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Timestamp: 2020-01-26 13:02:46+00:00

Document:
Lieferungen - 568674-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Lieferungen - 568674-2019
02/12/2019 S232 Lieferungen - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - Offenes Verfahren
Deutschland-Erfurt: Ohrmarken für Tiere
2019/S 232-568674
Offizielle Bezeichnung: Thüringer Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht e. V.
Postanschrift: Stotternheimer Straße 19
E-Mail: gf@tvlev.de
Hauptadresse: https://www.tvlev.de/
Andere Tätigkeit: Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht
Lieferung von Ohrmarken zur amtlichen Kennzeichnung von Schweinen, Schafen und Ziegen in Thüringen
Referenznummer der Bekanntmachung: OM-VV-SSZ-2019
Gegenstand der Leistung ist die Lieferung von Ohrmarken zur amtlichen Kennzeichnung von Schweinen und von Schafen und Ziegen gemäß Viehverkehrsverordnung.
Die Anzahl der jährlich zu liefernden Ohrmarken unterliegt Schwankungen und richtet sich nach dem Bedarf in Thüringen. Es wird keine Mindestabnahmemenge garantiert.
Wert ohne MwSt.: 462 800.00 EUR
Lieferung von Ohrmarken zur amtlichen Kennzeichnung von Schafen und Ziegen
Die Lieferanschrift für alle Bestellungen ist:
Thüringer Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht e. V. (TVL)
Der jährliche Bedarf für die individuelle Kennzeichnung von Schafen und Ziegen mit 2 Ohrmarken nach § 34 Abs. 3 ViehVerkV liegt bei ca. 45 000 Stück Ohrmarken-Paare (ein Paar bestehend aus einer Ohrmarke mit einem elektronischen Speicher (Ohrmarken-Transponder) und einer Ohrmarke ohne Transponder).
Der jährliche Bedarf für die Kennzeichnung von Schafen und Ziegen mit einer Ohrmarke nach § 34 Abs. 4 Nr. 2 ViehVerkV (Ohrmarke mit Bestands-Kenncode) liegt bei ca. 60 000 Stück.
Die Ohrmarken zur individuellen Kennzeichnung von Schafen und Ziegen bestehen aus 2 gelben Ohrmarken (je ein Dornteil/Vorderseite und ein Lochteil/Rückseite). Eine der beiden Ohrmarken muss einen Transponder (elektronisches Kennzeichen) enthalten.
Die Ohrmarke zur Kennzeichnung von Schafen und Ziegen mit dem Bestands-Kenncode besteht aus einem weißen Dorn- und Lochteil. Die Kennzeichnung erfolgt in einem Ohr.
Die förmliche Ausführung der Ohrmarken hat sich nach folgenden Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft und der Bundesrepublik Deutschland zu richten:
— Artikel 4 in Verbindung mit Abschnitt A des Anhangs der Verordnung (EG) Nr. 21/2004 des Rates vom 17.12.2003 zur Einführung eines Systems zur Kennzeichnung und Registrierung von Schafen und Ziegen und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 sowie der Richtlinien 92/102/EWG und 64/432/EWG (ABl. L 5 vom 9.1.2004, S. 8) in der jeweils geltenden Fassung,
— § 34 in Verbindung mit Anlage 9 der Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung – ViehVerkV) in der Fassung vom 3.3.2010 (BGBl. I S. 203) in der jeweils geltenden Fassung.
Hinsichtlich der elektronischen Kennzeichen ist neben Abschnitt A des Anhangs der Verordnung (EG) Nr. 21/2004 auch der Anhang der Entscheidung 2006/968/EG der Kommission vom 15.12.2006 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 21/2004 des Rates hinsichtlich der Leitlinien und Verfahrensvorschriften für die Anwendung der elektronischen Kennzeichnung von Schafen und Ziegen (ABl. L 401 vom 30.12.2006, S. 41) in der jeweils geltenden Fassung zu beachten.
Qualitätskriterium - Name: Beschaffenheit und Konstruktion der angebotenen Ohrmarken sind geeignet, nach Einziehen der Ohrmarken die Wundheilung am Ohr zu fördern (Gewebeverträglichkeit) / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Durchschnittliche Ohrmarken-Verlustrate bei den mit den angebotenen Ohrmarken gekennzeichneten Tieren (lebenslang, mindestens über die Dauer von 5 Jahren betrachtet) / Gewichtung: 25
Lieferung von Ohrmarken zur amtlichen Kennzeichnung von Schweinen – Einzelohrmarken
Die Lieferanschrift für die Bestellungen wird dem Auftragnehmer vom Auftraggeber bei jeder Bestellung elektronisch mitgeteilt.
Der jährliche Bedarf für die Kennzeichnung von Schweinen nach § 39 der Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung - ViehVerkV) in der Fassung vom 3.3.2010 (BGBl. I S. 203) in der jeweils geltenden Fassung liegt in Thüringen bei ca. 1 500 000 Stück konventionelle Einzelohrmarken.
Die Ohrmarke zur Kennzeichnung von Schweinen besteht aus einem weißen Dornteil/Vorderseite und einem Lochteil/Rückseite.
Bei der förmlichen Ausführung der Ohrmarken ist § 39 der Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung – ViehVerkV) in der Fassung vom 3. März 2010 (BGBl. I S. 203) in der jeweils geltenden Fassung zu beachten.
Lieferung von Ohrmarken für die amtliche Kennzeichnung von Schweinen – Kettenohrmarken
Der jährliche Bedarf für die Kennzeichnung von Schweinen nach § 39 der Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung – ViehVerkV) in der Fassung vom 3.3.2010 (BGBl. I S. 203) in der jeweils geltenden Fassung liegt in Thüringen bei ca. 500 000 Stück Kettenohrmarken.
Bei der förmlichen Ausführung der Ohrmarken ist § 39 der Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung – ViehVerkV) in der Fassung vom 3.3.2010 (BGBl. I S. 203) in der jeweils geltenden Fassung zu beachten.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 189-459061
Auftrags-Nr.: OM-VV-SSZ-2019
Offizielle Bezeichnung: Allflex Group Germany GmbH
Postanschrift: Luxemburger Str. 1
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 184 800.00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 171 000.00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 107 000.00 EUR
Die Angabe unter I.3 zum eingeschränkten Zugang zu den Auftragsunterlagen ist technisch bedingt durch das genutzte System.
Die Unterlagen können unter der dort genannten Adresse und Auswahl des Bereichs „Vergabeverfahren Ohrmarken“ unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt abgerufen werden.
Offizielle Bezeichnung: Thüringer Landesverwaltungsamt Weimar/Vergabekammer – Nachprüfungsstelle
Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Antragsbefugt ist nach § 160 Abs. 2 GWB jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Nach § 135 Abs. 1 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber
— gegen § 134 verstoßen hat oder
— den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann gemäß § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

References: § 34
 § 34
 § 34
 § 39
 § 39
 § 39
 § 39
 § 160
 § 160
 § 97
 § 135
 § 134
 § 135
 § 134
 § 135