Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/BauNVO
Timestamp: 2020-02-25 03:29:39+00:00

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Allgemeine Vorschriften für Bauflächen und Baugebiete § 1
Kleinsiedlungsgebiete § 2
Reine Wohngebiete § 3
Allgemeine Wohngebiete § 4
Gebiete zur Erhaltung und Entwicklung der Wohnnutzung (besondere Wohngebiete) § 4a
Dorfgebiete § 5
Mischgebiete § 6
Kerngebiete § 7
Gewerbegebiete § 8
Industriegebiete § 9
Sondergebiete, die der Erholung dienen § 10
Sonstige Sondergebiete § 11
Stellplätze und Garagen § 12
Gebäude und Räume für freie Berufe § 13
Nebenanlagen; Anlagen zur Nutzung solarer Strahlungsenergie und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen § 14
Allgemeine Voraussetzungen für die Zulässigkeit baulicher und sonstiger Anlagen § 15
Bestimmung des Maßes der baulichen Nutzung § 16
Höhe baulicher Anlagen § 18
Grundflächenzahl, zulässige Grundfläche § 19
Vollgeschosse, Geschoßflächenzahl Geschoßfläche § 20
Baumassenzahl, Baumasse § 21
Stellplätze, Garagen und Gemeinschaftsanlagen § 21a
Bauweise § 22
Überbaubare Grundstücksfläche § 23
(weggefallen) § 24
Fortführung eingeleiteter Verfahren § 25
Überleitungsvorschriften aus Anlaß der zweiten Änderungsverordnung § 25a
Überleitungsvorschrift aus Anlaß der dritten Änderungsverordnung § 25b
Überleitungsvorschrift aus Anlaß der vierten Änderungsverordnung § 25c
Überleitungsvorschrift aus Anlass des Gesetzes zur Stärkung der Innenentwicklung in den Städten und Gemeinden und weiteren Fortentwicklung des Städtebaurechts § 25d
Berlin-Klausel § 26
Überleitungsregelungen aus Anlaß der Herstellung der Einheit Deutschlands § 26a
Inkrafttreten § 27
(5) Im Bebauungsplan kann festgesetzt werden, daß bestimmte Arten von Nutzungen, die nach den §§ 2 bis 9 und 13 allgemein zulässig sind, nicht zulässig sind oder nur ausnahmsweise zugelassen werden können, sofern die allgemeine Zweckbestimmung des Baugebiets gewahrt bleibt.
(4) Für besondere Wohngebiete oder Teile solcher Gebiete kann, wenn besondere städtebauliche Gründe dies rechtfertigen (§ 9 Abs. 3 des Baugesetzbuchs), festgesetzt werden, daß
Tankstellen, die nicht unter Absatz 2 Nr. 5 fallen,
Wohnungen, die nicht unter Absatz 2 Nr. 6 und 7 fallen.
(4) Für Teile eines Kerngebiets kann, wenn besondere städtebauliche Gründe dies rechtfertigen (§ 9 Abs. 3 des Baugesetzbuchs), festgesetzt werden, daß
(2) Für Sondergebiete, die der Erholung dienen, sind die Zweckbestimmung und die Art der Nutzung darzustellen und festzusetzen. Im Bebauungsplan kann festgesetzt werden, daß bestimmte, der Eigenart des Gebiets entsprechende Anlagen und Einrichtungen zur Versorgung des Gebiets und für sportliche Zwecke allgemein zulässig sind oder ausnahmsweise zugelassen werden können.
(3) In Wochenendhausgebieten sind Wochenendhäuser als Einzelhäuser zulässig. Im Bebauungsplan kann festgesetzt werden, daß Wochenendhäuser nur als Hausgruppen zulässig sind oder ausnahmsweise als Hausgruppen zugelassen werden können. Die zulässige Grundfläche der Wochenendhäuser ist im Bebauungsplan, begrenzt nach der besonderen Eigenart des Gebiets, unter Berücksichtigung der landschaftlichen Gegebenheiten festzusetzen.
sind außer in Kerngebieten nur in für sie festgesetzten Sondergebieten zulässig. Auswirkungen im Sinne des Satzes 1 Nr. 2 und 3 sind insbesondere schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne des § 3 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sowie Auswirkungen auf die infrastrukturelle Ausstattung, auf den Verkehr, auf die Versorgung der Bevölkerung im Einzugsbereich der in Satz 1 bezeichneten Betriebe, auf die Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche in der Gemeinde oder in anderen Gemeinden, auf das Orts- und Landschaftsbild und auf den Naturhaushalt. Auswirkungen im Sinne des Satzes 2 sind bei Betrieben nach Satz 1 Nr. 2 und 3 in der Regel anzunehmen, wenn die Geschoßfläche 1.200 qm überschreitet. Die Regel des Satzes 3 gilt nicht, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, daß Auswirkungen bereits bei weniger als 1.200 qm Geschoßfläche vorliegen oder bei mehr als 1.200 qm Geschoßfläche nicht vorliegen; dabei sind in bezug auf die in Satz 2 bezeichneten Auswirkungen insbesondere die Gliederung und Größe der Gemeinde und ihrer Ortsteile, die Sicherung der verbrauchernahen Versorgung der Bevölkerung und das Warenangebot des Betriebs zu berücksichtigen.
(4) Im Bebauungsplan kann, wenn besondere städtebauliche Gründe dies rechtfertigen (§ 9 Abs. 3 des Baugesetzbuchs), festgesetzt werden, daß in bestimmten Geschossen nur Stellplätze oder Garagen und zugehörige Nebeneinrichtungen (Garagengeschosse) zulässig sind. Eine Festsetzung nach Satz 1 kann auch für Geschosse unterhalb der Geländeoberfläche getroffen werden. Bei Festsetzungen nach den Sätzen 1 und 2 sind Stellplätze und Garagen auf dem Grundstück nur in den festgesetzten Geschossen zulässig, soweit der Bebauungsplan nichts anderes bestimmt.
Baugebiet Grundflächenzahl
(GRZ) Geschoßflächenzahl
(GFZ) Baumassenzahl
in Kleinsiedlungsgebieten (WS) 0,2 0,4 -
in besonderen Wohngebieten (WB) 0,6 1,6 -
in Wochenendhausgebieten 0,2 0,2 -
(1) Die Baumassenzahl gibt an, wieviel Kubikmeter Baumasse je Quadratmeter Grundstücksfläche im Sinne des § 19 Abs. 3 zulässig sind.
in anderen Baugebieten, soweit solche Anlagen nach § 9 Abs. 1 Nr. 4 des Baugesetzbuchs im Bebauungsplan festgesetzt sind.
(4) Im Bebauungsplan kann eine von Absatz 1 abweichende Bauweise festgesetzt werden. Dabei kann auch festgesetzt werden, inwieweit an die vorderen, rückwärtigen und seitlichen Grundstücksgrenzen herangebaut werden darf oder muß.
Alle Gesetze § 1 Allgemeine Vorschriften für Bauflächen und Baugebiete Erster Abschnitt Art der baulichen Nutzung
Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 23.1.1990 I 132;
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 2 G v. 11.6.2013 I 1548
1962, 429: BGBl I

References: § 1
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 § 4
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 § 8
 § 9
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 § 11
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 § 13
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 § 19
 § 20
 § 21
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 § 24
 § 25
 § 25
 § 25
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