Source: https://www.rechtslupe.de/steuerrecht/einkommensteuer/gewerbesteuer/page/2
Timestamp: 2019-10-23 20:51:43+00:00

Document:
Gewerbesteuer 2 | Rechtslupe
Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zur Gewer­be­steu­er
Die Betrei­be­rin einer Blin­den­führ­hun­de­schu­le erzielt Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb. Eine "unter­rich­ten­de oder erzie­he­ri­sche Tätig­keit" i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG erfor­dert ein Tätig­wer­den gegen­über Men­schen. Aus Art.20a GG folgt eben­falls kei­ne über den Wort­laut hin­aus­ge­hen­de Anwen­dung des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG bei der Aus­bil­dung von Blin­den­führ­hun­den. Die Aus­bil­dung und
Eine erfolg­reich bestan­de­ne Wis­sens­prü­fung führt nur dann zur Aner­ken­nung einer frei­be­ruf­s­ähn­li­chen Tätig­keit, wenn sie den Rück­schluss auf den Kennt­nis­stand des Steu­er­pflich­ti­gen in frü­he­ren Jah­ren zulässt; ob inso­weit Zwei­fel bestehen, hat die Tat­sa­chen­in­stanz unter Wür­di­gung aller Umstän­de des Ein­zel­falls zu beur­tei­len. Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er jeder ste­hen­de
Zwi­schen­ver­mie­tung – und die gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung
Die Hin­zu­rech­nung ver­aus­gab­ter Miet- und Pacht­zin­sen nach § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG fin­det auch in Zwi­schen­ver­mie­tungs­fäl­len statt. Der Zwi­schen­ver­mie­ter kann die Kür­zung nach § 9 Nr. 1 GewStG nicht in Anspruch neh­men. Nach § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG wird dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb hin­zu­ge­rech­net ein Vier­tel der Sum­me aus drei­zehn Zwan­zigs­tel (65 %) der Miet-
Das ambu­lan­te Dia­ly­se­zen­trum – und die Gewer­be­steu­er­be­frei­ung
Ein Dia­ly­se­zen­trum, in wel­chem die Dia­ly­se­pa­ti­en­ten ambu­lant behan­delt wer­den, ist weder ein Kran­ken­haus i.S. des § 3 Nr.20 Buchst. b GewStG a.F. noch eine Ein­rich­tung zur vor­über­ge­hen­den Auf­nah­me pfle­ge­be­dürf­ti­ger Per­so­nen noch eine Ein­rich­tung zur ambu­lan­ten Pfle­ge kran­ker und pfle­ge­be­dürf­ti­ger Per­so­nen i.S. des § 3 Nr.20 Buchst. d GewStG a.F. Nach § 3 Nr.20 GewStG kön­nen
EDV-Auto­di­dak­ten als Frei­be­ruf­ler
Der Gewer­be­steu­er unter­liegt jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb, soweit er im Inland betrie­ben wird (§ 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG). Gewer­be­be­trieb in die­sem Sin­ne ist ein gewerb­li­ches Unter­neh­men i.S. des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (§ 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG). Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb erzielt gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG, wer sich selb­stän­dig, nach­hal­tig und mit Gewinn­erzie­lung
Lebens­ver­si­che­rung – statt Aus­gleichs­an­spruchs des Han­dels­ver­tre­ters
Wur­de in einem Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter­ver­trag ver­ein­bart, dass eine mit Bei­trä­gen des Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens auf­ge­bau­te Alters- und Hin­ter­blie­be­nen­ver­sor­gung (Lebens­ver­si­che­rung) auf den Aus­gleichs­an­spruch nach § 89b Abs. 1, Abs. 5 HGB ange­rech­net wer­den soll, rich­tet sich die steu­er­recht­li­che Behand­lung einer Kapi­tal­zah­lung, die auf­grund des Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trags nach Errei­chen der Alters­gren­ze geleis­tet wird, nach den für die
Kon­zern­fi­nan­zie­rungs­ge­sell­schaft – und das Ban­ken­pri­vi­leg
Auch Kon­zern­fi­nan­zie­rungs­ge­sell­schaf­ten kön­nen Kre­dit­in­sti­tu­te i.S. des § 1 KWG sein und die Vor­aus­set­zun­gen des sog. Ban­ken­pri­vi­legs (§ 19 Abs. 1 GewSt­DV) erfül­len. Nach § 8 Nr. 1 Buchst. a GewStG wer­den dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb ein Vier­tel der Ent­gel­te für Schul­den wie­der hin­zu­ge­rech­net, soweit sie bei der Ermitt­lung des Gewinns abge­setzt wor­den sind und soweit
Die in § 10a GewStG gere­gel­te Min­dest­be­steue­rung des Gewer­be­er­tra­ges gebie­tet in Fäl­len der end­gül­ti­gen Ver­hin­de­rung von Ver­lust­ver­rech­nun­gen kei­ne gene­rel­le Bil­lig­keits­maß­nah­me. Aus­lö­ser des Aus­gangs­ver­fah­rens zu der hier ent­schie­de­nen Ver­fas­sungs­be­schwer­de war die Ände­rung der Ver­re­chen­bar­keit von Ver­lust­vor­trä­gen gemäß § 10a GewStG durch das Gesetz zur Ände­rung des Gewer­be­steu­er­ge­set­zes und ande­rer Geset­ze vom
Ver­äu­ße­rung eines Teils eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils – und die erwei­ter­te Kür­zung des Gewer­be­er­trags
Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Teils eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils i.S. von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG ist nicht in die erwei­ter­te Kür­zung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG ein­zu­be­zie­hen. Die Vor­schrift des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG schloß im Streit­jahr 2006 unge­ach­tet der Gül­tig­keit von Satz 6 die­ser Norm die Ein­be­zie­hung von
Teil­wert­auf­ho­lung – und der gewer­be­steu­er­recht­li­che Kor­re­spon­denz­aus­gleich
Die Wert­auf­ho­lung der Betei­li­gung unter­fällt nicht der Steu­er­frei­stel­lung des § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG. Nach § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG blei­ben bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung eines Anteils an einer Kör­per­schaft oder Per­so­nen­ver­ei­ni­gung, deren Leis­tun­gen beim Emp­fän­ger zu Ein­nah­men i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 1,
Betreibt eine Per­so­nen­ge­sell­schaft als Inha­ber eines Han­dels­ge­wer­bes, an dem sich ein ande­rer aty­pisch still betei­ligt, ein gewerb­li­ches Unter­neh­men i.S. des § 15 EStG, unter­hält sowohl die aty­pisch stil­le Gesell­schaft, der die­ses Unter­neh­men für die Dau­er ihres Bestehens zuge­ord­net wird, als auch die Per­so­nen­ge­sell­schaft jeweils einen selb­stän­di­gen Gewer­be­be­trieb. Der Inha­ber des
Bin­nen­schif­fe – und die gewer­be­steu­er­li­che Kür­zung
Die Kür­zung gilt nur für die See­schiff­fahrt. Bin­nen­schiff­fahrts­un­ter­neh­men kön­nen die Begüns­ti­gung des § 9 Nr. 3 Satz 2 bis 5 GewStG 2002 nicht in Anspruch neh­men. Den Tat­be­stand des § 9 Nr. 3 Satz 2 bis 5 GewStG 2002 erfül­len nur Han­dels­schif­fe im inter­na­tio­na­len Ver­kehr. Unter die­ses Tat­be­stands­merk­mal fällt nur der Betrieb von See­schif­fen und nicht auch der
Wer per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter i.S. des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG ist, bestimmt sich nach gesell­schafts­recht­li­chen Grund­sät­zen. Nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 Satz 1 EStG ist Vor­aus­set­zung einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft u.a., dass aus­schließ­lich Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­ter und zur Geschäfts­füh­rung befugt sind. Das ist nicht der Fall, wenn auch ande­re
See­han­dels­schif­fe – und die gewer­be­steu­er­li­che Kür­zung
Inner­staat­li­ches Steu­er­recht – und die Ein­wir­kung abkom­mens­recht­li­cher Begriffs­be­stim­mun­gen
Der in § 9 Nr. 3 GewStG ver­wen­de­te Begriff der Betriebs­stät­te bestimmt sich nicht nach der Defi­ni­ti­on des jeweils ein­schlä­gi­gen DBA, son­dern nach inner­staat­li­chem Recht . Der Gewer­be­steu­er unter­liegt jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb, soweit er im Inland betrie­ben wird (§ 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG), d.h. soweit für ihn im Inland eine Betriebs­stät­te unter­hal­ten wird

References: § 18
 Art.20
 § 18
 § 2
 § 8
 § 9
 § 8
 § 3
 § 3
 § 3
 § 15
 § 89
 § 1
 § 8
 § 10
 § 10
 § 15
 § 9
 § 9
 § 8
 § 8
 § 20
 § 15
 § 9
 § 9
 § 15
 § 15
 § 9