Source: https://en.uni-bge.hu/Academic-Programmes/BSc-in-Tourism-and-Hospitality-(De)-Curriculum
Timestamp: 2019-06-19 16:40:22+00:00

Document:
Budapesti Gazdasági Egyetem - BSc in Tourism and Hospitality (De)
EN|Degree Programmes|BSc in Tourism and Hospitality (De)
Studiengang Bachelorstudiengang Tourismus und Gastronomie
Einführung Ab dem Studienjahr 2017/2018
Gültig: Für alle Studierenden, die nach dem 1. September 2017 ihr Studium beginnen
Angenommen Am 5. Mai 2017
Beschluss Studienjahr 2016/2017 (V. 5.) Beschluss Nr. 69
Studienjahr 2017/2018 (VI 29) Beschluss Nr. 112
Fachbeauftragte Dr. Csilla Szalók
Dekan Dr. Andrea Lugasi
1 Zulassung und Akkreditierung des Studiengangs
2 Ziel des Studiengangs
3 Zu erwerbende fachliche Kompetenzen
4 Grundlegende Angaben zum Studiengang
6 Spezialisierungsmöglichkeiten im Studiengang
7 Mobilitätsfenster
9 Anforderungen für die Abschlussarbeit
10 Bedingungen für den Abschluss des Studienganges
11 Anforderungen für die Abschlussprüfung
12 Bedingungen für die Vergabe der Bachelorurkunde
13 Die Bewertung der Bachelorurkunde
14 Spezielle Anforderungen des Studiengangs
15 Mustercurriculum (Studienplan)
Inhalt und Anforderungsumfang des Studiengang
Die Befähigungs- und Ausgangsanforderungen für den Bachelorstudiengang Tourismus-Gastronomie werden im EMMI-Erlass 18/2016 (VIII. 5.) festgelegt.
Gültige Akkreditierungsnummer des Ungarische Akkreditierungskomitees: 2016/1/VII/3/19.
2. Ziel des Studiengangs
Ziel des Studiengangs ist die Ausbildung von Wirtschaftsfachleuten, die Aufgaben im Bereich Tourismus und Gastronomie erfüllen, Fremdsprachen beherrschen und dank ihrer betriebswirtschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen theoretischen und angewandten Methodologie-Kenntnissen dazu in der Lage sind , die im Beherbergungsgewerbe, in der Gastronomie und in sonstigen Bereichen des Tourismus anfallenden Aufgaben zu übernehmen, die zugehörigen Arbeitsprozesse zu steuern und zu organisieren, die Faktoren, die die Nachfrage beeinflussen zu ermitteln und zu analysieren, attraktive und erlebnisorientierte Angebote zu gestalten und die zugehörigen Dienstleistungstätigkeiten zu organisieren und durchzuführen. Sie sind dazu in der Lage, touristische Unternehmen und Non-Profit-Organisationen zu gründen und zu betreiben. Sie können auf unterschiedlichen Ebenen des Gebiets entstehende Koordinations- und Marketingaufgaben planen, übernehmen und steuern. Sie sind darauf vorbereitet, ihr Studium im Masterstudiengang fortzusetzen.
3. Zu erwerbende fachliche Kompetenzen
Betriebswirt im Bachelorstudiengang Tourismus-Gastronomie
Verfügt über grundlegende, umfassende Kenntnisse über Begriffe, Theorien, Fakten, nationalwirtschaftliche und internationale Zusammenhänge der Wirtschaftswissenschaft, sowie über wichtige Wirtschaftsakteure, Funktionen und Prozesse.
Hat die Grundtheorien und Charakteristika der Mikro- und Makroorganisationsebenen der Wirtschaft kennengelernt, beherrscht die grundlegenden Methoden der Informationserhebung sowie der mathematischen und statistischen Analyse.
Kennt die Regeln und die ethischen Normen der Zusammenarbeit an Projekten, im Team und in Arbeitsstrukturen sowie bei der Projektleitung.
Kennt die Funktionsprinzipien der Touristikbranche und der verknüpften Branchen, kennt den heimischen und internationalen Tourismus-Markt, seine Akteure, Charakteristika und Zusammenhänge.
Kennt die verschiedenen Typen der touristischen Unternehmen (Unterkünfte, Gastronomiebetriebe, Freizeiteinrichtungen), sowie die für ihren Betrieb und die Koordination ihrer Marktpräsenz entscheidenden Prinzipien und Management-Methoden.
Kennt die Funktionsweise, die Bewertung, die Entscheidungskriterien und die Verbindungspunkte zwischen den Branchen auch in den Unterkategorien des Tourismus (z.B. der Unterkunfts- und Gastronomiebetriebe, der Reiseplanung- und Vermittlung, Organisationen des Regionalmanagements und bei sonstigen Dienstleistern usw.)
Kennt die grundlegenden Fakten und Zusammenhänge der Fachgebiete und Wissenschaftsbereiche, die eng mit Tourismus und Gastronomie verbunden sind (Geographie, Kunstgeschichte, Umweltschutz, Recht, Gesundheitswissenschaften, Ernährungswissenschaften).
Kann in mindestens zwei Fremdsprachen kommunizieren.
Ist dazu in der Lage, selbständig Fachliteratur zu verarbeiten.
Ist dazu in der Lage, wirtschaftliche Tätigkeiten und Projekte zu planen und zu organisieren, kleinere Unternehmen oder Wirtschaftsorganisationen zu steuern und zu beaufsichtigen.
Durch Anwendung der gelernten Theorien und Methoden kann er/sie Daten erheben und grundlegende Zusammenhänge ausfindig machen, dabei formuliert sie/er selbständig Schlussfolgerungen und kritische Feststellungen, erstellt entscheidungsvorbereitende Empfehlungen, trifft Entscheidungen im klassisch-bekannten aber auch in teilweise unbekanntem - heimischen bzw. internationalen Umfeld.
Ist in der Lage, eigene Fazits und die diesen zugrundeliegenden Kenntnisse und Argumentationen klar und eindeutig zu formulieren und zu kommunizieren, sowohl Fachleuten als auch Laien gegenüber.
Ist dazu in der Lage, die Markttätigkeit von touristischen Unternehmen zu organisieren und zu steuern.
Kann die im Fachgebiet erforderlichen Informatikkenntnisse anwenden.
Ist dazu in der Lage, elaborierte fachliche Empfehlungen, Managementberichte, Marketingangebote (z.B. Programmhefte, Speisekarten) anzufertigen.
Ist dazu in der Lage, mit den Dienstleistungen und dem intensiven Kundenkontakt zusammenhängende Probleme zu identifizieren und effizient zu behandeln.
Mit konstruktiver, kreativer selbständigem Engagement ist sie/er in der Lage, neue praktische Lösungen zu gestalten und umzusetzen.
Ist dazu in der Lage die Tätigkeit von touristischen und gastronomischen Betrieben teilweise oder vollständig zu planen, zu organisieren, zu lenken und zu beaufsichtigen.
Ist dazu in der Lage, mit wirtschaftlichen Problemen, die in unterschiedlichen Bereichen des Tourismus und der Gastronomie auftreten, umzugehen und sie zu lösen.
Ist in der Lage in Sprache und Schrift fachkundig und effektiv zu kommunizieren.
c) Arbeitseinstellung
Ist um qualitätsvolle Arbeit bemüht und zeigt dabei Problemsensitivität und Proaktivität, bei Projekt- oder Gruppenarbeit ist sie/er konstruktiv, kooperativ und ergreift gern die Initiative.
Zeigt Aufnahmefähigkeit gegenüber neuen Informationen, Fachkenntnissen und Methoden, steht neuen Aufgaben, die Selbständigkeit und Kooperation erfordern, aufgeschlossen gegenüber, ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Ist darum bemüht, sein Wissen und seine Arbeitsbeziehungen zu erweitern und auszubauen, und dabei mit seinen Arbeitskollegen zu kooperieren.
Verfolgt und interpretiert globalökonomische, internationale Geschäftsprozesse, sowie die Wirtschaftspolitik und die für den Fachbereich relevanten fachpolitischen Vorgänge, Gesetzesänderungen und deren Auswirkungen und berücksichtigt diese bei Analysen, Empfehlungen und Entscheidungen.
Ist offen gegenüber der komplexen Denkweise der Wirtschaftswissenschaften und bereit die wichtigsten Charakteristika ihrer praktischen Funktionsweise authentisch zu vertreten.
Hat eine umweltsensitive und praxisorientierte Grundeinstellung.
Vertritt eine Qualitätsmaxime, die die Kundenzufriedenheit in den Vordergrund rückt, und demonstriert diese auch gegenüber den Mitarbeitern.
Steht Änderungen, die den Tourismus und die Gastronomie bzw. den jeweiligen Wirtschaftsbetrieb betreffen offen gegenüber und ist bereit, deren Auswirkungen zu verstehen sowie neue Fachkenntnisse und Methoden anzuwenden.
Es ist ihm auch ein Anliegen, fachliche Ergebnisse und Empfehlungen an Interessierte, die sich mit der Entwicklung des Tourismus und der Gastronomie beschäftigen, weiterzugeben.
Erkennt die Bedeutung der Lebens- und Karriereplanung an, lebenslanges Lernen ist ihr/ihm ein Anliegen.
d) Autonomie und Verantwortung
Übernimmt und organisiert unter allgemeiner fachlicher Aufsicht die in der Stellenbeschreibung definierten Aufgaben selbständig. Organisiert selbständig die Analyse von wirtschaftlichen Prozessen, die Erhebung von Daten und deren Strukturierung und Auswertung.
Übernimmt Verantwortung für seine/ihre Analysen, Schlussfolgerungen und Entscheidungen.
Leitet, organisiert und steuert in Wirtschaftsunternehmen selbständig Organisationseinheiten, Arbeitsgruppen bzw. Unternehmen, kleinere Wirtschaftsbetriebe und übernimmt dabei Verantwortung für die Organisation und die Mitarbeiter.
Tritt bewusst für die ethischen Normen ihres/seines Berufs ein und vermittelt sie auch nach außen.
Ist dazu bereit die Änderung im gesellschaftlichen, wirtschaftliche, technischen und rechtlichen Umfeld des Tourismus selbständig zu verfolgen, die entsprechenden fachpolitischen Entscheidungen zu beobachten und aus alledem verantwortungsvolle Schlussfolgerungen zu ziehen.
4. Grundlegende Angaben zum Studienfach
Studiendauer: 7. Semester
Anzahl der zu erbringenden Leistungspunkte 210 Leistungspunkte
Abschlussniveau: Baccalaureus, Bachelor; abgekürzt: BSc
Fachabschluss: Bachelor Betriebswirt, Schwerpunkt Tourismus-Gastronomie
Bezeichnung des Fachabschlusses auf Englisch (Economist in Tourism and Catering)
5. Aufbau des Studiums
Aufbau des Studiums nach Leistungspunkten, aufgrund der Studien und Ausgangsanforderungen:
Fachbereiche, Kenntnisbereiche P WPF PSPR [WF] Insg.
Betriebswirtschaftslehre, Methodik und Geschäftskenntnisse 60 60
Fachsprache 18 18
Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagenkenntnisse 3 3 6 12
Fachbezogene allgemeine Kenntnisse 42 12 6 60
Spezialisierungen 30 30
Sonstiges (Praktikum. Diplomarbeit, , Forschungsmethodik) 30 30
Insgesamt 135 45 18 12 210
Abkürzungen, bzw. Definition der Fächertypen
P – Pflichtfächer.
WPF – Wahlpflichtfächer: können aus einer vorgegebenen Fächergruppe gewählt werden.. Die Spezialisierungsfächer müssen gemeinsam gewählt werden, wenn die Spezialisierung festgelegt wird.
PSPR – Wahlpflichtfach zur Förderung der fachsprachlichen Sprachkenntnisse. Studierende, die die als Voraussetzung für die Bachelorprüfung vorgeschriebene Sprachprüfung noch nicht abgelegt haben, können aus den angebotenen Fachsprach-Kursen wählen. Studierende mit Sprachprüfung können fremdsprachliche Fachseminare oder weitere Wirtschaftsfremdsprachen zu Lasten des Leistungspunkt-Maximalrahmens wählen.
WF Frei wählbare Fächer Neben den im Mustercurriculum angegebenen Fächern können die Studierenden auch weitere Fächer wählen, die vom Institut angeboten werden.
6. Spezialisierungen im Studienfach
Während der Bachelorausbildung können die Studierenden folgende Spezialisierungen wählen, durch die keine Fachqualifikation erworben wird:
Gastronomie für öffentliche Einrichtungen (nur im ungarischen Studiengang wählbar)
Veranstaltungsorganisation in der Gastronomie
Tourismusentwicklung und Regionalmanagement
Gesundheits-, Sport- und Ökotourismus
European Tourism (nur im englischen Studiengang wählbar).
Spezialisierungen können nach einem dem Mustercurriculum entsprechenden Abschluss des 2. Semesters gewählt werden.
Zu den Spezialisierungen können sich diejenigen Studierenden anmelden, die in den Fächern, die nach dem Mustercurriculum für die ersten beiden Semester vorgesehen sind, mindestens 36 Leistungspunkte erzielt haben und dabei auch die folgenden Fächer absolviert haben:
Grundlagen des nachhaltigen Tourismus (FEAI0BA06)
Gastronomische Grundkenntnisse (GAEK0BA06).
Bei der Wahl der Spezialisierung müssen die Studierenden eine Präferenzliste erstellen, wobei mindestens zwei potenzielle Spezialisierungen anzugeben sind. Die Aufnahme der Studierenden zu den einzelnen Spezialisierungen erfolgt nach einem kumulierten, korrigierten Leistungspunkteindex: Studierende, die auf der so gebildeten Rangliste an erster Stelle stehen, werden zuerst für die von ihnen an erster Stelle angegebenen Spezialisierung aufgenommen. Dieses Verfahren wird anschließend mit den folgenden Studierenden auf der Liste fortgesetzt, bis in sämtlichen Spezialisierungen die maximale Teilnehmerzahl erreicht ist. Die im Anschluss daran verbleibenden Studierenden werden in die von ihnen an zweiter Stelle angegebenen Spezialisierungen aufgenommen. Das Aufnahmeverfahren wird nach dem gleichen Prinzip fortgesetzt, bis sämtliche Studierenden aufgenommen sind.
Spezialisierungen kommen nur zustande, wenn eine gewisse Mindestanzahl von Teilnehmern erreicht wird. Wird bei einer Spezialisierung die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, werden die Studierenden, die sich zu dieser Spezialisierung angemeldet haben, für die nächste Spezialisierung aufgenommen, die sie auf ihrer Prioritätenliste angegeben haben.
7. Mobilitätsfenster
In diesem Studiengang werden den Studierenden als Mobilitätsfenster folgende Semester empfohlen: 5. Semester und das Praktikumssemester.
Für Studierende, die an einem internationalen Mobilitätsprogramm im 5. Semester teilnehmen, wird Folgendes zur Erbringung der nötigen Leistungspunkte empfohlen.
Fächercode Studienfach/Studienfachgruppe Leistungspunkte ECTS Äquivalenz
SZNT0BA06 Organisations- und Human-Management 6 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder beliebiges andere Fach, in dem umfassende Managementkenntnisse gelehrt und in dem mindestens 5 ECTS vergeben werden.
UZLV2BB03 Wirtschaftsfremdsprache B/2 3 beliebiges Fach zur Fremdsprachenförderung (mindestens 2 ECTS)
Wahlpflichtfach wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Kenntnisse 3 beliebiges Fach, in dem wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Kenntnisse erworben werden können, mit dem mindestens 2 ECTS erworben werden können.
SZNT3BA06 Hotelmanagement 3 6 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder beliebiges andere Fach, in dem Kenntnisse im Bereich Hotelmanagement für Fortgeschrittene gelehrt und mindestens 5 ECTS vergeben werden.
TUNG0BA06 Tourismusmarketing 6 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder beliebiges andere Fach, in dem umfassende Marketingkenntnisse gelehrt und in dem 5 ECTS vergeben werden.
Frei wählbare Fächer 6 jegliches Fach, mit dem mindestens 5 ECTS erworben werden können
Leistungspunkte können aufgrund der Äquivalenzfächer angerechnet werden, die in der Studienordnung im Zusammenhang mit den Spezialisierungsfächern angegeben sind.
Das in den Studienanforderungen des Fachs vorgeschriebene Praktikum kann auch im Ausland absolviert werden, dabei ist die Verfahrensordnung für das Praktikum zu berücksichtigen
Das Praktikum dauert mindestens zwölf Wochen (im Vollzeitstudium mindestens 400 Stunden, im Teilzeitstudium mindestens 200 Stunden) und ist in einem einzigen Block zu absolvieren. Der Teil des Praktikums, der mit dem Studentenarbeitsvertrag absolviert werden kann, wird durch den im Erlass des Ministeriums für Humanressourcen (EMMI) Nr. 18/2016 (VIII. 5.) festgelegten Stundenumfang des Praktikums festgelegt.
Für das Praktikum erhalten Sie 20 Leistungspunkte (ECTS), das Absolvieren des Praktikums ist Voraussetzung für den Erwerb des Absolutoriums.
8.1 Voraussetzungen aus dem Bereich der Studienfächer
Voraussetzung für den Beginn des Praktikums ist der Erwerb von mindestens 141 Leistungspunkten (ECTS), darüber hinaus das Absolvieren der Studienfächer Gastronomische Grundkenntnisse (GAEK0BA06) und Hotelmanagement 2 (SZNT2BA06) nach dem Mustercurriculum. Bei der Berechnung der vorgeschriebenen Anzahl der Leistungspunkte dürfen die für die Abschlussarbeit (SZAT0BA07) erhaltenen Punkte nicht miteingerechnet werden.
8.2 Praktikumsstelle
Die Praktikumsstelle kann von den Studierenden frei gewählt werden. Als Praktikumsbetrieb können Unternehmen oder Einrichtungen gewählt werden, deren Tätigkeitsprofil Tätigkeiten enthält, die Bezug zur Art des Studienfachs aufweisen und in denen es besetzte Positionen gibt, die einen Hochschulabschluss erfordern. Das Praktikum kann insbesondere bei Unternehmen, Non-Profit-Organisationen, Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung absolviert werden, die Tätigkeiten in den Bereichen Beherbergungsgewerbe, Gastronomie oder sonstigen Bereichen des Tourismus ausüben oder auch in den Lehrrestaurants oder Lehrhotels von Instituten des Hochschulwesens. Von der Praktikumsstelle, die der/die Studierende übernimmt, wird erwartet, dass sie der/dem Studierenden die Möglichkeit bietet, die Hauptfunktionsbereiche des Betriebs und der Tätigkeiten des Unternehmens oder der Organisation kennenzulernen und ihm/ihr dabei ermöglicht, im Rahmen des Studiums erworbene Kenntnisse anzuwenden und zu üben.
8.3 Anforderungen für den Abschluss des Praktikums
Ziel des Praktikums ist es, dass die Studierenden beim Praktikumsgeber (Organisation, Unternehmen, öffentliche Einrichtung, Zivilorganisation), der in einem Tätigkeitsbereich arbeitet, der den Studienfächern bzw. Fachbereichen der Studierenden entspricht, Einblick in die dortigen Arbeitsabläufe bekommen, aktiv an der täglichen Arbeit teilnehmen, selbständig Aufgaben lösen, die ihnen von ihrem Vorgesetzten erteilt werden bzw. Erfahrung sammeln, die ihnen später am Arbeitsmarkt zugute kommen.
Für die Organisation und die fachliche Aufsicht des Praktikums sind die Lehrstühle des Instituts für Tourismus-Gastronomie zuständig. Die Beurteilung des Praktikums übernimmt der Praktikumsleiter am Arbeitsplatz und/oder der Konsulent des entsprechenden Lehrstuhls.
Die Anmeldung zum Praktikum sowie die Durchführung und Bewertung des Praktikums werden in einer Verfahrensordnung eigens feregelt.
9. Anforderungen für die Abschlussarbeit
Die Abschlussarbeit ist eine Aufgabe, durch deren Erfüllung die/der Studierende unter Beweis stellt, dass er dazu in der Lage ist:
auf dem jeweiligen Fachgebiet selbständig Fachliteratur zu erschließen,
in der Fachliteratur dargestellten Ergebnisse zu dokumentieren, analysieren und auszuwerten,
anhand der im Studium erworbenen Kenntnisse und des aus der Fachliteratur extrahierten Materials
selbständige Forschungstätigkeiten durchführen kann und/oder
Kreativität erfordernde Aufgaben selbständig erfüllen kann,
aufgrund der aus der Fachliteratur und im Rahmen der eigenen Forschung gesammelten Erfahrungen eine Bewertungsstudie anzufertigen und zu verteidigen.
Die Anforderungen für die Facharbeit und die Bedingungen ihrer Erfüllung enthält eine separate Verfahrensordnung.
10. Bedingungen für den Abschluss des Studiums
Bedingungen für die Vergabe des Abschlusszeugnisses:
in Pflichtfächern, Wahlpflichtfächern und frei wählbaren Fächern müssen insgesamt mindestens 183 Leistungspunkte nach den Vorschriften des Curriculums zu erbringen;
Erfüllung der Anforderungskriterien (Unterschrift in den Fächern Sport 1 und 2);
Abschluss des Praktikums (20 Leistungspunkte);
Erfüllung der Konsultation zur Abschlussarbeit (7 Leistungspunkte).
Erwerb des Abschlusszeugnisses:
Abschlussarbeit die von zwei Gutachtern mindestens mit „Ausreichend“ (im Ungarischen Notensystem 2) bewertet wurde.
11. Anforderungen für die Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung dient der Überprüfung und Bewertung der für die Bachelorurkunde erforderlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten. Im Rahmen der Prüfung soll die/der Studierende auch unter Beweis stellen können, dass sie/er die erworbenen Kenntnisse anwenden kann.
Verteidigung der Abschlussarbeit, die aus der Präsentation der Ergebnisse aus der Abschlussarbeit und einer darauf aufbauenden fachliche Diskussion besteht. Die Prüfungskommission bewertet die Abschlussarbeit der/des Studierenden anhand der von den Gutachtern vorgeschlagenen Noten und aufgrund der Verteidigung mit einer Note.
Komplexe mündliche Prüfung, in der das Fachwissen der/des Studierenden und die Fähigkeit, dieses anzuwenden, insgesamt bewertet wird. Die Themenkreise für die Abschlussprüfung und alles Wissenswerte für die Vorbereitung auf die Prüfung teilt der Fachbeauftragten den Studierenden zu Semesterbeginn mit.
Eine Abschlussprüfung, bei der für die komplexe mündliche Prüfung oder für die Abschlussarbeit die Note „Ungenügend“ (im Ungarischen Notensystem: 1) erteilt wurde, gilt als nicht bestanden und muss nach den Bestimmungen der Institutssatzungen wiederholt werden.
Berechnung der Gesamtnote für die Abschlussprüfung:
EA = (AP+AA)/2
EA für das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung,
AP für das Ergebnis der komplexen mündlichen Prüfung der Abschlussprüfung, und
AA für das Ergebnis der Abschlussarbeit steht.
12. Bedingungen für die Vergabe der Bachelorurkunde
Zum Erwerb der Bachelorurkunde sind staatlich anerkannte Mittelstufenprüfungen (B2), komplexe Fachsprachenprüfung in einer dem Fachgebiet des Studiengangs entsprechenden Fachsprache in zwei Fremdsprachen oder ein Abiturzeugnis bzw. eine entsprechende Urkunde erforderlich, die diesen Prüfungen gleichwertig ist. Eine der Sprachprüfungen kann auch durch eine komplexe Oberstufenprüfung (C1) in einer Fremdsprache (allgemein) ersetzt werden.
13. Die Bewertung der Bachelorurkunde
Berechnungsverfahren für die Bewertung der Bachelorurkunde
BB = (FD+EA)/2
BB für Bewertung der Bachelorurkunde,
FD für das nach Leistungspunkten gewichtete Durchschnittsergebnis der Noten für die unten angegebenen Studienfächer steht und
EA für das Ergebnis der Abschlussprüfung
Die Bewertung der Bachelorurkunde:
Mit Auszeichnung (5) wenn BB = 5,00
Sehr gut (5) wenn 4,51 ≤ BB ≤ 5,00
Gut (4) wenn 3,51 ≤ BB ≤ 4,50
Befriedigend (3) wenn 2,51 ≤ BB ≤ 3,50
Ausreichend (2) wenn 2,00 ≤ BB ≤ 2,50
Bei der Berechnung des Durchschnittsergebnisses (FE), das bei der Bewertung der Bachelorurkunde miteinbezogen wird, werden die Ergebnisse aus folgenden Fächern berücksichtigt.
Unabhängig von den Spezialisierungen:
Betriebswirtschaftslehre 1 (KOAN1B06)
Betriebswirtschaftslehre 2 (KOAN2B06)
Geschäftsstatistiken (UZKA0BD06)
Hotelmanagement 2 (SZNT2BA06)
Hotelmanagement 3 (SZNT3BA06)
Und je nach Spezialisierung folgende Fächer:
Spezialisierung Fächercode Fachbezeichnung
Reise- und Veranstaltungsorganisation UTAS0BA06 Wirtschaftsführung Reisebüro
RENT0BA06 Veranstaltungsmanagement
Tourismusentwicklung und Regionalmanagement TUES0BA06 Tourismus und Regionalentwicklung
TUNT0BA06 Touristisches Destinationsmanagement
Gesundheits-, Sport- und Ökotourismus EGUS0A06 Gesundheitstourismus
HAKT0BA06 Studienprojekt
European Tourism EUON0BA03 European tourism policy and regulatian
Handelsgastronomie VENT2BA03 Gastronomiemanagement 2
VENT3BA03 Gastronomiemanagement 3
Gastronomie für öffentliche Einrichtungen INSA0BA06 Organisation und Wirtschaftsführung in der Gastronomie für öffentliche Einrichtungen
TAKA0BA03 Ernährungslehre und Diätetik
14. Spezielle Anforderungen des Fachs
14.1 Nicht auf Ungarisch absolviertes Studium
Nach dem Gesetz CCIV vom Jahre 2011 § 51 Absatz (2) ist bei einem nicht auf Ungarisch absolvierten Studium, das Absolvieren der unter Punkt 11. beschriebenen Sprachprüfungen nicht Bedingung für den Erwerb der Bachelorurkunde.
Nach dem Regierungserlass 137/2008 (V. 16.) § 14 Absatz 6 entspricht die Urkunde über das in einer Fremdsprache absolviertes Studium - aufgrund der Unterrichtssprache - einer staatlich anerkannten, komplexen einsprachigen Oberstufen-Sprachprüfung. Nach der genannten Rechtsnorm kommt die Urkunde einem Sprachprüfungszeugnis gleich, die BGE kann hierüber kein gesondertes Zeugnis ausstellen.
Die BGE akzeptiert das Studium des Studierenden als in einer Fremdsprache absolviertes Studium, wenn der Studierende mindestens 189 Leistungspunkte in einer Fremdsprache erwirbt und davon 168 Leistungspunkte in der Sprache des betreffenden Studiengangs.
14.2 Im Fernstudium absolviertes Studium
Bei einem im Fernstudium absolvierten Studium gilt das Curriculum mit den folgenden Abweichungen:
Das Absolvieren der Fächer Sport 1 (TEES1BA00) und Sport 2 (TEES2BA00) gehört nicht zu den vorgeschriebenen Anforderungen.
Anstelle des Praktikums (SZGY0BA20) können auch die berufspraktischen Erfahrung akzeptiert werden, die Sie im Rahmen Ihrer Arbeit sammeln (entsprechend der Verfahrensordnung über das Praktikum).
14.3 Im Rahmen der Doppeldiplomvereinbarung absolviertes Studium
Neben der Bachelorurkunde der BGE können Studierende dieses Studiengangs aufgrund der Doppeldiplomvereinbarung auch eine Bachelorurkunde bei einer der folgenden Partnereinrichtungen erwerben
Partnerhochschule Bezeichnung der Qualifikation An der BGE zu erbringende Leistungspunkte An der Partnerhochschule zu erbringende Leistungspunkte
Die Anforderungs- und Bedingungssysteme entnehmen Sie bitte den Anlagen zu den entsprechenden Vereinbarungen.
14.4 Duales Studium
Im Dualen Studium sorgen die Unternehmen (Duale Partner) aufgrund eines mit der Hochschule gemeinsam erarbeiteten Curriculums für eine Ausbildung der Studierenden, die den unternehmenseigenen Ansprüchen entspricht und fördern die Studierenden ihrem Unternehmensprofil entsprechend, so dass die im Hochschulstudium erworbenen Kenntnisse der Studierenden durch praktische Kenntnisse ergänzt werden.
Mit den Studierenden, die in das Duale Studium aufgenommen worden sind, schließt der Duale Partner der BGE einen Arbeitsvertrag ab. Die Studierenden arbeiten parallel zu ihrem Studium bei der Partnerorganisation. Im Arbeitsvertrag wird die Einteilung von Arbeits- und Studienzeiten festgelegt.
15. Mustercurricula (Pläne des Studiums)
Studienordnung Sprache Kennzeichen Anlage
Vollzeitstudium Ungarisch BNTVHV Anlage 1
Fernstudium Ungarisch BLTVHV Anlage 2
Vollzeitstudium Englisch BNTVEV Anlage 3
Vollzeitstudium Deutsch BNTVDV Anlage 4
Fernstudium Ungarisch BTTVHV Anlage 5
Nummer Beschlussnummer Art der Einführung Geltung Absatz Inhalt der Änderung
1 2017/18. (VI 29) 111. sofort Ab dem Studienjahr 2018/2019 15 Änderung des Musterlehrplans wie in folgender Tabelle
Fächercode Fachbezeichnung Änderung Geltung
SZAS0BA06 Hotelgastronomie Im Vollzeitstudium anstelle von 2+2 LP jetzt 0+4 PrP, im Fernstudium anstelle von 20 LP jetzt 20 PrP. sofort
VENT3BA03 Gastronomiemanagement 3 wurde vom 6. Semester ins 5. Semester verlegt sofort
TAKA0BA03 Ernährungslehre und Diätetik wurde vom 6. Semester ins 5. Semester verlegt + Voraussetzung gestrichen sofort
TEAI0BA00 Grundlagen Naturwissenschaftlicher Kenntnisse neuer Förderkurs, 0+2 A, 0 Leistungspunkte (Wahlfach) sofort
IDTO0BA00 Fremdsprachen Förderkurs neuer Förderkurs, 0+2 A, 0 Leistungspunkte (Wahlfach) sofort
2 2017/18. (VI 29) 114. sofort Ab dem Studienjahr 2018/2019 6, 15 Einführung der Spezialisierung Veranstaltungsorganisation Gastronomie mit folgendem Mustercurriculum
Neptun-Code Art Studienfach 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester
VL PR LP Sem VL PR LP Sem VL PR LP Sem VL PR LP Sem
ETRA0BA03 WPF Etikett, Protokoll, Verhaltenskultur 2 0 3 PR
REET0BA03 WPF Veranstaltungsverkauf (Restaurantarbeit) 0 2 3 PR
REIA0BA06 WPF Veranstaltungsgastronomie (Produktkenntnisse, Zubereitung) 0 4 6 PR
REGH0BA03 WPF GHP für Veranstaltungen und Ernährungskunde 2 0 3 K
RETE0BA03 WPF Veranstaltungsorganisation - Theorie 2 0 3 K
REME0BA06 WPF Veranstaltungsmanagement (Gastronomie) 2 2 6 PR
REPR0BA06 WPF Veranstaltungsorganisation - Projekt 0 4 6 PR

References: § 51
 § 14
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE