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Timestamp: 2016-10-21 11:28:10+00:00

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G.________, geboren 1966, war f�r verschiedene Eins�tze bei der P.________ AG als Maurer angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 7. August 2006 st�rzte bei der Arbeit ein Balken eines Schalenbrettes auf seine Schulter. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. G.________ musste sich in der Folge einer Operation unterziehen. Am 25. Juli 2008 zog er sich bei einem Sprung von einem Blumenk�bel, als er mit einem Fuss auf einer Art Bordsteinkante landete, eine Kalkaneusfraktur links zu. Die SUVA erbrachte auch f�r dieses Ereignis die gesetzlichen Leistungen. Mit Verf�gung vom 9. Januar 2010 sprach die SUVA ihm bez�glich der Schulterverletzung eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Einbusse von 10 % und bez�glich des Fusses eine solche bei einer Einbusse von 5 % zu. G.________ erhob dagegen Einsprache. Am 3. M�rz 2010 sprach ihm die SUVA f�r beide Unf�lle eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 12 % ab 1. Februar 2010 zu. G.________ reichte eine Einsprache ein. Die SUVA hiess die Einsprache gegen die Rentenverf�gung am 26. Juli 2010 teilweise gut und setzte den Invalidit�tsgrad neu auf 13 % fest. Im �brigen wies sie die Einsprachen ab.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 16. Juni 2011 insofern gut, als es den Einspracheentscheid vom 26. Juli 2010 bez�glich der Invalidenrente aufhob und G.________ eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 15 % zusprach; im �brigen wies es die Beschwerde ab.
G.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Antrag, er sei interdisziplin�r zu begutachten und es seien ihm eine Rente nach Gesetz sowie eine Integrit�tsentsch�digung nach Gesetz zuzusprechen. Zudem ersucht er um unentgeltliche Verbeist�ndung.
Das Verwaltungsgericht und die SUVA schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Nachdem das Bundesgericht G.________ am 20. Dezember 2011 zur Leistung eines Kostenvorschusses aufgefordert hatte, ersuchte dieser am 21. Dezember 2011 zus�tzlich um unentgeltliche Prozessf�hrung. Innert erstreckter Frist reichte er am 22. Februar 2012 Belege zur Pr�fung seines Gesuches ein.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) und die Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; BGE 129 V 28 E. 1 S. 30 mit Hinweisen), insbesondere unter Einbezug der DAP-L�hne (BGE 129 V 472), zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt f�r die Anforderungen an einen �rztlichen Bericht (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; BGE 125 V 351 E. 3b S. 352) sowie die Voraussetzungen einer Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 und 25 UVG, Art. 36 UVV; BGE 124 V 29). Darauf wird verwiesen.
3.1 Der Versicherte macht geltend, zur Beurteilung seiner Leistungsanspr�che k�nne nicht auf die Beurteilung durch den Kreisarzt abgestellt werden, da die kreis�rztliche Einsch�tzung sowohl durch PD Dr. med. J.________, Teamleiter Schulter/Ellenbogen, Orthop�die, Klinik X.________, als auch durch Prof. Dr. med. B.________, Klinik Y.________ f�r Unfall-, Wiederherstellungs- und Orthop�dische Chirurgie, in Zweifel gezogen w�rden und die Vorinstanz folglich entgegen der Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGE 135 V 465) keine verwaltungsexterne Begutachtung angeordnet habe. Bez�glich der Integrit�tsentsch�digung r�gt er, es k�nne nicht auf die Einsch�tzung des Kreisarztes abgestellt werden, da dieser es unterlassen habe, R�ntgenbilder zu veranlassen, weshalb seine Schlussfolgerung auf ungen�genden medizinischen Abkl�rungen beruhe.
3.2 Der Kreisarzt, Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie, legt seiner abschliessenden Einsch�tzung vom 18. Dezember 2009 u.a. den Bericht des Prof. Dr. med. B.________ vom 20. Oktober 2009 zugrunde. Darin geht Prof. Dr. med. B.________ bez�glich der rechten Schulter von einem Endzustand aus und �ussert sich zur beruflichen Situation des Versicherten dahingehend, dass er aufgrund der funktionellen Beeintr�chtigung des rechten Schultergelenkes keine �berkopf- oder Verschalungsarbeiten mehr werde ausf�hren k�nnen, dass aber eine die rechte Schulter nicht �berm�ssig belastende Arbeit mit �berwiegender B�rot�tigkeit sinnvoll und als gelernter Bautechniker auch m�glich sei. Zeitliche Einschr�nkungen bez�glich einer angepassten T�tigkeit macht Prof. Dr. med. B.________ keine. Dass er in seinem anderthalb Jahre zuvor verfassten Bericht vom 31. M�rz 2008 angesichts des noch nicht erreichten Endzustandes noch von einer um 20 % eingeschr�nkten Erwerbsf�higkeit ausgegangen ist, vermag die Einsch�tzung des Kreisarztes und damit die volle Zumutbarkeit einer angepassten T�tigkeit ab 1. Februar 2010 nicht in Zweifel zu ziehen. Auch aus dem Bericht des PD Dr. med. J.________ vom 25. Juli 2008 kann der Versicherte nichts zu seinen Gunsten ableiten: Die darin attestierte Teilarbeitsf�higkeit f�r eine leichte T�tigkeit steht nicht nur in Widerspruch zum Bericht des Prof. Dr. med. B.________ vom 31. M�rz 2008 und insbesondere zu dessen Beurteilung im Bericht vom 20. Oktober 2009, sondern bezieht sich ebenfalls nicht auf den Endzustand. Somit wecken die Berichte des PD Dr. med. J.________ und des Prof. Dr. med. B.________ keine Zweifel an der kreis�rztlichen Einsch�tzung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit.
3.3 Die Beurteilung der einzelnen Integrit�tseinbussen obliegt den �rztlichen Sachverst�ndigen. Dem Gericht ist es nicht m�glich, die Beurteilung aufgrund der aktenkundigen Diagnosen selber vorzunehmen, da die Aussch�pfung des in den Tabellen offen gelassenen Bemessungsspielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt (RKUV 1998 Nr. U 296 S. 235 E. 2d; Urteil U 121/06 vom 23. April 2007 E. 4.2 und Urteil 8C_62/2010 vom 2. Juni 2010 E. 3.2).
Der Kreisarzt hat in seiner Beurteilung vom 18. Dezember 2009 nachvollziehbar begr�ndet, weshalb von einer Entsch�digung am unteren Ende des Rahmens von 5 bis 15 % auszugehen ist. Auch konnte er sich auf die radiologischen Befunde des Dr. med. H.________, Facharzt f�r diagnostische Radiologie, Oberarzt, Institut f�r Radiologie und Nuklearmedizin, Klinik Y.________, vom 14. Januar 2009 abst�tzen. Es ist folglich nicht ersichtlich, inwiefern der Kreisarzt bei seiner Einsch�tzung den ihm zustehenden Bemessungsspielraum rechtsfehlerhaft ausgesch�pft haben soll. Somit verm�gen die vom Versicherten vorgebrachten Einw�nde keine Zweifel an der kreis�rztlichen Feststellung zu wecken.
3.4 Mit der Vorinstanz ist demnach sowohl f�r die Ermittlung der Invalidenrente als auch f�r die Bestimmung der Integrit�tsentsch�digung auf die kreis�rztlichen Feststellungen abzustellen und es er�brigen sich weitere medizinische Abkl�rungen.
4.1 Der Versicherte r�gt beim vorinstanzlich festgestellten Invalidit�tsgrad die Anwendung der DAP-Methode und verlangt die Ermittlung des Invalideneinkommens anhand der LSE (Anforderungsniveau 4; behinderungsbedingter Abzug von 20 %) sowie beim Valideneinkommen die Ber�cksichtigung einer allgemeinen Lohnerh�hung von 1 % f�r 2010 und von Mittagszulagen.
4.2 Die Frage, ob die Anwendung der DAP-Profile vorliegend den Anforderungen von BGE 129 V 472 gen�gen, kann offen gelassen werden, da - wie nachfolgend gezeigt wird - auch bei Zugrundelegung der Tabellen der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f�r Statistik (LSE) sich keine relevanten �nderungen im Invalidit�tsgrad ergeben.
Das vorinstanzlich ermittelte Valideneinkommen von Fr. 70'788.- ist nicht zu beanstanden. Bez�glich der Lohnerh�hung von 1 % f�r 2010 ist festzuhalten, dass die Vorinstanz den von ihr ermittelten Wert auf die statistischen Angaben der Berufsverbandes (vorliegend der Landesmantelvertrag f�r das Schweizerische Bauhauptgewerbe) f�r 2010 st�tzte; damit ist f�r dieses Jahr keine Nominallohnentwicklung zu ber�cksichtigen. In diesem Zusammenhang bleibt auf die Darlegung der Vorinstanz zu verweisen, wonach sich die Ber�cksichtigung der Ans�tze im Landesmantelvertrag zugunsten des Versicherten auswirkt. Eine Mittagszulage ist vor Eintritt des Gesundheitsschadens nicht ausgewiesen. Zwar wird auf der Lohnabrechnung vom 22. August 2006 unter dem Begriff "Diverse Spesen" ein Betrag von Fr. 24.- resp. Fr. 36.-/Woche (insgesamt Fr. 84.-) aufgef�hrt; es kann sich dabei aber nicht um eine Mittagszulage handeln, da diese h�her ausfallen m�sste, was sich am Vergleich zum geltend gemachten Betrag von Fr. 14.-/Tag zeigt.
Der Beschwerdef�hrer geht f�r die Feststellung des Invalideneinkommens von der Massgeblichkeit der Tabelle TA1 Anforderungsniveau 4 aus und ermittelt - unter Ber�cksichtigung der betriebs�blichen w�chentlichen Arbeitszeit und der inzwischen erfolgten Lohnentwicklung - ein Invalideneinkommen von Fr. 61'939.-; von diesem verlangt er infolge der geltend gemachten stark eingeschr�nkten Arbeitsplatzm�glichkeiten sowie seiner lohnm�ssigen Benachteiligung als in Deutschland lebender Arbeitnehmer einen Abzug von 20 %, womit nach seiner Ansicht ein massgebendes Invalideneinkommen von Fr. 49'551.- resultiert. Dem kann nicht gefolgt werden. Einerseits ist fraglich, ob bei der Ermittlung des Invalideneinkommens die Werte des Anforderungsniveaus 4 anzuwenden sind oder nicht vielmehr auf jene des Anforderungsniveaus 3 abgestellt werden m�sste, ist der Versicherte doch in der von Prof. Dr. med. B.________ und vom Kreisarzt als zumutbar erachteten T�tigkeit als gelernter Bautechniker nicht auf die Annahme von Stellen mit einfachen und repetitiven Arbeiten angewiesen, sondern f�r qualifizierte B�rot�tigkeiten einsetzbar, welche Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen. Andererseits ist der Beschwerdef�hrer aufgrund der zumutbaren vollen Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit weder auf eine Teilzeitstelle angewiesen noch ist er als deutscher Staatsangeh�riger im Rahmen der bilateralen Vertr�ge mit der EU gegen�ber einem in der Schweiz wohnhaften Arbeitnehmer benachteiligt (vgl. dazu Urteil 8C_686/2008 vom 23. Januar 2009 E. 6.2). Insofern f�llt das von der Vorinstanz ermittelte Invalideneinkommen von Fr. 60'119.- nicht zu seinen Ungunsten aus.
4.3 Somit ist der vorinstanzlich ermittelte Invalidit�tsgrad von 15 % angesichts der nicht zu beanstandenden Vergleichseinkommen bundesrechtskonform.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (im Sinne der vorl�ufigen Befreiung von den Gerichtskosten und der unentgeltlichen Verbeist�ndung) kann entsprochen werden, da die Bed�rftigkeit ausgewiesen ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung durch einen Rechtsanwalt geboten war (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
Rechtsanwalt Rainer Deecke wird als unentgeltlicher Anwalt des Beschwerdef�hrers bestellt, und es wird ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'800.- ausgerichtet.
Luzern, 6. M�rz 2012

References: BGE 
 BGE 
 Art. 36
 BGE 
 BGE 
 Art. 64