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Timestamp: 2017-09-19 21:37:08+00:00

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Anlage 1 VermGebV 2011, Besonderes Gebührenverzeichnis für die Vermessungs- und Katasterbehörden und die Gutachterausschüsse | anwalt24.de
Anlage 1 VermGebV 2011
Redaktionelle Abkürzung: VermGebV 2011,RP
Anlage 1 VermGebV 2011 – Besonderes Gebührenverzeichnis für die Vermessungs- und Katasterbehörden und die Gutachterausschüsse (1)
Außer Kraft am 1. August 2014 durch § 9 Absatz 2 der Verordnung vom 14. Juni 2014 (GVBl. S. 87). Zur weiteren Anwendung s. § 8 der Verordnung vom 14. Juni 2014 (GVBl. S. 87).
7 Geobasisinformationen des vermessungstechnischen Raumbezugs und Auszüge aus dem Liegenschaftszahler
8 Vermessungsunterlagen für Liegenschaftsvermessungen, Sonderungen und Abmarkungen
28 Erlaubnis zur Nutzung oder Weitergabe der Daten und Produkte nach lfd. Nr. 26 und 27
1.1 für Beamtinnen und Beamte des höheren Dienstes und vergleichbare Beschäftigte 33,00
1.2 für Beamtinnen und Beamte des gehobenen Dienstes und vergleichbare Beschäftigte 24,50
1.3 für andere Beamtinnen und Beamte und vergleichbare Beschäftigte 18,50
je eingesetzte Person und angefangene Arbeitshalbstunde 1,30
2.2 Kosten für den Einsatz eines Kraftfahrzeugs nach lfd. Nr. 2.1 je weiteren Fahrkilometer ab dem 61. Fahrkilometer je Tag 0,55
2.3 Kosten für den Einsatz eines sonstigen Personenkraftwagens je Fahrkilometer 0,35
2.4.1 schwarz/weiß bis zum Format DIN A4 je Seite 0,10
2.4.2 schwarz/weiß im Format größer DIN A4 bis DIN A3 je Seite 0,15
2.4.3 farbig bis zum Format DIN A4 je Seite 0,20
2.4.4 farbig im Format größer DIN A4 bis DIN A3 je Seite 0,30
2.4.5 bei größeren Formaten als DIN A3 schwarz/weiß oder farbig je Seite bis 100,00
Die Gebühr nach lfd. Nr. 1.1 ist nur für solche Arbeiten anzusetzen, die ausschließlich Beamtinnen und Beamten des höheren Dienstes oder vergleichbaren Personen vorbehalten sind.
Bei örtlichen Arbeiten sind außer den Zeiten für die Hin- und Rückreise auch unvermeidbare Wartezeiten zu berücksichtigen. Sie sind bei der Erledigung von mehreren Anträgen an einem Arbeitstag anteilig zu berücksichtigen.
3.2 für jede weitere angefangene Arbeitsviertelstunde 50 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 1
4.1.1 je Flurstücks-, Flurstücks- und Eigentümer-, Grundstücks- sowie Eigentümernachweis 3,00
4.1.2 je Bestandsnachweis 5,00
4.3 Flächen der tatsächlichen Nutzung, gedruckt oder als druckaufbereitete Datei oder als Datensätze aus dem Jahresabschluss
je Gemarkung, Gemeinde und Landkreis 0,50
4.4.1 für nach lfd. Nr. 9 Registrierte 50 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 4.1
4.4.2 für nicht nach lfd. Nr. 9 Registrierte 85 v. H. der Gebühr
5.2 Auszüge im Rasterformat
je km2 dargestellter Erdoberfläche
5.2.1 vom 1. bis zum 100. km2 85,00
5.2.2 vom 101. km2 bis zum 1.000. km2 65,00
5.2.3 ab dem 1.001. km2 45,00
5.3.1 bis zu 10 km2 50,00
5.3.2 von mehr als 10 km2 bis zu 100 km2 100,00
5.3.3 über 100 km2 200,00
je druckaufbereitete Datei 50 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 5.1.1
5.4.2.2 im Rasterformat 75 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 5.2
je druckaufbereitete Datei 85 v. H. der Gebühr
5.4.3.2 im Rasterformat 85 v. H. der Gebühr
5.5 Auszug aus der Liegenschaftskarte in Kombination mit dem Orthophoto gedruckt oder als druckaufbereitete Datei 115 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 5.1,
5.4.2.1 oder 5.4.3.1
5.6 Erteilung der besonderen Vervielfältigungsbefugnis für Auszüge nach lfd. Nr. 5.1 und 5.5 mit dem Recht der Umwandlung, der Vervielfältigung und Weitergabe mit dem Ziel einer mittelbaren oder unmittelbaren Vermarktung oder der Veröffentlichung
je Vervielfältigungsbefugnis 50,00 bis 300,00
Bei Landesbehörden werden 50 v. H. der Gebühren nach lfd. Nr. 5.1, 5.2 und 5.5 erhoben.
Die Gebühr nach lfd. Nr. 5.6 ist nicht zu erheben für die Veröffentlichung von Auszügen aus der Liegenschaftskarte im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Rheinland-Pfalz, im Ministerialblatt der Landesregierung von Rheinland-Pfalz, im Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz, in den Amtsblättern der Gemeinden und Verbandsgemeinden oder als Anlage zu amtlichen Berichten und Bekanntmachungen in Zeitungen.
6.1 Bestandsdatenauszug aus dem Liegenschaftskataster für einen Bereich von 0,02 km2 50,00
6.2 Schriftstücke
je Ausfertigung im Format bis DIN A3 1,00
6.3 Pläne und dergleichen
6.4.1 für nach lfd. Nr. 9 Registrierte 75 v. H. der Gebühren
nach lfd. Nr. 6.1 bis 6.3
6.4.2 für nicht nach lfd. Nr. 9 Registrierte 85 v. H. der Gebühren
6.5 Erteilung der besonderen Vervielfältigungsbefugnis für Auszüge nach lfd. Nr. 6.2 und 6.3 mit dem Recht der Umwandlung, der Vervielfältigung und Weitergabe mit dem Ziel einer mittelbaren oder unmittelbaren Vermarktung oder der Veröffentlichung
je Vervielfältigungsbefugnis 50,00 bis 250,00
Bei Landesbehörden werden 50 v. H. der Gebühren nach lfd. Nr. 6.2 und 6.3 erhoben.
Die Anmerkung 3 zu lfd. Nr. 5 gilt für die Gebühr nach lfd. Nr. 6.5 entsprechend.
je Seite 20,00
7.1.3 Bestandsdatenauszug
7.2.1 Einzelnachweis
je Seite 15,00
7.2.2 Punktliste
7.2.3 Bestandsdatenauszug
7.5 Gemeinsame Abgabe der Produkte nach lfd. Nr. 6.1 und 7.1 bis 7.4 für einen Bereich von 0,02 km2 100,00
je Liegenschaftszahl 1,00
7.7.1 für nach lfd. Nr. 9 Registrierte 50 v. H. der Gebühren
nach lfd. Nr. 7.1 bis 7.5
7.7.2 für nicht nach lfd. Nr. 9 Registrierte 85 v. H. der Gebühren
8.1 für einen Bereich bis 0,02 km2 27,50
8.2 je weitere angefangene 0,02 km2 4,50
Anmerkungen zu lfd. Nr.8
Mit diesen Gebühren sind abgegolten:
die Beschaffung sämtlicher in dem abgerufenen Bereich verfügbaren Vermessungsunterlagen,
die über den abgerufenen Bereich hinaus erforderlichen Punktinformationen und Einmessungsrisse und
Die Gebühren sind von der öffentlichen Vermessungsstelle zu erheben, die den überwiegenden Teil der Vermessungsunterlagen erstellt hat.
Die Bereitstellung von Vermessungsunterlagen für Boden Ordnungen nach dem Flurbereinigungsgesetz ist kostenfrei.
je verwendende Stelle 275,00
je Antrag 27,50
je angefangenen Kalendermonat 22,00
Bei sonstigen öffentlichen Vermessungsstellen nach § 2 Abs. 2 des Landesgesetzes über das amtliche Vermessungswesen (LGVerm) sowie Personen und Stellen, die das Verfahren nach § 12 der Landesverordnung zur Durchführung des Landesgesetzes über das amtliche Vermessungswesen (LGVermDVO) vertraglich vereinbart haben, sind die Gebühren nach lfd. Nr. 9 nicht zu erheben.
Mit der Mindestgebühr nach lfd. Nr. 9.3 sind die Kosten für Auszüge nach lfd. Nr. 4.4, 5.4 und 7.7 bis zu der Höhe der Mindestgebühr abgegolten.
je Antrag 275,00
10.2 je neues Flurstück 143,00
je Grenzpunkt 300,00;
mindestens 900,00
10.3.2.1 bis 10 Grenzpunkte je Grenzpunkt 200,00;
mindestens 600,00
10.3.2.2 ab dem 11. Grenzpunkt je Grenzpunkt 100,00
je Grenzpunkt 100,00;
mindestens 300,00
lfd. Nr. 10.3.1, 10.3.2
oder 10.3.3;
10.4 Absteckung oder Aufnahme einschließlich Kontrolle neuer Grenzpunkte je Grenzpunkt
10.4.1 im Zusammenhang mit einer Grenzbestimmung nach lfd. Nr. 10.3 44,00
10.4.2 in Umlegungsverfahren nach dem Baugesetzbuch (BauGB) 66,00
10.5 Bestimmung von Schnittpunkten zwischen alten, bisher nicht abgemarkten, und neuen Grenzen bei der Vermessung lang gestreckter Anlagen, die nicht nach lfd. Nr. 10.4 abgerechnet werden
je Grenzpunkt 154,00
10.6.1 je Grenzstein 27,50
10.6.2 je sonstige Grenzmarke 16,50
je Punkt 5,50
10.8 Flächenverzeichnis für den Eigentumswechsel nach einer Änderung des Straßenbaulastträgers
je Flurstück des Altbestandes 27,50
10.9 Berücksichtigung des Bodenwerts der vermessenen und neuen Flurstücke oder der Art der lang gestreckten Anlage Wertfaktor nach
Mit den Gebühren nach lfd. Nr. 10 sind sämtliche erforderlichen Leistungen zur Durchführung von Liegenschaftsvermessungen, Sonderungen und Abmarkungen sowie die Gebühren nach lfd. Nr. 2.1 und 2.3 abgegolten. Kosten für Vermarkungsmaterial von mehr als 3,00 EUR je Stück sind zusätzlich zu erheben.
Erstreckt sich ein Antrag auf mehrere räumlich oder zeitlich getrennte Teile oder auf mehrere Vermessungs- und Katasteramtsbezirke, ist die Gebühr nach lfd. Nr. 10.3 für jeden Teil zu erheben.
Werden Gebäude mit Herstellungskosten von mehr als 100.000,00 EUR im Auftrag der Antragstellerin oder des Antragstellers zusammen mit einer Grenzbestimmung eingemessen, ermäßigt sich die Gebühr nach lfd. Nr. 10.1 um 50 v. H. Es ist mindestens die Gebühr für die Grenzbestimmung zu erheben.
Die Gebühr nach lfd. Nr. 10.3.2.2 ist nicht für Grenzpunkte anzusetzen, deren lineare Abweichungen zwischen den im Liegenschaftskataster nachgewiesenen und den örtlich bestimmten Koordinaten mehr als 0,07 m betragen. Diese Grenzpunkte sind nach lfd. Nr. 10.3.2.1 abzurechnen.
Wird in einer bestehenden Flurstücksgrenze oder deren Verlängerung ein neuer Grenzpunkt festgelegt, der nicht als Grenzpunkt nach lfd. Nr. 10.4.2 oder als Schnittpunkt nach lfd. Nr. 10.5 abzurechnen ist, ist für die Ermittlung des Anfangs- und Endpunktes dieser Flurstücksgrenze jeweils die Gebühr nach lfd. Nr. 10.3.1, 10.3.2 oder 10.3.3 zu erheben. Dies gilt auch für den Fall, dass anstelle des Anfangs- und Endpunkts Kontrollpunkte bestimmt werden.
Als abgemarkt gelten auch Grenzpunkte, deren Grenzmarken gehoben, gesenkt, gerade gerichtet oder entfernt wurden.
Der Bodenwert der vermessenen und neuen Flurstücke ist in der Regel auf der Grundlage des Bodenrichtwerts zu ermitteln. Weicht die Qualität der neu gebildeten Flurstücke von derjenigen des Bodenrichtwertgrundstücks ab, ist die neue Qualität der Flurstücke zu berücksichtigen. Ein vereinbarter Kaufpreis kann als Orientierungshilfe dienen. Bei reinen Grenzbestimmungen sind 50 v. II. des Bodenwerts der Flurstücke maßgebend, die an die bestimmten Grenzpunkte angrenzen; angrenzende lang gestreckten Anlagen (z. B. Straßen, Eisenbahnen, Gewässer) bleiben dabei unberücksichtigt.
Der Bodenwert eines neuen Flurstücks ist bei der Gebührenbemessung nicht zu berücksichtigen, wenn dessen Grenzen nur im liegcnschaftsrechtlich unbedingt notwendigen Umfang bestimmt werden und es größer ist als drei Viertel des Stammflurstücks. Dies gilt nicht, wenn die Flurstücksgrenzen des größeren Flurstücks vollständig bestimmt wurden.
11.2 Mehrarbeit für die gleichzeitige Einmessung mehrerer Gebäude oder baulicher Veränderungen auf einem Flurstück
für das drille und jedes weitere Gebäude 5 v. H. der Gebühr
Für die Gebührenbemessung sind die Herstellungskosten (§ 22 der Immobilienwertermittlungsverordnung vom 19. Mai 2010 BGBl. I. S. 639 in der jeweils geltenden Fassung) der Gebäude oder der baulichen Veränderungen zum Zeitpunkt der Antragstellung oder Einmessung ohne Außenanlagen und ohne besondere Betriebseinrichtungen maßgebend. Bei der Einmessung von nicht fertig gestellten Gebäuden oder baulichen Veränderungen gelten die Herstellungskosten der fertigen baulichen Anlage.
Werden auf einem Flurstück gleichzeitig mehrere Gebäude oder bauliche Veränderungen eingemessen, ist bei der Gebührenberechnung die Summe der Herstellungskosten zugrunde zu legen. Dies gilt auch für Nebengebäude bis zu Herstellungskosten von insgesamt 25.000,00 EUR, die auf einem eigenen Flurstück errichtet wurden, wenn sie zusammen mit dem entsprechenden Hauptgebäude eingemessen werden. Wenn mehr als fünf Nebengebäude auf einem Flurstück eingemessen werden, sind Haupt- und Nebengebäude jeweils als eigene Gebäudegruppe nach lfd. Nr. 11 abzurechnen.
Werden nach der Einmessung eines Hauptgebäudes ein oder mehrere Nebengebäude im Sinne der Anmerkung 5 mit Herstellungskosten von insgesamt bis zu 25.000,00 EUR errichtet und wird innerhalb einer Frist von zwei Jahren nach der Einmessung des Hauptgebäudes ein Antrag auf Einmessung des Nebengebäudes gestellt, so werden 50 v. H. der Gebühren nach lfd. Nr. 11 erhoben.
Anmerkung 1 zu lfd. Nr. 10 gilt entsprechend.
13.2 Aufmessung topographischer Punkte 50 v. H.
14.1 je Ordnungsnummer 800,00 bis 1.800,00
14.2 je neues Flurstück 50,00
je betroffene Ordnungsnummer bis 275,00
je Ordnungsnummer 100,00 bis 450,00
je Ordnungsnummer 50,00 bis 110,00
15.3 je neues Flurstück 50,00
je neues Flurstück 33,00
Mit der Gebühr sind alle Aufwendungen zur Bearbeitung der Flurstücksverschmelzung einschließlich der Zulässigkeits-prüfung abgegolten.
Eine von Amts wegen durchgeführte Flurstücksverschmelzung ist kostenfrei, wenn sie nicht zugleich der Reduzierung von Kosten für eine Liegenschaftsvermessung oder eine andere Maßnahme dient.
je Flurstück 22,00
17.4 Flurstücksverschmelzungen 30 v. II.
Mit der jeweiligen Gebühr nach lfd. Nr. 17 ist die Nutzung der SAPOS(r)-Dienste HEPS und GPPS abgegolten.
je Beglaubigungsvermerk 3,00
je Strecke 22,00
je Grundstück 40,00 bis 100,00
je Unschädlichkeitszeugnis 50,00 bis 300,00
Die Beglaubigung von Anträgen auf Vereinigung oder Teilung von Grundstücken nach § 7 Abs. 1 LGVerm ist mit der Gebühr nach lfd. Nr. 10.2 oder 16 abgegolten.
je Zertifizierung 25,00 bis 950,00
20.1.1.1 für das erste Gerät 130,00
20.1.1.2 für jedes weitere Gerät am gleichen Tag 90,00
20.1.2.1 für das erste Gerät 210,00
20.1.2.2 für jedes weitere Gerät am gleichen Tag 120,00
20.1.3.1 für das erste Gerät 190,00
20.1.3.2 für jedes weitere Gerät am gleichen Tag 130,00
20.1.4.1 für das erste Gerät 275,00
20.1.4.2 für jedes weitere Gerät am gleichen Tag 165,00
je Gerät Gebühr nach
zuzüglich 100,00
20.3.1 für das erste Gerät 75,00
20.3.2 für jedes weitere Gerät am gleichen Tag 45,00
Mit diesen Gebühren sind die Nutzung der Eicheinrichtungen, die Auswertung der Eichmessungen von elektrooptischen Distanzmessgeräten und GPS-Gerätesystemen, die Erstellung eines Auswerteprotokolls sowie die Zertifizierung abgegolten.
Werden die Messungen zur Bestimmung von Nullpunktkorrektion, Gerätemaßstab und zyklischem Phasenfehler bei elektrooptischen Distanzmessgeräten sowie zur Eichung von GPS-Gerätesystemen von Bediensteten der Vermessungs- und Katasterbehörden ausgeführt, sind zusätzlich die Gebühren nach lfd. Nr. 1 und 2 zu erheben.
Die Nutzung der Eichstrecken sowie die Auswertung der Eichmessungen von elektrooptischen Distanzmessgeräten und GPS-Gerätesystemen sind für Vermessungsstellen des Landes gebührenfrei. Von den sonstigen öffentlichen Vermessungsstellen nach § 2 Abs. 2 LGVerm werden 70 v. H. der Gebühren nach lfd. Nr. 20 erhoben.
21.3 Einsatz von Sensoren und Auswertegeräten, deren Anschaffungswert 15.000,00 EUR übersteigt
Einmessung von topographischen Gegenständen, soweit in diesem Gebührenverzeichnis nichts anderes bestimmt ist,
22.1 Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurinnen und Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure
22.1.1 Bestellung und Vereidigung 500,00
22.1.2 Bestellung einer Treuhänderin oder eines Treuhänders 215,00
22.1.3.1 praktischer Qualifizierungsteil 210,00
22.1.3.2 schriftlicher Qualifizierungsteil 165,00
22.1.3.3 mündlicher Qualifizierungsteil 150,00
22.2 Sonstige Anerkennungen und Zulassungen 50,00 bis 500,00
23.1.1 bis zu 250.000,00 EUR 3,0 v. T.
zuzüglich 400,00
23.1.2 über 250.000,00 EUR bis zu 1 Mio. EUR 1,0 v. T.
zuzüglich 900,00
23.1.3 über 1 Mio. EUR 0,5 v. T.
zuzüglich 1.400,00
23.2.1 bis zu 250.000,00 EUR 5,0 v. T.
23.2.2 über 250.000,00 EUR bis zu 500.000,00 EUR 2,0 v. T.
zuzüglich 1.250,00
23.2.3 über 500.000,00 EUR bis zu 2,5 Mio. EUR 1,0 v. T.
zuzüglich 1.750,00
23.2.4 über 2,5 Mio. EUR bis zu 10 Mio. EUR 0,8 v. T.
zuzüglich 2.250,00
23.2.5 über 10 Mio. EUR 0,6 v. T.
zuzüglich 4.250,00
23.3 über die ortsübliche Pacht (§ 5 Abs. 2 des Bundeskleingartengesetzes vom 28. Februar 1983 - BGBl. I S. 210 - in der jeweils geltenden Fassung) 200,00 bis 900,00
23.4 für über den üblichen Rahmen hinausgehende Mehrarbeiten infolge besonderer Erschwernisse (Bauzustand des Bewertungsobjekts, fehlende oder nicht verwendbare Bauunterlagen und Ähnliches) bis zu 30 v. H.
lfd. Nr. 23.1 oder 23.2
Bei Gutachten über den Bodenwert eines bebauten Grundstücks ist die Gebühr nach lfd. Nr. 23.1 zu bemessen.
Bei der Berechnung der Gebühr nach lfd. Nr. 23.1 oder 23.2 ist grundsätzlich der Verkehrswert zum Zeitpunkt der Erstattung des Gutachtens maßgebend. Der Gebührenberechnung ist jedoch als Verkehrswert zugrunde zu legen:
Sind im Gutachten für ein und dasselbe Bewertungsobjekt mehrere Werte (z. B. für Wertminderungen, Werterhöhungen oder Werte zu mehreren Stichtagen) zu ermitteln, bemisst sich die Gebühr nach der Summe aus dem höchsten Wert und jeweils der Hälfte des zusätzlich ermittelten niedrigeren Werts.
Die Gebühren nach lfd. Nr. 23.1 und 23.2 sind für im Vergleich zum üblichen Rahmen erheblich geringere Aufwendungen (z. B. durch vorliegende detaillierte Objektbeschreibungen, Vorleistungen der Antragstellerin oder des Antragstellers) um bis zu 30 v. H. zu ermäßigen.
gedruckt oder als druckaufbereitete Datei 30,00 bis 500,00
26.1 Schriftliche Auskunft, ohne Auszug aus der Bodenrichtwertkarte, über den Bodenrichtwert eines Grundstücks
als Einzelnachweis oder in Listenform
je Grundstück 20,00 bis 80,00
26.2.1 DIN A3 25,00
26.2.2 DIN A2 40,00
26.2.3 DIN A1 55,00
26.2.4 DIN A0 70,00
26.3 Auszüge aus der Bodenrichtwertkarte gedruckt oder als druckaufbereitete Datei aus den Bodenrichtwertinformationen für land- und forstwirtschaftliche Flächen 80 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 26.2
26.4 Übersicht über die generalisierten Bodenriclitwerte
26.4.1 Gesamtübersicht in Listenform gedruckt oder als druckaufbereitete Datei 110,00
26.4.2 Teilübersichten in Listenform gedruckt oder als druckaufbereitete Datei 15,00 bis 100,00
26.5 Onlinezugriff auf den Premiumdienst des Bodenrichtwertinformationssystems
je Stichtag der Bodenrichtwertermittlung und je nach Fläche des Zugriffbereichs 80,00 bis 1.000,00
27.1 Grundstücksmarktbericht 30,00 bis 70,00
27.2 Auszüge aus dem Grundstücksmarktbericht oder Grundstücksmarktinformationen der Gutachterausschüsse 15,00 bis 60,00
28.1 Erlaubnis zur Nutzung der Daten und Produkte nach lfd. Nr. 26.1 bis 26.4 und 27.2 für eigene Zwecke im Rahmen der elektronischen Datenverarbeitung (z. B. Intranet) das 1- bis 5-fache
28.2 Erlaubnis zur Weitergabe der Daten und Produkte nach lfd. Nr. 26.1 bis 26.4 und 27.2 an Dritte das 4- bis 10-fache
Die Gebühren nach lfd. Nr. 10.1 bis 10.8 sind mit dem Wertfaktor zu multiplizieren, der sich nach dem Bodenwert der vermessenen und neuen Flurstücke oder der Art der lang gestreckten Anlage ergibt.
0,00 EUR 3.000,00 EUR 0,8
3.000,00 EUR 10.000,00 EUR 0,9
10.000,00 EUR 20.000,00 EUR 1,0
20.000,00 EUR 40.000,00 EUR 1,1
40.000,00 EUR 100.000,00 EUR 1,2
100.000,00 EUR 250.000,00 EUR 1,3
250.000,00 EUR 1,4
Vermessung lang gestreckter Anlagen mit mehr als 100 m Länge aus Anlass der Neuanlage oder baulichen Veränderung
zweibahnige Straßen mit zwei und mehr Fahrstreifen je Richtung, die durch ein Bauwerk, z. B. Mittelstreifen mit Schutzplankerl, voneinander getrennt sind, Eisenbahnen, Gewässer 1. Ordnung 1,3
bis 25.000,00 140,00
von mehr als 25.000,00 bis 100.000,00 240,00
von mehr als 100.000,00 bis 250.000,00 420,00
von mehr als 250.000,00 bis 400.000,00 625,00
von mehr als 400.000,00 bis 500.000,00 750,00
von mehr als 500.000,00 bis 5 Mio.
je weitere angefangene 500.000,00 285,00 mehr
je weitere angefangene 500.000,00 175,00 mehr
von mehr als 20 Mio. 8.800,00
Gebühr je aufgemessenem Grenz- und Vermessungspunkt oder je Gehöft
2 29,00 110 v. H.
der Gebühr 120 v. H.
der Gebühr 130 v. H.
der Gebühr bis 150 v. H.
3 23,00 in Behinderungsstufe 1 in Behinderungsstufe 1 in Behinderungsstufe 1 in Behinderungsstufe 1
6 17,50
10 und mehr 15,00
je Gehöft 170,00

References: § 9
 § 8
 § 2
 § 12
 § 7
 § 2