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Timestamp: 2017-01-21 06:25:32+00:00

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Mit weniger Aufwand zur Steuerrückerstattung. Jetzt Steuererklärung starten Start Service Steuertipps Arbeitnehmer und Angestellte Steuertipps – Antrag auf Einkommensteuer-Veranlagung Lohnt sich trotz Abgeltungssteuer ein Antrag auf Veranlagung zur Einkommensteuer?
Auch ab 2009 haben Anleger die Chance, ihre Kapitaleinkünfte in die Veranlagung zur Einkommensteuer einbeziehen zu lassen. In manchen Fällen kann das durchaus sinnvoll sein. Wichtiges zu den Neuerungen bzgl. der Abgeltungssteuer
Lohnt sich trotz Abgeltungssteuer der Aufwand für den Antrag auf Veranlagung zur Einkommensteuer? Einführung in die neue Rechtslage - Übersicht:
Mit dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 wird zum 1. Januar 2009 eine pauschale Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % (§ 32d EStG) auf private Einkünfte aus Kapitalvermögen und auf Gewinne aus Wertpapierveräußerungen eingeführt. Es ist aber wohl kaum anzunehmen, dass deswegen das mühsam ins Ausland verbrachte Kapital mit einer Besteuerung von 0 % nach Deutschland zurückgeführt wird. Jede Besteuerung, egal mit welchem Steuersatz, ist höher als gar keine Besteuerung. Folgende Eckpunkte und Besonderheiten sind bei der Abgeltungssteuer zu beachten:
Durch die Abkopplung der Einkünfte aus Kapitalvermögen von der allgemeinen Veranlagung der Einkommensteuer mindert sich in der Regel die Progression, also die Belastung in Höhe des persönlichen Steuersatzes auf die anderen Einkünfte.
Der Steuereinbehalt in Form einer abgewandelten Kapitalertragsteuer nach § 43 Abs. 5 EStG hat zukünftig grundsätzlich Abgeltungswirkung.
Auch bei einer abgeltenden Wirkung erfolgt die Abführung der Steuer gleichwohl nicht anonym. An die Stelle der Bescheinigung nach § 24c EStG tritt die Bescheinigung nach § 45a Abs. 2 und 3 EStG.
Vom gesonderten Abgeltungstarif nicht erfasst werden Einkünfte, die aufgrund der sog. "Subsidiaritätsregel" des § 20 Abs. 8 EStG zu
den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb, aus selbständiger Arbeit oder aus Vermietung und Verpachtung gehören. Für diese Einkünfte gilt also auch weiterhin die individuelle Besteuerung in Höhe des persönlichen Steuersatzes; auch Veräußerungsgewinne im Sinne von § 17 EStG (Beteiligung an Kapitalgesellschaften ab 1 %) fallen nicht unter die neue Abgeltungssteuer.
An die Stelle des Werbungskostenpauschbetrags bzw. des Sparerfreibetrags wird ein einheitlicher Sparerpauschbetrag gem. § 20 Abs. 9 EStG in Höhe von 801 € für Ledige bzw. 1602 € für zusammen veranlagte Ehegatten treten. Der Abzug tatsächlich angefallener Werbungskosten ist damit nicht mehr möglich.
Zu den Einkünften aus Kapitalvermögen gehören nunmehr auch die bisherigen privaten Veräußerungsgeschäfte (z. B. Aktien oder Anteile an einer GmbH), § 20 Abs. 2 EStG. Die bisherige Veräußerungsfrist (Spekulationsfrist) von zwölf Monaten entfällt.
Durch den gesonderten Steuersatz für Einkünfte aus Kapitalvermögen ist auch die Möglichkeit der Verrechnung von Verlusten eingeschränkt, § 20 Abs. 6 EStG: Verluste können weder im laufenden Jahr noch im Wege des Rück- oder Vortrags mit Einkünften aus anderen Einkunftsarten ausgeglichen werden.
Auswirkung auf Ihre Einkommensteuererklärung - Chancen:
Achtung: Auch im Fall der Antragsveranlagung ist der Abzug von Werbungskosten ausgeschlossen und wird der neue Sparerpauschbetrag angesetzt. Was machen aber die Steuerpflichtigen, deren persönlicher Steuersatz unter 25 % liegt, weil z. B. Verluste aus anderen Einkunftsarten wie Vermietung und Verpachtung das Gesamtergebnis mindern?
Die Veranlagung aufgrund der Günstigerprüfung ist demnach nur eine Veranlagung der Kapitalerträge mit derselben Bemessungsgrundlage, allerdings mit dem jeweils günstigeren Steuersatz. Hinweis: Kinder und Jugendliche ohne weitere Einkünfte können den Grundfreibetrag der Einkommensteuergrundtabelle von 7664 Euro und die unteren Progressionsstufen beim Tarif ausnutzen.
Fundstelle: § 32d EStG Weitere Steuertipps Ähnliche Steuertipps Unfallversicherung Musterklage: Besteuerung von Stückzinsen Abgeltungssteuer und Bausparzinsen Fördersätze bei Riester-Verträgen VL und Arbeitnehmer-Sparzulage Aktuelle Top Steuertipps Neuregelung bei Ausbildungskosten Wann sind Zivilprozesskosten absetzbar? So hilft der Fiskus bei der Hausarbeit Hohe Handwerkerrechnungen und Verluste Handwerker/Dienstleister bar bezahlt? Steuer-Rechner 15000 60000 120000 Bruttojahresgehalt (€): 0 5 10 Anzahl Ihrer Kinder: Weiter Alle Steuertipps Arbeitnehmer & Angestellte Ausbildung & Weiterbildung Geldanlage, Finanzen & Vorsorge Gesundheit, Vorsorge & Krankheit Handwerker & Haushaltshilfen Kfz & Mobilität Kleinunternehmer, Selbständige & Freiberufler Partnerschaft, Ehe & Kinder Rentner & Pensionäre Wohnungseigentümer, Hausbesitzer & Vermieter smartsteuer Blog In vier Schritten den Steuerbescheid prüfen Steuerliche Stolperfalle: Riesterrente Arbeiten von zuhause aus – was kann man dabei steuerlich geltend machen? Geld stinkt nicht. Oder: Was sind eigentlich Steuern? Kaffee oder Tee? Was alles versteuert wird Top-Themen bei smartsteuer Lohnsteuerklassen Vorsorgepauschale Entfernungspauschale Photovoltaikanlage Nebenberufliche Tätigkeit Einsatzwechseltätigkeit Eigenheimzulage Gewerbesteuerrechner Weitere Tipps Steuer online Abgabefristen Steuererklärung Steuererklärungspflicht Vorsorgeaufwendungen Altersentlastungsbetrag Doppelte Haushaltsführung Steuertipps Freiberufler Geringwertige Wirtschaftsgüter Technischer Support (Kundenservice) (0800) 7 238 222 7 Tage die Woche, rund um die Uhr –kostenfrei! Oder senden Sie uns einfach jederzeit eine E-Mail an die Adresse hilfe@smartsteuer.de Impressum AGB Presse Datenschutz Bestellung und Zahlung Partnerprogramm Jobs Newsletter Kann man das absetzen? steuern.de ©
Antrag auf Einkommensteuer-Veranlagung - Steuertipp

References: § 43
 § 24
 § 45
 § 20
 § 17
 § 20
 § 20
 § 20
 § 32