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Timestamp: 2019-11-20 23:17:29+00:00

Document:
Landesrecht BW § 27 KStG | Bundesnorm | Nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen | Körperschaftsteuergesetz | gültig ab: 31.07.2014
§§ 27 bis 43 (weggefallen) (Weggefallen)
§ 28 Umwandlung von Rücklagen in Nennkapital und Herabsetzung...
§ 31 Steuererklärungspflicht, Veranlagung und Erhebung von...
§ 32a Erlass, Aufhebung oder Änderung von Steuerbescheiden...
(1) 1Die unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft hat die nicht in das Nennkapital geleisteten Einlagen am Schluss jedes Wirtschaftsjahrs auf einem besonderen Konto (steuerliches Einlagekonto) auszuweisen.2Das steuerliche Einlagekonto ist ausgehend von dem Bestand am Ende des vorangegangenen Wirtschaftsjahrs um die jeweiligen Zu- und Abgänge des Wirtschaftsjahrs fortzuschreiben.3Leistungen der Kapitalgesellschaft mit Ausnahme der Rückzahlung von Nennkapital im Sinne des § 28 Abs. 2 Satz 2 und 3 mindern das steuerliche Einlagekonto unabhängig von ihrer handelsrechtlichen Einordnung nur, soweit sie den auf den Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahrs ermittelten ausschüttbaren Gewinn übersteigen (Einlagenrückgewähr).4Der Bestand des steuerlichen Einlagekontos kann durch Leistungen nicht negativ werden; Absatz 6 bleibt unberührt.5Als ausschüttbarer Gewinn gilt das um das gezeichnete Kapital geminderte in der Steuerbilanz ausgewiesene Eigenkapital abzüglich des Bestands des steuerlichen Einlagekontos.
(2) 1Der unter Berücksichtigung der Zu- und Abgänge des Wirtschaftsjahrs ermittelte Bestand des steuerlichen Einlagekontos wird gesondert festgestellt.2Der Bescheid über die gesonderte Feststellung ist Grundlagenbescheid für den Bescheid über die gesonderte Feststellung zum folgenden Feststellungszeitpunkt.3Bei Eintritt in die unbeschränkte Steuerpflicht ist der zum Zeitpunkt des Eintritts in die Steuerpflicht vorhandene Bestand der nicht in das Nennkapital geleisteten Einlagen gesondert festzustellen; der gesondert festgestellte Bestand gilt als Bestand des steuerlichen Einlagekontos am Ende des vorangegangenen Wirtschaftsjahrs.4Kapitalgesellschaften haben auf den Schluss jedes Wirtschaftsjahrs Erklärungen zur gesonderten Feststellung von Besteuerungsgrundlagen abzugeben.5Die Erklärungen sind von den in § 34 der Abgabenordnung bezeichneten Personen eigenhändig zu unterschreiben.
(4) 1Ist die in Absatz 1 bezeichnete Leistung einer Kapitalgesellschaft von der Vorlage eines Dividendenscheins abhängig und wird sie für Rechnung der Kapitalgesellschaft durch ein inländisches Kreditinstitut erbracht, so hat das Institut dem Anteilseigner eine Bescheinigung mit den in Absatz 3 Satz 1 bezeichneten Angaben nach amtlich vorgeschriebenem Muster zu erteilen.2Aus der Bescheinigung muss ferner hervorgehen, für welche Kapitalgesellschaft die Leistung erbracht wird.3Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend, wenn anstelle eines inländischen Kreditinstituts eine inländische Zweigniederlassung eines der in § 53b Absatz 1 oder 7 des Kreditwesengesetzes genannten Unternehmen die Leistung erbringt.
(5) 1Ist für eine Leistung der Kapitalgesellschaft die Minderung des Einlagekontos zu niedrig bescheinigt worden, bleibt die der Bescheinigung zugrunde gelegte Verwendung unverändert.2Ist für eine Leistung bis zum Tag der Bekanntgabe der erstmaligen Feststellung im Sinne des Absatzes 2 zum Schluss des Wirtschaftsjahrs der Leistung eine Steuerbescheinigung im Sinne des Absatzes 3 nicht erteilt worden, gilt der Betrag der Einlagenrückgewähr als mit 0 Euro bescheinigt.3In den Fällen der Sätze 1 und 2 ist eine Berichtigung oder erstmalige Erteilung von Steuerbescheinigungen im Sinne des Absatzes 3 nicht zulässig.4In anderen Fällen ist die auf den überhöht ausgewiesenen Betrag der Einlagenrückgewähr entfallende Kapitalertragsteuer durch Haftungsbescheid geltend zu machen; § 44 Abs. 5 Satz 1 zweiter Halbsatz des Einkommensteuergesetzes gilt insoweit nicht.5Die Steuerbescheinigungen können berichtigt werden.6Die Feststellung im Sinne des Absatzes 2 für das Wirtschaftsjahr, in dem die entsprechende Leistung erfolgt ist, ist an die der Kapitalertragsteuerhaftung nach Satz 4 zugrunde gelegte Einlagenrückgewähr anzupassen.
§ 27 KStG, vom 20.12.2007, gültig ab 29.12.2007 bis 30.07.2014
§ 27 KStG, vom 07.12.2006, gültig ab 13.12.2006 bis 28.12.2007
§ 27 KStG, vom 09.12.2004, gültig ab 16.12.2004 bis 12.12.2006
§ 27 KStG, vom 15.10.2002, gültig ab 21.09.2002 bis 15.12.2004
§ 27 KStG, vom 20.12.2001, gültig ab 25.12.2001 bis 20.09.2002
§ 27 KStG, vom 23.10.2000, gültig ab 01.01.2001 bis 24.12.2001 (eingefügt als)
§ 27 KStG, vom 22.04.1999, gültig ab 01.01.1999 bis 31.12.2000
§ 27 KStG, vom 22.02.1996, gültig ab 01.01.1996 bis 31.12.1998
§ 27 KStG, vom 13.09.1993, gültig ab 18.09.1993 bis 31.12.1995
§ 27 KStG, vom 11.03.1991, gültig ab 01.01.1991 bis 17.09.1993
§ 27 KStG, vom 10.02.1984, gültig ab 01.01.1984 bis 31.12.1990
§ 27 KStG, vom 22.12.1983, gültig ab 29.12.1983 bis 31.12.1983
§ 27 KStG, vom 10.12.1981, gültig ab 01.01.1981 bis 28.12.1983
§ 27 KStG, vom 31.08.1976, gültig ab 08.09.1976 bis 31.12.1980
§ 27 KStG wird von folgenden Dokumenten zitiert
KStH 2006 R 75 , gültig ab: 01.01.2006
KStH 2006 H 75 , gültig ab: 01.01.2006
KStH 2004 R 75 , gültig ab: 01.01.2004
KStH 2004 H 75 , gültig ab: 01.01.2004
KStH 2006 Anhang 12 11. Grundsätze Tantiemen , gültig ab: 01.01.2006
KStH 2006 Anhang 12 12. vGA , gültig ab: 01.01.2006
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References: § 27

§ 28

§ 31

§ 32
 § 28
 § 34
 § 53
 § 44

§ 27

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