Source: https://ausschreibungen.dtad.com/details/Technische_Planungsleistungen_fuer_maschinen_und_elektrotechnische_Gebaeudeanlagen_65719_Hofheim_am_Taunus-16056125?rfqListCriteriaKey=555319455a4052495b1a
Timestamp: 2020-03-31 17:02:40+00:00

Document:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen in Hofheim am Taunus (ID:16056125)
Öffentliche Ausschreibungen HessenAusschreibungen in Main-Taunus-Kreis DTAD-ID: 16056125
DTAD-ID: 16056125
Erweiterung Landratsamt, 65719 Hofheim, TGA-I, Dienstleistungsauftrag Technische Ausrüstung, § 55 HOAI, Anlagengruppen 1, 2, 3 u. 8 § 53 HOAI.
Deutschland-Hofheim am Taunus: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen - Erweiterung Landratsamt, 65719 Hofheim, TGA-I, Dienstleistungsauftrag Technische Ausrüstung, § 55 HOAI, Anlagengruppen 1, 2, 3 u. 8 § 53 HOAI
3) Lufttechnische Anlagen und
Der Auftraggeber behält sich vor, dem Ingenieur bei Fortsetzung der Planung und Durchführung der Baumaßnahme die Leistungen der Leistungsphasen 4-9 nach § 55 u. Anlage 15 Nr. 15.1 HOAI zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht. Anrechenbare Kosten (aus Kostengruppe 400, DIN 276) gemäß § 54 HOAI ca. 2 462 000 EUR EUR.
Der Main-Taunus-Kreis beabsichtigt den Neubau eines Erweiterungsgebäudes für das Landratsamt (BGF 6 250 m2) nach Passivhausstandard. Angedacht ist ein Solitärgebäude, keine Aufstockung oder direkter Anbau. Es sollen moderne, flexible Büroräume mit den dazugehörigen Neben- und Konferenzräumen für ca. 250 Mitarbeiter geschaffen werden. Die Büroräume sollen so flexibel gestaltet werden, dass sie sowohl für eine klassische Bürostruktur wie auch eine moderne, flexible Nutzung geeignet sind. In die neuen Büroräume sollen sowohl Ämter mit Publikumsverkehr wie auch solche ohne Publikumsverkehr untergebracht werden. Im Erweiterungsbau sollen ebenfalls Büroräume für das Sozialamt, welches zurzeit in einem 3-stöckigen Container auf dem Gelände untergebracht ist, geplant werden. Der Container wird nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus wieder demontiert. Die Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit ist hierbei dringend zu beachten. Während der Erstellung des Erweiterungsbaus ist das Bestandsgebäude weiterhin in Betrieb und dieser darf nur so wenig wie möglich gestört werden. Bei der Planung der Baustelleneinrichtung und Baustellenzufuhr ist hierauf besonders zu achten. Das Bestandsgebäude verfügt über ca. 250 Parkplätze in einer Tiefgarage, die aber durch die Erstellung des Erweiterungsbaus nicht mehr ausreichend sind. Aus diesem Grunde ist es notwendig, ein Parkdeck für ca. 190 Mitarbeiter ebenfalls auf dem Grundstück zu errichten, was ausschließlich für die Mitarbeiter des Landratsamtes gedacht ist. Auf dem Gelände befindet sich das LRA mit diversen Ämtern der Verwaltung und im Park eine vom Sozialamt genutzte Containeranlage. Vor dem Bestandsgebäude gibt es einen öffentlichen Parkplatz für Besucher, der auch weiterhin bestehen bleiben.
Die Heiz- und Energieversorgung soll aus dem Bestandsgebäude realisiert werden. Es soll eine Regenwasserzisterne für die WC-Spülung vorgesehen werden. Das Gebäude ist mit einer Kühlanlage auszustatten. In jedem Büro soll eine Lüftung mit CO2 geführter Frischluftregelung und Einzelraumregelung eingebaut werden.
Folgende Termine sind angedacht: Planungsbeginn direkt nach Auftragserteilung, Baubeginn Herbst 2021, Fertigstellung Herbst 2023.
MTK-2020-0003
5) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) — bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern — in Kopie mit Deckungssummen von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Alternativ zum Nachweis, dass die entsprechende Haftplichtversicherungsdeckung besteht, ist die Zusage einer Versicherung (in Kopie),dass im Auftragsfalle eine entsprechende Deckung verfügbar sein wird. !!! Der Nachweis bzw. die Zusage der Versicherung darf nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist (Schlusstermin Teilnahmeanträge) sein !!! (Ausschlusskriterium);
6) Erklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen, die mit der Ausgeschriebenen Leistungvergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren,
Angaben getrennt pro Jahr (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV). Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies in Summe (Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe II.2.9).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Aktuelle Nachweise/Erklärungen gem. III.1.2), Nr. 5
8) Nachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur durch beigefügte Kopien (Eintragung Berufskammer, Genehmigungsurkunde oder Unterlagen und Bescheinigungen gemäß der Berufsanerkennungsrichtlinie, RL 2005/36/EG - EGABI. L 255/22 v. 30.9.2005) für den Bewerber oder den bevollmächtigten Vertreter und für den vorgesehenen Projektleiter (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 i. V. m. § 75 VgV) (siehe III.2.1) (Ausschlusskriterium);
Zu 12. Es werden nur Referenzen gewertet, deren Leistungserbringung abgeschlossen ist (ausgenommen Leistungsphase 9, § 55 HOAI) und bei denen die nachfolgenden Angaben vollständig gemacht wurden:
Aktuelle Nachweise/Erklärungen gem. III.1.3), Nr. 7 u. 8.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16fecc052f0-195af63d1a3e2f10
— Nr. 6 Umsatz entsprechender Dienstleistungen (Gewichtung 10 %): Der angegebene Umsatz der letzten 3 Jahre wird gemittelt (Um/a) und auf den zu erwartenden maximalen Auftragswert pro Jahr (Amax/a = 166 TEUR) bezogen. Die Wertung erfolgt nach dem Schlüssel Um/a < 0,5 Amax/a = 1, Um/a < 0,75 Amax/a = 2,Um/ a < 1,0 Amax/a = 3, Um/a < 1,5 Amax/a = 4, Um/a >= 1,5 Amax/a = 5. Bei Arbeitsgemeinschaften zählt die Summe aller Arbeitsgemeinschaftsmitglieder,
— Nr. 9 Mitarbeiteranzahl für entsprechende Dienstleistungen (Gewichtung 5 %): Die angegebene Mitarbeiteranzahl der letzten 3 Jahre wird gemittelt (MA/a) und mit der erforderlichen Mitarbeiterzahl pro Jahr (MB/a = 2) verglichen. Wertung nach Schlüssel MA/a < 1,5 MB/a = 1, MA/a < 2,0 MB/a = 2, MA/a < 2,5MB/ a = 3, MA/a < 3,0 MB/a = 4, MA/a >= 3,0 MB/a = 5. Bei Arbeitsgemeinschaften zählt die Summe aller Arbeitsgemeinschaftsmitglieder,
— Nr. 10 Referenzliste Projektleiter (Gewichtung 25 %): Die Bewertung erfolgt quantitativ (Anzahl) über die abgeschlossenen spezifischen Referenzen (Bereich Projektleitung), die mit dem vorliegenden Projekt vergleichbar sind; (Anzahl vergleichbarer Referenzen (AR)). Die Vergleichbarkeit orientiert sich an den technischen Anforderungen aus der Aufgabenbeschreibung. Wertung nach Schlüssel AR 1 = 1, AR 2 = 2, AR 3 = 3, AR 4 = 4, AR > 4 = 5,
— Nr. 13 Maßnahmen zur Qualitätsgewährleistung (Gewichtung 10 %): Die Beschreibung der Maßnahmen, die der Bewerber in seinem Unternehmen verfolgt, um die Qualität seiner Leistungen zu gewährleisten, wird qualitativ bewertet. Bewertungsschlüssel:
—— Beschreibung so, dass nur sehr geringe Qualität erwartet werden kann = 1,
—— Beschreibung so, dass nur geringe Qualität erwartet werden kann = 2,
—— Beschreibung so, dass mittlere Qualität erwartet werden kann = 3,
—— Beschreibung so, dass hohe Qualität erwartet werden kann = 4,
—— Beschreibung so, dass sehr hohe Qualität erwartet werden kann = 5.
Der Auftraggeber behält sich vor, dem Ingenieur bei Fortsetzung der Planung und Durchführung der Baumaßnahme weiterer Leistungen — einzeln oder im Ganzen - der Leistungsphasen 4-9 nach § 55 u. Anlage 15 Nr. 15.1 HOAI zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
Die beauftragten Grundleistungen der Leistungsphase 8 der Anlage 15 zu § 55 HOAI sind vom Auftragnehmer selbst auszuführen (§ 47 Abs. 5 VgV). Eine
Weitergabe an Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ist nicht zulässig. Der Auftraggeber weist bereits jetzt darauf hin, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmer bei Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014,GVBl. S. 354 abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt entsprechend den Vorgaben der §§ 4 und 6 des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) zur Zahlung des Mindestlohns gemäß § 20 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) bzw. des Tariflohns nach dem Arbeitnehmer- Entsendegesetz (AEntG) bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Tag: 28.02.2020
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28.05.2020
Und bildet unter Zugrundelegung der Gewichtung (II.2.9) die Rangfolge der Bewerber. In der zweiten Stufe des Verfahrens werden dann die Bewerber in der Rangfolge bis zum Erreichen der unter II.2.9 angegebenen Höchstzahl zu Auftragsgesprächen aufgefordert. Sollten mehr Bewerber als die unter II.2.9 angegebene Höchstzahl gleichrangig liegen, erfolgt die Auswahl unter diesen im Losverfahren. Die aktuelle Nachweise/Erklärungen (III.1.1-3, Nr.1-13) — zusätzlich bei Bewerbergemeinschaften III.1.1u. 2, Nr. 1-5 u. 8 von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert. Wenn ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch macht, Nachunternehmer vorzusehen, so ist
Der Nachunternehmer zu benennen und der Nachunternehmeranteil zu bezeichnen. Der Nachunternehmer hat eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind auch von jedem Nachunternehmer einzureichen. Die Anforderungen an Nachunternehmer gelten auch für verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung und/oder für die Auftragsausführung zurückgreift. Die Möglichkeit, den Verfügbarkeitsnachweis noch nach Ablauf der Teilnahmefrist zu erbringen, besteht ausdrücklich nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen entstandene Kosten werden nicht erstattet. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Der Auftraggeber behält sich vor, mit der Aufforderung zu Auftragsgesprächen weitere Angaben oder Nachweis zu fordern. Verweis auf Verpflichtung nach dem VerpfG: Nach Auftragserteilung ist es erforderlich, dass der Auftragnehmer (bei juristischen Personen der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person), der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter nach §1 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974 (BGBl. I S. 469, 547), geändert durch Gesetz vom 15.8.1974 (BGBl. I S. 1942), auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Obliegenheiten aus dem Auftrag verpflichtet werden.
Tag: 28.01.2020

References: § 55
 § 53
 § 55
 § 53
 § 55
 § 54
 § 75
 § 55
 § 55
 § 55
 § 20
 §1