Source: http://www.derinnenspiegel.de/taxitarife/bayern/st_muenchen_to.php
Timestamp: 2017-11-25 02:02:21+00:00

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Infos zu Taxen und Tarifen in München
Taxitarifordnung München
Taxiordnung Stadt München
(1) Taxis dürfen unbeschadet privatrechtlicher Sonderregelungen nur an behördlich zugelassenen Stellen bereitgehalten werden (Zeichen 229, § 41 StVO - Standplätze und Nachrückplätze).
(2) Jede Lücke ist unverzüglich durch Nachrücken des nächsten Taxis auszufüllen.
(4) Den an einem Standplatz erteilten Beförderungsauftrag hat der Fahrer des vordersten Taxis unverzüglich auszuführen, es sei denn, der Fahrgast wählt ein anderes Taxi; diesem ist die sofortige Abfahrt zu ermöglichen, sofern es die Verhältnisse zulassen.
(6) Kann der Fahrer einen Auftrag entsprechend dem Bestellwunsch nicht durchführen, ist dieser an ein geeignetes Taxi weiterzuleiten. Im übrigen ist eine Weiterleitung eines Fahrtauftrages unzulässig.
(9) Der Straßenreinigung muss jederzeit Gelegenheit gegeben werden, ihre Obliegenheiten auf den Standplätzen nachzukommen.
§ 4 Ordnung auf Taxiständplätzen, Einzelheiten des Dienstbetriebes
(2) Jegliches Verunreinigen der Standplätze ist gemäß Reinhaltungsverordnung der Landeshauptstadt München vom 16. Dezember 1976 (MüABl. S. 250), geändert durch Verordnung vom 26. Juli 1983 (MüABl. S. 203) untersagt.
(3) In jedem Taxi sind Straßenkarten des gesamten Pflichtfahrgebietes sowie Stadtpläne der Städte Erding, Freising und München, die nicht älter als 3 Jahre sind, mitzuführen. § 10 BOKraft bleibt unberührt.
(4) Auf Verlangen des Fahrgastes ist eine Quittung über den Fahrpreis auszustellen. Die Quittung muss mit dem Datum, der Ordnungsnummer, Anschrift des Unternehmens sowie der Bezeichnung des Ausgangs- und Zielpunktes versehen sein. Es sind ausschließlich Quittungsformulare mit der Ordnungsnummer und der Anschrift des Unternehmens des betreffenden Fahrzeuges zu verwenden.
(5) Es ist dem Fahrer verboten, Werbe- oder Verkaufsangebote zu unterbreiten.
(6) Das Anwerben von Fahrgästen durch ansprechen o.ä. ist untersagt. Gleiches gilt für das wiederholte Befahren einer Straße in anbieterischer Weise.
(1) Fahrgästen gegenüber besteht eine Wartepflicht bis zu 30 Minuten, pro Fahrt, es sei denn, dass eine andere Vereinbarung getroffen wird. Fahrgäste sind darauf besonders hinzuweisen. Fahrtunterbrechungen sind nur mit Zustimmung der Fahrgäste zulässig.
(3) Während der Fahrgastbeförderung dürfen Funkgeräte nur so laut eingeschaltet sein, dass der Fahrzeugführer die Durchsagen versteht; eine Störung der Fahrgäste durch den Funkbetrieb ist zu vermeiden. § 8 Abs. 3 Nr. 3 BOKraft bleibt unberührt.
(6) Behinderte sowie hilfsbedürftige Fahrgäste einschließlich deren Gepäck sind auf Verlangen von der Wohnungstüre/vom Ausgangsort abzuholen und /oder an die Wohnungstüre/an den Zielort zu bringen. Die Wohnung des Fahrgastes darf nur mit dessen ausdrücklicher Zustimmung betreten werden.
Nach § 61 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 2 PBefG kann mit Geldbusse belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig den Vorschriften
des § 3 Abs. 1, 2, 3 und 7 über das Aufstellen von Taxis an Standplätzen und Nachrückplätzen sowie die Anwesenheit des Fahrers
des § 3 Abs. 4, 5 und 6 über die Ausführung des Beförderungsauftrages und die Bedienung der Fernmeldeeinrichtungen
des § 4 Abs. 3 über das Mitführen von Straßenkarten und Stadtplänen
des § 4 Abs. 4 über die Ausstellung und Verwendung von vorschriftsmäßigen Quittungen
des § 4 Abs. 5 und 6 über das Unterbreiten von Werbe- und Verkaufsangeboten und des Anwerbens von Fahrgästen
des § 5 Abs. 4, 5 und 6 über das Ein- und Ausladen tarifpflichtigen Gepäcks sowie der Hilfeleistung für hilfebedürftige Personen
Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat diese Verordnung am 18. Dezember 2002 beschlossen.
München, den 29.01.2003

References: § 41

§ 4
 § 10
 § 8
 § 61
 § 3
 § 3
 § 4
 § 4
 § 4
 § 5