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Timestamp: 2020-08-13 23:54:03+00:00

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Zahnarztpraxis Rafael Siwek in Hamm, Ärztehaus City-Galerie - Zahnarztpraxis Rafael Siwek in Hamm, Ärztehaus City-Galerie
Mo. Di.: 08:10 - 13:00 | 14:00 - 18:00
Mi.: 08:10 - 13:00
Do.: 08:10 - 13:00 | 14:00 - 17:00
Fr.: 08:10 - 13:00
Tel: 02381 - 30 49 413
Zahnarzt Rafael Siwek
Zahnarztpraxis Rafael Siwek in Hamm, Ärztehaus City-Galerie
Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert für die Geschäftsleitung der Zahnarztpraxis Rafael Siwek. Eine Nutzung der Internetseiten der Zahnarztpraxis Rafael Siwek ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern eine betroffene Person besondere Services unseres Unternehmens über unsere Internetseite in Anspruch nehmen möchte, könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung der betroffenen Person ein.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit den für die Zahnarztpraxis Rafael Siwek geltenden landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchte unser Unternehmen die Öffentlichkeit über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Ferner werden betroffene Personen mittels dieser Datenschutzerklärung über die ihnen zustehenden Rechte aufgeklärt.
Die Zahnarztpraxis Rafael Siwek hat als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.
Die Datenschutzerklärung der Zahnarztpraxis Rafael Siwek beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.
Zahnarztpraxis Rafael Siwek
Tel.: 02381-30 49 413
E-Mail: info@rafael-siwek.de
Website: www.rafael-siwek.de
Die Internetseiten der Zahnarztpraxis Rafael Siwek verwenden Cookies. Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden.
Durch den Einsatz von Cookies kann die Zahnarztpraxis Rafael Siwek den Nutzern dieser Internetseite nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.
Die Internetseite der Zahnarztpraxis Rafael Siwek erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.
Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die Zahnarztpraxis Rafael Siwek keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die Zahnarztpraxis Rafael Siwek daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.
Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der Zahnarztpraxis Rafael Siwek gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Zahnarztpraxis Rafael Siwek wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.
Wurden die personenbezogenen Daten von der Zahnarztpraxis Rafael Siwek öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die Zahnarztpraxis Rafael Siwek unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter der Zahnarztpraxis Rafael Siwek wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.
Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der Zahnarztpraxis Rafael Siwek gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Zahnarztpraxis Rafael Siwek wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.
Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der Zahnarztpraxis Rafael Siwek wenden.
Die Zahnarztpraxis Rafael Siwek verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Verarbeitet die Zahnarztpraxis Rafael Siwek personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der Zahnarztpraxis Rafael Siwek der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die Zahnarztpraxis Rafael Siwek die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.
Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der Zahnarztpraxis Rafael Siwek zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.
Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt an jeden Mitarbeiter der Zahnarztpraxis Rafael Siwek oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.
Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die Zahnarztpraxis Rafael Siwek angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.
Die Rechtsgrundlagen zur Datenverarbeitung können Sie auch hier als PDF-Dokument herunterladen.
Art. 9 Abs. 2 Mehrere Befugnisse zur Datenverarbeitung,
• Nach Einwilligung (lit. a),
• für Zwecke der Gesundheitsvorsorge
oder der Arbeitsmedizin, sofern die
Verarbeitung durch oder unter Aufsicht
von Personal erfolgt, welches der
Schweigepflicht unterliegt (lit h. i.V.m.
Abs. III i.V.m. BDSG n.F.),
• soweit erforderlich zur Erfüllung von
arbeitsrechtlichen / sozialrechtlichen
Verpflichtungen (lit. b i.V.m. BDSG
n.F.),
• zum Schutz lebenswichtiger Interessen
des Betroffenen, wenn dieser außerstande
ist zur Abgabe einer Einwilligung
(lit. c),
• zur Geltendmachung, Ausübung oder
Verteidigung von Rechtsansprüchen
(lit. f i.V.m. BDSG n.F.).
Bundesdatenschutzgesetz – neue Fassung (BDSG n.F.)
§ 22 Abs. 1 Nr. 1 lit. a Datenverarbeitung zur Erfüllung der sich
aus dem Recht der sozialen Sicherheit und
des Sozialschutzes erwachsenden Pflichten.
§ 22 Abs. 1 Nr. 1 lit. b Datenverarbeitung zum Zweck der Gesundheitsvorsorge,
Arbeitsfähigkeit des Beschäftigten, für die
medizinische Diagnostik, die Versorgung oder Behandlung im
Gesundheits- oder
Sozialbereich oder für die Verwaltung von
Systemen und Diensten im Gesundheitsund
Sozialbereich oder aufgrund eines
Vertrages der betroffenen Person mit einem
Arzt. Die Verarbeitung muss durch
oder unter Aufsicht von Personen erfolgen,
die der Schweigepflicht unterliegen.
§ 24 Abs. 1 Nr. 2 Datenverarbeitung zur Geltendmachung,
Ausübung oder Verteidigung zivilrechtlicher
§ 31a Abs. 1-3 Erstellung und Aktualisierung eines Mediaktionsplanes
auf Wunsch des Patienten,
sowie (ab 01.01.2019) Speicherung von
Änderungen des Medikationsplanes auf
der elektronischen Gesundheitskarte.
§ 73 Abs. 1b Übermittlung von Behandlungsdaten mit
Einwilligung an den Hausarzt.
§ 115 a Abs. 2 Unterrichtung des einweisenden Arztes
über die vor- und nachstationäre Behandlung.
§ 140 a Datenverarbeitung nach Einwilligung für
die Durchführung der integrierten Versorgung.
§ 276 Abs. 32 Übermittlung von Daten an den medizinischen
Dienst der Krankenkassen (MDK).
§ 291 a Erheben, Verarbeiten, Nutzen und ggf.
Verändern von Daten mittels der elektronischen
Gesundheitskarte.
§ 294 a Mitteilung von besonderen Krankheitsursachen
und drittverursachten Gesundheitsschäden
an die Krankenkassen.
§ 295 Abrechnung ärztlicher Leistungen (Aufzeichnungsund
Übermittlungspflicht).
§ 295 a Abrechnung im Rahmen der hausarztzentrierten
und besonderen Versorgung.
§ 296 Abs. 4 Datenübermittlung für Wirtschaftlichkeitsprüfungen.
§ 298 Übermittlung zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit
oder Qualität der ärztlichen
Behandlungs- oder Verordnungsweise im
§ 299 Datenverarbeitung für Zwecke der Qualitätssicherung.
§ 305 a Übermittlung von Arzneimittelverordnungsdaten.
§ 201 Datenerhebung und -übermittlung durch
Ärzte an den Unfallversicherungsträger.
§ 202 Anzeigepflicht von Ärzten bei Berufskrankheiten.
§ 203 Auskunftspflicht von Ärzten gegenüber
dem Unfallversicherungsträger.
Sozialverwaltungsverfahren (SGB X)
§ 100 b Abs. 1 Nr. 1 Datenübermittlung auf Verlangen eines
Leistungsträgers nach Einwilligung.
Infektionsschutzgesetz IfSG)
§§ 6-9 Meldepflicht im Falle bestimmter Krankheiten
/ Krankheitserreger.
§ 17 a Abs. 4 Vorlage von Unterlagen an ärztliche Stelle.
§ 28 Aufzeichnungspflichten; Vorlage bei der
Zuständigen Behörde.
§ 28 Abs. 8 Herausgabe von Aufzeichnungen an später
behandelnde Ärzte.
§ 42 Mitteilung der Körperdosis.
§ 5 Abs. 11 Vorlage von Dokumentation des substituierenden
Arztes an die zuständige Behörde.
§ 19 Anzeigepflicht bei Geburten.
Hessisches Krebsregistergesetz
§ 4 Meldepflicht bei Krebserkrankungen an
Vertrauensstelle.
Hessisches Kindergesundheitsschutz-Gesetz
§ 4 Mitteilungspflicht für Ärzte bei
Früherkennungsuntersuchungen.
§ 4 Abs. 3 Übermittlung von Informationen bei Kindeswohlgefährdung
Aufbewahrungsfristen in der Arztpraxis
Die Aufbewahrungsfristen in der Arztpraxis können Sie auch hier als PDF-Dokument herunterladen.
Ärzte sind verpflichtet, ihre Patientenunterlagen aufzubewahren. Unterschiedliche Rechtsvorschriften regeln diesbezüglich, wie lange die einzelnen Patientendokumente aufgehoben werden müssen. Die folgende Darstellung soll eine Übersicht über die wichtigsten Aufbewahrungspflichten geben. Eine abschließende Aufzählung ist hiermit nicht verbunden.
I. Wichtige Vorschriften
Nach § 10 Abs. 3 der Berufsordnung für die Ärztinnen und Ärzte (BO) beträgt die Aufbewahrungsfrist für Patientenunterlagen 10 Jahre, soweit nicht nach gesetzlichen Vorschriften eine längere Aufbewahrungspflicht besteht. Sie beginnt mit Abschluss der Behandlung des Patienten. Die in der Berufsordnung geregelte Frist ist eine Mindestfrist.
Nach § 630f Abs. 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) hat der Arzt die Patientenakte für die Dauer von 10 Jahren nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren, soweit nicht nach anderen Vorschriften andere Aufbewahrungsfristen bestehen.
3. Röntgenverordnung
Über die Aufbewahrungsfrist gemäß § 10 BO hinaus ergibt sich für den Arzt eine weitere Frist aus der Röntgenverordnung (RÖV) vom 30. April 2003.
Für Arbeitgeber regelt die RÖV in den §§ 37 – 41 die arbeitsmedizinische Vorsorge beruflich strahlenexponierter Personen. Die hierzu ermächtigten Ärzte sind verpflichtet, für jede ärztlich zu überwachende beruflich strahlenexponierte Person eine Gesundheitsakte zu führen, welche solange aufzubewahren ist, bis die Person das 75. Lebensjahr vollendet hat oder vollendet hätte, mindestens jedoch 30 Jahre nach Beendigung der Wahrnehmung von Aufgaben als beruflich strahlenexponierte Person. Sie ist spätestens 100 Jahre nach der Geburt der überwachten Person zu vernichten, § 41 RÖV.
Arztpraxen, die Röntgenunterlagen ihrer Patienten aufbewahren, werden darüber hinaus von § 28 Abs. 3 RÖV erfasst. Diese Vorschrift regelt, dass Röntgenbilder und Aufzeichnungen über Röntgenuntersuchungen 10 Jahre und Aufzeichnungen über Röntgenbehandlungen 30 Jahre aufbewahrt werden müssen. Aufzeichnungen von Röntgenuntersuchungen einer Person, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, sind bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres dieser Person aufzubewahren.
4. Strahlenschutzverordnung
§ 85 Strahlenschutzverordnung (StrSchV) regelt die Aufzeichnungen über Patienten. Hiernach müssen Aufzeichnungen über die Untersuchung 10 Jahre, über die Behandlung 30 Jahre lang nach der letzten Untersuchung oder Behandlung aufbewahrt werden. Die zuständige Behörde kann verlangen, dass im Falle der Praxisaufgabe oder sonstiger
Einstellung der Tätigkeit die Aufzeichnungen bei einer von ihr bestimmten Stelle zu hinterlegen sind; dabei ist die ärztliche Schweigepflicht zu wahren.
Im Rahmen der arbeitsmedizinische Vorsorge für beruflich strahlenexponierte Personen regeln die §§ 60 - 64 StrlSchV, dass die hierzu ermächtigten Ärzte verpflichtet sind, für jede ärztlich zu überwachende beruflich strahlenexponierte Person eine Gesundheitsakte zu führen, welche so lange aufzubewahren ist bis die Person das 75. Lebensjahr vollendet hat oder vollendet hätte, mindestens jedoch 30 Jahre nach Beendigung der Wahrnehmung von Aufgaben als beruflich strahlenexponierte Person. Sie ist spätestens
100 Jahre nach der Geburt der überwachten Person zu vernichten, § 64 StrlSchV.
5. Transfusionsgesetz
Nach § 14 Abs. 3 Transfusionsgesetz (TFG) vom 28. August 2007 müssen Aufzeichnungen über die Anwendung von Blutprodukten sowie gentechnisch hergestellter Plasmaproteine mindestens 15 Jahre aufgehoben werden.
Angewendete Blutprodukte und Plasmaproteine sind mit den folgenden Angaben zu dokumentieren:
Patientenidentifikationsnummer oder entsprechende eindeutige Angaben zu der zu behandelnden Person, wie Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse; Chargenbezeichnung; Pharmazentralnummer oder Bezeichnung des Präparates, Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers, Menge und Stärke; Datum und Uhrzeit der Anwendung. Diese Daten müssen 30 Jahre aufbewahrt werden.
Werden die Aufzeichnungen länger als dreißig Jahre aufbewahrt, sind sie zu anonymisieren.
6. Richtlinien für die Bestellung von Durchgangsärzten
Weitere Aufbewahrungsfristen sind in den Richtlinien für die Bestellung von Durchgangsärzten enthalten.
Danach ist der Durchgangarzt verpflichtet:
7. Betäubungsmittelverschreibungsverordnung
Nach § 13 Abs. 3 der Verordnung über das Verschreiben, die Abgabe und den Nachweis des Verbleibs von Betäubungsmitteln (BtMVV) sind Karteikarten, Betäubungsmittelbücher und EDV-Ausdrucke zur Verordnung von Betäubungsmitteln 3 Jahre von der letzen Eintragung an gerechnet, aufzubewahren.
II. Vertragsärztliche Formulare
Einzelne vertragsärztliche Formulare, z.B. Durchschriften von Arbeitsunfähigkeits- bescheinigungen, fallen nicht unter die zehnjährige Aufbewahrungsfrist.
Für Einzelfragen steht Ihnen die Kassenärztliche Vereinigung Hessen zur Verfügung.
III. Arzthaftungsrechtlicher Aspekt
Wenn es während der Behandlung zu einem schadensführenden Ereignis kommt, für das der Arzt haftbar gemacht werden könnte, empfiehlt es sich, die Patientenunterlagen für einen erheblich längeren Zeitraum aufzubewahren. In diesem Fall sollten die Unterlagen bis zum Ende der zivilrechtlichen Verjährungsfristen von 30 Jahren (§ 199 Abs. 2 BGB) aufbewahrt werden. Dies gilt insbesondere im Bereich der Geburtshilfe und der kinderärztlichen Behandlung.
In Haftpflichtprozessen führen Dokumentationsversäumnisse z.B. zu Beweiserleichterungen zugunsten des Patienten. Im schlimmsten Fall kann der Arzt die Vorwürfe der Gegenpartei wegen bereits vernichteter Unterlagen nicht widerlegen und kann somit zu Unrecht verurteilt werden.
IV. Rechtsquellen
Folgende Vorschriften finden Sie auf der jeweiligen Website:
Berufsordnung : www.laekh.de
Röntgenverordnung: www.gesetze-im-internet.de
Gefahrstoffverordnung: www.gesetze-im-internet.de
Strahlenschutzverordnung: www.gesetze-im-internet.de
Transfusionsgesetz: www.gesetze-im-internet.de
Betäubungsmittelverordnung: www.gesetze-im-internet.de
Unseren Flyer mit Informationen zur Datenverarbeitung können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.
©2019 CHETANDesign Werbeagentur

References: Art. 17
 Art. 89

Art. 9

§ 22

§ 22

§ 24

§ 31

§ 73

§ 115

§ 140

§ 276

§ 291

§ 294

§ 295

§ 295

§ 296

§ 298

§ 299

§ 305

§ 201

§ 202

§ 203

§ 100

§ 17

§ 28

§ 28

§ 42

§ 5

§ 19

§ 4

§ 4

§ 4
 § 10
 § 630
 § 10
 § 41
 § 28

§ 85
 § 64
 § 14
 § 13