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Timestamp: 2020-07-11 20:44:13+00:00

Document:
Ergebnis: Justizzentrum Demmlerplatz Schwerin
Anerkennung: Bolwin Wulf Architekten , Berlin
Justizzentrum Demmlerplatz	, Schwerin/ Deutschland
11/2016 S. 57 - 60
wa-2014171
Betrieb für Bau und Liegenschaften M.-V., Geschäftsbereich Schwerin
September 2018 – Zwischenbericht des Projekts
1. Preis: pussert kosch architekten PartGmbB, Dresden
Um effektiv wirtschaftliche Synergien zu entwickeln, sollen die Gerichte auch innerhalb des Schweriner Stadtgebiets zentral verortet werden. Das bestehende Justizgebäude gliedert sich in drei Gebäudeteile: Einen Mittelbau mit zentriertem, öffentlichen Eingangsbereich und zwei sich symmetrisch daran anschließende Seitenflügel mit Walmdach. Der Mittelbau ist mit einem Mansarddach gedeckt und mit einem Turm versehen. Das Gebäude verfügt neben dem Erdgeschoss über ein Ober‐ und ein Dachgeschoss sowie einen Dachboden und ein Kellergeschoss. Die Seitenflügel reichen lediglich vom Erd‐ bis zum Dachgeschoss. Zwischen 2007 und 2009 wurde das Gebäude saniert und instand gesetzt. Der Demmlerplatz bildet den angemessenen städtebaulichen Rahmen für eine repräsentative Eingangssituation des Justizgebäudes. Da er im Vergleich zum Obotritenring untergeordnete Verkehrsströme aufnimmt, nähern sich insbesondere Fußgänger und Radfahrer dem Gebäude vom Demmlerplatz aus. Um eine Orientierbarkeit und Übersichtlichkeit herzustellen, sollte, so die Wettbewerbsaufgabe, die Erschließung über den Obotritenring wieder vorrangig dem Dokumentationszentrum zugeordnet werden. Das Justizgebäude soll auch weiterhin vorrangig von Osten über den Demmlerplatz erschlossen werden. Die Erschließung der Neubauten soll durch die Verfasser definiert und durch eine überzeugende räumliche Konzeption begründet werden. Diesen Wettbewerb haben pussert kosch architekten PartGmbB aus Dresden im September 2016 gewonnen. Im Mai 2017 haben sie den Planungsauftrag erhalten. Sie wurden mit den Leistungsphasen zwei bis neun betraut (stufenweise, Brandschutzkonzept, Wärmeschutznachweis, Bau- und Raumakustik). Der Baubeginn soll im Sommer (Juli) 2019 erfolgen, die Realisierung ist abschnittsweise geplant. Man rechnet mit einer Fertigstellung im September 2024. Gegenüber der Wettbewerbsplanung wird es keine wesentlichen Änderungen geben.
Planungsbüro Peter Kingerske, Schwerin
TGA: Innius DÖ GmbH, Berlin
TGA: Winkels Behrens Pospich, Münster
TGA: Jaspers-Röder Planungsbüro für Ingenieursleistungen HLS, Geisenhausen
Bauphysik: CRP Bauingenieure, Berlin
Fassade: IBF Ing.-Büro Franke, Glienicke
Visualisierung: rooservice 3D, Berlin
Architekten RDS Partner, Hattingen
Energie: Pfiel & Koch GmbH & Co. KG, Stuttgart
Nicht offener einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013 mit vorgeschaltetem EU-weitem Bewerbungsauswahlverfahren
Schwerin soll als Justizstandort verstetigt werden Die im Justizzentrum am Demmlerplatz zu lokalisierenden Gerichte sind bereits heute in Schwerin ansässig. Zudem befindet sich die Schwerpunktstaatsanwaltschaft in Wirtschaftsstrafsachen in der Landeshauptstadt. Um effektiv wirtschaftliche Synergien zu entwikkeln, sollen die Gerichte auch innerhalb des Schweriner Stadtgebiets zentral verortet werden. Der Gerichtsstandort Demmlerplatz mit Land- und Amtsgericht liegt im zentralen Siedlungsbereich Schwerins, südwestlich des Hauptbahnhofs. Die direkte Umgebung sowie das Planungsgebiet befinden sich im Denkmalbereich „Westliche Paulsstadt“. Das Arbeits-, das Sozial- und das Verwaltungsgericht befinden sich derzeit in der nordöstlich gelegenen Nordvorstadt an der Schwelle zum peripheren Stadtraum Schwerins. In der Wismarschen Straße beherbergt ein Gebäudekomplex alle drei am Standort Demmlerplatz anzusiedelnden Fachgerichtsbarkeiten. Das Justizgebäude gliedert sich in drei Gebäudeteile: Einen Mittelbau mit zentriertem, öffentlichem Eingangsbereich und zwei sich symmetrisch daran anschließende Seitenflügel mit Walmdach. Der Mittelbau ist mit einem Mansarddach gedeckt und mit einem Turm versehen. Das Gebäude verfügt neben dem Erdgeschoss über ein Ober- und ein Dachgeschoss sowie einen Dachboden und ein Kellergeschoss. Die Seitenflügel reichen lediglich vom Erd- bis zum Dachgeschoss. Zwischen 2007 und 2009 wurde das Gebäude saniert und instandgesetzt. Der Demmlerplatz bildet den angemessenen städtebaulichen Rahmen für eine repräsentative Eingangssituation des Justizgebäudes. Da er im Vergleich zum Obotritenring untergeordnete Verkehrsströme aufnimmt, nähern sich insbesondere Fußgänger und Radfahrer dem Gebäude vom Demmlerplatz aus. Um eine Orientierbarkeit und Übersichtlichkeit herzustellen, soll die Erschließung über den Obotritenring wieder vorrangig dem Dokumentationszentrum
zugeordnet werden. Das Justizgebäude soll auch weiterhin vorrangig von Osten über den Demmlerplatz erschlossen werden. Die Erschließung der Neubauten soll durch die Verfasser definiert und durch eine überzeugende räumliche Konzeption begründet werden. Insbesondere sind dabei die Belange der Sicherheit und die Unterscheidung in öffentliche und nicht öffentliche Bereiche zu berücksichtigen. Insgesamt beläuft sich der nachzuweisende Flächenbedarf des Justizzentrums auf ca. 8.823 m2. Die Gesamtfläche sowie die Flächen der einzelnen Funktionsbereiche sind einzuhalten. Die detaillierte funktionale Anordnung kann und soll sich aus dem architektonisch ‐funktionalen Konzept entwickeln. Die Gesamtnutzfläche setzt sich zusammen aus:
- ca. 6.079 m2 für Land‐/Amtsgericht
- ca. 2.744 m2 für Fachgerichte.
Prof. Joachim Andreas Joedicke,
Darmstadt/Schwerin (Vors.)
Robert Klaus, BBL M‐V, Rostock
Prof. Alexander Schwarz, Berlin
Stefan Wenzl, Finanzministerium M‐V
Jürgen Boll, Landgericht Schwerin
Helga Maaser, BBL M‐V, Rostock
Dr. Günter Reinkober, LH Schwerin
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober mit allen drei Preisträgern in Verhandlungsgespräche zu treten.
19/03/2016 S56 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Rostock: Dienstleistungen von Architekturbüros2016/S 056-094678WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, Zentrale Vergabestelle (ZVS) Wallstraße 218055 RostockDEUTSCHLANDE-Mail: zvs@bbl-mv.deFax: +49 38146987441Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.bbl-mv.deAdresse des Beschafferprofils: www.bbl-mv.deElektronischer Zugang zu Informationen: www.bbl-mv.deElektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen: zvs@bbl-mv.deWeitere Auskünfte erteilen: Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, Zentrale Vergabestelle RostockWallstr. 2Kontaktstelle(n): Zentrale VergabestelleZu Händen von: Frau Schwark18055 RostockDEUTSCHLANDE-Mail: zvs@bbl-mv.deFax: +49 381-46987441Internet-Adresse: www.bbl-mv.deAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, Zentrale Vergabestelle RostockWallstr. 2Kontaktstelle(n): Zentrale VergabestelleZu Händen von: Frau Schwark18055 RostockDEUTSCHLANDE-Mail: zvs@bbl-mv.deFax: +49 381-46987441Internet-Adresse: www.bbl-mv.deAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, Zentrale Vergabestelle RostockWallstr. 2Zu Händen von: Frau Schwark18055 RostockDEUTSCHLANDE-Mail: zvs@bbl-mv.deFax: +49 38146987441Internet-Adresse: www.bbl-mv.de
Realisierungswettbewerb Justizzentrum Demmlerplatz in Schwerin – nichtoffener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit max. 20 teilnehmenden Büros.
Ziel des Wettbewerbs ist der Entwurf eines Justizzentrums am Demmlerplatz für die Landeshauptstadt Schwerin auf Landesebene. Das Zentrum soll neben dem bereits ansässigen Landgericht und dem Amtsgericht, zusätzlich die Fachgerichte beherbergen. Die zu erbringende Leistung beinhaltet die hochbauliche Planung des Areals am Demmlerplatz. In hochbaulicher und denkmalpflegerischer Hinsicht wird eine überzeugende Lösung des Gesamtareals erwartet. Gewünscht ist zudem ein Entwurf, der gleichermaßen dem vorgegebenen Kennwerten des Raumprogramms Rechnung trägt, sowie einem überzeugenden Leitbild folgt und die Grundidee zum einen in einer zeitgemäßen architektonischen Gestalt abbildet und zum anderen im Zusammenspiel mit den Bestandsgebäuden harmoniert.Das Verfahren wird als einphasiger nicht-offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach öffentlichen einheitlichen Regelungen für die Auslobung von Wettbewerben gemäß RPW 2013 mit vorgeschaltetem EU-weitem Bewerbungsauswahlverfahren durchgeführt. Die Teilnehmer des Verfahrens setzen sich zusammen aus voraussichtlich 4 gesetzten Planungsteams und 16 weiteren Planungsteams, die im vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ermittelt wurden. Alle Teilnehmer erfüllen vergleichbare Qualifikationen.Die Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern hat an der Vorbereitung des Wettbewerbs beratend mitgewirkt und Kenntnis vom Inhalt der Bekanntmachung und der Auslobung erhalten. Das Verfahren ist unter der Nummer 2016/02 am 9.3.2016 bei der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern registriert worden. Auslober und Teilnehmer erkennen die Auslobung als verbindlich an. Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt.
Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) und ergänzender Abkommen. Teilnahmeberechtigt sind Architekten bzw. Architekturbüros, die die unter III.2) angegebenen Bedingungen erfüllen. Es werden bis zu zwanzig teilnehmende Büros ausgewählt.Arbeitsgemeinschaften (Bietergemeinschaft) von Architekten bzw. Architekturbüros sind zugelassen und müssen als solche im Bewerbungsbogen kenntlich gemacht werden. Ein federführender Ansprechpartner ist dabei zu benennen. Im Falle einer Arbeitsgemeinschaft ist der Bewerbungsbogen gemeinsam auszufüllen. Zudem ist eine gemeinsame Erklärung der Bewerber zu unterzeichnen. Jede Arbeitsgemeinschaft darf nur eine Bewerbung einreichen. Mehrfachbewerbungen jeglicher Art sind unzulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch die Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Abweichungen von den formellen Anforderungen und Mehrfachbewerbungen führen zum Verfahrensausschluss. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt; es erfolgt im Teilnahmewettbewerb keine Kostenerstattung.Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend ein Bewerbungsbogen zu verwenden, vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und die darin geforderten Anlagen mit abzugeben. Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der Bewerbungsformblätter können ab dem 15.3.2016 per E-Mail (zvs@bbl.mv.de) unter Angabe des Aktenzeichens und der Bezeichnung des Verfahrens (vergleiche hierzu Punkt II.1.1) und Punkt IV.4.1)) angefordert werden.Es ist sicherzustellen, dass die Teilnahmeanträge bei der Vergabestelle bis zum Abgabetermin eingegangen sind. Bei postalischer Versendung liegt das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang bei den Teilnahmeinteressenten. Es gilt der Eingangsvermerk der Vergabestelle, nicht der Poststempel.Die Bewerbung muss bestehen aus den folgenden Angaben und Nachweisen (endgültige Nichterfüllung führt zum Ausschluss). Die Verwendung des Bewerberformular ist zwingend. Das Bewerberformular ist bei der Kontaktstelle ZVS Rostock per E-Mail (zvs@bbl.mv.de) abzufordern.1. Bewerberformular, mit der Erklärung über die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft,2. Anlagenverzeichnis,3. Nachweis der beruflichen Qualifikation des Bewerbers, insbesondere durch die Vorlage der Eintragung in einem zuständigen Berufsregister (z. B. Kopie einer Bescheinigung der jeweiligen Architektenkammer), die nicht älter als 3 Monate ist. Als Stichtag gilt der Tag der Bekanntmachung – Anlage 1,4. Eigenerklärung, dass die Durchführung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- oder Lieferinteressen erfolgt und keine wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen, Organisationen bestehen gemäß VOF § 4 Absatz (2) – Anlage 2,5. Versicherung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF gegen ihn vorliegen - Anlage 3,6. Nachweis des Bewerbers über eine Berufshaftpflichtversicherung nicht älter als 6 Monate mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von 1 000 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden oder eine entsprechende Deckungszusage einer Versicherung für den Auftragsfall (eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend) - Anlage 4,7. Erklärung über einen durchschnittlichen Jahresumsatz für Leistungen gem. HOAI § 34 Objektplanung der letzten 3 Jahre - Anlage 5,8. Erklärung der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung des verantwortlichen Architekten / Ingenieurs durch Eintrag in ein Berufsregister gemäß § 5 Absatz (5) a) VOF und zur Qualifikation des Auftragnehmers nach § 19 VOF, da Geschäftsjahr und Kalenderjahr voneinander abweichen können – Anlage 6,9. Erklärung über eine durchschnittliche Anzahl von mindestens 6 für die Leistung qualifizierten, festangestellten Mitarbeitern (Ingenieure gemäß HOAI § 33) der letzten 3 Jahre. Die geforderten Unterlagen sind bei Arbeitsgemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen. Die Anforderungen an Jahresumsatz sowie Mitarbeiteranzahl sind bei Arbeitsgemeinschaften von der Arbeitsgemeinschaft in Summe zu erfüllen – Anlage 7,10. Nachweis der fachlichen Eignung durch zwei Referenzprojekte, insbesondere, die:Erfahrung in der verantwortlichen Planung und Realisierung (mind. Leistungsphasen 2-8 gemäß § 34 HOAI) eines Gebäudes mit erhöhten Sicherheitsanforderungen (Justiz, sonstiges Gebäude für die innere Sicherheit oder mit spezifischen Denkmalschutzvorgaben sowie Umbau im laufenden Betrieb) mit einer Nutzfläche (1-6) von mindestens ca. 1 000 m², Baukosten von mindestens 4 000 000 EUR (brutto) darf maximal 5 Jahre zurückliegen - Anlage 8.Als Stichtag gilt der Tag der Bekanntmachung. Jedes der Referenzen ist in DIN A3 einzureichen mit der Angabe der Größe des Plangebietes, der angefragten Leistungsphasen, des Auftraggebers und das Datum der Realisierung (Planung) oder Realisierungsbeginn.Da die Amtssprache für dieses Verfahren deutsch ist, sind alle fremdsprachigen Urkunden oder Nachweise zu übersetzen. Eine eigenverantwortliche Übersetzung ist ausreichend. Etwaige Übersetzungskosten werden vom Bewerber getragen.Die notwendigen Informationen zur Bewertung der Prüfkriterien sind eindeutig und prüfbar auf den Referenzblättern, für jede Referenz einzeln, darzustellen. Anderenfalls können diese Prüfkriterien nicht in der Bewertung der Referenzen berücksichtigt werden.Unterlagen die über den oben genannten Umfang hinausgehen, werden für die Auswahl nicht berücksichtigt.Die Ausloberin wählt diejenigen Bewerber aus, die zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert werden. Die Auswahl erfolgt anhand der im Bewerbungsbogen und der in den dazugehörigen Anlagen erteilten Auskünfte, unter den Bewerbern, die nicht aufgrund der formalen Kriterien oder der möglichen Ausschlusskriterien / Teilnahmehindernisse oder der Nichterfüllung der Mindestanforderungen ausgeschlossen wurden.Für die Vergleichbarkeit der detailliert dargestellten Referenzprojekte 1 und 2 (Anlage 8) erfolgt die Auswahl anhand folgender Kriterien, Punkte insgesamt für beide Referenzprojekte:1. Vergleichbare Auftragsart (max. 30 Punkte),2. Vergleichbare Komplexität des Auftrags (max. 30 Punkte),3. Vergleichbare Leistung (max. 18 Punkte),4. Vergleichbarer Leistungszeitraum (max. 18 Punkte),5. Vergleichbare Projektgröße (max. 12 Punkte),6. Vergleichbare Projektkosten (max. 12 Punkte).Für Referenzprojekt 1 und 2 können zusammen maximal 120 Punkte erzielt werden. Insgesamt kann jeder Bewerber zusammen mit der Bewertung der weiteren Kriterien Gesamtumsatz, Projektleitung, Anzahl Beschäftigte und der Bewertung für beide Referenzprojekte zusammen maximal 228 Punkte erreichen (siehe hierzu Auswahlmatrix zum Bewerbungsverfahren).Die zwanzig Bewerber, welche die höchsten Punktzahlen im Rahmen der oben genannten Auswahlkriterien erreichen, werden zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren aufgefordert. Vier Büros werden gesetzt, vorausgesetzt sie erfüllen ebenfalls die notwendige zur Zulassung benötigte Punktzahl.Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Ausloberin vor, gem. VOF 2009 § 10 (3) und gemäß RPW 2013 § 3 Abs. 3 unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Bei Nichtvollständigkeit der geforderten Anlagen behält sich die Ausloberin vor, diese nachzufordern.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaZur Teilnahme ist der Beruf des Architekten, auch Arbeitsgemeinschaften von Architekten sowie Arbeitsgemeinschaften von Architekten mit anderen Dienstleistern zugelassen.Teilnahmeberechtigt ist jeder, der nach den Architektengesetzen der Bundesländer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architektin/Architekt zu tragen. Liegt der Geschäftssitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, muss die Führung der Berufsbezeichnung nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates zulässig sein. Die Berufsbezeichnung Architekt/in ist durch die Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Anerkennung von Berufsqualifikationen festgelegt und für den jeweiligen Bewerber zu prüfen. Diese Richtlinie schließt die Prüfbarkeit der Berufsqualifikation von Bewerbern ein, in deren Herkunftsland die Berufsbezeichnung nicht oder nicht eindeutig gesetzlich geregelt ist. Bewerber außerhalb der EU haben einen Nachweis zur Berufsqualifikation Architekt/in zu erbringen, der einem der in V.7 Architekt (Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates ) angegebenenAusbildungsnachweis entspricht.Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß vorangegangenem Satz benennen.
1. ARGE buttler architekten, Rostock mit Brenncke Architekten, Schwerin2. milatz.schmidt architekten GmbH, Neubrandenburg3. Schlutt und Schuldt Architekten, Berlin/ Ludwigslust4. Volker Staab Architekten, Berlin
Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien Formalleistungen;Gestalterische und räumliche Qualitäten;Funktionale und denkmalpflegerische Aspekte;Wirtschaftlichkeit.Eine detaillierte Aufstellung der Bewertungsmerkmale wird im Verfahrensteil der Auslobung unter Punkt E.12 Beurteilungskriterien bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Kriterien ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.
10083 E7 0006
UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 13.4.2016 - 12:00
Tag: 13.4.2016 - 12:00
BewerberTag: 25.4.2016
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für Preise und Bearbeitungshonorare stellt der Auslober insgesamt eine Gesamtsumme von 145 000 EUR (brutto) zur Verfügung. Die Summe von insgesamt 30 000 EUR (brutto) wird in Form eines Bearbeitungshonorars ausgeschüttet und zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer bei Erfüllung der geforderten Wettbewerbsleistungen verteilt. Die Aufteilung der Wettbewerbsprämierung ist wie folgt vorgesehen:1. Preis 30 000 EUR (brutto),2. Preis 23 000 EUR (brutto),3. Preis 17 500 EUR (brutto),4. Preis 13 000 EUR (brutto),5. Preis 9 000 EUR (brutto).5 Anerkennungen á 4 500 EUR (brutto).Über die Erfüllung der Leistungen bzw. die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen entscheidet das Preisgericht. Die Preise sind Gegenleistungen für die vom Preisgericht ausgezeichneten Entwürfe und sind als Bruttobeträge aufgeführt. Es wird das deutsche Umsatzsteuergesetz zugrunde gelegt.
Die Aufteilung der Preise kann abweichend von den vorgenannten Beiträgen einstimmig durch das Preisgericht geändert werden.
1. Jürgen Boll, Präsident des LandgerichtsSchwerin als Vertreter des zukünftigen Nutzers(sachlich) 2. Helga Maaser, Abteilungsleiterin Landesbauund Liegenschaften, Betrieb Bau undLiegenschaften Mecklenburg-Vorpommern3. Dr. Reinkober, Fachbereichsleiter Bauen undDenkmalpflege, Landeshauptstadt Schwerin(sachlich) 4. Prof. Joachim Andreas Joedicke, JLSArchitekten,Darmstadt, Architekt (fachlich) 5. Sven Schroeder, DezernentServicemanagement 1, Betrieb für Bau undLiegenschaften Mecklenburg-Vorpommern,Geschäftsbereich Schwerin, Architekt (fachlich) 6. Dr. Ing. Alexander Schwarz, David ChipperfieldArchitects – Gesellschaft von Architekten mbH,Berlin, Architekt (fachlich) 7. Stefan Wenzl, Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern, Architekt (fachlich) 8. Heinz Anacker, Betrieb Bau und LiegenschaftenMecklenburg-Vorpommern (stellvertretend,sachlich) 9. Christoph Engel, JustizministeriumMecklenburg-Vorpommern (stellvertretend,sachlich) 10. Andreas Thiele, Landeshauptstadt Schwerin,Leiter Stadtentwicklung (stellvertretend,sachlich)
Die im Auswahlverfahren ermittelten Bewerber, die zu dem weiteren Verfahren zugelassen sind, erhalten die Wettbewerbsunterlagen nach ihrer Teilnahmebestätigung unaufgefordert zugesandt. Der Wettbewerb wird gemäß RPW 2013 durchgeführt. Das Verfahren ist anonym. Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gemäß RPW 2013 § 6 (2).Gemäß RPW 2013 §8 (3) dürfen Wettbewerbsarbeiten vom Auslober veröffentlicht werden. Sie dürfen für den vorgesehenen Zweck genutzt werden, wenn der Verfasser mit der weiteren Bearbeitung beauftragt ist. Ansonsten verbleiben alle Rechte nach dem Urheberrechtsgesetz bei den Verfassern. Die mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten und Anerkennungen werden Eigentum des Auslobers. Der Auslober wird einem der Preisträger, vorzugsweise dem 1. Preisträger, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen (mindestens die Leistungsphasen 2 bis 4 nach HOAI 2013 §34 übertragen, soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird. Eine weitergehende Beauftragung erfolgt Stufenweise (Leistungsphasen 2 bis 4 sowie 5 bis 8) und steht insbesondere unter dem Vorbehalt, dass die Fähigkeit zur wirtschaftlichen Durchführung der Baumaßnahme in den vorausgegangenen Leistungsphasen belegt wird. Der Auslober hat das Recht, die Wettbewerbsarbeiten unter Namensnennung des Wettbewerbsteilnehmers zuerst zu veröffentlichen (Erstveröffentlichungsrecht) und für den vorgesehenen Zweck zu nutzen.Voraussichtlich geforderte Leistungen (nicht abschließend):Piktogramme / Darstellung / Schemata,Funktionsdiagramme Grundriss (frei wählbarer Maßstab),Schemadarstellung (1) (frei wählbarer Maßstab) zum Brandschutzkonzept und zur Technischen,Gebäudeausrüstung,Gesamtkonzept / Lageplan Maßstab 1:500,Erdgeschossgrundriss mit allen Gebäuden Maßstab 1:200,Grundrisse der Obergeschosse und Untergeschosse aller Gebäude Maßstab 1:200,Ansichten im Maßstab 1:200,Wesentliche Städtebauliche Schnitte (mind. Ein aussagekräftiger Schnitt je Gebäude) im Maßstab 1:200,Detailschnitt Fassade im Maßstab 1:50,Visualisierungen,Erläuterungsbericht,Prüfpläne,Einsatzmodell im Maßstab 1:500,Formblätter,Verfassererklärung,Digitale Unterlagen.Voraussichtliche Termine des Wettbewerbs (unter Vorbehalt von Änderungen aus wichtigem Grund):Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 18. KW 2016; Schriftliche Rückfragen bis:19. KW 2016; Beantwortung der Rückfragen bis 20. KW; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 28. KW 2016;Preisgerichtssitzung: 36. KW 2016.Stellvertretende Preisrichterinnen und Preisrichter (fachlich):1. Lutz Braun, Architekturfabrik-nb, Neubrandenburg, Architekt,2. Uwe Jannsen, Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern, Architekt.Der Auslober behält sich vor, andere und weitere fachkundige Personen als Preisrichter oder sachverständige Berater hinzuzuziehen.
Vergabekammer beim Wirtschaftsministerium Mecklenburg-VorpommernJohannes-Stellingstr. 1419053 SchwerinDEUTSCHLANDTelefon: +49 3855885814Fax: +49 3855885847Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Vergabekammer beim Wirtschaftsministerium Mecklenburg-VorpommernJohannes-Stellingstr. 1419053 SchwerinDEUTSCHLANDTelefon: +49 3855885814Fax: +49 3855885847
erteiltBetrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, Dezernat Z31Wallstraße 218055 RostockDEUTSCHLANDTelefon: +49 38146987160Fax: +49 38146984008

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