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Timestamp: 2020-01-20 11:42:53+00:00

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BVerwG, 28.08.2008 - 9 B 40.08 - dejure.org
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BVerwG, 28.08.2008 - 9 B 40.08 (https://dejure.org/2008,1456)
BVerwG, Entscheidung vom 28.08.2008 - 9 B 40.08 (https://dejure.org/2008,1456)
BVerwG, Entscheidung vom 28. August 2008 - 9 B 40.08 (https://dejure.org/2008,1456)
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GG Art. 3 Abs. 1; BGB § 139
Gebühr; Gebührenbemessung; Grundgebühr, verbrauchsunabhängige; Gebührenstaffelung; Vorhalteleistung; Grundstück, unbewohntes, gewerblich ungenutztes; Typengerechtigkeit; Typisierung; Regelungstyp; Verwaltungsvereinfachung; Verwaltungspraktikabilität; Toleranzbreite; ...
Abgabengerechtigkeit; Gebühr; Gebührenbemessung; Gesamtnichtigkeit; Gewerbegrundstück; Grundgebühr; kommunale Satzung; Regelungstyp; Teilnichtigkeit; Typisierung; Vorhalteleistung; Wohngrundstück
Gebühr; Gebührenbemessung; Grundgebühr, verbrauchsunabhängige; Gebührenstaffelung; Vorhalteleistung; Grundstück, unbewohntes, gewerblich ungenutztes; Typengerechtigkeit; Typisierung; Regelungstyp; Verwaltungsvereinfachung; Verwaltungspraktikabilität; Toleranzbreite;
Typengerechtigkeit im Abgabenrecht (Trinkwasser- und Abwasseranschluss)
Herleitung eines allgemeinen Rechtfertigungsgrundes hinsichtlich Satzungsmängeln im Kommunalabgabenrecht aus dem Grundsatz der Typengerechtigkeit; Verpflichtung des Ortsgesetzgebers zur Einführung einer Gebührenstaffelung für ungenutzte Wohngrundstücke bzw. ungenutzte ...
Satzungsmängel bei Ausnahmetyp
VG Magdeburg, 03.05.2007 - 9 A 5.06
VG Magdeburg, 03.05.2007 - 9 A 5/06
OVG Sachsen-Anhalt, 08.04.2008 - 4 L 188/07
NVwZ 2009, 255
DÖV 2009, 84
Voraussetzung für die Teilbarkeit einer Satzung ist, dass die ohne den nichtigen Teil bestehende Restregelung sinnvoll bleibt (§ 139 BGB analog) und darüber hinaus mit Sicherheit anzunehmen ist, dass sie auch ohne den zur Unwirksamkeit führenden Teil erlassen worden wäre (Urteil vom 7. Juli 1994 - BVerwG 4 C 21.93 - Buchholz 406.11 § 22 BauGB Nr. 2 S. 13; Beschlüsse vom 18. Juli 1989 - BVerwG 4 N 3.87 - Buchholz 310 § 47 VwGO Nr. 40 S. 37 = BVerwGE 82, 225 und vom 28. August 2008 - BVerwG 9 B 40.08 - Buchholz 401.9 Beiträge Nr. 56 Rn. 13).
Danach steht fest, dass die Entscheidung, ob ein Rechtsmangel zur Gesamtnichtigkeit der Satzung oder nur zur Nichtigkeit einzelner Vorschriften führt, davon abhängt, ob - erstens - die Beschränkung der Nichtigkeit eine mit höherrangigem Recht vereinbare sinnvolle (Rest-)Regelung des Lebenssachverhalts belässt und ob - zweitens - hinreichend sicher ein entsprechender hypothetischer Wille des Normgebers angenommen werden kann (vgl. u.a. Beschlüsse vom 20. August 1991 - BVerwG 4 NB 3.91 - Buchholz 310 § 47 VwGO Nr. 59 S. 81 ff. und vom 28. August 2008 - BVerwG 9 B 40.08 - Buchholz 401.9 Beiträge Nr. 56 Rn. 13).
Ob die Nichtigkeit einzelner Vorschriften die Satzung insgesamt nichtig macht, hängt davon ab, ob - erstens - die Beschränkung der Nichtigkeit eine mit höherrangigem Recht vereinbare sinnvolle (Rest-)Regelung des Lebenssachverhalts belässt und ob - zweitens - hinreichend sicher ein entsprechender hypothetischer Wille des Normgebers angenommen werden kann (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 20.08.1991 - 4 NB 3.91 -, Buchholz 310 § 47 VwGO Nr. 59 S. 81 ff., vom 28.08.2008 - 9 B 40.08 -, juris Rn. 13 …und vom 24.02.2012 - 9 B 80.11 -, juris Rn. 11).
vgl. BVerwG, Beschluss vom 28. August 2008- 9 B 40.08 -, NVwZ 2009, 255.
Ob ein Rechtsmangel die Gesamtnichtigkeit der Satzung oder nur die Nichtigkeit einzelner Vorschriften begründet, hängt vielmehr davon ab, ob - erstens - die Beschränkung der Nichtigkeit eine mit höherrangigem Recht vereinbare sinnvolle (Rest-)Regelung des Lebenssachverhalts belässt und ob - zweitens - hinreichend sicher ein entsprechender hypothetischer Wille des Normgebers angenommen werden kann (vgl. u.a. BVerwG, Beschl. v. 28.8.2008 - 9 B 40.08 - NVwZ 2009, 255).
Unwirksamkeit einer Regelung in der Verbandssatzung über die Unzulässigkeit von …
Der Satzungsgeber kann deshalb bei der Gestaltung des Beitragsmaßstabes auch typisierende und pauschalierende Regelungen vorsehen, wenn die darin liegende Gleichbehandlung ungleicher Sachverhalte durch Gesichtspunkte der Verwaltungsvereinfachung und Verwaltungspraktikabilität gerechtfertigt ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 1. August 1986 - 8 C 112/84 -, NVwZ 1987, 231; Urteil vom 19. September 1993 - 8 N 1/83 -, KStZ 1984, 9; Beschluss vom 28. März 1995 - 8 N 3/93 -, NVwZ-RR 1995, 594; Beschluss vom 28. August 2008 - 9 B 40/08 -, NVwZ 2009, 255 Rn. 10).".
Danach steht fest, dass die Entscheidung, ob ein Rechtsmangel zur Gesamtnichtigkeit der Satzung oder nur zur Nichtigkeit einzelner Vorschriften führt, davon abhängt, ob - erstens - die Beschränkung der Nichtigkeit eine mit höherrangigem Recht vereinbare sinnvolle (Rest-)Regelung des Lebenssachverhalts belässt und ob - zweitens - hinreichend sicher ein entsprechender hypothetischer Wille des Normgebers angenommen werden kann (vgl. Beschluss vom 28. August 2008 - BVerwG 9 B 40.08 - Buchholz 401.9 Beiträge Nr. 56 Rn. 13 m.w.N.).
Der Grundsatz der individuellen Gleichmäßigkeit tritt insoweit hinter dem Grundsatz der generellen Gleichmäßigkeit zurück (vgl. zum Ganzen BVerfG, Beschl. vom 5.11.1975 - 2 BvR 193.74 -, BVerfGE 40, 296, 317; Beschl. vom 6.12.1983 - 3 BvR 1275/79 -, NJW 1984 S. 785; Beschl. vom 17.10.1984 - 1 BvL 18/82 u. a. -, NJW 1985 S. 963; Beschl. vom 8.10.1991 - 1 BvL 50/86 -, NJW 1992 S. 423; BVerwG, Beschl. vom 29.3.1995 - 8 N 3/93 -, NVwZ-RR 1995 S. 594; Beschl. vom 31.3.1998 - 8 B 43.98 -, NVwZ-RR 1999 S. 64; Beschl. vom 5.11.2001 - 9 B 50.01 -, NVwZ-RR 2002 S. 217; Beschl. vom 28.8.2008 - 9 B 40/08 -, NVwZ 2009 S. 255).
Dementsprechend vermag der Grundsatz der Typengerechtigkeit die Gleichbehandlung ungleicher Sachverhalte zum einen nur so lange zu rechtfertigen, als nicht mehr als 10 % der von der Regelung betroffenen Fälle dem "Typ" widersprechen (vgl. BVerwG…, Beschl. vom 19.9.1983, a. a. O.;… Urt. vom 1.8.1986, a. a. O.; Beschl. vom 28.3.1995 - 8 N 3/93 -, NVwZ-RR 1995 S. 594; Beschl. vom 28.8.2008, a. a. O.).
Dementsprechend vermag der Grundsatz der Typengerechtigkeit die Gleichbehandlung ungleicher Sachverhalte zum einen nur so lange zu rechfertigen, als nicht mehr als 10 % der von der Regelung betroffenen Fälle dem "Typ" widersprechen (vgl. BVerwG…, Beschl. vom 19.9.1983, a. a. O.;… Urt. vom 1.8.1986, a. a. O.; Beschl. vom 28.3.1995 - 8 N 3/93 -, NVwZ-RR 1995 S. 594; Beschl. vom 28.8.2008, a. a. O.).
BVerwG, 30.04.2009 - 9 B 60.08
Abgabengerechtigkeit; Abwassersatzung; Benutzungsgebühr; Einzelfall; Fallgruppe; …
BVerwG, 30.04.2009 - 9 B 61.08
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.09.2010 - 14a A 1400/10
Begründetheit einer Berufung aufgrund von Zweifeln an der einem Steuerbescheid …
Zulässigkeit der Erhebung von Vorauszahlungen auf Vergnügungssteuern bei …
OVG Sachsen-Anhalt, 18.01.2011 - 4 L 24/10
Rückwirkende Heilung einer Straßenausbaubeitragssatzung
Anforderungen an die Anmeldung der Vergnügungssteuer für Apparate mit …
Erhebung einer Vorauszahlung von Vergnügungssteuer für Geldspielgeräte auf der …
OVG Sachsen, 12.06.2019 - 5 A 614/18
Abwassergebühr, Gebührenstaffelung; Grundsatz der Abgabengleichheit; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 07.02.2012 - 14 A 1760/09
VG Minden, 06.02.2019 - 5 K 3923/16
OVG Nordrhein-Westfalen, 07.04.2011 - 14 A 1585/09
VG Düsseldorf, 25.05.2011 - 10 K 2364/08
Rechtmäßigkeit der Heranziehung zu Beiträgen für die Gewässerunterhaltung; …

References: Art. 3
 § 139
 § 22
 § 47
 § 47
 § 47