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Timestamp: 2020-07-04 00:21:30+00:00

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Content IPRax-Issue 1/2011 (January 2011)
Content IPRax Issue 1/2011 (January 2011)
Europäisches Kollisionsrecht 2010: ­Verstärkte Zusammenarbeit als Motor der Vereinheitlichung? 1
Das Exequatur und die EMRK 31
M. Lehmann/A. Duczek
Zuständigkeit nach Art. 5 Nr. 1 lit. b EuGVVO – besondere Herausforderungen bei Dienstleistungsverträgen (EuGH, S. 73) 41
Gewöhnlicher Aufenthalt des Kindes bei internationalem ­Wanderleben und Voraussetzungen für die Zulässigkeit einstweiliger ­Maßnahmen in Sorgerechtssachen nach der EuEheVO (EuGH, S. 76) 50
Judgment and Opinion in case A give rise to the hope that the ECJ will interpret the Brussels IIa regulation 2201/2003 in a way leading to success for the Brussels I regulation 44/2001, the former Brussels Convention of 1968. In view of the entry into force of the Hague Convention of 19 October 1996 on jurisdiction, applicable law, recognition, enforcement and co-operation in respect of parental responsibility and measures for the protection of children for all EU States, envisaged for 2010 (or 2011), the application of regulation 2201/2003 by courts in the EU should be open-minded. In order to avoid, as far as possible, differences in the development of the law concerning international jurisdiction and recognition of decisions in custody cases in the EU on the one hand and in the relations to the contracting states of the Hague Convention on the other hand, the courts in the EU should try to apply the regulation in conformity with the understanding of the international treaty.
Das Verhältnis der EuVTVO zur EuGVVO (BGH, S. 81) 55
H.-P. Schroeder
Zur Reichweite des § 110 ZPO im grenzüberschreitenden Konzernverbund (OLG Hamburg, S. 82 und LG Berlin, S. 83) 58
N. Yassari
Die islamische Brautgabe im deutschen Kollisions- und Sachrecht (BGH, S. 85) 63
1 EuGH 12.01.2010 Rs. C-497/08 Europäisches Kollisionsrecht 2010: Verstärkte Zusammenarbeit als Motor 68
1 KG Berin 23.09.2010 1 W 70/08 2 KG Berlin 23.9.2010 1 W 70/08 der Vereinheitlichung? [H.-P. Mansel/K. Thorn/R. Wagner, S. 1]
3 EuGH 11.03.2010 Rs. C-19/09 Zuständigkeit nach Art. 5 Nr. 1 lit. b EuGVVO – besondere Herausforde- rungen bei Dienstleistungsverträgen [M. Lehmann/A. Duczek, S. 41] 73
4 EuGH 02.04.2009 Rs. C-523/07 Gewöhnlicher Aufenthalt des Kindes bei internationalem Wanderleben und ­Voraussetzungen für die Zulässigkeit einstweiliger Maßnahmen in Sorgerechts­sachen nach der EuEheVO [J. Pirrung, S. 50] 76
5 BGH 04.02.2010 IX ZB 57/09 Das Verhältnis der EuVTVO zur EuGVVO [D.-C. Bittmann, S. 55] 81
6 OLG Hamburg 08.10.2009 1 Kart-U 1/09 Zur Reichweite des § 110 ZPO im grenzüberschreitenden Konzernverbund [H.-P. Schroeder, S. 58] 82
7 LG Berlin 29.10.2009 33 O 433/07
8 BGH 09.12.2009 XII ZR 107/08 Die islamische Brautgabe im deutschen Kollisions- und Sachrecht [N. Yassari, S. 63] 85
9 OGH 02.06.2009 9 ObA 144/08d Zur Abgrenzung des Individual- vom Kollektivarbeitsrecht im europäischen ­internationalen Zivilverfahrensrecht [P. Mankowski, S. 93] 89
10 Gjykata e apelit Tiranë 12.04.2010 Registernr. 32 Anerkennung einer deutschen Ehescheidung durch das Appellationsgericht Entscheidungsnr. 31 Tirana [O. Uka/M. Wietzorek, S. 99] 90
11 OLG Stuttgart 30.08.2010 17 UF 195/10 Ob eine Ehe aufhebbar ist, beurteilt sich in Fällen mit Auslandsberührung nach dem Eheschließungsstatut (Art. 13 EGBGB). Soweit die beiden nach Art. 13 Abs. 1 EGBGB berufenen Rechtsordnungen an den Mangel des Willens, eine eheliche Lebensgemeinschaft zu begründen, unterschiedliche Rechtsfolgen knüpfen, entscheidet das „ärgere“ Recht. Kann kein Recht eindeutig als das ärgere qualifiziert werden, ist dasjenige Recht zu wählen, mit dem die Eheleute zum Zeitpunkt der Eheschließung am engsten verbunden waren, hilfsweise das am Gerichtsort geltende Recht. [D. H.] 91
Zur Abgrenzung des ­Individual- vom Kollektivarbeitsrecht im europäischen internationalen ­Zivilverfahrensrecht (OGH, S. 89) 93
Art. 18–21 EuGVVO gelten nur für individualarbeitsrechtliche Streitigkeiten um Ansprüche und Rechte einzelner Arbeitnehmer. Sie gelten nicht für kollektivarbeitsrechtliche Streitigkeiten. Hat ein individueller Anspruch eine kollektivarbeitsrechtliche Grundlage, so bleibt er aber individualarbeitsrechtlicher Natur. Wichtigstes Indiz für die Abgrenzung ist, ob eine kollektive Einrichtung (Betriebsrat, Gewerkschaft o.ä.) aus eigenem materiellem Recht klagt und formell Partei ist. Kollektivarbeitsrechtliche Elemente in Tatbeständen individualarbeitsrechtlicher Ansprüche sind bloße Vorfragen und ändern nichts am individualarbeitsrechtlichen Charakter der Streitigkeit. Hat ein Betriebsrat eine gesetzliche Prozessstandschaft inne, um Ansprüche oder Rechte eines individuellen Arbeitnehmers prozessual durchzusetzen, so verschiebt sich die Qualifikation nicht. Maßgeblich ist hier die Natur des geltend gemachten materiellen Rechts. Das Recht zur Prozessstandschaft ist nur eine rein prozessuale Gestattung.
B. Kasolowsky/M. Steup
Ordre public-Widrigkeit kartellrechtlicher Schieds­sprüche – ein Schritt in ­Richtung einheitlicher Entscheidungen innerhalb der Europäischen Union (Cour d’appel de Bruxelles, 22.6.2009 – 2007/AR/1742) 96
O. Uka/M. Wietzorek
Anerkennung einer deutschen Ehescheidung durch das Appellationsgericht Tirana (Gjykata e apelit Tiranë, S. 90) 99
Tagung der Europäischen Gruppe für Internationale privatrecht (GEDIP) in Kopenhagen 101
Internationale Abkommen 485
Schrifttumshinweise 487

References: Art. 5
 § 110
 EuGH 
 EuGH 
 Art. 5
 EuGH 
 BGH 
 § 110
 BGH 
 OGH 
 Art. 13

Art. 18