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Timestamp: 2019-09-20 16:58:31+00:00

Document:
Bleibt eine Betreibung im Zustand des erhobenen Rechtsvorschlages, ohne dass der Gläubiger Anerkennungsklage erhebt oder die Rechtsöffnung begehrt, so kann der zu Unrecht betriebene Schuldner vom Betreibungsamt nicht verlangen, dem Gläubiger eine Verwirkungsfrist zum Handeln anzusetzen. Ihm steht mangels Klage gemäss Art. 85a SchKG die allgemeine Klage auf Feststellung des Nichtbestehens der Schuld offen, und er kann, falls mit dem Urteil die Nichtigkeit der Betreibung festgestellt wird, die Kenntnisgabe der Betreibung an Dritte gestützt auf Art. 8a Abs. 3 lit. a SchKG verhindern.
BGE: 125 III 149, 120 II 20
Artikel: Art. 85a SchKG, Art. 8a Abs. 3 lit. a SchKG, art. 79 LP, Art. 8a SchKG mehr... , art. 8a al. 3 let, art. 153a LP, art. 184 al. 2 LP, art. 279 al. 2 LP, art. 8a al. 4 LP, art. 88 al. 2 LP, art. 78 al. 1 LP, art. 78 LP

References: Art. 85
 Art. 8
 Art. 85
 Art. 8
 art. 79
 Art. 8
 art. 8
 art. 153
 art. 184
 art. 279
 art. 8
 art. 88
 art. 78
 art. 78