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Timestamp: 2019-03-21 14:52:12+00:00

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BGH, 11.07.2007 - VIII ZR 110/06 - dejure.org
BGH, 11.07.2007 - VIII ZR 110/06
Beweislastumkehr beim Verbrauchsgüterkauf
Vereinbarkeit der Vermutung der Beweislastumkehr mit der Art des Mangels bei einem Tierkauf; Fehlende Erkennbarkeit eines Mangels bei Gefahrübergang; Darlegungslast und Beweislast eines Käufers bezüglich der Voraussetzungen des Verbrauchsgüterkaufs bei Berufung auf die Beweislastumkehr
Zur Beweislastumkehr des § 476 BGB bei Nichterkennbarkeit des Mangels ("Zuchtkater")
Erstattung von Tierarztkosten wegen vorliegender Erkrankung bei Kauf einer Katze
Zur Frage, wann die Vermutung des § 476 BGB mit der Art des Mangels unvereinbar ist; zur Darlegung der Voraussetzungen der Beweislastumkehr gemäß 476 BGB
Katzenkauf - Erstattung von Tierarztkosten wegen vorliegender Erkrankung bei Kauf
BGB § 13 § 474 § 476
Darlegungs- und Beweislast bei Berufung auf die Vermutung des Vorhandenseins eines Mangels bei Gefahrübergang
Beweislastregel des § 476 BGB beim Verkauf von Katzen
Beweislastumkehr gemäß § 476 BGB beim Kauf einer Katze
Beweislastumkehr beim Kauf einer Katze
Kranken Zuchtkater gekauft - Anspruch auf Schadenersatz hängt davon ab, ob das Tier schon beim Kauf krank war
Keine Ausnahme von der Beweislastumkehr
Beweislastumkehr beim Kauf eines Tieres
Zur Beweislastumkehr beim Verbrauchsgüterkauf gemäß § 476 BGB
Gewährleistungsregelung beim Erwerb einer Zuchtkatze
Beweisrecht - Auch beim Kauf der "Katze im Sack": § 476 BGB gilt!
BGB §§ 476, 474, 13
Zur Beweislastumkehr gemäß § 476 BGB, wenn der Verkäufer bezüglich des Mangelskeine besseren Erkenntnismöglichkeiten als der Käufer hat
AG Krefeld, 12.09.2005 - 70 C 139/04
LG Krefeld, 07.04.2006 - 1 S 116/05
ZIP 2007, 1611
MDR 2007, 1245
VersR 2008, 928
WM 2007, 2024
BB 2007, 1868
DB 2007, 2537
Die genannte Herangehensweise des Berufungsgerichts hat ihm deshalb - was der Senat auch ohne ausdrückliche Revisionsrüge nachzuprüfen hat (vgl. BGH, Urteile vom 6. Oktober 1998 - VI ZR 239/97, NJW 1999, 860 unter II 3 a; vom 11. Juli 2007 - VIII ZR 110/06, WM 2007, 2024 Rn. 14) - den Blick dafür verstellt, dass bei einer Nachforderung von Betriebskosten, die der Mieter bei entsprechender Vereinbarung mit den dafür bestehenden Aufteilungsmaßstäben nach (formell) ordnungsgemäß erteilter Jahresabrechnung zu tragen hat (§ 556 Abs. 1, 3, § 556a Abs. 1 BGB, §§ 6 ff. HeizkostenV), die Darlegungs- und Beweislast für die inhaltliche Richtigkeit der erhobenen Forderung, also für die richtige Erfassung, Zusammenstellung und Verteilung der angefallenen Betriebskosten auf die einzelnen Mieter, bei der Klägerin als Vermieterin liegt (…vgl. Senatsurteile vom 20. Februar 2008 - VIII ZR 27/07, NJW 2008, 1801 Rn. 28;… vom 28. Mai 2008 - VIII ZR 261/07, NJW 2008, 2260 Rn. 15;… vom 17. November 2010 - VIII ZR 112/10, NJW 2011, 598 Rn. 13; vom 22. Oktober 2014 - VIII ZR 41/14, NJW 2015, 475 Rn.16).
BGH, 30.09.2009 - VIII ZR 7/09
Klärung des Verbraucherbegriffs in § 13 BGB bei natürlichen Personen, die auch …
Zwar trägt der Verbraucher die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass nach dem von ihm objektiv verfolgten Zweck ein seinem privaten Rechtskreis zuzuordnendes Rechtsgeschäft vorliegt (Senatsurteil vom 11. Juli 2007 - VIII ZR 110/06, NJW 2007, 2619, Tz. 13).
Entgegen den Ausführungen im angegriffenen Urteil ändert sich diese Beweislast, die regelmäßig wie im Streitfall zum materiellen Recht zählt (vgl. BGH, Urteile vom 14. März 1988 - II ZR 302/87, NJW-RR 1988, 831 unter 1.; vom 11. Juli 2007 - VIII ZR 110/06, NJW 2007, 2619 Rn. 14 jeweils mwN), nicht aufgrund von Plausibilitätserwägungen, wie sie das Berufungsgericht aus dem unstreitigen Teil des vorgetragenen Sachverhalts ableitet; solche Erwägungen sind lediglich im Rahmen einer Beweiswürdigung von Bedeutung.
Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich des Vorhandenseins eines umfangreichen …
Hat er die Sache ohne Beanstandung entgegengenommen, so spricht dies folglich gegen die Vermutung, der Mangel sei schon bei Gefahrübergang vorhanden gewesen (vgl. BGH…, Urteil vom 14.09.2005, a.a.O., dort Rn 37 mwN; vgl. auch BGH, Urteil vom 11.07.2007, VIII ZR 110/06, NJW 2007, 2619;… Reinking/Eggert, Der Autokauf, 13. Auflage 2016, Rn 3337-3341).
Zwar trägt der Verbraucher die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass nach dem von ihm objektiv verfolgten Zweck ein seinem privaten Rechtskreis zuzuordnendes Rechtsgeschäft vorliegt (BGH, Urteil vom 11.07.2007, VIII ZR 110/06, NJW 2007, 2619, Rn. 13).
Dieser muss darlegen und beweisen, dass mit dem Rechtsgeschäft tatsächlich objektiv ein privater Zweck verfolgt worden ist (BGH, Urteil vom 11. Juli 2007, VIII ZR 110/06, juris Rn. 13;… Urteil vom 30. September 2009, VIII ZR 7/09, juris Rn. 11).
Wer sich auf die Anwendung von Verbraucherschutzvorschriften beruft, trägt die Beweislast dafür, dass deren Voraussetzungen vorliegen (BGH NJW 2007, 2619;… Palandt, a.a.O., § 13 BGB Rn. 4).
BGH, 11.02.2009 - VIII ZR 176/06
Anrechnung einer Nutzungsentschädigung bei Lieferung eines neuen Fahrzeugs im …
Die Revision vermag zwar keinen einschlägigen Vortrag des - insoweit darlegungs- und beweispflichtigen (vgl. Senatsurteil vom 11. Juli 2007 - VIII ZR 110/06, WM 2007, 2024 = NJW 2007, 2619, Tz. 13) - Klägers in den Vorinstanzen aufzuzeigen.
OLG Düsseldorf, 06.06.2012 - 3 U 63/11
Nichterteilung einer Feinstaubplakette als Mangel eines Kraftfahrzeugs; …
Ihre weiter gehende Behauptung zur Unternehmereigenschaft des Beklagten hat die Klägerin, die die rechtlichen Folgen des Verbrauchsgüterverkaufs für sich reklamiert und deshalb insoweit die Beweislast trägt (vgl. BGH NJW 2007, 2619), nicht tauglich unter Beweis gestellt; insbesondere ist nicht ersichtlich, dass ihr Ehemann hierzu rechtserhebliche Tatsachen oder Hilfstatsachen bekunden könnte.
OLG Frankfurt, 04.06.2018 - 19 U 191/17
Beweislast des Verbrauchers für seine Verbrauchereigenschaft bei Ausübung von …
Der Umstand, dass bei einem Vertragsschluss einer natürlichen Person grundsätzlich von Verbraucherhandeln auszugehen ist (vgl. BGH…, Urteil vom 30.09.2009, VIII ZR 7/09, Rn. 11 - hier wie im Folgenden zitiert nach juris), ändert nämlich nichts daran, dass die natürliche Person, die verbraucherschützende Vorschriften für sich in Anspruch nimmt, für ihre Eigenschaft als Verbraucher die volle Darlegungs- und Beweislast trägt (vgl. BGH, Urteil vom 11.07.2007, VIII ZR 110/06, Rn. 12).
KG, 03.06.2013 - 25 U 49/12
Verbrauchsgüterkauf: Keine Verkürzung der Gewährleistungsfrist!
OLG Frankfurt, 03.05.2016 - 10 U 152/15
Darlehen: Kein Widerrufsrecht mangels Verbrauchereigenschaft
OLG Köln, 08.08.2007 - 11 U 23/07
Sachmangel beim Pferdekauf - Beweislastumkehr beim Verbrauchsgüterkauf
OLG Düsseldorf, 23.02.2017 - 6 U 88/16
LG Berlin, 19.05.2016 - 65 S 151/16
Wohnraummiete: Widerrufsrecht des Mieters bei einem Mietaufhebungsvertrag; …
OLG Hamm, 24.02.2012 - 19 U 151/11
OLG Nürnberg, 15.12.2011 - 13 U 1161/11
Gewährleistung beim Neuwagenkauf: Unmöglichkeit der Ersatzlieferung eines …
AG Köln, 30.08.2018 - 139 C 234/17
Rücktritt vom Kaufvertrag über einen Chihuahua nach Verschlechterung des …
OLG Frankfurt, 06.07.2010 - 17 U 28/09
Pferdekaufvertrag: Rücktritt wegen einer Erkrankung des Pferdes
OLG Köln, 21.11.2008 - 13 U 139/08
Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung bei fehlender …
OLG Düsseldorf, 15.12.2011 - 24 U 111/11
Leasingrecht - Vollamortisationsanspruch des Leasinggebers: Steuerbarer Umsatz?
OLG Frankfurt, 22.03.2018 - 19 U 191/17
Widerruf eines Maklervertrages: Verbraucher muss seine Verbrauchereigenschaft …
LG Essen, 09.09.2010 - 6 O 132/10
Abstellen auf einen geschlossenen Kreditvertrag zur Ermittlung der …

References: § 476
 § 476
 § 13
 § 474
 § 476
 § 476
 § 476
 § 476
 § 476
 § 476
 § 556
 § 13
 § 13
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