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Timestamp: 2016-10-22 07:05:11+00:00

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9C_556/2012 (25.02.2013)
9C_556/2012
Urteil vom 25. Februar 2013
Bundesrichter Kernen, Pr�sident,
Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,
vertreten durch Rechtsanw�ltin Korinna Fr�hlich,
vom 16. Mai 2012.
Nachdem die IV-Stelle Schwyz das Leistungsbegehren des 1964 geborenen S.________ vom 30. Januar 2003 mit Einspracheentscheid vom 18. Oktober 2005 abgewiesen und ihren Entscheid im Zuge einer Beschwerde des S.________ beim kantonalen Verwaltungsgericht in Wiedererw�gung gezogen hatte (worauf dieses das Verfahren am 3. M�rz 2006 als gegenstandslos abschrieb), verneinte sie nach weiteren Abkl�rungen, namentlich nach Eingang eines Gutachtens der MEDAS vom 28. Juli 2009, den Rentenanspruch mit neuerlichem Einspracheentscheid vom 5. Juli 2010. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz hob diesen Entscheid auf Beschwerde des S.________ hin am 19. Januar 2011 auf und wies die Sache an die IV-Stelle zur�ck. Diese holte ein psychiatrisches Gutachten der med. pract. H.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 19. Oktober 2011, und eine Stellungnahme des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD; Dr. med. G.________, Allgemeine Medizin FMH), vom 25. Oktober 2011 ein. Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren wies sie das Leistungsbegehren mit Verf�gung vom 9. Januar 2012 wiederum ab.
Die hiegegen erhobenen Beschwerde des S.________ wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 16. Mai 2012 ab.
S.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides die Zusprechung einer ganzen Rente ab 1. Februar 2003 beantragen. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abkl�rung an die IV-Stelle zur�ckzuweisen. Gleichzeitig l�sst er eine "gutachterliche �usserung mit fachneurologisch-neurochirurgischer Stellungnahme" des Dr. med. C.________, Facharzt f�r Neurologie und Neurochirurgie, Klinik X.________, vom 3. Juli 2012, zu den Akten reichen.
1.1 Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung nach Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Immerhin pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG) und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.2 Der aufgrund medizinischer Untersuchungen gerichtlich festgestellte Gesundheitszustand und die damit einhergehende Arbeitsf�higkeit betreffen eine Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Rechtsverletzungen sind die unvollst�ndige Feststellung rechtserheblicher Tatsachen sowie die Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG) und der Anforderungen an den Beweiswert von Arztberichten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Die konkrete Beweisw�rdigung ist Tatfrage (nicht publ. E. 4.1 von BGE 135 V 254, in SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164 [9C_204/2009]). Das Bundesgericht pr�ft die R�ge einer willk�rlichen Beweisw�rdigung grunds�tzlich nur, soweit sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet wird. Auf bloss appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung tritt es nicht ein (BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356; Urteil 9C_604/2012 vom 16. November 2012 E. 1.1 mit Hinweis).
Der letztinstanzlich eingereichte Bericht des Dr. med. C.________, hat als Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 135 V 194 E. 2.2 S. 196) zu gelten und von vornherein ausser Betracht zu bleiben. Bereits aufgrund der Verf�gung vom 9. Januar 2012 war klar, dass sich die Leistungsablehnung auf die somatischen MEDAS-Teilgutachten und das psychiatrische Gutachten der med. pract. H.________ st�tzte, die anders lautenden Vorbringen in der Beschwerde sind offensichtlich unzutreffend.
3.1 Das kantonale Gericht erwog, nachdem (gem�ss seinem Entscheid vom 19. Januar 2011) in psychiatrischer Hinsicht der Konsiliarbericht des MEDAS-Experten Dr. med. F.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 12. Mai 2009, nicht zu �berzeugen vermocht habe, k�nne nunmehr auf das beweiskr�ftige Gutachten der med. pract. H.________ vom 19. Oktober 2011 abgestellt werden. Dieses werde namentlich durch die abweichenden Beurteilungen der behandelnden Fachleute des sozialpsychiatrischen Dienstes E.________ nicht in Frage gestellt. Demnach fehle es beim Beschwerdef�hrer an einer psychischen St�rung mit Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit. In somatischer Hinsicht stellte die Vorinstanz fest, die �rzte seien sich hinsichtlich der organischen Sch�digungen und Diagnosen weitgehend einig. Allgemein anerkannt sei ebenso, dass in der angestammten T�tigkeit als Steinfr�ser keine Arbeitsf�higkeit mehr bestehe. Hingegen differierten die Bezifferungen der Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit erheblich. In der Folge w�rdigte das kantonale Gericht die medizinischen Einsch�tzungen (namentlich die neurologischen und rheumatologischen Konsiliarberichte der MEDAS-Experten vom 11. Mai 2009 [Dr. med. M.________, Facharzt FMH f�r Neurologie] und 14. Mai 2009 [Dr. med. H.________, Facharzt FMH f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation]; den Bericht des Dr. med. W.________, Rheumatologie FMH und Physikalische Medizin, vom 24. Januar 2008; die Einsch�tzung der Dres. med. L.________ und A.________, Schmerzzentrum N.________, vom 12. Februar 2010; die Stellungnahme des Dr. med. D.________, FMH Neurochirurgie, Spital Y.________, vom 14. Mai 2009; das [vom Versicherten veranlasste] arbeitsmedizinische Gutachten des Dr. med. I.________, Facharzt FMH f�r Allgemeinmedizin, vom 29. Juli 2010). Es kam zum Schluss, die (neurologische und rheumatologische) Beurteilung im MEDAS-Gutachten werde durch die �brigen Beurteilungen nicht in Frage gestellt, umso weniger als bereits die Arztberichte der Klinik Z.________ vom 11. Dezember 2003, 28. Januar, 17. M�rz 2004, 28. April und 1. Juli 2004 aus rheumatologischer Sicht durchwegs eine volle Arbeitsf�higkeit in angepassten T�tigkeiten attestiert h�tten. Dass auf das psychiatrische MEDAS-Teilgutachten nicht abgestellt werden k�nne, �ndere nichts an der Beweiskraft der rheumatologischen und neurologischen Konsiliarberichte. Auch gest�tzt auf die Stellungnahmen des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) sei den umfassenden Beurteilungen durch die anerkannten (rheumatologischen bzw. neurologischen) Spezial�rzte im Rahmen der MEDAS-Begutachtung h�here Beweiskraft zuzuerkennen als den Einsch�tzungen des Allgemeinmediziners Dr. med. I.________. Somit sei mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Arbeitsf�higkeit von 100 % in einer angepassten T�tigkeit auszugehen. Im anschliessenden Einkommensvergleich ermittelte das kantonale Gericht bei einem Valideneinkommen im Jahr 2010 von Fr. 66'483.50, (basierend auf der zuletzt ausge�bten T�tigkeit als Steinfr�ser) und einem Invalidenlohn von Fr. 52'395.55 (unter Gew�hrung eines behinderungsbedingten Abzuges von 15 %) einen (gerundeten) Invalidit�tsgrad von 22 %. Selbst bei einem erh�hten Pausenbedarf, wie ihn Dr. med. I.________ festgehalten habe, resultierte eine Arbeitsf�higkeit von 87,5 % und damit kein rentenbegr�ndender IV-Grad (von 32 %). Schliesslich sei auch f�r die Zeit zwischen Februar 2003 und Juni 2006 kein Rentenanspruch ausgewiesen.
3.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt insbesondere, die Gesamteinsch�tzung der MEDAS-Gutachter st�tze sich auf ein falsches psychiatrisches Teilgutachten und sei daher insgesamt unrichtig. Indem die Vorinstanz auf ein Gutachten abstelle, das auf einer falschen Diagnose basiere, stelle es den Sachverhalt offensichtlich unrichtig fest und verletze die bundesrechtlichen Beweisregeln bzw. w�rdige die Beweise willk�rlich; im �brigen habe MEDAS-Gutachter Dr. med. J.________ ihn nicht pers�nlich untersucht. Gleichzeitig verletze das kantonale Gericht sein Recht auf ein faires Verfahren gem�ss Art. 6 EMRK. Namentlich sei es willk�rlich, der Beurteilung des Dr. med. I.________ (einzig) darum den Beweiswert abzusprechen, weil er allgemeinpraktizierender Arzt sei, obwohl seine Beurteilung den beweisrechtlichen Anforderungen entspreche. Die f�nf Arztberichte der Klinik Z.________ aus den Jahren 2003 und 2004 seien bereits deshalb nicht relevant, weil seither eine deutliche gesundheitliche Verschlechterung eingetreten sei, welche namentlich den Einsatz von Neurostimulatoren am 11. September 2006 n�tig gemacht habe. Dass die Vorinstanz auf den Bericht des Dr. med. W.________ vom 24. Januar 2008 nur aus dem formalen Grund nicht abstelle, dieser sei behandelnder Arzt, ohne sich inhaltlich mit seiner Beurteilung auseinanderzusetzen, verstosse gegen Bundesrecht und EMRK. Gleiches gelte f�r die Missachtung des Berichtes der �rzte am Schmerzzentrum N.________ vom 12. Februar 2010, auf den nicht abgestellt werde unter Hinweis, es handle sich um die Einsch�tzung schmerztherapeutisch t�tiger �rzte, die auf einer Selbsteinsch�tzung des Versicherten beruhe. Gem�ss den �brigen Gutachten und Arztberichten sei nicht nur das MEDAS-Gutachten in Zweifel zu ziehen, sondern es sei auch sein Anspruch auf eine ganze Rente ausgewiesen, weil seine Arbeitsf�higkeit selbst in einer leichten T�tigkeit rentenausl�send eingeschr�nkt sei. Zu Unrecht habe das kantonale Gericht von einer Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit (EFL) abgesehen und schliesslich in willk�rlicher Beweisw�rdigung auch einen Rentenanspruch f�r die vergangenen Jahre verneint.
Im Rahmen eines polydisziplin�ren Gutachtens erfolgt idealerweise, aber nicht zwingend, eine abschliessende, gesamthafte Beurteilung auf der Grundlage einer Konsensdiskussion der einzelnen Gutachter oder unter Leitung eines fallf�hrenden Arztes, damit die Ergebnisse aus den einzelnen Fachrichtungen zusammengef�hrt und dargelegt werden k�nnen. Das Abstellen auf ein polydisziplin�res Gutachten ist aber nicht bereits schon bundesrechtswidrig, weil einem Teilgutachten der Beweiswert abgesprochen und ein anderes Fachgutachten eingeholt wird (vgl. Urteile 9C_687/2011 vom 8. Februar 2012 E. 3.2.2 und 8C_323/2007 vom 25. Februar 2008 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Die Frage, ob ein Gutachten beweiskr�ftig ist oder nicht, beurteilt sich im konkreten Einzelfall bzw. danach, ob sich gest�tzt auf die Expertise die rechtsrelevanten Fragen beantworten lassen oder nicht. Eine Beweisw�rdigung, welche schl�ssigen Teilkonsilien vollen Beweiswert zuerkennt, kann somit nicht allein deshalb als bundesrechtswidrig bezeichnet werden, weil einem weiteren Untergutachten die Beweiskraft fehlt. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die f�r sich allein beweiskr�ftigen Teilkonsilien - wie hier (E. 5.2 hienach) - nicht auf das mangelhafte Untergutachten abstellen.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die vorinstanzlich aus somatischer Sicht auf 100 % festgesetzte Arbeitsf�higkeit in einer adaptierten T�tigkeit. Die im psychischen Bereich von med. pract. H.________ im Gutachten vom 19. Oktober 2011 ausf�hrlich und sorgf�ltig begr�ndete uneingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit stellt er zu Recht nicht in Frage.
5.1 Unbegr�ndet ist die R�ge, der MEDAS-Expertise fehle es an (voller) Beweiskraft, weil an der Schlussbesprechung auch der mit dem Versicherten nicht pers�nlich befasst gewesene Dr. med. J.________, FMH f�r Rheumatologie, mitwirkte. Wie dargelegt, kam in der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung nicht der Konsensbeurteilung, sondern dem neurologischen und rheumatologischen Teilgutachten entscheidendes Gewicht zu.
5.2 Es steht fest, dass der Versicherte seit vielen Jahren aufgrund einer Nervenverletzung an R�cken- und Beinbeschwerden leidet. Der Rheumatologe Dr. med. H.________ erachtete den Beschwerdef�hrer daher in der angestammten T�tigkeit als Steinfr�ser sowie in einer vergleichbaren Schwerarbeit als 100 % arbeitsunf�hig. In einer leichteren manuellen Berufst�tigkeit in Wechselposition, ohne Sitzzwang und l�ngere vorn�bergeneigte Haltung hingegen bestehe eine uneingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit. Dr. med. M.________ konnte aus neurologischer Sicht keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit feststellen. Er hielt aber fest, der Versicherte sollte (wegen einer Fussheberparese) nicht in einer T�tigkeit im Freien auf unebenem Boden sowie auf Leitern eingesetzt werden. In ihren Beurteilungen nahmen die beiden Teilgutachter keinerlei Bezug auf die psychiatrische Einsch�tzung des Dr. med. F.________ (so dies aus zeitlichen Gr�nden �berhaupt m�glich gewesen w�re; die psychiatrische Untersuchung fand beispielsweise nur einen Tag vor der neurologischen Exploration statt). Aktenwidrig ist das beschwerdef�hrerische Vorbringen, die Dres. med. M.________ und H.________ gingen von einer chronischen Schmerzst�rung aus, h�tten daher die Bedeutung der somatisch begr�ndbaren Schmerzen auf die Arbeitsf�higkeit nicht diskutiert und stellten auf eine psychiatrische Fehldiagnose ab. W�hrend Dr. med. M.________ eine solche St�rung mit keinem Wort erw�hnte, ging Dr. med. H.________ von einer deutlichen Schmerzchronifizierung aus, nicht aber von einer hievon klar zu unterscheidenden chronischen Schmerzst�rung.
5.3 Wenn im angefochtenen Entscheid den Beurteilungen der Dres. med. M.________ und H.________ h�herer Beweiswert zuerkannt wurde als dem Gutachten des Dr. med. I.________ (der bei einer zeitlichen Belastbarkeit von 50 % und einem Rendement von 25 % eine Arbeitsf�higkeit von 12,5 % postulierte, welche durch eine Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit [EFL] und eine neuropsychologische Testung weiter objektiviert werden k�nne), den Einsch�tzungen des Dr. med. W.________ vom 24. Januar 2008 sowie dem Arztbericht der Mediziner am Schmerzzentrum N.________ vom 12. Februar 2010, ist dies nicht bundesrechtswidrig und steht entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers auch nicht im Widerspruch zum vorinstanzlichen Entscheid vom 19. Januar 2011. Das kantonale Gericht hatte in jenem Entscheid lediglich erwogen, die Beurteilungen des Dr. med. I.________, der �rzte am Schmerzzentrum N.________ und der Fachpersonen des sozialpsychiatrischen Dienstes E.________ verm�chten das psychiatrische MEDAS-Konsilium zu ersch�ttern. Dass ihnen gr�ssere Beweiskraft zuk�me als den somatischen Teilgutachten l�sst sich den Erw�gungen nicht entnehmen. Im nunmehr angefochtenen Entscheid legte die Vorinstanz unter Berufung auf die Beurteilungen des RAD nachvollziehbar dar, weshalb es diesen Berichten keinen h�heren Beweiswert beimass als den MEDAS-Teilgutachten. Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers, so sie nicht als unzul�ssige appellatorische Kritik zum vornherein ausser Acht bleiben m�ssen (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG), verm�gen keine Bundesrechtswidrigkeit dieser Beweisw�rdigung darzutun. Namentlich vermag er, indem er sich weitgehend darauf beschr�nkt, seine eigene Sicht der Dinge der vorinstanzlichen Begr�ndung gegen�berzustellen und darzulegen, wie die Beweise seiner Meinung nach zu w�rdigen gewesen w�ren, in keiner Weise aufzuzeigen, dass bzw. inwiefern die Vorinstanz in Willk�r verfallen w�re. Gleiches gilt f�r die Kritik an der nicht zu beanstandenden Anwendung der bundesgerichtlichen Beweiswertkriterien durch das kantonale Gericht. Eine Beweisw�rdigung ist nicht bereits dann willk�rlich, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; vgl. auch BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.). Dies trifft hier klar nicht zu und zwar unabh�ngig davon nicht, ob sich seit den Beurteilungen der �rzte an der Klinik Z.________ aus den Jahren 2003 und 2004 eine gesundheitliche �nderung ergeben h�tte. Abgesehen davon, dass Berichte behandelnder �rzte, die nicht n�her begr�nden, warum sie bei (im Wesentlichen) gleicher Diagnose wie ein Gerichtsgutachter dessen Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit nicht teilen, grunds�tzlich nicht geeignet sind, die Zuverl�ssigkeit einer Gerichtsexpertise in Zweifel zu ziehen (Urteil 8C_328/2007 vom 5. Juni 2008 E. 4.4.2), verlangt die Begr�ndungspflicht - auch im Zusammenhang mit der Beweisw�rdigung - nicht, dass sich das Gericht mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann es sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss (nur, aber immerhin) so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen die Beh�rde sich hat leiten lassen und auf die sich ihre Entscheidung st�tzt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188, 229 E. 5.2 S. 236). Diesen Anforderungen gen�gt der angefochtene Entscheid.
5.4 Soweit der vorinstanzliche Verzicht auf Durchf�hrung einer Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit (EFL) ger�gt wird, ist eine solche nicht in jedem Fall durchzuf�hren, sondern allenfalls in Betracht zu ziehen, wenn sich die beteiligten Fach�rzte ausser Stande sehen, eine zuverl�ssige Einsch�tzung des leistungsm�ssig Machbaren vorzunehmen, und deshalb eine konkrete leistungsorientierte berufliche Abkl�rung als zweckm�ssigste Massnahme ausdr�cklich empfehlen (Urteil 9C_512/2009 vom 25. November 2009 E. 5.2). Es trifft zu, dass namentlich die �rzte am Schmerzzentrum N.________ (Brief vom 12. Februar 2010), eine solche anregten und auch Dr. med. I.________ (Gutachten vom 29. Juli 2010) eine EFL als "selbstverst�ndlich w�nschenswert" erachtete (w�hrend Dr. med. W.________ am 24. Januar 2008 den entsprechenden Entscheid ausdr�cklich der IV �berliess). Demgegen�ber sahen die Dres. med. M.________ und H.________, auf welche die Vorinstanz nach dem Gesagten zu Recht abstellte, keine Veranlassung f�r diesbez�gliche Weiterungen. Auch vor diesem Hintergrund kann die (antizipierte) vorinstanzliche Beweisw�rdigung nicht beanstandet werden. Im �brigen erwog das kantonale Gericht in seinem Entscheid vom 19. Januar 2011 entgegen den Vorbringen in der Beschwerde nicht, es seien Zweifel an der Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit im MEDAS-Gutachten anzubringen, sondern es seien - mit Blick auf die M�ngel im psychiatrischen Teilgutachten - "Zweifel an der Korrektheit der Evaluation der Arbeitsf�higkeit im MEDAS-Gutachten angebracht". Die auf umfassender W�rdigung der medizinischen Akten beruhende Feststellung der Vorinstanz, dem Versicherten w�re eine adaptierte T�tigkeit vollumf�nglich zumutbar, ist daher letztinstanzlich verbindlich (E. 1.1 hievor).
5.5 Was schliesslich den Rentenanspruch zwischen Februar 2003 und 5. Juni 2009 betrifft, hat die Vorinstanz nach umfassender W�rdigung der diesen Zeitraum betreffenden �rztlichen Beurteilungen in nicht zu beanstandender Weise einen solchen verneint. Die Vorbringen des Versicherten verm�gen auch diesbez�glich keine Bundesrechtswidrigkeit darzutun, weil er wiederum nicht begr�ndet darzulegen vermag, inwiefern der angefochtene Entscheid im Einzelnen willk�rlich sein soll. Dass die Vorinstanz auf die Berichte der �rzte an der Klinik Z.________ aus den Jahren 2003 und 2004 abgestellt hat (wonach die Arbeitsf�higkeit in einer adaptierten T�tigkeit 100 % betrug), ist nicht bundesrechtswidrig, insbesondere nicht willk�rlich. Es trifft zu, dass Dr. med. W.________ am 24. Januar 2008 eine deutliche Verschlechterung insbesondere der Schmerzen mit Ausstrahlung in die Extremit�ten festhielt. Hingegen attestierte Dr. med. H.________ in seinem Konsilium vom 14. Mai 2009 bekanntlich keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit, obwohl der Versicherte auch ihm gegen�ber die Schmerzen als progredient geschildert hatte. Aktenwidrig ist das Vorbringen, nach Einsch�tzung der MEDAS-Gutachter sei die Arbeitsunf�higkeit bis 5. Juni 2009 hochgradig gewesen. Die Gutachter hielten vielmehr lediglich fest, "bis anhin" sei der Beschwerdef�hrer "auch in k�rperlich leichter Arbeit hochgradig arbeitsunf�hig geschrieben" gewesen.
Nach dem Gesagten liegt weder eine Verletzung des Anspruchs auf gleiche und gerechte Behandlung ("Fair Trial"; Art. 29 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) noch eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) vor. Der kantonale Entscheid ist unter allen ger�gten Gesichtspunkten zu best�tigen. Dass die Bemessung des Invalidit�tsgrades anderweitig nicht korrekt sein sollte, wird nicht geltend gemacht; entsprechende Anhaltspunkte ergeben sich auch nicht aus den Akten. Es besteht somit kein Anlass f�r diesbez�gliche Weiterungen (vgl. BGE 110 V 48 E. 4a S. 53; Urteil 9C_193/2009 vom 20. August 2009 E. 1.4).
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 25. Februar 2013
Der Pr�sident: Kernen
Die Gerichtsschreiberin: Bollinger Hammerle

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 61
 BGE 
 BGE 
 Art. 6
 Art. 105
 BGE 
 Art. 29
 Art. 6
 BGE