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Timestamp: 2019-06-24 22:53:45+00:00

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BVerfG, 05.03.1958 - 2 BvF 4/56 - dejure.org
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BVerfG, 05.03.1958 - 2 BvF 4/56 (https://dejure.org/1958,78)
BVerfG, Entscheidung vom 05.03.1958 - 2 BvF 4/56 (https://dejure.org/1958,78)
BVerfG, Entscheidung vom 05. März 1958 - 2 BvF 4/56 (https://dejure.org/1958,78)
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Verfassungsmäßigkeit der §§ 14 Abs. 2, 17 G131
BVerfGE 7, 305
NJW 1958, 585
DVBl 1958, 804
DÖV 1959, 35
Die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld des Täters ist demnach rechtsstaatswidrig und verletzt den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG (vgl. BVerfGE 6, 389 [439]; 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; BayVerfGHE 3, 109 [114];… Dürig in Maunz-Dürig, GG Art. 1 Rdnr. 32;… Nipperdey in: Die Grundrechte, Bd. II, 1954, S. 32;… Wintrich, Zur Problematik der Grundrechte, 1957, S. 18; Schlosser, JZ 1958, 526 [529]).
Sowohl in den Entscheidungen zu § 10 des Zweiten Neugliederungsgesetzes vom 4. Mai 1951 (BVerfGE 1, 14 und 1, 89) als auch zu §§ 14 Abs. 2 und 17 G 131 (BVerfGE 1, 167 und 7, 305) ging es um die Frage, ob in bezug auf dieselben Normen, deren Gültigkeit bereits bejaht worden war, ein neuer Antrag zulässig sein kann.
b) Eine Verletzung des Schuldgrundsatzes, der die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat von Rechtsstaats wegen verbietet, sofern keine Schuld vorliegt (vgl. BVerfGE 7, 305 (319); 9, 167 (169); 58, 159 (163)), ist nicht gegeben.
Sie verstieße gegen den im Rechtsstaatsprinzip wurzelnden Grundsatz, daß jede Bestrafung Schuld voraussetzt und würde den Zeugen deshalb in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG verletzen (vgl. BVerfGE 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; 20, 323 [331]).
Das Bundesverfassungsgericht spricht darum von einer "Gesetzgebungsbefugnis des Bundes eigener Art", einer "Sonderkompetenz" (BVerfGE 1, 167 [177]; 7, 305 [313]).
Der vom Bundesverfassungsgericht bereits festgestellte Einbruch des Art. 131 GG in "die allgemeine Kompetenzverteilung im Bereich der Gesetzgebung (Art. 72 ff. GG)" (BVerfGE 7, 305 [312 f.]) muß sich zwangsläufig auch auf die Frage nach dem zuständigen Gesetzgeber auswirken.
Das Tilgungsgesetz ist zunächst auf seine förmliche Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu prüfen (vgl. BVerfGE 1, 14 [41]; 7, 305 [311]; 8, 104 [110]).
BVerwG, 08.10.1962 - VI C 126.59
Diese sei durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 5. März 1958 (BVerfGE 7, 305 ff.) geklärt worden.
Die Härte sei vielleicht eine allgemeine, jedenfalls keine besondere des Einzelfalles im Sinne des § 66 RWB; denn sie treffe nicht nur die Dienstherren mit Mangelberufspersonal, sondern darüber hinaus alle anderen Dienstherren, die nach ihren besonderen Verhältnissen nicht in der Lage seien, Unterbringungsteilnehmer unterzubringen (s. den in BVerfGE 7, 305 ff. entschiedenen Fall Hamburg).
Gerade unter diesem Gesichtspunkt hat das Bundesverfassungsgericht die Grundgesetzmäßigkeit des § 14 Abs. 2 G 131 (F. 1951, 1953) in BVerfGE 7, 305 ff. geprüft und bejaht.
Hier bleibt als Funktion des § 14 Abs. 2 G 131 (F. 1951, 1953) lediglich der in BVerfGE 7, 305 ff. hervorgehobene Zweck der Finanzierungsbeteiligung.
BVerwG, 27.06.1977 - 7 B 54.76
Nichtzulassung einer Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Heranziehung …
BVerwG, 13.10.1971 - VI C 6.68
Ermittlung des Gesamtbesoldungsaufwands - Anwendung der Verjährungsfristen im …
BVerwG, 15.12.1967 - VI C 93.65
BVerwG, 07.10.1971 - II C 44.70
Einrichtung von Beamtenplanstellen als Ersatz für bisherige Angestelltenstellen - …

References: Art. 2
 Art. 1
 § 10
 Art. 2
 Art. 131
 § 66
 § 14
 § 14