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Timestamp: 2018-01-22 00:23:50+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 22.01.2018 01:23h
Versicherungsrecht - Rentenversicherungsrecht
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Versicherungsrecht Vollstreckungsrecht - Rentenversicherungsrecht Lebensversicherungsrecht Pfändungsschutz
IV ZR 223/15
Private Rentenversicherung: Anspruch des Versicherungsnehmers auf Umwandlung des Vertrages zur Erlangung eines Pfändungsschutzes; Vorliegen der Voraussetzungen des Pfändungsschutzes
1. § 167 VVG schafft kein Gestaltungsrecht, sondern gibt dem Versicherungsnehmer nur einen Anspruch darauf, die Lebensversicherung in eine Versicherung umzuwandeln, welche die Kriterien des § 851c Abs. 1 ZPO erfüllt.
2. Pfändungsschutz nach § 851c ZPO besteht auch bei einem Umwandlungsverlangen eines Versicherungsnehmers gemäß § 167 VVG erst dann, wenn sämtliche der in § 851c ZPO geregelten Voraussetzungen im Zeitpunkt der Pfändung vorliegen (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 27. August 2009, VII ZB 89/08, RuS 2009, 472 Rn. 12 und BGH, Beschluss vom 25. November 2010, VII ZB 5/08, VersR 2011, 1287 Rn. 19).
VVG § 167
ZPO § 851c Abs 1
Aktenzeichen: IVZR223/15 Paragraphen: VVG§167 ZPO§851c Datum: 2015-07-22
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Versicherungsrecht AGB-Recht - Rentenversicherungsrecht Versicherungsvertragsrecht Versicherungsverträge
1. Schließt der Versicherer mit dem Versicherungsnehmer neben dem Vertrag über eine fondsgebundene Rentenversicherung eine gesonderte Kostenausgleichsvereinbarung, nach der der Versicherungsnehmer die Abschlusskosten in monatlichen Raten unabhängig vom Fortbestand des Versicherungsvertrages zu zahlen hat, so ist eine Regelung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen über den Ausschluss des Kündigungsrechts für die Kostenausgleichsvereinbarung gem. § 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB unwirksam.
2. Nach § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VVG setzt der Beginn der Widerrufsfrist den Zugang einer deutlich gestalteten Belehrung über das Widerrufsrecht und die Rechtsfolgen des Widerrufs voraus. Daran fehlt es, wenn in der Widerrufsbelehrung für den Versicherungsvertrag nicht darauf hingewiesen wird, dass im Falle eines Widerrufs auch der Vertrag über die Kostenausgleichsvereinbarung nicht zustande kommt.
VVG § 8 Abs 2 S 1 Nr 2, § 169 Abs 5 S 2
Aktenzeichen: IVZR295/13 Paragraphen: VVG§8 VVG§169 BGB§307 Datum: 2014-03-12
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Versicherungsrecht - Rentenversicherungsrecht Sonstiges
IV ZR 207/11
1. Die Bezugnahme in § 79 Abs. 2 Satz 1 der Satzung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBLS) auf § 44a VBLS a.F. führt nicht zur Unwirksamkeit einer auf dieser Grundlage ermittelten Startgutschrift.
2. Es begegnet - für sich genommen - keinen rechtlichen Bedenken, dass bei Errechnung der Startgutschrift rentennaher berufsständisch grundversorgter Versicherter der von der Gesamtversorgung in Abzug zu bringende Grundversorgungsbetrag gemäß § 79 Abs. 5 Satz 2 VBLS n.F. i.V.m. § 40 Abs. 2 Buchst. c VBLS a.F. auf der Grundlage der Arbeitgeberbeiträge ermittelt wird.
3. Zu den Anforderungen an die Tatsachenfeststellungen bei Prüfung der Frage, ob die mit einer - grundsätzlich zulässigen - Typisierung oder Generalisierung verbundene Ungleichbehandlung rentennaher und rentenferner Versicherter mit berufsständischer Grundversorgung nach Art. 3 Abs. 1 GG hingenommen werden muss.
VBLS § 40 Abs 2 Buchst c aF, § 44a aF, § 78, § 79 Abs 2 S 1
Aktenzeichen: IVZR207/11 Paragraphen: GGArt.3 Datum: 2013-09-25
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IV ZR 33/11
Die Stichtagsregelung des § 65 Abs. 5 Satz 1 VBLS und die Regelungen zur Umverteilung des Sanierungsgeldes in § 65 Abs. 5a VBLS sind wirksam.
VBLSa § 65 Abs 5 S 1, § 65 Abs 5a
ATV § 17 Abs 1 S 1
TVG § 1 Abs 1, § 4 Abs 1
Aktenzeichen: IVZR33/11 Paragraphen: Datum: 2013-05-15
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2. Bei dem Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit ist zwischen der öffentlichrechtlichen Beitragspflicht der Arbeitgeber und dem Mitgliedschaftsverhältnis zu unterscheiden. Das Mitgliedschaftsverhältnis zwischen den Arbeitgebern und dem Verein ist keine Zwangsmitgliedschaft, sondern privatrechtlicher Natur.
BetrAVG § 11 Abs 1, § 15 S 1
BGB § 22 S 1
Aktenzeichen: IIZR161/11 Paragraphen: BetrAVG§11 BetrAVG§15 BGB§22 Datum: 2013-04-23
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IV ZR 110/10
1. Die Höhe des Sanierungsgeldes einer Kirchlichen Zusatzversorgungskasse beruht schon deshalb nicht auf einer Grundentscheidung der Tarifvertragsparteien, weil es hierzu an einer tarifvertraglichen Regelung fehlt. Die Bestimmung der Höhe des Sanierungsgeldes durch die Zusatzversorgungskasse hat gemäß § 315 Abs. 1 BGB nach billigem Ermessen zu erfolgen.
2. Die Regelung einer Zahlungsverpflichtung von Beteiligten in einer Durchführungsvorschrift zu einer Satzungsbestimmung (hier: sog. "Beitragszuschuss Ost") ist nach § 305c Abs. 1 BGB eine überraschende Klausel.
BGB § 305c Abs 1, § 315 Abs 1
Aktenzeichen: IVZR110/10 Paragraphen: BGB§315 BGB§305c Datum: 2012-12-05
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References: § 167
 § 851
 § 851
 § 167
 § 851
 § 167
 § 851
 § 307
 § 8
 § 8
 § 169
 § 79
 § 44
 § 79
 § 40
 Art. 3
 § 40
 § 44
 § 78
 § 79
 § 65
 § 65
 § 65
 § 65
 § 17
 § 1
 § 4
 § 11
 § 15
 § 22
 § 315
 § 305
 § 305
 § 315