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Timestamp: 2016-10-24 03:38:11+00:00

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I 674/03 (21.04.2004)
I 674/03
Pr�sident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Ursprung; Gerichtsschreiberin Fleischanderl
L.________, 1953, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ivo Zellweger, Stadtturmstrasse 19, Tagblatt-Hochhaus, 5401 Baden,
Die 1953 geborene L.________, verheiratet und Mutter eines 1982 geborenen Sohnes, war seit 1. Februar 1991 w�hrend vier Stunden t�glich auf dem Postamt X.________ als Aufr�umerin t�tig, als sie am 30. Juni 1999 einen Auffahrunfall erlitt. Nach Wiederaufnahme ihrer Besch�ftigung im Oktober 1999 wurde das Teilzeitpensum per 1. M�rz 2000 aus wirtschaftlichen Gr�nden auf drei Stunden pro Tag reduziert. Gleichzeitig begann sie im Betrieb ihres Ehemannes, der Firma P.________ Glas- und Geb�udereinigung, zus�tzlich zwei Stunden t�glich als Raumpflegerin zu arbeiten. Am 22. August 2000 meldete sie sich unter Hinweis auf seit dem Unfall bestehende gesundheitliche Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau holte nebst den Unfallakten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), worunter namentlich Berichte der Dres. med. H.________ und F.________, Klinik R.________, vom 26. Juni 2000 sowie des Schadeninspektors vom 7. Februar 2001, Arbeitgeberberichte der Briefpost Region Mitte vom 18. September 2000 und des P.________ vom 24. Januar 2001 sowie - in medizinischer Hinsicht - Berichte des Hausarztes Dr. med. E.________, Facharzt FMH f�r Innere Medizin vom 21. Dezember 2001 und 10. Februar 2002 (samt Berichten der Dres. med. T.________ und G.________, Spital Y.________, vom 10. Dezember 2001 sowie der Dres. med. T.________, S.________ und V.________, Spital Y.________, vom 1. Februar 2002) ein. Ferner zog sie ein im Auftrag der SUVA erstelltes Gutachten des Dr. med. M.________, Spezialarzt f�r Neurologie FMH, vom 1. Februar 2002 bei und liess die Verh�ltnisse im Haushalt vor Ort abkl�ren (Abkl�rungsbericht Haushalt vom 23. Mai 2002). Gest�tzt darauf lehnte sie - nachdem die Versicherte erg�nzend einen Bericht der Fachstelle f�r monet�re Haushaltbewertung vom 18. August 2000 hatte zu den Akten reichen lassen - nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens den Rentenanspruch mit Verf�gung vom 1. November 2002 ab; sie ging dabei von einem Invalidit�tsgrad im mit 57 % gewichteten Erwerbsanteil von 39,37 % sowie einer Einschr�nkung im h�uslichen Bereich von 28 % aus, woraus eine Invalidit�t von gesamthaft 34,48 % (0,57 x 39,37 % + 0,43 x 28 %) resultierte.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab (Entscheid vom 16. September 2003).
L.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sowie der Verf�gung vom 1. November 2002 sei ihr eine halbe Invalidenrente, eventuell eine Viertelsrente zuzusprechen und die Sache, soweit erforderlich, zur Berechnung der Rente an die Verwaltung zur�ckzuweisen; (sub-)eventualiter sei die Angelegenheit zur Erg�nzung des Beweisverfahrens, zur Durchf�hrung der notwendigen Abkl�rungen sowie zur Erstellung eines umfassenden Gutachtens an die Verwaltung zur�ckzuweisen, damit diese hernach erneut �ber den Rentenanspruch befinde. Sie reicht u.a. einen weiteren Bericht des Dr. med. E.________ vom 19. Oktober 2003 zu den Akten.
Die IV-Stelle und das Bundesamt f�r Sozialversicherung (BSV) -Erstere unter Verweis auf die Erw�gungen im kantonalen Entscheid- verzichten auf eine Vernehmlassung.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze zum Begriff der Invalidit�t und zu deren Eintritt (Art. 4 Abs. 1 und 2 IVG [in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung]; BGE 121 V 331 Erw. 3b, 116 V 249 Erw. 1b, je mit Hinweisen), zur Arbeitsunf�higkeit als Voraussetzung der Erwerbsunf�higkeit (BGE 115 V 133 f. Erw. 2, 105 V 141 Erw. 1b; vgl. auch BGE 127 V 299 f. Erw. 5a), zu den Voraussetzungen und zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG [in der bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassung]), zur Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung]; BGE 104 V 136 f. Erw. 2a und b; vgl. auch BGE 128 V 30 Erw. 1 mit Hinweisen), bei Nichterwerbst�tigen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG, namentlich im Haushalt besch�ftigten Versicherten, nach der spezifischen Methode des Bet�tigungsvergleichs (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 und 2 IVV [in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung]; BGE 104 V 136 Erw. 2a) und bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis Abs. 1 und 2 IVV [in der vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung]; BGE 125 V 146, 104 V 136 Erw. 2a; ZAK 1992 S. 128 Erw. 1b) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, nicht anwendbar, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 1. November 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen). Aus denselben Gr�nden sind die am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen �nderungen des Bundesgesetzes �ber die Invalidenversicherung vom 21. M�rz 2003 und der Verordnung �ber die Invalidenversicherung vom 21. Mai 2003 (4. IVG-Revision) nicht anwendbar.
Unter den Verfahrensbeteiligten auf Grund der Aktenlage zu Recht unbestritten ist, dass die Beschwerdef�hrerin auch als Valide teilerwerbst�tig w�re, weshalb die gemischte Methode der Invalidit�tsbemessung nach Art. 27bis IVV zur Anwendung gelangt. Streitig und zu pr�fen ist demgegen�ber, in welchem Umfang die Versicherte ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung eine Erwerbst�tigkeit aus�ben w�rde. W�hrend Vorinstanz und Verwaltung von einem Pensum von 57 % ausgehen, macht die Beschwerdef�hrerin geltend, auf Anfang 2000 - mit Vollj�hrigkeit ihres Sohnes - ihre Erwerbsquote auf 80 % gesteigert zu haben.
2.1 Aus den vorhandenen Unterlagen ergibt sich hinsichtlich der Berufst�tigkeit der Versicherten folgendes Bild: Vom 1. Februar 1991 bis 28. Februar 2000 hat sie w�hrend zwanzig Stunden w�chentlich beim Postamt X.________ als Raumpflegerin gearbeitet, was angesichts einer durchschnittlichen betrieblichen Wochenarbeitszeit von 42 Stunden einen Besch�ftigungsgrad von 47,62 % ergibt (Arbeitgeberbericht vom 18. September 2000). Ab. 1. M�rz 2000 wurde das Pensum auf 15 Wochenstunden, d.h. auf 35,71 % gesenkt. Um diese K�rzung verdienstm�ssig kompensieren zu k�nnen (vgl. den Bericht des SUVA-Schadeninspektors vom 7. Februar 2001), begann die Beschwerdef�hrerin - ebenfalls auf den 1. M�rz 2000 - zehn Stunden pro Woche im Reinigungsunternehmen ihres Ehemannes zu arbeiten, woraus, angesichts einer Wochenarbeitszeit von 45 Stunden, ein zus�tzliches Arbeitspensum von 22,22 % resultierte (Arbeitgeberbericht vom 24. Januar 2001). Ab 1. M�rz 2000 war die Versicherte somit zu knapp 58 % erwerbst�tig.
2.2 Hiervon f�r die Verh�ltnisse im Gesundheitsfall abzuweichen, besteht entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kein Grund. Zum einen scheinen die Aussagen der Beschwerdef�hrerin zu diesem Punkt insofern widerspr�chlich, als sie gegen�ber der SUVA etwa mit Schreiben vom 12. Mai und 21. August 2000 angegeben hatte, infolge des fortgeschrittenen Alters ihres Sohnes - er sei bereits 17 Jahre alt - als Valide zu 100 % erwerbst�tig zu sein. Dem Bericht des SUVA-Inspektors vom 7. Februar 2001 wiederum kann entnommen werden, dass sie insgesamt "einfach einen mindestens 50%-Job aus�ben" wolle. Der IV-Abkl�rungsperson Haushalt erkl�rte sie demgegen�ber, sie h�tte ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung "im gleichem Ausmass, zu ca. 50 %, weitergearbeitet", wobei sie eventuell das Pensum auf 70 %, ca. sechs Stunden pro Tag, h�tte erh�hen wollen. Durch ihren Rechtsvertreter liess sie auf den Vorbescheid hin mit Schreiben vom 22. Oktober 2002 schliesslich ausf�hren, sie h�tte ihre Arbeitst�tigkeit ohne Unfall auf den 1. Januar 2000 auf 80 % aufgestockt, da ihr Sohn damals bereits 18-j�hrig und damit nicht mehr betreuungsbed�rftig gewesen sei, woran sie schliesslich sowohl vor- wie auch letztinstanzlich festhielt. Eine Erh�hung des Arbeitspensums ist damit nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen, erwecken die Angaben dazu doch den Eindruck der Willk�rlichkeit. Im �brigen hatte der noch zu Hause lebende Sohn im Zeitpunkt der Erhebungen im Haushalt vom 15. Mai 2002 seine Lehre als Polymechaniker offenbar noch nicht abgeschlossen, sodass auch die allf�llige Beendigung seiner Ausbildung keinen Grund f�r eine glaubhafte Pensumserh�hung darstellen konnte, welcher - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erl�utert - zu einer "deutlichen Abnahme der Haushaltsarbeiten" gef�hrt h�tte. W�re es der Versicherten mit der Steigerung des Besch�ftigungsgrades ernst gewesen, h�tte sie eine solche zudem bereits vor dem Unfall vom 30. Juni 1999, als der Sohn auch schon �ber 16 Jahre alt und damit weitgehend selbstst�ndig war, durch Stellensuche oder eine sicherlich schon damals m�gliche Aufnahme einer T�tigkeit bei ihrem Ehemann herbeif�hren k�nnen. Derartige Bem�hungen werden jedoch weder behauptet, noch sind sie aus den Akten ersichtlich.
Es ist demnach eine Erwerbst�tigkeit ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen von 58 % - und folglich eine Haushaltsquote von 42 % - anzunehmen.
Im �brigen erg�be sich auch bei Annahme einer Erwerbst�tigkeit von 80 % keine rentenbegr�ndende Invalidit�t (vgl. Erw. 6 nachfolgend).
Zu pr�fen ist ferner, ob und bejahendenfalls in welchem Ausmass die Beschwerdef�hrerin durch ihr Leiden in ihrer Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt ist.
3.1 In seinem Gutachten vom 1. Februar 2002 diagnostizierte Dr. med. M.________ einen Status nach Verkehrsunfall am 30. Juni 1999 mit Halswirbels�ulendistorsion mit einem auch aktuell noch bestehenden rechtsbetonten, m�ssigen mittleren und oberen Cervicalsyndrom, leichten bis m�ssigen cervico-cephalen Beschwerden und leicht ausgepr�gten kognitiven St�rungen sowie einem vorbestehenden Oligo/ Poliarthritisschub im Juli 1999. Er verneinte eine Arbeitsf�higkeit der Versicherten in ihrer angestammten T�tigkeit als Reinigerin/Postsortiererin. In einer angepassten Besch�ftigung mit wechselnd sitzender/ stehender K�rperhaltung ohne Kopfzwangshaltungen und ohne arbeitsm�ssige Belastung des Schulterg�rtels ging er jedoch von einem Leistungsverm�gen von 75 % aus.
3.2 Gegen diese Beurteilung bringt die Beschwerdef�hrerin vor, zus�tzlich an einer im IV-Abkl�rungsverfahren nicht gen�gend ber�cksichtigten Polyarthritis zu leiden.
Dem kann nicht gefolgt werden. Bereits die Dres. med. H.________ und F.________ der Klinik R.________ hatten in ihrem Austrittsbericht vom 26. Juni 2000 zwar u.a. eine Polyarthritis diagnostiziert, ab 29. Mai 2000 indessen eine Arbeitsaufnahme in der bisherigen T�tigkeit im Reinigungsdienst in gewohntem Umfang empfohlen. Die Dres. med. T.________ und G.________ stellten in ihrem Bericht vom 10. Dezember 2001 ebenfalls die Diagnose einer seronegativen Oligoarthritis, fanden radiologisch indes keine objektivierbaren entz�ndlichen oss�ren, sondern lediglich diskrete beginnende degenerative Ver�nderungen in den Fingergelenken beidseits. Am 1. Februar 2002 attestierte Dr. med. T.________ der Beschwerdef�hrerin denn auch eine Arbeitsf�higkeit als Raumpflegerin von 50 % sowie in einer geeigneten T�tigkeit von 100 %. Wie die Versicherte sodann selber zugesteht, war Dr. med. M.________ sich des arthrotischen Krankheitsbildes durchaus bewusst. Auf Grund ihrer Erkl�rungen ihm gegen�ber - unter "Pers�nliche Anamnese" im Gutachten wiedergegeben - hatte sie zwar vor dem Unfall an Arthritis im Bereich der rechten Hand gelitten, weshalb sie auch w�hrend ca. eines Monats krank geschrieben worden sei. Seit etwa Juni 2001 habe sie diesbez�glich indessen keine Probleme mehr gehabt. Die Gelenke seien nicht mehr gereizt und auch die Schwellungen seien abgeklungen. Im Lichte dieser Ausf�hrungen stellte Dr. med. M.________ anl�sslich seiner Untersuchung fest, dass im Zeitpunkt des Unfalles als unfallfremder Faktor zwar eine, m�glicherweise einen ung�nstigen "Co-Faktor" bei der Verletzung darstellende Polyarthritis bestanden habe, welche aber in der Zwischenzeit vollst�ndig abgeklungen sei. Wenn die Angaben der �rzte des Spitals Y.________ und diejenigen des Dr. med. M.________ zeitlich zwar nicht ganz kongruent erscheinen, so wird aus ihnen dennoch klar, dass die Beschwerdef�hrerin im vorliegend f�r die Beurteilung des Sachverhaltes - und damit auch der gesundheitlichen Verh�ltnisse - massgebenden Zeitpunkt des Verf�gungserlasses (vom 1. November 2002; BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) in einer leidensadaptierten T�tigkeit jedenfalls zu 75 % arbeitsf�hig war. Daran nichts zu �ndern verm�gen namentlich die Stellungnahmen des Dr. med. E.________ vom 21. Dezember 2001 sowie 10. Februar 2002, wonach die Versicherte f�r den Reinigungsdienst nicht mehr bzw. nurmehr im Umfang von ca. 20 - 25 % geeignet sei, enthalten sie doch insbesondere keine Einsch�tzung des Leistungsverm�gens in einer den Leiden angepassten leichteren k�rperlichen T�tigkeit. Nichts anderes ergibt sich alsdann aus einem weiteren Bericht des Dr. med. E.________ vom 19. Oktober 2003, �ussert er sich darin doch ebenfalls mit keinem Wort zur Arbeitsf�higkeit und kann darauf, da beinahe ein Jahr nach Erlass der Verf�gung erstellt, ohnehin nicht abgestellt werden. Zudem ist in Bezug auf Angaben von Haus�rzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Haus�rzte mitunter wegen ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Ihren Stellungnahmen kann deshalb nicht der gleiche Beweiswert zuerkannt werden wie denjenigen der zur neutralen Expertise durch die Verwaltung beauftragten �rzte (vgl. BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen).
Von zus�tzlichen Beweiserhebungen in medizinischer Hinsicht sind - entgegen der Betrachtungsweise der Beschwerdef�hrerin - keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte Beweisw�rdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d). Nachstehend ist mithin von einer Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit von 75 % auszugehen.
Im Weiteren zu beurteilen sind die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten verminderten Arbeitsf�higkeit.
Zu beachten ist hierbei, dass f�r den Einkommensvergleich nach Art. 28 Abs. 2 IVG die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs massgebend sind, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu ermitteln und allf�llige rentenwirksame �nderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verf�gungserlass zu ber�cksichtigen sind (BGE 129 V 222). Vorliegend ist der fr�hestm�gliche Beginn eines allf�lligen Rentenanspruchs angesichts der durch den Unfall vom 30. Juni 1999 ausgel�sten Arbeitsunf�higkeit gem�ss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG auf den 1. Juni 2000 festzusetzen.
4.1 Was das hypothetische Einkommen ohne Invalidit�t (Valideneinkommen) im Jahre 2000 anbelangt, belief sich dieses gem�ss Angaben im Arbeitgeberbericht der Briefpost Region Mitte vom 18. September 2000 ab 1. M�rz 2000 - f�r ein Wochenpensum von 15 Stunden - auf Fr. 1876.35 (inklusive Bonus) monatlich. Bei ihrem Ehemann erzielte sie ab dem gleichen Zeitpunkt einen Verdienst von Fr. 26.30 pro Stunde bzw. Fr. 1052.- pro Monat (40 Stunden x Fr. 26.30) (Arbeitgeberbericht vom 24. Januar 2001). Daraus ergibt sich - Hinweise daf�r, dass es sich dabei um einen zufolge der gesundheitlichen Probleme bereits verminderten Lohn gehandelt hat, bestehen nicht - ein massgebliches Einkommen von Fr. 2928.35 monatlich oder Fr. 35'140.20 j�hrlich.
4.2 Zur Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) hat die Vorinstanz - die Beschwerdef�hrerin gab ihre Erwerbst�tigkeiten im Dezember 2000 auf und geht seither keiner anderen Besch�ftigung mehr nach - zu Recht auf die vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt (vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Der Versicherten stehen verschiedene Hilfsarbeiterstellen offen, weshalb der Zentralwert und nicht eine branchenspezifische Zahl massgeblich ist. Gem�ss Tabelle TA1 der LSE 2000 betr�gt dieser f�r im privaten Sektor einfache und repetitive T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) verrichtende Frauen bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden Fr. 3658.- monatlich oder Fr. 43'896.- j�hrlich. Aufgerechnet auf die im Jahre 2000 betriebs�bliche Wochenarbeitszeit von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft, 1/2004, S. 94 Tabelle B9.2) resultiert daraus ein Einkommen von Fr. 45'871.-. Bei der Bemessung der Invalidit�t im erwerblichen Bereich sind sodann die Vergleichsgr�ssen Validen- und Invalideneinkommen im zeitlichen Rahmen der ohne Gesundheitsschaden (voraussichtlich dauernd) ausge�bten Teilerwerbst�tigkeit zu bestimmen (BGE 125 V 150 Erw. 2b in fine mit Hinweisen). Nachdem die Beschwerdef�hrerin in einer geeigneten Besch�ftigung zu 75 % arbeitsf�hig ist (vgl. Erw. 3 hievor), sie aber auch im Gesundheitsfall - wie in Erw. 2 dargelegt - nur einer Teilzeitbesch�ftigung im Umfang von 58 % nachginge, ist beim Invalideneinkommen ebenfalls von dieser Basis auszugehen. Dies f�hrt zu einem Einkommen von Fr. 26'605.20 j�hrlich. Davon kann mit der Vorinstanz maximal ein leidensbedingter Abzug von 15 % vorgenommen werden, da die Beschwerdef�hrerin auf Grund ihrer gesundheitlichen Beeintr�chtigungen in ihren Verdienstm�glichkeiten gegen�ber unversehrten Arbeitnehmerinnen wohl doch eingeschr�nkt ist (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4). Ein h�herer Abzug, wie ihn die Versicherte fordert, ist nicht gerechtfertigt, weil sich bei Frauen, T�tigkeiten des Anforderungsniveaus 4 verrichten, insbesondere ein teilzeitlicher Besch�ftigungsgrad von 50 - 74 % lohnerh�hend, jedenfalls aber nicht lohnmindernd auswirkt (vgl. Tabelle 9 der LSE 2000, S. 24).
Aus der Gegen�berstellung von Validen- (Fr. 35'140.20) und Invalideneinkommen (Fr. 22'614.40) ergibt sich eine - ungewichtete - Invalidit�t im erwerblichen Bereich von 36 % (zur Rundung vgl. das noch nicht in der Amtlichen Sammlung publizierte Urteil R. vom 19. Dezember 2003, U 27/02).
Im Streite steht weiter die gesundheitsbedingte Einschr�nkung im Haushalt. W�hrend das kantonale Gericht und die IV-Stelle diese gest�tzt auf die Erhebungen im Abkl�rungsbericht Haushalt vom 23. Mai 2002 mit 28 % beziffern, geht die Beschwerdef�hrerin gem�ss Bericht der Fachstelle f�r monet�re Haushaltbewertung vom 18. August 2000 von 48 % aus.
Wie im angefochtenen Entscheid einl�sslich dargelegt wurde, handelt es sich beim aktuelleren Abkl�rungsbericht Haushalt vom 23. Mai 2002 entgegen der Auffassung der Versicherten um eine zuverl�ssige Entscheidungsgrundlage im Sinne der Rechtsprechung dar (zu den Kriterien f�r beweiskr�ftige Abkl�rungen an Ort und Stelle gem�ss Art. 69 Abs. 2 IVV: BGE 128 V 93; Urteile S. vom 17. November 2003, I 467/03, Erw. 3.2.1, und C. vom 18. August 2003, I 741/01, Erw. 4.1, je mit weiteren Hinweisen), sodass darauf abgestellt werden kann. Insbesondere bestehen keine Hinweise f�r offensichtliche Fehleinsch�tzungen der Abkl�rungsperson, welche einen richterlichen Ermessenseingriff erforderlich machten. Wie bereits die IV-Stelle im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren ausgef�hrt hat, basiert der bei anderen Versicherungen, namentlich Haftpflichtversicherungen, g�ngig festgestellte monet�re Haushaltschaden zur Bestimmung eines auszuzahlenden Haftpflichtkapitals auf anderen Grundlagen als die Bemessung des Invalidit�tsgrades im Haushaltbereich in der Invalidenversicherung. Dabei wird die konkrete Einschr�nkung in den einzelnen Haushaltverrichtungen erhoben und anschliessend prozentualisiert, d.h. gewichtet (vgl. auch Rz. 3090 ff. des Kreisschreibens des BSV �ber Invalidit�t und Hilflosigkeit [KSIH]). Anzumerken bleibt, dass die von der IV-Abkl�rungsperson angenommene Einschr�nkung im Haushalt von 28 % in etwa auch der von Dr. med. M.________ in seinem Gutachten vom 1. Februar 2002 gesch�tzten Beeintr�chtigung bei schwereren Haushaltsarbeiten im Umfang von 30 % entspricht.
Die gewichtete Gesamtinvalidit�t bel�uft sich somit auf 33 % (0,58 x 36 % + 0,42 x 28 %), woraus kein Rentenanspruch resultiert. Selbst wenn im �brigen die Verminderung der Haushaltst�tigkeit auf insgesamt 44 % festgesetzt w�rde, erg�be sich noch keine rentenbegr�ndende Invalidit�t.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 5
 Art. 27
 BGE 
 Art. 27
 BGE 
 Art. 27
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 28
 Art. 29
 BGE 
in fine
 Art. 69
 BGE