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Timestamp: 2017-02-20 21:18:21+00:00

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§ 50 StVollzG, Haftkostenbeitrag | Gesetze auf anwalt24.de
§ 50 StVollzG, Haftkostenbeitrag Inhaltsübersicht
Gesetz über den Vollzug der Freiheitsstrafe und der freiheitsentziehenden Maßreg...…§ 50 StVollzG, Haftkostenbeitrag§ 51 StVollzG, Überbrückungsgeld§ 52 StVollzG, Eigengeld§ 53 StVollzG, Seelsorge§ 54 StVollzG, Religiöse Veranstaltungen§ 55 StVollzG, Weltanschauungsgemeinschaften§ 56 StVollzG, Allgemeine Regeln§ 57 StVollzG, Gesundheitsuntersuchungen, medizinische Vorsorgeleistungen§ 58 StVollzG, Krankenbehandlung§ 59 StVollzG, Versorgung mit Hilfsmitteln§ 60 StVollzG, Krankenbehandlung im Urlaub§ 61 StVollzG, Art und Umfang der Leistungen§ 62 StVollzG, Zuschüsse zu Zahnersatz und Zahnkronen§ 62a StVollzG, Ruhen der Ansprüche§ 63 StVollzG, Ärztliche Behandlung zur sozialen Eingliederung§ 64 StVollzG, Aufenthalt im Freien§ 65 StVollzG, Verlegung§ 66 StVollzG, Benachrichtigung bei Erkrankung oder Todesfall§ 67 StVollzG, Allgemeines§ 68 StVollzG, Zeitungen und Zeitschriften§ 69 StVollzG, Hörfunk und Fernsehen…§ 202 StVollzG, Freiheitsstrafe und Jugendhaft der Deutschen Demokratischen Repu...
§ 50 StVollzG, Haftkostenbeitrag
§ 50 StVollzGGesetz über den Vollzug der Freiheitsstrafe und der freiheitsentziehenden Maßregeln der Besserung und Sicherung - Strafvollzugsgesetz (StVollzG) -BundesrechtZweiter Abschnitt – Vollzug der Freiheitsstrafe → Fünfter Titel – Arbeit, Ausbildung und WeiterbildungTitel: Gesetz über den Vollzug der Freiheitsstrafe und der freiheitsentziehenden Maßregeln der Besserung und Sicherung - Strafvollzugsgesetz (StVollzG) -Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: StVollzGGliederungs-Nr.: 312-9-1Normtyp: Gesetz(1) 1Als Teil der Kosten der Vollstreckung der Rechtsfolgen einer Tat (§ 464a Abs. 1 Satz 2 der Strafprozessordnung) erhebt die Vollzugsanstalt von dem Gefangenen einen Haftkostenbeitrag. 2Ein Haftkostenbeitrag wird nicht erhoben, wenn der Gefangene 1.Bezüge nach diesem Gesetz erhält oder2.ohne sein Verschulden nicht arbeiten kann oder3.nicht arbeitet, weil er nicht zur Arbeit verpflichtet ist.3Hat der Gefangene, der ohne sein Verschulden während eines zusammenhängenden Zeitraumes von mehr als einem Monat nicht arbeiten kann oder nicht arbeitet, weil er nicht zur Arbeit verpflichtet ist, auf diese Zeit entfallende Einkünfte, so hat er den Haftkostenbeitrag für diese Zeit bis zur Höhe der auf sie entfallenden Einkünfte zu entrichten. 4Dem Gefangenen muss ein Betrag verbleiben, der dem mittleren Arbeitsentgelt in den Vollzugsanstalten des Landes entspricht. 5Von der Geltendmachung des Anspruchs ist abzusehen, soweit dies notwendig ist, um die Wiedereingliederung des Gefangenen in die Gemeinschaft nicht zu gefährden.(2) 1Der Haftkostenbeitrag wird in Höhe des Betrages erhoben, der nach § 17 Abs. 1 Nr. 4 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch durchschnittlich zur Bewertung der Sachbezüge festgesetzt ist. 2Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz stellt den Durchschnittsbetrag für jedes Kalenderjahr nach den am 1. Oktober des vorhergehenden Jahres geltenden Bewertungen der Sachbezüge, jeweils getrennt für das in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannte Gebiet und für das Gebiet, in dem das Strafvollzugsgesetz schon vor dem Wirksamwerden des Beitritts gegolten hat, fest und macht ihn im Bundesanzeiger bekannt. 3Bei Selbstverpflegung entfallen die für die Verpflegung vorgesehenen Beträge. 4Für den Wert der Unterkunft ist die festgesetzte Belegungsfähigkeit maßgebend. 5Der Haftkostenbeitrag darf auch von dem unpfändbaren Teil der Bezüge, nicht aber zu Lasten des Hausgeldes und der Ansprüche unterhaltsberechtigter Angehöriger angesetzt werden.(3) Im Land Berlin gilt einheitlich der für das in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannte Gebiet geltende Durchschnittsbetrag.(4) Die Selbstbeschäftigung (§ 39 Abs. 2) kann davon abhängig gemacht werden, dass der Gefangene einen Haftkostenbeitrag bis zur Höhe des in Absatz 2 genannten Satzes monatlich im Voraus entrichtet.(5) 1Für die Erhebung des Haftkostenbeitrages können die Landesregierungen durch Rechtsverordnung andere Zuständigkeiten begründen. 2Auch in diesem Fall ist der Haftkostenbeitrag eine Justizverwaltungsabgabe; auf das gerichtliche Verfahren finden die §§ 109 bis 121 entsprechende Anwendung.Zu § 50: Neugefasst durch G vom 10. 12. 2001 (BGBl I S. 3422), geändert durch G vom 19. 12. 2007 (BGBl I S. 3024) und V vom 31. 8. 2015 (BGBl I S. 1474).(1)Zur Feststellung der Haftkostenbeiträge für das Kalenderjahr 2013 vgl. Bek. vom 4. 10. 2012 (BAnz AT 16.10.2012 B2), für das Kalenderjahr 2014 vgl. Bek. vom 14. 10. 2013 (BAnz AT 14.10.2013 B1), für das Kalenderjahr 2015 vgl. Bek. vom 18. 10. 2014 (BAnz AT 27.11.2014 B2), für das Kalenderjahr 2016 vgl. Bek. vom 12. 11. 2015 (BAnz AT 01.12.2015 B1) und für das Kalenderjahr 2017 vgl. Bek. vom 6. 12. 2016 (BAnz AT 20.12.2016 B3).
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 37 AFG§ 78a GVG, Zuständigkeit§ 121 GVG, Zuständigkeit bei Rechtsmitteln in Strafsachen§ 138 StVollzG, Anwendung anderer Vorschriften§ 167 StVollzG, Grundsatz§ 198 StVollzG, In-Kraft-TretenUrteileBGH, 01.07.2015 - XII ZB 240/14 - Unterhaltsrechtliche Verwertung des Arbeitsentgelts eines im Vollzug arbeitenden Strafgefangenen
§ 49 StVollzG, Unterhaltsbeitrag§ 51 StVollzG, Überbrückungsgeld

References: § 50

§ 50

§ 50
 § 17
 § 50

§ 49