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VIB Vermögen AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 04.07.2019 in Ingolstadt mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG - dgap.de
Nachricht vom 24.05.2019 | 15:03
VIB Vermögen AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 04.07.2019 in Ingolstadt mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DGAP-News: VIB Vermögen AG / Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
24.05.2019 / 15:03
ISIN DE0002457512 / WKN 245 751
am Donnerstag, den 4. Juli 2019, 10:30 Uhr
'Wirtshaus am Auwaldsee'
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der VIB Vermögen AG und des gebilligten Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2018, der Lageberichte für die VIB Vermögen AG und den VIB Konzern sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den ausgewiesenen Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von EUR 17.926.856,35 wie folgt zu verwenden:
Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,65 je dividendenberechtigter Stückaktie, d.h. des gesamten Bilanzgewinns von EUR 17.926.856,35.
Die Dividende ist am 9. Juli 2019 fällig.
Wahl des Abschluss- und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2019
Der Aufsichtsrat schlägt der Hauptversammlung vor, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, für das Geschäftsjahr 2019 zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer der Gesellschaft sowie zum Prüfer für eine gegebenenfalls vorzunehmende prüferische Durchsicht von Zwischenfinanzberichten zu wählen.
Beschlussfassung über die Aufhebung von Satzungsregelungen zum Genehmigten und Bedingten Kapital wegen Fristablaufs
Die Ermächtigung zur Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2013 nach § 4 Abs. 6 der Satzung der Gesellschaft über EUR 2.136.430,00 hatte eine Laufzeit bis zum 2. Juli 2018. § 4 Abs. 6 der Satzung ist aufgrund Fristablaufs obsolet geworden.
Auch die Laufzeit der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 3. Juli 2013 zur Ausgabe von Wandel- und Optionsanleihen mit Wandlungs- und Optionsrechten, für deren Ausübung das Bedingte Kapital 2013 nach § 4 Abs. 10 der Satzung vorgesehen ist, endete am 2. Juli 2018. Das Bedingte Kapital 2013 nach § 4 Abs. 10 der Satzung besteht noch in Höhe von EUR 451,00. Das entsprechende Anleiheprogramm gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 3. Juli 2013 ist beendet und es bestehen damit keine Wandlungsmöglichkeiten, d.h. keine Bezugsrechte aus dieser Ermächtigung mehr. § 4 Abs. 10 der Satzung ist aufgrund Fristablaufs obsolet geworden.
Außerdem wird die Ermächtigung der Hauptversammlung vom 2. Juli 2014 zur Ausgabe von Wandel- und Optionsanleihen mit Wandlungs- und Optionsrechten bzw. -pflichten, für deren Ausübung das Bedingte Kapital 2014 nach § 4 Abs. 11 der Satzung vorgesehen ist, am 2. Juli 2019 ablaufen. Das Bedingte Kapital 2014 nach § 4 Abs. 11 der Satzung besteht in Höhe von EUR 166,00. Das entsprechende Anleiheprogramm gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 2. Juli 2014 ist ebenfalls beendet und es bestehen damit keine Wandlungsmöglichkeiten, d.h. keine Bezugsrechte aus dieser Ermächtigung mehr. § 4 Abs. 11 der Satzung wird aufgrund Fristablaufs am 3. Juli 2019 obsolet geworden sein.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen deshalb vor, zu beschließen:
a) Der das Genehmigte Kapital 2013 regelnde § 4 Abs. 6 der Satzung wird hiermit wegen Fristablaufs vollständig aufgehoben.
b) Der das Bedingte Kapital 2013 regelnde § 4 Abs. 10 der Satzung wird hiermit wegen Fristablaufs vollständig aufgehoben.
c) Der das Bedingte Kapital 2014 regelnde § 4 Abs. 11 der Satzung wird hiermit wegen Fristablaufs vollständig aufgehoben.
Gemäß § 10 AktG lauten die Aktien einer Aktiengesellschaft auf den Namen oder - wie derzeit im Fall der VIB Vermögen-Aktie - auf den Inhaber. Beide Formen sind in Deutschland verbreitet. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass Namensaktien im Vergleich zu Inhaberaktien eine direktere, transparentere und erleichterte Kommunikation der Gesellschaft mit ihren Aktionären ermöglichen. Namensaktien sind zudem international sehr stark verbreitet. Vor diesem Hintergrund sollen die derzeit auf den Inhaber lautenden Aktien der Gesellschaft in Namensaktien umgewandelt werden. Die Umstellung von Inhaber- auf Namensaktien erfordert die Einrichtung eines Aktienregisters, welches die Gesellschaft elektronisch führt. Bei Namensaktien gilt im Verhältnis zur Gesellschaft als Aktionär nur, wer im Aktienregister eingetragen ist. Die Eintragung ist allerdings nicht Voraussetzung zum Bezug einer von der Hauptversammlung beschlossenen Dividende. Die Depotbanken tragen, wenn dies vom Aktionär gewünscht ist, für die Eintragung Sorge. Die Übertragung von Namensaktien bedarf keiner Zustimmung der Gesellschaft und kann auch ohne Eintragung im Aktienregister wirksam erfolgen.
Zum Zwecke der Umstellung von Inhaberaktien in Namensaktien sollen § 4 Absätze 1, 4, 8 und 9 der Satzung (Aktien und Grundkapital) einschließlich der jeweils darin enthaltenen Ermächtigungen von genehmigtem und bedingtem Kapital und § 9 Absätze 4 und 5 der Satzung, (Hauptversammlung) wie nachfolgend ersichtlich angepasst werden. Eine Fassung der Satzung, in der die vorgeschlagenen Änderungen farblich kenntlich gemacht sind, ist auf der Internetseite unter
in der Rubrik Investor Relations/Hauptversammlung bereit gestellt.
b) § 4 Absatz 1 der Satzung wird aufgehoben, neu gefasst und dabei zusätzlich um die Sätze 4 und 5 wie folgt ergänzt:
'(1) Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 27.579.779,00. Es ist eingeteilt in 27.579.779 Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Namen. Die Aktionäre haben der Gesellschaft zur Eintragung in das Aktienregister die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zu machen; E-Mailadressen und ihre jeweiligen Änderungen sollen zur Erleichterung der Kommunikation angegeben werden. Mitzuteilen ist ferner, inwieweit die Aktien demjenigen, der als Inhaber im Aktienregister eingetragen werden soll, gehören.'
c) § 4 Absatz 4 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
'(4) Trifft im Falle einer Kapitalerhöhung der Erhöhungsbeschluss keine Bestimmung darüber, ob die neuen Aktien auf den Inhaber oder auf den Namen lauten sollen, so lauten sie ebenfalls auf den Namen.'
d) (1) Im Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 1. Juli 2015 zu Tagesordnungspunkt 6 a) über die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsanleihen werden jeweils die Worte 'auf den Inhaber lautende Stückaktien', 'auf den Inhaber lautende Stückaktie' und 'auf den Inhaber lautenden Stückaktien' durch 'auf den Namen lautende Stückaktien', 'auf den Namen lautende Stückaktie' bzw. 'auf den Namen lautenden Stückaktien' ersetzt.
(2) Die von der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 1. Juli 2015 unter Tagesordnungspunkt 6 b) beschlossene bedingte Kapitalerhöhung um bis zu Euro 2.478.390,00 durch Ausgabe von bis zu 2.478.390 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien wird dahingehend geändert, dass die Erhöhung anstelle durch Ausgabe von auf den Inhaber lautenden Stückaktien durch Ausgabe von auf den Namen lautenden Stückaktien erfolgt.
(3) § 4 Abs. 8 Satz 1 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
'(8) Das Grundkapital ist um bis zu EUR 2.478.390,00, eingeteilt in bis zu 2.478.390 auf den Namen lautende Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2015).'
e) Die Ermächtigung des Vorstands, gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 1. Juli 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. Juni 2020 einmalig oder mehrmals das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu Euro 2.478.390,00 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015), wird dahingehend angepasst, dass an die Stelle der Ermächtigung zur Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien die Ermächtigung zur Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien tritt.
Dazu wird § 4 Absatz 9 Satz 1 der Satzung wie folgt neu gefasst:
'(9) Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 30. Juni 2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt höchstens EUR 2.478.390,00 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015).'
f) § 9 Absatz 4 und 5 der Satzung werden vollständig aufgehoben und § 9 Absatz 4 und Absatz 5 der Satzung der Gesellschaft werden wie folgt neu gefasst:
'(4) Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die im Aktienregister eingetragen sind und sich rechtzeitig vor der Hauptversammlung unter Wahrung der Textform (§ 126 b BGB) angemeldet haben. Die Anmeldung muss der Gesellschaft unter der in der Einberufung zur Hauptversammlung hierfür mitgeteilten Adresse mindestens sechs Tage vor der Hauptversammlung zugehen. Der Tag der Hauptversammlung und der Tag des Zugangs sind nicht mitzurechnen. In der Einberufung kann eine kürzere, in Tagen zu bemessende Frist für die Anmeldung vorgesehen werden.'
'(5) Die Anmeldung muss in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.'
Beschlussfassung über die Neufassung der § 6 Abs. 1 und § 7 Abs. 2 und 5 der Satzung
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung aktuell aus drei Mitgliedern. Um den gestiegenen Anforderungen insbesondere an den zeitlichen Einsatz im Aufsichtsrat sowie vielfältigen Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Aufsichtsratsmitglieder in angemessener Form Rechnung zu tragen und im Interesse der Gesellschaft auch für die Zukunft sicherzustellen, soll die Anzahl der Mitglieder im Aufsichtsrat aufgrund der nunmehr bestehenden gesetzlichen Möglichkeit auf zukünftig vier Mitglieder der Anteilseigner erhöht werden. Es ist außerdem vorgesehen, das neue Aufsichtsratsmitglied für eine Amtsdauer, die der Restamtsdauer der aktuellen Aufsichtsratsmitglieder entspricht, und damit kürzer als die gesetzliche Höchstdauer ist, zu bestellen, so dass insofern auch die Satzungsregelung zur Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder anzupassen ist. Zum Zwecke der entsprechenden Umsetzung sollen § 6 Abs. 1 und § 7 Abs. 2 und 5 der Satzung der Gesellschaft angepasst werden.
a) § 6 Abs. 1 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
'(1) Der Aufsichtsrat besteht aus vier Mitgliedern. Die Wahl der Aufsichtsratsmitglieder erfolgt jeweils für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt, sofern die Hauptversammlung keine kürzere Amtszeit beschließt. Hierbei wird das Geschäftsjahr, in dem ihre Amtszeit beginnt, nicht mitgerechnet.'
b) § 7 Abs. 2 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
'(2) Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Den Vorsitz führt der Aufsichtsratsvorsitzende oder sein Stellvertreter. Über die Art der Beschlussfassung entscheidet der Vorsitzende des Aufsichtsrats, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter.'
c) § 7 Abs. 5 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
'(5) Die Beschlüsse des Aufsichtsrats werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, soweit nicht gesetzlich etwas anderes vorgesehen ist. Im Falle einer Stimmengleichheit hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats zwei Stimmen (Stichentscheid).'
Mit Wirksamwerden der unter Tagesordnungspunkt 8 vorgeschlagenen Satzungsänderung wird sich der Aufsichtsrat nicht mehr aus drei, sondern gemäß § 95 Abs. 1 AktG i.V.m. dem dann geltenden § 6 Absatz 1 Satz 1 der Satzung aus vier von der Hauptversammlung zu bestellenden Mitgliedern zusammensetzen. Ein weiteres Aufsichtsratsmitglied ist insofern von der Hauptversammlung neu zu wählen. Die Amtszeit dieses neuen Aufsichtsratsmitglieds soll der Amtszeit der aktuellen Aufsichtsratsmitglieder gemäß der dann geltenden Satzungsregelung angepasst werden Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht gebunden.
Der Aufsichtsrat schlägt deshalb vor,
Herrn Ludwig Schlosser, Geschäftsführer Boston Capital GmbH, wohnhaft in Neuburg an der Donau, mit Wirkung ab Eintragung der zu Tagesordnungspunkt 8 zu beschließenden Satzungsänderung im Handelsregister für eine Amtszeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2020 beschließt, in den Aufsichtsrat zu wählen.
Von der Einberufung der Hauptversammlung an sind zusammen mit dieser Einberufung folgende Unterlagen über die Internetseite der Gesellschaft unter
http://www.vib-ag.de
in dem Bereich Investor Relations/Hauptversammlung zugänglich und stehen dort zum Download bereit:
der festgestellte Jahresabschluss der VIB Vermögen AG und der gebilligte VIB Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018, der Lagebericht für die VIB Vermögen AG und der Lagebericht für den VIB Konzern für das Geschäftsjahr 2018 sowie der Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018 (Tagesordnungspunkt 1); und
der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2018 (Tagesordnungspunkt 2).
Die vorstehend genannten Unterlagen sind zudem auch während der Hauptversammlung zugänglich.
Nicht-börsennotierte Gesellschaften im Sinne des § 121 Abs. 3 AktG i.V.m. § 3 Abs. 2 AktG wie die Gesellschaft sind in der Einberufung lediglich zur Angabe von Firma und Sitz der Gesellschaft, Zeit und Ort der Hauptversammlung sowie zur Angabe von Tagesordnung und der unten stehenden Adressen verpflichtet. Nachfolgende Hinweise erfolgen freiwillig, um unseren Aktionären die Teilnahme an der Hauptversammlung zu erleichtern.
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich spätestens bis zum Ablauf des 27. Juni 2019 (24.00 Uhr MESZ) bei der Gesellschaft anmelden (Zugang der Anmeldung). Die Anmeldung bedarf der Textform (§ 126 b BGB) und muss in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.
Die Aktionäre müssen darüber hinaus ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts nachweisen. Hierzu bedarf es des Nachweises ihres Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut, der sich auf den Beginn des 13. Juni 2019 (00.00 Uhr MESZ) beziehen und der Gesellschaft spätestens bis zum Ablauf des 27. Juni 2019 (24.00 Uhr MESZ) zugehen muss. Der Nachweis des Anteilsbesitzes bedarf der Textform (§ 126 b BGB) und muss in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.
Nach fristgerechtem Eingang der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes werden den Aktionären Eintrittskarten für die Hauptversammlung übersandt. Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarten sicherzustellen, bitten wir die Aktionäre, frühzeitig für die Übersendung ihrer Anmeldung und des Nachweises ihres Anteilsbesitzes Sorge zu tragen. Eintrittskarten sind reine Organisationsmittel und stellen keine zusätzlichen Teilnahmebedingungen dar.
Bevollmächtigung eines Dritten und Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft
Aktionäre, die nicht persönlich an der Hauptversammlung teilnehmen, können sich bei der Ausübung ihrer Rechte, insbesondere des Stimmrechts, durch Bevollmächtigte, z. B. durch die depotführende Bank, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere Person ihrer Wahl, vertreten lassen. Bevollmächtigt der Aktionär mehr als eine Person, so kann die Gesellschaft eine oder mehrere von diesen zurückweisen.
Auch im Fall einer Stimmrechtsvertretung sind eine fristgerechte Anmeldung und ein Nachweis des Anteilsbesitzes nach den vorstehenden Bestimmungen erforderlich (siehe unter 'Teilnahme an der Hauptversammlung').
Gemäß der Satzung der Gesellschaft bedürfen die Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft der Textform (§ 126 b BGB). Aktionäre können hierfür das jeweilige Vollmachts- und Weisungsformular, das zusammen mit der Eintrittskarte versandt wird, verwenden. Möglich ist aber auch, dass Aktionäre eine gesonderte Vollmacht ausstellen.
Für die Bevollmächtigung eines Kreditinstituts, einer Aktionärsvereinigung oder einer anderen der in § 135 Abs. 8 und Abs. 10 AktG gleichgestellten Person oder Institution besteht weder nach dem Gesetz noch nach der Satzung der Gesellschaft ein besonderes Formerfordernis. Kreditinstitute, Aktionärsvereinigungen und diesen gemäß § 135 AktG gleichgestellte Institutionen oder Personen können im Rahmen der für sie bestehenden aktiengesetzlichen Sonderregelung (§ 135 AktG) eigene Anforderungen an die ihnen zu erteilenden Vollmachten vorsehen. Nach § 135 AktG ist insbesondere die Vollmacht durch die zu bevollmächtigenden Institutionen oder Personen nachprüfbar festzuhalten. Die Vollmachtserklärung muss zudem vollständig sein und darf nur mit der Stimmrechtsausübung verbundene Erklärungen enthalten. Möglicherweise verlangen in einem solchen Fall die zu Bevollmächtigenden eine besondere Form der Vollmacht. Bitte stimmen Sie sich daher, wenn Sie ein Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere der in § 135 Aktiengesetz gleichgestellten Institutionen oder Personen bevollmächtigen wollen, mit dem zu Bevollmächtigenden rechtzeitig über die Form der Vollmacht ab.
Zusätzlich bieten wir unseren Aktionären an, einen von der Gesellschaft benannten weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter (Stimmrechtsvertreter) für die Hauptversammlung zu bevollmächtigen. Der von der Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter ist verpflichtet, gemäß den Weisungen der Aktionäre abzustimmen. Ihm müssen daher neben der Vollmacht zusätzlich Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Auch in diesem Fall bedarf es der ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Aktionär. Ohne eine ausdrückliche und eindeutige Weisungserteilung zu den einzelnen Tagesordnungspunkten können die Stimmrechte von dem Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft jeweils nicht vertreten werden. Der Stimmrechtsvertreter wird sich für den jeweiligen Abstimmungsgegenstand, für den eine ausdrückliche und eindeutige Weisung fehlt, der Stimme enthalten. Vollmacht und Weisungen an den Stimmrechtsvertreter müssen in Textform erteilt werden. Die Aktionäre, die dem von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter eine Vollmacht erteilen möchten, können hierzu das Vollmachts- und Weisungsformular, das den Aktionären von der Anmeldestelle zusammen mit der Eintrittskarte zugesandt wird, verwenden. Vollmachten und Weisungen an den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft müssen bei der Gesellschaft in Textform (§ 126 b BGB) unter folgender Adresse, Faxnummer bzw. E-Mail-Adresse bis zum 3. Juli 2019, 12:00 Uhr MESZ, (Eingang maßgeblich) zugehen:
Daneben kann eine Bevollmächtigung des von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreters bis zum Beginn der Abstimmung auch noch auf der Hauptversammlung selbst an der Einlasskontrolle zur Hauptversammlung erfolgen. Sollte der Aktionär oder eine von ihm bevollmächtigte Person an der Hauptversammlung persönlich teilnehmen, wird eine zuvor erteilte Vollmacht an die von der Gesellschaft als Stimmrechtsvertreter benannten Mitarbeiter nebst Weisungen gegenstandslos.
Weitere Einzelheiten zur Stimmrechtsvertretung ergeben sich aus dem Vollmachts- und Weisungsformular, das zusammen mit der Eintrittskarte zugesandt wird.
Gegenanträge und Wahlvorschläge nach §§ 126, 127 AktG sind ausschließlich an die nachstehende Adresse zu übersenden:
Telefax: +49 8431 9077 973
E-Mail: hauptversammlung@vib-ag.de
Zugänglich zu machende Gegenanträge und Wahlvorschläge werden nebst einer etwaigen Stellungnahme der Verwaltung im Internet unter
in dem Bereich Investor Relations/Hauptversammlung unverzüglich zugänglich gemacht.
Neuburg a. d. Donau, im Mai 2019
Informationen und Erläuterungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Hauptversammlung am 4. Juli 2019 sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter
in dem Bereich Investor Relations/Hauptversammlung zur Verfügung gestellt. Diese werden auch während der Hauptversammlung ausliegen.
Fax: +49 8431 9077929
Internet: https://www.vib-ag.de
Börsen: Auslandsbörse(n) München, Frankfurt

References: §121
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