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Timestamp: 2019-10-17 15:49:39+00:00

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BSG Urteil vom 03.04.2014 - B 5 RE 9/14 R | Personal Office Premium | Personal | Haufe
BSG Urteil vom 03.04.2014 - B 5 RE 9/14 R
Rentenversicherung. Versicherungspflicht. Befreiung. Rechtsanwalt. Berufsständische Versorgung. Versicherungszwang. Verfassungsrecht
1. Parallelentscheidung zu dem Urteil des BSG vom 3.4.2014 - B 5 RE 13/14 R, das vollständig dokumentiert ist.
2. Az beim BVerfG: 1 BvR 2584/14.
SGB IV § 7 Abs. 1 S. 1, § 8 Abs. 1; SGB VI § 1 S. 1 Nr. 1, S. 3, § 5 Abs. 1 S. 1 Nrn. 1-3, Abs. 2 S. 1 Nr. 1, § 6 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, Abs. 2, 5; BRAO §§ 1, 3 Abs. 1, § 7 Nr. 8, § 12 Abs. 1, 3, § 14 Abs. 1, 2 Nr. 8, § 32 Abs. 1 S. 1, §§ 34, 46, 60 Abs. 1 S. 2, § 106 Abs. 2 S. 1; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1
LSG Baden-Württemberg (Urteil vom 19.02.2013; Aktenzeichen L 11 R 2182/11)
SG Karlsruhe (Urteil vom 23.03.2011; Aktenzeichen S 12 R 1550/10)
BVerfG (Nichtannahmebeschluss vom 19.07.2016; Aktenzeichen 1 BvR 2584/14)
Am 25.5.2009 beantragte der Kläger, ihn weiterhin von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung zu befreien. Er wies darauf hin, nach wie vor als Volljurist bei der Beigeladenen zu 2. angestellt zu sein und eine rechtsanwaltstypische Tätigkeit auszuüben. Der Schwerpunkt seiner rechtlichen Arbeit liege nunmehr ua bei Vorstandsangelegenheiten. Die Beigeladene zu 2. bestätigte, dass der Kläger mit eigenen Entscheidungskompetenzen ausgestattet und wesentlich an Abstimmungs- und Entscheidungsprozessen beteiligt sei. Viele Aufgaben könne nur ein Volljurist/Rechtsanwalt umfassend erledigen. Die Ernennung zum Compliance-Beauftragten setze den Abschluss zweier juristischer Staatsexamina voraus; die Zulassung als Rechtsanwalt sei wünschenswert (Schreiben der Beigeladenen zu 2. vom 9.11.2009). Die Beklagte lehnte den Befreiungsantrag ab, weil die Beschäftigung als Vorstandsreferent keine Befäh...

References: § 7
 § 8
 § 1
 § 5
 § 6
 § 7
 § 12
 § 14
 § 32
 § 106
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 12
 Art. 14