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Timestamp: 2020-08-09 05:07:41+00:00

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Bauleitplanung der Gemeinde Lahntal für den Bereich „Gewerbegebiet Lahnbrücke, 1. Änderung“ im Ortsteil Caldern | Gemeinde Lahntal
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Bauleitplanung der Gemeinde Lahntal
für den Bereich „Gewerbegebiet Lahnbrücke, 1. Änderung“
im Ortsteil Caldern
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lahntal hat in ihrer Sitzung am 05.10.2017 gem. § 2 (1) BauGB die Beschlüsse zur Aufstellung der 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 8 „Gewerbegebiet Lahnbrücke“ sowie zur dazu erforderlichen Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) im Ortsteil Caldern gefasst.
Die Bauleitplanung dient der Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die geplante Umnutzung des bislang gewerblich genutzten Areals für Gemeinbedarfszwecke (v.a. Feuerwehrstützpunkt).
Der räumliche Geltungsbereich der Bauleitplanung umschließt die nachfolgend aufgeführten Flurstücke in der Gemarkung Caldern:
4 15/1, 15/12, 15/13, 15/14, 15/15, 15/17, 15/19, 28/2 (tw.)
und besitzt eine Fläche von rd. 1,2 ha.
Der räumliche Geltungsbereich ist darüber hinaus aus den nachstehenden Übersichtskarten ersichtlich.
Erlass einer Veränderungssperre gem. § 14 BauGB:
Satzung der Gemeinde Lahntal über die Veränderungssperre für den Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 8 „Gewerbegebiet Lahnbrücke, 1. Änderung“
Die Gemeinde Lahntal erlässt aufgrund des § 5 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO, i.d.F. vom 07.03.2005, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28.03.2015) und §§ 14 und 16 Baugesetzbuch (BauGB, i.d.F. der Bekanntmachung vom 23.09.2004, geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 04.05.2017) folgende Satzung:
1 Zu sichernde Planung
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lahntal hat in Ihrer Sitzung am 05.10.2017 die Beschlüsse zur Aufstellung der 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 8 „Gewerbegebiet Lahnbrücke“ sowie zur dazu erforderlichen Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) im Ortsteil Caldern beschlossen. Zur Sicherung der Planung wird für das in § 2 bezeichnete Gebiet eine Veränderungssperre beschlossen.
Die Veränderungssperre erstreckt sich auf den gesamten räumlichen Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 8 „Gewerbegebiet Lahnbrücke, 1. Änderung“ in der Gemarkung Caldern und umfasst folgende Flurstücke:
Der räumliche Geltungsbereich ist darüber hinaus aus der nachstehenden Übersichtskarte ersichtlich.
Vorhaben i.S. des § 29 BauGB nicht durchgeführt oder bauliche Anlagen nicht beseitigt werden,
erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderungen nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigebedürftig sind, nicht vorgenommen werden.
(2) Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen, kann eine Ausnahme zugelassen werden. Die Entscheidung über die Ausnahme trifft die Baugenehmigungsbehörde im Einvernehmen mit der Gemeinde.
4 Inkrafttreten der Veränderungssperre
5 Außerkrafttreten der Veränderungssperre
Die Veränderungssperre tritt nach Ablauf von zwei Jahren seit ihrem Inkrafttreten außer Kraft. Sie tritt auch dann außer Kraft, wenn der Bebauungsplan, dessen Sicherung sie dient, in Kraft getreten ist.
Dauert die Veränderungssperre länger als vier Jahre über den Zeitpunkt ihres Beginns oder der ersten Zurückstellung eines Baugesuchs nach § 15 Abs. 1 hinaus, ist den Betroffenen für dadurch entstandene Vermögensnachteile eine angemessene Entschädigung in Geld zu leisten. Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in Absatz 1 Satz 1 bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt.
2017-10-19-lahnbruecke1aend_bekanntmachung21-vsp

References: § 2
 § 14
 § 5
 § 2
 § 29
 § 15