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Timestamp: 2017-09-20 14:31:36+00:00

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Nächstes Thema : Selbstständig machen nach Auslandsaufenthalt
Verfasst am: Mi Aug 09, 2017 1:54 pm Titel:
Die Eheschließung ist "vollzogen"
Zum Monatsende melde ich dann mein Gewerbe ab und werde mal
bei der AOK meiner Gattin anklopfen.
Die Begeisterung wird sich sicherlich in Grenzen halten,
aber ich kann denen ja schonmal verkünden,
daß ich mich spätestens zum Jahresende freiwillig weiterversichern werde.
würde ich an deiner Stelle nicht tun - wenn du die Voraussetzungen für die Familienversicherung erfüllst, dann ist alles okay und ob du es glaubst oder nicht, über familienversicherte Angehörige freut sich die Krankenkasse, werden die doch im "Risikostrukturausgleich (RSA)" gut bewertet.
Verfasst am: Mi Aug 09, 2017 3:06 pm Titel:
Irgendwie muss es ja dann weitergehen (nach meiner Familienversicherung).
Der Bundesfreiwilligendienst meiner Frau geht noch bis Februar,
dann soll sie eigentlich über mich familienversichert sein.
Ich werd in paar Monaten wieder ein Gewerbe anmelden und so weiterwursteln wie bisher.
Aufs Jobcenter will ich bzw. meine Frau kein 2. Mal.
Mir ging beim letzten Mal schon diese ständige Kontrolle und Überwachung sowas von auf den Geist ...
Verfasst am: Mi Aug 09, 2017 3:59 pm Titel:
Ich meinte, dass du der Kasse jetzt schon sagen wolltest dass du dich dann selbst versichern willst.
Verfasst am: Fr Aug 18, 2017 11:02 am Titel:
Die Begeisterung wird sich sicherlich in Grenzen halten, aber ich kann denen ja schonmal verkünden,
Leider lese ich diesen Thread heute das erste mal, daher habe ich noch nicht früher geantwortet.
Zum Thema Standardtarif der PKV.
in diesen Tarif kann man wechseln wenn folgendes Bedingungen beachtet werden:
Nr. 1 Tarifstufen, Aufnahme- und Versicherungsfähigkeit, Nachweispflichten
(1) Der Standardtarif wird in zwei Tarifstufen angeboten:
– Tarifstufe STN
– Tarifstufe STB
(2) Aufnahme- und versicherungsfähig in Tarifstufe STN sind Personen, die bei Krankheit keinen Beihilfeanspruch nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen haben und die über eine Vorversicherungszeit von mindestens 10 Jahren in einem substitutiven Versicherungsschutz nach § 146 Abs. 1 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) verfügen, wenn sie
a) das 65. Lebensjahr vollendet haben,
b) das 55. Lebensjahr vollendet haben und ihr jährliches Gesamteinkommen (§ 16 SGB IV) die Jahresarbeitsentgeltgrenze nach § 6 Abs. 7 SGB V nicht übersteigt,
c) vor Vollendung des 55. Lebensjahres eine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen oder die Voraussetzungen für diese Rente erfüllen und sie beantragt haben und ihr jährliches Gesamteinkommen (§ 16 SGB IV) die Jahresarbeitsentgeltgrenze (§ 6 Abs. 7 SGB V) nicht übersteigt.
Aufnahmefähig sind auch deren Familienangehörige, die bei Versicherungspflicht des Standardtarifversicherten in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nach § 10 SGB V familienversichert wären.
(3) Aufnahme- und versicherungsfähig in Tarifstufe STB sind Personen, die nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Krankheit Anspruch auf Beihilfe haben sowie deren im Sinne der Beihilfevorschriften des Bundes oder eines Bundeslandes berücksichtigungsfähige Angehörige, wenn sie über eine Vorversicherungszeit von mindestens 10 Jahren in einem substitutiven Versicherungsschutz (§ 146 Abs. 1 VAG) verfügen und die Voraussetzungen nach Absatz 2 Buchstaben a) und b) erfüllen. Außerdem sind in Tarifstufe STB Personen aufnahme- und versicherungsfähig, die über eine Vorversicherungszeit von mindestens
10 Jahren in einem substitutiven Versicherungsschutz (§ 146 Abs. 1 VAG) verfügen und vor Vollendung des 55. Lebensjahres ein Ruhegehalt nach beamtenrechtlichen oder vergleichbaren Vorschriften beziehen und deren jährliches Gesamteinkommen (§ 16 SGB IV) die Jahresarbeitsentgeltgrenze nach § 6 Abs. 7 SGB V nicht übersteigt;
dies gilt auch für deren Familienangehörige, die bei Versicherungspflicht
des Standardtarifversicherten in der GKV nach § 10 SGB V familienversichert wären.
(4) Neben dem Standardtarif darf für eine versicherte Person keine weitere Krankheitskosten- Teil- oder Vollversicherung bestehen oder abgeschlossen werden; auch nicht bei einem anderen Versicherungsunternehmen.
(5) Die Voraussetzungen für die Aufnahme- und Versicherungsfähigkeit müssen durch die Vorlage von Unterlagen nachgewiesen werden, z. B.: – Nichtveranlagungsbescheinigung
– Rentenantrag mit Eingangsbestätigung des Rentenversicherungsträgers
– Rentenbescheid bzw. Rentnerausweis
– Bestätigung über Ruhegehaltsbezug nach beamtenrechtlichen oder vergleichbaren Vorschriften
– Bestätigung der Beihilfestelle über Beihilfeberechtigung nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen
– Bestätigung der Beihilfestelle über Berücksichtigungsfähigkeit von Angehörigen bei der Beihilfe
– Ernennungsurkunde über die Berufung in das Beamtenverhältnis
Alles weitere kann man in den Versicherungsbedingungen des Standard-Tarifs nachlesen § 1.
https://www.pkv.de/service/broschueren/musterbedingungen/
(etwas nach unten blättern)
Der PKV-Versicherte hat aber auch die Möglichkeit die Leistungen im Vertrag zu reduzieren - also in einen anderen Tarif zu wechseln und sogar darauf einen rechtlichen Anspruch.
Hierzu noch ein Bericht vom PKV-Verband
https://www.pkv.de/service/pkv_publik/archiv/2017/pkv-publik-nr-04-2017/fuer-jede-lebenslage/
Verfasst am: Sa Aug 19, 2017 5:58 pm Titel:
Den Standarttarif habe ich ja.
Mir geht es ganz einfach um die Beitragsentwicklung der letzten Jahre.
Und da geht es nicht um paar Prozent, sondern (bei mir) um eine Verdreifachung.
Davon abgesehen werde ich (wenn nix dazwischen kommt) irgendwann Rentner.
Dann reicht meine Rente + das was mir eine Versicherung dann monatlich auszahlt, gerade so für die PKV.
Will ich nicht und kann ich vor allem auch nicht, deshalb wieder zur gesetzlichen.
Verfasst am: Do Aug 24, 2017 1:56 pm Titel:
Gewerbe abgemeldet, dann gleich zur AOK und mein Anliegen geschildert.
Formular ausfüllen, Kopie vom letzten Steuerbescheid dazu und nun
habe ich nach Sichtung der Unterlagen schon die mündliche Zusage,
dass ich ab September familienversichert bin.
Der schriftliche Bescheid geht dann zur PKV wegen der Kündigung.
Die Rücklagen/ Altersrückstellung sind dann wohl weg, aber was solls...
Oder lässt sich das irgendwie retten/ Umwandeln,
indem ich zB. irgendeine Zusatzversicherung mache für die Beißerchen ?
Verfasst am: Do Aug 24, 2017 8:56 pm Titel:
da muss eine Experte von der PKV-Fraktion her.
Verfasst am: Mo Sep 04, 2017 8:33 am Titel:
Hab es nun auch schriftlich, seit 1.9. (wieder) in der AOK.
Kündigung an die PKV ist raus.
Nun noch fürs Finanzamt einiges ausgefüllt und dann geht es aufs Jahresende wieder frisch ans Werk.
Danke nochmal für die Hilfe hier, ist ja nicht unbedingt selbstverständlich sich in seiner Freizeit mit den Problemen von Anderen herumzuschlagen.
Verfasst am: Sa Sep 16, 2017 12:34 pm Titel:
Die PKV hat diesen Monat trotzdem den Beitrag abgebucht.
Kündigung und Nachweise über die Familienversicherung in der GKV wurden per Einschreiben geschickt und sind dort am 5.9. eingegangen.
Hab die Lastschrift erstmal zurückgeholt. Jetzt ist die PKV am Zug...

References: § 146
 § 6
 § 10
 § 6
 § 10
 § 1