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Timestamp: 2019-07-21 13:59:18+00:00

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VERB-KLASSIFIKATION
Verb / Aspekt / Aktionsart / Verbkategorien / Statisch vs. Dynamisch / Vorgang vs. Handlung / Zeit / Tempus/ Stadium / Bello, A. / Vorgang vs. Handlung / Zeit / Passiv / Verbos permanentes (durative Verben) vs. desinentes (nicht-durative Verben) / Telisch vs. Atelisch / Resultativ / Durativ vs. Nicht-Durativ / Imperfektiv vs. Perfektiv / Kursiv vs. punktuell / Valenz / Semantische Rollen
«Das bekannteste Schema für die deutschen Verben enthält wohl die Klassifikation von Brinkmann in Tätigkeitsverben wie tanzen, Handlungsverben als Subklasse der Tätigkeitsverben wie kaufen, Vorgangsverben wie laufen, Zustandsverben wie schlafen, Geschehensverben wie misslingen und Witterungsverben wie regnen (Brinkmann, 1962).
Die Duden-Grammatik übernimmt dieses Schema teilweise und erweitert es um das Kriterium der Aktionsart, wodurch nicht nur die Art des Geschehens, sondern auch dessen Verlauf klassifiziert wird (Duden-Grammatik, 1973: 6477). Engel nennt mehrere Möglichkeiten der Klassifikation: Perfektbildung, Passivierbarkeit, Reflexivität, Kombinierbarkeit, Valenz und wie bei Brinkmann Geschehensart und Geschehensablauf (Engel, 1988: 405ff).»
[Maier, Irmgard: Passivparadigmen im Spanischen und im Deutschen. Frankfurt/M: P. Lang, 1995, S. 368 Anm.144]
Perfektives Verb: Das Geschehen oder Zustand als zeitlich begrenzt bezeichnet.
§ Terminatives V.: Subklasse der perfektiven Verben, bezeichnet das Ende eines Geschehens.
§ Punktuelles V.: Subklasse der perfektiven Verben, bezeichnet einmaliges oder kurzzeitiges Geschehen.
§ Inchoatives („Ingressives“) V.: Subklasse der perfekt. Verben, bezeichnet den Beginn eines Geschehens.
Imperfektives Verb: Das Geschehen oder Zustand als zeitlich nicht begrenzt bezeichnet.
§ Duratives V.: Subklasse der imperfektiven Verben, bezeichnet andauerndes/dauerhaftes Geschehen.
Synthetische Tempusbildung:
Dt.: starke Verben, schwache Verben, unregelmäßige Verben, Verben mit trennbaren und mit untrennbaren Präfixen.
Analytische Tempusbildung: Alle zusammengesetzten Verbformen (sp.: formas compuestas). Im Dt. auch Futur und Konditional. Sp.: Hilfsverb haber (und ser für die Passivform). Dt. Hilfsverben: sein, haben, werden.
Im Dt. erfolgt die Perfektbildung mit haben dann, wenn das Verb transitiv und/oder imperfektiv ist;
mit sein, wenn es sowohl perfektiv als auch intransitiv ist.
Syntaktische Klassifikation
«Unter Rektion (von lat. regere ‘regieren’) versteht man die Fähigkeit eines Wortes, den Kasus anderer Wörter zu bestimmen, die von ihm abhängig sind. Außer der direkten Rektion eines Kasus gibt es auch die Möglichkeit, dass ein Verb oder ein Adjektiv für die Rektion eine Präposition zu Hilfe nimmt, z. B. auf jemanden warten, stolz auf etwas. Man redet dann von „Präpositionalrektion“ (Hentschel / Weydt) oder von „Präpositionalkasus“ (Helbig/Buscha). Mit Rektion ist aber nicht nur die Kasuszuweisung durch ein Wort gemeint, die auch als „Kasus-Rektion“ bezeichnet wird, sondern ganz allgemein die Erscheinung, dass ein Element ein anderes im selben Satz dominiert; die Zuweisung des Kasus ist nur ein Teil dieser Rektion.
Verben haben in unterschiedlichem Maße die Fähigkeit, andere Elemente an sich zu binden. Diese Fähigkeit wird als Valenz (von lat. valere ‘stark sein’, ‘vermögen’, ‘wert sein’) - so bei Tesnière oder Brinkmann - oder auch als Wertigkeit (Erben) bezeichnet. Viele Autoren vergleichen die Valenz des Verbs mit der Wertigkeit des Atoms; so wie ein Atom entweder eines, zwei, drei oder auch kein anderes Atom an sich binden kann und entsprechend als ein-, zwei-, drei- oder nullwertig bezeichnet wird, können auch Verben unterschiedlich viele Elemente an sich binden und werden entsprechend als ein-, zwei- usw.-wertig bezeichnet. Nullwertige Verben werden häufig auch mit dem Begriff avalente Verben, einwertige mit dem Ausdruck monovalente Verben bezeichnet. Die Wertigkeit wird nach den prinzipiellen Möglichkeiten des Verbs bestimmt unabhängig davon, ob es sich um obligatorische oder fakultative Ergänzungen handelt. Eine Ausnahme hiervon bilden allerdings Adverbialbestimmungen, die nur dann der Valenz des Verbs zugerechnet werden, wenn sie obligatorisch sind. Obligatorisch sind Adverbialbestimmungen beispielsweise nach dem Verb wohnen: Ich wohne in Berlin.
Der Begriff Valenz geht auf das grammatische Modell der Abhängigkeits- oder Dependenzgrammatik nach Tesnière zurück. In diesem Modell nimmt das Verb die zentrale Stellung im Satz ein, und alle anderen Satzglieder werden als ihm untergeordnet betrachtet. Dabei wird folglich auch das Subjekt als vom Verb abhängiger Satzteil angesehen und muss bei der Bestimmung der Verbvalenz mitberücksichtigt werden.
Das Reflexivpronomen echt reflexiver Verben wird bei der Valenzangabe nicht mitgezählt. In der Dependenzgrammatik Tesnières wurden ursprünglich nur direkte Kasus-Rektionen, nicht aber Präpositionalrektionen als sog. „Aktanten“ gewertet. Tesnière gab deshalb an, dass es keine höherwertigen als dreiwertige Verben gebe. Mittlerweile ist aber üblich geworden, solche Aktanten mit zu berücksichtigen.»
[Hentschel / Weydt: Handbuch der deutschen Grammatik, S. 54-56]
Weitere Einteilung nach syntaktischen Kriterien:
Absolutes Verb:
Verben, die zusammen mit dem Subjekt bereits einen vollständigen Satz bilden können, ohne dazu noch weitere Satzteile zu benötigen, werden oft als absolut bezeichnet.
Relatives Verb:
Relative werden benötigen zur Bildung eines vollständigen Satzes über das Subjekt hinaus ein weiteres Element: Er belieferte die Firma Müller (*Er belieferte).
Unpersönliches Verb:
Transitives V.:
Intransitives V.:
Reflexives Verb.:
Mit Reflexivpronomen kombiniertes Verb.
-partim reflexives Verb, das sowohl mit als auch ohne Reflexivpronomen auftreten kann: (sich) waschen.
Sp. „Verbos pronominales“ (nach A. Bello: „pseudo-reflexivos“):
Sie treten mit einem Pronomen auf, das nur der Form nach reflexiv ist. Vgl. den Unterschied: se mató en un accidente de tráfico (er ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen) / se mató con un cuchillo (er hat mit einem Messer Selbstmord begangen).
2 Nach der Terminologie von A. Bello (1945: 210) werden Verben, die ein Geschehen bezeichnen, das nach seiner Vollendung weiterhin besteht, in der spanischen Grammatik permanentes (verbos de acción imperfectiva) [durative Verben] genannt, im Gegensatz zu den so genannten desinentes (verbos de acción perfectiva) [nicht durativeVerben], welche ein Geschehen bezeichnen, das nach seiner Vollendung zu bestehen aufhört (nacer, morir).
Die kopulativen Verben stellen identifizieren oder stellen eine Relation her (Kopula: Verbindung). Wo es keine Bewegung gibt, kann man nicht vom Aspekt reden. Aber im Sp. gibt es eine Gruppe von Verben, die als Kopulaersatz fungieren und sich von ser (drückt nur Tempus, Modus, Numerus, Person aus) unterscheiden, indem sie auch Aspekt ausdrücken.
[Vgl.: Kopulaersätze]
Tätigkeits- oder Handlungsverben:
Sie dienen dazu, eine intentionale (intendierte / Ziel gerichtete) Handlung des Subjekts zu bezeichnen: gehen, spielen, kämpfen, laufen, schreiben, lesen.
-Eine Subklasse der Tätigkeitsverben sind die kausativen / faktitiven Verben [siehe: Kausative V.]
Vorgangsverben:
Sie bezeichnen einen Vorgang, einen Prozess, der sich an einem Subjekt vollzieht, und nicht eine selbstständige Handlung. Sie sind nicht auf ein Ziel gerichtet und haben keine Objekte bei sich: fallen, waschen, sterben, verfaulen.
Vorgangsverben bezeichnen Veränderungen bzw. Prozesse, die nicht von einem Agens bewirkt werden: blühen, wachsen, steigen. Sie sind meistens intransitiv und können im Dt. kein unpersönliches Passiv bilden: Bäume wachsen vs. *Hier wird gewachsen. Handlungsverben werden von einem Agens verursacht bzw. unterlassen. Sie können im Imperativ erscheinen, lassen sich mit Modaladverbien verbinden (gerne, freiwillig) und können im Dt. ein unpersönliches Passiv bilden: Schüler tanzen / Hier wird getanzt. [Bußmann, H., S. 841-842]
Zustandsverben:
Im Unterschied zu den beiden ersten Gruppen, die eine Veränderung bezeichnen, die entweder intentional herbeigeführt wird (Handlungsverben) oder sich am Subjekt vollzieht (Vorgangsverben), drücken Zustandsverben aus, dass es keine Änderung des zunächst beobachteten Zustandes gibt: leben, wohnen, bleiben, stehen.
«Man muss berücksichtigen, dass viele Verben nicht schon als lexikalische Einheiten deutlich der einen oder anderen Gruppe zugerechnet werden können, sondern dass oft erst der Kontext darüber entscheidet, in welche Klasse man sie im jeweiligen Fall einzuordnen hat.» [Hentschel / Weydt: Handbuch der deutschen Grammatik, S. 34]
Das Holz schwimmt im Fluss (Vorgang)
Michael schwimmt im Fluss (Handlung)
Aber nur von der Verwendung als Handlungsverb kann ein unpersönliches Passiv gebildet werden: Da wird lustig geschwommen. Aber bei dem im Fluss treibenden Holz kann man nicht sagen: *Da wird geschwommen.“ [a.a.O.]
Aspekt und Aktionsart [Vgl.: Aktionsart]
Nach der syntaktischen Funktion
Nach ihren syntaktischen Funktionen kann man die Verben des Deutschen in folgende Gruppen einteilen:
- Vollverben
- modifizierende Verben
- Funktionsverben
«Die überwiegende Mehrheit aller Verben gehört zur Gruppe der Vollverben, gelegentlich auch Hauptverben genannt. Als „Vollverben“ werden sie deshalb bezeichnet, weil sie die Funktionen eines Verbs sozusagen „voll und ganz“ wahrnehmen können: sie bilden das Prädikat eines Satzes. Die anderen Gruppen bilden demgegenüber gewöhnlich kein selbständiges Prädikat, d. h. sie können den verbalen Teil des Satzes nicht ohne Zuhilfenahme weiterer Verben (dies gilt für Hilfs-, Modal- und modifizierende Verben) oder aber anderer, lexikalisch festgelegter Elemente (bei Funktionsverben) ausfüllen. Ob ein Verb nicht ohne Objekt oder obligatorische Adverbialbestimmung stehen kann, ist dabei nicht ausschlaggebend, denn solche Ergänzungen sind lexikalisch nicht festgelegt, sondern können inhaltlich frei gewählt werden.» [Hentschel / Weydt, S. 64]
Hilfsverben (siehe unter Hilfsverb)
Modalverben (siehe unter Modalverb)
Funktionsverben (siehe unter Funktionsverb)
Modifizierende Verben (siehe unter Modifizierende Verben)
Verbklassifizierung der Relationalen Grammatik
«Das satzbauende Programm, das im Verb steckt, nennen wir Valenz. Der Name Valenz kommt aus der Chemie. Dort bedeutet Valenz die Kraft eines Elements, andere Elemente zu binden. Ein Sauerstoffatom (Oxygenium) kann zwei Wasserstoffatome (Hydrogenium) binden:
Ebenso kann das Verb „anrufen“ zwei andere Elemente binden:
... Wenn ich die Valenz des Verbs kenne, kann ich mit diesem Verb einen Satz bauen.»
[Maier, Irmgard: Passivparadigma im Spanischen und im Deutschen. Frankfurt a. M.: P. Lang, 1995, S. 266]
«Von Mitspielern des Verbs zu reden, ist sicher eine brauchbare Metapher, ebenso wie die des Theaterspiels. In diese Metapher fügt sich gut der Begriff des Programms ein. Verben lassen sich nach ihrem Programm gruppieren. Bei der grundsätzlichen Einführung der Verschiedenartigkeit von Programmen bei verschiedenen Verben kann zusätzlich zur Kasusbezeichnungen mit der Zahlbenennung bekannt gemacht werden:
Dichotomie der intransitiven Verben > Unergativität vs. Unakkusativität
«Die RG unterscheidet intransitive Sätze nach der Struktur ihres ursprünglichen Stratums als ursprünglich unergativ oder ursprünglich unakkusativ.» [a.a.O., S. 121]
«Der eindeutig klingende Sachverhalt, dass Passivierung Transitivität voraussetzt, kompliziert sich, wenn man unpersönliche Passivkonstruktionen in das Passivparadigma miteinschließt, denn dieser Passivtyp wird aus intransitiven Sätzen gebildet. Die Untersuchung passivfähiger intransitiver Verben führt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Nur ein bestimmter Typ intransitiver Verben kann ein unpersönliches Passiv bilden. Es wird geträumt. *Es wird existiert.» [a.a.O., S. 116]
«Die Beförderung (Avancement) von 2 zu 1 hat es mit einem Passivsubjekt gemeinsam. Aus der semantischen Ebene wird oft eine starke Affinität zwischen unakkusativem Avancement (UA) und passivem Avancement deutlich:
– Die Wäsche trocknet.
(Unakkusatives Avancement)
– Die Wäsche wird getrocknet.
(Passives Avancement)
Jedoch ist bei passivem Avancement im Gegensatz zum unakkusativen Avancement ein verursachendes Agens impliziert. Zwischen diesen beiden Arten des Avancements besteht ein grundsätzlicher Unterschied: Das unakkusative Avancement erfolgt von einem intransitiven Stratum aus, das passive Avancement von einem transitiven.» [a.a.O., S. 118]
Unergativität:
«Bei den semantischen Faktoren, die mit ursprünglicher Unergativität zusammenhängen, handelt es sich um folgende:
1. Bewusste Akte unter Kontrolle des Ausführenden:
arbeiten, spielen, denken, schwimmen, klopfen, lügen, lachen, tanzen, krabbeln, weinen, sich bücken, sich hinknien, tagträumen, radfahren, rufen, flüstern usw.;
Akte, die Tiere zur Produktion von Lauren ausführen wie:
bellen, miauen, zwitschern usw.
2. Körperliche Prozesse, auch unwillkürlicher Art: husten, rülpsen, schlafen, atmen, niesen usw.
Unakkusativität:
Unakkusativität ist mit Verbinhalten verknüpft, die eigentlich kein Tätigsein des Subjekts, sondern einen Zustand, eine Befindlichkeit oder einen von höherer Gewalt ausgelösten Prozess beschreiben. In der Nicht-Existenz eines 1-Nomens im akkusativen Anfangsstratum schlägt sich nieder, dass das Wirken dieser höheren Entität in der Sprache semantisch nicht fassbar ist. Das Numinose, das Existenz schafft, kommt nicht zur Sprache. Das Konzept der Unakkusativität legt den Zusammenhang zu Fuerza Mayor-Konstruktionen nahe und ermöglicht einen Zugang auf syntaktischer Ebene. Zu den unakkusativen Strukturen gehören:
1. Prädikative Attributkonstruktionen unter Verwendung von Adjektiven zur Beschreibung von Größe, Form, Farbe, Gewicht, Geruch, Geistesverfassung usw.
2. Verben, deren Subjekt semantisch ein Patiens darstellt: brennen, fallen, sinken, fließen, sickern, tropfen, wehen, zittern, blühen, gedeihen, siechen, unterliefen, liegen, sitzen usw.
Eingeschlossen sind die inchoativen Verben: gefrieren, schmelzen, kristallisieren, erröten, keinen, knospen, verwelken, faulen, wachsen, splittern, brechen (intransitiv), verschwinden, vergehen, sterben, sich zerstreuen, sich verteilen usw.
3. Verben, die ausdrücken, dass ein Geschehen sich gerade vollzieht, oder ein Zustand existiert: passieren, geschehen, existieren, vorkommen, sich herausstellen, sich befinden, sich abspielen, stattfinden usw.
4. Verben, die sich auf den aspektuellen Charakter eines Geschehens konzentrieren: auftauchen, beginnen, erscheinen, anfangen, weitergehen, enden, aufhören, vergehen usw.
5. Verben, die sich auf die Dauer eines Geschehens konzentrieren: dauern, bleiben, überleben (intransitiv) usw.
6. Verben, die eine unwillkürliche Sinnesstimulierung beschreiben: scheinen, glitzern, glühen, klingeln, kracken, knistern, duften, stinken usw.
Homonymieproblemen
Verben, die Antipassiv bilden können, d. h. transitiv und unergativ gebraucht werden können: waschen, essen, unterrichten u.a.
Optional transitiv/unergative Verben werden mit 1, 2 und 1 gekennzeichnet.
Inversionsverben wie nutzen, schmecken
Verben mit transitiven und unakkusativen Varianten wie zerbrechen, trocknen, verknittern, rollen ...
Die semantischen Faktoren bei den deutschen Perfektauxiliaren:
«Dada la importancia semántica del verbo, que expresa la acción, el proceso, el estado, la actitud, ... de un actor, tal vez sea conveniente presentar aquí una clasificación semántica de aquéllos; a sabiendas de que no puede ser exhaustiva y que atiende al contenido recto de los verbos.
Así podemos comenzar distinguiendo tres grandes grupos de verbos, desde este criterio:
1. Verbos dinámicos
1.1. De actividad
2.2. De proceso
2. Verbos estativos
Los verbos de actividad están marcados por los rasgos /+ dinamismo/, /- estativos/, /- proceso/; y admiten la siguiente subclasificación: /+ movimiento/ - movimiento/.
Los verbos que expresan proceso están marcados por los rasgos /- estático/, - actividad ad extra/.
El tercer grupo de verbos es el de los estativos, que lógicamente están marcados por el rasgo /+ estativo/.
Esta clasificación no es exhaustiva ni abarca a los numerosísimos verbos de la lengua; pero sí es suficiente para extraer de ella los principales rasgos subcategorizadores de los verbos españoles.
Así pues, habrá que marcar cada verbo, al menos, con los siguientes rasgos:
/± dinámico/, /± estático/, /± actividad/, /± procesual/, /± movimiento/, /± relacional/, /± voluntad/, /± identificación/, /± equiparación/.
Posiblemente, combinando estos rasgos, podremos subcategorizar semánticamente los verbos.
Es evidente que se podría formar este tipo de gramática sobre cada unidad verbal, señalando las valencias de cada verbo y las subcategorizaciones de cada uno de los elementos formantes de la estructura; pero con ello llegaríamos a un diccionario de construcciones verbales, indudablemente utilísimo, pero extremadamente casuistico. Con las estructuras semántico-sintácticas que aquí proponemos, se logra cierta sistematización gramatical sobre las bases lingüísticas, semánticas y sintácticas, que sustentan el edificio de la lengua en su funcionamiento.»
[Hernández Alonso, César: Nueva sintaxis de la lengua española. Salamanca: Ed. Colegio de España, 1995, pp. 80-82]
Clasificación del Diccionario de la Real Academia Española:
Tradicionalmente, cualquiera de los verbos, exceptuando ser, el único sustantivo
verbo factitivo.
Aquel que no se usa en todos los modos, tiempos o personas; p. ej., abolir, soler.
verbo latino que, con significación de activo, se conjuga por la voz pasiva.
En español, u. a veces para referirse a verbos intransitivos cuyo participio se usa como el de los transitivos. La gente nacida en Madrid.
verbo, o perífrasis verbal, cuyo sujeto no ejecuta por sí mismo la acción, sino que la hace ejecutar por otro.
verbo iterativo.
Antiguamente, verbo intransitivo.
verbo latino que se conjuga por la voz activa en los tiempos de presente y en los de perfecto por la voz pasiva, pero con significado activo; p. ej., audeo, fido
verbo impersonal. [DRAE]
referentes al verbo usadas por el DRAE
Clasificación tradicional de los verbos
según su comportamiento sintáctico
a) Verbos existenciales: abundar, estar, existir, morir, parecer, ser, vivir.
Los verbos inacusativos son verbos que denotan bien estados o bien eventos no agentivos (logros), como existir, aparecer, llegar, florecer, crecer, etc., cuyo único argumento se interpreta como el elemento que recibe la acción o en el que se produce o manifiesta la eventualidad que denota el verbo: i.e. el argumento de este verbo es tema o paciente. El término ‘tema’ se utiliza habitualmente en los trabajos de gramática generativa con referencia a los que otras gramáticas denominan ‘paciente’.
Con sujetos agentivos: expresan eventos de causa interna (jugar, bailar, llorar, reír, saltar, toser) cuando existe una propiedad inherente al único argumento del verbo que es responsable de que se realice el evento que denota el predicado.
Con sujetos no agentivos: verbos de emisión percibida sensorialmente: brillar, chirriar, apestar, amanecer.
[alternancia causativa: los sujetos de los verbos inacusativos se realizan como objetos de los verbos transitivos y como sujetos de algunos inacusativos]
Con sujetos no-agentivos, sujetos que designan al que padece: existir, florecer, aparecer, llegar, crecer. Su sujeto sintáctico es su objeto nocional. El argumento es un tema o paciente.
intransitivos con usos transitivos:
Las construcciones pasivas como construcciones inacusativas:
«Hay que diferenciar cuidadosamente las oraciones inacusativas con se de las oraciones pasivas con se. Formalmente, no hay diferencias entre estos dos tipos de oraciones. Así una oración como
Inacusatividad en italiano y en español:
La pronominalización con ne sólo es posible con complementos directos en italiano: Gianni ne inviterà molti. *Gianni ni parlerà a molti.
Sin embargo, con verbos inacusativos no es posible:
Semántica y sintaxis de los verbos inacusativos:
«Para Perlmutter (1978), la inacusatividad viene determinada por la semántica del verbo y aparece codificada en su sintaxis. Aunque forma y significado aparecen, pues, fuertemente ligados en la formulación inicial de la hipótesis de la inacusatividad, lo cierto es que los diversos estudios sobre estos verbos dentro de las gramáticas formales se han centrado bien en la semántica, bien en la sintaxis de los verbos inacusativos y sólo recientemente se ha intentado derivar el comportamiento sintáctico de estos verbos de ciertos componentes de su significado. En realidad, existen dos aproximaciones al estudio de los verbos inacusativos: (i) la aproximación sintáctica, que niega que se pueda determinar el comportamiento formal de los verbos inacusativos a partir de ciertas propiedades de su significado, y (ii) la aproximación semántica, que niega que la inacusatividad aparezca de algún modo codificada en la sintaxis.
Levin y Rappaport Hovav (1985) identifican estas dos aproximaciones en el capítulo introductorio a su estudio sobre la inacusatividad en inglés. El trabajo de Rosen (1984, 1988) dentro del marco de la Gramática Relacional es quizás el ejemplo más claro de la aproximación sintáctica, mientras que la aproximación semántica tiene uno de sus exponentes en Van Valin (1990), dentro del marco de la llama Role and Reference Grammar.» [Mendikoetxea 1999: § 25.1.2]
«Un análisis exhaustivo de los verbos en español ha de especificar necesariamente para esta área de la gramática, como para muchas otras, cuál es la relación entre la semántica (léxica) de los verbos y sus propiedades morfosintácticas.» [ebd.: § 25.5]
Clasificación de los verbos según el aspecto léxico o Aktionsart
«La novedad de la cuatripartición de Vendler (1967) estriba en que toma en cuenta elparámetro de la duración, de ello resultan cuatro clases de situación: estados, actividades – eventos dinámicos con duración y sin límite -, realizaciones – eventos dinámicos con duración y límite, y logros – eventos dinámicos con límite y sin duración. Desde Vendler, la longitud del intervalo a lo largo del cual se desarrolla un evento se utiliza como parámetro para discriminar verbos delimitados durativos y verbos delimitados sin duración (o puntuales). [...] Por supuesto, al hablar de eventos puntuales se está llevando a cabo una simplificación metalingüística: de hecho, todo evento necesita algo de tiempo para tener lugar, en este sentido todos los verbos habrán de ser (más o menos) durativos.» [Miguel 1999: § 46.3.2.5, n. 61, p. 3030]
«No existe una relación directa entre la pertenencia de un verbo a una de las tres clases aspectuales y su clasificación como transitivo o intransitivo. Así, aunque muchos de los verbos transitivos denotan eventos en sentido genérico, también los verbos transitivos denotan estados y entre los eventos encontramos verbos típicamente intransitivos como llegar, morir y florecer. Entre los verbos que denotan actividades o procesos se encuentran principalmente los verbos intransitivos. Sin embargo, hay verbos transitivos que dependiendo de la determinación de su objeto se clasifican bien como actividades (comer pizza, construir casas), bien como eventos o actuaciones (comer(se) una pizza, construir la casa). Una vez distinguidas dos clases de verbos intransitivos (inacusativos e inergativos) es posible establecer una relación más directa entre significado aspectual y clase verbal.» [Mendikoetxea 1999: § 25.1.1.1, p. 1578]
«Un estado es un evento que no ocurre sino que se da; y se da de forma homogénea en cada momento del periodo de tiempo a lo largo del cual se extiende. Un estado, por tanto, está léxicamente incapacitado para expresar un cambio o progreso durante el periodo de tiempo en el que se da; puesto que no avanza, no puede dirigirse hacia un límite ni alcanzarlo. Se limita a mantenerse durante un periodo de tiempo (en cada momento de él), de foma que inherentemente no delimitado y durativo: continuo. En efecto, un estado no puede “parar de darse”. Algunos estados pueden cesar, “dejar de darse”, pero, mientras se dan, no se pueden interrumpir, a diferencia de otros eventos que implican duración, pero son dinámicos, como andar o construir la casa. [...]
contener, estar, existir, habitar, limitar, mantener, permanecer, residir, ser
Si lo que define un estado es el hecho de ue en el periodo de tiempo en el que se da no experimenta ningún cambio o avance, lo esperable es que no acepta la forma progresiva. Pero, dado que la información aspectual de una oración no viene proporcionada en exclusiva por el aspecto léxico del verbo, la presencia de determinados modificadores adverbiales o de ciertos CCDD puede dinamizar la información – estativa – atribuida al verbo como unidad léxico; en este caso, el verbo queda capacitado para admitir la forma progresiva, tal como se puede ver en los ejemplos
En resumen, por lo que respecta a la distinción entre predicados estativos y dinámicos, ‘un estado se da’, mientras que ‘un evento dinámico ocurre’. Además de no ocurrir, un estado canónico es no dinámico y no delimitado. Por ello, no acepta la perífrasis progresiva o las locuciones poco a poco y después de, a menos que el contexto lo dinamice.» [Miguel 1999: § 46.3.2.1]
«Verbos y papeles semánticos
Sabemos que los verbos tienen una determinada valencia. También sabemos que diversos tipos de verbos denotan diversos tipos de eventos. Pues bien, existe una relación importante entre los diversos tipos de eventos denotados por los verbos y los argumentos requeridos por su valencia. Los papeles o funciones semánticas que tenga cada uno de los argumentos de un verbo va a estar parcialmente determinado por el tipo de evento.
Siguiendo a S. Dik (1978 y 1989) podemos clasificar los eventos de acuerdo con dos parámetros: dinamismo (din) y control (con). El parámetro del dinamismo diferencia los eventos en los que tiene lugar un acontecimiento (+din) y aquellos que denotan una situación estable (-din); por otra parte, el parámetro del control opone los eventos controlados por una entidad (+con) y aquellos espontáneos (-con).
a. Acciones (+din, +con). Son eventos dinámicos y controlados: Juan lleva la maleta.
b. Procesos (+din, -con). Son eventos dinámicos no controlados: Me duele la cabeza.
c. Posiciones (-din, +con). Son eventos estáticos y controlados: Juan está de pie.
d. Estados (-din, -con). Son eventos estáticos y no controlados: Juan es alto.
El hecho de un verbo exprese uno de estos tipos de evento va a tener dos consecuencias importantes respecto de las relaciones valenciales: el número de argumentos que tendrá y el papel semántico de cada argumento.
a. Los verbos que denotan acción son de modo no marcado bivalentes.
b. Los verbos que denotan típicamente un proceso son de modo no marcado monovalentes.
c. Los verbos que expresan posición son típicamente bivalentes.
d. Los verbos que expresan un estado son típicamente monovalentes.
Tipos de papeles semánticos de los argumentos
a. Agente (Ag): Denota la entidad que controla la acción.
b. Paciente (Pac): Denota la entidad afectada o efectuada por la acción de algún controlador.
c. Receptor (Rec): Denota la entidad que recibe alguna otra entidad.
d. Posicionado (Po): Denota la entidad que controla una posición.
e. Fuerza (Fu): Denota una entidad que origina un evento pero que no lo controla.
f. Experimentador (Exp): Denota la entidad que sufre un proceso.
g. Localización (Loc): Denota el lugar donde se ubica algo.
h. Dirección (Dir): Denota la entidad hacia la que se mueve algo.
i. Origen (Or): Denota la entidad de la que se mueve algo.
Cada verbo asociará uno de estos papeles o funciones semánticas a los argumentos que requiera. Esta asignación no es arbitraria, sino que está mediatizada por el tipo de evento denotado por el verbo. [...]
En la actualidad, la teoría de la asignación de los papeles semánticos a los argumentos de los verbos es uno de los puntos-clave de la Gramática Generativa y se conoce como la teoría de los papeles-theta.» [Moreno Cabrera 1991: 351-353]
«Acontecimiento
Según la terminología utilizada por Dik (1980, 1981) y Siewierska (1991) entre otros, ‘acontecimiento’ es un estado de cosas (o representación de la realidad configurada mediante una predicación nuclear) que se caracteriza por ser dinámico, esto es, por implicar que las entidades (las personas, las cosas) a las que alude la predicación experimentan algún tipo de cambio o modificación debido a las propiedades o relaciones que les atribuye el predicado. Por ejemplo,
Juan se levantó rápidamente de la silla,
El árbol ha caído,
son enunciados que representan ‘acontecimientos’. La acción (se levantó) o el proceso (ha caído) que atribuye el predicado a Juan y el árbol implican que ambas entidades experimentan un cambio: modifican su situación anterior en el espacio. Los ‘acontecimientos’ se subdividen, a su vez,
Juan se levantó de la silla
El árbol ha caído
tomando como rasgo diferenciador si el estado de cosas, además de dinámico, es controlado (acción) o no controlado (proceso).» [Alcaraz/ Martínez 1997: 11]
Se tiende a pensar que todo verbo que en infinitivo lleva un se enclítico es un verbo reflexivo: morirse, asustarse, alegrarse. En realidad los verbos reflexivos propiamente dichos no existen. Únicamente existen construcciones reflexivas en las que el pronombre reflexivo en función de complemento directo o indirecto tiene el mismo referente que el sujeto, es decir, el sujeto resulta ser al mismo tiempo el objeto o el beneficiario de la acción que realiza: Lavarse, afeitarse, peinarse, lavarse la cara, afeitarse la barba, peinarse el pelo. Se llaman verbos pronominales los que contienen en su conjugación formas pronominales átonas con rasgos de persona: arrepentirse, cansarse, marearse. Entre el sujeto y el pronombre átono se establece concordancia de número y persona. Cuando el verbo pronominal (que se conjuga con los pronombres clíticos) no tiene valor reflexivo, el clítico no desempeña ninguna función sintáctica: se avergüenza, me avergüenzo ('siente vergüenza', 'siento vergüenza').
«El morfema pronominal átono que caracteriza a los verbos pronominales no es argumental, por lo que no le corresponde propiamente una función sintáctica. Así, el morfema se no constituye el complemento directo de despertar en El niño se despertó, sino un segmento que forma parte de la constitución léxica del verbo despertarse. Los mismos pronombres pueden ser también reflexivos, y en tal caso se interpretan como argumentos.» [RAE: Nueva gramática de la lengua española. Madrid: Espasa Libros, 2009, § 41.7.1c]
Moreno Cabrera, Juan Carlos: Curso universitario de lingüística general. Tomo I: Teoría de la gramática y sintaxis general. Madrid: Síntesis, 1991.
RAE: Nueva gramática de la lengua española. Madrid: Espasa Libros, 2009, § 1.9k / § 1.13j-k.

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