Source: http://finanzen.ruw.de/nachrichten/2017/08/10
Timestamp: 2017-08-22 13:07:20+00:00

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nachrichten::2017::08::10
BAG : Zur Staatenimmunität ausländischer Staaten für eine Streitigkeit aus einem privatrechtlich begründeten Arbeitsverhältnis
BAG, Urteil vom 26.4.2017 – 5 AZR 962/13
BAG, Urteil vom 21.3.2017 – 7 AZR 207/15
BAG: Altersdiskriminierung durch altersabhängige Schichtfreizeittage?
BAG, Urteil vom 27.4.2017 – 6 AZR 119/16
BaFin: Konsultation von Mindestanforderungen und Merkblatt zur Sanierungsplanung
Gemäß § 12 Abs. 1 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes (SAG) haben alle Kreditinstitute und Wertpapierfirmen, die unter die europäische Eigenmittelverordnung (Capital Requirements Regulation – CRR)
BAG: Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz – Einigungsstelle
BAG, Beschluss vom 28.3.2017 – 1 ABR 25/15
BAG: Sachgrund für die Befristung des Arbeitsvertrags mit einer vollzeitbeschäftigten Vertretungskraft nach § 14 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 TzBfG
BAG: Urteil vom 12.4.2017 – 7 AZR 436/15
BFH, Urteil vom 20.3.2017 – X R 13/15 ECLI:DE:BFH:2017:U.200317.XR13.15.0 Amtliche Leitsätze 1. Dem Gebot zeitnaher Mittelverwendung (§ 55 Abs. 1 Nr. 5 AO) ist nicht nur dann Genüge getan, wenn das konkrete Guthaben, das auf einem projektbezogenen Bankkonto der gemeinnützigen Körperschaft durch Spendeneingänge entstanden ist, innerhalb der gesetzlichen Mittelverwendungsfrist für die gemeinnützigen Zwecke verwendet wird. Es genügt vielmehr, wenn die projektbezogenen Aufwendungen innerhalb der gesetzlichen Frist von einem anderen Bankkonto der gemeinnützigen Körperschaft bezahlt werden. ...
BFH: Rückstellungen für ein Aktienoptionsprogramm
BFH, Urteil vom 15.3.2017 – I R 11/15 ECLI:DE:BFH:2017:U.150317.IR11.15.0 Amtliche Leitsätze Eine AG kann Rückstellungen für Verbindlichkeiten aus einem Aktienoptionsprogramm zugunsten von leitenden Mitarbeitern nicht bilden, wenn die Optionen nur ausgeübt werden können, falls der Verkehrswert der Aktien zum Ausübungszeitpunkt einen bestimmten Betrag (hier: 10 % des Ausübungspreises) übersteigt und/oder wenn das Ausübungsrecht davon abhängt, dass es in der Zukunft zu einem Verkauf des Unternehmens oder einem Börsengang kommt. Der Grad der Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines dieser Ereignisse ist in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung. ...
Sächsisches FG: § 37b EStG: Pauschalierung von Sachzuwendungen an Geschäftspartner
Sächsisches FG, Urteil vom 9.3.2017 – 6 K 1201/16 LEITSÄTZE (DER REDAKTION) 1. Die Behörde hat die Voraussetzungen für die Anwendung des § 37b EStG betr. den Veranlassungszusammenhang zwischen Zuwendung und Leistungsaustausch bezüglich jedes Gastes einer Jubiläumsfeier zu ermitteln. ...
FG Baden-Württemberg: Abgrenzung von gewerblichem Grundstückshandel und privatem Veräußerungsgeschäft bei Verkauf nach Betriebsaufgabe
FG Baden-Württemberg, Urteil vom 5.4.2017 – 4 K 1740/16 Leitsätze (der Redaktion) Die Objektzahl und der enge zeitliche Zusammenhang sind Beweisanzeichen (Indizien), die im Rahmen einer Gesamtwürdigung aller Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen sind. Auf diese Indizien kommt es aber von vornherein nicht an, wenn sich bereits aus anderen – ganz besonderen – Umständen zweifelsfrei eine von Anfang an bestehende oder aber fehlende Veräußerungsabsicht ergibt.
OLG München: Haftung nach § 64 S. 1 GmbHG auch für Zahlungen, mit denen Arbeitsleistungen oder Vorleistungen abgegolten werden
OLG München, Endurteil vom 22.6.2017 – 23 U 3769/16 Amtliche Leitsätze 1. Die Haftung des Organs für masseverkürzende Leistungen nach § 64 Satz 1 GmbHG kann nur dann entfallen, wenn der Gesellschaft ein dem Gläubigerzugriff unterliegender Vermögenswert zufließt. ...
Hessisches FG, Urteil vom 16.5.2017 – 4 K 2554/13 (Leitsätze der Redaktion) 1. Neben inländischen Kreditinstituten ist auch die inländische Zweigniederlassung eines ausländischen Kreditinstituts zur Ausstellung von Steuerbescheinigungen berechtigt, sofern dem ausländischen Kreditinstitut die Erlaubnis zum Betrieb von Bankgeschäften im Inland erteilt und Kapitalertrag für Rechnung des Schuldners der Kapitalerträge von der inländischen Zweigstelle erbracht worden ist. ...
BFH, Urteil vom 10.5.2017 – II R 25/15 ECLI:DE:BFH:2017:U.100517.IIR25.15.0 Amtlicher Leitsatz Die Besteuerung der Abfindung, die ein künftiger gesetzlicher Erbe an einen anderen Erben für den Verzicht auf einen künftigen Pflichtteilsanspruch zahlt, richtet sich nach der zwischen den Erben maßgebenden Steuerklasse (Abweichung von der bisherigen Rechtsprechung). Vorerwerbe vom künftigen Erblasser sind nicht zu berücksichtigen. ...
FG des Saarlandes, Urteil vom 24.5.2017 – 2 K 1082/14 Sachverhalt Die Klägerin betreibt ein Unternehmen, welches für andere Unternehmen Dienstleistungen im EDV-Bereich erbringt. Hierzu bedient sie sich der Mitwirkung angestellter Mitarbeiter. Im Streitzeitraum beschäftigte die Klägerin sieben Festangestellte und zwei Aushilfskräfte. Diese wurden bei den Auftraggebern (etwa bei der Firma B in L. und der Firma D in R.) eingesetzt. ...
Das BAG hat mit Urteil vom 27.4.2017 – 6 AZR 119/16 - wie folgt entschieden: Beruht die altersdiskriminierende Wirkung einer Regelung ausschließlich auf einer Altersstaffelung, kann der Gleichbehandlungsgrundsatz nur dadurch gewahrt werden, ...
BAG: Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz - Einigungsstelle
Das BAG hat mit Beschluss vom 28.3.2017 - 1 ABR 25/15 - wie folgt entschieden: Die Mitbestimmung des Betriebsrats nach § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG knüpft bei § 3 Abs. 1 ArbSchG an das Vorliegen von Gefährdungen an, die entweder feststehen oder im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung festzustellen sind.

References: § 12
 § 14
 § 37
 § 37
 § 64
 § 64
 § 87
 § 3