Source: http://www.hallbergmoos.de/aktuelle-infektionsschutzmassnahmen
Timestamp: 2020-08-07 19:02:05+00:00

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Aktuelle Infektionsschutzmaßnahmen - Gemeinde Hallbergmoos
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Auf Grund des § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Art. 1 und 2 des Gesetzes vom 19. Mai 2020 (BGBl. I S. 1018) geändert worden ist, in Verbindung mit § 9 Nr. 5 der Delegationsverordnung (DelV) vom 28. Januar 2014 (GVBl. S. 22, BayRS 103-2-V), die zuletzt durch Verordnung vom 13. Januar 2020 (GVBl. S. 11) geändert worden ist, verordnet das
Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege:
1 Allgemeines Abstandsgebot, Mund-Nasen-Bedeckung
Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu
reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. 2Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand
zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. 3
In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf
ausreichende Belüftung zu achten.
(2) Soweit in dieser Verordnung die Verpflichtung vorgesehen ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu
tragen (Maskenpflicht), gilt:
Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist,
sind von der Trageverpflichtung befreit.
Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder
zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen
2 Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum
mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen
Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren
Hausstands, oder
(2) Das Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von den anwesenden
Personen untersagt.
(3) Abs. 1 gilt nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in
Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen eine Zusammenkunft oder ein
Zusammenwirken mehrerer Personen erforderlich ist.
3 Kontaktbeschränkungen im privaten Raum
Der Teilnehmerkreis einer Zusammenkunft in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten
Grundstücken ist unter Berücksichtigung von § 1 Abs. 1 zu begrenzen.
4 Spezielle Besuchsverbote
Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern
vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Nr. 1 und 3 des
Infektionsschutzgesetzes – IfSG); ausgenommen hiervon sind Geburts- und Kinderstationen für engste
Angehörige sowie Palliativstationen und Hospize,
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 1 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch (SGB IX), in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht
ambulant betreuten Wohngemeinschaften nach Art. 2 Abs. 3 des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes
zum Zwecke der außerklinischen Intensivpflege (IntensivpflegeWGs), in denen ambulante
Pflegedienste gemäß § 23 Abs. 6a IfSG Dienstleistungen erbringen,
Abweichend von Abs. 1 darf jeder Patient oder Bewohner einmal täglich von einer Person aus dem
Kreis der in § 2 Abs. 1 Nr. 1 genannten Familienangehörigen, bei Minderjährigen auch von den Eltern oder
Sorgeberechtigten gemeinsam, oder einer weiteren festen Person während einer festen Besuchszeit
besucht werden; alle Besucher müssen namentlich bei der Einrichtung registriert sein. 2Weitere Ausnahmen
von Abs. 1 sind zu medizinischen, rechtsberatenden oder seelsorgerischen Zwecken oder zur Erbringung
sonstiger Dienstleistungen zulässig; sie sind von der Einrichtungsleitung vorab zu genehmigen. 3
Besucher gilt eine Maskenpflicht und das Gebot, nach Möglichkeit durchgängig einen Mindestabstand von
1,5 m einzuhalten. 4Die Einrichtung hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen
der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. 5Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann im
Einzelfall ergänzende Anordnungen erlassen, soweit es aus infektionsschutzrechtlicher Sicht erforderlich ist.
(3) Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.
5 Veranstaltungs-, Versammlungs- und Ansammlungsverbot
Vorbehaltlich speziellerer Regelungen in dieser Verordnung und vorbehaltlich des Abs. 2 sind
Veranstaltungen, Versammlungen, soweit es sich nicht um Versammlungen nach § 7 handelt,
Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten landesweit untersagt. 2
Ausnahmegenehmigungen können auf
Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus
infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.
Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund
ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere
Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) sind mit
bis zu 50 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Teilnehmern unter freiem Himmel
gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann. 2
Speziellere Regelungen nach dieser Verordnung bleiben unberührt. 3
Abweichend von Satz 1 gilt § 13, wenn die Veranstaltung in einem gastronomischen
Betrieb stattfindet.
6 Gottesdienste, Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften
1Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die
Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
a) in Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen
Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird; zwischen den
Teilnehmern ist, soweit diese nicht dem in § 2 Abs. 1 Nr. 1 genannten Personenkreis angehören,
grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
b) im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl 200 Personen und es ist grundsätzlich zwischen
Personen, die nicht dem in § 2 Abs. 1 Nr. 1 genannten Personenkreis angehören, ein
Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.
Es besteht ein Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste oder Zusammenkünfte, das die je nach
Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert; das Infektionsschutzkonzept
ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
5 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
7 Versammlungen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes
Bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel im Sinne des Bayerischen
Versammlungsgesetzes (BayVersG) muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m
gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden.
2Die nach Art. 24 Abs. 2 BayVersG zuständigen Behörden haben, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist,
durch entsprechende Beschränkungen nach Art. 15 BayVersG sicherzustellen, dass
die von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auch im Übrigen auf ein
infektionsschutzrechtlich vertretbares Maß beschränkt bleiben.
3Die Anforderung nach Satz 2 Nr. 2 ist in der Regel erfüllt, wenn die Teilnehmerzahl der Versammlung auf
höchstens 100 Personen beschränkt ist und die Versammlung ortsfest stattfindet. 4
Sofern die Anforderungen
nach Satz 2 auch durch Beschränkungen nicht sichergestellt werden können, ist die Versammlung zu
8 Öffentliche Verkehrsmittel, Schülerbeförderung, Reisebusse
Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen besteht für
Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und
Fluggästen kommt, Maskenpflicht. 2
Satz 1 gilt entsprechend für die Schülerbeförderung im freigestellten
Schülerverkehr. 3
Für touristische Reisebusreisen gelten Satz 1 und § 11 Abs. 3 Nr. 3 mit der Maßgabe
entsprechend, dass das Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für
Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, für Wohnen, Bau und Verkehr und für Gesundheit und Pflege
bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen
Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen ist.
(1) Der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen, Sportplätzen, Fitnessstudios und anderen
Sportstätten sowie von Tanzschulen sind vorbehaltlich der folgenden Absätze untersagt.
(2) Der Trainingsbetrieb an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten
Freiluftsportstätten ist unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen zulässig:
konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer
Nutzung von Sportgeräten,
die Nutzung von Nassbereichen in geschlossenen Räumlichkeiten ist nur gestattet, wenn ein Schutzund Hygienekonzept im Sinne von Abs. 5 Satz 2 vorliegt; die Öffnung von gesonderten WC-Anlagen ist
in geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere beim Durchqueren von Eingangsbereichen, bei der
Entnahme und dem Zurückstellen von Sportgeräten sowie bei der Nutzung von Umkleiden und WCAnlagen besteht Maskenpflicht,
(3) Der Betrieb zu Trainingszwecken der Berufssportlerinnen und Berufssportler sowie der
Leistungssportlerinnen und Leistungssportler der Bundes- und Landeskader ist zulässig, sofern bei der
Durchführung der Trainingseinheiten sichergestellt ist, dass die Voraussetzungen nach Abs. 2 Nr. 3 bis 8
die Anwesenheit von Zuschauern ausgeschlossen ist und nur solche Personen Zutritt zur Sportstätte
erhalten, die für den Spielbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind,
der Veranstalter geeignete Vorkehrungen trifft, damit im unmittelbaren Umfeld der Sportstätte keine
Veranstaltung oder unerlaubte Versammlung stattfindet und sich auch keine sonstige Ansammlung von
Personen bildet, denen der Zutritt nach Nr. 1 nicht gestattet ist,
ein Schutz- und Hygienekonzept des Veranstalters zur Minimierung des Infektionsrisikos den
Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege zur Billigung
vorgelegt wurde und beachtet wird.
(5) 1Der Wettkampfbetrieb an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten
Freiluftsportstätten ist im Übrigen zulässig, wenn die Voraussetzungen des Abs. 2 Nr. 1 bis 8 beachtet
werden. 2Der Betreiber hat ein auf den jeweiligen Standort und Wettkampf zugeschnittenes Schutz- und
Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration
und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der
zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
(6) 1Der Trainingsbetrieb in geschlossenen Räumen von Sportstätten sowie in Fitnessstudios ist unter
Einhaltung der Voraussetzungen des Abs. 5 zulässig. 2
Für eine ausreichende Belüftung mit Außenluft ist zu
sorgen. 3
Außerhalb des Trainings, insbesondere beim Betreten und Verlassen der Sportstätte sowie bei der
Nutzung von WC-Anlagen und Umkleiden, besteht in geschlossenen Räumen Maskenpflicht.
(7) Für die Ausübung des Tanzsports gilt Abs. 6 mit der Maßgabe, dass zwischen zwei festen
Tanzpartnern auf die Einhaltung der Voraussetzungen von Abs. 2 Nr. 1 verzichtet werden kann, sofern
Abs. 2 Nr. 1 zwischen den verschiedenen Tanzpaaren eingehalten wird.
(8) Soweit erforderlich, kann für ärztlich verordneten Rehabilitationssport und Funktionstraining nach
64 Abs. 1 Nr. 3 und 4 SGB IX auf die Einhaltung der Anforderungen nach Abs. 2 und Abs. 6 Satz 1
(9) 1Der Lehrgangsbetrieb ist unter Einhaltung der Anforderungen der Abs. 2 und 6 zulässig. 2
Theorieunterricht gilt § 16 Abs. 2 Satz 2 und 3 entsprechend.
(1) 1Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet. 2Die
begleitenden Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf
ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.
(2) Polizei und kommunale Sicherheitsbehörden sind gehalten, überfüllte Spielplätze vorübergehend
ganz oder teilweise zu schließen.
11 Freizeiteinrichtungen
(1) 1Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist nur im
Außenbereich und unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand
von 1,5 m zwischen den Besuchern im gesamten Betriebsbereich eingehalten werden kann.
Es darf nicht mehr als ein Besucher je 10 m2
zugänglicher Fläche zugelassen werden.
Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien
für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten
Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde
Für gastronomische Angebote sowie für Theateraufführungen, Filmvorführungen und ähnliche
Veranstaltungen gelten die jeweils speziellen Regelungen dieser Verordnung.
(2) Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen
und Besucherbergwerken sind zulässig, wenn der Verantwortliche durch geeignete Maßnahmen sicherstellt,
dass grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Teilnehmern eingehalten werden kann.
(3) Der Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie von
touristischen Bahnverkehren ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
von 1,5 m zwischen den Fahrgästen eingehalten werden kann oder geeignete Trennvorrichtungen
In geschlossenen Räumen, Fahrzeugbereichen und Kabinen gilt für die Fahrgäste sowie für das
Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, Maskenpflicht.
Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen können unter
Einhaltung der Voraussetzungen des § 9 Abs. 2 Nr. 1 bis 8 geöffnet werden. 2Der Betreiber hat ein Schutzund Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung
und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf
Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. 3Der Betreiber hat ergänzend durch
geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher nicht höher ist
als eine Person je 10 m
Fläche der für Besucher zugänglichen Bereiche einschließlich der Becken.
(5) Bordellbetriebe, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare
Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.
12 Handels- und Dienstleistungsbetriebe
von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.
Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im
Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m2
Für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht; soweit in Kassen- und
Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein
zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen
Für Einkaufszentren gilt:
Hinsichtlich der verbindenden Kundenpassagen gilt Satz 1 mit der Maßgabe entsprechend, dass das
Schutz- und Hygienekonzept die gesamten Kundenströme des Einkaufszentraums berücksichtigen
Satz 1 Nr. 3 und 4 gilt entsprechend für Verkaufsstellen auf Märkten.
(2) Für Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr gilt Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 3 und 4 mit der Maßgabe
entsprechend, dass die Maskenpflicht auch insoweit entfällt, als die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt.
In Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische
und pflegerische Leistungen erbracht werden, gilt Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 3 mit der Maßgabe entsprechend,
dass die Maskenpflicht auch insoweit entfällt, als die Art der Leistung sie nicht zulässt. 2Weitergehende
Pflichten zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bleiben unberührt.
Zulässig ist der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebs- und Schulkantinen, wenn
gewährleistet ist, dass zwischen den Gästen ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird. 2Der Betreiber
hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen
Zulässig ist die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien,
insbesondere in Wirts- oder Biergärten und auf Freischankflächen, wenn gewährleistet ist, dass zwischen
allen Gästen, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis gehören, entweder ein
Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird oder geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind. 2
Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten
werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden, gilt Maskenpflicht. 3Der
Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für
Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten
Rahmenkonzepts für die Gastronomie auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen
Zulässig ist die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle durch
Speisewirtschaften nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 des Gaststättengesetzes, soweit der Verzehr nicht im Freien
erfolgt, wenn gewährleistet ist, dass zwischen allen Gästen, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten
Personenkreis gehören, ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird oder geeignete Trennvorrichtungen
vorhanden sind. 2
Abs. 4 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.
(6) Für kulturelle Veranstaltungen im Rahmen von Gastronomiebetrieben gilt § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1,
4 und 5 sowie Abs. 2 Satz 2 entsprechend.
14 Beherbergung
1Der Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen,
Campingplätzen und die Zurverfügungstellung sonstiger Unterkünfte jeder Art ist nur unter folgenden
Voraussetzungen zulässig:
Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die nicht zu dem in § 2
Abs. 1 bezeichneten Personenkreis gehören, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein
Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
Gäste, die im Verhältnis zueinander nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis gehören,
dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.
Für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht
eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs
oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht; § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Halbsatz 2 gilt
Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen
Für gastronomische Angebote sowie für Sport- und Freizeitangebote gelten die jeweils speziellen
Regelungen dieser Verordnung.
15 Prüfungswesen
1Die Abnahme von Prüfungen ist nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmern ein ständiger
Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. 2
Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der
Prüfung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen. 3Nicht
zum Prüfungsbetrieb gehörende Zuschauer sind nicht zugelassen. 4
(1) Unterricht und sonstige Schulveranstaltungen an Schulen im Sinne des Bayerischen Erziehungsund Unterrichtsgesetzes sind zulässig, wenn durch geeignete Maßnahmen sichergestellt ist, dass zwischen
allen Beteiligten grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
(2) 1Die Schulen haben ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines ihnen von den
Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten
Hygieneplans auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
2Dieses Schutz- und Hygienekonzept muss Maßnahmen enthalten, durch welche der Mindestabstand
gewahrt und das Infektionsrisiko minimiert wird. 3
In Betracht kommt etwa die Reduzierung der Klassenstärke
oder das Abhalten von alternierendem Unterricht. 4Dabei sind schulartspezifische Anforderungen und die
Umstände vor Ort zu berücksichtigen.
17 Ausbildung, Fort- und Weiterbildung; Erwachsenenbildung
(1) 1Die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung ist nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmern ein
15 Satz 2 gilt entsprechend.
Angebote der Erwachsenenbildung im Sinn des Art. 1 Abs. 1 des Bayerischen
Erwachsenenbildungsförderungsgesetzes, der Sprach- und Integrationsförderung, der
Familienbildungsstätten, der Jugendarbeit zu Zwecken der Bildungsarbeit nach dem Achten Buch
Sozialgesetzbuch, der außerschulischen Umweltbildung und vergleichbare Bildungsangebote sind
vorbehaltlich speziellerer Regelungen in dieser Verordnung nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmern
ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. 2
15 Satz 2 gilt entsprechend. 3Der Betreiber hat ein Schutz- und
Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für
Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der
(3) 1Unterricht an Musikschulen darf nur erteilt werden, wenn zwischen allen Beteiligten ein
Mindestabstand von 1,5 m, bei Blasinstrumenten und Gesang ein Mindestabstand von 2 m gewahrt ist. 2Dies
gilt entsprechend für Musikunterricht außerhalb von Schulen.
18 Fahrschulen
Für theoretischen Fahrschulunterricht, Nachschulungen, Eignungsseminare sowie theoretische
Fahrprüfungen gilt § 15 entsprechend. 2Für den praktischen Fahrschulunterricht und für praktische
Fahrprüfungen gilt Maskenpflicht.
An allen Hochschulen Bayerns finden vorläufig keine Präsenzveranstaltungen statt. 2
Satz 1 sind zulässig
kleinere Seminare bis zu höchstens 30 Teilnehmern, die zur Ergänzung der Online-Lehre im Einzelfall
wenn dabei zwischen den Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird. 3
Übungen im Rahmen des Studiums für medizinische und zahnmedizinische Berufe gilt § 4 Abs. 2 Satz 3
20 Bibliotheken, Archive
In öffentlichen Bibliotheken einschließlich Leih- und Hochschulbibliotheken sowie staatlichen Archiven
darf nicht mehr als ein Besucher je 10 m2
zugänglicher Bibliotheks- oder Archivfläche zugelassen werden.
21 Kulturstätten
(1) 1Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen
Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie die Außenanlagen von zoologischen und
botanischen Gärten können unter folgenden Voraussetzungen öffnen:
Für Angebote unter freiem Himmel gilt § 5 Abs. 1 Satz 2 entsprechend.
Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und im Freien
sowie die dafür notwendigen Proben und anderen Vorbereitungsarbeiten sind nur unter folgenden
Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich zwischen allen
Teilnehmern, also Besuchern und Mitwirkenden, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten
Personenkreis gehören, ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann; bei Einsatz von
Blasinstrumenten und bei Gesang ist ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten.
Unter Beachtung der Anforderungen nach Nr. 1 sind in geschlossenen Räumen höchstens 50 und unter
freiem Himmel höchstens 100 Besucher zugelassen; bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und
gekennzeichneten Sitzplätzen beträgt die Anzahl der möglichen Besucher in geschlossenen Räumen
höchstens 100 und unter freiem Himmel höchstens 200.
Für die Mitwirkenden gilt in geschlossenen Räumen, in denen sich auch Besucher aufhalten oder der
Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, Maskenpflicht; dies gilt nicht, soweit dies zu einer
Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder wenn der Mitwirkende einen festen Platz
eingenommen hat und den Mindestabstand einhält.
Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der
zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen; soweit ein von den Staatsministerien für
Wissenschaft und Kunst und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachtes Rahmenkonzept besteht,
ist dieses zugrunde zu legen.
Für Veranstaltungen unter freiem Himmel gilt § 5 Abs. 1 Satz 2 entsprechend.
(3) Für Kinos gilt Abs. 2 entsprechend mit der Maßgabe, dass dem Schutz- und Hygienekonzept das
von den Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Digitales bekannt gemachte Rahmenkonzept
22 Ordnungswidrigkeiten
entgegen § 4 eine der genannten Einrichtungen besucht oder als Betreiber einer Einrichtung kein
Schutz- und Hygienekonzept vorlegen kann,
entgegen §§ 4, 8, 9, 11, 18 und 21 oder entgegen §§ 12 bis 14 als Besucher, Kunde, Begleitperson
oder Gast der Maskenpflicht nicht nachkommt,
entgegen § 5 Abs. 1 Satz 1 eine Veranstaltung oder Versammlung durchführt, entgegen § 5 Abs. 2
Satz 1 als Veranstalter kein Schutz- und Hygienekonzept vorlegen kann oder entgegen § 5 Abs. 1
Satz 1 oder § 7 Satz 1 an einer Veranstaltung oder Versammlung teilnimmt,
entgegen § 9 Sporthallen, Sportplätze, Fitnessstudios; andere Sportstätten oder Tanzschulen betreibt
oder nutzt,
entgegen § 11 Einrichtungen betreibt oder touristische Führungen unter Verstoß gegen die dortigen
Vorgaben durchführt,
entgegen § 12 als Betreiber eines Ladengeschäfts, einer Verkaufsstelle auf einem Markt oder eines
Einkaufszentrums oder als Verantwortlicher eines Dienstleistungsbetriebs oder einer Praxis den dort
genannten Pflichten nicht nachkommt oder nicht sicherstellt, dass das Personal der Maskenpflicht
entgegen § 13 ein Gastronomiebetrieb öffnet, ohne den dort genannten Pflichten nachzukommen oder
entgegen § 14 Unterkünfte zur Verfügung stellt, ohne den dort genannten Pflichten nachzukommen,
oder nicht sicherstellt, dass das Personal der Maskenpflicht nachkommt,
23 Örtliche Maßnahmen und ergänzende Anordnungen
1Weiter gehende Anordnungen der örtlich für den Vollzug des Infektionsschutzgesetzes zuständigen
Behörden bleiben unberührt. 2Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können, auch soweit in dieser
Verordnung Schutzmaßnahmen oder Schutz- und Hygienekonzepte vorgeschrieben sind, im Einzelfall
ergänzende Anordnungen erlassen, soweit es aus infektionsschutzrechtlicher Sicht erforderlich ist.
24 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 22. Juni 2020 in Kraft und mit Ablauf des 5. Juli 2020 außer Kraft.
Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung
und der Einreise-Quarantäneverordnung vom 24. Juni 2020
Auf Grund des § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045),
das zuletzt durch Art. 1 und 2 des Gesetzes vom 19. Mai 2020 (BGBl. I S. 1018) geändert worden ist, in Verbindung mit § 9 Nr. 5 der Delegationsverordnung (DelV) vom 28. Januar 2014 (GVBl. S. 22,
BayRS 103-2-V), die zuletzt durch Verordnung vom 13. Januar 2020 (GVBl. S. 11) geändert worden ist,
§ 1 Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung
Die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) vom 19. Juni 2020
(BayMBl. Nr. 348, BayRS 2126-1-10-G) wird wie folgt geändert:
Beim Besuch von Patienten oder Bewohnern von
Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3
Nr. 1 und 3 des Infektionsschutzgesetzes – IfSG),
Sozialgesetzbuch (SGB IX), in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht
denen ambulante Pflegedienste gemäß § 23 Abs. 6a IfSG Dienstleistungen erbringen,
5. Altenheimen und Seniorenresidenzen
gilt für die Besucher Maskenpflicht und das Gebot, nach Möglichkeit durchgängig einen Mindestabstand
von 1,5 m einzuhalten. 2Die Einrichtung hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines
vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten
und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. 3
Für Schutz- und
Hygienekonzepte, die nach dem 28. Juni 2020 fertiggestellt werden, ist das Benehmen mit der
zuständigen Kreisverwaltungsbehörde herzustellen.
(2) Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.“
2. In § 5 Abs. 2 Satz 1 werden nach den Wörtern „Vereins- und Parteisitzungen)“ die Wörter „und nicht öffentliche Versammlungen“ eingefügt.
„(2) Öffentliche Versammlungen in geschlossenen Räumen im Sinne des Bayerischen
Versammlungsgesetzes sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
1. Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass zwischen allen
Teilnehmern grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten und jeder Körperkontakt
mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden kann.
2. Unter Beachtung der Anforderungen nach Nr. 1 sind höchstens 50 Teilnehmer zugelassen.
3. Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der
4. Für gastronomische Angebote gilt § 13.“
4. In § 9 Abs. 9 Satz 2 werden die Wörter „§ 16 Abs. 2 Satz 2 und 3“ durch die Wörter „§ 17 Abs. 2 Satz 2 und 3“ ersetzt.
„(2) 1
Betriebe nach Abs. 1 Satz 1 dürfen keine Gäste aufnehmen, die aus einem Landkreis
oder einer kreisfreien Stadt eines anderen Landes der Bundesrepublik Deutschland anreisen oder
dort ihren Wohnsitz haben, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der geplanten
Anreise die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 laut Veröffentlichung des
Robert-Koch-Instituts (RKI) höher als 50 pro 100.000 Einwohnern liegt. 2
Ausgenommen sind Gäste,
die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, welches bestätigt,
dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2
vorhanden sind, und dieses der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen unverzüglich
vorlegen. 3Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die in
einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat, den das RKI in eine Liste
von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat, durchgeführt und
höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist. 4Das Verbot der Aufnahme nach
Satz 1 gilt ferner nicht für Gäste, die
2. einen sonstigen triftigen Reisegrund wie insbesondere einen Besuch bei Familienangehörigen
nach § 2 Abs. 1 Nr. 1, eines Lebenspartners oder Partners einer nichtehelichen
Lebensgemeinschaft, die Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts oder Beistand oder
Pflege schutzbedürftiger Personen haben.
Im Übrigen kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde in begründeten Einzelfällen auf Antrag
weitere Ausnahmen zulassen.
Für Einreisende aus Risikogebieten außerhalb Deutschlands
verbleibt es bei den Regelungen der Einreise-Quarantäneverordnung.“
6. Nach § 16 wird folgender § 16a eingefügt:
Für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und
Heilpädagogischen Tagesstätten haben die jeweiligen Träger ein Schutz- und Hygienekonzept auf der
Grundlage eines ihnen von den Staatsministerien für Familie, Arbeit und Soziales und für Gesundheit
und Pflege zur Verfügung gestellten Rahmen-Hygieneplans auszuarbeiten und auf Verlangen der
zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. 2Dabei sind einrichtungsspezifische Anforderungenund die Umstände vor Ort zu berücksichtigen.
Für Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder gilt Abs. 1 entsprechend.
Auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde ist eine Dokumentation der betreuten Kinder
und der Betreuungspersonen vorzulegen.“
7. § 19 Satz 3 wird wie folgt gefasst:
Für Praktische Übungen im Rahmen des Studiums für medizinische und zahnmedizinische Berufe gilt
§ 4 Abs. 1 Satz 1 entsprechend; die jeweilige Einrichtung hat ein Schutz- und Hygienekonzept
auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.“
a) In Nr. 3 werden die Wörter „eine der genannten Einrichtungen besucht oder“ gestrichen.
b) Nr. 5 wird wie folgt gefasst:
„5. entgegen § 5 Abs. 1 Satz 1 oder § 7 Abs. 2 eine Veranstaltung oder Versammlung durchführt,
entgegen § 5 Abs. 2 Satz 1 oder § 7 Abs. 2 Nr. 3 als Veranstalter kein Schutz- und
Hygienekonzept vorlegen kann oder entgegen § 5 Abs. 1 Satz 1 oder § 7 Abs. 1 Satz 1 an
einer Veranstaltung oder Versammlung teilnimmt,“
§ 2 Änderung der Einreise-Quarantäneverordnung
In § 4 der Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) vom 15. Juni 2020 (BayMBl. Nr. 335,
BayRS 2126-1-6-G) wird die Angabe „29. Juni 2020“ durch die Angabe „13. Juli 2020“ ersetzt.
1Diese Verordnung tritt am 29. Juni 2020 in Kraft. 2
Abweichend hiervon tritt § 1 Nr. 5 am 25. Juni 2020
und § 1 Nr. 6 am 1. Juli 2020 in Kraft.
Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 30. Juni 2020 Auf Grund des § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Art. 5 des Gesetzes vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1385) geändert worden ist, in Verbindung mit § 9 Nr. 5 der Delegationsverordnung (DelV) vom 28. Januar 2014 (GVBl. S. 22, BayRS 103-2-V), die zuletzt durch Verordnung vom 13. Januar 2020 (GVBl. S. 11) geändert worden ist, verordnet das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege:
§ 1 Die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) vom 19. Juni 2020 (BayMBl. Nr. 348, BayRS 2126-1-10-G), die durch § 1 der Verordnung vom 24. Juni 2020 (BayMBl. Nr. 362) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 werden nach dem Wort „Maskenpflicht“ die Wörter „ , solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden“ angefügt.
2. In § 24 wird die Angabe „5. Juli 2020“ durch die Angabe „19. Juli 2020“ ersetzt.
§ 2 Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2020 in Kraft.
München, den 30. Juni 2020

References: § 32
 Art. 1
 § 9
 § 1
 § 23
 § 2
 Art. 2
 § 23
 § 2
 § 7
 § 13
 § 2
 § 2
 Art. 24
 Art. 15
 § 11
 § 16
 § 9
 § 2
 § 1
 § 2
 § 21
 § 2
 § 2
 § 12
 Art. 1
 § 15
 § 4
 § 5
 § 2
 § 5
 § 4
 § 5
 § 5
 § 5
 § 7
 § 9
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 32
 Art. 1
 § 9

§ 1
 § 23
 § 23
 § 5
 § 13
 § 9
 § 2
 § 16
 § 16
 § 19

§ 4
 § 5
 § 7
 § 5
 § 7
 § 5
 § 7

§ 2
 § 4
 § 1
 § 1
 § 32
 Art. 5
 § 9

§ 1
 § 1
 § 21
 § 24

§ 2