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Timestamp: 2020-03-30 08:16:21+00:00

Document:
VIS BE § 6 KatSG | Landesnorm Berlin | - Pflichten der Betreiber von Einrichtungen mit besonderem Gefahrenpotential | Gesetz über die Gefahrenabwehr bei Katastrophen (Katastrophenschutzgesetz - KatSG) vom 11. Februar 1999 | gültig ab: 20.05.2016
Gesetz über die Gefahrenabwehr bei Katastrophen (Katastrophenschutzgesetz...
§ 1 - § 3 Teil 1 - Aufgabe und Organisation des Katastrophenschutzes
§ 4 - § 10 Teil 2 - Maßnahmen des Katastrophenschutzes
§ 4 - Katastrophenvorsorge
§ 5 - Externe Notfallpläne
§ 6 - Pflichten der Betreiber von Einrichtungen mit besonderem...
§ 7 - Katastrophenabwehr
§ 8 - Inanspruchnahme von Personen und Sachen
§ 9 - Zentrale Einsatzleitung
§ 10 - Personenauskunftsstelle
§ 11 - § 16 Teil 3 - Mitwirkung beim Katastrophenschutz
§ 17 - § 19 Teil 4 - Kosten
§ 20 - § 21 Teil 5 - Allgemeine Vorschriften
§ 22 - § 24 Teil 6 - Schlussvorschriften
Amtliche Abkürzung: KatSG
Gliederungs-Nr: 2192-1
Gesetz über die Gefahrenabwehr bei Katastrophen
(Katastrophenschutzgesetz - KatSG)
Vom 11. Februar 1999
Pflichten der Betreiber von Einrichtungen mit besonderem Gefahrenpotential
(1) Die Betreiber von Einrichtungen, bei denen die Störung des bestimmungsgemäßen Betriebs oder die Störung unter Berücksichtigung des Domino-Effekts gemäß Artikel 9 der Richtlinie 2012/18/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 zu einer Gefahr für das Leben oder die Gesundheit einer Vielzahl von Menschen, für die Umwelt oder für sonstige bedeutsame Rechtsgüter führen können, sind verpflichtet, die Katastrophenschutzbehörden bei der Katastrophenvorsorge zu unterstützen. Sie haben im Rahmen der Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge insbesondere
den zuständigen Katastrophenschutzbehörden den Betrieb schriftlich anzuzeigen, und zwar
bei einer neuen Einrichtung spätestens vier Wochen vor der Inbetriebnahme,
bei einer bestehenden Einrichtung innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten dieses Gesetzes,
den Katastrophenschutzbehörden Auskünfte über den Betrieb der Einrichtungen, vor allem über die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen, und die Verantwortlichen zu erteilen,
den Katastrophenschutzbehörden Zutritt zu den Einrichtungen zu gestatten und
sich an Übungen der Katastrophenschutzbehörden zu beteiligen.
Die Betreiber können ein Auskunftsersuchen zurückweisen, wenn die erbetenen Auskünfte bereits gegenüber einer anderen Katastrophenschutzbehörde erteilt wurden.
(2) Die Betreiber sind verpflichtet, jede Störung des bestimmungsgemäßen Betriebs der Einrichtungen, die zu einer Gefahr im Sinne von Absatz 1 führen kann, unverzüglich der Berliner Feuerwehr oder der Polizei und der zuständigen Katastrophenschutzbehörde zu melden.
(3) Die Katastrophenschutzbehörden legen unter Beteiligung der Betreiber diejenigen zusätzlichen Maßnahmen des vorsorgenden Katastrophenschutzes fest, die auf Grund des besonderen Gefahrenpotentials erforderlich sind. Für die zusätzlichen Maßnahmen der Katastrophenschutzbehörden, die auf Grund des besonderen Gefahrenpotentials der Einrichtungen erforderlich sind, haben die Betreiber die Kosten zu übernehmen.
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References: § 6

§ 1
 § 3

§ 4
 § 10

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11
 § 16

§ 17
 § 19

§ 20
 § 21

§ 22
 § 24