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Timestamp: 2020-08-09 09:28:39+00:00

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WaffG §42a /Messer - Klarstellung von Dr. Wolfgang Schäuble - Seite 2 - CopZone
Beitragvon uwewittenburg » Do 12. Mär 2009, 17:01
[quote=""First_Blood""]Und wie kommt der zu seinem Anfangsverdacht, dass ein Messer ohne beidseitig geschliffene Klinge dazu bestimmt ist, Verletzungen beizubringen?[/quote]
Hast Du Dir mit einem Küchenmesser schon einmal in den Finger geschnitten? Nein? Geht aber und es blutet, also bist Du dann auch verletzt!
Kommt zwar nicht der Notarzt (es sei denn Du bist Bluter), aber tut auch höllisch weh! ;-D
Beitragvon First_Blood » Fr 13. Mär 2009, 07:27
Kommt zwar nicht der Notarzt (es sei denn Du bist Bluter), aber tut auch höllisch weh! ;-D[/quote]
Selbstverständlich kann man auch Küchenmesser benutzen um andere (und sich selbst) zu verletzen. Wie ich bereits geschrieben habe, erfolgen meines Wissens auch mehr Messer-Angriffe im häuslichen Umfeld mit Küchemessern als mit den "gerährlichen EinhandKAMPFmessern" in der Öffentlichkeit.
Deshalb sind Küchenmesser (wie auch die meisten anderen "zivilen" Messer) trotzdem nicht dazu bestimmt, Verletzungen beizubringen und fallen deshalb auch nicht unter die Definition der Hieb- und Stoßwaffen!
Wie kommt also der PVB zu dem "Anfangsverdacht", dass es sich bei einem Messer nicht um ein Werkzeug, sondern um eine Waffe handelt???
Beitragvon Brot » So 19. Apr 2009, 22:42
Einhandmesser: Ja oder Nein?
Eine Person führt ein Springmesser bei sich. Die Klinge springt auf Knopfdruck seitlich heraus, hat eine Länge von unter 8,5cm, ist einseitig geschliffen und arretiert nach dem Herausspringen.
Fällt so ein Messer nun unter § 42a (1) Nr. 3 WaffG (Messer mit einhändig feststellbarer Klinge) und hat eine OWI-Anzeige zur Folge?
Beitragvon MICHI » So 19. Apr 2009, 23:12
[quote=""Brot""]Einhandmesser: Ja oder Nein?
Fällt so ein Messer nun unter § 42a (1) Nr. 3 WaffG (Messer mit einhändig feststellbarer Klinge) und hat eine OWI-Anzeige zur Folge?[/quote]
lies dir einmal die die threads durch, in denen es u. a. mehrfach diskutiert wurde.
Beitragvon uwewittenburg » Mo 20. Apr 2009, 06:07
Hier in Berlin und Niedersachsen eindeutig ja!
Es gibt dazu allerdings auch andere Auffassungen, so auch Ostgathe, die sind jedoch nicht rechtsverbindlich!:nein:
Beitragvon FE73 » Mo 20. Apr 2009, 08:46
Ein Springmesser fällt doch nicht unter das in §42a genannte Einhandmesser, sondern eher unter den tragbaren Gegenständen in §1?
Springmesser sind doch eh verboten oder?
Würzburg lebt.
Beitragvon uwewittenburg » Mo 20. Apr 2009, 08:55
[quote=""FE73""]Ein Springmesser fällt doch nicht unter das in §42a genannte Einhandmesser, sondern eher unter den tragbaren Gegenständen in §1?
Springmesser sind doch eh verboten oder?[/quote]
Nur mit Klingenaustritt nach vorne, beidseitig geschliffen und über 8,5 cm Länge!
Beitragvon First_Blood » Mo 20. Apr 2009, 09:10
[quote=""uwewittenburg""]Nur mit Klingenaustritt nach vorne, beidseitig geschliffen und über 8,5 cm Länge![/quote]
Nur mit Klingenaustritt nach vorne, beidseitig geschliffen oder über 8,5 cm Klingen-Länge!
*Besserwissermodus aus* ;-D
Beitragvon uwewittenburg » Mo 20. Apr 2009, 09:15
[quote=""First_Blood""][quote=""uwewittenburg""]Nur mit Klingenaustritt nach vorne, beidseitig geschliffen und über 8,5 cm Länge![/quote]
*Besserwissermodus aus* ;-D[/quote]
Wo Du Recht hast hast Du Recht! ;-D
Ich habe nicht den Gestzestext zitiert, sondern alle Merkmale aufgezählt, die ein Springmesser zum verbotenen Messer machen.
Ein Verbotsmerkmal reicht natürlich aus!
Beitragvon First_Blood » Do 23. Apr 2009, 14:44
[quote=""First_Blood""]Wie kommt also der PVB zu dem "Anfangsverdacht", dass es sich bei einem Messer nicht um ein Werkzeug, sondern um eine Waffe handelt???[/quote]
Hat irgendjemand - am besten einer, der schonmal so einen "Anfangsverdacht" hatte - auch noch eine Antwort auf diese (vor mehreren Wochen gestellte) Frage?
(Da es sich um eine Frage zur Definition der "Hieb- und Stoßwaffen" handelt, die gem. §42a WaffG nicht geführt werden dürfen, ist diese Frage im Thread "WaffG §42a..." hoffentlich nicht wieder "themenfremd"...)
Beitragvon Kaeptn_Chaos » Do 23. Apr 2009, 14:47
Du hast Probleme! Ganz ehrlich!
Beitragvon First_Blood » Do 23. Apr 2009, 14:53
[quote=""Kaeptn_Chaos""]Bauchgefühl...
Du hast Probleme! Ganz ehrlich![/quote]
Eigentlich habe ich keine Probleme...
Nur, wenn mir jemand nach seinem "Bauchgefühl" etwas abnehmen kann, was ich nach dem Gesetzestext führen darf!
Beitragvon Kaeptn_Chaos » Do 23. Apr 2009, 14:56
Joa...und das nicht zu akzeptieren ist dein Problem...da gibt es nämlich auch ein Gesetz, wonach er das darf...Prinzip der praktischen Konkordanz kann man das nennen...
Beitragvon Kaspernase » Do 23. Apr 2009, 14:58
Wenn der Polizist ein Messer beschlagnahmt, dann muss er dem Bürger doch auch - im Voraus - sagen können, nach welchen Kriterien er dies tut! Sonst kann man die betroffenen Messer doch nicht zu Hause lassen...
Beitragvon Kaeptn_Chaos » Do 23. Apr 2009, 15:00
JOa, dann sage ich: 'Ich habe den Verdacht, dass das Führen dieses Messers in der Öffentlichkeit nicht gestattet ist und werde das durch die entsprechende Fachdienststelle prüfen lassen!'

References: §42
 § 42
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 §1
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