Source: https://www.spl.legal/leistungen/
Timestamp: 2019-12-15 15:41:56+00:00

Document:
Leistungen – SPL. Kanzlei für Datenschutz und IT-Security
Aufgrund unserer Kompetenzen im IT-Recht beraten wir Unternehmen laufend bei den täglich anfallenden rechtlichen Fragestellungen. Dabei erstellen wir Rechtsgutachten für komplexe rechtliche Probleme oder werden als „externe Rechtsabteilung“ herangezogen.
Auf Datenschutz spezialisierte Rechtsanwälte
… unterstützen Sie dabei, in Ihrem Unternehmen ein Datenschutz-Konzept zu etablieren, um die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen. Unsere Mitarbeiter verfügen über das notwendige juristische und technische Know-How und können daher als externe Datenschutzbeauftragte in Ihrem Unternehmen die rechtlichen Vorgaben einhalten, so dass Sie einerseits gemäß Art. 37 DSGVO Ihrer Pflicht nachkommen können, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen und andererseits auf die Expertise unserer Mitarbeiter zurückgreifen können, wenn Sie sich unsicher sind, ob und wie Sie die Vorgaben der DSGVO einhalten. So können Sie Fragen Ihrer Geschäftspartner zum Datenschutz mit uns abklären oder gelassen Prüfungen durch die Aufsichtsbehörden auf sich zukommen lassen.
Die Vorteile eines externen Datenschutzbeauftragten sind u.a., dass keine kostenintensiven Schulungen und Fortbildungen für einen internen Datenschutzbeauftragten bezahlt bzw. dieser erst für seine Position „fit“ gemacht werden muss, sondern dass von Anfang an auf datenschutzrechtlich-versierte Personen zurückgegriffen werden kann.
Jede Internetseite muss eine Datenschutzerklärung enthalten. Um den Vorgaben einer Datenschutzerklärung gerecht zu werden, reicht es in der Regel nicht aus, vorhandene Datenschutzerklärungen durch „copy & paste“ in die eigene Internetseite einzufügen. Neben der urheberrechtlichen Problematik besteht noch ein weiterer wichtiger Aspekt: Jede Seite hat ihre eigenen Eigenschaften, die in der Datenschutzerklärung abgebildet sein müssen. Es fängt bereits bei den Server-Konfigurationen an und hört dort auf, welche Daten über die Internetseite erfasst, gespeichert und somit verarbeitet werden. Eine Internetseite, die lediglich die Öffnungszeiten des Unternehmens beinhaltet bedarf einer andereren Datenschutzerklärung als ein Online-Shop. Sind Social-Media-Elemente auf der Seite enthalten? Werden Nutzer durch Stellenanzeigen zur Abgabe einer Bewerbung aufgefordert oder können sich sogar online bei Ihnen bewerben? Wird ein Kontaktformular zur Verfügung gestellt? Wo befinden sich die Server der Internetseite? Alle diese und andere Aspekte müssen in der Datenschutzerklärung korrekt erfasst sein.
Wir erstellen individuelle Datenschutzerklärungen. In einem ersten Schritt analysieren wir mit Ihnen Ihre Internetseite und erstellen dann eine maßgeschneiderte Datenschutzerklärung, bei der Sie nicht mehr befürchten müssen, durch Ihre Konkurrenz abgemahnt und von der Aufsichtsbehörde sanktioniert zu werden.
Sobald Sie in Ihrem Unternehmen Auftragsverarbeiter einsetzen – und das ist schon der Fall, sobald ein fremdes Unternehmen oder ein Unternehmer für Sie tätig wird und hierbei in Berührung mit den von Ihnen verwalteten personenbezogenen Daten kommt – bedarf es gemäß Art. 28 Abs. 3 DSGVO einer Auftragsverarbeitungsvereinbarung bzw. eines Auftragsverarbeitungsvertrages. Hierbei müssen gewisse Kernelemente enthalten sein, die sich direkt aus der DSGVO ergeben. Darüber hinaus müssen weitere Aspekte enthalten sein, deren Details von der Art und Weise der konkreten Datenverarbeitung in Ihrem Unternehmen sowie der damit verbundenen Auftragsverarbeitung abhängen.
Sollte es zu einer Prüfung durch die Aufsichtsbehörde kommen und Sie können keine oder keine wirksame Auftragsverarbeitung nachweisen, droht Ihnen gemäß Art. 83 Abs. 4 Buchstabe a DSGVO ein Bußgeld von bis zu 10 Mio € oder bis zu 2% des weltweit erzielten konzernweiten Jahresumsatzes!
Joint-Controller-Agreements
Sobald Sie in Ihrem Unternehmen mit anderen Unternehmen kooperieren und Sie beide als Verantwortliche i.S.d. Art. 4 Ziff. 7 DSGVO anzusehen sind, müssen Sie gemäß Art. 26 Abs. 1 DSGVO eine Vereinbarung – ein sog. Joint-Controller-Agreement – treffen. In dieser Vereinbarung müssen Sie in transparenter Form u.a. festlegen, wer welche Verpflichtungen erfüllt, wer verantwortlich für welchen Abschnitt der Datenverarbeitung ist, wie die Haftung im Innenverhältnis ist etc.
Sollte es zu einer Prüfung durch die Aufsichtsbehörde kommen und Sie können keine oder keine wirksame Auftragsverarbeitung nachweisen, droht Ihnen gemäß Art. 83 Abs. 4 Buchstabe a DSGVO ein Bußgeld von bis zu 10 Mio € oder bis zu 2% des weltweit erzielten konzernweiten Jahresumsatzes! Das gleiche gilt, wenn Sie nur einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen haben, weil Sie fehlerhaft davon ausgingen, dass eine Auftragsverarbeitung vorliegt, obwohl tatsächlich eine gemeinsame Verantwortlichkeit begründet und daher eine Joint-Controller-Vereinbarung notwendig wurde.
Wir helfen dabei, in Ihrem Unternehmen ein Datenschutz-Management-System zu etablieren. Hierbei handelt es sich um ein Konzept, das die Geschäftsführung in das Unternehmen einführt und das gewährleisten soll, dass die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen eingehalten werden. Es umfasst notwendige Klauseln in Arbeitsverträgen, notwendige Dienstanweisungen, Richtlinien und dient auch der Dokumentation im Sinne der DSGVO.
In Ihrem Hause absoliveren wir Workshops und schulen, unterweisen und sensibilisieren Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Datenschutz. Wir klären zum Thema Datenschutz auf und vermitteln einen ersten fundierten Eindruck zu dieser Thematik. Am Ende eines jeden Workshops sollte jeder Teilnehmer in der Lage sein, das Thema Datenschutz so anzugehen, wie es die DSGVO erfordert. Auf Wunsch kann anschließend zum Workshop ein Wissenstest durchgeführt werden, um den Lernfortschritt der Teilnehmer zu erfassen und auszuwerten.

References: Art. 37
 Art. 28
 Art. 83
 Art. 4
 Art. 26
 Art. 83