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Timestamp: 2020-01-26 01:35:20+00:00

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OVG Hamburg, 25.08.1987 - Bs VI 31/87 - dejure.org
https://dejure.org/1987,1535
OVG Hamburg, 25.08.1987 - Bs VI 31/87 (https://dejure.org/1987,1535)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 25.08.1987 - Bs VI 31/87 (https://dejure.org/1987,1535)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 25. August 1987 - Bs VI 31/87 (https://dejure.org/1987,1535)
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NVwZ 1987, 1002
DVBl 1987, 1017
BB 1988, 1002
DÖV 1988, 308
Nach vermittelnden Standpunkten entfällt der Suspensiveffekt nur bei offensichtlichen und/oder bestimmten schwerwiegenden Zulässigkeitsmängeln, zu denen u.a. die fehlende Statthaftigkeit der Anfechtungsklage gerechnet wird (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 25.08.1987 - Bs VI 31/87 - NVwZ 1987, 1002; OVGBBg, Beschl. v. 07.10.2003 - 2 B 332/02 - NVwZ-RR 2004, 315;… Schoch, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, § 80 RdNr. 65, Puttler, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 2. Aufl., § 80 RdNr. 32;… Kopp/Schenke, VwGO, 15. Aufl., § 80 RdNr. 50).
Drittanfechtung einer Verlängerung nach § 18 Abs. 3 BImSchG und einer …
Keinen Suspensiveffekt haben Rechtsbehelfe aber dann, wenn sie offensichtlich unzulässig sind (vgl. Hamb. OVG, Beschluss vom 25.08.1987 - Bs VI 31/87 - DVBl 1987, 1017; OVG Bbg., Beschluss vom 07.10.2003 - 2 B 332/02 - NVwZ-RR 2004, 315;… Schmidt, in: Eyermann, VwGO, 12. Aufl., § 80 RdNr. 13;… Redeker/von Oertzen, VwGO, 14. Aufl., § 80 RdNr. 11;… Kopp/Schenke, VwGO, 15. Aufl., § 80 RdNr. 50; jeweils mit weiteren Nachweisen aus der Rechtsprechung).
In Übereinstimmung mit der überwiegend vertretenen Rechtsauffassung (vgl. u.a. OVG für das Land Brandenburg…, Beschluss vom 7. Oktober 2003, NVwZ-RR 2004, S. 315; OVG Berlin…, Beschluss vom 1. Februar 1994, LKV 1994, S. 298; OVG Hamburg, Beschluss vom 25. August 1987, NVwZ 1987, S. 1002;… Kopp/Schenke, VwGO, 14. Auflage, § 80 Rdnr. 50 m.w.N.) ist der oben genannte Grundsatz jedoch dahingehend einzuschränken, dass ein offensichtlich unzulässiger Rechtsbehelf eines Dritten keine aufschiebende Wirkung hat.
Ob eine Ausnahme hiervon für Fälle in Betracht kommt, bei denen die Klage- bzw. Widerspruchsbefugnis zweifelhaft ist (vgl. etwa OVG Hamburg, Beschluss vom 25. August 1987 - Bs VI 31/87 -, NVwZ 1987, 1002 f.), kann danach vorliegend offen bleiben (vgl. auch OVG SH. Beschluss vom 26. September 2000 - 2 M 21/00 -, NordÖR 2001, 304).
Eine Ausnahme hiervon greift zutreffender Auffassung zufolge nur bei offensichtlich unzulässigen Rechtsbehelfen Platz, vgl. OVG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 10.06.1996 - 4 M 24/96 - JURIS; OVG Hamburg, Beschluss vom 25.08.1987 - Bs VI 31/87 - DVBl 1987, 1017; VGH München, Beschluss vom 16.12.1993 - 4 CS/CE 93.3206 - BayVBl 1994, 407 - Kopp, VwGO, 14. Auflage 2005, § 80 Rdnr. 50.
Insofern wird dem Widerspruchsführer auch kein "unwiederbringlicher" Schutz abgeschnitten (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 25.08.1987, Bs VI 31/87, NVwZ 1987, 1002), denn mangels Rechtsbetroffenheit steht ihm ein solcher Schutz nicht zu.
Die Auswirkungen der Beförderung von Abfällen erstreckt sich nämlich auf eine unbestimmte Vielzahl von Personen, nämlich auf alle diejenigen Personen, die an den Straßen wohnen, die das Transportfahrzeug passiert oder sich sonst dort aufhalten und auf alle Verkehrsteilnehmer (vgl. - mit unterschiedlichen Ergebnissen - VGH BW vom 09. Oktober 1989, NVwZ 90, 485; OVG Lüneburg vom 24. Januar 1986, NVwZ 86, 322; OVG Hamburg vom 25. August 1987, NVwZ 87, 1002).

References: § 80
 § 80
 § 80
 § 18
 § 80
 § 80
 § 80
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