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Timestamp: 2020-02-27 17:33:50+00:00

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Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahn-Netzzugangsverordung - PDF Free Download
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1 Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahn-Netzzugangsverordung (AB-NZV) vom 7. Juni 1999 (Stand am 13. September 2005) Das Bundesamt für Verkehr (Bundesamt), gestützt auf die Artikel 10 und 19 der Eisenbahn-Netzzugangsverordnung vom 25. November (NZV), verordnet: Art. 1 Mindestpreis 1 Der Mindestpreis setzt sich zusammen aus: a. dem Anteil für den Energieverbrauch, berechnet wie folgt: Rp./kWh für den Bezug ab Fahrdraht zwischen 6 Uhr und 22 Uhr (Hochtarif), 2. 7 Rp./kWh für den Bezug ab Fahrdraht zwischen 22 Uhr und 6 Uhr (Niedertarif), 3. 0,3 Rp./Bruttotonnenkilometer (Btkm) für Züge mit thermischer Traktion auf elektrifizierten Strecken, ausgenommen Versuchsfahrten, Fahrten mit historischen Fahrzeugen und Dienstzüge von Infrastrukturbetreiberinnen; b. dem Anteil für den leistungsabhängigen Unterhalt, berechnet wie folgt: 1. 0,2 Rp./Btkm für Bahnen mit leichtem Oberbau, 2. 0,25 Rp./Btkm für alle anderen Bahnen; c. dem Anteil Personalkosten für den Fahrdienst, der 40 Rp./Zugskilometer (Zkm) beträgt und für Strecken im Strassenbahnbetrieb (Fahrt auf Sicht) entfällt; d. dem Anteil Kosten für jede Ankunft und jede Abfahrt in Knotenbahnhöfen, berechnet wie folgt: 1. Fr in grossen Knotenbahnhöfen, 2. Fr in den übrigen Knotenbahnhöfen. 2 2 Das Bundesamt bewilligt den Gleichstrombahnen einen abweichenden Energiepreis, wenn die abweichenden Kosten nachgewiesen werden. 3 Der Energieverbrauch wird durch die Netzbenutzerin gemessen. Sie muss die Kalibrierung und Überwachung der Messeinrichtungen auf ihren Fahrzeugen, die AS SR Fassung gemäss Ziff. I der V des BAV vom 9. Okt. 2001, unter dem Vorbehalt gemäss Art. 4a in Kraft seit 1. Jan (AS ). 1
2 Eisenbahnen korrekte Messwertaufzeichnung und -ablesung sowie die Aufteilung der Messwerte auf Hoch- und Niedertarifzeiten in nachweisbarer Form gewährleisten. Für Züge, die in gleicher Zusammensetzung zu gleichen Fahrzeiten wiederholt geführt werden, können Referenzmessungen im Normalbetrieb durchgeführt werden. Unterbleibt eine Messung, so legt die Infrastrukturbetreiberin die Verbrauchssätze je Zugskategorie bezogen auf die Btkm fest. Sie kann einen einheitlichen Satz je Zugskategorie und Netzbenutzerin festlegen, der die Verteilung auf die Hoch- und Niedertarifzeiten berücksichtigt. 3 Art. 2 Knotenbahnhöfe 1 Als Knotenbahnhöfe gelten Bahnhöfe, die mindestens 15 Weichen in Zirkulationsgleisen und eine grosse Verkehrsintensität aufweisen sowie entweder über mindestens eine Abzweigung verfügen oder zwei der drei folgenden Funktionen aufweisen: a. Anschlussbahnhof für Eisenbahnen anderer Spurweite oder Betriebsart; b. Umladeterminal; c. Fernsteuerbahnhof oder autonomer Bahnhof. 2 Verfügt ein Bahnhof über mehr als eine Abzweigung und mehr als 40 Weichen in Zirkulationsgleisen, gilt er als grosser Knotenbahnhof. 3 Die Einteilung der Knotenbahnhöfe ist in Anhang 1 aufgeführt. Art. 3 Zusatzleistungen (Art. 22 Abs. 1 Bst. g und h NZV) 1 Die Rangierbahnhöfe (RB/SM), in welchen Rangierleistungen als Zusatzleistungen angeboten werden, sind in Anhang 2 aufgeführt. 2 Die Betriebszeit für die Zusatzleistung Rangieren in Rangierbahnhöfen ist bis Uhr. In den Grenzrangierbahnhöfen wird die Zusatzleistung Rangieren im 24-Stunden-Betrieb angeboten. 3 Als übliche Betriebszeit einer Strecke gilt die Zeitspanne zwischen dem ersten und dem letzten in der offiziellen Fahrplanpublikation verzeichneten Reisezug. Von Montag bis Freitag sind die für den Güterverkehr geeigneten Strecken in der Regel ab 4.00 Uhr zu öffnen. Auf den Strecken nach Anhang 3 herrscht grundsätzlich ein 24-Stunden-Betrieb. Art. 4 Publikation 1 Die nach Artikel 10 Absatz 1 Buchstabe d NZV vorgeschriebenen Publikationen: a. können am Sitz der Unternehmung eingesehen werden; b. liegen beim Bundesamt öffentlich auf; und 3 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAV vom 9. Okt. 2001, unter dem Vorbehalt gemäss Art. 4a in Kraft seit 1. Jan (AS ). 2
3 Ausführungsbestimmungen zur Netzzugangsverordung c. sind den Interessenten auf Verlangen von der Unternehmung zuzustellen oder auf einer Internet-Homepage zur Verfügung zu stellen. 2 Die Homepage-Adressen sind dem Bundesamt mitzuteilen, welches sie als Links auf seiner Homepage aufführt. 3 Für die von den Infrastrukturbetreiberinnen festzulegenden Preise sind die Berechnungsgrundlagen bekanntzugeben. Art. 4a 4 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 9. Oktober 2001 Die Änderungen vom 9. Oktober 2001 gelten ab 1. Januar 2002, für nach Artikel 6 der Abgeltungsverordnung vom 18. Dezember bestellte Leistungen des Personenverkehrs ab 1. Januar Art. 5 Inkrafttreten Diese Ausführungsbestimmungen treten rückwirkend auf den 1. Januar 1999 in Kraft. 4 Eingefügt durch. Ziff. I der V des BAV vom 9. Okt. 2001, in Kraft seit 1. Jan (AS ). 5 SR
4 Eisenbahnen Als grosse Knoten im Sinne von Artikel 2 Absatz 2 gelten: Normalspur: Basel PB Basel RB Bellinzona Bern Biel (PB/RB) (N) Brugg AG Chiasso (PB/RB) Genève Lausanne Lausanne-Triage Lenzburg Luzern (N) Neuchâtel Olten Romanshorn Rorschach Schaffhausen (PB/RB) Solothurn (N) Spiez BLS Thun Wil (N) Winterthur Zürich Altstetten Zürich Hauptbahnhof Zürich Oerlikon Zürich RBL Schmalspur: keine Anhang 1 6 (Art. 2 Abs.3) Als Knoten im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 gelten: Normalspur: Aarau (N) Arth-Goldau Basel Birsfelden Hafen Basel Kleinhüningen Hf Brig Buchs SG (PB/RB) Bülach Burgdorf Chaux-de-Fonds, La (N) Chur (N) Delémont Dietikon (N) Effretikon Emmenbrücke Frauenfeld (N) Fribourg Gossau SG (N) Hasle-Rüegsau Herisau (N) Interlaken Ost BOB (N) Konolfingen Kreuzlingen Landquart (N) Langenthal (N) Langnau Lugano (N) Lyss Martigny (N) Morges (N) Payerne Pfäffikon SZ Pratteln Rapperswil Renens Rotkreuz Sargans Sissach St. Gallen St. Margrethen St-Maurice Thalwil Vevey (N) Visp (N) Wädenswil Wallisellen Wattwil Weinfelden Wetzikon Wohlen (N) Worblaufen (N-3S) Yverdon (N) Ziegelbrücke Zofingen Zug Zürich Giesshübel Zweisimmen (N) Schmalspur: Chur (S) Interlaken Ost (S) Landquart (S) Luzern (S) Samedan (S) 6 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAV vom 19. Aug. 2005, in Kraft seit 11. Dez (AS ) 4
5 Ausführungsbestimmungen zur Netzzugangsverordung Als Rangierbahnhöfe gelten: Anhang 2 7 (Art. 3 Abs. 1) Basel RB Biel RB Buchs (SG) Chiasso SM Lausanne Triage RB Limmattal (einschliesslich Rangieranlage Zürich Mülligen) Olten RB (einschliesslich Rangieranlage Däniken) Rotkreuz 7 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAV vom 19. Aug. 2005, in Kraft seit 11. Dez (AS ) 5
6 Eisenbahnen Ein 24-Stunden-Betrieb gilt für die Strecken: Anhang 3 8 (Art. 3 Abs. 3) La Plaine (Grenze) Lausanne Triage Biel/Bienne Olten Othmarsingen Heitersberg RB Limmattal Winterthur Frauenfeld Rorschach Chur Lausanne Triage Bern Vallorbe (Grenze) Lausanne Brig Iselle (Grenze) Basel (Grenze) Olten Bern Thun Brig Basel (Grenze) Bözberg Othmarsingen Rotkreuz Giubiasco Chiasso (Grenze) Giubiasco Pino (Grenze) 8 Fassung gemäss Ziff. II der V des BAV vom 9. Okt. 2001, unter dem Vorbehalt gemäss Art. 4a in Kraft seit 1. Jan (AS ). 6

References: Art. 1
 Art. 4
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 4