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Grundeinkommen - Kultureinkommen - grundeinkommen.tv
on 21. April 2007
Grundeinkommen – Kultureinkommen
Weniger Stipendien? Neue Denkräume? Ein neuer Begriff von Kunst und von Arbeit? Weniger Leute, die meinen, Künstler sein zu müssen, weil mit einem Grundeinkommen „jeder aus seinem Stück Dreck, seinem Stück Ton eine menschliche Gestalt schaffen kann“. „Was würde das im Sozialen bewirken?“ „Macht ein Grundeinkommen nicht auch träge und die Künstler mundtot?“
1. Juni 2007 @ 07:03 · Reply
2. Juni 2007 @ 19:56 · Reply
Wenn die Kunst stirbt, dann sterben wir doch auch alle mit! Wir mutieren dann vollends zu kulturlosen, gefühlslosen Maschinenwesen, die sich nicht mehr selbst erkennen können…und das kann doch keiner wollen, oder etwa doch? 😉
3. März 2008 @ 17:16 · Reply
21. November 2008 @ 01:35 · Reply
26. Januar 2009 @ 20:12 · Reply
Die meisten leute die ich in der Industrie kennen gelernt habe würden lieber was anderes machen, aber da gibts halt kein Geld…
(sorry für meine Rechschreibung aber das ist meine Freiheit die ich mir nehme 🙂 )
30. Januar 2009 @ 08:04 · Reply
Du bist der Meinung, weil alle Personen ein Grundeinkommen von 1500.– oder 2000.– pro Monat erhalten, sie bis zur Pensionierung mit diesem Betrag zufrieden zum Leben bleiben? Kein Auto kaufen, in einem WG-Zimmer leben, keine Ferien, keine gute Stereoanlage sich leisten können, wenig Ausgang/Kino/Restaurant drinliegt, nur 2nd Hand Kleider usw. genau wie heute, am Rande des Existenzminimum leben? Denn mehr ist ja nicht vorgesehen als Grundeinkommen.
Auch die haben (kostenintensive) Bedürfnisse…
Die meisten wären bei diesem Betrag motiviert weiterhin einen Beruf zu erlenen, was ja die Grundvoraussetzung für ein höheres Einkommen ist. Später sind sie erwerbstätig, ok, vielleicht für eine gewisse Zeit nicht in diesem Umfang wie heute, können sich eine Teilzeiterwerbstätigkeit leisten. Dafür entstünde Freiraum, d.h. Zeit für etwas anderes, alle hätten die Möglichkeit, z.B. ein halbes oder ganzes Jahr sich einem Hobby zu widmen, etwas für die Gesellschaft tun, Stichwort Freiwilligenarbeit – viele können sich das heute finanziell nicht leisten!
Auch Geschiedene könnten profitieren und zwar beide Elternteile – die Ungerechtigkeiten von heute würden zum Teil aus der Welt geschafft!
Die Alimentenzahlenden werden entlastet und für die Betreuenden wär der Geldstress kleiner – heute muss, wenn Geld fehlt, die kinderbetreuende Person, üblicherweise die Frau, mit den Kindern zum Sozialamt, weil das der erwerbstätigen Person, üblicherweise dem Mann, nicht zugemutet werden kann. Ok, das ist einigermassen nachvollziehbar. Aber dass für die Rückzahlung des so benötigten Sozialhilfegeldes nur die Frau und deren Verwandtschaft zur Kasse gebeten wird, obwohl die Kinder ja auch einen Vater haben, der sich sowohl aus der finanziellen wie auch aus der zeitlichen Verpflichtung gestohlen hat, ist eine massive Ungleichbehandlung der Betreuungsarbeit und damit eine Diskriminierung der Frauen, weil sie den Grossteil der unbezahlten und nicht Pensionskassenkapital bildende Betreuungsarbeit leisten.
25. März 2009 @ 13:45 · Reply
8. April 2009 @ 06:52 · Reply
Der Volksmund sagt: „Das Leben ist ein Spiel.“
Warum denke ich dass,…?
Zuerst einmal muß ich MIR die Fragen nur bezogen auf MICH beantworten, – ohne die uns antrainierte Fixierung auf ANDERE, in dem Sinne: „Was soll DER oder DIE denken, wenn ich DIES oder DAS mache, – damit ich MEINEN Standpunkt finden kann. Wenn ICH erst einmal mit MIR spiele, dann die Anderen beobachte, kann ich vesuchen mich mit den „Mitspielern“ zu verbinden um das „Spiel“ zu spielen.
Das mag sich jetzt sehr kompliezier anhören. Ich vergleiche es gerne mit der Situation, wenn wir ins Berufsleben einsteigen. Mir wurde ganz schwindelig bei der Erklärung, was alles zu meinem Aufgabengebiet gehört und wie ich dies alles zu machen habe. Meist wurde ich davon erschlagen und dachte: „Das schaffst du nie!“
Um die aus den Fugen geratende Welt „HEILEN“ zu können, ist es nach meiner Überzeugung wichtig, erst einmal unsere „innere Welt“ zu heilen.
7. September 2009 @ 14:50 · Reply
Sieht aus, als wenn der erste Kommentator weder Musik hört, noch ins Kino, Theater, zum Konzi oder Tanzen etc. geht – er tut mir schon leid, der Arme. Kunst und Kultur braucht die Gesellschaft, sie lebt auch davon! Was würde uns Menschen sonst überdauern? Nichts! Sicher, ich kann auch nicht mit jedem Kunstwerk etwas anfangen, aber deshalb verteufel ich nicht gleich alles! Man stelle sich nur einmal die Situation vor, dass ALLES, was mit Kunst und Kultur zu tun hat, von heute auf morgen verschwinden würde!!! Das wäre neudeutsch: Unbelievable! Ich weiss nicht genau, aber der größte Teil der Gastronomie würde da auch wegfallen. Und der Rest: Ohne Musik? Alle Krativen ins Gulag? Oh, armer Mensch, der so etwas fordert.
Die Grundidee zum BGE geht ja gerade davon aus, dass es allen Menschen, ob gut oder schlecht, arm oder reich, kreativ oder einfallslos, zusteht. Übrigens hat bei diesem Punkt auch die Linke Verständnisschwierigkeiten – Gysi kann es nicht ertragen, dass auch "Reiche" ein BGE bekommen sollen. Naja, nach einer entsprechenden BGE-Weiterbildung wird er es auch begreifen, bin ich mir sicher!
Eine weitere Idee, die mir schon seit Jahren auf den Nägeln brennt, ist ein "Spiel", besser gesagt eine Simulation (mit Spielcharakter) für Politiker (u. a.). Nach Vorbildern wie "Anno 1604", "Die Siedler" etc. und heutigen Simulationstechniken (es kann ja heute fast alles simuliert werden) sollte es doch kein Problem darstellen, mit Daten aus der Statistik, von Wissenschaft, Medien, Wirtschaft usw. ein entsprechendes "Spiel" zu kreieren, mit dem man Szenarien, wie z. B. die Einführung des BGE, testen kann. Aber auch, mit dem entscheidungstragende Politiker, wie Minister etc., ihre Eignungsprüfung machen sollen, ähnlich wie der Deutsch-Test für Einwanderer ;), welchen Einfluss IHRE Entscheidung zu einem bestimmten Problem auch auf andere Bereiche der Gesellschaft hat. Ich erinnere mich noch an "Anno 1604", wo ich in dem Spiel z. B. auf den Bau eines Ärztehauses verzichtete, um Geld zu sparen, und meine gesamte "Gesellschaft" von der Pest dahingerafft wurde – Game Over! Selbst der Nicht-Bau einer Gastwirtschaft führte zu Unruhen im "Lande", die mich zum Neustart des Spiels bewegten. Alles nachvollziehbare Szenarien ;). Nun, das wäre doch sicher eine anspruchsvolle Aufgabe für die Kreativen über die Open Source Community, wäre sicher auch ein förderberechtigtes (Groß-)Projekt. Das gänge natürlich nur, wenn die Kreativen nicht im Gulag wären ;).
Ich denke, die Einführung des BGE wäre ein Projekt für nach 2012, natürlich nur, wenn bis dahin die Welt nicht untergegangen ist und man dann auch die Weltuntergangs-Fetischisten zu einem kreativen Aufbruch und Neaunfang bewegen könnte (schwierige Sache) – also DAS Wahlkampf-Thema der nächsten Bundestagswahl, allerdings nicht für eine BGE-Partei, das bringt nichts, sondern parteiübergreifend bzw. -neutral. Ich hoffe, dass dies kein reines Wunschdenken bleibt, wie es momentan noch den Anschein hat. In diesem Sinne: Behaltet alle Euren Humor (auch wenn's schwer fällt 😉 oder lasst Euch davon inspirieren! Übrigens, wenn alle Künstler, Kreativen, Comedians usw. im Gulag sind, will ich auch DORTHIN! 😉
16. Oktober 2009 @ 18:28 · Reply
15. November 2009 @ 21:40 · Reply
Alleine schon die Aussicht, dass die miesesten Jobs besser bezahlt werden müssten, weil sie sonst niemand macht, überzeugt mich, dass das BGE ein guter Weg in eine gerechtere Zukunft ist. Motivation am Arbeitsplatz wäre wieder viel essentieller als die Macht des Arbeitgebers. Ebenfalls ist es sinnvoll, die Schwarzarbeit von Maschinen nicht länger hinzunehmen, sondern statt menschlicher Arbeit den Konsum zu besteuern. Der Steuerfreibetrag in Form eines BGE – die soziale Komponente der MWST – ist da tatsächlich nur die logische und notwendige Schlussfolgerung. Weil das BGE neben Gerechtigkeit auch Innovation und Gesundheit fördert, sollten wir nicht länger mit der Einführung zuwarten. Allfälliges anfängliches Ruckeln wäre die Mühe wer! Irene Varga, Dipl. Natw. ETH, Dipl. Informatikerin Richtung Projektmanagement, freischaffende Künstlerin, http://www.artsavour.ch
22. November 2010 @ 20:22 · Reply
Mit meinen folgenden Zeilen will ich sagen: "Ja, mit dem Grundeinkommen – BGE – würden viele Menschen sich wirklich wieder in die Gesellschaft einbringen können und wollen. Mit viel Freude, Elan und neuem Selbstwert und Selbstvertrauen. Alles wäre im Fluss, so wie es sein sollte…
Ich konnte Bilder für Menschen malen, die ihnen Mut machten, die ihnen ihre positiven Werte wieder vor Augen brachten, Zuversicht und Kraft gaben. Ich konnte zudem das, was ich noch sehr gut kann, nämlich Menschen zu helfen, mit ihrer bisher verschwiegenen aber lebensblockierenden Vergangenheit fertig zu werden… um endlich neue Kraft für neue Wege zu haben, die sie auch mutig und innovativ gehen!
Seit Jahren gebe ich somit auch jenen die Möglichkeit, sich zu entdecken, neue Wege zu finden… die kein Geld haben, die sich selbst aufgegeben hatten, die sich für unfähig, unwürdig und wertlos hielten.
Was ich während all der Jahre auf und mit diesem Weg erfuhr ist, dass diese Menschen, die ich begleiten und betreuen durfte und darf, fast ausschließlich heute einen Platz in der Gesellschaft gefunden haben – sich selbst vollwertig einbringen und wieder große an ihrem Leben und daran haben, etwas für andere zu tun, nämlich das, was sie am besten können!
Meist arbeite ich viel länger, intensiver und "kraftvoller" – als ich es früher jemals für möglich gehalten hätte. Ich fange sehr früh an und höre sehr spät auf. Dennoch fühlt es sich frei und leicht an,
Wie Irene Varga sagt: "wir sollten nicht länger mit der Einführung warten … anfängliches Ruckeln i s t die Mühe wert!
Regina F. Rau, (Wirtschaftsinformatikerin), Künstlerin und Lebenscoach, http://www.regina-rau.de
22. November 2010 @ 20:25 · Reply
Teil 2:Seit Jahren gebe ich somit auch jenen die Möglichkeit, sich zu entdecken, neue Wege zu finden… die kein Geld haben, die sich selbst aufgegeben hatten, die sich für unfähig, unwürdig und wertlos hielten.
22. November 2010 @ 20:26 · Reply
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