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Timestamp: 2017-05-24 04:19:13+00:00

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nicht miteinander verheirateter Eltern - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Elfriede Schlack
Präsentation zum Thema: "nicht miteinander verheirateter Eltern"— Präsentation transkript:
nicht miteinander verheirateter ElternVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Die Neuregelung des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern Input aus Sicht des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.V. Fachgespräch Die Linke Copyright © VAMV 2011 2
Aktuelle Strukturdaten: Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Aktuelle Strukturdaten: 2009 gab es rund 1,6 Millionen Alleinerziehende mit knapp 2,2 Millionen Kindern, davon mindestens eines unter 18 Jahren. Das sind 19,5% aller Familien. 90 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Bei ihnen leben 91 Prozent der Kinder. Copyright © VAMV 2011 3
Aktuelle Strukturdaten: Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Aktuelle Strukturdaten: 2009 gab es rund 1,6 Millionen Alleinerziehende mit knapp 2,2 Millionen Kindern, davon mindestens eines unter 18 Jahren. Das sind 19,5% aller Familien. 90 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Bei ihnen leben 91 Prozent der Kinder. Copyright © VAMV 2011 4
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Copyright © VAMV 2011 5
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Copyright © VAMV 2011 6
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) spricht sich für die Einführung des Antragsmodells aus. Copyright © VAMV 2011 7
Das Antragsmodell Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Das Antragsmodell Copyright © VAMV 2011 8
Gemeinsame Sorgeerklärung Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Alleinsorge Mutter Gemeinsame Sorgeerklärung Mutter lehnt gemeinsame Sorge ab, Vater möchte sie haben Vater stellt Antrag auf gemeinsame Sorge beim Familiengericht Bei dieser Entscheidung berücksichtigt das Gericht einen Kriterienkatalog Gericht überprüft, ob gemeinsame Sorge dem Kindeswohl entspricht Copyright © VAMV 2011 9
Gemeinsame Sorgeerklärung Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Alleinsorge Mutter Gemeinsame Sorgeerklärung Mutter lehnt gemeinsame Sorge ab, Vater möchte sie haben Vater stellt Antrag auf gemeinsame Sorge beim Familiengericht Bei dieser Entscheidung berücksichtigt das Gericht einen Kriterienkatalog Gericht überprüft, ob gemeinsame Sorge dem Kindeswohl entspricht Copyright © VAMV 2011 10
Gemeinsame Sorgeerklärung Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Alleinsorge Mutter Gemeinsame Sorgeerklärung Mutter lehnt gemeinsame Sorge ab, Vater möchte sie haben Vater stellt Antrag auf gemeinsame Sorge beim Familiengericht Bei dieser Entscheidung berücksichtigt das Gericht einen Kriterienkatalog Gericht überprüft, ob gemeinsame Sorge dem Kindeswohl entspricht Copyright © VAMV 2011 11
Gemeinsame Sorgeerklärung Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Alleinsorge Mutter Gemeinsame Sorgeerklärung Mutter lehnt gemeinsame Sorge ab, Vater möchte sie haben Vater stellt Antrag auf gemeinsame Sorge beim Familiengericht Bei dieser Entscheidung berücksichtigt das Gericht einen Kriterienkatalog Gericht überprüft, ob gemeinsame Sorge dem Kindeswohl entspricht Copyright © VAMV 2011 12
Gemeinsame Sorgeerklärung Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Alleinsorge Mutter Gemeinsame Sorgeerklärung Mutter lehnt gemeinsame Sorge ab, Vater möchte sie haben Vater stellt Antrag auf gemeinsame Sorge beim Familiengericht Bei dieser Entscheidung berücksichtigt das Gericht einen Kriterienkatalog Gericht überprüft, ob gemeinsame Sorge dem Kindeswohl entspricht Copyright © VAMV 2011 13
Gemeinsame Sorgeerklärung Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Alleinsorge Mutter Gemeinsame Sorgeerklärung Mutter lehnt gemeinsame Sorge ab, Vater möchte sie haben Vater stellt Antrag auf gemeinsame Sorge beim Familiengericht Bei dieser Entscheidung berücksichtigt das Gericht einen Kriterienkatalog Gericht überprüft, ob gemeinsame Sorge dem Kindeswohl entspricht Copyright © VAMV 2011 14
Was spricht für das Antragsmodell?Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Was spricht für das Antragsmodell? Copyright © VAMV 2011 15
Was spricht für das Antragsmodell?Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Was spricht für das Antragsmodell? Das Antragsmodell ist einfach sachgerecht praktikabel und fügt sich nahtlos in die bestehende Rechtssystematik ein. Copyright © VAMV 2011 16
Was spricht für das Antragsmodell?Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Was spricht für das Antragsmodell? Das Antragsmodell ist einfach sachgerecht praktikabel und fügt sich nahtlos in die bestehende Rechtssystematik ein. Copyright © VAMV 2011 17
Was spricht für das Antragsmodell?Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Was spricht für das Antragsmodell? Das Antragsmodell ist einfach sachgerecht praktikabel und fügt sich nahtlos in die bestehende Rechtssystematik ein. Copyright © VAMV 2011 18
Was spricht für das Antragsmodell?Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Was spricht für das Antragsmodell? Das Antragsmodell ist einfach sachgerecht praktikabel und fügt sich nahtlos in die bestehende Rechtssystematik ein. Copyright © VAMV 2011 19
Der FormulierungsvorschlagVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Der Formulierungsvorschlag des VAMV Copyright © VAMV 2011 20
Einfach und verständlichVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Einfach und verständlich Bei nicht miteinander verheirateten Eltern liegt das Sorgerecht solange bei der Mutter, bis die Eltern eine übereinstimmende Sorgeerklärung abgeben oder heiraten oder das Familiengericht auf Antrag die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam überträgt. Damit ist die Rechtslage immer klar. Copyright © VAMV 2011 21
Einfach und verständlichVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Einfach und verständlich Bei nicht miteinander verheirateten Eltern liegt das Sorgerecht solange bei der Mutter, bis die Eltern eine übereinstimmende Sorgeerklärung abgeben oder heiraten oder das Familiengericht auf Antrag die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam überträgt. Damit ist die Rechtslage immer klar. Copyright © VAMV 2011 22
Einfach und verständlichVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Einfach und verständlich Bei nicht miteinander verheirateten Eltern liegt das Sorgerecht solange bei der Mutter, bis die Eltern eine übereinstimmende Sorgeerklärung abgeben oder heiraten oder das Familiengericht auf Antrag die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam überträgt. Damit ist die Rechtslage immer klar. Copyright © VAMV 2011 23
Einfach und verständlichVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Einfach und verständlich Bei nicht miteinander verheirateten Eltern liegt das Sorgerecht solange bei der Mutter, bis die Eltern eine übereinstimmende Sorgeerklärung abgeben oder heiraten oder das Familiengericht auf Antrag die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam überträgt. Damit ist die Rechtslage immer klar. Copyright © VAMV 2011 24
Einfach und verständlichVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Einfach und verständlich Bei nicht miteinander verheirateten Eltern liegt das Sorgerecht solange bei der Mutter, bis die Eltern eine übereinstimmende Sorgeerklärung abgeben oder heiraten oder das Familiengericht auf Antrag die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam überträgt. Damit ist die Rechtslage immer klar. Copyright © VAMV 2011 25
§ 1626 a BGB wird wie folgt gefasst:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. § 1626 a BGB wird wie folgt gefasst: §1626a Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen; Übertragen der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge dann gemeinsam zu, wenn sie erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen), oder 2. einander heiraten. Copyright © VAMV 2011 26
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Zu Absatz 1: Einigkeit zwischen den Eltern: Übereinstimmende Sorgeerklärung oder Heirat In diesen Fällen ist davon auszugehen, dass beide Eltern die für eine verantwortliche Ausübung der elterlichen Sorge erforderliche Kooperationsbereitschaft besitzen. Die Möglichkeit einer gemeinsamen und übereinstimmenden Sorgeerklärung wird bereits von ca. 50 bis 60 Prozent der Eltern von nichtehelichen Kindern genutzt. Der VAMV vertritt die Ansicht, dass die Sorgeerklärung ein sinnvolles, relativ unbürokratisches und mittlerweile erprobtes Instrument ist, um nicht miteinander verheirateten Eltern die gemeinsame Sorge für ihr Kind genauso wie miteinander verheirateten Eltern zu ermöglichen. Copyright © VAMV 2011 27
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Zu Absatz 1: Einigkeit zwischen den Eltern: Übereinstimmende Sorgeerklärung oder Heirat In diesen Fällen ist davon auszugehen, dass beide Eltern die für eine verantwortliche Ausübung der elterlichen Sorge erforderliche Kooperationsbereitschaft besitzen. Die Möglichkeit einer gemeinsamen und übereinstimmenden Sorgeerklärung wird bereits von ca. 50 bis 60 Prozent der Eltern von nichtehelichen Kindern genutzt. Der VAMV vertritt die Ansicht, dass die Sorgeerklärung ein sinnvolles, relativ unbürokratisches und mittlerweile erprobtes Instrument ist, um nicht miteinander verheirateten Eltern die gemeinsame Sorge für ihr Kind genauso wie miteinander verheirateten Eltern zu ermöglichen. Copyright © VAMV 2011 28
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Zu Absatz 1: Einigkeit zwischen den Eltern: Übereinstimmende Sorgeerklärung oder Heirat In diesen Fällen ist davon auszugehen, dass beide Eltern die für eine verantwortliche Ausübung der elterlichen Sorge erforderliche Kooperationsbereitschaft besitzen. Die Möglichkeit einer gemeinsamen und übereinstimmenden Sorgeerklärung wird bereits von ca. 50 bis 60 Prozent der Eltern von nichtehelichen Kindern genutzt. Der VAMV vertritt die Ansicht, dass die Sorgeerklärung ein sinnvolles, relativ unbürokratisches und mittlerweile erprobtes Instrument ist, um nicht miteinander verheirateten Eltern die gemeinsame Sorge für ihr Kind genauso wie miteinander verheirateten Eltern zu ermöglichen. Copyright © VAMV 2011 29
§ 1626 a BGB wird wie folgt gefasst:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. § 1626 a BGB wird wie folgt gefasst: §1626a Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen; Übertragen der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam (1) … (2) Im Übrigen hat die Mutter die elterliche Sorge. Copyright © VAMV 2011 30
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Zu Absatz 2: Rechtsklarheit und Handlungsfähigkeit der Mutter im Alltag Das Wohl des Kindes verlangt es, dass es mit seiner Geburt zumindest eine Person hat, die rechtsverbindlich für das Kind handeln kann. Gibt es keine übereinstimmende Sorgeerklärung der Eltern, so sollte dies nach Ansicht des VAMV die Mutter des Kindes sein, da diese gemäß § 1591 BGB als Elternteil feststeht. Die klare Zuordnung der rechtlichen Verantwortung für das Kind an die Mutter ergibt sich auch aus der notwendigen Handlungsfähigkeit der Mutter von Anfang an, nicht nur in Angelegenheiten des täglichen Lebens, sondern auch bei Entscheidungen über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung, wie beispielsweise einer Operation des Kindes kurz nach der Geburt. Copyright © VAMV 2011 31
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Zu Absatz 2: Rechtsklarheit und Handlungsfähigkeit der Mutter im Alltag Das Wohl des Kindes verlangt es, dass es mit seiner Geburt zumindest eine Person hat, die rechtsverbindlich für das Kind handeln kann. Gibt es keine übereinstimmende Sorgeerklärung der Eltern, so sollte dies nach Ansicht des VAMV die Mutter des Kindes sein, da diese gemäß § 1591 BGB als Elternteil feststeht. Die klare Zuordnung der rechtlichen Verantwortung für das Kind an die Mutter ergibt sich auch aus der notwendigen Handlungsfähigkeit der Mutter von Anfang an, nicht nur in Angelegenheiten des täglichen Lebens, sondern auch bei Entscheidungen über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung, wie beispielsweise einer Operation des Kindes kurz nach der Geburt. Copyright © VAMV 2011 32
§ 1626 a BGB wird wie folgt gefasst:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. § 1626 a BGB wird wie folgt gefasst: §1626a Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen; Übertragen der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam (1) … … Auf Antrag des nicht sorgeberechtigten, aber sorgewilligen Elternteils überträgt das Familiengericht die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam, wenn dies dem Kindeswohl entspricht. Copyright © VAMV 2011 33
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Zu Absatz 3: Warum im Konfliktfall das Familiengericht entscheiden muss: Die Bewertung des Kindeswohls obliegt auch in allen anderen streitigen Kindschaftssachen dem Richter/der Richterin. Eine umfassende gerichtliche Prüfung ist auch für die Fälle vorgesehen, in denen der sorgewillige, aber nicht sorgeberechtigte Elternteil zuvor sorgeberechtigt war. Deshalb ist es schon aus rechtlichen Gründen nicht angezeigt, eine streitige Sorgerechtsentscheidung außerhalb der Familiengerichtsbarkeit regeln zu wollen. Copyright © VAMV 2011 34
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Zu Absatz 3: Warum im Konfliktfall das Familiengericht entscheiden muss: Die Bewertung des Kindeswohls obliegt auch in allen anderen streitigen Kindschaftssachen dem Richter/der Richterin. Eine umfassende gerichtliche Prüfung ist auch für die Fälle vorgesehen, in denen der sorgewillige, aber nicht sorgeberechtigte Elternteil zuvor sorgeberechtigt war. Deshalb ist es schon aus rechtlichen Gründen nicht angezeigt, eine streitige Sorgerechtsentscheidung außerhalb der Familiengerichtsbarkeit regeln zu wollen. Copyright © VAMV 2011 35
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Zu Absatz 3: Warum im Konfliktfall das Familiengericht entscheiden muss: Die Bewertung des Kindeswohls obliegt auch in allen anderen streitigen Kindschaftssachen dem Richter/der Richterin. Eine umfassende gerichtliche Prüfung ist auch für die Fälle vorgesehen, in denen der sorgewillige, aber nicht sorgeberechtigte Elternteil zuvor sorgeberechtigt war. Deshalb ist es schon aus rechtlichen Gründen nicht angezeigt, eine streitige Sorgerechtsentscheidung außerhalb der Familiengerichtsbarkeit regeln zu wollen. Copyright © VAMV 2011 36
§ 1626 a BGB wird wie folgt gefasst:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. § 1626 a BGB wird wie folgt gefasst: §1626a Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen; Übertragen der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam … Bei der Entscheidung, ob die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl entspricht, berücksichtigt das Familiengericht insbesondere, ob Copyright © VAMV 2011 37
Zu Absatz 4: Der KriterienkatalogVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Zu Absatz 4: Der Kriterienkatalog Mit dem Kriterienkatalog will der VAMV erreichen, dass die elterliche Sorge nicht nur als Entscheidungsrecht in Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung wahrgenommen wird, sondern auch als Pflicht zur Wahrnehmung elterlicher Verantwortung. Die Fähigkeit, für das Kind sinnvolle Entscheidungen zu treffen, hängt nach Ansicht des VAMV eng mit der Beziehung zum Kind und dem Wissen um seine Befindlichkeit, seine Persönlichkeit und sein Lebensumfeld zusammen. Mit der Formulierung „insbesondere“ wird deutlich gemacht, dass der Kriterienkatalog keine abschließende Aufzählung enthält. Copyright © VAMV 2011 38
Zu Absatz 4: Der KriterienkatalogVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Zu Absatz 4: Der Kriterienkatalog Mit dem Kriterienkatalog will der VAMV erreichen, dass die elterliche Sorge nicht nur als Entscheidungsrecht in Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung wahrgenommen wird, sondern auch als Pflicht zur Wahrnehmung elterlicher Verantwortung. Die Fähigkeit, für das Kind sinnvolle Entscheidungen zu treffen, hängt nach Ansicht des VAMV eng mit der Beziehung zum Kind und dem Wissen um seine Befindlichkeit, seine Persönlichkeit und sein Lebensumfeld zusammen. Mit der Formulierung „insbesondere“ wird deutlich gemacht, dass der Kriterienkatalog keine abschließende Aufzählung enthält. Copyright © VAMV 2011 39
Zu Absatz 4: Der KriterienkatalogVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Zu Absatz 4: Der Kriterienkatalog Mit dem Kriterienkatalog will der VAMV erreichen, dass die elterliche Sorge nicht nur als Entscheidungsrecht in Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung wahrgenommen wird, sondern auch als Pflicht zur Wahrnehmung elterlicher Verantwortung. Die Fähigkeit, für das Kind sinnvolle Entscheidungen zu treffen, hängt nach Ansicht des VAMV eng mit der Beziehung zum Kind und dem Wissen um seine Befindlichkeit, seine Persönlichkeit und sein Lebensumfeld zusammen. Mit der Formulierung „insbesondere“ wird deutlich gemacht, dass der Kriterienkatalog keine abschließende Aufzählung enthält. Copyright © VAMV 2011 40
§ 1626 a BGB wird wie folgt gefasst:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. § 1626 a BGB wird wie folgt gefasst: §1626a Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen; Übertragen der elterlichen Sorge auf beide Elternteile gemeinsam … (4) Bei der Entscheidung, ob die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl entspricht, berücksichtigt das Familiengericht insbesondere, ob 1. zu erwarten ist, dass die Eltern künftig zu einer kindeswohldienlichen Kooperation bereit und in der Lage sind, 2. die Eltern in der Vergangenheit in der Lage waren, über die Belange des Kindes sachlich zu kommunizieren, 3. der antragstellende Elternteil in der Vergangenheit sein Umgangsrecht in kindeswohlgerechter Weise wahrgenommen, 4. eine tragfähige Beziehung zum Kind aufgebaut und 5. regelmäßig Unterhalt im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit bezahlt hat 6. und ob Umstände vorliegen, die die Ausübung eines gemeinsamen Sorgerechts unzumutbar machen. Copyright © VAMV 2011 41
Der Kriterienkatalog im einzelnen:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Der Kriterienkatalog im einzelnen: (4) Bei der Entscheidung, ob die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl entspricht, berücksichtigt das Familiengericht insbesondere, ob 1. zu erwarten ist, dass die Eltern künftig zu einer kindeswohldienlichen Kooperation bereit und in der Lage sind, 2. die Eltern in der Vergangenheit in der Lage waren, über die Belange des Kindes sachlich zu kommunizieren, 3. der antragstellende Elternteil in der Vergangenheit sein Umgangsrecht in kindeswohlgerechter Weise wahrgenommen, 4. eine tragfähige Beziehung zum Kind aufgebaut und 5. regelmäßig Unterhalt im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit bezahlt hat 6. und ob Umstände vorliegen, die die Ausübung eines gemeinsamen Sorgerechts unzumutbar machen. Copyright © VAMV 2011 42
Der Kriterienkatalog im einzelnen:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Der Kriterienkatalog im einzelnen: (4) Bei der Entscheidung, ob die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl entspricht, berücksichtigt das Familiengericht insbesondere, ob 1. zu erwarten ist, dass die Eltern künftig zu einer kindeswohldienlichen Kooperation bereit und in der Lage sind, 2. die Eltern in der Vergangenheit in der Lage waren, über die Belange des Kindes sachlich zu kommunizieren, 3. der antragstellende Elternteil in der Vergangenheit sein Umgangsrecht in kindeswohlgerechter Weise wahrgenommen, 4. eine tragfähige Beziehung zum Kind aufgebaut und 5. regelmäßig Unterhalt im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit bezahlt hat 6. und ob Umstände vorliegen, die die Ausübung eines gemeinsamen Sorgerechts unzumutbar machen. Copyright © VAMV 2011 43
Der Kriterienkatalog im einzelnen:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Der Kriterienkatalog im einzelnen: (4) Bei der Entscheidung, ob die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl entspricht, berücksichtigt das Familiengericht insbesondere, ob 1. zu erwarten ist, dass die Eltern künftig zu einer kindeswohldienlichen Kooperation bereit und in der Lage sind, 2. die Eltern in der Vergangenheit in der Lage waren, über die Belange des Kindes sachlich zu kommunizieren, 3. der antragstellende Elternteil in der Vergangenheit sein Umgangsrecht in kindeswohlgerechter Weise wahrgenommen, 4. eine tragfähige Beziehung zum Kind aufgebaut und 5. regelmäßig Unterhalt im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit bezahlt hat 6. und ob Umstände vorliegen, die die Ausübung eines gemeinsamen Sorgerechts unzumutbar machen. Copyright © VAMV 2011 44
Der Kriterienkatalog im einzelnen:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Der Kriterienkatalog im einzelnen: (4) Bei der Entscheidung, ob die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl entspricht, berücksichtigt das Familiengericht insbesondere, ob 1. zu erwarten ist, dass die Eltern künftig zu einer kindeswohldienlichen Kooperation bereit und in der Lage sind, 2. die Eltern in der Vergangenheit in der Lage waren, über die Belange des Kindes sachlich zu kommunizieren, 3. der antragstellende Elternteil in der Vergangenheit sein Umgangsrecht in kindeswohlgerechter Weise wahrgenommen, 4. eine tragfähige Beziehung zum Kind aufgebaut und 5. regelmäßig Unterhalt im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit bezahlt hat 6. und ob Umstände vorliegen, die die Ausübung eines gemeinsamen Sorgerechts unzumutbar machen. Copyright © VAMV 2011 45
Der Kriterienkatalog im einzelnen:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Der Kriterienkatalog im einzelnen: (4) Bei der Entscheidung, ob die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl entspricht, berücksichtigt das Familiengericht insbesondere, ob 1. zu erwarten ist, dass die Eltern künftig zu einer kindeswohldienlichen Kooperation bereit und in der Lage sind, 2. die Eltern in der Vergangenheit in der Lage waren, über die Belange des Kindes sachlich zu kommunizieren, 3. der antragstellende Elternteil in der Vergangenheit sein Umgangsrecht in kindeswohlgerechter Weise wahrgenommen, 4. eine tragfähige Beziehung zum Kind aufgebaut und 5. regelmäßig Unterhalt im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit bezahlt hat 6. und ob Umstände vorliegen, die die Ausübung eines gemeinsamen Sorgerechts unzumutbar machen. Copyright © VAMV 2011 46
Der Kriterienkatalog im einzelnen:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Der Kriterienkatalog im einzelnen: (4) Bei der Entscheidung, ob die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl entspricht, berücksichtigt das Familiengericht insbesondere, ob 1. zu erwarten ist, dass die Eltern künftig zu einer kindeswohldienlichen Kooperation bereit und in der Lage sind, 2. die Eltern in der Vergangenheit in der Lage waren, über die Belange des Kindes sachlich zu kommunizieren, 3. der antragstellende Elternteil in der Vergangenheit sein Umgangsrecht in kindeswohlgerechter Weise wahrgenommen, 4. eine tragfähige Beziehung zum Kind aufgebaut und 5. regelmäßig Unterhalt im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit bezahlt hat 6. und ob Umstände vorliegen, die die Ausübung eines gemeinsamen Sorgerechts unzumutbar machen. Copyright © VAMV 2011 47
Die Prognose Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Die Prognose Copyright © VAMV 2011 48
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Die Prognose Der Blick auf das Verhalten des nicht sorgeberechtigten Elternteils in der Vergangenheit soll in die Prognose für eine verantwortungsvolle Übernahme der elterlichen Sorge und eine einvernehmliche Ausübung derselben einfließen. Dabei kann auch das Verhalten des werdenden Vaters während der Schwangerschaft aufschlussreich sein. Insgesamt kann der Blick auf die Vergangenheit eine bessere Einschätzung ermöglichen, ob der antragstellende Elternteil wirklich an der Verantwortungsübernahme für das Kind interessiert ist oder aus anderen Motiven die rechtliche Entscheidungsbefugnis anstrebt. Das Prüfungskriterium der Unzumutbarkeit dient dazu, auch Gründe, wie beispielsweise Gewalt in der Beziehung zwischen den Eltern, zu berücksichtigen. Copyright © VAMV 2011 49
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Die Prognose Der Blick auf das Verhalten des nicht sorgeberechtigten Elternteils in der Vergangenheit soll in die Prognose für eine verantwortungsvolle Übernahme der elterlichen Sorge und eine einvernehmliche Ausübung derselben einfließen. Dabei kann auch das Verhalten des werdenden Vaters während der Schwangerschaft aufschlussreich sein. Insgesamt kann der Blick auf die Vergangenheit eine bessere Einschätzung ermöglichen, ob der antragstellende Elternteil wirklich an der Verantwortungsübernahme für das Kind interessiert ist oder aus anderen Motiven die rechtliche Entscheidungsbefugnis anstrebt. Das Prüfungskriterium der Unzumutbarkeit dient dazu, auch Gründe, wie beispielsweise Gewalt in der Beziehung zwischen den Eltern, zu berücksichtigen. Copyright © VAMV 2011 50
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Die Prognose Der Blick auf das Verhalten des nicht sorgeberechtigten Elternteils in der Vergangenheit soll in die Prognose für eine verantwortungsvolle Übernahme der elterlichen Sorge und eine einvernehmliche Ausübung derselben einfließen. Dabei kann auch das Verhalten des werdenden Vaters während der Schwangerschaft aufschlussreich sein. Insgesamt kann der Blick auf die Vergangenheit eine bessere Einschätzung ermöglichen, ob der antragstellende Elternteil wirklich an der Verantwortungsübernahme für das Kind interessiert ist oder aus anderen Motiven die rechtliche Entscheidungsbefugnis anstrebt. Das Prüfungskriterium der Unzumutbarkeit dient dazu, auch Gründe, wie beispielsweise Gewalt in der Beziehung zwischen den Eltern, zu berücksichtigen. Copyright © VAMV 2011 51
Noch ein paar zusätzliche Inputs für die Diskussion:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Noch ein paar zusätzliche Inputs für die Diskussion: Copyright © VAMV 2011 52
Noch ein paar zusätzliche Inputs für die Diskussion:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Noch ein paar zusätzliche Inputs für die Diskussion: Warum der VAMV Fristen ablehnt Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kann Hartnäckige Vorurteile in der aktuellen Diskussion Copyright © VAMV 2011 53
Noch ein paar zusätzliche Inputs für die Diskussion:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Noch ein paar zusätzliche Inputs für die Diskussion: Warum der VAMV Fristen ablehnt Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kann Hartnäckige Vorurteile in der aktuellen Diskussion Copyright © VAMV 2011 54
Noch ein paar zusätzliche Inputs für die Diskussion:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Noch ein paar zusätzliche Inputs für die Diskussion: Warum der VAMV Fristen ablehnt Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kann Hartnäckige Vorurteile in der aktuellen Diskussion Copyright © VAMV 2011 55
Warum der VAMV Fristen ablehntVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Warum der VAMV Fristen ablehnt Copyright © VAMV 2011 56
Warum der VAMV Fristen ablehntVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Warum der VAMV Fristen ablehnt Lösungen, die den Eltern die gemeinsame Sorge automatisch nach Ablauf einer Frist oder Nichterfüllung von Handlungsauflagen jedweder Art im vorprozessualen Bereich übertragen wollen, lehnt der VAMV mit Nachdruck ab. Eine Fristenlösung, die den Bedürfnissen und Interessen aller Beteiligten Rechnung trägt, ist nach Ansicht des VAMV praktisch nicht zu finden, weil das Leben eines Kindes und seiner Eltern nicht statisch und in vorhersehbaren Bahnen verläuft. Copyright © VAMV 2011 57
Warum der VAMV Fristen ablehntVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Warum der VAMV Fristen ablehnt Lösungen, die den Eltern die gemeinsame Sorge automatisch nach Ablauf einer Frist oder Nichterfüllung von Handlungsauflagen jedweder Art im vorprozessualen Bereich übertragen wollen, lehnt der VAMV mit Nachdruck ab. Eine Fristenlösung, die den Bedürfnissen und Interessen aller Beteiligten Rechnung trägt, ist nach Ansicht des VAMV praktisch nicht zu finden, weil das Leben eines Kindes und seiner Eltern nicht statisch und in vorhersehbaren Bahnen verläuft. Copyright © VAMV 2011 58
Praktische und juristische Probleme bei FristenlösungenVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Praktische und juristische Probleme bei Fristenlösungen Copyright © VAMV 2011 59
Praktische und juristische Probleme bei FristenlösungenVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Praktische und juristische Probleme bei Fristenlösungen Schweigen als rechtsverbindliches Ja Fristablauf Zustellung Rechtsmittelbelehrung Einstweilige Anordnung Wiedereinsetzung in den vorigen Stand usw. Copyright © VAMV 2011 60
Praktische und juristische Probleme bei FristenlösungenVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Praktische und juristische Probleme bei Fristenlösungen Schweigen als rechtsverbindliches Ja Fristablauf Zustellung Rechtsmittelbelehrung Einstweilige Anordnung Wiedereinsetzung in den vorigen Stand usw. Copyright © VAMV 2011 61
Praktische und juristische Probleme bei FristenlösungenVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Praktische und juristische Probleme bei Fristenlösungen Schweigen als rechtsverbindliches Ja Fristablauf Zustellung Rechtsmittelbelehrung Einstweilige Anordnung Wiedereinsetzung in den vorigen Stand usw. Copyright © VAMV 2011 62
Praktische und juristische Probleme bei FristenlösungenVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Praktische und juristische Probleme bei Fristenlösungen Schweigen als rechtsverbindliches Ja Fristablauf Zustellung Rechtsmittelbelehrung Einstweilige Anordnung Wiedereinsetzung in den vorigen Stand usw. Copyright © VAMV 2011 63
Praktische und juristische Probleme bei FristenlösungenVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Praktische und juristische Probleme bei Fristenlösungen Schweigen als rechtsverbindliches Ja Fristablauf Zustellung Rechtsmittelbelehrung Einstweilige Anordnung Wiedereinsetzung in den vorigen Stand usw. Copyright © VAMV 2011 64
Praktische und juristische Probleme bei FristenlösungenVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Praktische und juristische Probleme bei Fristenlösungen Schweigen als rechtsverbindliches Ja Fristablauf Zustellung Rechtsmittelbelehrung Einstweilige Anordnung Wiedereinsetzung in den vorigen Stand usw. Copyright © VAMV 2011 65
Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kannVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kann Copyright © VAMV 2011 66
Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kannVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kann Das gemeinsame Sorgerechts bewirkt unterschiedliche Folgen für betreuende und nicht betreuende Elternteile. Trotz rechtlicher Gleichstellung ergibt sich im Alltag eine Schieflage zuungunsten der betreuenden Elternteile, die zu 90 Prozent Mütter sind. Denn: Derjenige Elternteil, bei dem das Kind lebt, muss die gemeinsamen Beschlüsse in der Regel umsetzen und die Folgen im Alltag tragen. Copyright © VAMV 2011 67
Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kannVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kann Das gemeinsame Sorgerechts bewirkt unterschiedliche Folgen für betreuende und nicht betreuende Elternteile. Trotz rechtlicher Gleichstellung ergibt sich im Alltag eine Schieflage zuungunsten der betreuenden Elternteile, die zu 90 Prozent Mütter sind. Denn: Derjenige Elternteil, bei dem das Kind lebt, muss die gemeinsamen Beschlüsse in der Regel umsetzen und die Folgen im Alltag tragen. Copyright © VAMV 2011 68
Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kannVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Warum formale Gleichstellung im Alltag am Ziel vorbeigehen kann Das gemeinsame Sorgerechts bewirkt unterschiedliche Folgen für betreuende und nicht betreuende Elternteile. Trotz rechtlicher Gleichstellung ergibt sich im Alltag eine Schieflage zuungunsten der betreuenden Elternteile, die zu 90 Prozent Mütter sind. Denn: Derjenige Elternteil, bei dem das Kind lebt, muss die gemeinsamen Beschlüsse in der Regel umsetzen und die Folgen im Alltag tragen. Copyright © VAMV 2011 69
Beispiel Umzug: Situation der MutterVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Beispiel Umzug: Situation der Mutter Copyright © VAMV 2011 70
Beispiel Umzug: Situation der MutterVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Beispiel Umzug: Situation der Mutter Die Mutter will mit dem Kind umziehen, weil sie ihre Arbeitsstelle wechseln muss. Da der Vater mit ihr zusammen das gemeinsame Sorgerecht und daher auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind hat, kann sie ohne seine Zustimmung nicht umziehen. Werden sich die Eltern in diesem Punkt nicht einig, bleibt der Mutter nur, beim Familiengericht einen Antrag darauf zu stellen, dass ihr das Aufenthaltsbestimmungsrecht allein übertragen wird. Die Mutter muss die Initiative ergreifen und ist, solange das Gericht nicht entschieden hat, ohne die Erlaubnis des Vaters nicht handlungsfähig. Copyright © VAMV 2011 71
Beispiel Umzug: Situation der MutterVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Beispiel Umzug: Situation der Mutter Die Mutter will mit dem Kind umziehen, weil sie ihre Arbeitsstelle wechseln muss. Da der Vater mit ihr zusammen das gemeinsame Sorgerecht und daher auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind hat, kann sie ohne seine Zustimmung nicht umziehen. Werden sich die Eltern in diesem Punkt nicht einig, bleibt der Mutter nur, beim Familiengericht einen Antrag darauf zu stellen, dass ihr das Aufenthaltsbestimmungsrecht allein übertragen wird. Die Mutter muss die Initiative ergreifen und ist, solange das Gericht nicht entschieden hat, ohne die Erlaubnis des Vaters nicht handlungsfähig. Copyright © VAMV 2011 72
Beispiel Umzug: Situation des VatersVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Beispiel Umzug: Situation des Vaters Copyright © VAMV 2011 73
Beispiel Umzug: Situation des VatersVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Beispiel Umzug: Situation des Vaters Der umgangsberechtigte Vater dagegen kann umziehen, ohne irgendjemanden um Zustimmung bitten zu müssen – auch wenn sich beispielsweise der Umgang durch eine weitere Entfernung weniger häufig und zu Lasten des Kindes gestaltet. Copyright © VAMV 2011 74
Beispiel Umzug: Situation des VatersVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Beispiel Umzug: Situation des Vaters Der umgangsberechtigte Vater dagegen kann umziehen, ohne irgendjemanden um Zustimmung bitten zu müssen – auch wenn sich beispielsweise der Umgang durch eine weitere Entfernung weniger häufig und zu Lasten des Kindes gestaltet. Copyright © VAMV 2011 75
Hartnäckige Vorurteile in der DiskussionVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Hartnäckige Vorurteile in der Diskussion Copyright © VAMV 2011 76
Hartnäckige Vorurteile in der DiskussionVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Hartnäckige Vorurteile in der Diskussion Vorurteil: Die „neuen Väter“ sind da oder zumindest im Kommen 2. Vorurteil: Das Sorgerecht verhilft Vätern zu mehr Kontakt Vorurteil: Das Wohl des Kindes verlangt die gemeinsame Sorge Copyright © VAMV 2011 77
Hartnäckige Vorurteile in der DiskussionVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Hartnäckige Vorurteile in der Diskussion Vorurteil: Die „neuen Väter“ sind da oder zumindest im Kommen 2. Vorurteil: Das Sorgerecht verhilft Vätern zu mehr Kontakt Vorurteil: Das Wohl des Kindes verlangt die gemeinsame Sorge Copyright © VAMV 2011 78
Hartnäckige Vorurteile in der DiskussionVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Hartnäckige Vorurteile in der Diskussion Vorurteil: Die „neuen Väter“ sind da oder zumindest im Kommen 2. Vorurteil: Das Sorgerecht verhilft Vätern zu mehr Kontakt Vorurteil: Das Wohl des Kindes verlangt die gemeinsame Sorge Copyright © VAMV 2011 79
1. Vorurteil: Die „neuen Väter“ sind daVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. 1. Vorurteil: Die „neuen Väter“ sind da Copyright © VAMV 2011 80
1. Vorurteil: Die „neuen Väter“ sind daVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. 1. Vorurteil: Die „neuen Väter“ sind da Das ist nicht richtig. Tatsache ist: Sie sind zwar in den Medien präsent, aber nicht im Alltag. Auch wenn das Modell der gleichberechtigten partnerschaftlichen Teilung von Kindererziehung und Erwerbsarbeit vielen wünschenswert erscheint, wird es in der Alltagswirklichkeit selten gelebt. „Sind Kinder zu versorgen, arbeiten in der Regel Mütter kürzer, Väter dagegen bleiben bei Vollzeit und arbeiten sogar länger als ohne Nachwuchs. Familienbedingte Teilzeit ist fast nur bei Müttern anzutreffen.“ WSI-Studie (Arbeitszeiten von Müttern, Vätern und Pflegenden. Reihe: WSI-Diskussionspapier Nr.158, Januar 2008) zitiert nach Böckler Impuls 04/2008; „In den Familien mit Kindern wird der weitaus größere Teil der Haus- und Erziehungsarbeit nach wie vor von den Müttern getan“ Monitor Familienleben 2010 Institut für Demoskopie Allensbach S. 13 Copyright © VAMV 2011 81
1. Vorurteil: Die „neuen Väter“ sind daVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. 1. Vorurteil: Die „neuen Väter“ sind da Das ist nicht richtig. Tatsache ist: Sie sind zwar in den Medien präsent, aber nicht im Alltag. Auch wenn das Modell der gleichberechtigten partnerschaftlichen Teilung von Kindererziehung und Erwerbsarbeit vielen wünschenswert erscheint, wird es in der Alltagswirklichkeit selten gelebt. „Sind Kinder zu versorgen, arbeiten in der Regel Mütter kürzer, Väter dagegen bleiben bei Vollzeit und arbeiten sogar länger als ohne Nachwuchs. Familienbedingte Teilzeit ist fast nur bei Müttern anzutreffen.“ WSI-Studie (Arbeitszeiten von Müttern, Vätern und Pflegenden. Reihe: WSI-Diskussionspapier Nr.158, Januar 2008) zitiert nach Böckler Impuls 04/2008; „In den Familien mit Kindern wird der weitaus größere Teil der Haus- und Erziehungsarbeit nach wie vor von den Müttern getan“ Monitor Familienleben 2010 Institut für Demoskopie Allensbach S. 13 Copyright © VAMV 2011 82
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Da das Einkommen der Väter im Durchschnitt höher ist und die Arbeitswelt nach wie vor von ihren Arbeitnehmern Flexibilität und größtmögliche zeitliche Verfügbarkeit fordert, entscheiden sich viele Eltern für die klassische Rollenteilung, bei der die Mutter überwiegend für die tatsächliche Pflege und Erziehung der Kinder verantwortlich ist. Dies schlägt sich darin nieder, dass 90 Prozent der Kinder nach der Trennung im Haushalt der Mutter bleiben. Statistisches Bundesamt Mikrozensus 2009 Copyright © VAMV 2011 83
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Da das Einkommen der Väter im Durchschnitt höher ist und die Arbeitswelt nach wie vor von ihren Arbeitnehmern Flexibilität und größtmögliche zeitliche Verfügbarkeit fordert, entscheiden sich viele Eltern für die klassische Rollenteilung, bei der die Mutter überwiegend für die tatsächliche Pflege und Erziehung der Kinder verantwortlich ist. Dies schlägt sich darin nieder, dass 90 Prozent der Kinder nach der Trennung im Haushalt der Mutter bleiben. Statistisches Bundesamt Mikrozensus 2009 Copyright © VAMV 2011 84
2. Vorurteil: Sorgerecht verhilft zu mehr KontaktVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. 2. Vorurteil: Sorgerecht verhilft zu mehr Kontakt Copyright © VAMV 2011 85
2. Vorurteil: Sorgerecht verhilft zu mehr KontaktVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. 2. Vorurteil: Sorgerecht verhilft zu mehr Kontakt Das ist nicht richtig. Viele Väter glauben, dass die Mutter durch das im Sorgerecht enthaltene Aufenthaltsbestimmungsrecht bestimmen könne, wie oft der Vater das Kind sehen darf. Das war schon nach bisheriger Rechtslage nicht so. Der Vater hat ganz unabhängig vom Sorgerecht ein Umgangsrecht. Copyright © VAMV 2011 86
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Solange die Eltern sich einig sind, wie oft, wo und wie lange der Vater mit dem Kind zusammen sein soll, gibt es kein Problem. Sind die Eltern darüber nicht einig, hilft auch das gemeinsame Sorgerecht nicht weiter. Denn die Grundlage eines gemeinsamen Sorgerechts ist die Fähigkeit der Eltern, miteinander zu kommunizieren und sich zu einigen. Funktioniert das nicht, müssen ohnehin Jugendamt oder Gericht eingeschaltet werden, gleich, ob es um das Umgangs- oder Sorgerecht geht. Copyright © VAMV 2011 87
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Solange die Eltern sich einig sind, wie oft, wo und wie lange der Vater mit dem Kind zusammen sein soll, gibt es kein Problem. Sind die Eltern darüber nicht einig, hilft auch das gemeinsame Sorgerecht nicht weiter. Denn die Grundlage eines gemeinsamen Sorgerechts ist die Fähigkeit der Eltern, miteinander zu kommunizieren und sich zu einigen. Funktioniert das nicht, müssen ohnehin Jugendamt oder Gericht eingeschaltet werden, gleich, ob es um das Umgangs- oder Sorgerecht geht. Copyright © VAMV 2011 88
3. Vorurteil: Das Wohl des Kindes verlangt die gemeinsame SorgeVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. 3. Vorurteil: Das Wohl des Kindes verlangt die gemeinsame Sorge Copyright © VAMV 2011 89
3. Vorurteil: Das Wohl des Kindes verlangt die gemeinsame SorgeVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. 3. Vorurteil: Das Wohl des Kindes verlangt die gemeinsame Sorge Das ist nicht richtig. Zwar entspricht die gemeinsame elterliche Sorge grundsätzlich den Bedürfnissen des Kindes nach Beziehungen zu beiden Elternteilen und verdeutlicht ihm, dass beide Eltern gleichermaßen bereit sind, für das Kind Verantwortung zu tragen. Dies gilt jedoch nur, wenn beide Eltern kooperationsfähig und kooperationsbereit sind. Copyright © VAMV 2011 90
3. Vorurteil: Das Wohl des Kindes verlangt die gemeinsame SorgeVerband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. 3. Vorurteil: Das Wohl des Kindes verlangt die gemeinsame Sorge Das ist nicht richtig. Zwar entspricht die gemeinsame elterliche Sorge grundsätzlich den Bedürfnissen des Kindes nach Beziehungen zu beiden Elternteilen und verdeutlicht ihm, dass beide Eltern gleichermaßen bereit sind, für das Kind Verantwortung zu tragen. Dies gilt jedoch nur, wenn beide Eltern kooperationsfähig und kooperationsbereit sind. Copyright © VAMV 2011 91
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Bei mangelnder Kooperationsbereitschaft und einem hohen Konfliktpotential zwischen den Eltern können hingegen schwere Belastungen für das Kind entstehen, sodass gegen eine gemeinsame Sorge erhebliche Bedenken anzumelden sind. Copyright © VAMV 2011 92
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Für das Wohl des Kindes im Falle der Trennung seiner Eltern ist es nicht so sehr von Bedeutung, ob die Eltern das gemeinsame Sorgerecht haben oder einem allein die Sorge zusteht. Entscheidend sind vielmehr die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung und die Kooperationsbereitschaft zwischen den Eltern. Vgl. Bundesverfassungsgericht - 1 BvL 20/99 -und- 1 BvR 933/01 – Urteil vom 29. Januar Nr.14 mit entsprechenden wissenschaftlichen Nachweisen Copyright © VAMV 2011 93
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. „Für die allgemein gehaltene Aussage, dass eine gemeinsame elterliche Sorge nach der Trennung der Eltern dem Kindeswohl prinzipiell förderlicher sei als die Alleinsorge eines Elternteils, besteht in der kinderpsychologischen und familiensoziologischen Forschung auch weiterhin keine empirisch gesicherte Grundlage“ so auch der Bundesgerichtshof im Jahr 2007. BGH Beschluss vom – XII ZB 158/05 – Copyright © VAMV 2011 94
Das bestätigt auch der Endbericht des BMJ Forschungsprojekts:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Das bestätigt auch der Endbericht des BMJ Forschungsprojekts: Copyright © VAMV 2011 95
Das bestätigt auch der Endbericht des BMJ Forschungsprojekts:Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Das bestätigt auch der Endbericht des BMJ Forschungsprojekts: „Im Hinblick auf die Verhaltensentwicklung der Kinder ist zu konstatieren, dass sich das Sorgerecht der Eltern als unbedeutend erweist. Wesentlich enger sind die Zusammenhänge zwischen kindlicher Entwicklung (als Indikator des Kindeswohls) und dem Erziehungsverhalten der Eltern, vor allem auch deren Zusammenarbeit in der Betreuung und Erziehung der Kinder“. So formulieren die Autor/innen des Endberichts eines der wichtigsten Ergebnisse der standardisierten Elternbefragungen. Endbericht S.346 (10.1 Die standardisierten Elternbefragungen) Copyright © VAMV 2011 96
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Die „bessere Kooperation der Eltern ist eher ein Grund für die Abgabe einer Sorgeerklärung, als ein Resultat derselben“. Endbericht S. 352 (10.3 Integration der Befunde (2) Zur Bedeutung der Partnerschaftsform für das Sorgerecht) Die Verfasser/innen des Endberichts warnen: „Insofern sollte das gemeinsame Sorgerecht nicht mit überhöhten Erwartungen überfrachtet werden“. Endbericht a.a.O. Copyright © VAMV 2011 97
Verband alleinerziehender Mütter und VäterBundesverband e.V. Die „bessere Kooperation der Eltern ist eher ein Grund für die Abgabe einer Sorgeerklärung, als ein Resultat derselben“. Endbericht S. 352 (10.3 Integration der Befunde (2) Zur Bedeutung der Partnerschaftsform für das Sorgerecht) Die Verfasser/innen des Endberichts warnen: „Insofern sollte das gemeinsame Sorgerecht nicht mit überhöhten Erwartungen überfrachtet werden“. Endbericht a.a.O. Copyright © VAMV 2011 98
Hier gibt es in der Argumentation ein Henne-Ei-Problem. Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Im Klartext: Das gemeinsame Sorgerecht sollte den Eltern nicht mit der Erwartung verordnet werden, dass es eine bessere Kooperation der Eltern herbeiführt und damit zum Wohl des Kindes beiträgt. Hier gibt es in der Argumentation ein Henne-Ei-Problem. Ursache und Wirkung dürfen nicht verwechselt werden! Copyright © VAMV 2011 99
Hier gibt es in der Argumentation ein Henne-Ei-Problem. Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Im Klartext: Das gemeinsame Sorgerecht sollte den Eltern nicht mit der Erwartung verordnet werden, dass es eine bessere Kooperation der Eltern herbeiführt und damit zum Wohl des Kindes beiträgt. Hier gibt es in der Argumentation ein Henne-Ei-Problem. Ursache und Wirkung dürfen nicht verwechselt werden! Copyright © VAMV 2011 100
Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Für weitere Fragen, auch über die anschließende Diskussion hinaus, stehe ich gerne zur Verfügung. Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Sigrid Andersen Tel: oder Copyright © VAMV 2011 101
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Copyright © VAMV 2011 Herunterladen ppt "nicht miteinander verheirateter Eltern"
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Sigrid Andersen, VAMV Bundesverband:
Das neue Namensrecht und seine Auswirkungen auf das Burgerrecht ab dem Über Projekt

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