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Timestamp: 2016-10-21 21:58:58+00:00

Document:
U 284/02 (20.01.2004)
U 284/02
Bundesrichter Sch�n, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Ursprung; Gerichtsschreiber Jancar
M.________, 1951, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Ulrich Seiler, Falkenh�heweg 20, 3012 Bern,
Der 1951 geborene M.________ war seit 1. Juli 1995 bei der Firma Q.________ AG, Strassen-Tiefbau, als Bauarbeiter/Maschinist angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 6. September 1996 wurde er wegen einer kompletten Ruptur der Supraspinatussehne rechts operiert. In der zweiten H�lfte April 1997 konnte er die Arbeit wieder aufnehmen. Am 23. Mai 1997 st�rzte er bei der Arbeit mit einer Schubkarre und zog sich dabei eine subtotale Supraspinatus-L�sion an der linken Schulter zu, die am 20. November 1997 operiert wurde. Vom 4. bis 15. Mai 1998 hielt er sich zwecks station�rer Physiotherapie in der Klinik X.________ auf. Nach Einholung diverser Arztberichte sprach ihm die SUVA mit Verf�gung vom 11. November 1999 ab 1. November 1999 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 25 % und eine Integrit�tsentsch�digung von 15 % zu. Auf Einsprache hin nahm sie weitere medizinische Abkl�rungen vor und best�tigte mit Verf�gung vom 20. August 2001 diejenige vom 11. November 1999. Zur Begr�ndung wurde ausgef�hrt, die Schmerzen an der rechten Schulter und die psychischen Probleme seien nicht unfallbedingt, weshalb diesbez�glich keine Leistungspflicht bestehe. Bez�glich der linken Schulter sei dem Versicherten ganztags eine leichte T�tigkeit zumutbar, bei der linksseitig nur kleine Gewichte bis max. 1 kg bei nicht abduziertem Oberarm bis h�chstens Brusth�he gehoben werden m�ssten. Dabei d�rfte er ein Einkommen von ca. Fr. 47'450.- (Fr. 3650.- x 13) erwarten, was verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 62'725.- eine Erwerbseinbusse von 25 % ergebe. Die Integrit�tseinbusse betrage 15 %. Die dagegen erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 7. Januar 2002 ab.
Hiegegen erhob der Versicherte beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Beschwerde und reichte neu einen Bericht des Spitals Y.________, Institut f�r Diagnostische Radiologie, vom 9. April 2002 ein. Mit Entscheid vom 19. August 2002 wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei die SUVA zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen (insbesondere eine MEDAS-Abkl�rung) zu erbringen.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit darauf einzutreten sei, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung und die als Mitbeteiligte beigeladene Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, Bern (vormals Elvia Versicherungen, Z�rich), auf eine Vernehmlassung verzichten.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Unfallversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Entscheides (hier: 7. Januar 2002) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 129 V 4 Erw. 1.2), sind im vorliegenden Fall die neuen Bestimmungen nicht anwendbar.
2.1.1 Die Versicherungsleistungen werden, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, bei Berufsunf�llen, Nichtberufsunf�llen und Berufskrankheiten gew�hrt (Art. 6 Abs. 1 UVG).
2.1.2 Unfall ist die pl�tzliche, nicht beabsichtigte sch�digende Einwirkung eines ungew�hnlichen �usseren Faktors auf den menschlichen K�rper, die eine Beeintr�chtigung der k�rperlichen oder geistigen Gesundheit zur Folge hat (Art. 2 Abs. 2 KVG; Art. 9 Abs. 1 UVV; BGE 122 V 232 Erw. 1 mit Hinweisen).
2.1.3 Gem�ss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat K�rpersch�digungen, die den Folgen eines Unfalls �hnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat er in Art. 9 Abs. 2 UVV Gebrauch gemacht und u.a. Sehnenrisse auch ohne ungew�hnliche �ussere Einwirkung den Unf�llen gleichgestellt (lit. f).
2.1.4 Gem�ss Art. 9 Abs. 1 UVG gelten Krankheiten, die bei der beruflichen T�tigkeit ausschliesslich oder vorwiegend durch sch�digende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht worden sind, als Berufskrankheiten. Der Bundesrat erstellt die Liste dieser Stoffe und Arbeiten sowie der arbeitsbedingten Erkrankungen. Gest�tzt auf diese Delegationsnorm und Art. 14 UVV hat er in Anhang I zur UVV eine Liste der sch�digenden Stoffe und der arbeitsbedingten Erkrankungen erstellt.
Nach der Rechtsprechung ist eine "vorwiegende" Verursachung von Krankheiten durch sch�digende Stoffe oder bestimmte Arbeiten nur dann gegeben, wenn diese mehr wiegen als alle andern mitbeteiligten Ursachen, mithin im gesamten Ursachenspektrum mehr als 50 % ausmachen. "Ausschliessliche" Verursachung hingegen meint praktisch 100 % des urs�chlichen Anteils der sch�digenden Stoffe oder bestimmten Arbeiten an der Berufskrankheit (BGE 119 V 200 Erw. 2a mit Hinweis).
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG setzt zun�chst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit a sie den in Erw. 2.3 hievor genannten Kriterien gen�gen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverh�ltnis zum Versicherungstr�ger steht, l�sst nicht schon auf mangelnde Objektivit�t und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umst�nde, welche das Misstrauen in die Unparteilichkas Spital Y.________ legte im Bericht vom 9. April 2002 nach einer arthrographischen und MR-Untersuchung der rechten Schpt von einem Sturz auf die rechte Schulter im Fr�hjahr 1996 geu erwarten sind, kann darauf verzichtet werden (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b mit Hinweisen; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b). Insbesondere braucht die am 17. Oktober 2001 im Rahmen des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens angeordnete, aber gem�ss Auskunft der IV-Stelle Bern vom 24. Juni 2003 wegen l�uziertem Oberarm bis h�chstens Brusth�he gehoben werden m�ssen. Eine Einschr�nkung besteht eventuell beim Arbeitstempo, nicht aber hinsichtlich Arbeitsanisch bedingt.ar seien. Sie st�tzten sich hierbei auf die Klinik X.________, die eine deutliche funktionelle �berlagerung diagnostizierte (Bericht vom 19. Mai 1998), und auf Dr. med. V.________, der von einer deutlichen depressiven Verstimmung sprach (Bericht vom 18. Mai 2001). Psychiatrische Abkl�rungen wurden indessen nicht vorgenommen. Hieraus kann der Versicherte jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn im Ergebnis stellten SUVA und Vorinstanz auf die zutreffende, in Erw. 5.2 hievor dargelegte, rein organisch begr�ndete Sch�tzung der verbliebenen Arbeitsf�higkeit ab. Wenn sie gleichzeitig darlegten, dass allf�llige dar�ber hinausgehende Einschr�nkungen der Arbeitsf�higkeit somatisch nicht erkl�rbar und damit psychisch bedingt seien, ist dies nicht zu beanstanden. Ebenso richtig ist, dass die Leistungspflicht der SUVA f�r die Folgen allf�lliger psychischer Beschwerden mangels ad�quater Kausalit�t zum zweifellos leichten Unfall vom 23. Mai 1997 zu verneinen ist (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 115 V 139 Erw. 6a), weshalb auf weitere medizinische Abkl�rungen in psychischer Hinsicht verzichtet werden kann (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c). Nach dem Gesagten braucht auch hinsichtlich der Schung nur so weit zu gehen, dass im Einzelfall eine zuverl�ssige Ermittlung des Invalidit�tsgrades gew�hrleistet ist. Massgebend ist, inwiefern sich das dem Versicherten verbliebene Leistungsverm�gen auf dem f�r ihn in Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt wirtschaftlich verwerten l�sst. Dieser ist durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot an und Nachfrage nach Arbeitskr�ften und zudem dadurch gekennzeichnet, dass er einen F�cher verschiedenartiger Stellen offen h�lt, und zwar sowohl bez�glich der daf�r verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des k�rperlichen Einsatzes. Letzteres gilt auch im Bereich der un- und angelernten Arbeitnehmer (BGE 127 V 298 Erw. 4c, 110 V 276 Erw. 4b; AHI 1998 S. 290 Erw. 3b, ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Der behinderten m�nnlichen Hilfsarbeitern offen stehende Arbeitsmarkt ist nicht ausschliesslich auf Handlanger- und andere k�rperliche T�tigkeiten beschr�nkt. In Industrie und Gewerbe werden Arbeiten, welche physische Kraft erfordern, in zunehmendem Mass durch Maschinen verrichtet, w�hrend den k�rperlich weniger belastenden Bedienungs- und �berwachungsfunktionen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt; auch in diesen Bereichen stehen somit m�nnlichen Hilfsarbeitern Stellen offen, ebenso im Dienstleistungssektor (SVR 1999 IV Nr. 6 S. 15 Erw. 2b/aa, ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Der f�r den Beschwerdegegner in Betracht fallende ausgeglichene Arbeitsmarkt bietet demnach sehr wohl T�tigkeiten an, welche der �rztlicherseits attestierten Arbeitsf�higkeit (Erw. 5.2 hievor) entsprechen (z.B. Bedienen/�berwachen/Beschicken von Maschinen, Sortier-, Kontroll- oder leichte Montagearbeiten auf Tischh�he etc.).
2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG setzt zun�chst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
SUVA und Vorinstanz stellten u.a. auf den Bericht des Dr. med. V.________, Fachen im Einspracheverfahren und deshalb bereits als Partei gemacht, ist unbehelflich. Denn auch den Berichten versicherungsinterner �rzte kommt Beweiswert zu, sofern sie den in Erw. 2.3 hievor genannten Kriterien gen�gen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverh�ltnis zum Versicherungstr�ger steht, l�sst nicht schon auf mangelnde Objektivit�t und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umst�nde, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begr�ndet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Arztes allerdings ein strenger Massstab anzzlegen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/ee, AHI 2001 S. 115 Erw. 3b/ee).
SUVA und Vorinstanz stellten u.a. auf den Bericht des Dr. med. V.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, �rzteteam Unfallmedizin der SUVA, vom 18. Mai 2001 ab.
Der formelle Einwand des Versicherten, Dr. med. V.________ habe seine Ausf�hrungen im Einspracheverfahren und deshalb bereits als Partei gemacht, ist unbehelflich. Denn auch den Berichten versicherungsinterner �rzte kommt Beweiswert zu, sofern sie den in Erw. 2.3 hievor genannten Kriterien gen�gen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverh�ltnis zum Versicherungstr�ger steht, l�sst nicht schon auf mangelnde Objektivit�t und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umst�nde, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begr�ndet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Arztes allerdings ein strenger Massstab anzzlegen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/ee, AHI 2001 S. 115 Erw. 3b/ee).
Streitig und zu pr�fen ist als Erstes, ob die SUVA f�r die Schulterschmerzen rechts leistungspflichtig ist.
4.1 Diesbez�glich diagnostizierte Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, im Operationsbericht vom 6. September 1996 eine vollst�ndige Ruptur der rechten Supraspinatussehne bei degenerativer Tenopathie der Rotatorenmanchette, assoziiert mit Impingement-Syndrom und AC-Gelenksarthrose. Der Versicherte leide seit sieben Jahren an rezidivierenden Schulterbeschwerden rechts, unterbrochen von beschwerdefreien Intervallen nach konsekutiv-therapeutischen Massnahmen. Seit Anfang 1996 bestehe ein progredienter Schmerzzustand trotz Physiotherapie und subacromialer Infiltration. Die Magnetresonanz-Untersuchung vom 7. Juni 1996 habe das Vorliegen einer vollst�ndigen Ruptur der Supraspinatussehne mit degenerativen Ver�nderungen an der Infraspinatussehne dokumentiert.
Im Operationsbericht vom 20. November 1997 (betreffend die linke Schulter) legte Dr. med. K.________ erneut dar, die Ruptur der Supraspinatussehne rechts sei degenerativ bedingt gewesen. Hievon gingen auch die Klinik X.________ (Bericht vom 19. Mai 1998) und die Orthop�dische Klinik Z.________ (Bericht vom 9. November 2000) aus.
Dr. med. V.________, der den Versicherten am 15. Mai 2001 eingehend untersuchte, f�hrte im Bericht vom 18. Mai 2001 aus, die Befunde an der rechten (dominanten) Schulter unterschieden sich in einigen wesentlichen Punkten von denjenigen an der linken Schulter. An der rechten Supraspinatussehne sei nicht nur eine Unterfl�chenl�sion vorhanden gewesen, sondern bereits ein ausgedehnter hufeisenf�rmiger Defekt von 3 x 2 cm Gr�sse mit nach medial retrahierter Sehne (die Sehnennaht sei damals nur unter Spannung gelungen) und beginnender Knorpeldegeneration am Humeruskopf. Zudem sei im Gegensatz zur linken Seite auch eine partielle L�sion der Infraspinatus- und Subscapularissehne, eine degenerative Verdickung der Bicepssehne und ein insuffizientes laterales Pulley-System auszumachen gewesen, Befunde, die erst interoperativ vollst�ndig erfasst worden seien. Eine solche Summation von Ver�nderungen an verschiedenen anatomischen Strukturen der Schulter (Sehnen und Knochen) k�nne weder mit einer einmaligen (im Sinne eines Ereignisses) noch mit einer repetitiven mechanischen Einwirkung im Zusammenhang mit der beruflichen T�tigkeit erkl�rt werden, sondern ausschliesslich mit einem schicksalhaften, langsam voranschreitenden und bei einem �ber 40j�hrigen Mann geh�uft zu beobachtenden degenerativen Prozess.
Das Spital Y.________ legte im Bericht vom 9. April 2002 nach einer arthrographischen und MR-Untersuchung der rechten Schulter dar, gegen�ber 1998 zeige sich eine Progredienz der degenerativen Ver�nderungen der Supraspinatus- und Subscapularis-Sehne (aktuell eine Ruptur mit leichtgradiger Muskelretraktion der Supraspinatussehne sowie partielle Ruptur der Subscapularissehne). Es best�nden degenerative Labrumver�nderungen im antero-superioren Anteil sowie postoperative oss�re Ver�nderungen sowohl im Bereich des AC-Gelenks wie auch im Tuberculum majus.
4.2 Aufgrund dieser �bereinstimmenden Arztberichte ist davon auszugehen, dass die Schulterbeschwerden rechts mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit degenerativ bedingt und weder auf einen Unfall noch auf eine unfall�hnliche K�rpersch�digung zur�ckzuf�hren sind. Weiter kann entgegen dem Vorbringen des Versicherten nicht gesagt werden, die (krankhaft-degenerativen) Beschwerden seien ausschliesslich, vorwiegend oder �berwiegend durch die berufliche T�tigkeit verursacht worden, weshalb keine Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 UVG vorliegt.
4.3 Auch der Hausarzt Dr. med. H.________, FMH Allgemeine Medizin, ging in den Berichten vom 14. November 1998 und 28. Juli 2000 grunds�tzlich davon aus, dass die Ruptur der Supraspinatussehne rechts degenerativ bedingt gewesen sei. Soweit er im erstgenannten Bericht gleichzeitig anf�hrte, es k�nnte eine "evtl. berufs-/vibrationsbedingte" Verletzung vorliegen, so wies er auf eine blosse M�glichkeit hin, die er in keiner Weise belegte und die durch die obigen Arztberichte entkr�ftet wird.
Wenn im Bericht des Spitals Y.________, Orthop�dische Chirurgie, vom 26. August 1998 erstmals und das einzige Mal �berhaupt von einem Sturz auf die rechte Schulter im Fr�hjahr 1996 gesprochen wurde, kann darauf nicht abgestellt werden. W�re ein solcher Sturz passiert, so h�tten entsprechende Angaben fraglos Eingang in die zahlreichen anderen Arztberichte gefunden. Dies trifft indessen ausnahmslos nicht zu. Insbesondere der Operationsarzt Dr. med. K.________ schilderte in den Berichten vom 6. September 1996 und 20. November 1997 jahrelange degenerative, rezidivierende Beschwerden mit einen progredienten Schmerzzustand seit Anfang 1996; einen Unfall erw�hnte er in keiner Weise. Gegen�ber dem Kreisarzt Dr. med. L.________ gab der Versicherte am 21. April 1998 an, im Fr�hjahr 1996 habe er Schmerzen in der rechten Schulter gesp�rt, die sich in der Folge verst�rkt h�tten; von einem Unfallereignis war keine Rede. Auch das Spital Y.________ sprach in einem weiteren Bericht vom 7. April 1999 in keiner Weise mehr von einem Unfall, sondern von seit mehreren Jahren (ca. Anfang 1990) rezidivierenden Schulterbeschwerden rechts, unterbrochen von beschwerdefreien Intervallen. Gleiches gilt f�r den Bericht des Dr. med. H.________ vom 28. Juli 2000.
4.4 Nach dem Gesagten besteht bez�glich der rechten Schulterbeschwerden keine Leistungspflicht der SUVA. Da diesbez�glich von weiteren medizinischen Erhebungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann darauf verzichtet werden (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b mit Hinweisen; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b). Insbesondere braucht die am 17. Oktober 2001 im Rahmen des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens angeordnete, aber gem�ss Auskunft der IV-Stelle Bern vom 24. Juni 2003 wegen l�ngerer Wartezeiten noch ausstehende MEDAS-Abkl�rung nicht abgewartet zu werden.
5.1 Der Beschwerdef�hrer leidet im Weiteren an Schulterschmerzen links, die vor allem belastungsabh�ngig, teilweise auch in Ruhe auftreten (Berichte des Dr. med. H.________ vom 14. November 1998, des Spitals Y.________, Orthop�dische Chirurgie, vom 7. April 1999, der Klinik B.________ vom 9. November 2000 und des Dr. med. V.________ vom 18. Mai 2001).
Streitig ist diesbez�glich der Umfang des Rentenanspruchs und - als eine der Voraussetzungen daf�r - das Ausmass der unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit.
5.2 In organisch-k�rperlicher Hinsicht ist die nat�rliche Kausalit�t der Schulterbeschwerden links zum Unfall vom 23. Mai 1997 erstellt und anerkannt. Diesbez�glich sind dem Versicherten schwere k�rperliche Arbeiten unzumutbar. Vor allem Arbeiten ab Schulterh�he und dar�ber sind nur noch eingeschr�nkt m�glich. Als Bauarbeiter und Baumaschinenf�hrer ist der Beschwerdef�hrer zu 100 % arbeitsunf�hig. Zumutbar sind ihm hingegen ganztags leichte Arbeiten, bei denen links nur kleine Gewichte von maximal 1 kg bei nicht abduziertem Oberarm bis h�chstens Brusth�he gehoben werden m�ssen. Eine Einschr�nkung besteht eventuell beim Arbeitstempo, nicht aber hinsichtlich Arbeits-, Steh- und Sitzdauer sowie Gehstrecke. Ideal w�re eine �berwiegend sitzende T�tigkeit wie z.B. eine leichte Fliessbandarbeit, bei der der linke Unterarm auf Tischh�he abgestellt werden k�nnte. Hier w�ren Gewichtsbelastung und Kraftaufwand minimal. Nicht zumutbar seien repetitive Innen- oder Aussenrotationen der linken Schulter gegen Widerstand, Schl�ge oder Vibrationen.
Dies ergibt sich aus den Berichten des Dr. med. H.________ vom 14. November 1998, des Spitals Y.________ vom 7. April 1999 und des Dr. med. V.________ vom 18. Mai 2001. Es ist kein Grund ersichtlich, weshalb auf diese hinsichtlich der Arbeitsf�higkeit im Wesentlichen �bereinstimmenden Arztberichte, die schl�ssig und nachvollziehbar sind, nicht abgestellt werden sollte.
5.3 Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Versicherte aus dem Bericht der Klinik B.________ vom 9. November 2000, da diese ausdr�cklich ausf�hrte, sie stelle keine Arbeitsunf�higkeit aus. Weiter wurde in diesem Bericht ausgef�hrt, insgesamt seien keine strukturellen Ver�nderungen gefunden worden, die die intensiven Beschwerden des Versicherten erkl�ren k�nnten. Eine orthop�dische Therapiem�glichkeit bestehe nicht. Empfohlen werde eine station�re Rehabilitation im Spital Y.________ zwecks Quantifizierung der Beschwerden und Berufsfindung.
Soweit die Berufsberaterin der IV-Stelle Bern im Bericht vom 1. M�rz 1999 eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit attestierte, kann darauf angesichts der gegenteiligen Arztberichte nicht abgestellt werden, zumal ihre Einsch�tzung auch die Schulterbeschwerden rechts und eine starke Einschr�nkung des rechten Arms mit einschloss, was vorliegend irrelevant ist (Erw. 4.4 hievor).
5.4 Wenn das Spital Y.________, Orthop�dische Chirurgie, im Bericht vom 7. April 1999, ausf�hrte, es sei auch eine Reintervention an der linken Schulter im Sinne einer schmerzlindernden Massnahme (Bizepssehnentenotomie) denkbar und m�glich, so kann daraus aufgrund der Aktenlage nicht geschlossen werden, dass dadurch mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann, zumal Dr. med. H.________ (Bericht vom 14. November 1998) und die Klinik B.________ (Bericht vom 9. November 2000) eine Verbesserung des Gesundheitszustandes bzw. der Arbeitsf�higkeit durch medizinische Massnahmen verneinten.
5.5 Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt, SUVA und Vorinstanz seien ohne psychiatrische Abkl�rung davon ausgegangen, die Arbeitsunf�higkeit gr�nde auch in einem psychischen Schmerzsyndrom, dessen ad�quate Kausalit�t zum Unfall vom 23. Mai 1997 zu verneinen sei. Ein psychisches Leiden liege jedoch nicht vor. Die Arbeitsunf�higkeit von 100 % sei vielmehr rein organisch bedingt.
Es trifft zwar zu, dass SUVA und Vorinstanz ausf�hrten, die Beschwerden an der linken Schulter seien auch psychisch bedingt, da sie im geklagten Ausmass nicht durch objektive medizinische Befunde erkl�rbar seien. Sie st�tzten sich hierbei auf die Klinik X.________, die eine deutliche funktionelle �berlagerung diagnostizierte (Bericht vom 19. Mai 1998), und auf Dr. med. V.________, der von einer deutlichen depressiven Verstimmung sprach (Bericht vom 18. Mai 2001). Psychiatrische Abkl�rungen wurden indessen nicht vorgenommen. Hieraus kann der Versicherte jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn im Ergebnis stellten SUVA und Vorinstanz auf die zutreffende, in Erw. 5.2 hievor dargelegte, rein organisch begr�ndete Sch�tzung der verbliebenen Arbeitsf�higkeit ab. Wenn sie gleichzeitig darlegten, dass allf�llige dar�ber hinausgehende Einschr�nkungen der Arbeitsf�higkeit somatisch nicht erkl�rbar und damit psychisch bedingt seien, ist dies nicht zu beanstanden. Ebenso richtig ist, dass die Leistungspflicht der SUVA f�r die Folgen allf�lliger psychischer Beschwerden mangels ad�quater Kausalit�t zum zweifellos leichten Unfall vom 23. Mai 1997 zu verneinen ist (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 115 V 139 Erw. 6a), weshalb auf weitere medizinische Abkl�rungen in psychischer Hinsicht verzichtet werden kann (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c). Nach dem Gesagten braucht auch hinsichtlich der Schulterbeschwerden links die noch ausstehende MEDAS-Abkl�rung (Erw. 4.4 hievor) nicht abgewartet zu werden.
6.1 Ist der Versicherte infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Als invalid gilt, wer voraussichtlich bleibend oder l�ngere Zeit in seiner Erwerbsf�higkeit beeintr�chtigt ist. F�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades wird das Erwerbseinkommen, das der Versicherte nach Eintritt der unfallbedingten Invalidit�t und nach Durchf�hrung allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er erzielen k�nnte, wenn er nicht invalid geworden w�re (Art. 18 Abs. 2 UVG).
Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 Satz 2 UVG).
6.2 F�r die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grunds�tzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allf�lligen Rentenbeginns abzustellen. Bevor die Verwaltung �ber einen Leistungsanspruch befindet, muss sie indessen pr�fen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Ver�nderung der hypothetischen Bezugsgr�ssen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuf�hren (BGE 129 V 222, 128 V 174).
Bei der Bestimmung des trotz Gesundheitssch�digung zumutbaren Einkommens (Invalideneinkommen) sind an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten praxisgem�ss nicht �berm�ssige Anforderungen zu stellen; vielmehr hat die Sachverhaltsabkl�rung nur so weit zu gehen, dass im Einzelfall eine zuverl�ssige Ermittlung des Invalidit�tsgrades gew�hrleistet ist. Massgebend ist, inwiefern sich das dem Versicherten verbliebene Leistungsverm�gen auf dem f�r ihn in Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt wirtschaftlich verwerten l�sst. Dieser ist durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot an und Nachfrage nach Arbeitskr�ften und zudem dadurch gekennzeichnet, dass er einen F�cher verschiedenartiger Stellen offen h�lt, und zwar sowohl bez�glich der daf�r verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des k�rperlichen Einsatzes. Letzteres gilt auch im Bereich der un- und angelernten Arbeitnehmer (BGE 127 V 298 Erw. 4c, 110 V 276 Erw. 4b; AHI 1998 S. 290 Erw. 3b, ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Der behinderten m�nnlichen Hilfsarbeitern offen stehende Arbeitsmarkt ist nicht ausschliesslich auf Handlanger- und andere k�rperliche T�tigkeiten beschr�nkt. In Industrie und Gewerbe werden Arbeiten, welche physische Kraft erfordern, in zunehmendem Mass durch Maschinen verrichtet, w�hrend den k�rperlich weniger belastenden Bedienungs- und �berwachungsfunktionen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt; auch in diesen Bereichen stehen somit m�nnlichen Hilfsarbeitern Stellen offen, ebenso im Dienstleistungssektor (SVR 1999 IV Nr. 6 S. 15 Erw. 2b/aa, ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Der f�r den Beschwerdegegner in Betracht fallende ausgeglichene Arbeitsmarkt bietet demnach sehr wohl T�tigkeiten an, welche der �rztlicherseits attestierten Arbeitsf�higkeit (Erw. 5.2 hievor) entsprechen (z.B. Bedienen/�berwachen/Beschicken von Maschinen, Sortier-, Kontroll- oder leichte Montagearbeiten auf Tischh�he etc.).
8.1 �bt der Versicherte nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aus, so k�nnen nach der Rechtsprechung so genannte Tabellenl�hne (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb; AHI 2002 S. 67 Erw. 3b) oder die L�hne von noch in Frage kommenden T�tigkeiten in verschiedenen Betrieben in der Region des Versicherten, welche in den so genannten DAP-Zahlen (Dokumentation �ber die Arbeitspl�tze) der SUVA festgehalten sind (BGE 129 V 472), herangezogen werden.
8.2 SUVA und Vorinstanz gingen aufgrund der DAP davon aus, der Beschwerdef�hrer k�nne ein Invalideneinkommen von j�hrlich Fr. 47'450.- erzielen. Im Sinne einer Plausibilit�tspr�fung zogen sie die vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998 bei, wonach der Durchschnittsverdienst f�r mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor (bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) besch�ftigte M�nner monatlich Fr. 4268.- (inkl. 13. Monatslohn; TA1) bzw. j�hrlich Fr. 51'216.- betr�gt. Umgerechnet auf die w�chentliche betriebs�bliche Arbeitszeit von 41,9 Stunden ergebe dies Fr. 53'648.-. Unter Ber�cksichtigung der Nominallohnsteigerung von 0,7 % im Jahre 1998 und 0,3 % im Jahre 1999 resultiere ein Einkommen von Fr. 54'185.-. Angesichts der Behinderung an der linken Schulter erscheine ein Lohnabzug von 10 % als gerechtfertigt, was zu einem Einkommen von Fr. 48'766.- f�hre. Damit sei die Annahme eines Verdienstes von Fr. 47'450.- korrekt.
Der Versicherte macht geltend, die DAP-Unterlagen seien in der Regel nicht geeignet, als alleinige Grundlage f�r einen Einkommensvergleich herangezogen zu werden. Weiter sei der 10%ige Abzug vom Tabellenlohn zu tief; weder SUVA noch Vorinstanz h�tten ihn ausreichend begr�ndet.
8.3 Dem Versicherten ist insofern zuzustimmen, als das Abstellen auf die Verdienstm�glichkeiten an lediglich vier konkreten DAP-Arbeitspl�tzen - wie es Verwaltung und Vorinstanz getan haben - in der Regel nicht mit der erforderlichen Zuverl�ssigkeit repr�sentative Angaben �ber den in einer zumutbaren Erwerbst�tigkeit erzielbaren Verdienst zu liefern vermag (BGE 129 V 480). Demnach bilden sie keine hinreichende Grundlage f�r die Bestimmung des Invalideneinkommens.
Stattdessen ist auf die Ergebnisse der LSE abzustellen. In diesem Rahmen ist entgegen SUVA und Vorinstanz allerdings zu beachten, dass die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im massgebenden Jahr 1999 (Rentenbeginn) heranzuziehen ist, die nicht 41,9, sondern 41,8 Stunden betrug (Die Volkswirtschaft 2003, Heft 12, S. 94 TA B9.2, Total). Weiter sind zum LSE-Einkommen 1998 nicht die Nominallohnentwicklungen der Jahre 1998 und 1999 aufzurechnen, sondern einzig diejenige des Jahres 1999 (Ver�nderung in % gegen�ber dem Vorjahr 1998). Zudem ist bei der Anpassung an die Lohnentwicklung nach Geschlechtern zu differenzieren, weshalb auf den Nominallohnindex f�r M�nnerl�hne abzustellen ist (BGE 129 V 410 Erw. 3.1.2), der 1999 0,1 % betrug (Lohnentwicklung 2002, S. 32, Tabelle T1.1.93, Total). Unter Ber�cksichtigung dieser Korrekturen resultiert f�r 1999 ein Einkommen von Fr. 53'574.- (Fr. 51'216.- : 40 x 41,8 : 100 x 100,1).
8.4.1 Gem�ss st�ndiger Rechtsprechung ist bei der Bemessung des Invalideneinkommens nach statistischen Tabellenl�hnen der konkreten Situation durch Abz�ge Rechnung zu tragen. Dies hat zum Zweck, ausgehend von den statistischen Werten ein Einkommen zu ermitteln, welches der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der Restarbeitsf�higkeit am besten entspricht. Eine K�rzung soll erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass die versicherte Person wegen besonderer Umst�nde ihre gesundheitlich bedingte Restarbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann. Der zu gew�hrende Abzug ist nicht schematisch, sondern unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde des Einzelfalles vorzunehmen. Dabei sind ausser der behinderungsbedingten Einschr�nkung der Arbeits- und Leistungsf�higkeit auch weitere lohnwirksame, pers�nliche und berufliche Merkmale eines Versicherten wie Alter, Dauer der Betriebszugeh�rigkeit, Nationalit�t oder Aufenthaltskategorie sowie der Besch�ftigungsgrad zu beachten. Es rechtfertigt sich aber nicht, f�r jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat quantifizierte Abz�ge vorzunehmen und diese zusammenzuz�hlen, da damit Wechselwirkungen ausgeblendet werden. So bestimmt sich beispielsweise der Anfangslohn in einer neuen Firma in der Regel nicht isoliert nach der Anzahl Dienstjahre, sondern u.a. auch aufgrund der mitgebrachten Berufserfahrungen. Ganz allgemein ist der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen unter W�rdigung der Umst�nde im Einzelfall nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen. Letztlich ist der Abzug vom Tabellenlohn unter Ber�cksichtigung aller im Einzelfall in Betracht fallenden Merkmale auf h�chstens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 62 ff.).
Bei der �berpr�fung des Abzugs kann es nicht darum gehen, dass die kontrollierende richterliche Beh�rde ihr Ermessen an die Stelle der Vorinstanz setzt. Bei der Unangemessenheit (Art. 132 lit. a OG) geht es um die Frage, ob der zu �berpr�fende Entscheid, den die Beh�rde nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit den allgemeinen Rechtsprinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckm�ssigerweise anders h�tte ausfallen sollen. Allerdings darf das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abst�tzen k�nnen, welche seine abweichende Ermessensaus�bung als n�her liegend erscheinen lassen (BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweis).
8.4.2 SUVA und Vorinstanz haben kurz angef�hrt, dass sie einen leidensbedingten Abzug vorgenommen haben, womit sie dem verfassungsrechtlichen Gebot der Begr�ndungspflicht (Art. 8 Abs. 1 BV) und mithin dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) grunds�tzlich nachgekommen sind. Selbst wenn dies aber nicht zutr�fe, l�ge jedenfalls kein derart schwerwiegender Mangel vor, dass eine Heilung im letztinstanzlichen Verfahren nicht m�glich w�re. Weil Versicherungsleistungen streitig sind und dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht deshalb sowohl in tats�chlicher als auch in rechtlicher Hinsicht eine uneingeschr�nkte �berpr�fungsbefugnis zusteht (Art. 132 OG), kann eine allf�llige Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch das kantonale Gericht als geheilt gelten, zumal sich der Beschwerdef�hrer zu diesem Punkt einl�sslich ge�ussert hat (BGE 127 V 437 Erw. 3d/aa mit Hinweisen).
8.4.3 Wegen der Ausl�ndereigenschaft kann kein Abzug gew�hrt werden, da der Versicherte die Niederlassungsbewilligung C besitzt. Er geh�rt somit einer Ausl�nderkategorie an, f�r welche der monatliche M�nner-Bruttolohn im Anforderungsniveau 4 sogar etwas �ber dem entsprechenden, nicht nach dem Merkmal der Nationalit�t differenzierenden Totalwert liegt (LSE 1998, S. 39 Tabelle 12 und LSE 2000, S. 47 Tabelle 12, je Anforderungsniveau 4; BGE 126 V 79 Erw. 5a/cc; Urteil D. vom 30. Oktober 2002 Erw. 3.3.3, I 517/02).
Der Versicherte ist selbst im Rahmen leichter Hilfsarbeitert�tigkeiten nicht mehr voll leistungsf�hig, da er links nur kleine Gewichte von maximal 1 kg bei nicht abduziertem Oberarm bis h�chstens Brusth�he heben kann und eventuell auch beim Arbeitstempo eingeschr�nkt ist (Erw. 5.2 hievor). Aufgrund dieser relativ erheblichen Einschr�nkung erscheint ein leidensbedingter Abzug von 20 % als angemessen. Andere Abz�ge rechtfertigen sich nicht. Dies f�hrt f�r das Jahr 1999 zu einem Invalideneinkommen von Fr. 42'859.- (80 % von Fr. 53'574.-; Erw. 8.3 hievor), was verglichen mit dem im Jahre 1999 ohne Gesundheitsschaden unbestrittenermassen erzielbaren Einkommen (Valideneinkommen) von Fr. 62'725.- (Best�tigung der fr�heren Arbeitgeberin vom 2. September 1999) einen Invalidit�tsgrad von 31,7 % ergibt und auf die n�chste Zahl aufgerundet zum Anspruch auf eine Invalidenrente von 32 % f�hrt (Urteil R. vom 19. Dezember 2003, U 27/02).
8.5 F�r das Jahr 2002 (Zeitpunkt des Einspracheentscheides) ergibt sich Folgendes: Das Valideneinkommen betr�gt Fr. 66'758.- (Nominallohnentwicklung im Baugewerbe im Jahr 2000: 1,9 %, im Jahr 2001: 2,8 % und im Jahr 2002: 1,6 %; Lohnentwicklung 2002, S. 32 T1.1.93, F).
Hinsichtlich des Invalideneinkommens ist von der LSE 2000 auszugehen, wonach der Durchschnittsverdienst f�r mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten im privaten Sektor (bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) besch�ftigte M�nner im Jahre 2000 monatlich Fr. 4437.- (inkl. 13. Monatslohn; TA1) bzw. j�hrlich Fr. 53'244.- betrug. Unter Ber�cksichtigung der w�chentlichen betriebs�blichen Arbeitszeit "Total" von 41,7 Stunden im Jahre 2002 (Mitteilung des Bundesamtes f�r Statistik vom 21. November 2003), der Nominallohnentwicklung "Total" bei M�nnern von 2,5 % im Jahre 2001 und von 1,6 % im Jahre 2002 (Lohnentwicklung 2002, S. 32, Tabelle T1.1.93) und des Abzuges von 20 % resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 46'244.-. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 66'758.- ergibt sich ein Invalidit�tsgrad von 30,7 % bzw. aufgerundet ein Rentenanspruch von 31 % (vgl. Erw. 8.4.3 hievor).
Streitig und zu pr�fen ist schliesslich der Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung.
9.1 Gem�ss Art. 24 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf eine angemessene Integrit�tsentsch�digung, wenn er durch den Unfall eine dauernde erhebliche Sch�digung der k�rperlichen oder geistigen Integrit�t erleidet. Nach Art. 36 Abs. 1 UVV gilt ein Integrit�tsschaden als dauernd, wenn er voraussichtlich w�hrend des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht (Satz 1); er ist erheblich, wenn die k�rperliche oder geistige Integrit�t, unabh�ngig von der Erwerbsf�higkeit, augenf�llig oder stark beeintr�chtigt ist (Satz 2).
Die Integrit�tsentsch�digung wird laut Art. 25 Abs. 1 UVG in Form einer Kapitalleistung gew�hrt (Satz 1); sie darf den am Unfalltag geltenden H�chstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht �bersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integrit�tsschadens abgestuft (Satz 2). Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entsch�digung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Gem�ss Abs. 2 dieser Vorschrift gelten f�r die Bemessung der Integrit�tsentsch�digung die Richtlinien des Anhangs 3. Darin hat der Bundesrat in einer als gesetzm�ssig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 113 V 219 Erw. 2a; RKUV 1988 Nr. U 48 S. 236 Erw. 2a mit Hinweisen) h�ufig vorkommende und typische Sch�den prozentual gewichtet (BGE 124 V 32 Erw. 1b).
F�r die im Anhang 3 zur UVV genannten Integrit�tssch�den entspricht die Entsch�digung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des H�chstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entsch�digung f�r spezielle oder nicht aufgef�hrte Integrit�tssch�den wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). In diesem Zusammenhang hat die SUVA in Weiterentwicklung der bundesr�tlichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet. Diese in den Mitteilungen der Medizinischen Abteilung der SUVA, Nr. 57 bis 59, herausgegebenen Tabellen (teilweise ge�ndert und erg�nzt in den Mitteilungen Nr. 60, 62 und 66), sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gew�hrleistet werden soll, mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 Erw. 1c mit Hinweis).
9.2 Betreffend die Integrit�tsentsch�digung f�r die Beeintr�chtigung der linken Schulter entsprechen der vorinstanzliche Entscheid und der Einspracheentscheid, welche auf die Einsch�tzungen des Kreisarzt-Stellvertreters Dr. med. L.________ vom 12. Mai 1999 verweisen, dem Gesetz, der Verordnung und den anwendbaren Richtlinien. Der Beschwerdef�hrer bringt keine triftigen Gr�nde vor, die eine abweichende Ermessensaus�bung als n�her liegend erscheinen liessen (Art. 132 lit. a OG). Da auch diesbez�glich von weiteren medizinischen Erhebungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann darauf verzichtet werden (Erw. 4.4 hievor).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19. August 2002 und der Einspracheentscheid der SUVA vom 7. Januar 2002 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer Anspruch auf eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von 32 % ab 1. November 1999 und von 31 % ab 1. Januar 2002 hat. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung und der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft zugestellt.

References: Art. 9
 BGE 
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 14
 BGE 
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 Art. 24
 Art. 36
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 36