Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%202001,%201718
Timestamp: 2019-08-18 16:27:10+00:00

Document:
BGH, 24.07.2001 - XI ZR 329/00 - dejure.org
https://dejure.org/2001,597
BGH, 24.07.2001 - XI ZR 329/00 (https://dejure.org/2001,597)
BGH, Entscheidung vom 24.07.2001 - XI ZR 329/00 (https://dejure.org/2001,597)
BGH, Entscheidung vom 24. Juli 2001 - XI ZR 329/00 (https://dejure.org/2001,597)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2001,597) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
BGB §§ 276 Cc, 675 Abs. 2; WpHG § 31
Aufklärungspflichten einer Bank - Beratungspflichten einer Bank - Ablauf einer Optionsfrist
Beschränkung der Pflicht einer Bank auf Empfehlung der Nichtausübung eines Optionsrechts im Falle wirtschaftlicher Sinnlosigkeit bei geschäftserfahrenem Kunden
Zu Aufklärungs- und Beratungspflichten einer Bank bei Ablauf einer Optionsfrist
BGB §§ 276, 675 Abs. 2; WpHG § 31
BGB §§ 276, 675 II; WpHG § 31
BGB §§ 276, 675 Abs. 2; WpHG § 31; BörsG § 53 Abs. 1, § 60
BGB §§ 276, 670, 675; WpHG § 31 Abs. 2 Nr. 2; BörsG § 53 Abs. 1, § 60
Aufklärungs- und Beratungspflichten bei der Ausübung einer Option
NJW-RR 2002, 405
ZIP 2001, 1628
MDR 2001, 1426
VersR 2002, 1247
WM 2001, 1718
BB 2001, 2022
DB 2001, 2541
Die gesteigerten Anforderungen an die Aufklärungspflichten von gewerblichen Anlagevermittlungsgesellschaften betreffen inhaltlich Geschäfte, bei denen hohe Aufschläge auf die Börsenpreise eine realistische Gewinnchance von vornherein ausschließen (Senat, Urteil vom 24. Juli 2001 - XI ZR 329/00, WM 2001, 1718, 1719).
In diesem Zusammenhang verkennt der Senat nicht, dass die gesteigerten Anforderungen, die der Bundesgerichtshof an die Aufklärung von Kunden gewerblicher Vermittler von Termindirekt- und Optionsgeschäften stellt und die das Anlegerpublikum auch vor solchen Gefahren schützen sollen, deren schlechte Aussichten es bei einiger geistiger Anstrengung vielleicht auch selbst hätte erkennen können (BGH BB 2001, 2022 ff = NJW-RR 2002, 405) auf den Effektenhandel von Kreditinstituten grundsätzlich nicht übertragbar sind (…BGH WM 1998, 1391 ff, BGH, a.a.O.).
Der BGH habe vielmehr noch mit Urteil vom 24.7.2001 (XI ZR 329/00) entschieden, dass "die Rechtsprechung zu den Aufklärungspflichten von gewerblichen Anlagevermittlungsgesellschaften, die telefonisch Börsentermingeschäfte anbieten, nicht auf den Effektenhandel von Kreditinstituten anwendbar ist".

References: § 31
 § 31
 § 31
 § 31
 § 53
 § 60
 § 31
 § 53
 § 60
 BGH