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Timestamp: 2019-12-14 07:48:15+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1974, 57 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 27.09.1973
https://dejure.org/1973,426
BGH, 24.10.1973 - VIII ZR 82/72 (https://dejure.org/1973,426)
BGH, Entscheidung vom 24.10.1973 - VIII ZR 82/72 (https://dejure.org/1973,426)
BGH, Entscheidung vom 24. Januar 1973 - VIII ZR 82/72 (https://dejure.org/1973,426)
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Zurückführung der Kreditforderung einer Bank zum Nachteil einer Konkursmasse - Bürge als Anfechtungsgegner nach Untergang der Bürgschaftsforderung - Ausreichende Berücksichtigung der Darlegung eines sittenwidrigen schädigenden Verhaltens - Verkürzung der Masse durch ...
NJW 1974, 57
MDR 1974, 398
WM 1973, 1354
DB 1973, 2440
DB 1974, 380
Wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, trifft die Verpflichtung zur Stellung des Konkursantrags (§§ 64 GmbHG, 92 AktG) und die zivil- wie strafrechtliche Verantwortung für dessen Versäumung nach der herrschenden Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum nicht nur denjenigen, der förmlich zum Geschäftsführer oder Vorstand bestellt ist, sondern auch denjenigen, der ohne eine solche Organstellung zu bekleiden, tatsächlich wie ein geschäftsführendes Organ tätig wird (vgl. BGHSt 3, 32 ff.; 21, 101 ff.; 31, 118 ff.; Urt. v. 24. Oktober 1973 - VIII ZR 82/72, WM 1973, 1354 f.; BGHZ 75, 96, 106 6.;… Ulmer in Hachenburg, GmbHG 7. Aufl. § 64 Rdnr. 11;… Schulze-Osterloh in Baumbach/Hueck, GmbHG 14. Aufl. § 64 Rdnr. 6;… Scholz/Karsten Schmidt, GmbHG 6. Aufl. § 64 Rdnr. 35).
Die Voraussetzungen, unter denen Personen, die zwar rechtlich nicht dem geschäftsführenden Organ angehört haben, tatsächlich aber wie ein solches tätig gewesen sind, wegen Verletzung der Konkursantragspflicht haftbar gemacht werden können (vgl. BGHSt 21, 101, 103 ff; BGH, Urt. v. 24.10.73 - VIII ZR 82/72, LM BGB § 826 [Ge] Nr. 9, zu III 2), treffen nach den Feststellungen des Berufungsgerichts auf die Beklagten nicht zu.
Ob dies ausreichen könnte, sie für die Einhaltung der in § 92 Abs. 2 AktG dem geschäftsführenden Organ auferlegten Pflichten selbst verantwortlich zu machen, könnte zweifelhaft sein, wenn man die insoweit ziemlich enge bisherige Rechtsprechung zugrunde legt (vgl. BGH, Urt. v. 24.10.73 aaO; aber auch BGHZ 65, 15, 21;… dazu K. Schmidt, JZ 1961, 661, 665 f sowie Scholz/K. Schmidt aaO § 64 Anm. 35 m.w.N.).
f) Den somit dem Grunde nach bestehenden Schadensersatzanspruch aus § 826 BGB kann der Kläger als Verwalter in dem Gesamtvollstreckungsverfahren geltend machen (vgl. BGH, Urt. v. 24. Oktober 1973 - VIII ZR 82/72, WM 1973, 1354, 1355; v. 28. Januar 1986 - VI ZR 201/84, NJW 1986, 1174, 1175;… Kuhn/Uhlenbruck, KO 11. Aufl. § 6 Rdn. 40; ebenso jetzt § 92 InsO).
Den Anspruch auf Ersatz des den Gläubigern entstandenen Gesamtschadens kann der Kläger als Konkursverwalter aus eigenem Recht verfolgen (BGH Urt. vom 24. Oktober 1973, VIII R 82/72, WM 1973, 1354, 1355;… Sen.Urt. vom 14. Oktober 1985 - II ZR 276/84, WM 1986, 237, 238).
In Rechtsprechung und Schrifttum war schon unter der Geltung des alten - im vorliegenden Fall noch anzuwendenden - Rechts der Konkursordnung die Berechtigung des Konkursverwalters anerkannt, Ansprüche gegen Dritte, welche die Masse - nicht etwa nur einzelne Konkursgläubiger - geschädigt haben, zu verfolgen (BGH, Urt. v. 24. Oktober 1973 - VIII ZR 82/72, WM 1973, 1354, 1355; v. 14. Oktober 1985 - II ZR 276/84, WM 1986, 237, 238;… Kuhn/Uhlenbruck, KO 11. Aufl. § 6 Rdnr. 40).
Zur Rückgewähr verpflichtet ist grundsätzlich derjenige, der als Empfänger die anfechtbare Leistung des Schuldners erlangt hat, bei dem also die durch die insolvenzrechtliche Anfechtung zu beseitigenden Rechtswirkungen eingetreten sind (BGH, Urteil vom 24.10.1973 - VIII ZR 82/72, NJW 1974, 57).
Der Beklagte ist auch der richtige Anfechtungsgegner, weil er - und nicht etwa die zahlende Sparkasse - in anfechtbarer Weise etwas aus dem Vermögen der Schuldnerin erlangt hat (BGH, U. v. 24.10.1973, VIII ZR 82/72, NJW 1974, 57).
https://dejure.org/1973,1791
BGH, 27.09.1973 - III ZR 197/71 (https://dejure.org/1973,1791)
BGH, Entscheidung vom 27.09.1973 - III ZR 197/71 (https://dejure.org/1973,1791)
BGH, Entscheidung vom 27. September 1973 - III ZR 197/71 (https://dejure.org/1973,1791)
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MDR 1974, 31
VersR 1974, 164
Die um Prozesskostenhilfe nachsuchende Partei muss neben einer prozessordnungsgemäßen Einreichung eines Prozesskostenhilfe-Antrags alles ihr Zumutbare tun, damit die Klage demnächst zugestellt werden kann (vgl. hierzu auch BGH, Urteil vom 24.10.1973, VIII ZR 82/72 = NJW 1974, 57ff; BGH, Urteil vom 27.9.1973, III ZR 197/71 = NJW 1974, 57; Schätzler/Kunz, StrEG, 3.Aufl., RdNr. 3 zu § 13 StrEG).
Derjenige der die Frist wahren will, muss seinerseits alles Zumutbare tun, damit die Zustellung auch demnächst durchgeführt werden kann (BGH, NJW 1974, 57; NJW 1984, 1239 m.w.N.).
BGH, 31.01.1975 - I ZR 28/74
Auslegung einer Vollmachterteilung - Allgemeine Geschäftsbedinungen - Berechnung …
Sinn der Vorschrift des § 261 b Abs. 3 ZPO ist es, die die Zustellung beantragende Partei vor Nachteilen zu schützen, die sie durch eine Verzögerung der von Amts wegen zu erfolgenden Zustellung erleidet, wenn die Verzögerung nicht auf Umstände zurückgeht, auf die sie keinen Einfluß hat und die ihr nicht angelastet werden können (vgl. BGH NJW 74, 57, 59 m.w.N.).

References: § 64
 § 64
 § 64
 § 826
 § 92
 § 64
 § 826
 § 6
 § 92
 § 6
 § 13
 § 261
 BGH