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Timestamp: 2020-02-26 07:18:12+00:00

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BGH, 08.05.2001 - IX ZR 9/99 - dejure.org
https://dejure.org/2001,1078
BGH, 08.05.2001 - IX ZR 9/99 (https://dejure.org/2001,1078)
BGH, Entscheidung vom 08.05.2001 - IX ZR 9/99 (https://dejure.org/2001,1078)
BGH, Entscheidung vom 08. Mai 2001 - IX ZR 9/99 (https://dejure.org/2001,1078)
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Vorpfändung mit Kontonummer II
§ 829 ZPO, zur Bestimmtheit eines Pfändungsbeschlusses, gleiche Anforderungen an die Vorpfändung nach § 845 ZPO
Vorpfändung - Forderung - Benachrichtigung - Drittschuldner - Arrestwirkung
Zu den Anforderungen an den Inhalt der einer Vorpfändung dienenden Benachrichtigung des Drittschuldners
Zur Bestimmtheit der Drittschuldnerbenachrichtigung
Anforderungen an den Inhalt der einer Vorpfändung dienenden Benachrichtigung des Drittschuldners
NJW 2001, 2976
MDR 2001, 1133
WM 2001, 1223
BB 2001, 1436
Rpfleger 2001, 504
Jedenfalls nimmt die Pfändungsverfügung rein äußerlich auf Grund ihres weiten, gerade noch ausreichend bestimmten Gegenstandes (vgl. hierzu RGZ 139, 97, 99; 140, 340, 342; BGH NJW 1985, 1031 f.; 2001, 2976;… Pahlke/Koenig/Fritsch, § 309 Rdn. 38 f.;… Riedel, § 829 Rdn. 46, 50 ff.) Forderungen der R. GmbH gegen den Drittschuldner M. in Beschlag (§§ 281 Abs. 1, 282 Abs. 1, Abs. 2, 309 Abs. 1 Satz 1 AO i.V.m. §§ 1273, 1204 Abs. 1, 1279 Satz 1, 1281 BGB), obwohl das Recht vor der Pfändung, also der Zustellung der Pfändungsverfügung an den Drittschuldner (§ 309 Abs. 2 Satz 1 AO), auf Grund des verlängerten Eigentumsvorbehalts auf die Klägerin übergegangen war (…Zöller/Herget, § 771 Rdn. 14).
BGH, 28.03.2007 - VII ZB 25/05
Unterbrechung des Zwangsvollstreckungsverfahrens durch Insolvenz des Schuldners; …
Deshalb muss der Rechtsgrund der gepfändeten angeblichen Forderung wenigstens in allgemeinen Umrissen angegeben sein (BGH, Urteil vom 8. Mai 2001 - IX ZR 9/99, NJW 2001, 2976; BGH, Urteil vom 28. April 1988 - IX ZR 151/87, NJW 1988, 2543, 2544; BGH, Urteil vom 26. Januar 1983 - VIII ZR 258/81, NJW 1983, 886, jew. m.w.N.).
Hierfür gelten die gleichen Maßstäbe wie für die Pfändung selbst (vgl. BGH, Urt. v. 8. Mai 2001 - IX ZR 9/99, WM 2001, 1223, 1224).
Die gepfändete Forderung muß wenigstens in allgemeinen Umrissen angegeben werden, damit sie von anderen unterschieden werden kann (BGHZ 13, 42, 43 f; 93, 82, 83 f; BGH, Urt. v. 8. Mai 2001 aaO S. 1224).
BGH, 12.12.2007 - VII ZB 21/07
Pfändung von in einem Depot verwahrten Wertpapieren
Ungenauigkeiten sind unschädlich, wenn eine sachgerechte Auslegung ergibt, was in Wahrheit gemeint ist (BGH, Urteil vom 8. Mai 2001 - IX ZR 9/99, NJW 2001, 2976, 2977; Urteil vom 28. April 1988 - IX ZR 151/87, NJW 1988, 2543, 2544, jeweils m.w.N.).
Nach ständiger Rechtsprechung (…vgl. BGH, Urt. v. 28. April 1988 - IX ZR 151/87, WM 1988, 950, 951 m.w.N.; Beschl. v. 1. März 1990 - IX ZR 147/89, WM 1990, 1397, 1399; Urt. v. 8. Mai 2001 - IX ZR 9/99, WM 2001, 1223, 1224) muß die gepfändete Forderung von anderen unterschieden werden können, und die Feststellung ihrer Identität muß gesichert sein.
Deswegen können Umstände außerhalb des Beschlusses bei der Auslegung nicht berücksichtigt werden (BGH, Urt. v. 8. Mai 2001 - IX ZR 9/99, WM 2001, 1223, 1224 m.w.N.).
OLG Celle, 13.11.2002 - 3 U 326/97
Bankhaftung: Falsche Kontoauskunft gegenüber einem Gläubiger des Bankkunden
Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 8. Mai 2001 (IX ZR 9/99) das Urteil des Senats insoweit aufgehoben, als zum Nachteil der Beklagten erkannt worden ist, und im Umfang der Aufhebung die Sache zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung zurückverwiesen.

References: § 829
 § 845
 BGH 
 § 309
 § 829
 § 771