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Timestamp: 2020-07-12 09:05:27+00:00

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rehm eLine | Hessisches Gleichberechtigungsgesetz - I. Begriffsbestimmungen
HGlG 2016 Kommentar §§ 1-4 (Abschnitt 1: Allgemeines) § 3 Begriffsbestimmungen Erläuterungen B. Erläuterungen
§ 3 ist systematisch neu, da die früher in § 2 a. F. nach der Definition des Geltungsbereichs des HGlG genannten Begriffsbestimmungen in eine eigenständige Norm überführt worden sind. Der Inhalt der in § 3 aufgeführten Definitionen entspricht weitgehend dem früheren Recht. Wesentliche Neuerungen sollten nach der Entwurfsbegründung mit dem neuen Gesetz nicht erfolgen.
Unterrepräsentanz von Frauen
Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben
Eine Ausnahme stellt lediglich die zusätzliche Aufnahme der Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben in die Bereichsbildung zur Beurteilung der Unterrepräsentanz von Frauen nach Maßgabe des § 3 Abs. 5 dar.
Neu ist die Aufnahme einer Definition zum Begriff der Familienaufgabe. Das HGlG folgt damit in systematischer Hinsicht dem BGleiG a. F., nicht dagegen den Regelungen in § 3 Nr. 6 , 7 BGleiG n. F. , da auf eine vom Dienstrecht abweichende Definition der Pflegeaufgaben verzichtet wird, wie sie heute in § 3 Nr. 7 BGleiG enthalten ist.
Abweichend vom früheren Recht enthält das HGlG keine Definition des Begriffs der Teilzeitbeschäftigung mehr. Insoweit wird auf die arbeits- bzw. dienstrechtlichen Regelungen oder die Definition in § 3 Nr. 1 der Rahmenvereinbarung über Teilzeitarbeit im Anhang der RL 97/81/EG zurückzugreifen sein.

References: § 3

§ 3
 § 2
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
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