Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4197.htm
Timestamp: 2018-12-10 02:45:41+00:00

Document:
4.197 Blasenberg-Ringelesberg
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen über das Naturschutzgebiet »Blasenberg-Ringelesberg« vom 11. Februar 1992 (GBl. v. 31.03.1992, S. 186).
Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Hohenstein, Gemarkung Eglingen, Landkreis Reutlingen, wird zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet führt die Bezeichnung »Blasenberg-Ringelesberg«.
(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 6,81 ha. Es umfaßt auf Gemarkung Eglingen die Flurstücke: 402 teilweise, 428, 430, 586 tw, 587 tw, 619 tw, 620, 621, 622, 623, 632 tw.
(2) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Tübingen vorn 2. April 1991 im Maßstab 1:2500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, gekennzeichnet und rot angelegt. Die Karte ist Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen in Tübingen und beim Landratsamt Reutlingen in Reutlingen auf die Dauer von drei Wochen, beginnend am achten Tag nach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zu kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.
Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung der Wacholderheide als charakteristisches Landschaftselement mit ihrer seltenen zum Teil vom Aussterben bedrohten Pflanzen‑ und Tierwelt.
15. Grünland in Ackerland umzubrechen;
16. die Wacholderheide und ihre Folgestadien zu beseitigen oder zu zerstören.
3. für die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang, ausgenommen § 4 Abs. 2 Nr. 5, 7 und 14 bis 16 und mit der Maßgabe, daß Schafbeweidung (ohne Koppelhaltung) nur in der Zeit zwischen dem 15. August und 15. April zulässig ist;
§ 4 der Verordnung über Anwendungsverbote für Pflanzenschutzmittel (Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung) vom 27. Juli 1988 (BGBl. 1 S. 1196), geändert durch Verordnung vom 22.März 1991 (BGBl. I S. 796), bleibt unberührt;
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt. wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 und § 5 Nr. 2 bis 5 verbotenen Handlungen vornimmt.
(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 33 Abs.2 Nr.4 LJagdG handelt. wer in dein Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 4 und § 5 Nr. 1 die Jagd ausübt.
Gemäß § 60a NatSchG ist eine etwaige Verletzung der in § 59 NatSchG genannten Verfahrens‑ und Formvorschriften nur beachtlich, wenn sie innerhalb eines Jahres nach dem Erlaß dieser Verordnung gegenüber dem Regierungspräsidium Tübingen schriftlich geltend gemacht worden ist; der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist darzulegen.
· a) die Verordnung des Landratsamtes Münsingen vom 31.Mai 1955 hinsichtlich des geschützten Landschaftsteils »Blasenberg und Saalhau«;
· b) die Verordnung des Landratsamtes Münsingen vom 31. Mai 1955 über den geschützten Landschaftsteil »Ringelesberg«;
· c) die Verordnung des Landratsamtes Reutlingen zum Schutz von Naturdenkmalen im Landkreis Reutlingen vom 19.Dezember 1979, soweit sie sich auf das Naturschutzdenkmal Nr. 415, 314, »Hecke mit 14 Kirschbäumen« bezieht;
soweit sie sich auf den Geltungsbereich dieser Verordnung beziehen.

References: § 2
 § 4

§ 4
 § 64
 § 4
 § 5
 § 33
 § 4
 § 5
 § 60
 § 59