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Timestamp: 2019-09-16 20:37:57+00:00

Document:
Anleitung zur KSt 1 A 2012 bei ausschließlichen Einkünften aus Gewerbebetrieb
Hinweise zum Hauptvordruck KSt 1 A
Hinweise zur Anlage A
Hinweise zur Anlage KSt 1 F 27/28
Hinweise zur Anlage ÖHK-Spartentrennung
Die Körperschaftsteuererklärung ist regulär zum 31.05.2013 abzugeben. Beziehen Sie Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft und endet Ihr Wirtschaftsjahr 2012/2013 nach dem 28.02.2013, brauchen Sie die Erklärung erst bis zum Schluss des fünften Monats nach Ablauf dieses Wirtschaftsjahrs abzugeben.
Es existieren folgende Formulare für die Körperschaftsteuererklärung 2012:
KSt 1 A
Dieses Formular ist auszufüllen für unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften, bei denen ausschließlich Einkünfte aus Gewerbebetrieb vorliegen können (auch, wenn während des Kalenderjahres sowohl unbeschränkte als auch beschränkte Steuerpflicht bestanden hat und während der beschränkten Steuerpflicht Einkünfte bezogen wurden):
Betriebe gewerbliche Art von juristischen Personen des öffentlichen Rechts
Anlage ÖHK-Spartentrennung
Ermittlung des Gesamtbetrags der
Einkünfte und des abziehbaren Verlustes beziehungsweise Verlustvortrags
(auch soweit Organgesellschaft)
für Gesellschaften im Sinne des § 8 Absatz 7 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 KStG (auch soweit Organgesellschaft) und Gesellschaften oder BgA, die Organträger solcher Gesellschaften sind
KSt 1 F-27/28
Anlage zu KSt 1 F
Ausführliche Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Absatz 2 Satz 1 KStG) und des durch Umwandlung von Rücklagen entstandenen Nennkapitals (§ 28 Absatz 1 Satz 3 KStG
KSt 1 F 38
Ermittlung des fortgeschriebenen
Endbetrags aus dem EK 02
Dieses Formular ist eine Erklärung zur gesonderten Feststellung des steuerlichen Einlagekontos, des durch Umwandlung von Rücklagen entstandenen Nennkapitals sowie des Endbetrags an EK 02 – mit vereinfachter Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Absatz 2 Satz 1 KStG).
KSt 1 F-27/28-Anlage zu KSt 1 F
Mit diesem Formular ist eine ausführliche Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Absatz 2 Satz 1 KStG) und des durch Umwandlung von Rücklagen entstandenen Nennkapitals (§ 28 Absatz 1 Satz 3 KStG) durchzuführen.
KSt 1 F-38–Anlage zu KSt 1 F
Ermittlung des fortgeschriebenen Endbetrags aus dem EK 02.
Nicht zu berücksichtigender Übernahmeverlust nach § 4 Absatz 6 UmwStG und Einnahmen im Sinne des § 7 UmwStG
Zeilen 39a und 39c
In den Zeilen 39a und 39c, des Formulars KSt 1 A sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 23 des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.
Inländische Sachverhalte im Sinne des § 8b KStG
Im Organkreis werden die Kürzungen und Hinzurechnungen nach § 8b KStG in der Zeile 11a der Anlage ORG vorgenommen.
Übertragungsgewinne im Sinne des § 11 UmwStG unterliegen bei einer Verschmelzung oder Aufspaltung nicht der Gewinnabführungsverpflichtung und sind von der Organgesellschaft selbst zu versteuern (ermittelt nach allgemeinen Regelungen, zum Beispiel die Anwendung des § 8b Absatz 2 KStG bei der Organgesellschaft).
Zeile 44b
In der Zeile 44b des Formulars KSt 1 A, sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 23 des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.
Zeilen 44e, 44h, 44i, 44m und 44n
In den Zeilen 44e, 44h, 44i, 44m und 44n des Formulars KSt 1 A sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 23 des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.
Abziehbare Zuwendungen
Zeile 99
Einkommen im Sinne des § 9 Absatz 2 Satz 1 KStG ist der Betrag aus Zeile 54 des Formulars KSt 1 A.
In der Anlage A sind auch die entsprechenden Beträge zu berücksichtigen, die in den der Körperschaft zuzurechnenden Einkommensbeträgen von Personengesellschaften/Gemeinschaften enthalten sind, an denen die Körperschaft unmittelbar oder mittelbar (über eine andere Personengesellschaft) beteiligt ist.
Hier ist der Solidaritätszuschlag einschl. des anzurechnenden Solidaritätszuschlags zur Kapitalertragsteuer (bei einem Organträger: abzüglich des anzurechnenden Solidaritätszuschlags zur Kapitalertragsteuer der Organgesellschaft) einzutragen.
Nicht anzurechnende Kapitalertragssteuer auf vereinnahmte Kapitalerträge
Ausländische Personensteuern im Sinne des § 10 Nummer 2 KStG
Nebenleistungen zu den Steuern
Hier einzutragen sind die Beträge nach der Verrechnung mit Erstattungen. Bei Zinsen nach § 233a AO sind hier nur solche Erstattungsbeträge zu berücksichtigen, die auf der Minderung zuvor festgesetzter Nachzahlungszinsen beruhen. Nicht zu berücksichtigen sind dagegen Erstattungszinsen nach § 233a AO, da es sich insoweit nicht um die nachträgliche Herabsetzung nicht abzugsfähiger Betriebsausgaben der Vorjahre handelt. Vergleiche Richtlinie 48 Absatz 2 der Körperschaftsteuerrichtlinien von 2004.
Zinsaufwendungen im Sinne des § 4h Absatz 3 Satz 3 und 4 EStG
Ausländische Einkünfte mit anzurechnender ausländischer Steuer
Zeile 1 bis 3
Ausländische Sachverhalte nach § 8b KStG
Zeilen 13 bis 19
Zeilen 13, 16, 18a, 18c, 18g und 19
In den Zeilen 13, 16, 18a, 18c, 18g und 19 des Formulars Anlage AE sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 23 des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in der genannten Zeile eine nochmalige Kürzung oder Erhöhung zu unterbleiben.
Ausländische Steuern, für die nach § 26 Absatz 6 KStG in Verbindung mit § 34c Absatz 2 oder 3 EStG der Abzug beantragt wird oder zusteht
Zeilen 21 bis 23
Hinzurechnung nach § 2a Absatz 3 Satz 3 und Absatz 4 EStG 1997 in Verbindung mit § 52 Absatz 3 EStG, § 2 Absatz 1 Satz 3 und Absatz 2 AuslInvG
Zeile 33a
Nicht nach DBA steuerfreie negative Einkünfte/nicht zu berücksichtigende Gewinnminderungen mit Bezug zu Drittstaaten im Sinne des § 2a Absatz 1 EStG
Zeilen 34 bis 38
Negative Einkünfte und Gewinnminderungen im Sinne von § 2a Absatz 1 EStG können nur mit positiven Einkünften der jeweils selben Art und, mit Ausnahme der Fälle der § 2a Absatz 1 Nummer 6 Buchstabe b EStG, aus demselben Staat, in den Fällen der § 2a Absatz 1 Nummer 6 EStG auf Grund von Tatbeständen der jeweils selben Art aus dem selben Staat, ausgeglichen werden.
Zeile 5 bis 7
Zeilen 7 und 9
Die Körperschaft muss ihre Mittel grundsätzlich zeitnah für ihre satzungsmäßigen Zwecke verwenden. Mittel sind alle Zuwendungen (zum Beispiel Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse), die Erträge aus der Vermögensverwaltung sowie die Gewinne aus Zweckbetrieben und steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben. Verwendung in diesem Sinne ist auch die Verwendung der Mittel für die Anschaffung oder Herstellung von Vermögensgegenständen, die satzungsmäßigen Zwecken dienen. Eine zeitnahe Mittelverwendung ist gegeben, wenn die Mittel spätestens in dem auf den Zufluss folgenden Kalender- oder Wirtschaftsjahr für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Ausnahmen von dem Gebot der zeitnahen Mittelverwendung enthält § 58 AO (siehe Hilfetexte Rücklagen bis Zuführung von Vermögen nach § 58 Nummer 12 AO). Daneben sind Rücklagen für die Pflege des Vermögens, das zur Vermögensverwaltung der steuerbegünstigten Körperschaft gehört, zulässig.
Eine Körperschaft kann ihre Mittel ganz oder teilweise einer Rücklage zuführen, soweit dies erforderlich ist, um ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke nachhaltig erfüllen zukönnen (§ 58 Nummer 6 AO). Voraussetzung ist, dass die Mittel für bestimmte; die steuerbegünstigten Satzungszwecke verwirklichende; Vorhaben angesammelt werden, für deren Durchführung bereits konkrete Zeitvorstellungen bestehen.
Gesondert festgestellter verbleibender Verlustvortrag
In den Fällen der Textziffer 75 des BMF-Schreibens vom 12.11.2009 (BStBl I S. 1303) ist hier der festgeschriebene und wieder auflebende Verlustvortrag einzutragen.

References: § 8
 § 4
 § 7
 § 15
 § 8
 § 3
 § 3
 § 4
 § 7
 § 8
 § 8
 § 11
 § 8
 § 15
 § 8
 § 3
 § 3
 § 4
 § 7
 § 15
 § 8
 § 3
 § 3
 § 4
 § 7
 § 9
 § 10
 § 233
 § 233
 § 4
 § 8
 § 15
 § 8
 § 3
 § 3
 § 4
 § 7
 § 26
 § 34
 § 2
 § 52
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 58
 § 58