Source: https://www.datenschutz-guru.de/produkt/online-kurs-fuer-datenschutzbeauftragte-dsgvo/
Timestamp: 2019-03-25 10:25:58+00:00

Document:
Datenschutzbeauftragte: Der Online-Kurs für DSB (DSGVO)
Eine Online-Schulung für Datenschutzbeauftragte, mit der sogar das erforderliche Fachwissen zur Benennung als Datenschutzbeauftragter nach der DSGVO erworben werden kann? Geht das überhaupt?
Eines vorab: Der Fachwissensnachweis ist nicht Leistungsbestandteil des Online-Kurses. Es gibt also keine Überwachung des Lernerfolges im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes. Und es gibt auch kein Zertifikat. Den Kurs biete ich an, damit du „Datenschutz“ wirklich lernst. Wenn du den Kurs aufmerksam und intensiv durchläufst, solltest du im Anschluss in der Lage sein, Prüfungen im Bereich des Datenschutzes bei anderen Anbietern zu bestehen.
Als Teilnehmer des Kurses bekommst du 12 Monate Zugang zu den Inhalten des Kurses. Die Inhalte des Kurses bestehen aus Videolektionen.
Nach 12 Monaten endet der Zugang zum Kurs automatisch. Es ist also kein Abo.
Die Lektionen in dem Kurs haben (Stand: Juni 2018) eine Gesamtlänge von über 27 Stunden.
Die Kursinhalte werden übrigens regelmäßig aktualisiert. Es kommt also immer mal wieder etwas dazu. Und vor allem werden bestehende Lektionen für die Dauer deiner Kurslaufzeit aktualisiert.
Weitere Informationen kannst Du dem Video entnehmen. Wenn Du an dem Kurs teilnehmen möchtest oder Interesse hast, solltest Du dir das Video unbedingt ansehen:
Ablauf & Ziel des Online-Kurses
Das Ziel des Online-Kurses und damit sicher auch das gewünschte Ergebnis der Kursteilnehmer ist der Erwerb des für die Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten nach Art. 37 DSGVO erforderlichen Fachwissens.
Am Ende des Kurses solltest Du das für Datenschutzbeauftragte erforderliche Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis erlangt haben, sofern Du die Kurslektionen durchgearbeitet und verstanden hast.
Eine Überwachung des Lernerfolges findet im Rahmen dieses Online-Kurses durch mich jedoch nicht statt. Warum betone ich das so? Weil ich ansonsten ggf. einen zulassungspflichtigen „Fernunterricht“ anbieten würde, der bestimmten Regularien nach dem Fernunterrichtsschutzgesetzes unterliegen würde. So könnte z.B. ein Vertragsschluss nur schriftlich erfolgen. Außerdem müsste das Lernmaterial vorgelegt und geprüft werden. Daran habe ich weder Interesse noch dafür die Zeit. Ich bin vornehmlich Rechtsanwalt. Und ich teile hier meine Erfahrung und mein Wissen im Rahmen eines Online-Kurses. Nicht mehr und nicht weniger.
Und auch wenn m.E. jeder, der den Kurs aufmerksam durchläuft, das erforderliche Fachwissen erfolgreich erwerben kann, prüfe ich das im Rahmen dieses Online-Kurses nicht im Rahmen einer Lernerfolgskontrolle ab.
Hier findest Du weitere Fragen zum Kurs, die mir häufig gestellt werden (und nicht schon oben im Text beantwortet wurden)
Gibt es ein Zertifikat für den Kurs?
Nein. Es findet keine Lernüberwachung statt. Aus o.g. Gründen.
Kann ich nach dem Kurs & Prüfung als Datenschutzbeauftragter tätig sein?
Nach Art. 37 DSGVO kann eine Person zum Datenschutzbeauftragten benannt werden, wenn sie über Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis besitzt.
Das Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis kannst Du mit diesem Online-Kurs erwerben. Die insoweit erforderlichen Inhalte sind in den Kurslektionen enthalten. Wenn wir aber mal ganz ehrlich sind, wirst Du als Datenschutzbeauftragter erst dann erfolgreich sein können, wenn Du Datenschutzrecht und Datenschutzpraxis auch wirklich in der Praxis anwendest. Du wirst dich also irgendwann ins kalte Wasser werfen müssen, um dich der Aufgabe zu stellen.
Um sich im kalten Wasser etwas angenehmer zu fühlen, bietet sich übrigens ggf. dann das von mir angebotene Datenschutz-Coaching an.
Auf ein ehrliches Wort: Wenn Dir heute ein Anbieter einer Schulung zum Datenschutzbeauftragten (Präsenzschulung oder Online-Schulung) „verkauft“, dass Du danach die Voraussetzungen für die Benennung zum Datenschutzbeauftragten nach der DSGVO erfüllst, dann ist das m.E. eine fragwürdige Aussage. Denn die Datenschutzpraxis wird schwerlich in einer Schulung erworben werden können. Die wird in der tatsächlichen Praxis erworben. Und natürlich stellt es m.E. kein Hindernis für die Benennung zum Datenschutzbeauftragten dar, wenn man dies das erste Mal macht. Die Praxis wird dann schnell erworben. Notgedrungen manchmal.
Ich promote dieses Kurs extra nicht als „Schulung zum zertifizierten Datenschutzbeauftragten“, weil mir das als etwas zu „werbend“ vorkommt. Ich würde nicht sagen, dass es unseriös ist, so etwas zu „promoten“. Aber es ist einfach nicht mein Stil. Ich möchte einen ehrlichen Kurs, nein sogar eine ehrliche Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten anbieten.
Übrigens sind eine Reihe von bisherigen Kursteilnehmern vorher bereits bei anderen Schulungen für Datenschutzbeauftragte gewesen und nutzen diesen Kurs als zusätzliche Möglichkeit Wissen zu erwerben, zu vertiefen und für die Dauer von 12 Monaten im Zugriff zu haben.
Ist der Kurs von Aufsichtsbehörden anerkannt?
Das ist eine sehr häufige Frage. Und die Antwort lautet, dass Aufsichtsbehörden überhaupt keine Kurse oder Zertifikate von Schulungsanbietern „anerkennen“. Jedenfalls nicht formal.
Eine Aufsichtsbehörde kann z.B. von einem Unternehmen oder einer öffentlichen Stelle verlangen, dass ein Nachweis über die Voraussetzung einer wirksamen Benennung eines Datenschutzbeauftragten i.S.d. Art. 37 DSGVO vorliegen. Danach ist ein Fachwissen im Hinblick auf Datenschutzrecht und Datenschutzpraxis erforderlich.
Ich kann nicht versichern, ob und wie Aufsichtsbehörden meinen Kurs anerkennen oder nicht. Das kann Dir aber auch kein anderer Anbieter verlässlich versichern. Da ich keine Lernerfolgsüberwachung im Zusammenhang mit diesem Kurs anbiete, wird der Kurs selbst wohl schwerlich ausreichen.
Aber auch ein Zertifikat eines Schulungsanbieters genügt nicht immer per se, um die Voraussetzungen von Art. 37 DSGVO nachzuweisen. Es wird immer eine Einzelfallentscheidung sein. Und wenn wir einmal ganz ehrlich sind, weiß jede Aufsichtsbehörde sehr genau, dass ein erworbenes Zertifikat nichts wert ist, wenn nicht praktisch im Datenschutzrecht gearbeitet und sich regelmäßig fortgebildet wird. Und dazu dient z.B. dann mein Datenschutz-Coaching, bei dem man z.B. auch Fortbildungsbescheinigungen für die Teilnahme an Webinaren (mit Anwesenheitsprüfung) erhält.
Für den Online-Kurst biete selbst keine Prüfung oder ein Zertifikat an.
Wenn Du aber ein ernsthaftes Interesse an einem Nachweis der Fähigkeiten hast, dann würde ich Dir eine „CIPP/E“-Zertifizierung empfehlen. Die sollte m.E. auch von jeder Aufsichtsbehörde anerkannt werden. Denn der Test ist wirklich anspruchsvoll. Wenn du meinen Kurs aber aufmerksam und intensiv durchläufst und an dir arbeitest, solltest du auch eine CIPP/E-Prüfung meistern können.
Kann ich mich danach zertifizierter Datenschutzbeauftragter nennen?
Nein. Der Begriff des „Zertifikats“ ist zwar nicht geschützt. Daher kann jeder ein Zertifikat ausstellen.
Wenn Schulungsanbieter jedoch damit werben, dass sich danach jemand „zertifizierter Datenschutzbeauftragter“ nennen darf, würde ich allerdings als Unternehmen erwarten, dass dann ein Zertifikat von einer „Akkreditierungsstelle“ vergeben wurde bzw. eine Zertifizierung i.S.d. ISO 17024 vorliegt.
Dies bedarf jedoch i.d.R. einer Zulassung bei der DAkkS, der „Deutschen Akkreditierungsstelle“. Ich habe derzeit kein Interesse an einer Akkreditierung bei der DakkS und plane das auch nicht in Zukunft.
Es ist auch rechtlich nicht erforderlich, ein zertifizierter Datenschutzbeauftragter zu sein, um die Anforderungen für die Benennung zum Datenschutzbeauftragten nachweisen zu können (s.o.). Mir ist natürlich klar, dass sich das auf dem Markt besser anhört. Das kann ich verstehen. Wer darauf Wert legt und darauf angewiesen ist, sollte einen entsprechenden anderen Anbieter wählen.
Ist der Kurs nicht viel zu günstig?
Ich höre immer wieder, dass andere Online-Kurse für Datenschutzbeauftragte viel teurer wären. Mir war das ehrlich gesagt nicht vorher bekannt und vor allem auch egal. Der Preis war recht einfach kalkuliert, weil ich die Nachfrage ganz gut einschätzen konnte und kann, denke ich.
Der Nettopreis des Kurses beträgt 299,00 €.
Natürlich ist es ein nicht unerheblicher Aufwand, die Kurslektionen erst einmal zu erstellen. Über 27 Stunden Video sind auf Anhieb nicht einmal so einfach produziert.
Es sind auch keine High-End-Produktionen, sondern authentische Videos. Ihr seht mich, wie ich bin. Mit Fehlern. Denkpausen. Und spontanen Einfällen. Ich habe Videos einfach mal nebenbei gedreht, als ich hier am Strand war. In Berlin nach Mandantenterminen. So, wie es eben gerade passte.
Die regelmäßige Aktualisierung von Content wird hier auch „nebenbei“ gemacht. Das sind also auch keine Riesenaufwände, zumal ich vieles schon sowieso für die Datenschutz-Coaching-Mitglieder produziere und dann ggf. auch hier im Kurs verwenden kann. Da keine Lernüberwachung erfolgt und damit auch insoweit keine weiteren Kosten entstehen, kann der Onine-Kurs von mir zu einem attraktiven Preis angeboten werden.
Dass der Wert des Kurses für Dich als Teilnehmer viel höher sein dürfte, als der Kurspreis ist dazu doch noch ein sehr netter Nebeneffekt – für Dich.
Ich habe zudem Interesse an einer langfristigen Beziehung. Meine Internetseite soll dazu dienen, auch Datenschutzbeauftragten eine langfristige Lernplattform zu bieten, auf der man sich regelmäßig weiterbilden kann. Wer einmal durch den DSB-Kurs ist, wird ggf. dann langfristig ein Datenschutz-Coaching-Mitglied. Und dann freue ich mich umso mehr.
Reicht nicht auch das Datenschutz-Coaching, das Du anbietest?
Das Datenschutz-Coaching richtet sich primär an zwei Personenkreise:
Menschen, die nur kurz ein Muster oder einen Download brauchen und vor allem aber
Datenschutzbeauftragte und Datenschutzberater, die bereits über Erfahrung (und Fachwissen) verfügen und sich einfach regelmäßig fortbilden wollen.
Wenn Du also schon „fit“ im Datenschutz bist, dann kannst Du durchaus darüber nachdenken, dass Du nur das Datenschutz-Coaching wählst.
Wenn Du aber eher noch Anfänger bist oder noch keine richtig guten Kenntnisse im Bereich der DSGVO hast, dann würde ich eher empfehlen, erst den DSB-Kurs hier zu machen und dann ggf. ins Datenschutz-Coaching zu gehen.
Akzeptierst Du „Bildungsgutscheine“?
Nein. Der Aufwand für das „Einreichen“ der Gutscheine steht hier nicht im Verhältnis zum Kurspreis und meinen zeitlichen Möglichkeiten. Außerdem handelt es sich bei dem Angebot nicht um einen zugelassenen Fernunterricht, sondern um ein E-Learning-Angebot ohne Überwachung des Lernerfolges.
Und das sind die Kursinhalte:
DSB-Kurs: Online-Kurs für Datenschutzbeauftragte
Ein Online-Kurs für Datenschutzbeauftragte, in dem angehende Datenschutzbeauftragte ihr Fachwissen zum Datenschutzrecht auf Basis der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) erwerben können.
Auch für Datenschutzbeauftragte geeignet, die ihr Fachwissen bzgl. DSGVO auffrischen möchten.
Einführung – Der Aufbau des Kurses
Was muss ein DSB von der DSGVO wissen?
Literatur zur DSGVO
Basics: Rechtliche Grundlagen der DSGVO im Europarecht
Überblick über die Rechtsgrundlagen der Verarbeitung personenbezogener Daten – Art. 6 DSGVO
Die Betroffenenrechte – Auskunft, Löschung etc.
Die Informationspflichten – Grundzüge (Art. 12-14 DSGVO)
Das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten – Art. 30 DSGVO
Datensicherheit – Art. 32 DSGVO
Meldepflicht bei Datenschutzverletzungen – Art. 33, 34 DSGVO
Datenschutz-Folgenabschätzungen – Art. 35 DSGVO
Datenverarbeitung zu Vertragszwecken
Datenverarbeitung bei Bestehen gesetzlicher Pflichten
Datenverarbeitung zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben
Inhalte eines Auftragsverarbeitungsvertrages
Näheres zur Auftragsverarbeitung
Abgrenzungsfragen: Wann ist es Auftragsverarbeitung und wann nicht?
Beschäftigtendatenschutz – die Grundlagen
Videoüberwachung nach DSGVO & BDSG n.F.
Datenschutz bei Internetseiten
Datenschutz in Arztpraxis und Apotheken
Webinar 1 – Aufgaben des DSB / Wann ist ein DSB zu benennen
Webinar 2 – Wann darf ich personenbezogene Daten verarbeiten?

References: Art. 37
 Art. 37
 Art. 37
 Art. 37
 Art. 6
 Art. 30
 Art. 32
 Art. 33
 Art. 35