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Jahresabschluss (HGB) - PDF
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1 Jahresabschluss (HGB) zum von Deutsche Post AG, Bonn 12 Inhalt Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Anlage 1 Entwicklung des Anlagevermögens Anlage 2 Verbindlichkeitenspiegel Anlage 3 Veröffentlichungen gemäß 21 Abs. 1 WpHG Anlage 4 Kapitalflussrechnung Anlage 5 Entwicklung des Eigenkapitals Anlage 6 Beteiligungsliste Versicherung der gesetzlichen Vertreter Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Lagebericht 23 Deutsche Post AG, Bonn Bilanz zum 31. Dezember 2010 Aktiva Anhang Mio Euro Mio Euro A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände (13) II. Sachanlagen (14) III. Finanzanlagen (15) B. Umlaufvermögen I. Vorräte (16) II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (17) III. Wertpapiere (18) IV. Flüssige Mittel (19) C. Rechnungsabgrenzungsposten (29) Passiva Anhang Mio Euro Mio Euro A. Eigenkapital (20-22) I. Gezeichnetes Kapital (21) Bedingtes Kapital 56 Mio Euro II. Kapitalrücklage (22) III. Gewinnrücklagen (22) IV. Bilanzgewinn (23) B. Rückstellungen (25-27) C. Verbindlichkeiten (28) D. Rechnungsabgrenzungsposten (29)4 Deutsche Post AG, Bonn Gewinn- und Verlustrechnung 01. Januar bis 31. Dezember 2010 Anhang Mio Euro Mio Euro 1. Umsatzerlöse (31) Andere aktivierte Eigenleistungen (32) Sonstige betriebliche Erträge (33) Materialaufwand (34) a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand (35) a) Löhne, Gehälter und Bezüge b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (36) des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen (37) Finanzergebnis (38) Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliches Ergebnis (39) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (40) Jahresüberschuss Gewinnvortrag aus dem Vorjahr (41) Bilanzgewinn (23)5 Anhang Deutsche Post AG Grundlagen der Darstellung (1) Grundlagen der Rechnungslegung (2) Währungsumrechnungen Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der Deutsche Post AG wurde nach handelsrechtlichen ( 238 ff, 264 ff HGB) und aktienrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erstellt. Die Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (i. F. BilMoG) erfolgt seit dem Als Mutterunternehmen des Konzerns Deutsche Post DHL erstellt die Deutsche Post AG nach 315a Abs. 1 HGB einen Konzernabschluss auf Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS). Daher wird ein Konzernabschluss nach handelsrechtlichen Vorschriften nicht aufgestellt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 56 (3) Gliederung der Bilanz und der Gewinnund Verlustrechnung Die Bilanz und die Gewinn und Verlustrechnung werden gemäß den 266 Abs. 2 u. 3 sowie 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Für die Gewinn und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Der Ausweis erfolgt in Millionen Euro. Unter Anwendung von 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB werden die mit arabischen Zahlen versehenen Posten der Bilanz und teilweise auch der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern. Der getrennte Ausweis dieser Posten erfolgt im Anhang, teilweise ergänzt um Davon - Ausweise. Soweit sich aufgrund der Anwendung des BilMoG bei der Deutschen Post AG ab dem Umstellungseffekte ergeben, erfolgt zu der jeweiligen Position ein entsprechender Hinweis. Daneben sind die Effekte unter Punkt (30) in einer gesonderten Übersicht dargestellt und kommentiert. Die Vorjahreszahlen werden gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB nicht angepasst. Die Kapitalflussrechnung und die Eigenkapitalentwicklungsrechnung sind dem Anhang als Anlagen beigefügt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachfolgend aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß 252 und 253 HGB wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert angewandt. Ausnahmen werden in den nachfolgenden Abschnitten gesondert dargestellt. (4) Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer sowie außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre und reduziert sich bei geringerer Vertragslaufzeit entsprechend. Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurde das Wahlrecht gemäß 248 Abs. 2 HGB ausgeübt. Sie werden ab dem aktiviert. (5) Sachanlagen Materielle Vermögenswerte, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstel- 67 lungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode durchgeführt. Folgende Nutzungsdauern werden angewandt: Gebäude 20 bis 50 Jahre Technische Anlagen und Maschinen 10 bis 20 Jahre Sonstige Fahrzeuge 10 Jahre EDV- technische Ausstattungen 4 bis 5 Jahre Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 8 bis 10 Jahre Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von Euro 5 Jahre Erhaltene Zuschüsse werden unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und entsprechend der Nutzungsdauer der Sachanlagen aufgelöst. Die Abschreibung des beweglichen Sachanlagevermögens erfolgt zeitgenau ab dem Zugangsmonat. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 150 Euro werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von 150 Euro bis Euro werden aktiviert und als Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben. (6) Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anteile und Beteiligungen an ausländischen verbundenen Unternehmen in Fremdwährung werden mit dem aktuellen Umrechnungskurs zum Erwerbszeitpunkt bilanziert. Wurden Zugänge hinsichtlich ihres Währungsrisikos gesichert, werden diese mit dem Sicherungskurs angesetzt. Die Anschaffungskosten langfristiger unter- bzw. nicht verzinslicher Ausleihungen entsprechen grundsätzlich deren Barwert zum Ausgabezeitpunkt. Die übrigen Darlehen werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Aufzinsungsbeträge sind unter den Zugängen ausgewiesen 78 (7) Vorräte Unter den Vorräten werden Postwertzeichen und Ersatzteile für Förder- und Sortieranlagen in den Frachtzentren mit einem Festwert, die übrigen Hilfs- und Betriebsstoffe mit gleitenden bzw. gewogenen Durchschnittspreisen oder den niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Waren sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit gleitenden Durchschnittspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit erforderlich, wurden Wertberichtigungen in angemessenem Umfang angesetzt. (8) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Eine Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird infolge Angleichung an die IFRS-Vorschriften nicht gebildet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch die pauschalierte Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. (9) Wertpapiere Wertpapiere werden zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. (10) Flüssige Mittel Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände und Schecks werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. (11) Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Seit dem erfolgt die Bewertung nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Als Rechnungsgrundlage für die Ermittlung der Rückstellungen dienen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Bilanzierung erfolgt zum Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung der Abzinsung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre, der sich aus einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. 89 Für den aufgrund der neuen Bewertungsvorgaben gemäß BilMoG zum entstandenen Zuführungsbetrag zur Rückstellung für Pensionen wird das Wahlrecht der ratierlichen Verteilung über 15 Jahre ausgeübt. Der Ausweis erfolgt im außerordentlichen Ergebnis. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden gebildet, soweit abzuschätzende Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen, die zu einem Vermögensabfluss führen werden. Sie sind der Höhe nach bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Seit dem werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Abweichend davon werden Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. (12) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. In den Fällen, in denen der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag aktiviert und auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. In Fremdwährung valutierende Verbindlichkeiten, die mit ihrem Erfüllungswert bilanziert werden, werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei langfristigen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr ist das Höchstwertprinzip zu beachten. 910 Erläuterungen zur Bilanz Angaben zu den Aktiva (13) Immaterielle Vermögensgegenstände Die Entwicklung und die Zusammensetzung der immateriellen Vermögensgegenstände sind aus dem Anlagengitter (Anlage 1) ersichtlich. Erstmals ab dem Geschäftsjahr 2010 werden die Entwicklungskosten für eigenerstellte Software aktiviert, mit deren Entwicklung nach dem begonnen wurde. Im Berichtsjahr fielen Entwicklungskosten in Höhe von insgesamt 88 Mio Euro an, von denen 4 Mio Euro bei den selbsterstellten immateriellen Vermögengegenständen aktiviert wurden. (14) Sachanlagen Die Entwicklung und die Zusammensetzung des Sachanlagevermögens sind im Anlagengitter (Anlage 1) dargestellt. Von den getätigten Investitionen entfallen 1 Mio Euro auf Grundstücke und Gebäude, 205 Mio Euro auf technische Anlagen, im Wesentlichen Förder- und Verteilanlagen sowie 59 Mio Euro auf Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und 36 Mio Euro auf Anlagen im Bau. Die Investitionen in Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen überwiegend Vermögensgegenstände aus den Bereichen IT sowie sonstige und geringwertige Wirtschaftsgüter. (15) Finanzanlagen Die Entwicklung der Finanzanlagen ist aus Anlage 1 (Anlagengitter) ersichtlich. Eine Liste zum Anteilsbesitz ist dem Anhang als Anlage 6 beigefügt. Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen: 1011 In Mio Euro Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene Unternehmen Beteiligungen 1 0 Ausleihungen Wohnungsbauförderung Der Rückgang bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen resultiert wesentlich aus dem konzerninternen Verkauf der Exel Ltd. an ein Tochterunternehmen zum Buchwert (5.635 Mio Euro). Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind mit Mio Euro gegenüber dem Vorjahr um 206 Mio Euro gestiegen. Der Ausweis wird wie im Vorjahr überwiegend durch Ausleihungen gegenüber Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH (6.400 Mio Euro) und DZ Specialties B.V. (1.015 Mio Euro) bestimmt. Bei dem US-Darlehen an die DZ Specialties B.V. erfolgte zum keine Abwertung auf den beizulegenden Zeitwert von 985 Mio Euro, da von einer dauernden Wertminderung aufgrund der Dollar- Kursentwicklung nicht ausgegangen wird. Der Anstieg im Berichtsjahr beruht im Wesentlichen auf einer Ausleihung an Exel Ltd. in Höhe von 298 Mio Euro. Eine Abzinsung der unverzinslichen Ausleihungen wurde auf Grund der Bewertung des Gesamtengagements an der Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH nicht vorgenommen. Hierbei wurde neben den langfristigen Ausleihungen insbesondere der Beteiligungsansatz in Höhe von rd Mio Euro berücksichtigt, sodass die Unverzinslichkeit der Ausleihung zu entsprechend höheren künftigen Beteiligungserträgen führt. (16) Vorräte In Mio Euro Hilfs- und Betriebsstoffe Waren12 Die Vorratsposition Hilfs- und Betriebsstoffe beinhaltet u. a. Büromaterial, Betriebsstoffe, Ersatzteile und sonstigen Instandhaltungsbedarf. Unter der Position Waren werden Artikel der Philatelie, Filialwarenbestände wie Telekommunikationsendgeräte, Telefonkarten und andere Handelswaren ausgewiesen. (17) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In Mio Euro Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen davon aus Lieferungen und Leistungen 8 (Vorjahr 21) Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht davon aus Lieferungen und Leistungen 4 (Vorjahr 6) Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit Mio Euro (Vorjahr Mio Euro) Forderungen aus dem konzerninternen Inhousebanking und mit Mio Euro Forderungen aus Unternehmensverträgen. Darüber hinaus haben sich die kurzfristigen Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen auf Mio Euro (Vorjahr Mio Euro) erhöht. Die Zunahme resultiert wesentlich aus der Umstrukturierung der konzerninternen Finanzierung. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Bareinlagen in Höhe von 110 Mio Euro ausgewiesen, die als Sicherheiten im Zusammenhang mit dem Verkauf von Wohnungsbaudarlehen dienen. Umstellungseffekte aufgrund der Anwendung des BilMoG zum ergaben sich bei den in Fremdwährung lautenden kurzfristigen Vermögenswerten gemäß 256a HGB in Höhe von 1213 10 Mio Euro. Davon entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2 Mio Euro und auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8 Mio Euro. Gemäß Art. 67 Abs. 7 EGHGB sind diese Bewertungsdifferenzen im außerordentlichen Ergebnis auszuweisen. (18) Wertpapiere In Mio Euro Sonstige Wertpapiere Unter dem Posten Sonstige Wertpapiere werden unter anderem die von Deutsche Post AG gehaltenen Anteile an der Deutsche Postbank AG ( Mio Euro) sowie Geldmarktfonds (403 Mio Euro) ausgewiesen. Der Bestand der Geldmarktfonds sank um Mio Euro. Der BilMoG-Effekt aus Fremdwährungsstichtagsbewertung gemäß 256a HGB lag unter 1 Mio Euro. (19) Flüssige Mittel In Mio Euro Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand/Schecks Der unter dem Posten Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesene Betrag betrifft Girokonten, kurzfristige Geldmarktanlagen (Tagesund Monatsgelder) und liquiditätsnahe Verrechnungspositionen. Vom Gesamtbetrag entfallen Mio Euro (Vorjahr Mio Euro) auf kurzfristige Geldmarktanlagen bei Drittbanken und 350 Mio Euro auf Geldanlagen bei der Deutsche Postbank AG (Vorjahr 473 Mio Euro). Darüber hinaus bestehen Sichtguthaben bei der Deutsche Postbank AG in Höhe von 9 Mio Euro (Vorjahr 18 Mio Euro). 1314 Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung (Anlage 4 zum Anhang) zeigt die dem Unternehmen zugeflossenen Finanzierungsmittel sowie deren Verwendung. Hierbei entspricht der Finanzmittelfond den in der Bilanz ausgewiesenen Flüssigen Mitteln. Das Ergebnis vor Änderung Nettoumlaufvermögen/Cash Flow I (Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit) hat sich um 426 Mio Euro auf Mio Euro erhöht. Die Zunahme beruht insbesondere auf dem in 2010 ausgewiesenen Jahresüberschuss. Ausgehend vom Cash Flow I unter Berücksichtigung des gestiegenen Umlaufvermögens und des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens sowie der Zunahme bei den Verbindlichkeiten und des passiven Rechnungsabgrenzungspostens wurde ein Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 657 Mio Euro erzielt. Der Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit beträgt im Berichtsjahr Mio Euro (Vorjahr Mio Euro) und ist geprägt vom konzerninternen Verkauf der Exel Ltd.. Daneben beruht die Veränderung im Wesentlichen auf Ein- und Auszahlungen bei verzinslichen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtsjahr Mio Euro (Vorjahr Mio Euro). Der Mittelabfluss begründet sich insbesondere durch die Dividendenzahlung sowie die Tilgung von Finanzschulden. Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf Rückzahlungen von verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Zum weist der Finanzmittelfond Mio Euro nach Mio Euro im Vorjahr aus. 1415 Angaben zu den Passiva (20) Eigenkapital In Mio Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Das Eigenkapital zum erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr in Summe um 654 Mio Euro. Die Veränderungen sind im Eigenkapitalspiegel (Anlage 5) dargestellt. Details zum Eigenkapital werden in den nachfolgenden Abschnitten erläutert. (21) Gezeichnetes Kapital Grundkapital Das Grundkapital ist gegenüber dem Vorjahr unverändert in auf den Namen lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) eingeteilt. Zum stellte sich die Aktionärsstruktur unverändert wie folgt dar: Aktien (69,5%) befinden sich im Streubesitz. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hält weiterhin Aktien (30,5%). Die nach 21 Abs. 1 WpHG erhaltenen Stimmrechtsmitteilungen, welche nach 26 Abs. 1 WpHG im Berichtsjahr veröffentlicht wurden, sind in Anlage 3 zum Anhang dargestellt. Ebenfalls in Anlage 3 enthalten ist eine Stimmrechtsmitteilung der KfW nach 25 Abs. 1 Satz 1 und 2 WpHG aus16 Genehmigtes Kapital Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum mit Zustimmung des Aufsichtrats durch Ausgabe von bis zu 240 Mio auf den Namen lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Bedingtes Kapital Die Hauptversammlung vom hatte eine bedingte Kapitalerhöhung in Höhe von 56 Mio Euro zur Bedienung von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelanleihen beschlossen. Die Ermächtigung endet mit Ablauf des Bisher wurden keine Options- oder Wandelschuldverschreibungen begeben. (22) Rücklagen Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage blieb im Berichtsjahr unverändert. Gewinnrücklagen Entsprechend den Anforderungen des BilMoG wurden Rückstellungen zum neu bewertet. Der daraus resultierende Auflösungsbetrag wurde unter Ausnutzung des Wahlrechts gemäß Art. 67 (1) EGHGB in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt (34 Mio Euro). Mit Einführung des Share Matching Scheme im Geschäftsjahr 2009 wird der kurzfristige variable Vergütungsbestandteil (Jahreserfolgsvergütung) für Führungskräfte teilweise in Aktien ausgezahlt. Für den in Aktien ausgezahlten Anteil der Jahreserfolgsvergütung 2009 wurden im Berichtsjahr eigene Aktien erworben und vollständig an die berechtigten Führungskräfte übertragen. Der durchschnittliche Zugangskurs beim Kauf der eigenen Aktien belief sich auf 12,96. Die Weitergabe an die Führungskräfte erfolgte entsprechend den Planregeln des Share Matching Scheme zum Kurs von 13,03. Aufgrund der Bewertungsdifferenz zwischen dem Kurs zum Gewährungszeitpunkt und bei Übertragung der Aktien an die Führungskräfte verminderten sich die anderen Gewinnrücklagen um 0,7 Mio Euro. Die Hauptversammlung hat mit Beschluss vom festgelegt, dass aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2009 eine Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2009 in Höhe von 725 Mio Euro und ein Gewinnvortrag von 156 Mio Euro vorzunehmen ist. Die Ausschüttung ist im Geschäftsjahr 2010 abgeflossen. 1617 (23) Bilanzgewinn Die Neubewertungseffekte aus der BilMoG-Umstellung zum führten zu einer Erhöhung des Bilanzgewinns des Vorjahres von 4 Mio Euro, resultierend aus Fremdwährungsstichtagsbewertungen bei den kurzfristigen Vermögensgegenständen (10 Mio Euro), Erhöhung sonstiger langfristiger Rückstellungen (-10 Mio Euro) sowie Fremdwährungsstichtagsbewertungen der in Fremdwährung lautenden Verbindlichkeiten gemäß 256a HGB (4 Mio Euro). (24) Ausschüttungsgesperrte Beträge Im Eigenkapital sind zum ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von 4 Mio Euro enthalten. Der Betrag entspricht dem Ausweis der selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte. (25) Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich in Rückstellungen für Pensionen, Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen. (26) Rückstellungen für Pensionen In Mio Euro Verbrauch Zu- Führung Auflösung Umbuchung Zuführung Aufzinsung Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen umfassen zum einen Versorgungszusagen an Angestellte und Arbeiter, die einen unmittelbaren Versorgungsanspruch gegen die Deutsche Post AG begründen, zum anderen mittelbare Versorgungsverpflichtungen gegenüber dem Tarifpersonal. Bei der Neubewertung der Pensionsrückstellung zum aufgrund der Einführung des BilMoG wurde mittels versicherungsmathematischem Gutachten (Projected Unit Credit Method; Richttafeln Heubeck 2005 G) eine Zuführung von 507 Mio Euro errechnet. Davon entfallen 280 Mio Euro auf die unmittelbaren und 1718 227 Mio Euro auf die mittelbaren Versorgungsverpflichtungen. Die Deutsche Post AG verteilt diese Zuführung gemäß Art. 67 (1) EGHGB auf 15 Jahre. Die Jahreszuführung beträgt 34 Mio Euro und wird im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. Davon entfallen 19 Mio Euro auf die unmittelbaren und 15 Mio Euro auf die mittelbaren Versorgungsverpflichtungen. Die mittelbaren Versorgungsverpflichtungen werden über die Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost (VAP), über die Unterstützungskasse Deutsche Post Betriebsrenten Service e.v. (DPRS) und die im Gj gegründete DP Pensionsfonds AG gewährt und finanziert. Zum bestehen mittelbare Versorgungsverpflichtungen in Höhe von Mio Euro. Von dem zum errechneten verteilungsfähigen Zuführungsbedarf gemäß Art. 67 (1) EGHGB in Höhe von 227 Mio Euro wurden 15 Mio Euro im Berichtsjahr zugeführt. Somit bestanden zum für mittelbare Verpflichtungen Rückstellungen in Höhe von Mio Euro (Vorjahr Mio Euro). Für die mittelbaren Versorgungsverpflichtungen gegenüber Arbeitern und Angestellten, die über die VAP und den DPRS finanziert werden, sind zum Bilanzstichtag in ausreichender Höhe Rückstellungen passiviert worden. Für die Verpflichtungen, die über die DP Pensionsfonds AG finanziert werden, sind zum Bilanzstichtag keine Rückstellungen zu passivieren, da das Vermögen die Verpflichtungen übersteigt. Im Rahmen der Neuordnung der betrieblichen Altersversorgung hat die Deutsche Post AG unmittelbare Zahlungsverpflichtungen der VAP im Wege von Parallelverpflichtungen ( 77 VAP-Satzung) mit Wirkung vom , vom und vom übernommen. Weitere unmittelbare Versorgungsverpflichtungen beinhalteten unter anderem Zusagen an Beschäftigte des Leitungsbereichs sowie Zusagen nach dem Tarifvertrag Nr. 15 über die betriebliche Altersversorgung (Betriebsrente Post) für alle nach dem 30. April 1997 eingestellten Tarifkräfte sowie für Tarifkräfte, deren Arbeitsverhältnis in den neuen Bundesländern begründet wurde. Zum bestehen unmittelbare Versorgungsverpflichtungen in Höhe von Mio Euro. Von dem zum errechneten verteilungsfähigen Zuführungsbedarf gemäß Art. 67 (1) EGHGB in Höhe von 280 Mio Euro wurden 19 Mio Euro im Berichtsjahr zugeführt. Somit bestanden für unmittelbare Verpflichtungen Rückstellungen in Höhe von Mio Euro (Vorjahr Mio Euro). 1819 Die Pensionsrückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Abzinsungssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren berechnet. Der Zinssatz beträgt zum Berechnungszeitpunkt 5,16%. Der Ermittlung der Pensionsrückstellungen liegen folgende Annahmen zugrunde: - jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen: 1,45 bis 2,5% - jährliche Rentensteigerungen: 1,0 bis 2,5%. Der Fluktuationsansatz wird im Mittel mit 1% berücksichtigt. 1920 (27) Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen In Mio Euro Bil- MoG- Anpassung Verbrauch Auflösung Zuführung Zuführung Aufzinsung Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen a) Personalrückstellungen Restrukturierung Urlaubsansprüche var. Entgelt Arbeitnehmer Tantiemen Überzeitansprüche Sonstige Freizeitansprüche SAR (Aktienoptionen) Jubiläumszuwendungen Beihilfen Zuschüsse PBeaKK Nachversicherung Postbeamtenkrankenkasse Bonus Führungskräfte Sonstige b) Übrige sonstige Rückstellungen Postwertzeichen Leerstehende Immobilien Derivate Ausstehende Eingangsrechnungen Zinsen für Steuernachforderung Prozessrisiken Verpflichtungen aus Immobilienverkäufen Sonstige Zwischensumme Summe 1. und21 Die Steuerrückstellungen betreffen Steueraufwendungen des laufenden Jahres sowie eventuelle Steuernachzahlungen aus laufenden Prüfungen der Finanzverwaltung. In der Restrukturierungsrückstellung sind im Wesentlichen Aufwendungen für Personalreduzierung (Abfindungen, Überbrückungsgelder, Altersteilzeit, etc.) passiviert. Die Rückstellung Postwertzeichen betrifft die am Stichtag bereits veräußerten Wertzeichen, für die eine Leistungserbringung noch aussteht. Die Berechnung basiert auf Untersuchungen eines Marktforschungsunternehmens zu Wertzeichenbeständen der Kunden. Die aufgrund des BilMoG mittels finanzmathematischer Gutachten erfolgte Neubewertung von sonstigen langfristigen Rückstellungen zum ergab eine Verminderung von 34 Mio Euro. Der Betrag wurde erfolgsneutral gegen die Gewinnrücklagen korrigiert. Die aufgrund der Neubewertung erforderliche Erhöhung sonstiger langfristiger Rückstellungen zum betrug 10 Mio Euro und wurde zum einmalig im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. Davon entfallen 8 Mio Euro auf übrige sonstige Leistungen an Arbeitnehmer. Die Rückstellungen wurden mit dem für die durchschnittliche Laufzeit der Verpflichtungen maßgeblichen Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst. 2122 (28) Verbindlichkeiten In Mio Euro Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen davon aus Lieferungen und Leistungen 87 (Vorjahr 24) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht davon aus Lieferungen und Leistungen 7 (Vorjahr 9) Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern 245 (Vorjahr 119) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7 (Vorjahr31) Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2) ersichtlich. Zum Stichtag besichert war lediglich ein Kredit gegenüber der Deutsche Postbank AG (75 Mio Euro). Darüber hinaus bestanden keine grundpfandrechtlichen Sicherungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen überwiegend aus der langfristigen Verbindlichkeit gegen die Deutsche Bank AG aus dem Postbank-Vertrag (4.163 Mio Euro). Zur Sicherheit für diese Verbindlichkeit wurden die Postbank-Aktien an die Deutsche Bank AG verpfändet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus dem Konzern Cash-Management (Inhousebanking) von Mio Euro (Vorjahr Mio Euro) und Darlehensverbindlichkeiten. Die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergibt sich im Wesentlichen aus dem konzerninternen Inhousebanking (3.261 Mio Euro). 22 Mehr anzeigen
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 Art. 67
 Art. 67
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