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Timestamp: 2020-04-05 14:26:27+00:00

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Bildungspolitik (wirtschaftslexikon/vwl/wirtschaftspolitik/strukturpolitik) • Topic | Gabler Wirtschaftslexikon (1)
Sachgebiete unter Bildungspolitik
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VWL (Bildungspolitik) , Recht (Allgemeines zum Sozialversicherungsrecht, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Kassenarztrecht)
1. Begriff: die Lenkung/Beeinflussung von Strukturen und Prozessen der Bildung durch eine Gesellschaft, einen Staat, eine internationale Gemeinschaft. Unter den Begriff Educational Governance fallen die Handlungsstrukturen eines Bildungssystems, in denen Prozesse und Maßnahmen von Akteuren... mehr >
Gymnasium mit beruflicher Schwerpunktsetzung. Das berufliche oder Berufsgymnasium ist eine öffentliche dreijährige vollzeitschulische Ausbildungsform mit dem Ziel der allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Voraussetzung für den Besuch ist der erfolgreiche Erwerb eines mittleren Bildungsabschlusses... mehr >
viersäuliges Bildungssystem
Traditionell wird die institutionelle Struktur des deutschen Bildungssystems als viersäulig beschrieben. Die einzelnen Säulen sind: (1) Elementar- und Primarbereich: Vorschulische Bildungsangebote und Grundschule; (2) Sekundarbereich: Weiterführende Schulen, Berufsausbildung; (3)... mehr >
Begriff „Teildisziplin der Erziehungswissenschaft, die die pädagogischen Probleme beruflicher Bildungs- und Sozialisationsprozesse, v.a. Jugendlicher, erforscht, reflektiert und konstruktiv zu klären sucht“ (Stratmann). Die Berufs- und Wirtschaftspädagogik entwickelte sich historisch aus der... mehr >
systematische Zusammenfassung von Lerninhalten, die über die Realisierung von Lernzielen innerhalb eines vom Plan vorgegebenen Zeitraums im Rahmen eines schulischen Bildungsganges vom Lernenden erarbeitet und angeeignet werden sollen. Auf der Grundlage der Kulturhoheit der Länder werden die... mehr >
1. Begriff: Im Juni 1999 wurde in der italienischen Stadt Bologna von den Bildungsministern 29 europäischer Staaten eine Erklärung unterzeichnet, die eine Angleichung der nationalen Hochschulsysteme vorsieht. 2. Inhalte der Vereinbarung: Aufbau vergleichbarer Studiengänge und -abschlüsse und... mehr >
VWL (Forschung und Hochschulwesen) , VWL (Bildungspolitik)
Sammelbezeichnung für alle schulischen, betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildungsstätten wie Laboratorien, Simulationseinrichtungen, Übungswerkstätten in der gewerblich-technischen oder Ausbildungs- und Übungsbüros (Übungsfirma) in der kaufmännisch-verwaltenden Berufsausbildung. ... mehr >
Der Europass ist ein EU-Instrument zur verbesserten Mobilität und Transparenz von Bildungsergebnissen. Er nutzt den pädagogischen Portfolioansatz, d.h. die erreichten Lernergebnisse und Erfahrungen werden durch den Nutzer selbst reflektorisch dokumentiert und ergänzen damit die ebenfalls im... mehr >
1. Als Wissenschaftsdisziplin Teilbereich der Berufs- und Wirtschaftspädagogik, der das Ziel verfolgt, „den Zusammenhang zwischen der Entfaltung des persönlichen Leistungsvermögens (des Leistungsantriebs und der Leistungsfähigkeit) und dem Wachstum der Persönlichkeit systematisch zu... mehr >
Ort, an dem der Lernprozess stattfindet. Arten: Primäre Lernorte dienen ausschließlich der Wissensvermittlung (z.B. Schulen), sekundär vorranging anderen Aufgaben (z.B. betriebliche Leistungserstellung). Integrierte Lernorte bedürfen keiner Ergänzung durch andere Institutionen. Nach Standort... mehr >
Unter institutionell-organisatorischem Aspekt umfasst das Berufsbildungssystem alle öffentlichen und privaten Einrichtungen von Bildungsmaßnahmen, die direkt oder indirekt an einer beruflichen Qualifizierung beteiligt sind. Die Qualifizierungsmaßnahmen zielen auf das Erreichen beruflicher Abschlüsse auf verschiedenen Stufen mit den entsprechenden formalen Berechtigungen.... mehr >
Das Prinzip der Gleichwertigkeit ist zentrales Element vieler bildungspolitischer Initiativen der letzten Jahre. Es korrespondiert eng mit der Lernergebnisorientierung. Grundgedanke ist, dass Lernergebnisse weitgehend unabhängig von ihrer Herkunft durch Abstraktion so beschreibbar sind, dass sie... mehr >
Werkrealschule ist die Bezeichnung, die in Baden-Württemberg seit einer Schulreform 2010/2011 für die Hauptschulen genutzt wird. Die Reform war eine Reaktion auf die bundesweite Debatte um die Hauptschulen und das dreigliedrige Schulsystem insgesamt. Die Einführung der Werkrealschule war... mehr >
Der Begriff des Schulsystems beschreibt die Gesamtheit aller schulischen Institutionen eines Staats. Dies schließt die einzelnen Schulformen, aber auch zahlreiche Regeln zum Schulbesuch und zum Verhältnis der einzelnen Schulformen zueinander, sowie zu den rechtlichen und finanziellen... mehr >
Fortbildung ist neben der Berufsausbildungsvorbereitung, der Berufsausbildung und der beruflichen Umschulung ein Teilbereich der Berufsbildung. Sie zielt i.e.S. auf jene Qualifikationen, die bereits in einem Ausbildungsberuf erworben wurden (§ 1 Berufsbildungsgesetz, BBiG); andernfalls ist weiter... mehr >
BWL (Grundlagen und Funktionen der Personalführung ) , VWL (Bildungspolitik) , Recht (Allgemeines zum Sozialversicherungsrecht, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Kassenarztrecht)
bei der jeweils zuständigen Stelle (i.d.R. Kammern) eingerichtetes Gremium, das die dort zu erlassenden Rechtsvorschriften für die Durchführung der Berufsausbildung beschließt und in allen wichtigen Angelegenheiten der beruflichen Bildung zu unterrichten und zu hören ist. Dem... mehr >
Screeningtheorie. Die Filtertheorie ist eng verwandt mit der Job-Market-Signaling-Theorie. Sie geht – wie auch das Konzept der statistischen Diskriminierung (Diskriminierungstheorien) – von der Annahme aus, dass der Arbeitgeber a priori nur unvollständige Informationen über das... mehr >
Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) regelt in § 28, dass nur ausbilden darf, wer über die persönliche und fachliche Eignung dazu verfügt. Die persönliche Eignung regelt § 29. Sie ist insbes. dann nicht gegeben, wenn dem Ausbilder die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen untersagt ist,... mehr >
Maßnahmen zur (Wieder-)Eingliederung kranker oder behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen (Rehabilitation) in das Erwerbsleben (§§ 49 ff. SGB IX).&nbsp;Voraussetzung ist eine unfall- oder krankheitsbedingte Beeinträchtigung der Berufs- oder Ausbildungsfähigkeit, die eine besondere... mehr >
VWL (Bildungspolitik) , Recht (Soziales Entschädigungsrecht, Jugendhilfe, Sozialhilfe, Grundsicherung)
Organisationsform der Grundstufe der Berufsausbildung, in der eine berufliche Grundbildung auf Berufsfeldbreite (Berufsfeld) vermittelt wird und zugleich die allgemeinen Fächer der Sekundarstufe I fortgeführt werden. Es ist für Ausbildungsberufe, die dem Berufsfeld zugeordnet sind, Grundlage... mehr >
bundesunmittelbare juristische Person des öffentlichen Rechts, die der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersteht; Sitz in Bonn. Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23.3.2005 (BGBl. I 931) m.spät.Änd. Aufgaben: Berufsbildungsforschung,... mehr >
Als Gemeinschaftsschule wird eine Schulform bezeichnet, die als Sonderform der Gesamtschule von Schülerinnen und Schüler von Klassenstufe 1 bis 10 gemeinsam, d.h. ohne Differenzierung auf unterschiedliche Schulformen, besucht wird.... mehr >
1. Begriff/Charakterisierung: Lernort im Bereich der kaufmännischen Berufsbildung, der als Ergänzung oder Alternative zum Betrieb handlungsbezogene Lernprozesse im Rahmen simulierter und damit überschaubarer betrieblicher und gesamtwirtschaftlicher Funktionsmodelle ermöglichen soll. Übungsfirma... mehr >
seit Änderung des Schulverwaltungsgesetzes (Berufskolleggesetz) vom 25.11.1997 in Nordrhein-Westfalen im Berufskolleg aufgegangen.... mehr >
im Rahmen der durch Ländergesetz geregelten allg. Schulpflicht i.d.R. für alle Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr oder bis zum Abschluss der beruflichen Erstausbildung, sofern sie keine weiterführenden allgemeinbildenden oder beruflichen Vollzeitschulen besuchen. Die... mehr >
Spezialbereich der Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Gegenstand der Betriebspädagogik ist die Analyse, Beschreibung, Erklärung, Kritik und Gestaltung geplanter und ungeplanter betrieblicher Lernvorgänge. Als praktisch-pädagogischer Tätigkeitsbereich umfasst die Betriebspädagogik die... mehr >
1. Begriff: Arbeitsbereich der Wirtschaftspädagogik (Berufs- und Wirtschaftspädagogik), der als Fachdisziplin die wissenschaftliche Aufklärung der Voraussetzungen, Prozesse und Ergebnisse institutionell organisierten Lernens und Lehrens im Bereich wirtschaftsberuflicher Fächer zum Gegenstand hat... mehr >
Zusammenfassung der Unterrichtstage der Berufsschule zu größeren zeitlichen Einheiten (Blöcken) mit einer Dauer von zwei bis sechs Wochen. ... mehr >
Hochschulpolitik bezeichnet Politik, die sich auf die Gestaltung, Legitimation und Administration des tertiären Bildungsbereichs bezieht. Sie kann analytisch nach ihrem dominanten Steuerungsprinzip zwischen drei Idealtypen verortet werden: (1) Typ mit überwiegend staatlicher Koordination. Die... mehr >
Schulform im Rahmen des berufsbildenden Schulwesens; Fachgymnasium mit kaufmännisch-ökonomischer Ausrichtung. Führt i.d.R. zur Allgemeinen Hochschulreife. Als Gymnasium der Aufbauform, das auf den Realschulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Abschluss aufbaut und über den... mehr >
Verordnung vom 21.01.2009 - AEVO (BGBl. I S. 88). Die AEVO regelt die Bestandteile und den Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Ausbildereignung. Dabei trennt die Verordnung nach vier Handlungsfeldern der Ausbildung: (1) Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen, (2)... mehr >
Die Gesamtschule ist eine Organisationsform der Sekundarstufe, die auf die Differenzierung nach verschiedenen Schulformen verzichtet und die stattdessen von allen Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Grundschule bis zur Klassenstufe 9 oder 10 besucht werden kann. Der Besuch der gymnasialen... mehr >
bisher überwiegend in der gewerblich-technischen Berufsausbildung eingesetzte Methode, bei der mithilfe von visuellen, auditiven und audiovisuellen Medien (Leittexte, z.B. schriftliche Übungsanleitungen, Videofilme, technische Zeichnungen etc.) Auszubildende in einem relativ selbst gesteuerten Lernprozess komplexe Aufgaben und Probleme bearbeiten und lösen sollen. ... mehr >
Die Gleichwertigkeitsprüfung ist ein Verfahren der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in Deutschland. Rechtliche Grundlage ist das am 1. April 2012 in Kraft getretene „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“ kurz... mehr >
vom Auszubildenden zu führender Ausbildungs- oder Tätigkeitsnachweis, sofern dies in der Ausbildungsordnung verlangt wird. Im Berichtsheft sind stichwortartig mind. wöchentlich die vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten bzw. die ausgeführten Tätigkeiten aufzuführen und durch die an der... mehr >
Auf dem Rat der EU-Bildungsminister in Kopenhagen am 30.11.2002 beschlossener Prozess im Rahmen der Lissabon-Strategie der Europäischen Union. Grundlagen des Prozesses sind freiwillige Zusammenarbeit, Dezentralität und aktive Einbeziehung der Sozialpartner. In der Kopenhagener Erklärung... mehr >
wurde von Bund und Ländern gemeinsam gegründet und bestand von 1966 bis 1975 als bildungspolitische Beratungsgremium mit dem ausdrücklichen Auftrag Bildungsplanung zu betreiben - also Bedarfe und Entwicklungsoptionen des deutschen Bildungswesens zu eruieren, Strukturvorschläge und -planungen zu... mehr >
Privatschulen stellen ein konkurrierendes Angebot zu staatlichen Schulen dar, deren Anteil am Schulsystem insgesamt sehr unterschiedliche sein kann. In Deutschland besuchten im Schuljahr 2012/2013 rund 9% aller Schülerinnen und Schüler eine Privatschule. Dieser Anteil ist in den vergangenen Jahren... mehr >
berufsbildende Schulform für Jugendliche, die in der Berufsausbildung stehen oder eine solche abgeschlossen haben. Aufnahmevoraussetzung ist der Hauptschulabschluss und der mind. halbjährige, erfolgreiche Besuch der Berufsschule im Rahmen einer Berufsausbildung. Die Berufsaufbauschule vermittelt... mehr >
Schultyp in einigen Bundesländern, der den Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Schulabschluss voraussetzt und i.d.R. im Anschluss an eine dem Ausbildungsziel dienende berufliche Ausbildung oder praktische Tätigkeit auf den Eintritt in eine gehobene Berufslaufbahn vorbereitet. Der... mehr >
räumliche und organisatorische Zusammenfassung der oft vielfältigen Ausbildungseinrichtungen größerer Unternehmungen. Von staatlich geprüften Lehrkräften geleitete und staatlich anerkannte Werkschulen können der Berufsschule gleichgestellt werden.... mehr >
1. Begriff: einjähriges, vollzeitschulisches Bildungsjahr, das zur Erfüllung der allg. Schulpflicht an berufsbildenden Schulen absolviert wird. 2. Adressaten: Das ursprüngliche Ziel war, Jugendliche gezielt zu fördern, die aufgrund ihrer körperlichen und/oder geistigen Entwicklung nicht oder... mehr >
Reglementierte Berufe sind durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften definierte Ausnahmen von dem in Deutschland gültigen Prinzip der Berufsfreiheit. Der Zugang zu diesen Berufen bzw. ihre Ausübung haben den Nachweis bestimmter Qualifikationen zur Voraussetzung. In Deutschland gilt dies für... mehr >
nicht systematisiertes Lernen in der Berufsausbildung, das v.a. im Handwerk traditionell begründet und verbreitet ist. Charakteristisch ist z.B. das Stufungsmodell der TWI-Methode (Training Within Industry): Vorbereitung - Vormachen - Nachmachen - Üben. Problematisch ist der rezeptive Charakter... mehr >
Der Begriff der Schullaufbahnempfehlung bezeichnet die Einschätzung der individuell passendsten weiterführenden Schulform durch die Grundschullehrkräfte zum Ende der Primarstufe. Durch die i.d.R. institutionelle Trennung der allgemeinbildenden Schule in eine gemeinsame Grundschule bzw.... mehr >
Als wissenschaftliche Weiterbildung werden jene Weiterbildungsangebote bezeichnet, die "nach dem Abschluss einer ersten Bildungsphase und in der Regel nach Aufnahme einer Erwerbs- oder Familientätigkeit" und im Kontext des Hochschulsystems und damit in der Regel auf "dem fachlichen und didaktischen... mehr >
Vorgängereinrichtung des Deutschen Bildungsrats. Eingerichtet 1953 als bildungspolitisches Beratungsgremium für den Bund und die Länder. Innerhalb eines weitgefassten Auftrags, „von einem lediglich auf das Wohl der Gesamtheit gerichteten Standpunkt die Entwicklung des deutschen Erziehungs- und... mehr >
nach der Weiterbildungskonzeption des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) mittlere kaufmännische Führungskraft, Branchen- bzw. Wirtschaftszweigspezialist mit erweiterten beruflichen Kenntnissen in einem Wirtschaftszweig, z.B. Industriefachwirt, Handelsfachwirt,... mehr >
Begriff aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, die sich bes. mit den Übergängen zwischen Bildungs-, Berufsausbildungssystem und Arbeitsmarkt beschäftigt. Der Begriff der Schwellen soll andeuten, dass dieser Übergang nicht problemlos erfolgt. Schwellen I steht für den Übergang aus dem... mehr >
berufsbildende Schulform mit Vollzeitunterricht, die eine allgemeine und fachtheoretische Bildung vermittelt und in mind. zwei Jahren zur fachgebundenen Hochschulreife führt. Durch eine Zusatzprüfung in Französisch oder Latein kann die allgemeine Hochschulreife erworben werden. ... mehr >
Qualifikationsanforderungsentwicklung. 1. Begriff: Veränderung des beruflichen Anforderungsprofils, d.h. der für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten unter dem Einfluss technischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Entwicklungen... mehr >
1. Institut zur Erlangung der Hochschulreife: staatliche Bildungseinrichtung, die berufstätig gewesenen jungen Erwachsenen die Möglichkeit bietet, in 2,5 bis 3 Jahren die allgemeine Hochschulreife im Rahmen des zweiten Bildungsweges zu erlangen. Aufnahmebedingungen: (1) Abgeschlossene... mehr >
Der Europäische Qualifikationsrahmen (auch European Qualifications Framework for Lifelong Learning - EQF) ist ein zentrales Element des Kopenhagen-Prozesses. Er wurde 2008 mit einer gemeinsamen Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rats der Europäischen Union vorgestellt und beschreibt... mehr >
Der Begriff Lernergebnis ist die deutsche Entsprechung des englischen learning outcome und verweist wie dieser auf ein verändertes Steuerungsverständnis in der Bildungspolitik. Im Gegensatz zur Orientierung an Input-Faktoren wie Dauer und Ort und Formalisierungsgrad eines Lernsettings in der... mehr >
1. Allgemein: Der Deutsche Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen ist ein bildungspolitisches Ordnungswerkzeug, das als nationale Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens entwickelt wurde. Der DQR ist am 1. Mai 2013 für formale Abschlüsse der beruflichen Bildung sowie des... mehr >
Fachschule für Wirtschaft, Wirtschaftsfachschule. 1. Begriff: Öffentliche oder private Fachschule zur Ausbildung kaufmännischer Fachkräfte, die fähig sind, gehobene Tätigkeiten in der Wirtschaft und der Verwaltung auszuüben. 2. Aufnahmevoraussetzungen: (1) Fachschulreife, Realschulabschluss... mehr >
nach § 76 BBiG bzw. § 41a HandwO von den zuständigen Stellen (Kammern) zu bestellende Personen, denen die Aufgaben zukommen: (1) die an der Berufsausbildung Beteiligten zu beraten; (2) die Durchführung der Berufsausbildung zu überwachen; (3) bei der Zusammenarbeit der zuständigen Stelle mit... mehr >
1. Begriff: nicht institutionalistische, neoklassische Variante innerhalb der Segmentationstheorien (Arbeitsmarkttheorien). Das Modell verbindet die Filtertheorie mit der Theorie interner Arbeitsmärkte. Es betont u.a. informelle Regeln der Kooperation und Selektion und konzipiert den... mehr >
Einrichtung des tertiären Bildungsbereichs außerhalb der Hochschule. Die für Abiturienten gedachten Ausbildungsgänge finden im Wechsel in betrieblichen Ausbildungsstätten und hochschulähnlichen Lehreinrichtungen (Studienakademien, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien) statt und sind auf sechs... mehr >
1996 erschienener Bericht der UESCO zur Bildung für das 21. Jh. Der Bericht ist Ergebnis weltweiter Analysen der unabhängigen Kommission „Bildung für das 21. Jahrhundert” (bestehend aus Lehrern, Forschern, Studenten, Regierungsvertretern und Nichtregierungsorganisationen; 1993 von Jacques... mehr >
Berufsberatung dient dem Ziel, insbes. Jugendliche und junge Erwachsene in der beruflichen Orientierung und (Aus-)Bildungswahl zu unterstützen. Biografisch setzt die Berufsberatung meist nach Abschluss (oder Abbruch) einer Bildungsphase bzw. in Vorbereitung einer entsprechenden Situation an. Die... mehr >
Private Hochschulen sind Hochschulen in privater Trägerschaft, die staatlich anerkannt und somit zur Vergabe akademischer Grade berechtigt sind. Begrifflich zu trennen sind kirchliche Hochschulen. Rechtsgrundlage für die Anerkennung privater Hochschulen ist § 70 des Hochschulrahmengesetzes des... mehr >
unabhängiges und wichtigstes wissenschaftspolitisches Beratungsgremium in Deutschland. Geschäftsstelle mit Sitz in Köln. Errichtet aufgrund eines Verwaltungsabkommens zwischen Bund und Ländern vom 5.9.1957. Aufgabe des Wissenschaftsrates ist die Beratung des Bundes und der Länder in allen... mehr >
VWL (Bildungspolitik) , Recht (Verwaltungsrecht, Verwaltungsaufbau und -organisation, Verwaltungslehre)
zentrales Steuerungsinstrument im Rahmen der Berufsbildungsförderung. §86 BBiG verpflichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Entwicklung der Berufsbildung kontinuierlich zu beobachten und bis zum 1.4. jeden Jahres an die Bundesregierung Bericht zu erstatten. Der... mehr >
Studienberatung bezeichnet Beratungs- und Informationsangebote in der Phase der Studienwahl und während des Studiums. Sie kann insofern als Element der Berufsberatung verstanden werden. Institutionell finden sich Angebote der Studienberatung vor allem innerhalb der Hochschulen, die hier über ihr... mehr >
Kolleg; staatliche Bildungseinrichtung, die berufstätig gewesenen jungen Erwachsenen die Möglichkeit bietet, in 2,5 bis 3 Jahren die allgemeine Hochschulreife im Rahmen des zweiten Bildungsweges zu erlangen. Aufnahmebedingungen: (1) Abgeschlossene Berufsausbildung, (2) mittlerer... mehr >
Die Hochschulrektorenkonferenz ist ein Verband von staatlichen und staatlich-anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Sitz der HRK ist in Bonn. Die Mitgliedschaft ist freiwillig, von den insges. rund 420 Hochschulen sind knapp 2/3 in der HRK organisiert (Stand 2013). Dennoch sind... mehr >
vom Bundesausschuss für Berufsbildung durch Beschluss vom 25.10.1974 empfohlener Pass, der den Inhaber in die Lage versetzt, seine Bemühungen auf dem Sektor der beruflichen Weiterbildung übersichtlich und vollständig zu dokumentieren. Eintragung auf Wunsch des Teilnehmers durch den Veranstalter.... mehr >
Die Zeugniserläuterung ist eine detaillierte Beschreibung eines Ausbildungsberufs. Sie enthält Informationen über die Art der Ausbildung im jeweiligen Beruf, eine Beschreibung der beruflichen Handlungskompetenzen und der beruflichen Tätigkeitsfelder. Die Zeugniserläuterung dokumentiert die mit... mehr >
Qualifikationsrahmen sind ein bildungspolitisches Werkzeug zur Beschreibung und Hierarchisierung von, i.d.R. arbeitsmarktrelevanten, Lernergebnissen. Die Entwicklung und Implementation von Qualifikationsrahmen kann unter verschiedenen Zielsetzungen erfolgen, z.B. zur Systematisierung und besseren... mehr >
Kurzform für das am 1. April 2012 in Kraft getretene „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“ des Bundes. Das Anerkennungsgesetz setzt sich aus mehreren Einzelgesetzen bzw. Änderungen bestehender Gesetze zusammen und bezieht sich... mehr >
Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (Kurzform: Kultusministerkonferenz) ist ein Zusammenschluss der für Bildung und Erziehung, Hochschulen und Forschung sowie kulturelle Angelegenheiten zuständigen Minister bzw. Senatoren der Länder. Die... mehr >
mathematische Gleichung bzw. Funktion, die den vermuteten funktionalen Zusammenhang zwischen dem durchschnittlichen Nettojahreseinkommen von Erwerbstätigen und dem Alter sowie dem Bildungsniveau der Erwerbstätigen beschreibt. ... mehr >
betriebliche Ausbildung, berufliche Weiterbildung.... mehr >
nicht rechtsfähiger Verein; Sitz in Bonn, gegründet 1970. Aufgaben: Unterstützung und Koordination der Arbeit der Mitglieder im Bereich der Berufsbildung einschließl. der beruflichen Weiterbildung; Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten der Wirtschaft; Stellungnahmen zu grundsätzlichen Problemen der Berufsbildungspolitik.... mehr >
VWL (Bildungspolitik) , BWL (Märkte, Instrumente, Verbände)
Koppelungsthese
These, die besagt, dass das Beschäftigungssystem gegenüber dem Bildungssystem dominant sei (Subordinationsthese), und dass sich das Bildungssystem einseitig veränderten Anforderungen des Beschäftigungssystems anpasst. Anders: Entkoppelungsthese. ... mehr >
These, die besagt, dass das Bildungssystem von den Qualifikationsansprüchen des Beschäftigungssystems unabhängig sei (These der relativen Autonomie). Die These unterstellt einen sehr offenen und flexiblen Arbeitsmarkt. Anders: Koppelungsthese. ... mehr >
grafische Darstellung der in Volks- und Berufszählungen, Mikrozensen, Panel- oder sonstigen Erhebungen gewonnenen Informationen über den funktionalen Zusammenhang zwischen Nettojahresverdienst, Alter und Bildungsniveau.... mehr >
Berufsbildungssystem, Berufsschule.... mehr >
anerkannter Ausbildungsberuf, Berufsausbildung, Berufsausbildungsverhältnis.... mehr >
Berufsbildungssystem, Berufsausbildung, Berufsschule. ... mehr >
jetzt: Berufsfachschule.... mehr >
berufliches Gymnasium.... mehr >
Schullaufbahnempfehlung.... mehr >
Lernergebnis.... mehr >
Abk. für Hochschulrektorenkonferenz. ... mehr >
Berufsakademie.... mehr >
Privatschule.... mehr >
Fachschule für Betriebswirtschaft. ... mehr >
Private Hochschule.... mehr >
Berufsbildung. ... mehr >
Ausbildungsordnung.... mehr >
Filtertheorie. ... mehr >
jetzt: Berufsfachschule. ... mehr >
Berufs- und Wirtschaftspädagogik. ... mehr >
Bildungsökonomie. ... mehr >
Berufsakademie. ... mehr >
Privatschule... mehr >

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 § 29
 § 76
 § 41
 § 70
 §86