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Timestamp: 2019-07-23 20:16:06+00:00

Document:
Die einheitliche Auslegung der Rom I-, Rom II- und Brüssel I-Verordnung im europäischen internationalen Privat- und Verfahrensrecht | Duncker & Humblot
Köck, Manuela
Schriften zum Internationalen Recht (SIR), Band 197
2014. 206 S.
ISBN 978-3-428-14244-6
ISBN 978-3-428-54244-4
ISBN 978-3-428-84244-5
1. Auslegungszusammenhang zwischen den Vorläuferübereinkommen der Verordnungen
Vorgängerrechtsakte der Verordnungen – Auslegungszusammenhang zwischen dem EVÜ und dem EuGVÜ – Übertragbarkeit der Grundsätze zur einheitlichen Auslegung des EVÜ und EuGVÜ auf die Rom I- und Brüssel I-VO
2. Auslegungszuständigkeit des EuGH
Auslegung der Verordnungen im Vorabentscheidungsverfahren – Vorlagepflicht nationaler Gerichte und Ablehnungsrecht des EuGH – Vorlageberechtigung nationaler Gerichte
3. Bindungswirkung von EuGH-Urteilen im Rahmen des Vorabentscheidungsverfahrens
Vorüberlegung: Bindungswirkung innerstaatlicher höchstrichterlicher Urteile – Bindungswirkung von EuGH-Urteilen im Verfahren nach Art. 267 AEUV
4. Auslegungsmethoden im europäischen Recht
Grundsätzlich klassischer Auslegungskanon – Besonderheiten im europäischen Recht
5. Unterschiedliche Auslegung gleichlautender Begriffe
Unterschiedliche Auslegung aufgrund verschiedener Schutzzwecke der Normen – Beispielsfälle
6. Unterschiedliche Zielsetzungen im IZVR und IPR
Teleologische Unterschiede zwischen IZVR und IPR – Gleichlauf von Zuständigkeit und anwendbarem Recht – Eingeschränkter Gleichlauf mittels Parallelität zwischen Zuständigkeit und anwendbarem Recht – Kein strikter Gleichlauf zwischen Rom I-, Rom II- und der Brüssel I-VO, aber eingeschränkter Gleichlauf
7. Anhaltspunkte für eine einheitliche Auslegung der Schuldrechtsverordnungen mit der Brüssel I-VO
Auslegungszusammenhang nach der Literaturmeinung – Übereinstimmende Zielsetzung der Verordnungen – Einheitliche Kompetenzgrundlage der Verordnungen: Art. 81 AEUV – Konkordanzgebote in den Erwägungsgründen – Strukturgleichheit der Verordnungen – Aktuelle Urteile des EuGH
»Der Ertrag der Arbeit ist so, dass die Verfasserin sowohl Einheitsaspekte als auch berechtigte Abweichungen in der Wortwahl wie in der Auslegung für die Zuständigkeitsregelungen der EuGVO und einige Anknüpfungsregelungen die Verordnungen Rom I und Rom II herausarbeiten kann. Sie hält sich insoweit wesentlich an Kernentscheidungen des EuGH und die entsprechenden Schlussanträge der an der Schaffung dieser Judikatur beteiligten Generalanwälte. Diese Vorgehensweise macht das letzte Kapitel wie auch die gesamte Arbeit griffig lesbar und lässt die Verfasserin zu Ergebnissen gelangen, die Zustimmung finden können; [...] Die Untersuchung bedeutet einen soliden Beitrag zu den Auslegungsmöglichkeiten des neuen europäischen IPR, das angesichts seines noch jungen Alters von gerade mal ca. fünf Jahren Anwendungspraxis solcher Untersuchungen bedarf.« Gerhard Hohloch, in: Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, Bd. 79, 4/2015
Europäisches Kollisions- und Verfahrensrecht Rom-Verordnungen Einheitliche Auslegung Europarecht Internationales Privatrecht

References: EuGH

 EuGH 
 Art. 267
 Art. 81
 EuGH

 EuGH