Source: http://lyra-hoefen.de/printable/ueberuns/satzung/index.html
Timestamp: 2017-09-21 17:48:42+00:00

Document:
des Musikvereins »Lyra« Höfen 1895 e.V.
Der Verein führt den Namen "Musikverein LYRA Höfen e.V." und hat seinen Sitz in Monschau - Höfen. Er wurde am 25. August 1895 in Aachen gegründet und soll nunmehr ins Vereinsregister beim Amtsgericht Monschau eingetragen werden.
gesellschaftliche Unterhaltung durch den möglichst vollkommenen Vortrag von Musikstücken,
durch seine Vorträge weltliche und religiöse Veranstaltungen und Festlichkeiten zu heben und zu verschönern. Im weiteren Sinne bezweckt er die Pflege und Förderung der Musik überhaupt und zieht daher auch andere Zweige der Tonkunst in seinen Wirkungskreis, wenn es ihm angemessen erscheint,
die Jugend zum Zwecke der musischen Erziehung und in sinnvoller Freizeitgestaltung zu fördern.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Vereins.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt in der Jahreshauptversammlung auf begründeten Antrag des Gesamtvorstandes; der Ernennung müssen 2/3 der anwesenden Mitglieder zustimmen. Die Ernannten erhalten eine Urkunde mit der Unterschrift des Vorstandes i.S.d. § 7.
Erste und hauptsächlichste Pflicht eines jeden Mitgliedes ist der regelmäßige Besuch der Proben, Aufführungen und Versammlungen. Versäumt ein Mitglied die Probe, so ist es gehalten, sich mündlich oder schriftlich beim Dirigenten zu entschuldigen. Besucht ein Mitglied die Proben unregelmäßig, so kann es durch den Dirigenten von der Mitwirkung bei Aufführungen ausgeschlossen werden. Wenn ein Mitglied drei Monate ohne triftigen Grund die Proben nicht oder sehr unregelmäßig besucht, so ist der Gesamtvorstand verpflichtet, demselben eine schriftliche Aufforderung zum regelmäßigen Besuch der Proben zuzustellen. Kommt das Mitglied dieser Aufforderung nicht nach, so kann es ohne weitere Gründe vom Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit aus dem Verein ausgeschlossen oder seine Mitgliedschaft in eine inaktive überführt werden.
Die jugendlichen Mitglieder haben außer auf der "Jugendversammlung" kein Stimmrecht bei den Versammlungen des Vereins. Sie sind von der Beitragszahlung freigestellt.
Auf den einzuberufenden Mitgliederversammlungen entscheiden alle Mitglieder des Vereins mit einfacher Stimmenmehrheit über die allgemeinen Vereinsangelegenheiten, soweit die Entscheidungen nicht dem Vorstand oder Gesamtvorstand zugewiesen sind. In Angelegenheiten, die sich rein auf die aktive musikalische Betätigung des Vereins beziehen, entscheiden mit einfacher Stimmenmehrheit - soweit nicht der Vorstand oder Gesamtvorstand allein zur Entscheidung berufen ist - nur die aktiven Mitglieder einschließlich Ehrenmitglieder.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren werden auf Anmeldung ihrer Eltern oder gesetzlichen Vertreter Mitglieder in der "Jugendgruppe" des Vereins. Der Gesamtvorstand muss der Mitgliedschaft zustimmen. Zu dieser Jugendgruppe gehören auch die Kinder und Jugendlichen der Blockflötengruppe.
Die Jugendgruppe und die aktiven Vereinsmitglieder, die das 26. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bilden zusammen die "Jugendversammlung".
Unbeschadet der Vertretungsmacht nach außen des Vorstandes im Sinne des § 26 BGB ( § 7 ) obliegt im Innenverhältnis die Führung der Geschäfte des Vereins und die Entscheidung über die Aufnahme von Mitgliedern und die Entscheidung über das Auftreten des Vereins in der Öffentlichkeit und über die Teilnahme an Festlichkeiten im Ort und auswärts dem Gesamtvorstand. Er beschließt über den Ankauf von Instrumenten und Musikalien und über sonstige Anschaffungen. Zur Veräußerung von Instrumenten bedarf er der Zustimmung der Mehrheit der in einer zu diesem Zweck einberufenen Versammlung anwesenden aktiven Mitglieder. Zur Anschaffung von Gegenständen über DM 5.000,-- bedarf er der Zustimmung der Mehrheit der in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung anwesenden aktiven und inaktiven Mitglieder. Die Ausführung der Beschlüsse ist in allen Fällen Sache des Gesamtvorstandes.
Über jede Vorstandssitzung ist vom Geschäftsführer ein Protokoll zu führen. Die Tätigkeit im Vorstand ist ehrenamtlich.
Ihm obliegt die Führung des Schriftwechsels und die Aufbewahrung der Schriftstücke. Er führt in allen Versammlungen und Vorstandssitzungen Protokoll und erstattet in der ordentlichen Generalversammlung den Jahresbericht. Alle ausgehenden Schriftstücke, die den Verein berechtigen oder verpflichten, sind vom Vorsitzenden und dem Stellvertreter zu unterschreiben; vereinsinterne Schriftstücke werden vom Vorsitzenden und dem Schriftführer unterzeichnet.
Instrumenten- und Notenwart
die Wahl und Entlastung der Mitglieder des Gesamtvorstandes,
die Festsetzung des Jahresbeitrages der inaktiven Mitglieder,
Bestätigung des durch die Jugendversammlung gewählten Jugendvertreters.
Die Generalversammlung kann auch dem Vorstand für das laufende Geschäftsjahr die Genehmigung erteilen, ohne besonderen Beschluss einer Mitgliederversammlung bestimmt bezeichnete Gegenstände im Wert über DM 5.000,-- anzuschaffen.
a) die Beschlussfassung über die Anschaffung von Gegenständen im Wert über DM 5.000,--, soweit nicht die Generalversammlung eine allgemeine Ankaufsgenehmigung erteilt hat,
Alle Mitgliederversammlungen einschließlich der Generalversammlung sind vom 1. bzw. 2. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche durch öffentlichen Aushang und Bekanntmachung unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Versammlungen sind beschlussfähig, wenn mindestens 1/3 sämtlicher Mitglieder außer den jugendlichen Mitgliedern anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, binnen zwei Wochen eine zweite Versammlung mit der selben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. In der Einladung zu der zweiten Versammlung ist auf diese unbedingte Beschlussfähigkeit hinzuweisen.
Alle vereinseigenen Gegenstände (Instrumente, Noten pp.) sind, gleichgültig ob sie bei Inkrafttreten dieser Satzung schon vorhanden sind oder später angeschafft werden, Eigentum des Vereins und nicht der einzelnen Mitglieder. Kein Mitglied hat einen Anteil an diesen Gegenständen; sie werden den Mitgliedern nur leihweise überlassen. Beim Ausscheiden aus dem Verein verliert der Ausscheidende alle Ansprüche an das Vereinsvermögen.
g) Stirbt ein aktives Mitglied, so nimmt nach Möglichkeit der Verein mit Musik an der Beerdigung teil. Dasselbe gilt für die in Höfen zur Beerdigung gelangenden Ehrenmitglieder. Stirbt ein inaktives Mitglied, so wird ihm an einem der darauffolgenden Sonntage die letzte Ehre erwiesen.
Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Reinvermögen an die Stadt Monschau, zwecks Verwendung für die Gründung eines neuen gemeinnützigen Musikvereins in Höfen im Sinne der Abgabenordnung.
Falls kein neuer Verein gegründet wird oder der neue Verein nicht steuerbegünstigt im Sinne der Abgabenordnung ist, ist das Vermögen des Vereins ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden.
04. Januar 1981 - § 1c,
04. Januar 1987 - § 1, letzter Absatz
- § 12 letzter Satz, wurden auf
jetzigen Wortlaut geändert.
06. Januar 1991 - § 2 wurde auf Punkt d) erweitert
- § 8 wurde um Punkt e) ( Aufgaben
um Punkt g) ) erweitert
- § 8 u.9 Betrag auf DM 5.000,- geändert.
Höfen, im Januar 1991

References: § 7
 § 26
 § 7
 § 1
 § 1
 § 12
 § 2
 § 8
 § 8