Source: https://www.elo-forum.org/threads/massnahme-nicht-angetreten-weiss-nicht-weiter.50655/
Timestamp: 2019-01-22 13:52:47+00:00

Document:
Maßnahme nicht angetreten, weiß nicht weiter.. | Erwerbslosenforum Deutschland
Stichworte angetreten
aadvandam sagte :
Gefällt mir: Corax und Rechte wahrnehmen
Corax sagte :
Da die Hunde [FONT=&quot]„[/FONT]wahrscheinlich" nun bellen werden, solltest du zur ARGE/SB, um den Sachverhalt zu klären! Ansonsten wird/könnte es Ärger geben. Und außerdem hast du dann deine Ruhe!
ich war nicht durchgehend AU, habe aber der SB im Jan. deutlich klargemacht, daß ich an der Maßnahme nicht teilnehme.
Hatte eigentlich so im Februar damit gerechnet einen Anhörungsbogen wegen Sanktion zu bekommen aber es kam ja nichts - ich bin davon ausgegangen das sie mich aus der Maßnahme genommen hatte, nachdem ich sie im Jan. dann nochmals schriftlich darum bat.
Hätte die mir nicht nochmal mitteilen müssen, daß ich zur Maßnahme muß, anstatt sich in Schweigen zu hüllen?
Diese Maßnahmen sind hier mittlerweile wie eine Seuche, kann man gegen diesen Irrsinn eigentlich gar nichts unternehmen??
Ich werde jetzt gar nichts mehr machen und abwarten was kommt, reden kann ich mit der ja gar nicht - schon der Gedanke daran löst richtig Panik bei mir aus.
Habe sogar mein Handy ausgeschaltet, weil ich Angst vor einem Anruf von der habe..Früher war ich mal richtig selbstbewußt und habe mich vor nichts und niemandem gefürchtet..und jetzt?...ein depressives ängstliches Häufchen Elend..den Machenschaften der ARGE ausgesetzt zu sein, macht wirklich krank! (hätte ich mal nie gedacht..)
Schwer dir zu folgen.
Du hast die Maßnahme nicht angetreten, da zwischenzeitlich AU?
Hats dann deiner sb nach AU gesagt, du könntest derzeit asu gesundhietlichen Gründen nicht teinehmen (hast um Aufschub gebeten). Daraufhin keine Antwort erhalten, richtig....?
Hm, ggsf liegt hier ein Versäumnis seietns der ARGE vor, den Sachverhalt zu klären... .
Auch bezügklich versäumtes vorheriges Profiling (siehe Beitrag Physicus).
Würde nun abwarten welcher Bescheid kommt. Wegfahren ohne Erlaubnis würde ich dir nicht raten. Ggfss erstmal die Auflösung der "Geschichte" abwarten.
immerhin: du bist nicht alleine, es gibt schon mal leute im internet, wo du austausch hast und hilfe finden kannst.
vielleicht gibt es bei dir vor ort auch eine stelle, einen verein, der bei solchen sachen beraet, beziehungsweise ne initiative vor ort, die brauchbar ist. manchmal ist es ein gutes gefühl zu wissen, dass du nicht alleine bist. und das bist du ja nicht, weder mit dem ärger rund um hartz4 noch mit deinen gesundheitlichen problemen.
da gibt es vielleicht eine selbsthilfegruppe, wo du hingehen könntest? es gibt viele menschen, die depressionen haben und andere probleme, du hast sucht angedeutet? manchmal hilft es auch, in so gruppen auf leut zu treffen, die die schweren zeiten, die tiefpunkte schon hinter sich haben - wie auch immer.
bevor du ne hauruck aktion machst oder kurzfristig spontan irgendeine aktion oder reaktion bringen willst ... schreib lieber oder nimm deine füsse in die hand und geh in eine gruppe oder so - es hilft manchmal..
wuensche einen guten tag und lass den kopf nicht hängen!
p.s.: eigene frage an alle: es ist doch so, dass man nach durchgängig 6 wochen krankgeschrieben sein den anspruch auf alg2 verliert und in krankengeld reinkommt - oder so?
..p.s.: eigene frage an alle: es ist doch so, dass man nach durchgängig 6 wochen krankgeschrieben sein den anspruch auf alg2 verliert und in krankengeld reinkommt - oder so?
damn, würde die Frage, da allgemein interressant, als neues Thema machen. Auch besser auffindbar.
ich weiß, ist ein wenig kompliziert: habe Maßnahme bekommen (Jan.-Juli) und habe gesundheitliche Probleme (die auch wirklich da sind) vorgeschoben, um da raus zu kommen, (blöderweise hatte ich die EGV unterschrieben, in der die Maßnahme vermerkt war)
Ich mache so einen Unsinn einfach nicht mehr mit und solche Maßnahmen können die sich sonstwohin schieben, ich laß mich nicht länger gängeln und für dumm verkaufen!
Ab und zu kam dann mal ein Krankenschein von mir.
Im Januar hatte ich dieses sehr unerfreuliche Gespräch mit meiner SB, welches so endete, daß sie mich plötzlich nicht mehr beachtete und mit mir sprach, womit wohl von ihrer Seite das Gespräch beendet war.
Danach bat ich sie nochmal schriftlich, mich aus der Maßnahme zu nehmen und ob es keine Lösung gebe, mit der alle leben könnten.
Und danach kam ebend nichts mehr.. und ich Schaf dachte irgendwann, ich wäre raus aus dem Mist..
Und ich fahre nächste Woche! Der Urlaub ist bezahlt und gebucht und den laß ich mir nicht auch noch vermiesen. ( ich kann mir keinen Urlaub leisten - mein Freund zahlt)
bin ja heilfroh, dieses Forum gefunden zu haben - hier im Ort gibt es sowas glaube ich nicht und wenn, würde ich hier keinem trauen.
Bin ja in Behandlung..irgendwann kommen wieder bessere Zeiten..
Soo, hätte ich mal gestern nicht angerufen.. habe nun den Anhörungsbogen bekommen (das ging aber fix, erst 3 Monate gepennt und dann von heut auf morgen)
"Sie haben trotz Belehrung über die Rechtsfolgen in der am.... abgeschlossenen EGV festgelegten Pflichten nicht erfüllt.
Trotz Abschluß der EGV .. und pers. Hinweis an der Maßnahme
nach Beendigung der AU teilzunehmen wurde diese nicht begonnen.
Die Dauer beträgt grundsätzlich 3 Monate, bei meiner Entscheidung werde ich die Umstände Ihres Einzelfalls berücksichtigen. (ha, gerade die!! - der Bogen kommt von meiner SB)
Sie können auch einen wichtigen Grund für ihr Verhalten haben, der in keinem Zusammenhang mit dem erhobenen Vorwurf steht.
(was genau meinen die damit, bzw. was sind so wichtige Gründe - wichtige Gründe für mich werden ja nicht akzeptiert)
Ich habe schlechte Karten, oder was meint ihr?
Kann man da auch reinschreiben, daß die Maßnahme mich nicht gefördert hätte und vorher überhaupt nicht mit mir besprochen wurde oder müssen die das nicht mehr?
In der Maßnahme ging es um Hauswirtschaft/Handel/Gastronomie, was mit meinem erlernten (Kauffrau)und zuletzt ausgeübten Job (Lager) überhaupt nix zu tun hat (außer das ich mal nen 1Euro Job in einer Kantine hatte)
Was schreib ich denn da noch so rein oder machts gar keinen Sinn das Ding auszufüllen?
Ja, ich fürchte, du kommmst da nicht raus, wenn, nur mit einem guten Anwalt.
Fehler Nr 1 war, die EGV zu unterschreiben...sowas immer erst zur Prüfung mitnehmen!
Fehler Nr. 2, daß du dich nur sporadisch hat krankschreiben lassen.
Die Einzige, die dir hier im Forum vielleicht weiter helfen kann, dürfte Mobydick sein... vielleicht schreibst ihr mal ne pn mit nem Link zu deinem Topic?
Wie gesagt, wenn ohne Erlaubnis, sorry, heißt halt so, und du kriegst in dieser Zeit einen Termin, droht der nächste Ärger. Wenn sich das summiert, wird das sehr stressig. Oder du besorgst dir einen gelben Schein für die Zeit des Urlaubs wenigstens, ist aber eine heikle Angelegenheit.
Folge dem Rat von Kiwi, Fachanwalt f. Sozialversicherunsgrecht kontaktieren, würde morgen eine/n anrufen und schnellst möglich um Termin bitten, drohende Sanktion erwähnen.
Du hast ja Recht..aber eigentlich besteht ja gar kein Grund, mir die Ortsabwesenheit nicht zu genehmigen.. falls ich wirklich einen Termin in der Zeit bekomme (Nachbarin leert Briefkasten) müssen wir halt die knapp 500km nach Hause fahren..ist zwar blöd aber anders geht es ja nicht..nächsten Termin beim Neurologen habe ich leider erst Ende Mai, nach dem Urlaub..
Du bekommst weiter ALGII, das wird intern verrechnet.
Muss eine Sanktion nicht zeitnah erfolgen. Ist das nach 3 Monaten noch zeitnah?
super, danke für den Tipp - ich habe mal etwas gegoogelt und etwas von einer 3-Monatsfrist gelesen, die wäre bei mir ja überschritten..sollte man die schon in dem Anhörungsbogen darauf aufmerksam machen??
ich bräuchte noch einmal bitte Eure Hilfe, ich mach mir gerade Notizen, was ich alles in den Anhörungsbogen schreibe und was ich mir vielleicht verkneifen sollte.
Ich würde erst mal schreiben, daß ich die EGV nur aufgrund falscher Aussage der anwesenden SB (siehe erstes Posting) unterschrieben habe.
Dann gehe ich auf meine gesundheitlichen Probleme ein (durch Depressionen Probleme im Alltag und im Umgang mit anderen Menschen...)
Ich würde zB. gern auch auf den Maßnahmeinhalt eingehen, daß sich mir der Sinn der Maßnahme überhaupt nicht erschließt und ich durch basteln und gemeinsames Kuchen backen nicht gefördert werde und es mich in keinster Weise zurück in den 1. Arbeitsmarkt
Und zum Schluß dann der Hinweis, daß Sanktionen zeitnah erfolgen müssen (das ist aber gesetzlich nicht festgelegt, oder?)
Was meint Ihr dazu?? Habe ich was vergessen? Was sollte ich weglassen?
Leute, bitte laßt mich doch jetzt nicht allein mit dem Mist - ich muß das in den nächsten 2 Tagen fertig haben..
Zu dem Zeitnah hab ich dieses Urteil gefunden
http://www.elo-forum.org/allgemeine...ch-zeitnah-erlassen-sg-freiburg-151-07-a.html
richitg, vor dem abschluß eienr EGV hätte man ein profiling erstellen müssen
Wo bitte steht denn das?
Mhm, ohne Nachweis (Attest vom Facharzt) bzw. weitere Krankschreibung ist es fraglich, ob es so hingenommen wird.
Weil gerade bei psych. Problemen halt das Problem da ist, dass man das ja nicht sieht (wie zB ein Gipsbein) und es sicher auch mal den einen oder anderen gibt, der das nur vorgibt, um nicht in eine Maßnahme zu müssen.
Aber im Moment bist du krankgeschrieben, oder?
Müsstest du nach § 56 SGB II nämlich sein + würde im Falle eines Widerspruch gegen die Sanktion (sofern eine kommt!) auch 'besser aussehen' bzw. unterstreichen, dass du momentan krank bist und dadurch weder zu der Maßnahme kannst noch sonstwie der Vermittlung zur Verfügung stehst!
(1) Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts beantragt haben oder beziehen, sind verpflichtet, der Agentur für Arbeit 1.eine eingetretene Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen und2.spätestens vor Ablauf des dritten Kalendertages nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen.
@ gelibeh: genau, das habe ich auch gefunden - soll ich die denn nun schon in dem Anhörungsbogen darauf aufmerksam machen oder erst beim Widerspruch??
Puh, das ist aber echt heikel! Du verstösst damit gegen die Erreichbarkeitsanordnung und man könnte vermuten, dass du nur wg des Urlaubs nicht in die Maßnahme wolltest (im übrigen wird ein bereits vor Eintreten der Arbeitslosigkeit gebuchter Urlaub mitunter auch als wichtiger Grund anerkannt, um die Maßnahme zu verschieben bzw für ein paar Tage frei zu bekommen, aber der Drops ist ja nun gelutscht ...)
genau, das habe ich auch gefunden - soll ich die denn nun schon in dem Anhörungsbogen darauf aufmerksam machen oder erst beim Widerspruch??
Was denn genau`?
nicht so schnell, jetzt komm ich nicht mehr hinterher..
Ich bin bis heute krankgeschrieben, verlängern kann ich nicht, da bei Krankheit erst recht keine Ortsabwesenheit genehmigt wird.
Ende Mai habe ich meinen 2. Termin beim Neurologen, der dann feststellt, ob und wie und wo ich zur Therapie muß.
Wenns mir bis dahin nicht besser geht, wird er mich auch krankschreiben und vielleicht irgendwas attestieren..
Meine SB weiß ja nicht, daß ich in Urlaub fahre, habe ja nur die Ortsabwesenheit beantragt, können ja auch dringende Familienangelegenheiten sein...
Ich bin gespannt, ob heute was im Briefkasten ist, wenn sie gar nicht auf meinen Antrag zur Ortsabwesenheit reagiert ist doch für mich von Vorteil, sollte in der Zeit was kommen, oder?
Jetzt ist aber erst einmal der Anhörungsbogen wichtig, was schreib ich rein, was nicht?
Bei Krankheit brauchst Du Dir auch keine Ortsabwesenheit genehmigen zu lassen. Und wenn es Deiner Gesundung guttut, kannst Du auch weggfahren.
Ich würde mich weiter krankschreiben lassen.
Als ich mich telefonisch abmelden wollte, wurde mir gesagt, daß bei Krankschreibung keine OA genehmigt wird.
Hatte ich eigentlich auch vor aber dann habe ich gelesen, daß manche sogar wenn sie krankgeschrieben waren, zum Amt zitiert wurden...wie mans macht, ist es eh verkehrt..
Lies doch nochmals den Beitrag von gelibeh durch !!!
Wenn Du krank bist, mußt Du nicht zuhause rumsitzen.
Und zur Arge reinmarschieren mußt Du auch nicht.
naja, nun habe ich ja schon schriftlich die Zustimmung zur Ortsabwesenheit beantragt..übrigens noch keine Antwort..müssen die auf sowas antworten?
Ich verstehe nicht so ganz, weswegen du dich diese Zeit nicht krank schreiben ließest.
Kannst du bitte mal die Rechtsfolgebelehrungen der EGV hier einscannen? Vielleicht kann man das da anpacken.
Sanktionen müssen zeitnah erfolgen. Da gibt es noch mehr Urteile, glaube ich. Es ist nur eine gute Frage, was man unter "zeitnah" versteht. Wie lange bist du denn nicht mehr zur Maßnahme hingegangen? 4 - 5 Monate?
weil ich ständig gelesen habe, daß Leute auch Termine bekommen, wenn sie krankgeschrieben sind.. das war mir zu riskant.. Die Maßnahme begann Anfang Januar und seit 25.1. (da war dieses Gespräch) weiß meine SB endgültig, daß ich nicht teilnehme (spätestens am 26.1.) - vorher war ich AU - die RFB ist soweit ich das gecheckt habe, ok - weiß nicht, wie ich das hier reinbekomme, muß ich morgen mal in Ruhe lesen..weiß momentan gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht
Du warst also nie in der Maßnahme? Hast sie also nicht angetreten? Das wäre recht gut.
Wenn deine Ortsabwesenheit rauskommt bekommst du nicht "kein Geld für die zwei Wochen" sondern, soweit ich weiß, ab den zwei Wochen garnichts.
Guten Morgen, nee, ich war nie dort..aber in meiner EGV ist vermerkt, daß eine Verletzung der Grundpflicht vorliegt," wenn ich mich weigere...festgelegte Maßnahmen aufzunehmen oder fortzuführen."
Ich habe die OA ja schriftlich beantragt - wenn keine Antwort kommt??
PS: meine EGV läuft am 11. aus, eine neue habe ich nicht..
Kannst du die RFB hier einmal reinsetzen, auch wenn sie OK sind?
Wenn du die Maßnahme im Januar antreten solltest und die erst Mitte Mai mit der SAnktion kommen, könnte man schon evtl. sagen, dass das nciht "zeitnah" ist. Auf jeden Fall kann man das mit dem Urteil probieren.
ok, ich versuche das mal.. das mit den 3 Monaten ist meine letzte Hoffnung, ich weiß aber immer noch nicht, ob ich das schon in den Anhörungsbogen schreiben soll?
Kopfzerbrechen bereitet mir auch der Urlaub, wenn die nicht antworten, ist das dann genehmigt?
Wenn du wegen dem Nicht-antritt der Maßnahme eine Anhörung oder eine Sanktion bekommst, hast du hier 2 Möglichkeiten herauszukommen:
1. Die Sanktion erfolgt nicht zeitnah. Das Urteil wurde hier schon verlinkt
2. Die Rechtsfolgebelehrungen sind nicht klar. Gem. BSG-Urteil B 14 AS 53/08 R v. 18.2.2010 müssen die "Belehrungen über die Rechtsfolgen konkret, verständlich, richtig und vollständig sein. Erforderlich ist insbesondere eine Umsetzung der in Betracht kommenden Verhaltensanweisungen und möglicher Maßnahmen auf die Verhältnisse des konkreten Einzelfalls. Diese strengen Anforderungen an den Inhalt der Rechtsfolgenbelehrung sind vor allem deshalb geboten, weil es sich bei der Herabsetzung der Grundsicherungsleistungen, wie aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 09.02.2010 (AZ: 1 BVL 1/09, 1 BVL 3/09 und 1 BVL 4/09) hervorgeht, um einen schwerwiegenden Eingriff handelt.
Deine Rechtsfolgebelehrungen sind nicht klar, weil sie aus einer [FONT=&quot]bloßen Auflistung von dem was kann und was nicht bestehen . Es fehlt an dem eindeutigen Hinweis, dass du - wenn du an der Maßnahme xyz nicht teilnimmst - dein [FONT=&quot]ALG II[/FONT] gem. § 20 SGB II um 30 % abgesenkt wird.
Ich kann es nur für dich hoffen, dass du dieses mal so handelst, wie es dir in diesem Forum empfohlen wird. Es wurde dir nämlich von vorherein empfohlen, dir ein ärztliches Attest zu besorgen. Du hast das aber nicht für nötig betrachtet, weil man ja als Kranker "auch alles machen muss". Ich frage mich, woher du diese Info herhattest.
Hier gibt es auch noch ein Urteil zu zeitnah
http://www.elo-forum.org/25/54852-sanktionen-mann-seiner-frau-angerechnet.html
Danke Euch beiden, ich werde nur noch alles so machen, wie hier empfohlen.
Das mit der RFB verstehe ich nicht so ganz, weil es steht ja drin, das bei Verletzung der Grundpflicht (Maßnahme) 30% abgesenkt wird..
Mit dem Attest ist auch nicht so einfach, hatte ja meinen ersten Termin beim Neurologen, der sich alles angehört hat, was verschrieben hat und mir einen Fragebogen mitgegeben hat - nach der Auswertung dann Ende Mai (man bekommt schwer Termine) entscheidet sich, wie es weiterläuft - glaube nicht, das er mir gleich beim ersten Besuch ein Attest ausgestellt hätte.
Aber ich spreche ihn darauf an.
Heute war auch wieder nichts in der Post (Zustimmung OA)...
Gott sei Dank läuft die EGV am 11.5.aus...
Da steht aber nicht drin, welche Maßnahme das ist.
naja, das steht auf der ersten Seite unter "Bemühungen von Frau ...." : "sie nehmen an der Maßnahme... gemäß §16 Abs.1 SGB II i.V.m.§ 46SGBII zur beruflichen Eingliederung teil"
Hätte ich eher hier gelesen, hätte ich diese Schei... EGV nie unterschrieben.. naja noch 3 Tage, dann bin ich die zumindest los!
zunächst einmal bleib locker, die Sabberheinis vom Amt können nicht machen was sie wollen, zumindest noch nicht!
Was deine Frage angeht, ob du bereits in dem Anhörungsbogen auf die Verpflichtung der ARGE eingehen solltest innerhalb von drei Monaten aktiv werden zu müssen bleibt dir überlassen. Ich würde es tun, macht aber letztendlich keinen Unterschied.
Was deine EGV betrifft, so ist diese nur dann mit geltendem Recht in Einklang zu bringen, wenn der EGV eine vorhergehende hinreichende Verhandlungsphase bzgl. des Zustandekommens einer EGV gemäß den geltenden Vorschriften des § 15 SGB II vorausgegangen war.
Wurde dir also lediglich irgendetwas zur Unterschrift vorgelegt, war das bei dir nicht der Fall - und das ist bundesweite "Regel" bei EGV´s, du bist also kein Einzellfall! Was darüber hinaus aber ebenfalls bedeutet, das die von dir unterschriebene EGV nicht rechtens ist.
Eine EGV, bei der Seitens der ARGE keinerlei Maßnahmen vorgenommen wurden, um diese EGV´s in deinem wohlverstandenen sozialen und beruflichen Interesse zustande kommen zu lassen, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist, hierzu ausführlich NOMOS Kommentar SGB II, 3. Auflage, Kommentierung zu § 15 SGBII, ab Seite 317, Randnummer 17, ist das Papier nicht Wert auf dem sie gedruckt wurde.
Damit eine EGV der gesetzlichen Vorgabe entspricht, muss die ARGE dafür speziell qualifizierte Mitarbeiter ihres Hauses zusammen mit dem Leistungsbeziehern im Rahmen mehrerer Schritte deren Leistungsfähigkeit, berufliche und sonstig beruflich verwertbare Kenntnisse, Gesundheitszustand, finanzielle Lage usw. usw. ermitteln und protokollieren, um durch die dann erfolgende Auswertung dieses Protokolls eine zielgerichtete und für den Leistungsbezieher nachweislich sinnvolle, weil effektiv nützliche EGV überhaupt erst erstellen zu können. Wurde all dies bei dir gemacht?
Eine blanko EGV unterschreiben zu sollen, ohne das jemals geprüft wurde, ob diese EGV die eigentliche gesetzliche Vorgabe, nämlich durch EGV und Maßnahme in eine existenzsichernde bezahlte und dauerhafte Arbeitsstelle zu vermitteln ist also insgesamt unzulässig, siehe dazu ausführlich NOMOS Kommentar SGB II, 3. Auflage, Kommentierung zu § 15 SGB II ab Seite 314
Sorry für die verspätete Antwort, ich bin erst gestern abend zurückgekommen - vielen Dank Rafael!
Ich habe den Anhörungsbogen vor einer Woche abgeschickt und harre nun der Dinge, die da kommen.
Und es wird wohl einiges sein..
Ich hatte ja schriftlich meine Ortsabwesenheit vom 10.-25.angekündigt und um Zustimmung gebeten.
(Früher war das so, daß ich angerufen habe und die Dame hat dann immer gesagt, sie leitet es an meinen SB weiter und wenn der was dagegen hat, ruft er mich an oder meldet sich bei mir)
Von meiner SB kam bis 10. mal wieder NICHTS - allerdings hat diese Mistkröte (sorry aber anders kann ich die nicht mehr betiteln) mir am 10.!! ne Einladung für den 17. geschickt,(meine EGV ist am 11. abgelaufen und ganz sicher will die mir ne neue andrehen)
Auf meine Anfrage zwecks OA hat die überhaupt nicht reagiert! (mache immer alles per Einschreiben)
Jetzt gibt es richtig Ärger, so nicht! Bisher hat die jegliche Schreiben und Anträge meinerseits ignoriert..was mir nun aber sehr nützlich sein kann..
Hallo Corax!
Das ist nur meine Meinung und mit Sicherheit werden viele das ganz anders sehen. Ich würde denen niemals meine Telefonnummer geben. Du hast keinerlei Möglichkeit irdendetwas zu Beweisen.
Die Handynummer hatte ich aus Unwissenheit angegeben (wußte damals nicht, daß man sowas nicht muß ) - ich erledige jetzt alles nur noch schriftlich per Einschreiben.
Ich glaube, ich wiederhole mich aber ich bin sooo froh, dieses Forum gefunden zu haben - ich fühle mich jetzt stärker und nicht mehr so macht-und hilflos. Danke an alle!!!
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haettest du dazu eine "quelle" bzw stelle, wo ich das nachlesen kann?
oder etwas dazu bzw darueber.
Hab das von hier http://www.elo-forum.org/alg-ii/32644-alg-ii-krankengeld-laeuft.html
möchte Euch nun berichten, wie es weiterging:
Im Mai bekam ich den Anhörungsbogen, den füllte ich aus, schrieb einen netten Text und dann begann ich ängstlich zu warten..
Und, es passierte nichts!!
Nicht zu wissen, woran man eigentlich war, zehrte ziemlich an den Nerven aber so nach 2-3 Monaten atmete ich vorsichtig auf - unbgläubig, daß ich auch mal Schwein im Leben hatte.
Ich bekam dann im Okt. die obligatorische Einladung, auf dem Brief stand der Name einer anderen SB, von der ich bisher nur Gutes gehört hatte.
Trotzdem ging mir der Allerwerteste auf Grundeis.
Völlig verängstigt saß ich dann bei ihr im Zimmer, sie schaute im Computer meine Daten an und meinte "Sie waren ja vor kurzem auch in einer Maßnahme.."
Leute, ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie schnell es da in meinem Schädel ratterte ("ist das ne Fangfrage, weiß die, was los war..was sag ich jetzt" usw.)
Ich murmelte ganz verstört nur ein "hmm", sie daraufhin: "gebracht hat es ihnen aber auch nichts, oder?" Ich wieder nur "hmmhmm" und den Kopf geschüttelt..
Damit war das Thema durch, ich wußte nicht wie mir geschah..
Also hat das die andere SB entweder verschusselt oder mit Absicht nichts unternommen.
Sie bekommt vom Chef nix auf den Deckel, der Maßnahmeträger hat wohl die Kohle für mich bekommen und mir blieb die Sanktion erspart!
Ist zwar alles gut ausgegangen aber Nerven hats mich ganz schön gekostet, ihr kennt das ja sicherlich.
Keine Klarnamen bitte
Das ist ganz normal. Wenn du deinen Anhörungsbogen erfolgreich ausgefüllt hast, hörst du nichts mehr von denen.
D.h. dann du hast gewonnen.
Die werden einen Teufel tun und dir schreiben "Stimmt, wir hatten Unrecht".
Die lange Ungewissheit ist dabei garantiert gewollt und Teil des Systems.

References: § 56
 § 20
 §16
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