Source: http://www.sv-herongen.de/kontakt-impressum/neufassung-der-satzung/
Timestamp: 2017-11-23 07:24:35+00:00

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Satzung | SV Herongen
SV Blau-Weiß Herongen 1910 e.V.
Der Verein führt den Namen Sportverein Blau-Weiß Herongen 1910 e.V.
Der Sitz des Vereins ist in Herongen.
Der Verein ist im zuständigen Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Zweck des Vereins ist die regionale Förderung des Sports, der Jugend und Altenhilfe sowie des öffentlichen Gesundheitswesens, der Kultur und Erziehung.
Dieser wird verwirklicht insbesondere durch:
die Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit- und Breitensports.
die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen und –Maßnahmen.
die Aus- und Weiterbildung sowie Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern, Trainern und Helfern.
die Beteiligung an Kooperationen sowie Sport- und Spielgemeinschaften.
Maßnahmen und Veranstaltungen zur Erhaltung und Steigerung des körperlichen, seelischen und geistigen Wohlbefindens.
die Erstellung und Instandhaltung/Instandsetzung von Sportstätten, Sportgeräten, Immobilien sowie sonstiger im Vereinsbesitz stehender Gegenstände.
Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.
§4 Verbandsmitgliedschaft/-en
Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände nach 1) als verbindlich an.
Zur Durchführung der Vereinszwecke kann der Vorstand den Ein- sowie Austritt zu den Fachverbänden erklären.
Aktive Mitglieder sind charakterisiert durch die Möglichkeit der Nutzung der verschiedenen Vereinsangebote und/oder der Teilnahme am Spielbetrieb.
Passive Mitglieder sind Förderer des Vereins oder bestimmter Vereinsabteilungen. Sie nutzen die verschiedenen Vereinsangebote nicht.
Ehrenmitglieder werden per Beschluss mit einfacher Mehrheit der Mitgliederversammlung gewählt. Das Vorschlagsrecht obliegt dem Gesamtvorstand. Bei Ehrungen aufgrund der Dauer der Vereinszugehörigkeit errechnet sich diese aus der Summe der tatsächlichen Beitragsjahre.
Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten. Über den Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.
Der Aufnahmeantrag einer beschränkt geschäftsfähigen oder geschäftsunfähigen Person ist von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen. Diese und die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen Antragsteller verpflichten sich durch das Aufnahmegesuch für die hierdurch entstehenden Beitragsschulden zu haften (§ 107 BGB).
Mit Zahlung des Erstbeitrages wird die Mitgliedschaft rückwirkend zum Anmeldedatum wirksam. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.
durch Ausschluss aus dem Verein (näheres regelt §8)
durch Erlöschen der Rechtsfähigkeit juristischer Personen
Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann jeweils zum Beginn des ersten bzw. zweiten Kalenderhalbjahres erklärt werden.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dieser Mitgliedschaft, insbesondere Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben oder wertmäßig abzugelten. Dem austretenden Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu.
Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Auszahlung eines Anteils am Vereinsvermögen.
grobe Verstöße gegen die Satzung und/oder Ordnungen schuldhaft begeht,
Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu diesem Antrag Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom geschäftsführenden Vorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.
Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Recht der Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
Der Rechtsweg bleibt hiervon unberührt.
Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Es können abteilungsspezifische Beiträge und Umlagen und Gebühren für besondere Leistungen des Vereins erhoben werden.
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und der Gebühren für besondere Leistungen des Vereins sowie die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge bestimmt der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss. Desgleichen gilt für die Erhebung und Höhe für abteilungsspezifische Beträge und Umlagen. Umlagen können bis zum sechsfachen des Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern auf der vorausgehenden Mitgliederversammlung bekannt zu geben.
Das Mitglied ist verpflichtet dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift rechtzeitig mitzuteilen.
Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind dadurch dem Verein entstehende Kosten durch das Mitglied zu tragen.
Mitglieder die nicht am Einzugsverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss festsetzt.
Wenn der Beitrag zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung in Zahlungsverzug. Der ausstehende Beitrag ist dann bis zu seinem Eingang gemäß §288 Absatz 1) BGB mit fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach §247 BGB zu verzinsen.
Der geschäftsführende Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder –pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden bzw. Mitgliedern die Teilnahme am Lastschriftverfahren erlassen.
§10 Mitgliederrecht minderjähriger Vereinsmitglieder
Kinder bis zum 7. Lebensjahr und andere Personen, die geschäftsunfähig im Sinne des BGB sind, können Ihre Mitgliedsrechte nicht persönlich ausüben. Diese werden durch ihre gesetzlichen Vertreter wahrgenommen.
Kinder und Jugendliche zwischen dem 7. und 18. Lebensjahr üben ihre Mitgliedrechte im Verein persönlich aus. Ihre gesetzlichen Vertreter sind dagegen von der Wahrnehmung ausgeschlossen.
Ein Verhalten eines Mitglieds, das nach §8 dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen kann, kann auch nachfolgende Vereinsstrafen nach sich ziehen.
Ordnungsstrafe bis 500,- €
Der geschäftsführende Vorstand kann die Vereinsstrafe festsetzen. Es findet §8 Absätze 6-8 Anwendung.
Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsführer und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist der geschäftsführende Vorstand, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke, ermächtigt Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.
Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch für solche Aufwendungen, die Ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Gesamtvorstand kann durch Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen per Textform (Brief oder E-Mail) an alle Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tages. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Gesamtvorstand durch Beschluss fest.
Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, welches vom Versammlungsführer und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Jedes stimmberechtigte Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Anträge auf Satzungsänderung und Änderung des Vereinszwecks sind den Mitgliedern nach Ablauf der Antragsfrist zu übersenden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung zu ergänzen.
Der geschäftsführende Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 20% aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gilt §14 entsprechend.
Der geschäftsführende Vorstand gem. §26 BGB besteht aus:
Der geschäftsführende Vorstand wird gerichtlich wie außergerichtlich durch zwei seiner Mitglieder, darunter der 1. oder 2. Vorsitzende, vertreten. Die Bestellung der Mitglieder des Vorstandes erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt einzeln.
Aufgabe des geschäftsführenden Vorstandes ist die Leitung und Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung oder Ordnung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf aufgabenbezogene, für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach §30 BGB zu bestellen, und diesen die damit verbundene Vertretung und Geschäftsführung zu übertragen.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands haben in der Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Der Gesamtvorstand trifft mindestens alle zwei Monate zusammen.
Jede Abteilung wählt für die Dauer von zwei Jahren einen Abteilungsleiter. Der Vorstand bestätigt die Abteilungsleiter durch Beschluss. Die Bestätigung kann unter Angaben von Gründen abgelehnt werden. Die Mitglieder der Abteilung müssen dann erneut einen Abteilungsleiter wählen. Die Abteilungsleiter sind Mitglied des Gesamtvorstandes.
Die Vereinsjugend ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins.
Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbstständig über die ihr durch den Haushalt zufließenden Mittel.
der Jugendwart (Mitglied des Gesamtvorstandes)
Das Nähere regelt die Jugendordnung, die von der Jugendversammlung des Vereins beschlossen wird.
Die Mitgliederversammlung wählt je einen Kassenprüfer, jeweils jährlich abwechselnd für je zwei Jahre, die nicht dem Gesamtvorstand angehören dürfen.
Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten der Mitgliederversammlung darüber Bericht.
Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung 500,-€ im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit.
Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 80% der abgegebenen Stimmen erforderlich.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Fall der Auflösung der 1. und 2. Vorsitzende als die Liquidatoren des Vereins bestellt.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an den Stadtsportbund der Stadt Straelen, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstandenen steuerbegünstigten Fusionsverein bzw. den aufnehmenden steuerbegünstigten Fusionsverein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne des §2 dieser Satzung zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 08.04.2016 beschlossen.

References: §4
 §8
 §288
 §247

§10
 §8
 §8
 §14
 §26
 §30
 §2