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Timestamp: 2016-10-21 22:10:55+00:00

Document:
U 101/03 (11.05.2004)
U 101/03
S.________, 1969, Beschwerdef�hrerin, vertreten
durch Rechtsanwalt Luzius Hafen, Beethovenstrassse 24, 8002 Z�rich,
Die 1969 geborene S.________ arbeitete seit 4. Mai 1992 in der Spedition der Zeitung B.________ und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Gem�ss Unfallmeldung vom 16. Dezember 1997 schlug ihr ein Arbeitskollege am 12. Dezember 1997 mit einer Holzpalette, die er trug, an den Hinterkopf. Das Spital A.________, wo die Versicherte gleichentags behandelt wurde, diagnostizierte eine Sch�delkontusion. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 9. Februar 1998 nahm die Versicherte ihre Arbeit wieder auf. Vom 13. bis 21. Mai 1998 war sie wegen R�ckenschmerzen im Spital A.________ hospitalisiert. Am 9. April 1999 meldete die Zeitung B.________ der SUVA einen R�ckfall zum Unfall vom 12. Dezember 1997. Der Neurologe Dr. med. E.________, der die Versicherte erstmals am 19. April 1999 gesehen hatte, diagnostizierte am 26. April 1999 eine posttraumatisch akzentuierte migr�niforme Cephalaea, eine Lumboischialgie links mit L5-Symptomatik sowie eine depressive St�rung. Gem�ss Bericht der Frau Dr. med. K.________, Fach�rztin FMH f�r Allgemeinmedizin, vom 26. April 1999 war die Versicherte seit 20. Januar 1999 zu 100 % arbeitsunf�hig. Mit Schreiben vom 5. Mai 1999 verneinte die SUVA ihre Leistungspflicht. Seit 17. September 1999 war die Versicherte beim Psychiater Dr. med. R.________ in ambulanter Behandlung. Am 13. Oktober 1999 meldete die Zeitung B.________ der SUVA erneut einen R�ckfall zum Unfall vom 12. Dezember 1997; die Versicherte sei seit Januar 1998 immer wieder arbeitsunf�hig gewesen. Mit Verf�gung vom 14. Oktober 1999 lehnte die SUVA die Ausrichtung von Versicherungsleistungen ab, da weder Unfallfolgen noch eine unfall�hnliche K�rpersch�digung vorl�gen. Hiegegen erhoben die Versicherte sowie die Helsana Versicherungen AG, ihre damalige Krankenversicherung, Einsprache. Mit Verf�gung vom 16. M�rz 2000 nahm die SUVA diejenige vom 14. Oktober 1999 zur�ck, da weitere Abkl�rungen n�tig seien. Nach Einholung zus�tzlicher Arztberichte verneinte die SUVA ihre Leistungspflicht, da weder Unfallfolgen noch eine unfall�hnliche K�rpersch�digung vorl�gen. Die psychischen St�rungen seien nicht ad�quat-kausal zum Unfall vom 12. Dezember 1997 (Verf�gung vom 31. Januar 2001). Dagegen erhoben die Versicherte und ihre neue Krankenversicherung, die �ffentliche Krankenkasse Basel (�KK), Einsprache. Letztere zog sie am 21. Februar 2001 zur�ck. Die SUVA holte weitere Arztberichte
ein und wies die Einsprache der Versicherten mit Entscheid vom 20. Februar 2002 ab.
Mit Verf�gung vom 26. Juli 2001 sprach die IV-Stelle Basel-Stadt der Versicherten ab 1. Januar 2000 eine ganze Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 93 % zu. Die hiegegen erhobene Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ab Dezember 1998 hiess das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt teilweise gut und wies die Sache in Aufhebung der Verf�gung an die IV-Stelle zur�ck, damit sie im Sinne der Erw�gungen neu verf�ge (Entscheid vom 15. Mai 2002).
Gegen den Einspracheentscheid der SUVA erhob die Versicherte beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt Beschwerde. Sie reichte unter anderem einen Bericht des Neurologen Dr. med. E.________ vom 29. April 2002 ein. Nach Durchf�hrung eines doppelten Schriftenwechsels wurden an der Hauptverhandlung vom 3. Februar 2003 M.________, Arbeitskollegin der Versicherten bei der Zeitung B.________, und L.________, Angestellter im Personaldienst der Zeitung B.________, als Zeugen einvernommen. Zudem fand eine Befragung mit der Versicherten statt. Mit Entscheid vom 3. Februar 2003 wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides seien ihr Leistungen nach UVG zuzusprechen; die Sache sei zur Festlegung von Taggeld, Rente und Integrit�tsentsch�digung an die SUVA zur�ckzuweisen. Sie legte unter anderem neu schriftliche Best�tigungen von F.________, Allgemeine Dienste der Zeitung B.________, vom 6. Februar 2003 und H.________, Abteilungsleiter Spedition der Zeitung B.________, vom 10. Februar 2003 auf.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung, Abteilung Kranken- und Unfallversicherung (seit 1. Januar 2004 im Bundesamt f�r Gesundheit), auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Das kantonale Gericht hat die Grunds�tze zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 123 V 45 Erw. 2b, 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4, je mit Hinweisen), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 127 V 102 Erw. 5b/aa, 125 V 461 Erw. 5a, je mit Hinweisen) sowie bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.), Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS; BGE 117 V 359 ff.) bzw. einer diesem �quivalenten Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder mit Sch�del-Hirntrauma (BGE 117 V 369 ff.) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle im Besonderen zutreffend dargelegt. Gleiches gilt hinsichtlich der Rechtsprechung zu den F�llen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS (bzw. einer �quivalenten Verletzung) oder eines Sch�del-Hirntraumas geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 99 Erw. 2a). Richtig sind auch die Ausf�hrungen zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 153 Erw. 2.1 mit Hinweisen) und zum Beweiswert eines Arztberichts (BGE 125 V 352 Erw. 3a; AHI 2001 S. 113 Erw. 3a). Beizupflichten ist im Weiteren den Erw�gungen der Vorinstanz, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 nicht anwendbar ist (BGE 129 V 4 Erw. 1.2). Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass nach Art. 11 UVV die Versicherungsleistungen auch f�r R�ckf�lle und Sp�tfolgen gew�hrt werden, f�r Bez�ger von Invalidenrenten jedoch nur unter den Voraussetzungen von Art. 21 des Gesetzes. R�ckf�lle und Sp�tfolgen stellen besondere revisionsrechtliche Tatbest�nde dar (Art. 22 UVG; BGE 127 V 457 Erw. 4b, 118 V 297 Erw. 2d; SVR 2003 UV Nr. 14 S. 43 Erw. 4.2). Bei einem R�ckfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, sodass es zu �rztlicher Behandlung, m�glicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunf�higkeit kommt; von Sp�tfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe l�ngerer Zeit organische oder psychische Ver�nderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild f�hren k�nnen. R�ckf�lle und Sp�tfolgen schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Entsprechend k�nnen sie eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfallversicherers nur ausl�sen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitssch�digung ein nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 296 f. Erw. 2c; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 Erw. 2; SVR 2003 UV Nr. 14 S. 43 Erw. 4 Ingress).
Soweit Dr. med. E.________ in den Berichten vom 2. und 29. Januar 2001 die Lumboischialgie links mit L5-Symptomatik auf den Unfall vom 12. Dezember 1997 zur�ckf�hrt (Erw. 3.1.3 hienach), kann dem nicht gefolgt werden. Unkorrekt ist insbesondere seine Feststellung im Bericht vom 16. Dezember 1999, diese Beschwerden persistierten seit dem Unfall. Vielmehr f�hrten Dr. med. R.________, Oberarzt, und Dr. med. G.________, Stationsarzt, Spital B.________, im Bericht vom 27. Mai 1998 aus, die akuten immobilisierenden R�ckenschmerzen best�nden "seit dem 13.5.98 ohne Trauma". Den Status nach Arbeitsunfall im Dezember 1997 f�hrten sie denn auch lediglich als Nebendiagnose an. Weiter legten sie dar, das R�ntgenbild der LWS sei unauff�llig. Das MRI sei ebenfalls unauff�llig ausgefallen mit einer minimalen Bandscheibenprotrusion L5/S1. Auch Dr. med. V.________ vertrat im Aktenbericht vom 15. Januar 2001 die Auffassung, die Lumboischialgie, die zur Hospitalisation gef�hrt habe, sei eindeutig unfallfremd. Nach dem Gesagten kann die Lumboischialgie nicht als �berwiegend wahrscheinliche Folge des Unfalls angesehen werden, weshalb diesbez�glich keine Leistungspflicht der SUVA besteht.
3.1.1 Frau Dr. med. K.________, welche die Versicherte nach dem Unfall behandelte, f�hrte im Bericht vom 3. Juli 2000 aus, ihres Erachtens habe die Beschwerdef�hrerin eine Commotio und ein Schleudertrauma erlitten. Danach habe sie rezidivierend an Kopf- und Nackenschmerzen sowie an Schwindel gelitten. Sie sei innerlich sehr nerv�s gewesen und habe grosse Angst gehabt. Wegen der Beschwerden sei sie zunehmend depressiv geworden. Im September 1999 sei sie v�llig verzweifelt gewesen, und es seien Panikattacken, Kopfschmerzen sowie �belkeit mit rezidivierendem Erbrechen aufgetreten. Es habe sich hiebei um eine psychische Dekompensation gehandelt.
3.1.2 Der Psychiater Dr. med. R.________ diagnostizierte am 6. November 2000 eine Panikst�rung (episodisch paroxysmale Angst; ICD-10: F41.0) im Rahmen einer posttraumatischen Belastungsst�rung (ICD-10: F43.1). Die Versicherte gebe Luftnot, starke Kopfschmerzen, Gef�hllosigkeit, Brennen im Hinterkopf, Orientierungs- und Wortfindungsst�rungen sowie Panikzust�nde an. Sie sei zur Zeit (unter Therapie) und wahrscheinlich mittelfristig zu 50 % arbeitsunf�hig.
3.1.3 Der Neurologe Dr. med. E.________ stellte in den Berichten vom 2. und 29. Januar 2001 folgende Diagnose: Status nach Arbeitsunfall am 12. Dezember 1997 mit Verdacht auf leichte traumatische Hirnverletzung, mit posttraumatisch akzentuierter migr�niformer Cephalaea, verhaltensneurologischen St�rungen und in diesem Rahmen bedingter depressiver St�rung; Verdacht auf HWS-Distorsion mit fluktuierendem Cervicalsyndrom; Lumboischialgie links mit L5-Symptomatik. Die Versicherte beklage insbesondere Nackenschmerzen ausgebreitet im ganzen R�cken und auch im Kopf sowie im rechten Arm. Der Verlauf sei fluktuierend; schmerzfreie Intervalle best�nden nicht. Belastungsabh�ngig n�hmen die Schmerzen zu. Persistierend leide sie auch an Schwindel sowie verhaltensneurologisch/psychischen St�rungen mit niedergeschlagener trauriger Stimmung, affektiver Labilit�t, Antriebsminderung, abnormer Erm�dbarkeit, Angstzust�nden und Konzentrationsst�rungen. Insbesondere leide sie an Schuldgef�hlen wegen ihrer fehlenden Leistungsf�higkeit. Ferner persistierten lumbale Beschwerden mit Ausstrahlung in beide Beine. Rezidivierend schlafe die rechte Gesichtsh�lfte ein. Aus rein neurologischer Sicht w�re sie theoretisch zu 50 % arbeitsf�hig. Der Psychiater gehe aus rein psychiatrischer Sicht von einer 50 %igen Arbeitsunf�higkeit aus. Demnach bestehe gesamthaft nach wie vor keine verwertbare Arbeitsf�higkeit. Im Bericht vom 1. M�rz 2001 legte Dr. med. Benedetti dar, die Versicherte habe mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit eine leichte traumatische Hirnverletzung erlitten. Am 29. April 2002 erneuerte er seine Auffassung, die Versicherte habe eine leichte traumatische Hirnverletzung erlitten.
3.1.4 Dr. med. V.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, �rzteteam Unfallmedizin der SUVA, legte im Aktenbericht vom 4. Februar 2002 dar, die Versicherte habe eine Sch�delkontusion erlitten. �ussere Verletzungen seien nicht feststellbar gewesen. Der Neurostatus sei immer unauff�llig gewesen. Die Kopfbeschwerden seien eindeutig auf den Unfall zur�ckzuf�hren, h�tten aber keinen invalisierenden Charakter. Die Nackenbeschwerden st�nden nur m�glicherweise im Zusammenhang mit dem Unfall. Die neuropsychologischen Funktionsst�rungen seien nicht objektiviert worden. Sie seien unspezifisch, k�nnten auch Ausdruck eines Schmerzzustandes sein und m�ssten nicht gezwungenermassen auf eine organische Hirnverletzung hinweisen. Auch eine allf�llig erlittene milde traumatische Hirnverletzung k�nne in keiner Weise dieses massiv invalidisierende Krankheitsbild erkl�ren. Die Arbeitsunf�higkeit werde durch psychosomatische und psychische Beschwerden verursacht, die nicht im Zusammenhang mit dem Unfall st�nden.
3.2.1 Das kantonale Gericht legte dar, es sei m�glich, dass die Versicherte beim Unfall vom 12. Dezember 1997 ein Schleudertrauma der HWS, eine diesem �quivalente Verletzung oder ein Sch�delhirntrauma erlitten habe. Ob zwischen ihren Beschwerden und dem Unfall ein nat�rlicher Kausalzusammenhang bestehe, k�nne aber offen bleiben. Denn der Unfall sei als leicht zu qualifizieren, weshalb die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zu verneinen sei. Letzteres tr�fe selbst dann zu, wenn von einem mittleren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen ausgegangen w�rde. Auch hinsichtlich der psychischen Beschwerden fehle die ad�quate Kausalit�t. Auf den Unfall zur�ckzuf�hren seien einzig die von der SUVA anerkannten Kopfschmerzen.
3.2.2 Die Versicherte macht im Wesentlichen geltend, es liege kein leichter Unfall vor. Die SUVA habe ihn als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen qualifiziert. Sie habe eine milde traumatische Hirnverletzung erlitten. Selbst wenn die psychischen Beschwerden im Vordergrund st�nden - was nicht zutreffe - w�re die ad�quate Kausalit�t zu bejahen, da die Kriterien der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung, der Dauerbeschwerden sowie des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit erf�llt seien.
4.1 Die Versicherte legte anl�sslich der vorinstanzlichen Befragung dar, sie sei vor dem Unfall am Tisch gesessen und habe Dokumente einstecken m�ssen. Ein Angestellter habe versucht, eine Palette �ber sie hinwegzutragen. Was danach geschehen sei, wisse sie nicht mehr genau. Sie habe kein Zeitgef�hl gehabt. Sie habe gesehen, dass Personen um sie herum gerufen h�tten. Man habe sie zur Toilette gebracht, um ihr das Gesicht zu waschen. Dort sei sie zu sich gekommen. Sie wisse nicht, ob sie den Kopf am Tisch angeschlagen habe.
Die Unfallzeugin M.________ sagte bei der vorinstanzlichen Einvernahme aus, sie sei mit der Versicherten an einem Tisch gesessen. Ein Mann habe hinter der Versicherten eine grosse leere Holzpalette vor sich getragen. Diese sei ihm aus der Hand gerutscht und von hinten auf den Hinterkopf der Versicherten geprallt. Die Palette sei wegen der r�umlichen Enge nicht auf den Boden gefallen. Die Versicherte habe mit dem Kopf nicht am Tisch aufgeschlagen. Sie habe abwesend geschaut und sei aufgestanden, als der Chef gerufen worden sei. Bis sie ins Spital gebracht worden sei, habe sie kein Wort gesprochen.
Rund eine halbe Stunde nach dem Unfall vom 12. Dezember 1997 wurde die Versicherte im Spital A.________, Bereich Operative Medizin, Chirurgische Poliklinik, behandelt. Im entsprechenden Arztbericht des Dr. med. X.________, Assistenzarzt, wurde eine Sch�delkontusion diagnostiziert. Weiter wurde ausgef�hrt, die Versicherte sei klar und orientiert. Verneint wurden eine Sch�delfraktur, �ussere Prellmarken am Sch�del, neurologische Ausf�lle, eine Bewusstseinsst�rung oder eine Amnesie. Eine Hospitalisation erfolgte nicht.
4.2 Ob der Vorfall vom 12. Dezember 1997 ein leichter Unfall oder ein mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen war, kann ebenso offen bleiben wie die Frage, ob es tats�chlich zu einem leichten Sch�delhirntrauma und/oder allenfalls zu einer HWS-Distorsion kam und - bejahendenfalls - diese nat�rliche (Teil-)Ursachen des aktuellen Beschwerdekomplexes sind. Gleiches gilt hinsichtlich der Frage, ob psychische Unfallfolgesch�den vorliegen.
Wie sich n�mlich aus dem Folgenden ergibt, f�llt das Ergebnis auch dann nicht zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin aus, wenn die Ad�quanz nach der Rechtsprechung zu den Schleudertraumen der HWS (BGE 122 V 415, 117 V 359) bzw. den Sch�delhirntraumen (BGE 117 V 369) beurteilt wird, d.h. ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten der unfallbezogenen Merkmale (BGE 117 V 367 Erw. 6a in fine).
4.3.1 Der Unfall vom 12. Dezember 1997 hat sich nicht unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet und war auch nicht von besonderer Eindr�cklichkeit.
4.3.2 Die Versicherte hat keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art erlitten.
4.3.3 Von einer �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, kann nicht gesprochen werden.
4.3.4 Aus der blossen Dauer der �rztlichen Behandlung und der geklagten Beschwerden kann nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Vielmehr bedarf es hiezu besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben (Urteil F. vom 10. September 2003 Erw. 4.3, U 343/02). Solche Gr�nde sind hier nicht ersichtlich.
4.3.5 Nach dem Unfall war die Versicherte zun�chst bei der Haus�rztin Frau Dr. med. K.________ in Behandlung, die im Wesentlichen in ambulanter Physiotherapie und Verabreichung von Medikamenten bestand. Im Herbst 1999 wechselte die Versicherte zu Dr. med. U.________, den sie nach eigenen Angaben zirka alle drei Wochen aufsuchte. Im Zusammenhang mit dem am 13. Oktober 1999 gemeldeten R�ckfall war die Versicherte seit 17. September 1999 bei Dr. med. R.________ in ambulanter psychiatrischer Therapie. Am 2. Januar 2001 empfahl Dr. med. E._______ die Aufnahme einer ambulanten chiropraktischen Therapie. Bei dieser Sachlage kann nicht von einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung gesprochen werden. Insbesondere kommt den verschiedenen Abkl�rungsmassnahmen (vor allem bei Dr. med. E.________) nicht die Qualit�t einer regelm�ssigen, zielgerichteten Behandlung zu.
4.3.6 Abgesehen von den hier unbeachtlichen R�ckenschmerzen (Erw. 2 hievor) leidet die Versicherte gem�ss eigenen Angaben an Luftnot, starken Kopfschmerzen, Gef�hllosigkeit und Brennen im Hinterkopf, Orientierungs- und Wortfindungsst�rungen; zudem gerate sie schnell in Panik (Bericht des Dr. med. R.________ vom 6. November 2000). Unter diesen Umst�nden ist das Kriterium der Dauerbeschwerden erf�llt.
4.3.7 Gem�ss dem Bericht der Frau Dr. med. K.________ vom 3. Juli 2000 war die Versicherte unfallbedingt wie folgt zu 100 % arbeitsunf�hig: vom 15. Dezember 1997 bis 26. Januar 1998, vom 12. Mai bis 22. Juni 1998, vom 3. bis 16. August 1998 und vom 20. Januar bis 22. August 1999. Gem�ss Bericht des Dr. med. R.________ vom 17. April 2000 war sie seit 17. September 1999 aus psychischen Gr�nden zu 100 % arbeitsunf�hig. Am 6. November 2000 gab Dr. med. R.________ an, sie sei aus psychischen Gr�nden zur Zeit zu 50 % arbeitsunf�hig. Dr. med. E.________ legte am 2. Januar 2001 dar, aus neurologischer Sicht sei die Versicherte ebenfalls zu 50 % arbeitsunf�hig, weshalb insgesamt keine verwertbare Arbeitsf�higkeit bestehe. Das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit ist unter diesen Umst�nden erf�llt.
4.3.8 Nach dem Gesagten sind lediglich Dauerbeschwerden und eine hinsichtlich Grad und Dauer ins Gewicht fallende Arbeitsunf�higkeit zu bejahen. Da im �brigen keines der f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist, reicht dies nicht aus, um dem Unfall vom 12. Dezember 1997 eine rechtlich massgebende Bedeutung f�r die physisch und psychisch bedingte Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit zuzuschreiben. Mangels eines ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen Unfallereignis und den seit der R�ckfallmeldung geklagten Beschwerden haben Vorinstanz und SUVA somit eine ab jenem Zeitpunkt bestehende Leistungspflicht des Unfallversicherers zu Recht verneint.
Weitere Abkl�rungen verm�chten an diesem Ergebnis nichts zu �ndern, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 Erw. 4b S. 28).

References: BGE 
 BGE 
 Art. 11
 Art. 21
 BGE 
in fine
 BGE