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Timestamp: 2019-02-20 02:11:46+00:00

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Übersicht über die aktuellen Seminartermine
Arbeitsorganisation und Präsentation
Mitbestimmung beim Einsatz von Leiharbeit
Bilanzen und wirtschaftliche Kennziffern verstehen
Gegen Überwachung und Kontrolle am Arbeitsplatz: Datenschutz im Betrieb
Termin: 15. - 16. Februar 2011
Ort: Waldhotel Berghof, Langenburger Straße 18-19, 99885 Luisenthal
Referent: Melanie Pohner, Monika Sossna
BR1-2-3-Seminare – zurecht die Basis der Betriebsratsarbeit. Aber wie
dann die Wünsche der KollegInnen, andere Anforderungen von außen und
die eigenen Ziele der BR-Arbeit umsetzen, ohne den Überblick zu verlieren?
Und wie kommunizieren wir den KollegInnen am besten die Ergebnisse
und präsentieren die Arbeit des BR auf Betriebsversammlungen? Das
Seminar bietet Unterstützung für die Strategieplanung des BR, gibt Hinweise
für die Organisation der Arbeitsabläufe und vermittelt Techniken zur
Moderation von Sitzungen und Versammlungen sowie zur mündlichen und
schriftlichen Präsentation der BR-Arbeit.
je nach TN-Zahl, max. 350,- Euro pro Person
zzgl. Ü/V ca. 130,- Euro pro Person
Ein Seminar für Mitglieder in Betriebsräten und Personalräten.
Die Freistellung erfolgt nach § 37. 6 BetrVG in Verbindung mit § 40 BetrVG
bzw. § 46. 1 ThürPersVG und § 46. 6 BPersVG.
in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. (bwt)
Termin: 04.- 05. Mai 2011
Referentin: Anne Kolling
Sachkenntnis und klare Zielvorstellungen sind für die Betriebs- und Personal- ratsarbeit unabdingbar. Ziele und Anliegen mit der Betriebsleitung zu verhandeln, sie durchzusetzen bzw. Kompromisse auszuhandeln, erfordert aber noch mehr: Mitglieder von Betriebs- und Personalräten müssen in der Lage sein, ihre Vorstellungen verständlich darzustellen, mit der Betriebsleitung eine Gesprächsbasis zu schaffen und geschickt zu verhandeln, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Aber auch auf Belegschafts- versammlungen und Betriebs-/Personalratssitzungen sind kommunikative Fähigkeiten gefragt.
Termin: 31. April - 01. Mai 2011
Ort: Panorama-Hotel Oberhof, Dr.-Th.-Neubauer-Straße 29, 98559 Oberhof
Referenten: Meic Barth , Raymond Haße
Im Jahr 2010 stand die Leiharbeit immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit, vom „Missbrauch“ war häufig die Rede. Doch ungeachtet aller Diskussionen hat die Branche auch und gerade durch die Krise weitere Zuwächse zu verzeichnen und immer mehr Unternehmen nutzen dieses Instrumentarium, um Kosten zu senken und Stammbelegschaften unter Druck zu setzen. Genau hier muss die Arbeit des Betriebsrats ansetzen: Er hat darauf zu achten, dass der Einsatz von Fremdfirmen nicht zu Lasten der Stammbelegschaft geht und gleichzeitig seine Fürsorgepflichten gegenüber den Beschäftigten aus den Fremdfirmen wahrzunehmen. Im Mittelpunkt des Seminars stehen betriebsverfassungsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten und Beteiligungsrechte: Welche Rechte hat der BR bei Einstellungen von LeiharbeitnehmerInnen? Hat der BR Einfluss darauf, welches Leiharbeitsunternehmen zum Einsatz kommt? Haben LeiharbeitnehmerInnen Möglichkeiten sich an die Betriebsräte des Kundenbetriebes zu wenden? Es sollen Möglichkeiten der Mitbestimmung aufgezeigt werden, die es laut Betriebsverfassungsgesetz gibt, die aber noch zu wenig in Anspruch genommen werden.
Das Seminar wird in zwei Gruppen durchgeführt: Eine Gruppe setzt sich aus BR-Mitgliedern zusammen, für die das Thema neu ist. Eine zweite Gruppe schließt an ein Seminar aus dem vergangenen Jahr an und führt die Beschäftigung mit dem Mitbestimmungsrechten beim Einsatz von LeiharbeiterInnen inhaltlich fort.
Ein Seminar für Mitglieder in Betriebsräten. Die Freistellung erfolgt nach § 37. 6 BetrVG in Verbindung mit § 40 BetrVG.
Bilanzen und wirtschaftliche Kennziffern
Termin: 21. - 22. Juni 2011
Ort: BIZ-Hotel, Am Burgholz 30, 99891 Tabarz
Kenntnis und Verständnis der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens sind grundlegende Voraussetzung für die angemessene Interessenvertretung durch den Betriebsrat. Um die Chancen zu verbessern, dem Arbeitgeber fachlich „auf Augenhöhe“ zu begegnen, sollen Betriebsräte mit diesem Seminar in die Lage versetzt werden, betriebswirtschaftliche Daten nachzuvollziehen und die Informationen im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Interessen der Beschäftigten zu beurteilen. Dabei geht es um Vermittlung und Auffrischung von Fachwissen, aber auch um praktische, verständliche
Übungen mit Praxisbeispielen.
1. Informationsansprüche von Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss
2. Aufbau des betrieblichen Rechnungswesens
3. Jahresabschluss und seine Bestandteile
4. Kennzahlenbildung und –beurteilung
5. Bilanzanalyse an einem praktischen Beispiel
6. Behandlung von aktuellen wirtschaftlichen Informationen aus dem Controlling
7. Organisation der Arbeit im Wirtschaftsausschuss
zzgl. Ü/V ca. 140,- Euro pro Person
Ein Seminar für Mitglieder in Betriebsräten und Wirtschaftsausschüssen.
Die Freistellung erfolgt nach § 37. 6 BetrVG in Verbindung mit § 40
Neue Regelungen für den Beschäftigten-Datenschutz
Termin: 25. - 26. Oktober 2011
Referent: Matthias Wilke
Egal, ob Videoüberwachung von Kundenbereichen, gespeicherte Daten über die Internetnutzung am Firmenrechner oder Chipkartenzugänge zu einzelnen Betriebsbereichen - Arbeitnehmerdatenschutz geht längst alle an. Nicht erst die großen Überwachungsskandale bei der Telekom oder der Deutschen Bahn haben gezeigt, wie wichtig die Auseinandersetzung mit dem Beschäftigtendatenschutz insbesondere für Betriebsräte ist. Das Seminar will sich mit dem Beschäftigtendatenschutz aus Arbeitnehmersicht auseinander setzen. Die letzte Novellierung des BDSG hat direkte
Folgen für die Praxis von Betriebsräten und bringt einige Verbesserungen
für den Arbeitnehmerdatenschutz. Auf folgende Themen wird in diesem Zusammenhang näher eingegangen:
1. Der Beschäftigtenbegriff im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
2. Erweiterung des Anwendungsbereichs des BDSG auf personenbezogene
Daten und nicht dateibezogene Informationen
3. §32 BDSG Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung für Zwecke des
4. Grundsatz der Datenvermeidung
5. Erweiterte Anforderungen an die Auftragsdatenverarbeitung
6. Anforderungen an das Outsourcing und die Vertragsgestaltung
(§11 Abs. 2 Satz 2 BDSG)
7. Informationspflichten bei Datenschutzpannen
8. Stärkung der Rechtsstellung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
9. Voraussetzungen für die „Aufklärung krimineller Handlungen“
Anmeldung unter info@start-thueringen.de

References: § 37
 § 40
 § 46
 § 46
 § 37
 § 40
 § 37
 § 40
 §32