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Timestamp: 2017-08-21 02:44:56+00:00

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Urteile zu § 1 Abs. 4 StHG - JuraForum.de
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Entscheidungen und Beschlüsse zu § 1 Abs. 4 StHG
OLG-THUERINGEN – Urteil, 4 U 94/04 vom 23.03.2005
Vorgerichtlich - in einem Widerspruchsverfahren - entstandene Anwaltskosten sind dann nicht nach Staatshaftungsgrundsätzen erstattungsfähig, wenn bei Erlass eines - später zurückgenommenen - Beitragsbescheides dem handelnden Mitarbeiter (des die Beiträge erhebenden Zweckverbandes) keine Pflichtwidrigkeit angelastet werden kann.
In einem solchen Fall haftet der Zweckverband, der die nichtige Satzung erlassen hat, nicht aus § 1 StHG für die dem durch einen (rechtswidrigen) Beitragsbescheid in Anspruch Genommenen entstandenen Kosten, die diesem durch die Beauftragung eines Rechtsanwalts in einem (vorgerichtlichen) Widerspruchsverfahren entstanden sind, weil das Handeln des Mitarbeiters zum Zeitpunkt der Beitragserhebung nicht pflichtwidrig war.
BGH – Urteil, III ZR 38/02 vom 10.04.2003
BGH – Urteil, III ZR 234/97 vom 29.07.1999
BGH, Urteil vom 29. Juli 1999 - III ZR 234/97 - OLG Brandenburg -
OLG-DRESDEN – Urteil, 6 U 2233/00 vom 21.02.2001
StPO §§ 152 Abs. 2, 160 Abs. 1, 170 Abs. 1, 203, 209 Abs. 1, 210 Abs. 1, BGB § 839 Abs. 1, Abs. 2, § 1 Abs. 1, Abs. 4 StHG
OLG Dresden, Urteil vom 21.02.2001, Az.: 6 U 2233/00
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References: § 1
 § 1
 § 1
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BGH 

BGH 
 § 839
 § 1

§ 1

§ 2

§ 4

§ 5

§ 6
 § 1