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Timestamp: 2018-02-26 04:13:50+00:00

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3. Teil Contingent Convertible Bonds (CoCo-Bonds) : Contingent Convertible Bonds
3. Teil Contingent Con...
9783653966183
http://dx.doi.org/10.3726/978-3-653-05720-1
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2015. XX, 210 S., 3 farb. Abb.
I. Die Entwicklungen auf dem US-amerikanischen Immobilienmarkt
1. Mortgage Backed Securities (MBS)
2. Asset-Backed Commercial Paper-Programme
III. Der Sturz in die Krise
B. Erkenntnisse aus der Krise
A. Ziel und Funktion
a) Regulatorischer Trigger
b) Bilanzwertorientierter Trigger
c) Marktwertorientierter Trigger
2. Die Höhe des Triggers
a) Fixes oder flexibles Umtauschverhältnis
aa) Verhältnis zum Anleihenennwert
bb) Anknüpfen an den Marktwert der CoCo-Bonds
c) Rechtliche Vorgaben
4. Laufzeit und Kündigungsmöglichkeiten
a) Der Wandlungsmechanismus
b) Die umzuwandelnde Menge
6. Investitionsverbot
I. „Buffer Capital Note“ (Credit Suisse Group)
II. CoCo-Bond der Barclays PLC
III. CoCo-Bond der Deutschen Bank AG
aa) Das Bail-in-Instrument
bb) Die Befugnis zur Herabschreibung und Umwandlung nach Art. 59 Abs. 2 BRRD
c) Der Entwurf einer Abwicklungsverordnung
2. Bail-in vs. CoCo-Bonds
3. Auswirkungen der Befugnis nach Art. 59 Abs. 2 BRRD auf CoCo-Bonds
4. Verhältnis zu den deutschen Restrukturierungsgesetzen
a) Basel I und II
b) Überarbeitung der Eigenkapitaldefinition nach Basel III
c) Erhöhung der Eigenkapitalanforderungen bei zeitgleicher Verringerung der Prozyklizität
2. CoCo-Bonds und Basel III
3. Umsetzung von Basel III durch das Capital Requirements Directive IV – Paket
4. CoCo-Bonds und die Baseler Kapitalpolster
1. Die direkte Anwendbarkeit des § 221 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 AktG auf CoCo-Bonds
a) Planwidrigkeit der Regelungslücke
b) Vergleichbare Interessenslage
II. Inhalt des Hauptversammlungsbeschlusses
1. Gesellschaftsinteresse am Bezugsrechtsausschluss der Aktionäre
a) Gleichgültigkeit in Bezug auf die Person des Kapitalaufbringers
b) Gleichwertige Anreizsetzung aufgrund von § 76 Abs. 1 AktG
3. Verhältnismäßigkeit im engeren Sinne des Bezugsrechtsausschlusses
4. Erleichterter Bezugsrechtsausschluss nach §§ 221 Abs. 4 S. 2, 186 Abs. 3 S. 4 AktG analog
IV. Die Sicherung der Wandlungsrechte bei CoCo-Bonds
1. Die Änderung der §§ 192 Abs. 2, 221 AktG
2. Die Änderung des § 192 Abs. 3 AktG
3. Die Änderung des § 194 AktG
D. Verpflichtung zur Abgabe eines Angebots nach § 35 Abs. 2 S. 1 WpÜG
I. CoCo-Bonds in den USA
II. CoCo-Bonds in der Schweiz
I. Änderungsvorschlag zur CRR-VO
II. Änderungsvorschlag zum KWG
II. Rechtspolitisches Fazit
3. Teil Contingent Convertible Bonds (CoCo-Bonds)
41 Bei CoCo-Bonds handelt es sich um hybride Schuldinstrumente. Als solche sind sie in krisenfreien Zeiten als langfristige, nachrangige Schuldverschreibungen mit festem Kupon und damit als Fremdkapital zu qualifizieren. Sobald allerdings bestimmte, bereits bei Zeichnung der Anleihe festgelegte Kriterien, sog. Trigger oder auch Trigger Events, tangiert werden, wandeln sie sich in haftendes Eigenkapital um oder werden ganz oder teilweise herabgeschrieben.183 So ausgestaltet, entsprechen CoCo-Bonds auch den durch Basel III184 geänderten und in Europa durch das CRD IV-Maßnahmenpaket umgesetzten185 Anforderungen zur Anerkennung hybrider Finanzinstrumente als Teil des regulatorischen Eigenkapitals.186
42 Im Gegensatz dazu verlieren vormals von den Banken ausgegebene Hybridanleihen aufgrund der neuen Regelungen gem. Art. 486 Abs. 1, 3, 5 CRR-VO bis zum 31.12.2021 schrittweise ihre Anrechenbarkeit auf das regulatorische Eigenkapital.187 Der wesentliche Unterschied zwischen den CoCo-Bonds und den bisherigen Hybridanleihen liegt in der nun geforderten, uneingeschränkten Zurverfügungstellung solcher Anleihen zur Verlustabdeckung.188 Während CoCo-Bonds aufgrund ihrer Wandlungsklausel dieses Kriterium erfüllen, konnten die bisherigen Hybridanleihen Verluste allenfalls durch eine Verlängerung ihrer Laufzeit oder durch das Einbehalten ihrer Kuponzahlung auffangen.189 Denn die Wandlungsberechtigten der klassischen Hybridanleihen, die ← 31 | 32 → Anleihegläubiger, machen in der Krise bewusst nicht von ihrem Wandlungsrecht Gebrauch, um die Verluste der Bank nicht tragen zu müssen.190
43 Aber selbst wenn die Anleihe nicht mit einem Wandlungsrecht des Gläubigers, sondern mit einer Wandlungspflicht ausgestattet war, vermochte sie in Krisenzeiten nicht zur Verlustabsorption beizutragen, weswegen auch die klassische Pflichtwandelanleihe...
2. Teil Die Finanzmarktkrise
A. Die Ursachen der Finanzmarktkrise
II. Das Verbriefungsgeschäft
I. Ausgestaltungsmerkmale
1. Die Wahl des wandlungsauslösenden Ereignisses
3. Das Wandlungsverhältnis
b) Der Nennwertbezug der Umwandlung
5. Vollzug der Wandlung
C. Vergleich der am Markt vorhandenen CoCo-Bonds
4. Teil CoCo-Bonds im rechtlichen Kontext
A. Normierte Vorgaben
I. Die (geplante) europäische Bankenunion
1. Das neu zu installierende Abwicklungsverfahren
b) Die Abwicklungsrichtlinie – BRRD
II. Die Baseler Regelwerke
1. Die Baseler Regelwerke
B. Die Emission von CoCo-Bonds nach deutschem Aktienrecht
I. Anwendbarkeit des § 221 AktG
2. Die analoge Anwendbarkeit des § 221 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 AktG auf CoCo-Bonds
III. Bezugsrechtsausschluss der Aktionäre
2. Geeignetheit und Erforderlichkeit des Ausschlusses zur Erreichung des im Gesellschaftsinteresse liegenden Zwecks
C. Die Aktienrechtsnovelle 2014
I. Die für CoCo-Bonds relevanten Änderungen der Aktienrechtsnovelle 2014
E. Rechtsvergleich mit den USA und der Schweiz
F. Notwendige Gesetzesänderung
5. Teil Fazit

References: Art. 59
 Art. 59
 § 221
 § 76
 § 192
 § 194
 § 35
 Art. 486
 § 221
 § 221