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Timestamp: 2020-04-03 21:51:46+00:00

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BGH, 13.02.1989 - II ZR 179/88 - dejure.org
https://dejure.org/1989,1830
BGH, 13.02.1989 - II ZR 179/88 (https://dejure.org/1989,1830)
BGH, Entscheidung vom 13.02.1989 - II ZR 179/88 (https://dejure.org/1989,1830)
BGH, Entscheidung vom 13. Februar 1989 - II ZR 179/88 (https://dejure.org/1989,1830)
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Anspruch eines Geschäftsführers auf Zahlung eines Altersgeldes - Fehlerhaftigkeit der Kostenentscheidung
NJW-RR 1989, 931
WM 1989, 719
Der rechtlich maßgebliche Inhalt einer Willenserklärung beurteilt sich danach, was der Erklärungsempfänger bei verständiger Sicht als gewollt erkennen und in welchem Sinn er das Erkannte verstehen muß (BGH 13. Februar 1989 - II ZR 179/88 - NJW-RR 1989, 931).
Ausreichend ist vielmehr, daß er ihn erkennt und in Kenntnis dieses Willens das Geschäft abschließt (…Senat, Urt. v. 20. November 1992, V ZR 122/91, NJW-RR 1993, 373; BGH, Urt. v. 13. Februar 1989, II ZR 179/88, NJW-RR 1989, 931, 932).
Aber auch wenn man den Beklagten über § 166 Abs. 1 BGB analog, das Wissen ihres Verhandlungsgehilfen zurechnet (vgl. BGHZ 55, 307, 311 f.; BGH, Urt. v. 13. Februar 1989, II ZR 179/88, WM 1989, 719, 721; Senatsurt. v. 21. Februar 1992, V ZR 268/90, NJW 1992, 1500; v. 24. November 1995, V ZR 40/94, NJW 1996, 451), ändert dies nichts.
Die einseitige Vorstellung einer Vertragspartei ist für die Bestimmung des Vertragsinhalts allerdings nur dann von Bedeutung, wenn der Erklärungsempfänger den wirklichen Willen des Erklärenden erkennt und in Kenntnis dieses Willens den Vertrag abschließt (BGH, Urt. v. 13. Februar 1989, II ZR 179/88, BGHR BGB § 133 - Wille 6 m.w.N.;… Urt. v. 28. Februar 1997, ~ Z~ 27/96, NJW 1997r 1778, 1779).
Anerkannt ist beispielsweise, daß der Vollmachtgeber gemäß § 278 BGB für ein Verschulden des Verhandlungsgehilfen bei den vorvertraglichen Verhandlungen einstehen (Larenz S. 613) und sich entsprechend § 166 BGB sein Wissen zurechnen lassen muß (vgl. BGHZ 82, 219, 222 [BGH 19.11.1981 - VII ZR 238/80]; BGH Urteile vom 13. Februar 1989 - II ZR 179/88 = BGHR BGB § 166 Abs. 1 Verhandlungsbevollmächtigter 1 …und vom 1. Juni 1989 - III ZR 261/87 = BGHR BGB § 166 Abs. 1 Wissenszurechnung 1; BGH Urteil vom 19. November 1984 - II ZR 47/84 = NJW 1985, 1080).
Wegen der Maßgeblichkeit des objektiven Erklärungswerts für die Auslegung käme es ferner auf die Behauptung des Beklagten, er persönlich habe sich nur gegenüber den am 12. Oktober 1981 schon beigetretenen Bauherren verbürgen wollen, nur dann an, wenn Rechtsanwalt Dr. J. als Empfänger die Bürgschaft genauso verstanden hätte (…zu diesem Vorrang des übereinstimmend Gewollten vgl. BGH, Urt. v. 26. Oktober 1983 - IVa ZR 80/82, WM 1984, 91 f; Urt. v. 13. Februar 1989 - II ZR 179/88, BGHR BGB § 133 Wille 6).
Die einseitige Vorstellung einer Vertragspartei ist für die Bestimmung des Vertragsinhalts nur dann von Bedeutung, wenn der Erklärungsempfänger den wirklichen Willen des Erklärenden erkennt und in Kenntnis dessen Willens den Vertrag schließt (BGH, Urt. v. 13. Februar 1989, II ZR 179/88, BGHR BGB § 133 - Wille 6 m.w.N.).
BGH, 17.11.2000 - V ZR 294/99

References: § 166
 § 133
 § 278
 § 166
 BGH 
 § 166
 § 166
 BGH 
 § 133
 § 133