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Timestamp: 2019-03-20 02:48:55+00:00

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KStH H 5.11 - Allgemeines über die Steuerbefreiung von Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften und Vereinen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft - NWB Datenbank
KStH - Körperschaftsteuer-Hinweise
H 1.1 Unbeschränkte Steuerpflicht
H 2 Beschränkte Steuerpflicht
Zu § 3 KStG
H 4.1 Betriebe gewerblicher Art von juristischen Personen des öffentlichen Rechts
H 4.3 Verpachtungsbetriebe gewerblicher Art
H 4.4 Hoheitsbetriebe
H 4.5 Abgrenzung in Einzelfällen
H 5.1 Kapitalertragsteuer bei wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben
H 5.2 Allgemeines zu Pensions-, Sterbe-, Kranken- und Unterstützungskassen
H 5.3 Leistungsempfänger bei Pensions-, Sterbe-, Kranken- und Unterstützungskassen
H 5.4 Vermögensbindung bei Pensions-, Sterbe-, Kranken- und Unterstützungskassen
H 5.5 Leistungsbegrenzung
H 5.6 Kleinere Versicherungsvereine
H 5.7 Berufsverbände ohne öffentlich-rechtlichen Charakter
H 5.8 Gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Körperschaften
H 5.9 Vermietungsgenossenschaften und -vereine
H 5.11 Allgemeines über die Steuerbefreiung von Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften und Vereinen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft
H 5.17 Wirtschaftsförderungsgesellschaften
H 6 Einschränkung der Befreiung von Pensions-, Sterbe-, Kranken- und Unterstützungskassen
H 7.1 Ermittlung des zu versteuernden Einkommens
H 8.1 Anwendung einkommensteuerrechtlicher Vorschriften
H 8.2 Einkommensermittlung bei Betrieben gewerblicher Art
H 8.5 Verdeckte Gewinnausschüttungen
H 8.6 Wert der verdeckten Gewinnausschüttungen, Beweislast, Rückgängigmachung
H 8.7 Rückstellungen für Pensionszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften
H 8.8 Tantiemen
H 8.9 Verdeckte Einlage
H 8.10 Verluste bei Körperschaften
H 8.11 Mitgliedsbeiträge
H 8.12 Haus- und Grundeigentümervereine, Mietervereine
H 8.13 Sonstige Vereine und Einrichtungen
Zu § 8a KStG
H 8a
Zu § 8b KStG
H 8b
Zu § 8c KStG
H 8c
H 9 Ausgaben i. S. d. § 9 Abs. 1 Nr. 1 und 2 KStG
H 10.1 Nichtabziehbare Steuern und Nebenleistungen
H 10.2 Geldstrafen und ähnliche Rechtsnachteile
H 10.3 Vergütungen für die Überwachung der Geschäftsführung
H 11 Liquidationsbesteuerung
H 12 Beschränkte Steuerpflicht der übertragenden Körperschaft
H 13.1 Beginn einer Steuerbefreiung
H 13.3 Schlussbilanz, Anfangsbilanz
H 13.4 Sonderregelung für bestimmte steuerbegünstigte Körperschaften
H 14.1 Organträger, Begriff des gewerblichen Unternehmens
H 14.2 Finanzielle Eingliederung
H 14.3 Personengesellschaften als Organträger
H 14.5 Gewinnabführungsvertrag
H 14.6 Zuzurechnendes Einkommen der Organgesellschaft
H 14.7 Einkommensermittlung beim Organträger
H 14.8 Bildung und Auflösung besonderer Ausgleichsposten beim Organträger
H 15 Einkommensermittlung bei der Organgesellschaft
H 16 Ausgleichszahlungen
H 17 Andere Kapitalgesellschaften als Organgesellschaft
Zu § 20 KStG
Zu § 21 KStG
H 22 Genossenschaftliche Rückvergütung
H 24 Freibetrag für bestimmte Körperschaften
Zu § 27 KStG
Zu § 28 KStG
Zu § 29 KStG
H 31.2 Steuererklärungspflicht, Veranlagung und Erhebung von Körperschaftsteuer
Zu § 32a KStG
Zu § 36 KStG
Zu § 37 KStG
Zu § 38 KStG
KStH H 5.11 (Zu § 5 KStG)
Biogasanlagen und Erzeugung von Energie aus Biogas
> BMF vom 6.3.2006, BStBl I S. 248
Genossenschaftszentralen
Wegen der steuerlichen Behandlung von Zentralen landwirtschaftlicher Nutzungs- und Verwertungsgenossenschaften wird auf das BFH-Gutachten vom 2.12.1950 (I D 3/50 S, BStBl 1951 III S. 26) hingewiesen. Danach sind die Genossenschaftszentralen wie folgt zu behandeln:
Werden die Zentralen in der Form von Kapitalgesellschaften geführt, gilt die persönliche Steuerbefreiung des § 5 Abs. 1 Nr. 14 KStG für sie nicht.
Werden die Zentralen in der Form von Genossenschaften oder Vereinen betrieben, ist § 5 Abs. 1 Nr. 14 KStG für sie anwendbar. Voraussetzung ist, dass die angeschlossenen Genossenschaften vorbehaltlich des Satzes 3 die in § 5 Abs. 1 Nr. 14 KStG geforderten Voraussetzungen erfüllen und die Zentralen lediglich Erzeugnisse dieser Genossenschaften bearbeiten oder verwerten. Ist eine der Mitgliedergenossenschaften nicht nach § 5 Abs. 1 Nr. 14 KStG befreit, sind die Umsätze mit dieser Genossenschaft Einnahmen aus nicht begünstigten Tätigkeiten.
Hilfsgeschäfte
Ein Hilfsgeschäft ist insbesondere dann anzunehmen, wenn der Erlös aus dem Verkauf eines Betriebsgrundstücks zur Finanzierung neuer Betriebsanlagen verwendet wird (> BFH vom 14.10.1970, I R 67/68 , BStBl 1971 II S. 116) oder wenn der Verkauf im Rahmen einer Rationalisierungsmaßnahme erfolgt, z. B. bei einer Verschmelzung, bei einer Betriebsumstellung, bei Einstellung eines Betriebszweiges oder wenn der Bestand an Betriebsgrundstücken dem Bedarf der Genossenschaft angepasst wird. Der Annahme eines Hilfsgeschäfts steht i. d. R. nicht entgegen, dass der Erlös aus dem Verkauf an die Mitglieder ausgeschüttet wird; ein Hilfsgeschäft entfällt jedoch, wenn die Veräußerung dazu dient, eine Ausschüttung an die Mitglieder einer untergehenden Genossenschaft im Zusammenhang mit einer Verschmelzung zu finanzieren (> BFH vom 10.12.1975, I R 192/73 , BStBl 1976 II S. 351).
>R 15.5 EStR
Zu den Nebengeschäften gehört auch die Vermietung oder Verpachtung eines Betriebs oder von Betriebsteilen (> BFH vom 9.3.1988, I R 262/83 , BStBl II S. 592). Bei der Frage, ob steuerlich schädliche, den satzungsmäßigen Aufgabenbereich überschreitende Nebengeschäfte vorliegen, kommt es auf die Person, mit der diese Geschäfte abgewickelt werden, nicht an. Das gilt auch für Nebengeschäfte mit anderen nach § 5 Abs. 1 Nr. 14 KStG steuerbefreiten Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften sowie Vereinen (> BFH vom 18.5.1988, II R 238/81 , BStBl II S. 753).
Reservenbildung
Die Steuerbefreiung ist nicht ausgeschlossen, wenn die Genossenschaft oder der Verein die Gewinne ganz oder überwiegend thesauriert und zur Bildung von Reserven verwendet (> BFH vom 11.2.1998, I R 26/97 , BStBl II S. 576).
[SAAAF-71821]
KStH H 5.11 - Allgemeines über die Steuerbefreiung von Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften und Vereinen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft ablegen in?

References: § 3
 § 8
 § 8
 § 8
 § 9
 § 20
 § 21
 § 27
 § 28
 § 29
 § 32
 § 36
 § 37
 § 38
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5