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Timestamp: 2016-10-21 23:43:31+00:00

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2C_793/2012 (20.11.2012)
2C_793/2012
Sicherstellung (direkte Bundessteuer 2009-2010), unentgeltliche Rechtspflege,
Beschwerde gegen den Beschluss des Steuerrekursgerichts des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, vom 19. Juli 2012.
X.________ und Y.________, �sterreichische Staatsb�rger und wohnhaft in �sterreich, sind die Eltern des am 29. September 2010 im Untersuchungsgef�ngnis Bern verstorbenen Z.________. Dieser war verd�chtigt worden, in den Verkauf einer CD mit Kundendaten der S.________ Bank ins Ausland involviert gewesen zu sein, weshalb die Bundesanwaltschaft gegen ihn ein Strafverfahren f�hrte.
Zur Deckung der mutmasslichen Steuerschulden von Z.________ sel. f�r die direkte Bundessteuer 2009 und 2010 verlangte das Kantonale Steueramt Z�rich (nachfolgend: Steueramt) von X.________ und Y.________ am 18. Mai 2012 die Sicherstellung von Fr. 500'000.-- und liess die Erbanteile mit Arrest belegen. Dagegen erhoben X.________ und Y.________ am 6. Juni 2012 Beschwerde beim Steuerrekursgericht des Kantons Z�rich (nachfolgend: Steuerrekursgericht), worauf dieses X.________ und Y.________ am 12. Juni 2012 zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 15'000.-- verpflichtete. Das Gesuch vom 2. Juli 2012 um Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung sowie Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands wies das Steuerrekursgericht am 19. Juli 2012 ab.
Mit Beschwerde an das Bundesgericht vom 22. August 2012 beantragen X.________ und Y.________, der Beschluss des Steuerrekursgerichts vom 19. Juli 2012 betreffend Nichtgew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege sei aufzuheben und ihnen sei im Verfahren vor dem Steuerrekursgericht die unentgeltliche Prozessf�hrung und Bestellung ihres Rechtsvertreters als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu gew�hren.
Das Steueramt und das Steuerrekursgericht schliessen auf Abweisung der Beschwerde.
Mit Eingabe vom 5. Oktober 2012 beantragen X.________ und Y.________ die Sistierung des Verfahrens bis zum rechtskr�ftigen Abschluss des durch die Bundesanwaltschaft gef�hrten Strafverfahrens gegen Z.________ sel. sowie allf�lliger Rechtsmittelverfahren im In- und Ausland betreffend die Beschlagnahme oder Einziehung von Verm�genswerten aus dessen Nachlass; eventualiter sei die Frist zur Einreichung einer Stellungnahme bis am 30. November 2012 zu erstrecken.
1.1 In der Hauptsache geht es um eine Angelegenheit auf dem Gebiet der direkten Bundessteuer, welche gem�ss Art. 82 lit. a BGG der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unterliegt; eine sachliche Ausnahme im Sinn von Art. 83 BGG liegt nicht vor.
1.2 Zu pr�fen ist, ob der Beschluss des Steuerrekursgerichts direkt beim Bundesgericht anfechtbar ist.
1.2.1 Gem�ss Art. 86 Abs. 2 BGG setzen die Kantone als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts obere Gerichte ein, soweit nicht nach einem anderen Bundesgesetz Entscheide anderer richterlicher Beh�rden der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen. Im Bereich der direkten Bundessteuer sieht Art. 146 DBG (SR 642.11) vor, dass der Entscheid der kantonalen Steuerrekurskommission oder, wenn ein doppelter kantonaler Instanzenzug im Sinn von Art. 145 Abs. 1 DBG existiert, der Entscheid einer weiteren kantonalen Beschwerdeinstanz beim Bundesgericht angefochten werden kann. Die kantonalen Steuerrekurskommissionen k�nnen somit, sofern sie letztinstanzlich entscheiden, als zul�ssige Vorinstanzen des Bundesgerichts fungieren (vgl. Urteile 2C_136/2011 vom 30. April 2012 E. 1.2; 2C_485/2009 vom 8. April 2010 E. 1.1 mit Hinweis auf BGE 135 II 94 E. 4.1 S. 97; FELIX RICHNER UND ANDERE, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N. 1 und N. 19 zu Art. 146 DBG).
1.2.2 Im Bereich der Sicherstellung ist von Bundesrechts wegen der zweistufige kantonale Instanzenzug m�glich, aber nicht zwingend. Art. 146 DBG, auf den Art. 169 Abs. 3 DBG verweist, l�sst offen, ob dem bundesgerichtlichen Verfahren ein einfacher oder doppelter Instanzenzug vorangeht. Nach der Rechtsprechung zur Steuerharmonisierung sind die Kantone jedoch verpflichtet, f�r Beschwerden betreffend die direkte Bundessteuer eine zweite kantonale Gerichtsinstanz vorzusehen, wenn f�r die direkten kantonalen Steuern ein zweifacher gerichtlicher Instanzenzug besteht (BGE 130 II 65 E. 6.6 S. 80).
Im Kanton Z�rich ist f�r die Sicherstellung der kantonalen Steuern ausnahmsweise ein einstufiger Instanzenzug statuiert; dieser f�hrt allerdings direkt an das Verwaltungsgericht (vgl. � 181 Abs. 3 des Steuergesetzes des Kantons Z�rich vom 8. Juni 1997 [StG; LS 631.1]). Demgegen�ber sind Sicherstellungsverf�gungen betreffend die direkte Bundessteuer gem�ss Art. 169 Abs. 3 DBG bei der kantonalen Steuerrekurskommission anfechtbar. Die Verordnung des Kantons Z�rich vom 4. November 1998 �ber die Durchf�hrung des Bundesgesetzes �ber die direkte Bundessteuer (LS 634.1) �ussert sich nicht zum Instanzenzug bei Sicherstellungsverf�gungen. In genereller Hinsicht nennt � 13 Abs. 1 der Verordnung die Steuerrekurskommissionen als erste, � 14 Abs. 1 der Verordnung das Verwaltungsgericht als zweite Beschwerdeinstanz. Gem�ss � 42 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Z�rich vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) ist die Beschwerde an das Verwaltungsgericht unzul�ssig gegen Anordnungen, die unmittelbar bei einer Rechtsmittelinstanz des Bundes angefochten werden k�nnen. Demgem�ss ist das Steuerrekursgericht, welches die Funktion der kantonalen Steuerrekurskommissionen �bernommen hat, im Bereich der Sicherstellung der direkten Bundessteuer einzige kantonale Beschwerdeinstanz. In der z�rcherischen Gesetzgebung unterliegt somit die Anfechtung von Sicherstellungsverf�gungen je nach Art der Steuer unterschiedlichen Beschwerdeinstanzen. Darin kann jedoch kein Verstoss gegen das Prinzip des einheitlichen Instanzenzugs erblickt werden, da dieses in erster Linie die Anzahl der Beschwerdeinstanzen beschl�gt (vgl. BGE 130 II 65 E. 6.6 S. 80).
1.2.3 Erg�nzend ist zu erw�hnen, dass in der Lehre der einstufige kantonale Instanzenzug mit Blick auf die bei Sicherstellungsverf�gungen gebotene zeitliche Dringlichkeit favorisiert wird (vgl. FELIX RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 39 zu Art. 169 DBG; HANS FREY, Sicherstellung und Arrestbefehl im Gesetz �ber die direkte Bundessteuer [DBG], 2009, S. 161, 172). Dies erscheint sachgerecht, zumal der Zweck des im Rahmen der Bundesjustizreform revidierten Art. 169 Abs. 3 DBG, wonach die Kantone zur Einrichtung einer gerichtlichen Beschwerdeinstanz verpflichtet werden sollten, mit der Beschwerdem�glichkeit an eine Steuerrekurskommission erf�llt ist (vgl. MICHAEL BEUSCH, Die Einheitsbeschwerde im Steuerrecht, IFF Forum f�r Steuerrecht 2007 S. 3 ff., hier S. 11).
1.2.4 Die z�rcherische Regelung der Anfechtung von Sicherstellungsverf�gungen erweist sich somit als bundesrechtskonform. Demgem�ss ist das Steuerrekursgericht im Bereich der Sicherstellung der direkten Bundessteuer als letzte kantonale Instanz im Sinn von Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG zu betrachten.
1.3 Beim angefochtenen Beschluss handelt es sich um einen Zwischenentscheid betreffend Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die Beschwerde dagegen ist zul�ssig, wenn der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), wobei der Nachteil rechtlicher Natur sein muss (BGE 137 III 380 E. 1.2.1 S. 382; 134 III 188 E. 2.1 S. 190). Nach der Rechtsprechung gilt die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege als nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinn dieser Bestimmung (BGE 133 IV 335 E. 4; Urteil 2D_6/2012 vom 31. Juli 2012 E. 1.1).
1.4 Die Beschwerdef�hrenden, welche am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen haben, sind durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt und haben an dessen Aufhebung ein schutzw�rdiges Interesse. Sie sind somit gem�ss Art. 89 Abs. 1 BGG zur Erhebung der Beschwerde legitimiert.
1.5 Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
2.1 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und Art. 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). In Bezug auf die Verletzung von Grundrechten gilt eine qualifizierte R�ge- und Substanziierungspflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254).
2.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur beanstandet bzw. vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG). Die R�ge, der Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig festgestellt worden, ist gleichzusetzen mit der Willk�rr�ge (BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252) und entsprechend den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG zu substanziieren (vgl. E. 2.1 hiervor). Die Geltendmachung der Sachverhaltsr�ge setzt zudem voraus, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Im Fall einer unvollst�ndigen Sachverhaltsfeststellung, welche ebenfalls als Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 lit. a BGG zu behandeln ist, kann das Bundesgericht gem�ss Art. 107 Abs. 2 BGG die Sache an die Vorinstanz oder eine untere Instanz zur erg�nzenden Abkl�rung der Umst�nde zur�ckweisen (Urteil 2C_273/2010 vom 6. Oktober 2010 E. 1.3 mit Hinweis).
Die Vorinstanz begr�ndet die Abweisung des Gesuchs damit, die Beschwerdef�hrenden h�tten ihre Bed�rftigkeit nicht ausreichend dargetan und belegt, indem sie lediglich auf ihre Steuerveranlagung f�r das Jahr 2011 und die zugeh�rige Steuererkl�rung verwiesen h�tten.
Die Beschwerdef�hrenden machen geltend, die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege verletzt und den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Mit dem beigelegten Rentenausweis f�r das Jahr 2011 h�tten sie nachgewiesen, dass sie nur ein j�hrliches Einkommen von umgerechnet Fr. 18'871.-- erzielen w�rden. An Verm�genswerten w�rden sie lediglich �ber die selbstbewohnte Liegenschaft in �sterreich im Wert von ca. EUR 150'000.-- verf�gen; diese zu ver�ussern oder weiter zu belasten sei ihnen nicht zumutbar. Der Zugriff auf das Nachlassverm�gen sei ihnen infolge der Arrestierung verwehrt. Die H�he des Kostenvorschusses sei prohibitiv. Die Vorinstanz habe �berspitzt formalistisch gehandelt, indem sie sie - die Beschwerdef�hrenden - nicht zur Einreichung weiterer Unterlagen aufgefordert habe, obwohl sie im Gesuch explizit um Mitteilung gebeten h�tten, falls f�r die Beurteilung des Begehrens weitere Informationen und Ausk�nfte ben�tigt w�rden.
Gem�ss Art. 29 Abs. 3 BV hat jede Person, welche nicht �ber die erforderlichen Mittel verf�gt, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand.
4.1 Das bei der Vorinstanz erhobene Rechtsmittel, mit dem die Beschwerdef�hrenden sich der Sicherstellung von mutmasslichen Steuerschulden in der H�he von insgesamt Fr. 1'000'000.-- widersetzen, kann angesichts des komplizierten Nachlasses von Z.________ sel. nicht von vornherein als aussichtslos bezeichnet werden. Die Vorinstanz �ussert sich dazu nicht, scheint jedoch implizit von der Nichtaussichtslosigkeit des Begehrens auszugehen, indem sie die Bed�rftigkeit der Beschwerdef�hrenden gepr�ft und den entsprechenden Nachweis als ungen�gend erachtet hat.
4.2 Bei der Pr�fung der Bed�rftigkeit hat die entscheidende Beh�rde rechtsprechungsgem�ss s�mtliche Umst�nde zu w�rdigen und der gesamten wirtschaftlichen Situation der gesuchstellenden Partei Rechnung zu tragen. Zu diesem Zweck sind einerseits alle finanziellen Verpflichtungen der gesuchstellenden Partei zu ber�cksichtigen und andererseits ihre Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse zu pr�fen. In zeitlicher Hinsicht ist die wirtschaftliche Situation der gesuchstellenden Partei im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs massgeblich. Unbeholfene Rechtssuchende hat die Beh�rde auf die Angaben hinzuweisen, die sie zur Beurteilung des Gesuchs ben�tigt. Grunds�tzlich obliegt es aber der gesuchstellenden Partei, ihre Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse umfassend darzustellen und soweit m�glich auch zu belegen. Diesbez�glich trifft sie eine umfassende Mitwirkungspflicht: An ihr ist es, sowohl ihre Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse als auch s�mtliche finanziellen Verpflichtungen vollst�ndig anzugeben und soweit m�glich zu belegen. An die klare und gr�ndliche Darstellung der finanziellen Situation durch die gesuchstellende Partei d�rfen umso h�here Anforderungen gestellt werden, je komplexer diese Verh�ltnisse sind. Verweigert ein Gesuchsteller die zur Beurteilung seiner aktuellen Gesamtsituation erforderlichen Angaben oder Belege, so kann die Beh�rde die Bed�rftigkeit ohne Verletzung des verfassungsm�ssigen Anspruchs verneinen. Insbesondere ist die mit dem Gesuch befasste Beh�rde weder verpflichtet, den Sachverhalt von sich aus nach jeder Richtung hin abzukl�ren, noch muss sie unbesehen alles, was behauptet wird, von Amtes wegen �berpr�fen. Sie muss den Sachverhalt nur dort (weiter) abkl�ren, wo noch Unsicherheiten und Unklarheiten bestehen, sei es, dass sie von einer Partei auf solche - wirkliche oder vermeintliche - Fehler hingewiesen wird, sei es, dass sie sie selbst feststellt (Urteil 5A_451/2012 vom 27. August 2012 E. 2.1 mit Hinweis auf BGE 120 Ia 179 E. 3a S. 181 f.).
4.3 Die Beschwerdef�hrenden haben im vorinstanzlichen Verfahren als Beilage zur Steuererkl�rung 2011 eine (undatierte) "Verst�ndigung �ber die Pensionsh�he zum 1. J�nner 2011" der �sterreichischen Pensionsversicherungsanstalt betreffend den Beschwerdef�hrer 1 eingereicht. Darin wird bescheinigt, dass der monatliche Auszahlungsbetrag ab 1. Januar 2011 EUR 1'300.41 betragen hat. Dieser Betrag (in Franken umgerechnet) wurde in der gemeinsamen Steuererkl�rung 2011 als einziges Einkommen der Beschwerdef�hrenden angegeben und in der Veranlagung vom 30. Mai 2012 als satzbestimmendes Einkommen f�r deren (beschr�nkte) Steuerpflicht im Kanton Thurgau herangezogen.
Das Wertschriften- und Guthabenverzeichnis der Steuererkl�rung 2011 enth�lt keine Eintr�ge. Als Verm�genswerte waren gem�ss Veranlagungsverf�gung vom 30. Mai 2012 am 31. Dezember 2011 die geerbte Liegenschaft des Sohnes im Kanton Thurgau im Wert von Fr. 339'000.-- sowie die in �sterreich gelegene Liegenschaft der Beschwerdef�hrenden im Wert von umgerechnet Fr. 182'000.-- (im Gesuch mit EUR 150'000.-- beziffert) vorhanden.
Zu ihren Ausgaben haben die Beschwerdef�hrenden keine Angaben gemacht; in der Veranlagungsverf�gung vom 30. Mai 2012 wurden f�r das Jahr 2011 Schuldzinsen von Fr. 5'775.-- ber�cksichtigt.
4.4 Die Beschwerdef�hrenden haben nachgewiesen, dass sie ab Januar 2011 �ber ein j�hrliches Renteneinkommen von ca. Fr. 18'871.-- (EUR 15'604.90) sowie �ber ein bescheidenes Verm�gen verf�gten. Weil die Liegenschaft des Sohnes am 18. Mai 2012 mit Arrest belegt wurde, ist sie f�r die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation am 2. Juli 2012 nicht heranzuziehen. Das massgebliche Verm�gen der Beschwerdef�hrenden betrug demnach im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung ungef�hr Fr. 182'000.--.
Die Angaben der Beschwerdef�hrenden reichen nicht aus, um ihre wirtschaftliche Situation im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung am 2. Juli 2012 darzulegen; insbesondere sind die Ausgaben nicht dokumentiert. F�r die Berechnung eines allf�lligen �berschusses ist eine Gegen�berstellung der Einnahmen und Ausgaben unerl�sslich. Der gesuchstellenden Partei obliegt es, ihre Eink�nfte anhand aktueller Lohn- oder Rentenausweise zu belegen und auf der Ausgabenseite die Fixkosten (ohne Grundbedarf) anhand von Vertr�gen und Rechnungen in Verbindung mit den entsprechenden Belastungen auf zeitnah ausgestellten Kontoausz�gen nachzuweisen (zum erforderlichen umfassenden Einblick in die aktuelle finanzielle Situation der gesuchstellenden Partei vgl. BGE 120 Ia 179 E. 3b S. 182 f.).
Das Bundesgericht hat in einem �hnlichen Fall, in dem der rechtskundig vertretene Gesuchsteller widerspr�chliche Angaben im Gesuch gemacht und keine Bank- oder Postkontoausz�ge eingereicht hatte, entschieden, die Mitwirkungspflicht sei knapp erf�llt, und die Prozessarmut aufgrund der vorhandenen Angaben bejaht. Es erwog, die Bed�rftigkeit stehe auch ohne Ausgabenbelege fest, decke doch das Einkommen nicht einmal den Grundbedarf (Urteil 9C_690/2009 vom 8. Oktober 2009 E. 4.4).
4.5 Die Frage, ob die Beschwerdef�hrenden ihrer Mitwirkungspflicht im vorinstanzlichen Verfahren hinreichend nachgekommen sind, kann vorliegend aufgrund der nachfolgenden Erw�gungen offen bleiben.
4.5.1 In �bereinstimmung mit den vorstehend dargelegten Grunds�tzen (vgl. E. 4.2 hiervor) ist die Vorinstanz grunds�tzlich zu Recht davon ausgegangen, dass das Gesuch vom 2. Juli 2012 - insbesondere was die Ausgabenseite betrifft - nicht vollst�ndig dokumentiert war. In Anbetracht der Umst�nde des hier zu beurteilenden Falls (tiefes Einkommen, bescheidenes Verm�gen und relativ hoher Kostenvorschuss) kommt diesem Umstand jedoch keine entscheidende Bedeutung zu.
Die eingereichten Unterlagen lassen auf sehr bescheidene wirtschaftliche Verh�ltnisse schliessen. So konnte die Vorinstanz nicht davon ausgehen, dass die Rente in den sechs Monaten seit dem Stichtag der Steuererkl�rung (31. Dezember 2011) in relevanter Weise erh�ht worden w�re. Eine Barschaft war gem�ss Steuerveranlagung nicht vorhanden.
Die Beschwerdef�hrenden verf�gten im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung �ber eine selbstbewohnte Liegenschaft in �sterreich. Aus den eingereichten Unterlagen geht nicht hervor, ob diese schuldenfrei ist; im Gesuch vom 2. Juli 2012 haben die Beschwerdef�hrenden keine Hypothekarbelastung erw�hnt. In der Beschwerde an das Bundesgericht machen sie jedoch geltend, eine "Ver�usserung oder weitere Belastung" sei ihnen angesichts ihres tiefen Einkommens nicht zumutbar.
4.5.2 Es stellt sich die Frage, ob den Beschwerdef�hrenden die Aufnahme eines Hypothekarkredits in der H�he des Kostenvorschusses von Fr. 15'000.-- zugemutet werden k�nnte. Nach der Rechtsprechung ist der gesuchstellenden Person grunds�tzlich zumutbar, ihr Verm�gen anzugreifen, soweit dieses einen angemessenen "Notgroschen" �bersteigt. Insbesondere darf von einem Grundeigent�mer verlangt werden, einen Kredit auf sein Grundst�ck aufzunehmen, soweit dieses noch belastet werden kann (Urteil 4D_41/2009 vom 14. Mai 2009 E. 3 mit Hinweis auf BGE 119 Ia 11 E. 5). In Anbetracht der aktuell tiefen Zinsen ist trotz des tiefen Einkommens der Beschwerdef�hrenden nicht von vornherein auszuschliessen, dass die Liegenschaft belastet werden k�nnte. Umgekehrt kann die Zumutbarkeit einer Belehnung nicht ohne weitere Abkl�rungen als gegeben erachtet werden. Schliesslich kann von den Beschwerdef�hrenden auch nicht erwartet werden, dass sie ohne Aufforderung seitens der Beh�rde eine Best�tigung ihrer Bank einreichen, wonach sie sich erfolglos um einen Hypothekarkredit bem�ht h�tten. Die eingereichten Unterlagen enthalten somit eine Unklarheit, welche von der Vorinstanz im Einklang mit der Rechtsprechung (vgl. E. 4.2 hiervor am Ende) auszur�umen gewesen w�re. Indem die Vorinstanz trotz Hinweisen auf die Prozessarmut die Frage, ob das selbstbewohnte Wohneigentum belastet werden kann, nicht abgekl�rt hat, hat sie den rechtserheblichen Sachverhalt nicht vollst�ndig ermittelt, was eine Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 lit. a BGG darstellt (vgl. E. 2.2 hiervor am Ende).
4.6 Bei diesem Ergebnis ist nicht weiter zu pr�fen, ob die Vorinstanz �berspitzt formalistisch gehandelt hat, indem sie den Beschwerdef�hrenden keine Frist zur Vervollst�ndigung des Gesuchs gesetzt hat.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als begr�ndet. Der angefochtene Beschluss ist aufzuheben und die Sache zur erg�nzenden Abkl�rung der wirtschaftlichen Situation der Beschwerdef�hrenden am 2. Juli 2012 und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
5.1 Die Notwendigkeit der anwaltlichen Vertretung wird von der Vorinstanz nicht bestritten. Aufgrund der Komplexit�t des Nachlasses und der damit verbundenen drohenden Steuerschulden ist evident, dass die (ausl�ndischen) Beschwerdef�hrenden auf eine Rechtsvertretung in der Schweiz angewiesen sind. Deshalb ist ihnen im Fall, dass nach erfolgter Instruktion ihre Mittellosigkeit bejaht wird, - nebst der Befreiung von der Bezahlung der Verfahrenskosten - Rechtsanwalt Rechsteiner antragsgem�ss als unentgeltlicher Rechtsbeistand beizuordnen.
5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG); das Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird somit gegenstandslos. Der Kanton Z�rich hat die Beschwerdef�hrenden f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 2 BGG). Das Gesuch um Sistierung des Verfahrens wird als gegenstandslos abgeschrieben.
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der angefochtene Entscheid wird aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Der Kanton Z�rich hat die Beschwerdef�hrenden f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Steuerrekursgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 82
 Art. 83
 Art. 86
 Art. 146
 Art. 145
 BGE 
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 169
 Art. 169
 BGE 
 Art. 169
 Art. 169
 Art. 86
 Art. 89
 Art. 95
 Art. 96
 BGE 
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 106
 Art. 95
 Art. 107
 Art. 29
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 95