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Timestamp: 2018-08-20 11:47:38+00:00

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Besondere Unterstützung bei der Vermittlung - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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27.04.2014, 11:23 #1
Besondere Unterstützung bei der Vermittlung
ich versuche schon eine ganze weile passende antworten auf mein problem zu finden. wahrscheinlich bin ich zu blond. wenn mir trotzdem jemand helfen möchte, wäre das sehr nett. :)
zu mir: ich bin 49 jahre alt und mit kurzen unterbrechungen seit8 jahren arbeitslos. mein voriger vermittler meinte, dass ein spezialisiertes team leute wie mich mit besonderer unterstützung besser voranbringen würde und ich bekam dann eine sg. Fallmanagerin. das ist gut 3 jahre her.
seitdem befinde ich mich im leerlauf. nur anhand der halbjährlichen termine
und dem geldeingang ist das jobcenters präsent. dafür hatten es die termine in sich. man sollte bei neueinstellungen im ÖD eine gesinnungsprüfung einführen. mit ausnahme der kosten für die termine wurde alles abgelehnt. meine eigenen anstrengungen laufen alle ins leere. ich fühle mich ausgesondert und aufbewahrt. im november gab es eine aussprache mit der chefin und noch 2 weiteren Leuten und die chefin hat dann gemeint, sie würde sich der sache mal annehmen. das ergebnis ist, dass nur alles noch viel schlimmer geworden ist.
ist es möglich, so was von sich aus zu beenden?
27.04.2014, 12:54 #2
AW: Besondere Unterstützung bei der Vermittlung
wie kann ich zu dem benutzer surfing kontakt aufnehmen? er oder sie hat eine antwort hinterlassen, zu der ich gerne mehr erfahren würde.
http://www.elo-forum.org/news-diskus...60/index3.html
27.04.2014, 13:03 #3
[QUOTE]zu mir: ich bin 49 jahre alt und mit kurzen unterbrechungen seit8 jahren arbeitslos. mein voriger vermittler meinte, dass ein spezialisiertes team leute wie mich mit besonderer unterstützung besser voranbringen würde und ich bekam dann eine sg. Fallmanagerin. das ist gut 3 jahre her./QUOTE]
Auch wenn du einen Fallmanager hast, was erwartest du von dem?
Diese Fallmanager / Vermittler bei der AFA/Jobcenter sind nicht in der Lage dich in gescheite Firmen hinein zu vermitteln.
Das musst du schon selbst in die Hand nehmen. Ich weiß es ist leicht gesagt.
Auch diese speziellen 50+ Maßnahmen die bringen doch die erwerbslosen auch nicht wieder wirklich in Arbeit. Das ist nur Beschäftigungstherapie und da sitzt du deine Zeit ab und fertig.
Nach Ende der Maßnahme stehst du wieder mit dem gleichen Problem da und bist bist kein Stück weiter.
Sinnvoll finde ich, wenn du dir selber überlegst welchen Weiterbildungskurs du machen wills und der dich vielleicht weiter bringt. Dich selber dann beim Träger erkundigst. Das ist oft noch besser, als irgendwelchen Schwachsinn.
27.04.2014, 13:17 #4
das tut mir leid, dass du mich falsch verstanden hast. ich wollte und brauche keine fallmanagerin. mein handicap ist mein alter und dass ich schon so lange arbeitslos bin. alles andere habe ich hervorragend im griff.
komme ich da von selber wieder raus und wie muss ich es anstellen?
27.04.2014, 13:20 #5
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, mußt du min. 12-15 Beiträge schreiben um selbst
auf PN - private Nachrichten zu antworten/schreiben zu können.
27.04.2014, 13:32 #6
Wichtig ist, dass du dich weiterhin bewirbst und nicht aufgibst.
Die AFA/Jobcenter kann dich mit Sicherheit nicht in einen sinnvollen Job bringen.
Mehr als bewerben geht nicht. Und es kann dir Niemand eine Garantie geben, ob du es schaffst. Es sind gibt soviele Arbeitslose aber nicht soviele offene Stellen.
Aber ich finde das Wichtigste ist, sich nicht aufgeben.
27.04.2014, 13:49 #7
mit ausnahme der kosten für die termine wurde alles abgelehnt.
Was genau wurde alles abgelehnt, hast du wenn dann ggf. alles schriftlich beantragt?
27.04.2014, 14:03 #8
das war ganz komisch. zum beispiel die bewerbungskosten. da wurde mir gesagt, dass man dafür einen vertrag abschließen muss. mir ist dann einer zugeschickt worden, den niemand unterschreiben würde glaube ich. daraufhin wurde ewig diskutiert und das wars. es kam auch kein solcher verwaltungsakt, von dem man hier immer liest. die begründung war damals, man wolle keinen druck aufbauen. stattdessen wurde ich komische sachen gefragt, ob ich mit der familie in finanziellen streitigkeiten liegen würde und wenn ich mit alkohol auf kriegsfuß stände, könnte ich das dort ruhig erzählen. sie könnten mir da besondere hilfe geben. ob ich öfter zum einkaufen zu den nachbarn hinter der grenze fahren würde und solche sachen.
die kosten für die bewerbungen wurden nicht ersetzt.
27.04.2014, 14:13 #9
das war ganz komisch. zum beispiel die bewerbungskosten.
Hast du dieses Schreiben noch, diese sogenannte EGV die du nicht unterschrieben hast.
Auch wenn du keine EGV abgeschlossen hast, kannst du Bewerbungskosten beantragen.
Du musst ja sicherlich Eigenbemühungen nachweisen.
Dann stelle einen Antrag zur Übernahme der Bewerbungskosten formlos. Einfach ein Schreiben fertig machen, das dann ans Jobcenter schicken.
Bewerbungen kannst du ab dem Tag der Antragstellung einreichen. Bewerbungen vor dem Tag der Antragstellung gehen zu deinen Lasten.
Auch Fahrtkosten für Vorstellungsgespräche und zum Amt kann man bekommen.
Diese komischen Fragen die dir gestellt wurden, waren die alle Inhalt von dieser EGV die du nicht unterschrieben hast.
27.04.2014, 14:13 #10
Öhmm, wie sagt der Berliner "Nee nie nicht"......................
Das ist wohl nicht dein ernst was ich hier lese--------------
Die Bewerbungskosten bzw. der Antrag muß beschieden werden und das bitte
Hierfür bedarf es keinen Vertrag, ich nehme mal an hier ist die Eingliederungsvereinbarung
mit gemeint.
Was du privat machst ist auch Privat und hat im Jobcenter nichts zu suchen,
geschweige beim Meldetermin.
Also @Solveig nimm immer einen Beistand mit § 13 SGB X
Und alles schriftlich per Antrag gegen Empfangsbestätigung auf der Kopie vom Schreiben!
27.04.2014, 14:34 #11
bei den terminen war meistens eine frühere arbeitskollegin dabei. wir helfen uns bei allen behördengängen. für die bewerbungen hat die frau mir ein formular mitgegeben und als ich es beim nächsten termin dalassen wollte, kam das mit dem vertrag. das formular hat sie gar nicht erst angenommen.
wenn die ex-kollegin anwesend war, wurde immer vom thema abgelenkt wurde. die ganzen jahre hindurch wurde dann nie eine einzige wichtige information ausgegeben. alle fragen liefen ins leere. dabei war diese Fallmanagerin die ganze zeit über total übertrieben freundlich. kam ich dann doch mal allein, wurde das genutzt um mich zu demütigen und zu erniedrigen. und das ist das Problem. es bringt gar nichts. nur frust und noch mehr frust.
eigentlich müsste ich im bett liegen, bekomme gerade den nächsten fieberschub, also nicht böse sein, wenn die antwort etwas zu lange dauert.
27.04.2014, 15:03 #12
für die bewerbungen hat die frau mir ein formular mitgegeben und als ich es beim nächsten termin dalassen wollte, kam das mit dem vertrag. das formular hat sie gar nicht erst angenommen.
Damit meinst du die Bewerbungsliste?
Wenn du Bewerbunskosten erstattet haben willst, hier meine z.B. für schriftliche
Bewerbungen mußt du eine Kopie vom Anschreiben miteinreichen oder ggf.
in Kopie die Absagen vom Arbeitgeber.
Das heißt du stellst einen Antrag aus dem Vemittlungsbudget gemäß § 16 SGB II i.v.m. § 44 SGB II.
27.04.2014, 15:16 #13
ja, es waren insgesamt 3 blätter. 2 gehörten zum antrag und das dritte war ein formular, wo ich die bewerbungen eintragen sollte. das habe ich alles gemacht und sie hat wie gesagt den antrag gar nicht erst entgegen genommen. und ich hatte da gerade 7 bewerbungen eingetragen gehabt, weil es hieß, ich soll mich bewerben auf alles was passt. sie könnte es ohne vertrag gar nicht bearbeiten. da habe ich alles wieder eingesteckt. jsie hat nicht mal einen blick drauf geworfen.etzt bin ich schlauer.
27.04.2014, 15:27 #14
Mal ganz nebenbei der SB hat eine Beratungspflicht und Aufklärungs- § 13 SGB I und § 14 SGB I sowie § 15 SGB I Auskunftspflicht.
27.04.2014, 15:57 #15
sie behauptet, sie hätte mich beraten. sie behauptet auch, ich ließe mich nur bespaßen anstatt mitzuarbeiten. sie behauptet auch, sie hätte sich punkt für punkt an das gesetz gehalten und ganz grob und oberflächlich betrachtet, kann sie das jedermann plausibel machen. wie gesagt, meine mitarbeit beschränkt sich auf bewerbungen, die ich schon aus ureigenstem interesse betreibe. die chefin hat gemeint, das verhältnis stünde 2:2 und meine ex-kollegin spielte da gar keine rolle mehr als zeugin. ich habe mir vorgestellt, wer wohl recht bekäme wenn das vor gericht enden würde.
27.04.2014, 16:29 #16
Sinnvoll finde ich, wenn du dir selber überlegst, welchen Weiterbildungskurs du machen willst und der dich vielleicht weiter bringt. Dich selber dann beim Träger erkundigst. Das ist oft noch besser, als irgendwelchen Schwachsinn.
Das war mal. Heute werden die Kursinhalte in der Regel von der BA vorgegeben. Und die Bildungsträger müssen ihre Kurse für nette vier- bis fünfstellige Sümmchen zertifizieren lassen; das Zertifikat gilt dann zwei bis drei Jahre. Also mach man das nur, wenn die Kohle durch möglichst zahlreiche Teilnehmerschaft wieder reinkommt. Zahlreich kann die Teilnehmerschaft aber nur sein, wenn die Anforderungen nicht weit über der Teppichkante liegen. Schließlich stolpern genügend Leute schon darüber.
Kurse, die jemanden mit einigermaßen gehobenen Anforderungen weiterbringen, läßt niemand zertifizieren. Die tragen sich von den Teilnahmegebühren (bspw. kosten drei Nachmittage Umsatzsteuer im Paket bei der Steuerakademie für Nichtmitglieder 360 Euro) oder finden eben nicht statt.
Das JC löhnt lieber zum fünfundzwanzigsten Male sechshundert Euro für die Entlastung der kommenden Monatsstatistik um diese eine Person, als ihr für achtzig Euro von der VHS ihre Buchführungskenntnisse auf einen aktuellen Stand bringen zu lassen. So funktioniert ökonomisches Wirtschaften im Sinne unserer alten und weisen Herrschaften im Nürnberger Wasserkopf.
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