Source: http://www.romano-centro.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=8&amp;Itemid=15&amp;lang=ro
Timestamp: 2019-05-25 14:11:22+00:00

Document:
ZVR-Zahl: 183794011
Letzte Änderung: Generalversammlung am 27. Februar 2015
(1) Der Verein führt den Namen “Romano Centro – Verein für Roma“.
(1) Der Verein hat die Aufgabe, die vielfach unbefriedigende Lebenssituation der Minderheiten, insbesondere aller Roma in Österreich zu verbessern, bestehende Vorurteile zu hinterfragen und aktiv an deren Abbau zu arbeiten.
(2) Durch die Tätigkeit des Vereins soll die gesellschaftliche, soziale und rechtliche Stellung der Roma verbessert werden.
(3) Bildung und entwicklungsbegleitende Förderung von Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung kultureller Traditionen sowie die Weiterbildung Erwachsener, vor allem im Bereich der sprachlichen, kulturellen und erzieherischen Kompetenz. Förderung der Gesundheitserziehung von Roma insbesondere durch Sport für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
(4) Roma und Nichtroma sollen einander näherkommen und der kulturelle Austausch soll gefördert werden. Ein Zusammenleben der Volksgruppen zum Wohle aller wird angestrebt unter besonderer Berücksichtigung der Volksgruppe der Roma, ihrer Sprache, Kultur und Geschichte. Nicht Assimilation, sonder Integration ist das Ziel.
(5) Der Verein strebt eine enge Zusammenarbeit mit den Minderheitsorganisationen in Österreich, sowie intensive Kontakte zu internationalen und ausländischen Roma-Organisationen auch zum Zweck gemeinsamer Projekte an.
a) Einsatz von Vereinsmitgliedern und befugten Personal für die Verwirklichung des Vereinszwecks.
b) Beratung und Betreuung von Personen und Gruppen in rechtlichen und sozialen Belangen unter Nutzung vorhandener Beratungsstellen.
c) Errichtung eines Forums für Roma und Nichtroma, das ein Vereinsbüro, eine Beratungsstelle, ein Archiv und einen großen Veranstaltungsraum beinhaltet.
d) Schaffung und Verwaltung von Räumen die der Führung des Vereins, seiner Tätigkeit und seinen Einrichtungen dienen.
e) Kulturelle, traditionelle Veranstaltungen, Vorträge und Diskussionen.
f) Herausgabe von Druckschriften (Mitteilungsblättern, Flugblättern, Zeitschriften), Schreiben von Leserbriefen, Stellungnahme zu anderen Veröffentlichungen.
g) Werbung für den Verein und dessen Ziele, Durchführung von zweckmäßigen Aktivitäten und Veranstaltungen sowie Einsatz von entsprechenden Werbemitteln.
h) Forschung und Archivierung, Förderung und Entwicklung von Schrifttum, Sprache, Brauchtum, Gewerbe und anderen Bereichen und Einrichtungen. Aufbau eines Archivs.
i) Kontakte, Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit mit Organisationen, privaten und öffentlichen Institutionen, Behörden sowie Fachleuten im In- und Ausland.
j) Einrichtung von ständigen und zeitlich begrenzten Arbeitsgruppen zur Verwirklichung konkreter Ziele (z.B. zum Thema Pädagogik, usw.)
k) Errichtung und Betrieb einer Musikschule, insbesondere für den Unterricht von Roma- und Sintimusik
b) Erträge aus Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Sammlungen und aus dem Vereinsvermögen,
c) Spenden, Subventionen, Stiftungen und sonstige Zuwendungen.
d) Abgeltung von Leistungen des Vereins, seiner Mitglieder und Angestellten.
(2) Ordentliche Mitglieder sind physische Personen (Roma und Nichtroma), die jährlich den Mitgliedsbeitrag bis Ende des Jahres bezahlen. Fördernde Mitglieder sind physische und juristische Personen, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Ablehnungsfall ist binnen 14 Tagen eine Berufung an den Vorstand möglich, die der nächsten Generalversammlung vorgelegt wird.
(4) Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr können mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten ordentliche Mitglieder mit allen Rechen und Pflichten werden.
(2) Der freiwillige Austritt kann jederzeit erfolgen. Es muss dem Vorstand mindestens 1 Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz dreimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als drei Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und fördernden Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
Organe des Vereines sind die Generalversammlung (siehe § 9 und § 10), der Vorstand (siehe § 11 bis § 13), die Rechnungsprüfer (siehe § 14) und das Schiedsgericht (siehe § 15).
(1) Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich innerhalb von zwei Monaten nach Abschluss des Finanzjahres (diese endet mit dem Kalenderjahr) statt.
(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten (siehe § 7 Abs.1 und § 9 Abs. 6) Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.
(3) Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer; Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Vorstandsmitgliedern und Rechnungsprüfern mit dem Verein;
(4) Entlastung des Vorstandes;
(5) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für fördernde Mitglieder;
(1) Der Vorstand besteht aus einem Obmann/einer Obfrau, einem Schriftführer/einer Schriftführerin, einem Kassier/einer Kassierin mit jeweils einem Stellvertreter/einer Stellvertreterin. Der Vorstand besteht insgesamt aus mindestens acht und höchstens zehn Personen, von denen mindestens sechs Roma sein müssen. Die genaue Anzahl wird bei der Wahl durch die Generalversammlung festgelegt.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. In den Vorstand können nur ordentliche Mitglieder gewählt werden, die sich seit mindestens zwei Jahren aktiv an der Vereinsarbeit beteiligen.
Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens fünf von ihnen anwesend sind.
(1) Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;
(1) Die Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung für die Dauer eines Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.
(3) Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen über die Bestellung, die Abwahl und den Rücktritt der Organe sinngemäß (§ 9 u. § 11, Abs. 3, 8, 9 und 10 letzter Satz).
(3) Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden. Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt zu verwenden.
(4) Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen. Er ist auch verpflichtet, die freiwillige Auflösung innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.

References: § 9
 § 10
 § 11
 § 13
 § 14
 § 15
 § 7
 § 9
 § 11