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Timestamp: 2017-09-24 06:49:45+00:00

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Trinkgeld | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Trinkgeld
Trinkgelder sind freiwillige Zahlungen Dritter – typischerweise von Gästen im Hotel- und Gastronomiegewerbe – für die Dienste des Arbeitnehmers zusätzlich zum vom Arbeitgeber gezahlten Entgelt. Sie sind zu unterscheiden von sonstigen Bedienungsgeldern, die als Preisbestandteil zwangsweise von Dritten (Kunden) gezahlt werden.mehr
Trinkgelder sind freiwillige Zuwendungen Dritter an den Arbeitnehmer. Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 2 GewO handelt es sich um einen Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt. Sie gehören nicht zum Arbeitsentgelt, da es an einem diesbezüglichen Anspruch gegenüber dem Arbeitgeber fehlt.mehr
Trinkgeld / 1 Steuerfreie freiwillige Trinkgelder
Freiwillige Trinkgeldzahlungen, die der Arbeitnehmer anlässlich von Dienstleistungen von Dritten erhält, stellen Entgelt für die erbrachte Leistung und damit Arbeitslohn dar. Freiwillige Trinkgelder sind in voller Höhe steuerfrei. Deshalb ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet Trinkgelder im Lohnkonto aufzuzeichnen und der Arbeitnehmer muss steuerfreie Trinkgelder dem...mehr
Trinkgeld / 2 Steuerpflichtige Trinkgelder
Lohnsteuerpflichtig sind Trinkgelder, auf die der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat. Zu den steuerpflichtigen Trinkgeldern, auf die der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat, gehören z. B. der Bedienungszuschlag von 10 % oder 15 % im Gaststättengewerbe, das Metergeld im Möbeltransportgewerbe und das Treppengeld im Kohlehandel.mehr
Trinkgeld / 1 Beitragsrechtliche Bewertung
Trinkgelder, auf die der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat, sind beitragspflichtiges Entgelt. Für Trinkgelder kann sich ein Rechtsanspruch z. B. durch Regelungen in einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einem Arbeitsvertrag ergeben. Freiwillig gezahlte Trinkgelder sind unabhängig von ihrer Höhe hingegen lohnsteuerfrei und unterliegen nicht der Beitragspflicht...mehr
Anhang zu § 8: ABC der verdeckten Gewinnausschüttung / Aufwendungsersatz
Besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Aufwendungsersatz, ist die Erfüllung dieses Anspruchs durch die Gesellschaft bei einem nicht beherrschenden Gesellschafter keine verdeckte Gewinnausschüttung. Ist bei einem beherrschenden Gesellschafter durch einen steuerlich anzuerkennenden Geschäftsführervertrag eindeutig festgelegt, ...mehr
Die Vorschrift regelt, welche Einnahmen nicht als Einkommen nach § 11 zu berücksichtigen sind. Dabei handelt es sich um Leistungen, Renten, Entschädigungen und Zuwendungen. Inwieweit von zu berücksichtigendem Einkommen nach § 11 Beträge vor der Berücksichtigung abzusetzen sind und es dadurch nicht zu einer Berücksichtigung in vollem Umfang kommt, ...mehr
Zuwendungen Dritter, die ohne rechtliche und sittliche Verpflichtung Leistungsberechtigten zugutekommen, werden nach Abs. 5 Nr. 1 nicht als Einkommen berücksichtigt, soweit die Berücksichtigung für den Empfänger grob unbillig wäre. Darunter fallen für das SG Karlsruhe auch Trinkgelder für eine Frisöse (SG Karlsruhe, Urteil v. 30.3.2016, S 4 AS 2297/15, ZFSH 2016 S. 398).mehr
Bagatellgrenze (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 Alg II–V) § 1 Nr. 1 Alg II–V bestimmt eine Bagatellgrenze für regelmäßige und unregelmäßige Einnahmen. Die regelmäßigen Einnahmen sind als einmalige Einnahmen zu behandeln, wenn sie in größeren als monatlichen Zeitabständen anfallen (§ 11 Abs. 2 Satz 3). Die Bagatellgrenze beträgt für jeden Kalendermonat 10,00 EUR. Das gilt insoweit auch für...mehr
Eine Bewirtung liegt vor, wenn Personen verköstigt werden. Bewirtet der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer, stellt der sich dadurch ergebende Vorteil als Sachbezug steuerpflichtigen Arbeitslohn dar, wenn die Bewirtung im weitesten Sinne als Ertrag bzw. Gegenleistung für die individuelle Arbeitskraft des Arbeitnehmers anzusehen ist und keine Kürzung der als Reisekosten...mehr
Bewirtet der Arbeitnehmer Geschäftsfreunde seines Arbeitgebers in einer Gaststätte und erstattet der Arbeitgeber die in der vorgelegten Bewirtungsrechnung ausgewiesenen Bewirtungskosten, ist der Kostenersatz beim Arbeitnehmer als Auslagenersatz steuerfrei. Der auf den Arbeitnehmer entfallende Teil der Bewirtungskosten ist kein steuerpflichtiger geldwerter Vorteil.mehr
Trinkgeld ist ein freiwilliger Obolus, den ein Dritter zusätzlich zu einer geschuldeten Leistung zahlt. Diese Zuwendung ist freiwillig und erfolgt aus einer persönlichen Motivationslage. Der Trinkgeldempfänger steht damit faktisch in einer doppelten Leistungsbeziehung und erhält ein höheres Entgelt für die Leistung, als das mit dem Arbeitgeber vereinbarte.mehr
In der Gastronomie wird für Speisen und Getränke eine Rechnung ausgestellt. Um geschäftlich veranlasste Bewirtungskosten geltend machen zu können, müssen die Aufwendungen nachgewiesen werden. Unternehmer sollten unbedingt darauf achten, dass es sich um eine maschinell registrierte Quittung (Rechnung oder Kleinbetragsrechnung) handelt.mehr
Trinkgelder an Arbeitnehmer und Unternehmer richtig buch ... / 1.2.2 Das Trinkgeld kann im oder auf dem Beleg quittiert werden
Das gezahlte Trinkgeld kann in der maschinell erstellten und registrierten Rechnung (dem Kassenbon oder der Rechnung, bzw. Kleinbetragsrechnung) gesondert ausgewiesen werden. In der Praxis wird dies relativ selten praktiziert und das zusätzlich gewährte Trinkgeld nicht ausgewiesen. Grund hierfür ist, ...mehr
Trinkgelder an Arbeitnehmer und Unternehmer richtig buch ... / 1.2.3 Es geht auch ohne Nachweis – ein Eigenbeleg hilft
Die angestellten Trinkgeldnehmer scheuen sich, den Erhalt des Trinkgelds zu quittieren, da sie die steuerliche Handhabung nicht kennen. Vielfach gehen Sie davon aus, dass sie das quittierte Trinkgeld in der Steuererklärung angeben müssen. Ihnen ist nicht bewusst, dass auch das quittierte Trinkgeld steuerfrei ist.mehr
Trinkgelder an Arbeitnehmer und Unternehmer richtig buch ... / 2 Trinkgeld an den Unternehmer ist nicht umsatzsteuerfrei
Die Steuerfreiheit von Trinkgeldern setzt voraus, dass die Zahlungen an einen Arbeitnehmer erfolgen müssen. Steuerpflichtige Zahlungen liegen auch vor, wenn die Gelder aufgrund einer zwingenden gesetzlichen Regelungen nicht dem Arbeitnehmer, sondern dem Arbeitgeber überlassen werden, weil dieser sie verwalten und buchungstechnisch erfassen muss.mehr
Trinkgelder an Arbeitnehmer und Unternehmer richtig buch ... / 3 Das Trinkgeld gehört zum Arbeitslohn
Zum Arbeitslohn gehören alle Vorteile, die für eine Beschäftigung im öffentlichen oder privaten Dienst gezahlt werden. Hierzu zählen auch die Zuwendung eines Dritten, beispielsweise Trinkgeld. Dieses Entgelt wird für eine Leistung gezahlt, die der Arbeitnehmer im Rahmen des Dienstverhältnisses für seinen Arbeitgeber erbringt, erbracht hat oder erbringen soll.mehr
Trinkgelder ohne betragsmäßige Begrenzung sind steuerfrei. Hinsichtlich der unbegrenzten Steuerfreiheit der freiwilligen Trinkgelder an Arbeitnehmer bestehen auch keine verfassungsrechtlichen Bedenken. Das Bundesverfassungsgericht hat die eingereichten Verfassungsbeschwerden nicht zur Entscheidung angenommen!mehr
Trinkgelder an Arbeitnehmer und Unternehmer richtig buch ... / 3.2 Der Trinkgeldempfänger erhält eine doppelte Entlohnung
Trinkgeld ist eine dem dienstleistenden Arbeitnehmer vom Kunden oder Gast gewährte zusätzliche Vergütung; freiwillige und persönliche Zuwendung, in Form eines Geldgeschenks, an den Bedachten als besondere Honorierung für eine Dienstleistung, die über das vereinbarte Entgelt hinaus gezahlt wird.mehr
Trinkgelder an Arbeitnehmer und Unternehmer richtig buch ... / 3.3 Auf das Trinkgeld kann ein Besitzstand entstehen
Achtung Arbeitgeber! Trinkgelder können in den "Besitzstand" des Kellners übergehen und unter Umständen nicht entzogen werden. Sie stehen dem Kellner zu, nicht dem Wirt, so das Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz. Ein Arbeitgeber ist nicht berechtigt, einem längjährigen Angestellten das Kassieren zu verbieten und ihm damit die Chance auf Trinkgeld zu nehmen.mehr
Zum steuerpflichtigen Arbeitslohn gehören u. a. auch Trinkgelder, die im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses gezahlt werden. Dies gilt jedoch nur für Trinkgelder mit Rechtsanspruch. Die Steuerpflicht entsteht auch dann, wenn die Zahlung durch Dritte erfolgt. Trinkgelder und ähnliche Bezüge, auf die der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat, ...mehr
Trinkgelder an Arbeitnehmer und Unternehmer richtig buch ... / 3.5.1 Wann Trinkgelder im Casino lohnsteuerfrei sind
Bei den so genannten Tronc-Fällen handelt es sich immer um Arbeitslohn. Die von Spielbankbesuchern an die Saalassistenten für deren Serviceleistungen (Servieren von Getränken und Speisen) gegebenen Gelder, die von der Spielbank verwahrt und anschließend an die Saalassistenten wieder ausgezahlt werden, sind jedoch steuerfreie Trinkgelder.mehr
Trinkgelder an Arbeitnehmer und Unternehmer richtig buch ... / 3.5.2 Wann Trinkgelder im Casino lohnsteuerpflichtig sind
Obwohl die Spielbankmitarbeiter Trinkgeld von den Spielern erhalten, ist dies steuerpflichtig. Fehlt es an einer typischen persönlichen und unmittelbaren Leistungsbeziehung zwischen dem Arbeitnehmer und dem Dritten, handelt es sich nicht um steuerfreies Trinkgeld. Das gilt auch für die Spielbankmitarbeiter.mehr
Stand: EL 123 – ET: 08/2017 Die FinBeh muss wegen des Untersuchungsgrundsatzes des § 88 AO von sich aus die WK soweit wie möglich ermitteln (v Bornhaupt in K/S/M, § 9 EStG Rz A 276 f; zu Besonderheiten bei Auslandssachverhalten s § 90 Abs 2 AO). Verbleiben Zweifel hinsichtlich der steuerlichen Behandlung, ...mehr
Stand: EL 98 – ET: 02/2013 Erstattungsfähig sind nach dem BUKG folgende Auslagen: Rn. 340 (1) Notwendige Beförderungsauslagen für die Beförderung des Umzugsguts von der bisherigen in die neue Wohnung (§ 6 BUKG): Umzugsgut sind nach der Definition des § 6 Abs 3 BUKG die Wohnungseinrichtung und in angemessenem Umfang bewegliche Gegenstände und Haustiere.mehr
Kohlmann, Steuerstrafrecht, AO § 370 Steuerhinterziehung / (2) Folgen der Gesetzesänderung
Obwohl die erhebliche Strafandrohung eines Verbrechenstatbestandes nicht mehr existiert, führt der Begriff der gewerbsmäßigen Steuerhinterziehung auch im Rahmen des § 261 StGB noch zu erheblichen Wertungswiderprüchen, die in diesem Punkt erhebliche Zweifel an seiner Verfassungsmäßigkeit begründen.mehr
Ersatzbelege werden auch als Notbelege bezeichnet. Darunter versteht man Ersatzausfertigungen für verloren gegangene Originalunterlagen. Diese Belege werden als Ersatz von Fremdbelegen im Notfall ausgestellt, z. B. wenn der Taxifahrer nicht die Möglichkeit einer Belegausstellung hatte. Ein Ersatzbeleg bzw. Notbeleg auch kann aus vielfältigen Gründen ausgestellt werden.mehr
Für gezahlte Leistungen werden teilweise keine Zahlungsbelege erstellt. Dies kann sein: Wenn die Papierrolle im Barzahlungsautomaten zu Ende ist. Bei Automaten ohne Belegausgabe, z. B. Telefonzelle, Parkuhr, Internet-Automaten, Waschanlage, Münzkopierer, Automaten zur Gepäckaufbewahrung. Wenn das Ausstellung von Belegen verweigert wird, z. B. Taxifahrt im Ausland; ...mehr
Tillmanns/Mutschler, BEEG/MuSchG, BEEG § 2 Höhe des Elte ... / 2.2 Einkommen aus Erwerbstätigkeit - Grundlagen (Abs. 1 Satz 3)
Als grundlegende Norm der Einkommensberechnung definiert Abs. 1 Satz 3 nach welchen Maßgaben das Einkommen aus Erwerbstätigkeit als durchschnittlich monatlich im Bemessungszeitraum zu erfassendes Einkommen berücksichtigt bzw. zu Grunde gelegt wird. Die Norm nimmt quasi als Auffangnorm die Maßgaben der §§ 2c bis 2f BEEG und den Bemessungszeitraum nach § 2b BEEG in Bezug.mehr
Keine Geschenke sind Zuwendungen, die entgeltlich im Hinblick auf eine Gegenleistung des Empfängers gemacht werden. Dabei kommen als Gegenleistungen, die den Schenkungscharakter der Zuwendung ausschließen, alle Handlungen des Empfängers oder einem von diesem dazu bestimmten oder veranlassten Dritten in Betracht, die im betrieblichen Interesse des Gebers liegen.mehr
Für die Zeit der Arbeitsversäumnis hat das Betriebsratsmitglied den Anspruch auf Fortzahlung seines Arbeitsentgelts. Anspruchsnorm ist insoweit weiterhin der Arbeitsvertrag (§ 611 Abs. 1 BGB.). Da nicht die Betriebsratstätigkeit als solche vergütet wird, wandelt sich der vertragliche sowie ggf. der tarifliche Entgeltanspruch nicht in einen gesetzlichen Ersatzanspruch um...mehr
Ein Geschenk setzt eine unentgeltliche Zuwendung an den Empfänger voraus. Der Zweck, Geschäftsverbindungen anzubahnen, zu sichern oder zu verbessern, ist keine Gegenleistung. Der Sinn und Zweck von Geschenken ist ja gerade der, sich in Erinnerung zu bringen. Liegt eine konkrete Gegenleistung vor, handelt es sich nicht um ein Geschenk, ...mehr
Literaturauswertung zum EStG, zur KiSt und zum KStG (Sta ... / 2.3 § 3 EStG (Steuerfreie Einnahmen)
Nach § 3 Nr. 26 und § 3 Nr. 26a EStG sind Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten der dort genannten Art steuerfrei. Sozialversicherungsrechtlich gehören steuerfreie Aufwandsentschädigungen i. S. v. § 3 Nr. 26 bzw. § 3 Nr. 26a EStG nicht zum Arbeitsentgelt i. S. d. Sozialversicherungsrechts.mehr
Ein steuerbarer Umsatz kann nur dann vorliegen, wenn der Leistung eine Gegenleistung (Entgelt) gegenübersteht. Die Gegenleistung kann in der Zahlung eines Geldbetrags bestehen, sie kann aber auch in einer Lieferung oder einer sonstigen Leistung bestehen (Tausch bzw. tauschähnlicher Umsatz nach § 3 Abs. 12 UStG).mehr
Tätigkeit Beurteilung Fundstelle Erläuterung Agent (Handelsvertreter) kann selbstständig und nicht selbstständig ausgeführt werden BFH v. 7.12.1961, V 139/59 U, BStBl III 1962, 149; vgl. auch R 15.1 EStR Beurteilung erfolgt nach dem Gesamtbild der Verhältnisse. Es ist jeweils das (Innen-)Verhältnis zum jeweiligen Auftraggeber zu prüfen.mehr
Stand: EL 55 – ET: 02/2003 § 3 Nr. 51 EStG: Ab dem 01.01.2002 sind Trinkgelder, die von Dritten freiwillig und ohne Rechtsanspruch geleistet werden, steuerfrei; damit soll ein Anreiz gegeben werden, auf dem offiziellen Arbeitsmarkt tätig zu werden. Es handelt sich steuersystematisch, wie Strahl zu Recht feststellt, ...mehr
Stand: EL 61 – ET: 05/2004 Zum Jahresende 2003 wurden wieder einmal zahlreiche steuerliche Gesetzesänderungen verabschiedet, nämlich das StÄndG 2003, das StraBEG (nachfolgend s Rn 158) und das G zur Umsetzung der Protokollerklärung der Bundesregierung zur Vermittlungsempfehlung zum Steuervergünstigungsabbaugesetz (KORB II-Gesetz – folgt mit der nächsten Ergänzungslieferung, ...mehr
Reisekosten Ausland für Unternehmer: Richtig abrechnen u ... / 3.5 Nebenkosten bei Auslandsreisen
Nebenkosten, die anlässlich einer Geschäftsreise im Ausland entstehen, zieht der Unternehmer als Betriebsausgaben ab. Zu den Nebenkosten gehören z. B. die Aufwendungen für die Beförderung und Aufbewahrung von Gepäck, übliche Trinkgelder, Telefongespräche, Fax- und Schriftverkehr mit dem eigenen Betrieb oder mit Geschäftspartnern, Straßennutzung (Maut) und Parkplatz, ...mehr
Minijob: Kurzfristige Beschäftigungen in der Entgeltabre ... / 2.4 Berechnung der Tageslohngrenze
Bei der Berechnung der Lohngrenzen sind alle steuerpflichtigen Einnahmen aus dem vorliegenden Dienstverhältnis anzusetzen. Außer Betracht bleiben steuerfreie Einnahmen (z. B. Trinkgelder) und steuerpflichtige Fahrtkostenzuschüsse des Arbeitgebers zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, falls sie mit 15 % pauschal besteuert werden.mehr
Betriebliche Bewirtungskosten in der Entgeltabrechnung / 3.3.6 Handschriftliche Quittierung der Trinkgelder
Trinkgelder können naturgemäß in der maschinell erstellten und registrierten Rechnung nicht ausgewiesen sein, da diese nicht für die bewirtende Einrichtung, sondern für die Bedienung bzw. den Kellner bestimmt sind. Für die Anerkennung von Trinkgeldern gilt keine Kleinbetragsregelung. Der Betriebsausgabenabzug ist an den Nachweis der Zahlung geknüpft.mehr
Steuerberater-Haftungsfalle: Arbeitsrechtliche Beratung / 2.1 Mindestlohn
Mit dem Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) wurde ab dem 1.1.2015 ein bundesweiter flächendeckender Mindestlohn i. H. v. 8,50 EUR brutto pro Zeitstunde festgelegt. Die Bundesregierung hat am 16.10.2016 die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 8,84 EUR brutto pro Stunde zum 1.1.2017 beschlossen.mehr
Neben der Arbeitsleistung in Eigenbetrieben des Strafvollzugs sind Strafgefangene oft auch in Betrieben privater Unternehmen tätig. Dabei werden Strafgefangene als Arbeitskräfte für Betriebe oder Arbeitgeber außerhalb der Anstalt bereitgestellt. Die Vollzugsanstalt zahlt den Strafgefangenen den Lohn und stellt den Betrieben, an die die Gefangenen "verliehen" wurden, ...mehr
Abrechnung der Aufwendungen für eine Betriebsveranstaltung / 4.1.1 Bemessungsgrundlage
Der Gesetzeswortlaut verlangt die Anrechnung aller Aufwendungen des Arbeitgebers einschließlich Umsatzsteuer auf den Freibetrag, die durch die begünstigte betriebliche Veranstaltung anfallen. Wie bisher sind in die Berechnung des Freibetrags nur die Arbeitgeberleistungen einzubeziehen, nicht dagegen die von dem Arbeitnehmer selbst getragenen Kosten.mehr
Stand: EL 118 – ET: 10/2016 Abfall s "Altgold" Abfindung Abfindungen sind als BE zu erfassen, wenn sie betrieblich veranlasst sind. Maßgeblich sind die Verhältnisse beim Empfänger der Abfindung. Sie müssen insoweit beim Empfänger betrieblich veranlasst sein. Auf die Verhältnisse des Zahlenden kommt es nicht an. Als Hilfsgeschäfte sind die Abfindungen zu berücksichtigen.mehr
Stand: EL 119 – ET: 12/2016 Wesentliches Merkmal des Geschenkbegriffs ist die Unentgeltlichkeit der Zuwendung, dh, der Empfänger erbringt keine Gegenleistung. Die Zuwendung muss ohne rechtliche Verpflichtung und ohne zeitlichen oder sonstigen unmittelbaren konkreten Zusammenhang mit einer Leistung des Empfängers erbracht werden (vgl BFH BStBl II 1987, 297; BFH/NV 2010, 1307).mehr
Stand: EL 119 – ET: 12/2016 Bewirtung bedeutet jede Darreichung von Speisen, Getränken oder sonstigen Genussmitteln zum sofortigen Verzehr (BFH BFH/NV 1993, 530; 2013, 1561; 2014, 347; 2013, 1561; FG RP EFG 2014, 538, Rev eingelegt Az BFH VIII R 9/14). Es gehören weiterhin die Aufwendungen für Tabakwaren und diejenigen Kosten, die zwangsläufig mit der Bewirtung anfallen, ...mehr

References: § 107
 § 8
 § 11
 § 11
 § 1
 § 88
 § 9
 § 90
 § 6
 § 370
 § 261
 § 2
 § 2
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3