Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/4-zugige-grundschule-im-rosenpark-werneuchen-97757
Timestamp: 2019-10-16 02:13:32+00:00

Document:
Ergebnis: 4-zügigen Grundschule „Im Rosenpark“, Werneuchen
3. Preis: Tusker Ströhle Freie Architekten BDA, Stuttgart
2. Preis: Weinmiller Großmann Architekten PartGmbB, Berlin
Anerkennung: PETZI PETZI Architekten PartGmbB, Oranienburg
Anerkennung: Anne Lampen Architekten GmbH, Berlin
4-zügige Grundschule „Im Rosenpark“	, Werneuchen/ Deutschland
wa-2026372
Weinmiller Großmann Architekten PartGmbB, Berlin
Tusker Ströhle Freie Architekten BDA, Stuttgart
Anne Lampen Architekten GmbH, Berlin
Nicht offener Realisierungswettbewerb (nach RPW 2013 und VgV 2016) mit vorgeschaltetem EU-weiten Teilnahmeverfahren
Winking Froh Architekten GmbH, Berlin
studioinges Architektur und Städtebau BDA, Berlin
Hobusch + Kuppardt Architekten GbR, Leipzig
Translocal Architecture GmbH, Dresden
ama_architekturbüro, Burghausen
Anne Lampen Architekten GmbH, Berlin mit Villén Pahmeier Architekten, Berlin
Döllinger Architekten, Bernau bei Berlin
Petzi + Petzi, Architekten PartGmbB, Oranienburg
Kersten + Kopp Architekten GmbH, Berlin
Numrich Albrecht Klumpp, NAK, Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
Mola architekten GmbH BDA, Berlin
Die Stadt Werneuchen beabsichtigt die Durchführung eines Realisierungswettbewerbs nach RPW 2013 für den Neubau einer 4-zügigen Grundschule „Im Rosenpark“ mit Mensa / Aula (Essensversorgung, Ausgabeküche) nördlich angrenzend an das bestehende, denkmalgeschützte Schul-/ Hortgebäude. Der Neubau soll auf dem bestehenden und auf dem für den Neubau erweiterten Schulareal entwickelt werden. Die Ausloberin erwartet gestalterisch und funktional hochwertige Entwürfe für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Neubau.
Werneuchen liegt östlich von Berlin, im Landkreis Barnim, Bundesland Brandenburg. Durch die Nähe zum nordöstlichen Berliner Stadtrand, der günstigen Verkehrsanbindung (BAB 10, BAB 11, Busse und Bahn) und der guten sozialen Infrastruktur, erfährt die Stadt u.a. als Wohnort steigende Beliebtheit.
Das Schulgrundstück bzw. das Schulgebäude gehört zum ehemaligen Areal der Jagdfliegerschule Werneuchen (Ausbildungsplatz der Luftwaffe ab 1935/1937) zu dem u. a. Lehr-, Mannschaftsgebäude, Offizierskasino, Flugzeughallen und das Flugleitgebäude mit Tower gehörten. Das derzeit als Grundschule genutzte Gebäude war ursprünglich das Seminargebäude der Jagdfliegerschule. Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz.
Die bestehende Grundschule „Im Rosenpark“, die auch den Hort einschließt (überwiegend Doppelnutzung von Klassenräumen), kann die zukünftig zu erwartenden SchülerInnen nicht mehr aufnehmen. Das bestehende Schulgebäude ist bereits stark ausgenutzt und bietet keine Kapazitätsreserven. Aufgrund der bisher angestiegenen SchülerInnen- und Hortkinderzahlen wurden bereits Container aufgestellt.
Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude soll nach Fertigstellung des neuen Schulgebäudes überwiegend durch den Hort genutzt werden. Entsprechende Umplanungen für das Bestandsgebäude sind nicht Gegenstand des Wettbewerbes.
Die Schulfreiflächen auf dem bestehenden Areal wurden in den letzten Jahren neu gestaltet. Es bestehen vielseitige Aufenthaltsangebote, so dass im Zuge der Neuplanungen überwiegend Anpassungen vorgenommen werden müssen (Vorbereiche, Fahrrad-, 10 Pkw-Stellplätze, Wege, Zu-/Umfahrten).
Dem Wettbewerb liegt ein abgestimmtes Raum- und Funktionsprogramm für den Neubau des / der Gebäude(s) zugrunde. Dieses geht von einer Bruttogrundfläche (BGF) von rd. 5 600 m2 für die Grundschule aus (inkl. Mensa / Aula / Küche). Das gesamte Schulgrundstück hat eine Größe von rd. 1,7 ha.
Die Kosten für den Neubau der Grundschule wurden für die KG 300 – 400 auf rd. 11,3 Mio. EUR und für die Anpassung / Neugestaltung von Freiflächen auf rd. 700 000 EUR geschätzt. Das Projektbudget ist auf rd. 12 Mio. EUR (KG 300 – 500) begrenzt.
Prof. Dipl.-Ing. Angela Mensing de-Jong, Architektin, TU Dresden (Vorsitz)
Prof. Dipl.-Ing. Claudia Schulte, Architektin, Hochschule Neubrandenburg
Dr.-Ing. Anke Schettler, Architektin, Weimar
Dipl.-Ing. Philipp Jamme, Architekt, Potsdam
Dipl.-Ing. Dirk Bopst, Architekt, Potsdam
Dipl.-Ing. Carl Schagemann, Architekt, Potsdam
Burkhard Horn, Bürgermeister der Stadt Werneuchen
Heike Hansch, Schulleiterin der Grundschule „Im Rosenpark“
Anka Sachse, Stellvertr. Schulleiterin der Grundschule „Im Rosenpark“
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin, mit dem ersten Preisträger die Vertragsverhandlungen
zwecks Beauftragung unter Würdigung der Beurteilung des Preisgerichts aufzunehmen.
19/04/2019 S78 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Werneuchen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2019/S 078-187902
Realisierungswettbewerb Neubau einer 4-zügigen Grundschule „Im Rosenpark“, Stadt Werneuchen. Nicht offener Wettbewerb nach RPW 2013 und VgV 2016
Kontaktstelle(n): Stadtverwaltung, Sachgebiet Bauverwaltung, Frau Hupfer
Telefon: +49 3339881634
E-Mail: hupfer@werneuchen.de
Hauptadresse: www.werneuchen-barnim.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.gruppeplanwerk.de/Aktuell
Uhlandstraße 97, 6.OG
Kontaktstelle(n): Gruppe Planwerk
E-Mail: wb-werneuchen@gruppeplanwerk.de
Uhlandstraße 97, 6. OG
Realisierungswettbewerb Neubau einer 4-zügigen Grundschule „Im Rosenpark“, Stadt Werneuchen. Nicht offener Wettbewerb (nach RPW 2013 und VgV 2016) mit vorgeschaltetem EU-weiten Teilnahmeverfahren
Die Schulfreiflächen auf dem bestehenden Areal wurden in den letzten Jahren neu gestaltet. Es bestehen vielseitige Aufenthaltsangebote, so dass im Zuge der Neuplanungen überwiegend Anpassungen vorgenommen werden müssen (Vorbereiche, Fahrrad-, 10 Pkw-Stellplätze, Wege, Zu- / Umfahrten).
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) zugrunde.
Der Wettbewerb wird entsprechend der VgV 2016 mit vorgeschaltetem EU-weiten Teilnahmewettbewerb für insgesamt 15 Teilnehmer durchgeführt.
Die Brandenburgische Architektenkammer wirkt beratend mit. Die Registrierung ist angefragt, mit der Registrierung wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen der RPW entsprechen. Die besonderen Bestimmungen für öffentliche Auftraggeber (RPW 2013, § 9) sind anzuwenden.
Für die Bearbeitung des Wettbewerbes ist ein Zeitraum von etwa 11 Wochen vorgesehen (voraussichtlich von der 22. KW 2019 bis zur 33. KW 2019).
Am Wettbewerb werden insgesamt 15 Wettbewerbsteilnehmer beteiligt, davon werden durch die Ausloberin vorab 5 Büros gesetzt. Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) und ergänzender Abkommen.
Der Wettbewerb richtet sich an Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure. Es wird empfohlen einen Energie- / TGA-Planer beratend einzubeziehen.
Es sollen Referenzen in der hochbaulichen Planung und Realisierung von Vorhaben nachgewiesen werden. Vom Architekten / bauvorlageberechtigtem Ingenieur müssen zwei Referenzen für Hochbauprojekte (aus den Bereichen Soziale Infrastruktur / Bildung / Kultur / öffentliche Verwaltung / Dienstleistungen) benannt werden. Die Referenzen müssen innerhalb der letzten 8 Jahre fertiggestellt worden sein (nach dem 16.04.2011 abgeschlossen sein). Es sind ausschließlich Projekte zu benennen, die unter eigenem Namen verfasst wurden.
Bei den Referenzen sind folgende Kriterien zu erfüllen:
Kriterium 1: Für mindestens eines der Referenzprojekte müssen die Leistungsphasen 2 – 8 im Sinne der HOAI 2013 erbracht worden sein.
Kriterium 2: Mindestens eines der beiden Referenzprojekte muss mit Nettobaukosten mind. 2.500.000 EUR (KG 300, 400) umgesetzt worden sein.
Kriterium 3: Mindestens eines der beiden Referenzprojekte muss sich mit Gebäuden der Sozialen Infrastruktur (Schule, Hort, Kita, Jugend) befasst haben.
III.1.1) Für die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb sind die vorbereiteten Bewerbungsformulare zu verwenden, die digital unter www.gruppeplanwerk.de/Aktuell herunter geladen werden. Einzureichen sind:
Vollständig ausgefülltes Bewerberformular (Angaben Bewerber, Referenzen, Eigenerklärungen nach § 123, 124 GWB, zu § 45, § 73 VgV, sowie Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung (§ 44 VgV bzw. VgV §75 (1), (2), (3)), der der Bewerbung als Anhang/Kopie anzufügen ist. Nicht deutschsprachige Nachweise sind mit einer beglaubigten Übersetzung beizulegen. Ist im Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, welcher durch eine deutsche Architektenkammer anerkannt wird.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der Ausloberin. Zusätzlich eingereichte Unterlagen werden zur Zulassung der Bewerbung nicht herangezogen.
Darüber hinaus wird gem. VgV 2016 über die zu erbringenden Nachweise und Eigenerklärungen sowie über Zuschlagskriterien (grobe Bewertungsmatrix) für ein Verhandlungsverfahren nach dem Wettbewerb informiert.
Bewerbungsformular und geforderte Nachweise müssen vollständig ausgefüllt und original unterschrieben bis spätestens zum 20.05.2019 um 17.00 Uhr (nicht anonym) vorliegen: digital bei wb-werneuchen@gruppeplanwerk.de oder in Papierform bei GRUPPE PLANWERK GP Planwerk GmbH, Uhlandstraße 97, 10715 Berlin (Umschlag mit Hinweis WB-Grundschule Werneuchen).
Fehlende Unterlagen werden nicht nachgefordert und führen zum Ausschluss der Bewerbung. Die Bewerber haben die Rechtzeitigkeit der Einlieferung sicherzustellen. Bewerbungsunterlagen, die nach der Frist eingehen, können beim weiteren Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden. Ist nach Prüfung der Eignungskriterien die Anzahl der Bewerber, welche die Kriterien erfüllen, größer als die benannte maximale Zahl der Teilnehmer am Wettbewerbsverfahren, werden die Teilnehmer per Losentscheid ermittelt. Die ausgewählten Teilnehmer werden per E-Mail benachrichtigt und haben ihre Teilnahme am Wettbewerb innerhalb von 2 Werktagen zu bestätigen.
Fragen zum Bewerberverfahren können nur schriftlich per E-Mail gestellt werden an: wb-werneuchen@gruppeplanwerk.de. Damit alle Bewerber bzw. Teilnehmer über den gleichen Informationsstand verfügen, werden die Fragen und Antworten (anonymisiert) unter www.gruppeplanwerk.de/Aktuell/ veröffentlicht.
Der Wettbewerb richtet sich an Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure.
Kersten + Kopp Architekten GmbH, Berlin; Mola Architekten GmbH, Berlin; Numrich Albrecht Klumpp, NAK, Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin; Döllinger Architekten, Bernau bei Berlin; PETZI + PETZI Architekten PartGmbB, Oranienburg
Die Bewertung der Wettbewerbsarbeiten erfolgt nach wettbewerbskonformen Kriterien. Die eingereichten Arbeiten werden u. a. anhand folgender Kriterien geprüft:
Städtebauliches und architektonisches Gesamtkonzept;
Einbindung in die Umgebung mit den denkmalgeschützten Bebauungen
Stadträumlich-gestalterische Qualität des Gesamtensembles;
Funktionalität und Raumprogramm;
Architektur, Gestaltung;
Nachhaltigkeit, Gebäudekonzept / energetisches Gesamtkonzept
Freiraum, Verkehr und Erschließung
Flexibilität für Nutzungsänderungen beim Schulneubau
Einhaltung Planungs- und Baurecht / Vorschriften / Richtlinien
Flexibilität für Nutzungsänderungen Einhaltung Planungs- und Baurecht / Vorschriften / Richtlinien.
Die vollständige Bekanntgabe der zur Beurteilung angewandten Kriterien erfolgt im Auslobungstext.
Als Wettbewerbssumme werden von der Ausloberin (Stadt Werneuchen) für die besten Arbeiten, Preise und Anerkennungen in Höhe von insgesamt 85.000 EUR zur Verfügung gestellt. Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis des §35 HOAI (i. d. Fassung v. 25.4.2013) ermittelt.
Die Aufteilung der Summe für die zu vergebenden Preise und Anerkennungen ist wie folgt vorgesehen:
3. Preis 18 000 EUR, 2 Anerkennungen je 5 000 EUR
Prof. Dipl.-Ing. Angela Mensing-de Jong, Architektin, HTW Dresden;
Dipl.-Ing. Philipp Jamme, Architekt BDA, Potsdam
Dipl.-Ing. Dirk Bobst, Architekt, Potsdam
Zu IV.3.5
Dipl.-Ing. Uwe Wittig, Architekt, Cottbus
Bürgermeister der Stadt Werneuchen
VertreterIn Schulleitung Grundschule „Im Rosenpark“
Mitglied Fraktionen
Stellvertretende(r) Bürgermeister,
Dipl.-Ing. Silke Hupfer, Stadtverwaltung Werneuchen
Dr. Wera Groß, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM)
Dipl.-Ing. (FH) Stefan Gust, Hoch- / Tiefbau / Gebäudemanagement
Zu Preisgericht und weiterer Beauftragung:
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts mit dem/der ersten PreisträgerIn in Verhandlungen treten, mit dem Ziel, zunächst die weiteren Planungsleistungen bis Leistungsphase 4 gemäß §35 zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Sollte die Ausloberin aus wichtigem Grund von der Empfehlung des Preisgerichtes abweichen wollen, wird sie ein Verhandlungsverfahren nach §14 Abs. 4 Nr. 8 VgV mit allen PreisträgerInnen durchführen.
Die Beauftragung erfolgt unter Vorbehalt, dass die Maßnahme innerhalb des vorgesehenen Kostenrahmens liegt, und die Finanzierung gesichert ist. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, optional werden die Leistungsphasen 5 bis 9 beauftragt.
Fristende für den Eingang der Teilnahmeanträge: 20.5.2019 bis 17.00 Uhr;
Auswahl- und Losverfahren: 21. KW 2019;
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen: 22. KW 2019;
Preisrichtervorbesprechung / Rückfragekolloquium: 24. / 25. KW 2019;
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten bis: 33. KW
Preisgerichtssitzung: vorauss. 39. KW 2019.
mwe.brandenburg.de
E-Mail: beatrice.gruenberg@mwe.brandenburg.deInternet-Adresse: mwe.brandenburg.de

References: § 9
 § 123
 § 45
 § 73
 §75
 § 7
 §35
 §35
 §14