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Timestamp: 2019-09-15 05:32:12+00:00

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§ 732 ZPO: Erinnerung gegen Erteilung der Vollstreckungsklausel
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2015, Az. III ZB 96/15 4	a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann der von den Beklagten erhobene Einwand, die titulierte Auskunftsverpflichtung sei mangels ausreichender Bestimmtheit nicht vollstreckungsfähig, im Wege der Klauselerinnerung nach § 732 Abs. 1 ZPO vorgebracht werden (vgl. BGH, Beschlüsse vom 22. Oktober 2014 - V ZR 74/14, BeckRS 2014, 22528 Rn. 8; vom 4. Oktober 2005 - VII ZB 54/05, NJW-RR 2006, 567 und vom 16. Juli 2004 - IXa ZB 326/03, NJW-RR 2004, 1718, 1719).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2015, Az. VII ZB 17/13 10	Im Ausgangspunkt zutreffend hat das Beschwerdegericht angenommen, dass bei einer von einem Notar erteilten Vollstreckungsklausel im Erinnerungsverfahren nach § 732 Abs. 1 ZPO der Umfang einer der notariellen Urkunde beigefügten Vollmacht zu prüfen ist (vgl. BGH, Beschluss vom 16. Mai 2012 -1 ZB 65/11, NJW 2012, 3518).
OLG München, Beschluss vom 3.8.2013, Az. 34 Wx 314/13 Die Vollstreckung ist mit der Klauselerteilung abgeschlossen, so dass dem Schuldner auch der Rechtsbehelf des § 732 ZPO gegen deren Erteilung (dazu BGH WM 2012, 454/455) nicht mehr zur Verfügung steht.
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2012, Az. 1 ZB 65/11 9	b)	Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die Frage, ob die Unterwerfungserklärung ordnungsgemäß abgegeben worden ist, jedoch allein im Verfahren der Klauselerteilung nach § 732 ZPO zu klären (BGH, Urteil vom 30. März 2010 - XI ZR 200/09, BGHZ 185, 133 Rn. 18 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2012, Az. VII ZB 71/09 -7- nerung (§ 732 ZPO) geltend zu machen (OLG Hamm, FamRZ 1981, 199, 200; OLG Koblenz, aaO; OLG Frankfurt, JurBüro 1976, 1122; Schuschke/Walker, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2011, Az. VII ZB 12/11 Einwendungen des Schuldners hiergegen sind demnach formeller Art und können im Klauselerinnerungsverfahren nach § 732 Abs. 1 ZPO vorgebracht werden (vgl. BGH, Beschluss vom 16. April 2009 - VII ZB 62/08, BauR 2009, 1330 Rn. 12 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. VII ZB 88/10 Dagegen hat der Schuldner Klauselerinnerung nach § 732 ZPO eingelegt und unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 30. März 2010 (XI ZR 200/09, BGHZ 185, 133) gerügt, der Gläubigerin habe die Vollstreckungsklausel nicht erteilt werden dürfen, da sie ihren Eintritt in den Sicherungsvertrag nicht gemäß § 727 ZPO nachgewiesen habe.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. V ZB 90/11 Fehler bei dessen Vertretung können nach Erteilung der Vollstreckungsklausel nur noch im Wege der Klauselerinnerung nach § 732 ZPO gerügt werden (OLG Oldenburg, MDR 1955, 488, 489 für die gesetzliche Vertretung).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2011, Az. V ZA 4/11 12	b) Die Frage, ob die Vollstreckungsklausel vom 3. Januar 2007 erteilt werden durfte, kann in dem Verfahren über die Zuschlagsbeschwerde nicht geklärt werden; denn über Einwendungen des Schuldners gegen die Zulässigkeit der Vollstreckungsklausel ist in dem anhängigen Klauselerinnerungsverfahren nach §732 ZPO zu entscheiden (OLG Hamm, FamRZ 1981, 199).
LG Detmold, Beschluss vom 3.0.2011, Az. 3 T 20/11 Dementsprechend können Einwendungen gegen die Erteilung oder Verweigerung der Klausel nur mit den eigens dafür vorgesehenen Rechtsbehelfen der Klauselerinnerung gemäß § 732 ZPO oder der Klauselgegenklage nach § 768 ZPO angebracht werden (zu vgl. Zöller, ZPO, 27. Aufl., § 732, Rn. 1; BGH, Beschluss v. 14. April 2005 – Az. V ZB 4/05).
BGH, BESCHLUSS vom 4.7.2010, Az. VII ZB 2/09 Dass diese Voraussetzungen nicht vorliegen, kann im Verfahren nach § 732 ZPO nicht geltend gemacht werden (BGH, Beschluss vom 16. Juli 2004 - IXa ZB 326/03, RPfleger 2005, 33; Beschluss vom 5. Juli 2005 - VII ZB 27/05, Rpfleger 2005, 612; Beschluss vom 4. Oktober 2005 - VII ZB 54/05, RPfleger 2006, 27).
BGH, URTEIL vom 2.2.2010, Az. XI ZR 200/09 -9- Vielmehr handelt es sich dabei um die Frage der prozessualen Ordnungsgemäßheit der Unterwerfungserklärung, die im Verfahren nach § 732 ZPO zu klären ist (BGH, Urteil vom 5. Dezember 2003 - V ZR 341/02, WM 2004, 1601).
BGH, URTEIL vom 2.2.2010, Az. XI ZR 200/09 Der Rechtsbehelf des § 732 ZPO versagt in diesem Fall, da er sich nur gegen die Vollstreckungsklausel richtet und nicht eine rechtskraftfähige Entscheidung über die Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung wegen des eigentlichen Mangels, nämlich der infolge der Unbestimmtheit geminderten Wirksamkeit des Titels, herbeiführt (vgl. BGH, Urteil vom 5. Dezember 2003 - V ZR 341/02, WM 2004, 1601).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2008, Az. V ZB 146/07 Dabei ist er aber einer früheren Entscheidung des Bundesgerichtshofs gefolgt, in welcher dieser die Frage im Rahmen einer Klauselerinnerung nach § 732 ZPO im gleichen Sinne beantwortet hat (BGH, Beschl. v. 16. Juli 2004, IXaZB 326/03, NJW-RR 2004, 1718, 1719).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2005, Az. VII ZB 54/05 ZPO § 732 Mit dem Verfahren nach § 732 ZPO kann der Schuldner nur Einwendungen gegen eine dem Gläubiger erteilte Klausel erheben, die Fehler formeller Art zu dem Gegenstand haben (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 5. Juli 2005 - VII ZB 27/05).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2005, Az. VII ZB 27/05 ZPO § 732 Mit dem Verfahren nach § 732 ZPO kann der Schuldner nur Einwendungen gegen eine dem Gläubiger erteilte Klausel erheben, die Fehler formeller Art zu dem Gegenstand haben (im Anschluß an BGH, Beschluß vom 16. Juli 2004 - IXa ZB 326/03, Rpfleger 2005, 33).
BGH, URTEIL vom 3.2.2004, Az. IV ZR 143/03 Der Titelschuldner kann auf diese Weise - über das Verfahren der Klauselerinnerung (§ 732 ZPO) hinaus - formell-rechtliche Einwendungen gegen den Vollstreckungstitel geltend machen (BGHZ 124, 164, 170; BGHZ 118, 229, 236; Senatsurteil vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 398/02 - WM 2003, 2372 unter II 1; BGH, Urteile vom 18. November 2003 - XI ZR 332/02 - ZIP 2004, 159 unter II 1; vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02 - WM 2004, 372 unter II 1; vom 15. Dezember 2003 - II ZR 358/01 - DB 2004, 373 unter 2 a bb und 2 b).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.1990, Az. III ZR 366/89 Es ist nicht Aufgabe des Revisionsgerichts, zu dieser - in das Verfahren nach § 732 ZPO gehörenden - Frage im Rahmen der Prüfung der Zulässigkeit der Klage nach § 767 ZPO Stellung zu nehmen (vgl. Senatsbeschluß vom 6. Oktober 1988 - Ill ZR 4/88 = BGHR ZPO § 767 Abs. 1 Einwendungen 2).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.1989, Az. III ZR 40/89 Diese Angriffe gegen die Wirksamkeit der Vollstreckungstitel gehören als förmliche Einwendungen in das Verfahren nach § 732 ZPO; zur Begründung der Klage aus § 767 sind sie nach einhelliger Rechtsprechung des BGH nicht geeignet (Senatsurteil vom 3. Dezember 1987 - III ZR 261/86 = WM 1988, 109 zu I; Senatsbeschluß vom 6. Oktober 1988 - Ill ZR 4/88 = BGHR ZPO § 732 Abs. 1 - Vollstreckungsabwehrklage 1 - m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1987, Az. VII ZR 210/86 Nehme er den Rechtsbehelf des § 732 ZPO nicht in Anspruch, so werde dadurch der nicht vollstreckbare Titel nicht etwa zu einem vollstreckbaren (BGHZ 15, 190, 191).
BGH, URTEIL vom 5.1.1971, Az. I ZR 118/69 Träfe das zu, müßte der Kläger den Weg des § 732 ZPO beschreiten; die Vollstreckungsgegenklage wäre dann unzulässig (BGHZ 15, 190, 191; 22, 54, 56 f).

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