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Timestamp: 2018-10-16 06:10:41+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 16.10.2018 08:10h
Familienrecht - Vaterschaftsrecht
11 WF 110/18
Die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen der Mutter nach § 1615l BGB setzt das Bestehen der rechtlichen Vaterschaft infolge Anerkennung oder rechtskräftiger Feststellung voraus.
Aktenzeichen: 11WF110/18 Paragraphen: Datum: 2018-06-27
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BGH - OLG München - AG Augsburg
1. Die von Art. 20 Satz 2 EGBGB für das Kind eröffnete Anfechtung der Vaterschaft nach dem Recht des Staates, in dem es seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, umfasst auch den sogenannten scheidungsakzessorischen Statuswechsel nach § 1599 Abs. 2 BGB (Fortführung von Senatsurteil vom 23. November 2011, XII ZR 78/11, FamRZ 2012, 616).
2. Der Statuswechsel kann auch dann gemäß § 1599 Abs. 2 BGB erfolgen, wenn das Kind erst nach Rechtskraft der Scheidung geboren wurde und nach der auf die (Erst-)Feststellung der Vaterschaft anwendbaren Rechtsordnung noch als Kind des geschiedenen Ehemanns der Mutter gilt.
BGB § 1599 Abs 2
BGBEG Art 19 Abs 1, Art 20 S 2
Aktenzeichen: XIIZB369/17 Paragraphen: Datum: 2018-06-20
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XII ZB 25/17
1. Gegen eine Endentscheidung im Verfahren der postmortalen Vaterschaftsfeststellung ist die Ehefrau des Verstorbenen nicht beschwerdeberechtigt (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 18. Januar 2017, XII ZB 544/15, FamRZ 2017, 623).
2. Ein Nachlasspfleger ist - wie auch ein Erbe des Verstorbenen - ebenfalls nicht beschwerdeberechtigt (Fortführung der Senatsbeschlüsse vom 28. Juli 2015, XII ZB 671/14, FamRZ 2015, 1787 und vom 27. April 2005, XII ZB 184/02, BGHZ 163, 37 = FamRZ 2005, 1067).
FamFG § 7 Abs 2 Nr 1, § 59 Abs 1, § 184 Abs 3
Aktenzeichen: XIIZB25/17 Paragraphen: Datum: 2018-01-31
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1. Führt von den nach Art. 19 Abs. 1 EGBGB für die Feststellung der Vaterschaft alternativ berufenen Rechtsordnungen zum Zeitpunkt der Geburt allein das Personalstatut des geschiedenen Ehemanns der Mutter zur rechtlichen Vaterschaft (hier: des geschiedenen Ehemanns nach polnischem Recht), so ist eine später von einem anderen Mann nach dem hierfür anwendbaren deutschen Recht erklärte Anerkennung der Vaterschaft unwirksam (Fortführung des Senatsbeschlusses vom 3. August 2016, XII ZB 110/16, FamRZ 2016, 1847).
2. Die zum Zeitpunkt der Geburt kraft Gesetzes begründete Vaterschaft kann grundsätzlich nur nach dem gemäß Art. 20 EGBGB anwendbaren Anfechtungsstatut beseitigt werden (im Anschluss an Senatsurteil vom 23. November 2011, XII ZR 78/11, FamRZ 2012, 616).
BGB § 1594 Abs 2, § 1599 Abs 2
Aktenzeichen: XIIZB72/16 Paragraphen: Datum: 2017-07-19
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Familienrecht Internationales Recht - Vaterschaftsrecht Familienrecht
BGH - OLG Hamm - AG Essen
XII ZB 277/16
Die in Spanien vor dem zuständigen Standesamt erklärte Anerkennung der Vaterschaft ist der Anerkennung nach deutschem Recht gleichwertig und ersetzt die hierfür vorgeschriebene Form der öffentlichen Beurkundung.
UhPflProt Haag Art 3
NEhelAnerkZustÜbk Art 4
BGBEG Art 11 Abs 1, Art 19 Abs 1
BGB § 1592 Nr 2
Aktenzeichen: XIIZB277/16 Paragraphen: Datum: 2017-07-05
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37324
Familienrecht - Personenstandsrecht Vaterschaftsrecht
1 W 447/16
Hat ein deutscher Staatsangehöriger die Vaterschaft über ein in Ägypten geborenes Kind einer dort von einem Ägypter geschiedenen ägyptischen Staatsangehörigen anerkannt und wird die Beurkundung der Geburt des Kindes gemäß § 36 Abs. 1 PStG beantragt, sind die Voraussetzungen über die Anerkennung der Scheidung inzident von dem Standesamt bzw. im gerichtlichen Anweisungsverfahren durch das Amtsgericht zu prüfen. Die Antragsteller können bei einer Heimatstaatenentscheidung nicht auf ein Anerkennungsverfahren nach § 107 Abs. 1 S. 1 FamFG verwiesen werden.
PStG § 36 Abs 1, § 49
RuStAG § 4
BGB § 1592, § 1594
Aktenzeichen: 1W447/16 Paragraphen: Datum: 2017-04-04
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=36955

References: § 1615

BGH 
 Art. 20
 § 1599
 § 1599
 § 1599
 § 7
 § 59
 § 184
 Art. 19
 Art. 20
 § 1594
 § 1599

BGH 
 § 1592
 § 36
 § 107
 § 36
 § 49
 § 4
 § 1592
 § 1594