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Timestamp: 2020-05-31 14:39:20+00:00

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SIMONA Vorstand: Dr. Jochen Hauck (COO) Bilder
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Matthias Schönberg, Vorsitzender
Seit August 2019 Mitglied des Vorstandes
USA und Asien-Pazifik
SIMONA Vorstand: Lebenslauf Matthias Schönberg, Vorsitzender (CEO) Intern
PDF (2 Seiten) | 119,62 KB
Mitglied des Vorstandes (COO)
Seit Januar 2019 Mitglied des Vorstandes
Division Halbzeuge Europa
Division Rohre und Formteile
Anwendungstechnik / Technical Service Center
Verfahrensentwicklung weltweit
SIMONA Vorstand: Lebenslauf Dr. Jochen Hauck (COO) Intern
PDF (2 Seiten) | 123,17 KB
SIMONA Vorstand: Lebenslauf Michael Schmitz (CFO) Intern
PDF (2 Seiten) | 108,88 KB
Bad Dürkheim, Diplom-Kaufmann
Mitglied des Aufsichtsrates der J. Engelsmann AG, Ludwigshafen
SIMONA Aufsichtsrat: Lebenslauf Dr. Rolf Goessler Intern
PDF (2 Seiten) | 128,25 KB
Isernhagen, Steuerberater
Weitere Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren Kontrollgremien von in- oder ausländischen Wirtschaftsunternehmen:
Mitglied des Aufsichtsrates der GBK Beteiligungen AG, Hannover
Mitglied des Aufsichtsrates der Hannover 96 GmbH & Co. KGaA, Hannover
Gesellschafter und Geschäftsführer der Frobel Beteiligungs-GmbH, Isernhagen
Geschäftsführer der Reitstall Steinberg GmbH, Neuenkirchen
SIMONA Aufsichtsrat: Lebenslauf Roland Frobel Intern
PDF (1 Seite) | 66,17 KB
Stuttgart, Diplom-Ingenieur ETH
Geschäftsführer der Ensinger GmbH, Nufringen
SIMONA Aufsichtsrat: Lebenslauf Dr. sc. techn. Roland Reber Intern
PDF (2 Seiten) | 129,38 KB
Biberach, Bankkaufmann
Mitglied des Aufsichtsrats der Öchsle Bahn AG
PDF (3 Seiten) | 900,16 KB
Becherbach b. Kirn, Betriebsratvorsitzender
Mittelreidenbach, Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender
Mitglieder des Aufsichtsrates der SIMONA AG und ihre Amtszeiten
Aufsichtsratsmitglieder und ihre Amtszeiten
Goessler Rolf, Dr. Vorsitzender 27.06.2008 10.06.2016 HV 2021
Frobel Roland stv. Vorsitzender 27.06.1997 10.06.2016 HV 2021
Reber Roland, Dr. 23.06.2006 10.06.2016 HV 2021
Bücher Martin 08.06.2018 08.06.2018 HV 2021
Hohlreiter Andy AN-Vertreter 01.03.2017 01.03.2017 HV 2022
Stein Markus AN-Vertreter 01.03.2017 01.03.2017 HV 2022
Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat der SIMONA AG
§ 1 Aufgaben und Verantwortung
(1) Der Aufsichtsrat berät den Vorstand bei der Leitung der Gesellschaft und des Konzerns und überwacht dessen Geschäftsführung.
(2) Der Aufsichtsrat führt seine Geschäfte nach den Vorschriften des Gesetzes, der Satzung und dieser Geschäftsordnung. Er arbeitet bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben vertrauensvoll und eng mit dem Vorstand zum Wohle des Unternehmens zusammen.
(3) Die Zusammenarbeit des Aufsichtsrats mit dem Vorstand, einschließlich insbesondere der Geschäfte, welche nur mit Zustimmung des Aufsichtsrats vorgenommen werden dürfen, sowie der Informations- und Berichtspflichten des Vorstands an den Aufsichtsrat, ist in Anlage 1 zu dieser Geschäftsordnung geregelt.
§ 2 Anforderungen an die Aufsichtsratsmitglieder
(1) Der Aufsichtsrat ist so zusammenzusetzen, dass seine Mitglieder insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung ihrer Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen.
(2) Dem Aufsichtsrat soll eine nach seiner Einschätzung angemessene Anzahl unabhängiger Mitglieder angehören.
(3) Jedes Mitglied des Aufsichtsrats achtet darauf, dass ihm für die Wahrnehmung seiner Mandate genügend Zeit zur Verfügung steht. Die Mitglieder des Aufsichtsrats nehmen die für ihre Arbeit erforderlichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen eigenverantwortlich wahr. Dabei werden sie von der Gesellschaft angemessen unterstützt.
(4) Berater- und sonstige Dienstleistungs- und Werkverträge eines Aufsichtsratsmitglieds mit der Gesellschaft bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrats.
§ 3 Aufsichtsratsvorsitz
(1) Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, leitet dessen Sitzungen und nimmt die Belange des Aufsichtsrats nach außen wahr. Seine Aufgaben und Befugnisse werden im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter wahrgenommen.
(2) Kandidatenvorschläge für den Aufsichtsratsvorsitz sollen den Aktionären bei den Wahlen zum Aufsichtsrat bekannt gegeben werden.
(3) Im Anschluss an die Hauptversammlung, in der die Aufsichtsratsmitglieder der Aktionäre gewählt worden sind, findet ohne besondere Einberufung eine Aufsichtsratssitzung statt. In dieser Sitzung wählt der Aufsichtsrat aus seiner Mitte den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden.
(4) Die Amtszeit des Aufsichtsratsvorsitzenden und des Stellvertreters entspricht, soweit bei der Wahl nicht eine kürzere Amtszeit bestimmt wird, ihrer Amtszeit als Mitglied des Aufsichtsrats. Scheiden im Lauf einer Wahlperiode der Vorsitzende oder der Stellvertreter aus seinem Amt aus, so hat der Aufsichtsrat unverzüglich eine Neuwahl für den Ausgeschiedenen vorzunehmen.
(5) Der Aufsichtsratsvorsitzende ist ermächtigt, die zur Durchführung der Beschlüsse des Aufsichtsrats erforderlichen Willenserklärungen abzugeben und Willenserklärungen für den Aufsichtsrat entgegenzunehmen.
§ 4 Aufsichtsratssitzungen
(1) Die Sitzungen des Aufsichtsrats werden vom Vorsitzenden oder im Verhinderungsfalle von seinem Stellvertreter unter Einhaltung einer Frist von 14 Kalendertagen schriftlich, fernmündlich oder mittels sonstiger Mittel der Telekommunikation (zum Beispiel Telefax oder E-Mail) einberufen. Bei der Berechnung der Frist werden der Tag der Absendung der Einladung und der Tag der Aufsichtsratssitzung nicht mitgerechnet. In dringenden Fällen kann die Frist bis auf drei Kalendertage abgekürzt werden. Auf Anordnung des Aufsichtsratsvorsitzenden können Sitzungen auch mittels Telefon- oder Videokonferenz stattfinden.
(2) Jedes Aufsichtsratsmitglied oder der Vorstand kann unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats unverzüglich den Aufsichtsrat einberuft. Die Sitzung muss binnen zwei Wochen nach der Einberufung stattfinden.
(3) In der Einberufung sind Ort und Zeit der Sitzung sowie die Gegenstände der Tagesordnung anzugeben. Beschlussanträge und Beratungsunterlagen zu Gegenständen der Tagesordnung sollen den Aufsichtsratsmitgliedern in der Regel mindestens eine Woche vor der Sitzung zugehen.
(4) Den Vorsitz in den Sitzungen des Aufsichtsrats führt der Aufsichtsratsvorsitzende. Sind Aufsichtsratsvorsitzender und sein Stellvertreter verhindert, leitet ein von den anwesenden Aufsichtsratsmitgliedern bestimmtes Mitglied die Sitzung. Der Vorsitzende bestimmt die Reihenfolge, in der die Gegenstände der Tagesordnung verhandelt werden, sowie die Art und Reihenfolge der Abstimmungen.
(5) Der Aufsichtsrat muss mindestens zwei Sitzungen im Kalenderhalbjahr abhalten. Die Mitglieder des Vorstands nehmen an den Sitzungen des Aufsichtsrats teil, soweit der Aufsichtsratsvorsitzende nichts anderes bestimmt.
(1) Beschlüsse des Aufsichtsrats werden in Sitzungen gefasst. Beschlüsse außerhalb von Aufsichtsratssitzungen sind auf Vorschlag des Vorsitzenden zulässig, wenn kein Mitglied des Aufsichtsrats diesem Verfahren widerspricht. Die Beschlussfassung kann schriftlich, telegrafisch, fernschriftlich oder mit Hilfe sonstiger Mittel der Telekommunikation und Datenübertragung (insbesondere per Telefax, Telefon- oder Videokonferenz oder elektronisch unterbreitete Stimmabgabe) durchgeführt werden.
(2) Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn zwei Drittel der Mitglieder, aus denen er insgesamt zu bestehen hat, an der Beschlussfassung teilnehmen und sich unter ihnen der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder sein Stellvertreter befindet.
(3) Beschlüsse des Aufsichtsrats bedürfen der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Sitzungsvorsitzenden den Ausschlag. Die Art der Abstimmung bestimmt der Sitzungsvorsitzende. Bei schriftlicher, telegrafischer, fernschriftlicher Stimmabgabe oder bei Stimmabgabe unter Nutzung der in Abs. 1 aufgeführten weiteren Kommunikationsmittel gelten diese Bestimmungen entsprechend.
(4) Sind Aufsichtsratsmitglieder verhindert, an Sitzungen teilzunehmen, so können sie durch ein anderes Mitglied des Aufsichtsrats eine schriftliche Stimmabgabe überreichen lassen. Die Überreichung der schriftlichen Stimmabgabe gilt als Teilnahme an der Beschlussfassung.
(5) Zu Gegenständen der Tagesordnung, die nicht mindestens eine Woche vor der Sitzung bekanntgegeben worden sind, kann nur Beschluss gefasst werden, wenn kein Mitglied der Abstimmung widerspricht. Abwesenden Mitgliedern ist in einem solchen Fall innerhalb einer vom Aufsichtsratsvorsitzenden bestimmten angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, der Beschlussfassung zu widersprechen. Der Beschluss wird erst wirksam, wenn kein abwesendes Mitglied innerhalb der Frist widersprochen hat.
(1) Über jede Sitzung des Aufsichtsrats ist eine Niederschrift anzufertigen, in der der Ort und der Tag der Sitzung, die Teilnehmer, die Gegenstände der Tagesordnung, der wesentliche Inhalt der Verhandlungen und die Beschlüsse des Aufsichtsrats wiederzugeben sind.
(2) Die Niederschrift ist vom Sitzungsvorsitzenden zu unterzeichnen und allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Kenntnis zu bringen. Die Beschlussfassung über die Genehmigung der Niederschrift folgt in der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats.
(3) Die anzufertigende Niederschrift über Beschlüsse, die auf schriftlichem, telegrafischem, fernschriftlichem Wege oder unter Nutzung der in § 5 Abs.1 aufgeführten weiteren Kommunikationsmittel gefasst wurden, hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats zu unterzeichnen.
(1) Der Aufsichtsrat bildet aus seiner Mitte einen Personalausschuss (§ 8) und einen Wirtschaftsausschuss (Audit Committee) (§ 9). Weitere Ausschüsse werden bei Bedarf gebildet.
(2) Ausschüsse bestehen aus mindestens drei Aufsichtsratsmitgliedern. Die Bestellung der zu wählenden Mitglieder der Ausschüsse soll in der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats (§ 3 Abs. 3) erfolgen. Die Mitglieder der Ausschüsse sind für die Dauer ihrer Amtszeit bestellt, soweit nicht eine kürzere Amtszeit bestimmt ist.
(3) Ausschüsse sind beschlussfähig, wenn die Hälfte der Mitglieder (jedoch mindestens drei Ausschussmitglieder) an der Beschlussfassung teilnimmt.
(4) Die Ausschussvorsitzenden berichten regelmäßig über die Arbeit der jeweiligen Ausschüsse an den Aufsichtsrat.
(5) Die für den Aufsichtsrat in der Satzung und in dieser Geschäftsordnung getroffenen Regelungen gelten für Ausschüsse entsprechend, soweit keine abweichenden Bestimmungen vorgesehen sind.
§ 8 Personalausschuss
(1) Dem Personalausschuss gehören der Vorsitzende des Aufsichtsrats, sein Stellvertreter sowie ein weiteres vom Aufsichtsrat gewähltes Aufsichtsratsmitglied an.
(2) Den Vorsitz des Personalausschusses führt der Aufsichtsratsvorsitzende.
(3) Der Personalausschuss bereitet die Personalentscheidungen des Aufsichtsrats vor, insbesondere macht er Vorschläge zur Bestellung von Mitgliedern des Vorstands und unterbreitet dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung Vorschläge zum Vergütungssystem und zu dessen regelmäßiger Überprüfung sowie zur Festsetzung der Vergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder. Anstelle des Aufsichtsrats beschließt der Personalausschuss über
a) den Abschluss, die Änderung, Verlängerung und Beendigung der Anstellungsverträge mit den Mitgliedern des Vorstands im Rahmen des jeweils vom Aufsichtsratsplenum festgelegten Vergütungssystems und der für das einzelne Vorstandsmitglied festgesetzten Vergütung;
b) sonstige Rechtsgeschäfte gegenüber Vorstandsmitgliedern nach § 112 AktG sowie Einwilligung zu Nebentätigkeiten und zu anderweitigen Tätigkeiten eines Vorstandsmitglieds nach § 88 AktG;
c) Gewährung von Darlehen an den in §§ 89, 115 AktG genannten Personenkreis;
d) Zustimmung zu Verträgen mit Aufsichtsratsmitgliedern nach § 114 AktG.
§ 9 Wirtschaftsausschuss (Audit Committee)
(1) Dem Wirtschaftsausschuss gehören mindestens drei vom Aufsichtsrat zu wählende Mitglieder an. Mindestens ein unabhängiges Ausschussmitglied muss über Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung oder Abschlussprüfung verfügen.
(2) Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses wird vom Aufsichtsrat gewählt. Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses soll über besondere Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und internen Kontrollverfahren verfügen. Er soll unabhängig und kein ehemaliges Vorstandsmitglied der Gesellschaft sein, dessen Bestellung vor weniger als zwei Jahren endete. Der Aufsichtsratsvorsitzende soll nicht den Vorsitz im Wirtschaftsausschuss innehaben.
(3) Der Prüfungsausschuss bereitet die Verhandlungen und Beschlüsse des Aufsichtsrats vor
a) zur Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses und der Billigung des Konzernabschlusses,
b) zum Beschlussvorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung sowie
c) zum Vorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung über die Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers.
(4) Der Prüfungsausschuss behandelt anstelle des Aufsichtsrats die nachfolgend aufgeführten Themen:
a) Fragen der Rechnungslegung sowie der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses,
b) Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des internen Risikomanagementsystems, des internen Revisionssystems sowie Fragen der Compliance,
c) Überwachung der Abschlussprüfung, insbesondere auch der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und der von den Abschlussprüfern zusätzlich erbrachten Leistungen,
d) Beschlussfassung über die Erteilung des Prüfungsauftrags an den Abschlussprüfer, über die Bestimmung von Prüfungsschwerpunkten und über die Vergütung des Abschlussprüfers,
e) Erörterung der Halbjahres- und Quartalsfinanzberichte mit dem Vorstand vor ihrer Veröffentlichung,
f) sowie sonstige, in direktem Zusammenhang mit oben genannten Themen stehende Fragestellungen.
(1) Jedes Mitglied des Aufsichtsrats hat über vertrauliche Berichte und vertrauliche Beratungen im Aufsichtsrat und in den Ausschüssen, Sitzungsprotokolle sowie die Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der gesellschaft Stillschweigen zu bewahren.
(2) Will ein Mitglied des Aufsichtsrats Informationen an Dritte weitergeben, von denen nicht mit Sicherheit auszuschließen ist, dass sie vertraulich sind, so soll es den Aufsichtsratsvorsitzenden vorher unterrichten und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme geben.
(3) Die Verschwiegenheitspflicht beginnt mit dem Amtsantritt und gilt auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt bis zum Wegfall des Geheimhaltungsinteresses der Gesellschaft fort.
(1) Jedes Mitglied des Aufsichtsrats ist dem Unternehmensinteresse verpflichtet. Es darf bei seinen Entscheidungen weder persönliche Interessen verfolgen noch Geschäftschancen, die dem Unternehmen zustehen, für sich nutzen.
(2) Jedes Mitglied des Aufsichtsrats legt Interessenkonflikte, insbesondere solche, die aufgrund einer Beratung oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern oder sonstigen Dritten entstehen können, dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offen. Der Aufsichtsrat wird in seinem Bericht an die Hauptversammlung über aufgetretene Interessenkonflikte und deren Behandlung informieren.
(3) Wesentliche und nicht nur vorübergehende Interessenkonflikte in der Person eines Aufsichtsratsmitglieds sollen zur Beendigung des Mandates führen.
§ 12 Effizienz der Aufsichtsratstätigkeit
Der Aufsichtsrat überprüft regelmäßig die Effizienz seiner Tätigkeit.
§ 13 Beendigung des Aufsichtsratsmandats
(1) Jedes Mitglied des Aufsichtsrats kann sein Amt durch eine an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats oder an den Vorstand zu richtende schriftliche Erklärung jederzeit unter Einhaltung einer Frist von einem Monat niederlegen.
(2) Nach dem Ausscheiden aus dem Amt hat das Aufsichtsratsmitglied die ihm im Rahmen der Amtstätigkeit überlassenen Gesellschaftsunterlagen an die Gesellschaft zurückzugeben oder zu vernichten.
Anlage 1 – Zustimmungsvorbehalte sowie Informations- und Berichtspflichten
I. Zustimmungspflichtige Vorgänge:
1. Die Unternehmens-Strategie wird 1 x pro Jahr im Wirtschaftsausschuss sowie in der Aufsichtsratssitzung behandelt und in einer weiteren Sitzung ggf. angepasst. Der Zeitrahmen umfasst grundsätzlich 3 Jahre und kann bei Bedarf auf 5 Jahre erweitert werden.
Der Vorstand erstellt die Strategie und schlägt sie dem Aufsichtsrat vor.
Der Aufsichtsrat genehmigt die Strategie.
Der Vorstand setzt die Strategie um.
2. Geschäftsplan / Budget für das Folgejahr
Termin: schriftliche Vorlage – November / Dezember eines jeden Jahres
Umsatz- und Ergebnisplanung,
Finanzplan / Liquiditätsplan
Erstellung: Vorstand
Zustimmung: Aufsichtsrat
3. Kredite mit fremden Dritten ≥ 5 Mio. € bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrates.
Ebenso Finanz-Anlagen (Wertpapiere, Fremdwährungsanlagen etc.) ≥ 5 Mio. €
(Neuanlagen / Umschichtungen) mit einer Laufzeit > 1 Jahr bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrates.
4. Die Akquisition von Unternehmen, das Eingehen von Joint Ventures sowie Merger mit fremden Dritten sind grundsätzlich zustimmungspflichtig.
Verantwortlich: Aufsichtsrat
5. Der Kauf und Verkauf von Grundstücken und Immobilien bedarf grundsätzlich der Zustimmung.
≤ 1 Mio. EUR →Wirtschaftsausschuss
> 1 Mio. EUR → Aufsichtsrat
Bei Anmietung von Grundstücken / Gebäuden gelten die folgenden Zustimmungs-Limits (Gesamtvertragswert über die Mietdauer):
≤ 1 Mio. EUR → Vorstand
> 1 Mio. EUR → Wirtschaftsausschuss
> 5 Mio. EUR → Aufsichtsrat
6. Standort-Schließung, die mehr als 5 % der Gesamtbelegschaft der Gruppe betrifft.
7. Kooperationen / Verträge / Geschäfte die einen AO-Charakter haben.
Neukundenverträge mit einem Auftragswert ≥ 5 Mio. EUR
Kreditgenehmigungen für Kunden (Eigenrisiko ) ≥ 1 Mio. EUR
Investitionen, die nicht im Budget enthalten waren ≥ 1 Mio. EUR
Genehmigte Investitionen, deren Budget um mehr als 1 Mio. EUR überschritten wird.
II. Informationspflichten / Kommunikation – schriftlich:
1. Der Vorsitzende und stellvertr. Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses erhalten eine Kopie des Protokolls der Vorstandssitzungen.
2. Der Wirtschaftsausschuss erhält monatlich Info über Absatz / Umsatz / Auftragseingang sowie Ergebnis AG.
3. Der Aufsichtsrat erhält quartalsweise:
Abschluss der SIMONA AG
Abschluss SIMONA-Konzern
Berichte Tochtergesellschaften
Konzern-Personalstatistik.
Sämtliche Unterlagen, die für Mitglieder des Aufsichtsrates bestimmt sind, werden ausschließlich durch das Sekretariat des Aufsichtsrates verteilt.
IV. Informationspflichten / Kommunikation – mündlich:
Einmal monatlich findet ein Gespräch zwischen dem Vorstandsvorsitzenden und dem Aufsichtsratsvorsitzenden statt, zur Information über:
die aktuelle Geschäftssituation und
wichtige Projekte.
Bei dringenden Anlässen findet ein sofortiges Gespräch statt. Darüber hinaus spricht der Aufsichtsratsvorsitzende einmal im Quartal individuell mit den Vorstandsmitgliedern.

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4
 § 5

§ 8
 § 112
 § 88
 § 114

§ 9

§ 12

§ 13