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Timestamp: 2016-10-28 12:17:44+00:00

Document:
4A_341/2011 (21.03.2012)
vertreten durch Rechtsanwalt Paul B�rgi,
Beschwerdef�hrerin und Kl�gerin,
vertreten durch Rechtsanw�lte Herrn Dr. Andreas Casutt und Frau Catherine Grun,
Fusionsgesetz; �berpr�fungsklage; Ausgleichszahlung,
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 14. April 2011.
A.a Die X.________ (Kl�gerin und Beschwerdef�hrerin) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in A.________. Sie bezweckt die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiete der Finanzberatung und Verm�gensverwaltung im weitesten Sinn.
Die Y.________ (vormals Y.________ Holding AG; Beklagte und Beschwerdegegnerin) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in B.________. Sie bezweckt den Erwerb, die dauernde Verwaltung und die Ver�usserung von Beteiligungen an in- und ausl�ndischen Unternehmungen aller Art.
A.b Am 7. Juni 2008 �bernahm die Z.________ plc mit Sitz in C.________ (IR) von der Finanzinvestorin V.________ LLP mit Sitz in D.________ (UK) 170'000 Namenaktien der in E.________ (AG) domizilierten W.________ Holding AG, zu deren Aktion�ren auch die Kl�gerin geh�rte. Hierf�r �bertrug die Z.________ plc der V.________ LLP als Gegenleistung 12'700'000 Z.________-Aktien sowie 30 Mio. Euro in bar. Zusammen mit den eigenen bereits gehaltenen W.________-Aktien konnte die Z.________ plc damit 340'218 W.________-Aktien, entsprechend 63.96% der Stimmrechte, auf sich vereinigen.
Im Zeitpunkt dieser Transaktion kontrollierte die Z.________ plc die Beklagte zu 100%. Die Z.________ plc beabsichtigte, ihre Gesch�fte zusammen mit jenen der W.________ Holding AG unter dem Dach der Beklagten zu vereinigen. Der Zusammenschluss sollte dadurch vollzogen werden, dass die Beklagte zun�chst auf dem Wege eines "Scheme of Arrangement"-Verfahren gem�ss Section 201 des irischen Companies Act 1963 die Z.________ plc erwirbt und anschliessend die W.________ Holding AG durch Fusion gem�ss Art. 3 Abs. 1 lit. a FusG absorbiert.
Im Rahmen eines noch am 7. Juni 2008 eingeleiteten "Scheme of Arrangement"-Verfahrens wurden in der Folge s�mtliche Aktien der Z.________ plc vernichtet und an die Beklagte neu ausgegeben. Daf�r erhielten die bisherigen Z.________-Aktion�re gegen je 2 Z.________-Aktien eine Aktie der Beklagten. Im Ergebnis f�hrte dies zu einem Tausch der bisherigen Z.________-Aktien durch Aktien der Beklagten. Unter Ber�cksichtigung dieses Zusammenschlusses entsprach die von der Z.________ plc an die V.________ LLP per 7. Juni 2008 erbrachte Gegenleistung pro W.________-Aktie 37.35 Namenaktien der Beklagten plus EUR 167.47 in bar.
Mit Absorptionsfusion i.S. von Art. 3 Abs. 1 lit. a FusG vom 21. August 2008 �bernahm die Beklagte schliesslich die Aktiven und Passiven der W.________ Holding AG gem�ss Fusionsvertrag vom 7. Juni 2008 und Bilanz per 31. Dezember 2007.
Das im Fusionsvertrag f�r die Publikumsaktion�re der �bertragenden Gesellschaft festgesetzte Umtauschverh�ltnis betrug pro W.________-Aktie 36 Namenaktien der Beklagten. Unter Ber�cksichtigung des Tausches der bisherigen Z.________-Aktien durch Aktien der Beklagten entsprach dies einem Umtauschverh�ltnis von 72 Z.________-Aktien pro W.________-Aktie. Ein Gutachten der vom Verwaltungsrat der Beklagten beauftragten Q.________ & Cie AG vom 9. Juni 2008 kam zum Schluss, dass es sich dabei um ein angemessenes Verh�ltnis handle. Der gest�tzt auf Art. 15 Abs. 4 FusG zuhanden der Fusionspartner erstellte Revisionsbericht der R.________ vom 27. Juni 2008 bescheinigte, dass das festgelegte Umtauschverh�ltnis vertretbar und die angewandten Methoden zur Bestimmung des Umtauschverh�ltnisses angemessen seien.
Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass es sich beim Mehrpreis, den die Z.________ plc der V.________ f�r die W.________-Aktien im Vergleich zum Umtauschverh�ltnis f�r die �brigen W.________-Aktion�re bezahlte, um eine Kontrollpr�mie handelte.
A.c Die Kl�gerin als Aktion�rin der �bertragenden Gesellschaft machte in der Folge jedoch geltend, das im Fusionsvertrag festgesetzte Umtauschverh�ltnis ignoriere den von der Z.________ plc mit der V.________ LLP vereinbarten Preis f�r die W.________-Aktien. Dabei handle es sich um einen "Marktpreis". Das tiefere Umtauschverh�ltnis sei nur aufgrund einer "Kollusion" des "inferioren W.________-Verwaltungsrats" mit dem Verwaltungsrat von Z.________ plc zustande gekommen. Eine neutrale �berpr�fung des im Fusionsvertrag vom 7. Juni 2008 festgesetzten Umtauschverh�ltnisses werde ergeben, dass sich ein angemessenes Umtauschverh�ltnis zwingend am "Marktpreis" orientieren m�sse, den die Z.________ plc am 7. Juni 2008 an die V.________ LLP pro W.________-Namenaktie bezahlt habe.
B.a Mit Klage vom 17. Oktober 2008 stellte die Kl�gerin dem Handelsgericht des Kantons Z�rich gest�tzt auf Art. 105 FusG die folgenden Begehren:
"Es sei pro alte Namenaktie der W.________ Holding AG eine angemessene Ausgleichszahlung, mindestens aber Fr. 367.20, festzusetzen, welche die Beklagte der Kl�gerin und allen �brigen Publikumsaktion�ren der W.________ Holding AG f�r die von diesen im Zeitpunkt der Fusion mit der Beklagten gehaltenen alten Namenaktien der W.________ Holding AG nebst 5% Zins seit 22. August 2008 zu bezahlen hat;
dementsprechend sei die Beklagte zu verpflichten, der Kl�gerin f�r die 250 von ihr im Zeitpunkt der Fusion gehaltenen alten Namenaktien der W.________ Holding AG beziehungsweise 9'000 neuen Namenaktien der Beklagten eine Ausgleichszahlung von mindestens Fr. 91'800.-- nebst 5% Zins seit 22. August 2008 zu bezahlen;
alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten der Beklagten, dies unabh�ngig vom Ausgang des Verfahrens."
Mit Replik vom 1. M�rz 2010 verlangte die Kl�gerin von der Beklagten weiter die Edition diverser Urkunden.
B.b Mit Urteil vom 14. April 2011 wies das Handelsgericht des Kantons Z�rich die Klage ab (Dispositiv-Ziffer 1), setzte die Gerichtsgeb�hr auf Fr. 420'000.-- fest (Dispositiv-Ziffer 2), legte diese den Parteien je zur H�lfte auf (Dispositiv-Ziffer 3) und verzichtete auf die Zusprechung von Parteientsch�digungen (Dispositiv-Ziffer 4).
Mit Beschwerde in Zivilsachen stellt die Beschwerdef�hrerin dem Bun-desgericht folgende Antr�ge:
1.1 Das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 14. April 2011, Gesch�fts-Nr. HG......, in rubrizierter Sache sei aufzuheben;
1.2 es sei pro alte Namenaktie der W.________ Holding AG eine angemessene Ausgleichszahlung, mindestens aber CHF 367.20, festzusetzen, welche die Beschwerdegegnerin der Beschwerdef�hrerin und allen Publikumsaktion�ren der W.________ Holding AG f�r die von diesen im Zeitpunkt der Fusion mit der Beschwerdegegnerin gehaltenen alten Namenaktien der W.________ Holding AG nebst 5 % Zins seit 22. August 2008 zu bezahlen hat;
dementsprechend sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdef�hrerin f�r die 250 von ihr im Zeitpunkt der Fusion gehaltenen alten Namenaktien der W.________ Holding AG beziehungsweise 9'000 neuen Namenaktien der Beschwerdegegnerin eine Ausgleichszahlung von mindestens Fr. 91'800.-- nebst 5% Zins seit 22. August 2008 zu bezahlen;
2. eventualiter sei das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 14. April 2011, Gesch�fts-Nr. HG......, in rubrizierter Sache aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zur Neuentscheidung im Sinne der Erw�gungen zur�ckzuweisen;
alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.
1.1 Die Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) in einer Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG), der von einem oberen kantonalen Gericht erging, das als Fachgericht f�r handelsrechtliche Streitigkeiten und einzige kantonale Instanz eingesetzt ist (Art. 75 Abs. 2 lit. b BGG). Die Rechtsbegehren der Beschwerdef�hrerin sind im kantonalen Verfahren nicht gesch�tzt worden (Art. 76 Abs. 1 BGG), der massgebende Streitwert betr�gt mehr als Fr. 30'000.-- (Art. 51 i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG).
1.2 Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich die beschwerdef�hrende Partei grunds�tzlich nicht darauf beschr�nken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen (BGE 133 III 489 E. 3.1). Die Beschwerdef�hrerin beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und verlangt in der Hauptsache die Gutheissung ihrer �berpr�fungsklage. Insoweit gen�gen ihre Antr�ge den Anforderungen an ein reformatorisches Rechtsbegehren.
1.3 Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Bundesverfassungsrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG; BGE 134 III 379 E. 1.2). Nicht zu den in Art. 95 BGG vorgesehenen R�gegr�nden geh�rt hingegen die Verletzung der kantonalen Zivilprozessordnung, deren Anwendung und Auslegung vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht bzw. gegen Bundesverfassungsrecht beurteilt werden kann (BGE 136 I 241 E. 2.4; 135 III 513 E. 4.3 S. 521; 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.).
Auf das Verfahren vor der Vorinstanz fand gem�ss Art. 404 Abs. 1 ZPO noch die nunmehr aufgehobene Zivilprozessordnung des Kantons Z�rich Anwendung. Soweit die Beschwerdef�hrerin die Verletzung von Normen des kantonalen Zivilprozessrechts r�gen will, hat sie mithin darzutun, dass dabei gleichzeitig ein Verstoss gegen Bundes- bzw. Bundesverfassungsrecht vorliegt.
1.4 Das Bundesgericht wendet das Recht zwar von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG; vgl. dazu BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) pr�ft das Bundesgericht jedoch grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254 mit Hinweisen). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Die Beschwerdef�hrerin soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 749). Dabei hat die Begr�ndung in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen; Verweise auf andere Rechtsschriften, insbesondere im kantonalen Verfahren eingereichte, sind unbeachtlich (vgl. BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.; 131 III 384 E. 2.3 S. 387 f.; je mit Hinweisen).
1.5.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Dazu geh�ren sowohl die Feststellungen �ber den Lebenssachverhalt, der dem Streitgegenstand zugrunde liegt, als auch jene �ber den Ablauf des vorinstanzlichen und des diesem vorangegangenen Verfahrens, namentlich die Parteivorbringen in denselben, oder etwa der Inhalt einer Expertise (Urteile 4A_210/2009 vom 7. April 2010 E. 2; 4A_439/2010 vom 20. Oktober 2011 E. 2.1). Das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerdef�hrerin, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4). Soweit die Beschwerdef�hrerin den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_470/2009 vom 18. Februar 2010 E. 1.2). �berdies ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3).
1.5.2 Diese Grunds�tze verkennt die Beschwerdef�hrerin gr�sstenteils. In ihrer Eingabe geht sie �ber weite Strecken von einem gegen�ber den Feststellungen der Vorinstanz erweiterten oder ge�nderten Sachverhalt aus. Soweit sie dabei der Vorinstanz "willk�rliche Sachverhaltsfeststellungen" bzw. eine Verletzung von Art. 9 BV vorwirft, vermag sie den Begr�ndungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht gen�gen, unterl�sst sie es doch durchwegs, diese Vorw�rfe im Einzelnen anhand der vorinstanzlichen Erw�gungen zu begr�nden und mit konkreten Aktenhinweisen zu belegen. Ihre Vorbringen gegen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen ersch�pfen sich im Wesentlichen in appellatorischer Kritik. Darauf ist nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin macht an zahlreichen Stellen der Beschwerdeschrift geltend, die Vorinstanz habe ihr Recht auf Beweis gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 8 ZGB verletzt, indem die Beschwerdef�hrerin f�r diverse Behauptungen nicht zum Beweis durch Gutachten bzw. anderweitige Beweismittel zugelassen worden sei.
2.1 Der aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende Anspruch auf rechtliches Geh�r verleiht der betroffenen Partei das Recht, in einem Verfahren, welches in ihre Rechtsstellung eingreift, mit rechtzeitig und formg�ltig angebotenen Beweisantr�gen geh�rt zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 136 I 265 E. 3.2 S. 272; 131 I 153 E. 3 S. 157; 127 I 54 E. 2b S. 56; 124 I 241 E. 2 S. 242; je mit Hinweisen). Dieses Recht auf Beweis ergibt sich gem�ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch aus Art. 8 ZGB, der insoweit f�r den Bereich des Bundesprivatrechts Art. 29 Abs. 2 BV konkretisiert (Urteil 4A_264/2011 vom 14. November 2011 E. 3.2).
Der bundesrechtliche Beweisf�hrungsanspruch schliesst freilich die vorweggenommene Beweisw�rdigung nicht aus (BGE 129 III 18 E. 2.6 S. 25; 126 III 315 E. 4a S. 317; je mit Hinweisen). Es bleibt dem Sachgericht unbenommen, von beantragten Beweiserhebungen deshalb abzusehen, weil es sie von vornherein nicht f�r geeignet h�lt, die behaupteten Tatsachen zu beweisen oder weil es seine �berzeugung bereits aus anderen Beweisen gewonnen hat und davon ausgeht, dass weitere Abkl�rungen am massgeblichen Beweisergebnis nichts mehr zu �ndern verm�chten (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 f. mit Hinweisen, vgl. auch BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 130 II 425 E. 2.1 S. 429 mit Hinweisen). Das Bundesgericht greift in eine antizipierte Beweisw�rdigung nur ein, wenn sie willk�rlich und damit offensichtlich unhaltbar ist, namentlich wenn sie eine prozessuale Vorschrift oder einen unumstrittenen Grundsatz des Beweisrechts krass verletzt oder sonst wie in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211; 129 I 8 E. 2.1 S. 9).
2.2 Soweit sich die Beschwerdef�hrerin auf Art. 29 Abs. 2 BV bzw. Art. 8 ZGB beruft, unterl�sst sie es durchwegs darzulegen, dass und inwiefern sie die Einholung eines Gutachtens bzw. die Abnahme anderweitiger Beweismittel verfahrenskonform beantragt hat und welche Sachverhaltsfragen damit h�tten gekl�rt werden sollen. Soweit sich die Kritik sinngem�ss gegen die vorweggenommene Beweisw�rdigung durch die Vorinstanz richtet, unterl�sst es die Beschwerdef�hrerin sodann substanziiert darzulegen, inwiefern diese willk�rlich erfolgt sein sollte. Auf ihre R�gen, die Vorinstanz habe gegen Art. 29 Abs. 2 BV bzw. Art. 8 ZGB verstossen, ist damit nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz vor, diese habe die Dispositionsmaxime gem�ss � 54 Abs. 2 aZPO/ZH in willk�rlicher Weise angewendet, indem sie die in der Replik gestellten Editionsantr�ge als Geltendmachung materiellrechtlicher Auskunftsanspr�che behandelt und abgewiesen hat. Damit habe die Vorinstanz gegen Art. 9 BV verstossen.
3.1 Nach � 54 Abs. 2 aZPO/ZH darf das Gericht einer Partei weder mehr noch anderes zusprechen, als sie selbst verlangt, noch weniger, als der Gegner anerkannt hat.
Willk�rlich ist ein Entscheid nach konstanter Praxis nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutref-fender erscheint. Willk�r in der Rechtsanwendung liegt nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft; dabei ist erforderlich, dass der Entscheid nicht nur in der Begr�ndung, sondern auch im Ergebnis willk�rlich ist (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 132 III 209 E. 2.1 S. 211; je mit Hinweisen).
3.2 Gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz stellte die Beschwerdef�hrerin die Editionsbegehren in der Replik vom 1. M�rz 2010 im Sinne einer Stufenklage. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass selbst wenn der Beschwerdef�hrerin materiellrechtliche Auskunftsanspr�che zugestanden h�tten, diese zum Zeitpunkt der Replik verwirkt gewesen w�ren. Damit waren die entsprechenden Herausgabebegehren abzuweisen.
Die dagegen vorgetragene R�ge geht fehl, denn inwiefern die Vorinstanz der Beschwerdef�hrerin damit mehr oder anderes zugesprochen haben soll, als diese beantragte, ist nicht ersichtlich. Eine Abweisung der gestellten Antr�ge k�nnte unter dem Gesichtspunkt der Dispositionsmaxime einzig dann unzul�ssig sein, wenn diese von der Gegenpartei anerkannt worden w�ren. Dies ist vorliegend nicht der Fall. Eine willk�rliche Anwendung von � 54 Abs. 2 aZPO/ZH liegt damit nicht vor.
Die Beschwerdef�hrerin macht eine Verletzung des Anspruchs auf Beurteilung ihrer Zivilanspr�che durch eine richterliche Instanz gem�ss Art. 6 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 29a BV geltend, indem die Vorinstanz die Pr�fung des im Fusionsvertrag festgesetzten Umtauschverh�ltnisses "faktisch" an die Q.________ & Cie AG als Gutachterin der Beklagten bzw. die R.________ als Fusionspr�ferin "delegierte".
Die R�ge ist offensichtlich unbegr�ndet, wurde die Klage der Beschwerdef�hrerin doch vom Handelsgericht des Kantons Z�rich beurteilt, also einer richterlichen Beh�rde i.S.v. Art. 29a BV. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe die Pr�fung des Umtauschverh�ltnisses an Externe "delegiert", l�uft in der Sache auf eine R�ge der Verletzung von Art. 105 FusG hinaus, worauf sogleich einzugehen sein wird.
Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz im Zusammenhang mit der Pr�fung, ob das im Fusionsvertrag festgesetzte Umtauschverh�ltnisses angemessen ist, eine Verletzung von Art. 7 Abs. 1 i.V.m. Art. 105 FusG vor.
Die Vorinstanz habe die Festsetzung des Umtauschverh�ltnisses in bundesrechtswidriger Weise mit eingeschr�nkter Kognition summarisch auf Plausibilit�t hin �berpr�ft bzw. eine blosse Bandbreitenpr�fung vorgenommen. Zudem habe sie die Einwendungen der Beschwerdef�hrerin gegen die Bestimmung des Umtauschverh�ltnisses missachtet. Schliesslich habe es die Vorinstanz bei der Beurteilung des angemessenen Umtauschverh�ltnisses unterlassen, den "Marktpreis" zu ber�cksichtigen, den die Z.________ plc der V.________ LLP f�r die W.________-Aktien bezahlte. Darin liege ein Verstoss gegen den "Grundsatz der Gleichbehandlung der Aktion�re bei einer Fusion" sowie gegen "Grunds�tze der Bewertung", gem�ss welchen prim�r auf den Marktpreis abzustellen sei.
5.1.1 Das Bundesgesetz vom 3. Oktober 2003 �ber Fusion, Spaltung, Umwandlung und Verm�gens�bertragung (Fusionsgesetz, FusG; SR 221.301) geht vom Grundsatz der mitgliedschaftlichen Kontinuit�t aus (BGE 135 III 603 E. 2.1.1). Danach haben bei Fusionen die Gesellschafter der �bertragenden Gesellschaft Anspruch auf Anteils- oder Mitgliedschaftsrechte an der �bernehmenden Gesellschaft (Art. 7 Abs. 1 FusG). Das Umtauschverh�ltnis f�r Anteile der �bertragenden Gesellschaft in Anteile der �bernehmenden Gesellschaft wird im Fusionsvertrag festgelegt, der von den obersten Leitungs- oder Verwaltungsorganen der an der Fusion beteiligten Gesellschaften abgeschlossen wird (Art. 12 i.V.m. Art. 13 Abs. 1 lit. a FusG). Es muss im Fusionsbericht, der ebenfalls von den genannten Organen zu erstellen ist (Art. 14 Abs. 1 FusG), rechtlich und wirtschaftlich erl�utert und begr�ndet werden (Art. 14 Abs. 3 lit. c FusG). Falls die �bernehmende Gesellschaft eine Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft mit Anteilscheinen ist, muss das Umtauschverh�ltnis zudem von einem zugelassenen Revisionsexperten auf Vertretbarkeit �berpr�ft werden (Art. 15 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 lit. b FusG).
5.1.2 Geht ein Gesellschafter eines an der Fusion beteiligten Rechtstr�gers davon aus, das Umtauschverh�ltnis sei nicht angemessen, kann er innerhalb von zwei Monaten nach der Ver�ffentlichung des Fusionsbeschlusses verlangen, dass das Gericht eine angemessene Ausgleichszahlung festsetzt (Art. 105 Abs. 1 FusG). Diese so genannte �berpr�fungsklage dient der wirtschaftlichen Korrektur einer Verletzung des Prinzips der Kontinuit�t der Mitgliedschaft. Aktivlegitimiert sind Personen, die durch einen den Grundsatz der mitgliedschaftlichen Kontinuit�t missachtenden Transaktionsbeschluss in ihrer Stellung als Gesellschafter beeintr�chtigt wurden (BGE 135 III 603 E. 2.1.2).
5.1.3 Bei der Bestimmung des Umtauschverh�ltnisses sind alle relevanten Umst�nde zu ber�cksichtigen, insbesondere das Verm�gen der beteiligten Gesellschaften und die Verteilung der Stimmrechte (Art. 7 Abs. 1 FusG), aber etwa auch die Entwicklungsaussichten der an der Fusion beteiligten Gesellschaften oder die Synergien, die sich aus der Fusion ergeben (Botschaft zum Fusionsgesetz, BBl 2000 4337, S. 4401). Massgebend f�r die Bestimmung des Verm�gens ist der Unternehmenswert zu Fortf�hrungswerten (Urteil 4A_96/2011 vom 20. September 2011 E. 5.4, nicht publ. in: BGE 137 III 577). Dieser wird in der Regel aufgrund einer zukunftsbezogenen Ertragsbewertung, verbunden mit einer aktuellen Substanzbewertung, bestimmt (BGE 136 III 209 E. 6.2.2 S. 215 f.). Dabei k�nnen verschiedene in der Betriebswirtschaftslehre anerkannte Bewertungsmethoden angewendet werden, namentlich auch das als gewinnorientierte Methode international anerkannte "Discounted Cash Flow"-Verfahren (dazu BGE 136 III 209 E. 6.2.5 S. 217 f.).
5.1.4 Den fusionierenden Gesellschaften kommt bei der Wahl der Bewertungsmethode und der Bewertung der relevanten Umst�nde ein erheblicher Ermessensspielraum zu (Urteil 4A_96/2011 vom 20. September 2011 E. 5.4, nicht publ. in: BGE 137 III 577). Die Festsetzung des Umtauschverh�ltnisses ist Gegenstand von Verhandlungen zwischen den betroffenen Gesellschaften, wobei auch subjektive und schwer erfassbare Faktoren ins Gewicht fallen k�nnen (Botschaft FusG, a.a.O., S. 4401). Es handelt sich dabei letztlich um einen ausgehandelten Gesch�ftsleitungsentscheid, der vom Gericht nur zur�ckhaltend �berpr�ft werden kann (vgl. Urteil 4A_306/2009 vom 8. Februar 2010 E. 7.2.4).
Eine justiziable Unangemessenheit des Umtauschverh�ltnisses liegt im Wesentlichen nur dann vor, wenn dieses in �berschreitung des Ermessensspielraums willk�rlich festgesetzt wird (vgl. Botschaft FusG, a.a.O., S. 4401). Dies trifft namentlich zu, wenn die Festsetzung des Umtauschverh�ltnisses auf falschen oder unvollst�ndigen tats�chlichen Annahmen beruht oder anerkannte Bewertungsgrunds�tze und -methoden nicht oder unzutreffend angewendet wurden (Urteil 4A_96/2011 vom 20. September 2011 E. 5.4, nicht publ. in: BGE 137 III 577).
5.2 Diese Grunds�tze hat die Vorinstanz ihrem Urteil korrekt zugrunde gelegt. Erg�nzend dazu hat sie zutreffend erwogen, dass es bei der �berpr�fungsklage nach Art. 105 FusG nicht um die Festlegung eines objektiv richtigen oder gerechten Werts geht, sondern um die �berpr�fung einer Wertbandbreite, innerhalb derer das Umtauschverh�ltnis noch als angemessen zu betrachten ist (unter Hinweis auf REUTTER/ CLASSEN, Fusionsrechtliche Ausgleichungsklage und b�rsenrechtliche Preisvorschriften, in: FS Rolf Watter, 2008, S. 390, welche sich ihrerseits st�tzen auf: KARIN EUGSTER, Die �berpr�fung der Anteils- und Mitgliedschaftsrechte nach Art. 105 FusG, Diss. Z�rich 2006, S. 133; VON DER CRONE ET AL., Privatrechtliche Aspekte der Ausgleichsleistungen und Abfindungen gem�ss FusG, in: FS Peter B�ckli, 2006, S. 250 f.).
Diese Wertbandbreite entspricht dem Ermessensspielraum, welcher den Fusionspartnern bei der Bestimmung des Umtauschverh�ltnisses zusteht (oben E. 5.1.4). Indem die Vorinstanz pr�fte, ob das festgelegte Umtauschverh�ltnis in eine korrekt ermittelte Wertbandbreite f�llt, hat sie damit entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin keineswegs ihre Kognition in bundesrechtswidriger Weise eingeschr�nkt, sondern vielmehr den Ermessensspielraum der Fusionspartner ber�cksichtigt und respektiert.
5.3.1 Gem�ss der Vorinstanz hat die von der Beklagten beauftragte Gutachterin, die Q.________ & Cie AG, folgende Bandbreiten f�r das Austauschverh�ltnis von Z.________-Aktien pro W.________-Aktie berechnet: Gest�tzt auf die DCF-Methode eine Bandbreite von 63.7 bis 72.2, gest�tzt auf die "Comparable Companies"-Methode eine Bandbreite von 63.6 bis 67.2 und gest�tzt auf die "Market Capitalization"-Methode eine Bandbreite von 67,1 bis 74,2. Das im Fusionsvertrag festgelegte Verh�ltnis von 72 Z.________-Aktien pro W.________-Aktie lag damit am oberen Ende bzw. gar oberhalb dieser Bandbreiten und wurde von der R.________ als Revisionsexpertin und Fusionspr�ferin f�r vertretbar befunden.
Die Beschwerdef�hrerin hat vor der Vorinstanz demgegen�ber eine Wertbandbreite von 48 bis 96 als korrekt postuliert, in die das von ihr geforderte h�here Umtauschverh�ltnis fiele, das dem an die V.________ LLP bezahlten Preis entspricht. Hierzu erwog die Vorinstanz, dass auch das im Fusionsvertrag festgesetzte Umtauschverh�ltnis von 72:1 in die von der Beschwerdef�hrerin postulierte Wertbandbreite fiele. Selbst wenn also das von der Beschwerdef�hrerin geforderte Umtauschverh�ltnis innerhalb der "korrekten" Bandbreite liegen w�rde, bedeutete dies nicht, dass das von den Fusionsparteien gew�hlte Umtauschverh�ltnis von 72:1 nicht angemessen w�re. Zur Kritik der Beschwerdef�hrerin, dass das Gutachten Q.________ die Durchschnittswerte der letzten sechs bis zw�lf Monate ausser Acht gelassen habe, f�hrte die Vorinstanz aus, dass selbst ein Einbezug dieser Werte lediglich zur Folge gehabt h�tte, dass das obere Ende der Bandbreite weiter nach oben verschoben worden w�re, das Umtauschverh�ltnis von 72:1 aber dennoch innerhalb dieser Bandbreite gelegen h�tte. Schliesslich h�tte die Variierung der einzelnen Bewertungsparameter der DCF-Bewertung im Sinne der Beschwerdef�hrerin lediglich zur Folge, dass die Bandbreite erweitert w�rde. Aus einer solchermassen erweiterten Bandbreite w�rde das Verh�ltnis von 72:1 aber nicht fallen. Betreffend die von der Beschwerdef�hrerin weiter geltend gemachten angeblichen Fehler der Q.________ & Cie AG bei der DCF-Bewertung, d.h. die Nichtber�cksichtigung von Synergien und die �berbewertung von Immobilien, f�hrte die Vorinstanz aus, es sei in der Lehre umstritten, ob das Umtauschverh�ltnis aufgrund von Stand-alone-Bewertungen oder unter Ber�cksichtigung von Synergien zu berechnen ist. Die Anwendung der einen oder anderen Methode m�sse im Ermessen der Fusionspartner stehen. In Bezug auf die �berbewertung von Immobilien infolge der �berhitzung des Marktes f�hrte die Vorinstanz aus, es sei vertretbar gewesen, auf Bewertungen der Immobilien entsprechend dem damaligen Marktumfeld abzustellen.
5.3.2 Mit diesen Erw�gungen hat die Vorinstanz entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin die wesentlichen Einw�nde gegen die Bestimmung des Umtauschverh�ltnisses gepr�ft und beachtet. Mit ihrer �berwiegend appellatorischen Kritik vermag die Beschwerdef�hrerin die entsprechenden Erw�gungen nicht als bundesrechtswidrig auszuweisen. Vielmehr beschr�nkt sie sich im Wesentlichen darauf, eine eigene Berechnung des Umtauschverh�ltnisses vorzutragen. Dabei verkennt sie, dass es bei der Beurteilung der Angemessenheit im Rahmen der �berpr�fungsklage nicht um die Bestimmung eines konkreten Umtauschverh�ltnisses geht, sondern um die Beurteilung, ob sich das von den Fusionspartnern festgesetzte Umtauschverh�ltnis innerhalb des ihnen zustehenden Ermessensspielraums bewegt. Dass das vorliegend festgesetzte Umtauschverh�ltnis von 72:1 aus dem entsprechenden Ermessensspielraum fiele, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar. Die R�ge, die Vorinstanz habe die Einwendungen gegen die Bestimmung des Umtauschverh�ltnisses nicht ber�cksichtigt, geht fehl.
5.4.1 Zur Behauptung der Beschwerdef�hrerin, dass das im Fusionsvertrag festgesetzte Umtauschverh�ltnis den von der Z.________ plc mit der V.________ LLP vereinbarten Preis f�r die W.________-Aktien ignoriere, f�hrte die Vorinstanz aus, dass das Fusionsrecht im Gegensatz zum B�rsenrecht weder eine Mindestpreisregel noch eine Best Price Rule kenne. Zudem finde das "fusionsrechtliche Gleichbehandlungsgebot", verstanden als Anspruch der Aktion�re der �bertragenden Gesellschaft auf ein gleiches Umtauschverh�ltnis f�r ihre Anteile an der �bertragenden Gesellschaft in Anteile der �bernehmenden Gesellschaft (vgl. Art. 7 Abs. 1 FusG), nur auf Fusionen und die dabei involvierten Parteien Anwendung.
Die Vorinstanz stellte fest, dass die Z.________ plc das W.________-Aktienpaket von der V.________ LLP jedenfalls eine logische Sekunde vor der Fusion zwischen der Beklagten und der W.________ Holding AG erworben hat. Die V.________ LLP war damit nicht als W.________-Aktion�rin in die Fusion involviert. Eine direkte Anwendung bzw. zeitliche Ausdehnung des fusionsrechtlichen "Gleichbehandlungsgebotes" ist gem�ss der Vorinstanz daher ausgeschlossen. Der Z.________ plc sei es frei gestanden, vor der Fusion von der V.________ LLP ein Aktienpaket zu erwerben und daf�r den Preis auszuhandeln. W�re die Transaktion mit der V.________ LLP nicht zu einem h�heren Preis, sondern zu einem tieferen Preis abgewickelt worden, w�rde die Beschwerdef�hrerin wohl auch nicht geltend machen, dass sie deswegen nur einen tieferen Preis zugute h�tte.
Hinsichtlich der Unternehmensbewertung hielt die Vorinstanz fest, dass der zwischen der Z.________ plc und der V.________ LLP ausgehandelte Preis f�r das W.________-Aktienpaket bestenfalls etwas dar�ber aussage, wie die Z.________ plc und die V.________ LLP die W.________ Holding AG bewerteten. Den eigenen Bewertungen zweier privater Gesellschaften k�nne kein gr�sseres Gewicht zukommen als einer anderen sorgf�ltig nach anerkannten Grunds�tzen ausgearbeiteten Bewertung. Die Tatsache, dass ein grosses Aktienpaket verkauft wurde, lasse zwar im Idealfall vermuten, dass die Parteien ihre Bewertungen sorgf�ltig erstellten, doch gen�ssen diese keinen Vorrang vor anderen Bewertungen. Es k�nne n�mlich weder ausgeschlossen werden, dass die V.________ LLP oder die Z.________ plc die W.________-Aktien "falsch" bewerteten, noch dass die Z.________ plc unvern�nftig handelte und einen Preis bezahlte, der �ber ihrer eigenen Bewertung der Aktien lag. Vieles h�nge in solchen F�llen vom Gang der Vertragsverhandlungen ab. F�r die Bestimmung des angemessenen Umtauschverh�ltnisses i.S. von Art. 7 Abs. 1 FusG m�sste ebenso unber�cksichtigt bleiben, wenn die Z.________ plc - allenfalls zum Nachteil ihrer eigenen Aktion�re - einen zu hohen Preis f�r die W.________-Aktien bezahlt h�tte, wie auch ein "Discount"-Preis nicht zu einem tieferen Umtauschverh�ltnis f�hren d�rfte.
5.4.2 Die von der Beschwerdef�hrerin gegen diese Erw�gungen vorgetragenen Einw�nde verfangen nicht.
Der Anspruch auf Wahrung der Anteils- und Mitgliedschaftsrechte steht nach dem Wortlaut von Art. 7 Abs. 1 FusG den "Gesellschafterinnen und Gesellschaftern der �bertragenden Gesellschaft" zu, d.h. denjenigen Personen, die im Moment der Fusion �ber eine Gesellschafterstellung in der �bertragenden Gesellschaft verf�gen. Personen, die im Moment der Fusion nicht Gesellschafter der �bertragenden Gesellschaft sind, fallen nicht in den Anwendungsbereich von Art. 7 Abs. 1 FusG und sind damit auch nicht Adressaten des im Fusionsvertrag festgesetzten Umtauschverh�ltnisses.
Die V.________ LLP war im Moment der Fusion nicht mehr W.________-Aktion�rin und damit von Art. 7 Abs. 1 FusG nicht erfasst. Der zwischen der Beklagten und der V.________ LLP via die Z.________ plc erfolgte Aktientausch fand vor der Absorptionsfusion zwischen der Beklagten und der W.________ Holding AG statt und ber�hrte damit die Kontinuit�t der Anteils- und Mitgliedschaftsrechte der an der Fusion beteiligten Aktion�re nicht. Aus Art. 7 Abs. 1 i.V.m. Art. 105 FusG k�nnen die an der Fusion beteiligten Aktion�re der W.________ Holding AG lediglich eine angemessene Wahrung der mitgliedschaftlichen Kontinuit�t im Rahmen der Fusion geltend machen. Dass sich aus Art. 7 Abs. 1 FusG dar�ber hinaus ein mittels �berpr�fungsklage durchsetzbarer Anspruch ableiten liesse, zu gleichen Bedingungen abgefunden zu werden, wie Aktion�re in ausserhalb der Fusion abgewickelten Transaktionen, wird hingegen weder in der Lehre noch in der Rechtsprechung vertreten. Die R�ge, die Vorinstanz habe gegen ein wie auch immer geartetes "Gleichbehandlungsgebot" verstossen, geht fehl.
Hinsichtlich der R�ge, dass nur eine Unternehmensbewertung gesetzeskonform sei, die sich an dem an die V.________ LLP f�r die W.________-Aktien bezahlten "Marktpreis" orientiert, ist vollumf�nglich auf die zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz (E. 3.4.5 des angefochtenen Entscheids) zu verweisen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin gibt es bei der Bestimmung des Umtauschverh�ltnisses nach Art. 7 FusG keinen absoluten Vorrang der Bewertung nach dem "Marktpreis" vor anderen Methoden, namentlich der DCF-Methode (vgl. oben E. 5.1.3 f.).
6.1 Die Beschwerde erweist sich damit in der Hauptsache als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
6.2 Die Beschwerdef�hrerin richtet diverse R�gen gegen den vorinstanzlichen Kostenentscheid. Soweit sie diesen gesondert, d.h. unabh�ngig vom Ausgang der Hauptsache anfechten will, ist fraglich, ob ihre Beschwerdeantr�ge �berhaupt den Anforderungen an ein reformatorisches Rechtsbegehren gen�gen (vgl. oben E. 1.2). Denn ein (ausdr�cklicher) Eventualantrag auf Ab�nderung der vorinstanzlichen Kostenregelung bei Unterliegen im Hauptpunkt l�sst sich der Beschwerde nicht entnehmen, womit auf die entsprechenden R�gen grunds�tzlich nicht einzutreten ist (vgl. Urteil 4A_164/2011 vom 10. November 2011 E. 1.3). Dies gilt insbesondere mit Blick auf die R�ge, die Vorinstanz habe bei der Festsetzung der H�he der Gerichtsgeb�hr gegen das �quivalenzprinzip verstossen, geht doch diesbez�glich aus der Beschwerdebegr�ndung auch nicht ein implizit hinreichend bezifferter Eventualantrag hervor.
6.3 Soweit aus der Beschwerdebegr�ndung demgegen�ber implizit darauf zu schliessen sein sollte, die Beschwerdef�hrerin verlange gest�tzt auf Art. 105 Abs. 3 FusG selbst f�r den Fall ihres Unterliegens in der Hauptsache eine vollumf�ngliche �berw�lzung der vorinstanzlichen Gerichtskosten auf die Beschwerdegegnerin, w�ren die entsprechenden R�gen unbegr�ndet:
Art. 105 Abs. 3 FusG sieht vor, dass der �bernehmende Rechtstr�ger die Kosten des Verfahrens tr�gt, wobei das Gericht die Kosten ganz oder teilweise den Kl�gerinnen oder Kl�gern auferlegen kann, wenn besondere Umst�nde es rechtfertigen. Solche Umst�nde liegen namentlich dann vor, wenn die Klage offensichtlich unbegr�ndet ist und sich die Kl�gerin dessen h�tte bewusst sein m�ssen oder wenn sie die Klage b�swillig erhoben hat, um eine Gesellschaft zu erpressen oder ihr zu schaden (BGE 135 III 603 E. 2.1.2 S. 606). Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die Beschwerdef�hrerin zwar nicht b�swillig geklagt habe, jedoch h�tte wissen m�ssen, dass es im Rahmen einer �berpr�fungsklage nach Art. 105 FusG nicht darum gehen kann, lediglich eigene Bewertungen an Stelle anderer vorzunehmen. Genau dies habe die Beschwerdef�hrerin aber getan, womit die Stossrichtung ihrer Klage von vornherein nicht verfangen habe. Aus diesem Grund auferlegte die Vorinstanz die Gerichtskosten beiden Parteien je zur H�lfte.
Dies ist entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin bundesrechtlich nicht zu beanstanden, zumal es sich bei der W�rdigung der besonderen Umst�nde um einen Billigkeitsentscheid nach Art. 4 ZGB handelt, den das Bundesgericht nur mit Zur�ckhaltung �berpr�ft.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG). Umst�nde, die eine andere Kostenverteilung rechtfertigen w�rden (vgl. BGE 137 III 522 E. 8.4 S. 579), liegen nicht vor.
Die Gerichtskosten von Fr. 50'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerin hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 60'000.-- zu entsch�digen.
Lausanne, 21. M�rz 2012

References: Art. 3
 Art. 3
 Art. 15
 Art. 105
 Art. 74
 BGE 
 Art. 95
 Art. 404
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 9
 Art. 106
 Art. 29
 Art. 8
 Art. 29
 Art. 8
 Art. 29
 BGE 
 Art. 29
 Art. 8
 Art. 29
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 105
 Art. 7
 Art. 105
 Art. 13
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 105
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 105

Art. 105
 Art. 105
 Art. 4
 Art. 68
 BGE