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Timestamp: 2020-02-29 13:49:30+00:00

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BGH, 14.05.1956 - II ZR 229/54 - dejure.org
BGH, 14.05.1956 - II ZR 229/54
https://dejure.org/1956,60
BGH, 14.05.1956 - II ZR 229/54 (https://dejure.org/1956,60)
BGH, Entscheidung vom 14.05.1956 - II ZR 229/54 (https://dejure.org/1956,60)
BGH, Entscheidung vom 14. Mai 1956 - II ZR 229/54 (https://dejure.org/1956,60)
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Möglichkeit der Abspaltung und Übertragung des einem Gesellschafter zustehenden Stimmrechts von dem Gesellschaftsanteil in einer Personalhandelsgesellschaft - Ausübung des dem Kommanditisten zustehenden Stimmrechts in einer Gesellschaft - Zulässigkeit des Ausschlusses ...
BGHZ 20, 363
NJW 1956, 1198
NJW 1956, 1753 (Ls.)
DNotZ 1956, 495
WM 1956, 857
DB 1956, 616
a) Eine Umdeutung in ein Ersatzgeschäft darf nicht dazu führen, dass an die Stelle des nichtigen Geschäfts ein solches gesetzt wird, das über den Erfolg des ursprünglich gewollten Geschäfts hinausgeht (BGH, Urteile vom 15. Dezember 1955 - II ZR 204/54, BGHZ 19, 269, 275 und vom 14. Mai 1956 - II ZR 229/54, BGHZ 20, 363, 370 f.; BAG, NJW 1976, 592;… MünchKommBGB/Busche, aaO, § 140 Rn. 17 mwN).
Zu prüfen ist hier, ob trotz Zulassung der betreffenden Mehrheitsentscheidung im Gesellschaftsvertrag ein unzulässiger Eingriff in schlechthin unverzichtbare (vgl. dazu BGHZ 20, 363, 368;… Goette in Ebenroth/Boujong/Joost aaO § 119 Rdn. 53) oder in "relativ unentziehbare", d.h. in nur mit (gfs. antizipierter) Zustimmung des einzelnen Gesellschafters oder aus wichtigem Grund entziehbare Mitgliedschaftsrechte vorliegt.
BFH, 09.07.2014 - II R 49/12
Mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes i. S. des § 1 Abs. 2a GrEStG …
Denn selbst wenn dem so wäre, müsste die gegen § 717 Satz 1 BGB verstoßende und daher nichtige Übertragung des Gewinnstammrechts nach Maßgabe des § 140 BGB in eine aufgrund der nach Sachlage gegebenen Zustimmung aller Gesellschafter wirksame Überlassung des Gewinnstammrechts zur Ausübung durch die X umgedeutet werden (MünchKommBGB/Schäfer, 6. Aufl., § 717 Rz 9;… Soergel-Hadding, BGB, 12. Aufl., § 717 Rz 22; Urteil des Bundesgerichtshofs vom 14. Mai 1956 II ZR 229/54, BGHZ 20, 363).
Ob der Testamentsvollstrecker bei der Mitwirkung an solchen Gesellschafterbeschlüssen in seinem Stimmrecht beschränkt ist, die zwar keine persönliche Haftung des Erben zur Folge haben, dafür aber in sonstiger Weise in die Rechtsstellung des Kommanditisten eingreifen (z.B. Änderung der Gewinnbeteiligung oder Beschneidung des Auseinandersetzungsguthabens; sogenannter Kernbereich: vgl. dazu BGHZ 20, 363, 368 ff., 370 [BGH 14.05.1956 - II ZR 229/54]mit Anmerkung R. Fischer, LM HGB § 161 Nr. 7;… Wiedemann, Gesellschaftsrecht I, 1980, S. 360 ff.), ist hier nicht weiter zu erörtern.
Das Verbot einer Stimmrechtsabspaltung (BGHZ 20, 363, 365) [BGH 14.05.1956 - II ZR 229/54] steht der Zulassung der Dauertestamentsvollstreckung für Kommanditanteile ebenfalls nicht entgegen.
Zwar ist ein Ausschluss des Stimmrechts, soweit nicht in die Gesellschafterstellung eingegriffen wird, zivilrechtlich zulässig (…vgl. Palandt/Sprau, Bürgerliches Gesetzbuch, 67. Aufl., § 705 Rz 2 und 16; Vor § 709 Rz 12; Urteil des Bundesgerichtshofs -BGH- vom 14. Mai 1956 II ZR 229/54, BGHZ 20, 336) und auch steuerrechtlich bei einer Komplementär-GmbH als zulässig angesehen worden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 181, 423, BStBl II 1997, 272).
Hinzu kommt, daß der Nießbrauch dem Nießbrauchsbesteller - ungeachtet der insoweit im Schrifttum bestehenden unterschiedlichen Vorstellungen (vgl. dazu A. Schmidt, Einkommensteuerrechtliche Behandlung mittelbarer Leistungsbeziehungen bei Personengesellschaften, 1991, 177 ff.; Ulmer, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1990, 73, 78, und Petzoldt, DStR 1992, 1173, jeweils m. w. N.) - auch einen Kernbereich seiner Mitwirkungsrechte als Gesellschafter, wie etwa das Verbot der Änderung der Gewinnbeteiligung und das Verbot einer Beschneidung des Auseinandersetzungsguthabens zur ausschließlich eigenen Ausübung beläßt (BGH in ZIP 1989, 1186, und Urteil vom 14. Mai 1956 II ZR 229/54, BGHZ 20, 363, 368 ff.; zum Kernbereich vgl. Ulmer, NJW 1990, 80;… Fleck, a. a. O., S. 123 ff.).
BGH, 24.05.1993 - II ZR 73/92
Rechtsfolgewille bei Anteilsübernahme - Stimmrechtsausschluß bei personengleicher …
Der Senat hat die Möglichkeit des Stimmrechtsausschlusses grundsätzlich für den GmbH-Gesellschafter (BGHZ 14, 264, 268 ff.) und den Kommanditisten (BGHZ 20, 363, 366 ff.) [BGH 14.05.1956 - II ZR 229/54] bejaht.
Der Senat hat allerdings für den Kommanditisten die Einschränkung gemacht, daß nicht ohne dessen Mitwirkung in einer dem Regelungsgehalt des § 53 Abs. 3 GmbHG entsprechenden Weise in seine Rechtsstellung eingegriffen werden dürfe, indem durch eine Neufassung des Gesellschaftsvertrages etwa seine Kommanditbeteiligung oder seine Haftsumme geändert oder seine Gewinnbeteiligung oder die Höhe seines Auseinandersetzungsguthabens geschmälert werden (BGHZ 20, 363, 369 f.) [BGH 14.05.1956 - II ZR 229/54].
Der wirtschaftliche Erfolg des nichtigen Geschäfts muss jedoch im Wesentlichen oder wenigstens teilweise durch das andere Geschäft erreicht werden und darf insbesondere nicht zu einer Erweiterung des Vertragsgegenstandes über die rechtlichen Beziehungen hinaus führen, die die Parteien regeln wollten (vgl. BGHZ 20, 363 ff.; BGHZ 92, 363;… Roth in: Staudinger, 2003, § 140 Rdn. 22;… Busche in: MünchKomm-BGB, 5. Aufl., § 140 Rdn. 15;… Palm in: Erman, 12. Aufl., § 140 Rdn. 12).
BGH, 25.02.1965 - II ZR 287/63
Einsetzung eines Schiedsgerichts mit Befugnissen der Gesellschafterversammlung
Der Bundesgerichtshof hat bereits mehrfach ausgesprochen, daß bei OHG und KG das Stimmrecht des Gesellschafters nicht losgelöst vom Gesellschaftsanteil übertragen werden kann (BGHZ 3, 354; 20, 363 [BGH 14.05.1956 - II ZR 229/54]; BGH LM § 105 HGB Nr. 6).
BAG, 03.05.2006 - 4 AZR 795/05
Teilkündigung eines Anerkennungstarifvertrages
BGH, 11.07.1968 - II ZR 179/66
Unterbeteiligung an OHG-Anteil
BGH, 13.11.1963 - V ZR 56/62
Rechtliche Beurteilung eines Gesamtvermögensgeschäfts
BFH, 11.10.1988 - VIII R 328/83
Ein Kommanditist ist bei faktischem Auschluß von Stimm- und Widerspruchsrecht …
BGH, 06.04.1987 - II ZR 101/86
Rechtsfolgen der für den Geschäftspartner nicht erkennbaren Umwandlung einer …
BGH, 05.11.1984 - II ZR 111/84
BGH, 22.01.1962 - II ZR 11/61
Übertragung der Geschäftsführungsbefugnis
FG Münster, 04.07.2013 - 3 K 1309/12
Steuerbefreiung nach § 13a ErbStG
BayObLG, 29.01.2004 - 2Z BR 181/03
Voraussetzungen für die Abberufung des Verwalters bei eigenmächtiger Beauftragung …
FG Münster, 04.07.2013 - 3 K 1804/12
§ 13a ErbStG bei Übertragung eines KG-Anteils unter Nießbrauchsvorbehalt
OLG Koblenz, 16.01.1992 - 6 U 963/91
Nießbrauch, Gesellschaftsanteil, Stimmrecht, Mitgliedschaftsrechte
Anforderungen an das Zustandekommen eines Rechtsgeschäfts bei angeordneter …
BGH, 24.11.1975 - II ZR 89/74
Kapitalerhöhung der KG durch Mehrheitsbeschluß
OLG Hamm, 14.04.2009 - 15 Wx 241/08
Eintragung der Nichtigkeit eines Unternehmensvertrages
BGH, 28.11.1957 - II ZR 325/56
Anwendbarkeit der Rückgriffsbestimmung des § 158f Versicherungsvertragsgesetz ( …
BFH, 11.07.1989 - VIII R 41/84
Besonderheiten bei der Besteuerung einzelner Gesellschafter - Bestimmung der …
BGH, 01.12.1969 - II ZR 14/68
Voraussetzungen für eine rechtswirksame Bestellung eines Beirats als Organ einer …
BFH, 25.06.1981 - IV R 135/78
Zur Frage der Mitunternehmerschaft bei Übertagung von Verwaltungsrechten auf …
BGH, 17.10.1957 - II ZR 161/56
Sozialversicherung und § 158c VVG
BayObLG, 25.06.1998 - 2Z BR 55/98
Grundsätze für die Auslegung von Willenserklärungen
BGH, 28.11.1962 - V ZR 127/61
Voraussetzungen des Anspruchs auf Einräumung eines Dauerwohnrechts - …
BGH, 12.12.1963 - II ZR 38/61
Ermächtigung zur gerichtlichen Geltendmachung von Ansprüchen eines …
BGH, 17.10.1957 - II ZR 39/56
Umfang der Haftung aus § 158c VVG
BGH, 25.05.1959 - II ZR 156/57

References: § 140
 § 119
 § 1
 § 717
 § 140
 § 717
 § 717
 § 161
 § 705
 § 709
 § 53
 § 140
 § 140
 § 140
 BGH 
 § 105
 § 13

§ 13
 § 158
 § 158
 § 158