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Timestamp: 2019-06-25 18:40:01+00:00

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Bundestag: BT-Drs. VI/3537 - dejure.org
BT-Drs VI/2883
BGBl. I 1972 S. 1713
https://dejure.org/1972,6530
BGBl. I 1972 S. 1713 (https://dejure.org/1972,6530)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1972 Teil I Nr. 98, ausgegeben am 12.09.1972, Seite 1713
Der Vierte Teil ("Beteiligung an ausländischen Zwischengesellschaften") des Gesetzes über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen vom 8. September 1972 (Außensteuergesetz) (BGBl. 1972 I S. 1713) in der für das Ausgangsverfahren maßgeblichen Fassung (im Folgenden: AStG 2006) umfasst die §§ 7 bis 14 dieses Gesetzes.
In § 8 Abs. 1 Nrn. 1 bis 6 des Gesetzes über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Außensteuergesetz) vom 8. September 1972 (BGBl. 1972 I S. 1713, im Folgenden: AStG) sind folgende Tätigkeiten aufgeführt:.
Das Gesetz über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen vom 8. September 1972 (BGBl. 1972 I S. 1713) in seiner auf das Ausgangsverfahren anwendbaren Fassung (im Folgenden: AStG) bestimmt in seinem § 6:.
Bereits einige Monate zuvor, am 2. Dezember 1971, hatte die Bundesregierung beim Bundestag den Entwurf eines Gesetzes zur Wahrung der steuerlichen Gleichmäßigkeit bei Auslandsbeziehungen und zur Verbesserung der steuerlichen Wettbewerbslage bei Auslandsinvestitionen eingebracht (BTDrucks. VI/2883).
Zweck des Außensteuergesetzes sollte es nach der Entwurfsbegründung sein, "zur Verwirklichung des sozialen Rechtsstaats auf dem Gebiet der Besteuerung beizutragen" (Tz. 14 der Begründung, BTDrucks. VI/2883, S. 16).
(Tz. 129 und 130 der Begründung, BTDrucks. VI/2883, S. 31).".
a) § 20 Abs. 1 Buchst. a des Gesetzes über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Außensteuergesetz) vom 8. September 1972 (BGBl. I S. 1713) insoweit mit dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vereinbar ist, als er die Anwendung des § 2 Abs. 1 und Abs. 5 Satz 2 des Außensteuergesetzes für den Zeitraum vom 1. Januar 1972 bis zum 22. Juni 1972 anordnet, und.
Die hierzu von der Bundesregierung in Textziffer 129 der Entwurfsbegründung zum Außensteuergesetz (BTDrucks. VI/2883, S. 31) angestellten Erwägungen könnten jedenfalls hinsichtlich des § 2 AStG nicht überzeugen.
Dies entspricht auch der Gesetzesbegründung, nach der das Nahestehen durch Anführung "typische[r] Interessenverzahnungen" definiert werden sollte (BTDrucks VI/2883, 23).
3 BGBl. 1972 I S. 1713.
Dies folgt aus dem Bericht des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages anläßlich der Beratung des AStG (vgl. BTDrucks VI/3537, S. 3).
Aus der Gesetzesbegründung ergebe sich, dass die Vorschrift grundsätzlich zum Ziel habe, Gewinnverlagerungen ins Ausland zu verhindern (Vgl. BT-Drs. VI/2883, Teil B Buchst. a) Tz. 15 ff.).
Entsprechendes gilt für den Hinweis in Tz. 103 der Regierungsbegründung zum AStG (BTDrucks VI/2883).
Diese soll ungerechtfertigten Steuervorteilen entgegenwirken, die sich Steuerinländer durch den Einsatz von Zwischengesellschaften verschaffen können (vgl. Tz. 27 ff., 83 f. der Regierungsbegründung zum AStG, BTDrucks VI/2883).
BFH, 15.09.2004 - I R 102/03
Keine allgemeine Bagatellgrenze bei der Hinzurechnungsbesteuerung gemäß §§ 7 ff. …
BFH, 15.09.2004 - I R 103/03
Keine Bagatellgrenze in § 8 AStG
BFH, 15.09.2004 - I R 104/03

References: § 8
 § 6
 § 20
 § 2
 § 2
 § 8