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Timestamp: 2019-01-18 09:15:38+00:00

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Mester Bafög abgelehnt | Techniker-Forum
Mester Bafög abgelehnt
Dieses Thema im Forum "Steuern, Bafög" wurde erstellt von eduardk, 11 Aug. 2007.
ich habe vor einigen Tagen ein Schreiben von Landesamt bokommen, indem steht, dass man momentan in frage stellt, ob die Teilzeitmaßmahme als Fernunterrichtslehrgang förderfähig ist, und ich erhalte noch Nachrichte sobald eine Entscheidung beschlossen wird.
Meinen Antrag habe ich am 06.03.07 beintragt. Bis jetzt habe ich hoch kein Cent gesehen und das noch zusätlich -"das erste Semester ist bald vorbei".
Hat jemand noch solche Bootschaft gekriegt ? Betrifft es momentan nur Badenwürtemberg ?
#1 eduardk, 11 Aug. 2007
AW: Mester Bafög abgelehnt
Ich hatte keinerlei Probleme mit dem Erhalt des Meisterbafögs (niedersachsen). Das DAA hat alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Aus einem Formular ging auch hervor, dass der Fernlehrgang anerkannt ist, da ja so und soviel Stunden Unterricht geleistet werden. Vielleicht einfach nochmal beim DAA um Hilfe bitten!
#2 netti, 12 Aug. 2007
mit Formularen hatte ich auch keine Problemme gehabt. Es hat alles bestens bei DAA geklapt.
#3 eduardk, 12 Aug. 2007
Kleine Zwischenfrage: Kann mich dunkel daran entsinnen, daß es ein gesondertes Formular für Fernlehrgänge/Neue Medien gibt. Hast Du dieses ausgefüllt und mitgeschickt?
#4 Chemietechniker, 13 Aug. 2007
ich weiß es nicht, aber die Sachen, die man gbraucht hat, habe ich persönlich abgegben. Es hat nichts gefehlt! Im Brief steht nichts darüber, dass die Ablehnung auf mein persn. Fall bezieht. Ist recht allgemein gehalten.
#5 eduardk, 13 Aug. 2007
Was ergibt die persönliche oder telefonische Rücksprache mit dem Sachbearbeiter?
Ich stelle mal Infos von www.meister-bafoeg.info ein:
Der angestrebte Fortbildungsabschluss muss eine abgeschlossene Erstausbildung in einem nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder bundes- oder landesrechtlich anerkannten Beruf voraussetzen.
Die Maßnahme muss gezielt auf öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfungen nach dem BBiG, der HWO oder auf gleichwertige Abschlüsse nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten, die über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen-, Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen. Dazu gehören Kurse und Lehrgänge, die auf Fortbildungsabschlüsse vorbereiten, die auf folgenden Grundlagen beruhen:
* § 53 BBiG und § 54 BBiG (z. B. Bankfachwirt/in, Betriebswirt/in, Elektrotechniker/in, Industriemeister/in, Fachkaufmann/frau, Restaurator/in, Werbefachwirt/in, Fachagrarwirt/in, Industriefachwirt/in, Wirtschaftsinformatiker/in, Geprüfte/r Industriemeister/in, Polier/in, Tierpflegemeister/in, Informationsorgansator/in, Anwendungsprogrammierer/in, Mathematisch-Technische/r Assistent/in, Softwareentwickler/in, Milchwirtschaftliche/r Labormeister/in, Meister/in in der städtischen Hauswirtschaft),
* § 45 HwO (z. B. Bäckermeister/in, Fotografenmeister/in, Klempnermeister/in, Zahntechnikermeister/in, Zweiradmechanikermeister/in),
* § 51a HwO (Fotografenmeister/in, Schuhmachermeister/in),
* § 119 HwO (z. B. Werbemeister/in, Feinoptikermeister/in),
* § 142 des Seemannsgesetzes (Schiffsbetriebsmeister/in),
landesrechtliche Fortbildungsregelungen für Berufe im Gesundheitswesen sowie im Bereich der sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Berufe (z. B. Fachkrankenpfleger/in, Fachkinderkrankenpfleger/in, Krankenpflege-Lehrkräfte) sowie sonstige landesrechtliche Bestimmungen.
Darüber hinaus sind bundesweit förderfähig:
Fortbildungen in den Gesundheits- und Pflegeberufen nach den Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft (z. B. Fachkrankenpfleger/in),
Fortbildungen an staatlich anerkannten Ergänzungsschulen (z. B. staatlich anerkannte/r Sozialfachwirt/in).
Auch Maßnahmeabschnitte, d. h. einzelne aufeinander aufbauende oder fachlich miteinander abgestimmte, in sich selbstständige Teile einer Aufstiegsfortbildung, können gefördert werden. Dies gilt auch für eine erste Fortbildung, die im vollen Umfang auf eine zweite Fortbildung anrechenbar ist. Die Antragstellerin oder der Antragsteller muss dazu einen Fortbildungsplan vorlegen.
Die Maßnahme muss mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen, bei Maßnahmeabschnitten ist die Gesamtdauer aller Abschnitte maßgebend.
Fernlehrgänge können ebenfalls gefördert werden, wenn sie die Förderungsvoraussetzungen des AFBG erfüllen und zusätzlich den Anforderungen des Fernunterrichtsschutzgesetzes entsprechen.
Mediengestützte Lehrgänge können ebenfalls gefördert werden, wenn sie durch Nahunterricht oder eine entsprechende mediengestützte Kommunikation ergänzt werden und regelmäßige Erfolgskontrollen durchgeführt werden, wobei reine Selbstlernphasen nicht förderfähig sind.
#6 Chemietechniker, 14 Aug. 2007
Bei Teilzeitmaßnahmen müssen die Lehrveranstaltungen innerhalb von acht Monaten mindestens 150 Unterrichtsstunden umfassen.
kommt man bei DAA auf diese Stunden? Soweit ich weiß ein Semester beinhaltet ca.70 Std. Präsenzunterricht.
#7 eduardk, 14 Aug. 2007
ja so eine Info habe ich auch erhalten. Die HWK Hamburg die zuständig ist hier für Meisterbafög hatte mir auch telefonisch mitgeteilt das die Fernlehrgänge alle momentan vom Ministerium geprüft werden. Es geht da wohl um die Länge der Studiengänge und den damit verbundenen Kosten. Mehr wollten die mir auch nicht sagen. Und ehe da keine off. Infos vom Ministerium kommen wird da nichts bearbeitet.
Also heißt im Klartext: Bearbeitung irgendwann! Und wenns blöd läuft wird den Fernlehrgängen der Förderungsstatus aberkannt bzw. stark eingeschränkt!!
#8 usenkeep, 14 Aug. 2007
In der Anlage zum formblatt B wird eine gesamtstundenzahl von 3490 Stunden bescheinigt. 3000h Bearbeitung der Fernlehrbriefe + 490h Präsenzunterricht!
#9 netti, 14 Aug. 2007
also heiß jetzt abwarten und nochmal abwarten.
#10 eduardk, 15 Aug. 2007

References: § 53
 § 54
 § 45
 § 51
 § 119
 § 142