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Timestamp: 2016-10-26 09:19:01+00:00

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6B_68/2011 (22.08.2011)
6B_68/2011
X.________, vertreten durch Rechtsanwalt Andreas C. Huwyler,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Strafrechtliche Abteilung, vom 16. November 2010.
A.a X.________ bet�tigte sich zu Beginn der 90er Jahre mit seiner A.________ Ltd. als selbstst�ndiger Steuer- und Verm�gensberater. B.________ wirkte von Ende 1990 bis Mitte 1993 in leitender Stellung bei der Treuhandanstalt in Leipzig, welche nach der Wende in Ostdeutschland das volkseigene Verm�gen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik zu privatisieren hatte. C.________ war auf Vermittlung von B.________ als Berater und Beauftragter der Treuhandanstalt in Leipzig t�tig; dar�ber hinaus war er enger Berater des Vorstandsvorsitzenden und Hauptaktion�rs der D.________ AG, zu der die E.________ Gesellschaft und die F.________ GmbH als Tochter- bzw. Schwestergesellschaft geh�rten.
X.________ wird die Veruntreuung von Geldern vorgeworfen, die ihm von B.________ als Provision aus einem Vermittlungsgesch�ft zwischen der Treuhandanstalt als Verk�uferin und der E.________ Gesellschaft �ber eine Liegenschaft in Leipzig anvertraut worden waren. X.________ habe, nachdem das Gesch�ft zu Stande gekommen sei, am 6. M�rz 1992 als Provision einen von der F.________ GmbH ausgestellten Check �ber DEM 1 Mio. auf seinem Konto bei der damaligen G.________ Bank in Baden gutschreiben lassen. Die kantonalen Instanzen gehen davon aus, dass der Betrag unter Abzug eines Anteils von 10%, welcher als Honorar f�r X.________ bestimmt gewesen sei, zu gleichen Teilen den beiden deutschen Gesch�ftspartnern C.________ und B.________ zugestanden habe, auf die das Gesch�ft zur�ckging. Im Herbst 1992 sei X.________ von B.________ beauftragt worden, den Betrag von umgerechnet CHF 400'000.-- aus Gr�nden der Steuerersparnis treuh�nderisch in eine Lebensversicherung zu investieren. Diese Abrede sei in der Folge schriftlich zwischen der X.________ geh�renden A.________ Ltd. einerseits sowie der Ehefrau von B.________ und ihren beiden T�chtern andererseits schriftlich in einem "Mandate Agreement" festgehalten und auf den 30. M�rz 1992 zur�ckdatiert worden, wobei sich die Parteien bewusst gewesen seien, dass der Vertrag die tats�chlichen Vereinbarungen nicht vollst�ndig wiedergegeben habe. Am 17. M�rz 1993 habe X.________ mit der H.________ Versicherung im eigenen Namen eine gemischte Lebens-Versicherung mit einer Einmalpr�mie von CHF 400'000.-- abgeschlossen, welche nach einer Laufzeit von 11 Jahren per 1. Januar 2004 eine Leistungssumme von CHF 503'537.-- vorgesehen habe. Im Juni 1996 und im Januar 1997 habe sich B.________ von X.________ aus der besagten Lebensversicherung in der Form eines Darlehens je CHF 100'000.-- auszahlen lassen unter �bernahme der dadurch f�lligen Vorauszahlungszinsen, welche er j�hrlich bezahlt habe. Am 2. Juli 1998 habe er sodann die Anspr�che aus der fraglichen Versicherung ohne Wissen von B.________ f�r eigene Zwecke an die I.________ Bank verpf�ndet. Am 19. Februar 2003 habe er die Police vorzeitig aufgel�st und die H.________ Versicherung angewiesen, das Gesamtguthaben von CHF 429'651.60 zu Gunsten der Pfandnehmerin auszuzahlen. Zwischen dem 18. Dezember 2002 und dem 16. Mai 2003, mithin nach Verpf�ndung der genannten Versicherungspolice, habe er in drei Tranchen - wiederum deklariert als Darlehen - weitere Zahlungen an B.________ im Gesamtbetrag von Fr. 100'000.--- geleistet (angefochtenes Urteil S. 2 f.; erstinstanzliches Urteil S. 3 f., 10 ff.).
A.b Am 5. Juni 2003 reichten die Ehefrau und die beiden T�chter von B.________ beim damaligen Untersuchungsrichter des Kantons Zug Strafanzeige gegen X.________ ein. Am 26. September 2005 stellte das Untersuchungsrichteramt des Kantons Zug das er�ffnete Strafverfahren in Bezug auf den Vorwurf der Veruntreuung ein. Eine hiegegen von den Anzeigestellerinnen gef�hrte Beschwerde hiess die Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug mit Entscheid vom 9. Juni 2006 teilweise gut und wies das Untersuchungsrichteramt an, die Untersuchung abzuschliessen und die Akten an die Staatsanwaltschaft zu �berweisen.
Das Strafgericht des Kantons Zug erkl�rte X.________ mit Urteil vom 11. M�rz 2009/23. Juni 2009 der qualifizierten Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 2 StGB schuldig und verurteilte ihn als Zusatzstrafe zum Strafmandat des Bezirksamtes Baden vom 16. Januar 2002 und zum Strafbefehl des Einzelrichteramtes des Kantons Zug vom 14. Dezember 2005 zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten, mit bedingtem Strafvollzug bei einer Probezeit von drei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 1'600.--, f�r den Fall des schuldhaften Nichtbezahlens ersatzweise umwandelbar in eine Freiheitsstrafe von 16 Tagen. Das Verfahren betreffend �bertretung gem�ss Art. 88 AHVG und Art. 23 Abs. 4 aANAG stellte es zufolge Verj�hrung ein. Von den Vorw�rfen des Ungehorsams des Schuldners im Betreibungs- und Konkursverfahren sowie der Zweckentwendung von Arbeitnehmerbeitr�gen sprach es X.________ frei.
Eine gegen diesen Entscheid vom Beurteilten gef�hrte Berufung wies das Obergericht des Kantons Zug mit Urteil vom 16. November 2010 ab und best�tigte das erstinstanzliche Urteil, soweit es nicht in Rechtskraft erwachsen war.
X.________ f�hrt Beschwerde beim Bundesgericht, mit der er beantragt, er sei vom Vorwurf der qualifizierten Veruntreuung gem�ss Art. 138 Ziff. 2 StGB freizusprechen. Eventualiter sei das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1.1 Der Beschwerdef�hrer bringt in seiner Beschwerde zun�chst vor, er halte am Ausstandsbegehren gegen den Vorsitzenden der Vorinstanz fest. Dieser habe bereits in der Funktion als Vorsitzender der Justizkommission des Obergerichts im gegen ihn gef�hrten Verfahren mitgewirkt. Die Justizkommission habe mit Urteil vom 9. Juni 2006 eine Beschwerde gegen die Teileinstellungsverf�gung des Untersuchungsrichteramtes des Kantons Zug vom 26. September 2005 gutgeheissen. Der Vorsitzende der Vorinstanz habe sich dabei materiell eingehend mit der Sache befasst und sich �ber den Sachverhalt und die Glaubhaftigkeit der einzelnen Zeugenaussagen ein eigenes Bild gemacht (Beschwerde S. 3 f.).
1.2.1 Das Obergericht des Kantons Zug wies das vom Beschwerdef�hrer am 10. November 2010 gestellte Ausstandsbegehren mit Beschluss vom 12. November 2010 ab. Es nahm gest�tzt auf ein fr�heres Urteil des Bundesgerichts an, die Beteiligung an einem Entscheid der Justizkommission des Kantons Zug schliesse nicht aus, dass dieselbe Person im Berufungsverfahren als Richter mitwirke. Die Justizkommission sei im zu beurteilenden Fall lediglich zum Schluss gelangt, der Sachverhalt sei im Zeitpunkt des Entscheids nicht liquid. Dabei habe sie sich einer eigenen Auffassung �ber den wahren Sachverhalt enthalten. Bei dieser Sachlage bestehe bei objektiver Betrachtung kein Anschein der Voreingenommenheit (Beschluss des Obergerichts vom 12.11.2010, Beschwerdebeilage 4 S. 5 mit Hinweis auf das Urteil der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung 1P.47/1997 und 1P.111/1997 vom 8.10.1997).
Die Vorinstanz trat auf das an der Berufungsverhandlung erneuerte Ablehnungsbegehren des Beschwerdef�hrers nicht ein. Dieses sei bereits durch die zust�ndige strafrechtliche Abteilung des Obergerichts unter Beiziehung eines Ersatzmitglieds entschieden worden, und der Beschwerdef�hrer habe keine neuen Ausstandsgr�nde geltend gemacht (angefochtenes Urteil S. 5).
1.2.2 Das Untersuchungsrichteramt des Kantons Zug stellte mit Verf�gung vom 26. September 2005 die gegen den Beschwerdef�hrer gef�hrte Untersuchung betreffend Veruntreuung mangels Nachweises des subjektiven Tatbestandes ein (Untersuchungsakten act. HD 5.1). Eine von den Anzeigestellerinnen hiegegen gef�hrte Beschwerde hiess die Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug mit Urteil vom 9. Juni 2006 teilweise gut, hob die angefochtene Verf�gung des Untersuchungsrichteramtes des Kantons Zug auf und wies dieses an, die Untersuchung abzuschliessen und die Untersuchungsakten an die Staatsanwaltschaft zu �berweisen (Untersuchungsakten act. HD 5.13). An diesem Entscheid wirkte als Vorsitzender Oberrichter lic.iur. K.________ mit, der im vorliegenden Verfahren auch die strafrechtliche Abteilung der Vorinstanz pr�sidierte. Die Justizkommission gelangte im Wesentlichen zum Schluss, der Sachverhalt erweise sich nicht als liquid. Dessen Abkl�rung h�nge von einer eingehenden Beweisw�rdigung ab, welche das erkennende Gericht und nicht die Untersuchungsrichterin vorzunehmen habe (Untersuchungsakten act. HD 5.13 S. 7 ff.).
1.2.3 Nach Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK hat jede Person Anspruch darauf, dass ihre Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder Umst�nde entschieden wird. Die Garantie des verfassungsm�ssigen Richters wird verletzt, wenn bei objektiver Betrachtung Gegebenheiten vorliegen, die den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenommenheit zu begr�nden verm�gen (vgl. BGE 1B_407/2010 vom 4.5.2011 E. 2.1 mit Hinweisen).
Gem�ss � 41 Abs. 1 Ziff. 5 aGOG/ZG vom 3. Oktober 1940 (in Kraft bis 31. Dezember 2010) tritt ein Richter in den Ausstand, wenn er im Prozess bereits u.a. als Richter unterer Instanz gehandelt hat. Nach � 46 Ziff. 4 aGOG/ZG entscheidet die Justizkommission des Obergerichts �ber streitige Ausstandsbegehren gegen gerichtliche Beh�rden und Beamte. Gegen selbstst�ndig er�ffnete Entscheide �ber die Zust�ndigkeit und �ber Ausstandsbegehren ist gem�ss Art. 92 Abs. 1 BGG die Beschwerde an das Bundesgericht zul�ssig. Diese Entscheide k�nnen nach Abs. 2 derselben Bestimmung sp�ter nicht mehr angefochten werden.
1.2.4 Der Beschwerdef�hrer hat gegen den Entscheid der Justizkommission keine Beschwerde erhoben. Er hat sich lediglich darauf beschr�nkt, in seinem Pl�doyer in der obergerichtlichen Verhandlung das Ausstandsbegehren zu erneuern, wobei er zur Begr�ndung auf seine Eingabe vom 10. November 2010 verwies (vgl. Akten des Obergerichts act. 8 S. 1). Damit hat der Beschwerdef�hrer auf eine �berpr�fung des Entscheids der Justizkommission des Obergerichts vom 12. November 2010 durch das Bundesgericht verzichtet. Dass die Vorinstanz auf das erneuerte Gesuch nicht eintrat, ist nicht zu beanstanden, da der Beschwerdef�hrer keine neuen Ausstandsgr�nde vorbrachte. Hiegegen wendet sich der Beschwerdef�hrer im Grunde auch nicht. Er macht im bundesgerichtlichen Verfahren lediglich geltend, er halte daran fest, dass der Vorsitzende der Vorinstanz h�tte in den Ausstand treten m�ssen. Gem�ss � 46 Ziff. 4 aGOG/ZG werden streitige Ausstandsbegehren �ber gerichtliche Beh�rden von der Justizkommission des Obergerichts beurteilt. Diese hat �ber das Ausstandsbegehren des Beschwerdef�hrers bereits entschieden. Das Bundesgericht ist hief�r nicht zust�ndig. Soweit der Beschwerdef�hrer mit seiner R�ge den Beschluss der Justizkommission vom 12. November 2010 sollte anfechten wollen, kann auf seine Beschwerde nicht eingetreten werden, da er gegen diesen Entscheid nicht innert Frist Beschwerde erhoben hat.
2.1 Die kantonalen Instanzen gehen davon aus, die Provision von DEM 1 Mio. habe je zur H�lfte B.________ und C.________ zugestanden; dem Beschwerdef�hrer sei daran ein Anteil von 10% zugekommen. Der Beschwerdef�hrer sei als Strohmann und Treuh�nder zum Empfang der Provision eingeschaltet worden, da die deutschen Partner je mit einer Vertragspartei verbunden gewesen seien und von daher keine Provision h�tten beanspruchen k�nnen. Der Makler sei in Wirklichkeit C.________ gewesen, offenbar unter irgendwie gearteter Mitwirkung von B.________. Die kantonalen Instanzen st�tzen sich f�r dieses Beweisergebnis im Wesentlichen auf die Aussagen des Beschwerdef�hrers sowie auf verschiedene Indizien, soweit diese seiner Darstellung klar entgegenstehen. Die Angaben der deutschen Gesch�ftspartner B.________ und C.________ erachten sie als unglaubhaft und messen ihnen daher keine Bedeutung bei (angefochtenes Urteil S. 7).
Im Einzelnen nehmen die kantonalen Instanzen an, f�r die genannte Aufteilung der Pr�mie spreche zun�chst die Abfolge der Ereignisse. Der Betrag von DEM 1 Mio. sei am 6. M�rz 1992 auf dem Konto des Beschwerdef�hrers eingegangen. Knapp zwei Monate sp�ter habe dieser von seinem Konto rund DEM 450'000.-- im Auftrag von C.________ nach Spanien �berwiesen, wo der Betrag in eine Hypothek investiert worden sei. Damit habe C.________ im Ergebnis seinen Anteil von 45% der Gesamtprovision erhalten. Dass diese �berweisung lediglich als Darlehen erfolgt sein solle, finde in den Akten keine St�tze. Dasselbe gelte f�r das Vorbringen des Beschwerdef�hrers, wonach dieser Betrag angeblich aus Mitteln stammte, die C.________ sonstwie beim Beschwerdef�hrer deponiert gehabt habe. Am 17. M�rz 1993 habe der Beschwerdef�hrer sodann bei der H.________ Versicherung auf eigenen Namen, aber im wirtschaftlichen Interesse von B.________ eine gemischte Versicherung mit einer Einmalpr�mie von CHF 400'000.-- abgeschlossen. Im Weiteren st�tzen sich die kantonalen Instanzen auf die Interessenlage der Beteiligten. So h�tten die deutschen Gesch�ftspartner C.________ und B.________ jedes Interesse daran gehabt, das effektive Grundgesch�ft nicht offen zu legen. Denn w�ren die an diese ausbezahlte Provision und deren sp�terer Transfer in die Schweiz publik geworden, w�ren sie dem deutschen Fiskus gegen�ber mit Sicherheit zumindest in erheblichen Erkl�rungsnotstand geraten. Zudem h�tten sowohl die E.________ Gesellschaft als K�uferin als auch die Treuhandanstalt in Leipzig als Verk�uferin nicht von der Provision erfahren d�rfen, ansonsten die Herren C.________ und B.________ auch bei ihren jeweiligen Arbeitgebern Probleme bekommen h�tten. Die Provision habe daher in einer Weise investiert werden m�ssen, die keinen R�ckschluss auf die wirtschaftlich Berechtigten zugelassen habe. Ein Anteil 50% an der Provision von DEM 1 Mio., wie er vom Beschwerdef�hrer behauptet werde, erschiene angesichts seines geleisteten Beitrags als Strohmann als absurd hoch. Dieser habe selbst eingestanden, dass ihm sowohl die Verkaufsgelegenheit als auch die Kaufinteressentin von C.________ zugetragen worden seien, der die Dossiers seinerseits von B.________ von der Treuhandanstalt erhalten habe. Dass der Beschwerdef�hrer auf der Basis eines echten Vermittlungsgesch�fts als Unternehmer mitgewirkt habe, erscheine jedenfalls als unglaubhaft. Schliesslich bilde der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer lediglich CHF 400'000.-- (DEM 450'000.--) und nicht CHF 450'000.-- (DEM 500'000.--) in die Lebensversicherung investiert habe, wie es aufgrund der von ihm vertretenen h�lftigen Aufteilung angebracht gewesen w�re, ein weiteres Indiz f�r die genannte Aufteilung der Provision. Zuletzt verweisen die kantonalen Instanzen auf ein Urteil des Kantonsgerichts Zug vom 14. Juli 2005, mit welchem die Gesellschaft des Beschwerdef�hrers aus diesem Gesch�ft zur Zahlung eines Betrages von CHF 343'945.60 an die Ehefrau und die T�chter von B.________ verurteilt wurde (angefochtenes Urteil S. 7 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 17 ff.; Untersuchungsakten act. D.4.4 und D.3.3.2).
In rechtlicher Hinsicht nehmen die kantonalen Instanzen an, zwischen dem Beschwerdef�hrer und B.________ habe ein Treuhandvertrag bestanden mit der Vereinbarung, dass der Beschwerdef�hrer von dem Betrag von DEM 1 Mio. einen Anteil von umgerechnet CHF 400'000.-- (DEM 450'000.--) nach aussen in eigenem Namen in eine Lebensversicherung zu investieren und zu verwalten habe. Faktisch sei B.________ bzw. dessen Familie als Treugeber an dem Verm�genswert wirtschaftlich berechtigt gewesen. Die Forderung aus der Versicherungspolice sei ihm mithin anvertraut gewesen. Indem er diese mit Pfandvertrag vom 2. Juli 1998 an die I.________ Bank verpf�ndet habe, die Police anschliessend mit Schreiben vom 19. Februar 2003 vorzeitig aufgel�st und die H.________ Versicherung das Gesamtguthaben von CHF 429'651.60 zugunsten der Pfandnehmerin habe auszahlen lassen, habe er die ihm anvertrauten Verm�genswerte im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 und 2 StGB unrechtm�ssig verwendet. Die kantonalen Instanzen ber�cksichtigen in diesem Zusammenhang, dass der Beschwerdef�hrer auf der Basis eines Darlehensvertrages insgesamt CHF 200'000.-- auf Anrechnung an die Lebensversicherung sowie - nach der Verpf�ndung - weitere CHF 100'000.-- aus anderen Quellen an B.________ �berwiesen hat. Da vom 1. Januar 2002 bis 21. August 2003 beim Beschwerdef�hrer 17 Betreibungen in der H�he von rund CHF 800'000.-- aufgelaufen und �ber ihn im Jahr 2005 der Konkurs er�ffnet worden sei, sei er ab Januar 2002 nicht mehr voll ersatzf�hig gewesen (angefochtenes Urteil S. 10 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 23 ff.).
2.2 Der Beschwerdef�hrer macht Willk�r und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" geltend. Er stellt sich auf den Standpunkt, die von der F.________ GmbH am 2. M�rz 1992 per Check f�r die E.________ Gesellschaft ausbezahlte Provision von DEM 1 Mio. habe im Umfang von 50% ihm und im Umfang von 50% den deutschen Partnern gemeinsam zugestanden (angefochtenes Urteil S. 6 Ziff. 4.2; Beschwerde S. 7). Mit seinen deutschen Partnern sei vereinbart gewesen, dass er nach Ablauf von 10 Jahren die H�lfte des Betrages von DEM 1 Mio. an diese h�tte weiterleiten m�ssen. Bis zur Aufteilung h�tte er den Betrag ordentlich versteuern und nach aussen als alleiniger Eigent�mer in Erscheinung treten sollen. Die deutschen Partner h�tte daher keinen Anspruch auf einen h�heren Anteil am Erl�s gehabt, als sie tats�chlich erhalten h�tten. Damit entfalle die Grundlage f�r einen Schuldspruch wegen Veruntreuung (Beschwerde S. 4 f.).
3.1 Der Veruntreuung gem�ss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB macht sich schuldig, wer ihm anvertraute Verm�genswerte unrechtm�ssig in seinem oder in eines anderen Nutzen verwendet. Ist der T�ter berufsm�ssiger Verm�gensverwalter ist die Strafe gem�ss Ziff. 2 der selben Bestimmung Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren oder Geldstrafe. Wirtschaftlich fremd sind Verm�genswerte, wenn sie dem T�ter mit der Verpflichtung �bergeben wurden, sie st�ndig zur Verf�gung des Treugebers zu halten. Gesch�tzt ist damit der Anspruch des Treugebers darauf, dass der anvertraute Verm�genswert entsprechend dem bestimmten Zweck und den vom Treugeber erfolgten Weisungen verwendet wird. Subjektiv ist die Absicht ungerechtfertigter Bereicherung erforderlich. An dieser fehlt es, wenn der T�ter den Willen und die M�glichkeit hatte, seine Treuepflicht zeitgerecht zu erf�llen. Er muss mithin jederzeit ersatzf�hig und ersatzwillig sein, wobei Ersatzf�higkeit voraussetzt, dass der T�ter aus eigenen Mitteln leisten kann (BGE 120 IV 121; 129 IV 259; 74 IV 32; 105 IV 34).
3.2 Die Beschwerde an das Bundesgericht kann wegen Rechtsverletzungen im Sinne der Art. 95 und 96 BGG gef�hrt werden. Die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz kann gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Die R�ge der offensichtlich unrichtigen, d.h. willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts, pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet. Im Bereich der Beweisw�rdigung steht dem Sachgericht ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu (BGE 129 IV 6 E. 6.1 mit Hinweisen; 120 Ia 31 E. 4b). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn das Sachgericht diesen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (BGE 132 III 209 E. 2.1). Auf eine bloss appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 489 E. 2.8; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; 133 IV 286 E. 1.4).
4.1 Was der Beschwerdef�hrer gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, ersch�pft sich weitgehend in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, die f�r die Begr�ndung einer willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts nicht gen�gt. Er beschr�nkt sich im Wesentlichen darauf, seine eigene Sichtweise der Verh�ltnisse darzulegen. Es mag zutreffen, dass eine W�rdigung der Beweise, wie sie der Beschwerdef�hrer als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden k�nnte, doch gen�gt dies f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht. Denn Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht schon vor, wenn das angefochtene Urteil nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmt oder eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widerspr�chlichen Beweisw�rdigung beruht, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 137 I 1, 5 E. 2.4; 136 I 316 E. 2.2.2; 135 II 356 E. 4.2.1 je mit Hinweisen).
4.2 Soweit die Beschwerde den Begr�ndungsanforderungen gen�gt, ist sie jedenfalls unbegr�ndet. Dies gilt zun�chst, soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen die Annahme der Vorinstanz wendet, er habe nur als Strohmann gehandelt und es sei nicht nachvollziehbar, dass die deutschen Partner bereit gewesen sein sollten, ihm f�r dessen tats�chlichen Dienstleistungen die H�lfte der Provision von DEM 1 Mio. zu �berlassen. Immerhin hat der Beschwerdef�hrer nach den Feststellungen der Vorinstanz selbst eingestanden, dass ihm sowohl die Verkaufsgelegenheit als auch die Kaufinteressentin von C.________ zugetragen worden sind (angefochtenes Urteil S. 9). Es mag zutreffen, dass die Beantwortung der Frage, ob der Beschwerdef�hrer als Strohmann gehandelt hat, keinen Hinweis darauf gibt, wie hoch seine Beteiligung am Gesch�ft im Innenverh�ltnis war (Beschwerde S. 11). Doch leitet die Vorinstanz ihre Annahme, dem Beschwerdef�hrer sei ein Anteil von 10% an der Provision zugekommen, in erster Linie aus dem Umstand ab, dass dieser je rund DEM 450'000.-- f�r C.________ in eine Hypothek und f�r B.________ in eine Lebensversicherung investiert hat. Im �brigen ist seine Behauptung, er habe wie ein Unternehmer gehandelt und habe Zeit und Kosten im Bereich von mehreren CHF 10'000.-- aufgewendet (Beschwerde S. 12), in keiner Weise belegt. Ob darin, dass die Vorinstanz dem Beschwerdef�hrer anlastet, er habe f�r seine Behauptung, die Provisionszahlung ordnungsgem�ss versteuert zu haben, keine Unterlagen zu den Akten gegeben, eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweislastregel liegt (Beschwerde S. 13), kann offen bleiben. Denn die Vorinstanz nimmt dar�ber hinaus an, die Aussagen des Beschwerdef�hrers in diesem Zusammenhang seien derart schwammig und widerspr�chlich, dass ihnen kein Glaube geschenkt werden k�nne und sie als reine Schutzbehauptung zu qualifizieren seien (angefochtenes Urteil S. 8).
Dasselbe gilt, soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, der Betrag, den er knapp zwei Monate nach Eingang des Provisionsbetrages im Auftrag von C.________ f�r den Kauf einer Liegenschaft in Portugal �berwiesen habe, habe sich lediglich auf DEM 441'000.-- belaufen, so dass es sich gar nicht um den Anteil C.________s habe handeln k�nnen (Beschwerde S. 9 f.). Abgesehen davon, dass auch die Vorinstanz davon ausgeht, in die Hypothek f�r den Kauf einer Liegenschaft in Portugal seien nicht exakt DEM 450'000.--, sondern nur der Umrechnungswert von GBP 151'000.-- zum Kurs von 2.9421, mithin DEM 444'257.10 geflossen (angefochtenes Urteil S. 7), belegt der Beschwerdef�hrer sein Vorbringen nicht. Es ist indes nicht Sache des Bundesgerichts, selbst in den Verfahrensakten nach Belegstellen f�r unsubstanziierte R�gen zu forschen und eine allf�llige Aktenwidrigkeit aufzuzeigen. Vielmehr liegt es am Beschwerdef�hrer, die genaue Aktenstelle zu bezeichnen bzw. den Beleg mit der Beschwerde einzureichen, woraus sich die Willk�r ergeben soll.
Insgesamt ist der Schluss der Vorinstanz, dem Beschwerdef�hrer habe lediglich ein Anteil von 10% an der Provision von DEM 1 Mio. zugestanden jedenfalls nicht unhaltbar. Bei dieser Sachlage ist der Schuldspruch wegen qualifizierter Veruntreuung nicht zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich somit als unbegr�ndet, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen �berhaupt gen�gt.

References: Art. 138
 Art. 88
 Art. 23
 Art. 138
 Art. 30
 Art. 6
 BGE 
 Art. 92
 Art. 138
in dubio
 Art. 138
 Art. 95
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 106
 Art. 9
in dubio