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Timestamp: 2016-10-25 05:14:58+00:00

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U 318/02 (01.05.2003)
X.________, 1966, Beschwerdef�hrer, vertreten durch den Rechtsschutz A.________,
Der 1966 geborene X.________ war seit dem 3. Januar 1994 als Aussendienst-Mitarbeiter beim Rechtsschutz A.________ angestellt und in dieser Eigenschaft bei den La Suisse Versicherungen (nachfolgend: La Suisse) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Beim Fussballspielen zog er sich am 27. August 1994 eine Kontusion und Distorsion des oberen rechten Sprunggelenkes mit oss�rem Ausriss am Malleolus medialis sowie am 8. Oktober 1994 eine Supinationsdistorsion des rechten Fusses zu. Im Rahmen der in der Folge notwendigen Neurolyse des Nervus tibialis rechts wurde am 2. Februar 1995 auch eine Arthroskopie mit Teilmeniskektomie medial am linken Kniegelenk vorgenommen (Bericht des Dr. med. B.________, Zentrum f�r Gelenk- und Sporttraumatologie, Klinik C.________, vom 2. Februar 1995). Am 17. Oktober 1995 und 29. Januar 1997 erlitt er weitere Verletzungen am rechten Knie. Nachdem der Versicherte �ber erneut zunehmende Beschwerden am linken Knie geklagt hatte, wurde am 29. November 1997 eine Arthroskopie mit Restmeniskektomie links durchgef�hrt.
W�hrend die La Suisse Leistungen f�r die Sch�digungen am rechten Bein erbrachte, lehnte sie mit Verf�gung vom 25. M�rz 1999, best�tigt durch den Einspracheentscheid vom 20. April 1999, die �bernahme der Arthroskopien am linken Knie ab. Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hob, nachdem das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die dagegen erhobene Beschwerde abgewiesen hatte, den angefochtenen Entscheid vom 13. September 2000 auf und wies die Sache zufolge Unvollst�ndigkeit der durch die La Suisse im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren eingereichten Unterlagen an das kantonale Gericht zur Aktenerg�nzung und neuer Entscheidung zur�ck (Urteil vom 10. Oktober 2001).
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich holte u.a. zuhanden der La Suisse erstellte Gutachten des Prof. Dr. med. D.________, Chirurgie und Orthop�die FMH, vom 6. Februar 1996 und 17. Februar 1997 sowie des Spitals E.________ vom 18. Juni 1998 ein; ferner zog sie vom Unfallversicherer einverlangte Berichte des Dr. med. B.________ vom 29. November 1997, 23. Januar und 23. April 1998, des Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, vom 29. November 1995, 12. November 1997 und 21. Juli 1998 sowie einen MRI-Bericht der Klinik G.________ vom 6. Dezember 1995 bei. Mit Entscheid vom 27. September 2002 wies es die Beschwerde des Versicherten wiederum ab.
X.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides seien ihm UVG-Leistungen zuzusprechen.
W�hrend die La Suisse auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung.
1.1 Die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Unfallbegriff (Art. 6 Abs. 1 UVG, Art. 9 Abs. 1 UVV; BGE 122 V 232 Erw. 1 mit Hinweisen), die unfall�hnlichen K�rpersch�digungen (Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV in der hier anwendbaren, bis 31. Dezember 1997 g�ltigen Fassung; BGE 123 V 43 mit Hinweisen), die Pflicht der versicherten Person, die Umst�nde der erlittenen unfall�hnlichen K�rpersch�digung glaubhaft zu machen (BGE 116 V 140 f. Erw. 4b mit Hinweis), sowie den Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) wurden bereits im Entscheid der Vorinstanz vom 13. September 2000, auf welchen sowohl das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in seinem Urteil vom 10. Oktober 2001 wie auch das kantonale Gericht im hier angefochtenen Entscheid verwiesen haben, zutreffend dargelegt. Darauf wird Bezug genommen.
1.2 Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 20. April 1999) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
Streitig und auf Grund der nunmehr vervollst�ndigten Akten einzig zu pr�fen ist, ob im Sinne der zu Art. 9 Abs. 2 (lit. c) UVV ergangenen Rechtsprechung (BGE 123 V 43 und seitherige st�ndige Praxis [best�tigt u.a. in RKUV 2001 Nr. U 435 S. 332]) ein �usserer Vorfall bewiesen ist, der f�r die am 2. Februar 1995 und 29. November 1997 erfolgten Meniskusoperationen links urs�chlich ist. F�r das rechte Kniegelenk, das von verschiedenen Unf�llen betroffen wurde, hat die La Suisse ihre Leistungspflicht unstrittig und aktenkundig anerkannt.
Anl�sslich der durch Dr. med. B.________ am 2. Februar 1995 vorgenommenen Arthroskopie sowie partiellen Meniskektomie medial am linken Kniegelenk wurde gem�ss gleichentags verfasstem Bericht eine Hinterhornl�sion des medialen Meniskus diagnostiziert. Hinweise auf die vorangegangene Einwirkung eines �usseren Ereignisses auf das linke Kniegelenk bestanden nicht, sodass der Schluss auf eine krankhafte Entwicklung im Lichte dieser Angaben statthaft war. Dem MRI-Bericht der Klinik G.________ vom 6. Dezember 1995 ist alsdann zu entnehmen, dass der Meniskus im Korpus und Hinterhorn bei Status nach medialer Teilmeniskektomie praktisch vollst�ndig fehlte. Gefunden wurden eine osteochondrale L�sion betreffend die anterioren Anteile des medialen Tibiaplateaus im Sinne einer beginnenden Osteonekrose in der Belastungszone sowie eine deutliche Ergussbildung. Ausgehend von diesen Befundangaben - eine bis an die Oberfl�che reichende Rissbildung war nicht erkennbar - erhellen auch hieraus keine Anhaltspunkte f�r einen unfall�hnlichen Vorfall. Prof. Dr. med. D.________ sprach sich in seinem Gutachten vom 17. Februar 1997 einl�sslich zur Krankheitsgeschichte des rechten Knies und Unterschenkels aus, wohingegen das linke Kniegelenk als "normal funktionierend" und zur Zeit keine Beschwerden verursachend beschrieben wurde. Auch im Bericht des Dr. med. F.________ vom 12. November 1997 stand die Problematik des rechten Knies im Vordergrund, w�hrend das linke, am 2. Februar 1995 operierte Knie, das als ebenfalls schmerzhaft und behandlungsbed�rftig bezeichnet wurde, nur beil�ufig Erw�hnung fand. Anamnestisch hielt Dr. med. B.________ in seinem Bericht vom 29. November 1997 fest, nachdem gleichentags eine Arthroskopie am linken Kniegelenk, verbunden mit einer Restmeniskektomie medial und einer Knorpelgl�ttung am lateralen Tibiaplateau, vorgenommen worden war, nach einem Status nach partieller Meniskektomie medial des linken Kniegelenkes am 2. Februar 1995 und einer Medialisierung der Tuberositas tibiae vor Jahren sei es nun seit kurzem erneut zu Beschwerden und einer Ergussbildung gekommen. Die Befunde am medialen und lateralen Kompartiment, wie im Bericht beschrieben, interpretierte er als "frische Rissbildung im Restmeniskus medial, neue Knorpelsch�den am lateralen Tibiaplateau". Am 23. April 1998 bescheinigte Dr. med. B.________ dem Versicherten von Seiten des linken Knies eine uneingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit. Die �rzte des Spitals E.________ gaben in ihrem Gutachten vom 18. Juni 1998 bez�glich des linken Knies sodann die mit MRI-Bericht der Klinik G.________ vom 6. Dezember 1995 erhobenen Befunde wieder und stellten fest, dass anl�sslich einer Untersuchung des Patienten durch Prof. Dr. med. D.________ am 29. Januar 1996 Beschwerden am linken Kniegelenk negiert worden seien. Zusammenfassend kamen sie zum Schluss, dass im Bereich des linken Kniegelenkes ein unauff�lliger oss�rer Befund vorliege.
4.1 Auf Grund dieser Aktenlage wird deutlich, dass kein �usserer, f�r die am 2. Februar 1995 und 29. November 1997 durchgef�hrten Meniskusoperationen verantwortlich zeichnender Vorfall, wie er f�r die Bejahung einer unfall�hnlichen K�rpersch�digung nebst der Diagnose sowie weiteren Elementen gegeben sein muss (vgl. BGE 123 V 45 Erw. 2b mit Hinweisen), ausgewiesen ist. Der anamnestische Hinweis im ersten Gutachten des Prof. Dr. med. D.________ vom 6. Februar 1996 - auf welchen sich der Beschwerdef�hrer beruft -, wonach der Versicherte nach einer Gipsabnahme am 27. September 1994 "zusammengesackt" sei und das linke Kniegelenk verletzt habe, ist eine vereinzelte �usserung geblieben, die in den �brigen medizinischen Akten wie auch der versicherungsinternen Korrespondenz der La Suisse keine Grundlage findet.
An diesem Ergebnis �ndert nichts, dass in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nunmehr geltend gemacht wird, dem Unfallversicherer gegen�ber das besagte Zusammensacken im Anschluss an die Gipsentfernung m�ndlich (telefonisch) wiederholt gemeldet zu haben, dieser aber seiner Protokollierungspflicht nicht nachgekommen sei. Der von der La Suisse vernehmlassungsweise ge�usserten Ansicht, sie sei nicht verpflichtet, telefonische Anrufe ihrer Versicherten schriftlich festzuhalten, ist zu entgegnen, dass Mitteilungen von Versicherten �ber versicherte Ereignisse, Heilungsverlauf usw. sachbezogene Be-hauptungen darstellen, welche f�r die nach dem Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen abzukl�rende Leistungspflicht der Versicherer (vgl. dazu BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a, je mit Hinwei-sen) von Bedeutung sein k�nnen. Da die La Suisse folglich zu Unrecht eine Protokollierungspflicht verneint hat und in der Frage, ob telefonische Angaben der geschilderten Art tats�chlich erfolgt sind, Aussage gegen Aussage steht, sind vorliegend die Einwendungen des Beschwerdef�hrers st�rker zu gewichten. Angesichts der Tatsache, dass der Versicherte auch ab Ende September 1994 nachweislich kontinuierlich bei verschiedenen �rzten in Behandlung stand und diesen gegen�ber keinen derartigen Vorfall erw�hnt hat, wie er ihn daraufhin fast eineinhalb Jahre sp�ter im Rahmen einer Untersuchung durch Prof. Dr. med. D.________ anl�sslich der Anamneseerhebung zur Sprache brachte, dringen die Vorbringen des Versicherten indes nicht durch. Dies auch vor dem Hintergrund, dass er - im Widerspruch zu seiner sp�teren Angabe - noch in der vorinstanzlichen Beschwerdeschrift vom 11. Juni 1999 als Ursache f�r die linken Kniebeschwerden eine am 29. Januar 1995 erlittene, unbeabsichtigte Verdrehung des linken Knies mit anschliessendem Einsacken und Ausrutschen nannte. Ferner vermag weder der Bericht des Dr. med. F.________ vom 21. Juli 1998, welcher sich mit der Begr�ndung, die La Suisse habe f�r die partielle Meniskektomie vom 2. Februar 1995 und auch f�r die am 29. November 1997 operierte "weitergehende Rissbildung" am linken Knie aufzukommen, klar f�r die �bernahme der Operationen am linken Knie aussprach, noch die Aussage des Dr. med. B.________ in seinem Bericht vom 23. Januar 1998, die zun�chst partielle und dann weitergehende Meniskektomie vom 2. Februar 1995 und 29. November 1997 ("Folgeoperation wegen weitergehender Rissbildung") sei als solche unter den Begriff der unfall�hnlichen K�rpersch�digung zu subsumieren, den Standpunkt des Beschwerdef�hrers zu untermauern, fand doch in beiden F�llen keine Zuordnung zu einem konkreten Ereignis statt.
4.2 Selbst wenn im �brigen von der - nach dem Gesagten nicht �berzeugenden - Darstellung des Beschwerdef�hrers auszugehen w�re, wonach es am 27. September 1994 im Anschluss an die Gipsentfernung zu einem Zusammensacken gekommen sei, k�nnte nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweisgrad (vgl. dazu BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) dargetan werden, dass dieser Vorfall im gesamten komplexen Krankheitsprozess einen wesentlichen Anteil an der anl�sslich der Untersuchung vom Februar 1995 als Zufallsbefund entdeckten Meniskusverletzung links tr�gt. Das Gleiche gilt sodann auch f�r die Frage, ob der Zustand am linken Knie, der sich nun nach zweifacher Operation wieder stabilisiert hat, als Folge der zu Lasten des Unfallversicherers gehenden Beeintr�chtigung am rechten Knie und an der gesamten unteren rechten Extremit�t zu begreifen ist, wie dies Dr. med. F.________ in seinem Bericht vom 29. November 1995 mit den Worten andeutet, dadurch, dass die Last praktisch dauernd und seit der Meniskektomie (des rechten Knies) am linken Knie lastete, habe sich auch dort eine Ergussbildung sowie der Verdacht auf eine Binnenl�sion eingestellt.
Nach Lage der Akten ist es in Anbetracht der multifaktoriellen Einfl�sse auf das krankhafte Geschehen am linken Knie und insbesondere auch der dokumentierten massiven �bergewichtigkeit des Versicherten unm�glich, die eingeschr�nkte Kniebeweglichkeit rechts und damit das Ausweichen auf das linke Bein - bzw. eine damit verbundene �ber- und Fehlbelastung desselben - ausgesondert als schadenskausale Ursache f�r die Meniskussch�digungen am linken Knie zu bezeichnen. Gesetzt den Fall, die am 2. Februar 1995 durchgef�hrte partielle Meniskektomie medial am linken Kniegelenk w�rde als Folge einer am 27. September 1994 anl�sslich einer Gipsentfernung erfolgten unfall�hnlichen K�rpersch�digung betrachtet werden, w�re zudem die Frage der Kausalit�t der am 29. November 1997 erhobenen neuen Befunde zum - als versichert unterstellten - Vorzustand unklar. Der gleichentags verfasste Bericht des Dr. med. B.________ weist jedenfalls keine nat�rliche Kausalit�t in diesem Sinne aus, ist darin doch von einer frischen Rissbildung im Restmeniskus medial sowie neuen Knorpelsch�den am lateralen Tibiaplateau die Rede. Beweismassnahmen verm�chten hieran nichts zu �ndern.

References: Art. 9
 BGE 
 Art. 9
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