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Timestamp: 2020-08-06 16:49:27+00:00

Document:
Verordnung vom 11. Mai 1988 über das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe
Ordinanza dell’11 maggio 1988 concernente il Corpo svizzero di aiuto umanitario
Art. 2 Mission générale
Section 2 Le délégué
Art. 7 Compétences de décision pour les interventions d’urge...
Art. 8 Compétence de décision pour les autres interventions
Verordnung über das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe1
vom 11. Mai 1988 (Stand am 1. Januar 2008)
gestützt auf Artikel 62 des Verwaltungsorganisationsgesetzes2,
1 Diese Verordnung umschreibt die Sonderstellung des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) innerhalb der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).1
2 Sie sichert dem Delegierten für humanitäre Hilfe und Chef SKH (Delegierter) die Autonomie, die er zur Erfüllung seiner Aufgaben im gegebenen Kompetenzrahmen braucht.2
3 Sie regelt die Fragen der Beschlussfassung, der Koordination und der internen Information.
1 Fassung gemäss Ziff. V 2 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).
2 Fassung gemäss Ziff. V 2 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).
Art. 21Allgemeiner Auftrag
Das SKH führt Rettungsaktionen durch, leistet Überlebens-, Wiederaufbau- und Infrastrukturhilfe und befasst sich mit Aufgaben der Katastrophenvorsorge.
Art. 3 Angliederung
Das SKH1 ist der DEZA2 angegliedert. 3
1 Ausdruck gemäss Ziff. V 2 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477). Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.
2 Ausdruck gemäss Ziff. V 2 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).
3 Zweiter Satz aufgehoben durch Ziff. V 2 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).
2. Abschnitt: Der Delegierte3
Art. 4 Stellung
1 Der Delegierte ist dem Direktor der DEZA1 direkt unterstellt.
2 Er führt das SKH im Rahmen dieser Verordnung selbständig und in eigener Verantwortung.
3 Er kann direkt mit dem Departementschef und den Amtsdirektoren der Departemente verkehren.
1 Der Delegierte hat im Bereich der operationellen humanitären Hilfe folgende Aufgaben:
er stellt die Einsatzbereitschaft des SKH organisatorisch, personell und materiell sicher;
er entscheidet unter Vorbehalt von Artikel 8 Absatz 2 über die Durchführung der Einsätze des SKH;
er organisiert und überwacht die SKH-Einsätze;
er koordiniert die operationelle Hilfe des SKH mit der nichtoperationellen humanitären Hilfe;
er informiert den Direktor der DEZA über die laufenden Aktionen und Arbeiten;
er präsidiert das Konsultativkomitee für Katastrophenhilfe im Ausland (Art. 26 der Verordnung vom 12. Dez. 19773 über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe);
er informiert die Öffentlichkeit über die Belange des SKH;
er führt für das SKH Jahrestagungen durch.
2 Die Aufgaben des Delegierten im Bereich der nichtoperationellen humanitären Hilfe und der Nahrungsmittelhilfe werden durch ein Pflichtenheft geregelt.4
3 SR 974.01
4 Fassung gemäss Ziff. V 2 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).
Art. 6 Finanzkompetenz für Korpseinsätze
Bei allen Einsätzen des SKH kann der Delegierte finanzielle Verpflichtungen bis zur Summe eingehen, bis zu der nach der Verordnung vom 12. Dezember 19771 über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe, Anhang 2, die Finanzkompetenz des Direktors der DEZA reicht.
Art. 7 Entscheidkompetenz bei dringlichen Einsätzen des SKH
1 Muss nach einer überraschend eingetretenen natur- oder zivilisationsbedingten Katastrophe oder ausnahmsweise nach einer anderen überraschend eingetretenen Notlage ein dringlicher Einsatzentscheid gefällt werden, so entscheidet der Delegierte im Rahmen seiner Finanzkompetenz selbständig und in eigener Verantwortung über den Einsatz und dessen Durchführungsmodalitäten. Soweit möglich, konsultiert er beim Einsatzentscheid folgende Stellen:
den Departementschef (in wichtigen Fällen);
die Politische Direktion;
den Direktor der DEZA;
2 War vor dem Entscheid keine Konsultation möglich, so informiert der Delegierte die in Absatz 1 genannten Stellen bei nächster sich bietender Gelegenheit.
4 Ein Einsatzentscheid gilt dann als dringlich, wenn er ohne Zeitverlust getroffen werden muss, damit Personen gerettet oder ihre Überlebenschancen erhöht werden können. Der Delegierte entscheidet selbständig und in eigener Verantwortung, ob es sich um einen dringlichen Einsatz handelt.
5 Dauert ein dringlicher Einsatz mehr als zwei Monate, so informiert der Delegierte in regelmässigen Abständen die in Absatz 1 genannten Stellen über den Einsatz.
2 Aufgehoben durch Ziff. V 2 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).
3 Aufgehoben durch Ziff. V 2 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).
Art. 81Entscheidkompetenz bei anderen Einsätzen
1 Bei einem Einsatz des SKH entscheidet der Delegierte im Rahmen seiner Finanzkompetenz selbstständig und in eigener Verantwortung über den Einsatz und seine Durchführungsmodalitäten.
2 Er konsultiert vor dem Entscheid:
die zuständigen Bereichsleiter der DEZA;
weitere betroffene Stellen des Bundes.
Art. 9 Kompetenz zum Abschluss von Verträgen
Im Bereich der Katastrophenhilfe hat der Delegierte diejenigen Vertragsabschlusskompetenzen, die der DEZA nach der Verordnung vom 12. Dezember 19771 über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe zustehen.
Art. 10 Übernahme von Aufträgen
Das Korps kann im Bereich der Katastrophenhilfe und -vorsorge bezahlte Aufträge von dritter Seite (Kantone, Gemeinden, private und öffentliche Institutionen, internationale Organisationen) übernehmen. Der Delegierte entscheidet über die Annahme solcher Aufträge im Einvernehmen mit dem Direktor der DEZA.
3. Abschnitt: Administratives
Wo es sinnvoll und möglich ist, werden die allgemeinen Verwaltungsdienste des Korps mit denjenigen der DEZA zusammengelegt. Alle Verwaltungsdienste, die für den raschen und unkomplizierten Einsatz des SKH und für seine Flexibilität erforderlich sind, werden vom SKH selbst geführt.
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1988 in Kraft.
AS 1988 950
1 Fassung gemäss Ziff. V 2 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).2 SR 172.0103 Ausdruck gemäss Ziff. V 2 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477). Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.
Ordinanza concernente il Corpo svizzero di aiuto umanitario1
dell’11 maggio 1988 (Stato 1° gennaio 2008)
Il Dipartimento federale degli affari esteri,
visto l’articolo 62 della legge sull’organizzazione dell’amministrazione2,
1 La presente ordinanza definisce lo statuto particolare del Corpo svizzero di aiuto umanitario (CSA) in seno alla Direzione dello sviluppo e della cooperazione (DSC).1
2 Assicura al Delegato per l’aiuto umanitario e capo del CSA (Delegato) l’autonomia che gli è indispensabile per adempiere i suoi compiti nei limiti delle competenze di cui dispone.2
3 Disciplina le questioni relative alle decisioni, alla coordinazione e all’informazione interna.
1 Novo testo giusta il n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477).
2 Novo testo giusta il n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477).
Art. 21Mandato generale
Il CSA esegue azioni di salvataggio, fornisce aiuto per sopravvivere, ricostruire le opere distrutte e ripristinare l’infrastruttura e adempie compiti attinenti alla prevenzione delle catastrofi.
Art. 3 Aggregamento
Il CSA1 è aggregato alla DSC2. 3
1 Nuova espr. giusta il n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477).
2 Nuova espr. giusta il n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477). Di detta modifica é stato tenuto conto in tutto il presente testo.
3 Per. abrogato dal n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, con effetto dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477).
Sezione 2: Delegato3
Art. 4 Statuto
1 Il Delegato è direttamente subordinato al Direttore della DSC1.
2 Nel quadro della presente ordinanza, il Delegato dirige il CSA in modo autonomo e ne assume la responsabilità.
3 Può indirizzarsi direttamente al Capo del dipartimento e ai direttori degli uffici dipartimentali.
1 Nuova espr. giusta il n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477). Di detta modifica é stato tenuto conto in tutto il presente testo.
1 Nel campo dell’aiuto umanitario operativo il delegato adempie i compiti seguenti:
assicura la prontezza d’intervento del CSA dal profilo dell’organizzazione, del personale e del materiale;
decide gli interventi del CSA, con riserva dell’articolo 8 capoverso 2;
organizza e sorveglia gli interventi del CSA;
coordina l’aiuto operativo del CSA con l’aiuto umanitario non operativo;
informa il direttore degli interventi e dei lavori in corso;
presiede il comitato consultivo per l’aiuto in caso di catastrofe all’estero (art. 26 dell’O del 12 dic. 19773 su la cooperazione allo sviluppo e l’aiuto umanitario internazionali);
informa il pubblico sulle attività del CSA;
organizza per il CSA giornate annuali.
2 I compiti del Delegato nel campo dell’aiuto umanitario non operativo e dell’aiuto alimentare sono regolati in un capitolato d’oneri.4
4 Novo testo giusta il n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477).
Art. 6 Competenze finanziarie per gli interventi del CSA
Per ogni intervento del CSA, il Delegato può contrarre impegni finanziari fino all’ammontare della competenza finanziaria del direttore della DSC secondo l’allegato 2 dell’ordinanza del 12 dicembre 19771 su la cooperazione allo sviluppo e l’aiuto umanitario internazionali.
Art. 7 Competenze decisionali per gli interventi urgenti del CSA
1 Se dev’essere presa una decisione urgente in seguito a una catastrofe improvvisa, naturale o antropogena, oppure, eccezionalmente, a un’altra situazione improvvisa d’emergenza, il Delegato, nei limiti delle sue competenze finanziarie, decide autonomamente dell’intervento e delle modalità d’esecuzione e ne assume la responsabilità. Se possibile, prima di prendere la decisione, consulta:
il Capo del dipartimento (in casi importanti);
la Direzione politica;
il Direttore della DCS;
2 Se le persone e direzioni di cui al capoverso 1 non possono essere consultate prima della decisione, il Delegato è tenuto a informarle appena si presenta l’occasione.
4 Una decisione d’intervento è considerata urgente se deve essere presa senza indugio per permettere di salvare persone o di aumentare le loro probabilità di sopravvivenza. Il Delegato decide autonomamente dell’urgenza e assume la responsabilità della propria decisione.
5 Se la durata di un intervento d’urgenza supera due mesi, il Delegato, a intervalli regolari, informa dell’intervento le persone e direzioni di cui al capoverso 1.
2 Abrogata dal n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, con effetto dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477).
3 Novo testo giusta il n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477).
Art. 81Competenza decisionale nel caso di altri interventi
1 In caso d’intervento del CSA, il Delegato, nei limiti delle sue competenze finanziarie, decide autonomamente dell’intervento e delle modalità d’esecuzione e ne assume la responsabilità.
2 Prima della decisione consulta:
i capisettore della DCS;
altri servizi federali interessati.
Art. 9 Competenza per la conclusione di accordi
Nel campo dell’aiuto in caso di catastrofe, le competenze del Delegato per concludere contratti sono quelle di cui dispone la DSC in virtù dell’ordinanza del 12 dicembre 19771 su la cooperazione allo sviluppo e l’aiuto umanitario internazionali.
Art. 10 Esecuzione di mandati
Il CSA può, nel campo dell’aiuto in caso di catastrofe e della loro prevenzione, eseguire mandati verso pagamento per conto di terzi (Cantoni, comuni, istituzioni private e pubbliche, organizzazioni internazionali). Il Delegato decide dell’accettazione di siffatti mandati, d’intesa col Direttore della DSC.
Sezione 3: Amministrazione
I servizi amministrativi generali del CSA sono riuniti con quelli della DSC nella misura in cui tale fusione sia attuabile e opportuna. Tutti i servizi amministrativi necessari per assicurare la rapidità, la semplicità e la flessibilità degli interventi del CSA sono gestiti dal CSA stesso.
La presente ordinanza entra in vigore il 1° luglio 1988.
RU 1988 950
1 Novo testo giusta il n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477).2 RS 172.0103 Nuova espr. giusta il n. V 2 dell’O del 22 ago. 2007 concernente l’aggiornamento formale del diritto federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477). Di detta modifica é stato tenuto conto in tutto il presente testo.

References: Art. 2

Art. 7

Art. 8

Art. 21

Art. 3

Art. 4

Art. 6

Art. 7

Art. 81

Art. 9

Art. 10

Art. 21

Art. 3

Art. 4

Art. 6

Art. 7

Art. 81

Art. 9

Art. 10