Source: https://www.gruene-barnim.de/kreisverband-barnim/satzung-von-bundnis-90-die-grunen-kreisverband-barnim/
Timestamp: 2019-05-24 17:40:41+00:00

Document:
Satzung von Bündnis 90/ Die Grünen – Kreisverband Barnim - Kreisverband Barnim, Brandenburg
Startseite 〉 KV Barnim 〉 Satzung von Bündnis 90/ Die Grünen – Kreisverband Barnim
§ 1 Namen und Tätigkeitsbereich
Der Kreisverband führt den Namen „Bündnis 90/Die Grünen – Kreisverband Barnim“. Die Kurzform lautet „Grüne/B90 – KV BAR“. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf das Gebiet des Landkreises Barnim (BAR). Er gehört dem Landesverband Brandenburg an. Sitz ist Eberswalde.
Die Satzungen des Landesverbandes Brandenburg und des Bundesverbandes ein­schließlich Frauen­statut, Urabstimmungsordnung, Beitrags- und Finanzordnung sowie die Landes­schieds­gerichtsordnung sind für den Kreisverband verbindlich und finden, soweit durch diese Satzung nicht zulässig anders geregelt, sinngemäß Anwendung.
Die Partei Bündnis 90/Die Grünen – Kreisverband Barnim – erstrebt auf der Basis des Grund­gesetzes der Bundesrepublik Deutschland die Teilnahme an der politischen Willens­bildung, ins­besondere durch die Beteiligung an Wahlen. Dabei verfolgt sie die in ihren Pro­grammen (Bundes-, Landes- und Kommunalprogramme) niedergelegten Ziele.
§ 3 Die Regionalverbände
Der Kreisverband Barnim gliedert sich auf in die Regionalverbände
a) Oberbarnim – zuständig für Eberswalde, Amt Joachimsthal, Amt Britz-Chorin-Oderberg, Stadt Freienwalde/OT Hohensaaten (MOL)
b) Mittelbarnim – zuständig für Gemeinde Wandlitz, Amt Biesenthal-Barnim und Gemeinde Schorfheide, sowie
c) Niederbarnim – zuständig für Gemeinde Ahrensfelde, Stadt Werneuchen, Gemeinde Panketal, Stadt Bernau bei Berlin.
Wird eine Gemeinde oder ein Ortsteil aus dem Landkreis ausgegliedert, entfällt die Zuständigkeit des Kreisverbandes Barnim und des entsprechenden Regionalver­bandes.
Für die Regionalverbände gelten die Regelungen der Kreissatzung, soweit dies möglich ist, entsprechend. Soweit die Regionalverbände eigene Satzungen beschlossen haben, dürfen diese der Satzung des Kreisverbandes nicht widersprechen.
§ 4 Aufgabenteilung von Kreis- und Regionalverbänden
Dem Kreisverband obliegt die Bearbeitung von Kreis-, Landes- und Bundesthemen, sowie den Kreis­verband betreffende Organisationsfragen. Dazu gehören zum Beispiel Vorstands­wahlen, Web­seite, Finanzen, Un­terhalt der Geschäftsstelle, Steuerung von Wahlkämpfen, Delegiertenaufstellungen für Parteitage, sowie die Vorbereitung und Organisation der Kandi­datenauf­stellungen für Kreistag, Landtag und Bundestag, sowie für die Landratswahlen und sonstige kommunale Gremien auf Kreisebene im Rahmen der geltenden Gesetze.
Die Regionalverbände bearbeiten eigenständig regionale Themen und stellen im Rahmen der geltenden Gesetze Kandidaten für Ge­mein­de­­rats-, Stadtverordneten­versammlungs- und Bürgermeister­wahlen und sonstige kommunale Gremien auf Gemeindeebene im jeweiligen Zuständigkeitsgebiet auf.
Der Kreisverband Barnim hat die Finanzhoheit auch über die Regionalverbände.
Die Aufnahme von Neumitgliedern mit Wohnsitz im Kreisverband Barnim obliegt dem Vorstand des für den Wohnsitz des Neumitgliedes zuständigen Regional­verbandes. Ebenso ist der Regionalvorstand für die Aufnahme von auswärtigen Mitgliedern zuständig, die ihr ausdrückliches Interesse an der Mitarbeit in dem Regionalverband bekundet haben.
Der Kreisvorstand ist zuständig für die Aufnahme von Mitgliedern, die keinem Regionalverband angehören möchten oder deren Aufnahme von dem zuständigen Regionalverband abgelehnt wurde.
Streitfälle über Zuständigkeiten für die Aufnahme werden von Regional- und Kreisvorstand in einer gemeinsamen Sitzung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen entschieden.
Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Barnim kann jede Person ab voll­endetem 16. Lebensjahr werden, die die Grundsätze (Grundkonsens und Satzung) sowie Programme von Bündnis 90/Die Grünen anerkennt, keiner anderen Partei angehört und ihren Mitgliedsbeitrag an den Kreisverband entrichtet.
Die Zuständigkeiten von Regional- und Kreisverband für die Aufnahme von Mitgliedern sind in § 4 geregelt. Der Landes­vor­stand kann der Aufnahme innerhalb von drei Monaten widersprechen. Gegen den Widerspruch kann das Landesschieds­gericht angerufen werden.
Eine Aufnahmeentscheidung des Kreisverbandes ersetzt in den Fällen des § 4 (5) nicht eine ablehnende Entscheidung des Regionalverbandes, sondern hat zur Folge, dass die Mitgliedschaft nur für den Kreisverband gilt. Mitgliedsrechte im Regionalverband werden damit nicht begründet.
Gegen die Zurückweisung eines Aufnahmeantrages durch den Kreisvorstand kann der/die BewerberIn bei der Mit­gliederversammlung Einspruch einlegen. Die Mit­gliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit.
Die Kandidatur für eine konkurrierende Partei, Wahlliste oder als Einzelkandidat gegen einen von der Mitgliederversammlung aufgestellten Kandidaten von Bündnis 90/ Die Grünen ist mit der Mitgliedschaft bei Bündnis 90/ Die Grünen nicht vereinbar.
Nach Vollendung des 80. Lebensjahres erwirbt ein Mitglied die Ehrenmitgliedschaft. Die Ehren­mitgliedschaft ist mit Beitragsfreiheit verbunden.
Bündnis 90/Die Grünen ermöglichen die Form der Freien Mitarbeit. Sie steht jeder Person offen, die die Grundsätze von Bündnis 90/ Die Grünen anerkennt. Freie MitarbeiterInnen haben das Recht, sich an der politischen Arbeit und Diskussion in der Partei zu beteiligen, haben aber kein Stimmrecht.
§ 8 Ruhen und Ende der Mitgliedschaft
Der Austritt kann gegenüber dem zuständigen Regionalverband oder Kreisverband erklärt werden.
Ist ein Mitglied wegen Ortsabwesenheit oder längerfristiger Erkrankung nicht in der Lage, seine Rechte aus der Mitgliedschaft wahrzunehmen, so kann beim Vorstand des Kreisverbandes ein Antrag auf Ruhen der Mitgliedschaft gestellt werden.
Der Vorstand des Kreisverbandes stellt die Unterrichtung des jeweiligen Regionalverbandes sicher.
Mit dem Ruhen der Mitgliedschaft sind die Verpflichtung zum Entrichten von Beiträgen und die Mitgliedsrechte ausgesetzt, bis der Wegfall der Gründe für das Ruhen der Mitglied­schaft von dem Mitglied gegenüber dem Vorstand angezeigt wurde.
Ist ein Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit seiner Beitrags­zahlung mehr als drei Monate im Rückstand oder hat es sich satzungswidrig oder parteischädlich verhalten, entscheidet die Kreismit­glie­der­versammlung in nichtöffentlicher Sitzung auf der Grundlage eines Beschlussvorschlages des Kreis­vor­standes über die Stellung eines Antrags auf Ausschluss des Mitgliedes beim Landesschieds­gericht. Das betroffene Mitglied ist schriftlich zur beschließenden Sitzung der Mitgliederversammlung einzuladen.
Jedes Mitglied hat das Recht, aktiv an der Willensbildung innerhalb des Kreisverban­des, an Wahlen und Abstimmungen im Rahmen der Satzungsbestimmungen und an­derer Regeln teilzunehmen und Anträge in die Vorstandssitzung und die Mitglieder­ver­sammlung einzu­bringen.
Die Beiträge sind in der durch die Landesfinanzordnung der Partei Bündnis 90/Die Grünen vorgegebenen Höhe im laufenden Monat zu entrichten. Der monatliche Mindest­beitrag beträgt € 5,00.
Ausnahmen von dieser Regelung sind mit der/dem SchatzmeisterIn schriftlich zu vereinbaren. Im übrigen gelten die Bestimmungen der Landesfinanzordnung der Partei Bündnis 90/Die Grünen – Landesverband Brandenburg.
Organe des Kreisverbandes sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Der Vorstand vertritt den Kreisverband nach außen.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Kreisverbandes. Sie besteht aus den Mitgliedern des Kreisverbandes. Alle Mitglieder haben Antrags- und Stimmrecht.
Aufgaben der Mitgliederversammlung sind u.a. Wahl bzw. Abwahl des Kreisvor­stan­des, Wahl von KassenprüferInnen, Entlastung des Vorstandes und des Schatz­meisters oder der Schatzmeisterin, Wahl der Delegierten zu den Organen des Landes- und Bundesverbandes, Satzungsänderungen, Erlass einer Beitrags- und Kassenordnung, Aufstellung der KandidatInnen für die Wahlen, Verabschiedung eines Haushalts, Beschlussfassung über (Wahl)-Programme und die Einrichtung von Arbeitsgruppen.
Für die Durchführung der Mitgliederversammlung ist die Geschäftsordnung für Mit­glie­­der­ver­sammlungen in der jeweils gültigen Fassung maßgeblich.
Mitgliederversammlungen sind grundsätzlich öffentlich, solange die Versammlung keine abweichende Regelung trifft.
Der Vorstand besteht mindestens aus zwei VorstandssprecherInnen, einer/einem BeisitzerIn und dem/der SchatzmeisterIn. Eine Erweiterung des Vorstandes ist möglich.
Die Vertretungsberechtigung wird wie folgt festgelegt:
a.) In der politischen Arbeit sind die VorstandssprecherInnen für den Kreisverband jeweils auch alleine vertretungsberechtigt.
b.) Rechtshandlungen mit vertraglicher Bindungswirkung für den Kreisverband bedürfen der Unterschrift zweier Vorstandsmitglieder.
c.) Zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinsam oder ein Mitglied des Vorstands und GeschäftsführerIn gemeinsam sind für finanzielle Ausgaben von mehr als 50,00 € zeichnungsberechtigt.
d.) Ausgaben von weniger als 50,00 € dürfen die Vorstandsmitglieder und der/ die GeschäftsführerIn alleine zeichnen. Dem/ der SchatzmeisterIn gegenüber sind diese Ausgaben anzuzeigen und abzurechnen.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren in geheimer Wahl gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.
Der gesamte Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder können jederzeit von einer Mitglie­der­versammlung (mit einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Stimm­berechtigten) abgewählt werden. Die Abwahl ist nur dann zulässig, wenn ein ent­sprechendes Abwahl­begehren in der Einladung zur Mitgliederversammlung angekündigt worden ist. Ergänzungswahlen sind unverzüglich durchzuführen. Sie gelten bis zum Ende der ursprünglichen Wahlperiode.
Der Vorstand kann die Führung der Geschäfte auf eine geschäftsführende Person übertragen. Diese Übertragung ist vertraglich schriftlich zu regeln und mit einer Aufgabenbeschreibung zu versehen. Bei hauptamtlicher Geschäftsführung schließt der Vorstand mit der anzustel­lenden Person einen Arbeitsvertrag ab. Der/ Die GeschäftsführerIn ist im Verhältnis zum Vorstand weisungsgebunden.
Presseerklärungen und Stellungnahmen im Namen von Bündnis 90/ Die Grünen – Kreisverband Barnim können nur von der Mitgliederversammlung, den Vorstands­sprecher­Innen oder einer hierzu ausdrücklich von der Mitgliederversammlung oder dem Vor­stand beauf­tragten Person herausgegeben werden.
Diese Satzung kann von der Mitgliederversammlung durch eine 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen geändert werden. Enthaltungen zählen nicht. Das erforderliche Quorum beträgt 5 Mitglieder.
Eine Abstimmung über Satzungsänderungen ist nur möglich, wenn sie als ordentlicher Tagesordnungspunkt in der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt gegeben wurde.
Diese Satzung tritt am Tage ihrer Beschlussfassung in Kraft. Gleiches gilt für spätere Änderungen der Satzung.
Mit Inkrafttreten dieser Satzung tritt die Geschäftsordnung des Kreisverbandes Barnim vom 09.04.2002 außer Kraft.
Eberswalde, den 04.01.2011
geändert aufgrund Beschlusses der Kreismitgliederversammlung in Eberswalde vom 11.06.2013
geändert aufgrund Beschlusses der Kreismitgliederversammlung in Eberswalde vom 02.02.2016
geändert aufgrund Beschlusses der Kreismitgliederversammlung in Eberswalde vom 07.06.2016
Fabian Fischer am 18. Februar 2015 um 13:49 Uhr
Bündnis 90/DIE GRÜNEN sind die besten!!!!!!!!
BESTE PARTEI!
Fabian Fischer am 16. Februar 2015 um 16:07 Uhr
DIE GRÜNEN sind toll.
#besteParteiever

References: § 1

§ 3

§ 4
 § 4
 § 4

§ 8