformationen zum Projekt sowie Videos von der VorjahrsAktion gibt es online. (esp)
Mitmachen beim „StraßenKunst
Fest” im Brunnenviertel
Am 13. Juni findet wieder das
„StraßenKunstFest” am Brunnenmarkt und rund um den Yppenplatz statt, mitinitiiert von
der IG Kaufleute Brunnenviertel.
Der Schwerpunkt des Festivals
liegt auf Musik, Tanz und einem
Kunsthandwerksmarkt. Für diese sind noch Standplätze frei.
Interessierte Unternehmer mit
passendem Angebot können sich
Vom „StraßenKunstFest” des
Vorjahres gibt es ein Video
auf Youtube: www.youtube.com/
watch?v=K0fC4mFymFg
Puneet Chhatwal (r., CEO
Hotels AG)
Nina Zitz ihren
Arbeit beim
„Young Talents
Award” in Luzern.
Stipendium an der
MUV ausgeschrieben
Der Wiener Tourismusverband
hat ein Postgraduate-Stipendium
an der MODUL University Vienna
(MUV) ausgeschrieben. Vier Jahre
lang finanziert der Verband ein
PhD-Studium, das sich dem Forschungsbereich der Tourismusverträglichkeit in Städten widmet.
Dotiert ist das Stipendium mit
möglich. Voraussetzung sind ein
Mastertitel oder gleichwertiger
Abschluss, fließendes Englisch
und erste Forschungserfahrung
der Bewerber. Der Tourismusverband und die MUV kooperieren
bereits seit dem Jahr 2007 mit dem
Ziel, Wirtschaft und Wissenschaft
im Tourismusbereich besser zu
Einen großen Erfolg gab es
kürzlich für MUV-Absolventin
Nina Zitz. Sie erreichte mit ihrer
Bachelorarbeit den zweiten Platz
des „Young Talents Award” beim
World Tourism Forum Luzern,
einem alljährlichen Treffpunkt
für Entscheidungsträger im Tourismus, bei dem aktuelle Trends
in der Tourismuswirtschaft im
Zentrum stehen. Thema von Zitz’
Arbeit waren Stellenwert und
Ausbaumöglichkeiten des Umweltzeichens „Green Meetings
und Events” in österreichischen
Betrieben. Unterstützt wurde sie
vom Wiener Reisebüro Mondial,
einem der ersten heimischen
Betriebe, die das Umweltzeichen
Mehr Infos und die Bewerbungsunterlagen zum Stipendium
gibt es auf der Homepage der
MODUL University Vienna. (esp)
Im August haben Pädagogen
erneut die Möglichkeit, ein dreitägiges Praktikum in einem Wiener
Unternehmen zu absolvieren. Die
WK Wien sucht dafür noch Praktikumsplätze in Betrieben.
Ziel der „Betriebspraktika für
Lehrkräfte” ist es, Lehrern Einblicke in unternehmerische Abläufe zu vermitteln und so
das Wirtschaftsverständnis im
Bildungssektor zu steigern. Die
Praxiserfahrung der Lehrer soll
zudem beitragen, Schüler besser
auf den Einstieg ins Berufsleben
vorzubereiten. Die Unternehmen
können auf diesem Weg Kontakte
zum Bildungssektor knüpfen.
Unternehmen, die von 24. bis
26. August einen - eventuell auch
mehrere - Pädagogen im Betrieb
für Lehrer gesucht
Gütesiegel „TOP-Lehrbetrieb”:
Jetzt läuft die Antragsrunde 2015
Wiener Lehrbetriebe mit Vorzeigecharakter können
noch bis zum 15. Juni die Auszeichnung als QualitätsAusbildungsbetrieb beantragen.
Die Wirtschaftskammer Wien hat
vor kurzem gemeinsam mit Arbeiterkammer, Gewerkschaftsbund
und Industriellenvereinigung eine neue Bewerbungsrunde für die
Verleihung des Gütesiegels „TOPLehrbetrieb” an Wiener Ausbildungsbetriebe gestartet. Noch
bis zum 15. Juni können sich
Unternehmen, die Lehrlinge ausbilden, um diese Auszeichnung
Die Verleihung des Qualitätsprädikats „TOP-Lehrbetrieb”
setzt die Erfüllung einer Reihe
von Zulassungskriterien voraus.
Dazu zählt, dass der Lehrbetrieb
entsprechend den Ausbildungsinhalten ausgestattet ist, bereits
mindestens zwei Lehrlinge erfolgreich ausgebildet hat, auf eine
schriftliche Ausbildungsplanung
verweisen kann und selbstverständlich alle gesetzlichen und
Bestimkollektivvertraglichen
mungen einhält. Alle Bewerber,
die diese Kriterien erfüllen, werden dann von einer Jury aus Ver-
tretern der genannten Sozialpartner anhand von zwölf Kriterien
bewertet. Sie müssen dabei eine
bestimmte Mindestpunktanzahl
Die Ausgezeichneten dürfen
das Gütesiegel vier Jahre lang
im Geschäftsverkehr und für PRMaßnahmen verwenden, danach
müssen sie sich erneut dem Bewerbungsprocedere stellen.
Das Gütesiegel wurde im Vorjahr von der WK Wien und den
Sozialpartnern auf Landesebene
T 01 / 514 50 - 2414
W wko.at/wien/top-lehrbetrieb
ins Leben gerufen, um exzellenten
Lehrbetrieben mehr Anerkennung
zu verschaffen und die Bedeutung
von Qualität in der Lehrlingsausbildung hervorzuheben. Es soll zudem Jugendlichen und Eltern als
Orientierung bei der Suche nach
einem Ausbildungsplatz dienen.
Bei der ersten Bewerbungsrunde
im Vorjahr wurden 99 Wiener Unternehmen als TOP-Lehrbetriebe
Welche Betriebe heuer das Gütesiegel erhalten, wird im Oktober
feststehen. Die feierliche Überreichung der Plaketten an die Unternehmen ist für Dezember geplant.
Die WK Wien hat zu diesem
Thema ein eigenes Merkblatt erstellt, das im Internet abzurufen
ist. Das Antragsformular für das
Gütesiegel und weitere Informationen sind in der Lehrlingsstelle
der WK Wien erhältlich. (esp) 
Die wichtigsten Informationen für Ihre Unternehmensgründung und unsere Veranstaltungen
gibt es auf www.gruender.at oder persönlich in einem unserer GründerCenter.
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10 · Österreich · Wiener Wirtschaft
Entlohnung: Entschärfung für Betriebe
Das Sozialministerium hat
einen Erlass zum Gesetz
gegen Lohn- und Sozialdumping herausgegeben,
der wichtige Klärungen
und Entschärfungen für
Betriebe bringt.
Verwaltung als
Begleiter der Betriebe
Mit 1. Jänner 2015 ist eine Novelle
des Gesetzes gegen Lohn- und
Sozialdumping in Kraft getreten,
die sich gegen Unterentlohnung
richtet. Der aktuelle Erlass des Sozialministeriums präzisiert nun
die Anwendung dieses Gesetzes
durch die Vollzugsbehörden.
Strafbar ist seit 1. Jänner, wer
das kollektivvertragliche Entgelt
inklusive Zulagen, Zuschlägen
etc. nicht leistet. Als Ausgleich
für diese Verschärfung wurde die
Nachsicht von Anzeigen und Strafen bereits im Gesetz stark ausgeweitet. Der Erlass stellt nun klar:
Beruht eine Unterentlohnung nur
auf leichter Fahrlässigkeit oder
beträgt sie maximal zehn Prozent
nun klargestellt, dass nur Aktivitäten erfasst sind, die sich auf den
inländischen Arbeitsmarkt auswirken. Zudem werden durch den
Erlass Meldepflichten vereinfacht.
Der Erlass soll mehr Fairness bringen und vereinfacht Meldepflichten.
des Monatsentgelts, kann eine Anzeige bzw. Strafe entfallen, wenn
der Fehlbetrag dem Mitarbeiter
nachgezahlt wird.
zwischen in- und ausländischen
Unternehmen zu erreichen, sieht
das Gesetz weiters vor, dass die
heimischen Lohn- und Rechtsstandards auch für kurzfristige
Arbeitseinsätze in Österreich gelten - was allerdings internationale
Aktivitäten wie konzerninterne
oder Verhandlungen nicht zu sehr
erschweren soll. Deshalb wurde
„Das Gesetz enthält einige
Elemente des Prinzips ‚Beraten
statt Strafen’, das wir einfordern.
Entscheidend ist nun, dass auch
der Vollzug diesem Grundsatz
folgt”, begrüßt WKÖ-Präsident
Christoph Leitl den Erlass. „Angesichts der Unzahl an Vorschriften,
Vorgaben und Strafdrohungen für
die Wirtschaft muss die Verwaltung vor allem Dienstleister und
Begleiter unserer Betriebe sein.”
Unternehmerisches Handeln dürfe nicht über Gebühr erschwert
werden. „Wir werden daher den
Vollzug des Gesetzes gegen Lohndumping genau verfolgen”, kündigt Leitl an. (WKÖ)
Die Wirtschaftskammer konnte bei der
Formulierung des Erlasses zum Gesetz
gegen Lohn- und Sozialdumping wichtige
Aspekte erfolgreich einbringen. Viele Betriebe haben darüber geklagt, dass sie durch
Lohn- und Sozialdumping, insbesondere in
Bereichen von Subauftragsverhältnissen, etwa gegenüber ausländischen Firmen nicht
mehr konkurrenzfähig sind. Nunmehr wird
in solchen wettbewerbsverzerrenden Fällen
stärker kontrolliert und auch bestraft.
Zugleich soll aber dort, wo es keinen
systematischen Betrug gibt, sondern nur
im Rahmen der laufenden Abrechnungen
Fehler passiert sind, keine Strafsanktion
folgen. In solchen Fällen wird
von Seiten der Kontrollstellen
ein entsprechender Hinweis
erfolgen - Beraten statt Strafen! Es wird auch eine zehnprozentige Toleranzschwelle
eingezogen, damit kleinere
Irrtümer oder Versäumnisse
Die Wirtschaftskammer hat damit wichtige Ziele erreicht: Sicherung von fairen
Wettbewerbsbedingungen, Strafen für
diejenigen, die diese systematisch unterminieren und Beratung für diejenigen, die
sich keiner schweren Vergehen schuldig
Überbordende Bürokratie zu bekämpfen
geschieht am besten in der Form, dass man
Von WKÖ-Präsident
die Rechtsanwendung mit
Augenmaß und Hausverstand bewerkstelligt. Dass
dies nunmehr erstmalig im
Rahmen der Umsetzung eines Gesetzes erfolgt, stimmt
mich zuversichtlich. Wenn
sich das bewährt, könnte
es auch Vorbild für andere
Bestimmungen sein, die bei den Betrieben
in der Vergangenheit viel Unmut erzeugt
haben. Damit können wir motivieren statt
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lädt am 22. Mai ab 20 Uhr zum
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Ball durch Schüler unter der
Anleitung von „Tanz-Papst” Thomas Schäfer-Elmayer im Festsaal.
Musikalischer Höhepunkt des
umfangreichen Programms ist der
Midnight-Live-Act „Best of Eurovision Song Contest” - eine bunte
Show mit Top-Hits zum Mitsingen
und spektakulären Tanzeinlagen.
Während DJ Mastercash auf
dem Hip-Hop-Floor für gute Lau-
ne sorgt, schmettert Frank Main
in der American Bar Klassiker von
Frank Sinatra. Beim Main Dance
Floor im Arkadenhof heizen DJ
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Großer EU-Stimmungstest: So ticken
So unterschiedlich die Mitgliedstaaten der EU in
ihrer Wirtschaftskraft sind, so verschieden ist auch
ihre Bevölkerung. Bei der Einstellung zur EU und dem
Gefühl, Teil der EU zu sein, zeigt sich das besonders
deutlich. Griechen und Briten stechen dabei ebenso
heraus wie wir Österreicher.
Zwei Mal pro Jahr lässt die
EU-Kommission die Bevölkerung
in allen Mitgliedstaaten befragen. Dadurch sollen langfristige
Trends, nationale Unterschiede
und Stimmungen in der Bevölkerung sichtbar werden.
Eine der wichtigsten Fragen ist
dabei jene zum Image der EU. Hier
gibt es erstmals seit Jahren wieder einen positiven Trend (siehe
Grafik unten). Im Jahr 2007 hatten
52 Prozent der Bevölkerung ein
positives Bild von der EU und nur
15 Prozent ein negatives. 2012,
am Höhepunkt der Staatsschuldenkrise, lagen beide Gruppen
nahezu gleichauf. Aktuell trennen
sie wieder 17 Prozentpunkte.
In der nationalen Betrachtung
zeigen sich deutliche Unterschie-
de: Positiv über die EU denken vor
allem Polen, Rumänen und Iren.
Ein schlechtes Bild haben Griechen, Zyprioten, Briten, Spanier
und Österreicher. Deutschland
liegt im EU-Schnitt. Am deutlichsten verbessert hat sich das Image
der EU in Irland, das 2013 den
EU-Rettungsschirm verlassen hat
und 2014 das höchste Wirtschaftswachstum in der EU erzielte. Im
EU-Schnitt steigt mit Einsetzen
einer generellen wirtschaftlichen
Erholung im Jahr 2014 auch das
Vertrauen der Bevölkerung in die
nationalen Regierungen und Parlamente wieder.
Noch viel Arbeit vor sich hat die
EU beim Thema „Meine Stimme
zählt in der EU”. 40 Prozent beantworteten diese Frage zuletzt mit
Ja, 53 Prozent mit Nein. Der Rest
war unentschieden. Zum Höhepunkt der Wirtschaftskrise waren
diese Werte deutlich schlechter:
Im Frühjahr 2013 glaubten 67
Prozent, dass ihre Stimme nicht
Auch hier könnten die nationalen Unterschiede nicht größer
sein: Aktuell denken 79 Prozent
der Zyprioten und 76 Prozent der
Griechen, dass ihre Stimme in der
EU nicht zählt. In Portugal sind es
70 Prozent, in Italien 69 Prozent.
Ganz anders die Situation in den
nordischen Ländern: In Schweden
denken nur 25 Prozent der Bevölkerung, dass ihre Stimme in der
EU nicht zählt, in Dänemark 27
Prozent, in Finnland 34 Prozent. In
Österreich sind 42 Prozent dieser
Meinung - 53 Prozent glauben,
dass ihre Stimme sehr wohl zählt.
Ein weiteres Detail: Als Bürger
der EU fühlen sich EU-weit im
Schnitt 63 Prozent der Bevölkerung. Ganz besonders viele sind
es in kleineren EU-Staaten. Kein
mehrheitliches EU-Bürgergefühl
gibt es in Griechenland, Italien
Eine ähnliche Polarisierung
zeigt sich auch bei der Einschätzung über die derzeitige
wirtschaftliche Lage des jeweils
eigenen Landes. Im EU-Schnitt bezeichnen 34 Prozent diese als gut.
In Griechenland sind es nur zwei
Prozent, in Spanien drei Prozent,
in Portugal sechs Prozent. Auf der
anderen Seite der Skala finden sich
Dänemark und Schweden (jeweils
81 Prozent „gut”) und Deutschland
(78 Prozent „gut”). In Österreich
halten sich „gut” und „schlecht”
die Waage. In Bezug auf die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt meinen 46 Prozent der
EU-Bürger, dass das Schlimmste
noch bevor steht. 44 Prozent glauben, dass der Höhepunkt bereits
erreicht wurde. Diese Werte haben
sich zuletzt etwas verschlechtert.
Besonders skeptisch zeigen sich
Franzosen und Zyprioten.
Was die generelle Zukunft der
EU betrifft, so sind die Optimisten
seit 2013 wieder auf dem Vor-
marsch. Mit 56 Prozent halten
sie derzeit eine stabile Mehrheit
und lassen die Pessimisten mit 37
Prozent deutlich hinter sich. Das
war nicht immer so: 2011 trennten
beide Bevölkerungsgruppen nur
mehr zwei Prozentpunkte. Im Vergleich zu heute war die Situation
2007 allerdings geradezu rosig:
Damals, ein gutes Jahr vor Beginn
der Finanz- und Wirtschaftskrise,
sagten 69 Prozent der EU eine gute Zukunft voraus, nur 24 Prozent
waren pessimistisch.
Österreich bei Zukunft
eher bei den Pessimisten
Wenig überraschend sind die
Nationen Europas auch in dieser
Frage nicht einig: Während sich
Iren, Malteser, Polen, Rumänen
und Dänen mit weit über 70 Prozent optimistisch zeigen, finden
die Optimisten in Griechenland,
Zypern und auch im EG-Gründerstaat Italien keine Mehrheit.
Österreich liegt im hinteren
Interessant ist auch der Blick auf
die Liste der Probleme, die in den
Augen der Bevölkerung derzeit die
wichtigsten der EU sind. Ganz oben
finden sich hier die wirtschaftliche
Lage und die Arbeitslosigkeit
(siehe Grafik unten). Auffallend
ist der starke Rückgang bei der
Zahl der Nennungen: Innerhalb
eines halben Jahres verloren diese
beiden Themen sechs bzw. fünf
Prozentpunkte und damit spürbar
an Bedeutung. Stabil auf Platz drei
bleibt die Lage der öffentlichen
Finanzen der Mitgliedstaaten als
„wichtiges Problem der EU”. Deutlich zugelegt haben das Thema
Einwanderung (von acht auf 24
Prozent seit Herbst 2012) sowie
das Thema Terrorismus, das sich
auf Platz fünf vorgeschoben und
Themen wie Inflation und Kriminalität überholt hat.
Die Einstellung zum Euro ist dagegen seit vielen Jahren stabil. In
der Eurozone befürworten derzeit
67 Prozent die Gemeinschaftswährung. Österreich liegt leicht
über dem Durchschnitt. (gp)
bereitet Premierminister
jetzt auf eine
den Verbleib in
der EU vor. Er
selbst gilt als
einer Mitgliedschaft, vor
der wirtschaftlichen Vorteile.
· International · 13
Verlassen die Briten
nach 45 Jahren die EU?
Nach dem Wahlsieg der Konservativen Partei ist die
Debatte um einen Austritt Großbritanniens aus der EU
neu entflammt. Spätestens 2017 wird das Volk befragt.
1973 ist Großbritannien den Europäischen Gemeinschaften beigetreten. In der Bevölkerung und
unter den Politikern des Landes
ist die Mitgliedschaft bis heute
umstritten. Das zeigt auch die
neueste Umfrage im Auftrag der
EU-Kommission (siehe auch Bericht links): Demnach haben nur
30 Prozent der Briten ein positives Bild von der EU, lediglich 27
Prozent meinen, dass ihre Stimme
in der EU zählt. 20 Prozent wären
für die Einführung des Euro im
eigenen Land, 49 Prozent fühlen
sich nicht als Bürger der EU.
Vor diesem Hintergrund setzten
EU-kritische Kräfte innerhalb der
Konservativen Partei Premierminister David Cameron jahrelang
unter Druck und forderten ein härteres Auftreten gegenüber der EU.
In einer mit Spannung erwarteten
Rede im Jänner 2013 trat Cameron
die Flucht nach vorne an und kündigte eine Volksabstimmung über
den Verbleib Großbritanniens in
der EU spätestens im Jahr 2017 an,
sollte er bei den Unterhauswahlen 2015 bestätigt werden. Und
er skizzierte, in welche Richtung
sich die EU entwickeln müsse, damit Großbritannien dabei bleiben
könne. Als einer der wichtigsten
Punkte nannte er damals die Vollendung des Binnenmarkts, in dem
die Briten ihr Hauptinteresse an
der Mitgliedschaft sehen. Weiters
sollten die Nationalstaaten wieder mehr Gestaltungsmöglichkeiten bekommen, und er wünschte
sich, dass die Entscheidungen der
Euroländer in einer Art getroffen
werden, wie sie auch für NichtEuroländer annehmbar sind. Das
betrifft insbesondere die Regulierung der Finanzmärkte und die
Einführung einer Finanztransaktionssteuer, gegen die sich Großbritannien wehrt.
Durch seinen Wahlsieg vergangene Woche ist eine Volksabstimmung im Jahr 2017 praktisch
fix. Cameron hat Verhandlungen
mit den EU-Partnern über eine
Neuausrichtung der Beziehungen angekündigt. Derzeit ist laut
Umfragen etwa die Hälfte der
Briten für einen Austritt. Cameron selbst gilt als Befürworter
einer EU-Mitgliedschaft. Laut
neuester Berechnung der Bertelsmann Stiftung würde ein Austritt
der britischen Wirtschaft enorm
schaden, den anderen EU-Ländern
vergleichsweise weniger. Bei den
Unterhauswahlen hat die United Kingdom Independence Party
(UKIP), die für einen Austritt aus
der EU ist, ihren Stimmenanteil
von 3,1 auf 12,6 Prozent vervierfacht. (gp)
WAFF fördert Fachkräftequalifizierung
Mit der „Fachkräftequalifizierung
2015” fördert der waff die berufliche Aus- und Weiterbildung von
Männern unter 45 Jahren mit
Lehrabschluss. Die Maßnahme
ergänzt die Qualifizierungsförderung für Beschäftigte des AMS
(z.B. für ältere Arbeitnehmer).
Gefördert werden kleine und
mittlere Unternehmen, die in
Wien einen Betriebsstandort haben. Sie erhalten vom waff 50
Prozent der Kurskosten bis maximal 1000 Euro zurück. Insgesamt
kann ein Unternehmen mit bis
zu 20.000 Euro für die berufliche
Aus- und Weiterbildung seiner Beschäftigten vom waff unterstützt
Die maximalen Förderbeträge
können entweder auf einmal oder
in mehreren Teilbeträgen im Zeitraum von einem Kalenderjahr beantragt werden. Gefördert werden
Aus- und Weiterbildungskosten,
Materialkosten (ohne Reise- Verpflegungs- und Unterkunftkosten)
sowie Antrags- bzw. Prüfungsgebühren, die von externen Qualifizierungseinrichtungen/Trainern
Diese Förderung gibt es für
berufsbezogene Qualifizierungen,
die zur Erreichung von folgenden
Zielen beitragen:
ffVerbesserung der beruflichen
ffFachliche Spezialisierung,
ffWeiterbildung für höherwertige Tätigkeit,
ffAnpassung an den aktuellen
Stand der Technik/des Wissens
einer zertifizierten
Die Förderanträge müssen vor
Beginn der Qualifizierungsmaßnahme beim waff eingebracht
ffAbschluss
Info: waff, T 01 /217 48 - 212,
”Fachkräftequalifizierung
2015” erhalten
für die Weiterbildung von
Fachkräften,
die jünger als
Wiener Unternehmen, die
in die Aus- und Weiterbildung ihrer Fachkräfte
investieren, erhalten beim
(waff) finanzielle Unterstützung. Hier die Details:
Geschäftschancen in
Pennsylvania nutzen
Der Wirtschaftsaufschwung in
den USA bietet auch österreichischen Firmen gute Geschäftsmöglichkeiten. Das Commonwealth of
Pennsylvania, das Office of International Business Develompment
und das Department of Community & Economic Development
veranstalten daher am 1. Juni
eine Konferenz, um über den USBundesstaat zu informieren. In
der Greiner Packworld in Ober-
Unter den Titel „Vielfältiges Slowenien” plant das AußenwirtschaftsCenter Laibach am 16. Juni
eine Marktsondierungsreise. Die
Veranstaltung bietet Produzenten
von Technik im Lebensmittel- und
Kellereibereich die Möglichkeit,
sich slowenischen Geschäftspartnern vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen. Zudem werden
regionale slowenische Spezialitäten wie Olivenöl, Karst Prosciutto
waltersdorf geben Vertreter von
Pennsylvania einen Einblick in
den industriellen Aufschwung an
der US-Ostküste. Sie zeigen wie
Unternehmen von der aktuellen
Die Teilnahme ist für österreichische Unternehmen kostenfrei. 
Anmeldung: David Moock,
T 0049 / 30 / 75 86 754 - 14,
und Salzschokolade vorgestellt.
Dieser Termin ist daher auch für
Händler und Importeure von Lebensmitteln und Getränken interessant, um slowenische Produkte
zu entdecken und diese dem österreichischen Markt vorzustellen.
Die Teilnahmegebür für Mitgleider beträgt 200,- Euro.
Maja Ikovic, E [email protected]
m. schukart / Fotolia
Gauner fingierte Formulare
und Rechnungen. Wer unterschreibt, unterzeichnet damit
einen Vertrag.
Wer bezahlt,
bekommt sein
Geld kaum
Vorsicht: Betrug mit
Firmen Angebote, die wie
Rechnungen aussehen und
damit in die Irre führen.
um sich gegen diese
„Erlagscheinwerbung”
Speziell im Sommer nutzen Betrüger die dünn besetzten Büros
und versuchen mit sogenannter
„Erlagscheinwerbung” Geld zu ergaunern. Sie schicken Erlagscheine, Rechnungen, Korrekturabzüge
oder Formulare für Eintragungen
in Branchen-, Telefon- oder ähnliche Register beziehungsweise
für entgeltliche Inserate. Dabei
wird häufig der Eindruck erweckt,
es sei eine Pflichteinschaltung in
ein amtliches Register oder ein
Vertrag sei längst abgeschlossen.
kein Werbewert
Tatsächlich wird aber erst mit
der Überweisung oder unterfertigten Rücksendung des Formulars
ein „Vertrag” abgeschlossen. Dies
steht meist nur im Kleingedruckten und ist zudem meist missverständlich formuliert.
Solcherart zu Stande gekommene „Verträge” gelten üblicherweise gleich für mehrere Jahre
und müssen noch fristgerecht
gekündigt werden, wenn eine „Vertragsverlängerung” nicht gewollt
ist. Oft werden auch tatsächlich
geschaltete Inserate von unseriösen Anbietern schlicht kopiert
und um Korrektur ersucht, sodass
der Eindruck entsteht, es handle
sich um die bereits vereinbarte
Einschaltung.
Zulässig wäre diese Werbe- und
Akquisitionsmethode nur dann,
wenn eindeutig und unmissverständlich auf den Angebotscharakter dieser Aussendung hingewiesen wird. Die Judikatur ist
diesbezüglich sehr streng: Der
bloße Hinweis „Offert”, „Einschaltungsangebot” oder dergleichen
allein reicht normalerweise nicht
Zivilrechtlich betrachtet können
solche Verträge wegen Irrtums
angefochten und das Geld zurückgefordert werden. Wenn noch
nicht bezahlt wurde, kann einer
allfälligen Klage die Irrtumseinwendung („arglistige Täuschung”)
entgegengehalten werden. Tatsächlich klagen solche Verlage
eher selten, weil sie von denjenigen, die irrtümlich zahlen oder
sich einschüchtern lassen, sehr
gut leben und ein verloren gegangener Prozess nur das Geschäft
gefährden würde. Sie drohen
freilich mit Klagen und teuren
Eintreibungsmaßnahmen wie Inkassospesen, Verzugszinsen, etc.
Umgekehrt ist es allerdings
meist zwecklos auf Rückzahlung
zu klagen, weil solche Firmen
häufig irgendwo im Ausland
angesiedelt sind, vermögenslose
Strohmänner und Gesellschaften
vorschieben und daher das Prozesskostenrisiko viel zu hoch ist.
Manchmal hilft allerdings eine
Betrugsanzeige weiter. Diese ist
insbesonders dann angebracht,
wenn das beworbene Verzeichnis
bzw. Insert gar nicht erscheint. 
ffNichts
unterschreiben oder einzahlen, was nicht eindeutig zugeordnet werden kann.
ffUnbekannten Werbe- oder Eintragungsangeboten von vornherein
kritisch gegenüberstehen, auch wenn mit karitativen oder im öffentlichen Interesse liegenden Anliegen geworben wird, oder eine
Verbindung zu diesen hergestellt wird.
ffDie einzige verpflichtende Einschaltung besteht für den Fall, dass
Sie im Firmenbuch eingetragen sind, im Amtsblatt zur Wiener
Zeitung. Diese schreibt die Gebühr selbst vor.
ffFür nicht im Firmenbuch eingetragene Unternehmen gibt es im
Allgemeinen keine entgeltlichen Pflichteintragungen - sieht man
von Verwaltungsgebühren etwa für die Eintragung im Gewerberegister ab.
ffIn Zweifelsfällen bei der Wirtschaftskammer nachfragen.
Grundqualifikation für
Lenker der Führerscheinklasse
D sowie C1 oder C
Der Landeshauptmann hat gemäß
§ 3 der Verordnung des Bundesministers für Verkehr, Innovation und
Technologie über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Fahrzeuge für den
Güter- oder Personenkraftverkehr
(Grundqualifikations- und Weiterbildungsverordnung - Berufskraftfahrer - GWB), BGBl. II Nummer
139/2008, den zehnten Termin
zur Ablegung der Prüfung über
die Grundqualifikation für LenkerInnen der Führerscheinklassen
D sowie C1 oder C im Jahre 2015
für die Zeit vom 26. August bis 4.
September 2015 festgelegt.
sind spätestens sechs Wochen vor
dem festgelegten Prüfungstermin
- das ist bis zum 15. Juli - schriftlich an den Landeshauptmann im
Wege der Magistratsabteilung 63,
1011 Wien, Wipplingerstraße 8,
Der Anmeldung zu den hier
genannten Prüfungen sind die
Urkunden zum Nachweis des
Vor- und Familiennamens, die zum
geeigneten Dokumente, bei Angehörigen eines Mitgliedstaates
der Europäischen Union ein
Nachweis eines österreichischen
Hauptwohnsitzes bzw. bei Staatsangehörigen eines Drittstaates
entweder ein Nachweis über ein
aufrechtes Arbeitsverhältnis bei
einem in Österreich niedergelassenen Unternehmen oder der
Nachweis über einen Aufenthaltstitel, der das Recht auf unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt in Österreich ermöglicht,
die für eine allfällige Anrechnung
gemäß § 11 GWB erforderlichen
Unterlagen und die für eine allfällige Ermäßigung gemäß § 10
Absatz 2 GWB erforderlichen Unterlagen, anzuschließen.
Die Prüfungsgebühr beträgt derzeit 295 Euro. Bei bereits abgelegten Prüfungsteilen sind gemäß
§ 10 Abs. 6 GWB Kürzungen der
Prüfungsgebühr vorgesehen.
Infos: Prüfungsreferat der MA 63
T 01 / 4000 - 97106
16 · Service · Wiener Wirtschaft
Frischer Wind durch mehr
Rund 750 Unternehmen betreiben
Marktstände in Wien. Im Jahresdurchschnitt besuchten 2014
wöchentlich 340.650 Passanten
einen der 17 Wiener Märkte.
Unbestrittener Spitzenreiter ist
dabei der Wiener Naschmarkt
mit 64.350 Besuchern pro Woche. Aber auch weniger bekannte
Märkte haben einiges zu bieten.
DennStandler, das Marktgremium und das Martkmanagement
der WK Wien bemühen sich, die
Rahmenbedingungen sowohl für
die Kunden als auch die Unternehmer zu verbessern. Das veranlasst
auch neue Unternehmer, auf den
Märkten aktiv zu werden.
„Ich habe hier vor einem Jahr eröffnet”, berichtet etwa Anna Putz.
Die nach eigenen Worten „halbe
Französin” bietet in ihrem Stand
„Anna am Meidlinger Markt”
regionale und französische Produkte, wie richtige Fasslbutter,
selbstgerösteten Kaffee und Fleur
de sel (besonderes Meersalz) an.
„Ausschließlich Qualitätsprodukte direkt vom Lieferanten“, betont
Putz, die früher als Verkäuferin
in Feinkostgeschäften gearbeitet
hat, bevor sie den Schritt in die
Selbstständigkeit wagte. Sie ist
mit ihrer Entscheidung zufrieden.
„Es war ein gutes Jahr”, sagt die
Jungunternehmerin. Es sei zwar
harte Arbeit, aber sie habe Freude
daran, dazu beizutragen, dass der
Markt belebt wird. Demnächst
würden wieder zwei neue Stände eröffnen. Ein Dorn im Auge
sind ihr allerdings jene, die ihre
Stände gar nicht oder kaum mehr
aufsperren, sondern nur mehr als
Lager verwenden. Zudem sollten
die Öffnungszeiten für Standler
und Gastronomen überdacht werden, sagt sie. Auch Alexander Fitz
würde gerne länger als bis 19.30
offen halten. Er verkauft an seinem
Stand „Malefitz” rund 80 verschiedene Biere von kleinen Brauereien
aus Österreich. Gemeinsam mit
anderen Marktstandlern hat er das
Gespräch mit Bezirksvorstehung
und Marktamt gesucht und will
nun einen Antrag einbringen,
damit er seine Waren künftig bis
21 Uhr anbieten kann. Wichtig sei
jedenfalls, dass die Standler zusammenarbeiten und gemeinsam
für die Attraktivierung der Märkte
sorgen. „Auch die WK Wien macht
ziemlich viel für die Märkte”, so
Putz, die ebenso wie Fitz in regelmäßigem Kontakt mit Marktmanagern der WK Wien steht.
Die Wiener Marktmanager helfen bei der Vermarktung, unterstützen beim Netzwerken und der
Kommunikation mit Institutionen wie Marktservice, Bezirksvorstehung oder Gebietsbetreuung.
Die Marktmanager beraten auch
vorab jene Unternehmer, die auf
einem Markt aktiv werden wollen
Die Verfügbarkeit von Ständen
ist je nach Markt unterschiedlich.
Fotos (4): Gerhard Weinkirn
Werbeprospekte für die Anrainer, Showküchen und
Unterstützung bei bürokratischen Angelegenheiten das Marktmanagement der WK Wien unterstützt die
Händler und Gastronomen auf ausgewählten Märkten
in Wien. Immer mehr Unternehmer erkennen, dass sie
gemeinsam an einem Strang ziehen müssen, damit der
Markt für die Kunden attraktiv bleibt.
Am 11. Juni macht die mobile Showküche im 21. Bezirk am Floridsdorfer
Station. Ein Koch bereitet aus frischen Marktprodukten Kostproben für die
Sie stehen zum Teil im Eigentum
der Stadt Wien und zum Teil in
privatem Eigentum. Neubewerber
für einen Marktstand brauchen
jedenfalls eine Zuweisung des
Marktservice Wien (www.wien.
gv.at/kontakte/ma59). Für einen
Verkaufsstand muss der Betreiber
je nach Lage eine unterschiedlich
hohe monatliche Marktgebühr
entrichten. Neben Lebensmittelhändlern dürfen auch Gastronomiebetriebe auf Märkten betrie-
M arktmanagement
Das Wiener Marktmanagement ist ein Projekt der Wiener
Einkaufsstraßen der Wirtschaftskammer Wien. Im Rahmen dieses
Projekts betreuen Marktmanager acht Wiener Märkte. Gemeinsam
mit einer Agentur sorgen sie unter anderem für koordinierte
Marketingaktionen und Qualitätsmanagement. Die wesentlichen Ziele des Marktmanagement sind: Belebung der Märkte, Frequenzerhöhung, Umsatzsteigerung, Qualitätssteigerung und Spezialisierung.
Derzeit betreut das Wiener Marktmanagement folgende Märkte:
ff2., Karmelitermarkt und Vorgartenmarkt
ff6., Naschmarkt
ff10., Viktor-Adler-Markt
ff12., Meidlinger Markt
ff16., Brunnenmarkt
ff20., Hannovermarkt
ff21. Floridsdorfer Markt
ben werden. Allerdings sieht die
Wiener Marktordnung vor, dass
der Anteil der Gastronomiebetriebe auf den Märkten nicht mehr
als ein Drittel der Stände betragen darf. Lebensmittelhändler
dürfen auch Steh- und Sitzplätze
zur Verfügung stellen, allerdings
maximal acht.
Vormerkbuch und
Neben fixen Marktständen gibt
es auf Märkten auch freie Flächen, die landwirtschaftlichen
Produzenten und Marktfahrern
zur Verfügung stehen. Plätze auf
den Freiflächen werden tageweise zugewiesen beziehungsweise
verlost. Ein Teil dieser Plätze
kann vorab vergeben werden. Für
diese Plätze können sich Händler anmelden und dies in ihrem
Vormerkbuch eintragen lassen.
Vormerkbücher werden nur an
Inhaber eines Marktfahrergewerbes ausgestellt. Nähere Informationen dazu, ein bundesweites
Verzeichnis der Märkte und Unterstützung für alle Markthändler
gibt es beim Wiener Gremium
Markt-, Straßen-, und Wanderhandel (siehe Kontakt).
Aktionen auf den Märkten
Markt rund um den Schlingerhof (Bild)
Marktbesucher zu
Hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Märkte:
Inländische Verkaufsveranstaltungen, die auf
einem örtlich abgegrenzten Bereich einer Gemeinde zu
bestimmten Zeiten stattfinden,
heißen Märkte. Bei derartigen
Veranstaltungen hat jedermann
(unter Beachtung gewerberechtlicher Vorschriften) das Recht, auf
Basis einer Marktrechtsverordnung Waren feilzubieten und auch
Wirtschaftskammer Wien Wiener Einkaufsstraßen Marktmanagement
T 01 / 514 50 - 6700
W www.wienermaerkte.at
Landesgremium Wien des
Markt-, Straßen- und
T 01 514 50 - 3283
W wko.at/wien/markthandel
ff16. Mai,
10 bis 13.30 Uhr: Brunnenmarkt (Brunnengasse, Thaliastraße, Yppenplatz)
ff19. Mai,
12.30 bis 16.30 Uhr: Naschmarkt-Showküche auf der
Mariahilfer Straße, Höhe
Barnabitangasse
ff13. Juni: Brunnenmarkt
ff12. Juni: Karmelitermarkt
(Krummbaumgasse, Leopoldgasse, Haidgasse, Im Wird)
ff19. Juni: Vorgartenmarkt
(Max Winterplatz, Wohlmutstraße, Ennsgasse, Vorgartenstraße)
ff20. Juni: Meidlinger Markt
(Niederhofstraße, Rosaliagasse, Ignazgasse)
Worin liegen die Unterschiede zwischen einem ständigen und einem Gelegenheitsmarkt?
Wesentlich ist die Unterscheidung zwischen Märkten und
Gelegenheitsmärkten
(Quasimärkten): Märkte dürfen nur
aufgrund einer Verordnung einer Gemeinde (Marktordnung)
abgehalten werden, wenn ein
entsprechender Bedarf besteht.
Quasimärkte bedürfen hingegen
einer Bewilligung der Gemeinde
und können nur aus besonderen
Anlässen heraus, wie Firmung,
Kirchweihfest, Sportveranstaltung, besonderen Firmenjubiläen
etc. gestattet werden.
Bis 22. Mai ist noch Spargelsaison und von 15. bis 26. Juni finden dann
am Hannovermarkt (im Bild) im 20. Bezirk Grillwochen statt.
Welche Waren dürfen
auf Märkten verkauft
Das zulässige Warenangebot
auf einem Markt oder Quasimarkt
richtet sich primär nach der
Marktordnung beziehungsweise
der Quasimarktbewilligung. Die
Verabreichung von Speisen und
der Ausschank von Getränken sind
in den meisten Marktordnungen
(auf den zugewiesenen Standplätzen) erlaubt.
Im Bild der Meidlinger Markt im 12. Bezirk: Hier wird am 20. Juni ein
großes Sommerfest stattfinden.
Am Vorgarten Markt (Bild) im 2. Wiener Gemeindebezirk wird es am
19. Juni ein großes Sommerfest geben.
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Ausrichtung inkl. variabler
Raumgestaltung und Nebengebäuden (parkähnlichem Innenhof - für Open Air Events
bestens geeignet).
Gesucht werden ergänzende
Kooperationen mit Reise- und
Eventveranstaltern bzw. gesucht
wird Plattform zwecks neuer Projektmöglichkeiten.
Chiffre-Nr.: 7774b-15
A uslandskooperationen
Lebensmittel - Eine Liste mit
ägyptischen Lebensmittelerzeugern von Konserven, Teigwaren,
Süßwaren, Tiefkühlwaren, Brezen, eingelegtem Gemüse, Fruchtpürees, Salzen liegt auf (EG 256).
Tiefkühlkost - Burger Grillwürste,
Bohnengerichte, Tiefkühlgemüse,
etc. bietet ein führender Erzeuger
von Fertiggerichten zum Export
an. Das 1993 gegründete Unter-
nehmen sucht neue Kunden in
Österreich (EG 257).
„INOTEX 2015” – Die 4. internationale Messe für Innovation und
Technologie findet vom 9. bis 12.
Juni 2015 in Teheran statt. Sie
ist die ideale Plattforum, um Ihr
Unternehmen und Ihre neuen Produkte zu präsentieren, sich auszutauschen und neue Handelspartner
zu finden (IR 3).
Handelsvertretung - In Rumänien
entwickeln sich große Handelsketten sehr rasch, fast täglich
eröffnen neue Märkte. Ein Geschäftsmann aus Bukarest bietet
seine Dienstleistungen als Handelsagent im Lebensmittelbereich an. Eine Geschäftsaktivität
mit eigener Niederlassung vor
Ort oder als nicht ansässiger
Lieferant wird vorgeschlagen
(RO 118).
Fledermausdünger - Für den
Vertrieb von Fledermausdünger
werden Käufer bzw. Vermittler
gesucht (TR 285).
WK Wien - Außenwirtschaft
W wko.at/wien/aussenwirtschaft
Gerhard Weinkirn
haben voriges
Jahr an den
Ein-PersonenUnternehmen
[EPU KMU]
Know-how, Raum und Kontakte für
Die WK Wien erweitert stetig ihr Angebot für
Ein-Personen-Unternehmen (EPU) sowie kleine und
mittlere Unternehmen. Besonders groß ist das Interesse am FORUM [EPU KMU]. Hier ein Überblick über die
Angebote, die speziell für EPU entwickelt wurden.
Viele, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, waren zuvor
unselbstständig beschäftigt. An
fachlichem Know-how mangelt es
daher den Wenigsten - die Hürden
liegen meist woanders: Unternehmensführung, Akquisition und
n Serie, Teil 2
eingeschränkte räumliche Möglichkeiten machen vielen Ein-Personen-Unternehmen zu schaffen.
In der Operngasse 17-21 hat die
WK Wien mit dem FORUM [EPU
KMU] daher einen Ort geschaffen,
um diese Unternehmen in ihrer
Entwicklung zu unterstützen. Das
Angebot für EPU umfasst im Wesentlichen drei Bereiche:
ffMeetingräume,
ffQualifizierungssupport und
ffNetzwerkveranstaltungen.
In den 20 unterschiedlich großen
Meeting-Räumen können Unternehmer in Ruhe Besprechungen
abhalten und Präsentationen machen. Je nach Bestuhlung finden
bis zu 30 Personen Platz. Die Nachfrage nach den kostenlosen Meeting-Räumen ist hoch. So wurden
im Vorjahr Buchungen von mehr
18.289 Stunden verzeichnet. ine
rechtzeitig Online-Reservierung
ist daher empfehlenswert. Jedem
EPU steht ein Kontingent von
bis zu 100 Stunden im Jahr zur
Verfügung. Zusätzlich können die
Unternehmer für nur einen Euro
pro Stunde auch Kinderbetreuung
vor Ort dazu buchen.
Um EPU bei der Bewältigung
der vielfältigen Herausforderungen zu unterstützen, bietet das
Forum 24 Workshops mit den
Schwerpunkten Unternehmensentwicklung, -führung, -verwaltung und „Mensch im Mittelpunkt” (Persönlichkeitscoaching
etc.) an. Im Jahr 2014 haben
rund 4000 Teilnehmer an den
insgesamt 233 Workshops teil-
genommen. Besonders starkes
Interesse gab unter anderem an
den Veranstaltungen zum Thema
Stimme/Rhetorik, Social-MediaMarketing und an den VerkaufsWorkshops. Das breite Angebot
umfasst zudem Basisinformationen zur Buchhaltung, Steuern
und Kalkulation sowie Marktforschung, Öffentlichkeitsarbeit und
Auch die Workshops sowie maximal sechs Einzel- oder Gruppencoachings sind für die Unternehmer kostenlos. Bei den Coachings
können die Teilnehmer die in den
Workshops aufgegriffenen Themen zusätzlich vertiefen.
Umfangreiche Betreuung gibt
es im EPU-Business-Labor für
jene, die mit ihrer Unternehmensentwicklung nicht zufrieden sind
oder vor der Entscheidung stehen,
ob sie das Unternehmen vergrößern sollen oder nicht. In dem
sechsmonatigen Programm werden EPU bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützt und Strategien für die Zukunft erarbeitet.
Um sich als EPU nachhaltig am
Marktpositionieren zu können, ist
es auch wichtig, die unternehmerische Persönlichkeit stetig weiter
zu entwickeln. Ein hilfreiches
Tool dafür ist das e-Tool „pbroker”
das im Rahmen des Programms
EPU-Business-Navigation zum
Einsatz kommt. Damit können
unbewusste Persönlichkeits- und
Verhaltensmuster aufgezeigt und
für weitere Entwicklungsschritte
Netzwerkpartner finden und
Kontakte zu Kunden knüpfen, das
steht im Zentrum der Netzwerkveranstaltungen „EPU-Willkommen im Club” und „EPU-BusinessTalk”.
Anregung für weitere Diskussionen liefern interessante Vortragende aus Wirtschaft und anderen
Bereichen. So wirft etwa am 27.
Mai Dompfarrer Toni Faber einen
Blick auf den Stephansdom als
Unternehmen, auf die Ethik in der
Wirtschaft und spricht über seine
Rolle als Priester als „Verkäufer”
WK Wien - EPU-Service
im FORUM [EPU KMU]
20 · Unternehmen · Wiener Wirtschaft
wkw/gp
Mazbani wird
Schmuck selbst
nach traditioneller Handwerkskunst hergestellt. George
Mazbanian (l.)
hat den Betrieb
1998 gegründet, Tochter
Talar (M.) führt
und designt,
Aris Agopian
(r.) fertigt 3DModelle.
Alte Handwerkskunst neu interpretiert
Beim Familienunternehmen Mazbani in der Innenstadt
wird Schmuck selbst designt und in alter Handwerkskunst gefertigt. So entstehen einzigartige Kreationen,
bei denen orientalische und klassische Stilelemente
gekonnt kombiniert werden.
Wer Schmuck nicht gerne „von der
Stange” kauft, sondern für sich individuell designen und in traditioneller Handwerkskunst herstellen
lassen will, ist beim Wiener Juwelier Mazbani in der Innenstadt an
einer guten Adresse.
„Bis auf die Uhren machen wir
alles selbst”, sagt Talar Mazbanian,
die vor sechs Jahren die Geschäftsführung von ihrem Vater George
Mazbanian übernommen hat. Der
Chef im Haus sei aber weiterhin
ihr Vater, sagt Talar mit einem
zwinkernden Auge und lobt damit
seine jahrzehntelange Erfahrung,
ohne die das Unternehmen nicht
so weit gekommen wäre.
George Mazbanian kam 1987
als gelernter Goldschmied aus
dem Libanon nach Wien. Um in
Österreich seinen Beruf ausüben
zu dürfen, musste er die österreichische Meisterprüfung ablegen.
„Für ihn war das sehr leicht, er
konnte ja alles”, erzählt Talar. 1998
machte George sein eigenes Geschäft auf - in der Führichgasse, wo
das Unternehmen auch heute noch
angesiedelt ist. Am Beginn waren
Werkstatt und Verkauf in einem
kleinen, gemeinsamen Raum im
Erdgeschoß. „Das hat viele Leute
angezogen, weil sie zuschauen
konnten, wie der Schmuck entsteht”, sagt Talar. Nach zwei räumlichen Erweiterungen entstand ein
eleganter Kundenraum zu ebener
Erde und eine neue, größere
Werkstatt im ersten Stock, die mit
traditionellem Handwerkzeug und
mit Hightech ausgestattet ist.
Um die individuellen Wünsche
der Kunden umsetzen zu können,
werden zunächst Handskizzen
angefertigt. Das ist Talars Domäne, denn sie hat zusätzlich zu
ihrer Goldschmiedeausbildung
auch Grafikdesign studiert und
entwirft den Schmuck. Danach
folgen 3D-Designs am Computer
und ein Modellausdruck über einen 3D-Drucker - dafür ist Talars
Ehemann, Aris Agopian, zuständig. Diese Methode spare viel Zeit,
sagt er. Der Kunde kann mit dem
erzeugten Wachsmodell zudem
Passform und Aussehen prüfen,
bevor die eigentliche Produktion
beginnt, bei der dann der Meister
selbst Hand anlegt. Auch Mutter
Die spannenden Schmuck-Kreationen werden bei Mazbani alle selbst
Fotos (3): Talar Mazbanian-Agopian
designt und handwerklich hergestellt.
Seta ist im Unternehmen aktiv sie kümmert sich vor allem um
Perlen und Edelsteine bezieht
Mazbani von Anbietern aus aller
Welt. Dazu besucht die Familie
auch regelmäßig große Branchenmessen in unterschiedlichen
Ländern. Dort bekommen sie auch
neueste Trends zu sehen, die in
ihre Arbeit in Wien einfließen.
80 Prozent ihrer Kunden sind
Stammkunden, schätzt Talar.
Manche davon seien schon seit
den Gründungsjahren mit dem
Unternehmen verbunden. Vor allem internationale Gäste gehen
bei ihr ein und aus - etwa Geschäftsleute aus Bulgarien, Italien und Russland, die bei ihren
Terminen in Wien einen Besuch
bei Mazbani nicht auslassen. Die
Nachfrage aus Russland ist in den
vergangenen Monaten wegen
der politischen Krise aber stark
zurückgegangen, sagt Talar. „Wir
warten und hoffen, dass es besser
wird.” (gp)
Info-Tipp: www.mazbani.at
· Branchen · 21
Davor Sertic, neuer Obmann der
Sparte Transport und Verkehr in
der Wirtschaftskammer Wien,
weiß, wo Handlungsbedarf für die
8500 Mitgliedsbetriebe besteht:
„Wien darf den Anschluss an die
Zukunft nicht verpassen. Wir
Logistikkonzept, damit wir unsere Wettbewerbsfähigkeit erhalten
können.” Wiens Standortvorteile
müssen genutzt werden, damit
sich die Stadt in Europa als TopGüterdrehscheibe positionieren
kann. „Wir wollen den Transit-Lkw
nicht nur beim Durchfahren zuschauen”, erklärt Sertic. Man be-
Zur Sparte Transport &
Verkehr gehören insgesamt
8500 Mitglieder. Die Sparte
teilt sich auf in:
ffAutobus-,
Luftffahrt und
ffBeförderungsunternehmen
mit Personenkraftwagen
ffFahrschulen und Allgemeiner
ffGaragen-, Tankstellen- und
Servicestationsunternehmungen
ffKleintransporteure
ffSchienenbahnen
ffSeilbahnen
ffSpediteure
ffTransporteure
nötige dringend Logistikflächen,
die frei gehalten werden müssen,
auch innerhalb der Stadtgrenzen.
Zu einem zukunftsfähigen Mobilitätskonzept gehört für Sertic
auch die Schaffung bevorzugter
Spuren für den Wirtschaftsverkehr - analog zu Busspuren. „In
Davor Sertic, neuer Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der
über seine Ziele und
„offene Baustellen”, die
seine Branche belasten.
„Der Wirtschaftsverkehr
braucht Platz. Dafür werde
ich mich einsetzen.”
Davor Sertic, Spartenobmann
Salzburg funktioniert das Konzept der Wirtschaftsspuren für
den Wirtschaftsverkehr tadellos,
das ist ein Best practice Beispiel.
Warum sollte das nicht auch in
Wien funktionieren? Die Stadt
muss hier endlich ein Pilotprojet
umsetzen.”
Aber es gibt noch weitere „Baustellen”, die seine Branche belasten, so Sertic: „Es ist mir ein Rätsel,
warum über eine weitere Ausdehnung der Anrainerparkplätze in
der Inneren Stadt diskutiert wird.
Auf der einen Seite wünscht man
sich eine funktionierende Nahversorgung, auf der anderen Seite
bietet man dem Lieferverkehr
kaum noch Platz”, wundert sich
Sertic. „Mit einem unbeschränkten Halteverbot ist ein Teil der
Geschäfte selbst für kurze Liefer-,
Service- und Montagetätigkeiten
nicht mehr erreichbar”, sagt Sertic und fordert die Öffnung der
Anrainerzonen für Unternehmer
mit Parkkarte sowie die Öffnung
ungenutzter Anrainerparkplätze.
Denkbar sei auch eine Umwandlung der erlaubten Kurzparkzonen
in Anrainerzonen ab dem späten
Nachmittag. Diese könnten zur
Mittagszeit in der Nähe von Restaurants auf 1,5 Stunden verlängert werden.
Darüber hinaus setzt sich Sertic
für eine Parkplatz-Mindestbreite
von 2,50 Meter in neuen Wohngebieten ein: „Sonst ragen ZustellFahrzeuge immer ein Stück auf
die Straße hinaus und behindern
dort den Individualverkehr. Oder
das Fahrzeug steht mit zwei Reifen auf dem Gehsteig und der Unternehmer muss mit einer Strafe
rechnen.”
Belastungsprobe für den
Die angedachte Verkehrsberuhigung der Ringstraße ist Sertic
ein Dorn im Auge. „Der Wirtschaftsverkehr - dazu gehören
Personen- und Güterverkehr gleichermaßen - muss jetzt schon unnötige Umwege in der Innenstadt
in Kauf nehmen. Weitere Verkehrseinschränkungen am Ring
würden zu massiven Verzögerungen führen”, ist Sertic überzeugt.
Auch der geplanten flächendeckenden Lkw-Maut erteilt Sertic
eine klare Absage: „In einer
wirtschaftlich schweren Situation
würden die Betriebe dadurch noch
weiter belastet.”
Einen Schwerpunkt in seiner
Arbeit legt der neue Spartenobmann auf Aus- und Weiterbildung
in der Branche. „Wir brauchen
top-ausgebildete Fachkräfte, das
ist wichtig für das Image der Branche. Dafür werde ich mich stark
einsetzen”, erklärt Sertic. (pe) 
Floristenlehrlinge
Mag. Johanna Mitterbauer
„Wien braucht ein
modernes Mobilitätskonzept”
Rumen Yanev vom Lehrbetrieb Michael Strangl (Wien
12) holte sich den Sieg beim
Lehrlingswettbewerb der
Wiener Floristen im Palmenhaus im Burggarten. Es galt,
Tischdekoration, Sträuße
(im Bild oben ein Strauß des
Siegers), Kränze und eine
Wahlarbeit zum Motto „Wien
und seine Hotspots” zu kreieren. Yanev siegte vor Barbara Holzapfel (Lehrbetrieb
Fötschl, Wien 11) und Louisa
Corrine (Lehrbetrieb Blumen
Pridt, Wien 8). Alle drei wurden mit einer Studienreise
nach Holland belohnt.
Industrie-Talfahrt
im April gestoppt
Die Volkswirte der Bank Austria orten erste Erholungsanzeichen in der heimischen
Industrie. Der Einkaufsmanagerindex stieg im April auf
50,1 Punkte und legte damit
erstmals seit acht Monaten
zu. Die Gründe dafür liegen
in steigender Nachfrage aus
den USA und aus Europa.
Auch aus dem Inland kamen
erstmals seit fast einem Jahr
wieder mehr Aufträge als im
Vormonat. Der Jobabbau in
der Industrie ging allerdings
auch im April weiter, wenn
auch mit geringerem Tempo
22 · Kleinanzeigen · Wiener Wirtschaft
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24 · Insolvenzen · Wiener Wirtschaft
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Druckservice Osterkorn GmbH; 4600
Ausgezeichnet: Talente & Projekte
M ERKUR 2015
An der Vienna Business
School (VBS) wurden
die MERKUR Awards
APA/Hörmandinger
Einmal pro Jahr holt die VBS
herausragende Schulprojekte, engagierte Schüler und Lehrer sowie
erfolgreiche Absolventen vor den
Vorhang und prämiert sie mit den
MERKUR Awards. Die Verleihung
ging dieses Jahr in den Studios 44
Das beste wirtschaftliche Projekt kam aus der VBS Floridsdorf,
die ein anwenderfreundliches
Konzept zur Erstellung von Planungsrechnungen in Businessplänen erarbeitete. Den Award für
das innovativste Projekt holte die
VBS Augarten, die das Unternehmenskonzept der Maß-Greißlerei
Lunzer analysiert hat. Der Preis
für das „Best Ethic & Social Project” ging an eine Gruppe der VBS
Akademiestraße, die sich fünf Jahre lang für mehrere Sozialprojekte
Die MERKUR Awards 2015 der
Vienna Business Schools wurden in sieben Kategorien verliehen. Die Sieger:
Alle MERKUR-Preisträger des Jahres 2015 mit den Laudatoren und
dem scheidenden Fondspräsidenten Rainer Trefelik (8.v.r.)
Sowohl die Schüler des Jahres,
Asin Alev und Carina Haberl, als
auch „Lehrer des Jahres” Ronald
Gahr zeichnen sich durch ihren besonderen Einsatz für Mitschüler
und Kollegen aus. Der Absolvent
des Jahres, Leuchtenfabrikant
Paul Molecz, beeindruckt durch
seine erfolgreiche Karriere als
Die VBS bildet an sechs Standorten 3700 Schüler aus. Schulerhalter ist der Fonds der Wiener
Kaufmannschaft, dessen langjähriger Präsident Rainer Trefelik
ebenfalls geehrt wurde. Trefelik
legte im Zuge seiner Mitte April
erfolgten Bestellung zum neuen
Obmann der Sparte Handel der
WK Wien seine Funktion im
Fonds zurück, die er seit 2005 bekleidet hatte. Das Team des Fonds
bedankte sich bei ihm mit einem
Ehren-MERKUR. Sein Nachfolger
als Fondspräsident wird in den
nächsten Wochen bestellt.
Economic Projekt:
ffBest Innovative Projekt:
ffBest Ethic & Social Project:
ffTeacher of the Year:
Ronald Gahr,
ffStudent of the Year HAK:
Asin Alev,
ffStudent of the Year HAS:
Carina Haberl, VBS Floridsdorf
ffGraduate of the Year:
Paul Molecz, Eigentümer der
Orion Leuchtenfabrik,
Informationen und Fotos auf
der Homepage der VBS:
Wels, Friedhofstraße 71; 2015.07.02; MV:
Mag. Clemens Krabatsch, 4600 Wels
Kreativ Mode GmbH; 4813 Altmünster,
Sonnengarten 11; 2015.07.02; MV: Mag.
Gudrun Pixner, 4801 Traunkirchen
Riso Wohnwelt GmbH, Handelsgesellschaft mit Waren aller Art, 4020 Linz,
Paul-Hahn-Straße 1-3 sowie Sitz lt. Firmenbuch:; 4040 Linz, Harbacherstr. 7a;
2015.06.26; MV: Mag. Roland Zimmerhansl, 4020 Linz
Stefan Oberholzer, geb. 5.9.1971,
Tankstellenshopbetreiber; 5303
Thalgau, Salzburger Str. 49; 2015.06.26;
MV: Dr. Christian Adam, 5020 Salzburg
Romana Hansen, geb. 3.10.1979, Inh.
d. prot. E-Unt. 360 Grad Gebäudereinigung e.U., 8943 Aigen/Ennstal, Ketten
45; 5020 Salzburg, Sterneckstraße 55/5;
2015.06.26; MV: Dr. Christian Adam,
Brigitte Lenz, geb. 11.1.1965, Gastwirtin; 5061 Elsbethen-Glasenbach,
Lohhäuslweg 9/7; 2015.06.26; MV: Dr.
Christian Adam, 5020 Salzburg
ideenwerk GmbH; 5101 Bergheim,
Bräumühlweg 5; 2015.06.26; MV: Dr. Johannes Honsig Erlenburg, 5020 Salzburg
Biomasse Heizsysteme GmbH;
5020 Salzburg, Norbert Brüllstraße 24;
2015.06.26; MV: Dr. Christian Schubeck,
Gotse Aleksovski, geb. 9.7.1983, Unternehmer; 5204 Straßwalchen, Haupt-
Martin Hermann Wurm, 19.2.1986,
Hauswartung; 6260 Bruck/Ziller, Imming 41/Top 3; 2015.06.17; MV: Mag.
Bettina Presl, 6263 Fügen
straße 17; 2015.06.26; MV: Dr. Edwin
Demoser, 5020 Salzburg
Omega Mediterranean Handels
GmbH; 5023 Salzburg-Gnigl, Warwitzstraße 1; 2015.06.26; MV: Dr. Edwin
AMADE Hotel- und Raumausstattungs GmbH; 5730 Mittersill, Aufeldstraße 3; 2015.06.26; MV: Mag. Christoph
Kaltenhauser, 5730 Mittersill
insolutiontec - Gmbh, 6781 Bartholomäberg, Rätikonweg 6; 6780 Schruns,
Broxweg 10; 2015.07.02; MV: Mag. Bernd
Widerin, 6700 Bludenz
MPS Personal Service GmbH; 8074
Raaba, Dr. Aunerstraße 2; 2015.06.18;
MV: Mag. Herbert Ortner, 8020 Graz
S&B Hydropartner Christian Staller
e.U.; 8720 Knittelfeld, Anton Regnerstraße 61; 2015.07.01; MV: Mag. Peter
Freiberger, 8680 Mürzzuschlag
Zechner Bau GmbH; 8700 Leoben,
Prettachstraße 51; 2015.07.01; MV: Mag.
Thomas Böchzelt, 8700 Leoben
Mr Daggl Gastro GmbH; 6890 Lustenau, Reichshofstraße 9; 2015.05.18; MV:
Dr. Gerhard Müller, 6890 Lustenau
Dipl.Ing. Wagner GmbH & Co KG;
8053 Graz-Neuhart, Kärntnerstr. 190;
2015.06.22; MV: Dr. Georg Muhri, 8010
ruhende Verl. nach Murat TAN, geb.
1.1.1948, verst. 28.3.2014; 6845
Hohenems, Kaiser Josef-Straße 36a;
2015.05.25; MV: Dr. Christoph Ganahl,
Dipl.Ing. Wagner GmbH; 8053 GrazNeuhart, Kärntnerstr. 190; 2015.06.22;
MV: Dr. Georg Muhri, 8010 Graz
T & W Bau u. Projektmanagement
GmbH; 8020 Graz, Lazarettgürtel 60;
2015.06.22; MV: Mag. Dr. Regina Schedlberger, 8045 Graz-Andritz
Mustafa Gene, geb. 1.3.1971; 6300
Wörgl, Innsbruckerstr. 93; 2015.06.17;
MV: Mag. Walter Rupprechter, 6300
GUNZO GROUP GMBH; 6020 Innsbruck,
Langer Weg 15; 2015.06.17; MV: Dr.
Christian Girardi, 6020 Innsbruck
Malerei Galaxy Brunner GmbH; 9971
Matrei, Lienzerstraße 38; 2015.06.17;
MV: Dr. Reinhold Unterweger, 9900 Lienz
Elisabeth Scholz, geb. 14.11.1966,
selbstst. Heilpraktikerin; 8301 Laßnitzhöhe, Hauptstr. 140; 2015.06.22; MV:
Dr. Franz Krainer, 8010 Graz
GENUSSBURG OG; 8313 BreitenfeldRittschein, Breitenfeld 20; 2015.06.29;
MV: Mag. Michael Berghofer, 8330
· Insolvenzen · 25
Ing. Peter Wagner, geb. 18.9.1950,
Bauinstallationen; 8020 Graz, Keplerstraße 14; 2015.06.09; MV: Mag. Philipp
Casper, 8010 Graz
Heinz Kernbichler, geb. 27.3.1971,
Gärtner; 8072 Mellach, Murbergstraße
190; 2015.06.23; MV: Mag. Friedrich Filzmaier, 8010 Graz
Isabella Zwerina, geb. 1.3.1980,
Schwarzdeckerei; 8053 Graz-Neuhart,
Haferfeldweg 30; 2015.06.29; MV: Mag.
Dr. Michael Pacher, 8010 Graz
Markus Scherf, geb. 16.9.1977,
Service-Station und Autohandel;
8055 Graz-Puntigam, Eyslergasse 11;
2015.06.22; MV: Mag. Andreas Ulm, 8010
herzwerk e.U., Inh.: Romana Arbeiter,
geb. 21.11.1964; 8410 Wildon, Weitendorfstraße 23; 2015.06.22; MV: Dr. Wolfgang Reinisch, 8430 Leibnitz
HN Radcenter e.U., Inh.: Gerd Hirschenberger, geb. 20.8.1978; 8641
St. Marein, Hauptstraße 64; 2015.06.24;
MV: Mag. Peter Freiberger, 8680 Mürzzuschlag
„LUEDER Fruchthandel Gesellschaft
m.b.H.”; 9500 Villach, Ackerweg 9/1;
2015.05.28; MV: Dr. Helmut Binder, 9500
Eduard Laritz GmbH; 9241 Wernberg,
Weizenweg 6; 2015.05.28; MV: Dr. Paul
Wachschütz, 9500 Villach
Neue Chancen für Arbeitslose über 50
Länger als ein Jahr war Begzada
Vrabac arbeitslos gewesen. Obwohl sie ausgebildete Buchhalterin ist, war es nicht leicht für sie,
wieder einen Job zu finden. „Es
sagt niemand so deutlich, aber
viele Absagen habe ich aufgrund
meines Alters bekommen“, ist die
53-Jährige überzeugt.
Wie Frau Vrabac hat mehr als
ein Fünftel der Wiener Arbeitslosen seinen 50. Geburtstag bereits
hinter sich – und der Anteil älterer Menschen an der Gesamtarbeitslosigkeit steigt.
„Für Menschen über 50 ist die
Rückkehr auf den Arbeitsmarkt
nach dem Jobverlust oft besonders schwierig“, erklärt AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. „Sie sind
daher ganz besonders im Fokus
unserer Bemühungen.“ Beispielsweise durch die großzügigste Förderung, die es in diesem Bereich
je gab: Wiener Betriebe, die Ar-
AMS/© Petra Spiola
AMS Wien übernimmt ein
Jahr lang den Großteil der
AMS-Wien-Chefin Petra Draxl: „Für Über-50-Jährige ist die Jobsuche oft
besonders schwierig – für sie bieten wir jetzt die großzügigste Förderung,
die wir je hatten“
beitslose ab 50 Jahren einstellen,
bekommen drei Monate lang die
gesamten Lohn- und Lohnnebenkosten refundiert, wenn die neue
Arbeitskraft davor zumindest ein
halbes Jahr lang auf Jobsuche war.
Je nach Alter läuft diese Förderung bis zu einem Jahr lang.
Mithilfe dieser Förderung hat
auch Begzada Vrabac wieder eine
Beschäftigung gefunden: Seit 1.
April arbeitet sie in der Buchhaltung eines Getränkegroßmarkts.
Das AMS Wien beteiligt sich
acht Monate lang an den Lohnund Lohnnebenkosten. „Das ist
für uns beide ein Gewinn“, freut
sich Vrabac, „für den Betrieb und
auch für mich.“
AMS-Wien-Chefin Petra Draxl
verspricht: „2015 stehen uns für
diese Eingliederungsbeihilfe 26
Millionen Euro zur Verfügung,
pro Förderfall zahlen wir bis zu
20.000 Euro dazu.“ Wichtig ist
allerdings, dass viele Menschen
von dieser Möglichkeit wissen:
Und zwar nicht nur die Personalverantwortlichen der Wiener Unternehmen, sondern auch
Arbeitsuchende, die potenzielle
Dienstgeber auf diese Förderung
hinweisen. „Denn mitunter“, sagt
Draxl, „kann der Hinweis auf diese großzügige Eingliederungsbeihilfe der entscheidende Faktor
sein, aufgrund dessen jemand
wieder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommt.“ Übrigens:
Im Rahmen des Beschäftigungsprogramms 50+ gibt es nicht nur
die Eingliederungsbeihilfe, auch
das sozialökonomische Beschäftigungsangebot für Ältere wurde
stark ausgeweitet. Mehr als ein
Drittel aller Transitarbeitsplätze
in Sozialökonomischen Betrieben
und Gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten soll 2015 der Zielgruppe der Über-50-Jährigen zur
B.V. Ederer
Die Junge Wirtschaft Wien organisierte auf Einladung des Türkischen Botschafters in Österreich,
Hasan Gögüs, einen Empfang für
ihre Mitglieder in der Türkischen
Botschaft. 80 Jungunternehmer
nahmen daran teil. Die Veranstaltung war Teil der Promotion für
die Europakonferenz des Europäischen Dachverbands JCI („Junior
Chamber International”) im Juni
in Istanbul. V.l.: Dana Lipkova
(Österreichische Post AG, Stellvertretende Teamleiterin JCI), Alper Karakaya (Vizepräsident des
gemeinnützigen Unternehmensgründungsnetzwerks „Young Müsiad Austria”), Zeyd Abdulhamid
Bülbül (Präsident Young Müsiad
Austria), Ulrich Radscheit (Vorstand Internationale Beziehungen, Junge Wirtschaft Wien/JCI
Vienna), Emre Karagöl (Erster
Botschaftsrat und stellvertretender Botschafter), Jürgen Tarbauer
(Vorsitzender Junge Wirtschaft
Wien), Abdussamed Özkan (Vizepräsident Young Müsiad Austria),
Linda Horvath-Sarrodi (Übersetzerin, Teamleiterin JCI)
Verrückte Schuhe im Rampenlicht
„Alice im Wunderland” von Schuhmacher Heinz Müller und und der
„Käse-Schuh” mit Stoff-Mäusen
von der Schuhmacherin Kirsten
Sandvoss landeten beim „Crazy
ROBIN CONSULT_Lepsifoto
26 · Termine ·
Shoe Award 2015” auf Platz eins.
Der Award wurde wie jedes Jahr
von der Landesinnung Wien der
Schuhmacher und Orthopädieschuhmacher vergeben.
(Kärnten) und
Kirsten Sandvoss (NÖ).
· Termine · 27
Lokal der Woche:
17., Hernalser Gürtel 45
Montag, 18. Mai,
Infos: www.freielokale.at
Debreziner Wurst Party
Auf Initiative des Ungarischen Tourismusamtes präsentierte sich Debrecen, Ungarns
zweitgrößte Stadt, auf der „Debreziner
WURST Party” als touristische Destination,
die seit kurzem mit einem ÖBB-Direktzug
leicht erreichbar ist. Auf der Veranstaltung
trafen sich der Wiener Bürgermeister,
Michael Häupl, Wirtschaftskammer WienPräsident Walter Ruck und der Bürgermeister von Debrecen, László Papp. Die auf dem
bevorstehenden Eurovision Song Contest
auftretende Ungarn-Vertreterin Boggie
sorgte bei der WURST-Party für die musikalische Untermalung. V.l.: János Perényi
(Botschafter von Ungarn), Bürgermeister
László Papp (Debrecen), Bürgermeister
Michael Häupl, Balázs Kovács (Ungarisches Tourismusamt, Wien), Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck,
Josef Bitzinger (Würstelstand Bitzinger).
Update zur Forschungsprämie
Sparte Industrie Wien
Bei einer Veranstaltung der Industrieakademie stand das Thema Ansuchen um eine
Forschungsprämie im Mittelpunkt. Experten gaben Tipps zur richtigen Einreichung
und informierten darüber, welche Wege
möglich sind, sollte die Forschungsprämie
abgelehnt werden. Der Fokus der Beschreibung laut Experten sollte auf konkrete
F&E-Aktivitäten, im Wirtschaftsjahr und
eigenbetrieblichen Tätigkeiten liegen.
Michael Schiller (Sparte
Industrie Wien),
und Natascha
Stornig (beide
LeitnerLeitner), Claudia
Hofmann-Turek
(FFG) und
(Sparte Industrie NÖ).
Das Lokal der Woche befindet
sich diesmal im 17. Bezirk, Hernalser Gürtel 45, Fläche: 70 Quadratmeter. Das Geschäftslokal ist für
Gastronomiebetriebe bestens geeignet. Der zuständige Immobilienvermittler ist vor Ort.
KMU-Vortrag: Überkommuniziert, aber uninformiert? Die Erfolgsgeheimnisse der digitalen
Selbstorganisation. Investieren
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von außen, dabei hilft ein Erfolgsteam. Wir stellen Ihnen die Methode vor und unterstützen Sie bei der
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Weitere Veranstaltungshinweise finden
Sie unter wko.at/wien/veranstaltungen
1902: Erste Anlaufstelle für
Unternehmen in den Bezirksämtern anbieten ist schlau.
2015: In modernen One-StopServicestellen alle Leistungen
unternehmensfreundlich bündeln
ist noch schlauer.
© Wiener Stadt- und Landesarchiv, Fotoarchiv Gerlach, FC1:1285M
© Bohmann / Ian Ehm
Erledigt: Grundsteinlegung
für zukünftigen Erfolg.
Betriebsanlagengenehmigung – das Wort ist kompliziert, der Vorgang selbst aber nicht
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· Versicherungen & Finanzen · E1
rund um die Themen Versicherungen und Finanzen
Regelung bei den privaten Krankenversicherungen vor, dass bei
vor dem Abschluss des Vertrages
der Kunde eine Gesundheitsprüfung über sich ergehen lassen
muss. Hierbei wird festgestellt,
ob der Antragsteller versicherungswürdig ist und wie hoch
die Prämie sein wird. Risikogruppen wie Raucher oder jene, die
vermehrt Alkohol trinken, zahlen mehr. Selbst das Geschlecht
spielt bei der Beurteilung eine
Rolle. Das ist das sogenannte Risikoprofil. Die Versicherung kann
den Antragsteller auch ablehnen.
Der Abschluss einer Versicherung ist für viele Unternehmer wichtig. Vor allem EPU können es sich nicht
leisten, bei einer Betriebsunterbrechung oder gar einer
Berufsunfähigkeit auf Ausfallszahlungen zu verzichten.
Die österreichische Versicherungswirtschaft beschäftigt über
26.000 Personen und zählt damit
zu den größten Investoren des
Laut dem Versicherungsverband Österreichs zeigt sich ersten
Berechnungen zufolge für das
Geschäftsjahr 2014 sowohl in der
Lebensversicherung wie auch in
der Krankenversicherung und in
der Schaden-Unfallversicherung
ein Prämienwachstum. Insgesamt vermerkt die österreichische Versicherungswirtschaft im
vergangenen Jahr einen Anstieg
der Prämieneinnahmen um 3,3
Prozent auf 17,1 Milliarden Euro.
Die gesamten Versicherungsleistungen des Jahres 2014 beliefen
sich auf 14,2 Milliarden Euro –
das ist ein Plus von 9,9 Prozent
im Vergleich zum Vorjahr. Ersten
Prognosen zufolge wird das Gesamtprämienaufkommen 2015
vermutlich um etwa 0,6 Prozent
auf 17,2 Milliarden Euro ansteigen.
Alles, was nicht durch die gesetzlichen Kranken-Versicherungen abgedeckt ist, kann zusätzlich abgeschlossen werden.
Sonderklasse bei einem Spitalaufenthalt, Zahnzusatzversicherungen, Tagegeldversicherungen,
Begleitkostenversicherungen,
Auslandsreise-Krankenversicherungen und private Pflegeversicherungen.
Über die Sonderklassehonorare
trägt die private Krankenversi-
cherung wesentlich zum Erhalt
erstklassiger Medizin bei und
leistet hiermit einen entscheidenden Beitrag zur Qualität des
heimischen Gesundheitssystems.
Allerdings sieht eine einheitliche
Die betriebliche Altersvorsorge, in Ergänzung zur gesetzlichen Vorsorge, ist in Zeiten der
Pensionsreform mittlerweile in
vielen Unternehmen eine vernünftige Variante, GesellschafterGeschäftsführer und/oder einzelnen Leistungsträgern eines
Unternehmens eine betriebliche
Garantiepension zu ermöglichen. Die Grundlagen befinden
sich im Einkommensteuergesetz
und Betriebspensionsgesetz. Der
Abschluss erfolgt durchwegs in
Form einer schriftlichen, rechtsverbindlichen und unwiderrufFortsetzung auf Seite E2
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Auffrischen der Zielsprache und
des von Ihnen benötigten firmenund branchenspezifischen Fach-
vokabulars. Ihre Zeit ist kostbar,
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E2 · Versicherungen & Finanzen · Nr.
lichen Zusage. Damit geht das
Unternehmen die Verpflichtung
ein, für die in der Bilanz gewinnmindernde Pensionsrückstellungen gebildet werden, und alle
damit verbundenen Risken werden durch eine sogenannte Rückdeckungsversicherung abdeckt.
Durch diese zweite Säule der Altersvorsorge wird das Unternehmen zu einem zusätzlichen Pensionsträger für den Begünstigten.
Selbständige Ein-PersonenUnternehmen tragen das Risiko,
dass bei Krankheit, Unfall oder
außergewöhnlichen Ereignissen
wie z.B. Sachschäden am Betriebsgebäude das Unternehmen
still steht. Die Einnahmen bleiben aus, während die Fixkosten
weiter bestehen. Eine Möglichkeit der Risikoabfederung ist der
Abschluss einer Betriebsunterbrechungsversicherung.
Eine Unfallversicherung für
sich selbst und/oder die Mitarbeiter dient nicht nur der Absiche-
rung. Prämienzahlungen durch
das Unternehmen bis EUR 300,p. a. pro Mitarbeiter sind gemäß
§ 3 Abs. 1 Z. 15a EStG lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei
und können als steuermindernde
Betriebsausgabe geltend gemacht
werden. So profitieren sowohl
die Unternehmer, als auch die
Mitarbeiter. Unternehmer tra-
gen gemäß Fürsorgepflicht (§
1157 ABGB) die Verantwortung
für die Gesundheitsrisiken eines
Dienstaufenthalts der Mitarbeiter
im Ausland - dazu zählt die Verpflichtung dafür zu sorgen, dass
der Dienstnehmer im Falle einer
Krankheit oder eines Unfalls eine
angemessene medizinische Versorgung erhält. Die Generali AG
bietet ihren Kunden auch Kollektiv- und Gruppenversicherungen
an. Dies hat den Vorteil, dass die
Prämie pro Mitarbeiter mit der
steigenden Anzahl an Versicherten sinkt.
Man gilt als berufsunfähig,
sobald man infolge von Unfall,
Krankheit oder Kräfteverfall wenigstens sechs Monate ununterbrochen zu mindestens 50 %
nicht im Stande ist, die zuletzt
ausgeübte beruﬂiche Tätigkeit
wie „an gesunden Tagen“ auszuüben. Selbständige erhalten oft
besonders geringe Pensionen aus
der gesetzlichen Vorsorge, es ist
daher von Vorteil, sich abzusichern. Die heimischen Versicherungen bieten hier die verschien
densten Varianten an.
Nach derzeit noch gültiger
Rechtslage ist der unentgeltliche
Erwerb von (Betriebs-) Vermögen – wenn damit Grundstücke
mitübertragen werden – bis zu
einem Wert von 365.000,– € (Freibetrag), unter bestimmten Voraussetzungen von der Grunderwerbsteuer (GrESt) befreit.
sind zu erfüllen?
Beim Erwerber muss es sich
um eine natürliche Person handeln. Der Übergeber muss bei
das 55. Lebensjahr vollendet
haben oder wegen körperlicher
oder geistiger Behinderung in
einem Ausmaß erwerbsunfähig
sein, dass er nicht in der Lage
ist, seinen Betrieb fortzuführen.
Die Beeinträchtigung ist mit einem medizinischen Gutachten
nachzuweisen. Aufgrund einer
Novelle zum Grunderwerbsteuergesetz im Frühjahr 2014 ist
seit Juni 2014 der „Betriebsfrei-
betrag“ 365.000,– € nur mehr auf
Erwerbe im Familienverband anwendbar. Zum Vermögen zählen
nur Betriebe und Teilbetriebe, die
der Einkunftserzielung aus Landund Forstwirtschaft, aus selbständiger Arbeit oder aus Gewerbebetrieb dienen.
Befreit sind auch Grundstücke,
die der Mitunternehmerschaft
von einem Mitunternehmer zur
Nutzung überlassen sind. Dies
allerdings nur dann, wenn diese
gemeinsam mit Mitunternehmeranteilen zugewendet werden
und der Übergeber mindestens
zu einem Viertel am Vermögen
der Gesellschaft beteiligt ist. Der
Schenkungsgeber oder Erblasser
muss daher im Zeitpunkt des Todes mindestens zu einem Viertel
am Vermögen der Gesellschaft
beteiligt gewesen sein. Grundstücke sind auch nur dann begünstigt, wenn ihr Erwerb unmittelbar mit der Übertragung des Mitunternehmeranteiles erfolgt.
GrESt-frei ist die Zuwendung
eines Anteils von mindestens
einem Viertel des Betriebes. Ein
gesamter Teilbetrieb oder ein
Anteil an einem Teilbetrieb ist
befreit, wenn deren Wert mindestens ein Viertel des gesamten
Betriebes beträgt. Auch für einen
Mitunternehmeranteil von zumindest einem Viertel steht die
Befreiung zu. Beim Erwerb eines
Anteils ist die Aliquotierung des
Freibetrages vorgesehen.
Begünstigter Familienkreis (Familienverband)
Zum begünstigten Familienkreis zählen der Ehegatte, der
eingetragene Partner und der Lebensgefährte, sofern ein gemeinsamer Haushalt besteht oder bestanden hat. Auch der Elternteil,
ein Kind, Enkelkind, Stiefkind,
Wahlkind oder Schwiegerkind
des Übergebers zählen zum Familienkreis. Der Erwerb durch
Ehegatten, eingetragenen Partner, Lebensgefährten (sofern ein
gemeinsamer Haushalt besteht/
bestanden hat), Elternteil, Kind
oder durch Enkel-, Stief-, Wahl-,
Schwiegerkind des Übergebers beträgt 2 Prozent der Bemessungsgrundlage. Ebenso der Erwerb
durch Ehegatten bei Aufteilung
ehelichen Gebrauchsvermögens
und Ersparnisse bei Scheidung,
Aufhebung oder Nichtigerklärung
Nach den derzeit vorliegenden
Informationen sollen unentgeltliche Weitergaben (insbesondere
im Familienverband) nunmehr auf
Basis von Verkehrswerten (statt
bisher auf Basis des - dreifachen
Einheitswertes) berechnet werden. Die Vorlage der Gesetze zur
Begutachtung könnte sich aber
verzögern, da bei einigen Punkten noch Uneinigkeit herrscht. Die
tatsächliche Gesetzeswerdung –
insbesondere auch, ab wann diese
Änderungen gelten sollen - bleibt
abzuwarten. n
wko.at/wien/steuern
· Versicherungen & Finanzen · E3
Besser für viele.
Die Generali Gesundheitsvorsorge bietet
den Mitarbeitern eines Unternehmens bevorzugte medizinische Behandlung. Und
deren Angehörigen gleich mit.
„Gut für einen, besser für viele.“ – Im Zusammenhang mit der betrieblichen Gesundheitsvorsorge der Generali hört man diesen Satz
häufig. Kein Wunder, bringt er doch auf den
Punkt, wie sehr sich ein flexibel schnürbares
Versicherungspaket für Mitarbeiter bezahlt
macht. Die vereinbarten Leistungen gelten
aber nicht nur für den Versicherten selbst, sondern können auch für alle im selben Haushalt
lebenden Familienmitglieder abgeschlossen
werden. „Besser für viele“ meint zusätzlich attraktive Gruppenkonditionen.
Herzstück jedes Vorsorgepakets ist die Sonderklasseversicherung nach Krankheit und
Unfall. Bei Spitalsaufenthalten garantiert sie die
Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer.
Zudem bietet sie raschen und unkomplizierten Zugang zu Spitzenmedizin, sowie kürzere
Wartezeiten durch Einbeziehung von Wahlärzten und Privatspitälern. Leistungen, die sich
durch individuelle Kombination mit Zusatzbausteinen bedarfsgerecht erweitern lassen. Vor
allem mit dem Ambulanztarif „Privatarzt und
alternative Vorsorge“. Damit ist dann auch die
Kostenrückerstattung für Behandlungen durch
Privatärzte gesichert. Zusätzlich kann ein breites Spektrum an ganzheits- und alternativmedizinischen Behandlungsmethoden in Anspruch genommen werden, z.B. Akupunktur,
Homöopathie, TCM oder Osteopathie.
Für Unternehmen, deren Mitarbeiter häufig
dienstlich ins Ausland reisen, empfiehlt sich
die Auslandsreise-Krankenversicherung der
Generali, die neben der Heilbehandlung vor
Ort auch Bergungs- und Transportkosten - inklusive der Kosten des des Rücktransportes
nach Hause – umfasst. Mit dem Abschluss
der Auslandsreise-Krankenversicherung erfüllt
der Arbeitgeber die gesetzliche Fürsorgepflicht
gegenüber seinen Mitarbeitern gemäß § 1157
fit4Business: Betriebliche Gesundheitsvorsorge
zahlt sich für Unternehmer aus!
Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG) verpflichtet seit 1.1.2013 alle Arbeitgeber psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu evaluieren. Mit fit4Business im
Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützen Generali und Europ
Assistance gemeinsam Unternehmen bei der Erarbeitung geeigneter Maßnahmen.
Mit der Einführung der betrieblichen Gesundheitsvorsorge der Generali haben Unternehmer
Regionaldirektor für Wien,
Niederösterreich und
„Zusätzliche Gesundheitsvorsorge ist eine Investition in die Zukunft. Unsere Produktlösungen in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge
ermöglichen die perfekte Abstimmung des
Versicherungsschutzes auf die individuellen
Bedürfnisse unserer Kunden.“
die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern im Rahmen
der Zukunftssicherung für Arbeitnehmer gemäß § 3 (1) 15a EStG einen Prämienzuschuss
von monatlich EUR 25,- zu gewähren, der als
Betriebsausgabe geltend gemacht werden
kann. Damit setzt der Unternehmer als Arbeitgeber ein starkes Signal für Gesundheitsförderung und Eigenvorsorge seiner Mitarbeiter.
Weitere Details und ein
Kostenbeispiel finden Sie unter:
generali.at/geschaeftskunden/
betriebliche-gesundheitsvorsorge
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der Generali abschließen, erhalten einen Gutschein, mit dem sie - je nach versicherter
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References: § 3
 § 11
 § 10

§ 10
 §57

§ 3
 § 1157
 § 3