Source: http://www.burkert-eulitz.de/category/umgangsrecht/
Timestamp: 2017-07-26 16:31:39+00:00

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Umgangsrecht – Rechtsanwältin Marianne Burkert-Eulitz
OLG Brandenburg: Kein Erzwingen des Umgangs gegen den ausdrücklichen Willen des Kindes, Kindeswille wiegt schwerer als das Umgangsrecht des Kindesvaters, wenn erzwungener Umgang Kindeswohl gefährden könnte
06. November 2011 · Kommentare deaktiviert für OLG Brandenburg: Kein Erzwingen des Umgangs gegen den ausdrücklichen Willen des Kindes, Kindeswille wiegt schwerer als das Umgangsrecht des Kindesvaters, wenn erzwungener Umgang Kindeswohl gefährden könnte	· Kategorien: Aktuelle Entscheidungen, Aktuelle Entwicklungen, Umgangsrecht	Das OLG Brandenburg hatte in einer aktuellen Entscheidung über die Beschwerde eines Kindesvaters gegen den Beschluss der Vorinstanz zu entscheiden, nach dem der Umgang mit seiner Tochter auf Antrag der Mutter ausgeschlossen wurde, da die vorherige Umgangsregelung, die dazu diente, eine Bindung zwischen Kind und Kindesvater aufzubauen, nicht das gewünschte Ergebnis hatte, die ablehnende Haltung der inzwischen 13-jährigen Tochter gegenüber dem Kindesvater zu ändern, sondern sich diese ablehnende Haltung eher noch verfestigt hat.
Die UNO-Kinderrechtskonvention und die Entwicklung internationaler Kinderrechte sowie mögliche Perspektiven für das deutsche Recht
26. September 2011 · Kommentare deaktiviert für Die UNO-Kinderrechtskonvention und die Entwicklung internationaler Kinderrechte sowie mögliche Perspektiven für das deutsche Recht	· Kategorien: Aktuelle Entwicklungen, Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII), Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhalt, Vaterschaft, Vormundschaften	Im letzten Jahr hat die Bundesrepublik Deutschland ihren Vorbehalt gegen die direkte innerstaatliche Anwendbarkeit der UNO-Kinderechtskonvention zurückgenommen, nachdem der Bundesrat seinen langjährigen Widerstand aufgegeben hatte (vgl. den entsprechenden Artikel auf dieser Seite). Am 17.06.2011 nahm der UNO-Menschrechtsausschuss den Entwurf eines Zusatzprotokolls an, der die Einrichtung von Individualbeschwerdeverfahren für Kinder vorsieht. Diese Entwicklung soll Anlass für einen kurzen Überblick über die Entwicklung der internationalen Kinderechte sein, vor deren Hintergrund nicht zuletzt auch das geltende deutsche Recht gesehen werden muss.
Die direkte Anwendbarkeit der UN-Kinderrechtskonvention nach Rücknahme der deutschen Vorbehaltserklärung – Auswirkungen des Kindeswohlvorrangs von Art. 3I UN-KRK auf das deutsche Familien- sowie das Kinder- und Jugendhilferecht
17. Januar 2011 · Kommentare deaktiviert für Die direkte Anwendbarkeit der UN-Kinderrechtskonvention nach Rücknahme der deutschen Vorbehaltserklärung – Auswirkungen des Kindeswohlvorrangs von Art. 3I UN-KRK auf das deutsche Familien- sowie das Kinder- und Jugendhilferecht	· Kategorien: Aktuelle Entwicklungen, Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII), Pflegekinder, Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhalt, Vaterschaft, Vormundschaften	Nachdem Deutschland die Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention zurückgenommen hat, ist diese nun innerstaatlich direkt anwendbar. Zu den sich hieraus ergebenden Auswirkungen auf das deutsche Familienrecht, aber auch das SGB VIII hat der namhafte KJHG-Experte Wabnitz einen Beitrag in der aktuellen ZKJ veröffentlicht, von dem im Folgenden eine Zusammenfassung folgen soll (Quelle: Wabnitz, in ZKJ 12/2010, S. 428-432)
OLG Karlsruhe: Vollstreckungsverfahren für Umgangsregelung selbstständiges Verfahren und keine bloße Fortsetzung des Hauptsacheverfahrens, für die Vollstreckung von “Alttiteln” können Ordnungsmittel nach “neuen” § 89 FamFG angeordnet werden.
16. Oktober 2010 · Kommentare deaktiviert für OLG Karlsruhe: Vollstreckungsverfahren für Umgangsregelung selbstständiges Verfahren und keine bloße Fortsetzung des Hauptsacheverfahrens, für die Vollstreckung von “Alttiteln” können Ordnungsmittel nach “neuen” § 89 FamFG angeordnet werden.	· Kategorien: Aktuelle Entscheidungen, Aktuelle Entwicklungen, Umgangsrecht, Unterhalt	In einer Entscheidung vom April diesen Jahres hat das OLG Karlsruhe klargestellt, dass bei Umgangstiteln, die vor dem Inkrafttreten des FamFG am 01.09.2009 entstanden sind, für die das Vollstreckungsverfahren aber danach eingeleitet wurde, nicht mit Zwangsgeld nach § 33 FGG a.F., sondern mit den Ordnungsmitteln des neuen Rechts, also dem § 89 FamFG, vorzugehen ist.

References: Art. 3
 Art. 3
 § 89
 § 89
 § 33
 § 89