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Timestamp: 2017-09-20 07:19:21+00:00

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Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Februar 2014 10:41
Satzung der Landsportgemeinschaft 1967 Ostrau e. V.
Die Sportgemeinschaft führt den Namen Landsportgemeinschaft 1967 Ostrau e.V. (kurz: LSG 67 Ostrau e V.) und hat ihren Sitz in 06193 Ostrau. Sie ist unter der Nummer VR 978 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Halle – Saalkreis eingetragen.
Die Sportgemeinschaft fördert
• die komplexe Entwicklung des Sports und seine Bedingungen im Territorium,
• die Ausprägung des Breitensports in seiner Gesamtheit, verbunden mit der zielgerichteten Werbung für das Sporttreiben der Bürger,
• einen vielseitigen Übungs- und Trainingsbetrieb der Abteilungen und allgemeinen Sportgruppen sowie ihre Wettkampftätigkeit Im Interesse von Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensfreude und körperlicher Fitness der Sportlerinnen und Sportler,
• das kulturelle Gemeinschaftsleben der Mitglieder.
Die Sportgemeinschaft gewährleistet die Wahrung der Rechte ihrer Mitglieder, ihre demokratische Mitbestimmung und Mitverantwortung. Sie vertritt die Interessen des Sports in der Öffentlichkeit und bei den kommunalen Leitungen sowie anderer örtlicher gesellschaftlicher Kräfte und Einrichtungen. Zum Zwecke dieser Ziele wirken insbesondere die bestehenden Abteilungen des Vereins, die allen interessierten Mitgliedern offen stehen. Die Sportgemeinschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Mittel der Sportgemeinschaft sowie etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Ziele verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Des Weiteren darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Sportgemeinschaft tritt für die Erhaltung, Wiederherstellung und für den Schutz der natürlichen Umwelt sowie ihrer Nutzung für das Sporttreiben ein. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.
Die Sportgemeinschaft ist Mitglied des Landessportbundes Sachsen – Anhalt und strebt für jede im Verein betriebene Sportart, in deren Fachverbänden die Mitgliedschaft an. Sie regelt Im Einklang mit deren Satzungen ihre Angelegenheiten selbständig.
§ 4 Allgemeine Rechtsgrundlage
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe der Sportgemeinschaft werden durch die vorliegende Satzung sowie die Satzungen der in § 3 genannten Organisationen ausschließlich geregelt. Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zur Sportgemeinschaft und aller damit Im Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg erst zulässig, nachdem der Vorstand darüber entschieden hat.
• ordentlichen und
• fördernden Mitgliedern.
Die Mitgliedschaft zur Sportgemeinschaft kann jede Person auf Antrag erwerben, sofern sie sich dieser Satzungsbestimmungen durch ihre Unterschrift bekennt. Für Mitglieder unter 18 Jahren ist die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Die gesetzlichen Vertreter kommen für die Verbindlichkeiten (Beitrag) auf Die Mitgliedschaft wird durch Beschluss des Vorstandes der Sportgemeinschaft erworben. Ein derartiger Beschluss ist nur rechtswirksam, wenn die festgesetzte Aufnahmegebühr und der (anteilige) Jahresbetrag entrichtet wurde.
Personen können nach Vereinbarung Fördernde Mitglieder werden, wenn sie durch erhöhte Zuwendungen die Tätigkeit der Sportgemeinschaft ideell, finanziell oder materiell unterstützen. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Aufnahme in den Sportverein.
a) durch Austritt auf Grund einer schriftlichen Erklärung,
b) durch Ausschluss aus der Sportgemeinschaft auf Grund eines Beschlusses des Vorstandes oder
c) durch den Tod des Mitgliedes.
Die Ausschließung eines Mitgliedes (§ 6b) kann nur in den nachstehend bezeichneten Fällen erfolgen:
a) wenn die in § 9 vorgesehenen Pflichten der Mitglieder gröblich und schuldhaft verletzt wurden,
b) wenn das Mitglied seinen der Sportgemeinschaft gegenüber eingegangenen Verbindlichkeiten, insbesondere seiner Verpflichtung zur Beitragszahlung, trotz zweimaliger Mahnung nicht nachkommt,
Vor einer Entscheidung des Vorstandes über den Ausschluss eines Mitgliedes hat der Vorstand das betreffende Mitglied durch Einschreiben zur mündlichen Verhandlung vor den Vorstand zu laden. Die Entscheidung des Vorstandes ist dem Betroffenen schriftlich, mittels Einschreiben mit Rückschein, zu zustellen.
• im Rahmen des Vereinszweckes an den möglichen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen,
• durch Ausübung des Stimmrechts ab dem 16. Lebensjahr an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen, Rechenschaft über die Tätigkeit des Vorstandes zu verlangen, sich um eine Kandidatur zu bewerben und gewählt zu werden,
• seine persönliche Teilnahme zu erwirken, wenn der Vorstand einen Beschluss über seine Person, seine Tätigkeit oder sein Verhalten fasst.
• sich sportlich fair, kameradschaftlich, hilfsbereit und ehrlich zu verhalten,
• die Satzungen des Vereins, des Landessportbundes Sachsen Anhalt e. V., seinen angeschlossenen Fachverbänden (soweit er deren Sportart ausübt) sowie deren Beschlüsse zu folgen,
• nicht gegen die Interessen und Anordnungen der Sportgemeinschaft zu handeln,
• die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten Mitgliedsbeiträge regelmäßig und pünktlich zu zahlen,
• die bereitgestellten Sportanlagen, Einrichtungen und Sportgerätepfleglich zu behandeln und an ihrer Vervollkommnung aktiv mitzuarbeiten.
Die Mitgliedschaft zu einem Organ der Sportgemeinschaft ist ein Ehrenamt.
Das höchste Organ des Sportvereins ist die Mitgliederversammlung.
Die den Mitgliedern zustehenden Rechte gegenüber dem Vorstand werden in der Mitgliederversammlung ausgeübt.
Alle Mitglieder, ab 16 Jahre, haben eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes ist unzulässig. Mitgliedern ab 14 Jahren ist die Anwesenheit zu gestatten.
Die Mitgliederversammlung wird zwecks Beschlussfassung über die im § 12 genannten Aufgaben einberufen. Die Einberufung erfolgt durch den 1. oder 2. Vorsitzenden schriftlich oder durch Aushang in den Schaukästen des Vereins unter Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung mit einer Einberufungsfrist von 4 Wochen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder ¼ der Stimmberechtigten es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.
Anträge zur Tagesordnung sind 10 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden (Stellvertreter) der Sportgemeinschaft schriftlich einzureichen.
Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der 1.Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende. Über Anträge auf Satzungsänderung kann nur abgestimmt werden, wenn sie mindestens 4 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind.
Die Mitgliederversammlung steht, wenn nötig, die oberste Entscheidung in allen Angelegenheiten der
Sportgemeinschaft zu, soweit sie nicht satzungsgemäß anderen Organen übertragen worden ist.
b) Wahl von Kassenprüfern,
c) Bestimmung der Grundsätze für die Beitragshöhe für den Geschäftszeitraum,
d) Entlastung des Vorstandes bezüglich der Entgegennahmen des Berichtes und des Kassenprüfers,
e) Satzungsänderungen nur mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder,
f) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, wenn 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dem zustimmen.
Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung. Sie entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder (außer § 12 e; f). Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Der Mehrheitsbeschluss ist für alle Mitglieder des Vereins bindend. Die Abstimmung kann offen oder auf Beschluss der Mitgliederversammlung geheim erfolgen.
1. Geschäftsvorstand:
2. Gesamtvorstand:
zum Geschäftsvorstand kommen hinzu:
d) die entsprechenden Abteilungsleiter
e) Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit
f) der Zeugwart
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Bei gerader Anzahl der Vorstandsmitglieder hat der Vorsitzende eine Doppelstimme.
§ 14 Pflichten und Rechte des Vorstandes
Der Gesamtvorstand hat die Geschäfte der Sportgemeinschaft nach den Vorschriften der Satzung und nach Maßgabe der durch die Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse zu führen. Der Vorstand ist notfalls ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstiger dauernder Behinderung von Mitgliedern deren verwaistes Amt bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen. Die Mitglieder des Vorstandes haben das Recht, an Versammlungen der Fachabteilungen teilzunehmen und das Wort zu ergreifen.
* Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
a) den Haushalt zu planen und zu führen und ist darüber rechenschaftspflichtig,
b) die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und die Durchführung ihrer Beschlüsse und
c) verbindliche Ordnungen zu schaffen.
Jedes Vorstandsmitglied hat ein Vertretungsrecht bis zu 200,00 € selbständig zu entscheiden, wenn eine Zweitunterschrift des Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden die notwendige Handlung bestätigt. Bei Beträgen über 200,00 € ist vorher die Zustimmung des Vorstandes einzuholen.
§ 15 Protokollierung von Versammlungen
Über sämtliche Versammlungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll in einem mit laufenden Seitenzahlen versehenen Buch zu führen, welches am Schluss vom Versammlungsleiter und dem jeweiligen Schriftführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll muss Angaben über die Anzahl der Erschienenen, die gestellten Anträge und das Abstimmungsergebnis enthalten. Gefasste Beschlüsse sind besonders hervorzuheben.
Die von der Mitgliederversammlung auf jeweils 4 Jahre wählenden (Wiederwahl ist möglich) Kassenprüfer nehmen gemeinschaftlich, mindestens einmal im Jahr, unvermutet und ins einzelne gehende Kassenprüfungen vor. Deren Ergebnis ist in einem Protokoll niederzulegen und dem 1. Vorsitzenden mitzuteilen, der hierüber Vorstand und der Mitgliederversammlung berichtet. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein.
Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins Werden durch § 11 und § 12 e/f geregelt
§ 17 Vermögen bei Existenz und Auflösung des Vereins
Die Überschüsse der Vereinskasse sowie die sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum der Sportgemeinschaft. Mitgliedern oder ausscheidenden Mitgliedern steht ein Anspruch hierauf nicht zu. Die Auflösung des Vereins erfolgt nach juristischer Vorgabe. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zur Verwendung für sportliche Zwecke.
Ergebnisse der Vorstandswahl am 31.08.2014
© 2014 LSG 67 Ostrau - Designed by Roland Liepertz

References: § 4
 § 3
 § 9
 § 12
 § 12

§ 14
 § 26

§ 15
 § 11
 § 12

§ 17