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Timestamp: 2016-10-22 01:49:48+00:00

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5A_319/2013 � � Urteil vom 17. Oktober 2013
X.________ (Ehemann, geb. 1961) und Y.________ (Ehefrau, geb. 1982) heirateten am 3. Mai 2002. Sie haben drei T�chter (geb. 2005, 2007, 2008).
B.a.�Am 25. August 2011 leitete die Ehefrau beim Kreisgericht Rheintal (SG) ein Eheschutzverfahren ein. In dessen Verlauf schlossen die Parteien am 11./14. Juni 2012 eine vorl�ufige Vereinbarung, namentlich �ber die Betreuung der T�chter.
B.b.�Das Gericht holte einen Sozialbericht bei der zust�ndigen Vormundschaftsbeh�rde ein, welcher am 4. August 2012 einging. Der Familienrichter des Kreisgerichts h�rte am 23. August 2012 die �lteste Tochter pers�nlich an.
B.c.�Mit Eheschutzurteil vom 14. November 2012 wies das Kreisgericht die eheliche Liegenschaft der Ehefrau zu, wobei der Ehemann bis sp�testens am 30. November 2012 auszuziehen habe (Ziff. 2). Es stellte die T�chter unter die Obhut der Mutter (Ziff. 3), sprach dem Vater ein 14-t�gliches Wochenendbesuchsrecht sowie drei Wochen Ferien pro Jahr zu (Ziff. 4) und errichtete eine Beistandschaft gem�ss Art. 308 ZGB (Ziff. 5). Weiter verpflichtete das Gericht den Ehemann ab 1. Dezember 2012 zur Bezahlung eines Unterhaltsbeitrags von Fr. 600.-- zuz�glich allf�lliger Kinderzulagen an jede Tochter sowie Fr. 715.-- an die Ehefrau (Ziff. 6).
C.a.�Hiergegen erhob der Ehemann am 26. November 2012 Berufung an das Kantonsgericht St. Gallen. Er verlangte die Aufhebung der Ziffern 2, 3, 4 und 6 des erstinstanzlichen Urteils. Das Haus sei ihm zuzuweisen, wobei die Ehefrau dieses innert 2 Wochen ab Rechtskraft des Entscheides zu verlassen habe. Die Kinder seien unter seine Obhut zu stellen, der Ehefrau sei entsprechend ein Besuchsrecht einzur�umen und diese sei zu verpflichten, an den Unterhalt der T�chter einen Betrag in noch festzulegender H�he zu entrichten. Im Hinblick auf den letzten Punkt beantragte er, die Ehefrau sei zur Auskunft �ber ihre Erwerbst�tigkeit, ihr Einkommen und Verm�gen sowie zur Edition entsprechender Dokumente zu verpflichten. Seiner Berufung sei aufschiebende Wirkung zu gew�hren. Die Zuweisung der Liegenschaft, eventualiter auch ein ausgedehnteres Besuchsrecht, sei �berdies superprovisorisch anzuordnen. Schliesslich ersuchte er um unentgeltliche Rechtspflege.
C.b.�Mit Verf�gung vom 29. November 2012 erteilte das Kantonsgericht in Bezug auf die Ziffern 2, 3, 4 und 6 des erstinstanzlichen Urteils superprovisorisch die aufschiebende Wirkung. Es wies darauf hin, dass weiterhin die Parteivereinbarung vom 11./14. Juni 2012 gelte (vgl. B.a).
�In ihrer Berufungsantwort vom 10. Dezember 2012 schloss die Ehefrau auf Abweisung der Berufung. Sie ersuchte ebenfalls um unentgeltliche Rechtspflege. Beide Parteien reichten weitere Schriften ein.
C.c.�Das Kantonsgericht gew�hrte beiden Parteien die unentgeltliche Rechtspflege, wies aber die Berufung mit Entscheid vom 2. April 2013 ab, soweit es darauf eintrat. Es setzte dem Ehemann Frist, bis sp�testens 30. April 2013 aus der ehelichen Liegenschaft auszuziehen, und es verpflichtete ihn zur Bezahlung einer Parteientsch�digung zugunsten der Ehefrau.
D.a.�Vor Bundesgericht verlangt der Ehemann (Beschwerdef�hrer) die Aufhebung dieses Entscheides und wiederholt im Wesentlichen die im kantonalen Verfahren gestellten Antr�ge (Ab�nderung der Ziff. 2, 3, 4 und 6 des erstinstanzlichen Urteils, vgl. C.a). Zudem seien die kantonalen Gerichts- und Parteikosten neu zu verlegen. Seiner Berufung sei aufschiebende Wirkung zuzuerkennen. Die Obhut f�r die Kinder sei ihm als vorsorgliche Massnahme per sofort zu �bertragen oder ihm zumindest ein ausgedehnteres Besuchsrecht zu gew�hren. Nur eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege.
D.b.�Am 2. Mai 2013 gew�hrte das Bundesgericht bez�glich Auszug des Beschwerdef�hrers aus der Liegenschaft vorerst superprovisorisch einen Aufschub.
�Die Ehefrau (Beschwerdegegnerin) schloss mit Eingabe vom 8. Mai 2013 auf Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung. Sie beantragte ihrerseits die unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Stellungnahme zum beantragten Aufschub.
D.c.�Mit Verf�gung vom 16. Mai 2013 hat der Pr�sident der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde f�r folgende Ziffern des erstinstanzlichen Urteils die aufschiebende Wirkung erteilt: 2 (Nutzung der ehelichen Liegenschaft), 3 (Zuteilung der Obhut �ber die T�chter), 4 (Besuchsrecht) und 6 (Unterhalt des Beschwerdef�hrers an die Kinder). Im �brigen wies er das Gesuch um aufschiebende Wirkung und vorsorgliche Massnahmen ab.
D.d.�Mit Postaufgabe vom 16. August 2013 reichte der Beschwerdef�hrer unaufgefordert weitere Beweismittel ein und stellte einen Zeugenantrag. Die Beschwerdegegnerin nahm am 28. August 2013 dazu Stellung. Am 13. September 2013 erfolgte eine weitere unaufgeforderte Noveneingabe des Beschwerdef�hrers.
1.1.�Angefochten ist ein kantonal letztinstanzliches Urteil in einer streitwertunabh�ngigen Zivilsache (Art. 72 Abs. 1, Art. 74, Art. 75 Abs. 1, Art. 90 BGG). Der Beschwerdef�hrer ist gem�ss Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG), womit die Beschwerde in Zivilsachen grunds�tzlich zul�ssig ist.
1.2.�Weil Eheschutzentscheide vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG darstellen (BGE 133 III 393 E. 5.2 S. 397), kann einzig die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden. Hierf�r gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit m�glich belegte R�gen pr�ft, w�hrend es auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt. Wird die Verletzung des Willk�rverbots ger�gt, reicht es sodann nicht aus, die Lage aus Sicht des Beschwerdef�hrers darzulegen und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willk�rlich zu bezeichnen; vielmehr ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht willk�rlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Die Aufhebung eines angefochtenen Entscheids rechtfertigt sich erst, wenn sich dieser nicht nur in der Begr�ndung als unhaltbar erweist, sondern er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 5; 136 I 316 E. 2.2.2 S. 319).
1.3.�Im �brigen d�rfen bei der Beschwerde in Zivilsachen keine neuen Tatsachen und Beweismittel vorgebracht werden, es sei denn, erst der Entscheid der Vorinstanz habe dazu Anlass gegeben (Art. 99 Abs. 1 BGG). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Voraussetzung f�r eine nachtr�gliche Einreichung von Tatsachen und Beweismitteln erf�llt sein soll (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395).
�Der Beschwerdef�hrer beruft sich in seiner Eingabe vom 16. August 2013 auf Tatsachen, welche sich nach dem Entscheid der Vorinstanz zugetragen haben (Gespr�ch mit Beistand, Zwischenverdienst) und die damit zum Vornherein nicht zu ber�cksichtigen sind. Dasselbe gilt f�r die nachtr�glich eingereichten Beweismittel und den Antrag auf Anh�rung des Beistands als Zeuge, welche �berdies bereits infolge der abgelaufenen Beschwerdefrist unzul�ssig sind. Ebenso unzul�ssig ist die zweite unaufgeforderte Eingabe vom 13. September 2013. Die dort vorgebrachten Noven sind im �brigen auch nicht entscheidrelevant.
Umstritten ist vorliegend in erster Linie die Obhutszuteilung.
2.1.�Das mit der "Regelung des Getrenntlebens" (Marginalie zu Art. 176ZGB) befasste Eheschutzgericht trifft nach den Bestimmungen �ber die Wirkungen des Kindesverh�ltnisses die n�tigen Massnahmen, wenn die Ehegatten minderj�hrige Kinder haben (Art. 176 Abs. 3 ZGB). F�r die Zuteilung der Obhut an einen Elternteil gelten grunds�tzlich die gleichen Kriterien wie im Scheidungsfall. Nach der Rechtsprechung hat das Wohl des Kindes Vorrang vor allen anderen �berlegungen, insbesondere vor den W�nschen der Eltern. Vorab muss die Erziehungsf�higkeit der Eltern gekl�rt werden. Ist diese bei beiden Elternteilen gegeben, sind vor allem Kleinkinder und grundschulpflichtige Kinder demjenigen Elternteil zuzuteilen, der die M�glichkeit hat und dazu bereit ist, sie pers�nlich zu betreuen. Erf�llen beide Elternteile diese Voraussetzung ungef�hr in gleicher Weise, kann die Stabilit�t der �rtlichen und famili�ren Verh�ltnisse ausschlaggebend sein. Schliesslich ist - je nach Alter der Kinder - ihrem eindeutigen Wunsch Rechnung zu tragen. Diesen Kriterien lassen sich die weiteren Gesichtspunkte zuordnen, namentlich die Bereitschaft eines Elternteils, mit dem anderen in Kinderbelangen zusammenzuarbeiten oder die Forderung, dass eine Zuteilung der Obhut von einer pers�nlichen Bindung undechter Zuneigung getragen sein sollte (vgl. BGE 136 I 178 E. 5.3 S. 180 f.; 115 II 206 E. 4a S. 209; zuletzt Urteil 5A_157/2012 vom 23. Juli 2012 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen, in: FamPra.ch 2012, 1094).
�Bei der Beurteilung der f�r die Obhutszuteilung massgebenden Kriterien verf�gt das Sachgericht �ber grosses Ermessen (BGE 115 II 317 E. 2 und E. 3 S. 319 ff.). Auf Willk�rbeschwerde hin kann das Bundesgericht deshalb nur eingreifen, wenn das Sachgericht grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn es Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn es umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Der Ermessensentscheid muss sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerechterweisen (BGE 132 III 97 E. 1 S. 99 mit weiteren Hinweisen; vgl. zum Ganzen zuletzt Urteil 5A_157/2012 vom 23. Juli 2012 E. 3.1, in: FamPra.ch 2012, 1094).
2.2.�Die Vorinstanz hat festgestellt, dass die Parteien w�hrend desehelichen Zusammenlebens eine klassische Rollenteilung lebten. Der Ehemann ging einer vollzeitlichen Erwerbst�tigkeit nach, w�hrend die Ehefrau die Kinder betreute. Die Parteien trennten sich am 25. August 2011, was aus der Trennungsvereinbarung sowie den ersten �bereinstimmenden Aussagen der Parteien hervorgehe. Die Beschwerdegegnerin zog in der Folge zu ihrem neuen Lebenspartner. Ab Oktober 2011 bis April 2012 war der Beschwerdef�hrer krankgeschrieben und in der Folge arbeitslos. F�r diese Zeit stellte die Vorinstanz sich widersprechende Aussagen der Parteien in Bezug auf die Betreuung der Kinder fest. Ab diesem Zeitpunkt wolle der Vater - mit Hilfe seiner Eltern - praktisch alleine f�r die Kinder gesorgt haben. Die Beschwerdegegnerin behaupte aber ihrerseits, die Kinder weiterhin gr�sstenteils alleine betreut zu haben. Mit Vereinbarung vom 11./14. Juni 2012 einigten sich die Parteien dann auf eine Kinderbetreuungsregelung, wonach die T�chter im Haus in A.________ wohnen und die Eltern sie dort abwechslungsweise betreuen sollten (Vater: Sonntag Abend bis Mittwoch Morgen und Freitag Abend bis Samstag Morgen; Mutter: Mittwoch Morgen bis Freitag Abend; Wochenenden abwechslungsweise), wobei diese Regelung bis heute praktiziert werde.
�Die Vorinstanz erwog, dass gem�ss Sozialbericht der Jugendhilfekommission B.________-A.________-C.________ vom 4. August 2012 beiden Eltern die Voraussetzungen f�r eine angemessene Erziehung der Kinder zu attestieren seien. Beide erz�gen die Kinder entsprechend ihrer eigenen pers�nlichen Neigung gut. Es best�nden normale Eltern-Kind-Beziehungen; eine extreme Bindungsneigung zum einen oder anderen Elternteil sei nicht erkennbar. Im Resultat spreche sich der Sozialbericht f�r eine Zuteilung der Obhut an den Vater aus, weil dieser auf die Weiterentwicklung der Kinder mehr Wert als auf das Ausleben der eigenen Interessen lege, seine soziale Verankerung in der Dorfgemeinschaft als Einheimischer h�her sei, er bisher die Schulkontakte wahrgenommen habe und zudem �ber bessere Drittbetreuungsm�glichkeiten verf�ge (Grosseltern). Wie die erste Instanz kam die Vorinstanz dann aber zum Schluss, dass die Obhut aufgrund der M�glichkeit der pers�nlichen Betreuung der Mutter zuzuweisen sei. Sie verwies hierzu auch auf die Ausf�hrungen der ersten Instanz, welche die Abweichung vom Sozialgutachten ausf�hrlich begr�ndet habe.
�Zusammengefasst befand die Vorinstanz, dass es der Beschwerdegegnerin nicht als mangelndes Interesse an den Kindern ausgelegt werden k�nne, wenn sie sich vermehrt nach C.________ (zum Lebenspartner) zur�ckgezogen habe, sondern dies in den ehelichen Spannungen wurzle. Es best�nden auch keine Anhaltspunkte, dass sie der Weiterentwicklung der Kinder nicht gen�gend Bedeutung zumesse. Sie lasse sie beispielsweise einen Thai-Kurs besuchen und im �brigen gebe es externe Unterst�tzungsangebote. Die vom Ehemann ins Feld gef�hrten Vorf�lle, welche zu einem Strafbefehl gegen die Ehefrau wegen T�tlichkeit gef�hrt h�tten, schienen auf �berforderung mit der Trennungssituation und dem darauf folgenden Unverm�gen zur sachlichen Kommunikation beider Ehegatten zur�ckzuf�hren sein, und stellten daher die Erziehungsf�higkeit keines der Ehegatten in Frage. Die Ehefrau wolle die w�hrend des Ehelebens praktizierte Aufgabenteilung beibehalten und f�r die Kinder da sein. Der zur Zeit arbeitslose Ehemann wolle die Kinder zwar ebenfalls selbst betreuen und suche deshalb lediglich eine 60%-Stelle; w�hrend seiner Arbeitszeit sollten sich die Grosseltern um die Kinder k�mmern. Im Eheschutzverfahren sei indes grunds�tzlich an der Rollenteilung w�hrend des Zusammenlebens anzukn�pfen. F�r einseitige �nderungen, wie dies der Ehemann vorhabe, bestehe kein Raum. Dieser k�nne wie fr�her vollzeitlich arbeiten, f�r eine Reduktion des Pensums auf 60% bestehe keine Rechtfertigung. Im �brigen k�nnte dieser die Kinder selbst bei teilzeitlicher Besch�ftigung nur unter Mitwirkung seiner Eltern, also Drittpersonen, umsetzen. Die Mutter anderseits verf�ge �ber keine Ausbildung und es sei fraglich, ob sie eine Arbeit finden w�rde. Dies k�nne von ihr mit drei Kindern auch nicht verlangt werden. Die pers�nliche Betreuung durch eine einzige Hauptbezugsperson, was die Mutter gew�hrleisten k�nne, sei im Blick auf das Kindeswohl vorzuziehen.
�Eine geteilte Obhut mit abwechselnder (h�lftiger) Betreuung falle ausser Betracht, weil die Parteien nicht in dem Masse zusammenarbeiten k�nnten, wie dies hierf�r n�tig w�re.
2.3.�Der Beschwerdef�hrer r�gt den Obhutsentscheid in verschiedener Hinsicht als willk�rlich.
2.3.1.�Willk�r sieht er namentlich darin, dass die Vorinstanz von der Empfehlung des Sozialberichts abgewichen ist.
�Der vom Beschwerdef�hrer ins Feld gef�hrte Sozialbericht beschr�nkt sich auf eine knapp 4-seitige Kurzeinsch�tzung der famili�ren Verh�ltnisse und der verschiedenen Zuteilungskriterien. Die eigentliche Empfehlung bez�glich Obhutszuteilung erfolgt in wenigen Zeilen und ohne fundierte Interessenabw�gung. Die Vorinstanzen nahmen demgegen�ber eine detaillierte Abw�gung vor und begr�ndeten entgegen den Behauptungen des Beschwerdef�hrers ausf�hrlich, weshalb sie dabei zu einem anderen Schluss kamen als der Sozialbericht. Auf die (per se einleuchtenden) Erw�gungen der Vorinstanz geht der Beschwerdef�hrer nicht ein, er zeigt namentlich nicht auf, inwiefern diese qualifiziert falsch sein sollen (E. 1.2). Damit ist jedenfalls keine Willk�r dargetan.
2.3.2.�Weiter r�gt er die Beurteilung seiner Eigenbetreuungskapazit�t als willk�rlich. Die Vorinstanz habe nicht ber�cksichtigt, dass er arbeitslos sei und die Kinder vollumf�nglich betreuen k�nne. Es m�sse von einer langfristigen Arbeitslosigkeit ausgegangen werden, da er mehrere Risikofaktoren auf sich vereine (Alter 52, fehlender Fachausweis, Burnout vor eineinhalb Jahren). Damit sei er auf lange Frist in der Lage, pers�nlich f�r die Kinder zu sorgen.
�Aus dem angefochtenen Entscheid geht nicht hervor, dass er diese Argumente bereits vor der Vorinstanz vorgebracht h�tte, er behauptet dies auch nicht. Entsprechend sind die Vorbringen neu und nicht zu h�ren (Art. 99 Abs. 1 BGG). �berdies �bergeht er die Feststellung der Vorinstanz, dass er bisher wohl auch deshalb keine neue Arbeitsstelle gefunden habe, weil er sich nur um eine 60%-Stelle bem�ht habe. Damit setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander, womit er auch seiner R�gepflicht nicht nachkommt (E. 1.2).
2.3.3.�Auch die Beurteilung der Eigenbetreuungskapazit�t der Beschwer degegnerin empfindet er als willk�rlich. Die Ehefrau k�nne und m�sse arbeiten gehen, da alle drei Kinder bereits in den Kindergarten oder die Schule gehen. Sie lebe seit zehn Jahren in der Schweiz, sei Schweizer B�rgerin und es sei ihr ohne weiteres m�glich, Hilfsarbeiten in einer K�che oder im Pflege- oder Putzbereich etc. auszuf�hren, respektive k�nne sie an einem Integrations- oder Besch�ftigungsprogramm teilnehmen, um ihre Vermittelbarkeit zu erh�hen.
�Auch hier geht der Beschwerdef�hrer nicht auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheides ein, wonach im Eheschutzverfahren grunds�tzlich an der vor der Trennung gelebten Rollenteilung (d.h. vorliegend der klassischen Aufgabenteilung) auszugehen sei. Die Tatsache (Art. 105 Abs. 1 BGG), dass die Beschwerdegegnerin w�hrend des Zusammenlebens nicht erwerbst�tig, sondern f�r die Kinder zust�ndig war, ist indes entscheidend.
�Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt selbst bei einer Scheidung als Richtlinie, dass dem betreuenden Elternteil die (Wieder-) Aufnahme einer Erwerbsarbeit im Umfang von 50% erst zumutbar ist, sobald das j�ngste Kind 10-j�hrig ist (BGE 115 II 6 E. 3c S. 10; Rechtsprechung best�tigt im Urteil 5A_210/2008 vom 14. November 2008 E. 3.2, nicht publ. in BGE 135 III 158). Eine dar�ber hinausgehende T�tigkeit ist zumutbar, wenn sie bereits w�hrend des ehelichen Zusammenlebens ausge�bt worden ist oder das Kind fremdplatziert ist und deshalb den Inhaber der elterlichen Sorge bzw. der Obhut nicht an einer Erwerbsarbeit hindert. Umgekehrt kann eine Erwerbsarbeit auch l�nger unzumutbar bleiben, etwa bei einem behinderten Kind oder wenn zahlreiche Kinder zu betreuen sind (vgl. Urteil 5A_177/2010 vom 8. Juni 2010 E. 8.2.1 mit weiteren Hinweisen, in: FamPra.ch 2010, 914).
�Vorliegend geht es erst um ein Eheschutzverfahren, die Ehefrau hat w�hrend des Zusammenlebens nicht gearbeitet und nicht nur ist das j�ngste Kind erst 5-j�hrig, sondern alle drei Kinder haben das 10. Altersjahr noch nicht zur�ckgelegt. Damit ist auch darin keine Willk�r ersichtlich, dass die Vorinstanz befand, von der Beschwerdegegnerin k�nne vorderhand keine Erwerbst�tigkeit verlangt werden.
�Soweit der Beschwerdef�hrer schliesslich vorbringt, es gebe Anhaltspunkte, dass die Beschwerdegegnerin bereits wieder arbeite, bleiben die Ausf�hrungen appellatorisch. Er zeigt namentlich nicht auf, weshalb eine teilzeitliche Arbeitst�tigkeit der Beschwerdegegnerin nicht mit einer Obhutszuteilung an diese vereinbar sein sollte. Wenn sie nicht zu einer Arbeit�
verpflichtet�werden kann, so heisst das noch nicht, dass sie nicht arbeiten�
darf. Seine Verd�chtigung, dass die Beschwerdegegnerin im Dancingbereich arbeiten k�nnte, hat diese bestritten; der Vorwurf hat sich im vorinstanzlichen Verfahren nicht konkretisiert. Aus der Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin (vor �ber 10 Jahren) in Thailand als Prostituierte gearbeitet hatte - und dass der Beschwerdef�hrer sie gem�ss seinen Aussagen dort kennen lernte - l�sst sich im �brigen kein R�ckschluss ziehen auf die heutige Erziehungsf�higkeit der einen oder der anderen Partei (vgl. hierzu auch Urteil 5A_693/2010 vom 29. Dezember 2010 E. 3, in: FamPra.ch 2011, 494).
2.3.4.�Im Zusammenhang mit der Obhutszuteilung macht der Beschwerdef�hrer sodann eine formelle Rechtsverweigerung resp. eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend.
�Soweit er beanstandet, die Vorinstanz sei in keiner Weise auf sein Vorbringen eingegangen, dass er in mindestens gleichem Masse wie die Ehefrau in der Lage sei, die Kinder vollumf�nglich selbst zu betreuen, ist die aus dem rechtlichen Geh�r fliessende Begr�ndungspflicht der Vorinstanz betroffen (zum Umfang der Begr�ndungspflicht ausf�hrlich BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). Der Beschwerdef�hrer �bergeht dabei, dass die Vorinstanz sich mit seinem Argument sehr wohl ausf�hrlich auseinandergesetzt hat (vgl. auch E. 2.2). Die R�ge ist damit unbegr�ndet.
�Soweit er die Nichtber�cksichtigung mehrerer Beweismittel resp. Beweisantr�ge (Dokument betreffend Betreuungssituation, Ausz�ge aus dem Tagebuch seiner Mutter, Befragung seiner Eltern, Parteibefragung von ihm selbst) beanstandet, ist demgegen�ber das Beweisf�hrungsrecht als Teilgehalt des rechtlichen Geh�rs betroffen. Dieses steht ge m�ss der Rechtsprechung einer vorweggenommenen Beweisw�rdigung nicht entgegen. Das Gericht kann auf die Abnahme von Beweisen ver zichten, wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r annehmen kann, seine �berzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit weiteren Hinweisen). Auch die Tatsache, dass ein Verfahren - wie vorliegend - der Untersuchungsmaxime unterliegt, steht einer antizipierten Beweisw�rdigung nicht entgegen (BGE 130 III 734 E. 2.2.3 S. 735; Urteil 5A_361/2010 vom 10. September 2010 E. 4.2.1, in: FamPra.ch 2011 S. 218). Nur wenn die Beweisw�rdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft, ist durch die Nichtabnahme eines Beweismittels das rechtliche Geh�r verletzt (BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428 f.; 124 I 208 E. 4a S. 211).
�Vorliegend stellte die Vorinstanz fest, dass die Parteien in der f�r die Zuweisung entscheidenden Zeitperiode gem�ss �bereinstimmenden Aussagen der Parteien eine klassische Rollenteilung gelebt hatten. Der Beschwerdef�hrer h�lt dem nichts entgegen. Nach dem oben Gesagten durfte die Vorinstanz ausserdem willk�rfrei davon ausgehen, dass die Beschwerdegegnerin die Kinder selbst betreuen kann, w�hrend dem Beschwerdef�hrer eine Arbeit m�glich und zumutbar ist (E. 2.3.2 und E. 2.3.3). Damit ist im vorinstanzlichen Verzicht auf weitere Beweiserhebungen keine Willk�r zu erblicken. Entsprechend ist dem Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Geh�rs die Grundlage entzogen.
2.4.�Nach dem Gesagten lag die getroffene Obhutsregelung im Ermessensspielraum der Vorinstanz (vgl. vorstehend E. 2.1 letzter Abschnitt). Die Beschwerde ist insofern abzuweisen.
�Der Beschwerdef�hrer stellte f�r diesen Fall keine Antr�ge zum Besuchsrecht zwischen ihm und den Kindern, womit dieses nicht weiter zu pr�fen ist.
Sodann r�gt der Beschwerdef�hrer Willk�r bei der Zuweisung der Liegenschaft in A.________ an die Beschwerdegegnerin.
3.1.�Nach Art. 176 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB regelt das Eheschutzgericht auf Begehren eines Ehegatten die Ben�tzung der Wohnung und des Hausrats, wenn die Aufhebung des gemeinsamen Haushalts begr�ndet ist.
�Es entscheidet �ber die vor�bergehende Zuteilung der ehelichen Liegenschaft und des Hausrats an eine der Parteien mit freiem Ermessen (Urteil 5A_766/2008 vom 4. Februar 2009 E. 3.1, 3.3 mit weiteren Hinweisen, in: FamPra.ch 2009, 422) nach Zweckm�ssigkeit und unabh�ngig davon, wer Eigent�mer oder Mieter ist (BGE 120 II 1 E. 2d S. 4). In erster Linie hat das Gericht dabei zu bestimmen, wem die bisherige Wohnstatt den gr�sseren Nutzen bringt.�
Im Vordergrund�der Beurteilung stehen dabei das Interesse der Kinder, in der gewohnten und vertrauten Umgebung bleiben zu d�rfen, und die Erfahrungstatsache, dass der alleinstehende Ehegatte als Einzelperson rascher eine Wohnung findet als der andere Ehegatte mit den Kindern, sowie Gr�nde beruflicher und gesundheitlicher Art, wenn ein Ehegatte in der ehelichen Liegenschaft seinen Beruf aus�bt oder ein Gesch�ft betreibt oder wenn die Wohnverh�ltnisse auf besondere Bed�rfnisse eines gebrechlichen oder invaliden Familienmitglieds zugeschnitten sind.�
In zweiter Linie�werden Affektionsinteressen ber�cksichtigt wie z.B. die Beziehungsn�he zur ehelichen Liegenschaft, deren h�herer zeitlicher Nutzungswert oder die M�glichkeit f�r einen Ehegatten, den Unterhalt pers�nlich zu besorgen. F�hrt die Interessenabw�gung zu keinemeindeutigen Ergebnis, ist schliesslich im Zweifel den Eigentums- oder anderen rechtlich geordneten Nutzungsverh�ltnissen Rechnung zu tragen, denen auch bei voraussehbarer l�ngerer Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes ein zus�tzliches Gewicht beigemessen wird.�
Nur ausnahmsweise�(z.B. bei unausweichlich notwendigem Verkauf, in offensichtlichen Mangelf�llen u.�.) k�nnen finanzielle Gr�nde f�r die Zuweisung des ehelichen Wohnhauses entscheidend sein (zum Ganzen Urteil 5A_78/2012 vom 15. Mai 2012 E. 3.1, in: FamPra.ch 2012, 1104; mit Verweis auf Urteile 5A_766/2008 vom 4. Februar 2009 E. 3.3, in: FamPra.ch 2009, 422 und 5A_575/2011 vom 12. Oktober 2011 E. 5.1).
3.2.�Die Vorinstanz hielt fest, dass sich die Liegenschaft im Alleineigen tum des Beschwerdef�hrers befindet. Im Juni 2011 seien die Parteien gemeinsam dort eingezogen, es handle sich damit um eine Familienwohnung im Sinne von Art. 162 und Art. 176 ZGB. Anl�sslich der Eheschutzverhandlung habe der Beschwerdef�hrer ausgesagt, die Ehefrau sei kurz nach dem Erwerb der Liegenschaft ausgezogen und habe praktisch nie dort gelebt (Trennung im August 2011, E. 2.2).
�Die Vorinstanz erwog sodann, dass die Kinder auch seit der Trennung der Eltern im Haus wohnen. Die �bertragung der Obhut �ber die Kinder an die Beschwerdegegnerin spreche f�r eine Zuteilung des Hauses an diese. Den vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten affektiven Interessen k�me keine vorrangige Bedeutung zu, zumal er auch erst seit zwei Jahren dort wohne. Seine finanziellen Bedenken (allf�llige Abzahlungsschwierigkeiten; m�gliche K�ndigung von Darlehen durch seine Eltern) k�nnten ebenfalls nicht ausschlaggebend sein, da deren Eintritt noch ungewiss sei. Im Resultat sprach sich die Vorinstanz f�reine Zuweisung der ehelichen Liegenschaft an die Beschwerdegegnerin aus.
3.3.�Der Beschwerdef�hrer bringt nun vor, die Vorinstanz habe willk�rlich angenommen, dass es sich �berhaupt um eine "eheliche" Wohnung im Sinne von Art. 176 ZGB gehandelt habe.
�Die Ehefrau habe nie in diesem Haus gewohnt. Sie sei im Fr�hjahr 2011 mit ihrem neuen Freund zusammengezogen. Er habe im Mai 2011das Haus gekauft und sei dann im Juni 2011 alleine mit den Kindern dort eingezogen. Das habe er bereits vor der Vorinstanz erkl�rt. Auf das Trennungsdatum in der Vereinbarung d�rfe nicht abgest�tzt werden, da es sich quasi um einen Kompromiss gehandelt habe. Er sei von einer Trennung im Fr�hjahr 2011 "ausgegangen", w�hrend die Ehefrau geltend gemacht habe, sie wohne nach wie vor in A.________ und damit mit dem Ehemann zusammen. Auch aus seiner Aussage anl�sslich der Eheschutzverhandlung (die Ehefrau sei kurz nach dem Umzug ausgezogen) k�nne nicht abgeleitet werden, dass die Ehefrau je in die Liegenschaft eingezogen sei. Die Vorinstanz habe einseitig auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin abgestellt. Dabei habe diese selbst zugegeben, dass sie mit ihrem Partner in C.________ wohne und im Haus in A.________ �ber kein eigenes Zimmer verf�ge.
3.3.1.�Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers gehen �ber weite Strecken an der Sache vorbei und ersch�pfen sich in Behauptungen. W�re die Trennung tats�chlich vor dem Umzug erfolgt, h�tte der Beschwerdef�hrer nach dem allgemeinen Kenntnisstand Belege vorlegen k�nnen (z.B. h�tte aus der Anmeldung bei der Gemeinde A.________ hervorgehen m�ssen, dass er sich alleine mit den Kindern angemeldet hat). Vorliegend tragen aber vom Beschwerdef�hrer selbst eingereichte amtliche Dokumente auch f�r die Beschwerdegegnerin die Anschrift der ehelichen Liegenschaft (z.B. Einstellungsverf�gung des Untersuchungsamts C.________ vom 6. Dezember 2011, Beschwerdebeilage 1; Steuerveranlagungsberechnung der Gemeinde B.________ vom 13. Juli 2011 an beide Ehegatten, Beschwerdebeilage 15). Weiter lauten diverse vom Beschwerdef�hrer eingereichte Kontoausz�ge von Konti der Beschwerdegegnerin bei der Bank D.________ und der Bank E.________, welche von der zweiten Jahresh�lfte 2011 datieren, ebenfalls auf die Adresse in A.________ (Beschwerdebeilage 6). Die Beschwerdegegnerin h�tte ihre Adresse kaum auf A.________ �ndern lassen, wenn die Trennung bereits vor dem Umzug stattgefunden h�tte. �berdies sprechen auch die von der Vorinstanz genannte Vereinbarung und die Aussagen des Beschwerdef�hrers anl�sslich der Eheschutzverhandlung klar gegen dessen heutige Version. Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann er schliesslich aus der Tatsache, dass die Ehefrau im Haus �ber kein eigenes Zimmer verf�ge. Daraus l�sst sich kein R�ckschluss auf das Trennungsdatum ziehen.
Vor diesem Hintergrund ist keine Willk�r ersichtlich, wenn die Vorinstanz die Liegenschaft in A.________ als eheliche Wohnung qualifizierte.
3.3.2.�Seine zus�tzliche Kritik, sein rechtliches Geh�r sei verletzt worden, indem auf gewisse Eingaben (in welchen er dargelegt haben will, dass die Ehefrau freiwillig aus- und zu ihrem Freund gezogen sei), istebenfalls unbegr�ndet. Aus der Freiwilligkeit oder Nichtfreiwilligkeit des Auszugs allein l�sst sich weder auf ein bestimmtes Trennungsdatum schliessen noch sagt es etwas dar�ber aus, ob die Parteien urspr�nglich in A.________ ehelichen Wohnsitz nahmen. Entsprechend brauchte sich die Vorinstanz dazu nicht zu �ussern (vgl. auch vorstehend E. 2.3.4).
3.3.3.�Unbegr�ndet ist auch seine R�ge, die Vorinstanz habe Art. 8 ZGB willk�rlich angewendet. Die Beschwerdegegnerin sei in Bezug auf den Charakter der Liegenschaft in A.________ als Familienwohnung und den effektiven Einzug beweisbelastet gewesen. Mangels Beweis h�tte ihr die Wohnung nicht zugewiesen werden d�rfen.
�Da die Vorinstanz nach dem oben Gesagten willk�rfrei darauf schliessen durfte, dass die Parteien im Juni 2011 gemeinsam die neue eheliche Liegenschaft bezogen haben, stellt sich die Frage der Beweislastverteilung gem�ss Art. 8 ZGB nicht mehr. Die R�ge wird damit gegenstandslos.
3.4.�Sodann r�gt der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe die zu ber�cksichtigenden Zuweisungskriterien willk�rlich angewendet.
�Das Haus m�sse selbst dann ihm zugewiesen werden, wenn die Obhut �ber die Kinder der Frau anvertraut w�rde. Er sei - anders als die Ehefrau - in A.________ integriert. Sie habe nie Interesse daran gezeigt, mit den Kindern Zeit im Haus zu verbringen. Weiter m�sse er bef�rchten, dass ihr Partner mit einziehen werde. Aus finanzieller Sicht habe die Vorinstanz nicht ber�cksichtigt, dass seine Eltern f�r den Kauf des Hauses Darlehen von insgesamt Fr. 148'000.-- gew�hrt hatten, welche diese zur�ckfordern w�rden, wenn die Ehefrau ins Haus einziehe. Die in diesem Zusammenhang von ihm angebotenen Beweise habe die Vorinstanz �bergangen und sei damit nicht nur in Willk�r verfallen, sondern habe dadurch auch sein rechtliches Geh�r verletzt.
3.4.1.�Zu den von der Rechtsprechung herausgearbeiteten Kriterien ist auf vorstehende E. 3.1 zu verweisen. Vorliegend ist unbestritten, dass die drei Kinder seit Juni 2011 in der Liegenschaft zu Hause sind. Sie besuchen am Ort den Kindergarten resp. die Schule. In solchen F�llen ist es grunds�tzlich gerechtfertigt, schwergewichtig auf das Interesse der Kinder, in ihrem gewohnten Umfeld bleiben zu k�nnen, abzust�tzen.
3.4.2.�Die vom Beschwerdef�hrer vorgebrachten Argumente betreffen die erst in zweiter Linie zu ber�cksichtigenden Kriterien (sein pers�nliches Affektionsinteresse, sein Alleineigentum). Was zudem die von ihm vorgebrachten finanziellen Gr�nde betrifft, so wiederholt er in seiner bundesgerichtlichen Beschwerde im Wesentlichen seine bereits im kantonalen Verfahren eingebrachten Argumente. Mit der Begr�ndung der Vorinstanz, weshalb diese Gr�nde nicht ber�cksichtigt werden k�nnten, setzt er sich nicht in rechtsgen�glicher Weise auseinander (E. 1.2), weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Er legt auch nicht dar, weshalb es willk�rlich sein sollte, auf die vorrangigen Interessen der Kinder abzust�tzen.
�Damit ist keine Willk�r ersichtlich, wenn die Vorinstanz dem Kindeswohl den Vorrang gegeben und gest�tzt darauf die Liegenschaft der Beschwerdegegnerin zugewiesen hat.
3.4.3.�Ebenfalls nicht zu folgen ist ihm schliesslich, soweit er beanstandet, die Vorinstanz habe sein rechtliches Geh�r verletzt, indem sie von ihm angebotene Beweise zu den Zuweisungskriterien, welche zu seinen Gunsten gesprochen h�tten (namentlich Zeugenbefragung seiner Eltern), stillschweigend �bergangen habe.
�Gegenstand des Beweises sind rechtserhebliche, streitige Tatsachen (vgl. Art. 150 Abs. 1 ZPO). Die Eltern des Beschwerdef�hrers h�tten nur zu Kriterien aussagen k�nnen, welche im vorliegenden Fall angesichts des Vorrangs der Kindesinteressen f�r die Zuweisung nicht (mehr) entscheidend sein konnten. Entsprechend verletzte die Vorinstanz das Beweisf�hrungsrecht des Beschwerdef�hrers nicht, indem sie auf das Beweisangebot nicht n�her einging. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt abzuweisen.
3.4.4.�Nicht einzutreten ist sodann auf seine Kritik im Zusammenhang damit, dass der Beschwerdef�hrerin mit der Liegenschaft auch die Wohnungsausstattung zugewiesen wurde. Die Beschwerde gen�gt hier den R�geanforderungen nicht (E. 1.2).
Zu pr�fen bleibt der Eventualantrag des Beschwerdef�hrers, im Falle der Obhutszuteilung an die Ehefrau seien die von ihm geschuldeten Kinderunterhaltsbeitr�ge ab Rechtskraft des Beschwerdeentscheids auf Fr. 125.-- pro Monat und Kind zu reduzieren; der Unterhaltsbeitrag an die Ehefrau sei ganz zu streichen.
4.1.�Die Vorinstanz hielt bez�glich Unterhalt fest: "F�r den Fall der Obhutszuteilung an die Mutter stellt er (der Beschwerdef�hrer) kein - und damit auch kein beziffertes - Rechtsbegehren". Auch nachdem die Ehefrau die von ihm verlangten Unterlagen eingereicht habe, sei von seiner Seite kein bezifferter Antrag erfolgt. Die Vorinstanz erwog, dies gen�ge nicht f�r ein Eintreten auf die Berufung in diesem Punkt. Weiter befand sie: "Selbst wenn man auf das Begehren eintreten wollte, w�rde sich nichts zu Gunsten des Ehemanns �ndern, wie die nachfolgenden Erw�gungen zeigen". Aus dieser Formulierung erhellt, dass die Vorinstanz die materiellen Kritikpunkte des Beschwerdef�hrers nicht einl�sslich pr�fte.
�In formeller Hinsicht ist die Vorinstanz - aufgrund des ihrer Ansicht nach fehlenden Rechtsbegehrens - auf die Beschwerde bez�glich Unterhalt nicht eingetreten. Entsprechend m�sste der Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht aufzeigen, dass der Nichteintretensentscheid willk�rlich erfolgte.
4.2.�Im Berufungsverfahren sind Rechtsbegehren zu stellen. Auf Geldzahlungen gerichtete Antr�ge sind zu beziffern und zwar unabh�ngig von einer allf�lligen Anwendbarkeit der Untersuchungs- und Offizialmaxime und unter Gew�rtigung der Nichteintretensfolge (ausf�hrlich BGE 137 III 617 E. 4.2 bis 4.5 S. 618 ff.). Werden die Rechtsbegehren erstmals vor dem Bundesgericht beziffert, haben diese als neu im Sinne von Art. 99 Abs. 2 BGG zu gelten und sind entsprechend unzul�ssig (Urteil 5A_807/2012 vom 6. Februar 2013 E. 4.2 und 4.3).
4.3.�Vorliegend hatte der Beschwerdef�hrer in der Berufung eine �bertragung der Obhut an sich selbst verlangt. Weiter beantragte er:
�" (...) die Ehefrau sei zu verpflichten, an den Unterhalt von F.________, G.________ und H.________ monatlich im Voraus zahlbare Beitr�ge in nach Erhalt der Ausk�nfte und Urkunden gem�ss Ziff. 3 festzulegender H�he, pro Kind, zuz�glich allf�lliger an sie ausbezahlter Kinderzulagen, zu leisten;
�Auf die Zusprechung von vom Ehemann zu bezahlenden Beitr�gen an den pers�nlichen Unterhalt der Ehefrau sei zu verzichten."
4.4.�Der Beschwerdef�hrer f�hrt nun aus, mit vorgenanntem Rechtsbegehren habe er hinsichtlich des Unterhalts ein von der Obhutszuteilung unabh�ngiges Rechtsbegehren gestellt, welches auch f�r den Fall einer Obhutszuteilung an die Ehefrau gelte. Somit liege auch f�r diesen Fall ein formell g�ltiges Rechtsbegehren vor. Die Vorinstanz sei folglich willk�rlich nicht eingetreten.
4.5.�Gem�ss Art. 276 Abs. 2 ZGB wird der Unterhalt eines Kindes durch Pflege und Erziehung oder, wenn das Kind nicht unter der Obhut der Eltern steht, durch Geldzahlung geleistet. Nachdem das Gesetz davon ausgeht, dass die Eltern entweder Geld oder Pflege und Erziehung leisten - und da der anwaltlich vertretene Beschwerdef�hrer nicht explizit etwas anderes verlangte -, musste die Vorinstanz nicht davon ausgehen, dass der Antrag (die Mutter m�sse Kindesunterhalt bezahlen) auch f�r den Fall gelten sollte, dass die Obhut der Mutter zugeteilt w�rde. Keine andere Auslegung ergibt sich f�r den Ehegattenunterhalt. Dieses zweite Begehren war lediglich durch einen Strichpunkt vom Antrag zum Kindesunterhalt abgegrenzt und damit den selben Voraussetzungen unterworfen. Weshalb die Vorinstanz zu einem anderen Schluss h�tte kommen m�ssen, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar. Dass allenfalls auch eine andere Auslegung des Begehrens m�glich gewesen w�re, rechtfertigt eine Aufhebung des Nichteintretensentscheids nicht (vgl. E. 1.2).
5.1.�Infolge der Abweisung der Beschwerde hat der Beschwerdef�hrer die eheliche Liegenschaft der Beschwerdegegnerin und den Kindern zu �berlassen. Nachdem ihm im bundesgerichtlichen Verfahren aufschiebende Wirkung gew�hrt wurde, ist indes diesbez�glich eine neue Frist anzusetzen.
5.2.�Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und er hat die Beschwerdegegnerin f�r ihre Stellungnahme zur beantragten aufschiebenden Wirkung zu entsch�digen, da sie diesbez�glich zumindest teilweise obsiegt hat (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Das Gesuch der Beschwerdegegnerin um unentgeltliche Rechtspflege wird somit gegenstandslos.
�Das Armenrechtsgesuch des Beschwerdef�hrers ist abzuweisen. Die vorstehenden Erw�gungen zeigen auf, dass die Beschwerde von Beginn weg keinen Erfolg haben konnte (Art. 64 Abs. 1 BGG).
�Der Beschwerdef�hrer hat bis sp�testens 30. November 2013 aus der Liegenschaft K.________strasse xx, in A.________ auszuziehen.
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 200.-- zu entsch�digen.

References: Art. 308
 Art. 74
 Art. 75
 Art. 90
 Art. 76
 Art. 98
 Art. 176
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 176
 Art. 162
 Art. 176
 Art. 176
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 150
 BGE 
 Art. 99
 Art. 276