Source: https://www.dtad.de/details/Kontroll_und_Ueberwachungsleistungen_30177_Hannover-7818043_3
Timestamp: 2017-09-24 23:15:46+00:00

Document:
Ausschreibung - Kontroll- und Überwachungsleistungen in Hannover (ID:7818043)
> DTAD-ID: 7818043
Dienstleistungsvertrag zur Durchführung von Vor-Ort-Kontrollen (VOK) für flächenbezogene Maßnahmen mit Hilfe der Fernerkundung für Niedersachsen und Bremen. Der Auftrag umfasst die Durchführung von Vor-Ort-Kontrollen (VOK) für flächenbezogene Maßnahmen mit Hilfe der Fernerkundung (FEK) gemäß Artikel 35 VO(EG) 1122/2009 als Mittel zur Reduzierung der Anzahl der klassischen Vor-Ort-Kontrollen für Niedersachsen und Bremen laut Leistungsbeschreibung – Technischer Teil (Teil B).
Org. Dok.-Nr: 401488-2012
Sonstige: Zentrale Beschaffungsstelle
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 27: Sonstige Dienstleistungen NUTS-Code DE9,DE5
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer Laufzeit der Rahmenvereinbarung Laufzeit in Monaten: 36
Der Auftrag umfasst die Durchführung von Vor-Ort-Kontrollen (VOK) für flächenbezogene Maßnahmen mit Hilfe der Fernerkundung (FEK) gemäß Artikel 35 VO(EG) 1122/2009 als Mittel zur Reduzierung der Anzahl der klassischen Vor-Ort-Kontrollen für Niedersachsen und Bremen laut Leistungsbeschreibung – Technischer Teil (Teil B).
71700000, 72313000, 72316000, 77100000
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Eine einseitige Vertragsverlängerung durch den Auftraggeber um höchstens 12 weitere Monate.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Angebot sind sämtliche der nachfolgend unter
Abschnitt III.2.1 bis III.2.3 aufgelisteten Nachweise, Erklärungen
und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen. Mehrere Bieter können sich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter
aufgeführten Eigenerklärungen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Ein Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmenbedingungen unter
Abschnitt III.2.2 und III.2.3) gem. § 7 Abs. 9
diesen benannten Dritten im Angebot beizubringen. Im Falle der Eignungsleihe nach § 7 Abs. 9 S. 1 VOL/A-EG ist der Auftragnehmer verpflichtet, diese/n benannten Dritten bei der Auftragsdurchführung in dem Umfang einzusetzen, wie er den/die Dritten zur Auftragsdurchführung benennt und sich auf dessen/deren Fachkunde und/oder Leistungsfähigkeit beruft. Beabsichtigen Bieter, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen. Zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des/der Unterauftragnehmer/s sind die unter
aufgeführten Unterlagen für diese/n Unterauftragnehmer auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Eine namentliche Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen nach Abschnitt
III.2.1) für die Unterauftragnehmer im Angebot ist nicht erforderlich.
Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung die Unterauftragnehmer zu benennen und Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Angebote ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten. B. Die geforderten Eignungsunterlagen bzgl.
Einzelnen: — Eigenerklärung zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards (Vordruck), — Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Vordruck), — Eigenerklärung zur Kenntnisnahme des Hinweises zu § 111 GWB – Akteneinsicht (Vordruck), — Angaben zur Firma und zum Firmenprofil (Vordruck), — ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft (dieser Vordruck ist nur im Falle der Bildung einer Bietergemeinschaft von allen Beteiligten auszufüllen und zu unterschreiben), — ggf. Eigenerklärung über die Inanspruchnahme von Subunternehmen (dieser Vordruck ist nur im Falle der Inanspruchnahme von Subunternehmern von allen Beteiligten auszufüllen und zu unterschreiben), — ggf. Eigenerklärung über die Inanspruchnahme von eignungsrelevanten Dritten (dieser Vordruck ist nur im Falle der Inanspruchnahme von Dritten von allen Beteiligten auszufüllen und zu unterschreiben), — Lebensläufe/Profile der projektverantwortlichen Mitarbeiter und dessen Vertreter mit Be-schreibung ihrer Zuständigkeiten aus denen erkennbar ist, dass sie einschlägige Erfahrungen in FEK – Projekten (entsprechend der ausgeschriebenen Leistung) besitzen. Hierzu sind weiterhin folgende Angaben/Nachweise vorzulegen: — Angabe der Namen, berufliche Qualifikationsnachweise (Zeugniskopien) und Berufserfahrung der für die Durchführung der einzelnen Dienstleistungsteile verantwortlichen Personen, — Auszug aus dem Handelsregister oder bei ausländischen Bietern hilfsweise eine beglaubigte Abschrift aus dem kommerziellen Register der Firma, — Bescheinigung der zuständigen Finanzbehörde unter Angabe der Steuernummer (oder der europäischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer), dass der Bieter hinsichtlich seiner steuerlichen Verpflichtungen regelmäßig nachkommt, sich nicht im Rückstand befindet und keine Strafverfahren in Steuersachen gegen ihn anhängig sind, — Bescheinigung der Sozialversicherung, dass der Bieter hinsichtlich seiner gesetzlichen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialbeträgen regelmäßig nachkommt, — Zertifizierungen des Qualitätsmanagementsystem gem. DIN EN ISO 9001:2000ff oder vergleichbar.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Bilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnung für die letzten 3 Wirtschaftsjahre, die durch einen Wirtschaftsprüfer/Steuerberater gezeichnet wurden, — Eigenerklärung zum Umsatz, — Erklärung über den Gesamtumsatz und über den Umsatz im Bereich von Fernerkundungsdienstleistungen im Zusammenhang mit Flächenermittlung, in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren, mit Auftragsumfang und Auftragsjahr. Der Bieter muss im Bereich von Fernerkundungsdienstleistungen im Zusammenhang mit Flächenermittlung der letzten 3 abgeschlossenen Jahre einen Nettoumsatz von mindestens dem dreifachen Nettowert des abgegebenen Angebotes erwirtschaftet haben (Vordruck).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Referenzliste der wesentlichen, in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter über einen Zeitraum von mind. 3 Jahren für den Bereich InVeKoS oder vergleichbarer Projekte Interpretationen auf höchst (VHR - Satelliten / DOPS) aufgelösten Bildern vorgenommen hat sowie für welches Flächenreferenzsystem die Projekte durchgeführt wurden. Weiterhin sind Angaben zum Auftragswert, Auftragszeitraum sowie des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer zu machen. Konzeption der Personalausstattung für die Gesamtkampagne bezogen auf den Einsatz der Mitarbeiter einschließlich Ihrer Aufgaben (Dieses Kriterium dient der Bewertung der Leistungsfähigkeit). Dabei sind anzugeben: — Anzahl der in der Bearbeitung der Anträge eingeplanten Teams, — Anzahl der Personen pro Team, — Anzahl der geplanten Schichten für die unterschiedlichen Phasen des Projekts, — Abschätzung der Gesamtzahl der zu prozessierenden Anträge je Tag mit dem vollen Team für die Digitalisierung und Photointerpretation der Schläge und für die Produktion der Felddokumente. Eine angepasste und Leistungsfähige Software ist grundlegende Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung der Arbeiten. Anzugeben sind: — von wem sie entwickelt wurde, — ob sie bereits für eine vergleichbare Aufgabe eingesetzt wurde, — wie lange und welche Erfahrung beim Bieter in ihrem Umgang vorhanden ist, — ob vorherige Versionen angepasst werden, — ob Optionen verfügbar sind etc. Darüber hinaus sind die nachfolgenden Ressourcen und Bearbeitungskapazitäten zu beschreiben: — Nachweis der technischen Ausstattung (Hardware und Software) zur termingerechten Erfüllung der angebotenen Leistungen, — Sicherstellung der ausreichenden Infrastruktur für alle Arbeitsschritte, — welche Kapazitäten bereits vorhanden, noch zu beschaffen oder zu entwickeln sind. Genaue Beschreibung der Arbeitsaufteilung zwischen den Partnern bzw. Unterauftragnehmer(n) und Rechtfertigung der Unteraufträge; Anteil der für jeden Partner/Unterauftragnehmer geplanten Arbeit (in Prozent des Gesamt-Preises); Schriftliche Zustimmung des Partners zum jeweiligen ihm zugeteilten Anteil (sofern relevant). Darstellungen und Beschreibungen gemäß der den Vergabeunterlagen beigefügten Bewertungsmatrix. Es ist der genaue Standort (Stadt und Land) anzugeben, an dem der Bieter seinen Arbeitsort hat. Sollte an mehreren Orten gearbeitet werden, gilt dieses für alle Standorte. Eigenerklärung des Bieters, aus der eindeutig hervorgeht, dass er die in der Leistungsbe-schreibung – Technischer Teil (Teil B) aufgeführten Arbeiten durchführt. Ausgefüllte Übereinstimmungsmatrix.
03.21-23256-DLG-024/2012
25.1.2013 - 09:30 Kostenpflichtige Unterlagen: ja Preis: 0 EUR Zahlungsbedingungen und -weise: Die Vergabeunterlagen können ab sofort elektronisch unter http://vergabe.niedersachsen.de nach kostenfreier Registrierung kostenlos heruntergeladen werden.
25.1.2013 - 10:00
Das schriftliche Angebot ist als solches zu kennzeichnen und bis zu der unter
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3, S. 1 GWB lautet: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
Kontroll- und Überwachungsleistungen 09.08.2013 Vergebener Auftrag

References: § 7
 § 7
 Art. 25
 § 111
 § 107
 § 107
 § 107
 § 101
 § 101
 § 101