Source: https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/auskunft-nach-%C2%A7-34-bdsg/
Timestamp: 2017-02-25 02:18:54+00:00

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29. Juni 2015|	42 Kommentare
42 Kommentare zu diesem Beitrag	Was ist, wenn es keinerlei gespeicherte Daten von der anfragenden Person gibt? Wie kann man das nachweisen?
Dr. Datenschutz am 29. September 2016, 10:46 Uhr	Antworten	Hallo Dr. Datenschutz
Ich war auf den Bürgerbüro und verlangte eine Datenvollauskunft zu meiner Person, nach Bundesdatenschutzgesetz. Angeboten wurde mir aber nur eine erweiterte Meldebescheinigung. Welchen Paragraphen darf ich der Dame in die Ohren flüstern, damit ich das bekomme was ich auch haben möchte? Sie tat so, als würde es sowas überhaupt nicht geben.
Klaus am 3. November 2016, 09:41 Uhr	Antworten	Für die Landesbehörden gilt nicht das Bundesdatenschutzgesetz, sondern das jeweilige Landesdatenschutzgesetz. Beispielsweise regelt das Hamburgische Datenschutzgesetz in § 6, welche Rechte die Betroffenen haben. Das Auskunftsrecht selbst ist in § 18 HmbDSG geregelt.
Dr. Datenschutz am 3. November 2016, 18:45 Uhr	Antworten	Hallo Dr. Datenschutz, ich habe bei einem bekannteren Gamingserver-Netzwek eine Auskunft zu meinen Daten angefordert. Dort werden (rein technisch gesehen muss es so sein) Spielerdaten, Chatverläufe, Freundeslisten, etc. gespeichert. Ebenfalls steht ein Forum parat, mit welchem mein Spieleraccount verbunden ist. Nun behauptet das Netzwerk aber, dass es sich um spielerbezogene Daten handelt und nicht um personenbezogene, da nur UserIDs gespeichert werden (welche aber jeder nachschlagen kann). Ebenfalls verlangen die für eine Auskunft ein schriftliches Schreiben und eine „Authentifizierung meiner Person“ (also vermutlich Ausweis), obwohl direkt in deren Datensätzen mein Echter Name nur im E-Mailverlauf ersichtlich ist.
Inwiefern haben die Recht?
Alex am 7. November 2016, 23:59 Uhr	Antworten	Die Auskunft ist an die richtige Person – also an den Betroffenen – zu erteilen. Die verantwortliche Stelle muss sich daher vor der Erteilung der Auskunft über die Identität des Auskunftsersuchenden vergewissern. Abhängig vom Einzelfall kann die verantwortliche Stelle daher zusätzliche Informationen anfordern, um die richtigen Datensätze herauszugeben. Oftmals reicht beispielsweise eine E-Mail Adresse mit genauem Namen des Betroffenen nicht aus, da der Name meist nicht nur einmal verwendet wird (Bsp. Hans Meier). Eine Kopie des Personalausweises o.ä. kann nur dann verlangt werden, wenn die verantwortliche Stelle vernünftige Zweifel an der Identität hat. Weitere Informationen können Sie unserem Blogbeitrag „Auskunft nach § 34 BDSG“ entnehmen.
Dr. Datenschutz am 11. November 2016, 17:26 Uhr	Antworten	Hallo Dr. Datenschutz,
vielen Dank für den überaus informativen Artikel! Eine Frage stellt sich mir allerdings noch:
Wie kann ich die Richtigkeit dieser Auskunft überprüfen?
Ich verschicke meine Bewerbungsunterlagen. Diese sind nun gem. §35 II 3. nach maximal 6 Monaten zu löschen. Ich stelle nach dieser Zeit eine Anfrage und erhalte eine Negativauskunft. Wie wird hier sicher gestellt, dass im Unternehmen auch tatsächlich keine personenbezogenen Daten mehr vorhanden sind?
Juri am 14. November 2016, 14:39 Uhr	Antworten	Hallo,
ich habe eine solche Anfrage erhalten, habe allerdings keine Daten zu dieser Person gespeichert, ich habe dieser Person das nun mitgeteilt. Diese behauptet jedoch das ich die Daten nun gelöscht habe und droht mir mit der Beschwerde bei der zuständigen Stelle. Ich weiß nicht ob ich mal was zu dieser Person gespeichert hatte, ich kann nur nach bestem Gewissen sagen, das ich keine Daten zum jetzigen Zeitpunkt habe. Wie schon geschrieben habe ich dem Herren das auch mitgeteilt, nun verlangt er ich solle in einem BackUp danach suchen, weil er „vor ein paar Tagen“ noch Informationen über sich gefunden hat. Ich kann mir das nur so erklären: Es gab einen Serverumzug und meine Webseite war ein paar Tage nicht zu erreichen, das wird irgendwas aus dem Google Cache gewesen sein.
Muß ich noch irgendwas tun, oder gar etwas unternhemen?
Peer am 22. November 2016, 11:03 Uhr	Antworten	Wenn Sie aktuell keine personenbezogenen Daten des Betroffenen bei sich gespeichert haben, dann können Sie nur einen Negativ-Auskunft geben. In diesem Fall müssen Sie sich auch nicht vor einer Beschwerde bei der Datenschutzaufsichtsbehörde befürchten.
Dr. Datenschutz am 2. Dezember 2016, 18:37 Uhr	Antworten	Die Landesrundfunkanstalten haben ja ihren eigenen Datenschutzbeauftragten, daher werden diese sich ja nicht selber eine Geldbuße auferlegen. Stehen diese also über den Dingen und können nicht belangt werden?
SM am 12. Dezember 2016, 15:00 Uhr	Antworten	Bei Landesrundfunkanstalten kommt es immer darauf an, in welchem Bundesland sich die Rundfunkanstalt befindet. § 36 des Bremischen Datenschutzgesetzes regelt beispielsweise wie folgt:
Inwieweit die Rundfunkanstalten belangt werden können, lässt sich leider im Rahmen unseres Blogs nicht in Kürze beantworten.
Dr. Datenschutz am 19. Dezember 2016, 15:32 Uhr	Antworten	Für alle, die nicht selbst tippen wollen: Im Netz gibt es dazu auch Musterbriefe, z.B.
lda.bayern.de/media/info_anforderungen_auskunft.pdf
rechtecheck.de/vorlagen/musterbriefe/musterbrief-34-bdsg.pdf
MRobert am 13. Januar 2017, 10:28 Uhr	Antworten	Hallo,
könnt Ihr hier mal ein Musterschreiben zur Beantragung einer Datenvollauskunft einstellen?
Stefan S. am 25. Januar 2017, 16:24 Uhr	Antworten	Warum das Rad neu erfinden, wenn es Bewährtes gibt. Empfehlenswert ist das Musteranschreiben der Verbraucherzentrale NRW:
https://www.verbraucherzentrale.nrw/media109701A
Ergänzend zum Verständnis des Auskunftsanspruchs hilfreich sind die Hinweise der Aufsichtsbehörde Niedersachsens:
http://www.lfd.niedersachsen.de/download/32259/Rechte_von_Kunden.pdf
Dr. Datenschutz am 2. Februar 2017, 11:06 Uhr	Antworten	Hallo,
wie bekomme ich raus welche Firmen meine Daten haben (Speichern)?
Schufa GmbH, Chif GmbH, Consumer Data GmbH, Creditreform GmbH….
Diesen sind nur ein Teil von Firmen die Daten über einen speichern.
C.Koch am 3. Februar 2017, 12:12 Uhr	Antworten	Entsprechend der Ausführungen im Beitrag haben sie die Möglichkeit, diese Informationen im Wege des Auskunftsrechts geltend zu machen. Dies ist auch via E-Mail möglich. Ergänzende Informationen finden Sie in unserem Beitrag Änderungen zu Scoring und Auskunfteien ab heute in Kraft
Dr. Datenschutz am 6. Februar 2017, 13:46 Uhr	Antworten	Hinterlassen Sie einen Kommentar Antwort abbrechen	KommentarDie von Ihnen verfassten Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern erst nach Prüfung und Freigabe durch unseren Administrator. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen und unsere Datenschutzerklärung.Name / Pseudonym (Pflichtfeld) ﻿E-Mail (Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht) Website (optional)
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