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Timestamp: 2018-10-23 12:18:35+00:00

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Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Gerstungen: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland, Gerstungen: Auftragsbekanntmachung
Deutschland-Gerstungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2018/S 195-441522
Kontaktstelle(n): Gemeindeverwaltung Gerstungen
Telefon: +49 36922-24514
Fax: +49 36922-24550
Hauptadresse: http://www.gerstungen.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.efgmbh.eu/?page=ausschreibungen.htm
Telefon: +49 3681452300
E-Mail: info@efgmbh.eu
Fax: +49 36814523012
Hauptadresse: http://efgmbh.eu
Planungsleistungen für die Entwicklung und Erschließung des GE „Oberhalb der Bahn“ in Gerstungen
Gegenstand des aktuellen Entwicklungsansatzes ist die Erschließung des Gewerbegebietes „Oberhalb der Bahn“ in Verbindung mit der verkehrsseitigen Anbindung des Gewerbegebietes „Lehmkutte“. Im Ergebnis des aktuellen Entwicklungsansatzes können die infrastrukturelle Entwicklung des Gewerbegebietes „Oberhalb der Bahn“ (2. Bauabschnitt) und die verkehrstechnische Anbindung des Gewerbegebietes „Lehmkutte“ (1. Bauabschnitt) im Hinblick auf eine sinnvolle Bauabschnittsbildung technisch verknüpft werden. Zur Vermeidung von verkehrstechnischen Engpässen im aktuellen Einmündungsbereich zum vorgelagerten Verkehrsnetz (L 1022) beabsichtigt die Gemeinde unter Zuhilfenahme eines 3. Bauabschnittes, den siedlungsspezifischen Engpass zu umgehen, weitere GE Flächen zu entwickeln und damit beide Gebiete, das GE „Oberhalb der Bahn“ und das GE „Lehmkutte“ an das vorgelagerte Verkehrsnetz (L 1022) bzw. die BAB 4 anzuschließen.
Es wird von Baukosten von brutto ca. 10,85 Mio. EUR ausgegangen.
Zu erbringen sind Planungsleistungen nach der geltenden Fassung der HOAI, Teil 3 Objektplanung – Abschnitt 2 (Freianlagen), Teil 3 Objektplanung – Abschnitt 3 (Ingenieurbauwerke), Teil 3 Objektplanung – Abschnitt 4 (Verkehrsanlagen) jeweils für alle Leistungsphasen.
Die Leistungen sind dabei wie folgt gegliedert:
— Bauvorbereitung,
— Verkehrsanlagen (inkl. Beleuchtung),
— Schmutzwasseranlagen,
— Regenwasseranlagen,
— Wasserversorgungsanlagen,
— Landschaftsbau.
1) VgV § 46 (3) 2. und 6. – berufliche Erfahrung des Projektleiters:
— Wertung: 3 Pkt. ≥ 12 Jahre; 2 Pkt. ≥ 8 Jahre; 1 Pkt. < 8 Jahre
2) VgV § 46 (3) 1. – vergleichbare Leistungen:
— Referenzen Verkehrsanlagen (max. 6 Pkt.),
— Referenzen Schmutzwasseranlagen (max. 6 Pkt.),
— Referenzen Regenwasseranlagen (max. 6 Pkt.),
— Referenzen Trinkwasseranlagen (max. 6 Pkt.),
— Referenzen Freianlagen (max. 6 Pkt.).
Es werden hier die Referenzen bei jedem Planungsbereich gezählt. Für jede Referenz bekommt der Bewerber 1 Punkt, wenn mind. die Leistungsphasen 3-8 bearbeitet wurden. Für einen Planungsbereich können maximal 6 Punkte erreicht werden.
— Referenzen Projektkomplexität (max. 12 Pkt.)
Gewertet werden hier Referenzen mit hoher Komplexität. Hier bekommt eine Referenz eine besondere Wertung von 2 Punkten, wenn sie alle 5 abgefragten Planungsbereiche umfasst.
3) Bei gleicher Eignung mehrerer Teilnehmer wird ggf. ein Losverfahren nach VgV 75 (6) durchgeführt.
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen.
1) Auszug aus dem Berufs- bzw. Handelsregister oder Kopie desselben. (Bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärung/Nachweis, die/der der geforderten Angaben vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 2.2) nicht älter als 3 Monate sein;
2) Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt oder Kopie derselben. (Bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärung/Nachweis, die/der der geforderten Angaben vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 2.2) nicht älter als 3 Monate sein;
3) Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. Mitgliedern der Bietergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß GWB § 123 (1) und (4) vorliegen;
4) Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. Mitgliedern der Bietergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß GWB § 124 (1) 1. bis 5. vorliegen;
5) Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärungen, aus der sich die Firmen der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfalle und ggf. der bevollmächtigte Vertreter ergeben.
Anmerkung: bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der AG akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (VgV § 50).
Soweit der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft entsprechend VgV § 47 (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmen zurück greifen will, so sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch vom Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
Darüber hinaus ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmer vorzulegen und zwar mitfolgendem Inhalt:
„Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bietergemeinschaft) stehen wir diesem/r als Nachunternehmer zur Verfügung“.
1) Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß VgV § 45 (4) 2. (Nachweis Berufshaftpflichtversicherung gemäß Punkt III.2.2). Zum Zeitpunkt des Schlusstermins (vgl. IV 3.4) darf der Nachweis max. 3 Monate alt sein. Bei Bewerbergemeinschaften ist der vorgenannte Nachweis der Berufshaftpflicht eines Mitgliedes ausreichend;
2) Nachweis der fachlichen Eignung nach VgV § 46 (3) 8. (jährliches Mittel der Anzahl der Beschäftigten und der Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren);
3) Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß VgV § 45 (4) 4. (Gesamtumsatz und Umsatz des entsprechenden Tätigkeitsbereiches in den letzten 3 Geschäftsjahren).
Darüber hinaus ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmer vorzulegen und zwar mit folgendem Inhalt:
„Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bietergemeinschaft) stehen wir diesem/r als Nachunternehmer zur Verfügung.“
1) Nachweis der fachlichen Eignung nach VgV § 46 (3) 2. und 6. (u. a. Befähigungen, Studiennachweise, Bescheinigungen Ingenieur oder Architekt Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen bzw. Nachweis Führung eines vergleichbaren Berufsstandes sowie Angabe der technischen Leitung [Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter]);
2) Nachweis der fachlichen Eignung nach VgV § 46 (3) 1. Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen. Die Referenzen sind durch Referenzschreiben des Auftraggebers oder sofern diese bei privaten Auftraggebern nicht zu erlangen sind durch Eigenerklärungen nachzuweisen. Hier sind insbesondere Referenzen für Verkehrs-, Schmutzwasser, Regenwasser-, Trinkwasseranlagen und Freianlagen der letzten 3 Jahre mit Angabe der Baukosten (netto) und bearbeiteten Leistungsphasen der HOAI anzugeben.
Die Darstellung dieser Referenzen hat in der vorgegebenen Tabellenform zu erfolgen. Diese ist unter der in I.3 benannten Kontaktadresse abrufbar.
1) Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlichen Deckung von mindestens 2,5 Mio. EUR bei Personenschäden und 2,5 Mio. EUR bei Sach- und Vermögensschäden oder eine schriftliche Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall oder zum Abschluss einer projektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung in entsprechender Höhe;
2) Mit dem Teilnahmeantrag ist eine verbindliche Erklärung über die Rechtsform der Bietergemeinschaft, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder einzureichen;
3) Mit dem Teilnahmeantrag ist entsprechend § 12 Abs. 1 Satz 3 ThürVgG durch den Bieter ein Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen vorzulegen. Soweit Leistungen einem Nachunternehmer übertragen werden, so sind für diesen oder diese Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag aktuelle Nachweise über die vollständige Entrichtung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen vorzulegen (§ 15 Abs. 2 ThürVgG).
1) Interessenten, die einen Teilnahmeantrag einreichen wollen, werden bei der Abforderung der unter I.3) bereitgestellten Auftragsunterlagen gebeten, das entsprechende Kontaktformular auszufüllen;
2) Der Teilnahmeantrag ist vom Bewerber bzw. allen Mitgliedern der Gemeinschaft oder vom bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Die geforderten Angaben und Erklärungen sind geordnet nach der Nummerierung und Reihenfolge einzureichen. Ein Hinweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend;
3) Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gemäß IV.2.2 (Bewerbungsfrist) vollständig an die Entwicklungs- und Flächenmanagementgesellschaft mbH (EFG), Werner-Seelenbinder-Straße 17, 98529 Suhl zu übermitteln. Der Umschlag ist mit folgendem Hinweis zu versehen:
„Teilnahmeantrag für die Vergabe von Planungsleistungen für die „Entwicklung und Erschließung des GE Oberhalb der Bahn in Gerstungen“.
Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form (e-Mail) ist nicht ausreichend;
4) Kosten für die Erstellung der Bewerbung und gegebenenfalls des Angebotes werden nicht übernommen.
Telefon: +49 36157332154
Rechtsbehelfsbelehrung gem. GWB § 160 Abs. 3 Nr. 4.
Teilt der Auftraggeber dem Bieter oder Bewerber mit, dass er seiner Rüge nicht abhilft, muss der Bewerber oder Bieter binnen 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers die Vergabekammer anrufen. Andernfalls kann er die entsprechende Rüge im Verfahren nicht mehr geltend machen.

References: § 46
 § 46
 § 123
 § 124
 § 50
 § 47
 § 45
 § 46
 § 45
 § 46
 § 46
 § 12
 § 160