Source: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20002433&ShowPrintPreview=True
Timestamp: 2016-09-25 07:08:59+00:00

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RIS - Gesamte Rechtsvorschrift für Elektrotechnikzugangs-Verordnung - Zugangsvoraussetzungen - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 25.09.2016
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Elektrotechnikzugangs-Verordnung - Zugangsvoraussetzungen, Fassung vom 25.09.2016
Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Zugangsvoraussetzungen für das reglementierte Gewerbe der Elektrotechnik (Elektrotechnikzugangs-Verordnung)StF: BGBl. II Nr. 41/2003
1.das Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Befähigungsprüfung oder
a)den erfolgreichen Abschluss der Studienrichtung Elektrotechnik oder eines fachlich einschlägigen Fachhochschul-Studienganges und
c)den erfolgreichen Abschluss des in der Anlage 1 festgelegten Lehrganges über elektrotechnische Sicherheitsvorschriften und des in der Anlage 2 festgelegten Lehrganges über sicherheitstechnisches Fachwissen für die Errichtung von Alarmanlagen und
d)eine mindestens einjährige fachliche Tätigkeit (§ 18 Abs. 3 GewO 1994) oder
a)den erfolgreichen Besuch einer berufsbildenden höheren Schule oder deren Sonderformen, deren Ausbildung im Bereich Elektrotechnik mit einem für das reglementierte Gewerbe spezifischen Schwerpunkt liegt, und
d)eine mindestens eineinhalbjährige fachliche Tätigkeit oder
a)den erfolgreichen Besuch der Werkmeisterschule für Berufstätige für Elektrotechnik, sofern Unterricht im Bereich Hochspannungstechnik im Rahmen eines alternativen Pflichtgegenstandes im Ausmaß von mindestens 40 Unterrichtseinheiten erteilt wurde, und
d)eine mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit oder
5.Zeugnisse über eine ununterbrochene sechsjährige einschlägige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter oder
6.Zeugnisse über eine ununterbrochene dreijährige einschlägige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter, wenn für die betreffende Tätigkeit eine vorherige Ausbildung nach Abs. 3, die mindestens dreijährig war, nachgewiesen wird, oder
7.Zeugnisse über eine ununterbrochene vierjährige einschlägige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter, wenn für die betreffende Tätigkeit eine vorherige Ausbildung nach Abs. 3, die mindestens zweijährig war, nachgewiesen wird, oder
8.Zeugnisse über eine ununterbrochene dreijährige einschlägige Tätigkeit als Selbstständiger, wenn für die betreffende Tätigkeit eine mindestens fünfjährige einschlägige Tätigkeit als Unselbstständiger nachgewiesen wird, oder
9.Zeugnisse über eine ununterbrochene fünfjährige fachspezifische Tätigkeit in leitender Stellung, davon eine mindestens dreijährige Tätigkeit mit technischen Aufgaben und mit der Verantwortung für mindestens eine Abteilung des Unternehmens, wenn für die betreffende Tätigkeit eine vorherige Ausbildung nach Abs. 3, die mindestens dreijährig war, nachgewiesen wird.
(2) Die im Abs. 1 Z 5 und 8 geregelten Tätigkeiten dürfen, vom Zeitpunkt des Einlangens der Gewerbeanmeldung an gerechnet, nicht vor mehr als zehn Jahren beendet worden sein.(3) Ausbildungen nach Abs. 1 Z 6, 7 und 9 sind:
1.der erfolgreiche Abschluss der Studienrichtung Elektrotechnik oder eines fachlich einschlägigen Fachhochschul-Studienganges oder
2.der erfolgreiche Besuch einer im § 1 Z 3 lit. a genannten berufsbildenden höheren Schule oder
3.die erfolgreiche Ablegung der Lehrabschlussprüfung in einem Lehrberuf, dessen schwerpunktmäßige Ausbildung im Bereich der elektrischen Energietechnik liegt, oder
4.der erfolgreiche Besuch einer nicht in Z 2 angeführten Schule, deren schwerpunktmäßige Ausbildung im Bereich der elektrischen Energietechnik liegt.
Zulassungsvoraussetzungen bei eingeschränktem Berechtigungsumfang § 2. Zur Ausübung des Gewerbes der Elektrotechnik unter Ausschluss der Errichtung von Alarmanlagen entfällt bei den Voraussetzungen gemäß § 1 Abs. 1 Z 2 bis 4 die Notwendigkeit der Absolvierung des in Anlage 2 festgelegten Lehrgangs über sicherheitstechnisches Fachwissen für die Errichtung von Alarmanlagen, bei den Tätigkeiten gemäß § 1 Abs. 1 Z 5 bis 9 die Notwendigkeit einer entsprechenden Tätigkeit betreffend die Errichtung von Alarmanlagen.
§ 3. Die fachliche Qualifikation zur eingeschränkten Ausübung des Gewerbes der Elektrotechnik umfassend die Installation elektrischer Starkstromanlagen und -einrichtungen, beschränkt auf Nennspannungen bis einschließlich 42 Volt oder Leistungen bis einschließlich 100 Watt, ist durch die im Folgenden angeführten Belege als erfüllt anzusehen:1.auf eine der im § 1 festgelegten Arten oder2. a)durch das Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Elektrotechnik oder in einem mindestens zweijährig verwandten Lehrberuf undb)den erfolgreichen Abschluss des in der Anlage 1 festgelegten Lehrganges über elektrotechnische Sicherheitsvorschriften undc)eine mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit.
1.Zeugnisse über
a)den erbrachten Befähigungsnachweis für das Handwerk der Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik oder für das Handwerk der Mechatroniker für Büro und EDV-Systemtechnik oder für das Handwerk der Kommunikationselektronik oder für das Handwerk der Schlosser und
b)den erfolgreichen Abschluss des in der Anlage 2 festgelegten Lehrganges über sicherheitstechnisches Fachwissen für die Errichtung von Alarmanlagen oder
a)die erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung in einem der folgenden Lehrberufe: Elektroinstallateur, Elektromechaniker für Schwachstrom, Elektromechaniker für Starkstrom, Nachrichtenelektroniker, Elektromechaniker und -maschinenbauer, Kommunikationstechniker - Audio- und Videoelektronik, Kommunikationstechniker - Nachrichtenelektronik, Radio- und Fernsehmechaniker, Fernmeldebaumonteur, Starkstrommonteur, Schlosser und
c)eine mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit und
d)den erfolgreichen Abschluss des in der Anlage 2 festgelegten Lehrganges über sicherheitstechnisches Fachwissen für die Errichtung von Alarmanlagen.
Nichtberücksichtigung lange zurückliegender Ausbildungen § 5. Ein Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss des Lehrganges über elektrotechnische Sicherheitsvorschriften, ein Zeugnis über eine fachliche Tätigkeit und ein Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Befähigungsprüfung sind nicht mehr zu berücksichtigen, wenn der Inhaber des Zeugnisses seit dem Abschluss des Lehrganges oder seit der Beendigung der fachlichen Tätigkeit oder seit der Ablegung der Prüfung zehn Jahre lang nicht mehr die den Gegenstand des Gewerbes der Elektrotechnik bildenden Tätigkeiten ausgeübt hat.
Übergangsbestimmung § 6. Zeugnisse über die erfolgreich abgelegte Befähigungsprüfung gemäß § 4 Z 4 der Verordnung BGBl. Nr. 436/1982 sowie gemäß § 5 der Verordnung BGBl. Nr. 972/1994 gelten nach Maßgabe des § 4 als Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Prüfung gemäß § 1 Abs. 1 Z 1.
Anlage 1 Lehrgang über elektrotechnische Sicherheitsvorschriften 1.Der Lehrgang ist am Wirtschaftsförderungsinstitut einer Kammer der gewerblichen Wirtschaft, am Berufsförderungsinstitut oder an einer vergleichbaren sonstigen berufsbildenden Einrichtung zu absolvieren.2.Der Lehrgang hat sich jedenfalls auf folgende Gegenstände mit der für den jeweiligen Gegenstand angegebenen Mindestzahl der Lehrstunden zu erstrecken: MindestzahlGegenstand der Lehrstunden Wirkungen des elektrischen Stromes auf den Menschen,erste Hilfe bei Elektrounfällen ........................... 2Stromausbreitung im Erdreich, Spannungstrichter, Erder,Schrittspannung, .......................................... 1Fehlerspannung und Berührungsspannung,Potentialausgleich ........................................ 1Messung und Prüfung von Erdern ............................ 2Leitungsschutz, Schmelzsicherungen,Leitungsschutzschalter .................................... 2Elektrotechnikgesetz, ÖVE-Vorschriften, nationale undinternationale elektrotechnische Sicherheitsvorschriften,Vorschriften über die Normalisierung und Typisierung,Normen, Vorschriften über Unfallverhütung undArbeitnehmerschutz ........................................ 3elektrotechnisches Prüfwesen .............................. 1Errichtungsvorschriften für Niederspannungsanlagen(ausgenommen Schutzmaßnahmen) ............................. 5Errichtungsvorschriften für Hochspannungsanlagen .......... 2Errichtungsanlagen für Blitzschutzanlagen ................. 1Schutzmaßnahmen in den Niederspannungsanlagen(Schutzkleinspannungen, Schutztrennung, Schutzisolierung,Schutzerdung, Schutzleitungssystem, FI-Schutzschaltung,Prüfung der Schutzmaßnahmen, Reparatur von Geräten) ....... 6praktische Übungen (Erdungsmessungen, Bestimmung desspezifischen Erdungswiderstandes,Schleifenwiderstandsmessungen, Prüfung derFI-Schutzschaltung, Prüfung des Potentialausgleiches,Isolationswiderstandsmessung) ............................. 8 3.Die Gesamtzahl der Lehrstunden des Lehrganges hat mindestens 34 zu betragen.
Anlage 2 Lehrgang über sicherheitstechnisches Fachwissen für die Errichtungvon Alarmanlagen 1.Der Lehrgang ist am Wirtschaftsförderungsinstitut einer Kammer der gewerblichen Wirtschaft, am Berufsförderungsinstitut oder an einer vergleichbaren sonstigen berufsbildenden Einrichtung zu absolvieren.2.Der Lehrgang hat sich jedenfalls auf folgende Gegenstände mit der für den jeweiligen Gegenstand angegebenen Mindestzahl der Lehrstunden zu erstrecken: MindestzahlGegenstand der Lehrstunden Physik ................................................... 24Anlagenkonzeption ........................................ 60Begriffs- und Richtlinienkunde ........................... 4Benutzerschulung ......................................... 4Alarmorganisation und Einsatztechnik ..................... 20Übertragungstechnik und Endgeräte ........................ 12Recht .................................................... 4Brandmeldetechnik ........................................ 24Zutrittskontrollanlagen .................................. 8Mechanik ................................................. 8Videotechnik ............................................. 8Praxistests .............................................. 16Projektierung von Alarmanlagen ........................... 8Versicherungstechnisches Fachwissen ...................... 24 3.Die Gesamtzahl der Lehrstunden des Lehrganges hat mindestens 224 zu betragen.

References: § 1
 § 2
 § 1
 § 1

§ 3
 § 1
 § 5
 § 6
 § 4
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 § 4
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