Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ%202003,%20266
Timestamp: 2018-12-12 01:54:27+00:00

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Rechtsprechung: NStZ 2003, 266 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 10.12.2002
§ 306a Abs. 1 Nr. 1 StGB; § 306e StGB
Schwere Brandstiftung (Inbrandsetzen; Wohngebäude; Kellerraum); tätige Reue (kein eigenhändiges Handeln)
Kellerraum in einem Wohngebäude als Tatobjekt der schweren Brandstiftung - Holztrennwände als wesentliche Gebäudeteile - Voraussetzungen der tätigen Reue - Alarmierung der Feuerwehr durch Dritte - Negative Sozialprognose, wenn letzte Verurteilung zwanzig Jahre zurückliegt - Aussetzung einer Maßregel bei Versagung der Strafaussetzung zur Bewährung
StV 2003, 266
StV 2004, 208
(1) Der Täter muss den Brand nicht selbst eigenhändig löschen, sondern kann sich der Hilfe Dritter, insbesondere der Feuerwehr, bedienen (vgl. BGH, Beschluss vom 10. Dezember 2002 - 4 StR 462/02, NStZ 2003, 266;… LK/Wolf, StGB, 12. Aufl., § 306e Rn. 5;… SK-StGB/Wolters, 9. Aufl., § 306e Rn. 8).
a) Ein Kellerraum in einem Wohngebäude kann Tatobjekt des § 306 StGB in der Alternative des Inbrandsetzens sein, wenn das Feuer wesentliche Gebäudeteile erfasst hat oder es sich - z. B. von der Holzlattung einer Tür oder Trennwand aus - auf Gebäudeteile ausbreiten kann, die für den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes als Wohnhaus wesentlich sind (BGH, Urteil vom 12.09.2002 - 4 StR 165/02, BGH, Beschluss vom 10.12.2002 - 4 StR 462/02, NStZ 2003, 266).
Ein Kellerraum in einem Wohngebäude kann Tatobjekt des § 306 StGB in der Alternative des Inbrandsetzens sein, wenn das Feuer wesentliche Gebäudeteile erfasst hat oder es sich - z. B. von der Holzlattung einer Tür oder Trennwand aus - auf Gebäudeteile ausbreiten kann, die für den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes als Wohnhaus wesentlich sind (BGH, Urteil vom 12.09.2002 - 4 StR 165/02, BGH, Beschluss vom 10.12.2002 - 4 StR 462/02, NStZ 2003, 266).

References: § 306
 § 306
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 § 306
 § 306
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