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Timestamp: 2020-07-13 20:43:32+00:00

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KAO-Schriften: Unterschied zwischen den Versionen – Organspende-Wiki
KAO-Schriften: Unterschied zwischen den Versionen
Version vom 30. Juni 2020, 21:52 Uhr (Quelltext anzeigen)
K (→‎Organspende - die verschwiegene Seite (7/2018))
Version vom 30. Juni 2020, 21:55 Uhr (Quelltext anzeigen)
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{{Zitat2|Die nebenstehende Erklärung dazu kann mich keineswegs beruhigen, denn auch Mediziner können ein Schmerzempfinden nicht ausschließen, weil das vollständige Versagen des Gehirns nicht nachweisbar ist. (20)}}
{{Zitat2|„Es ist in der Tat nicht zu belegen, dass eine für hirntot erklärte Person
{{Zitat2|„Es ist in der Tat nicht zu belegen, dass eine für hirntot erklärte Person tatsächlich über keinerlei Wahrnehmungsvermögen, insbesondere Schmerzempfindlichkeit verfügt.“ Prof. Dr. med. W. Lauchert, Geschäftsführender Arzt der DSO in einem Schreiben vom 25.9.2000 an die Pastorin Ines Odaischi (20, nebenstehender Text)}}
tatsächlich über keinerlei Wahrnehmungsvermögen, insbesondere Schmerzempfindlichkeit
verfügt.“ Prof. Dr. med. W. Lauchert, Geschäftsführender Arzt der DSO in einem Schreiben vom 25.9.2000 an die Pastorin Ines Odaischi (20, nebenstehender Text)}}
Bei jeder [[HTD]] wird durch Reizung des [[Trigeminus]] ein größtmöglicher Schmerzreiz gesetzt. Dabei darf keine Reaktion erfolgen. Dies ist ein Beleg dafür, dass Hirntote keine Schmerzen wahrnehmen können. Siehe: [[Schmerz]]
Version vom 30. Juni 2020, 21:55 Uhr
1 Schriften I
1.1 Organspende - die verschwiegene Seite (7/2018)
1.2 Hirntod - Der neue Tod bei lebendigem Leib (2016)
1.3 ooo
2 Schriften II
2.1 Tag der Organspende 2019 (29.05.2019)
2.2 Pres­se­mit­tei­lung: KAO lehnt die Wider­spruchs­lö­sung ab (2018)
2.3 Pressemitteilung: KAO fordert die Einhaltung des geltenden Rechts auch bei der Hirntoddiagnose (2017)
2.4 50 Jahre Transplantation, 20 Jahre TPG in Deutschland (2017)
2.5 Scharfe Kritik an DBK-Handreichung „Hirntod und Organspende“(04.08.2015)
2.6 2014 Regensburg: Kontroverse Debatte zur Organspende auf dem Katholikentag
2.7 2014 KAO klärt auf zum „Tag der Organspende“
2.8 2014: Organspendezahlen sinken: Menschen lassen sich nicht mehr so leicht für tot verkaufen
2.9 Zehn Jahre Transplantationsgesetz - Erosion der Moral (04.12.2007)
Diese Schriften veröffentlicht KAO schon seit Jahren, immer wieder in aktualisierter Form.
Organspende - die verschwiegene Seite (7/2018)
Die PDF-Datei "Organspende - die verschwiegene Seite" in der 8. Auflage 2018; liegt vor. Darin steht:
Das Titelblatt zeigt einen Chirurgen, der seine beiden Hände im offen Körper eines Organspenders auf dem OP-Tisch hat. Neben ihm steht ein 2. Chirurg. Er zieht einen langen Wagen herbei, auf dem 4 Behälter stehen, mit der Aufschrift "Herz", "Lunge", "Leber" und "Niere". Vor dem Wagen - fast in der Bildmitte - steht ein großer, roter Abfalleimer mit der Aufschrift "Würde".
Ich durfte bei einer Organentnahme (Lunge und Nieren) im OP dabei sein. Zuvor war ich bei einer laproskopischen Lungen-OP mit dabei und bei einer Lungen-OP beim offenen Brustkorb. Ich konnte bei der Organentnahme nichts Menschenunwürdiges erkennen. Es wurde mit dem Organspender so verfahren, wie mit den beiden Patienten auch. Zudem verlangt §6 TPG seit 1997 einen würdevollen Umgang mit jedem Organspender.[Anm. 1] Damit entspricht die Titelseite nicht der Realität: Die Würde des Organspenders wird nicht weggeworfen, sondern geachtet.
Im Nachhinein haben wir begriffen, dass unsere Kinder zwar als hirntot definiert wurden, dass sie aber keine Toten, sondern Sterbende waren. (2)
von der Transplantationsmedizin:
anzuerkennen, dass der Hirntod keine wissenschaftliche, sondern eine juristische Definition ist, um straffrei Organe entnehmen zu können
zuzugeben, dass die Behauptung, ein hirntoter Mensch sei eine Leiche, schon seit Jahren weltweit als falsch erkannt wurde, inzwischen auch von einstigen Befürwortern
offen den Erfolg oder Misserfolg der Transplantationen darzulegen
Hirntote sind Lebende (Harvard Medical School, 2018)
von der evangelischen und der katholischen Kirche:
den Menschen im Hirnversagen die gleiche Zuwendung zu geben wie anderen Patienten
keine Nützlichkeitserwägungen zu unterstützen
von der Bundesregierung und den im Bundestag vertretenen Parteien:
von Gesetzes wegen nur Organentnahmen zuzulassen, wenn eine persönliche Einwilligungserklärung vorliegt (enge Zustimmungslösung). Das würde es den Organempfängern auch erleichtern, die transplantierten Organe anzunehmen
jeden Versuch zu bekämpfen, menschliches Leben als Verfügungsmasse zu behandeln
von uns allen:
sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander zu setzen und sich zu fragen, ob man Lebensverlängerung um jeden Preis akzeptiert – denn auch bei bewusster Zustimmung des Organgebers muss man auf das Unglück dieses anderen Menschen warten (2)
Zur Transplantationsmedizin:
Der Hirntod wird meist zur Therapieende durchgeführt, siehe gemeinsame Erklärungen. Damit hat es meist gar nichts mit Organspende und der Transplantationsmedizin zu tun.
Diese Kritiker sind eine absolute Minderheit. Nicht selten verbreiten sie Halb- und Unwahrheiten über Hirntod und/oder Organspende. Siehe: Todesverständnis
Jedes TXZ ist verpflichtet, die Daten (auch die Erfolgs- und Misserfolgsdaten) zu veröffentlichen. Sie sind seit Jahren im Internet einsehbar auf [xyzs://www.dso.de/organspende-und-transplantation/transplantation/transplantationszentren.html dieser Seite der DSO]. Dort kann man zu jedem TXZ die Tätigkeitsberichte bis über 10 Jahre zurück herunterladen.
Für die kath. Kirche sind Hirntote Tote. Das hat die DBK erst 2015 eigens bekräftigt, siehe: DBK 2015. Siehe auch: PAS 2006
Es gibt keine Nützlichkeitserwägung, da Organspende erst ein Thema ist, wenn der Hirntod festgestellt ist. Dann ist es die Entscheidung des Hirntoten bzw. seines gesetzlichen Vertreters, dass die Organe entnommen werden dürfen.
der Bundesregierung und den im Bundestag vertretenen Parteien:
Die enge Zustimmungsregelung ist durchaus ein denkbares Modell. Es erspart jedoch den Eltern von minderjährigen Kindern nach der Feststellung des Hirntodes nicht die Frage ob die Eltern der Organspende zustimmen.
Der Mensch ist durch die Organspende keine Verfügungsmasse (Diffamierung), denn niemand verfügt über den anderen. Es gibt nur stellvertretende Entscheidungen in klarem, gesetzlichem Rahmen, wenn vom Hirntoten keine Entscheidung vorliegt.
Diese Frage um TX stellt sich sicherlich jeder Patient vor seiner TX, die die Erfolgsrate einer TX nach 12 Monaten liegt - je nach Organ unterschiedlich - unter 90%. Dies wird den Patienten vor der TX auch deutlich mitgeteilt. - Die Patienten können noch so sehr auf den Hirntod eines anderes Menschen warten, sie nehmen darauf keinen Einfluss.
Wir wollen der einseitigen Werbung für die Organspende kritische Informationen entgegensetzen. (2)
Diese Seite zeigt, dass nicht einseitig informiert wird.
Die Menschen benötigen umfassende Informationen, die sie fähig machen, sich eine eigene Meinung zu bilden. (2)
Genau daher das Organspende-Wiki.
Organentnahme verhindert menschenwürdiges Sterben und raubt den letzten Abschied. (3)
Operation Explantation: Ein unbarmherziger Tod (3)
Organentnahme sind Tote, siehe Todesverständnis
Ich durfte bei einer Organentnahme (Lunge und Nieren) im OP dabei sein. Zuvor war ich bei einer laproskopischen Lungen-OP mit dabei und bei einer Lungen-OP beim offenen Brustkorb. Ich konnte bei der Organentnahme nichts Menschenunwürdiges erkennen. Es wurde mit dem Organspender genauso verfahren, wie bei den anderen Operationen mit den Patienten, bis zum Ende der Organentnahme. Zudem verlangt §6 TPG seit 1997 einen würdevollen Umgang mit jedem Organspender.
Hirntote sind nicht tot (3)
Der Philosoph Hans Jonas, der die Anfänge der Organtransplantation in den USA erlebt hat, bezeichnete diese neue Medizin später als Vivisektion und lehnte sie als inhuman ab. Nachdem er vergeblich gegen die Gleichsetzung von „Hirntod“ mit dem Tod des Menschen gekämpft hatte, sagte er, dass wohl nur die Zeugnisse von Betroffenen, speziell von Müttern, ein Umdenken bewirken könnten. (4)
Siehe Hans Jonas
Organentnahme verhindert menschenwürdiges Sterben und raubt den letzten Abschied. (4)
Siehe: Würde, Sterbebegleitung
Ich hätte nie für möglich gehalten, dass Ärzte nicht davor zurückschrecken, einen sterbenden Menschen mit allen Mitteln ärztlicher Kunst am Leben zu halten, nur damit sie seine lebenden Organe bekommen. Aus dem schrecklichen Geschehen um das Sterben meines Sohnes kann ich jedoch bezeugen, dass es sich bei einem so genannten Hirntoten um einen noch lebenden Menschen handelt. (4)
und waren sehr erleichtert, als wir ihn wieder sahen und in sein völlig unverletzt aussehendes Gesicht schauten. Es wies keine Schramme, keine Blutspur, noch nicht einmal einen Bluterguss auf. (5)
Dass das Gesicht unverletzt ist, wenn man mit dem Hinterkopf auf einen Stein aufschlägt (siehe Seite 4), ist normal.
Unser Kind war trotz dieser Todesmitteilung völlig unverändert. Es wurde weiter behandelt, gebettet, es bekam Medikamente, seine volle Urinflasche wurde gewechselt. Ich dachte natürlich, alles geschehe zu seiner Heilung. Auf sie hoffte ich nach wie vor fest. Erst später erfuhr ich, dass zu diesem Zeitpunkt schon die so genannte Spenderkonditionierung begonnen hatte, das hieß, die Behandlung mit all den Strapazen für einen schwer kranken Menschen war nicht mehr zu seinem Nutzen, sondern zu dem eines unbekannten Organempfängers. (5)
Doch wir nahmen wahr, was wahr war, nämlich unser lebendes Kind. Es war durchblutet, es bekam einen Hautausschlag, der später wieder verschwand, sein Bein bewegte sich auf Berührung hin. Wie grotesk! Ich glaubte keinen Moment an seinen Tod, hoffte weiterhin und hielt seine warme Hand! (6)
Siehe: Leben der Hirntoten, unsichtbarer Tod
Der Patient liegt auf dem Tisch, er ist noch rosig, er atmet noch, das Herz schlägt, und plötzlich wird er langsam blaß, weil er ausblutet. (6)
Kein Hirntoter und kein Organspender "atmet noch". Der Ausfall der Eigenatmung wird bei jeder [[HTD] mit dem Apnoe-Test überprüft. Hirntote müssen daher künstlich beatmet werden.
Ihr Blick und ihr Handeln hatten ihm bereits seine Menschenwürde genommen und ihn zum Material zur Weiterverarbeitung gemacht. (6)
Die Ärzte haben um Zustimmung der Organentnahme angefragt (siehe Seite 5). Von "Menschenwürde genommen" und "Material zur Weiterverarbeitung" kann daher keine Rede sein.
Damals befand ich mich nach zwei durchwachten Nächten in einem unerträglichen Zustand. Ich fühlte mich schuldig, weil mein Kind sterben sollte. (7)
Beim Tod von Kindern fühlen sich die Eltern meist schuldig, auch wenn objektiv keine Schuld vorliegt.
Das Kind lebte ja in anderen weiter, das sei doch Trost, und du und dein Kind - ihr seid Helden! Dies alles suggeriert die Transplantationsmedizin und raubt unter dem Deckmantel der Nächstenliebe dem Sterbenden und den Angehörigen die Begleitung und den letzten, kostbaren Abschied. (7)
Für einige Hinterbliebene ist es ein Trost zu wissen, dass mit dem Hirntod des Familienmitglieds anderen Menschen (durchschnittlich 3,3 Menschen) das Leben retten konnte. Für einige Hinterbliebene ist es tröstlich zu wissen, dass Organe des Hirntoten nun in anderen Menschen weiterleben. Doch dies gilt nicht für alle Menschen. - Von "Raub" kann keine Rede sein, denn wir haben keine Notstandsregelung.
Bei unserer Entscheidung waren wir der Meinung, die Nieren würden nach dem Abstellen der Apparate entnommen. Wir erfuhren dann, dass das nicht ginge, waren aber auch nicht in der Lage zu fragen, was es denn konkret heiße, die Nieren zu entnehmen. (7)
Wenn nur die Nieren entnommen werden, schlägt dabei noch das Herz. Wenn jedoch auch Herz und/oder Lunge entnommen werden, wird das Herz zuvor zum Stillstand gebracht.
Die diensthabende Schwester wusste nichts von uns und dem Versprechen, Lorenz auf der Station aufzubahren. Wir waren betrogen worden. Für die Ärzte waren wir, nachdem sie die Einwilligung hatten, uninteressant. (8)
Dies hätte nicht passieren dürfen.[1] - In Deutschland steht seit 1997 in § 6 TPG: "Der Leichnam des Organ- oder Gewebespenders muss in würdigem Zustand zur Bestattung übergeben werden. Zuvor ist dem nächsten Angehörigen Gelegenheit zu geben, den Leichnam zu sehen."
Nachdem wir dort eineinhalb Stunden gewartet hatten - warum? - begleitete sie uns in den Leichenkeller. Dort öffnete sie eine der Türen und forderte uns auf hineinzugehen und uns zu beeilen, anderenfalls müsse sie uns hier unten alleinlassen. (8)
Dies darf so nicht passieren.[1]
Das Gesicht meines Kindes war hingegen ganz klein geworden, die Lippen, seine schönen vollen Lippen, waren zusammengepresst, der Gesichtsausdruck sah nach Schmerzen aus. (8)
Entgegen den Behauptungen der Transplantationsmediziner bin ich überzeugt, dass mein Kind bei der Organentnahme Schmerzen erlitten hat. (8)
Der Gesichtsausdruck mag nach Schmerzen ausgesehen haben, aber Hirntote können keine Schmerzen empfinden, siehe: Schmerz
... wird bei der Organentnahme ein sterbender, wehrloser Mensch mit Untersuchungen gequält, ... (9)
Die Untersuchungen der HTD werden auch durchgeführt, auch wenn von vorne herein klar ist, dass keine Organentnahme möglich ist. HTD wird zur Klärung des Zustandes - ob noch Koma oder bereits Hirntod - durchgeführt.
Er wird unter Aufrechterhaltung der Beatmung, der Herz- und Kreislauftätigkeit einem barbarischen Akt ausgeliefert. (9)
In Deutschland steht seit 1997 in § 6 TPG: "Die Organ- oder Gewebeentnahme bei verstorbenen Personen und alle mit ihr zusammenhängenden Maßnahmen müssen unter Achtung der Würde des Organ- oder Gewebespenders in einer der ärztlichen Sorgfaltspflicht entsprechenden Weise durchgeführt werden."
Und man nimmt ihm auch noch seinen Namen und macht ihn zur Nummer. (9)
Damit Organspender anonym bleiben (Datenschutz), wird diese Kenn-Nummer vergeben. Dies wird von § 12 Abs. 3 TPG seit 1997 gefordert.
Durch die Organentnahme habe ich meinem Sohn in den letzten Stunden seines Lebens nicht zur Seite stehen können. Welche Mutter würde ihr Kind im Krankheitsfall verlassen? Ich muss damit leben, dass ich es im Sterben im Stich gelassen habe. (9)
Siehe: Todesverständnis, Sterbebegleitung
Lorenz selbst konnte nicht mehr rufen: „Bleib bei mir!“ Meinem Bruder, der zwei Jahre zuvor gestorben war, konnte ich diesen Wunsch erfüllen. Er sprach ihn noch aus und ich versprach es ihm. Bei seinem Sterben konnte ich erfahren, wie viel Trost von einer würdevollen Begleitung ausgeht und wie sehr es in der Trauer hilft, einem Menschen die letzten Liebesdienste erwiesen zu haben. Auch geht am Ende oft eine Ahnung davon aus, dass das Leben mit diesem Leben nicht beendet ist. Das alles hat in der Transplantationsmedizin keinen Stellenwert. (10)
Das ist kein Problem der Transplantationsmedizin, sondern ein Problem des Hirntodes. Spätestens ab der Notwendigkeit der künstlichen Beatmung kann kein Hirntoter noch etwas sagen. Ab Eintritt des Hirntodes können Hirntote nichts mehr wahrnehmen. Siehe: Sterbebegleitung
Ähnlich verhält es sich bei den christlichen Kirchen. In ihren Gesangbüchern finde ich Texte für die Begleitung Sterbender bis zuletzt. Ebenso höre ich Kirchenvertreter in öffentlichen Reden dafür eintreten, den Weg eines Sterbenden mitzugehen bis zuletzt. Wieso lassen sie bei Organtransplantation zu, dass der Mensch in seinem schwächsten Moment so entwertet und entwürdigt wird? (10)
Wir wissen alle, dass es ein menschliches Urbedürfnis ist, im Sterben nicht verlassen zu werden und Abschied nehmen zu können. Schon bei einer Reise ist das Abschiednehmen wichtig! Hier ging es um den letzten, den endgültigen Abschied. (10)
Mein Trost ist, dass die Hospiz-Bewegung weltweit wächst und damit das Bewusstsein und der Schutz für sterbende Menschen. (10)
Dies ändert jedoch nichts am Sterben von Hirntoten, siehe: Sterbebegleitung
Meine Hoffnung ist, dass Ärzte die Organtransplantation als Irrweg erkennen und ihren Sachverstand in andere Heilungswege investieren. (10)
Seit vielen Jahren wird in verschiedene Richtungen geforscht, damit Organspende überflüssig wird, doch leider ist keiner der Wege so weit, dass selbst in den nächsten Jahren - bei Leber noch Jahrzehnte - auf Organspende verzichtet werden kann. Organspende ist leider die einzige Möglichkeit, um den Menschen ihr Leben zu retten und ihre Lebensqualität zu verbessern, ist das Beste, was die Medizin den Organ-Patienten bieten kann, siehe: Alternativen
Meine Verantwortung ist, meine Erfahrungen weiterzugeben und alles zu tun, dass die Öffentlichkeit über das, was Organspende wirklich heißt, aufgeklärt wird. (11)
Bei Lorenz Meyer sind ein paar Dinge falsch gelaufen. Das muss offen zugegeben werden. Dies besagt jedoch nicht, dass jede Organspende so falsch abläuft. Wegen Raserei werden auch keine Straßen gesperrt.
„Der Spender LS 005-91“ Bezeichnung für Lorenz in seinen letzten Stunden (11)
Diese Codierung erhielt Lorenz Meyer, damit die Organspende anonym erfolgen kann, siehe Datenschutz.
den ausführlichen Befund des Elektroenzephalogramms (EEG), welches bei meinem Sohn Lorenz am Tag der Explantation durchgeführt worden war; hier ließen sich neben
Spontanaktivität eindeutige Reaktionen auf Schmerzreize nachweisen. (11)
Allein aus einem EEG lassen sich keine "eindeutige Reaktionen auf Schmerzreize nachweisen". So besitzen z.B. Menschen im tiefen Koma kein Schmerzempfinden, aber es kann von ihnen ein EEG abgeleitet werden.
Obwohl dieser Befund auch damals schon nicht mit der Diagnose Hirntod vereinbar war und eine Organentnahme verboten hätte, setzte man sich darüber hinweg und führte die Explantation am gleichen Tag durch. (11)
Wenn mit einem EEG Hirnaktivität nachgewiesen werden kann, liegt kein Hirntod vor und darf daher keine Organentnahme vorgenommen werden. In Deutschland ist so etwas undenkbar, insbesondere seit Inkrafttreten des TPG im Jahr 1997.
Die Ausgangssituation ist gleich geblieben und sie wird sich nicht ändern, weil die Organtransplantation auf Kosten der liebevollen Begleitung im Sterben geht. (12)
Siehe Sterbebegleitung
Sie wird, wie wir von Berichten über Eschede oder Kaprun wissen, ohnehin nur bei Katastrophen mit vielen Toten genügend berücksichtigt. Dass für alle Eltern, die plötzlich ein Kind verlieren, eine keinesfalls geringere Katastrophe eingetreten ist, wird überhaupt nicht wahrgenommen. (12)
Einzelschicksale werden in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, meist nur von Prominenten. Das hat aber nichts mit Organspende zu tun.
Wir waren nach dem Unfall im Schock und nicht in der Lage, eine eigene Entscheidung zu treffen. Wir hätten damals alles getan, wozu wir aufgefordert worden wären. So geht es leider den meisten Betroffenen. In dieser Ausnahmesituation, in der man das Geschehen noch lange nicht begreift und in der der Verletzte lebendig vor einem liegt, mit Organtransplantation überrascht zu werden, empfinde ich als Manipulation und Grausamkeit. (12)
Daher ist ist so wichtig, dass jede(r) ab dem vollendetem 16. Lebensjahr von seinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch macht und für sich selbst entscheidet, ob er/sie im Falle seines/ihres Hirntodes zur Organentnahme bereit ist, siehe: Entscheidungsfindung, Entscheidungen
Nach der Missachtung der Zusagen, das Kind auf der Station aufzubahren, und dem Anblick des entstellten Kindes kamen Zweifel auf, ob wirklich nur die Nieren entnommen worden sind. (13)
In Deutschland steht seit 1997 in § 6 TPG: "Der Leichnam des Organ- oder Gewebespenders muss in würdigem Zustand zur Bestattung übergeben werden. Zuvor ist dem nächsten Angehörigen Gelegenheit zu geben, den Leichnam zu sehen."[1]
Die Antwort nach jahrelangem Schriftwechsel lautete: Weil die Entnahme keinen Patienten mehr betroffen habe, sondern einen Toten, sei sie nicht in der Krankenakte dokumentiert. Andere Dokumente waren widersprüchlich und unvollständig. (13)
In Deutschland schreibt seit 1997 das TPG eine lückenlose Dokumentation jeder Organentnahme vor:
§ 15 Aufbewahrungs- und Löschungsfristen[1]
Wie wenig an den "Hirntod" als Tod des Menschen geglaubt wird, zeigt auch der Umgang mit Narkose- und Schmerzmitteln. Einige Ärzte geben beides, andere nur eins davon oder überhaupt nichts. (14)
In der Schweiz wird eine Narkose empfohlen, aber nicht gegen vermeintliche Schmerzen, sondern zur Unterdrückung der spinalen Reflexe, siehe Schmerz#Schweiz
Selbst der Umgang mit Angehörigen von "Hirntoten" ist unterschiedlich, je nachdem, ob brauchbare Organe vorhanden sind oder nicht. Bei einem Kind, dessen Organe durch eine Infektion unbrauchbar waren, wurde den Eltern gesagt: "Bleiben Sie bei Ihrem Kind, es lebt noch, es versteht Sie irgendwie, begleiten Sie es bis zuletzt, das hilft später."
Einen oder zwei Tage später sprach uns die Stationsleiterin an und beglückwünschte uns zu der Entscheidung für eine Organspende. Wir sagten, wir hätten noch nicht darüber gesprochen, bekamen aber den Eindruck, wir müssten uns so schnell wie möglich entscheiden. Unsere Schwiegertochter sagte uns dann wenig später, Arnd hätte sich für Organspende ausgesprochen. Wir teilten das den Ärzten mit. Somit waren die Weichen für eine Organentnahme gestellt, und zwar schon vor der Hirntodfeststellung. (15)
Die Frage nach der Organentnahme ist erst nach Feststellung des Hirntodes zu stellen. Wenn Organspende vor Feststellung des Hirntodes von den Angehörigen angesprochen wird, kann zwar darüber gesprochen werden, aber die Entscheidung ist nach Feststellung des Hirntodes zu fällen.
Wir haben geredet, von früher erzählt und nicht ein einziges Mal das Gefühl gehabt, er sei tot. Sein Gesicht und seine Hände waren warm, sein Brustkorb hob und senkte sich und wir sahen seinen Herzschlag auf dem Monitor. Wir hielten seine Hände, fassten uns über seine Bettdecke hin an und waren eine Einheit. Ich wusste im Inneren, dass er sterben würde, und empfand diese letzte Zeit mit ihm als kostbar und begrenzt. (16)
Den Gedanken an Organentnahme ließ ich nicht zu, denn er passte nicht zu meinem Erleben. (16)
Das ist das Problem bei allen Hirntoten. Sie werden nicht als Tote erfahren.
Meine Tochter, die zwischenzeitlich zu Hause gewesen war und zwei Tage später in die Klinik zurückkam, protestierte heftig gegen unsere vorweggenommene Zustimmung zur Organentnahme. ... Ich hörte ihren Protest, verstand sie, aber stand ihr nicht bei. Denn über allem stand seine mündliche Erklärung für die Organspende. (16)
Dass wir nicht nach unserer eigenen Einstellung dazu gefragt würden, sondern nach seinem mutmaßlichen Willen, das wussten wir nicht. (16)
Es lag zwar keine schriftliche, aber eine mündliche Zustimmung des mit 29 Jahren volljährigen Hirntoten durch seine Ehefrau vor. Es soll in jedem Fall - seit 1997 nach § 4 TPG ganz im Sinne des Selbstbestimmungsrecht - der Wille des Hirntoten berücksichtigt werden, so wie auch bei der Patientenverfügung.
Im Organspendeausweis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung heißt es: "Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben in Frage kommt…" Darin wird weder der Hirntod als Voraussetzung für eine Organentnahme genannt, noch wird erklärt, welche Organe oder Gewebe für eine Entnahme in Frage kommen. (17)
Mit Feststellung des Hirntodes ist medizinisch und juristisch der Tod des Menschen festgestellt. 1990 bestätigten der Rat der EKD und die DBK (siehe: EKD DBK 1990), dass Hirntote tot sind. 2015 bekräftigte die DBK diese Aussage (DBK 2015). Siehe Todesverständnis
Seit 2013 wurde in Deutschland mit gesetzlichem Auftrag jeder Krankenversicherte ab seinem vollendetem 16. Lebensjahr über Hirntod und Organspende aufgeklärt. Als Organspende kommen in Frage: Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm
Mir wurde dadurch eindringlich bewusst, dass mich zusätzlich zur Trauer um seinen Tod die Zustimmung zur Organentnahme belastete. Ich hatte Schuldgefühle, weil ich ihn nicht davor beschützt hatte, und verschloss alles in mir. (17)
Der 29-jährige Sohn hatte sich im Sinne des Selbstbestimmungsrechts mündlich für die Organentnahme ausgesprochen, siehe: Selbstbestimmung.
Und dies sind die Verstöße gegen das Transplantationsgesetz, die ich in den Akten gefunden habe: (18)
Die genannten Punkte betreffen nicht das TPG, sondern die HTD.
Dies sind eindeutig gravierende Verstöße gegen das Transplantationsgesetz. Mein Sohn war zwar vor Inkrafttreten des Transplantationsgesetzes explantiert worden, aber man hatte uns zugesichert, sie würden sich an das vom Parlament verabschiedete Gesetz halten. Außerdem galten vor Inkrafttreten die Richtlinien der Bundesärztekammer mit den gleichen Bestimmungen. (19)
Das TPG trat am 01.12.1997 in Kraft. Bis 1998 gab es von der BÄK eine Entscheidungshilfe zur Feststellung des Hirntodes. Die Richtline kam erst 1998.
Die nebenstehende Erklärung dazu kann mich keineswegs beruhigen, denn auch Mediziner können ein Schmerzempfinden nicht ausschließen, weil das vollständige Versagen des Gehirns nicht nachweisbar ist. (20)
„Es ist in der Tat nicht zu belegen, dass eine für hirntot erklärte Person tatsächlich über keinerlei Wahrnehmungsvermögen, insbesondere Schmerzempfindlichkeit verfügt.“ Prof. Dr. med. W. Lauchert, Geschäftsführender Arzt der DSO in einem Schreiben vom 25.9.2000 an die Pastorin Ines Odaischi (20, nebenstehender Text)
Bei jeder HTD wird durch Reizung des Trigeminus ein größtmöglicher Schmerzreiz gesetzt. Dabei darf keine Reaktion erfolgen. Dies ist ein Beleg dafür, dass Hirntote keine Schmerzen wahrnehmen können. Siehe: Schmerz
Diese Untersuchung beeinträchtigt nach Aussage von Ärzten eindeutig die mögliche Erholung eines hirnverletzten Patienten und kann sogar den Tod des Patienten hervorrufen. (20)
Wenn die HTD - hier ist auf den Apnoe-Test angesprochen - genau nach der Richtlinie der BÄK durchgeführt wird, kann es zu keiner Schädigung des Patienten kommen.
Und diese Quälerei musste mein im Sterben liegender Sohn dreimal über sich ergehen lassen! (20)
Die HTD ist so aufgebaut, dass sie mit leichten Reizen beginnen (Pupillen-Reflex) und schrittweise zu immer größeren Reizen weitergeht. Zeigt sich bei einem Reiz eine Reaktion, ist damit der Hirntod widerlegt und die HTD wird abgebrochen.
Organentnahme“, eingetragen um 3.20 Uhr. ... Mein Sohn starb also einen Tag später um 3.20 Uhr. Der Todestag auf seinem Grabstein ist falsch! (21)
Die Angaben auf dem Grabstein geben die Hinterbliebenen an. - Medizinisch sind indirekt seit 1982 indirekt[Anm. 2] und ausdrücklich seit 1986[Anm. 3] Hirntote Tote, juristisch seit Inkrafttreten des TPG im Jahr 1997. Seit 1997 heißt es in der "Entscheidungshilfe zur Feststellung des Hirntodes" klar und deutlich: "Festgestellt wird nicht der Zeitpunkt des eintretenden, sondern der Zustand des bereits eingetretenen Todes. Als Todeszeit wird die Uhrzeit registriert, zu der die Diagnose und Dokumentation des Hirntodes abgeschlossen sind."
Ich sehe ihn wieder vor mir, aufgebahrt im Sarg, sein Mund klein und verkrampft. Er hatte keinen friedvollen, gelösten oder ernsten Gesichtsausdruck wie andere Tote, die ich gesehen habe, sondern sah aus, als wäre er unter Schmerzen gestorben. (22)
Wenn wir nach der Hirntodfeststellung eine Organentnahme abgelehnt hätten, wäre kurz danach die Beatmung abgestellt worden. Sein Herz hätte noch stundenlang weiterschlagen können, so sagte man uns nach der Todesnachricht, und er wäre erstickt - das ist, wie wir später hörten, eine Lüge. (22)
Herzen von Organspendern schlagen länger Klaus Schäfer Wenn nach Feststellung des Hirntodes eine Organentnahme nicht möglich ist - aus medizinischen Gründen (z.B. keine gesunden Organe) oder weil die Zustimmung zur Organentnahme fehlt -, wird die künstliche Beatmung ausgeschaltet. Danach bleibt das Herz einige Minuten später aufgrund des fehlenden Sauerstoffs stehen. Kein Herz schlägt da noch stundenlang weiter.
In Berichten von Ärzten und Pflegern finde ich Beschreibungen von einem heftigen Todeskampf, bei dem viele meinen, es sei den Angehörigen nicht zumutbar, dabei zu sein. (22)
Bei Hirntoten können spinale Reflexe Bewegungen auftreten, die als "Todeskampf" und damit als Lebenszeichen missgedeutet werden können.
Ich frage mich, ob nicht erst die Spenderkonditionierung (d.h. intensive medizinische Behandlung zur Erhaltung der Organe), die einen hirntoten Sterbenden mit allen Mitteln bis zur Organentnahme im Leben hält, diesen qualvollen Todeskampf herbeiführt. (22)
Diese Spenderkonditionierung hat nichts mit den spinalen Reflexen zu tun.
Im Nachhinein weiß ich, dass es besser gewesen wäre, wenn mein Sohn schon vor Abschalten der Beatmung gestorben wäre, aber in beiden Fällen hätten wir ihn bis zuletzt begleiten können. (23)
... dass Organentnahme eine Sterbebegleitung durch die Angehörigen unmöglich macht. (24)
Doch bei meinem Sohn hatte ich nicht einen Moment das Gefühl, er sei tot. Er sah lebendig aus und wurde die ganze Zeit über intensiv behandelt und versorgt. Er würde sterben, das befürchtete ich. Und einen Sterbenden lässt man üblicherweise nicht allein, sondern begleitet ihn bis zum Tod und über den Tod hinaus. (23)
Sie verweigern auch Informationen darüber, dass der sogenannte Hirntod nicht der Tod ist, den wir bisher gekannt haben. (23)
Siehe: Todesverständnis, unsichtbarer Tod
Die Hirntoddiagnose - wie es das 1997 vom Bundestag verabschiedete Transplantationsgesetz besagt - ermöglicht nach der Zustimmung den Zugriff auf den Hirntoten und die Verwertung des "Restkörpers". (24)
Im TPG gibt es nicht den Begriff "Restkörper". Es heißt dort dreimal "menschlichen Körper".
Das Grundrecht der Menschen, gerade in der letzten Lebenszeit unbehelligt zu bleiben von den Ansprüchen Dritter, ist durch das Transplantationsgesetz außer Kraft gesetzt worden. (24)
In § 3 TPG heißt es, dass für eine Organentnahme die Zustimmung vorliegen muss: "Die Entnahme von Organen oder Geweben ist, soweit in § 4 oder § 4a nichts Abweichendes bestimmt ist, nur zulässig, wenn
1. der Organ- oder Gewebespender in die Entnahme eingewilligt hatte, ..."
Siehe auch: Selbstbestimmungsrecht, Anspruch
Ich habe gelernt, dass die Lebensqualität eines Menschen, der auf ein Organ verzichtet und sich auf das Sterben einstellt, die Lebensqualität eines Gesunden übertreffen kann. (27)
Siehe: Zufriedenheit
Ohne nachzudenken, sagte ich: „Dann wird ja die Frage nach Organspende auf uns zukommen“ – das war mir als erstes in der Schocksituation und der Furcht vor der schrecklichen Wahrheit eingefallen. Erst später bemerkte ich, dass ich durch diese Äußerung einen Mechanismus in Gang gesetzt hatte, der von unserem Sohn aus einem Patienten einen potenziellen Organspender machte und dadurch seine Leiden verlängerte. (28f)
Im Nachhinein werfe ich mir vor, dass ich durch meinen Hinweis auf Organspende von Anfang an den Blick des Krankenhauses weg von ihm als Patienten hin zur Transplantation gelenkt habe. Habe ich vielleicht dafür gesorgt, dass nicht alles für Ihn, sondern eher für die unbekannten Empfänger getan wurde? (30)
Die Frage um Zustimmung zur Organentnahme wäre nach Feststellung des Hirntodes bei gesunden Organen auf jeden Fall gekommen.
Wenn ich gewusst hätte, dass es begründete Zweifel am Hirntodkonzept gibt, hätte ich meine Zustimmung zur Organentnahme nie gegeben. (29)
Der DER schrieb 2015 auf Seite 167 seiner [xyzs://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-hirntod-und-entscheidung-zur-organspende.pdf Stellungnahme Hirntod und Entscheidung zur Organspende]: "Einstimmig ist der Deutsche Ethikrat der Auffassung, dass am Hirntod als Voraussetzung für eine postmortale Organentnahme festzuhalten ist."
Am zweiten Tag meinte eine Schwester zu uns: „Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Entscheidung, die Organe Ihres Sohnes zu spenden!“ (29)
Hier sprach eine Krankenschwester ohne Feingefühl. Angesichts des zu erwartenden Hirntodes gibt es keinen Grund zur Gratulation.
Vielleicht hätte schon folgende Frage ausgereicht: „Ihr Sohn liegt im Sterben. Sind Sie damit einverstanden, dass er auf dem OP zu Ende stirbt, während ihm die Organe entnommen werden?“ Ich hoffe, dass ich dann die Ärzte vom Hof gejagt hätte. Wer möchte sein Kind schon auf solch schreckliche Weise sterben lassen? (30)
Siehe Todesverständnis
Keiner weiß aber genau, was ein sogenannter „Hirntoter“ noch empfinden kann. (30)
Ich werfe mir vor, dass ich tatsächlich meinen Sohn für tot hielt, als die Ärzte mir das verkündeten, obwohl er sich durch die Hirntodfeststellung in keiner Weise verändert hatte. (30)
Statt den schwammigen Begriff der Nächstenliebe zu verwenden, sollten gerade die Kirchen ein Interesse daran haben, ihre sterbenden Mitglieder nicht schutzlos der Medizin auszuliefern, sondern ihnen einen Übergang in Würde und Ruhe zu ermöglichen. (31)
1990 bestätigten der Rat der EKD und die DBK, dass Hirntote tot sind (siehe EKD DBK 1990). 2015 bekräftigte die DBK diese Aussage (siehe DBK 2015). Siehe Todesverständnis
Bei einer Tagung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften im Februar 2005 im Vatikan zu den „Zeichen des Todes“, noch einberufen von Johannes Paul II., war die Kritik so heftig, dass kein offizielles Protokoll – wie sonst üblich – veröffentlicht wurde; nur über inoffizielle Kanäle sind diese Stellungnahmen bekannt geworden. Sind auch Kardinäle interessiert an sog. „neuen“ Organen? (31)
Siehe: PAS 1985, PAS 1989, PAS 2005, PAS 2006, PAS 2012
Ich fordere also Aufklärung, die den Namen auch verdient: Statt der Unterdrückung der kritischen Stimmen, an der sich beide christlichen Kirchen kräftig beteiligen, soll auf die Nützlichkeit der Hirntoddefinition für die einen – Mediziner und Empfänger - und auf die Grausamkeit für die anderen – die Spender - hingewiesen werden. (32)
Es ist keine Unterdrückung durch die "beiden christlichen Kirchen" zu erkennen.
Statt von der hundertprozentigen Zuverlässigkeit der Hirntoddiagnose zu fabulieren, sollte man die Öffentlichkeit darüber informieren, dass Studien das Gegenteil belegen. (32)
Siehe: Alan Shewmon, gemeinsame Erklärungen, PAS 2006
Und die DSO sollte nicht dauernd von Solidarität in der Gesellschaft reden und damit die Ausbeutung des einen zu Gunsten eines anderen meinen. (32)
Zusammen mit der Pharmaindustrie, die an den Transplantierten, die ja Dauerpatienten sind, viel Geld verdient, ist hier ein Kartell entstanden, das Informationen nur dann fördert, wenn sie Werbung für Organspende darstellen, sonst tut man alles, um die Öffentlichkeit nur in einer Richtung zu beeinflussen. (32)
Woran ist die Transplantationsmedizin eigentlich in erster Linie interessiert? Will sie kranken Menschen helfen? Dann müssten andere Therapieformen entwickelt und weiterentwickelt werden, um den Kranken nicht vergebliche Hoffnung zu machen. (32)
Siehe: Alternativen
Warum gibt es keine allgemein zugängliche Statistik der Erfolge oder Misserfolge der Transplantationen? (32)
Siehe: Berichte der TXZ
Sind die Empfänger von Organen tatsächlich so gesund und fit, wie die Werbung uns weismachen will? Man hört und sieht immer nur die Vorzeigepatienten, denen es anscheinend gut geht. (32f)
Wer Organe spendet, sollte wissen, dass die Zeit des Sterbens nicht so weit erforscht ist, dass man sagen kann, was der Mensch während dieser Zeit fühlt und empfindet. (36)
Siehe: Sterbeprozess, Schmerzen, Wahrnehmung
Die Werbung verspricht ein zweites Leben, eine zweite Chance, verschweigt
aber, dass viele Patienten mit einem fremden Organ schlechter und kürzer leben. (37)
Die Werbung für ORGANSPENDE spricht von Organen Verstorbener und verschweigt
damit, dass den betroffenen Menschen die Organe bei lebendigem Leib und schlagendem Herzen entnommen werden. (37)
Siehe: bei lebendigem Leib
Sie beruft sich auf den umstrittenen sog. Hirntod, mit dem der Tod des Menschen vorverlegt wurde, damit ungestraft Organe entnommen werden können. (37)
Siehe: Vorverlegung des Todes
Die meisten der sogenannten Hirntoten werden weder aus Bequemlichkeit noch wegen zu geringer Fallpauschalen nicht an die Transplantationszentren gemeldet, sondern weil die behandelnden Ärzte ihre im Koma liegenden Patienten nicht als tot ansehen und weil sie diese nicht einer würdelosen Organentnahme ausliefern wollen. (37)
Woher will KAO das wissen?
Ein Mensch, der alle Zeichen des Lebens trägt, wie ein Lebender behandelt wird und jahrelang in diesem Zustand existieren kann, ist ein Lebender! (38)
Siehe: Alan Shewmon, Leben der Hirntoten, unsichtbarer Tod
Ich möchte Sicherheit darüber haben, dass, falls ich jemals in eine lebensbedrohliche Situation komme, kein Transplantationsbeauftragter die Möglichkeit hat, sich in meine Therapie einzumischen. (38)
Ich möchte sicher sein, dass meine Behandlung immer eine patientenzentrierte ist und nicht wechselt in eine spenderzentrierte Behandlung. (38)
Ganz einfach: Auf der Grundlage des Selbstbestimmungsrechts beim OSA "Nein" ankreuzen.
{{Zitat2|Ich möchte, dass man meinen Status als Patient respektiert und nicht ungefragt Untersuchungen an mir vornimmt, die mir nachweislich schaden, auch wenn Mediziner meinen, mit meinen Organen das Leben von anderen Menschen retten zu können. (38) Siehe: HTD, Apnoe-Test
Harvard, Boston 1968. Die Definition des Hirntodes wird ins Leben gerufen. Es gibt keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, nur eine neue, vielversprechende medizinische Möglichkeit: die Organübertragung. (39)
Siehe: Chronik/Hirntod, Pierre Wertheimer
Man philosophiert vom „Tod der Person“, vom „Tod des Individuums“ - und so werden bis dato lebende Patienten umdefiniert in sogenannte Hirntote, die gleichgesetzt werden mit Leichen, mit Verstorbenen. Statt den Tod naturwissenschaftlich zu erforschen, philosophieren die Mediziner mehr schlecht als recht darüber, was den Menschen ausmacht, und maßen sich damit die Deutungshoheit über Leben und Tod und die Persönlichkeit des Menschen an. (39)
In Wirklichkeit sind sogenannte Hirntote schwer traumatisierte Patienten, die in der kritischsten Phase ihres Lebens sind. Sie brauchen Zeit, zeitgemäße Behandlung und Ruhe, wenn sie den Kampf um ihr Leben gewinnen sollen. (39)
Siehe: Hirntod
Inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt: Sogenannte Hirntote sind biologisch nicht tot, sondern lebendig. Dass sie juristisch als tot behandelt werden, ist eine gesetzliche Hilfskonstruktion (legal fiction), damit Mediziner nicht des Mordes oder Totschlags bezichtigt werden können. (40)
Siehe: Leben der Hirntoten, Todesverständnis
Inzwischen rekrutieren Mediziner nicht nur Unfallopfer, sondern u.a. sich im finalen Zustand befindende Schlaganfallpatienten, Menschen mit Hirnblutungen, Drogenabhängige, Alkoholiker, Obdachlose, kranke und sehr alte Spender mit marginalen, also minderwertigen Organen. (40)
Seit 1997 schreibt § 3 TPG klar vor, dass eine Organentnahme nur zulässig ist, wenn:
Dies wird aber der Öffentlichkeit so nicht mitgeteilt, sondern man gibt aus Imagegründen die philosophische Gleichsetzung des sogenannten „Hirntodes“ mit dem biologischen Tod als naturwissenschaftliche Tatsache aus. Damit missbraucht man die wissenschaftliche Autorität. (40)
Siehe: Todesverständnis, gemeinsame Erklärungen, PAS 2006
Inzwischen gibt es diverse Patienten, die jahrelang im Koma überlebten, Kinder, die Krankheiten entwickelten, gesundeten, in die Pubertät kamen. Darf man sie deshalb in diesem Schwebezustand als Spender benutzen und durch die Organentnahme töten? (41)
Siehe: Koma, Hirntod, Alan Shewmon, Pubertät
Wenn also klar ist, dass als hirntot diagnostizierte Patienten lebende Menschen sind, warum haben sie dann keine Rechte mehr? Darf die Medizin beliebig über sie verfügen, sie behandeln wie ein Stück Materie? Darf man sie allein bei Verdacht auf einen möglichen Hirntod so behandeln, dass nicht mehr ihre, sondern nur noch die Bedürfnisse der Organempfänger zählen? Darf man in dieser kritischen Phase Schmerz- und Beruhigungsmittel verweigern und ihnen nicht die nötige Zeit geben, sich zu erholen oder in Ruhe unbehelligt zu sterben? (41)
Siehe: Selbstbestimmungsrecht, organprtektive Maßnahmen
Oder bezieht sich das „justified killing“ auf die Transplantationsmediziner, die mit der Organübertragung rechtfertigen, einen anderen Menschen töten zu dürfen? Ich bin erstaunt über die Chupze von Truog und seinen Mitstreitern, denn ihnen ist klar, dass Patienten umgebracht werden. Da kann man ihre Ehrlichkeit noch so sehr bewundern! (41)
Siehe: justified killing, Robert D. Troug
Darf die Medizin beliebig über sie verfügen, sie behandeln wie ein Stück Materie? (41)
Darf man sie allein bei Verdacht auf einen möglichen Hirntod so behandeln, dass nicht mehr ihre, sondern nur noch die Bedürfnisse der Organempfänger zählen? (41)
Siehe: Organprotektive Behandlung
Darf man in dieser kritischen Phase Schmerz- und Beruhigungsmittel verweigern und ihnen nicht die nötige Zeit geben, sich zu erholen oder in Ruhe unbehelligt zu sterben? (41)
Siehe: Schmerz, Voraussetzungen, Sterbebegleitung
Was, wenn - wie bereits geschehen - immer mehr Fehldiagnosen ans Tageslicht kommen? Immer mehr „Hirntote“, die trotz der angeblich sichersten Diagnose der Welt ins Leben zurückkehren? (42)
Wie kann man von einer Leiche lebende Organe bekommen? (42)
Wieso kann eine schwangere, als hirntot diagnostizierte Frau ein gesundes Kind austragen oder ein als hirntot diagnostizierter Mann Kinder zeugen? (42)
Warum muss ein Spender während der Entnahme seiner Organe anästhesiert werden? (42)
Siehe: Narkose
Der Fall der lebendigen Toten Jahi McMath war bei der Hirntodkonferenz in Harvard im April 2018 ein großes Thema. (42f)
Siehe: Jahi McMath
Durch sinkende Spenderzahlen dokumentiert die Gesellschaft deutlich, dass sie weder als Patient noch als Angehöriger „spenden“ will. (43)
Siehe: Entscheidungen
Ich fordere eine Diskussionen in der Gesellschaft, um etwas Unbegreifliches zu verstehen: Sind wir Menschen tatsächlich Recyclinggüter, austauschbar, beliebig zusammensetzbar von Medizinern? (45)
Siehe: Diffamierung, Selbstbestimmungsrecht
Nur wenn die festgelegte Wartezeit verkürzt werden soll, ist eine apparative Untersuchung wie das EEG vorgeschrieben. (46)
Seit 1986 kannn bei Kindern unter 2 Jahren und bei primären infratentoriellen Hirnschädigungen der Hirntod erst beim Vorliegen eines Null-Linien-EEGs oder beim Nachweis des zerebralen Zirkulationsstillstandes festgestellt werden. Siehe: BÄK 1986
Möchten Sie so sterben? verlassen - ohne Familie - ohne Begleitung - getestet - beurteilt nach der Qualität der Organe - auf dem OP-Tisch ruhiggestellt - aufgeschitten bei schlagendem Herzen - von Chirurgen umringt - als Nummer - eine einzige Wunde. (48)
97% des Körpers leben. (50)
Hirntote müssen ernährt, gepflegt, überwacht, getestet und mit Medikamenten versorgt werden, damit sie nicht versterben. (50)
Siehe: Todesverständnis, unsichtbarer Tod, Leben der Hirntoten
Notfalls werden sie wiederbelebt! (50)
Siehe: Reanimation
Der Hirntod ist naturwissenschaftlich nicht mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen.
(President`s Council on Bioethics, USA 2008) (50)
Siehe: PCB
Acht von zehn Patienten, die für die Organentnahme in Frage kommen, haben keinen Spenderausweis und haben somit nie selber in eine Organentnahme eingewilligt.
Organentnahmen erfolgen oft bereits in der Nacht nach der Einlieferung auf die Intensivstation. (51)
Nach Angaben der DSO erfolgen die meisten Organentnahmen zwischen 12 und 24 Stunden nach der Feststellung des Hirntodes. Dem gehen meist 2 bis 5 Tage der Behandlung voraus mit der Bemühung, das Leben des Patienten zu retten und seine Gesundheit wieder herzustellen.
Tücher werden auf dem Boden ausgelegt, damit der Operateur nicht in dem Wasser-Blut-Gemisch steht, das sich während der OP auf dem Boden sammelt. (52)
Bei der Organentnahe (Lunge und Niere), bei der ich mit im OP-Saal mit anwesend sein durfte, wurden keine Tücher auf dem Boden ausgelegt.
Das Problem der Bundesärztekammer ist, dass mit einer verpflichtenden Erklärung zur Narkose bestätigt würde, es handele sich bei den 'Hirntoten' um noch lebende Menschen. Also nimmt man billigend in Kauf, dass Menschen während der Organentnahme Schmerzen erleiden können. (52)
Siehe: Schmerz, Narkose, Organentnahme
Bei einer Multiorganentnahme, die mehrere Stunden dauern kann, werden verschiedene Entnahmeteams mit bis zu 20 Ärzten an dem beatmeten Patienten tätig. (52)
Während der Organentnahme müssen die Anästhesisten die lebenswichtigen Funktionen des Spenders aufrecht erhalten, bis das letzte Organ entnommen ist. (52)
Bei einer Multiorganentnahme wird vor der Entnahme des ersten Organs das Herz zum Stillstand gebracht. Damit braucht man dann auch keine künstliche Beatmung und keinen Anästhesisten mehr.
Als einmaliges und unverwechselbares Geschöpf wird der Mensch nicht nur durch sein Gehirn, sondern auch durch seinen Leib repräsentiert, dieser aber lebt beim Hirntoten noch zu 97%. ((53)
Beim Aufschneiden des Körpers vom Hals bis zur Schambeinfuge kommt es zu Blutdruck-, Herzfrequenz- und Adrenalinanstieg. Auch Rötungen des Gesichts, flächenhafte Hautrötungen und Schwitzen können eintreten. Bei „normalen“ Operationen werden diese Zeichen als Schmerzreaktionen gewertet. Nicht jedoch bei „Hirntoten“! (53)
Siehe: Schmerz, spinale Reflexe
Mit der Entnahme der Organe ist der „Hirntote“ gestorben. (53)
Ein friedvolles und behütetes Sterben im Beisein von Angehörigen oder Freunden ist bei einer Organentnahme nicht möglich. Sterbebegleiter sind die Transplantationsmediziner. (53)
Die Würde des Menschen und die Achtung vor dem Tod treten gegenüber den Interessen der Transplantationsmedizin und wirtschaftlichen Interessen zurück. (53)
Siehe: Würde der Hirntoten
Informieren Sie sich genau. Helfen kann Literatur, die sich kritisch mit dem
Thema Organtransplantation befaßt: (54)
Es darf angenommen werden, dass in den genannten Büchern ähnliche [[Halb- und Unwahrheiten enthalten sind wie hier.
Spenden an KAO zur Förderung der Öffentlichkeitsarbeit sind steuerlich absetzbar: (54)
Damit muss der e.V. KAO vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden sein. Worin diese Gemeinnützigkeit besteht, ist höchst fraglich.
Hirntod - Der neue Tod bei lebendigem Leib (2016)
Die PDF-Datei "Hirntod - Der neue Tod bei lebendigem Leib" in der Ausgabe 2016 liegt vor. Darin steht:
Der neue Tod bei lebendigem Leib
Seit einigen Jahren wird uns im Zusammenhang mit Organtransplantation ein neuer Tod verordnet.
Schon beim Versagen des Gehirns soll der Mensch tot sein, obwohl alle anderen Körperfunktionen noch erhalten sind.
Siehe: Todesverständnis, Datenbank unseres Lebens
Die Transplantationsmediziner und mit ihnen die Ärztekammer behaupten das.
Siehe: gemeinsame Erklärungen, Verschwörungstheorie
Gehirngeschädigte Menschen liegen auf den Intensivstationen, damit ihnen das Leben gerettet und ihre Gesundheit wieder hergestellt wird. Erst wenn dieses Ziel nicht mehr erreicht werden kann, stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll. Die Frage um Organspende wird erst relevant, wenn der Hirntod festgestellt ist und gesunde Organe vorliegen.
Deshalb ist es wichtig, die mit teurer Werbung und unter dem Deckmantel der Nächstenliebe antretende neue Medizin kritisch zu prüfen.
Es tritt weniger die Medizin mit dem Begriff "Nächstenliebe" auf, sondern religiöse Gemeinschaften, insbesondere christliche Gemeinschaften.
Nach § 2 TPG ist insbesondere der BZgA und den Krankenkassen die Aufklärung der Bevölkerung übertragen.
<< Eine Tortengrafik zeigt 97% "alle Organfunktionen" in Rot und 3% "der Organfunktionen: Gehirn" in Schwarz. Die nonverbale Aussage ist deutlich: Wie kann jemand als tot gelten, wo doch nur 3% seines Körpers tot ist?
Noch nach Jahren leiden sie darunter, ihr Kind im Sterben alleine gelassen zu haben.
Wie tot sind die „Hirntoten“, denen Organe entnommen werden? Ganztot, halbtot, scheintot, sterbend, lebend?
Tatsächlich müssen transplantable Organe lebensfrisch sein, also von einem Menschen stammen, der noch atmet, dessen Herz schlägt, der warm ist und Fieber haben kann, der sich
spontan bewegt (siehe Abb. oben) oder auf Berührung reagiert, dessen Blutdruck beim Schnitt des Chirurgen ansteigt, der gepflegt wird, sogar Narkose-, Schmerz- und Beruhigungsmittel erhält.
Siehe: Leben der Hirntote, intermediäres Leben
Es ist ein Widerspruch, von toten Menschen lebensfrische Organe zu erhalten.
Es erscheint als Widerspruch, ist jedoch wahr, siehe: Todesverständnis
Sie reduziert den Menschen auf das funktionierende Gehirn, nennt das Hirnversagen HIRNTOD und den Leib Restkörper und kommt so zur Vorverlegeung des Todeszeitpunktes zum Zwecke der Organentnahme, ohne sich dem Vorwurf der Tötung auszusetzen.
Siehe: Menschenbild, Körper-TX
Kann ein Mensch tot sein und gleichzeitig über lebensfrische Organe verfügen ?
Ist der Hirntod nur eine nützliche Definition zur Beschaffung von transplantablen, d.h. lebensfrischen Organen?
Siehe: gemeinsame Erklärungen, Chronik/Hirntod
Kann man den isolierten Hirntod zuverlässig feststellen oder haben die Mediziner recht, die behaupten, ein Ausfall aller Hirnfunktionen sei überhaupt nicht messbar?
Siehe: Sicherheit
Kann der sterbende Mensch einfach für tot erklärt werden?
Siehe: Todesfeststellung, Todeserklärung, Todesverständnis
Können wir verantworten, den hilflosen Sterbenden, der seinen Willen zur Organ“spende“ nicht dokumentiert hat (das sind immerhin 9 von 10 aller „Spender“), der Explantation auszuliefern, statt ihn im Sterben zu begleiten?
So steht es seit 1997 in § 4 TPG.
Was bedeutet das für den sterbenden Menschen und für die Angehörigen?
Siehe: Sterbeprozess, Sterbebegleitung, Hinterbliebene
Ist es zulässig, Angehörige in ihrer größten Not und im Schock mit der Frage nach Organ“spende“ zu belasten?
Um dies zu vermeiden, sollte sich jede(r) ab dem vollendeten 16. Lebensjahr aufgrund des Selbstbestimmungsrechts selbst entscheiden und seine Entscheidung auf einem OSA oder einer [[PV] schriftlich festhalten.
Sollen wir das christliche Menschenbild von der Ganzheit des Menschen aus LEIB - SEELE - GEIST aufgeben und das Maschinenmodell der Transplantationsmedizin übernehmen?
Siehe: Menschenbild
Wohin führt es, den sterbenden Menschen, der sich weder äußern noch wehren kann, nach seiner Nützlichkeit für andere zu bewerten und ihm so Schutz und Würde zu nehmen?
Siehe: Todesverständnis, Würde, Selbstbestimmungsrecht
Gibt es Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod oder wird der Mensch in seiner Einzigartigkeit zum Ersatzteillager umfunktioniert und zur Sache gemacht?
Das Leben nach dem Tod (ewiges Leben) wird nach christlichem Verständnis durch keine Organentnahme erschwert oder gar verhindert. (Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. (Offb 21,5))
Zu Beginn des 21.Jh. sollten wir gänzlich aus der mittelalterlichen Vorstellung herausgewachsen sein, dass man die Auferstehung eines Menschen damit verhindern könne, wenn man dessen Leib verbrennt und die Asche in einen Fluss oder großen See bzw. ins Meer schüttet.
Welchen Sinn hat es, dass der Mensch in seiner bis in die kleinste Zelle hinein reichenden Einmaligkeit körperfremde Organe mit aller Gewalt abstößt?
Empfindet ein Sterbender nicht viel mehr als wir denken und wissenschaftlich fassen können?
Siehe: Sterbeprozess, Todesverständnis
Sind Herzschlag, Körperwärme, Atmung, Fieber, Hautausschlag, Schwitzen, Ausscheidungen, Erektion, Blutdruckanstieg, Pulsbeschleunigung, Bewegungen der Gliedmaßen, nicht ZEICHEN des LEBENS?
Ist es nicht richtig, dass nur ein LEBENDER und nicht eine LEICHE beatmet, und nur eine LEBENDE und nicht eine LEICHE ein Kind austragen kann?
Siehe: Leben der Hirntote, intermediärem Leben
Ist die gesetzlich vorgeschriebene Unabhängigkeit der Hirntoddiagnostiker noch gewährleistet, wenn auch Transplantationszentren diese zur Hirntodfeststellung in die Kliniken entsenden?
"Die an den Untersuchungen nach Absatz 1 beteiligten Ärzte dürfen weder an der Entnahme noch an der Übertragung der Organe oder Gewebe des Spenders beteiligt sein. Sie dürfen auch nicht Weisungen eines Arztes unterstehen, der an diesen Maßnahmen beteiligt ist." (§ 5 Abs 2 TPG) Das TPG gibt es in Deutschland seit 1997.
In der Richtlinie zur HTD (2015) steht ausdrücklich: "Die an den Untersuchungen beteiligten Ärzte dürfen im Falle einer Organ- oder Gewebespende weder an der Entnahme noch an der Übertragung der Organe oder Gewebe des Spenders beteiligt sein. Sie dürfen auch nicht Weisungen eines Arztes unterstehen, der an diesen Maßnahmen beteiligt ist (vgl. § 5 Abs. 2 S. 1 und 2 TPG)."[Anm. 4]
Ist eine Medizin zu verantworten, in der ein kranker Mensch sich das Sterben eines anderen wünschen muss, um mit dessen Organ vielleicht eine Zeitlang zu leben?
Ist eine Gesellschaft zu verantworten, in der ein pflegebedüftiger Mensch sich das Sterben eines anderen Menschen wünschen muss, um einen Platz im Pflegeheim zu erhalten?
Wird durch die gesetzliche Verpflichtung des Arztes, einen „Hirntoten“ dem nächsten Transplantationszentrum zu melden, nicht die ärztliche Schweigepflicht verletzt?
Der Arzt im Entnahmekrankenhaus ist nach TPG verpflichtet, den Hirntoten der DSO zu melden. Diese vergibt eine Kennnummer, unter der alles weitere geführt wird. Aus der Kennnummer ist die Identität des Hirntoten ohne der Querverweisliste der DSO nicht zu ermitteln. Mit dieser Kennnummer werden alle med. Daten der transplantierbaren Organe an ET gemeldet. ET kennt damit selbst nicht die Identität des Organspenders und kann daher sie auch nicht an das TXZ weitergeben. Das TXZ braucht gar nicht die Kennnummer, sondern nur die med. Daten zu dem Organ.
Ist es bei Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod des Menschen nicht der nächste Schritt, den lebendigen Leib auch für Versuche zu benutzen?
Diese Panikmache hat Hans Jonas 1987 verworfen.
Ist es nicht eine Frage der Zeit, dass durch die sich ausweitende Transplantationsmedizin und den dadurch hergestellten Organmangel der Todeszeitpunkt noch weiter vorverlegt wird?
Seit 1982 - das sind nun 37 Jahre - gibt es die Entscheidungshilfen zur Feststellung des Hirntodes durch die BÄK. Sie orientiert sich immer am Gesamthirntod. Es gibt aktuell (2020) keinen Hinweis darauf, dass dies irgendwie gelockert werden sollte, noch nicht einmal eine Diskussion darüber. Daher ist diese Frage Panikmache.
Sind Betrügereien, krimineller Organraub und -handel nicht Früchte aus dieser Medizin, die auf Unrecht basiert?
Stimmt. Doch Organhandel und damit auch Organraub steht seit 1997 durch § 18 TPG in Deutschland unter Strafe. Es kann mit bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Selbst der Versuch ist strafbar. Auch wenn die Tat im Ausland erfolgte, wird sie in Deutschland strafrechtlich verfolgt, sowie der Täter (Transplantierte, Arzt, Mittelsmann, ...) deutschen Boden betritt.
Ein Mensch bei unumkehrbaren Ausfall seiner Gehirnfunktionen befindet sich im Sterbeprozess, lebt also noch.
Es ist für Angehörige eine Hilfe zum Weiterleben, den geliebten Menschen im Sterben nicht im Stich gelassen und ihm die letzten Liebesdienste erwiesen zu haben.
Organentnahme stellt einen Eingriff ins Leben dar.
Siehe: Todesverständnis.
Die ab 1.11.2012 geltende Entscheidungslösung zusätzlich zur Erweiterten Zustimmungslösung sind abzulehnen, solange es von offizieller Seite nur Werbung und keine objektiven Informationen gibt.
Was KAO hier auf diesem Flyer von sich gibt, kann kaum als Information bezeichnet werden, eher als Irreführung.
Tag der Organspende 2019 (29.05.2019)
Am 29.05.2019 veröffentlichte KAO die Pressemitteilung "Tag der Organspende 2019".[2] Darin heißt es:
Prof Paul Byrne brachte es auf den Punkt. „Der Hirntod ist eine Lüge“.
In der Schweiz schlägt der Verein „Ärzte und Pflegepersonal gegen die Organspende am Lebensende“ – ÄPOL - Alarm: Organspender sind zum Zeitpunkt der Organentnahme nicht tot. Sie werden durch die Entnahme getötet.
Siehe: Todesverständnis, Hirntod
Die Organentnahme tötet den Spender und führt den Empfänger in ein zweifelhaftes Leben, er ist immer noch schwer krank und muss sich nun anderen schwerwiegenden Problemen stellen, wie z.B. Organabstoßung, Organversagen, Krebs, Bluthochdruck, Osteoporose…
Der Spender aber ist entsorgt, verursacht keine Kosten, belegt kein Bett und belastet nun nicht mehr die Krankenkassen.
... und ebenso jeder andere Hirntote, an dem ohne Organentnahme ein Therapieende durchgeführt wird.
Es ist leicht zu verstehen, warum Deutschland angeblich eine Widerspruchslösung brauchen soll, auch hier sollen mit unseren Organen der Umsatz der Pharmafirmen gesteigert werden.
Siehe: Kosten, Re-Transplantation
In Deutschland protestiert die Kritische Aufklärung über Organtransplantation - KAO - und fordert umfassende Aufklärung der Gesellschaft.
Warum trägt KAO den Begriff "Aufklärung" nur im Namen des eingetragenen Vereins, betreibt aber selbst keine "umfassende Aufklärung"?[Anm. 5]
Renate Greinert: „Es geht in den seltensten Fällen wirklich um Lebensrettung. Nach neuesten Zahlen der DSO warten 77% der Organempfänger auf eine Niere. Diese Menschen haben eine Alternative, die Dialyse. ..."
Kennt Renate Greinert noch mehr aus dem Leben der Dialysepatienten? Warum sterben dann auch Nieren-Patienten auf der Warteliste von ET (jährlich rund 400)[Anm. 6]? Siehe: Zufriedenheit
Alle wartenden Organempfänger insgesamt machen etwa 0,012% der Gesellschaft aus.
Ist es nicht jeder Mensch es wert, sein Leben gerettet zu bekommen, wenn dies möglich ist?
Es geht also nur bei 23% der wartenden Organempfänger um „Lebensrettung“.
Bei dieser Rechnung wurden die auf der Warteliste verstorbenen Patienten vergessen. Da kommen nach dieser Rechnung rund 10% noch dazu.
Wozu braucht die Transplantationsmedizin uns alle als potentielle Organspender???
Um Organ-kranken Menschen das Leben zu retten.
Noch ist die Organübertragung ein weltweiter Menschenversuch im Experimentierstadium.
Aus diesem Stadium ist TX schon seit Jahren draußen, siehe: Zufriedenheit
Ausgehebelt wird durch diese Medizin vor allem auch die ärztliche Aufklärungspflicht, erst kürzlich im BGB neu verankert. Schließlich ist ein Mensch vor der „Hirntoduntersuchng" ein Patient mit allen Rechten.
Vor der Todesfeststellung ist jeder ein Lebender. Mit Feststellung des Todes ist jeder ein Toter.
Nach der „Hirntodfeststellung“ wird dann alles unternommen, um diese juristische „Leiche" am Leben zu erhalten, z.B. mittels Reanimation - erst durch die Entnahme der Organe endgültig darf der Mensch endgültig sterben.
Siehe: gemeinsame Erklärungen, Selbstbestimmungsrecht
Seit 1968 hat man der Gesellschaft vorenthalten, dass die Hirntoddefinition eine „legal fiction (rechtlich akzeptierte Annahme)“ ist, damit Mediziner straffrei Organe aus lebenden Menschen entnehmen können.
Siehe: Ad-Hoc-Kommission, Todesverständnis
Menschen, die durch neue medizinische Möglichkeiten wie der künstlichen Beatmung am Leben gehalten wurden und nicht die Rückkehr ins bewusste Leben schafften, gerieten in den Fokus der Transplantationsmedizin, die bereits die technischen Probleme der Organübertragung gelöst hatte, aber noch daran scheiterte, dass ein Organ, nach dem Tod entnommen, innerhalb weniger Minuten nach Atem- und Kreislaufstillstand nicht mehr übertragbar war.
Siehe: Ad-Hoc-Kommission, Hirntod, irreversibles Koma
Renate Greinert: „70 Jahre Grundgesetz zu feiern und den Menschen ihr persönlichstes Recht, das auf ihren Körper, zu nehmen, ist ein Skandal!“
Pres­se­mit­tei­lung: KAO lehnt die Wider­spruchs­lö­sung ab (2018)
Der Verein KAO stellte ohne Datum die "Pres­se­mit­tei­lung: KAO lehnt die Wider­spruchs­lö­sung ab" ins Internet.[3] Darin heißt es:
Ohne Aufklärung über die genauen Abläufe vor und während einer Organentnahme, und die Risiken der Hirntoddiagnostik für den Spender, nur mit der Aussage, dass Organspende ein Akt der christlichen Nächstenliebe sei, kann weder der Einzelne noch die Gesellschaft eine mündige Entscheidung treffen.
Daher wird jeder ab dem vollendetem 16. Lebensjahr regelmäßig von seiner Krankenkasse darüber aufgeklärt.
Erst die hochkomplexe Diagnose des irreversiblen Hirnversagens erklärt ihn zur Leiche, zu bloßer Materie, zur Sache und bringt ihn damit um seine Rechte als Patient und Mensch.
... dies ist eine 1997 getroffene Definition in § 3 TPG. Siehe: Zweck der HTD
Organspender sind keine verstorbenen sondern allenfalls sterbende Menschen.
Der Grund: man kann nur lebendfrische Organe mit Aussicht auf Erfolg transplantieren und die bekommt man nicht aus kalten, starren Leichen in der Pathologie.
Siehe: Zweck der HTD, Therapieende, Leben der Hirntoten, Todesverständnis
Hochrangige internationale Wissenschaftler bezeichnen eine Organentnahme als „justified killing“, auf Deutsch „gerechtfertigtes Töten“..
Siehe: Robert Troug, justified killing, gemeinsame Erklärungen
Das zeigt auch der Fall der Jahi McMath, die 2013 für hirntot erklärt wurde und ihren kalifornischen Totenschein viereinhalb Jahre überlebte.
Sollen jetzt in Deutschland im Zuge einer erneuten Gesetzgebung zur Organtransplantation im Eilverfahren Fakten geschaffen werden, bevor die Diskussion um die zwei Tode der Jahi McMath und die Hirntod-Kontroverse in der Wissenschaft auch hier einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird?
Siehe: Widerspruchsregelung, Selbstbestimmungsrecht
Mögliche Organspender sind Extremfälle der Intensivmedizin.
Es geht um Hirntote. In über 50% der Fälle erfolgt - wegen unbrauchbaren Organen und/oder fehlender Zustimmung zur Organentnahme - Therapieende, in den übrigen Fällen eine Organentnahme. Siehe: gemeinsame Erklärungen
Es wird nie genug Organe geben, zumal die Indikation für eine Transplantation beliebig ausgeweitet werden kann.
Siehe: Panikmache
Schon der bloße Verdacht auf einen möglichen Hirntod ist für die Mediziner die Rechtfertigung, die Behandlung eines Patienten umzustellen:
Der Verdacht auf Hirntod muss gut begründet sein. Siehe: organprotektive Behandlung
Diese Spenderkonditionierung (spendezentrierte oder organprotektive Maßnahmen) kann dazu führen, dass der Patient, obwohl er bereits aufgegeben wurde im Wachkoma landet.
Nicht die Spenderkonditionierung führt dabei zum apallischen Syndrom (Wachkoma], sondern die Schwere der Hirnschädigung.
Eine Hirntoddiagnostik ist gefährlich, weil der obligate Apnoe-Test (Atem-Test) den Zustand erst herbeiführen kann, den er testen soll.
Wenn der Apnoe-Test nach den Richtlinien der BÄK durchgeführt wird, besteht diese Gefahr nicht.
In der Praxis geschieht all dies in aller Regel ohne vorherige Rücksprache mit den Angehörigen oder dem rechtlichen Vertreter des Patienten.
Für die Todesfeststellung ist nie eine Rücksprache notwendig, denn die Todesfeststellung gehört seit Ende des 19. Jh. mit zu den Aufgaben des Arztes.
Außerdem ist die Hirntod-Diagnostik hochkomplex und schwierig. Sie kann wie jede andere Diagnose fehlerhaft sein.
Eine Tatsache, die zwar offiziell abgestritten wird, aber durch die Nachuntersuchung eines klinischen Neurologen in Deutschland wissenschaftlich belegt ist.
Das war vor 2015. Seither ist in Deutschland für die HTD ein Neurologe oder Neurochirurg erforderlich.
Bereits jetzt haben wir eine versteckte Widerspruchslösung: Wer nicht bereit ist, sich der Spenderkonditionierung und der Hirntoddiagnostik auszusetzen, der sieht sich bereits heute gezwungen dokumentiert zu widersprechen.
Siehe: Zweck der HTD, Selbstbestimmungsrecht
Nur so kann er ausschließen, dass Angehörige ohne Kenntnis der Abläufe einer Organentnahme zustimmen.
Es geht um den Willen des Hirntoten: 1. schriftliche Willenserklärung (z.B. OSA oder PV. 2. mündliche Willenserklärung, übermittelt durch die Hinterbliebenen. 3. vermuteter Wille, geäußert durch die Hinterbliebenen. 4. der Wille der Hinterbliebenen.
Die Mehrheit der Menschen wünscht sich einen behüteten, begleiteten Sterbeprozess bis zum Schluss und einen friedvollen, würdigen Tod. Bei einer Organentnahme ist dies nicht möglich.
Im Namen einer absoluten Minderheit (0,0125%) werden 100% unserer Gesellschaft in die Pflicht genommen und gezwungen zu handeln, um sich einer ungewollten Organentnahme zu entziehen.
Dann möge doch KAO die Namen und Adressen dieser 0,0125% unserer Gesellschaft nennen, damit diese gezielt angefragt werden kann, ob sie im Falle ihres Hirntodes zur Organspende bereit sind. Da der Hirntod jeden betreffen kann (= 100%) ist die Überlegung der Widerspruchsregelung gerchtfertigt. Siehe: Selbstbestimmungsrecht
Der Begriff "Spende" wird pervertiert und zu einer Zwangsabgabe von Menschen, die man von offizieller Seite nicht darüber aufgeklärt hat, welche Belastungen und Risiken sie auf sich nehmen und was sie genau erwartet. Und zwar bei der Spenderkonditionierung, bei der Hirntoddiagnostik und bei der Organentnahme.
Daher gibt es dieses Wiki.
Pressemitteilung: KAO fordert die Einhaltung des geltenden Rechts auch bei der Hirntoddiagnose (2017)
Am 02.06.2017 veröffentlichte KAO die Pressemitteilung "KAO fordert die Einhaltung des geltenden Rechts auch bei der Hirntoddiagnose".[4] Darin heißt es:
Die Maßnahmen zum Erhalt der Organe bei Verdacht auf Hirntod und die Feststellung des sog. Hirntods erfordern eine für den Patienten gefährliche Prozedur – trotzdem werden sie in der Regel ohne die notwendige Einwilligung durchgeführt.
Siehe: Spenderkonditionierung, HTD, Trigeminus, Apnoe-Test
Eine ärztliche Handlung, wie z.B. eine Blutentnahme oder die Anordnung einer Röntgenuntersuchung, wird primär als Körperverletzung angesehen, die nur zulässig ist, wenn sie a) diesem Patienten nutzen soll und b) der Patient ihr zustimmt bzw. nicht widerspricht, obwohl ihm das gut möglich wäre.
Siehe: Spenderkonditionierung
Die organschützende Maßnahmen sowie die Hirntoddiagnostik aufgrund einer möglichen bevorstehenden Organentnahme werden jedoch im Hinblick auf einen Dritten - den Organempfänger - durchgeführt.
Der Eingriff ist fremdnützig und dient in den meisten Fällen dem Organempfänger.
Siehe: Zweck der HTD, Spenderkonditionierung, Selbstbestimmungsrecht, gemeinsame Erklärung
Liegt keine Kenntnis zum Patientenwillen vor, muss von einer Hirntoddiagnose Abstand genommen werden, ...
Siehe: Zweck der HTD
Vor der Hirntoddiagnostik gilt der Patient noch nicht als tot, selbst wenn man den "Hirntod" als eine hinreichende Bedingung für den Tod des Menschen ansieht. Falls ein Arzt bei einer üblichen Todesfeststellung einen Herzschlag feststellt, würde er die Leichenschau sofort einstellen und dem Patienten helfen. Auch insofern sind Hirntoddiagnostik und Todesfeststellung nicht miteinander zu vergleichen.
Die HTD ist keine übliche Todesfeststellung, aber eine Todesfeststellung. Bei der üblichen Todesfeststellung sucht man auch nicht nach Anzeichen der Verwesung und dennoch ist Verwesung des ganzen Körpers ein sicheres Todeszeichen.
Für die intensivmedizinische Behandlung bzw. den Behandlungsabbruch ist die Hirntoddiagnostik nicht notwendig. Dafür reicht es aus, dass die behandelnden Ärzte zu der Einschätzung gelangen, dass die Prognose für den Patienten aussichtslos ist und er nicht mehr von einer weiteren Therapie profitiert. Dann ist in Absprache mit den Angehörigen ein Behandlungsabbruch möglich. die Hirntoddiagnostik muss bei einem noch lebenden Menschen nur zum Zweck der Organentnahme durchgeführt werden.
Siehe: Behandlungskosten
Dazu wird Dr. Thomas Breidenbach, Geschäftsführender Arzt der DSO Bayern, wie folgt zitiert: „Nur bei einer Organentnahme muß der Hirntod festgestellt werden. Im Normalfall erfolgt keine Hirntoddiagnostik." Mythen und Fakten, medscape, 7. Mai 2015
Wenn der Kontext gelesen wird, aus dem dieses Zitat stammt, wird deutlich, dass Thomas Breidenbach mit dem "Normalfall" den normalen Tod mit irreversiblen Herzstillstand gemeint hat.
50 Jahre Transplantation, 20 Jahre TPG in Deutschland (2017)
Der Verein KAO veröffentlichte am 06.12.2017 den Artikel "50 Jahre Transplantation, 20 Jahre TPG in Deutschland, KAO bilanziert die Geschichte einer großen Täuschung".[5] Darin heißt es:
Wenn wir die Gesellschaft aufklären, bekommen wir keine Organe mehr!" Prof Pichlmayr(+)
Siehe: Rudolf Pichlmayr
Diese Geschichte begann nicht als Versuch, Patienten mit einer neuen Behandlungsmethode zu helfen, sondern als knallharter Konkurrenzkampf: Wer ist der Erste? Wer kann schneller/skrupelloser lebende Herzen verpflanzen?
Demnach darf es nie einen Ersten geben, denn damit würde Konkurrenzkampf unterstellt werden. Dies würde der Tod des medizinischen Fortschrittes bedeuten.
Als nächstes kam die Täuschung durch das Ad-hoc-Komitee in Harvard, das eine Umdefinierung des Todes vornahm.
Siehe: Ad-Hoc-Kommission, Chronik/Hirntod, Todesverständnis
.. die Politiker dachten und denken sich bis heute Verfahren aus, wie man die Menschen dazu bringen/sie dazu zwingen kann, ihre Organe herzugeben: Erweiterte Zustimmungslösung, Entscheidungslösung, Widerspruchslösung, Notstandslösung ...
Angehörige werden in einer Schocksituation unter Druck gesetzt – entgegen den sonst geltenden Regeln müssen sie nach einem „mutmaßlichen Willen des Verstorbenen“ entscheiden.
Die Regeln gelten wie in anderen Bereichen des Lebens: Wenn der komatöse Patient keine PV erstellt hat, werden die Angehörige gefragt. Wenn der Hirntote keine Willenserklärung zur Frage der Organentnahme hinterlassen hat, werden die Hinterbliebenen gefragt. Seit 2012 wird darauf hingewiesen, damit mehr Menschen von ihrem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen.
Siehe: Halb- und Unwahrheiten
Die Transplantationsmedizin arbeitet mit dem Unvorstellbaren, Menschen als Sache, als Organlager zu betrachten. Hans Jonas ist nicht der einzige Kritiker. Viele Mediziner, Juristen und Ethiker weltweit machen darauf aufmerksam, dass hier rote Linien überschritten werden, besonders die, dass man sterbende Menschen als Heilmittel, und damit als Sache, für andere Schwerkranke benutzt. Der Tod des einen ist die Voraussetzung für eine Behandlung des anderen.
"Ist dein Auge böse, weil ich gut bin?" (Mt 20,7) Siehe: Johannes Paul II. Akademie
Dazu kommen die immer wieder veröffentlichten Berichte über kriminelle Machenschaften auf allen Ebenen dieses undurchschaubaren Systems.
Siehe: Transparenz
Wir haben begriffen, dass lebende Organe nicht von Menschen entnommen werden können, die so tot sind, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Siehe: Todesverständnis, intermediäres Leben, Lebender Hirntoten
Durch unsere Zustimmung waren unsere Kinder in ihrem Sterbeprozess, in dem sie unserer besonderen Liebe bedurften, ungeschützt alleingelassen.
einer Organentnahme überantwortet, die uns hinterher wie das Ausschlachten eines Autowracks erschien.
Scharfe Kritik an DBK-Handreichung „Hirntod und Organspende“(04.08.2015)
Am 04.08.2015 veröffentlichte KAO die "Scharfe Kritik an DBK-Handreichung „Hirntod und Organspende“.[6] Darin heißt es:
Entgegen der immer weiter um sich greifenden Überzeugung, dass sogenannte „Hirntote“ nicht Tote im medizinischen Sinne sind (vergl. das im Papier genannte „Controversies in the Determination of Death.“ A White Paper by the President’s Council on Biotethics, 2008; Votum von fast einem Drittel des Deutschen Ethikrates 2015, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. „Hirntote Menschen sind keine Leichen, sondern Sterbende“) werden die vielfältigen Lebensäußerungen von „Hirntoten“ als „Restlebensphänomene“ in umständlicher Art und Weise kleingeredet.
Um von "medizinischen Sinne" schreiben zu können, sollten es medizinische Quellen sein:
PCP ist eine ethische Kommission, die mit der eigenen Todesdefinition Hirntote zu Toten macht.
DER ist eine ethische Kommission, von der über 2/3 Hirntote als Tote ansehen.
EFiD sind Theologinnen, die gegen hierbei den Strom schwimmen, siehe: gemeinsame Erklärungen
Siehe: gemeinsame Erkläräungen, PCB
Es enttäuscht, dass sich eine christliche Kirche so gar nicht um die spirituellen Bedürfnisse der sterbenden „Organspender“ und ihrer Angehörigen kümmert, ja sie sogar des „gemütlichen Abschiednehmens“ zeiht, wenn sie den Sterbeprozess ihrer Mitmenschen begleiten“, so Dr. M. Stahnke, 1. Vorsitzender von KAO e. V.
Kritische Aufklärung über Organtransplantation e. V. (KAO) ist entsetzt, dass die katholische Bischofskonferenz in Deutschland mit der Leugnung, dass die sogenannten „hirntoten Organspender“ Sterbende sind, in überkommen geglaubte Erklärungsmuster zurück fällt.
Siehe: gemeinsame Erklärungen, PCB
Auf seiner Internetseite unter xyz://www.initiative-kao.de hält die KAO ausführliche Hintergrundinformationen und Angehörigenberichte zum Thema Organspende, Transplantation und Hirntod bereit.
Die "Hintergrundinformationen" sind persönliche Erlebnisse und subjektive Eindrücke, die oft im Gegensatz zu den medizinischen Erkenntnissen stehen. Die genannnten und zitierten Mediziner sind Einzelpersonen. Siehe: gemeinsame Erklärungen
2014 Regensburg: Kontroverse Debatte zur Organspende auf dem Katholikentag
KAO veröffentlichte am 04.06.2014 im Internet den Artikel "Regensburg: Kontroverse Debatte zur Organspende auf dem Katholikentag".[7] Darin heißt es:
Die Zu-Tode-Definierung eines noch lebenden Menschen zum Zwecke der Organgewinnung, die fehlende neutrale Information für die Menschen, die einen Spenderausweis ausfüllen sollen
Hirntote sind lebende Körper eines toten Menschen, siehe: Todesdefinition
Die "Informationen" von KAO kann man wohl kaum als neutral bezeichnen. Stellenweise sind sie sogar irreführend, wie z.B. die Aussagen über angebliche Schmerzen der Hirntoten.
Nach dem Transplantationsgesetz darf erst dann nach einer Organspende gefragt werden, wenn der Hirntod festgestellt ist. Es war strittig, ob diese Feststellung, die ja fremdnützig erfolgt, durch eine Patientenverfügung gedeckt ist, die lebensverlängernde Maßnahmen ablehnt.
Wenn eine PV mit dem Wunsch um Therapieende vorliegt, badarf es in der Tat keine HTD, es sei denn, die Angehörigen bestehen entgegen der vorliegenden PV auf eine Fortsetzung der Therapie. Dann legt die Feststellung des Hirntodes den Ärzten die Pficht auf, die Therapie auch gegen den Willen der Hinterbliebenen zu beenden.
Es sei ihnen bewusst geworden, dass der Sterbeprozess nachhaltig gestört worden sei.
Es sei auch wichtig, darüber informiert zu sein, dass unter den Bedingungen einer Organentnahme eine Sterbebegleitung durch die Familie nicht möglich ist.
Sie forderte endlich eine ehrliche und vollständige Information der Menschen.
Aus diesem Grunde wurde dieses Wiki geschaffen.
2014 KAO klärt auf zum „Tag der Organspende“
Am 02.06.2014 veröffentlichte KAO im Internet den Artikel "KAO klärt auf zum „Tag der Organspende“".[7] Darin steht:
Am ‚Tag der Organspende‘ wird wieder um Organspender geworben, als sei der ‚Hirntod‘ – das Kriterium für eine Organentnahme in Deutschland – todsicher, als sei jeder Mensch moralisch verpflichtet, seine Organe im Fall des Hirnversagens abzugeben. Alle Zweifel, Erkenntnisse und Erfahrungen werden abgetan, es zählt nur ein Argument: ‚Wir brauchen mehr Organe!‘
Siehe: Sicherheit, DER 2015, Selbstbestimmungsrecht
In internationalen Fachdiskussionen wird der Hirntod schon länger nicht mehr als der Tod des Menschen angesehen, sondern als eine Phase im Sterbeprozess.
Innerhalb des PCB und des DER 2015 ist es eine Minderheit, die Hirntote als Sterbende sehen. Einig sind sich jedoch beide Gremien einstimmig, dass der festgestellte Hirntod das Kriterium für die Entnahme von Organen ist.
Organe von Toten können nicht transplantiert werden. Daher wurde der Todeszeitpunkt medizinisch und juristisch vorverlegt und als ‚Hirntod‘ bezeichnet, um lebende Organe transplantieren zu können.
Siehe: Leben der Hirntoten, intermediäres Leben
Dies bedeutet, dass Patienten, denen Organe entnommen werden sollen, unter anderem bis zum Ende der Organentnahme beatmet werden, dass sie warm und durchblutet sind.
Es sind keine Patienten, denen die Organe entnommen werden, sondern Hirntote. Sie werden nicht "bis zum Ende der Organentnahme beatmet", sondern nur bis zum Herzstillstand.
Was offenbar nicht sein darf, ist eine erneute gesellschaftliche Auseinandersetzung darüber, wie tot oder lebendig man ist, wenn man ‚hirntot‘ ist, und – damit eng verbunden – wer über eine Organentnahme und damit auch über die Verwertung von Körpern entscheiden kann, darf, soll.
Siehe: gesellschaftliche Diskussion, PAS 2006
Zudem würden Menschen, die trotz aller Bedenken zu einer Organ-Spende bereit sind, eine Vollnarkose bei der Organentnahme einfordern.
Siehe: Schmerzen
Nur Menschen, die sich nach umfassender Information durch eine neutrale Stelle schriftlich bereit erklären, ihre Organe und ihren Sterbeprozess zu opfern, dürfen als Spender in Betracht kommen.
Siehe: Recht auf Unwissenheit
Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. verwahrt sich gegen diese interessengeleitete Umdeutung des Patientenwillens und rät allen Menschen, die nicht als „Organspender“ dienen wollen, in der Patientenverfügung eine Hirntoddiagnostik zu untersagen.
2014: Organspendezahlen sinken: Menschen lassen sich nicht mehr so leicht für tot verkaufen
Am 22.01.2014 veröffentlichte KAO die Pressemitteilung "Organspendezahlen sinken: Menschen lassen sich nicht mehr so leicht für tot verkaufen" im Internet.[7] Darin schreibt KAO:
Vergangene Woche hat die Deutsche Stiftung Organtransplantation ihre Organspenderzahlen für 2013 vorgelegt. Diese sind stark gesunken. Schuld seien die Transplantationsskandale. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) sieht einen anderen Grund: Die anhaltende einseitige Information pro Organspende.
Auch die gesetzlich vorgeschriebenen Kampagnen der Krankenkassen seien zum größten Teil Werbung, sie erfüllten sogar teilweise den Tatbestand der arglistigen Täuschung, erklärt die KAO.
Von arglistiger Täuschung kann man eher über Aussagen von KAO sprechen, wie z.B. dass Hirntote noch Schmerzen wahrnehmen könnten.
In Wahrheit jedoch können transplantierbare Organe nur beatmeten, durchbluteten Patienten im Hirnversagen entnommen werden, die durch die Organentnahme im OP getötet werden.
Hirntod ist kein Hirnversagen, sondern durch den Tod der Gehirnzellen ein Totalschaden des Gehirns. Siehe: Todesverständnis, Leben der Hirntoten, intermediäres Leben
Zehn Jahre Transplantationsgesetz - Erosion der Moral (04.12.2007)
Am 04.12.2007 veröffentlichte KAO die Pressemitteilung "Zehn Jahre Transplantationsgesetz - Erosion der Moral".[8] Darin heißt es:
Anlässlich des zehnten Jahrestages des Gesetzes veranstaltete der Verein "Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V." am Samstag, 01.12.2007, ein öffentliches Podiumsgespräch im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn. Geladen waren Angehörige von Organspendern, Mediziner und Sachverständige, die sich bei der damaligen Bundestagsanhörung vor Verabschiedung des Gesetzes kritisch geäußert hatten, um Bilanz zu ziehen, sowie alle am Thema Interessierten.
Kritiker unter sich.
Auch 10 Jahre später steht die Frage, wann der Mensch wirklich tot ist, im Mittelpunkt der Kritik.
Die Einhellige Haltung der Tagungsteilnehmer war dabei: "Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen."
Ist ein Mensch tot, wenn das Gehirn ausfällt, wie es im Transplantationsgesetz mit dem Hirntod-Kriterium für eine Organentnahme festgelegt ist, oder erst, wenn Herzschlag und Atmung aufgehört haben? Ist ein Organspender unmittelbar vor der Organentnahme eine Leiche oder ein Lebender ohne messbare Hirnfunktion?
Sie forderten eine Stärkung der Palliativmedizin und der Hospizbewegung. Der Mensch habe das Anrecht auf einen ungestörten Sterbeprozess, der für ihn und die Angehörigen "lebenswichtig" sei. Die Hospizbewegung stellt die Frage: "Was braucht dieser sterbende Mensch?"
Siehe: Sterbebegleitung, Praxis PalliativeCare
↑ § 6 Achtung der Würde des Organ- und Gewebespenders
↑ "Der Hirntod ist der Tod des Menschen. Der Tod kann daher — außer nach Aufhören von Atmung und Herzschlag — auch dann festgestellt werden, ..." in "Entscheidungshilfen zur Feststellung des Hirntodes" 1982.
↑ "Nachdem die Kriterien des Hirntodes gemäß 2. mit 3. oder 4. von zwei Untersuchern vollständig dokumentiert worden sind, ist damit der Tod festgestellt." in "Entscheidungshilfen zur Feststellung des Hirntodes" 1986.
↑ Damit steht das seit einem Jahr vor Drucklegung dieses KAO-Flyers in der Richtlinie.
↑ Unter "umfassender Aufklärung" ist das zu verstehen, was KAO von den anderen fordert: Die Stimmen der Medizin - nicht nur TX-Medizin!; siehe z.B.: gemeinsame Erklärungen - zu nennen, sondern auch die der Kritiker.
↑ 2010 waren es 395, 2011 waren es 399, 2012 waren es 396, 203 waren es 426, 2014 waren es 413, 2015 waren es 421, 2016 waren es 454, 2017 waren es 447, 2018 waren es 462 und 2019 waren es 358 auf der Warteliste von ET verstorbene Nieren-Patienten.
↑ a b c d Dies ereignete sich 1991 in der Schweiz. Siehe Seite 11.
↑ xyzs://www.gesundheit-adhoc.de/tag-der-organspende-2019.html Zugriff am 29.04.2020.
xyzs://www.organspende-aufklaerung.de/neues/aktuell-2019/31-05-19-kritik-tag-der-organspende-2019
xyzs://www.kultur-punkt.ch/gesundheit/gesundheit-a-z/gesundheit-o/organspende-2019.html
xyzs://www.clearing-institut.de/wp-content/uploads/2019/05/2019_Tag_der_Organspende.pdf
↑ xyzs://initiative-kao.de/pressemitteilung-kao-lehnt-die-widerspruchsloesung-ab Zugriff am 15.04.2020.
↑ xyzs://www.openpr.de/news/953665/KAO-fordert-die-Einhaltung-des-geltenden-Rechts-auch-bei-der-Hirntoddiagnose.html Zugriff am 15.04.2020.
↑ xyzs://www.openpr.de/news/984011/50-Jahre-Transplantation-20-Jahre-TPG-in-Deutschland-KAO-bilanziert-die-Geschichte-einer-grossen-Taeuschung.html Zugriff am 15.12.2017.
↑ xyzs://web.archive.org/web/20170301133212/xyzs://initiative-kao.de/kao-aktuell-04-08-15-pm-organspende-hirntod-bischofskonferenz.html
xyzs://www.openpr.de/pressemitteilungen/kritische-aufklaerung-ueber-organtransplantation-kao-ev-0034945/
xyzs://www.openpr.de/news/865135/Scharfe-Kritik-an-DBK-Handreichung-Hirntod-und-Organspende.html Zugriff am 29.04.2020.
↑ Referenzfehler: Es ist ein ungültiger <ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namens carisma wurde kein Text angegeben.
↑ KAO: Zehn Jahre Transplantationsgesetz - Erosion der Moral. (04.12.2007) Nach: xyzs://web.archive.org/web/20120113232833/xyz://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&r=306235 Zugriff am 05.05.2020.
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