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Timestamp: 2019-06-27 07:30:22+00:00

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BGH, 25.01.1971 - AnwZ (B) 16/70 - dejure.org
BGH, 25.01.1971 - AnwZ (B) 16/70
https://dejure.org/1971,340
BGH, 25.01.1971 - AnwZ (B) 16/70 (https://dejure.org/1971,340)
BGH, Entscheidung vom 25.01.1971 - AnwZ (B) 16/70 (https://dejure.org/1971,340)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 1971 - AnwZ (B) 16/70 (https://dejure.org/1971,340)
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BGHZ 55, 244
NJW 1971, 1041
Die Antragsgegnerin hätte die Beiträge ihrer Mitglieder nach den durch die notarielle Tätigkeit erzielten Einkünfte bemessen und damit dem sozialen Gedanken Rechnung tragen können (vgl. BGHZ 55, 244, 245 f unter Hinweis auf die erheblichen praktischen Schwierigkeiten dieser Lösung; Senatsbeschluß vom 4. Dezember 1989 - NotZ 4-15/89; BVerwG Buchholz 430.3 Nr. 11; BVerwG Buchholz 451.30 Nr. 7; OVG Koblenz NJW 1977, 2129, 2131; auch die Begründung der Bundesregierung zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung der Bundesnotarordnung, BT-Ds. 8/2782 S. 12).
Die Antragsgegnerin ist dazu aber nicht von Rechts wegen gehalten (vgl. BVerfGE 52, 256, 263 [BVerfG 16.10.1979 - 1 BvR 124/71]; BGHZ 55, 244, 246;… Senatsbeschlüsse vom 16. Februar 1987 - NotZ 19/86 = BGHR BNotO § 71 Abs. 4 Nr. 1 Beitragsbemessung l; vom 4. Dezember 1989 - NotZ 4-15/89; BVerwG Buchholz 430.l Nr. 12; 451.30 Nr. 7; VGH Stuttgart AnwBl. 1958, 118, 120; auch OLG Frankfurt DNotZ 1977, 124, 125).
Eine solche Verfahrensweise liegt vielmehr im Interesse einer möglichst einfach und übersichtlich zu handhabenden Beitragsordnung und erspart umfangreiche und zeitraubende Prüfungen (vgl. BVerwG Buchholz 418.00 Nr. 23; auch BVerfGE 9, 20, 31 f; 52, 256, 263 [BVerfG 16.10.1979 - 1 BvR 124/71]; 63, 119, 128; BGHZ 55, 244, 246; OVG Münster NJW 1990, 592, 595).
Die Antragsgegnerin ist dazu aber nicht von Rechts wegen gehalten (vgl. BVerfGE 52, 256, 263 [BVerfG 16.10.1979 - 1 BvR 124/71]; BGHZ 55, 244, 246;… Senatsbeschlüsse vom 16. Februar 1987 - NotZ 19/86 = BGHR BNotO § 71 Abs. 4 Nr. 1 Beitragsbemessung 1; vom 4. Dezember 1989 - NotZ 4-15/89; BVerwG Buchholz 430.1 Nr. 12; 451.30 Nr. 7; VGH Stuttgart AnwBl. 1958, 118, 120; auch OLG Frankfurt DNotZ 1977, 124, 125).
Die Antragsgegnerin ist dazu aber nicht von Rechts wegen gehalten (vgl. BVerfGE 52, 256, 263; BGHZ 55, 244, 246;… Senatsbeschlüsse vom 16. Februar 1987 - NotZ 19/86 = BGHR BNotO § 71 Abs. 4 Nr. 1 Beitragsbemessung 1; vom 4. Dezember 1989 - NotZ 4-15/89; BVerwG Buchholz 430.1 Nr. 12; 451.30 Nr. 7; VGH Stuttgart AnwBl. 1958, 118, 120; auch OLG Frankfurt DNotZ 1977, 124, 125).
Eine solche Verfahrensweise liegt vielmehr im Interesse einer möglichst einfach und übersichtlich zu handhabenden Beitragsordnung und erspart umfangreiche und zeitraubende Prüfungen (vgl. BVerwG Buchholz 418.00 Nr. 23; auch BVerfGE 9, 20, 31 f; 52, 256, 263; 63, 119, 128; BGHZ 55, 244, 246; OVG Münster NJW 1990, 592, 595).
Die gewählte Bemessungsgrundlage muß dann aber gewährleisten, daß ungerechtfertigte Belastungen vermieden werden (vgl. BGHZ 55, 244, 245).
Durch die Festsetzung des Kammerbeitrags für das Jahr 2013 ergeben sich unmittelbare Auswirkungen auf die Leistungspflichten des Klägers gegenüber der Beklagten, sodass eine Beeinträchtigung der subjektiven Rechte des Klägers möglich erscheint, wenn die Höhe des festgesetzten Kammerbeitrag unrechtmäßig ist (vgl. dazu BGH v. 25.1.1971 - AnwZ (B) 16/70;… juris Rn. 5;… BGH v. 17.05.1976 - AnwZ (B) 39/75, juris Rn. 19; AnwGH Berlin v. 2.12.1999.
(BGH v. 25.01.1971 -AnwZ (B) 16/70, juris Rn. 6; Hartung, in: Henssler/Prütting, BRAO, 3. Aufl. 2010.
a) Eine Befugnis des Mitglieds, sich mit einem Antrag gemäß § 90 Abs. 1 BRAO gegen Beschlüsse der Kammerversammlung zu wenden, ist in der Rechtsprechung bisher vor allem in Fällen bejaht worden, in denen dem angegriffenen Beschluß unmittelbare Auswirkungen auf Leistungspflichten des Mitglieds gegenüber der Kammer zukam (BGHZ 35, 292 ff. - Erhebung einer Umlage - BGH, Beschluß vom 25. Januar 1971 - AnwZ (B) 16/70 - EGE XI, 41 - Festsetzung des Kammerbeitrags - BGHZ 66, 297 ff. - Gewährung von Zuschüssen mit Erhöhung des Kammerbeitrags - EGH Berlin, BRAK-Mitt. 1986, 230 - Änderung der Sterbegeldregelung -).
Da es seit langem zwar nicht allenthalben, aber doch vielerorts üblich ist, bei der Erhebung von Kammerbeiträgen die Kammerangehörigen je nach der Art ihrer Berufstätigkeit in Beitragsgruppen einzuteilen und innerhalb dieser Gruppen nach Einkünften abgestufte Beiträge zu erheben (vgl. hierzu auch BVerwG, Beschluß vom 25. Juni 1989 - 1 B 109/89 - NJW 1990, 786; BGH, Beschluß vom 25. Januar 1971 - AnwZ (B) 16/70 - NJW 1971, 1041), ermächtigt § 13 Bln KaG auch dazu, Auskünfte über das erzielte Einkommen einzuholen, falls ein einkommensabhängiger Kammerbeitrag erhoben wird.
Vielmehr ist in der Rspr. des BVerwG und des BGH, der der Senat folgt, anerkannt, dass Dif- ferenzierungen etwa nach der Höhe der beruflichen Einkünfte vorgenommen werden können (vgl. etwa BGHZ 55, 244;… BVerwG a.a.O.).
d) Die Entscheidung des BGH in BGHZ 55, 244 steht der hier vertretenen Auffassung nicht entgegen.
AGH Frankfurt/Main, 02.10.2008 - 2 AGH 23/07
Beitragsordnung einer Rechtsanwaltskammer: Grundsätze der Ausgestaltung; …

References: § 71
 § 71
 § 71
 BGH 
 BGH 
 § 90
 § 13
 BGH