Source: http://bw-b.com/Publikationen1.htm
Timestamp: 2020-07-10 16:19:45+00:00

Document:
Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Andreas Kropik
Die Zusammenstellung ist laufend in Bearbeitung! Sie finden die Beiträge je Rubrik chronologisch absteigend sortiert.
Seit Mai 2020 NEU: Baukalkulation, Kostenrechnung und ÖNORM B 2061
Baukalkulation, Kostenrechnung und ÖNORM B 2061
Für die Geschäftsstelle Bau in der WKO wurden erstellt:
Leitfaden Mehrkosten COVID-19
Mittellohnpreiskalkulation Baugewerbe Mai 2020 nach der neuen ÖNORM B 2061
Leitfaden zum Umgang mit Bauzeitverzögerungen
Weitere Downloads siehe www.bau.or.at, der Homepage der GS Bau.
· Kropik, Baukalkulation, Kostenrechnung und ÖNORM B 2061
Die Neuauflage der ÖNORM B 2061 (Mai 2020) hat die Neuauflage des Buches Baukalkulation und Kostenrechnung bewirkt. Mit größerem Umfang, zusätzlichen Beispielen und einer Verstärkten Beschäftigung mit der ÖNORM B 2061 wird das Buch Ende April 2020 erscheinen.
Format 17 × 24 cm, 816 Seiten; Eigenverlag, 2020, ISBN 978-3-950-42981-7
Preis € 120 netto zuzüglich MwSt (10%) brutto € 132.
Bitte beachten Sie auch die WEB_Seite Kalkulation. Sie enthält einige Kalkulationstool.
Factsheet B 2061 – Ein kurzer Blick in die Änderungen der ÖNORM B 2061 Ausgabe 2020.
4. Auflage, Austrian Standards plus Publishing, 2019, ISBN 978-3-85402-380-7: 2019; Format: 17 x 24 cm
Aus wirtschaftlicher Sicht ist ein Einsatz von Subunternehmern bei der Bauprojektabwicklung praktisch unabdingbar. Der Gesetzgeber hat die komplexe Materie des Einsatzes von Subunternehmern und Subunternehmerketten in den letzten Jahren durch zahlreiche Bestimmungen speziell für Subunternehmer straff geregelt, um etwa sozialbetrügerischen Aktivitäten vorzubeugen. Nur die Kenntnis dieser in unterschiedlichen Gesetzen und Verordnungen sehr verstreuten Regelungen schützt die Vertragspartner vor unliebsamen Überraschungen
· Kropik, Bauvertrags- und Nachtragsmanagement (zur Zeit vergriffen, eine Neuauflage ist nach der nächsten Fassung der ÖNORM B 2110, voraussichtlich Ende 2020 oder 2021 geplant)
ISBN 3-85212-112-4; Format: 16,7 x 24 cm, 272 Seiten – nicht mehr erhältlich
Eine Kopie im Format PDF kann gegen einen Unkostenbeitrag von € 25 + Ust bezogen werden.
· Kropik,
in: "Aktuelle Entwicklung in Baubetrieb, Bauwirtschaft und Bauvertragsrecht 50 Jahre Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft TU Graz", Springer Vieweg, Wiesbaden, 2019, ISBN: 978-3-658-27430-6, S. 277 - 285.
Bewirken zeitliche Verzögerungen im Bauablauf, etwa durch Störungen der Leistungserbringung die der Auftraggeber zu vertreten hat oder vom Auftraggeber angeordnete Leistungsänderungen, ein Verschieben von pönalisierten Zwischen- oder Endterminen, so reißt die Bindung an die Pönale dann ab, wenn das Maß der Verschiebung eine bestimmte Größenordnung erreicht oder überschreitet (OGH 23.2.1999, 1 Ob 58/98f, OGH 8 Ob 156/06b, OGH 2 Ob 176/14t, OGH 6 Ob 101/17x). Nach dem OGH entfällt dann sogar jede weitere verbindliche Frist, allerdings kann der Unternehmer trotzdem, wenn er selbst Verzögerungen verursacht hat, in Verzug geraten.
Bei der Beurteilung, wann ein Zeitplan über den Haufen geworfen ist, spielt das Maß des Vertrauens auf die Gültigkeit des Terminplans, insbesondere auf vereinbarte Zwischen- und Endtermine eine Rolle. Es ist umso größer, je höher der Auftraggeber diese Termine pönalisiert. Er bringt dadurch die Bedeutung dieser Termine zum Ausdruck. Es ist daher die Annahme gerechtfertigt, dass er in seiner Sphäre alles nur Mögliche aufbringen wird, um diese für ihn so wichtigen Termine nicht zu verzögern.
Die Größenordnung, wann nun ein Terminplan als über den Haufen geworfen anzusehen ist, kann mit 5%, in Ausnahmefällen mit bis zu 10%, der ursprünglichen Leistungsfrist angenommen werden. Als absolute Obergrenze ist eine Verzögerung von vier Monate als Richtwert heranzuziehen. Bei einer Überschreitung von vier Monate ist das zeitliche Maß einer üblichen Verzögerung als jedenfalls überschritten anzunehmen.
Die Überlegungen des OGH, dass der Unternehmer bei zeitlich kurzen Auswirkungen auf den Endtermin an die Pönale weiterhin gebunden ist, sind auch aus betriebswirtschaftlicher und organisatorischer Sicht nicht zu widerlegen. Der seriös planende Unternehmer muss mit geringen Terminschwankungen rechnen. Er wird daher nicht so disponieren, dass ein vereinbartes Bauende sicherstellt, sofort Produktionsmittel freizubekommen, um auf eine Nachfolgebaustelle übersiedeln zu können. Gewisse Puffer sind immer einzu-rechnen, sie müssen allerdings wirtschaftlich vertretbar sein. Deshalb erscheint auch ein Ansatz von etwa 5% der ursprünglichen Ausführungsfrist gerechtfertigter als einer von 20% oder gar 30%. Bis zu 10% könnte denkbar sein, wenn der Unternehmer die Verschiebung bzw Verzögerung langfristig in seiner Kapazitätsplanung berücksichtigen kann. Geringer als 5% könnte denkbar sein, wenn sich die Verschiebung sehr kurzfristig ergibt.
· Kropik in " Festschrift Georg Karasek", Clemens M. Berlakovits; Wolfgang Hussian; Andreas Kletecka (Hrg.); MANZ Verlag Wien, 2018; ISBN: 978-3-214-17101-8
Information des MANZ Verlages
· Kropik, Mittellohnpreiskalkulation 2020 in Baugewerbe und Bauindustrie
Übungs- und Schulungsheft (nach dem KV für Baugewerbe und Bauindustrie) nach der neuen ÖNORM B 2061
Beachten Sie auch die Publikationen der Geschäftsstelle Bau
· Kropik, Bauzeitverzögerungen
(Knowhow am Bau Ausgabe 7, eine Initiative der Bundesinnung der Baugewerbe; 2020)
Ein Leitfaden für die Dokumentation sowie rechtliche und bauwirtschaftliche Überlegungen
Richtiges Verhalten im Fall von Bauzeitverlängerungen und Störungen bei der Erbringung von Bauleistungen
Achtung: In der Broschüre ist auf die ÖNORM B 2061 Ausgabe 1999 Bezug genommen! Neue ÖNORM B 2061 Ausgabe Mai 2020 siehe: Kropik: Baukalkulation, Kostenrechnung und ÖNORM B 2061
· 2020-05:
Diverse Artikel zur ÖNORM B 2061 Ausgabe Mai 2020:
Bauzeitung 09/10 2020
Baublatt Mai 2020
· 2019-01: ZVB 2019/20 (82)
Anpassung des Einheitspreises wegen bloßer Mengenänderung?
Die Praxis diskutiert häufig unterschiedliche Möglichkeiten der Anpassung des Einheitspreises. Das, jedenfalls aus betriebswirtschaftlicher Sicht, einzig mögliche Berechnungsmodell zur Anpassung des Einheitspreises ist jenes, das sich an die (uU aufzubereitende) Urkalkulation unter Einführung der LV-Menge als Variable orientiert. Einzelne Kalkulationselemente mit Schranken zu belegen (etwa dass ein Kalkulationswert bis zur Kalkulationsmenge plus 20% unverändert zu bleiben hat), hat im Berechnungsmodell nichts verloren.
Der Beitrag behandelt die Anpassung nach Abschnitt 7.4.4 der ÖNORM B 2110 Ausgabe 2013 (20%-Klausel).
· 2019-01: ZVB 2019/14 (53)
Teil 2: Ist der Bestbieter immer der Beste und eine faire Vergabe fair?
Die Transformation von Bieterangaben, die im Ordinal- oder gar Nominalskalenniveau vorliegen, ist eine heikle Angelegenheit. Es ist oft nicht bewusst, dass das Wertungssystem einen maßgebenden Einfluss auf das Ergebnis bewirken kann. Pointiert gesagt: Nicht die Qualität des Bieters, sondern das Wertungssystem entscheidet über Sieg oder Niederlage. Weil das Wertungssystem wettbewerbsentscheidend sein kann, ist es vor Beginn der Bewertung unwiderruflich festzulegen. Liegen Bieterangaben bereits im Kardinalskalenniveau vor, soll durch Clusterung nicht unnötigerweise ein geringeres Informationsniveau geschaffen werden.
· 2018-09: ZVB 2018/91
Teil 1: Ist der Bestbieter immer der Beste und eine faire Vergabe fair?
Neben vergaberechtlichen Problemen, die in diesem Betrag nicht behandelt werden, birgt eine Bestbieterermittlung einige Tücken. Entscheidend für ein faires Bewertungssystem sind Auswahl und Gewichtung der Zuschlagskriterien. Für die Durchrechnung eines Bewertungssystems sind darüber hinaus Algorithmen festzulegen. Mit ihnen werden Bieterangaben in ein einheitliches Skalensystem gebracht, um die Veränderung des Nutzens bei unterschiedlichen Bieterangaben rechenbar zu machen. Weil sich der Nutzen oft nicht proportional zur Veränderung der Eingangsgröße (Bieterangabe) verhält, können auch andere als lineare Funktionen zur Anwendung kommen.
· 2018-09: ZVB 2018/94
Problemstellungen bei der Preisumrechnungvon Bauleistungen undder Anwendung der ONORM B 2111
So einfach eine Umrechnung von veränderlichen Preisen auf den ersten Blick scheint, ist sie doch voller Tücken. Sie kann zB versagen, weil der gewählte Wertmaßstab (Preisumrechnungsgrundlage; zumeist ein Index) eine andere Entwicklung als der tatsächliche Kostenanfall nimmt. Nur in seltenen Fällen kann die Spezialbestimmung der ÖNORM B 2111 (Einbeziehen einer neuen Kostenart in den Warenkorb des Index) das Ergebnis der Preisumrechnung noch retten. Die Kombination einer Festpreisfrist samt anschließenden veränderlichen Preisen schafft eine kalkulatorische Herausforderung. Die Judikatur sieht die Preisbasis für die
Valorisierung der Preise der Gleitpreisphase grundsätzlich mit dem Ende der Festpreisphase an. Das erfordert vom Bieter hellseherische Fähigkeiten. Noch nicht abschließend geklärt ist, ob die ÖNORM B 2111 überhaupt eine negative Preisgleitung zulässt. Der erste Teil dieses Beitrages (ZVB 2017, 489) behandelt vor allem den aktuellen Stand der Diskussion, wobei auch zu betriebswirtschaftlichen
· 2018-07: bauaktuell 2018, 223 (gemeinsam mit Jacqueline Raab)
Der Gesamtzuschlag nach der ÖNORM B 2061- Ein sonderbares Konstrukt
Der Gesamtzuschlag nach dem Konzept der ÖNORM B 20611 und die Darstellung im K3-Blatt sind zwar als Kalkulationsvereinfachung gedacht, haben aber so einige Tücken. Vielen sind diese unbekannt, andere haben sich – über kostenrechnerische Umwege – damit arrangiert. In Anbetracht der im Zusammenhang mit dem Gesamtzuschlag auftretenden Schwierigkeiten und Diskrepanzen in der Kalkulation erscheint es sinnvoll, sich mit alternativen Möglichkeiten für die Berücksichtigung von Geschäftsgemeinkosten, sonstigen Gemeinkosten, Bauzinsen, Wagnis und Gewinn zu befassen.
· 2018-07: Österreichische Bauzeitung
Der angemessene Preis als Voraussetzung für ein zuschlagsfähiges Angebot
Die Vergabe hat zu angemessenen Preisen zu erfolgen. Diesen Grundsatz gibt § 19 BVergG 2006 vor. Eine Orientierung, was unter der Preisangemessenheit im Sinne des BVergG zu verstehen ist, bietet § 125. Dieser Paragraph regelt die Prüfung der Angemessenheit der Preise und das Vorgehen im Rahmen einer vertieften Angebotsprüfung. Die Prüfung, ob Preise „angemessen“ sind, ist gesetzliche Voraussetzung einer korrekten Auftragsvergabe. Die Preisprüfung stellt auch einen wesentlichen Baustein bei der Bekämpfung von Preisdumping dar.
· 2018-07: bauaktuell 2018, 139 (gemeinsam mit Jacqueline Raab)
Umgang mit Produktivitätsverlust und entgangenen Deckungsbeiträgen im englischsprachigen Raum
· 2018-01: bauaktuell 2018, 33
Die Ermittlung der angemessenen Entschädigung nach § 1168 ABGB
Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, was unter einer angemessenen Entschädigung im Sinne des § 1168 Abs 1 Satz 2 ABGB zu verstehen ist und welche Beiträge die Bauwirtschaft dazu leisten kann.
· 2017-11: ZVB 2017/117 (489)
· 2016-10: ZVB 2016/64 (268)
· 2016-06: ZVB 2016/87 (369)

References: OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 19
 § 125
 § 1168
 § 1168