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Timestamp: 2018-03-17 14:37:40+00:00

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BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG (vormals: Concentio GmbH & Co. KG)-Miese Bilanz für die Anleger - Diebewertung
BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG (vormals: Concentio GmbH & Co. KG)-Miese Bilanz für die Anleger
BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG (vormals: Concentio GmbH & Co. KG) Neutraubling
JAHRESBERICHT zum 31. Dezember 2015 Bilanz zum 31.12.2015
1. Sachanlagen 0,00 0,00
2. Anschaffungsnebenkosten 0,00 0,00
3. Beteiligungen 3.187.189,23 0,00
4. Wertpapiere 0,00 0,00
5. Barmittel und Barmitteläquivalente
a) Täglich verfügbare Bankguthaben 7.632.019,84 0,00
b) kurzfristig liquide Anlagen 0,00 0,00
c) Andere 0,00 0,00
a) Forderungen aus der Bewirtschaftung 0,00 0,00
b) Forderungen an Beteiligungsgesellschaften 18.963,57 0,00
c) Zins- und Dividendenansprüche 0,00 0,00
d) Eingeforderte ausstehende Pflichteinlagen 0,00 0,00
e) Andere Forderungen 57.392,50 0,00
7. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
8. Aktive Rechnungsabgrenzung 0,00 0,00
Summe Aktiva 10.895.565,14 0,00
1. Rückstellungen 14.280,00 0,00
a) von Kreditinstituten 0,00 0,00
b) von Gesellschaftern 0,00 0,00
a) aus dem Erwerb von Investitionsgütern 0,00 0,00
b) aus anderen Lieferungen und Leistungen 58.199,79 0,00
c) aus der Rücknahme von Anteilen 0,00 0,00
a) gegenüber Gesellschaftern 16.416,13 0,00
b) aus Wertpapierleihegeschäften 0,00 0,00
c) aus Pensionsgeschäften 0,00 0,00
d) Andere 79.603,15 0,00
5. Passive Rechnungsabgrenzung 0,00 0,00
a) Kapitalanteile der Kommanditisten 11.608.000,00 0,00
b) Kapitalrücklage 580.400,00 0,00
c) Gewinnrücklage
aa) Gesetzliche Rücklage 0,00 0,00
bb) Rücklage für eigene Anteile 0,00 0,00
cc) Satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0,00
dd) Andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00
d) Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung 6.020,12 0,00
e) Gewinnvortrag/Verlustvortrag 0,00 0,00
f) Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -1.467.354,05 0,00
Summe Passiva 10.895.565,14 0,00
a) Zinsen und ähnliche Erträge 18.963,57 0,00
b) Sonstige betriebliche Erträge 128,34 0,00
Summe der Erträge 19.091,91 0,00
a) Verwaltungsvergütung -59.024,46 0,00
b) Verwahrstellenvergütung -3.349,15 0,00
c) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -14.280,00 0,00
d) Sonstige Aufwendungen -1.409.792,35 0,00
Summe der Aufwendungen -1.486.445,96 0,00
3. Ordentlicher Nettoertrag -1.467.354,05 0,00
a) Erträge aus der Neubewertung 6.020,12 0,00
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres 6.020,12 0,00
Ergebnis des Geschäftsjahres -1.461.333,93 0,00
Die BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling, (Concentio I KG) ist ein geschlossener inländischer Publikums-AIF im Sinne des § 1 Abs. 5 KAGB. Die Gesellschaft ist seit dem 28. März 2014 im Handelsregister A des Amtsgerichts Regensburg unter der Nummer HRA 8996 eingetragen.
Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des § 158 Satz 1 i.V.m. § 135 des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) i.V.m. den handelsrechtlichen Vorschriften des Ersten Unterabschnitts des Zweiten Abschnitts des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuches (HGB), d.h. nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und nach den Vorschriften der Verordnung über Inhalt, Umfang und Darstellung der Rechnungslegung von Sondervermögen, Investmentaktiengesellschaften und Investmentkommanditgesellschaften sowie über die Bewertung der zu dem Investmentvermögen gehörenden Vermögensgegenstände (KARBV) aufgestellt. § 264 Abs. 1 Satz 4, Abs. 3, 4 und § 264b HGB sind nicht anzuwenden. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 274a HGB wurden nicht in Anspruch genommen.
Die BVT Concentio I KG unterliegt als inländischer Publikums-AIF im Sinne des § 1 Abs. 5 KAGB i.V.m. § 2 KAGB den Vorschriften des KAGB, der KARBV und der delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013 (AIFM-VO). Folglich unterliegt die BVT Concentio I KG gemäß § 5 Abs. 1 KAGB der Aufsicht durch die BaFin.
Die Gliederung der Bilanz erfolgt entsprechend der Vorgaben des § 21 Abs. 4 KARBV in Staffelform, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend des § 22 Abs. 3 KARBV in Staffelform. Da es sich bei der BVT Concentio I KG um eine extern verwaltete Investmentkommanditgesellschaft handelt, verfügt diese nur über Investmentvermögen und generiert nur Aufwendungen und Erträge aus dieser Investmenttätigkeit.
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in Euro aufgestellt. Für die Bewertung des Investmentanlagevermögens gelten die Vorschriften der §§ 286 i.V.m. 168, 169 KAGB sowie der §§ 26 bis 34 KARBV. Die derigo GmbH & Co. KG (derigo KG) hat als externer Verwalter eine Bewertungsrichtlinie erstellt, die auf der AIFM-Richtlinie basiert und für die Gesellschaft Bewertungsverfahren und Grundsätze, die der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden sowie der Berechnung des Nettoinventarwertes zugrunde liegen, festlegt.
Die Gesellschaft wird in Anteile an anderen geschlossenen Alternative Investmentfonds (AIF) sowie Beteiligungen an Unternehmen und Objektgesellschaften investieren. Diese Anteile und Beteiligungen werden weder zum Handel an der Börse noch an einem organisierten Markt einbezogen sein, so dass gemäß § 168 Abs. 3 KAGB die Verkehrswerte zugrunde gelegt werden. Diese Verkehrswerte werden nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ermittelt. Die Gesellschaft verwendet als Datenbasis unter anderem die testierten Vermögensaufstellungen sowie den Jahresabschluss bzw. Jahresbericht. Das eingesetzte Bewertungsverfahren wird bei der derigo KG als Kapitalverwaltungsgesellschaft dokumentiert und in regelmäßigen Abständen auf dessen Angemessenheit überprüft.
Die erworbenen Beteiligungen werden zum Verkehrswert angesetzt. Entsprechend § 261 Abs. 6 KAGB und der Bewertungsrichtlinie der derigo KG wurde der Wert der Beteiligungen vor Erwerb von einem externen Gutachter in Euro ermittelt. Als Verkehrswert ist grundsätzlich der Wert zu Grunde zu legen, der sich bei sorgfältiger Einschätzung nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ergibt (§ 168 Abs. 3 KAGB i.V.m. § 28 Abs. 1 KARBV). Bei der Ermittlung des Verkehrswerts der Beteiligungen wurden zum Bilanzstichtag geprüfte Vermögensaufstellungen und Jahresabschlüsse zum Erwerbszeitpunkt bzw. Bewertungsstichtag sowie Zwischenberichte der Beteiligungsgesellschaften zugrundegelegt.
Eine Neubewertung auf Grund einer nicht mehr sachgerechten Bewertung war innerhalb des Geschäftsjahres und zum Bilanzstichtag nicht erforderlich.
Die Forderungen an Beteiligungsgesellschaften und anderen Forderungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt.
Die Kapitalanteile sind zum Nennwert angesetzt. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß dem Gliederungsschema des gesetzlich vorgeschriebenen Formblatts aus § 21 Abs. 4 KARBV.
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB, die gemäß § 268 Abs. 7 HGB anzugeben sind, bestanden zum Bilanzstichtag durch folgende ausstehenden Pflichteinlagen (fällig bei Abruf):
Hamburg Trust HTG Deutschland 19 KG 435
Im Geschäftsjahr 2015 wurden folgende Beteiligungen an AIF nach § 261 Abs. 1 Nr. 5 KAGB eingegangen:
AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG 0,50 Mio. USD Luftfahrzeuge 19.08.2015
Bouwfonds Private Dutch Parking Fund II GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1,00 Mio. EUR Immobilien 12.10.2015
WealthCap Immobilien Deutschland 38 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1,00 Mio. EUR Immobilien 16.10.2015
Hamburg Trust Deutschland 19 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 0,50 Mio. EUR Immobilien 24.11.2015
LHI Immobilien-Portfolio Baden-Württemberg I GmbH & Co. geschlossene Investment-KG 0,50 Mio. EUR Immobilien 31.12.2015
Nachrichtliche Angaben zu mittelbar über Beteiligungen im Sinne des § 261 Abs. 1 Nr. 5 KAGB gehaltenen Vermögenswerten nach § 25 Abs. 5 KARBV:
Gesellschaftskapital (gez. Kapital zum 31.12.2015) 44,599 Mio. EUR
Bau- und Erwerbsjahr 2012/2014
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 96,20 % (Stand 31.12.2014) Überschreitung innerhalb der 18-monatigen Platzierungsphase ist zulässig.
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Grundmietzeit mit festen Leasingraten bis zum 30.11.2024
Andienungsrechte Es bestehen weder Andienungsrechte zugunsten der Investmentgesellschaft noch Vorkaufs- oder Ankaufsrechte Dritter, die bei planmäßigem Verlauf der Investmentgesellschaft zu einem vorzeitigen oder auf einen bestimmten Termin geplante Verkauf des Anlageobjektes führen.
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis: 168 Mio. USD
Wesentliche im Berichtsjahr durchgeführte Wartungsarbeiten Keine/nicht bekannt
Bouwfonds Private Dutch Parking Fund II GmbH & Co. geschlossene Investment KG, Berlin
Gesellschaftskapital (gez. Kapital zum 31.12.2015) 58,09 Mio. EUR
Grundstücksgröße Parkhaus Amersfoort: 365 Stellplätze;
Parkhaus Zaandem: 900 Stellplätze;
Parkhaus Amsterdam: 405 Stellplätze;
Parkhaus Breda: 300 Stellplätze;
Parkhaus Eindhoven: 350 Stellplätze;
Parkhaus Nieuwegein: 1450 Stellplätze
Art und Lage Sechs vermietete Parkhausimmobilien an regional verteilten Standorten in den Niederlanden, die sich überwiegend in Innenstadt sowie in einem Krankenhausstandort befinden
Bau- und Erwerbsjahr Parkhaus Amersfoort: 1983 (Sanierung 2010)/2014;
Parkhaus Zaandam: 2010/2013;
Parkhaus Amsterdam: 1998/2013;
Parkhaus Breda: 2004/2013;
Parkhaus Eindhoven: 2004/2013;
Parkhaus Nieuwegein: 2009/2013
Gebäudenutzfläche Parkhaus Amersfoort: 9.490 m2 ;
Parkhaus Zaandam: 23.400 m2 ;
Parkhaus Amsterdam: 10.530 m2 ;
Parkhaus Breda: 9.180 m2 ;
Parkhaus Eindhoven: 9.100 m2 ;
Parkhaus Nieuwegein: 37.700 m2
Leerstandsquote/Nutzungsausfallquote 0 %
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 26,47 % (Stand 30.06.2015)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Langfristig von bis zu 45 Jahren vermietet
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Parkhaus Amersfoort: Kaufpreis 8,90 Mio. EUR;
Parkhaus Zaandem: Kaufpreis 33,13 Mio. EUR;
Parkhaus Amsterdam: Kaufpreis 12,80 Mio. EUR;
Parkhaus Breda: Kaufpreis 7,18 Mio. EUR;
Parkhaus Eindhoven: Kaufpreis 6,87 Mio. EUR;
Parkhaus Nieuwegein: Kaufpreis 14,31 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 4,99 Mio. EUR
Ergebnis der Wertgutachten Parkhaus Amersfoort: 8,98 Mio. EUR;
Parkhaus Zaandem: 33,78 Mio. EUR;
Parkhaus Amsterdam: 13,47 Mio. EUR;
Parkhaus Breda: 7,05 Mio. EUR;
Parkhaus Eindhoven: 6,75 Mio. EUR;
Parkhaus Nieuwegein: 14,04 Mio. EUR
WealthCap Immobilien Deutschland 38 GmbH & Co. geschlossene Investment KG, München
Gesellschaftskapital (gez. Kapital zum 31.12.2015) 72,86 Mio. EUR
Grundstücksgröße Objekt Riem: 15.620 m2 (Geschäftsbebauung, Tiefgarage, Parkhaus);
Objekt Hufelandstraße: 9.950 m2 (Bürogebäude, Design- und Formstudio, Tiefgarage);
Objekt Hackerbrücke: 18.681 m2 (Handels-, Gastronomie- und Büroflächen)
Art und Lage Drei Immobilien in München: Business Center „ZOB München“ (Hackerbrücke/Arnulfstraße), Bürogebäude „Campus M“ (Hollerithstraße), Gewerbekomplex (Hufelandstraße)
Bau- und Erwerbsjahr Objekt Riem:2009/2013;
Objekt Hufelandstraße: 2001/2013;
Objekt Hackerbrücke: 2009/2014
Gebäudenutzfläche Objekt Riem: 20.549 m2 /678 Stellplätze;
Objekt Hufelandstraße: 8.224 m2 /82 Stellplätze;
Objekt Hackerbrücke: 24.600 m2 /176 Stellplätze
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote Objekt Riem: 7,3 %;
Objekt Hufelandstraße: 3,8 %;
Objekt Hackerbrücke: 3,1 % (Stand Juni 2014)
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 95,10 % (Stand 31.12.2014)
Überschreitung innerhalb der 18-monatigen Platzierungsphase ist zulässig.
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Objekt Riem: langfristige Vermietung an BMW und Semcon; durchschnittliche Mietvertragslaufzeit von ca. 9,5 Jahre;
Objekt Hufelandstraße: Mehr-Mieter-Objekt, zu 60 % an die ARAG-Versicherung vermietet, durchschnittliche Mietvertragslaufzeit von ca. 9 Jahre;
Objekt Hackerbrücke: breiter Mieter- und Branchenmix sowie gestreute Mietvertragslaufzeiten
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Objekt Riem: Kaufpreis 53,7 Mio. EUR
Objekt Hufelandstraße: Kaufpreis 20,5 Mio. EUR
Objekt Hackerbrücke: Kaufpreis 59,1 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 4,66 Mio. EUR
Ergebnis der Wertgutachten Objekt Riem: 54,85 Mio. EUR
Objekt Hufelandstraße: 20,85 Mio. EUR
Objekt Hackerbrücke: 65,5 Mio. EUR
Hamburg Trust Deutschland 19 GmbH & Co. geschlossene Investment KG, Hamburg
Gesellschaftskapital (gez. Kapital zum 31.12.2015) 20,345 Mio. EUR
Grundstücksgröße 3.953 m2
Art und Lage 7-geschossiges Bürogebäude in zentraler Innenstadtlage in Hamburg
Bau- und Erwerbsjahr 2015/2016
Gebäudenutzfläche Mietfläche: 9.816 m2
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote 0 % (ohne Stellplätze)
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 0,75 % (Stand 01.08.2015)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge 8.654 m2 sowie 73 Stellplätze sind für 12 Jahre und 9 Monaten vermietet
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) vereinbarter Kaufpreis 32,4 – 33,5 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 0,414 Mio. EUR
Ergebnis der Wertgutachten 33,05 Mio. EUR
LHI Immobilien-Portfolio Baden-Württemberg I GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Pullach
Gesellschaftskapital (gez. Kapital zum 31.12.2015) 500 TEUR
Grundstücksgröße Objekt Karlsruhe: 2.545 m2
Objekt Friedrichshafen: 1.994 m2
Art und Lage Objekt Karlsruhe: sechsgeschossiges Bürogebäude in Stadtteil Südweststadt (Büroteilmarkt Cityrand)
Objekt Friedrichshafen: Einzelhandelsgebäude im Zentrum
Bau- und Erwerbsjahr Objekt Karlsruhe: 1994/2014
Objekt Friedrichshafen: 1985 (Renovierung 1997)/2015
Gebäudenutzfläche Objekt Karlsruhe: rd. 5.150 m2 sowie eine Tiefgarage mit 96 Duplexparkplätzen
Objekt Friedrichshafen: 6.204 m2
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote 0 % (in beiden Objekten)
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 93,2 % (Stand 31.10.2015) Überschreitung innerhalb der 18-monatigen Platzierungsphase ist zulässig.
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Objekt Karlsruhe: Mietvertrag mit Stadt Karlsruhe bis 31.08.2024 mit Verlängerungsoption 2 x 5 Jahre; Mietvertrag mit E-Plus bis 31.12.2018 mit Verlängerungsoption 2 x 5 Jahre; Mietvertrag mit MCC bis 05.10.2019 mit jährlicher Verlängerungsoption; Mietvertrag mit ZTE bis 31.12.2018 mit Verlängerungsoption 2 x 3 Jahre; Mietvertrag mit G. Braun unbefristet mit jährlicher Verlängerungsoption
Objekt Friedrichshafen: C&A bis 30.04.2025 mit Verlängerungsoption 4 x 5 Jahre
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Objekt Karlsruhe: Kaufpreis 8,83 Mio. EUR
Objekt Friedrichshafen: Kaufpreis 8,88 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 1,319 Mio. EUR
Ergebnis der Wertgutachten Objekt Karlsruhe: 9,92 Mio. EUR
Objekt Friedrichshafen: 8,99 Mio. EUR
Innerhalb der Barmittel und Barmitteläquivalente werden die täglich verfügbaren Bankguthaben bei der Commerzbank in US-Dollar (TEUR 5) sowie Euro (TEUR 7.627) ausgewiesen.
Die Forderungen an Beteiligungsgesellschaften betreffen Ansprüche auf Ausschüttungen für das Geschäftsjahr 2015.
Die anderen Forderungen beinhalten im Wesentlichen durch die derigo KG vereinnahmte und im folgenden Geschäftsjahr weitergereichte Anschaffungskostenminderungen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Provisionsverbindlichkeiten (TEUR 57).
Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern umfassen ausstehende Vergütungen für den Treuhänder (TEUR 3), Geschäftsführungsgebühren (TEUR 2) und Haftungsübernahme (TEUR 0,5) sowie Überzahlungen von Anlegern (TEUR 11).
Die anderen sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Gebühren für Vermögensverwaltung (TEUR 8) und Initialkosten (TEUR 19) sowie ungeklärte Einzahlungen (TEUR 53).
Das Eigenkapital beinhaltet mit TEUR 11.608 die Kapitalanteile der Kommanditisten, mit TEUR 580 die aus dem Ausgabeaufgeld der Kommanditanteile resultierende Kapitalrücklage (5 Prozent auf die Einlagen), mit TEUR 6 die nicht realisierten Gewinne aus der Neubewertung und mit TEUR -1.467 das realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres.
Gemäß § 7 des Gesellschaftsvertrags der Investmentkommanditgesellschaft vom 28. Oktober 2014 wird die Zusammensetzung des Eigenkapitals wie folgt dargestellt:
Zum Stichtag 31.12.2015 hatten Gesellschafter mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 11.608.000,00 und einem Ausgabeaufgeld von EUR 580.400,00 einbezahlt.
Die Bilanz wird durch die Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2015 ergänzt.
Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2015 nach § 101 Abs. 1 Nr. 1 KAGB
EUR EUR EUR Anteil am Fondsvermögen
1. Beteiligungen an Unternehmen, die nicht am organisierten Markt zugelassen sind 1.261.020,12
2. Anteile an geschlossenen Publikums-AIF 1.926.169,11
Zwischensumme 3.187.189,23 29,71%
1. Zinsansprüche 18.963,57
davon in Fremdwährung: 0,00
2. Andere 57.392,50
Zwischensumme 76.356,07 0,71%
1. Bankguthaben 7.632.019,84
Zwischensumme 7.632.019,84 71,15%
Summe Vermögensgegenstände 10.895.565,14 101,57%
1. Leistungen von Dritten -58.199,79
2. anderen Gründen -96.019,28
Zwischensumme -154.219,07 -1,44%
IV. Rückstellungen -14.280,00 -0,13%
Summe Schulden -168.499,07 -1,57%
C. Fondsvermögen 10.727.066,07 100,00%
umlaufende Anteile (Stück) 11.608
Anteilwert (EUR) 924,11
Die Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Ausschüttungen für das Geschäftsjahr 2015 der erworbenen Beteiligungen AVOLO Aviation (TEUR 10) und WealthCap Immobilien Deutschland 38 (TEUR 9).
Die Verwahrstellenvergütung betrifft das für 2015 angefallene Verwahrstellenentgelt der Hauck & Aufhäuser KGaA.
Die Prüfungs- und Veröffentlichungskosten beinhalten die Kosten für die Jahresabschlussprüfung 2015.
Die sonstigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen mit TEUR 1.393 die Initialkosten gemäß § 6 Abs. 3 der Anlagebedingungen.
Das realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR -1.467.
Der persönlich haftende Gesellschafter der BVT Concentio I KG, die Concentio Beteiligungs GmbH, ist nicht am Kapital der Gesellschaft beteiligt und nimmt somit auch nicht an der Ergebnisverteilung der Gesellschaft teil. An der Ergebnisverteilung sind nur die Kommanditisten incl. der über den Treuhandkommanditisten BTM Beteiligungstreuhand München GmbH zum 31. Dezember 2015 aufgenommenen Investoren (Treugeber) beteiligt
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -1.467
3. Belastung auf Kapitalkonten 1.467
I. Wert des Eigenkapitals am Beginn des Geschäftsjahres
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten 12.188
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung -1.467
5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 6
II. Wert des Eigenkapitals am Ende des Geschäftsjahres 10.727
Im Geschäftsjahr betrug die Anzahl der umlaufenden Anteile 11.608. Der Nettoinventarwert je Anteil, der jeweils für eine gezeichnete Einlage in Höhe von EUR 1.000 bestimmt wird, betrug EUR 924,11 (ermittelt nach § 168 KAGB).
(Rumpf)Geschäftsjahr Fondsvermögen am Ende des Geschäftsjahres
Die Gesamtkostenquote drückt die Summe der Kosten und Gebühren (ohne Transaktionskosten) als Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvolumens innerhalb eines Geschäftsjahres aus. Sie betrug 1,44 %.
Folgende Transaktionskosten wurden der Gesellschaft im Geschäftsjahr berechnet:
Die KVG erhält neben dem Ausgabeaufschlag von 5 % der Einlage in der Beitrittsphase eine einmalige Vergütung in Höhe von 7 % der Einlage (Initialkosten). Diese betrug für das Geschäftsjahr 2015 TEUR 1.393.
Der prozentuale Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände für die besondere Regelungen gelten, liegt bei 30,98 %.
Das Risikomanagementsystem für die Investmentkommanditgesellschaft umfasst die fortlaufende Erfassung, Messung, Steuerung und Überwachung der wesentlichen Risiken. Wesentliche Risiken, denen die Investmentkommanditgesellschaft ausgesetzt ist, sind Liquiditätsrisiken, Marktrisiken, Gegenparteirisiken sowie operationelle Risiken. Zur Steuerung der Risiken wird ein dem Risikoprofil der Investmentkommanditgesellschaft adäquates Limitsystem eingerichtet und laufend überwacht. Ein Verfahren zur Früherkennung von Risiken wird vorgehalten. Zum Geschäftsjahresende wird die Investmentkommanditgesellschaft dem Risikoprofil „3“ zugeordnet.
Im Geschäftsjahr 2015 wurde von der Investmentkommanditgesellschaft der Leverage nicht in Anspruch genommen.
für die Concentio Beteiligungs GmbH:
für die Concentio Management GmbH (geschäftsführender Kommanditist):
Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr und zum Stichtag keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt .
Neutraubling, im April 2016
Concentio Management GmbH
vertreten durch die Geschäftsführung der derigo Verwaltungs GmbH
Günter Schuhbeck, Geschäftsführer
I.1 Grundlagen der Gesellschaft
Die BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG (Investmentkommanditgesellschaft) ist ein Alternativer Investmentfonds (AIF) im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB), der nach dem Grundsatz der Risikomischung ein breit diversifiziertes Portfolio von Anteilen an geschlossenen AIF sowie Beteiligungen an Unternehmen und Objektgesellschaften aufbaut, die in den Assetklassen Immobilien, Luftfahrzeuge sowie Energie und Infrastruktur investieren.
I.2 Tätigkeitsbericht
Die am 28.03.2014 gegründete und ins Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg unter der HRA 8996 eingetragene Investmentkommanditgesellschaft hat mit dem Inkrafttreten des Bestellungsvertrages vom 25. September 2014 die derigo GmbH & Co. KG als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) mit dem Portfoliomanagement und dem Risikomanagement beauftragt. Die Vertriebszulassung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfolgte am 29.10.2014.
Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat zusätzlich die Vertriebspartner bei der Beschaffung des Eigenkapitals unterstützt und ein entsprechendes Marketing erarbeitet.
Die Tätigkeit der Kapitalverwaltungsgesellschaft umfasste außerdem die allgemeine Verwaltung der Investmentgesellschaft, wie die Buchführung, die Vorbereitung zur Aufstellung eines Jahresabschlusses, die Beauftragung der Abschlussprüfung und der Erstellung einer Steuererklärung. Zusätzlich übernahm die Kapitalverwaltungsgesellschaft die laufende Liquiditätssteuerung der Investmentkommanditgesellschaft. Die Risiken wurden durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft fortlaufend beobachtet und bewertet.
Weiterhin wurde die Aufnahme von Gesellschaftern als Kommanditist oder Treugeber durchgeführt. Die laufende Betreuung der Anleger hat die Kapitalverwaltungsgesellschaft ebenfalls übernommen und durchgeführt.
Die Investmentkommanditgesellschaft investiert über die Beteiligung an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland (Tochtergesellschaft), es sei denn, die KVG hat durch sorgfältige Prüfung festgestellt, dass den Anlegern aufgrund einer unmittelbaren Beteiligung der Investmentkommanditgesellschaft keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb entstehen. Die Investmentkommanditgesellschaft erwirbt unmittelbar oder mittelbar über die Tochtergesellschaft im Umfang von mindestens 80 % des Wertes des Investmentvermögens Anteile an inländischen und europäischen geschlossenen Publikums-AIF sowie inländischen geschlossenen Spezial-AIF und geschlossenen EU-Spezial-AIF; solche AIF werden nachfolgend als „Zielvermögen“ bezeichnet. Die Investmentkommanditgesellschaft ordnet die Zielvermögen drei verschiedenen Assetklassen zu. Zielvermögen, die mittelbar oder unmittelbar
Im Geschäftsjahr hat die Investmentkommanditgesellschaft ihre Investitionstätigkeit aufgenommen und Investitionen in vier Immobilienfonds, davon eine mittelbar über ihre Tochtergesellschaft, und einen Flugzeugfonds getätigt. Zur Erläuterung der mit der Beteiligung an der Investmentkommanditgesellschaft verbundenen Risiken verweisen wir auf den Risikobericht.
I.3 Unternehmensentwicklung
Das Vermögen der Investmentkommanditgesellschaft wird durch den Bestellungsvertrag vom 25. September 2014 von einer externen Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwaltet: die derigo GmbH & Co. KG mit Sitz in München. Die KVG hat die Portfolioverwaltung und das Risikomanagement für die Dauer der Investmentkommanditgesellschaft bis zum 31. Dezember 2033 zu übernehmen. Dazu gehören auch die Konzeption des Investmentvermögens und die Erstellung der Verkaufsunterlagen. Zusätzlich sind ihr administrative Tätigkeiten sowie Tätigkeiten im Zusammenhang mit den Vermögenswerten der Investmentkommanditgesellschaft übertragen. Einige administrative Tätigkeiten wie z. B. Anlegerbetreuung, Geldwäscheprävention und Compliance hat die KVG ausgelagert. Die Haftung der KVG richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Sie ist berechtigt, die Verwaltung der Investmentkommanditgesellschaft aus wichtigem Grund unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von mindestens sechs Monaten zu kündigen. Die Bekanntmachung der Kündigung muss im Bundesanzeiger und darüber hinaus im Jahresbericht erfolgen. Die KVG erhält in der Beitrittsphase eine einmalige Vergütung in Höhe von 7 % der Einlagen (davon 4 % Vertriebsprovision an Vertriebsstellen). Zusätzlich erhält die KVG eine jährliche Verwaltungsvergütung bis zur Höhe von 0,94375 % des durchschnittlichen Nettoinventarwertes der Investmentkommanditgesellschaft im jeweiligen Geschäftsjahr (Bemessungsgrundlage). Die Summe aller laufenden Vergütungen, die an die KVG, die Gesellschafter der KVG oder der Investmentkommanditgesellschaft gezahlt werden, kann jährlich insgesamt bis zu 1,24125 % der Bemessungsgrundlage betragen. Die jährliche Vergütung für die Verwahrstelle beträgt 0,05355 % der Bemessungsgrundlage.
I.4 Marktentwicklung
Das im Vergleich zu Vorjahren geringere Wachstum der Chinesischen Wirtschaft resultierte u. a. aus den drastischen Kurseinbrüchen Anfang 2015, einer Abkühlung des Immobilienmarktes und den gegen Korruption und Schattenbanken gerichteten Maßnahmen der Regierung. Aufgrund des geringeren Wachstums der chinesischen Wirtschaft gaben die Rohstoffpreise deutlich nach, was zwangsläufig die rohstoffexportierenden Länder zu spüren bekamen. Besonders betroffen waren hier Russland und Brasilien, die sich ohnehin in der Rezession befinden, wobei Russland weiterhin zusätzlich unter dem Einfluss der nach der Ukraine-Krise auferlegten Sanktionen stand.
Seit 1971 verzeichnet das Passagieraufkommen in der Luftfahrt gemessen an ,verkauften Passagierkilometern‘ ein durchschnittliches Wachstum von rd. 6,3 % pro Jahr. Nur in vier Jahren (1991, 2001, 2002 und 2009) wurde dabei ein Rückgang verzeichnet. Dabei hat sich das Wachstum über die Jahre als recht krisenfest erwiesen. Z. B. führten die Terroranschläge vom 11. September 2001 nur zu einem kurzfristigen Rückgang. Auch vom jüngsten Abschwung in Folge der Finanzkrise erholte sich die Luftfahrt recht schnell. Nach einem Branchenverlust von 4,6 Mrd. USD im Jahr 2009 konnte bereits im Folgejahr ein Branchengewinn in Höhe von 17,3 Mrd. USD und im Jahr 2011 trotz steigender Treibstoffkosten ein Gewinn von 8,3 Mrd. USD erwirtschaftet werden. In 2015 erwirtschaftete die Branche einen Gewinn von über 30 Mrd. USD im Wesentlichen auf Grund der weiter verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit, dem weiter zugenommenen Passagier- und Frachtaufkommen sowie auf Grund geringerer Treibstoffkosten3 . Airbus und Boeing erwarten für die nächsten 20 Jahre ein weiteres Wachstum des Passagierverkehrs von 4,9 % p. a. In Verbindung mit dem Substitutionsbedarf älterer Flugzeuge führt dies zu einem Bedarf an mehr als 32.600 bzw. 38.050 neuen Flugzeugen im Gesamtwert von 4,9 bzw. 5,6 Billionen USD4 . Bei Großraumflugzeugen (Wide Body) und Standardrumpfflugzeugen (Narrow Body) erwarten Airbus und Boeing in den nächsten 20 Jahren in etwa gleiche Zuwachsraten der Flotten. Bei ersteren u. a. durch die fortschreitende Expansion von Airlines auf internationale Märkte und das Wachstum in den Emerging Markets, bei zweiteren auch durch die weltweite Zunahme von Billigfluglinien.
3 IATA Annual Review 2015
4 Airbus, Global Market Forecast 2015-2034, 2015 bzw. Boeing, Current Market Outlook 2015 -2034, 2015
Marktentwicklung Energie und Infrastruktur
Der Ausbau Erneuerbarer Energien hat in den vergangenen Jahren vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels und der Endlichkeit der fossilen Energieträger stetig zugenommen. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit sind Energiebedarf, Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Klimawandel fest verankert. Immer mehr Regierungen, auch außerhalb Europas, definieren gemeinsame Ziele für die Begrenzung von Treibhausgasemissionen und den Ausbau der Erzeugungseinheiten, passen rechtliche Rahmenbedingungen im Energiemarkt an und fördern damit den Ausbau der Erneuerbare-Energien-Technologien. Die Investitionen in regenerative Energiequellen betrugen 2015 weltweit 329 Mrd. USD und nahmen damit im Vergleich zum Vorjahr um rd. 4 % zu5 . Der Großteil der Investitionen entfiel, wie bereits in den Vorjahren auf Investitionen in Wind- und Solarkraftanlagen. Trotz gesunkener Rohstoffpreise, insbesondere von Öl, Gas und Kohle, überstiegen in 2015 die Investitionen in neue Erneuerbare Energieanlagen wiederum die Investitionen in neue fossile Energieanlagen. Inzwischen werden weltweit 27,7 % der globalen Energieerzeugung bzw. 22,8 % der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien gewonnen. Den größten Anteil an der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien hat nach wie vor die Wasserkraft mit 61 %. Danach folgen Wind- und Solarenergie, deren Anteil an der globalen Energieerzeugungskapazität in 2014 22 % bzw. 11 % betrug6 .
5 Bloomberg New Energy Finance, Januar 2016
6 REN21.2015. Renewables 2015 Global Status Report, 2015
Am 29. Oktober 2014 wurde für die Investmentkommanditgesellschaft die Vertriebszulassung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilt. Die Investmentkommanditgesellschaft hat den Vertrieb am 3. Dezember 2014 aufgenommen und befindet sich in der Platzierungsphase. Der geschäftsführende Kommanditist hat auf Vorschlag der KVG die Zeichnungsfrist bis zum 31.12.2016 verlängert. Die Zeichnungsfrist kann ein- oder mehrmals verlängert werden, längstens jedoch bis zum 30.06.2017.
Die Vermögenslage der Gesellschaft wird auf Seiten der Aktiva maßgeblich durch die Beteiligungen in Höhe von TEUR 3.187 sowie das Bankguthaben in Höhe von TEUR 7.632 bestimmt. Die Rückstellungen sind gebildet für die Kosten der Jahresabschlussprüfung und die Erstellung der Steuererklärung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 58 betreffen im Wesentlichen die Provision für den Vertriebspartner. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 16 sowie zum Stichtag ungeklärten Einzahlungen von TEUR 53 und Verbindlichkeiten gegenüber der KVG in Höhe von TEUR 27. Die Kapitalanteile der Kommanditisten belaufen sich auf einen Betrag von TEUR 11.608 zuzüglich der Kapitalrücklage in Höhe von 5 %. Das im Geschäftsjahr 2015 erwirtschaftete realisierte Ergebnis beträgt TEUR -1.467. Der nicht realisierte Gewinn aus der Neubewertung hingegen beträgt TEUR 6 und ist auf die Bewertung der Tochtergesellschaft zurückzuführen.
Die Zuflüsse setzen sich aus den Einzahlungen der Einlagen zusammen. Neben diesen Zuflüssen sind auch Einzahlungen aus Anschaffungskostenminderungen von TEUR 138 zu verzeichnen.
Im Geschäftsjahr waren 11.608 Anteile im Umlauf. Der Nettoinventarwert je Anteil, der jeweils für eine gezeichnete Einlage in Höhe von EUR 1.000 bestimmt wird, betrug EUR 924,11.
Die Ertragslage der Gesellschaft hängt von der Entwicklung der Rückflüsse aus den getätigten Investitionen ab. Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 19 betreffen zwei der fünf in 2015 getätigten Investitionen. Die Verwahrstelle erhält für das Geschäftsjahr eine Vergütung einen Betrag in Höhe von TEUR 3. Die Kosten für die Jahresabschlussprüfung und die Erstellung der Steuererklärung summieren sich auf TEUR 14. Die sonstigen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen den Ausgabeaufschlag in Höhe von TEUR 580 (5 % des eingezahlten Eigenkapitals) und die Initialkosten in Höhe von TEUR 813 (7 % des eingezahlten Eigenkapitals), davon wurde eine Vergütung in Höhe von TEUR 1.044 für die Vermittlung von Eigenkapital verwendet.
Die KVG mit elf Mitarbeitern verwaltet im Geschäftsjahr insgesamt dreizehn AIF.
Die persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) erhält – bezogen auf den durchschnittlichen Nettoinventarwert der Investmentkommanditgesellschaft im jeweiligen Geschäftsjahr – eine Haftungsvergütung von 0,0595 %, die geschäftsführende Kommanditistin für die Übernahme der Geschäftsführung eine Vergütung von 0,238 %.
Die Treuhandkommanditistin erhält von den Anlegern, die sich über die Treuhandkommanditistin an der Gesellschaft beteiligen – bezogen auf den durchschnittlichen Nettoinventarwert der Investmentkommanditgesellschaft im jeweiligen Geschäftsjahr – eine Vergütung von 0,05355 %.
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres eingetretene Entwicklung mit Bezug zu den Informationen im Verkaufsprospekt:
Haftung und Nachschussverpflichtung (Seite 14 f. des Verkaufsprospekts):
Am 19. Dezember 2014 entschied das Landgericht München I (Aktenzeichen 3 O 7195/14; nicht rechtskräftig), dass ein Verkaufsprospekt über das Risiko aufzuklären habe, das den Anlegern aus einer analogen Anwendung der §§ 30, 31 GmbHG auf die Kommanditisten einer GmbH & Co. KG entstehen kann. Hintergrund der Entscheidung ist folgender:
Auszahlungen der GmbH & Co. KG an ihre Kommanditisten, die dazu führen, dass bei der persönlich haftenden Gesellschafterin der GmbH & Co. KG (also der GmbH) eine Unterbilanz entsteht oder vertieft wird, müssen bei Anwendung dieser Vorschriften an die GmbH & Co. KG zurückgezahlt werden. Dazu kann es insbesondere kommen, wenn die Verbindlichkeiten einer GmbH & Co. KG nicht mehr vom Wert ihres Aktivvermögens gedeckt sind und gleichwohl Auszahlungen an die Kommanditisten erfolgen.
Anders als in dem vom Landgericht München I entschiedenen Fall wurde in den Gesellschaftsvertrag der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG ein ausdrückliches Verbot von Auszahlungen an die Kommanditisten aufgenommen, die zu einer solchen Rückzahlungspflicht führen könnten. Zu einer durch die §§ 30, 31 GmbHG begründeten Rückzahlungsverpflichtung der Anleger könnte es somit nur dann kommen, wenn die Geschäftsführung gegen vertragliche und gesetzliche Bestimmungen verstoßen würde.
Der Verkaufsprospekt enthält daher keinen entsprechenden Hinweis und muss einen solchen nach Ansicht zweier Oberlandesgerichte auch nicht enthalten (Oberlandesgericht Köln, Urteil vom 26. Februar 2015, Aktenzeichen 24 U 112/14; Oberlandesgericht Hamm, Hinweisbeschluss vom 03.02.2015, Aktenzeichen I-34 U 149/14; siehe auch: BGH, Urteil vom 11. Dezember 2014; Aktenzeichen III ZR 365/13, Rn. 24).
Mittelverwendung und Mittelherkunft (Seite 30 ff. des Verkaufsprospekts):
Sollte sich zu einem späteren Zeitpunkt die Notwendigkeit einer Verlängerung der Platzierungszeit ergeben, wird die Geschäftsführung von der Verlängerungsoption gemäß § 6 Abs. 3 des Gesellschaftsvertrags Gebrauch machen. Die Prognose der erwarteten Ausschüttungen im Basis-Szenario hat sich nicht geändert.
Im Geschäftsjahr 2016 wurden bereits Investitionsmöglichkeiten im Bereich Energie identifiziert. Die erste Investition konnte in Höhe von eine Million GBP im Mai 2016 getätigt werden. Weitere Investitionen sollen ggf. in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres gezeichnet werden.
Voraussichtlich wird bis zum Ende der bis 31. Dezember 2016 verlängerten Platzierung ein prognostiziertes Kommanditkapital in Höhe von 25 Mio. EUR eingezahlt. Der geschäftsführende Kommanditist wird in Abstimmung mit der KVG zu entscheiden haben, ob die Platzierungsfrist bis 30. Juni 2017 verlängert werden soll, um das prospektierte Kommanditkapital in Höhe von 35 Mio. EUR zu erreichen.
Die derigo GmbH & Co. KG ist als externe KVG mit dem Risikomanagement der Investmentkommanditgesellschaft beauftragt. Sie verfügt gemäß den Vorgaben des KAGB und der InvMaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Investmentgesellschaften) über einen permanenten, funktional und hierarchisch unabhängigen Bereich „Risikomanagement“. Die organisatorischen Abläufe dieses Bereiches sind im Risikomanagementhandbuch dokumentiert.
Das Gegenparteienrisiko besteht in der fehlenden oder mangelhaften Leistung einer Vertragspartei und verursacht bei der Gesellschaft oder einem von ihr verwalteten AIF einen finanziellen Schaden.
Risikoverantwortlicher und Risikomanagement legen gemeinsam die Datenbasis für die Risikobeurteilung und -überwachung fest. Die Bewertung der Risiken erfolgt durch Einschätzung von Auswirkung (kritisch, schwer, mittel, leicht) und Eintrittswahrscheinlichkeit (unwahrscheinlich, möglich, konkret vorstellbar, sicher). Diese Einschätzung basiert weitgehend auf Expertenschätzungen. Soweit möglich und sinnvoll wird gemeinsam durch den Risikoverantwortlichen und das Risikomanagement für die einzelnen Risiken ein Risikolimit festgelegt. Weiter ist definiert, welche Maßnahmen der Risikoverantwortliche im Fall einer Limitüberschreitung einleitet, wie diese Maßnahmen durch die Abteilung Risikomanagement überwacht werden und welche Informationspflichten bestehen. Schließlich führt die Gesellschaft für ausgewählte Risiken regelmäßig Stresstests durch, in denen außergewöhnliche Bedingungen simuliert werden.
Wie unter A. bereits dargestellt, wird langfristig mit hohen Wachstumszahlen des Luftverkehrsmarktes und in der Folge mit einem kontinuierlichen Bedarf neuer Luftfahrzeuge gerechnet. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten ist Leasing hierbei eine wichtige Finanzierungsstruktur bei vielen Fluggesellschaften, so sollen z. B. in 2016 rund 40 % der neuen Luftfahrzeuge durch Leasing finanziert werden7 . Die Finanzierung über deutsche AIF hat sich in den vergangenen Jahren etabliert, so dass in den kommenden Jahren mit einem ausreichenden Angebot von Investitionsmöglichkeiten in diesem Bereich gerechnet wird.
Für das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir, dass die weltweit weitgehend guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu stabilen bis zunehmenden Investitionen in Immobilien und Energie- und Infrastrukturprojekte sowie in Luftfahrzeuge führen werden.
Es konnten bereits zahlreiche Investitionsmöglichkeiten identifiziert werden, die sich in der internen Prüfung befinden und gegebenenfalls in der zweiten Jahreshälfte gezeichnet werden.
Concentio Beteiligungs GmbH und die Concentio Management GmbH
7 Boeing: Current Aircraft Finance Market Outlook 2016, Dezember 2015
Erklärung der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2015
der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling gemäß §§ 264 Abs. 2 Satz 3 und 289 Abs. 1 Satz 5 HGB
Neutraubling, 17. Mai 2016
für die Concentio Beteiligungs GmbH und die Concentio Management GmbH:
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 159 Satz 1 i. V. m. § 136 Abs. 1 KAGB i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Verwaltung des Gesellschaftvermögens und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 159 Satz 1 i. V. m. § 136 Abs. 2 KAGB haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.
Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 27.06.2016 festgestellt.

References: § 1
 § 158
 § 135
 § 264
 § 264
 § 274
 § 1
 § 2
 § 5
 § 21
 § 22
 § 168
 § 261
 § 28
 § 21
 § 251
 § 268
 § 261
 § 261
 § 25
 § 271
 § 271
 § 271
 § 271
 § 271
 § 7
 § 101
 § 6
 § 168
 § 6
 § 159
 § 136
 § 317
 § 159
 § 136