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Rechtsprechung: NJW 1962, 243 - dejure.org
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BGH, 14.11.1961 - VI ZR 89/59
https://dejure.org/1961,247
BGH, 14.11.1961 - VI ZR 89/59 (https://dejure.org/1961,247)
BGH, Entscheidung vom 14.11.1961 - VI ZR 89/59 (https://dejure.org/1961,247)
BGH, Entscheidung vom 14. November 1961 - VI ZR 89/59 (https://dejure.org/1961,247)
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BGH, 24.10.1961 - VI ZR 89/59
NJW 1962, 243
VersR 1962, 62
Die Strafanzeige eines Bürgers liegt darüber hinaus grundsätzlich im allgemeinen Interesse an der Erhaltung des Rechtsfriedens und an der Aufklärung von Straftaten; der Rechtsstaat kann darauf bei der Strafverfolgung nicht verzichten (vgl. Senatsurteil vom 14. November 1961 - VI ZR 89/59, aaO; BVerfGE 74, 257, 262).
Für zivilrechtliche Abwehransprüche ist dagegen in aller Regel kein Raum (vgl. Senatsurteile vom 14. November 1961 - VI ZR 89/59, aaO;… vom 10. Juni 1986 - VI ZR 154/85, aaO; BVerfGE 74, 257, 262;… Beschluss vom 15. Dezember 2008 - 1 BvR 1404/04, aaO).
Eingaben an öffentliche Stellen (Art. 17 GG) erfahren wegen des öffentlichen Interesses an der Aufdeckung etwaiger Missstände den gleichen Schutz wie Äußerungen im Rahmen eines zivilgerichtlichen Verfahrens (vgl. Senatsurteile vom 14. November 1961 - VI ZR 89/59, NJW 1962, 243, 245; vom 3. November 1977 - VI ZR 256/74, WM 1978, 62; OLG Düsseldorf, NVwZ 1983, 502 f.; OLG Celle, NVwZ 1985, 69 f.).
Zur angemessenen Wahrung der Interessen des anderen Mandanten kann es angezeigt sein, im Zivilprozeß das Vorzubringende auch "in starken, eindringlichen Ausdrücken und sinngefälligen Schlagworten zu sagen, selbst wenn dies dem Gegner unangenehm ins Ohr klingen muß" (RGZ 140, 392, 398; BGH Urteil vom 14. November 1961 - VI ZR 89/59 = LM § 1004 BGB Nr. 58).
Bei solcher Gestaltung kann derjenige, der durch das Vorbringen einer Partei oder ihres Rechtsanwalts, das der Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung in einem Zivilprozeß dient, in seiner Ehre betroffen ist, nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats grundsätzlich nicht Widerruf oder Unterlassung fordern (BGH Urteil vom 14. November 1961 - VI ZR 89/59 = LM BGB § 1004 Nr. 58 = NJW 1962, 243 = JZ 1962, 486 [BGH 24.10.1961 - VI ZR 89/59] mit Anmerkung Weitnauer; vgl. auch: Urteil vom 13. Juli 1965 - VI ZR 70/64 = LM BGB § 1004 Nr. 83 = NJW 1965, 1803 [BGH 13.07.1965 - VI ZR 70/64]; Urteil vom 3. Dezember 1968 - VI ZR 140/67 = LM BGB § 852 Nr. 38 = NJW 1969, 463 = GRUR 1969, 236 mit Anm. Falck; OLG Köln MDR 1968, 921 [OLG Köln 18.09.1964 - 9 U 62/64]; OLG Hamburg MDR 1969, 142;… ebenso: Helle, Der Schutz der Persönlichkeit, der Ehre und des wirtschaftlichen Rufes im Privatrecht, 2. Aufl. S. 124 ff, 135; vgl. ders. auch NJW 1958, 1542 [LG Darmstadt 29.05.1958 - 6 S 84/58] und 1961, 1896;… vgl. auch Hubmann, Das Persönlichkeitsrecht 2. Aufl. S. 359; Michel MDR 1959, 709;… kritisch: Weitnauer a.a.O.;… Baumgärtel, Festschrift für Hans Schima 1969, S. 41, 54 ff).
Es wäre - wie der Senat bereits in der Sache - VI ZR 89/59 = a.a.O. ausgeführt hat - mit der rechtsstaatlichen Ordnung unvereinbar, wenn die Beklagten im jetzigen Rechtsstreit verurteilt werden könnten, die Erklärungen zu widerrufen oder zu unterlassen, die sie in dem anhängigen Verfahren (Erstprozeß) abgegeben haben.
Man hat im Interesse eines durchgreifenden Ehrenschutzes gegenüber Prozeßbehauptungen geltend gemacht, die Gefahr solcher "Störungen" des Erstprozesses durch einen Widerrufsrechtsstreit - jedenfalls dadurch, daß in ihm zuerst die Wahrheit der aufgestellten Behauptung geprüft werden müßte - sei nicht sehr groß (…Baumgärtel a.a.O. S. 56; Weitnauer JZ 1962, 489 [BGH 24.10.1961 - VI ZR 89/59]); werde vom Widerrufskläger selbst vorgetragen, die verletzende Behauptung sei in einem schwebenden Prozeß aufgestellt worden, so habe der Richter vor der Wahrheitsfeststellung im Rahmen der Schlüssigkeitsprüfung zu klären, ob die im ersten Rechtsstreit streitige Behauptung der Wahrnehmung berechtigter Interessen des Gegners im Erstprozeß diene.
Mit dem Berufungsgericht kann dahinstehen, ob ein Widerrufsbegehren während eines Rechtsstreits ausnahmsweise dann zuzulassen ist, wenn die verletzende Behauptung offensichtlich ohne jeden inneren Zusammenhang mit der Ausführung oder Verteidigung von Rechten steht, der sie dienen soll (vgl. BGH Urteil vom 14. November 1961 - VI ZR 89/59 = a.a.O.; RGZ 140, 392, 398;… Helle a.a.O. S. 135;… Baumgärtel a.a.O. S. 55).
Ebenso konnte das Berufungsgericht ohne Rechtsirrtum offen lassen, ob der Widerruf ausnahmsweise verlangt werden kann und damit dem Erfordernis des Schutzes der Ehre der Vorzug zu geben ist, wenn eine Partei oder ein Rechtsanwalt in einem Prozeß leichtfertig Behauptungen aufstellt, deren Unhaltbarkeit ohne weiteres auf der Hand liegt, oder wenn er gar bewußt unwahre Behauptungen vorträgt (vgl. BGH Urteil vom 14. November 1961 - VI ZR 89/59 = a.a.O.; vgl. auch RGZ 140, 392, 398;… Helle a.a.O., S. 135).
Dagegen liegt die vom erkennenden Senat (Urteil vom 14. November 1961 - VI ZR 89/59 = a.a.O.) erwogene Ausnahmegestaltung aber noch nicht vor, daß beide Beklagten leichtfertig die beanstandeten Behauptungen aufgestellt haben, deren Unhaltbarkeit ohne weiteres auf der Hand liegt.
In der Erörterung ging die Fragestellung bisher dahin, ob sich der Ausschluß der negatorischen Ansprüche bei Gestaltungen wie hier aus dem Gesichtspunkt der - überwiegend als Rechtfertigungsgrund qualifizierten (vgl. abweichend als Entschuldigungsgrund: Erdsiek NJW 1966, 1385 und JZ 1969, 311) - Wahrnehmung berechtigter Interessen oder schon aus anderen Gründen (vgl. BGH Urteil vom 14. November 1961 - VI ZR 89/59 = a.a.O.; vgl. oben 1) ergibt.
Gegen Behauptungen, die der Rechtsverfolgung in einem Verfahren dienen, können aber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Abwehransprüche, also insbesondere auch Unterlassungsansprüche, grundsätzlich nicht mit Erfolg erhoben werden (BGH, Urt. v. 14.11.1961 - VI ZR 89/59, JZ 1962, 486, 487 m. Anm. Weitnauer = NJW 1962, 243;…Urt. v. 14.1.1965 - KZR 9/63, GRUR 1965, 381, 385 - Weinbrand;…Urt. v. 13.7.1965 - VI ZR 70/64, NJW 1965, 1803;…Urt. v. 3.12.1968 - VI ZR 140/67, GRUR 1969, 236, 237 - Ostflüchtlinge;…Urt. v. 24.11.1970 - VI ZR 70/69, GRUR 1971, 175, 176 - Steuerhinterziehung;…Urt. v. 13.7.1971 - VI ZR 275/69, NJW 1971, 1749;…Urt. v. 14.11.1972 - VI ZR 102/71, GRUR 1973, 550, 551 - halbseiden;…Urt. v. 14.6.1977 - VI ZR 111/75, GRUR 1977, 745, 747, insoweit nicht in BGHZ 69, 181 - Heimstättengemeinschaft;…Urt. v. 20.12.1983 - VI ZR 94/82, GRUR 1984, 301, 304 = WRP 1984, 377, insoweit nicht in BGHZ 89, 198 - Aktionärsversammlung;… vgl. auch Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 14. Aufl., Einl. UWG, Rdnr. 279 und J. Helle, GRUR 1982, 207, 209 ff.).
Würde man dies zulassen, so wäre das Recht des Staatsbürgers, mit einer Strafanzeige zur Verfolgung strafbarer Handlungen beizutragen, in unangemessener Weise beeinträchtigt (vgl. BGH, NJW 1962, 243).
aa) Gegen Behauptungen, die der Rechtsverfolgung in einem gerichtlichen Verfahren dienen, können nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Abwehransprüche grundsätzlich nicht mit Erfolg erhoben werden (BGH, Urt. v. 14.11.1961 - VI ZR 89/59, NJW 1962, 243;… Urt. v. 14.1.1965 - KZR 9/63, GRUR 1965, 381, 385 - Weinbrand;… Urt. v. 13.7.1965 - VI ZR 70/64, NJW 1965, 1803;… Urt. v. 3.12.1968 - VI ZR 140/67, GRUR 1969, 236, 237 - Ostflüchtlinge;… Urt. v. 24.11.1970 - VI ZR 70/69, GRUR 1971, 175, 176 - Steuerhinterziehung;… Urt. v. 13.7.1971 - VI ZR 275/69, NJW 1971, 1749;… Urt. v. 14.11.1972 - VI ZR 102/71, GRUR 1973, 550, 551 - halbseiden;… Urt. v. 14.6.1977 -VI ZR 111/75, GRUR 1977, 745, 747 - Heimstättengemeinschaft, insoweit nicht in BGHZ 69, 181; Beschl. v. 3.11.1977 - VI ZR 256/74, WM 1978, 62, 63;… Urt. v. 20.12.1983 - VI ZR 94/82, GRUR 1984, 301, 304 = WRP 1984, 377 - Aktionärsversammlung, insoweit nicht in BGHZ 89, 198;… Urt. v. 9.4.1987 - I ZR 44/85, GRUR 1987, 568 f. = WRP 1987, 627 - Gegenangriff;… Urt. v. 17.12.1991 - VI ZR 169/91, NJW 1992, 1314, 1315).
Den Inhalt einer Strafanzeige kann der Betroffene grundsätzlich nicht zum Gegenstand einer Widerrufsklage machen (Senatsurteil vom 14. November 1961, aaO, S. 245).
Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs - Anspruch auf Unterlassung bestimmter …
AG Köln, 28.11.2005 - 113 C 206/05
LG Stuttgart, 28.09.2000 - 17 O 406/00
LG Heidelberg, 23.10.1990 - 4 O 26/90
Anwendbarkeit deutschen Rechts auf deliktische Handlungen von Mitgliedern einer …
BGH, 05.03.1968 - VI ZR 193/66
Drohung mit Kontaktaufnahme zu sowjetzonalen Behörden - Entschädigung wegen …
https://dejure.org/1961,410
BGH, 16.11.1961 - III ZR 189/60 (https://dejure.org/1961,410)
BGH, Entscheidung vom 16.11.1961 - III ZR 189/60 (https://dejure.org/1961,410)
BGH, Entscheidung vom 16. November 1961 - III ZR 189/60 (https://dejure.org/1961,410)
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Berücksichtigung körperlicher Beschwerden aufgrund der Körperkonstitution des Verletzten i.R.d. Bemessung des Schmerzensgeldes trotz deren Verursachung durch die unerlaubte Handlung - Bedeutung des Grades der Verursachung der Leiden des Verletzten durch die unerlaubte ...
VersR 1962, 93
DB 1962, 28
Es ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urt.v.16. November 1961 - III ZR 189/60 - VersR 1962, 93) anerkannt, daß beim Schmerzensgeldanspruch - im Gegensatz zu den für den Vermögens schaden geltenden Grundsätzen - die in der besonderen körperlichen oder seelischen Verfassung des Verletzten liegende Schadensbereitschaft anspruchsmindernd in Betracht gezogen werden kann.
Eine andere Beurteilung würde die freie Zugänglichkeit der staatlichen Rechtspflegeverfahren, an der auch ein erhebliches öffentliches Interesse bestehe, in bedenklicher Weise einengen (…BGH, a.a.O. [15]; zur Problematik der Begrenzung des zivilrechtlichen Ehrenschutzes gegenüber Äußerungen in rechtlich geordneten Verfahren vgl. ferner BGH, NJW 1962,S. 243;… NJW 1971, S. 284;… DB 1973, S. 818;… NJW 1978, S. 751 sowie jüngst NJW 1986, S. 2502).
Unter dem Gesichtspunkt der Billigkeit kann auch berücksichtigt werden, dass die Handlung des Schädigers nur eine Schadensbereitschaft ausgelöst hat, die einer bereits vorhandenen Anlage des Geschädigten entsprach (BGH Urteile vom 16. November 1961 - III ZR 189/60 - VersR 1962, 93 und vom 7. Juni 1968 - VI ZR 42/67 = VersR 68, 804, dort insoweit nicht abgedruckt).
Es kann vielmehr bei immateriellen Schäden sogar die Unterscheidung geboten sein, inwieweit die körperlichen Beeinträchtigungen des Verletzten auf den Unfall oder die vorhandene krankhafte Anlage zurückzuführen sind (BGH Urteil vom 16. November 1961 - III ZR 189/60 a VersR 1962, 93; Urteil vom 2. April 1968 - VI ZR 156/66 a VersR 1968, 648).
BGH, 21.07.1998 - VI ZR 276/97
Aufteilung des Schmerzensgeldes in Kapital- und Rentenbeträge in der …
Es braucht hier nicht abschließend entschieden zu werden, ob der Tatrichter, wenn in dieser Weise Schmerzensgeld mittels unbezifferten Leistungsantrags geltend gemacht wird, im Rahmen des ihm eröffneten Ermessens eine Aufteilung des Schmerzensgeldes in Kapital und Rente vornehmen darf oder ob, wofür viel spricht, die Zuerkennung einer Rente stets einen dahingehenden Antrag der Klägerseite voraussetzt (so etwa OLG Schleswig, VersR 1992, 462 f.;… MünchKomm BGB-Stein, 3. Aufl., § 847 Rdn. 57; vgl. hierzu auch BGH, Urteil vom 16. November 1961 - III ZR 189/60 - VersR 1962, 93, 95).
b) Da der Verletzte aber nur Anspruch auf ein angemessenes Schmerzensgeld hat, für dessen Festsetzung nach § 847 BGB Billigkeitsgesichtspunkten maßgebend sind, es bei der Bemessung der Höhe der Entschädigung durchaus geboten sein zu berücksichtigen, dass die zum Schaden führende Handlung des Schädigers nur eine bereits vorhandene Schadensbereitschaft in der Konstitution des Geschädigten ausgelöst hat und die Gesundheitsbeeinträchtigungen Auswirkungen dieser Schadensanfälligkeit sind (BGH NJW 1997, 455, 456 mit Hinweis auf BGH NJW 1962, 243 und weitere Rechtsprechungsnachweisen).
Sind hier nämlich alle irgendwie in Zusammenhang mit dem schädigenden Ereignis und seinen Folgen stehenden Umstände zu beachten (BGHZ 18, 149 ), so führt dies zwingend dazu, eine derartige "Mitursache" ebenfalls zu berücksichtigen (BGH NJW 1962, 243; OLG Frankfurt, NZV 1993, 67 ).
Dementsprechend ist es nicht rechtsfehlerhaft, sondern kann im Einzelfall, wenn Gesundheitsbeeinträchtigungen Auswirkungen einer Schadensanfälligkeit sind, sogar geboten sein, in die Billigkeitsentscheidung miteinzubeziehen, inwieweit die körperlichen Beschwerden des Verletzten einerseits durch den Unfall und andererseits durch die vorher vorhandene krankhafte Anlage verursacht wurden (so schon BGH, Urt. v. 16.11.1961, Az. III ZR 189/60, NJW 1962, 243, Urt. v. 05.11.1996, Az. VI ZR 275/95, NJW 1997, 455).
Da der Verletzte aber nur Anspruch auf ein angemessenes Schmerzensgeld hat, für dessen Festsetzung nach § 847 BGB a.F. Billigkeitsgesichtspunkte maßgebend sind, kann es bei der Bemessung der Höhe des Schmerzensgeldes durchaus geboten sein, zu berücksichtigen, dass die zum Schaden führende Handlung des Schädigers eine bereits vorhandene Schadensbereitschaft in der Konstitution des Geschädigten ausgelöst hat und die Gesundheitsbeeinträchtigungen Auswirkungen dieser Schadensanfälligkeit sind (BGH, NJW 1962, 243 f.; BGH NZV 1997, 69 f.; BGH NJW 1996, 2425 ff.).
BGH, 20.11.1961 - VIII ZR 160/60
https://dejure.org/1961,1423
BGH, 20.11.1961 - VIII ZR 160/60 (https://dejure.org/1961,1423)
BGH, Entscheidung vom 20.11.1961 - VIII ZR 160/60 (https://dejure.org/1961,1423)
BGH, Entscheidung vom 20. November 1961 - VIII ZR 160/60 (https://dejure.org/1961,1423)
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NJW 1962, 243 (Ls.)
MDR 1962, 210
VersR 1962, 96
Aus dem gleichen Grunde läßt sich auch nichts zuungunsten der Beklagten aus der Rechtsprechung herleiten, die dem Schadensersatzschuldner die Berufung auf ein Mitverschulden des Geschädigten versagt, wenn seine Schadensersatzverpflichtung in einem Vorprozeß rechtskräftig und einschränkungslos festgestellt worden ist und der Mitverschuldenseinwand in dem früheren Verfahren hätte erhoben werden können (RGZ 144, 220, 222 ff; Senatsurteil vom 20. November 1961 - VIII ZR 160/60 = LM § 254 (G) BGB Nr. 5 unter II 1.).

References: BGH 
 § 1004
 § 1004
 § 1004
 § 852
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 847
 § 847
 BGH 
 § 847
 BGH 
 BGH 
 § 254