Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Justiz/JJR_19230613_OGH0002_0020OB00343_2300000_001/JJR_19230613_OGH0002_0020OB00343_2300000_001.html
Timestamp: 2019-10-21 05:47:00+00:00

Document:
2Ob343/23; 1Ob12/24; 6Ob220/70 (6Ob221/70); 4Ob44/90 (4Ob45/90); 3Ob544/95 (3Ob545/95); 3Ob330/98w
ZPO §408;
Zur Anwendung des § 408 ZPO.
TE OGH 1923/06/13 2 Ob 343/23
Veröff: SZ 5/157
TE OGH 1924/01/16 1 Ob 12/24
Veröff: SZ 6/17
TE OGH 1970/09/30 6 Ob 220/70
Beisatz: Schadenersatz wegen mutwilliger Prozeßführung ist grundsätzlich noch im selben Rechtsstreit zu begehren. Daraus folgt das Verbot, solche Ansprüche selbständig einzuklagen, soweit sie bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung erster Instanz im Vorprozeß hätten geltend gemacht werden können. (T1) Veröff: JBl 1972,144 = EvBl 1971/138 S 240 = MietSlg 22007 = MietSlg 22617 = NZ 1972,125
TE OGH 1990/04/03 4 Ob 44/90
TE OGH 1995/06/14 3 Ob 544/95
Beisatz: Der durch mutwillige Prozeßführung Geschädigte kann seinen Schaden nach seiner Wahl mit selbständiger Klage oder mit einem Antrag gemäß § 408 Abs 1 ZPO geltend machen (Ablehnung von 6 Ob 220/70, 6 Ob 221/70). (T2) Veröff: SZ 68/115
TE OGH 1999/03/30 3 Ob 330/98w
Beisatz: Da der Anspruch nach § 408 ZPO ein (eigener) materiellrechtlicher Schadenersatzanspruch ist (SZ 68/115 = JBl 1996, 48 = Miet 47.646/17 = WoBl 1996/27), kommt dessen Geltendmachung in der zweiten Instanz nicht in Betracht. (T3)
RS0041194

References: §408
 § 408
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
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 § 408
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