Source: https://cvjm-guetersloh.de/pages/reisebedingungen
Timestamp: 2018-06-22 05:55:35+00:00

Document:
Mit der Anmeldung zu einer Freizeit wird den folgenden Reisebedingungen zugestimmt:
REISEBEDINGUNGEN des CVJM Gütersloh e.V.
Unsere Reisebedingungen gelten für die Erbringung von Reiseleistungen nach Maßgabe des zwischen uns und dem Reisenden geschlossenen Vertrags.
§2 Angebot / Anmeldung und Vertragsschluss / Verpflichtungen des Buchenden
Es entspricht nicht nur den gesetzlichen Vorgaben, sondern auch den Grundsätzen des Reiseveranstalters, Teilnehmer mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Behinderungen die Teilnahme an den Reisen und Freizeiten zu ermöglichen. Hierzu ist es jedoch unerlässlich, dass der Teilnehmer in der Anmeldung genaue Angaben über Art und Umfang bestehender Behinderungen oder gesundheitlicher Beeinträchtigungen macht, damit der Reiseveranstalter prüfen kann, ob eine Teilnahme und Buchungsbestätigung möglich ist. Sollten dem Reiseveranstalter solche Angaben nicht gemacht werden, kann keine Buchungsbestätigung erfolgen, also kein Reisevertrag abgeschlossen werden. Erfolgt durch den Reiseveranstalter eine Buchungsbestätigung, weil ihm über eine solche gesundheitliche Beeinträchtigung nichts mitgeteilt wurde, so behält sich der Reiseveranstalter vor, aus diesem Grund den Reisevertrag mit dem Teilnehmer zu kündigen, falls eine Teilnahme nach dem pflichtgemäßen Ermessen des Reiseveranstalter aufgrund der besonderen Umstände der Freizeit nicht möglich oder zumutbar ist.
1.	Für alle Buchungsarten gilt:
Grundlage des Angebots des Reiseveranstalters und der Buchung des Teilnehmer sind die Beschreibung des Pauschalangebots und die ergänzenden Informationen in der Buchungsgrundlage soweit diese dem Teilnehmer bei der Buchung vorliegen.
Bei Minderjährigen stellt die Buchung sowohl das Vertragsangebot des Minderjährigen, dieser vertreten durch den/die gesetzlichen Vertreter, wie auch des/der gesetzlichen Vertreter selbst dar. Bei Minderjährigen kommt der Reisevertrag nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen sowohl mit dem minderjährigen Teilnehmer, als auch mit dessen gesetzlichem(n) Vertreter(n) zustande.
Weicht der Inhalt der Buchungsbestätigung vom Inhalt der Buchung (Reiseanmeldung) ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Teilnehmer die Annahme durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung oder die Inanspruchnahme der Reiseleistungen erklärt.
Der die Buchung (Reiseanmeldung) vornehmende Teilnehmer haftet für die vertraglichen Verpflichtungen.
Der Teilnehmer wird darauf hingewiesen, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§ 312g Abs. 2 Satz 1 Ziff. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen, auch wenn diese im Wege des Fernabsatzes (telefonisch, online, per Fax oder per E-Mail abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, siehe §7 dieser Reisebedingungen.
Bei Buchungen, die ohne individuelle Kommunikation über ein Online-Buchungsverfahren, insbesondere über das Internet erfolgen (Vertrag im elektronischen Geschäftsverkehr), gilt für den Vertragsabschluss:
Dem Teilnehmer wird der Ablauf der Onlinebuchung im entsprechenden Internetauftritt des Reiseveranstalters erläutert. Dem Teilnehmer steht zur Korrektur seiner Eingaben, zur Löschung oder zum Zurücksetzen des gesamten Onlinebuchungsformulars eine entsprechende Korrekturmöglichkeit zur Verfügung, deren Nutzung erläutert wird. Soweit der Vertragstext vom Reiseveranstalters im Onlinebuchungssystem gespeichert wird, wird der Teilnehmer über diese Speicherung des Vertragstextes unterrichtet.
Mit Betätigung des Buttons (der Schaltfläche) „Zahlungspflichtig buchen“ bietet der Teilnehmer den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Dem Teilnehmer wird der Eingang seiner Buchung (Buchungsanfrage) unverzüglich auf elektronischem Weg bestätigt.
Die Übermittlung des Vertragsangebots durch Betätigung des Buttons "Zahlungspflichtig buchen" begründet keinen Anspruch des Teilnehmers auf das Zustandekommen eines Reisevertrages entsprechend seiner Buchungsangaben. Der Reiseveranstalter ist vielmehr frei in der Entscheidung, das Vertragsangebot des Teilnehmers anzunehmen oder nicht.
Der Vertrag kommt durch den Zugang der Buchungsbestätigung in Schriftform des Reiseveranstalters beim Teilnehmer zu Stande.
Die Teilnehmer und deren gesetzliche Vertreter erklären sich einverstanden, dass das vom Veranstalter während der Freizeit erstellte Bildmaterial zu nicht kommerziellen Zwecken veröffentlicht wird.
Die Teilnehmer erklären sich bereit an einer bewusst christlichen Freizeit mit den entsprechenden Programmen teilzunehmen und verstehen sich als Teil einer Freizeitgemeinschaft.
Den Teilnehmern werden beim Vortreffen und/oder zu Beginn der Freizeit die Freizeitregeln vorgestellt. Diese, die Hausordnung vor Ort, sowie Anweisungen der Freizeitleitung sind verbindlich für alle Teilnehmer. Bei der Anmeldung erklären sich die Teilnehmer bereit, diese Regeln anzuerkennen und einzuhalten. Sollte es zu groben Verstößen gegen diese Regeln kommen, ist der Veranstalter berechtigt die Teilnehmer auf Kosten der gesetzlichen Vertreter von der Freizeit auszuschließen und nach Hause zu schicken.
Die Teilnehmer bzw. die gesetzlichen Vertreter teilen der Freizeitleitung im Vorfeld alle wichtigen Informationen über mögliche Gefahren auf der Freizeit (Allergien, Krankheiten, Medikamentenüberempfindlichkeiten, Lebensmittelallergien etc.) mit. Ferner ist ein amtlicher Ausweis, sowie ein Impfpass und ein Auslandskrankenschein mitzuführen.
Der Reisende ist verpflichtet, die für die gebuchten Reiseleistungen vereinbarten Preise zu zahlen.
Bei Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung einer Bestätigung und eines Sicherungsscheins eine Anzahlung in Höhe von 50,-Euro fällig. Die Anzahlung wird den Reisepreis angerechnet. Der restliche Preis wird fällig, wenn feststeht, dass die Reise wie gebucht – durchgeführt wird und die weiteren Reiseunterlagen dem Reisenden bereitliegen oder ihm verabredungsgemäß zugesendet worden sind, spätesten aber 30 Tage vor Reiseantritt.
Die Preise schließen die jeweils geltende Mehrwertsteuer mit ein. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsschluss und der Vertragserfüllung vier Monate und erhöhen sich die Beförderungskosten oder die Abgaben für bestimmte Leistungen wie etwas Hafen- oder Flughafengebühren , so kann der vereinbarte Preis in dem Umfang geändert werden, wie such die Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisenden auswirkt. Über eine Änderung des Reisepreises werden wir den Reisenden unverzüglich in Kenntnis setzen. Eine Preisänderung ist jedoch nur bis zum 21. Tag vor Reiseantritt möglich. Bei einer Preiserhöhung um mehr als 5% des Reisepreises ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer anderen, mindestens gleichwertigen Reise aus unserem Programm zu verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine solche anzubieten. Der Reisende hat die vorgenannten Rechte unverzüglich nach unserer Erklärung über die Preiserhöhung uns gegenüber geltend zu machen.
Ist bis zum Reiseantritt der Reisepreis nicht vollständig bezahlt, wird nach Mahnung und Ablauf einer angemessenen Frist zur Zahlung des Reisepreises der Vertrag aufgelöst. Es wird dann eine Entschädigung wie bei Rücktritt des Reisenden fällig (vgl. §7 dieser Reisebedingungen), es sei denn, dass zu diesem Zeitpunkt bereits ein erheblicher Reisemangel vorlag.
Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrags, die nach Vertragsschluss notwendig werden und von uns nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
Eine Änderung einer Reiseleistung ist dem Reisenden unverzüglich nach nach unserer Kenntnis zu erklären.
Wir haften für Reisemängel nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Unserer Reiseleitung ist nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen.
Garantien im Rechtssinne erhält der Reisende durch uns nicht.
Ansprüche wegen Mängel verjähren in einem Jahr beginnend mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
Für Schadenersatzansprüche wegen Mängel gilt § 6.
Unsere Haftung für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit des Reisenden sowie Ansprüche wegen der Verletzung von Kardinalpflichten, d. h. von Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben und bei deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist. Insoweit haften wir für jeden Grad des Verschuldens.
Soweit wir für sonstige Schäden aufgrund des Reisevertrages haften, ist unsere Haftung auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungsbeschränkung gilt auch dann, wenn der Eintritt des Schadens durch Verschulden eines Leistungsträgers verursacht wurde.
Unsere vertragliche Haftung ist insgesamt, soweit aufgrund internationaler Übereinkommen oder solchen beruhender gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, dessen Haftung ebenfalls ausgeschlossen oder beschränkt ist.
Für alle Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haften wir jeweils je Reisenden und Reise bei Sachschäden bis 250,- Euro bzw. bis zur Höhe des dreifachen Reisepreises, wenn dieser 250,-Euro übersteigt.
Soweit eine Haftung für Schäden, die nicht auf der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit des Reisenden beruhen, für leichte Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen ist, verjähren derartige Ansprüche innerhalb eines Jahres beginnend mit der Entstehung des Anspruches.
Der Reisende kann vor Reisebeginn jederzeit durch schriftliche Erklärung vom Vertrag zurücktreten.
Tritt der reisende vom Vertrag zurück, können wir angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen verlangen, Die Rücktrittsentschädigung beträgt
Bei allen Reisen pauschal:
Vom 44. Bis zum 35. Tag vor Reiseantritt 50%
Vom 34. Bis zum 1. Tag vor Reiseantritt 80%
Ab dem Tag der Reiseantritts und bei Nichtantritt der Reise 100% des Reisepreises.
Dem Reisenden steht der Nachweis frei, dass uns kein oder ein niedriger Schaden entstanden ist.
Wir behalten uns vor, in Abweichung von den vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern. In diesem Fall sind wir verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparte Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistung konkret zu beziffern und zu belegen.
§8 Rücktritt des Reiseveranstalters wegen Nichterreichens der Mindesteilnehmerzahl
Wir sind berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn eine im Katalog oder der Reisebestätigung angegebene Teilnehmeranzahl nicht zumindest zu 70% erreicht wird. Wir haben den Rücktritt vor Fälligkeit des Reisepreises, spätestens aber am 14. Tag vor dem vereinbarten Reisebeginn dem Kunden gegenüber zu erklären. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindesteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, haben wir unverzüglich von unserem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen.
Der Reisende erhält den eingezahlten Reisepreis umgehend zurück, wenn er nicht von seinem Recht Gebrauch macht, eine mindestens gleichwertige andere Reise aus unserem Angebot zu buchen.
§9 Kündigung wegen höherer Gewalt und aus verhaltensbedingten Gründen
Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt können beide Parteien den Reisevertrag kündigen. Bezüglich der Rückabwicklung §651j Abs.2 BGB.
Wir können den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Kunde ungeachtet einer Abmahnung durch uns nachhaltig stört oder wenn er sich im solchen Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. In diesem Falle der Kündigung behalten wir den Anspruch auf den Reisepreis; wir müssen uns jedoch Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die wir aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangen, einschließlich der dem Kunden von den Leistungsträgern gutgebrachten Beiträge.
Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen, die der Reisende gegenüber uns oder Dritten abzugeben hat, bedürfen der Schriftform.
§11 Erfüllungsort – Rechtswahl – Gerichtsstand
Soweit sich aus dem Vertrag nichts anderes ergibt, ist Erfüllungs- und Zahlungsort unserer Geschäftssitz. Die gesetzlichen Regelungen über die Gerichtsstände bleiben unberührt, soweit sich nicht aus der Sonderregelung des Absatzes 3 etwas anderes ergibt.
Ausschließlicher Gerichtsstand ist bei Verträgen mit Kaufleuten juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlichen-rechtlichen Sondervermögen das für unseren Geschäftssitz zuständige Gericht.

References: §2
 §7
 §7
 § 6

§8

§9
 §651

§11