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Timestamp: 2019-12-09 21:09:29+00:00

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Vereinssatzung der VSG Hambach - VSG Hambach e.V., Neustadt/Weinstraße
Vereinssatzung der VSG Hambach
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Satzung der Versehrtensportgruppe Hambach e.V.
in der geänderten Fassung vom 01. April 2017
§ 1 Name, Vereinssitz, Eintragung in das Vereinsregister
Die Versehrtensportgruppe Hambach e.V. (abgekürzt VSG Hambach) hat ihren Sitz in Neustadt an der Weinstraße.
Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein eingetragen. Reg.-Nr. VR 1067 Neu.
1. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Er ist Mitglied des Sportbundes Pfalz e.V. in Kaiserslautern und des Behindertensportverbandes Rheinland-Pfalz e.V. in Koblenz.
2. Zweck des Vereins ist die Förderung von Leibesübungen für Behinderte
a) als Heilmaßnahme
b) als Erholungsfürsorge
c) zur Erhaltung der Gesundheit und Steigerung der Arbeitskraft
3. Der Vereinszweck soll erreicht werden
a) durch das Betreiben von Behindertensport (zur Zeit Gymnastik, Ballspiele, Schwimmen und Kegeln)
b) durch Pflege des Wettkampfgedankens in einer dem Leistungsvermögen der Behinderten angemessenen Form
c) durch Abnahme des Sportabzeichens für Behinderte.
4. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Männer, Frauen und Jugendliche, die aufgrund der ihnen verbliebenen körperlichen Leistungsfähigkeit in der Lage sind, eine oder mehrere der vom Verein angebotenen Sportarten zu betreiben.
Für die Durchführung des Sportbetriebes unterwerfen sich die Mitglieder der geltenden Sport- und Übungsordnung des Vereins.
Die Mitgliedschaft ist durch schriftliche Beitrittserklärung gegenüber dem Vorstand zu beantragen.
Die Aufnahme gilt als erfolgt, wenn der Vorstand nicht binnen zwei Wochen nach Eingang der Erklärung schriftlich durch Einschreibebrief widerspricht.
Für die bei Verabschiedung dieser Satzung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder (Gründungsmitglieder) genügt als Beitrittserklärung die Unterschrift auf einer in Umlauf gegebenen vorbereiteten Liste.
Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt wird wirksam zum Schluss des laufenden Jahres, wenn die Erklärung dem Vorstand spätestens einen Monat vor Ablauf des Jahres vorliegt, sonst zum Schluss des folgenden Jahres.
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn sich das Mitglied schwerwiegender Verstöße gegen die Interessen des Vereins, gegen sportliche Fairness oder das Gebot der Kameradschaft schuldig gemacht hat. Der Ausschluss erfolgt zunächst vorläufig auf Beschluss des erweiterten Vorstandes; die nächste Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit über den endgültigen Ausschluss. In der Zeit zwischen dem vorläufigen Beschluss des erweiterten Vorstandes und dem Beschluss der Mitgliederversammlung ruhen Rechte und Pflichten des Mitgliedes.
Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Zur Vermeidung unnötiger Verwaltungsarbeit ist der Beitrag in einer Summe jährlich im voraus auf das Konto des Vereins zu überweisen. Die Bankverbindung wird auf dem Aufnahmeantrag vermerkt.
Teilnehmer am Rehabilitationssport werden als beitragsfreie Mitglieder geführt. Aus dieser Mitgliedschaft ergibt sich lediglich bei Vorlage einer Verordnung der Anspruch auf die Teilnahme am Rehabilitationssport.
Der Vorstand kann Vereinsmitglieder, die sich besonders stark über Jahre für den Verein eingesetzt haben, durch einfachen Mehrheitsbeschluss zu Ehrenmitgliedern ernennen. Diese sind ab der Ernennung beitragsfrei.
Die Mitgliederversammlung gemäß § 6 der Satzung,
der Vorstand gemäß § 7 der Satzung.
Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins, ihre Beschlüsse sind für den Vorstand und die Mitglieder bindend.
Die Mitgliederversammlung wird einmal jährlich vom Vorstand einberufen (ordentliche Mitgliederversammlung).
Die Mitgliederversammlung wird außerdem einberufen, wenn der Vorstand dies im Interesse des Vereins für angebracht hält oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies, unter Angabe der Gründe, beantragt (außerordentliche Mitgliederversammlung).
Die Einberufung erfolgt sowohl bei der ordentlichen als auch bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung durch schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder mittels einfachem Brief, der den Mitgliedern wenigstens zwei Wochen vor dem vorgesehenen Versammlungstermin zugegangen sein muss. Zugleich mit der Benachrichtigung werden die vorgesehene Tagesordnung und etwa vorgesehene Änderungen der Satzung mit Text mitgeteilt.
b) den übrigen Mitgliedern
f) endgültige Entscheidung über den Ausschluss eines Mitgliedes
Alle unter 3. genannte Personen haben Stimmrecht. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten; ausgenommen im Falle der Änderung der Satzung und der Änderung des Zwecks des Vereins; hier sind die in § 33 Abs. 1 BGB genannten Mehrheitsverhältnisse erforderlich.
Die Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handerheben. Auf Antrag mindestens eines Drittels der anwesenden Stimmberechtigten und wenn eine erste Abstimmung Stimmengleichheit ergeben hat, wird in geheimer Wahl durch Stimmzettel gewählt. Ergibt sich bei Stimmzettelwahl Stimmengleichheit, gilt der Antrag als abgelehnt.
Der Vorstand wird in geheimer Wahl durch Stimmzettel auf die Dauer von 3 Jahren gewählt.
Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch ein anderes Mitglied des Vorstandes, geleitet.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren und vom Vorsitzenden sowie dem Schriftführer zu unterzeichnen.
a) dem Vorstand im Sinne des BGB
c) dem erweiterten Vorstand
Vorstand im Sinne des BGB sind der 1. und der 2. Vorsitzende, von denen jeder den Verein allein vertreten kann.
Er ist verantwortlich für die gesamte Geschäfts- und Kassenführung des Vereins. Er fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1.Vorsitzenden (bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden vom 2. Vorsitzenden) den Ausschlag. Alle Beschlüsse müssen in einem Protokoll niedergelegt werden, das vom 1. Vorsitzenden (bei Verhinderung des Vorsitzenden vom 2. Vorsitzenden) und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
a) dem geschäftsführenden Vorstand im Sinne von Nr. 3
b) dem Übungsleiter für Gymnastik und Ballspiele
c) dem Übungsleiter für Schwimmen und Wettkampfsport
d) dem Übungsleiter für Kegeln
a) den vorläufigen Ausschluss eines Mitgliedes (§3, letzter Absatz)
b) die endgültige Ablehnung der Aufnahme eines Bewerbers
c) die Durchführung von Sportveranstaltungen, die über den Rahmen des Übungsbetriebes hinausgehen (z.B. Turniere)
d) die Durchführung von gesellschaftlichen Veranstaltungen, die der Pflege des Sportgeistes und der Kameradschaft unter den Mitgliedern und deren Angehörigen dienen
e) die Entsendung von Delegierten zu Veranstaltungen von Verbänden, bei denen der Verein Mitglied ist Beschlüsse des erweiterten Vorstandes gelten als angenommen, wenn die Mehrheit der Mitglieder für deren Annahme gestimmt haben. Alle Beschlüsse müssen in einem Protokoll niedergelegt werden, das vom Vorsitzenden (bei Verhinderung des Vorsitzenden vom stellvertretenden Vorsitzenden) und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
§ 8 Geschäftsführung, Revision
Der Vorstand führt seine Geschäfte ehrenamtlich. Er erhält lediglich Auslagenersatz und erforderlichenfalls Reisekosten unter steuerlichen Vereinsämter können im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte, den Umfang der Vergütung und die Vertragsbeendigung. Der Vorstand ist zu sparsamer Geschäftsführung verpflichtet. Vermögensrechtliche Geschäfte des Vereins bedürfen der Unterschriften des Vorsitzenden und des Kassierers.
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Revisoren. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein.
Aufgabe der Revisoren ist die laufende, zeitnahe Überwachung der Kassengeschäfte. Zu jeder ordentlichen Mitgliederversammlung geben die Revisoren einen Revisionsbericht ab.
§ 9 Geschäftsjahr, Gerichtsstand
Der Verein kann durch Beschluss einer ordentlich oder außerordentlicheinberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden.
Der Beschluss zur Auflösung erfordert eine Dreiviertelmehrheit dererschienenen Mitglieder, die mindestens die Hälfte der Wahlberechtigtenumfassen müssen. Bleibt die Mitgliederversammlung beschlussunfähig, weildie erforderliche Zahl der Wahlberechtigten nicht erreicht wird, so wird einneuer Versammlungstermin unter Einhaltung einer Wochenfrist bestimmt. Bei dieser erneuten Versammlung ist die Mitgliederversammlung, ohne Rücksichtauf die Zahl der erschienenen Mitglieder, beschlussfähig.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke wird das noch vorhandene Vermögen an den BSV Rheinland-Pfalz übereignet.
Neustadt an der Weinstraße, 15. März 2014
Sport- und Übungsordnung der VSG Hambach e.V., Neustadt/Weinstr.
Die VSG Hambach hat sich zur Aufgabe gestellt, ihren Mitgliedern die Möglichkeit zum Betreiben von Behindertensport zu bieten.
Das große Altersgefälle und die als Folge der Behinderung verbliebene, sehr unterschiedliche, körperliche Leistungsfähigkeit unter den Mitgliedern erfordern ein besonders großes Maß an Einfühlungsvermögen von Seiten der Übungsleiter und an Kameradschaft und Hilfsbereitschaft von Seiten der einzelnen Mitglieder.
Diese Sport- und Übungsordnung will anregen, Konflikte zu vermeiden und den Sport- und Übungsbetrieb so zu gestalten, dass der Behindertensport jedem Teilnehmer Spaß macht und ihn nicht überfordert.
Jedes Mitglied kann an allen angebotenen Übungsveranstaltungen (zur Zeit Gymnastik, Volleyball, Schwimmen und Kegeln) teilnehmen. Jedes Mitglied ist gehalten, seine körperlichen Reaktionen auf sportliche Betätigung selbst zu beobachten. Soweit das Mitglied in ärztlicher Überwachung steht, dürfen seitens des behandelnden Arztes keine Bedenken gegen eine Teilnahme bestehen. Dies gilt besonders für die Zeit nach schweren Erkrankungen.
Für die Teilnahme an Wettkampfveranstaltungen aller Art ist ein gültiger DBS-Startpass und ein Sport-Gesundheits-Pass des Deutschen Behinderten-Sportverbandes e.V. Voraussetzung. Sollte die geplante Voruntersuchung für ältere Teilnehmer am Wettkampfsport eingeführt werden, ist auch diese Voraussetzung. Die einzelnen Sportarten werden jeweils unter Leitung eines ausgebildeten Übungsleiters betrieben. Die Übungsleiter regeln unter sich die gegenseitige Vertretung, falls die verhindert sind, an der Übungsveranstaltung teilzunehmen.
I. Rehasport Gymnastik
Die Trockengymnastik findet zur Zeit mittwochs von 16.15 bis 17.15 Uhr in der Eichendorffschule statt.
II. Rehasport Schwimmen
Schwimmen findet donnerstags und freitags, zur Zeit im Mutterhaus Lachen-Speyerdorf, statt. Die Übungszeiten sind beim Übungsleiter zu erfragen.
III. Volleyballspielen
Volleyball findet jeden Montagabend nach der Gymnastik statt. Die vorherige Teilnahme an der Gymnastik ist wegen der Verminderung der Verletzungsgefahr Pflicht. Der Übungsleiter kann im einzelnen Fall, wenn die verspätete Teilnahme entschuldbar erscheint, von dieser Verpflichtung befreien. Sind mehr Teilnehmer als Spielplätze vorhanden, wird in angemessener Weise, nach Anweisung des Übungsleiters, abgelöst, so dass jeder Teilnehmer zum Zuge kommt.
IV. Kegeln
Kegeln findet alle zwei Wochen dienstags statt.
Gekegelt wird unter sportlichen Bedingungen, d.h. es besteht Rauchverbot und Einschränkung des Verzehrs alkoholischer Getränke. Die beim Kegeln geführte Kegelkasse dient in erster Linie zur Deckung der ungedeckt bleibenden Bahnkosten, damit diese die Kasse der VSG nicht belasten. Verbleibende Überschüsse werden bei geselligen Veranstaltungen an die Mitglieder, die am Kegeln teilnehmen, ausgezahlt. Bei Kegelwettkämpfen entstehende Kosten werden aus den Mitteln der VSG bestritten.
Neustadt/Weinstraße, 15. März 2014

References: § 1
 § 6
 § 7
 § 33

§ 8
 § 3

§ 9