Source: https://www.der-konzern.de/zeitschrift/das-aktuelle-heft/inhaltsverzeichnis/
Timestamp: 2017-06-27 12:01:03+00:00

Document:
» Inhaltsverzeichnis - Der Konzern
Sie suchen das Inhaltsverzeichnis einer älteren Ausgabe? In der Bibliothek der neuen Recherche-Datenbank finden Sie alle verfügbaren Ausgaben von DER KONZERN.
Hier geht’s zur Bibliothek der Recherche-Datenbank.
Unternehmerische Entscheidungen und Untreue – Ein schwieriges Verhältnis
RA Dr. Eberhard Vetter / RA Dr. Marc Peters
Der Vorstand einer AG oder die Geschäftsführer einer GmbH stehen regelmäßig vor der Aufgabe, unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Ihnen wird dabei ein weiter Handlungsspielraum eingeräumt. Viele Entscheidungen müssen unter Unsicherheit getroffen werden. Ihnen haftet typischerweise das Risiko an, dass sich die mit der Entscheidung verbundene Erwartung von Vorstand bzw. der Geschäftsführung nicht einstellt. Erweist sich eine Managemententscheidung als Fehlschlag und kommt es infolgedessen zu einer Vermögensschädigung der Gesellschaft, stellt sich die Frage, ob die verantwortlichen Organmitglieder zivilrechtlich gem. § 93 Abs. 2 Satz 1 AktG bzw. § 43 Abs. 2 GmbHG zur Verantwortung gezogen werden müssen und den eingetretenen Schaden zu ersetzen haben. Nicht selten werden die Managemententscheidungen zudem auch seitens der Staatsanwaltschaft einer strafrechtlichen Prüfung unterzogen. Die betroffenen Organmitglieder sehen sich dann u.U. mit der Anklage wegen Untreue konfrontiert, die im schlimmsten Fall zu einer Verurteilung wegen Verstoßes gegen § 266 Abs. 1 StGB führt. 269 ‑ 273, DK1238347
Einige entscheidungstheoretische Anmerkungen zu § 37b WpHG
Im Rahmen des sog. Abgasskandals um die Volkswagen AG stellt sich die Frage, ob bei Aktionären aufgrund der unterlassenen Ad-hoc-Mitteilung ein Schadensersatzanspruch besteht. Dieser könnte sich aus § 37b WpHG ergeben. Neben dem Schutz der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts zielt das WpHG im Allgemeinen und der § 37b WpHG im Besonderen auf den Anlegerschutz ab. Aus entscheidungstheoretischer Perspektive verändert eine das Unternehmen betreffende Information, welche der Ad-hoc-Pflicht unterliegt, das Entscheidungsfeld eines Anlegers. Der Beitrag analysiert den betriebswirtschaftlichen Hintergrund von § 37b WpHG und die Wirkung einer Veröffentlichungsunterlassung auf die Entscheidung eines Anlegers. 274 ‑ 278, DK1238432
Der Fremdvergleich für konzerninterne Darlehenstransaktionen in der Entscheidung des FG Münster vom 07.12.2016 – 13 K 4037/13 K, F (DK 2017 S. 308)
Mit dem Urteil des FG Münster geht erstmals ein deutsches FG detailliert auf das Führen des Fremdvergleichs für grenzüberschreitende Darlehenstransaktionen zwischen verbundenen Unternehmen ein. Das Urteil wird zusammengefasst dargestellt. Zudem wird der im Urteil skizzierte Fremdvergleich bezüglich seiner Kernaspekte einer kritischen Würdigung hinsichtlich der bisherigen Vorgaben des BFH, des BMF und der OECD zum Führen des Fremdvergleichs bei Darlehenstransaktionen unterzogen. 278 ‑ 285, DK1236994
Bilanzrecht/Rechnungslegung
Besonderheiten der Bilanzanalyse von Profifußballclubs
Die Profifußballclubs in Deutschland sind mittlerweile zu bedeutsamen Wirtschaftsakteuren gewachsen, deren Aktivitäten für viele Stakeholder teils weitreichende Folgen haben. Damit hat auch aus vielfältigen Anlässen das Bedürfnis an einem zutreffenden Bild über die wirtschaftliche Situation der Clubs zugenommen. Jedes Unternehmen ist individuell und in Abhängigkeit seiner besonderen Charakteristika sowie des Analyseziels zu untersuchen. Um ein objektives Gesamturteil über die gegenwärtige und künftige wirtschaftliche Lage gewinnen zu können, muss der Bilanzanalyst somit zwingend die – im Vergleich zu „normalen“ Wirtschaftsunternehmen teils erheblichen – Besonderheiten in den Abschlüssen der Profifußballclubs berücksichtigen. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, ebenjene Spezifika zu erörtern und damit die umfangreiche allgemeine Literatur zur Bilanzanalyse zu ergänzen. 285 ‑ 295, DK1230824
AG: Wirksamkeit eines vom Aufsichtsrat auf unzureichender Informationsgrundlage gefassten Beschlusses – Zuständigkeit für den Abschluss eines Beratervertrags
OLG München, Beschluss vom 12.1.2017 – 23 U 3582/16
296 ‑ 300, DK1232059
Zur gerichtlichen Bestellung eines Aufsichtsratsmitglieds einer mitbestimmten AG bei konkurrierenden Vorschlägen zweier Gewerkschaften
OLG Stuttgart, Beschluss vom 24.2.2017 – 20 W 8/16
301 ‑ 305, DK1233190
BFH, Urteil vom 6.12.2016 – I R 79/15
306 ‑ 308, DK1235939
Verminderung der zugerechneten vGA – Veranlassung der vGA durch das Gesellschaftsverhältnis
FG Münster, Urteil vom 7.12.2016 – 13 K 4037/13 K,F
308 ‑ 320, DK1237288
Webangebote der Verlagsgruppe HandelsblattHandelsblattWirtschaftsWochekarriere.deabsatzwirtschaftDER KONZERNKoR IFRSCORPORATE FINANCEWirtschaft und WettbewerbOrganisationsEntwicklungchangement!DATENSCHUTZ-BERATERDer AufsichtsratDER BETRIEB WirtschaftsprüferPartnerangeboteCreditreform MagazinVDI NachrichtenDUB UnternehmensnachfolgeZusatz-Servicesbellevue-ferienhaus.deboatoon.comkoffer.debellevue.debellevue-kreuzfahrten.de Website: Konzeption, Design und technische Implementierung von reality bytes

References: § 93
 § 43
 § 266
 § 37
 § 37
 § 37
 § 37