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Timestamp: 2016-10-25 22:45:05+00:00

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Ausbildungsverhältnis | Flegl Rechtsanwälte
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Hier erfahren Sie Wissenswertes zum Ausbildungsverhältnis Im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses ist der ausbildende Betrieb insbesondere für die praktische Ausbildung des Auszubildenden verantwortlich. Damit wird deutlich, dass der Ausbilder besondere Pflichten hat, auf die in diesem Artikel näher eingegangen wird.
Für die rechtmäßige Möglichkeit der Durchführung einer Berufsausbildung ist die sogenannte Ausbildungsberechtigung erforderlich. Die Erteilung dieser Berechtigung wird regelmäßig davon abhängen, ob der jeweilige Betrieb bzw. das zur Verfügung stehende Ausbildungspersonal über die fachliche und persönliche Geeignetheit verfügen.
Feststellung des Vorliegens von fachlicher und persönlicher Geeignetheit
Ob die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausbildungsberechtigung vorliegen, entscheiden die dafür zuständigen Stellen, also beispielsweise die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer. Von diesen Stellen werden auch die Prüfungen vorgenommen, die auf die Erbringung des Nachweises der arbeits- bzw. berufspädagogischen Eignung abzielen.
Pflichten des ausbildenden Betriebs
Während sich die staatliche Schulaufsicht verantwortlich für die berufsschulische Ausbildung der Auszubildenden zeichnet, trägt der ausbildende Betrieb die Verantwortung für die praktische Ausbildung. Auch die betriebliche Ausbildung wird von den jeweils zuständigen Stellen bzw. Kammern überwacht.
Zu den wichtigsten Pflichten des Ausbildungsbetriebs gehören:
Die Ausbildungspflicht, also die Pflicht zur ordnungsgemäßen und fachgerechten Ausbildung des Auszubildenden, § 14 Nr. 1 BBiG
Die Pflicht zur Bereitstellung von Ausbildungsmitteln, § 14 Nr. 3 BBiG
Die Pflicht zur Kontrolle der Ausbildungsnachweise, § 14 Nr. 4 BBiG
Die Pflicht zur ordnungsgemäßen Ausstellung von Zeugnissen, § 16 BBiG
Fürsorge– und Freistellungspflichten, § 14 Nr. 5 BBiG, § 15 BBiG
Die Pflicht zur Zahlung der vereinbarten Vergütung, § 17 Abs. 1 BBiG
Die Pflichten der Auszubildenden sind in zahlreichen Gesetzen und Verordnungen normiert. Dazu gehören insbesondere
die Handwerksordnung (HwO) oder
die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO).
Danach haben die Auszubildenden insbesondere die Pflicht
zur Aneignung des für die Ausbildung benötigten Wissens, § 13 Nr. 2 BBiG
zur sorgfältigen Beachtung der Betriebsordnung, § 13 Nr. 4 BBiG
zur Verschwiegenheit im Bezug auf Betriebsgeheimnisse, § 13 Nr. 6 BBiG
zur rechtzeitigen Einreichung einer entsprechenden Meldung im Krankheitsfall
zur Befolgung der vom Arbeitgeber bzw. Ausbilder im Rahmen seines Direktions- und Weisungsrechts ausgesprochenen Arbeitsanordnungen, § 13 Nr. 3 BBiG
Auszubildender (12.6) Bei dem Auszubildenden handelt es sich um eine Person, die im Rahmen eines Berufsausbildungsvertrages, auf, Berufsausbildungsvertrag (8.5) Der Berufsausbildungsvertrag ist die Grundlage für die Ausbildung des Auszubildenden durch den ausbildenden Arbeitgeber. Dieser, Berufsausbildung (7.2) Die Berufausbildung hat mehrere Facetten – aber lesen Sie selbst! Für die Beseitigung der Arbeitslosigkeit, Berufsausbildungsbeihilfe (6.9) Bei der Berufsausbildungsbeihilfe handelt es sich um eine von der Bundesagentur für Arbeit bereitgestellte Leistung,, Weiterbildung (6.2) Unter einer Weiterbildung werden nach der Definition des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) solche Maßnahmen verstanden, die auf

References: § 14
 § 14
 § 14
 § 16
 § 14
 § 15
 § 17
 § 13
 § 13
 § 13
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