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Timestamp: 2016-10-20 21:20:30+00:00

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Die im Jahr 1973 geborene W.________, Mutter einer 1996 geborenen Tochter meldete sich am 20. April 2005 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Dr. med. A.________, FMH f�r Innere Medizin/Rheumatologie, diagnostizierte am 12. M�rz 2005 eine residuelle diffuse Handr�ckenschwellung rechts, vereinbar mit diskretem Lymph�dem rechter Arm, ein kleines dorsales Handgelenksganglion rezidiv rechts, ein multizentrisches ductales Carzinoma in situ der Mamma rechts mit Mastektomie und autologer Rekonstruktion durch Latissimus dorsi Lappen 21. November 2003 sowie Korrekturoperationen inkl. Prothesenimplantation beidseits 17. Februar 2004 und 28. September 2004, milder Morbus von Willebrandt Typ 1, ED 7/04, Autoimmunthyreoiditis seit Kindheit mit wechselnder Hypo- und Hyperthyreose bis 1996, Thyreoiditis Dezember 2003, gr�ssenkonstanter Solit�rknoten links, Eisenmangel, anamnestisch Colon irritabile und Lactoseintoleranz (2002), multiple Medikamentenallergien/ Unvertr�glichkeiten sowie psychosoziale Belastungssituation. Am 25. August 2005 wurde von der IV-Stelle St. Gallen eine polydisziplin�re Begutachtung bei der MEDAS X.________ in Auftrag gegeben, die am 24. Juli 2006 erstattet wurde. Am 6. Dezember 2006 wurde bei der Versicherten eine Abkl�rung Haushalt durchgef�hrt. Der dar�ber verfasste Abkl�rungsbericht Haushalt wurde von der Versicherten am 24. Dezember 2006 unterzeichnet. Da diese in der Folge eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend machte, veranlasste die IV-Stelle am 14. Dezember 2007 bei der MEDAS X.________ eine psychiatrische Verlaufsbegutachtung. Am 24. April 2008 lieferte die MEDAS X.________ eine Verlaufsbegutachtung mit einem rheumatologischen und einem psychiatrischen Konsilium ab. Am 20. August 2008 wurde W.________ mitgeteilt, dass kein Anspruch auf berufliche Massnahmen bestehe. Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens verf�gte die IV-Stelle trotz der erhobenen Einw�nde am 2. Dezember 2008, dass die Versicherte als zu 80 % Erwerbst�tige und zu 20 % Hausfrau bei einem Invalidit�tsgrad von 38 % keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe.
W.________ erhob gegen diese Verf�gung Beschwerde beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und beantragte die Zusprechung einer Invalidenrente auf der Grundlage eines IV-rechtlichen Status als Vollerwerbst�tige. Nach Durchf�hrung eines zweifachen Schriftenwechsels sprach das kantonale Gericht mit Entscheid vom 3. Mai 2011 W.________ ab 1. September 2004 bis 31. Mai 2005 eine ganze und ab 1. Juni 2006 eine halbe Invalidenrente zu.
Die IV-Stelle f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben, soweit damit ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ab 1. Juni 2006 bejaht wurde. Die Vorinstanz verzichtet auf eine Vernehmlassung, w�hrend W.________ die Abweisung der Beschwerde beantragt und das Bundesamt f�r Sozialversicherung (BSV) auf deren Gutheissung schliesst.
Mit Eingabe vom 6. Oktober 2011 best�tigt die Versicherte ihr Rechtsbegehren auf Abweisung der Beschwerde und �ussert sich erneut zur Sache.
Zu pr�zisieren ist vorab die von der Beschwerdef�hrerin in der Rechtsmittelschrift f�r sich verwendete Bezeichnung. Gem�ss Art. 57 lit. g IVG ist die IV-Stelle verf�gungszust�ndig. Ebenso ist die IV-Stelle parteif�hig; sie (und nicht die Sozialversicherungsanstalt) vertritt demnach die Invalidenversicherung im Prozess (MEYER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung [IVG], 2. Aufl. 2010, S. 465). Da in der Eingabe ans Bundesgericht vom 29. November 2010 immerhin auch die IV-Stelle angef�hrt wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten und die falsche Parteibezeichnung von Amtes wegen zu korrigieren. (vgl. dazu auch das Urteil 9C_980/2010 vom 20. Juni 2011).
Im Rahmen der Beschwerdevernehmlassung wurden von der Beschwerdegegnerin acht neue Aktenst�cke und zusammen mit der Eingabe vom 6. Oktober 2011 ein neues Aktenst�ck eingereicht. Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen indessen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 135 V 194 E. 2.2 S. 196). Dies ist von der ein Novum einbringenden Partei n�her darzulegen (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. Urteile 8C_826/2008 vom 2. April 2009 E. 3; 8C_514/2008 vom 31. M�rz 2009 E. 3), was die Beschwerdegegnerin unterlassen hat. Die neu beigebrachten Beweismittel sind daher unzul�ssig und bleiben vor Bundesgericht unbeachtet (Urteile 8C_684/2009 vom 23. April 2010 E. 2).
Von der Beschwerdef�hrerin wird lediglich der Entscheid der Vorinstanz soweit angefochten, als der Beschwerdegegnerin ab 1. Juni 2006 eine halbe Invalidenrente zugesprochen wird. Aufgrund der Bindung des Bundesgerichts an die Rechtsbegehren der Parteien (Art. 107 Abs. 1 BGG; MEYER/DORMANN in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz 2. Aufl. 2011, N. 4 zu Art. 107 BGG) sind daher die von der Vorinstanz f�r den davor liegenden Zeitraum erfolgten Rentenzusprachen durch das Bundesgericht nicht zu �berpr�fen.
5.1 Ob eine versicherte Person als ganzt�gig oder zeitweilig erwerbst�tig oder als nichterwerbst�tig einzustufen ist, ergibt sich aus der Pr�fung, was sie bei im �brigen unver�nderten Umst�nden t�te, wenn keine gesundheitliche Beeintr�chtigung best�nde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbst�tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden k�nnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbst�tig w�re (BGE 133 V 504 E. 3.3 S. 507; Urteil 9C_49/2008 vom 28. Juli 2008 E. 3.3, je mit Hinweisen). Bei im Haushalt t�tigen Versicherten im Besonderen sind die pers�nlichen, famili�ren, sozialen und erwerblichen Verh�ltnisse ebenso wie allf�llige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegen�ber Kindern, das Alter, die beruflichen F�higkeiten und die Ausbildung sowie die pers�nlichen Neigungen und Begabungen zu ber�cksichtigen. Die Statusfrage beurteilt sich praxisgem�ss nach den Verh�ltnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverf�gung entwickelt haben, wobei f�r die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausge�bten (Teil-)Erwerbst�tigkeit der im Sozialversicherungsrecht �bliche Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 130 V 393 E. 3.3 S. 396; 125 V 146 E. 2c S. 150 mit Hinweisen).
5.2 Die Invalidit�t bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Bet�tigungsvergleich vorgenommen wird (vgl. Art. 28a Abs. 1 und 2 IVG sowie, je in der bis am 31. Dezember 2007 g�ltigen Fassung, Art. 28 Abs. 2 und 2bis IVG). Bei Teilerwerbst�tigkeit ergibt sich die Invalidit�t unter Anwendung der gemischten Methode aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvalidit�ten (vgl. Art. 28a Abs. 3 IVG sowie Art. 28 Abs. 2ter IVG in der bis am 31. Dezember 2007 g�ltigen Fassung; Urteil 9C_709/2009 vom 14. Dezember 2009 E. 2.2).
5.3 Nach Auffassung des kantonalen Gerichts ist die Versicherte im Gesundheitsfall als voll erwerbst�tig zu qualifizieren; folglich hat es den Invalidit�tsgrad "mittels eines reinen Einkommensvergleichs" ermittelt.
5.4 Die auf eine W�rdigung konkreter Umst�nde gest�tzte Festsetzung des hypothetischen Umfanges der Erwerbst�tigkeit ist eine Tatfrage, welche das Bundesgericht nur in den genannten Schranken (E. 1.1) �berpr�ft. Eine Rechtsfrage l�ge nur vor, wenn die Festlegung des Umfangs der Erwerbst�tigkeit im Gesundheitsfall ausschliesslich gest�tzt auf die allgemeine Lebenserfahrung erfolgt w�re (Urteil 9C_686/2008 vom 4. November 2008 E. 4.1; Entscheid des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 708/06 vom 23. November 2006 E. 3.2).
5.5 Im Abkl�rungsbericht Haushalt wurde auf Seite 3 in Ziff. 2 Buchstabe e auf die Frage, ob heute ohne Behinderung eine Erwerbst�tigkeit ausge�bt w�rde, als Antwort aufgef�hrt, dass die Beschwerdegegnerin bei voller Gesundheit heute zu 80 % erwerbst�tig sein w�rde, vor allem aus finanziellen Gr�nden, aber auch weil sie Spass an einer ausserh�uslichen beruflichen T�tigkeit habe. Die Aufsicht der 10-j�hrigen Tochter k�nnte w�hrend ihrer Abwesenheit von den Nachbarn oder ihrer Mutter �bernommen werden. Die Vorinstanz hat diese Ausf�hrungen unber�cksichtigt gelassen. Auf den Abkl�rungsbericht k�nne betreffend Statusfrage nicht abgestellt werden, da es an einer Protokollierung sowohl der Fragen wie auch der gegebenen Antworten fehle. Tats�chlich ist der Abkl�rungsbericht Haushalt am 24. Dezember 2006 von der Beschwerdegegnerin selber unterzeichnet worden. Die Beschwerdegegnerin hat auch zahlreiche Erg�nzungen angebracht, darunter zur Antwort auf Frage 2 Buchstabe e, wo sie bez�glich des Behaltens der Wohnung (in Engelburg) einen Zusatz formulierte. Es ist bei diesen klaren Meinungs�usserungen der Beschwerdegegnerin nicht nachvollziehbar, warum nicht auf den Abkl�rungsbericht Haushalt, insbesondere bez�glich der Statusfrage abgestellt werden soll. Dabei ist der Vorwurf unberechtigt, dass es an einer Protokollierung der Frage wie auch der Antwort fehle, ist dies ja in Ziff. 2 Buchstabe e des Abkl�rungsberichts Haushalt enthalten. Ein Wortprotokoll, das einer f�rmlichen Zeugeneinvernahme vor Gericht entsprechen w�rde, kann im Rahmen der Erstellung eines Abkl�rungsberichts Haushalt von der zust�ndigen Abkl�rungsperson nicht verlangt werden. Da die Beschwerdegegnerin den Bericht selber unterzeichnet und zur fraglichen Ziffer eine Erg�nzung angebracht hat, verbietet sich der Vorwurf an die Abkl�rungsperson, sie habe m�glicherweise die Antwort nicht richtig in den Bericht �bernommen. Auf den Seiten 8 und 9 des Abkl�rungsberichts wurde die Aufteilung in Erwerbs- und Haushaltsbereich nochmals aufgef�hrt. In der Beschwerdereplik an die Vorinstanz wurde von der Beschwerdegegnerin erstmals das Argument der nicht korrekten Wiedergabe ihrer Aussagen im Abkl�rungsbericht Haushalt vorgetragen, w�hrenddem solches in der Beschwerdeschrift selber noch nicht enthalten war. Aussagen der ersten Stunde sind in der Regel unbefangener und zuverl�ssiger als sp�tere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachtr�glichen �berlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein k�nnen (BGE 121 V 45 E. 2 S. 46 ff. sowie die weiteren Hinweise im Urteil I 629/05 vom 16. M�rz 2006 E. 4.3). Daher kann aus der sp�teren Erkl�rung der Vertretung der Beschwerdegegnerin nicht abgeleitet werden, die Angaben im Abkl�rungsbericht Haushalt seien unbeachtlich. In der Beschwerdereplik bei der Vorinstanz wurde auch behauptet, im Abkl�rungsbericht Haushalt seien zwei Handschriften ersichtlich, was aber offensichtlich bei Konsultation des Abkl�rungsberichts Haushalt unzutreffend ist. Indem die Vorinstanz die Aussagekraft des Abkl�rungsberichts Haushalt bez�glich der Statusfrage verneinte, ohne dass daf�r plausible und nachvollziehbare Gr�nde ersichtlich sind und stattdessen eine hypothetische Betrachtungsweise vornahm, verletzte sie in Anbetracht der hypothetischen Natur der beweisbed�rftigen Tatsache Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG).
5.6 Die Vorinstanz hat darauf abgestellt, dass die Beschwerdegegnerin 2003 wieder eine Vollzeitstelle gefunden habe, die sie aber nach drei Monaten krankheitshalber wieder habe aufgeben m�ssen. Die Beschwerdegegnerin hatte mit dem kaufm�nnischen Verein Z.________ als Verleiherin einen Arbeitsvertrag nach Art. 19 des Bundesgesetzes �ber die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih (Arbeitsvermittlungsgesetz, AVG SR 823.11) mit der B.________ AG als Einsatzbetrieb gem�ss Art. 12 AVG abgeschlossen. Als Vertragsdauer war 11. August bis 30. November 2003 vorgesehen. Tats�chlich gelangte die Beschwerdegegnerin aber nur bis zum 11. Oktober 2003 zum Einsatz, wobei in der Woche vom 13. bis 20. September 2003 bereits drei Krankheitstage gegeben waren und in der Woche vom 22. bis 27. September 2003 die Beschwerdegegnerin krankheitshalber ausfiel. Aus dieser kurzen Einsatzzeit im Rahmen eines Arbeitsvertrages nach Art. 19 AVG kann aber nicht auf eine dauerhafte 100%ige Erwerbst�tigkeit im Gesundheitsfall geschlossen werden. Dagegen sprechen auch die Jahre vor 2003. Die Vorinstanz f�hrt dazu an, dass die Beschwerdef�hrerin nach der Trennung vom Vater der Tochter 1999 alleinerziehende Mutter war und dass Jahre mit kurzfristigen Anstellungen und Arbeitslosigkeit folgten. In den Jahren 1999 bis 2002 zeigen die Eintragungen im individuellen Konto der Beschwerdegegnerin keineswegs eine vollzeitliche Erwerbst�tigkeit. Aufgrund der kurzen 100%igen Erwerbst�tigkeit vom 11. August bis 11. Oktober 2003 kann daher nicht auf eine vollzeitliche Erwerbst�tigkeit im Gesundheitsfall geschlossen werden. Selbst wenn f�r die vorgesehene Zeitperiode vom 11. August bis 30. November 2003 die Betreuung der Tochter gew�hrleistet war, heisst dies nicht, dass tats�chlich auch f�r l�ngere Zeitabschnitte dies als gegeben h�tte angenommen werden k�nnen. Vielmehr hat die Beschwerdegegnerin im Abkl�rungsbericht Haushalt auch auf den Zeitaufwand im Zusammenhang mit der Therapie f�r die Tochter I.________, die nach den Feststellungen im MEDAS Gutachten an ADS leidet, hingewiesen, was auch im MEDAS Verlaufsgutachten bekr�ftigt wurde. Nicht nur aufgrund der Angaben im Abkl�rungsbericht Haushalt, sondern auch aufgrund der erwerblichen Situation der Beschwerdef�hrerin vor Eintritt der gesundheitlichen Beeintr�chtigung kann nicht auf eine vollzeitliche Erwerbst�tigkeit im Gesundheitsfall geschlossen werden.
5.7 Die Vorinstanz hat angef�hrt, dass die Beschwerdegegnerin zur Bestreitung ihres Lebensbedarfs auf ein volles Erwerbseinkommen angewiesen w�re. Der wirtschaftlichen Notwendigkeit einer Erwerbst�tigkeit kann aber allein keine entscheidende Bedeutung zukommen (vgl. MEYER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung [IVG], 2. Aufl. 2010, S. 288), wenn insbesondere wie vorliegend vor Eintritt der gesundheitlichen Beeintr�chtigung, obwohl bereits damals beengte finanzielle Verh�ltnisse vorlagen, auch keine auf Dauer angelegte 100%ige Erwerbst�tigkeit gegeben war.
5.8 Aufgrund des Angef�hrten hat die Beschwerdegegnerin ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen als teilerwerbst�tig im Umfang von 80 % zu gelten. Der Invalidit�tsgrad ist folglich unter Anwendung der gemischten Bemessungsmethode zu bestimmen (Urteil 9C_709/2009 vom 14. Dezember 2009 E. 3.4).
6.1 Die Vorinstanz ist nach einer ausf�hrlichen Auseinandersetzung mit den MEDAS-Gutachten wie auch den Hausarztberichten zum Schluss gelangt, die Beschwerdegegnerin sei in jeder T�tigkeit zu 50 % eingeschr�nkt. In der Verf�gung vom 2. Dezember 2008 ist die Beschwerdef�hrerin davon ausgegangen, der Beschwerdegegnerin sei als KV-Angestellte eine T�tigkeit von 60 % zumutbar. Erstmals im vorliegenden Beschwerdeverfahren macht die Beschwerdef�hrerin geltend, dass sich in einer adaptierten T�tigkeit im Erwerbsbereich bei der Beschwerdegegnerin keine Invalidit�t begr�nden lasse. F�r diese Argumentationsweise wird angef�hrt, dass aus psychiatrischer Sicht die Neurasthenie im Vordergrund stehe. Da diese der anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung gleichzustellen sei und die dort verlangten Kriterien zur Un�berwindbarkeit der willentlichen schmerzbedingten Beeintr�chtigungen nicht gegeben seien, sei kein Raum f�r die Annahme einer mit einem psychischen Leiden begr�ndeten teilweisen Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit im Erwerbsbereich.
6.2 Im Verwaltungsverfahren wie auch im Beschwerdeverfahren bei der Vorinstanz hat die Beschwerdef�hrerin diese Argumentation nicht vorgebracht. Da - wie noch weiter unten dargelegt wird - nicht allein von der Diagnose einer Neurasthenie ausgegangen werden kann, die zu einer Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit im psychischen Bereich f�hrt, kann die Frage der Zul�ssigkeit dieses Vorbringens offen gelassen werden.
6.3 Sowohl gem�ss dem psychiatrischen Konsilium im Rahmen des MEDAS Gutachtens vom 24. Juli 2006 wie auch im MEDAS-Verlaufsgutachten vom 24. April 2008 liegt als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit nicht nur die Neurasthenie, sondern auch eine Agoraphobie mit Panikst�rung vor. Demgegen�ber war die Diagnose der komplizierten protrahierten Trauerarbeit im Rahmen des Verlaufsgutachtens nicht mehr festgestellt worden. Jedoch ist es unzutreffend, dass die psychische Beeintr�chtigung allein oder vorwiegend auf die Neurasthenie zur�ckzuf�hren sei, so dass die Praxis zur anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung nicht eine allein massgebende Wirkung haben kann. Selbst wenn diese zur Anwendung gelangen w�rde, m�sste bei der konkret vorliegenden Agoraphobie mit Panikst�rung auf eine erhebliche psychische Komorbidit�t geschlossen werden (BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 353 ff.). Gem�ss Befund des psychiatrischen Teilgutachters S.________ w�rden die Angst- und Panikanf�lle zwar Teil einer Depression bilden, aber die Panikattacken seien so ausgepr�gt, dass eine eigene Diagnose angezeigt sei. Aus dem von der Beschwerdef�hrerin zitierten Urteil 9C_246/2010 vom 11. Mai 2010 kann entgegen ihrer Betrachtungsweise nicht abgeleitet werden, dass eine Agoraphobie mit Panikst�rung per se keine Komorbidit�t darstellen k�nne. In jenem Sachverhalt lag nebst der Agoraphobie mit Panikst�rung keine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung oder eine dieser gleichgestellte Diagnose vor, sondern eine narzisstisch-demonstrative Pers�nlichkeitsakzentuierung mit vermeidenden und emotional instabilen Z�gen. Es ist vorliegend von einer 50%igen Einschr�nkung in einer angepassten T�tigkeit auszugehen.
6.4 Die Vorinstanz hat zutreffend und rechtsverbindlich festgestellt, dass die Einkommensverh�ltnisse vor Eintritt des Gesundheitsschadens kein repr�sentatives Bild abgeben w�rden. Sie hat daher, da sowohl das Validen- wie auch das Invalideneinkommen aufgrund von Tabellenl�hnen zu bestimmen sind, einen Prozentvergleich vorgenommen (vgl. dazu auch das Urteil 8C_423/2007 vom 18. M�rz 2008 E. 3.6).
6.5 Die Vorinstanz hat der Beschwerdegegnerin einen Leidensabzug von 10 % zugestanden. Bei der Frage, ob ein Leidensabzug zu gew�hren sei, handelt es sich um eine Rechtsfrage (MEYER/DORMANN in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz 2. Aufl. 2011, N. 35 zu Art. 105 BGG). Die Vorinstanz f�hrt selber an, dass Frauen bei Teilzeitarbeit hochgerechnet auf ein Vollpensum statistisch gesehen besser entl�hnt werden als bei Vollzeitarbeit. Daraus kann sicherlich kein Abzug abgeleitet werden (vgl. MEYER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung [IVG], 2. Aufl. 2010, S. 317). Die k�rperlichen und psychischen Beeintr�chtigungen sind bereits in der auf 50 % reduzierten Arbeitsf�higkeit ber�cksichtigt. Zudem hat die Beschwerdegegnerin bei der Stadtverwaltung Y.________ eine Ausbildung zur B�roangestellten absolviert, und sie war auch danach beruflich im kaufm�nnischen Bereich t�tig gewesen (so auch beim Kaufm�nnischen Verein Z.________ respektive bei der B.________ AG als Einsatzbetrieb). Im Rahmen einer adaptierten T�tigkeit wird sie daher auch von dieser beruflichen Ausbildung und der Berufserfahrung im kaufm�nnischen Bereich profitieren k�nnen, so dass auch aus diesem Grund kein zus�tzlicher Abzug gerechtfertigt ist.
6.6 Bei einer Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit von 50 % resultiert bei einem Anteil Erwerbst�tigkeit von 80 % f�r diesen Teilbereich ein Invalidit�tsgrad von 37,5 % (100 % - [0,5 : 0,8 x 100 %]; BGE 137 V 334 E. 5.5.4 S. 346). Gewichtet ergibt dies f�r den Erwerbsbereich einen Behinderungsgrad von 30 %.
7.1 F�r den Haushaltbereich hat die Abkl�rungsperson eine Einschr�nkung von 30 % ermittelt. Der Abkl�rungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeintr�chtigungen zugeschnitten. Seine grunds�tzliche Massgeblichkeit erf�hrt daher, auch wenn die vorstehenden Anforderungen erf�llt sind, praxisgem�ss Einschr�nkungen, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet (AHI 2001 S. 162 E. 3d [Urteil S. vom 26. Oktober 2000, I 99/00] mit Hinweis). Im - in AHI 2004 S. 137 ver�ffentlichten - Urteil B. vom 22. Dezember 2003, I 311/03, hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht seine Rechtsprechung zur Bemessung der Invalidit�t ganz oder teilweise im Haushalt t�tiger Personen, welche an einem psychischen Gesundheitsschaden leiden, pr�zisiert. Danach bildet die Abkl�rung im Haushalt auch hier grunds�tzlich ein geeignetes Mittel der Invalidit�tsbemessung im Aufgabenbereich. Im Falle eines Widerspruchs zwischen den Ergebnissen der Abkl�rung vor Ort und den fachmedizinischen Feststellungen zur F�higkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erf�llen, ist jedoch den �rztlichen Stellungnahmen in der Regel mehr Gewicht einzur�umen als dem Bericht �ber die Haushaltabkl�rung. Diese prinzipielle Gewichtung hat ihren Grund darin, dass es f�r die Abkl�rungsperson regelm�ssig nur beschr�nkt m�glich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschr�nkungen zu erkennen (vgl. Urteile S. vom 16. Februar 2005, I 568/04, E. 4.2.1, und M. vom 17. Juli 2006, I 883/05 E. 4.4).
7.2 Der psychiatrische Teilgutachter hat auf eine Einschr�nkung im Haushaltsbereich sowohl im MEDAS-Gutachten wie auch im MEDAS-Verlaufsgutachten von 50 % erkannt. Auf diesen Wert ist angesichts der vorliegenden psychischen Beeintr�chtigungen abzustellen. Bei einer Gewichtung von 20 % f�r den Haushaltsbereich resultiert dort ein Behinderungsgrad von 10 %.
Damit ergibt sich insgesamt ein Invalidit�tsgrad von 40 %. Somit besteht ein Anspruch der Beschwerdegegnerin auf eine Viertelsrente ab 1. Juni 2006. Soweit die Vorinstanz f�r diesen Zeitraum einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente festgestellt hat, ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.
7.3 Die Beschwerdef�hrerin obsiegt teilweise, indem der Beschwerdegegnerin ab 1. Juni 2006 anstelle der halben eine Viertelsrente zuerkannt wird, unterliegt jedoch mit ihren weitergehenden Antr�gen auf g�nzliche Aufhebung der ab 1. Juni 2006 zugesprochenen Rente aus Invalidenversicherung. Es ist daher gerechtfertigt, die Gerichtskosten den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen und der Beschwerdegegnerin eine reduzierte Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Die anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin stellte im Verfahren vor Bundesgericht keinen Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege, so dass dar�ber auch nicht zu befinden ist. Die Vorinstanz wird die Kosten und Entsch�digung f�r das kantonale Verfahren, entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses, neu verlegen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Mai 2011 wird, unter Aufhebung der Dispositivziffern 1 bis 3, dahingehend abge�ndert, dass die Beschwerdegegnerin ab 1. Juni 2006 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdef�hrerin und der Beschwerdegegnerin je zur H�lfte auferlegt.

References: Art. 57
 BGE 
 Art. 107
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 19
 Art. 12
 Art. 19
 Art. 105
 BGE 
 Art. 68