Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/299917
Timestamp: 2020-01-21 11:37:50+00:00

Document:
Ergebnis: Entwicklung Burgruine Burgschwalbach...competitionline
Diashow Lageplan mit Darstellung der Wegeführung, © Heinrich Lessing Architekten + Bierbaum.Aichele.Landschaftsarchitekten
DE-55116 Mainz, DE-65558 Burgschwalbach
(ID 3-299917)
Höhne Fitschen + Partner Architekten PartGmbB, Dresden (DE)
Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 12 - max. 24
Gebäudetyp Denkmäler, Gedenkstätten / Tourismus, Gastronomie
Auslober/Bauherr LBB Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz, Mainz (DE), Diez (DE), Idar-Oberstein (DE), Kaiserslautern (DE), Koblenz (DE), Landau (DE), Mainz (DE), Trier (DE), Landstuhl (DE)
Preisrichter	 Johannes Krämer, Thomas Metz, Dennis Mueller, Martin Reichert, Franz Reschke, Prof. Kerstin Schultz	, Sabine Groß
Die Burg Schwalbach liegt oberhalb des Örtchens Burgschwalbach (Rhein-Lahn-Kreis). Die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert wurde bis in die 1730er Jahre genutzt, danach dem Verfall preisgegeben. Mitte des 19. Jahrhunderts begann die touristische Nutzung der Anlage mit Instandsetzungsarbeiten und dem Betrieb einer Gastronomie. Die letzten größeren Umbaumaßnahmen wurden in den 1980er Jahren durchgeführt. Gegenwärtig ruht der Gastronomiebetrieb, an der Bausubstanz werden Instandsetzungs- und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Künftig soll in der Burganlage wieder eine Gastronomie betrieben werden. Im Rahmen eines Gutachtens wurden als Nutzungskonzept eine kleine Tages- und Ausflugsgastronomie sowie flexibel nutzbare Veranstaltungsräume vorgeschlagen. Auch Teile der Außenbereiche sollen für eine gastronomische Bewirtschaftung entwickelt werden. Neu ausgebaut werden soll auch die Annäherung an die Burg sowie die äußere Erschließung. So soll für die Kernburg eine attraktive Besucherführung vom Parkplatz durch das Torwächterhaus und den äußeren Burghof geschaffen werden.
Gesetzte Teilnehmer Architekten Naujack Rind Hof, Koblenz mit HDK Dutt Kist, Landschaftsarchitekten, Saarbrücken
Adresse des Bauherren DE-55116 Mainz
Projektadresse DE-65558 Burgschwalbach
E-Mail: MTFVTkVVZHFmYGFkLUpuYWtkbXk/a2FhbWRzLWNk
22. KW 2018 Auswahlgremium, Auswahl der Teilnehmer
24. KW 2018 Ausgabe der Unterlagen, Start Wettbewerb
25. KW 2018 Rückfragekolloquium
33. KW 2018 Abgabe Wettbewerbsarbeiten
36. KW 2018 Preisgerichtssitzung
Eignungskriterien, Bewerbungsunterlagen u. formale Anforderungen:
— Fristgerechter u. vollständiger Eingang der Bewerbung,
— Teilnahmeerklärung mit eigenhändiger, rechtsverbindl. Unterschrift der Teilnahmeberechtigten,
— Erklärung, dass nachweisl. keine schweren Verfehlungen begangen worden sind od. vorliegen, die die Eignung od. Zuverlässigkeit gem. § 42 VGV i.V.m. § 123, 124 GWB in Frage stellen,
— Versicherung, dass kein Mitglied der Bewerbergemeinschaft sich einzeln od. in anderer Bewerbergemeinschaft am Verfahren beteiligt ist.
— Nachweis wirtschaftl. u. finanzielle Leistungsfähigkeit.
Der Nachweis des Bewerbers über eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU od. eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen od. Kreditversicherer mit einer Deckungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden u. mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden ist vor der Vergabe zu erbringen. Als Nachweis ist eine aktuelle Versicherungspolice od. eine schriftl. Erklärung der Berufshaftpflichtversicherung ohne Vorbehalte u. nicht älter als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen, vorzulegen.
— Nachweis techn. u. berufl. Leistungsfähigkeit.
Das jährl. Mittel der vom Bewerber od. Bieter in festangestellten u. mit vergleichbaren Leistungen betrauten Fach- u. Führungskräfte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Fachbereich Architektur mind. 3 u. im Fachbereich Landschaftsarchitektur mind. 2 Beschäftigte betragen.
Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens müssen Bewerber Projektreferenzen einreichen. Die Referenzen dürfen nachweisl. nicht länger als 10 Jahre (Leistungserbringung od. Termin Preisgericht) zurückliegen, d.h.: Leistungserbringung der Lph. 2 od. Preisgericht ab März 2008 u. Stand März 2018 Leistungserbringung der Lph. 8 begonnen od. abgeschlossen.
A. Erfahrung in der Planung u. Realisierung der Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes in vergleichbarer Komplexität
Mind. 1 Projekt (Lph 2-8) od. 1 Wettbewerbsbeitrag, der die Preisgruppe erreicht hat.
B. Erfahrung in der Planung u. Realisierung eines Gebäudes mit Besucherverkehr u./od. Gastronomie in vergleichbarer Komplexität
C. Erfahrung in der Planung u. Realisierung einer Freianlage im Zusammenhang mit einem denkmalgeschützten Gebäude
Werden unter A. und B. bzw. C. ausschließlich Wettbewerbsbeiträge eingereicht, ist zusätzlich der Nachweis der Planungserfahrung Lph 3-8 - ggf. durch Eignungsleihe gem. § 47 VgV - erforderlich.
1. Vergleichbarkeit der Aufgabe (Wichtung 40 %)
Die Vergleichbarkeit mit der Wettbewerbsaufgabe wird insbesondere hinsichtlich einer vergleichbaren Komplexität auf Grundlage der nachfolgenden dreistufigen Skala beurteilt:
2. Gestalterische Qualität (Wichtung 60 %)
— Angemessenheit im Umgang mit dem Denkmal,
— Freiraumplanerische und architektonische Qualität,
Wettbewerbssumme insgesamt 50 000 EUR zzgl. MwSt. (1.Preis 20 000 EUR, 2.Preis 12 500 EUR, 3.Preis 7 500 EUR, Anerkennungen 10 000 EUR). Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden. (§ 7 (2) RPW).
Zu Ziff. III.1.10).
Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten u. dem AG jährl. eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorlegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz i.H.d. im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mind. das 2-fache der Deckungssumme beträgt.
Zu Ziff. III.2.1).
Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft (BG) aus Architekten u. Landschaftsarchitekten bzw. für Innenarchitekten einer BG mit Architekten u. Landschaftsarchitekten. Sofern die genannten Qualifikationen innerh. eines Büros od. durch die Inanspruchnahme einer Nachunternehmerschaft in Verbindung mit einer Eignungsleihe gem. § 47 VgV nachgewiesen werden können, entfällt die verpflichtende Bildung einer BG.
Die Teilnahme von BGen ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer ARGE annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen u. sich vertragl. zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
Teilnahmeberechtigt sind natürl. Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt, Landschafts- bzw. Innenarchitekt zu tragen od. in der Bundesrepublik Deutschland entspr. tätig zu werden.
Jurist. Personen od. BG sind teilnahmeberechtigt, wenn sie einen für die Durchführung der Wettbewerbsleistung verantwortl., bevollmächtigten Vertreter. Dieser sowie der Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die an natürl. Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei jurist. Personen müssen zu deren satzungsgem. Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören. Bei ARGEn muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Als Teilnahmehindernis gelten die unter RPW 4.2 beschriebenen. Berater, Fachplaner u. Sachverständige unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.
Auswärtige Bewerber mit Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU od. eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachl. Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der RL 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die RL 2013/55/EU, gewährleistet ist.
Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger zu Verhandlungsgesprächen u. zur Abgabe eines Honorarangebots eingeladen. Die Zuschlagskriterien u. deren Gewichtung werden in der Anl. Zuschlagskriterien genannt.
Der Auslober wird unter Würdigung der Preisgerichtsempfehlung einen der Preisträger mit weiteren Leistungen beauftragen. Dies sind die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen der Lph 2-9 jew. nach §§ 33 ff. u. 38 ff. HOAI 2013, sofern das Bauvorhaben realisiert wird u. einer Beauftragung kein wichtiger Grund entgegensteht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Lph nach § 34 i.V.m. Anl. 10 bzw. § 39 i.V.m. Anl. 11 HOAI 2013 gliedern sich wie folgt: LS 1 (Lph 2, 3 u. 4), LS 2 (Lph 5 u. 6), LS 3 (Lph 7), LS 4 (Lph 8) und LS 5 (Lph 9).
Der Auslober behält sich Änderungen der Auslobung u. deren Anlagen vor, die sich im Wettbewerbsverfahren ergeben, insbes. in Folge der Beantwortung von Fragen im Rückfragekolloquium.
2019/S 073-173591
Kontaktstelle(n): Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung – Niederlassung Koblenz -, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
E-Mail: MjE1R0A3R1ZjWFJTVh88YFNdVl9rMV1TU19WZR9VVg==
— 22. KW 2018 Auswahlgremium, Auswahl der Teilnehmer,
— 24. KW 2018 Ausgabe der Unterlagen, Start Wettbewerb,
— 25. KW 2018 Rückfragekolloquium,
— 33. KW 2018 Abgabe Wettbewerbsarbeiten,
— 36. KW 2018 Preisgerichtssitzung.
— Technische Funktionalität.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 078-174845
Anzahl der beteiligten KMU: 21
Bietergemeinschaft Heinrich Lessing Architekten PartGmbB/Bierbaum Aichele Landschaftsarchitekten
Telefon: +49 6131683056
E-Mail: MjE1XGBfZVJcZTFZVlpfY1pUWR5dVmRkWl9YH1VW
Fax: +49 6131683057
Internet-Adresse: http://www.heinrich-lessing.de
Zu Ziff. III.1.10)
Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten u. dem AG jährl. eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorlegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz i. H. d. im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mind. das 2-fache der Deckungssumme beträgt.
Zu Ziff. III.2.1)
Der Auslober wird unter Würdigung der Preisgerichtsempfehlung einen der Preisträger mit weiteren Leistungen beauftragen. Dies sind die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen der Lph 2-9 jew. nach §§ 33 ff. u. 38 ff. HOAI 2013, sofern das Bauvorhaben realisiert wird u. einer Beauftragung kein wichtiger Grund entgegensteht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Lph nach § 34 i. V. m. Anl. 10 bzw. § 39 i. V. m. Anl. 11 HOAI 2013 gliedern sich wie folgt: LS 1 (Lph 2, 3 u. 4), LS 2 (Lph 5 u. 6), LS 3 (Lph 7), LS 4 (Lph 8) und LS 5 (Lph 9) Der Auslober behält sich Änderungen der Auslobung u. deren Anlagen vor, die sich im Wettbewerbsverfahren ergeben, insbes. in Folge der Beantwortung von Fragen im Rückfragekolloquium.
E-Mail: MThuXWpfWVpdY1llZV1qJmpkaDhlb25kbyZqZGgmXF0=
Ergebnis veröffentlicht 30.11.2018
Wettbewerbs-ID 3-299917
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References: § 42
 § 123
 § 47
 § 47
 § 34
 § 39
 § 34
 § 39