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Timestamp: 2019-07-23 12:57:15+00:00

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Rechtsprechung: BStBl II 1980, 491 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 04.06.1980
https://dejure.org/1980,356
BFH, 31.01.1980 - IV R 126/76 (https://dejure.org/1980,356)
BFH, Entscheidung vom 31.01.1980 - IV R 126/76 (https://dejure.org/1980,356)
BFH, Entscheidung vom 31. Januar 1980 - IV R 126/76 (https://dejure.org/1980,356)
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Leibrentenverpflichtung - Barwert - Geldbetrag - Rente
Barwert einer betrieblichen Leibrentenverpflichtung entspricht im Zeitpunkt ihrer Begründung dem als Gegenleistung erhaltenen Geldbetrag
BFHE 130, 372
VersR 1980, 1058
DB 1980, 1869
BStBl II 1980, 491
b) Wenn das gegen dauernde Last erworbene Wirtschaftsgut im betrieblichen Bereich zur Erzielung von Gewinneinkünften dient, wird der Barwert der dauernden Last als Anschaffungskosten des erworbenen Wirtschaftsguts aktiviert (§ 255 HGB) und auf der Passivseite der Bilanz eine Verbindlichkeit in gleicher Höhe ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB; vgl. BFH-Urteile in BFHE 130, 372, 375, BStBl II 1980, 491, und vom 24. Oktober 1990 X R 64/89, BFHE 163, 42, BStBl II 1991, 358).
Die in den Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 20. November 1969 IV R 22/68 (BFHE 98, 28, BStBl II 1970, 309) und vom 31. Januar 1980 IV R 126/76 (BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491) ausgesprochenen Grundsätze seien auch hier erfüllt.
Eine Ausnahme von dem grundsätzlich anzuwendenden Rechnungszinsfuß von 5, 5 v.H. hat der BFH zugelassen, wenn die Rente die Gegenleistung für einen bestimmten Geldbetrag bildet (BFH-Urteil in BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491;… zustimmend: Jansen/ Wrede, Renten, Raten, Dauernde Lasten, 12. Aufl., Rz. 417, 502;… Herrmann/Heuer/Raupach, a.a.O., § 5 EStG, Anm. 1367 und § 6 EStG, Anm. 1165; Meyer-Arndt, StbJb 1974/75, 351, 369 ff.;… Wolff-Diepenbrock in Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, §§ 4, 5 Rdnr. 1514).
Auch die Grundsätze des BFH-Urteils in BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491 sind nicht anwendbar.
Daraus folgt, daß Verbindlichkeiten sinngemäß mit den "Anschaffungskosten" oder einem höheren Teilwert anzusetzen sind (BFH-Urteil vom 31. Januar 1980 IV R 126/76, BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491, 493; vgl. auch Groh, Betriebs-Berater - BB - 1988, 1919).
a) Ein Kredit ist grundsätzlich mit seinem Rückzahlungsbetrag (Nennwert) zu passivieren (BFH-Urteil vom 31. Januar 1980 IV R 126/76, BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491 m. w. N.).
Leibrenten sind, da sie keinen Nennwert haben, gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG mit dem Barwert zu bewerten (BFH-Urteil vom 31. Januar 1980 IV R 126/76, BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491, m.w.N.).
Ändern sich die künftigen Rentenzahlungen durch eine nachträgliche Vereinbarung, ist dies bei der Bewertung grundsätzlich zu berücksichtigen (vgl. Berechnung im Urteil in BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491;… Rössler/Troll, Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz, 17. Aufl., S. 185;… Biergans, Renten und Raten, 4. Aufl., S. 317).
An diese Regelung hat die neuere Rechtsprechung zur Bewertung von Verbindlichkeiten angeknüpft (BFH-Urteile vom 4. März 1976 IV R 78/72, BFHE 121, 318, BStBl II 1977, 380; vom 19. Januar 1978 IV R 153/72, BFHE 124, 320, BStBl II 1978, 262; vom 31. Januar 1980 IV R 126/76, BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491).
Es ist dabei von einem Zinssatz von 5, 5 v. H., nicht aber vom marktüblichen höheren Zinssatz am Bilanzstichtag ausgegangen; da sich bei Anlegung des marktüblichen Zinses eine geringere Rückstellung und Gewinnminderung ergeben hätte, die Klägerin aber das Gegenteil erstrebt, kann dahinstehen, ob dieses Verfahren sachgerecht ist (vgl. dazu BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491).
Die sinngemäße Anwendung des § 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG hat für die Bewertung von Rentenverbindlichkeiten - wie im Streitfall - zur Folge, dass diese mit dem Rentenbarwert anzusetzen sind, da Rentenverbindlichkeiten keinen Nennwert haben (vgl. BFH-Urteil vom 31. Januar 1980 IV R 126/76, BFHE 130, 372, BStBI II 1980, 491, unter 2.).
Anders als bei Rentenverbindlichkeiten, die Gegenleistung für Sachwerte oder immaterielle Wirtschaftsgüter sind, steht bei Leibrenten, die Gegenleistung für einen bestimmten Geldbetrag sind, der Geldwert fest und damit ein einwandfreier Bestimmungsgrund für den Wert der Rentenverpflichtung nach Maßgabe der Vorstellung der Vertragsparteien zur Verfügung (vgl. BFH-Urteil 31. Januar 1980 IV R 126/76, BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491, unter 2.d.).
Einkommensteuerrechtliche Behandlung der Erhöhung einer als Gegenleistung für …
BFH, 30.03.1989 - I R 176/84
Ansatz der Vorräte aus dem Umlaufvermögen mit ihrem niedrigeren Teilwert
BFH, 04.06.1980 - I R 26/79
https://dejure.org/1980,2613
BFH, 04.06.1980 - I R 26/79 (https://dejure.org/1980,2613)
BFH, Entscheidung vom 04.06.1980 - I R 26/79 (https://dejure.org/1980,2613)
BFH, Entscheidung vom 04. Juni 1980 - I R 26/79 (https://dejure.org/1980,2613)
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Ermittlung des Gewerbekapitals - GmbH - Stammeinlage - Feststellungsstichtag
GewStDV (1974) § 23; GewStG (1974) § 12
BFHE 130, 542
Einen höheren Zinssatz habe die Rechtsprechung nur zugelassen beim Vorliegen besonderer Umstände (BFH in BStBl II 1970, 309 und II 1971, 92), in einem absoluten Sonderfall (BFH in BStBl II 1980, 491 ) oder wenn zwischen den Beteiligten bei der Bewertung der Forderung ein anderer Zinsfuß vereinbart worden sei und dies nicht zu offensichtlich sachwidrigen Ergebnissen führe (BFH in BStBl II 1981, 160 ).

References: § 5
 § 6
 § 6
 § 6
 § 23
 § 12