Source: https://www.sjr-wuerzburg.de/geschaeftsordnung/
Timestamp: 2018-09-25 02:02:00+00:00

Document:
Geschäftsordnung - Stadtjugendring Würzburg
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Für den Stadtjugendring gibt es festgelegte Regeln, was Vollversammlung, Vorstand, Geschäftsführung usw. machen bzw. wofür sie zuständig sind. Die komplette Geschäftsordnung steht hier zum Download bereit.
Leitbild des Stadtjugendring Würzburg
Schlussfassung Klausur Rieneck, 16. Juli 2006
1. Was ist der SJR?
Der Stadtjugendring Würzburg ist die Dachorganisation aller Jugendorganisationen und der offenen Jugendarbeit in der Stadt Würzburg.
Er ist die politische Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche, für die Jugendorganisationen und die Jugendarbeit insgesamt.
„Lass mich dabei sein!“ – Dieses Verlangen von Kindern und Jugendlichen bestimmt unser Handeln.
Gemeinsam etwas bewegen – mit und für Kinder, Jugendliche und ihre Organisationen in der Stadt Würzburg.
3. Unsere Leistungen für Kinder und Jugendliche in der Stadt Würzburg
Der Stadtjugendring Würzburg und seine Mitgliedsorganisationen sind für alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt Würzburg da.
Wir setzen uns für positive Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche in Würzburg ein und nehmen deshalb Einfluss auf politische Entscheidungen und auf die Gestaltung ihres Lebensumfeldes (z. B. Recht auf Förderung der Entwicklung, Jugendschutz, Sicherheit, Wohnumfeld).
Der SJR ist eine Informations- und Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche. Der Stadtjugendring Würzburg und seine Mitgliedsorganisationen organisieren Freizeitgestaltung mit Fahrten, Spiel und Sport, Events und Aktionen, veranstalten das Kinderkino und betreiben Skateanlagen.
4. Leistungen des SJR für die Jugend- und Verbandsarbeit
Eine zentrale Aufgabenstellung des Stadtjugendrings ist es, die gesamte Jugend- und Verbandsarbeit zu unterstützen. Wir fördern die Zusammenarbeit der Verbände, Initiativen und Gruppen und der Offenen Jugendarbeit.
Wir sind offen für neue Jugendgruppen und unterstützen sie bei der Aufnahme in den SJR sowie bei der Sicherung ihres Weiterbestehens, ihrer Eigenständigkeit und Leistungsfähigkeit.
5. Freier Träger mit öffentlichen Aufgaben
Als Teil des Bayerischen Jugendrings, Körperschaft des öffentlichen Rechts, ist der SJR ein freier Träger der Jugendarbeit.
Er nimmt die Zuschussvergabe für öffentliche Gelder zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit wahr.
Er setzt sich nach dem gesetzlichen Grundsatz der Subsidiarität für die Übertragung staatlicher bzw. kommunaler Aufgaben ein.
6. Weitere Herausforderungen für den SJR
In einer zusammenwachsenden Welt legen wir einen Schwerpunkt auf internationale Jugend- und Begegnungsarbeit.
Die zunehmende Bedeutung von Bildung für unsere Gesellschaft greifen der SJR und seine Mitgliedsorganisationen mit dem Angebot von Bildungsmaßnahmen für junge Menschen und für die Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit auf.
In einer veränderten Bildungslandschaft suchen wir eine enge Zusammenarbeit mit Schulen für neue Kooperationsformen.
Den gesellschaftlichen Wandel berücksichtigt der SJR dadurch, dass er sich für die Integration aller jungen Menschen stark macht, allen Formen von Intoleranz entgegentritt und sich für sozial Benachteiligte einsetzt.
Um jungen Menschen und ihren Organisationen im gesellschaftlichen Leben Gehör zu verschaffen, legen wir Wert auf eine umfassende und professionelle Öffentlichkeitsarbeit.
Grundlage unserer Organisation ist die Verankerung von demokratischen Formen der Mitgestaltung. So lernen junge Menschen lebendige Demokratie wie nirgendwo sonst in der Praxis kennen. Durch die Breite unserer Mitgliedsorganisationen und die gegenseitige Toleranz und Wertschätzung stellt die Zusammenarbeit im SJR gelebte Vielfalt dar.
(1) Stimmrecht besitzen die Mitglieder gem. § 10 Abs. 2 a) – d) der Satzung des Bayerischen Jugendrings.
Die Teilnehmer/innen-Liste enthält folgende Abschnitte: Mitglieder mit Stimmrecht gem. § 10 Abs. 2 der BJR-Satzung; Mitglieder ohne Stimmrecht gem. § 10 Abs. 3 der BJR-Satzung; Gäste mit Rederecht gem. § 10 Abs. 5 der BJR-Satzung. Der Abschnitt “Mitglieder mit Stimmrecht gem. § 10 Abs. 2 der BJR-Satzung” erhält folgenden Vorspann: “Ich bin im selben Halbjahr in nicht mehr als einem weiteren Stadt-/Kreisjugendring als Delegierte/r in dessen Vollversammlung vertreten.”
Die Sitzungen der Vollversammlungen sind öffentlich. Die Öffentlichkeit kann durch Beschluß aufgehoben werden. An nichtöffentlichen Beratungen nehmen nur stimmberechtigte Mitglieder der Vollversammlung gem. § 10 Abs. 2 a) – d) und gewählte Mitglieder des Vorstandes gem. Abs. 3 a der Satzung des Bayerischen Jugendrings teil. Über weitere Teilnehmer/innen entscheidet die Vollversammlung. Über den Verlauf und Inhalt nichtöffentlicher Beratungen ist Stillschweigen zu bewahren.
(2) Als Anträge zur Geschäftsordnung sind zulässig: – Antrag auf Feststellung der Beschlußfähigkeit, – Antrag auf Ausschluß oder Wiederherstellung der Öffentlichkeit, – Antrag auf sofortige Abstimmung, – Antrag auf Feststellung eines geschlechtsgetrennten Meinungsbilds, – Antrag auf Schluß der Debatte, – Antrag auf geschlechtsgetrennte Redeliste, – Antrag auf Schluß der Redeliste, – Antrag auf Begrenzung der Redezeit, – Antrag auf Vertagung oder Unterbrechung der Sitzung, – Antrag auf geschlechtsgetrennte Beratung, – Antrag auf Vertagung eines Tagesordnungspunktes, – Antrag auf Übergang zur Tagesordnung.
(4) Wahlberechtigt sind nur die stimmberechtigten Mitglieder der Vollversammlung nach § 10 Abs. 2 a) – d) der Satzung des Bayerischen Jugendrings.
Satzung des Bayerischen Jugendringes
inkl. Erläuterungen, Anhang, Geschäftsordnung des Hauptausschusses, Grundsatz-Geschäftsordnung für Bezirksjugendringe, Grundsatz-Geschäftsordnung für Kreis- und Stadtjugendringe.
BJR-Satzung (Stand 1. August 2017)
Übersicht über Satzungsänderungen

References: § 10
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