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Timestamp: 2019-12-09 04:41:38+00:00

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BFH, 10.03.1970 - VI B 69/69 - dejure.org
BFH, 10.03.1970 - VI B 69/69
https://dejure.org/1970,619
BFH, 10.03.1970 - VI B 69/69 (https://dejure.org/1970,619)
BFH, Entscheidung vom 10.03.1970 - VI B 69/69 (https://dejure.org/1970,619)
BFH, Entscheidung vom 10. März 1970 - VI B 69/69 (https://dejure.org/1970,619)
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Abzugsfähigkeit der Aufwendungen eines Studienrats für ein häusliches Arbeitszimmer - Vorbringen einer grundsätzlichen Bedeutung eines Rechtsstreits
FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3 § 76 Abs. 1
BFHE 98, 462
BStBl II 1970, 458
BFH, 26.04.1985 - VI R 68/82
Zu den Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung eines häuslichen …
Maßgebend für die Beurteilung des Falles seien die Grundsätze, die der Bundesfinanzhof (BFH) im Urteil vom 21. Januar 1966 VI 92/64 (BFHE 85, 18, BStBl III 1966, 219) und im Beschluß vom 10. März 1970 VI 69/69 (BFHE 98, 462, BStBl II 1970, 458) aufgestellt habe.
Die Vorinstanz ist zutreffend davon ausgegangen, daß Aufwendungen für das Wohnen zu den typischen Kosten der Lebensführung i. S. des § 12 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gehören, die auch dann nicht einkommensmindernd berücksichtigt werden dürfen, wenn sie der Steuerpflichtige zur Förderung seines Berufs oder seiner Tätigkeit macht, und daß deshalb Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nur dann als Werbungskosten nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG anerkannt werden können, wenn eine Benutzung als Wohnraum so gut wie ausgeschlossen ist (BFH-Entscheidungen in BFHE 98, 462, BStBl II 1970, 458, und vom 18. Oktober 1983 VI R 180/82, BFHE 139, 518, BStBl II 1984, 110).
Die private Mitbenutzung konnte aber auch nicht aus der Möblierung des Zimmers gefolgert werden, da das FG selbst ausgeführt hat, die Möblierung sei mit der vom Kläger angegebenen beruflichen Benutzung vereinbar (vgl. im übrigen auch Beschluß in BFHE 98, 462, BStBl II 1970, 458).
Danach muß die Rüge mangelnder Sachaufklärung nicht nur die ermittlungsbedürftigen Punkte bezeichnen, sondern darüber hinaus die Darlegung enthalten, weshalb sich dem FG auf der Grundlage seines materiell-rechtlichen Standpunktes (vgl. Beschluß des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 10. März 1970 VI B 69/69, BFHE 98, 462, BStBl II 1970, 458) die Notwendigkeit einer weiteren Aufklärung des Sachverhaltes hätte aufdrängen müssen.
An einer ordnungsgemäßen Bezeichnung eines Verfahrensmangels fehlt es zudem deshalb, weil es bei einer unterlassenen Sachaufklärung durch Nichterhebung von Beweisen der Darlegung bedarf, warum der Kläger nicht von sich aus einen entsprechenden Beweisantrag gestellt hat (Verzicht auf das Rügerecht, § 155 FGO, § 295 der Zivilprozeßordnung; vgl. BFH-Beschlüsse vom 10. März 1970 VI B 69/69, BFHE 98, 462, BStBl II 1970, 458, …und vom 17. Mai 1989 II B 45/89, BFH/NV 1990, 576).
FG Hessen, 05.11.2002 - 5 K 1270/02
Investitionszulage; Betreutes Wohnen; Wohnung; Betreuungsvertrag; …
Die Höhe der Investitionszulage ergibt sich aus dem Antrag der Kläger vom 12. April 2001, deren Berechnung der erkennende Senat ohne eigene Prüfung übernommen hat, weil der Beklagte keine Äußerung zur Höhe der begehrten Investitionszulage abgegeben hat (vgl. Bundesfinanzhof-Beschluss vom 10. März 1970 VI B 69/69, Bundessteuerblatt II 1970, 458 ff.).
FG Berlin, 14.06.1977 - V 53/77
BFH, 19.04.1985 - VI R 198/83
Anerkennung eines Raumes als Arbeitszimmer
Ebenso nimmt allein das Vorhandensein eines Sofas in dem Arbeitszimmer diesem nicht den Charakter als steuerlich anzuerkennendes Arbeitszimmer (BFH-Beschluß vom 10. März 1970 VI B 69/69, BFHE 98, 462, BStBl II 1970, 459).
FG Köln, 20.05.1998 - 15 K 2088/98
Einschränkung des Abzugs von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer als …
BFH, 25.09.1987 - V B 3/83
Verfahrensmangel wegen Unterlassung der beantragten Beweiserhebungen
Die Unterlassung der beantragten Beweiserhebungen stellt keinen Verfahrensmangel (§ 76 Abs. 1 der Finanzgerichtsordnung - FGO -) im Sinne von § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO dar, weil die erstrebten Beweisergebnisse für die Entscheidung des Finanzgerichts (FG) nach seiner maßgeblichen materiell-rechtlichen Rechtsauffassung (Beschluß des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 10. März 1970 VI B 69/69, BFHE 89, 462, BStBl II 1970, 458) keine entscheidungserhebliche Bedeutung haben konnten (vgl. dazu Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. Juni 1986 6 C 98/83, Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 310, § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 177).
BFH, 14.08.1981 - VI R 190/78
NV: Ein 14, 5 qm großes, in einer 79 qm großen Wohnung belegenes Zimmer, das mit einer Bücherschrankwand, einem Klappbett, einem Sessel sowie einem Schreibtisch mit Stuhl eingerichtet ist, kann bei einer unverheirateten Fachlehrerin für Kunst als Arbeitszimmer zu beurteilen sein (vgl. BFH-Urteil vom 28.10.1964 IV 168/63 S sowie BFH-Beschlüsse vom 10.3.1970 VI B 69/69 und vom 19.10.1970 GrS 2/70).2.
FG München, 10.12.1997 - 1 K 1965/95
Eine nahezu ausschließliche Nutzung des Arbeitszimmers für berufliche Zwecke wäre jedoch Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung (vgl. Beschluß des BFH vom 10.3.1979 VI B 69/69, BStBl II 1970, 458).
FG Rheinland-Pfalz, 07.03.1984 - 1 K 219/83

References: § 115
 § 76
 § 12
 § 9
 § 155
 § 295
 § 115
 § 86