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Timestamp: 2016-10-27 07:08:23+00:00

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Der 1981 geborene kroatische Staatsangeh�rige X.________ reiste im Alter von rund zehn Jahren im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt hier die Niederlassungsbewilligung. Er ist ledig, hat aber zwei Kinder (geb. 2005 und 2007), welche bei ihrer Mutter in A.________ leben.
Mit Strafverf�gung des Bezirksamtes A.________ vom 16. September 2002 wurde er wegen einer massiven �berschreitung der zul�ssigen H�chstgeschwindigkeit (mindestens 122 km/h statt der erlaubten 80 km/h) zu einer Busse von Fr. 1'400.-- verurteilt;
Mit Strafverf�gung des Bezirksamtes A.________ vom 13. Dezember 2002 wurde er wegen einer �berschreitung der zul�ssigen H�chstgeschwindigkeit innerorts (mindestens 73 km/h statt der erlaubten 50 km/h) zu einer Busse von Fr. 350.-- verurteilt;
Mit Strafverf�gung des Bezirksamtes A.________ vom 25. M�rz 2003 wurde er wegen Nichttragens der Sicherheitsgurten zu einer Busse von Fr. 60.-- verurteilt;
Mit Strafverf�gung des Bezirksamtes A.________ vom 13. Oktober 2003 wurde er wegen Nichttragens der Sicherheitsgurten zu einer Busse von Fr. 60.-- verurteilt;
Am 8. Februar 2006 sprach das Bezirksgericht A.________ X.________ wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbesch�digung, mehrfachen Hausfriedensbruchs und Fahrens trotz Entzugs des F�hrerausweises schuldig und es verurteilte ihn zu einer Gef�ngnisstrafe von sieben Wochen sowie zu einer Busse von Fr. 400.--.
Als Folge dieser Delinquenz wurde X.________ am 30. M�rz 2006 vom Ausl�nderamt des Kantons Thurgau verwarnt. Es wurde ihm klar verst�ndlich gemacht, dass er sich in Zukunft in jeder Hinsicht klaglos zu verhalten habe. F�r den Fall weiterer Gesetzesverst�sse drohte ihm das Ausl�nderamt die Ausweisung aus der Schweiz an.
Nichtsdestoweniger ver�bte X.________ zahlreiche weitere strafbare Handlungen:
Mit Strafverf�gung vom 30. Oktober 2006 wurde er vom Bezirksamt A.________ des Ungehorsams im Betreibungsverfahren (Nichtbefolgen von betreibungsamtlichen Vorladungen und Verweigerung der Auskunftserteilung betreffend Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse) schuldig erkl�rt und zu einer Busse von Fr. 150.-- verurteilt;
Am 22. April 2009 wurde er der Widerhandlung gegen das Transportgesetz schuldig erkl�rt und vom Bezirksamt A.________ mit einer Busse von Fr. 60.-- bestraft;
Mit Verf�gung der Staatsanwaltschaft des Kantons D.________ vom 14. Mai 2009 wurde er wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer Busse von Fr. 50.-- verurteilt;
Das Bezirksamt A.________ verurteilte ihn am 17. Juni 2009 wegen erneuter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer Busse von Fr. 200.--;
Am 26. Juni 2009 wurde er vom Bezirksamt A.________ der Widerhandlung gegen das Transportgesetz schuldig erkl�rt und zu einer Busse von Fr. 120.-- verurteilt;
Mit Strafverf�gung vom 18. November 2009 sprach ihn das Bezirksamt A.________ des Ungehorsams im Betreibungsverfahren schuldig und es bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 250.--;
Mit Strafverf�gung vom 17. Dezember 2009 wurde er durch das Bezirksamt A.________ der Widerhandlung gegen das Ausl�ndergesetz schuldig erkannt und zu einer Busse von Fr. 120.-- verurteilt;
Mit Strafverf�gung vom 21. Januar 2010 wurde er durch das Bezirksamt C.________ der Widerhandlung gegen das Ausl�ndergesetz schuldig erkannt und zu einer Busse von Fr. 120.-- verurteilt;
Am 16. Februar 2010 wurde er vom Bezirksamt C.________ der Missachtung einer amtlichen Verf�gung schuldig erkl�rt und zu einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt;
Am 20. September 2010 verurteilte ihn das Bezirksamt C.________ wegen Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer Busse von Fr. 120.--;
Am 10. Dezember 2010 verurteilte ihn das Bezirksamt A.________ wegen Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer Busse von Fr. 300.--;
Nebst diesen rechtskr�ftigen Verurteilungen sind gegen X.________ noch weitere Strafverfahren wegen Hehlerei und Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz anh�ngig.
X.________ hat sich w�hrend seines Aufenthaltes in der Schweiz in betr�chtlichem Ausmass verschuldet. Am 23. November 2009 war er beim registerf�hrenden Betreibungsamt A.________ mit 17 Betreibungen �ber insgesamt Fr. 32'684.65 und 16 offenen Verlustscheinen �ber Fr. 28'055.80 verzeichnet. Per 14. Juni 2010 waren beim Betreibungsamt gar 20 Betreibungen �ber Fr. 45'986.15 und 20 offene Verlustscheine �ber Fr. 42'461.45 registriert.
Vom 15. Januar 2009 bis zum 30. Juni 2009 musste X.________ zudem von der Sozialhilfe der Stadt A.________ unterst�tzt werden. Insgesamt wurden ihm von der �ffentlichen Hand Fr. 8'606.10 ausbezahlt.
Mit Entscheid vom 12. M�rz 2010 widerrief das Migrationsamt des Kantons Thurgau die Niederlassungsbewilligung von X.________ und wies ihn zugleich aus der Schweiz weg. Hiergegen rekurrierte X.________ ohne Erfolg beim Departement f�r Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau: Dieses wies den Rekurs am 12. August 2010 ab. Eine daraufhin von X.________ erhobene Beschwerde wurde mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 16. Februar 2011 ebenfalls abgewiesen.
Mit Eingabe vom 8. April 2011 f�hrt X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht. Er beantragt im Wesentlichen, dass auf den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung zu verzichten sei.
Das Verwaltungsgericht und das Migrationsamt des Kantons Thurgau sowie das Bundesamt f�r Migration schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Departement f�r Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau liess sich innert Frist nicht vernehmen.
Nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts unzul�ssig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt. Vorliegend geht es nicht um die erstmalige Erteilung oder die Verl�ngerung, sondern um den Widerruf einer bereits gew�hrten Bewilligung. Die Beschwerde bleibt in diesem Zusammenhang zul�ssig, soweit die Bewilligung - w�re sie nicht widerrufen worden - nach wie vor Rechtswirkungen entfalten w�rde. Dies ist bei der unbefristeten Niederlassungsbewilligung der Fall (vgl. BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4). Die Zul�ssigkeit des Rechtsmittels beruht auf dem schutzw�rdigen Vertrauen, dass eine einmal erteilte Bewilligung f�r die Dauer ihrer G�ltigkeit fortbesteht und grunds�tzlich nicht in die entsprechende Rechtsposition eingegriffen wird (vgl. Urteile 2C_515/2009 vom 27. Januar 2010 E. 1.1; 2C_21/2007 vom 16. April 2007 E. 1.2). Als Adressat des angefochtenen, kantonal letztinstanzlichen Urteils (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG) ist der Beschwerdef�hrer ohne Weiteres zur Beschwerdef�hrung legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf das im �brigen form- und fristgerecht eingereichte Rechtsmittel (Art. 42 und Art. 100 Abs. 1 BGG) ist daher einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Vorinstanz habe sich mit Schreiben vom 11. Februar 2011 selbstst�ndig an seine Arbeitgeber gewandt und sich nach seinen Arbeitsleistungen erkundigt. Von diesen Abkl�rungen sei er, der Beschwerdef�hrer, nicht in Kenntnis gesetzt worden. Auch seien die durchwegs positiven R�ckmeldungen weder zu den Akten genommen noch im angefochtenen Entscheid ber�cksichtigt worden. Dies wiege besonders schwer, zumal die Informationen des Arbeitgebers die Interessenabw�gung des Gerichts massgeblich h�tten beeinflussen m�ssen.
Die R�ge geht ins Leere: Den Verfahrensakten des Verwaltungsgerichts kann entnommen werden, dass die zwei fraglichen Antwortscheiben sehr wohl im Dossier eingeordnet wurden (act. 22 und act. 23 der vorinstanzlichen Akten). Ebenfalls ist aufgrund der Datierung dieser Eingaben (16. Februar 2011 bzw. 23. Februar 2011) ohne Weiteres ersichtlich, dass diese das Verwaltungsgericht erst nach dem Urteilsspruch vom 16. Februar 2011 erreicht haben k�nnen. Zwar mutet es seltsam an, wenn das Verwaltungsgericht Ausk�nfte einholt, aber dann nach wenigen Tagen bereits entscheidet, bevor die Ausk�nfte eingetroffen sind. Im konkreten Fall kann darin jedoch keine Geh�rsverweigerung erblickt werden: Der Beschwerdef�hrer selbst hat dem Verwaltungsgericht am 2. September 2010 als Beilage zu seiner Beschwerdeschrift bereits entsprechende Bescheinigungen des Arbeitgebers bzw. des Arbeitsvermittlers eingereicht. Das Verwaltungsgericht stellte auf diese Best�tigungen ab und ging in seinem Urteil - zugunsten des Beschwerdef�hrers - davon aus, dass das Anstellungsverh�ltnis mit diesen Unternehmen noch immer andauert. Die beiden Eingaben best�tigen bloss den Sachverhalt, von dem die Vorinstanz auch ausgegangen ist. H�tte der Beschwerdef�hrer es f�r zwingend n�tig erachtet, dass aktuellere Bescheinigungen beigezogen werden, so w�re es ihm zudem freigestanden, diese entweder selbst zu produzieren oder einen entsprechenden Beweisantrag beim Gericht zu stellen, was er jedoch nicht getan hat.
Die Niederlassungsbewilligung kann gem�ss Art. 63 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder (Ausl�ndergesetz, AuG; SR 142.20) widerrufen werden, wenn der Ausl�nder in schwerwiegender Weise gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gef�hrdet. In solchen F�llen ist ein Bewilligungswiderruf sogar dann zul�ssig, wenn sich der Ausl�nder - wie vorliegend - seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgem�ss in der Schweiz aufgehalten hat (Art. 63 Abs. 2 AuG). In jedem Fall bleibt aber zu pr�fen, ob eine solche Massnahme als verh�ltnism�ssig erscheint. Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die dem Betroffenen drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (Art. 54 und Art. 96 AuG; BGE 135 II 377 E. 4.3 ff. S. 381 ff.).
Er f�hrt in diesem Zusammenhang ins Feld, dass er mit Ausnahme der beiden Strafen vom 16. September 2002 und vom 8. Februar 2006 lediglich f�r �bertretungen zur Rechenschaft gezogen worden sei. Diesen komme im ausl�nderrechtlichen Verfahren eine stark untergeordnete Rolle zu. Gleiches gelte auch f�r seine finanzielle Ausst�nde.
Bez�glich seiner beruflichen Integration m�sse positiv ber�cksichtigt werden, dass er seit knapp einem Jahr bei einer Bauunternehmung angestellt sei und er von seinem Arbeitgeber als "stets anst�ndig und immer p�nktlich" beschrieben werde. Auch mit seinen Arbeitsleistungen sei die Unternehmung sehr zufrieden.
Generell m�sse festgehalten werden, dass die Vorinstanz den relevanten, positiven Fakten bei der Interessenabw�gung keine Beachtung geschenkt und stattdessen Nebens�chlichkeiten benutzt habe, um ihn, den Beschwerdef�hrer, in ein schlechtes Licht zu r�cken. Fast s�mtliche Lebenssachverhalte, Ereignisse und Gegebenheiten w�rden zu seinen Ungunsten ausgelegt.
Schliesslich beruft sich der Beschwerdef�hrer auf verschiedene Urteile des Bundesgerichts und moniert, dass in anderen F�llen ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung trotz vergleichsweise schwererer Delinquenz als unverh�ltnism�ssig erachtet wurde.
5.1 In BGE 137 II 297 E. 3 S. 302 ff. hat das Bundesgericht n�her bestimmt, wann die Voraussetzungen von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG erf�llt sind und von einem "in schwerwiegender Weise" erfolgten Verstoss gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung auszugehen ist: Dies ist zwar in erster Linie dann der Fall, wenn die ausl�ndische Person durch ihre Handlungen besonders hochwertige Rechtsg�ter wie namentlich die k�rperliche, psychische und sexuelle Integrit�t eines Menschen verletzt oder gef�hrdet hat, was hier nicht der Fall ist. Indes k�nnen auch vergleichsweise weniger gravierende Pflichtverletzungen als "schwerwiegend" i.S.v. Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG bezeichnet werden: So ist ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung namentlich auch dann m�glich, wenn sich eine ausl�ndische Person von strafrechtlichen Massnahmen nicht beeindrucken l�sst und damit zeigt, dass sie auch zuk�nftig weder gewillt noch f�hig ist, sich an die Rechtsordnung zu halten. Dies bedeutet, dass auch eine Summierung von Verst�ssen, die f�r sich genommen f�r einen Widerruf nicht ausreichen w�rden, einen Bewilligungsentzug rechtfertigen k�nnen. Sogar das Bestehen von privatrechtlichen Schulden kann gegebenenfalls einen schwerwiegenden Verstoss gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung darstellen, wenn die Verschuldung mutwillig erfolgt ist.
5.2 Im vorliegenden Fall steht fest, dass der Beschwerdef�hrer w�hrend einer Periode von mittlerweile fast zehn Jahren fortlaufend delinquiert hat. Unabh�ngig davon, welcher strafrechtlichen Deliktskategorie die von ihm begangenen Straftaten zuzuordnen sind, handelt es sich hierbei keinesfalls nur um Bagatelldelinquenz, wie der Beschwerdef�hrer dies implizit behauptet: So lag dem Urteil des Bezirksgerichts A.________ vom 8. Februar 2006 insbesondere zugrunde, dass sich der Beschwerdef�hrer an mehreren Einbruch- bzw. Einschleichdiebst�hlen beteiligt hat. Ein nicht zu untersch�tzendes Risiko f�r die Bev�lkerung stellen zudem die vom Beschwerdef�hrer ver�bten Strassenverkehrsdelikte, insbesondere die massiven �berschreitungen der zul�ssigen Geschwindigkeit, dar: Es erscheint als blosser Zufall, dass bei solch verantwortungslosen Tempoexzessen bis anhin noch niemand zu Schaden gekommen ist. Die �brigen Delikte erscheinen jeweils f�r sich alleine betrachtet als weniger schwerwiegend. In ihrer Gesamtheit f�hren sie jedoch eindr�cklich vor Augen, dass der Beschwerdef�hrer offensichtlich weder gewillt noch in der Lage ist, die hiesige Rechtsordnung zu respektieren: So k�mmerte er sich beispielsweise weder um die Anordnungen des Strassenverkehrsamts, welches ihm den F�hrerschein entzogen hatte, noch um die Anordnungen und Verf�gungen des zust�ndigen Betreibungsamtes, welches ihn zur Mitwirkung bei der Feststellung seiner finanziellen Lage aufforderte. Auch die Anordnungen von Gemeindekanzleien und Fremdenpolizeibeh�rden, welche ihn zur ordnungsgem�ssen Meldung anhielten, ignorierte der Beschwerdef�hrer beharrlich. Die selbe Gleichg�ltigkeit offenbarte er auch gegen�ber seinen finanziellen Verpflichtungen: Aus den Betreibungsregisterausz�gen geht hervor, dass er zahlreiche, insbesondere �ffentlich-rechtliche Forderungen (Steuern, Gerichtsgeb�hren, Krankenkassenpr�mien) in betr�chtlicher H�he unbezahlt liess. Es erhellt ohne Weiteres, dass eine Person, die sich derart systematisch, in allen Bereichen des allt�glichen Lebens, um rechtliche Schranken und Pflichten foutiert, in schwerwiegender Weise gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz verst�sst oder diese gef�hrdet. Der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG muss demzufolge als erf�llt angesehen werden. Ebenso resultiert aus dem bisher Ausgef�hrten, dass ein beachtliches �ffentliches Interesse an der verf�gten fremdenpolizeilichen Massnahme gegen den Beschwerdef�hrer besteht.
5.3 Spezifische pers�nliche Umst�nde, die einer Ausreise des Beschwerdef�hrers entgegenstehen w�rden, liegen nicht vor: Der Beschwerdef�hrer hat seine Kindheit und die ersten Schuljahre in seiner Heimat verbracht und ist serbo-kroatischer Muttersprache. Es trifft zu, dass er sich schon seit langer Zeit - nunmehr zwanzig Jahre - in der Schweiz aufh�lt. In diesem Zusammenhang ist jedoch ebenfalls festzuhalten, dass diese lange Aufenthaltsdauer nicht ansatzweise mit dem Grad seiner Integration �bereinstimmt: Nebst der st�ndigen Delinquenz und der �usserst prek�ren finanziellen Lage des Beschwerdef�hrers f�llt auf, dass er auch keine Berufsausbildung absolviert hat. Gegenw�rtig geht er zwar einer Erwerbst�tigkeit nach, doch war er immer wieder arbeitslos und musste zeitweise gar von der �ffentlichen Sozialhilfe unterhalten werden. Unbehelflich ist schliesslich auch der Hinweis des Beschwerdef�hrers auf die Beziehung zu seinen von ihm getrennt lebenden, ausserehelichen Kindern: Obwohl er vom Departement f�r Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau ausdr�cklich aufgefordert wurde, n�here Angaben zum Verh�ltnis zu seinen Kindern zu machen, unterliess dies der Beschwerdef�hrer auch innert erstreckter Frist und kam damit einmal mehr seinen Mitwirkungspflichten nicht nach. Einem Schreiben der Schwester des Beschwerdef�hrers ist immerhin zu entnehmen, dass er seine Kinder regelm�ssig besuche. Inwiefern diese Besuche aber einen dauernden Aufenthalt des Beschwerdef�hrers in der Schweiz erforderlich machen sollen, wird nicht aufgezeigt und es ist dies auch nicht ersichtlich.
5.4 Auch der Verweis des Beschwerdef�hrers auf verschiedene bundesgerichtliche Urteile geht ins Leere: Im von ihm angerufenen Urteil 2C_745/2008 vom 24. Februar 2009 wurde die Verh�ltnism�ssigkeit einer fremdenpolizeilichen Fernhaltemassnahme zwar verneint; massgebend hierf�r war aber, dass der dort betroffene Ausl�nder gem�ss dem erw�hnten Entscheid "im Allgemeinen eine positive Grundhaltung zur Rechtsordnung" hatte und sowohl verhaltensm�ssig als auch in finanzieller Hinsicht klare Anzeichen einer Besserung erkennen liess. Dies ist vorliegend beim Beschwerdef�hrer gerade nicht der Fall: Die permanente Delinquenz des Beschwerdef�hrers und sein renitentes Verhalten gegen�ber Beh�rden sprechen vielmehr f�r eine ausgesprochene Geringsch�tzung der schweizerischen Rechtsordnung. Auch in finanzieller Hinsicht ist beim Beschwerdef�hrer keine Stabilisierung erfolgt; die Schulden sind zwischen Ende 2009 und Mitte 2010 sogar noch in betr�chtlichem Ausmass weiter angestiegen. Im Fall 2C_745/2008 war zudem von (mit)entscheidender Bedeutung, dass der dort betroffene Ausl�nder mit seiner Ehefrau und seinen drei Kindern zusammenlebte und das gemeinsame Familienleben durch die im Raum stehende Fernhaltemassnahme stark beeintr�chtigt worden w�re; auch in dieser Beziehung unterscheidet sich der hier vorliegende Fall. Gleiches gilt im Wesentlichen in Bezug auf den vom Beschwerdef�hrer ebenfalls angerufenen Entscheid 2A.468/2000 vom 16. M�rz 2001: Dort war ebenfalls entscheidend, dass eine klare Besserung bzw. Stabilisierung der Lebenssituation des Ausl�nders eingetreten ist. Zudem unterscheidet sich jener Sachverhalt vom vorliegenden insoweit, als es dort um einen Schwersts�chtigen ging, dessen Straftaten im Zusammenhang mit seiner Rauschgiftabh�ngigkeit standen, und der Betroffene stetig Bem�hungen unternommen hat, um von seiner Sucht loszukommen.
5.5 Aus den genannten Gr�nden ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz annimmt, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdef�hrers auch dem Gebot der Verh�ltnism�ssigkeit gen�gt. Dass eine mildere Massnahme untauglich ist, hat der Beschwerdef�hrer selbst unter Beweis gestellt, indem er sich von der fremdenpolizeilichen Verwarnung samt Androhung der Ausweisung unbeeindruckt zeigte, sein deliktisches Verhalten nicht �nderte und auch weiterhin Schulden machte. Damit hat er die ihm einger�umten Chancen vertan.
Auch soweit der Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit seinen Vorbringen das von Art. 8 Ziff. 1 EMRK gew�hrleistete Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens anruft, kann seiner R�ge nicht gefolgt werden:
Auf den Schutz seines Familienlebens kann sich der Beschwerdef�hrer nicht berufen, zumal es zur Aus�bung seines Besuchsrechts und zur Wahrnehmung des pers�nlichen Kontaktes grunds�tzlich nicht erforderlich ist, dass er dauernd im gleichen Land wie seine Kinder lebt und hier �ber einen Aufenthaltstitel verf�gt. Unter dem Gesichtspunkt von Art. 8 Ziff. 1 EMRK (sowie von Art. 13 Abs. 1 BV) ist es vielmehr ausreichend, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland her ausge�bt werden kann, wobei allenfalls die Modalit�ten des Besuchsrechts entsprechend auszugestalten sind. Ein weitergehender Anspruch setzt nebst einer in wirtschaftlicher und affektiver Hinsicht besonders engen Beziehung zum Kind stets voraus, dass das bisherige Verhalten des Ausl�nders in der Schweiz zu keinerlei Klagen Anlass gegeben hat (sog. tadelloses Verhalten; BGE 120 Ib 1 E. 3c S. 5). Aufgrund der zahlreichen strafrechtlichen Verurteilungen des Beschwerdef�hrers kann hier von einem tadellosen Verhalten jedoch keine Rede sein. Zudem liegt jedenfalls in wirtschaftlicher Hinsicht keine besonders enge Beziehung zwischen dem Beschwerdef�hrer und seinen Kindern vor, da die Unterhaltsbeitr�ge gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen zumeist von der zust�ndigen Beh�rde bevorschusst werden mussten und sich so ein Ausstand des Beschwerdef�hrers in H�he von Fr. 33'535.-- (Stand per 1. Dezember 2010) angeh�uft hat. Auch in affektiver Hinsicht ist nichts ersichtlich und wird nichts vorgebracht, was auf eine besondere Beziehungsintensit�t hindeuten w�rde.
Aus dem Anspruch auf Schutz des Privatlebens ergibt sich ein Recht auf Verbleib im Land nur unter besonderen Umst�nden. Eine lange Anwesenheit und die damit verbundene normale Integration gen�gen hierzu nicht; erforderlich sind vielmehr besonders intensive Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur (BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286; 126 II 377 E. 2c S. 384 ff.; 120 Ib 16 E. 3b S. 22). Solche qualifizierten Bindungen des Beschwerdef�hrers zur Schweiz sind nicht ersichtlich.
Der Beschwerdef�hrer kann sich somit von vornherein nicht auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK berufen. Im �brigen gilt der in Art. 8 Ziff. 1 EMRK statuierte Anspruch aber ohnehin nicht absolut: Vielmehr darf nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK in das durch Ziff. 1 gesch�tzte Rechtsgut eingegriffen werden, soweit der Eingriff gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft u.a. f�r die �ffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes und die Verhinderung von strafbaren Handlungen notwendig ist. Gleich wie die bundesgerichtliche Praxis zu Art. 63 AuG verlangt die Konvention in diesem Zusammenhang eine Abw�gung der sich gegen�berstehenden privaten Interessen an der Aufrechterhaltung der Bewilligung und den �ffentlichen Interessen an deren Widerruf, wobei die massgeblichen Kriterien nahezu identisch sind. Daraus folgt, dass eine Massnahme, die sich - wie im vorliegenden Fall - im Sinne der bundesgerichtlichen Praxis als verh�ltnism�ssig erweist, grunds�tzlich auch vor Art. 8 EMRK standh�lt.
Nach dem Ausgef�hrten ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unbegr�ndet und daher abzuweisen. Dem Ausgang des Verfahrens folgend, sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 83
 BGE 
 Art. 100
 Art. 63
 Art. 96
 BGE 
 BGE 
 Art. 63
 Art. 63
 Art. 63
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 13
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 63
 Art. 8