Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=15.12.1999&Aktenzeichen=I%20R%2091/98
Timestamp: 2019-05-20 20:03:45+00:00

Document:
BFH, 15.12.1999 - I R 91/98 - dejure.org
https://dejure.org/1999,1829
BFH, 15.12.1999 - I R 91/98 (https://dejure.org/1999,1829)
BFH, Entscheidung vom 15.12.1999 - I R 91/98 (https://dejure.org/1999,1829)
BFH, Entscheidung vom 15. Dezember 1999 - I R 91/98 (https://dejure.org/1999,1829)
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DMBilG §§ 6, 7, 9, 10, 36, 50; EStG § 5 Abs. 1, 6; FGO § 118 Abs. 2; ZPO § 418
Umwandlung eines volkseigenen Betriebs - Bilanzierung von Grundstücken - Eröffnungsbilanz - Wertbegründende Faktoren - Schätzung von Verkehrswerten
§§ 6, 7, 9, 10, 36, 50 DMBilG; §§ 5, 6 EStG
Bilanzrecht; DM-Eröffnungsbilanz: Aktivierung von Vermögensgegenständen, die Ansprüchen nach dem VermG ausgesetzt sind
Die Frage der Berücksichtigung nach dem Stichtag eingetretener Tatsachen ist durch die Rechtsprechung geklärt (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 15. Dezember 1999 I R 91/98, BFHE 191, 33, BStBl II 2000, 381, m.w.N.).
BFH, 30.01.2002 - I R 48/00
Dies gilt bereits für die Handels-, umso mehr aber für die Steuerbilanzen (vgl. etwa Senatsurteil vom 15. Dezember 1999 I R 91/98, BFHE 191, 33, BStBl II 2000, 381).
Der § 36 Abs. 2 Nr. 3 Satz 4 Buchst. g) EStG ergänzt die Regelungen des Körperschaftsteueranrechnungsverfahrens und beinhaltet eine sondergesetzliche Konkretisierung des allgemeinen abgabenrechtlichen Mißbrauchstatbestandes (vgl. insoweit die Urteilsgründe unter 1. d)), wonach das Steuergesetz durch Mißbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten nicht umgangen werden kann (vgl. ebenso zu § 50 c EStG das BFH-Urteil vom 15. Dezember 1999 I R 29/97, BFHE 190, 446 , BStBl II 2000, 381 ).
Das Verfahren ist auch nicht nach § 74 FGO auszusetzen, bis über die Höhe der in Rede stehenden vortragsfähigen Fehlbeträge zum 31.12.2001 eine bestandskräftige Feststellung gem. § 10a Satz 2 GewStG ergangen ist (vgl. hierzu z. B. BFH vom 09.06.1999 I R 91/98, BFH/NV 1999, 913).
FG Mecklenburg-Vorpommern, 20.02.2002 - 1 K 313/99
Zulässigkeit der Buchung einer Restitutionsverpflichtung auf einem …
So unterscheidet es z. B. in § 19 Abs. 3 zwischen Einschränkungen, die sich auf Nutzung, Verfügbarkeit oder Verwertung beziehen (Nr. 3) und Ansprüchen, die sich gegen das Unternehmen ergeben können, weil die früheren Eigentümer von Vermögensgegenständen enteignet worden sind (Nr. 5) (BFH, Urt. v. 15.12.1999 - I R 91/98 - BStBl. II 2000, S. 381).
Da der Gesetzgeber in § 36 Abs. 3 Satz 4 DMBilG die Frage, ob sogenannte wertbegründende oder werterhellende Ereignisse vorliegen (vgl. dazu BFHE 191, 33 ), entschieden hat, kommt es entgegen der Ansicht der Klägerin nicht auf eine Widerlegbarkeit einer gesetzlichen Vermutung an.

References: § 5
 § 118
 § 418
 § 36
 § 50
 § 74
 § 10
 § 19
 § 36