Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/320
Timestamp: 2020-02-24 08:14:43+00:00

Document:
§ 320 ZPO: Berichtigung des Tatbestandes
§ 320 ZPO
Titel 2: Urteil
Berichtigung des Tatbestandes
§ 321 ZPO
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. I ZR 59/04 Die Unrichtigkeit des Tatbestands kann grundsätzlich nur im Berichtigungsverfahren nach § 320 ZPO geltend gemacht werden (vgl. BGH, Urteil vom 8. Januar 2007 - II ZR 334/04, NJW-RR 2007, 1434 Rn. 11; Urteil vom 1. Dezember 2008 - II ZR 102/07, BGHZ 179, 71 Rn. 16; Urteil vom 16. Dezember 2010 -1 ZR 161/08, GRUR 2011, 459 Rn. 12 = WRP 2011, 467 - Satan der Rache).
BGH, URTEIL vom 2.2.2016, Az. XI ZR 122/14 Diese Feststellungen können nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht mit der Verfahrensrüge angegriffen werden, wenn - wie hier - nicht zuvor ein Antrag auf Tatbestandsberichtigung nach § 320 ZPO gestellt worden ist (Senatsurteile vom 18. September 2012 -XIZR 344/11, BGHZ 195, 1 Rn. 40 mwN, vom 28. Mai 2013 -XI ZR 6/12, WM 2013, 1314 Rn. 18 und vom 1. Oktober 2013 - XI ZR 28/12, WM 2013, 2121 Rn. 44).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2015, Az. VII ZB 48/13 Etwaige Unrichtigkeiten der tatbestandlichen Feststellungen können nur im Berichtigungsverfahren nach §320 ZPO behoben werden (BGH, Urteil vom 14. Juli 2009 -XIZR 18/08, BGHZ 182, 76 Rn. 11).
BGH, URTEIL vom 4.5.2015, Az. I ZR 226/13 Eine Unrichtigkeit dieser Feststellung kann grundsätzlich nur im Berichtigungsverfahren (§ 320 ZPO) geltend gemacht und gegebenenfalls behoben werden (BGH, Urteil vom 16. Dezember 2010 -IZR 161/08, GRUR 2011, 459 Rn. 12 = WRP 2011, 467 - Satan der Rache).
BGH, BESCHLUSS vom 5.2.2015, Az. XI ZR 182/13 Der Tatbestand eines Revisionsurteils unterliegt grundsätzlich nicht der Tatbestandsberichtigung gemäß § 320 ZPO, weil die in ihm enthaltene verkürzte Wiedergabe des Parteivorbringens keine urkundliche Beweiskraft besitzt (vgl. BGH, Beschlüsse vom 29. Mai 2012 -1 ZR 6/10, juris Rn. 2 und vom 5. April 2011 - XI ZR 350/08, juris, jeweils mwN).
VerfGH München, vom 2.10.2014, Az. 073 S 1357/14 Eine solche Regelung, wie sie zu dem Beispiel für die Tatbestandsberichtigung in § 320 Abs.4 Satz 2 ZPO getroffen wurde, findet sich in § 321 a ZPO nämlich nicht und ist auf die Anhörungsrüge auch nicht analog anwendbar (BGH vom 28.7.2005 NJW-RR 2006, 63/64).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2014, Az. IX ZR 287/13 Diese tatbestandlichen Feststellungen können mangels Einlegung eines Tatbestandsberichtigungsantrags (§ 320 ZPO) in dem Beschwerdeverfahren nicht mehr mit Verfahrensrügen angegriffen werden, sondern sind als bindend zugrunde zu legen (vgl. BGH, Urteil vom 1. März 2011 -XIZR 48/10, BGHZ 188, 373 Rn. 12; vom 8. Mai 2013 -IVZR 233/11, WM 2013, 1115 Rn. 19).
BGH, URTEIL vom 2.5.2014, Az. VI ZR 560/13 stellt, dass die Klägerin keinen Beweis für die bestrittene Behauptung angebo-ten habe, der Beklagte zu 4 habe Kenntnis von der Nachtragsvereinbarung vom 15. Januar 2001 gehabt; die Unrichtigkeit dieser Feststellungen kann grundsätzlich nur im Berichtigungsverfahren (§ 320 ZPO) geltend gemacht und gegebenenfalls behoben werden (vgl. BGH, Urteil vom 1. März 2011 -XI ZR 48/10, BGHZ 188, 373 Rn. 12 mwN; vom 8. Mai 2013 - IV ZR 233/11, WM 2013, 1115 Rn. 19).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2014, Az. VI ZR 271/13 Ist allerdings eine Berichtigung des Tatbestands nach § 320 ZPO beantragt worden, kann zur Wahrung des Anspruchs der betroffenen Partei auf rechtliches Gehör eine Unrichtigkeit tatbestandlicher Feststellungen im Berufungsurteil, auch in der Revisionsinstanz mit einer Verfahrensrüge nach § 551 Abs.3 Satz 1 Nr. 2 Buchst, b ZPO geltend gemacht werden, soweit sich aus der den Berichtigungsantrag zurückweisenden Entscheidung des Berufungsgerichts ergibt, dass seine tatbestandlichen Feststellungen widersprüchlich sind (vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 2010 -1 ZR 161/08, NJW 2011, 1513 Rn. 12).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2014, Az. IX ZR 96/13 legung eines Tatbestandsberichtigungsantrags (§ 320 ZPO) in dem Beschwerdeverfahren nicht mehr mit Verfahrensrügen angegriffen werden, sondern sind als bindend zugrunde zu legen (vgl. BGH, Urteil vom 1. März 2011 -XI ZR 48/10, BGHZ 188, 373 Rn. 12; vom 8. Mai 2013 - IV ZR 233/11, WM 2013, 1115 Rn. 19).
BGH, URTEIL vom 3.11.2013, Az. III ZR 219/13 Verfahrensrügen gegen tatbestandliche, gegebenenfalls auch in den Urteilsgründen enthaltene Feststellungen des Berufungsgerichts sind unzulässig, wenn ein Berichtigungsantrag nach § 320 ZPO versäumt wurde (vgl. nur BGH, Urteile vom 28. Juni 2011 - KZR 75/10, BGHZ 190, 145 Rn. 52 und vom 18. September 2012 - XI ZR 344/11, BGHZ 195, 1 Rn. 40 mwN).
BGH, URTEIL vom 2.10.2013, Az. II ZR 150/12 Dass diese Feststellung unrichtig ist, hat die Klägerin nicht geltend gemacht (§ 320 ZPO); sie ist deshalb für das Revisionsgericht bindend (BGH, Urteil vom 8. Januar 2007
BGH, URTEIL vom 2.10.2013, Az. II ZR 149/12 Die Klägerin hat nicht mit einem Tatbestandsberichtigungsantrag (§ 320 ZPO) geltend gemacht, dass diese Feststellungen unrichtig sind; sie sind deshalb für das Revisionsgericht bindend und einer Verfahrensrüge nicht zugänglich (BGH, Urteil vom 8. Januar 2007 - II ZR 334/04, NJW-RR 2007, 1434 Rn. 11; Urteil vom 1. Dezember 2008 -II ZR 102/07, BGHZ 179, 71 Rn. 16; Urteil vom 16. Dezember 2010 -1 ZR 161/08, NJW2011, 1513 Rn. 12).
BGH, URTEIL vom 3.9.2013, Az. IV ZR 390/12 -10- von Feststellungen zu dem Bestreiten BGH, Urteil vom 17. Mai 2000 -VIII ZR 216/99, NJW 2000, 3007 unter II 2 a m.w.N.), nicht im hierfür allein maßgeblichen Verfahren nach § 320 ZPO (BGH, Urteil vom 8. Januar 2007 - II ZR 334/04, NJW-RR 2007, 1434 Rn. 11 m.w.N.) hat berichtigen lassen.
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2013, Az. XII ZB 249/12 §320 ZPO (im Anschluss an BGH Urteil vom 10. Mai 2011 - II ZR 227/09 - NJW 2011, 2292).
OLG Bamberg, Beschluss vom 3.1.2013, Az. 1 W 11/13 Durch die Möglichkeit der Tatbestandsberichtigung nach § 320 ZPO soll mithin allein verhindert werden, dass unrichtig wiedergegebener Parteivortrag infolge der Beweiskraft bezüglich des mündlichen Parteivorbringens zur fehlerhaften Entscheidungsgrundlage des Rechtsmittelgerichts im jeweiligen Rechtszug wird (vgl. BGH NJW 83, 2030; Zöller-Vollkommer, a. a. O., § 320 Rn. 1).
OLG Bamberg, Beschluss vom 3.1.2013, Az. 1 W 11/13 Damit besteht für einen Antrag auf Berichtigung eines Urteilstatbestandes gemäß § 320 Abs. 1 ZPO ab dem Eintritt der formellen Rechtskraft des Urteils kein Rechtsschutzbedürfnis mehr und zwar auch dann nicht, wenn man die zu dem Teil vertretene Ansicht berücksichtigt, wonach ein Tatbestandsberichtigungsantrag auch bei rechtskräftig gewordenen Urteilen deswegen stets zulässig sei, weil eine Verfassungsbeschwerde in Betracht komme (OLG Oldenburg NJW 2003, 149; Zöller-Vollkommer, a. a. O., § 320 Rn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2012, Az. I-ZR 6/10 2	Der	Tatbestand	eines Revisionsurteils unterliegt grundsätzlich nicht der Tatbestandsberichtigung gemäß § 320 ZPO, weil die in ihm enthaltene verkürzte Wiedergabe des Parteivorbringens keine urkundliche Beweiskraft besitzt (BGH, Beschluss vom 17. Dezember 1998 - VZR 224/97, NJW 1999, 796; Beschluss vom 30. Oktober 2003 -1 ZR 176/01, GRUR 2004, 271; Musielak/ Musielak, ZPO, 9. Aufl., § 320 Rn. 3, jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 3.5.2011, Az. IV ZR 225/10 Eine etwaige Unrichtigkeit derartiger tat-bestandlicher Darstellungen im Berufungsurteil kann nur im Berichtigungsverfahren nach § 320 ZPO behoben werden (BGH, Urteile vom 1. Dezember 2008 - II ZR 102/07, BGHZ 179, 71 Rn. 16; vom 8. Januar 2007 aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2011, Az. IX ZR 145/10 dem Beklagten geltend gemachten Berichtigungsantrages (§ 320 ZPO) für das Revisionsverfahren bindend ist (BGH, Urteil vom 10. Dezember 2009 -IXZR 206/08, WM 2010, 136 Rn. 11).
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2011, Az. XI ZR 350/08 Der hilfsweise für den Fall der Zurückweisung der Gehörsrüge gestellte Antrag auf Berichtigung des Tatbestandes des genannten Urteils wird als unzulässig verworfen, weil der Tatbestand eines Revisionsurteils grundsätzlich nicht der Tatbestandsberichtigung gemäß § 320 ZPO unterliegt und ein Ausnahmefall hier nicht gegeben ist (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 20. November 2007 - IX ZR 256/06, BGHReport 2008, 345 Rn. 2 mwN).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. XI ZR 48/10 Diese Zurückweisung ist nach § 320 Abs.4 Satz 4 ZPO endgültig; sie kann nicht mit der Revision angegriffen (§ 557 Abs. 2 ZPO) und die begehrte Richtigstellung des Tatbestands nicht mit Hilfe einer Verfahrensrüge erreicht werden (vgl. nur BGH, Urteil vom 2. Juli 2007 - II ZR 111/05, WM 2007, 1932 Rn. 24 mwN sowie Beschluss vom 5. Februar 2009 - VZR 159/08, juris Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 4.1.2011, Az. 1 ZR 91/10 Etwaige Unrichtigkeiten im Tatbestand des angefochtenen Urteils können von der davon betroffenen Partei nur im Wege eines Tatbestandsberichtigungsantrags gemäß § 320 Abs. 1 ZPO behoben werden (BGH, NJW-RR 2007, 1434 Rn. 11; BGH, Urteil vom 16. Dezember 2010-1 ZR 161/08, NJW 2011, 1513 Rn. 12 - Satan der Rache), der im Streitfall nicht gestellt worden ist.
BGH, URTEIL vom 2.0.2011, Az. XI ZR 326/08 -8- griffen, sondern allein mit einem Antrag auf Tatbestandsberichtigung nach § 320 ZPO beseitigt werden (BGH, Urteil vom 8. Januar 2007 - II ZR 334/04, NJW-RR 2007, 1434 Rn. 11 mwN).
BGH, URTEIL vom 5.9.2010, Az. V ZR 43/10 Dies hat der Senat seiner Beurteilung zugrunde zu legen, weil die Beklagte es versäumt hat, in der Berufungsinstanz der jetzt von ihr als unrichtig angesehenen Feststellung mit einem Berichtigungsantrag nach § 320 ZPO entgegenzutreten; mit einer Verfahrensrüge nach § 551 Abs.3 Satz 1 Nr. 2 ZPO, welche die Revision erhebt, kann die Berichtigung nicht nachgeholt werden (siehe nur BGH, Urteil vom 8. Januar 2007 - II ZR 334/04, NJW-RR 2007, 1434, 1435 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2010, Az. III ZR 277/09 Vielmehr ist ein Tatbestandsberichtigungsantrag (§ 320 Abs. 1 ZPO) anzubringen (BGH, Beschluss vom 26. März 1997; Urteile 19. Mai 1998 und vom 19. Juni 1990 jew.
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2010, Az. IX ZB 175/09 § 320 ZPO ist auch auf Endentscheidungen anzuwenden, die - wie hier - als möglicher Gegenstand einer Rechtsbeschwerde einer Sachverhaltsdarstellung nebst rechtlicher Begründung bedürfen (vgl. BGH, Beschl. v. 7. April 2005 - IX ZB 63/03, WM 2005, 1246; v. 5. März 2009 -IXZB 141/08, WM 2009, 856 f Rn. 4 ff jeweils m.w.N.) und in einem Beschlussverfahren ergehen (BGHZ 65, 30, 36; Musielak/Musielak, ZPO 7. Aufl. § 329 Rn. 20; Prütting/Gehrlein/Völzmann-Stickelbrock, ZPO 2009 § 329 Rn. 18).
BGH, URTEIL vom 5.8.2009, Az. V ZR 75/08 Einen Berichtigungsantrag nach § 320 ZPO, durch den eine etwaige Unrichtigkeit des Tatbestandes einzig hätte behoben werden können (vgl. BGH, Urt. v. 9. Juli 2007, II ZR 233/05, NJW 2007, 2913, 2915; Musielak/Ball, aaO, § 529 Rdn. 6; Thomas/Putzo/Reichold, aaO, § 529 Rdn. 1), hat die Klägerin nicht gestellt.
BGH, URTEIL vom 4.1.2009, Az. IX ZR 78/07 Die Revision kann mit dem Vorbringen, die der Schuldnerin von der Beklagten eingeräumte Kreditlinie sei nicht ausgeschöpft gewesen, keine Beachtung finden, weil sie es versäumt hat, die gegenteiligen tatbestandlichen Feststellungen des Berufungsgerichts mit Hilfe eines Tatbestandsberichtigungsantrags (§ 320 ZPO) anzugreifen (vgl. BGH, Urt. v. 8. Januar 2007 - II ZR 334/04, NJW-RR 2007, 1434, 1435 Rn. 11 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2008, Az. IX ZR 231/06 Die tatsächliche Umschreibung der von der Klägerin hingenommenen Zahlungseinstellung als (konkludente) Vereinbarung ist eine tatbestandliche Feststellung, die nur im Tatbestandsberichtigungsverfahren nach § 320 ZPO und nicht mit Hilfe einer Revisionsrüge (hier Verfahrensgrundrechtsverstoß) beseitigt werden kann (BGH, Urt. v. 8. Januar 2007 - II ZR 334/04, NJW-RR 2007, 1434, 1435 Rn. 11).
BGH, URTEIL vom 3.2.2008, Az. XII ZR 147/05 Vielmehr verbleibt den Parteien in diesem Fall nur der Antrag nach § 320 ZPO auf Tatbestandsberichtigung (BGH Urteil vom 8. Januar 2007 - IIZR 334/04 -NJW-RR 2007, 1434; Musielak/Ball ZPO 5. Aufl. §559 ZPO Rdn. 16).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.2007, Az. IX ZR 256/06 2	Der	Tatbestand	eines	Revisionsurteils	unterliegt	grundsätzlich	nicht der Tatbestandsberichtigung gemäß § 320 ZPO, weil die in ihm enthaltene gekürzte Wiedergabe des Parteivorbringens keine urkundliche Beweiskraft besitzt (BGH, Beschl. v. 17. Dezember 1998 - VZR 224/97, NJW 1999, 796; v. 30. Oktober 2003 -1 ZR 176/01, GRUR 2004, 271).
BGH, URTEIL vom 1.6.2007, Az. II ZR 111/05 Diese Feststellungen, auf die das Kammergericht Bezug genommen hat, sind auch dem Revisionsverfahren zugrunde zu legen, weil ein dagegen erhobener Tatbestandsberichtigungsantrag (§ 320 ZPO) der Kläger zurückgewiesen wurde und eine Richtigstellung des Tatbestandes nicht mit Hilfe einer Verfahrensrüge durchgesetzt werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 29. April 1993 - IX ZR 215/92, NJW 1993, 1851 f.).
BGH, URTEIL vom 2.8.2003, Az. X ZR 179/02 Da dieser Beweis im Streitfall nicht durch das Sitzungsprotokoll entkräftet ist, hätte diese Bindungswirkung nur aufgrund eines innerhalb der hierfür vorgesehenen Frist angebrachten Berichtigungsantrags gemäß § 320 ZPO entfallen können (vgl. BGH aaO), der hier jedoch nicht gestellt worden ist.
BGH, BESCHLUSS vom 1.9.2002, Az. IV ZR 317/55 Grundsätzlich unterliegt der Tatbestand eines Revisionsurteils nicht der Berichtigung nach § 320 ZPO, denn die in ihm enthaltene Wiedergabe von Parteivortrag besitzt keine urkundliche Beweiskraft (BGH, Beschl. v. 27. Juni 1956, IV ZR 317/55, LM ZPO §320 Nr. 2; v. 22. Februar 1990, IX ZR 257/88, BGHR ZPO §320, Revisionsurteil!).
BGH, Urteil vom 5.4.2001, Az. V ZR 353/99 Die von den Revisionsbeklagten behauptete Unrichtigkeit des Tatbestands kann nicht mit einer Verfahrensrüge verfolgt, sondern nur in einem - hier unterbliebenen - Berichtigungsverfahren gemäß § 320 ZPO behoben werden (BGH, Urt. v. 15. Juni 1989, VII ZR 14/88, NJW 1989, 2753, 2754 m.w.N. - insoweit in BGHZ 108, 65, 69 nicht abgedruckt-; MünchKomm-ZPO/ Wenzel, aaO, § 554 Rdn. 23).
BGH, vom 4.0.2001, Az. V ZR 224/97 Außerdem unterliegt der Tatbestand eines Revisionsurteils grundsätzlich nicht der Tatbestandsberichtigung gemäß § 320 ZPO, weil die in ihm enthaltene verkürzte Wiedergabe des Parteivorbringens keine urkundliche Beweiskraft besitzt (BGH, Beschl. v. 17.12.1998 - V ZR 224/97, NJW 1999, 796 m.w.N.).
BGH, vom 4.0.2001, Az. V ZR 224/97 Die Entscheidung kann unbeschadet der Vorschrift des § 320 Abs.3 ZPO ohne mündliche Verhandlung ergehen, da dieser für die Verwerfung des unzulässigen Antrags keine Bedeutung zukommt (BGH NJW 1999, 796).
BGH, Urteil vom 4.6.2000, Az. 1 ZR 49/98 Bei diesen Feststellungen des erstinstanzlichen Gerichts handelt es sich ungeachtet dessen, daß sie sich in den Entscheidungsgründen befinden, um Tatbestandsangaben, deren Unrichtigkeit grundsätzlich nur im Berichtigungsverfahren nach § 320 ZPO geltend gemacht werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 29.4.1993 - IX ZR 215/92, NJW 1993, 1851, 1852; Urt. v. 7.12.1993 - VI ZR 74/93, NJW 1994, 517, 519), das im Streitfall jedoch nicht durchgeführt worden ist.
BGH, vom 4.2.1999, Az. V ZR 224/97 Der Tatbestand eines Revisionsurteils unterliegt grundsätzlich nicht der Tatbestandsberichtigung gemäß § 320 ZPO, weil die in ihm enthaltene gekürzte Wiedergabe des Parteivorbringens keine urkundliche Beweiskraft besitzt (vgl. nur BGH, Beschluß vom 17. Dezember 1998 - V ZR 224/97 - zur Veröffentlichung vorgesehen m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 1.6.1998, Az. II ZR 117/97 Ob etwa weitergehend ein Tatbestandsberichtigungsverfahren gemäß § 320 ZPO gegenüber einem rechtskräftigen zivilgerichtlichen Revisionsurteil im Hinblick auf eine von dem Antragsteller beabsichtigte Verfassungsbeschwerde als zulässig erachtet werden müßte (vgl. dazu: Zöller/Vollkommer, ZPO, 20. Aufl., § 320 Rdn. 10; Wieczorek, ZPO, 2. Aufl., § 320 Ala III; zur Frage der Erschöpfung des Rechtswegs im Sinne des § 90 Abs. 2 BVerfGG: Weitzel, Tatbestand und Entscheidungsqualität, 1990, S. 111, 112 m.w.N.), kann der Senat offenlassen.
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.1995, Az. Xl ZR 188/94 Die Rüge der Revision, das Berufungsgericht habe dies nicht als unstreitig ansehen dürfen, scheitert schon daran, daß die Notwendigkeit der Garantieübernahme im Tatbestand des Berufungsurteils als unstreitig bezeichnet und ein Tatbestandsberichtigungsantrag gemäß § 320 Abs. 1 ZPO nicht gestellt worden ist (vgl. BGH, Urteil vom 7. Dezember 1993 - VI ZR 74/93, WM 1994, 462, 465 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 1.10.1994, Az. VIII ZR 44/94 Bei dieser Feststellung des Berufungsgerichts handelt es sich ungeachtet dessen, daß sie sich in den Entscheidungsgründen des Berufungsurteils findet, um eine Tatbestandsangabe, die mangels Urteilsberichtigung nach § 320 ZPO für das weitere Verfahren gemäß § 314 ZPO bindet (z.B. BGH, Urteil vom 29. April 1993 - IX ZR 215/92 = WM 1993, 1137 unter II 1 a = BGHR ZPO § 314 Unrichtigkeit 4 m.w.Nachw.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.7.1993, Az. XI ZR 148/93 Bei dieser Sachlage hätte der Beklagte Anträge auf Berichtigung des Tatbestands nach § 320 ZPO und auf Ergänzung des Urteils nach § 321 ZPO stellen müssen (BGH, Beschl. vom 28. März 1990 - XII ZR 3/90, aaO und vom 6. August 1991 - XII ZR 17/91, aaO).
BGH, Urteil vom 2.5.1990, Az. XI ZR 280/89 Eine Berichtigung wäre nur im Verfahren nach §320 ZPO möglich gewesen (BGH, Urteil vom 15. Juni 1989 - VII ZR 14/88 = BGHR ZPO § 314 - Unrichtigkeit 1 -).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1990, Az. IX ZR 257/88 Der Tatbestand eines Revisionsurteils unterliegt zwar grundsätzlich nicht der Tatbestandsberichtigung, weil die in ihm enthaltene gekürzte Wiedergabe des Parteivorbringens keine urkundliche Beweiskraft besitzt (BGH, Beschl. v. 27. Juni 1956 - IV ZR 317/55, LM § 320 ZPO Nr. 2).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.1986, Az. III ZR 187/84 Daher kommt auch keine Berichtigung nach § 320 ZPO in Betracht, falls diese Vorschrift auf Beschlüsse der vorliegenden Art überhaupt anwendbar sein sollte (vgl. auch BGHZ 65, 30, 35 f; Zöller/Vollkommer ZPO 14. Aufl. § 320 Rdn. 1).
BGH, Urteil vom 1.3.1974, Az. VII ZB 11/74 Für den Ausschluß der Tatbestandsberichtigung nach § 320 Abs. 2 Satz 3 ZPO (vgl. dazu BGHZ 32, 17» 26 f) war der bloße Hinweis in der zugestellten Ausfertigung auf ein etwa schon vollständig abgefaßtes Urteil ohne Bedeutung.
BGH, URTEIL vom 4.11.1967, Az. VII ZR 39/65 Er kann vom Revisionsgericht nicht nachgeprüft werden (BGH m Nr. 5 zu § 320 ZPO; Stein-Jonas 18. Aufl. § 320 An. V).
BGH, URTEIL vom 3.6.1938, Az. V ZR 204/77 Der Beschluß kann auch nicht in eine Tatbestandsberichtigung nach § 320 ZPO umgedeutet werden (vgl. dazu BGHZ 20, 188, 191), da nach § 320 Abs. 5 ZPO lediglich eine Berichtigung des tatbestandlichen Teils hätte erfolgen können und zudem die einwöchige Frist für einen entsprechenden Antrag (§ 320 Abs. 1 ZPO) bereits verstrichen war.
BGH, URTEIL vom 6.6.1936, Az. IX ZR 116/95 aa) Im Tatbestand seines Urteils hat das Berufungsgericht als unstreitig festgestellt, daß die Parteien des Kaufvertrages im Einverständnis mit der Klägerin 'in der Folgezeit' von der Annahme des geänderten Kaufangebots vom 16. März 1990 abgesehen haben; in den Entscheidungsgründen wurde fes.tge.st.ellt, daß in -der Berufungsinstanz unstreitig geworden ist., daß sich die Beteiligten entschlossen hatten, das Vertragswerk ohne dieses Nachtragsangebot durchzuführen., Da eine Tatbestandsberichtigung nach § 320 ZPO fehlt, bindet die tatsächliche.Feststellung des Berufungsgerichts entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung das Revisionsgericht (§§ 314, 561 ZPO) und beweist auch, daß in diesem Punkte in der mündlichen Verhandlung anders vorgetragen wurde als in früheren Schriftsätzen (vgl. 3GH, Urt. v. , 19. Juni 1990 -XI ZR 280/89, BGHR ZPO § 314 - Feststellungen 1).

References: § 320

§ 321
 § 320
 § 320
 §320
 § 320
 § 320
 § 321
 § 320
 § 551
 § 320
 § 320
 §320
 BGH 
 § 320
 BGH 
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 551
 § 320
 § 329
 § 329
 § 320
 § 529
 § 529
 § 320
 § 320
 §559
 § 320
 § 320
 BGH 
 § 320
 §320
 §320
 § 320
 § 554
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 90
 § 320
 § 320
 § 314
 § 314
 § 320
 § 321
 §320
 § 314
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 320
 § 314