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Timestamp: 2018-12-19 14:48:31+00:00

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Ospita Spitalversicherung. Bestimmungen über die Zusatzversicherung Ospita Ausgabe: PDF
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1 Ospita Spitalversicherung Bestimmungen über die Zusatzversicherung Ospita Ausgabe: 0609
2 Inhaltsübersicht 1. Umfang der Versicherung 1.1 Zweck 1.2 Versicherte Person 1.3 Versicherungsmöglichkeiten 1.4 Übertritt in eine andere Versicherungsabteilung 1.5 Anerkannte Leistungserbringer / Akutspital 1.6 Leistungen bei Unterversicherung 1.7 Kostengutsprache 1.8 Verhältnis zu den Zusatzversicherungen Sana / Sana Plus 2. Umfang der Leistungen 2.1 Leistungsdauer 2.2 Behandlung als Akutpatient in besonderen Fällen 2.3 Kostenvergütung für Neugeborene 2.4 Leistungen für Chronisch- und Suchtkranke 2.5 Nerven- und Psychiatriekliniken 2.6 Pflegefälle 2.7 Bade- oder Erholungskuren 2.8 Behandlungen im Ausland 2.9 Ambulante Operationen 2.10 Kranken- und Unfalltransporte 3. Schlussbestimmungen 3.1 Unübliche Honoraransätze 4. Zusätzliche Dienstleistung 4.1 Zweck 4.2 Versicherte, die profitieren 4.3 Besondere Bestimmungen 4.4 Gültigkeitsdauer 4.5 Keine Gültigkeit oder geltende Einschränkungen
3 1. Umfang der Versicherung 1.1 Zweck Im Rahmen der gewählten Zusatzversicherung Ospita werden bei ärztlich festgestellter Krankheit, bei Mutterschaft und, sofern mitversichert, bei Unfall die Kosten und festgesetzten Beiträge gemäss den nachfolgenden Bestimmungen sowie aufgrund der AVB übernommen. 1.2 Versicherte Person Jede im Tätigkeitsgebiet der sodalis gesundheitsgruppe wohnhafte Person, die das 60. Altersjahr noch nicht überschritten hat, welche die Krankenpflegeversicherung nach KVG bei einem Oberwalliser Ortskrankenversicherer versichert hat, kann bei Nachweis eines guten Gesundheitszustandes eine nachfolgend beschriebene Zusatzversicherung beantragen. 1.3 Versicherungsmöglichkeiten Im Rahmen dieser Ospita-Zusatzversicherung können folgende Versicherungsabteilungen gewählt werden: F1 Allgemeine öffentlichen oder privaten Akutspitals in der Schweiz. Als allgemeine Abteilung gilt auch ein Mehrbettzimmer. F2 Halbprivate öffentlichen oder privaten Akutspitals in der Schweiz. Als halbprivate Abteilung gilt auch ein 2-Bettzimmer. F3 Private öffentlichen oder privaten Akutspitals in der Schweiz. Als private Abteilung gilt auch ein 1-Bettzimmer. 1.4 Übertritt in eine andere Versicherungsabteilung Neuabschlüsse sowie Änderungen von F1 zu F2 oder F3 sowie von F2 zu F3 sind bis zum 60. Altersjahr mit neuer Risikoprüfung unter Beibehaltung des bisherigen Eintrittsalters jeweils 3 Monate im voraus per 1. Januar oder 1. Juli eines Jahres möglich. Ein Antrag des Versicherungsnehmers auf Rückstufung in eine niedrigere Versicherungsabteilung ist jeweils 3 Monate im voraus per 1. Januar oder 1. Juli eines Jahres möglich. 1.5 Anerkannte Leistungserbringer / Akutspital Soweit nicht etwas anderes vereinbart ist, gilt in Ergänzung zu Art. 2.9 der AVB als Akutspital ein Spital, welches auf der kantonalen Spitalliste aufgeführt ist. 1.6 Leistungen bei Unterversicherung Personen, die bei der sodalis gesundheitsgruppe für die Versicherungsabteilung F1 versichert sind, werden bei einem Aufenthalt in der privaten Abteilung 1/3 der Leistungen der Zusatzversicherung F3, bzw. bei einem Aufenthalt in der halbprivaten Abteilung 2/3 der Leistungen der Zusatzversicherung F2 gewährt. Es werden höchstens jedoch 1/3 bzw. 2/3 der sodalis gesundheitsgruppe für das betreffende Spital oder die teilstationäre Einrichtung anerkannten Tarife gewährt. Personen, die bei der sodalis gesundheitsgruppe für die Zusatzversicherung F2 versichert sind, werden bei einem Aufenthalt in der privaten Abteilung 2/3 der Leistungen der Zusatzversicherung F3 gewährt. Es werden höchstens jedoch 2/3 der von der sodalis gesundheitsgruppe für das betreffende Spital oder die teilstationäre Einrichtung anerkannten Tarife gewährt. 1.7 Kostengutsprache In Ergänzung zu Art. 3.2 der AVB muss die sodalis gesundheitsgruppe bei einem planbaren stationären oder teilstationären (ambulant durchgeführte Operation) Spital-, Klinik- oder Kuraufenthalt vorgängig informiert werden. Diese vorgängige Anzeige dient auch zur Verhinderung der Verursachung von nicht gedeckten Kosten. 1.8 Verhältnis zu den Zusatzversicherungen Sana / Sana Plus Ist die versicherte Person zusätzlich in den Zusatzversicherungen Sana resp. Sana Plus versichert, gehen grundsätzlich diese Leistungen voraus. 2. Umfang der Leistungen 2.1 Leistungsdauer Soweit in den einzelnen Bestimmungen dieser Zusatzversicherungsbedingungen nicht etwas anderes festgehalten ist, werden bei medizinisch notwendiger stationärer Behandlung infolge akuter Erkrankung aus der Ospita-Zusatzversicherung die Leistungen zur Deckung der Aufenthalts- und Behandlungskosten in allen Spitälern (Art. 1.3) und anerkannten Geburtshäusern der Schweiz während 720 Tagen innerhalb von 900 aufeinander folgenden Tagen ausgerichtet. Ein stationärer Aufenthalt liegt vor, wenn die Aufenthaltsdauer mindestens 24 Stunden beträgt. 2.2 Behandlung als Akutpatient in besonderen Fällen Bei Aufenthalten von akut erkrankten und spitalbedürftigen Versicherten in als Heilanstalten anerkannten
4 Mehrzwecksanatorien, medizinischen Rehabilitationsabteilungen und -kliniken gelten für die Kostenvergütung für die ersten 30 Tage die Bestimmungen gemäss Art. 2.1 sinngemäss. Für länger dauernde Aufenthalte werden grundsätzlich nur die Beiträge gemäss Art. 2.7 ausgerichtet. Auf Gesuch hin prüft der Versicherer jedoch das weitere Vorgehen, insbesondere dann, wenn die Aufenthalts- und Behandlungskosten bei mindestens gleichwertigem Ergebnis günstiger sind als im Akutspital. 2.3 Kostenvergütung für Neugeborene Sofern sich das Neugeborene ununterbrochen zusammen mit der Mutter im Spital aufhält, werden bei Geburten auch die ungedeckten Kosten für das gesunde Kind aus der Versicherung der Mutter wie folgt übernommen: - Zusatzversicherung F1 solange sich das Neugeborene mit der Mutter im Spital aufhält - Zusatzversicherung F2 oder F3 während längstens 10 Wochen. 2.4 Leistungen für Chronisch- und Suchtkranke Bei Zuständen dauernder gleichförmiger Beeinträchtigung der Gesundheit, die zwar Pflege oder Isolierung, nicht aber ständiges und unmittelbares ärztliches Pikett erfordern, vergütet der Versicherer innerhalb von 3 Kalenderjahren einmal die Leistungen wie folgt: Tagespauschale während den ersten 90 Tagen; Zusatzversicherung F1 / CHF 60. Zusatzversicherung F2 / CHF 80. Zusatzversicherung F3 / CHF 100. Tagespauschale ab 91. Tag während längstens weiteren 90 Tagen; Zusatzversicherung F1 / CHF 30. Zusatzversicherung F2 / CHF 40. Zusatzversicherung F3 / CHF 50. Nimmt ein längerer Aufenthalt im Akutspital die Eigenschaften einer solchen Chronikerbehandlung an, so kann die sodalis gesundheitsgruppe die Leistungen auf das Mass gemäss Art. 2.4 reduzieren. Dies ist jedoch erst nach einmonatiger Voranzeige durch die sodalis gesundheitsgruppe möglich. 2.5 Nerven- und Psychiatriekliniken Bei Aufenthalt in einer Klinik inkl. stationäre psychiatrische Behandlungen in Akutspitälern und Spezialanstalten für Epileptiker, übernimmt die sodalis gesundheitsgruppe einmal innerhalb von 3 Kalenderjahren die nachstehend von ihm festgesetzte Tagespauschale während 180 Tagen wie folgt: Tagespauschale während den ersten 90 Tagen; Zusatzversicherung F1 / CHF 60. Zusatzversicherung F2 / CHF 80. Zusatzversicherung F3 / CHF 100. Tagespauschale ab 91. Tag während längstens weiteren 90 Tagen; Zusatzversicherung F1 / CHF 30. Zusatzversicherung F2 / CHF 40. Zusatzversicherung F3 / CHF 50. Für längerdauernde Aufenthalte im Akutspital gilt die Bestimmung gemäss Art. 2.4 sinngemäss. 2.6 Pflegefälle Keine Leistungen gemäss Art. 2.2 (in Spitäler und anerkannten Geburtshäusern) und Art. 2.5 werden ausgerichtet für die blosse Pflege oder Überwachung betagter, gebrechlicher oder invalider Personen. 2.7 Ärztlich verordnete Bade- oder Erholungskuren Bei ärztlich angeordneten und in der Schweiz durchgeführten Kuren, oder Kuren in ärztlich geleiteten anerkannten inländischen Heilbädern, übernimmt die sodalis gesundheitsgruppe für Bade- oder Erholungskuren für höchstens 21 Tage innerhalb von zwei Kalenderjahren den nachstehend von ihm festgesetzten Pauschalbeitrag an die Kosten der ärztlichen Betreuung, der Therapie sowie der Unterkunft und Verpflegung, jedoch höchstens die tatsächlichen Kosten wie folgt: Zusatzversicherung F1 / max. 21 Tage à CHF 30. Zusatzversicherung F2 / max. 21 Tage à CHF 40. Zusatzversicherung F3 / max. 21 Tage à CHF 50. Dieser Beitrag wird im übrigen nur ausgerichtet, wenn vor der Kur eine intensive ärztliche Behandlung des entsprechenden Leidens durchgeführt wurde, und wenn während der Bade- oder Erholungskur eine intensive physiotherapeutische Behandlung absolviert wird (blosses Benützen z.b. des Thermalbades gilt nicht als solche Behandlung). 2.8 Behandlungen im Ausland Mit diesen Leistungen werden Behandlungskosten während eines vorübergehenden Auslandaufenthaltes von längstens 12 Monaten gedeckt. Diese Leistungen werden nur gewährt, wenn der Versicherte unverhofft als Notfall einen Arzt aufsuchen oder sich in ein Spital begeben muss. Die Leistungen der Krankenpflegeversicherung (Medica) gehen voraus. Bei einem Spitalaufenthalt im Ausland (auf der versicherten Abteilung) besteht nur ein Leistungsanspruch
5 wenn die sodalis gesundheitsgruppe oder MEDGATE innert 48 Stunden informiert wurden. Zusatzversicherung F1 / max. CHF Zusatzversicherung F2 / max. CHF Zusatzversicherung F3 / max. CHF Ambulant durchgeführte Operationen Die von der Krankenpflegeversicherung nach KVG nicht gedeckten Kosten von ambulanten Operationen werden bezahlt, sofern der Eingriff üblicherweise stationär erfolgt und für ambulante Operationen Zuschläge verrechnet werden dürfen Ausgewiesene, medizinisch begründete Kranken- oder Unfalltransporte Soweit im Vertrag nicht etwas anderes vereinbart ist, werden in Ergänzung zu Art. 1.5 der AVB an die Bruttokosten bei Verlegung ab Erkrankungs- oder Rettungsort ins nächste Spital oder zum nächsten Arzt, oder bei Verlegung von Arzt zu Spital, zu anderen Kostenvergütern (z.b. Air-Zermatt, Air-Glaciers, REGA, Leistungen aus Schutzbriefeinrichtungen und ähnliches ohne Versicherungscharakter etc.) pro Kalenderjahr komplementär 50%, höchstens aber folgende Beiträge vergütet: Zusatzversicherung F1 / CHF Zusatzversicherung F2 / CHF Zusatzversicherung F3 / CHF Zusätzliche Dienstleistung 4.1 Zweck Mit dem System «Günstiger liegen sofort Geld zurück» will die sodalis gesundheitsgruppe dem Versicherten die Möglichkeit geben, einerseits einen Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen zu leisten und andererseits soll er von seinem Verhalten direkt und sofort profitieren können. Ein Versicherter mit einer gültigen Zusatzdeckung Ospita-Versicherungsabteilung F2 oder F3 erhält pro verrechneten Spitaltag einen festen Frankenbetrag zurück, wenn er gemäss den nachfolgenden Bestimmungen eine günstigere Spitalabteilung siehe Tabelle letzte Seite wählt. 4.2 Versicherte, die profitieren Die Rückvergütung erfolgt nur dann, wenn die günstigere gewählte Spitalabteilung während des gesamten Spitalaufenthaltes beibehalten wird. Der auf diese Weise auszuzahlende Betrag kann mit den übrigen ungedeckten Kosten verrechnet werden. 4.3 Besondere Bestimmungen Für die Beanspruchung dieser Dienstleistung bedarf es zwischen den Vertragsparteien keine besondere schriftliche Vereinbarung. 3. Schlussbestimmungen 3.1 Unübliche Honoraransätze Sind bei Spitalbehandlung oder ambulanten Operationen die geforderten Honorare und weiteren Kosten zu übersetzten oder unüblichen Tarifen berechnet, so kann die sodalis gesundheitsgruppe vom Rechnungssteller eine entsprechende Herabsetzung verlangen. Der Versicherte hat der sodalis gesundheitsgruppe zu diesem Zweck die unbezahlten Rechnungen einzureichen, seine Rechte abzutreten und ihm auf Verlangen die nötige Prozessvollmacht zu erteilen. Tritt der Versicherte seine Rechte nicht ab oder verweigert er eine angeforderte Prozessvollmacht, so vergütet die sodalis gesundheitsgruppe seine Leistungen nach den ihm in solchen Fällen angemessen scheinenden Ansätzen. Verlangt dagegen die sodalis gesundheitsgruppe keine Herabsetzung, so hat er die ausgewiesenen Kosten bis zum versicherten Beitrag vollständig zu erstatten. 4.4 Gültigkeitsdauer Die Dienstleistung hat solange Gültigkeit, bis die sodalis gesundheitsgruppe sie schriftlich oder durch Bekanntmachung im offiziellen Informationsorgan widerruft. Widerruf und Abänderung muss mindestens drei Monate vor dem Ende des Gültigkeitszeitpunktes erfolgen. 4.5 Keine Gültigkeit oder geltende Einschränkungen Die Dienstleistung hat keine Gültigkeit: - wenn das Spital über keine Halbprivat- oder Privatabteilung verfügt - wenn eine Spitalfranchise vereinbart wurde - bei Spitalaufenthalt im Ausland - bei ambulanten Bade- und Erholungskuren. Eine eingeschränkte Rückvergütung bezüglich der Höhe gilt für den Leistungsbezug bei stationärer Behandlung für Chronisch- und Suchtkranke sowie bei Aufenthalten in Nerven- und Psychiatriekliniken. In diesen Fällen werden 50% der in Artikel 2.4 und 2.5 der Bestimmungen für kombinierte Spitalversicherung Ospita aufgeführten Tagespauschalen zurückvergütet.
6 Sofortige Rückerstattung in Franken je Tag bei freiwilliger Wahl Tabelle: in einer günstigeren Spitalabteilung, mit Berücksichtigung der unter Artikel 4.5 erwähnten Einschränkung! Der Versicherte liegt im Spital gemäss... Jeweilige maximale Rückvergütung pro Kalenderjahr bei Spitlaufenthalt nach... Die Person ist in der KVG sowie F1-All- F2-Halbprivate KVG sowie F1-All- F2-Halbprivate OSPITA-Zusatzver- gemeine Abteilung gemeine Abteilung sicherung wie folgt eines öffentl. oder öffentl. oder privaten eines öffentl. oder öffentl. oder privaten versichert Akutspitals in der Akutspitals in der Schweiz; Schweiz; Mehrbettzimmer 2-Bett-Zimmer Mehrbettzimmer 2-Bett-Zimmer Für F2-Halbprivate öffentlichen oder 2-Bett-Zimmer Für F3-Private öffentichen oder 1-Bett-Zimmer CHF 100. CHF CHF 200. CHF 100. CHF CHF 1500.

References: Art. 2
 Art. 3
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 1