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Timestamp: 2020-03-29 02:49:03+00:00

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089_2018 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 089 I 172. Jahrgang I Dienstag, 13. November 2018
Nur mit Bewilligung
Wer das Bonstetter Gemeindewappen verwenden will, muss ein Gesuch stellen. > Seite 3
Die Stiftung zur Weid in Rossau hat ihr Wohnhaus 1 umfassend renoviert. > Seite 4
Nicht therapierbar Die Villa Sonnenberg in Affoltern ist am nationalen Palliative-CareKongress in Biel dabei. > Seite 5
Neu auch Krimiautor Tim Krohn hat bei seiner Lesung in der Bibliothek Hausen allerhand verraten. > Seite 8
Andi Reichenbachs «Flunick» gewinnt Agropreis Neue Maschine im Kampf gegen den Herbizideinsatz in der Landwirtschaft Zehn Jahre hat Andi Reichenbach von der gleichnamigen Baumschule in Hausen getüftelt, bis sein multifunktionales Pflanz-, Pflege- und Erntegerät für Baumschulen, Acker- und Weinbau marktreif war. Anlässlich der Agropreisverleihung wurde er dafür ausgezeichnet. ................................................... von martin platter «Mit dem Flunick, einer selbstfahrenden Agrarmaschine, die auch jäten kann, hat Andi Reichenbach dem Glyphosat den Kampf angesagt», würdigte Bauernverbandspräsident Markus Ritter das Werk in seiner Ansprache. Zuvor wurde Reichenbach am Donnerstagnachmittag im vollbesetzten Berner Kursaal im Rahmen der Agropreis-Verleihung der Spezialpreis des Schweizerischen Landmaschinenverbandes verliehen. Der Hausemer hat sich mit seinem innovativen Überzeiler gegen 13 Mitbewerber durchgesetzt. Nach Kari Burkard, dem 2015 für seinen selbstentwickelten Lastwagen mit Holzschnitzelhäcksler dieselbe Ehre zuteil wurde, ist Reichenbach bereits der zweite Hausemer, der ausgezeichnet wurde. Burkards Entwicklung blieb in der Industrie nicht unbeachtet. 52 Trägerfahrzeuge mit einer flexiblen Mähdrescherkabine als Führerhaus seien bereits nachgebaut worden, berichtet Burkard. Er und der Hausemer Gemeinderat Gergor
Das Sorgenkind Im November 2009 wurde die MyStop-Raststätte in Affoltern eröffnet. Damals wollte sie alles Mögliche sein: Spielhalle und Gourmet-Paradies, Einkaufsmeile und Ort des Verweilens. Nur die Kundinnen und Kunden wollten nicht. Sie blieben weg und stürzten die Raststätte in die roten Zahlen. Wie sieht es heute aus? Ein Besuch vor Ort. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 7
FCWB in Form Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) spielte zum Ende der Vorrunde in Höngg 1:1 und geht als Leader in die Winterpause. Ebenfalls furios ist WB II (2. Liga) unterwegs. Als Aufsteiger liegt es an zweiter Stelle, zudem weist es klar am wenigsten Strafpunkte auf. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 23
Lichterzauber Die Herbstzeit ist auch Zeit der Räbeliechtli-Umzüge – so in Hausen und Mettmenstetten. > Seite 9
Arbeitslosenquote stagniert 492 Personen aus dem Knonauer Amt waren Ende Oktober bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) arbeitslos gemeldet, vier Personen mehr als im Vormonat, aber immer noch 266 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote bleibt im Bezirk unverändert bei 1,7 %. Das ist deutlich niedriger als im kantonalen Durchschnitt (2,3 %), noch besser steht einzig der Bezirk Andelfingen (1,1 %) da. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit begründet die leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit durch die im Herbst üblichen saisonalen Anstiege im Bausowie im Gastgewerbe. Dagegen verzeichneten viele Branchen weiterhin rückläufige Arbeitslosenzahlen, etwa der Detail- und der Grosshandel. Für die kommenden Wintermonate ist mit einem saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen. (tst.)
Heute mit Kalender
Von links: Maschinenmechaniker Matthias Linder, Flunick-Initiator Andi Reichenbach mit seinen Söhnen Nick und Flurin sowie Programmierer Toni Zimmermann und Bendicht Hauswirth, Jurymitglied und Präsident des Schweizerischen Landmaschinenverbandes anlässlich der Agropreisverleihung in Berner Kursaal. (Bild Martin Platter) Blattmann waren bei Reichenbachs Ehrung ebenfalls zugegen.
«Patente sind Juristenfutter» Dennoch meldeten bisher weder Burkard noch Reichenbach Patente an. «Patente sind Juristenfutter. Sie kosten sehr viel Geld und sie durchzusetzen kann ebenfalls äusserst kostspielig werden, wenn man gegen die Rechtsabteilungen multinationaler
Konzerne antreten muss», relativiert Burkard. Reichenbach ergänzt: «Es ist eine Genugtuung zu sehen, dass andere Hersteller unsere Ideen aufnehmen und ebenfalls weiterentwickeln.» Reichenbach und seine beiden Mitentwickler Matthias Linder (Maschinenbau) und Toni Zimmermann (Programmierung) haben vorgesorgt, um die Marktchancen des Flunick zu erhöhen. «Open Source» ist das Stichwort, also ein möglichst offenes Sys-
tem. Die Maschinenträger sind so konstruiert, dass sie auch die Arbeitsaufsätze anderer Hersteller aufnehmen können. Auch die Software der Maschinensteuerung und des GPS basieren auf Open Source. Programmierer Toni Zimmermann hat aber dafür gesorgt, dass dieses nicht einfach so kopiert und auf fremden Maschinen verwendet werden kann. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9
Eine Ermahnung muss reichen
Antwort des Zürcher Regierungsrats zum «Fall Agir» Nach Bekanntwerden der diskriminierenden Firmenkultur von Agir wurden im Parlament erneut Forderungen nach mehr Kontrolle laut. Inzwischen hat die Regierung ihre Antwort veröffentlicht. Am 9. Juli haben drei Kantonsrätinnen – darunter die Mettmenstetterin Hannah Pfalzgraf – eine Anfrage an den Zürcher Regierungsrat eingereicht. Sie wollten von der Zürcher Regierung wissen, ob diese in den Agir-Publikationen den Grundsatz der Gleichbehandlung von Mann und Frau verletzt sehe und welche Konsequenzen sich daraus für die Firma ergäben. Weiter erkundigten sie sich, wie die Einhaltung der Gleichstellung von Frau und Mann – darunter fällt auch die Lohngleichheit – bei öffentlichen Vergaben geprüft und künftig gewährleistet werden solle.
Die Agir AG hatte im Sommer mit sexistischen Kommunikationsmitteln für Aufsehen gesorgt. Inzwischen hat sie ihren Auftritt angepasst. (Bild Livia Häberling) Inzwischen hat der Regierungsrat seine Antwort publiziert. Daraus geht hervor: Nach der Berichterstattung im Juli hat die Baudirektion Agir eine Sanktionsandrohung zukommen lassen. Darüber hinaus sieht die Zür-
cher Regierung momentan keinen Handlungsbedarf zur Bekämpfung von geschlechterspezifischer Diskriminierung. (lhä) ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 5
Er hängt in vielen Haushalten im Knonauer Amt, der Kalender des «Anzeigers». Auch fürs kommende Jahr dürfen die Leserinnen und Leser auf diese Planungshilfe mit Wochennummerierung und Feiertagen zählen. Der Kalender ist der heutigen Ausgabe des «Anzeigers» beigelegt. anzeigen
Du bist nicht mehr da wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.
Traurig nehmen wir Abschied von meinem Lebenspartner und unserem Freund
16. November IT Update auf der Gemeinde Hedingen Aufgrund eines Software Updates sind gewisse Dienstleistungen der Gemeinde Hedingen am Freitag, 16. November 2018, nur beschränkt verfügbar. Wir bitten Sie um Verständnis. Unsere Mitarbeitenden sind an diesem Tag wie gewohnt erreichbar. Gemeindeverwaltung Hedingen
Silvano (Nino) Dorizzi 22. Juli 1958 – 28. Oktober 2018
Nach einem erfüllten Leben in Portugal ist er am 28. Oktober in der Schweiz verstorben. Sein plötzlicher Tod trifft uns sehr tief und wir sind unendlich traurig. Clara Pereiera und all seine Freunde Auf Silvanos Wunsch wird die Asche in seiner geliebten Heimat Portugal im Meer verstreut. Traueradresse: René De Luigi, Rinderweid 5, 8910 Affoltern am Albis Gilt als Leidzirkular.
Du gehst nicht mehr durch deine Blumenpracht, du gibst nun von oben auf uns acht.
Die Erinnerung an die Liebe und totale Aufopferung, die Du uns geschenkt hast; und an die glückliche Zeit, die wir mit Dir teilen durften, behalten wir als kostbaren Schatz in unseren Herzen.
Margrit Lang-Guhl 25. Februar 1947 – 6. November 2018
Wir vermissen Dich sehr. Hugo Lang-Guhl Sven und Rahel Lang-Beeli mit Flavia und Laurin Geschwister, Verwandte und Bekannte Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis in Hedingen statt. Wir bitten, das Kondolieren zu unterlassen. Traueradresse: Hugo Lang-Guhl, Chilefeldstrasse 3, 5634 Merenschwand
Einladung an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zu den Gemeindeversammlungen von Donnerstag, 13. Dezember 2018, im Schachensaal (Turnhalle Schachen) Geschäfte Reformierte Kirchgemeinde (Beginn 19.15 Uhr) – Genehmigung Budget 2019 und Festsetzung Steuerfuss 2019 – Pfarrwahlkommission Nach Abschluss des offiziellen Teils: – Mitteilungen Politische Gemeinde (Beginn 20.15 Uhr) – Genehmigung Budget 2019 und Festsetzung Steuerfuss 2019 Der Beleuchtende Bericht kann ab Mittwoch, 21. November 2018, auf der Homepage www.hedingen.ch heruntergeladen werden. Die Broschüre mit dem Beleuchtenden Bericht wird den Stimmberechtigten zwei Wochen vor der Versammlung zugestellt. Hedingen, 13. November 2018 Reformierte Kirchenpflege Hedingen Gemeinderat Hedingen
Einbürgerung Mit Beschluss Nr. 289 vom 5. November 2018 hat der Gemeinderat Ottenbach das Gemeindebürgerrecht der Gemeinde Ottenbach erteilt an: – Huser, Raphael, männlich, Schweizer Staatsangehöriger, geb. 1966 Ottenbach, 13. November 2018 Gemeindeverwaltung Ottenbach
Einladung zu den am Mittwoch, 12. Dezember 2018, im Saal der Engelscheune (Dorfplatz) stattfindenden Gemeindeversammlungen 20.00 Uhr Politische Gemeinde Geschäft Genehmigung des Budgets 2019 (Festsetzung Steuerfuss: 106 %) 20.30 Uhr Evang. ref. Kirchgemeinde Geschäft Genehmigung des Budgets 2019 (Festsetzung Steuerfuss: 14 %) Hinweise Die Anträge und Unterlagen zu den vorstehenden Traktanden sowie das Stimmregister können ab Mitte Woche 48 in der Gemeindeverwaltung Rifferswil eingesehen werden. Anfragen im Sinne von § 17 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens Ende Woche 48 an den Gemeinderat oder die evang.-ref. Kirchenpflege schriftlich einzureichen. Im Auftrag der Behörden Gemeindeverwaltung Rifferswil Rifferswil, 13. November 2018
Affoltern am Albis, im November 2018 Und meine Seele spannte weit die Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. Eichendorff
Der Lebenskreis von unserem Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Grossonkel
Stefan Mäder 26. August 1948 – 3. November 2018
hat sich geschlossen. Auf dem Flugplatz in Hausen am Albis hat sein Herz unerwartet aufgehört zu schlagen. Wir vermissen ihn sehr und sind dankbar für die gemeinsame Zeit. In stiller Trauer Rudolf Mäder und Edith Müller Anni Mäder Schroff und Karl Schroff Helen Mäder-Röösli Bernhard Mäder und Irene von Büren Mäder mit Kindern Urban Mäder und Monika Froch Jonas Mäder und Antonia Frind Verwandte, Freunde und Nachbarn Wir nehmen Abschied von Stefan am Donnerstag, 22. November 2018, 14.30 Uhr in der röm. kath. Pfarrkirche, Seewadelstr. 13, Affoltern am Albis. Traueradresse: Anni Mäder Schroff, Dachslernstrasse 109, 8048 Zürich
Auto überschlug sich – Fahrer verletzt Bei einem Selbstunfall hat sich ein älterer Autofahrer am Sonntagabend, 11. November, in Mettmenstetten unbestimmte Verletzungen zugezogen. Er musste mit einem Rettungswagen ins Spital. Um 18 Uhr fuhr ein 79-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Zürichstrasse in Richtung Affoltern. Ausgangs Mettmenstetten verlangsamte der Lenker seinen Wagen, bevor er wieder beschleunigte. Bei der Einfahrt in den Kreisverkehr fuhr der Mann geradeaus über die Kreiselbegrünung und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses rutschte ins angrenzende Ackerland, wo es sich einmal überschlug. Dabei zog sich der Lenker unbestimmte Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht werden. Die Unfallursache ist noch unklar und wird durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis untersucht.
Steuerfuss soll bei 105 % bleiben Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hedingen Das Budget der Politischen Gemeinde Hedingen sieht für das Jahr 2019 bei einem Aufwand von rund 20 Mio. Franken einen Aufwandüberschuss von 455 900 Franken vor. Der Steuerfuss soll bei 105 % bleiben. ................................................... von gemeindeschreiber daniel keibach Der Gemeinderat hat in einem mehrstufigen Verfahren das Budget 2019 erarbeitet. Die Zahlen basieren auf den Grundsätzen der neuen harmonisierten Rechnungslegung (HRM2), die per 1. Januar 2019 gültig ist. Dies hat grössere Veränderungen zur Folge. Durch neue Konten, neue finanzpolitische Instrumente, neue Begrifflichkeiten und Vorgaben zur Gestaltung der Erfolgsrechnung, der Bilanz und der Investitionsrechnung, wird die Vergleichbarkeit zu den Vorjahren erschwert. Mit der Umstellung auf HRM2 werden beispielsweise die Abschreibungen nun direkt den einzelnen Geschäftsbereichen belastet
und nicht wie bis anhin im Bereich Finanzen und Steuern subsummiert. Bei einem Aufwand von 20 501 100 Franken und einem Ertrag von 20 045 200 Franken wird im Voranschlag 2019 mit einem Aufwandüberschuss von 455 900 Franken gerechnet. Gegenüber dem Vorjahresbudget steigen Aufwand und Ertrag um rund 4 %. Bei den Ausgaben muss sich die Gemeinde Hedingen 2019 neu an den Einlagen für die Bahninfrastruktur des Bundes beteiligen, was aufgrund der Bevölkerungsanzahl einen Betrag von über 100 000 Franken entspricht. Bei der Bildung führen ein Anstieg der Integrativen Sonderschulung und der Tagessonderschulung zu Mehrkosten von rund 100 000 Franken. Ertragsseitig enthält das Budget 2019 einen leicht höheren Steuerertrag als im Vorjahr. Insgesamt sind Investitionen von 1 098 000 Franken geplant. Zu den grössten Investitionsvorhaben 2019 zählen die Sanierung der Güpfstrasse, die Erneuerung der PC-Infrastruktur an der Schule gemäss Lehrplan 21 und die planmässige Weiterführung der
Arbeiten zur Richt- und Nutzungsplanung. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2018 den Steuerfuss bei 105 % zu belassen.
Überbauung Schachenweg Am Schachenweg soll preisgünstiger Wohnraum geschaffen werden. Die Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2018 hat dafür die Abgabe des rund 1400 m² grossen Grundstücks am Schachenweg im Baurecht an die Baugenossenschaft Süd-Ost zugestimmt. Der Baurechtsvertrag konnte unter-dessen bereits unterzeichnet werden. Nun werden beauftrage Architekturbüros Vorschläge für den Neubau ausarbeiten. Eine Fachund eine Sachjury beurteilen die Projekte im Frühjahr 2019.
Erteilung Gemeindebürgerrecht Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Claudia Dagmar Schlufter – Niklas geb. Niklas, Jg.
1978, Carsten Schlufter, Jg. 1969, beide aus Deutschland, Mohammed Idris Zazai, Jg. 1994, aus Afghanistan, Ardita und Arjeta Bislimaj, Jg. 2006, Kosovo und Melanie Nagel, Jg. 1971, und Steffen Peter Nagel, Jg. 1971, mit ihren Kindern Maya Leticia Nagel, Jg. 2005, und Sophie Marie Nagel, Jg. 2007, alle aus Deutschland, ins Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen.
Baubewilligungen Der Gemeinderat erteilte folgende baurechtliche Bewilligung: Nelly und Kurt Sulser, für den Aufbau einer Schleppgaube am Wohnhaus Alte Haldenstrasse 17; Patrick Holzner und Marianne Meier, für die Sanierung und Erweiterung des Wohnhauses Im Zelgliacher 19; Roland Stöckli Baumanagement AG, für den Neubau eines Grenzzauns beim Wohnhaus an der Arnistrasse 17; Rita Welti, für den Umund Anbau des Wohnhauses an der Schachenstrasse 20; Tobias Ebneter, für den Umbau des Dachraums und den Einbau von Giebelfenster im Wohnhaus Im Zelgliacher 14.
Gemeindewappen nur mit Bewilligung
Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch
Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten ................................................... von gemeindeschreiber christof wicky Seit dem 1. Januar 2017 ist das Bundesgesetz über den Schutz des Schweizer Wappens und anderer öffentlicher Zeichen (Wappenschutzgesetz, WSchG) in Kraft. In Art. 8 ist der Gebrauch der Wappen geregelt. Die Wappen der Gemeinden dürfen grundsätzlich nur vom Gemeinwesen gebraucht werden, zu dem sie gehören (Art. 8 Abs. 1 WSchG). Zusätzlich können Gemeinden gemäss Art. 8 Abs. 5 WSchG den Gebrauch ihrer Wappen durch andere Personen (oder Vereine, Institutionen und ähnliches) in weiteren Fällen vorsehen. Ein solcher Gebrauch muss vorgängig durch den Gemeinderat bewilligt werden. Wappen und damit verwechselbare Zeichen konnten nach bisherigem Recht noch längstens bis zum 31. Dezember 2018 verwendet werden. Im KoBo vom Februar 2017 wurde die Bevölkerung über die Gesetzesänderung informiert. Privatpersonen, Vereine, Institutionen und andere Einrichtungen, welche das Gemeindewappen von Bonstetten ab 1. Januar 2019 mit bisherigem Zweck weiterhin benutzen wollen, wurden aufgefordert, bis 1. November 2018 an den Gemeinderat Bonstetten ein Gesuch einzureichen. Diverse Vereine und eine Genossenschaft haben im Rahmen der Übergangsfrist beim Gemeinderat ein Gesuch um Weiterbenützung des Bonstetter Wappens eingereicht. Damit nicht bei jedem Gesuch ein Gemeinderatsbeschluss gefasst werden musste, bündelte der Gemeinderat die Gesuche und erteilte den Gesuchstellenden im Rahmen eines Sammelbeschlusses
die gewünschte Bewilligung zur Weiterverwendung des Wappens in ihren Logos.
Beitritt zur Gesundheitskonferenz (GeKo) des Kantons Zürich Die Umsetzung des Pflegegesetzes des Kantons Zürich ist eine anspruchsvolle Aufgabe der Städte und Gemeinden. Infolge der demografischen Entwicklung nimmt einerseits der Pflege- und Betreuungsbedarf stark zu, andererseits steht zu wenig Fachpersonal zur Verfügung. Die Finanzierung der Pflegeversorgung belastet die Städte und Gemeinden des Kantons Zürich in hohem Ausmass. Die Kostensteigerung in der Pflegeversorgung musste in den letzten Jahren einseitig von den Gemeinden getragen werden. In den meisten Städten und Gemeinden im Kanton Zürich sind nur wenig fachliche Kapazitäten und nur beschränktes Fach-Know-how zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben vorhanden. Eine kantonal koordinierte Zusammenarbeit fehlt. Mit dem Aufbau und der Etablierung einer Gesundheitskonferenz «GeKo Kanton Zürich» mit professioneller Geschäftsstelle der Zürcher Städte und Gemeinden sollen diese Schwächen behoben werden. Mit einem Betrag von 19 Rappen pro Einwohnerin und Einwohner des Kantons Zürich, falls alle Gemeinden mitmachen, sind die Aufwendungen gedeckt. Weil die Vernetzung unter den Gemeinden zu den Themen des Gesundheitswesens bis jetzt fehlt und die Finanzierung der Pflegeversorgung die Städte und Gemeinden im Kanton Zürich in hohem Ausmass belastet, erachtete der Gemeinderat einen Beitritt zu der zu gründenden
Gesundheitskonferenz als sinnvoll und stimmte dem Antrag zu.
Dienstleistungsvereinbarung mit dem Sozialdienst Bezirk Affoltern Der Verwaltungsrat Sozialdienst Bezirk Affoltern hat nach der Vernehmlassung an seiner Sitzung vom 22. März 2018 den Rahmenvertrag mit den Trägergemeinden einstimmig genehmigt und zuhanden der Trägergemeinden verabschiedet. Gemäss Art. 6 des Anstaltsvertrages steht die Nutzung der vom Sozialdienst Bezirk Affoltern erbrachten Dienstleistungen auch weiteren Gemeinden offen (= Anschlussgemeinden). Dazu schliesst der Sozialdienst Bezirk Affoltern mit den jeweiligen Gemeinden eine Dienstleistungsvereinbarung ab. Die Dienstleistungsvereinbarung mit den Anschlussgemeinden basiert auf dem von den Trägergemeinden beschlossenen Rahmenvertrag. Der Sozialdienst Bezirk Affoltern erbringt seit dem 1. Januar 2018 für die acht Trägergemeinden und drei Anschlussgemeinden (Unteramt) Standarddienstleistungen und weitere Dienstleistungen im Sozialbereich (Art. 2 AV Sozialdienst Bezirk Affoltern). Die Anschlussgemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon beziehen einen Teil der angebotenen Dienstleistungen. Der bereinigte Rahmenvertrag wurde von den Gemeindevorsteherschaften einstimmig genehmigt und trat rückwirkend per 1. Januar 2018 in Kraft. Nun haben die Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon mit der Genehmigung die Dienstleistungsvereinbarung zu verabschieden. Für die drei Unterämtler Anschlussgemeinden gilt der genehmigte Rahmenvertrag analog, das heisst für
die Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon wurde eine analoge Dienstleistungsvereinbarung mit spezifisch für die Anschlussgemeinden relevanten Ausführungen verfasst. Die Sozialvorstände der Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon erhielten Vorabversionen und haben diese für gut befunden. Der Gemeinderat Bonstetten folgte diesem Antrag und verabschiedete die vorliegende Dienstleistungsvereinbarung mit dem Sozialdienst Bezirk Affoltern.
Baubewilligungen Der Gemeinderat genehmigte folgende Bauvorhaben im ordentlichen Verfahren: Myrta und Lars Neidhart, Birchstrasse 2b, Bonstetten; Baugesuch-Nr. 2018-0022; Umbau ehemaliges Feuerwehrlokal in Atelier/Werkstatt, Birchstrasse 2, Grundstück Nr. 237. Beatrice und Frank Rutishauser, Bonstetten; Baugesuch-Nr. 2018-0012; Umbau 2. Etappe: Fassadendämmung Wohnhausteil und neue Lukarne, Solaranlage, Umgestaltung Garten mit vier zusätzlichen Parkplätzen Sunnebergweg 2, Grundstück Nr. 2733.
Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • dem Gesuch um Reduktion zur Weiterverrechnung der Gebühren bezüglich den Erneuerungswahlen 2018–2022 z.G. der Sekundarschule und reformierten Kirche Bonstetten entsprochen. • den Voranschlag 2019 des Zweckverbandes Feuerwehr Unteramt genehmigt. • dem Antrag des Familienzentrums Bezirk Affoltern für einen finanziellen Beitrag entsprochen.
Altes Haus erstrahlt in neuem Glanz Die Stiftung zur Weid in Rossau hat ihr Wohnhaus 1 umfassend renoviert Knapp drei Millionen Franken hat sich die Stiftung zur Weid die umfassende Sanierung ihres Wohnhauses 1 kosten lassen. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen, das altehrwürdige Haus erstrahlt in neuem Glanz.
fehlte. Zudem waren die gusseisernen Abflüsse gänzlich durchgerostet. So musste statt einer kleinen Oberflächensanierung der ganze Boden neu gemacht werden. Überraschend galt es im Riegelbau der Dachgeschosse viele Balken zu ersetzen. Diese waren bei der letzten Sanierung unsachgemäss behandelt worden und in der Folge gefault.
Im Semperturm sind der Fallschlaghammer und der Läutmaschinenmotor in die Jahre gekommen. (Bild zvg.)
Zwei Wochen ohne Stundenschlag Wer sich am Stundenschlag der Glocken im Kirchturm der Reformierten Kirche Affoltern orientiert, muss in den nächsten zwei Wochen eine andere Lösung suchen. Wegen Altersbeschwerden des Fallschlaghammers und des Läutmaschinenmotors für den Stundenschlag wird die Firma Muff, Kirchturmtechnik, die nötigen Arbeiten vornehmen. Dies bedeutet, dass während den kommenden zwei Wochen kein Stundenschlag zu hören sein wird. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 13. November, und enden, wenn alles rund läuft, am 27. November. Das Kirchengeläut am Morgen, Mittag und Abend sowie vor kirchlichen Anlässen ist von diesen Arbeiten nicht betroffen und bleibt in Betrieb. Die ref. Kirchenpflege bittet die Bevölkerung in Affoltern, von dieser Information Kenntnis zu nehmen und dankt fürs Verständnis.
Ziemlich genau hundert Jahre ist es alt, das Wohnhaus 1 der Stiftung zur Weid. An der Grundsubstanz vermochte der Zahn der Zeit kaum zu nagen: «Es wurde gut und solide gebaut», so Geschäftsleiter Hansruedi Sommer, «und es hat viel Charakter.» Die intensive Nutzung macht eine regelmässige Sanierung allerdings auch hier unumgänglich. Letztmals hatte eine solche vor 25 Jahren stattgefunden. Dieses Jahr war es wieder so weit. Die Linoleumböden in den Gängen waren durchgetreten, die 50-jährigen Fenster hatten ihre Lebensdauer längst überschritten und auch bei der Beleuchtung, in den Nasszellen und in der Küche sowie bei der Fassade zeigte sich Handlungsbedarf. Anfang Mai ging es los, mittlerweile sind die Arbeiten abgeschlossen. Knapp drei Millionen Franken wurden insgesamt investiert. Das kantonale Sozialamt beteiligte sich mit 650 000 Franken an den Kosten, die Gebäudeversicherung mit 250 000 Franken, für die Erfüllung der Brandschutz-Bestimmungen. Den Grossteil
Abenteuer und neue Kontakte
Hansruedi Sommer, Geschäftsleiter der Stiftung zur Weid, im Eingangsbereich. Die defekten Plättli konnten hier durch identische ersetzt werden, die einen Stock tiefer unter einem Linoleumboden entdeckt wurden. (Bild Thomas Stöckli) trägt die Stiftung selber. «Es hat sich gelohnt», so Sommer.
Überraschendes im Küchenboden Neben energetischen Massnahmen – hier seien insbesondere die Fenster erwähnt, aber auch die Wärmerückgewinnung bei der Lüftung der Nasszellen – spielte auch die Geschichte des Hauses eine entscheidende Rolle. «Wir haben darauf geachtet, dem Gebäude und der Zeit seiner Erbauung gerecht zu werden», sagt Hansruedi Sommer.
Fasnachtsauftakt der FGU mit Helferessen
wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit 60 Jahre sind am Donnerstag, 15. November, Dora Gerta und Alfred HuberGallmann in Affoltern miteinander verheiratet. Zum diamantenen Hochzeitsjubiläum gratulieren wir herzlich und wünschen ein schönes Fest.
Zur goldenen Hochzeit Gleich zwei Ehepaare feiern am Donnerstag, 15. November, ihre goldene Hochzeit. Susanne Elfriede und Bruno Schmid-Ackermann in Affoltern sowie Rosmarie und Stefan Rudolf Obschlager-Frei in Zwillikon wünschen wir alles Gute und noch viele freudige Erlebnisse zu zweit.
Zum 80. Geburtstag Heute Dienstag, 13. November, darf Milly Albina Perk-Oswald in Affoltern ihren 80. Geburtstag feiern. Wir wünschen Glücklichsein und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt. anzeige
Der Vorstand der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon ist bereit für die fünfte Jahreszeit. (Bild Martin Platter)
Am Sonntagmorgen, 11.11., pünktlich um 11.11 Uhr hat FGU-Präsident Christian Müller den Beginn der Uerzliker Fasnacht erklärt. Angesagt waren aber keine kakofonen Klänge, sondern ein gemütlicher Brunch für die Helfer auf dem Bauernhof Stöckweid. Am 11. November hat sie wieder begonnen, die bunte Fasnachtszeit. In der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon (FGU) wird der Fasnachtsauftakt traditionell den zahlreichen Helfern gewidmet. Diesmal mit einem Brunch im neuen Partyraum der Familie Duperrex auf dem Bauernhof Stöckweid in Knonau. Die Einladung wurde von den meisten dankend angenommen.
Zirkus: hereinspaziert! Der FGU-Präsident nutzte die Gelegenheit zum Dank und informierte über die Fasnacht im Oberamt. Der Maskenball findet am internationalen Tag der
Frau statt, also am Freitag, 8. März 2019. Am Nachmittag ist zuerst der Kinderball dran. Der Abend steht unter dem Motto «Zirkus – hereinspaziert!». Zirkusdirektor Müller wird zusammen mit seinem Team dafür sorgen, dass die Manege im Kappeler Gemeindesaal adäquat dekoriert ist und alle bösen Tiere an die Kette oder in den Käfig kommen. Für Stimmung im Saal sorgen neben Guggenmusiken die Glarner Mundartrocker «Rämlers». Auch eine Bar und eine Kaffeestube für die Ländlerfans wirds wieder geben. Am Sonntag, 10. März, steigt die Hauptattraktion: Der längste Fasnachtsumzug Europas mit seiner Route durchs gesamte Oberamt und anschliessender Uslumpete im Kappeler Gemeindesaal. Die Fasnachtsplakette, die bei der Gelegenheit für die Zuschauer Ehrensache ist, zeigt diesmal einen Laternenmacher, ist nach wie vor aus Metall und von edler Prägung. (map.) Weitere Infos unter fgu.ch.
Die Aufträge gingen nach Möglichkeit an regionale Unternehmen, etwa Kurt Wohndesign in Obfelden (Böden), SHS Haustechnik AG in Affoltern (Sanitär) oder Meyer und Salamon AG in Rifferswil (Dach). Die Gänge erhielten statt der bisherigen Linoleumböden dauerhafteres Eichen-Parkett. Grosse Überraschungen, mit denen man bei einem so alten Haus durchaus rechnen muss, blieben weitgehend aus. Bis auf die Küche: Dort zeigte sich, dass im Boden die Eisen-Armierungen komplett
Auch die knapp 40 Bewohnerinnen und Bewohner haben den Umbau gut überstanden. In zwei Gruppen wurden sie für je fünf Wochen in eine Containersiedlung auf dem Areal ausquartiert (der «Anzeiger» hat berichtet) – ohne Fernseher, wie eine Betreuerin kritisierte. Der schöne und heisse Sommer habe dazu beigetragen, dass diese Möglichkeit der Zerstreuung jedoch kaum vermisst wurde. Viele Bewohner haben die temporäre Umquartierung gar als Abenteuer genossen und die Gelegenheit genutzt, neue Kontakte zu knüpfen. Selbst die Küche musste vorübergehend ausgelagert werden. Von Ende Juni bis zum 11. September wurden die Speisen im Festzelt zubereitet. Dieses ist mittlerweile ebenso verschwunden wie das Gerüst und die Container. Der Alltag ist wieder eingekehrt. Die Bewohner freuen sich über die frisch renovierten Räume und das Wohnhaus muss sich vor Konkurrenzbetrieben in der Region nicht mehr verstecken.
Zum Lesen angeregt
Schweizer Erzählnacht 2018 in Wettswil Am letzten Freitag fand auch an der Primarschule Wettswil die Schweizer Erzählnacht zum Thema «In allen Farben» statt. Der Anlass soll durch gemeinsames Zuhören Kinder und Jugendliche zum Lesen anregen. Die Arbeitsgruppe, welche für die Organisation zuständig war, hat ein buntes Programm für die 200 angemeldeten Schülerinnen und Schüler auf die Beine gestellt. Da haben sich Schulzimmer im Schulhaus Ägerten für die Unterstufe in Bühnen verwandelt und Lehrpersonen – als Zauberin Zilly verkleidet – konnten plötzlich zaubern. Für Spannung sorgte die theatralische Erzählung aus dem Buch «Vorsicht, roter Wolf» mit Bildern ab dem Visualizer. Und mitdenken war beim Buch «Streik der Farben» erforderlich, da die Kinder ausgrübeln mussten, welche Farbe welchen Brief geschrieben hat. Daneben gab es auch Platz für Kreativität: die Schülerinnen und Schüler konnten mit farbigem Bastelmaterial gemeinsam bunte Kunstwerke entstehen lassen. Im Schulhaus Mettlen ging es für die Mittelstufe ebenfalls spannend zu
und her. Für die Mädchen gab es berührende Geschichten über berühmte Frauen aus dem Buch «Good night stories for rebel girls». Die Fragen der Schülerinnen führten in den kleinen Gruppen zu einem interessanten Austausch. Die Jungen lauschten alle gebannt den Erzählungen aus dem Buch «Tommy Mütze» und es wurde immer wieder gemutmasst, wer sich unter der Mütze befindet und warum dieser Tommy überhaupt eine Mütze trägt. Die Bibliothek bot für die wartenden Eltern und jüngeren Geschwister ein abwechslungsreiches Warteprogramm, mit einer Geschichte für die Kleinen und Buch-Tipps für die Grossen. Dieses Angebot wurde rege genutzt und so traf man auf viele Eltern, die sich unterhielten, Kinder, die im Foyer herumtobten aber auch Personen, die es sich, in ein Buch vertieft, gemütlich machten. Zum grossen Finale trafen alle Kinder kurz vor 20 Uhr im Mehrzwecksaal Ägerten ein, um die letzte Geschichte zu hören. Man sah viele glückliche Gesichter, auf denen zu lesen war, dass sie die letzten zwei Stunden gerade in andere Welten abgetaucht waren. Cécile Simonet, Primarschulpflege
Wenn Lehrpersonen plötzlich magische Kräfte haben ... (Bild zvg.)
«Fall Agir»: weiterhin keine Kontrollen Am 9. Juli haben drei Kantonsrätinnen eine Anfrage an den Zürcher Regierungsrat eingereicht. Inzwischen folgte die Antwort: Der Zürcher Regierungsrat hält es weiterhin nicht für notwendig, die Einhaltung des Gleichstellungsgesetzes bei öffentlichen Vergaben zu kontrollieren. ................................................... von livia häberling Der «Fall Agir» hatte Anfang Juli für Aufsehen gesorgt. Die Baufirma mit Sitz in Affoltern war durch ihren diskriminierenden Werbeauftritt in die Schlagzeilen geraten. Am 9. Juli haben drei Kantonsrätinnen beim Regierungsrat eine Anfrage eingereicht. Sie wollten von der Zürcher Regierung wissen, ob diese in den Agir-Publikationen den Grundsatz der Gleichbehandlung von Mann und Frau verletzt sehe, welche Konsequenzen sich daraus für die Firma ergäben, wie die Vergaben geprüft würden und wie die Gleichstellung von Mann und Frau bei öffentlichen Vergaben künftig gewährleistet werden solle.
Eine Verwarnung muss reichen Am vergangenen Donnerstag folgte nun die Antwort. Darin führt der Regierungsrat aus, dass die Vergabestellen die Möglichkeit hätten, Anbieterinnen und Anbieter von laufenden Verfahren auszuschliessen oder den Zuschlag zu widerrufen, wenn diese den Grundsatz der Gleichbehandlung von Frau und Mann missachten. Auch Verwarnungen oder mehrjährige Ausschlüsse seien möglich, wobei sich die konkrete Massnahme nach dem Verhältnismässigkeitsprinzip zu richten habe. Der Firma Agir AG habe man am 3. Juli eine Sanktionsandrohung zukommen lassen und die Firma aufgefordert, geschlechterdiskriminieren-
de Darstellungen per sofort und in Zukunft zu unterlassen.
Vergabestellen: Bis heute keine einzige Kontrolle durchgeführt Weiter schrieb der Regierungsrat in seiner Antwort, dass die Einhaltung des Gleichstellungsartikels mittels Selbstdeklaration erfolge. Die Anbieterinnen und Anbieter bestätigen schriftlich, dass sie die Anforderungen erfüllen. Für die Mettmenstetter Kantonsrätin Hannah Pfalzgraf ist dieses Vorgehen fraglich: «Welches Unternehmen würde offen zugeben, dass es die Gleichstellung nicht einhält?» Vielmehr brauche es griffige Vorkehrungen, welche die Vergabe an fehlbare Firmen zum vorherein ausschliesse. Diese sowie Kontrollen gebe es in der Regel aus Aufwandsgründen nicht, so die Regierung weiter. Die Verantwortung hierfür liege bei den Vergabestellen. Sie hätten die Möglichkeit, die beauftragten Unternehmen zu überprüfen, wenn Anhaltspunkte für diskriminierendes Verhalten vorlägen. Bis heute, auch das hielt der Regierungsrat fest, hätten allerdings noch keine Kontrollen stattgefunden.
Agir: Noch haben keine Sensibilisierungskurse stattgefunden Und Agir? Hat bekanntlich inzwischen gehandelt. «Sämtliche Kommunikationsmittel sind überprüft worden», erklärte PR-Berater Bernhard Schneider auf Anfrage. Ein Nachfolgemagazin von «Grünes Edelweiss» sei nicht geplant. Die Schulungen der Belegschaft, die Agir im Juli angekündigt hatte, haben indes noch nicht stattgefunden. Die Termine mit der Leiterin der kantonalen Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann seien jedoch für den Frühling 2019 festgelegt worden, versicherte er. Ausserdem würde ein Reglement zu Prävention und Massnahmen im Bereich sexueller Belästigung ausgearbeitet.
Gleichstellungspolitik im Windschatten der Öffentlichkeit von livia häberling
ie klangen vielversprechend, die Schlagzeilen von letzter Woche: «Zürcher Regierung schickt Chefs von Baufirma in Gender-Schulung» und «Nun reagiert der Regierungsrat». Ebenso hiess es, die Baudirektion habe die Firma Agir wegen sexistischer und geschlechterdiskriminierender Kommunikation gemassregelt. Hat also der Regierungsrat im Fall «Agir» gehandelt und ein Zeichen gesetzt – für die Gleichstellung, gegen die Diskriminierung? Nein – ganz im Gegenteil.
Die Baudirektion liess Agir am 3. Juli eine Sanktionsandrohung zukommen und forderte das Unternehmen auf, diskriminierende Werbung in Zukunft zu unterlassen. Das allerdings hatte sie zu diesem Zeitpunkt bereits getan. Die Mitarbeiter-Magazine? Waren am 29. Juni vom Netz. Die Homepage? War am 2. Juli überarbeitet. Die Sensibilisierungskurse mit der kantonalen Fachstelle für Gleichstellung? Waren in Planung, als der Brief der Baudirektion eintraf. Sie waren nämlich keine Auflage der Direktion, sondern entstanden aus dem Kontakt zwischen der Agir-Leitung und der Gleichstellungsbeauftragten. Agir hatte also reagiert, bevor sich die Baudirektion zum Fall zu Wort meldete. Deshalb kann es nicht die Behörde gewesen sein, die Agir zum Handeln gezwungen
hat. Tatsächlich war es der öffentliche Druck, der sich in diesen Tagen zugespitzt hatte. Es war die Öffentlichkeit, die sich schockiert darüber zeigte, dass eine Unternehmung mit derartiger Kultur staatliche Aufträge erhält. Die diesen Missstand nicht akzeptieren wollte. Und die Agir-Filterblase zum Zerplatzen brachte.
spart die Regierung administrative Aufwände und Kosten. Und: Sie windet sich aus der Verantwortung, Diskriminierung beim Namen zu nennen. Lieber segelt sie elegant im Windschatten der Öffentlichkeit. Hat diese – wie im Fall Agir – den Missstand erkannt und benannt – schaltet sie sich ein. Nicht vorher.
Und die Regierung? Ja, sie hat sich in den Fall «Agir» eingeschaltet. Aber sie kam zu spät. Sie kam, als die diskriminierenden Kommunikationsmittel beseitigt und die Sensibilisierung der Betroffenen in Angriff genommen waren. Das muss sie sich vorhalten lassen. Weil dieses «Zu-spät-Kommen» kein Versehen, sondern kalkulierte Politik ist.
Das Problem: Nicht nur die Regierung zieht sich mit ihrer halbherzigen Pflästerli-Politik aus der Verantwortung. Auch den Unternehmen eröffnet sie ein wunderbares Schlupfloch. Denn: Solange der Regierungsrat selber eine Politik des Reagierens statt des Agierens betreibt, so lange werden auch fehlbare Anbieterinnen und Anbieter nicht in letzter Konsequenz zum Agieren, sondern höchstens zum Reagieren gezwungen. Sie können sich darauf verlassen, dass ihre Angaben auf der Selbstdeklaration nicht überprüft werden. Und falls sie dennoch wegen Verdachts auf Diskriminierung in die Schlagzeilen geraten? Dann dürfen sie in aller Regel mit einer gütigen zweiten Chance rechnen. Kaum dürfte die Regierung diskriminierendes Verhalten tatsächlich sanktionieren. Wie auch, wenn sie der konsequenten Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes selber seit Jahr und Tag mit Ignoranz begegnet?
Im Nachhinein einzugreifen, ist deutlich günstiger, als mit Kontrollen zuvorzukommen. Bis heute ist der Regierungsrat nicht bereit, Überprüfungsmechanismen zur Durchsetzung des Gleichstellungsartikels einzuführen. Auch aus Kostengründen. Obwohl auf Bundesebene und vereinzelt in Städten bereits solche Instrumente eingesetzt werden. Die Regierung foutiert sich weiterhin um die konsequente Umsetzung des Gleichstellungsartikels. Obwohl er seit 37 Jahren in der Bundesverfassung verankert ist. Statt auf systematische Kontrollen setzt man auf die Selbstdeklaration der Unternehmen. Die Überprüfung und Sanktionierung fehlbarer Firmen werden auf die Vergabestellen abgewälzt. Damit
Hat also der Regierungsrat die Agir-Belegschaft in einen Nachhilfekurs geschickt? Nein. Hat er tatsächlich reagiert? Nein. Er hat lediglich im Nachhinein den Mahnfinger erhoben. Und lässt es damit gut sein. Bis zum nächsten Fall.
Begleitung in der Bewältigung der Krankheit und im Sterben Nationaler Palliative Care Kongress in Biel: Die Villa Sonnenberg in Affoltern ist dabei Die Palliativstation der Villa Sonnenberg in Affoltern wird mit einem Stand am Nationalen Palliative Care Kongress, der vom 14. bis 15. November in Biel stattfinden wird, vertreten sein. Der Kongress widmet sich allen Bereichen rund um das Thema Palliative Care. Diagnose, Schock, wie weiter? Operation, Chemotherapie, Bestrahlung, Immuntherapie und dann? Wenn eine Krankheit nicht mehr therapiert werden kann, gibt es trotzdem noch viele Möglichkeiten, um einen Menschen und seine Angehörigen während dieser schwierigen Zeit zu begleiten und zu unterstützen, die sogenannte Palliative Care. In der Villa Sonnenberg in Affoltern, dem Kompetenzzentrum für Palliative Care des Spitals Affoltern, werden erwachsene Menschen aller Altersstufen mit unheilbaren Krankheiten – wie Krebs und anderen schweren Erkrankungen – umfassend behandelt, gepflegt und begleitet. Die Villa Sonnenberg bietet dieselben medizinischen Dienstleistungen wie ein Spital, jedoch in einem ruhigeren, häuslichen Umfeld mit optimaler Symptomkontrolle und mit dem Ziel der Rückkehr nach Hause.
Die Villa Sonnenberg, Palliativstation in Affoltern. (Bild zvg.) Lebensqualität steht im Mittelpunkt Am 1. Februar 2010 wurde die Palliativstation in der Villa Sonnenberg in Affoltern, wenige Schritte neben dem Spital Affoltern, eröffnet. Im Mai 2012 hat sie das Label spezialisierte Palliative Care erhalten, im Mai 2017 erfolgte die Rezertifizierung. In der Villa Sonnenberg werden grundversicherte und zusatzversicherte Patienten behandelt, die Station steht auf den Spitallisten der Kantone Zürich und Zug – sie
nimmt aber auch Patienten aus anderen Kantonen auf. Für das spezialisierte interdisziplinäre Palliative Care Team steht die Lebensqualität des Patienten im Mittelpunkt des Handelns. Mögliche Symptome wie Atemnot, Übelkeit, Schmerzen und Erschöpfung (Fatigue) werden behandelt. Je früher die Symptomkontrolle angegangen wird, desto schneller findet der Patient zu mehr Lebensqualität zurück. Mit der Behandlung der körperlichen Sympto-
me gibt es eine Begleitung in der Bewältigung der Krankheit und im Sterben. Ganz wichtig dabei ist, dass Palliative Care auch die Begleitung der Angehörigen miteinbezieht. Zusätzliche Indikation, um auf die Palliativstation eintreten zu können, ist die Entlastung der Angehörigen. In der Zeit der Hospitalisation kann so neben der Symptomkontrolle des Patienten ein stabiles Betreuungsnetz für zuhause aufgebaut werden. Dies geschieht durch den Einbezug von
spezialisierter ambulanter Palliative Spitex, Spitex für die Alltagsbewältigung, Freiwilligeneinsätzen und mit der Organisation von Hilfsmitteln wie Pflegebett, Heimsauerstoff etc. Eine weitere zentrale Aufgabe der Palliativstation ist die umfassende Begleitung von Menschen am Lebensende: End-of-life-Care mit optimaler Symptomkontrolle und die Begleitung der Angehörigen während und nach der Sterbephase – auch die Begleitung der Kinder von sterbenden Patienten. Ärzte und Pflegende verfügen über eine Spezialausbildung in Palliative Care. Die fachkompetente Betreuung wird rund um die Uhr durch Palliativärzte gewährleistet. Ergänzt wird die Betreuung der schwerkranken Patienten durch Angebote wie Psychotherapie, Physiotherapie, Sozialdienst, Ernährungsberatung, Seelsorge und Freiwilligendienst. Die Zusammenarbeit mit dem Betreuungsnetz im Knonauer Amt und im Kanton Zürich, aber auch über die Kantonsgrenze hinaus in den Kantonen Zug und Aargau, ist sehr wichtig und wertvoll. Im Rahmen von Vorträgen und Weiterbildungen bietet die Palliativstation Villaführungen für Institutionen an. Die Palliativärzte führen auch konsiliarische Beratungen in Institutionen wie Spitälern, Pflegeheimen und der ambulanten Palliative Spitex durch. (KeN)
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Wieso anhalten? Die My-Stop-Raststätte in Affoltern hat seit ihrer Eröffnung im Jahr 2009 keinen leichten Stand Vor neun Jahren wurde die My-Stop-Raststätte in Affoltern eröffnet. Damals wollte sie eines werden: ein beliebter Ort des Konsums und Verweilens. Ist sie das heute? Ja, findet der Betreiber. ................................................... von livia häberling Manchmal lässt sich das Grosse am besten im Kleinen beschreiben. Wie damals, im Herbst 2017. Da verwandelte das defekte «M» der Leuchtreklame den markigen «My Stop»-Slogan in ein fragendes «Why Stop». Und entwarf so mit nur einem Buchstaben ein aufrichtigeres Psychogramm dieses Bauwerks, als es wohl unzählige Worte gekonnt hätten. Ja : Warum sollte an dieser Raststätte im Säuliamt jemand anhalten?
Ein bisschen Spielhalle, ein bisschen Einkaufsmeile Dabei hatte man einst so grosse Pläne gehabt, damals, in den frühen NullerJahren. 50 Millionen Franken hatte der Bau der My-Stop-Raststätte gekostet. Geld, das die Aktionäre damals gut investiert glaubten. In eine Raststätte, die mit dem herkömmlichen Fressbalken-Klischee bricht, ein Konzept, das überrascht. Ein Ort zum Verweilen wollte man sein, ein Ort, der nicht bloss Bedürfnisse erfüllt, sondern Erlebnisse bietet: den ganz persönlichen Stop – my Stop. Im Restaurant im dritten Stock wurden Billardtische und Spielautomaten aufgestellt, hinter dem Herd zauberte ein Spitzenkoch. In den beiden Zwischengeschossen eröffneten zwei Cafés mit eigener Rösterei, die das Kaffeetrinken zum Erlebnis machen sollten. Der Mobilfunkanbieter Orange zog mit einem Store ein, ein Florist, ein Jeansladen, eine Apotheke und Migrolino ebenfalls. Als «My Stop» im November 2009 eröffnet wurde, waren die Inhaber überzeugt, dass man für all die erwarteten Fernreisenden alles sein konnte. Spielhalle und Gourmet-Paradies, Einkaufsmeile und Ort der Begegnung.
«My Stop» ist das, was die Kunden der Raststätte zu sein zugestehen Das ist neun Jahre her. Inzwischen weiss man es besser. Zwar waren 2010 im Durchschnitt täglich 44 000 Autos auf der A4 zwischen Zürich und der Innerschweiz unterwegs, allerdings waren es vor allem Pendler, keine Fernreisenden. Diese Menschen wollten keine Spielautomaten, keine Billardtische, keine Gourmet-Menüs – und schon gar nicht wollten sie dafür in den dritten Stock laufen müssen. Sie wollten ihren Kaffee bloss trinken statt erleben, sie wollten keine Handyabos, keine Rosen, keine Hosen und keine Tabletten. Und auch ihre Zahnpasta und die Milch wollten sie nicht bei Migrolino kaufen. Nach den ersten fünf Betriebsjahren mit roten Zahlen zeigte sich: «My Stop» war weit davon entfernt, ein rentabler Erlebnisort zu sein. Eher war der Betonbau ein mittelmässig anzeige
Szenen einer Identitätskrise? Als im Oktober 2017 das «M» der Leuchtreklame ausfiel, schien aus der Maxime plötzlich Zweifel zu werden. Aus «My Stop» wurde ein fragendes «Why Stop?» (Bilder Livia Häberling) frequentierter Ort der Zurückhaltung. Als Geschäft, das musste «My Stop» auf die harte Tour lernen, war man nicht das, was man zu sein strebte. Man war das, was die Kunden einem zu sein zugestanden. Das war zu Beginn nicht viel. Die Raststätte schien lange jener Fremdkörper und Schandfleck zu bleiben, als den ihn die Gegner schon während des Baus verschrien hatten.
Schwarze Zahlen seit 2015 Inzwischen sind die Spielautomaten abgebaut, die Billard-Tische ebenfalls. Der Gourmet-Koch ist weg und die Röstereien im Mittelgeschoss sind geschlossen. Nach nur 14 Monaten schloss Orange seinen Shop und stieg aus dem 10-Jahresvertrag aus. Seither kümmern sich die Gerichte um den Fall. Auch Migrolino sucht seit Jahren nach einem frühzeitigen Nachmieter, bisher erfolglos. Der Florist ist weg, der Jeansladen und die Apotheke ebenfalls. Viele sind gegangen, sie ist gekommen: die Immobilienfirma Real MGT AG um Inhaber Manfred Suter. 2014 musste die Liegenschaft massiv abge-
schrieben werden, in jenem Geschäftsjahr resultierte ein Verlust von 21 Millionen Franken. Der Konkurs konnte damals nur abgewendet werden, weil ein Teil der Gläubiger auf seine Forderungen verzichtete. Im Juni 2014 haben die Aktionäre den Verwaltungsrat damit beauftragt, die Raststätte zu verkaufen. 2015 ging sie in neue Hände über, die Liegenschaft wurde vom Raststätten-Betrieb getrennt. Heute betreibt die Real MGT AG das Restaurant, die Tankstellen und die Shops. Ausserdem vermietet sie die Ladenflächen. Man sei zufrieden mit dem Geschäftsgang, so Geschäftsführer Suter: «Wir schreiben schwarze Zahlen. Und das seit der Übernahme im Jahr 2015».
Zusatzverdienste mit WC-Bons Immer noch da ist neben Migrolino auch die Bäckerei/Konditorei Pfyl. Sie wollte sich gegenüber dem «Anzeiger» nicht zum bestehenden Mietverhältnis äussern. Ausserdem zog vor zwei Jahren das Spezialitätengeschäft Don Giovanni AG ins Mittelgeschoss ein. «Non solo Caffè» heisst die zugehörige
Einzelne Fragmente der früheren Erlebniswelt sind noch da. So auch das Kinder-Karussellpferdchen imMittelgeschoss.
Kaffeebar, Cannoli, Panini und Panetone liegen in den Auslagen. Aber möchten das die Pendler? Mehr als einen schnellen Kaffee im Stehen? Ja, erklärt der Inhaber Giovanni Scuderi. «Die Bar läuft sensationell gut», liess er wissen. Und auch das restliche Sortiment stosse bei der Kundschaft auf grosses Interesse. Trotz der guten Geschäfte erschloss der findige Unternehmer eine zusätzliche Einnahmequelle: Gleich hinter seinem letzten Stand befinden sich die Toiletten. Wer einen Franken einwirft, kann sie benützen und erhält einen 1-Franken-Bon zur Konsumation. Während der Sommerferien legte er in seinen Auslagen Servietten mit ein paar Gummibärchen bereit, damit die Touristen ihre WC-Bons bei ihm eintauschten.
Lehrabschlussprüfungen und Tanzkurse über der Autobahn Ein Erlebnis möchte «My Stop» seinen Kundinnen und Kunden auch heute noch bieten. Jedoch habe man sich auf das Genusserlebnis spezialisiert, wie Manfred Suter erklärt. Das Restaurant wird inzwischen mit einem grösseren
Selbstbedienungsbereich und weniger Personal geführt. Am Mittag werde das Lokal inzwischen gut besucht, am Abend jedoch bleibe es im Obergeschoss eher ruhig. Das liege auch an den strengen gesetzlichen Vorgaben, die den Ausschank von Alkohol verbieten, so Suter. Deshalb hat er sich inzwischen auf die Vermietung von Seminarräumen spezialisiert. Ein Unternehmen und eine Tanzgruppe gehören zu den regelmässigen Mietern, und auch Lehrabschlussprüfungen sollen im nächsten Sommer in den Räumlichkeiten über der Autobahn stattfinden. 2009 erhielt das Säuliamt eine Raststätte, nach der niemand gefragt hatte. Die Bevölkerung erhielt einen Fressbalken, einen Betonblock – einen Fremdkörper. Hat sie sich nach neun Jahren mit ihrem Bauwerk versöhnt? Ist «My Stop» Teil des Bezirks geworden? «Sie hat immer zum Säuliamt gehört, die Frage ist, mit welchem Image», so Manfred Suter. Er findet, die Raststätte sei inzwischen auf gutem Weg in die Zukunft. Das «M», jedenfalls, brennt längst wieder.
In den beiden Zwischenetagen gab es früher je ein Café mit eigener Rösterei. Heute sind diese Stockwerke reine Durchgangszone.
Ein fast gewöhnliches Mietshaus im Zürcher Kreis 5 Tim Krohn verriet bei der Lesung in der Bibliothek Hausen auch allerhand rund ums Presse- und Verlagswesen Am letzten Mittwoch stellte Tim Krohn in der Bibliothek Hausen «Julia Sommer sät aus» vor, sein neues Buch aus der Serie «Menschliche Regungen». Dazu wurde das Geheimnis um einen neuen Schweizer Krimiautoren gelüftet. ................................................... von marlise santiago Auf dem Büchertisch der Buchhandlung Scheidegger stapeln sich Bücher in ungewohnt fröhlich bunten Einbänden. Es sind drei Bände aus dem Projekt «Menschliche Regungen», die in einem Zürcher Mietshaus spielen. Ein Haus, elf Menschen und 64 Facetten des Mensch-Seins. Und das kam so: Krohn, der mit seiner Familie in einem alten Bauernhaus lebt, wollte seine betagte Mutter zu sich holen. Aber das Bad im oberen Stock war für die alte Frau unerreichbar. Ein zugängliches Bad musste her. Aber wovon bezahlen? Krohn erstellte einen Katalog mit 1000 menschlichen Facetten von Aalglätte bis Zynismus und verkaufte diese Begriffe. Im Gegenzug erhielt die Käuferin oder der Käufer eine Geschichte. Dieses Crowdfundig funktionierte. Sehr schnell wurden 130 Begriffe verkauft, das Bad konnte einge-
lungsvermögen und Verführung vor, was den Zuhörenden sicht- und hörbar Spass machte, denn die Geschichten sind hochkomisch und sinnlich. Und wer nun ungeduldig auf das Erscheinen des vierten Buches der Menschliche-Regungen-Serie wartet – es sei bereits geschrieben – der sollte all seinen Bekannten und Freundinnen das dritte Buch «Julia Sommer sät aus» zu Weihnachten unters Bäumchen legen. Denn wenn davon nicht mindestens 7000 Exemplare verkauft werden, stellt der Verlag die Serie ein. Man könnte nun denken, für einen Autoren von Krohns Renommeé sei das eine Kleinigkeit, aber es existiert offenbar eine Regel bei den Zeitungen, wonach bei Serien nur der erste und der letzte Band besprochen werden. Und so bitter es ist; ein Buch das in grossen Zeitungen nicht besprochen wird, wird wenig gekauft, sodass sich das Geschäft für die Verlage nicht lohnt. Eine beinahe kafkaeske Posse. «Vielleicht ist meine Schriftstellerkarriere ja bald vorbei», sagte Krohn. Das wäre ein Jammer bei diesem vielschichtigen, vielfältigen und experimentierfreudigen und mit 1000 Regungen gesegneten Autoren.
baut werden und Krohn schrieb die Geschichten. Jeweils gut 60 Begriffe sind in den drei erschienenen Bänden, die alle auch einzeln gelesen werden können, untergebracht. Ein Mietshaus eignet sich natürlich grossartig, um die Vielfalt an menschlichen Regungen aufzuzeigen.
Eine neue Facette Aber noch ein Blick zurück auf den Büchertisch. Mitten im Bunten liegt ein sozusagen artfremdes Buch. Ein Krimi, verfasst von einem Gian Maria Calonder. Tim Krohn lüftet das Geheimnis, er selber hat die «Engadiner Abgründe» unter diesem Pseudonym verfasst, da sein Hauptverlag nicht wollte, dass noch andere Bücher unter seinem Namen erscheinen. Bis anhin habe er gedacht, er sei zu nett, um Krimis zu schreiben, so der Autor, worauf eine Anwesende fragte, ob es denn ein netter Krimi sei. Krohn beruhigt, es werde schon auch gemordet, und es habe ihm Spass gemacht diesen Krimi zu schreiben, denn wo sonst lerne man einen Menschen so schnell in einer Ausnahmesituation kennen? Also eine weitere Facette von Tim Krohn. Am Mittwoch las Krohn die vier Kapitel – beziehungsweise Facetten – Natürlichkeit, Synästhetik, Einfüh-
Wie der Esel lesen lernte
Viel Applaus für Tills Streiche in Wettswil
Der experimentierfreudige Autor Tim Krohn stellte seine beiden neuen Bücher vor. (Bild Marlise Santiago)
Gläserne Identitäten: Open House im Kunstfenster, Bonstetten
................................................... von nana pernod
Till Eulenspiegels Streiche sind weltbekannt. Seit Jahrhunderten werden die Geschichten von Generation zu Generation weitergegeben. Am Samstag trug Susi Fux sie mit ihrem Figurentheater in die Bibliothek Wettswil, begleitet von ihrem Sohn Achim auf der Drehleier. Viele grosse und kleine Wettswiler lauschten gebannt der ausverkauften Vorstellung. Die Kinder waren begeistert dabei. Es gab viel zu staunen, zu lachen und mitzumachen. Die liebevoll selbstgefertigten Figuren und die Kulissen liessen das Publikum in ein mittelalterliches Städtchen eintauchen. Die musikalische Begleitung durch die Drehleier vervollständigte das sehr stimmige Ambiente.
Seiltanzen statt Wäsche aufhängen Till spielt allerlei Streiche. Er befestigt die Wäscheleine für die Mutter an den beiden Türmen. So eignet sich diese Konstruktion aber nicht, um Wäsche aufzuhängen, sie ist viel zu hoch. Aber: Nun kann Till darauf Seiltanzen! Später will Till allen beweisen, dass der alte Esel lesen lernen kann. Zwei
Buchstaben bringt er dem gelehrigen Schüler bei: Auf der ersten Seite steht «I» und auf der zweiten «A». Der Esel liest fehlerfrei: «I-A». Zu guter Letzt soll Till noch in der Bäckerei einspringen: «Was soll ich denn backen?», fragt Till. «Eulen und Meerkatzen», sagt der Bäcker genervt, bevor er geht. Till nimmt die Antwort natürlich wörtlich und backt anstelle von Brötchen Eulen und Meerkatzen. Da der Bäcker diese nicht verkaufen will, bekommt jedes Kind am Schluss noch eines der Gebäcke. Geschichtenerzählerin Susi Fux und Musiker Achim ernteten begeisterten Applaus. Gerne wollten die Kinder Till und die anderen Figuren von Nahem anschauen und sich persönlich von Till verabschieden. Viele zufriedene Gesichter verliessen nach der Vorstellung die Bibliothek. Fabienne Maurer Nächste Veranstaltung der Bibliothek: Sonntag, 2. Dezember, Adventsmäärt. Die Bibliothek ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Im Foyer werden ausgeschiedene Medien verkauft. In der Bibliothek hat es einen Basteltisch für Kinder ab 4 Jahren und KUTI-Spielkonsolen für alle Quizfreunde ab 7 Jahren. Um 14 Uhr erzählt die Bibliothekarin eine Adventsgeschichte für Kinder ab 4 Jahren.
«Engadiner Abgründe», ISBN 978 3 311 12003 2.
Über die Wandelbarkeit künstlerischen Schaffens
Farbintensive Unikathochdrucke auf nepalesischem Büttenpapier und «gläserne» Ölmalereien: Die Galeristin Elfi Bohrer stellt in ihrem Kunstfenster die vielschichtigen neuen Bildwerke der Österreicherin Christa Mayrhofer aus.
Geschichtenerzählerin Susi Fux in ihrem Element. (Bild zvg.)
Tim Krohn, «Julia Sommer sät aus», ISBN 978-3-86971-171-3. Gian Maria Calonder,
Christa Mayrhofer ist kein unbeschriebenes Blatt: Mit Ausstellungen in der Wiener Albertina und in anderen österreichischen Kunstinstitutionen hat sie viel erreicht. Die Unikathochdrucke tragen ihre ureigene Handschrift. Motivisches Neuland stellen hingegen die Glasbilder dar. In Öl gefertigt, zeigt die Künstlerin Stillleben voller Glasflaschen, die sie anhand selbst gemachter Fotos im Atelier als realistische Abbildungen auf Leinwand umgesetzt hat.
Fotoporträts im Druckverfahren gewandelt Neu hat die österreichische Künstlerin Porträtfotos von Frauen im Unikathochdruckverfahren auf nepalesisches Büttenpapier umgesetzt. Dabei verwendet sie für den bildnerischen Rahmen dieser Porträts zusätzlich ihr angestammtes Holzdruckverfahren, das sie dann weiter einfärbt. So entstehen ganz neue Studien der abgebildeten Personen: Der Wandel wird bekräftigt durch Muster und Farbgebung sowie die Tiefenwirkung des Bildträgers, des handgeschöpften Papiers. Vorbild war der Künstlerin die Renaissanceporträtmalerei. Mayrhofer zieht dabei alle Register der historischen Porträtkunst: Pose, Kostüm und Attribute sind entsprechend angeordnet. Dadurch entsteht eine Art Ewigkeitsaura, begleitet mit ebensolcher Emotion. Auf den Betrachter wirkt dieses Vorgehen dann auch wie eine Art historischer Traumschleier: entfernt und durch die starke Farbgebung doch greifbar nahe. Die
verschiedenen verwendeten Techniken evozieren zugleich eine Plastizität, die Papierarbeiten eigentlich sonst nicht eigen ist.
Glasspiegelungen verschiedener Welten Fotorealistisch in Öl gemalte Gegenstände aus Glas angeordnet in einer Glasvitrine bilden den motivischen und technischen Gegenpol zu den oben erläuterten historisch angehauchten Porträtunikathochdrucken. Mayrhofer liess sich bei dieser Motivwahl in einem Museum von einer gleichnamigen Glasvitrine anregen. Für sie strahlte das Gesehene gleichzeitig eine Vergänglichkeit aus, da es sich um museale Gegenstände handelte, aber zugleich auch eine Gegenwärtigkeit, die sich als Spiegelung des Hier und Jetzt in den Glasgegenständen manifestiert. Zu sehen sind Betrachter, vorbeigehende Personen und Gegenstände, die Teil des gegenwärtigen Augenblicks sind. Diese Vieldeutigkeit und Vielgestaltigkeit des Glases zog die Künstlerin in ihren Bann. So wirken denn auch diese Glasbilder auf den Betrachter: unerwartet, spannungsvoll und voller Geheimnisse. Bei längerem Betrachten offenbaren sich immer weitere Details, welche die Bilder in ihrer Gestalt tiefer wirken lassen.
Werktätige Vielschichtigkeit lichtet den Herbstnebel Motivisch blieb Mayrhofer in den gezeigten Werken der Figürlichkeit verpflichtet. Die Vielfalt einer «gläsernen Identität» könnte man mit dieser als thematische Schnittmenge der ausgestellten Werke annehmen. Denn gläsern ist alles Durchscheinende, Wandelbare. So verhält es sich mit den gezeigten Frauenporträts in Form von Unikathochdrucken, die sich an den historischen Vorbildern der Renaissance orientieren, wie auch mit den Glasbildern. Mayrhofer verwendet ihre Druck- und Maltechniken bravourös und kann so gezielt die Blicke des Betrachters dieses vielfältigen Opus lenken und ihn im Wandel der gestalterischen Identitäten begleiten. Die Intensität in Farbe, Form und Aussage der gezeigten Werke lichtet so manchen noch so dichten Herbstnebel und verleitet uns dazu, einen Sprung in andere Welten zu machen, um dann unsere eigenen auch wieder einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Die Galeristin Elfi Bohrer freut sich auf regen Austausch mit neuen und bereits bekannten Besuchern. Open House: 17. und 18. November, 13 bis 17 Uhr, und nach Vereinbarung. Galerie für Gegenwartskunst Elfi Bohrer, Dorfstrasse 13, Bonstetten. www.ggbohrer.ch.
Kornfeld und Frauenporträt: Christa Mayrhofer mit zwei ihrer Ölbilder. (Bild zvg.)
Nach dem Holzschnitzelkönig triumphiert der Rosenkönig Erneuter Agro-Spezialpreisgewinner aus Hausen Drei Jahre nach Kari Burkard hat mit Andi Reichenbach erneut ein Hausemer im Rahmen der AgroPreis-Verleihung den Spezialpreis des Schweizerischen Landmaschinenverbandes gewonnen. Mit dem «Flunick» hat Reichenbach ein multifunktionales Pflanz-, Pflege- und Erntegerät für Baumschulen, Acker- und Weinbau entwickelt. ................................................... von martin platter Am letzten Donnerstagnachmittag erlebte das Publikum im vollbesetzten Berner Kursaal ein Novum: Erstmals in der 26-jährigen Geschichte des AgroPreises, der alljährlich innovative Erzeugnisse und Dienstleistungen in der hiesigen Landwirtschaft auszeichnet, wurde der mit 5000 Franken dotierte Spezialpreis des Schweizerischen Landmaschinenverbandes ins gleiche Dorf vergeben. Der Innovations-Wettbewerb ging diesmal an Andi Reichenbach von den gleichnamigen
Baumschulen in der Hausemer Schonau. Nach dem Hausemer Schnitzelkönig Kari Burkard 2015 gewann diesmal der Hausemer Rosenkönig Andi Reichenbach! «Mit dem Flunick, einer selbstfahrenden Agrarmaschine, die auch jäten kann, hat Reichenbach dem Glyphosat den Kampf angesagt», betonte Bauernverbandspräsident Markus Ritter in seiner Ansprache.
Teamwork mit Maschinenbauer und Software-Entwickler Andi Reichenbach relativierte: «Alleine hätte ich das Projekt nicht realisieren können. Es brauchte die Hilfe von Maschinenmechaniker und Landwirt Matthias Linder sowie von Programmierer Toni Zimmermann, um die Idee umzusetzen.» Entstanden ist ein GPS-gesteuerter Geräteträger, der speditiv diverse Pflege-, Dünge-, Ernteund Hackarbeiten im Garten-, Gemüse-, Wein- und Ackerbau erledigt. Die Vorteile des Flunick sind bestechend: Die rund 1,2 Tonnen leichte Maschine besteht aus zwei baugleichen, synchron arbeitenden Aggregaten auf Gummiraupen, die über eine hydrau-
Von links der erste Hausemer Gewinner des Spezialpreises des Schweizerischen Landmaschinenverbandes, Kari Burkard, neben dem aktuellen Preisträger Andi Reichenbach und dem Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann. Vorne Reichenbachs Söhne Nick und Flurin, die Namensgeber des Flumick. (Bild Martin Platter) lisch in der Weite verstellbaren Brücke miteinander verbunden sind. Das Resultat dieser Bauweise ist ein extrem tiefer Schwerpunkt und geringer Flächendruck. Das schont den Boden und ermöglicht den Einsatz auch in steilem Gelände, beispielsweise in einem Weinberg. Angetrieben wird der Flunick von zwei 30-PS-Motoren, die auch die leistungsstarke Arbeitshydraulik versorgen.
Äusserst variabel einsetzbar
Der Flunick mit seinem Erfinder Andi Reichenbach im Einsatz auf einer der Baumschulen in der Hausemer Schonau. (Bild Christian Reichenbach)
Der minimale Reihenabstand beträgt 50 cm und die Spurweite lässt sich von 1,5 bis 2,5 Meter stufenlos einstellen. Durch die variable Bauhöhe können Kulturen bis zu 2,3 Meter Höhe überfahren werden. Nebst Hackwerkzeugen kann eine ganze Reihe von Zusatzgeräten angebaut werden: Düngerstreuer, Spritze, Pflanzgeräte, Reflex-
«Tradition leben»
Räbeliechtli-Umzug in Mettmenstetten
ereits am Nachmittag haben sich die ersten Helfer getroffen, um auf dem Schulhausplatz der Primarschule Mettmenstetten einen festlichen Rahmen zu schaffen. Tische und Bänke sowie die Grills für die Würste wurden aufgestellt und der Platz geschmückt mit Laternen und Fackeln. In der Sennerei wurde in grossen Mengen Glühwein und Tee vorbereitet. Um halb sechs trafen dann die ersten Lehrer und Schüler mit ihren Wagen und Arrangements ein. Schulkinder kamen mit ihren Eltern, Verwandten und Bekannten, in der Hand wunderschön geschnitzte Räben, auf den Schulhausplatz und versammelten sich zum gemeinsamen Singen. Begleitet wurden die Kinder beim Singen auch dieses Jahr vom Musikverein Mettmenstetten. Dann kurz nach sechs Uhr ging es los. Eine grosse Schar Kinder und Begleiter zogen los Richtung Oberdorf. Vorweg alle sieben Kindergärten in Gruppen mit ihren Räben und wunderschön arrangierten Leiterwagen und Formationen. Dann die weiteren Schüler, zum Teil in Klassen, und alle anderen Besucher, die mit dabei sein wollten.
Die Route führte dieses Jahr wieder in Richtung Oberdorf. Beim grossen Stein an der Grundrebenstrasse wartete eine Musikgruppe mit stimmungsvoller Musik auf die Teilnehmer, die vorbeizogen. Und man hörte da und dort in Gruppen die Lieder, welche in der Schule für diesen Anlass einstudiert worden waren. Wieder bei der Schule angelangt, waren die Bratwürste, Tee und Glüh-
wein bereits parat und der Anlass konnte beim gemeinsamen Znacht gemütlich ausklingen. Natürlich hat Petrus auch seinen Teil geleistet mit dem milden Wetter. Räbeliechtli – was für ein wunderschöner Brauch! Und Mettmenstetten macht mit und lebt diese Tradition! Fürs OK Räbeliechtli Mättmi: Daniela Lackner, Vorstand Elternforum PSM
Eine grosse Schar am Räbeliechtli-Umzug Mettmenstetten. (Bild zvg.)
hacke, Erdbohrer und Erntegeräte, beispielsweise um (Christ-)Bäume auszustechen. Wo es sinnvoll und nötig ist, übernehmen Sensoren die Steuerung, beispielsweise beim Hacken und Ernten. Gelenkt wird der Flunick über eine Funkfernsteuerung oder ein satellitengestütztes Global Positioning System (GPS), das genaues Arbeiten im Zentimeterbereich ermöglicht. «Es ist der derzeit bodenschonendste Überzeiler mit kleinstem Wendekreis und schonendster Raupenwendung auf dem Markt», sagt Reichenbach.
Zehn Jahre von der Idee zum Flunick Auf die Idee gekommen ist der Unternehmer in den Skiferien 2008/2009 mit der Familie, deshalb auch die Bezeichnung der Maschine. «Flunick setzt sich aus den Namensteilen unserer Kinder Flurin und Nick zusam-
men», so Reichenbach – und dankt im gleichen Atemzug seiner Frau Andrea, die ihn wegen des Projektes oft habe entbehren müssen. Mit dem Bau des Prototypen begonnen wurde 2014. Was der Flunick kostet, ist jedoch nicht ganz einfach zu beantworten. Denn das hängt von der vielseitigen Ausstattung ab. Reichenbach rechnet mit einem Richtpreis um 150 000 Franken inklusive GPS. Passanten müssen sich übrigens nicht fürchten, dass sie in der Schonau plötzlich von einem herrenlosen Flunick angegriffen werden. Gemäss Reichenbach schreibt das Gesetz vor, dass auch im selbstfahrenden Betrieb mit GPS immer ein Maschinist zur Überwachung zugegen sein muss. Weitere Infos und einen Film mit dem Flunick im Einsatz gibts unter semesis.swiss und baumschulen-reichenbach.ch zu sehen.
Lichterglanz in sternenklarer Nacht
Räbeliechtli-Umzug in Hausen In Hausen zogen am vergangenen Montag 150 Kinder mit ihren selbst geschnitzten Räbeliechtli in die dunkle Nacht. Der Nebel hatte sich kurz vorher aufgelöst und eine sternenklare Nacht begleitete die Kinder auf ihrem Weg. Zuvor wurden neue und altbekannte Räbeliechtli-Lieder gesungen, begleitet von der Harmonie Hausen. Diese ist jedes Jahr ganz unkompliziert zur Stelle, egal wo und wann der Umzug startet. Dieses Jahr ging der Umzug nicht durchs Dorf, sondern vom Chratz hinauf am Waldrand entlang. Die Eltern konnten von Weitem das wunderschöne Bild der leuchtenden Räben geniessen. Die Kindergärtler und Erst- bis Drittklässler mussten keine Angst haben in der Dunkelheit; über fünfzig Kinder der Mittelstufe waren als freiwillige Helfer dabei, nahmen die Kleinen an die Hand, zündeten ihre Kerzen an und unterstützten die Lehrpersonen. Unterwegs stoppte der lange Zug und sang nochmals ein Lied in die Nacht. Die Kinder standen staunend in der Dunkelheit, nur beleuchtet von ihrem Räbeliechtli, und als der
Räbeliechtli in Hausen. (Bild zvg.) letzte Ton verklungen war, rief ein Kindergärtler: «Wow, lueg emal die viele Stärne!» Dem kleinen OK, das jedes Jahr diesen traditionellen Anlass plant und organisiert, gingen Lehrpersonen, die Hauswarte Herr und Frau Studer und diverse freiwillige Helfer und Unterstützer zur Hand. Der Elternrat etwa hat die Teilnehmenden nach dem Umzug auf dem wunderschön dekorierten Schulhausplatz verköstigt. Claudia Torriani und Stefanie Aubele
Ihr Fachgeschäft für alle blumigen Wünsche
Seit 14 Jahren erfüllen wir blumige Wünsch. Kompetent und unkompliziert beraten wir Sie bei der Umsetzung Ihrer Blumen-Wünsche: Sei es für eine Hochzeit, ein Fest oder auch für Trauerfeiern. In unserem Laden werden Sie immer fündig. Farbenfrohe, kreative Sträusse, Gestecke, bepﬂanzte Körbe und Gefässe, eine grosse Auswahl an Orchideen sowie diverse Geschenkartikel für jeden Anlass. Bei uns ﬁnden Sie für jedes Budget etwas. Im Sommer 2018 haben wir unseren Laden renoviert und vergrössert. Ebenfalls neu wird unser Adventskonzept. Die traditionelle Adventsausstellung wird durch eine Adventswoche ersetzt. Lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns, Sie an unserem Stand im Rössliträff zu begrüssen.
Atelier Unverblühmt Bahnhofstrasse 12 8932 Mettmenstetten
Die Baumeister aus Mettmenstetten Seit über 30 Jahren steht die Freimannbau AG für Qualität, Zuverlässigkeit und Flexibilität im Bauwesen.
Müller & Peter: Holz ist ihr Geschäft Seit 23 Jahren behaupten sich Thomas Müller und Tom Peter, Zimmerleute aus Mettmenstetten und ihr Team, im Geschäft mit schweren Balken und schönen Holzladen. Seit der Gründung der Firma im Jahre 1995 hat sich der Bausektor sehr verändert. Am Anfang wurden viele klassische sichtbare Dachstühle aufgerichtet, etliche grosse landwirtschaftliche Bauten erstellt und Dachstühle mit schönem Holztäfer verkleidet. Aktuell sind auch Sanierungen von bestehenden Dächern und Fassaden ein Standbein der Müller & Peter Zimmerei GmbH. Durch die Verwendung von Altpapierisolation (Zelluloseﬂocken) können die Zimmermänner jeden Dachstock gut nachisolieren, damit sich das Wohnklima, auch bei sommerlich heissen Temperaturen, angenehm anfühlt. In die Jahre gekommene Hauswände lassen sich energe-
Qualität bedeutet für uns ein altes Gebäude nicht einfach umzubauen, sondern mit Leidenschaft zum Detail sanft und stilecht zu sanieren und zu modernisieren. So bleibt der Charme des Gebäudes erhalten und wird mit modernen Elementen ergänzt. Zuverlässigkeit bieten wir sowohl bei den von uns ausgeführten Aufträgen wie auch als Generalunternehmen bei Abgabe eines schlüsselfertigen Hauses. Als KMU und Familienunternehmen verfügen wir über kurze administrative Wege, was uns ein hohes Mass an Flexibilität ermöglicht. Somit ist es für uns möglich, auf Kundenwünsche einzugehen und diese auch individuell zu verwirklichen.
tisch, ökologisch gut isolieren und mit den vorhandenen Holzschalungen ästhetisch schön verkleiden. Am Stand von Müller & Peter können Sie sich über diverse Ausführungsmöglichkeiten informieren. Es gibt auch für Ihr Objekt eine passende Lösung.
Haben wir Ihr Interesse geweckt oder haben Sie Fragen zu einem bevorstehenden Um- oder Neubau? Gerne erörtern wir diese mit Ihnen bei einem Glas Wein an unserem Stand an der Gewerbeausstellung «Träffpunkt Rössli».
Freimannbau AG Tel: 044 768 22 25 info@freimannbau.ch www.freimannbau.ch
Niederfeldstr. 10 8932 Mettmenstetten www.zimmerei-müllerundpeter.ch
Nicht Hören trennt den Menschen vom Menschen
Die Zürcher Kantonalbank ist traditionell eng mit dem lokalen Gewerbe verbunden und macht sich für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung des Kantons Zürich stark.
Wir sind für Sie da – im Gasthaus zum Weissen Rössli vom 16. November – 18. November 2018. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Was haben Aufmerksamkeitsstörungen, Sprachentwicklungsverzögerungen, Bindungsprobleme und Selbstwertoder Lese-/Rechtschreibprobleme mit dem Gehör zu tun? Wie beeinﬂusst das Hören Depressionen, Burnout, Stress und das Gleichgewicht? Wir geben Ihnen eine Antwort auf all diese Fragen. Besuchen Sie uns an unserem Stand.
www.neuro-hoertherapie.ch
LANDI Albis – im Dorf aktiv dabei Die LANDI Albis Genossenschaft blickt bereits auf eine 157- jährige Tätigkeit zurück. Das Unternehmen „LANDI Albis“ ist aus mehreren Fusionen von landwirtschaftlichen Genossenschaften entstanden. Der Verwaltungssitz beﬁndet sich in Mettmenstetten. Zurzeit wird ein Neubau erstellt. An der Unteren Bahnhofstrasse in Mettmenstetten steht den Kunden ab Sommer 2019 ein neues Agrar-Kompetenzzentrum mit einem breiten und tiefen Sortiment im Bereich Agrar wie Futtermittel, Dünger, Pﬂanzenschutz, Sämereien, Rasen und Proﬁgrün zur Verfügung. Für die Mitarbeitenden der Verwaltung werden neue, moderne Büroräumlichkeiten realisiert. Nebst dem Agrarhandel, der Futtermittelproduktion und den beiden Getreidesammelstellen in Mettmenstetten und Birmensdorf, in welche die Bauern jährlich je 3‘000 Tonnen Getreide anliefern, betreibt die LANDI Albis drei weitere Geschäftsfelder. Zum Detailhandel gehören 11 Volg Läden und ein grosser Bäckereibetrieb. Die feinen, grösstenteils regional und von Hand kreierten Erzeugnisse aus dem Albis Beck erfreuen sich tagtäglich grosser Beliebtheit bei der Kundschaft aus dem ganzen Knonaueramt sowie dem angrenzenden Bezirk Dietikon und aus dem Zugerland. Fünf AGROLA-Tankstellen und das Kundentankgeschäft Heizöl, Diesel und Holzpellets gehören zum Bereich Energie und sorgen rundum für Mobilität und Behaglichkeit. Im Bereich Immobilien werden über zehn Liegenschaften mit Wohnungen und Geschäftsräume betrieben und mit dem Verwaltungsneubau in Mettmenstetten nächstes Jahr um
neun weitere neue Wohnungen sowie einem Büro ergänzt. Mit rund 125 Mitarbeitenden gehört die LANDI Albis zu den grösseren Firmen im Zürcher Säuliamt und bietet attraktive und zukunftsträchtige Voll- und Teilzeitstellen an. Die Ausbildungsplätze in allen Bereichen sind begehrt und es wird grossen Wert darauf gelegt, junge Talente auszubilden.
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Generalverdacht Abstimmung vom 25. November. Über alle Parteigrenzen hinweg dürfte es unbestritten sein, dass Versicherungsmissbrauch bekämpft werden muss. Das neue Gesetz ermöglicht Observationen nicht nur bei IV-Bezügern, sondern auch bei Unfall- und Krankenversicherten sowie bei Arbeitslosen. Weil die Überwachungsklausel den Versicherungen praktisch freie Hand bietet, kann jeder Versicherte unter Generalverdacht stehen. «Wer aufgrund einer Krankheit einmal länger ausfallen sollte, kann von der Taggeldversicherung theoretisch observiert werden», gibt Anita Hubert, Sozialversicherungsfachfrau und Beraterin beim Beobachter, zu bedenken. Ich werde auf jeden Fall dieses unausgegorene Gesetz ohne richterliche Verfügung ablehnen und will nicht, dass die freie Schweiz zu einer Schnüffelbananenrepublik verkommt. Felix Keller, Hedingen
Es braucht eine Rechtssicherheit übergeordnete Instanz bewahren Nicht genügend orientiert, Leserbrief vom 9. November. Viele Herausforderungen für die Schweiz lassen sich nur in Zusammenarbeit mit anderen Staaten bewältigen: Umweltschutz, Migration oder Freihandel zum Beispiel. Dazu muss die Schweiz ein verlässlicher Partner sein und akzeptieren, dass solche Abkommen eine übergeordnete Instanz haben. Das ist für kleine Staaten wie der Schweiz besonders wichtig. Firmen, die internationale Verträge abschliessen, die nicht einem Landesrecht unterstehen, errichten ein Schiedsgericht, um die Verträge abzusichern. Die Selbstbestimmungsinitiative will das alles abschaffen und führt
ins Abseits. Die Behauptung von Herrn Comminot, dass nur die Schweiz internationales Recht in der Rechtsprechung akzeptiert, ist absurd. Zum Beispiel der europäische Gerichtshof für Menschenrechte wird von 48 Staaten respektiert (Weissrussland als einziger europäischer Staat nicht). Mit dem Verfassungsartikel wird es möglich sein auf juristischem Weg internationale Verträge auszuhebeln, ohne Volk und ohne Parlament. Damit wird der politische Prozess und damit die viel gerühmte Demokratie beschnitten und nicht gestärkt. Darum für die Zukunft der Schweiz ein Nein zur Selbstüberlistung. Ernst Hedinger, Bonstetten
Spital ist wichtig für unseren Bezirk Die SP Bezirk Affoltern hat an ihrer Versammlung vom 7. November über die Zukunft des Spitals Affoltern diskutiert. Zum Einstieg in die Debatte hat David Koller, Arzt und Präsident des Vereins «Ja zum Spital Affoltern», über die Ziele des Vereins, die Bedeutung des Spitals für den Bezirk und die drei Vorlagen informiert, über die voraussichtlich im Mai in den Gemeinden des Bezirks abgestimmt werden wird. Die drei Fragen – Auflösung des Zweckverbands, Gründung einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft für das Akutspital und einer Interkommunalen Anstalt für die Langzeitpflege – stellen die Weichen für die Zukunft des Spitals. Die anschliessende Diskussion verlief lebhaft und engagiert. Unbestritten war, dass das Spital Affoltern
als grösster Arbeitgeber und Anbieter von sehr vielen Ausbildungsplätzen im Bezirk ein wichtiger Pfeiler ist; mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden wohnt auch hier. Die enge Bindung an das Akutspital macht die Langzeitpflege attraktiv und für die Hausärzte im Bezirk ist die Vernetzung mit dem Spital sehr wichtig. Die Menschen hier schätzen ihr Spital: als Angehörige für einen schnellen unkomplizierten Besuch und als Patienten und Patientinnen wegen der persönlichen Pflege. Aufgrund der auf Wettbewerb ausgerichteten Gesundheitspolitik des Kantons Zürich ist der Druck auf das Spital Affoltern gross. Hinzu kommen Gemeinden, die mit einem Austritt aus dem Zweckverband liebäugeln. Es stellt sich darum die Frage, wie das Bezirksspital in dieser schwierigen Situa-
tion erhalten werden kann. Die Strategie der Betriebskommission fokussiert auf ein neues Spital mit einem gut ausgebauten Ambulatorium und einem Bettentrakt mit etwa 90 Betten – weniger als bisher –, das in der Rechtsform einer Gemeinnützigen AG geführt werden soll und das mit den umliegenden Spitälern eng kooperiert. Diese Stossrichtung befürwortet die SP. Es soll versucht werden, das Spital zu erhalten und eine auf die Zukunft ausgerichtete Erneuerung zu ermöglichen. Die inhaltliche Ausrichtung steht für die SP aktuell im Zentrum. Zur neuen Rechtsform für die Trägerschaft wird die SP Bezirk Affoltern Stellung nehmen, wenn die konkreten Abstimmungsvorlagen mit den Erläuterungen vorliegen. Franziska Sykora, SP Bezirk Affoltern
Alles tun, um das Spital zu erhalten Das Spital Affoltern gehört zum Säuliamt wie der Name Säuliamt. Vordergründig wollen es alle erhalten, aber wie? Die Einen wollen das Alte komplett abbrechen und ein neues Luxusspital bauen für 200 Millionen Franken. Das wäre wahrscheinlich das absehbare Ende unseres Spitals, da es kaum rentieren dürfte. Was absolut notwendig ist, ist ein neues Bettenhaus als Ersatz des über Hundertjährigen. Der Eingangsbereich mit dem Café sollte erhalten bleiben, der dürfte noch viele Jahre genügen. Die Küche wurde bereits neu gebaut. Ihr Konzept umfasst das Akutspital sowie alle Pflegeabteilungen. Sie müsste sicher erhalten bleiben.
Die Aufhebung des Zweckverbands ist nur ein kleiner Teil der Sanierung. Die Betriebskommission und Spitaldirektion haben in der Vergangenheit Fehlentscheide gefällt, dass man nicht nur auf ihre Vorschläge eingehen kann. Warum sollen Akutspital und Pflegeabteilungen getrennt werden? Die Folgen: massiv höhere Kosten. Zwei Direktionen mit dem notwendigen Büropersonal, zwei Betriebsleitungen, zwei Verwaltungsräte mit hohen Sitzungshonoraren. Die interkommunale Anstalt und die AG verhindern die öffentliche Transparenz. Die Geschäftsleitung und die beiden Verwaltungsräte könnten ohne die Zustimmung des Volkes entscheiden.
Dreimal Ja sichert bestimmt noch nicht die Zukunft unseres Spitals. Es braucht engagierte Leute aus allen Bevölkerungsschichten, um eine tragbare Lösung zu erreichen. Fachleute sollen konkrete Vorschläge ausarbeiten, wie unser neues Spital aussehen soll, um ihm die Zukunft zu ermöglichen. Es wäre ein grosser Verlust, wenn der grösste Arbeitgeber im Bezirk verloren ginge und unsere Kranken nur noch in ein anonymes Grossspital gehen könnten. Die Lage unseres Spitals ist einmalig. Tun wir deshalb alles, um dieses Bijou zu erhalten, im Interesse aller Bewohner des Säuliamts. Hans Schneebeli, Zwillikon
Kommunale Abstimmungen vom 25. November.
Am 25. November ist Abstimmungssonntag. Landauf landab werden wieder Tafeln mit Abstimmungsempfehlungen aufgestellt. Jede wirbt mit einer Parole. So weit so gut. Das gehört zu unserer gelebten Demokratie. Was mich beschäftigt, ist eine Unart, welche sich von Jahr zu Jahr zusehends ausbreitet: Immer häufiger werden solche Abstimmungstafeln an den Strassenrändern in die Wiesen gestellt, ohne dass vorher mit dem Bewirtschafter dieses Landstückes Rücksprache genommen worden ist. Ist das bloss ein Versehen? Oder sind die politischen Parteien derart unter Sparzwang, dass die Kosten für ein Telefon an den Bauern zu viel sind?
Seit vielen Jahren ist klar, dass Ottenbach einen neuen Werkhof braucht und seit vielen Jahren wird auch schon evaluiert, verworfen, wiedererwägt. Der Gemeinderat hat das Projekt zusammen mit der eingesetzten Arbeitsgruppe vorangetrieben und sich für einen guten Standort entschieden. Der neue Werkhof wird den Werkbetrieb sinnvoller und effizienter gestalten. Statt drei verschiedene Standorte wird es nur noch einen geben. Die Grünliberalen begrüssen insbesondere, dass auf nachhaltige Bauweise geachtet und der Minergie-Standard angestrebt wird. Der Einsatz einer Wärmepumpe für die Wärmeversorgung ist nachhaltig und macht auch wirtschaftlich Sinn. Ausserdem geht die Gemeinde mit einem guten
Werner Locher, Landwirt, Bonstetten
Die Schweiz hat rund 600 internationale Verträge unterzeichnet. Die meisten davon sind Doppelbesteuerungsund Freihandelsabkommen. Diese Verträge sind fix und können nur mit dem Einverständnis beider Vertragsparteien geändert (aber einseitig gekündigt) werden. Sie stellen für die Initiative auch kein Problem dar. Anders verhält es sich mit den internationalen Organisationen. Diese wurden meist für einen unverfänglichen Zweck gegründet, entwickeln sich aber auf jede erdenkliche Art weiter: Die OECD wurde gegründet, um nach dem Zweiten Weltkrieg das kriegsversehrte Europa wieder aufzubauen, zur Umsetzung des sogenannten Marshall-Plans. Als dieser umgesetzt war und die Organisation hätte aufgelöst werden können, änderte man flugs den Auftrag auf Wahlbeobachtung. Im neuen Jahrtausend schliesslich wurde die OECD zur Steuerharmonisierungsbehörde. Ganz so, wie wenn ein Kegelclub erst zum Bocciaclub wird und dann zum Verein für die Erhaltung eurasischer Wasseramseln. Wieso sollte der Kegler nun nicht austreten oder vorschlagen, dass man
bitte einen anderen Verein für den neuen Zweck gründen soll? Die Menschenrechte der Europäischen Menschenrechtskonvention werden vom zugehörigen Gericht je länger desto mehr nicht mehr als Abwehrrechte, sondern als Ansprüche definiert. Das Schengener Abkommen, welches für den freien Personenverkehr in Europa und gemeinsame Polizeiarbeit stand, macht Bestimmungen für das Waffenrecht ihrer Mitgliedsstaaten. Ein Schelm, der beim neuen UNO Migrationspakt Böses denkt. Bei so vielen Institutionen und Gremien, die die Möglichkeit haben, Gesetze de facto zu beschliessen, leidet die Rechtssicherheit. Es ist klar, dass internationale Organisationen auch ab und an die Statuten anpassen müssen – die Schranke, wie weit hier aber Bundesrat und Parlament einwilligen dürfen, sollen die gesammelten Volksentscheide – also die Verfassung – sein. Dies war von 1848 bis 2012 so und sollte nun auch wieder so werden. Mit der Annahme der Selbstbestimmungsinitiative können wir die Rechtssicherheit wiederherstellen, die durch all diese internationalen Verträge arg strapaziert wird. Florian M. Maier, Wettswil, Vorstand Jungfreisinnige Kanton Zürich
Kranke im Bett bespitzeln? Abstimmung vom 25. November. Das neue Gesetz «für die Überwachung von Versicherten» wolle die Gesellschaft vor Scheininvaliden schützen, behaupten dessen Befürworter. Diese Behauptung ist falsch, das neue Gesetz richtet sich nicht nur gegen Invalide, sondern auch gegen Kranke, Verunfallte und Schwangere. Jede Bürgerin und jeder Bürger, der oder die Leistungen einer Sozialversicherung bezieht, also zum Beispiel Krankentaggelder oder Unfalltaggelder, soll inskünftig bespitzelt werden dürfen. Wer krank zu Hause weilt, einen Arbeits- oder Autounfall erlitten hat oder auf eine Operation wartet, tut gut daran, die Fensterläden zu schliessen und seine Wohnung nur noch vermummt und im Notfall zu verlassen. Denn er könnte überwacht werden. Für eine Überwachung genügt schon ein blosser Verdacht einer Versicherung. Überwacht werden darf jeder Ort, der von aussen einsehbar ist, also klarerweise auch das Schlafzimmer einer Parterrewohnung. Die Detektiv-Bran-
che reibt sich die Hände: Wer einen Überwachungsauftrag erhält, ist 30 Tage lang beschäftigt, so lange darf eine Überwachung nämlich dauern. Natürlich werden Versicherungsdetektive Überwachungserfolge vorweisen wollen und überwachte Personen im Zweifelsfall eher denunzieren als entlasten. Wollen wir das wirklich? Im vergangenen Jahr zahlten die Schweizerischen Sozialversicherungen Millionenbeträge an Gutachter, die kranken und invaliden Menschen angeblich simulierte Beschwerden und Leiden nachweisen mussten. Sollen nun weitere Millionen für Bespitzelungen dazu kommen? Nein, wir sind kein Volk von Versicherungsbetrügern! Missbräuche kommen in allen Lebensbereichen, in allen Berufen und in allen Gesellschaftsschichten vor. Zur Bekämpfung dieser Missbräuche gibt es seit jeher das Strafrecht, das ein rechtsstaatliches Verfahren gegen Beschuldigte vorsieht. Ein zusätzliches Bespitzelungsrecht brauchen wir nicht! Ueli Vogel-Etienne, Hedingen
Grünliberale: viermal Ja in Ottenbach
Illegal aufgestellte Abstimmungstafeln Für mich geht es in dieser Frage vor allem auch um den leider immer mehr aus der Mode gekommenen Respekt: Wer den Boden eines anderen für sich nutzen möchte, müsste doch nach meinem Verständnis von Anstand den Besitzer zuerst fragen. Ich kenne viele Bauern, die verärgert darüber sind, dass sich immer mehr Leute das Recht nehmen, fremden Boden für ihre Zwecke zu nutzen. Ich hoffe, dass dieses Problem in den örtlichen Parteivorständen ernst genommen wird. Schliesslich sind es nicht zuletzt die politischen Parteien, welche darauf pochen, dass in unserem Land Recht und Ordnung eingehalten werden.
Selbstbestimmungsinitiative – Abstimmung vom 25. November
Vorbild voran und will auf dem Hausdach eine Fotovoltaik-Anlage installieren. Diese wird jedoch nur auf den Eigenbedarf ausgelegt. Bei einem Vollausbau würde Überschussenergie produziert, die vom EKZ nur zu einem sehr schlechten Tarif abgekauft wird. Dass dieser «Überschuss-Tarif» die Gestehungskosten nicht deckt und Überschussproduktion dadurch finanziell unattraktiv macht, ist ein unhaltbarer Zustand und muss zwingend auf Kantonsebene verbessert werden. Aufgrund ihres Alters ist die Holzschnitzelheizung des Primarschulhauses störungsanfällig. Zudem können die Staubgrenzwerte nicht mehr eingehalten werden. Eine neue Holzschnitzelheizung macht aus Sicht der Nachhaltigkeit Sinn. Denn der Holzschnitzelbedarf kann aus der Region gedeckt werden und erzeugt die gewünschte lokale Wertschöpfung.
Im Vergleich zum Werkhof hat die Primarschule einen deutlich höheren Energiebedarf. Die Fotovoltaikanlage mag diesen Strombedarf tagsüber zur Hälfte decken. Dadurch leistet diese Investition nicht nur einen Beitrag zur nachhaltigen Stromproduktion, sondern lohnt sich auch wirtschaftlich. Bei der Vorlage «Kompetenzdelegation an den Sozialdienst» geht es um einen klar definierten Bereich. Die Mitarbeitenden des Sozialdienstes sollen in der Erstkontaktphase und bei Notsituationen die Möglichkeit haben, Betroffenen bis maximal drei Monate die notwendige Unterstützung zu gewähren. Dies ermöglicht effizientes Arbeiten im Interesse der Betroffenen und der Gemeinde. Die Grünliberalen Ottenbach empfehlen, viermal Ja zu stimmen. Timon Alder, Grünliberale Ottenbach
Bonstetten – der ideale Arbeitsort für Sie
Die Gemeinde Bonstetten – auf der Sonnenseite des Albis – bietet ihren rund 5500 Einwohnern optimale Wohnbedingungen und ein vielseitiges Freizeitangebot mit bestmöglichem Anschluss an das Individual- und öffentliche Verkehrsnetz. Das Gemeindeammann- und Betreibungsamt ist in die Gemeindeverwaltung Bonstetten integriert und für den Betreibungskreis Bonstetten-Hedingen-Stallikon-Wettswil a. A. zuständig. Da unsere bisherige Mitarbeiterin eine neue Herausforderung annimmt, suchen wir per 1. Februar 2019 oder nach Vereinbarung eine/-n
Stellvertreter/-in des Leiters Bereich Gemeindeammann- und Betreibungsamt (70 %) Sie sind verantwortlich für • die Vertretung des Amtsvorstehers und anderen Mitarbeitenden bei deren Abwesenheit • die Unterstützung und Coaching des Teams • Arbeiten in gängigen sowie in komplexen und umfangreichen Pfändungs- und Verwertungsverfahren • Arrest- und Retentionsverfahren vom Vollzug bis zur Abrechnung • die Erledigung von gemeindeammannamtlichen Geschäfte wie Befundaufnahmen, Beglaubigungen, Ausweisungen etc. • Vernehmlassungen in Beschwerdesachen zuhanden der Aufsichtsbehörde Sie verfügen über • den Wahlfähigkeitsausweis nach § 9 EG SchKG • eine kaufmännische Grundausbildung • sehr gute Kommunikationsfähigkeiten und ein sicheres Auftreten • fundierte IT-Anwenderkenntnisse (insb. BEA.NET und Office) • eine strukturierte, pragmatische, selbstständige und exakte Arbeitsweise Wir bieten Ihnen • eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem lebendigen Arbeitsumfeld • engagierte und unterstützende Teamkolleginnen und -kollegen • attraktive Anstellungsbedingungen mit guten Sozialleistungen • Weiterbildungsmöglichkeiten • einen modernen Arbeitsplatz Haben wir mit unserem Stellenangebot Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich – jetzt! Zur Beantwortung von Fragen stehen Ihnen der Leiter Bereich Gemeindeammann- und Betreibungsamt, Philippe Luchsinger, Tel. 044 701 95 49, und der Leiter Gesamtverwaltung, Gemeindeschreiber Christof Wicky, Tel. 044 701 95 90, gerne zur Verfügung. Ihre schriftliche Bewerbung (keine Online-Bewerbung) mit Foto und den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis 7. Dezember 2018 an Gemeindeschreiber Christof Wicky, Gemeindeverwaltung Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten. Mehr über unsere Gemeinde erfahren Sie unter www.bonstetten.ch
Zu verkaufen in Birmensdorf ZH in einem ruhigen Wohnquartier, ein freistehendes Mehrfamilienhaus mit total 7 Wohnungen, 8 Einstellplätzen in sep. UN-Garage, Grundstücksfläche 1’380 m², VB CHF 4 Mio. HEV Zürich, Tel. 044 487 17 78, Fax 044 487 17 83 E-Mail: susanne.weilenmann@hev-zuerich.ch www.hev-zuerich.ch
Mietgesuche 3 Büros: 40 m² (665.– + NK), 23 m² (385.– + NK), 30 m² (500.– + NK) Blick ins Grüne / «sehr nette Mieter + schöne Cafeteria» / 250 m zur Autobahneinfahrt, Nähe Bahnhof / Alte Obfelderstrasse 50, 8910 Affoltern am Albis Auskunft: Tel. 079 412 31 93
Kleider, die passen
Känzig Herrenmode in Hedingen lädt ein zu den traditionellen 10 %-Tagen. > Seite 14
Der Gemeindeverein Hedingen präsentiert ein Kleinkunstmusiktheater über Turi Winter. > Seite 15
Ein Bauernhof verwandelt sich in einen Weihnachtsmarkt
WTA-Punkte sammeln Das Wettswiler Nachwuchstalent Jenny Dürst will im professionellen Tennis Fuss fassen. > Seite 21
Rundum äusserst zufriedene Kunden
5. Weihnachtsmarkt auf dem Hof Waldmatt am 18. November
Auszeichnung für die Weber Storen AG
Der stimmige Weihnachtsmarkt auf dem Hof von Sandra und Jürg Müller in Mettmenstetten findet bereits zum fünften Mal statt. Ihren Bio-Bauernhof verwandelt die fünfköpfige Familie mit vielen Helfern zu einem wunderschönen und stimmungsvollen Weihnachtsmarkt.
Die Firma Weber Storen AG in Obfelden wird mit dem Qualitätslabel der unabhängigen Organisation «CertiQua» ausgezeichnet und gehört damit zu den Top-Betrieben der Branche.
Wer sich so richtig in Weihnachtsstimmung bringen will, dem dürfte dieses Vorhaben auf dem Bio-Hof Waldmatt von Sandra und Jürg Müller in Mettmenstetten ohne jeden Zweifel gelingen. Bereits zum 5. Mal verwandeln die Müllers ihren Hof in einen stimmigen «Christkindlimärt» und achten dabei ganz besonders darauf, dass auch die Kinder eine kleine Erlebniswelt vorfinden. Der Markt mit insgesamt 37 Marktständen bietet eine riesige Auswahl exklusiver Produkte, selbst hergestellte Handarbeiten oder auch Spezialitäten aus dem kulinarischen Bereich. Die bunte und vielfältige Auswahl an den Marktständen dürfte jeden Wunsch erfüllen und sich für Geschenkideen eignen. Zauberhafter Schmuck, Deko-Artikel, Näh- und Bastelarbeiten und natürlich einige selbst hergestellte oder eingemachte Köstlichkeiten, insbesondere die Bio-Produkte des Hofes, dürften so ziemlich jeden Advents- oder Weihnachtswunsch erfüllen. Die Müllers erwarten gegen 2500 Besucherinnen und Besucher und sind für den Ansturm der erwartungsvollen Gäste gewappnet. Ganz besonders
Auf den Weihnachtsmarkt bestens vorbereitet (von links): Sandra und Jürg Müller mit ihren Söhnen Jonas, Luca und Jan. (Bild: Martin Mullis) heissen sie aber auch Familien mit Kindern herzlich willkommen. Ab 11 Uhr steht «Märli verzelle» auf dem Programm und mittags warten die Ponys vom Stall Seilermatt auf die kleinen Reiterinnen und Reiter.
Eine Strohburg für «tobende» Kinder steht bereit Nicht nur den Buben dürfte der «Trampitraktorenpark» ganz besonders gefallen, immerhin haben die Mädchen als Traktorpilotinnen ganz schön aufgeholt. Für Kinder, die sich allenfalls einmal so richtig austoben möchten, steht vorsichtshalber eine riesige Strohburg zu Verfügung. Der Hof Waldmatt liegt ausserdem an einem wunderschönen und von Wald umsäumten Ort auf saftigen Wiesen. Es macht fast den Anschein,
als sei dieser stimmungsvolle Flecken sozusagen nur wegen des ganz besonderen Weihnachtsmarktes erschaffen worden. Dass der Hof und der Markt zudem von der gelernten Floristin Sandra Müller festlich und liebevoll geschmückt wird, dürfte die Besucherinnen und Besucher vollends in die richtige Adventstimmung bringen. Eine dekorierte und geheizte Festwirtschaft lässt ausserdem keine kulinarischen Wünsche offen. Am Samstag, 17. November, findet auf dem Hof Waldmatt das Stück «Oh Alpenglühn» vom hof-theater.ch statt. Es sind noch einige Tickets vorhanden. Bitte bei Familie Müller unter 079 663 78 17 reservieren. (mm) Weihnachtsmarkt am Sonntag, 18. November, 10 bis 17 Uhr, Waldmatt 1, Mettmenstetten, Infos: www.sandras-hofzauber.ch.
Ein erfreuliches Jubiläum
Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden feiert das 4000. Mitglied Am 7. November hatte die Raiffeisenbank MerenschwandObfelden Grund zum Feiern: Bettina Bonetti ist das 4000. Mitglied der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden. Am Mittwoch, 7. November, wurde Bettina Bonetti (4000. Mitglied), Lisa Bachmann (3999. Mitglied) sowie Francesco Mazzotta (4001. Mitglied) gratuliert. Der Vorsitzende der Bankleitung, Reto Hübscher, und der Leiter der Geschäftsstelle Obfelden, Rafael Jäger, übergaben den Jubilaren Blumen und einen Twint-Gutschein.
Grosser Mitglieder-Zuwachs Die Raiffeisenbank MerenschwandObfelden blickt auf eine überaus positive Entwicklung zurück. So hat die Mitgliederzahl der Bank innert zehn Jahren um über 1000 zugenommen. Allein im Jahr 2017 wurden über 100 Personen Mitglied der Genossenschaft. Bankleiter Reto Hübscher schreibt den starken Zuwachs vor allem der erfolgreichen Raiffeisen-Philosophie zu: «Die Kundinnen und Kunden schätzen den persönlichen Umgang und die starke Verwurzelung der Bank im Dorf.»
Die beste Referenz für eine Firma ist die Zufriedenheit ihrer Kunden. Auskunft darüber gibt das Qualitätslabel «CertiQua». Nur Betriebe, die von ihren Kunden regelmässig Bestnoten bekommen, dürfen dieses Label führen. «CertiQua» stellt sicher, dass die Beurteilung der Qualitätsleistung auf Basis echter Kundenfeedbacks erfolgt. Im Fokus stehen dabei die Termintreue, Kompetenz, Kundenorientierung, Sauberkeit am Arbeitsplatz sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Qualitätslabel dank Bestnoten In den Feedbacks bewerten Kunden die Leistung der Weber Storen AG mit «sehr gut». Daniel Weber, Geschäftsführer, freut sich mit seinem Team über das Qualitätslabel: «Es bestätigt, dass sich unser Engagement für Qualität lohnt und von Kundinnen und Kunden geschätzt wird». Das breite Angebot der Firma erstreckt sich von der Beratung und Montage von Sonnenstoren, Raffstoren, Rollläden und Wintergartenbeschattungen, bis hin zu Fensterläden aus Aluminium.
Michèle und Daniel Weber, Weber Storen AG, Obfelden. (Bild zvg.) Dazu gehören ebenso Steuerungssysteme für motorisierte Storen. Zu den Dienstleistungen zählen ausserdem der Stoffersatz bei älteren Modellen und Reparaturarbeiten.
Erfolg verpflichtet Auch nach Verleihung des Qualitätslabels wird die Kundenzufriedenheit weiterhin kontinuierlich überprüft. «Sich nun künftig auf den Lorbeeren auszuruhen ist kein Thema», meint Mitinhaberin Michèle Weber und ergänzt: «Nachdem unser Familienbetrieb seit mehr als 25 Jahren den Schwerpunkt auf Qualität legte, bleiben zufriedene Kunden unser oberstes Ziel.» (pl)
Schon heute in Weihnachtsstimmung Am 16. und 17. November wird an der Unteren Bahnhofstrasse 31 in Affoltern die Weihnachtsausstellung von Blumen Schneebeli eröffnet. Obwohl das warme Wetter die übliche Vorfreude auf die besinnliche Vorweihnachtszeit mit dicken Mänteln, Kerzen und Glühwein ein wenig zu verdrängen scheint, ist das Team von Blumen Schneebeli bereits voller Elan und grosser Motivation auf die Weihnachtsausstellung eingestimmt. Dieses Jahr erwartet die Kundinnen und Kunden eine etwas andere Ausstellung. Ganz nach dem Motto «moderne Tradition» legt das Team der Floristinnen Wert auf gewachste oder beklebte Gefässe, die alle ein Unikat sind. Traditionelle Adventskränze gibt es wie immer, aber auch speziell gefertigte sind im Angebot. Die Ausstellung wird nicht neu erfunden, son-
dern sie kommt für einmal anders daher, als es die vergangenen Jahre der Fall war. Entstanden sind handgefertigte Einzelstücke, die verzaubern und lange Freude bereiten. Dementsprechend findet man bei Blumen Schneebeli auch dieses Jahr alles, was für eine besinnliche Adventszeit nicht fehlen darf. Zudem werden die Kerzen vom Schweizer Hersteller «Lienert Kerzen» in Einsiedeln bezogen. Die Kundinnen und Kunden dürfen sich auf Kerzen in wunderschönen Farbnuancen und natürlich sehr guter Qualität freuen. Das Blumen-Schneebeli-Team und die Abteilung Gartenbau Schneebeli freuen sich, die Gäste mit einem Kaffee, einer feinen selbstgemachten Suppe oder Guetzli zu verwöhnen. (pd.) Ausstellung ab Freitag, 16. November, 8 bis 21 Uhr, und Samstag, 17. November, 8 bis 18 Uhr, sowie während der ganzen Adventszeit.
Die Raiffeisenbank gratuliert: Lisa Bachmann (2. v.l.), Bettina Bonetti (2. v.r.) und Francesco Mazzotta (Mitte), flankiert von Bankleiter Reto Hübscher (links) sowie Rafael Jäger (rechts), Leiter der Geschäftsstelle Obfelden. (Bild zvg.) Vorteile für Mitglieder Nahezu 1,9 Millionen Kundinnen und Kunden haben sich bereits für eine Mitgliedschaft bei den 246 Raiffeisenbanken in der Schweiz entschieden. Denn bei der Bank stehen die Interessen der Kunden im Zentrum und sie setzt den Fokus auf eine nahe und persönliche Beratung. Die Mitglieder be-
stimmen an der jährlichen Generalversammlung als Mitbesitzer aktiv die Geschicke der Bank mit und profitieren von zahlreichen Vorteilen. Mit der Zeichnung eines Anteilscheines im Wert von 200 Franken wird man offiziell Genossenschafterin oder Genossenschafter und damit Mitglied der Raiffeisenbank MerenschwandObfelden. (pd.)
Das Blumen Schneebeli-Team (hinten v.l.: G. Mark, Th. Schneebeli, P. Schneebeli, R. Haas; vorne: S Schwegler, M. Dürst, C. Femiano und M. Schneebeli) freut sich, mit einem weihnachtlichen Angebot auf den Advent einzustimmen. (Bild zvg.)
Für alle Männer – in allen Grössen
Känzig Herrenmode in Hedingen mit den traditionellen 10 %-Tagen Weit über die Grenzen des Säuliamt hinaus kennt man das Traditionshaus für Herrenmode in Hedingen. Dies vor allem, weil «Mann» sich da – ob für Freizeit oder Businesstermin – rundum einkleiden kann. Dabei spielen Grösse und Figur für einmal eine untergeordnete Rolle. Für jede Körpergrösse und -form finden sich bei Känzig Herrenmode Kleider, die passen. Vom Mantel über Freizeitjacken, Anzüge und Vestons mit passenden Hosen, Jeans, Pullover, Shirts, bis hin zu Bademode und Unterwäsche ist alles im Angebot. Ebenfalls längst schon Tradition sind die 10 %-Rabatt-Tage in Hedingen. «Die gibts wohl schon so lange wie es dieses Geschäft gibt», meint Simone Mauro-Feucht, die zusammen mit ihrem Mann Carmine die Känzig Herrenmode führt. Immer im Frühling und Herbst, wenn die gesamte Ware für die Saison eingetroffen ist, bietet das Modegeschäft diesen Service ihren Kunden an.
Marroni und Glühwein versüssen den Einkauf Vielen Männern ist der Kleiderkauf unangenehm, deshalb möchten sie ihn effizient hinter sich bringen. Zusammen mit den Mitarbeiterinnen, die das Sortiment bestens kennen, sorgen Simone und Carmine Mauro dafür, dass der Einkauf so angenehm wie möglich wird. Aus jahrelanger Erfahrung erkennen sie die Bedürfnisse und können so gezielt und versiert beraten. Vom 8. bis zum 18. November wird der geschätzte Service durch 10 % auf den Verkaufspreis sogar nochmals aufgewertet. Am Sonntag, 18. Novem-
Simone und Carmine Mauro vor ihrem Laden, wo der Einkauf für Männermode zum Vergnügen wird. (Bild Susanne Crimi)
ber, von 10 bis 17 Uhr kommen zur prozentualen Vergünstigung auch noch heisse Marroni und Glühwein ins Angebot. Diese können vor oder nach der Anprobe genossen werden und machen so richtig Lust, auch den Kleiderschrank auf die kommende kalte Jahreszeit vorzubereiten.
«Hattric-Jeans»: zuschlagen und knapp 50 Franken sparen
Mü’s Vinothek: Weinausstellung in Affoltern
Kleider müssen sitzen und bequem zu tragen sein, das weiss das Känzig-Team schon lange. Dies gilt sowohl für Businesskleidung wie Anzüge, Vestons und Stoffhosen wie auch für Freizeitmode. Neu ins Sortiment aufgenommen wurde dafür zusätzlich eine Bluejeans mit dem Labelnamen «Hattric». Diese Jeans passt sich jeder Bewegung an, weil sie mit einem speziellen High-Stretch-Denim hergestellt wurde. Unterschiedliche Waschungen, eine moderne, formstabile Passform und ausgewählte Details sind Eigenschaften, die diese Freizeitjeans zu einem zukünftigen Lieblingsteil bei ihren Trägern werden lässt. Während der Rabatttage gibt es für die superbequemen «Hattric-Jeans» ein interessantes Einführangebot. Für den Preis von 189 Franken erhalten die Kunden zwei Paare der Jeans mit dem hohen Tragkomfort – der normale Verkaufspreis beträgt hier 119 Franken. So erfüllt diese neue Jeansmarke auch ihre Namensbedeutung in Bezug auf Känzig Herrenmode: ein Sortiment für «jedermanns» Geschmack und Bedürfnis in Sachen Passform und Bequemlichkeit, 10 % Rabatt während zehn Tagen und ein Sonntagsverkauf mit Verwöhn-Charakter. Und zu guter Letzt erhalten die Kunden mit den «Hattric-Jeans» sogar zwei ihrer zukünftigen Lieblingsjeans zu einem Schnäppchen und sparen dabei fast 50 Franken – so fühlt sich doch ein dreifacher modischer Torschuss an, nicht wahr? (sci)
Über 60 Weine verwandeln Mü’s Vinothek an der Weinausstellung vom 17. bis 18. November in ein DegustationsParadies.
10 %-Tage vom 8. bis 18. November, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr können heisse Marroni und Glühwein genossen werden.
Einbruchschutz-Zertifikat für Schmidiger AG Der Fenster- und Türbauer Schmidiger AG aus Baar hat sich als Fachbetrieb für Einbruchsicherheit zertifizieren lassen. Auch für bestehende Bauten lässt sich die Sicherheit mit verhältnismässigem Aufwand deutlich erhöhen. Im Herbst werden die Tage kürzer, die Dämmerung setzt früher ein, die Einbruchsaison beginnt. Mancher Hausbesitzer fragt sich, wie er sein Gebäude und seine Wertsachen besser schützen kann. Eine wichtige Antwort hält der Fachbetrieb für Tür- und Fensterbau bereit. «Wir können Fenster und Türen nachrüsten und so die Sicherheit signifikant verbessern», erklärt der Baarer Schreinermeister Franz Schmidiger. Um die Kompetenz seines Hauses zu unterstreichen, hat er jüngst die Schmidiger AG als Fachunternehmen für Einbruchschutz zertifizieren lassen. «Unsere Produkte haben schon vorher alle laufend ändernden Normen erfüllt. Mit dem Zertifikat können wir dies nun Bauherren und Architekten gegenüber auch belegen», erklärt Franz Schmidiger.
Gezielt weitergebildet Für die Zertifizierung absolvierten die Kadermitarbeiter der Schmidiger AG eigens eine spezifische Ausbildung. Neben viel Theorie – so wurden etwa die Schwachpunkte verschiedener Fenstertypen speziell beleuchtet – wurde insbesondere die Wirksamkeit von einbruchshemmenden Sicherheitsbeschlägen thematisiert. Oftmals
Bei Schmidiger für Einbruchschutz zertifiziert (v.l.): Erich Bucher (Projektleiter), Armin Honauer (Werkstattchef), Simon Gärtner (Projektleiter), Franz Schmidiger (Inhaber, Verkauf), Toni Roos (Projektleiter) und André Meier (Verkauf). (Bild zvg.) entscheiden Details darüber, wie viel Widerstand ein Fenster oder eine Tür einem professionellen Einbrecher entgegensetzen kann. Das bereits vorhandene Wissen konnte so bestätigt und vertieft werden. Zudem wurde der Produktionsprozess im Zuge der Zertifizierung optimiert, was die Sicherheit der Produkte zusätzlich erhöht.
Bestehende Fenster nachrüsten Was kann der Fenster- und Türbauer denn nun konkret zum Einbruchschutz beitragen? Franz Schmidiger betont, dass man auch bestehende Gebäude auf einfache Weise nachrüsten könne. Auch in dieser Hinsicht hat die Schmidiger AG ihre Projektleiter gezielt weitergebildet. Die Nachrüstung mit verstärkten Beschlägen sowie ein abschliessbarer Griff verhin-
Tolle Weine aus nah und fern …
dern etwa, dass ein Fenster aufgewuchtet oder aufgebohrt werden kann. Zusätzlichen Schutz bietet das Einsetzen von Verbundsicherheitsglas. Der moderne Fensterbauer kennt hochwirksame Mittel, die diskret ins Fenster eingearbeitet werden. Auf wenig dekorative Bügel oder andere massive Bauteile, die auf das Fenster aufgesetzt werden müssen, kann man verzichten. Solche effektiven Lösungen sind unabhängig von der Materialwahl verfügbar. Absolute Sicherheit gebe es nicht, sagt Franz Schmidiger. «Aber wir können das Zuhause so verstärken, dass sich der Aufwand für Einbrecher deutlich erhöht. Meist wenden sich diese rasch von einem vermeintlichen Zielobjekt ab, wenn sie feststellen, dass es sich nicht so einfach aufbrechen lässt.» (pd.)
Schweiz: Ein starker Tessiner Name; Guido Brivio geht Ruedi Müller verkostet die Barbera-Legende mit dem Tandris- «Vigne Vecchie». (Bild tst.) Trio (ein weisser und zwei rote Merlot) auf die Suche gnon und 50 % Merlot (drei Jahre in nach der Vollkommenheit. Begleitet neuen Barriques gereift) zu degustiewird er von Matthias Tobler, dem Be- ren. Natürlich sind auch die prächtisitzer der Grillette De Domaine Cres- gen Weissweine von Meinhard Forstsier. Auch aus diesem Vorzeige-Wein- reiter Krems wieder auf der Liste. Abgerundet wird das Angebot mit gut stehen wieder eine Reihe exzelleneiner feinen Reihe spanischer Weine ter Neuenburger Weine bereit. Italien: Vini Fattori aus Roncà aus den wichtigsten und bekanntesten (Veneto), früher ein Spezialist für iberischen Anbaugebieten. Hier ist der feinste Soave-Weissweine, heute auch Profundo besonders zu beachten. Dieein Produzent majestätischer Rot- se Cuvée aus Uclés darf als Kunstwerk weine, brilliert mit einem kapitalen bezeichnet werden. Ein stilvolles Rahmenprogramm Amarone 2013. Sein Ripasso 2016 ist ein Paradebeispiel für beeindruckende gehört in Mü’s Vinothek dazu: Delikate Valpolicella-Weine. Aus dem Piemont: Panettone verschiedenster Geschmacks«Vigne Vecchie» ist bereits heute eine richtungen, feine handgemachte TeigBarbera-Legende. Einen bunten italie- waren aus Italien, schmackhafte, edle nischen «Weinspiegel» repräsentieren Olivenöle … und das alles stilvoll verdie Regionen, Toscana, Marken, Abruz- packt. Mü’s Geschenke haben die ganz zen, Apulien, Basilicata, Sardinien und besondere Note. (pd.) Sizilien. Österreich: Franz Taferner ist ein Produzent, auf den Ruedi Müller Weinausstellung in Mü’s Vinothek, Affoltern, besonders stolz ist. Es bietet sich er- Samstag und Sonntag, 17. und 18. November, neut Gelegenheit, den grossen V.I.B. 10 bis 16 Uhr. Die Degustationsliste gibt es auf 2015 (Cuvée aus 30 % Cabernet Sauvi- www.mues-vinothek.ch zum Download. publireportage
Spirituelle Erneuerung in der Kunst Führung im Kunsthaus Zürich am Mittwoch, 28. November Auch in der Kunst drückt sich Spiritualität aus und auch Kunst hat Erneuerungskraft. Dies zeigt der Kunsthistoriker und Theologe Dr. phil. Hanspeter Zürcher an sechs «weihnachtlichen» Werken. Zum Reformationsjubiläum hat Hanspeter Zürcher Bilder aus verschiedenen Epochen ausgewählt, in denen der Beitrag der Kunst zu spiritueller Erneuerung in besonderer Weise erfahrbar wird. Angesichts der Jahreszeit hat er dabei bewusst auf weihnachtliche Themen fokussiert – wobei auch eine Höhle oder Quelle die Weihnachtsbotschaft in sich tragen kann; es müssen nicht immer Maria und Joseph, das Kind in der Krippe, Ochs und Esel sein!
Entdeckungsreise Die Führung beginnt um 14.45 Uhr und dauert, inklusive Pause, zwei bis zweieinhalb Stunden. Vor den ausgewählten Werken verweilen die Teilnehmenden jeweils etwa 20 Minuten (Klappstühle sind vorhanden). Hanspeter Zürcher erläutert und deutet die Werke aus kunstgeschichtlicher und theologischer Sicht, lässt den Teilnehmenden aber auch Raum,
Auch dieses Bild wird besichtigt werden: die Heilige Familie von Peter Paul Rubens. (Bild Kunsthaus Zürich) sich selbst in das Werk zu vertiefen, eigene Entdeckungen zu machen und sich über das Gesehene auszutauschen.
Einstimmung in den Advent Zu der von der reformierten Erwachsenenbildung im Säuliamt organisierten Führung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Fahrt zum Kunsthaus erfolgt individuell oder in der Gruppe mit der S5 um 13.53 Uhr ab Affoltern. Die Teilnehmenden lösen
ihr Billett selbst. Der Unkostenbeitrag für die Führung beträgt 15 Franken. Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erbeten bei Pfarrerin Bettina Bartels. Sie empfiehlt die Führung auch zur Einstimmung in die Adventszeit. (pd.) «Spirituelle Erneuerung in der Kunst» – Führung im Kunsthaus Zürich am Mittwoch, 28. November, Treffpunkt vor Ort um 14.45 Uhr. Unkostenbeitrag: 15 Franken. Anmeldung per Telefon unter 044 761 60 15 (Anrufbeantworter) oder via E-Mail: bettina.bartels@zh.ref.ch.
Desperado – The True Turi Winter Stoy
Eine Westernale: am 16. November Der Ritt durch das Leben eines Mannes, der sich am späten Nachmittag seines Lebens aufmachte und jetzt, weit weg von der Heimat in einem Grab liegt. Sabina Deutsch spielt und erzählt die aussergewöhnliche Lebensgeschichte von Turi Winter. Die Charakterschauspielerin Sabina Deutsch wird vom begnadeten MultiInstrumentalisten Marc Bänteli und der virtuosen Querflötistin Erika Lafosse begleitet. Die live inszenierten Lichtbilder von Manuel Lindt illustrieren auf witzige Art die grosse Welt von Turi Winter. Ein Leben, das durchschnittlicher nicht beginnen konnte. Aufgewachsen im tiefen, dunklen, melancholischen Tösstal trieb ihn die Sehnsucht nach einem anderen, grösseren Leben in die Welt der Indianer und Cowboys. In seiner Fantasie philosophierte Turi Winter mit dem grossen Häuptling Winnetou und jagte als Old Turihänd durch die weite Prärie. Er wird erwachsen und macht eine furchtlose Karriere, die sich gewaschen hat – die Sehnsucht aber bleibt. Am späten Nachmittag seines Lebens bricht er auf zu seinem grössten Abenteuer, schlägt eine unerwartete Richtung ein und wird zum Desperado. Sabina Deutsch ist Schauspielerin und Sängerin und lebt nicht mehr im Tösstal. Sie spielt Renate, die Ur-Töss-
talerin und erzählt Turis Geschichte. Erika Lafosse ist Flötistin und spielt Rifle. Niemand weiss, woher sie kommt – aber sie trifft immer ins Schwarze. Marc Bänteli ist grandioser Multi-Instrumentalist und lebt im Tösstal. Als Deputy ist er Turis ältester Freund und Beschützer. Kid, das Findelkind (Manuel Lindt) bastelt Bilder, spielt Bass und lebt nicht mehr im Tösstal. Barbara Thürig Der Gemeindeverein Hedingen lädt ein zu diesem fantastisch-cinéastischen Kleinkunstmusiktheater für alle Sinne am Freitag, 16. November, 20.15 Uhr, Werkgebäudesaal, Zwillikerstrasse 26, Hedingen. Eintritt frei, Kollekte.
Sabina Deutsch wird von Marc Bänteli (r.) und der Querflötistin Erika Lafosse sowie Manuel Lindt begleitet. (Bild zvg.)
Sich auf Weihnachten einstimmen
Kino in der Kirche Bonstetten
Weihnachtsmarkt und Kerzenziehen im Chratz in Hausen
Anlässlich des 500-Jahre-Jubiläums ist ein neuer Schweizer Kurzspielfilm entstanden. Am 16. November wird der Film in Bonstetten gezeigt. Die Produzenten werden an jenem Abend ebenfalls anwesend sein.
Da hat man sich so sehr an den heissen Sommer gewöhnt und schon stehen Herbst und Winter vor der Tür. Bereits zum 43. Mal finden vom 30. November bis 2. Dezember in Hausen der beliebte Weihnachtsmarkt und das Kerzenziehen statt.
Als Zwingli in Zürich als Priester zu predigen beginnt, ergreift ihn die Pest. Dem sicheren Tod ins Auge blickend, trägt ihn Gottes Wort durch und er überlebt! Ermutigt und bestärkt stellt Zwingli mit der Bibel in der Hand Zürich auf den Kopf. Mit dem Wunsch die Bibel den Menschen verständlich zu machen, beginnt Zwingli mit seinen Freunden das Buch in die Volkssprache zu übersetzen. Dabei jedoch nimmt der Widerstand – sogar aus dem engsten Freundeskreis – immer mehr zu. «Zwinglis Erbe» ist ein neuer Schweizer Kurzspielfilm anlässlich des 500-Jahre-Jubiläums der Reformation.
Vor 500 Jahren stellte Zwingli Zürich auf den Kopf. (Bild zvg.) Als einer der ersten Orte wird in Bonstetten dieser Film öffentlich gezeigt. Am Abend werden auch die Produzenten dabei sein und über ihr Projekt und die Hintergründe zum Film berichten. (pd.) Freitag, 16. November, 20 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten (Eintritt frei, empfohlen ab 12 J.).
Wie immer können dort Weihnachtsgeschenke gekauft oder selbst kreiert werden. Am 2. Dezember finden dann der alljährliche Weihnachtsmarkt und das Spaghetti-Essen im Gemeindesaal statt. Die Organisatoren heissen Besucherinnen und Besucher in der Zeit vom Freitag, 30. November, bis Sonntag, 2. Dezember, in der Scheune im Chratz, nahe der reformierten Kirche herzlich willkommen. Ein grosser Parkplatz ist vorhanden. Beim Kerzenziehen für Jung und Alt haben die Kinder der Kindergärten sowie der Primar- und Sekundarschule schon
Traditionelles Herbstkonzert am 17. November in Hedingen Die Jugendmusik Bezirk Affoltern ist am 17. November zu Gast in Hedingen. Das Publikum erwartet eine abwechslungsreiche Darbietung. Das traditionelle Herbstkonzert der Jugendmusik Bezirk Affoltern, Jumba, findet dieses Jahr am Samstag, 17. November, um 20 Uhr im Schachensaal in Hedingen statt. Die Jumba hat erneut ein äusserst abwechslungsreiches Programm einstudiert; mit musikalischen Leckerbissen wie «Also sprach Zarathustra», «How To Train Your Dragon» oder «Seven Nation Army» ist für jeden Musikfreund etwas dabei. Für potenzielle Nachwuchs-Musikan-
Die jungen Musikantinnen und Musikanten üben fleissig für das kommende Konzert am 17. November. (Bild zvg.) tinnen und -Musikanten sowie andere Interessierte gibt es zudem die Gelegenheit, vor dem Konzert im Foyer des Schachensaals von 19 bis 19.30 Uhr unverbindlich Instrumente auszuprobieren. Die jungen Musikan-
tinnen und Musikanten der Jumba freuen sich auf ein grosses Publikum! Nicole Frech
einige Tage davor Gelegenheit, geschmackvolle Kerzen aus reinem Bienenwachs oder bunte aus Paraffin im «Chratz» zu ziehen. Natürlich sind auch Freunde und Bekannte aus allen Gegenden der Region zu diesem fröhlichen Anlass herzlich eingeladen. Im Gemeindesaal werden 30 liebevoll gestaltete Verkaufsstände aufgestellt sein. Dort findet man ganz ge-
Verschönerungsverein Hausen Öffnungszeiten: 30. November bis 2. Dezember im Chratzhüüsli, Freitag, 30. November, 17 bis 19 Uhr, Samstag, 1. Dezember, 10 bis 18 Uhr, Sonntag, 2.
Kerzenziehen: Ein Spass für Klein und Gross. (Bild zvg.)
Dezember, 10 bis 17 Uhr. Weihnachtsmarkt und Spaghetti-Essen am 1. Adventssonntag, 2. Dezember, im Gemeindesaal von 10.30 bis 17 Uhr.
Crazy heart production präsentiert: Brennen Leigh & Noel McKay Vor zwei Jahren begeisterten Brennen Leigh und Noel McKay mit ihrem damaligen Quartett High Plains Jamboree das Rifferswiler Publikum. Nun sind sie als Duo zurück: roher RetroCountry gemixt mit süsser Ironie. Zwei exzellente Songwriter, zwei starke Stimmen und vier flinke Hände an Gitarre und Mandoline garantieren einen Abend mit akustischer Musik vom Feinsten. Samstag, 17. November, Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil. Konzertbeginn 20.15 Uhr (Saalöffnung 19.30 Uhr), Eintritt 35 Franken, (Tickets an der Abendkasse abholen). Essen ab 17.30 Uhr möglich (38 Franken).
Samstag, 17. November, 20 Uhr, Schachensaal in Hedingen. Türöffnung um 19 Uhr.
wiss noch Geschenkideen für Verwandte, Freunde oder für sich selbst. Beim Marroni-Ofen können duftende, heisse Marroni und Glühwein genossen werden. Für die Kleinen ab drei Jahren hält «s’chline Wärchstättli» Lebkuchen zum Verzieren bereit. Als Highlight findet wie immer am Sonntag, 2. Dezember, ab 10 Uhr, das beliebte Spaghetti-Essen statt! Der Reinerlös von Spaghetti-Essen, MarroniBraten und Kerzenziehen kommt der Gruppe Welt zugute, die das lateinamerikanische Land Honduras beim Aufbau seiner Landwirtschaft unterstützt.
Reservierung: crazyheart.production@gmx.ch.
Noel McKay und Brennen Leigh. (Bild zvg.)
Tag der Kinderrechte am 20. November Am 20. November wird weltweit der Tag der Kinderrechte gefeiert. Die offenen Jugendarbeitsstellen im Säuliamt – organisiert im Netzwerk Regionale Jugendarbeit Säuliamt (RJS) – feiern diesen Tag gemeinsam in einer Aktion am Samstag, 17. November. Die RJS ist ein Zusammenschluss von Fachpersonen der offenen Jugendarbeitsstellen Affoltern, Oberamt, Obfelden-Ottenbach, MettmenstettenKnonau-Maschwanden, Unteramtplus, der mobilen Jugendarbeit Region Säuliamt, der Jugendberatung Bezirk Affoltern, der Jugendintervention der Kantonspolizei, der Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon, der AKJ Albis, der kantonalen Kinder- und Jugendförderung okaj Zürich und Kabel: Fragen zur Lehre. Sie betreibt ein aktives Netzwerk und Fachaustausch zu aktuellen (sozialpolitischen) Themen und Herausforderungen zum Thema Jugend und ist Teil der Kinder- und Jugendförderung im Säuliamt. Kinder- und Jugendförderung ist neben Schutz und Partizipation eine der drei Säulen der Schweizerischen Kinder- und Jugendpolitik. Art. 41 Abs. 1 Bst. g der Schweizerischen Bundesverfassung versteht unter Kinder- und Jugendförderung die Förderung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu selbstständigen und sozial verantwortlichen Personen ausserhalb von Schule und Familie. Kinder und Jugendliche werden dabei als Personen betrachtet, die es in ihrer sozialen, kulturellen und politischen Integration zu unterstützen gilt. Es geht in der Kinder- und Jugendförderung nicht lediglich um eine finanzielle Förderung, sondern auch um das Schaffen günstiger Rahmen-
bedingungen, innerhalb derer junge Menschen gut leben und sich entfalten können. Das Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KJFG) definiert die Kinder- und Jugendförderung als einen öffentlichen Aufgaben- und Funktionsbereich. Die Kantone und die Gemeinden tragen die Hauptverantwortung. Für die Umsetzung sorgen verschiedene Fachpersonen und -institutionen wie zum Beispiel die offene Kinderund Jugendarbeit. Diese Freizeit- und Bildungsangebote richten sich an alle Kinder und Jugendlichen einer Gemeinde und/oder Region. Kinder und Jugendliche können die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (u.a. Jugendtreffs, mobile Jugendarbeit, Abenteuerspielplätze, Mobile Spielaktionen) freiwillig, unverbindlich und selbstbestimmt nutzen. Träger der Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sind beispielsweise politische Gemeinden, Vereine, Kirchgemeinden oder Stiftungen. Weiter engagiert sich die Zivilgesellschaft in hohem Masse zum Beispiel in Jugendvereinen und -verbänden in der ausserschulischen Jugendarbeit.
Gemeinsame Feier am 17. November In einer Aktion am Samstag, 17. November, soll ein Teil der Kinder- und Jugendförderung im Säuliamt im Namen der RJS sichtbar gemacht werden. Die Jugendarbeitsstellen stellen sich der Bevölkerung von 14 bis 16 Uhr an verschiedenen Begegnungsorten in Affoltern vor. Sie informieren beim Zentrum Oberdorf vor der Migros, beim Haupteingang vor dem Coopark, sowie vor dem Hornbach Baumarkt und dem Bahnhof Affoltern über ihre Arbeit. (pd.) Weitere Infos bei Juana Schmid, Tel. 043 817 17 04 oder juana.schmid@o2jugend.ch.
«Familienmanagerin» Am Dienstag, 20. November, von 19 bis 21.30 Uhr machen sich die Teilnehmerinnen zusammen mit der Sozialpädagogin und Persönlichkeitstrainerin Manitoscha Zehr daran herauszufinden, ob sie eine «dienende Königin» oder «königliche Dienerin» sind und klären weitere Fragen bezüglich ihres Denkens als Mutter und Familienmanagerin. «Viel Arbeit, wenig Lob» so beschreiben viele Mütter ihren Alltag. Offensichtlich hat die Erziehungs- und Haushaltsarbeit ein Anerkennungsproblem, obwohl die Familienmanagerin, doch einer der «wichtigsten Berufe» überhaupt ist. Wie gross ist dein Hut, unter den du alles kriegen kannst? In welche Richtung steuerst du deine Familie? Wann stehst du im Mittelpunkt und nicht nur am Steuer? Das Ziel die-
ses Workshops ist es, Frauen in ihrem Sein zu stärken, Inputs für den Alltag in Gelassenheit zu geben, Austauschmöglichkeiten zu haben und über kreative Methoden andere Zugänge zu sich und ihrem herausfordernden Familien-Alltag zu finden. (GS) Anmelden unter Telefon 044 760 12 77 oder an kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
Dienende Königin oder königliche Dienerin? (Bild zvg.)
Konzert für Geige, Klavier und Orgel Ioan Gramatic ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und wirkt als Solist, Kammermusiker und Konzertmeister (unter anderen Sinfonietta Bern, Symphonie Orchester Neuenburg, Kammerorchester Neuenburg, Zürcher Streichersolisten, Symphonisches Orchester Zürich). Marina Wehrli ist im Bezirk Affoltern bereits bekannt für ihre musikalische Begleitung von Gottesdiensten. Sie ist Konzertpianistin, Komponistin mit Copyright in Kanada und der Schweiz sowie Preisträgerin von verschiedenen russischen Wettbewerben.
Die beiden Musiker spielen am Samstag, 17. November, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten zeitlose Werke von Händel, Beethoven, Massenet, Schostakowitsch, Chopin, dazu eigene Kompositionen von Marina Wehrli und Musik aus der Schweiz. Beide freuen sich auf eine volle Kirche und garantieren ein wunderschönes Musikerlebnis. Urs Fülscher Samstag, 17. November, 17 Uhr, reformierte Kirche Mettmenstetten.
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Weihnachten ganz entspannt 7 Tipps, damit Weihnachten in der Familie kein Reinfall wird. 1. Vermeiden Sie zu hohe Erwartungen: Wer zu viel erwartet, kann nur enttäuscht werden. Zu hohe Erwartungen sind der Festtagskiller Nummer 1. Wenn alle einander ein wenig entgegenkommen, entspannt das die ganze Situation. Alle sind zufrieden, weil auch ihre Wünsche berücksicht werden. 2. Einfachheit: Muss es wirklich das 7-Gang-Menü und 10 verschiedene Weihnachtsguetzli sein? Haben die Lieben nicht einfach Freude am Zusammensein? 3. Aufgaben verteilen: Wer kauft den Christbaum? Wer schmückt ihn? Wer bereitet einen feinen Dessert zu? So lastet nicht alles auf einer Schulter. 4. Ablauf der Feier besprechen: Überprüfen Sie Ihre Traditionen und besprechen Sie ein paar Tage vor Weihnachten, wie Sie sich den Ablauf des Festes vorstellen. Vor allem mit kleinen Kindern empﬁehlt es sich, mit dem Auspacken der Geschenke nicht zu lange zu warten, da sie eh schon seit Tagen ungeduldig sind. Jugendliche stellen sich Weihnachten oft anders vor als wir. Vielfach wollen sie nach der Familienfeier noch mit ihren Freunden zusammen sein. 5. Einladung: Es gibt Familienkonstellationen, die immer wieder zu Konﬂikten führen. Überlegen Sie sich gut, wen sie einladen. Feiern sie lieber zweimal harmonisch in unterschiedlichen Zusammensetzungen. 6. Diskussionen: Vermeiden Sie heikle Themen am Fest der Liebe. Geniessen Sie das Zusammensein und sagen Sie lieber: «Danke. Schön, dass ihr alle da seid.» Für schwierige oder ernsthafte Grundsatzdiskussionen gibt es manch bessere Gelegenheit. 7. Kosten der Geschenke: Schenken und beschenkt werden macht nur wirkliche Freude, wenn es in einem gesunden Verhältnis steht. Sprechen Sie offen über Preislimiten. So stehen die Chancen gut, dass sich niemand in der Schuld fühlt. Susanna Herger (55) arbeitet als Paarund Familienberaterin in Affoltern am Albis in eigener Praxis. Sie begleitet Paare und Familien sowie Einzelpersonen in schwierigen Lebenssituationen, damit diese den für sie richtigen Weg ﬁnden. Zudem bietet Sie Kommunikationskurse für Paare an. Weitere Angebote und Informationen: www.susannaherger.ch
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Flechten-Herbar von Christoph Scheidegger
Erfolgreiche erste Schritte als Tennisprofi
Ausstellung am 17. November in Hausen Sie beherbergen das Einzigartige, Mysteriöse und vor allem Unwiederbringliche – die naturhistorischen Sammlungen der Schweiz. Der nationale Tag der Naturwissenschaftlichen Sammlungen soll die Schätze bekannt machen Er findet am 17. November statt. Zweiundzwanzig Institutionen, verteilt über das ganze Land, öffnen ihre Türen und zeigen, was sonst meist verborgen bleibt: Fossile Haie, unscheinbare Flechten und Moose, unbekannte Schmetterlinge und weitere der 60 Millionen Objekte, die in Schweizer Sammlungen aufbewahrt werden. Kuratoren und Forscherinnen gewähren Einblick in die Geschichte und die Zukunft von naturwissenschaftlichen Objekten und erklären ihren Wert für die Forschung, von der Beschreibung neuer Arten über die Extraktion von DNA aus ausgestorbenen Tieren bis
zur Vorhersage der Auswirkung von Klimaveränderungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Die Veranstaltungen sind offen für Erwachsene und Kinder. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gute Portion Neugier! Die Details sind auf naturwissenschaften.ch zu finden.
Im Knonauer Amt zeigt Christoph Scheidegger sein Flechten-Herbar Der Vergleich heutiger Belege mit Sammlungen aus dem 19. Jahrhundert zeigt, wie stark sich die Artenzusammensetzung baumbewohnender Flechten auch im Knonauer Amt verändert hat. Aufgrund des Wandels der Flechtenvielfalt lassen sich Rückschlüsse auf Veränderungen der Umwelt ziehen. (pd.) Samstag, 17. November, Gemeinschaftsraum, Mülimatt, Hausen, 13.30 bis 17 Uhr. Ausstellung Objekte und gemeinsames und Mikroskop. Kurzpräsentationen: 14 bis 14:15 Uhr: Vorstellung der Formen- und Farbenvielfalt einheimischer Flechten. 15 bis 15.15 Uhr: Flechten in der Mülimatt – Kurzexkursion im Siedlungsraum. 16 bis 16.15 Uhr: Der Wandel
Die Goldaugenflechte ist in der Schweiz vom Aussterben bedroht. (Bild zvg.)
der Flechtenvielfalt im Oberamt seit 1850. 16.30 Uhr: Apéro.
Trompetenkonzert mit Philippe Litzler in der Kirche Aeugst
Das Ensemble interpretiert bekannte Werke wie Herny Purcells Pavane und Chaconne für Streicher, Johann Pachelbels Kanon und Gigue in D-Dur und Georg Philippe Telemanns Suite «Burlesque de Quixotte». Philippe Litzler spielt Stücke für Trompete und Ensemble von Georg Friedrich Händel,
Der Limmattaler Kammermusikkreis.
Nach dem Abschluss ihrer KVLehre im Juli dieses Jahres versucht das Wettswiler Nachwuchstalent Jenny Dürst nun im professionellen Damentennis Fuss zu fassen. Die ersten Resultate sind vielversprechend. «Ja, mega!» Eigentlich hatte das Strahlen von Jenny Dürst die Antwort bereits vorweggenommen. Ob sie nach den ersten drei Monaten zufrieden sei mit ihrem Entscheid, voll auf die Karte Tennis zu setzen, hatte die Frage gelautet. Die positive Zwischenbilanz der 19-jährigen Wettswilerin, die zu den stärksten Nachwuchsspielerinnen im Kanton Zürich zählt, ist unter verschiedenen Aspekten gerechtfertigt.
von Sammlungsobjekten, Vorstellung ausgewählter Betrachten mit Stereolupe
Der Limmattaler Kammermusikkreis gastiert am 17. November in der Kirche Aeugst und lädt ein zu einem attraktiven Programm mit Philippe Litzler, Solotrompeter des TonhalleOrchesters Zürich.
Wettswilerin Jenny Dürst setzt seit diesem Herbst ganz auf Tennis
Pietro Baldassari und Giuseppe Tartini. Der Limmattaler Kammermusikkreis (LKK) konzertierte über dreissig Jahre vor allem im Limmattal. Seit einiger Zeit spielt er in kleiner Formation mit hohem Anspruch und konnte in vielen Konzerten mit herausragenden Solisten auftreten. Im Ensemble spielen unter der Leitung von Conrad Zwicky (Violine): Gaby Grimm (Violine), Daniel Müller (Viola), Peter Zwicky (Violoncello), Priska Ruch (Kontrabass) und Stefan Zwicky (Cembalo). (pd.) Reformierte Kirche Aeugst: Samstag, 17. November, 18 Uhr. Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.
Philippe Litzler. (Bilder zvg.)
Winterkonzerte des MV Maschwanden Der Musikverein Maschwanden lädt am Sonntag, 18. November, um 15.30 Uhr in die Stampfi Knonau und um 20 Uhr in die Kirche in Maschwanden zum Konzert ein. Bei warmen Klängen der Brass-Musik stimmt der Musikverein auf die ruhigere und kühlere Jahreszeit ein. Nach den beiden Konzerten sind alle zu Punsch und Glühwein eingeladen. Auf ein zahlreiches Erscheinen freut sich der Musikverein Maschwanden. (pd.) Winterkonzert: Sonntag, 18. November, 15.30,
Der Musikverein Maschwanden bei seinem diesjährigen Frühlingskonzert.
Stampfi Knonau, und 20 Uhr, Kirche Maschwanden.
Zwei WTA-Punkte in Ägypten An erster Stelle sind zweifellos die jüngsten sportlichen Erfolge zu nennen. Im Oktober spielte Jenny im ägyptischen Sharm El Sheik drei mit 15 000 Dollar dotierte Turniere der International Tennis Federation ITF. Turniere dieser Kategorie bilden gewissermassen die Eintrittspforte ins Profitennis, da Erfolge mit WTA-Punkten belohnt werden. Diese wiederum braucht es, um ins Ranking der WTA, der Women’s Tennis Association, aufgenommen zu werden und damit auf höchster Turnierebene im professionellen Frauentennis mitspielen zu können. Nachdem Jenny in den ersten beiden Turnieren nach jeweils zwei Siegen in der Qualifikation in der Auftaktrunde des Hauptfelds gescheitert war, gelang ihr im dritten Anlauf ein kleiner Exploit. Nach wiederum überstandener Qualifikation schlug sie in der ersten Hauptrunde des dritten Turniers die aktuelle Nummer 724 der Tennis-Weltrangliste. In der zweiten Runde doppelte sie mit einem Sieg über die Nummer 1007 nach, um schliesslich im Viertelfinal der Nummer 566 knapp zu unterliegen.
Rückschläge durch Verletzungen Dass es der mit Abstand bestklassierten Spielerin des TC Wettswil so gut läuft, konnte keineswegs erwartet werden. Denn in den letzten Jahren hatte sie sich so oft mit Verletzungen herumzuschlagen, dass sie nach vielsprechenden Phasen immer wieder zurückgeworfen wurde. So musste sie sich 2016 zunächst am rechten, 2017 dann auch am linken Handgelenk operieren lassen. Nachdem zusätzlich aufgetretene muskuläre Probleme auskuriert waren, konnte sie in der zweiten Jahreshälfte in den USA ein zweimonatiges Aufbautraining absolvieren. Dieses zahlte sich aus: Im November/Dezember 2017 erspielte sich Jenny drei Turniersiege in Folge und musste sich an den Schweizer Meisterschaften nach sehr gutem Spiel erst der damaligen Nummer 27 der Schweiz geschlagen geben. Doch auch dieser Höhenflug wurde jäh gestoppt, als Hüftprobleme einen weiteren operativen Eingriff erforderten, der sie bis im Sommer dieses Jahres ausser Gefecht setzte und im Schweizer Ranking auf N4 zurückfallen liess. Die Vorbereitung für den Wiedereinstieg ins Turniertennis wurde auch diesmal in den USA absolviert. Wie vor einem Jahr scheint sich die sorgfältige Aufbauarbeit gemessen an den bisher sehr guten Resultaten auszuzahlen.
WTA-Ranking im Visier: Nach langer Verletzungspause zeigte Jenny Dürst an den letzten Turnieren bereits wieder starke Leistungen.(Bild BK) Den Kopf frei fürs Tennis Als sehr positiv erlebt Jenny den Umstand, dass sie sich nun ganz aufs Tennis konzentrieren kann. Zwar waren die Bedingungen an der United School of Sports, wo Jenny in den letzten vier Jahren ihre kaufmännische Ausbildung absolvierte, in Bezug auf die Vereinbarkeit von Ausbildung und Spitzensport grundsätzlich sehr gut. «Trotzdem hatte ich den Kopf halt oft nicht ganz frei, weil vielleicht grad eine Prüfung anstand oder im Geschäft viel los war», blickt sie auf diese Zeit zurück. Auch für Jennys Eltern war und ist die Unterstützung ihrer Tochter mit einigen Herausforderungen verbunden. «Sowohl in organisatorischer als auch in finanzieller Hinsicht ist der Aufwand beträchtlich», hält Mutter Andrea Dürst fest. Die Tennislehrerin und Leiterin der Tennisschule des TC Wettswil trainiert ihre Tochter nur noch punktuell, ist aber mittlerweile ins Amt der Managerin hineingewachsen. «Wir versuchen, für Jenny ein Umfeld zu schaffen, in dem sie ihr Potenzial ausschöpfen und erfolgreich sein kann», fasst sie zusammen. «Dazu gehören gute Trainingsmöglichkeiten, medizinische Betreuung, Turnierplanung, Reiseorganianzeige
sation und vieles mehr. Glücklicherweise können wir auf einige treue Sponsoren zählen, ohne die das alles kaum möglich wäre.» Bezüglich Zielvorgaben folgt das Team einer «Stepby-Step»-Philosophie. «Langfristige hochgesteckte Ziele wie etwa das Erreichen der ‹Top 50› zu formulieren, scheint uns nicht sinnvoll», sagt Andrea Dürst. «Wir versuchen aber, an jedem Turnier konsequent kleine Fortschritte zu erzielen. Wohin das am Schluss führt, werden wir sehen.»
WTA-Ranking in Reichweite Zwei WTA-Punkte hat sich Jenny bereits erspielt. Die nächsten könnten in diesen Tagen hinzukommen, falls sie an ihre jüngsten Erfolge anknüpfen kann. Dafür ist sie erneut nach Sharm El Sheik gereist, wo im November zwei weitere ITF-Turniere stattfinden. Ein zusätzlicher Punkt würde bedeuten, dass sie erstmals im WTA-Ranking erschiene. Es wäre ein schöner Lohn für die Geduld und den Durchhaltewillen während der Verletzungspausen und würde Jenny mit viel Selbstvertrauen für die Schweizer Meisterschaften in Biel ausstatten, die im Dezember als letztes grosses Saisonziel in ihrem Turnierkalender stehen. (BK)
Wettswil-Bonstetten überwintert als Leader Fussball 1. Liga Gruppe 3: SV Höngg – FCWB 1:1 (0:0)
Höngg-Keeper Blank bleibt beim 1:1-Ausgleich durch Capone (Nr. 9) nur das Nachsehen. (Bild Kaspar Köchli)
Wie bereits in der Vorrunde teilten der FCWB und der SV Höngg anlässlich des ersten Rückrundenspiels der Saison 2018/2019 die Punkte. Die erstklassige Partie auf der Sportanlage Hönggerberg endete leistungsgerecht mit einem 1:1- Unentschieden. ................................................... von marc enskat Die an diesem Samstag zahlreich erschienenen Zuschauer auf dem Hönggerberg mussten ihr Kommen nicht bereuen. Sie bekamen von Anfang an eine animierte Erstligapartie zu sehen. Die Startviertelstunde sah eine optische Überlegenheit der Stadtzürcher, ohne dass sie jedoch zu klaren Abschlusschancen kamen. Die erste klare Torchance gehörte den Ämtlern, als ein Abschluss von Goalgetter Lugo knapp links neben das Gehäuse ging. Auf der anderen Seite konnten sich die Gäste bei Glücksgöttin Fortuna bedanken, als der Torpfosten für den geschlagenen Torhüter Baumgartner in der 37. Minute rettete. Zwei Minuten vor der Pause hatte dann Massaro noch die Möglichkeit zur Pausenführung für den FCWB. Er
scheiterte jedoch aus spitzem Winkel an Heimtorhüter Blank. Torlos wurden die Seiten gewechselt.
Tore kurz nach der Pause Der Beginn von Hälfte zwei sollte es nun in sich haben. Gleich nach Wiederbeginn profitierte Linksaussen Luck in der 48. Minute von einem Ballverlust in der Verteidigung des FCWB und liess Torhüter Baumgartner mit seinem platzierten Abschluss keine Chance. Die Freude über die Führung währte beim Heimteam auf dem Hönggerberg nicht lange. Nur eine Minute später fand eine SchneebeliFlanke mit Capone ihren Abnehmer, welcher per Kopf zum 1:1 abschliessen konnte. Vor der Zeit der Spielerwechsel verlagert sich dann das Spielgeschehen wieder vermehrt ins Mittelfeld. In der Schlussphase hatte der SV Höngg dann noch die grosse Chance, sich die drei Punkte zu sichern, als die Ämtler-Verteidigung zu wenig beherzt ins Geschehen eingriff. Der Abschluss verfehlte das Gehäuse der Gäste nur um Haaresbreite. Mit der gerechten Punkteteilung konnte man schliesslich auf beiden Seiten sehr gut leben.
«Wintermeister» in der 1. Liga Gruppe 3 Der FCWB zeigte eine beeindruckende Vorrunde. Nicht unverdient grüsst man zur Winterpause von der Tabellenspitze. Die ersten Verfolger sind jedoch dicht dahinter. Entscheidend wird im kommenden Frühjahr sein, wer die lange Pause am besten für sich zu nutzen vermag und gut aus den Startblöcken kommt. Zuerst geht es aber nun in die verdiente Winterpause. Diese Pause steht auch bei der zweiten Mannschaft des FCWB an, die sich mit einem Auswärtserfolg gegen Wädenswil (1:2) aus dem Fussballjahr 2018 verabschiedet. Damit liegt das Team um Trainer Pechoucek nur einen Punkt hinter Leader Lachen/ Altendorf auf dem hervorragenden zweiten Platz. Man darf auf eine tolle Rückrunde der WB-Teams gespannt sein. Matchtelegramm: Sportanlage Hönggerberg, 191 Zuschauer. FCWB: Baumgartner, Loosli, Studer, Rüegger, Massaro, Peter, Schneebeli, Capone (85. Hager), Miljkovic (59. Dzelili), Zoller (73 Marjanovic), Lugo. Weitere WB-Resultate: Wädenswil – FCWB 2 1:2, Jun. A (CCJL) – Dietikon 4:2, Jun. B (CCJL) – Red Star 2:4, Wollishofen – Jun. Cb 0:8, Jun. Ca – Blue Stars 5:2, Jun. Bb – Oetwil-Geroldswil 14:1, Sen. 40+ – Rapperswil-Jona 1:1.
Im Regionalcup knapp gescheitert
Regionalcup: FC Kilchberg-Rüschlikon – FC Affoltern 2:1 (1:0) Der FC Affoltern ist nach einer hart umkämpften Partie in der dritten Runde im RumoxRegionalcup ausgeschieden. Die Säuliämtler hatten zwar über weite Strecken ein spielerisches Übergewicht, scheiterten aber an der mangelnden Effizienz im Abschluss. Die beiden Mannschaften lieferten sich von Beginn weg einen typischen Cupfight. Die Zuschauer bekamen keinen fussballerischen Leckerbissen zu sehen, zahlreiche intensive Zweikämpfe und einige Nicklichkeiten bestimmten weitgehend das Spielgeschehen. Einige Verwarnungen auf beiden Seiten sowie ein Kilchberger Platzverweis waren das Resultat davon.
FCA ohne Abschlussglück Das Spielgeschehen fand vorerst vorwiegend zwischen den beiden Strafräumen statt. Abschlussversuche waren dann zumeist von Stankovic zu sehen, die aber allesamt knapp am Tor vorbeigingen. Die Einheimischen ka-
men erst nach 38 Minuten zur ersten Torchance, der Schuss wurde aber noch von einem Verteidiger über das Tor abgelenkt. In der 40. Minute führte ein fahrlässig verschuldeter Eckball zum ersten Gegentreffer. Der Ball konnte vorerst aus der Gefahrenzone spediert werden, die anschliessende Flanke verlängerte Limacher mit dem Kopf in die hintere Torecke zur 1:0Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff flitzte ein Freistoss knapp am Affoltemer Tor vorbei.
Effizienter Gastgeber Ein energischer Vorstoss von Fedier wurde in der 56. Minute im letzten Moment gestoppt. Den anschliessenden Eckball von Mühlemann spedierte Bilic zum verdienten Ausgleich über die Torlinie. In der 65. Minute liess sich die FCA-Abwehr von einem Bogenball überraschen und der aus abseitsverdächtiger Position gestartete Stürmer wurde von Torhüter Aegerter im Strafraum von den Beinen geholt. Der von Traxler sicher verwandelte Elfmeter war in der zweiten Hälfte der einzige Schuss auf das Gästetor. Der
FCA versuchte in der verbleibenden Spielzeit – allerdings zu oft mit hohen Bällen – gegen die nun sehr defensiv stehenden und in Unterzahl spielenden Einheimischen den Rückstand aufzuholen. In der 80. Minute vergab Halilovic aus bester Position die grösste Ausgleichschance und nur zwei Minuten später landete ein Distanzschuss von Bilic am Pfosten. Der FC Affoltern konnte seine spielerische Überlegenheit gegen einen defensiv gut stehenden Gegner nicht ausnutzen. Die Gäste scheiterten mit ungenauen oder zu spät erfolgten Abspielen immer wieder an der dichtgestaffelten einheimischen Defensive. Mit Kilchberg-Rüschlikon hat sich letztendlich das glücklichere und im Abschluss effizientere Team durchgesetzt. Walter Zech Hochweid Kilchberg, 60 Zuschauer, Tore: 40. Limacher 1:0, 56. Bilic 1:1, 65. Traxler 2:1. FCA: Aegerter, Luchsinger, Mühlemann, Scicchitano, Sb. Bala, Oetterli, E. Shala, Bilic, Steigmeier, Stankovic (72. Halilovic), Fedier (80. Antenen). Nicht eingesetzt: Steiner (ET), Maissen, Schmid.
Heinz Rütti und Toni Schneitter zu Ehrenmitgliedern ernannt 70 Stimmberechtigte sowie einige Gäste konnte Präsidentin Gogi Marini am Freitagabend zur 16. Generalversammlung des Fussballclubs Hausen im Restaurant Löwen begrüssen. Nach einer guten Stunde waren die Traktanden abgesegnet. Speziell und mit einem grossen Dank hiess FC-Hausen-Präsidentin Gogi Marini zu Beginn der Generalversammlung die ebenfalls anwesenden Hauptsponsoren Stefan Gyseler von Gyseler Treuhand, Silvia Illi von der Raiffeisen-Bank und Thomas Naef von der Schweizerischen Mobiliar willkommen. Danach wurden die Jahresberichte, die Jahresrechnung, der Revisionsbericht und das Budget einstimmig von der Versammlung angenommen; Präsidentin Gogi Marini und alle Vorstandsmitglieder wurden für ein weiteres Jahr mit grossem Applaus wiedergewählt. Für den vakanten Vorstandsposten (Werbung und PR) konnte Marco Bisa gewonnen werden. Auch er wurde einstimmig gewählt.
Dank für aufopfernden Einsatz Den abtretenden Trainern Jörg Siegenthaler, Andreas Huber, Urs Wöcke und Andy Gut sowie dem zurücktretenden
Ohne sie wäre der FC Hausen nicht dort, wo er heute steht. Präsidentin Gogi Marini flankiert von den neuen Ehrenmitgliedern Heinz Rütti, links, und Toni Schneitter. (Bild Marco Bisa) Revisor Roger Neininger dankte Marini für ihren aufopfernden Einsatz. Höhepunkt des Abends war die Wahl von zwei neuen Ehrenmitgliedern. Toni Schneitter und Heinz Rütti wurden von Marini für ihren jahrelangen, unermüdlichen Einsatz gewürdigt. «Ohne euch beide wäre der FC Hausen nicht dort, wo er jetzt ist», sagte die Präsidentin in ihrer Laudatio. Nach gut einer Stunde war die 16. Generalversammlung bereits Geschichte. Mit einem feinen Nachtessen wurde der gemütliche Teil des Abends eingeläutet. (mab./map.)
Ein Maximalresultat trotz Dunkelheit Am Freitagabend haben sich die Jungschützen aus dem ganzen Bezirk Affoltern zum jährlichen Nachtschiessen in Knonau getroffen. Die ruhigste Hand bewies eine junge Frau, obschon Schiessen nach wie vor von wesentlich mehr Männern ausgeübt wird. Es ist stockdunkel und ziemlich kühl am letzten Freitagabend im Schiessstand Knonau, als Jungschützenleiter Urs Scheidegger kurz nach 18.20 Uhr das erste Kommando gibt: «Schützen anlegen, entsichern und für drei Probeschüsse innerhalb von drei Minuten Feuer frei!» Nur das blaue Licht der Schusskontrollanzeige erhellt die Umrisse der Schützinnen und Schützen schemenhaft, die hochkonzentriert mit der Waffe im Anschlag bereitliegen. Bereits eine Minute vorher wurde das Licht abgelöscht, die Tür zum Schiessstand verschlossen und alle übrigen Lichtquellen eliminiert, damit sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen können. In 300 Meter Entfernung leuchten die zehn A-Scheiben, die als Ziel für die Sturmgewehre dienen. Nur 60 Zentimeter gross ist der schwarze Kreis, der anvisiert wird; aus der Distanz ein winzig kleiner Punkt. Trifft man den Punkt, gibts mindestens drei und im Zentrum maximal fünf Punkte. Der erste Schuss zerreisst die Stille. Weitere folgen in unregelmässigen Abständen, die durch den Gehörschutz jeweils als dumpfer Knall wahrgenommen werden. Während des Schiessens wird nur wenig gesprochen. Die Jung-
schützenleiter aus den verschiedenen Gemeinden kauern bei ihren Schützlingen und helfen beim Justieren der Visiere. «Ein schöner Abend für ein Nachtschiessen», findet Albert Suter, der Bezirksjungschützenobmann, ein graumelierter Pensionär, der sich mit Haut und Haar dem Schiesssport verschrieben hat.
Gemütlicher Saisonausklang bei Raclette
In der warmen Schützenstube nebenan ist bereits aufgetischt fürs Raclette nach dem Nachtschiessen, das zugleich den Abschluss der Jungschützenkurse markiert. Immer mehr Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis zwanzig Jahren – einzelne in Begleitung des Vaters – kommen herein und beginnen zu essen. Die Stimmung ist gelassen. Der teilweise grosse Altersunterschied zwischen Jungschützen und -leitern fällt nicht ins Gewicht. Der Umgang ist kameradschaftlich, man ist per Du. Um 22 Uhr beginnt Suter mit der Siegerehrung. Gewonnen hat mit Pamela Giray eine der drei jungen Frauen, die gegenüber den 27 männlichen Schützen deutlich in der Unterzahl sind. Die 18-Jährige hat als Einzige die maximale Punktezahl 60 erreicht. Zum Schiessen gekommen ist sie über ihren Freund Marius Bachmann, der sich als Zweiter mit 58 Punkten klassierte. Platz drei erreicht Simon Gebhard, der 2016 als Sieger des Nachtschiessens hervorgegangen ist und kürzlich U21-Meister des schweizerischen Junioren- und Veteranen-Einzelfinals bei den Standardgewehrschützen wurde. Mit seiner Brille und den halblangen Haaren sieht der 19-Jährige eher so aus wie man sich einen Pazifisten vorstellt. Er sagt: «Mein Vater ist Pazifist. Inzwischen ist aber auch er stolz auf meine guten SchiessresulDie Teilnehmenden des Bezirksnachtschiessens der Jungtate.» (map.) schützen mit den Medaillenträgern im Vordergrund. Von links Marius Bachmann (2.), Siegerin Pamela Giray und der drittplatzierte Simon Gebhard. Ganz rechts Jungschützen- Infos und Resultate leiter Urs Scheidegger. (Bild Martin Platter) unter bsva.ch.
Das 1. Mal in Obfelden zu Gast
BOLSCHOI DON KOSAKEN Ref. Kirche am 28. November 2018, 19.30 Uhr Preise: CHF 45.–, AHV 40.–, IV/Lehrlinge und Studenten 50 %, Kinder bis 15 gratis Tickets: Pöschtli Beck, Obfelden, Tel. 044 761 59 63 Bestellungen.ch@bdk.at Infos www.BDK.at und donko.homberger@gmail.com
crazy heart production presents: Zwei exzellente Songwriter, zwei starke Stimmen und vier flinke Hände an Gitarre und Mandoline:
Brennen Leigh & Noel Mc Kay
roher Retro-Country, gemixt mit süsser Ironie. Samstag, 17. November, 20.15 h Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil. Reservation: crazyheart.production@gmx.ch
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References: § 17
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 6
 § 9
 Art. 41