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Timestamp: 2016-10-26 06:02:01+00:00

Document:
6B_1076/2009 (22.03.2010)
6B_1076/2009
Urteil vom 22. M�rz 2010
Bundesrichter Schneider, Wipr�chtiger,
X.________, vertreten durch F�rsprecher Bruno Studer,
1. A.________, vertreten durch Rechtsanwalt Jodok Wyer,
2. Generalprokurator des Kantons Bern, 3001 Bern,
Beschleunigungsgebot, Anklagegrundsatz, gewerbsm�ssiger Betrug, Strafzumessung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Kassationshof, vom 20. M�rz 2009.
Das Wirtschaftsstrafgericht des Kantons Bern erkl�rte X.________ mit Urteil vom 23. April 2008 schuldig des gewerbsm�ssigen Betruges in 38 F�llen, gemeinsam begangen mit Y.________ in der Zeit von Mitte Oktober 2000 bis ca. Dezember 2001 im Gesamtbetrag von CHF 1.32 Mio., sowie der gewerbsm�ssigen Geldw�scherei, begangen in der Zeit von ca. 19. Dezember 2000 bis am 21. Dezember 2001 im Gesamtbetrag von CHF 1.01 Mio., und verurteilte ihn zu 27 Monaten Freiheitsstrafe. Ferner entschied es �ber die vom Privatkl�ger erhobene Zivilforderung. Von der Anklage des gewerbsm�ssigen Betruges in weiteren sechs F�llen sowie von der Anklage der gewerbsm�ssigen Geldw�scherei im Zeitraum bis zum 30. Oktober bzw. bis zum 14. November 2000 sprach es ihn frei. Die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ sprach es von der Anklage des gewerbsm�ssigen Betruges und anderen Delikten frei. Es erkl�rte M.________ indes der Urkundenf�lschung sowie N.________ der Veruntreuung und der Urkundenf�lschung schuldig und verurteilte sie zu bedingt vollziehbaren Geldstrafen.
Auf Appellation von X.________ und auf Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft hin best�tigte der Kassationshof des Obergerichts des Kantons Bern mit Urteil vom 20. M�rz 2009 das erstinstanzliche Urteil in Bezug auf X.________ im Schuldpunkt und in Bezug auf die ausgesprochene Freiheitsstrafe. Dar�ber hinaus sprach er eine Busse in der H�he von CHF 2'000.-- aus und rechnete die geleisteten Ratenzahlungen an die Zivilforderung an. In Bezug auf die Mitangeklagten erkl�rte er in Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils, soweit dieses nicht in Rechtskraft erwachsen war, M.________, N.________ und O.________ in 26 F�llen des gewerbsm�ssigen Betruges sowie der gewerbsm�ssigen Geldw�scherei im Zeitraum vom 23. Januar bis ca. 21. Dezember 2001 schuldig und verurteilte sie zu bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafen sowie Bussen.
X.________ f�hrt Beschwerde beim Bundesgericht, mit der er beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und die Sache sei zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner ersucht er um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren.
Das Obergericht des Kantons Bern beantragt in seiner Vernehmlassung, das angefochtene Urteil insofern zu korrigieren, als in Bezug auf den (teil-)bedingten Strafvollzug anstelle des alten Rechts das neue Recht anzuwenden sei; im �brigen sei die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Der Generalprokurator des Kantons Bern beantragt die Abweisung der Beschwerde.
Die Beschwerde richtet sich gegen den Schuldspruch des gewerbsm�ssigen Betruges. Den Schuldspruch wegen gewerbsm�ssiger Geldw�scherei ficht der Beschwerdef�hrer nicht explizit an.
1.1 Dem Schuldspruch wegen gewerbsm�ssigen Betruges liegt folgender Sachverhalt zugrunde:
Am 20. Oktober 2000 schloss Y.________ mit der Z.________ Inc., vertreten durch den Beschwerdef�hrer, ein "Irrevocable Master Fee Protection Agreement" ab. Danach sollte Y.________ Investoren in ein Handelsgesch�ft (High Yield Investment Programm) einbringen. Es wurde festgehalten, dass durchwegs betr�chtliche Ertr�ge erzielt w�rden. Aufgrund des konkreten Kapitalnachweises des Investors und der Kundenunterlagen wurden konkrete Mindestrenditen (meist 15%) garantiert. �ber diese bankgarantierten Mindestrenditen hinaus bildete Vertragsbestandteil ein nicht garantierter, aber im Regelfall ebenfalls betr�chtlicher Erfolgsanteil von bis zu 100%. In Erg�nzung zu dieser Vereinbarung unterzeichneten Y.________ und der Beschwerdef�hrer am selben Tag ein Joint Venture Agreement, worin sich Y.________ verpflichtete, einen Joint Venture Betrag in der H�he von insg. CHF 2'100'000.-- in Teilbetr�gen an die Z.________ Inc. auf ein Treuhandkonto bei der Bank C.________ lautend auf P.________ einzubezahlen, und wodurch er den Anspruch auf erh�hte Ertragszahlungen aus einem High Yield Investment Programm erwarb.
Am 31. Oktober 2000 wurde Y.________ verhaftet. Die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________, welche schon zuvor f�r Y.________ f�r das Anlageziel D.________ Investoren akquiriert hatten, und, nachdem diese Anlagen gescheitert waren, eine M�glichkeit suchten, die erlittenen Verluste wieder wett zu machen, verpflichteten sich am 9. November 2000, s�mtliche Vertr�ge mit der Z.________ Inc. zu �bernehmen. In der Folge schlossen sie mit dem Beschwerdef�hrer weitere Joint Venture Agreements und erg�nzende Vereinbarungen zum Master Fee Protection Agreement. Im Joint Venture Agreement vom 18. November 2000 wurden erstmals werthaltige Assets erw�hnt, welche sich angeblich im Eigentum des Beschwerdef�hrers bzw. der Z.________ Inc. befanden und als Absicherung f�r das investierte Kapital dienen sollten. Die Mitangeklagten erkl�rten, sie h�tten Vorhandensein und Werthaltigkeit dieser Assets �berpr�ft. Dabei handelte es sich um ein angeblich von Francisco de Goya stammendes Gem�lde. Gest�tzt auf diese Grundvereinbarungen suchten die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ in der Folge Investoren, mit welchen sie ihrerseits Joint Venture Vertr�ge schlossen. Dabei erkl�rten sie, mit einem Gesch�ftspartner vertraglich in Verbindung zu stehen, welcher die Aufbereitung von Assets zu werthaltigen Bankinstrumenten durchf�hre, welche als Basis f�r die Durchf�hrung von Handelsgesch�ften �ber eine Grossbank "als Abwicklungsbank im gesicherten Bereich" dienten.
In der Zeit vom 20. Oktober bis zum 11. Dezember 2001 wurden mit 46 Investoren insgesamt 51 Vertr�ge mit einer Laufzeit von 6 bis 24 Monaten abgeschlossen. Der Gesamtbetrag der von den Mitangeklagten entgegengenommenen Anlagegelder belief sich auf CHF 1'835'000.--; der Beschwerdef�hrer quittierte den Empfang von CHF 1.405 Mio. Die Einzelbetr�ge bewegten sich zwischen CHF 6'000.-- und CHF 160'000.--. Von der Gesamtsumme �berwiesen die Anleger einen Betrag von CHF 1'221'000.-- auf verschiedene Konti, CHF 614'000.-- �bergaben sie den Mitangeklagten in bar. Als Gewinn wurde �berwiegend die Verdoppelung der Investitionssumme nach Ablauf der Vertragszeit in Aussicht gestellt (angefochtenes Urteil S. 34; erstinstanzliches Urteil S. 78-188).
Das Geld wurde indes nicht wie vereinbart im Interesse der Anleger gewinnbringend investiert, sondern vom Beschwerdef�hrer im Umfang von CHF 1.405 Mio sowie von den Mitangeklagten im Umfang von rund CHF 300'000.-- wie von Anbeginn an beabsichtigt, anderweitig, namentlich f�r den Lebensunterhalt bzw. private Aufwendungen verwendet (�berweisungsbeschluss, Untersuchungsakten, Ordner 16, act. 16 03 015 f.; angefochtenes Urteil S. 120).
1.2 Die kantonalen Instanzen nehmen an, der Beschwerdef�hrer habe den Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ als Pr�sident der Z.________ Inc. ein Anlagemodell vorgespiegelt, nach welchem die Investitionsgelder ohne Verlustrisiko gewinnbringend h�tten verwendet werden sollen. Sie gelangen zum Schluss, der Beschwerdef�hrer habe nie eine konkrete oder ernsthafte M�glichkeit gehabt, Assets zu werthaltigen Bankinstrumenten aufzubereiten und damit hochprofitable Handelsgesch�fte �ber Grossbanken abzuwickeln. Da er keine Anlagem�glichkeiten gehabt habe, habe er auch keinen ernsthaften Willen zur Anlage haben k�nnen. Er habe mithin seinen Willen zur Anlage nur vorget�uscht. In Bezug auf das als Sicherheit dienende, angeblich von Goya stammende Gem�lde nehmen die kantonalen Instanzen an, dieses sei nicht echt. Der effektive Kaufpreis f�r das Bild d�rfte kaum mehr als CHF 100'000.-- betragen haben und liege damit betr�chtlich tiefer als der im Kaufvertrag vom 18. November 2000 aufgef�hrte Preis von USD 2.5 Mio. Ausserdem sei das Bild in Liechtenstein als Sicherheit f�r eine Honorarforderung von einem Anwalt gepf�ndet worden und daher entgegen den Beteuerungen des Beschwerdef�hrers gegen�ber den Mitangeklagten nicht frei von Anspr�chen gewesen. Der Beschwerdef�hrer habe somit nie �ber werthaltige Assets verf�gt, welche als Sicherheit f�r das Geld der Investoren h�tte dienen k�nnen. Weder er selber noch die Z.________ Inc. h�tten Eink�nfte erzielt oder �ber Verm�gen verf�gt, um solche zu erwerben.
Nach der Auffassung des erstinstanzlichen Wirtschaftsstrafgerichts h�tten die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ der Gesch�ftsidee des Beschwerdef�hrers vertraut. Daf�r spreche, dass sie Investoren in ihrem n�chsten Umfeld gesucht h�tten. Die Anleger seien meist gute Freunde, Nachbarn, sonstige Bekannte oder Familienmitglieder gewesen. Sie h�tten die Anleger mithin nicht absichtlich �ber das Anlageziel der Z.________ Inc. get�uscht (angefochtenes Urteil S. 34-51).
Die Vorinstanz gelangt demgegen�ber zum Schluss, die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ h�tten jedenfalls vom Zeitpunkt ihrer Einvernahme vom 23. Januar 2001 an, in welcher sie vom Untersuchungsrichter als Auskunftspersonen u.a. zum Gesch�ftsgebaren des Beschwerdef�hrers befragt worden waren, in Kauf genommen, dass die Anlageziele der Z.________ Inc. nur vorget�uscht gewesen seien, dass der Beschwerdef�hrer also weder �ber eine reale Anlagem�glichkeit noch �ber werthaltige Assets verf�gt habe, und dass die Anlagegesch�fte einzig betr�gerischen Zwecken gedient h�tten (angefochtenes Urteil S. 94 ff.).
2.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Das gegen ihn gef�hrte Verfahren habe seit dem 19. Juni 2001 bis zum heutigen Zeitpunkt 8 � Jahre gedauert. In der Zeit zwischen dem 29. August 2001 und dem 19. Juni 2003 seien keine Ermittlungshandlungen erfolgt. Ein weiterer Unterbruch im Untersuchungsverfahren liege zwischen dem Ermittlungsbericht vom 18. Mai 2005 und der Anzeige des Abschlusses der Voruntersuchung vom 30. Januar 2007. Diese krassen Zeitl�cken bedeuteten auch bei Ber�cksichtigung der Komplexit�t des Verfahrens eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Die kantonalen Gerichte h�tten diesem Umstand keine Rechnung getragen. Die Verletzung des Beschleunigungsgebots sei derart gravierend, dass ein Verzicht auf Strafe in Betracht falle (Beschwerde S. 6 ff.).
2.2 Das in Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK festgeschriebene Beschleunigungsgebot verpflichtet die Strafverfolgungsbeh�rden, ein Strafverfahren ab dem Zeitpunkt, in welchem der Angeschuldigte dar�ber in Kenntnis gesetzt wurde, mit der gebotenen Bef�rderung zu behandeln. Der Angeschuldigte soll nicht l�nger als notwendig den Belastungen eines Strafverfahrens ausgesetzt sein (BGE 133 IV158 E. 8; 124 I 139 E. 2a). Die im Lichte dieser Bestimmungen noch angemessene Verfahrensdauer bestimmt sich ausschliesslich nach den Umst�nden des Einzelfalles, die in ihrer Gesamtheit zu w�rdigen sind. Dabei sind insbesondere der Komplexit�t des Falles, dem Verhalten des Angeschuldigten, der Behandlung des Falles durch die Beh�rden, den Interessen der Gesch�digten und der Bedeutung des Verfahrens f�r den Beschuldigten Rechnung zu tragen. Die Pr�fung umfasst das Verfahren von der Einleitung der Strafverfolgung bis zum letzten Entscheid in der Sache, einschliesslich der Rechtsmittelverfahren (BGE 130 I 312 E. 5.1; 124 I 139 E. 2c).
Verfahrensverz�gerungen oder eine �berlange Verfahrensdauer sind nicht heilbar. Sie f�hren deshalb nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in der Regel zu einer Strafreduktion, gegebenenfalls zu einem Verzicht auf Bestrafung oder gar zu einer Verfahrenseinstellung (BGE 124 I 139 E. 2a; 117 IV 124 E. 4d).
2.3.1 Das Verfahren gegen den Beschwerdef�hrer und eine unbekannte T�terschaft wurde am 29. August 2001 formell er�ffnet. Die Vernehmung des Beschwerdef�hrers als Zeuge vom 19. Juni 2001 in dem in Deutschland gegen Y.________ und andere gef�hrten Strafverfahren begr�ndet entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers noch nicht den Beginn des Verfahrens, da in der Befragung des Beschwerdef�hrers als Zeuge in einem anderen Verfahren noch keine Unterrichtung �ber die ihn selbst belastenden Verdachtsmomente liegt, auch wenn sein damaliger Verteidiger davon ausging, der Beschwerdef�hrer werde als Mitt�ter beschuldigt werden und sich daher auf seine prozessualen Rechte berief (vgl. Beschwerde S. 6 mit Hinweisen). Doch kommt dieser Frage angesichts der geringf�gigen zeitlichen Differenz kein entscheidendes Gewicht zu.
Am 19. August 2002 erging das Strafurteil des Kreisgerichts Biel-Nidau gegen Y.________ und seine Lebenspartnerin. Im Anschluss an dieses Urteil wurde die Strafuntersuchung gegen den Beschwerdef�hrer und die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ weitergef�hrt. Aufgrund der Strafanzeigen der Gesch�digten A.________ und B.________ vom 10. Februar bzw. 22. Dezember 2003 ergab sich, dass die Angeschuldigten weiterhin Anlagekunden geworben und Gelder entgegengenommen hatten. Am 19. Juni 2003 wurden die Voruntersuchungen gegen M.________ und N.________ und am 22. April 2005 gegen O.________ formell er�ffnet und die Verfahren mit dem gegen den Beschwerdef�hrer gef�hrten vereinigt.
Die Kantonspolizei �bermittelte der Untersuchungsrichterin am 24. Januar und 18. Mai 2005 zwei Ermittlungsberichte. Am 30. Januar 2007 wurde den Parteien der Abschluss der Untersuchung im Sinne von Art. 249 StrV/BE angezeigt. Mit Beschluss vom 4. April/31. Mai 2007 und mit Zustimmung des Generalprokurators vom 1. Juni 2007 wurden die Angeschuldigten an das Wirtschaftsstrafgericht zur Beurteilung �berwiesen. Mit Verf�gung vom 21. September 2007 wurde die Hauptverhandlung auf die Zeit zwischen 14. und 23. April 2008 angesetzt (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 8 ff.). Die 320 Seiten starke Urteilsbegr�ndung wurde am 25. Juni 2008 ausgefertigt. Am 20. M�rz 2009 fand die zweitinstanzliche Verhandlung und am 29. April 2009 die Kostenbestimmung auf dem Zivilweg statt. Die Ausfertigung des Urteils erfolgte am 16. November 2009.
2.3.2 Eine Verletzung des Beschleunigungsgebots ist nicht ersichtlich. Der vom Beschwerdef�hrer beanstandete Unterbruch des Verfahrens zwischen dem Zeitpunkt der formellen Er�ffnung des gegen ihn gef�hrten Verfahrens und dem Urteil gegen Y.________ und seine Partnerin durch das Kreisgericht Biel-Nidau vom 19. August 2002 war sachlich gerechtfertigt. Denn die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ waren urspr�nglich f�r Y.________ als Vermittler t�tig gewesen. Der Ausgang des Verfahrens gegen Y.________ war daher aufgrund des Sachzusammenhangs f�r das Verfahren gegen den Beschwerdef�hrer und die Mitangeklagten von wesentlicher Bedeutung. Nach diesem Zeitpunkt wurde das Verfahren entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers durch die Untersuchungsbeh�rden wieder aufgenommen. So erfolgten etwa zwischen dem 16. und 19. Dezember 2002 Einvernahmen der Mitangeklagten (Untersuchungsakten, Ordner 5, act. 08 04 058 ff., 08 05 60 ff. und 08 06 043 ff.) und am 26. M�rz 2003 die Befragung des Privatkl�gers A.________ (Untersuchungsakten, Ordner 11, act. 10 02 001 ff.).
Ebenfalls kein Unterbruch der Untersuchung ist zwischen dem 18. Mai 2005 und dem 30. Januar 2007 erkennbar. Auch in dieser Zeitspanne fanden, wie sich aus den Verfahrensakten ergibt, verschiedene Einvernahmen der Angeschuldigten statt, so am 7. Dezember 2005 (Beschwerdef�hrer, Untersuchungsakten, Ordner 4, act. 08 01 014 ff.), am 27. Mai 2005 und 13. Dezember 2006 (M.________, Untersuchungsakten, Ordner 5, act. 08 04 070 ff. und 080 ff.), am 30. Mai 2005, 12. Dezember 2006 und 29. Januar 2007 (N.________, Untersuchungsakten, Ordner 5, act. 08 05 083 ff., 104 ff. und 124 ff.) sowie am 25. Mai 2005 und am 21 Dezember 2006 (O.________, Untersuchungsakten, Ordner 5, act. 08 06 055 ff. und 071 ff.). Ausserdem wurden in dieser Zeit auch verschiedene Gesch�digte befragt (vgl. nur etwa die Einvernahmen vom 24.1.2006, Untersuchungsakten, Ordner 9, act. 09 14 005 ff. und 09 16 014 ff.; vom 27.1.2006, Ordner 10, act. 09 46 055 ff.; vom 30.1.2006, Ordner 10, act. 09 48 005 ff.; vom 1.2.2006, Ordner 9, act. 09 17 005 ff.; vom 14.2.2006, Ordner 10, act. 09 34 005 ff.; vom 13.2.2006, Ordner 10, act. 09 50 001 ff.; vom 15.2.2006, Untersuchungsakten, Ordner 10, act. 09 40 005 ff. sowie vom 17.2.2006, Ordner 9, act. 09 09 006 ff., 09 24 007 ff. und Ordner 10, act. 09 31 005 ff.). Wie der Beschwerdef�hrer bei dieser Sachlage ernsthaft eine "rechtsstaatswidrige L�cke, in welcher die Strafverfolgungsbeh�rden unt�tig blieben" (Beschwerde S. 8) geltend machen kann, ist unerfindlich.
Nicht zu beanstanden ist angesichts des gegen mehrere Beteiligte mit zahlreichen Gesch�digten gef�hrten Verfahrens schliesslich auch dessen Gesamtdauer von nunmehr 8 � Jahren.
3.1 Der Beschwerdef�hrer macht im Weiteren eine Verletzung des Anklagegrundsatzes und seines Anspruch auf rechtliches Geh�r geltend. Der �berweisungsbeschluss umschreibe lediglich die Teilnahmeformen der Mitt�terschaft und der Gehilfenschaft. Die Begehung der strafbaren Handlungen in mittelbarer T�terschaft werde davon nicht erfasst, und er habe darauf nicht schliessen m�ssen. Auch die Staatsanwaltschaft habe ihre Anklage nicht im Sinne mittelbarer T�terschaft verstanden. Er sei im kantonalen Verfahren weder auf die abweichende rechtliche W�rdigung hingewiesen noch sei ihm Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben worden (Beschwerde S. 9 ff.).
3.2 Die Vorinstanz nimmt an, die Anklageschrift enthalte keine exakte rechtliche W�rdigung des umschriebenen Sachverhalts. Der �berweisungsbeschluss suggeriere tats�chlich in erster Linie, die drei Mitangeklagten h�tten vors�tzlich und als Mitt�ter oder Gehilfen an den Betrugs- und Geldw�schereihandlungen des Beschwerdef�hrers mitgewirkt. Der fehlende Hinweis auf ein nicht vors�tzliches Handeln der Mitangeklagten, insbesondere auf eine allf�llige mittelbare T�terschaft verletze den Anklagegrundsatz aber nicht. Denn dem �berweisungsbeschluss k�nnten auch Hinweise auf eine Begehung in mittelbarer T�terschaft entnommen werden. So lasse die Wendung mit Hilfe von nicht nur auf Gehilfenschaft schliessen, sondern umfasse auch die mittelbare T�terschaft. Denn auch ein Ausn�tzen des Tatmittlers f�hre letztlich zu einer Begehung der Tat mit Hilfe eines anderen. Ebenfalls auf die Tatbegehung als mittelbarer T�ter weise die Formulierung, der Beschwerdef�hrer habe sich des Betruges schuldig gemacht, indem er durch die Mitangeklagten geltend machen liess, die Gelder w�rden ohne Verlustrisiko und gewinnbringend verwendet. Im �brigen ergebe sich die rechtliche W�rdigung als mittelbare T�terschaft aus dem Umstand, dass die Mitangeklagten - jedenfalls bis zu einem bestimmten Zeitpunkt - von der Anklage des Betruges freigesprochen worden seien, weil ihnen bloss fahrl�ssiges Handeln habe nachgewiesen werden k�nnen. Dieser Freispruch basiere auf der Sachverhaltsschilderung der Anklageschrift (angefochtenes Urteil S. 121 ff.).
3.3.1 Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens bilden nach dem Akkusationsprinzip nur Sachverhalte, welche der angeklagten Person in der Anklageschrift vorgeworfen werden. Die zur Last gelegten Delikte m�ssen in ihrem Sachverhalt so pr�zise umschrieben werden, dass die Vorw�rfe im objektiven und subjektiven Bereich gen�gend konkretisiert sind (Umgrenzungsfunktion). An diese Anklage ist das Gericht gebunden. Zum anderen vermittelt die Anklageschrift der angeklagten Person die f�r die Durchf�hrung des Verfahrens und f�r ihre Verteidigung notwendigen Informationen. Insoweit dient die Anklage dem Schutz der Verteidigungsrechte (Informationsfunktion). Beiden Funktionen kommt gleiches Gewicht zu (BGE 126 I 19 E. 2a; 120 IV 348 E. 2b und c).
Aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV folgt, dass der beschuldigten Person eine f�r sie nachteilige �nderung des Prozessthemas mitgeteilt und ihr Gelegenheit geboten werden muss, sich dagegen zu verteidigen. Dasselbe gilt, wenn das Gericht den angeklagten Sachverhalt im Lichte eines anderen Straftatbestands, als in der Anklage beantragt, zu w�rdigen beabsichtigt, soweit der Betroffene mit der neuen rechtlichen W�rdigung nicht rechnen musste (BGE 126 I 19 E. 2 c und d).
3.3.2 Die Anforderungen an den Anklagegrundsatz werden auf unterschiedlichen Stufen umschrieben. Nach dem kantonalen Strafverfahrensrecht bezeichnet der �berweisungsbeschluss die angeschuldigte Person, die Privatkl�gerschaft, die der angeschuldigten Person zur Last gelegte Tat unter m�glichst genauer Angabe der Gesch�digten sowie von Ort, Zeit und soweit n�tig Art der Ausf�hrung, die anwendbaren Gesetzesbestimmungen sowie das Gericht, an welches �berwiesen wird (Art. 257 Ziff. 1-5 StrV/BE). Gem�ss Art 308 Abs. 2 StrV/BE ist das Gericht an die rechtliche Bezeichnung der Tat im �berweisungsbeschluss nicht gebunden.
Gem�ss den Bestimmungen von Art. 32 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 3 lit. a EMRK hat jede Person Anspruch darauf, m�glichst rasch und umfassend �ber die gegen sie erhobenen Beschuldigungen unterrichtet zu werden (BGE 126 I 19 E. 2a; 120 IV 348 E. 3g).
3.4 Der �berweisungsbeschluss umschreibt den dem Beschwerdef�hrer vorgeworfenen Sachverhalt im Wesentlichen folgendermassen: Der Beschwerdef�hrer habe sich des gewerbsm�ssigen Betruges gemeinsam mit Y.________ sowie gemeinsam mit, eventuell mit Hilfe der Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ schuldig gemacht, indem er durch Y.________ und die Mitangeklagten sowie durch von diesen eingesetzte Untervermittler gegen�ber den Investoren verschiedene falsche Tatsachen habe vorbringen lassen (Untersuchungsakten, Ordner 16 act. 16 03 015 ff.; angefochtenes Urteil S. 119 f.).
3.5 Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers gen�gt die Anklageschrift den sich aus der Umgrenzungs- und Informationsfunktion ergebenden Anforderungen. Der Beschwerdef�hrer war ohne weiteres in der Lage, sich angemessen zu verteidigen. Der Anklagesachverhalt ist klar umrissen und f�hrt die wesentlichen Umst�nde auf, unter denen die den Angeklagten vorgeworfenen strafbaren Handlungen begangen worden sein sollen. Wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrt, wird die Teilnahmeform der mittelbaren T�terschaft von der Wendung, der Beschwerdef�hrer habe die Betrugshandlungen mit Hilfe der Mitangeklagten begangen, mitumfasst. Der Schuldspruch wegen gewerbsm�ssigen Betruges begangen in mittelbarer T�terschaft folgt zudem aus dem Umstand, dass die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ nach Auffassung der Vorinstanz bis zum 23. Januar 2001 lediglich fahrl�ssig gehandelt haben, sodass anzunehmen ist, der Beschwerdef�hrer habe jene bis zu diesem Zeitpunkt als Werkzeug benutzt und durch sie gehandelt. Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes ist nicht ersichtlich.
Es liegt auch keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r vor. Denn wenn man annehmen wollte, der Beschwerdef�hrer h�tte auf eine abweichende rechtliche Beurteilung hingewiesen werden m�ssen, k�nnte der Mangel in der oberen Instanz als behoben gelten, da dem Beschwerdef�hrer im zweitinstanzlichen Verfahren hinreichend Gelegenheit gegeben war, sich zur W�rdigung des Sachverhalts unter dem Gesichtspunkt der mittelbaren T�terschaft zu �ussern (vgl. BGE 133 I 201 E. 2.2; 127 V 431 E. 3d/aa S. 438 mit Hinweis; vgl. auch Art. 360 Abs. 1 StrV/BE). Schliesslich ist entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers auch keine Ausdehnung der Strafverfolgung im Sinne von Art. 300 StrV/BE ersichtlich.
4.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich ferner gegen den Schuldspruch des gewerbsm�ssigen Betruges, soweit er die gemeinsam mit Y.________ in der Zeit von ca. Mitte Oktober bis zum 31. Oktober 2000 begangenen Handlungen betreffe. Er sei von der ersten Instanz in Bezug auf die Tathandlungen, welche in diesen Zeitraum fielen, freigesprochen worden. Diese Freispr�che seien in Rechtskraft erwachsen. Der Schuldspruch durch die Vorinstanz verletze in diesem Punkt daher den Grundsatz ne bis in idem (Beschwerde S. 12 f.).
4.2 Die erste Instanz sprach den Beschwerdef�hrer von der Anklage des gewerbsm�ssigen Betruges, gemeinsam begangen mit Y.________ bis zum 30. Oktober 2000 frei. Dies betrifft die Ziffern 1.1- 1.6 des erstinstanzlichen Dispositivs (Ziff. 1.1.32, 1.1.33, 1.1.39-41 und 1.1.44 des �berweisungsbeschlusses; erstinstanzliches Urteil S. 305). In Bezug auf diese Freispr�che ist das erstinstanzliche Urteil in Rechtskraft erwachsen (vgl. angefochtenes Urteil S. 28 und 179 [Dispositiv]). Des gewerbsm�ssigen Betruges schuldig erkl�rt wurde der Beschwerdef�hrer demgegen�ber in 38 weiteren F�llen. Dass in der Einleitung des Schuldspruchs wegen gewerbsm�ssigen Betruges in diesen Punkten aufgef�hrt wird, die Taten seien u.a. mit Y.________ bis zum 31. Oktober 2000 gemeinsam begangen worden, schadet nicht. Damit bringen die kantonalen Instanzen lediglich zum Ausdruck, dass Y.________ im Gegensatz zu den Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ wusste, das es sich bei der Anlageidee von Z.________ Inc. nicht um eine echte Anlagem�glichkeit handelte, sondern um ein Konstrukt zur T�uschung von Anlegern (angefochtenes Urteil S. 129). Wie der Beschwerdef�hrer denn auch selbst zu Recht vorbringt, betreffen die Schuldspr�che in den einzelnen Punkten gar nicht den Zeitraum von Mitte bis Ende Oktober 2000. Dass der Beschwerdef�hrer mithin wegen Handlungen schuldig erkl�rt wurde, von deren Anklage er von der ersten Instanz freigesprochen worden war, trifft daher nicht zu.
5.1 Der Beschwerdef�hrer beanstandet den angefochtenen Entscheid �berdies, soweit die Vorinstanz mittelbare T�terschaft annimmt. Die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ h�tten auch schon vor dem 23. Januar 2001 und insbesondere nach dem ersten Treffen vom 18. Oktober 2000 die Anleger mit dem Vorwerkargumentarium zur Verm�gensdisposition bewegt. S�mtliche Handlungen der Mitangeklagten h�tten in mehr oder weniger engem Bezug zur geplanten Akquisition von Anlagegeldern im Rahmen des Anlageziels Z.________ Inc. gestanden. Die Mitangeklagten h�tten eigenverantwortlich gehandelt. Er selbst habe daher keine Herrschaft �ber das tatbestandserf�llende Handeln gehabt. Zudem m�gen die Mitangeklagten zwar naiv und in Finanzangelegenheiten unerfahren gewesen sein, sie h�tten sich ihm gegen�ber aber als Gesch�ftsleute mit Kontakten zur Hochfinanz pr�sentiert (Beschwerde S. 13 f.).
5.2 Die Vorinstanz nimmt an, es sei f�r die rechtliche W�rdigung ohne Bedeutung, ob der Beschwerdef�hrer gewusst habe, aus welchem Umfeld die Gesch�digten stammten. Es sei in den Erg�nzungs- und �bernahmevereinbarungen lediglich festgelegt gewesen, dass die Mitangeklagten irgendwelche Personen zu Investitionen h�tten bewegen sollen. Von daher sei auch nicht wesentlich gewesen, dass der Beschwerdef�hrer keinen Einfluss darauf gehabt habe, welche Personen als potentielle Anleger angesprochen worden seien und was diese jenen im Einzelfall erz�hlt h�tten. Entscheidend sei einzig, dass der Beschwerdef�hrer Einfluss auf und Kontrolle �ber die Mitangeklagten gehabt habe (angefochtenes Urteil S. 136 ff.).
5.3 Mittelbarer T�ter ist, wer als Hintermann eine andere Person (Vordermann) als sein willenloses oder jedenfalls nicht vors�tzlich handelndes Werkzeug benutzt, um durch sie die beabsichtigte strafbare Handlung auszuf�hren (vgl. BGE 71 IV 132 E. 3; 120 IV 17 E. 2d).
5.4 Es steht ausser Frage, dass der Beschwerdef�hrer in Bezug auf die Betrugshandlungen, welche zu einem Schulspruch f�hrten, als T�ter gehandelt hat. Dies wird im Grunde auch von ihm selbst nicht bestritten. Insofern fragt sich, inwiefern der Beschwerdef�hrer dadurch beschwert ist, dass die Mitangeklagten nicht als Mitt�ter oder Gehilfen, sondern - jedenfalls bis zu einem bestimmten Zeitpunkt - als Tatmittler beurteilt wurden. Denn auch eine W�rdigung der Tatbeitr�ge der Mitangeklagten als Mitt�terschaft oder Beihilfe verm�chte den Beschwerdef�hrer nicht zu entlasten, zumal er in beiden F�llen Hauptt�ter bleibt (vgl. auch angefochtenes Urteil S. 135). So w�rdigt die Vorinstanz den Tatbeitrag der Mitangeklagten nach dem 23. Januar 2001 als Mitt�terschaft. Wie es sich damit verh�lt, kann indes offenbleiben. Denn der Schluss der Vorinstanz, die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ h�tten bis zum 23. Januar 2001 den Vorspiegelungen des Beschwerdef�hrers vertraut, ist nicht schlechterdings unhaltbar. Es kann hief�r auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden. Aus diesem Irrtum der Mitangeklagten ergibt sich einerseits ihre unterlegene Stellung und andererseits die das Geschehen beherrschende Rolle des Beschwerdef�hrers.
6.1 Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe das Tatbestandsmerkmal der Arglist zu Unrecht als erf�llt erachtet. Die Vorinstanz stelle in diesem Zusammenhang den Sachverhalt unrichtig fest. So sei etwa gegen�ber dem Gesch�digten A.________ erst nach dem Vertragsschluss von einer Sicherheit in Form eines Gem�ldes von Goya die Rede gewesen. Vor seiner Verm�gensdisposition im Umfang von CHF 210'000.-- seien weder eine Absicherung des Kapitals noch das Fehlen eines Verlustrisikos zugesichert worden. Es habe auch kein Vertrauensverh�ltnis zwischen den Anlegern und den Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ vorgelegen. Ein solches lasse sich nicht aus dem Umstand ableiten, dass jene die drei Mitangeklagten mehr oder weniger gut gekannt h�tten. Die Anleger h�tten sich leichtsinnig verhalten. Namentlich der Gesch�digte A.________ habe zugegebenermassen den von ihm unterzeichneten Vertrag nicht verstanden und dennoch nicht nachgefragt (Beschwerde S.14 ff.).
6.2 Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdef�hrer habe damit rechnen m�ssen, dass die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ in erster Linie Leute aus ihrem pers�nlichen Umfeld, namentlich Verwandte, langj�hrige Freunde oder ehemalige Arbeitskollegen, ansprechen w�rden. Er habe daher auch voraussehen k�nnen, dass diese aufgrund ihres Vertrauensverh�ltnisses zu den Mitangeklagten von einer �berpr�fung der Angaben absehen w�rden. Dar�ber hinaus sei es den Anlegern aufgrund seiner Stellung im Hintergrund nicht m�glich gewesen, die inneren Absichten des Beschwerdef�hrers zu �berpr�fen. �berpr�fbare Tatsachen, welche h�tten erkennen lassen, dass die zugesagte Leistung nicht habe erbracht werden k�nnen, h�tten nicht vorgelegen, zumal die Mitangeklagten die Vertr�ge und scheinbaren Anlagem�glichkeiten - denen sie zun�chst vertrauten - selbst nicht durchschauten h�tten und sie sich mit Banken und Institutionen, welche in die Gesch�fte involviert waren, nicht direkt h�tten in Verbindung setzen d�rfen. Diese h�tten mithin selbst nur �ber das ihnen vom Beschwerdef�hrer vermittelte Wissen verf�gt. Schliesslich habe sich der Beschwerdef�hrer eigentlicher betr�gerischer Machenschaften bedient, um die massgeblichen Tatsachen zu verschleiern. Die T�uschungen seien daher arglistig erfolgt (angefochtenes Urteil S. 138 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 257 f.).
6.3 Der Tatbestand des Betruges gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB erfordert eine arglistige T�uschung. Wer allzu leichtgl�ubig auf eine L�ge hereinf�llt, wo er sich mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit durch �berpr�fung der falschen Angaben selbst h�tte sch�tzen k�nnen bzw. den Irrtum durch ein Minimum zumutbarer Vorsicht h�tte vermeiden k�nnen, wird strafrechtlich nicht gesch�tzt. Die Erf�llung des Tatbestandes erfordert indes nicht, dass das T�uschungsopfer die gr�sstm�gliche Sorgfalt walten l�sst und alle erdenklichen Vorkehren trifft. Arglist scheidet nur aus, wenn es die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet. Entsprechend entf�llt der strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrl�ssigkeit des Opfers, sondern nur bei Leichtfertigkeit.
Arglist wird von der Rechtsprechung bejaht, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet (BGE 119 IV 28 E. 3c) oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe (manoeuvres frauduleuses; mise en sc�ne; BGE 132 IV 20 E. 5.4 mit Hinweisen) bedient. Einfache falsche Angaben sind arglistig, wenn ihre �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist, wenn der T�ter den Get�uschten von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder nach den Umst�nden voraussieht, dass dieser die �berpr�fung der Angaben auf Grund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen werde (BGE 135 IV 76 E. 5.2; 128 IV 18 E. 3a; 126 IV 165 E. 2a; 125 IV 124 E. 3; 122 IV 246 E. 3a).
6.4 Das angefochtene Urteil verletzt kein Bundesrecht. Nach den Feststellungen der kantonalen Instanzen war das Anlageziel der Z.________ Inc. lediglich vorget�uscht. Der Beschwerdef�hrer hatte von Anbeginn weg die Absicht, das Geld f�r sich abzuzweigen und f�r seinen Lebensunterhalt zu verwenden. Insofern unterscheidet sich der zu beurteilende Fall von Anlagebetr�gen, in welchen die akquirierten Gelder tats�chlich in Anlagegesch�fte investiert werden, die Anleger indes �ber die H�he der Kommissionen und das Verlustrisiko get�uscht werden (vgl. BGE 135 IV 76; Urteil des Kassationshofs 6P.133/2005 vom 7.6.2006 E. 15.4.2 mit Hinweisen). Die Arglist der T�uschungshandlungen ergibt sich somit in erster Linie aus dem Umstand, dass diese Absicht als innere Tatsache nicht �berpr�fbar war. So ist nach st�ndiger Rechtsprechung die Vorspiegelung des Leistungswillens arglistig, weil sie eine innere Tatsache betrifft, welche vom Vertragspartner nicht �berpr�ft werden kann. Eine Einschr�nkung gilt nur insoweit, als sich aufgrund einer offensichtlich nicht vorhandenen Erf�llungsf�higkeit ergibt, dass der Betroffene auch ernsthaft einen Erf�llungswillen haben kann (BGE 118 IV 359 E. 2). Im vorliegenden Fall waren die Investoren nicht in der Lage, die Aussichtslosigkeit der ihnen angetragenen Gesch�fte zu �berpr�fen. Dies ergibt sich schon daraus, dass die Mitangeklagten M.________, N.________ und O.________ zun�chst selbst von den Gesch�ften �berzeugt waren und der Beschwerdef�hrer mit den Anlegern nicht selbst in Kontakt trat. Ausserdem handelte es sich bei den Investoren im Wesentlichen um Personen aus der Verwandtschaft, der Nachbarschaft oder dem Freundeskreis, die den Mitangeklagten vertrauten. Dieses Vertrauensverh�ltnis zwischen den T�uschungsopfern und den Mitangeklagten erlangt hier jedenfalls als erg�nzendes Kriterium Bedeutung. Zu Recht begr�ndet die Vorinstanz die Arglist zuletzt auch mit der Anwendung betr�gerischer Machenschaften. Diese liegen schon darin, dass der Beschwerdef�hrer die Mitangeklagten als Vermittler dazwischen geschaltet und die reichlich komplexen Gesch�fte �ber eine Briefkastenfirma und einen Wirtschaftstreuh�nder abgewickelt hat. Es mag zutreffen, dass die Anleger im vermeintlichen Glauben, bei der Anlage bestehe aufgrund der Absicherung der Einlagen durch ein wertvolles Gem�lde kein Verlustrisiko, etwas vorschnell und leichtgl�ubig Gelder investiert hatten. Doch f�hrt nach der Rechtsprechung der Gedanke der Opfermitverantwortung nicht in jedem Fall, in welchem sich das Handeln der Gesch�digten durch ein erhebliches Mass an Naivit�t auszeichnet, zur Straflosigkeit des T�ters.
7.1 Zuletzt wendet sich der Beschwerdef�hrer gegen die Verweigerung des teilbedingten Strafvollzuges. Es liege allenfalls eine ungewisse, nicht aber eine schlechte Legalprognose vor. Die Vorinstanz lege nicht dar, aus welchen Gr�nden sie zu einer schlechten Prognose gelange. Die Vorstrafe aus dem Jahre 1994 habe beim Urteil des Wirtschaftsstrafgerichts 14 Jahre zur�ckgelegen. Ausserdem habe die Vorinstanz nicht gen�gend gew�rdigt, dass er seit den letzten Straftaten Ende 2001 strafrechtlich nicht mehr in Erscheinung getreten sei und dass sich seine pers�nlichen, beruflichen und famili�ren Verh�ltnisse positiv entwickelt h�tten (Beschwerde S. 17 f.). In diesem Zusammenhang beanstandet er auch die Anwendung des fr�heren Rechts. Werde eine Freiheitsstrafe von mehr als 18 Monaten bis zu drei Jahren ausgesprochen, sei das neue Recht aufgrund der M�glichkeit des teilbedingten Vollzugs milder (Beschwerde S. 16).
7.2 Die Vorinstanz erachtet eine Freiheitsstrafe von 27 Monaten f�r angemessen. In Bezug auf den teilbedingten Vollzug stellt sie dem Beschwerdef�hrer eine schlechte Prognose. Dies gelte insbesondere deshalb, weil er kurz vor Ablauf der Bew�hrung und Aussetzung des bedingten Strafrests am 16. Juli bzw. 23. August 2000 erneut in gleicher Art delinquiert habe. Ausserdem habe er auch nach der Verhaftung von Y.________ unvermittelt weiter strafbare Handlungen begangen. Auch seitheriges m�gliches Wohlverhalten verm�ge dies nicht aufzuheben. Ausserdem habe der Beschwerdef�hrer keinerlei Anstrengungen zur Behebung des Schadens unternommen. Ein teilbedingter Vollzug der ausgesprochenen Freiheitsstrafe komme daher nicht in Betracht (angefochtenes Urteil S. 150 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 284). Da sich bei diesem Ergebnis das neue Recht f�r den Beschwerdef�hrer nicht als milder erweise, gelange das alte Recht zur Anwendung (angefochtenes Urteil S. 151 f.).
7.3.1 Nach Art. 43 StGB kann das Gericht den Vollzug einer Geldstrafe, von gemeinn�tziger Arbeit oder einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und h�chstens drei Jahren teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des T�ters gen�gend Rechnung zu tragen (Abs. 1). Der unbedingt vollziehbare Teil darf die H�lfte der Strafe nicht �bersteigen (Abs. 2). Bei der teilbedingten Freiheitsstrafe muss sowohl der aufgeschobene wie auch der zu vollziehende Teil mindestens sechs Monate betragen (Abs. 3).
Grundvoraussetzung f�r die teilbedingte Strafe im Sinne von Art. 43 StGB ist, dass eine begr�ndete Aussicht auf Bew�hrung besteht. Dies ergibt sich aus Sinn und Zweck der Bestimmung. Wenn und soweit die Legalprognose nicht schlecht ausf�llt, muss somit der Vollzug jedenfalls eines Teils der Strafe bedingt aufgeschoben werden. Andererseits ist bei einer schlechten Prognose auch ein bloss teilweiser Aufschub der Strafe ausgeschlossen. Die subjektiven Voraussetzungen des teilbedingten Vollzugs richten sich nach denselben Kriterien, die f�r den vollbedingten Vollzug gem�ss Art. 42 Abs. 1 StGB gelten (BGE 134 IV 1 E. 5.3.1; vgl. auch nicht publ. E. 4.2 von BGE 134 IV 53). Dabei ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die Anforderungen an die Prognose der Legalbew�hrung f�r den Strafaufschub nach neuem Recht etwas tiefer liegen, da nunmehr das Fehlen einer ung�nstigen Prognose gen�gt (BGE 134 IV 1 E. 4.2.2).
7.3.2 Gem�ss Art. 2 Abs. 1 StGB wird nach dem Strafgesetzbuch beurteilt, wer nach dessen Inkrafttreten ein Verbrechen oder Vergehen begangen hat. Gem�ss Abs. 2 derselben Bestimmung gelangt, wenn der T�ter vor Inkrafttreten des Gesetzes ein Verbrechen oder Vergehen begangen hat, das neue Recht zur Anwendung, wenn es f�r den T�ter das mildere ist. Erweisen sich die Regelungen des alten und des neuen Rechts f�r den konkreten T�ter als gleichwertig, findet nach dieser gesetzlichen Ordnung somit weiterhin das alte Recht Anwendung.
Welches Recht milder ist, entscheidet sich nicht aufgrund eines abstrakten Vergleichs. Massgebend ist vielmehr die konkrete Betrachtungsweise. Es kommt darauf an, nach welchem Recht der T�ter f�r die zu beurteilenden Taten besser wegkommt (BGE 134 IV 82 E. 6.2.1; 126 IV 5 E. 2c mit Hinweisen). Der Richter hat deshalb den Sachverhalt in umfassender Weise sowohl nach dem alten als auch nach dem neuen Recht zu beurteilen und die Ergebnisse miteinander zu vergleichen (ANDREAS DONATSCH/BRIGITTE TAG, Strafrecht I, 8. Aufl. 2006, S. 42/43).
7.4.1 Mit der Begr�ndung, dass nach neuem Recht der teilbedingte Strafvollzug nicht in Frage kommt, kann nach der Rechtsprechung von der Anwendung des neuen Rechts nicht abgesehen werden. Wohl ist konkret zu pr�fen, ob der Beschuldigte nach neuem Recht besser wegkommt als nach altem. Dies bedeutet aber nicht, dass das alte Recht anzuwenden ist, wenn die Pr�fung des neuen Rechts ergibt, dass der allein nach dem neuen Recht m�gliche bedingte bzw. teilbedingte Vollzug der Geld- oder Freiheitsstrafe im konkreten Fall nicht gew�hrt werden kann, weil die Prognose ung�nstig ist. Wird eine Freiheitsstrafe von mehr als 18 Monaten bis zu 3 Jahren ausgef�llt, so ist das neue Recht milder, weil allein nach diesem Recht ein bedingter bzw. teilbedingter Strafvollzug �berhaupt erst m�glich und daher von den Beh�rden zu pr�fen ist. Das neue Recht ist und bleibt auch anwendbar, wenn ein Gericht - allenfalls abweichend von einer unteren Instanz - zum Ergebnis gelangt, dass nach dem neuen Recht ein (teil-)bedingter Vollzug ausser Betracht f�llt, weil die Prognose ung�nstig ist. Im vorliegenden Fall ist daher entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht das alte, sondern das neue Recht anwendbar (so Urteil des Bundesgerichts 6B_538/2007 vom 2.6.2008 E. 2.4 [nicht publ. in BGE 134 IV 241]).
7.4.2 Die Erw�gungen der Vorinstanz zur Verweigerung des teilbedingten Strafvollzuges gen�gen im angefochtenen Urteil den Anforderungen an die Urteilsbegr�ndung gem�ss Art. 50 StGB, die auch in Bezug auf die Gew�hrung des bedingten bzw. teilbedingten Strafvollzuges gelten, nicht. Nach der Rechtsprechung setzt die Pr�fung, ob der Verurteilte f�r ein dauerndes Wohlverhalten Gew�hr bietet, eine Gesamtw�rdigung aller wesentlichen Umst�nde voraus. In die Beurteilung mit einzubeziehen sind neben den Tatumst�nden auch das Vorleben und der Leumund sowie alle weiteren Tatsachen, die g�ltige Schl�sse auf den Charakter des T�ters und die Aussichten seiner Bew�hrung zulassen. Dabei sind die pers�nlichen Verh�ltnisse bis zum Zeitpunkt des Entscheides mit einzubeziehen (BGE 134 IV 1 E. 4.2.1).
Die Vorinstanz verweigert den teilbedingten Vollzug im Wesentlichen einzig mit der Begr�ndung, dass der Beschwerdef�hrer im Jahre 2000 kurz nach Ablauf der Bew�hrungszeit einer fr�heren Strafe einschl�gig r�ckf�llig geworden ist. Dabei l�sst sie ausser Acht, dass seit der im vorliegenden Verfahren zu beurteilenden Straff�lligkeit nunmehr rund acht Jahre verstrichen sind und sich der Beschwerdef�hrer in dieser Zeit soweit ersichtlich wohlverhalten hat. Sie setzt sich insbesondere nicht mit den aktuellen pers�nlichen Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers auseinander. Diese unzureichende Urteilsbegr�ndung kann entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht in ihrer Vernehmlassung verbessert werden.
Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als begr�ndet. Da die Sache nicht spruchreif ist, ist sie zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen, im �brigen aber abzuweisen. Bei diesem Ausgang tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens im Umfang seines Unterliegens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist, wegen Aussichtslosigkeit seiner Rechtsbegehren abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Seinen eingeschr�nkten finanziellen Verh�ltnissen kann bei der Festsetzung der Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen werden (Art. 65 Abs. 2 BGG). Soweit er obsiegt, hat ihn der Kanton Bern angemessen zu entsch�digen. Die Parteientsch�digung ist praxisgem�ss seinem Rechtsvertreter auszurichten.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Kassationshof, vom 20. M�rz 2009 wird aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen; im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Der Kanton Bern hat dem Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Entsch�digung von Fr. 1'000.-- auszurichten.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Kassationshof, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. M�rz 2010
Favre Boog

References: Art. 29
 Art. 6
 Art. 249
 Art. 29
 Art. 32
 Art. 6
 BGE 
 Art. 360
 Art. 300
 BGE 
 Art. 146
 BGE 
 BGE 
 Art. 43
 Art. 43
 Art. 42
 BGE 
 Art. 2
 BGE 
 Art. 50