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Timestamp: 2016-10-25 10:27:08+00:00

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141 II 142. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. ARGE cpc gegen AlpTransit Gotthard AG und Bietergemeinschaft Bahntechnik Ceneri Rhomberg Sersa (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
Art. 83 let. f LTF, Art. 48 PA; tunnel ferroviaire de base du Monte Ceneri (march�s publics): conditions relatives � la qualit� pour recourir du soumissionnaire dont l'offre n'a pas �t� retenue contre la d�cision d'adjudication. Crit�res de qualification: interpr�tation des exigences contenues dans les documents relatifs � l'appel d'offres. Recevabilit� du recours en mati�re de droit public (valeur du march� atteinte et question juridique de principe; consid. 1.1-1.5). Dispositions applicables � la proc�dure de march�s publics (consid. 2.1-2.3). Question litigieuse: les soumissionnaires dont l'offre n'a pas �t� retenue ont-ils la qualit� pour recourir seuls devant le Tribunal administratif f�d�ral d�j� en raison de leur participation � la proc�dure, ou bien la qualit� pour recourir suppose-t-elle que le soumissionnaire �cart� qui recourt soit apte � obtenir l'adjudication (consid. 3.1-3.3)? Un soumissionnaire dont l'offre n'a pas �t� retenue n'a pas un int�r�t � recourir digne de protection si, m�me en cas d'admission de son recours, il n'aurait pas pu obtenir l'adjudication. Avant d'admettre la qualit� pour recourir, le Tribunal administratif f�d�ral aurait d�s lors d� examiner si la communaut� de soumissionnaires Rhomberg Sersa avait vraiment une r�elle chance d'obtenir l'adjudication (consid. 4.1-4.9). Selon la th�orie de la double pertinence, la qualit� pour recourir suppose seulement que cette communaut� d�montre de mani�re cr�dible qu'elle remplissait de son c�t� les crit�res de qualification; la question de savoir si cela est le cas peut �tre laiss�e ouverte, en raison de l'examen mat�riel effectu� par le Tribunal f�d�ral (consid. 5.1 et 5.2). En particulier, sur la base de la formulation des crit�res de qualification et compte tenu du comportement effectif de tous les participants � la proc�dure, l'interpr�tation des exigences contenues dans les documents relatifs � l'appel d'offres soutenue par AlpTransit Gotthard AG est plus appropri�e que celle de l'instance pr�c�dente; elle est en tout cas tout aussi d�fendable, de sorte qu'elle doit �tre privil�gi�e (consid. 6 et 7). En exigeant qu'un projet non termin� puisse �tre consid�r� comme valable seulement lorsque les renseignements de r�f�rence compl�mentaires ont �t� rassembl�s, l'instance pr�c�dente a empi�t� de mani�re inadmissible sur la marge d'appr�ciation du pouvoir adjudicateur (consid. 8.1-8.4). L'adjudicataire ARGE cpc a - d'apr�s une correcte interpr�tation des documents relatifs � l'appel d'offres - pr�sent� assez de r�f�rences valables pour les diff�rents paquets de prestations (consid. 9), sans qu'il y ait d'offre cach�e inadmissible (consid. 10). Faits � partir de page 17
A. A.a Die AlpTransit Gotthard AG schrieb auf der Internetplattform SIMAP am 21. Mai 2012 f�r den Abschnitt Ceneri-Basistunnel (CBT), Teilabschnitt Bahntechnik CBT, den Bereich Bahntechnik und Gesamtkoordination im offenen Verfahren aus (SIMAP-Meldungsnummer 736021). Gem�ss Ausschreibung umfasste das Beschaffungsobjekt die Planung, Entwicklung, Fabrikation, Lieferung und Montage der bahntechnischen Ausr�stung (Stromversorgung 50 Hz und Kabel, Fahrstrom 16,7 Hz, Telecom Festnetz und Funk) des Ceneri-Basistunnels inklusive der offenen Neubaustrecke Nord und der Bahntechnikgeb�ude Vigana und Vezia, die Integration, die Inbetriebsetzung und die Erhaltung (bis zur Abnahme des Werkes) sowie die Pflichten bez�glich Gesamtkoordination zwischen allen beteiligten Unternehmern sowie der Vergabestelle. Zum Beschaffungsobjekt geh�rten im Weiteren die Planung, Lieferung, der Aufbau, Betrieb und R�ckbau der station�ren Infrastruktur des Unternehmers Bahntechnik und Gesamtkoordination auf dem Installationsplatz Camorino sowie die Planung, der Aufbau, Betrieb und R�ckbau des Installationsplatzes Vezia.
Innert Frist reichten vier Anbieter Angebote ein, darunter die ARGE cpc, bestehend aus der Cablex AG, Bern, der Porr Suisse AG, Altdorf, der Societ� Italiana per Condotte d'Acqua S.p.A., Roma (I), der LGV Bauunternehmung AG, Bellinzona, und der Cossi Costruzioni S.p.A., Sondrio (I) (im Folgenden: ARGE cpc), sowie die Bietergemeinschaft Bahntechnik Ceneri Rhomberg Sersa, bestehend aus der Rhomberg Bahntechnik GmbH, Bregenz (A), und der Sersa Group AG (Schweiz), Z�rich (im Folgenden: Rhomberg).
Der betr�chtliche Punkteunterschied bei der finanziellen Bewertung ergab sich daraus, dass das Angebot der Rhomberg preislich rund 27 % h�her lag als dasjenige der ARGE cpc. BGE 141 II 14 S. 18
B. B.a Gegen diesen Zuschlag erhob die Rhomberg am 2. September 2013 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde (Verfahren B- 4904/2013). Sie beantragte, die Zuschlagsverf�gung sei aufzuheben, die ARGE cpc sei aus dem Verfahren auszuschliessen und ihr selbst sei der Zuschlag zu erteilen. Eventualiter sei die Zuschlagsverf�gung aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid an die Vergabestelle zur�ckzuweisen; subeventuell sei die Rechtswidrigkeit der Zuschlagsverf�gung festzustellen. In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Zur Begr�ndung machte sie einerseits geltend, die von der ARGE cpc eingereichten Referenzen entspr�chen teilweise nicht den in der Ausschreibung verlangten Anforderungen, weshalb das Angebot h�tte ausgeschlossen werden m�ssen. Andererseits machte sie geltend, es habe zugunsten des Angebots der ARGE cpc eine versteckte Abgebotsrunde stattgefunden, was unzul�ssig sei.
B.b Das Bundesverwaltungsgericht erteilte zun�chst am 3. September 2013 superprovisorisch und alsdann mit Zwischenentscheid vom 29. Oktober 2013 der Beschwerde die aufschiebende Wirkung.
B.c Die ARGE cpc beantragte vor dem Bundesverwaltungsgericht, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Zu den Eintretensvoraussetzungen f�hrte sie aus, die Rhomberg sei zur Beschwerde gar nicht legitimiert. W�rden die Eignungsanforderungen so ausgelegt, wie die Rhomberg dies verlange, dann w�rde n�mlich sie selbst bzw. die von ihr eingereichten Referenzprojekte die Eignungskriterien nicht erf�llen. Ein Zuschlag an sie sei daher ausgeschlossen, weshalb sie zur Beschwerde nicht legitimiert sei.
B.d Mit Urteil vom 14. M�rz 2014 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut, hob die angefochtene Zuschlagsverf�gung auf und wies die Sache im Sinne der BGE 141 II 14 S. 19Erw�gungen an die Vergabestelle zur�ck. In den Erw�gungen f�hrte das Gericht aus, die in den Ausschreibungsbestimmungen enthaltenen Anforderungen an die Referenzen seien anders auszulegen, als die AlpTransit Gotthard AG dies getan habe. Bei richtiger Auslegung habe die ARGE cpc bez�glich der Leistungspakete LP 40 (Stromversorgung 50 Hz) und LP 45 (Schr�nke) die geforderten Referenzen nicht erbracht. Die Eignungskriterien seien insoweit nicht erf�llt. (...) Der Zuschlag an die ARGE cpc sei rechtswidrig, da diese mangels Eignung h�tte ausgeschlossen werden m�ssen. Der Zuschlag sei daher aufzuheben.
Ferner f�hrte das Bundesverwaltungsgericht aus, die Voraussetzungen f�r eine reformatorische Zuschlagserteilung an die Rhomberg seien nicht gegeben, da offen und umstritten sei, ob diese ihrerseits bei korrekter Auslegung der Ausschreibungsbestimmungen die Eignungskriterien erf�lle. Die Sache sei daher an die Vergabestelle zur�ckzuweisen. Ein ordnungsgem�sser Abbruch sei nicht ausgeschlossen.
C. Mit Eingabe vom 22. April 2014 f�hrt die ARGE cpc beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und der Vergabeentscheid der AlpTransit Gotthard AG vom 12. August 2013 sei wieder herzustellen. Zudem beantragte sie Erteilung der aufschiebenden Wirkung. (...) Mit Verf�gung des Instruktionsrichters vom 21. Mai 2014 wurde der Beschwerde insofern aufschiebende Wirkung erteilt, als der Vergabestelle untersagt wurde, den Auftrag w�hrend der Dauer des bundesgerichtlichen Verfahrens anderweitig zu vergeben, im �brigen das Gesuch aber abgewiesen.
D. Die AlpTransit Gotthard AG beantragt Gutheissung der Beschwerde. Das Bundesverwaltungsgericht verzichtet auf Vernehmlassung. Die Rhomberg beantragt, auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventuell auf die Beschwerde nicht einzutreten und die Sache in das Verfahren gem�ss Art. 93 Abs. 3 BGG zu verweisen; im Eintretensfall sei die Beschwerde abzuweisen und ihr - der Rhomberg - der Zuschlag zu erteilen; eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen mit der Weisung, die Beschwerde der Rhomberg vom 2. September 2013 inklusive Erg�nzungen vollst�ndig zu pr�fen.
Mit Replik und Duplik halten die Parteien an ihren Begehren fest. BGE 141 II 14 S. 20
E. E.a Mit Verf�gung vom 14. April 2014 schloss inzwischen die AlpTransit Gotthard AG in Befolgung des hier angefochtenen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts die ARGE cpc aus dem Vergabeverfahren wegen Nichterf�llens der Eignungskriterien aus; mit Verf�gung vom gleichen Tag schloss sie auch die Rhomberg wegen Nichterf�llens der Eignungskriterien aus. In beiden Verf�gungen brach sie das Verfahren ab, da kein Anbieter, welcher die Eignungskriterien erf�lle, im Verfahren verblieben sei. Gegen diese Verf�gungen erhoben wiederum sowohl die ARGE cpc (Verfahren B-2389/2014) als auch die Rhomberg (Verfahren B-2387/2014) Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht.
E.b Mit Verf�gung vom 17. Juni 2014 edierte der Instruktionsrichter des Bundesgerichts die Akten der bundesverwaltungsgerichtlichen Verfahren B-2389/2014 und B-2387/2014.
Das Bundesgericht heisst die Beschwerde der ARGE cpc gut, hebt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. M�rz 2014 auf und best�tigt den Vergabeentscheid der AlpTransit Gotthard AG vom 12./15. August 2013.
1. 1.1 Gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts ist grunds�tzlich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gem�ss Art. 82 lit. a und Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG zul�ssig. Der angefochtene Entscheid weist zwar die Sache "im Sinne der Erw�gungen" an die Vergabestelle zur�ck und ist damit formal ein Zwischenentscheid; in den Erw�gungen h�lt aber die Vorinstanz unmissverst�ndlich fest, dass die ARGE cpc mangels Eignung h�tte ausgeschlossen werden m�ssen. Der Vergabestelle steht insoweit kein Entscheidungsspielraum mehr offen. Der angefochtene Entscheid schliesst damit die ARGE cpc vom weiteren Verfahren aus und ist f�r diese ein Endentscheid, der grunds�tzlich beim Bundesgericht anfechtbar ist (Art. 90 BGG; BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127).
1.2 Art. 83 lit. f BGG schliesst die Beschwerde gegen Entscheide auf dem Gebiet der �ffentlichen Beschaffungen aus, wenn der gesch�tzte Wert des zu vergebenden Auftrages den massgebenden Schwellenwert des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1994 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen (B�B; SR 172.056.1) oder desBGE 141 II 14 S. 21 Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europ�ischen Gemeinschaft �ber bestimmte Aspekte des �ffentlichen Beschaffungswesens (SR 0.172.052.68) nicht erreicht sowie wenn sich keine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung stellt (BGE 133 II 396 E. 2.1 S. 398). 1.2.1 Die erste Voraussetzung (Auftragswert) ist hier unstreitig und offensichtlich erf�llt.
1.2.2 Zu pr�fen ist die zweite Voraussetzung.
1.2.2.1 Bei der Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung muss es sich um eine Rechtsfrage aus dem Gebiet des �ffentlichen Beschaffungsrechts handeln (BGE 134 II 192 E. 1.3 S. 195). Die Anwendung rechtsprechungsgem�sser Prinzipien auf einen Einzelfall stellt keine Grundsatzfrage dar. Der blosse Umstand, dass die aufgeworfene Rechtsfrage noch nie entschieden wurde, gen�gt nicht. Es muss sich um eine Rechtsfrage handeln, deren Entscheid f�r die Praxis wegleitend sein kann und von ihrem Gewicht her nach einer h�chstrichterlichen Kl�rung ruft (Urteil 2C_91/2013 vom 23. Juli 2013 E. 1.1.2, nicht publ. in: BGE 139 II 489; BGE 138 I 143 E. 1.1.2 S. 147; Urteil 2C_559/2008 vom 17. Dezember 2008 E. 1.2, in: RtiD 2009 II S. 133). Der Beschwerdef�hrer hat die Erf�llung dieser Voraussetzung darzutun (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 143 E. 1.1.2 S. 147; BGE 137 II 313 E. 1.1.1 S. 316; BGE 133 II 396 E. 2.2 S. 399).
1.2.2.2 Die ARGE cpc unterbreitet dem Bundesgericht als Rechtsfragen von grunds�tzlicher Bedeutung:
1.2.2.3 Bei der ersten Frage geht es um die Anwendung von Art. 48 VwVG (SR 172.021) in einer spezifisch submissionsrechtlichen Konstellation, n�mlich in Bezug auf die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen das Bundesverwaltungsgericht die BGE 141 II 14 S. 22Beschwerdelegitimation einer Anbieterin bejahen kann, die selber m�glicherweise die Eignungskriterien nicht erf�llt und somit - sofern sich dieser Vorwurf bewahrheiten sollte - vom Verfahren auszuschliessen w�re. Das Bundesgericht hat in BGE 137 II 313 das Vorliegen einer Frage von grunds�tzlicher Bedeutung bejaht in einem Fall, in dem es ebenfalls um die Beschwerdelegitimation ging, n�mlich darum, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen potenzielle Konkurrenten legitimiert sind, einen Zuschlag im freih�ndigen Verfahren anzufechten; die Frage sei von grosser praktischer Bedeutung (a.a.O., E. 1.1.2 S. 316). Die hier gestellte Frage ist von vergleichbarer praktischer Bedeutung: Sie beschl�gt die Beschwerdelegitimation gegen Vergabeentscheide sowie die Pr�fungspflicht der Beschwerdeinstanz im Rahmen des Eintretens. Sie hat erhebliche Auswirkungen auf die M�glichkeit nicht ber�cksichtigter Anbieter, den Vergabeentscheid anzufechten, und spiegelbildlich auf das Risiko f�r Zuschlagsempf�nger und Vergabebeh�rden, dass der Vergabeentscheid aufgehoben wird. Die Frage ist zudem in der bisherigen Rechtsprechung nicht beantwortet: Zwar steht fest, dass der nicht ber�cksichtigte Anbieter grunds�tzlich zur Anfechtung legitimiert sein kann, doch bestehen in Lehre und Rechtsprechung Unklarheiten und Uneinigkeiten dar�ber, unter welchen Voraussetzungen dies der Fall ist, namentlich ob vorausgesetzt ist, dass der Beschwerdef�hrer eine realistische Chance auf den Zuschlag hat, oder ob die Legitimation schon aus der blossen Teilnahme am Vergabeverfahren fliesst (vgl. hinten E. 3-5). Das Bundesgericht hat sich dazu im Lichte von Art. 115 lit. b BGG (rechtlich gesch�tztes Interesse) ge�ussert (Urteile 2D_74/2010 vom 31. Mai 2011 E. 1.2/1.3; 2D_50/2009 vom 25. Februar 2010 E. 1.2), aber nicht zum hier interessierenden Art. 89 Abs. 1 BGG bzw. Art. 48 Abs. 1 VwVG; in BGE 137 II 313 E. 3.3.1 hat es nur darauf hingewiesen, dass die Frage umstritten sei. An der Beantwortung dieser grundlegenden Frage besteht ein erhebliches praktisches Interesse. 1.2.2.4 Ob auch die zweite von der ARGE cpc aufgeworfene Frage von grundlegender Bedeutung ist, kann dahingestellt bleiben: Denn wenn auch nur eine solche Frage vorliegt, tritt das Bundesgericht auf die Beschwerde ein und pr�ft diese alsdann nach Massgabe der Art. 95 ff. und 105 ff. BGG umfassend, nicht nur in Bezug auf diejenigen Fragen, die von grundlegender Bedeutung sind (vgl. Urteil 2C_91/2013 vom 23. Juli 2013 E. 1.1.2 und 4, nicht publ. in: BGE 139 II 489; Urteil 2C_347/2012 / 2C_357/2012 vom 28. M�rz 2013 BGE 141 II 14 S. 23 E. 1.4, nicht publ. in: BGE 139 III 209; BGE 137 III 580 E. 1.3 S. 584); dies namentlich auch deshalb, weil die Beantwortung der letzteren von der gesamten Sach- und Rechtslage beeinflusst werden kann. Zudem ist es vorliegend m�glich, dass schon die erste Frage f�r sich allein, wenn sie im Sinne der ARGE cpc beantwortet wird, zur Gutheissung der Beschwerde f�hrt; ergibt sich n�mlich, dass die Rhomberg nicht legitimiert gewesen war zur Beschwerde, h�tte das Bundesverwaltungsgericht auf die bei ihm erhobene Beschwerde nicht eintreten d�rfen und der Vergabeentscheid vom 12. August 2013 w�re rechtskr�ftig geworden.
1.3 Nach dem soeben Ausgef�hrten hat die ARGE cpc ein aktuelles und praktisches Rechtsschutzinteresse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Daran �ndert entgegen der Auffassung der Rhomberg nichts, dass die Vergabestelle ihrerseits das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht angefochten und inzwischen mit Verf�gungen vom 14. April 2014 sowohl die ARGE cpc als auch die Rhomberg vom Verfahren ausgeschlossen und das Vergabeverfahren abgebrochen hat. Denn diese Verf�gungen ergingen aufgrund des hier angefochtenen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts, welches den Vergabeentscheid vom 12./15. August 2013 aufgehoben hat. Dieses Urteil ist aber infolge der dagegen beim Bundesgericht erhobenen Beschwerde nicht rechtskr�ftig. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht hat Devolutiveffekt (BGE 138 II 169 E. 3.3 S. 171). Nach Einreichung der Beschwerde kann die Vergabestelle grunds�tzlich �ber den Streitgegenstand nicht mehr verf�gen; nach der (teilweisen) Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung konnte sie zwar Massnahmen zur Umsetzung des angefochtenen Urteils treffen, aber nur unter Vorbehalt der sp�teren bundesgerichtlichen Entscheidung. Heisst das Bundesgericht entsprechend den Antr�gen der ARGE cpc die Beschwerde gut, wird damit das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aufgehoben und der Vergabeentscheid best�tigt und rechtskr�ftig; dieser kann damit von der Vergabestelle nicht mehr aufgehoben werden; die Verf�gungen vom 14. April 2014 w�rden hinf�llig. Entgegen der Auffassung der Rhomberg hat deshalb die ARGE cpc einen praktischen Nutzen aus der Beschwerdef�hrung und ist zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). 1.4 Auf die im �brigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde der ARGE cpc ist daher einzutreten. BGE 141 II 14 S. 24
Das Bundesgericht darf nicht �ber die Begehren der Parteien hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG). Heisst es eine Beschwerde gut, so entscheidet es in der Sache selber oder weist sie zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz oder eine untere Instanz zur�ck (Art. 107 Abs. 2 BGG). Sofern das Bundesgericht reformatorisch entscheidet, f�hrt es aufgrund des Devolutiveffekts der Beschwerde das Verfahren weiter, wie es vor der Vorinstanz h�ngig gewesen ist. Es muss daher die vor der Vorinstanz erhobenen R�gen der Parteien ber�cksichtigen, soweit sie im Rahmen des Streitgegenstands f�r einen reformatorischen Entscheid massgeblich sein k�nnen, auch wenn sie von der Vorinstanz noch nicht beurteilt wurden. Dasselbe muss auch und insbesondere dann gelten, wenn - wie vorliegend - der angefochtene Entscheid f�r die eine Partei ein Endentscheid ist, f�r die andere aber ein Zwischenentscheid, den sie gar nicht selbst�ndig h�tte anfechten k�nnen (vgl. BGE 138 V 106 E. 2.2 S. 110 f.). In diesem Sinne ist der Antrag der Rhomberg auf Erteilung des Zuschlags zul�ssig.
1.6 Das Bundesgericht pr�ft die richtige Anwendung des Bundesrechts frei und von Amtes wegen (Art. 95 lit. a und Art. 106 Abs. 1 BGG). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen oder auf entsprechende R�ge hin berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn zudem die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine Rechtsverletzung im Sinne dieser Bestimmungen liegt auch vor, wenn ein rechtserheblicher Sachverhalt gar nicht festgestellt wurde (BERNARD CORBOZ, in: Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 35 zu Art. 97 BGG; MARKUS SCHOTT, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 19 zu Art. 97 BGG; MEYER/DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 59 zu Art. 105 BGG; HANSJ�RG SEILER, Bundesgerichtsgesetz, 2007, N. 24 zu Art. 97 BGG). Das gilt insbesondere dann, wenn die Vorinstanz bestimmte Aspekte nicht festgestellt hat, die aufgrund ihrer Rechtsauffassung nicht rechtserheblich waren, diese Aspekte aber aufgrund der Rechtsbeurteilung durch das Bundesgericht rechtserheblich werden; diesfalls kann - insbesondere aus BGE 141 II 14 S. 25verfahrens�konomischen Gr�nden - das Bundesgericht, wenn es reformatorisch entscheidet (vorne E. 1.5), auch die daf�r notwendigen Sachverhaltsfeststellungen treffen. Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
2. 2.1 Das Vergabeverfahren f�r Auftr�ge der AlpTransit Gotthard AG untersteht gem�ss Art. 4 der Alpentransit-Verordnung vom 28. Februar 2001 (AtraV; SR 742.104.1) der Bundesgesetzgebung �ber das �ffentliche Beschaffungswesen (vgl. Art. 2 Abs. 2 B�B sowie Art. 2a Abs. 1 lit. a und Abs. 2 lit. b der Verordnung vom 11. Dezember 1995 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen [V�B; SR 172.056.11]).
2.2 Die Auftraggeberin gibt die Eignungskriterien in der Ausschreibung oder in den Ausschreibungsunterlagen bekannt (Art. 9 Abs. 2 B�B; Art. 16 Abs. 1 sowie Anhang 4 Abs. 1 Ziff. 10 V�B). Zur �berpr�fung der Eignung kann sie insbesondere die Einreichung von Referenzen verlangen (Art. 9 Abs. 1 i.V.m. Anhang 3 Ziff. 8 V�B). Sie kann Anbieter, welche die geforderten Eignungskriterien nicht erf�llen, vom Verfahren ausschliessen (Art. 11 lit. a B�B). Erf�llt kein Angebot die Kriterien und technischen Anforderungen, so kann die Auftraggeberin das Vergabeverfahren abbrechen und wiederholen (Art. 30 Abs. 2 lit. a V�B).
2.3 Das Verfahren der �ffentlichen Beschaffung richtet sich nach den allgemeinen Bestimmungen �ber die Bundesverwaltungsrechtspflege, soweit das B�B nichts anderes bestimmt (Art. 26 Abs. 1 B�B). F�r die Beschwerdelegitimation enth�lt das B�B keine Bestimmungen. Diese richtet sich somit nach dem VwVG (BGE 137 II 313 E. 3.2 S. 320). Nach Art. 48 Abs. 1 VwVG ist zur Beschwerde berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch die angefochtene Verf�gung besonders ber�hrt ist (lit. b) und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung hat (lit. c). Abweichend von der allgemein geltenden Regel (Art. 49 lit. c VwVG i.V.m. Art. 37 VGG [SR 173.32]), kann im Bereich des �ffentlichen Beschaffungswesens vor Bundesverwaltungsgericht die Unangemessenheit nicht ger�gt werden (Art. 31 B�B). Zul�ssig ist nur die R�ge der �berschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens (Art. 49 lit. a VwVG). Greift das Gericht in den technischen Ermessensbereich der Vergabebeh�rde ein, verletzt es das Recht (vgl. Urteil 2D_52/2011 BGE 141 II 14 S. 26vom 10. Februar 2012 E. 3.2 [zu Art. 16 der Interkantonalen Vereinbarung vom 25. November 1994/15. M�rz 2001 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen; IV�B; AS 2003 203]).
3. 3.1 Gem�ss dem angefochtenen Entscheid hatte die Rhomberg vor der Vorinstanz u.a. geltend gemacht, die von der ARGE cpc eingereichten Referenzen w�rden den in der Ausschreibung enthaltenen Anforderungen nicht entsprechen. Die ARGE cpc brachte dagegen vor, wenn man die Eignungskriterien so auslege, wie die Rhomberg dies verlange, dann w�rde diese selber bzw. die von ihr eingereichten Referenzobjekte die Eignungskriterien nicht erf�llen, weshalb ein Zuschlag an sie ausgeschlossen sei; deshalb sei die Rhomberg zur Beschwerde nicht legitimiert.
Die Vorinstanz erwog, ob die Vergabestelle die Eignungskriterien richtig ausgelegt habe und die erbrachten Nachweise ausreichend seien, sei die materielle Hauptfrage des Verfahrens. Es sei nicht ang�ngig, materielle Hauptfragen zu Vorfragen f�r die Beurteilung der Beschwerdelegitimation zu machen; der nicht ber�cksichtigte Anbieter sei grunds�tzlich zur Beschwerde gegen den Zuschlag legitimiert, unabh�ngig von seinen konkreten Chancen auf den Zuschlag; die Beschwerdelegitimation der Rhomberg ergebe sich aus ihrer Eigenschaft als nicht ber�cksichtigte Anbieterin, ohne dass (im Rahmen des Eintretens) zu pr�fen w�re, ob sie ihrerseits die in den Ausschreibungen verlangten Eignungsanforderungen erf�lle oder nicht.
3.2 Die ARGE cpc bringt vor, die Vorinstanz h�tte bereits im Rahmen des Eintretens pr�fen m�ssen, ob die Rhomberg ihrerseits die Eignungskriterien erf�lle, da ein ungeeigneter Anbieter von vornherein den Zuschlag nicht erlangen k�nne und daher auch nicht zur Beschwerde legitimiert sei.
3.3 Streitig ist mithin, ob die nicht ber�cksichtigten Anbieter allein schon aufgrund ihrer Teilnahme am Verfahren zur Beschwerde legitimiert sind (so die Vorinstanz unter Verweis auf ihre eigene Rechtsprechung [Urteil B-504/2009 vom 3. M�rz 2009 E. 1.4, vgl. auch vorne E. 3.1] sowie auf diejenige der fr�heren Rekurskommission f�r das �ffentliche Beschaffungswesen [VPB 2000 Nr. 29 S. 401 ff. E. 1b; 2001 Nr. 78 S. 829 f. E. 1b/aa; 2002 Nr. 54 S. 643 ff. E. 2]) oder ob die Beschwerdelegitimation voraussetzt, dass der Beschwerde f�hrende Anbieter seinerseits �berhaupt geeignet w�re, den Zuschlag zu erhalten (so die ARGE cpc). BGE 141 II 14 S. 27
4. 4.1 Die bundesgerichtliche Rechtsprechung hatte sich seit dem Inkrafttreten des BGG vor allem im Rahmen der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde mit der Legitimation zu befassen. Das Bundesgericht erwog, das rechtlich gesch�tzte Interesse im Sinne von Art. 115 lit. b BGG sei dann gegeben, wenn der unterlegene Bewerber eine reelle Chance habe, im Falle der Gutheissung seines Rechtsmittels den Zuschlag zu erhalten (Urteile 2C_107/2007 vom 22. Januar 2008 E. 1.2; 2D_22/2008 vom 23. Mai 2008 E. 1.1; 2D_50/2009 vom 25. Februar 2010 E. 1.2; 2D_34/2010 vom 23. Februar 2011 E. 1.1; 2D_74/2010 vom 31. Mai 2011 E. 1.2; 2D_49/2011 vom 25. September 2012 E. 1.3.2). Dies wurde bejaht, wenn der nicht ber�cksichtigte Anbieter als Zweitplatzierter vern�nftige Chancen auf einen Zuschlag gehabt h�tte (Urteile 2C_346/2013 vom 20. Januar 2014 E. 1.4.1; 2D_15/2011 vom 31. Oktober 2011 E. 1.3; 2D_22/2008 vom 23. Mai 2008 E. 1.1; 2C_107/2007 vom 22. Januar 2008 E. 1.2), ebenso bei jemandem, der nur knapp hinter dem Zweitplatzierten lag, weil nicht ohne weiteres klar war, dass bei Gutheissung der Beschwerde diese Rangfolge Bestand haben w�rde (Urteil 2D_50/2009 vom 25. Februar 2010 E. 1.2). Nicht legitimiert war hingegen der Viertplatzierte, der den Ausschluss des Erstplatzierten verlangte, weil er auch im Falle der Gutheissung seines Begehrens als Drittplatzierter den Zuschlag nicht erhalten h�tte (Urteil 2D_74/2010 vom 31. Mai 2011 E. 1.3), ausser wenn der Unterschied zum Erstplatzierten relativ und absolut sehr klein war (Urteil 2D_49/2011 vom 25. September 2012 E. 1.3.2). Als zweifelhaft wurde die Legitimation des Drittplatzierten betrachtet (Urteil 2C_549/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 1). Legitimiert ist auch, wer seinen Ausschluss vom Verfahren anficht (BGE 130 I 258 E. 1.2; Urteile 2C_634/2008 vom 11. M�rz 2009 E. 2.1; 2D_34/2010 vom 23. Februar 2011 E. 1.1).
4.2 Zur Anwendung von Art. 48 VwVG bzw. Art. 89 BGG hatte sich das Bundesgericht im Zusammenhang mit einer Beschwerde gegen eine freih�ndige Vergabe zu �ussern; es erwog, zu einer solchen Beschwerde seien nur die potenziellen Anbieter des von der Vergabestelle definierten Beschaffungsgegenstandes legitimiert (BGE 137 II 313 E. 3.3.2, 3.4, 3.6.2 S. 321 ff.). Analoges gilt, wenn der Beschwerdef�hrer geltend macht, ein abgeschlossener Vertrag sei zu Unrecht gar nicht dem Beschaffungsrecht unterstellt worden; auch dazu ist BGE 141 II 14 S. 28nur legitimiert, wer darlegt, dass er als potenzieller Anbieter entsprechende Leistungen h�tte anbieten k�nnen (Urteil 2C_484/2008 vom 9. Januar 2009, E. 1.4 nicht publ. in: BGE 135 II 49; Urteile 2C_134/2013 vom 6. Juni 2014 E. 2.8.3-2.8.5; 2C_534/2011 vom 23. Februar 2012 E. 1.3.3; FLORENCE AUBRY GIRARDIN, in: Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 34a zu Art. 89 BGG). In BGE 139 II 489 ging es um die Beschwerde einer zweitplatzierten Anbieterin, welche deshalb zur Beschwerde legitimiert war (nicht publ. E. 1.2).
4.3 Die Literatur bejaht teilweise ohne n�here Begr�ndung oder mit blossem Hinweis auf die Praxis des Bundesverwaltungsgerichts oder einiger kantonaler Gerichte die Legitimation des �bergangenen Anbieters ungeachtet seiner Chancen auf den Zuschlag (BEUSCH/MOSER/KNEUB�HLER, Ausgew�hlte prozessrechtliche Fragen im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht, ZBl 2008 S. 14; K�LZ/H�NER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, S. 653 Rz. 1927; ISABELLE H�NER, in: Kommentar zum Bundesgesetz �ber das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2008, N. 16 zu Art. 48 VwVG; MARANTELLI-SONANINI/HUBER, in: VwVG, Praxiskommentar [...], 2009, N. 28 zu Art. 48 VwVG; MATTEO CASSINA, Principali aspetti del diritto delle commesse pubbliche nel Cantone Ticino, 2008, S. 63; MARCO FETZ, �ffentliches Beschaffungsrecht des Bundes, 2. Aufl. 2007, S. 569 Rz. 192). Bisweilen wird dieses Ergebnis mit dem Argument begr�ndet, es w�re f�r die Rekursbeh�rde schwierig oder im Widerspruch zum Ermessensspielraum der Vergabestelle, im Eintretensstadium bereits die Chancen zu beurteilen (CARRON/FOURNIER, La protection juridique dans la passation des march�s publics, 2002, S. 62 f.; POLTIER/CLERC, in: Commentaire romand, Droit de la concurrence, 2. Aufl. 2013, N. 95 f. zu Art. 9 BGBM, welche aber immerhin verlangen, dass der Beschwerdef�hrer durch Aufhebung der Zuschlagsverf�gung wieder in das Verfahren integriert wird und damit eine wenn auch geringe Chance erh�lt [N. 95 S. 2119 unten]). Die Mehrheit der Autoren ist jedoch der Auffassung, dass der nicht ber�cksichtigte Anbieter nur dann ein schutzw�rdiges Interesse hat, wenn bei Gutheissung seiner Antr�ge entweder er selber den Zuschlag erh�lt oder die Ausschreibung wiederholt werden muss; der weit hinten Rangierte ist somit nicht legitimiert, solange er nicht die Rangierung aller Vorangehenden anficht (MARTIN BEYELER, �ffentliche Beschaffung, Vergaberecht und Schadenersatz, 2004, S. 314 ff., S. 455 Rz. 590; CHRISTOPH J�GER, in: Bernisches Verwaltungsrecht, M�ller/Feller [Hrsg.], 2. Aufl. 2013, BGE 141 II 14 S. 29S. 863 f.; DOMINIK KUONEN, Das Einladungsverfahren im �ffentlichen Beschaffungsrecht, 2005, S. 225 f.; ALEXIS LEUTHOLD, Offertverhandlungen im �ffentlichen Vergabeverfahren, 2009, S. 247 ff.; THOMAS LOCHER, Wirkungen des Zuschlags auf den Vertrag im Vergaberecht, 2013, S. 173; BEAT MESSERLI, Der Planungs- und Gesamtleistungswettbewerb im �ffentlichen Beschaffungsrecht, 2. Aufl. 2007, S. 58 ff.; ROBERT WOLF, Die Beschwerde gegen Vergabeentscheide, ZBl 104/2003 S. 1 ff., 11 f.; HANS RUDOLF TR�EB, in: Wettbewerbsrecht, Kommentar, Bd. II, 3. Aufl. 2011, N. 10 zu Art. 27 B�B; JEAN-BAPTISTE ZUFFEREY, in: Droit des march�s publics, Zufferey/Maillard/Michel [Hrsg.], 2002, S. 134). Der ausgeschlossene Wettbewerber kann nicht nachtr�glich noch Beschwerde gegen den Zuschlag erheben (JACQUES DUBEY, Le concours en droit des march�s publics, 2005, S. 367 f. Rz. 1217). Auch EVELYNE CLERC (L'ouverture des march�s publics. Effectivit� et protection juridique, 1997, S. 525 f.) begr�ndet die Legitimation damit, dass der �bergangene Bewerber durch die "perte d'une chance de remporter le march�" einen Nachteil erlange und ein praktisches Interesse an der Wiederherstellung seiner Chance habe, scheint also immerhin eine gewisse Zuschlagschance vorauszusetzen.
4.4 Nach dem klaren Wortlaut von Art. 48 Abs. 1 VwVG (in �bereinstimmung mit Art. 89 Abs. 1 BGG) m�ssen die drei Voraussetzungen gem�ss lit. a-c kumulativ erf�llt sein. Die formelle Beschwer (lit. a) ist zwar (in der Regel) notwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzung f�r die Legitimation. Zus�tzlich ist neben dem Erfordernis des besonderen Ber�hrtseins (lit. b) auch ein schutzw�rdiges Interesse erforderlich (lit. c): Dieses besteht im praktischen Nutzen, der sich ergibt, wenn der Beschwerdef�hrer mit seinem Anliegen obsiegt und dadurch seine tats�chliche oder rechtliche Situation unmittelbar beeinflusst werden kann (BGE 140 II 214 E. 2.1 S. 218; BGE 139 II 499 E. 2.2 S. 504, BGE 139 II 279 E. 2.2 S. 282; BGE 104 Ib 245 E. 5b S. 249; FRAN�OIS BELLANGER, La qualit� pour recourir, in: Le contentieux administratif, Bellanger/Tanquerel [Hrsg.], 2013, S. 119 f.; K�LZ/H�NER/BERTSCHI, a.a.O., S. 330 Rz. 944). Die Beschwerde dient nicht dazu, abstrakt die objektive Rechtm�ssigkeit des staatlichen Handelns zu �berpr�fen, sondern dem Beschwerdef�hrer einen praktischen Vorteil zu verschaffen. Das blosse Anliegen, dem Prozessgegner einen (behaupteterweise) rechtswidrigen Vorteil zu verwehren, kann nicht zur Legitimation ausreichen, wenn es nicht mit einem eigenen schutzw�rdigen Vorteil f�r den Beschwerdef�hrer korreliert (vgl. zur Konkurrentenbeschwerde BGE 141 II 14 S. 30
BGE 139 II 328 E. 3.3 S. 333, E. 3.5 S. 334; zur Aufsichtsanzeige BGE 139 II 279 E. 2.2, 2.3 S. 282 f.; zur Drittbeschwerde gegen Bauvorhaben BGE 140 II 214 E. 2.1 S. 218; BGE 137 II 30 E. 2.2.3 S. 33; zum Dritten, der einen Vertrag �ber ein landwirtschaftliches Gewerbe oder Grundst�ck in Frage stellt, BGE 139 II 233 E. 5.2 S. 236 ff.; zur Anfechtung eines Teilliquidationsreglements einer Vorsorgeeinrichtung BGE 139 V 72 E. 3.1.4 S. 79 f.). Das schutzw�rdige Interesse muss nicht nur bei der Beschwerdeeinreichung, sondern auch noch im Zeitpunkt der Urteilsf�llung aktuell und praktisch sein. Das Bundesgericht verzichtet ausnahmsweise auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder �hnlichen Umst�nden jederzeit wieder stellen k�nnen, eine rechtzeitige �berpr�fung im Einzelfall kaum je m�glich w�re und die Beantwortung wegen deren grunds�tzlicher Bedeutung im �ffentlichen Interesse liegt (BGE 139 I 206 E. 1.1 S. 208; BGE 136 II 101 E. 1.1 S. 103; BGE 135 I 79 E. 1.1 S. 81). Aber auch dann m�ssen die Voraussetzungen mit Ausnahme der Aktualit�t des schutzw�rdigen Interesses gegeben sein; hat gar nie ein schutzw�rdiges praktisches Interesse bestanden, so kann diese Ausnahme nicht greifen.
4.5 F�r das Beschaffungsrecht gilt keine Sonderregelung (vorne E. 2.3). Auch die einschl�gigen internationalen Abkommen (Art. XX des �bereinkommens vom 15. April 1994 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen [SR 0.632.231.422]; Art. 5 und Anhang V des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europ�ischen Gemeinschaft �ber bestimmte Aspekte des �ffentlichen Beschaffungswesens [SR 0.172.052.68]) sehen zwar eine wirksame Beschwerde der interessierten Lieferanten oder Dienstleistungserbringer vor, regeln aber nicht im Einzelnen, wer legitimiert ist zur Beschwerde und schliessen namentlich das Erfordernis einer reellen Chance als Voraussetzung nicht aus (Urteile 2P.176/2003 vom 6. Februar 2004 E. 3.3; 2P.261/2002 vom 8. August 2003 E. 4.4). Die Legitimation kann somit gem�ss der allgemeinen Regel von Art. 48 VwVG nur bejaht werden, wenn dem Beschwerdef�hrer bei Gutheissung seiner Begehren ein effektiver praktischer Vorteil erw�chst (CLERC, a.a.O., S. 525; BEYELER, a.a.O., S. 312 Rz. 400; STEFAN SUTER, Der Abbruch des Vergabeverfahrens, 2010, S. 197; BGE 125 II 86 E. 5b). Die formelle Beschwer bzw. der Umstand, dass jemand am Offertverfahren teilgenommen hat und nicht ber�cksichtigt worden ist, kann deshalb entgegen der Auffassung der Vorinstanz zur Legitimation nicht gen�gen. BGE 141 II 14 S. 31
4.6 Ein praktisches Rechtsschutzinteresse im Sinne von Art. 48 Abs. 1 lit. c VwVG kann nur in Bezug auf solche Anliegen anerkannt werden, die �berhaupt mit der Beschwerde erreicht werden k�nnen (BGE 137 II 313 E. 3.3.1 S. 320 f.) und die konkret als Rechtsbegehren gestellt werden (hinten E. 4.7). Das praktische Interesse des nicht ber�cksichtigten Anbieters ist in der Regel prim�r darauf gerichtet, anstelle des Zuschlagsempf�ngers selber den Zuschlag zu erhalten (vgl. BGE 131 I 153 E. 5.6-5.8 S. 561 ff.; LOCHER, a.a.O., S. 123). Sekund�r besteht ein Feststellungsanspruch, wenn sich das Rechtsmittel als begr�ndet erweist, aber mit dem Anbieter bereits ein Vertrag abgeschlossen worden ist (Art. 9 Abs. 3 BGBM [SR 943.02]; BGE 132 I 86 E. 3.2 S. 88 ff.; BGE 130 I 258 E. 1.2 S. 260 f.). Der Feststellungsentscheid er�ffnet dem nicht ber�cksichtigten Anbieter gegebenenfalls einen Schadenersatzanspruch (Art. 34 B�B; BGE 131 I 153 E. 1.2 S. 157 und E. 6 S. 163 ff; BGE 125 II 86 E. 5b S. 97 f.). Dieses Feststellungsinteresse verhindert, dass ein Rechtsmittelverfahren wegen Abschlusses des Vertrags als gegenstandslos abgeschrieben wird (BGE 132 I 86 E. 3.2 S. 88 ff.), setzt aber voraus, dass sich ein Rechtsmittel als begr�ndet erweist, was seinerseits bedingt, dass der Beschwerdef�hrer nach den einschl�gigen Verfahrensbestimmungen dazu legitimiert war (BGE 131 I 153 E. 6.3 S. 164; Urteil 2C_107/2007 vom 22. Januar 2008 E. 1.2). Der Schadenersatzanspruch setzt voraus, dass der Beschwerdef�hrer ohne den Vertragsabschluss eine reelle Chance auf den Zuschlag gehabt h�tte; denn andernfalls kann die Rechtswidrigkeit des Entscheids nicht kausal f�r den Schaden gewesen sein (Urteile 2D_49/2011 vom 25. September 2012 E. 1.3.2; 2D_74/2010 vom 31. Mai 2011 E. 1.2; 2D_34/2010 vom 23. Februar 2011 E. 1.1; 2D_50/2009 vom 25. Februar 2010 E. 1.2; 2D_22/2008 vom 23. Mai 2008 E. 1.1; 2C_107/2007 vom 22. Januar 2008 E. 1.2; BEYELER, a.a.O., S. 315 Rz. 401, S. 453 ff.). Da f�r den Prim�r- und den Sekund�rrechtsschutz grunds�tzlich die gleichen Legitimationsvoraussetzungen gelten (Urteil 2P.97/2005 vom 28. Juni 2006 E. 1.3), muss die Voraussetzung der reellen Chance auch f�r den Prim�rrechtsschutz gelten. 4.7 Die vorne (E. 3.3) zitierte entgegenstehende Praxis des Bundesverwaltungsgerichts steht im Zusammenhang damit, dass dieses die Wirkung einer Gutheissung der Beschwerde auf den Zuschlagsempf�nger und den anfechtenden Anbieter beschr�nkt; diejenigen Anbieter, die den Entscheid nicht angefochten haben, h�tten sich damit abgefunden und k�men nicht mehr als Zuschlagsempf�nger in BGE 141 II 14 S. 32Frage; auch der urspr�nglich weit hinten Rangierte hat damit bei Gutheissung seiner Beschwerde eine Chance auf den Zuschlag (VPB 1998 Nr. 80 S. 804 f. E. 3c; vgl. POLTIER/CLERC, a.a.O., N. 96 zu Art. 9 BGBM; WOLF, a.a.O., S. 12), zumindest sofern die vor ihm Rangierten keine Beschwerde erhoben haben. Diese Betrachtungsweise kann jedoch nicht �berzeugen: Mit der Zuschlagsverf�gung wird in erster Linie entschieden, dass der ausgew�hlte Anbieter den Zuschlag erh�lt; damit ist zwar zugleich auch gesagt, dass die anderen Anbieter den Zuschlag nicht erhalten, doch ist das bloss eine Reflexwirkung. Wird bei Gutheissung einer Beschwerde der Zuschlag aufgehoben, so kann die Wirkung eines solchen Entscheids nicht auf die Anfechtenden beschr�nkt werden, sowenig wie z.B. die Wirkung eines Urteils, welches eine privatrechtsgestaltende Verf�gung aufhebt, auf diejenigen Personen beschr�nkt werden kann, welche Beschwerde erhoben haben: Der Entscheid muss mit ungeteilter Rechtswirkung entweder aufgehoben werden oder nicht. Davon geht auch die bundesgerichtliche Praxis aus, welche die Legitimation des in einem hinteren Rang Platzierten verneint (vorne E. 4.1) und damit voraussetzt, dass dieser den Zuschlag ohnehin nicht erhalten k�nnte, weil bei Aufhebung des angefochtenen Entscheids die vor ihm Rangierten zum Zuge k�men. Nebst dogmatischen Gr�nden sprechen daf�r auch praktische �berlegungen: D�rfte bei einer Aufhebung des Zuschlags f�r das weitere Verfahren nur der anfechtende Anbieter ber�cksichtigt werden, so h�tte das unter Umst�nden zur Folge, dass ein als sehr schlecht qualifiziertes Angebot den Zuschlag erhalten m�sste, was den Zielen des Beschaffungsrechts zuwiderl�uft (J�GER, a.a.O., S. 868 f.; KUONEN, a.a.O., S. 236 f.; WOLF, a.a.O., S. 27 f.; MESSERLI, a.a.O., S. 57 f.; LEUTHOLD, a.a.O., S. 256). Im Einzelnen ist zu differenzieren nach den vom Beschwerdef�hrer gestellten Antr�gen und vorgebrachten R�gen: Der Viertplatzierte, der mit seiner Beschwerde den Zuschlag an sich oder die Aufhebung des Verfahrens beantragt, aber einzig die Eignung oder Klassierung des Erstplatzierten kritisiert, ist nicht legitimiert; denn auch wenn seine Kritik begr�ndet w�re, k�nnten seine Antr�ge nicht gutgeheissen werden, weil der Zuschlag an den Zweitklassierten ginge (vorne E. 4.1). Legitimiert ist er hingegen, wenn er die Eignung oder Klassierung aller drei vor ihm Rangierten beanstandet. Allerdings kann es nicht in Frage kommen, den Zuschlag einem Angebot zu erteilen, welches die Eignungsvoraussetzungen nicht erf�llt (BGE 139 II 489 E. 2.2.4 S. 494 f.). Wer ein solches Angebot unterbreitet hat, kann BGE 141 II 14 S. 33deshalb von vornherein kein schutzw�rdiges Interesse an einer Aufhebung des Zuschlags haben, zumindest solange er nicht die Aufhebung des ganzen Verfahrens und die Neuausschreibung des Auftrags beantragt, was ihm allenfalls die M�glichkeit eines neuen Angebots er�ffnen w�rde.
4.8 Aus all diesen Gr�nden ist der Auffassung der Vorzug zu geben, wonach es demjenigen nicht ber�cksichtigten Anbieter an einem schutzw�rdigen Beschwerdeinteresse fehlt, der auch bei Obsiegen seiner Antr�ge selber den Zuschlag nicht erhalten k�nnte. Das blosse Anliegen, den (behaupteterweise) rechtswidrigen Zuschlag aufzuheben, kann keine Legitimation begr�nden f�r denjenigen, der zwar als Anbieter am Verfahren teilgenommen hat, aber aufgrund seiner Rechtsmittelantr�ge und Sachvorbringen auch bei Durchdringen seiner Auffassung keinen praktischen Vorteil erzielen k�nnte.
4.9 Damit erweist sich die Argumentation der Vorinstanz, wonach die materiellen Hauptfragen nicht zu Vorfragen f�r die Beurteilung der Beschwerdelegitimation gemacht werden k�nnten, als nicht richtig (und ergibt sich auch nicht aus der von der Vorinstanz zitierten Stelle von GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 152). Die Vorinstanz durfte daher die Beschwerdelegitimation der Rhomberg nicht schon mit dem Argument bejahen, diese habe am Verfahren teilgenommen, sondern sie h�tte - aufgrund der gestellten Antr�ge und Parteivorbringen (dazu sogleich) - vor der Bejahung der Legitimation zun�chst pr�fen m�ssen, ob die Rhomberg �berhaupt eine reelle Chance hat, den Zuschlag zu erhalten.
5. 5.1 In der Rechtsprechung gibt es viele Konstellationen, in denen ein und dieselbe Frage als so genannter doppelrelevanter Sachverhalt sowohl Gegenstand der materiellen Beurteilung als auch zugleich vorfrageweise von Bedeutung f�r das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen ist (Urteil 2C_11/2010 vom 25. November 2011 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 138 II 134; aus dem Bereich des �ffentlichen Beschaffungsrechts siehe z.B. Urteile 2C_134/2013 vom 6. Juni 2014 E. 2.3; 2C_484/2008 vom 9. Januar 2009 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 135 II 49), namentlich auch f�r die Frage der Beschwerdelegitimation (BGE 137 II 313 E. 3.3.3 S. 322; BGE 135 V 373 E. 3.2 S. 377; K�LZ/H�NER/BERTSCHI, a.a.O., S. 14 f., 329 f. Rz. 943, S. 528 Rz. 1537, S. 653 f. Rz. 1929). Im genannten Urteil 2C_134/2013 (E. 2.3) hat das Bundesgericht ausgef�hrt: BGE 141 II 14 S. 34
"L'examen de la recevabilit� du recours suppose donc de r�soudre une question qui se recoupe avec le fond du litige. Dans un tel cas, il suffit, au stade de la recevabilit�, que le recourant rende vraisemblable que, sur la question litigieuse, les conditions fondant la comp�tence du tribunal sont remplies, le point de savoir si tel est effectivement le cas �tant ensuite tranch�, pour autant que les autres conditions de recevabilit� propres � la mati�re soient r�unies, avec l'examen de la cause au fond (application par analogie de la th�orie de la double pertinence)."
Wie in E. 4 aufgezeigt, ist im Bereich des �ffentlichen Beschaffungsrechts als unterlegener Anbieter zur Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht nur legitimiert, wer eine reelle Chance besitzt, den Zuschlag selber zu erhalten. Diese reelle Chance hat er - was auf der Hand liegt - nur dann, wenn er die vorgegebenen Eignungskriterien erf�llt. Nach der soeben herangezogenen Theorie der doppelrelevanten Tatsachen muss also derjenige, der den Zuschlag an sich beantragt, dem angerufenen Gericht als Legitimationsvoraussetzung glaubhaft machen, dass er selber die Eignungskriterien erf�llen w�rde.
5.2 Die Rhomberg hatte vor dem Bundesverwaltungsgericht beantragt, der Zuschlag an die ARGE cpc sei aufzuheben, diese sei aus dem Verfahren auszuschliessen und der Zuschlag sei ihr, der Rhomberg, zu erteilen; eventualiter sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vergabestelle zur�ckzuweisen. Sie hat also nicht etwa die Aufhebung des ganzen Verfahrens und die Neuausschreibung beantragt. Dass und inwiefern sie selber die Eignungskriterien erf�llen w�rde, hat die Rhomberg vor dem Bundesverwaltungsgericht nie dargelegt, auch nicht nachdem die Vergabestelle und die Zuschlagsempf�ngerin dies ausdr�cklich bestritten haben. Immerhin kann ihren Vorbringen entnommen werden, dass sie implizit davon ausgeht, die Eignungskriterien zu erf�llen, w�rde sie doch sonst kaum den Zuschlag an sich selber verlangen. Auch mit ihrer Beschwerde gegen die inzwischen ergangene Abbruchverf�gung (vorne Sachverhalt lit. E.a) belegt sie, dass sie gerade nicht den Abbruch des Verfahrens anstrebt, sondern - eben gerade weil sie sich f�r geeignet h�lt - den Zuschlag an sich.
Sie war somit nach dem hier Ausgef�hrten zur Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht legitimiert, wenn glaubhaft dargelegt ist, dass sie ihrerseits die Eignungskriterien erf�llt, was von der Auslegung der in den Ausschreibungsunterlagen enthaltenen Anforderungen abh�ngt (hinten E. 6 und 7). BGE 141 II 14 S. 35
Letztlich kann hier offenbleiben, ob die Rhomberg zur Beschwerde legitimiert war: War sie es nicht, so h�tte das Bundesverwaltungsgericht auf ihre Beschwerde nicht eintreten d�rfen und der angefochtene Entscheid w�re schon aus diesem Grunde aufzuheben. War sie legitimiert, so ist das Bundesverwaltungsgericht mit Recht auf die Beschwerde eingetreten. Es hat diese aber - wie im Folgenden darzulegen ist (hinten E. 8-10) - in der Sache zu Unrecht gutgeheissen.
6. 6.1 In der Ausschreibung wurde bei den Leistungspaketen 40-46, 50-53, 61 und 70 jeweils verlangt: "Es sind 2 [bis max. 3] Referenzen der letzten ... Jahre f�r Planung und Ausf�hrung ... anzugeben". Die Vergabestelle ging bei ihrem Zuschlagsentscheid davon aus, dass sowohl die ARGE cpc als auch die Rhomberg diese Anforderungen erf�llen. Sie legte dabei die Ausschreibung so aus, dass es gen�gt, wenn je mindestens eine Referenz f�r Planung und Ausf�hrung vorliegt.
6.2 Die Vorinstanz erwog demgegen�ber, nach objektiver Auslegung der Ausschreibungsunterlagen seien mindestens 2 TU-Referenzen verlangt, d.h. Referenzen f�r Projekte, bei denen die in Frage stehende Firma sowohl f�r die Planung als auch f�r die Ausf�hrung zust�ndig war (angefochtenes Urteil E. 6.4). Zul�ssig seien anstelle einer TU-Referenz auch zwei Teilreferenzen f�r Planung einerseits und Ausf�hrung andererseits (E. 7.5). Unter Planung sei nicht die Ausf�hrungsplanung des Unternehmers (Art. 101 Abs. 1 SIA-Norm 118) zu verstehen, sondern vielmehr eine Art von Planung, die �blicherweise nicht dem Unternehmer, sondern dem Bauherrn bzw. einem von ihm beauftragten Planer oder Totalunternehmer obliegt; die Referenzobjekte f�r Planung m�ssten deshalb wesentlich umfangreichere Planungsarbeiten erfassen als die Ausf�hrungsplanung, die jeder ausf�hrende Unternehmer �blicherweise ohnehin zu liefern habe (E. 7.1.2.2). In Anwendung dieser Kriterien schloss die Vorinstanz, die ARGE cpc erf�lle die Eignungsanforderungen nicht und sei daher auszuschliessen. Die Beschwerdef�hrerin r�gt diese Schlussfolgerung als bundesrechtswidrig.
7. 7.1 Die im Rahmen der Ausschreibung formulierten Eignungskriterien sind so auszulegen und anzuwenden, wie sie von den Anbietern in guten Treuen verstanden werden konnten und mussten. Auf BGE 141 II 14 S. 36den subjektiven Willen der Vergabestelle bzw. der dort t�tigen Personen kommt es nicht an (Urteil 2C_1101/2012 vom 24. Januar 2013 E. 2.4.1; GALLI/MOSER/LANG/STEINER, a.a.O., S. 242 f.). Doch verf�gt die Vergabestelle bei der Formulierung und Anwendung der Eignungskriterien �ber einen grossen Ermessens- oder Beurteilungsspielraum, den die Beschwerdeinstanzen - im Rahmen der Sachverhalts- und Rechtskontrolle - nicht unter dem Titel der Auslegung �berspielen d�rfen (vgl. Art. 16 IV�B; Urteil 2D_52/2011 vom 10. Februar 2012 E. 3.2 mit Hinweis; GALLI/MOSER/LANG/STEINER, a.a.O., S. 238 Rz. 557, S. 241 f. Rz. 564 f., mit Hinweis auf die Praxis des Bundesverwaltungsgerichts). Von mehreren m�glichen Auslegungen hat die gerichtliche Beschwerdeinstanz nicht die ihr zweckm�ssig scheinende auszuw�hlen, sondern die Grenzen des rechtlich Zul�ssigen abzustecken (Urteil 2C_1101/2012 vom 24. Januar 2013 E. 2.4.1). Bei technisch gepr�gten Begriffen ist zudem dem Verst�ndnis Rechnung zu tragen, wie es in der Fachwelt verbreitet ist oder im Zusammenhang mit dem konkreten Projekt von den Beteiligten verstanden worden ist.
7.2 Der Wortlaut "2 [bis max. 3] Referenzen ... f�r Planung und Ausf�hrung" in den hier streitigen Anforderungen f�r die einzelnen Leistungspakete ist entgegen der Vorinstanz nicht klar in dem Sinne, dass je zwei Planungs- und Ausf�hrungsreferenzen gemeint w�ren. Denn es wurden gerade nicht "je" 2-3 Referenzen f�r Planung und Ausf�hrung verlangt, dies in auff�lligem Gegensatz zu den allgemeinen Anforderungen in Ziff. 3.8 der Ausschreibung, wo verlangt worden war: "je 2 (bis max. 3) Referenzen des Anbieters der letzten ... Jahre �ber Projekte in Tunnels oder vergleichbar komplexe Projekte mit �hnlichen Anforderungen f�r ...", wobei sich das "je" auf die Leistungspakete bezieht. Dieser Unterschied im Wortlaut l�sst eher darauf schliessen, dass insgesamt pro Leistungspaket 2 (bis 3) Referenzen verlangt wurden, worunter sich Referenzen f�r Planung und Ausf�hrung befinden m�ssen, aber nicht zwingend je deren zwei.
7.3 Hinzu kommt, dass die Abgrenzung zwischen Planung und Ausf�hrung nicht immer eindeutig ist. Wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat, bedingt jede Ausf�hrung auch eine Ausf�hrungsplanung (vorne E. 6.2). Ginge man mit der Vorinstanz davon aus, dass unter "Planung" eine �ber die Ausf�hrungsplanung hinausgehende Planung im Sinne einer TU-Planung gemeint ist, w�ren bei einigen Leistungspakten die Anforderungen kaum erf�llbar: So bezieht sich BGE 141 II 14 S. 37die Leistungsumschreibung f�r das LP 42 (Installation Kraft und Licht) wohl nur auf die Ausf�hrung. Auch f�r das LP 43 (Beschilderung) ist eine Planung im Umfang einer �blichen TU- oder Bauherrenplanung kaum denkbar. Die verlangte Planung n�hert sich wohl eher einer Ausf�hrungsplanung an, die naturgem�ss �blicherweise dem gleichen Unternehmer obliegt wie die Ausf�hrung.
7.4 F�r eine Auslegung im Sinne der Vergabebeh�rde spricht schliesslich auch das effektive Verhalten aller Verfahrensbeteiligten: Die Vergabestelle hat die Referenzen als gen�gend anerkannt, obwohl nicht nur die ARGE cpc, sondern auch die Rhomberg selber teilweise nicht je zwei Planungs- und Ausf�hrungsreferenzen eingereicht hatte (hinten E. 8). Auch die Rhomberg hat somit offensichtlich urspr�nglich die Anforderungen nicht so verstanden, wie sie es sp�ter im Gerichtsverfahren vertreten hat. Zudem hat sie noch in ihrer Beschwerde an die Vorinstanz nicht etwa ger�gt, die ARGE cpc habe nicht je zwei Planungs- und Ausf�hrungsreferenzen eingereicht, sondern bloss geltend gemacht, die f�r die LP 40 (Durchmesserlinie [DML] Z�rich, Torino-Milano, San Bernardino), 44 (DML Z�rich, Leittechnik Tunnelentw�sserung, weitere Referenz ausserhalb Bahntechnik) und 45 (DML Z�rich und Gotthard Basistunnel) eingereichten Referenzen gen�gten nicht f�r den Eignungsnachweis, da f�r die Referenz DML wesentliche Teile der Ausf�hrungsarbeiten erst 2013 begonnen worden seien. Die Installationen Torino-Milano h�tte ferner ein Konsortium erstellt, an welchem die Unternehmen der ARGE cpc nicht beteiligt gewesen seien und bei der Referenz San Bernardino sei der Referenzgeber nicht nachgewiesen. Beim LP 45 fehle infolge des Ausscheidens der DML die zwingend erforderliche zweite Referenz. Zudem seien die referenzierten Arbeiten nicht vergleichbar komplex wie die ausgeschriebenen Arbeiten. In der Stellungnahme vom 26. September 2013 f�hrte sie aus, der Wortlaut der Ausschreibungstexte lasse die Interpretation der Vergabestelle nicht zu, wonach nicht Planung und Ausf�hrung, sondern lediglich Planung oder Ausf�hrung verlangt werde, ohne aber ausdr�cklich zu verlangen, dass je zwei Planungs- und Ausf�hrungsreferenzen vorgelegt w�rden.
7.5 Insgesamt scheint die von der Vergabestelle vertretene Auslegung eher zutreffend als diejenige der Vorinstanz. Zumindest ist sie gleichermassen vertretbar, so dass ihr unter Ber�cksichtigung des der Vergabestelle zustehenden Ermessens- oder Beurteilungsspielraums (vorne E. 7.1) der Vorzug zu geben ist. BGE 141 II 14 S. 38
8. 8.1 Geht man von der Auslegung der Vergabestelle aus, wonach es gen�gt, wenn (pro Leistungspaket) insgesamt zwei Referenzen f�r Planung und Ausf�hrung vorliegen, hat die Rhomberg zwar diese Voraussetzungen erf�llt. Hingegen ist alsdann zu pr�fen, ob auch die ARGE cpc die so ausgelegten Voraussetzungen erf�llt; denn bejahendenfalls besteht kein Grund, sie - als Erstplatzierte - aus dem Verfahren auszuschliessen. Die Vorinstanz hat die Referenzen nur bez�glich der Leistungspakete 40 und 45 gepr�ft; f�r die Aufhebung des Zuschlags reichte es aus, dass - bei ihrer Auslegung der Anforderungen - bei diesen beiden Leistungspaketen die Anforderungen nicht erf�llt waren. Ob bei diesen und den weiteren Leistungspaketen die im Sinne der Vergabestelle ausgelegten Anforderungen erf�llt sind, wurde noch nicht gepr�ft, ebenso wenig die �brigen von der Rhomberg vor der Vorinstanz vorgebrachten R�gen.
8.2 Es rechtfertigt sich aus prozess�konomischen Gr�nden, dass das Bundesgericht diese Pr�fung selber vornimmt, anstatt die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, zumal die Kognition des Bundesgerichts insofern nicht enger ist als diejenige des Bundesverwaltungsgerichts, als auch dieses die Angemessenheit nicht �berpr�fen kann (vorne E. 2.3). Das rechtliche Geh�r der Parteien ist gewahrt: Es war ihnen bewusst, dass das Bundesgericht allenfalls reformatorisch entscheiden w�rde, haben sie doch zumindest im Eventualbegehren einen reformatorischen Antrag gestellt, und sie hatten vor Bundesgericht in einem zweimaligen Schriftenwechsel Gelegenheit, sich zu allen Aspekten zu �ussern. Das Bundesgericht hat die vor der Vorinstanz vorgebrachten R�gen der Rhomberg zu beurteilen (vorne E. 1.5). Es kann die daf�r noch fehlenden Sachverhaltsfeststellungen anhand der Akten selber treffen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Soweit die Vorinstanz entsprechende Feststellungen getroffen hat, ist die Kognition des Bundesgerichts nach Massgabe der Art. 97 Abs. 1 und 105 Abs. 1 BGG beschr�nkt (vorne E. 1.6).
8.3 Bei der Beurteilung von Offerten besteht ein grosser Ermessensspielraum der Vergabebeh�rde (vgl. auch vorne E. 7.1), den das selber technisch nicht fachkompetente Gericht zu respektieren hat, soweit nicht frei zu pr�fende Rechtsfragen zur Diskussion stehen (vgl. generell zum "technischen Ermessen" BGE 139 II 185 E. 9 S. 196 ff. mit Hinweisen). Das gilt insbesondere auch in Bezug auf die Bewertung von Referenzen (GALLI/MOSER/LANG/STEINER, a.a.O., S. 241 f.; vgl. Urteil 2D_49/2011 vom 25. September 2012 E. 9). Hat eine BGE 141 II 14 S. 39 fachkundige Vergabebeh�rde eine Bewertung oder Beurteilung vorgenommen, so gen�gt es zu deren Infragestellung nicht, sie mit unbelegten Verd�chtigungen zu kritisieren, sondern es ist substantiiert darzulegen, inwiefern das - technische - Ermessen �berschritten ist.
8.4 8.4.1 Bei einigen Leistungspaketen hatte die ARGE cpc Referenzen f�r Arbeiten angegeben, welche erst in Ausf�hrung waren, namentlich die Durchmesserlinie Z�rich, was die Vergabebeh�rde akzeptierte. Vor der Vorinstanz hatte die Rhomberg kritisiert, ein nicht abgeschlossenes Projekt k�nne nicht als Referenz dienen. Die Vergabestelle wies darauf hin, dass die Rhomberg selber verschiedentlich Referenzen f�r nicht abgeschlossene Projekte eingereicht hatte, namentlich f�r verschiedene Leistungspakete ebenfalls die Durchmesserlinie Z�rich.
8.4.2 Die Vorinstanz f�hrte aus (E. 7.1.1), die Eignung eines nicht abgeschlossenen Projekts als Referenz k�nne wohl nicht generell ausgeschlossen werden; bei Bauausschreibungen sei es nicht un�blich, nicht vollst�ndig fertiggestellte Projekte als Referenz zuzulassen. Doch komme bei nicht abgeschlossenen Projekten den Ausk�nften des Bauherrn eine weit gr�ssere Bedeutung zu; ohne entsprechende Erkundigungen sei es der Vergabestelle nicht m�glich zu beurteilen, ob die Leistung erfolgreich erbracht worden sei. In Bezug auf die Durchmesserlinie habe die Vergabebeh�rde keine Referenzauskunft eingeholt; es sei deshalb rechtsfehlerhaft, diese Referenzen als g�ltig anzuerkennen. Nur mit einer entsprechenden Referenz des Bauherrn k�nnte die Referenz als g�ltig angesehen werden (E. 7.1.3 und 8.1.2).
8.4.3 Vorliegend war in den Ausschreibungsunterlagen nicht verlangt worden, dass die Referenzprojekte abgeschlossen sind. Der Vorinstanz ist deshalb zuzustimmen, dass auch nicht abgeschlossene Referenzprojekte als g�ltig anerkannt werden k�nnen. Referenzen dienen dazu, die Eignung eines Anbieters zu pr�fen. In der Bewertung der Referenzen steht der Vergabebeh�rde ein grosses Ermessen zu (vorne E. 8.3). Im Rahmen dieses Ermessens kann die Tauglichkeit eines Referenzprojekts auch bejaht werden, wenn die referenzierten Arbeiten nicht abgeschlossen sind. Allein schon die Tatsache, dass ein Anbieter f�r ein anderes Projekt den Zuschlag erhalten hat, kann unter Umst�nden seine Eignung darlegen. Jedenfalls kann ein Referenzprojekt nicht allein schon deshalb als BGE 141 II 14 S. 40ung�ltig betrachtet werden, weil die referenzierte Arbeit nicht abgeschlossen ist. Es m�ssten andere Gr�nde vorgebracht werden, die an der Nachweistauglichkeit Zweifel erwecken.
8.4.4 Mit der Anforderung, ein nicht abgeschlossenes Projekt k�nne nur dann als g�ltig betrachtet werden, wenn Referenzausk�nfte eingeholt worden seien, greift die Vorinstanz in unzul�ssiger Weise in den Ermessensspielraum der Vergabestelle ein: Die Vergabestelle kann grunds�tzlich auf die eingereichten Unterlagen abstellen (BGE 139 II 489 E. 3.2 S. 495 f.). Sie ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Angaben nachzupr�fen. Ob sie dies tut, liegt in ihrem Ermessen, welches nicht �berschritten ist, solange nicht konkrete Hinweise bestehen, dass die eingereichten Unterlagen nicht wahr sind (vgl. Urteil 2C_346/2013 vom 20. Januar 2014 E. 1.3.3). Das gilt gleichermassen f�r Referenzen: Qualifiziert die Vergabestelle die Referenzen als glaubhaft und hinreichend, ist sie nicht verpflichtet, sich durch Nachfrage beim Bauherrn zu erkundigen, ob die Arbeiten zufriedenstellend ausgef�hrt worden sind. Es ist unerfindlich, weshalb es sich bei nicht abgeschlossenen Referenzprojekten generell anders verhalten soll: Auch bei abgeschlossenen Projekten kann die Vergabestelle nicht aus der Referenzangabe allein beurteilen, ob die Arbeit erfolgreich ausgef�hrt wurde. W�re das allein ein Grund, um eine Pflicht zur Nachfrage zu statuieren, m�ssten alle Referenzangaben durch Nachfragen bei Referenzpersonen �berpr�ft werden, um als tauglich anerkannt zu werden; dies w�re offensichtlich �berspitzt formalistisch und unverh�ltnism�ssig. Es liegt vielmehr bei abgeschlossenen wie bei noch nicht abgeschlossenen Referenzprojekten im pflichtgem�ssen Ermessen, sich durch Nachfragen von der Eignung zu vergewissern, wenn daran begr�ndete Zweifel bestehen.
9. Im Folgenden sind die Referenzen der ARGE cpc f�r die einzelnen Leistungspakete im Lichte der dargelegten Kriterien zu pr�fen, soweit sie von der Rhomberg im vorinstanzlichen Verfahren beanstandet worden sind.
9.1 LP 10 (�bergeordnete Gesamtkoordination)
9.1.1 Hier waren 2-3 Referenzprojekte f�r die Koordination von Grossprojekten anzugeben. Die ARGE cpc hatte drei Referenzen eingereicht, n�mlich die Referenz "Hochgeschwindigkeitseisenbahn Torino-Milano, Teilabschnitt Novara-Milano", "TU und Ausbau Breitbandnetz Swisscom" sowie "NBS Erfurt/Halle, BGE 141 II 14 S. 41Finnetunnel". Die Vergabestelle anerkannte die ersten beiden als Referenz. Streitig sind mithin nur diese beiden.
9.1.2 Bez�glich der Referenz Torino-Milano bringt die Rhomberg wie bereits vor der Vorinstanz vor, kein Mitglied der ARGE cpc k�nne sich diese Referenz anrechnen lassen. Die Vorinstanz hat diese Frage im Zusammenhang mit dem LP 40 gepr�ft. Beim LP 10 geht es um die gleiche Thematik, so dass auf die Ausf�hrungen zum LP 40 verwiesen werden kann (hinten E. 9.3.4). Daraus ergibt sich, dass die Referenz der ARGE cpc zugerechnet werden kann.
9.1.3 Bez�glich der Referenz "Breitbandnetz Swisscom" hatte die Rhomberg vor der Vorinstanz ohne weitere Begr�ndung ausgef�hrt, es handle sich dabei nicht um ein Projekt, sondern um einen geringf�gigen Ausbau eines bereits laufenden Betriebs. Die Vergabestelle und die ARGE cpc hatten vor der Vorinstanz ausf�hrlich und belegt dokumentiert, dass es sich dabei um einen TU-Auftrag mit einem Gesamtumfang von 105 Mio. Franken gehandelt habe, so dass die Referenz unter dem Aspekt "Gesamtkoordination" mit den Anforderungen am Monte Ceneri vergleichbar sei. In ihrer Vernehmlassung vor Bundesgericht beschr�nkt sich die Rhomberg darauf, wie vor der Vorinstanz in zwei Zeilen zu wiederholen, es handle sich nicht um ein Projekt, sondern um einen geringf�gigen Ausbau eines bestehenden Betriebs. Mit dieser unsubstantiierten Kritik ist nicht dargetan, inwiefern die Vergabestelle mit der Anerkennung dieser Referenz ihr Ermessen �berschritten haben soll.
9.1.4 Damit sind f�r das LP 10 gen�gend Referenzen nachgewiesen.
Die ARGE cpc hatte drei Referenzprojekte eingegeben, welche von der Vergabestelle akzeptiert wurden. Die Rhomberg machte vor der Vorinstanz einzig geltend, alle drei Projekte seien nicht abgeschlossen. Dies allein reicht aber nach dem vorne in E. 8.4 Ausgef�hrten nicht, um eine Referenz als ung�ltig zu erkl�ren, solange nicht ernsthafte Zweifel an ihrer Tauglichkeit bestehen; solche Zweifel hat die Rhomberg weder vor der Vorinstanz noch vor Bundesgericht geltend gemacht. Es bestehen daher f�r das LP 21 gen�gend Referenzen.
9.3.1 Verlangt waren 2-3 Referenzen "f�r Planung und Ausf�hrung". Die ARGE cpc hatte die drei Referenzen "Durchmesserlinie BGE 141 II 14 S. 42Z�rich", "San Bernardino Tunnel" sowie "Hochgeschwindigkeitseisenbahn Torino-Milano, Teilabschnitt Novara-Milano" angegeben, welche die Vergabestelle anerkannte.
9.3.2 Die Vorinstanz, welche dieses Leistungspaket �berpr�fte (vorne E. 8.1), kam zum Ergebnis, bei der Referenz Durchmesserlinie Z�rich sei die ARGE cpc weder als Projektleiterin noch als Planerin erw�hnt. Die Referenz sei daher nicht als Planungsreferenz g�ltig (angefochtenes Urteil E. 7.1.2); die Ausf�hrung sei noch nicht abgeschlossen, so dass das Projekt als Ausf�hrungsreferenz nur allenfalls anerkannt werden k�nnte, wenn eine Referenz der Bauherrin vorliege (E. 7.1.1 und 7.1.3). Beim San Bernardino Tunnel sei die referenzierte Arbeit durch eine Subunternehmerin der ARGE cpc erbracht worden, was gem�ss Ausschreibung zul�ssig sei; die Referenz sei g�ltig f�r Planung und Ausf�hrung (E. 7.2). Die Referenz Torino-Milano sei nicht g�ltig (E. 7.3). Es l�gen somit nur eine TU-Referenz (Planung und Ausf�hrung) und (allenfalls) eine Teilreferenz f�r Ausf�hrung vor, was nicht gen�ge (E. 7.4 und 7.6).
9.3.3 Dass die Durchmesserlinie Z�rich nicht abgeschlossen war, gen�gt f�r sich allein nicht, um die Referenz als ungeeignet zu erkl�ren (vorne E. 8.4). Andere Bedenken gegen diese Referenz werden nicht vorgebracht. Die Referenz ist somit mindestens als Ausf�hrungsreferenz g�ltig. Dass die vorinstanzliche Beurteilung der Referenz San Bernardino Tunnel willk�rlich w�re, wird von der Rhomberg nicht dargetan. Mit einer TU- und einer Ausf�hrungsreferenz sind damit die Ausschreibungsanforderungen - bei richtiger Auslegung (vorne E. 7) - erf�llt.
9.3.4.1 Nach dem Formular EA.1 handelte es sich bei diesem Referenzprojekt um die Ausf�hrung als TU (Konzession, Projektierung, Ausf�hrung) von 34 km Hochgeschwindigkeitsbahnlinie. Die Vergabestelle hatte vor dem Bundesverwaltungsgericht ausgef�hrt, die Societ� Italiana per Condotte d'Acqua S.p.A. (eines der Konsortialunternehmen der ARGE cpc) sei Mitglied des Konsortiums CavToMi gewesen, welches f�r dieses Projekt gegen�ber dem Bauherren die vertragliche Hauptverantwortung und die fachliche Aufsicht �ber das Subunternehmerkonsortium Saturno aus�bte. Die Vorinstanz f�hrte aus, die Societ� Italiana per Condotte d'Acqua S.p.A sei zwar Mitglied des Oberkonsortiums CavToMi gewesen, doch sei BGE 141 II 14 S. 43die Planung und Ausf�hrung durch das Subkonsortium Consorzio Saturno geleistet worden. Die blosse Untervergabe durch das Oberkonsortium an das Unterkonsortium gen�ge nicht. Wenn die Vergabestelle aus der Untervergabe des Oberkonsortiums CavToMi an das Subkonsortium Saturno den Schluss ziehen sollte, die Societ� Italiana per Condotte d'Acqua S.p.A. habe erfolgreich eine vergleichbare Aufgabe ausgef�hrt, habe sie den ihr zustehenden Ermessensspielraum offensichtlich �berschritten (angefochtenes Urteil E. 7.3.1).
9.3.4.2 Gem�ss den zutreffenden Feststellungen der Vorinstanz wird auf den Formularen EA.1 nach der Referenz bzw. der Aufgabebeschreibung "der Firma/des Subunternehmers" gefragt. Daraus ist zu folgern, dass eine Referenz auch dann g�ltig erbracht werden kann, wenn der Anbieter f�r die Durchf�hrung der entsprechenden Arbeiten einen Subunternehmer beigezogen hat. Der Eignungsnachweis kann mithin auch durch einen Subunternehmer erbracht werden (gleicher Meinung ist �brigens auch die Rhomberg in ihrer Beschwerde vom 5. Mai 2014 gegen die Ausschluss- und Abbruchverf�gung vom 14. April 2014).
9.3.4.3 Aus den von der ARGE cpc ins Recht gelegten Unterlagen geht hervor, dass das Konsortium CavToMi "Consorzio esecutore" bzw. "sub General Contractor per la progettazione e la realizzazione della parte impiantistica mediante appalto al Consorzio Saturno" war. Das Konsortium CavToMi war "Responsabile dei lavori"; bei ihm lag gegen�ber dem Bauherrn die Verantwortung. Weder die Vorinstanz noch die Rhomberg legen dar, inwiefern diese Gestaltung abweichen soll vom normalen und referenztauglichen Verh�ltnis zwischen Unternehmer und Subunternehmer. Die Vorinstanz begr�ndet auch sonst mit keinem Wort, inwiefern die Vergabestelle ihr Ermessen �berschritten haben soll, wenn sie die Referenz als g�ltig anerkannte.
9.3.5 Insgesamt liegen damit f�r das LP 40 - bei richtiger Auslegung der Ausschreibungsunterlagen (vorne E. 7) - gen�gend Referenzen vor.
Verlangt waren 2-3 Referenzen "f�r Planung und Ausf�hrung". Die ARGE cpc hatte drei Referenzen eingereicht, welche die Vergabestelle als gen�gend beurteilte. Die Rhomberg machte vor der Vorinstanz geltend, bei den ersten beiden ("Ausbau Infrastruktur SOB" und "Ausbau Gubristtunnel") handle es sich um eine BGE 141 II 14 S. 44Verschmelzung mehrerer kleiner Auftr�ge; die dritte Referenz ("Stationsausbau Scuol RhB") sei eine Ausf�hrungsreferenz mit zu geringem Auftragsvolumen. Die Vergabestelle und die ARGE cpc f�hrten aus, verlangt worden seien Referenzen f�r "Datenverkabelung in Tunnel oder vergleichbar komplexe Projekte mit �hnlichen Anforderungen"; ein Mindestauftragsvolumen sei nicht verlangt worden. Die drei Referenzen w�rden Datenverkabelungen in Tunneln und auch in Bahnh�fen nachweisen, was vergleichbar komplex sei. Bei allen sei nicht nur Ausf�hrung, sondern auch Planung zu leisten gewesen. Vor Bundesgericht beschr�nkt sich die Rhomberg darauf, ihre vor der Vorinstanz ge�usserte Kritik zu wiederholen, ohne darzulegen, inwiefern die Vergabestelle mit der Anerkennung dieser Referenzen ihr Ermessen �berschritten haben soll. Dies gen�gt nicht.
Die ARGE cpc hatte die drei Referenzen "Durchmesserlinie Z�rich", "Installation Selbstrettungsmassnahmen BLS S�drampe" sowie "Bahnhof SBB de la Praille" angegeben. Die Rhomberg kritisierte vor der Vorinstanz, die Ausf�hrung der Durchmesserlinie Z�rich und der Selbstrettungsmassnahmen sei nicht abgeschlossen; Letztere z�hle auch nicht als Planungsreferenz; die Referenz "Bahnhof de la Praille" beziehe sich nicht auf einen Tunnel und habe nur ein kleines, nicht vergleichbares Auftragsvolumen.
Die Vergabestelle f�hrte hiezu aus, die Anforderung habe Referenzen f�r "vergleichbar komplexe Projekte mit �hnlichen Anforderungen" verlangt, was auch in einem Bahnhof erf�llt sei. Bei den beiden Letzteren seien zudem nicht nur Ausf�hrung, sondern auch Planung zu leisten gewesen und die relevanten Arbeiten seien erbracht. Auch hier legt die Rhomberg nicht substantiiert dar, inwiefern die Vergabestelle ihr Ermessen �berschritten haben soll, wenn sie die Referenzen als g�ltig anerkannte.
Die ARGE cpc hatte die drei Referenzen "Durchmesserlinie Z�rich", "Strada nazionale Biasca-Varenzo" und "Fluchtwegsignalisierung Greng-L�wenberg" angegeben. Die Rhomberg f�hrte vor der Vorinstanz aus, die letzteren beiden k�nnten bei Dehnung des Ermessens als Ausf�hrungsreferenz gelten, doch liege keine Planungsreferenz vor. BGE 141 II 14 S. 45
Die ARGE cpc f�hrte unter Beilage der Ausschreibungsunterlagen f�r die Referenzarbeiten 2 und 3 aus, es seien auch die Planungsarbeiten zu erstellen gewesen. Ohne sich damit auseinanderzusetzen, wiederholt die Rhomberg vor Bundesgericht ihre vor der Vorinstanz vorgebrachten Ausf�hrungen. Eine Ermessens�berschreitung der Vergabestelle ist nicht dargetan.
Die ARGE cpc hatte die drei Referenzen "Durchmesserlinie Z�rich", "Zimmerbergtunnel" und "SBB-Installationen in Bellinzona und Chiasso" angegeben. Die Rhomberg f�hrte vor der Vorinstanz aus, die Referenz Zimmerbergtunnel k�nne als Ausf�hrungsreferenz z�hlen, die Installationen Bellinzona/Chiasso seien aber nicht vergleichbar. Insgesamt liege nur eine Ausf�hrungsreferenz, aber keine Planungsreferenz vor.
Aus den von der Vergabestelle vor der Vorinstanz zitierten Projektbeschreibungen auf den Formularen EA.1 geht hervor, dass das Projekt Zimmerbergtunnel u.a. auch Projektleitung und Verantwortung f�r den Teil LT, Engineering und Systemkonzeption umfasste. Vergabestelle wie auch ARGE cpc f�hrten aus, die Erf�llung dieser Arbeiten bed�rfe zwingend der Planung bzw. "Leittechnik ohne Planung" sei begrifflich ausgeschlossen. Auch die Installationen Bellinzona/Chiasso seien von vergleichbarer Komplexit�t. Ohne sich mit dieser Argumentation auseinanderzusetzen, wiederholt die Rhomberg vor Bundesgericht ihre vor der Vorinstanz vorgebrachten Ausf�hrungen. Eine Ermessens�berschreitung der Vergabestelle ist nicht dargetan. Es liegen damit jedenfalls mindestens zwei Ausf�hrungs- und eine Planungsreferenz vor, was - bei richtiger Auslegung der Ausschreibungsanforderungen (vorne E. 7) - gen�gt.
9.8 LP 45 (Schr�nke)
9.8.1 Auch hier waren 2-3 Referenzen f�r "Planung und Ausf�hrung" verlangt. Die ARGE cpc hatte die zwei Referenzen "Durchmesserlinie Z�rich" und "Gotthard Basistunnel" eingereicht, welche von der Vergabestelle anerkannt wurden.
9.8.2 Die Vorinstanz pr�fte dieses Leistungspaket und kam bez�glich der Durchmesserlinie Z�rich wie beim LP 40 zum Ergebnis, diese beziehe sich nur auf die Ausf�hrung (und unternehmerseitige Ausf�hrungsplanung), nicht auf die Planung (E. 8.1.1). F�r die Ausf�hrung sei das Referenzprojekt nicht gen�gend weit fortgeschritten und k�nnte nur anerkannt werden, wenn die Vergabestelle eine BGE 141 II 14 S. 46Referenz der Bauherrin oder vergleichbare Informationen eingeholt h�tte (E. 8.1.2). Die Referenz "Gotthard Basistunnel" sei als Referenz f�r Planung und Ausf�hrung g�ltig (E. 8.2). Die ARGE cpc habe somit f�r das LP 45 lediglich eine g�ltige TU-Referenz und eine Teilreferenz f�r die Ausf�hrung erbracht (E. 8.3).
9.8.3 Die Durchmesserlinie Z�rich kann nicht schon deswegen als ung�ltige Ausf�hrungsreferenz betrachtet werden, weil die Ausf�hrung nicht abgeschlossen ist (vorne E. 8.4). Sodann legt die Rhomberg nicht dar, dass die vorinstanzliche Beurteilung der Referenz "Gotthard Basistunnel" offensichtlich unrichtig w�re. Die Anforderungen von insgesamt je einer Planungs- und Ausf�hrungsreferenz sind damit erf�llt.
Die Rhomberg anerkennt, dass f�r diese drei Leistungspakete je eine Planungs- und eine Ausf�hrungsreferenz vorliegen. Die Anforderungen sind damit erf�llt.
9.10.1 Die ARGE cpc hatte drei Referenzen angegeben, n�mlich ein vertrauliches Projekt f�r die Eidgenossenschaft, ein Gigabite Ethernet IP/MPLS Netzwerk und eine Voicel�sung f�r zwei Banken. Die Vergabestelle hatte alle drei als Referenz f�r Planung und Ausf�hrung anerkannt.
9.10.2 Die Rhomberg f�hrte vor der Vorinstanz ohne weitere Substantiierung aus, bei diesen Referenzen handle es sich um Erweiterungen eines laufenden Betriebs, was weder als Planungs- noch als Ausf�hrungsreferenz gelten k�nne. Zudem sei die Swisscom, welche die Muttergesellschaft der Cablex AG sei, als Subunternehmerin aufgef�hrt, was nicht plausibel sei. Die Vergabestelle f�hrte unter Hinweis auf die Projektbeschreibungen in den Formularen EA.1 aus, es handle sich um neue Projekte, bei denen sowohl Planung als auch Ausf�hrungen zu leisten gewesen seien, wobei die tats�chliche Leistung durch Subunternehmer erfolgt sei; sie habe dies - wie auch bei den analogen Referenzen der Rhomberg - anerkannt. Es seien somit drei Planungs- und Ausf�hrungsreferenzen vorhanden. W�rde man den Massstab der Rhomberg an deren eigenen Referenzen anlegen, so h�tte auch diese keine g�ltige Referenz vorzuweisen. Auch die ARGE cpc machte detaillierte Angaben zum Umfang der Projekte. BGE 141 II 14 S. 47
9.10.3 Ohne sich mit dieser Argumentation auseinanderzusetzen, wiederholt die Rhomberg vor Bundesgericht ihre vor der Vorinstanz vorbrachten Ausf�hrungen. Eine Ermessens�berschreitung der Vergabestelle ist nicht dargetan. Es liegen gen�gend g�ltige Referenzen vor.
9.11.1 Die ARGE cpc hatte die drei Referenzen "Tunnelfunksystem L�tschberg Basistunnel", "Funk Polycom" sowie "Ausbau GMS und UMTS" eingereicht. Die Vergabestelle anerkannte die Referenzen "L�tschberg Basistunnel" sowie "Ausbau GMS/UMTS", nicht aber die Referenz "Funk Polycom".
9.11.2 Die Rhomberg machte vor der Vorinstanz geltend, die Referenz "L�tschberg Basistunnel" sei nur eine Ausf�hrungs-, aber keine Planungsreferenz. Beim Ausbau GMS/UMTS handle es sich um eine Erweiterung des laufenden Betriebs und zudem nicht um ein Tunnelfunksystem. Die Vergabestelle f�hrte aus, beim Tunnel L�tschberg habe sie bei der ARGE cpc gleich wie bei der Rhomberg die Referenz anerkannt, und zwar als TU-Referenz auch f�r Planung, auch wenn die tats�chlichen Leistungen von Subunternehmern erbracht worden seien. Zur dritten Referenz legte sie detailliert und unter belegten Hinweisen auf die von ihr eingeholten Referenzausk�nfte dar, dass daf�r Arbeiten auch in Tunnels angefallen seien. Beide Referenzen seien daher als Planungs- und Ausf�hrungsreferenzen anzuerkennen. W�rde man den von der Rhomberg angelegten Massstab an deren eigene Referenzen anlegen, so w�ren auch diese allesamt als ung�ltig zu betrachten. Dasselbe f�hrte auch die ARGE cpc detailliert aus.
9.11.3 Ohne sich mit dieser Argumentation auseinanderzusetzen, wiederholt die Rhomberg vor Bundesgericht ihre vor der Vorinstanz vorgebrachten Ausf�hrungen. Eine Ermessens�berschreitung der Vergabestelle ist nicht dargetan. Es liegen gen�gend g�ltige Referenzen vor.
9.12 Insgesamt ergibt sich, dass die Offerte der ARGE cpc die in den Ausschreibungsunterlagen enthaltenen, richtig ausgelegten Anforderungen an die Referenzen erf�llt. Ihr Ausschluss wegen angeblichen Nichterf�llens der Referenzanforderungen bzw. die Folgerung der Vorinstanz, dass sie mangels Eignung h�tte ausgeschlossen werden m�ssen, verletzt damit Bundesrecht. BGE 141 II 14 S. 48
10. 10.1 Nebst der Bestreitung der Referenzen hatte die Rhomberg vor der Vorinstanz ger�gt, das preislich deutlich tiefere Angebot der ARGE cpc erkl�re sich damit, dass diese mutmasslich gewisse verlangte Leistungen nicht eingerechnet und evtl. gar nicht angeboten habe; es sei nicht auszuschliessen, dass die Vergabestelle von der ARGE cpc noch erhebliche Anpassungen verlangt habe, was einem unzul�ssigen versteckten Abgebot gleichkomme.
10.2 Die ARGE cpc hatte vor der Vorinstanz in ihrer Eingabe vom 18. Oktober 2013 wie auch in der Beschwerdeantwort vom 20. November 2013 ausgef�hrt, diese Vorw�rfe seien nicht substantiiert, und bestritt Abgebotsrunden. Auch die Vergabestelle bestritt die Vorw�rfe und f�hrte aus, es h�tten sich keine Anhaltspunkte ergeben, wonach die ARGE cpc nicht in der Lage sei, den ausgeschriebenen Auftrag korrekt zu erf�llen, zumal sie auch bei den technischen Zuschlagskriterien besser abgeschnitten habe als die Rhomberg. Das Angebot der ARGE cpc sei einzig wegen der Korrektur eines Formelfehlers und der Richtigstellung einer St�ckzahl ver�ndert worden; dadurch sei die unbereinigte Eingabesumme von Fr. 137'853'871.40 um Fr. 186'860.80 auf den Zuschlagpreis von Fr. 138'040'732.20 erh�ht worden.
10.3 Ein Unterangebot ist als solches nicht unzul�ssig, solange der Anbieter die Eignungskriterien und Zuschlagsbedingungen erf�llt (vgl. BGE 130 I 241 E. 7.3 S. 255 f.; Urteile 2C_877/2008 vom 5. Mai 2009 E. 6.2; 2P.70/2006 vom 23. Februar 2007 E. 4.3; GALLI/MOSER/LANG/STEINER, a.a.O., S. 516 ff.). Die Vergabestelle kann erg�nzende Erkundigungen einziehen, wenn sie daran Zweifel hat. Sie ist dazu aber nicht verpflichtet, jedenfalls dann nicht, wenn Anhaltspunkte daf�r fehlen, dass der Anbieter eines kosteng�nstigen Angebots Teilnahme- und/oder Auftragsbedingungen verletzt (Urteil 2P.254/2004 vom 15. M�rz 2005 E. 2.2; vgl. auch Art. 3 Abs. 1 lit. f UWG [SR 241]). Im �brigen ist zu beachten, dass ein Angebot immerhin eine verbindliche Vertragsofferte darstellt, und sich der Anbieter damit - sofern der Vertrag zustande kommt - verpflichtet, die verlangte Leistung zu erbringen. Sollte sich erweisen, dass die Leistung nicht dem Angebotenen bzw. vertraglich Vereinbarten entspricht, stehen der Vergabestelle die kauf- oder werkvertraglichen Rechtsbehelfe sowie die vorgesehenen Sanktionen des �ffentlichen Beschaffungsrechts zur Verf�gung. Die Vergabestelle darf sich BGE 141 II 14 S. 49 deshalb bis zu einem gewissen Grad darauf verlassen, dass der Anbieter seinen Vertragspflichten nachkommt, solange keine konkreten Hinweise darauf bestehen, dass dies nicht der Fall ist (Urteil 2C_346/2013 vom 20. Januar 2014 E. 1.3.3).
10.4 Vor Bundesgericht bringt die Rhomberg zum Vorwurf des Unterangebots und der Abgebotsrunde einzig vor, zum offerierten Preis k�nne kein Bauwerk errichtet werden, das den verlangten Sicherheits- und Qualit�tsstandards entspreche. Die Vergabestelle m�sse deshalb ein komplexes Risikoabwehrdispositiv definieren, dessen Aufwand auf Kosten der Allgemeinheit gehe. Sie legt als Beleg f�r diese Behauptung einzig Unterlagen der Vergabestelle vor, aus denen hervorgeht, dass sich diese der Risiken bewusst ist, die sich aus einem preislich sehr tiefen Angebot ergeben k�nnten. Aus diesen Unterlagen geht aber auch hervor, dass die Vergabestelle Massnahmen trifft, um diese Risiken zu kontrollieren. Dass die Bauherrschaft ein Konzept erstellt, um Projektrisiken zu erkennen und zu begrenzen, ist selbstverst�ndlich und l�sst in keiner Weise den Schluss zu, dass das Angebot die Eignungskriterien nicht erf�llen w�rde. Die entsprechenden Einw�nde der Rhomberg sind unbegr�ndet.
Art. 95 ff. und 105 ff. BGG,
Art. 2 Abs. 2 B�B,
Art. 9 Abs. 2 B�B,
Art. 11 lit. a B�B,
Art. 30 Abs. 2 lit. a V�B,
Art. 26 Abs. 1 B�B,
Art. 31 B�B,
Art. 27 B�B,
Art. 34 B�B,
Art. 3 Abs. 1 lit. f UWG

References: Art. 83
 Art. 48
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 Art. 93
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 Art. 82
 Art. 86
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 Art. 115
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 Art. 106
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 97
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 Art. 4
 Art. 2
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 Art. 16
 Art. 48
 Art. 37
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 Art. 27
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 Art. 5
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 Art. 9
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 Art. 97
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 Art. 3
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Art. 95

Art. 2

Art. 9

Art. 11

Art. 30

Art. 26

Art. 31

Art. 27

Art. 34

Art. 3