Source: https://issuu.com/stadt.riesa/docs/rie_05-2014
Timestamp: 2017-05-24 00:02:11+00:00

Document:
KW 05/2014 - Der "Riesaer." by Stadtverwaltung Riesa - issuu
NACHRICHTEN FÜR UNSERE STADT.Ausgabe Nr. 05/2014 · Freitag, 7. Februar 2014Riesas Bobsportler zu den Olympischen Spielen verabschiedetKurz und
Die Riesaer Autorin Renate
Preuß stellt am Freitag, 14.
Februar – dem Valentinstag,
19 Uhr im Klosterratssaal ihr
neues Buch „LIEB und
SCHÖN und andere Männergeschichten“ vor.
Die Bücherfreunde e.V. und
die Stadtbibliothek Riesa laden dazu ein. Karten zu 6
der Stadtbibliothek und zu 8
Wieder Karten für Sascha
Grammel verfügbar
Puppenspieler und Bauchredner Sascha Grammel am
10. Juni in der Erdgasarena
stehen zusätzlich 400 Sitzplätze zur Verfügung. Die Karten sind an allen Vorverkaufsstellen und im Internet
erhältlich. Die Nachfrage ist
aber schon wieder so groß,
das nur noch Restkarten angeboten werden können.
KEINE ANHUNG heißt das
neue Live-Programm, mit dem
der Spandauer ComedypreisTräger Sascha Grammel genau da weiter macht, wo er
mit HETZ MICH NICHT! aufgehört hat.
Zusatztermin mit Jürgen
Der deutsche Entertainer Jürgen von der Lippe, der stets
mit seinem persönlichen
Markenzeichen, dem Hawaiihemd, auf der Bühne steht,
präsentiert am Sonnabend
und Sonntag, 20./21. September, in der Stadthalle
„stern“ 20 Uhr sein neues
Programm „Wie soll ich sagen...?“. Für Sonnabend, den
20. September, stehen nur
noch Resttickets zur Verfügung. Der 21. September ist
als weiterer Termin im freien
5.861news.aus-riesa.de„Herr Kuske, haben Sie Angst?”
Seit Montag weilen die
deutschen Bobsportler im
Olympiaort Sotschi, wechseln
noch mal nach Istanbul, um
sich athletisch den letzten
Schliff zu holen. Riesas Pilot
Thomas Florschütz darf mit
Ausnahmegenehmigung einige Tage bei der Familie sein.
„Aber ich gehe natürlich auch
daheim in den Kraftraum“,
stellt er klar. Am 11. Februar
geht es endgültig zu den Winterspielen zwischen Schwarzmeerküste und Kaukasus.
Am letzten Januardonnerstag
wurden die Sportler des Bob
Race Club Riesa mit allen guten Wünschen nach Sotschi
verabschiedet. Thomas Florschütz will mit den Anschiebern Kevin Kuske, Christian
Poser und Joshua Bluhm nach
einer nur durchwachsenen
Weltcupserie genau zum Saisonhöhepunkt richtig angreifen. Aus Aberglauben nennt
aber keiner ein konkretes Medaillenziel. „Ich bin zum vierten
Mal bei Olympia, und ich fahre
nicht dahin, um nur dabei zu
sein“, machte Kevin Kuske
dennoch eine unmissverständliche Ansage. Auch Florschütz hat trotz einiger offener
Fragen bei der Abstimmung
der Renngeräte den Optimismus nicht verloren: „Wenn es
am Start klappt, können wir
gegen jeden gegenhalten!“Christian Poser, Thomas Florschütz, ESAM-Chef Sven Wilhelm, OB Gerti Töpfer, Franziska Fritz, Kevin
Kuske (v.l.n.r.). Der leicht verletzte Joshua Bluhm konnte bei der Verabschiedung nicht dabei sein.Erfreulicherweise konnte sich
auch Franziska Fritz für Olympia qualifizieren. Mit ihrer Pilotin Miriam Wagner gemeinsam
klappte es zwar – noch –
nicht, aber in allen Anschubtests des deutschen Verbandes lag „Fritzi“ unter den besten Drei. Nun schiebt sie
„Altmeisterin“ Sandra Kiriasis
an, wurde zuletzt Vize-Europameisterin und darf auf olympisches Edelmetall hoffen. Die
Favoritinnen kommen allerdings aus den USA und
Riesas Oberbürgermeisterin
Gerti Töpfer und ESAM-Ge-Stürmischer Empfang im Christlichen Gymnasium.Fotos: U. Päslerschäftsführer Sven Wilhelm
überreichten den Olympiastartern kleine Voodoo-Puppen.
„Ihr schreibt Euer Hauptproblem auf – Verletzungen, das
Material, eine ungeliebte
Bahnpassage, was auch immer. Dann pikst Ihr den Zettel» Voodoo-Puppen
vertreiben Probleme
in die Puppe, und das Problem
wird durch den ,Zauber von
Sotschi’ verschwinden“, gab
gleich die „Gebrauchsanweisung“ mit.
Geschenke wurden auch im
Christlichen Gymnasium „Rudolf Stempel“ verteilt. Die begeisterten Mädchen und Jungen bestaunten nicht nur
Kevin Kuskes Goldmedaillen
vergangener Spiele, sondern
gaben den Sportlern auch motivierende Gedichte und selbst
gebastelte Glücksbringer mit
auf den Weg. Zuvor wollten
sie von den Sportlern alles
Mögliche wissen. Die Frage
„Herr Kuske, haben Sie AngstAMTSBLATT DER GROSSEN KREISSTADT RIESAam Start?“ erscheint angesichts von mehr als 150 km/h,
die ein Viererbob erreicht,
mehr als berechtigt. Der vierfache Olympiasieger und Modellathlet hat natürlich keine
Angst, aber durchaus Respekt
vor jeder Bahn, die richtige
Konzentration sei immer nötig.
Wie auch viel Fleisch, Gemüse und Kohlenhydrate zu essen, wenn man athletisch richtig fit werden will. „Nur mit
Burgern und Schokolade wird
es nichts werden“, ließ er die
jungen Sportfans wissen.
BRC-Trainer Gerd Leopold
reist nicht mit nach Russland,
verpasst erstmals seit 1992
die Olympiarennen. „Aber ich
weiß ja, was sie können. Fritzi
ist eine ganz tolle Anschieberin geworden. Und die Jungs
haben Routine, können mit jedem Druck umgehen.“
Am 23. Februar morgens, zu
den entscheidenden Läufen
im Vierer, bietet Leopold in
seinem Sportzentrum ein
„Olympia-Brunch“ an. Dann
soll gemeinsam gejubelt werden.
U. PäslerRiesaer.Ausgabe Nr. 05/2014 vom 7. Februar 2014Stadt ließ geschützte Baumreihe ergänzenNeue Linden an der Elbe
Sie sind zu jeder Jahreszeit
prachtvoll – die Linden am
Elbufer. Im Sommer sitzt man
gern in ihrem Schatten und
genießt den Duft ihrer Blüten.
Jetzt im Winter haben sie ohne
Laub fast etwas Mystisches.
Und dem Glauben an die besondere Kraft oder Macht der
Linden verdanken sie auch ihre Existenz: Wie an vielen Orten in Deutschland wurden
nach Kriegen sogenannte
Friedenslinden gepflanzt. Die
meisten erhaltenen Exemplare
erinnern an den DeutschFranzösischen Krieg 1870/71
– so auch die prächtige Reihe
Winterlinden am Elbufer. Sie
sind also rund 140 Jahre alt.
Das Ganze hat nur einen Haken: Die Linde ist kein klassi-scher Auwald-Baum. Nasse
Füße und starke Strömung
mag sie nicht. Deshalb ist es
eigentlich erstaunlich, dass
entlang der Elbe ausgerechnet Linden gepflanzt wurden.
Aber die Bäume hatten Glück,
dass es in ihrer Jugendphase
nicht so verheerende Hochwasser gab wie 2002 und
2013. So konnten sie genügend Standsicherheit entwickeln.
Anders sieht es mit den Linden aus, die nach 2002 als Ersatz für umgekippte oder kranke Bäume gepflanzt wurden.
Durch den Wasserdruck und
die Strömung, die ja 2013 besonders stark war, wurden sie
regelrecht aus dem Boden gedrückt. Es fielen aber auch im-Eigentlich stehen die Linden am Elbufer sehr dicht, aber bis jetzt haben sie die Zeitläufe ganz gut überstanden. Einige – vor allem nach dem Hochwasser 2002 nachgepflanzte Exemplare – fielen dem Hochwasser 2013 zum Opfer (Foto links) und wurden nun durch neue Bäume ersetzt.
Fotos: H.B./Stadtmer wieder Bäume irgendwelchen Vandalen zum Opfer, die
sich an den jungen Gehölzen
austobten, kaum dass sie aus
dem „Gröbsten“ heraus waren.
ließ das Stadtbauamt, das
auch für die Erhaltung undPflege der Grünflächen zuständig ist, zwölf neue Winterlinden anpflanzen – eine im
Stadtpark und elf am Elbradweg zur Ergänzung der geschützten historischen Lindenreihe. Die Bäume fallen
durch die „Viererböcke“ auf,
die mehr Standsicherheit ge-währleisten sollen. Bis 2016
werden sie von einer Firma
gepflegt. Solange sollen auch
die Stützen bleiben. Bleibt nur
zu hoffen, dass die neuen
Winterlinden von Hochwasser
verschont bleiben und sich in
den nächsten Jahren ungestört entwickeln können. H.B.Minister Kupfer ehrt persönliches EngagementFluthelfer-Orden für Reservisten
hat kürzlich gemeinsam
mit dem Kommandeur des
Landeskommandos Sachsen,
Oberst Michael Knop, und
dem Oberstleutnant der Reserve und Landesvorsitzenden
des Reservistenverbandes,
Christoph Lötsch, mehr als
einhundert Reservisten-Helfer
der Juni-Flut 2013 mit dem
ausgezeichnet. „Ich bedanke
mich bei allen freiwilligen Helfern des Reservistenverbandes für ihr hervorragendes Engagement. Sie haben wichtige
organisatorische ‚Schützenhilfe‘ geleistet, und Sie waren in
Ihrer Freizeit eine tatkräftige
Unterstützung beim Befüllen
von Sandsäcken, bei der
Deichverteidigung, dem Her-SEITE 2richten von Notunterkünften
und der Versorgung der Fluthelfer“, sagte Minister Kupfer
auf der Auszeichnungsveranstaltung. „Dieser Orden soll
eine Anerkennung und ein
Dankeschön der Staatsregierung für Ihren selbstlosen Einsatz sein“, so Kupfer weiter.»Dank für tatkräftige
UnterstützungZu den Geehrten gehörte
auch Oberbootsmann d.R.
Gunter Spies aus Riesa.
Die ausgezeichneten Reservisten waren nicht im Rahmen
des Bundeswehreinsatzes aktiv. Sie organisierten sich flexibel auf lokaler Ebene in ihrer
Freizeit und auf eigene Kosten. Aufgrund der guten Orga-nisation und Führung ist der
Verband ein geschätzter Partner der zivilen Katastrophenstäbe.
feiert dieses Jahr ihr zwanzigjähriges Bestehen. Sie ist im
(VdRBw) mit knapp 1.700
Mitgliedern die größte in den
neuen Bundesländern. Staatsminister Frank Kupfer ist seit
1999 Mitglied in der Reservistenkameradschaft „Hartenfels“
und hat den Rang eines Oberleutnants.
Nach der Flut im vergangenen
Jahr stiftete Ministerpräsident
Stanislaw Tillich den Sächsischen Fluthelfer-Orden als
Anerkennung für die vielen
Einsatzkräfte und freiwilligenZu den von Staatsminister Frank Kupfer mit dem Sächsischen Fluthelfer-Orden ausgezeichneten Reservisten gehörte auch Oberbootsmann d. R. Gunter Spies aus Riesa.
Foto: privatHelfer, die bei der Hochwasser-Katastrophe im Juni 2013
die Menschen in Sachsen unterstützt haben. Bisher wurdenAMTSBLATT DER GROSSEN KREISSTADT RIESAbereits ca. 18.000 FluthelferOrden ausgegeben. Vorgeschlagen wurden bislang rund
21.000 Personen.Verein zur Förderung der Umform- und Produktionstechnik ist seit 20 Jahren aktivFachleute aus aller Welt – und für Riesa!
Als nach der politischen
Wende das Riesaer Stahlund Walzwerk sein Ende fand,
stand auch die Ingenieurschule für Hüttenwesen auf der
Kippe. Mit der Umwandlung in
eine Berufsakademie gelang
der Sprung in die neue Zeit.
Sie erfreut sich ungebremsten
Zulaufs und trägt sich bereits
wieder mit Erweiterungsgedanken.
Frank Gerlach hat die Unwägbarkeiten damals hautnah miterlebt. Er ist Geschäftsführer
Umform- und Produktionstechnik (VFUP). So wie der
Verein vor 20 Jahren nach einigem Hin und Her zur Zukunft
der Riesaer Rohrforschung
entstand, so wechselvoll verlief seine Geschichte danach.
Zwischendurch stand er gar
vor dem Aus, „doch mit den
Standbeinen Forschung und
Weiterbildung können wir jetzt
und in Zukunft gut arbeiten“,
so Gerlach. Das sei keine Einzelleistung. Neben den engagierten Vereins-Mitarbeitern
kann der VFUP über all die
Jahre auf Partner wie die Berufsakademie, das Rohrwerk
Zeithain und die Universität
Bergakademie Freiberg („das
ist fast unser zweites Zuhause“), auf die weltweite Kooperation mit Unternehmen und
Forschungsinstituten bauen.
Dass es ohne den VFUP und
sein Schrägwalzwerk das Vallourec-Rohrforschungszentrum in Gröba nicht gäbe,
dürfte niemand bestreiten.
„Das Schrägwalzwerk wurde
1989 aus dem tschechischen
Vitkovice geliefert. Es war
noch nicht richtig installiert, da
wurde politisch alles anders“,
erinnert sich Frank Gerlach.
Das Schrägwalzwerk erfüllt
bis heute treulich seine Pflicht
– und war sozusagen der Köder, mit dem sich der Weltkonzern nach Riesa-Gröba locken ließ. Dass hier 170 Jahre
Stahltradition Fachleute mit
großem Wissensfundus beheimatet sind, spielte eine
ebenso wichtige Rolle. Vallourec hat dazu eigene Walz- und
Schmiedetechnik installiert
und betreibt hier das modernste Forschungszentrum
Frank Gerlach kommt selbst
gar nicht aus der Stahlbran-Frank Gerlach dankte allen Partner des VFUP bei der 20-Jahr-Feier
im Dezember mit einem extra angefertigten VFUP-Räuchermännchen.
Foto: U. Päslerche, er wollte eigentlich Sportlehrer werden. Während der
Armeezeit und wegen der Liebe – seine Frau lernte schon
hier – entschied er sich jedoch für ein Studium der
Walzwerkstechnik an der Ingenieurschule, wurde später
Pädagoge an dieser Einrich-»Weiterbildung in
tung. „Obwohl ich aus Riesa
stamme, hatte ich vorher kaum
Beziehungen zur Ingenieurschule, aber ich hab mich reingekniet. Wenn ich was anfange, mache ich es richtig, das
war immer mein Leitsatz“, so
Frank Gerlach.
Richtig machten er und seine
Mitstreiter es auch mit der
Vereinsgründung im April
1993. Die Ingenieurschule
wurde zwar als Studienakademie gerettet, die Umformtechnik fiel jedoch weg: „Das
Image der Stahl- und Metallberufe war damals schlecht,
alle redeten nur von der
Dienstleistungsbranche. Es ist
aber anders gekommen, heute
werden überall Fachleute imindustriellen Sektor gesucht“,
fühlt sich Frank Gerlach für
das Durchhaltevermögen bestätigt.
Damals jedoch musste rasch
eine Idee her – und die hieß
Förderverein. Mit neun Beschäftigten legten die Riesaer
los, konnten Beziehungen zu
Stahlunternehmen in den alten
später kamen Kontakte zu Firmen aus den USA, mehreren
mit Mannesmann Zeithain zustande. Eine Steuernachforderung des Freistaats über250.000 DM hätte dem VFUP
jedoch 2001 beinahe das Genick gebrochen. „Ich musste
alle Leute entlassen“, erinnert
sich Frank Gerlach. Ideelle Hilfe bekamen die Riesaer damals von der Gemeinschaftsorganisation Verein Deutscher
Eisenhüttenleute, heute Stahlinsititut VDEh. „Uns fehlte die
Gemeinnützigkeit, die konnten
wir dank der Beratung des
VDEh erreichen, uns mit dem
Freistaat einigen und die Leute wieder einstellen“, so Gerlach. „Etwa zur gleichen Zeit
kam Vallourec ins Spiel, wurde
unser wichtigster Partner.“
Der VFUP stieg in die Meisterausbildung ein, hat bisher rund
3.500 Leute in mehr als 50
Unternehmen in mehrwöchigen Kursen weitergebildet, ist
2014 schon wieder in Unternehmen in Osnabrück, im
Ruhrgebiet und im Saarland
Richtig bekannt wurde der
VFUP in der heimischen Region aber erst über das gemeinsam mit dem TGZ Glaubitz organisierte Innovationsforum
„Innoring“ im Jahr 2006. „Wir
sind in der Welt zu Hause,
aber in Riesa daheim“, lautet
der Grundsatz – nur wusste
es Riesa lange Zeit gar nicht.
Die intensiveren Verbindungen zur Stadt ermöglichten es
dann jedoch, das wichtigste
Projekt der Vereinsgeschichte,
zugleich prägend für die
Stadtentwicklung, gemeinsam
umzusetzen. Nach intensiven
Verhandlungen mit der V&M
Deutschland GmbH, heute
Vallourec Deutschland, wurde
das Forschungszentrum nicht
in Paris oder Düsseldorf, sondern in Riesa gebaut und Ende 2010 eingeweiht. „DieserDie Ansiedlung des Rohrforschungszentrums war bisher das wichtigste Projekt in der Geschichte des VFUP.
Foto: U. PäslerAMTSBLATT DER GROSSEN KREISSTADT RIESADIE RIESENKOLUMNE
Das geht ja eigentlich gar
nicht: In unserem schönen
modernen Stadtmuseum
findet die Geschichte Riesas als Industriestadt bisher
nicht statt! Aber das hat die
längste Zeit gedauert. Am
11. April wird nun endlich
die Industrieausstellung eröffnet. Das ist sicher der
Höhepunkt des Museumsjahres 2014 – und bildet
den würdigen Rahmen für
die bedeutendste Ehrung
unserer Stadt: die Riesenverleihung. Dass ich darauf
ganz besonders stolz bin,
Damit schließt sich für mich
ein Kreis, denn schließlich
bin ich auch ein Stück Riesaer Geschichte. Wer mein
schmeichelhaftes Abbild am
11. April bekommt, wurde
vom Kuratorium schon festgelegt, ist aber bis dahin
noch streng geheim. 2015
gibt es dann wieder ein neu
konzipiertes „Riesa für alle.
Alle für Riesa.“. Bleiben Sie
also schön neugierig!
der Riesaer Riese.ganze Weg erklärt doch, weshalb ich an der Sache so sehr
hänge“, bringt es Frank Gerlach auf den Punkt. Inzwischen
hat der VFUP nur noch zwei
Angestellte, drei Mitarbeiter
wurden von Vallourec übernommen. Doch zu tun gibt es
genug. Im Projekt „Wirtschaft
und Bildung“ zwischen Unternehmen und Schulen übernahm der Verein die Koordination. Momentan hängt eine
Fortsetzung nach Ende der
EFRE-Förderung wie meist
am fehlenden Geld. Und ob
die Umformtechnik doch noch
Teil der BA-Ausbildung wird,
ist ebenfalls offen. Frank Gerlach glaubt, dass es ein guter
Schritt wäre: „Wir brauchen
die Fachleute, die müssen hier
ausgebildet werden, da bin ich
U. PäslerSEITE 3Riesaer.Ausgabe Nr. 05/2014 vom 7. Februar 2014Baumfällungen am Hafengelände in GröbaElbland Philharmonie Sachsen nimmt CD aufSchloss ist „nackig”Wagner in GraupaDAls Vorbereitung auf den Bau des neuen Hochwasserschutzes wurden in der vergangenen Woche im
vorderen Hafenbereich Bäume und Sträucher gefällt. Im komplizierten Gelände vor dem Schloss half ein
Bagger von einem Schiff aus, die Baumstämme und Äste zu beseitigen. Das Schloss kommt jetzt von
dieser Seite in seiner ganzen Schönheit zur Geltung, aber es sieht auch etwas „nackig“ aus.Neue Hauseingänge am Karl-Marx-RingRiesa leuchtetDie Wohnungsgenossenschaft (WGn) ließ 2013
die Hauseingänge am KarlMarx-Ring 1-5 neu gestalten.
In die neue Beleuchtung, die
seit Januar in Betrieb ist und
die ihre Farbe ständig wechselt, wurde auch das Logo
der WGn integriert. Für alle,
die im Dunkeln über die Elbbrücke in die Stadt kommen,
ist das ein farbenfreudiger
Foto: P.G.Betriebsveranstaltungen und Arbeitslohn- Anzeige -DR. BROLL · SCHMITT · KAUFMANN & PARTNER
Hauptstraße 44 in Riesa · Telefon 0 35 25 - 50 32 - 0 · riesa@bskp.de
SEITE 4Am 25. Dezember 1870 führte Wagner für seine Frau Cosima das „Siegfried-Idyll“ im
privaten Rahmen auf – auch
dieses Werk wird die Elbland
Philharmonie aufnehmen.
Engelbert Humperdinck assistierte Wagner bei dessen
Spätwerk „Parsifal“ und fertigte später davon eine Version
für Kammerorchester und zwei
Klaviere (Klavierduo: Mirella
Petrova und Oksana Weingardt-Schön). Ausschnitte davon wird die Elbland Philharmonie als Weltersteinspielung
ebenfalls auf Tonträger bannen.
Die Aufnahme entsteht in
Zusammenarbeit mit den Richard-Wagner-Stätten Graupa und der Universitätsbibliothek
Das Orchester dankt dem
Freundeskreis und seinem
Förderverein, ohne deren
großzügige Förderung diese
Aufnahme nicht möglich wäre.- Anzeige -In seinem Urteil vom 16.5.2013 hat der BFH (AZ VI R 94/10) seine bisher geltende Rechtsprechung
zur Ermittlung des zugewandten steuerpflichtigen Vorteils zugunsten der Arbeitnehmer geändert.
Grundsätzlich gelten Zuwendungen eines Arbeitgebers anlässlich einer Betriebsveranstaltung erst
dann als steuerpflichtiger Arbeitslohn, wenn die Freigrenze von 110 Euro pro Person überschritten ist.
Der Wert der dem Arbeitnehmer zugewandten Leistung kann dabei anhand der angefallenen Kosten
geschätzt werden und ist gleichmäßig auf alle Teilnehmer aufzuteilen. Dabei wird der auf teilnehmende Angehörige entfallende Anteil bei der Berechnung grundsätzlich nicht mehr dem Arbeitnehmer
zugerechnet. Als Arbeitslohn gilt nur die objektive Bereicherung, also solche Leistungen die von den
Arbeitnehmern unmittelbar konsumiert werden können. Dazu gehören Speisen und Getränke, aber
auch Musikdarbietungen. Kosten für die Miete oder die Organisation durch Eventveranstalter führen
laut Urteil nicht zu einer Bereicherung und sind damit nicht in die Berechnung von geldwerten Vorteilen einzubeziehen.
Weitere Informationen unter: www.bskp.deSebastian Lohse
Rechtsanwalten kleinen Ort Graupa
besuchte Richard Wagner, um sich vom Amt des
zu erholen und seine Oper
„Lohengrin“ zu schreiben. Neben seinem Wohnhaus, dem
heutigen „Lohengrin-Haus“,
besuchte Wagner wohl auch
das Jagdschloss des Ortes.
Dessen Saal bietet Platz für
ein klein besetztes Orchester.
Dies nimmt die Elbland Philharmonie Sachsen unter Leitung von GMD Christian Voß
zum Anlass, dort eine Auswahl
von Richard Wagners Werken
auf CD aufzunehmen.
Eingeladen hat das Orchester
den jungen Geiger Jacob Meining, der „Träume“ aus den
Wesendonck-Liedern in der
Originalversion für Violine und
kleines Orchester einspielen
wird. Dieses Werk musizierte
Wagner im Jahre 1857 in der
Villa Wesendonck in Zürich für
seine Muse Mathilde Wesendonck.Im Schloss Graupa befindet sich heute die Wagner-Gedenkstätte.IMPRESSUM
E-Mail: heike_berthold@t-online.deAMTSBLATT DER GROSSEN KREISSTADT RIESAAnzeigenleitung/Herstellung:
erscheint am 14.2.2014.Riesaer Kino ist technisch und inhaltlich auf dem neuesten StandProgrammkino mit Business Class
Das Jahr 2013 endete für
das Riesaer Kino zufriedenstellend, meint Maik Honscha, Regionalleiter der Kieft
& Kieft Filmtheater Sachsen
GmbH. „Wir waren zwar
durch das Hochwasser einige
Zeit von einem Teil unseres
Publikums abgetrennt, aber
das Jahr endete hervorragend
durch eine Vielzahl toller Filme“, versichert er. Mit konkreten Zahlen hält er sich zurück.
Alexander Malt, der die beiden Filmtheater in Meißen und
Riesa leitet, verrät zumindest,
dass die Riesaer und die Bewohner des Umfeldes öfter
ins Kino gehen als die Bundesbürger im Durchschnitt.
Und der liegt bei zwei Kinobesuchen im Jahr.
hat „Fack Ju Göthe“, und auch
beim „Medicus“ ist absehbar,
dass das ein sogenannter
Langläufer wird.
769 Sitzplätze hat das Kino
jetzt. 66 kamen 2012 mit dem
Saal 5 dazu. Er entstand nach
einem halben Jahr Bauzeit parallel zur Straße An der Gasanstalt – dort, wo sich zuvor
Garagen befanden, in denen
früher die Fahrzeuge für den
Landfilm standen. Lange war
über eine Nutzung nachgedacht worden. Die Lösung ist
ziemlich perfekt. Im Kino 5
sitzt man sehr bequem, kann
sich gegen einen kleinen Aufpreis auch einen Leder-VIPSitz mit Überbreite und viel
Beinfreiheit sichern – fast wie
in der Business Class im Flieger. Damit hat Riesa jetzt ein
Programmkino, wie der Kinofreak sie bisher fast ausschließlich in Großstädten
fand. Hier laufen nicht etwadie uralten Klassiker. „Es entstehen heute so viele tolle Filme, die nie die großen Reißer
werden, für die es aber immer
gibt“, begründet Maik Honscha die Entscheidung für die
Filmkunst im weitesten Sinne.
Die Streifen sprechen eine
ganz unterschiedliche Klientel
an. Nun gibt es sogar die
Überlegung, aus dem Programmkino eine tägliche Einrichtung zu machen. Den kleinen Saal kann man übrigens
auch für private oder Firmenveranstaltungen mieten.
„Der Bau von Kino 5 war ein
großer Eingriff in unser Objekt. Aber er war auch die Voraussetzung für die Neugestaltung des Giebels zur
früheren Gasanstalt hin. So
sind zum Beispiel die alten
Garagentore jetzt zugemauert. Putzschäden wurden bereits behoben, so dass wir in
diesem Jahr die nächste Investition in Angriff nehmen
können: die Neugestaltung
der ganzen Front“, schaut
Maik Honscha in die Zukunft.» Neue Fassade
Immer verlassen können sich
die Kinobetreiber auf das
Thriller-Publikum. Und dessen
Ansprüchen kam das Kino mit
der kompletten Umrüstung
des Hauses auf digitale Technik nach. Die 35-mm-Technik
ist Geschichte. Keine Kratzer
mehr im Film, kein Flimmern
mehr – nur noch gestochen
scharfe Bilder. Damit sind
auch die Kopien nicht mehr so
knapp, der Kinobetreiber kann
flexibler reagieren. „Wir spie-Mit dem Einbau des Kino 5 wurde die Voraussetzung dafür geschaffen, dass diese Fassade des Kinos
noch in diesem Jahr ein neues Aussehen bekommen kann.
Foto: H. Bertholdlen alles, wofür es eine ehrliche Nachfrage gibt“, versichert der Regionalleiter. Das
Riesaer Kino hat auch zwei 3D-Leinwände, eine dritte soll
in diesem Jahr hinzukommen.
Fünf Kinosäle lassen ein differenziertes Programm für jeden
Geschmack und jedes Alter
zu. Zwischen 12 und 16 verschiedenen Filmen können
die Besucher wöchentlich
wählen. Dazu gibt es Sonderveranstaltungen wie das Seniorenkino mit Kaffee und Kuchen. Als Ladys Preview lief
am 5. Februar „Vaterfreuden“
schon einen Tag vor dem offiziellen Kinostart. Für die Damen im Publikum gab es dazu
ein Glas Sekt gratis. Und ein
Stammpublikum hat inzwischen auch die Reihe „Met
Opera – live im Kino“. Das
sind richtig große Theater-Investieren in Riesa – es lohnt sich!
Wohnungsbaustandort „Kalkberg-West”, 4. BA
3 Baugrundstücke mit Grundstücksgrößen von 1.051 m2 bis 1.253 m2,
Kaufpreis 49,00 €/m2.abende mit entsprechender
Bewirtung. Live aus New York
werden berühmte Opern und
Konzerte, gesungen und gespielt von Weltstars, übertragen. Am 8. Februar ist es „Rusalka“, am 1. März „Fürst
Igor“. Die Opern werden in
Originalsprache gesungen
und mit deutschen Untertiteln
gezeigt. In den Pausen kann
das Publikum einen exklusivenBlick hinter die Kulissen der
Metropolitan Opera werfen.
Mehr dazu und natürlich zum
aktuellen Kinoprogramm erfährt man auf der seit Kurzem
neu gestalteten Website des
Kinos unter www.filmpalastkino.de.
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online reserviert und gekauft
H. BertholdHerzlichen Glückwunsch!
Die Oberbürgermeisterin der Großen
Kreisstadt gratulierte in der vergangenen Woche:
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Beschlüsse des Stadtrates und seiner Ausschüsse –
Der Verwaltungs- und Finanzausschuss tagte am 21. Januar 2014. Es wurden
keine öffentlichen Beschlüsse gefasst.
Der Ausschuss für Kultur, Schulen und Soziales tagte am 22. Januar 2014. Es
wurden keine Beschlüsse gefasst.
Der Bauausschuss tagte am 23. Januar 2014. Es wurden nachfolgende Beschlüsse
1. Beschluss B 4/2014/ö
Vergabe Allgemeiner Bauleistungen für die Beseitigung der Hochwasserschäden in
der Stadthalle „stern” an das Baugeschäft Boberach aus Riesa.
2. Beschluss B 5/2014/ö
Vergabe der Beseitigung der Hochwasserschäden an den Gewerk Innentüren in der
Stadthalle „stern” an die UNGER Sonnenschutz GmbH aus Riesa.
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 11. Dezember 2013 nachfolgenden nicht öffentlichen Beschluss gefasst:
Beschluss S 184/2013/nö
Unbefristete Niederschlagung von Forderungen.
Der Stadtrat tagte am 29. Januar 2014. Es wurden nachfolgende Beschlüsse gefasst:
1. Beschluss S 190/2013/ö
Verkauf der Ankaufsrechte für das Grundstück des Industrie- und Gewerbegebietes
RIO in Mautitz (Flurstücke Nr. 540, 542 und 549 der Gem. Mautitz) an die Wind 2000
GmbH mit Sitz in Leipzig.
2. Beschluss S 02/2014/ö
Satzung der Großen Kreisstadt Riesa zur 1. Änderung der Satzung der Großen Kreisstadt Riesa zur Bestimmung der Aufwandsentschädigung ehrenamtlicher Ortsvorsteher und zur Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit – Aufwands- und Entschädigungssatzung – vom 15. November 2011.
3. Beschluss S 03/2013/ö
Prüfung der Zuwendungen der Stadt Riesa an den SC Riesa e.V. – Prüfauftrag an das
Rechnungsprüfungsamt – Antrag der Stadtratsfraktion DIE LINKE.
Auftrag an das Rechnungsprüfungsamt der Großen Kreisstadt Riesa zur Prüfung der
Zuschussvergabe und Zuschussverwendung gemäß der Richtlinien zur Förderung von
Kinder-, Jugend- und Vereinsarbeit in der Großen Kreisstadt Riesa beim SC Riesa innerhalb der letzten 5 Jahre und Auftrag an die Verwaltung zur Überarbeitung und Festlegung von Abrechnungsmodalitäten der Prüfungen von Zuwendungen nach der vorgenannten Richtlinie.
4. Beschluss S 07/2014/ö
Ergänzungssatzung „Dr.-Kurt-Fischer Straße” Riesa-Poppitz.
Beschluss über eingegangene Anregungen und Bedenken.
5. Beschuss S 08/2014/ö
Beschluss der Ergänzungssatzung „Dr.-Kurt-Fischer-Straße” Riesa-Poppitz, bestehend aus dem Satzungstext mit redaktioneller Änderung gemäß der Abwägung
vom 29. Januar 2014 und der Karte zur Satzung in der Fassung vom April 2013.
Die Begründung einschließlich der redaktionellen Änderung gemäß Abwägung vom
29. Januar 2014 wird gebilligt.
6. Beschluss S 10/2014/ö
Verordnung über einen verkaufsoffenen Sonn- und Feiertag anlässlich eines besonderen regionalen Ereignisses 2014 – Die Verkaufsstellen der Großen Kreisstadt Riesa im
RIESAPARK dürfen abweichend von § 3 Abs. 2 SächsLadÖffG am 5. Oktober 2014
zwischen 13 und 18 Uhr anlässlich des jährlichen Centergeburtstages geöffnet sein.
7. Beschluss S 11/2014/ö
Verordnung über verkaufsoffene Sonn- und Feiertage in der Großen Kreisstadt Riesa
2014 – Die Verkaufsstellen der Großen Kreisstadt Riesa dürfen abweichend von § 3
Abs. 2 SächsLadÖffG an folgenden Tagen zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet sein:
8. Beschluss S 14/2014/ö
Abrechnung von Regionaltrainerstellen im Jahr 2012.
In Abänderung des Beschlusses S 90/2012 vom 18. Juli 2012 ist die Förderung eines
Trainers für die Sportart Leichtathletik zulässig, jedoch ist die Doppelfinanzierung bei
den Trainern der Sportarten Schwimmen und Triathlon vom SC Riesa zurückzufordern.SEITE 69. Beschluss S 17/2014/ö
Vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2014 durch
die Rechtsaufsichtsbehörde tritt die Große Kreisstadt Riesa in den Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege e.V. mit Wirkung vom 1. Januar 2014 ein.
10. Beschluss S 18/20114/ö
Wegen der örtlichen besonderen finanziellen und kommunalpolitischen Bedeutungen
sind für das Haushaltsjahr 2014 aus dem Produktkatalog folgende 12 Schlüsselprodukte zu verwenden:
- 126000 Brandschutz,
- 211101 Grundschulen,
- 215101 Mittelschulen,
- 217101 Gymnasien,
- 365000 Tageseinrichtungen für Kinder,
- 366000 Kinder-, Jugend- und Familienarbeit,
- 421000 Förderung des Sports,
- 424100 Sportstätten und Sporteinrichtungen,
- 541000 Gemeindestraßen,
- 542000 Kreisstraßen,
- 543000 Staatsstraßen,
- 544000 Bundesstraßen.
11. Beschluss S 20/2014/ö
1. Vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung 2014 durch die Rechtsaufsichtsbehörde beschließt der Stadtrat, die Kinder- und Jugendarbeit bei freien Trägern im Jahr 2014 wie folgt zu unterstützen:
a) Die Outlaw gGmbH erhält eine Zuwendung in Höhe von 230.000,00 € für das
Kinder- und Jugendhaus RIEMIX.
b) Der Sprungbrett e.V. erhält eine Zuwendung in Höhe von 95.000,00 € für den
Kinder- und Jugendtreff U-Punkt.
c) Der Sportclub Riesa e.V. erhält eine Zuwendung in Höhe von 19.500,00 € für
die Fachkraftförderung im Projekt „Vereinsoffene Kinder- und Jugendarbeit im
2. Vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung 2014 durch die Rechtsaufsichtbehörde wird festgelegt, dass für den Erhalt des Offenen Jugendhauses eine
Summe in Höhe von 70.000 € in den Haushaltsplanentwurf eingestellt wird. Der
Kulturwerk e.V. führt kommissarisch den Betrieb des Offenen Jugendhauses bis
zur Klärung der künftigen Trägerschaft weiter und erhält dafür monatlich 1/12 der
vorgesehenen Zuwendung.
Die Verwaltung wird beauftragt, die Träger Kulturwerk e.V., Outlaw gGmbH und
Sprungbrett e.V. zur Einreichung von Konzepten zur Betreibung des Offenen Jugendhauses aufzufordern. Das Konzept soll insbesondere beinhalten: Fortführung
der Jugendkonzerte; Aussagen zum Erhalt des Bandproberaumes; Angebote im
Bereich der Berufsorientierung und Medienpädagogik für Jugendliche. Der Umfang
des Konzeptes ist auf eine Vollzeitstelle abzustellen. Eine Entscheidung zur künftigen Trägerschaft sollte in der Stadtratssitzung am 26. März 2014 getroffen werden.
3. Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, bis 30. Juni 2014 Grundlagen für eine verbindliche, mittelfristige Ausgestaltung (bis Ende 2017) der Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Riesa zu schaffen. Hierfür sind alle Zuwendungsverträge mit den
freien Trägern zu kündigen und eine Neufassung zum Beschluss vorzulegen.
12. Beschluss S 21/2014/ö
Arbeitsauftrag zur Gründung der Projekt-, Bau- und Servicegesellschaft mbH (PBS) –
vordergründig zur Realisierung des Neubaus eines Schulzentrums in Riesa – (Gruppenantrag Stadträte)
1. Zur Realisierung des Neubaus Schulzentrum Riesa-Weida beauftragt der Stadtrat
die Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Riesa unter Beachtung des Geschäftsmodells der Stadt Coswig mit der Erarbeitung einer Beschlussvorlage u. a.
1.1 Beschlussvorlage zur Gründung einer GmbH mit der Wohnungsgesellschaft
Riesa mbH, wobei der Gesellschaftsanteil der Stadt Riesa 75 % betragen soll.
1.2 Dem Beschlussantrag sind insbesondere folgende Anlagen beizufügen:
- Entwurf des Gesellschaftsvertrages
- Stellungnahme der Rechtsaufsicht
- Informationen zur Klärung rechtlicher Voraussetzungen
- Ausführung zu steuerlichen Rahmenbedingungen
1.3 Bei der Erstellung der Beschlussvorlage sollen die möglichen Ausgliederungspotentiale aus dem Bereich Hochbau, Gebäudemanagement und Liegenschaften zur
Schaffung der personellen Voraussetzungen der neu zu gründenden Gesellschaft
zwecks Realisierung des Schulzentrums sowie zukünftiger Baudienstleistungen für
die Stadt Riesa genutzt werden.
13. Beschluss S 22/2014/ö
1. Änderungssatzung zur Abwassergebührensatzung vom 18. September 2009 und
Festsetzung der Abwassergebühren sowie der Gebührenkalkulation mit den Kalkulationsgrundsätzen.
Riesa, 30. Januar 2014
OberbürgermeisterinAMTSBLATT DER GROSSEN KREISSTADT RIESAAmtliche Bekanntmachungen der Großen Kreisstadt Riesa
Auf Grund von § 4, § 21 Abs. 1 und 2 Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen
(SächsGemO) i. d. F. d. Bek. vom 18. März 2003 (SächsGVBl. S. 55, ber. S. 159), zul.
geä. d. Art. 1 des G vom 28. November 2013 (SächsGVBl. S. 822); hat der Stadtrat
am 29. Januar 2014 die folgende Satzung beschlossen:Für eine mehrmalige Inanspruchnahme am selben Tag beträgt die Entschädigung das
Zweifache des in Ziffer 2 festgelegten Betrages, wenn die Inanspruchnahme zusammen mehr als 4 Stunden beträgt. Bei mehreren, unmittelbar aufeinanderfolgenden Sitzungen desselben Gremiums wird nur ein Sitzungsgeld gezahlt.Satzung der Großen Kreisstadt Riesa
zur 1. Änderung der Satzung der Großen Kreisstadt Riesa
zur Bestimmung der Aufwandsentschädigung
ehrenamtlicher Ortsvorsteher und zur Entschädigung
– Aufwands- und Entschädigungssatzung –
vom 15. November 2011Artikel 2
In-Kraft-TretenArtikel 1
In § 3 wird der Absatz 1 aufgehoben und wie folgt ersetzt:
(1) Stadträte erhalten als Aufwandsentschädigung
1. einen monatlichen Grundbetrag in Höhe von
(soweit sie keine Fraktionsvorsitzenden sind)
einen monatlichen Grundbetrag in Höhe von
(soweit sie Fraktionsvorsitzende sind)45,00 €
90,00 €2. ein Sitzungsgeld für die Teilnahme an Sitzungen
a) des Stadtrates;
b) der Ausschüsse des Stadtrates;
soweit das jeweilige Gremium beschlussfähig ist.45,00 €Diese Satzung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2014 in Kraft.
Hinweise gemäß § 4 Abs. 4 der Gemeindeordnung
Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens-, Formvorschriften zu Stande gekommen sind,
gelten ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von Anfang an gültig zu Stande gekommen.
Riesa, 30. Januar 20143. ein Sitzungsgeld für die Teilnahme an den Sitzungen
des Ältestenrates.20,00 €Auf Grund von § 50 Abs. 1 des Sächsischen Wassergesetzes (SächsWG) vom 12.
Juli 2013 (SächsGVBl. S. 503), §§ 4, 14 und 124 der Sächsischen Gemeindeordnung
(SächsGemO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. März 2003 (SächsGVBl.
S. 55 ber. SächsGVBl. S. 159) zuletzt geändert durch Art. 1 d. Gesetzes vom 28. November 2013 (SächsGVBl. S. 822) i. V. m. §§ 2, 6 und 9 des Sächsischen Kommunalabgabengesetzes (SächsKAG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. August 2004 (SächsGVBl. S. 418, ber. 2005, S. 306) zuletzt geändert durch Artikel 6
des G vom 28. November 2013 (SächsGVBl. S. 822, 840) hat der Stadtrat der Großen Kreisstadt Riesa in seiner Sitzung am 29.01.2014 folgende Satzung beschlossen:Satzung zur 1. Änderung der Satzung der Großen Kreisstadt Riesa
ÄnderungenGerti Töpfer
Oberbürgermeisterin§5
Im § 8 Abs. 1 wird die Nummer 2 aufgehoben.
Im § 8 Abs. 1 Nummer 1 werden die Angaben „EUR 1,80” durch die Angaben
„EUR 1,83” ersetzt.
Im § 8 Abs. 2 werden die Angaben „EUR 0,61” durch die Angaben „EUR 0,49” ersetzt.
Im § 9 Abs. 1 wird folgender Satz angefügt: „Ist kein Wasserzähler installiert, dann ist
von der Zählergröße mit einer Nenngröße Qn 2,5 zur Berechnung der Grundgebühr
auszugehen.”
Im § 9 Abs. 4 wird die Zahl 4 durch die Zahl 3 ersetzt.
Die Satzung tritt am 1. Januar 2014 in Kraft.§1Riesa, 30. Januar 2014Im § 1 Abs. 1 Satz 2 werden die Wörter „Entsorgung abflussloser Gruben sowie Kleinkläranlagen” gestrichen.
Im § 3 wird Abs. 5 aufgehoben.
Im § 5 Abs. 1 wird folgender Satz 2 angefügt: „Der Antrag kann mit Dauerwirkung
längstens für einen Zeitraum von sechs Jahren gestellt werden, wenn sich die Grundlage für die Bemessung der unberücksichtigt bleibenden Wassermenge im Einzelfall
nicht ändert”.
Im § 5 Abs. 3 wird die Angabe „Abs. 1” durch die Angaben „Abs. 1 Satz 1” ersetzt,
Im § 5 Abs. 4 werden im Satz 3 hinter dem Wort „unverzüglich” die Wörter „spätestens
mit Antragstellung nach Abs. 1 Satz 2”.
Im § 6 Abs. 1 Satz 1 werden die Wörter „nach der Niederschlagswassermenge bemessen, die” durch die Wörter „für Niederschlagswasser erhoben, das” ersetzt.
Im § 6 Abs. 1 Satz 2 werden hinter dem Wort „Grundstücke” die Wörter „und Grundstücksteilflächen” eingefügt.Gerti Töpfer
OberbürgermeisterinAMTSBLATT DER GROSSEN KREISSTADT RIESASEITE 7Riesaer.Ausgabe Nr. 05/2014 vom 7. Februar 2014Veranstaltungstipps · Veranstaltungstipps · Veranstaltungstipps
„Saiten des Lebens”
Am 2. Februar verstarb der
Philip Seymour Hoffman. Er
war einer der fulminantesten
Nebendarsteller der Filmgeschichte und spielte in mehr
als 40 Filmproduktionen mit.
Im Jahr 2006 erhielt er den
Oscar in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für seine
Rolle des Capote im gleichnamigen Film. Er wirkte in bekannten Filmen, wie „The Ides
of March“ (2011), „The Master“ (2012) und „The Tribute
von Panem – Cathing Fire“
(2013) mit.
Im Gedenken an Philip Seymour Hoffman spielt der Filmpalast Riesa am Sonntag,
dem 9. Februar, 19.30 Uhr
den Film „Saiten des Lebens“.
In dem top besetzten USamerikanischen Drama aus
dem Jahr 2013 geht es um
ein Streichquartett, dessen
Mitglieder um ihre Freund-SEITE 8schaft und den Fortbestand
spielt den zweiten Violinisten
Robert, der durch die Krankheit des ersten Violinisten
hofft, häufiger dessen Platz
Ein besonderer Film, den man
➜ So., 9. Februar,
lädt zur Blutspende ein: Mittwoch, 12. Februar, 14 bis
18.30 Uhr, im Elblandklinikum
Riesa, Haus 1, Ebene 5, Physiotherapie.
Eine Vortragsveranstaltung zu
den Beamtenlaufbahnen im
mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst findet amDonnerstag, 13. Februar,
16.30 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur
für Arbeit Riesa, Rudolf-Breitscheid-Straße 35, statt.
Zu den Tätigkeiten im mittleren Polizeivollzugsdienst gehören der Objektdienst und
die Unterstützung der Kräfte
für grenz- und bahnpolizeiliche Aufgaben sowie im Bereich der Luftsicherheit auf
Die Beamten des gehobenen
Polizeivollzugsdienstes finden
ihre Aufgabenfelder im Kontroll- und Streifendienst, im
Ermittlungsdienst oder als
Alle Interessenten sind zu der
Vortragsveranstaltung eingeladen, eine Voranmeldung ist
nicht erforderlich. Für Rückfragen steht das BiZ-Team
unter Telefon 03525/711213
➜ Do., 13. Februar,
16.30 UhrIm Heiligen Land
Jörg Richter aus Riesa war
oft in Israel zu Gast. Am
Donnerstag, 13. Februar,
19.30 Uhr berichtet er unter
dem Motto „Begegnungen
im Heiligen Land – Bilder aus
Israel“ in der Klosterkirche
mit faszinierenden Bildernund persönlichen Erlebnissen
über beeindruckende Begegnungen in diesem Land.
Widersprüchliches gerät dabei ebenso in den Blick wie
nicht alltägliche Eindrücke.
19.30 UhrAuch der Tempelberg in Jerusalem spielt in dem Vortrag eine Rolle.AMTSBLATT DER GROSSEN KREISSTADT RIESAAll pages:12345678InfoSaveLikeShareDownloadMoreKW 05/2014 - Der "Riesaer." Published on Feb 10, 2014 Das Amtsblatt der Großen Kreisstadt Riesastadt.riesaFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore

References: § 3
 § 3
 § 4
 § 21
 Art. 1
 § 3
 § 4
 § 50
 Art. 1
 § 8
 § 8
 § 8
 § 9
 § 9
 § 1
 § 3
 § 5
 § 5
 § 5
 § 6
 § 6