Source: https://fclandquart.ch/verein/statuten/
Timestamp: 2018-01-22 09:52:11+00:00

Document:
Statuten – FC Landquart
Der FC Landquart-Herrschaft ist am 19. April 2001 entstanden durch Fusion der Fussballclubs
FC Landquart, gegründet am 7. November 1945
FC Malans/Maienfeld, gegründet durch Fusion am 30. Juni 1997
Der FC Landquart-Herrschaft ist ein Verein im Sinne von Artikel 60 ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) mit Sitz in Landquart/GR.
Der Verein bezweckt die Ausübung des Fussballsports sowie die Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit.
Der FC Landquart-Herrschaft ist Mitglied des Schweizerischen (SFV), des Ostschweizerischen (OFV) und des Bündnerischen (BFV) Fussballverbandes. Die Statuten, Reglemente und Beschlüsse der FIFA, der UEFA, des SFV der Amateur Liga des SFV (AL), des OFV und des BFV sind für den Verein, seine Mitglieder, Spieler und Funktionäre verbindlich.
Der FC Landquart-Herrschaft ist politisch und konfessionell neutral.
Zum Ehrenmitglied kann ein Mitglied ernannt werden, welches sich durch langjährigen, besonderen Einsatz verdient gemacht hat. Die Ernennung erfolgt auf Antrag des Vorstandes an der nächsten Generalversammlung.
Zum Freimitglied kann ein Mitglied ernannt werden, welches sich durch langjährigen Einsatz (in der Regel 25 Jahre Mitgliedschaft) verdient gemacht hat. Die Ernennung erfolgt auf Antrag des Vorstandes an der nächsten Generalversammlung.
Juniorenmitglieder sind Vereinsmitglieder im SFV-Juniorenalter und Mitglied einer Juniorenmannschaft (bis und mit A-Junioren). Ihre Rechte und Pflichten ergeben sich aus dem Juniorenreglement. Sie sind an den Vereinsversammlungen erst stimmberechtigt, wenn sie das A-Juniorenalter erreicht haben.
Aktivmitglieder sind Vereinsmitglieder, die das vom SFV vorgeschriebene Mindestalter erreicht haben und in einer Aktivmannschaft mitspielen.
Senioren und Veteranen sind Vereinsmitglieder, die das SFV-Senioren- resp. das SFV-Veteranenalter erreicht haben und bei den Senioren resp. den Veteranen mitspielen.
f) Funktionäre
Funktionäre sind Vereinsmitglieder, welche innerhalb des Vereins eine offizielle Funktion ausüben. Sie sind an der Generalversammlung stimmberechtigt.
g) Passivmitglieder
Passivmitglieder sind Personen, die im Verein nicht Fussball spielen und einen Passivmitgliederbeitrag leisten, dessen Höhe jährlich von der Generalversammlung festgelegt wird. Sie sind an der Generalversammlung nicht stimmberechtigt.
Die Mitgliedschaft kann jedermann erwerben, der die Statuten des Vereins anerkennt. Aufnahmegesuche sind schriftlich an den Vorstand einzureichen. Für Minderjährige ist die schriftliche Einwilligung der Eltern oder des gesetzlichen Vertreters notwendig. Die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt durch den Vorstand.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Statuten und Reglemente einzuhalten, die Versammlungs- und Vorstandsbeschlüsse zu befolgen und die fälligen Mitgliederbeiträge pünktlich zu bezahlen. Ehren- und Freimitglieder sowie Funktionäre sind davon befreit. Sie haben das Ansehen und die Interessen des Vereins zu fördern und zu wahren. Es ist Pflicht aller Mitglieder, an der Generalversammlung teilzunehmen.
Die Mitglieder sind unter Vorbehalt von anders lautenden Verbandsbestimmungen berechtigt, den sportlichen Veranstaltungen gratis oder zu ermässigten Eintrittspreisen beizuwohnen, sowie an den geselligen Anlässen des Vereines teilzunehmen. Für besondere Einzelfälle kann der Vorstand beschliessen, dass für alle Mitglieder der volle Eintrittspreis gilt. Für den Trainings- und Wettkampfbetrieb gelten besondere Weisungen.
Art. 9 Übertritt
Der Übertritt vom Aktiv- zum Passivmitglied kann jeweils auf Saisonende, der Übertritt vom Passiv- zum Aktivmitglied jederzeit erfolgen. Übertrittgesuche sind dem Vorstand schriftlich vorzulegen.
Der Übertritt vom Junioren- zum Aktivmitglied kann jederzeit erfolgen, sofern das vom SFV vorgeschriebene Mindestalter erreicht ist. Er erfolgt spätestens nach Beendigung des SFV-Juniorenalters automatisch.
Der Übertritt vom Aktivmitglied zu den Senioren/Veteranen kann jederzeit erfolgen, sofern das vom SFV vorgeschriebene Mindestalter erreicht ist.
Austrittserklärungen sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt kann auf Ende der Frühjahrs- oder Herbstrunde erfolgen, wobei es im Ermessen des Vorstandes liegt, Austrittsgesuche unter Umständen schon vorzeitig zu entsprechen.
Jeder Austretende schuldet dem Verein für die laufende Saison den gesamten Jahresbeitrag sowie allfällige weitere Verpflichtungen. Eine Austrittsgebühr darf nicht erhoben werden.
Ein Mitglied kann, wenn wichtige Gründe vorliegen, durch den Vorstand nach vorheriger Anhörung ausgeschlossen werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn das Mitglied die Statuten verletzt, sich den Anordnungen der Vereinsfunktionäre widersetzt oder mit ihren finanziellen Verpflichtungen trotz erfolgter Mahnung mit Fristansetzung nicht nachgekommen ist. Das Mitglied ist mit entsprechender Rechtsmittelbelehrung über den Ausschluss schriftlich in Kenntnis zu setzen. Es kann innert einer Frist von 14 Tagen nach Erhalt der Mitteilung mit einem schriftlichen, begründeten Antrag an den Vorstand, zuhanden der nächsten Generalversammlung, rekurrieren. Fällt die Generalversammlung in die Rekursfrist, so kann ein allfälliger Rekurs anlässlich der Generalversammlung erfolgen.
Art. 12 Boykott
Austritt und Ausschluss entbinden nicht von finanziellen Verpflichtungen, die dem Verein gegenüber noch bestehen. Der Verein behält sich die Geltendmachung seiner Ansprüche auf dem Rechtsweg, bzw. durch die Anmeldung zum Boykott durch den SFV in allen Fällen vor.
Art. 13 Organisation des Vereins
Art. 14 Vereinsjahr- / Saison
Das Vereinsjahr dauert vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Die Saison dauert vom 1. Juli bis 30. Juni des Folgejahres. Sie wird aufgeteilt in Frühjahrsrunde (1. Januar bis 30. Juni) und Herbstrunde (1. Juli bis 31. Dezember).
Art. 15 Generalversammlung (GV)
Einladung und Traktandenliste sind den Mitgliedern mindestens 14 Tage vor der Versammlung schriftlich bekannt zu geben.
Anträge von Mitgliedern sind begründet mindestens 10 Tage vor der Generalversammlung dem Vorstand mit eingeschriebenem Brief einzureichen (Statutenänderungen gemäss Art. 28)
Die Generalversammlung wird vom amtierenden Präsidenten bis zum Schluss geleitet. Ist er verhindert, leitet der Vizepräsident oder ein anderes Vorstandsmitglied die Versammlung. Der Versammlungsleiter stellt zu Beginn fest, ob zur Generalversammlung statutengemäss eingeladen wurde.
Art. 16 Aufgaben der Generalversammlung
Die Generalversammlung dient neben der Behandlung der nachfolgenden ordentlichen Traktanden der allgemeinen Aussprache und Information der Mitglieder.
Feststellung der Präsenz sowie der Beschlussfähigkeit
Genehmigung der Jahresrechnung und des Revisionsberichtes sowie Dechargeerteilung
Vorlage und Genehmigung des Budgets für das nächste Vereinsjahr
10. Festsetzung der ordentlichen und eventueller ausserordentlicher Beiträge
11. Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes
13. Einsprachen gegen die erfolgte Aufnahme von Mitgliedern
14. Rekurse gegen den Ausschluss von Mitgliedern
Art. 17 ausserordentliche Generalversammlung (a.o. GV)
Eine ausserordentliche Generalversammlung kann jederzeit einberufen werden
b) wenn mindestens ein Fünftel (1/5) der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich und unter Angabe der Gründe mit eingeschriebenem Brief beim Vorstand verlangt. Dem Begehren der Mitglieder ist seitens des Vorstandes innert 30 Tagen Folge zu leisten.
Art. 18 Vorstand (VS)
c) Aktuar / Protokollführer
f) Spielkommission (Spiko)
g) Sportchef
h) Juniorenobmann
i) Senioren- / Veteranenobmann
j) weitere Mitglieder nach Bedarf
Es können mehrere Chargen in einer Person vereinigt werden.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 (vier) der stimmberechtigten Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist verantwortlich für die Einhaltung der Statuten und für den richtigen Vollzug der Beschlüsse der GV sowie für eine gesunde Finanzpolitik. Er überwacht die Tätigkeit der Kommissionen und der Funktionäre.
Die rechtsverbindliche Unterschrift führen der Präsident allein und alle übrigen Vorstandsmitglieder kollektiv zu zweien.
Art. 20 Die Rechnungsrevisoren
Die Rechnungsrevisoren prüfen und begutachten die Jahresrechnung und erstatten über die Ergebnisse ihrer Revisoren-Tätigkeit schriftlich Bericht zuhanden der ordentlichen Generalversammlung. Sie sind berechtigt, jederzeit eine Kassenrevision durchzuführen.
Art. 21 Die Kommissionen
Der Vorstand kann Kommissionen einsetzen. Die Zusammensetzung und die genauen Aufgaben dieser Kommissionen sind in Pflichtenheften umschrieben, die jeweils vom Vorstand genehmigt werden.
Erträgen aus Veranstaltungen, Clubwirtschaft, usw.
Förderbeiträgen und anderen Zuwendungen
Einzelne Mitglieder, Mannschaften und Abteilungen dürfen Anlässe und Aktionen zwecks Mittelbeschaffung unter der Verwendung des Namens FC LANDQUART-HERRSCHAFT ausschliesslich nach Genehmigung durch den Vereinsvorstand durchführen. Dieser kann dazu spezielle Regulative erlassen.
Die Mitgliederbeiträge sind grundsätzlich zu Beginn der Saison, resp. beim Eintritt zu entrichten. Mitgliedern, die in der Frühjahrsrunde beitreten, oder in der Herbstrunde austreten, kann der jeweilige Jahresbeitrag durch Beschluss des Vorstandes reduziert werden.
Ehren- und Freimitglieder sowie Funktionäre sind davon befreit. Der Vorstand kann weiteren Mitgliedern den Beitrag erlassen.
Art. 24 Ausgabenkompetenz
Dem Vorstand werden im Rahmen des genehmigten Voranschlages sämtliche Finanzkompetenzen erteilt. Zudem kann der Vorstand ausserordentliche, nicht budgetierte Ausgaben im Rahmen von 10% (zehn Prozent) des Jahresbudgets, im Maximum CHF 10’000.– (zehntausend) selbstständig beschliessen. Ausserordentliche Ausgaben dürfen den Finanzhaushalt des Vereins nicht gefährden.
Art. 25 Haftung des Vereins
Jedes Mitglied ist selber für seine Unfallversicherung verantwortlich. Der Verein trägt insofern keine Haftung.
Art. 26 Verfahren bei Abstimmungen und Wahlen
Stimmberechtigt sind alle anwesenden Ehrenmitglieder, Freimitglieder, Juniorenmitglieder (im A-Juniorenalter), Aktivmitglieder, Senioren / Veteranen und Funktionäre.
Art. 27 Strafen
Erleidet der Verein infolge von grob fahrlässigem oder absichtlichem Verschulden eines Mitgliedes einen Schaden, ist dafür das betreffende Mitglied haftbar. Bussen, die dem Verein wegen unsportlichen Benehmens von Mitgliedern durch eine Verbandsbehörde (SFV, AL, OFV, BFV) auferlegt werden, sind von den fehlbaren Mitgliedern zu bezahlen.
Für Strafen, die den Trainings- und Spielbetrieb betreffen, ist das hierfür verantwortliche Vorstandsmitglied zuständig. In wichtigen Fällen wird schriftlich Bericht und Antrag an den Vorstand erstattet, welchem der Entscheid obliegt.
Strafverfügungen sind dem betreffendem Mitglied schriftlich und begründet und mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen mitzuteilen. Das bestrafte Mitglied kann gegen die Strafverfügung Beschwerde zuhanden der Generalversammlung erheben. Die Beschwerde ist innert 10 Tagen seit Erhalt schriftlich beim Vorstand zuhanden der Generalversammlung einzureichen. Die Beschwerde hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Statutenänderungen (Revisionen) können anlässlich einer Generalversammlung beschlossen werden, wenn sich ¾ (drei Viertel) der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder dafür aussprechen.
Die Auflösung des Vereins kann nur anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung erfolgen, welche speziell zu diesem Zweck einberufen wird. Sie ist nur beschlussfähig, wenn mindestens 1/3 (ein Drittel) der stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend ist. Wenigstens ¾ (drei Viertel) der anwesenden Stimmberechtigten müssen sich für die Auflösung aussprechen. Im Übrigen gelten Art. 77 und 78 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB).
Bei der Auflösung des Vereins muss in jedem Fall eine ordentliche Liquidation erfolgen. Zu diesem Zweck wird eine Kommission eingesetzt, wobei ein Vertreter des Regionalverbandes als Berater zugezogen werden kann.
Bei einer Auflösung darf ein Vermögensüberschuss nicht unter die Mitglieder verteilt werden. Er muss beim Zentralsekretariat des SFV oder bei der entsprechenden politischen Behörde (Gemeindekanzlei, Staatskanzlei, etc.) hinterlegt werden, bis sich ein neuer Verein mit gleichem Namen und Zweck bildet. Sollte die Neugründung nicht innert 10 Jahren erfolgen, so wird der Betrag dem SFV bzw. der politischen Behörde zur Unterstützung von Sportvereinen zur Verfügung gestellt.
Art. 30 Inkraftsetzung
Die vorstehenden Statuen wurden an der ordentlichen Generalversammlung vom 15. Februar 2013 genehmigt. Sie treten per sofort in Kraft und ersetzen die Ausgabe vom 15. Juni 2001.
Landquart, 15. Februar 2013
Urs Bearth Jan Burkhardt
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References: Art. 9

Art. 12

Art. 13

Art. 14

Art. 15
 Art. 28

Art. 16

Art. 17

Art. 18

Art. 20

Art. 21

Art. 24

Art. 25

Art. 26

Art. 27
 Art. 77

Art. 30