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Timestamp: 2018-04-20 17:58:38+00:00

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20. April 2018, 19:58:32
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Autor Thema: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität (Gelesen 171828 mal)
Re:Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antworten #675 am: 04. Oktober 2017, 19:48:45 »
Zitat von: Sybilla am 30. September 2017, 10:43:35
Der sozial psychologische Ansatz hinter dem Arbeitsmarktberichts des Pressedienst der BA ist offensichtlich nicht eine wahrhaftige Abbildung der Realität sondern die suggestive Darstellung einer positivistischen Sicht auf den Arbeitsmarkt. So wird Beschäftigung in dem Sinne definiert das jeder als erwerbstätig gilt, wer mindestens eine Stunde in der Woche arbeitet. Somit erscheinen betroffene Person nicht in der Statik der Arbeitslosen. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden stagniert bestenfalls seit Jahren hingegen der Zuwachs der Beschäftigung vor allem durch Jobsharing erreicht wurde.
Es wird so gern behauptet, die Arbeitslosigkeit werde kleingelogen, damit die Regierung in einem guten Licht steht. Ich sehe es nicht so. Ich glaube nicht, daß das Wahlverhalten der Bevölkerung anders aussähe, wären die veröffentlichten Zahlen doppelt so hoch wie bisher.
Ich bezweifle deine dreiste Behauptung
Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden stagniert bestenfalls seit Jahren
vehement! Das Gegenteil ist der Fall! Es sind so viele in den kapitalistischen Verwertungsprozeß geworfen wie nie. Die Erwerbslosenkohle reicht nicht. Diverse Graubereiche werden genutzt, um hinzuzuverdienen, Flaschensammeln, Schwarzarbeit, Flohmarkt- und Ebayhandel, Verkauf von Gras... und vielen ist die Maschinerei des Jobcenters unterträglich und sie melden sich dort nicht, leben von Kleinkriminalität, Betteln, Prostitution, Arbeiterstrich. Migranten ohne legalen Status sowieso. Es gibt unendlich viel Arbeit, die geleistet wird, ohne in den Statistiken aufzutauchen.
Und in diesem Forum berichten auch immer mehr, daß ihnen Jobs angeboten werden, die sie einfach nicht machen wollen...
Der Online-Versandhändler Amazon schafft in seinem neuen Logistik-Zentrum in Dortmund über 1000 neue Arbeitsplätze. Job-Hammer!
Arbeitsagentur und Jobcenter in Dortmund haben sogar extra Sonder-Teams für die Vermittlung eingesetzt. Julia Kaluza (42) von der Arbeitsagentur Dortmund: „1000 Jobs auf einen Schlag durch eine Firma. Das hat es meines Wissens im Revier seit der Montanzeit nicht mehr gegeben.“
Michael Schneider (34), Sprecher des Jobcenters: „Es handelt sich um Jobs, die wir hier dringend brauchen. Eine hervorragende Chance mit Perspektive für gering Qualifizierte. Mit 10,79 Euro pro Stunde plus Zulagen liegt die Bezahlung klar über dem Mindestlohn.“
Bei den Jobs handelt es sich überwiegend um Logistik-Helfer, die Ware versandfertig machen. Bislang haben sich rund 4000 Bewerber gemeldet, 300 Verträge wurden bereits unterschrieben. Schneider: „90 Prozent davon sind Arbeitssuchende. Zwei Drittel aus dem Raum Dortmund, ein Drittel aus anderen Revier-Städten.“
http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/dortmund/amazon-bringt-den-job-hammer-ins-revier-53367500.bild.html
« Antworten #676 am: 06. Oktober 2017, 16:50:31 »
Ach ja das Jobwunder in Deutschland das ich nicht lache. Werd zum 1. Januar erneut arbeitslos, hab mich wie befohlen Ende September "arbeitssuchend" gemeldet wie das geht weiß ich ja (und wie dort gearbeitet wird auch, aus eigener Erfahrung). Heute durfte ich zum SB und der hat gleich gesagt ich soll mich bewerben wie blöde denn wenn ich am 1. Januar nix vorweisen kann muß ich gleich auf eine Weiterbildung gehen die 8 Monate dauert, weil ich angeblich sonst keine Chancen habe noch was zu finden ich würde auch dann 4 Monate länger ALG1 bekommen.
So ist man gleich von Anfang an nicht "arbeitslos" und die Welt ist gut.
« Antworten #677 am: 06. Oktober 2017, 19:08:20 »
Zitat von: Almenschorsch am 06. Oktober 2017, 16:50:31
Danke fuer Deine entlarvenden, Worte. Gut, dass Du den Saustall ARGE von innen kennst.
Das Polararbeitsamt lässt einen weitgehend in Ruhe, doch kam neulich eine Einladung, mich zu einem Kurs fuer zukuenftige Unternehmer anzumelden, hier an, kaum war ich "arbeitslos". Doch kann ich ohne Erklärung und ohne nachteilige Folgen schlicht ablehnen, indem ich mich fuer den Schwachsinn nicht anmelde.
Allerorten soll die Statistik mit der Arbeitslosenzahl wohl auf unseren Knochen beschönigt werden. Das teutsche Vorbild wirkt... .
« Antworten #678 am: 09. Oktober 2017, 15:14:20 »
Jo, dieser Hartz-4-Dreck schwappt über unsere Landesgrenze hinaus und
was soll das noch werden, wenn in der EU überall der gleiche Mist vorherrscht ?
Die Franzosen haben ja gegenwärtig Stress damit, den Export von H4 in ihrem
Land den Platzverweis durch zu setzen. Ich hoffe, das die Franzosen das nie
zulassen, was hier passiert.
Schlimm genug, das sich D zu einem "Arbeiterknast" entwickelt hat.
« Antworten #679 am: 20. Oktober 2017, 13:28:48 »
Angestellter täuschte Gattin jahrelang Arbeitslosigkeit vor
« Antworten #680 am: 02. November 2017, 12:02:32 »
Arbeitsmarkt Deutschland Oktober 2017:
Im Oktober 2017 sind "nur noch" 6.664.905 Personen in rund 10 % der Haushalte im Leistungsbezug SGB II/III allerdings schwankt diese Zahl seit Jahren um 7 Millionen trotz Demographie vermehrter Eintritt in Rente (Altersarmut) je nach Jahreszeit.
Nahezu Vollbeschäftigung? Ja regional sind nahezu alle irgendwie beschäftigt.
663.043 Personen erhalten Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit (ALG I)
3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte BA Bericht Oktober 2017 Seite 27
Im Oktober 2017 lebten in 3.217.000 Bedarfsgemeinschaften 6.002.000 Regelleistungsberechtigte. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.300.000) und 1.702.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Zahl der regel leistungsberechtigten Personen um knapp 74.000 zugenommen (+1 Prozent). Noch Fragen zur Vollbeschäftigung?
Noch nie seit der Wiedervereinigung lebten mehr Menschen in D in Armut oder waren von Armut bedroht als heute. Die Armutsrisikoquote ist 2015 auf 15,7 Prozent gestiegen - der höchste Stand seit der Wiedervereinigung.
Es war einmal, ein Land mitten in Europa in dem lebten viele Menschen in einer von vielen Medien erzeugte wohlfühl Blase der herrschenden Nomenklatur. Viele waren davon überzeugt das es „Deutschland“ das es Ihnen gut geht und sie waren der Meinung die anderen müssten Eigenverantwortlich für sich sorgen, wenn jeder an sich selbst denkt ist auch an alle gedacht. Genau in diesem Land fanden eines schönes Tages Wahlen zum Bundestag statt und völlig überraschend haben die politisch Verantwortlichen sehr viele Stimmen der Wähler verloren. Dennoch wird in vielen Medien und in der Politik trotzig übe neue Rekorde am Arbeitsmarkt berichtet, Die herrschende Nomenklatur wird trotz oder vielleicht auch wegen des Votums der Wähler weiterhin von den „Qualitätsmedien“ für ihre „Erfolge“ gefeiert. So vermeldeten die „Qualitätsmedien“ das die anhaltend gute Konjunktur und die hohe Beschäftigung das Rekordtief der von der BA statistisch erfassten Arbeitslosen und die Rekordzahl der offenen Stellen ein toller Erfolg der herrschende Nomenklatur sei.
Aber was die „Qualitätsmedien“ in ihrer lückenhaften Berichten zum Arbeitsmarkt vermutlich versehentlich vergessen ist das eine Beschäftigung in Teilzeit (zum Beispiel 3 Stunden pro Tag als Beifahrer von Paketdiensten, Regalbefüller oder Jobsahring in Bäckereien oder im diversen Einzelhandel) sowie Beschäftigung in Leih und Zeitarbeit zwar einen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (Rekordbeschäftigung) bedeutet aber keine echte Vollbeschäftigung ist keine Beschäftigung in der die Beschäftigten den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien erzielen können. Sondern für viele nichts anderes als Armut trotz Arbeit mit ergänzender Grundsicherung. Diese Grundsicherung wird als Lohnsubvention für Beschäftigung von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler zu Gunsten der Unternehmen erbracht. Die Wirtschaft-Mächtigen freut es, ihnen bleiben die Freiräume zur Gewinnmaximierung. Die Armen bleiben eben arm.
Die herrschenden Nomenklatur hat durch Ihre Medien Dominanz eine imaginäre sozialpolitische Blase geschaffen (anhaltend gute Konjunktur hohe Beschäftigung, früher in der DDR hieß das Planerüberfüllung, in den Jahren 1988/89 war das Wort fester Bestandteil in der „Aktuellen Kamera“) aber jede Blase platzt – wie in der DDR geschehen - irgendwann auch Claqueure der herrschenden Nomenklatur haben einmal eine Frage die sie beschäftigt. Die Antwort auf diese Frage die jeden Claqueur der herrschenden Nomenklatur irgendwann beschäftigt, findet er dann nicht in der imaginären sozialpolitischen Blase der Gleich-klingenden Medien. Ich hoffe das ist dann der Zeitpunkt an dem jeder Claqueur der herrschenden Nomenklatur die Wahrheit in der Wirklichkeit der Realität erkennen kann. Die Hoffnung die ich habe ist der Humanismus und die Vernunft im Menschen.
Wie ist das, mit der wunderbaren Vermehrung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen?
Es gibt Gewinner der neoliberalen Politik des Niedriglohnsektor aber viel mehr Verlierer die nicht an der „anhaltend guten Konjunktur“ teilhaben. So sind die Löhne trotz gefühlter Rekordbeschäftigung erst wieder auf dem Niveau der Jahrtausendwende die Lohnzuwächse sind sehr gering. Was bei einer Rekordbeschäftigung sehr unlogisch erscheint. Ebenso steigt die Produktivität kaum an. Ein geteilter Arbeitsplatz bringt zwar zwei Personen in Beschäftigung aber der Lohn pro Person ist allerdings jeweils nur die Hälfte die Produktivität bleibt bestenfalls gleich.
Ein Beispiel die Bäckerei bei uns um die Ecke hatte lange Zeit von 6 Uhr 30 bis 18 Uhr geöffnet und Samstag bis 13 Uhr in der Bäckerei waren 3 Verkäuferinnen in Vollzeit (170 Std/Monat) beschäftigt
So entstehen neue sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen allerdings kann nun keine der 8 Verkäuferinnen trotz das sie früh aufsteht und arbeitet von ihrer Hände Arbeit sich und ihre Kinder angemessen versorgen. Sie benötigt entweder ein zweites Einkommen oder erhält ergänzende Sozialleistungen. „Qualitätsmedien“ und die herrschende Nomenklatur mögen das als Erfolg feiern ich nicht. Und das ist nur ein Beispiel einer einzigen Bäckerei wie viele Bäckereien gibt es in Deutschland? In wie vielen Bereichen entstehen die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen durch Jobsharing?
Faktencheck Arbeitsmarkt
Abermals jubeln alle über die nach offiziellen Angaben des Pressediensts der BA historisch niedrigste Zahl der Arbeitslosen in D in einen …. seit ….Jahren und über die anhaltend gute Konjunktur sowie die hohe Beschäftigung. Wir, die herrschende Nomenklatur, müssen dem Bürger sagen, wie viele Menschen als arbeitslos gezählt werden, dann tun wir so als gäbe es Vollbeschäftigung, und das Volk glaubt uns, weil es die Lage am Arbeitsmarkt nicht überblickt. Durch das halbstündliche Eintrichtern der immer gleichen „Informationen“ wird das Gefühl erzeugt, gut informiert zu sein. Bestimmte Sachverhalte und Zusammenhänge der Arbeitslosigkeit und des Arbeitsmarkt werden so „Nebulös“ oder gar „unsichtbar“, andere „Rekordbeschäftigung“ hervorgehoben und akzentuiert. Es entstehen bei den Bürgern Informationslücken. (Lückenpresse) Durch ständiges Wiederholen von erwünschten Inhalten der herrschenden Nomenklatur glaubt der Bürger schließlich an deren Wahrheitsgehalt – nach dem Motto steter Tropfen höhlt das Hirn. So kann es schon einmal passieren dass in den Talk Shows die Mär von der historisch niedrigsten Zahl der Arbeitslosen in Deutschland den Zuhörer unwidersprochen von den „Qualitätsmedien“ die ja den Begriff „Lügenpresse“ weit von sich weisen und ihre Seriosität betonen suggeriert wird. Ein Blick in die Geschichte zeigt Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik in den Jahren 1950 bis 1990 Das die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland tatsächlich in den 1960er Jahren bei einer Zahl von rund 200.000 Personen historisch niedrig war. Womit wohl die „Qualitätsmedien“ und diverse Talk-Show Moderator*innen zumindest der sprachlichen Fehldeutung überführt sind. Hingegen alleine die offizielle Zahl der Arbeitslosen historisch immer noch sehr hoch ist, die Zahl der Unterbeschäftigung befindet sich nach wie vor auf historisch hohen Niveau.
http://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-jobwunder-durch-hartz-iv-und-co-100.html
3.8 Hilfequoten BA Bericht Oktober 2017 Seite 28 *32
Im Oktober 2017 hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,9 Prozent). 9,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,9 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter. Damit waren im Vergleich zum Vorjahresmonat anteilig etwas weniger Haushalte (-0,1 Prozentpunkte) aber etwas mehr Personen (+0,1 Prozentpunkte) auf SGB II-Leistungen angewiesen.
32 * Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten:
http://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Grundlagen/Berechnung-der-Hilfequoten/Berechnung-der-Hilfequoten-Nav.html.
1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Oktober 2017 Seite 58
Im Oktober 2017 waren beachtliche 6.664.905 Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII das entspricht nach wie vor einer Hilfequote von 8,0 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Die Zahl der Unterbeschäftigten, wird für Oktober 2017 im BA Bericht auf 3.366.695 Personen 7,4 % beziffert. Hingegen die Zahl der Arbeitslosen ist im Sinne des § 16 SGB III im Oktober 2017 laut Statistik des BA Pressedienst auf ein „Oktober Rekordtief “ von 2.388.711 arbeitslosen Personen beziffert wird.. Allerdings gibt es auch 871.657 Personen (vorläufig und hochgerechnet) in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Ein Plus von ca. 40.000 Personen (Vergleichszahl Bericht September 2017). Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im BA Bericht auf 779.712 beziffert BA-X 245
* § 235 Sozialgesetzbuch Sechstes Buch
1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Seite 58
In der Stellenbörse der BA habe ich vor unlängst ein Stellenangebot gelesen in dem eine Zeit und Leiharbeitsfirma im üblichen Muster 150 offene Stellen im IT Support männlich/weiblich in Großstädten angeboten hat. Bis jetzt waren die Stellenangebote im besonderen von Zeit und Leiharbeitsfirma Bürokauffrau/Bürokaufmann oder Lagerarbeiter auf 20 oder 30 beschränkt. Wenn ich diese imaginären Stellenangebote lese die sich natürlich in den verschieden Jobbörsen und bei unterschiedlichen Zeit und Leiharbeitsfirma multiplizieren. Aufgrund dessen ist die Zahl der offenen Stellen immer mit einen Fragezeichen zu versehen. Ebenso sollte zunehmend bedacht werden das Leih und Zeitarbeitsfirmen in der Regel keine Fachkräfte ausbilden. Wer sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Zeit und Leiharbeit sät wird vermutlich sehr bald Fachkräftemangel ernten. Nun einige konkrete Beispiele von vielen Angeboten alleine aus der Jobbörse der BA. Diese belegen das die offenen Stellenangebote vielfach nicht das beinhalten was die Statistik suggeriert..
10000-1157050229-S IT-Administrator/in 10 offene Stelle deutschlandweit
Fachkraft für Telefonmarketing - 10 Stellenangebote deutschlandweit
13114-245022171102020233-S - Fachkraft für Telefonmarketing - Anzahl offener Stellen 10 deutschlandweit
Verkäufer/in auf Minijob-Basis
10000-1157264417-S- Verkäufer/in auf Minijob-Basis - 10 offene Stelle in verschiedenen Orten deutschlandweit
Auffällig ist das es immer genau 10 offene Stelle in verschiedenen Orten deutschlandweit sind.
Bei dem Lesen der BA Berichte über einen längeren Zeitraum denke ich immer an die Romane eines sehr bekannten Autors, in denen alles alltäglich beginnt, dann aber immer fantastischer und unwahrscheinlicher wird. Bis sich gegen Ende des Romans das utopische mit der Wirklichkeit vermischt. Ich warte schon auf die erste Stellenanzeige in der Jobbörse in der eine einzige Zeit und Leiharbeitsfirma 1000 offene Stellen beziffert. Diese Stellen gibt es aber ob diese durch die Zeit und Leiharbeitsfirma zu besetzen sind ist zumindest fraglich. Oder anders gesagt philosophisch formuliert „Am Ende der Kreidezeit kurz vor dem Meteoriteneinschlag waren die Dinosaurier am größten“
Leistungsempfänger SGB II/III ohne Bezieher von Asylleistungen
Im Oktober 2017 erhalten 6.664.905 Personen
Im September 2017 erhalten 6.727.799
Im August 2017 erhalten6.835.569
Im Juli 2017 erhalten 6.854.319
Im Juni 2017 erhalten 6.822.362
Im Dezember 2016 erhalten 6.714.797
Leistungen im Bereich des SGB II/III
Quelle: BA Bericht Oktober 2017
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201710/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201710-pdf.pdf
Damit sind die Medien-mächtigen längst bei:
Erstellt von Sybilla am 02.11.17 --- 10 Uhr 30
« Antworten #681 am: 10. November 2017, 01:00:36 »
Laut statistischen Bundesamt Pressemitteilung Nr. 392 vom 08.11.2017 sind 16,5% der Bevölkerung war jede sechste Person in Deutschland im Jahr 2016 armutsgefährdet. Das entsprach rund 13,4 Millionen Menschen. Bitte nicht vergessen das Med
ien, Wirtschaft Wissenschaft un Politik in weiten Teilen Deutschland bereits von Vollbeschäftigung sprechen.3,7 % der Bevölkerung in Deutschland waren im Jahr 2016 von erheblicher materieller Entbehrung betroffen. Das bedeutet, dass ihre Lebensbedingungen aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln eingeschränkt waren. Sie waren zum Beispiel nicht in der Lage, ihre Rechnungen für Miete, Hypotheken oder Versorgungsleistungen zu bezahlen, ihre Wohnungen angemessen zu beheizen oder eine einwöchige Urlaubsreise zu finanzieren. 9,6 % der Bevölkerung unter 60 Jahren lebten in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbsbeteiligung und damit in Haushalten, in denen die tatsächliche Erwerbsbeteiligung der erwerbsfähigen Haushaltsmitglieder im Alter von 18 bis 59 Jahren insgesamt weniger als 20 % betrug.
« Antworten #682 am: 12. November 2017, 09:20:15 »
Politik, Wirtschaft und Medien glauben an den Scheiß, was sie reden. Nennt sich Schönreden bzw. kongnetive Dissonanz. (Erwin Pelzig)
Und die Meisten vom Volk glaubt mit.
« Antworten #683 am: 12. November 2017, 14:15:41 »
Zitat von: Schluepferstuermer am 12. November 2017, 09:20:15
Mal sehen, was sie noch glauben, wenn erstmal jeder Dritte älter als 65 in absoluter Armut "lebt". Wird ca. 2030 so weit sein.
« Antworten #684 am: 12. November 2017, 14:42:08 »
Stimmt. Viele Deutsche glauben, dass jeder, der arbeiten will, auch Arbeit findet und dass es Deutschland gut geht.
« Antworten #685 am: 12. November 2017, 15:02:48 »
Ja, selbst wenn es stimmen würde, spätestens bei "Arm trotz Arbeit" zerbröselt das ganze endgültig.
« Antworten #686 am: 13. November 2017, 00:15:50 »
Zitat von: Troll am 12. November 2017, 15:02:48
Haben wir doch längst. Und was passiert? Es wird weiter geglaubt.
Man sollte. Markus Bahrwasser - Pelzig stellt sich
das Beispiel mit dem schlechten Auto, das dann zu einem guten Auto durch Schönreden wird, verinnerlichen.
Mal schauen, ob ich ein youtube-video finde. Dann wird es klarer, was ich meine.
Finde leider nix, außer das mit der Bank
https://www.meine-news.de/erlenbach-amain/kultur/franz-markus-barwasser-alias-erwin-pelzig-pelzig-stellt-sich-d11615.html
https://www.youtube.com/watch?v=LOeoATxBqG8
« Letzte Änderung: 13. November 2017, 00:59:35 von Schluepferstuermer » Gespeichert
« Antworten #687 am: 13. November 2017, 16:17:12 »
Arm trotz Arbeit haben wir schon. Da brauche ich nur mein eigenes Einkommen anschauen. Z
« Antworten #688 am: 15. November 2017, 23:21:52 »
Zitat von: Schluepferstuermer am 13. November 2017, 00:15:50
Je beschissener die Realität, desto stärker der Glaube.
« Antworten #689 am: 15. November 2017, 23:27:11 »
Zitat von: dagobert am 15. November 2017, 23:21:52
Glaube versetzt Särge. War es nicht so?
« Antworten #690 am: 16. November 2017, 23:16:16 »
Wie im Mittelalter. Nach Vulkanausbrüchen z. B.
Arbeitsmarkt neuer Rekord? nur 6.663.363 Personen im SGB II/III Leistungsbezug
« Antworten #691 am: 01. Dezember 2017, 00:47:48 »
Arbeitsmarkt Deutschland November 2017:
Im November 2017 sind "nur noch" 6.663,363 Personen[/b] (im Oktober waren es 6.664.905 Personen) also rund 10 % der Haushalte im Leistungsbezug SGB II/III allerdings schwankt diese Zahl trotz Demographie vermehrter Eintritt in Rente (Altersarmut) je nach Jahreszeit seit Jahren um die Marke von 7 Millionen Personen. Von einen Rekord oder einer signifikanten Veränderung keine Spur.
Nahezu Vollbeschäftigung? Ja regional sind nahezu alle irgendwie oft nur in Maßnahmen beschäftigt allerdings nicht in Vollbeschäftigung. Beschäftigung bedeutet oft Arbeit in Armut.
685.817 Personen erhalten Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit (ALG I)
4.277.932 Personen Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
1.699.614 Personen Sozialgeld
Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte 7,9 %
Seltsamerweise ist dieser Haushalt des Bundesministerium für Arbeit und Soziales von 2014 trotz medial verkündeter Rekordbeschäftigung und der „historisch“ niedrigen Arbeitslosigkeit von rund 122 Milliarden Euro auf rund 130 Milliarden Euro in 2016 nach oben geflutet. Wohin sind die 8 Milliarden Euro Mehrausgaben des Bundesministerium für Arbeit und Soziales geflossen?
3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte BA Bericht November 2017 Seite 27
Im November 2017 lebten in 3.200.000 Bedarfsgemeinschaften 5.978.000 Regelleistungsberechtigte. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.278.000) und 1.700.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Zahl der regelleistungsberechtigten Personen um gut 32.000 zugenommen (+1 Prozent). Noch Fragen zur Vollbeschäftigung?
Noch nie seit der Wiedervereinigung lebten mehr Menschen in D in Armut oder waren von Armut bedroht als heute. .
3.8 Hilfequoten BA Bericht November 2017 Seite 28 *32
Im November 2017 hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,8 Prozent). 9,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,9 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter.
1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht November 2017 Seite 55
Im November 2017 waren beachtliche 6.663,363 Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen) das entspricht nach wie vor einer Hilfequote von 7,9 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Die Zahl der Unterbeschäftigten, wird für November 2017 im BA Bericht auf 3.358.996 Personen 7,4 % beziffert. Hingegen die Zahl der Arbeitslosen ist im Sinne des § 16 SGB III im November 2017 laut Statistik des BA Pressedienst auf ein „November Rekordtief “ von 2.368.411 arbeitslosen Personen beziffert wird.. Allerdings gibt es auch 888.898 Personen (vorläufig und hochgerechnet) in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Anstieg der Teilnehmer deckt sich seit September in etwa mit dem Rückgang der Personen die im Sinne des § 16 SGB III als arbeitslos gezählt werden.
Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im BA Bericht auf 772.205 BA-X 249 beziffert.
(Vormonat 779.712 BA-X 246) ?
Im November 2017 erhalten 6.663,363 Personen
Im Oktober 2017 erhalten 6.664.905
Quelle: BA Bericht November 2017
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201711/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201711-pdf.pdf
Erstellt von Sybilla am 30.11.17 --- 22 Uhr 30
« Antworten #692 am: 03. Januar 2018, 13:16:40 »
In den „Sonntags und Neujahrs“ Ansprachen der herrschenden Nomenklatur wurde wieder einmal eine rosa rote „Pippi Langstrumpfwelt“ gemalt so wie sie der herrschenden Nomenklatur gefällt.
Die niedrige Arbeitsteiligkeit und die hohe Beschäftigung..... und wie sieht die Welt un der Realität der Wirklichkeit der Bürger aus. Die höchste Kinderarmut im Nachkriegsdeutschland. Die höchste Quote im Nachkriegsdeutschland der Menschen die in Deutschland in Armut leben oder von Armut gefährdet sind. Die Zahl der Menschen in Altersarmut wächst unaufhörlich und bedrohlich an. Die schön gemalte Welt gibt es nur in der Statistik (siehe in das Büchlein die Zahlentrickser von Gerd Bosbach Jens und Jürgen Korff ) sie wird einfach so gestaltet das sie der herrschenden Nomenklatur das erwünschte bestätigt. Ein Blick auf die Haushaltsansätze des Bundesministerium für Arbeit und Soziales von 2014 – 2017 zeigt sehr deutlich auf das die Kosten in eine andere Richtung deuten als die Statistiken vom Arbeitsmarkt.
2014 wurden rund 122,0 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2015 wurden rund 125,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2016 wurden rund 129,8 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2017 wurden rund 137,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
Quellen der Zahlen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75833/umfrage/ausgabenstruktur-im-bundeshaushalt/
https://www.bundeshaushalt-info.de/fileadmin/de.bundeshaushalt/content_de/dokumente/2017/soll/epl11.pdf
Für 2017 werden demnach rund 137, 6 Mrd. € für das Bundesministerium für
Arbeit und Soziales (trotz der höchsten Anzahl an Arbeitsplätzen und der statistisch historisch geringen Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung) im Haushalt eingerechnet. Somit sind die Ausgaben für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales binnen 4 Jahre um rund 15,6 Milliarden Euro von rund 122,0 auf 137,6 explodiert. Der Jobboom kostet der Solidargemeinschaft der Steuerzahler enorm viel Steuergeld. Jobsharing schafft natürlich sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
Der einen Erfolg ist der anderen Armut.
Abermals jubeln alle über die nach offiziellen Angaben des Pressediensts der BA historisch niedrigste Zahl der Arbeitslosen in D in einen …. seit ….Jahren und über die anhaltend gute Konjunktur sowie die hohe Beschäftigung. Wir, die herrschende Nomenklatur, müssen dem Bürger sagen, wie viele Menschen als arbeitslos gezählt werden, dann tun wir so als gäbe es Vollbeschäftigung, und das Volk glaubt uns, weil es die Lage am Arbeitsmarkt nicht überblickt. Durch das halbstündliche Eintrichtern der immer gleichen „Informationen“ wird das Gefühl erzeugt, gut informiert zu sein. Bestimmte Sachverhalte und Zusammenhänge der Arbeitslosigkeit und des Arbeitsmarkt werden so „Nebulös“ oder gar „unsichtbar“, andere wie „Rekordbeschäftigung“ hervorgehoben und akzentuiert. Es entstehen bei den Bürgern Informationslücken. (Lückenpresse) Durch ständiges Wiederholen von erwünschten Inhalten der herrschenden Nomenklatur glaubt der Bürger schließlich an deren Wahrheitsgehalt – nach dem Motto steter Tropfen höhlt das Hirn. So kann es schon einmal passieren dass in den Talk Shows die Mär von der historisch niedrigsten Zahl der Arbeitslosen in Deutschland den Zuhörer unwidersprochen von den „Qualitätsmedien“ die ja den Begriff „Lügenpresse“ weit von sich weisen und ihre Seriosität betonen suggeriert wird. Ein Blick in die Geschichte zeigt Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik in den Jahren 1950 bis 1990 Das die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland tatsächlich in den 1960er Jahren bei einer Zahl von rund 200.000 Personen historisch niedrig war. Womit wohl die „Qualitätsmedien“ und diverse Talk-Show Moderator*innen zumindest der sprachlichen Fehldeutung überführt sind. Hingegen alleine die offizielle Zahl der Arbeitslosen historisch immer noch sehr hoch ist, die Zahl der Unterbeschäftigung befindet sich nach wie vor auf historisch hohen Niveau.
Es war einmal, ein Land mitten in Europa in dem lebten viele Menschen in einer von vielen Medien erzeugte wohl fühl Blase der herrschenden Nomenklatur. Viele waren davon überzeugt das es „Deutschland“ das es Ihnen gut geht und sie waren der Meinung die anderen müssten Eigenverantwortlich für sich sorgen, wenn jeder an sich selbst denkt ist auch an alle gedacht. Genau in diesem Land fanden eines schönes Tages Wahlen zum Bundestag statt und völlig überraschend haben die politisch Verantwortlichen sehr viele Stimmen der Wähler verloren. Dennoch wird in vielen Medien und in der Politik trotzig übe neue Rekorde am Arbeitsmarkt berichtet, Die herrschende Nomenklatur wird trotz oder vielleicht auch wegen des Votums der Wähler weiterhin von den „Qualitätsmedien“ für ihre „Erfolge“ gefeiert. So vermeldeten die „Qualitätsmedien“ das die anhaltend gute Konjunktur und die hohe Beschäftigung das Rekordtief der von der BA statistisch erfassten Arbeitslosen und die Rekordzahl der offenen Stellen ein toller Erfolg der herrschende Nomenklatur sei.
Die herrschenden Nomenklatur hat durch Ihre Medien Dominanz eine imaginäre sozialpolitische Blase geschaffen (anhaltend gute Konjunktur hohe Beschäftigung, früher in der DDR hieß das Plan(über)erfüllung, in den Jahren 1988/89 war das Wort fester Bestandteil in der „Aktuellen Kamera“) aber jede Blase platzt – wie in der DDR geschehen - irgendwann auch Claqueure der herrschenden Nomenklatur haben einmal eine Frage die sie beschäftigt. Die Antwort auf diese Frage die jeden Claqueur der herrschenden Nomenklatur irgendwann beschäftigt, findet er dann nicht in der imaginären sozialpolitischen Blase der Gleich-klingenden Medien. Ich hoffe das ist dann der Zeitpunkt an dem jeder Claqueur der herrschenden Nomenklatur die Wahrheit in der Wirklichkeit der Realität erkennen kann. Die Hoffnung die ich habe ist der Humanismus und die Vernunft im Menschen.
Arbeitsmarkt Deutschland Dezember 2017:
Im Dezember 2017 waren "nur noch" 6.677.572 Personen[/b] (im November waren es 6.663.363 im Oktober 6.664.905 Personen) also rund 10 % der Haushalte im Leistungsbezug SGB II/III allerdings schwankt diese Zahl trotz Demographie vermehrter Eintritt in Rente (Altersarmut) je nach Jahreszeit seit Jahren um die Marke von 7 Millionen Personen. Von einen Rekord oder einer signifikanten Veränderung keine Spur.
706.856 Vormonatsbericht 685.817 Personen erhalten Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit (ALG I) + 21.039 Personen
4.271.899 Vormonatsbericht 4.277.932 Personen Arbeitslosengeld II (Hartz IV) - 6033 Personen
1.698.817 Vormantsbericht1.699.614 Personen Sozialgeld -797 Personen
Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte im BA _Bericht Dezember 7,8 %
Mathematisches Kunststück der BA Statistik
Im November 2017 wurden 6.663.363 Personen m Leistungsbezug SGB II/III erfasst 7,9 %
Im Dezember 2017 waren es 6.677.572 Personen also ein Anstieg der erfassten Personen von 14.209 Personen m Leistungsbezug SGB II/III allerdings ist laut BA Bericht die Quote auf 7,8 % gesunken. (Personen und der Anstieg im ALG I werden nicht berücksichtigt) Und hex hex sinkt die Hilfequote erwerbsfähiger Leistungsberechtigter. Auch dann wenn sie von der Grundsicherung in die Grundsicherung im Alter wechseln. (Demographischer Faktor)
3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte BA Bericht Dezember 2017 Seite 30
Im Dezember 2017 lebten in 3.197.000 Bedarfsgemeinschaften 5.971.000 Regelleistungsberechtigte. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.272.000) und 1.699.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
3.8 Hilfequoten BA Bericht Dezember 2017 Seite 31 *33
Im Dezember 2017 hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,8 Prozent). 9,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,8 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter. Damit waren im Vergleich zum Vorjahresmonat anteilig etwas wenig Haushalte(-0,2 Prozentpunkte) auf SGB II-Leistungen angewiesen.
33 * Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Grundlagen/Berechnung-derHilfequoten/Berechnung-der-Hilfequoten-Nav.html
1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Dezember 2017 Seite 85
Im Dezember 2017 waren beachtliche 6.677.572 Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen) das entspricht einer Hilfequote von 7,8 % also medial gefühlte Vollbeschäftigung erwerbsfähiger Leistungsberechtigte. Die Zahl der Unterbeschäftigten, wird für Dezember 2017 im BA Bericht auf 3.377.138 Personen 7,4 % beziffert also wiederum medial gefühlte Vollbeschäftigung. Hingegen die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III im Dezember 2017 laut Statistik des BA Pressedienst auf ein „Dezember Rekordtief “ von 2.384.961 arbeitslosen Personen beziffert wird.. Allerdings gibt es auch 884.421 Personen (vorläufig und hochgerechnet) in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Anstieg der Teilnehmer deckte sich seit September in etwa mit dem Rückgang der Personen die im Sinne des § 16 SGB III als arbeitslos gezählt werden. Im Dezember übersteigt der Zuwachs der Arbeitslosen dem Zuwachs der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im BA Bericht Dezember auf 761.237 beziffert der BAX steigt auf 256 an. Im Vormonat wurden 772.205 Stellen und ein BA-X von 250 errechnet. Merke in der BA Mathematik steigt der BA – X in dem Umfang in dem die Zahl von gemeldeten Arbeitsstellen absinkt.
1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Seite 85
Leistungsempfänger SGB II/III ohne Bezieher von Asylleistungen ohne Altersgrundsicherung
Im Dezember 2017 erhalten 6.677.572 Personen
Quelle: BA Bericht Dezember 2017
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201712/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201712-pdf.pdf
Erstellt von Sybilla am 03.01.18 --- 10 Uhr 30
PS: Wie können Menschen mehr Teilhabe am allgemeinen Einkommen gewinnen?
Durch Bildung und Qualifikation der Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit heißt Qualifikation gegen den Fachkräftemangel.BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT Scheele fordert mehr Geld für Betreuung von Langzeitarbeitslosen Gut Herr Scheele denkt an seine Leute anstatt die zu viel gewordenen Mitarbeiter der Jobcenter zu entlassen und so die finanziellen Aufwendungen der Steuerzahler einzudämmen. Fordert Herr Scheele noch mehr Geld von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler (der Überschuss aus der Arbeitslosenversicherung steht dafür nicht zur Verfügung) für seine und noch mehr Mitarbeiter, damit sie bei „regionaler Vollbeschäftigung“ die laut Statistik kaum vorhandenen Arbeitslosem (Kunden) intensiver „betreuen“ können. Wenn der Kunden*Kundin mit Beistand zum Termin erscheint sind zwei Jobcentermitarbeiter bei dem Gespräch anwesend, für die Mitarbeiter des Jobcenter ist das leicht verdientes Geld. Dabei verweist er auf Modellprojekte bei denen 69 bzw. 66 % der (Kunden) auch durch das intensivere „betreuen“ durch seine Mitarbeiter von den Betrieben nicht eingestellt wurden. Lediglich einen Zuwachs von 19 bzw. 17 % kann er vermelden wobei natürlich die Gründe des Zuwachses bei „regionaler Vollbeschäftigung“ nicht zwingend in den exorbitant teuren Modellprojekt zu suchen sind sondern eventuell auch in der Schaffung von Arbeitsplätzen z.B. in Logistikzentren usw... zumindest wird durch die flächendeckende Umsetzung der teuren Modellprojekte kein Mitarbeiter der Jobcenter arbeitslos. Vielleicht könnte die Gesellschaft das geforderte zusätzliche Geld für die Jobcenter und deren Mitarbeiter auch in eine höhere Grundsicherung zum Beispiel für Kinder investieren. Eventuell wird der eine oder die andere Kunde*Kundin durch das intensivere „betreuen“ nicht nur psychisch belastet, Wenn ein Kunde*Kundin viele Bewerbungsabsagen in kurzer Zeit verkraften und den Mitarbeitern des Jobcenter der den „ Kunden*Kundin“ intensiv betreut erklären muss, warum er nur Absagen erhält, was er*sie natürlich nicht kann, weil Absagen nur sehr selten von Arbeitgebern begründet werden und auch nicht begründet werden müssen. Vielleicht steigt dadurch auch die Gesamtzahl psychisch erkrankter Menschen auf einen neuen Allzeit-Höchstsand seit Menschengedenken in D an. Aber auch diese Kunden*Kundinnen fallen dann zumindest vorübergehend aus gesundheitlichen Gründen aus der Statistik und können als „nicht mehr arbeitslos in der Statistik“ verbucht werden.
Gute Nacht Deutschland, soweit ist es schon gekommen...........
« Antworten #693 am: 03. Januar 2018, 14:43:14 »
Liebe Sybilla,
ich schätze deine beständige Arbeit, die regierungsoffiziellen Zahlen zu Arbeit und Erwerbslosigkeit abzugleichen mit anderen öffentlich zugänglichen Zahlen.
Warum beteiligst du dich nicht auch an Diskussionen in diesem Forum?
Ich habe den Eindruck, du holst dein politisches Handwerkszeug und dein Weltbild in anderen Gefilden.
Ich mache mir da schon Sorgen, daß deine Unzufriedenheit und deine berechtigte Wut eine rechtspopulistische Drehung kriegt.
Ich habe jedenfalls einen Spruch, wie "Gute Nacht Deutschland, soweit ist es schon gekommen..........." für unter dein Niveau gehalten.
Und ich würde dann noch gern wissen, was dich reitet, den Begriff "Nomenklatura" für die Herrschenden zu benutzen? Laut Wikipedia definiert man den Begriff wie folgt: "Der Begriff Nomenklatura bezeichnet im westlichen Sprachgebrauch in sozialistischen Ländern zum einen ein Verzeichnis aller Führungspositionen in Partei, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Dieses Verzeichnis ist ein Instrument der langfristigen Personalplanung im Rahmen der für kommunistische Herrschaftssysteme typischen Kaderpolitik." Also ein völlig unzutreffender Begriff. Aber du bemühst dich auch um DDR Vergleiche:
Die herrschenden Nomenklatur hat durch Ihre Medien Dominanz eine imaginäre sozialpolitische Blase geschaffen (anhaltend gute Konjunktur hohe Beschäftigung, früher in der DDR hieß das Plan(über)erfüllung, in den Jahren 1988/89 war das Wort fester Bestandteil in der „Aktuellen Kamera“) aber jede Blase platzt – wie in der DDR geschehen.
Du sagst auch: "Die Hoffnung die ich habe ist der Humanismus und die Vernunft im Menschen."
Damit haben wir eine gemeinsame Grundlage.
Ich würde aber gern wissen
a) warum du diese DDR/Kommunismus Anspielungen benutzt?
b) was du mit deinen Analysen und deren Veröffentlichungen bezweckst und wie eine von dir gewünschte Lösung der von dir beschriebenen Probleme denn aussehen könnte?
« Antworten #694 am: 03. Januar 2018, 15:37:20 »
Durch Bildung und Qualifikation der Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit heißt Qualifikation gegen den Fachkräftemangel.
Phänomenale Erlebnisse einer arbeitslosen Geisteswissenschaftlerin
Aus dem Spiegel blickt mir ein Zombie entgegen. Ein völlig verquollenes rotes Gesicht, das sich wie ein Reibeisen anfühlt. Meine legendären grossen blauen Augen, meine Stupsnase sind buchstäblich im Lymph-Stausee ertrunken. Was, wenn dieses Aussehen nicht mehr verschwindet? Als ob ich nicht schon genug Horrorvisionen hätte!
Ich habe begonnen, meine Neurodermitis Immunsystem stimulierend behandeln zu lassen. Meine Erlebnisse als Arbeitslose, die ich mir in den kühnsten Alpträumen nicht hätte zusammenphantasieren können, bescherten mir diese Hautkrankheit. Während des Winters sind Arme, Beine und die rechte Hand stark in Mitleidenschaft gezogen: gerötet, juckend, blutig gekratzt. So ergeht’s mir, die ich mit Hautproblemen ungefähr so viel Erfahrung hatte wie im Fassadenklettern – nun aber könnte ich problemlos Wände hochgehen.
« Antworten #695 am: 04. Januar 2018, 00:50:54 »
Zitat von: Kuddel am 03. Januar 2018, 14:43:14
zu a) Wegen "Mutti" Angela Merkel sie war laut Wiki in den 1980er-Jahren FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Der Kommunismus und der Neoliberalismus haben obwohl sie unterschiedliche Ideologien sind, das gleiche Ziel der "Weltrevolution" und werden von einer elitären ideologisierten Nomenklatura gelenkt, der Weg dahin ist der gleiche, Opposition wird nicht geduldet die Medien in konzertierten Gleichklang getrimmt und wer unangenehm auffällt wird sozial benachteiligt usw....
Das was wir heute in vielen Medien hören und sehen ist meines Erachtens oft manipulativ und einseitig psychologisch durchsetze Agitation und Propaganda. Die Wahrheit und nur der bin ich verpflichtet ist eine Andere.....
zu b) Bedingungsloses Grundeinkommen
« Antworten #696 am: 04. Januar 2018, 10:52:01 »
Zitat von: Sybilla am 04. Januar 2018, 00:50:54
Der Kommunismus und der Neoliberalismus haben obwohl sie unterschiedliche Ideologien sind, das gleiche Ziel der "Weltrevolution"
Internet macht dumm.
« Antworten #697 am: 04. Januar 2018, 19:28:36 »
Ohh, wir haben Kommunismus in Deutschland? Ist mir noch gar nicht aufgefallen!
« Antworten #698 am: 04. Januar 2018, 19:31:40 »
Wir sollten uns darauf einigen, daß die DDR ein sozialistisches Konzept hatte, irgendwann mal zum Kommunismus zu kommen. Ähnlich dem gesamten Ostblock. - Leider geht "Kommunismus" nur unter Abwesenheit kapitalistischer Aussenbedingungen, die letztlich auch die Wirtschaft der "experimentierenden" Staaten bestimmen, nicht. Untermauerung: Erst nach Ende des "sozialistischen Weltsystems" blühte der entfesselte Kapitalismus so richtig durch Globalisierung auf, um dann wieder an Grenzen zu stoßen und mit noch schonungsloserer Ausbeutung (das Gegenmodell war ja weg!) erkämpfte soziale Errungenschaften wieder abzuschaffen.
Letztlich wird Marx recht behalten. Da dies aber erst in vielleicht 100 Jahren zum Tragen kommt, wenn sich die Menschheit durch solche Idioten, wie sie heute an die Macht kommen, nicht selbst auslöscht (ob nun mit Krieg [gut für einen Kapitalismus-Reset zur Rettung des Finanzsektors], Seuchen oder Naturkatastrophen) ist eine heutige Diskussion über bisherige Sozialismus- gar Kommunismusexperimente als wünschbare Zukunfsvision schlicht ohne Sinn.
Eine "empathische Gesellschaft" wird kommen, die die heutige Zeit als Barbarei-Exzess oder Vergleichbares kennzeichnen wird.
Nach wie vor habe ich den Glauben an die Menschheit verloren.
Die Möglichkeit der Gedankenexperimente sind ihr großer Vorteil, aber wahrscheinlich auch ihr Untergang.
« Antworten #699 am: 04. Januar 2018, 20:46:53 »
Hallo Strombi!
Schön mal wieder was von dir zu lesen!!
Dazu mal eine Frage an Sybilla: Inwieweit war denn Merkel an der Einführung von H4 und Agenda 2010 beteiligt?
Klingt mir alles ein bißchen zu sehr nach AfD- Merkel- Bashing!
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