Source: http://www.ilwr.jura.uni-koeln.de/8503.html
Timestamp: 2017-03-26 20:45:53+00:00

Document:
Institut für Luft und Weltraumrecht: Schriftenreihen (Space Law, Investitionsrecht, Europarecht)
StartseiteLehrstuhl/Institut90th Anniversary of the InstituteLehre/VorlesungenSpezialveranstaltungen für Studierende des Europa- und VölkerrechtsLectures abroadForschungKölner Kompendium des Luftrechts, Band I-IIICologne Compendium on Air Law in EuropeCologne Commentary on Space Law Band I-IIIPioneers of Space LawLehrbuch Völkerrecht 10. Auflage 2014Lehrbuch Europarecht 8. Auflage 2014Schriftenreihen (Space Law, Investitionsrecht, Europarecht)I. Kölner Schriften zum internationalen und europäischen RechtII. Luft- und WeltraumrechtIII. Studien zum Internationalen InvestitionsrechtVeröffentlichungenZLWFreunde und Förderer des ILWRPromotionKontakt
UniRechtswiss.Institut für Luft und WeltraumrechtForschungSchriftenreihen (Space Law, Investitionsrecht, Europarecht)
I. Kölner Schriften zum internationalen und europäischen Recht. Cologne Studies in International and European Law
1. Dorothee Geyrhalter Friedenssicherung durch Regionalorganisationen ohne Beschluß des Sicherheitsrates
Bd. 1, 2002, 240 Seiten
2. Sandra Bartelt Der rechtliche Rahmen für die neue operative Kapazität der Europäischen Union Bd. 2, 2002, 240 Seiten
Als Reaktion auf das im Kosovo-Konflikt 1999 offensichtlich gewordene Defizit der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in einem gemeinsamen Rahmen militärisch tätig zu werden, ist begonnen worden, eine Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu entwickeln. Aufbauend auf die durch den Vertrag von Amsterdam eingefügten Petersberger Aufgaben, die eine Handlungsermächtigung bis hin zur militärischen Krisenreaktion enthalten, beschloss der Europäische Rat in Köln 1999 den Aufbau einer schnellen europäischen Eingreiftruppe bis 2003. In diesem Zusammenhang wird sich zukünftig auch die Frage nach der Anwendbarkeit des humanitären Völkerrechts bei bewaffneten Einsätzen stellen. 3. Oliver Frank
Nähe und Autarkie in der Abfallentsorgung Europarechtliches Spannungsfeld zwischen Umweltschutz und Binnenmarkt
Bd. 3, 2003, 280 Seiten
Einfluss des Europarechts auf das Gesundheitsrecht und die deutsche gesetzliche Krankenversicherung
Bd. 4, 2003, 224 Seiten
5. Alexander Viethen Datenschutz als Aufgabe der EG - Bestandsaufnahme des datenschutzspezifischen Sekundärrechts und Analyse anhand der Kompetenzordnung des EG-Vertrages
Bd. 5, 2003, 176 Seiten
6. Oliver Heinrich
Die rechtliche Systematik der Forschungsförderung in Deutschland und den Europäischen Gemeinschaften unter Beachtung von Wissenschaftsfreiheit und Wettbewerbsrecht Bd. 6, 2002, 230 Seiten
7. Marcus Mosiek
Effet utile und Rechtsgemeinschaft - Zugleich ein Beitrag zur Kompetenzordnung der Europäischen Gemeinschaft Bd. 7, 2003, 368 Seiten
Vorliegende Studie setzt sich kritisch mit der am effet utile - der Nutzwirkung - des Gemeinschaftsrechts orientierten Rechtsprechung des EuGH auseinander und zeigt vertragsimmanente Wertungen und Wirkungsmechanismen zu deren rechtsstaatlicher Einhegung auf. 8. Inken Pajunk
Möglichkeiten und Grenzen der Prävention gewaltsamer Konflikte durch die Vereinten Nationen - Eine an Konfliktstudien orientierte Untersuchung multilateraler Konfliktverhütung nach Ende des Kalten Krieges
Bd. 8, 2004, 312 Seiten
9. Saskia Horsch Die Handelsvertretung im EG-Kartellrecht unter besonderer Berücksichtigung der Gruppenfreistellungsverordnung Nr. 2790/1999 und der Leitlinien für vertikale Beschränkungen Bd. 9, 2005, 496 Seiten
10. Jörn Griebel Die Zurechnungskategorie der de facto-Organe im Recht der Staatenverantwortlichkeit Bd. 10, 2004, 296 Seiten
11. Kai Krieger Die gemeinschaftsrechtskonforme Auslegung des deutschen Rechts
Bd. 11, 2005, 472 Seiten
12. Nicolai Robert Schroeter
Die kommunale Wirtschaftsförderung im Lichte des europäischen Beihilfenrechts
Bd. 12, 2005, 248 Seiten
13. Stephan Hobe, Katharina Kunzmann, Thomas Reuter, unter Mitarbeit von Julia Neumann
Rechtliche Rahmenbedingungen einer zukünftigen kohärenten Struktur der europäischen Raumfahrt
Bd. 13, 2006, 656 Seiten
14. Martin Seegers
Das Individualrecht auf Wiedergutmachung Theorie, Struktur und Erscheinungsformen der völkerrechtlichen Staatenverantwortlichkeit gegenüber dem Individuum
Bd. 14, 2005, 304 Seiten
15. Jürgen Steyns
Grenzen der Vertragsänderung - Allgemeine Rechtsgrundsätze des Gemeinschaftsrechts und ihre Bedeutung für die Existenz eines unabänderlichen Kerngehalts im europäischen Primärrecht
Bd. 15, 2006, 296 Seiten
16. Jan Deuster
Ausgleichszahlungen für Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse Das Verhältnis von Art. 87 Abs. 1 EG zu Art. 86 Abs. 2 EG nach der Altmark Trans-Rechtsprechung unter besonderer Berücksichtigung der öffentlichen Finanzierung des Luftverkehrs
Bd. 16, 2007, 304 Seiten
Der EuGH hatte in der Grundsatzentscheidung Altmark Trans die Finanzierung von Daseinsvorsorgeleistungen vom Beihilfenbegriff ausgenommen, soweit vier im Altmark Trans Urteil aufgestellte Kriterien erfüllt sind, die wiederum teils dem Tatbestand des Art. 86 Abs 2 EG entnommen wurden. Daher muss die Frage nach dem Verhältnis zwischen Art. 87 Abs. 1 und Art. 86 Abs. 2 EG neu gestellt werden. Die Arbeit beschreibt und analysiert die neue Beihilfendogmatik des EuGH und der Europäischen Kommission anhand der Finanzierung von Verkehrsleistungen und Infrastrukturen im Luftverkehrssektor. 17. Stephan Hobe, Oliver Heinrich, Irina Kerner, Annette Froehlich
Bd. 17, 2009, 504 Seiten
18. Katja Wahl
Rechtsschutz gegen Individualsanktionen der UN am Beispiel der Finanzsanktionen des Taliban-Sanktionsregimes
Bd. 18, 2009, 328 Seiten
19. Maike Susanne Krewet
Wechselwirkungen zwischen dem Grundgesetz und den Primärverträgen der Europäischen Union als ihrer Verfassung Rechtstransfer und gegenseitige Beeinflussung von selbständigen Rechtskreisen eines Mehrebenensystems am Beispiel des Grundrechtsschutzes
Bd. 19, 2009, 320 Seiten
20. Katharina Konert
Bd. 20, 2010, 232 Seiten
21. Michael Lysander Fremuth
Die Europäische Union auf dem Weg in die Supranationalität Untersuchung der Rechtsnatur der Europäischen Union anhand der Polizeilichen und Justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen
Bd. 21, 2010, 392 Seiten
22. Stephan Hobe, Mahulena Hofmannová, Jan Wouters (eds.)
A Coherent European Procurement Law and Policy for the Space Sector Towards a Third Way
Bd. 22, 2010, 512 Seiten
23. Johannes Fuhrmann
Bd. 23, 2012, 384 Seiten
Am 14. Februar 2005 wurde der ehem. libanesische Ministerpräsident Rafiq Hariri durch ein Attentat getötet. Zu dessen Aufklärung wurde 2007 das Libanontribunal errichtet. Das Tribunal und seine Errichtung werfen zahlreiche völkerrechtliche Fragen auf. War der Sicherheitsrat befugt, das Tribunal zu errichten? Rechtfertigt ein terroristischer Anschlag die Errichtung eines neuen Tribunals? Inwieweit unterscheidet es sich von früheren "internationalisierten" Tribunalen? Wird es zur Befriedung des Libanon beitragen können? Diese und weitere Fragestellungen behandelt die vorliegende Untersuchung. 24. Gabriel Orellana Zabalza
The Principle of Systemic Integration Towards a Coherent International Legal Order
Bd. 24, 2012, 392 Seiten
This work analyzes if the principle of systemic integration, as expounded in article 31(3)(c) of the VCLT, contributes to the attainment of a coherent international legal system. For this purpose, it considers three general ideas: (i) the "unity" of the international legal system and fragmentation; (ii) the general rule on treaty interpretation and the principle of systemic integration; and (iii) the role of systemic integration in the achievement of coherence. Each one involves specific issues and considerations which ultimately assist in addressing the main question as to the usefulness of the principle in the curtailment of fragmentation in the international legal system. II. Luft- und Weltraumrecht
1. Karl-Heinz Böckstiegel Settlement of space law disputes 1980, 415 Seiten
2. Adrian Bueckling Der Weltraumvertrag
1980, 82 Seiten
3. Wilfried Bergmann
1980, 250 Seiten
4. Hans Hochgürtel
Das Recht des Umweltschutzes in der Zivilluftfahrt
1984, 285 Seiten
5. Karl-Heinz Böckstiegel
1985, 253 Seiten
6. Donate Fichte
Die unbekannte Schadensursache im internationalen Luftverkehr
1985, 238 Seiten
7. P. N. Ehlers
Montrealer Protokolle Nr. 3 u. 4, Warschauer Haftungssystem und neuere Rechtsentwicklung
1985, 159 Seiten
8. Horst Bittlinger
1988, 223 Seiten
9. Karl-Heinz Böckstiegel
Environmental aspects of activities in outer space
1990, 318 Seiten
10. Karl-Heinz Böckstiegel
1993, 404 Seiten
11. Kai-Uwe Schrogl
1993, 280 Seiten
12. Paul Michael Krämer
1994, 223 Seiten
13. Frank Czaja
Eigensicherungspflichten von Verkehrsflughäfen
1995, 191 Seiten
14. Mathias Spude
1995, 228 Seiten
15. Karl-Heinz Böckstiegel
Perspectives of air law, space law and international business law for the next century
1996, 339 Seiten
16. Karl-Heinz Böckstiegel
"Project 2001" - legal framework for the commercial use of outer space
2002, 724 Seiten
17. Karsten Baumann
Private Luftfahrtverwaltung
2002, 512 Seiten
18. Ludger Giesberts
Bereitstellungsentgelte für Flughafeninfrastruktur
2002, 70 Seiten
19. Michael Gerhard
Nationale Weltraumgesetzgebung Völkerrechtliche Vorraussetzungen und Handlungserfordernisse
2002. 235 Seiten
20. Stephan Hobe, Bernhard Schmidt-Tedd, Kai-Uwe Schrogl
‚Project 2001’ – Global and European Challenges for Air Law and Space Law at the Edge of the 21st Century
2006, 292 Seiten
21. Christian Giesecke
Nachtflugbeschränkungen und Luftverkehrsrecht - Luftverkehr im Spannungsfeld von Wirtschaft und Gesundheit. Diss
2006 XIII, 244 Seiten
22. Jürgen Cloppenburg
2006, 236 Seiten
23. Stephan Mick
2007, 226 Seiten
24. Thomas Reuter
Die ESA als Raumfahrtagentur der Europäischen Union
2007, 218 Seiten
25. Jana Hettling
Satellite Imagery for Verification and Enforcement of Public International Law
2008, 189 Seiten
26. Maximilian Schwab
2008, 291 Seiten
27. Cornelius Frie
Die wettbewerbsrechtliche behandlung und Entwicklung von Luftverkehrsallianzen im Rahmen der Globalisierung und Liberalisierung des Luftverkehrs
28. Daniela Nießen
Kriterien zur europarechtlichen Beurteilung von Subventionsvergaben an Luftfahrtunternehmen zur Förderung öffentlicher Regionalflughäfen
29. Michael Chatzipanagiotis
The legal status of space tourists in the framework of commercial suborbital flights
2011, 226 Seiten
30. Julia Neumann
‚Briding the digital divide‘
31. Micha-Manuel Bues
Der „Single European Sky“
32. Christoph Naumann
33. Anna Renate Recker
Die Reform des rechtlichen Rahmens für den internationalen Luftverkehr
34. Kristina Moll-Osthoff
Die Neuregelung der Haftung für Schäden Dritter im internationalen Luftverkehr
1. Lars Markert
Bd. 1, 2010, 351 Seiten
2. Marc Bungenberg, Joern Griebel, Steffen Hindelang
Bd. 2, 2010, 292 Seiten
3. Markus Perkams
Bd. 3, 2011, 427 Seiten
4. Luca Schicho
Bd. 4, 2012, 249 Seiten
5. Tillmann Rudolf Braun
Bd. 5, 2012, 354 Seiten
6. Andrea Schernbeck
Bd. 6, 2013, 166 Seiten
Der Fair and Equitable Treatment Standard (FETS) ist in nahezu allen modernen Investitionsschutzabkommen enthalten. Er ist der mit Abstand am häufigsten durch Investoren in Investor-Staat-Schiedsverfahren geltend gemachte Schutzstandard. Die FET-Klauseln sind jedoch so offen formuliert, dass sie keinen Rückschluss auf den normativen Inhalt zulassen. Dies hat in der Vergangenheit zu erheblicher Unsicherheit über Inhalt und Grenzen des FETS geführt. Die Autorin untersucht und systematisiert umfassend den normativen Inhalt der FET-Bestimmungen. Sie analysiert die umfängliche Schiedsrechtsprechung und arbeitet die entscheidenden Kriterien heraus. Besonderes Augenmerk gilt der „protection of legitimate expectations“, dem praktisch wichtigsten Tatbestand, dessen Voraussetzungen und Grenzen sie intensiv behandelt. Das Werk leistet mit der detaillierten Ausarbeitung von Beurteilungsmaßstäben einen wesentlichen Beitrag zur Klärung des normativen Inhalts dieses Standards.
7. Marc Bungenberg, August Reinisch, Christian Tietje
Bd. 7, 2013, 200 Seiten
8. Florian Franke
Bd. 8, 2013, 331 Seiten
9. Dominik Kneer
Bd. 9, 2013, 352 Seiten
10. Aikaterini Titi
Bd. 10, 2014, 376 Seiten
Seit der Entstehung des Systems des internationalen Investitionsschutzrechts dienen Investitionsschutzabkommen der Förderung und dem Schutz von Auslandsinvestitionen. In diesen völkerrechtlichen Verträgen haben Staaten ihre politischen Handlungsspielräume begrenzt, um ausländische Investitionen anzulocken und eigene Investoren im Ausland zu schützen. Unlängst noch ein Randthema, ist das staatliche Recht der Regulierung weltweit immer mehr in den Fokus von Verhandlungen über neue Investitionsschutzabkommen gelangt. Staaten wie auch internationale Organisationen – inklusive der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten – untersuchen verstärkt Wege, wie sie Regulierungsmöglichkeiten zur Verfolgung allgemeinpolitischer Ziele bewahren und gleichzeitig die Auslegungsmöglichkeiten von Schiedsgerichten lenken und limitieren können. Diese Arbeit diskutiert den Status Quo des Rechts der Regulierung als Bestandsaufnahme und Referenz für Verhandlungen neuer Investitionsschutzabkommen, um so zu einem besseren Verständnis des Konzepts und zur Akzeptanz des Investitionsschutzrechts beizutragen.
11. Natalia Bitter
Bd. 11, 2014, 294 Seiten
12. Katrin Meschede
Bd. 12, 2014, 184 Seiten
Eine umbrella clause findet sich in ca. der Hälfte aller bilateralen Investitionsschutzabkommen. Sie soll Investor-Staat-Verträge absichern, indem sie sie unter den „schützenden Schirm“ des Abkommens zieht. In der Schiedsspruchpraxis herrscht jedoch wenig Einigkeit über die genaue Wirkung und Reichweite der Klausel: Einerseits legt der offene Wortlaut der umbrella clause eine weite Auslegung nahe, andererseits üben viele Schiedsgerichte angesichts der traditionellen Trennung von contract claims und treaty claimsZurückhaltung. Die Autorin untersucht umfassend die Schutzwirkung, dieumbrella clauses für Investor-Staat-Verträge ausüben können. Sie zeigt auf, dass eine weite Auslegung der Klauseln möglich ist, ohne dabei die dogmatische Unterscheidung zwischencontract claims und treaty claims aufzuheben.
13. Michael Gindler
Bd. 13, 2014, 401 Seiten
14. Dominic Beckers-Schwarz
Bd. 14, 2014, 409 Seiten
Wird ein Land WTO-Mitglied, steigt das Volumen an Auslandsinvestitionen substantiell. Die erste Hypothese dieser Arbeit analysiert demgemäß inwieweit das kohärente WTO-Recht Investitionen schon bei dessen „(direkter) Anwendung“ zwischen Staaten schützt. Darüber hinaus wachsen das globale Handelsrecht und das Investitionsschutzrecht zunehmend zusammen. Die zweite Hypothese dieser Arbeit analysiert daher, inwieweit das WTO-Recht, wenn adäquat im IIA-Recht herangezogen, Investitionen im Wege „indirekter Berücksichtigung“ bei der Auslegung von IIA-Recht schützt. So wird aufgezeigt, wie das multilateral einheitliche WTO-Recht zur Defragmentierung des IIA-Rechts aus 3000 Einzel-IIAs beitragen kann. Nach einer einführenden Begriffsbestimmung und einer kurzen Abgrenzung zu MFN wird die Analyse beispielhaft an den Merkmalen der Inländer(gleich)behandlungsnormen von GATT, GATS und TRIPS sowie zentraler bi- und trilateraler IIAs wie dem NAFTA durchgeführt.
15. Thomas Ruthemeyer
Bd. 15, 2014, 347 Seiten
Im Internationalen Investitionsrecht haben NGOs und sonstige nichtstaatliche Akteure den amicus curiae brief für sich entdeckt, um auf bestimmte Folgewirkungen eines Schiedsspruchs hinzuweisen. Auch die Europäische Kommission tritt in Investitionsverfahren verstärkt als amicus curiae in Erscheinung. Der lateinische Begriff amicus curiae bedeutet übersetzt „Freund des Gerichts“. Es handelt sich um ein Rechtsinstitut, das dem angloamerikanischen Prozessrecht entstammt. Es erlaubt verfahrensfremden Dritten, sich mittels eines Schriftsatzes (engl.: „brief“) in ein gerichtliches Verfahren einzuschalten und rechtlich Stellung zu nehmen. Das Buch geht auf die historische Entwicklung des amicus briefs ein und analysiert die Rechtsgrundlagen des amicus briefs im Investitionsrecht sowie seine Akzeptanz in der Schiedsgerichtspraxis. Es werden konkrete Vorschläge zur Optimierung der Rechtslage unterbreitet und Handlungsempfehlungen an die Akteure im internationalen Investitionsrecht ausgesprochen.
16. Anna Lotte Böttcher
Bd. 16, 2015, 269 Seiten
Das internationale Investitionsschutzregime steht in jüngster Zeit vermehrt im Fokus der öffentlichen Kritik. Dabei werden verschiedene Defizite des bestehenden Regimes diskutiert und unterschiedliche Konsequenzen gefordert. Zum Teil wird von einem backlash gegen das Investitionsschutzregime gesprochen, zum Teil von notwendigen Mankos, die es mit Blick auf die positiven Errungenschaften zu akzeptieren gilt. Kritik kam seit jeher aus Südamerika. Daher überraschte es nicht, dass es mit Bolivien, Ecuador und Venezuela drei Staaten dieses Kontinents waren, die die Kündigung des ICSID erklärten und in Form neuer Verfassungen strukturelle Veränderungen des Regimes anvisierten. Das Buch geht auf diese strukturellen Entwicklungen, ihre Ursachen und Konsequenzen ein. Es wird eine Einordnung der nationalen rechtlichen Prozesse in die aktuellen völkerrechtlichen Entwicklungen vorgenommen. Daneben werden konkrete Schwachstellen des Regimes identifiziert und mögliche Lösungswege aufgezeigt. Footerbereich

References: EuGH 
 Art. 87
 Art. 86
 EuGH 
 Art. 86
 Art. 87
 Art. 86
 EuGH