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Timestamp: 2016-10-22 03:47:37+00:00

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Art. 105 al. 3 LFus; art. 66 al. 1 LTF; fusion; action en examen des parts sociales et des droits de soci�tariat; r�partition des frais en cas de recours au Tribunal f�d�ral. Selon l'art. 105 al. 3 LFus, les frais de la proc�dure sont en principe � la charge de la soci�t� reprenante lorsqu'une action en examen des parts sociales et des droits de soci�tariat est ouverte lors d'une fusion. Cette r�gle ne s'applique que de mani�re restreinte dans la proc�dure de recours au Tribunal f�d�ral. En particulier, elle n'entre pas en consid�ration lorsqu'un demandeur a un propre int�r�t financier important � l'action et qu'au stade de la proc�dure devant le Tribunal f�d�ral, il n'existe ainsi aucune disproportion entre le risque li� aux frais et les chances de succ�s sur le plan financier (consid. 8.1-8.4). En l'esp�ce, les demandeurs qui succombent disposaient d'un int�r�t propre important, de sorte que les frais judiciaires ont �t� mis � leur charge conform�ment � l'art. 66 al. 1 LTF (consid. 8.5). Consid�rants � partir de page 578
8.2 Die Gerichtskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. Das Bundesgericht kann die Kosten auch anders verteilen, wenn die Umst�nde es rechtfertigen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Fraglich ist, ob solche Umst�nde vorliegen, weil gem�ss Art. 105 Abs. 3 des Fusionsgesetzes vom 3. Oktober 2003 (FusG; SR 221.301) bei �berpr�fungsklagen grunds�tzlich der �bernehmende Rechtstr�ger die Kosten des Verfahrens tr�gt. Diese Regelung soll den ausgeschlossenen Gesellschaftern erlauben, eine �berpr�fungsklage zu erheben, wenn sie legitime Gr�nde dazu haben, ohne dass sich die voraussichtlichen Prozesskosten prohibitiv auswirken (BGE 135 III 603 E. 2.1.2 S. 606 mit Hinweis). Die Kostenfolge zulasten der �bernehmenden Gesellschaft stellt ein Korrektiv daf�r dar, dass das Urteil nach Art. 105 Abs. 2 FusG Wirkung f�r alle Gesellschafter hat, die sich in der gleichen Rechtsstellung wie der Kl�ger befinden, und sich der Streitwert deshalb nach dem Betrag richtet, den die beklagte Gesellschaft im Fall ihres Unterliegens s�mtlichen Gesellschaftern zu bezahlen h�tte (Urteil 4A_440/2007 vom 6. Februar 2008 E. 1.1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 255). Das Bundesgericht hat bisher offengelassen, ob die Kostenregelung in Art. 105 Abs. 3 FusG auch im Verfahren vor Bundesgericht gilt (Urteil 4A_440/2007 vom 6. Februar 2008 E. 3, nicht publ. in: BGE 134 III 255).
8.3 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts bez�glich Klagen aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit gilt die aus Art. 759 Abs. 2 OR abgeleitete Kostenregelung mit �hnlicher Zielsetzung grunds�tzlich nur im erstinstanzlichen Verfahren, nicht jedoch vor zweiter oder dritter Instanz, da im Rechtsmittelverfahren die Unsicherheit BGE 137 III 577 S. 579bez�glich der ins Recht zu fassenden Beteiligten geringer sind (Urteil 4C.155/1998 vom 15. Oktober 1998 E. 4c, in: SJ 1999 I S. 349 f.; BGE 125 II 138 E. 2c). In der Lehre wird eine analoge Anwendung dieser Rechtsprechung auf �berpr�fungsklagen gem�ss Art. 105 FusG abgelehnt, weil bei diesen der Kl�ger auch vor den Rechtsmittelinstanzen f�r alle Gesellschafter in der gleichen Rechtsstellung handelt (PETER B�CKLI, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, � 3 Rz. 264 S. 428; ihm folgend: DANIEL EMCH, System des Rechtsschutzes im Fusionsgesetz, 2006, S. 167; NICCOL� GOZZI, Schutz der Aktion�re bei Fusion und Spaltung gem�ss Fusionsgesetz, 2009, S. 275 f.; MATTHIAS AMMAN, Die Verletzung der Kontinuit�t der Anteils- und Mitgliedschaftsrechte und deren Ausgleichung nach Art. 105 FusG, 2006, S. 193 Rz. 361; PIERA BERETTA, Strukturanpassungen, in: SPR Bd. VIII/8, 2006, S. 171; vgl. auch MAURER/VON DER CRONE, Prozesskostentragung bei der �berpr�fungsklage nach Art. 105 FusG, Schweizerische Zeitschrift f�r Wirtschafts- und Finanzmarktrecht, 2010, S. 77 ff., 79).
8.4 Der Gesetzgeber hat die Kostenfolgen im kantonalen und bundesgerichtlichen Verfahren insoweit unterschiedlich geregelt, als er in Art. 114 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) f�r bestimmte Klageverfahren aus sozialpolitischen Gr�nden auf kantonaler Ebene Geb�hrenfreiheit und im bundesgerichtlichen Verfahren eine (reduzierte) Kostenpflicht vorgesehen hat (Art. 65 Abs. 4 BGG). Eine entsprechende Differenzierung rechtfertigt sich gleich wie bez�glich Art. 759 Abs. 2 OR auch bez�glich der �berpr�fungsklage nach Art. 105 FusG, da deren Erfolgsaussichten vor erster Instanz, welche in der Regel eine Kl�rung durch einen Gutachter vornehmen muss, wesentlich schwieriger zu beurteilen sind als die Aussichten einer Beschwerde vor Bundesgericht, dem insoweit nur eine beschr�nkte �berpr�fungskognition zukommt. Zudem entfallen im bundesgerichtlichen Verfahren die unter Umst�nden erheblichen Kosten f�r die Beweiserhebungen, weshalb auch das Kostenrisiko wesentlich kleiner ist. Demnach kann nicht allgemein gesagt werden, bei Klagen gem�ss Art. 105 Abs. 1 FusG w�rden sich die Prozesskosten f�r Beschwerden vor Bundesgericht prohibitiv auswirken, erst recht nicht, wenn ein Beschwerdef�hrer ein erhebliches eigenes finanzielles Interesse am Klageverfahren hat und damit bez�glich des bundesgerichtlichen Verfahrens kein Missverh�ltnis zwischen dem Kostenrisiko und den finanziellen Erfolgsaussichten besteht (vgl. Urteile 4C.386/2002 vom 12. Oktober 2004 E. 6, nicht publ. in: BGE 131 III 38, aber in: SJ 2005 I S. 380 f.; 4C.324/2001 BGE 137 III 577 S. 580vom 7. Februar 2002 E. 5, nicht publ. in: BGE 128 III 142, aber in: SJ 2002 I S. 378). 8.5 Die Beschwerdef�hrer stellen Leistungsbegehren von insgesamt Fr. 216'000.-. Sie haben damit im Verh�ltnis zum Gesamtstreitwert von knapp Fr. 500'000.- ein eigenes erhebliches Interesse am Verfahrensausgang. Es ist ihnen daher zuzumuten, das gegen�ber dem kantonalen Verfahren reduzierte Kostenrisiko des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen, weshalb ihnen gem�ss dem Ausgang des Verfahrens nach dem allgemeinen Grundsatz der Kostenverteilung nach Unterliegen und Obsiegen die Gerichtskosten aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG). Entsprechend haben sie zudem die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: art. 66
 Art. 105
 Art. 105
 BGE 
 Art. 105
 BGE 
 Art. 759
 BGE 
 BGE 
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 114
 Art. 759
 Art. 105
 Art. 105
 BGE 
 BGE 
 BGE