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Timestamp: 2018-04-22 06:30:41+00:00

Document:
Krankenkassen, die das FreeStyle Libre (nicht) übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge - FGM - Freestyle Libre - Insulinclub.de
Dienstag, 4. November 2014, 12:11
Zusammenfassung dieses Threads:
https://titanpad.com/FreeStyleLibrevonKrankenkassenbezahlt
http://tgds.org/media/adc_2017-0162_kran….2017_final.pdf
Stand: 24.02.2016, falls ihr Verbesserungsvorschläge / Ergänzungen habt, bitte im Titanpad selbstständig ergänzen.
Jetzt könnt ihr alle mitarbeiten und im Titanpad ergänzen, damit hängt nicht alles nur an mir
Copy Paste Backup aus dem Titanpad, vom 24.02.2016 - 1724
Wichtig: Das untenstehende ist nur ein Backup! Das ist nicht zwangsläufig aktuell. Die aktuellste Fassung findet ihr immer oben im Titanpad.
0. Krankenkassen, bei denen das FreeStyle Libre (nicht) übernommen wird:
1. Definitionen / Grundlegendes
2. Argumentationshilfen
3. Sonstiges, noch nicht als Argumentation verwenden, aber eventuell hilfreich:
4. Wie sind Leute bei der Beantragung vorgegangen
5. Positive Rückmeldungen von den Krankenkassen (Private KK)
6. Ablehnungen
7. Gerüchteküche
Was muss noch von uns erledigt werden?
- Es wurden nur die Aussagen bis ca. Seite 30-35 im Insulinclub Thread http://insulinclub.de/index.php?page=Thr…6059&highlight= hier eingepflegt ==> weitere Argumentationshilfen sammeln ab diesen Seiten
- weitere positive Rückmeldungen sammeln
- weitere Ablehnungen sammeln und auseinandernehmen
- Nummerierung ändern auf 1, 2, 3.... etc
In das Textfeld klicken, losschreiben.
Anscheinend wird laut Diabetes-kids.de das FreeStyle Libre von folgenden Kassen übernommen, Erfahrungsberichte bitte im Thread posten:
"Patienten der folgenden Krankenkassen bitte Verordnungen auf ein Kassenrezept für den Einsatz von FreeStyle Libre ausstellen, damit eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragt werden kann. (Besonderheiten für die Erstversorgung bzgl. der Menge finden Sie in Klammern):
Audi BKK (1 Lesegerät und 2 Sensoren)
BIG direkt gesund (1 Lesegerät und 2 Sensoren)
SBK-Siemens BKK (1 Lesegerät und Sensoren als 12-Monats-Bedarf)
Schwenninger Krankenkasse (1 Lesegerät und 2 Sensoren)"
Quellen: http://insulinclub.de/index.php?page=Thr…4253#post414253 & http://www.diabetes-kids.de/artikel/free…ab-4-jahre-4711
Übernahme, scheinbar ohne Einschränkungen:
Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
Teilweise Übernahme mit Einschränkungen:
BIG: Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
Einschränkungen: Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
SBK Siemens BKK übernimmt das FreeStyle Libre nur aufgrund von Einzelfall Entscheidungen, also nicht Pauschal!
Wechsel der Krankenkasse: Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
KEINE Übernahme (obwohl das FSL teilweise übernommen wurde früher):
DAK: DAK lehnt FreestyleLibre Sensor und Co ab.
TK: http://insulinclub.de/index.php?page=Thread&threadID=27546
1. Definitionen, Grundlegendes:
Was ist der G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss), welche Funktionen hat er: Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
Definition Hilfsmittel: Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge, Direktlink: http://hilfsmittel.bag-selbsthilfe.de/allgemeines.html & SGB-9
Patientenrechtegesetzt: Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
2. Argumentationshilfen (unsortiert)
SGB-5 §11(2) & §11(6)
SGB-5 §13(2)
SGB-9§33
SGB-5 §33 - Übernahme der Sensoren
„Ist nicht im Leistungskatalog“ => Konter mit SGB-5 §2:
nicht im Hilfsmittelkatalog, zahlen wir nicht => Konter mit BSG Urteil
Hilfsmittelverzeichnis ist KEINE Positivliste: Kann übernommen werden, obwohl es nicht drinsteht (Urteil des BSG vom 03.08.2006 Az B3 KR 25/05 R):
Zusammenfassung einer Argumentation nach SGB-V §13(2) und §12, SGB-IX §33:
CGM + Sensor sind Hilfsmittel nach §33 und kein Arzneimittel nach §31:
Libre ist CE zertifiziert => Libre ist ein Medizinprodukt:
Sensor als Hilfsmittel (Quelle?)
Libre ist kein CGM, erzeugt somit keine Mehrkosten und ist kein Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot des §12 SGB-V
Argumentation gegen FGM = CGM:
Tipps für Beihilfebeantragung:
http://www2.mjv.rlp.de/icc/justiz/nav/61…11-111111111111
(VG Koblenz hat Beihilfe abgelehnt)
Libre ist keine neue Behandlungsmethode:
CGM ist keine neue Untersuchungsmethode:
http://www.diabetes-und-recht.de/neues-u…se-muss-zahlen/
Noch nicht als Argumentation verwenden, aber eventuell hilfreich:
Sobald CGMs für Kassen-Finanzierung zugelassen sind, MÜSSEN FGMs auch zugelassen sein:
http://www.insulinclub.de/index.php?page…4555#post354555
Keine PZ Nummer - Keine Zulassung: Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
4. Wie sind Leute bei der Beantragung vorgegangen:
Attest vom Arzt, an Krankenkasse geschickt (TK)
- Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
Arztgutachten:
- Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge, Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
Private Krankenkasse (Debeka) - Kundenservice angerufen, Kostengegenüberstellung aufgestellt, eingerecht zusammen mit Rechnung und Verordnung des Arztes:
Messgerät separat von Sensoren beantragen:
Private Krankenkasse (Debeka) Beantragung Beihilfe:
5. Positive Rückmeldungen von den Krankenkassen (Private KK):
Debeka: Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
Finanzierung über Beihilfetarif: Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge, Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
Positive Rückmeldungen von den Krankenkassen (KK unbekannt):
(To Do: überprüfen, ob Dopplungen von den selben Personen vorhanden sind)
TK - Argumentation: Keine lebensbedrohliche Situation, nicht im Hilfsmittelkatalog, kein „echter“ BZ Wert:
TK - keine Argumentation genannt:
TK - Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
TK - Nicht in Arzneimittelrichtlinie geführt Ansonsten: Paragraphen §2, §12, §13 verwiesen und besonders §31 SGB-V in Verbindung mit §27 der Arzneimittelrichtlinie
TK Widerspruch II => Ablehnung 2, Argumentation: Kasse sagt Sensoren = Medizinprodukt im Sinne §31 SGB-V, im Anhang V der AM-RL nicht aufgeführt => nicht erstattungsfähig
TKK - Libre = Neue Behandlungsmethode, beurteilt von G-BA
BEK GEK (TO DO: Argumentation noch analysieren):
Krankenkasse nicht bekannt:
Zusammenfassung der Ablehnungsgründe:
Argumentation: Antrag inHilfsmittelverzeichnis nicht gestellt, keine verlässlichen Studien
Ablehnung aufgrund fehlender Hypowarnung:
Ablehnung bei Beantragung zur Beihilfe, Argumentation: keine GKV Nummer vorhanden, Therapie mit günstigeren Mitteln genauso zu behandeln:
AOK, Argumentation: keine verlässliche Abschätzung der Blutzuckerwerte, unterschiedliche Zuckerkonzentrationen in Blut und Gewebe, der G-BA, nicht im Leistungskatalog
Ablehnung: hohes Risiko bei FGM, keine verlässlichen Studien:
BKK mhplus, Kostenbeteiligung sollte beantragt werden: Wichtig! Erfahrungsberichte mit Freestyle Libre']Wichtig! Erfahrungsberichte mit Freestyle Libre[/url]
Gegenargumente der BKK mhplus: Kein Eintrag ins Hilfsmittelverzeichnis: Wichtig! Erfahrungsberichte mit Freestyle Libre']Wichtig! Erfahrungsberichte mit Freestyle Libre[/url]
7. Gerüchteküche:
BIG steht kurz vor Abschluss der Verhandlungen mit Abbott:
- Übernahme ab 8 Messungen pro Tag? Update im 1. Post: Krankenkassen, die das FreeStyle Libre übernehmen & Argumentationshilfen für Anträge
Abbott bemüht sich angeblich bereits um Leistungsnachweise:
Kostenbewilligungen bei AOK, Barmer, BIG:
AOK, BKK und Private KK sollen Kostenübernahme zugestimmt haben:
Dieser Beitrag wurde bereits 33 mal editiert, zuletzt von »Fjara« (23. August 2017, 11:07)
andrala, beluca01, Blechmann, Brigitte1, Cassiopeija, Cindbar, clever71, d1werner, DiaBen, FelixB, hoppel16, Kamikatze, Karli, kiwi, linus, mucki, Nani77, Oktober, Philbert D., ready, Rotefeli, Tamy, TuTNiX
RE: FreeStyle Libre - Krankenkassen anschreiben
Zitat von »Fjara«
- Man muss betonen, dass es KEIN CGM ist, sondern ein Blutzuckermessgerät
Ehrlich gesagt, wären mir diese 59€ einmalig wurscht.
Es ist zwar ein Blutzuckermessgerät,
Aber so dürftest du keine Sensoren bezahlt bekommen, denn der Blutzuckermessgeräteteil funktioniert ja mit den Teststreifen, die du eh von der Krankenkasse bezahlt bekommst.
Es ist ja genau der CGM-ähnliche-Teil, der die laufenden Kosten ausmacht. Der Sensor gehört aber gar nicht zum Blutzuckermessgerät
Noch blöder wäre es natürlich, wenn die KK es genehmigen würde, dann aber nach einer gewissen Zeit draufkommen würde, dass man gelogen hat und die Kosten zurückfordert.
Ich währe beim Beantragen ehrlicher, würde aber schon auf die sinkenden Kosten hinweisen, da ja trotzdem Teststreifen eingespart werden.
Reiner, yvonne
Günstiger ist es in meinem Fall sicher nicht. Was allerdings daran liegt, dass bei mir noch Restaktivität vorliegt. Je nach Stabilität und Mahlzeiten (z.b. ausgefallenes Mittagessen) waren zwischen 3 Messungen am Tag bis 9 alle drin. Gerade wenns sich mal wieder ändert ists mit den 4 Messungen am Tag vorbei. Dann stehen eher 6-9 auf dem Zettel (alle 2-3h) und die Messungen direkt vor Fahrtantritt mache ich momentan auch nicht. Weil ich weiss dass ich stabil bin so lange keine Kohlehydrate nebst Bolus unterwegs sind.
Meine aktuelle Statistik der letzten 3 Monate: 381 Messungen, sind 127 im Monat. Sind 31€ für Teststreifen, FGM käme auf 110€. Ändert sich aber sicher sobald ich nicht nur nen halber Typ-1 bin. Und ja, ich erwarte die 30-40€/Monat (Lanzetten nicht vergessen) als Zuschuss zu bekommen.
Mittwoch, 5. November 2014, 06:27
Also mit 83 Euro bekomme ich keine zwei Sensoren.
Leute, vergesst diese Erbsenzählerei. Auch die Kasse kann mit Abbott über 'Preise' verhandeln, die wären blöd, wenn sie es nicht tun.
Fakt ist, dass die Kasse im Schnitt kaum schlechter dastehen wird, denn es gibt auch Typ1er mit 1000 Tests Verbrauch im Quartal, da machen sie mit dem Libre dann sogar deutlich Plus.
Irgendwo bei den Kassen gibt es auch Leute, die vielleicht nicht nur 2+2 zusammen zählen können sondern auch sinnvolle Entscheidungen treffen.
Mittwoch, 5. November 2014, 06:45
In Zeiten der BWL-Seuche bezweifle ich, dass denkende Menschen gegen den Kosten- und Leistungswahnsinn in verwalteten Großstrukturen eine Chance haben.
cd63, FelixB, Maggie, Reiner, yvonne
Mittwoch, 5. November 2014, 07:38
Wie wahr, leider nicht nur bei den Krankenkassen !
Leute, etwas weniger Defätismus würde nicht schaden!
Schließlich haben wir mit dem Libre ein wirklich geniales Hilfsmittel für die Therapie bekommen, ich bin überzeugt, das wird es auch Lösungen bei der Finanzierung geben! Zumal ja die BWL-Logik hier wirklich nicht zu kurz kommt.
Die Lanzetten sind preislich peanuts - kann man also vernachlässigen.
Echt? Bei 500 Messungen sind das 500 Lanzetten. Meine Kosten für 204 Stück 25 Euro. Bei 500 Messungen wären das immerhin über 60 Euro pro Quartal was bedeuten würde, allein mit dem Wegfall der Lanzetten kannst du dir einen Sensor für 14 Tage kaufen. Ich finde das muss auf jeden Fall in die Rechnung einfließen.
Mittwoch, 5. November 2014, 08:18
Ganz geht es wahrscheinlich noch nicht auf, da man ja noch Teststreifen zusätzlich benötigt.
Bei mir sieht das bislang so aus :
600 Teststreifen / Quartal + 1 Packung (204) Lanzetten
Teststreifen pro Jahr : Streifen 12*25*4 = 1200
Lanzetten 25*4 = 100
Summe bislang = 1300
Beim Freestyle Libre müsste man so rechnen
26 Sensoren + 10% = ca. 30 Sensoren pro Jahr = 30*55 = 1650
100 Teststreifen pro Quartal = 8*25 200
1 Packung Lanzetten pro Jahr = 25 25
Summe Freestyle Libre = 1875
Bei dieser nüchternen, aber realistischen, Betrachtung würde die Verwendung des Libre ca. 600 EUR pro Jahr derzeit mehr Kosten verursachen. Man kann jedoch nicht davon ausgehen, daß jeder Sensor 14 Tage hält, daher die 10% Aufschlag. Ob das ausreichend ist, wird die Praxis zeigen müssen. Ich halte das jedoch für realistisch.
Jetzt wäre es sehr schön, wenn es auch ein unternehmerisches Denken bei den gesetzlichen KK's geben würde. Erstens bietet das neue Verfahren natürlich einen verbesserte Therapiegestaltung, die sich positiv auf den Gesundheitszustand auswirken kann. Und zweitens, viele (ich eingeschlossen) wären sicherlich bereit den ggf. entstehenden Mehraufwand (im Beispiel 600 EUR = 50 EUR pro Monat) selbst zu tragen.
Mittwoch, 5. November 2014, 09:31
5 x 29,90 = 149,50
Lanzetten: 25,09 für 204, wenn ich davon ausgehe, dass ich nur 204 verwende und manche Lanzetten mehrfach verwende:
ca. 175 € pro Monat
==> 2100 € pro Jahr
170 € x 1
120 € x 11
Zusätzlich: 1 Packung Teststreifen pro Monat
12 x 29,90 = 358,80
1 Packung Lanzetten pro Quartal:
4 x 25,09 = 100,36
==> 1949,16 €
Somit ist das Libre mit 1950 € gegenüber 2100 € pro Jahr günstiger.
Ich habe immer mit UVP gerechnet. Wer argumentiert, dass man Teststreifen etc. günstiger bekommt: Ja, aber vielleicht bekommt die KK auch das Libre günstiger. Weiß ich nicht, daher UVP.
Nicht mit einberechnet sind falsch gesetzte Sensoren auf der Libre Seite. Dafür sind bei den Teststreifen nicht die Tage eingerechnet, an denen ich Sport mache (2x die Woche). Hierbei komme ich nämlich nochmal auf 5 Messungen mehr pro Tag (1x vor dem Traing, 2x währenddessen, 1x direkt danach, 1x 90 Minuten danach).
Insgesamt spricht die Rechnung zumindest klar für das Libre. Und ich bin mit 8 Messungen pro Tag kein Vieltester, sondern jemand, der die Empfehlung 1x vor dem Essen, 1x 2h nach dem Essen, 1x nach dem Aufstehen, 1x vorm ins Bett gehen recht genau einhält.
Zitat von »Jamuna«
Als minimalistische Stechhilfe habe ich immer eine Stecknadel bei mir, nachdem meine Stechhilfe unterwegs schon mal gestreikt hat.
Hahaha, sehr gut. Ich renne immer mit der Nase gegen die Tür und schiebe den Teststreifen dann ins Nasenloch!
Genau, wie man's dreht und wendet, je nachdem, wie man die Erbsen zählt, mal kommt dort, mal kommt hier ein wenig mehr raus.
Fakt ist aber: Das FGM ist eine völlig überragende und bessere Methode! Punktschluss. Ein bisschen sollte es auch noch um Sinn gehen.
Wenn ich den Sinn dieses Fred´s richtig verstehe sollen hier Argumente und Formulierungen DAFÜR gefunden bzw. ausgetauscht werden das Libre bei den KK durchzuboxen
Ich glaub da ist es kontraproduktiv die dollsten Rechenkonstrukte (im Notfall auch mit Stecknadeln) zu finden warum das mit den normalen Teststreifen sooo viel billiger ist und damit niemals von den KK übernommen wird ...
Den Job sollen mal die KK Sachbearbeiter machen ....
zur grundlegenden Herangehensweise ans solche Probleme ist übrigens dieser Link lesenswert
Mittwoch, 5. November 2014, 10:43
Die Intention des Threads war, euch zu zeigen, wie eine Person von Abbot meiner Dia-Praxis mitgeteilt hat, welche Infos wir den Krankenkassen schreiben sollten.
Wenn ihr der Krankenkasse schreibt, dass ihr nur 3x am Tag messt und dass das FreeStyle Libre für euch super wichtig ist, weil ihr dann weniger Pieksen müsst, braucht ihr euch nicht wundern, warum die Kostenerstattung nicht übernommen wird.
Wenn ihr allerdings am Tag über den vorgegebenen 7 Teststreifen pro Tag (600 / Quartal) liegt, dann wird vor allem die finanzielle Argumentation für euch leichter sein.
Abgesehen von den psychologischen und gesundheitlichen Vorteilen:
- Mehr an Lebensqualität
- nachweislich bessere Therapie
- weniger Gefahr auf kostenintensive Langzeitschäden dank besserer Therapie
linus, Tamy
Man sollte, wie bei der Pumpe auch, anführen können, dass die Therapie dadurch verbessert wird. Folgeschäden sich nicht ausweiten bzw. verhindert werden.
Fachwissen zu Diabetes oder Messgeräten sollte man nicht erwarten bei den KK.
Was die aber durchaus selber können ist rechnen und das tun sie auch.(siehe Beiträge und Zusatzbeiträge)
Richtige Kosten verursachen wir nämlich erst wenn z.B. Augen gelasert werden müssen oder die Nieren nicht mehr wollen. Da sind die Teststreifenkosten Peanuts für die Krankenkasse.
Mittwoch, 5. November 2014, 13:34
Und wie ist denn das - braucht man überhaupt Stechhilfen? Geht doch auch ohne
Sehr fein bemerkt von dir und gut recherchiert. Aber ich rechne der Kasse ja nicht vor was sie an mir sparen, sondern ich mache denen ein Beispiel. Und in diesem Beispiel verwendet man halt für jeden Pieks eine neue Lanzette. Macht bei meinem Beispieldiabetiker 600 Messungen pro Quartal, d. h. 600 TS und 600 Lanzetten. Und zack: schon ist das Libre günstiger (Man kann ja auch erst mal verschweigen, dass man trotzdem noch Teststreifen benötigt).
Mittwoch, 5. November 2014, 15:54
Also ich habe gerade eben mit einer netten Dame meiner Techniker Krankenkasse telefoniert.
Sie kannte bereits die Problematik, da sie schon viele Anfragen wegen der Kotenübernahme hatte.
Sie sagte, dass erst von einer unabhängigen Stelle geprüft werden muss, ob die Messergebnisse des Libre genau sind, und dann würde es in den sog. Heilhilfsmittelkatalog mit aufgenommen werden. Wenn's dann drin ist, wird einer Erstattung von der Kasse übernommen.
Wann eine Überprüfung stattfindet bzw. wie lange es dauert, konnte sie mir nicht sagen.
Abbott weiß darüber Bescheid und ist bemüht, diese Anforderungen zu erfüllen. Eine tel. Nachfrage hat ergeben, dass sich das noch 1 bis 2 Jahre in die Länge ziehen kann - was jetzt aber nicht an Abbott liegen mag.
Software: 360° und SmartPix
Mittwoch, 5. November 2014, 16:13
Alter Schwede, die sind ja beinah so dämlich wie Roche. Werfen ein Produkt auf einen eh schon begrenzten Markt ohne sich mit denen auseinander zu setzen, die Kraft Gesetzes diejenigen sind, die über eine Bezahlung entscheiden?!
Soviel Blödheit hätte ich sogar BWL-ern nicht zugetraut...
Mittwoch, 5. November 2014, 16:49
In einem deregulierten und freien Markt ist das richtig. Da haut man alles neue schnellstmöglich raus - notfalls auch als Bananenprodukt. Nun ist aber der Markt mit Hilfsmitteln sehr reguliert. Und da lasse ich sowas paralel laufen. Erhöht den Absatz, den Ausstoß und beschert den Aktionären einen frühmorgendlichen petite mort...
Das meine ich mit dämlich. Offensichtlich hat man Deutschland mit seinem Versorgungssystem mit dem heimatlichen Markt verwechselt. Was mich wundern würde. Aber ich kanns mir nicht anders erklären.
Und ich behaupte mal, gehst du deiner Frau ans Schokobudget wird bei dir der grande mort eintreten
@waellerjung
Die Frage ist ja auch wie es in anderen Ländern reguliert ist. Das Geschrei wäre am größten, wenn es überall bis auf in Deutschland raus gekommen wäre, weil die Bürokratie wieder so lange dauert.

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