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Timestamp: 2017-11-20 21:11:53+00:00

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Deutscher Akademischer Juristenverein - Satzung
Deutschen Akademischen Juristenvereins
Zuletzt geändert am 06. Juli 2002.
Gegründet am 17. November 1995 zu Minden.
Der Verein trägt den Namen Deutscher Akademischer Juristenverein.
Der Zweck des Vereins besteht in der gegenseitigen Ehrung seiner Mitglieder und der Erhaltung der Traditionen des juristischen Studiums. Der Verein beabsichtigt keine Gewinnerzielung.
Die Gründungsmitglieder werden mit einer Ordnungsnummer im Mitgliederverzeichnis eingetragen. Weitere Mitglieder brauchen zum Eintritt in den Verein die einstimmige Zustimmung der Mitgliederversammlung und werden im Mitgliederverzeichnis eingetragen. Der Austritt ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Er ist spätestens bis zum 31.10. des Vorjahres schriftlich dem Vorstandsvorsitzenden zu erklären oder auf der ordentlichen Mitgliederversammlung bekanntzugeben. Ausgetretene oder verstorbene Mitglieder werden mit Wirkung des Austritts oder amtlicher Feststellung des Todes aus dem Mitgliederverzeichnis gestrichen. Alle der Ordnungsnummer des gestrichenen Vereinsmitgliedes im Mitgliederverzeichnis folgenden Mitglieder rücken eine Ordnungsnummer nach oben auf. Die Mitglieder müssen das 1. Juristische Staatsexamen haben.
Der Verein tritt einmal im Jahr zu seiner ordentlichen Mitgliederversammlung zusammen. Der Vorstandsvorsitzende beruft die Mitgliederversammlung nach Absprache mit den Mitgliedern ein und stellt den Raum zur Verfügung. Die Mitglieder sind mindestens drei Wochen vor der Versammlung von Ort und Zeit zu unterrichten.
Die Mitgliederversammlung soll im zweiten Kalenderhalbjahr stattfinden. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn 2/3 der Mitglieder anwesend sind.
Die Mitgliederversammlung beschließt mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Mitgliederversammlung kann Beschlüsse fassen, die in den Jahresbericht aufgenommen werden. Die Mitgliederversammlung ehrt den Juristen des Jahres. Die Mitgliederversammlung verabschiedet den Jahresbericht.
Der Vorstand trägt während der Mitgliederversammlung amtliche Robe (schwarz) und Barett.
§ 6 Außerordentliche Beschlüsse
Der Vorstandsvorsitzende kann nach telefonischer, schriftlicher oder persönlicher Zustimmung der Mitglieder in dringenden Fällen Beschlüsse fassen. Diese sind von der ordentlichen Mitgliederversammlung im nachhinein zu genehmigen und in den Jahresbericht als Beschluß mitaufzunehmen.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 15 € im Jahr und ist spätestens zur ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstandsvorsitzenden zu zahlen. Der Mitgliedsbeitrag dient der Vornahme der Ehrungen, der Versorgung der der Mitgliederversammlung folgenden Feierlichkeiten zum Erhalt der juristisch-studentischen Traditionen und der Umsetzung gefaßter Beschlüsse.
1 Anm.: Gilt rückwirkend ab dem Jahr 2001
§ 8 Kulturelle Verpflichtungen
Die Mitglieder des Vereins sollten zum Erhalt juristisch-studentischer Traditionen die Feuerzangenbowle im Universitätskino Hannover besuchen. Eine Abwesenheit ist nachvollziehbar zu begründen.
Der Vorstandsvorsitzende führt die Geschäfte des Vereins. Er bedarf für Handlungen, außer zu den in der Satzung vorgesehenen Handlungen, eines Beschlusses.
Der Vorstandsvorsitzende versorgt mit Vereinsmitteln die ordentliche Mitgliederversammlung mit Genußmitteln zur Traditionsfeier.
Der erste Vorstandsvorsitzende ist das Mitglied mit der Nr. 1 im Mitgliederverzeichnis. Bei Ende jeder ordentlichen Mitgliederversammlung (bis auf die Gründungsversammlung) wechselt der Vorstandsvorsitzende. Der neue Vorstandsvorsitzende wird das Mitglied, das dem bisherigen Vorstandsvorsitzenden im Mitgliederverzeichnis folgt. Folgt dem bisherigen Vorstandsvorsitzenden kein Mitglied im Mitgliederverzeichnis, so ist das Mitglied mit der Nr. 1 neuer Vorstandsvorsitzender. Zum Jahresende ausscheidende Mitglieder sind hiervon ausgenommen.
Der scheidende Vorstandsvorsitzende übergibt dem neuen Vorstandsvorsitzenden die Akten und die Kasse des Vereins.
Der neue Vorstandsvorsitzende unterschreibt den Jahresbericht und die Urkunde des Juristen des Jahres.
Der Schriftführer ist zweite Person im Vorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender.
Der erste Schriftführer ist das Mitglied mit der Nr. 2 im Mitgliederverzeichnis. Bei Ende jeder ordentlichen Mitgliederversammlung (bis auf die Gründungsversammlung) wechselt der Schriftführer. Der neue Schriftführer wird das Mitglied, das dem bisherigen Schriftführer im Mitgliederverzeichnis folgt. Folgt dem bisherigen Schriftführer kein Mitglied im Mitgliederverzeichnis, so ist das Mitglied mit der Nr. 1 neuer Schriftführer. Zum Jahresende ausscheidende Mitglieder sind hiervon ausgenommen. Der neue Schriftführer unterschreibt den Jahresbericht und die Urkunde des Juristen des Jahres.
§ 11 Wissenschaftlicher Sonderpreis
Der Verein kann wissenschaftliche Sonderpreise verleihen. Die Anzahl dieser Preise im Jahr hat proportional zum Verhältnis der Mitglieder zu sein. Preisträger sind von zwei Mitgliedern des Vereins vorzuschlagen. Der Jurist des Jahres hat auf der ordentlichen Mitgliederversammlung ein mündliches Gutachten über die wissenschaftliche Leistung des Vorgeschlagenen abzugeben. Die Mitgliederversammlung beschließt mit Mehrheit. Die Urkunde wird vom Vorsitzenden, sollte dieser geehrt werden, vom stellvertretenden Vorsitzenden und vom Gutachter unterschrieben.
§ 12 Jurist des Jahres
Der erste Jurist des Jahres ist das Mitglied mit der Nr. 3 im Mitgliederverzeichnis. Der Jurist des nächsten Jahres wird das Mitglied, das dem bisherigen Juristen des Jahres im Mitgliederverzeichnis folgt. Folgt dem bisherigen Juristen des Jahres kein Mitglied im Mitgliederverzeichnis so ist das Mitglied mit der Nr. 1 Jurist des nächsten Jahres. Ein neu in den Verein eingetretenes Mitglied kann im Eintrittsjahr nicht Jurist des Jahres werden. Die Urkunde entspricht der Anlage I.
Der Grund für die Ehrung ist in Absprache mit dem Geehrten einzutragen.
§ 12 a Vereinsbibliothekar
Es wird das Amt eines Vereinsbibliothekars eingeführt.
Der erste Vereinsbibliothekar ist das Vereinsmitglied mit der Nr. 3 des Vereinsverzeichnisses. Der Vereinsbibliothekar des nächsten Jahres wird das Mitglied, das dem bisherigen Bibliothekar im Mitgliederverzeichnis folgt. Folgt dem bisherigen Bibliothekar kein Mitglied im Verzeichnis, so wird das Mitglied mit der Nr. 1 Bibliothekar des nächsten Jahres.
Ein neu in den Verein eintretendes Mitglied kann im Eintrittsjahr nicht Bibliothekar werden.
Der Verein wird aufgelöst, wenn die Mitgliederversammlung dies beschließt oder wenn nur noch ein Mitglied im Verein vorhanden ist.
Zur Änderung der Satzung müssen 2/3 der Mitglieder bei der ordentlichen Mitgliederversammlung anwesend sein. Die Änderung wird durch Beschluß beschlossen. Im Übrigen dürfen Beschlüsse nicht der Satzung widersprechen.
§ 15 Vereinsausschluß
Verletzt ein Vereinsmitglied eklatant seine Vereinspflichten, kann er per Beschluß ausgeschlossen werden. Es ist vorher zu hören. Das betreffende Mitglied ist von der Abstimmung ausgeschlossen.
Einfache Pflichtverletzungen (zum Beispiel einmaliges Unterlassen einer rechtzeitigen Ladung zur Jahreshauptversammlung durch den Vorsitzenden) werden mit einer zustiftenden Kiste Bier sanktioniert.

References: § 6

§ 8

§ 11

§ 12

§ 12

§ 15