Source: https://elibrary.verlagoesterreich.at/journal/afs/2013/3
Timestamp: 2018-01-21 08:41:32+00:00

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Zeitschrift für Abgaben-, Finanz- und Steuerrecht, 2013, Band 2013, Heft 3
https://elibrary.verlagoesterreich.at/journal/afs/2013/3
Grundstücksveräußerungen im außerbetrieblichen Bereich ab 1.4.2012 im Überblick
Seit 1.4.2012 werden Gewinne/Überschüsse aus der Veräußerung von Grundstücken – unabhängig davon, ob es sich um betriebliche oder private Grundstücke handelt und auch unabhängig von der Behaltedauer – ertragsteuerlich stets erfasst, sofern nicht eine Befreiungsbestimmung anwendbar ist.
S. 86-86, Steuer & Service
Eintritt einer liechtensteinischen Gesellschaft in den Schutz des österreichisch-liechtensteinischen DBA (EAS 3315)
S. 87-92, Steuer & Service
Auswirkung der Gruppenbesteuerung auf das Abgabenaufkommen
Die Gruppenbesteuerung ermöglicht eine raschere Verwertung von Verlusten, die sonst als Abzüge von Verlustvorträgen einige Jahre später steuerlich wirksam geworden wären (oder möglicherweise auch nicht). Bei Auslandsverlusten ist eine Nachversteuerung vorgesehen, sobald die Verluste in späteren Gewinnjahren dort einkommens- bzw steuermindernd geltend gemacht werden können oder die ausländische Gesellschaft aus der Gruppe (wirtschaftlich) ausscheidet. Es handelt sich daher in den meisten Fällen nur um eine Steuerstundung und nicht um eine endgültige Begünstigung; allerdings stellt die zeitliche Dimension der Steuerstundung einen wichtigen betriebswirtschaftlichen Aspekt dar.
S. 93-94, Steuer & Service
Pendlerpauschale & Pendlereuro
Im März wurden Änderungen im EStG zur steuerlichen Förderung von Pendlern beschlossen (BGBl I 53/2013). Mit dieser Novelle zum EStG 1988 wurden die Bestimmungen zum Pendlerpauschale verschärft und präzisiert sowie ein neuer Steuerabsetzbetrag – populistisch „Pendlereuro“ genannt – eingeführt. In diesem Beitrag werden die Aussagen einer BMF-Info sowie die neuen Bestimmungen auszugsweise dargestellt.
S. 94-96, UFS-Entscheidungen
S. 97-99, UFS-Entscheidungen
Ertragsteuerliche Behandlung von Genussrechten an einer GmbH & Co OEG
Eine Personengesellschaft kann ein Genussrecht in der Ausgestaltung als Substanzgenussrecht emittieren. Wird dieses Substanzgenussrecht von einer Kapitalgesellschaft erworben, sind die Ausschüttungen nicht nach § 10 KStG 1988 steuerfrei.
S. 99-99, UFS-Entscheidungen
Schätzung – Zeitraum
S. 100-102, UFS-Entscheidungen
Wird das einzige Gruppenmitglied einer zweigliedrigen Gruppe vor Ablauf der Frist von drei Jahren des Bestehens auf den Gruppenträger verschmolzen, ist die steuerliche Gruppe rückwirkend zu beendigen.
S. 102-104, UFS-Entscheidungen
Übernahme einer Verwaltungsstrafe – Entgelt von dritter Seite?
Wenn die Abzugsverbote des § 20 EStG 1988 grundsätzlich auch nur ausgabenseitig wirken, so erfordern sie systematisch, dass auch die Einnahmen (zB Schadloshaltungszahlungen), die mit Aufwendungen iSd § 20 Abs 1 EStG 1988 (zB Verwaltungsstrafe) in unmittelbaren Zusammenhang stehen, steuerfrei bleiben. Mangels Veranlassungszusammenhang handelt es sich bei der Schadloshaltungszahlung durch einen Vertragspartner des Arbeitgebers im gegenständlichen Fall um keinen geldwerten Vorteil aus dem Dienstverhältnis. Die Schadloshaltungszahlung erfolgte nämlich auf Grund eines sich aus einem Werk-Rahmenvertrag ergebenden zivilrechtlichen Schadensausgleichsanspruches. Das Finanzamt Salzburg-Stadt hat gegen diese Entscheidung des UFS eine VwGH-Beschwerde zur Zl 2013/15/0128 eingebracht (Amtsbeschwerde).
S. 105-107, UFS-Entscheidungen
Wann sind Katastrophenbeihilfen für Waldschäden steuerbefreit?
Beihilfen an gewerbliche oder land- und forstwirtschaftliche Betriebe stellen grundsätzlich steuerpflichtige Einnahmen dar, sofern sie nicht ausdrücklich unter den Tatbestand einer Steuerbefreiung fallen. Katastrophenbeihilfen können auf Grund von § 3 Abs 1 Z 3 lit a EStG 1988 (Hilfsbedürftigkeit) oder § 3 Abs 1 Z 16 EStG 1988 (Beseitigung von Schäden) steuerfrei sein. Dabei ist der Zusammenhang der Z 16 mit § 20 Abs 2 EStG 1988, welcher eine Aufwandskürzung vorsieht, zu berücksichtigen. Der Tatbestand der Hilfsbedürftigkeit iSd § 3 Abs 1 Z 3 lit a EStG 1988 ist widerspruchsfrei zur Steuerbefreiung nach Z 16 auszulegen. Daraus folgt, dass nicht jede Katastrophenbeihilfe für entgangenen Gewinn generell die Steuerfreiheit wegen Hilfsbedürftigkeit erfüllen kann. Eine inhaltliche Prüfung der Steuerbefreiung wegen Hilfsbedürftigkeit hat nach den konkreten Verhältnissen des Einzelfalls zu erfolgen.
S. 107-111, UFS-Entscheidungen
S. 111-112, UFS-Entscheidungen
Kein Hälftesteuersatz bei Unternehmensverkauf und nachfolgender Konsulententätigkeit
S. 112-114, UFS-Entscheidungen
Bei einem Arbeitsvermittlungs- bzw Arbeitskräfteüberlassungsbetrieb stellen die zu vermittelnden bzw zu überlassenden Arbeitnehmer eine wesentliche Betriebsgrundlage dar.
S. 115-115, Verwaltungsgerichtshof
Finanzstrafgesetz – Kommentar mit Rechtsprechung (Band 1)
S. 118-118, Personenverzeichnis

References: § 10
 § 20
 § 20
 § 3
 § 3
 § 20
 § 3