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Timestamp: 2019-11-12 18:09:19+00:00

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17.18 Anwendung des § 15a EStG nach § 21 Abs. 1 Satz 2 EStG
§ 21 Abs. 1 Satz 2 EStG regelt, dass § 15a EStG bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung sinngemäß1) Eine sinngemäße Anwendung bedeutet, dass die rechtliche Würdigung eines bestimmten Sachverhalts soweit wie möglich der eines anderen gesetzlich geregelten Sachverhalts angenähert werden soll. Im Unterschied dazu regelt eine entsprechende Anwendung einer Vorschrift, dass die Rechtsfolgen einer anderen Norm ohne Abweichung zugrunde zu legen sind; vgl. zu einer entsprechenden Anwendung des § 15a i.V.m. § 13 Abs. 7 EStG sowie § 18 Abs. 4 Satz 2 EStG ; vgl. dazu auch Schmidt/Kulosa, EStG , 38. Aufl. 2019, § 21 Rdnr. 152. anzuwenden ist. Diese Regelung greift auf beschränkt haftende Gesellschafter einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft zu, so dass bei der Ermittlung der Einkünfte dieser Gesellschafter die Verlustausgleichs- und -verrechnungsbeschränkungen des § 15a EStG zu befolgen sind. Betroffen sind dabei regelmäßig die Kommanditisten einer vermögensverwaltenden Immobilien-GmbH & Co. KG, soweit es sich um negative Einkünfte aus der gesamthänderisch verbundenen Vermietungs- oder Verpachtungstätigkeit handelt. Auch § 15a Abs. 5 EStG mit der Verlustausgleichsbeschränkung für andere Formen einer gesellschaftsrechtlichen Beteiligung, die der Haftung eines Kommanditisten vergleichbar ist, ist sinngemäß anzuwenden. Sonderwerbungskosten der Kommanditisten werden von der Verlustausgleichsbeschränkung nicht erfasst.

References: § 15
 § 21

§ 21
 § 15
 § 15
 § 13
 § 18
 § 21
 § 15
 § 15