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Timestamp: 2020-01-24 14:52:05+00:00

Document:
VORIS Kultusministerium | 35-84110/413 | Verwaltungsvorschrift (Niedersachsen) | Durchführung der APVO-Lehr | i. d. F. v. 26.04.2017 | gültig ab 01.07.2016 | gültig bis 31.12.2021
Aktenzeichen: 35-84110/413
Erlassdatum: 26.04.2017
Fassung vom: 26.04.2017
Normen: § 24 APVO-Lehr, § 7 MuSchEltZV, § 62 NBG, § 81 NBG, § 7 NLVO-Bildung ... mehr
Fundstellen: Nds. MBl. 2017, 595, SVBl. 2017, 377
RdErl. d. MK v. 26. 4. 2017 – 35-84110/413 –
Fundstelle: Nds. MBl. 2017 Nr. 20, S. 595; SVBl. 2017 Nr. 7, S. 377
RdErl. v. 29. 9. 2010 (Nds. MBl. S. 946, SVBl. S. 431),
zuletzt geändert durch RdErl. v. 13. 10. 2014
(Nds. MBl. S. 714, SVBl. 2015 S. 97)
2. Dieser RdErl. tritt mit Wirkung vom 1. 7. 2016 in Kraft und mit Ablauf des 31. 12. 2021 außer Kraft. Der Bezugserlass tritt mit Ablauf des 30. 6. 2016 außer Kraft.
Am Ende der Ausbildung sollen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst Kompetenzen nachweisen, die professionelles Lehrerhandeln im Schulalltag ermöglichen. Durch die Aufnahme der Kompetenzbereiche Unterrichten, Erziehen, Beurteilen, Beraten und Fördern sowie Weiterentwicklung von Schule und Berufskompetenz aus der Nds. MasterVO-Lehr i. d. F. vom 2. 12. 2015 (Nds. GVBl. S. 350) wird die kompetenzorientierte Lehramtsausbildung in der APVO-Lehr konsequent weitergeführt.
Bewerbung um Einstellung in den Vorbereitungsdienst
Vorliegen eines dem Abschluss für das Lehramt an berufsbildenden Schulen gleichwertigen Abschlusses
der Abschluss als Diplom-Handelslehrerin oder Diplom-Handelslehrer in Niedersachsen oder
der Abschluss als Diplom-Handelslehrerin oder Diplom-Handelslehrer der Studienrichtung II, die der Rahmenordnung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (im Folgenden: KMK) in der Bundesrepublik Deutschland in der jeweils geltenden Fassung entspricht, und der NLSchB gegenüber nachgewiesen wird.
Zugang zum Vorbereitungsdienst in Niedersachsen
Überprüfung der erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache
Ausbildung in einem weiteren Fach
Hochschulabschlüsse und Fächer des besonderen Bedarfs
Die Bewerbungsfähigkeit für den Quereinstieg in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen, an Haupt- und Realschulen, an Gymnasien und für das Lehramt für Sonderpädagogik liegt vor, wenn der jeweilige Studiengang
Die in der Fachwissenschaft der Fächer erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen müssen im Hauptfach den quantitativen und qualitativen Anforderungen der Fächer des jeweiligen Lehramtsstudiums im Wesentlichen entsprechen, damit eine Zuordnung zu einem Unterrichtsfach erfolgen kann. Die lehramtsspezifischen Unterrichtsfächer sind der Nds. MasterVO-Lehr zu entnehmen. Je nach Lehramt sind Studien- und Prüfungsleistungen wie folgt nachzuweisen:
Die qualitativen Anforderungen an die Studien- und Prüfungsleistungen richten sich nach den ländergemeinsamen, inhaltlichen Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung (Beschluss der KMK vom 16. 10. 2008 in der jeweils geltenden Fassung).
Vorzeitige Beendigung des Vorbereitungsdienstes
für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Haupt- und Realschulen sowie das Lehramt für Sonderpädagogik die Fachseminarleiterinnen und Fachseminarleiter.
3.5 Alle Ausbildenden müssen ihren jeweiligen Lehrkräften im Vorbereitungsdienst mindestens in einem der drei Ausbildungshalbjahre Gelegenheit zu Hospitationen im eigenen Unterricht geben. Auf die §§ 15 und 17 Nds. ArbZVO-Schule vom 14. 5. 2012 (Nds. GVBl. S. 106), zuletzt geändert durch Verordnung vom 7. 12. 2015 (Nds. GVBl. S. 340), wird verwiesen.
Organisation der Ausbildung im Studienseminar
2.2 Zu Beginn des Vorbereitungsdienstes findet eine Veranstaltung zur Einführung in die Ausbildung und den Ablauf der Staatsprüfung sowie eine Vorbereitung auf die Erteilung von eigenverantwortlichem Unterricht statt.
Die Einführung erfolgt in der Regel in einem Umfang von ca. einer Woche unmittelbar nach der Einstellung.
Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst mit der Prüfung als Diplom-Handelslehrerin oder Diplom-Handelslehrer ohne allgemeines Unterrichtsfach werden in der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften und in einem Ausbildungsschwerpunkt ausgebildet, der im Zeugnis nachgewiesen wird.
Zusätzliche Maßnahmen im Rahmen des Quereinstiegs in den Vorbereitungsdienst
Ausnahmefälle i. S. des Absatzes 9 sind Teilzeitbeschäftigungen nach § 62 Abs. 2 i. V. m. § 62 Abs. 1 Nr. 1 NBG vom 25. 3. 2009 (Nds. GVBl. S. 72), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 20. 12. 2016 (Nds. GVBl. S. 308), nach § 81 NBG i. V. m. § 7 Abs. 1 MuSchEltZV vom 12. 2. 2009 (BGBl. I S. 320), zuletzt geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 19. 10. 2016 (BGBl. I S. 2362), nach § 81 Abs. 5 Satz 3 SGB IX vom 19. 6. 2001 (BGBl. I S. 1046), zuletzt geändert durch Artikel 165 des Gesetzes vom 29. 3. 2017 (BGBl. I S. 3234), sowie im Rahmen des Eingliederungsmanagements nach § 84 Abs. 2 SGB IX. Darüber hinaus soll bei schwerbehinderten Lehrkräften im Vorbereitungsdienst ein Nachteilsausgleich gewährt werden, sofern dies beantragt wird. Über den Antrag entscheidet das MK.
Betreuter Unterricht
3.2 Den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst darf die Verantwortung für Aufsichten und Schulveranstaltungen wie z. B. Klassen- und Studienfahrten nur in beschränktem, ihrer Ausbildung nicht abträglichem Maße übertragen werden. Zu Vertretungsstunden sollen sie nur in Klassen/Lerngruppen/Fächern und an berufsbildenden Schulen auch in Lernfeldern/Lerngebieten und Modulen herangezogen werden, in denen sie Ausbildungsunterricht erteilen. Die durchschnittliche Stundenanzahl des Ausbildungsunterrichts soll hierdurch nicht überschritten werden.
Lehramt an Grundschulen, Lehramt an Haupt- und Realschulen sowie Lehramt für Sonderpädagogik bei einer Dauer von 18 Monaten: insgesamt 20 Stunden eigenverantwortlicher Unterricht (z. B. 4 Stunden/10 Stunden/6 Stunden). Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die während ihres Masterstudiengangs einen 18-wöchigen Praxisblock oder ein Praxissemester absolviert haben, können bereits im ersten Ausbildungsjahr einen höheren Anteil eigenverantwortlichen Unterricht erteilen (z. B. 6 Stunden/10 Stunden/4 Stunden);
Lehramt an Gymnasien und Lehramt an berufsbildenden Schulen bei einer Dauer von 18 Monaten: insgesamt 18 Stunden eigenverantwortlicher Unterricht (z. B. 4 Stunden/10 Stunden/4 Stunden).
Gemeinsame Unterrichtsbesuche
Teilnahme an den Veranstaltungen der Schule
Note Pädagogik
Noten Fachdidaktik
(erstes Fach)
(zweites Fach)
Note Schulleitung
Note schriftliche Arbeit
(Punktwert § 9 Abs. 2 Satz 6)
12,5 : 5 = 2,5 (Punktwert).
(erste sonderpädagogische Fachrichtung)
(zweite sonderpädagogische Fachrichtung)
(Unterrichtsfach)
15 : 6 = 2,5 (Punktwert).
9. Die Dauer des Vorbereitungsdienstes und die Anrechnungszeiten ergeben sich aus § 7 NLVO-Bildung vom 19. 5. 2010 (Nds. GVBl. S. 218), zuletzt geändert durch Verordnung vom 2. 3. 2017 (Nds. GVBl. S. 60). Nach § 7 Abs. 3 NLVO-Bildung sind für die Lehramtsausbildung aller Lehrämter förderlich in der Regel Zeiten
3. Die Abgabe des schriftlichen Entwurfs soll bis 12.00 Uhr am Tag vor der Prüfung – nach Absprache auch in elektronischer Form – erfolgen. Für die Berechnung der Frist ist Absatz 6 Satz 2 analog anzuwenden.
Prüfungsunterricht im ersten Fach
3,0 (Punktwert)
Prüfungsunterricht im zweiten Fach
3,5 (Punktwert)
2,0 (Punktwert)
Punktwert Ausbildungsnote
Punktwert Prüfungsnote
7,6 : 2 = 3,8 (Punktwert).
4,4 (Punktwert)
4,0 (Punktwert)
4,2 (Punktwert)
9,0 : 2 = 4,5 (Punktwert).
4.1 Es sind die Muster nach den Anlagen 1 bis 9 zu verwenden. Auf der Rückseite der Zeugnisse der Anlagen 1 bis 3 sind die nachfolgenden Definitionen der Noten und die zugeordneten Punktwerte nach § 13 abzudrucken:
1,0 bis 1,4 sehr gut (1)
1,5 bis 2,4 gut (2)
2,5 bis 3,4 befriedigend (3)
3,5 bis 4,4 ausreichend (4)
eine Leistung, die zwar Mängel ausweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht,
4,5 bis 5,4 mangelhaft (5)
über 5,4 ungenügend (6)
aus den Durchführungsbestimmungen in der bis zum 30. 6. 2016 geltenden Fassung (siehe Bezugserlass):
aus der APVO-Lehr in der bis zum 30. 6. 2016 geltenden Fassung:
Diese Regelungen sind in der ab dem 1. 7. 2016 geltenden Fassung erstmals auf Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst für das Lehramt für Sonderpädagogik anzuwenden, die ihren Vorbereitungsdienst nach dem 1. 7. 2017 begonnen haben.
3. Die Regelungen in Nummer 7 zu § 3, die die Anforderungen an die Bewerbungsfähigkeit für den Quereinstieg in den Vorbereitungsdienst umfassen, sind in der ab dem 1. 7. 2016 geltenden Fassung erstmals auf Auszubildende anzuwenden, die ihren Vorbereitungsdienst nach dem 1. 7. 2017 begonnen haben.
Anlage 1: Zeugnis über die Staatsprüfung für das Lehramt
Anlage 2: Zeugnis über die Staatsprüfung für das Lehramt für Sonderpädagogik
Anlage 3: Zeugnis über die Staatsprüfung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen
Anlage 4: Bescheid über das Nichtbestehen
Anlage 5: Bekanntgabe der Einzelnoten
Anlage 6: Bescheinigung nach § 10 Abs. 4 APVO-Lehr für das Lehramt
Anlage 7: Bescheinigung nach § 10 Abs. 4 APVO-Lehr für das Lehramt für Sonderpädagogik
Anlage 8: Bescheinigung nach Nummer 3 der Durchführungsbestimmungen (Anlage zum RdErl. des MK vom 26. 4. 2017, Nds. MBl. S. 595) zu § 21 der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (APVO-Lehr) für das Lehramt
Anlage 9: Bescheinigung nach Nummer 3 der Durchführungsbestimmungen (Anlage zum RdErl. des MK vom 26. 4. 2017, Nds. MBl. S. 595) zu § 21 der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (APVO-Lehr) für das Lehramt an berufsbildenden Schulen
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References: § 24
 § 7
 § 62
 § 81
 § 7
 § 62
 § 62
 § 81
 § 7
 § 81
 § 84
 § 9
 § 7
 § 7
 § 13
 § 3
 § 10
 § 10
 § 21
 § 21