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Timestamp: 2020-05-26 09:23:41+00:00

Document:
... Alte Geschichte; Altorientalische Philologie; Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte; Ethnologie; Europäische Ethnologie; Frühgeschichtliche Archäologie und Archäologie des Mittelalters; Geographie; Interdisziplinäre Anthropologie; Islamwissenschaft; Judaistik; Klassische Archäologie; Kunstgeschichte; Mittelalterliche Geschichte; Musikwissenschaft; Neuere und Neueste Geschichte; Osteuropäische Geschichte; Philosophie; Politikwissenschaft; Provinzialrömische Archäologie; Sinologie; Soziologie; Urgeschichtliche Archäologie; Vorderasiatische Archäologie; Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte
Alte Geschichte; Altorientalische Philologie ...
a) eines Masterstudienganges an einer deutschen Hochschule,
b) eines Studienganges an einer deutschen Universität, Pädagogischen Hochschule oder Kunsthochschule mit einer mindestens vierjährigen Regelstudienzeit oder
c) eines auf einem grundständigen Studiengang aufbauenden Studienganges an...
c) eines auf einem grundständigen Studiengang aufbauenden Studienganges an einer deutschen Universität, Pädagogischen Hochschule oder anderen Hochschule mit Promotionsrecht erworben hat,
2. nachweist, dass das bisherige Hochschulstudium einen substantiellen fachlichen Bezug zum gewünschten Promotionsfach aufweist,
3. im Falle des Abschlusses eines Bachelorstudienganges mit einer vierjährigen Regelstudienzeit gemäß Nr. 1 Buchstabe b das Studium mindestens mit der Gesamtnote 1,3 abgeschlossen und in der Bachelorarbeit die Note 1,0 erreicht hat,
4. nicht bereits in demselben wissenschaftlichen Fach an einer anderen Fakultät oder Hochschule als Doktorand/Doktorandin angenommen beziehungsweise zur Promotion zugelassen ist und nicht bereits in demselben wissenschaftlichen Fach an einer Hochschule eine entsprechende Doktorprüfung bestanden hat und
(3) Besonders qualifizierte Absolventen/Absolventinnen von Bachelor- und Staatsexamensstudiengängen, die nicht unter Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe b fallen, können zur Promotion zugelassen werden, wenn sie ihr Studium mit der Gesamtnote 1,0 abgeschlossen und in ihrer Abschlussarbeit die Note 1,0 erreichthaben, eine positive Stellungnahme eines Hochschullehrers/einer Hochschullehrerin aus dem gewünschten Promotionsfach zur Befähigung des Bewerbers/der Bewerberin vorliegt und der Promotionsausschuss die Annahme als Doktorand/Doktorandin einstimmig befürwortet.
(4) Besonders qualifizierte Absolventen/Absolventinnen von Diplomstudiengängen einer Fachhochschule, einer Berufsakademie oder der Notarakademie Baden-Württemberg können vom Promotionsausschuss zur Promotion zugelassen werden, wenn sie in einem Eignungsfeststellungsverfahren nachweisen, dass sie in dem für die Dissertation vorgesehenen Fachgebiet grundsätzlich in gleichem Maße, wie dies bei Absolventen/Absolventinnen nach Absatz 1 vorausgesetzt wird, zu wissenschaftlicher Arbeit befähigt sind. Die Zulassung zum Eignungsfeststellungsverfahren setzt voraus, dass der Bewerber/die Bewerberin das Studium mindestens mit der Gesamtnote 1,3 abgeschlossen und in der Abschlussarbeit die Note 1,0 erreicht hat und dass ein Hochschullehrer/eine Hochschullehrerin, ein außerplanmäßiger Professor/eine außerplanmäßige Professorin oder ein Privatdozent/eine Privatdozentin des gewünschten Promotionsfaches die Zulassung befürwortet und sich zur Betreuung der Dissertation bereiterklärt. Die im Rahmen des Eignungsfeststellungsverfahrens zu erbringenden Leistungen werden unter Berücksichtigung des in Aussicht genommenen Dissertationsthemas im Einvernehmen mit dem/der zukünftigen ver-antwortlichen Betreuer/verantwortlichen Betreuerin und den für das gewünschte Promotionsfach zuständigen Fachvertretern/Fachvertreterinnen vom Promotionsausschuss festgelegt, wobei mindestens zwei Haupt- oder Masterseminare nachzuweisen sind, die mindestens mit der Note gut bewertet wurden. Die Dauer des Eignungsfeststellungsverfahrens soll zwei Semester nicht überschreiten.
(1) Das Thema der Dissertation ist aus einem Fachgebiet zu wählen, das an der Philologischen Fakultät oder der Philosophischen Fakultät ordnungsgemäß vertreten ist. Die Dissertation muss die Befähigung des Doktoranden/der Doktorandin zu selbständiger vertiefter wissenschaftlicher Arbeit belegen und einen beachtlichen Beitrag zum Fortschritt des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes darstellen.
(2) Die Dissertation ist in der Regel in deutscher Sprache...
(2) Die Dissertation ist in der Regel in deutscher Sprache abzufassen. Mit Zustimmung des verantwortlichen Betreuers/der verantwortlichen Betreuerin kann sie auch in englischer oder französischer Sprache abgefasst werden. In begründeten Fällen kann der Promotionsausschuss auf Antrag des Doktoran-den/der Doktorandin auch die Anfertigung der Dissertation in einer anderen Sprache zulassen, wenn die Begutachtung der Dissertation innerhalb der Philologischen Fakultät und der Philosophischen Fakultät gesichert ist und gemäß § 9 Absatz 7 eine Lesekommission gebildet werden kann, deren Mitglieder die betreffende Sprache beherrschen. Der Antrag ist vor der Anfertigung der Dissertation unter Angabe der Gründe und mit einer Stellungnahme des verantwortlichen Betreuers/der verantwortlichen Betreuerin beim Promotionsausschuss einzureichen. Ist die Dissertation in einer Fremdsprache verfasst, muss sie als Anhang eine kurze Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten.
(3) Die Dissertation ist als Monographie abzufassen. In den in Anlage 3 zu dieser Promotionsordnung genannten Promotionsfächern kann der Promotionsausschuss auf Antrag des Doktoranden/der Doktorandin, der von mindestens drei Hochschullehrern/Hochschullehrerinnen, die das gewählte Promotionsfach vertreten, befürwortet werden muss, stattdessen auch die Einreichung von mindestens drei zusammenhängenden wissenschaftliche Arbeiten (kumulative Dissertation) zulassen. Die zu einer kumulativen Dissertation zusammengefassten Arbeiten müssen unter einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung entstanden und in begutachteten, international anerkannten Fachzeitschriften publiziert oder zur Publikation angenommen sein. In der Regel muss der Doktorand/die Doktorandin mindestens zwei dieser Arbeiten als Alleinautor/Alleinautorin verfasst haben, und es darf keine der Arbeiten gemeinsam mit einem Betreuer/einer Betreuerin oder einem Gutachter/einer Gutachterin der Dissertation verfasst worden sein; über die Gewährung von Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss auf schriftlichen Antrag des Doktoranden/der Doktorandin, dem eine Begründung sowie Stellungnahmen der Hochschullehrer/Hochschullehrerinnen gemäß Satz 2 beizufügen sind. Keine der eingereichten Arbeiten darf Gegenstand einer anderen Dissertation eines laufenden oder abgeschlossenen Promotionsverfahrens des Doktoranden/der Doktorandin sein. Es ist eine ausführliche Darstellung voranzustellen, die eine kritische Einordnung der Forschungsthemen und wichtigsten Erkenntnisse aus den Publikationen in den Kontext der wissenschaftlichen Literatur zum Thema sowie gegebenenfalls die Würdigung des individuellen eigenen Beitrags des Doktoranden/der Doktorandin sowie des Beitrags der weiteren Autoren/Autorinnen der einzelnen Publikationen vornimmt. Im Falle gemeinsamer Forschungsarbeit muss die individuelle Leistung des Doktoranden/der Doktorandin deutlich abgrenzbar und bewertbar sein.
(4) Wird die Dissertation im Rahmen einer Gemeinschaftsarbeit erstellt, muss jeder einzelne Doktorand/jede einzelne Doktorandin seinen/ihren Beitrag in eigener Verantwortung selbständig abgefassthaben. Ihre/Seine individuelle Leistung muss deutlich abgrenzbar und bewertbar und ihrem Gehalt nach einer üblichen, in Alleinautorschaft verfassten Dissertation gleichwertig sein.
(5) Eine bereits vollständig oder in wesentlichen Teilen veröffentlichte Monographie kann nicht als Dis-sertation angenommen werden. Über die Gewährung von Ausnahmen entscheidet der Promotionsaus-schuss mit der Maßgabe, dass seit Erscheinen der Arbeit in der Regel nicht mehr als drei Jahre vergangen sein dürfen. Der Promotionsausschuss legt fest, wie den Vorgaben zur Publikationspflicht gemäß § 13 Rechnung zu tragen ist.
(6) Die Dissertation muss ein Titelblatt nach dem von der Gemeinsamen Kommission zur Verfügung gestellten Muster, ein Inhaltsverzeichnis, eine Zusammenfassung sowie ein ausführliches Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur enthalten.
(zu § 8 Absatz 3 Satz 2)
Katalog der Promotionsfächer, in denen die Einreichung einer kumulativen Dissertation zugelas-sen werden kann
1. Anglistische Sprachwissenschaft/English Linguistics
2. Germanistische Linguistik
5. Slavistik
(3) Der Doktorand/Die Doktorandin wird von je einem/einer akademischen Lehrer/Lehrerin der beteiligten anderen Hochschulen und von einem/einer akademischen Lehrer/Lehrerin der Philologischen Fakultät beziehungsweise der Philosophischen Fakultät, der/die die Voraussetzungen gemäß § 3 Absatz 1 Satz 1 erfüllt, betreut.
(5) Auf der Rückseite des Titelblattes der Dissertation sind die beteiligten Fakultäten und Hochschulen anzugeben.
1. Wird das Promotionsverfahren nicht an der Albert-Ludwigs-Universität durchgeführt, ist sicherzustellen, dass mindestens ein Fachvertreter/eine Fachvertreterin der Philologischen Fakultät beziehungsweise der Philosophischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität, der/die die Voraussetzungen gemäß § 3 Absatz 1 erfüllt, am Promotionsverfahren der anderen Hochschule beteiligt ist.
2. Wird das Promotionsverfahren an der Albert-Ludwigs-Universität durchgeführt, wird mindestens ein Vertreter/eine Vertreterin der anderen Hochschule beziehungsweise einer der anderen Hochschulen als Gutachter/Gutachterin oder Prüfer/Prüferin bestellt, der/die die Voraussetzungen gemäß § 3 Ab-satz 2 erfüllt.
(7) Die Promotionsurkunde enthält die Namen und Unterschriften der gemäß den Promotionsordnungen der beteiligten Hochschulen vorgesehenen Personen und wird mit dem Siegel der Philologischen Fakultät und der Philosophischen Fakultät sowie dem Siegel der anderen beteiligten Hochschule/Hochschulen beziehungsweise Fakultät/Fakultäten versehen. Sie enthält die Bezeichnung des akademischen Grades eines Doctor philosophiae sowie gegebenenfalls des entsprechenden ausländischen akademischen Grades. Die Promotionsurkunde enthält den Hinweis darauf, dass es sich um eine Promotion in gemeinsamer Betreuung handelt. Bei Ausstellung zweier Promotionsurkunden gelten die Sätze 1 bis 3 entspre-chend.
(9) Für die Publikation der Dissertation und die Zahl der Pflichtexemplare kann in der Kooperationsvereinbarung auf das Recht der beziehungsweise einer anderen beteiligten Hochschule verwiesen werden. Es ist sicherzustellen, dass der Promotionsausschuss vier Pflichtexemplare erhält und die Universitätsbibliothek Freiburg je nach Art der Veröffentlichung die gemäß § 13 Absatz 4 Satz 1 Nr. 2 erforderliche Anzahl.
Datum aktuelle Fassung 31.03.2016
Fundstelle Amtliche Bekanntmachungen 23/2016, S. 108 ff.

References: § 9
 § 13
 § 8
 § 3
 § 3
 § 3
 § 13