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Timestamp: 2019-11-12 10:36:20+00:00

Document:
Transparenzportal Bremen - Immatrikulationsordnung der Hochschule für Künste vom 9. Februar 2011
Immatrikulationsordnung der Hochschule für Künste vom 9. Februar 2011
Immatrikulationsordnung der Hochschule für Künste
Veröffentlichungsdatum:05.09.2012 Inkrafttreten10.02.2011 FundstelleBrem.ABl. 2012, 571
Zitiervorschlag: "Immatrikulationsordnung der Hochschule für Künste vom 9. Februar 2011 (Brem.ABl. 2012, 571)"
juris-Abkürzung: HSchulKunstImmO BR 2011
Ausfertigungsdatum: 09.02.2011
Gültig ab: 10.02.2011
Fundstelle: Brem.ABl. 2012, 571
Der Rektor der Hochschule für Künste hat am 10. Februar 2011 gemäß § 110 Absatz 3 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339) zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22. Juni 2010 (Brem.GBl. S. 375 ff) die vom Akademischen Senat der Hochschule für Künste aufgrund von § 44 BremHG am 9. Februar 2011 beschlossene Neufassung der Immatrikulationsordnung der Hochschule für Künste in der nachstehenden Fassung genehmigt.
§ 3 Immatrikulationsantrag
§ 4 Immatrikulationshindernisse
§ 5 Rücknahme der Immatrikulation
§ 6 Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber
§ 9 Studiengangswechsel
§ 10 Exmatrikulation
§ 11 Nebenhörerinnen und Nebenhörer
§ 12 Gasthörerinnen und Gasthörer
§ 13 Kurzzeitstudium von Austausch- und Gaststudierenden
(1) Die Immatrikulation erfolgt durch Einschreibung in die Matrikel der Hochschule für einen Studiengang. Mit der Immatrikulation werden die Studierenden Mitglieder der Hochschule für Künste.
(2) Die Immatrikulation für höhere Fachsemester setzt den Nachweis anrechenbarer Prüfungs- und Studienleistungen voraus, die eine Einstufung in das zweite oder ein höheres Fachsemester nach dem Studienverlaufsplan/Modulplan des betreffenden Studiengangs ermöglichen.
(3) Die Immatrikulation von Studienanfängerinnen und Studienanfängern erfolgt in der Regel jeweils zum Wintersemester.
Voraussetzung für die Immatrikulation ist der Nachweis:
der Hochschulzugangsberechtigung gemäß § 33 Absatz 2 BremHG;
eines ersten Studienabschlusses, wenn die Aufnahme in einen Masterstudiengang beantragt wird, sowie der Nachweis der nach Maßgabe der jeweiligen Zulassungsordnung für den Masterstudiengang geforderten Voraussetzungen;
der Zuweisung eines Studienplatzes, soweit für den betreffenden Studiengang Höchstzahlen festgesetzt sind;
der Exmatrikulation bei Bewerberinnen und Bewerbern, die die Hochschule wechseln;
der Zahlung des Studierendenschaftsbeitrags gemäß der Beitragsordnung der Studierendenschaft und des Studentenwerksbeitrages;
der Zahlung des Verwaltungskostenbeitrags gemäß § 109b BremHG sowie ggf. weiterer durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes bestimmter Gebühren an die Hochschule;
in entgeltpflichtigen Studiengängen der Nachweis über die Zahlung der Entgelte nach Maßgabe der Entgeltordnung der Hochschule für Künste Bremen;
bei Studiengängen mit fremdsprachigen Lehrveranstaltungen der Nachweis entsprechender Kenntnisse der jeweiligen Sprache;
die Mitteilung des ersten Wohnsitzes;
Einwilligung in die Aufnahme eines Lichtbilds.
(1) Die Immatrikulation ist unter Angabe des gewünschten Studiengangs innerhalb der von der Hochschule für Künste festgesetzten Frist bei der Hochschule zu beantragen. Für von der Hochschule bestimmte Studiengänge kann dies nach entsprechender Ankündigung daneben oder stattdessen online erfolgen.
(2) Die Immatrikulation ist persönlich oder durch eine bevollmächtigte Vertreterin oder einen bevollmächtigten Vertreter bei der Hochschule zu beantragen.
(3) Zur Immatrikulation sind einzureichen:
der Nachweis der Beitragszahlung zur Studierendenschaft der Hochschule,
der Nachweis der Zahlung des Studentenwerksbeitrags,
der Nachweis der Zahlung des Verwaltungskostenbeitrages,
der Nachweis der Erfüllung der Krankenversicherungspflicht oder der Befreiung von der Versicherungspflicht.
(4) Die Nachweise nach Absatz 3 sind im Original vorzulegen.
(5) Die Studierenden sind verpflichtet, Namensänderungen im Dezernat Studium & Prüfung anzuzeigen, sowie einen Wechsel der Anschrift unverzüglich im Hochschulmanagementsystem der Hochschule (ARTIST) zu ändern.
an einer anderen Hochschule immatrikuliert ist;
durch Widerruf oder Rücknahme der Immatrikulation oder durch Exmatrikulation, verbunden mit einem Verbot der Wieder-Immatrikulation, vom Studium im Geltungsbereich des Grundgesetzes aufgrund von landesrechtlichen Vorschriften zum Ordnungsrecht ausgeschlossen ist. Das Immatrikulationshindernis besteht für die Dauer des verhängten Ausschlusses, es sei denn, dass für den Bereich der Hochschule die Gefahr einer Beeinträchtigung wegen der Ausschlussgründe nicht oder nicht mehr besteht.
(2) Die Immatrikulation kann versagt werden, wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber
die für die Immatrikulation vorgeschriebenen Formen und Fristen nicht einhält;
die gemäß § 3 Absatz 3 vorzulegenden Unterlagen nicht beifügt.
Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen vor Beginn des Studiums nachweisen, dass sie über deutsche Sprachkenntnisse verfügen, die eine erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des gewählten Studiengangs ermöglichen. Das Nähere regelt die Ordnung über den Nachweis der Sprachkenntnisse für das Studium in den Studiengängen der Hochschule für Künste. Bei Studiengängen, die ganz oder teilweise in einer Fremdsprache angeboten werden, ist darüber hinaus der Nachweis entsprechender Kenntnisse der jeweiligen Sprache erforderlich.
(1) Wer sein Studium an der Hochschule für Künste fortsetzen will, muss sich zu dem zweiten und jedem weiteren Semester bis zu dem von der Hochschule jeweils festgelegten Termin zurückmelden. Die Rückmeldung erfolgt durch die Zahlung der in § 2 Nummer 6 - 8 genannten Beiträge und Gebühren; ggf. auch durch Zahlung des Beitrages nach dem Studienkontengesetz.
die Verpflichtungen gemäß § 2 Nummer 4, 6, 7 und 8 und nach dem Studienkontengesetz nicht erfüllt sind,
inzwischen ein Grund zur Rücknahme bzw. zum Widerruf der Immatrikulation gemäß § 5 eingetreten ist.
Gründe vorliegen, aus denen nach § 4 Absatz 2 die Immatrikulation versagt werden könnte.
(4) Nach erfolgter Rückmeldung werden der oder dem Studierenden ein Studierendenausweis und die Studienbescheinigungen zur Verfügung gestellt.
(1) Studierende können sich während des Studiums - frühestens jedoch nach Ablauf des ersten Studiensemesters - ohne Angabe von Gründen für höchstens zwei Semester beurlauben lassen. Eine Beurlaubung darüber hinaus kann nur in besonders begründeten Ausnahmefällen gewährt werden.
(2) Die Beurlaubung ist innerhalb der festgesetzten Frist für die Rückmeldung zu beantragen. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann eine rückwirkende Beurlaubung gewährt werden, wenn die oder der Studierende nach erfolgter Rückmeldung aus von ihr oder ihm nicht zu vertretenden Gründen gehindert war, ordnungsgemäß zu studieren. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.
(3) Während der Beurlaubung sind die Studierenden nicht berechtigt, an Lehrveranstaltungen und den zugehörigen Prüfungen teilzunehmen; dies gilt nicht für Wiederholungsprüfungen, die dem Prüfungszyklus des Vorsemesters zuzurechnen sind. Prüfungsleistungen, die im Rahmen des Nachteilsausgleichs für die Inanspruchnahme von Mutterschutz, Elternzeit oder die Betreuung naher Angehöriger gemäß § 7 des Allgemeinen Teils der Bachelor- und Masterprüfungsordnung sowie der Diplomprüfungsordnung erbracht werden, sind von der Regelung in Satz 1 ausgenommen.
(5) Die Beurlaubung befreit nicht von den Verpflichtungen gemäß § 7 Absatz 1 (Rückmeldung).
Studierende die Abschlussprüfung ihres Studiengangs bestanden, eine Zwischen- oder Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden oder eine für das Bestehen der Prüfung nach der Prüfungsordnung erforderliche Prüfungsleistung endgültig nicht erbracht haben oder
Gewalt, Drohungen, sexuelle Belästigungen oder Diskriminierungen gegenüber Mitgliedern, Angehörigen oder Gästen der Hochschule ausgeübt haben oder
an diesen Handlungen teilgenommen oder zu diesen angestiftet haben oder
(4) Eine besonders schwerwiegende Täuschung im Sinne von Absatz 3 Nummer 1 ist insbesondere gegeben, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung ganz oder in wesentlichen Teilen nicht selbst verfasst, sondern aus anderen Quellen übernommen worden ist, ohne dies kenntlich zu machen (Plagiat). Ein mehrfacher Prüfungsordnungsverstoß im Sinne von Absatz 3 Nummer 1 ist gegeben, wenn die Studentin oder der Student einen zweiten Täuschungsversuch unternommen hat.
(5) Studierende können ohne Antrag exmatrikuliert werden, wenn nach Überschreiten der Regelstudienzeit um vier Semester eine ihnen für die Teilnahme an einer besonderen Studienberatung gesetzte Frist erfolglos abgelaufen ist und sie sich zwischenzeitlich nicht zur Prüfung gemeldet haben (§ 62 Absatz 4 BremHG).
(6) Die Exmatrikulation erfolgt in der Regel zum Ende eines Semesters.
(7) Die Exmatrikulation erfolgt durch Löschung aus der Immatrikulationsliste; mit ihr endet die Mitgliedschaft in der Hochschule.
(1) Studierende anderer Hochschulen können jeweils für die Dauer eines Semesters als Nebenhörerin und Nebenhörer zu maximal zwei Modulen/Lehrveranstaltungen zugelassen werden, sofern dadurch das Studium der ordentlich Studierenden nicht beeinträchtigt wird und die Teilnahme an der gewünschten Veranstaltung für ihr Studium zweckdienlich ist. Andere Studierende können in begründeten Ausnahmefällen zugelassen werden. Über Ausnahmen entscheidet die Rektorin oder der Rektor.
(2) Mit dem Antrag auf Zulassung als Nebenhörerin und Nebenhörer ist eine Immatrikulationsbescheinigung der Hochschule, an welcher die Bewerberin oder der Bewerber immatrikuliert ist, einzureichen. Der Antrag ist spätestens am 5. Werktag nach Beginn der Vorlesungen des jeweiligen Semesters zu stellen Der Antrag muss die gewählten Lehrveranstaltungen bezeichnen.
(3) Über die Zulassung als Nebenhörerin und Nebenhörer entscheidet die Rektorin oder der Rektor nach Anhörung der für die gewählte Lehrveranstaltung zuständigen Lehrkraft.
(4) Nebenhörerin und Nebenhörer haben hinsichtlich der Lehrveranstaltungen, zu denen sie zugelassen sind, die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Studierende der Hochschule für Künste.
(5) Auf die Zulassung als Nebenhörerin und Nebenhörer sind die Bestimmungen dieser Ordnung über die Versagung der Immatrikulation, der Rücknahme und des Verfahrens sinngemäß anzuwenden. Eine Immatrikulation erfolgt nicht.
(1) Bewerberinnen und Bewerber, die nicht Studierende sind, können als Gasthörerin und Gasthörer zu Maßnahmen und Veranstaltungen der Weiterbildung oder jeweils für die Dauer eines Semesters zu einzelnen Lehrveranstaltungen zugelassen werden, soweit dadurch das Studium der ordentlich Studierenden nicht beeinträchtigt wird. Die Zulassung als Gasthörerin und Gasthörer berechtigt nicht zur Teilnahme an Prüfungen.
(2) Der Antrag ist spätestens am 5. Werktag nach Beginn der Vorlesungen des jeweiligen Semesters zu stellen. Der Antrag muss die gewählten Lehrveranstaltungen bezeichnen.
(3) Für die Teilnahme an der Lehrveranstaltung hat die Gasthörerin und der Gasthörer ein Entgelt nach Maßgabe der Entgeltordnung der Hochschule zu entrichten.
(4) Auf die Zulassung als Gasthörerin und Gasthörer sind die Bestimmungen dieser Ordnung über die Versagung der Immatrikulation, der Rücknahme und des Verfahrens sinngemäß anzuwenden. Eine Immatrikulation erfolgt nicht.
Kurzzeitstudium von
Austausch- und Gaststudierenden
(1) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die befristet ein Studium ohne Abschluss betreiben wollen, können auf Antrag für ein Kurzzeitstudium immatrikuliert werden. Hierzu zählen insbesondere:
(1) In allen Angelegenheiten der Immatrikulation entscheidet die Rektorin oder der Rektor. Sie oder er bestimmt insbesondere die Form der für die Immatrikulation einzureichenden Unterlagen und setzt sämtliche Fristen fest, innerhalb derer ein Antrag nach dieser Ordnung zu stellen ist. Die Bekanntmachung erfolgt in geeigneter Weise durch das Dezernat für Studium und Prüfung.
(2) Entscheidungen werden den Studienbewerberinnen und Studienbewerbern sowie Studierenden schriftlich mitgeteilt. Ein ablehnender Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
Diese Ordnung tritt mit der Genehmigung durch den Rektor in Kraft. Gleichzeitig tritt die Immatrikulationsordnung der Hochschule vom 10. Februar 1982 (Brem.ABl. S. 103.) außer Kraft.
Immatrikulationsordnung der Hochschule für Künste vom 9. Februar 2011 10.02.2011
Eingangsformel 10.02.2011
Inhaltsverzeichnis 10.02.2011
§ 1 - Immatrikulation 10.02.2011
§ 2 - Immatrikulationsvoraussetzungen 10.02.2011
§ 3 - Immatrikulationsantrag 10.02.2011
§ 4 - Immatrikulationshindernisse 10.02.2011
§ 5 - Rücknahme der Immatrikulation 10.02.2011
§ 6 - Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber 10.02.2011
§ 7 - Rückmeldung 10.02.2011
§ 8 - Beurlaubung 10.02.2011
§ 9 - Studiengangswechsel 10.02.2011
§ 10 - Exmatrikulation 10.02.2011
§ 11 - Nebenhörerinnen und Nebenhörer 10.02.2011
§ 12 - Gasthörerinnen und Gasthörer 10.02.2011
§ 13 - Kurzzeitstudium von Austausch- und Gaststudierenden 10.02.2011
§ 14 - Zuständigkeiten 10.02.2011
§ 15 - Inkrafttreten 10.02.2011

References: § 110
 § 44

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13
 § 33
 § 109
 § 3
 § 2
 § 2
 § 5
 § 4
 § 7
 § 7

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15