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Timestamp: 2016-10-27 20:50:00+00:00

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2C_399/2011 (13.04.2012)
2C_399/2011 � � Urteil vom 13. April 2012
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 24. M�rz 2011.
X.________ ist unbeschr�nkt haftender Gesellschafter der Galerie A.________, deren Sitz sich in E.________ befindet. Die Kommanditgesellschaft ist im Register der Mehrwertsteuerpflichtigen eingetragen. Im August 2005 unterzog die Eidgen�ssische Steuerverwaltung (hienach: ESTV) die privaten Aktivit�ten von X.________ einer Kontrolle und �berpr�fte die Steuerperioden f�r den Zeitraum vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2003. Dabei zeigte sich, dass X.________ in der Kontrollperiode allj�hrlich als Einlieferer (Anbieter) an einer Auktion mitgewirkt hatte, wozu er seiner privaten Kollektion jeweils eine Anzahl seiner Kunstwerke entnommen und der Galerie A.________ zum Verkauf �bergeben hatte. Im Jahr 2000 umfasste die Einlieferung 42 Kunstwerke, von welchen 38 verkauft werden konnten und vom Auktionshaus dem Einlieferer gegen�ber zu Marktkonditionen abgerechnet, d.h. mit marktkonformen Kommissionsabrechnungen belastet wurden. Aus den Einliefererabrechnungen ergaben sich Verk�ufe im In- und ins Ausland von Fr. 734'700.-- (2000), Fr. 87'150.-- (2001), Fr. 309'350 (2002) und Fr. 218'600 (2003), insgesamt mithin Fr. 1'349'800.--. Aufgrund des Kontrollergebnisses trug die ESTV den Beschwerdef�hrer per 1. Januar 2000 ins Register der Mehrwertsteuerpflichtigen ein.
F�r die direkten Steuern erhielt X.________ von der Steuerverwaltung des Kantons E.________ am 16. Dezember 1997 ein "Tax Ruling". Darin erkl�rt sich die Steuerbeh�rde zusammenfassend bereit, die private Kunstsammlung als dem Privatverm�gen zugeh�rig zu betrachten, soweit private und gesch�ftliche Objekte buchm�ssig getrennt w�rden, die hauptberufliche T�tigkeit nicht dazu genutzt werde, um private Objekte zu erwerben und zu ver�ussern, alle Gesch�fte also dem Drittvergleich gen�gten sowie die privaten Objekte privat versichert seien und nicht zu gesch�ftlichen Werbezwecken verwendet w�rden.
Am 30. November 2005 erliess die ESTV gegen�ber X.________ f�r das Jahr 2000, unter Ber�cksichtigung der Lieferungen ins Ausland und der Vorsteuern auf den Kommissionen des Auktionshauses, eine Erg�nzungsabrechnung �ber Fr. 17'465.--, nebst Zins zu 5% seit dem 31. August 2002. In einem Entscheid vom selben Tag hielt die ESTV die subjektive Steuerpflicht X.________s sowie die sich daraus ergebende Steuerforderung einsprachef�hig fest. F�r die Steuerjahre 2001 bis 2003 ergab sich ein Saldo zugunsten von X.________, sodass die ESTV hief�r eine Gutschriftsanzeige (lautend auf Fr. 4'283.--) erliess. Die Zustellung des zweiten Entscheides vom 30. November 2005, der angeblich darauf Bezug genommen haben soll, vermochte die ESTV allerdings nicht zu beweisen. Darauf ist hienach nicht weiter einzugehen. Die gegen den ersten Entscheid (betreffend das Steuerjahr 2000) gerichtete Einsprache vom 13. Januar 2006 wies die ESTV am 11. Juni 2008 ab, was X.________ am 14. Juli 2008 zur Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht veranlasste. Dieses erkannte am 24. M�rz 2011 ebenfalls auf Beschwerdeabweisung.
Gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts f�hrt X.________ mit Eingabe an das Bundesgericht vom 16. Mai 2011 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Er beantragt, das angefochtene Urteil vom 24. M�rz 2011 sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass er der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht nicht unterliege. Zudem sei die ESTV zu verpflichten, ihm den bereits entrichteten Betrag von netto Fr. 13'183.-- f�r die Jahre 2000 bis 2003, nebst Zins, zu erstatten.
W�hrend das Bundesverwaltungsgericht auf eine Stellungnahme verzichtet, beantragt die ESTV in ihrer Vernehmlassung die Abweisung der Beschwerde.
1.1.�Das Bundesgericht pr�ft seine Zust�ndigkeit bzw. die Zul�ssigkeit des Rechtsmittels von Amtes wegen (Art. 29 Abs. 1 BGG) und mit freier Kognition (BGE 137 III 417 E. 1).
1.2.�Gegen verfahrensabschliessende Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegeben (Art. 82 lit. a i.V.m. Art. 83, Art. 86 Abs. 1 lit. a sowie Art. 90 BGG). Der Beschwerdef�hrer ist im vorinstanzlichen Verfahren unterlegen und damit zur vorliegenden Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die frist- (Art. 100 BGG) und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 42 BGG) ist grunds�tzlich einzutreten.
1.3.1.�Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann die Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Trotz Rechtsanwendung von Amtes wegen pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht untersucht es in jedem Fall nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
1.3.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil grunds�tzlich den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, soweit rechtserheblich, k�nnen nur ger�gt werden, falls sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 97 Abs. 1 BGG). Dies ist dann der Fall, wenn der Sachverhalt willk�rlich ermittelt worden ist (Art. 9 BV) oder die Sachverhaltsfeststellungen unter Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte und Grunds�tze zustande gekommen sind (BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 2C_747/2010 vom 7. Oktober 2011 E. 1.2).
1.4.1.�Im Streit liegt die subjektive Mehrwertsteuerpflicht und, damit verbunden, die Steuerforderung der ESTV gem�ss deren Entscheid vom 5. September 2005. Ist das Jahr 2000 angesprochen, f�hrt dies in der Sache selbst zur Anwendung der Verordnung vom 22. Juni 1994 �ber die Mehrwertsteuer (aMWSTV; AS 1994 1464). Diese stand bis zum 31. Dezember 2000 in Kraft, ehe am 1. Januar 2001 das Bundesgesetz vom 2. September 1999 �ber die Mehrwertsteuer (aMWSTG; AS 2000 1300) wirksam wurde. Dessen �bergangsbestimmungen sahen vor, dass das fr�here Recht weiterhin auf alle w�hrend seiner Geltungsdauer eingetretenen Tatsachen und entstandenen Rechtsverh�ltnisse anwendbar sei (Art. 93 Abs. 1 aMWSTG). In der Folge ist am 1. Januar 2010 das Mehrwertsteuergesetz vom 12. Juni 2009 (MWSTG; SR 641.20) in Kraft getreten. Gem�ss Art. 112 Abs. 1 der Novelle sind die bisherigen gesetzlichen Bestimmungen, also jene gem�ss aMWSTG, sowie die gest�tzt darauf erlassenen Vorschriften - mit hier nicht interessierenden Ausnahmen - weiterhin auf alle w�hrend ihrer Geltungsdauer eingetretenen Tatsachen und entstandenen Rechtsverh�ltnisse anwendbar (Urteile 2C_650/2011 vom 16. Februar 2012 E. 1.4.1; 2C_227/2010 vom 5. August 2010 E. 2.3). Verweist das MWSTG auf das aMWSTG und dieses auf die aMWSTV, bleiben vorliegend in materieller Hinsicht die Bestimmungen der aMWSTV anwendbar.
1.4.2.�In verfahrensrechtlicher Hinsicht ist das neue Recht gem�ss Art. 113 Abs. 3 MWSTG - vorbeh�ltlich der Bezugsverj�hrung von Art. 91 MWSTG, die hier keine Rolle spielt - auf s�mtliche im Zeitpunkt des Inkrafttretens h�ngigen Verfahren anwendbar.
1.5.�Der Beschwerdef�hrer beantragt neben der Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, es sei festzustellen, dass er der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht nicht unterliege.�Art. 51 Abs. 1 lit. f aMWSTV, wonach die ESTV von Amtes wegen oder auf Verlangen der steuerpflichtigen Person f�r einen bestimmten Fall eine Feststellungsverf�gung erlassen kann, geht der Feststellungsnorm des allgemeinen Verwaltungsrechts -�Art. 25 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 �ber das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) -�vor (Art. 51 Abs. 2 aMWSTV; BGE 124 II 193 E. 3b S. 197; Urteile 2A.396/1998 vom 24. August 1999 E. 2; 2A.582/1996 vom 19. M�rz 1998 E. 3b). Im Bereich der Mehrwertsteuer bleibt praxisgem�ss f�r ein selbst�ndiges Feststellungsbegehren kein Raum, sofern ein beschwerdef�higer Leistungsentscheid gef�llt werden kann und die Steuerpflicht f�r einen bestimmten Pr�fungszeitraum zu beurteilen ist (Urteile 2C_807/2008 vom 19. Juni 2009 E. 1.3; 2A.384/2001 vom 26. Februar 2002 E. 2.2; 2A.150/2001 vom 13. Februar 2002 E. 2b). Nachdem im vorliegenden Verfahren dar�ber zu befinden ist, ob der Verkauf von Kunstwerken aus der Privatsammlung des Beschwerdef�hrers dessen subjektive Mehrwertsteuerpflicht ausl�st, er�brigt sich ein Feststellungsentscheid. Auf das Feststellungsbegehren ist nicht einzutreten.
1.6.�Der Beschwerdef�hrer r�gt einerseits eine qualifiziert falsche (willk�rliche) Feststellung des Sachverhalts (dazu E. 3 hienach), anderseits eine unrichtige Anwendung von Bundesrecht, so namentlich von Art. 17 Abs. 1 [subjektive Mehrwertsteuerpflicht; E. 4] und Art. 14Ziff. 20 aMWSTV [fehlende objektive Mehrwertsteuerpflicht im Fall der Lieferung gebrauchter Gegenst�nde; E. 5]).
2.1.�Bei der Mehrwertsteuer schweizerischer Ausgestaltung handelt es sich um eine allgemeine Verbrauchsteuer nach dem System der Netto-Allphasensteuer mit Vorsteuerabzug, die den Konsum der (End-) Verbraucher besteuern will (BGE 123 II 295 E. 5a S. 301). Die Mehrwertsteuer folgt den Grunds�tzen der Wettbewerbsneutralit�t, der Erhebungswirtschaftlichkeit, dem Bestimmungslandprinzip, ferner den spezifischen steuerrechtlichen Auspr�gungen der Rechtsgleichheit sowie der Europavertr�glichkeit (�KLAUS A. VALLENDER, in: Bernhard Ehrenzeller/Philippe Mastronardi/Rainer J. Schweizer/Klaus A. Vallender (Hrsg.), Die Schweizerische Bundesverfassung, 2. Aufl., 2008, N. 7 zu Art. 130 BV). Der Bezug der Mehrwertsteuer erfolgt aus Praktikabilit�tsgr�nden nicht bei den Leistungs�bez�gern, den eigentlichen Destinat�ren der Mehrwertsteuer, sondern bei den Leistungserbringern. Sofern es die Marktverh�ltnisse gestatten, schlagen die Leistungserbringer die Mehrwertsteuer auf die Preise und �berw�lzen sie dadurch auf die Leistungsempf�nger (BGE 123 II 295 E. 5a S. 301). Indem die subjektive Steuerpflicht beim Leistungserbringer ansetzt, l�sst sich die Zahl der steuerpflichtigen Personen vermindern, was wiederum zu einer Verbesserung der Erhebungs�konomie f�hrt (so schon�Alois Camenzind/Niklaus Honauer, Handbuch zur neuen Mehrwertsteuer, 1995, N. 629).
2.2.�F�llt eine Leistung, d.h. die Lieferung eines Gegenstandes oder eine Dienstleistung, nicht unter eine gesetzliche Ausnahme, ist sie steuerbar. Dies f�hrt dazu, dass der Erbringer solcher Leistungen, die (objektiv) steuerbar sind, (subjektiv) steuerpflichtig werden kann (vgl. Pascal Mollard/Xavier Oberson/Anne Tissot Benedetto, Trait� TVA, 2009, S. 417 N. 2). Dementsprechend h�lt Art. 17 Abs. 1 aMWSTV fest, dass steuerpflichtig ist, "wer eine mit der Erzielung von Einnahmen verbundene gewerbliche oder berufliche T�tigkeit selbst�ndig aus�bt, selbst wenn die Gewinnabsicht fehlt, sofern seine Lieferungen, seine Dienstleistungen und sein Eigenverbrauch im Inland j�hrlich gesamthaft 75'000 Franken �bersteigen". Von keiner Bedeutung ist die Rechtsform, in welcher das Unternehmen ausge�bt wird (Art. 17 Abs. 2 aMWSTV). Ausgenommen von der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht sind namentlich "Unternehmer mit einem Jahresumsatz nach Art. 17 Abs. 5 bis zu 250'000 Franken, sofern die nach Abzug der Vorsteuer verbleibende Steuer regelm�ssig nicht mehr als 4'000 Franken im Jahr betragen w�rde" (Art. 19 Abs. 1 lit. a aMWSTV).
2.3.1.�Neben der meist unstreitigen�formell-quantitativen�Komponente (Erreichen des Mindestumsatzes bzw. der f�r Kleinunternehmen massgebenden Grenzwerte) spielt das�materiell-qualitative�Element ("selbst�ndige" Aus�bung einer "mit der Erzielung von Einnahmen verbundenen gewerblichen oder beruflichen T�tigkeit") f�r die Beurteilung der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht die zentrale Rolle. Dies trifft namentlich auf Leistungserbringer zu, die nur unregelm�ssig, selten, jedenfalls nicht st�ndig oder sogar bloss im Einzelfall Ums�tze erzielen. Hier stellt sich die Frage, ob es sich rechtfertigt, solche Lieferanten und Dienstleister zur Erhebung der Mehrwertsteuer heranzuziehen, w�hrend unbestritten ist, dass der Konsum der Leistungsempf�nger m�glichst ausnahmslos zu erfassen ist. Dementsprechend kollidieren die Prinzipien der Allgemeinheit der Besteuerung sowie der Wettbewerbsneutralit�t einerseits und der Praktikabilit�t bzw. Erhebungswirtschaftlichkeit anderseits.
2.3.2.�Dem Spannungsverh�ltnis waren sich Bundesrat und Parlament durchaus bewusst (allgemein dazu Vallender, a.a.O., N. 8 zu Art. 130 BV). Der Kommentar des Eidgen�ssischen Finanzdepartements vom 22. Juni 1994 zur aMWSTV, S. 21, f�hrt zum Praktikabilit�tsaspekt aus, es gelte zu vermeiden, "dass jemand, der nur gelegentlich, z. B. bloss einmalig, also nicht nachhaltig im Sinne von gewerblich oder beruflich, aus einem Umsatz Einnahmen von mehr als 75'000 Franken erzielt, dadurch bereits steuerpflichtig wird (z. B. einmalige Ver�usserung eines Oldtimerwagens durch einen Privaten) ". Der Bericht vom 28. August 1996 der Kommission f�r Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats zur parlamentarischen Initiative betreffend ein Bundesgesetz �ber die Mehrwertsteuer (Dettling; BBl 1996 V 713 ff., insb. 757; Art. 20) �bernimmt w�rtlich dieselbe Formulierung. In Bezug auf das heutige Recht erg�nzt die Botschaft vom 25. Juni 2008 zur Vereinfachung der Mehrwertsteuer (BBl 2008 6885 ff., insb. 6947), die T�tigkeit des Unternehmers oder der Unternehmerin m�sse "einerseits nachhaltig, das heisst darauf ausgerichtet sein, �ber eine gewisse Dauer durch planm�ssiges Vorgehen Einnahmen aus Leistungen zu erzielen, und andererseits beruflicher oder gewerblicher Natur sein. So stellt die Ver�usserung eines Autos durch eine Privatperson keine unternehmerische T�tigkeit dar, da dieser einmalige Verkauf nicht eine auf die nachhaltige Erzielung von Einnahmen gerichtete T�tigkeit darstellt und nicht beruflicher oder gewerblicher Natur ist, wie auch alle �brigen T�tigkeiten im privaten Bereich (Hobbys, private Verm�gensverwaltung etc.) ".
2.3.3.�Die Auslegung von Mehrwertsteuernormen folgt den �blichen Regeln (Urteile 2A.372/2006 vom 21. Januar 2008 E. 4.1; 2A.43/2002 vom 8. Januar 2003 E. 2.2.1, 2A.127/2002 vom 18. September 2002, in: ASA 72 S. 425, StR 58/2003 S. 219; Jean-Marc Rivier, L'interpr�tation des r�gles de droit qui r�gissent la Taxe sur la Valeur Ajout�e, in: ASA 63 S. 355 ff.; Danielle Yersin, La jurisprudence du Tribunal f�d�ral concernant l'Ordonnance r�gissant la taxe sur la valeur ajout�e [OTVA], in: ASA 68 S. 689 ff., insb. S. 696 ff.; Alois Camenzind/Niklaus Honauer/Klaus A. Vallender, Handbuch zum Mehrwertsteuergesetz, 2. Aufl., 2003, N. 96). Falls sich bereits durch Auslegung der Ausnahmevorschrift ergibt, dass der konkrete Fall durch den Normsinn eindeutig erfasst wird, er�brigt sich die Frage nach der restriktiven Auslegung. Anders verh�lt es sich, soweit nach durchgef�hrter Auslegung der Rechtsnorm ein Beurteilungsspielraum verbleibt. In einem solchen Fall ist zu ber�cksichtigen, dass Steuerausnahmen unter teleologischen und systematischen Gesichtspunkten bei einer allgemeinen Verbrauchsteuer wie der Mehrwertsteuer ganz grunds�tzlich problematisch sind. Im �brigen aber sind Ausnahmevorschriften weder extensiv noch restriktiv, sondern nach ihrem Sinn und Zweck im Rahmen der allgemeinen Regeln "richtig" auszulegen (zum Ganzen Urteil 2A.127/2002 vom 18. September 2002 E. 4.6, m.H.)
2.3.4.�Vor dem Hintergrund der Allgemeinheit der Mehrwertbesteuerung und dem Postulat der Wettbewerbsneutralit�t ist eine weite Auslegung des Tatbestandes der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht am Platz (Urteile 2A.304/2003 vom 14. November 2003 E. 3.3, in: StR 59/2004 S. 232, ASA 76 S. 627; 2A.501/2001 vom 27. Mai 2002 E. 2.1, in: StR 57/2002 S. 674, RDAF 2003 II 14, ASA 73 S. 222; Daniel Riedo, Vom Wesen der Mehrwertsteuer als allgemeine Verbrauchsteuer, S. 115 und 174 f.; Mollard/Oberson/Tissot Benedetto, a.a.O., S. 424 N. 22). Spiegelbildlich sind Ausnahmen von der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht einschr�nkend auszulegen (Urteil 2A.43/2002 vom 8. Januar 2003 E. 2.2.5, in: RDAF 2003 II 394, StR 58/2003 S. 545, ASA 73 S. 565). Gleiches gilt f�r Ausnahmen von der objektiven Mehrwertsteuerpflicht (BGE 124 II 193 E. 5e S. 202 und E. 8a S. 211; 124 II 372 E. 6a S. 377; Urteile 2C_531/2008 vom 5. Juni 2009 E. 5.1, in: StR 64/2009 S. 780; 2C_612/2007 vom 7. April 2008 E. 5, in: RDAF 2008 II 554, StR 63/2008 S. 554, ASA 78 S. 229; 2A.599/2004 vom 7. Juni 2005 E. 3.2, in: ASA 76 S. 321; 2A.405/2002 vom 30. September 2002 E. 5.2, in: StR 59/2004 S. 231, RDAF 2004 II 428, ASA 74 S. 520; 2A.241/2001 vom 5. September 2001 E. 3d/cc) oder Normen, die das Gemeinwesen betreffen (Urteile 2A.233/1997 vom 25. August 2000 E. 4, in: ASA 71 S. 157, StR 56/2001 S. 55, RDAF 2003 II 256; 2A.93/1999 vom 24. November 1999 E. 3c, in: ASA 69 S. 882, RDAF 2000 II 83, StR 55/2000 S. 55).�Schliesslich ist auch der Anwendungsbereich des reduzierten Steuersatzes restriktiv zu handhaben (Urteile 2C_830/2008 vom 11. November 2009 E. 4.1, in: ASA 79 S. 254, StR 65/2010 S. 341; 2A.68/2003 vom 31. August 2004 E. 3.4, in ASA 76 S. 212).
2.4.1.�Das Bundesgericht hatte sich bislang zur Frage noch nicht zu �ussern, in welchem Masse ein Leistungserbringer t�tig zu werden hat, ehe sein Verhalten als derart manifest gilt, dass er selbst unter Praktikabilit�tsaspekten zur Abrechnung der Mehrwertsteuer heranzuziehen ist.
2.4.2.�Die Frage der�Selbst�ndigkeit�stellt sich einzig bei nat�rlichen Personen (�HEINZ KELLER, Besondere mehrwertsteuerliche Probleme bei Selbst�ndigerwerbenden, in: ASA 73 S. 433 ff., insb. 437;�Camenzind/ Honauer/Vallender, a.a.O., N. 1006). Im Sinne von Art. 17 Abs. 1 aMWSTV "selbst�ndig" ist,�wer die gesetzlichen Voraussetzungen erf�llt. Als Richtschnur kann mit den n�tigen Einschr�nkungen die Praxis zu Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) bzw. Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) herangezogen werden (so auch�KELLER, a.a.O., S. 437;�zur�ckhaltend�Mollard/Oberson/Tissot Benedetto, a.a.O., S. 425 N. 29).�Direktsteuerlich�geht es�in aller Regel�um die Abgrenzung von selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit zu privater Verm�gensverwaltung, Liebhaberei und unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit. Kunstgegenst�nde eignen sich�zweifellos als Wertanlage, sodass der Handel damit zu einem direktsteuerlich relevanten Nebenerwerb f�hren kann (vgl. namentlich Urteile 2C_766/2010, 2C_767/2010 vom 29. Juli 2011, in: StE 2011 B 23.1 Nr. 71, ASA 80 S. 412[Anteil an einer Skulptur von Alberto Giacometti]; 2C_893/2008 vom 10. August 2009, in: StR 64/2009 S. 892 [Plakatsammlung, "affiches anciennes"]; 2C_708/2007 vom 19. Mai 2008, in: StR 63/2008 S. 889 [Antiquit�ten]; 2A.66/2002 vom 17. September 2002, in: ASA 73S. 308 [Teil einer Weinsammlung]).�Wenngleich es durchaus begr�ssenswert ist, den Begriff der selbst�ndigen T�tigkeit direkt- und mehrwertsteuerlich in �hnlicher Weise aufzufassen, darf nicht aus den Augen verloren werden, dass Einkommen- und Gewinnsteuer einerseits und Mehrwertsteuer anderseits unterschiedlichen Konzepten folgen. Geht es direktsteuerlich um die Besteuerung des Einkommens bzw. Gewinns des Leistungserbringers, soll mehrwertsteuerlich der Konsum des Leistungsempf�ngerserfasst werden. Insofern findet die begriffliche Harmonisierung ihre Grenzen an der unterschiedlichen Zweckgebung der Steuerart.
�Direktsteuerliche�Indizien f�r die selbst�ndige Aus�bung der T�tigkeit sind insbesondere das Tragen des unternehmerischen Risikos, das Handeln und Auftreten in eigenem Namen gegen�ber Dritten, die Wahlfreiheit, eine Aufgabe anzunehmen oder nicht und diese selbst�ndig organisieren zu k�nnen. Daneben k�nnen die Besch�ftigung von Personal, die Vornahme erheblicher Investitionen, eigene Gesch�ftsr�umlichkeiten, verschiedene und wechselnde Auftraggeber sowie die betriebswirtschaftliche und arbeitsorganisatorische Unabh�ngigkeit eine Rolle spielen.�Insoweit besteht zwischen direkter Steuer und�Mehrwertsteuer kein Anlass zur Differenzierung und gelten mehrwertsteuerlich die unter Herrschaft des�Bundesrats-Beschlusses vom 29. Juli 1941 �ber die Warenumsatzsteuer (WUStB; AS 1941 793, in Kraft bis zum 31. Dezember 1994)entwickelten Kriterien sinngem�ss weiter (Urteil 2A.468/1999 vom 27. Oktober 2000 E. 4a, in: ASA 71 S. 651, RDAF 2001 II 53). Die Pr�fung ist stets aufgrund einer�umfassenden W�rdigung s�mtlicher Faktoren�vorzunehmen (Urteil 2C_426/2008 vom 18. Februar 2009 E. 2.2, in: StR 64/2009 S. 605). Es verh�lt sich mithin�wie im Bereich der direkten Steuern, wo jeder Versuch, ein f�r allemal "eindeutige" Abgrenzungskriterien zu entwickeln, als problematisch erscheint (Urteil 2C_868/2008 vom 23. Oktober 2009 E. 2.7 zur Frage des gewerbsm�ssigen Wertschriftenhandels, unter Bezugnahme auf Peter Locher, Kommentar zum DGB, I. Teil, 2001, N. 4 zu Art. 18 DBG).
2.4.3.�Art. 17 Abs. 1 aMWSTV l�sst, anders als neurechtlich�Art. 10 Abs. 1 lit. a MWSTG,�das Kriterium der�"Nachhaltigkeit"�unerw�hnt. Aus der Entstehungsgeschichte geht freilich hervor, dass "nur gelegentlich, z.B. bloss einmalig" jedenfalls als "nicht nachhaltig im Sinne von gewerblich oder beruflich" zu betrachten ist. Schon bei grammatikalischer Auslegung ergibt sich, dass die Nachhaltigkeit kein eigenst�ndiges Kriterium bildet, sondern dem Tatbestandselement der gewerblichen/beruflichen Aus�bung der selbst�ndigen T�tigkeit inne�wohnt (vgl. dazu�Riedo, a.a.O., S. 173). Es verdeutlicht, dass "nachhaltige T�tigkeit auch unternehmerisch" ist (�Keller, a.a.O., S. 444, m.H.) und macht klar, dass "purement occasionelle" nicht ausreicht, um den "caract�re de permanence" bzw. den "caract�re durable de l'activit�" zu erf�llen (vgl. Mollard/Oberson/Tissot Benedetto, a.a.O., S. 424 N. 22; Nicolas Schaller/Yves Sudan/Pierre Scheuner/Pascal Huguenot, TVA annot�e, 2005, S. 137 zu Art. 21 aMWSTG; dazu auch Gerhard Schafroth/Dominik Romang, in: mwst.com, 2000, N. 25 zu Art. 21 aMWSTG). Die Nachhaltigkeit akzentuiert insofern die Begriffe gewerblich/beruflich und geh�rt letztlich untrennbar zu ihnen (vgl. Urteil 2A.271/1991 vom 15. Oktober 1993 E. 2b). Sie ersetzt in gewisser Weise das Kriterium der Gewinnabsicht, das bei einer indirekten Steuer von vornherein keine Rolle spielen kann (dazu Ivo P. Baumgartner/Diego Clavadetscher/Martin Kocher, Vom alten zum neuen Mehrwertsteuerrecht, 2010, S. 77 N. 26).
�F�r das Vorliegen einer nachhaltigen Leistungserbringung k�nnen nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung folgende Indizien sprechen: Ein mehrj�hriges Engagement, planm�ssiges Vorgehen, eine auf Wiederholung angelegte T�tigkeit, die Ausf�hrung von mehreren Ums�tzen, die Vornahme mehrerer gleichartiger Handlungen unter Ausnutzung derselben Gelegenheit, die Intensit�t des T�tigwerdens, die Beteiligung am Markt, der Unterhalt eines Gesch�ftsbetriebs und die Art und Weise des Auftretens gegen�ber Beh�rden (Urteile 2A.501/2001 vom 27. Mai 2002 E. 2.1, in: StR 57/2002 S. 674, RDAF 2003 II 14, ASA 73 S. 222; 2A.211/1999 vom 3. November 2000 E. 4b/bb, in: ASA 71 S. 402). Wie bei Abkl�rung des Kriteriums der Selbst�ndigkeit (vorne E. 2.4.2 a.E.) ist auch hier eine W�rdigung der�gesamten Umst�nde des Einzelfalls�geboten.
2.5.1.�Das Mehrwertsteuerrecht der Europ�ischen Union kann�bei der Anwendung des schweizerischen Rechts�als Erkenntnisquelle und Auslegungshilfe dienen, soweit das inl�ndische�Mehrwertsteuerrecht�nicht ausdr�cklich und bewusst von der Regelung�der EU�abweicht und einen eigenst�ndigen Weg beschreitet. In jedem Fall aber ist die schweizerische Rechtsprechung in keiner Weise an das Mehrwertsteuerrecht der EU�und die damit einhergehende Rechtsprechung des Europ�ischen Gerichtshofs (EuGH)�gebunden (Urteile 2A.81/2005 vom 7. Februar 2006 E. 4.2; 2A.564/1998 vom 3. August 2000; BGE 125 II 480 E. 7a S. 487 f.; 124 II 193 E. 6a S. 203 f.;�Rivier, a.a.O., 365;�Schaller/Sudan/Scheuner/Huguenot,�a.a.O., S. 17 zu Art. 1 aMWSTG mit zahlreichen Hinweisen;�Camenzind/Honauer/Vallender, a.a.O., N. 79 f.;�Vallender,�a.a.O., N. 24 ff., insb. N. 26 zu Art. 130 BV;�Manuel R. Vogel, Grenz�berschreitender Dienstleistungs- und Warenverkehr im Lichte der Mehrwertsteuer, 2003, S. 8).
2.5.2.�Der EuGH konnte sich in seiner Rechtsprechung zu Art. 4 der Sechsten Richtlinie (Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten �ber die Umsatzsteuern - Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage) verschiedentlich mit der Frage der�subjektiven Steuerpflicht�im Grenzbereich zwischen privater und unternehmerischer T�tigkeit�befassen. Ausgehend von den Urteilen vom 20. Juni 1996 i.S.�Wellcome Trust Ltd�(Rs. C-155/94, insb. Ziff. 32) und vom 6. Februar 1997 i.S.�Harnas & Helm CV�(Rs. C-80/95, insb. Ziff. 20) vertritt der EuGH seit jeher die Ansicht, der blosse Erwerb und die Aus�bung des Eigentums durch Ver�usserung seien nicht als [steuerbare] Nutzung eines Gegenstandes durch seinen Inhaber zu betrachten, wenn sie im Rahmen einer Verm�gensverwaltung (namentlich durch private Anleger) ausgef�hrt werden (dazu�Wolfram Birkenfeld/Christian Forst,�Das Umsatzsteuerrecht im Europ�ischen Binnenmarkt, 3. Aufl., 1998, S. 139). Im Anwendungsbereich der nunmehr geltenden Mehrwertsteuersystem-Richtlinie (MwStSystRL 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 �ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem) hat daran nichts ge�ndert (Urteil vom 15. September 2011 i.S.�Jaroslaw Slaby�bzw.�Emilian Kuc und Halina Jeziorska-Kuc�[Rs. C-180/10 und 181/10, insb. Ziff. 32 und 37 ff.]).
2.5.3.�Nach der weitergef�hrten�Wellcome�-Praxis kommt es bei der Abgrenzung von Lieferungen, welche die nat�rliche Person entweder "unternehmerisch" oder dann "privat" - also "nicht-unternehmerisch" - vornimmt, nicht auf Zahl und Umfang der Verkaufsf�lle an. Ebenso unmassgeblich ist die H�he des Umsatzes. Entscheidend ist vielmehr, ob der Leistungserbringer "aktive Schritte zum Vertrieb" durch Einsatz "�hnlicher Mittel wie ein Erzeuger, H�ndler oder Dienstleistender" ergreift (dazu�Christoph W�ger, Rechtsprechungsauslese 2011, in: Umsatzsteuer-Rundschau [UR] 61/2012 S. 125 ff., insb. 128; zum Ganzen auch�Marcus M. Blankenheim, "Steuerpflichtiger" und Unternehmerbegriff im Umsatzsteuerrecht, 2005, S. 168). Der heutige Stand der�Wellcome�-Praxis des EuGH zu den Voraussetzungen der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht entspricht weitgehend der hier massgebenden schweizerischen Sichtweise. Sie kann analog zur Auslegung herangezogen werden, zumal beide Rechtsordnungen in gleicher Weise die Notwendigkeit einer Einzelfallbetrachtung anerkennen.
2.6.�In Art. 10 Abs. 4 aMWSTV, ebenso wie in Art. 11 Abs. 4 aMWSTG, nicht jedoch im geltenden Recht, findet sich schliesslich die Auktionatorenregelung. Die Sonderbestimmung f�r den Bereich des Kunst- und Antiquit�tenhandels trug dem Wunsch der Einlieferer nach erh�hter Diskretion Rechnung und sollte sicherstellen, dass der Umsatz dem Einlieferer zugerechnet wird, nicht hingegen dem Auktionshaus (dazu u.a. Ralf Imstepf, Die Zuordnung von Leistungen gem�ss Art. 20 des neuen MWSTG, in: ASA 78 S. 757 ff., insb. 766). Die Voraussetzungen der Norm, zu welchen sich das Bundesgericht mehrfach ge�ussert hat (Urteile 2A.81/2005 vom 7. Februar 2006; 2A.50/2003 vom 29. Juli 2003; 2A.323/2000 vom 6. M�rz 2001), sind im vorliegenden Fall unstreitig erf�llt. Darauf ist nicht weiter einzugehen.
3.1.�In tats�chlicher Hinsicht bringt der Beschwerdef�hrer zun�chst vor, die Vorinstanz verkenne die Gegebenheiten, wenn sie von 38 gesonderten Verk�ufen spreche. Tats�chlich habe es sich im Jahr 2000 um einen En-bloc-Verkauf gehandelt, wobei von den eingelieferten 42 Losen (Kunstwerken) deren 38 h�tten verkauft werden k�nnen. Die Verk�ufe seien anl�sslich der Auktion "C.________, Teil I und II" innerhalb von zwei Tagen abgewickelt worden.
3.2.�Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Beschwerdef�hrer im Jahr 2000 insgesamt 38 Kunstwerke verkauft habe, wobei die Ver�usserungen im Rahmen von Auktionen�stattgefunden h�tten, die durch die Galerie A.________ organisiert worden seien (Ziff. 4.1, S. 10). Sie�kommt sp�ter auf die 38 Verk�ufe zur�ck�und erg�nzt, dass "die Verk�ufe nicht 'en bloc', sondern gestaffelt" erfolgt seien (Ziff. 4.3, S. 11).
3.3.�Aus den Akten, so insbesondere aus der Erg�nzungsabrechnung Nr. 272'442 vom 30. November 2005, ergibt sich, dass der Umsatz von Fr. 734'700.-- im Zusammenhang mit lediglich zwei Auktionsabrechnungen steht. Bei den 38 Verk�ufen des Jahres 2000 von "Auktionen�" zu sprechen, ist insofern sachrichtig, als es sich um eine zweit�gige Veranstaltung gehandelt hat (Auktion "C.________, Teil I und II"). Zumindest missverst�ndlich ist es hingegen, wenn die Vorinstanz ausf�hrt, die Verk�ufe seien "nicht 'en bloc', sondern gestaffelt" erfolgt. Bezieht sich die Aussage einzig auf das Jahr 2000, ist sie irref�hrend. Ber�cksichtigt man allerdings auch die Jahre 2001 bis 2003, in welchen der Beschwerdef�hrer wiederum Kunstwerke einlieferte und verkaufen konnte, trifft das Bild der "Staffelung" wohl zu.
3.4.�Insgesamt mag die�von der Vorinstanz�getroffene Formulierung als ungenau bzw. verwirrlich erscheinen, letztlich ist sie aber nicht als geradezu willk�rlich zu bezeichnen, zumal sie ohne Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens bleibt. Mit Blick auf die eingeschr�nkte Kognition, welche dem Bundesgericht in Sachverhaltsfragen zusteht (E. 1.3.2), erweist sich die R�ge als unbegr�ndet.
4.1.�In rechtlicher Hinsicht wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz zun�chst eine Rechtsverletzung im Zusammenhang mit der Auslegung und Anwendung von Art. 17 aMWSTV vor. Konkret habe sie die von der Rechtsprechung entwickelten Kriterien zur Frage der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht unter Herrschaft der aMWSTV falsch gewichtet. Lasse sie die Frage offen, ob sich ein Unternehmer die N�he seiner Hauptt�tigkeit anrechnen lassen muss, verhalte sie sich zudem widerspr�chlich, wenn sie gleichzeitig den Marktauftritt aus der N�he zum Auktionshaus herleite. Die ver�usserten Kunstwerke h�tten sich seit mehreren Jahrzehnten im Eigentum des Beschwerdef�hrers befunden, was aufzeige, dass die Objekte nicht zum Verkauf bestimmt gewesen seien. Auch im Fall von privaten Kunstsammlungen m�sse gelten, dass diese keinen Betrieb darstellten. Generell sei festzustellen, dass die von der ESTV ge�bte "Infizierungspraxis" zu einer rechtsungleichen Behandlung von "mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmern und anderen Personen" f�hre. Entgegen ihrer publizierten Praxis, wonach die Haltung der Sozialversicherungstr�ger f�r die mehrwertsteuerliche Behandlung grunds�tzlich �bernommen werde, nehme die ESTV im vorliegenden Fall eine abweichende Handhabung in Kauf. Bei einer Steuerzahllast von durchschnittlich unter Fr. 4'000.--, bezogen auf die Jahre 2000 bis 2003, falle administrativer Aufwand an, der den Steuerertrag nahezu aufwiege. Die Vorinstanz f�hre zwar aus, dass die Norm aus Gr�nden des Gebots der Wettbewerbsneutralit�t weit auszulegen sei, unterlasse es dann aber zu pr�fen, ob es im vorliegenden Fall �berhaupt zu einer Wettbewerbsverzerrung komme. Allein schon die Begriffe "Konkurrenten" und "Branche" seien im Zusammenhang mit einer Sammlert�tigkeit verfehlt, zumal der Beschwerdef�hrer "am Markt" nicht in eigenem Namen aufgetreten sei.
4.2.�Zur Erreichung des �bergeordneten Ziels der Allgemeinheit der Mehrwertbesteuerung und der Wettbewerbsneutralit�t ist nach dem Gesagten eine weite Auslegung des Tatbestandes der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht am Platz (E. 2.3.4 hievor). Soweit ein Leistungserbringer von ihr ausgenommen ist, bleibt nicht nur der Konsum unbesteuert, sondern geniesst er Wettbewerbsvorteile gegen�ber den Mitanbietern, die der Steuerpflicht unterliegen und ihre Leistungen entsprechend teurer anbieten m�ssen, wollen sie die Mehrwertsteuer nicht zulasten ihrer Marge �bernehmen. Wenn der Beschwerdef�hrer geltend macht, es sei nicht erstellt, dass es im vorliegenden Fall �berhaupt zu einer Wettbewerbsverzerrung komme, geht sein Argument von vornherein fehl. Nicht nur erscheint es als geradezu unm�glich, in konkreter Weise abzusch�tzen, worin die Folgen der�gegebenen�oder fehlenden subjektiven Mehrwertsteuerpflicht eines Marktteilnehmers bestehen. Solcherlei ist auch nicht Aufgabe der Rechtsprechung, zumal diese Sichtweise eine Einzelfallbetrachtung impliziert, wogegen die �bergeordneten allgemeinen Prinzipien nach einer Gesamtschau rufen. Der Markt insgesamt wird gest�rt, wenn einzelne Anbieter (subjektive Steuerpflicht) bzw. einzelne Leistungen (objektive Steuerpflicht) von der Mehrwertbesteuerung ausgenommen sind. Dies ist ganz grunds�tzlich unerw�nscht, soweit der Gesetzgeber nicht bewusst Ausnahmen von der objektiven oder subjektiven Mehrwertsteuerpflicht vorsieht.
4.3.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet�in grunds�tzlicher Hinsicht�das Vorliegen einer selbst�ndigen T�tigkeit im Sinne von Art. 17 Abs. 1 aMWSTV�und macht blosse Sammlert�tigkeit geltend.
4.3.1.�Hierzu f�hrt er aus, anders als dies im Handel typischerweise zutreffe, sei er am relevanten Markt gerade nicht in eigenem Namen aufgetreten. Sein Beitrag habe sich darauf beschr�nkt, die Kunstwerke einzuliefern, worauf das Auktionshaus alles Weitere besorgt habe. Ein Privatsammler verhalte sich mithin nicht "wie ein H�ndler". Solange das Auktionshaus dem Einlieferer gegen�ber Marktkonditionen anwende, d�rfe die Beteiligung des Beschwerdef�hrers am Auktionshaus zu keiner anderen Betrachtung f�hren. Ein Liebhaber, der Gegenst�nde sammle und sich von diesen erst nach langer Zeit wieder trenne, unterliege keinem unternehmerischen Risiko. Ein solches sei f�r die Bejahung der Selbst�ndigkeit aber unerl�sslich und fehle im vorliegenden Fall, zumal der Beschwerdef�hrer beim Aufbau seiner Sammlung ausschliesslich Eigenkapital eingesetzt habe.
4.3.2.�In der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur direktsteuerlichen Selbst�ndigkeit gelten haupts�chlich folgende Indizien als massgebend: Tragen des unternehmerischen Risikos, Handeln und Auftreten in eigenem Namen gegen�ber Dritten, die Wahlfreiheit, eine Aufgabe anzunehmen oder nicht und diese selbst�ndig organisieren zu k�nnen (E. 2.4.2 hievor). Letztlich handelt es sich bei diesen Merkmalen um unverbindliche Anhaltspunkte, die einzeln - oder zusammen mit anderen Aspekten - den Schluss nahelegen, der Leistungserbringer handle "unabh�ngig", "weisungsungebunden", "ausserhalb einer bestimmten Hierarchie". Im Ergebnis l�sst sich das Kriterium am ehesten vor dem Hintergrund der unselbst�ndigen T�tigkeit pr�fen, deren Konturen wesentlich klarer gehalten sind. Unter den vorliegenden, zweifellos atypischen Verh�ltnissen kann es ohnehin nicht auf die �blichen Kriterien ankommen. Diese sind auf den Normalfall eines H�ndlers oder Dienstleisters zugeschnitten, w�hrend sich das Ver�ussern von Kunstwerken unter Inanspruchnahme eines Auktionshauses begriffsnotwendig durch ein hohes Mass an Diskretion und Zur�ckhaltung im Aussenauftritt auszeichnet. Damit kann das Kriterium des Auftritts in eigenem Namen am relevanten Markt nie gegeben sein, was nicht nur mehrwert-, sondern auch direktsteuerlich gilt (j�ngst dazu das Urteil 2C_766/2010, 2C_767/2010 vom 29. Juli 2011 E. 2.4 mit Hinweisen, namentlich auf BGE 122 II 446 E. 3b S. 450, in: StE 2011 B 23.1 71, ASA 80 S. 412). Ebenso wenig l�sst sich aus dem Bestehen oder Fehlen der Risiko�bernahme schliessen. Mit dem Beschwerdef�hrer ist anzunehmen, dass Sammler, die �ber lange Zeit eine Sammlung unterhalten und diese bei sich bietenden Gelegenheiten erweitern, im Fall der Ver�usserung kein eigentliches betriebswirtschaftliches Risiko eingehen. Das klassische H�ndlerrisiko, das darin besteht, dass der Warenbestand sich als unverk�uflich oder zumindest demodiert erweist, ist bei einer Sammlung ausgeschlossen. Sammler halten keinen derartigen Warenbestand im Sinne eines eigentlichen Umlaufverm�gens und erwerben die Objekte gerade nicht in der Absicht, sie sp�ter wieder zu ver�ussern. F�r sie steht in aller Regel der Affektionswert im Vordergrund, w�hrend der Verkehrswert, der erst im Fall der Ver�usserung zum Tragen k�me, nicht selten w�hrend der Haltedauer �berhaupt keine Rolle spielt. Damit erweist sich auch dieses Kriterium als untauglich.
4.3.3.�Der Beschwerdef�hrer qualifiziert sein Verhalten als blosse Verwaltung seines Privatverm�gens. Zumindest sinngem�ss leitet er daraus ab, dass kein Bed�rfnis nach Besteuerung des Konsums bestehe, der anl�sslich des Erwerbs der von ihm angebotenen Kunstwerke durch die K�uferschaft get�tigt wurde.�Das Kriterium der Liebhaberei, das der Beschwerdef�hrer zu seinen Gunsten heranzieht, ist an sich auf die Belange der direkten Steuern zugeschnitten, findet aber mit Einschr�nkungen auch in der Mehrwertsteuerpraxis Anwendung (Urteil 2C_463/2008 vom 27. Januar 2009 E. 2.2). Ausgangspunkt der direktsteuerlichen Liebhaberei, die zu steuerfreiem privatem Kapitalgewinn f�hrt, ist die fehlende Gewinnstrebigkeit. Beim Verkauf einer Sammlung ist�direktsteuerlich�nur dann von einem steuerfreien privaten Kapitalgewinn auszugehen, wenn die Sammlung nachvollziehbar ohne Gewinnstrebigkeit aufgebaut worden ist. Dies erfordert eine W�rdigung der gesamten Umst�nde des Einzelfalles (Urteile 2C_766/2010, 2C_767/2010 vom 29. Juli 2011 E. 2.5, in: StE 2011 B 23.1 71, ASA 80 S. 412; 2A.66/2002 vom 17. September 2002 E. 2.3, in: ASA 73 S. 308). Im Mehrwertsteuerrecht ist die Gewinnabsicht f�r den Tatbestand der subjektiven Steuerpflicht von keiner Bedeutung. Hier soll der Verbrauch des Leistungsempf�ngers besteuert werden, weswegen die Absichten des Leistungserbringers in den Hintergrund zu treten haben (Art. 17 Abs. 1 aMWSTV, Art. 21 Abs. 1 aMWSTG, Art. 10 Abs. 1 MWSTG). Unter W�rdigung aller Umst�nde bleibt es dabei, dass der Beschwerdef�hrer im Zeitpunkt der Ver�usserung der eingelieferten Kunstwerke unter mehrwertsteuerlichen Gesichtspunkten�den Rahmen der Liebhaberei verlassen hat. Vielmehr bet�tigte er sich im hier massgebenden Zeitraum durchaus in der Art eines Kaufmannes, "wie ein Unternehmer", also gewerblich und nicht bloss verm�gensverwaltend.�Die Sichtweise der Steuerverwaltung des Kantons E.________, welche diese im Tax Ruling vom 16. Dezember 1997f�r die Zwecke der direkten Steuerneinnahm (dazu lit. B hievor), vermag daran nichts zu �ndern.�Wohl lag auch direktsteuerlich der Fokus auf der Abgrenzung zwischen (steuerbarer) selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit und (steuerfreier) Liebhaberei. Anders als im Bereich der Einkommen- und Gewinnsteuer, wo die Frage zu beantworten ist, ob beim Ver�usserer ein Wertzuwachs zu besteuern sei, geht es mehrwertsteuerlich um die Besteuerung des Konsums des Leistungsempf�ngers. Nach klarem gesetzgeberischem Konzept soll dieser steuerlich erfasst werden, soweit das Gesetz nicht eine ausdr�ckliche Ausnahme vorsieht.
4.4.�Weiter bestreitet der Beschwerdef�hrer das Vorliegen einer hinreichend "nachhaltigen", gewerblich/beruflichen T�tigkeit im Sinne von Art. 17 Abs. 1 aMWSTV.
4.4.1.�Er tr�gt hierzu vor, der im Jahr 2000 erzielte Umsatz von Fr. 734'700.-- stehe �berwiegend im Zusammenhang mit Lieferungen ins Ausland. Unter Ber�cksichtigung der Jahre 2001 bis 2003 ergebe sich eine Steuerzahllast von weniger als Fr. 4'000.-- pro Jahr, womit die Schwelle gem�ss Art. 19 Abs. 1 lit. a aMWSTV unerreicht bleibe. Der administrative Aufwand seitens der steuerpflichtigen Person, der sich aufgrund der Steuerpflicht ergebe, sei denn auch "v�llig unverh�ltnism�ssig". Liege ein En-bloc-Verkauf vor, fehle es an der erforderlichen H�ufigkeit ebenso wie an der Planm�ssigkeit. Die Steuerverwaltung des Kantons E.________ teile diese Auffassung. Der Verkauf sei durch den Liquidit�tsbedarf im Zusammenhang mit dem Umbau einer Liegenschaft bedingt und beruhe insofern auf einem einmaligen Entschluss.
4.4.2.�Soweit der Beschwerdef�hrer seine subjektive Mehrwertsteuerpflicht unter Bezugnahme auf die Jahre 2001 bis 2003 bestreitet, in welchen die erforderliche Steuerzahllast nicht erreicht worden sei, ist darauf nicht n�her einzugehen. Unstreitig bilden diese Jahre weder Gegenstand des vorliegenden Verfahrens noch ist dem Beschwerdef�hrer hierzu �berhaupt ein anfechtbarer Entscheid zugekommen (siehe dazu lit. C hievor). Im hier massgebenden Steuerjahr 2000 belief sich die Steuerzahllast gem�ss Erg�nzungsabrechnung auf Fr. 17'465.--. Erweist sich die Steuerforderung der ESTV im vorliegenden Verfahren als begr�ndet, tritt der Beschwerdef�hrer angesichts der konkreten Steuerzahllast ohne Weiteres in die subjektive Mehrwertsteuerpflicht.
4.4.3.�Die Nachhaltigkeit ist Tatbestandselement der gewerblichen/ beruflichen Aus�bung einer selbst�ndigen T�tigkeit. Indizien f�r das nachhaltige Erbringen einer T�tigkeit sind nach dem Gesagten namentlich ein mehrj�hriges Engagement, planm�ssiges Vorgehen, eine auf Wiederholung angelegte T�tigkeit, die Ausf�hrung von mehreren Ums�tzen und die Vornahme mehrerer gleichartiger Handlungen unter Ausnutzung derselben Gelegenheit (E. 2.4.3). Mit Blick auf die�Wellcome�-Praxis des EuGH, die hier analog gilt, ist letztlich ausschlaggebend, ob der Beschwerdef�hrer "aktive Schritte zum Vertrieb" durch Einsatz "�hnlicher Mittel wie ein H�ndler" unternommen hat (E. 2.5.3). Unstreitig hat er die Kunstsammlung �ber Jahrzehnte angelegt, gepflegt und erweitert. Nennenswerte Verk�ufe sind keine bekannt, bis es im Jahr 2000 galt, einen akuten Liquidit�tsengpass zu beseitigen. Wenn der Beschwerdef�hrer auf die Gr�nde seiner Einlieferungen eingeht, ist dies freilich unbehelflich. Wie ausgef�hrt, erfolgt die Beurteilung der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht frei von den �berlegungen des Leistungserbringers, ist die Mehrwertsteuer doch eine Verbrauchsteuer. Wie die Materialien zum Ausdruck bringen, wollten Verordnungs- und Gesetzgeber lediglich, aber immerhin, Leistungserbringer von der Mehrwertsteuerpflicht ausnehmen, die "nur gelegentlich, z. B. bloss einmalig" Ums�tze erzielen (E. 2.3.2). Zahl und Umfang der Verkaufsf�lle, ebenso wie die H�he des Umsatzes sind f�r sich allein nach der�Wellcome�-Praxis zwar grunds�tzlich ohne Belang (E. 2.5.3). Dennoch kommt ihnen im Rahmen der anzustellenden Gesamtw�rdigung durchaus Bedeutung zu, erm�glichen sie doch R�ckschl�sse im Hinblick darauf, ob der Leistungserbringer "aktive Schritte" unternimmt oder sich "�hnlicher Mittel wie ein Erzeuger, H�ndler oder Dienstleistender" bedient.
4.4.4.�Der Beschwerdef�hrer ist unbeschr�nkt haftender Gesellschafter der Galerie A.________. Seine Kenntnisse und Fertigkeiten als Kunstsachverst�ndiger haben auch auf wissenschaftlicher Ebene zu�geb�hrender�Anerkennung gef�hrt. Entnahm er seiner Sammlung im Jahr 2000insgesamt�42 Werke, von denen dann bis auf vier tats�chlich alleeinen K�ufer fanden, so traf er die Wahl auch aufgrund seiner Einsch�tzung des Marktes. Dabei kam ihm seine berufliche Erfahrung zweifellos zupass. Insofern ist die Abgrenzung zwischen (haupt-) beruflicher und Sammlert�tigkeit zumindest verschwommen, wenn sich nicht sogar sagen l�sst, dass eine Trennung von vornherein unm�glich sei. Jedenfalls schlossen sich an den Umsatz von Fr. 734'700.-- im Jahr 2000 Verk�ufe von Fr. 87'150.-- (2001), Fr. 309'350 (2002) und Fr. 218'600 (2003) an, womit innerhalb verh�ltnism�ssig kurzer Zeit insgesamt Fr. 1'349'800.-- umgesetzt werden konnten. War der Beschwerdef�hrer nicht subjektiv mehrwertsteuerpflichtig, konnte er seine Objekte sp�rbar g�nstiger anbieten als steuerpflichtige Konkurrenten. Vor allem aber blieb ein nicht unerheblicher Konsum unbesteuert, was dem Prinzip der Allgemeinheit der Mehrwertsteuer zuwiderl�uft. Mit der gew�hlten Vorgehensweise bediente der Beschwerdef�hrer sich�im Sinne der�Wellcome�-Praxis des EuGH�"�hnlicher Mittel wie ein Erzeuger, H�ndler oder Dienstleistender", der professionell in Erscheinung tritt. Er unternahm wohlgezielte, kurz aufeinanderfolgende aktive Schritte zur Versilberung eines Teils seines Verm�gens und�darf mit Blick auf die Materialien�nicht mehr als jemand gelten, der "nur gelegentlich, z. B. bloss einmalig, also nicht nachhaltig im Sinne von gewerblich oder beruflich" auftritt. Die Nachhaltigkeit als Teilaspekt der gewerblich/beruflichen T�tigkeit kann nicht fraglich sein.
4.5.�F�hrte die Ver�usserung eines Teils der Kunstsammlung im Jahr 2000 durch den Beschwerdef�hrer zur selbst�ndigen Aus�bung einer gewerblichen oder beruflichen T�tigkeit im mehrwertsteuerlichen Sinne, ist er subjektiv mehrwertsteuerpflichtig und damit von der ESTV zu Recht ins Register der Mehrwertsteuerpflichtigen eingetragen worden. Seine Beschwerde ist insofern unbegr�ndet und abzuweisen.
5.1.�F�r den Fall, dass sich die subjektive Mehrwertsteuerpflicht als begr�ndet erweisen sollte, beruft sich der Beschwerdef�hrer auf Art. 14 Ziff. 20 aMWSTV. Nach dieser Bestimmung sind von der objektiven Mehrwertsteuerpflicht ausgenommen die Lieferung gebrauchter Gegenst�nde, die ausschliesslich f�r eine nach Art. 14 aMWSTV (Ausnahmekatalog) von der Steuer ausgenommene T�tigkeit verwendet wurden, sofern diese Gegenst�nde mit der Warenumsatzsteuer belastet sind oder deren Bezug nicht zum Vorsteuerabzug berechtigte, sowie die Lieferungen im Betrieb gebrauchter Gegenst�nde, deren Bezug vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen war. In �bergangsrechtlicher Hinsicht f�hrt Art. 84 Abs. 7 aMWSTV allerdings zum Ausschluss dieser Bestimmung, soweit es sich um Verk�ufe von gebrauchten Gegenst�nden handelt, welche vor dem 1. Januar 1995 eingekauft und [entweder] nach dem 31. Dezember 1994 mit Anspruch auf einen Vorsteuerabzug bearbeitet oder f�r welche Dienstleistungen bezogen wurden, die zum Vorsteuerabzug berechtigten. Die Bestimmung ist derart gehalten, dass im Ergebnis der Verkauf von gebrauchtem Anlageverm�gen steuerbar ist (Camenzind/Honauer, a.a.O., N. 1203).
5.2.�Der Beschwerdef�hrer tr�gt zum Sachverhalt vor, die eingelieferten Kunstwerke h�tten sich seit langer Zeit in seinem Eigentum befunden. Die Rede ist davon, dass die verkauften Objekte "zum gr�ssten Teil in den 1960er bis 1980er Jahren" erworben worden seien. Auf diese Weise erhellt, dass es sich im Sinne der �bergangsbestimmung um altrechtliche Gegenst�nde - "vor dem 1. Januar 1995 eingekauft" - handelt. Die Einlieferung bzw. die erfolgreiche Vermittlung der K�uferschaft f�hrte unstreitig zu einer Abrechnung seitens der Galerie A.________, die ebenso unstreitig mit Mehrwertsteuer belastet war. Insofern hat der Beschwerdef�hrer f�r die ver�usserten Kunstwerke "vorsteuerabzugsberechtigte Dienstleistungen" im Sinne der zweiten Tatbestandsvariante von Art. 84 Abs. 7 aMWSTV bezogen. Ungeachtet dessen, ob es sich bei den eingelieferten Kunstwerken �berhaupt um "gebrauchte Gegenst�nde" handelt, von welchen Art. 84 Abs. 7 aMWSTV spricht, ist der Ausnahmetatbestand so oder anders nicht erf�llt. Damit kommt es nicht zur Anwendung von Art. 14 Ziff. 20 aMWSTV und bleibt es bei der objektiven Mehrwertsteuerpflicht, nachdem der Beschwerdef�hrer vor dem Hintergrund des Gesagten subjektiv mehrwertsteuerpflichtig geworden ist. Die Beschwerde ist auch insoweit unbegr�ndet.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig. Ihm sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens aufzuerlegen (Art. 65 und 66 Abs. 1 BGG). Der obsiegenden Eidgen�ssischen Steuerverwaltung ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer, und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 83
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 112
 Art. 113
 Art. 91
 BGE 
 Art. 17
 Art. 14
 Art. 130
 Art. 17
 Art. 17
 Art. 130
 Art. 20
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 8
 Art. 18
 Art. 21
 Art. 21
 BGE 
 Art. 1
 Art. 130
 EuGH 
 Art. 4
 EuGH 
 EuGH 
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 20
 Art. 17
 Art. 17
 BGE 
 Art. 21
 Art. 10
 Art. 17
 Art. 19
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 84
 Art. 84
 Art. 84
 Art. 14