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Timestamp: 2019-07-18 00:28:50+00:00

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Ius poenale (Strafrecht) | Seite 4 | Proverbia Iuris ")}}return a.proceed()});scriptParent=document.getElementsByTagName("script")[0].parentNode;if(scriptParent.tagName.toLowerCase!=="head"){head=document.getElementsByTagName("head")[0];aop_around(head,"insertBefore");aop_around(head,"appendChild")}aop_around(scriptParent,"insertBefore");aop_around(scriptParent,"appendChild");var a2a_config=a2a_config||{};a2a_config.no_3p=1;var addthis_config={data_use_cookies:false};var _gaq=_gaq||[];_gaq.push(["_gat._anonymizeIp"])}
Ius poenale (Strafrecht)
In dubio mitius
In dubio mitius – im Zweifel das Mildere – bezeichnet einen Anwendungsfall des Grundsatzes in dubio pro reo und der Unschuldsvermutung: Können bei einer strafschärfenden Norm die strafschärfenden Merkmale nicht nachgewiesen werden, kann nur nach dem milderen Gesetz bestraft werden.… Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Beweislast, Unschuldsvermutung
Instrumenta sceleris
Instrumenta sceleris – verbrecherische Werkzeuge – sind Werkzeuge, die zur Begehung oder Vorbereitung einer Straftat verwendet worden oder bestimmt gewesen sind.
§ 74 ff. StGB bestimmt, dass (und unter welchen Voraussetzungen) instrumenta sceleris eingezogen werden können.
Intervise:
Producta sceleris
Veröffentlicht unter Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Strafzumessung
In dubio contra reum
In dubio contra reum – Im Zweifel gegen den Angeklagten – ist kein Rechtssatz. In dubio contra reum wird vielmehr – als Verkehrung von “in dubio pro reo” – zum Anprangern einer vermeintlich verkehrten Rechtsanwendung benutzt. Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Beweislast
In contumaciam
In contumaciam – In Abwesenheit – meint den Erlass eines Urteils in Abwesenheit des Angeklagten oder einer Prozesspartei, die trotz ordnungsgemäßer Ladung nicht zur Verhandlung erschienen ist.
Im Zivilprozess kann gegen die nicht erschienene Partei ein Versäumnisurteil erlassen werden, §§… Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Ius civile (Zivilrecht), Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Gericht, Urteil
Ignorantia legis non excusat – Unkenntnis des Gesetzes schützt nicht vor Strafe (“Unwissenheit schützt vor Strafe nicht”) – beschreibt die Unbeachtlichkeit des Verbotsirrtums: Wer über die Strafbarkeit seines Handelns irrt, handelt trotzdem vorsätzlich, der Verbotsirrtum schließt den Vorsatz nicht aus.… Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Irrtum, Vorsatz
Ignorantia legis
Ignorantia legis – die Unkenntnis des Gesetzes – bezeichnet den Verbotsirrtum, den Irrtum über das rechtliche Verbotensein einer Handlung bzw. die Strafbarkeit des eigenen Verhaltens.
Anders als die ignorantia facti, der Tatbestandsirrtum, der den Vorsatz des Täters ausschließt, schließt… Weiterlesen →
Ignorantia facti – die Unkenntnis des Sachverhalts – umschreibt im Strafrecht den Tatbestandsirrtum, bei dem der Handelnde wesentliche Teile des die Rechtsfolge tragenden Sachverhalts nicht kennt.
Strafrechtlich führt die ignorantia facti, – abgesehen vom Fall des error in persona vel… Weiterlesen →
Betrug mach alles zunichte.
Veröffentlicht unter Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Betrug
Es ist ein Betrug, einen Betrug zu verbergen.
Veröffentlicht unter Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Begünstigung, Betrug, Hehlerei
Error in persona
Error in persona – der Irrtum über die Person – beschreibt in der Strafrechtswissenschaft den Irrtum des Täters über die Person des Opfers.
Der Begriff “error in persona” ist eine Kurzfassung von “error in persona vel in obiecto“.… Weiterlesen →
Error in persona vel in obiecto
Error in persona vel in objecto – der Irrtum über die Person oder das Objekt – ist eine Figur der Versuchslehre im Strafrecht. Anders als beim aberratio ictus, bei dem der Täter das richtige Opfer ins Visier nimmt, dieses aber aufgrund einer Abweichung in der Außenwelt verfehlt, irrt der Täter beim “error in persona vel in obiecto” über die Identität des Opfers. Weiterlesen →
Eadem res inter easdem partes
Eadem res inter easdem partes – “die gleiche Streitsache zwischen den gleichen Streitparteien” – beschreibt einen doppelten Grundsatz, nämlich dass Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Ius civile (Zivilrecht), Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Strafprozess, Zivilprozess
Bis de eadem re ne sit actio
Bis de eadem re ne sit actio — zweimal in einer Sache sei keine Klage – geht bis auf den athenischen Staatsmann Demosthenes (384 – 322 v. Chr.) zurück und beschreibt einen wichtigen Aspekt der materiellen Rechtskraft von Urteilen.
Später… Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Rechtskraft, Strafverfolgung
Ne bis in idem – “Nicht zweimal in derselben Sache” – beschreibt das Verbot der Doppelbestrafung. wie es heute als Justizgrundrecht in Art. 103 Abs. 3 GG garantiert wird: Niemand darf wegen derselben Tat auf Grund der allgemeinen Strafgesetze mehrmals… Weiterlesen →
Dolus generalis
Dolus generalis – der allgemeine Vorsatz – bezeichnet die frühere herrschende Vorsatzlehre, wonach eine Strafbarkeit wegen einer vorsätzlich begangenen Tat nur erfordert, dass der Täter irgendwann während des Handlungsablaufs einen Vorsatz hatte. Das der Täter diesen Vorsatz später vor Erfolgseintritt… Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Vorsatz
Dolus directus
Dolus directus – direkter (unbedingter) Vorsatz – liegt vor, wenn der Täter um das Ergebnis seiner Tat weiß und diesen Erfolg so auch erreichen will.
Der Tatbestandsvorsatz umfasst stets sowohl ein Wissenselement wie auch ein Willenselement. Hiernach werden beim dolus directus zwei Stufen unterschieden: Weiterlesen →
Dolus eventualis – bedingter Vorsatz – liegt vor, wenn der Täter den Erfolg zwar nicht unbedingt will, sich damit aber ohne weiteres abfindet und den Erfolg als (ggfs. sogar unerwünschte) Nebenwirkung seines Handeln in Kauf nimmt.
Dieser Eventualvorsatz führt strafrechtlich… Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Ius poenale (Strafrecht) | Verschlagwortet mit Fahrlässigkeit, Vorsatz
Dolus subsequens
Dolus subsequens – der (der Tat) nachfolgende Vorsatz – beschreibt einen Sachverhalt, dass ein Täter fahrlässig einen Erfolg herbeiführt, dies aber später billigt.
Beispiel: Anton fährt beim Ausparken versehentlich seinen Nachbarn Brause an. Hinterher sagt er sich, dass dem Brause,… Weiterlesen →
Dolus antecedens
Dolus antecedens – der (der Tat) vorangehende Vorsatz – beschreibt einen Sachverhalt, dass ein Täter einen bestimmten Vorsatz hatte, diesen aber wieder aufgab, bevor er den Taterfolg doch noch fahrlässig verwirklicht.
Beispiel: Anton möchte seinen Nachbarn Brause anfahren, gibt das… Weiterlesen →
Dolus alternativus
Beim dolus alternativus – dem Alternativvorsatz – hat der Täter zwar einen Tatentschluss gefasst und will eine bestimmte Handlung, weiß aber noch nicht, welchen von zwei (oder mehreren) sich gegenseitig ausschließenden Tatbeständen er erfüllen wird. Dabei nimmt er jedoch beide… Weiterlesen →
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References: In dubio
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§ 74
In dubio
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 Art. 103