Source: https://de.scribd.com/document/276842809/Antragstaa-PDF
Timestamp: 2020-08-04 06:53:49+00:00

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Hauptabteilung II/13
Staatsangehörigkeit/Einbürgerung
Ich beantrage zur Vorlage bei
die Ausstellung eines Staatsangehörigkeitsausweises.
Zutreffendes mit X ankreuzen bzw. ausfüllen; * Nicht zutreffendes streichen
Geburtsort, Kreis/Land
Die Eltern waren bei meiner Geburt miteinander – nicht*) - verheiratet.
Die Eltern heirateten nach meiner Geburt.
Als Kind angenommen (Adoption) mit Wirkung vom
Lebenspartner verstorben
1. Ehe/Lebenspartnerschaft geschlossen am
Ehe/Lebenspartnerschaft geschlossen am
Ehe geschieden/Lebenspartn. aufgeh.* am
Weitere Eheschließungen, Scheidungen*
Lebenspartnerschaften, Aufhebungen*
Mit in die Urkunde aufzunehmende Kinder unter 16 Jahren
Familienname, Vornamen(n)
Wohnorte seit Geburt (Antragsteller):
Hinweis: Soweit Sie Fragen zu Ihrer maßgeblichen Ableitungsperson haben, sollten Sie sich unbedingt mit dem/der Sachbearbeiter/in (Tel.Nr. siehe Seite 1 oben rechts) in Verbindung setzen!
jetziger Wohnort oder
(evtl auch frühere)
Ehe der Eltern geschlossen am
geschieden am
Wohnorte des maßgeblichen Elternteils
jetziger Wohnort oder Sterbeort und -tag
Staatsangehörigkeit (evtl auch frühere)
Ehe der Großeltern geschlossen am
Wohnorte des maßgeblichen Großelternteils seit Geburt:
Vertriebenenausweis A/B– Antragsteller
Vater/Mutter*)
– Großvater/Großmutter*)
Bescheinigung gemäß § 15 BVFG (Spätaussiedler)
Die deutsche Staatsangehörigkeit habe ich bzw. ein Angehöriger meiner Familie bereits früher einmal verloren?
nein Wenn ja, wer, wann und wodurch?
Weitere Staatsangehörigkeiten neben der deutschen?
Wenn ja, welche, wie und wann erworben?
Ich bin nach dem 31.12.1999 aufgrund freiwilliger Verpflichtung (kein gesetzlicher Wehrdienst) in die Streitkräfte
oder einen vergleichbaren bewaffneten Verband eines ausländischen Staates eingetreten.
Eine Staatsangehörigkeitsurkunde wurde für mich bzw. einen Angehörigen meiner Familie bereits früher
ausgestellt?
Wenn ja, für wen, wann und von welcher Behörde?
Ich habe davon Kenntnis, dass es mir als Antragsteller/in obliegt, den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit nachzuweisen. Außer meinen Personenstandsurkunden (Abstammungs- und Heiratsurkunde bzw. beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch) und der Heiratsurkunde der Eltern und zutreffendenfalls der Großeltern lege ich daher meinen Bundespersonalausweis/Reisepass (bei Antragstellern unter 16 Jahren auch den der Eltern) und alle mir zur Verfügung stehenden Unterlagen vor, die Aufschluss über meine Staatsangehörigkeit geben.
Hinweis nach Art. 16 Abs. 2 des Bayerischen Datenschutzgesetzes:
Die Angaben auf diesem Antragsvordruck sind freiwillig. Es wird darauf hingewiesen, dass der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit u.U. nicht festgestellt werden kann, wenn Angaben fehlen. Dies kann, ggf. Verzögerungen oder die Ablehnung des Antrages nach sich ziehen. Genaue und umfassende Angaben erleichtern und beschleunigen die Bearbeitung
Ich erkläre, dass mir keine Tatsachen bekannt sind, die den Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit/der Rechtsstellung als Deutsche/r bei mir und dem/den oben bezeichneten Kind/ern zur Folge hatten (z.B. infolge Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit oder durch Entlassung/Verzicht der bisherigen deutschen Staatsangehörigkeit).
Ich habe die vorstehenden Angaben nach bestem Wissen gemacht. Mir ist bekannt, dass die Urkunde mit einfachem Brief zugesandt wird.
Unterschrift des Antragstellers/der Antragstellerin:
Bei Minderjährigen (unter 16 Jahren): Unterschrift der Mutter:
Unterschrift des Vaters:
gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 3 StAGebV
Handzeichen des Sachbearbeiters:
Hinweisbogen zum Antrag auf Ausstellung eines Staatsangehörigkeitsausweises
Bringen Sie zur Antragstellung bitte folgende Originalunterlagen und Kopien mit:
beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch mit sämtlichen Randvermerken für Antragsteller/in und im Antrag aufgeführte Kinder (ersatzweise Abstammungsurkunde oder ausländische Geburtsurkunde
Vaterschaftsanerkennung/-feststellung bei ausländischer Geburtsbeurkundung
Adoptionsbeschluss, Adoptionsantrag
beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch, Heiratsurkunde oder Urkunde über die Lebenspartnerschaft
Antragsteller/in für sämtliche Eheschließungen/Lebenspartnerschaften
Bescheinigung nach § 15 BVFG (Spätaussiedler)
Aufnahmebescheid, Ubernahmegenehmigung, Registrierschein
Ergänzungsbogen (A, B, C, D, E, F, G, Volkszugehörigkeit)
Anmerkungen für d. Antragsteller/in:
Bringen Sie zur Antragstellung neben den oben angekreuzten Unterlagen auch diesen Hinweisbogen mit. Von fremdsprachigen Urkunden werden grundsätzlich Ubersetzungen von autorisierten Dolmetschern benötigt. Fotokopien haben ohne Beglaubigung keinen Beweiswert. Ihre Originalurkunden erhalten Sie nach Auswertung umgehend zurück.
Zum Beweis oder zur Glaubhaftmachung des Besitzes der deutschen Staatsangehörigkeit kommen insbesondere folgenden Unterlagen in Betracht:
Einbürgerungsurkunde; Aufnahmeurkunde; Optionsurkunde; Beamtenernennungsurkunde (vor dem 01.09.1953); Urkunde zur Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit; Erklärungsurkunde über den Erwerb bzw. die Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit auf Grund des 2. StARegG v. 17.05.1956; Urkunde über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Erklärung gemäß Art. 3 RuStAÄndG 1974; Urkunde über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Erklärung gemäß Art. 12 § 4 AdoptionsG v. 02.07.1976; früherer Heimatschein oder Staatsangehörigkeitsausweis; Urkunde über die Verleihung des alten Gemeindebürger- oder Heimatrechts; Feststellungsbescheid über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit auf Grund der Zugehörigkeit zur ehemaligen deutschen Wehrmacht bzw. zu angeschlossenen Verbänden; Nachweis über die Eintragung in die Deutsche Volksliste in Danzig sowie in den eingegliederten Ostgebieten oder in der Ukraine; Mitgliedskarte des Steirischen Heimatbundes und des Kärntner Volksbundes; Nachweis über die nach dem 3. StARegG gegenüber Standesbeamten abgegebene Erklärung; früherer Reisepass (vor 1945); Wehrpass, Soldbuch oder sonstige Nachweise über die Zugehörigkeit zur Reichswehr, Wehrmacht oder zum Reichsarbeitsdienst; Arbeitsbuch u.ä.m.
Fehlen solche Staatsangehörigkeitsnachweise bzw. sind diese nicht ausreichend, sind weitergehende Ermittlungen durch die Staatsangehörigkeitsbehörde bei anderen Dienststellen, Gemeindeverwaltungen usw. – auf deren zeitliche Erledigung wir keinen Einfluss haben - unerlässlich. Bei der Bedeutung und Strenge des Staatsangehörigkeitsrechts kann im Übrigen die Ausstellung der beantragten Urkunde erst erfolgen, wenn die Staatsangehörigkeit zweifelsfrei geklärt bzw. nachgewiesen ist. Die Ausstellung der Urkunde kann daher nicht von einer Termingebundenheit abhängig gemacht werden.
Hinweise zu den häufigsten Erwerbsgründen für die deutsche Staatsangehörigkeit und den maßgeblichen Ableitungsperson(en)
Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit richtet sich immer nach der zum Zeitpunkt des Ereignisses (z.B. Geburt, Eheschließung, Adoption) geltenden Rechtslage.
Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit richtet sich grundsätzlich nach dem Abstammungsprinzip (d.h. ableitend von einem Elternteil).
– bei ehelichen Kindern vom Vater ableitend
– bei nichtehelichen Kindern von der Mutter ableitend
01.04.1953 bis 31.12.1974 bei ehelichen Kindern von der Mutter ableitend, wenn sonst Staatenlosigkeit eintreten würde
ab 01.01.1975
bei ehelichen Kindern von einem Elternteil ableitend
bei nichtehelichen Kindern von der Mutter ableitend
ab 01.07.1993 bei nichtehelichen Kindern auch vom Vater ableitend (nach wirksamer Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft vor Vollendung des 23. Lebensjahres)
Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Geburt im Lande
ab 01.01.2000 für Kinder ausländischer Eltern, wenn ein Elternteil
– seit acht Jahren rechtmäßigen seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat und
– eine Aufenthaltsberechtigung oder seit drei Jahren eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis besitzt.
(Betroffener muss sich ab dem 18. spätestens aber bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres für die deutsche oder – falls er noch eine andere Staatsangehörigkeit besitzt – für die ausländische Staatsangehörigkeit entscheiden (Erklärungspflicht).)
Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Legitimation
bis 30.06.1998 ableitend vom (ursprünglich nichtehelichen) Vater durch Eheschließung der Eltern
seit 01.01.1977 ableitend vom Annehmenden
Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Eheschließung
bis 31.03.1953 für Frauen ableitend vom Ehegatten
Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass neben den oben genannten Erwerbsgründen noch zahlreiche weitere Erwerbsgründe in Betracht kommen können. Für weitere Informationen stehen Ihnen die Sachbearbeiter der Staatsangehörigkeitsbehörde gerne zur Verfügung. Die entsprechenden Telefonnummern finden Sie auf der Seite 1 des Antragsformulars.
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References: § 15
 Art. 16
 § 3
 § 15
 Art. 3
 Art. 12
 § 4