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Timestamp: 2017-03-25 15:35:32+00:00

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Verordnung über die Kapazitätsermittlung zur Vergabe von
Studienplätzen (Kapazitätsverordnung - KapVO - ) Gesetze,
Kapazitätsermittlung zur Vergabe von ... Verordnung
über die Kapazitätsermittlung zur Vergabe von Studienplätzen
(Kapazitätsverordnung - KapVO - ) Vom 23. Juni 2003 (Nds.GVBl. Nr.15/2003 S.222),
geändert durch VO vom 23.6.2009 (Nds.GVBl. Nr.15/2009
S.288), 9.4.2010 (Nds.GVBl.
Nr.10/2010 S.163), 21.9.2010
(Nds.GVBl. Nr.23/2010 S.436), 21.5.2011 (Nds.GVBl. Nr.12/2011
S.162), 4.7.2012 (Nds.GVBl.
Nr.14/2012 S.220), 23.5.2014
(Nds.GVBl. Nr.9/2014 S.145) und vom
25.8.2015 (Nds.GVBl. Nr.12/2015
S.169) - VORIS 22220 - Aufgrund des §9 Nr.3 des Niedersächsischen
Hochschulzulassungsgesetzes vom 24.Januar 1998 (Nds.GVBl. S.51) wird verordnet:
E r s t e r A b s c h n i t t Allgemeine
Verfahrensgrundsätze § 1 Erschöpfende Nutzung der
Ausbildungskapazität (1) Zahlen für die Zulassung von Studierenden für
zulassungsbeschränkte Studiengänge (Zulassungszahlen) sind so
festzusetzen, dass unter Berücksichtigung der personellen,
räumlichen, sächlichen und fachspezifischen Gegebenheiten an den
Hochschulen eine erschöpfende Nutzung der Ausbildungskapazitäten
erreicht wird. Die Qualität in Forschung und Lehre und die geordnete
Wahrnehmung der Aufgaben der Hochschule, insbesondere in Forschung, Lehre und
Studium sowie in der Tierärztlichen Hochschule Hannover und in den
Bereichen Humanmedizin auch in der Krankenversorgung, sind zu
gewährleisten. (2) Zulassungszahlen können bei Modellvorhaben und
Hochschulstrukturveränderungen nach Maßgabe des §20 abweichend
von Absatz 1 Satz 1 festgesetzt werden. § 2Aufteilung der Zulassungszahlen auf
Vergabetermine Der Festsetzung der Zulassungszahlen liegt jeweils die jährliche
Aufnahmekapazität zugrunde. Bei Studiengängen, für die
während eines Jahres Bewerberinnen und Bewerber an mehreren
Vergabeterminen aufgenommen werden, wird die jährliche
Aufnahmekapazität auf die einzelnen Vergabetermine aufgeteilt. § 3Ermittlung der Aufnahmekapazität (1) Die jährliche Aufnahmekapazität
wird in zwei Verfahrensschritten ermittelt: Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung nach den
Vorschriften des Zweiten Abschnitts, Überprüfung des Ergebnisses nach Nummer 1 anhand der
weiteren kapazitätsbestimmenden Kriterien nach den Vorschriften des
Dritten Abschnitts. (2) Bei der Ermittlung der
Aufnahmekapazität bleiben unberücksichtigt: kapazitätsausgleichende Maßnahmen nach Artikel 10 Abs.4
des Staatsvertrages über die Vergabe von Studienplätzen
(Staatsvertrag) und Maßnahmen zum Ausgleich zusätzlicher Belastungen aufgrund
der bisherigen Entwicklung der Zahl der Studierenden. Die Maßnahmen sind von der Hochschule in
der Kapazitätsermittlung gesondert auszuweisen. § 4Berichte der Hochschulen; Aufgaben des
Fachministeriums (1) Zur Festsetzung der Zulassungszahlen
legen die Hochschulen ihre Kapazitätsermittlungen innerhalb einer vom
Fachministerium zu bestimmenden Frist vor. Der Bericht muss enthalten: die Ermittlung der Aufnahmekapazität nach §3, die Aufteilung der Curricularnormwerte der Studiengänge auf
Lehreinheiten (§13 Abs.4) und einen Vorschlag für die Festsetzung der Zulassungszahlen. Die Aufteilung der Curricularnormwerte und
Abweichungen des Vorschlags nach Satz 2 Nr.3 vom Berechnungsergebnis des
Zweiten Abschnitts sind zu begründen. (2) Legt die Hochschule die Kapazitätsermittlung unvollständig
oder nicht fristgerecht vor, so ermittelt das Fachministerium die
Aufnahmekapazität. In diesem Fall sowie dann, wenn das Fachministerium
erwägt, von Vorschlägen der Hochschule abzuweichen, ist die
Kapazitätsermittlung mit der Hochschule zu erörtern. Die Hochschule
ist vor einer abweichenden Festsetzung zu unterrichten. § 5Stichtagsermittlung (1) Die jährliche Aufnahmekapazität wird auf der Grundlage der
Daten eines Stichtages ermittelt, der nicht mehr als neun Monate vor Beginn des
Zeitraums liegt, für den die zu ermittelnden Zulassungszahlen gelten
(Berechnungszeitraum). Sind im Zeitpunkt der Kapazitätsermittlung bereits
wesentliche Änderungen von Daten bis zum Beginn des Berechnungszeitraums
erkennbar, so sollen diese berücksichtigt werden. (2) Treten nach der Kapazitätsermittlung bis zum Beginn des
Berechnungszeitraums noch wesentliche Änderungen der Daten ein, so soll
die Aufnahmekapazität neu ermittelt werden. Z w e i t e r A b s c h n i t t Berechnung
aufgrund der personellen Ausstattung § 6Berechnung mit Curricularnormwerten Die Aufnahmekapazität aufgrund der personellen Ausstattung wird
Anlage 1 unter Anwendung von
Curricularnormwerten (§13) berechnet. § 7Zuordnung der Studiengänge zu
Lehreinheiten (1) Die Kapazitätsermittlung ist auf Studiengänge bezogen;
diese werden Lehreinheiten zugeordnet. Ein Studiengang ist der Lehreinheit
zuzuordnen, die den überwiegenden Teil der Lehrveranstaltungsstunden
für den Studiengang anbietet. Die einer Lehreinheit zugeordneten
Studiengänge können bei der Berechnung zusammengefasst werden. (2) Eine Lehreinheit ist eine für Zwecke der
Kapazitätsermittlung abgegrenzte fachliche Einheit, die ein Lehrangebot
bereitstellt. Die Lehreinheiten sind so abzugrenzen, dass für die
zugeordneten Studiengänge die Lehrveranstaltungsstunden möglichst
weitgehend bei einer Lehreinheit angeboten werden. (3) Der Studiengang Medizin wird für Berechnungszwecke in einen
vorklinischen und einen klinischen Teil untergliedert, wobei der vorklinische
Teil den Studienabschnitt bis zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen
Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr.1 und der klinische Teil den
Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung
und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr.1 der
Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S.2405)
umfasst. Zur Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität für den
Studiengang Medizin sind die Uhreinheiten Vorklinische Medizin,
Klinisch-theoretische Medizin und Klinisch-praktische Medizin zu bilden. Der
vorklinische Teil des Studiengangs wird der Lehreinheit Vorklinische Medizin
und der klinische Teil des Studiengangs der Lehreinheit Klinisch-praktische
Medizin zugeordnet; die Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin erbringt
für den Siudiengang Medizin Dienstleistungen (§ 11). (4) 1Abweichend von Absatz 3 werden für den
Medizin-Modellstudiengang HannibaL an der Medizinischen Hochschule Hannover zur
Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität eine integrierte
Lehreinheit und eine Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin gebildet.
2Die integrierte Lehreinheit umfasst die Lehreinheiten Vorklinische
Medizin und Klinisch-praktische Medizin bis zum Beginn des Praktischen Jahres
nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte
vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S.2405), zuletzt geändert durch Artikel 2 der
Verordnung vom 2. August 2013 (BGBl. I S.3005); die Lehreinheit
Klinisch-theoretische Medizin erbringt für den Modellstudiengang HannibaL
Dienstleistungen (§ 11). § 8Zuordnung von Stellen (1) Für die Berechnung des Lehrangebots sind alle Stellen des
wissenschaftlichen und künstlerischen Lehrpersonals und der sonstigen
Lehrpersonen nach Stellengruppen Lehreinheiten zuzuordnen. In den medizinischen
Lehreinheiten werden auch die Stellen des wissenschaftlichen Personals, das
Aufgaben in der Krankenversorgung wahrnimmt, einbezogen und so zugeordnet, wie
die medizinischen Fächer, in denen sie tätig sind, nach der
Anlage 2 den Lehreinheiten
zugeordnet sind. (2) Personen, die zur Wahrnehmung von Aufgaben in der Lehre an die
Hochschule abgeordnet sind, werden in die Berechnung einbezogen. (3) Stellen, die im Berechnungszeitraum aus haushaltsrechtlichen
Gründen nicht besetzt werden können, werden nicht in die Berechnung
einbezogen. § 9Lehrdeputate (1) Das Lehrdeputat ist die aufgrund der Lehrverpflichtungsverordnung
festgesetzte Lehrverpflichtung einer Lehrperson, gemessen in
Lehrveranstaltungsstunden. (2) Die Stellen, die für die Berechnung der Lehrdeputate des
wissenschaftlichen Personals berücksichtigt werden, sind entsprechend dem
Personalbedarf für die Aufgaben in der medizinischen Versorgung nach
Maßgabe der Absätze 3 bis 5 zu vermindern. (3) In der Lehreinheit Klinisch-praktische
Medizin besteht Personalbedarf für die stationäre Krankenversorgung in Höhe von
einer Stelle je 7,2 tagesbelegte Betten und für die ambulante Krankenversorgung in Höhe von einer
Stelle je 1200 poliklinische Neuzugänge, wobei als Neuzugänge die
jährlich im Klinikum mit Ausnahme der Zahnklinik a) für eine poliklinische Behandlung eingelesenen
Krankenversicherungskarten sowie die angenommenen Überweisungs- und
Vorsorgescheine, b) vorgenommenen Notfallbehandlungen und internen
Überweisungen sowie c) erstellten Leistungsabrechnungen für Selbstzahler gelten. Die Zahl der nach §8 zugeordneten Stellen des wissenschaftlichen
Personals wird um die Zahl der sich aus Satz 1 ergebenden Stellen nach
Maßgabe der Sätze 3 und 4 vermindert. Zunächst wird die
Verminderung um die Zahl der Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne
Lehrverpflichtung, das der Krankenversorgung zugeordnet ist, vorgenommen. Die
danach noch abzuziehende Zahl der Stellen verteilt sich auf die Stellengruppen
nach dem Verhältnis der Stärke der Stellengruppen, wie es sich
infolge der Verminderung nach Satz 3 ergibt. (4) In der Lehreinheit Tiermedizin wird wegen des Personalbedarfs
für die medizinische Versorgung die Zahl der Stellen des
wissenschaftlichen Personals der wissenschaftlichen Einrichtungen, die
Dienstleistungen für die unmittelbare Krankenversorgung und für
diagnostische Untersuchungen einschließlich der Untersuchungen für
das öffentliche Gesundheitswesen erbringen, insgesamt um 30 vom Hundert
vermindert. Die Verminderung ist zunächst um die Zahl der Stellen des
wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das Dienstleistungen nach
Satz 1 erbringt, vorzunehmen. Die danach noch abzuziehende Zahl der Stellen
verteilt sich auf die Stellengruppen nach dem Verhältnis der Stärke
der Stellengruppen, wie es sich infolge der Verminderung nach Satz 2 ergibt.
(5) In der Lehreinheit Zahnmedizin besteht
Personalbedarf für die stationäre Krankenversorgung in Höhe von
einer Stelle je 7,2 tagesbelegte Betten und für die ambulante Krankenversorgung pauschal in Höhe von
30 vom Hundert der Stellen, die nach Abzug der Stellen für die
stationäre Krankenversorgung verbleiben. Die Zahl der nach §8 zugeordneten Stellen
des wissenschaftlichen Personals wird um die Zahl der sich nach Satz 1
ergebenden Stellen in entsprechender Anwendung des Absatzes 3 Sätze 3 und
4 vermindert. (6) Der Aufwand für die Ausbildung im Praktischen Jahr nach §1
Abs.2 Satz 1 Nr.1 der Approbationsordnung für Ärzte wird durch Abzug
einer Stelle je acht Studierende, die in diesem Studienabschnitt von der
Lehreinheit Klinisch- praktische Medizin ausgebildet werden,
berücksichtigt. Die Stellenverminderungen sind so auf die Stellengruppen
zu verteilen, wie es deren Anteil an der Gesamtstellenzahl nach Abzug der
Stellen für die Krankenversorgung nach Absatz 2 entspricht. (7) Das Lehrangebot der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin wird um
die Anzahl der Lehrveranstaltungsstunden erhöht, die von
außeruniversitären Krankenanstalten vereinbarungsgemäß
und auf Dauer für die Ausbildung nach §13 Abs.1 im Studienabschnitt
zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach §1
Abs.3 Satz 1 Nr.1 und dem Beginn des Praktischen Jahres nach §1 Abs.2 Satz
1 Nr.1 der Approbationsordnung für Ärzte erbracht werden. (8) Der Aufwand für die praktische
Ausbildung nach den §§54 und 57 der Approbationsordnung für
Tierärztinnen und Tierärzte vom 10.November 1999 (BGBl. I S.2162),
zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 4.Dezember 2002 (BGBl.
I S.4456), wird für die Ausbildung nach §54 Abs.1 dieser Approbationsordnung durch Abzug einer
Stelle je 96 Ausbildungsplätze und nach §54 Abs.2 und §57 dieser Approbationsordnung durch
Abzug einer Stelle je 42 Ausbildungsplätze berücksichtigt. (9) 1Für die integrierte Lehreinheit des
Medizin-Modellstudiengangs HannibaL an der Medizinischen Hochschule Hannover
werden die Stellen des wissenschaftlichen Personals der integrierten
Lehreinheit nur in dem Umfang berücksichtigt, der dem vom Land im
vorausgegangenen Kalenderjahr zur Verfügung gestellten Erfolgsplanzuschuss
entspricht. 2Die Absätze 6 und 7 sind entsprechend
anzuwenden. § 10Einbeziehung von Lehraufträgen Als Lehrauftragsstunden werden die Lehrveranstaltungsstunden, die nicht
auf einer Regellehrverpflichtung beruhen, in die Berechnung einbezogen, soweit
sie der Lehreinheit für den Ausbildungsaufwand nach §13 Abs.1 in den
dem Berechnungsstichtag vorausgehenden zwei Semestern im Durchschnitt je
Semester zur Verfügung gestanden haben. In die Berechnung nicht einbezogen
werden Lehrauftragsstunden, die aus Haushaltsmitteln für unbesetzte
Stellen vergütet worden sind, und Lehrleistungen, die von Personal von
Forschungseinrichtungen außerhalb einer Hochschule freiwillig und
unentgeltlich übernommen werden. Die Lehrauftragsstunden sind auf der
Grundlage der Anrechnungsvorschriften der Lehrverpflichtungsverordnung in
Deputatstunden umzurechnen. § 11 Inanspruchnahme durch Dienstleistungen (1) Die Lehrveranstaltungsstunden, die eine Lehreinheit für nicht
ihr zugeordnete Studiengänge zu erbringen hat, sind Dienstleistungen. (2) Der Bedarf an Dienstleistungen wird nach den bisherigen
Studienanfängerzahlen oder den voraussichtlichen Zulassungszahlen für
die nicht der Lehreinheit zugeordneten Studiengänge berechnet. § 12Anteilquote eines Studiengangs Die Anteilquote eines einer Lehreinheit zugeordneten Studiengangs ist
das Verhältnis der jährlichen Aufnahmekapazität dieses
Studiengangs zur Summe der jährlichen Aufnahmekapazität aller der
Lehreinheit zugeordneten Studiengänge. § 13Curricularnormwerte (1) Der Curricularnormwert bezeichnet den insgesamt erforderlichen
Lehraufwand für die ordnungsgemäße Ausbildung einer oder eines
Studierenden in einem Studiengang, gemessen in Deputatstunden. Die
Curricularnormwerte der einzelnen Studiengänge sind in der
Anlage 3 ausgewiesen. (2) Bietet eine Hochschule an, zugleich in mehreren Studiengängen
zu studieren, so sind für diese Studiengangkombinationen die in der Anlage
3 aufgeführten Curricularnormwerte unter Berücksichtigung der
Ausbildungsstruktur, des Anteils des jeweiligen Studiengangs am Gesamtstudium
und der Studiendauer entsprechend anzuwenden. (3) Ist für einen Studiengang ein Curricularnormwert in der Anlage
3 noch nicht aufgeführt, so kann das Fachministerium im Benehmen mit der
Hochschule den Curricularnormwert festlegen. Curricularnormwerte vergleichbarer
Studiengänge sind zu berücksichtigen. (4) Der Curricularnormwert eines Studiengangs wird auf die am
Lehrangebot für den Studiengang beteiligten Lehreinheiten aufgeteilt
(Bildung von Curricularanteilen). Sind Curricularanteile noch nicht gebildet,
so werden die Anteile der beteiligten Lehreinheiten nach der bisherigen
Verteilung des Lehrangebots berechnet. D r i t t e r A b s c h n i t
tÜberprüfung des Berechnungsergebnisses des Zweiten Abschnitts
§ 14Berücksichtigung weiterer
Einflussfaktoren (1) Das nach den Vorschriften des Zweiten Abschnitts berechnete Ergebnis
ist daraufhin zu überprüfen, ob es anhand der weiteren, in den
Absätzen 2 und 3 aufgeführten kapazitätsbestimmenden Kriterien
noch zu verändern ist, soweit Anhaltspunkte dafür gegeben sind, dass
sich die weiteren Kriterien auf das Berechnungsergebnis auswirken. (2) Eine Verminderung der aufgrund der
personellen Ausstattung berechneten Kapazität kommt nur in Betracht, wenn
die Durchführung der ordnungsgemäßen Lehre beeinträchtigt
ist (Nummern 1 bis 6, 8 und 9) oder ein Ausgleich für eine Mehrbelastung
des Personals durch Studierende höherer Semester erforderlich ist (Nummer
7), in den Fällen des Fehlens von Räumen in ausreichender Zahl, Größe
oder Ausstattung, des Fehlens ausreichender sachlicher Mittel, des Fehlens wissenschaftlicher oder nichtwissenschaftlicher
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der notwendigen Zahl, des Fehlens einer ausreichenden Anzahl geeigneter Patientinnen und
Patienten für die Ausbildung im Studiengang Medizin, des Fehlens von Arbeitsplätzen und klinischen
Behandlungseinheiten im Studiengang Zahnmedizin in einer ausreichenden Zahl,
des Abweichens der Berechnungsergebnisse für den Vorklinischen
von denen für den klinischen Teil des Studiengangs Medizin, einer höheren Aufnahme von Studierenden in den vergangenen
Jahren gegenüber dem nach Absatz 3 und §16 überprüften
Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts, besonderer Beanspruchungen der Lebreinheit in der Krankenversorgung,
die über die in den pauschalierten Regelungen nach §9 Abs.3 zugrunde
gelegten Beanspruchungen hinausgehen, einer Mangellage beim musikpraktischen Einzelunterricht im Fach
Musik bei Lehramtsstudiengängen im Vergleich zu dem in der
Anlage 4 festgelegten Umfang.
(3) Die nach dem Zweiten Abschnitt errechnete
jährliche Aufnahmekapazität kann erhöht werden, soweit die
Lehreinheit entlastet ist durch eine besondere Ausstattung mit Personal oder sachlichen Mitteln oder
geringere Zahlen von Studierenden in höheren Fachsemestern
infolge Studienabbruchs, Fachwechsels oder Hochschulwechsels. § 15Berücksichtigung des Raumbedarfs (1) Ist in einer Lehreinheit ein Engpass an Räumen vorherzusehen,
so sind der Raumbedarf und das verfügbare Angebot an Raumstunden
festzustellen. Dabei ist davon auszugehen, dass für die
Lehrveranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl die Räume ganztägig
und ganzjährig zur Verfügung stehen, sofern nicht fachspezifische
Erfordernisse entgegenstehen. (2) Ist das Angebot an Raumstunden geringer als der jährliche
Raumbedarf und ist eine Bereitstellung von zusätzlichen Räumen nicht
möglich, so kann das nach der personellen Ausstattung berechnete Ergebnis
entsprechend vermindert werden. § 16Berücksichtigung der Schwundquote Die Aufnahmekapazität ist zu erhöhen, wenn zu erwarten ist,
dass wegen Studienabbruchs, Fachwechsels oder Hochschulwechsels die Zahl der
Abgänge an Studierenden in höheren Fachsemestern größer
ist als die Zahl der Zugänge (Schwundquote). § 17Patientenbezogene Kapazität im
Studiengang Medizin und im Medizin-Modellstudiengang HannibaL (1) Das Berechnungsergebnis für den
klinischen Teil des Studiengangs Medizin ist anhand der patientenbezogenen
Einflussfaktoren (§14 Abs.2 Nr.4) wie folgt zu überprüfen: Als patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität für
den Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen
Prüfung nach §1 Abs.3 Nr.1 und dem Beginn des Praktischen Jahres nach
§1 Abs.2 Satz 1 Nr.1 der Approbationsordnung für Ärzte sind 15,5
vom Hundert der Gesamtzahl der tagesbelegten Betten des Klinikums anzusetzen.
Soweit die patientenbezogene Aufnahmekapazität nach Nummer 1
niedriger ist als das Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts unter
Berücksichtigung der Überprüfung nach §14 Abs.2 Nrn.1 bis
3, 7 und 8, Abs.3 sowie §16, ist sie je 1000 poliklinische Neuzugänge
im Jahr um die Zahl Eins zu erhöhen, höchstens jedoch um 50 vom
Hundert. Soweit aufgrund einer Vereinbarung in außeruniversitären
Krankenanstalten Lehrveranstaltungen für den Studienabschnitt nach Nummer
1 auf Dauer durchgeführt werden, erhöht sich die patientenbezogene
jährliche Aufnahmekapazität entsprechend der dort bereitgestellten
Kapazität. (2) Das Berechnungsergebnis für den
Medizin-Modellstudiengang HannibaL an der Medizinischen Hochschule Hannover ist
anhand der patientenbezogenen Einflussfaktoren (§ 14 Abs. 2 Nr. 4) wie
folgt zu überprüfen: 1In die Berechnung der patientenbezogenen jährlichen
Aufnahmekapazität geht die dokumentierte Zahl der Belegungstage der
entweder nach § 9 Abs. 1 oder nach § 6 Abs. 1 des
Krankenhausentgeltgesetzes im vorvergangenen Jahr im stationären Bereich
abgerechneten Fälle ein. 2Einbezogen werden auch Belegungstage
in Bezug auf Privatpatienten, Patienten mit Anspruch auf Wahlleistungen und
Selbstzahler im stationären Bereich. 3Nicht einbezogen werden
abweichend von den Sätzen 1 und 2 Belegungstage in Bezug auf in der
Medizinischen Hochschule Hannover lebend Geborene, Lebendspender, Patienten mit
einer Verweildauer von weniger als einem Tag sowie Patienten, für die
Leistungen im Rahmen einer teilstationären Behandlung erbracht wurden.
4Zu berücksichtigen sind auch die nach der
Bundespflegesatzverordnung tatsächlich abgerechneten Belegungstage, an
denen vollstationäre psychiatrische Leistungen erbracht wurden.
5Die Summe der Belegungstage ist durch 365 zu teilen; das Ergebnis
der Teilung ist das Äquivalent der tagesbelegten Betten. 6Als
patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität sind 10,65 vom Hundert
des Äquivalents der tagesbelegten Betten anzusetzen. 1Soweit die Aufnahmekapazität nach Nummer 1
Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nrn. 1
bis 3, 7 und 8, Abs. 3 sowie § 16, ist sie je 1 300 ambulanter
Erstkontakte mit Patienten in den Polikliniken und Ambulanzen der Medizinischen
Hochschule Hannover um die Zahl Eins zu erhöhen, jedoch um nicht mehr als
50 vom Hundert der nach Nummer 1 errechneten Studienplätze.
2Unberücksichtigt bleiben abweichend von Satz 1 Erstkontakte
mit Privatpatienten, Patienten der diagnostischen Radiologie und Patienten der
Ambulanz der Zahnmedizinischen Klinik sowie Patientenkontakte in Zusammenhang
mit gutachterlichen Aufträgen. Soweit aufgrund einer Vereinbarung in außeruniversitären
Krankenanstalten Lehrveranstaltungen für die integrierte Lehreinheit auf
Dauer durchgeführt werden, erhöht sich die patientenbezogene
jährliche Aufnahmekapazität entsprechend der sich aus dem dort
bereitgestellten patientenbezogenen Unterricht ergebenden Kapazität. (3) Ist das Berechnungsergebnis nach Absatz 1 oder 2 niedriger als das
des Zweiten Abschnitts unter Berücksichtigung der Überprüfung
nach §14 Abs.2 Nrn.1 bis 3, 7 und 8, Abs.3 sowie §16, so ist es der
Festsetzung der Zulassungszahl zugrunde zu legen. §14 Abs.2 Nr.6 bleibt
unberührt. § 18Abweichungen von vorklinischer und
klinischer Kapazität im Studiengang Medizin (1) Ist die Aufnahmekapazität des klinischen Teils des Studiengangs
Medizin geringer als die des vorklinischen Teils, so kann die einheitliche
Kapazität des Studiengangs Medizin nur dann höher als das
Berechnungsergebnis des klinischen Teils festgesetzt werden, wenn die
Fortsetzung des Studiums für alle Studierenden nach dem vorklinischen
Teil, auch an einer anderen Hochschule, gewährleistet werden kann. (2) Soweit die Fortsetzung des Studiums nach dem vorklinischen Teil
nicht für alle betroffenen Studierenden gewährleistet ist, ist die
Differenz zwischen der klinischen und der vorklinischen Aufnahmekapazität
als gesonderte Kapazität auszuweisen. (3) Ist die Aufnahmekapazität des vorklinischen Teils geringer als
die des klinischen Teils, so ist die niedrigere Zahl maßgeblich. § 19Klinische Behandlungskapazität im
Studiengang Zahnmedizin (1) Das Berechnungsergebnis für den Studiengang Zahnmedizin ist
unter Berücksichtigung der klinischen Behandlungseinheiten der Lehreinheit
Zahnmedizin zusätzlich zu überprüfen. Als Grenzwert für die
jährliche Aufnahmekapazität sind je Studienplatz 0,67 klinische
Behandlungseinheiten für die Zahnerhaltungs- und Zahnersatzkunde
anzusetzen. (2) Weichen die Berechnungsergebnisse nach Absatz 1 und nach dem Zweiten
Abschnitt unter Berücksichtigung der Überprüfung nach §14
Abs.2 Nrn.1 bis 3, 5 und 7, Abs.3 sowie §16 voneinander ab, so ist der
Festsetzung der Zulassungszahl der niedrigere Wert zugrunde zu legen. V i e r t e r A b s c h n i t
tAusnahmetatbestände § 20Modellvorhaben und
Hochschulstrukturveränderungen Liegen die Voraussetzungen des Artikels 7 Abs.2 Satz 2 des
Staatsvertrages vor, so können Zulassungszahlen abweichend von den
Bestimmungen des Zweiten und Dritten Abschnitts festgesetzt werden. § 21Künstlerische Studiengänge im
Einzelunterricht Ist ein Studiengang an einer künstlerisch-wissenschaftlichen
Hochschule der Lehreinheit Musik, Schauspiel oder Tanz zugeordnet, so bemisst
sich die Aufnahmekapazität nach dem Lehrangebot für den
Einzelunterricht. F ü n f t e r A b s c h n i t t
Schlussvorschrift § 22In-Kraft-Treten (1) Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.
Sie gilt erstmals für die Ermittlung der jährlichen
Aufnahmekapazität und die Festsetzung von Zulassungszahlen für das
Wintersemester 2003/2004. (2) Gleichzeitig tritt die Kapazitätsverordnung vom 6.Juli 1990
(Nds.GVBl. S.256), zuletzt geändert durch §17 der Verordnung vom
11.Februar 2000 (Nds.GVBl. S.18), außer Kraft. Anlage
1( zu § 6) Die personelle Aufnahmekapazität wird unter Zugrundelegung der
für die einzelnen Studiengänge aufgestellten Curricularnormwerte
(Anlage 3, §13 Abs.2 bis 4) berechnet. Die Curricularnormwerte sind auf
die beteiligten Lehreinheiten so aufzuteilen, dass die Summe der
Curricularanteile eines Studiengangs den Curricularnormwert ergibt. Die
Berechnungen sind im Folgenden mathematisch dargestellt und in den wesentlichen
Schritten erläutert. Die benutzten Zeichen sind im Abschnitt III
erläutert. I. Berechnung des Lehrangebots einer
Lehreinheit in Deputatstunden Das Lehrangebot einer Lehreinheit in Deputatstunden (S) ergibt sich
aus den Lehrdeputaten der verfügbaren Stellen einschließlich der
Lehrdeputate der an die Hochschule abgeordneten Personen und der durch
Lehraufträge zusätzlich zur Verfügung stehenden Deputate.
Abzuziehen sind Verminderungen der Lehrdeputate nach der
Lehrverpflichtungsverordnung. (1) S = Sj (Ij . hj - rj) + L
Das so ermittelte Lehrangebot ist zu reduzieren um die
Dienstleistungen, gemessen in Deputatstunden, die die Lehreinheit für ihr
nicht zugeordnete Studiengänge zu erbringen hat. Dabei sind die
Curricularanteile zugrunde zu legen, die für die Dienstleistungen für
nicht zugeordnete Studiengänge auf die Lehreinheit entfallen. (2) E = SqCAq
. Aq/2 Das bereinigte Lehrangebot beträgt damit (3) Sb = S - E. II. Berechnung der jährlichen
Aufnahmekapazität Unter Anwendung der Anteilquoten der zugeordneten Studiengänge wird
ein gewichteter Curricularanteil ermittelt: (4) CA = Sp
. CAp . zp
Die jährliche Aufnahmekapazität eines der Lehreinheit
zugeordneten Studiengangs beträgt demnach (5) Ap = 2 . Sb/CA . zp. III.Verzeichnis der benutzten Zeichen Ap : Jährliche Aufnahmekapazität des der Lehreinheit
zugeordneten Studiengangs p, Aq : Anzahl der für den Dienstleistungsabzug anzusetzenden
jährlichen Studienanfängerinnen und Studienanfänger des der
Lehreinheit nicht zugeordneten Studiengangs q (§11 Abs.2), CAp: Anteil am Curricularnormwert (Curricularanteil) des zugeordneten
Studiengangs p, der auf die Lehreinheit entfällt (§13 Abs.4), CAq: Anteil am Curricularnormwert (Curricularanteil) des nicht
zugeordneten Studiengangs q, der von der Lehreinheit als Dienstleistung zu
erbringen ist (§13 Abs.4), CA : Gewichteter Curricularanteil aller einer Lehreinheit zugeordneten
Studiengänge, E : Dienstleistungen der Lehreinheit für die ihr nicht
zugeordneten Studiengänge in Deputatstunden je Semester (§11), hj : Lehrdeputat je Stelle in der Stellengruppe j, gemessen in
Deputatstunden je Semester (§9 Abs.1), lj : Anzahl der in der Lehreinheit verfügbaren Stellen der
Stellengruppe j, L : Anzahl der Lehrauftragsstunden der Lehreinheit in Deputatstunden
je Semester (§10), rj : Gesamtsumme der Verminderungen für die Stellengruppe j in der
Lehreinheit, gemessen in Deputatstunden je Semester
(Ermäßigungsvorschriften der Lehrverpflichtungsverordnung), S : Lehrangebot der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester (§9
Abs.1), Sb : Um Dienstleistungen für die nicht zugeordneten
Studiengänge bereinigtes Lehrangebot der Lehreinheit in Deputatstunden je
Semester, zp : Anteil der jährlichen Aufnahmekapazität eines
zugeordneten Studiengangs p an der Aufnahmekapazität der Lehreinheit
(Anteilquote, §12). Anlage 2( zu
§ 8 Abs.1 Satz 2) Zuordnung der
Stellen des wissenschaftlichen Personals Lfd.Nr. Fach Hinweise 1 2 3 I. Lehreinheit
Vorklinische Medizin 1 Anatomie 2 Biochemie / Molekularbiologie 3 Physiologie 4 Medizinische Soziologie kann als Dienstleistung erbracht werden, z. B.
durch - Sozialmedizin - Institute für Gerichts- und
Sozialmedizin 5 Medizinische Psychologie kann als Dienstleistung erbracht werden, z. B.
durch- Psychiatrie- Klinische Psychologie - Psychosomatik 6 Biologie für Medizin kann als Dienstleistung erbracht werden 7 Chemie für Medizin kann als Dienstleistung erbracht werden 8 Physik für Medizin kann als Dienstleistung erbracht werden II. Lehreinheit
Klinisch-praktische Medizin 9 Innere Medizin Wenn in der Klinischen Physiologie keine
klinische Tätigkeit vorliegt, soll sie der Lehreinheit
Klinisch-theoretische Medizin zugeordnet werden. 10 Kinderheilkunde 11 Chirurgie Wenn in der Experimentellen Chirurgie keine klinische
Tätigkeit vorliegt, soll sie der Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin
zugeordnet werden. 12 Urologie 13 Dermatologie und Venerologie 14 Frauenheilkunde und Geburtshilfe 15 Orthopädie 16 Augenheilkunde 17 Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde 18 Neurologie 19 Psychatrie und Psychologie 20 Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie 21 Anästhesiologie und Notfallmedizin Wenn in der Experimentellen Anästhesie keine
Klinisch-theoretische Medizin zugeordnet werden. 22 Radiologie /therapeutische Radiologie) Der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin soll der
Teil der Radiologie zugeordnet werden, der über Betten verfügt. 23 Physikalische Medizin 24 Allgemeinmedizin III. Lehreinheit
Klinisch-theoretische Medizin 25 Pathologie 26 Mikrobiologie und Virologie 27 Hygiene 28 Immunologie 29 Arbeitsmedizin 30 Rechtsmedizin 31 Sozialmedizin 32 Klinische Chemie und Laboratoriums- diagnostik Wenn die Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik mit einer
Fachklinik zusammengefasst sind, werden die Stellen dort ausgegliedert und der
Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin zugeordnet. 33 Patho-Biochemie kann als Dienstleistung erbracht werden, z. B. durch -
Biochemie - Klinische Chemie und Hämatologie 34 Patho-Physiologie kann als Dienstleistung erbracht werden, z. B. durch -
Physiologie, Innere Medizin 35 Radiologie (diagnostische Radiologie) Der Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin soll der Teil der
Radiologie zugeordnet werden, der nicht über Betten verfügt. 36 Medizinische Biometrie / Informatik 37 Humangenetik 38 Pharmakologie / Toxikologie 39 Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin 40 Medizinische Terminologie Anlage 3( zu
§ 13 Abs.1) Curricularnormwerte
A. Studiengänge an Universitäten
1) Die Bezeichnung der Studienbereiche und die Zuordnung der
einzelnen Studienfächer zu einem Studienbereich ergibt sich aus der
amtlichen Statistik (Statistisches Bundesamt und Landesamt für Statistik
Niedersachsen), veröffentlicht unter der Internetadresse
www.statistik.niedersachsen.de, dort unter > Themenbereiche > Bildung
> Service, Downloads > Downloads > Hochschulstatistik. 2) Der Curricularnormwert (CNW) gilt in der Regel für einen
sechssemestrigen Studiengang mit 180 Credit Points, die nach dem European
Credit Transfer System vergeben werden. In einem siebensemestrigen
Bachelor-Studiengang sind 25 v.H. des CNW für den viersemestrigen
Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen
Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen dreisemestrigen
Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen
Master-Studiengangs um 25 v.H. In einem achtsemestrigen Bachelor-Studiengang
sind 50 v.H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den
CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für
einen zweisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des
viersemestrigen Master-Studiengangs um 50 v.H. Soweit für einen
Studiengang im Vorfeld erbrachte Leistungen angerechnet werden, verringert sich
der CNW im Verhältnis der anrechenbaren Kreditpunkte zur
Gesamtkreditpunktzahl des Studiengangs. B. Studiengänge an
künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschulen I. Studiengänge mit dem Abschluss II. Aufbau-, Ergänzungs-, Zusatz- und
Weiterbildungsstudiengänge C. Studiengänge an Fachhochschulen 1) Die Bezeichnung der Studienbereiche und die
Zuordnung der einzelnen Studienfächer zu einem Studienbereich ergibt sich
aus der amtlichen Statistik (Statistisches Bundesamt und Landesamt für
Statistik Niedersachsen), veröffentlicht unter der Internetadresse
> Service, Downloads > Downloads > Hochschulstatistik. 2) Der Curricularnormwert (CNW) gilt in der
Regel für einen sechssemestrigen Studiengang mit 180 Credit Points, die
nach dem European Credit Transfer System vergeben werden. In einem
siebensemestrigen Bachelor-Studiengang sind 25 v.H. des CNW für den
viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen
Gesamtkreditpunktzahl des Studiengangs. [ alte Fassung Anlage 3 ] Anlage 4( zu
§ 14 Abs.2 Nr.9) Musikpraktischer Einzelunterricht Im ersten und zweiten Studienfach Musik müssen je
Studienanfängerin oder Studienanfänger in den Studiengängen Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen mindestens 9
und Lehramt an Gymnasien mindestens 13,5 Semesterwochenstunden musikpraktischer Einzelunterricht angeboten
werden. Schule und Recht in Niedersachsen (www.schure.de)

References: §9
 § 1
 §20
 § 2
 § 3
 § 4
 §3
 § 5
 § 6
 § 7
 § 1
 § 1
 § 1
 § 8
 § 9
 §8
 §8
 §1
 §13
 §1
 §1
 §54
 §54
 §57
 § 10
 §13
 § 11
 § 12
 § 13

§ 14
 §16
 §9
 § 15
 § 16
 § 17
 §1

§1
 §14
 §16
 § 9
 § 6
 § 14
 § 16
 §14
 §16
 §14
 § 18
 § 19
 §14
 §16
 § 20
 § 21
 § 22
 §17
 § 6
 §13
 §12

§ 8

§ 13

§ 14