Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-11-2011-1B_612-2011
Timestamp: 2016-10-22 19:45:13+00:00

Document:
1B_612/2011 (08.11.2011)
1B_612/2011, 1B_614/2011
A.________AG,
3. C._________AG,
Avenue de Longemalle 1, 1020 Renens.
Beschwerde gegen die Entscheide der Schweizerischen Bundesanwaltschaft vom 7. September 2011 und des Minist�re public central du canton de Vaud vom 27. September 2011.
Mit Eingaben vom 22. August und 12. September 2011 erstatteten D.________ sowie die A.________AG, die B.________AG und die C._________AG, alle in Liquidation, zuhanden der Bundesanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt Strafanzeigen namentlich gegen eine Vielzahl von Verwaltungs- und Justizbeh�rden wie auch gegen Privatpersonen wegen verschiedener angeblicher Delikte.
Mit Schreiben vom 7. bzw. 27. September 2011 haben die Bundesanwaltschaft und die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt den Anzeigeerstattern er�ffnet, hinsichtlich der - sehr weitschweifigen und weitgehend unverst�ndlichen - Anzeigen keine strafrechtlichen Schritte einzuleiten. Von Seite der Waadtl�nder Beh�rden ist den Anzeigeerstattern sodann mitgeteilt worden, gem�ss Art. 16 des Waadtl�nder Einf�hrungsgesetzes zur neuen StPO h�tten sie ohnehin eine in franz�sischer Sprache abgefasste Anzeige einzureichen, die indes nebstdem auch den �brigen gesetzlichen Formerfordernissen zu gen�gen h�tte).
Gegen die beiden Entscheide f�hren D.________, die C._________AG, die A.________AG sowie die B.________AG, alle in Liquidation, in einer gemeinsamen Eingabe, datiert vom 6. Oktober und der Post �bergeben am 10. Oktober 2011, der Sache nach Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht.
Bei den gegebenen Verh�ltnissen rechtfertigt es sich, die zwei die genannten Entscheide betreffenden Verfahren gemeinsam zu behandeln, und zwar in deutscher Sprache (Art. 54 Abs. 1 BGG).
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegr�ndung - unabh�ngig von der Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zul�ssigen Beschwerdegr�nde.
Die Beschwerdef�hrer �ben wie in fr�heren Verfahren ganz allgemein Kritik an einer Vielzahl namentlich eidgen�ssischer und kantonaler Justizbeh�rden sowie an verschiedenen politischen Beh�rden bzw. Institutionen und Privatpersonen, die in irgend einem Bezug zu fr�heren sie betreffenden fr�heren Verfahren stehen. Sodann berufen sie sich auch nur ganz allgemein auf eine Vielzahl von Rechtsbestimmungen, deren Verletzung sie den genannten Beh�rden bzw. Privaten zur Last legen. Dabei legen sie indes - soweit ihre Eingabe �berhaupt verst�ndlich ist und den prozessualen Anstandsregeln zu gen�gen vermag (Art. 33 und Art. 42 Abs. 6 BGG) - nicht ansatzweise dar, inwiefern die angefochtenen Entscheide Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzen soll.
Demgem�ss ist bereits mangels einer gen�genden Begr�ndung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerden nicht einzutreten. Entsprechend er�brigt es sich, die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu er�rtern.
Der Begr�ndungsmangel ist offensichtlich, weshalb �ber die Beschwerden im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten den Beschwerdef�hrern aufzuerlegen (Art. 66 BGG).
Die beiden Verfahren 1B_612/2011 und 1B_614/2011 werden vereinigt.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 500.-- werden den Beschwerdef�hrern auferlegt.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Schweizerischen Bundesanwaltschaft und dem Minist�re public central du canton de Vaud, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 16
 Art. 42
 BGE 
 Art. 95
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 108