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Timestamp: 2019-10-21 21:49:25+00:00

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SFH-0664-03 Dr. Lederbauer gab am 28.07.2005 seine Überlegungen und Vorschläge einem Bieterkonsortium bekannt.
Die Kernaussagen lauteten: Es ist eine Gesamtoptimierung (GO) und ein gesamtes Alternativprojekt ( GA ) notwendig.
Situationsanalyse und kritische Anmerkungen zum Projekt PPP A5 – S1
2. Information über den Bieter
4. Bedeutung des Projektes „ Begrüntes Schutzsystem ECOOOWALL
5. Bedeutung des Projektes „ ECOOO – ROUTE „
6. Vorteile von ECOOOWALL
7. Vorteile von ECOOO - ROUTE
8. Kritische Analyse der Ausschreibungsunterlagen
8.1. Sorgfältig durchdachtes Konzept
8.2. Gezielte und konsequente Verschiebung fast unwägbarer Risiken auf den
Bieter bzw Konzessionär
8.3. Geringer Umfang des PPP Projektes
8.4. Auflistung der wesentlichen Kritikpunkte am vorliegenden Einreichprojekt
8.5. Massive Einsprüche der Bürgerinitiativen
8.6. Genehmigungsfähigkeit des vorliegenden Projekts
8.7. Der restliche „ Regionen Ring um Wien „
8.8. Bonität der ASFINAG
9. Mögliche Entscheidung der ASFINAG im Zuge des Verhandlungsverfahrens
10. Gesamtoptimierung ( GOP ) – Gesamtes alternatives Projekt ( GAP )
11. Beurteilung der bisherigen Tätigkeit der ASFINAG
11.1. Lärmschutz in Österreich
11.2 Innovationsbereitschaft der ASFINAG
11.3. Bürgerbeteiligung durch ASFINAG
11.4. Nichtberücksichtigung von innovativen Lösungen durch die ASFINAG
11.5. Vergleich mit der SO Umfahrung von Wien
11.6. Lärmschutzwände Knoten Vösendorf
11.7. Lärmschutzdämme Knoten Vösendorf
11.8. Mein Vorschlag 1999: Schaffung eines „ Ökokonsortiums „
11.9. Innovationen der ÖSAG ( Tochter der ASFINAG ) laut DI. Schedl
11.10. Generelle Vorbehalte gegen Begrünte Lärmschutzsysteme
11.11. Vorbehalte der ASFINAG gegen ECOWALL
11.12. Erfahrungsberichte über ECOOOWALL Testprojekte
12. Einwendungen der Bürgerinitiativen
13. Vergleich mit Projekt A1 Spielberg, Red Bull, Steiermark
14. Absehbarer „ Crash „ – Konsequenzen
15. Das Crash Szenario im Detail – Keine Genehmigungsfähigkeit des Projektes
15.1. Stop des Vergabeverfahrens
15.2. Extrem hoher politischer Entscheidungsdruck
15.3. Jolly Joker im Falle des Crash
15.4. Demonstrationsstrecke ECOOOWALL und ECOOO – ROUTE
15.5. Entwicklung einer entsprechenden Verhandlungsstrategie
15.6. Die Bedeutung des Bundesvergabegesetzes in dieser Situation
15.7. Mögliche Strategieänderung der ASFINAG - Stop des PPP Projektes
15.8. Präsentation des „ Jolly Joker „: GOP und GAP durch den Bieter auf der
Basis des PPP Konzepts
15.9. Möglichkeit einer weiteren Verhandlungsalternative
16. Vorschlag für die weitere Vorgangsweise bis 8.9.2005
16.1. Besprechungen
16.2. Strategische Preisbildung mit ECOOOWALL und ECOOO - ROUTE
17. Bedeutung der Absicherung des Know Hows für die weitere Vorgangsweise
18. Kooperation im Bereich ECOOOWALL Produktion, Montage und Betreuung
19. Meine Einschätzung der Position des Bieters im Falle einer exklusiven Kooperation
Zunächst ersuche ich um strenge Vertraulichkeit. Im folgenden wird der Ansprechpartner als „ Bieter „ bezeichnet.
Ich kann nicht beurteilen, wie weit der Bieter die vorliegenden ( konstruktiv ) kritischen Anmerkungen und die damit verbundenen strategischen Betrachtungen mit Interesse aufnehmen wird. Ich gehe aber – nicht zuletzt aufgrund der ersten Gespräche mit dem Bieter - davon aus, dass diese kritischen Anmerkungen als Schlüssel für die Ausarbeitung eines chancenreichen Angebots und zumindest eines Alternativangebots mit einem wesentlich höheren Gewinnpotential darstellen.
Mir ist bewusst, dass zum aktuellen Stand eine harte Kritik am Amtsprojekt unpassend, ja kontraproduktiv wäre.
Auf der anderen Seite erscheint mir die rechtzeitige kritische Auseinandersetzung mit dem Amtsprojekt dringend erforderlich. Dies ermöglicht die rechtzeitige Analyse der Schwachpunkte und die rechtzeitige Konzeption von ökonomisch und ökologisch optimalen Alternativen.
Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit Innovationsprozessen bei Verkehrsprojekten in Österreich gehe ich davon aus, dass die vorliegende Situationsanalyse und die kritischen Anmerkungen eine wichtige Basis für die Einschätzung des oa Projektes und für die Entwicklung von Strategien darstellen.
Ich verwende dabei eine klare Sprache, um auf die besonders kritischen Punkte aufmerksam zu machen. In den anderen Papieren wird selbstverständlich eine nüchterne Ausdrucksweise gewählt.
Ich habe bewusst eine umfangreiche Darstellung gewählt, um das nötige Verständnis beim Bieter zu erleichtern.
Diese kritischen Anmerkungen sollen weiters dazu beitragen, einen besonders offenen und uneingeschränkten Dialog zwischen dem Bieter und mir rechtzeitig zu stimulieren.
Ich vermeide es aus Platzgründen, hier Näheres über das Projekt ECOOOWALL zu beschreiben. Details sind den bereits bekannten bzw diskutierten Dokumenten zu entnehmen.
Eine gesonderte Dokumentation über ECOOOWALL wird dem Bieter kurzfristig übergeben.
Ich habe die aktuellen Darstellungen des Bieters über PPP Projekte im Internet studiert. Eine weitere Basis für die vorliegenden Papiere sind die bisherigen Gespräche mit führenden Vertretern des Bieters.
Aus meiner Sicht passen die vorliegenden Überlegungen und Vorschläge gut in die präsentierte BOT Strategie des Bieters.
Ich habe erstmals Näheres über den Bieter und seine internationalen Aktivitäten in einer deutschen Fernsehsendung Kenntnis erhalten und bin sehr beeindruckt. Aus diesem Grund
bin ich an einer strategischen Kooperation mit dem Bieter sehr interessiert und zu entsprechenden Vereinbarungen bereit. Solche Vereinbarungen können taktische, operative oder strategische Dimensionen betreffen.
Nähere Vorschläge habe ich im Papier
„ Kooperationsvorschlag „ EC 110046 vom 27.7.2005 unterbreitet.
Ich erkläre mein Interesse für und meine Bereitschaft zu einer exklusiven Kooperation mit dem Bieter.
4. Bedeutung des Projektes „ Begrüntes Schutzsystem ECOOOWALL „
Das von mir konzipierte und entwickelte Projekt ECOOOWALL wird in folgenden Varianten zum Einsatz kommen:
ECOOOWALL SLIM
ECOOOWALL SLOPE
ECOOOWALL UMBRELLA
ECOOOWALL ROOF
ECOOOWALL GREEN TUNNEL
ECOOOWALLL stellt eine völlig neue Dimension für ökologisch und ökonomisch optimale Verkehrswege im Vergleich zu konventionellen Lösungen dar.
Dies betrifft insbesondere die Kapazität der Verkehrswege, die niedrigen Herstellungskosten, den Schutz vor Lärm und Feinstaub, den ästhetischen Eindruck, die große Dauerhaftigkeit und niedrige Erhaltungskosten..
Mit ECOOOWALL wird die Akzeptanz der von bestehenden bzw neuen Verkehrswege durch die betroffene Bevölkerung wesentlich erhöht.
ECOOOWALL bietet weiters eine ideale Möglichkeit einer strategischen Kooperation zwischen einem Entwicklungsteam und einem bedeutenden europäischen Baukonzern.
5.Bedeutung des Projektes ECOOO – ROUTE
Ich verwende diese Bezeichnung für einen Verkehrsweg mit hoher Kapazität und
„ gleichzeitig „ optimalen Lärmschutz. Die möglichen zukünftigen Entwicklungen sollten auf der Basis einer Rückschau ( Anstieg des Verkehrs und Explosion der damit verbunden Probleme ) auf die letzten dreißig Jahre und einer internationalen Betrachtung abgeschätzt werden.
Das Ergebnis ist für mich eindeutig:
Die Verkehrswege der Zukunft müssen über eine hohe Kapazität „ und „ optimale Schutzvorrichtungen gegen Emissionen verfügen. Es erscheint mir äußerst problematisch, dass durch die Errichtung von Tunneln aus Stahlbeton mit einem bestimmten Querschnitt die Kapazität limitiert ist und eine Erweiterung unmöglich ist.
Wesentlich besserer Lärmschutz
Wesentlich bessere Ästhetik
Hohe Akzeptanz in der Bevölkerung für „ Begrünte Lärmschutzanlagen „
CO2 Assimilation durch Millionen Pflanzenblätter
Feinstaubbindung durch Millionen Pflanzenblätter
Möglichkeit der ( späteren ) Absaugung und ggf Reinigung der Abluft
Einfache Möglichkeit der Installation von Wasserleitungen zur Bewässerung, Reinigung der Fahrbahnen und für den Brandschutz
Höhere Verkehrskapazität mit geringen Mehrkosten
Wesentlich bessere Fluchtmöglichkeiten im Vergleich zu Tunneln
Wesentlich geringere Betriebskosten im Vergleich zu Tunneln
Wesentlich höhere Sicherheit im Vergleich zu Tunnel
Im folgenden wird von mir eine erste kritische Analyse der Ausschreibungsunterlagen vorgenommen. Daraus ergeben sich aus meiner Sicht mehrere Varianten für die zukünftige Entwicklung bzw für die zu treffenden Entscheidungen
Die Ausschreibungsunterlagen sind zweifellos sehr sorgfältig erstellt worden.
Aus meiner Sicht wurden viel zu wenig Wege aufgezeigt, in welcher Weise das Know How der Bieter im Ausschreibungsverfahren in das Projekt integriert werden kann. Dies betrifft insbesondere technisch – wirtschaftliche Alternativen „ außerhalb „ des von der ASFING definierten Kernbereichs.
Es fällt zunächst auf, dass die ASFINAG in detaillierten Ausschreibungsbedingungen schwer abschätzbaren Risiken in einem großen Umfang auf den Bieter übergewälzt werden.
Die definierte Schattenmaut stellt für den Bieter ein sehr großes Risiko dar. Diese nur schwer abschätzbaren Risiken können rasch durch Sensitivitätsanalysen transparent gemacht werden und ggf als Argument im Verhandlungsverfahren eingebracht werden.
Ein Weg, dieses Risiko zu minimieren bzw ganz auszuschalten, bestünde in der konventionellen Planung, Ausführung und Finanzierung des Projektes und in einer konventionellen Abrechnung der tatsächlichen Mauteinnahmen zu noch zu definierenden Konditionen.
Wie weit dieser Weg vom Bieter ins Auge gefasst werden wird, kann ich nicht beurteilen.
Es ist durchaus möglich, dass diese Bedingungen zu hohen Risikozuschlägen und zu entsprechend hohen Angeboten führen werden.
Diese mögliche Situation könnte für die ASFINAG als Anlaß genommen werden, das Vergabeverfahren abzubrechen und das Projekt konventionell realisieren zu wollen..
( Vgl Zeitungsartikel Anlage 1 bis 4 )
Für einen derartigen Fall sollte unbedingt rechtzeitig vorgesorgt werden.
Die Entscheidung der Bundesregierung, für die NO Umfahrung von Wien ein PPP Modell zu wählen, bezog sich ursprünglich auf den Bereich … in einer Gesamtlänge von 150 km. In der gegenständlichen Ausschreibung ist demgegenüber nur der Bereich A5 Süd, Teile der S1 in einer Länge von rd 50 km umfasst.
Es ist abzusehen, dass dieser relativ geringe Umfang deutliche Auswirkungen auf die Preisgestaltung bei der Angebotslegung haben wird.
Jahrelange Planungen ohne hinreichende Berücksichtigung von innovativen Lösungen
Ungenügende Gesamtschau über das gesamte Planungsgebiet
Planung extrem teurer Lösungen ( Beispiel: Gekrümmte Betonschale in Korneuburg
Planung teurer nicht notwendiger Tunnel
Unzureichende laufende Berücksichtigung der Kostenentwicklung des Gesamtprojektes
Fehlen eines speziellen Konzepts für Ortsumfahrungen
Nach dem sorgfältigen Studium der Einsprüche der Bürgerinitiative UVP Korneuburg wird für mich deutlich, dass die Einsprüche sehr großes Gewicht haben. Das hier beschriebene Konzept der Gesamtoptimierung ( GOP ) und das Gesamte Alternativprojekt ( GAP ) ( Vgl Punkt 10 ) würde nach meiner Einschätzung von den Bürgerinitiativen nicht nur akzeptiert, sondern nachdrücklich begrüßt werden. Entsprechende Kontakte wären zu pflegen.
Aufgrund der von mir getroffenen Feststellungen bezweifle ich nachdrücklich die Genehmigungsfähigkeit des vorliegenden Amtsprojekts. Aus meiner Sicht gibt es nur einen Ausweg: Die Präsentation des Konzepts GOP und GAP ( Vgl Punkt 10 )
Im Rahmen des von mir vorgeschlagenen Konzepts GOP und GAP wäre auch die aktuelle Planung für den restliche „ Regionen Ring um Wien „ einzubeziehen. Dies betrifft insbesondere die Querung der Lobau und Donau.
8.8. Bonität der AFINAG
Ich erwähne nur kurz das Problem der Bonität der ASFINAG mit folgenden Stichworten:
( Vgl Anlage 5 )
Bisherige Verschuldung
Zukünftige Verschuldung
Ablehnung einer Garantie
9. Mögliche Entscheidung der ASFINAG im Zuge des Verhandlungsverfahrens Es ist durchaus absehbar, dass die angeführten Probleme zu einem Abbruch des Verhandlungsverfahrens über das PPP Projekt PPP A5 S1 durch die ASFINAG führen werden. Für diesen Fall sollte der Bieter bereits ein durchdachtes Konzept erarbeitet haben. Dies betrifft eine Gesamtoptimierung ( GOP ) des vorliegenden aber auch des restlichen Projekts ( Gesamter Regionen Ring um Wien ) und die Ausarbeitung einer Gesamten Alternativprojektes ( GAP ). Besonders attraktiv erscheint der Vorschlag für eine Optimierung des restlichen Projektes, insbesondere die Querung der Lobau und die zweimalige Querung der Neuen Donau. Hiefür liegen faszinierende Projektideen vor, die im Rahmen einer vom Bieter ggf vorzuschlagenden Machbarkeitsstudie ausgearbeitet werden könnten. 10. Gesamtoptimierung ( GOP ) – Gesamtes alternatives Projekt ( GAP ) Die wesentlichen Ansatzpunkte für eine Gesamtoptimierung ( GOP ) sind: Abfahrt A22 Korneuburg Nord Richtung S1 Lokale Straßen nicht „ auf „ der S1 sondern „ neben „ der S1 ECOOOWALL Varianten statt Umweltschutztunnel Querung der Landesstraßen „ unter „ der S1 Querung des Donaugrabens „ oberhalb „ des Rinnsals Beibehaltung der ursprünglich vorgesehenen Trasse im Bereich Umspannwerk Beibehaltung der ursprünglich vorgesehenen Trasse im Bereich zwischen Königsbrunn und Enzesfeld Entlastung der Brünnerstraße durch eine Neutrassierung Die wesentlichen Ansatzpunkte für ein Gesamtes Alternativprojektes ( GAP ) sind: Erstellung eines neuen Angebots auf der Basis der Ergebnisse der GOP und des Hauptangebots. Es ist abzusehen, dass es mit GAP einerseits zu Einsparungen und wesentlichen Verbesserungen, andererseits zu einer deutlichen Erhöhung des Gewinnpotentials des Bieters kommen wird. Es stellt sich die Frage, warum diese Überlegungen nicht von der ASFINAG bzw den beauftragten Planern angestellt worden sind. In diesem Bereich wäre eine tiefergehende Beurteilung der Tätigkeit der ASFINAG notwendig und die sich ergebenden Schlüsse zu ziehen. Der wichtigste Schluß ist nach meiner Meinung klar erkennbar: Die ASFINAG muß sich wenigstens im Verhandlungsverfahren mit erstklassigen Vorschlägen und schlagkräftigen Argumenten beschäftigen und diese im Sinne des Bundesvergabegesetzes nachvollziehbar bewerten. 11. Beurteilung der bisherigen Tätigkeit der ASFINAG Zweifellos wurde durch die Gründung der ASFINAG und die Übertragung von Aufgabenstellungen wichtige Verkehrsprojekte in Österreich dynamisiert. Dies betrifft zB die Verbreiterung der Südeinfahrt von Wien, die Einführung der LKW Maut etc. Allerdings sind gravierende, seit vielen Jahren erkennbare und auch von der ASFINAG erkannte Probleme nach wie vor vollkommen ungelöst. Diese betreffen insbesondere: 11.1. Lärmschutz in Österreich Es hat sich herausgestellt, dass die Investitionen in den Lärmschutz in Österreich vollkommen unzureichend, unwirtschaftlich und unästhetisch waren. So wurden ein Meter ( ! ) hohe, hoch reflektierende Betonwände und hunderttausende m2 Holzwände errichtet, die in absehbarer Zeit vermorscht sein werden und wieder ersetzt werden müssen. Zahlreiche Lärmschutzprojekte mussten inklusive der Fundamente und der Stützkonstruktion wieder abgebrochen bzw. aufwändig erhöht werden. Die vom Lärm betroffenen Bürger lehnen in den meisten Fällen solche Lärmschutzwände ab. Es handelt sich um eine unglaubliche Verschwendung öffentlicher Mittel. Eine umfangreiche Fotodokumentation liegt vor. 11.2. Innovationsbereitschaft der ASFINAG Die ASFINAG hat in einer umfangreichen Dokumentation „ Lärmschutz aus der Sicht der ASFINAG „ im Internet ( Seite 1 Vgl Anlage 6 ) diese Probleme dargestellt und versucht, Lösungen aufzuzeigen. Obwohl die Problematik von der ASFINAG richtigerweise erkannt wurde, ist derzeit kein grundsätzliche Änderung in der Haltung und Vorgangsweise der ASFINAG zu erkennen. Dies wird in besonders eindrucksvoller Weise beim Projekt Lärmschutz A22 Korneuburg ( vgl Punkt 11.4 ) deutlich. 11.3 Bürgerbeteiligung durch ASFINAG Es ist der ASFINAG durchaus zuzugestehen, dass sie sich um eine laufende Information der Bürger über den aktuellen Stand der Planungen und Entscheidungen bemüht hat. Dies wird durch die laufenden Veröffentlichungen deutlich. Bei diesen Planungsschritten wurden allerdings aus unverständlichen Gründen im wesentlichen nur konventionelle Lösungen präsentiert. Den Bürgern wurden also ganz bewusst innovative Lösungen, wie ZB begrünte Lärmschutzsysteme vorenthalten (!) Eine bemerkenswerte Ausnahme bildet die Ausschreibung 22 Korneuburg, Lärmschutz, bei der die ASFINAG eine 5,5 m hohe gekrümmte Schale aus Stahlbeton vorgesehen hatte und jede Alternative ausschloß. Ich weise in diesem Zusammenhang auf meine jahrelangen Bemühungen um die Berücksichtigung innovativer Lösungen wie zB das Projekt ECOOOWALL hin, die im wesentlichen „ nicht einmal ignoriert „ wurden. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass ein beim Projekt PPP A5 S1 tätiger Planer an mich herangetreten ist und vorschlug, das Projekt ECOOOWALL so darzustellen, dass es in der Einreichplanung berücksichtigt werden konnte. Ich fand diesen Vorschlag zum damaligen Zeitpunkt als besonders produktiv. Allerdings waren damals die einzelnen ECOOOWALL Varianten bzw das ECOOO – ROUTE Konzept noch nicht genügend ausgereift und konnten wegen der noch nicht erfolgten Patentanmeldungen nicht in der Öffentlichkeit präsentiert werden. Rückblickend zeigt sich, dass diese Entwicklung den Weg frei gab, das ECOOOWALL und ECOOO – ROUTE Projekt nun im Zug des Verhandlungsverfahrens – in Kooperation mit einem Bieter - einzubinden und damit auch die Konkurrenzsituation dieses Bieters wesentlich zu verbessern. 11.4. Nichtberücksichtigung von innovativen Lösungen durch die ASFINAG Die Hauptursache für die bisherigen ( und absehbaren ) Probleme beim PPP Projekt liegt in der unzureichenden Berücksichtigung von - der ASFINAG zum Teil bekannten - innovativen Konzepten. Die grundsätzlichen Ansätze für innovative Lösungen auf der Basis des ECOOOWALL Konzepts sind der ASFINAG bzw BMVIT seit April 2004 bekannt, wurden aber nicht zur Kenntnis genommen. Nach wie vor werden in Österreich konventionelle Lärmschutzanlagen aufgrund der Vorgaben der ASFINAG bzw des BMVIT geplant, ausgeschrieben und vergeben. Allerdings gibt es eine bemerkenswerte Ausnahme: Die „ Gekrümmte Betonschale „ ( Vgl Bericht des Magazins „ Der Report „ :Krumme Sache „, Anlage 7 ) Diese Lösung wurde bei der Ausschreibung A22 Korneuburg ( nördlich von Wien ) ausgeschrieben und Alternativen explizit ausgeschlossen. Ich habe als Zivilingenieur dennoch eine Alternative „ ECOOOWALL „ angeboten. Wie sich herausstellte war mein Angebot billiger und wesentlich besser. Mein Angebot wurde unter Hinweis auf die Bestimmungen der Ausschreibung ( Alternativangebote sind nicht zulässig ) ausgeschieden. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Gemeindevertreter von Korneuburg bereits einen ( !) Tag nach der Angebotseröffnung ( also ohne eine vertiefte Angebotsprüfung ) über die Entscheidung für die „ Gekrümmte Betonschale „ informiert wurden. Bemerkenswert ist weiters, dass ein Baukonzern grundsätzlich bereit und interessiert war, die ECOOOWALL Alternative zu realisieren, wenn „ der Preis stimmt „. Der Preis hätte gestimmt. 11.5. Vergleich mit der SO Umfahrung von Wien Bei der Beurteilung der Aktivitäten der ASFINAG ist ein Vergleich mit dem Projekt „ Süd Ost Umfahrung von Wien, Vösendorf bis Schwechat „ besonders interessant und hinsichtlich der Position und Qualifikation der ASFINAG sehr aussagefähig. Bei diesem Projekt fällt – auch für einen Laien - sofort folgendes auf: - Die Autobahn macht im Bereich Vösendorf eine Schwenk um 90 Grad nach Norden und wenige hundert Meter danach einen weiteren Schwenk um 90 Grad nach Osten. - In diesem Bereich wurde ein tiefliegender Tunnel errichtet. - Die Autobahn wurde im Bereich Rannersdorf in einem Kilometer langen Tunnel realisiert, um das „ Flüsschen Schwechat „ zu unterfahren. - Die Autobahn verläuft in einer Tieflage, wodurch riesige Erdbewegungen notwendig wurden. Der Erdaushub wurde für Flächen verzehrende Dammschüttungen , der Rest für eine sogenannte „ Erdstadt „ verwendet. Auf der Dammkrone sollen schmale Lärmschutzwände errichtet werden. Die nahe liegenden Alternativen wären unter Berücksichtung der ECOOOWALL Varianten gewesen: - Führung der Autobahn südlich von Vösendorf , Vermeidung der starken Kurven und des Tunnels - Führung der Autobahn über dem „ Flüsschen Schwechat „ , - Vermeidung riesiger Erdbewegungen, des damit verbundenen großen Flächenverbrauchs und des Kilometer langen Tunnels im Bereich Rannersdorf. - Minimale Erdbewegungen, geringer Flächenverbrauch, aber ökonomisch und ökologisch optimale Lärmschutzkonstruktionen. 11.6. Lärmschutzwände Knoten Vösendorf Ein ästhetisches Meisterwerk ohnegleichen sind die bereits aufgestellten Lärmschutzwände im Bereich Vösendorf aus Aluminium Paneelen und Holzelementen. Wie ich vor Jahren hörte, hat sich die ÖSAG ( eine Tochter der ASFINAG ) bei der Gestaltung der Lärmschutzwände in diesem Bereich besondere Mühe gemacht: So wurden der ästhetische Eindruck dieser Lärmschutzwände durch eine Betrachtung von einem Hubschrauber aus geprüft…(!!!) 11.7. Lärmschutzdämme Knoten Vösendorf Der Erdaushub aus dem Tunnelbereich wurde ua bei der Schüttung eines mindestens fünf Meter hohen Dammes entlang der Südautobahn verwendet. Bekanntlich bieten Dämme einen unzureichenden Lärmschutz, weil die Dammkrone viel zu weit vom Verkehrserreger entfernt sind. Dazu kommt, dass diese Schüttbereiche für eine spätere zB gewerbliche Nutzung wegfallen. Im Falle der Realisierung des ECOOOWALL Konzeptes hätte dieses riesige Volumen von Erdbewegungen und die damit verbundenen Kosten vermieden werden können. Näheres kann den schematischen Darstellungen entnommen werden. Die elementare Problematik kann den schematischen Querschnitten entnommen werden. Typische Querschnitte Riesiger Flächenverbrauch Trotzdem nur zwei Fahrstreifen Riesige Dammschüttungen Unzureichender Lärmschutz durch schmale Wände an der Dammkrone ( Vgl Schematische Darstellung. Vergleich Lärmausbreitung , Anlage 8 und 9 ) 11.8. Mein Vorschlag 1999: Schaffung eines „ Ökokonsortiums „ Ich habe im Dezember 1999 im Rahmen der „ Öffentlichen Anhörung „ die alternativen Lösungen anhand schematischer Darstellungen nochmals dargelegt. Vgl. www.ecooowall.at unter „Projekte „ unter „ B 301 Wiener Süd Ostrandstraße „ Diese Vorschläge wurden durch einen hochprofessionellen Moderator (und Schnellredner) für ein Protokoll zusammengefasst und in der Folge „abgelegt„. Dieses Beispiel zeigt die Notwendigkeit einer anderen Vorgangsweise im Zuge des Umweltverträglichkeitsverfahrens und vor allem im Rahmen einer „ Öffentlichen Erörterung „ . Die Projektalternativen müssen rechtzeitig und prüfbar vorliegen. Dies sollte ein besonderes Anliegen bei der dargestellten Vorgangsweise (GOP bzw GAP) sein. 11.9. Innovationen der ÖSAG ( Tochter der ASFINAG ) laut DI. Schedl Ich habe den Geschäftsführer der ÖSAG DI Schedl im Zuge einer Bürgerinformation im Zusammenhang mit dem Thema „ Innovationen im Bereich des Verkehrsprojekte „ angesprochen und vor allem darauf hingewiesen, dass beim Projekt S1 A5 wieder Tieflagen mit Dämmen und darauf gesetzten schmalen Lärmschutzwänden vorgesehen sind. DI Schedl bekräftigte das Interesses der ÖSAG an innovativen Lösungen und verwies auf die vorgesehenen Ausführung der Lärmschutzkonstruktionen (???) Dieses Gespräch war für mich eine weitere Bestätigung, dass sowohl die verantwortlichen Vertreter der ÖSAG als auch die ASFINAG nicht wirklich an der rechtzeitigen Integration von Innovationen in solche Planungen interessiert sind. Ich zweifele nicht daran, dass diese Thematik zum gegebenen Zeitpunkt im Verhandlungsverfahren zur Sprache kommen sollte bzw wird. Trotz dieser ( absolut unverständlichen ) Situation und Haltung der ASFINAG wäre es möglich, die beschriebenen ECOOOWALL Innovationen in ihrer Vielfalt beim Projekt PPP A5 S1 zu berücksichtigen. 11.10. Generelle Vorbehalte gegen Begrünte Lärmschutzsysteme Ich möchte bewusst nicht verschweigen, dass es vonseiten der Auftraggeber ( ASFINAG und Landesstraßenverwaltungen ) Bedenken gegen „ Begrünte Lärmschutzsysteme „ gibt. Die Hauptursache liegt in der Konzeption dieser Systeme und in der Bewässerung und Bepflanzung dieser Systeme. Begrünte Systeme aus Stahlbetonfertigteilen und recyceltem Altkunststoff trocknen durch Wind und Sonne rasch aus. Das kann auch eine Bewässerung nicht verhindern. Das Gleiche gilt für „ Begrünte Lärmschutzsysteme aus Holz „ (!!!) 11.11. Vorbehalte der ASFINAG gegen ECOWALL Bedauerlicherweise kam es bei der Errichtung der ersten ECOWALL Testprojekte zu einigen Fehlern: Probleme mit einer Baufirma Probleme mit einem Statiker Probleme mit einer Pflanzfirma Probleme mit Auftraggeber bzgl. Bewässerung Eine entsprechende Dokumentation kann jederzeit vorgelegt werden. 11.12. Erfahrungsberichte über ECOOOWALL Testprojekte ECOWALL Völkermarkt ECOWALL Klagenfurt Die Erfahrungen mit zwei Testprojekten ( ECOWALL Völkermarkt und Klagenfurt Bahngasse ) zeigen in eindrucksvoller Weise, dass die Bepflanzung in jenen Bereichen ausgezeichnet gedeiht, die ursprünglich sorgfältig bepflanzt und bewässert worden sind. Dabei ist zu betonen, dass die genannten ECOWALL Testprojekte seit rund zehn Jahren überhaupt nicht bewässert worden sind ( !!! ) . 12. Einwendungen der Bürgerinitiativen . . . Ich habe die Stellungnahme der Bürgerinitiative UVP Korneuburg genau studiert und dem Bieter zur Information per E Mail weitergeleitet. Vgl Schreiben an das BMVIT, Dr. Rose 1. Seite , Anlage 10 ) Diese Stellungnahmen können als kompetent und zutreffend bezeichnet werden. Die Einwendungen sind so massiv, dass ein positiver Abschluß des UVP Verfahrens nicht abzusehen ist. Es stellt sich nun die ungeheuer wichtige Frage, was der Bieter in einem solchen Fall unternehmen kann und soll. Die Antwort ist aus meiner Sicht des Autors eindeutig: Wenn es gelingt, dass Thema GOP und GAP ( vgl Punkt 10 ) rechtzeitig in das Ausschreibungsverfahren bzw Verhandlungsverfahren einzubringen, besteht die Chance ( und absolute Notwendigkeit ), dass die beschriebenen Vorschläge berücksichtigt werden. Ich sehe diese Vorgangsweise als einzige Chance, einerseits das Gesamtprojekt zu retten und andererseits eine starke und konkurrenzlose Position des Bieters aufzubauen. 13. Vergleich mit Projekt A1 Spielberg, Red Bull, Steiermark Mir erscheint aus heutiger Sicht auch der Hinweis auf das Projekt eines Motorsportzentrums mit einer neuen Rennstrecke mit einem Projektvolumen von rd 750 Mill EURO in mehrfacher Hinsicht besonders wichtig zu sein. Bekanntlich wurde dieses Projekt vom Umweltsenat abgelehnt und kam sodann zum vollständigen Stillstand. Ich hatte mit den Vertretern der Red Bull Gesellschaft Kontakt aufgenommen und auf die Notwendigkeit eines besonders effektiven, aber auch ästhetisch einwandfreien Lärmschutzes hingewiesen. Diese Vorschläge wurden mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. Konkrete Entscheidungen über die Planung solcher Alternativen wurden allerdings nicht getroffen, man wollte erst die weitere Entwicklung abwarten. Das Ergebnis ist bekannt. Es kam zum Kollaps des vorgesehenen Projekts. 14. Absehbarer „ Crash „ – Konsequenzen Nach meiner Einschätzung ist das eingereichte Einreichprojekt aufgrund der Bestimmungen des UVO Gesetzes nicht genehmigungsfähig. Die Argumente der Bürgerinitiativen und sonstiger Beteiligter werden so gewichtig sein, dass eine kurzfristige Genehmigung nicht zu erwarten ist. . 15. Das Crash Szenario im Detail: Keine Genehmigungsfähigkeit des Projektes 15.1. Stop des Vergabeverfahrens Die absehbare mangelnde Genehmigungfähigkeit des Projektes wird nach meiner Ansicht zu einem Stop des Verhandlungsverfahrens führen. Es ist offensichtlich, dass es sinnlos ist, das Verhandlungsverfahren über ein nicht genehmigungsfähiges Projekt fortzusetzen, 15.2. Extrem hoher politischer Entscheidungsdruck Dadurch wird sich extrem hoher politischer Entscheidungsdruck aufbauen. Die politischen Entscheidungsträger werden sich mit dem Problem, welche Entscheidungen nun zu treffen sind, auseinanderzusetzen haben. Der erkennbare Entscheidungsspielraum wird äußerst eng sein und sich vorraussichtlich auf die Entscheidung, das Projekt konventionell abzuwickeln zu wollen, beschränken. Hier könnte der Bieter entscheidend einhaken und das Management politischer Entscheidungen positiv beinflussen. 15.3. Jolly Joker im Falle des Crash In diesem Fall sollte der Bieter einen „ Jolly Joker „ vorbereitet haben und der ASFINAG im Verhandlungsverfahren präsentieren: Ich sehe hier zwei grundsätzliche Möglichkeiten: - Vorschlag für eine Gesamtoptimierung ( GOP ) und für ein Gesamtes Alternativprojekt ( GAP ) ( vgl Punkt 10 ) gegebenenfalls - Vorschlag für eine konventionelle Abwicklung und Finanzierung ( vgl Punkt 15.9 ) 15.4. Demonstrationsstrecke ECOOOWALL und ECOOO – ROUTE Ein Demonstrationsprojekt könnte relativ rasch errichtet werden. Es sollte auf einem unbestrittenen Abschnitt der Trasse errichtet werden. Damit besteht die Möglichkeit der späteren Einbindung in das Projekt. Länge: 100 bis 200 m In verschiedenen Abschnitten könnten folgende Tests durchgeführt werden Lärmschutz Brandschutz Brandtests Fluchtwege Löschwasserleitungen Bewässerungsleitungen Waschleitungen – Feinstaub Wirkung der Staubbindung Verschiedene Bepflanzungen Spezielles Konzept für ECOOO – SPONSORING Spezielles Konzept für ECOOO – DESIGN Spezielles Konzept für ECOOO - LANDART 15.5. Entwicklung einer entsprechenden Verhandlungsstrategie Für diese beiden beschriebenen Möglichkeiten sollte schon vor der Angebotsabgabe am 8.9.2005 eine Verhandlungsstrategie entwickelt und bei der Angebotsabgabe berücksichtigt werden. Als wichtigen Teil sehe ich in den auszuarbeitenden technische und wirtschaftlichen ECOOOWALL Alternativen und in den sonstigen Vorschlägen. Dabei wären die Vorschläge und absehbaren Entscheidungen in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des B Verg G auszuarbeiten. 15.6. Die Bedeutung des Bundesvergabegesetzes in dieser Situation Nach meiner Ansicht sind bei einer strategischen Betrachtung die § 40 und 55 des Bundesvergabegesetzes ( BVergG ) von Bedeutung. Der § 40 BVergG lautet: (1) Während der Angebotsfrist ist die Ausschreibung bei Vorliegen vobn zwingenden Gründen zu widerrufen, insbesondere wenn vor Ablauf der Zuschlagsfrist Umstände bekannt werden, die, wären sie schon früher bekannt gewesen, eine Ausschreibung ausgeschlossen oder zu einer inhaltlich wesentlich anderen Ausschreibung geführt hätten. Ein Kommentar hiezu lautet: Zwingende Gründe liegen vor, ……beispielsweise bei wesentlichen Einsparungsmöglichkeiten…. Der § 55 BVergG lautet: (1)Nach Ablauf der Angebotsfrist ist die Ausschreibung zu widerrufen, wenn zwingende Gründe vorliegen. (2)Die Ausschreibung kann widerrufen werden, wenn nach dem Ausscheiden von Angeboten gemäß § 52 nur ein Angebot bleibt. (3)Die Ausschreibung gilt als widerrufen, wenn kein oder nur ein Angebot eingelangt ist. Die von mir beschriebenen Einsparungsmöglichkeiten sind nur von den Know How Trägern erkennbar. Es ist selbstverständlich ( und erfreulicherweise ) davon auszugehen, dass diese Ausschreibung von der ASFINAG nicht aufgrund des § 40 BVergG aufgehoben wird bzw werden kann. Auch eine Aufhebung nach § 55 BVergG ist nicht zu erwarten. Damit steht der Weg frei, im Angebot die beschrieben Überlegungen vorzuschlagen. 15.7. Mögliche Strategieänderung der ASFINAG Aus einem bemerkenswerten Medienbericht ist zu entnehmen, dass die ASFINAG auch die Möglichkeit sieht, das Projekt selbst abzuwickeln. In diesem Fall hat eine Bietergruppe erklärt, die Kosten der Erstellung des Angebots mit einer sechsstelligen Summe einklagen zu wollen. Selbstverständlich ist abzusehen, dass auch die anderen Bietergruppen einen solchen Weg einschlagen würden. ( Vgl Zeitungsbericht Anlage 4 ) Nach meiner Ansicht ist diese mögliche Situation besonders genau zu bedenken. Da das Gewinnpotential eines Alternativprojektes unter Einbindung des ECOOOWALL und ECOOO – ROUTE Konzeptes wesentlich höher als beim Amtsprojekt liegt, sollten für den Fall des „ Stops des PPP Projekt „ wohldurchdachte Handlungsalternativen, die gegen einen solchen Schritt der ASFINAG gerichtet sind, vorliegen und vom Bieter der ASFINAG sofort präsentiert werden. Im wesentlichen sind diese: - Gesamtoptimierung des Projekts ( GOP ) vgl Punkt 10 - Gesamtes Alternativprojekt ( GAP ) vgl Punkt 10 Sowohl in den Ausschreibungsbedingungen als auch in PR Unterlagen der ASFINAG zum Thema PPP wird darauf hingewiesen, wie wichtig für die ASFINAG die Nutzung des Know How der Bieter ist. Demgegenüber ist die Möglichkeit für den Bieter, dieses Know How in das Vergabeverfahren einzubringen, durch die Bedingungen der ASFINAG erheblich eingeschränkt worden: - Es dürfen nur drei Angebote abgegeben werden. - Es dürfen die von der ASFINAG definierten Kernbereiche nicht verlassen werden ( Dies wäre sogar ein Ausscheidungsgrund ! ) 15.8. Präsentation des „ Jolly Joker „: GOP und GAP durch den Bieter auf der Basis des PPP Konzepts Dazu führe ich die folgenden Stichworte an, die - soferne der Bieter dies für richtig hält - näher diskutiert werden sollten. - Entwicklung einer „ Konzertierte Aktion „ - Integration des ECOOOWALL Konzepts - Maximale Komprimierung der Fristen für Planungen, - Intensivierung der Bürgerbeteiligung - Straffung des Genehmigungsverfahren für das GAP Es ist anzunehmen, dass bei einer dynamischen Vorgangsweise das GAP schneller realisiert werden wird, als das Amtsprojekt mit seinen absehbaren Verzögerungen. 15.9. Möglichkeit einer weiteren Verhandlungsalternative Sollten die Vorschläge des Bieters im Verhandlungsverfahren nicht akzeptiert werden tut sich nach meiner Ansicht eine weitere interessante Variante auf, die mit folgenden Stichworten umschrieben wird: - Konventionelle Bauausführung auf der Basis der Ergebnisse der Gesamtoptimierung ( GOP ) bzw des Gesamten Alternativkonzepts ( GAP ) unter Einbindung der ECOOOWALL und ECOOO ROUTE Konzepts. - Konventionelle Finanzierung der Bauleistungen durch den Bieter bzw eines Konsortium - Zuteilung eines Teils der tatsächlichen Mauteinnahmen an den Bieter - Betrieb und Erhaltung durch den Bieter Diese Lösung hat folgende Vorteile: - Entfall der sehr hohen Risiken ( Definierte Schattenmaut ) - Lukrierung von Kosteneinsparungen für die ASFINAG gegenüber dem Amtsprojekt - Erhöhung des Gewinnpotentials durch volle Ausschöpfung des Rationalisierungspotentials durch den Bieter . Von besonderer strategischer Bedeutung ist der Vorschlag für eine Machbarkeitsstudie für ökonomisch und ökologisch optimale Lösungen für die Querung der Lobau und der Donau bzw Neuen Donau. 16. Vorgeschlag für die weitere Vorgangsweise bis 8.9.2005 Ich weise nochmals auf mein großes Interesse an einer Kooperation mit dem Bieter hin und wiederhole meine Erklärung, wonach eine derartige Kooperation beim vorliegenden Projekt exklusiv sein würde und erlaub mir nun, folgende Vorgangsweise vorzuschlagen: 16.1. Besprechungen - Zweite Besprechungsrunde mit dem Bieter und dem Autor über die vorliegenden Unterlagen bis ….und zwar über folgende Themen: Situationsanalyse und kritische Anmerkungen zum Projekt PPP A5 S1 EC100049 vom 27.7.2005 und Kooperationsangebot EC110046 vom 27.7.2005 - Abschluß der Vertragsverhandlungen zwischen dem Bieter und mir bis 5.8.2005 - Vertragsunterzeichnung bis 10.8.2005 16.2. Strategische Preisbildung mit ECOOOWALL und ECOOO - ROUTE Meine Hauptaufgabe ist nun, in einer extrem kurzen Zeit, alle vorliegenden Konzepte im nötigen Genauigkeitsgrad auszuarbeiten und die notwendigen Patentanmeldungen durchführen zu lassen. Es handelt sich um folgende Patentanmeldungen ECOOOWALL SLIM ( neu ) ECOOOWALL SLOPE ECOOOWALL UMBRELLA ECOOOWALL ROOF ECOOOWALL GREEN TUNNEL sowie ECOOO – ROUTE Nach den Patentanmeldungen sollten sofort Besprechungen über den Einbau des ECOOOWALL und ECOOO ROUTE Konzepts in das Angebot des Bieters erfolgen. Diese Unterlagen müssen rechtzeitig vor der Angebotsabgabe dem Bieter übergeben werden, um die strategische Preisbildung für das Projekt ECOOOWALL und ECOOO – ROUTE durchführen zu können. Dazu folgende Stichworte: Basis Hauptangebot Hauptmassen Richtpreise Preisfestlegung von ECOOOWALL Alternativen Hauptmassen Richtpreise Bedachtnahme auf das restliche Projekt „ Regionen Ring um Wien „ 17. Bedeutung der Absicherung des Know Hows für die weitere Vorgangsweise Ich betone bei dieser Gelegenheit, dass von mir immer beabsichtigt wurde, dass das Projekt ECOOOWALL auch aus volkswirtschaftlicher Sicht optimal ent- bzw abgewickelt werden sollte. Nach einer intensiven und konzertierten Forschungs- und Entwicklungsphase sollte nach meinen Vorstellungen das ECOOOWALL Projekt – zumindest als Alternative – bei Ausschreibungen angeboten werden können. Damit wäre ein ( vonseiten eines Auftraggebers erwünschter ) Konkurrenzdruck unter den Anbietern einzelner Systeme und unter den Baufirmen möglich gewesen. Eine solche Vorgangsweise wäre – aus meiner Sicht und aus einer volkswirtschaftlichen Betrachtungsweise - beim Projekt „ Regionen Ring um Wien „ geradezu ideal gewesen und hätte zu großen Einsparungen, zu wesentlich besseren Lösungen und zu einem sehr hohen volkswirtschaftlichen Nutzen durch eine rasche Realisierung der wichtigen Verkehrsprojekte und durch einen erstklassigen Lärmschutz. führen können. Meine „ vorsichtige „ Schätzung des Einsparungspotentials und des volkswirtschaftlichen Nutzens bewegt sich in der Größenordnung von Dutzenden Millionen EURO. Meine „ optimistische „ Schätzung des Einsparungspotentials und des volkswirtschaftlichen Nutzens bewegt sich in der Größenordnung von mehreren hundert Millionen EURO. Entsprechende Unterlagen können jederzeit vorgelegt werden. In diesem Spannungsfeld sollte die strategische Preisbildung und die einzelnen Entscheidungen erfolgen. Im übrigen werden nach meiner Ansicht die absehbaren zukünftigen Ereignisse ( Angebotsergebnisse, weitere Ergebnisse des Verhandlungsverfahrens etc ) die Richtigkeit dieser Schätzungen bestätigen Aufgrund meiner bisherigen Ereignisse im Umfeld meiner Innovationstätigkeit ( Eine unendliche Geschichte … ) bin ich nicht mehr bereit, den oa Weg zu beschreiten. Ich präferiere eine projektbezogene oder strategische Kooperation mit einem großen Baukonzern, der europaweit bzw weltweit aktiv ist. Wenn auch der Termindruck extrem ist, verfolge ich das Ziel, mit dem Bieter zumindest beim aktuellen Projekt PPP A5 S1 eine exklusive Vereinbarung über eine Kooperation abzuschließen. Ich bin aber jederzeit bereit und interessiert, auch über eine weitergehende strategische Kooperation zu verhandeln. 18. Kooperationspotential: ECOOOWALL Produktion, Montage und Betreuung In diesem Zusammenhang führe ich folgende Punkte kurz an: Produktion durch ECOWALL PRODUCTION GmbH in Trencin ( Slovakei ) Möglichkeit der dezentralen Massenfertigung Möglichkeit der Lagerung der ECOOOWALL Komponenten in großen Diemsionen Möglichkeit der Personalbeistellung Möglichkeit der Gründung einer gemeinsamen Firme mit dem Bieter als Partner. Im Falle einer strategischen Kooperation ist natürlich die Frage der Zulieferungen von besonderer Bedeutung. Ein einfacher und transparenter Weg bestünde in der Gründung einer Unternehmung mit dem Bieter als Gesellschafter, womit für den Bieter eine optimale Preissicherheit gegeben ist. Diese Fragen sollten in einer gesonderten Besprechung behandelt werden. 19. Meine Einschätzung der Position des Bieters im Falle einer exklusiven Kooperation Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, in den vorliegenden Papieren die Situation, vor allem aber die Chancen im Falle eines absehbaren Crashs darzustellen. Mit dem ECOOOWALL Konzept mit allen Varianten und dem ECOOO – ROUTE Konzept versetzt sich der Bieter in eine unschlagbare Position und kann ein sehr hohes Gewinnpotential aus einer Monopolstellung voll ausschöpfen. Aus meiner Sicht wird eine besonders kritische, fast aussichtslose Situation entstehen. Wenn nun der Bieter zum geeigneten Zeitpunkt mit seinem Hauptangebot und dem ECOOOWALL bzw ECOOO – ROUTE Konzept sozusagen den „ Jolly Joker „ präsentiert, wird dies den einzigen gangbaren Weg darstellen, dieses so wichtige Projekt „ Regionen Ring um Wien „ in einer ökonomisch und ökologisch optimalen Weise zu realisieren. Das mögliche Gewinnpotential liegt im Falle der Integration des ECOOOWALL und des ECOOO – ROUTE Projektes um ein Vielfaches höher als beim höchst risikoreichen Amtsprojekt. Dies gilt umso mehr, wenn das gesamte Projekt „ Regionen Ring um Wien „ betrachtet wird. Im August 2005 ist eine aktuelle Kooperationsmöglichkeit mit dem Bieter beim Lärmschutzprojekt A2 Südautobahn Steiermark Abschnitt „ Hartberg – Waltersdorf ( Länge: 6.000 m , Höhe: rd 5 m ) abzusehen. Ich möchte nach dem Studium der Informationen über den Bieter im Internet nicht verabsäumen, mein Interesse an einer ggf viel weiter gehenden strategischen und weltweiten Kooperation nochmals erwähnen. Was bei einem 51 km langen Autobahnprojekt im Großraum Wien gelingt, kann von einem renommierten Großkonzern hochprofitabel in einer viel größeren Dimension weltweit verwirklicht werden. Ich sehe noch zahlreiche weitere Kooperationsmöglichkeiten: Hinweis: www.ecooowall.at unter „ ANASYNTEC „ Dr. Wolfgang Lederbauer

References: § 40
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 § 55
 § 52
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