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Timestamp: 2019-06-20 12:26:20+00:00

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Suche Tipps für eine neue Krankenkasse (Psychische Erkrankung) | Erwerbslosenforum Deutschland
Suche Tipps für eine neue Krankenkasse (Psychische Erkrankung)
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nachdem die TK mir wieder das Krankengeld streichen will (jetzt mitten in der Psychotherapie), habe ich dieses mal aufgegeben. Mir fehlt die Kraft mich zu wehren. Ich muss damit klarkommen, dass ich dann meine Psychotherapie abbrechen muss und die KK erfolgreich Geld gespart hat und verhindert, dass ich eine Chance habe, Gesund / gesünder zu werden.
Dies soll aber bitte nicht das Thema sein.
Ich habe gerade meine Kündigung der Mitgliedschaft geschrieben und möchte wenigstens die Krankenkasse wechseln.
Habt ihr einen Tipp für eine neue Krankenkasse?
Gibt es vielleicht noch eine, die psychisch Kranke nicht wie Dreck behandelt und in 3 Monaten Krankengeld-Zahlung mehrfach das Krankengeld vom Schreibtisch aus streicht? Eine Kasse, die ein bisschen menschlicher agiert?
Gerne könnt ihr mir auch eine PN schreiben, oder eben hier.
Sorry, und schonmal vielen Dank vorab, wenn ihr Tipps habt.
Und was machst du, wenn der betreffende SB bei der neuen KK wieder auftaucht?
Ich kenne keine bessere Kasse....naja, seitdem da jeder reindarf.....
nun erkläre mir mal, warum du deine Psychotherapie abbrechen mußt, wenn das KG aufgehoben wurde?
Es gibt doch Termine, die man mit dem Therapeuten vereinbaren kann.
Du wirst doch, falls du aRbeit hast, nicht 24 Stunden am Tag arbeiten..
auch wenn du von 7.00 Uhr morgens an arbeiten solltest, ist doch spätestens nach 9 Stunden Schluß..
also 7 - 16.00 Uhr...auch bei 1 Stunden Fahrtzeit wäre mit viel Willen und Wollen sicherlich auch ein Termin ab 17.00 Uhr bei deinem Therapeuten zu bekommen..
das kläre doch noch einmal ab...wäre ja zu schade, wenn du die Therapie aufgibst...
Mit der TK haben wir ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Grundsätzlich kann man sich gegen eine Entscheidung wehren, mit der man nicht einverstanden ist.
Glaube lieber nicht, dass das Problem bei anderen Versicherungen nicht besteht.
eine Psychotherapie bekommt man doch nicht nur wenn man KG bekommt. ich hab kein KG (weder jetzt noch früher) bekommen und bin auch in einer Psychotherapie.
Das muss aber Thema sein, denn du machst mal wieder den 2. Schritt vor dem Ersten ... was ist denn dieses Mal die Begründung dafür ???
Diese Kündigung hast du hoffentlich noch nicht an die KK gegeben, denn man erkundigt sich VORHER bei welcher KK man (vermeintlich) besser aufgehoben wäre und ob die auch bereit ist dich als Mitglied aufzunehmen (muss nämlich keine KK, nur die Letzte bei der du gewesen bist), deine Psychotherapie weiter zu bezahlen und besonders auch dein Krankengeld.
In der Regel kümmert sich dann die neue KK selbst um den Rest, damit alles ordentlich ablaufen wird.
Ob ein Wechsel im Krankengeld-Bezug überhaupt geht und sinnvoll ist kann ich nicht beurteilen, ich bin schon seit über 20 Jahren bei der selben Kasse ...
Letztlich hat da wohl jeder auch seine eigenen Erfahrungen und weil Jemand zufrieden war (bisher) heißt das nicht, dass du es dann auch sein wirst, denn bei Krankengeld-Ansprüchen sind die inzwischen ALLE auf größte Sparsamkeit aus .. danach ist (fast) jede KK wieder ganz lieb ...
Wenn du den SB einer KK zu viel Einblick in deine gesundheitlichen Probleme gibst, obwohl die das nichts anzugehen hat, dann kannst du bei jeder anderen Kasse genau so "auf die Nase fallen", das sind "Wirtschafts-Unternehmen" und so handeln sie auch ... was verstehst du da unter "menschlichem agieren", die unterliegen alle den gleichen Zwängen Krankheitskosten möglichst zu sparen ...
Wir sind bei der IKK, die gibt es überall in D, jedes Bundes-Land hat da seine eigene "Organisatorische Einheit" mit teilweise auch unterschiedlichen (regional möglichen) Angeboten für die Mitglieder ... musst du mal "guckeln was bei dir in der Nähe ist.
Nach unserem Umzug haben wir nicht gewechselt in die "Einheit" des neuen Bundeslandes, weil man uns so "lieb" gebeten hat Mitglied zu bleiben, man könne doch alles telefonisch /schriftlich oder per Fax regeln ... denn die zuständige Filiale ist jetzt 400 km entfernt von unserem Wohnort.
Bisher hat alles hervorragend funktioniert, mein Männe bekommt jetzt sogar Physio-Therapie "auf Lebenszeit" (jedenfalls wenn wir die KK nicht wechseln), wir haben 2 medizinische Geräte die über die KK finanziert werden, das müsste eine neue Kasse auch übernehmen wollen aber wir haben keinen Grund zu wechseln.
In der Krankengeld-Zeit waren die auch mal ziemlich "nervig" aber nach der Aussteuerung hat sich das schnell wieder normalisiert und so werden wir wohl bis ans Ende unserer Tage bei dieser KK bleiben ... dass eine gute Bekannte dort arbeitet, sei nur nebenbei erwähnt, aber im Fall des Falles wissen wir bei wem wir uns beschweren würden ...
Andere haben vielleicht ihre Gründe warum das genau nicht ihre KK sein würde ... ich kann da nur von unseren persönlichen Erfahrungen ausgehen und die sind positiv.
Doppeloma, wie kommst du denn darauf, dass eine neue KK ihn nicht aufnehmen muss? Ich weiss, dass manche Kassen das behaupten, besonders bei vermeintlich teuren Kunden, aber nach meinen Informationen duerfen sie es nicht. Etwas anderes gilt in der PKV.
Doppeloma, wie kommst du denn darauf, dass eine neue KK ihn nicht aufnehmen
Weil auch die gesetzlichen Kassen selbst entscheiden dürfen wen sie aufnehmen wollen und wen nicht, NUR die letzte GKV ist verpflichtet den Betroffenen zu behalten (oder wieder aufzunehmen) wenn es sonst keine andere Kasse tun möchte ...
So wurde das hier auch schon oft diskutiert wenn User aus den verschiedensten Gründen (nach ausgedehnten Auslandsaufenthalte z.B.) längere Zeit ohne KK gewesen sind, obwohl das gesetzlich gar nicht mehr passieren dürfte.
Ich weiss, dass manche Kassen das behaupten, besonders bei vermeintlich teuren Kunden, aber nach meinen Informationen duerfen sie es nicht. Etwas anderes gilt in der PKV.
Das sind meist nicht die Gründe, oft sind es aufgelaufene Schulden bei der früheren KK und zudem gibt es gesetzliche Kündigungsfristen, man kann nicht einfach "zu morgen" kündigen, weil man sich da falsch /schlecht "behandelt" fühlt und annehmen eine andere Kasse würde das alles einfach "nahtlos" übernehmen (müssen) ...
Der TE ist (leider) bekannt dafür vorschnelle und unüberlegte Dinge zu tun und sich dann über das katastrophale Ergebnis zu wundern ...
Ich habe jedenfalls noch nicht oft davon gehört, dass jemand während Krankengeld-Bezug kurzfristig die KK gewechselt hat und das funktioniert hätte, anstatt sich gegen die geplante Einstellung des Krankengeldes zu wehren ...
Zu den Regelungen bei Kündigung einer Mitgliedschaft bei der gesetzlichen KK kann man hier gut was nachlesen ...
https://www.krankenkassen.de/krankenkasse-wechseln/kuendigung/fristen/
Da sehe ich meinen Vorschlag, sich zunächst mal die Aufnahme zum Tag X bei einer anderen KK nahtlos zu sichern durchaus als bestätigt an, ganz gleich ob die sich das nun wirklich "aussuchen" könnten oder nicht.
Solche Entscheidungen trifft man jedenfalls besser nicht aus momentaner (durchaus verständlicher) Verärgerung und Frust völlig unüberlegt ...
Okay, bei Beitragsschulden oder so ist das was anderes und Kündigungsfristen muss an natürlich auch einhalten, das sind Sonderfälle, aber ich bleibe dabei, bei einem regulären Wechsel der gesetzlichen KK darf einen die neue Kasse nicht einfach ablehnen, weil man zum Beispiel behindert ist und viele Hilfsmittel braucht.
Natürlich sollte so ein Wechsel auch gut überlegt sein.
Nach meiner Erfahrungen kann man das auch kaum an einer bestimmten Kasse festmachen, ob es Probleme gibt oder nicht, eher am einzelnen Sachbearbeiter. Obwohl es schon so ein paar Kassen gibt, die eher nen schlechten Ruf haben, aber da kann man sich auch täuschen.
Ich bin zum Beispiel schon immer AOK versichert. Früher AOK Hannover. Da hatte men Vater früher nach den Erzählungen mener Mutter viele Rennereien und Diskussionen, wenn meine Zwillingsschwester und ich mal wieder ein eneues Hilfsmitel brauchten. Ich fand die auch echt nervig, als ich mich dann später selber um meine Sachen gekümmert habe. Kann mich noch erinnern, dass ich mal mit denen über eine Rollstuhlreparatur gestritten habe.
Später bin ich dan in die AOK Rheinland gerutscht. Das war zu einer Zeit, als man automatisch in der AOK war, wo der Arbeitgeber den Sitz hatte. Plötzlich flutschte es. Auch bei meiner letzten Rollstuhl-Neubeschaffung haben mir alle gesagt, ich würde nur nen gebrauchten aus dem Pool bekommen und AOK sei überhaupt schwierig und so. Eigentlich hatten wir alle, mein Arzt, das Sanihaus und ich den Widerspruch gegen de Ablehnung schon im Geiste vorformuliert. Was soll ich Dir sagen? Nach 2 Wochen war das Teil bewilligt, neu und genau so wie beantragt. Ich hab dann nochmal mit dem SB telefoniert, weil es wegen des Sitzkissens ne kleine Verwirrung gab und mich bei der Gelegenheit für die schnelle Bewilligung bedankt, da sagt der zu mir: "Solche Kleinigkeiten erledige ich immer sofort."
Meine Mutter war in ner Betriebskrankenkasse. Ne Zeit lang waren die sehr gut. Sehr nette SB, mit der ich manches telefonsch geregelt habe. Dan haben die fusioniert und die SB wechselte. Eine schreckliche Person mit wenig Ahnung und ner grossen Klappe. "Das hat nicht ihr Arzt zu entscheiden, was ihre Mutter bekommt, das entscheide ich, wenn ihr Arzt das auf dem Rezept vermerkt, macht er sich strafbar." oder "Sie glauben doch nicht, dass ich ner 88jährigen nen individuell angepassten Rollstuhl bewillige, das lohnt sich doch nicht mehr..." Meine Mutter ist im November 2013 verstorben, eine Sache mit dieser KK läuft noch immer.
Dazu kommt natürlich, dass das deutsche Gesundheitswesen inzwischen auch reichlich verkorkst ist. Manches was sinnvoll wäre und was man früher problemlos bekam, dürfen die Kassen heute gar nicht mehr bewilligen. Aber auch da gilt: Der Ton macht die Musik. Und auch das entscheidet darüber, ob ich mich bei eier Kasse gut aufgehoben fühle oder nicht.
Ich habe ähnliche Probleme wie Osthesse.
Ich denke das man Glück oder Pech haben kann mit dem SB, egal bei welcher Kasse.
Ich bin bei der mhplus, was der SB mir bereits für Briefe gesendet hat ist schon eine ziemliche Frechheit (nach zu lesen in meinen Thread).
Zum Glück habe ich eine Rechtsschutzversicherung und hoffe das die mir helfen werden.
Auch wenn ich zur Zeit wenig Kraft zum kämpfen habe, so einfach lass ich mich auch nicht vergraulen.
Kopf hoch und viel Kraft wünscht
Weil auch die gesetzlichen Kassen selbst entscheiden dürfen wen sie aufnehmen wollen und wen nicht, ...
Genau diese Entscheidung darf die gesetzliche Krankenkasse in Bezug auf Einzelpersonen nicht treffen. Lediglich durch ihre Satzung kann eine gesetzliche Krankenkasse den von ihr versicherten Personenkreis einschränken.
Geregelt ist das in § 175 SGB V:
(1) Die Ausübung des Wahlrechts ist gegenüber der gewählten Krankenkasse zu erklären. Diese darf die Mitgliedschaft nicht ablehnen oder die Erklärung nach Satz 1 durch falsche oder unvollständige Beratung verhindern oder erschweren.
Sollte die Krankenkasse sich nicht daran halten, kann die Aufsichtsbehörde ein Zwangsgeld von 50000 € für jede Zuwiderhandlung verhängen. Allerdings hat man trotzdem bei der Insolvenz der City BKK 2011 gemerkt, dass sich die Berater verschiedener Krankenkassen die Unwissenheit der Antragsteller zu nutze machten und gesetzwidrig den Wechsel in vielen Fällen erschwerten wenn nicht sogar verhinderten.
Die Wahlmöglichkeiten werden durch § 173 SGB V eingeschränkt:
(2) Versicherungspflichtige und Versicherungsberechtigte können wählen
1. die Ortskrankenkasse des Beschäftigungs- oder Wohnorts,
2. jede Ersatzkasse, deren Zuständigkeit sich nach der Satzung auf den Beschäftigungs- oder Wohnort erstreckt,
3. die Betriebs- oder Innungskrankenkasse, wenn sie in dem Betrieb beschäftigt sind, für den die Betriebs- oder die Innungskrankenkasse besteht,
4. die Betriebs- oder Innungskrankenkasse, wenn die Satzung der Betriebs- oder Innungskrankenkasse dies vorsieht,
4a. die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See,
5. die Krankenkasse, bei der vor Beginn der Versicherungspflicht oder Versicherungsberechtigung zuletzt eine Mitgliedschaft oder eine Versicherung nach § 10 bestanden hat,
6. die Krankenkasse, bei der der Ehegatte oder der Lebenspartner versichert ist.
Bei der Insolvenz der BKK Heilberufe hatten die Verantwortlichen dazu gelernt und haben unter anderem jeden Betroffenen eine Liste mit allen in Frage kommenden Krankenkassen zur Verfügung gestellt.
Das regelt § 174 (5) SGB V:
(5) Abweichend von § 173 werden Versicherungspflichtige nach § 5 Abs. 1 Nr. 13 Mitglied der Krankenkasse oder des Rechtsnachfolgers der Krankenkasse, bei der sie zuletzt versichert waren, andernfalls werden sie Mitglied der von ihnen nach § 173 Abs. 1 gewählten Krankenkasse; § 173 gilt.
Wer also aus dem Ausland zurückkehrt und vorher gesetzlich versichert war, wird automatisch Mitglied bei der gesetzlichen Krankenkasse, bei der er zuletzt versichert war - es sei denn er macht von seinem Wahlrecht Gebrauch und wählt eine andere Krankenkasse.
jede gesetzliche KK muß ihn aufnehmen...
nach den Rechtsgrundlagen, die weiter oben genannt wurden.
Angenommen, er hat die Kündigung abgeschickt und kümmert sich nicht um die Neu-KK, dann bleibt die bisherige Mitgliedschaft bei der bisherigen KK auch bestehen...
also...keine Panik...wenn er sich nicht um eine neue kümmert, oder er keine findet..dann bleibt alles so wie es ist.
Meine frage ist immer noch nicht beantwortet: aus welchem Grund muß eine begonnene Psychotherapie abgebrochen werden, wenn es kein KG gibt?
was hat KG-bezug mit Psychotherapie zu tun?..gar nichts..
deswegen interessiert mich, warum der Threadersteller diese Therapie aufgeben "muß", wenn die KK das KG einstellt.
KK-Wechsel an sich ist nichts dramatisches...das passiert tagtäglich 100er von Male...wenn man nicht zufrieden ist, dann wechselt man nach 18 Monaten doch sowieso wieder...
aber wie gesagt, meine Frage wurde noch nciht beantwortet..
Zwingend hat die Aufgabe der Therapie nichts mit der Einstellung des Krankengeldes zu tun. Allerdings denke ich, dass die AfA genau diese Dinge mit mir vorhat, die sie auch vor 2 Monaten (bevor ich mich dort abmelden konnte) vorhat.
Der Therapeut ist recht ausserhalb gelegen, macht Therapien nur an 3 Tagen Vormittags ein paar Stunden. 2 Stunden hin, 1 Stunde Puffer (passt mit der Verbindung nicht anders), 1 Stunde Therapie, 2 Stunden Rückweg.
Ob dies lange dann gut geht glaube ich im Moment nicht.
Klar weiß ich auch, dass ich bei einer neuen KK Pech haben kann, auch wenn dort jemand gute Erfahrungen gemacht hat. Mir langt es nun halt einfach, da die sich auch vor meinem Krankengeld-Bezug schon bei mir und meiner Lebensgefährtin das ein oder andere Ding geleistet haben.
Also ich denke, wenn Du das nachweisen kannst, dass es nicht möglich iat, die Termine anders zu legen (und das dürfte kein Problem sein), dann hat das Voramg vor irgendwelcen MAssnahmen und sonstigem Kram.
Dann soll das JC eben die Termine so legen, dass sie zu Deiner Massnahme passen.

References: § 175
 § 173
 § 10
 § 174
 § 173
 § 5
 § 173
 § 173