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Timestamp: 2019-06-26 06:57:33+00:00

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BGH, 23.10.1980 - III ZR 62/79 - dejure.org
https://dejure.org/1980,479
BGH, 23.10.1980 - III ZR 62/79 (https://dejure.org/1980,479)
BGH, Entscheidung vom 23.10.1980 - III ZR 62/79 (https://dejure.org/1980,479)
BGH, Entscheidung vom 23. Januar 1980 - III ZR 62/79 (https://dejure.org/1980,479)
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Wirksamkeit von Darlehensverträgen zur Finanzierung des Baus von Eigentumswohnungen - Umfang der Übernahme einer persönlichen Haftung für die Zahlung eines Grundschuldbetrages - Anwendung unterschiedlicher Rechtsordnungen - Genehmigungspflicht für den Abschluss eines Darlehensvertrages nach der Außenwirtschaftsverordnung - Hinreichende Bestimmtheit eines Zahlungsanspruchs in einer vollstreckbaren Urkunde
Kollisionsrechtliche Behandlung einer Haftungs- und Unterwerfungserklärung sowie Auslegung einer Haftungsübernahmeerklärung für die Zahlung des Grundschuldbetrages
ZIP 1981, 158
MDR 1981, 568
DNotZ 1981, 738 (Ls.)
WM 1981, 189
Diese geht auf eine einseitige Willenserklärung der Treuhänderin mit Wirkung für den Kläger zurück, die auf das Zustandekommen eines Vollstreckungstitels gerichtet war und rein prozessualen Grundsätzen untersteht (RGZ 146, 308, 312; BGH, Urteil vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 - WM 1981, 189 unter II 1;… Zöller/Stöber, ZPO 23. Aufl. § 794 Rdn. 29).
Diese geht auf eine einseitige Willenserklärung der Treuhänderin mit Wirkung für die Kläger zurück, die auf das Zustandekommen eines Vollstreckungstitels gerichtet war und rein prozessualen Grundsätzen untersteht (RGZ 146, 308, 312; BGH, Urteil vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 - WM 1981, 189 unter II 1;… Zöller/Stöber ZPO 23. Aufl. § 794 Rdn. 29).
Die Unterwerfungserklärung ist eine ausschließlich auf das Zustandekommen des Vollstreckungstitels gerichtete einseitige prozessuale Willenserklärung, die lediglich prozeßrechtlichen Grundsätzen untersteht (RGZ 146, 308, 312; BGH Urt. v. 23. Oktober 1980, III ZR 62/79, WM 1981, 189 f; BGHZ 88, 62, 64 ff; Senatsurt. v. 1. Februar 1985, V ZR 244/83, NJW 1985, 2423 re.Sp.).
Diese geht auf eine einseitige Willenserklärung der Treuhänderin mit Wirkung für die Klägerin zurück, die auf das Zustandekommen eines Vollstreckungstitels gerichtet war und rein prozessualen Grundsätzen untersteht (BGH, Urteil vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 - WM 1981, 189 unter II 1; RGZ 146, 308, 312;… Zöller/Stöber, ZPO 23. Aufl. § 794 Rdn. 29).
bb) Die Auslegung einer Vereinbarung über die internationale Zuständigkeit richtet sich, wenn sie - wie im vorliegenden Fall - Teil einer umfassenderen Vereinbarung (des Bürgschaftsvertrages) ist, regelmäßig nach dem für diesen Vertrag geltenden Recht (…BGH, Urt. v. 16. Juni 1969 - VII ZR 119/67, WM 1969, 1140 f; v. 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, RIW/AWD 1981, 194, 195; v. 24. November 1988 - III ZR 15O/87, NJW 1989, 1431, 1432; Walter, Internationales Zivilprozeßrecht der Schweiz 1995 § 4 V 1 b aa (S. 105);… MünchKomm-BGB-Spellenberg, 2. Aufl. vor § 11 EGBGB Rdnr. 121 f;… BGB-RGRK/Wengler, 12. Aufl. IPR S. 587;… Schack, aaO. Rdnr. 456; Hoffmann AWD 197O, 247, 248).
Der zu vollstreckende Zahlungsanspruch ist schon dann hinreichend bestimmt, wenn er betragsmäßig festgelegt ist oder sich aus der Urkunde ohne weiteres errechnen läßt (BGHZ 22, 54, 56; 88, 62, 65; BGH, Urt. v. 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, WM 1981, 189, 191 unter b).
Es genügt, wenn die Berechnung mit Hilfe offenkundiger, insbesondere aus dem Bundesgesetzblatt oder dem Grundbuch ersichtlicher Umstände möglich ist (vgl. BGHZ 22, 54, 61; BGH, Urt. v. 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, WM 1981, 189, 191 1. Sp.; OLG Düsseldorf NJW 1971, 436, 437 [OLG Düsseldorf 01.10.1970 - 13 U 76/70]; OLG Stuttgart Justiz 1973, 176, 178 f; OLG Karlsruhe OLGZ 1991, 227, 228;… Stein/Jonas/Münzberg, ZPO 20. Aufl. § 794 Rdnr. 86;… MünchKomm-ZPO/Wolfsteiner, § 794 Rdnr. 227;… Wieczorek/Schütze, ZPO 2. Aufl. § 794 Rdnr. H IV a 1;… Zöller/Stöber, ZPO 18. Aufl. § 794 Rdnr. 26; Stürner/Münch JZ 1987, 178, 182 f; Opalka NJW 1991, 1796, 1797;… offengelassen von BGH, Urt. v. 7. Dezember 1988 - IVb ZR 49/88, NJW-RR 1989, 318, 319).
Unterfiel der Beratervertrag der allgemeinen Genehmigung, so wurde er vom Zeitpunkt seines Abschlusses ab voll wirksam (BGH…, Urteil vom 6. April 1956 aaO.; vgl. auch Senatsurteile vom 7. Juli 1977 und vom 23. Oktober 1980 aaO.).
Ob unabhängig davon die volle Wirksamkeit des Vertrages jedenfalls nach dem 3. Oktober 1990 eingetreten wäre, weil durch die Herstellung der Einheit Deutschlands die alliierten Devisenbewirtschaftungsgesetze gegenstandslos wurden, kann dahinstehen (dazu, daß ein schwebend unwirksames Geschäft grundsätzlich nicht nur dann rechtswirksam wird, wenn die erforderliche Genehmigung erteilt wird, sondern auch dann, wenn die Genehmigungspflicht nach neuen gesetzlichen Vorschriften entfällt, vgl. BGH, Urteil vom 7. Oktober 1964 - V ZR 142/62 - NJW 1965, 41; Senatsurteil vom 23. Oktober 1980 - WM 1981, 189, 190; vgl. auch BGH, Urteil vom 28. Mai 1993 - V ZR 66/92 - WM 1993, 1759, 1760) [BGH 28.05.1993 - V ZR 66/92].
Die Devisenvorschriften des Außenwirtschaftsrechts sind nach allgemeiner Meinung Bestimmungen des deutschen öffentlichen Rechts, die ohne Rücksicht auf das auf den Vertrag anzuwendende Privatrecht den Sachverhalt zwingend regeln (…MünchKommBGB/Martiny, 2. Aufl., Art. 34 EGBGB Rdnr. 66, nach Art. 34 Anh. II Rdn. 6;… Palandt/Heldrich aaO., Art. 34 EGBGB Rdnr. 3; für die Zeit vor Geltung des Art. 34 EGBGB vgl. bereits BGH Urteil vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 = WM 1981, 189 unter III. 2. a;… Staudinger/Karsten Schmidt, BGB, 12. Aufl., Vorbem. zu § 244 Rdnr. E 28; Sieg/Fahning/Kölling, Außenwirtschaftsgesetz, § 31 Anm. II. c).
Da die Genehmigung nach Art. VII der alliierten Devisenbewirtschaftungsgesetze auch nachträglich noch erteilt werden konnte, führte ihr Fehlen nicht sofort zur Nichtigkeit nach § 134 BGB, sondern zunächst zur schwebenden Unwirksamkeit der Vereinbarung (für den gemäß § 31 AWG gleichgelagerten Fall des Fehlens einer devisenrechtlichen Genehmigung nach dem Außenwirtschaftsgesetz vgl. BGH Urteil vom 7. Juli 1977 - III ZR 111/75 = WM 1977, 1044 unter 4.; Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b;… MünchKommBGB/Martiny aaO., nach Art. 34 Anh. II Rdnr. 7;… Staudinger/Karsten Schmidt aaO., Vorbem. zu § 244 Rdnr. E 23; Hocke/Berwald/Mauser, Außenwirtschaftsrecht, Anm. zu § 31 AWG;… Sieg/Fahning/Kölling aaO., § 31 Anm. III. 3.).
Zwar wird ein schwebend unwirksames Geschäft grundsätzlich nicht nur dann rechtswirksam, wenn die erforderliche Genehmigung erteilt wird, sondern auch dann, wenn die Genehmigungspflicht nach neuen gesetzlichen Vorschriften entfällt (BGHZ 37, 233, 236 [BGH 20.06.1962 - V ZR 219/60]; BGH Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b;… Palandt/Heinrichs aaO., § 134 Rdnr. 12, § 275 Rdnrn. 28, 29).
Der Wegfall der Genehmigungspflicht ersetzt die Genehmigung aber nur, solange sie noch erwartet werden kann, der Schwebezustand also noch besteht (BGH Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b;… Palandt/Heinrichs aaO., § 275 Rdnr. 29).

References: § 794
 § 794
 BGH 
 § 794
 § 4
 § 11
 § 794
 § 794
 § 794
 § 794
 Art. 34
 Art. 34
 Art. 34
 Art. 34
 BGH 
 § 244
 § 31
 § 134
 § 31
 BGH 
 Art. 34
 § 244
 § 31
 § 31
 BGH 
 § 134
 § 275
 § 275