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Mehrvertretungsgebühr (Schadensersatz) - frag-einen-anwalt.de Hilfe & Kontakt
Anwalt? Hier lang www.frag-einen-anwalt.de Schadensersatz Mehrvertretungsgebühr
| 06.08.2007 22:17 | Preis: ***,00 € |
Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht verlangt von mir die Mehrvertretungsgebühr nach § 7 i.V.m.Zif. 1008 RVG.
Nach dem BGH Urteil soll die Mehrvertretungsgebühr nicht mehr gerechtfertigt sein. Was ist richtig? Will die Anwältin sich ungerechtfertigter Weise auf meine Kosten bereichern,nur weil ich ohne Anwalt in dieser Sache aufgetreten bin. Sollte die Forderung der Anwältin nicht rechtens sein, werde ich Schadensersatz fordern.
Der Termin fand im August 2006 statt.
In dieser Angelegenheit gibt es keine Entschuldigung.
06.08.2007 | 22:43
Nach § 7 RVG kann die Kollegin in derselben Angelegenheit nur eine Gebühr verlangen. § 7 RVG (1) Wird der Rechtsanwalt in derselben Angelegenheit für mehrere Auftraggeber tätig, erhält er die Gebühren nur einmal. Soweit in der selben Angelegenheit mehrer Personen vertreten werden bestimmt Nr. 1008 RVG, dass die Verfahrens- oder Geschäftsgebühr für jede weitere Person um 0,3, maximal auf 2,0 Abs. 3. erhöht werden kann.
Soweit in dem Verfahren mehrere Personen durch die Kollegin vertreten wurden, kann Sie keine weitere Gebühr verlangen, allerdings rechtfertigt dies eine entsprechende Erhöhung bis maximal 2,0 der (einen) Verfahrens- oder Geschäftsgebühr.
Nr. 1008 RVG Auftraggeber sind in derselben Angelegenheit mehrere Personen:
Die Verfahrens- oder Geschäftsgebühr erhöht sich für jede weitere Person um (1) Dies gilt bei Wertgebühren nur, soweit der Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit derselbe ist.
Ich hoffe Ihnen einen hilfreichen Überblick verschafft zu haben. Bei Fragen oder Unklarheiten nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.
Nachfrage vom Fragesteller	08.08.2007 | 19:10
ich bin ein wenig irritiert, weil Sie von einer Verfahres- oder Geschäftsgebühr schreiben. In der Rechnung Ihrer Kollegin ist mir die Verfahrens- und Terminsgebühr in Rechnung gestellt. Wie habe ich das jetzt zu verstehen. Sie erwähnen die Geschäftsgebühr, ist hier nicht korrekt abgerechnet? Seit der BGH Entscheidung soll die Mehrvertretungsgebühr in FFG -WEG Verfahren nicht mehr gerechtfertigt sein. Ist das nicht richtig?
Schröder Ergänzung vom Anwalt
12.08.2007 | 19:42
Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt. Ihren weiteren Angaben entnehme ich, dass es sich um ein FGG-Verfahren im WEG Recht handelt.
Danach ist die Mehrvertretungsgebühr erstattungsfähig, wenn die betreffende Entscheidung im WEG-Verfahren vor Verkündung der BGH-Entscheidung zur Teilrechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft (IBR 2005, 517) entstanden ist. Ist in Ihrem Fall die betreffende WEG-Entscheidung nach der Entscheidung des BGH ergangen, so wird die Wohnungseigentümergemeinschaft als eine Person betrachtet. Eine Mehrvertretungsgebühr für die WEG-Gemeinschaft wäre daher nicht erstattungsfähig.
"vielleicht war meine erste Anfrage nicht korrekt.Die Nachfrage war voll o.kGruss "
vielleicht war meine erste Anfrage nicht korrekt.Die Nachfrage war voll o.kGruss ANTWORT VON
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References: § 7
 BGH 
 § 7
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 BGH 
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