Source: http://informatik.uni-halle.de/studium/pruefungsordnung-bioinformatik_ne/
Timestamp: 2017-08-18 03:12:52+00:00

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Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Bioinformatik-Diplom am Fachbereich Mathematik und Informatik
der Martin Luther Universität Halle Wittenberg vom 24.09.03
Aufgrund des § 17 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt in der Fassung vom 1. Juli 1998 (GVBl. LSA S. 300), zuletzt geändert durch Anlage laufende Nummer 219 zum Vierten Rechtsbereinigungsgesetz vom 19. März 2002 (GVBl. LSA S. 130), hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die folgende Prüfungsordnung für den Studiengang Bioinformatik-Diplom am Fachbereich Mathematik und Informatik erlassen:
§ 16 Zweck, Umfang und Art der Diplomvorprüfung
§ 17 Zulassung zur Diplomvorprüfung
§ 20 Zweck, Umfang und Art der Diplomprüfung
§ 22 Prüfungs- und Anmeldetermine
§ 23 Abschluss des Studiums, Bildung der Gesamtnote, Zeugnis
§ 27 Inkrafttreten der Prüfungsordnung, Übergangsbestimmungen
Die Diplomprüfung bildet den ersten berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums der Bioinformatik. Sie besteht aus der Diplomarbeit und Fachprüfungen. Durch sie soll festgestellt werden, ob die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse erworben wurden, die Zusammenhänge des Fachs überblickt werden und die Fähigkeit ausgeprägt wurde, nach wissenschaftlichen Grundsätzen selbständig zu arbeiten.
Nach bestandener Diplomprüfung verleiht der Fachbereich Mathematik und Informatik der Martin Luther-Universität Halle Wittenberg den akademischen Grad "Diplom Bioinformatikerin" bzw. "Diplom-Bioinformatiker" (abgekürzt "Dipl. Bioinform.").
(3) Das Lehrangebot erstreckt sich über acht Semester und umfasst obligatorische und wahlobligatorische Bereiche sowie Lehrveranstaltungen nach freier Wahl der Studierenden. Grund- und Hauptstudium gliedern sich in die drei Säulen Informatik, Mathematik und biowissenschaftlich/ chemisch (im weiteren kurz als "biowissenschaftlich" bezeichnet) orientierte Lehrveranstaltungen.
(4) Im Grundstudium beträgt der Gesamtumfang 76 SWS obligatorische Lehrveranstaltungen. Hierbei entfallen
30 SWS auf Informatik,
18 SWS auf Mathematik und
28 SWS auf biowissenschaftlich orientierte Lehrveranstaltungen.
Zusätzlich wird durch die am Studiengang beteiligten Fachbereiche eine nicht prüfungsrelevante gemeinsam zu gestaltende „Ringvorlesung“ im Umfang von 1 – 2 SWS angeboten, die die Studierenden mit potentiellen Arbeitsfeldern eines Bioinformatikers, sowohl aus Sicht der Informatik als auch aus Sicht der biowissenschaftlich orientierten Disziplinen, bekannt machen soll.
(5) Im Hauptstudium beträgt der Gesamtstundenumfang 79 SWS obligatorische und wahlobligatorische Lehrveranstaltungen. Der Arbeitsaufwand zur Anfertigung der Diplomarbeit ist hiervon unberührt.
Die Verteilung des Gesamtstundenumfangs ist in folgender Tabelle dargestellt:
15 SWS 8 SWS
Von den beiden Vertiefungsrichtungen muss eine aus dem Bereich Informatik und die zweite aus dem Bereich der biowissenschaftlich orientierten Fächer stammen.
Die Vertiefungsrichtungen dienen der Spezialisierung auf einen Schwerpunkt der Informatik und einen biowissenschaftlich orientierten Schwerpunkt.
Im Hauptstudium ist von allen Studierenden ein „Biologisches Querschnittspraktikum“ im Umfang von 3 SWS zu absolvieren. Zugangsvoraussetzung hierfür ist ein abgeschlossenes Vordiplom.
In einer der beiden Vertiefungsrichtungen ist eine Projektarbeit im Umfang von 8 SWS und die Diplomarbeit anzufertigen. Die Ausgabe des Diplomthemas kann erst nach Abschluss der Projektarbeit erfolgen.
(6) Zur Abstimmung der Studienpläne innerhalb der Vertiefungsrichtungen und zur Abgrenzung der von den Studierenden über die Vertiefungsrichtung hinaus zu wählenden Lehrgebiete von diesen Vertiefungsrichtungen benennen die am Studium beteiligten Fachbereiche Hochschullehrer oder habilitierte Mitarbeiter als Tutoren.
(7) Für die Anfertigung der Diplomarbeit steht das 9. Semester zur Verfügung. Die Bearbeitungszeit der Diplomarbeit beträgt 6 Monate.
(1) Der Diplomprüfung geht die Diplomvorprüfung voraus. Die Diplomvorprüfung besteht aus Fachprüfungen, die Diplomprüfung aus Fachprüfungen und der Diplomarbeit. Eine Fachprüfung kann aus mehreren Teilprüfungen bestehen.
(2) Die Fachprüfungen zur Diplomvorprüfung werden in der Regel studienbegleitend in Teilprüfungen zu Lehrveranstaltungen durchgeführt.
Der erste Termin einer studienbegleitenden Teilprüfung wird in der Regel auf einen Zeitpunkt am Ende der Vorlesungszeit festgesetzt, ein zweiter Prüfungstermin für die gleiche Prüfung in der Regel auf einen Zeitpunkt vor Beginn der Vorlesungszeit des nächsten Semesters. Zwischen beiden Terminen sollten mindestens vier Wochen liegen.
(3) Für die Fachprüfungen zur Diplomprüfung gelten die Regelungen von § 20 dieser Ordnung.
(5) Die Diplomvorprüfung soll bis zum Ende des vierten, die Diplomprüfung bis zum Ende des neunten Fachsemesters abgeschlossen sein.
(6) Sind Fachprüfungen zur Diplomvorprüfung bis zum Beginn der Vorlesungszeit des siebten Fachsemesters bzw. Fachprüfungen zur Diplomprüfung oder die Diplomarbeit bis zum Beginn der Vorlesungszeit des dreizehnten Fachsemesters nicht als Ganzes abgelegt, so gelten die nicht abgelegten Teile dieser Prüfungen als abgelegt und nicht bestanden. Die Bewertungen derjenigen Teile von Fachprüfungen, die vor den genannten Fristen abgelegt wurden, behalten ihre Gültigkeit.
(6) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn zwei Professorinnen bzw. Professoren oder Hochschuldozentinnen bzw. Hochschuldozenten und ein weiteres Mitglied anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der bzw. des Vorsitzenden, bei deren bzw. dessen Abwesenheit die Stimme der Stellvertreterin bzw. des Stellvertreters.
(3) Zu Beisitzenden darf nur bestellt werden, wer die Diplomprüfung im Studiengang Bioinformatik oder eine vergleichbare Diplomprüfung in dem Fachgebiet, auf das sich die Prüfung bezieht, abgelegt hat.
(1) Wenn in der Diplomvorprüfung bzw. Diplomprüfung eine Prüfung mit "nicht bestanden" bewertet wurde, so kann diese Prüfung einmal wiederholt werden. Fehlversuche in demselben Fach an anderen Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen werden mitgerechnet.
(2) Die freiwillige Wiederholung einer bereits bestandenen Prüfung ist ausgeschlossen.
(3) Die Wiederholungsprüfung muss innerhalb von zwölf Monaten nach der Mitteilung über das Nichtbestehen der Prüfung abgelegt werden, sofern nicht wegen besonderer, von den Studierenden nicht zu vertretender Gründe eine Nachfrist gewährt wird.
(4) Eine zweite Wiederholungsprüfung ist nur in begründeten Ausnahmefällen zulässig. Hierzu ist von den Studierenden ein begründeter Antrag innerhalb von zwei Monaten nach der Mitteilung über das Nichtbestehen der ersten Wiederholungsprüfung beim Prüfungsausschuss einzureichen. Der Prüfungsausschuss entscheidet über die Zulassung zu einer zweiten Wiederholungsprüfung und gibt den Studierenden hierüber einen schriftlichen Bescheid. Die Zulassung zur zweiten Wiederholungsprüfung kann nur zum nächsten regulären Prüfungstermin erfolgen.
(7) Die Diplomvorprüfung bzw. die Diplomprüfung als Ganzes ist endgültig nicht bestanden, wenn zu einer Prüfung die erste Wiederholungsprüfung nicht bestanden und kein Antrag auf Zulassung zu einer zweiten gestellt wurde oder keine zweite Wiederholungsprüfung zugelassen oder eine zweite Wiederholungsprüfung zugelassen und diese nicht bestanden wurde.
(1) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen im Studiengang Bioinformatik an einer anderen Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes, die zu Zeiten erbracht wurden, in denen die Studierenden noch nicht im Studiengang Bioinformatik an der Martin-Luther-Universität immatrikuliert waren, werden anerkannt.
Soweit eine anzuerkennende Diplomvorprüfung Lehrgebiete nicht enthält, die an der Martin-Luther-Universität Gegenstand der Diplomvorprüfung, nicht aber der Diplomprüfung sind, ist eine Anerkennung mit Auflagen möglich. Die Anerkennung von Teilen der Diplomprüfung kann insbesondere versagt werden, wenn mehr als die Hälfte der Fachprüfungen bzw. die Diplomarbeit anerkannt werden soll.
(3) Prüfungsleistungen von Studierenden, die bereits im Studiengang Bioinformatik der Martin-Luther-Universität immatrikuliert waren bzw. sind, die durch Teilprüfungen im Studiengang Bioinformatik an einer anderen Universität oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes nachgewiesen wurden bzw. werden sollen, können auf Antrag anerkannt werden, sofern die Teilprüfung wenigstens 14 Tage vor dem entsprechenden Prüfungstermin beim Prüfungsausschuss schriftlich angemeldet wurde und es sich um eine benotete Teilprüfung handelt.
Hiervon ausgenommen sind die Projektarbeit, die Diplomarbeit und die Fachprüfung in den nach § 20 Absatz 2 Punkt a) wählbaren Vertiefungsrichtungen.
Der Anmeldung ist eine Bestätigung von der entsprechenden Hochschule beizulegen, aus der Inhalt und SWS der geprüften Lehrveranstaltung zu entnehmen sind.
zusammen mit dieser Teilprüfung nicht über die Hälfte der in dieser Fachprüfung verlangten Semesterwochenstunden außerhalb der Martin-Luther-Universität erworben werden,
im Falle einer Teilprüfung zur Vordiplomprüfung diese Teilprüfung in großen Teilen der bzw. den entsprechenden Teilprüfungen im Studiengang Bioinformatik der Martin-Luther-Universität entspricht,
(4) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die in anderen Studiengängen erbracht wurden, werden anerkannt, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt ist. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen im Studiengang Bioinformatik der Martin-Luther-Universität im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und -bewertung vorzunehmen.
(7) Werden Studien- und Prüfungsleistungen anerkannt, sind die Noten soweit die Notensysteme vergleichbar sind zu übernehmen und nach Maßgabe dieser Prüfungsordnung in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen werden der Vermerk „bestanden“ aufgenommen, diese Leistung jedoch nicht in die Bildung der Gesamtnote einbezogen. Eine Kennzeichnung der Anerkennung im Zeugnis ist zulässig.
(8) Soweit Studienzeiten nach den Absätzen 1, 2, 3, 4, 5 angerechnet werden, erfolgt eine entsprechende Änderung der jeweiligen Meldefristen, der Wiederholungsmöglichkeiten für Prüfungsleistungen.
(2) Machen Kandidaten bzw. Kandidatinnen durch ein ärztliches Attest glaubhaft, dass sie wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage sind, eine Prüfung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, hat die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses das Recht, den Kandidaten bzw. den Kandidatinnen zu gestatten, gleichwertige Prüfungsleistungen in einer anderen Form zu erbringen.
(3) In den Prüfungen sollen die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen nachweisen, dass sie die Inhalte eines Faches beherrschen, dass sie die Zusammenhänge des Prüfungsgebiets erkennen und spezielle Fragestellungen in diese Zusammenhänge einzuordnen vermögen und dass sie in der Lage sind, in begrenzter Zeit und mit begrenzten Hilfsmitteln mit den geläufigen Methoden des Faches ein Problem zu erkennen und Wege zu einer Lösung zu finden.
(1) Mündliche Prüfungen werden als Einzelprüfungen vor mindestens zwei Prüfenden oder von einer Prüferin bzw. einem Prüfer in Gegenwart einer Beisitzerin bzw. eines Beisitzers gemäß § 6 Absatz 5 abgelegt. Die Dauer der Prüfung soll dem Prüfungsgegenstand angemessen sein und in der Regel 15 Minuten nicht unterschreiten und 45 Minuten nicht überschreiten.
(3) Die wesentlichen Gegenstände und die Ergebnisse der mündlichen Prüfungen sind in einem Protokoll festzuhalten. Die Leistungen der Kandidaten bzw. der Kandidatinnen in den einzelnen Prüfungen werden durch die jeweilig Prüfenden bewertet. Das Protokoll ist von den Prüfenden und Beisitzenden zu unterschreiben. Die Bewertung ist den Kandidaten bzw. den Kandidatinnen direkt im Anschluss an die mündliche Prüfung bekannt zu geben.
(1) Eine schriftliche Prüfung ist eine Klausurarbeit unter Aufsicht. Die Dauer einer Klausurarbeit beträgt in der Regel 10 – 15 Minuten pro Semesterwochenstunde der zugehörigen Lehrveranstaltung(en). Sie soll in der Regel 120 Minuten nicht überschreiten.
(1) Prüfungsrelevante Studienleistungen werden als Prüfungsleistungen in Form von Referaten, mündlichen oder schriftlichen Testaten oder sonstigen schriftlichen Ausarbeitungen (wie z.B. Hausarbeiten, Aufsichtsarbeiten oder protokollierten Leistungen) erbracht.
Die Anerkennung dieser Leistungen erfolgt für Proseminare werden durch einen qualifizierten Vortrag, für Seminare der Informatik durch einen qualifizierten Vortrag sowie eine positiv bewertete, schriftliche Ausarbeitung zum Thema des Vortrages, für die Projektarbeit durch einen positiv bewerteten Abschlußbericht und einen Vortrag zu den Ergebnissen der Projektarbeit erworben.
(1) Die Diplomarbeit ist eine Prüfungsarbeit, die die wissenschaftliche Ausbildung abschließt. Die Diplomarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus ihrem Fach nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
Die Diplomarbeit wird in einer der beiden Vertiefungsrichtungen geschrieben, mit der Themenstellung der Arbeit sollte jedoch eine Verbindung zwischen beiden Vertiefungsrichtungen angestrebt werden.
(2) Der Termin der Ausgabe des Diplomarbeitsthemas ist durch die Betreuerin bzw. den Betreuer bei der bzw. dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses aktenkundig zu machen. Die Studierenden haben das hierzu auszustellende Formular gegenzuzeichnen. Die Zeit von der Themenstellung bis zur Abgabe der Diplomarbeit darf sechs Monate nicht überschreiten. Die Themenstellung muss diesem Zeitrahmen angepasst sein. In begründeten Fällen kann der Prüfungsausschuss auf Antrag der Kandidaten bzw. der Kandidatinnen die Frist nach Rücksprache mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer einmalig um drei Monate verlängern.
(3) Die Diplomarbeit ist in drei gebundenen Exemplaren fristgemäß beim Prüfungsausschuss einzureichen, der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Versäumen Kandidaten bzw. Kandidatinnen die Frist, gilt die Diplomarbeit als mit „nicht ausreichend“ bewertet. Auf begründeten Antrag kann der Prüfungsausschuss im Einzelfall hiervon abweichend entscheiden.
(4) Das Thema der Diplomarbeit wird vom Prüfungsausschuss ausgegeben. Hierzu muss das Einverständnis einer Hochschullehrerin bzw. eines Hochschullehrers der Martin-Luther-Universität, die bzw. der am Studiengang Bioinformatik beteiligt ist, als Themenstellerin bzw. Themensteller zu fungieren, vorliegen.
Die Diplomarbeit kann von jeder Hochschullehrerin bzw. jedem Hochschullehrer der Martin-Luther-Universität, sowie von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die an dem Studiengang Bioinformatik beteiligt sind, betreut werden.
(5) Die Diplomarbeit kann in einer Einrichtung außerhalb der Hochschule ausgeführt und betreut werden, sofern eine Hochschullehrerin bzw. ein Hochschullehrer der Martin-Luther-Universität, die bzw. der am Studiengang Bioinformatik-Diplom beteiligt ist, schriftlich ihr Einverständnis erklärt, als Themenstellerin bzw. Themensteller der Arbeit zu wirken. Die betreuende Person gilt in diesem Fall als Prüfer bzw. Prüferin der Diplomarbeit nach § 6.
(6) Das Thema der Diplomarbeit darf erst ausgegeben werden, nachdem die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen die Diplomvorprüfung bestanden und die Projektarbeit nach § 3 Absatz 5 abgeschlossen haben.
(9) Die Diplomarbeit ist von zwei prüfungsberechtigten Personen (nach § 6), von denen mindestens eine den Status „Hochschullehrer“ besitzen muss, gutachterisch zu bewerten. Eine der Gutachterinnen bzw. einer der Gutachter soll die Themenstellerin bzw. der Themensteller der Arbeit sein. Die zweite Gutachterin bzw. der zweite Gutachter wird vom Prüfungsausschuss bestellt. Die Gesamtnote der Diplomarbeit ergibt sich als arithmetisches Mittel der durch die Gutachten festgelegten Noten, sofern die Differenz der Einzelbewertungen nicht mehr als 2,0 beträgt. Beträgt die Differenz mehr als 2,0, wird vom Prüfungsausschuss eine dritte Prüferin bzw. ein dritter Prüfer zur Bewertung der Diplomarbeit bestimmt. In diesem Fall wird die Note der Diplomarbeit aus dem arithmetischen Mittel der beiden besseren Noten gebildet. Die Diplomarbeit kann jedoch nur dann als "ausreichend" oder besser bewertet werden, wenn mindestens zwei Noten "ausreichend" oder besser sind. Das Bewertungsverfahren soll acht Wochen nicht überschreiten
(10) Wird die Diplomarbeit mit „nicht bestanden“ bewertet, so ist auf Antrag der Studierenden eine Wiederholung mit neuem Thema möglich. Eine Rückgabe dieses Themas sowie eine zweite Wiederholung ist ausgeschlossen.
(3) Die Fachnote einer Fachprüfung, die nach § 7 Absatz 6 bestanden ist, errechnet sich aus dem nach Semesterwochenstunden gewichtete Durchschnitt (gewichtetes arithmetisches Mittel) der Noten der Prüfungsleistungen, aus denen sich die Fachprüfung zusammensetzt. Bei der Notenbildung wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Fachnote lautet:
(4) Für die Bildung der Gesamtnoten gemäß § 19 Absatz 1 und § 23 Absatz 2 gilt § 14 Absatz 3 entsprechend.
(4) Auf Antrag einer Kandidatin sind die Mutterschutzfristen, wie sie in der jeweils gültigen Fassung des Gesetzes zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (MSchG) festgelegt sind, entsprechend zu berücksichtigen. Dem Antrag sind die erforderlichen Nachweise beizufügen. Die Mutterschutzfristen unterbrechen jede Frist nach dieser Prüfungsordnung. Die Dauer des Mutterschutzes wird nicht in die Frist eingerechnet.
(5) Gleichfalls sind die Fristen der Erziehungszeit nach Maßgabe de jeweils gültigen Fassung des Gesetzes über die Gewährung von Erziehungsgeld und Erziehungszeit (BerzGG) auf Antrag zu berücksichtigen. Studierende müssen bis spätestens vier Wochen vor dem Zeitpunkt, von dem ab sie Erziehungszeit antreten, dem Prüfungsausschuss unter Beifügung der erforderlichen Nachweise schriftlich mitteilen, für welchen Zeitraum oder für welche Zeiträume sie Erziehungszeit nehmen wollen. Der Prüfungsausschuss hat zu prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, die bei Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern einen Anspruch auf Erziehungszeit nach dem jeweils gültigen Gesetz auslösen würden, und teilt das Ergebnis sowie gegebenenfalls die neu festgesetzten Prüfungsfristen den Kandidaten bzw. den Kandidatinnen mit.
(6) Kandidaten bzw. Kandidatinnen können verlangen, dass die Entscheidungen nach Absatz 1 und 2 innerhalb von vier Wochen vom Prüfungsausschuss überprüft werden.
(1) Durch die Diplomvorprüfung sollen die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen nachweisen, dass sie die inhaltlichen Grundlagen der Informatik, Biologie, Biochemie, Chemie und der Mathematik, ein methodisches Instrumentarium und eine systematische Orientierung erworben haben, die erforderlich sind, um das weitere Studium mit Erfolg zu betreiben.
a) einer Fachprüfung Informatik
b) einer Fachprüfung Mathematik
c) einer Fachprüfung Chemie
d) einer Fachprüfung Biologie
e) einer Fachprüfung Biochemie
(3) Die Fachprüfung in Informatik ist bestanden, wenn Prüfungen zu allen folgend aufgezählten Lehrveranstaltungen der Informatik im Gesamtumfang von 28 SWS bestanden sind:
Programmierpraktikum oder Datenbankpraktikum
Proseminar sind zu erwerben.
(4) Die Fachprüfung in Mathematik ist bestanden, wenn Prüfungen zu allen folgend aufgeführten Lehrveranstaltungen der Mathematik im Gesamtumfang von 18 SWS bestanden sind:
(4) Die Fachprüfung in Chemie ist bestanden, wenn Prüfungen zu allen folgend aufgeführten Lehrveranstaltungen der Chemie im Gesamtumfang von 10 SWS bestanden sind:
Allgemeine Chemie und Grundlagen der physikalischen Chemie
(5) Die Fachprüfung in Biologie ist bestanden, wenn Prüfungen zu allen folgend aufgeführten Lehrveranstaltungen der Biologie im Gesamtumfang von 12 SWS bestanden sind:
(6) Die Fachprüfung in Biochemie besteht aus einer Prüfung zur Lehrveranstaltung
im Gesamtumfang von 6 SWS.
a) das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, einer einschlägigen fachgebundene Hochschulreife oder eine durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis besitzt;
b) an der Martin-Luther-Universität zum Zulassungszeitpunkt im Studiengang Bioinformatik eingeschrieben ist.
(2) Zu einer Teilprüfung einer Fachprüfung kann nur zugelassen werden, wer zur Diplomvorprüfung zugelassen ist.
(3) Der Antrag auf Zulassung zur Diplomvorprüfung ist beim Prüfungsausschuss zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:
a) das Zeugnis gemäß Absatz 1 a);
b) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft bereits Prüfungsleistungen in einem Studiengang Bioinformatik an einer Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes nicht bestanden wurden oder sich die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen in einem Prüfungsverfahren befinden;
c) eine Erklärung darüber, ob bereits eine Diplomvorprüfung oder Diplomprüfung im Studiengang Bioinformatik an einer Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes nicht bestanden oder in einem solchen Studiengang der Prüfungsanspruch verloren wurde.
(4) Können Kandidaten bzw. Kandidatinnen ohne ihr Verschulden die erforderlichen Unterlagen nicht in der in Absatz 3 vorgeschriebenen Weise beibringen, so kann der Prüfungsausschuss ihnen gestatten, die Nachweise auf andere Weise zu führen.
c) Kandidaten bzw. Kandidatinnen die die Diplomvorprüfung oder die Diplomprüfung im Studiengang Bioinformatik an einer Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes endgültig nicht bestanden haben oder sich an einer solchen Universität oder Hochschule in einem Prüfungsverfahren befinden oder
e) nicht bestandene oder als nicht bestanden geltende Prüfungsleistungen in einem Studiengang Bioinformatik an einer Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes als Fehlversuche anzurechnen sind und deshalb keine Möglichkeit einer Wiederholung dieser Prüfungsleistung im Studiengang Bioinformatik besteht.
a) die Meldefrist gemäß § 18 Absatz 2 und 3 nicht eingehalten wird oder
d) die Zulassung zur Diplomvorprüfung nicht vorliegt.
(1) Bei der Anmeldung zur ersten Prüfung zur Diplomvorprüfung der Kandidaten bzw. Kandidatinnen muss der Antrag auf Zulassung zur Diplomvorprüfung gestellt werden.
(2) Zu jeder Teilprüfung der Diplomvorprüfung haben sich die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen schriftlich beim Prüfungsausschuss anzumelden. Dies gilt auch für Teilprüfungen, die gemäß § 8 Absatz 3 an einer anderen Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes abgelegt werden.
(3) Die Anmeldung zu studienbegleitenden Teilprüfungen hat in der Regel bis spätestens zwei Wochen vor dem Prüfungstermin. Die Anmeldetermine werden öffentlich durch Aushang unter Angabe einer Ausschlussfrist bekannt gegeben. Für Teilprüfungen, die gemäß § 8 Absatz 3 an einer anderen Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes abgelegt werden, sind die Anmeldefristen gemäß § 8 Absatz 3 verbindlich.
(4) Die Bekanntgabe der Prüfungstermine, Prüfungsarten und der Prüfenden erfolgt spätestens einen Monat vor der jeweiligen Prüfung durch Aushang.
(5) Sind prüfungsrelevante Studienleistungen für eine Teilprüfung gemäß § 4 Absatz 4 vorgesehen, so sind deren Art und ihre mögliche Einbeziehung in die Bewertung der Prüfung zu Beginn der Lehrveranstaltungen von den Prüfenden bekannt zu geben.
(1) Die Diplomvorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche in § 16 Absatz 2 angegebenen Fachprüfungen bestanden sind und das Proseminar in Informatik erfolgreich absolviert wurde. Für jede Fachprüfung wird eine Fachnote gebildet. Die Gesamtnote der Diplomvorprüfung errechnet sich gemäß § 14 Absatz 4 aus dem nach den Semesterwochenstunden gewichteten Durchschnitt (gewichtetes arithmetisches Mittel) der Fachnoten.
(2) Über die bestandene Diplomvorprüfung ist innerhalb von vier Wochen ein Zeugnis auszustellen, das die für die einzelnen Prüfungsleistungen erzielten Noten und die Gesamtnote enthält. Das Zeugnis ist von der bzw. dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen. Es trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht wurde.
(3) Haben Kandidaten bzw. Kandidatinnen die Diplomvorprüfung endgültig nicht bestanden oder gilt sie als endgültig nicht bestanden, wird ihnen auf Antrag durch die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eine schriftliche Bescheinigung ausgestellt, die die erbrachten Prüfungsleistungen enthält und erkennen lässt, dass die Diplomvorprüfung nicht bestanden ist.
(1) Durch die Diplomprüfung sollen die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen nachweisen, dass sie die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse erworben haben, die Zusammenhänge ihres Fachs überblicken und die Fähigkeit besitzen, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse der Bioinformatik anzuwenden.
a) jeweils einer Fachprüfung in den beiden Vertiefungsrichtungen
c) einer Fachprüfung in biowissenschaftlich orientierten Fächern
Ein und dieselbe Lehrveranstaltung darf nicht Gegenstand zweier unterschiedlicher Prüfungen sein.
(3) Die Vertiefungsrichtungen müssen so gewählt sein, dass eine aus dem Bereich der Informatik, die zweite aus biowissenschaftlich orientierten Fächern stammt.
(4) Die Fachprüfungen in den beiden Vertiefungsrichtungen nach Absatz 2 Punkt a) finden als mündliche Prüfungen statt, deren Gegenstand jeweils Lehrinhalte von Lehrveranstaltungen über mindestens 15 SWS ist.
(5) Die Fachprüfungen gemäß Absatz 2 Punkte b) und c) bestehen aus in der Regel mündlichen Teilprüfungen zu Lehrgebieten, die sich inhaltlich von den beiden gewählten Vertiefungsrichtungen abgrenzen. Eine Entscheidung hierüber ist im Zweifelsfall durch den Prüfungsausschuss unter Einbeziehung von Fachvertretern zu treffen.
Der Prüfungsgegenstand jeder Teilprüfung darf den Lehrinhalt von Lehrveranstaltungen von 6 SWS zu jedem Gebiet nicht unterschreiten. Der Gesamtumfang an Lehrveranstaltungen zu jeder der beiden Fachprüfungen muss mindestens 15 SWS betragen.
(1) Zur Diplomprüfung kann nur zugelassen werden, wer neben den in § 17 Absatz 1 aufgeführten Anforderungen die Diplomvorprüfung im Studiengang Bioinformatik der Martin-Luther-Universität oder eine gemäß § 8 als gleichwertig angerechnete Prüfungsleistung bestanden hat.
(2) Der Antrag auf Zulassung zur Diplomprüfung ist schriftlich an die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten.
Bei Antragstellung sind, soweit diese beim Prüfungsausschuss von der Meldung zur Diplomvorprüfung her noch nicht vorliegen, folgende Unterlagen vorzulegen:
a) Zeugnis über die bestandene Diplomvorprüfung, wobei im Falle der an einer anderen Universität oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes abgelegten Diplomvorprüfung die Anerkennungsbescheinigung gemäß § 8 beigefügt werden muss
b) weitere Unterlagen entsprechend § 17 Absatz 3 Punkte b und c
(3) Für die Zulassung und das Zulassungsverfahren zur Diplomprüfung gilt § 17 Absatz 4 bis 7 entsprechend.
(1) Bei der Anmeldung zur ersten Prüfung zur Diplomprüfung der Kandidaten bzw. Kandidatinnen muss der Antrag auf Zulassung zur Diplomprüfung gestellt werden.
(2) § 18 Absatz 2 bis 5 gelten entsprechend.
(3) Die Anmeldung der Diplomarbeit kann erst erfolgen, sobald die Voraussetzungen von § 13 Absatz 6 erfüllt sind.
(4) Die Fachprüfungen nach § 20 Absatz 2 Punkt a) müssen vor den Fachprüfungen nach § 20 Absatz b) und c) abgelegt werden.
Bei der Anmeldung einer Fachprüfung zur Diplomprüfung wird geprüft, dass die Regelungen von § 20 Absatz 3 erster Satz und § 20 Absatz 5 eingehalten werden. Im Zweifelsfall entscheidet der Prüfungsausschuss unter Einbeziehung von Fachvertretern. Werden diese Regelungen verletzt, ist die Zulassung zur Prüfung zu versagen.
(1) Die Diplomprüfung ist bestanden, sobald alle Fachprüfungen nach § 20 Absatz 2 bestanden sind, der erfolgreichen Abschluss des „Biologischen Querschnittspraktikums“ und Studienleistungen im Umfang von 8 SWS in Mathematik nachgewiesen werden sowie die Projektarbeit im Umfang von 8 SWS erfolgreich absolviert und die Diplomarbeit mit mindestens der Note 4 bewertet wurde.
(2) Die Noten der Fachprüfungen nach § 20 Absatz 2 errechnen sich gemäß §15 Absatz 3. Die Gesamtnote der Diplomprüfung errechnet sich aus dem gewichteten Durchschnitt der Noten der vier Fachprüfungen gemäß § 20 Absatz 2 und der Note der Diplomarbeit. Die Wichtungsfaktoren der einzelnen Bestandteile der Diplomprüfung sind:
Fachprüfungen nach § 20 Absatz 2 – jeweils Wichtungsfaktor 1
(3) Das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ wird erteilt, wenn die Noten für die Diplomarbeit und mindestens 3 Fachprüfungen jeweils 1,0 und für die vierte Fachprüfung 1,3 oder besser sind.
(4) Haben Kandidaten bzw. Kandidatinnen die Diplomprüfung bestanden, so erhalten sie das Zeugnis der Diplomprüfung innerhalb von 4 Woche nach dem Bestehen der letzten Prüfung ausgestellt. Das Zeugnis enthält
sämtliche Prüfungsleistungen mit Angabe der der erreichten Noten,
(6) § 19 Absatz 3 gilt entsprechend.
(1) Gleichzeitig mit dem Zeugnis wird den Kandidaten bzw. den Kandidatinnen die Diplomurkunde mit dem Datum des Zeugnisses ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades Diplom-Bioinformatikerin bzw. Diplom-Bioinformatiker beurkundet.
Nach Abschluss des Prüfungsverfahrens wird den Studierenden auf Antrag Einsicht in ihre schriftlichen Prüfungsarbeiten, in die darauf bezogenen Gutachten der Prüfenden und in die Prüfungsprotokolle gewährt. Der Antrag ist innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses beim Prüfungsausschuss zu stellen. Der Prüfungsausschuss bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung im Amtsblatt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kraft. Gleichzeitig tritt die Prüfungsordnung vom 16.12.5.1998 außer Kraft.
(2) Die Bestimmungen dieser Prüfungsordnung gelten für alle Studierenden, die ab dem Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung an der Martin-Luther Universität für den Studiengang Bioinformatik eingeschrieben werden.
(3) Die Bestimmungen dieser Prüfungsordnung über die Diplomprüfung gelten für alle Studierenden, die vor Inkrafttreten im Studiengang Bioinformatik an der Martin-Luther-Universität immatrikuliert waren, ihre Diplomvorprüfung bis zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht abgeschlossen hatten.
Studierenden, die vor dem Wintersemester 2003/04 immatrikuliert wurden, die Diplomvorprüfung beim Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung noch nicht abgeschlossen hatten und das nach der Prüfungsordnung vom 16.12.98 vorgeschriebene Praktikum in Biologie im Grundstudium erfolgreich abgelegt haben, können auf Antrag durch den Prüfungsausschuss vom verpflichtenden „Biologischen Querschnittspraktikum“ entbunden werden. Diese Regelung kann letztmalig im Wintersemester 2004/05 angewandt werden.
(4) Studierende, die bei Inkrafttreten der vorliegenden Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Bioinformatik-Diplom an der Martin-Luther Universität eingeschrieben sind, können unwiderruflich erklären, dass sie nach der vorliegenden Diplomprüfungsordnung geprüft werden möchten. Sobald diese Erklärung beim Prüfungsausschuss eingegangen ist, gilt für diese Studierenden die vorliegende Prüfungsordnung.
Über die Anrechnung von Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss gemäß § 8. Prüfungen nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Bioinformatik-Diplom der Martin-Luther-Universität vom 16. Dezember 1998 sind letztmals sechs Semester nach Inkrafttreten der vorliegenden Prüfungsordnung möglich. Diese Frist kann im Ausnahmefall auf Antrag mit Begründung durch den Prüfungsausschuss um zwei Semester verlängert werden.
(5) Andere als die in § 27 Absatz 2,3,4 aufgeführten Studierenden des Studiengangs Bioinformatik-Diplom der Martin-Luther Universität werden nach Ablauf einer Frist von sechs Semestern nach Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung von Amts wegen in die vorliegende Prüfungsordnung übergeleitet. Über die Anrechnung bereits erbrachter Leistungen entscheidet der Prüfungsausschuss gemäß den Festlegungen des § 8.
Vom Akademischen Senat am 10.03.2004 beschlossen und dem Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt am 11.03.2004 angezeigt.

References: § 17

§ 16

§ 17

§ 20

§ 22

§ 23

§ 27
 § 20
 § 20
 § 6
 § 6
 § 3
 § 6
 § 7
 § 19
 § 23
 § 14
 § 18
 § 8
 § 8
 § 8
 § 4
 § 16
 § 14
 § 17
 § 8
 § 8
 § 17
 § 17
 § 18
 § 13
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 § 20
 §15
 § 20
 § 20
 § 19
 § 8
 § 27
 § 8