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Timestamp: 2016-10-27 22:59:48+00:00

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Liquidation du r�gime matrimonial. Imputation d'un immeuble en partie � titre gratuit et en partie � titre on�reux. Paiement des int�r�ts de la cr�ance r�sultant de la liquidation (art. 154 et 240 CC dans la version de 1907). 1. Dans la mesure o� la valeur de l'immeuble re�u dans un partage successoral correspond � la valeur nette de la part successorale de celui qui l'a re�u, l'immeuble constitue un apport (consid. 3b). 2. Selon l'ancien droit, lorsque plusieurs masses ont particip� � l'acquisition d'un immeuble, la valeur de l'immeuble doit �tre imput�e proportionnellement � ces masses (confirmation de la jurisprudence; consid. 3c). 3. Selon l'ancien droit, lorsque, dans un partage successoral, un �poux re�oit un immeuble par reprise de dettes existantes, l'immeuble constitue un acqu�t dans cette mesure (confirmation de la jurisprudence; consid. 3d). 4. Lorsqu'un immeuble a �t� c�d� � un prix favorable, sans que soit �tablie une intention de faire donation, il n'y a pas donation mixte (consid. 3e). 5. Comment la part de l'apport doit-elle �tre d�termin�e quand la valeur pr�cise du bien ne peut pas �tre �tablie (consid. 3b)? 6. Paiement des int�r�ts de la cr�ance de b�n�fice, respectivement de la part de liquidation sur le bien commun dans le r�gime de la communaut� des biens de l'ancien droit (consid. 5). Faits � partir de page 226
Mit "Erbteilungsvertrag" vom 2. Oktober 1968 �bernahm der Ehemann aus dem Nachlass seiner Eltern ein Haus in G. zum Wert von Fr. 38'500.--. Dies entsprach der H�he der Hypotheken von Fr. 37'000.-- zuz�glich Fr. 1'500.--, die er an eine seiner beiden Schwestern zu bezahlen hatte. Im Jahre 1976 wurde das Haus f�r Fr. 230'000.-- verkauft und in W. eine neue Liegenschaft mit einer Metzgerei und einem Hotel erworben. Mit �ffentlicher Urkunde vom 10. Juni 1987 wurde diese Liegenschaft zusammen mit dem Gewerbe vom Ehemann wiederum ver�ussert.
B.- Am 4. M�rz 1986 klagte Otto T. beim Bezirksgericht X. auf Ehescheidung. Mit Urteil vom 8./11. Juli 1988 schied das Gericht die Ehe der Parteien und sprach Elisabeth T. einen BGE 116 II 225 S. 227g�terrechtlichen Anspruch von Fr. 379'818.05 zu, abz�glich der bereits geleisteten Akontozahlungen von Fr. 55'000.--.
Auf Berufung von Otto T. und Anschlussberufung von Elisabeth T. ermittelte das Kantonsgericht St. Gallen mit Urteil vom 9./12. und 22. Juni 1989 nach Ber�cksichtigung der bereits geleisteten Zahlungen einen verbleibenden g�terrechtlichen Anspruch der Ehefrau von Fr. 207'276.05, nebst Zins zu 5% ab 2. Dezember 1988.
C.- Otto T. ficht diesen Entscheid mit Berufung an und verlangt, es sei Ziffer 1 des kantonsgerichtlichen Urteils aufzuheben und der g�terrechtliche Anspruch der Beklagten vom Bundesgericht zu beziffern; eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen.
2. a) Im vorliegenden Verfahren sind nur noch die g�terrechtliche Massenzugeh�rigkeit der Liegenschaft in G. (bzw. des Verkaufserl�ses der sp�ter an ihrer Stelle in W. erworbenen) und die Fragen streitig, ob die g�terrechtliche Forderung der Ehefrau von der Rechtskraft des Scheidungsurteils an zu verzinsen sei.
b) Es ist insbesondere unbestritten, dass die Ehegatten dem G�terstand der allgemeinen G�tergemeinschaft nach den Bestimmungen des ZGB in der Fassung von 1907 unterstanden. Sie hatten noch unter altem Recht einen Ehevertrag abgeschlossen, indem sie r�ckwirkend auf den Zeitpunkt der Eheschliessung eine G�tergemeinschaft vereinbarten. Gem�ss Art. 10 SchlT ZGB konnte das Inkrafttreten des neuen Eherechts deshalb nicht von Gesetzes wegen zu einer �nderung des G�terstandes f�hren. Zudem wurde die Scheidungsklage, welche zur Aufl�sung des G�terstandes f�hrte, vor dem 1. Januar 1988 eingereicht, so dass das neue Recht auch von daher nicht anwendbar ist (Art. 9d Abs. 3 SchlT ZGB). F�r die g�terrechtliche Auseinandersetzung ist deshalb auf Art. 154 ZGB in der alten Fassung abzustellen, der bestimmt, dass das eheliche Verm�gen unabh�ngig vom BGE 116 II 225 S. 228G�terstand in das Eigengut des Mannes und das Eigengut der Frau "zerf�llt". Nur der Vorschlag wird den Ehegatten nach ihrem vertraglichen G�terstand zugewiesen. Mit Bezug auf die von den Parteien vereinbarte allgemeine G�tergemeinschaft bedeutet dies im wesentlichen, dass jeder Ehegatte jene Verm�genswerte zur�cknimmt, welche unter der G�terverbindung sein eingebrachtes Gut w�ren, und nur das verbleibende Gesamtgut, d.h. die Errungenschaft, h�lftig geteilt wird (BGE 91 II 89 f.). Als Errungenschaft gilt, was w�hrend der Dauer des G�terstandes entgeltlich, aber nicht als Ersatzanschaffung f�r eingebrachtes Gut oder Sondergut, erworben wurde. Weil im Ehevertrag die G�tergemeinschaft r�ckwirkend auf den Eheabschluss vereinbart wurde, f�llt die Dauer des G�terstandes mit der Ehedauer zusammen (vgl. BGE 91 II 90 E. 2).
3. a) Das Kantonsgericht St. Gallen betrachtete die Liegenschaft in G. vollst�ndig als Errungenschaft (somit als h�lftig zu teilendes Gesamtgut) und sprach dem eingebrachten Gut des Mannes nur eine Ersatzforderung im Betrag von Fr. 1'500.-- zu. Es ging davon aus, dass der Kl�ger die Liegenschaft wohl aus dem Nachlass seiner Eltern erhalten habe, es sich aber dennoch nicht um einen unentgeltlichen Erwerb handle. Der Kl�ger habe Hypothekarschulden im Betrag von Fr. 37'000.-- �bernommen und �berdies einer seiner Schwestern Fr. 1'500.-- bezahlt. Obgleich die Liegenschaft mit Sicherheit im Zeitpunkt der �bernahme einen h�heren Wert gehabt habe, sei eine gemischte Schenkung nicht nachgewiesen, weil die Parteien sich des h�heren Wertes nicht bewusst gewesen seien. Zudem sei ein wesentlicher Teil des Ausbaus der Liegenschaft w�hrend der Ehe durch die Ehegatten erfolgt und schon deshalb der Errungenschaft zuzurechnen. Die (nominale) Ersatzforderung des eingebrachten Gutes gegen�ber der Errungenschaft begr�ndete die Vorinstanz damit, dass eine der Schwestern f�r ihre fr�heren Arbeiten am Haus den erw�hnten Betrag ausbezahlt erhalten habe. Da auch der Kl�ger vor der Ehe am Haus Arbeiten geleistet habe, stehe ihm ein gleicher Betrag (Fr. 1'500.--) zu. Dieser bleibe aber wertm�ssig unver�ndert, obgleich die Liegenschaft in G. und nachfolgend das als Ersatz angeschaffte Gewerbe in W. an Wert zugenommen haben.
Der Kl�ger bestreitet nicht, dass er die Liegenschaft w�hrend der Dauer der Ehe erworben hat. Er macht jedoch geltend, der Erwerb sei teilweise unentgeltlich und teilweise als Ersatzanschaffung f�r eingebrachtes Gut erfolgt.
b) Der Kl�ger wendet gegen das vorinstanzliche Urteil ein, der Wert der Liegenschaft in G. habe den �bernahmepreis �berstiegen, den er sich in der Erbteilung habe anrechnen lassen. Da sein Erbteil einen Drittel des Nachlasses betrage, m�sse auch ein Drittel des den �bernahmepreis �bersteigenden Wertes als sein Erbteil und damit als unentgeltlich erworben angesehen werden. In diesem Umfang geh�re die Liegenschaft in G. zu seinem eingebrachten Gut.
Die Verm�genswerte, die einem Ehegatten in einer Erbteilung zugewiesen werden, treten an die Stelle des bei Er�ffnung des Erbganges erworbenen Erbteils. Haben sie den gleichen Wert wie dieser, so stellen sie grunds�tzlich in ihrer Gesamtheit eingebrachtes Gut dar. �bersteigt der Wert der �bernommenen Gegenst�nde den Erbteil und muss der Ehegatte deshalb seinen Miterben eine Ausgleichszahlung leisten, so handelt es sich im Umfang dieser Ausgleichszahlung um einen entgeltlichen Erwerb. In diesem Umfang liegt eine Ersatzanschaffung f�r die Errungenschaft, das eingebrachte Gut oder das Sondergut vor, je nachdem, welche Masse f�r die Gegenleistung aufkam. Handelt es sich beim in der Teilung zugewiesenen Wert um eine Liegenschaft, so ist diese deshalb proportional zu den Wertanteilen auf die entsprechenden Massen aufzuteilen (BGE 91 II 91).
Das Kantonsgericht hat in f�r das Bundesgericht verbindlicher Weise festgestellt, dass der Wert der Liegenschaft in G. im Zeitpunkt, in dem sie der Kl�ger erworben hat, "um einiges h�her lag als der �bernahmepreis". Das bedeutet aber, dass der Nachlass wertm�ssig die Schulden �berstieg. Wie der Kl�ger zu Recht festh�lt, stand ihm somit ein Erbteil zu, der sein eingebrachtes Gut darstellt. Dieser Masse ist somit auch das Grundst�ck in G. im Rahmen seines Nettoerbteils zuzurechnen.
Nun hat aber das Kantonsgericht den genauen Betrag, um den das Grundst�ck damals den �bernahmepreis �berstieg - und damit auch den Nettowert des kl�gerischen Erbteils -, als nicht genau feststellbar bezeichnet. Damit durfte sich die Vorinstanz jedoch nicht begn�gen. Wohl ist derjenige, der eingebrachtes Gut behauptet, daf�r beweispflichtig (Art. 215 Abs. 3 ZGB in der Fassung von 1907; vgl. LEMP, Berner Kommentar, N. 41 zu Art. 215 ZGB; DESCHENAUX/STEINAUER, Le nouveau droit matrimonial, Bern 1987, S. 465). Wenn die Vorinstanz aber festh�lt, dass der Wert der Liegenschaft mit Sicherheit �ber dem �bernahmepreis lag, so ist damit bewiesen, dass diese teilweise BGE 116 II 225 S. 230eingebrachtes Gut darstellte. Zu ermitteln ist nur noch das Ausmass dieses Anteils. Dem Gesetz ist keine Regel zu entnehmen, wie vorzugehen ist, wenn zwar das Vorliegen, nicht aber der genaue Betrag des eingebrachten Gutes nachgewiesen werden kann. Es liegt ein �hnlicher Sachverhalt vor, wie wenn im Haftpflichtrecht das Vorliegen eines Schadens bewiesen ist, dessen H�he aber nicht genau beziffert werden kann (Art. 42 Abs. 2 OR). Entsprechend erscheint es auch hier richtig, wenn der Sachrichter nach seinem pflichtgem�ssen Ermessen die H�he des entsprechenden Betrages festlegt. Damit soll allerdings nicht die in Art. 215 Abs. 3 aZGB enthaltene Beweisregel aufgeweicht werden. Von einem strengen Beweis darf deshalb nur abgewichen werden, soweit das eingebrachte Gut als solches nachgewiesen ist und der Beweispflichtige das M�glichste getan hat, um auch die H�he nachzuweisen (vgl. BREHM, Berner Kommentar, N. 46 ff. zu Art. 42 OR). Diese Voraussetzungen sind hier aber gegeben, denn das Kantonsgericht h�lt in f�r das Bundesgericht verbindlicher Weise fest, dass sich der damalige Wert der Liegenschaft nicht mehr genau feststellen lasse.
Die Berufung erweist sich somit in diesem Punkt als begr�ndet, und die Vorinstanz wird die H�he des Nettoerbteils des Kl�gers festzustellen haben.
c) Das Kantonsgericht hat dem Ehemann f�r seine Mitarbeit beim Ausbau des Hauses vor der Heirat Fr. 1'500.-- zugesprochen und diese als Beitrag zum Erwerb des Grundst�cks dem eingebrachten Gut zugewiesen. Der Kl�ger scheint geltend machen zu wollen, dass dieser Betrag ungen�gend sei. Seine Kritik beschr�nkt sich aber darauf auszuf�hren, dass Anspr�che aus Arbeitsleistung "zu Hauf" bestanden h�tten. Dies stellt eine unzul�ssige Kritik an der Beweisw�rdigung des Kantonsgerichts dar (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).
Indessen ist seine Kritik zu h�ren und trifft zu, soweit er vorbringt, die Vorinstanz habe bei der Behandlung dieses Betrages die Grunds�tze �ber die g�terrechtlichen Ersatzanschaffungen falsch angewendet. Das Bundesgericht hat in BGE 112 II 385 ff. die Frage, wie Investitionen einer g�terrechtlichen Verm�gensmasse in eine andere zu behandeln seien, einer neuerlichen Pr�fung unterzogen und seine bisherige Rechtsprechung zusammengefasst und best�tigt. Im alten Eherecht steht einer Verm�gensmasse, welche zum Erwerb, zur Verbesserung oder Erhaltung eines Verm�gensgegenstandes einer anderen g�terrechtlichen Masse beigetragen hat, grunds�tzlich nur eine Ersatzforderung im Betrage der BGE 116 II 225 S. 231aufgewendeten Mittel zu (BGE 112 II 386 mit Verweisen). In Abweichung von diesem Grundsatz liegt indessen nicht nur eine nominale Ersatzforderung, sondern eine proportionale Beteiligung mehrerer G�termassen an einem Verm�genswert vor, wenn die Investition einer fremden G�termasse bereits beim Erwerb erfolgt ist und es sich um eine Liegenschaft handelt (BGE 112 II 387).
Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall ohne Zweifel gegeben. Der Betrag von Fr. 1'500.-- wurde dem Eigengut zugestanden, weil der Ehemann vor der Heirat wie seine Schwester am Ausbau des Hauses mitgewirkt und deshalb gegen�ber der Erbschaft eine entsprechende Forderung hatte, die durch die �bernahme der Liegenschaft getilgt wurde. Die Investition des Eigenguts erfolgte somit bereits beim Erwerb des Verm�genswertes zu Alleineigentum, und es handelt sich �berdies um eine Liegenschaft.
Die Berufung erweist sich deshalb auch in diesem Punkt als begr�ndet. Dem Eigengut des Kl�gers ist nicht nur eine nominale Ersatzforderung zuzuerkennen. Dieser Verm�gensmasse steht vielmehr auch ein Teil der Wertsteigerungen zu, die dieser Verm�genswert und die anschliessend durch g�terrechtliche Surrogation an seine Stelle getretene Liegenschaft in W. erfahren haben. Wie gross dieser Teil ist, kann das Bundesgericht nicht errechnen, weil - wie bereits ausgef�hrt - dem vorinstanzlichen Urteil der genaue Wert der Liegenschaft in G. im Zeitpunkt des Erwerbs nicht zu entnehmen ist.
d) Neben den Fr. 1'500.--, die der Kl�ger seiner Schwester bezahlte, �bernahm er als Gegenleistung f�r den Erwerb der Liegenschaft die auf ihr lastenden Schulden. Es fragt sich, welche g�terrechtlichen Wirkungen diesen Vorg�ngen zukommen.
aa) Das Bundesgericht hatte schon mehrfach Gelegenheit, sich dazu zu �ussern, wie sich Kreditk�ufe bei der G�terverbindung auf die Massenzugeh�rigkeit auswirken.
Gem�ss gefestigter Rechtsprechung ist eine Liegenschaft, welche die Ehefrau mit Kredit kauft, f�r die g�terrechtliche Auseinandersetzung wertm�ssig der Errungenschaft des Ehemannes zuzurechnen (BGE 112 II 474 ff.). Das Bundesgericht stellte fest, dass es einen reinen Kreditkauf durch die Ehefrau nach der urspr�nglichen Vorstellung des Gesetzgebers in der G�terverbindung gar nicht geben sollte (BGE 112 II 476). Die g�terrechtliche Zuordnung k�nne deshalb in keinem Fall in einer diesem G�terstand vollst�ndig entsprechenden Weise erfolgen. Eine L�sung m�sse aber von den tragenden Gedanken der G�terverbindung ausgehen, BGE 116 II 225 S. 232und es sei darauf zu achten, dass die Interessen beider Ehegatten gleichm�ssig gewahrt w�rden und nicht ein Ehegatte einseitig privilegiert werde. Eine solche Privilegierung l�ge aber vor, wenn die Ehefrau allein dar�ber befinden k�nnte, ob sie sich �ber den Rahmen ihres Sondergutes oder ihres eingebrachten Gutes hinaus durch blosse Schuldenbegr�ndung verpflichten wollte, um dadurch konjunkturelle Mehrwerte der Errungenschaft zu entziehen (BGE 112 II 477 f.).
Wie die bisher ergangenen Entscheide zeigen, findet eine Zuordnung zur Errungenschaft des Ehemannes aber nicht nur statt, wenn die Liegenschaft ausschliesslich mit Kredit erworben wurde. Vielmehr hat das Bundesgericht regelm�ssig auch Grundst�cke, welche die Ehefrau nur zum einen Teil mit Kredit finanzierte und zum andern Teil unentgeltlich erwarb (BGE 112 II 478 f.) oder mit eingebrachtem Gut finanzierte, wertm�ssig im Umfang der grundpf�ndlichen Belastung der Errungenschaft zugewiesen. Dabei kam es auch nie darauf an, ob die Schulden neu begr�ndet oder bestehende Verpflichtungen �bernommen wurden (vgl. den Sachverhalt in BGE 112 II 474 ff.).
Was f�r den vollst�ndigen oder teilweisen Kreditkauf durch die Frau gilt, muss f�r den gleichen Tatbestand auch beim Mann massgebend sein. Das Bundesgericht hat die g�terrechtliche Zuordnung des von der Frau mit Kredit erworbenen Verm�genswerts zur Errungenschaft gerade damit begr�ndet, dass eine Gleichbehandlung beider Ehegatten n�tig sei und die Zuordnung zur Errungenschaft bei entsprechendem Erwerb durch den Ehemann ausser Zweifel stehe (BGE 112 II 478 E. 3c). Im vorliegenden Fall kann auch der Umstand, dass die Ehegatten nicht der G�terverbindung, sondern der altrechtlichen G�tergemeinschaft unterstehen, an der g�terrechtlichen Zuordnung nichts �ndern. Wird die G�tergemeinschaft durch Scheidung aufgehoben, so wird das Gesamtgut in gleicher Weise vom eingebrachten Gut geschieden wie in der G�terverbindung die Errungenschaft.
bb) Der Berufungskl�ger vermag auch daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, dass unter neuem Recht bei einer teils schenkungsweise oder von Todes wegen und teils unter �bernahme von Schulden erworbenen Liegenschaft nach der Vorstellung des Reformgesetzgebers regelm�ssig nicht mehr auf einen entgeltlichen Erwerb im Umfang der Hypotheken zu schliessen ist (Protokolle der Kommission des Nationalrates, insbes. S. 1005 ff.; siehe auch: HAUSHEER/GEISER, G�terrechtliche Sonderprobleme, in: Hausheer BGE 116 II 225 S. 233(Hrsg.), Vom alten zum neuen Eherecht, Bern 1986, S. 91 f.; DESCHENAUX/STEINAUER, Le nouveau droit matrimonial, Bern 1987, S. 258, Anm. 97, mit Hinweisen). Diese Betrachtungsweise, zu der hier nicht Stellung zu nehmen ist, kann jedenfalls nicht auf das alte Recht �bertragen werden, weil es in diesem dem Umstand Rechnung zu tragen gilt, dass die Beteiligung einer g�terrechtlichen Masse an Mehrwerten im Unterschied zum neuen Recht dann nicht m�glich ist, wenn die Investition erst nach dem Erwerb des Verm�genswerts erfolgt (BGE 112 II 387 E. 5a mit Hinweis). Wiese man die Hypothek im alten Recht dem Eigengut zu, weil das Grundst�ck teilweise unentgeltlich erworben wurde, so k�nnten Amortisationszahlungen aus der Errungenschaft - ein h�ufiger Vorgang - nur zu Ersatzforderungen zum Nominalwert f�hren, und die Errungenschaft bliebe trotz ihres wesentlichen Beitrags ohne jeden Anteil am Mehrwert.
cc) Die von PIOTET an der Rechtsprechung zum alten Recht ge�bte Kritik sodann bezieht sich in erster Linie darauf, dass das Bundesgericht das von der Frau erworbene Grundst�ck im Rahmen der Grundpfandschulden der Errungenschaft des Mannes zuweist, um die Ehegatten gleich zu behandeln. Die G�terverbindung zeichne sich aber durch eine Ungleichbehandlung der Ehegatten aus, so dass die Gleichbehandlung kein Argument darstellen k�nne (PIOTET, JdT 1987 I, S. 606 f.). Diese Kritik ist f�r den vorliegenden Fall ohne Bedeutung, da es sich um den Erwerb eines Grundst�ckes durch den Ehemann und nicht durch die Ehefrau handelt.
dd) Der Kl�ger macht des weitern geltend, die Hypothek k�nne nicht vollst�ndig der Errungenschaft zugerechnet werden, weil sie bereits im Zeitpunkt des Erbgangs bestanden habe und somit im Rahmen seines Erbteils ein Drittel als Nachlassschuld auf ihn �bergegangen sei. Eine �bernahme von Schulden als Gegenleistung f�r den Erwerb des Alleineigentums am Grundst�ck liege somit nur f�r die restlichen zwei Drittel vor, d.h. f�r die auf seine Schwestern entfallenden Teile. Dieser Betrachtungsweise kann mit der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht gefolgt werden. Eine Unterscheidung zwischen jenem Teil der Schuld, der dem Erben nach seiner Erbquote zuf�llt, und jenem, den er sich im Teilungsvertrag zu �bernehmen verpflichtet, ist schon deshalb nicht angebracht, weil alle Erben f�r s�mtliche Erbschaftsschulden solidarisch haften (Art. 603 Abs. 1 ZGB). Diese Haftung besteht sogar nach der Teilung weiter (Art. 639 BGE 116 II 225 S. 234ZGB). Das Bundesgericht weist im Rahmen des Zivilgesetzbuches von 1907 eine in einer Erbteilung erworbene Liegenschaft im Umfang der �bernommenen Hypotheken der Errungenschaft zu, weil es sich insoweit beim Erbgang nicht um einen unentgeltlichen Erwerb handelt. Das trifft aber nicht nur f�r neu begr�ndete oder die eigene Erbquote �bersteigende bestehende, sondern f�r alle Schulden zu, die auf dem in der Erbteilung �bernommenen Verm�genswert lasten.
ee) Soweit der Kl�ger die Zuweisung des Grundst�cks im Umfang der grundpf�ndlich gesicherten Schulden zur Errungenschaft kritisiert, erweist sich die Berufung somit als unbegr�ndet.
e) Wie dargelegt (vorn E. 3b), ist davon auszugehen, dass der Wert der Liegenschaft im Zeitpunkt der �bernahme den Betrag �berstieg, den sich der Kl�ger in der Erbteilung anrechnen lassen musste, und dass diese Wertdifferenz im Rahmen des kl�gerischen Erbteils (= 1/3) seinem eingebrachten Gut zuzurechnen ist. Die verbleibenden 2/3 der Wertdifferenz bilden den Nettowert der Erbteile, die den Schwestern des Kl�gers zustanden. Diese haben ihm ihre Anteile an der Liegenschaft unter dem Verkehrswert �berlassen. Darin sieht der Kl�ger eine gemischte Schenkung. Auch im Umfang dieser unentgeltlichen Zuwendung stelle die Liegenschaft aber sein eingebrachtes Gut dar.
aa) Damit eine gemischte Schenkung vorliegt, gen�gt es nicht, dass der wirkliche Wert des Gegenstandes den Wert der Gegenleistung �bersteigt. Die Parteien m�ssen sich vielmehr dieser Wertdifferenz bewusst gewesen sein. Der Ver�usserer muss mit dem Willen gehandelt haben, dem Erwerber eine unentgeltliche Zuwendung zu machen (BGE 98 II 358 f.; TERCIER, La partie sp�ciale du CO, Z�rich 1988, S. 114, Rz. 887; CAVIN, Kauf, Tausch und Schenkung, in: SPR Bd. VII/1, S. 186 f.). Die Vereinbarung eines g�nstigen Preises wegen besonderer Beziehungen zwischen den Vertragsparteien macht den Verkauf noch nicht zu einer Schenkung, auch nicht teilweise (BGE 102 II 250 mit Hinweisen). Fehlt es am Schenkungswillen, so liegt ein Verkauf zu einem Freundschaftspreis vor, und der Verm�genswert stellt Errungenschaft dar, sofern nicht eine Ersatzanschaffung f�r eine andere Verm�gensmasse nachgewiesen ist (B�HLER/SP�HLER, Berner Kommentar, N. 15 zu Art. 154 ZGB). Das Kantonsgericht hat in Anwendung dieser Grunds�tze das Vorliegen einer gemischten Schenkung abgelehnt, weil anzunehmen sei, "dass nach dem Willen aller Vertragsparteien der Kl�ger nicht im Sinne einer Schenkung beg�nstigt werden BGE 116 II 225 S. 235sollte". Das Kantonsgericht hat somit den Schenkungswillen als nicht bewiesen erachtet.
f) Zusammenfassend ergibt sich, dass das Kantonsgericht somit zu bestimmen haben wird, welchen Wert die Liegenschaft in G. im Zeitpunkt der Erbteilung hatte. Sodann ist der Nettoerbteil des Kl�gers zu berechnen. Das Verh�ltnis zwischen dem Nettoerbteil, erh�ht um Fr. 1'500.--, und dem gesamten Wert der Liegenschaft im Zeitpunkt der Erbteilung ergibt den Bruchteil, zu dem sie dem eingebrachten Gut des Mannes zuzurechnen ist.
Da aus dem Verkaufserl�s des Grundst�ckes in G. die Liegenschaft mit Metzgerei und Hotel in W. gekauft wurde, liegt eine Ersatzanschaffung vor. Dieser Verm�genswert stellt somit ebenfalls teilweise eingebrachtes Gut des Mannes dar. Sein Verkaufserl�s ist entsprechend proportional zwischen dem Eigengut und der Errungenschaft aufzuteilen. Ob f�r den Erwerb dieses Verm�genswerts auch noch weitere Mittel verwendet wurden, ist dem kantonsgerichtlichen Urteil nicht zu entnehmen. Um den Anteil der g�terrechtlichen Massen an der Liegenschaft mit Gewerbe bestimmen zu k�nnen, wird die Vorinstanz auch diese Frage zu kl�ren haben.
5. Das Kantonsgericht hat der Beklagten f�r ihre g�terrechtliche Forderung einen Verzugszins zu 5% vom Zeitpunkt der Rechtskraft des Urteils im Scheidungspunkt an zugesprochen. Der Kl�ger sieht auch darin eine Verletzung von Bundesrecht. Der g�terrechtliche Anspruch werde erst mit Rechtskraft des Urteils �ber die g�terrechtliche Auseinandersetzung f�llig. Vor der F�lligkeit k�nne aber kein Verzug eintreten. �berdies gen�ge auch diese nicht; es bed�rfe vielmehr zus�tzlich der Mahnung.
a) Die Ausf�hrungen des Kl�gers lassen vermuten, dass er - wie wohl auch das Kantonsgericht - mit Bezug auf die Zinspflicht von einer Vorschlagsforderung nach Art. 214 aZGB ausgegangen ist.
Bez�glich der Ersatzforderungen h�lt LEMP fest, dass sich die Pflicht zur Zahlung von Verzugszinsen nach dem Obligationenrecht richtet (LEMP, N. 41 zu Art. 209, mit Verweis auf ZGBR 11, S. 175; KNAPP, Le r�gime matrimonial de l'union des biens, Neuch�tel 1956, S. 225, Nr. 704, S. 227, Nr. 713). Demgegen�ber finden sich keine �usserungen �ber die Verzinsung der Vorschlagsforderung nach Aufl�sung der G�terverbindung. Ausser Zweifel steht allerdings, dass sie mit Aufl�sung des G�terstandes entsteht (LEMP, N. 6 zu Art. 214 ZGB). Das Eherecht von 1907 BGE 116 II 225 S. 236enth�lt nur mit Bezug auf die Ersatzforderungen (Art. 209 aZGB), nicht aber f�r die Vorschlagsbeteiligung eine Bestimmung, die die F�lligkeit regelt.
Gem�ss Art. 75 OR, welcher nach Art. 7 ZGB auch auf andere zivilrechtliche Verh�ltnisse Anwendung findet, wird eine Forderung sofort f�llig, soweit weder durch Vertrag noch durch die Natur des Rechtsverh�ltnisses etwas anderes bestimmt ist. Inwiefern die besondere Natur des Rechtsverh�ltnisses bei der Vorschlagsforderung gegen eine sofortige F�lligkeit sprechen sollte, ist nicht ersichtlich. Der Umstand, dass vor Abschluss der g�terrechtlichen Auseinandersetzung unter Umst�nden der genaue Betrag der Beteiligungsforderung nicht bekannt ist, vermag die F�lligkeit nicht zu hindern. Nicht erforderlich ist insbesondere eine gerichtliche Feststellung. Warum beim Vorschlagsanteil etwas anderes gelten soll als bei gew�hnlichen Schulden, ist nicht zu sehen (vgl. B�HLER/SP�HLER, N. 63 zu Art. 154 ZGB).
Zu Recht macht der Kl�ger geltend, dass der Verzugszins nicht schon mit der F�lligkeit, sondern erst mit dem Verzug geschuldet ist (Art. 104 OR). Er �bersieht aber, dass die Anspr�che aus G�terrecht im Scheidungsprozess geltend gemacht werden. Die Erhebung einer Leistungsklage gen�gt als Mahnung (VON TUHR/ESCHER, S. 137). Dem Urteil des Kantonsgerichts ist zu entnehmen, dass die Beklagte in ihrer kantonalen Anschlussberufung ihre Forderung genau beziffert hat (VON TUHR/ESCHER, S. 136, Anm. 13). Damit sind alle f�r den Verzug notwendigen Voraussetzungen gegeben, und es ist grunds�tzlich Verzugszins geschuldet.
b) Nun trifft es zwar zu, dass nach Art. 154 aZGB trotz des Ehevertrages die Ausscheidung des Verm�gens der Ehegatten nach G�terverbindungsrecht vorzunehmen ist. Wie das Bundesgericht in BGE 113 II 226 aber festgehalten hat, ist Absatz 2 dieser Gesetzesbestimmung in der Fassung von 1907 nicht nur zu entnehmen, dass der Vorschlag nach dem vertraglich vereinbarten Schl�ssel unter den Ehegatten aufzuteilen ist, sondern dass sich auch der Teilungsmodus nach dem vertraglichen G�terstand richtet. Mit der Aufl�sung der Ehe leben wohl die Eigeng�ter beider Ehegatten wieder auf; am restlichen Verm�gen dauert aber das Gesamthandsverh�ltnis bis zur Auseinandersetzung an (LEMP, Vorbemerkungen zum dritten Abschnitt, N. 17). Die Teilung hat in analoger Anwendung der erbrechtlichen Teilungsregeln (Art. 610 ff. ZGB) zu geschehen (LEMP, N. 54 zu Art. 189 ZGB), selbst wenn der G�terstand nur intern gilt (BGE 113 II 227). Dies BGE 116 II 225 S. 237bedeutet, dass allf�llige Ertr�ge des Gemeinschaftsverm�gens, die vor dem Abschluss der Teilung anfallen, noch in die Teilung einzubeziehen sind.
c) Werden die Ertr�ge des Gesamtgutes bis zum Abschluss der Teilung mitber�cksichtigt, k�nnen in einem Teilungsprozess insofern Schwierigkeiten entstehen, als Vorg�nge ber�cksichtigt werden m�ssten, die sich erst nach dem Urteil, aber noch vor Rechtskraft ereignen. Dem k�nnen aber Bestimmungen des Prozessrechts wie das Novenverbot entgegenstehen. Es ist deshalb anerkannt, dass sich die Ehegatten auf einen fr�heren Stichtag einigen k�nnen (B�HLER/SP�HLER, N. 66 zu Art. 154 ZGB). Dies hat zur Folge, dass demjenigen Ehegatten, der an den Werten des ehelichen Verm�gens nicht unmittelbar berechtigt ist, der sp�tere Ertrag entgeht. Ein Ausgleich wird regelm�ssig dadurch m�glich sein, dass der Ehegatte, der �ber die Verm�genswerte verf�gt, vom Stichtag an die Forderung des andern zu verzinsen hat. Ein Verzicht auf den Ertrag bis zum Abschluss der Auseinandersetzung ohne Vereinbarung einer Zinspflicht darf insbesondere dann nicht leichthin angenommen werden, wenn die Einigung auf einen fr�heren Stichtag f�r die Abrechnung vor erster Instanz erfolgt ist, der Prozess �ber die Auseinandersetzung aber noch lange Zeit weiterdauert.
Das Kantonsgericht ging bei der g�terrechtlichen Auseinandersetzung davon aus, dass die Parteien sich dahin geeinigt haben, dass der 30. Juni 1987 als Stichtag massgeblich sein soll. Es ber�cksichtigte deshalb den nach diesem Datum angefallenen Verm�gensertrag nicht mehr. In Anbetracht des relativ langen, sogar �ber die Rechtskraft im Scheidungspunkt hinausgehenden Verfahrens erscheint es als richtig, den darin liegenden Verzicht der Beklagten auf den sp�ter anfallenden Verm�gensertrag insofern in Grenzen zu halten, als daf�r eine Verzinsung der g�terrechtlichen Forderung wenigstens vom Zeitpunkt der Rechtskraft des Urteils im Scheidungspunkt an vorgesehen wird. Es handelt sich dabei freilich nicht um einen Verzugszins, sondern um eine Entsch�digung daf�r, dass der eine Ehegatte nicht mehr am Ertrag des Gesamtgutes teilhat. Ob diese Entsch�digung �ber oder unter dem tats�chlichen Verm�gensertrag liegt, kann bei dieser auf Praktikabilit�t ausgerichteten Betrachtungsweise entgegen der Ansicht des Kl�gers keine Rolle spielen.
Soweit der Kl�ger die im vorinstanzlichen Urteil vorgesehene Zinspflicht r�gt, erweist sich die Berufung als unbegr�ndet.

References: BGE 
 Art. 10
 Art. 154
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 Art. 215
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 Art. 42
 BGE 
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 Art. 214
 Art. 209
 Art. 214
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 Art. 75
 Art. 7
 Art. 154
 Art. 154
 BGE 
 Art. 189
 BGE 
 Art. 154