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Timestamp: 2020-08-10 01:38:11+00:00

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Rz. 149 Für latente Steuererstattungsansprüche und latente Steuerschulden gilt das bilanzorientierte Abgrenzungskonzept des IAS 12 uneingeschränkt auch im IFRS-Konzernabschluss (Rz. 138). Damit ist auf der ersten Stufe ein Vergleich zwischen dem IFRS-Konzernbilanzbuchwert und dem zugehörigen Steuerbilanzbuchwert (regelmäßig auf Basis des Einzelabschlusses) durchzuführen; ins...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 3.3.4 Besonderheiten im Konzernabschluss
Rz. 83 Trotz der handelsrechtlichen Fiktion der Einheitstheorie bleiben steuerlich die einzelnen konzernzugehörigen Unternehmen die relevanten Steuersubjekte. Somit ändert sich hinsichtlich der tatsächlichen Ertragsteueraufwendungen nichts beim Übergang vom Einzel- zum Konzernabschluss. Rz. 84 Unterschiede ergeben sich lediglich bei der Abgrenzung latenter Steuern im Konzerna...mehr
Rz. 137 Latente Steuern sind auf temporäre Differenzen und ungenutzte steuerliche Verlustvorträge abzugrenzen. Im Gegensatz zur Regelung des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, nach dem die aus Einzelabschlüssen resultierenden Überhänge der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern nur aktiviert werden dürfen, besteht für latente Steuern nach IAS 12 bei Vorliegen der ...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 5.4 Steuern in der E-Bilanz
Rz. 201 Gemäß § 5b Abs. 1 Satz 1 EStG haben Steuerpflichtige, die ihren Gewinn nach § 4 Abs. 1, § 5 oder § 5a EStG ermitteln, den Inhalt der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. Die hierfür vorgesehenen (Kern-)Taxonomien sehen eine Differenzierung des Verpflichtungsgrads der einzelnen ...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 4.4.1.2 Hauptbestandteile des Ertragsteueraufwands
Rz. 162 Nach IAS 12.79 sind die Hauptbestandteile des Steueraufwands und Steuerertrags getrennt anzugeben. IAS 12.80 enthält eine beispielhafte, jedoch nicht abschließende Aufzählung der Komponenten des Steueraufwands und Steuerertrags. Auf einer Gliederungsebene lassen sich die Ertragsteuern der Art nach in die tatsächlichen und die latenten Ertragsteuern, letztere untergli...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 3.8.2.1 Anhang
Rz. 117 Neben den sich aus den Jahresabschlüssen ergebenden Offenlegungspflichten (Rz. 114 f.) müssen für die Aufstellung des Konzernabschlusses folgende weitere Offenlegungspflichten beachtet werden: Erläuterungspflicht zu den latenten Steuern im Konzernabschluss (§ 314 Abs. 1 Nr. 21 HGB): Die Vorschrift entspricht wortgleich der Regelung für den handelsrechtlichen Jahresabs...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 4.4.1.3 Steuerliche Überleitungsrechnung (Tax Reconciliation)
Rz. 164 Ausgangspunkt der Tax Reconciliation (steuerliche Überleitungsrechnung) ist, dass der im Einzel- bzw. Konzernabschluss ausgewiesene Steueraufwand/-ertrag nicht oder nur unzureichend mit dem ausgewiesenen Ergebnis vor Steuern korrespondiert. Daher fordert IAS 12.81 c, die Abweichungen zwischen dem ausgewiesenen Steueraufwand/ -ertrag und dem auf Basis des ausgewiesene...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 3.8.1.2 Anhang
Rz. 114 Im HGB finden sich für den Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften (einschl. Kapitalgesellschaften & Co) folgende Offenlegungspflichten: Angabepflicht für außergewöhnliche Steueraufwendungen und -erträge (§ 285 Nr. 31 HGB) Nach § 285 Nr. 31 HGB sind im Anhang Betrag und Art der einzelnen Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlic...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 4.2.2.3 Abbildung
Rz. 143 Ebenso wie bei den tatsächlichen Steuern ist für die Abbildung der Steuern zunächst zu prüfen, ob der Grundsachverhalt, auf den sich die latente Steuerabgrenzung bezieht, erfolgswirksam in der GuV-Rechnung, erfolgsneutral innerhalb des sonstigen Gesamtergebnisses (mit der weiteren Untergliederung in das sonstige Gesamtergebnis aus nie zu reklassifizierenden Posten un...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 4.4.1.4 Sonstige Angaben zu den Ertragsteuern
Rz. 174 Zu den weiteren Offenlegungspflichten für Ertragsteuern nach IAS 12, welche den Ertragsteueraufwand betreffen, zählen insbesondere: ertragsteuerliche Konsequenzen aus Dividenden Betrag der ertragsteuerlichen Konsequenzen von Dividendenzahlungen, die vor Freigabe des Abschlusses beschlossen, aber nicht als Schulden angesetzt wurden (IAS 12.81 i), und potenzielle ertragst...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 3.3.3 Besonderheiten bei Organschaftsverhältnissen
Rz. 78 Bei Organschaftsverhältnissen ist der Organträger auch Steuerschuldner der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer, soweit ihm die Bemessungsgrundlagen zuzurechnen sind. Lediglich für das sogenannte eigene Einkommen ist die Organgesellschaft Steuerschuldner. Die Obergesellschaft hat daher grundsätzlich den gesamten Steueraufwand des Organkreises auszuweisen. Rz. 79 Sofern...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 5.2.1 Ertragsteuern
Rz. 190 Die Gewerbesteuer ist gem. § 4 Abs. 5b EStG keine Betriebsausgabe und darf somit bei der Gewinnermittlung nicht abgezogen werden (Rz. 6 und Rz. 13). Das Abzugsverbot erstreckt sich sowohl auf Gewerbesteuerzahlungen als auch Gewerbesteuerrückstellungen. Dementsprechend dürfen steuerrechtlich auch keine Gewerbesteuerrückstellung für zu erwartende Mehrsteuern gebildet w...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 4.2.2.2 Bewertung
Rz. 142 Im Vergleich zur Bewertung der latenten Steuern nach § 274 HGB ergeben sich für die Bewertung nach IAS 12.47 ff. keine grundsätzlichen Besonderheiten; (Rz. 72 und Rz. 73) allerdings dominiert die Einzeldifferenzenbetrachtung. Da aktive latente Steuern in der IFRS-Rechnungslegung einen Vermögenswert und nicht einen Sonderposten eigener Art darstellen, sind auch die für...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 3.1 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung als Grundlage der Abbildung von Steuern
Rz. 29 Nach § 243 Abs. 1 HGB ist der Jahresabschluss nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufzustellen. In der Literatur haben sich trotz einzelner Systematisierungsansätze bislang noch keine eigenständigen Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung von Steuern herausgebildet, vielmehr sind die einzelnen GoB für die Abbildung von Steuern in der Rechnungslegung mehr ...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 4h Betriebsausgabenabzug für Zi ... / 3.5 Vortrag nicht abzugsfähiger Zinsen
Rz. 54 Soweit Zinsen die Grenze von 30 % der Bemessungsgrundlage übersteigen, können sie in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie angefallen sind, steuerlich nicht abgesetzt werden. Stattdessen ermöglicht Abs. 1 S. 5 den zeitlich unbegrenzten Vortrag dieser Zinsen für den Abzug in einem der Folgejahre. Einen Rücktrag des Zinsaufwands sieht das Gesetz nicht vor. Rz. 54a Die vorgetra...mehr
Jahresabschlussgliederung / 2.5.3 Weitere Posten auf der Aktiv- und Passivseite
Rz. 25 Rechnungsabgrenzungsposten dienen der periodengerechten Erfolgsermittlung. Da der aktive Rechnungsabgrenzungsposten nicht als Vermögensgegenstand gilt, wird er als gesonderter Posten C ausgewiesen. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorgänge ausgewiesen, die zwar vor dem Bilanzstichtag zu Auszahlungen geführt haben, deren Aufwand aber wirtschaftlich dem nac...mehr
Jahresabschlussgliederung / 2.5 Gliederungsprinzipien der Bilanz
Rz. 12 § 266 HGB enthält eine detaillierte Gliederung für die Bilanzaufstellung. Davon abweichend können gem. § 265 Abs. 5 und 7 HGB Erweiterungen und Zusammenfassungen vorgenommen werden. Im Detail besteht die Bilanzgliederung aus verschiedenen Gliederungsebenen, deren Tiefenstruktur mit Buchstaben, römischen Ziffern und arabischen Zahlen nummeriert ist. Die folgende Abbild...mehr
Jahresabschlussgliederung / 2.3 Darstellung als Brutto- oder Nettorechnung
Rz. 10 Die Bilanz ist eine Bruttorechnung. Alle in § 266 HGB genannten Posten sind in der angeführten Reihenfolge gesondert auszuweisen. Grundsätzlich dürfen nach § 246 Abs. 2 HGB Posten der Aktivseite nicht mit Posten der Passivseite verrechnet werden (Saldierungsverbot). Eine Ausnahme vom Bruttoprinzip erfolgt über § 265 Abs. 7 HGB, wonach die mit arabischen Zahlen versehen...mehr
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach HGB / 5.1 Stetigkeit
Rz. 34 Ein Vergleich der Posten ist nur sinnvoll, wenn sie vergleichbar sind. Dieser Maßstab gilt für die Postenbezeichnung, den Inhalt der Posten, die Ordnung der Posten in Bilanz und GuV und die Bewertung. Um dem Bilanzleser den Vergleich der Jahresabschlüsse zu erleichtern, ist für Kapitalgesellschaften vorgeschrieben, dass sie ihre Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnung...mehr
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach HGB / 3.4 Klarheit
Rz. 12 Gem. § 243 Abs. 2 HGB muss der Jahresabschluss klar und übersichtlich sein. Während der Grundsatz der Wahrheit eine materielle Richtigkeit fordert (richtige Wiedergabe), muss der Jahresabschluss nach dem Grundsatz der Klarheit und Übersichtlichkeit formell richtig sein (eindeutige Wiedergabe). Der Grundsatz der Bilanzklarheit bezieht sich auf • die eindeutige Bezeichnu...mehr
Offenlegung: Rechtsformabhängige Vermeidung und Reduzier ... / 5.3 Erleichterungen bei den Anhangangaben
Erleichterungen für kleine Unternehmen Kleine Kapitalgesellschaften sind nach § 274 a HGB von der Anwendung der folgenden Vorschriften befreit: Pflicht zur Erläuterung bestimmter Forderungen im Anhang Erläuterung bestimmter Verbindlichkeiten im Anhang Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 Abs. 3 Steuerabgrenzung Im Anhang brauchen zudem nach § 288 Satz 1 HGB kleine Gesellschaften ...mehr
Offenlegung: Rechtsformabhängige Vermeidung und Reduzier ... / 5.4 Beeinflussungsmöglichkeiten zur Erreichung der Erleichterungen
Generell sind zur Erreichung der Offenlegungserleichterungen alle Möglichkeiten zur darstellungs- und sachverhaltegestaltenden Minimierung der Kriterien Bilanzsumme, Umsatz und Mitarbeiteranzahl wie auch bei der Darstellung der Vermeidung der Offenlegungspflicht für Personengesellschaften nach dem Publizitätsgesetz oder zur Verringerung des Offenlegungsumfangs für Kapitalges...mehr
Offenlegung: Rechtsformabhängige Vermeidung und Reduzier ... / 2.2.1 Minimierung der Vermögensseite
Ohne Änderung der betrieblichen Realität kann der Vermögensausweis über die Darstellungsgestaltung optisch verringert werden. Dafür stehen Personengesellschaften im HGB nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz nur noch einige wenige Wahlrechte zur Verfügung, die inzwischen im Wesentlichen vergleichbar sind mit denen von Kapitalgesellschaften gem. den §§ 264 ff. HGB und für...mehr
VP-Dokumentation / 2.3 Country-by-Country-Reporting
Nun kommen wir zu einem Thema bzw. zu einer Begrifflichkeit, die in 2015 wohl sehr hohe Chancen auf den Titel des (steuerlichen) Unworts des Jahres hätte. Es handelt sich um ein sehr aktuelles praxisrelevantes Thema, das erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen haben könnte: Es geht um die Ausgestaltung der relativ harmlos anmutenden Maßnahme Nr. 13 „Überprüfung der Verrechnu...mehr
Anhang nach HGB: Inhalt des aufzustellenden Anhangs / 5 Angaben zur Abgrenzung latenter Steuern
Berichtsgegenstand und zugrunde liegende Vorschriften Zitat HGB § 285 Sonstige Pflichtangaben Ferner sind im Anhang anzugeben: … 29. auf welchen Differenzen oder steuerlichen Verlustvorträgen die latenten Steuern beruhen und mit welchen Steuersätzen die Bewertung erfolgt ist; 30. wenn latente Steuerschulden in der Bilanz angesetzt werden, die latenten Steuersalden am Ende des Gesc...mehr
Anhang nach HGB: Inhalt des aufzustellenden Anhangs / 6.8 Ausschüttungsgesperrte Beträge
Berichtsgegenstand und zugrunde liegende Vorschriften Zitat HGB § 285 Sonstige Pflichtangaben Ferner sind im Anhang anzugeben: … 28. der Gesamtbetrag der Beträge im Sinn des § 268 Abs. 8, aufgegliedert in Beträge aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, Beträge aus der Aktivierung latenter Steuern und aus der Aktivierung von ...mehr
Anhang nach HGB: Inhalt des aufzustellenden Anhangs / 4.1 Aufgliederung zusammengefasster Posten
Berichtsgegenstand und zugrunde liegende Vorschriften Zitat HGB § 265 Allgemeine Grundsätze für die Gliederung (7) Die mit arabischen Zahlen versehenen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung können, wenn nicht besondere Formblätter vorgeschrieben sind, zusammengefasst ausgewiesen werden, wenn … 2. dadurch die Klarheit der Darstellung vergrößert wird; in diesem Fall...mehr
Anhang nach HGB: Inhalt des offenzulegenden Anhangs / 3.1.1 Kleine Gesellschaften
Nach § 326 Abs. 1 Satz 2 HGB können im Anhang kleiner Gesellschaften alle Angaben entfallen, die sich auf die zugehörige Gewinn- und Verlustrechnung beziehen, da diese aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 326 Abs. 1 Satz 1 HGB selbst nicht Gegenstand der Offenlegung gem. § 325 HGB sein muss. Wird von der Möglichkeit, die Gewinn- und Verlustrechnung nicht offenzulegen, kei...mehr
Anhang nach HGB: Inhalt des offenzulegenden Anhangs / 3.1.2 Mittelgroße Gesellschaften
Nach § 327 Nr. 1 HGB dürfen mittelgroße Gesellschaften ihre Bilanz in der verkürzten Form offenlegen, die § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB für die Bilanzaufstellung durch kleine Gesellschaften zulässt. Allerdings sind in diesem Fall zusätzlich bestimmte Einzelposten des gesetzlichen Bilanzgliederungsschemas gesondert im offengelegten Jahresabschluss (in der Bilanz oder im Anhang) zu ...mehr
Anhang nach HGB: Inhalt des aufzustellenden Anhangs / 3.1.1 Mitzugehörigkeitsangaben
Berichtsgegenstand und zugrunde liegende Vorschriften Zitat HGB § 265 Allgemeine Grundsätze für die Gliederung (3) Fällt ein Vermögensgegenstand oder eine Schuld unter mehrere Posten der Bilanz, so ist die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten bei dem Posten, unter dem der Ausweis erfolgt ist, zu vermerken oder im Anhang anzugeben, wenn dies zur Aufstellung eines klaren und übersi...mehr
Anhang nach HGB: Inhalt des aufzustellenden Anhangs / 6.1.3 Mutterunternehmen
Berichtsgegenstand und zugrunde liegende Vorschriften Zitat HGB § 285 Sonstige Pflichtangaben Ferner sind im Anhang anzugeben: … 14. Name und Sitz des Mutterunternehmens der Kapitalgesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie der Ort, wo der von diesem Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss erhältlich ist; 14a. Name und Sit...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / dd) Veräußerungsgewinne aus Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen, auch als Problem der Steuerlatenz (latente Steuern) in der Bewertung von Vermögensgegenständen im Zugewinnausgleich
Rz. 660 Hinweis Methodischer Ansatz: Die Problematik der Ermittlung der latenten Steuern auf Veräußerungsvorgänge folgt dem Ertragssteuerrecht. Die latenten Steuern, die den Vermögenswert Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen belasten, sollen im Kontext zu den Veräußerungsgeschäften dargestellt werden, ohne dass es sich um sonstige Einkünfte nach §§ 22, 23 EStG handelt (...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / f) Latente Steuern bei anderen Vermögenswerten (Exkurs)
aa) Gewerblicher Grundstückhandel Rz. 649 (Diese Problematik steht im Kontext zur Auswirkung der latenten Ertragsteuer auf die Vermögenswerte und den zuvor hierzu genannten Folgen beim Vermögenswert Grundstück. Nach Steuerrecht ist dieses systematisch keine Fragestellung der Versteuerung von Veräußerungsgeschäften nach §§ 22, 23 EStG, sondern der Gewinnbesteuerung nach § 15, ...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / d) Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften (§ 22 Nr. 2 EStG i.V.m. § 23 EStG; früher auch Spekulationsgeschäfte), auch als Problem der Steuerlatenz in der Bewertung von Vermögensgegenständen im Zugewinnausgleich ("latente Steuer")
Rz. 632 Private Veräußerungsgeschäfte, früher auch Spekulationsgeschäfte genannt, gehören systematisch zu den sonstigen Einkünften und werden deshalb hier dargestellt. Sie haben im Kontext zur Bewertung von Vermögensgegenständen im Zugewinnausgleichsverfahren eine zusätzliche Bedeutung erhalten. Der BGH hat in einem obiter dictum zur latenten Steuerlast (zukünftige steuerliche...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / bb) Lebensversicherungen
Rz. 654 Die laufende Versteuerung nach geltendem Recht ist unter b) dargestellt (siehe Rdn 634 ff.). Lebensversicherungen, die vor dem 1.1.2005 abgeschlossen worden sind, waren gemäß § 20 Nr. 6 EStG mit ihren Zinsen und Gewinnanteilen nur dann steuerpflichtig, sofern die Lebensversicherung weniger als 12 Jahre bestand.) Wenn die Rechtsprechung des BGH einen Veräußerungsvorgan...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / aa) Gewerblicher Grundstückhandel
Rz. 649 (Diese Problematik steht im Kontext zur Auswirkung der latenten Ertragsteuer auf die Vermögenswerte und den zuvor hierzu genannten Folgen beim Vermögenswert Grundstück. Nach Steuerrecht ist dieses systematisch keine Fragestellung der Versteuerung von Veräußerungsgeschäften nach §§ 22, 23 EStG, sondern der Gewinnbesteuerung nach § 15, 16 EStG!) Rz. 650 Zur Verdeutlichu...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / cc) Steuervermeidungsstrategien
Rz. 655 Wenn nach der Rechtsprechung des BGH von allen Vermögensgegenständen die individuelle latente Steuerlast zu den seinerzeit geltenden steuerrechtlichen Regeln von allen Vermögenswerten in Abzug zu bringen ist, führt dieses zu einer immensen Erhöhung des Haftungsrisikos des beratenden Rechtsanwalts. Bei jedem Vermögenswert ist im Einzelnen zu prüfen, ob bei einer fingie...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / cc) Steuerrückstellungen
Rz. 406 Unterhaltsrelevanz Gewinnreduzierende Steuerrückstellungen finden sich praktisch in jeder Bilanz und müssen unterhaltsrechtlich auf ihre Angemessenheit überprüft werden. Rz. 407 In den Steuerrückstellungen sind als der Höhe nach ungewisse Verbindlichkeiten diejenigen Steuern und Abgaben einzustellen, die bis zum Ende des Geschäftsjahres wirtschaftlich oder rechtlich en...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / 3. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzänderungsgesetz (MicroBilG)
Rz. 187 Mit dem BilMoG (vgl. unten auch Rdn 284) wird die weitreichendste Bilanzreform seit dem Bilanzrichtliniengesetz 1985 für handelsrechtliche Jahresabschlüsse ab 2010 umgesetzt. Ziele der Reform sind: Bürokratieabbau durch Vereinfachung der Rechnungslegungsvorschriften; Schaffung von mehr Klarheit durch verbesserte Vergleichbarkeit der Abschlüsse von grenzüberschreitend ...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / 1. Gewinn- und Überschusseinkünfte/Liebhaberei
Rz. 70 Definitionen: Das Unterhaltseinkommen einerseits definiert sich aus der Summe der Unterhaltseinkünfte abzüglich von Vorsorgeaufwendungen und Einkommensteuer. Die Unterhaltseinkünfte ermitteln sich aus der Summe des auf steuerlichen Einkünften basierenden unterhaltsrechtlichen modifizierten Einkommens. Darüber hinaus umfasst das unterhaltsrechtlich relevante Einkommen auc...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / cc) Rücklage für Ersatzbeschaffung, R 6.6 EStR 2012
Rz. 378 Unterhaltsrelevanz Insbesondere bei gesteigerter Leistungsverpflichtung nach § 1603 BGB stellt sich immer wieder die Frage nach der Aufdeckung stiller Reserven. Beispiel Die Fertigungshalle der Unterhaltsschuldner-GmbH hat einen Buchwert von 100.000 EUR. Das Gebäude brennt ab und die Versicherung zahlt eine Entschädigung in Höhe von 250.000 EUR. Was geschieht mit der au...mehr
§ 1 Einkommensermittlung / (1) Voraussetzungen des § 7g EStG g.F.
Rz. 277 § 7g EStG Investitionsabzugsbetrag (IAB) und Sonderabschreibung zur Förderung kleiner und mittlerer Betriebe (vgl. Rdn 310) Die Regelung des Investitionsabzugsbetrags wurde durch die Unternehmenssteuerreform 2008 eingeführt und ist ab Verkündung des Gesetzes am 18.8.2007 anwendbar. Steuerpflichtige können für die künftige Anschaffung oder Herstellung eines abnutzbaren ...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 4d ... / VIII. Handelsrechtlicher Jahresabschluss
Rn. 175 Stand: EL 119 – ET: 12/2016 Wenn ein Unternehmen sich verpflichtet, den Begünstigten durch Einschaltung einer Unterstützungskasse betriebliche Versorgungsleistungen zu erbringen, liegt eine mittelbare Pensionsverpflichtung iSv Art 28 Abs 1 S 2 EGHGB vor (Ellrott/Rhiel in Beck Bil-Komm, Art 28 EGHGB Rz 267; Höfer in Küting/Weber, § 249 HGB Rz 792 ff). Eine mittelbare P...mehr
§ 3 Versorgungsausgleich als Rechtsinstitut / I. Güterrecht
Rz. 118 Versorgungsausgleich und Zugewinnausgleich dienen beide dem Ausgleich des während der Ehe gemeinsam Erwirtschafteten. Der Versorgungsausgleich bildet insofern die Spezialregelung für Versorgungsanrechte; er ist vorrangig (§ 2 Abs. 4 VersAusglG). Sofern also ein Anrecht in den Versorgungsausgleich fällt, ist es vom güterrechtlichen Ausgleich ausgeschlossen. Umgekehrt ...mehr
Außerbilanzielle Korrekturen / 3.2.7.3 Rückstellung für latente Steuern
Rz. 151 Der mit der Bildung einer Rückstellung für latente Steuern nach § 274 Abs. 1 HGB verbundene handelsrechtliche Aufwand ist steuerlich unbeachtlich. Aus § 12 Nr. 3, § 4 Abs. 5b EStG, § 10 Nr. 2 KStG ergibt sich eine Korrektur des mit der Rückstellungsbildung verbundenen Aufwands. Die steuerliche Korrektur der Rückstellungen für latente Steuern erfolgt durch eine außerbi...mehr
Außerbilanzielle Korrekturen / 1.5.8 Latente Steuern
1.5.8.1 Keine Steuerabgrenzung für außerbilanzielle Korrekturen Rz. 45 Für die Abgrenzung von latenten Steuern nach § 274 HGB ist es von entscheidender Bedeutung, ob der Unterschied zwischen dem handelsrechtlichen Bilanzansatz und dem steuerlichen auf einer zeitlichen, quasi-permanenten oder permanenten Differenz beruht. Zeitliche und quasi-permanente Unterschiede zwischen de...mehr

References: § 274
 § 5
 § 4
 § 5
 § 5
 § 285
 § 4
 § 274
 § 243
 § 4
 § 266
 § 265
 § 266
 § 246
 § 265
 § 243
 § 274
 § 250
 § 288
 § 285
 § 285
 § 268
 § 265
 § 326
 § 326
 § 325
 § 327
 § 266
 § 265
 § 285

§ 1

§ 1
 § 15

§ 1
 § 23
 BGH 

§ 1
 § 20
 BGH 

§ 1
 § 15

§ 1
 BGH 

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1
 § 1603

§ 1
 § 7
 § 7
 § 4
 § 249

§ 3
 § 274
 § 12
 § 4
 § 10
 § 274