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Timestamp: 2016-10-26 19:26:09+00:00

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8C_949/2009 (28.04.2010)
8C_949/2009
Irisstrasse 9, 8032 Z�rich,
B.________, geboren 1955, war seit dem 1. Oktober 1971 in der Firma C.________ besch�ftigt, zuletzt als Gesch�ftsf�hrer Administration/Finanzen, und bei der Branchen Versicherung Schweiz (vormals Metzger Versicherungen) f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 10. Oktober 2006 erlitt er einen Autounfall. Es kam morgens um 05.30 Uhr auf einer Kreuzung zu einer Kollision mit einem anderen, nicht vortrittsberechtigten Verkehrsteilnehmer, welcher, wie sich aus den Strafakten ergibt, mit �bersetzter Geschwindigkeit ungebremst �ber die Verzweigung gefahren war. B.________ nahm seine Arbeit nach dem Unfall zun�chst wieder auf, litt jedoch unter Kniebeschwerden, vorbestehende Schwindelbeschwerden beziehungsweise Gleichgewichtsst�rungen mit Gangunsicherheit wurden verst�rkt und es traten psychische Beschwerden auf, die seine Leistungsf�higkeit einschr�nkten. Es kam zu wiederholten, �rztlich attestierten Arbeitsunf�higkeiten. Per 31. Dezember 2007 wurde ihm seine Arbeitsstelle gek�ndigt.
Die Branchen Versicherung Schweiz anerkannte ihre Leistungspflicht dem Grundsatz nach. Mit Verf�gung vom 13. August 2007 stellte sie ihre Versicherungsleistungen indessen f�r die psychischen Unfallfolgen per 11. Juni 2007 ein mit der Begr�ndung, dass es an der ad�quaten Kausalit�t fehle, w�hrend sie f�r die somatischen Beschwerden weiterhin Versicherungsschutz gew�hrte; mit Einspracheentscheid vom 27. September 2007 stellte sie fest, dass eine unfallbedingte Arbeitsf�higkeit nicht mehr bestehe, weshalb einzig noch Heilbehandlung f�r die unfallkausale Fusshebeparese erbracht werde.
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 22. Oktober 2009 teilweise gut. Dem Beschwerdef�hrer wurden ab dem 12. Juni 2007 weiterhin Leistungen der Unfallversicherung (Heilbehandlung und Taggeld) zugesprochen und die Sache wurde an die Branchen Versicherung Schweiz zur�ckgewiesen zur Vornahme des Fallabschlusses im richtigen Zeitpunkt. Das Gericht holte bei der Gutachterstelle Y.________, welche B.________ im Auftrag der Invalidenversicherung untersucht hatte (Gutachten vom 17. Juni 2008), ein Erg�nzungsgutachten vom 2. Juni 2009 ein und kam gest�tzt darauf zum Schluss, dass der Beschwerdef�hrer zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung zufolge somatischer Beschwerden noch in der Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt und eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit noch m�glich gewesen sei. Erst zu gegebener Zeit werde die Beschwerdegegnerin den Fall abzuschliessen und die ad�quate Kausalit�t der psychischen beziehungsweise organisch nicht objektivierbaren Beschwerden zu pr�fen haben.
Die Branchen Versicherung Schweiz f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Best�tigung des Einspracheentscheides vom 27. September 2007 sei festzustellen, dass der Versicherte ab dem 12. Juni 2007 keinen Anspruch auf Versicherungsleistungen mehr hat.
W�hrend B.________ auf Abweisung der Beschwerde schliessen l�sst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
Das kantonale Gericht hat die Sache unter Aufhebung des Einspracheentscheides zum Abschluss der Heilbehandlung und Pr�fung der weiteren Leistungspflicht an die Beschwerdef�hrerin zur�ckgewiesen. Damit hat sie einen Zwischenentscheid im Sinne der Art. 90 ff. BGG gef�llt (BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481). Da der selbstst�ndig er�ffnete Entscheid weder die Zust�ndigkeit noch ein Ausstandsbegehren betrifft, ist eine Beschwerde nur zul�ssig, wenn der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnte (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG); dies gilt auch f�r den Fall, dass damit �ber materielle Teilaspekte entschieden wird, da diese zusammen mit dem Endentscheid anfechtbar sind (Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 132 III 785 E. 3.2 S. 790; 129 I 313 E. 3.2 S. 316). Da der angefochtene Entscheid den Unfallversicherer zu seines Erachtens rechtswidrigen Leistungen zwingt, bewirkt er f�r ihn einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, was offensichtlich ist. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
Das kantonale Gericht hat die Grunds�tze zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 179 E. 3.1 und 3.2 S. 181), insbesondere bei Schleudertraumen (BGE 134 V 109) und bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116; 123 V 98 E. 2a S. 99), zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 f.; vgl. auch AHI 2002 S. 62, I 82/01 E. 4b/cc) und zum Beweiswert von Arztberichten und medizinischen Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Mit der Beschwerde wird geltend gemacht, dass die Vorinstanz den Einspracheentscheid vom 27. September 2007 zu Unrecht als Fallabschluss interpretiert habe. Dem Versicherten sei damals auch weiterhin Heilbehandlung f�r die organischen Gesundheitsst�rungen zugesprochen, indessen ein diesbez�glicher Taggeldanspruch mangels Arbeitsunf�higkeit verneint worden; eine weitere Leistungspflicht f�r die psychischen Beschwerden sei mangels ad�quater Kausalit�t abgelehnt worden. Gem�ss Gutachten der Gutachterstelle Y._______ werde dem Versicherten aus rheumatologischer Sicht f�r die bisherige T�tigkeit keine signifikante Belastbarkeitseinbusse attestiert und bestehe auch neurologisch keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit. Indessen sei eine Beeintr�chtigung aus neuropsychologischer und aus psychiatrischer Sicht festgestellt worden. Dabei handle es sich jedoch um organisch nicht objektivierbare Unfallfolgen, deren Ad�quanz zum Unfallereignis vom Versicherer verneint worden sei.
Aus den der Beschwerdef�hrerin zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung vorgelegenen medizinischen Akten ergibt sich was folgt: Gem�ss Bericht des Spitals R.________ vom 10. Oktober 2006 wurde nach dem gleichentags erlittenen Autounfall eine Distorsion der Lendenwirbels�ule diagnostiziert. Am 29. Januar 2007 wurde in der Klinik I.________ eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Neurocraniums durchgef�hrt wegen Schwankschwindels, der seit dem Unfall vom 10. Oktober 2006 aufgetreten war; am 15. Februar 2007 erfolgte in der gleichen Klinik eine weitere MRT-Untersuchung der Hals-, Brust- und Lendenwirbels�ule wegen einer progredienten Stand- und Gangataxie sowie Fussheberschw�che rechts. Frau Dr. med. S.________, Neurologie FMH, diagnostizierte am 15. Februar 2007 eine Peroneus-Parese rechts, wahrscheinlich posttraumatisch nach Autounfall am 20. Oktober 2006, eine fortgeschrittene bilaterale periphere vestibul�re Funktionsst�rung noch ungekl�rter �tiologie mit Zunahme der Stand- und Gangataxie durch posttraumatische Peroneusparese rechts sowie ein psychophysisches Ersch�pfungssyndrom durch beruflichen Stress und Unfallereignis vom 10. Oktober 2006 mit Leistungsabfall und Durchschlafst�rungen. Der Hausarzt Dr. med. L.________, Allgemeinmedizin FMH, Sportmedizin SGSM, berichtete am 23. Februar 2007, dass er wegen des Unfalls erstmals am 21. Oktober 2006 konsultiert worden sei. Er stellte die vorl�ufigen Diagnosen einer LWS-Distorsion mit leichter Fusshebeparese rechts und Hyp�sthesien, einer HWS-Distorsion mit verst�rkt aufgetretenem Schwankschwindel (vorbestehend seit ca. 20 Jahren bei Status nach Trauma an der Schl�fe), ohne Nachweis einer intracraniellen L�sion. Es habe eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit bestanden vom 23. bis zum 28. Januar 2007. Anl�sslich einer Untersuchung im Spital X.________, Neurologische Klinik und Poliklinik, vom 13. M�rz 2007 wurde eine peripher-vestibul�re Unterfunktion beidseits festgestellt. Am 30. April 2007 stellte Dr. med. L.________ die Diagnosen einer HWS-Distorsion, einer Peroneus-Parese rechts, wahrscheinlich posttraumatisch, einer fortgeschrittenen bilateralen vestibul�ren Funktionsst�rung noch ungekl�rter �tiologie, einer Stand- und Gangataxie, Zunahme durch posttraumatische Peroneusparese, sowie eines psychophysischen Ersch�pfungssyndroms. Er attestierte eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit vom 5. M�rz 2007 bis zum 18. April 2007, ging jedoch davon aus, dass die Behandlung voraussichtlich Ende Mai 2007 abgeschlossen werden k�nne. Am 12. Juni 2007 attestierte Dr. med. F.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit f�r voraussichtlich drei Monate. Der Versicherte leide an einem massiven �bererregungssyndrom (Bericht vom 28. Juni 2007). Am 3. Juli 2007 wurde eine Untersuchung im Spital X.________, Herzkreislaufzentrum, Nuklearkardiologie, durchgef�hrt. Dr. med. L.________ �usserte sich am 8. August 2007 noch einmal zu den persistierenden Beschwerden. Weitere Abkl�rungen hat die Beschwerdef�hrerin nicht veranlasst.
Im vorinstanzlichen Verfahren hat der Versicherte das von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebene Gutachten der Gutachterstelle Y.________ vom 17. Juni 2008 eingereicht. Daraus ergibt sich, dass damals aus rheumatologischer Sicht im bisherigen Beruf und in verwandten, k�rperlich leichten bis mittelschweren T�tigkeiten ohne monotone K�rperhaltungen und ohne Heben, Stossen oder Ziehen von Lasten von mehr als 5 bis 7,5 kg, keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit mehr bestand. Lediglich Arbeiten auf Leitern oder Ger�sten oder solche mit Sturzgefahr waren nach Einsch�tzung der Gutachter nicht m�glich. Auch aus neurologischer Sicht war der Versicherte am 17. Juni 2008 trotz der Peroneus-L�sion rechts, der multifaktoriell bedingten Gangst�rung (im Rahmen der Diagnosen der linksbetonten bilateralen vestibul�ren Funktionsst�rung und der posttraumatischen Peroneus-L�sion rechts) sowie der vestibul�ren Funktionsst�rung unklarer �tiologie nur insofern beeintr�chtigt, als die Gutachter T�tigkeiten mit m�glichem Sturzrisiko als ungeeignet erachteten. Es bestand indessen f�r den angestammten Beruf als auch eine andere, dem k�rperlichen Leiden angepasste Besch�ftigung eine reduzierte Arbeitsf�higkeit von 60 % aus psychiatrischen und neuropsychologischen Gr�nden.
Gest�tzt darauf hat die Vorinstanz erwogen, dass dem Versicherten zum Gutachtenszeitpunkt am 17. Juni 2008 die angestammte T�tigkeit im B�ro aus rein somatischer Sicht zu 100 % zumutbar gewesen sei. Zur zuverl�ssigen Beurteilung der Entwicklung des Gesundheitszustands erachtete sie indessen die Einholung eines Erg�nzungsberichts zu Recht als angezeigt. Dieser wurde am 2. Juni 2009 erstattet. Es geht daraus hervor, dass der Versicherte zum Zeitpunkt der Einstellung der Taggeldleistungen aus muskuloskelettaler Sicht zufolge der elektroneurographisch best�tigten, posttraumatischen Peroneus-L�sion und der dadurch bedingten lumbovertebralen Schmerzsymptomatik beeintr�chtigt gewesen und erst sp�ter, etwa drei Monate vor dem Gutachtenszeitpunkt, eine diesbez�gliche Besserung eingetreten sei. Nach Einsch�tzung der �rzte der Gutachterstelle Y.________ bestand zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 11. Juni 2007 noch eine signifikante Arbeitsunf�higkeit.
Das kantonale Gericht hat die medizinischen Akten einl�sslich und sorgf�ltig gew�rdigt und insbesondere auch den vom Unfallversicherer eingereichten Bericht des Spitals X.________, Neurologische Klinik und Poliklinik, vom 2. Juni 2008, sowie das ebenfalls von der Beschwerdef�hrerin ins Recht gelegte, vom Haftpflichtversicherer veranlasste Aktengutachten des Dr. med. M.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und des Prof. Dr. med. A.________, Neurologie FMH, Institut K.________, vom 15. M�rz 2009, ber�cksichtigt. Es kam zum Schluss, dass der Versicherte zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 11. Juni 2007 aus somatischen Gr�nden in der Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt und eine namhafte Besserung noch m�glich gewesen sei.
Unter diesen Umst�nden habe der Unfallversicherer den Fall noch nicht abschliessen d�rfen, sondern er sei auch �ber den 11. Juni 2007 hinaus leistungspflichtig. Erst zu gegebener Zeit habe er den Fallabschluss vorzunehmen und dannzumal auch die ad�quate Kausalit�t der psychischen beziehungsweise organisch nicht objektivierbaren Beschwerden (wie insbesondere rasche Erm�dbarkeit, subjektive Leistungsunf�higkeit mit Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen), welche die Arbeitsf�higkeit gem�ss Gutachten der Gutachterstelle Y.________ am 17. Juni 2008 noch um 40 % eingeschr�nkt haben, zu pr�fen.
Dem in E. 8 Gesagten ist in allen Teilen beizupflichten.
9.1 Gest�tzt auf Art. 19 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer den Fall (unter Einstellung der vor�bergehenden Leistungen [Heilbehandlung, Taggeld] und Pr�fung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung) abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 113 f. mit Hinweisen; Urteil U 291/06 vom 4. M�rz 2008 E. 4.1). Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes im genannten Sinne zu verstehen ist, bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, soweit unfallbedingt beeintr�chtigt, wobei die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen gen�gen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115 mit Hinweisen; Urteil U 291/06 vom 4. M�rz 2008 E. 4.2). Die bei der Ad�quanzpr�fung psychischer Unfallfolgen einzig zu ber�cksichtigenden physischen Komponenten lassen sich im Zeitpunkt, in welchem von einer Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden kann, zuverl�ssig beurteilen (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116 mit Hinweisen; Urteile 8C_76/2008 vom 15. Januar 2009 E. 7 in fine und U 98/06 vom 5. April 2007 E. 3.1, in: SVR 2007 UV Nr. 29 S. 99).
9.2 Die Rechtm�ssigkeit des Fallabschlusses beurteilt sich vorliegend - da Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung, zumindest eine Umschulung, offenbar nicht zur Diskussion stehen - danach, ob von einer Fortsetzung der spezifischen �rztlichen Behandlung der genannten unfallbedingten rheumatologischen und neurologischen Beschwerden (Bein- und R�ckenschmerzen, Gleichgewichtsst�rungen/Schwindel mit Gangunsicherheit) �ber den 11. Juni 2007 hinaus noch eine namhafte Besserung des somatischen Gesundheitszustandes erwartet werden konnte, was von der Vorinstanz zu Recht bejaht wird. Zu erw�hnen ist in diesem Zusammenhang, dass die prospektive Festsetzung der Arbeitsf�higkeit rechtsprechungsgem�ss zwar zul�ssig, jedoch einer �berpr�fung ex post zug�nglich ist, wobei im Einsprache- und Beschwerdeverfahren insbesondere geltend gemacht werden kann, die Prognose habe sich aufgrund der tats�chlichen Entwicklung als falsch erwiesen (RKUV 2005 Nr. U 560 S. 398, U 3/04 E. 2.2).
9.3 Die Beschwerdef�hrerin macht diesbez�glich lediglich geltend, es sei nicht ersichtlich, inwiefern der Versicherte durch diese Beschwerden am 11. Juni 2007 noch in der Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt gewesen sei, und beruft sich auf das Gutachten der Gutachterstelle Y.________ vom 17. Juni 2008, wonach die Beeintr�chtigung neuropsychologisch und psychiatrisch begr�ndet ist. Das kantonale Gericht hat sich indessen, nach entsprechenden Abkl�rungen, einl�sslich auch zur gesundheitlichen Entwicklung ge�ussert, womit sich die Beschwerdef�hrerin nicht auseinandersetzt. Danach bestand zum Zeitpunkt der von der Beschwerdef�hrerin vorgenommenen Leistungseinstellung noch eine Arbeitsunf�higkeit, die nicht vollumf�nglich auf das psychische Beschwerdebild, sondern in signifikantem Ausmass auf die somatischen St�rungen zur�ckzuf�hren war, und durfte diesbez�glich noch eine namhafte Verbesserung im Sinne einer wesentlichen Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit erwartet werden.
9.4 Dem kantonalen Gericht ist daher beizupflichten, dass der Unfallversicherer zufolge der noch bestehenden betr�chtlichen Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit aus somatischen Gr�nden mit Aussicht auf namhafte Besserung auch �ber den 11. Juni 2007 hinaus leistungspflichtig ist und unter den gegebenen Umst�nden auch bez�glich der psychischen Beschwerden ein Fallabschluss noch nicht zul�ssig war.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 BGG). Die Gerichtskosten werden dem Prozessausgang entsprechend dem Beschwerde f�hrenden Unfallversicherer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG); des Weiteren hat er dem Beschwerdegegner eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 90
 BGE 
 Art. 93
 BGE 
 Art. 19
in fine