Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F26-03-2003-U_125-2001
Timestamp: 2016-10-28 08:43:37+00:00

Document:
U 125/01 (26.03.2003)
Pr�sident Sch�n, Bundesrichterin Widmer und nebenamtlicher Richter B�hler; Gerichtsschreiber Gr�nvogel
M.________, 1944, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Werner Kupferschmid, Beethovenstrasse 24, 8002 Z�rich,
"Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft, Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz, 8085 Z�rich, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Roland Gfeller, Florastrasse 44, 8008 Z�rich,
Die 1944 geborene M.________ war bei der Firma Q.________ AG als Verk�uferin angestellt und gest�tzt auf dieses Arbeitsverh�ltnis bei der "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft (im Weiteren: Z�rich) gegen die Folgen von Unf�llen obligatorisch versichert. Am 16. April 1996 wurde M.________ als Mitfahrerin auf dem R�cksitz des Personenwagens eines Arbeitskollegen in eine Auffahrkollision verwickelt. Sie erlitt ein Distorsionstrauma der Halswirbels�ule (HWS) und begab sich wegen Nackenbeschwerden gleichentags ins Spital X.________, wo die HWS r�ntgenologisch untersucht wurde. Am n�chsten Tag versuchte sie die angestammte Arbeit wieder aufzunehmen, brach aber den Versuch nach kurzer Zeit ab. Seither ist sie nicht mehr erwerbst�tig.
Die Z�rich kam f�r die Heilungskosten auf, erbrachte Taggeldleistungen und holte Berichte des Hausarztes Dr. H.________ vom 10. Mai 1996, des neurologischen Spezialarztes Dr. R.________ vom 3. Juli 1996 und 5. Mai 1997, der Rheumaklinik und des Instituts f�r Physikalische Medizin des Spitals X.________ vom 9. Juli und 28. August 1996 sowie der Psychotherapeutin K.________ vom 9. April 1997 ein. Ausserdem liess sie den Unfallhergang sowie die pers�nlichen, sozialen und gesundheitlichen Verh�ltnisse von M.________ durch das Schadeninspektorat abkl�ren (Berichte vom 9. Dezember 1996 und 6. Juni 1997).
Mit Verf�gung vom 12. Juni 1997 stellte die Z�rich mit Wirkung ab 1. Juli 1997 die Leistungen ein. M.________ und ihre Krankenversicherung, die Helsana Versicherungen AG (im Folgenden: Helsana), erhoben Einsprache. Die Z�rich holte hierauf nach einer Untersuchung durch den Neurologen Prof. Dr. D.________ vom 17. M�rz 1998 von dipl. Ing. Z.________ ein von diesem zusammen mit PD Dr. G.________ erstattetes biomechanisches Gutachten vom 6. Juli 1998 ein. Gest�tzt darauf wies sie mit Entscheid vom 18. November 1998 die beiden Einsprachen ab. In der Zwischenzeit hatte die IV-Stelle des Kantons Z�rich M.________ mit Wirkung ab dem 1. April 1997 eine auf einer vollst�ndigen Erwerbsunf�higkeit basierende ganze Invalidenrente zugesprochen (Verf�gung vom 8. Oktober 1997).
Beschwerdeweise liess M.________ beantragen, die Z�rich sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen auszurichten sowie die Kosten der privat veranlassten medizinischen Abkl�rungen zu �bernehmen.
Die Helsana erhob ihrerseits Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die Z�rich sei zur Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen zu verpflichten.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich vereinigte die beiden Beschwerden, worauf M.________ das von ihr beim Neurologen Dr. E.________ eingeholte Privatgutachten vom 30. M�rz 2000 zu den Akten gab. Die Z�rich reichte ihrerseits ein Aktengutachten des neurologischen Spezialarztes Dr. A.________ vom 17. Mai 2000 nach. Das kantonale Gericht wies beide Beschwerden mit Entscheid vom 29. M�rz 2001 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst M.________ beantragen, es sei ihr eine Invalidenrente auf der Grundlage einer vollen Erwerbsunf�higkeit zuzusprechen und die Z�rich sei zu verpflichten, die Kosten des Gutachtens von Dr. E.________ vom 30. M�rz 2000 zu �bernehmen; eventuell sei die Streitsache zwecks Durchf�hrung einer "umfassenden medizinischen Begutachtung" an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
W�hrend die Z�rich auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichten die als Mitinteressierte beigeladene Helsana und das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung.
Bei der Beschwerdef�hrerin traten unmittelbar nach der Auffahrkollision vom 16. April 1996 mit Distorsionstrauma der HWS starke Nackenschmerzen sowie Schwindelbeschwerden auf, weshalb sie sich noch am Unfalltag ins Spital X.________ begab, wo R�ntgenbilder der HWS erstellt und ihr ein Halskragen verordnet wurde. In der Folge hat sich bei der Versicherten das f�r eine Schleuderverletzung der HWS oder eine �quivalente Verletzung typische Beschwerdebild entwickelt. Im Einzelnen leidet sie seither unter Nacken- und Kopfschmerzen mit Ausstrahlungen in die Arme, die Schultern, den R�cken und das Gesicht, Schwindelanf�llen, Atmungsst�rungen, rascher Erm�dbarkeit, verminderter Leistungsf�higkeit, Appetitlosigkeit, �belkeit, Konzentrations-, Ged�chtnis-, Wortfindungs- und Sehst�rungen sowie Tinnitus beidseits. Ab August 1996 litt sie �berdies vor�bergehend an einer Depression.
2.1 Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen Unf�llen mit Schleudertrauma der HWS oder einer �quivalenten Verletzung ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle und anhaltenden Beschwerden mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit zutreffend dargelegt (BGE 117 V 366 Erw. 6a und b). Darauf kann verwiesen werden.
2.2 Zu erg�nzen ist, dass das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in BGE 117 V 360 Erw. 4b bez�glich des nat�rlichen Kausalzusammenhanges ausgef�hrt hat, dass dieser in der Regel zu bejahen ist, wenn ein Schleudertrauma der HWS diagnostiziert ist und das f�r diese Verletzung typische Beschwerdebild vorliegt. In BGE 119 V 340 Erw. 2b/aa hat das Gericht pr�zisierend festgehalten, auch bei Schleudermechanismen der HWS w�rden zuallererst die medizinischen Fakten, wie die fach�rztlichen Erhebungen �ber Anamnese, objektive Befunde, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw. die massgeblichen Grundlagen f�r die Kausalit�tsbeurteilung durch Verwaltung und Gerichtsinstanzen bilden; das Vorliegen eines Schleudertraumas wie seine Folgen m�ssten somit durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein; treffe dies zu und sei die nat�rliche Kausalit�t - auf Grund fach�rztlicher Feststellungen in einem konkreten Fall - unbestritten, so k�nne der nat�rliche Kausalzusammenhang ebenso aus rechtlicher Sicht als erstellt gelten, ohne dass ausf�hrliche Darlegungen zur Beweisw�rdigung n�tig w�ren.
W�hrend die Vorinstanz die Frage nach dem nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 16. April 1996 und den seither anhaltenden Beschwerden mit Blick auf das angebliche Fehlen des ad�quaten Zusammenhangs (dazu Erw. 4 hiernach) unbeantwortet l�sst, hat die Z�rich das Vorliegen eines nat�rlichen Kausalzusammenhanges verneint. Dies unter Hinweis auf das von ihr eingeholte biomechanische Gutachten vom 6. Juli 1998, wonach bei einer kollisionsbedingten Geschwindigkeits�nderung der beteiligten Fahrzeuge von 6-9 km/h eine Verletzung der HWS mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen sei.
3.1 F�r die Bejahung der nat�rlichen Kausalit�t von gesundheitlichen Folgen eines Schleudertraumas sind - wie dargelegt (Erw. 2.2 hiervor) - in erster Linie die medizinischen Fakten massgebend. Ein biomechanisches Gutachten kann zwar gewichtige Anhaltspunkte zur Schwere des Unfallereignisses liefern, ist aber allein nicht geeignet, die Unfallkausalit�t der nach einem Schleudertrauma anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden zuverl�ssig zu bestimmen.
3.2 Keiner der die Versicherte seit dem Unfall vom 16. April 1996 behandelnden oder begutachtenden �rzte haben je Zweifel an der Unfallkausalit�t der f�r ein Schleudertrauma typischen, k�rperlichen Beschwerden ge�ussert. Die �rztlichen Angaben differieren einzig hinsichtlich der kausalen Bedeutung, welche dem bei der Versicherten im Bereich der Hals- und Lendenwirbels�ule festgestellten degenerativen Vorzustand beizumessen ist. Prof. Dr. D.________ etwa bewertete die vorbestandenen Ver�nderungen im Bericht vom 17. M�rz 1998 als "sicherlich leicht �ber das Alter hinausgehende" Gesundheitsst�rung, hielt aber auch fest, dass deswegen keine Zweifel an der Unfallkausalit�t des diagnostizierten Cervikal- und Lumbovertebralsyndroms begr�ndet seien. Der von der Beschwerdef�hrerin beauftragte Privatgutachter Dr. E.________ beschreibt am 30. M�rz 2000 die vorbestandenen degenerativen Ver�nderungen als "ung�nstig disponierender Faktor" f�r die Entwicklung des posttraumatischen Schmerzsyndroms; da aber f�r die Jahre vor dem Unfall keine Behandlungen oder Untersuchungen von Wirbels�ulenbeschwerden eruierbar und diese nach dem Unfallereignis vom 16. April 1996 ohne zeitliche Latenz aufgetreten seien, liege eine richtungsweisende �nderung des Vorzustandes vor. Prof. Dr. Y.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, schliesslich spricht in der von der Versicherten mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verurkundeten Beurteilung vom 31. Januar 2001 von einer "sehr betr�chtlichen vorbestehenden Pathologie der Wirbels�ule", stellt aber die Unfallkausalit�t der von der Versicherten geklagten, k�rperlichen Beschwerden ebenfalls nicht in Frage.
Angesichts dieser medizinischen Aktenlage ist der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den geltend gemachten Beschwerden ausgewiesen.
Die Vorinstanz hat das Vorliegen einer Ad�quanz zwischen Ereignis und Leiden mit der Begr�ndung verneint, bei der als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen einzustufenden Auffahrkollision seien lediglich zwei der f�r die Ad�quanzbeurteilung relevanten unfallbezogenen Kriterien (BGE 117 V 367 Erw. 6a) erf�llt, was nicht gen�ge. Die Beschwerdef�hrerin geht dagegen von einem Unfall im mittleren Bereich aus und bezeichnet insgesamt f�nf Kriterien als ausgewiesen, womit die Ad�quanz zu bejahen sei.
4.1 Angesichts der im biomechanischen Gutachten von dipl. Ing. Z.________ und PD Dr. G.________ vom 6. Juli 1998 ausgewiesenen kollisionsbedingten Geschwindigkeitsver�nderung von 6 - 9 km/h, der relativ geringf�gigen Besch�digung der beteiligten Fahrzeuge und der unmittelbar im Anschluss an den Unfall aufgetretenen Beschwerden (lediglich Nackenbeschwerden und Schwindel, indessen mit direkter Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit, verbunden mit der Notwendigkeit, unmittelbar nach dem Ereignis einen Arzt aufzusuchen) ist mit der Vorinstanz von einem mittelschweren im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen liegenden Ereignis auszugehen. Dagegen f�llt eine h�here Einstufung der Unfallschwere ausser Betracht, wie auch ein Blick auf bisher ergangene Urteile des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts mit �hnlichem Geschehensablauf zeigt (Urteile S. vom 29. Oktober 2002, U 22/01, W. vom 18. Juni 2002, U 164/01 [auszugsweise in RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 publiziert], J. vom 7. Februar 2002, U 431/00, und D. vom 16. August 2001, U 21/01, mit Hinweisen auf weitere unver�ffentlichte Urteile). F�r die Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhanges m�ssen demgem�ss die massgebenden unfallbezogenen Kriterien in auffallender oder geh�ufter Weise gegeben sein.
4.2 Die Vorinstanz hat die beiden Ad�quanzkriterien der Dauerbeschwerden sowie des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit zu Recht bejaht. Die Versicherte leidet mehr als f�nf Jahre nach dem Unfall immer noch an den erw�hnten, mannigfaltigen k�rperlichen Beschwerden. Sie hat nach dem Unfall vom 16. April 1996 nie mehr eine verwertbare Arbeits- und Erwerbsf�higkeit erlangt.
4.3 Unter dem Kriterium der besonderen Art der erlittenen Verletzung ist zu ber�cksichtigen, dass die Versicherte als Mitfahrerin nicht angegurtet auf dem nicht mit Kopfst�tzen ausger�steten R�cksitz des von hinten gerammten Fahrzeuges sass und vom kollisionsbedingten, auf die HWS einwirkenden Beschleunigungsmechanismus �berrascht wurde (Abkl�rungsbericht des Schadensexperten vom 9. Dezember 1996). Sie litt sofort nach dem Unfall unter Nackenschmerzen und Schwindel und begab sich gleichentags in �rztliche Behandlung. Das f�r ein Schleudertrauma der HWS typische multiple Beschwerdebild stellte sich ohne zeitliche Latenz ein und hat sich in der Folge trotz zahlreicher Therapien erheblich verschlimmert. Von der interkurrent aufgetretenen und psychotherapeutisch erfolgreich behandelten Depression abgesehen, hat keiner der die Versicherte behandelnden oder begutachtenden �rzte ihre k�rperlichen Beschwerden je auf eine psychogene Fehlentwicklung oder Anpassungsst�rung zur�ckgef�hrt. Bei einer derartigen Sachlage ist das Kriterium der besonderen Art der erlittenen Verletzung entgegen der vorinstanzlichen Auffassung zu bejahen (vgl. BGE 117 V 369 Erw. 7b; RKUV 1998 Nr. U 297 S. 245 Erw. 3c, 1995 Nr. U 221 S. 114).
4.4 Mit der Beschwerdef�hrerin und ebenfalls im Widerspruch zu den vorinstanzlichen Erw�gungen ist auch das Kriterium der ungew�hnlich langen Behandlungsdauer erf�llt: Aus dem Bericht von Prof. Dr. Y.________ vom 31. Januar 2001 geht hervor, dass die Beschwerdef�hrerin bis zu diesem Zeitpunkt vom neurologischen Spezialarzt Dr. R.________ behandelt wurde. Die �rztliche Behandlung erstreckte sich damit bis zu diesem Zeitpunkt bereits auf beinahe f�nf Jahren.
4.5 Dagegen kann der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden, soweit sie im Verabreichen des Halskragens eine Fehlbehandlung erblickt.
4.6 Gesamthaft gesehen sind vier der f�r die Ad�quanz von nach einem Schleudertrauma oder einer �quivalenten Verletzung anhaltenden Beschwerden massgebenden Kriterien erf�llt. Damit sind die unfallbezogenen Ad�quanzkriterien in geh�ufter Weise erf�llt, und der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 16. April 1996 und den seither bei der Versicherten vorhandenen Gesundheitsst�rungen ist zu bejahen. Die Z�rich ist damit �ber den 1. Juli 1997 hinaus leistungspflichtig.
Die Beschwerdef�hrerin verlangt die Verg�tung der Kosten des von ihr selbst eingeholten Privatgutachtens.
5.1 L�sst sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund der von der versicherten Person beigebrachten Untersuchungsergebnisse schl�ssig feststellen, so sind die damit verbundenen notwendigen Kosten dem Unfallversicherer zu �berbinden (Art. 159 Abs. 2 OG; BGE 115 V 63 Erw. 5d; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 Erw. 3b; SZS 1999 S. 253).
5.2 Es kann dahingestellt bleiben, ob diese Voraussetzung der Verg�tungspflicht erf�llt ist. Ausschlaggebend ist das Verhalten der Beschwerdef�hrerin: Sie hat im Einspracheverfahren einer von der Z�rich angeordneten Abkl�rung durch Prof. Dr. L.________, Chefarzt der Neurologischen Poliklinik, Spital V.________, mit der Begr�ndung abgelehnt, sich "bereits selber einer multidisziplin�ren Begutachtung unterzogen" zu haben.
Die versicherte Person verh�lt sich rechtsmissbr�uchlich, wenn sie selbst eingeholte Arztberichte zu den Akten gibt und den Versicherer daran hindert, seinerseits medizinische Abkl�rungen vorzunehmen. Es kann nicht Sinn der gesetzlichen Regelung sein, wonach die Abkl�rung des Sachverhalts - auch in medizinischer Hinsicht - in erster Linie dem Versicherer obliegt (Art. 47 Abs. 1 UVG; Art. 57 UVV), dass die versicherte Person eine versicherungsexterne Beurteilung erzwingen kann, wo ein solcher Anspruch praxisgem�ss nicht besteht. Ebenso wenig kann es im Belieben der versicherten Person stehen, einen Entscheid zu erzwingen, der sich ausschliesslich auf von ihr selbst eingeholte versicherungsexterne Stellungnahmen st�tzt (vgl. RKUV 2002 Nr. U 457 S. 221). Verweigert daher die versicherte Person die Mitwirkung an einer vom Unfallversicherer angeordneten Begutachtung ohne stichhaltigen Grund, steht ihr auch kein Verg�tungsanspruch f�r die Kosten des von ihr selbst eingeholten Privatgutachtens zu.
Das Verfahren ist kostenlos (Art 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend hat die Beschwerdef�hrerin Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 3 OG).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichtes des Kantons Z�rich vom 29. M�rz 2001 und der Einspracheentscheid der "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft vom 18. November 1998 aufgehoben und die Sache an die Z�rich zur�ckgewiesen, damit sie im Sinne der Erw�gungen �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft hat der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wird �ber die Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses zu befinden haben.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Helsana Versicherungen AG, Z�rich, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 57
 Art. 159