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Timestamp: 2019-11-14 18:40:00+00:00

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BSG, 31.01.2001 - B 6 KA 33/00 R - dejure.org
https://dejure.org/2001,777
BSG, 31.01.2001 - B 6 KA 33/00 R (https://dejure.org/2001,777)
BSG, Entscheidung vom 31.01.2001 - B 6 KA 33/00 R (https://dejure.org/2001,777)
BSG, Entscheidung vom 31. Januar 2001 - B 6 KA 33/00 R (https://dejure.org/2001,777)
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Dreiseitiger Vertrag nach § 115 SGB 5 - Notfallbehandlung - Vergütungsregelung - keine Beiladung aller Vertragspartner - Minderung der Vergütung um Investitionskostenabschlag - Feststellung der Vergütungsregelung durch Bescheid - kein revisibles Recht - Voraussetzung für ...
Notfallbehandlung - Vergütung - Vergütung von Notfallbehandlungen - Krankenhaus - Krankenhausvertrag - Ersatzkassen-Gebührenordnung - Bewertungsmaßstabes-Ärzte
SG Düsseldorf, 13.05.1998 - S 2 KA 280/97
NZS 2001, 533
Auch eine mittelbare Schlechterstellung von Notfallleistungen im Krankenhaus gegenüber vergleichbaren Leistungen von Vertragsärzten durch Regelungen der Honorarverteilung hat der Senat in diesem Zusammenhang nicht gebilligt (…vgl BSG Urteil vom 12.12.2012 - B 6 KA 3/12 R - SozR 4-2500 § 75 Nr. 13 RdNr 28; BSG Urteil vom 31.1.2001 - B 6 KA 33/00 R - SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 4 f;… s auch BSG Urteil vom 6.9.2006 - B 6 KA 31/05 R - SozR 4-2500 § 75 Nr. 4 RdNr 15 und BSG Urteil vom 17.9.2008 - B 6 KA 46/07 R - SozR 4-2500 § 75 Nr. 8 RdNr 18) .
Daraus hat der Senat den allgemeinen Rechtsgedanken abgeleitet, dass es im Hinblick auf die unterschiedliche Kostensituation in öffentlich-geförderten Krankenhäusern einerseits und in Praxen niedergelassener Vertragsärzte andererseits generell gerechtfertigt sei, die Vergütungen für die im Krankenhaus als Institutsleistung - nicht als Leistung von persönlich ermächtigten Ärzten - erbrachten Notfallbehandlungen um 10 % gegenüber den Sätzen der vertragsärztlichen Vergütung zu reduzieren (…BSG Urteil vom 19.8.1992 - 6 RKa 6/91 - BSGE 71, 117 = SozR 3-2500 § 120 Nr. 2;… BSG Urteil vom 12.10.1994 - 6 RKa 31/93 - BSGE 75, 184, 186 = SozR 3-2500 § 120 Nr. 4 S 24;… BSG Urteil vom 20.12.1995 - 6 RKa 25/95 - SozR 3-2500 § 120 Nr. 7 S 37;… BSG Urteil vom 13.5.1998 - B 6 KA 41/97 R - SozR 3-2500 § 120 Nr. 8 S 42; BSG Urteil vom 31.1.2001 - B 6 KA 33/00 R - SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 4;… BSG Urteil vom 13.3.2002 - B 6 KA 4/01 R - SozR 3-2500 § 120 Nr. 12 S 54;… vgl zuletzt BSG Urteil vom 25.1.2017 - B 6 KA 2/16 R - Juris RdNr 38 zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen) .
Für die Auslegung von Normsetzungsverträgen als untergesetzlichen Rechtsnormen ist die objektive Erklärungsbedeutung maßgeblich, also nicht auf den subjektiven Willen der Beteiligten (bei Vertragsschluss) abzustellen (vgl. zu dieser sog. normativen Auslegung BSG, Urteil vom 31.01.2001 - B 6 KA 33/00 -, NZS 2001, 533; vom 09.03.1999 - B 6 KA 18/98 R-, MedR 1999, 479).
Aber auch unabhängig davon, ob eine Bindung an die berufungsgerichtlichen Feststellungen oder eine eigene Kompetenz des Revisionsgerichts zur Auslegung der vom Kläger ausgehändigten formularmäßigen Erklärung besteht (…zur Auslegung von Erklärungen vgl BSG SozR 5070 § 10a Nr. 3 S 6, BSGE 63, 167, 171 = SozR 5870 § 10 Nr. 9 S 18;… SozR 3-1300 § 50 Nr. 10 S 24 und BSG USK 93 118 S 599; zur Auslegungsmethodik allgemein s auch Senatsurteile vom 3. März 1999 - B 6 KA 18/98 R -, MedR 1999, 479, 480 mwN, und vom 31. Januar 2001 - B 6 KA 33/00 R -, zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen), kann er mit seiner - neuen - Deutung nicht durchdringen.
Dies ergibt sich schon aus dem im Formular verwendeten Wortlaut, auf den nach den allgemeinen Maßstäben der Auslegungsmethodik vorrangig abzustellen ist (vgl dazu Urteil vom 31. Januar 2001 aaO).
Ebenso wie § 85 Abs. 4 SGB V kein Verbotsgesetz iS des § 134 BGB ist (BSG SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 6), gilt dies für § 85 Abs. 2 Satz 2 SGB V. Die Vorschrift eröffnet den Gesamtvertragspartnern erheblichen Gestaltungsspielraum bei Einhaltung bestimmter gesetzlicher Vorgaben.
Allein der Gesichtspunkt, dass es in einem Rechtsstreit auf den Inhalt, die Auslegung oder die Wirksamkeit einer (Honorarverteilungs-)Regelung ankommt, führt nicht dazu, dass die Entscheidung gegenüber den an der Normsetzung Beteiligten nur einheitlich ergehen kann und deren Beiladung in jedem Vergütungsrechtsstreit deshalb notwendig wird (vgl BSG SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 3 für die Gesamtvertragspartner;… BSGE 78, 98, 99 f = SozR 3-2500 § 87 Nr. 12 S 35 für die Bundesmantelvertragspartner;… ebenso BSG SozR 4-2500 § 87 Nr. 5 RdNr 6 für den EKV-Z;… BSG Urteil vom 11.5.2011 - B 6 KA 2/10 R - RdNr 11 für die Vertragspartner des EBM-Ä, zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen).
Vertragsärztliche Versorgung - keine geringere Vergütung ambulanter …
Auf Widerspruch der Klägerin gewährte die Beklagte eine Nachvergütung in Höhe von 155.725 DM, nachdem das Bundessozialgericht (BSG) mit Urteil vom 31. Januar 2001 (SozR 3-2500 § 115 Nr. 1) eine - vorangegangene Zeiträume betreffende - Entscheidung des Landessozialgerichts bestätigt hatte, der zufolge nach dem für Nordrhein-Westfalen abgeschlossenen dreiseitigen "Vertrag nach § 115 Abs. 2 Nr. 5 SGB V" vom 10. Mai 1994 (Krankenhausvertrag) solche Notfallbehandlungen in Krankenhäusern mit den nicht durch Honorartöpfe korrigierten (höheren) Punktwerten des sog "roten Bereichs" zu honorieren seien (Teilabhilfebescheid vom 31. August 2001).
Rechtsgrundlage für den Anspruch der Klägerin auf (höhere) Vergütung der in ihrem Krankenhaus durchgeführten ambulanten Notfallbehandlungen ist, wie der Senat wiederholt entschieden hat, nicht § 120 Abs. 1 Satz 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V), sondern vielmehr die Regelung in § 3 Abs. 2 Satz 2 des auf der Grundlage von § 115 Abs. 1 SGB V für den Bereich des Landes Nordrhein-Westfalen am 10. Mai 1994 abgeschlossenen dreiseitigen Krankenhausvertrages (eingehend BSG SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 4;… s auch BSG SozR 3-2500 § 120 Nr. 12 S 54 sowie BSG SozR 4-2500 § 75 Nr. 2 RdNr 6).
Das Berufungsgericht hat die genannte, gemäß § 162 Sozialgerichtsgesetz (SGG) nicht revisible landesrechtliche Bestimmung (vgl BSG SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 5) in dem Sinne ausgelegt, dass sie keine abschließende Bemessung der Vergütungshöhe für im Krankenhaus erbrachte Notfallbehandlungen vornehme.
Die Bindungswirkung entfällt allerdings, wenn entweder die Art und Weise der Auslegung durch das Berufungsgericht mit allgemeinen Maßstäben zur Methodik der Auslegung nicht vereinbar und deshalb nicht mehr vertretbar (willkürlich) ist oder wenn das Auslegungsergebnis gegen bundesrechtliche Normen verstößt (BSG SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 5;… BSG SozR 4 aaO; BSG, Urteil vom 22. März 2006 - B 6 KA 75/04 R - juris, dort RdNr 13 f).
Der Senat hat in diesem Zusammenhang auch mittelbare Schlechterstellungen von Notfallleistungen im Krankenhaus gegenüber vergleichbaren Leistungen von Vertragsärzten durch Regelungen der Honorarverteilung nicht gebilligt (BSG SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 4 f).
Auch eine mittelbare Schlechterstellung von Notfallleistungen im Krankenhaus gegenüber vergleichbaren Leistungen von Vertragsärzten durch Regelungen der Honorarverteilung hat der Senat in diesem Zusammenhang nicht gebilligt (vgl BSG SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 4 f;… s auch BSG SozR 4-2500 § 75 Nr. 4 RdNr 15 und BSG SozR 4-2500 § 75 Nr. 8 RdNr 18) , sondern lediglich eine an die gesetzliche Regelung des § 120 Abs. 3 Satz 2 SGB V anknüpfende pauschale Honorarminderung in Höhe von 10 % für Notfallleistungen öffentlich geförderter Krankenhäuser akzeptiert (…s die Nachweise in BSG SozR 4-2500 § 75 Nr. 8 RdNr 18) .
Allein der Gesichtspunkt, dass es in einem Rechtsstreit auf den Inhalt, die Auslegung oder die Wirksamkeit einer (Honorarverteilungs-)Regelung ankommt, führt nicht dazu, dass die Entscheidung gegenüber den an der Normsetzung Beteiligten nur einheitlich ergehen kann und deren Beiladung in jedem Vergütungsrechtsstreit deshalb notwendig wird (vgl BSG SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 3 für die Gesamtvertragspartner;… BSGE 78, 98, 99 f = SozR 3-2500 § 87 Nr. 12 S 35 für die Bundesmantelvertragspartner;… ebenso BSG SozR 4-2500 § 87 Nr. 5 RdNr 6 für den EKV-Z).
Auch eine mittelbare Schlechterstellung von Notfallleistungen im Krankenhaus gegenüber vergleichbaren Leistungen von Vertragsärzten durch Regelungen der Honorarverteilung hat der Senat in diesem Zusammenhang nicht gebilligt (BSG SozR 3-2500 § 115 Nr. 1 S 4 f), sondern lediglich eine an die gesetzliche Regelung des § 120 Abs. 3 Satz 2 SGB V anknüpfende pauschale Honorarminderung in Höhe von 10 % für Notfallleistungen öffentlich geförderter Krankenhäuser akzeptiert (…BSGE 75, 184, 186 = SozR 3-2500 § 120 Nr. 4 S 24;… BSG SozR 3-2500 § 120 Nr. 12 S 54 ff).
BSG, 12.06.2008 - B 3 KR 19/07 R
Krankenversicherung - kein Anspruch auf Vergütung einer stationären …
Diese Vorschrift kann der erkennende Senat in eigener Zuständigkeit auslegen, obgleich der Sicherstellungsvertrag auf das Gebiet des Landes Nordrhein-Westfalen beschränkt ist und damit zum nicht revisiblen Recht (§ 162 SGG) gehört (BSG SozR 3-2500 § 115 Nr. 1); denn das SG hat sich mit dieser landesvertraglichen Vorschrift nicht befasst und deshalb auch keine eigene Auslegung vorgenommen, an die das Revisionsgericht ansonsten gebunden wäre.
Streitverfahren über Gültigkeit einer Regelung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab …
Vergütung für ambulante Notfallbehandlungen im Krankenhaus; Auslegung eines …
Ambulantes Operieren - Anästhesie-Zuschlag nach Nr 90 EBM-Ä -Allgemein- und …
Höhe der Vergütung für ambulante Notfallbehandlungen im Krankenhaus; Niedrigerer …
LSG Baden-Württemberg, 19.07.2007 - L 7 AS 689/07
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Eingliederungsleistungen - Bindungswirkung …
LSG Nordrhein-Westfalen, 04.06.2003 - L 11 KA 229/01
Vergütung für ambulante Notfallbehandlungen in einem Krankenkaus; Budgetierung …
LSG Nordrhein-Westfalen, 06.09.2017 - L 11 KA 54/16
Vertragsarzthonorar; Höhe der Quartalspauschale je Behandlungsfall für ein …
LSG Baden-Württemberg, 03.04.2007 - L 5 KA 560/07
Vertragsärztliche Versorgung - Bindung der Krankenkasse an Gesamtvertrag
LSG Nordrhein-Westfalen, 09.04.2003 - L 11 KA 97/00
Honorarverteilungsregelungen einer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ; Grundsatz …
LSG Nordrhein-Westfalen, 09.04.2003 - L 11 KA 122/02
Rechtmäßigkeit einer Honorarfestsetzung für die aufgrund von …
LSG Sachsen, 31.05.2001 - L 6 KN 25/00
Vorliegen eines "bergbaulichen Betriebes"; Entscheidungskompetenz des …
SG Düsseldorf, 02.05.2012 - S 2 KA 154/08
LSG Brandenburg, 09.04.2003 - L 11 KA 122/02
Honorarfestsetzung für die auf Grund von Institutsermächtigungen erbrachten …
Wirksamkeitsvoraussetzungen der Gesamtverträge zwischen der KV Nord-Württemberg …
SG Dresden, 16.10.2013 - S 25 KR 401/12
Bemessung der Krankenhausvergütung nach vertraglichen Fallpauschalen auf …

References: § 115
 § 75
 § 115
 § 75
 § 75
 § 120
 § 120
 § 120
 § 120
 § 115
 § 120
 § 10
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 § 50
 § 85
 § 134
 § 115
 § 85
 § 115
 § 87
 § 87
 § 115
 § 115
 § 120
 § 3
 § 115
 § 115
 § 120
 § 75
 § 162
 § 115
 § 115
 § 115
 § 115
 § 75
 § 75
 § 120
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 § 115
 § 87
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 § 115
 § 120
 § 120
 § 120
 § 115