Source: http://vdze.de/satzung.html
Timestamp: 2018-02-22 22:19:02+00:00

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VDZE | Verband Deutscher Zertifizierter Endodontologen - Satzung
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Der Verein führt den Namen „Verband deutscher zertifizierter Endodontologen Vereinigung von Zahnärzten mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Endodontologie“. Es ist ein rechtsfähiger Verein der seinen Sitz in Wiesbaden hat. Der Verein ist beim Amtsgericht Wiesbaden im Vereinsregister eingetragen.
Der „VDZE e.V.“ hat den Zweck wissenschaftliche und praktische Veranstaltungen auf nationaler und internationaler Ebene durchzuführen sowie den Austausch von Informationen auf dem Gebiet der Endodontie und verwandter Fachgebiete zu fördern. Ferner soll die zahnärztliche Aus- und Fortbildung auf dem Gebiet der Endodontie gefördert werden. Der VDZE hat die Aufgabe der Förderung der Zusammenarbeit mit In- und Ausländischen fachwissenschaftlichen Vereinigungen, Arbeitsgemeinschaften und Gesellschaften etc. , sowie die Unterstützung seiner Mitglieder in allen berufsrechtlichen und berufständischen Fragen. Der Satzungszweck wird insbesondere mit dem Ziel verwirklicht, den Wissensstand der Endodontie und damit vor allem die Methoden der endodontischen Behandlung zum Nutzen der Allgemeinheit zu verbessern und zu fördern:
Durch Veranstaltung von wissenschaftlichen Fachtagungen in Form von Kongressen, Seminaren, Kursen und zwar auch solchen, die Zahnärzten, welche nicht Mitglieder der Vereinigung sind, ebenfalls offen stehen;
Durch Einladung ausländischer Fachkräfte zur gegenseitigen Vermittlung von Fachwissen und durch Reisen von Vereinsmitgliedern ins Ausland;
Durch Weitergabe und Information von Erkenntnissen und Möglichkeiten der zeitgemäßen Endodontie, auch an nicht fachspezialisierte Mediziner und Patienten.
Der Verein verfolgt ausschließlich und mittelbar gemeinnützige und wissenschaftliche Zwecke. Er strebt keinen Gewinn an und darf andere als die in §2 genannten Zwecke nicht verfolgen. Etwa anfallende Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Den Vorstandsmitgliedern, den Rechnungsprüfern sowie sämtlichen weiteren Mitgliedern werden neben einer Auslagen-Erstattung keine Vergütungen gezahlt. Der Verein darf keine Person durch Übertragen von Aufgaben, die dem Zweck der Vereinigung fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
Ordentliches Mitglied kann jeder approbierte Zahnarzt werden, sofern die Approbation in seinem Heimatland der deutschen Approbation entspricht, der sich einen Stand von Kenntnissen und Fertigkeiten, entsprechend der von der APW/DGZ beschriebenen Fortbildungscurricula Endodontie angeeignet hat und diese Ausbildung mit der Zertifizierung abgeschlossen hat oder
eine abgeschlossene Ausbildung zum Endodontiespezialisten der DGZ oder DGET hat oder
aktives Mitglied in der European Society of Endodontology ist oder der aktives Mitglied der American Association of Endodontists ist oder
Mitglied können diejenigen Zahnärzte werden, die über eine Landeszahnärztekammer eine curriculäre Ausbildung zum Zahnarzt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Endodontie abgeschlossen haben und zertifiziert sind, und dem Vorstand fünf entsprechend den Anforderungen, dokumentierte Fälle eingereicht haben. Über die Aufnahme des Antragsstellers als Mitglied entscheidet der Vorstand bei seiner nächsten, dem Einreichen folgenden Vorstandssitzung, oder
Zahnärzte, die eine nationale oder internationale Ausbildung zum Spezialisten für Endodontologie absolviert haben. Diese müssen ihren Abschlußnachweis, das Ausbildungsprogramm mit Inhalten und Ausbildungszeiten sowie fünf weitere, entsprechend den Anforderungen, dokumentierte Fälle eingereicht haben. Über die Aufnahme des Antragsstellers als Mitglied entscheidet der Vorstand bei seiner nächsten, dem Einreichen folgenden Vorstandssitzung.
Mitglied kann auch werden, wer einen Master im Bereich der Endodontie über eine Universität erlangt hat.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, in regelmäßigem Abstand (alle zwei bis drei Jahre) einen aktiven Beitrag zu einer wissenschaftlichen Veranstaltung der Vereinigung zu leisten. Ferner ist es verpflichtet, dass es im Zeitraum von zwei Jahren an wenigstens einer wissenschaftlichen Veranstaltung der Vereinigung teilnimmt.
Persönlichkeiten des In - und Auslandes, die sich besonderer Verdienste um die „VDZE“ erworben haben, können zu außerordentlichen Mitgliedern ernannt werden. Dies bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln der bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder. Außerordentliche Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung nur beratende Stimme ohne Stimmrecht.
Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt auf schriftlichen Aufnahmeantrag. Über den Antrag entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen.
Die Entscheidung bedarf keiner Begründung und wird dem Antragsteller schriftlich bekannt gegeben.
Persönlichkeiten des In- und Auslandes, die sich um den VDZE verdient gemacht haben, können auf Beschluss der ordentlichen Mitgliederversammlung mit zwei Drittel Mehrheit der anwesenden Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Über die Ernennung wird eine Urkunde ausgefertigt. Diese Mitglieder besitzen Stimmrecht wie reguläre Mitglieder.
Der VDZE erhebt einen Jahresbeitrag der bis zum 15.März des Kalenderjahres fällig ist und dessen Höhe vom Vorstand für das folgende Jahr festgesetzt wird.
Der Vorstand kann auf Antrag Ermäßigung oder Befreiung von der Beitragszahlung gewähren. Ehrenmitglieder, außerordentliche Mitglieder und Mitglieder im Ruhestand sind vom Beitrag befreit.
§7 Austritt und Ausschluss
Die Mitgliedschaft erlischt auf Antrag, durch Ausschluss oder durch Tod.
Der Antrag hat schriftlich an den Vorsandsvorsitzenden (Präsidenten) zu erfolgen. Der Austritt wird zum Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam.
Die Mitgliedschaft erlischt mit sofortiger Wirkung bei Verlust der Approbation und der bürgerlichen Ehrenrechte. Bei bekannt werden von Gründen, die eine Aufnahme verhindert hätten insbesondere bei einem Verhalten, welches das Ansehen des „VDZE“ schädigt, kann der Vorstand den Ausschluss aussprechen. Gegen den Ausschluss ist ein Einspruch auf der ordentlichen Mitgliederversammlung zulässig. Der Ausschluss bleibt wirksam, wenn er von zwei Dritteln der auf der ordentlichen Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder in geheimer Wahl bestätigt wird. Beim Ausscheiden werden keine Mitgliedsbeiträge zurückgezahlt, es besteht auch kein Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Mitglieder, die länger als ein Jahr trotz schriftlicher Mahnung ihren Beitrag nicht entrichtet haben oder Ihren Verpflichtungen nach §4 dieser Satzung nicht nachkommen, können durch die Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden.
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Past-Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Generalsekretär, dem Schatzmeister und drei Beisitzern.
Der Präsident und der Vizepräsident sind Vorstand im Sinne des §26 BGB. Jedes Mitglied des Vorstandes ist einzeln zur Vertretung des Vereines berechtigt.
Die Vorstandsposition des Past-Präsidenten übernimmt der ausscheidende Präsident direkt nach Beendigung seiner Amtszeit als Präsident. Die Amtsperiode dauert 3 Jahre und endet spätestens mit der Amtszeit des amtierenden Präsidenten. Im Falle einer Wiederwahl des amtierenden Präsidenten, kann sich durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes, die Amtszeit des Past-Präsidenten ebenfalls um eine Amtsperiode von 3 Jahren verlängern. Nimmt der Past-Präsident das Amt nicht an oder scheidet vorzeitig aus, bleibt die Position unbesetzt.
Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt. Seine Neuwahl findet alle drei Jahre bei der ordentlichen Mitgliederversammlung statt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl für die verbliebene Amtsperiode.
Die Wahl von Vorstandsmitgliedern erfolgt in geheimer Wahl, wenn mehrere Wahlvorschläge vorliegen oder auf Antrag eines der anwesenden Mitglieder der Vereinigung.
Im andern Fall kann durch Akklamation abgestimmt werden. Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.
Die Vorstandssitzungen werden vom Präsidenten oder auf Antrag von wenigstens drei Mitgliedern des Vorstandes durch den Präsidenten einberufen. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von wenigstens vier Vorstandsmitgliedern beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit innerhalb des Vorstandes entscheidet der Präsident.
Der Vizepräsident übernimmt die Aufgabe des Präsidenten im Falle dessen Verhinderung.
Dem Schatzmeister obliegt die Beitragseinziehung. Er legt der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Haushaltsplan und die Ergebnisrechnung vor.
Einmal jährlich beruft der Präsident eine ordentliche Mitgliederversammlung ein. Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich mit einer Frist von mindestens vier Wochen.
Die ordnungsgemäß einberufene ordentliche Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
Der Beschlussfassung durch die ordentliche Mitgliederversammlung sind vorbehalten:
Behandlung von Anträgen, die mindestens drei Wochen vor der Hauptversammlung schriftlich beim Präsidenten eingereicht sein müssen
Ernennung außerordentlicher Mitglieder nach §4 und Ausschluss von Mitgliedern gemäß § 7
Ernennung von Ehrenmitgliedern gemäß § 5
Satzungsänderungen. Sie können nur mit dreiviertel Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn mindestens ein Fünftel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verfügt oder, wenn der Vorstand es im Interesse des Vereins für nötig erachtet. Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat schriftlich mit einer Frist von vier Wochen zu erfolgen.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen werden mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit durch die Satzung nichts anderes bestimmt ist.
In jeder Mitgliederversammlung wird Beschlussprotokoll geführt, das vom Leiter der Versammlung und dem Generalsekretär oder einem anderen Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.
Die Auflösung des VDZE kann nur auf einer ordentlichen oder einer hierzu eigens einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer dreiviertel Mehrheit beschlossen werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an das Deutsche Rote Kreuz, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
Das Berichtsjahr reicht von ordentlicher Mitgliederversammlung zu ordentlicher Mitgliederversammlung im Folgejahr

References: §2

§7
 §4
 §26
 §4
 § 7
 § 5