Source: http://www.competitionline.com/de/ergebnisse/52934
Timestamp: 2017-06-25 17:33:13+00:00

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Ergebnis: Landesgartenschau Landau 2014...competitionline
(ID 3-52934)
Swillus Architekten, Werder / Havel (DE) Beitrag ansehen
k1 Landschaftsarchitekten - Kuhn Klapka GmbH, Berlin (DE) Beitrag ansehen
LS Architektur Städtebau BDA SRL, Stuttgart (DE)
Rüdiger Baumann Generalplanung GmbH, Berlin (DE) Beitrag ansehen
WW+ architektur + management, Esch-sur-Alzette (LU), Trier (DE) Beitrag ansehen
Tatsächliche Teilnehmer: 29	Gebäudetyp
Objektplanung Freianlagen / Objektplanung Gebäude / Stadt-/ Gebietsplanung
120.000	EUR	zzgl. USt.	Auslober/Bauherr
B G H p l a n Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH, Trier (DE)	Preisrichter	Prof. Hermann Brenner [Vorsitz], Markus Gnüchtel, Ursula Hochrein, Prof. Guido Jax, Stephan Lenzen	, Michael Heder, Hans-Dieter Schlimmer, Karl Schockert, Gerhard Bukenberger, Matthias Schmauder, Günter Scharhag, Rudi Eichhorn, Susanne Schröer, Jochen Silbernagel	Aufgabe
DE-76829 Landau in der Pfalz	Ausschreibung anzeigen
WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNGDieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EGABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBERI.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)Landesgartenschau Landau 2014 gemeinnützige GmbHLandesgartenschau Landau gemeinnützige GmbH, Königstraße 21Kontakt: LGS-Geschäftsstelle76829 Landau in der PfalzDEUTSCHLANDTel. +49 6341-138500E-Mail: MTVkaWFqO2dibihnXGlfXHAtKywvKV9gFax +49 6341-138509Internet-Adresse(n) http://www.lgs-landau2014.deWeitere Auskünfte erteilen: BGHplan Umweltplanung undLandschaftsarchitektur GmbHKaiserstraße 15z. H. Herrn Christoph Heckel54290 TrierDEUTSCHLANDTel. +49 651-1454615E-Mail: MTRkYV9nYWg8XmNkbGhdaipfa2k=Fax +49 651-1454626Internet: http://www.bghplan.comVerdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlichUnterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbHKaiserstraße 15z. H. Herrn Christoph Heckel54290 TrierDEUTSCHLANDTel. +49 651-1454615E-Mail: MThgXVtjXWQ4Wl9gaGRZZiZbZ2U=Fax +49 651-1454626Internet: http://www.bghplan.comAngebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richtenan: BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbHKaiserstraße 15z. H. Herrn Christoph Heckel54290 TrierDEUTSCHLANDTel. +49 651-1454615E-Mail: MjE3V1RSWlRbL1FWV19bUF0dUl5cFax +49 651-1454626Internet: http://www.bghplan.comI.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)Sonstiges Landesgartenschau gemeinnützige GmbHFreizeit, Kultur und ReligionABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTSII.1) BESCHREIBUNGII.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichenAuftraggeber/den AuftraggeberWettbewerb "Landesgartenschau Landau 2014" - einstufiger, offenerWettbewerb für Landschaftsarchitekten, Architekten und Stadtplaner aufGrundlage der "Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2008".II.1.2) Kurze BeschreibungDie Stadt Landau i. d. Pfalz ist im Jahr 2014 Austragungsort der 4.rheinland-pfälzischen Landesgartenschau. Kerngebiet ist die ehemaligefranzösische Kaserne "Estienne-Foch" und das südlich angrenzendeStadtgebiet. Die Revitalisierung des mit rund 24 Hektar größten ehemaligenfranzösischen Kasernenareals in Landau lässt in unmittelbarer Nähe zumStadtzentrum ein attraktives, neues Stadtquartier entstehen. Darüberhinaus bietet die derzeit ungeordnete und kaum erschlossene Zone zwischenKaserne und Naturschutzgebiet Ebenberg ein enormes landschaftsräumlichesEntwicklungspotenzial. Nach Aufgabe der militärischen Nutzungen bestehtjetzt die Möglichkeit, das ehemalige Kasernenareal sowie den gesamtenSüdbereich zwischen Bahngraben und Ebenberg in die Stadtentwicklungeinzubeziehen, neue Verknüpfungen mit dem Freiraum zu schaffen und dieStadt mit dem angrenzenden Landschaftsraum zu verzahnen. Im Rahmen einerstädtebaulichen Entwicklungsmaßnahme soll die ehemalige Kaserne zum"Wohnpark Am Ebenberg" entwickelt werden. Hier wird in den kommendenJahren der überwiegende Teil des künftigen städtischen Wohnflächenbedarfsunter Berücksichtigung demografischer Entwicklungen und Erfordernisse anmoderne städtische Wohnformen sowie nachhaltigem Bauen befriedigt werden.Hierzu gehört auch die Schaffung eines qualitativen Lebensumfeldes. Fürdie geschätzten 2 000 zukünftigen Bewohner des neuen Stadtquartiers, aberauch für die rund 10 000 Menschen im gesamten südlichen Stadtbereich undfür die dort Arbeitenden sollen neue Erholungsräume, Sport- undFreizeitflächen entstehen. Mit der Landesgartenschau wird dasfreiräumliche Grundgerüst für den neuen Wohnpark und die Übergangszone zumEbenberg geschaffen. Unter Wahrung qualitativer freiraumplanerischer undstädtebaulicher Ansprüche wird die Landesgartenschau die baulicheEntwicklung des südlichen Stadtgebietes beschleunigen und dieAttraktivität und die Bekanntheit des künftigen „Wohnparks Am Ebenberg"steigern. Darüber hinaus soll das halbjährige Kultur- undVeranstaltungsprogramm der Landesgartenschau mit dazu beitragen, die StadtLandau in der Pfalz als wichtiges Zentrum für Wirtschaft und Forschung,aber auch für Tourismus, Weinbau und Landwirtschaft weiter bekannt zumachen und nachhaltig zu stärken.Wettbewerbsaufgabe: Gesamtkonzeption für die dauerhafte Gestaltung derFreiräume innerhalb des zukünftigen „Wohnparks am Ebenberg“ unterBerücksichtigung der zu erhaltenden Gebäude sowie der vorgegebenenBaufelder und der Erschließungsstruktur aus der städtebaulichenRahmenplanung; Ideen für eine Bebauungsstruktur innerhalb der vorgegebenenBaufelder; Gesamtkonzeption für die dauerhafte freiraumplanerischeGestaltung der Übergangszone zum Ebenberg („Grüngürtel Süd“) alsNaherholungsraum mit Sport- und Freizeiteinrichtungen, derTrasseneinbindung einer geplanten Erschließungsstraße, der Gestaltung vonBodenmodellierungen sowie Gestaltungsideen für Brückenbauwerke,Funktionsgebäude und einen Aussichtspunkt; Ideen zur Gestaltung derÜbergänge zum Siedlungs- und Landschaftsraum (Ideenteil);Ausstellungskonzept Landesgartenschau mit Darstellung der Gesamtkonzeptionfür das Ausstellungsjahr mit Themen- und Ausstellungsbereichen sowieDarstellungen zur Organisation der Landesgartenschau (Erschließung undWegenetz, Einfriedung, Eingänge, Gastronomie- und Veranstaltungsbereiche);detailierte Ausarbeitung eines Vertiefungsbereiches desAusstellungskonzeptes.Der vorgesehne Investitionsrahmen der zur Realisierung anstehendenMaßnahmen für die dauerhafte Gestaltung beläuft sich auf ca. 10 500 000EUR (netto), weiterhin sind ca. 1 600 000 EUR (netto) für investiveMaßnahmen zur Durchführung der Landesgartenschau vorgesehen.II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71222000, 71221000, 71410000ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHEINFORMATIONENIII.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTENJaDer Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischenWirtschaftsraumes EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien desWTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen und die Schweiz.Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die über die im § 19 Abs.1VOF erwähnte Berufsqualifikation als Landschaftsarchitekten, Architektenoder Stadtplaner verfügen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichenAnforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaatesberechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die BerufsbezeichnungLandschaftsarchitekt, Architekt oder Stadtplaner zu führen. Ist dieBerufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, soerfüllt die fachliche Anforderung als Landschaftsarchitekt, wer über einDiplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessenAnerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S. 22) entspricht.Teilnahmeberechtigt sind weiterhin juristische Personen nach § 4 Abs. 1VOF, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck Planungsleistungen gehören,die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Architekten und Stadtplaner sindnur in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten teilnahmeberechtigt.Die Federführung liegt bei dem Landschaftsarchitekten.Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wennzu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, dieder anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für dieDurchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß §19 Abs.1 VOF benennen.Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sowie sonstigeGesellschaften (Partnerschaften, Kommanditgesellschaften undGesellschaften bürgerlichen Rechts) sind ebenfalls teilnahmeberechtigt,wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft genannt undteilnahmeberechtigt ist.Wird von § 5 Abs. 6 VOF Gebrauch gemacht, gelten für dieLeistungserbringer (andere Unternehmer) die Teilnahmeanforderungen, die annatürliche bzw. juristische Personen und an sonstige Gesellschaftengestellt werden.Mehrfachteilnahmen von Mitgliedern einer Arbeits-/Bietergemeinschaftführen zum Ausschluss aller Mitglieder der Arbeits-/Bietergemeinschaften.Die Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen,der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.Als Teilnahmehindernis gelten die unter RPW 4.2 beschriebenen.Fachberater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.ABSCHNITT IV: VERFAHRENIV.1) ART DES WETTBEWERBSOffenIV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE1. Leitidee;2. Programmerfüllung und funktionale Anforderungen;3. Stadträumliche und freiraumplanerische Qualität;4. Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit.IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONENIV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- undergänzenden UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen29.10.2010 - 17:00Die Unterlagen sind kostenpflichtig NeinIV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge aufTeilnahme29.10.2010 - 17:00IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahmeverfasst werden könnenDeutsch.IV.5) PREISE UND PREISGERICHTIV.5.1) Es werden Preise vergebenJaZahl und Wert der zu vergebenden Preise Insgesamt steht eineWettbewerbssumme von 120 000,00 EUR (zuzügl. gesetzlicher Mehrwertsteuer)zur Verfügung.Die Staffelung ist wie folgt vorgesehen: 1. Preis: 35 000,00 EUR; 2.Preis: 25 000,00 EUR; 3. Preis: 20 000,00 EUR; 4. Preis: 15 000,00 EUR; 5.Preis: 10 000,00 EUR; Anerkennungen, ges.: 15 000,00 EUR. Die Aufteilungder Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichtsneu festgelegt werden.Soweit ein Preisträger wegen mangelnder Teilnahmeberechtigung oder Verstoßgegen Wettbewerbsregeln nicht berücksichtigt werden kann, rücken dieübrigen Preisträger sowie sonstige Teilnehmer in der Rangfolge desPreisgerichts nach, soweit das Preisgericht ausweislich seines Protokollsnichts anderes bestimmt hat.IV.5.3) Folgeaufträge:Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird anden bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergebenIV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichenAuftraggeber/den Auftraggeber bindendNeinIV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter1. Siehe VI.2) Sonstige InformationenABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONENVI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DASAUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRDNeinVI.2) SONSTIGE INFORMATIONENNamen der ausgewählten Preisrichter:1. Prof. Hermann Brenner, Landschaftsarchitekt, Landshut;2. Markus Gnüchtel, Landschaftsarchitekt, Kassel;3. Michael Heder, Stadtbaudirektor Stadt Landau;4. Ursula Hochrein, Landschaftsarchitektin, München;5. Prof. Guido Jax, Architekt, Koblenz;6. Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekt, Bonn;7. Hans-Dieter Schlimmer, Oberbürgermeister Stadt Landau;8. Dr. Karl Schockert, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaftund Weinbau Rheinland-Pfalz;9. Gerhard Bukenberger, Projektgesellschaft LandesgartenschauRheinland-Pfalz GmbH;10. Matthias Schmauder, Geschäftsführer LGS Landau 2014 GmbH;11. 5 Vertreter der Fraktionen des Stadtrates der Stadt Landau (1gemeinsame Stimme).Der Antrag auf Teilnahme ist zu richten an: BGHplan Umweltplanung undLandschaftsarchitektur GmbH, Kaiserstraße 15, 54290 Trier,DEUTSCHLAND/E-mail: MjExXVpYYFphNVdcXWVhVmMjWGRi/Fax: +49 651-1454626. DerBewerberbogen kann bis spätestens 29.10.2010 unter www.bghplan.comabgerufen werden. Die Benutzung des Bewerberbogens wird empfohlen, sie istnicht obligatorisch. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nichtzurückgegeben. Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft sind im Antragauf Teilnahme sämtliche Mitglieder der Arbeits-/Bietergemeinschaft sowieein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der für dieWettbewerbsleistung verantwortlich ist. Bei unvollständigenTeilnahmeanträgen sind fehlende Unterlagen und Erklärungen nachAufforderung durch die Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen nachVersand der Aufforderung vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach derAbsendung.Termine: Ende der Frist für den Antrag zur Teilnahme: 29.10.2010, 17:00Uhr; entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs bei BGHplan Umweltplanungund Landschaftsarchitektur GmbH; Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen ab:1.11.2010 - die Wettbewerbsunterlagen werden den Wettbewerbsteilnehmernausschließlich als Download unter www.bghplan.com zur Verfügung gestellt;schriftliche Rückfragen bis: 15.11.2010; Pflichtkolloquium mitTeilnehmern: 19.11.2010; die Teilnahme an dem Pflichtkolloquium istVoraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb; Einlieferung dervollständigen Wettbewerbsarbeiten bis spätestens 10.1.2011, 16:00 Uhr beider Landesgartenschau Landau 2014 gemeinnützige GmbH, Königsstraße 21,76829 Landau i. d. Pfalz (Raum 220), DEUTSCHLAND; entscheidend ist derZeitpunkt des Eingangs bei der Vergabestelle; Preisgerichtssitzung(voraussichtlich): 4./5.2.2011.Im Zusammenhang mit dem Pflichtkolloquium am 19.11.2010 besteht dieMöglichkeit zur gemeinsamen Besichtigung des umzäunten Kasernenareals.Der Auslober wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts,einem oder mehreren Preisträgern die für die Umsetzung desWettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen, mindestensdie Leistungsphasen 2–5 bei der bei Vertragsabschluss gültigen HOAI,übertragen,— sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht,insbesondere,— soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgaberealisiert werden soll,— soweit mindestens einer der teilnahmeberechtigten Wettbewerbsteilnehmer,dessen Wettbewerbsarbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eineeinwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen gewährleistet.Für den Fall, dass die Ausloberin von der Realisierung teilweise odervollständig Abstand nimmt, stehen dem Teilnehmer aus einerNichtbeauftragung keine finanziellen Ansprüche, z.B. auf etwaigenentgangenen Gewinn oder Schadensersatz zu.Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereitserbrachte Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer bis zur Höhe deszuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit derWettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen der weiteren Bearbeitungzugrunde gelegt wird.Die Preisträger des Wettbewerbs werden gemäß § 3 Abs. 4 b) VOF zurTeilnahme an Verhandlungen aufgefordert. Dabei gelten die folgendenZuschlagskriterien:1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus demWettbewerbsverfahren/Gewichtung 45 %. Es können maximal 5 Punkte erreichtwerden. Die maximale Punktzahl wird für den ersten Preis erreicht, für den2. Preis werden 4 Punkte, für den 3. Preis 3 Punkte, für den 4. Preis 2Punkte und für den 5. Preis 1 Punkt vergeben;2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfesanhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs-und Ausführungsphase zwecks Umsetzung der Projektziele desAuslobers/Gewichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. ZurErreichung der maximalen Punktzahl sind vollständige Angaben zurBearbeitung der einzelnen Leistungsphasen und Maßnahmen zur Optimierungder Planungs- und Bauabläufe anhand eines vergleichbaren Projektesdarzustellen sowie, bezogen auf die zu beauftragenden Leistungen, Angabenzum vorgesehenen Projektteam, Angaben zu Nachunternehmern und Angaben zurSicherstellung der örtlichen Präsenz während der Planungs- undObjektüberwachungsphase. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben undbei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wirddie maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft;3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfesanhand der Darstellung der Termin- und Kostenkontrolle/Gewichtung 20 %. Eskönnen maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalenPunktzahl sind Steuerungsinstrumente und Maßnahmen zur Termin- undKostenkontrolle anhand eines vergleichbaren Projektes darzustellen sowieAngaben zum konkreten Leistungszeitraum für die zu beauftragendenLeistungen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendemoder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximalePunktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft;4. Qualifikation und berufliche Eignung des Projektleiters/Gewichtung 10%. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung dermaximalen Punktzahl ist eine mindestens 5-jährige Berufserfahrungdarzustellen, die die Umsetzung eines vergleichbaren Projektes beinhaltet.Bei geringerer Berufserfahrung und bei fehlender Erfahrung in derUmsetzung eines vergleichbaren Projektes wird die maximale Punktezahl in0,5 Punkte-Schritten abgestuft;5. Honorar/Gewichtung 5 %. Ein beziffertes Honorarangebot ist nichtvorzulegen. Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgtgemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Erwartetwerden die Honorarkomponenten für ein Honorar gemäß § 6 (1), 33, 35, 38,44 und 14 HOAI sowie Angaben zu Stundensätzen zur Ermittlung einesZeithonorars für Besondere Leistungen. Es können maximal 3 Punkte erreichtwerden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftlichesAngebot ausgehend vom Mindestsatz sowie ausgehend von den Stundensätzennach der Richtlinie für die Beteiligung freiberuflich Tätiger (RifT),Stand: August 2009, notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird diemaximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vomBieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaftvon jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eineHaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- undVermögensschäden von 2 000 000 EUR und für Personenschäden von mindestens3 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet dieArbeits-/Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat imAuftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für dieAusführung des ausgeschriebenen Projektes als Einzeldeckung zur Verfügungstehen.VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHRENVI.3.1) Zuständige Stelle für NachprüfungsverfahrenVergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,Landwirtschaft und WeinbauStiftsstraße 955116 MainzDEUTSCHLANDE-Mail: MjE1Z1ZjWFJTVlxSXl5WYx9jXWExXmhnXWgfY11hH1VWTel. +49 6131-162234Internet: http://www.mwvlw.rlp.deFax +49 6131-162113VI.3.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Fristen gemäß § 107 (3) GWB.Wird auf eine Rüge durch die Vergabestelle erklärt, dass sie dieser Rügenicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingangder Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Eine Rügeim Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB muss innerhalb von 5Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen.VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfenerhältlich sindVergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,Landwirtschaft und WeinbauStiftsstraße 955116 MainzDEUTSCHLANDE-Mail: MTZwX2xhW1xfZVtnZ19sKGxmajpncXBmcShsZmooXl8=Tel. +49 6131-162234Internet: http://www.mwvlw.rlp.deFax +49 6131-162113VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:15.10.2010	© European Union, http://ted.europa.eu
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