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Timestamp: 2016-10-28 16:10:40+00:00

Document:
6P.76/2003 (28.09.2003)
Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Felix Truffer, Furkastrasse 25, Postfach 143, 3900 Brig,
Kantonsgericht Wallis, Strafgerichtshof I, Justizgeb�ude, 1950 Sitten 2.
Art. 9 und 32 BV sowie Art. 6 EMRK (Strafverfahren; Willk�r, Grundsatz "in dubio pro reo"); Betrug, Einziehung, Ersatzpflicht,
X.________ und Y.________ hatten im Jahre 1998 dem inzwischen wegen gewerbsm�ssigen Betruges verurteilten Z.________ unabh�ngig voneinander gegen die Zusicherung hoher Renditen rund Fr. 300'000.-- bzw. Fr. 600'000.-- zu Anlagezwecken anvertraut. Als Z.________ Ende 1998 verhaftet und seiner Firma Z.________ am 19. Februar 1999 Nachlassstundung gew�hrt wurde, mussten die Eins�tze als verloren gelten. Im Nachlassverfahren gab X.________ am 9. M�rz 1999 eine Forderung - bestehend aus Starteinlage, Gewinn und Verzugszins - in H�he von �ber Fr. 600'000.-- ein.
Bald nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft nahm Z.________ seine Anlaget�tigkeit in der Hoffnung wieder auf, dadurch seine Verpflichtungen gegen�ber Kunden und Kreditoren erf�llen zu k�nnen. Im Februar 1999 sprach er X.________ darauf an, ob er ihm in Italien neue Kunden empfehlen k�nne, worauf dieser Ende M�rz bzw. im April 1999 den Kontakt zu zwei Gesch�ftsleuten aus dem Raum Domodossola/Mailand vermittelte. Diese waren bereit, Geld bzw. eine Bankgarantie �ber Fr. 600'000.-- f�r eine neue Investmentfirma zur Verf�gung zu stellen, allerdings unter der Voraussetzung, dass Z.________ und X.________ denselben Betrag in die neue Gesellschaft investierten. Da aber beide dazu nicht in der Lage waren, gelangte Z.________ an seinen fr�heren Kunden Y.________. Noch im April 1999 sollen Z.________ und X.________ gemeinsam Y.________ dazu veranlasst haben, erneut Fr. 600'000.-- als Darlehen zur Verf�gung zu stellen. Dabei ging Y.________ davon aus, die neuen Mittel w�rden in neue, zusammen mit italienischen Geldgebern abzuwickelnde Gesch�fte investiert. Er hoffte, mit den dabei zu realisierenden Gewinnen k�nnten die Verluste aus dem ersten Gesch�ft mit Z.________ wettgemacht werden. Es war vorgesehen, das Darlehen zur Erlangung einer Bankgarantie durch X.________ zu verwenden, die dieser dann den italienischen Gesch�ftspartnern h�tte vorlegen m�ssen, wodurch diese zu der von ihnen in Aussicht gestellten Zahlung veranlasst werden sollten. Darauf w�re das Darlehen wieder an Y.________ zur�ckbezahlt worden. Mit der Zahlung der Italiener h�tte Z.________ gewinnbringend arbeiten sollen, worauf die Gewinne aufgeteilt worden w�ren. Im Darlehensvertrag vom 27. April 1999 zwischen Z.________ und Y.________ wurde als sp�tester R�ckzahlungstermin der 30. Juni 1999 festgelegt und X.________ als "Dritter" bezeichnet, der "mit dem geliehenen Betrag ... einen Solvenzbeweis gegen�ber ausl�ndischen Gesch�ftspartnern leisten" werde.
Die �bergabe des Geldes sollte am 27. April 1999 bei der UBS in Brig stattfinden, wo X.________ einen Safe hatte. Er erschien jedoch nicht und beharrte in der Folge darauf, dass ihm die von Y.________ aufgebrachte Summe direkt von Z.________ und zwar ohne Anwesenheit von Y.________ �bergeben werde. Nachdem er das Geld erhalten hatte, �berwies er die Fr. 600'000.-- in seinem Namen zur A.________Ltd. in Vaduz, welche den Betrag auf einem Sperrkonto bei der Liechtensteinischen Landesbank AG deponierte. Diese Bank stellte zugunsten von X.________ eine Bankgarantie �ber Fr. 600'000.-- aus, damit er diese seinen Gesch�ftspartnern in Italien als Beweis seiner Zahlungsf�higkeit vorweisen k�nne. Dies tat er jedoch nicht. Statt dessen erkl�rte er gegen�ber Z.________ die Verrechnung mit seinem Guthaben und teilte dem Sachwalter der Firma Z.________ mit, dass er von Z.________ schadlos gehalten worden sei und seine im Nachlassverfahren geltend gemachte Forderung deshalb zur�ckziehe. S�mtliche Bem�hungen Y.________s, X.________ zur R�ckzahlung des Darlehens zu bewegen, blieben erfolglos.
Gest�tzt auf den oben geschilderten Sachverhalt sprach das Bezirksgericht I in Brig X.________ mit Urteil vom 12. Juni 2002 des Betrugs gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB schuldig und verurteilte ihn zu 12 Monaten Gef�ngnis, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zur Bezahlung von Fr. 600'000.-- nebst Zins an Y.________. Das Gericht zog die in Liechtenstein sichergestellten Fr. 600'000.-- ein und erkannte, sie w�rden nach Rechtskraft des Urteils dem Gesch�digten ausgeh�ndigt.
Im Berufungsverfahren setzte der Strafgerichtshof I des Kantonsgerichts Wallis die Strafe mit Urteil vom 19. Februar 2003 auf acht Monate herab. Im �brigen best�tigte er das erstinstanzliche Urteil.
X.________ f�hrt staatsrechtliche Beschwerde und eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde. Er beantragt im Wesentlichen, das kantonsgerichtliche Urteil sei aufzuheben. Den Beschwerden sei die aufschiebende Wirkung zu gew�hren.
Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur (BGE 129 I 173 E. 1.5 S. 176 mit Hinweis). Soweit der Beschwerdef�hrer beantragt, das Bundesgericht habe �ber die Kosten s�mtlicher vorangegangener Verfahren zu entscheiden und sie dem Kanton Wallis aufzuerlegen (Antrag 3), ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer schildert zun�chst den Sachverhalt aus eigener Sicht (vgl. Beschwerde S. 5 - 8) und macht anschliessend in rechtlicher Hinsicht geltend, das Kantonsgericht habe den Grundsatz in dubio pro reo in dessen Eigenschaft als Beweisw�rdigungsregel verletzt und auch in anderer Hinsicht willk�rlich entschieden (vgl. Beschwerde S. 8 - 10).
2.1 Als Beweisw�rdigungsregel besagt der Grundsatz in dubio pro reo, dass sich der Strafrichter nicht von der Existenz eines f�r den Angeklagten ung�nstigen Sachverhalts �berzeugt erkl�ren darf, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdr�ckende Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat. Ob dieser Grundsatz verletzt ist, pr�ft das Bundesgericht nur unter dem Gesichtswinkel der Willk�r, d.h. es greift nur ein, wenn der Sachrichter den Angeklagten verurteilt, obgleich bei objektiver W�rdigung des Beweisergebnisses offensichtlich erhebliche bzw. schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel an dessen Schuld fortbestehen. Willk�r in der Beweisw�rdigung liegt jedoch nur vor, wenn die Beh�rde in ihrem Entscheid von einem Sachverhalt ausgeht, der mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Fehler beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dabei gen�gt es nicht, dass der angefochtene Entscheid sich nur in der Begr�ndung als unhaltbar erweist. Eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 127 I 38 E. 2 mit Hinweisen; 129 I 173 E. 3.1 S. 178).
Das Bundesgericht hat verschiedentlich eine Beweisw�rdigung, die einseitig einzelne Beweise ber�cksichtigt, als willk�rlich bezeichnet (BGE 118 Ia 28 E. 1b S. 30; 112 Ia 369 E. 3 S. 371; 100 Ia 119 E. 4 S. 127 f.). Dies �ndert jedoch nichts daran, dass dem Sachrichter ein erhebliches Ermessen in der Beweisw�rdigung - auch der antizipierten - zusteht, solange er sich aufgrund der abgenommenen Beweise seine �berzeugung in willk�rfreier Weise gebildet hat (zur antizipierten Beweisw�rdigung vgl. etwa BGE 124 I 208 E. 4a S. 211 mit Hinweisen).
Gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hat der Beschwerdef�hrer in einer staatsrechtlichen Beschwerde im Einzelnen darzulegen, dass und inwieweit der angefochtene Entscheid seiner Ansicht nach willk�rlich ist. Er hat sich nicht mit den Vorbringen von Parteien und Zeugen im kantonalen Verfahren auseinander zu setzen, sondern mit dem angefochtenen Entscheid und dessen Begr�ndung. Gen�gt die Beschwerde diesen Anforderungen nicht, weil sie sich in appellatorischer Kritik ersch�pft, kann darauf nicht eingetreten werden.
2.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Kantonsgericht habe den Umstand, dass Z.________ Y.________ �berall als seinen Gesch�ftspartner, seine rechte Hand und seinen Generalbevollm�chtigten vorgestellt habe, in keiner Art und Weise gew�rdigt, sondern einzig auf ihn belastende Beweise abgestellt (Beschwerde S. 9). Da sich aus der Beschwerde nicht ergibt, aus welchem Grund die Behauptung f�r den Ausgang der Sache von Bedeutung und inwieweit der angefochtene Entscheid deshalb willk�rlich sein k�nnte, ist die R�ge, so wie sie vorgebracht wird, rein appellatorisch.
2.3 Der Beschwerdef�hrer bringt unter Hinweis auf mehrere Schreiben von Z.________ vor, er habe als Voraussetzung f�r die Vermittlung italienischer Investoren die Zahlung von Fr. 600'000.-- verlangt, womit Z.________ einverstanden gewesen sei (Beschwerde S. 9). Inwiefern dieses Vorbringen f�r den Ausgang der Sache relevant sein k�nnte, ergibt sich aus der auch in diesem Punkt ungen�gend begr�ndeten Beschwerde nicht. Aber selbst wenn darauf eingetreten werden k�nnte, verm�chte die R�ge nicht durchzudringen. Das Kantonsgericht verweist darauf, dass der Beschwerdef�hrer vor dem Untersuchungsrichter ausgesagt hat, er habe Z.________ "ganz klar" erkl�rt, er k�nne ihm nur Geldgeber vermitteln, "wenn er zuerst die Verpflichtung mir gegen�ber erf�llt habe"; demgegen�ber sei die Vermittlung der italienischen Investoren dann aber doch bereits gegen Ende M�rz 1999 erfolgt, "also noch bevor er Geld von Z.________ erhalten hatte und nachdem er seine Forderung im Nachlassverfahren der Firma Z.________ angemeldet hatte, woraus zudem erhellt, dass er wusste, dass Z.________ kein Geld mehr hatte und nicht in der Lage war, ihm sein Geld zur�ckzuerstatten" (angefochtener Entscheid S. 5/6). Das Kantonsgericht hat in willk�rfreier Weise auf diesen Widerspruch zwischen der Behauptung des Beschwerdef�hrers, er habe von Z.________ f�r die Vermittlung der italienischen Investoren die vorg�ngige Bezahlung von Fr. 600'000.-- verlangt, und seinem tats�chlichen Verhalten hingewiesen (angefochtener Entscheid S. 13). Aus welcher Stelle der Schreiben von Z.________ zwingend geschlossen werden m�sste, dieser habe dem Beschwerdef�hrer versprochen, ihm f�r die Vermittlung der Investoren Fr. 600'000.-- zu zahlen, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar. Aus act. 57 und 60, den beiden einzigen Schreiben Z.________s, die an den Beschwerdef�hrer gerichtet sind, ergibt sich dies jedenfalls nicht. Von Willk�r kann deshalb nicht die Rede sein.
2.4 Der Beschwerdef�hrer behauptet, der Umstand, dass er "auf dem vorbereiteten Dokument" gestrichen worden sei, belege, dass Z.________ Y.________ ganz alleine �berzeugt habe, ihm Fr. 600'000.-- als Darlehen zur Verf�gung zu stellen, und es belege zudem, dass es zwischen Z.________, Y.________ und ihm keine Abmachung gegeben habe (Beschwerde S. 9). Damit stellt der Beschwerdef�hrer einfach der Beweisw�rdigung durch das Kantonsgericht seine eigene Darstellung der Vorg�nge gegen�ber. Die Tatsache, dass er den Darlehensvertrag und die Quittung f�r das Geld nicht unterzeichnete, beweist jedoch f�r sich allein die Behauptungen des Beschwerdef�hrers nicht. Inwieweit die Ausf�hrungen des Kantonsgerichts (vgl. angefochtener Entscheid S. 6 - 9) willk�rlich sein k�nnten, ist aus der Beschwerde nicht ersichtlich.
2.5 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe die Abmachung mit Z.________ eingehalten, was sich daraus ergebe, dass er die ihm �bergebenen Fr. 600'000.-- zur Reinvestition an die Finanzgesellschaft von Z.________ in Liechtenstein �bergeben habe (Beschwerde S. 9). Auch in diesem Punkt stellt er einfach die Angelegenheit aus seiner Sicht dar. Aus dem Umstand, dass er das Geld in seinem Namen zur A.________Ltd. in Vaduz �berwies, folgt nicht, dass die Feststellung des Kantonsgerichts, er habe letztlich nur den bei der Firma Z.________ erlittenen Verlust wettmachen wollen (angefochtener Entscheid S. 12/13), willk�rlich w�re.
2.6 Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer, das Kantonsgericht habe einseitig auf die Aussagen des wegen Betrugs verurteilten Z.________ und auf den Zivilkl�ger Y.________ abgestellt (Beschwerde S. 10). Damit �bergeht er, dass es Z.________ nach den unwidersprochenen Feststellungen des Kantonsgerichts nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft bei seiner neuen T�tigkeit darum ging, seine offenen Verpflichtungen gegen�ber den fr�heren Anlagekunden und Kreditoren zu erf�llen (angefochtener Entscheid S. 5). Es war folglich offensichtlich nicht willk�rlich, wenn das Kantonsgericht auf die durch Y.________ best�tigten Aussagen von Z.________ abstellte.
2.7 Gesamthaft gesehen durfte das Kantonsgericht, ohne dass es dabei in Willk�r verfallen w�re, zum Schluss gelangen, dass der Beschwerdef�hrer an der Vorbereitung des Gesch�fts beteiligt war und um die Herkunft des von Y.________ beigebrachten Geldes sowie um den Umstand wusste, dass das Geld nach der Absicht Y.________s nicht einfach zur Deckung der Forderungen des Beschwerdef�hrers gegen Z.________ verwendet werden durfte, sondern f�r neue Investitionen bestimmt war. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
2.8 Am Rande r�gt der Beschwerdef�hrer, das Kantonsgericht habe beim Zivilpunkt die Anwendung von Art. 43 und 44 OR nicht gepr�ft (Beschwerde S. 10). Dies h�tte in der Nichtigkeitsbeschwerde vorgebracht werden m�ssen (Art. 271 BStP). Die gem�ss Art. 84 Abs. 2 OG subsidi�re staatsrechtliche Beschwerde steht daf�r nicht zur Verf�gung. Darauf ist deshalb nicht einzutreten.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Die �bliche Gerichtsgeb�hr von Fr. 2'000.-- ist angemessen. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden.
Mit der Nichtigkeitsbeschwerde kann nur die Verletzung eidgen�ssischen Rechts ger�gt werden. Dabei ist das Bundesgericht an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 277bis Abs. 1 Satz 2 BStP). Soweit der Beschwerdef�hrer von einem anderen Sachverhalt ausgeht, ist auf seine Vorbringen nicht einzutreten (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP).
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe ihn zu Unrecht wegen Betruges verurteilt (vgl. Beschwerde S. 4 - 11). Einen Betrug gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB begeht, wer in der Absicht, sich (oder einen anderen) unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt oder ihn in einem Irrtum arglistig best�rkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst (oder einen anderen) am Verm�gen sch�digt. Der Beschwerdef�hrer ist der Ansicht, mehrere der f�r einen Betrug erforderlichen Tatbestandselemente seien nicht erf�llt.
5.1 Zun�chst macht er geltend, von seiner Seite habe es in der ganzen Angelegenheit keine Vorspiegelung falscher Tatsachen gegeben (Beschwerde S. 4/5). Auf diese Behauptung ist nicht einzutreten. Die Vorinstanz hat festgestellt, der Beschwerdef�hrer habe Y.________ dar�ber get�uscht, dass es ihm mit dem Investitionsgesch�ft, welches angeblich zusammen mit den italienischen Partnern h�tte durchgef�hrt werden sollen, gar nicht Ernst war, und er sich insgeheim mit dem Darlehen von Y.________ nur den verlorenen Einsatz beim Gesch�ft mit der Firma Z.________ abgelten lassen wollte (angefochtener Entscheid S. 13). Diese Tatsachenfeststellung ist f�r das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren verbindlich.
5.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Tatbestandsmerkmal der Arglist sei nicht erf�llt (Beschwerde S. 5 - 7).
Arglistig im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB handelt, wer ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient (manoeuvres frauduleuses; mise en sc�ne). Ein L�gengeb�ude liegt vor, wenn mehrere L�gen derart raffiniert aufeinander abgestimmt sind und von besonderer Hinterh�ltigkeit zeugen, so dass sich auch das kritische Opfer t�uschen l�sst. Besondere Machenschaften sind eigentliche Inszenierungen und deshalb zus�tzlich zu einem L�gengeb�ude gekennzeichnet durch intensive, planm�ssige und systematische Vorkehrungen des T�ters. Arglistig handelt aber auch, wer bloss einfache falsche Angaben macht, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist, oder wer den Get�uschten von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder nach den Umst�nden voraussieht, dass dieser die �berpr�fung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen wird. Arglist ist jedoch zu verneinen, wenn der Get�uschte sich mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit selber h�tte sch�tzen bzw. den Irrtum durch ein Mindestmass an zumutbarer Vorsicht h�tte vermeiden k�nnen. Unter diesem Gesichtswinkel ist es allerdings nicht erforderlich, dass der Get�uschte die gr�sstm�gliche Sorgfalt walten l�sst und alle denkbaren Vorsichtsmassnahmen trifft. Entscheidend ist nicht, ob er alles vorgekehrt hat, um den Irrtum zu vermeiden. Arglist scheidet lediglich aus, wenn der Get�uschte die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet hat (BGE 128 IV 18 E. 3a S. 20; 126 IV 165 E. 2a S. 171; 122 IV 197 E. 3d S. 205; 119 IV 28 E. 3c S. 36; je mit Hinweisen).
Die Vorinstanz hat f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer die Kontaktaufnahme und verschiedene Besprechungen mit den italienischen Investoren in Domodossola organisiert und dabei sein Interesse kundgetan hatte, in der gemeinsam zu gr�ndenden Investmentgesellschaft mitzumachen. Dabei legte er den gr�ssten Wert darauf, seine (tats�chlich nicht vorhandene) Bonit�t den italienischen Investoren gegen�ber mit Bargeld nachzuweisen. Vor diesem Hintergrund gelang es Z.________ und dem Beschwerdef�hrer gemeinsam, Y.________ zu �berzeugen, die Summe von Fr. 600'000.-- f�r das zusammen mit den italienischen Investoren abzuwickelnde Anlagegesch�ft als Darlehen zur Verf�gung zu stellen. Dabei t�uschte der Beschwerdef�hrer Y.________ (und mit ziemlicher Sicherheit auch Z.________) �ber seine wahren Absichten und gab vor, dass es ihm mit dem Investitionsgesch�ft ernst sei. Mit der Formulierung einer von ihm verfassten und unterschriebenen Empfangsbest�tigung (er sei daran "interessiert, diese frei verf�gbare Summe ... anzulegen") erweckte er ebenfalls den Anschein, er wolle bei der zu gr�ndenden Investmentgesellschaft mitmachen. Die �bergabe des Geldes organisierte er entgegen der Abmachung so, dass es ihm nicht etwa von Y.________, sondern von Z.________ - und zwar ausdr�cklich in Abwesenheit von Y.________ - ausgeh�ndigt wurde. Damit wollte er den Anschein erwecken, dass die Geld�bergabe von Z.________ an ihn nichts mit jener von Y.________ an Z.________ zu tun habe. Aufgrund der gesamten Inszenierung war Y.________ der Ansicht, mit der Zurverf�gungstellung von Fr. 600'000.-- w�rde er es dem Beschwerdef�hrer erm�glichen, gegen�ber den italienischen Investoren seine Zahlungsf�higkeit nachzuweisen (vgl. angefochtener Entscheid S. 6 - 9, 12 - 15).
Geht man von diesem verbindlichen Sachverhalt aus, so verletzt der vorinstanzliche Schluss auf eine arglistige T�uschung des Y.________ Bundesrecht nicht. Denn zur Hauptsache war es der Beschwerdef�hrer, der als Bindeglied zu den tats�chlich grunds�tzlich an dem Investment interessierten italienischen Investoren fungierte und der zusammen mit Z.________ in Y.________ dadurch die irrige Vorstellung erweckte, das von diesem zur Verf�gung gestellte Geld werde die gemeinsam zu t�tigenden Gesch�fte in Gang bringen. Dabei d�rfte er, wie die Vorinstanz auf S. 14 unten festh�lt, mit ziemlicher Sicherheit auch Z.________ get�uscht haben. Im gesamten Vorgehen des Beschwerdef�hrers ist eine arglistige Inszenierung zu erblicken. Aber selbst wenn dem nicht gefolgt und das Verhalten des Beschwerdef�hrers lediglich als einfache L�ge �ber seine Absichten angesehen w�rde, waren diese Absichten f�r Y.________, der insbesondere auch wegen der Versprechungen Z.________s an den gemeinsamen Plan glaubte, nicht �berpr�fbar.
Man kann sich h�chstens fragen, ob Y.________ angesichts des Verhaltens des Beschwerdef�hrers bei der Geld�bergabe nicht h�tte misstrauisch werden sollen. Dies ist zu verneinen. Y.________ wollte nach der durch den Beschwerdef�hrer geleisteten �berzeugungsarbeit mit der zur Verf�gung gestellten Summe das Gesch�ft mit den italienischen Investoren ins Rollen bringen. Bei einem vom Beschwerdef�hrer in Domodossola organisierten Treffen hatte er diese Investoren pers�nlich kennen gelernt (angefochtener Entscheid S. 6). Er wusste also, dass diese an einem Investment grunds�tzlich interessierten Italiener tats�chlich existierten. Gest�tzt insbesondere auch auf die Versprechungen von Z.________ durfte er folglich davon ausgehen, dass alle Beteiligten an den ins Auge gefassten Gesch�ften ernsthaft interessiert waren. Dass der Beschwerdef�hrer dabei ein falsches Spiel spielte, konnte er nicht erkennen.
5.3 Was der Beschwerdef�hrer unter dem Titel "Verm�gensdisposition" ausf�hrt (Beschwerde S. 7/8), ist abwegig. Der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer das Geld nicht direkt von Y.________ ausgeh�ndigt erhielt, f�hrt selbstverst�ndlich nicht dazu, dass eine Verm�gensdisposition Z.________s zu beurteilen w�re. Der Einwand ist angesichts der verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz geradezu mutwillig.
5.4 Schliesslich macht der Beschwerdef�hrer geltend, er habe weder vors�tzlich noch in Bereicherungsabsicht gehandelt (Beschwerde S. 8 - 11). Auch diese Vorbringen sind angesichts der verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich verfehlt.
In Bezug auf die Strafzumessung macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz habe die Art. 63 ff. StGB falsch angewendet, indem sie gewisse Umst�nde sowohl beim Schuld- als auch beim Strafpunkt und damit doppelt ber�cksichtigt habe (Beschwerde S. 11). Die R�ge ist unbehelflich. Die Tatsache, dass es dem Beschwerdef�hrer darum ging, sein fr�her verlorenes Geld wieder zu erhalten, betrifft seine Beweggr�nde, die gem�ss Art. 63 StGB ausdr�cklich bei der Strafzumessung ber�cksichtigt werden m�ssen. Zur Recht hat die Vorinstanz den Umstand als schwerwiegend eingestuft, dass der Beschwerdef�hrer den fr�her ebenfalls zu Verlust gekommenen Y.________ nochmals gesch�digt hat (angefochtener Entscheid S. 15). Davon, dass in diesem Punkt eine unzul�ssige Doppelverwertung vorl�ge, kann nicht die Rede sein. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.
Da es nach dem Gesagten beim Schuldspruch wegen Betruges bleibt, sind die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers zu den Art. 59 StGB und 41 OR gegenstandslos (vgl. Beschwerde S. 11).
Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe es zu Unrecht unterlassen, die Anwendbarkeit der Art. 43 und 44 OR zu pr�fen, obwohl Y.________ ein erhebliches Selbstverschulden zur Last falle (Beschwerde S. 12).
Art und Gr�sse des Ersatzes f�r eingetretenen Schaden bestimmt der Richter, der hierbei sowohl die Umst�nde als auch die Gr�sse des Verschuldens zu w�rdigen hat (Art. 43 Abs. 1 OR). Hat der Gesch�digte in die sch�digende Handlung eingewilligt, oder haben Umst�nde, f�r die er einstehen muss, auf die Entstehung oder Verschlimmerung des Schadens eingewirkt, oder die Stellung des Ersatzpflichtigen sonst erschwert, kann der Richter die Ersatzpflicht erm�ssigen oder g�nzlich von ihr entbinden (Art. 44 Abs. 1 OR). Diese Bestimmung r�umt dem Richter beim Entscheid �ber Grundsatz und Ausmass einer Reduktion der Schadenersatzpflicht ein erhebliches Ermessen ein. Dieses Ermessen ist nach Recht und Billigkeit auszu�ben (Art. 4 ZGB). Ermessensentscheide dieser Art �berpr�ft das Bundesgericht an sich frei. Es �bt dabei allerdings Zur�ckhaltung und greift nur ein, wenn die Vorinstanz von dem ihr zustehenden Ermessen falschen Gebrauch gemacht hat, d.h. wenn sie grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Umst�nde ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat (BGE 126 III 223 E. 4a S. 227 f.; 124 III 401 E. 2a S. 402; je mit Hinweisen).
Wie oben dargelegt worden ist, hat der Beschwerdef�hrer Y.________ arglistig get�uscht. Dieser mag dem Beschwerdef�hrer zu sehr vertraut und deshalb nicht sehr vorsichtig gehandelt haben. Aber indem die Vorinstanz das betr�gerische Verhalten des Beschwerdef�hrers st�rker gewichtete, hat sie ihr Ermessen weder �berschritten noch missbraucht. Eine Bundesrechtsverletzung liegt jedenfalls nicht vor.
Der abschliessende Hinweis auf Art. 53 OR ist von vornherein verfehlt (Beschwerde S. 12). Diese Bestimmung richtet sich nur an den Zivilrichter, denn davon, dass der Strafrichter im Zivilpunkt an seine eigenen Erw�gungen im Schuld- und Strafpunkt nicht gebunden w�re, kann ernstlich nicht die Rede sein (BGE 120 Ia 101 E. 2e S. 108 mit Hinweis). Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt abzuweisen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 278 Abs. 1 BStP). Die �bliche Gerichtsgeb�hr von Fr. 2'000.-- ist angemessen. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden.

References: Art. 9
 Art. 6
in dubio
 Art. 146
in dubio
in dubio
 BGE 
 Art. 90
 Art. 43
 Art. 84
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 63
 Art. 63
 Art. 59
 Art. 43
 Art. 53