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Timestamp: 2016-10-27 22:50:41+00:00

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Es wirken mit: Bundesrichter Aemisegger, Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter Nay, Bundesrichter Catenazzi und Gerichtsschreiber Dreifuss.
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Beat Gerber, Bielstrasse 9 (Centralhof), Postfach 340, Solothurn,
(Beweisw�rdigung), hat sich ergeben:
A.- X.________ wird vorgeworfen, die Schalterhalle der Raiffeisenkasse von Aeschi am 10. April 1997, ca. um 11.40 Uhr maskiert betreten und einen Bank�berfall ver�bt zu haben, wobei er innert wenigen Minuten Fr. 100'000. -- erbeutet haben soll. Zur Flucht soll er seinen eigenen Personenwagen, einen weissen Peugeot 205, benutzt haben, an dem er zuvor gestohlene Kontrollschilder angebracht habe.
Das Kriminalgericht des Kantons Solothurn sprach X.________, der seine T�terschaft bestreitet, mit Urteil vom 18./19. August 1999 der Geiselnahme, des Raubes und des Missbrauchs von Kontrollschildern schuldig und bestrafte ihn mit 3 1/2 Jahren Zuchthaus.
B.- Gegen dieses Urteil f�hrt X.________ mit Eingabe vom 17. November 1999 staatsrechtliche Beschwerde wegen willk�rlicher Tatsachenfeststellung und Beweisw�rdigung sowie Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo".
1.- Das angefochtene Urteil des Kriminalgerichts des Kantons Solothurn stellt nach dem R�ckzug einer dagegen eingereichten kantonalen Kassationsbeschwerde wegen Verletzung wesentlicher Verfahrensgrunds�tze (� 182 Abs. 1 der Strafprozessordnung des Kantons Solothurn vom 7. Juni 1970) einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 86 Abs. 1 OG dar, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde wegen willk�rlicher Tatsachenfeststellung und Beweisw�rdigung (Art. 4 aBV) sowie Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 6 Ziff. 2 EMRK) grunds�tzlich zul�ssig ist.
Auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen der staatsrechtlichen Beschwerde sind erf�llt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist unter dem Vorbehalt der rechtsgen�gend begr�ndeten R�gen (nachfolgende E. 2) grunds�tzlich einzutreten.
2.- Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene R�gen. Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (vgl. BGE 125 I 71 E. 1c, 492 E. 1b, je mit Hinweisen).
R�gt der Beschwerdef�hrer eine willk�rliche Beweisw�rdigung, reicht es nicht aus, wenn er zum Beweisergebnis frei pl�diert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu w�rdigen gewesen w�ren, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren mit freier Rechts- und Tatsachen�berpr�fung tun k�nnte. Er muss vielmehr aufzeigen, inwiefern die angefochtene Beweisw�rdigung im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BGE 125 I 492 E. 1b; 124 V 137 E. 2b; 107 Ia 186 E. b). Auch soweit der Beschwerdef�hrer eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel geltend macht, muss er im Einzelnen aufzeigen, inwiefern bei objektiver Betrachtung des ganzen Beweisergebnisses offensichtlich erhebliche bzw. schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel an seiner Schuld fortbestehen (vgl. BGE 125 I 492 E. 1b; 124 IV 86 E. 2a, je mit Hinweisen).
Diesen Anforderungen vermag die Eingabe vom 17. November 1999 nicht in allen Teilen zu gen�gen, wie in den nachfolgenden Erw�gungen darzulegen ist.
3.- Der Beschwerdef�hrer hat im vorliegenden Verfahren vier Urkunden als neue Beweismittel eingereicht.
Neue Tatsachenbehauptungen und Beweismittel sind im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde grunds�tzlich unzul�ssig. Ausnahmen werden f�r Vorbringen gemacht, zu denen erst die Begr�ndung des angefochtenen Entscheides Anlass gab, und f�r Gesichtspunkte, die sich aufdr�ngen und daher von der kantonalen Instanz offensichtlich von Amtes wegen h�tten ber�cksichtigt werden m�ssen. Weiter werden neue Tatsachenvorbringen und Beweismittel ausnahmsweise zugelassen, wenn es sich um Gesichtspunkte handelt, welche im kantonalen Verfahren nicht von Bedeutung waren und deshalb nicht vorgetragen werden konnten, sich aber im Rahmen der Sachverhaltsabkl�rung gem�ss Art. 95 OG als massgeblich erweisen (BGE 116 Ia 433 E. 4b S. 439, 107 Ia 187 E. 2b S. 191, 99 Ia 113 E. 4a S. 122; Walter K�lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl. , Bern 1994, S. 369 ff.).
Der Beschwerdef�hrer legt je ein Schreiben der Zeuginnen R.________ und W.________ vor, mit denen diese ihre vor Kriminalgericht gemachten Aussagen bekr�ftigen. Bez�glich dieser Urkunden sind die vorstehend genannten Voraussetzungen f�r ihre Zulassung als neue Beweismittel vor Bundesgericht offensichtlich nicht erf�llt, zumal sie Tatsachenbehauptungen betreffen, die vor Kriminalgericht vorgebracht und �ber welche dieses bereits Beweis erhoben hat. Insbesondere gab auch nicht erst die Begr�ndung des Kriminalgerichts Anlass zu ihrer Einreichung.
Auch die anderen zwei neuen Urkunden sollen bereits vor Kriminalgericht behauptete Tatsachen beweisen. Die eine betrifft angeblich vorhandene Ersparnisse des Beschwerdef�hrers, die D.________ best�tigen k�nne. Die andere, ein Schreiben eines gewissen F.________, soll ein vom Beschwerdef�hrer angeblich kurz nach der Tatzeit gef�hrtes Gespr�ch mit E.________ vor seiner Haust�re best�tigen. D.________ wurde vom Kriminalgericht nicht als Zeuge angeh�rt. E.________ konnte sich anl�sslich ihrer Einvernahme durch das Kriminalgericht nicht mehr an das angeblich gef�hrte Gespr�ch erinnern. Im bundesgerichtlichen Verfahren sind aber keine neuen Beweismittel zul�ssig, um Tatsachen zu beweisen, f�r welche die letzte kantonale Instanz angebotene Beweismittel nicht abgenommen hat oder hinsichtlich derer die abgenommenen Beweismittel nicht das vom Beschwerdef�hrer erhoffte Ergebnis brachten. Der Beschwerdef�hrer macht nicht geltend und es ist nicht ersichtlich, dass die Nichtabnahme des Zeugenbeweises betreffend D.________ bzw. die Nichtwiederholung der Zeugeneinvernahme von E.________ oder die Nichtanh�rung von F.________ eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs darstellen soll, was einzig zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides f�hren k�nnte.
Die genannten neuen Urkunden m�ssen demnach im vorliegenden Verfahren unbeachtet bleiben. 4.- a) Das Kriminalgericht st�tzte die Verurteilung des Beschwerdef�hrers zum einen darauf, dass dieser sich mit seinem weissen Peugeot 205, wie auch der T�ter einen gefahren habe, kurz vor der Tat im Bereich des Parkhauses aufgehalten habe, wo das Auto abgestellt war, dessen Kontrollschilder entwendet worden und am Fluchtfahrzeug wieder aufgetaucht seien. Zum anderen habe der bis anhin kaum zu Extravaganzen neigende Beschwerdef�hrer sein Ausgabeverhalten ab dem Zeitpunkt des �berfalls pl�tzlich ge�ndert und �ber zehntausende von Franken verf�gt, die er weder gespart haben k�nne noch von Dritten erhalten habe. Sodann stellte das Kriminalgericht fest, dass keine entlastenden Momente vorl�gen, die den Beschwerdef�hrer als Urheber des Raub�berfalls ausschliessen w�rden: Er habe f�r die Tatzeit kein Alibi und aus der T�terbeschreibung der Zeugen des �berfalls lasse sich nichts ableiten, was gegen seine T�terschaft spreche.
b) Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Annahme des Kriminalgerichts, er h�tte die am Fluchtfahrzeug montierten Kontrollschilder entwendet, basiere auf einer willk�rlichen Beweisw�rdigung und Tatsachenfeststellung. Ferner habe es willk�rlich geschlossen, er sei vor dem Tatzeitpunkt nicht in der Lage gewesen, Ersparnisse zu bilden. Schliesslich habe das Kriminalgericht die zeitlichen Umst�nde der Tat und die Zeugenbeschreibungen der T�terschaft und der von dieser verwendeten Waffen willk�rlich gew�rdigt. Es erg�ben sich daraus erhebliche Zweifel an seiner Schuld.
5.- a) Das Kriminalgericht stellte im angefochtenen Entscheid ausf�hrliche und einl�ssliche Erw�gungen �ber die den Beschwerdef�hrer belastenden Umst�nde an, auf die f�r Einzelheiten verwiesen werden kann. Im Wesentlichen f�hrt es aus, dass der am 10. April 1997 als Fluchtfahrzeug verwendete weisse Peugeot 205 mit den Kontrollschildern SO 54187 versehen gewesen sei, die gleichentags von einem Auto gestohlen worden seien, das zwischen 7.51 und 11.45 Uhr in einem Bereich des zweiten Untergeschosses des Parkhauses Bieltor in Solothurn abgestellt gewesen sei, der von der dortigen Kamera�berwachung nicht erfasst werde und abseits von einem �ffentlichen Zugang liege. Der Beschwerdef�hrer sei mit seinem Peugeot 205 am Morgen des selben Tages um 10.34 Uhr erwiesenermassen direkt und entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in diesen Bereich des Parkhauses gefahren und habe das Parkhaus erst nach elf Minuten verlassen, nachdem er um 10.45 Uhr noch die Toilette im ersten Untergeschoss benutzt habe. Um 10.51 Uhr sei er von der Videokamera an der Kasse erfasst worden und um 10.53 Uhr habe er das Parkhaus mit seinem Auto wieder verlassen. Eine plausible Erkl�rung, weshalb er sich zehn Minuten - genug Zeit, um die Kontrollschilder von einem Auto zu entwenden - im Parkhaus aufgehalten habe, k�nne der Beschwerdef�hrer nicht abgeben; seine Aussagen dazu seien widerspr�chlich, wie auch diejenigen zu den Gr�nden f�r seine Fahrt ins Parkhaus �berhaupt. Insbesondere habe er zuerst �berhaupt in Abrede gestellt, am fraglichen Morgen mit dem Auto von zu Hause weggefahren zu sein, und die Fahrt ins Parkhaus erst zugegeben, als ihm vorgehalten worden sei, dass er dort von der Videokamera aufgenommen worden sei. Die M�glichkeit, dass nicht der Beschwerdef�hrer, sondern ein Dritter die Kontrollschilder des Fluchtfahrzeuges entwendet haben k�nnte, so das Kriminalgericht, erscheine angesichts der weiteren Indizien, insbesondere des v�llig ver�nderten Finanzgebahrens des Beschwerdef�hrers nach dem Zeitpunkt der Tat, als derart unwahrscheinlich, dass sie nicht ernsthaft in Betracht gezogen werden m�sse.
So habe der bis anhin kaum zu Extravaganzen neigende Beschwerdef�hrer zwischen dem Zeitpunkt der Tat und seiner Verhaftung, also w�hrend nur rund eines Monats f�r �ber Fr. 51'000. -- besondere Anschaffungen get�tigt, Ferien gebucht, Sparguthaben gebildet und Schulden beglichen. Hinzu komme, dass bei ihm ein Barbetrag von Fr. 27'000. -- habe sichergestellt werden k�nnen. Seine Erkl�rung, es handle sich dabei um Ersparnisse, und er habe auch seine �brigen Dispositionen aus ersparten Betr�gen bezahlt, die er bei sich zu Hause versteckt gehabt habe, sei nicht glaubw�rdig. So habe beispielsweise das Bankkonto des Beschwerdef�hrers in den Monaten Januar bis Oktober 1995 jeden Monat einen Minussaldo aufgewiesen. Seine Erkl�rung, er habe seinen Lohn zu Hause aufbewahrt, und nicht auf der Bank, weil er Angst gehabt habe, seine Mutter k�nnte eine Bankvollmacht, die sie �ber sein Konto gehabt habe, missbrauchen, leuchte nicht ein. So h�tte er ohne weiteres ein anderes Konto er�ffnen und sein Geld dorthin �berweisen lassen k�nnen. Ebenso wenig leuchte es ein, weshalb er Krankenkassenpr�mien und Steuern nicht zeitgerecht bezahlt und im November 1996 sogar gegen massive Zinsbelastung einen Barkredit aufgenommen haben sollte, wenn er derart umfangreiche Ersparnisse gehabt h�tte, wie er behaupte. Es sei kein plausibler Anlass ersichtlich, weshalb er, nachdem er w�hrend Jahren ein eiserner und disziplinierter Sparer gewesen sein will, von einem Tag auf den anderen das Geld pl�tzlich mit vollen H�nden f�r nicht lebensnotwendige Anschaffungen ausgegeben habe. Dazu komme das auch in diesem Punkt gegen seine Glaubw�rdigkeit sprechende Aussageverhalten des Beschwerdef�hrers, der seine Angaben im Verlaufe der polizeilichen Einvernahmen laufend korrigiert und dem Stand der Ermittlungen angeglichen habe. Besonders auff�llig sei insbesondere, dass er von 22 bei ihm sichergestellten Tausendernoten zuerst �berhaupt nichts habe wissen wollen; diese h�tten zudem praktisch keine Fingerabdr�cke aufgewiesen, was f�r deren Herkunft aus dem �berfall spreche. Es sei demnach davon auszugehen, dass ihm ab dem Zeitpunkt des �berfalls Geld aus anderen Quellen als aus Ersparnissen zur Verf�gung gestanden habe.
b) aa) Es ist nicht ernsthaft bestritten, dass sich das Finanzgebahren des Beschwerdef�hrers in den Wochen nach dem �berfall ohne ersichtlichen Grund wesentlich ge�ndert hat, indem er ab diesem Zeitpunkt eine Vielzahl von Dispositionen traf, nachdem er vorher nur mit M�he seinen finanziellen Verpflichtungen nachkam. Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was die pl�tzliche und grundlegende �nderung seines Finanzgebahrens erkl�ren w�rde und dessen Wertung als gewichtiges Indiz f�r seine T�terschaft als willk�rlich erscheinen liesse.
Das Kriminalgericht hat in erster Linie dies gewichtet und nicht wesentlich darauf abgestellt, dass davon auszugehen sei, der Beschwerdef�hrer habe keine Ersparnisse gehabt. Die dazu vorgebrachten R�gen sind somit von vornherein nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid im Ergebnis als willk�rlich erscheinen lassen, weshalb hier nicht n�her darauf einzugehen ist.
bb) Das von der Videokamera im Parkhaus festgehaltene Geschehen l�sst in Verbindung mit den weiteren Indizien keinen anderen Schluss zu, als dass der Beschwerdef�hrer die Nummernschilder im Parkhaus entwendet hat. Der Beschwerdef�hrer bringt namentlich nichts vor, was es angesichts der tats�chlichen Situation als ausgeschlossen erscheinen liesse, dass er die Nummernschilder im Parkhaus entwendet hat:
Unbestrittene Tatsache ist, dass die Nummernschilder, welche f�r die Tat verwendet wurden, vom T�ter im Parkhaus Bieltor, welches mit Videokameras �berwacht wird, gestohlen wurden. Steht dies fest, spielt es keine Rolle, ob es, wie der Beschwerdef�hrer geltend macht, an sich absurd ist, in einem Parkhaus mit Video�berwachung Schilder zu entwenden oder ob es im Gegenteil gem�ss den Erw�gungen des Kriminalgerichts als g�nstige Gelegenheit erscheint, die Nummernschilder in einem abseits eines �ffentlichen Zugangs und ausserhalb des Blickwinkels der �berwachungskamera gelegenen Bereich des Parkhauses zu beh�ndigen.
Der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer bei der Einfahrt in das Parkhaus gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung direkt gegen den Bereich, wo die Schilder gestohlen wurden, gefahren sei, kann zwar, wie der Beschwerdef�hrer geltend macht, nicht nur als Indiz f�r diese Vortat gewertet werden, sondern auch als solches dagegen, weil ein T�ter mit einer solchen Fahrweise unerw�nschte Aufmerksamkeit auf sich ziehen k�nnte. Dies allein ist aber nicht geeignet, den Schluss, der Beschwerdef�hrer h�tte die Schilder dennoch beh�ndigt, als willk�rlich erscheinen zu lassen.
Als offensichtlich unbegr�ndet erscheinen die Vorbringen des Beschwerdef�hrers, das Kriminalgericht sei in Willk�r verfallen und habe die Unschuldsvermutung verletzt, weil es nicht ber�cksichtigt habe, dass es keine Beweise gebe, die ihn beim Wegnehmen der Schilder zeigten, dass sich auf dem Schilderrahmen des Fahrzeuges keine Fingerabdr�cke von ihm h�tten ermitteln lassen, dass der genaue Zeitpunkt der Schilderwegnahme nicht zu ermitteln sei und dass es unerkl�rlich sei, wieso die Wegnahme der Schilder von den �berwachungskameras nicht gefilmt worden sei. Allein das Fehlen solcher direkter Beweise f�hrt nicht schon dazu, dass das Beweisergebnis aufgrund der �brigen Indizien willk�rlich w�re. Der Zeitpunkt der Entwendung der Schilder l�sst sich gen�gend eingrenzen, indem feststeht, dass die Entwendung am Morgen, an dem der Beschwerdef�hrer das Parkhaus aufsuchte, erfolgt sein muss. Dass die Wegnahme der Schilder in einem von Kameras nicht erfassten Bereich des Parkhauses nicht gefilmt wurde, versteht sich von selbst. Auch ist nicht davon auszugehen, dass ein T�ter Nummernschilder ohne Handschuhe entwendet und dabei Fingerabdr�cke hinterl�sst.
Schliesslich ist nicht ersichtlich, weshalb das Kriminalgericht die Unschuldsvermutung verletzt haben soll, weil es erwog, dass der Beschwerdef�hrer keine plausible Erkl�rung f�r seinen fast zehnmin�tigen Aufenthalt im Parkhaus geben k�nne. Mit einer solchen Erkl�rung h�tte sich der Beschwerdef�hrer angesichts der gegen ihn sprechenden �brigen Beweise in erster Linie entlasten k�nnen. Seinem Vorbringen, es sei nicht einfach, sich bei einer Einvernahme an einen Tagesablauf vor einigen Wochen zu erinnern, ist zudem entgegenzuhalten, dass er sich laut dem Protokoll der polizeilichen Einvernahme vom 15. Mai 1997, in der er behauptete, am Morgen des 10. April 1997 zu Hause gewesen zu sein, an andere Details des Tagesablaufs wie die Fahrt zu "Mc Donalds" �ber Mittag oder eine Fernsehmeldung am Abend �ber den Bank�berfall erinnern konnte. Es verst�sst weder gegen das Willk�rverbot noch gegen die Unschuldsvermutung, wenn das Kriminalgericht widerspr�chliche Aussagen im Zusammenhang mit der Fahrt ins Parkhaus im Rahmen des gesamten Aussageverhaltens zu Ungunsten des Beschwerdef�hrers gewertet hat.
cc) Die vom Kriminalgericht in Erw�gung gezogenen Umst�nde belasten den Beschwerdef�hrer in ihrer Gesamtheit stark und lassen vorbeh�ltlich entlastender Tatsachen (Erw�gungen 6 und 7 unten) keinen anderen Schluss zu, als dass er der Urheber des Bank�berfalls gewesen ist. Was der Beschwerdef�hrer gegen die entsprechenden Erw�gungen des Gerichts vorbringt, ist weitgehend appellatorischer Natur und l�sst das Ergebnis der Beweisw�rdigung insoweit nicht als willk�rlich erscheinen. Die R�gen der Verletzung des Willk�rverbots und der Unschuldsvermutung erweisen sich somit als unbegr�ndet, soweit angesichts ihrer appellatorischen Natur �berhaupt darauf eingetreten werden kann.
6.- a) Die Angaben der Zeugen hinsichtlich Statur, Bekleidung und Bewaffnung des T�ters betrachtete das Kriminalgericht als "eher unergiebig". Keiner der Zeugen habe mit Gewissheit die beim Beschwerdef�hrer beschlagnahmten Kleidungsst�cke als die bei der Tat getragenen identifizieren k�nnen. Auch aufgrund der Beschreibungen der Statur des T�ters sei nicht ausgeschlossen, dass auch ein anderer T�ter �hnliche Kleidungsst�cke getragen haben k�nnte. Was die Personenbeschreibung betreffe, entspreche diejenige der Zeugin C.________, die von einem T�ter mit bulliger Figur gesprochen habe, am ehesten dem Beschwerdef�hrer. Allerdings habe auch keiner der Zeugen Beobachtungen gemacht, welche die T�terschaft des Beschwerdef�hrers schlechthin ausschliessen w�rden. �hnlich stehe es auch bei den Waffen, die beim Beschwerdef�hrer gefunden worden seien, nicht fest, ob sich darunter Tatwaffen bef�nden. Immerhin sei festzuhalten, dass der Beschwerdef�hrer zur Tatzeit eine Pistole und einige Messer besessen habe, die �hnlich auss�hen, wie die von den Zeugen, respektive einem Teil von ihnen, beschriebenen.
b) Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Feststellung des Kriminalgerichts, dass sich aus der Beschreibung des T�ters nichts ableiten lasse, was gegen seine T�terschaft spreche, verletzte den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweislastregel, da die Anklagebeh�rde die Schuld des T�ters zu beweisen habe. Sodann habe das Kriminalgericht das Willk�rverbot sowie die Maxime "in dubio pro reo" verletzt, indem es nicht zu seinen Gunsten ber�cksichtigt habe, dass weder die widerspr�chlichen Zeugenbeschreibungen zur Statur des T�ters auf ihn hinwiesen noch die beschlagnahmten Kleider oder Waffen verl�sslich als t�terisch h�tten identifiziert werden k�nnen.
c) Der Strafrichter verletzt die Maxime "in dubio pro reo" als Beweislastregel, wenn sich aus der Begr�ndung des Urteils ergibt, dass der Richter zu einer Verurteilung gelangte, weil der Angeklagte seine Unschuld nicht nachgewiesen habe, oder dass der Richter von der falschen Meinung ausging, der Angeklagte habe seine Unschuld zu beweisen, und dass er ihn verurteilte, weil ihm dieser Beweis misslang (BGE 120 Ia 31 E. 2c S. 37 und E. 2d S. 38). Die R�ge der Verletzung dieser Regel ist vorliegend offensichtlich unbegr�ndet. Die Verurteilung des Beschwerdef�hrers st�tzt sich auf die Indizienbeweise, auf die in vorstehender Erw�gung 4 eingegangen wurde, nicht darauf, dass der Beschwerdef�hrer seine Unschuld nicht bewiesen hat. Mit der Feststellung, dass sich aus der T�terbeschreibung der Zeugen nichts ableiten lasse, was gegen die - mit den �brigen Umst�nden erh�rtete - T�terschaft des Beschwerdef�hrers spreche, hat das Kriminalgericht offensichtlich nicht gegen die Beweislastregel von Art. 6 Ziff. 2 EMRK verstossen.
Sodann erscheint es nicht als willk�rlich und damit nicht als Verstoss gegen die Unschuldsvermutung, dass das Kriminalgericht fehlende �bereinstimmungen der Zeugenbeschreibungen hinsichtlich der Statur des T�ters nicht zugunsten des Beschwerdef�hrers gewertet hat. Gerade weil nicht �bereinstimmende Angaben vorliegen, erscheint es nicht als offensichtlich unhaltbar, dass das Kriminalgericht entschied, diese seien insgesamt nicht geeignet, den Beschwerdef�hrer als T�ter auszuschliessen, zumal zumindest die Angabe von C.________ hinsichtlich der Statur des T�ters durchaus auf ihn weist. Anders k�nnte es sich verhalten, wenn die T�terbeschreibungen �bereinstimmend und widerspruchsfrei w�ren und ein Signalement zeichnen w�rden, das nicht mit demjenigen des Beschwerdef�hrers im Zeitpunkt der Tat �bereinstimmt.
Was die bei der Tat benutzten Kleider und Waffen angeht, hatte der Beschwerdef�hrer nach der Tat gen�gend Zeit und Gelegenheit, sich dieser Gegenst�nde zu entledigen. Das Kriminalgericht musste deshalb auch daraus, dass die Zeugen die beim Beschwerdef�hrer beschlagnahmten Kleider und Waffen nicht �bereinstimmend und mit Sicherheit als die bei der Tat verwendeten identifizieren konnten, nichts zugunsten des Beschwerdef�hrers ableiten.
7.- a) Das Kriminalgericht stellte fest, dass der Beschwerdef�hrer �ber kein Alibi verf�ge, das seine T�terschaft ausschliessen w�rde. Der T�ter habe die Bank um 11.45 Uhr verlassen. Der Beschwerdef�hrer sei zwischen 11.55 und 12.00 Uhr an seinem Wohnort in Wangen an der Aare eingetroffen. Er h�tte damit als T�ter inzwischen genug Zeit gehabt, die in neun Minuten zu bew�ltigende Strecke von Aeschi nach Wangen an der Aare zur�ckzulegen, die Nummernschilder zu wechseln und sich der Verkleidung zu entledigen.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, das Kriminalgericht sei in Willk�r verfallen und habe die Unschuldsvermutung verletzt, weil es nicht gem�ss den auf seine Befragung hin gemachten Angaben der Zeuginnen W.________ und R.________ davon ausgegangen sei, dass er bereits um 11.50 Uhr zu Hause gewesen sei, was erhebliche Zweifel am Tathergang und an seiner T�terschaft h�tte wecken m�ssen.
b) Das Urteil des Kriminalgerichts st�tzt sich bez�glich der Ankunftszeit bzw. der Zeit, wann der Beschwerdef�hrer in seiner Wohnung in Wangen an der Aare gewesen sein soll, auf die ersten, in den Monaten Mai/Juni 1997 gemachten Aussagen von W.________, der Freundin des Beschwerdef�hrers, und ihrer Mutter, R.________. Erstere habe am 22. Mai 1997 erkl�rt, ihre Mutter sei kurz vor 12.00 Uhr bei ihr gewesen, und da habe sich der Beschwerdef�hrer bereits in der Wohnung befunden. Am 6. Juni 1997 habe sie pr�zisiert, dass der Beschwerdef�hrer erst ganz kurz vor 12.00 Uhr nach Hause gekommen sei. R.________ habe am 27. Mai 1997 erkl�rt, sie sei zwischen 11.50 und 12.00 Uhr vom St�dtchen Wangen zum Wohnort von Sandra gefahren und so zwischen 11.55 und 12.05 Uhr dort gewesen; sie habe nicht auf die Uhr geschaut; sie wisse einfach, dass es bereits Mittag war. Sie habe damals im Autounterstand vor dem Haus einen weissen Personenwagen gesehen.
Das Kriminalgericht erwog, diesen nur wenige Wochen nach der Tat gemachten Angaben komme, da die Erinnerung damals noch frisch gewesen sei, ein gr�sseres Gewicht zu als sp�teren, davon abweichenden Angaben bei der Befragung in der Hauptverhandlung. F�r die Korrektur der Aussagen h�tten die Zeuginnen als Erkl�rung angegeben, man habe dazumal noch nicht gewusst, um was es gehe und welche Bedeutung der genauen Zeitangabe zukomme. Darin k�nne indessen kein triftiger Grund f�r die �nderung der Aussagen gesehen werden, sei doch offensichtlich gewesen, aus welchem Grund die Polizei nach dem genauen Zeitpunkt der R�ckkehr des Beschwerdef�hrers fragte. Bei R.________ sei es offenkundig im Lauf der Zeit zu einer Verwischung der Erinnerung gekommen, indem sie nachtr�glich angenommen habe, sie sei bereits zur Zeit der Abfahrt in Wangen bei ihrer Tochter gewesen. Bei W.________ falle ins Gewicht, dass sie gegen�ber der Polizei nicht nur einmal erkl�rt habe, der Beschwerdef�hrer sei erst kurz vor 12.00 Uhr nach Hause gekommen, sondern zweimal im Abstand von mehreren Tagen.
Der Beschwerdef�hrer macht dagegen im Wesentlichen einzig geltend, das Kriminalgericht sei in Willk�r verfallen, indem es die Erkl�rungen der Zeuginnen f�r die Korrektur ihrer Aussagen nicht habe gelten lassen. Es sei allgemein bekannt, dass die Polizei die einzuvernehmenden Personen �ber den Zweck der Einvernahme im Unklaren lasse. Die Annahme des Gerichts, man habe gewusst, dass der Zeitangabe eine derart grosse Bedeutung zukomme, �berzeuge nicht und sei willk�rlich.
c) Es leuchtet schon grunds�tzlich nicht ein, weshalb Aussagen, die ein Zeuge im Wissen darum gemacht hat, welche Bedeutung ihnen im Zusammenhang einer Indizienkette zukommt, einen h�heren Wahrheitsgehalt oder Beweiswert aufweisen sollten als andere Aussagen, und deshalb h�her gewichtet werden m�ssten. Die Gefahr einer unrichtigen Aussage erscheint grunds�tzlich am geringsten, wenn sie aus relativ frischer Erinnerung des Zeugen und vor einer m�glichen Kollusion mit dem Tatverd�chtigen erfolgt, zu dem der Zeuge eine pers�nliche Beziehung hat (vgl. Richard Rebmann, Die Pr�fung der Glaubw�rdigkeit des Zeugen im schweizerischen Strafprozess, Diss. Basel 1981, S. 124 f.). Dem Wissen der Zeuginnen um die Bedeutung der Zeitangabe kann demnach schon grunds�tzlich nicht die vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte Bedeutung zugemessen werden. Seine Vorbringen lassen die W�rdigung des Kriminalgerichts, worin dieses mit sachlichen Gr�nden dargelegt hat, weshalb es die ersten Aussagen der Zeuginnen als glaubw�rdiger betrachtete, schon deshalb nicht als willk�rlich erscheinen. Davon abgesehen erscheint auch die Erw�gung des Kriminalgerichts, es sei f�r die Zeuginnen offensichtlich gewesen, weshalb nach dem genauen Zeitpunkt der R�ckkehr des Beschwerdef�hrers gefragt wurde, nicht als willk�rlich. So wurde den Zeuginnen jedenfalls bekannt gegeben, dass sie im Zusammenhang mit einem am Morgen des 10. April 1997 erfolgten Raub�berfall befragt wurden. R.________ wurde laut Polizeiprotokoll sogar ausdr�cklich dar�ber in Kenntnis gesetzt, dass sie befragt wurde, um bez�glich eines Alibis Angaben zu machen.
8.- Zusammenfassend erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Parteientsch�digungen sind keine zuzusprechen (Art. 159 Abs. 1 OG).

References: in dubio
 Art. 86
 Art. 90
 BGE 
 BGE 
in dubio
 BGE 
 Art. 95
in dubio
in dubio
in dubio
 Art. 6