Source: http://kneippverein-bad-ditzenbach.de/5349689fb80c83f14.html
Timestamp: 2017-09-25 05:56:46+00:00

Document:
Der Verein führt den Namen Kneipp-Verein Bad Ditzenbach und Oberes Filstal e.V. und hat seinen Sitz in Bad Ditzenbach. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Geislingen eingetragen.
Der Kneipp-Verein Bad Ditzenbach und Oberes Filstal e.V. gehört dem Kneipp-Bund e.V., Bundesverband für Gesundheitsförderung, an.
Er ist auch Mitgliedglied des Kneipp-Bund Landesverband Baden-Württemberg e.V..
Er ist jedoch wirtschaftlich und rechtlich selbständig.
Zweck des Vereins ist es, die Lehre Sebastian Kneipps vom gesunden Leben und naturgemäßen Heilen – sinngemäß erweitert und vertieft, wissenschaftlich untermauert und zeitgemäß dargestellt – allen Menschen nahe zu bringen. Der Verein trägt damit zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung bei.
§ 5 Steuerbegünstigte Zwecke
I. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Wirtschaftliche Einrichtungen dürfen in ihrer Gesamtrichtung nur dazu dienen, die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins zu verwirklichen. Der Verein verfolgt keine parteipolitischen Ziele. Seine Aufgaben sind überkonfessionell.
III. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§ 6 Tätigkeitsgebiete
Die Tätigkeitsgebiete des Kneipp-Vereins sind u.a. folgende:
I. Gesundheitsförderung
a) Motivation der Menschen zur Übernahme der Eigenverantwortung für ihre Gesundheit.
b) Gesundheitsbildung durchfachliche und belehrende Vorträge über Fragen der persönlichen und allgemeinen Gesundheitspflege, sowie über Wesen, Ursachen, Verhütung und Behandlung von KrankheitenDurchführung von Vorträgen und Kursen über Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege durch:Kneipp'sche Wasseranwendungen,vollwertige und bedarfsgerechte ErnährungAnwendung der Pflanzenheilkunde sowieEinhaltung einer Lebensordnung im Sinne Sebastian Kneipps.
c) Förderung und Pflege des Gesundheits- und Breitensports. Durchführung von entsprechenden Kursen mit Schwerpunkt Bewegungs- und Entspannungsübungen sowie Yoga.
d) Förderung der Einrichtung von Kneipp'schen Wassertretstellen und Armbadanlagen.
e) Anleitung der Kinder und Jugendlichen zu einer gesundheitsförderlichen und drogenfreien Lebensweise. Bildung von Jugendgruppen.
f) Förderung des Umweltbewusstseins und des Umweltschutzes in der Bevölkerung.
g) Durchführung, Mitwirkung und Teilnahme an örtlichen Gesundheitsveranstaltungen.
h) Öffentlichkeitsarbeit zur Verwirklichung des Vereinszwecks.
II. Pflege des Andenkens an Sebastian Kneipp.
I. Ordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung beantragt. Für Minderjährige ist die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Für jedes Mitglied ist ein Vereinsbeitrag zu zahlen. Familienmitgliedschaft kann beantragt werden für Ehepaare und Eltern bzw. Elternteile und die mit ihnen zusammenlebenden Kinder ohne eigenes Einkommen.
II. Als fördernde Mitglieder können dem Verein natürliche und juristische Personen sowie Personenvereinigungen beitreten, die durch Sonderbeiträge den Verein besonders fördern wollen.
III. Mitglieder und Personen, die sich um den Kneipp-Verein besonders verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
IV. Vorsitzende, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Ehrenvorsitzende genießen dieselben Rechte wie Ehrenmitglieder.
Für langjährige Mitgliedschaft werden folgende Ehrennadeln verliehen:
10 Jahre Mitgliedschaft – Ehrennadel in Bronze
25 Jahre Mitgliedschaft – Ehrennadel in Silber
40 Jahre Mitgliedschaft – Ehrennadel in Gold.
Anträge sind über den Kneipp-Verein an den Kneipp-Bund zu richten.
Besondere Verdienste um die Kneipp'sche Idee können durch Verleihung des Verbandsabzeichen in Silber und Gold gewürdigt werden. Näheres regelt die Ehrenordnung des Kneipp-Bundes e.V..
§ 9 Vereinsinformation
Jedes Mitglied erhält die Bundeszeitschrift sowie Benachrichtigungen örtlicher Bedeutung so lange unentgeltlich an die angegebene Anschrift zugestellt, als es mit den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Mitgliedsbeiträgen nicht in Verzug gerät. Bei Familienmitgliedschaften wird nur ein Exemplar der Bundeszeitschrift geliefert.
a) an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des Stimmrechts sind nur Mitglieder nach Vollendung des vierzehnten Lebensjahrs berechtigt.
c) an den Veranstaltungen des Vereins zu den festgelegten Kostenbeiträgen teilzunehmen.
a) gemäß der Satzung und nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln.
b) die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge zu entrichten. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass die Beiträge im Einzugsverfahren zu entrichten sind.
Mit der Vollendung des vierzehnten Lebensjahres ist jedes Mitglied stimmberechtigt. Mit der Vollendung des achtzehnten Lebensjahres ist jedes Mitglied wählbar für ein Amt im Verein.
Die Stimmberechtigung des Mitgliedes erlischt in Fällen, in denen die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäftes mit ihm oder die Einleitung eines Rechtsstreites zwischen ihm und dem Verein betrifft (§ 34 BGB).
I. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
d) Auflösung des Vereins, jedoch nicht vor Durchführung der Liquidation gemäß § 47 BGB.
e) Bei Familienmitgliedschaften endet die Mitgliedschaft durch Ausscheiden des letzten volljährigen Familienmitglieds.
II. Der Austritt kann nur schriftlich zum Schluss eines Quartals unter Einhaltung einer einmonatigen Frist erklärt werden. Gezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet.
III. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied bzw. Familienmitglied entweder seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt oder den Interessen des Vereins zuwiderhandelt.
IV. Der Ausschluss wird durch den Vorstand beschlossen und dem Ausgeschlossenen mit eingeschriebenem Brief zugestellt. Darin ist auf das Einspruchsrecht hinzuweisen. Die Einspruchsfrist beträgt einen Monat ab Zugang des Beschlusses. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.
V. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch am Vereinsvermögen.
I. Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins findet alljährlich möglichst im ersten Kalendervierteljahr statt. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung, Zeit und Ort der Mitgliederversammlung und beruft sie mindestens zwei Wochen vor dem festgesetzten Termin schriftlich durch Zustellung an die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein.
II. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand jederzeit mit einer Frist von zehn Tagen einberufen werden. Sie müssen einberufen werden, wenn der vierte Teil der stimmberechtigten Mitglieder dieses verlangt.
III. An der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder über 14 Jahre teilnahme- und stimmberechtigt. Mitglieder unter 14 Jahren sind nur teilnahmeberechtigt.
IV. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und von den stimmberechtigten Mitgliedern gestellt werden. Die Anträge sind zu begründen und müssen den Vorsitzenden spätestens sechs Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich zugehen. Über die Behandlung verspätet eingereichter Anträge entscheidet die Mitgliederversammlung.
V. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
a) die Genehmigung des Geschäfts- und Rechenschaftsberichts
b) die Genehmigung des Haushaltsplans
c) den Bericht der Kassenprüfer/innen
e) die Wahl des Vorstands
g) die Beschlussfassung über die eingegangenen Anträge
h) die Satzungsänderungen
VI. Beschlüsse werden, soweit § 17 nicht etwas anderes bestimmt, mit der einfachen Mehrheit, d.h. mit mehr als der Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
VII. Zur Überprüfung der Kassen- und Buchführung werden von der Mitgliederversammlung zwei sachverständige Personen für die Amtsdauer des Vorstands gewählt. Die Prüfung soll jährlich einmal stattfinden. Über das Ergebnis der Prüfung ist der Mitgliederversammlung zu berichten.
§ 16 Vorstand (geänderte Fassung vom 7.2.2003)
I. Der Gesamt-Vorstand besteht aus dem
a) Geschäftsführenden Vorstand mit
den beiden gleichberechtigten Vorsitzenden
dem/der Schriftführer/in und dem
b) Erweiterten Vorstand mit
zusätzlich höchstens sechs Beisitzerinnen/Beisitzern.
II. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Geschäftsführende Vorstand. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens zwei Vorstandsmitglieder des Geschäftsführenden Vorstands vertreten.
Besteht der Geschäftsführende Vorstand nur aus zwei Vorstandsmitgliedern, haben diese Alleinvertretungsbefugnis. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass auch in diesem Falle nach Möglichkeit beide den Verein gemeinsam vertreten.
III. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Jedes Mitglied des Vorstands muss stimmberechtigtes Mitglied des Kneipp-Vereins sein.
Die jeweils amtierenden Mitglieder des Vorstands bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Wahl des neuen Vorstands im Amt.
Die beiden Vorsitzenden können auch gleichzeitig ein zweites Vorstandsamt im Geschäftsführenden Vorstand (Schatzmeister/in oder Schriftführer/in) ausüben, sofern dieses Amt nicht anderweitig besetzt werden kann.
Jedes Mitglied des Gesamt-Vorstands kann sein/ihr Amt jederzeit ohne Angabe von Gründen niederlegen.
Der Gesamt-Vorstand kann freiwerdende Vorstandsposten kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung besetzen. Die Besetzung erfolgt durch Beschluss des Gesamt-Vorstands.
Der Gesamt-Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
IV. Der Geschäftsführende Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass er für einzelne Geschäfte mit einem Wert von über 1.500,00 € der Genehmigung der Mitgliederversammlung bedarf.
V. Der Geschäftsführende Vorstand und der Gesamt-Vorstand halten Sitzungen nach Bedarf ab. Sitzungen des Gesamt-Vorstands müssen mindestens zweimal jährlich stattfinden. Die Einladungen zu den Vorstandssitzungen müssen zehn Tage vorher schriftlich ergangen sein, sofern in der Geschäftsordnung für den Gesamt-Vorstand keine anderen Regelungen getroffen worden sind.
VI. Der Geschäftsführende Vorstand sowie der Gesamt-Vorstand fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, d.h. mit mehr als der Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen.
Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Versammlungsleiterin/des Versammlungsleiters.
VII. Über jede Sitzung des Geschäftsführenden Vorstands, des Gesamt-Vorstands und der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der Versammlungsleiterin/dem Versammlungsleiter und von dem/der Protokollführer/in zu unterschreiben ist.
VIII. Der Vorstand kann sich durch Fachleute beraten lassen und zu diesem Zwecke Ausschüsse einsetzen, deren Aufgaben er selbständig oder auf Vorschlag der Mitgliederversammlung festlegt.
IX. Die Niederschrift über die Mitgliederversammlung ist spätestens vier Wochen nach der Versammlung dem Landesverband einzureichen.
§ 16a Vergütung für Vereinstätigkeit (neu eingefügt am 20.3.2010)
I. Die Vereins- und Organ-Ämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
II. Lässt es die finanzielle Situation des Vereins zu, dann kann den Mitgliedern des Vorstands und anderen beauftragten Helfern des Vereins bei Bedarf ein Aufwandsentschädigung in Höhe von maximal 500,00 € (i. W. fünfhundert Euro) im Jahr gemäß § 3 Nr. 26a EStG gezahlt werden.
III. Der Geschäftsführende Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung der genannten Aufwandsentschädigung in Auftrag zu geben.
I. Die Satzung kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit mindestens Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen geändert werden. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Satzungsänderungen müssen bei der Einladung in der Tagesordnung bekannt gegeben werden.
II. Der Kneipp-Verein kann nur durch Beschluss, der mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen zu fassen ist, in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Die Beschlussfassung ist möglich, wenn bei dieser Mitgliederversammlung drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.
Sind weniger anwesend, so ist eine neue Versammlung innerhalb der nächsten acht Wochen einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen endgültig beschließt. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Der Kneipp-Bund e.V. und der Landesverband sind zu hören.
III. Die Mitgliederversammlung benennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.IV. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene Vermögen des Vereins dem Kneipp-Bund Landesverband Baden-Württemberg e.V. zu, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Sollte der Kneipp-Bund Landesverband Baden-Württemberg e.V. selbst aufgelöst sein, so fällt das Vermögen ausschließlich gemeinnützigen, die Volksgesundheit fördernden Körperschaften zu. Über die Verwendung beschließt die letzte Mitgliederversammlung nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes (geänderte Fassung vom 20.3.2010).
Die Neufassung dieser Satzung, die die Gründungs-Satzung von 1975 ablöste, wurde vom Vorstand und Beirat in seiner Sitzung am 27.1.2000 verabschiedet und auf der Jahres-Hauptversammlung am 6.4.2000 einstimmig angenommen.
Die Änderung des § 16 "Vorstand" dieser Satzung wurde vom Gesamt-Vorstand in seiner Sitzung am 7.1.2003 beschlossen und auf der Mitgliederversammlung am 7.2.2003 einstimmig verabschiedet.
Die Einfügung des § 16a "Vergütung für Vereinstätigkeit" sowie die Änderung des § 17 Abs. IV dieser Satzung wurde vom Gesamt-Vorstand in seiner Sitzung am 10.2.2010 beschlossen und auf der Mitgliederversammlung am 20.3.2010 mit einer Enthaltung und ohne Gegenstimmen verabschiedet.

References: § 5

§ 6

§ 9
 § 47
 § 17

§ 16
 § 26

§ 16
 § 3
 § 16
 § 16
 § 17