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Timestamp: 2016-10-22 05:28:25+00:00

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8C_565/2014 (23.09.2014)
8C_565/2014 { T 0/2 } � � Urteil vom 23. September 2014
Die 1949 geborene A.________ arbeitete je teilzeitlich als Service-Angestellte im Restaurant B.________ und als Hauswartin f�r die Firma C.________ AG. Am 28. November 2005 st�rzte sie bei Glatteis auf die rechte Schulter. Am 14. Juni 2006 versp�rte sie beim Abst�tzen der rechten Hand auf den Boden einen akuten einschiessenden Schmerz in der rechten Schulter. Eine Magnetresonanz-Untersuchung ergab eine vollst�ndige Infra- und eine partielle Supraspinatussehnenruptur an der rechten Schulter sowie einen Verdacht auf eine Ruptur der langen Bicepssehne. Am 4. Juli 2007 zog sich A.________ bei einem Treppensturz eine Bennett-Fraktur des linken Daumens und eine nicht dislozierte Beckenringfraktur zu. Die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz) richtete als obligatorische Unfallversicherung Leistungen aus. Gest�tzt auf ein Gutachten des Dr. med. D.________, Facharzt f�r Chirurgie FMH, Schwerpunkt Traumatologie, vom Institut E.________, vom 28. Februar 2013, richtete die Allianz der Versicherten mit Verf�gung vom 8. Mai 2013 ab dem 1. Januar 2011 basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 45 % und einem versicherten Verdienst von Fr. 15'439.-- eine Rente aus und gew�hrte ihr eine Integrit�tsentsch�digung auf Grund einer entsprechenden Einbusse von 30 %. Auf Einsprache hin, mit welcher die Rentenh�he und die H�he des versicherten Verdienstes beanstandet wurden, hielt die Unfallversicherung mit Entscheid vom 21. Januar 2014 an der Verf�gung fest.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, der vorinstanzliche Entscheid sei insofern aufzuheben beziehungsweise abzu�ndern, als der versicherte Verdienst auf den Betrag von Fr. 33'379.-- festgelegt werde.
Streitig und zu pr�fen ist letztinstanzlich einzig noch, welcher Jahresverdienst der Berechnung der von der Allianz auszurichtenden Rente zugrunde zu legen ist.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen �ber den versicherten Verdienst f�r die Bemessung der Renten im Allgemeinen (Art. 15 Abs. 1 und 2 UVG; Art. 15 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 22 Abs. 4 UVV; hiezu vgl. auch BGE 118 V 298 ff.; RKUV 2005 UV Nr. 551 S. 299 E. 1.2 [U 307/04]) und bei Rentenbeginn mehr als f�nf Jahre nach dem Unfall oder dem Ausbruch der Berufskrankheit im Speziellen (Art. 15 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 24 Abs. 2 UVV; hiezu vgl. auch BGE 127 V 165, 123 V 45, 118 V 298 ff.) zutreffend dargelegt. Es wird darauf verwiesen.
In tats�chlicher Hinsicht ist unbestritten, dass die Beschwerdef�hrerin vor dem Unfall vom 28. November 2005 als Hauswartin Fr. 430.-- im Monat, beziehungsweise Fr. 5'160.-- j�hrlich, und als Serviceangestellte Fr. 9'123.-- verdient hatte. Auf den 1. Juni 2006 schloss sie mit der C.________ AG einen neuen Arbeitsvertrag, wonach sie ab jenem Zeitpunkt Fr. 2000.-- im Monat verdiente.
4.1.�Die Vorinstanz hat gest�tzt auf die Aktenlage erwogen, es liege weder vollumf�nglich ein Sonderfall gem�ss Art. 24 Abs. 2 UVV, noch ein solcher nach Art. 24 Abs. 4 UVV vor. Dies weil die Versicherte am 4. Juli 2007 einen zweiten versicherten Unfall erlitten hatte, zu diesem Zeitpunkt aber noch keine Rente bezog. Sie hat diesbez�glich auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts verwiesen (BGE 123 V 45), wonach sich der massgebende versicherte Jahresverdienst bei der erstmaligen Rentenfestsetzung nach mehreren invalidisierenden Unf�llen und einem Rentenbeginn sp�ter als f�nf Jahre nach dem ersten Unfall nach Art. 24 Abs. 2 UVV bestimmt und dies selbst bei R�ckf�llen oder Sp�tfolgen gilt, die mehr als f�nf Jahre nach dem Unfall eintreten (BGE 140 V 41 E. 6.1.2 S. 45).
4.2.�Den umfassenden vorinstanzlichen Erw�gungen ist in allen Punkten beizupflichten. �nderungen in den pers�nlichen erwerblichen Verh�ltnissen nach einem Unfall bleiben bei der Bemessung des f�r die Rentenberechnung massgebenden Verdienstes grunds�tzlich unbeachtlich. Ber�cksichtigt wird rechtsprechungsgem�ss lediglich die allgemeine Lohnentwicklung (Urteil 8C_237/2011 vom 19. August 2011 E. 3.3; RKUV 2002 Nr. U 427/99 E. 3a mit Hinweisen; ANDR� PIERRE HOLZER, Der versicherte Verdienst in der obligatorischen Unfallversicherung, SZS, 2010 S. 224 f.).
Die Einwendungen der Beschwerdeschrift, welche sich in der Darlegung der mit dieser Erkenntnis nicht in Einklang stehenden Betrachtungsweise der Beschwerdef�hrerin ersch�pfen, bieten keine Veranlassung zu einer erneuten Pr�fung dieser bereits beantworteten Rechtsfrage. Der ohne weitere Begr�ndung erfolgte Hinweis, die bundesgerichtliche Rechtsprechung verm�ge nicht in jedem Fall zu �berzeugen, bietet keinen Anlass, diese zu �berdenken.
Die Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegr�ndet (Abs. 2 lit. a) mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Abs. 3) ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG) erledigt. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) von der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 15
 Art. 22
 BGE 
 Art. 24
 BGE 
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 109