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Timestamp: 2013-05-23 20:56:30+00:00

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Rechtsprechung: 12 RK 37/90
Rechtsprechung BSG, 07.11.1991 - 12 RK 37/90 Volltextver�ffentlichungen (3)
H�he der Mindestbeitr�ge freiwilliger Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung ab Januar 1989, Unterschreitung der fiktiven Mindestgrenze bei einkommenslosen Mitgliedern, keine Verletzung der Grundrechte freiwillig versicherter Schwerbehinderter bei Erh�hung des Mindestbeitrags
BSGE 70, 13
NZA 1992, 475
Wird zitiert von ... (66) BVerfG, 22.05.2001 - 1 BvL 4/96 Freiwillig versicherte Selbst�ndigeDas Bundessozialgericht hatte entschieden (vgl. BSGE 71, 137; vgl. auch schon BSGE 70, 13), dass es gegen h�herrangiges Recht versto�e, wenn eine Krankenkasse durch Satzung die fiktiven Mindesteinnahmen des � 240 Abs. 4 SGB V erh�ht.
BSG, 26.09.1996 - 12 RK 46/95 Beitragsbemessung hauptberuflich selbst�ndiger Erwerbst�tiger in der freiwilligen …Der Senat hat die Erh�hung der Mindesteinnahmen-Grenze f�r vereinbar mit dem GG gehalten (BSGE 70, 13 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6;… BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 7;… SozR 3-1300 � 40 Nr. 2).a) In Bezug auf die Pflichtversicherten (� 5 Abs. 1 SGB V), f�r die keine oder eine erheblich niedrigere Mindesteinnahmen-Grenze vorgesehen ist, hat der Senat bereits entschieden, da� die Schlechterstellung der freiwillig Versicherten wegen der im allgemeinen gr��eren Schutzbed�rftigkeit der Pflichtversicherten mit dem allgemeinen Gleichheitssatz vereinbar ist (BSGE 70, 13, 19, 20 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 S 15/16;… BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 7).e) Die in � 240 Abs. 4 Satz 2 SGB V enthaltene Regelung �ber die Mindesteinnahmen verst��t weder gegen das Grundrecht der Berufsfreiheit des Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG (vgl. BVerfGE 52, 42, 54; 70, 191, 214;… BSG SozR 3-5428 � 4 Nr. 1), noch gegen die Eigentumsgarantie des Art. 14 Abs. 1 GG (vgl BSGE 70 13, 17 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 S. 13;… BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 7), insbesondere nicht in der Auspr�gung als Recht am eingerichteten und ausge�bten Gewerbebetrieb (…vgl. BSG SozR 4100 � 186b Nr. 1 S. 3 mwN).
BSG, 23.06.1994 - 12 RK 82/92 GG Art. 82; GRG; SGB V � 240 Abs. 4; SGB X � 40 Abs. 1, � 40 Abs. 2 Nr. 1Die Verdoppelung der Mindestbeitr�ge durch das Gesundheits-Reformgesetz (� 240 Abs. 4 SGB V ) ist auch dann nicht verfassungswidrig, wenn in einer Familie f�nf freiwillige Versicherte davon betroffen werden (Anschlu� an BSG vom 7.11.1991 - 12 RK 37/90 = BSGE 70, 13 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6;… BSG vom 7.11.1991 - 12 RK 18/91 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 7).�.Zu dieser Zeit war das Gesetzgebungsverfahren zum GRG vom 20. Dezember 1988 (BGBl I 2247) weitgehend abgeschlossen (vgl. schon BSGE 70, 13, 16 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6).Dieses hat der Senat bereits entschieden (BSGE 70, 13, 16 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6).Das hat der Senat bereits entschieden (BSGE 70, 13 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6;… SozR 3 aaO. Nr. 7).Der Bescheid von Dezember 1988 ist ein Verwaltungsakt mit Dauerwirkung (BSGE 70, 13, 16 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6).
LSG Sachsen, 24.08.1994 - L 4 KR 6/94 GG Art. 3 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1; SGB V � 240 Abs. 4 S. 2Das Sozialgericht nimmt insoweit offensichtlich Bezug auf das Urteil des BSG vom 7. November 1991 (BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 [S. 10 f.];… vgl. dazu BSG SozR 3-1300 � 24 Nr. 4 [S. 6 f.]).Nach der st�ndigen Rechtsprechung des BSG bildet die Fiktion in Abs. 4 Satz 2 jedoch eine gesetzliche Untergrenze, unterhalb deren sich eine Beitragsbemessung ebenso verbietet wie umgekehrt eine auf Ebene der Satzungsgebung verankerte h�here Mindestgrenze (vgl. BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 [S. 13]; Nr. 7 [S. 18 f.]; Nr. 9 [S. 30 f.]; Nr. 14 [S. 54]).Nach wie vor stellt sich der erh�hte Mindestbeitrag als angemessene Gegenleistung zu dem im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung normierten Versicherungsschutz dar (vgl. BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 S. [13 f.] und Nr. 7 [S. 20]).Zwar kann die Beitragsbelastung freiwillig Versicherter die der Pflichtmitglieder zum Teil erheblich �bersteigen (dazu BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 [S. 15 f.] und Nr. 7 [S. 22 f.]).Sollte sich im Einzelfall, was nicht ersichtlich ist, gleichwohl ein Mi�verh�ltnis der Beitragsbelastung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung ergeben, so ist den Betroffenen als freiwilligen Mitgliedern - im Gegensatz zu Pflichtversicherten - die kurzfristige M�glichkeit einer K�ndigung der Mitgliedschaft er�ffnet (vgl. BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 [S. 16] und Nr. 7 [S. 22]).Insoweit nimmt der Senat Bezug auf die st�ndige h�chstrichterliche Rechtsprechung (vgl. BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 [S. 14] und Nr. 7 [S. 20]).
BSG, 07.11.1991 - 12 RK 18/91 Beitr�ge freiwilliger Ersatzkassenmitglieder ab 1.1.1989 nach der erh�hten …In einem anderen Verfahren hat der Senat mit Urteil vom heutigen Tage (7. November 1991, 12 RK 37/90, zur Ver�ffentlichung bestimmt) eine Anh�rung der Versicherten vor der Erh�hung nicht f�r erforderlich gehalten und es auch als unsch�dlich angesehen, da� der entsprechende Bescheid schon vor der Verk�ndung des GRG im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 62/1988 vom 29. Dezember 1988 verfa�t worden war.Dieses hat der Senat in dem erw�hnten, heute in dem Verfahren 12 RK 37/90 ergangenen Urteil f�r den Bereich der fr�her sogenannten RVO -Kassen n�her begr�ndet.Aufgrund des � 240 Abs. 1 Satz 2 SGB V (Ber�cksichtigung der gesamten wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit) darf die Mindestgrenze des � 240 Abs. 4 SGB V nicht unterschritten werden (vgl insofern ebenfalls das Urteil in dem Verfahren 12 RK 37/90).Zwar konnte der Gesetzgeber entsprechende Vorteile im Interesse einer Gleichbehandlung auch freiwillig Versicherten einr�umen, wie das fr�her einmal geschehen war (dazu in dem Urteil vom 7. November 1991 - 12 RK 37/90).
BSG, 28.09.1993 - 1 RK 34/92 GG Art. 3 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1, Art. 20 Abs. 1, Art. 20 …Bei selbst�ndig Erwerbst�tigen geht der Gesetzgeber demgegen�ber grunds�tzlich von einem geringeren Schutzbed�rfnis aus (vgl. BSGE 70, 13, 16), weil dieser Personenkreis durch seine Dispositionsm�glichkeiten auch bessere M�glichkeiten der Vorsorge, wie z.B. die Bildung von R�cklagen oder den Abschlu� einer privaten Krankenversicherung, besitzt.Diese Regelungen sind verfassungsgem�� (BSGE 70, 13, 16 - vgl. nunmehr die noch ung�nstigere Regelung des � 240 Abs. 4 SGB V idF des Gesundheitsstrukturgesetzes [ GSG ] -).Denn die Krankenversicherung der freiwillig Versicherten soll von den Pflichtversicherten m�glichst nicht mitfinanziert werden (BSGE 70, 13, 19).
BSG, 30.03.2004 - B 1 KR 32/02 R Krankengeldh�he - freiwillig Versicherter - hauptberuflich selbstst�ndig …Das beitragsrechtlich ma�gebliche Mindesteinkommen f�r alle freiwillig Versicherten nach � 240 Abs. 4 Satz 1 SGB V soll mit der darauf beruhenden Mindestbeitragsh�he verhindern, dass sich freiwillige Kassenmitglieder mit geringen Eink�nften zu Lasten der Solidargemeinschaft der Pflichtversicherten Krankenversicherungsschutz zu unangemessen niedrigen Beitr�gen verschaffen k�nnen (vgl BT-Drucks 8/338 S 60 zu � 180 Abs. 4 RVO in der Fassung des Krankenversicherungs-Kostend�mpfungsgesetzes vom 27. Juni 1977 - BGBl I 1069;… dazu: BSGE 52, 32, 33 = SozR 2200 � 385 Nr. 5 S 14; zur Verdoppelung des Mindestbeitrags ab dem 1. Januar 1989 und ihrer verfassungsrechtlichen Beurteilung: BSGE 70, 13, 19 f = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 S 15 f;… BSG SozR 3-1300 � 40 Nr. 2;… BVerfG SozR 3-1300 � 40 Nr. 3).
BSG, 15.09.1992 - 12 RK 51/91 SGB V � 240 Abs. 4�Es liegt ein Versto� gegen � 240 SGB 5 vor, wenn die Satzungsregelung einer Krankenkasse f�r die Beitragsbemessung bei freiwillig versicherten Selbst�ndigen unabh�ngig von den tats�chlichen Einnahmen eine �ber den Mindesteinnahmen nach � 240 Abs. 4 SGB 5 liegende Mindesteinnahme-Grenze vorschreibt (Fortf�hrung von BSG vom 7.11.1991 - 12 RK 37/90 und vom 7.11.1991 - 12 RK 18/91 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 und 7).�.Wie der Senat in seinen Urteilen vom 7. November 1991 (demn�chst in BSGE 70 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 und SozR 3 aaO. Nr. 7) entschieden hat, stellt die darin enthaltene Fiktion von Mindesteinnahmen die gesetzliche Untergrenze dar.Letzteres w�re, zumal es sich bei Beitragsbescheiden um Verwaltungsakte mit Dauerwirkung handelt (…BSGE 69, 255 = SozR 3-1300 � 48 Nr. 3; SozR 3-2500 � 240 Nr. 6), nur unter den Voraussetzungen der �� 45, 48 des Sozialgesetzbuches - Verwaltungsverfahren ( SGB X ) zul�ssig.
BSG, 26.06.2007 - B 1 KR 37/06 R Krankenversicherung - Krankengeld - Anspruchsberechtigung bestimmt sich nach …Das beruht auf der geringeren Schutzbed�rftigkeit freiwillig Versicherter (vgl BSGE 70, 13, 19 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6), die typischerweise bei Eintritt einer Arbeitsverhinderung den Wegfall des Arbeitseinkommens aus eigenen Mitteln jedenfalls f�r einen bestimmten Zeitraum �berbr�cken k�nnen (…vgl BSG SozR 3-2500 � 44 Nr. 4;… BSGE 76, 1, 5 = SozR 3-2500 � 45 Nr. 1 S 6; zuletzt BSG, Urteil vom 14.2.2007 - B 1 KR 16/06 R - RdNr 10 mwN; BSG, Urteil vom 26.6.2007 - B 1 KR 19/06 R -).
BSG, 06.11.1997 - 12 RK 61/96 Vorversicherungszeit f�r die KVdR, Verfassungsm��igkeitc) Das Bundessozialgericht (BSG) hat die gesetzliche Beitragsbemessung nach Mindesteinnahmen in der freiwilligen Versicherung f�r Mitglieder, die nur unter dieser Grenze liegende oder �berhaupt keine Eink�nfte haben, ausnahmslos f�r verfassungsgem�� gehalten (…vgl BSGE 52, 32 = SozR 2200 � 385 Nr. 5; BSGE 70, 13 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6;… BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 7;… BSG SozR 3-1300 � 40 Nr. 2 S 21 f).Die Sonderregelung �ber einen Mindestbeitrag ist als sachgerecht angesehen worden, weil freiwillig Versicherte nicht in demselben Ma�e wie Versicherungspflichtige in die Solidargemeinschaft einbezogen sind, sie jederzeit austreten k�nnen und ihre Krankenversicherung nicht zu Lasten der Versicherungspflichtigen gehen soll, sie vielmehr f�r ihren Versicherungsschutz einen einigerma�en angemessenen Beitrag zahlen sollen (…vgl BSGE 52, 32, 33 f = SozR 2200 � 385 Nr. 5; BSGE 70, 13, 19 f = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6;… BSG SozR 3-2500 � 240 Nr. 7 S 22).Der Senat hat in seiner Entscheidung zur Verdoppelung des Mindestbeitrags ab 1. Januar 1989 darauf hingewiesen, da� in der letzten Zeit vor dem Inkrafttreten der Neuregelung die Leistungsausgaben in der allgemeinen Krankenversicherung (ohne Rentner) pro Mitglied und Jahr bei freiwillig Versicherten, die Mindestbeitr�ge entrichteten, nur noch zu etwas mehr als einem Viertel gedeckt waren (BSGE 70, 13, 18 = SozR 3-2500 � 240 Nr. 6 S 14).
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BSG, 26.05.2004 - B 12 KR 27/02 R Freiwillige Versicherung w�hrend Erziehungsgeldbezugs
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LSG Niedersachsen-Bremen, 26.02.2003 - L 4 KR 242/01 BSG, 26.02.1992 - 1 RR 9/91 LSG Bayern, 07.10.2004 - L 4 KR 83/03 LSG Bayern, 07.10.2004 - L 4 KR 145/04 LSG Sachsen-Anhalt, 24.06.2009 - L 10 KR 51/07 LSG Berlin-Brandenburg, 10.07.2012 - L 1 KR 128/12 Sch�ler - Halbwaise - Baf�G
BSG, 26.03.1998 - B 12 JR 45/96 R Was ist dejure.org?

References: Art. 12
 Art. 14
 Art. 82
 Art. 3
 Art. 14
 Art. 3
 Art. 14
 Art. 20
 Art. 20