Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_96049_Bamberg-11107202_3
Timestamp: 2017-11-23 06:12:48+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Bamberg (ID:11107202)
> Ausschreibungen in Bamberg
> DTAD-ID: 11107202
11107202
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Die Stadt Bamberg beabsichtigt in Vertretung der Bürgerspitalstiftung Bamberg die ehemaligen Abteikirche St. Michael in Bamberg auf der Grundlage eines bereits erstellten Tragwerksgutachtens...
Kontaktstelle: Zentrale Beschaffungs- und Vergabestelle der Stadt Bamberg
Telefon: +49 951871216
Fax: +49 951871957
E-Mail: vergabestelle@stadt.bamberg.de
www.stadt.bamberg.de
Statistik Stadt Bamberg
Statische Instandsetzung und Umbau der ehemaligen Abteikirche St. Michael in Bamberg, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI und Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI.
Die Stadt Bamberg beabsichtigt in Vertretung der Bürgerspitalstiftung Bamberg die ehemaligen Abteikirche St. Michael in Bamberg auf der Grundlage eines bereits erstellten Tragwerksgutachtens statisch- konstruktiv zu sanieren.
Das oben erwähnte Gutachten betrachtet im Wesentlichen neben dem aktuellen statisch-konstruktiven Zustand der Kirche die Schwerpunkte Dachkonstruktion und Gewölbe.
Die Baumaßnahmen sollen kurzfristig begonnen werden. Die dafür erforderlichen Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen.
An die Bewerber werden hohe fachliche Anforderungen gestellt, die sich nicht nur auf Leistungen der Tragwerksplanung beschränken, sondern auch auf Leistungen der Objektplanung. Weiterhin werden umfassende baugeschichtliche Kenntnisse vorausgesetzt, ebenso langjährige Erfahrungen als Tragwerksplaner und Bauleiter bei der Sanierung großer Kirchen, Schlösser und anderer vergleichbarer Denkmäler.
Die Zusammenarbeit und die Koordination von Sonderfachleuten wie beispielsweise:
— Restauratoren verschiedener Fachrichtungen;
— Amtswerkstätten und Vertretern des Denkmalschutzes (BLfD);
— Holzschutzgutachtern, Bauphysikern, Brandschutzfachleuten, Geologen, Fachleuten für Kunstschutz usw.
bilden Grundvoraussetzungen, ebenso die Einarbeitung von Fachbeiträgen, Planungen und Gutachten anderer fachlich Beteiligter.
Neben der Tragwerksplanung sind Leistungen der Objektplanung zu erbringen wie beispielsweise:
— Erstellung von Ausschreibungen, Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergaben statisch konstruktiver Gewerke (z. B. Zimmer- und Holzbauarbeiten, Instandsetzungs-, Vernadelungs- und Injektionsarbeiten am Mauerwerk, Sicherung von unterseitig bemalten Gewölben, Gründungs- und Fundamentertüchtigung, Dachabdichtungen usw.);
— Führung von Vergabegesprächen;
— Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie Detailplanung (z. B. Traufausbildung);
— Mitwirken/Durchführen bei Hinzuziehen Sachverständiger, Prüfbehörden;
— Organisieren von Abnahmen, Behördliche Genehmigungen, Prüfungen durch Sachverständige oder Behörden, Übergaben, Inbetriebnahmen;
— Mängelbeseitigung, Dokumentation der Gewährleistungen;
— Projektchronik Fotodokumentation erstellen;
— Objektüberwachung und schriftliche Dokumentation;
— Archivieren der Bauakten anhand einer sachgerechten Systematik der Bauakten;
— Verfassen von Zwischen- und Sachstandsberichten;
— Koordinierung der Pläne usw.;
— Schriftverkehr mit Projektbeteiligten;
— Kostenmanagement;
— Terminmanagement.
Terminvorausschau:
— Beginn der Planungsleistungen: noch Ende 2015;
— Bauzeit (statische Instandsetzung): 2016-2018;
— Ende der Bauarbeiten: Dez. 2018.
— Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 1, § 51),
Leistungsphasen 1 bis einschl. 6.
— Objektplanung Gebäude und Innenräume nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, § 34),
Leistungsphasen 1 bis einschl. 9.
CPV-Codes: 71300000
Nuts-Code: DE241
296939-2015
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien bei der Vergabestelle der Stadt Bamberg anfordern (siehe Kontaktadressen unter I.1)).
b) Die Bewerber erhalten von der Vergabestelle ein Codewort, mit dem sie die Ausschreibungsunterlagen und alle Anlagen vom städtischen Ausschreibungsserver abrufen können.
c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewertungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
d) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber einzureichen (siehe auch Kontaktadresse unter I.1)).
Die Umschläge sind mit der Aufschrift: „Bewerbung für VOF- Verfahren – Bitte nicht öffnen“ zu kennzeichnen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht bei der Vergabestelle des Auftraggebers eingereicht wurden (Ausschlusskriterium). Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich vor Abgabe schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
i) Aus der Stufe 1 des VOF-Verfahrens qualifizieren sich mindestens 3 Bewerber für die Stufe 2.
Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Ausschreibungstext für die Stufe 2.
18.09.2015 - 11:00 Uhr
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben, die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Gesetzliche Grundlage bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Die Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahmen sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig und müssen Dez. 2018 abgeschlossen sein.
a) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und § 4 (9a bis einschl. d) VOF vorliegen (Ausschlusskriterien).
b) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers gem. § 4 (3) und § 19 (2) VOF.
c) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen.
A) Erklärung gem. § 2 (3) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- und Lieferinteressen verfolgen.
b) Erklärung gem. § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet.
c) Will sich ein Bewerber auf die Leistungsfähigkeit Dritter (auch freie Mitarbeiter) berufen, so ist nachzuweisen, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Es ist der Nachweis zu führen, dass die erforderlichen Mittel für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen (Nachweis der gesicherten Nutzung z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten).
d) Erklärung gemäß § 5 (4) c) VOF über den Gesamtumsatz brutto des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren.
III.2.3.a) Personelle Qualifikation:
Angabe der Zahl der Beschäftigten im jährlichen Mittel gemäß § 5 (5) d) VOF der letzten drei Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung:
— Führungskräfte (einschl. Projektleiter);
— sonstige fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte und ohne Auszubildende).
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Projekten (in der entsprechenden Fachdisziplin) und Beispielreferenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich gemäß § 4 (3) und § 5 (5) a) VOF erbringen sollen, insbesondere:
— des Projektleiters/der Projektleiterin (Qualifikation mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing. oder vergleichbar);
— dessen Stellvertreter/in;
— und von einem weiteren Projektmitarbeiter/in.
Für den Projektleiter/die Projektleiterin ist die Erfahrung und Mitarbeit als Projektleiter bei vergleichbaren Projekten und bei den Beispielreferenzen aus III.2.3.b. anzugeben.
Die Vergleichbarkeit von persönlichen Referenzprojekten hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/Bilder).
Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
III.2.3.b) Referenzobjekte:
Nennung und Beschreibung der erbrachten Leistungen bei insgesamt maximal 2 mit den Anforderungen nach II.1.5) bzw. II.2.1)vergleichbaren Objekten und Leistungen, aufgeteilt nach:
Umbau und Instandsetzung einer denkmalgeschützten großen Kirche oder Schloß gem. Leistungsbeschreibung oder vergleichbares Objekt;
Je Referenzobjekt sind anzugeben:
— Projektname und kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild;
— Angabe der durchschnittlichen Anzahl der beteiligten Mitarbeiter;
— Angaben zu den Besonderheiten des Referenzobjektes;
— Angabe des Bauherrn (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners);
— Vertragsverhältnis zum Bauherrn (Auftraggeber), z. B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Nachunternehmer;
— Angaben zum Honorar (Ausgabe der HOAI, Honorarzone und -satz, Honorar in EUR netto für die selbst erbrachten Leistungen;
— Angaben zu den selbst erbrachten fertig gestellten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit/als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI;
— Angabe des Ausführungszeitraumes der Dienstleistung;
— aktuelles Referenzschreiben oder Bestätigungsschreiben des jeweiligen Auftraggebers (nicht älter als 2012).
Das Datum der Inbetriebnahme ist vom Bewerber anzugeben.
Gewertet werden Referenzobjekte, deren Inbetriebnahme erst nach dem Jahr 2009, also ab dem 1.1.2010 erfolgte. Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.
Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die o. g. Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
Die Vergleichbarkeit von Projekten hinsichtlich der Schwierigkeit/Projektgröße/Leistungsumfang ist vom Bewerber in Text und Bild nachzuweisen.
III.2.3.c) Besondere fachspezifische Kenntnisse:
Die hier aufgeführten Referenzen können auch andere als die unter III.2.3.b.) aufgeführten Objekte sein.
In diesem Fall müssen die Referenzen allgemein mit den Anforderungen nach II.1.5) bzw. II.2.1) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang vergleichbar sein.
Es werden nur Referenzen mit Inbetriebnahme ab dem 1.1.2010 gewertet.
Die Vergleichbarkeit ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
Je Kriterium sind 3 Referenzprojekte anzugeben:
— bei Arbeiten in schadstoffbelasteten Bereichen (z. B. durch Holzschutzmittel);
— im bautechnischen Brandschutz;
— Besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (Förderverfahren auf Landes-Bundes-EU-Ebene) bei vergleichbaren Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen.
III.2.3.d) Erklärung zur technischen Ausstattung gemäß § 5 (5) e) VOF mit Angaben über die Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, fachspezifische Software) welche der Bewerber für die Erbringung seiner Leistungen verfügt.

References: § 51
 § 34
 § 51
 § 34
 § 4
 § 4
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 § 19
 § 2
 § 4
 § 5
 § 5
 § 4
 § 5
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