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Timestamp: 2019-10-21 21:49:41+00:00

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Rechtsprechung: NZM 2002, 171 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BayObLG, 13.12.2001 | BayObLG, 08.03.2001
https://dejure.org/2001,526
BGH, 06.12.2001 - III ZR 296/00 (https://dejure.org/2001,526)
BGH, Entscheidung vom 06.12.2001 - III ZR 296/00 (https://dejure.org/2001,526)
BGH, Entscheidung vom 06. Dezember 2001 - III ZR 296/00 (https://dejure.org/2001,526)
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BGB §§ 652 Abs. 1 Satz 1, 653 Abs. 2, 154 Abs. 1 Satz 1
Zustandekommen eines (Makler)Vertrags bei fehlender Einigung über das Entgelt: Widerlegung der Vermutung aus § 154 I BGB (offener Dissens); protestatio facto contraria und Vergütung nach § 653 II BGB
Kaufinteressent - Provision - Maklervergütung - Provisionshöhe
Vorliegen eines entgeltlichen Maklervertrages, auch bei fehlender Einigung über Provisionshöhe
Maklervergütung, - bei Inanspruchnahme der Leistungen
Zur Frage, ob ein Kaufinteressent, der in Kenntnis eines eindeutigen Provisionsverlangens Maklerdienste in Anspruch genommen hat, eine Maklervergütung schuldet
§§ 154, 652, 653 BGB
Maklerprovision/offener Einigungsmangel
BGB § 652 Abs. 1 Satz 1, § 154 Abs. 1 Satz 1, § 653 Abs. 2
Anspruch auf Maklerprovision auch bei noch zu vereinbarender Provisionshöhe
Schuldrecht BT, Provisionspflicht des Kaufinteressenten bei Inanspruchnahme von Maklerdiensten
Fehlende Einigung über Provisionshöhe: Maklervertrag zustande gekommen? (IBR 2002, 110)
NJW 2002, 817
MDR 2002, 447
NZM 2002, 171
ZMR 2002, 361
NJ 2002, 314
VersR 2002, 185
WM 2002, 243
Zwar weist die Beklagte zu Recht darauf hin, dass ein Makler, der sein Wissen ohne eindeutiges Provisionsverlangen oder zeitgleich mit dem Provisionsverlangen vorzeitig preisgibt, auf eigenes Risiko handelt und allein (ohne weitere Maklerleistungen) die Ausnutzung dieses Wissens durch den Kunden keinen Provisionsanspruch des Maklers begründet (vgl. nur BGH, Urteil vom 25. September 1985 - IVa ZR 22/84, NJW 1986, 177, 178; Senat, Urteil vom 6. Dezember 2001 - III ZR 296/00, NJW 2001, 817, 818;… MüKoBGB/Roth, 6. Aufl., § 652 Rn. 50 mwN).
BGH, 03.05.2012 - III ZR 62/11
Maklervertrag: Voraussetzungen eines eindeutigen Provisionsverlangens eines …
Ein Kaufinteressent, der in Kenntnis des eindeutigen Provisionsverlangens, beispielsweise in einem ihm übersandten Objektnachweis oder Exposé, die Dienste des Maklers in Anspruch nimmt, gibt damit grundsätzlich in schlüssiger Weise zu erkennen, dass er den in dem Provisionsbegehren liegenden Antrag auf Abschluss eines Maklervertrags annehmen will (ständige Rspr.;… vgl. Senatsurteile vom 16. November 2006, aaO, Rn. 13, vom 6. Dezember 2001 - III ZR 296/00, NJW 2002, 817, sowie vom 17. September 1998 - III ZR 174/97, NJW-RR 1999, 361, 362).
BGH, 16.11.2006 - III ZR 57/06
Anforderungen an das Provisionsverlangen eines Maklers
Ein Kaufinteressent, der in Kenntnis des eindeutigen Provisionsverlangens die Dienste des Maklers in Anspruch nimmt, gibt damit grundsätzlich in schlüssiger Weise zu erkennen, dass er den in dem Provisionsbegehren liegenden Antrag auf Abschluss eines Maklervertrages annehmen will (st. Rspr.; vgl. nur Senatsurteile vom 6. Dezember 2001 - III ZR 296/00 - NJW 2002, 817 und vom 17. September 1998 - III ZR 174/97 - NJW-RR 1999, 361).
BGH, 22.09.2005 - III ZR 393/04
Zustandekommen eines Maklervertrages
Ohne weiteres braucht der Kaufinteressent in einem solchen Fall nicht damit zu rechnen, dass der Makler auch von ihm eine Provision erwartet (BGHZ 95, 393, 395; BGH, Urteile vom 2. Juli 1986 - IVa ZR 246/84 - NJW-RR 1986, 1496, 1497 = WM 1986, 1390, 1391; vom 4. Oktober 1995 - IV ZR 163/94 - NJW-RR 1996, 114; Senatsurteile vom 20. Juni 1996 - III ZR 219/95 - NJW-RR 1996, 1459; vom 17. September 1998 - III ZR 174/97 - NJW-RR 1999, 361, 362; vom 6. Dezember 2001 - III ZR 296/00 - NJW 2002, 817 und vom 11. April 2002 - III ZR 37/01 - NJW 2002, 1945 = ZIP 2002, 1091, 1092).
Ein Kaufinteressent, der in Kenntnis des eindeutigen Provisionsverlangens die Dienste des Maklers in Anspruch nimmt, gibt damit grundsätzlich in schlüssiger Weise zu erkennen, dass er den in dem Provisionsbegehren liegenden Antrag auf Abschluss eines Maklervertrags annehmen will (BGH, Urteil vom 6. Dezember 2001 - III ZR 296/00, NJW 2002, 817;… Urteil vom 16. November 2006 - III ZR 57/06, NJW-RR 2007, 400 Rn. 13).
Oder anders ausgedrückt - durch das tatsächliche Verhalten wird die Geltendmachung einer anderweitigen Auslegung verwirkt (vgl BGH, Urteil vom 2. Juli 1986 - IVa ZR 246/84 -, WM 1986, 1390; vgl auch Urteil vom 6. Dezember 2001 - III ZR 296/00 -, NJW 2002, 817).
BGH, 11.04.2002 - III ZR 37/01
Tut er dies, so begründet der Umstand, daß er sich gleichwohl die Dienste des Maklers gefallen läßt, keine Provisionspflicht, insbesondere setzt er sich mit diesem tatsächlichen Verhalten nicht in Widerspruch zu seiner ablehnenden Erklärung (Senatsurteil vom 6. Dezember 2001 - III ZR 296/00 - NJW 2002, 817 m.w.N.).
OLG Köln, 07.10.2003 - 24 U 117/03
Zustandekommen eines Maklervertrags, wenn der Interessent keine Provision zahlen …
Der Abschluss eines Maklervertrages ist dann anzunehmen, wenn der Interessent in Kenntnis eines eindeutigen Provisionsverlangens Maklerdienste entgegennimmt (BGH NJW 2002, 817 und 1945;… Palandt-Sprau § 652 Rn. 4 jew. m. w. N.).
Darf der Interessent davon ausgehen, dass der Makler von der anderen Seite beauftragt worden ist, so rechtfertigt allein der Umstand, dass es sich um einen gewerbsmäßigen Makler handelt, nicht die Annahme eines Maklervertrages mit dem Interessenten (vgl. BGHZ 95, 393, 395; NJW-RR 1996, 114 und 1945; NJW 2002, 817 und 1945).
Dies gilt jedoch nicht, wenn der Interessent zu erkennen gibt, dass er keine Provision zahlen wolle (BGHZ 95, 393, 396; NJW 1981, 279, 280; NJW-RR 1986, 1496, 1497; NJW-RR 1996, 114 und 1496; NJW 2002, 817 und 1945;… Staudinger-Reuter a.aO.).
LG Düsseldorf, 22.07.2010 - 10 O 44/06
Entgegennahme von Maklerdiensten durch den Interessenten in Kenntnis eines …
Der Abschluss eines Maklervertrages ist jedoch ausgeschlossen, wenn der Interessent zu erkennen gibt, dass er keine Provision zahlen will (BGHZ 95, 393, 396; NJW 1981, 279, 280; NJW-RR 1986, 1496, 1497; NJW-RR 1996, 114 und 1496; NJW 2002, 817 und 1945).
OLG Stuttgart, 23.12.2009 - 3 U 126/09
Maklervertrag: Konkludenter Vertragsabschluss; Bemessung der Maklervergütung bei …
Denn dadurch gibt er zweifelsfrei zu erkennen, dass er das Tätigwerden des Maklers gerade nicht im Rahmen eines Maklervertrages mit Provisionspflicht wünscht (BGH NJW 2002, 817).
Honoraransprüche eines Architekten
KG, 28.04.2011 - 23 U 33/11
Sozietätsvertrag: Einrede des Schiedsvertrages bei nicht gesondert …
OLG Karlsruhe, 21.08.2008 - 17 U 334/08
Anspruch einer Bank auf Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung wegen …
OLG Stuttgart, 30.01.2003 - 2 U 49/00
VOB-Vertrag über Erdaushubarbeiten: Risikoverteilung bzgl des sog. …
OLG Düsseldorf, 07.06.2011 - 24 U 149/10
Vereinbarung der Betriebskostenpauschale auch konkludent möglich!
LG Magdeburg, 20.01.2012 - 5 O 1467/11
LG Köln, 28.02.2017 - 21 O 565/16
Rückzahlungsanspruch der Maklerprovision bei Nebenpflichtverletzung des Maklers
LG Düsseldorf, 23.10.2015 - 22 O 289/14
Zahlungsanspruch eines Maklers auf Maklerprovision durch Abschluss eines …
OLG Hamburg, 02.03.2012 - 4 U 97/11
Maklervertrag: Konkludenter Abschluss trotz Vorkenntnis des Kunden
LG Hamburg, 29.06.2011 - 316 O 7/11
Aufgrund eines Maklervertrags entsteht die Verpflichtung zur Zahlung eines …
LG Münster, 18.01.2013 - 23 O 45/12
Auskunftsansprüche im Rahmen der Berechnung von Vermittlungsprovisionen für …
OLG Düsseldorf, 09.02.2007 - 7 U 156/06
OLG Düsseldorf, 30.11.2012 - 22 U 126/12
OLG Brandenburg, 22.10.2003 - 13 U 127/00
https://dejure.org/2001,3959
BayObLG, 13.12.2001 - 2Z BR 156/01 (https://dejure.org/2001,3959)
BayObLG, Entscheidung vom 13.12.2001 - 2Z BR 156/01 (https://dejure.org/2001,3959)
BayObLG, Entscheidung vom 13. Dezember 2001 - 2Z BR 156/01 (https://dejure.org/2001,3959)
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Hausordnung mit Verpflichtung des Verwalters zur gerichtlichen Ahndung; Verwalterhaftung; verschuldensunabhängige Verursacherhaftung
§ 23 Abs. 4 WEG; § 276 BGB
Nichtigkeit der Hausordnung einer Eigentümergemeinschaft
WEG § 23 Abs. 4; BGB § 276
WEG-Hausordnung - Nichtigkeit und Unbestimmtheit
Wohnungseigentum; Hausordnung; Fehlende Bestimmtheit; Für ungültig erklären; Hausverwalter
AG Nürnberg - 1 UR II 165/01
LG Nürnberg-Fürth - 14 T 5268/01
ZMR 2002, 526
Insoweit kann die Beantwortung der Frage dahinstehen, ob ein Verstoß gegen das Bestimmtheitsgebot überhaupt zur Nichtigkeit der Beschlüsse führt, ob diese Folge im Falle der Unbestimmtheit überhaupt anzunehmen ist (hiergegen wohl etwa KG, Beschl. v. 20. Okt. 1999 - 24 W 9855/98, NZM 2000, 511; BayOblG, Beschl. v. 13. Dez. 2001 - 2Z BR 156/01, NZM 2002, 171 und OLG Düsseldorf, Beschl. v. 14. Okt. 1998 - 3 Wx 169/98, NZM 1999, 267) oder weil eine durchführbare Regelung vorliegend noch erkennbar ist (vgl. BayObLG, Beschl. v. 24. Nov. 2004 - 2 Z BR 156/04, ZMR 2005, 639;… Merle in Bärmann, Wohnungseigentumsgesetz, 11. Aufl. 2010, § 23 Rn. 148 m.w.N.).
Umstände außerhalb des protokollierten Beschlusses dürfen nur herangezogen werden, wenn sie nach den besonderen Verhältnissen des Einzelfalles für jedermann ohne weiteres erkennbar sind, z.B. weil sie sich aus dem - übrigen - Versammlungsprotokoll ergeben (BGHZ 139, 288/291 ff.; BayObLG WE 1991, 50; Beschluss vom 13.12.2001, 2Z BR 156/01).
BayObLG, 10.03.2004 - 2Z BR 16/04
Ungültigerklärung eines Rückbauverpflichtungsbeschlusses mangels inhaltlicher …
Dabei kann offen bleiben, ob der Beschluss wegen des genannten Mangels nichtig oder nur anfechtbar ist (für Anfechtbarkeit BayObLG NZM 2002, 171; für Nichtigkeit KG OLGZ 1981, 307 f.; offen gelassen von BayObLGZ 1989, 13/17).
1999 - 24 W 9855/98, NZM 2000, 511; BayOblG, Beschl. v. 13. Dez. 2001 - 2Z BR 156/01, NZM 2002, 171 und OLG Düsseldorf, Beschl. v. 14. Okt.
BayObLG, 08.03.2001 - 2Z BR 115/00
https://dejure.org/2001,5556
BayObLG, 08.03.2001 - 2Z BR 115/00 (https://dejure.org/2001,5556)
BayObLG, Entscheidung vom 08.03.2001 - 2Z BR 115/00 (https://dejure.org/2001,5556)
BayObLG, Entscheidung vom 08. März 2001 - 2Z BR 115/00 (https://dejure.org/2001,5556)
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Sofortige weitere Beschwerde; Wohnungseigentum; Abberufung eines Hausverwalters; Wiederbestellung; Wichtiger Grund; Vertrauensverhältnis
AG Hersbruck - UR II 9/00
LG Nürnberg-Fürth - 14 T 5525/00
NJW-RR 2001, 1669 (Ls.)
NZM 2002, 171 (Ls.)
ZMR 2001, 721
BayObLG, 13.12.2001 - 2Z BR 93/01
Anfechtbarkeit der Beschlüsse einer Wohnungseigentümerversammlung bei …
Nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. BayObLG ZMR 2000, 846, ZMR 2001, 721) entspricht es bereits dann in der Regel nicht ordnungsmäßiger Verwaltung, wenn der Mehrheitseigentümer mit seinem Stimmengewicht gegen den Willen der übrigen Wohnungseigentümer eine ihm nahestehende Person zur Verwalterin bestellt.
BayObLG, 20.03.2001 - 2Z BR 101/00
Die Bestellung des Verwalters verstößt gegen diese Grundsätze, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, der gegen die Wahl dieses Verwalters spricht (BayObLGZ 1997, 148/152; BayObLG Beschluss vom 7.3.2001, 2Z BR 115/00).
BayObLG, 19.12.2001 - 2Z BR 15/01
Wechsel der Besetzung des Beschwerdegerichts in Wohnungseigentumssachen - …
Im Einzelfall können diese Voraussetzungen auch bei der nachhaltigen Störung des Vertrauensverhältnisses nicht nur zu der Gesamtheit der Wohnungseigentümer, sondern auch zu einzelnen Wohnungseigentümern gegeben sein (BayObLGZ 1998, 310/312; BayObLG WuM 2001, 409).
AG Hamburg-Blankenese, 30.04.2008 - 539 C 2/08
Aus diesem Grunde hat die Rechtsprechung es zu Recht als wichtigen Grund für eine Abberufung des Verwalters angesehen, wenn der Verwalter Individualinteressen einzelner Wohnungseigentümer wahrnimmt ( BayObLG ZMR 2001, 722; OLG Saarbrücken ZMR 1998, 54 f.) oder gar als Bevollmächtigter gegen den oder die anderen Wohnungseigentümer im gerichtlichen Verfahren aufgetreten ist ( BayObLG NJW-RR 2001, 1669 [BayObLG 08.03.2001 - 2 Z BR 115/00] ).

References: § 154
 § 653
 § 652
 § 154
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