Source: https://iem.kug.ac.at/en/services/jahresberichte/200001/studienplan-elektroechnik-toningenieur.html
Timestamp: 2020-01-23 10:33:09+00:00

Document:
Studienplan Elektroechnik-Toningenieur
1. Das Diplomstudium Elektrotechnik-Toningenieur wird als interuniversitäre Studienrichtung an der Technischen Universität Graz (TUG) und der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) geführt. Für jede Lehrveranstaltung ist festgelegt, an welcher Universität, TUG oder KUG, sie zu absolvieren ist.
2. Das Diplomstudium Elektrotechnik-Toningenieur umfasst 10 Semester und gliedert sich in drei Studienabschnitte, wobei der erste Abschnitt zwei Semester, der zweite Abschnitt fünf und der dritte Abschnitt drei Semester umfasst.
3. Die Gesamtstundenanzahl an zu absolvierenden Lehrveranstaltungen beträgt 194 Semesterstunden (§ 13 (4) Z 1 UniStG 1997). Davon entfallen auf den ersten, in das Studium einführenden Abschnitt 38 Semesterstunden. Auf den zweiten Studienabschnitt, der die elektrotechnische und musikalische Grundlagenausbildung abschließt sowie eine Vertiefung der toningenieurspezifischen Fachbereiche umfasst, entfallen 96 Semesterstunden. Der dritte Abschnitt, in dem auch eine Diplomarbeit anzufertigen ist, vertieft die wissenschaftliche bzw. künstlerisch-wissenschaftliche Ausbildung und ermöglicht durch ein strukturiertes Angebot an Vertiefungs- und Wahlfächern eine individuelle Schwerpunktbildung. Die Anzahl der Semesterstunden in den Vertiefungs- und Wahlfächern im dritten Abschnitt beträgt 40 Semesterstunden. Auf die freien Wahlfächer (§ 13 (4) Z 6 UniStG 1997) entfallen 20 Semesterstunden. Die freien Wahlfächer sind keinem Studienabschnitt zugeordnet.
4. Im Sinne des europäischen Systems zur Anrechnung von Studienleistungen (European Credit Transfer System, ECTS) sind den Lehrveranstaltungen ECTS-Punkte zugeteilt, welche den relativen Anteil des Arbeitspensums beschreiben (siehe Anhang ECTS). Dem Arbeitspensum eines Studienjahres sind 60 ECTS-Punkte zugeteilt.
1. Für die Zulassung zum Studium ist eine Zulassungsprüfung zu absolvieren (§48a (2) UniStG 1997). Diese dauert ca. 120 Minuten und besteht aus folgenden drei Teilen:
a. Schriftlicher Gehörtest 1: Dieser testet mittels Paarvergleich die Unterschiedsschwellen für Frequenz, Intensität und Tonlänge, das Unterscheidungsvermögen bei Klangfarben sowie das Ton- und Rhythmusgedächtnis.
b. Schriftlicher Gehörtest 2: Dieser beinhaltet ein Melodie- und ein Rhythmusdiktat sowie die Erkennung von Tongeschlechtern, Taktarten, Dreiklängen und Instrumenten. Darüber hinaus sollen Fehler im abgedruckten Notentext eines Musikbeispiels gefunden werden. Alle Beispiele werden mehrmals vorgespielt.
c. Schriftlicher Musiktheorie-Test: Dieser überprüft die musiktheoretischen Vorkenntnisse wie Intervallbildung, Tonleiterbildung samt leitereigenen Dreiklängen, Skalenanalyse, Dreiklangsumkehrungen und Rhythmusnotation.
§ 3 Stundenzahl
Der 1. Studienabschnitt umfasst das 1. und 2. Semester und endet mit der 1. Diplomprüfung. Er enthält den Stoff der in den Pflichtfächern der Tabelle 1.0 angeführten Lehrveranstaltungen im Gesamtausmaß von 38 Semesterstunden. Die Aufteilung des Stundenausmaßes auf die einzelnen Fächer ist in dieser Tabelle festgelegt.
§ 4 Lehrveranstaltungen
Pflichtfächer des 1. Studienabschnitts
Tabelle 1.0
SSt. 1. Sem. 2. Sem.
Mathematik (TUG)
Mathematik 1, VO+UE
Mathematik 2, VO+UE
Pysik (TUG)
Physik für Elektrotechniker, VO
Elektrotechnik (TUG)
Grundlagen der Elektrotechnik, VO *)
2 2+0
Elektrische Messtechnik 1, VO
Elektrische Messtechnik 2, VO
Einführung Messtechnik, Labor *) (#)
Elektronik (TUG)
Elektronische Schaltungstechnik 1, VO
Technische Informatik (TUG)
3 Einführung in die Informatik , VO*) 1 1+0
Einführung in die Informatik, Labor *)
2 0+1 0+1
Audiotechnik und Akustik 4
Musikalische Akustik 1, VO (KUG)*)
Musikalische Akustik 2 , VO (KUG)*)
Musikalische Grundlagen (KUG) 1 Elementarlehre, VO *) 1 1+0
Teilsumme (VO+UE)
29+9 16+4 13+5
Die mit (#) gekennzeichneten Lehrveranstaltungen sind gemäß § 20 Z. 6 beurteilt.
§ 5 Studieneingangsphase
1.Die in Tabelle 1.0 mit (*) gekennzeichneten Fächer betreffen die Studieneingangsphase nach UniStG 1997 § 38 (1) und sind einführende und das Studium besonders kennzeichnende Lehrveranstaltungen.
§ 6 Empfohlene Sequenz
§ 7 Durchführung 1. Diplomprüfung
1. Die erste Diplomprüfung (UniStG 1997 § 4 Z 6) ist eine Gesamtprüfung (UniStG 1997 § 4 Z 28), die in Form von Einzelprüfungen (UniStG 1997 § 4 Z 29) über die Lehrveranstaltungen entsprechend Tabelle 1.0 abzulegen ist.
§ 8 Stundenzahl
1. Der 2. Studienabschnitt umfasst die Semester 3 bis 7 und endet mit der 2. Diplomprüfung. Er enthält den Stoff, der in den Pflichtfächern der Tabelle 2.0 aufgeführten Lehrveranstaltungen im Gesamtausmaß von 96 Semesterstunden.
Pflichtfächer des 2. Studienabschnitts
Tabelle 2.0
SSt. 3.Sem. 4.Sem. 5.Sem. 6.Sem. 7.Sem.
Lineare Algebra und numerische Methoden, VO+UE (TE)
Physik (TUG)
Dynamische Systeme, VO
Grundlagen elektrischer Netzwerke TE, VO+UE
Akustische Messtechnik, VO
Theorie der Elektrotechnik 1, VO+UE
Signale und Systeme (TUG)
Systemtechnik, VO+UE
Signalverarbeitung, VO+UE
Regelungstechnik (TUG)
Regelungstechnik, VO+UE
Adaptive Systeme, VO+UE
Nachrichtentechnik (TUG)
Nachrichtentechnik, VO+UE
Nachrichtentechnik 1, Labor
Elektronische Schaltungstechnik 2, VO
4 2+0 2+0
Technische Informatik 1, VO+UE
Technische Informatik 2, VO+UE
Musikalische Grundlagen (KUG)
Gehörschulung für Toningenieure 1, UE
Gehörschulung für Toningenieure 2, UE
Gehörschulung für Toningenieure 3, UE
Gehörschulung für Toningenieure 4, UE
Musiktheoretische Grundlagen 1, VO
Musiktheoretische Grundlagen 2, VO
Instrumentation 1, VO
Instrumentation 2, VO
Formenlehre und Werkanalyse 1, VO
Formenlehre und Werkanalyse 2, VO
Instrumentalunterricht 1, UE
Instrumentalunterricht 2, UE
Instrumentalunterricht 3, UE
Instrumentalunterricht 4, UE
Instrumentalunterricht 5, UE
Studiogerätekunde, VO+LU(TUG)
3 2+0 0+1
Studiomesstechnik, LU (TUG)
Aufnahmepraxis, LU (TUG)
Aufnahmetechnik 1, SE+LU(KUG)
Audiotechnik und Akustik
Elektroakustik, VO+UE (TUG)
Raumakustik, VO (TUG)
Psychoakustik 1, VO (KUG)
Digitale Audiotechnik 1, VO (TUG)
Algorithmen in Akustik und Computermusik 1, VO+UE (KUG)
Einführung in die Elektronische Musik 1, VO (KUG)
15+7 14+6 11+10 9+8 12+4
96 96 22 20 21 17 16
§ 10 Instrumentalunterricht
Die Lehrveranstaltungen „Instrumentalunterricht 1“ bis „Instrumentalunterricht 5“ sind in 5 aufeinander folgenden Semestern zu absolvieren.
§ 11 Anmeldevoraussetzung für Lehrveranstaltungen des 2. Studienabschnitts
Nur Lehrveranstaltungen des 3. und 4. Semesters können vor Ablegung der 1. Diplomprüfung zusätzlich absolviert werden. Ausgenommen sind Lehrveranstaltungen der Fachgebiete „Musikalische Grundlagen“ und „Computermusik“.
1. Die zweite Diplomprüfung (UniStG 1997 § 4 Z 6) ist eine Gesamtprüfung (UniStG 1997 § 4 Z 28), die in Form von Einzelprüfungen (UniStG 1997 § 4 Z 29) über die Lehrveranstaltungen entsprechend der Tabelle 2.0 abzulegen ist.
§ 13 Stundenzahl
1. Der 3. Studienabschnitt endet mit der 3. Diplomprüfung und umfasst das 8. bis 10. Semester. Er enthält den Stoff der in den Tabellen 3.0 bis 6.0 angeführten Lehrveranstaltungen im Gesamtausmaß von 40 Semesterstunden. Im 3. Studienabschnitt ist die Diplomarbeit (§ 17) abzufassen.
2. Die Lehrveranstaltungen des 3. Studienabschnitts teilen sich auf
a.in 14 Semesterstunden, die aus einem der Hauptkataloge zu entnehmen sind,
b. in die Lehrveranstaltung „Projekt“ im Ausmaß von 6 Semesterstunden, die aus demselben Hauptkatalog zu entnehmen ist, und
c. in 20 Semesterstunden, die allen Hauptkatalogen und dem Ergänzungskatalog zu entnehmen sind.
§ 14 Lehrveranstaltungen
Hauptkatalog „Informationstechnik“ (HK1) gemäß §13 (2)
Tabelle 3.0
Analoge Schaltungstechnik, Labor
Digitale Schaltungstechnik, Labor
Geräteentwurf mit Mikroprozessoren 2
Elektronische Schaltungstechnik 3
Hardware- Software Codesign
Modellbildung und Messtechnik (TUG)
Digitale Messsysteme, Labor
Statistische Messverfahren
Ausgewählte Kapitel der Modellbildung
Numerische Verfahren zur Lösung von Differenzialgleichungen 1
Akustische Messtechnik, Labor
Hauptkatalog „Akustik und Aufnahmetechnik“ (HK2) gemäß §13(2)
Tabelle 4.0
Audiotechnik (TUG)
Digitale Audiotechnik 2
Digitale Audiotechnik, Labor
Elektroakustik, Labor (TUG)
Raumakustik, Labor (TUG)
Technische Akustik für Toningenieure (TUG)
Theoretische Akustik (KUG)
Musikalische Akustik, SE (KUG)
Psychoakustik 2 (KUG)
Bauphysik und Lärm (KUG)
Algorithmen in Akustik und Computermusik 2 (KUG)
Algorithmen in Akustik und Computermusik 2, SE (KUG)
Mehrkanaltechnik (KUG)
Mehrkanaltechnik, Labor (KUG)
Beschallungstechnik (KUG)
Beschallungstechnik, Labor (KUG)
Aufnahmetechnik 2, Labor (TUG)
Aufnahmetechnik 3, Labor (KUG)
Aufnahmetechnik 3, SE (KUG)
Hauptkatalog „Signalverarbeitung und Computermusik“(HK3) gemäß §13(2)
Tabelle 5.0
Signalverarbeitung und Sprachkommunikation (TUG)
Advanced Signal Processing 1, SE
Advanced Signal Processing 2, SE
Speech Communication, Laboratory
Computermusik (KUG)
Weiterführende Gehörschulung f. Komp. u. Dirigenten
Harmonische Analyse 1
Harmonische Analyse 2, SE
Intrumentalunterricht 6
Einführung in die Elektronische Musik 2
Kompositionsprobleme der Elektronischen Musik 2
Computermusik 1, SE
Computermusik 2, SE
Künstlerisches Gestalten mit Klang 1
Kunst und Neue Medien, Labor
Algorithmen in Akustik und Computermusik 2, SE
Algorithmen in Akustik und Computermusik 2
Ergänzungskatalog (EK) gemäß §13(2)
Tabelle 6.0
Geräteentwurf mit Mikroprozessoren 1, Labor
Elektromagnetische Verträglichkeit elektronischer Systeme, Labor
Mobil- und Richtfunktechnik
Nachrichtentechnik 2, Labor
Biomedizin. Technik (TUG)
Audiologie und Hörgerätetechnik
Hardware Beschreibungssprachen
Echtzeit-Künstliche-Intelligenz-Systeme
Projektmanagement in großen DV-Systemen
Parallelprogrammierung, Labor
Fehlertolerante Rechnersysteme
Rechnernetzwerke und Bussysteme
Numerik, Signale und Messtechnik (TUG)
Optische Methoden der Messtechnik
Bildgestützte Messverfahren, VO+LU
Prozessmesstechnik, VO+LU
Physikalische Effekte für Sensoren
Numerische Verfahren zur Lösung von Differenzialgleichungen 2
Fahrzeugakustik (TUG)
Messverfahren in der Fahrzeugakustik, Labor
Musiktheorie und Computermusik (KUG)
Werkanalyse, SE
Film, Fernsehen, Video, SE
Computermusiksysteme, Labor
Klangsynthese in Echtzeit 1, SE
Klangsynthese in Echtzeit 2, SE
Künstlerisches Gestalten mit Klang 2
Algorithmische Komposition, SE
Musikgeschichte des 20. Jh.
Tonsatz 3 (Modulation)
Tonsatz 4 (Romantik, Gegenklänge)
2 Lehrveranstaltungen aus Harmonielehre aus 1-6, SE
2 Lehrveranstaltungen aus Kontrapunkt aus 1-6, SE
2 Lehrveranstaltungen aus Gehörschulung für Komp. aus 1-6
Wirtschaft, Recht und Technikfolgen
Systems Engineering – Methodik des Projektmanagements (TUG)
Buchhaltung und Bilanzierung (TUG)
Kosten- und Erfolgsrechnung (TUG)
Betriebswirtschaftslehre (TUG)
Unternehmensführung und Organisation (Mechatronik), UE (TUG)
Unternehmensführung und Organisation,VO (TUG)
Bürgerliches Recht und Handelsrecht (TUG)
Patentrecht (TUG)
Urheber- und Verlagsrecht (KUG)
Technikfolgen und Gesellschaft (TUG)
Technikfolgen und Gesellschaft, SE (TUG)
1. Die Lehrveranstaltung „Projekt“ ist entweder als ein Projekt im Ausmaß von 6 Semesterstunden oder als zwei Teilprojekte zu je 3 Semesterstunden zu absolvieren.
2. In jedem Hauptkatalog ist die Lehrveranstaltung „Projekt“ an bestimmten Instituten der TUG bzw. KUG zu absolvieren. Es sind das im Hauptkatalog „Informationstechnik“ die Institute „Institut für Nachrichtentechnik und Wellenausbreitung“(TUG), „Institut für Elektronik“ (TUG), „Institut für Technische Informatik“ (TUG) und „Institut für Elektrische Messtechnik“ (TUG), im Hauptkatalog „Akustik und Aufnahmetechnik“ die Institute „Institut für Nachrichtentechnik und Wellenausbreitung“(TUG) und „Institut für Elektronische Musik und Akustik“(KUG) im Hauptkatalog „Signalverarbeitung und Computermusik“ die Institute „Institut für Nachrichtentechnik und Wellenausbreitung“(TUG), „Institut für Technische Informatik“(TUG) und „Institut für Elektronische Musik und Akustik“(KUG).
§ 16 Anmeldevoraussetzung für Lehrveranstaltungen des 3. Studienabschnitts
1. Voraussetzung für die Absolvierung von Lehrveranstaltungen des 3. Studienabschnitts ist die 1. Diplomprüfung. Ausgenommen sind die Lehrveranstaltungen „Künstlerisches Gestalten mit Klang 1“, „Künstlerisches Gestalten mit Klang 2“ und „Wissenschaft und Wahrnehmung in der Audiotechnik“.
2. Bei Wahl der Lehrveranstaltung „Instrumentalunterricht 6“ ist diese im direkten Anschluss an „Instrumentalunterricht 5“ zu absolvieren.
1. Das Thema der Diplomarbeit ist einem dem Studienplan zugehörigen Fachgebiet zu entnehmen und erst nach Ablegung der 2. Diplomprüfung zu vergeben. Fachübergreifende Themen sind möglich.
2. Der Arbeitsaufwand für die Diplomarbeit ist gemäß UniStG 1997 § 61 (2) festzulegen. (Siehe auch Anhang ECTS).
3. Die Beurteilung der Diplomarbeit erfolgt durch die Begutachtung der wissenschaftlichen Arbeit. Im Zusammenhang mit der Diplomarbeit ist eine kommissionelle Prüfung zur Verteidigung dieser wissenschaftlichen Arbeit abzulegen.
§ 18 Durchführung der 3. Diplomprüfung
1.Die dritte Diplomprüfung (UniStG 1997 § 4 Z 6) ist eine Gesamtprüfung (UniStG 1997 § 4 Z 28), die in Form von Einzelprüfungen (UniStG 1997 § 4 Z 29) über Lehrveranstaltungen entsprechend Tabelle 3.0 bis 6.0 im Umfang gemäß §13(2) und einer abschließenden kommissionellen Prüfung abzulegen ist.
2. Die abschließende kommissionelle Prüfung findet vor einem aus drei Personen bestehenden Prüfungssenat statt. Prüfungsfach ist das Thema der Diplomarbeit.
§ 19 Prüfungsordnung
1. Die Arten der Lehrveranstaltungen und deren Beurteilung sind in § 20 festgelegt.
§ 20 Lehrveranstaltungsarten (gemäß § 7 (1) UniStG 1997)
1. Vorlesungen (VO), die in didaktisch gut aufbereiteter Weise in Teilbereiche des Fachs und seine Methoden einführen. Die Beurteilung erfolgt durch Prüfungen. Über Vorlesungen bzw. über Vorlesungen mit integrierten Übungen hat eine abschließende Prüfung über den gesamten Inhalt der Lehrveranstaltung zu erfolgen. Es bleibt dem Prüfer überlassen, ob diese Prüfung schriftlich, mündlich oder schriftlich und mündlich erfolgt.
2. Übungen (UE), in denen einerseits praktische Fertigkeiten vermittelt werden und andererseits zur Vertiefung und/oder Erweiterung des in den zugehörigen Vorlesungen gebrachten Stoffs in theoretischer Arbeit Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der wissenschaftlichen Berufsfortbildung vermittelt werden. Übungen sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen.
3. Laborübungen (LU), in denen zur Vertiefung und/oder Erweiterung des in den zugehörigen Vorlesungen gebrachten Stoffs in praktischer, experimenteller und/oder konstruktiver Arbeit Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der wissenschaftlichen Berufsfortbildung vermittelt werden. Laborübungen sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen.
4. Projekte (PR), in denen experimentelle, theoretische und/oder konstruktive angewandte Arbeiten unter Berücksichtigung aller erforderlichen Arbeitsschritte durchgeführt werden. Projekte können als Teamarbeit oder als Einzelarbeiten durchgeführt werden, bei Teamarbeit muss die individuelle Leistung beurteilbar bleiben. Projekte sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen mit Beurteilung von Prüfungsarbeiten gemäß § 4 (33) UniStG 1997.
5. Seminare (SE), die der wissenschaftlichen Arbeit und Diskussion dienen und in den fachlichen Diskurs und Argumentationsprozeß einführen. Dabei werden von den Teilnehmern schriftliche Arbeiten und/oder eine mündliche Präsentation sowie eine Teilnahme an der kritischen Diskussion verlangt. Seminare sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen.
6.Die Beurteilung des Studienerfolgs gemäß § 45 (1) UniStG 1997 erfolgt für die Prüfungen aus den Lehrveranstaltungen nach (1) bis (4) außer in den nachfolgend aufgeführten Lehrveranstaltungen mit den Noten "sehr gut" (1) bis "nicht genügend" (5). Die Lehrveranstaltung "Einführung Messtechnik Labor (0 + 1)" in Tabelle 1.0 (mit # bezeichnet) wird mit "mit Erfolg teilgenommen" bzw. "ohne Erfolg teilgenommen" beurteilt. Die Prüfung der Lehrveranstaltung "Einführung Messtechnik Labor (0 + 1)" in Tabelle 1.0 wird für Absolventinnen und Absolventen einschlägiger berufsbildender höherer Schulen anerkannt.
§ 21 Studium im Ausland
Es wird empfohlen, einen Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren.
1. Ordentliche Studierende, die ihr Studium vor Inkrafttreten dieses Studienplans begonnen haben, sind berechtigt, ihr Studium nach dem bisherigen gültigen Studienplan fortzusetzen. Ab dem Inkrafttreten dieses Studienplans sind diese Studierenden berechtigt, jeden der Studienabschnitte, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Studienplans noch nicht abgeschlossen sind, in einem der gesetzlichen Studiendauer zuzüglich eines Semesters entsprechenden Zeitraum gemäß § 80 (2) UniStG abzuschließen. Die Studierenden sind überdies berechtigt, sich ab Inkrafttreten des neuen Studienplans durch eine schriftliche unwiderrufliche Erklärung den neuen Studienvorschriften zu unterstellen. Diese Erklärung ist an die Zentrale Verwaltung zu richten.
2. Für Studierende, die ihr Studium nach dem bisherig gültigen Studienplan fortsetzen, sind in den Tabellen 7.0 bis 10.0 diejenigen Lehrveranstaltungen aufgeführt, welche gleichwertig jenen sind, die nach dem neuen Studienplan nicht mehr angeboten werden.
3. Für Studierende, die sich den neuen Studienvorschriften unterstellen, werden bereits abgelegte Prüfungen über Lehrveranstaltungen des alten Studienplans gemäß den Tabellen 7.0 bis 10.0 für das Studium nach dem neuen Studienplan anerkannt.
4. Prüfungen aus bereits absolvierten Lehrveranstaltungen nach dem alten Studienplan werden bis auf weiteres angeboten.
ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN 1. Studienabschnitt
Einzelanrechnungen
Tabelle 7.0
alter Studienplan neuer Studienplan
Lehrveranstaltungen SStd. 1. Studienabschnitt SStd. 2. Studienabschnitt SStd. 3. Studien-
(Hauptkatalog- und Ergänzungs-fächer gem. § 13.2.c)
1 SStd.
Einführungslabor
Einführung Messtechnik,Labor
Elektrische Messtechnik 1, Labor
Elektrische Messtechnik,Labor
Block 1 siehe Blockanrechnungen
Elektronische Schaltungs-
Grundschaltungen, Labor
Elektronische Schaltungstechnik, Labor
Systemtechnik, UE
Theorie der Elektrotechnik 1
Theorie der Elektrotechnik 1, UE
1 1 SStd.
Theorie elektr. Netzwerke 1
Theorie elektr. Netzwerke 1, UE
GL elektrischer Netzwerke
GL elektrischer Netzwerke, UE
2 - 0.5 SStd.
Theorie elektr. Netzwerke 2
2 SStd.
Theorie elektr. Netzwerke 2, UE
1.5 SStd.
Einführung in die Informatik, UE
Einführung in die Informatik,LU
Einführung in die Informatik, Labor
Technische Informatik 1, UE
siehe Blockanrechnungen
Mathematik 1, UE
Mathematik 2, UE
4 SStd.
3 - 1 SStd.
2 1 SStd.
Gehörschulung 1
1 -1 SStd.
Gehörschulung 2
Instrumentalunterricht 1
Instrumentalunterricht 2
- 1 SStd.
Studiogerätekunde 1, LU
Studiogerätekunde, LU
Blockanrechnungen
Tabelle 8.0
Lehrveranstaltungen SStd. Lehrveranstaltungen SStd.
BLOCK 1, bestehend aus
2 SStd. Elektrische Messtechnik 2
1 SStd. Aus Elektr. Messtechnik 1, LU
2 SStd. Aus Elektron. Bauelemente und Grundschaltungen
1 SStd. Einführung in die Informatik, UE
1 SStd. Aus Block Mathematik 2
Regelungstechnik, UE
Adaptive Systeme, UE
Informatikblock, bestehend aus
Mathematik 1 - Block, bestehend aus
Mathematik 1 (WS)
Mathematik 1,UE (WS)
Mathematik 1 (SS)
Mathematik 1,UE (SS)
Mathematik 1,UE
HK-EK gem. §13.2.c
Mathematik 2 - Block, bestehend aus
Mathematik 2 (WS)
Mathematik 2,UE (WS)
Mathematik 2 (SS)
Mathematik 2, UE (SS)
Mathematik 2,UE
Lineare Algebra und numerische Methoden
Lineare Algebra und numerische Methoden,UE
ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN 2. Studienabschnitt
Einzelanrechnungen Pflichtfächer
Lehrveranstaltungen SStd. 2. Studienabschnitt SStd. 3. Studien-
(Hauptkatalog- und Ergänzungsfächer gem. § 13.2.c)
Technische Informatik 2, UE
Signalverarbeitung, UE
Theorie der Elektrotechnik 2, RU
Elektroakustik, UE
Einführung in die Elektronische Musik 1
Verarbeitungsalgorithmen in Akustik und Computermusik 1
Algorithmen in Akustik und Computermusik 1
AK Elektroakustik
Nachrichtentechnik, Grundlagen 1
3 0,5 SStd.
Nachrichtentechnik, Grundlagen 1, UE
Nachrichtentechnik, UE
2 - 0,5 SStd.
Nachrichtentechnik, Labor 1
Elektronische Schaltungstechnik 2
Studiogerätekunde 2, VO+LU
Studiogerätekunde, VO
Hochschulorchester-Aufnahmetechnik, SE
Aufnahmetechnik 1, SE
Hochschulorchester-Aufnahmetechnik, LU
Aufnahmetechnik 1, LU
Schneidetechnik, LU
Aufnahmepraxis, LU
Studiomesstechnik, LU
Formenlehre und Werkanalyse 1
Formenlehre und Werkanalyse 2
Gehörschulung 3
Gehörschulung 3, UE
Gehörschulung 4
Gehörschulung 4, UE
Instrumentalunterricht 4
Instrumentalunterricht 5
Instrumentalunterricht 6
Instrumentalunterricht 6, UE
Musiktheoretische Grundlagen 1
Musiktheoretische Grundlagen 2
Einzelanrechnungen Katalogwahlfächer
Tabelle 10.0
Lehrveranstaltungen SStd. 2. Studienabschnitt SStd. Zurechnung zu Hauptkatalog
Datenübertragungstechnik 1
Digitale Audiotechnik, Projekt
3 SStd. Projekt in HK2 und HK 3
HK2 bzw.HK3 + 1 SStd. in HK2 bzw. HK3
Elektroakustik, Labor
Elektronik, Labor 2
Elektronik, Labor 4
Modellierung und Simulation statischer Felder
Nachrichtentechnik, Grundlagen 2
Nachrichtentechnik, Labor 2
EK + 2 SStd. gemäß §13.2.c
Nachrichtentechnik, Projekt
6 SStd. Projekt in HK1
AK Harmonische Analyse
Harmonische Analyse 2
Aufnahmetechnik, Labor
Aufnahmetechnik 2, Labor
HK2 + 2 SStd. in HK2
Aufnahmetechnik, Projekt
3 SStd. Projekt in HK2
HK2 + 1 SStd. in HK2
Einführung in die Dirigierpraxis 1
Einführung in die Dirigierpraxis 2
Elektronische Klangerzeugung 2
Gehörschulung 5
Weiterführende Gehörschulung f.Komp.u.Dir
Gehörschulung 6
Eine Gehörschulung f.Komp.u.Dir aus 1-6
Harmonielehre für Komponisten und Dirigenten A
Eine LV aus Harmonielehre aus 1-6, SE
Harmonielehre für Komponisten und Dirigenten B
Eine LV aus Kontrapunkt aus 1-6, SE
Mehrkanaltechnik, VO + LU
Partitur- und Ensemblekunde 1
Partitur- und Ensemblekunde 2
Raumakustik, Labor
Beschallungstechnik, VO + Labor
Steuerungstechniken und Steuerungsnetzwerke in der Computermusik 1
Steuerungstechniken und Steuerungsnetzwerke in der Computermusik 2
Strukturgeneratoren in Computermusiksystemen
HK3 + 2SStd. in HK3
Studiogerätekunde 2, Labor
Teil von Studiogerätekunde, VO
Verarbeitungsalgorithmen in Akustik und Computermusik 2
HK2; HK3
Verarbeitungsalgorithmen in Akustik und Computermusik, UE
HK2 bzw. HK3 + 1 SStd. in HK2 bzw. HK3
Werkanalyse 1
Werkanalyse 2
VLSI-Prozessoren, VO (freies Wahlfach)
Einführung in die Musik des 20. Jh. 1, VO,
Musikgeschichte des 20. Jh., VO
Einführung in die Musik des 20. Jh. 2, VO
Ausgewählte Kapitel aus der Neuen Musik 1, VO
Ausgewählte Kapitel aus der Neuen Musik 2, VO
§ 23 Einführungstermin
Der Studienplan tritt mit dem 1. Oktober in Kraft, der auf die Kundmachung in den Mitteilungsblättern der Technischen Universität Graz und der Universität für Musik und darstellenden Kunst Graz folgt.
ANHANG ECTS
1. Die ECTS-Punkte der Lehrveranstaltungen der Pflicht- und Wahlfächer sind in den Tabellen 11.0 bis 12.0 zu finden.
2. Der Diplomarbeit werden 30 ECTS-Punkte zugeteilt.
3. Der Lehrveranstaltung „Projekt“ werden 12 ECTS-Punkte zugeteilt.
4. Den Lehrveranstaltungen des Ergänzungskatalogs werden 1,4 ECTS-Punkte pro Semesterstunde, gerundet auf 0,5 Punkte, zugeteilt.
5. Den freien Wahlfächern (§ 13 (4) Z 6 UniStG 1997) werden in Summe 20 ECTS-Punkte zugeteilt.
ECTS-Punkte der Pflichtlehrveranstaltungen
Tabelle 11.0
Lineare Algebra und numerische Methoden VO
Lineare Algebra und numerische Methoden UE
Einführung Messtechnik, Labor
Grundlagen elektrischer Netzwerke VO
Grundlagen elektrischer Netzwerke UE
Theorie der Elektrotechnik 1, VO
Systemtechnik VO
Regelungstechnik VO
Regelungstechnik UE
Adaptive Systeme VO
Adaptive Systeme UE
Nachrichtentechnik VO
Nachrichtentechnik UE
Einführung in die Informatik VO*
Einführung in die Informatik, Labor*
Technische Informatik 1, VO
Technische Informatik 2, VO
Signalprozessoren VO
Elementarlehre VO*
Gehörschulung 1, UE
Gehörschulung 2, UE
Studiogerätekunde, UE
Studiomesstechnik, Labor
Aufnahmepraxis Labor
Aufnahmetechnik 1, Labor
Musikalische Akustik 1, VO
Musikalische Akustik 2, VO
ElektroakustikVO
ElektroakustikUE
Psychoakustik 1 VO
Digitale Audiotechnik 1 VO
Algorithmen in Akustik und Computermusik 1 VO
Algorithmen in Akustik und Computermusik 1 UE
Einführung in die Elektronische Musik 1 VO
ECTS-Punkte der Lehrveranstaltungen der Hauptkataloge
Tabelle 12.0
Mikroelektronik, VO
Geräteentwurf mit Mikroprozessoren 1, VO
Geräteentwurf mit Mikroprozessoren 2, VO
Elektronische Schaltungstechnik 3, VO
Signalprozessoren, UE
Bildanalyse und Computergraphik, VO+UE
Architektur verteilter Systeme, VO+UE
Entwurf von Echzeitsystemen, VO+LU
Hardware- Software Codesign, VO+UE
Nachrichtentechnische Systeme, VO+UE
Informationstheorie und Codierung, V+UE
Hochfrequenztechnik 1, VO+UE
Digitale Messsysteme, VO+LU+UE
Statistische Messverfahren, VO
Ausgewählte Kapitel aus der Modellbildung, VO+UE
Numerische Verfahren zur Lösung von Differenzialgleichungen 1, VO+UE
Rundfunk- u. Fernsehempfangstechnik, VO
Wissenschaft und Wahrnehmung in der Audiotechnik, VO
Digitale Audiotechnik,Labor
Technische Akustik für Toningenieure, VO+UE
Theoretische Akustik, VO+UE
Musikalische Akustik, SE
Psychoakustik 2, VO
Bauphysik und Lärm, VO+UE
Mehrkanaltechnik, VO+LU
Beschallungstechnik, VO+LU
Aufnahmetechnik 3, SE+LU
Speech Communication 1, VO
Speech Communication 2, VO
Nonlinear Signal Processing, VO+UE
Weiterführende Gehörschulung f. Komp. u. Dirigenten, UE
Harmonische Analyse 1, VO
Einführung in die Elektronische Musik 2, VO
Kompositionsprobleme der Elektronischen Musik 2, VO
Computermusiksysteme,VO
Künstlerisches Gestalten mit Klang 1, UE
Kunst und Neue Medien, VO+LU
Algorithmen in Akustik und Computermusik 2, VO+UE

References: § 3

§ 4
 § 20

§ 5
 § 38

§ 6

§ 7
 § 4
 § 4
 § 4

§ 8

§ 10

§ 11
 § 4
 § 4
 § 4

§ 13

§ 14
 §13
 §13
 §13
 §13

§ 16
 § 61

§ 18
 § 4
 § 4
 § 4
 §13

§ 19
 § 20

§ 20
 § 7
 § 4
 § 45

§ 21
 § 80
 § 13
 §13
 § 13
 §13

§ 23