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Timestamp: 2020-04-01 21:42:26+00:00

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aktuell – Seite 3 – Herner Sozialforum
Bundesagentur für Arbeit: Kaum ein Langzeitleistungsbezieher wird arbeitsmarktpolitisch gefördert.
Mi 18. März 2020 Kommentar hinterlassen
17. März 2020 O-Ton-Arbeitsmarkt
Gender-Pay-Gap: Bruttostundenverdienste – Länder 2014 bis 2019 – Nichts ändert sich trotz aller Sonntagsreden
Di 17. März 2020 Kommentar hinterlassen
Gender-Pay-Gap: Bruttostundenverdienste – Länder 2014 bis 2019
(BIAJ) Vier unkommentierte Tabellen zum Gender-Pay-Gap im Bund und in den Ländern (absolut und in Prozent zum durchschnittlichen Bruttostundenverdienst der Männer) in den Jahren 2014 (Erhebung) bis 2019 (2015 bis 2019 vorläufige Fortschreibung). (Quelle der Bruttostundenverdienste der Frauen und Männer: Statistisches Bundesamt – Destatis, 16.03.2020)
Tabelle 1: Bruttostundenverdienste nach Geschlecht und Bundesland
Tabelle 2: Differenz der Bruttostundenverdienste in Euro (Frauen – Männer) und in Prozent zum Bruttostundenverdienst der Männer (100%)
Tabelle 3: Rang der Bruttostundenverdienste (Frauen bzw. Männer) in Tabelle 1 – absteigend
Tabelle 4: Abweichung vom Bruttostundenverdienst (Frauen bzw. Männer) in der Bundesrepublik Deutschland in Euro
Tabellen unten oder hier: Download_BIAJ20200316 (PDF: zwei Seiten)
Frauen verdienten 2019 in NRW 21 Prozent weniger als Männer – 1889: ArbeiterInnenbewegung forderte bei der Gründung der Internationalen „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“
Mo 16. März 2020 Kommentar hinterlassen
Equal Pay Day: Frauen verdienten 2019 in NRW 21 Prozent weniger als Männer
Düsseldorf (IT.NRW). Mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von
17,36 Euro verdienten Frauen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2019 rund
21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen (21,90 Euro). Wie
anlässlich des internationalen Aktionstages für die Entgeltgleichheit
zwischen Männern und Frauen (Equal Pay Day; 17. März 2020) mitteilt, hat
sich der prozentuale Verdienstunterschied in den vergangenen dreizehn Jahren
„Corona“: Forderungen an die Jobcenter – Keine Einstellung der Energieversorgung
Erste Forderungen an das Jobcenter Wuppertal / Stadt Wuppertal / WSW
1. Die Schulen sind geschlossen, lernen läuft virtuell weiter. Viele Hartz IV-Beziehende haben aber keinen Computer. Es ist daher unabdingbar, dass nun das Jobcenter PC’s/Laptops im Rahmen schulischer und gesellschaftlicher Teilhabe auf Zuschussbasis nach § 21 Abs. 6 SGB II gewährt. Dazu wird Tacheles alsbald einen Musterantrag erstellen und veröffentlichen.
2. Es muss ein vereinfachtes Antragsverfahren eingeführt werden, wo nicht mehr jede kleinste Unterlage gefordert werden darf, bis Hartz IV-Leistungen bewilligt werden. Exakt dafür gibt es die Vorläufige Leistungsgewährung nach § 41a Abs. 1 SGB II, diese ist so anzuwenden, dass binnen 14 Tagen Leistungen zahlbar gemacht werden.
3. Von jeder Art von sanktionsbewehrter Meldeaufforderung, sei es nach § 59 SGB II oder § 61 SGB I ist Abstand zu nehmen. In Zeiten der Existenzbedrohung durch das Coronavirus müssen die Menschen nicht noch vom Jobcenter bedroht werden.
4. Freiberuflern, Selbstständigen und Gewerbetreibenden, denen die Einnahmen wegbrechen sind unbürokratische Darlehen zur Sicherung der laufenden Betriebskosten zu gewähren, also eine großzügige Auslegung von § 16c SGB II.
5. Die Regelungen zur Mietschuldenübernahme sind konsequent anzuwenden. Immer dann, wenn mehr als zwei Monatsmieten angefallen sind, sind Mietschulden im Rahmen des § 22 Abs. 8 S. 2 SGB II zu übernehmen. Es kann nicht sein, dass das Jobcenter in Corona-Zeiten noch obdachlos macht.
6. Energierückstände, die zu einem Abstellen der Energiezufuhr führen können, also alles was höher ist als 100 EUR, sind konsequent auf Darlehensbasis nach § 22 Abs. 8 S. 2 SGB II zu übernehmen.
7. Studierenden, denen die Jobs wegfallen sind, sind nach § 27 Abs. 3 S. 1 SGB II Härtefalldarlehen zu gewähren.
8. Lebensmittel werden teilweise knapp. Das bedeutet, die Preise werden steigen. Zum Teil werden bei Menschen die nicht in einer solidarischen Strukturen vernetzt sind, Mehrkosten für die Beschaffung von Lebensmitteln anfallen. Lieferkosten sind als Härtefallmehrbedarf nach §v 21 Abs. 6 SGB II zu übernehmen. Bei Preissteigerungen in der Lebensmittelversorgung hat das Jobcenter die Mehrkosten durch die Einführung eines Härtefallmehrbedarfes nach § 21 Abs. 6 SGB II zu kompensieren. In der Sozialhilfe durch Erhöhung des Regelbedarfes.
9. Der Forderungseinzug der Stadt Wuppertal hat für die Zeit der Corona Pandemie von der Geltendmachung von Forderungen wegen Überzahlungen im Bereich der Sozialleistungsgewährung, Rückforderung von Darlehen abzusehen und diese für mind. sechs Monate zu stunden. Keine weitere Belastung der Bevölkerung durch zwanghafte Schuldentilgung.
Tacheles Newsletter 16. März 2020
Keine Einstellung der Energieversorgung in Zeiten von Corona
Nun noch eine Forderung an die Wuppertaler Stadtwerke: in Zeiten, in denen viele Menschen in wirtschaftliche Not geraten werden, darf grundsätzlich keine Energieversorgung eingestellt werden. Ebenso muss auf jede Beitreibungsmaßnahme, wie Weitergabe von Forderungen an Inkassobüros und Anwälte, verzichtet werden. Wir fordern von den Stadtwerken, einen mindestens sechsmonatigen „Coronafrieden“ einzuhalten!
Kommunen, Firmen kriegen im Zweifel großzügige Kredite, die ja in unbegrenzter Höhe vorhanden sind, einzelne Personen aus der Bevölkerung nicht, daher muss es einen „Coronafrieden“ geben
Mangel an Ärzten und Pflegekräften, Zwang zur Effizienz, hohe Qualitätsstandards: Die Gründe für die Schließung von Stationen oder ganzen Krankenhäusern hierzulande sind vielfältig.
Do 12. März 2020 Kommentar hinterlassen
Personalmangel und Kostendruck:
Wenn Stationen und Krankenhäuser schließen
Von Anke Petermann Deutschlandfunk Kultur
Protest mit Holzkreuz: In Mecklenburg-Vorpommern erinnern Betroffene an die Schließung der Kinderstation. (picture alliance / dpa / Jens Büttner)
10.000 Unterschriften zum Erhalt der Geburtenstation haben nichts bewirkt, erzählt Hildegard Slabik-Münter, Kinderärztin im Ruhestand: Der Kreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz muss seit mehr als einem Jahr ohne Geburtshilfe auskommen, das Krankenhaus Maria Hilf hatte die Station kurzfristig dicht gemacht.
800 bis 1000 Geburten brauche eine Klinik jährlich, um kostendeckend arbeiten zu können, heißt es. 400 sind es im Einzugsgebiet des Dauner Krankenhauses.
27. März: Treffen zum Austausch und Koordination von Protest gegen die Kürzung der Finanzierung von Arbeitslosenzentren in NRW
Mi 11. März 2020 Kommentar hinterlassen
Faktenabfrage
Armut von Kindern im Ruhrgebiet: fehlender politischer Diskurs, extrem hohe Kinderarmut, fortgesetzter Anstieg der Kinderarmut zum Teil dramatisch
Präsentation bei der Tagung „Kinderarmut im Ruhrgebiet“ in Gelsenkirchen vom 6. Februar 2020
Sisyphos lässt grüssen – Vom Kampf gegen Kinderarmut im Ruhrgebiet
U3-Betreuungsquoten: Herne wie das Ruhrgebiet auf einem Abstiegsplatz
https://www.iat.eu/files/kinderarmut_ruhrgebiet_iat_gelsenkirchen_2020.pdf
Hartz-IV-EmpfängerInnen: Anteil der nicht arbeitslosen Leistungsbeziehenden immer weiter gewachsen
Di 10. März 2020 Kommentar hinterlassen
Hartz-IV-EmpfängerInnen: Nur ein Drittel ist offiziell arbeitslos
9. März 2020 O-Ton-Arbeitsmarkt Lena Becher
Im November 2019 gab es knapp 3,8 Millionen erwerbsfähige Hartz IV-Empfänger, aber gerade einmal 36 Prozent von ihnen gelten als arbeitslos im Sinne der Statistik. Mit 64 Prozent wird der überwiegende Teil von ihnen nicht zu den Arbeitslosen gezählt. Das zeigt die Statistik der Bundesagentur für Arbeit.
Im November 2019 lebten in Deutschland knapp 5,6 Millionen Menschen in einem Hartz IV-Haushalt. Annähernd 3,8 Millionen der Hartz-IV-Empfänger waren im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 Jahren und der Regelaltersgrenze und konnten grundsätzlich einer Arbeit von mehr als drei Stunden täglich nachgehen. Doch von den 3,8 Millionen Erwerbsfähigen im Hartz-IV-System galten im November 2019 nur knapp 1,4 Millionen beziehungsweise 36 Prozent gemäß der BA-Statistik als arbeitslos. Wie ist das möglich?

References: § 21
 § 41
 § 59
 § 61
 § 16
 § 22
 § 22
 § 27
 § 21