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Timestamp: 2019-12-06 00:16:46+00:00

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§ 213 InsO: Einstellung mit Zustimmung der Gläubiger
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2011, Az. IX ZB 219/10 Mit der Ablehnung dieser Anträge unter Hinweis auf § 213 InsO hat sich das Beschwerdegericht in Widerspruch zu der Rechtsprechung des Senats gesetzt (BGH, Beschluss vom 17. März 2005 - IX ZB 214/04, NZI 2005, 399, 400 f; Beschluss vom 8. November 2007 -IXZB 115/04, juris Rn. 5; Beschluss vom 29. Januar 2009 - IX ZB 290/08, juris Rn. 2 f) und verkannt, dass der Schuldnerin nach dieser Rechtsprechung vorzeitig Restschuldbefreiung erteilt und das Restschuldbefreiungsverfahren vorzeitig beendet werden kann (analog §§ 213, 299, 300 Abs. 1 InsO).
LG Wuppertal, Beschluss vom 3.10.2008, Az. 6 T 770/08 9Diese Erwägungen übersehen folgende Gesichtspunkte: 10Der hier bei der Entscheidung nach § 213 Abs. 1 Satz 2 InsO mangels Zulassung infolge in § 6 InsO unzulässige Rechtsbehelf der sofortigen Beschwerde begegnet keinen rechtsstaatlichen Bedenken, da jedenfalls eine Rechtspflegerentscheidung stets mit der befristeten Erinnerung nach § 11 Abs. 2 RPflG angefochten werden kann (vgl. BGH, ZinsO 2007, 263 f. zu ähnlich gelagerten Problemstellung im Hinblick auf §§ 211, 216 InsO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2008, Az. IX ZB 247/06 Es ist offensichtlich und deshalb nicht klärungsbedürftig, dass eine Verfahrenseinstellung nach §213 InsO eine vorzeitige Verfahrensbeendigung in diesem Sinne darstellt (Haarmeyer/Wutzke/Förster, InsW 4. Aufl. § 3 Rn. 83; Kübler/Prütting/Eickmann/Prasser, InsO §3 InsW Rn. 51; Münch-Komm-lnsO/Nowak, 2. Aufl. § 3 InsW Rn. 27; HK-lnsO/Irschlinger, 4. Aufl. § 3 InsW Rn. 20; vgl. auch BGH, Beschl. v. 16. Dezember 2004 - IX ZB 301/03, ZlnsO 2005, 85; v. 12. Oktober 2006 - IX ZB 191/05, ZlnsO 2006, 1159 f).
LG Wuppertal, Beschluss vom 5.5.2005, Az. 6 T 328/05 9Diese Erwägungen übersehen folgende Gesichtspunkte: 10Der hier bei der Entscheidung nach § 213 Abs. 1 Satz 2 InsO mangels Zulassung infolge in § 6 InsO unzulässige Rechtsbehelf der sofortigen Beschwerde begegnet keinen rechtsstaatlichen Bedenken, da jedenfalls eine Rechtspflegerentscheidung stets mit der befristeten Erinnerung nach § 11 Abs. 2 RPflG angefochten werden kann (vgl. BGH, ZinsO 2007, 263 f. zu ähnlich gelagerten Problemstellung im Hinblick auf §§ 211, 216 InsO).

References: § 213
 § 213
 § 6
 § 11
 §213
 § 3
 §3
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 § 3
 § 213
 § 6
 § 11