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Timestamp: 2017-05-24 07:39:15+00:00

Document:
Südthüringische Wirtschaft - Ausgabe 11-12/2013 by IHK Südthüringen - issuu
LeistungsmotivationVollversammlung beschließt
BeitragsrückerstattungIHK-Konferenzen:
Strategien für SüdthüringenSüdthüringische
Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer SüdthüringenSuhl
Schulwettbewerb: Die “besteneun
SüdthüringenVon: Magdalena Neuner
Betreff: Grüner StromWenn Strom immer grüner wird,
kann sich das dann noch jeder leisten?Hallo Frau Neuner, wir arbeiten
Bereits seit 2001 bauen wir Hochsee-Windparks. Durch unsere Erfahrung können
So proﬁtieren auch Geschäftskunden von
grünerem Strom zu attraktiven Konditionen.eon.de/geschaeftskundenEnergie für den
und zu fairen Preisen.EDITORIALDie guten Botschaften kommen aus der eigenen Region
Die Weihnachtsbotschaften aus Berlin sind eher
durchwachsen. Die Koalitionsvereinbarung von CDU
und SPD enthält zwar keine Steuererhöhungen mehr,
dennoch wird der Arbeitsmarkt erheblich unter Druck
geraten. Der geplante Mindestlohn von 8,50 Euro stellt
für die Industrie ganz sicher kein Problem dar, gefährdet dennoch in anderen Branchen viele Arbeitsplätze
und verringert die Chancen von Geringqualifizierten.
Im Thema Energiewende zeigt der Koalitionsvertrag
keinen überzeugenden Weg aus der Kostenfalle auf,
auch wenn hier und da richtige Ansätze aufscheinen.
Insgesamt verströmt das Koalitionspapier den Charme
der Unausgewogenheit. Statt die Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft auszubalancieren, ist die Schale
von Ordnungspolitik und Marktwirtschaft weit weniger
gefüllt als die soziale.Wie so oft, die guten Botschaften kommen aus der
eigenen Region. Wir haben tolle junge Leute in Südthüringen. Es sind zwar durchaus weniger als noch
vor einigen Jahren, aber 46 Bildungsfüchse, über die
wir auf Seite 8 berichten, sprechen für sich. Und dass
wir versuchen, über Projekte wie die „besteneunte“
die Motivation unserer jungen Leute zu heben, findet
Wenn schon nicht Bund und Land, so können wir als
IHK unseren Unternehmen ein Geschenk machen.
Zugegeben, ein Geschenk im weihnachtlichen Sinne
ist es nicht, denn wir geben etwas zurück, was die
Unternehmen selbst erwirtschaftet haben. Unsere IHK
senkt nunmehr bereits zum dritten Mal in Folge die
Umlage der IHK-Beiträge um 12 Prozent rückwirkend
zum Jahresanfang.Auch das Land Thüringen tobt sich auf dem Rücken der
Wirtschaft aus, wenn es um die Einführung eines völlig
unnötigen Bildungsfreistellungsgesetzes geht, das die
starken Länder in Ost und West wie Bayern, BadenWürttemberg und Sachsen nicht haben.So kann der Start ins neue Jahr gelingen. Die Konjunkturprognosen sind gut. Das Versprechen der IHK Südthüringen heißt auch in 2014 alles dafür zu tun, dass
Ihr Unternehmen Geld verdient!Dr. Peter Traut
Präsident der IHK SüdthüringenDr. Ralf Pieterwas
Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen
Südthüringische Wirtschaft 11-12/20131TITEL: LEISTUNGSMOTIVATION
5 Ausbildungssituation in Südthüringen
7 Die „besteneunte“ kommt aus Suhl
8 Mehr schlaue Füchse für SüdthüringenEDITORIAL■ EXISTENZGRÜNDUNG UND
UNTERNEHMENSFÖRDERUNGIHK-JAHRESTHEMA22 Kontodaten fit für Europa machen
23 NewKammer-Treffen mit Kochevent in der IHK Südthüringen
25 Unternehmensnachfolge: Suche nach der Nadel im Heuhaufen?3 Infrastrukturkonferenz – Neue Wege für Südthüringen■ STANDORTPOLITIK■ AUS- UND WEITERBILDUNG
10 Vollversammlung beschließt
erneut Beitragssenkung26 Berufsbildungsausschuss der IHK Südthüringen – Vorsitzende gewählt
28 Gastschulanträge – Wer erteilt die Genehmigung?
30 IHK-Weiterbildungsprogramm 2014■ INNOVATION UND UMWELT
18Herbstbelebung - Gute Aussichten für 2014
Strategien zur Fachkräftegewinnung auf dem Prüfstand
Aufwärtstrend wird fortgesetzt – Saisonumfrage Tourismus
Kosten drücken Standortattraktivität
Stationärer Handel versus InternethandelREGIONALMARKETING THÜRINGER WALD
19 Kampagne t-wood.de – LIEBE DEINEN WALD! zeigt WirkungIHK SETZT SICH EIN
20 Branchen- und technologieübergreifende Ausrichtung der
20 Gemeinsame Unterstützung für junge Spanier
21 Fahrtkostenzuschüsse für
Berufsschüler – Richtlinie
erhalten21 Industrieemissionsrichtlinie – Genehmigungsverfahren zentralisieren
21 Berufsreine Beschulung der Produktionstechnologen32 IHK-Preis für den akademischen Nachwuchs
33 Regionale Energiekonferenz
SüdwestthüringenBEKANNTMACHUNGEN DER IHK SÜDTHÜRINGEN
38Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2014
Änderung des Gebührentarifs
Änderung der Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2013
Berufung von Mitgliedern der Fach- und Regionalausschüsse
Satzung betreffend die Fachkundeprüfungen für den
Straßenpersonen- und Güterkraftverkehr
41 Satzung für die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe
42 Einigungsstelle für Wettbewerbsstreitigkeiten■ RECHT
44 An die Verjährung denken
45 Künstlersozialabgabe steigt 2014
45 ImpressumDie IHK Südthüringen sowie die Anzeigenverwaltung der „Südthüringische Wirtschaft“ wünschen allen Mitgliedern, Kunden
und Geschäftspartnern mit ihren Familien ein friedliches Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches neues Jahr 2014.IHK-JAHRESTHEMA© Klaus StuttmannInfrastrukturkonferenz – Neue Wege für Südthüringen
Im Rahmen des IHK-Jahresthemas „Infrastruktur – Wege für morgen“ hatte die IHK
Südthüringen am 18. November 2013 zur Südthüringer Infrastrukturkonferenz geladen, um
mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verbänden sowie dem zuständigen Minister für
Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, über die zukünftige Entwicklung der
Verkehrsinfrastruktur der Region zu diskutieren.
„Die Verkehrsinfrastruktur ist das Rückgrat eines
Wirtschaftsstandortes und ein wesentlicher Faktor
im nationalen und internationalen Wettbewerb.
Daher setzt sich die IHK Südthüringen im Interesse
der Südthüringer Wirtschaft für die Steigerung der
Effizienz und Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur ein. Die Sicherstellung einer bedarfsgerechten Mobilität von Personen und Gütern ist ein
wirtschaftspolitisches Ziel von höchster Priorität“,
stellte der Präsident der IHK Südthüringen, Dr. Peter
Traut, in seiner Begrüßungsrede klar. In den vergangenen Jahren wurden zwar durch umfangreiche
Infrastrukturinvestitionen die Voraussetzungen für
einen dynamischen Wirtschaftsstandort geschaffen.
Beispielhaft sind hier die Verkehrsprojekte Deutsche
Einheit VDE mit den Autobahnen 71 und 73 sowie
der ICE-Trasse inkl. des ICE-Knotens Erfurt zunennen. Dennoch warten in Südthüringen noch
immer wesentliche Verkehrsprojekte auf ihre
Aus Sicht der Wirtschaft kann es nach dem erforderlichen Bau dieser Großprojekte nicht sein, dass
man auf der Zielgeraden haltmacht. Um den vollen
Nutzen der immensen Investitionen in unsere Infrastruktur auszuschöpfen und die gesamte Region
Südthüringen von diesen Projekten profitieren zu
lassen, müssen Bund und Land den weiteren Ausbau
der nachrangigen Infrastruktur vorantreiben. Insbesondere Forschungs- und Industriestandorte sowie
Zentrale Orte müssen als Ankerpunkte der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung
durch eine leistungsfähige und bedarfsgerechte
Verkehrsinfrastruktur vernetzt werden.Kurz vor dem Ende der Anmeldefrist für Vorhaben
zum neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015
war es ein zentrales Ziel der IHK Südthüringen,
die teilweise schon seit Jahren offenen Schlüsselprojekte der Südthüringer Verkehrsinfrastruktur
im Rahmen der Konferenz zu thematisieren und
Minister Carius die Forderungen der Südthüringer
Wirtschaft zur Infrastrukturentwicklung zu
übergeben. Dass nicht alle Vorhaben angesichts
des löchrigen Verkehrshaushaltes von heute auf
morgen umgesetzt werden können, steht für
IHK-Präsident Dr. Peter Traut außer Frage: Und
doch geht es darum, „im Blick zu behalten, was
den Wirtschaftsstandort Südthüringen langfristig
attraktiver macht“. Hierzu gehören die Straßenbauvorhaben der B 87neu zur Vernetzung der
Wirtschaftsräume Osthessen und Südthüringen,
die Verlängerung der B 62 von der B 19 zur
BAB 71-Anschlussstelle Zella-Mehlis zur besseren
Erschließung des Raumes Schmalkalden sowie die
B 4neu zur Verbesserung der Verkehrssituation
zwischen den Wirtschaftszentren Sonneberg und
Saalfeld-Rudolstadt. Zudem fordert die IHK
Südthüringische Wirtschaft 11-12/20133IHK-JAHRESTHEMAThüringens Verkehrsminister Christian Carius stellt im Rahmen der Infrastrukturkonferenz der IHK Südthüringen die Verkehrsprojekte der Region vor, die für den Bundesverkehrswegeplan 2015 vorgeschlagen werden.zur Streckenbeschleunigung und Entlastung der
Kommunen entlang der B 19 den Bau der Ortsumfahrungen Meiningen und Wasungen.
Mit diesen Forderungen trifft die Südthüringer
Wirtschaft im Thüringer Verkehrsministerium
auf offene Ohren, weswegen sich die Vorhaben
auch auf der Meldeliste für Bundesfernstraßen
des Freistaates Thüringen zum BVWP 2015
wiederfinden. Dabei geht es Minister CariusAnzeigeHALLENIndustrie- und Gewerbehallenvon der Planung und Produktion bis zurschlüsselfertigen HalleWolf System GmbH
www.wolfsystem.de4 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013vor allem darum, „netzwirksame Verbindungen
herzustellen, um die Bürger in den Ortslagen zu
entlasten und den Verkehr zu beschleunigen. Eine
gute Infrastruktur ist ein entscheidender Vorteil
für einen starken Wirtschaftsstandort Thüringen.
Hierzu muss der Bund die notwendigen Mittel
für Verkehrsinvestitionen bereitstellen“, so der
Minister weiter. Insgesamt sind in Südthüringen
16 Straßenbauprojekte an Bundesstraßen mit
Baukosten von insgesamt rund 470 Millionen
Euro in den nächsten Jahren geplant.
Eine Absage erteilte der Minister der Forderung
der Wirtschaft zur Freigabe der Tunnelkette
der A 71 für Gefahrguttransporte: „Ich kann als
Politiker die Tunnel nur dann freigeben, wenn
man auch für den Katastrophenfall optimal vorbereitet ist.“ Hierzu sind nach Aussage von Carius
Investitionen in automatische Löschanlagen in
Höhe von 300 Millionen Euro sowie die personelle
Aufstockung der Gefahrenabwehr notwendig.
Dies konnte IHK-Präsident Dr. Peter Traut nicht
unkommentiert lassen, hatte man vor Jahren noch
die Auskunft erhalten, dass eine Aufstockung der
Feuerwehr um 24 Feuerwehrleute für die Freigabe
genügen würde. „Es scheint, dass diese Forderung
immer teurer wird“, stellte Dr. Traut fest. Immerhin
verschließt sich das Ministerium nicht vor weiteren Gesprächen zu diesem Thema und erklärte
die Bereitschaft, eine Freigabe für bestimmte
Gefahrenklassen erneut zu prüfen.
Positive Nachrichten konnte man im Podium
„Schieneninfrastruktur & ÖPNV“ zu den Forderungen der Südthüringer Wirtschaft vernehmen. So
wurde das Projekt „Schienenlückenschluss Werrabahn“ auf Basis des gemeinsamen Gutachtens derIHK zu Coburg und der IHK Südthüringen durch die
Länder Bayern und Thüringen als neues Vorhaben
für den Bundesverkehrswegeplan vorgeschlagen.
Ein Erfolg, der ohne den Einsatz der beiden IHKs
wohl nicht möglich gewesen wäre, stellte der
Abteilungsleiter Verkehr im TMBLV, Lutz Irmer, fest.
Mit einer Realisierung des Projektes ist dennoch
nicht vor Mitte der 2020er Jahre zu rechnen.
Schneller lassen sich Qualitätsverbesserungen im
ÖPNV durch einen Beitritt zum Verkehrsverbund
Mittelthüringen (VMT) erzielen. So könnten
die Südthüringer Gebietskörperschaften nach
Aussage von VMT-Geschäftsführer, Dr. Bernhard
Graduszewski, dem Verbund bereits gegen Ende
2016 beitreten. Die für diesen Schritt notwendigen
Verkehrszählungen haben in allen Gebietskörperschaften des Bezirkes der IHK Südthüringen bereits
Mitte Oktober begonnen. Eine Erweiterung des VMT
ist auch ganz im Sinne des Freistaates Thüringen,
um den neuen ICE-Knoten Erfurt möglichst attraktiv mit den Regionen zu vernetzen.
Mit der Eröffnung des Erfurter ICE-Knotens
sollen auch die Südthüringer Hochschulstandorte
Ilmenau und Schmalkalden eine deutlich bessere
Bahnanbindung bekommen. Nach Aussage von
Lutz Irmer werden für beide Städte mit dem neuen
Mobilitätskonzept Direktverbindungen zum Erfurter Hauptbahnhof eingerichtet.Ihr Ansprechpartner:
S 03681 362-132
Y dammkoehler@suhl.ihk.de© Thorben Wengert/pixelpart.deTITELAusbildungssituation in Südthüringen
Deutlicher Rückgang der betrieblichen AusbildungsverhältnisseAuch in diesem Jahr gab es Ende September in
Südthüringen mehr unbesetzte Lehrstellen als
unversorgte Bewerber. Das Interesse der Betriebe,
sich durch Ausbildung Fachkräfte zu sichern, ist
nach wie vor hoch. So wurden durch die Unternehmen etwa gleich viele Ausbildungsplätze zur
Verfügung gestellt wie im vergangenen Jahr.
Dennoch hat sich im IHK-Bezirk Südthüringen
der Rückgang bei den neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträgen weiter fortgesetzt. Bis
Anfang Dezember wurden insgesamt 1 080 neue
Ausbildungsverträge registriert. Das sind 159 Verträge weniger als im Vorjahr und bedeutet einen
Rückgang der Verträge um zwölf Prozent.
Aufgrund der positiven Konjunkturentwicklung
und der demografischen Veränderung haben es
die Unternehmen zunehmend schwerer, geeignete
Bewerber zu finden, um die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Gegenüber dem Vorjahr
ist die Zahl der betrieblichen Ausbildungsverträge
von 1 125 auf 899 zurückgegangen. Dafür hat
die Zahl der überbetrieblichen Ausbildungsverhältnisse entgegen dem allgemeinen Trend
zugenommen. Entsprechend der Firmenstruktur
in Südthüringen nutzen vorwiegend kleine und
mittlere Unternehmen sowie Betriebe mit einer
hohen Spezialisierung, die nicht alle Inhalte für
eine umfassende Berufsausbildung vermitteln
können, die Angebote der überbetrieblichenAusbildung. Jugendliche mit gesundheitlichen
Einschränkungen oder anderen Problemen
bekommen außerdem eine Ausbildungschance in
einer überbetrieblichen Einrichtung.
Das Verhältnis zwischen Ausbildungsplatzangebot
und -nachfrage hat sich weiter verbessert, obwohl
gegenüber dem Vorjahr bisher 22 Prozent weniger
betriebliche Ausbildungsverträge abgeschlossen
wurden. Für die Schulabgänger sind die Chancen
auf dem Ausbildungsmarkt derzeit sehr gut. Das
Angebot an freien Ausbildungsplätzen in allen
anderen Bereichen und Berufen (Handwerk,
Öffentlicher Dienst, Landwirtschaft, Bundeswehr,
Polizei, Medizinische und Pflegeberufe, etc.) steigt
ebenfalls kontinuierlich und verringert somit
die für die Industrie zur Verfügung stehenden
Außerdem erschwert der fortgesetzte Trend
zum Studium die Situation für die Betriebe bei
der Suche nach Auszubildenden zusätzlich. Eine
Vielzahl der leistungsstarken Realschüler wechselt
nach ihrem Abschluss an die Gymnasien und
steht dem Ausbildungsmarkt aktuell nicht zur
Im Bereich der IHK Südthüringen ist vor allem
die Suche nach Bewerbern in der Metall- und
Elektroindustrie sehr groß. Da aber gerade in
den gewerblich-technischen Berufen in derverarbeitenden Industrie die Anforderungen an
die Ausbildung sehr hoch sind, können die Unternehmen dieser Branchen ihre Anforderungen an
die Bewerber nicht weiter senken. Auch in der
Kunststoffindustrie, im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungsgewerbe konnten zahlreiche Lehrstellen nicht mit geeigneten Bewerbern
Allerdings gibt es auch eine Vielzahl von Unternehmen, die ihre Anforderungen an die Bewerber
senken und damit auch lernschwächeren Jugendlichen eine Ausbildungschance geben. Einige
Unternehmen reduzieren jedoch ihre Angebote
oder bilden gar nicht mehr aus.
Die IHK Südthüringen appelliert an die Wirtschaft,
noch aktiver für ihre Ausbildungsplätze zu werben
und in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen.
Dabei gilt es ebenso, neue Potenziale zu erschließen. Auch Altbewerber und junge Menschen
zwischen 25 und 35 Jahren ohne Berufsabschluss
sollten eine Chance auf einen Ausbildungsplatz
bekommen.Ihr Ansprechpartner:
Y spitzner@suhl.ihk.deGewerbebau mit
konzipieren bauen betreuen. www.goldbeck.deGOLDBECK Ost GmbH, Niederlassung ThüringenGewerbepark Thöreyer Str. 1
Tel. 03 62 02 / 707-0Pfütschbergstr. 1
Tel. 0 36 81 / 80 72-0TITELSchulwettbewerb: Die „besteneunte“ kommt aus Suhl
Am 17. Oktober 2013 fand in der IHK Südthüringen
die Auszeichnungsveranstaltung und Preisverleihung für die Sieger des Schulwettbewerbs „besteneunte“ im Schuljahr 2012/2013 statt. Dazu waren
die besten drei Klassen des Wettbewerbs in die IHK
nach Suhl eingeladen.bringen. Die Schülerinnen und Schüler sollen animiert
werden aktiv zu sein und darüber nachzudenken, was
jeder Einzelne für sich und seine Klasse tun kann, um
gemeinsam die Leistungs- und Zukunftsgrundlagen
positiv zu beeinflussen. Denn die Anforderungen an
die zukünftigen Auszubildenden steigen stetig.Seit dem offiziellen Start des Wettbewerbs am
13. Februar 2013 arbeiteten die angemeldeten
neunten Regelschulklassen aus den Landkreisen
Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen, Sonneberg, Ilm-Kreis und der kreisfreien Stadt Suhl auf
das Ziel hin, die beste neunte Klasse zu werden.Dass die Preise des Wettbewerbs die Jugendlichen
ansprechen, bestätigten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler selbst, denn mit einem Zuschuss
in Höhe von 2.000 Euro rückten die Ziele einer
Klassen- bzw. Abschlussfahrt bedeutend näher. Aber
auch die Plätze zwei und drei wurden mit attraktiven Eventveranstaltungen der Abenteuerschule Suhl
und der Rennrodelbahn Oberhof für die gesamte
Klasse belohnt.Dr. Peter Traut, Präsident der IHK Südthüringen, gratulierte bereits in seinem Grußwort allen Schülern,
die am Wettbewerb teilgenommen hatten. Denn
egal ob erster oder 29. Platz, was hier zählt, sind das
Verständnis und die Motivation, seine Zukunft in die
eigene Hand zu nehmen.
Hintergrund des Wettbewerbs „besteneunte“ waren
die Ergebnisse der jährlichen Unternehmensbefragungen. Diese zeigten immer häufiger, dass Ausbildungsplatzsuchende und Berufsanwärter vermehrt
unzureichende Leistungen, fehlende Motivation
oder Defizite in der Ausbildungsreife aufweisen.
Daraufhin stellte sich die IHK Südthüringen die Fragen: Was können wir tun? Wie lassen sich Schüler
heutzutage noch motivieren? Das Ergebnis war
eindeutig: wie in allen Zielformulierungen muss am
Ende ein interessanter und attraktiver Anreiz stehen.
Mit diesem Wissen wurde der Schulwettbewerb „besteneunte“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die teilnehmenden Klassen zu besseren Schulabschlüssen und
zu einer höheren Lern- und Leistungsmotivation zuFür das vergangene Schuljahr stellte der Wettbewerb die teilnehmenden 29 Klassenteams vor
die Herausforderung, den bestmöglichen Klassennotendurchschnitt zu erreichen. Dabei lag die
Teilnahmequote der Schulen bei 53 Prozent. Von den
45 Regelschulen im Bezirk der IHK Südthüringen
haben 24 am Wettbewerb teilgenommen. In der
Summe sind das ca. 625 Schülerinnen und Schüler.
Begleitet wurde der Wettbewerb durch den Schirmherrn, Rennrodler Sascha Benecken. Auch er nutzte
die Gelegenheit, den Jugendlichen seine Glückwünsche über eine Videobotschaft auszusprechen.
Leider konnte er an der Auszeichnungsveranstaltung
nicht persönlich teilnehmen, da er sich schon in
der Vorbereitungs- und Wettkampfphase befand.
Er zeigte den Jugendlichen in vielen persönlichen
Gesprächen und durch seinen eigenen Werdegang,
dass Leistungsorientierung und Selbstmotivation die
Grundlage für Erfolg sind.Nach der Auswertung der beglaubigten Klassennotendurchschnitte standen die Sieger des Wettbewerbs
fest. Den ersten Platz belegte die ehemalige neunte
Klasse der Jena-Plan Schule Suhl mit 24 Schülern und
einem Klassendurchschnitt von 2,015. Auf Platz zwei
und drei folgten die ehemalige Klasse 9b der Staatlichen Regeschule Crock mit 13 Schülern und einem
Durchschnitt von 2,143 sowie die ehemalige Klasse
9b der Staatlichen Regeschule „Joseph Meyer“ aus
Neuhaus-Schierschnitz mit 16 Schülern und einem
Klassendurchschnitt von 2,239. Das Leistungsniveau
der Schulklassen insgesamt lag sehr dicht beieinander. Die Spanne der Ergebnisse bewegte sich dabei im
Bereich von 2,015 bis 2,974.
Der Präsident der IHK Südthüringen, Dr. Peter Traut,
und der Hauptgeschäftsführer, Dr. Ralf Pieterwas,
ließen es sich nicht nehmen, den Preisträgern
persönlich zu gratulieren. Aber auch allen anderen
Teilnehmern sprachen beide ihre Glückwünsche aus
und sahen die Ergebnisse und Resonanz des Wettbewerbs als ein gutes Zeichen und den richtigen
Weg, die Schüler zu motivieren.
Die IHK Südthüringen gratuliert noch einmal
allen Preisträgern und allen Klassen, die sich der
Herausforderung gestellt haben. Egal ob erster oder
29. Platz – wer heute bereit ist, Verantwortung für
seine Zukunft zu übernehmen, setzt ein entscheidendes Zeichen auf dem Weg zu einer zukünftigen
Fachkraft in der Region Südthüringen.Ihr Ansprechpartner:
S 03675 7506-256
Y wallstein@suhl.ihk.deAnzeigenSpezialist für individuelle Lösungen
www.wegra-anlagenbau.de03 69 48-8 40RÖDER HTS HÖCKERGmbHTop Konditionen - Leasing und KaufTel.: +49 (0) 60 49 / 95 10-0Fax +49 (0) 60 49 / 95 10-20Ihre Anzeigenverwaltung für
die Südthüringische Wirtschaft
Hotline: 09303 982-149
Email: vhi@krick.comwww.headhunter-thueringen.deverkauf@roeder-hts.dewww.roeder-hts.deSüdthüringische Wirtschaft 11-12/20137TITELMehr schlaue Füchse für Südthüringen
IHK Südthüringen ehrt die „Besten im Beruf“
1 372 Auszubildende absolvierten die Abschlussprüfungen der IHK Südthüringen im Winter
2012/2013 sowie im Sommer 2013. 46 davon
erzielten einen so guten Abschluss, dass sie den
diesjährigen Bildungsfuchs als Auszeichnung für
den besten Abschluss im jeweiligen Beruf am
19. November 2013 im Congress Centrum in Suhl
entgegen nehmen durften.
Diese 46, nun ehemaligen Auszubildenden, hatten
es geschafft, im Gesamtergebnis mindestens 86
von 100 Punkten zu erreichen. Das ist die magische
Grenze, um überhaupt in die Auswertung der Besten zu gelangen. Somit konnten in diesem Jahr acht
Auszubildende mehr geehrt werden als im Vorjahr.
Einen sehr guten Abschluss haben 15 Auszubildende erreicht. Für den besten Abschluss dieses
Jahrgangs konnte Jessica Wahl im Beruf Kauffrau
im Einzelhandel mit 97 Punkten die Glückwünsche
Die IHK Südthüringen ist stolz, in diesem Jahr wieder
einen Bundesbesten zur Ehrenveranstaltung des
DIHK in Berlin entsenden zu können. Es handelt sich
um Lars Kallenbach, der im Beruf Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Triebwerkstechnik, den bundesweit
besten Abschluss erzielt hat.
1,5 Prozent höher als im Vorjahr ist auch die
Bestehensquote, welche bei 88,5 Prozent liegt.
Knapp 70 Prozent der Besten im Beruf verbleiben in
dem Unternehmen, in dem sie ausgebildet wurden
und unterstützen die Südthüringer Wirtschaft nun
weiterhin tatkräftig.
Traditionell wird das Ausbildungsunternehmen mit
einem Bildungsfuchs geehrt, das sich durch eine
hervorragende Ausbildung empfiehlt. In diesem JahrLars Kallenbach (m.) ist nicht nur „Bester im Beruf“ im IHK-Bezirk Südthüringen, sondern erzielte sogar bundesweit den besten
Abschluss im Beruf Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Triebwerkstechnik. Ausgebildet wurde er bei der N3 Engine Overhaul
Services GmbH & Co. KG in Arnstadt. IHK-Präsident Dr. Peter Traut (r.) und Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Pieterwas gratulierten.erhielt die Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH diesen
Preis. Das Unternehmen bildet seit über 20 Jahren
überwiegend im chemischen Bereich aus und
zeichnet sich vor allem durch ein hohes Niveau in der
Ausbildung, eine sehr gute Ausbildungsvergütung,
eine hohe Übernahmequote und ein starkes Engagement bei der Förderung von Jugendlichen sowie in
der Berufsorientierung aus.
Im Jahr 2012 wurde erstmals der kreisfreien Stadt
Suhl ein Bildungsfuchs in Form eines Wanderpokals
verliehen. Diesen erhält diejenige Gebietskörperschaft, welche im Verhältnis von verliehenen
Füchsen zu gesamten Prüflingen die Nase vorn hat.
2013 nun wandert diese Trophäe von der kreisfreienAls „Bester Ausbildungsbetrieb“ wurde die Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH geehrt. Geschäftsführer
Dr. Hans-Jürgen Limburg (m.) nahm die Auszeichnung entgegen. Auch Landtagsabgeordneter Rolf Baumann (r.)
überbrachte Glückwünsche.8 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013Stadt Suhl in den Ilm-Kreis. Mit 19 „Besten im
Beruf“ und somit mit einer Quote von sechs Prozent
war dieser Landkreis vorn.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die
professionelle musikalische Begleitung von
DRUM „N“ GUITAR. Im Anschluss hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, bei einem kleinen Imbiss
miteinander zu feiern, zu kommunizieren, Kontakte
zu knüpfen oder einfach den Erfolg zu genießen.
Interessierte haben anhand der Prüfungsstatistik
unter www.suhl.ihk.de die Möglichkeit, weiterführende Informationen zu den Abschlüssen in den
einzelnen Berufen einzusehen.Der Bildungsfuchs in Form eines Wanderpokals für die „Beste Gebietskörperschaft“
ging in diesem Jahr an den Ilm-Kreis. Dr. Jens Triebel (r.), Oberbürgermeister der
Stadt Suhl, übergab den Pokal an den Vertreter des Ilm-Kreises, Rainer Zobel.Ihr professioneller Neuzugang.
DER NEUE FORD TransiT COnnECTInternational Van of the Year 2014Der Ford Transit Connect:
Quelle: van-of-the-year.com; 09/2013.Die internationale Fachpresse kürte ihn zum „International Van of the Year 2014“, denn
zwei Längen. Als Kastenwagen für bis zu drei Personen überrascht er mit erstaunlicher
Ladekapazität – u. a. dank Trennwand mit Durchlademöglichkeit. In der Kombiversion
bietet er Platz für bis zu sieben Personen. Es stehen vier Dieselmotoren (inkl. besonders sparsamer ECOnetic-Variante) und zwei EcoBoost-Benzinmotoren zur Auswahl:
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4,6 (außerorts), 5,0 (kombiniert); CO2-Emissionen: 130 g/km (kombiniert); Effizienzklasse:
4,5 (innerorts), 3,7 (außerorts), 4,0 (kombiniert); CO2-Emissionen: 105 g/km (kombiniert).STANDORTPOLITIKHerbstsitzung der IHK-VollversammlungAm 4. Dezember 2013 trafen sich die Mitglieder der Vollversammlung der IHK Südthüringen im Bildungszentrum in Suhl. Auf der Tagesordnung der Sitzung stand neben
der Planung für das kommende Jahr unter anderem der Statusbericht zum Bauprojekt
„Haus der Wirtschaft“.
Der Präsident der IHK Südthüringen, Dr. Peter
Traut, begrüßte die Anwesenden mit einem Rückblick auf die Termine und Ereignisse des Jahres
2013 und sprach sich optimistisch für die kommende Zusammenarbeit mit dem neuen Thüringer
Wirtschaftsminister Uwe Höhn aus.Bildungsfreistellungsgesetz – Entwurf
Im Fokus des ersten Beschlusses stand die Stellungnahme der Landesarbeitsgemeinschaft der
Thüringer Industrie- und Handelskammern (LAG)
zum Entwurf eines Bildungsfreistellungsgesetzes
für Thüringen. Die Mitglieder der Vollversammlung
beschlossen aufgrund zu erwartender tiefgreifender Belastungen der Unternehmen einstimmig die
Ablehnung des Gesetzentwurfs. Die Südthüringer
Wirtschaft geht nun davon aus, dass sich die Thüringer Politik an ihre Festlegung des Koalitionsvertrages gebunden fühlt und den Gesetzentwurf auf10 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013Grund fehlenden Einvernehmens mit der Wirtschaft
von der Agenda nimmt. Die vollständige Stellungnahme der LAG finden Sie auf unserer Homepage
unter www.suhl.ihk.de.Investitionsförderung notwendig
für höhere Produktivität und
Dr. Traut sprach weiterhin über das zukünftige
Investitionsförderangebot und die Ziele der Wirtschaftspolitik Thüringens. Künftig wird es aufgrund
des Rückgangs an Strukturfonds-, Bundes- und
Landesmitteln deutlich weniger Investitionsfördermittel für Unternehmen in Thüringen geben. Das
Zielsystem der zukünftigen Investitionsförderung
sollte sich von der Schaffung neuer Arbeitsplätze in
Richtung Erhöhung der Produktivität und Erhalt von
Arbeitsplätzen verschieben. Dr. Traut betonte, dass es
besonders wichtig sei, die Investitionsförderung auf
diese Ziele auszurichten.„Haus der Wirtschaft“ – Fundament steht
Bauausschussmitglied Harald König informierte
zum aktuellen Stand des Projektes „Haus der Wirtschaft“. Fundament und Teile der Tiefgarage stehen
bereits. Der derzeitige sechswöchige Verzug soll
trotz der Wintermonate wieder aufgeholt werden,
sodass bereits im Sommer 2014 der ursprüngliche
Zeitplan wieder greift.IHK-Beiträge zum achten Mal gesenkt
Aufgrund der guten Wirtschaftslage hat die
Vollversammlung außerdem beschlossen, die
IHK-Beiträge rückwirkend zum 1. Januar 2013
zu senken. Der Hebesatz zur Berechnung der
ertragsabhängigen Umlage wird von 0,17 auf
0,15 Prozent reduziert. Damit werden die Beiträge
zum achten Mal seit 1999 gesenkt.
Weitere wichtige Beschlüsse auf der Agenda der
Herbstsitzung umfassten den Wirtschafts- und
den Arbeitsplan sowie geplante Projekte der IHK
Südthüringen für das Jahr 2014.STANDORTPOLITIK11.618Das Niveau der Investitionsintensität wurde im Jahr
2011 durch den Ilm-Kreis bestimmt, wo sogar ein
Wert von 18.472 Euro realisiert wurde. Die niedrigste Investitionsintensität wies die Industrie in der
Stadt Suhl mit einem Wert von 5.419 Euro auf. Die
Investitionsintensität der Südthüringer Industriebetriebe liegt um 30 Prozent höher als der Thüringer
Durchschnitt – ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass
Südthüringen der industrielle Motor Thüringens ist
und seine Bedeutung weiter ausbaut.Euro je Beschäftigten haben die Südthüringer
Industriebetriebe mit mindestens 20 Beschäftigten
im Jahr 2011 für Investitionen ausgegeben. Diese
sog. Investitionsintensität ist ein Anhaltspunkt für
den Kapitaleinsatz in einer Volkswirtschaft. Liegen
Vergleichsdaten zu anderen Regionen bzw. Zeitreihen vor, kann die Investitionsintensität als ein
Indikator für das Tempo der Modernisierung der
Produktion oder Produkt- und Prozessinnovationen
verwendet werden.Mit einem Wert von 8.955 Euro erreicht Thüringen
im Ranking der Bundesländer Platz zehn. Der Südthüringer Wert liegt zwischen dem drittplatzierten
Hamburg (11.792 Euro) und dem viertplatzierten
Saarland (11.580 Euro). Die aktuelle SüdthüringerInvestitionsintensität ist der zweithöchste Wert
seit der Wiedervereinigung. Lediglich im Jahr 2008
wurde mit 13.095 Euro ein höherer Wert realisiert.
Im Jahr 2009 kam es im Zuge der weltweiten
Wirtschafts- und Finanzkrise zu einem deutlichen
Rückgang auf 7.975 Euro. Auch im Jahr 2010 blieb
die Investitionsintensität mit 8.623 Euro schwach.
Ein Blick in die Landkreise zeigt, warum das so ist:
Im Ilm-Kreis und im Landkreis Sonneberg wurden
im Jahr 2009 noch einzelne Investitionsprojekte
abgeschlossen, so dass die krisenbedingte Investitionszurückhaltung erst im Jahr 2010 einsetzte.
In den Landkreisen Hildburghausen und Schmalkalden-Meiningen sowie der kreisfreien Stadt Suhl
stieg zu diesem Zeitpunkt die Investitionsintensität
bereits wieder an.Herbstbelebung – Gute Aussichten für 2014
den meisten europäischen Handelspartnern und
eine abgeschwächte Expansion der Weltwirtschaft.
Für Thüringen ergab sich sogar ein BIP-Rückgang
um 1,2 Prozent. Die bereits für Südthüringen
verfügbaren Daten zeigen, dass sich hier das
Baugewerbe und die Industrie schwächer als im
Thüringer Durchschnitt entwickelten.Das erste Halbjahr 2013 verlief für die deutsche
Wirtschaft etwas holprig. Im IHK-Bezirk Südthüringen waren noch stärkere Abschwächungstendenzen zu verzeichnen. Seit Beginn des zweiten
Halbjahres ist jedoch eine Belebung der deutschen
wie auch der Südthüringer Wirtschaft erkennbar.
Der Ausblick für das Gesamtjahr ist daher positiv.
Im nächsten Jahr ist mit einer Beschleunigung des
Wirtschaftswachstums zu rechnen.Inzwischen hat eine Belebung der Wirtschaft
eingesetzt. Im zweiten Quartal 2013 wuchs
die deutsche Wirtschaft bereits mit einer Rate
von 0,7 Prozent, woran auch die Südthüringer
Wirtschaft ihren Anteil hatte. Der Südthüringer
Arbeitsmarkt nähert sich der Vollbeschäftigung. ImPreisbereinigt ging das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Halbjahr 2013 um 0,3 Prozent
gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 zurück. Ursachen waren der lange Winter, ein sinkendes BIP beiKonjunkturklimaindikator IHK-Bezirk Südthüringen
Punkte© Gerd Altmann/pixelio.deWussten Sie schon...100,090,0
II/03II/04II/05ExportprognoseII/07II/0821,8InvestitionsprognoseII/10II/117,343,210,1
0%II/0942,715,0Beschäftigungsprognosepositiv (%)II/0615,710%20%30%40%negativ (%)50%26,170%80%Die IHK Südthüringen dankt allen Unternehmen,
die sich an der Umfrage beteiligt haben.Ihr Ansprechpartner:
11,960%Einerseits zeigt die steigende Beschäftigung die
Expansion der Südthüringer Wirtschaft. Andererseits bewirkt sie steigende verfügbare Einkommen
und wirkt sich damit positiv auf die Entwicklung
des privaten Verbrauchs aus. Die Stimmung der
Südthüringer Wirtschaft hat sich seit dem Frühjahr
verbessert. So stufen 39 Prozent der Unternehmen
die Lage als gut ein (Frühjahr: 31 Prozent) und
45 Prozent als saisonüblich oder befriedigend
(Frühjahr: 50 Prozent). Für die kommenden Monate
erwarten 15 Prozent bessere Geschäfte (Frühjahr:
16 Prozent) und 61 Prozent eine Beibehaltung
des aktuellen Niveaus (Frühjahr: 57 Prozent). Der
Konjunkturklimaindikator, der die Lage- und Erwartungsbeurteilung auf einem Wert zusammenfasst,
wächst um 5 Punkte auf 105,4 Punkte. Sein Anstieg
signalisiert weiteres Wachstumspotenzial.Weitere Ergebnisse der Konjunkturumfrage
finden Sie unter: www.suhl.ihk.de.28,278,0unverändert (%)II/13II/12November 2013 lag die Südthüringer Arbeitslosenquote bei 5,8 Prozent. Bei Quoten unter 5 Prozent
sprechen die Ökonomen von Vollbeschäftigung.90%kein Export/ keine Investitionen (%)100%Dr. Jan Pieter Schulz
S 03681 362-406
Y schulz@suhl.ihk.de
Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 11STANDORTPOLITIKDen Aufschwung fest im BlickVitamin B schadet niEnergie- und Rohstoffpreise sind für die Unternehmen Risiko Nr. 1Wo sehen Sie die größten Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung in
den kommenden 12 Monaten?
7063,86047,5Prozent5039,7
0Jahresbeginn Herbst 2010 Jahresbeginn Frühsommer Herbst 2011 Jahresbeginn Frühsommer Herbst 2012 Jahresbeginn Frühsommer Herbst 2013
2013Inlandsnachfrage
steigender Fachkräftebedarf
Energie- und RohstoffpreiseAuslandsnachfrage
Wirtschaftspolitische RahmenbedingungenAbnehmende Nachfragerisiken, zunehmende Knappheit bei natürlichen Ressourcen und der Faktor
Arbeit – die Ergebnisse der aktuellen Umfrage zu den Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung
zeigen, dass die Unternehmen in Südthüringen den Aufschwung fest im Blick haben.
Nach einem starken Wachstum begann im Jahr 2012
der Konjunkturmotor zu stottern. Im vierten Quartal
2012 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt
um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für die
Industriebetriebe und nachgelagert das Bau- und
Verkehrsgewerbe wurde die Nachfrage zunehmend
zum Risiko. Insgesamt 52 Prozent der Unternehmen
beurteilten im Herbst 2012 die Inlandsnachfrage
als eines der größten Risiken für die wirtschaftliche
Entwicklung. Speziell die Industrie berücksichtigte
auch die Auslandsnachfrage: 22 Prozent der Industriebetriebe sahen hier Gefahren.
Einhergehend mit wachsenden Nachfragerisiken
und sinkender Auslastung in vielen Betrieben
wurden Risiken aus möglichen Engpässen bei Produktionsfaktoren und Vorleistungen weniger stark
hervorgehoben als zuvor. Nachdem im Frühsommer
2012 38 Prozent der Unternehmen den steigenden
Fachkräftebedarf als Risiko beschrieben hatten,
sank dieser Anteil im Herbst 2012 auf 32 Prozent.
Selbst beim Risiko Energie- und Rohstoffpreise gab
es im Frühsommer 2013 eine leichte Entspannung.
Seit dem zweiten Quartal 2013 wächst die deutsche Wirtschaft wieder und auch von den Auslandsmärkten kommen erste positive Signale. Dies
spiegelt sich in den Risikoeinschätzungen wider.
Die Inlands- und Auslandsnachfrage werden12 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013weniger als zuvor als Risiko identifiziert. Dafür
führt der Anstieg der Wirtschaftsleistung wieder
zu steigenden Preisen für Energie und Rohstoffe.
Auch die Fachkräftegewinnung wird wieder
stärker als Risiko wahrgenommen. Mit einem
Unternehmensanteil von 40 Prozent wird hier
ein neuer Spitzenwert erreicht. Die Bedeutung
dieses Risikos wird durch das Thema Arbeitskosten
unterstrichen. Der Preismechanismus, welcher die
Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage ausgleicht, beginnt zu wirken. 36 Prozent der
Unternehmen sehen hier inzwischen Gefahren für
Zumindest die Wirtschaftspolitik verliert hingegen
als Risiko an Bedeutung. Auch dies ist ein Indiz
für eine bessere Wirtschaftslage. So lange sich
die Politik bei regulierenden Eingriffen zurückhält,
leistet sie einen Beitrag zur Verfestigung des
Aufschwungs.Ihr Ansprechpartner:
Y schulz@suhl.ihk.deSteigender Fachkräftebedarf und wachsende
Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu finden,
sind gleichermaßen Kennzeichen der konjunkturellen Belebung und des demografischen Wandels.
Eine Umfrage der IHK Südthüringen befasste sich
damit, einerseits die Symptome näher zu beleuchten und andererseits die Strategien der Unternehmen bei der Fachkräftesuche zu ergründen.
Viele Unternehmen haben zunehmend Probleme,
für offene Stellen geeignete Bewerber zu finden.
Nach einer Untersuchung des Instituts für
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung beträgt der
Zeitraum zwischen dem Beginn der Personalsuche
und dem tatsächlichen Arbeitsbeginn in Ostdeutschland inzwischen durchschnittlich 86 Tage.
28 Tage vergehen im Durchschnitt zwischen
dem vom Unternehmen gewünschten und dem
tatsächlichen Arbeitsbeginn.
In Südthüringen dauert die Stellenbesetzung
derzeit für 31 Prozent der Unternehmen sogar
zwei Monate und mehr, weil sie keine passenden
Bewerber finden. Besonders hoch sind die
Schwierigkeiten im Gastgewerbe (51 Prozent der
Unternehmen), Verkehrsgewerbe (43 Prozent) und
in der Industrie (34 Prozent). Regional betrachtet
sind vor allem Unternehmen aus den Landkreisen
Hildburghausen (39 Prozent) und Sonneberg
(37 Prozent) betroffen. In beiden Landkreisen ist
Vollbeschäftigung nahezu erreicht, so dass der
heimische Arbeitsmarkt kaum noch als Fachkräftereservoir dienen kann.
Im Zuge der konjunkturellen Belebung wird es
zunehmend schwieriger werden, die Stellen zu
besetzen. Gegenwärtig werden von den Unternehmen vor allem Arbeitskräfte gesucht, um Stellen
zu besetzen, die wegen des Austritts bisheriger
Mitarbeiter vakant geworden sind. Lediglich in
den Mittelbetrieben (50 bis 199 Mitarbeiter) und
Großbetrieben (200 Mitarbeiter und mehr) findet
bereits ein reger konjunkturbedingter Personalaufbau statt. Zugleich haben 38 Prozent der Mittelbetriebe und sogar 43 Prozent der Großbetriebe
bereits Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung.
Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern gehen die
Betriebe unabhängig von Branche und Betriebsgröße vor allem zwei Wege. Der erste Weg heißt
Vitamin B: Die Unternehmen nutzen persönliche
Kontakte oder Kontakte ihrer Mitarbeiter. Davon
machen 76 Prozent der Unternehmen Gebrauch.
Insbesondere im Gastgewerbe ist diese Suchstrategie sehr ausgeprägt.STANDORTPOLITIKcht – Strategien zur Fachkräftegewinnung auf dem Prüfstand
Mitarbeitern in einer regionalen Zeitung. Insbesondere die Industrie (Anteil: 50 Prozent) und das
Baugewerbe (59 Prozent) nutzen dieses Medium.
Dagegen ist die Akzeptanz im Verkehrsgewerbe
(14 Prozent) sehr gering.Können Sie in Ihrem Unternehmen derzeit offene Stellen längerfristig (mehr
als zwei Monate) nicht besetzen, weil Sie keine passenden Arbeitskräfte
finden? (Angaben in Prozent)30,6ja
bei der Besetzung
nein, derzeit kein
Personalbedarf51,817,6Strategien bei der Suche nach neuen Mitarbeitern
(Ausgewählte Branchen, Angaben in Prozent)
73,8Eigene Mitarbeiter/persönliche Kontakte94,166,7
74,8Einschalten der Arbeitsagentur70,8
40,1Inserate in Zeitungen/Zeitschriften – regional29,427,7
14,342,733,324,9Einschalten von Personalvermittlern15,4
19,049,6IndustrieGastgewerbe
40,28,7
10,36,2
6,19,5Der zweite Weg ist das Einschalten der Arbeitsagentur. Dieser Kontakt wird von 75 Prozent der
Unternehmen gesucht. Insbesondere Unternehmen
aus der Industrie (Anteil: 82 Prozent), dem Gastgewerbe (82 Prozent) und dem Verkehrsgewerbe
(83 Prozent) wenden sich an die Arbeitsagentur.
Der Einschaltgrad ist besonders hoch bei Betrieben
mit zehn bis 19 Mitarbeitern. Die Bedeutung der
Arbeitsagentur bei der Stellensuche zeigt, dass die
arbeitsmarktpolitischen Reformen ihr RenommeeEine weitere Suchvariante schließlich ist die
Einschaltung von Personalvermittlern. Hiervon
machen gegenwärtig 25 Prozent der Unternehmen
Gebrauch. Vor allem für größere Betriebe aus der
Industrie ist die Einschaltung von sogenannten
Headhuntern attraktiv, wenn es um die Einstellung
spezialisierter Fachkräfte geht.Dienstleister25,7
28,6Stellenausschreibung in Internetbörsen81,8gesamt35,729,2Stellenausschreibung auf eigener
HomepageInserate in Zeitungen/Zeitschriften –
überregional35,481,9Vor allem Großbetriebe inserieren in Printmedien.
Zugleich setzen Großbetriebe aber auch stärker als
alle anderen auf das Internet. Die eigene Homepage
wird bei 70 Prozent der Großbetriebe zum Stellenportal. 50 Prozent der Großbetriebe inserieren
überdies in Internet-Stellenmärkten. Gesamtwirtschaftlich greifen nur 29 bzw. 26 Prozent der Unternehmen zu diesen Strategien. Unter den Branchen
sind Industrie und Gastgewerbe die Vorreiter. Vor
dem Hintergrund, dass das Internet gerade bei
jüngeren Menschen inzwischen eine sehr hohe
Akzeptanz findet, ist es richtig, gerade hier nach
Mitarbeitern zu suchen. Eine kostenlose Möglichkeit,
über das Internet nach Bewerbern zu suchen, bietet
die Stellenbörse der Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF), die Sie unter
www.thaff-thueringen.de im Internet finden. Sie
wendet sich vor allem an Rückkehrer und Arbeitnehmer, die sich beruflich verändern wollen.verbessert haben. In Regionen mit sehr niedriger
Arbeitslosigkeit können Agentur und Jobcenter den
Unternehmen jedoch nur noch dann helfen, wenn
auch überregional nach Bewerbern gesucht wird
oder auch Langzeitarbeitslose mit individuellen
Problemlagen als Arbeitskräfte akzeptiert werden.
Die dritte klassische Suchstrategie ist das Inserat in
einer Zeitung. Regionale Zeitungen werden dabei
gegenüber überregionaler Presse präferiert. 40 Prozent der Unternehmen inserieren bei der Suche vonDer Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung in
Südthüringen macht es erforderlich, die eigenen
Suchstrategien auf den Prüfstand zu stellen.
Absehbar ist, dass das Internet auch in den weniger
affinen Branchen an Bedeutung bei der Bewerbersuche gewinnen wird. Absehbar ist auch, dass verstärkt außerhalb Südthüringens nach Fachkräften
gesucht werden muss. Der Wettbewerb auf dem
Arbeitsmarkt ist hoch. Als attraktive Arbeitgeber in
einer wirtschaftlich starken Region ergeben sich für
die Südthüringer Unternehmen aber viele Chancen
bei der Rekrutierung guter Mitarbeiter.
Weitere Ergebnisse der Umfrage finden Sie unter:
www.suhl.ihk.de.Ihr Ansprechpartner:
Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 13Das Örtliche
Ohne Ö fehlt Dir wasWir bringen Kunden.
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Friedrich-König-Straße 6 | 98527 Suhl | Kundenservice 0800 00574 25STANDORTPOLITIKAufwärtstrend wird fortgesetzt
Saisonumfrage Tourismus Sommer 2013Die Geschäftslage der Unternehmen der Südthüringer Tourismusbranche hat sich im Vergleich
zum Winter 2012/2013 deutlich verbessert. Da auch
die Geschäftserwartungen positiver ausfallen, steigt
der Konjunkturklimaindikator in allen Tourismusbereichen um bis zu 20 Punkte an. Die deutlichste
Verbesserung ist bei den Beherbergungsunternehmen und den Reisebüros festzustellen. Sie befinden
sich nach dem Einbruch im Winter 2012/2013 wieder auf Vorjahresniveau. Auch die Busunternehmen
konnten sich auf einen Wert über 100 Punkte steigern und damit den vor einem Jahr eingeleiteten
Aufwärtstrend fortsetzen. Die Gastronomie schafft
trotz der leichten Verbesserung den Sprung über die
Hundertpunktegrenze nicht.
Bei der Umsatzentwicklung zeigen sich zwei Entwicklungen. Die Touristiker (Reisebüros und Busunternehmen) verzeichnen Umsatzverluste, bewegen
sich aber noch auf vergleichsweise hohem Niveau.
Beim Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) hingegen ist ein Aufwärtstrend festzustellen.
Die Umsätze erlangten wieder die Vorjahreswerte,
konnten aber das Niveau der Reisebüros und Busunternehmer nicht erreichen.
Die steigenden Kosten für Energie und Rohstoffe
verschlechtern die Erlössituation der Unternehmen
erheblich. Die Reisebüros reagieren
darauf mit Preissteigerungen. Das
Gastgewerbe und die Busunternehmen zeigen sich hinsichtlich
Preisanpassungen verhaltener.Hauptmotive für Investitionen sind die Modernisierung sowie der Ersatz von Anlagevermögen. Investitionen in Produktinnovationen und zusätzliche
Angebote finden wenig Berücksichtigung.
Hinsichtlich der Beschäftigungsentwicklung in der
Tourismusbranche ist eine gewisse Konstanz mit
leicht negativer Tendenz erkennbar. Die Branche ist
nach wie vor charakterisiert durch einen erhöhten
Fachkräftebedarf. Besonders stark ausgeprägt ist
dieser im Gastgewerbe. So sagt knapp ein Drittel
der Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie, dass sie Probleme haben, ihre offenen
Stellen zu besetzen. Die Folge nichtbesetzter
Stellen sind Mehrbelastungen für die bestehenden
Mitarbeiter, Einschränkung des Angebotes und der
Wie im kürzlich erschienenen Konjunkturbericht
der IHK Südthüringen festgestellt, entwickelt sich
die Konjunktur in Deutschland und auch in Südthüringen positiv. Für das kommende Jahr werden
gute Aussichten prognostiziert. Wachstumstreiber
ist schon gegenwärtig der private Verbrauch, da
durch steigende Beschäftigung sowie Lohn- und
Gehaltssteigerungen die verfügbaren Einkommen
gewachsen sind und weiter wachsen werden.Im Tourismus werden diese Effekte erst zeitverzögert spürbar. Auch deshalb besteht begründete
Hoffnung für diese Branche im nächsten Jahr.
Allerdings bleibt abzuwarten, wie sich die Entwicklungen auf Bundes- und EU-Ebene hinsichtlich
des Mindestlohns, der sieben Prozent Mehrwertsteuer in der Beherbergung, der Änderung des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes oder der neuen
EU-Pauschalreiserichtlinie auf die Unternehmen
im Tourismus auswirken.
Die IHK Südthüringen bedankt sich ausdrücklich
bei den an der Umfrage beteiligten Unternehmen.
Nur mit ihrer Unterstützung kann der Saisonbericht erstellt und somit Aussagen und Prognosen
über zukünftige Entwicklungen getätigt werden.
Y schulz@suhl.ihk.deKonjunkturklimaindikatoren Tourismus130,0Investitionen in Service und neue
Angebote sind von großer Bedeutung. Während im Gastgewerbe
die Zahl der investierenden Unternehmen leicht steigt, sinkt sie bei
den Touristikunternehmen. Für die
meist kleinen und inhabergeführten
Tourismusunternehmen in Südthüringen besteht offenbar wenig
Spielraum für große Investitionen.120,0
PunkteAus dem erhöhten Kostendruck
erwächst die Gefahr, dass das
Niveau in Service und Qualität sinkt.
Dieser Entwicklung muss entgegengewirkt werden, denn die Ansprüche
der Gäste verringern sich nicht,
sondern sie wachsen. Bei einer
Stagnation oder sogar rückläufigen
Entwicklung der Servicequalität
besteht die Gefahr, am Markt nicht
mehr bestehen zu können.90,0
70,0Beherbergung: 110,4 (90,7)
Gastronomie: 91,8 (86,7)
Reisebüro: 114,8 (92,9)
Bus: 108,0 (96,1)
(Vorjahreswert in Klammern)60,0
40,0BeherbergungGastronomieReisebüroBusAnmerkung zur Grafik: Bei den Werten der Busunternehmen für Winter 2012/13 und Sommer 2013 handelt es sich um Schätzwerte.Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 15STANDORTPOLITIKKosten drücken Standortattraktivität
„Gewerbesteuer, Energiepreise, Gebühren – wie geht’s weiter mit den Standortkosten in
Südthüringen?“ Unter diesem Titel stand die Kostenkonferenz der IHK Südthüringen am
27. November 2013 in Suhl.
Steigende Kosten prägen das Bild. In den letzten fünf
Jahren stiegen die Hebesätze der Gewerbesteuer in
Südthüringen um durchschnittlich 10 Prozent, die der
Grundsteuer B um 18 Prozent. Beim Strom hatten
die Unternehmen sogar einen durchschnittlichen
Preisanstieg um 32 Prozent zu verkraften. IHKPräsident Dr. Peter Traut machte im Rahmen der Kostenkonferenz deutlich, dass sich die verschiedenen
Kostensteigerungen in Summe zunehmend negativ
auf die Attraktivität des Standorts Südthüringen
auswirken. Die Folge ist ein sich verschlechterndes
Investitionsumfeld für Bestandsunternehmen, wie Dr.
Helga Zimmermann, Geschäftsführerin der Thüringer
Pharmaglas GmbH & Co. KG, herausstellte. Bestehen
langfristige Verträge mit Kunden, lassen sich
steigende Kosten nicht auf sie überwälzen, machte
zudem Stephan Sorge, persönlich haftender Gesellschafter der H & V Handel & Verwertung Arnstadt
OHG, deutlich.Die Geschäftsführerin der Thüringer Pharmaglas
GmbH & Co. KG, Dr. Helga Zimmermann, berichtete
über die steigende Energiekostenbelastung in ihrem
Unternehmen.Für die Landespolitik steht indes die Konsolidierung
des Landeshaushalts im Vordergrund. Thüringens
Finanzminister Dr. Wolfgang Voß verwies darauf, dass
Thüringen mit dem Auslaufen des Solidarpakts II im
Jahr 2020 den Verlust von 11 Prozent der heutigen
Einnahmen verkraften muss. Im Zuge der Konsolidierung findet eine Angleichung der Kommunalsteuernan den Bundesdurchschnitt statt. Trotzdem bestehen
Freiräume für die Kommunen. Der Schleusinger Bürgermeister Klaus Brodführer verwies auf Spielräume
bei Haushalt und Kommunalsteuern, wenn eine
Gemeinde nicht alles mache, was theoretisch möglich
ist, sondern sich auf das Notwendige beschränke.
Als Reformvorschlag wurde schließlich von Prof. Dr.
Joachim Jens Hesse das Gutachten zur Standardabsenkung vorgestellt, das die drei Thüringer IHKs
kürzlich beim Internationalen Institut für Staats- und
Europawissenschaften in Auftrag gegeben hatten.
Verursacht durch EU, Bund, Länder und Kommunen
gibt es in Thüringen derzeit ca. 2 000 Standards.
50 dieser Standards untersuchte Hesse mit seinem
Team näher und identifizierte Einsparpotenziale.
Die IHK-Kostenkonferenz hat zu mehr gegenseitigem Verständnis von Politik und Unternehmen
beigetragen. Für eine Politik mit Augenmaß muss
jedoch auch weiterhin geworben werden.Ihr Ansprechpartner:
Y schulz@suhl.ihk.deDie Veste Heldburg wird zum Deutschen Burgenmuseum
Am 6. Dezember 2013 wurde dem Trägerverein
Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg e. V.
durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
offiziell der Schlüssel für den Französischen Bau
überreicht und dadurch ein weiterer Meilenstein
für die Errichtung des Deutschen Burgenmuseums
gelegt. Damit ist das seit 2009 laufende Sanierungsprojekt abgeschlossen. Die Maßnahmen betrafen
den Französischen Bau, den Heidenbau und Teile des
Kommandantenbaus. Der Französische Bau und Teile
des Heidenbaus sollen in Zukunft die Dauerausstellung des Deutschen Burgenmuseums aufnehmen.
In der Pfeilerhalle im Kommandantenbau, dem
früheren Marstall der Veste, ist bereits das Besucherzentrum für das Museum und Veranstaltungen
in Betrieb. Im Frühjahr 2016 wird das Deutsche
Burgenmuseum dann seine Tore vollständig öffnen.
Es ist auf europäischer Ebene eine Innovation, denn
ein überregionales Burgenmuseum, ein deutsches
Burgenmuseum oder eine Einrichtung in einem
anderen europäischen Staat mit vergleichbarem
Zuschnitt gibt es bisher nicht. Das Museum wird16 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013nicht nur mit Modellen, Plänen und Fotos, sondern
insbesondere auch mit Originalen arbeiten, z. B. mit
einer historischen Kran-Zange, Bauteilen, Rüstungen, Waffen und Küchenausstattung. Als Standort
für dieses einzigartige Museum wurde die Veste
Heldburg ausgewählt, da sie aufgrund ihrer malerischen Lage und Erscheinung den Besucher mit der
richtigen Atmosphäre empfängt. Weitere Faktoren
waren die Trägerschaft der öffentlichen Hand und
genügend zur Verfügung stehende Räumlichkeiten
für ein überregional agierendes Museum. 1982
hatte ein Brand den Französischen Bau zerstört. Die
danach neu eingezogenen Decken erlaubten nun die
Installation moderner technischer Einrichtungen,
ohne die Denkmalsubstanz zu beeinträchtigen.
Um die Veste mit der Region zu verknüpfen wurde
auf Initiative des Deutschen Burgenmuseums die
Burgenstraße Thüringen ins Leben gerufen, welche
für die Werbung und Information über die einzelnen
Burgen zuständig ist. Das Deutsche Burgenmuseum
wird zudem über die touristischen Institutionen
des Freistaates vermarktet werden. So sollen nebenden Einheimischen auch Gäste aus dem gesamten
deutschsprachigen Raum angelockt werden.
Dadurch kann und soll die gesamte Region des
Heldburger Landes eine touristische Entwicklung
erfahren. Die bisherigen Strukturen sind jedoch
noch sehr kleinteilig und kaum handlungsfähig.
Der Tourismusverein Heldburger Land e. V. setzt sich
für die Vernetzung und Kooperation der Leistungsträger und Institutionen ein. Außerdem sollen die
Anbieter durch Qualifizierung und Zertifizierung
sowie bei der Entwicklung attraktiver Produkte
unterstützt werden, damit die wirtschaftlichen
Effekte des Deutschen Burgenmuseums auch in
der Region Heldburger Land ankommen. Allerdings
bedarf es noch großer Unterstützung, damit die sich
hier bietende Chance effektiv genutzt werden kann.Ihr Ansprechpartner:
S 03681 362-223 | Y mey@suhl.ihk.deS端dth端ringische Wirtschaft 11-12/2013 17STANDORTPOLITIKThüringer Handelsforum 2013
Der stationäre Handel ist weit von seinem Abgesang entfernt!
„Stationärer Handel versus
Internethandel“ – in der Ära der
digitalen Revolution scheint sich
in der Gegenüberstellung dieser
Vertriebsformen der Gegensatz
zwischen Rückständigkeit
und Fortschritt auszudrücken
und mit dem Internethandel
ein klarer Sieger aus dieser
Dass Wahrnehmung und Realität
manchmal doch weit voneinander
entfernt liegen, zeigte Prof. Dr.
Andreas Kaapke in seinem imposanten Vortrag auf dem Thüringer
Handelsforum in Suhl. Auf der
Veranstaltung, zu der die Thüringer
IHKs und die Branchenverbände
CDH, LDAG sowie der Handelsverband am 15. Oktober geladen hatten, machte der
Wissenschaftler deutlich, dass trotz der bemerkenswerten Wachstumsraten des E-Commerce, der
stationäre Handel mit einem Marktanteil von über
90 Prozent noch immer unangefochtener Platzhirsch ist. Daher besteht aus Sicht des Professors
auch kein Grund für stationäre Händler, den Kopf
vor der omnipräsenten und scheinbar überlegenen
Konkurrenz aus dem Internet einzuziehen. Der
stationäre Handel hat jede Menge Potenzial, den
Online-Shops die Stirn zu bieten. Es liegt jedoch
Anzeigeder stationäre Handel wuchern kann und
welches ihn sehr deutlich vom zuweilen
auch verwirrenden Überangebot diverser
Online-Shops abhebt. Das Angebot von
zusätzlichen Serviceleistungen, angefangen von Reparaturen und Ersatzteiletausch bis hin zu unkomplizierten
Umtausch- und Rückgabemöglichkeiten,
runden das stationäre Angebot ab und
schärfen das Profil eines Fachgeschäftes.© Kzenon/Fotolia.combei jedem Händler selbst, aus diesem Potenzial
auch Kapital zu schlagen.
Auch IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Pieterwas
appellierte an den stationären Handel, angesichts
der Internet-Konkurrenz „nicht wie das Kaninchen
gebannt vor der Online-Schlange zu sitzen, sondern
durch die genaue Analyse von Produkt- und
Zielgruppen vorhandene Trümpfe auszuspielen“.
Insbesondere die fundierte und individuelle Beratung
durch kompetente Verkäufer ist ein Pfund, mit demDer inzwischen zurückgetretene Thüringer Wirtschaftsminister, Matthias Machnig, hob in seiner Begrüßungsrede mit
der Möglichkeit zur haptischen Wahrnehmung zudem eine weitere Stärke des
Ladenlokals hervor: „Einkaufen hat auch
eine kulturelle Funktion. Ich persönlich
will ein Einkaufserlebnis haben, dies
beinhaltet Schnuppern, Anfassen und
Anprobieren.“Aus Sicht der Handelsbranche gibt es in Thüringen
derzeit jedoch Handlungsbedarf, um Wettbewerbsnachteile für stationäre Händler zu beseitigen,
daher nutzte IHK-Chef Dr. Pieterwas die Gelegenheit, an die Thüringer Landesregierung folgende
Kernforderungen zu richten:
So stelle sich in Zeiten von ortsungebundenen und
jederzeit zugänglichen Online-Stores die Frage,
ob die gesetzlichen Regelungen zur Ladenöffnung
nicht mehr und mehr zum Hemmschuh der stationären Händler werden. Durch die Änderung des
Thüringer Ladenöffnungsgesetzes habe Thüringen
viele Händler vor den Kopf gestoßen und unnötige
Beschränkungen geschaffen. Eine größere Flexibilität und liberalere Regelung ist hier aus Sicht der
Wirtschaft dringend geboten. Die Sicherstellung
des Einzelhandels als Teil der Daseinsvorsoge im
ländlichen Raum ist eine weitere Aufgabe, der
sich der Freistaat im Zuge des fortschreitenden
demographischen Wandels stellen muss. Hier
sollten aus Sicht der Branche klare Strategien
verfolgt und tragfähige Konzepte entwickelt
werden. Schließlich warnte Dr. Pieterwas vor der
steigenden Reglementierung des Zugangs zu den
Einkaufsinnenstädten bspw. durch Umweltzonen.
Diese behindern neben den Kunden vor allem auch
Vertreter und Lieferanten.Ihr Ansprechpartner:
Y dammkoehler@suhl.ihk.de18 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013RegionalmarketingKampagne t-wood.de – LIEBE DEINEN WALD! zeigt Wirkung
Immer mehr Jugendliche informieren sich auf t-wood.de!
Das Jugendportal t-wood.de wird immer bekannter
und erfreut sich mit wachsenden Zugriffszahlen
zunehmender Beliebtheit. Eine Umfrage unter den
Besuchern der IHK-Berufsinformationsmessen 2013
ergab, dass 73 Prozent der Zielgruppe der 14- bis
29-Jährigen t-wood.de kennen. Beim Start des
Portals im Sommer 2011 waren die Zugriffe noch
vorwiegend auf das t-wood FESTIVAL gerichtet.
Heute informieren sich die Jugendlichen, immerhin
zwischen 100 und 500 täglich, kontinuierlich auf
t-wood.de über ihre Themen rund um PARTYs,
FREUNDE und JOBs im Thüringer Wald.
Erfreulicherweise besuchen die Nutzer zunehmend
die Job-, Ausbildungsplatz- und Praktikumsbörse und
verbringen dort auch mehr als die doppelte Besuchszeit als beispielsweise im Eventkalender. Mittlerweile
hat t-wood.de bereits 1 300 Facebook-Fans, Tendenz
steigend. Der monatliche Newsletter erreicht rund
2 000 Jugendliche und informiert unter anderem
über gefragte Ausbildungsberufe und interessante
Arbeitgeber im Rahmen der Rubrik „Unternehmen
des Monats“. Auch Freizeittipps, wichtige Termine zur
Berufs- und Studienorientierung sowie viele weitere
Informationen zur Region hält t-wood.de bereit.Als Instrumente, um
Jugendlichen auf t-wood.de
zu richten, haben sich neben
dem t-wood Magazin insbesondere die t-wood Events
bewährt. Die im Jahr 2013
neu gestartete Eventreihe
„t-wood TanzRausch“ tourt
durch die Region und hat
die Jugend bereits erobert.
Wie schon im April dieses
Jahres in Meiningen war
auch die Herbstauflage des
„t-wood TanzRausch“ am
26. Oktober 2013 in ZellaMehlis mit erneut 1 500 Besuchern ein Riesenerfolg.
Viele von ihnen konnten sich im Rahmen eines Freikartenkontingentes für die IHK-Ausbildungsbetriebe
über eine Einladung von ihren Unternehmen freuen
und dadurch ein tolles Partyhighlight erleben.
Der t-wood TanzRausch Part II machte Lust auf
Mehr. Deshalb wird die Eventreihe des Jugendportals t-wood.de im Jahr 2014 fortgesetzt.In die Jugendkampagne t-wood.de können sich
regionale Unternehmen mit einbringen und so die
jugendliche Zielgruppe direkt erreichen. Tragen
Sie Ihre Jobangebote auf t-wood.de ein, werden
Sie „Unternehmen des Monats“ oder teilen Sie uns
Informationen, beispielsweise zur Ausbildung in
Ihrem Unternehmen oder wichtige Termine, mit.SAVE THE DATE:
Am 27. August 2014 geht der Thüringer
Wald Firmenlauf in die nächste Runde.
Die Erfolgsgeschichte des Thüringer Wald
Firmenlaufes soll auch im nächsten Jahr
fortgeschrieben werden. Am 27. August
2014 wird zum fünften Mal der Startschuss zur sportlichsten Netzwerkparty
im Thüringer Wald in der Oberhofer DKBSki-ARENA fallen. Planen Sie schon jetzt
Ihre Teilnahme im Kreis der Kollegen und
freuen Sie sich wieder auf ein einmaliges
Lauferlebnis und eine tolle After-RunParty. Der offizielle Anmeldestart unter
www.thueringer-wald-firmenlauf.de ist
für den 1. März 2014 geplant.Ihr Ansprechpartner:
S 03681 362-231
Y grimm@forum-thueringer-wald.deAm 25. Oktober 2013 endete die diesjährige Herbstauflage der „Energiecamps im Thüringer Wald“ mit einer
Abschlussveranstaltung in der Fachhochschule Schmalkalden. Nach einer Campusführung mit Vorstellung der
technisch orientierten Studienbereiche stellten die Jugendlichen im Labor selbst Biodiesel aus Rapsöl her. Danach
präsentierten die Schüler ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Projektergebnisse. Highlight war die Vorstellung ihres
selbstgebauten „Do it yourself“ Elektrofahrzeugs. Die anwesenden Gäste, darunter Vertreter der Fachhochschule
Schmalkalden, der IHK Südthüringen, der Agentur für Arbeit Suhl und des Berufsbildungszentrums Schmalkalden
waren beeindruckt vom Erfindergeist der Jugendlichen. Das einwöchige Feriencamp begeisterte die Teilnehmer der
8. bis 11. Klasse und zeigte, wie spannend die Anwendung regenerativer Technologien in der Praxis sein kann und
weckte das Interesse für einen Beruf in diesem Bereich im Thüringer Wald.Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 19+++SETZT SICH EINSETZT SICH EINFörderperiode 2014 bis 2020 - Entwurf des OP EFRE
IHK fordert branchen- und technologieübergreifende Ausrichtung der Wirtschaftsförderung
In Bezug auf die Ausgestaltung der Förderperiode
der Jahre 2014 bis 2020 ist auf Technologieoffenheit
und eine branchen- und technologieübergreifende
Ausrichtung der Wirtschaftsförderung zu achten.
Das hat die Landesarbeitsgemeinschaft der
Thüringer IHKs in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Entwurf des Operationellen Programms
(OP) deutlich gemacht. Damit vertreten die IHKs
die Position, dass Innovationen und Investitionen
im Unternehmensbereich, die zur Produktivitätssteigerung führen, unabhängig von Branchen und
Zielländern (z. B. im Bereich der Exportförderung)
unterstützt werden sollten. Des Weiteren weisen dieKammern darauf hin, dass Übergangsregelungen
geschaffen werden müssen, um keine Förderlücke
zwischen der alten und der neuen Förderperiode
entstehen zu lassen.Ihr Ansprechpartner:
S 03681 362-210
Y scheftlein@suhl.ihk.de© Uwe Steinbrich/pixelio.deSuche nach beruflicher Perspektive
Gemeinsame Unterstützung für junge Spanier© Rido/Fotolia.comDie Aktivitäten einer privaten Arbeitsvermittlung
aus Erfurt haben bei 128 jungen Spaniern zu
großer Besorgnis und für den Freistaat Thüringen
zu erheblichem Imageverlust geführt. Ganz
offensichtlich war sich das Vermittlungsbüro über
die Tragweite des eigenen Handelns nicht bewusst,denn mehr oder weniger über Nacht standen 128
Spanier vor der Tür, mit der Absicht, in Thüringen
eine Berufsausbildung zu beginnen.
Für die IHK Südthüringen war es selbstverständlich, sich für die Integration der vor allem inSonneberg angekommenen elf Ausbildungsinteressierten einzusetzen, während das Welcome
Center Thüringen kurz nach seiner Gründung mit
der Gesamtkoordinierung seine erste Feuerprobe
Dank des Engagements aller Partner ist es zwischenzeitlich gelungen, für die meisten Spanier in
Thüringen eine Ausbildungsperspektive zu finden.
Auch für die Mehrzahl der sich in Sonneberg
aufhaltenden Spanier sieht es gut aus. Nach
intensiven Anstrengungen konnten alle einen
Ausbildungsplatz finden. Dank des Engagements,
insbesondere der Ausbildungsbetriebe, hat sich
lediglich einer der elf Spanier für die Rückreise in
seine Heimat entschieden.
Ein besonderer Dank sei an dieser Stelle an
Arantxa Iglesias gerichtet. Damit die Zeit für die
jungen Spanier so sinnvoll wie möglich genutzt
werden konnte, hat sie pragmatisch gehandelt
und kostenfrei drei Wochen lang Sprachunterricht
gegeben. Ebenfalls Dank gebührt dem Inhaber des
Schlossberghotels in Sonneberg, Thomas Häfner,
der schnell und großzügig Unterkünfte zur Verfügung stellte.Ihr Ansprechpartner:
S 03681 362-223
Y mey@suhl.ihk.de+++SETZT SICH EINSETZT SICH EINFahrtkostenzuschüsse für Berufsschüler
Bestehende Richtlinie muss vorerst erhalten bleiben
Das Thüringer Finanzministerium möchte einer
Verlängerung der Geltungsdauer der bestehenden
und in diesem Jahr zunächst auslaufenden Richtlinie zur Förderung von Fahrtkosten, Unterkunft
und Verpflegung von sozialer Härte betroffener
Berufsschüler nur dann zustimmen, wenn durch
die Thüringer Kammern entsprechende Nachweise
erbracht werden. Diese Nachweise sollen die
Notwendigkeit der Verlängerung belegen können
(konkrete Parameter zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen und dgl.).
In einer E-Mail an das zuständige Referat im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
(TMBWK) unterstrich die IHK Südthüringen nicht nur
die Bedeutung des Erhalts der bestehenden Richtlinie,sondern verwies auf das Positionspapier des Landesausschusses für Berufsbildung (LAB) zur Erweiterung
der Fahrtkostenzuschüsse auf alle Auszubildenden im
Freistaat Thüringen sowie dessen bildungspolitische
Auswirkungen. Die IHK Südthüringen hatte für den
LAB ein Konzept zum Regelungsbedarf als Grundlage
für die weiterführenden Tätigkeiten erarbeitet und die
daraus hergeleiteten Forderungen bereits gegenüber
dem TMBWK bekräftigt (wir berichteten).Ihr Ansprechpartner:
Y spitzner@suhl.ihk.de© Uwe Malitz/pixelio.comIndustrieemissionsrichtlinie
IHK fordert Zentralisierung des Genehmigungsverfahrens
Am 15. Oktober 2013 fand der 2. NAT-Umweltstammtisch 2013 im Thüringer Ministerium für
Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz
(TMLFUN) statt. Die 30 Teilnehmer der Veranstaltung
nutzten dabei die Gelegenheit, mit Minister Jürgen
Reinholz über zwei Themenkomplexe zu diskutieren.
Beginnend mit der Umsetzung der Industrieemissionsrichtlinie in Thüringen informierte der Minister
über Zahlen und Fakten zu laufenden Genehmigungsverfahren. Unternehmensvertreter berichteten
über ihre Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis
und untermauerten damit die Forderungen der
Landesarbeitsgemeinschaft der Thüringer IHKs, im
Zuge einer Funktionalreform eine Zentralisierung
des Genehmigungsverfahrens vorzusehen.Im zweiten Themenkomplex diskutierten die
Teilnehmer zu den neuen Pflichten der Abfallwirtschaftsbeteiligten nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz. Diese sehen Anzeigepflicht nach § 53 KrWG
und § 7 der geplanten Anzeige- und Erlaubnisverordnung (AbfAEV) zum 1. Juni 2014 vor. Hierbei
machten die teilnehmenden Unternehmen die
Notwendigkeit für die Einführung einer Bagatellgrenze deutlich, um die Wirtschaftsverträglichkeit
zu sichern und Praktikabilität zu gewährleisten.Ihr Ansprechpartner:
S 03681 362-210 | Y scheftlein@suhl.ihk.de© Stefan Rajewski/Fotolia.comDas haben wir für Sie erreicht:
Berufsreine Beschulung der Produktionstechnologen
Länderübergreifende Fachklasse am Berufsschulstandort Ilmenau
In einem Brief an den zuständigen Staatssekretär im
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und
Kultur (TMBWK) sprach sich der Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen, Dr. Ralf Pieterwas, für eine
in der landesübergreifenden Fachklasse am Berufsschulstandort in Ilmenau aus. Hintergrund war die
Absicht des TMBWK, eine gemeinsame Beschulungin der Grundstufe zusammen mit Mechatronikern/innen aufgrund einer Unterfrequentierung in der
Klassenbildung vorzunehmen. Dies hätte weder den
Qualitätsanforderungen der Wissensvermittlung im
Berufsbild Produktionstechnologe/-in entsprochen,
noch eine Beschulung der Auszubildenden aus den
entfernt gelegenen Einzugsgebieten gerechtfertigt.
Dem Ersuchen der IHK Südthüringen, die in ihrerAuffassung Unterstützung durch den VDMA Landesverband Ost erfuhr, wurde von Seiten des TMBWK
statt gegeben.Ihr Ansprechpartner:
S 03681 362-161 | Y menz@suhl.ihk.de
Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 21EXISTENZGRÜNDUNG UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNGKontodaten fit für
Acht Prozent der Südthüringer Unternehmen
tun es bereits, weitere 40 Prozent folgen in
diesen Tagen: sie stellen alle Kontodaten ihrer
Geschäftspartner auf die neuen Regelungen
des europäischen Zahlungsverkehrs um, die ab
1. Februar 2014 für alle Unternehmen und Vereine
verbindlich sind.
Es wird ein einheitlicher europäischer Zahlungsraum geschaffen. Die Abkürzung hierfür heißt
SEPA und steht für Single Euro Payments Area. Mit
SEPA gelten in den 28 EU-Staaten sowie Island,
Liechtenstein, Norwegen, Monaco und der Schweiz
die gleichen Bedingungen für den Zahlungsverkehr.
Damit dieses System funktioniert, müssen überall
die gleichen Bedingungen gelten.
Mit SEPA werden in Deutschland im Zahlungsverkehr Kontonummer und Bankleitzahl hinfällig.
An ihre Stelle treten IBAN und BIC. IBAN ist
die Abkürzung für den englischen Ausdruck
International Bank Account Number, zu Deutsch:
Internationale Bankkontonummer. Die IBAN setzt
sich aus einem zweistelligen Länderkennzeichen
(in Deutschland DE), einer zweistelligen Prüfziffer,
der bisherigen achtstelligen Bankleitzahl und der
bisherigen bis zu zehnstelligen Kontonummer
zusammen. Die IBAN besteht also in Deutschland
aus bis zu 22 Ziffern und Buchstaben. BIC ist die
Abkürzung für den englischen Ausdruck Business
Identifier Code. Das ist ein international standardisierter Bankcode, mit dem Zahlungsdienstleister
weltweit identifiziert werden.© Deutsche BundesbankDie IBAN benötigt man ab dem 1. Februar 2014 für
alle Überweisungen und Lastschriften. Im Gegensatz dazu ist der BIC nur für grenzüberschreitende
Überweisungen notwendig. Wer als Zahlungsempfänger Lastschriften einreicht, benötigt außerdem
eine Gläubiger-Identifikationsnummer, die bei der
Deutschen Bundesbank vergeben wird.allenfalls vage Vorstellungen bestehen, was mit
SEPA auf sie zukommt. Auch über den Umstelltermin besteht nicht überall Klarheit. Lediglich 48
Prozent der Südthüringer Unternehmen wollen bis
zum Jahresende fertig sein (siehe Grafik). Knapp
werden könnte es für weitere 36 Prozent, die die
Umstellung erst im Januar 2014 planen.Die Modalitäten von SEPA zeigen, dass man sich
für die Umstellung Zeit nehmen sollte. Kunden und
Lieferanten müssen über die neuen IBAN und BIC
informiert werden. Von den Mitarbeitern benötigt
man die aktuellen Kontodaten. Eventuell müssen
die Abläufe im Rechnungswesen, Vertrieb, in der
EDV und im Personalwesen umgestellt werden.
Am 1. Februar 2014 muss das alles abgeschlossen
sein, denn die Banken dürfen dann das bisherige
Verfahren nicht mehr anwenden.Die 16 Prozent der Unternehmen hingegen, die jetzt
noch nicht wissen, wie sie mit SEPA umgehen sollen
bzw. die die Umstellung für nicht notwendig erachten, könnten am 1. Februar 2014 vor einem Liquiditätsproblem stehen. Das betrifft vor allem kleine
Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern aus
den Branchen Bau, Verkehr und dem Gastgewerbe,
aber auch den einen oder anderen Industriebetrieb.
Von diesen Unternehmen folgte in der Umfrage auch
häufig die Aussage „SEPA ist für uns nicht relevant“.Nicht alle haben bislang etwas von SEPA mitbekommen. Eine Umfrage der IHK Südthüringen
zeigt, dass in 14 Prozent der UnternehmenDie neuen Bedingungen im Zahlungsverkehr sind
für jedes Unternehmen relevant. Hilfe bei der
Umstellung gibt es bei Ihrer Hausbank.36,2%
Bis wann schätzen Sie, dass Sie alle Kontodaten
Ihrer Geschäftspartner und Mitarbeiter auf IBAN
(und ggf. BIC) komplett umgestellt haben?Umstellung ist bereits
1,4%Bis 2. Halbjahr 2013.
Bis 1. Februar 2014.14,4%39,8%
8,3%22 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013Wir wissen noch nicht,
sollen.Termin steht noch nicht fest.Die IHK Südthüringen unterstützt Sie bei der Umstellung
durch eine Informationsveranstaltung. André Hübel von der
DATEV eG informiert Sie über
SEPA am:
in Suhl-Mäbendorf.
unter Fax: 03681 362-220 oder
E-Mail: schulz@suhl.ihk.de.
schulz@suhl.ihk.deEXISTENZGRÜNDUNG UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNGNewKammer-Treffen mit Kochevent in der IHK Südthüringen
Existenzgründer im Erfahrungsaustausch64 Unternehmensgründer fanden sich am 19. November 2013 in der IHK Südthüringen
zum Gründertreffen ein. Die Veranstaltung war eingebettet in die Gründerwoche Deutschland. Neben einem großen Informationsangebot, Ratschlägen und Tipps wurde vor allem
der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten ermöglicht.
Einen Einblick in das Leistungsspektrum der IHK
gab der stellvertretende Hauptgeschäftsführer,
Kersten Mey. Er erläuterte die Aufgaben und
Strukturen der IHK und stellte die Kammer als
Partner während sowie nach der Unternehmensgründung vor. Gründergeist müsse weiter
gefördert werden, Unternehmensgründer seien
essentiell wichtig für die Erneuerung einer Volkswirtschaft, befördern den Wettbewerb und geben
Wachstums- und Beschäftigungsimpulse.
Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, mehrere Fachvorträge zu hören. Unter dem Titel
„Onlinemarketing – Schlüssel zum Erfolg“ gab
Julia Schulz einen Überblick über virtuelle
Werbemöglichkeiten, von der Homepage bis hin
zu Social Media Marketing. Eine Quintessenz
war: Werbung muss nicht unbedingt teuer sein.Suchmaschinenoptimierung ist zwar zeitintensiv,
dafür aber umso wirkungsvoller und nahezu
Zwei weitere Informationsrunden widmeten sich
den Themen „Betriebswirtschaftliche Auswertung
lesen und Controlling aufbauen“ sowie „Soziale
Absicherung“. Sven Otto und Detlef Schmidt
sensibilisierten in kurzweiligen Vorträgen für diese
existenziellen Themen. Für weitergehende Fragen
zur sozialen Absicherung standen Ansprechpartner
der Agentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung, der Berufsgenossenschaft sowie ein
Versicherungsexperte zur Verfügung.
In einer moderierten Talkrunde stellten drei Unternehmerinnen ihre Unternehmensideen und ersten
Erfahrungen als Selbstständige vor. Authentischund interessant berichteten sie über ihre ersten
Schritte sowie über Chancen und Entwicklungen.
Mit einer gemeinsamen Aktion „Iss was – kommunizier was!“ erlebte der Erfahrungsaustausch
seinen Höhepunkt. Kerstin Ullrich unterstützte das
Event mit ihrer Kochschule ISS-WAS aus Erfurt.
So wurde Teambildung nicht nur besprochen,
sondern unmittelbar erfahren. Acht Kochteams
stellten für alle Teilnehmer und Akteure aus
kreativen Zutaten ein tolles Buffet zusammen.
Dadurch entwickelte sich das gemeinsame Kochen
zur Gesprächskultur. Diese Veranstaltungsform
wurde von allen Beteiligten als nachhaltige Bereicherung empfunden.
Die Kommunikation untereinander löste sich aus
der professionellen Ebene und ermöglichte das
Zusammenwirken in lockerer Atmosphäre. Allen
Gründungsinteressierten ist die Teilnahme an
einer solchen Veranstaltung zu empfehlen. Im
Rahmen der nächsten Gründerwoche vom 17. bis
23. November 2014 wird die IHK Südthüringen
wieder dazu einladen.
Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 23EXISTENZGRÜNDUNG UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNGLohnsteuerkarte aus
Papier ist Geschichte
Im Jahr 2013 wurde im Rahmen der Lohnsteuer das Verfahren der elektronischen Lohnsteuermerkmale (ELStAM) eingeführt. Es tritt
an die Stelle der Lohnsteuerkarte aus Papier.
Die IHK Südthüringen hat diese Umstellung
mit zwei gut besuchten Informationsveranstaltungen begleitet, die am 18. April und
30. Oktober 2013 in Suhl stattfanden. In
beiden Veranstaltungen referierte RA Daniela
Karbe-Geßler, die beim DIHK alle Themen der
Lohnsteuer betreut. Die Vortragsunterlagen
sind auf der Homepage der IHK Südthüringen
unter: www.suhl.ihk.de zu finden.
Die Umstellung auf das ELStAM-Verfahren
war bereits längere Zeit geplant, wurde
jedoch erst im Jahr 2013 realisiert. Anstelle
eines Stichtages hatten die Arbeitgeber über
das gesamte Jahr Zeit, in das neue Verfahren
einzusteigen. Spätestens die Lohnabrechnung
für den Monat Dezember 2013 sollte mit
ELStAM durchgeführt werden. Das bedeutet,
dass die Arbeitgeber die Lohnsteuermerkmale
ihrer Arbeitnehmer über das Elster-Portal
(www.elster.de) abrufen und auf deren Basis
die Gehaltsabrechnung durchführen.
Mitte Oktober 2013 war die Mehrzahl
der Arbeitgeber bereits umgestiegen. Mit
60 Prozent in Thüringen lag der Anteil
allerdings noch deutlich unter der Zielmarke
von 100 Prozent. Hierfür gibt es verschiedene
Gründe: Nicht alle Hersteller von Lohnbuchhaltungssoftware boten zeitnah geeignete
Lösungen für das neue Verfahren an. Zudem
kennen möglicherweise die Unternehmen,
die nicht mit dem Internet vertraut sind,
die für sie entwickelte Härtefallregelung
nicht. Sie erlaubt auf jährlichen Antrag beim
Betriebsstätten-Finanzamt, dass dieses die
Rolle des Datenübermittlers übernimmt.
Schließlich glaubte vielleicht manch einer, das
neue Verfahren werde scheitern. Dies ist nicht
der Fall. Das ELStAM-Verfahren wird allenfalls
verbessert, jedoch nicht abgeschafft. Wer den
Umstieg bislang verpasst hat, sollte daher
rasch handeln.KooperationsbörseNachfolgebörseProfitieren Sie vom professionellen Marktauftritt
eines seit 15 Jahren erfolgreichen Dienstleisters mit
über 100 Partner-Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Netzwerk selbstständiger
Beratungs- und Bürodienstleistungsspezialisten
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IT-Berater/innen bzw. Designer/innen, Texter/innen,
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Werbeumlage keine Einstiegsgebühr erhoben – und
öffentliche Förderungen sind möglich. 186-1512Glasverarbeitendes Unternehmen
in ThüringenWir bieten in einem Suhler Gewerbegebiet Produktions-/Lagerfläche von 144 m² bis 2 000 m²
zur Vermietung an. Die Hallenhöhe beträgt 6 m,
Betonfußboden, Gasheizung sowie Sanitär- und
Büroräume sind vorhanden.
186-1466
Suhler Unternehmen bietet freie Kapazitäten im
Bereich Stoffzuschnitt (Cutter) und Näherei.
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Produktionshalle (1 000 m²) mit Kranbahn, angrenzender Lagerhalle (360 m²), Bürokomplex (380 m²),
3 Garagen mit dazugehörigem Grundstück (gesamt
5 600 m²) in Südthüringen zu vermieten (Kauf
nicht ausgeschlossen). Geeignet für Neueinsteiger
oder Produktionserweiterung. Maschinenpark
und komplette Ausrüstung für Werkzeugbau und
Kunststoffverarbeitung vorhanden. Dieser wäre mit
zu vermieten, aber keine Bedingung. 186-1730
Übernehme Metall-, Schweißer- und Montagearbeiten, Baugruppenfertigung und Anlagenmontage
sowie Demontagearbeiten.
186-1736
Das Lutherhaus ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und hat eine regionalgeschichtliche
Bedeutung. Es gilt als das älteste Bauernhaus
in Blockbauweise im Thüringer Schiefergebirge
und Frankenwald. Seit 1874 wird das Lutherhaus
in Sonneberg als Gaststätte genutzt. Gäste und
Einheimische schätzen besonders die historische
Atmosphäre mit Biergarten und fantastischem
186-1746Das Unternehmen besteht in dieser Form seit ca.
10 Jahren. Am Standort erfolgt die Produktion auf
einer Fläche von ca. 1 000 qm; Grundstücksgesamtfläche ca. 2 000 qm. Das Produktionsgebäude wurde
1990 neu errichtet, 2005 saniert und für die Produktionszwecke umgebaut. Die Flaschen (Nischenprodukte für Laboranwendungen) werden auf selbst
entwickelten Maschinen produziert. Die Herstellung
von Standardprodukten erfolgt auf Rund- bzw.
Flachläufern. Der breit gestaffelte Maschinenpark
ermöglicht ein umfangreiches Sortiment sowie
A-SHL_13-015Spielwarenfachgeschäft
Modernes Spielwarenfachgeschäft ab 05/2014
in bester Innenstadtlage zu vermieten. Aus
persönlichen Gründen (Umzug) habe ich mich
entschlossen für mein Spielwarenfachgeschäft
einen Nachfolger zu suchen. Standort: D-99310
Arnstadt/Thüringen (Kreisstadt Ilm-Kreis) ca.
25 000 EW, Fußgängerzone. Arnstadt ist eine sehr
alte Stadt mit historischem Stadtkern und hohem
Besucheraufkommen. Das direkte Einzugsgebiet
umfasst weitere ca. 20 000 Einwohner. Die gute
regionale wirtschaftliche Situation und die
hervorragende Verkehrsanbindung haben zu
einer kontinuierlichen Entwicklung der Stadt
beigetragen. Geschäft/Sortiment: seit 1995
einziges bestehendes Spielwarenfachgeschäft in
Arnstadt, konstante Umsatz- und Gewinnsituation – Jahresnettoumsatz 370 T€, Größe: 210 m²
Ladenfläche; 4 Mitarbeiterinnen 1VZ/3TZ; Ladeneinrichtung Tegometall, EDV-Warenwirtschaft
A-SHL_13-014Brennstoffhandel
Das Unternehmen besteht seit 1932 in Thüringen
und hat 1991 in einem Gewerbegebiet an der BAB 71
ein Gewerbegrundstück (ca. 4 700 m²) erworben. Das
Grundstück ist voll erschlossen und flexibel nutzbar.
Darauf errichtet wurde eine Halle, ca. 150 m² und
eine oberirdische Tankanlage für Diesel(12 000 l).
Technik: Tankfahrzeug (11 000 l), Kleintransporter,
Radlader und Gabelstapler.
A-SHL_13-012Ihr Ansprechpartner:
schulz@suhl.ihk.de24 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013Alle o. g. Angebote und Nachfragen werden von der IHK ohne Gewähr veröffentlicht!Ihr Ansprechpartner: Frances Büchner 03681 362-222 buechner@suhl.ihk.deEXISTENZGRÜNDUNG UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNGUnternehmensnachfolge: Suche nach der Nadel im Heuhaufen?
Aktueller DIHK-Report: Immer mehr mittelständische Betriebe in Deutschland finden keinen Nachfolger
In dem jüngst veröffentlichten Nachfolgereport
des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) wird auf das gravierende Problem des
Generationswechsels in Unternehmen verwiesen,
wonach bereits heute 40 Prozent der Alt-Inhaber
nicht den passenden neuen Chef finden. In Thüringen wird das Thema noch dadurch erschwert, dass
viele der Existenzgründer Anfang der neunziger
Jahre bereits 40 Jahre oder älter waren.
Neben der geringeren Zahl an Übernahmeinteressenten stellt auch die Frage der Finanzierung,
insbesondere bei der externen Nachfolge (lt. DIHKReport für ca. 48 Prozent der Übernehmer), mitunter eine nicht zu unterschätzende Hürde dar. Hier
können jedoch die Thüringer Förderinstrumente –
von zinsgünstigen Darlehen über Bürgschaften
bis hin zu Beteiligungen - eine wirksame
Unterstützung bieten.nehmer – allein im IHK-Bezirk Südthüringen
mehr als 130 in drei Veranstaltungen – erhielten
wertvolle Hinweise zur Planung der Übergabe ihres
Betriebes, zur Suche eines geeigneten Nachfolgers
und zu Beratungs- und Fördermöglichkeiten.
Es gab jedoch auch Teilnehmer, die sich für die
interessierten. Diese ggf. miteinander in Kontakt zu
bringen, ist Ziel des Teilprojektes „Nachfolgelotse“,
das im ThEx im kommenden Jahr auf den Weg
gebracht wird.Ihr Ansprechpartner:
* ThEx ist ein Projekt der Thüringer Industrie- und
Handelskammern sowie Handwerkskammern und
wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit und Technologie aus Mitteln des
Europäischen Sozialfonds.Hinsichtlich der Vorsorge für
den Notfall musste konstatiert
werden, dass lediglich 29 Prozent
der Unternehmen die für die reibungslose Fortführung des Unternehmens wichtigsten Unterlagen
griffbereit für eine Vertrauensperson
in einen „Notfallkoffer“ gepackt haben.
Lediglich ein Viertel dieser Unternehmer
aktualisieren laut DIHK-Report die Unterlagen
auch regelmäßig..com
otoliamek/F© fotoAktuell suchen mehr Unternehmer den Rat der
IHK, wenn es um die Regelung der Nachfolge geht.
Leider stellen sich viele dem Thema sehr spät und
oftmals wird der erforderliche Zeitraum für den
Übergabeprozess unterschätzt.
Das ThEx* – Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum als Gemeinschaftsprojekt der Thüringer Industrie- und
Handelskammern und der Handwerkskammern
organisierte bereits zum vierten Mal die Roadshow
Unternehmensnachfolge, um Unternehmer bei
der Nachfolgesuche zu unterstützen. In der
thüringenweiten Veranstaltungsreihe an
13 Standorten wurden die gemeinsamen
Angebote von IHK und HWK sowie der
Experten in den regionalen Netzwerken
und deren Kompetenzen gebündelt,
um effektive Unterstützung anzubieten. Etwa 500 Teil-Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 25AUS- UND WEITERBILDUNGBerufsbildungsausschuss der IHK Südthüringen
Vorsitzende für neue Legislaturperiode gewähltAm 7. November 2013 tagte der Berufsbildungsausschuss der IHK Südthüringen. Es handelte
sich hierbei um die letzte Sitzung des Berufsbildungsausschuss in der 6. Legislaturperiode und
gleichzeitig um die erste Sitzung in der neuen
Legislaturperiode, die bis zum Jahr 2017 läuft.
Schwerpunkte der Sitzung waren die Entlastung
der Vorsitzenden des bestehenden Berufsbildungsausschusses, die Benennung der neuen Mitglieder
des Berufsbildungsausschusses sowie die Wahl
der neuen Vorsitzenden. Nach Übergabe der
Ernennungsurkunden für die Arbeitgebervertreter,
die Arbeitnehmervertreter sowie die Lehrervertreter
durch den Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung,
Steffen Spitzner, erfolgte die Wahl des Vorsitzes des
neuen Berufsbildungsausschusses. Die Mitglieder
des Berufsbildungsausschusses wählten Ralf-Peter
Jander (Arbeitgebervertreter) sowie Jochen Weiß
(Arbeitnehmervertreter), die bereits in der 6. Legislaturperiode den Vorsitz innehatten, auch für die
anstehende Legislaturperiode als Vorsitzende.
Weitere Themen waren neben statistischen
Ausführungen der IHK Südthüringen und der
Agentur für Arbeit Suhl zur Ausbildungssituation
im IHK-Bezirk, die Qualität der Berufsschulen,
die Ergebnisse des Unterausschusses zur Fehlzeitenregelung sowie Erläuterungen zur Prüferfreistellung und Prüferentschädigung. DetaillierteIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Pieterwas gratuliert den Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses Ralf-Peter
Jander (l.), Arbeitgebervertreter, und Jochen Weiß (r.) Arbeitnehmervertreter, zur erneuten Wahl.Informationen hierüber werden den Prüferinnen
und Prüfern sowie den Unternehmen separat zugehen. Darüber hinaus informierte Steffen Spitzner
über den aktuellen Stand des Pilotprojektes
„Thüringer Ausbildungscard“, die in einem weiteren
Schritt fortentwickelt werden soll, so dass dieAusbildungscard gleichzeitig als Ausbildungsausweis für Auszubildende (versehen mit entsprechenden Rabattierungen) eingesetzt werden kann.
Die nächste Sitzung des Berufsbildungsausschusses ist im Frühjahr 2014 geplant.Positive Entwicklung der Ausbildereignungslehrgänge
Die Qualifizierung der zukünftigen Ausbilder hat
eine große Bedeutung für die Qualität der Berufsausbildung. Je höher das Qualifikationsniveau der
Ausbilder- und Ausbilderinnen ist, umso besser ist
die Qualität der Berufsausbildung im Unternehmen. Damit kann ein entscheidender Beitrag zur
Fachkräftesicherung geleistet und der demografischen Entwicklung des Arbeitskräftepotenzials
entgegengewirkt werden.fachlich geeignet ist und über die Ausbildereignung
verfügt. Das Bestehen der Prüfung berechtigt also
nicht automatisch zum Ausbilden.Angesichts der gestiegenen inhaltlichen und
pädagogischen Anforderungen in der beruflichen
Bildung sind berufs- und arbeitspädagogische
Qualifikationen unverzichtbar. Es gibt keine Zulassungsvoraussetzungen zur Ausbildereignungsprüfung. Ausbilden darf jedoch nur, wer persönlich undDas Bildungszentrum der IHK Südthüringen bietet
die Lehrgänge „Ausbildung der Ausbilder“ in
Voll- und Teilzeit und als Wochenendkurse an. Der
nächste Vollzeitlehrgang findet ab 13. Januar 2014
statt. Ein weiterer Wochenendkurs ist ab 31. Januar
2014 geplant.26 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013Bis November 2013 führte die IHK Südthüringen
elf Lehrgänge „Ausbildung der Ausbilder“ durch. Es
wurden 171 Teilnehmer auf die Eignungsprüfung
vorbereitet. Dieser positive Trend setzt sich fort. Es
liegen bereits Anmeldungen für Januar 2014 vor.Es ergeht an die Betriebe, die noch nicht ausgebildet haben, die Aufforderung, sich mit der
Ausbildereignungsverordnung (AEVO) auseinanderzusetzen und die Schritte zur Qualifizierung
der Ausbilder einzuleiten.Ihr Ansprechpartner:
rammelt@suhl.ihk.dePR-Text
Junge Talente fördern – Standort stärken
Jedes Jahr zieht die Friedrich-Schiller-Universität Jena junge Menschen aus der gesamten
Republik und über 90 Ländern weltweit in das „Studentenparadies Jena“. Um auch in
Zukunft die Besten für Thüringen zu gewinnen und die Region mit jungen Talenten und
hervorragenden Fachkräften zu bereichern, beteiligt sich die Universität Jena am
Deutschlandstipendien-Programm des Bundes. Denn mit diesem Programm werden fachlich
herausragende, leistungsstarke und engagierte Studierende gefördert.
Ob privat oder als Firma: Mit Ihrem Engagement für ein Deutschlandstipendium können Sie
• junge Talente aller Fachgebiete unterstützen,
• dadurch den Standort Thüringen stärken und
• parallel interessanten Nachwuchs gezielt und frühzeitig auf sich aufmerksam machen.
Das Besondere am Deutschlandstipendium: Jeder Euro, der für ein Stipendium gespendet
wird, wird vom Bund verdoppelt. Die Spendensumme ist steuerlich abzugsfähig.
Die Universität Jena bietet Ihnen zudem die Möglichkeit, Ihr Engagement auf Maß
zuzuschneiden: Ein Deutschlandstipendium für ein Jahr beträgt 1.800 € plus den Anteil des
Bundes. Sie entscheiden, ob Sie einen oder mehrere Studierende unterstützen oder lieber
gemeinsam mit anderen einen Beitrag zu einem Stipendium leisten wollen.
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist Thüringens traditionsreichste und größte
Hochschule. In zehn Fakultäten und über 190 Studiengängen und -fächern von Archäologie
über Physik bis Zahnmedizin arbeiten rund 20.000 Studierende und 350 Professoren. Mit
exzellenten Forschungsleistungen, hochwertiger Lehre und einem breiten kulturellen und
sportlichen Angebot bietet sie ein optimales Umfeld für Studierende und Ihre Förderung.
Das Deutschlandstipendium in Jena – eine gute Investition in die Zukunft.
www.deutschlandstipendium.uni-jena.deoder wenden Sie sich direkt an die
Friedrich-Schiller-Universität Jena | Stabsstelle Kommunikation
Marketing, Alumni, Veranstaltungen | Fürstengraben 1 | 07743 Jena | marketing@uni-jena.deJetzt zu Festzinsangeboten
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• Günstige Festzinssätze (unabhängig von der Bonität)
• Ohne Sicherheiten, nur ein Einkommensteuerbescheid genügt als NachweisDiese Aktion richtet sich an Kunden, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses weder einen bestehenden Kreditkarten- noch Kreditvertrag mit Barclaycard geschlossen haben.AUS- UND WEITERBILDUNGGastschulanträge – Wer erteilt die Genehmigung?
Nach § 21 Abs. 2 Thüringer Schulgesetz (ThürSchulG) haben Berufsschüler ihre Schulpflicht
in der für sie örtlich zuständigen Berufsschule
zu erfüllen, soweit nicht ein Gastschulverhältnis
genehmigt wird.Schulnetzplanung eine Sicherung, Stärkung und
effektive Nutzung der modernen regionalen
Berufsschulstandorte dar.Ihre Ansprechpartner:
klotz@suhl.ihk.de
03681 362-161
menz@suhl.ihk.de
leistner@suhl.ihk.deGastschulverhältnisse sollten daher nur
bei Vorlage der o. g. wichtigen
Gründe in Ausnahmefällen
beantragt werden. Darüber
hinaus stellt die Beschulung
gemäß den festgelegten
Einzugsbereichen laut© Alexander Raths/Fotolia.comDie örtlich zuständige Berufsschule ist nach § 14
Abs. 5 Satz 4 ThürSchulG diejenige, in deren
Einzugsbereich der Ausbildungsort liegt. Die
Einzugsbereiche für die Berufsschulen sind auf
Grundlage des § 14 Abs. 5 Satz 1 bis 3 ThürSchulG
vom Schulträger und vom Thüringer Ministerium
für Bildung, Wissenschaft und Kultur festzulegen.
Die gesamten Einzugsbereiche aller berufsbildenden Schulen Thüringens sind im sogenannten
„Schulnetz für die staatlich berufsbildenden
Schulen“ enthalten. Schulnetzpläne werden
hinsichtlich der Bildungsangebote für einen
Zeitraum von in der Regel sechs Jahren aufgestellt. Ziel ist es, die schulischen Kapazitäten an
den einzelnen Schulstandorten unter Beachtung
der örtlichen Gegebenheiten effektiv zu nutzen,
dabei jedoch zugleich Sorge für eine wohnortund ausbildungsortnahe Beschulung zu tragen.
Die im Schulnetz festgelegten Einzugsbereiche
entsprechen den geltenden schulrechtlichen
Bestimmungen und sind daher sowohl für die
Auszubildenden und die Ausbildungsbetriebe als
auch für die Berufsschulen verbindlich.Nach § 15 Abs. 1 ThürSchulG kann aus „wichtigen
Gründen“ der Besuch einer anderen, als der nach
§ 14 ThürSchulG örtlich zuständigen Berufsschule,
genehmigt werden. Das Gastschulverhältnis kann
gestattet werden, wenn besondere pädagogische
oder soziale Gründe vorliegen oder der Besuch
einer anderen Schule dem Schulpflichtigen die
Wahrnehmung des Berufsausbildungs- oder
Arbeitsverhältnisses erheblich erleichtern würde.
Bei Berufsschulen trifft gem. § 15 Abs. 3 ThürSchulG die Entscheidung das für den Beschäftigungsort zuständige Schulamt nach Anhörung des
aufnehmenden und des abgebenden Schulträgers
unter Berücksichtigung der Aufnahmekapazität der
aufnehmenden Schule. Die Regelung in § 15 Abs. 1
ThürSchulG gewährt jedoch keinen Rechtsanspruch auf die Genehmigung eines Gastschulverhältnisses, sondern liegt im Ermessen des für den
Beschäftigungsort zuständigen Schulamtes.28 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013AUS- UND WEITERBILDUNGVietnamesische Bildungsexperten zu Gast in der IHK
Im Rahmen ihres einwöchigen Besuchsprogramms in Südthüringen rund um die duale
Berufsausbildung besuchte am 24. September
2013 eine vietnamesische Delegation unter der
Leitung von Dr. Nguyet Phan Minh, Vorsitzender
der Unternehmensgroup Hadico für landwirtschaftliche Entwicklung und Investition Hanoi, die
IHK Südthüringen in der Hauptgeschäftsstelle in
Suhl. Steffen Spitzner, Abteilungsleiter Aus- und
Weiterbildung, nahm die Gäste in Empfang.
Die Teilnehmer der Delegation, die aus Vertretern
des Amts für Arbeit, Soziales und Kriegsversehrte
der Stadt Hanoi, der Unternehmensgroup Hadico
sowie aus Pressevertretern aus Hanoi bestand,
informierten sich umfangreich über das System,
die Aufgaben und das Serviceangebot der IHK
Südthüringen mit dem Fokus auf die duale Ausund Weiterbildung sowie Aufstiegsfortbildung.
Besonderes Interesse der Delegationsmitglieder
galt während des eineinhalbstündigen Meetings
der Organisation des Prüfwesens, der Möglichkeiten und der Vielfalt in der
Weiterbildung sowie Aufstiegsfortbildung und vor allem der Entwicklung
des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR) mit der
Einordnung der jeweiligen Berufsabschlüsse in Deutschland und der EU.AnzeigeEin weiterer Schwerpunkt des Erfahrungsaustausches war die Erläuterung
der sogenannten Positivliste der Zentralen Auslandsvermittlung (ZAV) der
Bundesagentur für Arbeit und deren Anwendung in der Praxis. Dabei diente
das Erfolgsmodell aus Abu Dhabi, das in Zusammenarbeit zwischen der Firma
Merkel in Suhl und der SIMSON Private Akademie in Suhl seit mehreren Jahren
etabliert ist, als Best Practice.
Vor dem Hintergrund des besonderen Interesses der vietnamesischen Bildungsexperten am Bildungsexport der dualen Berufsausbildung einerseits,
aber auch an der klassischen Berufsausbildung von jungen künftigen
Fachkräften in Deutschland andererseits, war der Abgleich des Berufe- und
Fachkräftemangels in der Region Südthüringen mit dem der geplanten
Projektausrichtung von zentraler Bedeutung. Das Ausbildungsprojekt, das
durch AVESTO Oberhof in Kooperation mit der Hadico-Unternehmensgroup als
Pilotprojekt zur Akquise von Fachkräften und Auszubildenden aus Drittstaaten
sowie zur Weiterentwicklung des Bildungstransfers im internationalen Kontext
entwickelt wird, soll vordergründig die Bedarfe in den Berufsbildern des
Hotel- und Gastgewerbes, der Lebensmittelindustrie sowie des Handwerks
decken. Die Besonderheit des Projektes besteht darin, dass für die geplante
Gesamtausrichtung keine öffentlichen Fördermittel in Anspruch genommen
werden sollen. Im Ergebnis des Empfangs und der geführten Gespräche
äußerte der Delegationsleiter seinen Wunsch nach Unterstützung durch die
IHK Südthüringen bei der Umsetzung des Ausbildungsprojektes.Tel.: 0361 / 7308-600Ihr Ansprechpartner:
03681 362-151
spitzner@suhl.ihk.de
Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 29AUS- UND WEITERBILDUNGBerufsbegleitende Weiterbildung
attraktiver, aber auch wichtiger denn je
Berufsbegleitende Weiterbildungen, insbesondere
die IHK-Aufstiegsfortbildungen, sind ein wichtiger
Baustein, um den Bedarf der Südthüringer Wirtschaft an qualifizierten Fach- und Führungskräften
zu decken. Die praxisorientierten Meister- und
Fachwirtfortbildungen genießen national und
international hohe Anerkennung und werden auch
finanziell durch das sog. Meister-BAföG unterstützt.
Das neu erschienene Weiterbildungsprogramm der
IHK Südthüringen für das Jahr 2014 beinhaltet eine
Vielzahl von bewährten und neuen Weiterbildungsangeboten für Fach- und Führungskräfte, Berufsumsteiger und Existenzgründer. Darüber hinaus
organisieren die Mitarbeiter der IHK Südthüringengern auch bedarfsgerecht zugeschnittene Firmenschulungen und beraten zur individuellen
Das Programm kann ab sofort von der IHKHomepage www.suhl.ihk.de herunter geladen und
auf Wunsch auch zugesandt werden.Ihr Ansprechpartner:
santos@suhl.ihk.deSchulung der Servicekräfte in Spielhallen und Gaststätten
mit Glücksspielautomaten
Die Betreiber von Spielhallen und Gaststätten, in
denen Gewinnspielgeräte aufgestellt sind, müssen
Sozialkonzepte vorhalten und umsetzen mit dem
Ziel, die schädlichen Wirkungen problematischen
oder pathologischen Spielverhaltens weitestgehend
zu minimieren. Die IHK Südthüringen bietet Schulungen für Servicekräfte in Thüringer Spielhallen
und für Thüringer Gastwirte an.Handlungskompetenz im Umgang mit problematischen und pathologischen Glücksspielern. Die
Teilnehmer erhalten viele Informationen zu den
Grundlagen der Sucht im Allgemeinen und zur
Glücksspielsucht im Speziellen. Ebenso werden
Informationen zum Thüringer Hilfesystem und die
entsprechenden Zugangsmöglichkeiten vermittelt.
Die Schulung wird am 8. Januar 2014 in der
IHK Südthüringen in Suhl-Mäbendorf durchgeführt. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in Spielhallen beträgt die Schulungszeit acht
Unterrichtsstunden, jeweils von 10:15 Uhr
bis 17:15 Uhr. Die Schulung für
die Thüringer Gastwirte findet
von 8:30 Uhr bis 17:15 Uhr statt.
Die Gastwirte werden in die
rechtlichen Aspekte der Glücksspielgesetzgebung eingewiesen und
erhalten zusätzlich umfangreiches
Dokumentationsmaterial.ho
masSiepma
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eZiele der Schulung sind die Sensibilisierung
der Schulungsteilnehmer für das Themenfeld
Glücksspielsucht und die Vermittlung von©TDas Glücksspielrecht in Deutschland wurde durch
den Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag
grundlegend geändert. Es gibt in Thüringen seit
dem 1. Juli 2012 ein neues Spielhallengesetz. So
schreibt die veränderte Glücksspielgesetzgebung
Schulungen der Sevicekräfte in Thüringer
Spielhallen und der Gastwirte mit Glücksspielautomaten vor.Ihr Ansprechpartner:
rammelt@suhl.ihk.deAUS- UND WEITERBILDUNGIHK–Weiterbildungsangebot
DatumBezeichnungStdOrt06.01.2014
18.03.2014Geprüfter Bilanzbuchhalter
Schulung für das Servicepersonal in Thüringer Spielhallen
Das Sachanlagevermögen im HGB und IFRS-Abschluss
Angebotsanfragen erfolgreich in Aufträge wandeln – E-Mail-Coaching
Existenzgründerlehrgang – Niederlassungen
Erfolgreich mit Gästen kommunizieren
Verhandlungsstrategien für Gewinner
Controlling – Modul 2 – Operatives Controlling
Interner Auditor (IHK)
Geprüfter Industriemeister Elektrotechnik
Geprüfter Industriemeister Glas
Gewinnermittlung durch Einnahmen-/Überschussrechnung
Zeitgemäßes Ausbildungsmarketing
Englisch für Wirtschaft und Beruf – Grundstufe
Verkaufskommunikation und Abschlusstechniken
Vom Personalverantwortlichen zum Personalentwickler
Ausbildung der Ausbilder – Niederlassungen
Rechtliche Besonderheiten beim Umgang mit erkrankten Arbeitnehmern880
4SHL
SHLWeitere Lehrgangsangebote regionaler Anbieter, die auf IHK-Prüfungen vorbereiten, finden Sie unter: www.qualiservice-thueringen.de oder www.suhl.ihk.de.Ihre Ansprechpartner im Bildungszentrum der IHK Südthüringen:
SuhlKatrin Pertig
Sandro Schilling03681 362-427
03681 362-426Suhl
ArnstadtAntje da Silva Santos
Carmen Klotz03681 362-425
03628 6130-516Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 31INNOVATION UND UMWELTNeue Ansprechpartnerin für Energie und Umwelt
Dr.-Ing. Janet Nußbicker-Lux
03681 362-174
nussbicker-lux@suhl.ihk.de
Seit Anfang November ist Frau Dr.-Ing. Janet Nußbicker-Lux in der IHK Südthüringen die neue Referentin
für Energie und Umwelt. Im Themenkomplex Energie
ist sie damit Ansprechpartnerin für die Bereiche
Energiepolitik/Energiegesetze, Energiemanagement
sowie im Bereich Umwelt für die Themen Umweltrecht
und Umweltpolitik.Frau Dr.-Ing. Nußbicker-Lux kann für ihr Aufgabenspektrum auf ihre langjährigen Erfahrungen der wissenschaftlich-technischen Projektbegleitung im Bereich von
Energieverteilsystemen und -speichern zurückgreifen. Des
Weiteren dient ihr Fachwissen aus dem Umweltschutztechnik-Studium der fachlichen Beratung der Unternehmerschaft, z. B. zu Energieeffizienz-Maßnahmen.IHK-Preis 2013 für den akademischen Nachwuchs
Den Überbringern des IHK-Preises 2013 merkte
man ihre eigene Freude bei der Würdigung
der beiden prämierten Leistungen an. Die
Vizepräsidentin der IHK Südthüringen, Marina
Heller, und der Vorsitzende des Regionalausschusses Ilm-Kreis der IHK Südthüringen, Olaf
Mollenhauer, fanden sehr persönliche Worte der
Anerkennung für die beiden Preisträger.
Die Auszeichnungen wurden anlässlich der
Immatrikulationsfeiern der Fachhochschule
Schmalkalden und der Technischen Universität
Ilmenau vergeben. Die Laudatoren konnten vor
diesem Podium eindrucksvoll vermitteln, dass
sich Leistung lohnt. Die guten Perspektiven
für junge Absolventen in den Unternehmen
des IHK-Bezirkes Südthüringen oder mit einer
selbstständigen Existenz nahmen beide zum
Anlass, die neuen Studenten neugierig auf ein
Leben im Thüringer Wald zu machen.Felix Ellrich, Bachelor of Engineering, erhielt seinen
Preis am 9. Oktober 2013 an der Fachhochschule
Schmalkalden. Er schloss sein Bachelorstudium mit
sehr guten Ergebnissen ab. Seine Arbeit: „Optimierung der Eintrittsgeometrie von spritzgießtechnisch
herstellbaren Kunststofflaufrädern im Automobil“
entstand in einem mittelständischen Thüringer
Unternehmen und wurde mit sehr gut bewertet.
Ein Kernpunkt der Arbeit ist die fertigungstechnische Optimierung der Laufräder ohne Kompromisse
an den Wirkungsgrad einer Kühlmittelpumpe mit
diesen Laufrädern im Betriebszustand. Felix Ellrich
absolviert nun ein Masterstudium in Schmalkalden.
Für seine Masterarbeit erhielt Master of Science
Marco Schilling die Note 1,0 und wurde dafür am
12. Oktober 2013 mit dem IHK-Preis prämiert.
Marco Schilling erstellte seine Masterarbeit:
„Entwurf und Verifikation von Regelstrukturen fürMarina Heller, Vizepräsidentin der IHK Südthüringen, übergab gemeinsam mit
Prof. Dr. Elmar Heinemann (l.), Rektor der Fachhochschule Schmalkalen, den IHK-Preis
an Felix Ellrich.32 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013Stromversorgungssysteme“ mit den Anforderungen
eines Ilmenauer Unternehmens, dass sich der Entwicklung leistungselektronischer Baugruppen und
Stromversorgungssysteme, dabei u. a. auch Schaltnetzteilen, widmet. Die Arbeit stellt als Ergebnis ein
rechnergestütztes Entwicklungswerkzeug zur Verfügung, dass sich als außerordentlich praxistauglich
erwiesen hat. Marco Schilling arbeitet weiter an der
TU Ilmenau in einer Forschergruppe zu Elektromobilität und plant, dort zu promovieren.
Der IHK-Preis für ausgezeichnete Leistungen des
wissenschaftlichen Nachwuchses 2013 demonstriert in anschaulicher Weise, wie die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in der Region
zum Erfolg für alle Beteiligten führen kann.
Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern und
ihren Betreuern!Der Rektor der Technischen Universität Ilmenau, Prof. Dr. Peter Scharff (l.) sowie
Olaf Mollenhauer, Vorsitzender des Regionalausschusses Ilm-Kreis der IHK Südthüringen (r.), überreichten den IHK-Preis an Marco Schilling.INNOVATION UND UMWELT2. Regionale Energiekonferenz Südwestthüringen
Am 20. November 2013 fand in der IHK
Südthüringen in Suhl die zweite Auflage
der Energiekonferenz Südwestthüringen
statt, welche in Kooperation mit der
Regionalen Planungsgemeinschaft und dem
Nachhaltigkeitszentrum Thüringen durchgeführt wurde.
Die Energiekonferenz hat sich als
Dialogplattform zwischen den
regionalen Entscheidungsträgern
in Politik und Wirtschaft etabliert,
wenn es um wichtige Fragen zur
zukünftigen Energieversorgung in der
Wirtschaftsregion Thüringer Wald geht.
In den Impulsreferaten wurde in das
Thema der diesjährigen Veranstaltung
„100 % Erneuerbare Energien“ anhand
wissenschaftlicher Studien und der
Modellregion Harz eingeführt. Bereits
im Anschluss an die Impulsreferate
entstanden interessante Diskussionen
zwischen den Konferenzteilnehmern
und den Referenten. Im weiteren Verlauf
der Konferenz wurde in drei parallelen
Foren zu den Ansätzen und Potenzialen
auf den Ebenen „Regional“, “Lokal“ und
„KMU“ informiert. Im Unternehmerforum ging es konkret um die Neuerungen
im Energiesteuerrecht und die Möglichkeiten zur Energieeffizienzberatung- und
Finanzierung.Energieerzeugung gewährleistet werden? Gibt es
geeignete Speichersysteme und wie können diese
natur- und tourismusverträglich integriert werden?notwendigen Maßnahmen im Interesse aller Akteure
umgesetzt werden. Damit verspricht auch die dritte
Auflage im Jahr 2014 interessante Diskussionen.Die Notwendigkeit der Fortführung des Dialogs
wurde im Konferenzverlauf mehr als deutlich.
Nur durch eine gemeinsame Koordination und
der damit einhergehenden Akzeptanz können die
mit dem Umbau des EnergieversorgungssystemsIhr Ansprechpartner:
03681 362-210
scheftlein@suhl.ihk.de(v. l.) Dr. Janet Nußbicker-Lux, IHK Südthüringen, Andre Schäfer, Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen,
Dr. Dirk Schramm, Ingenieurbüro für Energiewirtschaft, Sebastian Flemming, Fraunhofer-Anwendungszentrum Systemtechnik und Dr. Mathias Sturm, Thüringer Energie AGDass der Wandel von einer konventionellen, zentralen zu einer dezentralen
Energieversorgung durch erneuerbare
Energieträger, wie z. B. Wind und Sonne,
auch Einfluss auf die Netzinfrastruktur
im Verteilnetz erfordert, wurde in
Fachvorträgen ebenso bekräftigt wie die
Tatsache, dass ohne Energiespeicher die
Versorgungsqualität und damit Versorgungssicherheit nicht gewährleistet ist.
Die Konferenz machte in ihrem Verlauf die
bestehenden Zielkonflikte sichtbar: Wie
kann der Umbau der Energieversorgung
vollzogen werden, ohne dem Wirtschaftsstandort die Wettbewerbsfähigkeit durch
eine hohe Kostenbelastung zu entziehen?
Wie kann der Aufbau von Energieerzeugungs- und Verteilsystemen mit Belangen
des Tourismus und des Natur- und
Landschaftsschutzes in Einklang gebracht
werden? Wie kann die Versorgungssicherheit in einer fluktuierenden erneuerbarenRund 90 Teilnehmer aus Unternehmen und Institutionen waren zur Energiekonferenz nach Suhl gekommen.Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 33INTERNATIONAL7. Thüringer Außenwirtschaftstag informierte über
Marktchancen in Südasien
© LEG ThüringenDr. Peter Traut, Präsident der IHK Südthüringen, hielt im
Namen der Landesarbeitsgemeinschaft der Thüringer
IHKs das Grußwort.Am 23. Oktober 2013 fand im congress centrum
neue weimarhalle in Weimar die zentrale Veranstaltung für die Thüringer Exportwirtschaft
statt – der 7. Thüringer Außenwirtschaftstag.
Im Mittelpunkt stand die Region Südasien mit
den Schwerpunktländern Indien, Indonesien und
Malaysia.mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen
und Themen von besonderem Interesse vertieft zu
diskutieren.In Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie,
der Arbeitsgemeinschaft der Thüringer IHKs und
Thüringen International bot die Veranstaltung
eine Vielzahl exportbezogener Informationen zur
Region Südasien. Als Keynotespeaker berichtete
Dr. Olaf Ihlau, langjähriger Korrespondent und
Auslands-Ressortleiter bei der Süddeutschen
Zeitung und beim Spiegel über seine Erfahrungen
in der Region. Zudem bekamen die Besucher des
Thüringer Außenwirtschaftstages im Rahmen der
Länderworkshops Indien, Indonesien und Malaysia
die Gelegenheit, sowohl mit Experten, als auchWeitere Informationen, die Vorträge und Fotos
finden Sie unter:Auch in diesem Jahr standen die Mitarbeiter der
Außenhandelskammern der Region Südasien für
Einzelgespräche zur Verfügung.http://www.thueringen-international.de/termine/
thueringer-aussenwirtschaftstag/.Ihr Ansprechpartner:
werner@suhl.ihk.deAußenwirtschaftsseminare der IHK Südthüringen
im 1. Quartal 2014
Die weltweit voranschreitende Globalisierung der
Märkte führt zu ständigen Veränderungen der
Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Entscheidungsträger und Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen müssen die Zusammenhänge
verschiedener Rechtsgebiete im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht kennen sowie Informationen zu
den Ländern erhalten, um diese für den konkreten
Geschäftsfall anzuwenden.
Die Qualifizierung von Mitarbeitern der Unternehmen im Bereich der Außenwirtschaft unterstützt
die IHK Südthüringen mit zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten. Für das 1. Quartal 2014 sind
die folgenden Außenwirtschaftsseminare geplant:
Weitere Informationen und die Möglichkeit der
Anmeldung finden Sie über die Veranstaltungsdatenbank unter: www.suhl.ihk.de – Veranstaltungen
der Fachbereiche.Ihre Ansprechpartner:34 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013ThemaDatumOrtZeitNeues im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht 2014
(Hinweis: Zwei alternative Zeiten)21. Januar 2014Bildungszentrum der
R 111/11209:00 bis 12:30 Uhr
13:30 bis 17:00 UhrDie Exportkontrolle Vom Gesetzestext zur Ausfuhranmeldung3. März 2014Bildungszentrum der
R 111/11209:00 bis 16:00 UhrDie Praxis des Export-Dokumentengeschäfts Richtiger Umgang mit Exportakkreditiv und
Dokumenteninkasso26. März 2014Bildungszentrum der
R 10209:00 bis 16:00 UhrExport-Angebote effizient formulieren Kaufmännisches Export Know-how im technischen Vertrieb27. März 2014Bildungszentrum der
R 10209:00 bis 13:00 UhrUlrike Karl
03681 362-235 karl@suhl.ihk.deTilo Werner
03681 362-203 werner@suhl.ihk.deINTERNATIONALUnternehmerreise nach Sibiu/Rumänien© Peter HerwigIm Rahmen der Unternehmerreise der IHK Südthüringen nach Sibiu in Rumänien kam es auch zu einem Treffen
der Kammerspitzen der Wirtschaftskammer Sibiu und der IHK Südthüringen. Positiv reflektiert wurde dabei, dass
sich bereits aus der Unternehmerreise im Jahr 2006 bis heute bestehende Wirtschaftsbeziehungen Südthüringer
Unternehmen in der Region Sibiu etabliert haben. Bei der gemeinsamen Beratung wurde beiderseitig angeregt,
die Zusammenarbeit zu intensivieren. So ist u. a. angedacht, im Jahr 2014 gemeinsam ein Projekt zur Akquise von
rumänischen Fachkräften für die Südthüringer Wirtschaft zu realisieren.
Im Bild v.l.n.r.: Anca Muntean, Projektmitarbeiterin/Dolmetscherin der Wirtschaftskammer Sibiu, Gheorghe Aldea,
Präsident der Wirtschaftskammer Sibiu, Eugen Iordanescu, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftskammer Sibiu,
Dr. Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen und Dr. Peter Traut, Präsident der IHK Südthüringen.Interkulturelle Wirtschaftskommunikation
in Dublin/IrlandZoll-Information
Am 9. Oktober 2013 lud das Bundesministerium
der Finanzen zu einer Informationsveranstaltung
zur Umsetzung des Niederlassungskonzepts
für EORI-Nummern nach Dresden ein. Die
EORI-Nummer (EORI = Economic Operators‘
Registration and Identification System) ist heute
alleiniges Identifikationsmerkmal für Wirtschaftsbeteiligte in der Europäischen
Union. Zukünftig wird die
EORI-Nummer entsprechend
den europarechtlichen
Vorschriften nur noch
rechtsfähigen Einheiten
(natürliche und juristische
Personen, rechtsfähige
Personenvereinigungen)
erteilt. Nicht rechtsfähige Unternehmenseinheiten werden dann in Deutschland
über die EORI-Nummer ihres Hauptsitzes und
eine sog. Niederlassungsnummer identifiziert.ATLAS Ausfuhr: Seit 1. September
2013 neue Unterlagenkodierungen
Am 1. September 2013 wurden die neuen Unterlagenkodierungen in ATLAS Ausfuhr eingespielt.
Relevant für die Praxis ist die Änderung der
Kodierung „E3LNA/51“ in „E3LNA/81“. Mit dieser
Kodierung geben Unternehmen an, dass sie
keine Waffen oder Rüstungsgüter im Sinne des
Teils I Abschnitt A der Ausfuhrliste exportieren.
(IHK Rhein-Neckar)Schweiz: Änderungen beim Schweizer
Im Schweizer Entsendegesetz sind zum 15. Juni
2013 Änderungen bei der Solidarhaftung
im Bauhaupt- und -nebengewerbe in Kraft getreten, über die sich deutsche Entsendebetriebe vor
der Arbeitsaufnahme in der Schweiz informieren
müssen und die ggf. auch zu einer Anpassung
der Prozesse bei den Unternehmen führen. (HK
Deutschland Schweiz)Smartphone-App „Zoll und Reise“Während des Praxisseminars für Interkulturelle Wirtschaftskommunikation in Irland Anfang November 2013
standen einige Unternehmensbesuche in Dublin an. Neun Vertreter aus Südthüringer Unternehmen besuchten
u. a. Keyhouse Computing Ltd. Im Bild: Tilo Werner (r.), Niederlassungsleiter Arnstadt der IHK Südthüringen,
zusammen mit CEO Stephen Keogh von Keyhouse Computing Ltd. Das nächste Praxisseminar in Irland ist im
ersten Halbjahr 2014 geplant.Darf ich 200 Stück Zigaretten oder doch 800
Stück abgabenfrei mit nach Hause nehmen? Wie
sieht es mit der Uhr aus, die im Urlaubsland so
viel billiger ist als zu Hause? Ist es erlaubt, ein Tier
mit nach Deutschland zu nehmen? Antworten
auf diese und viele weitere Fragen liefert die neue
App „Zoll und Reise“, die ab sofort im Apple App
Store und im Google Play Store (Android-Market)
kostenlos heruntergeladen werden kann. Zur
Vermeidung von Roaming-Gebühren benötigt die
App keine Internetverbindung. (Zoll)
Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 35BEKANNTMACHUNGEN DER IHK SÜDTHÜRINGEN
Wirtschaftssatzung der Industrie- und Handelskammer Südthüringen
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südthüringen hat am 3. Dezember 2013 gemäß den §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der
Industrie- und Handelskammern (IHKG) vom 18. Dezember 1956 (BGBI. I, S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 17 des Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie
zur Änderung weiterer Vorschriften vom 25. Juli 2013 (BGBl. I, S. 2749), und der Beitragsordnung vom 25. März 2004, in der Fassung vom 3. Dezember 2013, folgende Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2014 (1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014) beschlossen:I.Wirtschaftsplan2.2. sofern deren Umsatz im Sinne von § 10 der Beitragsordnung
2.2.1. 5,2 Mio. EUR bis 10,3 Mio. EUR beträgt,
2.2.2. mehr als 10,3 Mio. EUR bis 20,5 Mio. EUR beträgt,
2.2.3. mehr als 20,5 Mio. EUR bis 30,7 Mio. EUR beträgt,
2.2.4. mehr als 30,7 Mio. EUR beträgt,
10.000,00 EUR.Der Wirtschaftsplan wird
1.2.in der Plan-GuV
mit der Summe der Erträge in Höhe von
mit der Summe der Aufwendungen in Höhe von
mit dem Saldo der Rücklagenveränderungen in Höhe von6.911.900,00 EUR
6.903.300,00 EUR
8.600,00 EURim Finanzplan
mit der Summe der Investitionseinzahlungen in Höhe von
mit der Summe der Investitionsauszahlungen in Höhe von
mit der Summe der Einzahlungen in Höhe von
mit der Summe der Auszahlungen in Höhe von0,00 EUR
4.419.700,00 EUR
1.837.800,00 EUR
4.452.300,00 EUR2.3. Für eine der Industrie- und Handelskammer Südthüringen zugehörige
Kapitalgesellschaft, deren Tätigkeit sich auf die Komplementärfunktion in
einer ebenfalls der Kammer zugehörigen Personengesellschaft (persönlich
haftende Gesellschaft i. S. v. § 161 Abs. 1 HGB) beschränkt, kann der Grundbeitrag gemäß Abs. III. Nr. 2.1.1. auf 145,00 EUR reduziert werden.
2.4. Für eine der Industrie- und Handelskammer Südthüringen zugehörige
Gesellschaft mit beschränkter Haftung, deren wirtschaftliche Tätigkeit ruht
oder die sich in Liquidation befindet, kann auf Antrag der Grundbeitrag
gemäß Abs. III. Nr. 2.1.1. auf 145,00 EUR reduziert werden.festgestellt.II. Beitragsfreistellungen
1.2.Natürliche Personen und Personengesellschaften, die nicht in das Handelsregister
eingetragen sind, und eingetragene Vereine, wenn nach Art und Umfang ein in
kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb nicht erforderlich ist, sind
vom Beitrag freigestellt, soweit ihr Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200,00 EUR nicht übersteigt.
Nicht im Handelsregister eingetragene natürliche Personen, die ihr Gewerbe nach
dem 31.12.2003 angezeigt haben und in den letzten fünf Wirtschaftsjahren vor
ihrer Betriebseröffnung weder Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erzielt haben noch an einer Kapitalgesellschaft
mittelbar oder unmittelbar zu mehr als einem Zehntel beteiligt waren, sind im
Geschäftsjahr der Kammer, in dem die Betriebseröffnung erfolgt, und im darauf
folgenden Jahr vom Grundbeitrag und von der Umlage sowie im dritten und
vierten Jahr von der Umlage befreit, wenn ihr Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn
aus Gewerbebetrieb 25.000,00 EUR nicht übersteigt.IV. Als Umlage sind zu erheben
0,17 % des Gewerbeertrages, hilfsweise Gewinns aus Gewerbebetrieb.
Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften ist die Bemessungsgrundlage für
die Umlage einmal um einen Freibetrag von 15.340,00 EUR für das Unternehmen zu
kürzen.V.
Bemessungsjahr für Grundbeitrag und Umlage ist das Jahr 2014.VI.
1.Soweit ein Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb des Bemessungsjahres
nicht bekannt ist, kann eine Vorauszahlung des Grundbeitrages und der Umlage
auf der Grundlage des letzten der Kammer vorliegenden Gewerbeertrages bzw.
Gewinns aus Gewerbebetrieb erhoben werden.2.Soweit kein Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb vorliegt, der Gewerbetreibende jedoch seinen Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb, auch
einen voraussichtlichen, der Kammer mitgeteilt hat, kann eine Vorauszahlung
des Grundbeitrages und der Umlage auf der Grundlage des mitgeteilten Betrages
erhoben werden.3.Liegt keine Information über Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb vor,
kann eine Vorauszahlung des Grundbeitrages gemäß Abs. III. Nr. 1.1. bzw. Abs. III.
Nr. 2.1.1. erhoben werden. Die Bemessungsgrundlage für den Umlagebeitrag kann
entsprechend geschätzt und hierauf eine Vorauszahlung erhoben werden.4.Sobald der Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 2014 vorliegt, wird
die Vorauszahlung berichtigt und ein endgültiger Beitragsbescheid erteilt. Entsprechend werden Beitragsanteile nachgefordert, erstattet oder gutgeschrieben.5.Liegen keine Angaben über die zur Festsetzung der Grundbeiträge erforderlichen
Umsatzerlöse vor, so kann die Veranlagung auf der Grundlage einer Schätzung
erfolgen (§ 15 Abs. 5 der Beitragsordnung).III. Als Grundbeiträge sind zu erheben
1.2.Von Kammerzugehörigen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, und deren
Gewerbebetrieb nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert,
1.1. mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb bis 15.340,00 EUR, soweit nicht die Befreiung nach
Ziffer II eingreift,
1.2. mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb über 15.340,00 EUR bis 25.000,00 EUR
1.3. mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb über 25.000,00 EUR bis 30.700,00 EUR
1.4. mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb über 30.700,00 EUR
290,00 EUR.
Von Kammerzugehörigen, die im Handelsregister eingetragen sind, oder deren
Gewerbebetrieb nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert,
2.1. sofern deren Umsatz im Sinne von § 10 der Beitragsordnung
unter 5,2 Mio. EUR liegt,
2.1.1. mit einem Verlust oder Gewerbeertrag, hilfsweise
Gewinn aus Gewerbebetrieb bis 30.700,00 EUR
2.1.2. mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus
Gewerbebetrieb über 30.700,00 EUR bis 61.400,00 EUR
2.1.3. mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus
Gewerbebetrieb über 61.400,00 EUR36 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013290,00 EURSuhl, 3. Dezember 2013500,00 EUR
750,00 EURgez. Dr. Peter Traut
Präsidentgez. Dr. Ralf Pieterwas
HauptgeschäftsführerBEKANNTMACHUNGEN DER IHK SÜDTHÜRINGEN
der Industrie- und Handelskammer Südthüringen
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südthüringen hat am 3. Dezember 2013 aufgrund von §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der
Industrie- und Handelskammern (IHKG) vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 17 des Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie
zur Änderung weiterer Vorschriften vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749) folgende Änderungen der Beitragsordnung vom 25. März 2004, zuletzt geändert am 6. Dezember 2007,
beschlossen:Artikel 1Artikel 3§ 4 Beitragsfreistellung nach § 3 Abs. 3 Sätze 3 bis 5 IHKG:Vorgenannte Änderungen der Beitragsordnung in Artikel 1 und Artikel 2 treten am
1. Januar 2014 in Kraft.In § 4 wird der Absatz 1 wie folgt ersetzt:
„(1) Natürliche Personen und Personengesellschaften, die nicht in das Handelsregister
eingetragen sind, und eingetragene Vereine, wenn nach Art oder Umfang ein in
vom Beitrag freigestellt, soweit ihr Gewerbeertrag nach dem Gewerbesteuergesetz
oder, soweit für das Bemessungsjahr ein Gewerbesteuermessbetrag nicht festgesetzt
wird, ihr nach dem Einkommensteuergesetz ermittelter Gewinn aus Gewerbebetrieb
5.200 Euro nicht übersteigt.“Artikel 2Suhl, 3. Dezember 2013gez. Dr. Peter Traut
HauptgeschäftsführerGenehmigungsvermerk des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie vom 10. Dezember 2013 zur Änderung der Beitragsordnung§ 15 Beitragsveranlagung:
In § 15 wird nach Absatz 4 der folgende Absatz 4 a eingefügt:
„(4 a) Werden die in der Wirtschaftssatzung festgesetzten Beitragssätze während des
laufenden Geschäftsjahres herabgesetzt, erfolgt die Erstattung zu viel gezahlter
Beiträge mittels Verrechnung. Nicht verrechenbare zu viel gezahlte Beiträge
werden spätestens bei der endgültigen Abrechnung für das jeweilige Geschäftsjahr
erstattet.“Ausgefertigt: Suhl,11. Dezember 2013gez. Dr. Peter Traut
HauptgeschäftsführerÄnderung des Gebührentarifs der IHK Südthüringen
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südthüirngen hat am 3. Dezember 2013 gemäß § 4 Abs. 2 Ziffer 2 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der
zur Änderung weiterer Vorschriften vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749) die folgenden Änderungen im Gebührentarif der IHK Südthüringen beschlossen:Artikel 1Artikel 3IV. Fachkundeprüfung und
UnterrichtungsverfahrenXI. Sonstige GebührenPunkt IV. Fachkundeprüfung und Unterrichtungsverfahren wird in Ziffer 4. wie folgt neu
„4.Zuerkennung der fachlichen Eignung zur Führung eines Verkehrsunternehmens
nach Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr (GBZugV) bzw. für den
Straßenpersonenverkehr (PBZugV)
4.1. Anerkennung aufgrund leitender Tätigkeit gem. § 8 GBZugV bzw.
4.1.1. Anerkennung ohne Beurteilungsgespräch
4.1.1. Anerkennung mit Beurteilungsgespräch
4.2. Anerkennung aufgrund gleichwertiger Abschlussprüfungen gem.
§ 7 GBZugV bzw. § 6 PBZugV„4. Beitreibungsgebühr50,00 €“Artikel 4
Die Änderung des Gebührentarifs tritt zum 1. Januar 2014 in Kraft.
Suhl, 3. Dezember 201340,00 €
25,00 €“Artikel 2gez. Dr. Peter Traut
HauptgeschäftsführerGenehmigungsvermerk des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie vom 10. Dezember 2013 zur Änderung des GebührentarifsVI. Anträge auf öffentliche Bestellung
und Vereidigungen
Punkt VI. Anträge auf öffentliche Bestellung und Vereidigungen wird in Ziffer 1.3. und
1.6. wie folgt neu gefasst:
„1.3. Antragsbearbeitung für Erneuerung der Bestellung
1.6. Erneuerung der Bestellung sowie Betreuung für die Dauer
der erneuten BestellungPunkt XI. Sonstige Gebühren wird in Ziffer 4. wie folgt neu gefasst:Ausgefertigt: Suhl, 11. Dezember 2013250,00 €
200,00 €“gez. Dr. Peter Traut
HauptgeschäftsführerSüdthüringische Wirtschaft 11-12/2013 37BEKANNTMACHUNGEN DER IHK SÜDTHÜRINGEN
Änderung der Wirtschaftssatzung
der Industrie- und Handelskammer Südthüringen für das Geschäftsjahr 2013
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer
Südthüringen hat am 3. Dezember 2013 gemäß den §§ 3
und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der
Industrie- und Handelskammern (IHKG) vom 18. Dezember
1956 (BGBI. I, S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 17
des Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung
sowie zur Änderung weiterer Vorschriften vom 25. Juli 2013
(BGBl. I, S. 2749), und der Beitragsordnung vom 25. März
2004, in der Fassung vom 6. Dezember 2007, folgendeÄnderung zur Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr
2013 (1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013) beschlossen:einen Freibetrag von 15.340,00 EUR für das Unternehmen zu kürzen.“Ziffer IV. wird wie folgt geändert:Die Änderung tritt zum 1. Januar 2013 in Kraft.„IV. Als Umlage sind zu erheben
0,15 % des Gewerbeertrages, hilfsweise Gewinns aus
Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften ist
die Bemessungsgrundlage für die Umlage einmal umSuhl, 3. Dezember 2013
gez. Dr. Peter Traut
HauptgeschäftsführerBerufung von Mitgliedern der Fach- und Regionalausschüsse der IHK Südthüringen
Das Präsidium beruft gemäß § 7 Abs. 3 der Satzung der
Herrn Uwe Zimmermann,
MEG Mechanik GmbH, Gießübel,Herrn Frank Schlütter,
Schlütter Oberflächentechnik GmbH, Zella-Mehlis.Das Präsidium beruft gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung der
IHK Südthüringen folgende Personen zu Mitgliedern des
Energie- und Umweltausschusses:
Herrn Wolfgang F. Kanig,
Ringberg Hotel GmbH & Co. KG, Suhl,zum Mitglied des Regionalausschusses Hildburghausen.Herrn Thomas Köhler,
Glaswerk Ernstthal GmbH, Lauscha-Ernstthal,Suhl, 24. September 2013Suhl, 24. September 2013
Die Berufung erfolgt für den Zeitraum der Amtsperiode
der Vollversammlung.Satzung
betreffend die Fachkundeprüfungen für den Straßenpersonen- und Güterkraftverkehr
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südthüringen hat am 3. Dezember 2013
–auf Grund von §§ 1 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert
durch Artikel 17 des Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749),–in Verbindung mit § 13 Abs. 1 Nr. 3 des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. August 1990 (BGBl. I S. 1690), zuletzt geändert
durch Artikel 1 des Gesetzes vom 14. Dezember 2012 (BGBl. I S. 2598) in der jeweils geltenden Fassung und der §§ 4 bis 6 der Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV) vom 15. Juni 2000 (BGBl. I S. 851), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 22. Februar 2013 (BGBl. I S. 347) in der jeweils geltenden Fassung–sowie in Verbindung mit § 3 Abs. 2 Satz 1 des Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Juni 1998 (BGBl. I S. 1485), zuletzt geändert
durch Artikel 8 a des Gesetzes vom 28. August 2013 (BGBl. I S. 3313) in der jeweils geltenden Fassung und §§ 5 bis 7 der Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr
(GBZugV) vom 21. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3120) in der jeweils geltenden Fassungfolgende Satzung beschlossen:Inhaltsübersicht:§ 1 Sachliche Zuständigkeit§1
§ 11Die Industrie- und Handelskammer Südthüringen - im
folgenden IHK genannt - ist zuständig für
die Durchführung von Prüfungen nach der Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr
(GBZugV) und der Berufszugangsverordnung für
den Straßenpersonenverkehr (PBZugV),
die Erteilung der Bescheinigung gemäß § 14,
die Umschreibung gemäß § 15.§ 12
§ 16Sachliche Zuständigkeit
Grundsätze für alle Prüfungen
Rücktritt und Ausschluss von der Prüfung
Bewertung der Prüfungsleistungen und Feststellung
Erteilung der Bescheinigung der fachlichen Eignung
Umschreibung gleichwertiger Abschlussprüfungen/
beschränkter Fachkundenachweise
Inkrafttreten38 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013(3)§ 3 Prüfungsausschüsse
(1)Die IHK bildet Prüfungsausschüsse für
a) die Durchführung von Prüfungen zum
Zwecke des Nachweises der fachlichen
Eignung zur Führung von Unternehmen des
Güterkraftverkehrs,
b) die Durchführung von Prüfungen zum
Straßenpersonenverkehrs.(2)Zusammensetzung und Zuständigkeit der Prüfungsausschüsse richten sich nach den maßgeblichen Bestimmungen der§ 2 Örtliche Zuständigkeit
(1)Örtlich zuständig ist die IHK, in deren Bezirk der
Prüfungsbewerber/die Prüfungsbewerberin seinen/
ihren Wohnsitz hat.(2)Hat der Bewerber/die Bewerberin seinen/ihren
Wohnsitz im Ausland, ist die IHK des Bezirkes
zuständig, in dem der Bewerber/die Bewerberinarbeitet. Abweichend von Satz 1 ist für Bewerber/
Bewerberinnen für den Personenverkehr mit Pkw
die nächstgelegene IHK zuständig.
Der Bewerber/die Bewerberin kann mit seiner/ihrer
Zustimmung an eine andere IHK verwiesen werden.BEKANNTMACHUNGEN DER IHK SÜDTHÜRINGEN
a) Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr (GBZugV)
b) Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV)
beide in der jeweils geltenden Fassung, wobei die
Prüfungsausschüsse aus einem Vorsitzenden/einer
Vorsitzenden und einem/einer Beisitzern/Beisitzerin
(3)(4)(5)Die IHK beruft für einen Zeitraum von höchstens
fünf Jahren in ausreichender Anzahl geeignete
Prüfer/Prüferinnen zu Mitgliedern der Prüfungsausschüsse. Die Prüfer/Prüferinnen werden aus diesem
Kreis für bestimmte Prüfungen eingesetzt.
Die Mitglieder der Prüfungsausschüsse sind
ehrenamtlich tätig, sofern sie nicht bei der IHK
beschäftigt sind. Hinsichtlich ihrer Pflichten gelten
die Vorschriften der §§ 83, 84 und 86 des Thüringer
Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 18. August
2009 in der jeweils gültigen Fassung.
Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Prüfungsausschüsse erhalten auf Antrag eine Entschädigung
entsprechend des Gesetzes über die Vergütung
von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die
Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen,
ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und
Dritten (Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz - JVEG) vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718, 776) in
der jeweils geltenden Fassung.§ 6 Grundsätze für alle Prüfungen
(1)Die Prüfung ist eine Gesamtprüfung, die aus zwei
schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht.(2)Die Prüfungssprache ist deutsch.(3)Die Prüfung ist nicht öffentlich. Über die ausnahmsweise Zulassung von Personen, die an der
Prüfung nicht beteiligt sind, entscheidet die IHK.(15) Die Fragen und Aufgaben berücksichtigen die in § 7
genannten Sachgebiete.(4)Bei Beginn der Prüfung wird die Identität der Prüfungsteilnehmer/ Prüfungsteilnehmerinnen mittels
amtlichen Lichtbildausweises festgestellt. Prüfungsteilnehmer/Prüfungsteilnehmerinnen, deren
Identität nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann,
werden zu dieser Prüfung nicht zugelassen.(16) Die offenen Fragen und Multiple-Choice-Fragen im
1. Prüfungsteil (§ 8 Abs. 1) haben, je nach Schwierigkeitsgrad, eine Wertigkeit von 1, 2, 3, 4 oder 5
Punkten. Die offenen Fragen im 2. Prüfungsteil
(§ 8 Abs. 1) können miteinander verbunden und mit
einer höheren Punktzahl festgelegt werden.(5)Bei Beginn der Prüfung werden den Prüfungsteilnehmern/ Prüfungsteilnehmerinnen die Prüfer/
Prüferinnen bekannt gegeben.(17) Die Bewertung der Prüfungsfragen ist - außer bei
Multiple-Choice-Fragen - in halben und ganzen
Punkten zulässig.(6)Die Prüfungsteilnehmer/Prüfungsteilnehmerinnen
sind nach Bekanntgabe der Prüfer/Prüferinnen zu
befragen, ob sie von ihrem Recht zur Ablehnung
eines Prüfers/einer Prüferin wegen Besorgnis der
Befangenheit Gebrauch machen wollen. Über einen
Ablehnungsantrag entscheidet die IHK.(18) Die Gesamtpunktezahl teilt sich bei allen Prüfungsarten wie folgt auf:
– schriftliche Fragen 40 %
– schriftliche Übungen/Fallstudien 35 %
– mündliche Prüfung 25 %.(7)Hält sich ein Prüfer/eine Prüferin für befangen, so
kann die IHK den betroffenen Prüfer/die betroffene
Prüferin von der Prüfung ausschließen. Bestehen
Zweifel an einer unparteiischen Ausübung des Prüfungsamtes, so muss die IHK den betroffenen Prüfer/
die betroffene Prüferin von der Prüfung ausschließen.§ 4 Prüfungsarten
Die Prüfung findet statt als Prüfung für
den Güterkraftverkehr,
den Straßenpersonenverkehr ohne Taxen- und
den Taxen- und Mietwagenverkehr.Die IHK bestimmt die Prüfer/Prüferinnen und setzt
Ort und Zeitpunkt der Prüfung fest.(2)Die Anmeldung zur Prüfung soll schriftlich unter
Angabe der Prüfungsart und unter Beachtung der
Anmeldefrist auf einem Formular der IHK erfolgen.(3)Die IHK soll die Bewerber/Bewerberinnen unter
Berücksichtigung der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen mindestens 10 Werktage vor
dem jeweiligen Prüfungstermin schriftlich zur Prüfung einladen. Die Einladung gibt dem Bewerber/
– Ort und Zeitpunkt der Prüfung,
– die Art der Prüfung,
– die Prüfungsdauer,
– die zugelassenen Hilfsmittel,
– die Bedingungen für das Bestehen der Prüfung,
– die in § 10 getroffenen Regelungen über Rücktritt und Ausschluss von der Prüfung
bekannt.(4)Der Bewerber/die Bewerberin soll spätestens bei
Beginn der Prüfung nachweisen, dass er/sie die auf
Grund der Gebührenordnung der IHK festgesetzte
Prüfungsgebühr entrichtet hat.(19) Nach Abschluss der Prüfung sind die Unterlagen
ein Jahr aufzubewahren. Das Prüfungsergebnis ist
dauerhaft aufzubewahren.§ 7 Sachgebiete der Prüfung
(1)Kenntnisse in den jeweiligen Sachgebieten, die in
den schriftlichen Prüfungsteilen und im mündlichen Prüfungsteil nachgewiesen werden müssen,
ergeben sich für:
– den Güterkraftverkehr
– den Straßenpersonenverkehr ohne Taxenund Mietwagenverkehr aus Anhang I der
Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 in der jeweils
– den Taxen- und Mietwagenverkehr aus Anlage
3 zur PBZugV in der jeweils geltenden Fassung.(10) Bei Beginn der Prüfung werden den Prüfungsteilnehmern/Prüfungsteil-nehmerinnen der Ablauf
der Prüfung, insbesondere die Bearbeitungszeit,
die Gesamtpunktezahl und die in den einzelnen
Prüfungsteilen zu erreichenden Punktezahlen, die
Bedingungen für die Zulassung zum mündlichen
Teil gemäß § 11 sowie für das Bestehen der Prüfung
und die zugelassenen Hilfsmittel bekannt gegeben.(2)Die Sachgebiete werden gegliedert in:
– Kaufmännische und finanzielle Führung des
– Technische Normen und technischer Betrieb
– Straßenverkehrssicherheit, Unfallverhütung,
– Grenzüberschreitender Verkehr(11) Als Hilfsmittel sind ausschließlich Taschenrechner
zugelassen. Diese Taschenrechner müssen netzunabhängig und nicht kommunikationsfähig sein.(3)Die Sachgebiete werden in den beiden schriftlichen
Prüfungsteilen wie folgt gewichtet:
– Recht:
– Kaufmännische und finanzielle
Führung des Unternehmens:
– Technische Normen und
– Straßenverkehrssicherheit,
Unfallverhütung, Umweltschutz:
– Grenzüberschreitender Verkehr:
10 %(8)Wird einem Ablehnungsantrag stattgegeben oder
ein Prüfer/eine Prüferin ausgeschlossen, so soll
der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin
zum nächsten Termin eingeladen werden, sofern
der ausgeschlossene Prüfer/die ausgeschlossene
Prüferin nicht sogleich durch einen anderen Prüfer/
eine andere Prüferin ersetzt werden kann.(9)Erfolgte die Zulassung zur Prüfung auf Grund
falscher Angaben, wird sie von der IHK widerrufen.§ 5 Vorbereitung der Prüfung
(1)(14) Die Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung der gemeinsamen Fragebögen der
Industrie- und Handelskammern für Prüfungen
nach der GBZugV bzw. PBZugV oder von Teilen
dieser Fragebögen ist ausschließlich der IHK zu
Prüfungszwecken vorbehalten.(12) Über die Prüfung ist eine Niederschrift gemäß § 12
(13) Für die schriftlichen Prüfungsteile werden die gemeinsamen Fragebögen der Industrie- und Handelskammern in der jeweils aktuellen Fassung verwendet.Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 39BEKANNTMACHUNGEN DER IHK SÜDTHÜRINGEN
(1)(2) Die Dauer der schriftlichen Prüfung beträgt bei
der Prüfung für:
– den Straßenpersonenverkehr ohne Taxen- und
zwei Stunden je Prüfungsteil
– den Taxen- und Mietwagenverkehr
eine Stunde je Prüfungsteil.
(3)(3)Die schriftliche Prüfung besteht aus zwei Teilprüfungen und zwar aus:
– schriftlichen Fragen (1. Teil), die MultipleChoice-Fragen und offene Fragen mit direkter
Antwort umfassen und
– schriftlichen Übungen/Fallstudien (2. Teil), die
verbundene offene Fragen mit direkter Antwort
und Kalkulationsaufgaben umfassen.Die Höchstpunktzahl für die schriftlichen Prüfungsteile beträgt
– beim Güterkraftverkehr
– beim Straßenpersonenverkehr ohne Taxen- und
für den 1. Teil 120 Punkte und für den 2. Teil 105
– beim Taxen- und Mietwagenverkehr:
für den 1. Teil 60 Punkte und für den 2. Teil 52,5
Punkte.(4)(2)(3)Die mündliche Prüfung soll eine halbe Stunde je
Prüfungsteilnehmer/ Prüfungsteilnehmerin nicht
Die Höchstpunktzahl für die mündliche Prüfung
Mietwagenverkehr,
– beim Taxen- und Mietwagenverkehr
37,5 Punkte.
Die erbrachte Prüfungsleistung in der mündlichen
Prüfung wird vom Prüfungsausschuss in Punkten
bewertet. Das Ergebnis der mündlichen Prüfung fließt
in die Gesamtbewertung der Prüfung nach § 11 ein.Unternimmt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin Täuschungshandlungen oder stört er/
sie den Prüfungsablauf erheblich, kann er/sie von der
weiteren Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen
werden. Das Gleiche gilt bei Verstoß gegen § 6 Absatz
14. Über den Ausschluss entscheidet die IHK. Bei
Ausschluss gilt diese Prüfung als nicht bestanden.§ 11 Bewertung der Prüfungsleistungen und Feststellung des
(1)Grundlage der Bewertung der Prüfungsleistungen
sind die in den schriftlichen Prüfungsteilen und
dem mündlichen Prüfungsteil erzielten Ergebnisse,
die in Punkten ausgedrückt werden.(2)Zur mündlichen Prüfung wird der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin zugelassen, wenn er/
sie mindestens 50 % der jeweiligen Punktezahl in
beiden schriftlichen Teilprüfungen erreicht hat.(3)Die mündliche Prüfung entfällt, wenn in den
schriftlichen Teilprüfungen mindestens 60 % der
möglichen Gesamtpunktezahl erzielt wurden.(4)Die Prüfung ist bestanden, wenn der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin mindestens
60 % der möglichen Gesamtpunktezahl erreicht hat,
wobei der in jeder Teilprüfung erzielte Punkteanteil
nicht unter 50 % der jeweils möglichen Punktezahl
gemäß §§ 8 und 9 liegen darf. Anderenfalls ist die
Prüfung nicht bestanden.§ 9 Mündliche Prüfung
(1)Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin aus einem wichtigen Grund zurück,
entscheidet die IHK über das Vorliegen eines solchen Grundes. Macht der Prüfungsteilnehmer/die
Prüfungsteilnehmerin als wichtigen Grund geltend,
dass er/sie wegen Krankheit an der Prüfung nicht
teilnehmen konnte oder nach Beginn abbrechen
musste, so hat er/sie dies unverzüglich durch Vorlage eines ärztlichen Attests, das nicht später als am
Prüfungstag ausgestellt wurde, nachzuweisen. Die
IHK hat das Recht, in begründeten Einzelfällen ein
amtsärztliches Zeugnis eines Gesundheitsamtes mit
Aussagen zur Prüfungsfähigkeit einzufordern, damit
entschieden werden kann, ob ein wichtiger Grund
vorliegt. Die Prüfung gilt dann als nicht abgelegt.(5)(6)Der Prüfungsausschuss stellt das Ergebnis der
Prüfung fest, indem er diese für „bestanden“ oder
für „nicht bestanden“ erklärt.
Die Prüfung gemäß § 6 Abs. 1 darf wiederholt
werden.§ 10 Rücktritt und Ausschluss von der
Prüfung§ 12 Niederschrift(1)Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin vor Beginn der Prüfung zurück, gilt die
Prüfung als nicht abgelegt. Das Gleiche gilt, wenn
ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin
zu einer Prüfung nicht erscheint.Die anzufertigende Niederschrift enthält folgende Angaben:Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin im Verlauf der Prüfung zurück, so gilt diese
grundsätzlich als nicht bestanden.–(2)40 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013–Name, Vorname(n), ggf. Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Geburtsland, Nationalität
sowie Anschrift des Prüfungsteilnehmers/der
Prüfungsteilnehmerin,
Ort, Datum, Beginn und Ende der Bearbeitung durch den Prüfungsteilnehmer/die
Prüfungsteilnehmerin,–
––die Namen der Mitglieder des Prüfungsausschusses
sowie der sonst anwesenden Personen,
die Prüfungsart (§ 4), die Sachgebiete (§ 7) und die
Prüfungsteile (§§ 8, 9) der Prüfung,
Feststellung der Identität des Prüfungsteilnehmers/
der Prüfungsteilnehmerin sowie die Erklärung
seiner/ihrer Prüfungsfähigkeit,
die Belehrung des Prüfungsteilnehmers/der
Prüfungsteilnehmerin über sein/ihr Recht, Prüfer/
Prüferinnen wegen Besorgnis der Befangenheit
abzulehnen,
einen etwaigen Ablehnungsantrag des Prüfungsteilnehmers/der Prüfungsteilnehmerin wegen
Besorgnis der Befangenheit oder eine inhaltsgleiche
Erklärung eines Prüfers/einer Prüferin sowie die
Entscheidung darüber,
eine summarische Aufzeichnung über den mündlichen Teil der Prüfung,
die Bewertung der erbrachten Prüfungsleistungen,
die Erklärung über das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung,
die Unterschriften der Mitglieder des
Prüfungssauschusses.§ 13 Nichtbestehen der Prüfung
Bei nicht bestandener Prüfung erhält der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin einen schriftlichen
Bescheid der IHK. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.§ 14 Erteilung der Bescheinigung der
fachlichen Eignung
(1)Nach bestandener Prüfung erhält der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin eine Bescheinigung der IHK, die im Falle einer Prüfung für:
- den Güterkraftverkehr bzw. den Straßenpersonenverkehr ohne Taxen- und Mietwagenverkehr
dem Muster des Anhangs III der Verordnung
(EG) Nr. 1071/2009 entspricht,
- den Taxen- und Mietwagenverkehr dem Muster
der Anlage 5 der PBZugV entspricht.(2)Die Bescheinigung muss folgende Sicherheitsmerkmale ausweisen: DIN A4, Zellulosepapier mindestens 100 g/m² versetzt mit Spezialfasern, die unter
UV-Licht sichtbar werden, Farbe Pantone kräftig
beigefarben, eingeprägtes „D“, Seriennummer und
Ausgabenummer.§ 15 Umschreibung gleichwertiger
Abschlussprüfungen/beschränkter
(1)Gemäß § 7 Abs. 1 der GBZugV und § 6 Abs. 2 der
PBZugV sind auf Antrag folgende gleichwertige
Abschlussprüfungen in Fachkundenachweise
gemäß § 14 umzuschreiben, wenn die Ausbildung
vor dem 4. Dezember 2011 begonnen worden ist:
– Abschlussprüfungen zum Kaufmann/zur
Kauffrau im Eisenbahn- und Straßenverkehr,
Schwerpunkt: Güterkraftverkehr,
– Abschlussprüfung zum Speditionskaufmann/zur
Speditionskauffrau (seit 1. August 2005 Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung),BEKANNTMACHUNGEN DER IHK SÜDTHÜRINGEN
– Abschlussprüfung zur Fortbildung zum Verkehrsfachwirt/zur Verkehrsfachwirtin,
– Abschlussprüfung als Diplom-Betriebswirt im
Ausbildungsbereich Wirtschaft, Fachrichtung
Spedition der Berufsakademien Lörrach und
– Abschlussprüfung als Diplom-Betriebswirt
im Fachbereich Wirtschaft I Studiengang
Verkehrswirtschaft und Logistik, Fachrichtung
Güterverkehr der Fachhochschule Heilbronn,
– Bachelor of Arts, Studiengang Betriebswirtschaftslehre/Spedition, Transport und Logistik
der Berufsakademien Lörrach und Mannheim,
– Bachelor of Arts, Studiengang Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik, Vertiefungsrichtung
Verkehrslogistik der Hochschule Heilbronn.
– Abschlussprüfung zur Fortbildung zum Verkehrsfachwirt/zur Verkehrsfachwirtin,– Abschlussprüfung als Betriebswirt/Betriebswirtin (DAV), abgelegt bei der Deutschen Außenhandels- und Verkehrsakademie in Bremen,
– Abschlussprüfung als Diplom-Betriebswirt/
Diplom-Betriebswirtin im Fachbereich Wirtschaft I Studiengang Verkehrsbetriebswirtschaft
und Logistik an der Fachhochschule Heilbronn,
– Abschluss als Diplom-Verkehrswirtschaftler/
Diplom-Verkehrswirtschaftlerin an der Technischen Universität Dresden,
Personenverkehr der Hochschule Heilbronn.
(2)Eine Umschreibung ist gemäß § 6 Abs. 1 PBZugV
auch für weitere Abschlussprüfungen möglich,
sofern das Bundesministerium für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung diese im Verkehrsblatt
bekannt gegeben hat.(3)Bescheinigungen über den Nachweis der fachlichen
Eignung, die bis zum Inkrafttreten der Fünften Verordnung zur Änderung von Rechtsvorschriften zum
Güterkraftverkehrsgesetz vom 23. Februar 1993
(BGBl. I S. 268) auf die Durchführung von Güternah- oder Umzugsverkehr oder auf innerstaatliche
Beförderungen beschränkt wurden, können in eine
unbeschränkte Fachkundebescheinigung nach § 14
umgeschrieben werden.§ 16 Inkrafttreten
Die Satzung tritt am ersten Tag des Folgemonats nach
Veröffentlichung in der Kammerzeitschrift „Südthüringische Wirtschaft“ in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung
der Industrie- und Handelskammer Südthüringen vom
13. April 1994 außer Kraft.Suhl, 3. Dezember 2013
HauptgeschäftsführerSatzung für die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südthüringen hat am 3. Dezember 2013 auf Grund von §§ 1 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 17 des Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749), in Verbindung mit § 34 a Abs. 1 Satz 6 der Gewerbeordnung (GewO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Februar 1999 (BGBl. I
S. 202), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 4. März 2013 (BGBl. I S. 362) und der §§ 5 a ff der Bewachungsverordnung (BewachV) in der Fassung der Bekanntmachung vom
10. Juli 2003 (BGBl. I S. 1378), zuletzt geändert durch Artikel 2 a Abs. 3 des Gesetzes vom 4. März 2013 (BGBl. I S. 362) folgende Prüfungsordnung beschlossen:§ 1 Sachkundeprüfung
Der Nachweis der Sachkunde für die Tätigkeit in den in
§ 34 a Abs. 1 Satz 6 GewO genannten Bereichen kann durch
eine Prüfung nach den in den nachfolgenden Paragrafen
getroffenen Regelungen erbracht werden. Zweck der Sachkundeprüfung ist der Nachweis, dass die in diesen Bereichen
tätigen Personen Kenntnisse über für die Ausübung dieser
Tätigkeiten notwendigen rechtlichen Vorschriften und
fachspezifischen Pflichten und Befugnisse sowie deren praktische Anwendung in einem Umfang verfügen, die ihnen die
eigenverantwortliche Wahrnehmung dieser Wachaufgaben
ermöglichen.§ 2 Errichtung, Zusammensetzung und
Berufung von Prüfungsausschüssen
(1)(2)(3)(4)Die Industrie- und Handelskammer Südthüringen,
im Folgenden IHK Südthüringen genannt, errichtet
einen oder mehrere Prüfungsausschüsse für
die Sachkundeprüfung. Mehrere Industrie- und
Handelskammern können einen gemeinsamen
Prüfungsausschuss errichten.
Die IHK Südthüringen beruft die Mitglieder des Ausschusses, den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter
für die Dauer von fünf Jahren.
Die Prüfungsausschussmitglieder müssen für die
Prüfungsgebiete sachkundig und für die Mitwirkung
im Prüfungswesen geeignet sein.
Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn
mindestens drei Mitglieder mitwirken.(5)(6)Die §§ 83, 84, 86 und 89 Verwaltungsverfahrensgesetz
(VwVfG) finden entsprechende Anwendung. Bei der
Sachkundeprüfung darf nicht mitwirken, wer Angehöriger des Prüfungsteilnehmers nach § 20 Abs. 5 VwVfG
ist. An der Sachkundeprüfung darf als Prüfer auch
nicht mitwirken, wer den zu prüfenden Prüfungsteilnehmer in Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung im
Bewachungsgewerbe unterrichtet hat.
Die Mitglieder des Prüfungsausschusses sind ehrenamtlich tätig. Für bare Auslagen, Zeitversäumnis und
sonstigen Aufwand wird - soweit eine Entschädigung
nicht von anderer Seite gewährt wird - eine angemessene Entschädigung gezahlt. Über die Höhe entscheidet die Vollversammlung der IHK Südthüringen.(4)§ 4 Belehrung, Befangenheit
(1)Vor Beginn der Prüfung wird die Identität der
Prüfungsteilnehmer festgestellt. Sie sind nach
Bekanntgabe der Prüfer zu befragen, ob sie von ihrem
Recht zur Ablehnung eines Prüfers wegen Besorgnis
der Befangenheit Gebrauch machen wollen.(2)Über einen Befangenheitsantrag entscheiden die für
den Prüfungstermin bestimmten Prüfer ohne Mitwirkung des betroffenen Prüfers. Bei Stimmengleichheit
gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
Richtet sich der Ablehnungsantrag gegen den
Vorsitzenden, so ist Einstimmigkeit der beisitzenden
Prüfer erforderlich. Wird einem Befangenheitsantrag
stattgegeben, so soll der Prüfungsteilnehmer zum
nächsten Prüfungstermin eingeladen werden, sofern
der ausgeschlossene Prüfer nicht sogleich durch einen
Vertreter ersetzt werden kann. Besteht die Besorgnis
der Befangenheit bei allen Prüfungsausschussmitgliedern, so hat die IHK zu entscheiden.§ 3 Prüfungstermine und Anmeldung zur
(1)Die IHK Südthüringen bestimmt Prüfungsausschuss,
Ort und Zeitpunkt der Prüfung und gibt die Prüfungstermine und Anmeldefristen in geeigneter Form
rechtzeitig bekannt.(2)Die Anmeldung zur Sachkundeprüfung soll schriftlich
erfolgen.(3)Der Prüfungsbewerber hat sich bei der IHK anzumelden, in deren Bezirk sein Beschäftigungsort
oder seine Aus- oder Fortbildungsstätte liegt oder
der Bewerber seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Sofern die vorgenannten Voraussetzungen nicht
vorliegen, kann durch den Prüfungsbewerber eine
Anmeldung unter Vorlage einer Freigabeerklärung
der eigentlich zuständigen IHK erfolgen.Die Prüfung kann erst erfolgen, nachdem der
Prüfungsbewerber den Nachweis der Entrichtung der
Prüfungsgebühr erbracht hat.§ 5 Täuschungshandlungen und
(1)Prüfungsteilnehmer, die sich einer Täuschungshandlung oder erheblichen Störung des Prüfungsablaufes
schuldig machen, kann der Aufsichtsführende von der
Prüfung vorläufig ausschließen.Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 41BEKANNTMACHUNGEN DER IHK SÜDTHÜRINGEN
(2)Über den endgültigen Ausschluss und die Folgen
entscheidet der Prüfungsausschuss nach Anhören
des Prüfungsteilnehmers. In schwerwiegenden Fällen,
kann die Prüfung für nicht bestanden erklärt werden.
Das Gleiche gilt bei innerhalb eines Jahres nachträglich
festgestellten Täuschungen.zugelassen, wer die schriftliche Prüfung mit mindestens 50 Prozent der zu vergebenden Gesamtpunkte für
die schriftliche Prüfung bestanden hat. Die mündliche
Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 50 Prozent
der zu vergebenden Gesamtpunkte für die mündliche
Prüfung erreicht werden. Wenn die mündliche Prüfung
nicht innerhalb von zwei Jahren nach Bestehen der
schriftlichen Prüfung erfolgreich abgelegt wurde, gilt
die Sachkundeprüfung insgesamt als nicht bestanden.§ 6 Rücktritt, Nichtteilnahme
Tritt der Prüfungsbewerber nach der Anmeldung und vor
Beginn der Prüfung durch schriftliche Erklärung zurück, gilt
die Prüfung als nicht abgelegt. Tritt der Prüfungsteilnehmer
nach Beginn der Prüfung zurück oder nimmt er an der
Prüfung nicht teil, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, so
gilt die Prüfung als nicht bestanden. Über das Vorliegen eines
wichtigen Grundes entscheidet der Prüfungsausschuss.(6)Die Sachkundeprüfung ist nicht öffentlich. Ausnahmen
richten sich nach § 5 c Abs. 4 BewachV.(7)Die Prüfungsteilnehmer sind vor der Prüfung über den
Prüfungsablauf, die zur Verfügung stehende Zeit, die
in der schriftlichen und mündlichen Prüfung jeweils
zu erreichende Gesamtpunkteanzahl, die Bedingungen
über die Zulassung zur mündlichen Prüfung und die
Folgen bei Täuschungshandlungen und Ordnungsverstößen zu belehren.§ 7 Gliederung, Durchführung und
Bewertung der Sachkundeprüfung
(8)(1)Die Prüfungssprache ist deutsch.(2)Die IHK Südthüringen regelt im Einvernehmen mit
dem Prüfungsausschuss die Aufsichtsführung bei der
schriftlichen Prüfung.(3)(4)(5)Die Sachkundeprüfung besteht gemäß § 5 c Abs. 1
BewachV aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Die schriftliche Prüfung dauert 120 Minuten.
Die mündliche Prüfung soll pro Prüfungsteilnehmer
etwa 15 Minuten dauern. In der mündlichen Prüfung
können bis zu 5 Prüfungsteilnehmer gleichzeitig
Gegenstand der schriftlichen Prüfung sind die in § 4
BewachV festgelegten Prüfungsgebiete. Gegenstand
der mündlichen Prüfung sind die in § 5 a Abs. 2 i. V. m.
§ 4 BewachV aufgeführten Gebiete mit dem Schwerpunkt der in § 4 Nr. 1 und 5 BewachV genannten
Gebiete. Der Prüfungsausschuss ist gehalten, die überregional erstellten Prüfungsaufgaben zu übernehmen.
Die schriftliche und mündliche Prüfung ist mit Punkten
zu bewerten. Zur mündlichen Prüfung wird nurGegenstand der spezifischen Sachkundeprüfung sind
die Sachgebiete gemäß § 4 BewachV, die auf Grund
der Feststellung gemäß § 13 c Abs. 2 GewO ergänzend
zu prüfen sind. Abweichend von Abs. 3 richtet sich
in diesem Fall die Dauer der schriftlichen Prüfung
nach der Anzahl der Fragen in den Sachgebieten, die
zu prüfen sind, im Verhältnis zu der Gesamtzahl der
Prüfungsfragen nach Abs. 4 Satz 1.schriftlichen Bescheid der IHK Südthüringen. Der
Bescheid enthält den Hinweis, dass die Prüfung nach
Anmeldung wiederholt werden kann.
(4)Prüfungsteilnehmern, die die schriftliche und mündliche Prüfung bestanden haben, wird eine Bescheinigung nach Anlage 4 der BewachV ausgestellt.(5)Prüfungsteilnehmern, die die spezifische Sachkundeprüfung nach § 13 c Abs. 2 GewO bestanden haben,
wird eine Bescheinigung nach Anlage 4 Allgemeine
Verwaltungsvorschrift zum Vollzug des § 34 a der
Gewerbeordnung und zur Bewachungsverordnung
(BewachVwV) ausgestellt.§ 9 Niederschrift
Über die Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen, aus der die
einzelnen Prüfungsergebnisse, besondere Vorkommnisse oder
sonst auffällige Feststellungen zu entnehmen sind. Sie ist von
den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen.§ 10 Rechtsbehelfsbelehrung
Entscheidungen sind bei ihrer schriftlichen Bekanntgabe an
den Prüfungsteilnehmer mit einer Rechtsbehelfsbelehrung
zu versehen. Diese richtet sich im Einzelnen nach der Verwaltungsgerichtsordnung und den Ausführungsbestimmungen
des Freistaats Thüringen.§ 8 Feststellung und Bekanntgabe des
Prüfungsergebnisses§ 11 Inkrafttreten(1)Der Prüfungsausschuss entscheidet mehrheitlich
jeweils über das Bestehen oder Nichtbestehen der
schriftlichen und der mündlichen Prüfung. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.(2)Das Ergebnis der schriftlichen Prüfung ist dem
Prüfungsteilnehmer nach Abschluss der Korrektur, das
Ergebnis der mündlichen Prüfung nach Abschluss der
Beratungen über diese mitzuteilen.Suhl, 3. Dezember 2013Ist die schriftliche oder die mündliche Prüfung nicht
bestanden, erhält der Prüfungsteilnehmer einengez. Dr. Peter Traut
Präsident(3)Diese Prüfungsordnung tritt am 1. des auf die Veröffentlichung in der Kammerzeitschrift „Südthüringische Wirtschaft“
folgenden Monats in Kraft. Gleichzeitig tritt die bisherige
Prüfungsordnung vom 15. November 2002 außer Kraft.gez. Dr. Ralf Pieterwas
HauptgeschäftsführerEinigungsstelle für Wettbewerbsstreitigkeiten
Nach § 15 Abs. 1 UWG errichten die Landesregierungen bei
den Industrie- und Handelskammern Einigungsstellen zur
Beilegung von bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, in denen
ein Anspruch aufgrund des Gesetzes gegen den unlauteren
Wettbewerb geltend gemacht wird. Ziel des Verfahrens vor
der Einigungsstelle ist es, eine gütliche Einigung der Parteien
zu strittigen Wettbewerbsangelegenheiten herbeizuführen.
Die Einigungsstelle wird mit einem Vorsitzenden und zwei
Beisitzern tätig. Zum Vorsitzenden kann nur benannt werden, wer die Befähigung zum Richteramt hat. Beisitzer sind
im Bezirk der Einigungsstelle tätige angesehene Gewerbetreibende und Verbraucher, die das Wissen und die Erfahrung
der Kaufleute vor Ort in die Erörterung der Sachverhalte
Für die am 1. Januar 2014 beginnenden Amtsperioden sind
folgende Damen und Herren in der Einigungsstelle der IHK
Südthüringen in den bezeichneten Funktionen tätig:42 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013Vorsitzender:
(Amtszeit vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2015)Jana False
infonic, IlmenauDr. Frank Weihrauch
Rechtsanwalt, SuhlHorst Grötenherdt
Verbraucher, WaldauStellvertreter:Martin Heim
Kreative Raumgestaltung Martin Heim GmbH, Grabfeld
(Handwerkskammer Südthüringen)(Amtszeit vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2015)
Rechtsanwalt, SuhlMartin Koch
Quick-Schuh, MeiningenBeisitzer:
(Amtszeit vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013)Manfred Saft
Stileck-Mäbendorf, Suhl-MäbendorfHeinrich Christ
Haus der Geschenke, MeiningenUte Traut
Verbraucherzentrale Thüringen e. V., SuhlRECHT© Karin Hildebrand/Fotolia.comErfinderberatung in der
IHK SüdthüringenIns Ausland entsandte Mitarbeiter sind
Arbeitnehmer sind gesetzlich unfallversichert,
wenn sie durch ihre Firma ins Ausland entsandt
werden. Die Entsendung muss allerdings auf
maximal 24 Monate zeitlich befristet sein, damit
die gesetzliche Unfallversicherung weiterhin
greift. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist der
Beschäftigte im Ausland während der Arbeit und
auf dem Arbeitsweg über die deutsche gesetzliche
Unfallversicherung versichert. Der Schutz gilt
eventuell auch außerhalb der Arbeitszeit, wenn
jemand beruflich in einem Katastrophen-, Krisen- oder Kriegsgebiet eingesetzt wird und daher
besonderen Gefahren ausgesetzt ist, denen er sich
nicht entziehen kann.Eine Entsendung liegt einerseits vor, wenn Mitarbeiter
eines deutschen Unternehmens für mittelfristige
Aufenthalte ins Ausland entsandt werden. Kürzere
Aufenthalte werden dabei als Abordnung bzw. Dienstreise, längere Aufenthalte als Versetzung bezeichnet.
Möglich ist aber auch eine Entsendung innerhalb der
Bundesrepublik im Rahmen einer Konzernbeschäftigung. Andererseits erfasst der Begriff der Entsendung
den zeitlich begrenzten Einsatz von Arbeitnehmern
ausländischer Unternehmen im deutschen Inland. Es
gelten die Vorschriften der deutschen Sozialversicherung, also nicht nur für die Unfallversicherung, sofern
die Entsendung infolge der Eigenart der Beschäftigung oder vertraglich im Voraus zeitlich begrenzt ist.Neues für Minijobber aus dem Ausland
Ab 1. Januar 2014 dürfen auch Arbeitnehmer
aus Bulgarien und Rumänien ohne Arbeitserlaubnis in Deutschland arbeiten. Dies gilt für alle
Beschäftigten – auch für Minijobber. Bereits seit
1. Mai 2011 dürfen die meisten osteuropäischen
Staatsbürger ohne Arbeitserlaubnis in Deutschland
arbeiten. Zum 31. Dezember 2013 endet nun
auch die Ausnahmeregelung für Arbeitnehmer
aus den EU-Staaten Rumänien und Bulgarien.
Rumänische und bulgarische Staatsbürger haben
ab dem 1. Januar 2014 die gleiche Arbeitnehmerfreizügigkeit wie andere EU-Staatsbürger.
Ausnahmen gelten weiterhin für Arbeitnehmer
und Minijobber aus Kroatien. Kroatische Staatsangehörige benötigen für eine Übergangszeit von
zwei Jahren noch eine Arbeitserlaubnis, wenn sie
in Deutschland beschäftigt sind. Diese Übergangsregelung gilt bis 30. Juni 2015 für alle Beschäftigten einschließlich Minijobbern. Für kroatischeDie IHK Südthüringen führt monatlich eine
Rechtsschutzes durch. Hier erhalten interessierte IHK-Mitglieder eine kostenlose Erstberatung zu Fragen in Verbindung mit Marken,
Patenten, Gebrauchs- und Geschmacksmustern, zum Verfahren und zu Kosten einschließlich Fördermöglichkeiten. Die Termine werden
in der „Südthüringische Wirtschaft“ und auf
der Internetseite der IHK Südthüringen unter
www.suhl.ihk.de -> Veranstaltungen jeweils
rechtzeitig bekannt gegeben. Im IHK-Bezirk
ansässige Anwälte stellen sich dankenswerterweise für diese Tätigkeit zur Verfügung. Die
Anmeldung zu den einzelnen Beratungsterminen ist erforderlich.Staatsangehörige bestimmter Personengruppen
gelten jedoch bereits während der Übergangszeit
Zulassungserleichterungen.
Keine Arbeitsgenehmigung benötigen Fachkräfte
mit Hochschulabschluss bei entsprechend qualifizierter Beschäftigung, Auszubildende für eine
qualifizierte betriebliche Ausbildung, Saisonbeschäftigte und Arbeitnehmer, die seit drei Jahren
ununterbrochen in Deutschland leben. Bürger aus
Nicht-EU-Staaten benötigen nach wie vor eine
Arbeitsgenehmigung.Die Termine für 2014 sind wie
folgt geplant:
11.12.Rechtsanwalt Dr. Frank Weihrauch
Patentanwalt Dr. Hans-Dieter SchmalzIhr Ansprechpartner:Ihr Ansprechpartner:Holger Fischer
fischerh@suhl.ihk.deKerstin Krüger
Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 43RECHTAn die Verjährung denken
Im täglichen Geschäftsverkehr wird eine Vielzahl
von Verträgen abgeschlossen. Aus diesen Verträgen entstehen Verpflichtungen, wie z. B. die
Bezahlung des Kaufpreises. Der Geltendmachung
solcher Ansprüche ist eine zeitliche Grenze
gesetzt. Das bedeutet, nach Ablauf einer gesetzlich
festgelegten Frist kann der Schuldner sich auf
die Verjährung seiner Schuld berufen und die
Erfüllung des Anspruchs verweigern. Der Gläubiger
kann seinen Anspruch nicht mehr gerichtlich
durchsetzen, obwohl er rechtlich gesehen weiterhin besteht.reicht hierfür nicht aus. Zum 31. Dezember 2013
verjähren Ansprüche, die im Jahr 2010 entstanden
sind. Damit es am ersten Arbeitstag nach derSilvesternacht kein böses Erwachen gibt, sollte der
Unternehmer rechtzeitig seine Forderungen auf
mögliche Verjährungstatbestände prüfen.Die regelmäßige Verjährung beträgt gemäß § 195
BGB drei Jahre. Die dreijährige Verjährungsfrist
beginnt mit dem Ende des Jahres in dem der
Anspruch entstanden ist, § 199 BGB. Folglich
beginnt die dreijährige Verjährung mit Ablauf des
31. Dezember und endet drei Jahre später am 31.
Dezemer, 24:00 Uhr. Mit einem gerichtlichen Mahnverfahren oder der Erhebung einer Klage kann die
Verjährung gehemmt werden. Bloßer SchriftverkehrFrist für Offenlegungspflicht beachten
Kapitalgesellschaften in Deutschland müssen ihre
Jahresabschlüsse beim elektronischen Bundesanzeiger unter www.ebundesanzeiger.de veröffentlichen.
Die Offenlegung dient insbesondere dem Gläubigerschutz, aber auch dem Funktionsschutz des Marktes.
Sofern Unternehmen dieser Publizitätspflicht nicht
nachkommen, ist dies mit finanziellen Sanktionen
verbunden. Insbesondere kann das Bundesamt für
Justiz ein Ordnungsgeld festsetzen. Auch wenn imhandelsrechtlichen Ordnungsgeldverfahren durch
die Bundesregierung mittlerweile Entlastungen von
Unternehmen beschlossen wurden, verbleibt es dennoch bei einem Mindestordnungsgeld von 500 Euro
für Kleinstkapitalgesellschaften und 1.000 Euro für
kleine Kapitalgesellschaften.
Wir berichteten bereits in der Ausgabe 7-8/2013 der
„Südthüringische Wirtschaft“. Die Offenlegung muss
unverzüglich nach Vorlage des Jahresabschlusses anEN 1090 Stahlbaunorm
Übergangsfrist Zertifizierung läuft zum 1. Juli 2014 ab
Wenn Sie in Ihrem Unternehmen tragende Bauteile
aus Stahl oder Aluminium herstellen, reicht eine
gute Schweißerfähigkeit künftig nicht mehr aus.
Spätestens ab dem 1. Juli 2014 verpflichtet Sie
die europäische Bauproduktenverordnung (EUBauPVo) in Verbindung mit der seit Ende 2010
harmonisierten Norm EN 1090-1 dazu, solche Bauprodukte in den Mitgliedsstaaten der EU nur noch
mit CE-Kennzeichnung auf den Markt zu bringen.
Voraussetzung dafür ist, dass Sie Ihr Unternehmen
und die werkseigene Produktionskontrolle zertifizieren und überwachen lassen. Mit dem Zertifikat
weisen Sie nicht nur die Qualifikation Ihrer Mitarbeiter und die erforderliche technische Ausrüstung44 Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013nach, sondern auch die Einhaltung der festgelegten
wesentlichen Produkteigenschaften Ihrer Bauteile.
Das Zertifikat ist eine unbedingte Voraussetzung
für die CE-Kennzeichnung der Bauteile aus Stahl
und Aluminium und den damit verbundenen freien
Warenverkehr in der EU. Endgültig abgeschlossen
ist der Klärungsprozess, welche Produkte und Hersteller von der DIN EN 1090 betroffen sind, allerdings noch nicht. Wer aber ein EG-Zertifikat hat,
braucht keine zusätzliche Herstellerqualifikation für
das Schweißen auf einer Baustelle. Die Auditierung
der Betriebe oder Selbständigen erfolgt durch einen
externen Prüfer oder eine Prüfstelle wie z. B. GSISLV (Gesellschaft für Schweißtechnik international
mbH), TÜV oder DEKRA.die Gesellschafter, jedoch spätestens zwölf Monate
nach Ablauf des betreffenden Geschäftsjahres
erfolgen. Da in den meisten Fällen bei einer GmbH
das Geschäftsjahr das Kalenderjahr ist, ist der
31. Dezember eines Jahres als Frist zur Offenlegung
zu beachten.Ihr Ansprechpartner:
fischerh@suhl.ihk.deInformation des
Veröffentlichung gerichtlicher
Für die amtlichen Bekanntmachungen des
Amtsgerichts Meiningen wird im Kalenderjahr
2014 die Tageszeitung
Freies Wort/Meininger Tageblatt
- Hauptausgabe benannt.Südthüringische
(IVW 3. Quartal 2013)
© Paul-Georg-Meister/pixelio.deKünstlersozialabgabe steigt 2014 auf 5,2 Prozent
selbständige Künstler/Publizisten gezahlten Entgelte des
Vorjahres mitteilen. Anhand der Jahresmeldung errechnet
die KSK die zu zahlende KSA und teilt diesen Betrag dem
Unternehmen per Abrechnungsbescheid mit.Am 24. September 2013 wurde im Bundesgesetzblatt
Nr. 57 die Künstlersozialabgabe-Verordnung 2014 veröffentlicht. Der ab 1. Januar 2014 gültige Prozentsatz der
Künstlersozialabgabe (KSA) beträgt 5,2 Prozent. In den
Jahren 2010 bis 2012 lag der Abgabesatz bei 3,9 Prozent.
Mit dem neuen KSA-Satz ist ein klar ansteigender Trend
erkennbar. Für die abgabepflichtigen Unternehmen steigen dadurch die Ausgaben deutlich an. Abgabepflichtig
sind alle Unternehmen, die regelmäßig selbständige
Künstler oder Publizisten beauftragen.
Bemessungsgrundlage für die KSA sind alle in einem
Kalenderjahr an selbständige Künstler und Publizisten
gezahlten Entgelte. Zum Entgelt zählt alles, was der Unternehmer aufwendet, um das künstlerische bzw. publizistische Werk bzw. die Leistung zu erhalten oder zu nutzen.
Bis zum 31. März des Folgejahres müssen abgabepflichtige
Unternehmen der Künstlersozialkasse (KSK) sämtliche anErfüllt ein Unternehmen seine Meldepflicht nicht, wird
die Höhe der Entgelte von der KSK oder dem für die
Betriebsprüfung zuständigen Rentenversicherungsträger
geschätzt. Auf Verlangen müssen die Unternehmen der
KSK oder der Deutschen Rentenversicherung alle notwendigen Angaben gemacht haben und die erforderlichen
Unterlagen vorgelegt werden. Bei Zuwiderhandlungen
drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro.Ihr Ansprechpartner:
fischerh@suhl.ihk.deWIR GRATULIEREN
in der Kategorie „Industrie & Material“ der GPM Geräte- und Pumpenbau GmbH
Dr. Eugen Schmidt, Merbelsrod, für eine ECF-Kühlmittelpumpe… zur Auszeichnung als Preisträger für den „Großen Preis des Mittelstandes“
IL Metronic Sensortechnik GmbH, Unterpörlitz… zur Auszeichnung als Finalist für den „Großen Preis des Mittelstandes“
ISLE Steuerungstechnik und Leistungselektronik GmbH, Ilmenau.... zur Auszeichnung mit dem Thüringer Gründerpreis 2013, Platz 1 in der Kategorie
„Erfolgreiche Jungunternehmen“
PROFECTUS GmbH, SuhlWir gratulieren
… stellvertretend für alle Unternehmen, die ein Jubiläum feiern:
… zum 20-jährigen Jubiläum
OLYMPIA Personalleasing GmbH, ArnstadtHerausgabedatum: 20.12.2013
Druck:… zur Auszeichnung mit dem Innovationspreis Thüringen 2013Analytik Jena AG, Niederlassung EisfeldErscheinungsweise: Neunmal jährlichRhino Verlag, Ilmenau.GD Gotha Druck und
Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK.Haftung und Urheberrecht:
Diese Ausgabe enthält eine Beilage der
Südthüringer Presse Plus.Südthüringische Wirtschaft 11-12/2013 45Wir sind da, wo was fehlt.
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Thüringer Aufbaubank. Die Förderbank.All pages:234567910111213141517182021222324252627282930313233343536373839404142434445464748InfoSaveLikeShareDownloadMoreSüdthüringische Wirtschaft - Ausgabe 11-12/2013 Published on Dec 19, 2013 Südthüringische Wirtschaft - Ausgabe 11-12/2013. Die Zeitschrift der IHK Südthüringen.ihksuedthueringenFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore

References: § 53
 § 7
 § 21
 § 14
 § 14
 § 15

§ 14
 § 15
 § 15
 § 10
 § 161
 § 10
 § 3
 § 4
 § 15
 § 4
 § 8

§ 7
 § 6
 § 7
 § 6
 § 13
 § 3

§ 11
 § 14
 § 15

§ 16
 § 7
 § 10
 § 11
 § 12
 § 11
 § 6
 § 6
 § 7
 § 6
 § 14
 § 6
 § 14
 § 34

§ 34
 § 20
 § 5
 § 5
 § 4
 § 5

§ 4
 § 4
 § 4
 § 13
 § 13
 § 34
 § 15
 § 195
 § 199