Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/11232
Timestamp: 2020-01-20 03:33:35+00:00

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Ergebnis: Erweiterung und Instandsetzung Schule Tege...competitionline
(ID 3-11232)
DeTeImmobilien NL Region Nord,, Hamburg (DE)
Andreas Rowold Architekt, Hamburg (DE)
Richter + Roggensack, Kiel (DE)
Gerd-Wilhelm Reining, Hamburg (DE)
Verfahren Generalplanerwettbewerb
Preisgelder/Honorare 86.800	EUR	zzgl. USt.
Preisrichter	 Prof. Almut Grüntuch-Ernst, Raginald Nuckel, Eckhard Schmied, Stefan Waselowsky, Prof. Bernhard Winking [Vorsitz]
Kammer Hamburgische Architektenkammer (Reg.-Nr.: BO-002-08-HRW)
Aufgabe des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung sowie die Vorplanung der gebäudetechnischen Ausrüstung auch unter energetischen Aspekten und in Teilen eine tragkonstruktive Vorplanung für einen Neubau mit rd. 1.340 m² NF. Dieser Neubau, vorgesehen für derzeit extern untergebrachte Schulklassen, bietet zusätzlich die Möglichkeit, durch eine temporäre Verlagerung von Nutzungen aus dem Bestand Freiräume für die Grundsanierung und ggf. Neustrukturierung des Bestandes zu schaffen. Weiterhin soll im Wettbewerb die Grundsanierung des baulichen Bestandes (primär der Gebäudehülle, nicht der Sanitärbereiche und der Ausstattung) mit rd. 6.250 m² BGF auch unter energetischen Aspekten konzipiert werden. Für die Maßnahmen des Neubaus und der Instandsetzung ist vorerst ein Kostenrahmen von ca. 7,4 Mio. € (Brutto) vorgesehen.
In dem komplexen Themenspektrum ist es auch Teil der Aufgabe, neben der Fachplanung für Neubau und Bestand eine Kostenkalkulation für die Baukosten wie auch die Betriebs- und Unterhaltungskosten zu erstellen, die eine Beurteilung des Gesamtkonzeptes ermöglicht. Hierfür werden feste Parameter einer zukünftigen Kostenentwicklung (z.B. Energiekosten) anhand gegeben. Ziel ist die Optimierung der Planung unter Berücksichtigung der Bauunterhalts-/ Betriebskosten für einen Zeitraum von 25 Jahren.
Die Planung soll auf Basis der Hamburgischen Klimaschutzverordnung und der EnEV 2007 erfolgen.
Gesetzte Teilnehmer Arbeitsgemeinschaft DT Immobilien, Niederlassung Region Nord und Andreas Rowold Architekt, Hamburg
Downloads 11232_SchuleTegelweg.doc
Ausstellung Eine Ausstellung aller Entwürfe findet statt vom 28. August bis 10. Oktober 2008 in der Schule Tegelweg. Tegelweg 104, 22159 Hamburg (Mo. - Fr. 8.00 bis 16.00 Uhr)
Projektadresse Tegelweg
2008/S 29-038992
Freie und Hansestadt HamburgBehörde für Bildung und SportAmt für Verwaltung, Hamburger Straße 31, D-22083 Hamburg.
Weitere Auskünfte erteilen: Genius Loci Architekturcontor - Dietrich Hartwich Architekt BDA, Deichstraße 19, D-20459 Hamburg. Tel. (00 49) 040 37 82 66. E-Mail: MjExXFpjXmpoYWRYXl1dNVZkYSNYZGI=. Fax (00 49) 040 37 83 31.
Weitere Unterlagen sind erhältlich bei: Genius Loci Architekturcontor - Dietrich Hartwich Architekt BDA, Deichstraße 19, D-20459 Hamburg. Tel. (00 49) 040 37 82 66. E-Mail: MjEyW1liXWlnYGNXXVxcNFVjYCJXY2E=. Fax (00 49) 040 37 83 31.
Projekte oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Genius Loci Architekturcontor - Dietrich Hartwich Architekt BDA, Deichstraße 19, D-20459 Hamburg. Tel. (00 49) 040 37 82 66. E-Mail: MjE5VFJbVmJgWVxQVlVVLU5cWRtQXFo=. Fax (00 49) 040 37 83 31.
Erweiterung und Instandsetzung Schule Tegelweg Der Wettbewerb ist gemäß VOF §§ 20 + 25 und GRW 95, Ziffer 2.4.3 als Einladungswettbewerb in Form eines hochbaulichen Realisierungswettbewerbs ausgeschrieben. Es handelt sich um ein inter-disziplinäres Verfahren mit 4 Teilnehmern für Generalplanerleistungen gemäß HOAI, §§ 15, 64 und 73. Die Lösung der gestellten Aufgabe soll gem. GRW 95 der FHH, Ziffer 2.2, Abs. 1 in einer Wettbewerbsstufe gefunden werden. Das Verfahren ist gem. GRW 95 der FHH, Ziffer 1.6 anonym. Von den 4 Teilnehmern wird einer direkt von der Ausloberin zur Teilnahme eingeladen und 3 Teilnehmer im Rahmen dieses Bewerbungsverfahrens gemäß VOF ermittelt. Der Wettbewerbausschuss der Hamburgischen Architekten- und Ingenieurkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer BO-002-08-HRW erteilt.
Anlass dieses Generalplanerwettbewerbs ist die von der Behörde für Bildung und Sport geplante Erweiterung der Schule Tegelweg, Schule für Körperbehinderte, durch einen Neubau zur Unterbringung bislang extern untergebrachter Schulklassen, wie auch die Grundsanierung des eingeschossigen Gebäudebestandes auf dem Schulgrundstück Tegelweg 104 im Bezirk Hamburg-Wandsbek. Ausgangslage im Alltag der Schule Tegelweg ist ein aus den spezifischen Anforderungen ständig steigender Raumbedarf. In die Schule Tegelweg werden Kinder und Jugendliche aufgenommen, die durch eine körperliche Behinderung in ihrer Bewegungsfähigkeit, ihrer seelischen Entwicklung oder ihrer Lernfähigkeit schwerwiegend beeinträchtigt sind und in der allgemeinen Schule nicht angemes-sen gefördert werden können. Den größten Anteil stellen Kinder mit Körperbehinderungen in Folge von Hirnschäden dar. Fast 60 % der Schüler sind auf einen Rollstuhl angewiesen. Das zieht z.B. für ca. 40 % der Schüler die Notwen-digkeit des Einsatzes von Hilfsmitteln wie Stehräder, Lifter, Toilettenstuhl, Dreirad usw. nach sich. Das vielfältige Angebot der Schule Tegelweg lässt sich nur in einem Ganztages-Schulbetrieb realisieren. Der größte Teil der Schüler ist auf eine Schulweghilfe mit Spezialbussen angewiesen. Grundlage der Planung ist ein von der Ausloberin vorab erarbeitetes Funktions- und Nutzungskon-zept wie auch eine Bestandsaufnahme und Bewertung der vorhandenen baulichen Substanz (inkl. Schadstoff-Gutachten). Das Funktions- und Nutzungskonzept soll den Wettbewerbsteilnehmern die Basis bieten, ein Gesamtkonzept zu erstellen, das ggf. durch temporäre Verlagerungen in den Neubau auch Neustrukturierungen im Bestand und damit insgesamt effektivere Funktionsabläufe und Kosten-senkungen in Unterhaltung und Betrieb ermöglicht. Aufgabe des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung sowie die Vorplanung der ge-bäudetechnischen Ausrüstung auch unter energetischen Aspekten und in Teilen eine tragkonstruktive Vorplanung für einen Neubau mit rd. 1.340 m² NF. Dieser Neubau, vorgesehen für derzeit extern untergebrachte Schulklassen, bietet zusätzlich die Möglichkeit, durch eine temporäre Verlagerung von Nutzungen aus dem Bestand Freiräume für die Grundsanierung und ggf. Neustrukturierung des Bestandes zu schaffen. Weiterhin soll im Wettbewerb die Grundsanierung des baulichen Bestandes (primär der Gebäudehülle, nicht der Sanitärbereiche und der Ausstattung) mit rd. 6.250 m² BGF auch unter energetischen Aspekten konzipiert werden. Für die Maßnahmen des Neubaus und der Instand-setzung ist vorerst ein Kostenrahmen von ca. 7,4 Mio. € (Brutto) vorgesehen. In dem komplexen Themenspektrum ist es auch Teil der Aufgabe, neben der Fachplanung für Neubau und Bestand eine Kostenkalkulation für die Baukosten wie auch die Betriebs- und Unterhaltungskos-ten zu erstellen, die eine Beurteilung des Gesamtkonzeptes ermöglicht. Hierfür werden feste Parameter einer zukünftigen Kostenentwicklung (z.B. Energiekosten) anhand gegeben. Ziel ist die Optimie-rung der Planung unter Berücksichtigung der Bauunterhalts-/ Betriebskosten für einen Zeitraum von 25 Jahren. Die Planung soll auf Basis der Hamburgischen Klimaschutzverordnung und der EnEV 2007 erfolgen. Wichtig für alle vorgeschlagenen Maßnahmen ist die Tatsache, dass der Schulbetrieb während der Bauphasen aufrecht erhalten bleibt und die besondere Sensibilität der hier unterrichteten Schüler mit ihren unterschiedlichsten Behinderungen berücksichtigt wird.
Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) so-wie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) gem. GRW 95 der FHH, 2.3.1. Neben einem geladenen Teilnehmer erfolgt in einem offenen Bewerbungsverfahren die Auswahl weiterer 3 Teilnehmer, wobei aufgrund der gewünschten Erfahrung im Bereich des Umbaus/ Sanierung im laufenden Schulbetrieb und der Anforderung an generalplanerische Erfahrung für Berufsanfänger keine besonderen Bewerbungsbedingungen gelten. Der Bewerbung sind Unterlagen beizufügen, die aufzeigen, dass der Bewerber über die Qualifikation als Architekt, Ingenieur für Tragwerksplanung und Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung (HOIA §§ 15, 64 + 73) verfügt sowie über Erfahrungen mit energiesparendem Bauen. Zur Bewerbung sind zwingend die Bewerbungsformblätter zu verwenden, die bei genius loci per Fax oder E-mail (MTFmZG1odHJrbmJoZ2c/YG5rLWJubA== oder 0049 - 40 - 37 83 31) bestellt werden können. In diesen Formblättern sind anzugeben: Formale Kriterien Formblatt 1.1 - 1.3 Bewerber: Die Angaben sind von jedem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft gesondert im Formblatt auszufüllen. - Angaben über Personen- und bürobezogene Daten mit Angabe der Rechtsform. (Bürobezeichnung, Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, Fax, Email, Internetadresse, rechtlicher Status, Jahr der Bürogründung, Anzahl Mitarbeiter) - Angabe, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen bestehen oder ob und auf welche Art, bezogen auf diesen Auftrag eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in relevanter Weise besteht (Unternehmensstruktur; Beteiligungen, Niederlassungen etc.). (gem. VOF § 7, Abs. 2) - Angabe der Personen, die im Falle der Auswahl zur Teilnahme an diesem Wettbewerb die Leistung tatsächlich erbringen (Name + Berufsbezeichnung/Qualifikation). - Formlose Erklärung, dass nach § 11 VOF Buchstabe a) bis d) keine diesbezüglichen Ausschlussgründe vorliegen. - Formlose Erklärung, dass nach Kenntnis des Bewerbers kein Ausschluss aus Sicht der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg von der Teilnahme am Wettbewerb nach § 11 Buchsta-ben b) und c) besteht. Die Arbeitsgemeinschaft hat einen verantwortlichen gemeinsamen Ansprechpartner für das Projekt zu benennen. Formblatt 2.1 - 2.3 Projekte: Angaben in vorgegebenen Formblättern zu 3 realisierten Gebäuden, die von dem Bewerber in Form von Generalplanerleistungen (HOAI §§ 15, 64 und 73) bearbeitet wurden. Für jedes Projekt Angaben zu : - Auftraggeber/ Bauherr mit Ansprechpartner, - Projekt (Name und Funktion/Nutzung), mit dem Standort, dem Planungs- und Errichtungszeitraum und der Größe (m² BGF) mit Angabe zu Neubau- und Sanierungsanteilen und ggf. Hinweis zum Bau im laufenden Schulbetrieb - die Gesamtbausumme (Bausumme Brutto, ohne Grundstücks- und Baunebenkosten bezogen auf die angegebene BGF) - Auszeichnungen und Preise für das vorgestellte Projekt - Benennung der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, die die Leistung erbracht haben, mit Anga-be welche Leistungsphasen erbracht wurden (mind. LP 2 – 5 §§ 15, 64 oder 73 HOAI) Die Bewerbungsformblätter sind vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Die Bewerber haben korrekte Angaben als verantwortliche Eigenauskunft zu geben. Zusätzlich zu den Formblättern sollen die 3 Projekte informell auf insgesamt max. 9 Seiten DIN A4 - einseitig mit Erläuterungen, Zeichnungen und Fotos vorgestellt werden. Je Projekt soll ein Referenz-schreiben des Auftraggebers oder Bauherrn beigefügt werden, das Auskunft gibt über die Qualität der Zusammenarbeit und die Leistungsfähigkeit, Projekte im Zeit- und Kostenrahmen durchführen zu können. DARÜBER HINAUS SIND FOLGENDE UNTERLAGEN EINZUREICHEN: - Nachweis der beruflichen Qualifikation aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft gemäß den Angaben zum Vorbehalt für einen besonderen Berufsstand (s. Abschnitt III.2) (z.B. Kopie der Kammerurkunde, Diplomzeugnisse oder vergleichbarer Befähigungsnachweise). - Projektliste der letzten 5 Jahre aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft - Erklärung aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, dass eine Berufshaftpflichtversicherung besteht, mit Kopie des Versicherungsscheins. - JURISTISCHE Personen haben zusätzlich einzureichen: Nachweis über den satzungsgemäßen Geschäftszweck durch Auszug aus dem einschlägigen Register, sowie eine Erklärung, welcher Gesellschafter oder bevollmächtigter Vertreter und welcher für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe verantwortliche Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Zulassungskriterien erfüllt. Über den o.g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht berücksichtigt. Bewerbungen per Email sind nicht zulässig. AuswahlkriterieN Die Auswahl der 3 Teilnehmer erfolgt durch ein vom Auslober berufenes Gremium, in dem mindestens zur Hälfte Fachleute mit einer den Teilnehmern abverlangten Berufsqualifikation vertreten sein werden. Die freien Architekten und Ingenieure im Auswahlgremium sind nicht identisch mit den be-nannten freien Fachpreisrichtern. Auswahlkriterium wird, nach Prüfung der formalen Anforderungen (fristgerechter Eingang der kompletten Unterlagen, mit vollständig ausgefüllten Formblättern 1.1-1.3 + 2.1-2.3 und der weiteren einzureichenden Unterlagen) , der aus den eingereichten Unterlagen ersichtliche Nachweis, dass die Arbeitsgemeinschaft mit ihren Mitgliedern innerhalb der 3 präsentierten Projekte Schulgebäude in den letzten 5 Jahren verantwortlich geplant hat (mind. LP 2 – 5 HOAI). Besondere Berücksichtigung findet dabei die Erfahrung im Schulbau (Neubau + Sanierung) mindestens vergleichbarer Größenordnung und hier speziell von Schulen für Kinder mit einer Körperbehinderung, wie auch die Erfahrung, die Baumaßnahme im laufenden Betrieb mit allen Anforderungen der Logistik und des Bauablaufs abzuwickeln. Darüber hinaus wird die Leistungsfähigkeit, Projekte im Zeit- und Kostenrahmen durchführen zu können, betrachtet auch in Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und Nutzer wie auch den Genehmigungsbehörden. Hierzu werden die Referenzschreiben berücksichtigt. Bei gleichwertiger Qualifikation der Bewerbungen behält sich das Auswahlgremium vor, die archi-tektonische Haltung bezogen auf die Gesamt-Aufgabenstellung in die Beurteilung mit einzubinden. Bei fehlenden Nachweisen oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. Für diesen Fall werden Nachrücker in fester Reihenfolge festgelegt und zur Teilnahme zugelassen. Die Unterlagen werden an die Bewerber zurückgesandt. Alle Bewerber erhalten eine Information per Email über das Ergebnis.
Zur Bewerbung für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen sind gesamtschuldnerische Arbeitsge-meinschaften mit bevollmächtigtem Vertreter, die Generalplanerleistungen gemäß HOAI, §§ 15, 64 und 73 erbringen. Die Berechtigung zur Teilnahme besitzen: - Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekten (HO-AI Leistungsbild im Bereich § 15) und als Ingenieure Fachgebiet Tragwerksplanung (HOAI Leistungsbild im Bereich § 64) und Gebäudetechnik (HOAI Leistungsbild im Bereich § 73) tätig sind und dementsprechend gemäß den jeweiligen Vorschriften ihres Heimatlandes zum Führen der Be-rufsbezeichnung berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung nach den Richtlinien 85/384/EWG und 89/48/EWG gewährleistet ist und berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt bzw. als Ingenieur (s.o.) tätig zu werden. - Juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der bevollmächtigte Vertreter und der verantwortliche Verfasser der Wettbewerbsarbeit die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahme auch einzelner Mitglieder einer Arbeitsgemeinschaft haben das Ausscheiden der gesamten Arbeitsgemeinschaft zur Folge. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Mitglieds der Arbeitsgemeinschaft. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Wettbewerbsbekanntmachung erfüllt sein.
Gewünschte Teilnehmerzahl: 4.
1. Arbeitsgemeinschaft DeTeImmobilien, Niederlassung Region Nord und Andreas Rowold, Architekt Hamburg.
13.3.2008 - 15:00.
Zahl und Wert der zu vergebenden Preise: Preis- und Bearbeitungssumme insgesamt 86.800,00 € (zuzüglich gesetzlich gültiger MWSt) davon 3 Preise mit insgesamt 36.800,00 € (1. Preis 16.800,00 €, 2. Preis 12.000,00 €, 3. Preis 8.000,00 €) und eine Bearbeitungssumme mit insgesamt 50.000,00 €, die zu gleichen Teilen an die 4 Teilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen und bei Einreichung einer prüfungsfähi-gen Wettbewerbsarbeit ausgezahlt wird.
S. IV.5.1.
1. Almut Grüntusch-Ernst, Architektin, Berlin.
2. Raginald Nuckel, Diplom-Ingenieur, Norderstedt.
3. Eckhard Schmied, Leiter Hochbaudienststelle Nord - ABH, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.
4. Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.
5. Prof. Bernhard Winking, Architekt, Hamburg.
6. Matthias Gerber, Schulleiter, Schule Tegelweg.
7. Karl Iwen, Behörde für Bildung und Sport.
8. Dirk Nockemann, Behörde für Bildung und Sport.
9. N.N. Vorsitzender des Bauausschusses Bezirksversammlung Wandsbek.
Hinweis zu IV.5.3) und IV.5.4) Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gem. GRW 95 der FHH , Ziff. 5.6.9. Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts und entsprechend der GRW 95 der FHH, Ziff. 7.1, Abs. 1, in der Regel den Verfassern deren Arbeit der erste Preis zuerkannt wurde, mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird und soweit mindestens einer der teilnahmeberechtigten Wettbewerbsteilnehmer, dessen Wettbewerbsarbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen gewähr-leistet. Planungsleistungen werden durch die FHH in der Regel gemäß GRW 95 der FHH, Ziffer 7.1, beauftragt. In diesem Falle beabsichtigt die Ausloberin eine Beauftragung des "Generalplaners" bis zur Leistungsphase 9. Die Teilnehmerteams sichern der Ausloberin mit ihrer Teilnahme zu, weitere Planungsleistungen sofort im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren erbringen zu können.
D-Hamburg: Dienstleistungen von Architekturbüros<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />
2008/S 141-188608
Freie und Hansestadt Hamburg - Behörde für Bildung und Sport - Amt für Verwaltung/aktuelle Bezeichnung: Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburger Straße 31, D-22083 Hamburg.
Erweiterung und Instandsetzung Schule Tegelweg.
Der Wettbewerb ist gemäß VOF §§ 20 + 25 und GRW 95, Ziffer 2.4.3 als Einladungswettbewerb in Form eines hochbaulichen Realisierungswettbewerbs ausgeschrieben. Es handelt sich um ein interdisziplinäres Verfahren mit 4 Teilnehmern für Generalplanerleistungen gemäß HOAI, §§ 15, 64 und 73. Die Lösung der gestellten Aufgabe soll gem. GRW 95 der FHH, Ziffer 2.2, Abs. 1 in einer Wettbewerbsstufe gefunden werden. Das Verfahren ist gem. GRW 95 der FHH, Ziffer 1.6 anonym. Von den 4 Teilnehmern wird einer direkt von der Ausloberin zur Teilnahme eingeladen und 3 Teilnehmer im Rahmen dieses Bewerbungsverfahrens gemäß VOF ermittelt. Der Wettbewerbausschuss der Hamburgischen Architekten- und Ingenieurkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer BO-002-08-HRW erteilt.
Anlass dieses Generalplanerwettbewerbs ist die von der Behörde für Schule und Berufsbildung geplante Erweiterung der Schule Tegelweg, Schule für Körperbehinderte, durch einen Neubau zur Unterbringung bislang extern untergebrachter Schulklassen, wie auch die Grundsanierung des eingeschossigen Gebäudebestandes auf dem Schulgrundstück Tegelweg 104 im Bezirk Hamburg-Wandsbek. Ausgangslage im Alltag der Schule Tegelweg ist ein aus den spezifischen Anforderungen ständig steigender Raumbedarf. In die Schule Tegelweg werden Kinder und Jugendliche aufgenommen, die durch eine körperliche Behinderung in ihrer Bewegungsfähigkeit, ihrer seelischen Entwicklung oder ihrer Lernfähigkeit schwerwiegend beeinträchtigt sind und in der allgemeinen Schule nicht angemessen gefördert werden können. Den größten Anteil stellen Kinder mit Körperbehinderungen in Folge von Hirnschäden dar. Fast 60 % der Schüler sind auf einen Rollstuhl angewiesen. Das zieht z.B. für ca. 40 % der Schüler die Notwendigkeit des Einsatzes von Hilfsmitteln wie Stehräder, Lifter, Toilettenstuhl, Dreirad usw. nach sich. Das vielfältige Angebot der Schule Tegelweg lässt sich nur in einem Ganztages-Schulbetrieb realisieren. Der größte Teil der Schüler ist auf eine Schulweghilfe mit Spezialbussen angewiesen. Grundlage der Planung ist ein von der Ausloberin vorab erarbeitetes Funktions- und Nutzungskonzept wie auch eine Bestandsaufnahme und Bewertung der vorhandenen baulichen Substanz (inkl. Schadstoff-Gutachten). Das Funktions- und Nutzungskonzept soll den Wettbewerbsteilnehmern die Basis bieten, ein Gesamtkonzept zu erstellen, das ggf. durch temporäre Verlagerungen in den Neubau auch Neustrukturierungen im Bestand und damit insgesamt effektivere Funktionsabläufe und Kostensenkungen in Unterhaltung und Betrieb ermöglicht. Aufgabe des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung sowie die Vorplanung der gebäudetechnischen Ausrüstung auch unter energetischen Aspekten und in Teilen eine tragkonstruktive Vorplanung für einen Neubau mit rd. 1 340 m² NF. Dieser Neubau, vorgesehen für derzeit extern untergebrachte Schulklassen, bietet zusätzlich die Möglichkeit, durch eine temporäre Verlagerung von Nutzungen aus dem Bestand Freiräume für die Grundsanierung und ggf. Neustrukturierung des Bestandes zu schaffen. Weiterhin soll im Wettbewerb die Grundsanierung des baulichen Bestandes (primär der Gebäudehülle, nicht der Sanitärbereiche und der Ausstattung) mit rd. 6 250 m² BGF auch unter energetischen Aspekten konzipiert werden. Für die Maßnahmen des Neubaus und der Instandsetzung ist vorerst ein Kostenrahmen von ca. 7 400 000 EUR (Brutto) vorgesehen. In dem komplexen Themenspektrum ist es auch Teil der Aufgabe, neben der Fachplanung für Neubau und Bestand eine Kostenkalkulation für die Baukosten wie auch die Betriebs- und Unterhaltungskosten zu erstellen, die eine Beurteilung des Gesamtkonzeptes ermöglicht. Hierfür werden feste Parameter einer zukünftigen Kostenentwicklung (z.B. Energiekosten) anhand gegeben. Ziel ist die Optimierung der Planung unter Berücksichtigung der Bauunterhalts-/ Betriebskosten für einen Zeitraum von 25 Jahren. Die Planung soll auf Basis der Hamburgischen Klimaschutzverordnung und der EnEV 2007 erfolgen. Wichtig für alle vorgeschlagenen Maßnahmen ist die Tatsache, dass der Schulbetrieb während der Bauphasen aufrecht erhalten bleibt und die besondere Sensibilität der hier unterrichteten Schüler mit ihren unterschiedlichsten Behinderungen berücksichtigt wird.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2008/S 290-038992 vom 12.2.2008.
Arbeitsgemeinschaft Numrich Albrecht Klumpp Architekten BDA Planungsbüro GmbH, Berlin und Zibell . Willner & Partner, Ing.-Gesellschaft für Technische Gebäudeausrüstung, Berlin und WTM Engineers GmbH, Ber. Ingenieure im Bauwesen, Hamburg, Kohlfurter Straße 41-43, D-10999 Berlin. E-Mail: MjExXmNbZDVjVmAiVmdYXV5pWmBpWmMjWVo=. Tel. (49-30) 616 76 92-0. Fax (49-30) 616 76 92-30.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gem. GRW 95 der FHH , Ziff. 5.6.9. Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts und entsprechend der GRW 95 der FHH, Ziff. 7.1, Abs. 1, in der Regel den Verfassern deren Arbeit der erste Preis zuerkannt wurde, mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird und soweit mindestens einer der teilnahmeberechtigten Wettbewerbsteilnehmer, dessen Wettbewerbsarbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen gewährleistet. Planungsleistungen werden durch die FHH in der Regel gemäß GRW 95 der FHH, Ziffer 7.1, beauftragt. In diesem Falle beabsichtigt die Ausloberin eine Beauftragung des "Generalplaners" bis zur Leistungsphase 9. Die Teilnehmerteams sichern der Ausloberin mit ihrer Teilnahme zu, weitere Planungsleistungen sofort im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren erbringen zu können.
Wettbewerbs-ID 3-11232
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References: § 7
 § 11
 § 11
 § 15
 § 64
 § 73