Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%2092,%202100
Timestamp: 2020-01-20 09:03:55+00:00

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https://dejure.org/1991,4993
BayObLG, 05.12.1991 - BReg. 3 Z 182/91 (https://dejure.org/1991,4993)
BayObLG, Entscheidung vom 05.12.1991 - BReg. 3 Z 182/91 (https://dejure.org/1991,4993)
BayObLG, Entscheidung vom 05. Dezember 1991 - BReg. 3 Z 182/91 (https://dejure.org/1991,4993)
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Das Ergebnis eines Sachverständigengutachtens darf aber vom Gericht nicht kritiklos übernommen werden, der Richter ist vielmehr zu kritischer Würdigung verpflichtet (vgl. BGH NJW 1982, 2874; FamRZ 1983, 1220; VersR 1985, 1187; NJW 1989, 2948; BayObLG NJW 1992, 2100/2101;… Bayerlein Praxishandbuch Sachverständigenrecht § 12 Rn. 59 ff. und § 23 Rn. 1 ff.;… Jessnitzer/Frieling Der gerichtliche Sachverständige 10. Aufl. Rn. 234 ff.;… Keidel/Amelung FGG 13. Aufl. § 15 Rn. 54 und Keidel/Kuntze § 25 Rn. 12 b;… Schlund in Laufs/Uhlenbruck, Handbuch des Arztrechts § 118 Rn. 5;… Zöller/Greger ZPO 18. Aufl. § 286 Rn. 2).
Die Fähigkeit zur Testamentserrichtung ist entweder gegeben oder fehlt ganz; dies ist auch auf die Geschäftsfähigkeit zu übertragen (vgl. BGH NJW 1989, 1878 und BayObLG NJW 1992, 2100).
Um zu vermeiden, daß in unverhältnismäßiger Weise in die Freiheit des Betroffenen eingegriffen wird, ist dessen psychische Krankheit bzw. psychische Störung fachpsychiatrisch zu konkretisieren (vgl. BayObLG NJW 1992, 2100/2101).

References: BGH 
 § 12
 § 23
 § 15
 § 25
 § 118
 § 286
 BGH