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Timestamp: 2019-12-10 00:01:55+00:00

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Rz. 727 Voraussetzung. Grundvoraussetzung für die Anerkennung eines betrieblichen Kostenrechnungssystems ist die Existenz einer Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Rz. 728 Kostenartenrechnung. Unter der Kostenartenrechnung versteht man den Teilbereich der Kostenrechnung, der zur mengenmäßigen Erfassung, Abgrenzung und Bewertung anfallender Kosten dient und ...mehr
Return on Prevention (RoP) / 1 Prävention lohnt sich – Versuch eines Nachweises
Ein wirksamer Arbeits- und Gesundheitsschutz ist fraglos zuallererst aus sozialen Gründen (Unversehrtheit, Vermeidung arbeitsbedingter Erkrankungen sowie Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit) erforderlich und begründet. Darüber hinaus ist aber auch der Nutzen für die jeweilige Organisation, also insbesondere das Unternehmen sowie die Gesellschaft zu betrachten. Di...mehr
Risikomanagementsystem: Grundlagen und Aufbau / 3.5 Risikosteuerung und -überwachung
Risikoplanung Im Sinne eines vollständigen Controlling-Ansatzes gehören Planung, Steuerung und Überwachung unweigerlich zusammen. Aus diesem Grund werden Risikosteuerung und Risikoüberwachung als ein Prozessschritt im Rahmen des Risikomanagementprozesses gesehen. Der Begriff der Risikoplanung wird im Risikomanagement nur selten verwendet. Als Planwerte dienen festgelegte Risi...mehr
Risikomanagementsystem: Grundlagen und Aufbau / 3.5.4 Risikoüberwachung i. w. S.
Überwachung des Risikomanagementsystems Unter der Risikoüberwachung i. w. S. wird die Überwachung des gesamten Risikomanagementsystems selbst verstanden. Daraus folgt, dass auch überwacht werden muss, ob die Risikoüberwachung im engeren Sinne ordnungsgemäß funktioniert, z. B., ob Abweichungsanalysen korrekt durchgeführt werden. Aus diesem Grund wird die Risikoüberwachung im w...mehr
Risikomanagementsystem: Grundlagen und Aufbau / 3.5.2 Risikoüberwachung
Risikoüberwachung im engeren Sinne (i. e. S.) ist die laufende Überwachung der einzelnen Risikopositionen. Risikoüberwachung im weiteren Sinne (i. w. S.) ist die Überwachung des Risikomanagementsystems.mehr
Risikomanagementsystem: Grundlagen und Aufbau / 3.5.3 Risikoüberwachung i. e. S.
Überwachung einzelner Risiken und des Gesamtrisikos Da die Definition von Maßnahmen zur Risikosteuerung einerseits noch kein Garant für deren tatsächliche Umsetzung ist und andererseits auch nicht sicher ist, ob sich die Maßnahme wie geplant – reduzierend – auf das Risiko auswirkt, ist eine Überwachung der Risikolage des Unternehmens zwingend erforderlich (Risikoüberwachung i...mehr
Risikomanagementsystem: Grundlagen und Aufbau / 3.3 Risikoidentifikation
Voraussetzung für weitere Prozessschritte Ein wirkungsvolles Risikomanagement ist nur möglich, wenn detaillierte Kenntnisse über alle Unternehmensrisiken vorhanden sind. Die Risiko­identifikation liefert Risikoinformationen für die nachgelagerten Schritte des Risikomanagementprozesses, insbesondere für die Risikobewertung, da nur diejenigen Risiken auch bewertet werden können,...mehr
Risikomanagementsystem: Grundlagen und Aufbau / 3.6 Risikokommunikation
Aufbau eines Risiko­berichtswesens Zur Verbesserung der Information der Unternehmensleitung hat diese im Rahmen ihrer Organisationsgewalt sicherzustellen, dass ihr alle relevanten Risiken des Unternehmens im Rahmen einer regelmäßigen Berichterstattung zur Kenntnis gelangen. Ein Risikoberichtswesen mit definierten Schwellenwerten für jede Stufe der Risikokommunikation ist zu i...mehr
Frik/Just/Neumann-Redlin, ArbZG § 16 Aushang und Arbeits ... / 1 Überblick
Rz. 1 § 16 Abs. 1 ArbZG verpflichtet den Arbeitgeber zunächst, einen Abdruck der maßgeblichen arbeitszeitrechtlichen Bestimmungen an geeigneter Stelle im Betrieb zur Einsichtnahme auszulegen oder auszuhängen. Dies soll den Arbeitnehmern ermöglichen, die für sie geltenden Schutzbestimmungen an geeigneter Stelle im Betrieb kennenzulernen. Rz. 2 Nach § 16 Abs. 2 ArbZG ist der ...mehr
Sauer, SGB III § 43 Anordnungsermächtigung / 1 Allgemeines
Rz. 2 § 43 bezieht sich auf die grundsätzlichen Regelungen zur Unentgeltlichkeit in § 42 Abs. 3 und 4. Die Agentur für Arbeit übt die Beratung und Vermittlung unentgeltlich aus (§ 42 Abs. 1). Für besondere Aufwendungen kann sie einen Aufwendungsersatz verlangen (§ 42 Abs. 2). Die Möglichkeit, eine Vermittlungsgebühr zu verlangen, enthält § 42 Abs. 3. Davon darf gegenüber ein...mehr
Sauer, SGB III § 42 Grundsatz der Unentgeltlichkeit / 2.2.2 Vermittlungsgebühr (Abs. 3)
Rz. 16 Zur Erhebung von Vermittlungsgebühren hat der Gesetzgeber der Bundesagentur für Arbeit ein Anordnungsrecht eingeräumt, das in § 43 geregelt ist. Das Anordnungsrecht umfasst die Festlegung der gebührenpflichtigen Tatbestände und feste Gebührensätze. In Bezug auf die Höhe der Vermittlungsgebühr darf die Bundesagentur für Arbeit auch Aufwendungen für Maßnahmen berücksich...mehr
Strahlenexponierte / 1 Was für Kategorien von beruflich strahlenexponierten Personen gibt es?
Primäre Schutzmaßnahme für strahlenexponierte Personen ist die Begrenzung der Strahlenexposition bei der Berufsausübung auf vertretbare Werte. Als "vertretbare Werte" werden Dosen angesehen, die zu einem Strahlenrisiko führen, das mit den konventionellen Unfallrisiken bei der Berufsausübung vergleichbar ist. Dazu kommt als sekundäre Schutzmaßnahme die arbeitsmedizinische Vor...mehr
Gesundes Führen im digitalen Zeitalter / 8 Gesunde Führung 4.0
Mit der zunehmenden Digitalisierung verändern sich die Anforderungen an Beschäftigte gravierend. Die Anzahl der Tätigkeiten, bei denen kognitive, informatorische sowie emotionale Faktoren dominieren, steigt stetig. Somit findet in vielen Berufen eine Verschiebung von vormals physischen zu überwiegend psychischen Anforderungen statt. Hinzu kommen tätigkeitsübergreifende Entwi...mehr
Leitsatz Ein abgeschmolzener Abzugsbetrag nach § 13a Abs. 2 Satz 2 ErbStG gilt als berücksichtigt. Sachverhalt Mit einer ersten Zuwendung hatte der Kläger begünstigtes Betriebsvermögen erhalten. Im Rahmen der darauffolgenden Schenkungsteuerfestsetzung war Schenkungsteuer in Höhe von ... EUR gegenüber dem Kläger festgesetzt worden. Der Abzugsbetrag gemäß § 13a Abs. 2 ErbStG wa...mehr
Hier werden Waren zollbegünstigt zu einer bestimmten Endverwendung abgefertigt, die nachgewiesen werden muss. Z. B. kann ein bestimmter Rohstoff sowohl für Lebensmittel als auch für kosmetische Zwecke verwendet werden. In einem Fall ist der Zollsatz günstiger, die Endverwendung muss nachgewiesen werden. Zur Überwachung wird ein Kontrollexemplar T5 (Einheitspapier) benutzt.mehr
Zoll kompakt: Grundlagen von Im- und Exportgeschäften / 5.2 Intrahandel und Extrahandel
Vom Intrahandel spricht man, wenn Unionsware innerhalb der EG ge- und verkauft wird. Der Intrahandel ist inzwischen weitgehend liberalisiert und ohne Zollformalitäten abzuwickeln. Steuerliche und statistische Meldungen sind allerdings zu erbringen. Der Extrahandel ist der Handel mit fremden Zollgebieten (Drittstaaten) sowie der Handel von Nichtunionswaren. Er unterliegt der z...mehr
Zoll kompakt: Import / 4.4.2 Passive Veredelung bei Gemeinschaftswaren
Unter passiver Veredelung versteht man die Be- und Verarbeitung von Gemeinschaftsware in einem oder mehreren Drittländern mit Wiedereinfuhr in die EU. Die Abfertigung der Waren erfolgt hier auf jeden Fall mit dem Einheitspapier, Blätter 6-8, weil noch kein ATLAS-Modul vorliegt. Bei einem genehmigten Verfahren erfolgt dann eine Differenzverzollung. Das bedeutet, dass der Zollb...mehr
Zoll kompakt: Import / 4.2 Zolllagerverfahren
In Zolllagern können Waren eingelagert werden, ohne Einfuhrabgaben zu entrichten. Auch in der Zeit zwischen der Beendigung eines Versandverfahrens T1 und der Abfertigung zum freien Verkehr befindet sich die Ware in einem sog. Verwahrungslager, das sich an einem beliebigen Ort befinden kann. In einem "richtigen" Zolllager kann die Ware aber für längere Zeit verbleiben. Manchm...mehr
Auftragsverarbeitung: Prüfliste für Mitarbeiter / 5 Checkliste für einen Cloud-Vertrag
Checkliste für einen Cloud-Vertrag Vertrag (Bezeichnung/Datum): …………………………….. Vertragspartner: ………………………………………………mehr
Arbeitsschutz in der Landwirtschaft / 1.1.1 Versicherte Betriebe
Versicherte Betriebe sind nach den Regeln der SVLFG: Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft einschließlich des Garten- und Weinbaus, der Fischzucht, Teichwirtschaft, Seen-, Bach- und Flussfischerei (Binnenfischerei), der Imkerei sowie der den Zielen des Natur- und Umweltschutzes dienenden Landschaftspflege, Unternehmen, in denen ohne Bodenbewirtschaftung Nutz- oder Zuchttie...mehr
Beschädigung der Mieträume / 2.3.1 Fremdreparatur
Der Vermieter kann nach seiner Wahl vom Mieter Schadensbeseitigung oder Geldersatz verlangen. Lässt der Vermieter den Schaden reparieren, so sind die Reparaturkosten erstattungsfähig. Maßgeblich ist grundsätzlich derjenige Betrag, der dem Vermieter selbst in Rechnung gestellt worden ist; es kommt also nicht darauf an, ob die Reparatur von einem anderen Unternehmer kostengüns...mehr
Neuer Schutz von Geschäftsgeheimnissen: Geschäftsgeheimn ... / 1.2.1 Inhaber muss sichtbare Geheimhaltungsmaßnahmen treffen
Personalrat/Personalvertretung / 9.7.11 Mitbestimmung in organisatorischen Angelegenheiten nach § 75 Abs. 3 BPersVG
§ 75 Abs. 3 BPersVG regelt Tatbestände der Mitbestimmung mit sozialen Inhalten. Diese haben entweder personellen Charakter oder betreffen Fragen der Ordnung innerhalb der Dienststelle. Allesamt unterliegen der vollen Mitbestimmung des Personalrats. Dieser übt sein Mitbestimmungsrecht entweder durch Beteiligung im Wege des Beteiligungsverfahrens nach § 69 BPersVG bei beabsicht...mehr
Mietminderungslexikon / 9 Behördliche Beanstandungen/Gebrauchsbeschränkungen/Konzession
Wird Wohn- oder Geschäftsraum vermietet, muss der Raum zu dem vereinbarten Zweck geeignet sein; dies setzt u. a. voraus, dass der beabsichtigten Nutzung keine behördlichen Beschränkungen entgegenstehen. Gebrauchsbeschränkung bei Wohnraum Kann eine Wohnung oder ein Teil einer Wohnung aus Gründen des Bauordnungsrechts nicht zu dem vertraglich vereinbarten Zweck genutzt werden, l...mehr
Sauer, SGB II § 62 Schadenersatz / 2.2.3.2 Fahrlässiges Handeln von Erfüllungsgehilfen
Rz. 11 Zuletzt haftet der Verpflichtete auch, wenn er selbst korrekt handelt, sich aber eines fahrlässig handelnden Dritten zur Erfüllung seiner Verpflichtung bedient. Der auskunfts- oder bescheinigungspflichtige Arbeitgeber, Werkunternehmer oder Besteller muss für die Fahrlässigkeit seines Erfüllungsgehilfen nach § 278 BGB einstehen. Er kann sich nicht dadurch entschuldigen...mehr
zfs 05/2019, zfs aktuell / Neuntes Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes
Am 12.4.2019 ist das Neunte Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes v. 11.4.2019 in Kraft getreten (BGBl I, S. 430). Mit dem Gesetz sollen die bestehenden Ermächtigungsgrundlagen in § 35 StVG für die Auskunftserteilung aus dem Zentralen Fahrzeugregister um die Auskunft an Behörden zur Durchführung und insb. Überwachung von aufgrund des § 40 des Bundes-Immissionsschut...mehr
Kohlmann, Steuerstrafrecht, AO § 373 Gewerbsmäßiger, gew ... / D. Versuch (§ 373 Abs. 3 AO)
Rz. 110 Die Strafbarkeit des Versuchs ist seit 2008 in § 373 Abs. 3 AO ausdrücklich geregelt (zur früheren Rechtslage s. Rz. 6). Der Strafrahmen für den Täter eines versuchten schweren Schmuggels bestimmt sich nach § 23 Abs. 2 StGB i.V.m. § 373 Abs. 3 AO (s. dazu § 370 Rz. 691), denn durch § 373 Abs. 3 AO wird nicht der Strafrahmen des Versuchs, sondern nur seine Strafbarkei...mehr
Kohlmann, Steuerstrafrecht, AO § 373 Gewerbsmäßiger, gew ... / 1. Schmuggel mit Schusswaffen (§ 373 Abs. 2 Nr. 1 AO)
a) "Schusswaffe" Rz. 56 Schusswaffen sind alle Geräte, die zum Angriff, zur Verteidigung, zum Sport, Spiel oder zur Jagd bestimmt sind und bei denen Geschosse durch einen Lauf nach vorne getrieben werden (vgl. auch die Begriffsbestimmungen in § 1 Abs. 2 Nr. 1 WaffG i.V.m. Anl. 1 Abschn. 1 Unterabschn. 1 Nr. 1.1). Dies kann sowohl durch Explosivstoffe als auch auf andere Weis...mehr
zfs 05/2019, Betriebsuntersagung eines Fahrzeugs mit Die ... / 1 Aus den Gründen:
"… Entgegen der Auffassung des Antragstellers hat das VG (VG Gießen, Beschl. v. 23.1.2019 – 6 L 5538/18.GI) zu Recht angenommen, dass die Begründung der Anordnung der sofortigen Vollziehung unter Ziffer 4. des angefochtenen Bescheids den formalen Erfordernissen des § 80 Abs. 3 S. 1 VwGO genügt. (…)" Entgegen der Auffassung des Antragstellers sind die Tatbestandsvoraussetzunge...mehr
Risikomanagement: Umsetzung und Integration in das Führu ... / 5 Schlussfolgerungen
Jedes Unternehmen muss die für seinen Zweck und im Rahmen seiner Möglichkeiten (Ressourcen, IT-System, Managementunterstützung) passende Risikomanagementlösung finden. Da es im vorgestellten Projekt darum ging, eine einfache, integrierte Lösung für ein mittelständisches Unternehmen aufzubauen, sollte es nach den zukünftigen Bedürfnissen des Unternehmens ausgebaut und weitere...mehr
Betriebsrat: Aufgaben / 2 Aufgaben bei der Überwachung von Rechtsnormen
In § 80 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG ist dem Betriebsrat aufgegeben, unabhängig vom Vorliegen bestimmter, dem Arbeitgeber auferlegter Beteiligungspflichten die Einhaltung von zugunsten der Arbeitnehmer bestehenden Rechtsvorschriften zu überwachen. Es ist nicht in das Belieben des Betriebsrats gestellt, ob er von dieser ihm übertragenen Kompetenz Gebrauch machen will oder nicht. Die W...mehr
Betriebsrat: Aufgaben / 2.2 Konkrete Durchsetzungsmöglichkeiten
Dem Betriebsrat sind jedoch nur vereinzelt im BetrVG besondere verfahrensrechtliche Möglichkeiten zur Durchsetzung in Rechtsfragen zugewiesen. Ein in der Praxis bedeutsames Beispiel ist die Eingruppierung. Hier kann der Betriebsrat gegen die seiner Ansicht nach falsche Anwendung des Tarifrechts bei der Eingruppierung im Beschlussverfahren gerichtlich vorgehen. Der Betriebsra...mehr

References: § 16
 § 16
 § 16
 § 43
 § 43
 § 42
 § 42
 § 42
 § 43
 § 13
 § 13
 § 75

§ 75
 § 69
 § 62
 § 278
 § 35
 § 40
 § 373
 § 373
 § 23
 § 373
 § 370
 § 373
 § 373
 § 1
 § 80
 § 80