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Timestamp: 2016-10-21 00:39:28+00:00

Document:
6B_180/2012 (14.01.2013)
6B_180/2012
vertreten durch Advokat Mathias Brenneis,
Gewerbsm�ssiger Betrug, mehrfache ungetreue Gesch�ftsbesorgung; Unschuldsvermutung,
Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 2. September 2011.
X.________ gr�ndete 1999 die A.________ AG, welche die Finanzplanung, Verm�gensverwaltung und Allfinanzberatung bezweckte. Er amtete als Verwaltungsratspr�sident und schloss im Rahmen seiner Gesch�ftst�tigkeit Anlagevertr�ge sowie Vereinbarungen zur Darlehenshingabe (Wandelanleihen) ab. Die Anklage wirft X.________ vor, die Kundengelder nicht vereinbarungsgem�ss verwendet und diese teilweise nicht oder nicht vollst�ndig zur�ckbezahlt zu haben.
Das Strafgericht Basel-Stadt verurteilte X.________ am 20. Mai 2009 wegen gewerbsm�ssigen Betrugs, qualifizierter Veruntreuung und mehrfacher ungetreuer Gesch�ftsbesorgung zu einer Freiheitsstrafe von 2 � Jahren. 1 � Jahre des Strafvollzugs schob es bei einer Probezeit von drei Jahren auf. Vom Vorwurf der qualifizierten Veruntreuung (Anklage Ziff. I.B.2.12) sprach es ihn frei.
Die von X.________ erhobene Appellation hiess das Appellationsgericht Basel-Stadt am 2. September 2011 teilweise gut. Es verurteilte ihn wegen gewerbsm�ssigen Betrugs und mehrfacher ungetreuer Gesch�ftsbesorgung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten. 1 � Jahre des Strafvollzugs schob es bei einer Probezeit von drei Jahren auf. Die Freiheitsstrafe sprach es als Zusatzstrafe zum Urteil des Bezirksamtes Rheinfelden vom 21. Juli 2009 und zum Urteil des Bezirksamtes Kreuzlingen vom 13. Dezember 2010 aus. Von den Vorw�rfen des Betrugs und der Veruntreuung (Anklage Ziff. I.B.2.1), der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung (Anklage Ziff. I.B.2.3), der Veruntreuung und der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung (Anklage Ziff. I.B.2.7), der Veruntreuung und der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung (Anklage Ziff. I.B.2.11) sowie der Veruntreuung (Anklage Ziff. I.B.2.12) sprach es ihn frei.
X.________ erhebt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das Urteil des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 2. September 2011 sei aufzuheben. Er sei von s�mtlichen Anklagepunkten freizusprechen. Ihm sei ausserdem die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung zu gew�hren.
Das Appellationsgericht und die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt beantragen, die Beschwerde sei kostenf�llig abzuweisen. X.________ reichte eine Stellungnahme zu den beiden Vernehmlassungsantworten ein.
1.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt in Bezug auf den Vorwurf der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung zulasten von B.________, die Ausf�hrungen der Vorinstanz seien tendenzi�s. Diese erw�hne, er sei vor allem durch Ged�chtnisl�cken aufgefallen. Richtig sei, dass er sich bei einem Kundenstamm von 120-150 Personen und nach mehr als f�nf Jahren nicht mehr an alle Details habe erinnern k�nnen. Seine Kooperationsbereitschaft werde gegen ihn ausgelegt, obwohl er auch von seinem Recht auf Schweigen h�tte Gebrauch machen k�nnen. Die Vorinstanz stelle zu Unrecht auf das von B.________ verfertigte und unterzeichnete Protokoll des Verhandlungsgespr�chs vom 9. Juni 1999 ab. Dieses sei bloss eine Parteibehauptung. Er habe das Protokoll damals nicht gegengezeichnet und es bei der Vorinstanz als Ganzes beanstandet.
Ferner macht der Beschwerdef�hrer geltend, er habe die Kundengelder immer mit der �berzeugung entgegengenommen, diese fristgerecht und mit den vereinbarten Ertragszielen zur�ckerstatten zu k�nnen. So habe er etwa vom Gesch�ftsf�hrer der C.________ AG zuverl�ssig erscheinende Zusagen erhalten, weshalb er in guten Treuen habe annehmen k�nnen, s�mtliche Gelder vereinbarungsgem�ss zur�ckzuzahlen. Er habe zudem angenommen, das ihm �bergebene Geld wie bei einem Darlehen bis zum R�ckzahldatum frei verwenden zu d�rfen (Beschwerde, S. 5 ff.).
1.2 Die Vorinstanz erw�gt, zwischen B.________ und dem Beschwerdef�hrer habe am 9. Juni 1999 ein Gespr�ch zur Vorbereitung eines Short-Term-Gesch�fts mit der A.________ AG stattgefunden, wor�ber B.________ ein von ihr unterzeichnetes Protokoll verfasst habe. Der Beschwerdef�hrer behaupte nicht, dieses gebe das Gespr�ch unzutreffend wieder. Es stehe daher fest, dass er B.________ die Vermittlung eines Short-Term-Gesch�fts versprochen habe. Die A.________ AG h�tte dazu von verschiedenen Anlegern USD 1'000'000.-- sammeln sollen, um das Geld danach �ber mehrere Trader bestm�glich zu investieren. B.________ habe mit dem Beschwerdef�hrer am 28. Juni 1999 einen Verm�gensverwaltungsvertrag im Umfang von DM 500'000.-- abgeschlossen. Zun�chst sollten davon DM 100'000.-- in die A.________ AG investiert werden. Die A.________ AG leitete von diesem Betrag USD 50'000.-- auf ihr Konto bei der UBS AG weiter, welche Fr. 75'175.-- gutschrieb. Der Beschwerdef�hrer habe Fr. 175.-- in bar bezogen und Fr. 75'000.-- auf das Konto von D.________ bei der Liechtensteinischen Landesbank in Vaduz �berwiesen.
Die Aussage des Beschwerdef�hrers, er habe B.________ und andere Anleger darauf hingewiesen, dass er von Short-Term-Gesch�ften keine Ahnung habe, sei eine Schutzbehauptung. Die Anleger h�tten ihm kaum Geld f�r diese Gesch�fte anvertraut, wenn er ihnen seine Inkompetenz offen mitgeteilt h�tte. B.________ habe ihr Geld zur�ckverlangt, als sie gemerkt habe, dass dieses nicht vereinbarungsgem�ss investiert worden sei. Sie habe am 3. M�rz 2000 Fr. 70'890.80 verg�tet erhalten. Ihre Gesch�ftsbeziehung mit dem Beschwerdef�hrer sei nach dem erlittenen Verlust von rund Fr. 4'000.-- beendet gewesen (Urteil, S. 7 ff.).
1.3.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zu Grunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 III 226 E. 4.2 mit Hinweisen; zum Begriff der Willk�r BGE 138 I 49 E. 7.1; 136 III 552 E. 4.2; je mit Hinweisen). Eine entsprechende R�ge muss klar und substantiiert begr�ndet werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 I 65 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss detailliert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet.
1.3.2 Der Beschwerdef�hrer vermag keine Willk�r an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung darzutun. Er legt in seinen Ausf�hrungen lediglich seine eigene Sicht der Dinge dar. Auf seine appellatorische Kritik ist nicht einzutreten (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
Die Vorinstanz begr�ndet nachvollziehbar, inwiefern der Beschwerdef�hrer die Verm�gensinteressen von B.________ und den �brigen Anlegern, deren Gelder er verwaltete, verletzte. Die R�ge des Beschwerdef�hrers, seine Pflichtverletzungen beruhten lediglich auf nicht bewiesenen Mutmassungen, zielt ins Leere. Statt das mit B.________ vereinbarte Short-Term-Gesch�ft mit der CS beziehungsweise der UBS abzuschliessen, �berwies er das Geld abredewidrig auf ein Konto von D.________ bei der Liechtensteinischen Landesbank. Dass er einen Teil der von B.________ einbezahlten Gelder zur�ckerstattete, �ndert nichts an deren zweckwidrigen Verwendung.
1.4 Nach dem sogenannten Treuebruchtatbestand der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB) wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer aufgrund des Gesetzes oder eines Rechtsgesch�fts damit betraut ist, Verm�gen eines andern zu verwalten oder eine solche Verm�gensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zul�sst, dass der andere am Verm�gen gesch�digt wird (ausf�hrlich zum Wesen und Inhalt der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung Urteil des Bundesgerichts 6B_223/2010 vom 13. Januar 2011 E. 3.3.1 ff. mit Hinweisen; zum Begriff des Verm�gensschadens BGE 129 IV 124 E. 3.1). In subjektiver Hinsicht erfordert der Tatbestand Vorsatz, wobei Eventualvorsatz gen�gt (Art. 12 Abs. 1 und 2 StGB). Dieser muss sich auf die Tatmittel, den Erfolg und den Kausalzusammenhang richten.
1.5 Der Beschwerdef�hrer beanstandet, die kantonalen Instanzen h�tten keine Subsumtion der inkriminierten Handlungen unter die objektiven Tatbestandsvoraussetzungen der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung vorgenommen. Auch der subjektive Tatbestand werde ohne Begr�ndung als erstellt erachtet. Seine angebliche Pflichtverletzung beruhe einzig auf nicht bewiesenen Mutmassungen. Ihm k�nne kein vors�tzliches oder eventualvors�tzliches Handeln nachgewiesen werden. Es habe f�r ihn keinerlei Anzeichen gegeben, dass das Geld verlustig gehen k�nnte (Beschwerde, S. 8 ff.).
1.6 Aus den vorstehenden Ausf�hrungen geht hervor, dass der objektive Tatbestand ohne weiteres gegeben ist.
1.7.1 Die Rechtsprechung stellt beim subjektiven Tatbestand von Art. 158 StGB an den Nachweis des Eventualvorsatzes strenge Anforderungen. Dieser darf nur angenommen werden, wenn der T�ter ernsthaft mit der M�glichkeit einer Verm�genssch�digung rechnete bzw. diese sich ihm als wahrscheinlich aufdr�ngte (BGE 123 IV 17 E. 3e; 120 IV 190 E. 2b; 86 IV 12 E. 6). Ob der T�ter die Tatbestandsverwirklichung in Kauf genommen hat, muss das Gericht - bei Fehlen eines Gest�ndnisses der beschuldigten Person - aufgrund der Umst�nde entscheiden. Dazu geh�ren die Gr�sse des dem T�ter bekannten Risikos der Tatbestandsverwirklichung, die Schwere der Sorgfaltspflichtverletzung, die Beweggr�nde des T�ters und die Art der Tathandlung. Je gr�sser die Wahrscheinlichkeit der Tatbestandsverwirklichung ist und je schwerer die Sorgfaltspflichtverletzung wiegt, desto n�her liegt die Schlussfolgerung, der T�ter habe die Tatbestandsverwirklichung in Kauf genommen. Das Gericht darf vom Wissen des T�ters auf den Willen schliessen, wenn sich dem T�ter der Eintritt des Erfolgs als so wahrscheinlich aufdr�ngte, dass die Bereitschaft, ihn hinzunehmen, vern�nftigerweise nur als Inkaufnahme des Erfolgs ausgelegt werden kann (BGE 133 IV 222 E. 5.3 mit Hinweisen).
1.7.2 Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen. Diese k�nnen vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung beruhen und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 125 IV 242 E. 3c S. 252; je mit Hinweisen). Rechtsfrage ist hingegen, ob im Lichte der festgestellten Tatsachen der Schluss auf Eventualvorsatz begr�ndet ist. Da sich Tat- und Rechtsfragen insoweit teilweise �berschneiden, hat der Sachrichter die in diesem Zusammenhang relevanten Tatsachen m�glichst ersch�pfend darzustellen, damit erkennbar wird, aus welchen Umst�nden er auf Eventualvorsatz geschlossen hat. Das Bundesgericht kann in einem gewissen Ausmass die richtige Bewertung dieser Umst�nde im Hinblick auf den Rechtsbegriff des Eventualvorsatzes �berpr�fen (BGE 133 IV 9 E. 4.1; 130 IV 58 E. 8.5; 125 IV 242 E. 3c; je mit Hinweisen).
1.7.3 W�hrend die erste Instanz ohne Begr�ndung ausf�hrt, der Beschwerdef�hrer habe vors�tzlich gehandelt und eine Verm�genssch�digung in Kauf genommen, erw�hnt die Vorinstanz den subjektiven Tatbestand nicht. Sie nimmt auch nicht auf die erstinstanzlichen Erw�gungen und die inneren Tatsachen des Beschwerdef�hrers Bezug. Ein zumindest eventualvors�tzliches Handeln l�sst sich jedoch aus den Umst�nden der Tatbegehung ableiten. Der Beschwerdef�hrer zahlte mit Wissen und Willen abredewidrig das von B.________ angelegte Geld auf ein Konto der Liechtensteinischen Landesbank ein, um in einen von der E.________ AG betriebenen Trade zu investieren. Er musste aufgrund der finanziellen Lage dieses Unternehmens, das kurz darauf in Konkurs fiel, von einem erheblichen Risiko des Totalverlusts der Investition ausgehen. Seine Sorgfaltspflichtverletzung wiegt schwer. Die Beweggr�nde des Beschwerdef�hrers bestanden einzig in der Finanzierung eigener Ausgaben. Dass er einen Teil der von B.________ einbezahlten Gelder zur�ckerstattete, �ndert weder etwas an deren zweckwidrigen Verwendung noch an seinem eventualvors�tzlichen Handeln.
Der vorinstanzliche Schuldspruch wegen ungetreuer Gesch�ftsbesorgung verletzt kein Bundesrecht.
2.1.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe ihn zu Unrecht wegen Betrugs zum Nachteil von F.Y.________ und G.Y.________ verurteilt. Das Tatbestandsmerkmal der T�uschung sei nicht erf�llt. Nicht nur der Wille, die vom Ehepaar investierten Fr. 100'000.-- zur�ckzuzahlen, sei vorhanden gewesen, er habe den investierten Betrag auch tats�chlich zur�ckgezahlt (Beschwerde, S. 11). Es liege zudem kein Verm�gensschaden vor. Im Zeitpunkt der �berweisung sei das Geld - etwa durch die geplante Zusammenarbeit mit der C.________ AG - nicht gef�hrdet gewesen. Obwohl er das Geld f�r einen anderen Zweck verwendet habe, sei die R�ckzahlung nicht in Gefahr gewesen. Die Vorinstanz gehe bei der Pr�fung des Verm�gensschadens von theoretisch-juristischen Konstruktionen aus. Es liege jedoch kein Schaden vor, da er nicht nur die investierten Fr. 100'000.--, sondern Fr. 150'000.-- zur�ckbezahlt habe. Deshalb h�tten F.Y.________ und G.Y.________ einen Gewinn verbuchen k�nnen. Er habe keinen Verm�gensvorteil erzielt und keinen solchen gewollt, da er das investierte Geld f�r die laufenden Unternehmenskosten und die R�ckzahlungen verwendet habe (Beschwerde, S. 11 f.).
2.1.2 Der Beschwerdef�hrer verneint, vors�tzlich gehandelt zu haben. Die Vorinstanz begr�nde den Vorsatz nicht, obwohl er diese Frage vor den kantonalen Instanzen als Kern des vorliegenden Strafverfahrens bezeichnet habe. Er habe s�mtliches Geld entgegengenommen, um es am Ende der Laufzeit samt Zins und/oder Wertzuwachs zur�ckzuzahlen. Er habe gewusst, dass seine Kunden w�hrend der Laufzeit das Geld nicht h�tten beanspruchen k�nnen, weshalb er der Meinung gewesen sei, �ber dieses frei verf�gen zu k�nnen. Diese Bedingung sei in den Anlagevereinbarungen festgehalten worden. Er sei immer willens gewesen, die ihm �berwiesenen Gelder zur�ckzuzahlen. Er habe im Zeitpunkt des Geldtransfers mit gutem Gewissen angenommen, aufgrund der Entwicklung der Zusammenarbeit mit der C.________ AG bestehe kein Problem mit der R�ckerstattung. Er habe das Ehepaar Y.________ nicht sch�digen wollen und auch nicht wissen k�nnen und m�ssen, dass eine Sch�digung m�glich sei. Vorsatz und Eventualvorsatz fielen daher ausser Betracht (Beschwerde, S. 12 ff.).
2.1.3 Der Beschwerdef�hrer beruft sich schliesslich auf Sachverhaltsirrtum. Obwohl er einen solchen bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht habe, sei die Vorinstanz nicht darauf eingegangen. Er habe geglaubt, er d�rfe w�hrend der Anlageperiode frei �ber das Geld verf�gen und m�sse lediglich im Endzeitpunkt in der Lage sein, dieses zur�ckzuzahlen (Beschwerde, S. 12 ff.).
2.2 Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer verneine zu Unrecht eine T�uschungshandlung zum Nachteil des Ehepaars Y.________. Er habe zu keinem Zeitpunkt die Absicht gehabt, die einbezahlten Gelder vereinbarungsgem�ss anzulegen. Im Ermittlungsverfahren habe er betont, geglaubt zu haben, die Geldmittel nach seinem Gutd�nken verbrauchen zu d�rfen. Demgegen�ber mache er jetzt geltend, die Ehegatten Y.________ informiert zu haben, das Geld zun�chst von verschiedenen Anlegern zu sammeln, um es anschliessend gesamthaft in einen Fonds zu investieren. Tats�chlich habe er die empfangenen Gelder innert weniger Wochen und Monate f�r eigene Zwecke verbraucht (Urteil, S. 13). Entgegen den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers liege ein Verm�gensschaden vor. Das Ehepaar Y.________ habe zwar das investierte Kapital ohne Zinsen zur�ckerhalten. Es habe jedoch eine erhebliche Verm�gensgef�hrdung bestanden, indem der Beschwerdef�hrer das Geld umgehend f�r fremde Zwecke, insbesondere zur Befriedigung einer anderen Gl�ubigerin, verbraucht habe. Die R�ckzahlung sei ihm nur m�glich gewesen, weil er neue Anleger gefunden habe, und nicht, weil er mit dem Geld gewinnbringend gearbeitet h�tte. Der Beschwerdef�hrer habe in Bereicherungsabsicht gehandelt und einen Verm�gensvorteil erlangt, welcher der Verm�gensgef�hrdung entspreche, die den Ehegatten Y.________ entstanden sei (Urteil, S. 14).
2.3 Des Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt oder ihn in einem Irrtum arglistig best�rkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt.
2.4 Die vom Beschwerdef�hrer angef�hrten Gr�nde, weshalb ihn die Vorinstanz zu Unrecht wegen Betrugs verurteilt habe, sind unbehelflich. Nach den nicht zu beanstandenden Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz t�uschte der Beschwerdef�hrer die Ehegatten Y.________, indem er vorgab, das Geld gewinnbringend in einen Fonds zu investieren, es jedoch in Bereicherungsabsicht f�r eigene Zwecke verbrauchte. Der Beschwerdef�hrer belegt nicht, dass er Fr. 50'000.-- mehr als die urspr�ngliche Geldanlage zur�ckgezahlt hat. Aus den Akten und den vorinstanzlichen Erw�gungen ergibt sich vielmehr, dass er Jahre sp�ter lediglich die investierte Summe ohne Zins zur�ckerstattet hat (pag. 566 der Vorakten). Neben diesem Verm�gensschaden bestand eine Verm�gensgef�hrdung in der Verwendung der einbezahlten Gelder f�r fremde Zwecke.
2.5 Obwohl sich die Vorinstanz erneut nicht zum subjektiven Tatbestand �ussert, ergibt sich dieser auch hier aus dem willk�rfrei festgestellten Sachverhalt. Der Beschwerdef�hrer handelte mit Wissen und Willen, indem er das Geld nicht vereinbarungsgem�ss anlegte, sondern damit eigene Ausgaben finanzierte. Dass er geglaubt hat, w�hrend der Anlageperiode frei �ber das Geld verf�gen zu d�rfen, ist abwegig. In den Verm�gensverwaltungsmandaten mit den jeweiligen Kunden (f�r die Ehegatten Y.________ vgl. pag. 1955 der Vorakten) vereinbarte der Beschwerdef�hrer, dass die Anlagegelder "treuh�nderisch auf Rechnung und Risiko des Auftraggebers in Anteile ausgew�hlter Anlagefonds und auf ausdr�cklichen Wunsch in Einzeltitel investiert und verwaltet" werden. Ein Sachverhaltsirrtum liegt nicht vor.
3.1 Gest�tzt auf den Verm�gensverwaltungsvertrag mit der A.________ AG �berwies deren damaliger Verm�gensverwalter H.________ insgesamt Fr. 490'000.-- auf ein Konto der Volksbank Bodensee AG in Basel. Mit diesem Betrag erwarb er Wertpapiere und nahm auf diesen einen Lombardkredit �ber Fr. 200'000.-- auf. Diese Summe �berwies er - gewechselt in Euro 127'823.-- - auf ein Konto der I.________ Ltd. bei der Verwaltungs- und Privatbank AG in Vaduz, auf das nur der Beschwerdef�hrer zugreifen konnte. Obwohl vereinbart war, das auf das I.________-Konto transferierte Geld in einen Trade zu investieren, bezog der Beschwerdef�hrer dieses Kapital f�r eigene Zwecke und verbrauchte es.
3.2 Der Beschwerdef�hrer stellt die inkriminierten Tathandlungen, welche die erste Instanz wiedergibt (erstinstanzliches Urteil, S. 33 ff.), nicht in Abrede. Er macht jedoch geltend, die Vorinstanz verurteile ihn zu Unrecht wegen Betrugs. Soweit er sich dabei auf die bereits vorgetragene Argumentation bezieht, der subjektive Tatbestand sei wegen fehlender T�uschung nicht erf�llt (Beschwerde, S. 15), kann auf die vorstehenden Erw�gungen verwiesen werden.
3.3 Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die rechtliche W�rdigung der Vorinstanz, arglistig gehandelt zu haben. Er habe sich weder besonderer Machenschaften bedient noch habe er falsche Angaben gemacht, deren �berpr�fung durch H.________ nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder zumutbar gewesen sei. Er habe ihn nicht von einer �berpr�fung abgehalten und habe auch nicht damit rechnen k�nnen, dass dieser eine solche unterlassen werde. H.________ habe sich offenbar nicht f�r sein Geld interessiert. Als Verm�gensverwalter der A.________ AG habe jener Einblick in s�mtliche Dokumente gehabt. Es sei ihm daher jederzeit m�glich gewesen, die inkriminierten Gesch�fte zu �berpr�fen. Es habe sich nicht um besondere Machenschaften gehandelt, die schwierig �berpr�fbar gewesen w�ren, sondern um nicht arglistige Falschangaben (Beschwerde, S. 15 f.).
3.4 Die Vorinstanz erw�gt, die T�uschungshandlungen des Beschwerdef�hrers seien arglistig. H.________ sei als damaliger Angestellter der A.________ AG im Anlagegesch�ft nicht unerfahren gewesen. Er habe bei der Geldhingabe aber nicht durchschauen k�nnen, was mit dem investierten Kapital tats�chlich geschehe (Urteil, S. 18). Die Vorinstanz verweist auf die Ausf�hrungen der ersten Instanz, welche die Investitionen in Trades als spezialisierte Form der Verm�gensanlage bezeichnet. Daf�r bed�rfe es entsprechenden Wissens und Erfahrung, die H.________ fehlten. Ihm k�nne kein Unterlassen minimaler Vorsichtsmassnahmen vorgehalten werden, da er mit dem Beschwerdef�hrer gerade einen vermeintlichen Experten beigezogen habe. F�r H.________ sei nicht �berpr�fbar gewesen, ob der Beschwerdef�hrer die vertraglichen Vereinbarungen tats�chlich habe umsetzen wollen (erstinstanzliches Urteil, S. 36 f.).
3.5 Dem vorliegend umstrittenen Tatbestandsmerkmal der Arglist kommt die Funktion zu, legitimes Gewinnstreben durch Ausnutzung von Informationsvorspr�ngen von der strafrechtlich relevanten T�uschung abzugrenzen und den Betrugstatbestand insoweit einzuschr�nken. Aus Art und Intensit�t der angewendeten T�uschungsmittel muss sich eine erh�hte Gef�hrlichkeit ergeben (betr�gerische Machenschaften, L�gengeb�ude). Einfache L�gen, plumpe Tricks oder leicht �berpr�fbare falsche Angaben gen�gen nicht (BGE 135 IV 76 E. 5.1). Arglist ist aber auch bei einfachen falschen Angaben zu bejahen, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist und wenn der T�ter das Opfer von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder nach den Umst�nden voraussieht, dass dieses die �berpr�fung der Angaben auf Grund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen wird (BGE 135 IV 76 E. 5.2 in fine).
Weiter ist zu untersuchen, ob das Opfer den Irrtum bei Inanspruchnahme der ihm zur Verf�gung stehenden Selbstschutzm�glichkeiten h�tte vermeiden k�nnen. Wer sich mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit selbst sch�tzen bzw. den Irrtum durch ein Minimum zumutbarer Vorsicht vermeiden kann, wird strafrechtlich nicht gesch�tzt. Dabei ist die jeweilige Lage und Schutzbed�rftigkeit des Betroffenen im Einzelfall entscheidend, und es ist nicht aufgrund einer rein objektiven Betrachtungsweise darauf abzustellen, wie ein durchschnittlich vorsichtiger und erfahrener Dritter auf die T�uschung reagiert h�tte. Das Mass der vom Opfer erwarteten Aufmerksamkeit richtet sich nach einem individuellen Massstab. Besondere Fachkenntnis und Gesch�ftserfahrung des Opfers sind in Rechnung zu stellen. Arglist scheidet lediglich aus, wenn es die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet. Entsprechend entf�llt der strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrl�ssigkeit des Opfers, sondern nur bei Leichtfertigkeit (zum Ganzen BGE 135 IV 76 E. 5.2 mit zahlreichen Hinweisen).
3.6 Die Vorinstanz geht zu Recht von arglistigen T�uschungshandlungen aus. Es ist zwar zu ber�cksichtigen, dass H.________ im Anlagegesch�ft nicht unerfahren war und als Verm�gensverwalter der A.________ AG offenbar Einblick in s�mtliche Dokumente hatte. F�r ihn war es aber nicht ohne weiteres ersichtlich, dass die ausserhalb der A.________ AG gef�hrte Firma I.________ Ltd. lediglich ein Scheinunternehmen des Beschwerdef�hrers war. Als Besch�ftigter bei der A.________ AG musste er nicht davon ausgehen, dass sich der Beschwerdef�hrer als Gr�nder und Verwaltungsratspr�sident dieser Unternehmung nicht an die vertraglichen Abmachungen halten und die pers�nlich investierten Gelder zweckentfremden w�rde. Der Beschwerdef�hrer konnte damit rechnen, dass H.________ seine falschen Angaben nicht �berpr�fen w�rde.
Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie den Beschwerdef�hrer wegen Betrugs zum Nachteil von H.________ verurteilt.
4.1 Im Zusammenhang mit dem Betrugsvorwurf zum Nachteil von J.________ h�lt die Vorinstanz fest, entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers habe es zwischen den beiden eine Anlagevereinbarung gegeben. Der Beschwerdef�hrer habe J.________ erkl�rt, aufgrund seiner guten Beziehungen habe er die M�glichkeit, das Geld der Anleger in Trades zu investieren und den Verm�genswert innert f�nf Jahren zu vervierfachen. J.________ habe, auf die Angaben des Beschwerdef�hrers vertrauend, sein Verm�gen von der K.________ AG auf das durch die A.________ AG er�ffnete Konto bei der Volksbank Bodensee AG �bertragen und zudem einen Lombardkredit von Fr. 100'000.-- aufgenommen. Diesen Betrag habe J.________ auf Veranlassung des Beschwerdef�hrers auf das Konto der I.________ Ltd. �berwiesen. In der Folge habe dieser das Geld zweckwidrig zum eigenen Nutzen verbraucht und nicht in Trades investiert. Er habe diese Vorw�rfe im Ermittlungsverfahren anerkannt (Urteil, S. 19 ff.).
4.2 Der Beschwerdef�hrer bestreitet, J.________ get�uscht zu haben. Es habe keinen direkten Kontakt zwischen ihnen gegeben. Er habe keine Handlung vorgenommen, die verm�genssch�digend gewesen sei. Aufgrund der Kundenn�he von H.________ sei es wahrscheinlicher, dass dieser auf ihn eingewirkt habe. Weiter bestreitet der Beschwerdef�hrer, vors�tzlich und in Bereicherungsabsicht gehandelt zu haben. Die Vorinstanz habe seine beiden R�ckzahlungen in H�he von Fr. 30'000.-- und Fr. 10'000.-- nicht ber�cksichtigt. Diese Zahlungen schl�ssen eine Bereicherungsabsicht aus, h�tte er doch andernfalls alles f�r sich behalten (Beschwerde, S. 16 f.).
4.3 Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers dringen nicht durch. Die Vorinstanz begr�ndet mit zutreffenden Argumenten, dass es eine Vereinbarung �ber die Verm�gensverwaltung gegeben hat. J.________ h�tte ohne vertragliche Abrede nicht die entsprechenden Verm�gensdispositionen zugunsten der I.________ Ltd. vorgenommen. Dass nicht er, sondern H.________ ihn zu diesen Zahlungen verleitet h�tte, ist eine unbelegte Behauptung. Der Beschwerdef�hrer bestreitet auch zu Unrecht, in Bereicherungsabsicht gehandelt zu haben. Seine Begr�ndung, er habe insgesamt Fr. 40'000.-- zur�ckbezahlt, �ndert daran nichts. Wie die erste Instanz unangefochten festh�lt (erstinstanzliches Urteil, S. 38 f.), bezahlte der Beschwerdef�hrer die Betr�ge von Fr. 30'000.-- und Fr. 10'000.-- mit Verm�genswerten zur�ck, die L.________ der A.________ AG zur Anlage anvertraut hatte. Zudem erstattete der Beschwerdef�hrer nicht einmal die H�lfte des ausstehenden Betrages.
Die Vorinstanz erw�gt weiter zutreffend, dass der Beschwerdef�hrer die inkriminierten Handlungen vors�tzlich vornahm, indem er das Geld von J.________ nicht vereinbarungsgem�ss anlegte, sondern damit eigene Ausgaben finanzierte. Es kann auf die Ausf�hrungen in E. 2.5 verwiesen werden.
Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie den Beschwerdef�hrer wegen Betrugs zum Nachteil von J.________ verurteilt.
5.1 Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe M.________ vorgeschlagen, in eine Wandelanleihe zu investieren, um das Kapital nach 25 Monaten mit einem Gewinn von 30 % zur�ckzuerhalten. M.________ habe dazu Fr. 100'000.-- zur Verf�gung gestellt. Pro Fr. 50'000.-- investiertes Kapital habe er eine Aktie der A.________ AG erhalten. Die Fr. 100'000.-- habe der Beschwerdef�hrer mit seinem Mitangeklagten N.________ zweckwidrig und zum eigenen Vorteil verbraucht. Der Beschwerdef�hrer habe M.________ einige Monate sp�ter dazu bewegt, eine zus�tzliche Anlagevereinbarung abzuschliessen. Dabei habe jener Fr. 200'000.-- auf das Konto des Beschwerdef�hrers bei der CS �berweisen m�ssen, wobei dieser Betrag nach 30 Monaten zu 130 % h�tte zur�ckbezahlt werden sollen. Auch diese Summe habe der Beschwerdef�hrer zweckwidrig zur Deckung eigener Schulden, namentlich f�r das Tagesgesch�ft der A.________ AG und zur Begleichung der Verbindlichkeiten des Ehepaars Y.________, verwendet (Urteil, S. 22 ff.).
Die Vorinstanz f�hrt weiter aus, der Beschwerdef�hrer habe im Ermittlungsverfahren einger�umt, M.________ nicht vorg�ngig �ber die Situation der A.________ AG informiert zu haben. Die A.________-Wandelanleihe sei nach Angaben des Beschwerdef�hrers eine nicht registrierte und gehandelte Eigenkreation gewesen. Entgegen seiner Auffassung habe er damit nicht seinen R�ckzahlungswillen bekundet, sondern gezeigt, dass er mit dem Geld neuer Anleger alte L�cher stopfen wolle. Er habe M.________ arglistig eine Erf�llungsbereitschaft vorget�uscht, die in Tat und Wahrheit nie vorhanden gewesen sei. Dieser habe nicht damit rechnen m�ssen, dass sein Geld zur Bedienung der aufgelaufenen Schulden der maroden A.________ AG verwendet werde. Der Beschwerdef�hrer habe in seinen an die Anleger versandten Zwischenberichten stets euphorisch angek�ndigt, angeblich kurz vor dem Abschluss mehrerer Millionengesch�fte zu stehen. Von diesen sei jedoch kein einziges verwirklicht worden. Eine tats�chliche Zusammenarbeit habe es auch nicht mit der C.________ Asset Management Schweiz AG gegeben. Ausser Gesch�ftsanbahnungen habe der Beschwerdef�hrer zu keinem Zeitpunkt etwas vorweisen k�nnen. Ihm habe daher bewusst sein m�ssen, dass seine hochfliegenden Pl�ne allesamt unrealistisch gewesen seien. Die erste Instanz habe Vorsatz und Bereicherungsabsicht zu Recht bejaht (Urteil, S. 26 f.).
5.2 Der Beschwerdef�hrer beanstandet den vorinstanzlichen Schuldspruch zum Nachteil von M.________. Seine R�ckzahlungen h�tten gezeigt, dass er sich nicht habe bereichern wollen. Andernfalls h�tte er soviel wie m�glich behalten. Er sei aus demselben Grund auch immer erf�llungsbereit gewesen. Er sei kurz vor Abschluss eines Verm�gensverwaltungsvertrages von 30 Mio. Euro gestanden. Ebenso seien ihm Verm�gensverwaltungsmandate der C.________ AG im Umfang von einer Milliarde und die �bernahme der A.________ AG in Aussicht gestellt worden. Zudem habe sich die C.________ AG bereit erkl�rt, die Ausst�nde der A.________ AG zu �bernehmen. Der geplante Zusammenschluss sei kein Fantasiegebilde gewesen, sondern habe auf schriftlichen Best�tigungsschreiben beruht.
Der Beschwerdef�hrer bringt weiter vor, im Rahmen des subjektiven Tatbestandes des Betrugs sei nicht zu pr�fen, ob die Gesch�ftsanbahnungen, auf die er vertraut habe, tats�chlich zustande gekommen seien. Entscheidend sei, was er gedacht habe. Die Vorinstanz habe diese Pr�fung unterlassen und mit Verweis auf die erste Instanz den subjektiven Tatbestand bejaht (Beschwerde, S. 17 f.).
5.3 Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen und ist damit Tatfrage. Feststellungen zum Sachverhalt pr�ft das Bundesgericht nur unter dem Gesichtswinkel der Willk�r (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3). Nach der Rechtsprechung ist die Vorspiegelung des Leistungswillens grunds�tzlich arglistig im Sinne von Art. 146 StGB, weil sie eine innere Tatsache betrifft, die vom Vertragspartner ihrem Wesen nach nicht direkt �berpr�ft werden kann. Arglist scheidet indes aus, soweit die Behauptung des Erf�llungswillens mittels Nachforschungen �ber die Erf�llungsf�higkeit �berpr�fbar ist und sich aus der m�glichen und zumutbaren Pr�fung ergeben h�tte, dass der andere zur Erf�llung nicht f�hig ist (BGE 118 IV 359 E. 2 mit Hinweisen).
Tatsachen im Sinne des Art. 146 StGB sind Zust�nde und Ver�nderungen der Gegenwart und Vergangenheit. K�nftige Ereignisse fallen nicht darunter, wenn sie noch ungewiss sind (BGE 102 IV 84 E. 3). Das Bundesgericht f�hrte im erw�hnten Entscheid aus, f�r den Kreditgeber sei neben dem Leistungswillen des Kreditnehmers die Zahlungs- bzw. Leistungsf�higkeit zur Zeit der F�lligkeit erheblich. Diese wird grunds�tzlich nach den zur Zeit des Vertragsschlusses gegebenen Verh�ltnissen des Pflichtigen beurteilt, soweit sie einen Schluss auf dessen Verh�ltnisse zur Zeit der F�lligkeit zulassen. Diese Ausf�hrungen gelten auch vorliegend.
5.4 Die Erw�gungen der Vorinstanz zur mangelnden Erf�llungsbereitschaft und der Bereicherungsabsicht des Beschwerdef�hrers sind nicht zu beanstanden. Dieser war im Zeitpunkt der Anlagevereinbarungen weder willens noch in der Lage, die nicht registrierte und nicht gehandelte, selbst kreierte A.________-Wandelanleihe mit der vereinbarten Rendite zur�ckzuzahlen. Die angelegten Gelder benutzte er vielmehr dazu, die marode finanzielle Lage der A.________ AG zu verbessern. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, er habe sich nicht bereichern wollen, da er R�ckzahlungen vorgenommen habe, ist unbehelflich. Ebenso k�nnen gem�ss der erw�hnten bundesgerichtlichen Rechtsprechung die von ihm geltend gemachten - freilich allesamt unrealistischen - k�nftigen Gesch�ftsanbahnungen nichts an seiner fehlenden Erf�llungsbereitschaft im Zeitpunkt des Vertragsschlusses �ndern. Der vorinstanzliche Schuldspruch wegen Betrugs zum Nachteil von M.________ verletzt kein Bundesrecht.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Schuldspr�che wegen Betrugs zum Nachteil von O.________, L.________, P.________ und Q.________ (Beschwerde, S. 18 und S. 20 f.). Er verweist dabei ausschliesslich auf seine bisherigen Ausf�hrungen, die bereits ausf�hrlich widerlegt worden sind.
7.1 Im Zusammenhang mit dem Tatvorwurf der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung und des Betrugs zum Nachteil von R.________ f�hrt die Vorinstanz aus, dieser habe dem Beschwerdef�hrer Euro 100'000.-- zur Verm�gensanlage �berwiesen. Obwohl der Verm�gensverwaltungsvertrag eine "konservative" Anlage vorsah, habe der Beschwerdef�hrer den Betrag in den hochspekulativen Fonds "S.________ Ltd." angelegt. Zudem habe er R.________ eine Wandelanleihe empfohlen, mit der das investierte Kapital nach einer Laufzeit von 32 Monaten von Fr. 50'000.-- auf Fr. 70'000.-- h�tte anwachsen sollen. Als Sicherheit h�tten zwei (wertlose) Aktien der A.________ AG dienen sollen. R.________ habe den Betrag von Fr. 50'000.-- auf das Konto des Beschwerdef�hrers bei der UBS AG �berwiesen. Jener habe den Betrag jedoch zur Kapitalerh�hung bei der A.________ AG und zur Gr�ndung der C.________ Asset Management Schweiz AG verwendet. Sp�ter habe er R.________ mit den gleichen falschen Angaben ein weiteres Mal get�uscht, weshalb er weitere Fr. 50'000.-- auf das Konto "A.________ Financial Coaching" des Beschwerdef�hrers einbezahlt habe. Mit diesem Geld beglich der Beschwerdef�hrer Schulden gegen�ber T.________ (Urteil, S. 30 f.).
Die Vorinstanz unterstreicht, dass die Bank Leu, von wo aus das Geld in den Fonds h�tte einbezahlt werden sollen, auf dessen Risiken aufmerksam gemacht habe. Der Beschwerdef�hrer habe deshalb verschiedene Unterlagen unterzeichnen m�ssen. Er habe im Laufe des Verfahrens die hohen Risiken dieser Verm�gensanlage einger�umt. Damit sei erstellt, dass die Anlage der vereinbarten Anlagestrategie zuwider lief. Der Beschwerdef�hrer habe sich unter Verweis auf die zutreffenden Erw�gungen der ersten Instanz der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung schuldig gemacht.
Den zweimaligen Verkauf der A.________-Wandelanleihe wertet die Vorinstanz mit Verweis auf die Ausf�hrungen der ersten Instanz als mehrfachen Betrug (Urteil, S. 33).
7.2 Der Beschwerdef�hrer �ussert sich nur zum Tatvorwurf der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung. Er macht geltend, die Vorinstanz begr�nde diese lediglich damit, dass die Anlage beim Fonds "S.________ Ltd." hochspekulativ und damit vertragswidrig gewesen sei. Dies leite sie einzig aus dem Risikohinweis der Bank Leu ab. Solche Hinweise g�ben die Banken regelm�ssig bei bankenfremden Anlagen. Die Gr�nde l�gen darin, dass die Kunden einerseits von den hausinternen Produkten �berzeugt werden sollen, andererseits nicht f�r jedes Produkt eine "Due Dilligence" durchgef�hrt werden k�nne.
Die U.________ sei die weltgr�sste Anbieterin kapitalgarantierter Investitionen. Diese sei mit einem AA+-Rating bewertet worden. Es stelle sich die Frage, ob er im Zeitpunkt der Investition tats�chlich habe wissen k�nnen und m�ssen, dass dieser Fonds hochspekulativ gewesen sei. Ein vors�tzliches Handeln d�rfe bei der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung nicht leichthin angenommen werden. Auch f�r Eventualvorsatz best�nden hohe H�rden. Er sei in guten Treuen davon ausgegangen, dass er das Geld von R.________ ohne Risiko und vertragsgem�ss investieren k�nne. Er habe nicht mit einem Verlust rechnen m�ssen. Es l�gen keine Beweise vor, dass er einen Verlust gebilligt h�tte. Er sei daher vom Vorwurf der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung freizusprechen (Beschwerde, S. 19 f.).
7.3 Die Erw�gungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden. Sie h�lt willk�rfrei fest, dass der Fonds "S.________ Ltd." als hochspekulativ einzustufen ist. Da der Beschwerdef�hrer mit R.________ eine "konservative" Anlagestrategie vereinbart hatte, erfolgte die Anlage beim Fonds der U.________ vertragswidrig. Das Risiko des vom Beschwerdef�hrer ausgew�hlten Anlageprodukts teilte ihm die Bank Leu unbestrittenermassen mit. Es ist unbehelflich, wenn er vor Bundesgericht in Abrede stellt, vom Risiko der Anlage gewusst zu haben. Die Vorinstanz hat die Tathandlung zu Recht als vors�tzliche ungetreue Gesch�ftsbesorgung qualifiziert.
8.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, er habe nicht gewerbsm�ssig gehandelt. Die Deliktssumme sei von der Vorinstanz irrt�mlich auf "Fr. 1'441'236'52" festgesetzt worden, betrage richtigerweise jedoch Fr. 1'531'236.52. Die falsche Kommasetzung stelle ein nicht zu vernachl�ssigendes Versehen dar. Die Vorinstanz verkenne, dass die Deliktssumme nicht in ihrer absoluten Gr�sse massgebend, sondern im Verh�ltnis zum verwalteten Verm�gen von 50 Mio. Franken zu sehen sei. Somit mache sie lediglich 3 % seines Gesamtverm�gens aus.
8.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung liegt der Ansatzpunkt f�r die Umschreibung der Gewerbsm�ssigkeit im Begriff des berufsm�ssigen Handelns (BGE 116 IV 319 E. 4; Urteil 6S.89/2005 vom 11. Mai 2006 E. 3.2). Der T�ter handelt berufsm�ssig, wenn sich aus der Zeit und den Mitteln, die er f�r die deliktische T�tigkeit aufwendet, aus der H�ufigkeit der Einzelakte innerhalb eines bestimmten Zeitraums sowie aus den angestrebten und erzielten Eink�nften ergibt, dass er die deliktische T�tigkeit nach Art eines Berufs aus�bt. Der T�ter muss sich darauf eingerichtet haben, durch deliktische Handlungen Eink�nfte zu erzielen, die einen namhaften Beitrag an die Kosten zur Finanzierung seiner Lebensgestaltung bilden, wobei eine gewissermassen "nebenberufliche" deliktische T�tigkeit gen�gen kann. Erforderlich ist mithin, dass der T�ter die Tat bereits mehrfach begangen hat, dass er in der Absicht handelte, ein Erwerbseinkommen zu erlangen, und dass aufgrund seiner Taten darauf geschlossen werden muss, er sei zu einer Vielzahl von unter den entsprechenden Straftatbestand fallenden Taten bereit gewesen (BGE 116 IV 319 E. 3b und 4; 123 IV 113 E. 2c; 119 IV 129 E. 3a).
8.3 Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie die Tathandlungen des Beschwerdef�hrers als gewerbsm�ssigen Betrug qualifiziert (Urteil, S. 41 f.). Sie nimmt in ihren Erw�gungen Bezug auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung. Die 14 Betrugshandlungen an neun Betrugsopfern bei einer Deliktssumme von mehr als 1,4 Mio. Franken stellen unzweifelhaft eine gewerbsm�ssige Tathandlung dar. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen verbrauchte der Beschwerdef�hrer den gr�ssten Teil des Ertrogenen f�r seine Zwecke und finanzierte daraus regelm�ssig seinen Lohn. Sie erw�gt ausserdem zutreffend, dass das Verh�ltnis der vom Beschwerdef�hrer insgesamt verwalteten Gelder zur inkriminierten Summe unbeachtlich ist.
Ohne Belang ist auch die vom Beschwerdef�hrer vorgebrachte Kritik an der Berechnung der Deliktssumme. Auch wenn die Vorinstanz den entsprechenden Rappenbetrag nicht mit einem Punkt oder Komma, sondern einem Apostroph dargestellt hat, ist aufgrund der Zahlengruppierung klarerweise ersichtlich, dass der Betrag rund 1,44 Mio. Franken betr�gt. Indem der Beschwerdef�hrer einen h�heren Totalbetrag im Umfang von Fr. 1'531'236.52 einr�umt, kann er von vornherein nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die exakte Deliktssumme kann daher offenbleiben.
9.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Strafzumessung tendenzi�s vorgenommen. Die entlastenden Faktoren seien unber�cksichtigt geblieben oder w�rden ins Gegenteil verkehrt. Der Beschwerdef�hrer f�hrt an, seine Tr�nen h�tten gem�ss Vorinstanz nur ihm selber statt den Opfern gegolten. Auch werde der Umstand, dass er nicht mehr in der Finanzbranche t�tig sei, nicht positiv bewertet, sondern mit seinem "nachhaltigen Scheitern" in dieser Branche begr�ndet. Die Vorinstanz habe weder seinen guten Leumund noch die Deliktsfreiheit vor und nach den inkriminierten Taten ber�cksichtigt. Zudem sei bei ihm das spezialpr�ventive Kriterium der Besserung nicht zu ber�cksichtigen, da er nicht mehr in der Finanzbranche besch�ftigt und eine Wiederholung der Taten nicht m�glich sei (Beschwerde, S. 21 f.).
9.2 Die Vorinstanz verweist auf die erstinstanzliche Strafzumessung. Erg�nzend h�lt sie zu den vom Beschwerdef�hrer aufgeworfenen Punkten fest, er habe einen Mangel an Reue und Unrechtsbewusstsein, bei gleichzeitiger Tendenz zur Selbstbemitleidung, gezeigt. Er habe den Schaden der Opfer mit keinem Wort bereut. Sein Abschied aus der Finanzbranche sei l�blich, beruhe aber nicht auf Einsicht. Die erstinstanzlich ausgesprochene Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren, wovon eineinhalb Jahre bedingt aufgeschoben, sei angemessen. Aufgrund der wenig ins Gewicht fallenden zus�tzlichen Freispr�che und der leicht geringeren Deliktssumme sei die Freiheitsstrafe um zwei Monate auf zwei Jahre und vier Monate, wovon eineinhalb Jahre bedingt aufgeschoben, zu reduzieren (Urteil, S. 42 ff.).
9.3 Gem�ss Art. 47 StGB misst der Richter die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu. Er beurteilt die Beweggr�nde, das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse des Schuldigen. Es liegt im Ermessen des Sachrichters, in welchem Umfang er die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde in Strafsachen hin nur in die Strafzumessung ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen beziehungsweise in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 135 IV 130 E. 5.3.1; 134 IV 17 E. 2.1; je mit Hinweisen).
9.4 Die Strafzumessung der Vorinstanz ist im Ergebnis nicht zu beanstanden. Sie st�tzt sich weitestgehend auf die ausf�hrlichen Erw�gungen der ersten Instanz (erstinstanzliches Urteil, S. 74-77).
Entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers hat die erste Instanz, worauf die Vorinstanz verweist, seine (weitgehende) Deliktsfreiheit sehr wohl gew�rdigt. Es ist zudem nicht einzusehen, weshalb bei ihm spezialpr�ventive Gesichtspunkte nicht zu ber�cksichtigen w�ren, f�hrt sein beruflicher Wechsel in die Solarbranche doch nicht dazu, dass er k�nftig keine Verm�gensdelikte mehr ver�ben k�nnte.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist abzuweisen, da die Beschwerde von vornherein aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Seinen angespannten finanziellen Verh�ltnissen ist mit reduzierten Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

References: Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 BGE 
 Art. 106
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 Art. 158
 BGE 
 Art. 146
in fine
 BGE 
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 47