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Timestamp: 2019-06-25 16:52:34+00:00

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BGH, 22.09.2011 - I ZB 61/10 - dejure.org
https://dejure.org/2011,22604
BGH, 22.09.2011 - I ZB 61/10 (https://dejure.org/2011,22604)
BGH, Entscheidung vom 22.09.2011 - I ZB 61/10 (https://dejure.org/2011,22604)
BGH, Entscheidung vom 22. September 2011 - I ZB 61/10 (https://dejure.org/2011,22604)
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§ 900 Abs 4 ZPO, § 27 Abs 3 S 1 Nr 2 WoEigG
Verfahren zur Abnahme der eidesstattlichen Versicherung: Widerspruchsrecht des zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung verpflichteten Dritten - Eidesstattliche Versicherung durch WEG-Verwalter
ZPO § 900; WEG § 27
Berechtigung und Verpflichtung eines Verwalters zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung für die Wohnungseigentümergemeinschaft
Zur Berechtigung und Verpflichtung des Verwalters, die eidesstattliche Versicherung für die Wohnungseigentümergemeinschaft abzugeben
ZPO § 900 Abs. 4; WEG § 27 Abs. 3 Nr. 2
Eidesstattliche Versicherung durch Wohnungsverwalter
WEG-Verwalter zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung berechtigt und verpflichtet
Verwalter muss für WEG eidesstattliche Versicherung leisten
Die eidesstattliche Versicherung für eine Wohnungseigentümergemeinschaft muss der WEG-Verwalter abgeben
WEG-Pleite: WEG als Schuldner
Abgabe der eidesstattlichen Versicherung durch den Verwalter! (IMR 2012, 158)
AG Leer, 26.04.2010 - 8 M 2173/09
BGH, 23.02.2012 - I ZB 61/10
NJW-RR 2012, 460
MDR 2012, 370
NZM 2012, 277
ZMR 2012, 323
WM 2012, 271
Rpfleger 2012, 324
Bei unrichtiger äußerer Bezeichnung ist die Person als Partei anzusehen, die erkennbar durch die Parteibezeichnung betroffen werden soll (BGH, Urteil vom 24. Januar 1952 - III ZR 196/50, BGHZ 4, 328, 334; Urteil vom 21. November 1975 - I ZR 93/74, VersR 1976, 286; Beschluss vom 28. März 1995 - X ARZ 255/95, NJW-RR 1995, 764, 765; Beschluss vom 22. September 2011 - I ZB 61/10, NJW-RR 2012, 460 Rn. 8).
Für die in § 27 Abs. 3 Nr. 2 WEG geregelte Befugnis des Verwalters zur Vertretung der Gemeinschaft, wenn diese in Rechtsstreitigkeiten gemäß § 43 Nr. 2 und Nr. 5 WEG Beklagte ist, hat sich der Bundesgerichtshof dieser Sichtweise bereits angeschlossen (Beschluss vom 22. September 2011 - I ZB 61/10, NJW-RR 2012, 460 Rn. 23).
Das Gesetz definiert in dem zweiten Halbsatz des § 27 Abs. 2 Nr. 2 WEG, der durch das Wort "insbesondere" eingeleitet wird, die Vertretung der beklagten Wohnungseigentümer in den genannten Verfahren als Fall der zur Abwendung sonstiger Rechtsnachteile erforderlichen Maßnahmen (ebenso für den insoweit gleichlautenden § 27 Abs. 3 Nr. 2 WEG: BGH, Beschluss vom 22. September 2011 - I ZB 61/10, NJW-RR 2012, 460 Rn. 23).
Die Wahrnehmung der Interessen der Wohnungseigentümergemeinschaft in einem gegen diese gerichteten Verfahren gehört zur ordnungsgemäßen Erfüllung der Aufgaben des Verwalters, zu der er nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet ist (BGH, Beschluss vom 22. September 2011 - I ZB 61/10, NJW-RR 2012, 460 Rn. 22).
Selbst bei einer unrichtigen äußeren Bezeichnung ist die Person als Partei anzusehen, die erkennbar durch die Parteibezeichnung betroffen werden soll (BGH, Urteil vom 24. Januar 1952 - III ZR 196/50, BGHZ 4, 328, 334; Urteil vom 21. November 1975 - I ZR 93/74, VersR 1976, 286; Beschluss vom 28. März 1995 - X ARZ 255/95, NJW-RR 1995, 764, 765; Beschluss vom 22. September 2011 - I ZB 61/10, NJW-RR 2012, 460 Rn. 8).

References: § 900
 § 27
 § 900
 § 27
 § 900
 § 27
 § 27
 § 43
 § 27
 § 27