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Timestamp: 2017-09-25 04:15:16+00:00

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§30 LJagdG: die zuständige Behörde ist die Ordnungsbehörde der jeweiligen Gemeinde (Abs.1); Wildschaden an Grundstücken, auf denen die Jagd ruht oder nicht ausgeübt werden darf, ist nicht ersatzfähig (Abs.2); Abs.3 sieht vor einem Klageverfahren ein Vorverfahren vor
§1 Wild/JagdSchVerfV SH: das Vorverfahren, das der gütlichen Einigung dient, wird durch Anmeldung des Schadens in Gang gebracht; die zuständige Gemeinde beruft nach §2 einen Ortstermin ein, zu dem die Beteiligten sowie ein Wildschadensschäter zu laden sind
kommt eine gütliche Einigung zustande, wird diese schriftlich festgehalten und unterzeichnet
bleibt eine gütliche Einigung nach §3 Wild/JagdSchVerfV SH aus, ergeht nach Schätzung des Wildschadensschätzers ein Vorbescheid nach §4 (die Schätzung kann auf Antrag der Beteiligten zum Erntezeitpunkt erfolgen)
nach §7 I Wild/JagdSchVerfV SH kann binnen zwei Wochen nach Zustellung des Vorbescheids Klage gegen diesen erhoben werden; danach wird der Vorbescheid rechtskräftig und nach §6 vollstreckbar

References: §30

§1
 §2
 §3
 §4
 §7
 §6