Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/105033
Timestamp: 2018-04-26 00:12:17+00:00

Document:
Ergebnis: Erweiterung des Gymnasiums Kaiserin-August...competitionline
(ID 3-105033)
Entscheidung 10/2012
Änderung am Apr 23, 2012
Preisgelder/Honorare 140.000	EUR	inkl. USt.
Preisrichter	 Prof. Hilde Barz-Malfatti, Prof. Christl Drey, Prof. Ulrich Hahn, Jürgen Minkus, Prof. Christine Remensperger, Prof. Zvonko Turkali	, Anne Luise Müller, Eva Holschbach, Dr. Agnes Klein, Engelbert Rummel, Peter Löwen, Birgit Gordes, Axel Kaske, Barbara Moritz, Norbert Hilden
Kammer Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (Reg.-Nr.: W 18/11)
Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die Erweiterung der Kaiserin-Augusta-Schule am Georgsplatz sowie eine Neukonzeption für das städtebauliche Umfeld im Georgsviertel in der Kölner Innenstadt.
Das Grundstück des Gymnasiums befindet sich innerhalb des Georgsviertels in Köln und grenzt an die Einsturzstelle des Historischen Archivs der Stadt Köln. Es ist damit eng mit dem Unglück, das sich im März 2009 ereignet hat, verbunden. Im Rahmen des Wettbewerbs ist eine städtebauliche Konzeption für die zukünftige Entwicklung (eines Teilbereiches) des Georgsviertels zu erarbeiten. Die Entwicklung des Viertels wird durch ein umfangreiches Bürgerbeteiligungsverfahren begleitet. In diesem Zusammenhang fand im Juli 2011 ein Workshop mit rund 70 Akteuren – darunter u. a. Vertreter aus Politik und Verwaltung, vor Ort aktive Institutionen, Vertreter der Schulpflegschaft sowie Eigentümer und Bewohner – statt, bei dem konkrete Ideen und Vorschläge zur Entwicklung des Viertels erarbeitet wurden. Über die Auswertung der Ergebnisse und deren Weiterbearbeitung im Wettbewerb hat der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln am 15.12.2011 entschieden.
Die Planung zur Erweiterung der Kaiserin-Augusta-Schule basiert auf dem Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 18.12.2008, in allen Schulen der Sekundarstufe I den Betrieb als Ganztagsschule zu ermöglichen. Gleichzeitig soll dem heute schon dringenden Raumbedarf der Schule Rechnung getragen werden. Das zu realisierende Raumprogramm umfasst eine Fläche von 6 073 m2. Neben der Errichtung von Unterrichtsräumen und einer neuen Aula ist eine Dreifach-Sporthalle auf dem Grundstück geplant. Eine besondere Herausforderung stellen die aufgrund der innerstädtischen Lage geringen zur Verfügung stehenden Flächen dar. Ein ressourcenschonender Umgang mit dem Grundstück ist daher wesentlicher Bestandteil der Aufgabe. Ebenso ist eine nachhaltige Planung des Gebäudes unter Berücksichtigung des Passivhausstandards gefordert.
Die Wettbewerbsaufgabe umfasst damit 2 Bereiche:
— Städtebauliche Konzeption für einen Teilbereich des Georgsviertels,
— Hochbauplanung für die Erweiterung der Kaiserin-Augusta-Schule.
Unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts wird einer der Preisträger des Wettbewerbs mit weiteren Planungsleistungen der Schulerweiterung sowie einer städtebaulichen Rahmenplanung beauftragt. Hierzu ist im Anschluss an den Wettbewerb ein Verhandlungsverfahren nach VOF mit den Preisträgern geplant.
Die Baukosten des Hochbauprojektes (Kostengruppen 300 – 400 brutto) werden mit 20 300 000 EUR veranschlagt.
Gesetzte Teilnehmer . angefragt:
—. Arkitektfirmaet C.F.Møller, AArhus, DK
—. Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH, Wien, AT
—. EM2N Architekten, Zürich, CH
—. harter + kanzler Architekten, Freiburg
—. Ferdinand Heide Architekten BDA, Frankfurt
—. ReimarHerbst.Architekten BDA, Berlin
—. Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner, Hamburg
—. wulf architekten GmbH, Stuttgart
—. kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
—. pier7 architekten BDA, Düsseldorf
—. Reinhard Angelis, Köln
—. trint + kreuder d.n.a, Köln
Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt, Willy-Brandt-Platz 2, 272
Vergabecenter, attn: Herrn Schüller, DEUTSCHLAND-50679Köln. Tel. +49
22122126886. E-mail: MjE1S1ZfZWNSXVZkHkdWY1hSU1ZSXmUxZGVSVWUeXGBWXV8fVVY=. Fax +49
221221-26272.
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 14.4.2012, 2012/S
73-120954)
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 71221000,
Zu Händen von: Herrn Schüller
Telefon: +49 22122126886
E-Mail: MTZUX2hubFtmX20nUF9sYVtcX1tnbjptbltebidlaV9maCheXw==
Begrenzter Wettbewerb mit zugeladenen Teilnehmern nach RAW 2004
„Erweiterung des Gymnasiums Kaiserin-Augusta-Schule und Städtebauliche
Entwicklung des Georgsviertels“ in Köln.
Bewerbungsverfahren nach VOF vorgeschaltet. Der Wettbewerb wird im
anonymen Verfahren durchgeführt.
Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die Erweiterung der
Kaiserin-Augusta-Schule am Georgsplatz sowie eine Neukonzeption für das
städtebauliche Umfeld im Georgsviertel in der Kölner Innenstadt.
Das Grundstück des Gymnasiums befindet sich innerhalb des Georgsviertels
in Köln und grenzt an die Einsturzstelle des Historischen Archivs der
Stadt Köln. Es ist damit eng mit dem Unglück, das sich im März 2009
ereignet hat, verbunden. Im Rahmen des Wettbewerbs ist eine städtebauliche
Konzeption für die zukünftige Entwicklung (eines Teilbereiches) des
Georgsviertels zu erarbeiten. Die Entwicklung des Viertels wird durch ein
umfangreiches Bürgerbeteiligungsverfahren begleitet. In diesem
Zusammenhang fand im Juli 2011 ein Workshop mit rund 70 Akteuren –
darunter u. a. Vertreter aus Politik und Verwaltung, vor Ort aktive
Institutionen, Vertreter der Schulpflegschaft sowie Eigentümer und
Bewohner – statt, bei dem konkrete Ideen und Vorschläge zur Entwicklung
des Viertels erarbeitet wurden. Über die Auswertung der Ergebnisse und
deren Weiterbearbeitung im Wettbewerb hat der Stadtentwicklungsausschuss
der Stadt Köln am 15.12.2011 entschieden.
Die Planung zur Erweiterung der Kaiserin-Augusta-Schule basiert auf dem
Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 18.12.2008, in allen Schulen der
Sekundarstufe I den Betrieb als Ganztagsschule zu ermöglichen.
Gleichzeitig soll dem heute schon dringenden Raumbedarf der Schule
Rechnung getragen werden. Das zu realisierende Raumprogramm umfasst eine
Fläche von 6 073 m2. Neben der Errichtung von Unterrichtsräumen und einer
neuen Aula ist eine Dreifach-Sporthalle auf dem Grundstück geplant. Eine
besondere Herausforderung stellen die aufgrund der innerstädtischen Lage
geringen zur Verfügung stehenden Flächen dar. Ein ressourcenschonender
Umgang mit dem Grundstück ist daher wesentlicher Bestandteil der Aufgabe.
Ebenso ist eine nachhaltige Planung des Gebäudes unter Berücksichtigung
des Passivhausstandards gefordert.
Unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts wird einer der
Preisträger des Wettbewerbs mit weiteren Planungsleistungen der
Schulerweiterung sowie einer städtebaulichen Rahmenplanung beauftragt.
Hierzu ist im Anschluss an den Wettbewerb ein Verhandlungsverfahren nach
VOF mit den Preisträgern geplant.
Die Baukosten des Hochbauprojektes (Kostengruppen 300 – 400 brutto) werden
mit 20 300 000 EUR veranschlagt.
Aufgabenstellung) haben. Um gemäß § 2 Absatz 4 VOF auch Berufsanfänger
„Wettbewerb Gymnasium KAS / Georgsviertel“ an folgende Adresse zu richten
(Abgabefrist siehe
IV.4.3):
Stadt Köln, 27 / Zentrales Vergabeamt.
Später eingegangene, sowie per Fax oder per E-Mail eingegangene
Referenzblätter können unter folgender Adresse angefordert werden:
Per E-Mail: MjE2SlVeZGJRXFVjHWZVYldRUlVRXWQwY2RRVGQdW19VXF4eVFU=.
Per Fax: +49.221-221-26272.
1. Bewerbungsformular vollständig ausgefüllt und unterschrieben, mit
Ausschlusskriterien gemäß § 4 (6) - (9) VOF gegen sie oder ihn vorliegen
bestehenden Bürogemeinschaft bewirbt
c. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme bei
Personenschäden von 3 000 000 EUR und sonstigen Schäden von 2 000 000 EUR
pro Jahr. Bei nicht ausreichender Deckungssumme ist eine Eigenerklärung
über die Anpassung der Deckungssumme im Auftragsfall beizufügen.
2a. Referenzblätter Hochbau / Städtebau, vollständig ausgefüllt, zum
Nachweis der fachlichen Eignung und gestalterischen Qualität, anhand von
drei Referenzprojekten, die folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Referenzprojekt Hochbau (2 Projekte).
1. Die Referenzprojekte wurden unter eigenem Namen in den letzten 10
Jahren (Stichtag: Tag der Bekanntmachung) realisiert;
2. Es wurden die Leistungen der Leistungsphasen 2-5 nach § 34 HOAI 2009
(oder gleichwertig) erbracht;
3. Es handelt sich bei den Referenzprojekten um eine vergleichbare
Bauaufgabe hinsichtlich
a) der Zuordnung der Planungsaufgabe zu Honorarzone 4 (erhöhte
Anforderungen) anhand der Bewertungsmerkmale gemäß § 34 HOAI 2009 (oder
gleichwertig) oder
b) der Nutzung (Schulbau, Bildungseinrichtung für höhere Bildung,
Sportstätte) oder
c) des Umfangs der anrechenbaren Baukosten (Kostengruppen 300+400 größer
als 5 000 000 EUR netto);
4. Es wurde mind. eines der beiden Referenzprojekte mit einem
Wettbewerbspreis (formalisiertes Wettbewerbsverfahren nach RAW / RPW oder
gleichwertig) oder Architekturpreis (keine Herstellerpreise)
ausgezeichnet. Der Nachweis des Preisgewinns muss aus den Unterlagen
Referenzprojekt Städtebau (1 Projekt).
1. Das Referenzprojekt wurde unter eigenem Namen in den letzten 10 Jahren
(Stichtag: Tag der Bekanntmachung) realisiert oder geplant;
2. Es handelt sich bei dem Projekt um eine vergleichbare städtebauliche
Aufgabenstellung (städtischer Kontext / integrierte Lage) mit einer
Plangebietsgröße von mindestens 3 ha;
3. Bei dem Referenzprojekt war die Bearbeitung bzw. Berücksichtigung des
Stadtraums Bestandteil der Planung;
4. Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um einen Wettbewerbserfolg
(Preis oder Anerkennung / Ankauf; formalisiertes Wettbewerbsverfahren nach
RAW / RPW oder gleichwertig) aus den letzten 10 Jahren (Stichtag: Tag der
Bekanntmachung). Der Nachweis des Wettbewerbserfolges muss aus den
Die Referenzprojekte sind jeweils auf einem DIN A3 – Blatt (Querformat),
einseitig bedruckt, darzustellen (insgesamt 3 Blätter). Es sollten
hinsichtlich der an die Referenzprojekte gestellten Auswahlkriterien
aussagekräftige Pläne, Perspektiven / Fotos und ein Lageplan sowie ein
kurzer Erläuterungstext dargestellt werden. Über die geforderten
Unterlagen hinausgehende Materialien werden nicht berücksichtigt.
2b. Referenzblätter für Bewerber der Kategorie „Junges Büro“: Bewerber der
Kategorie „Junges Büro“ müssen insgesamt 2 Referenzprojekte einreichen (1
Hochbau-Projekt, 1 Städtebau-Projekt). Das Hochbau-Projekt muss nicht
realisiert sein, es genügt der Nachweis einer Planung oder eines
Wettbewerbsverfahren nach RAW / RPW oder gleichwertig). Die
Referenzprojekte sind auf jeweils maximal einem DIN A3 – Blatt
(Querformat), einseitig bedruckt darzustellen (insgesamt 2 Blätter). Die
Referenzprojekte müssen in Art oder Umfang einen Vergleich mit den unter
2a. geforderten Unterlagen der anderen Bewerber/-innen ermöglichen.
Darüber hinaus sind folgende Unterlagen als Voraussetzung zur Zulassung
— Alle Bewerber / Bewerbergemeinschaften müssen den Nachweis zur Führung
der Berufsbezeichnung „Architekt“ bzw. „Stadtplaner“ (Kopie der
Kammer-Eintragsurkunde/n oder aktuelle Mitgliedsbescheinigung/en)
erbringen. Ist die Berufsbezeichnung bei ausländischen Bewerbern nicht
gesetzlich geregelt, so bestimmt sich die Form des Nachweises nach den
einschlägigen EG-Richtlinien (2005/36/EG und 89/48/EWG),
— Bewerber der Kategorie „Junges Büro“ müssen zusätzlich den Nachweis
Architektenkammer nicht länger als 5 Jahre zurückliegt (Stichtag ist der
erfolgt die Auswahl durch ein Losverfahren aus dem Kreis der
qualifizierten Büros. Das Losverfahren erfolgt unter Aufsicht eines Notars
oder einer Person, die die Befähigung zum Richteramt hat.
Die Auswahl der Teilnehmer/-innen der Kategorie „Junge Büros“ erfolgt in
nachzufordern. Der Ausschluss von der Teilnahme bleibt vorbehalten.
Für diesen Fall werden in beiden Bewerberkategorien Nachrücker in fester
E-Mail benachrichtigt. Das Ergebnis der Auslosung wird auf der
„http://www.stadtkoeln.de/1/verwaltung/vergaben/ausschreibungsservice“
bekannt gegeben (voraussichtlicher Bekanntmachungstermin siehe
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Stadtplaner, die sich durch
hochbauliche und städtebauliche Referenzen auszeichnen. Dabei sind
Stadtplaner nur in Bietergemeinschaften mit Architekten
zulassungsberechtigt. Die Teilnahme eines einzelnen Büros ist
gleichermaßen möglich, sofern durch diesen Bewerber alle geforderten
(hochbaulichen und städtebaulichen) Nachweise (Referenzprojekte) erbracht
werden können. Federführend und Ansprechpartner in der Bearbeitung der
Wettbewerbsaufgabe sind die Architekten.
Eine Zusammenarbeit mit Fachplanern, Sachverständigen oder anderen
Berufsgruppen (insb. Künstlern) für Fachbeiträge der Wettbewerbsarbeiten
ist möglich. Die Benennung der weiteren beteiligten Fachplaner,
Sachverständigen oder anderen Berufsgruppen erfolgt nach erfolgreicher
Bewerbung und Zulassung zum Wettbewerbsverfahren.
„Architekt/-in“ bzw. „Stadtplaner/-in“ zu führen.
entsprechende Planungsleistungen, und,
angestellt ist, der in anderer Form als Mitarbeiter/-in an dessen
(wie z.B. Künstler), dürfen nur einen Teilnehmer beraten und müssen in der
Verfassererklärung aufgeführt sein. Verstöße gegen diesen Grundsatz führen
automatisch zum Ausschluss.
. angefragt:
— Leitidee / Konzeptioneller Ansatz,
— Städtebauliche und stadträumliche Qualität (Einbindung in den
städtebaulichen Kontext, Maßstäblichkeit),
— Struktur und Gestaltungsqualität des öffentlichen Raums / Stadtraums,
— Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit des Passivhausstandards,
2012/0776/2
Tag: 14.5.2012 - 14:00
Tag: 30.5.2012
140 000 EUR (inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer).
Preise und Anerkennungen werden wie folgt gestaffelt:
1. Preis 38 000 EUR;
3. Preis 24 000 EUR;
4. Preis 20 000 EUR;
2 Anerkennungen zu je 14 000 EUR.
—. Prof. Hilde Barz-Malfatti, Architektin, Weimar
—. Prof. Christl Drey, Stadtplanerin, Köln
—. Jürgen Minkus, Architekt, Vorsitzender des Gestaltungsbeirats der Stadt
—. Prof. Christine Remensperger, Architektin, Stuttgart
—. Prof. Johannes Schilling, Architekt, Köln
—. Prof. Zvonko Turkali, Architekt, Frankfurt am Main
—. Anne Luise Müller, Leiterin des Stadtplanungsamtes der Stadt Köln
—. Eva Holschbach, Architektin, Gebäudewirtschaft der Stadt Köln,
—. Dr. Agnes Klein, Beigeordnete der Stadt Köln, Dezernat IV – Bildung,
—. Engelbert Rummel, geschäftsführender Betriebsleiter der
—. Peter Löwen, Schulleiter Kaiserin-Augusta-Schule, Köln
—. N.N., CDU – Fraktion, Köln
—. N.N., SPD – Fraktion, Köln
—. N.N., Bündnis 90 / Die Grünen – Fraktion, Köln
—. N.N., FDP – Fraktion, Köln
IV.5.4):
Die Ausloberin erklärt, dass einem der Preisträger aus diesem Verfahren
die weitere Bearbeitung der Aufgabe übertragen wird. Hierzu beabsichtigt
die Ausloberin unter Würdigung der Entscheidung des Preisgerichts mit
allen Preisträgern ein nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren nach VOF
Die weitere Bearbeitung der Aufgabe umfasst für den Bereich der
Hochbauplanung (Schulerweiterung) die Leistungen bis mindestens
Leistungsphase 5 nach § 33 HOAI, entsprechend RAW 2004 Ziff. 8 (3) und (4)
und für den Bereich der städtebaulichen Planung die Erstellung einer
Rahmenplanung für das Wettbewerbsgebiet. Die Ausloberin behält sich zudem
vor, die Leistungen der Leistungsphasen 6 bis 8/9 nach § 33 HOAI
(Hochbauplanung) zu vergeben. Die Befähigung zu diesen Leistungen soll im
Rahmen des Verhandlungsverfahrens nach VOF durch die Preisträger plausibel
— Projektstruktur / -bearbeitung,
— Honorareckpunkte,
— Plausibilität Erstellung der städtebaulichen Rahmenplanung,
— Entwicklungspotential des Gesamtentwurfes.
erbrachte Leistungen des bzw. der Wettbewerbsteilnehmenden bis zur Höhe
des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf
in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung
Gemäß §107 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfverfahren nur auf
Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage
zu wollen, vergangen sind.
Voraussichtliche Termine im Wettbewerb.
Rückfragenkolloquium: 28.6.2012;
Abgabe der Wettbewerbspläne: 24.8.2012;
Preisgerichtssitzung: 30./31.10.2012.
IV.5.3) Folgeaufträge: Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den
Wettbewerb wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs
vergeben: (siehe
Auftraggeber/ den Auftraggeber bindend: (siehe
Kontaktstelle(n): Zu Händen von: Telefon: E-Mail: Fax: Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt
Herrn Schüller
+49 22122126886
MThSXWZsallkXWslTl1qX1laXVllbDhrbFlcbCVjZ11kZiZcXQ==
Begrenzter Wettbewerb mit zugeladenen Teilnehmern nach RAW 2004 „Erweiterung des Gymnasiums Kaiserin-Augusta-Schule und Städtebauliche Entwicklung des Georgsviertels“ in Köln. Der Wettbewerb wurde als einphasiger, begrenzter Realisierungswettbewerb mit zugeladenen Teilnehmern ausgelobt. Dem Wettbewerb wurde ein Bewerbungsverfahren nach VOF vorgeschaltet. Der Wettbewerb wurde im anonymen Verfahren durchgeführt.
Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die Erweiterung der Kaiserin-Augusta-Schule am Georgsplatz sowie eine Neukonzeption für das städtebauliche Umfeld im Georgsviertel in der Kölner Innenstadt.Das Grundstück des Gymnasiums befindet sich innerhalb des Georgsviertels in Köln und grenzt an die Einsturzstelle des Historischen Archivs der Stadt Köln. Es ist damit eng mit dem Unglück, das sich im März 2009 ereignet hat, verbunden.Im Rahmen des Wettbewerbs ist eine städtebauliche Konzeption für die zukünftige Entwicklung (eines Teilbereiches) des Georgsviertels zu erarbeiten. Die Entwicklung des Viertels wird durch ein umfangreiches Bürgerbeteiligungsverfahren begleitet. In diesem Zusammenhang fand im Juli 2011 ein Workshop mit rund 70 Akteuren – darunter u. a. Vertreter aus Politik und Verwaltung, vor Ort aktive Institutionen, Vertreter der Schulpflegschaft sowie Eigentümer und Bewohner – statt, bei dem konkrete Ideen und Vorschläge zur Entwicklung des Viertels erarbeitet wurden. Über die Auswertung der Ergebnisse und deren Weiterbearbeitung im Wettbewerb hat der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln am 15.12.2011 entschieden.Die Planung zur Erweiterung der Kaiserin-Augusta-Schule basiert auf dem Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 18.12.2008, in allen Schulen der Sekundarstufe I den Betrieb als Ganztagsschule zu ermöglichen. Gleichzeitig soll dem heute schon dringenden Raumbedarf der Schule Rechnung getragen werden. Das zu realisierende Raumprogramm umfasst eine Fläche von 6 073 m2. Neben der Errichtung von Unterrichtsräumen und einer neuen Aula ist eine Dreifach-Sporthalle auf dem Grundstück geplant. Eine besondere Herausforderung stellen die aufgrund der innerstädtischen Lage geringen zur Verfügung stehenden Flächen dar. Ein ressourcenschonender Umgang mit dem Grundstück ist daher wesentlicher Bestandteil der Aufgabe. Ebenso ist eine nachhaltige Planung des Gebäudes unter Berücksichtigung des Passivhausstandards gefordert.Die Wettbewerbsaufgabe umfasst damit 2 Bereiche:— Städtebauliche Konzeption für einen Teilbereich des Georgsviertels— Hochbauplanung für die Erweiterung der Kaiserin-Augusta-SchuleUnter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts wird einer der Preisträger des Wettbewerbs mit weiteren Planungsleistungen der Schulerweiterung sowie einer städtebaulichen Rahmenplanung beauftragt. Hierzu ist im Anschluss an den Wettbewerb ein Verhandlungsverfahren nach VOF mit den Preisträgern geplant.Die Baukosten des Hochbauprojektes (Kostengruppen 300 – 400 brutto) werden mit 20,3 Millionen EUR veranschlagt.
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Wettbewerbs: jaBekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 073-120954 vom 14.4.2012
E-Mail: Telefon: ZILA – Clemens Zirkelbach, Architekt, Peter Ille, Architekt in Bietergemeinschaft mit LTHX – Ulrich Trappe, Architekt
MjEyYVVdYDRuXWBVIldX
+49 34126343119
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 31 932,77 EUR
E-Mail: Telefon: trint + kreuder d.n.a Architekten
MjE3Y2FYXWNOWmFUZFNUYS9jHF5dW1hdVB1TVA==
+49 2219808251
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 22 689,08 EUR
E-Mail: Telefon: ReimarHerbst.Architekten BDA
MTFsYGhrP3FkaGxgcWdkcWFyc2BxYmdoc2Rqc2RtLWNk
+49 3061656667
E-Mail: Telefon: Sichau & Walter Architekten GmbH
MTZjaGBpOm1jXWJbbydxW2ZuX2woXl8=
+49 66175971
E-Mail: Telefon: Harter + Kanzler Freie Architekten BDA
MTdfa15iW25rYDlhWmttXmsmZFpnc2VeayddXg==
+49 761506690
E-Mail: Telefon: Schaltraum Architektur
MjEyXWJaYzRnV1xVYGhmVWlhImJZaA==
+49 4087604790
Die Ausloberin erklärt, dass einem der Preisträger aus diesem Verfahren die weitere Bearbeitung der Aufgabe übertragen wird. Hierzu beabsichtigt die Ausloberin unter Würdigung der Entscheidung des Preisgerichts mit allen Preisträgern ein nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren nach VOF durchzuführen.Die weitere Bearbeitung der Aufgabe umfasst für den Bereich der Hochbauplanung (Schulerweiterung) die Leistungen bis mindestens Leistungsphase 5 nach § 33 HOAI, entsprechend RAW 2004 Ziff. 8 (3) und (4) und für den Bereich der städtebaulichen Planung die Erstellung einer Rahmenplanung für das Wettbewerbsgebiet. Die Ausloberin behält sich zudem vor, die Leistungen der Leistungsphasen 6 bis 8/9 nach §33 HOAI (Hochbauplanung) zu vergeben. Die Befähigung zu diesen Leistungen soll im Rahmen des Verhandlungsverfahrens nach VOF durch die Preisträger plausibel dargestellt werden.Das Wettbewerbsergebnis fließt mit 70 % in das Verhandlungsverfahren ein. Die verbleibenden 30 % werden aus unterschiedlich gewichteten Auftragskriterien ermittelt. Diese Auftragskriterien sind:— Organisation— Projektstruktur/-bearbeitung— Präsentation/aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke— Honorareckpunkte— Plausibilität Erstellung der städtebaulichen Rahmenplanung— Plausibilität Umsetzung des Passivhausstandards— Entwicklungspotential des GesamtentwurfesDie Ausloberin behält sich vor, die Leistungen stufenweise zu beauftragen.Im Auftragsfall ist eine Erklärung nach § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des bzw. der Wettbewerbsteilnehmenden bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
E-Mail: Telefon: Fax: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
MTdvXmtgWlteZFpmZl5rOVtec2teYCZkaF5lZydna3AnXV4=
Ausschreibung veröffentlicht 16.04.2012
Wettbewerbs-ID 3-105033
Seitenaufrufe 7500

References: § 2
 § 4
 § 34
 § 34
 § 33
 § 33
 §107
 § 33
 §33
 § 1