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G0100 / G0110 / G0600 / G0115 | Ihre Vorsorge
G0100 / G0110 / G0600 / G0115
ich fordere den Ausschluss von Herz1952 und Trittbrettfahrer aus diesem Forum :-)
17.08.2016, 14:06
Zitiert von: Petition
Diese Petition würde ich sofort unterstützen. Wo kann ich unterschreiben? (smile)
Erstens sind es keine Hasstiraden und mit Blödsinn wollte ich eigentlich Claudia auch nicht beleidigen.
Sie kennen ja auch "nur" Ihre Krankenkasse und vor allem nur Ihren Fall.
Natürlich dar dieser "blödsinnige" "Hassbeitrag" von der Redaktion gelöscht werden.
Und das schreiben ausgerechnet Sie?
Selbst nach nochmaligem Nachlesen kann ich nichts Verwerfliches an Claudias Beiträgen finden.
Und Ihre permanenten Hasstiraden gegen "die bösen Krankenkassen, die nur betrügen wollen", können einem ganz gewaltig auf den Keks gehen, weil ich aus eigenen Erfahrungen weiß, dass die Krankenkassen im Regelfall korrekt arbeiten.
Danke @Schorsch!;-)
Im Jahresdurchschnitt 2015 hatten die gesetzlichen Krankenkassen über 26 Millionen Mitglieder.
Und Dank @Herz 1952 wissen wir ja nun, dass es inzwischen mehrere Hundert Gerichtsurteile im GKV-Bereich gibt.
Nahezu 99,9 Prozent der Versicherten hatten also offenbar bisher keine nennenswerten Beanstandungen.
Die hier hin und wieder genannten Gegenbeispiele liegen vermutlich im Promille-Bereich und sind keinesfalls repräsentativ für alle Krankenkassen, was uns der User @Herz1952 aber permanent einreden will.
Jetzt wird es langsam übel, Herzi. "Die Ärzte hassen die Krankenkassen"? So ein Blödsinn.
Ich, als gesetzlich Pflichtversicherter, bin froh, dass es die KK gibt. Wenn Ärzte alles verordnen dürften ohne eine Prüfung durch die KK, wäre spätestens nach 6 Monaten das Jahresbudget aufgebraucht.
Sie wünschen sich wahrscheinlich ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, beste medizinische Versorgung für alle, Mindestlohn, Faire Handelsabkommen mit der 3. Welt und natürlich eine Steuersenkung inkl. Wegfall der Mehrwertsteuer...
Ich kenne mehrere Dutzend gesetzlich Krankenversicherte persönlich und somit auch deren Erfahrungen.
Gemeckert wird auch in meinem Bekanntenkreis hin und wieder. Aber solche wie von Ihnen geschilderten Extremfälle hat es in meinem Umfeld noch nie gegeben.
Tut mir leid, wenn das nicht in Ihr Weltbild passt.
17.08.2016, 14:47
Hallo "K",
an dieser Stelle möchte ich nochmals aus Expertensicht auf Ihre Fragen eingehen.
1. Habe ich dafür nicht 10 Wochen Zeit?
Gemäß § 51 Absatz 1 SGB V kann die Krankenkasse Versicherten, deren Erwerbsfähigkeit nach ärztlichem Gutachten erheblich gefährdet oder gemindert ist, eine Frist von 10 Wochen setzen, innerhalb der der Versicherte einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen haben.
Stellen Versicherte innerhalb der Frist den Antrag nicht, entfällt gemäß § 51 Absatz 3 SGB V der Anspruch auf Krankengeld mit Ablauf der Frist. Wird der Antrag später gestellt, lebt der Anspruch auf Krankengeld mit dem Tag der Antragstellung wieder auf.
Laut Ihrer Schilderung wird Ihnen eine Frist bis zum 18.08.2016 gesetzt. Ob bei dieser Fristsetzung die Dauer von 10 Wochen eingehalten wurde, kann von hieraus nicht beurteilt werden. Außerdem sollte Ihre Krankenkasse über die Aufforderung zur Reha-Antragstellung und die damit verbundenen Regelungen und Konsequenzen aus § 51 SGB V hinweisen.
Insoweit ist die telefonische Auskunft der Krankenkasse (habe ich dafür nicht 10 Wochen Zeit - NEIN) definitiv nicht korrekt.
2. bereits angekreuzte Felder im mitgesandten G0100
Grundsätzlich gilt, dass ein Antrag eine Willenserklärung des Versicherten ist und er alle Angaben wahrheitsgemäß in eigener Person (sofern seinerseits keine Bevollmächtigung einer dritten Person zur Antragstellung erfolgt ist) vorzunehmen hat. Insoweit ist es nicht zulässig, dass die Krankenkasse hier bereits eine Vorauswahl - insbesondere im Hinblick auf die Durchführungsart von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation - vornimmt. Die Krankenkasse kann Sie zwar auffordern einen Reha-Antrag zu stellen, doch es obliegt Ihrer freien Entscheidung, welche Leistung zur Teilhabe Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger mit dem G0100 beantragen.
In Anbetracht des Schreibens Ihrer Krankenkasse wundert mich jedoch das bereits angekreuzte Feld "Nein" bei der Frage, ob Sie zur Reha-Antragstellung aufgefordert wurden. Einerseits erweckt das Schreiben der Krankenkasse schon den Eindruck einer Aufforderung zur Antragstellung nach § 51 SGB V und nun wird seitens der Krankenkasse im mitgesandten G0100 die Aussage getroffen, dass eine Aufforderung nicht erfolgt ist. Wenn dem so ist, dann müssen Sie überhaupt keinen Reha-Antrag stellen. Dann liegt es ganz allein in Ihrem Ermessen.
3. Muss ich den Antrag an die Krankenkasse zurückschicken oder reicht es, wenn ich es direkt bei der Rentenversicherung abgebe?
Die Antragstellung hat grundsätzlich gegenüber dem Rentenversicherungsträger zu erfolgen. Jetzt ist es aber so, dass zum Reha-Antrag auch ein AUD-Beleg gehört, der durch die Krankenkasse ausgefüllt und dem Reha-Antrag beigefügt wird. Insofern wäre es schon sinnvoll, wenn Sie mit dem ausgefüllten Antrag zur Krankenkasse gehen und dort den AUD-Beleg beifügen lassen. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Der Rentenversicherungsträger würde den AUD-Beleg auch von den Krankenkassen nachfordern, sofern dieser nicht beigefügt ist.
4. Wenn der Antrag bewilligt wird und ich arbeite wieder, muss ich dann teilnehmen.
Nein! Sollten Sie sich bereits wieder im Arbeitsprozess befinden und kein Krankengeld mehr von Ihrer Krankenkasse beziehen (möglich, wenn Sie an einer stufenweisen Wiedereingliederung zu Lasten der Krankenkasse teilnehmen und nur stundenweise Ihre Arbeit wieder aufgenommen haben) entfällt die Einschränkung des Dispositionsrechts nach § 51 SGB V.
Wenn die Krankenkasse nach § 51 SGB V zur Reha-Antragstellung auffordert haben die Versicherten nur ein eingeschränktes Dispositionsrecht. Das bedeutet, dass die Versicherten unter anderem den Antrag nicht ohne Zustimmung der Krankenkasse zurücknehmen, auf bewilligte Teilhabeleistungen verzichten oder den Beginn der Leistung nach hinten verschieben können.
Sollten Sie während des laufenden Reha-Verfahrens jedoch Ihre Arbeit in ganzheitlichem Umfang wieder aufnehmen und kein Krankengeld mehr beziehen, fällt diese Einschränkung des Dispositionsrechts nach § 51 SGB V weg und Sie können jederzeit auf die bewilligte Reha-Leistung verzichten.
Fazit/Rat:
Konfrontieren Sie Ihre Krankenkasse mit den nunmehr gewonnenen Erkenntnissen. Wenn es eine Aufforderung zur Reha-Antragstellung nach § 51 SGB V sein soll, dann muss das für Sie auch erkennbar sein und die Frist von 10 Wochen ist entweder als absolute Frist mit Datum oder als Zeitraum von 10 Wochen nach Zugang des Schreibens bei Ihnen direkt in der Aufforderung durch die Krankenkasse zu vermerken. Auch sollten Ihnen durch die Krankenkasse im Aufforderungsschreiben die möglichen Konsequenzen bei Unterlassung der Antragstellung dargelegt werden, da diese ansonsten aufgrund fehlender oder fehlerhafter Aufklärung nicht rechtskräftig werden können.
Stellen Sie nicht einfach so einen Reha-Antrag (auch nicht bis zum 18.08.2016, wenn dies nicht der Ablauf der 10 Wochenfrist ist), weil die Krankenkasse auch die Möglichkeit hat nachträglich zur Reha-Antragstellung aufzufordern - auch wenn Sie bereits einen Reha-Antrag gestellt haben. Dies hat dann zur Folge, dass Ihr Dispositionsrecht eingeschränkt ist und Sie den Antrag nicht zurücknehmen oder auf Leistungen verzichten könnten.
Für Ihre Gesundheit wünschen wir Ihnen nur das Beste.
die Ärzte dürfen eigentlich verordnen, aber nicht was sie wollen, sondern was für den Patienten nötig wäre. Nur "wissen" es die Krankenkassen angeblich besser. Das ist es auch was die Ärzte belastet. Wegen ein paar Euro werden sie belästigt von Ahnungslosen.
Wenn Sie einmal "richtig" krank sind, wünsche ich Ihnen, dass Sie die Krankenkasse behandelt. Da erleben Sie Ihr "blaues" Wunder (smile).
mit Insiderinformationen meine ich nicht die Patientenerfahrung mit den Krankenkassen, sondern Mitarbeiter derselben. Zum Glück gibt es nicht oft solche Extremfälle, wie ich sie geschildert habe. In dem einen Fall haben sich sogar die Mitarbeiter darüber geärgert, dass dem Mann nicht geholfen wurde. Unsere Wirtschaftsklasse hat sich doch auf alles verteilt, Unternehmen, Krankenkassen, Rentenversicherung etc. Außerdem kenne ich vom Sport noch mehr Mitarbeiter von diesen Kassen. Natürlich ist nicht alles schlecht, aber einige haben sich schon von den Kassen verabschiedet, weil sie es nicht mehr ertragen haben.
Glücklicherweise brauchen Sie sich als "Normalo-Patient" nicht um diese Sachen zu kümmern. Ich wäre auch nicht dahintergekommen, wenn ich nicht selbst betroffen wäre. Mir hat sogar die Krankenkasse geholfen, ein Medikament zu bekommen (sehr teuer), das mir der Arzt nicht mehr verschreiben wollte, weil es aus der GKV Erstattung herausgenommen worden war.
wissen Sie wie viele Kranke von diesen Urteilen profitiert haben? Das waren mehr, als nur die Zahl der Urteile. Aber wie schon erwähnt, im Normalfall läuft es auch einigermaßen diszipliniert ab. Es geht immer nur um Einzelfälle, aber von diesen gibt es eben mehrere. Ihre Statistik hat noch einen Fehler zu Ihren Gunsten. Es gibt wohl 25 Mio. zahlende Versicherte, aber insgesamt sind ca. 70 Mio. insgesamt versichert. (smile).
Allgemein: Jedes Medikament ist eigentlich nur Symptom Behandlung. Glücklicherweise gibt es neben Ärzten, Krankenkasse, Medikamenten noch einen noch einen "Superdoktor", nämlich unser Körper und nur dieser - nicht der Geist und nicht der Wille - ist der Herr im Hause. Dieser hat z.T. ungeahnte Möglichkeiten der Schadensbegrenzung.
In diesem Sinne wünsche ich allen Gesundheit und alles Gute
17.08.2016, 19:33
Es gibt wohl 25 Mio. zahlende Versicherte, aber insgesamt sind ca. 70 Mio. insgesamt versichert. (smile).
http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Downloads/Statistiken/GKV/Mitglieder_Versicherte/KM1_JD_2015.pdf
17.08.2016, 19:43
die Ärzte dürfen eigentlich verordnen, aber nicht was sie wollen, sondern was für den Patienten nötig wäre. Nur "wissen" es die Krankenkassen angeblich besser.
Der Leistungskatalog der GKV wird weitestgehendst vom Gesetzgeber bestimmt, so dass die Krankenkassen gar nicht viel Handlungsspielraum haben.
Und da Sie ja inzwischen zugegeben haben, dass die von Ihnen geschilderten "GKV-Betrugsfälle" nur Ausnahmen sind, die statistisch kaum ins Gewicht fallen, kann ich mal wieder nicht verstehen, warum Sie die hiesigen Mitleser wieder mit zahlreichen Endlos-Texten gelangweilt haben, anstatt sich auf das Wesentliche zu beschränken.
danke nochmal für die Information, habe meiner KK jetzt einen Brief geschrieben.
DesWeiteren, hat meine KK wieder mal meinen Arzt kontaktiert, diesmal telefonisch um zu erfragen, wie mein Psychologe heißt( bin dort selbst zahler)
Link reagiert nicht, macht nichts, nicht wichtig. Die 25 Mio habe ich nicht überprüft. Aber die 70 Mio Versicherten hat mir der Gemeinsame Bundesausschuss gesagt. Es sind ja ca. 80 % aller Bürger in der gesetzlichen. Ganz kann das mit den 70 Mio nicht stimmen. Ich habe angenommen die 25 Mio. sind Beitragszahler, es gibt aber noch viele Mitversicherte, die Beitragsfrei sind. Darunter zählen auch 450 Euro-Jobber, wenn sonst kein anderes versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vorliegt (Hausfrauen oder auch Hausmänner).
Im übrigen können Sie mal G-BA googeln. dieser Ausschuss bestimmt über die Medikamente - wohlgemerkt allgemein zugelassene Medikamente in Europäischen Ländern. Zusammensetzung des Ausschusses: Stimmberechtigt: 5 Vertreter des Spitzenverband Bund der gesetzlich Krankenkassen,(Geldgeber) 5 "Leistungserbringer" z. B. Kassenärztliche Vereinigungen (Geldverteiler an Ärzte) 3 Neutrale, darunter ein Jurist als Vorsitzender und bei Gleichstand Stimmenentscheider. 5 nicht Stimmberechtigt Patienvertreter. Letztere haben aber auch nur von Ihren eigenen Krankheiten eine blasse Ahnung und die anderen sind ja selbst schuld. Wem da kein Licht aufgeht ist selbst schuld.
Von Betrug kann man allerdings nicht sprechen, sondern nur von Unvermögen in Bezug auf die Beurteilung des sog. Zusatznutzens eines Medikamentes. Hier wurde zuletzt sogar gegen die Richtlinien des Instituts für Qualität und WIRTSCHAFTLICHKEIT im Gesundheitswesen verstoßen. Dieses Institut bewertet die Medikamente und legt den Bericht dem G-BA vor.
Ein Ausschluss eines Medikamentes betrifft eigentlich in erster Linie Schwer- bzw. Mehrfacherkrankte, deren Gesundheit dadurch noch mehr gefährdet wird, oder die womöglich potentiell tödlich Nebenwirkungen in Kauf nehmen müssen.
Ich bin da nicht allein mit meinem Widerstand. Auch andere Patientenverbände - einschließlich deren Ärzte - haben schon dagegen Einsprüche erhoben. Zwecklos.
Allerdings gibt es diesen Paragrafen 31, Abs. 1, Satz 4 SGB V. Diesen habe ich schon beschrieben. Leider kennt den so gut wie kein Arzt oder will ihn nicht kennen, wegen seines Budgets und wenn dieser bei seiner KV telefonisch nachfragt, wird ihm empfohlen ein "Privatrezept" auszustellen, anstatt ein "Kassenrezept". Mit der Krankenkasse hatte ich nicht mal besondere Schwierigkeiten damit. Der Arzt machte mich allerdings nicht darauf aufmerksam, sondern ich musste ihm noch sein Attest korrigieren, weil wichtige Teile fehlten. Selbst ist der Patient!
Die Medikamentenhersteller werden durch die willkürlich Bewertung "kein Zusatznutzen" zu nicht mehr kostendeckenden Preisen gezwungen. Es haben schon mehrere Firmen deshalb den Vertrieb in Deutschland deswegen eingestellt, bzw. die Produktion für Deutschland nicht aufgenommen. Wenn kein Zusatznutzen vorhanden ist, wird unter Umständen das Medikament aus der Erstattungspflicht herausgenommen. Wohlgemerkt auch durch Falschbewertung.
Erst heute steht in einer Ärztezeitung, dass der G-BA keinen Zusatznutzen erkannt hat und keinen Bluttest auf Trisomie durch die Kassen erstatten will. Dagegen haben sogar mal die Politiker aller Parteien protestiert, denn eine Biopsie des Ungeborenen ist mit hohen Risiken für Mutter und Kind verbunden.
"Schöne Zukunft" für Patienten der GKV!
Aber was soll's. Hauptsache ICH kann mich noch dagegen wehren.
Aber von wegen statistisch nicht ins Gewicht fallen. Es werden doch nur diejenigen drangsaliert, bzw. leiden darunter, die sich aufgrund Ihrer Krankheiten am wenigsten wehren können. Und viele Fälle kommen auch gar nicht an die Öffentlichkeit. Wenn ein Kranker den Fehler - den er unter Umständen ja nicht kennen kann - akzepiert, ist das ja rechtens.

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