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Timestamp: 2020-07-06 06:11:36+00:00

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Strafprozeßordnung, §198 StPO, §199 StPO, §200 StPO, §201 StPO, §202 StPO, §202a StPO, §203 StPO, §204 StPO, §205 StPO, §206 StPO, §206a StPO, §206b StPO, §207 StPO, §208 StPO, §209 StPO, §209a StPO, §210 StPO, §211 StPO | mit Referenzen
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Strafprozeßordnung (StPO) : Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens
(1) Die Anklageschrift hat den Angeschuldigten, die Tat, die ihm zur Last gelegt wird, Zeit und Ort ihrer Begehung, die gesetzlichen Merkmale der Straftat und die anzuwendenden Strafvorschriften zu bezeichnen (Anklagesatz). In ihr sind ferner die Beweismittel, das Gericht, vor dem die Hauptverhandlung stattfinden soll, und der Verteidiger anzugeben. Bei der Benennung von Zeugen ist deren Wohn- oder Aufenthaltsort anzugeben, wobei es jedoch der Angabe der vollständigen Anschrift nicht bedarf. In den Fällen des § 68 Absatz 1 Satz 2, Absatz 2 Satz 1
§ 68 Vernehmung zur Person; Beschränkung von Angaben, Zeugenschutz § 68 Vernehmung zur Person; Beschränkung von Angaben, Zeugenschutz , Abs. 1
genügt die Angabe des Namens des Zeugen. Wird ein Zeuge benannt, dessen Identität ganz oder teilweise nicht offenbart werden soll, so ist dies anzugeben; für die Geheimhaltung des Wohn- oder Aufenthaltsortes des Zeugen gilt dies entsprechend.
(1) Der Vorsitzende des Gerichts teilt die Anklageschrift dem Angeschuldigten mit und fordert ihn zugleich auf, innerhalb einer zu bestimmenden Frist zu erklären, ob er die Vornahme einzelner Beweiserhebungen vor der Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens beantragen oder Einwendungen gegen die Eröffnung des Hauptverfahrens vorbringen wolle. Die Anklageschrift ist auch dem Nebenkläger und dem Nebenklagebefugten, der dies beantragt hat, zu übersenden; § 145a Absatz 1 und 3
§ 145a Zustellungen an den Verteidiger § 145a Zustellungen an den Verteidiger , Abs. 1
die Verfolgung nach § 154a
§ 154a Beschränkung der Verfolgung § 154a Beschränkung der Verfolgung
auf einzelne abtrennbare Teile einer Tat beschränkt wird oder solche Teile in das Verfahren wieder einbezogen werden,
auf einzelne von mehreren Gesetzesverletzungen, die durch dieselbe Straftat begangen worden sind, beschränkt wird oder solche Gesetzesverletzungen in das Verfahren wieder einbezogen werden.
Im Sinne des § 4 Abs. 2,
§ 4 Verbindung und Trennung rechtshängiger Strafsachen § 4 Verbindung und Trennung rechtshängiger Strafsachen , Abs. 2
(2) Zuständig für den Beschluß ist das Gericht höherer Ordnung, wenn die übrigen Gerichte zu seinem Bezirk gehören. Fehlt ein solches Gericht, so entscheidet das gemeinschaftliche obere Gericht.
des § 209
§ 209 Eröffnungszuständigkeit § 209 Eröffnungszuständigkeit
sowie des § 210 Abs. 2
§ 210 Rechtsmittel gegen den Eröffnungs- oder Ablehnungsbeschluss § 210 Rechtsmittel gegen den Eröffnungs- oder Ablehnungsbeschluss , Abs. 2
die besonderen Strafkammern nach § 74 Abs. 2
§ 74 Ablehnung des Sachverständigen § 74 Ablehnung des Sachverständigen , Abs. 2
sowie den §§ 74a
und 74c
§ 74c § 74c
des Gerichtsverfassungsgesetzes für ihren Bezirk gegenüber den allgemeinen Strafkammern und untereinander in der in § 74e
des Gerichtsverfassungsgesetzes bezeichneten Rangfolge und
nach § 33 Abs. 1,
§ 33 Jugendgerichte § 33 Jugendgerichte , Abs. 1
§ 103 Abs. 2 Satz 1
§ 103 Verbindung mehrerer Strafsachen § 103 Verbindung mehrerer Strafsachen , Abs. 2
(2) Zuständig ist das Jugendgericht. Dies gilt nicht, wenn die Strafsache gegen Erwachsene nach den allgemeinen Vorschriften einschließlich der Regelung des § 74e des Gerichtsverfassungsgesetzes zur Zuständigkeit der Wirtschaftsstrafkammer oder der Strafkammer nach § 74a des Gerichtsverfassungsgesetzes gehört; in einem solchen Fall sind diese Strafkammern auch für die Strafsache gegen den Jugendlichen zuständig. Für die Prüfung der Zuständigkeit der Wirtschaftsstrafkammer und der Strafkammer nach § 74a des Gerichtsverfassungsgesetzes gelten im Falle des Satzes 2 die §§ 6a, 225a Abs. 4, § 270 Abs. 1 Satz 2 der Strafprozeßordnung entsprechend; § 209a der Strafprozeßordnung ist mit der Maßgabe anzuwenden, daß diese Strafkammern auch gegenüber der Jugendkammer einem Gericht höherer Ordnung gleichstehen.
und § 107
§ 107 Gerichtsverfassung § 107 Gerichtsverfassung
des Jugendgerichtsgesetzes oder
als Jugendschutzsachen (§ 26 Abs. 1 Satz 1,
§ 74b Satz 1
§ 74b § 74b
des Gerichtsverfassungsgesetzes)
§ 68 Vernehmung zur Person; Beschränkung von Angaben, Zeugenschutz§ 68 Vernehmung zur Person; Beschränkung von Angaben, Zeugenschutz, Abs. 1
§ 145a Zustellungen an den Verteidiger§ 145a Zustellungen an den Verteidiger, Abs. 1
§ 154a Beschränkung der Verfolgung§ 154a Beschränkung der Verfolgung
§ 4 Verbindung und Trennung rechtshängiger Strafsachen§ 4 Verbindung und Trennung rechtshängiger Strafsachen, Abs. 2
§ 209 Eröffnungszuständigkeit§ 209 Eröffnungszuständigkeit
§ 210 Rechtsmittel gegen den Eröffnungs- oder Ablehnungsbeschluss§ 210 Rechtsmittel gegen den Eröffnungs- oder Ablehnungsbeschluss, Abs. 2
§ 74 Ablehnung des Sachverständigen§ 74 Ablehnung des Sachverständigen, Abs. 2
§ 33 Jugendgerichte§ 33 Jugendgerichte, Abs. 1
§ 103 Verbindung mehrerer Strafsachen§ 103 Verbindung mehrerer Strafsachen, Abs. 2
§ 107 Gerichtsverfassung§ 107 Gerichtsverfassung

References: §198
 §199
 §200
 §201
 §202
 §202
 §203
 §204
 §205
 §206
 §206
 §206
 §207
 §208
 §209
 §209
 §210
 §211
 § 68

§ 68
 § 68
 § 145

§ 145
 § 145
 § 154

§ 154
 § 154
 § 4

§ 4
 § 4
 § 209

§ 209
 § 209
 § 210

§ 210
 § 210
 § 74

§ 74
 § 74

§ 74
 § 74
 § 74
 § 33

§ 33
 § 33

§ 103

§ 103
 § 103
 § 74
 § 74
 § 74
 § 270
 § 209
 § 107

§ 107
 § 107

§ 74

§ 74
 § 74

§ 68

§ 145

§ 154

§ 4

§ 209

§ 210

§ 74

§ 33

§ 103

§ 107