Source: https://bewerberportal.umm.de/Vacancies/2512/DataProtection/1
Timestamp: 2020-08-14 19:53:23+00:00

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Datenschutzerklärung | UMM Universitätsmedizin Mannheim | Haufe Talent Management
Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Sie erhalten im Folgenden Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten in unserem Unternehmen gemäß Art. 13, 14 und 21 der EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO).
Die Bereitstellung und Verarbeitung Ihrer Daten ist erforderlich zum Zwecke Ihres Beschäftigungsverhältnisses in unserem Haus.
Verantwortlicher gemäß Art. 4 Abs. 7 DS-GVO
Mannheim GmbH, vertreten durch die Geschäftsführung, Theodor-Kutzer- Ufer 1-3, 68167 Mannheim, Telefon: 0621/383-0; E-Mail: gfg@umm.de
Mannheim GmbH, Datenschutzbeauftragter Herr Reiner Sachse, Theodor-Kutzer-Ufer 1-3, 68167 Mannheim, E-Mail: datenschutzbeauftragter@umm.de
Verarbeitungszwecke personenbezogener Daten:
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten, soweit dies für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses mit unserem Unternehmen erforderlich ist.
Darüber hinaus können wir personenbezogene Daten verarbeiten, soweit dies zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen (vgl. Art. 6 Abs. 1 c DSGVO) oder zur Abwehr von geltend gemachten Rechtsansprüchen gegen uns erforderlich ist.
Kommt es zu einem Beschäftigungsverhältnis zwischen Ihnen und uns, können wir gemäß Art. 88 DSGVO i. V. m. § 26 BDSG-neu die bereits von Ihnen erhaltenen personenbezogenen Daten für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses weiterverarbeiten, soweit dies für die Durchführung oder Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses oder zur Ausübung bzw. Erfüllung der sich aus einem Gesetz oder einem Tarifvertrag, einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung (Kollektivvereinbarung) ergebenden Rechte und Pflichten der Interessenvertretung der Beschäftigten erforderlich ist. Danach ist auch die Verarbeitung personenbezogener Daten aufgrund Gesetzes oder gesetzesähnlicher Regelung am Maßstab der Erforderlichkeit zu messen.
Zur Aufdeckung von Straftaten, wenn zu dokumentierende tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen, dass die betroffene Person im Bewerbungsverfahren eine Straftat begangen hat. Die Verarbeitung muss zur Aufdeckung erforderlich sein und das schutzwürdige Interesse der oder des Bewerbenden an dem Ausschluss der Verarbeitung darf nicht überwiegen. Insbesondere dürfen Art und Ausmaß im Hinblick auf den Anlass nicht unverhältnismäßig sein. Die Verarbeitung darf erst erfolgen, nachdem die Anhaltspunkte vorliegen. Die vorsorgliche Verarbeitung „auf Vorrat“ ist daher unzulässig. Zudem müssen sich die Maßnahmen gegen bestimmte verdächtigte Beschäftigte richten, nicht gegen größere Gruppen von Beschäftigten.
Wenn die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten z.B. Gesundheitsdaten (Atteste), biometrische Daten, Religionszugehörigkeit etc. zur Ausübung von Rechten oder zur Erfüllung rechtlicher Pflichten aus dem Arbeitsrecht, dem Recht der sozialen Sicherheit und des Sozialschutzes erforderlich ist und kein Grund zu der Annahme besteht, dass das schutzwürdige Interesse der betroffenen Person an dem Ausschluss der Verarbeitung überwiegt.
Verwendung für andere Zwecke
Die Verarbeitung personenbezogener Daten zu anderen Zwecken als demjenigen, zu dem die Daten erhoben wurden, ist zulässig, wenn sie
-zur Abwehr von Gefahren für die staatliche oder öffentliche Sicherheit
(z.B. Geldwäschegesetz oder Anti-Terror-Gesetzen).
-zur Verfolgung von Straftaten oder
-zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung zivilrechtlicher Ansprüche erforderlich ist, sofern nicht die Interessen der betroffenen Person an dem Ausschluss der Verarbeitung überwiegen oder
-zur Abwehr einer Gefahr für Leben, Gesundheit oder Freiheit des Bewerbenden oder eines Dritten, wenn die Gefährdung dieser Rechtsgüter das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Betroffenen überwiegt und die Gefahr in vertretbarer Weise nicht anders beseitigt werden kann.
Die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten z.B. Gesundheitsdaten, biometrische Daten, Religionszugehörigkeit usw. zu einem anderen Zweck als zu demjenigen, zu dem die Daten erhoben wurden, ist zulässig, wenn die Voraussetzungen des § 24 Abs. 1 BDSG und ein Ausnahmetatbestand nach Art. 9 Abs. 2 DS-GVO oder nach § 22 BDSG vorliegen.
Rechtsgrundlage/n
Es gibt unterschiedliche Gesetze, die dem Universitätsklinikum eine Verarbeitung personenbezogener und besonders geschützter Arten von Daten der Beschäftigten im Rahmen des Bewerbungs- und/oder Beschäftigungsverhältnisses erlauben oder sogar dazu verpflichten. Die wesentlichen entsprechenden Gesetze sind die folgenden:
•EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO, z.B. Art.6 und 9, Art. 88)
•Sozialgesetzbuch Siebtes Buch (SGB VII Gesetzliche Unfallversicherung, z.B. §§ 2, 3, 7, 8 ,9,11,193)
•Beamtenversorgungsgesetz Ba. Wü. (LBeamtenVG BW; z.B. §§ 45, 47, 48,49, 50,51)
•Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, z.B. §§ 2,3,44,166,167.)
•Bürgerliches Gesetzbuch (BGB, z.B. §§ 611a ff. Arbeitsvertrag)
•Bundesdatenschutzgesetz (BDSG, z.B. §§ 22, 24, 26)
Beispielhafte Rechtsgrundlagen sind:
•Primär dient die Datenverarbeitung der Begründung, Durchführung und Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses. Die vorrangige Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DS-GVO i.V.m. § 26 Abs. 1 BDSG. Daneben können Kollektivvereinbarungen (Konzern-, Dienst- und Betriebs-vereinbarungen sowie tarifvertragliche Regelungen) gem. Art. 88 Abs. 1 DS-GVO i.V.m. § 26 Abs. 4 BDSG sowie Ihre gesonderten Einwilligungen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DS-GVO i.V.m. § 26 Abs. 2 BDSG (z.B. Foto für das Internet oder Videoaufnahmen) als datenschutzrechtliche Erlaubnisvorschrift herangezogen werden.
•Soweit erforderlich verarbeiten wir Ihre Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO, um berechtigte Interessen von uns oder von Dritten (z.B. Behörden) zu wahren. Dies gilt insbesondere bei der Aufklärung von Straftaten (Rechtsgrundlage § 26 Abs. 1 S. 2 BDSG) oder im Konzern der Konzernsteuerung, der internen Kommunikation, sonstiger Verwaltungszwecke und zu statistischen Zwecken.
•Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten gem. Art. 9 Abs. 1 DS-GVO verarbeitet werden, dient dies im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses der Ausübung von Rechten oder der Erfüllung von rechtlichen Pflichten aus dem Arbeitsrecht, dem Recht der sozialen Sicherheit und dem Sozialschutz (z.B. Angabe von Gesundheitsdaten gegenüber der Krankenkasse, Erfassung der Schwerbehinderung wegen Zusatzurlaub und Ermittlung der Schwerbehindertenabgabe). Dies erfolgt auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 lit. b DS-GVO i.V.m. § 26 Abs. 3 BDSG. Zudem kann die Verarbeitung von Gesundheitsdaten für die Beurteilung Ihrer Arbeitsfähigkeit gem. Art. 9 Abs. 2 lit. h DS-GVO i.V.m.
§ 22 Abs. 1 lit. b BDSG erforderlich sein.
•Daneben kann die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten auf einer Einwilligung nach Art. 9 Abs. lit. a DS-GVO i.V.m. § 26 Abs. 2 BDSG beruhen (z.B. betriebliches Eingliederungsmanagement- kurz BEM vgl. § 167 SGB IX).
Beispiele für weitere Rechtsvorschriften, die eine Verarbeitung erlauben, das
Universitätsklinikum verpflichten oder Einfluss auf die Gestaltung der Verarbeitung Ihrer Daten haben, sind das Betriebsverfassungsgesetz, Arbeitszeitgesetz, Entgeltfortzahlungsgesetz, Bundeseltern- und Elternzeitgesetz, Teilzeit- und Befristungsgesetz, Schwerbehindertengesetz, Einkommensteuergesetz, Abgabenordnung, Handelsgesetzbuch sowie Strafgesetzbuch.
Beachte: Für Landesbedienstete und Beschäftigte der Länder – einschließlich der Kommunen – gelten besondere landesspezifische Regelungen (z. B. § 113 Personalakte Landesbeamtengesetz Ba.Wü.). Die Regelungen des § 26 BDSG finden dann keine Anwendung.
Daten-Kategorien, die zu Ihrer Person verarbeitet werden:
Wir verarbeiten nur solche Daten, die im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen. Hierzu zählen insbesondere:
•Adressdaten, Geburtsdaten, Bankverbindungsdaten, Familienstand, Steuer-Identifikationsnummer, Rentenversicherungsnummer,
Gehaltsdaten, Gesundheitsdaten, Telefonnummern und E-Mail-Adressen usw.
•Bewerbungsunterlagen des Arbeitnehmers
•Unterlagen, die in einem Zusammenhang mit der Bewerbung des Arbeitnehmers stehen, also beispielsweise der Personalfragebogen, Ergebnisse eines Einstellungstests, bei Berufen, die dies erfordern, auch ärztliche Atteste
•Arbeitszeugnisse und andere Beurteilungen des Bewerbenden
•Zeugnisse über Qualifizierungen oder Weiterbildungen
•Polizeiliches Führungszeugnis (soweit für die Position relevant)
•Sozialversicherungsausweis
•Bescheinigung über Mitgliedschaft in einer Krankenkasse
•Möglicher Schriftverkehr zwischen dem Bewerbenden und dem Unternehmer
Innerhalb des Universitätsklinikums erhalten nur die Personen und Stellen Ihre personenbezogenen Daten, die diese zur Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Pflichten benötigen:
•Arbeitgeber bzw. der entsprechende Fachbereich
•Betriebsrat
•Schwerbehindertenvertretung
•Mitarbeiter der Personalabteilung
Darüber hinaus kann das Universitätsklinikum Ihre personenbezogenen Daten an weitere Empfänger außerhalb des Klinikums übermitteln, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen und gesetzlichen Pflichten als Arbeitgeber erforderlich ist. Dies können z.B. sein:
•Behörden (z.B. Rentenversicherungsträger, berufsständische Versorgungseinrichtungen, Sozialversicherungsträger, Finanzbehörden, Gerichte)
•Annahmestellen der Krankenkassen
•AWV- Meldung nach dem Außenwirtschaftsgesetz
•Amt für Arbeitsschutz (bei Schwangeren)
•Betriebsärzte
•Externe Datenverarbeiter:
- Pflegeleistungen, Prüfung und Wartung für die digitale Personalakte „IQAkte Personal“ erfolgt über die Fa. IQDoQ GmbH, Theodor-Heuss-Straße 59, 61 118 Bad Vilbel
- digitales Bewerbermangementsystem „Umantis“ erfolgt über Haufe-Lexware Services GmbH & Co. KG, Munzinger Straße 9, 79111 Freiburg
•Datenschutzrelevante Papierunterlagen sowie Datenträger werden nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen vernichtet. Diese Arbeiten erfolgen außerhalb des Universitätsklinikums und werden von der SUEZ Süd GmbH, Binnenhafenstr. 19, 68159 Mannheim, durchgeführt.
(außerhalb der EU bzw. durch EU akzeptierten Ländern mit gleichwertigem Datenschutzniveau)
Im Ausnahmefall kann eine Datenübermittlung bei Fernbetreuung/Fernwartung von IT-Systemen und -anwendungen durch Spezialisten des Herstellers oder von diesem beauftragte Unternehmen erfolgen.
Nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens werden Ihre personenbezogenen Daten gespeichert, solange wir als Arbeitgeber dazu gesetzlich verpflichtet sind. Dies ergibt sich regelmäßig durch rechtliche Nachweis- und Aufbewahrungspflichten, die unter anderem im Handelsgesetzbuch und der Abgabenordnung geregelt sind. Die Speicherfristen betragen danach ohne Ihre Einwilligung bis zu drei Monate nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens. Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten darüber hinaus nur, soweit dies gesetzlich oder im konkreten Fall zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen für die Dauer des Rechtsstreits erforderlich ist.
Wir verarbeiten nur solche personenbezogenen Daten, die wir im Rahmen der Kontatkaufnahme bzw. Ihrer Bewerbung auf postalischem oder elektronischen Weg (E-Mail oder Bewerberportal https://bewerberportal.umm.de/) von Ihnen erhalten haben.
Wenn das Universitätsklinikum Sie als Bewerbenden vor der Erhebung hierauf hingewiesen hat, darf es als Arbeitgeber allgemein zugängliche Daten ohne Ihre Mitwirkung erheben, es sei denn, dass Ihr schutzwürdiges Interesse an dem Ausschluss der Erhebung das berechtigte Interesse des Universitätsklinikums überwiegt. Bei Daten aus sozialen Netzwerken, die der elektronischen Kommunikation dienen, überwiegt das schutzwürdige Interesse der/des Bewerbenden; dies gilt nicht für soziale Netzwerke, die zur Darstellung der beruflichen Qualifikation ihrer Mitglieder bestimmt sind. Das heißt, Arbeitgeber dürfen Informationen, die vom Fragerecht in einem Vorstellungsgespräch nicht erfasst sind, auch nicht über allgemein zugängliche Quellen beschaffen. Anders ist dies nur bei Online-Diensten wie den beruflichen Netzwerken XING oder Linkedin, die Beschäftigte zur Selbstdarstellung nutzen. In diesen Fällen steht ausnahmsweise das schutzwürdige Interesse der/des Bewerbenden hinter dem Interesse des potentiellen Arbeitgebers an einer Datenerhebung ohne Mitwirkung des Beschäftigten zurück. Recherchen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter stellen sich hingegen als datenschutzrechtlich unzulässig dar.
-Auskunft über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten (Art.15 DS-GVO)
-Berichtigung Ihrer Daten (Art.16 DS-GVO)
-Löschung Ihrer Daten (Art.17 DS-GVO), sofern keine Aufbewahrungspflichten entgegenstehen
-Einschränkung der Verarbeitung (Art.18 DS-GVO)
-Recht auf Mitteilung (Art. 19 DS-GVO)
-Recht auf Datenübertragung (Art. 20 DS-GVO)
-Recht auf Widerspruch gegen unzumutbare Datenverarbeitung, Art. 21 DS-GVO
-Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung einschließlich Profiling beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, Art. 22 DS-GVO
-Beschwerde beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg
-Sofern die Verarbeitung von Daten auf Grundlage Ihrer Einwilligung erfolgt, sind Sie nach Art. 7 DS-GVO berechtigt, diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu Wiederrufen.
DS-GVO = EU-Datenschutzgrundverordnung
BDSG = Bundesdatenschutzgesetz
SGB = Sozialgesetzbuch

References: Art. 13
 Art. 4
 Art. 6
 Art. 88
 § 26
 § 24
 Art. 9
 § 22
 Art.6
 Art. 88
 Art. 6
 § 26
 Art. 88
 § 26
 Art. 6
 Art. 7
 § 26
 Art. 6
 § 26
 Art. 9
 Art. 9
 § 26
 Art. 9

§ 22
 Art. 9
 § 26
 § 167
 § 113
 § 26
 Art. 21
 Art. 22
 Art. 7