Source: http://www.muellestumpe.de/haus-muellestumpe-e-v/
Timestamp: 2019-07-19 16:16:57+00:00

Document:
Haus am Müllestumpe e.V. - miteinander leben und gestalten
+49 (0)228 24 99 09-0
Bürozeiten: Mo-Fr um 09:00 - 17:00 Uhr
– das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern
– Menschen mit Beeinträchtigungen zu unterstützen, selbstbestimmt und selbständig zu leben.
– an einer inklusiven und bunten Gesellschaft mitzuarbeiten
Zur Umsetzung unserer Ziele sind wir in den Bereichen Arbeit und Qualifizierung, Wohnen und Leben sowie Kunst und Kultur aktiv.
„Leben gestalten – unterstützt und selbstbestimmt”
– unter diesem Motto bietet der Verein Menschen mit Beeinträchtigungen ambulante Unterstützung an, dazu gehören z.B. Begleitung, Anleitung oder Assistenz rund ums Wohnen; Unterstützung bei der Ablösung von den Eltern/ Kindern; Fachkundige Beratung bei Fragen der Finanzierung; Informationsveranstaltungen für Interessierte, fachliche Beratung bei der Hilfeplanung, Organisation weiterer Hilfen, Entwicklung von Zukunftsperspektiven u.a.m.
Über seine Tochter-Gesellschaft „mlg – miteinander leben und gestalten gGmbH” betreibt der Verein in Bonn das Haus Müllestumpe, einen Integrationsbetrieb in dem Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenarbeiten.
An den Kursen und Workshops in unseren Werkräumen nehmen Menschen mit und ohne Behinderung teil. Die künstlerische Betätigung, die gestalterische Auseinandersetzung mit einem Werkstoff oder einem Thema sind nicht nur ein wichtiges Mittel zur persönlichen Entwicklung sondern auch ein Medium der Begegnung, des Austauschs und Miteinanders.
Haus- & Vereinsgeschichte
Seit 100 Jahren repräsentiert das heutige Haus Müllestumpe exemplarisch bedeutsame Aspekte Bonner Sozialgeschichte und spiegelt in der praktischen Umsetzung zugleich die sich wandelnde Mentalität in den verschiedenen Zeitabschnitten eines ganzen Jahrhunderts wider.
Eröffnung der städtischen Tageserholungstätte für Lungenkranke
Im ersten Weltkrieg wird die Tagesstätte zu einem Lazarett vorwiegend für traumatisierte Soldaten umgewandelt
Wiedereröffnung der Tageserholungstätte
Während der NS-Zeit wird das Haus für Sommererholungskurse vom Bund Deutscher Mädel und der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt genutzt
wird an der Rheindorfer Burg 22 das erste und einzige städtische – nicht konfessionelle – Kinderheim eröffnet
übernimmt die Bonner Lebenshilfe die Liegenschaft und errichtet dort den ersten heilpädagogischen Kindergarten in Deutschland sowie eine „Beschützende Werkstatt“
Die Einrichtung geht auf die Stadt Bonn über und wird vom Kultusministerium des Landes NRW als Ganztagsschule für Kinder mit geistiger Behinderung anerkannt
Die schulische Nutzung der Liegenschaft wird aufgegeben. Der Verein „Haus am Müllestumpe e.V.“ nutzt die Gebäude für integrative Kunst- und Freizeitprojekte
Beginn des Umbaus zum Haus Müllestumpe
Hotel und Restaurationsbetrieb werden eröffnet
Ab Sommer 1999
Organisation und Durchführung regelmäßiger integrativer Kunstwerkstätten
Entdeckungen 01 – Integrative Kultur für Menschen mit und ohne Behinderung
Entdeckungen 02 -Integrative Kultur für Menschen mit und ohne Behinderung
Entdeckungen 03 – Integrative Kultur für Menschen mit und ohne Behinderung
Eröffnung des Haus Müllestumpe
Der Verein Haus am Müllestumpe e.V. erhält den Förder-Preis der Tenten-Stiftung Bonn für herausragende selbstlose Tätigkeiten im sozialen Bereich.
Eröffnung der Kunst- und Malateliers auf dem Gelände An der Rheindorfer Burg, Bonn
Entdeckungen 10 – Integrative Kultur für Menschen mit und ohne Behinderung
Grundsteinlegung für die neue Wohnanlage für das Betreute Wohnen, das sog. Gartenhaus
Der Ambulante Betreuungsdienst “Leben Gestalten – unterstützt und selbstbestimmt“ nimmt seine Arbeit auf.
100 Jahrfeier – 1911 wurde das städtische Sanatorium an der Rheindorfer Burg 22 eröffnet (siehe Kurze Geschichte des Haues) gibt der Bonner Geschichtsverein eine Chronik mit dem Titel:„… und der Himmel lächelt auf dieses Eiland herab.“ heraus.
Eröffnung der Wohnanlage „Gartenhaus“ auf dem Gelände an der Rheindorfer Burg
10-Jähriges Jubiläum von Haus Müllestumpe
Weitere interessante Informationen über die Geschichte des Hauses in Verbindung zur Bonner Sozialgeschichte finden Sie in der von der Bonner Geschichtswerkstatt e.V. herausgegebenen Chronik: „… und der Himmel lächelt auf dieses Eiland herab“.
Bestellungen unter: http://www.bonner-geschichtswerkstatt.de.
Helfen Sie mit und fördern Sie Inklusion!
Das Haus Am Müllestumpe e.V. ist ein gemeinnütziger Verein.
„Menschen zusammenführen – auf neuen Wegen”, lautete das Anliegen der engagierten Bürgerinnen
und Bürger, die den Verein 1998 gründeten.
Das Ziel ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung, sowie einen Ort kreativer Inspiration zu schaffen, der aktive Gestaltung und Teilhabe fördert.
Spendenkonto – Haus Am Müllestumpen e.V.:
Bank für Kirche und Diakonie – KD-Bank
IBAN: DE98 3506 0190 0000 2535 45
IKEA-Stiftung
LEG-AS
Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse in Bonn
Kämpfen Stiftung
Aktion Lichtblicke NRW
kd-Bank Stiftung
Architektur Bureau Höflinge & Sommerey
Der Vorstand des Vereins Haus am Müllestumpe:
Heinz Dohmen
Ilse Fritzen
Volker Hoffmann (Vorsitzender)
Rosemarie Kötting
Peter Kurenbach (Stellvertretender Vorsitzender)
Ralf Ramacher (Finanzen)
miteinander leben und gestalten
1. Der Verein trägt den Namen „Haus am Müllestumpe e.V. – miteinander leben und gestalten”.
3. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn eingetragen.
§ 2 Zweck des Vereins und Bekenntnisbindung
Der Verein sieht seine Aufgabe in der Unterstützung von Menschen mit Behinderung und der Förderung des Zusammenlebens von Menschen mit und ohne Behinderung sowie der Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft.
Dabei hat der Verein folgende – durch Satzungsänderung – erweiterbare Zielsetzungen im Auge:
1. Förderung eines Wohnprojektes für Menschen mit Behinderung, insbesondere die Beschaffung von selbstbestimmten Wohn- und Lebensformen für Menschen mit Behinderung.
2. Förderung von Trainingswohnmöglichkeiten für Schüler und Schülerinnen mit Behinderungen.
3. Förderung der Integration von Menschen mit Behinderung in das Berufsleben, insbesondere durch Unterstützung und Vermittlung von Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung sowie der Unterstützung und Vermittlung von Berufspraktikumsplätzen für Schüler und Schülerinnen mit Behinderung.
4. Die Integration von Menschen mit Behinderung in der Stadt Bonn durch integrative künstlerische und kulturelle Aktivitäten, wie Ateliers, Kunstwerkstätten und Workshops, Ausstellungen, Vorträge, etc.
5. Die Durchführung und Unterstützung von Tagungen mit allen Themen, die Menschen mit Behinderung betreffen, insbesondere von Vereinen, die sich um die Förderung und Integration von Menschen mit Behinderung bemühen.
Mit dieser Zielsetzung verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
Der Verein betätigt sich im Sinne der Diakonie und Caritas als Wesens- und Lebensäußerung der christlichen Kirchen.
Mitglieder der Organe und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in leitender Stellung müssen in der Regel einem evangelischen oder dem Bekenntnis einer Kirche angehören, die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen mitarbeiten.
Der Verein ist Mitglied des als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege anerkannten Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland und ist damit zugleich der Evangelischen Kirche in Deutschland angeschlossen.
Der Verein kann sich zur Erfüllung seiner Aufgaben auch an anderen Träger (Rechts-) formen beteiligen.
a. Natürliche Personen und
b. juristische Personen, die sich um die Förderung der Vereinsziele bemühen. Jede juristische Person muss einer Kirche zuzuordnen sein, die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) mitarbeitet.
1. Die Mitgliedschaft kann durch schriftliche Kündigung an den Vorstand mit Monatsfrist zum Jahresende gekündigt werden.
2. Ein Mitglied kann durch einstimmigen Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es
a. in schwerwiegender Weise gegen den Zweck des Vereins verstößt.
b. schuldhaft öffentlich das Ansehen des Vereins oder der Königin-Juliana-Schule gefährdet oder
c. trotz schriftlicher Mahnung mit dem Beitrag für mehr als 12 Monate ohne triftigen Grund in Verzug bleibt.
Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied die Gelegenheit zur Äußerung gegeben.
2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
1. Der ehrenamtliche Vorstand besteht aus mindestens fünf und höchstens sieben Mitgliedern.
2. Die Mitglieder des Vorstandes werden auf zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, so können die übrigen Vorstandsmit-glieder durch einstimmigen Beschluss einen Nachfolger für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung berufen.
Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Vorstand den geschäftsführenden Vorstand, bestehend aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, und dem Kassenwart. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich (§ 26 BGB). Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind jeweils zur Einzelvertretung des Vereins befugt. Bei Ausgaben über 50.000 € muss der geschäftsführende Vorstand durch zwei seiner Mitglieder vertreten sein.
Bei Ausscheiden des/der Vorsitzenden, des/der stellvertretenden Vorsitzenden oder des Kassenwartes wählt der Vorstand eines seiner Mitglieder in die vakante Position bis zur nächsten Mit-gliederversammlung.
3. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins bis zur Neuwahl.
4. Der Vorstand fasst, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder mit Zehntagefrist geladen und mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Schriftliche Abstimmungen sind zulässig.
5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
6. Der Vorstand ist ermächtigt, Satzungsänderungen vorzunehmen, die vom Amtsgericht (Vereinsregister), von Aufsichtsbehörden oder von Finanzämtern aus formellen Gründen verlangt werden. Er hat hierüber die Mitgliederversammlung oder, wenn eine solche innerhalb der nächsten drei Monate nach der Satzungsänderung nicht stattfindet, alle Mitglieder schriftlich zu unterrichten. Stattdessen genügt die Bekanntmachung in einem allen Mitgliedern regelmäßig zugehenden Mitteilungsblatt des Vereins.
7. Der Vorstand haftet nur für eine vorsätzliche oder grob fahrlässige Verletzung seiner Sorgfaltspflichten.
8. Über die Beschlüsse des Vorstandes sind Niederschriften zu fertigen.
§ 7 Besonderer Vertreter
1. Der Vorstand kann zur Erledigung der laufenden Geschäfte des Vereins einen Geschäftsführer als besonderen Vertreter i.S. des § 30 BGB bestellen.
3. Die Bestellung und die Abberufung des Geschäftsführers werden in der Geschäftsordnung des Vorstandes geregelt.
4. Dem Geschäftsführer obliegt die Wahrnehmung der laufenden Geschäfte. Er vertritt in seinen Aufgaben den Verein im Rahmen einer vom Vorstand zu beschließenden Dienstanweisung.
5. Der besondere Vertreter haftet nur bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verletzung seiner Sorgfaltspflicht.
1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich durch den Vorstand unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die Einladefrist beträgt mindestens drei Wochen.
2. Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung den Jahresbericht und die Jahresrechnung vor.
3. Die Mitgliederversammlung bestellt für die Dauer der Amtszeit des Vorstandes zwei Rechnungsprüfer. Der Vorstand legt den Rechnungsprüfern spätestens vier Wochen vor der Jahresversammlung die Jahresrechnung für das abgelaufene Vereinsjahr mit den zugehörigen Belegen vor. Die Rechnungsprüfer berichten der Mitgliederversammlung über ihre Prüfung. Der Verein leistet eine angemessene interne Revision.
4. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.
a. die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.
b. die Entlastung des Vorstandes.
c. die Wahl der Rechnungsprüfer.
d. die Festlegung der Höhe des Mitgliedsbeitrages.
e. die Änderung der Satzung, soweit nicht nach § 6 Abs. 7 der Vorstand dazu ermächtigt ist
f. die Auflösung des Vereins.
Beschlüsse können nur zu Gegenständen gefasst werden, die in der Tagesordnung bekannt gegeben sind.
5. Zu Satzungsänderungen und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünftel der in der Mitgliederversammlung vertretenen Stimmen erforderlich.
Satzungsänderungen, die den Zweck des Vereins oder die Zuordnung zur Kirche verändern, sowie der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedürfen der Zustimmung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland.
6. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Bei juristischen Personen und eingetragenen oder nicht eingetragenen Vereinen haben diese jeweils nur eine Stimme.
7. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen und durch einen von der Versammlung zu wählenden Protokollführer zu unterzeichnen.
§ 10 Vereinsjahr
Vereinsjahr ist das Kalenderjahr
§ 11 Auflösung oder Aufhebung des Vereins
Vor der Auflösung ist das Diakonische Werk Rheinland zu hören.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Fortfall des bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den Verein: Der Karren eV (Amtsgericht Bonn 20 VR 4976),
mit der Maßgabe, das zu realisierende Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke, insbesondere diakonische Zwecke zum Wohle von Menschen mit Behinderung, zu verwenden.
An der Rheindorfer Burg 22 53117 Bonn
volker.hoffmann@muellestumpe.de
Ralf Ramacher
ralf.ramacher@muellestumpe.de
Klara Jäger
+49 (0) 228 96 77 92 64
klara.jaeger@leben-gestalten.net
Tel: +49 (0) 228 24 99 09 – 0
Wir fördern das Zusammenleben und
Arbeiten von Menschen mit und ohne
Behinderung und unterstützen Menschen
mit Beeinträchtigungen, selbstbestimmt
und selbstständig zu leben.

References: § 2

§ 7
 § 30
 § 6

§ 10

§ 11