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Timestamp: 2019-03-24 16:18:11+00:00

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§ 30a AsylG Beschleunigte Verfahren - dejure.org
dejure.org Übersicht AsylGAbs./Nr./Satz hervorhebenRechtsprechung zu § 30a AsylG
§ 23Antragstellung bei der Außenstelle § 24Pflichten des Bundesamtes § 25Anhörung § 26Familienasyl und internationaler Schutz für Familienangehörige § 26aSichere Drittstaaten § 27Anderweitige Sicherheit vor Verfolgung § 27a(weggefallen) § 28Nachflucht-
tatbestände § 29Unzulässige Anträge § 29aSicherer Herkunftsstaat; Bericht; Verordnungs-
ermächtigung § 30Offensichtlich unbegründete Asylanträge § 30aBeschleunigte Verfahren § 31Entscheidung des Bundesamtes über Asylanträge § 32Entscheidung bei Antragsrücknahme oder Verzicht § 32aRuhen des Verfahrens § 33Nichtbetreiben des Verfahrens
Unterabschnitt 3 - Verfahren beim Bundesamt (§§ 23 - 33)
(1) Das Bundesamt kann das Asylverfahren in einer Außenstelle, die einer besonderen Aufnahmeeinrichtung (§ 5 Absatz 5) zugeordnet ist, beschleunigt durchführen, wenn der Ausländer
1. Staatsangehöriger eines sicheren Herkunftsstaates (§ 29a) ist,
2. die Behörden durch falsche Angaben oder Dokumente oder durch Verschweigen wichtiger Informationen oder durch Zurückhalten von Dokumenten über seine Identität oder Staatsangehörigkeit offensichtlich getäuscht hat,
3. ein Identitäts- oder ein Reisedokument, das die Feststellung seiner Identität oder Staatsangehörigkeit ermöglicht hätte, mutwillig vernichtet oder beseitigt hat, oder die Umstände offensichtlich diese Annahme rechtfertigen,
4. einen Folgeantrag gestellt hat,
5. den Antrag nur zur Verzögerung oder Behinderung der Vollstreckung einer bereits getroffenen oder unmittelbar bevorstehenden Entscheidung, die zu seiner Abschiebung führen würde, gestellt hat,
6. sich weigert, der Verpflichtung zur Abnahme seiner Fingerabdrücke gemäß der Verordnung (EU) Nr. 603/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über die Einrichtung von Eurodac für den Abgleich von Fingerabdruckdaten zum Zwecke der effektiven Anwendung der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist und über der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung dienende Anträge der Gefahrenabwehr- und Strafverfolgungsbehörden der Mitgliedstaaten und Europols auf den Abgleich mit Eurodac-Daten sowie zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1077/2011 zur Errichtung einer Europäischen Agentur für das Betriebsmanagement von IT-Großsystemen im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts (ABl. L 180 vom 29.6.2013, S. 1) nachzukommen, oder
7. aus schwerwiegenden Gründen der öffentlichen Sicherheit oder öffentlichen Ordnung ausgewiesen wurde oder es schwerwiegende Gründe für die Annahme gibt, dass er eine Gefahr für die nationale Sicherheit oder die öffentliche Ordnung darstellt.
(2) 1Macht das Bundesamt von Absatz 1 Gebrauch, so entscheidet es innerhalb einer Woche ab Stellung des Asylantrags. 2Kann es nicht innerhalb dieser Frist entscheiden, dann führt es das Verfahren als nicht beschleunigtes Verfahren fort.
(3) 1Ausländer, deren Asylanträge im beschleunigten Verfahren nach dieser Vorschrift bearbeitet werden, sind verpflichtet, bis zur Entscheidung des Bundesamtes über den Asylantrag in der für ihre Aufnahme zuständigen besonderen Aufnahmeeinrichtung zu wohnen. 2Die Verpflichtung nach Satz 1 gilt darüber hinaus bis zur Ausreise oder bis zum Vollzug der Abschiebungsandrohung oder -anordnung bei
1. einer Einstellung des Verfahrens oder
2. 1einer Ablehnung des Asylantrags
a) nach § 29 Absatz 1 Nummer 4 als unzulässig,
b) nach § 29a oder § 30 als offensichtlich unbegründet oder
c) im Fall des § 71 Absatz 4.
2Die §§ 48 bis 50 bleiben unberührt.
Fassung aufgrund des Integrationsgesetzes vom 31.07.2016 (BGBl. I S. 1939), in Kraft getreten am 06.08.2016 Gesetzesbegründung verfügbar
Integrationsgesetz 31.07.2016 BGBl. I S. 1939
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Rechtsprechung zu § 30a AsylG
25 Entscheidungen zu § 30a AsylG in unserer Datenbank:
VG München, 08.01.2018 - M 3 E 17.5029
Asylverfahren - Recht auf Einschulung in die reguläre Schule
VG München, 08.01.2018 - M 3 E 17.4801
Erfüllung der Schulpflicht eines minderjährigen Flüchtlings
VG München, 10.01.2018 - M 24 K 17.45600
Landesinterne Umverteilung - Ukrainische Asylbewerber
VG München, 10.01.2018 - 24 K 17.45 600
Unwirksamkeit einer asylrechtlichen Unzulässigkeitsentscheidung nach ...
VGH Bayern, 23.03.2017 - 13a B 16.30951
Isolierte Untätigkeitsklage über die Verpflichtung des Bundesamts zur ...
VG Bayreuth, 05.04.2017 - B 4 S 17.30965
Ablehnung des Antrags auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung - Rechtmäßige ...
VG Freiburg, 13.04.2018 - A 4 K 6467/17
Statthaftigkeit der Anfechtungsklage bei einem Anhörungsmangel seitens des ...
VG Berlin, 16.05.2018 - 28 K 411.17
VG Osnabrück, 27.02.2018 - 5 A 79/17
Ablehnung eines Zweitantrages gem. § 71 a AsylG
Auf § 30a AsylG verweisen folgende Vorschriften:
§ 5 (Bundesamt)
Verfahren beim Bundesamt
§ 33 (Nichtbetreiben des Verfahrens)
§ 46 (Bestimmung der zuständigen Aufnahmeeinrichtung)

References: § 30

§ 23
 § 24
 § 25
 § 26
 § 26
 § 27
 § 27
 § 28
 § 29
 § 29
 § 30
 § 30
 § 31
 § 32
 § 32
 § 33
 § 29
 § 29
 § 30
 § 71

§ 30
 § 30
 § 30
 § 71
 § 30

§ 5

§ 33

§ 46