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Timestamp: 2019-09-21 19:16:37+00:00

Document:
Landesrecht Sachsen-Anhalt § 9 PersVG LSA | Landesnorm Sachsen-Anhalt | - Übernahme von Auszubildenden | Landespersonalvertretungsgesetz Sachsen-Anhalt (PersVG LSA) in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. März 2004 | gültig ab: 01.09.2019
Landespersonalvertretungsgesetz Sachsen-Anhalt (PersVG LSA)...
§ 1 - § 79 Teil 1 - Personalvertretungen
§ 1 - § 11a Kapitel 1 - Allgemeine Vorschriften
§ 1 - Errichtung von Personalvertretungen
§ 2 - Grundsätze der Zusammenarbeit
§ 3 - Unabdingbarkeit
§ 4 - Beschäftigte und Gruppen
§ 5 - (aufgehoben)
§ 6 - Dienststellen
§ 7 - Vertretung der Dienststelle
§ 8 - Schutzbestimmungen
§ 9 - Übernahme von Auszubildenden
§ 10 - Schweigepflicht
§ 11 - Unfälle und Sachschäden
§ 11a - Datenschutz
§ 12 - § 46 Kapitel 2 - Der Personalrat
§ 47 - § 51 Kapitel 3 - Personalversammlung
§ 52 - § 55 Kapitel 4 - Bildung von Stufenvertretungen und...
§ 56 - § 71 Kapitel 5 - Beteiligung der Personalvertretung
§ 72 - § 77 Kapitel 6 - Jugend- und Auszubildendenvertretung
§ 77 - § 77b Kapitel 7 - Arbeitsgemeinschaft der Hauptpersonalräte...
§ 78 - § 79 Kapitel 8 - Gerichtliche Entscheidungen
§ 80 - § 101 Teil 2 - Vorschriften für besondere Verwaltungszweige...
§ 102 - § 108 Teil 3 - Übergangs- und Schlussvorschriften
Amtliche Abkürzung: PersVG LSA
Fassung vom: 22.07.2019
Gültig ab: 01.09.2019
Gliederungs-Nr: 2035.3
Landespersonalvertretungsgesetz Sachsen-Anhalt
(PersVG LSA)
vom 16. März 2004
Übernahme von Auszubildenden
(1) Beabsichtigt der Arbeitgeber, einen in einem Berufsausbildungsverhältnis nach dem Berufsbildungsgesetz , dem Krankenpflegegesetz oder dem Hebammengesetz stehenden Beschäftigten (Auszubildenden), der Mitglied einer Personalvertretung oder einer Jugend- und Auszubildendenvertretung ist, nach erfolgreicher Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses nicht in ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit zu übernehmen, so hat er dies drei Monate vor Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses dem Auszubildenden schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen.
(2) Verlangt ein in Absatz 1 genannter Auszubildender innerhalb der letzten drei Monate vor Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses schriftlich vom Arbeitgeber seine Weiterbeschäftigung, so gilt zwischen dem Auszubildenden und dem Arbeitgeber im Anschluss an die erfolgreiche Berufsausbildung ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit als begründet.
(3) Absatz 1 und 2 gelten auch, wenn das Berufsausbildungsverhältnis vor Ablauf eines Jahres nach Beendigung der Amtszeit der Personalvertretung oder der Jugend- und Auszubildendenvertretung erfolgreich endet.
(4) Der Arbeitgeber kann spätestens bis zum Ablauf von zwei Wochen nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses beim Verwaltungsgericht beantragen,
festzustellen, dass ein Arbeitsverhältnis nach Absatz 2 und 3 nicht begründet wird, oder
das bereits nach Absatz 2 oder 3 begründete Arbeitsverhältnis aufzulösen,
wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Arbeitgeber unter Berücksichtigung aller Umstände die Weiterbeschäftigung nicht zugemutet werden kann. Bis zur Rechtskraft der Entscheidung ist der Arbeitnehmer weiterzubeschäftigen. In dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ist die Personalvertretung, bei einem Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung auch diese, beteiligt.
(5) Die Absätze 2 bis 4 sind unabhängig davon anzuwenden, ob der Arbeitgeber seiner Mitteilungspflicht nach Absatz 1 nachgekommen ist.
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References: § 9

§ 1
 § 79

§ 1
 § 11

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 11

§ 12
 § 46

§ 47
 § 51

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 § 55

§ 56
 § 71

§ 72
 § 77

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§ 78
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§ 102
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