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Timestamp: 2016-10-27 17:02:25+00:00

Document:
1C_164/2010 (01.10.2010)
Liegenschaftenverwaltung der Stadt Z�rich, c/o Hochbaudepartement, Lindenhofstrasse 19, Postfach, 8021 Z�rich,
Die Bausektion des Stadtrates Z�rich erteilte am 21. August 2007 der Liegenschaftenverwaltung der Stadt Z�rich die baurechtliche Bewilligung f�r eine Areal�berbauung mit 7 Mehrfamilienh�usern und insgesamt 105 Wohnungen sowie mit 89 Autoabstellpl�tzen in einer Unterniveaugarage und 9 Parkpl�tzen im Freien auf dem Grundst�ck Kat.-Nr. AL7927 an der Stampfenbrunnenstrasse/Rautistrasse/Girhaldenstrasse in Z�rich 9 - Altstetten.
Am 18. September 2008 beantragten A.________ sowie weitere 20 unterlegene Mitrekurrierende dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich zur Hauptsache, den Entscheid der Baurekurskommission aufzuheben und die Baubewilligung zu verweigern. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde am 14. Januar 2009 ab.
Eine von A.________ und 17 weiteren Verfahrensbeteiligten erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten hiess das Bundesgericht mit Urteil 1C_100/2009 vom 22. September 2009 gut. Es hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs an das Verwaltungsgericht zur�ck. Die Beschwerdef�hrer hatten im kantonalen Verfahren keine Kenntnis vom Modell des Bauprojekts erhalten.
Das Verwaltungsgericht r�umte den Beschwerdef�hrern hierauf mit Verf�gung vom 20. Oktober 2009 die M�glichkeit ein, sich zum Modell des Bauprojekts zu �ussern. Davon machten diese mit Stellungnahme vom 14. Dezember 2009 Gebrauch. Am 27. Januar 2010 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die Beschwerde ab und auferlegte den Beschwerdef�hrern die Gerichtskosten von Fr. 26'090.-- sowie eine Parteientsch�digung von Fr. 1'000.--.
A.________ und 17 Mitbeteiligte gelangen erneut mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht. In ihrer Eingabe vom 19. M�rz 2010 verlangen sie die Aufhebung des neuerlichen Urteils des Verwaltungsgerichts und eventualiter die R�ckweisung der Angelegenheit zur Weiterbehandlung und Neuentscheidung an die Vorinstanz. In jedem Fall sei die Spruchgeb�hr f�r das vorinstanzliche Verfahren in teilweiser Aufhebung von Dispositiv-Ziff. 2 des angefochtenen Entscheids auf maximal Fr. 10'000.-- zu reduzieren. Gleichzeitig stellen sie den Antrag, das bundesgerichtliche Verfahren bis zum Entscheid der Bausektion des Stadtrates Z�rich �ber das Gesuch der Beschwerdef�hrenden um Widerruf der Baubewilligung zu sistieren.
Nachdem die Bausektion des Stadtrates Z�rich auf das Widerrufsgesuch der Beschwerdef�hrer mit Entscheid vom 20. April 2010 nicht eingetreten ist, hat der Pr�sident der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts das Sistierungsbegehren als gegenstandslos abgeschrieben und das Verfahren weiter instruiert.
Die Bausektion des Stadtrates Z�rich und die Ligenschaftenverwaltung der Stadt Z�rich schliessen je auf Abweisung der Beschwerde, ebenso das kantonale Verwaltungsgericht. Die Beschwerdef�hrer halten in der Folge an ihren Antr�gen fest.
1.1 Die Beschwerde richtet sich gegen einen kantonalen Entscheid, der eine Baubewilligung zum Gegenstand hat. Dabei handelt es sich um eine �ffentlich-rechtliche Angelegenheit im Sinne von Art. 82 lit. a BGG. Ein Ausschlussgrund nach Art. 83 BGG liegt nicht vor. Der angefochtene Entscheid schliesst den kantonalen Instanzenzug ab (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Die beschwerdef�hrenden Nachbarn bringen Geh�rsr�gen vor; dazu sind sie ohne Weiteres befugt (BGE 133 II 249 E. 1.3.2 S. 253). In der Sache wenden sie sich gegen die Recht- und Zweckm�ssigkeit der kommunalen Areal�berbauungsprivilegien, die Areal�berbauungsqualit�t des umstrittenen Bauprojekts sowie die Festlegung der Spruchgeb�hr. Soweit diese Punkte Auswirkungen auf die Stellung der Beschwerdef�hrer haben, ist auch diesbez�glich die Beschwerdelegitimation im Sinn von Art. 89 Abs. 1 BGG zu bejahen (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.3.2 S. 253). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist unter dem Vorbehalt rechtsgen�glicher R�gen grunds�tzlich einzutreten.
1.3 Der rechtserhebliche Sachverhalt ergibt sich mit hinreichender Klarheit aus den Akten. Auf den von den Beschwerdef�hrern anbegehrten Augenschein ist darum zu verzichten.
Die Beschwerdef�hrer r�gen zun�chst eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, weil das Verwaltungsgericht ihre Stellungnahme zum Modell in seinem Entscheid gar nicht ber�cksichtigt habe.
2.1 Gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV steht den Parteien das rechtliche Geh�r zu. Dieser Anspruch ist formeller Natur, womit seine Verletzung ungeachtet der materiellen Begr�ndetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids f�hrt (statt vieler: BGE 135 I 187 E. 2.2 E. S. 190). Das rechtliche Geh�r dient einerseits der Kl�rung des Sachverhalts, anderseits stellt es ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu geh�rt insbesondere das Recht der betroffenen Person, sich vor Erlass eines ihn belastenden Entscheids zur Sache, jedenfalls zumindest zum Beweisergebnis �ussern zu k�nnen, wenn dieses geeignet ist, den Ausgang des Verfahrens zu beeinflussen (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236). Weiter folgt aus Art. 29 Abs. 2 BV die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (statt vieler BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236).
2.2 Aus Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich f�r die Parteien zudem das Recht, Beweisantr�ge zu stellen, und f�r die Beh�rden die Pflicht, rechtzeitig und formg�ltig angebotene Beweisbegehren entgegenzunehmen und zu ber�cksichtigen (vgl. BGE 127 I 54 E. 2b S. 56). Indes kann der Richter das Beweisverfahren schliessen, wenn die Antr�ge nicht erhebliche Tatsachen betreffen. Gleichermassen kann er Beweisantr�ge ohne Verletzung des rechtlichen Geh�rs ablehnen, wenn er aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener antizipierter Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157; je mit Hinweisen).
2.3 Unbestritten ist, dass den Beschwerdef�hrern vom Verwaltungsgericht die M�glichkeit gew�hrt wurde, sich zum Modell zu �ussern. Offensichtlich erachtete das Verwaltungsgericht die Vorbringen der Beschwerdef�hrer f�r nicht entscheidrelevant. Es war nicht gehalten, auf jeden einzelnen Punkt einzugehen, denn aus dem Urteil gehen die Motive f�r die Abweisung der Beschwerde mit gen�gender Klarheit hervor.
Gleiches gilt f�r den verweigerten Augenschein. Das Verwaltungsgericht hat in willk�rfreier, antizipierter Beweisw�rdigung auf die Akten und das Modell zum Bauvorhaben abgestellt. Zudem hatte sich die Baurekurskommission I vor Ort �ber das Projekt informiert, sodass die �rtlichen Verh�ltnisse ausreichend dokumentiert waren.
Weiter werfen die Beschwerdef�hrer dem Verwaltungsgericht vor, es habe sich willk�rlich geweigert, die neue Bestimmung in Art. 8 Abs. 6 der Bau- und Zonenordnung der Stadt Z�rich vom 23. Oktober 1991 (BZO) negativ vorwirkend anzuwenden. Auf dieses Vorbringen ist nicht einzutreten (Art. 99 Abs. 1 BGG), haben die Beschwerdef�hrer doch im kantonalen Verfahren keinen diesbez�glichen Einwand gemacht, obwohl die BZO-�nderung vom 5. Juni bis 4. August 2009 auflag, mithin vor Urteilsf�llung durch das Verwaltungsgericht. Die Beschwerdef�hrer stellen sich auf den Standpunkt, das Verwaltungsgericht h�tte von Amtes wegen einschreiten und die Baubewilligung verweigern m�ssen. Indes wird der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen durch die Mitwirkungspflicht der Verfahrensbeteiligten relativiert. Zudem haben die Beschwerdef�hrer ebenfalls wegen Missachtung der neuen Bestimmung ein Widerrufsgesuch an die st�dtische Bausektion gestellt, welche mit Entscheid vom 20. April 2010 nicht darauf eingetreten ist. In diesem Verfahren wurde der kantonale Rechtsweg bis anhin nicht ausgesch�pft, was ebenfalls gegen ein Eintreten des Bundesgerichts spricht.
Sodann werfen die Beschwerdef�hrer dem Verwaltungsgericht vor, dass es sich geweigert habe, Art. 8 BZO akzessorisch auf seine Recht- und Zweckm�ssigkeit zu pr�fen.
4.1 Das Bundesgericht hat Nutzungspl�ne in seiner Rechtsprechung im Wesentlichen den Regeln der Einzelaktanfechtung unterworfen. Insoweit ist die sp�tere akzessorische �berpr�fung eines Plans grunds�tzlich ausgeschlossen (Heinz Aemisegger/Karin Scherrer, Basler Kommentar zum BGG, N. zu Art. 82 lit. b). Sie ist nur zul�ssig, wenn sich der Betroffene bei Planerlass noch nicht �ber die ihm auferlegten Beschr�nkungen Rechenschaft geben konnte und er im damaligen Zeitpunkt keine M�glichkeit hatte, seine Interessen zu verteidigen (BGE 119 Ib 480 E. 5c S. 486; 116 Ia 207 E. 3b S. 211; 111 Ia 129 E. 3d S. 131; 106 Ia 383 E. 3c S. 387). Der Grundsatz, wonach die Bestandteil eines Zonenplanes bildenden Vorschriften in der Regel nur im Zeitpunkt ihres Erlasses angefochten werden k�nnen, gilt zudem gem�ss BGE 116 Ia 207 E. 3 S. 210 ff. nicht f�r Normen, die nicht dazu dienen, Art, Natur und Umfang der im Zonenplan kartografisch dargestellten Nutzungen zu umschreiben. Dieser letztgenannte Fall trifft auf die hier zu beurteilenden Norm von vornherein nicht zu, �ussert sich diese doch zu Art, Natur und Umfang von Areal�berbauungen:
4.2 Gem�ss dem umstrittenen Art. 8 BZO sind Areal�berbauungen in allen Wohnzonen, ausgenommen W2B, sowie in Zentrumszonen und Zonen f�r �ffentliche Bauten zul�ssig (Abs. 1). Die Arealfl�che muss mindestens 6 000 m2 betragen (Abs. 2). Dabei darf die zonengem�sse Vollgeschosszahl in den zweigeschossigen Wohnzonen auf drei und in den �brigen Zonen auf sieben Vollgeschosse erh�ht werden. Die maximale Geb�udeh�he betr�gt in den zweigeschossigen Wohnzonen 11.5 m und in den �brigen Zonen 25 m (Abs. 4). Abs. 5 schliesslich legt die Formel fest, nach welcher die Ausn�tzungsziffer in den Wohn- und Zentrumszonen sowie in den Zonen f�r �ffentliche Bauten Oe2-Oe5 erh�ht werden darf.
Das Verwaltungsgericht hat eine akzessorische �berpr�fung von Art. 8 BZO mit Blick auf die in E. 4.1 hiervor zitierte Rechtsprechung abgelehnt. Zu Recht hat es darauf hingewiesen, dass die fragliche Bestimmung die gegen�ber der Regelbauweise zul�ssige Erh�hung der baulichen M�glichkeiten im Rahmen einer Areal�berbauung in unmissverst�ndlicher Weise festhalte. Bei Erlass der BZO h�tten sich die Beschwerdef�hrer �ber die Konsequenzen einer Areal�berbauung in ihrer Nachbarschaft, insbesondere hinsichtlich der zul�ssigen Erh�hung der Vollgeschosszahl von drei auf sieben, im Klaren sein m�ssen. Das Bauareal sei von seiner Gr�sse her (11 582 m�) f�r eine Areal�berbauung geeignet. Der Rechtsschutz gegen Art. 8 BZO sei der Nachbarschaft im Zeitpunkt des Erlasses gew�hrt worden. Weiter f�hrt das Verwaltungsgericht aus, die rechtlichen und tats�chlichen Verh�ltnisse h�tten sich seit dem Planerlass nicht in rechtsrelevanter Weise ge�ndert. Die Inventarisierung von Bauten habe keine grundeigent�merverbindliche Wirkung; die Beschwerdef�hrer h�tten darum nicht darauf vertrauen k�nnen, dass die benachbarten Bauten formell unter Schutz gestellt w�rden, was eine Areal�berbauung faktisch verunm�glicht h�tte.
4.3 Die Beschwerdef�hrer bringen dagegen keine stichhaltigen Argumente vor. Soweit ihre Vorbringen den Anforderungen an eine rechtsgen�gliche Begr�ndung �berhaupt gen�gen, �berzeugen sie nicht. Die Abweichungen von der Regelbauweise und Privilegierungen, insbesondere auch was die Geschosszahl anbelangt, sind in der umstrittenen Bestimmung klar formuliert. Die Beschwerdef�hrer konnten nicht einfach darauf vertrauen, dass nie ein Projekt vorgelegt w�rde, welches diese M�glichkeiten aussch�pft. Sie mussten mit einem "worst case" Szenario rechnen. Die von ihnen angef�hrten ver�nderten tats�chlichen Verh�ltnisse sind rechtlich nicht relevant. Selbst wenn sich in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen hat und von den rechtlich einger�umten Baum�glichkeiten vermehrt Gebrauch gemacht wird, k�nnen die Beschwerdef�hrer daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten und auf fr�here Gegebenheiten abstellen. Erf�llt ein Bauprojekt die gesetzlichen Vorgaben, hat die Bauherrschaft Anspruch auf Erteilung der Baubewilligung. Unbehelflich ist in diesem Zusammenhang auch der nicht belegte Einwand, die neuere Bewilligungspraxis der Stadt Z�rich stehe in Widerspruch zu � 71 PBG/ZH, welcher insbesondere Gestaltungsvorgaben f�r Areal�berbauungen macht (dazu sogleich E. 5 hienach). Selbst wenn dem so w�re, begr�ndet dies keinen Anspruch auf eine akzessorische �berpr�fung von Art. 8 BZO.
Im Hauptpunkt machen die Beschwerdef�hrer eine willk�rliche Auslegung und Anwendung von � 71 PBG/ZH geltend. F�r das Verwaltungsgericht habe keine Beschr�nkung der �berpr�fungsbefugnis bestanden, da sich die st�dtische Baubeh�rde in einem Interessenskonflikt befunden habe. Das Bauprojekt sei in einem Wettbewerbsverfahren ausgesucht worden. Faktisch sei die Wettbewerbsjury Bewilligungsbeh�rde gewesen, zumindest was die �sthetischen Belange angehe. Die Beschwerdef�hrer fordern das Bundesgericht in diesem Zusammenhang auf, den Baubewilligungsentscheid ohne Kognitionsbeschr�nkung zu �berpr�fen und die Sache eventuell mit entsprechenden Anweisungen an das Verwaltungsgericht oder die Baurekurskommission zur�ckzuweisen.
5.1 Das Bundesgericht �berpr�ft die Anwendung von eidgen�ssischem und kantonalem Verfassungsrecht mit freier Kognition, die Handhabung von Gesetzes- und Verordnungsrecht unter dem Gesichtswinkel des Willk�rverbots. Es auferlegt sich Zur�ckhaltung, soweit die Beurteilung der Streitsache von einer W�rdigung der �rtlichen Verh�ltnisse abh�ngt, welche die kantonalen Beh�rden besser �berblicken (BGE 135 I 302 E. 1.2 S. 305 mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat den Beurteilungs- und Entscheidungsspielraum der kantonalen Instanzen zu beachten, soweit das Ermessen nach rechtlich zul�ssigen, sachlichen Kriterien ausge�bt worden ist (BGE 119 Ia 362 E. 3a S. 366 und E. 5a S. 372). Es ist nicht ersichtlich und wurde auch nicht rechtsgen�glich dargetan, weshalb sich vorliegend eine Abweichung von diesen Grunds�tzen aufdr�ngen sollte.
5.2 Im Urteil 1P.678/2004 vom 21. Juni 2005 (publ. in: ZBl 107/2006 S. 430) hat das Bundesgericht �berdies dem Verwaltungsgericht eine willk�rliche �berschreitung der Kognitionsbefugnis und eine Verletzung der Gemeindeautonomie vorgeworfen. Obwohl sich die von der Baubeh�rde vorgenommene �sthetische W�rdigung des Bauprojekts im Rahmen der geltenden Zonenordnung als vertretbar erwiesen hatte, hatte das Verwaltungsgericht eine eigene W�rdigung vorgenommen und zu Unrecht in das Ermessen der kommunalen Beh�rde eingegriffen (vgl. BGE 104 Ia 408 E. 5 S. 414; 113 Ib 376 E. 7a S. 389; 116 III 70 E. 2b S. 71). Zwar handelte es sich damals um eine Anwendung von � 238 PBG/ZH. Gleiches gilt aber auch f�r den vorliegenden Fall in Bezug auf � 71 PBG/ZH. Entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrer hat sich das Verwaltungsgericht eingehend mit der gestalterischen L�sung des Vorprojekts und den Gegenargumenten der Beschwerdef�hrer auseinandergesetzt. Dabei hat es sich unter Berufung auf die einschl�gigen Bestimmungen im kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetz vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH; LS 175.2), n�mlich auf � 50 Abs. 2 und � 20 VRG/ZH, und den zitierten Entscheid des Bundesgerichts die angezeigte Zur�ckhaltung auferlegt. Auch hat es zu Recht eingewandt, die Durchf�hrung eines Wettbewerbs binde die Baubewilligungsbeh�rde keineswegs. Eine Ermessensunterschreitung ist ihm nicht vorzuwerfen.
5.3 Der von den Beschwerdef�hrern zitierte � 71 PBG/ZH fordert, dass bei Areal�berbauungen die Bauten und Anlagen sowie deren Umschwung besonders gut gestaltet sowie zweckm�ssig ausgestattet und ausger�stet sein m�ssen (Abs. 1). Nach Abs. 2 sind bei der Beurteilung insbesondere folgende Merkmale zu beachten: Beziehung zum Ortsbild sowie zur baulichen und landschaftlichen Umgebung; kubische Gliederung und architektonischer Ausdruck der Geb�ude; Lage, Zweckbestimmung, Umfang und Gestaltung der Freifl�chen; Wohnlichkeit und Wohnhygiene; Versorgungs- und Entsorgungsl�sung; Art und Grad der Ausr�stung. Schliesslich k�nnen nach Abs. 3 Areal�berbauungen auch bereits �berbaute Grundst�cke umfassen, wenn die �berbauung als Ganzes den Anforderungen gen�gt.
5.4 Was die Beschwerdef�hrer dem Verwaltungsgericht entgegenhalten, ersch�pft sich weitgehend in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid, ohne Willk�r darzutun. Das Verwaltungsgericht hat sich entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrer detailliert zum konkreten Projekt ge�ussert und aufgezeigt, dass dieses aus seiner Sicht in �bereinstimmung mit � 71 PBG/ZH steht. Zun�chst h�lt es fest, die Durchf�hrung eines Wettbewerbs binde die Baubewilligungsbeh�rde keineswegs, erh�he aber generell die Qualit�t der Bauprojekte und erlaube der Bewilligungsbeh�rde, bei ihrem Beschluss auf eine breite fachlich abgest�tzte Entscheidgrundlage zur�ckzugreifen. Die Meinung der Beschwerdef�hrer, wonach eine Areal�berbauung in einer Wohnzone W3 an der Grenze zur Wohnzone W2 regelm�ssig die geforderte gute Beziehung zur baulichen Umgebung nicht erreichen k�nne, wenn die Geschosszahl ganz oder beinahe ausgesch�pft werde, teilt das Verwaltungsgericht nicht. Nach Auffassung der Vorinstanz w�rde es dem Zweck des Instituts der Areal�berbauung und auch dem Willen des Gesetzgebers zuwiderlaufen, wenn generell in der dreigeschossigen Wohnzone die gem�ss Art. 8 Abs. 5 BZO zul�ssige Vollgeschosszahl nicht ausgesch�pft werden k�nnte. Der Gesetzgeber habe die entsprechenden klaren Z�suren bewusst in Kauf genommen. Der durch eine Areal�berbauung zur Nachbarschaft geschaffene Kontrast, der auf die Erh�hung der Vollgeschosszahl, der Geb�udeh�he und der Ausn�tzung zur�ckzuf�hren sei, k�nne nicht mit einer ungen�genden Einordnung gleichgesetzt werden. Es folgen eingehende Schilderungen des Bauvorhabens, auf welche hier verwiesen werden kann (E. 5.2.4; Art. 109 Abs. 3 BGG). Im Lichte der zitierten Rechtsprechung (vgl. E. 5.1 hiervor) besteht f�r das Bundesgericht kein Anlass, die W�rdigung durch das Verwaltungsgericht als willk�rlich zu qualifizieren.
Schliesslich erachten die Beschwerdef�hrer die vom Verwaltungsgericht erhobenen Kosten von Fr. 26'090.-- als �bersetzt und sehen darin einen Verstoss gegen � 13 Abs. 1 VRG/ZH und � 2 der Verordnung �ber Geb�hren, Kosten und Entsch�digungen im Verfahren vor Verwaltungsgericht vom 26. Juni 1997 (GebV VGr/ZH; LS 175.252). Sie machen einen Verstoss gegen das �quivalenzprinzip geltend. Der Zeitaufwand des Gerichts und die Schwierigkeit des Falls verm�chten diese Spruchgeb�hr offensichtlich nicht zu rechtfertigen.
6.1 Das Verwaltungsgericht begr�ndet die Summe mit dem Umstand, dass die Beschwerdef�hrer die Aufhebung einer Baubewilligung f�r eine Areal�berbauung mit sieben Mehrfamilienh�usern und insgesamt 105 Wohnungen sowie veranschlagten Baukosten von 35 Millionen Franken beantragt h�tten. Es beruft sich dabei u.a. auf � 2 der GebV VGr/ZH. Dieser besagt, dass sich die Gerichtsgeb�hr nach den (in der Verordnung) folgenden Bestimmungen bemisst und insbesondere den Zeitaufwand des Gerichts, die Schwierigkeit des Falles und das tats�chliche Streitinteresse ber�cksichtigt. Der nachfolgende � 3 GebV VGr/ZH sieht sodann bei Streitwerten �ber 1 Million Franken Gerichtsgeb�hren bis zu Fr. 50'000.-- vor.
6.2 Dem Verwaltungsgericht ist mit Blick auf die erw�hnten kantonalen Normen keine Willk�r vorzuwerfen: In BGE 130 III 225 E. 2.3 S. 228 hat das Bundesgericht festgehalten, dass das �quivalenzprinzip das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip und das Willk�rverbot f�r den Bereich der Kausalabgaben konkretisiert (BGE 128 I 46 E. 4a S. 52; 101 Ib 462 E. 3b S. 468; Adrian Hungerb�hler, Grunds�tze des Kausalabgaberechts, ZBl 104/2003, S. 522). Das �quivalenzprinzip bestimmt, dass eine Geb�hr nicht in einem offensichtlichen Missverh�ltnis zum objektiven Wert der Leistung stehen darf und sich in vern�nftigen Grenzen halten muss. Der Wert der Leistung bemisst sich nach dem wirtschaftlichen Nutzen, den sie dem Pflichtigen bringt, oder nach dem Kostenaufwand der konkreten Inanspruchnahme im Verh�ltnis zum gesamten Aufwand des betreffenden Verwaltungszweigs (BGE 101 Ib 462 E. 3b S. 468), wobei schematische, auf Wahrscheinlichkeit und Durchschnittserfahrungen beruhende Massst�be angelegt werden d�rfen. Es ist nicht notwendig, dass die Geb�hren in jedem Fall genau dem Verwaltungsaufwand entsprechen; sie sollen indessen nach sachlich vertretbaren Kriterien bemessen sein und nicht Unterscheidungen treffen, f�r die keine vern�nftigen Gr�nde ersichtlich sind (BGE 128 I 46 E. 4a S. 52; 126 I 180 E. 3a/bb S. 188 mit Hinweisen). Bei der Festsetzung von Verwaltungsgeb�hren darf deshalb innerhalb eines gewissen Rahmens auch der wirtschaftlichen Situation des Pflichtigen und dessen Interesse am abzugeltenden Akt Rechnung getragen werden (BGE 126 I 180 E. 3a/bb S. 191), und bei Gerichtsgeb�hren darf namentlich der Streitwert eine massgebende Rolle spielen (BGE 120 la 171 E. 2a S. 174; Alain Wurzburger, De la constitutionnalit� des �moluments judiciaires en mati�re civile, Festschrift f�r Jean-Fran�ois Poudret, Lausanne 1999, S. 307 f.), wobei dem Gemeinwesen nicht verwehrt ist, mit den Geb�hren f�r bedeutende Gesch�fte den Ausfall in weniger bedeutsamen F�llen auszugleichen (BGE 120 la 171 E. 2a S. 174 und E. 4c S. 177/178). In F�llen mit hohem Streitwert und starrem Tarif, der die Ber�cksichtigung des Aufwandes nicht erlaubt, kann die Belastung allerdings unverh�ltnism�ssig werden, namentlich dann, wenn die Geb�hr in Prozenten oder Promillen festgelegt wird und eine obere Begrenzung fehlt (vgl. BGE 126 I 180 E. 3c/cc S. 193).
6.3 Unter Ber�cksichtigung dieser Rechtsprechung ist das Vorgehen des Verwaltungsgerichts nicht zu beanstanden. Letztendlich betr�gt der Anteil f�r jede beteiligte beschwerdef�hrende Partei Fr. 1'449.40. Das scheint zumutbar und ist durch den Wortlaut der einschl�gigen kantonalen Bestimmung abgedeckt.
Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang tragen die Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientsch�digungen sind in Anwendung von Art. 68 Abs. 3 BGG keine auszurichten.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Liegenschaftenverwaltung der Stadt Z�rich, der Bausektion des Stadtrates Z�rich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 82
 Art. 83
 Art. 89
 BGE 
 Art. 29
 BGE 
 Art. 29
 BGE 
 Art. 29
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 82
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 109
 BGE 
 BGE 
 Art. 68