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Timestamp: 2018-02-18 11:11:05+00:00

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Grundsätzliches Jagd-und Wildtiermanagementgesetz ist Vollgesetz, d.h. ab gelten grundsätzlich die Regelungen des JWMG und der DVO dazu. BJagdG. - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Swen Sachs Geändert vor über 2 Jahren
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2 Grundsätzliches Jagd-und Wildtiermanagementgesetz ist Vollgesetz, d.h. ab gelten grundsätzlich die Regelungen des JWMG und der DVO dazu. BJagdG gilt ab diesem Zeitpunkt nicht mehr außer Regelungen zum Jagdschein (§§ 15-18a BJagdG) Regelungen des LJagdG gelten mit einigen Ausnahmen (werden im Rahmen der Präsentation genannt!) nicht mehr. Rabenvogelverordnung ab außer Kraft, weiterhin in Kraft: RotwildVO, Jägerprüfungsordnung, Kormoranverordnung, Bundeswildschutzverordnung, Jagdabgabeverordnung
3 Grundsätzliches II Gliederung JWMG- Grundlage der Schulung:
I. Allgemeine Bestimmungen §§ 1 - 9 II. Jagdbezirke §§ III. Beteiligung Dritter an der Jagd §§ IV. Jagdschein, Jagdabgabe §§ V. Besondere Rechte und Pflichten bei der Jagdausübung §§ VI. Sicherung der Nachhaltigkeit, Wildschutz §§ VI. Wild-und Jagdschaden §§ VIII. Verwaltungsbehörden, Beiräte §§ IX. Straf- und Bußgeldvorschriften §§ 66-69 Schlussbestimmungen §§ 70 – 72 Die Regelungen der Durchführungsverordnung werden immer im Anschluss an die jeweiligen Regelungen im JWMG aufgeführt.
4 I. Allgemeine Bestimmungen
5 Ziele des Gesetzes (JWMG §2)
Jagd als nachhaltige Nutzungsform des Grundeigentums und Kulturgut erhalten Gesunde und stabile Wildtierpopulationen erhalten und entwickeln Im Bestand bedrohte Wildtierarten schützen, ihre Population stärken, Lebensräume erhalten und verbessern Instrumente des Wildtiermanagements etablieren und stärken Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung durch Wildtiere vermeiden Belange des Tierschutzes berücksichtigen Wildtierökologische Kenntnisse gewinnen, verbessern und ihre Beachtung gewährleisten , Jagd und Hege.
7 Wildtiermanagement, Jagd und Hege (JWMG § 5)
Klare Abgrenzung zwischen Wildtiermanagement, Jagd und Hege. Definitionen und Inhalte der Begriffe WTM, Jagd, Hege Jagd und Hege sind dem WTM nicht untergeordnet Wildtiermanagement ist öffentliche Aufgabe, Jagd als Eigentumsrecht und Hege sind wichtige Bestandteile des WTM
8 Duldung von Hegemaßnahmen (§ 6 JWMG)
9 Wildtiere und Management- stufen (Schalenmodell- JWMG § 7)
10 Entwicklungsmanagement
Schutzmanagement Geschützt Arten mit ganzjähriger Schonzeit, Managementkonzepte obligatorisch Entwicklungsmanagement Bejagung möglich, Monitoring und Konzepte sinnvoll Nutzungsmanagement Bejagung möglich, Konzept nach Bedarf
12 Wildtiere und Management- stufen (Schalenmodell- JWMG § 7)
13 Wildtiere und Managementstufen (JWMG § 7) Nicht mehr dem JWMG unterstellte Arten
14 Wildtiere und Management- stufen (JWMG § 7) Anhang 1 JWMG: Artenliste
15 Wildtiere und Management- stufen (JWMG § 7) - Anhang 1 JWMG: Artenliste
16 Wildtiere und Management- stufen (Schalenmodell- JWMG § 7) Anhang 1 JWMG: Artenliste
17 III. Beteiligung Dritter an der Jagd
18 Jagdnutzung durch die Jagdgenossenschaft (JWMG § 16)
19 Jagdpacht (JWMG § 17) Neue Mindestpachtdauer 6 Jahre, im Einzelfall bei Nichtverpachtbarkeit 3 Jahre Mindestgrößen bleiben Jagdgenossen sind bei der Vergabe der Pachten als Bieter nicht mehr befangen Regelungen des Gesetzes über Jagdpachtverträge und entgeltliche Begehung gelten nicht für die Dauer laufender Jagdpachtverträge und Verträge über entgeltliche Jagderlaubnisse, Regelungen gelten aber für Verlängerung dieser Verträge ab (JWMG § 72 Abs. 1)
20 Jagderlaubnis (JWMG § 25)
21 V. Besondere Rechte und Pflichten bei der Jagdausübung
22 Wegerecht (JWMG § 29) Jägernotweg bleibt erhalten, d.h. Nutzung von öffentlichen Wegen, die nicht zum allgemeinen Gebrauch bestimmt sind (Feld-und Waldwege) im Einzelfall nach Genehmigung durch Untere Jagdbehörde Umfasst Betreten und – neu – Befahren Anleinpflicht für Hunde entfällt
23 Jagdeinrichtungen (JWMG § 30)
Zustimmungspflicht der Grundeigentümer bleibt erhalten Verbot des Betretens von Jagdeinrichtungen ohne Befugnis auch außerhalb des Waldes (neu!) – wichtig im Hinblick auf haftungsrechtliche Konsequenzen!
24 Sachliche Verbote (JWMG § 31) I
Übung der Schießfertigkeit vor Teilnahme an Bewegungsjagden und beim Schießen auf Vögel mit Schrot – innerhalb eines Jahres, keine Vorschrift über Nachweis, aber Nichtbeachtung ist Ordnungswidrigkeit Verbot des Schießens auf Wildtiere (bisher nur Schalenwild!) mit Posten, gehacktem Blei, Bolzen oder Pfeilen Verbot von Munition, deren Inhaltsstoffe nachgewiesenes Risiko für Gesundheit von Menschen beinhaltet bei der Schalenwildjagd, ausgenommen Fangschuss (ab ) - betrifft Kugelmunition und Flintenlaufgeschosse-
25 Sachliche Verbote (JWMG § 31)
Verbot Schrotschuss auf Schalenwild, außer Fangschuss (neu!) Verbot in Vogelgruppen zu schießen Verbot der Nachtjagd, weibliches Rotwild und Kälber dürfen nach Sonnenuntergang bis Uhr bejagt werden Verbot Baujagd am Naturbau, außer Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit
26 Sachliche Verbote (DVO § 9)
Vorschriften für die Verwendung von Büchsenmunition für die Bejagung von Schalenwild wie bisher. Ausnahme: gestreifte Frischlinge dürfen mit Büchsenpatronen unter einem Kaliber von 6,5 mm erlegt werden. Es dürfen aber nur Büchsenpatronen verwendet werden, deren Auftreffenergie auf 100 m über Joule beträgt („Rehwildpatronen“). Dies gilt nicht für Fangschüsse.
27 Ausübung der Fangjagd mit Fallen (JWMG § 32)
28 Fangjagd mit Fallen (DVO § 8 - Anlage 3: Zulässige Fallen für den Lebendfang
Fallentyp A - Kastenfalle für Tiere ab Fuchsgröße; Mindestgrößen Fangraum: Länge 130 cm, Breite 25 cm, Höhe: 25 cm. Fallentyp B - Kastenfalle für Tiere unter Fuchsgröße; Mindestgrößen Fangraum: Länge 100 cm, Breite 15 cm, Höhe 15 cm Fallentyp C - Röhrenfalle für alle Haarwildarten, vorwiegend für den unterirdischen Einbau, Mindestgrößen für den Fangraum: Länge: 200 cm, Durchmesser: 20 cm. Weitere Vorgaben zu den Fallentypen A bis C: Die aufgeführten Fallentypen müssen so beschaffen sein, dass eine Verletzung von Tieren ausgeschlossen ist. Drahtgitter ist als Baumaterial nicht zugelassen. Kontrollöffnungen aus Draht sind zulässig, falls Verletzungen der Tiere ausgeschlossen sind. Röhrenfallen müssen eine ausreichende Druckfestigkeit aufweisen. In geschlossenem Zustand müssen die Fangräume abgedunkelt sein.
29 Fangjagd mit Fallen (DVO § 8- Anlage 3: Zulässige Fallen für den Totfang
Fallentyp D - Abzugseisen (Auslösung auf Zug) für Haarwild mit folgenden Bügelweiten und Klemmkräften: - Bügelweite 37 cm (+/- 10%), Mindestklemmkraft 150 Newton - Bügelweite 46 cm (+/- 10%), Mindestklemmkraft 175 Newton - Bügelweite 56 cm (+/- 10%), Mindestklemmkraft 200 Newton - Bügelweite 70 cm (+/- 10%), Mindestklemmkraft 300 Newton Weitere Vorgabe zum Fallentyp D: Abzugseisen mit den Bügelweiten 37 cm (+/- 10%) und 46 cm (+/- 10%) dürfen nur für Marder und Iltis verwendet werden.
30 Ausübung der Fangjagd mit Fallen (DVO § 8)
Fallen sind vor ihrer jeweiligen Verwendung durch die nutzende Person auf ihre Funktionsfähigkeit und Sicherheit zu überprüfen. Fallen müssen vor ihrem erstmaligen Einsatz bei der Prüfstelle angemeldet (> Anmeldung bisher bei der UJB!) und dauerhaft mit Nummernschildern gekennzeichnet werden - Anmeldung spätestens drei Monate nach Erwerb! Bereits angemeldete und gekennzeichnete Fallen müssen nicht neu angemeldet werden. Totfangfallen: Prüfung von Funktionsfähigkeit und Sicherheit vor der erstmaligen Verwendung durch die Prüfstelle. Überprüfung muss regelmäßig wiederholt werden, letzte Überprüfung darf nicht länger als vier Jahre zurückliegen. Die Prüfstelle bescheinigt das Ergebnis der Überprüfung.
31 Fangjagd (DVO § 8) Kontrollzeiten – Prüfstelle
Zulässige und zugelassene Fallen der Fallentypen A, B, C (Lebendfallen) und D (Totfangfallen) sind durch die jagdausübende Person mindestens zweimal täglich morgens und abends zu kontrollieren: Die Prüfstelle, welche die Aufgaben nach § 8 Absatz 4 und 5 wahrnimmt, wird von der obersten Jagdbehörde im Gemeinsamen Amtsblatt des Landes Baden-Württemberg bekannt gegeben. Die Prüfstelle gibt den Jagdbehörden auf Verlangen Auskunft über die vorgenommenen Prüfungen, Anmeldungen und Kennzeichnungen und übermittelt ihnen dabei die erhobenen Daten.
32 Wildfütterung (JWMG §33)- Schalenwild
33 Wildfütterung (JWMG § 33) – Schalenwild
Ablenkungsfütterungen nur im Wald und mit einem Abstand von 300 m zum Waldrand, nur im Rahmen einer Konzeption Fütterungen, die näher als 300 m zur Grenze des Jagdbezirks liegen sind nur zulässig, wenn der Reviernachbar schriftlich zustimmt Jagdruhe an betriebenen Fütterungen 300 m (> bisher 200 m)
34 Wildfütterung (JWMG § 33, § 72) – Schalenwild
Achtung! Bei der Fütterung von Schalenwild gelten bis zum weiter: § 19 Abs. 2 LagdG: Schalenwild darf vom 1. Dezember bis zum 31. März gefüttert werden, d.h. im Winter 2015/2016 kann nochmals ohne Konzeption gefüttert werden! Beachten: Fütterungspflicht in Notzeiten entfällt! § 20 Abs. 1 Satz 1 und 2: Ablenkungsfütterungen für Schwarzwild im Wald sind ganzjährig zulässig. Das Futter muss so dargeboten werden, dass es anderem Schalenwild nicht zugänglich ist. Ordnungswidrigkeiten Fütterung gelten bis weiter.
35 Fütterungskonzeptionen (DVO § 4)
36 Fütterungskonzeptionen (DVO § 4)
Abs. 3: Die Konzeption ist der obersten Jagdbehörde schriftlich und in elektronischer Form zu übermitteln. Die Konzeption ist von den auf den erfassten Grundflächen jagdausübungsberechtigten Personen zu unterzeichnen. Die oberste Jagdbehörde bestätigt den Eingang der Konzeption.
37 Wildfütterung (JWMG § 33) Federwild
Fütterung von Enten, Gänsen, Höckerschwan nur durch jagdausübungsberechtigte Personen bei behördlicher Anordnung oder Ablenkungsfütterung außerhalb der Jagdzeit bis sechs Wochen vor Beginn der Bejagung (Füttern von Enten oder Schwänen durch Privatpersonen, die nicht JAB sind, ist damit verboten!) Bei Wasserwild keine Konzeption notwendig! Keine Regelungen zur Fütterung von Rebhuhn, Fasan u.a. Federwildarten
38 Wildfütterung (DVO § 3) Unzulässig ist eine Fütterung von Wildtieren, die - Anforderungen an eine ordnungsgemäße Hege nicht erfüllt oder Belange des Naturschutzes, des Tierschutzes oder der Tiergesundheit oder die Maßnahmen nach § 33 Abs. 1 JWMG gefährdet oder bein trächtigen Fütterungsmaßnahmen dürfen nicht gegen § 30 des Bundesnaturschutzgesetzes und § 30a des Landeswaldgesetzes verstoßen. Bei der Fütterung einer Wildtierart ist zu gewährleisten, dass die Futtermittel von anderen Wildtierarten nicht oder nur in unschädlichem Umfang aufgenommen werden. > Ersetzt die bisherige Pflicht zur Abdeckung von Futter bei Schwarzwild!
39 Wildfütterung (DVO § 3) Unzulässigkeit von Fütterungen, wenn
40 Wildfütterung (DVO § 3) Zulässige Futtermittel:
wiederkäuendes Schalenwild: Heu, Grünfuttersilage, Rüben, heimisches Frisch- oder Fallobst, heimischer Obsttrester oder Rosskastanien Obsttrester dürfen bis zu 10 Volumenprozent Hafer beigemischt werden (bisher: „in geringen Mengen“) Damwild und Rotwild in Rotwildgebieten: Zulassung von Beimischung gehäckselte Maispflanzen oder Maissilage jeweils ohne gesonderte Zugabe von Körnermais oder anderen Kraftfuttermitteln durch die oberste Jagdbehörde im Rahmen der Fütterungskonzeption. Die oberste Jagdbehörde kann andere als die in Absatz 2 genannten Futtermittel im Einzelfall zum Zwecke der Wildtierforschung zulassen. Schwarzwild: Getreide einschließlich Mais Federwild und andere Arten: keine Angaben
41 Kirrung (JWMG § 33) Allgemeine Regelungen
42 Kirrung (DVO § 5)- Wiederkäuendes Schalenwild
Zulässige Futtermittel: Wie Fütterung Menge: bis zu zehn Liter zulässige Futtermittel je Kirrung (=Kirrplatz) (> neu, bisher „je Bejagungseinrichtung“!), Wiederkäuendes Schalenwild kann aufgrund der Regelungen im JWMG ganzjährig gekirrt werden – kann im Hinblick auf Futtermittelhygiene bedenklich sein!
43 Kirrung (DVO § 5)- Schwarzwild
Zulässige Futtermittel: wie Fütterung (DVO § 3) Menge: Ein Liter je Kirrung (bisher: je Bejagungseinrichtung), die bisherige Pflicht zur Abdeckung von Futter für Schwarzwild entfällt, d.h. bei der Schwarzwildkirrung kann Futter breitwürfig ausgebracht werden. Je angefangene 50 Waldfläche darf eine Kirrung betrieben wird, wobei je Jagdbezirk zumindest zwei Kirrungen zulässig sind (> Regelung wie LJagdGDVO) Kirrung für Schwarzwild nur im Wald zulässig, keine Kirrung während der allgemeinen Schonzeit (JWMG § 41)
44 Kirrung (DVO § 5) – andere Wildarten
Beschickung von Luderplätzen zur Raubwildbejagung muss so erfolgen, dass das Lockmittel nicht für Schwarzwild zugänglich ist (> entspricht LJAgdGDVO) Kirrung von Federwild: nicht mehr als ein Liter Futtermittel je Kirrung, es dürfen nicht mehr Kirrungen als zum Anlocken des Federwilds erforderlich angelegt werden
45 Abschussplanung (JWMG § 35)
46 Aussetzen von Wildtieren (JWMG § 37)
47 Verhindern vermeidbarer Schmerzen und Leiden von Wildtieren (JWMG § 38)
48 Wildfolge (JWMG § 39) Neu: anerkannte Nachsuchenführer dürfen ohne Zustimmung der jagdausübenden Personen des angrenzenden Reviers die Reviergrenzen mit Waffen und in Begleitung einer (bewaffneten) Person mit Jagdschein überschreiten, Wild erlegen und versorgen. Danach unverzüglich Benachrichtigung des/der zuständige(n) JAB. D.h. die bisherige Nachsuchenvereinbarung ist nicht mehr wirksam!
49 Wildfolge (§ 39) Jagdausübungsberechtigte Person = Jagdpächter
50 Anerkennung von Nachsuchen- gespannen (DVO § 21)
51 Wildfolge (JWMG § 39) Überjagende Hunde: Duldung bei bis zu drei Bewegungsjagden (bisher ohne Einschränkung); Ankündigung der Jagden an Reviernachbarn 48 Stunden vorher; Mindestabstand 200 m beim Schnallen der Hunde, wenn Angrenzer dies verlangen.
52 VI. Sicherung der Nachhaltigkeit, Wildtierschutz
53 § 41: Jagd-und Schonzeiten (Abs .2)
Allgemeine Schonzeit für alle Wildtiere in den Monaten März und April Ausnahme: Bejagung von Schwarzwild im Feld und im Wald bis zu einem Abstand von 200 m vom Waldaußenrand zulässig, keine Kirrung Keine Einschränkung der Hundeausbildung in dieser Zeit
54 DVO § 10 Jagdzeiten Die Jagdzeiten in Baden-Württemberg sind ausschließlich in der Durchführungsverordnung geregelt. Die Bundesjagdzeitenverordnung gilt nicht mehr!
55 Jagdzeiten – Schalenwild I
Rotwild Kälber vom 1. August bis 31. Januar, Schmalspießer und Schmaltiere vom 1. Mai bis 15. Juni und vom 1. August bis 31. Januar, Hirsche und Alttiere vom 1. August bis 31. Januar Damwild und Sikawild Kälber, Hirsche und Alttiere vom 1. September bis 31. Januar, Schmalspießer und Schmaltiere vom 1. Mai bis 31. Mai und vom 1. August bis 31. Januar,
56 Jagdzeiten – Schalenwild II
Rehwild Kitze vom 1. September bis 31. Januar, Schmalrehe vom 1. Mai bis 31. Januar, Ricken vom 1. September bis 31. Januar, Böcke vom 1. Mai bis 31. Januar, Gamswild Jahrlinge beiderlei Geschlechts vom 1. Juli bis 31. Januar Geißen, Kitze, Böcke vom 1. September bis 31. Januar, Muffelwild Widder vom 1. Mai bis 31. Mai und vom 1. September bis 31. Januar, Schafe und Lämmer vom 1. September bis 31. Januar,
57 Jagdzeiten – Anderes Haarwild I
Schwarzwild vom 1. Mai bis 28. Februar unbeschadet der nach § 41 Absatz 2 Satz 2 JWMG vom 1. März bis 30. April zulässigen Bejagung des Schwarzwildes, keine Schonzeit für Keiler und Bachen mehr, aber: Elterntierschutz gilt weiterhin! Dachs vom 1. August bis 31. Dezember, Jungdachse vom 1. Juni bis 31. Dezember Fuchs vom 1. August bis 28. Februar, Jungfüchse auch bereits vom 1. Mai bis 31. Juli in Gebieten, für die eine Hegegemeinschaft nach § 47 Absatz 1 Satz 3, Absatz 2 oder 4 JWMG besteht, deren verfasstes Ziel der Schutz von Tierarten ist, die von der Prädation durch den Fuchs betroffen sind
58 Jagdzeiten – Anderes Haarwild II
Hermelin vom 16. November bis 28. Februar Steinmarder, Baummarder, Iltis vom 16. Oktober bis 28. Februar Marderhund, Mink, Nutria, Waschbär vom 1. August bis 28. Februar (keine ganzjährige Jagdzeit mehr!) Wildkaninchen vom 1. Oktober bis 15. Februar, Jungkaninchen vom 1. Mai bis 15. Februar Feldhase vom 1. Oktober bis 31. Dezember
59 Jagdzeiten – Federwild I
Stockente vom 1. September bis 15. Januar Pfeifente 1. September bis 15. Januar Schnatterente, Reiherente, Tafelente, Krickente vom 1. Oktober bis 15. Januar Blässhuhn, Höckerschwan vom 1. Oktober bis 15. Januar
60 Jagdzeiten – Federwild II
Graugans, Kanadagans, Nilgans Vom 1. September bis 15. Januar Rostgans: Art des Entwicklungsmanagements, aber ohne Jagdzeit Ringeltaube, Türkentaube vom 1. November bis 10. Februar
61 Jagdzeiten – Federwild III
Fasan vom 1. Oktober bis 31. Januar Waldschnepfe vom 1. Oktober bis 31. Dezember Rabenkrähe vom 1. August bis 20. Februar außerhalb von Naturschutzgebieten und Naturdenkmalen, Elster vom 1. August bis 28. Februar außerhalb von Naturschutzgebieten und Naturdenkmalen, Kormoran: wie bisher über die Kormoranverordnung geregelt (Schutzmanagement)!
62 Wildruhegebiete, Gebiete mit besonde- ren Schutzanforderungen (JWMG § 42)
63 Wildtiermonitoring, Wildtierbericht (JWMG §§ 43, 44)
Jährliche Berichtspflicht des Jagdausübungsberechtigten an die untere Jagdbehörde (Beobachtungen zu Wildtieren und Revierverhältnissen – Bestand, Lebensraum, Zustand) - tritt erst zum in Kraft! Umfassende Mitarbeit der Revierinhaber notwendig, weil Angaben in den Wildtierbericht einfließen Wildtierbericht alle 3 Jahre durch die Oberste Jagdbehörde mit Aussagen zur Bestandessituation von Wildarten Empfehlungen zur Einstufung in Managementstufen und/oder Neuaufnahme in Artenliste des JWMG
64 Wildtierschutz (JWMG § 48)
Ersetzt Jagdaufsicht, „abgespeckte“ Kompetenz, andere Aufgaben (Wildtiermonitoring…) Übernehmen von Aufgaben im Rahmen der Hege und des Wildtiermanagements, Befugnis zum Töten von Hunden und Katzen im Rahmen der Regelungen JWMG Anerkennung durch UJB, auch für mehrere Reviere möglich, fachliche und persönliche Eignung für behördliche Anerkennung erforderlich, Besuch eines Lehrgangs Beauftragung durch JAB für die Dauer der Jagdpacht Wildtierschützer sind jagdberechtigt (=Jagdgast)
65 Wildtierschutz (JWMG § 48)
Bestätigung für Jagdaufseher entfällt nach Inkrafttreten des JWMG Anerkennung von Jagdaufsehern kann nicht für Wildtierschützer übernommen werden, d.h. es ist eine Neuanerkennung notwendig Bisher anerkannte Jagdaufseher können nach Besuch eines Fortbildungskurses Anerkennung als Wildtierschützer erlangen
66 Schutz von Wildtieren vor Hunden und Hauskatzen (JWMG § 49)
Töten von wildernden Hunde nur noch mit schriftlicher Genehmigung der Ortspolizeibehörde und wenn andere Maßnahmen (Einfangen oder Einwirkung auf Halter) nicht erfolgversprechend sind Töten von verwilderten Katzen nur noch in Natur-und Wildschutzgebieten nach behördlicher Genehmigung sofern der Schutzzweck es erfordert und andere mildere und zumutbare Maßnahmen nicht erfolgversprechend sind. Empfehlung: verwilderte Katzen bei der Gemeinde melden oder –wenn möglich – fangen und bei der Gemeinde abgeben
67 Verringerung der Störung und Beunruhigung von Wildtieren (JWMG § 51)
68 VII. Wild-und Jagdschaden
69 § 53 Schadensersatz bei Wildschaden
70 Umfang der Ersatzpflicht (JWMG § 55)
Bei Mais nur noch 80 %, außer Landwirt kann übliche und allgemein zumutbare Schadensabwehr nachweisen, d.h. Landwirt hat grundsätzlich Anspruch auf 100% Ersatz, wenn er Schadensabwehr betreibt, andernfalls nur 80% Welche Schadensabwehr muss er ergreifen? Elektrozaun, Bejagungsschneisen, Abstand vom Waldrand?? Andere Regelungen im Jagdpachtvertrag möglich (100% Ersatz, Deckelung des Schadens, regionale Ausgleichskasse…)
71 Umfang der Ersatzpflicht (JWMG § 55) - Sonderkulturen
72 Schutzvorrichtungen (§ 15 DVO)
Als übliche Schutzvorrichtungen im Sinne des § 52 Absatz 2 Satz 2 JWMG gelten wilddichte Zäune mit folgenden Mindesthöhen: 1. 2,50 m zum Schutz gegen Muffelwild, 2. 1,80 m zum Schutz gegen Rot-, Dam- und Sikawild, 3. 1,50 m zum Schutz gegen Reh-, Gams- und Schwarzwild; 4. 1,00 m über und 0,30 m in der Erde zum Schutz gegen Wildkaninchen Schutz gegen Schwarzwild auch durch Elektrozaun, wenn im Einzelfall gewährleistet ist, dass er dem wilddichten Zaun in der Wirksamkeit gleichsteht
73 Geltendmachung des Schadens (JWMG § 57)
74 Wildschadensschätzerinnen und Wildschadensschätzer (DVO § 16)
75 VIII. Verwaltungsbehörden, Beiräte
76 Beirat bei der unteren Jagdbehörde (JWMG § 60)
77 X. Schlussbestimmungen
78 Übergangsbestimmungen (DVO § 23)
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References: §2
 § 5
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 16
 § 17
 § 72
 § 25
 § 29
 § 30
 § 31
 § 31
 § 9
 § 32
 § 8
 § 8
 § 8
 § 8
 § 8
 §33
 § 33
 § 33
 § 72
 § 19
 § 20
 § 4
 § 4
 § 33
 § 3
 § 33
 § 30
 § 30
 § 3
 § 3
 § 33
 § 5
 § 5
 § 3
 § 41
 § 5
 § 35
 § 37
 § 38
 § 39
 § 21
 § 39
 § 41
 § 10
 § 41
 § 47
 § 42
 § 48
 § 48
 § 49
 § 51
 § 53
 § 55
 § 55
 § 52
 § 57
 § 16
 § 60
 § 23