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Timestamp: 2018-02-23 09:55:32+00:00

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552 Prüfungsordnung für die kirchenmusikalische C-Prüfung (PrüfungsO C-Prüfung) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
552 Prüfungsordnung für die kirchenmusikalische C-Prüfung (PrüfungsO C-Prüfung)
§ 1 Ziel der kirchenmusikalischen C-Prüfung
§ 5 Prüfungsfächer des Basismoduls
§ 6 Prüfungsfächer Fachmodul Orgel
§ 7 Prüfungsfächer Fachmodul Chorleitung
§ 8 Prüfungsfächer Fachmodul Kinderchorleitung
§ 9 Prüfungsfächer Fachmodul Posaunenchorleitung
§ 10 Prüfungsfächer Fachmodul Popularmusik
§ 11 Fakultatives Prüfungsfach Klavier
§ 12 Prüfungskommissionen
§ 14 Gesamtnote
§ 18 Verweisung auf frühere Fassungen
Prüfungsordnung für die kirchenmusikalische C-Prüfung
KABl. S. 146
Das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat gemäß Artikel 139 Absatz 1 Buchstabe g) der Grundordnung vom 22. Mai 1967 (KABl. S. 19) am 24. Oktober 2017 innerhalb der Vorgaben der „Rahmenordnung für die C-Prüfung in Kirchenmusik im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland“ der Direktorenkonferenz für Kirchenmusik vom 20. April 2010 die folgende Ordnung erlassen:
Ziel der kirchenmusikalischen C-Prüfung
Die kirchenmusikalische C-Prüfung dient dem Nachweis qualifizierter Kenntnisse und Fähigkeiten für den nebenberuflichen kirchenmusikalischen Dienst.
1 Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt schriftlich bei der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte Schlüchtern. 2 Aus der Anmeldung muss hervorgehen, in welchen Fachbereichen die C-Prüfung angestrebt wird. 3 Mit der Anmeldung sind vorzulegen:
Zeugnisse von Ausbildungsinstituten mit Benotung bei anzuerkennenden Prüfungsleistungen.
4 Die Anmeldung zur Prüfung wird schriftlich bestätigt. 5 Prüfungstermine werden in den kirchenmusikalischen Mitteilungsblättern und auf der Webseite des Zentrums Verkündigung bekannt gegeben.
1 Die Prüfungsgebühr wird vom Dezernat Theologisches Personal festgesetzt und im Kirchlichen Amtsblatt veröffentlicht. 2 Die Prüfungsgebühr ist vor Beginn der Prüfung zu entrichten; bei Rücktritt von der Prüfung erfolgt keine Rückzahlung. 3 Die „Erläuterungen zur Prüfungsordnung für die kirchenmusikalische C-Prüfung“ enthalten die aktuell gültige Prüfungsgebühr.
( 1 ) 1 Die C-Prüfung kann in den Fachbereichen Orgel, Chorleitung, Kinderchorleitung, Posaunenchorleitung und Popularmusik (Bandleitung oder Chorleitung) abgelegt werden. 2 Jede Prüfung in einem Fachbereich besteht aus den Einzelprüfungen in den Prüfungsfächern des jeweiligen Fachmoduls und des gemeinsamen Basismoduls.
( 2 ) 1 Die Prüfungen im Basismodul und in den Fachmodulen können getrennt voneinander abgelegt werden. 2 Ein bestandenes Basismodul wird bei Prüfungen in weiteren Fachbereichen anerkannt.
Prüfungsfächer des Basismoduls
Das Basismodul besteht aus folgenden Prüfungsfächern:
Musikalische und textliche Vermittlung eines vorgegebenen, dem Prüfungsensemble unbekannten Liedes, mit Vorbereitungszeit
Musikalische und textliche Vermittlung eines vorgegebenen Kanons oder kreative Entfaltung eines vorgegebenen, dem Prüfungsensemble bekannten Liedes, mit Vorbereitungszeit
Ausarbeiten eines vierstimmigen Kantionalsatzes zu einem vorgegebenen Lied
Harmonisation eines vorgegebenen popularmusikalischen Liedes
Eine der folgenden drei Aufgaben:
Aussetzen eines Generalbasses oder
Aussetzen von Akkordsymbolen oder
harmonische Analyse eines Musikstückes
Prüfungsdauer mündlich-praktische Prüfung:15 Minuten
Spiel von Kadenzen und anderen harmonischen Verläufen
Kenntnis der Kirchentonarten/Modi
Kenntnis der Allgemeinen Musiklehre
Ein- und mehrstimmige Musikdiktate
Niederschrift einer kurzen Akkordfolge
Bestimmung von Intervallen, Tonleitern und Akkorden
Wiedergabe von vorgegebenen Rhythmen
Liturgik/Gottesdienstkunde
Überblick über die Geschichte des Gottesdienstes
Ordnung des Kirchenjahres
Hymnologie/Gesangbuchkunde
Geschichte des geistlichen Liedes bis in die Gegenwart
Aufbau und Inhalt des Evangelischen Gesangbuchs und landeskirchlicher Beihefte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau oder der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
Liedauswahl für Gottesdienste
Unbegleitetes Singen von geistlichen Liedern und liturgischen Gesängen
Rezitation eines Psalms (gesprochen)
Prüfungsfächer Fachmodul Orgel
Das Fachmodul Orgel besteht aus folgenden Prüfungsfächern:
Prüfungsleistungen mit Vorbereitungszeit:
Spielen von liturgischen Gesängen, auch auswendig.
Spielen von zwei vorgegebenen, stilistisch unterschiedlichen Liedern aus dem Evangelischen Gesangbuch mit jeweils drei Strophen in unterschiedlicher Spielweise, einschließlich jeweils einer eigenen Intonation oder eines eigenen Choralvorspiels.
Prüfungsleistungen ohne Vorbereitungszeit:
Spielen von mindestens zwei vorgegebenen Liedern aus dem Evangelischen Gesangbuch
Improvisation einer einfachen Intonation zu einem vorgegebenen Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch
Begleitung zweier vorgegebener neuer geistlicher Lieder nach Akkordsymbolen (eines auf der Orgel, eines auf Klavier oder Keyboard)
Prüfungsfächer Fachmodul Chorleitung
Erarbeiten und Dirigieren eines vorgegebenen einfachen Chorsatzes a cappella, mit Vorbereitungszeit
Dirigieren und musikalische Gestaltung eines vorgegebenen, dem Chor bekannten mehrstimmigen einfachen Liedsatzes, mit Vorbereitungszeit
Begleiteter Vortrag zweier unterschiedlicher Stücke aus verschiedenen Epochen bzw. in verschiedener Stilistik
Unbegleiteter Vortrag eines Kirchenliedes und liturgischer Gesänge
Vortrag eines Sprechtextes
Darstellen eines vorgegebenen leichten Chorsatzes aus der Partitur, z. B. eines als Chorleitungsaufgabe vorbereiteten Satzes, mit Vorbereitungszeit
Überblick über die Chorliteratur, insbesondere für den gottesdienstlichen Gebrauch
Theorie und Praxis der Chorarbeit
Prüfungsdauer mündliche Prüfung: 20 Minuten
Kenntnis der Stimmphysiologie
Angeben von Akkorden mit der Stimmgabel
Prüfungsfächer Fachmodul Kinderchorleitung
Das Fachmodul Kinderchorleitung besteht aus folgenden Prüfungsfächern:
Erarbeiten und Dirigieren eines vorgegebenen anspruchsvollen einstimmigen Liedes, mit Vorbereitungszeit
Dirigieren und musikalische Gestaltung eines vorgegebenen, dem Kinderchor bekannten einfachen mehrstimmigen Liedsatzes, mit Vorbereitungszeit
Kinderchorpraktisches Instrumentalspiel
Darstellen oder Begleiten eines vorgegebenen leichten Singspiel- oder Musicalsatzes aus der Partitur, z. B. des als Chorleitungsaufgabe vorbereiteten Satzes, auf einem Harmonieinstrument, mit Vorbereitungszeit
Spielen eines vom Prüfling erstellten Begleitsatzes zu einem vorgegebenen Lied auf einem Harmonieinstrument, mit Vorbereitungszeit
Grundzüge der Entwicklungspsychologie und der Pädagogik
Fragen zu Organisation und Elternarbeit
Rechtsfragen, insbesondere zu Kinderschutz und Aufsichtspflicht
Fragen zu Besonderheiten der Kinderstimme
Prüfungsfächer Fachmodul Posaunenchorleitung
Das Fachmodul Posaunenchorleitung besteht aus folgenden Prüfungsfächern:
Erarbeiten und Dirigieren eines vorgegebenen Liedsatzes, mit Vorbereitungszeit
Erarbeiten und Dirigieren eines vorgegebenen anspruchsvollen Choralvorspiels oder Literaturstücks, mit Vorbereitungszeit
Auswendiges Spielen von drei selbst gewählten Liedern aus dem Evangelischen Gesangbuch
Spielen eines Vortragsstücks (mit oder ohne Begleitung)
Spielen einer Etüde
Vom-Blatt-Spiel im Violin- und Bassschlüssel
Kenntnisse von Bau, Funktion und Notation von Blechblasinstrumenten
Überblick über die Posaunenchorliteratur, insbesondere für den gottesdienstlichen Gebrauch
Theorie und Praxis der Posaunenchorarbeit
Prüfungsdauer mündlich-praktische Prüfung: 20 Minuten
Kenntnis der methodischen Wege für die Einstudierung eines Satzes und für die Schulung von Bläserinnen und Bläsern
Vermittlung von Atem- und Ansatztechnik
Kenntnis der wichtigsten Unterrichtsliteratur
Praxis der Posaunenchorarbeit in der Gemeinde
Prüfungsfächer Fachmodul Popularmusik
( 1 ) 1 Die Prüfung im Fachmodul Popularmusik wird mit dem Schwerpunkt Bandleitung oder Chorleitung abgelegt. 2 Dazu gehören die Einzelprüfungen in einem Hauptinstrument und in einem Nebeninstrument, von denen eines ein Harmonieinstrument sein muss (Klavier oder Gitarre). 3 Im Schwerpunkt Chorleitung muss außerdem das Fach Gesang entweder als Haupt- oder Nebeninstrument gewählt werden.
( 2 ) Das Fachmodul Popularmusik besteht aus folgenden Prüfungsfächern:
Hauptinstrument (Instrumentalspiel bzw. Gesang)
Harmonieinstrument (Klavier oder Gitarre)
Vortrag zweier stilistisch unterschiedlicher popularmusikalischer Solostücke, mindestens eines davon mit improvisatorischen Anteilen
Vom-Blatt-Spiel eines einfachen popularmusikalischen Stückes oder Liedes nach Noten
Anspruchsvolle Begleitung eines selbst gewählten Liedes mit eigenem Gesang nach Leadsheet, mit Vorbereitungszeit
Begleitung zweier vorgegebener Lieder unter Verwendung unterschiedlicher Stile nach Leadsheet, ohne Vorbereitungszeit
Liedbegleitungen mit eigenem Gesang nach Leadsheet, welche die Prüfungskommission aus einer vom Prüfling vorgelegten Liste mit zehn popularmusikalischen Gemeindeliedern auswählt.
Nicht-Harmonieinstrument (E-Bass, Schlagzeug, Saxofon, Trompete oder Posaune)
Spielen der eigenen Stimme eines eigenen Arrangements nach Leadsheet zu einem selbst gewählten popularmusikalischen Gemeindelied, mindestens mit Begleitung eines Harmonieinstrumentes, mit Vorbereitungszeit
Aufgaben zur Improvisation nach Leadsheet, ohne Vorbereitungszeit
Vortrag zweier stilistisch unterschiedlicher popularmusikalischer Solostücke, mindestens eines davon mit improvisatorischen Anteilen.
Vom-Blatt-Singen eines einfachen popularmusikalischen Liedes nach Noten.
Singen der eigenen Stimme eines eigenen Arrangements nach Leadsheet zu einem selbst gewählten popularmusikalischen Gemeindelied, mindestens mit Begleitung eines Harmonieinstrumentes, mit Vorbereitungszeit.
Aufgaben zur Improvisation nach Leadsheet, ohne Vorbereitungszeit.
Nebeninstrument (Instrumentalspiel bzw. Gesang)
Liedbegleitungen mit eigenem Gesang nach Leadsheet, welche die Prüfungskommission aus einer vom Prüfling vorgelegten Liste mit sechs popularmusikalischen Gemeindeliedern auswählt.
Vom-Blatt-Spiel eines einfachen popularmusikalischen Stückes oder Liedes nach Noten.
Begleitung eines vorgegebenen Liedes nach Leadsheet, ohne Vorbereitungszeit.
Einfache Aufgaben zur Improvisation nach Leadsheet, ohne Vorbereitungszeit
Vom-Blatt-Singen eines einfachen popularmusikalischen Liedes nach Noten
Prüfungsleistungen bei Wahl des Schwerpunktes Bandleitung:
Probenarbeit mit einer Band an einem vorgegebenen Stück unter Einbeziehung des eigenen Instrumentalspiels, mit Vorbereitungszeit
Prüfungsleistungen bei Wahl des Schwerpunktes Chorleitung:
Probenarbeit mit einem Pop- oder Gospelchor an einem vorgegebenen Stück unter Einbeziehung des eigenen Instrumentalspiels (Harmonieinstrument) und Dirigierens, mit Vorbereitungszeit.
Sprechen, Theorie der Stimmbildung
Vortrag eines deutschen und eines englischen Sprechtextes
Kenntnis der Stimmphysiologie und spezieller Techniken in der Popularmusik
Erstellen eines Leadsheets mit mindestens einem Bandpattern
Schreiben eines mindestens dreistimmigen Chorsatzes
Instrumentenkunde und Tontechnik
Kenntnis der gebräuchlichen Instrumente und ihrer Notation
Technisches Equipment einer typischen Bandbesetzung
Aufbau und Funktionsweise einer Standard-PA (Beschallungsanlage)
Eigenarten und Entwicklung populärer Musikstile
Kenntnis der Geschichte der Popularmusik und stilistische Zuordnung von Hörbeispielen
Fakultatives Prüfungsfach Klavier
Klavierspiel kann als fakultative Prüfung abgelegt werden.
Vortrag zweier Klavierstücke aus unterschiedlichen Stilepochen
Begleitung eines einfachen Kunstliedes
( 1 ) 1 Die C-Prüfung wird von Fachprüferinnen und Fachprüfern unter der Leitung der Landeskirchenmusikdirektorin oder des Landeskirchenmusikdirektors abgenommen. 2 Alle Prüfenden sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
( 3 ) Für die Prüfungen in den einzelnen Fächern werden Prüfungskommissionen wie folgt gebildet:
In den Fächern Gottesdienstliches Orgelspiel, Orgel-Literaturspiel, Chorleitung, Kinderchorleitung, Posaunenchorleitung sowie Instrumentalspiel und Ensembleleitung im Fachmodul Popularmusik: Drei Prüferinnen oder Prüfer.
In allen übrigen Fächern: Zwei Prüferinnen oder Prüfer.
( 4 ) Die in den §§ 5 - 11 festgelegten Prüfungszeiten für mündliche oder praktische Einzelprüfungen stellen Richtwerte für regelmäßige Prüfungszeiten dar, Abweichungen durch die Prüfungskommissionen sind zulässig.
( 5 ) 1 Über den Verlauf jeder Einzelprüfung wird ein Protokoll angefertigt. 2 Es enthält den Namen der Bewerberin oder des Bewerbers, der Prüfenden, Prüfungsort und Datum, die Prüfungsgegenstände und deren Bewertungen, die Note sowie die Unterschriften der Prüferinnen und Prüfer.
eine Leistung, die über den durchschnittlichen Anforderungen liegt
eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt, die Prüfung ist nicht bestanden
( 2 ) Für besonders hervorragende Prüfungsleistungen in Einzelfächern kann die jeweilige Prüfungskommission eine mit 15 Punkten bewertete Leistung mit dem Prädikat „mit Auszeichnung“ versehen.
( 1 ) 1 Für jede Prüfungsleistung wird von den Prüfenden eine Einzelbewertung (in Punkten) festgelegt. 2 Aus den einzelnen Bewertungen wird für jeden Fachbereich eine Gesamtnote gebildet.
( 2 ) Die Gesamtnote wird aus der Summe der Punktzahlen für die einzelnen Prüfungsleistungen gebildet, indem diese Summe durch die Anzahl der Prüfungsleistungen geteilt wird.
( 3 ) Die nachfolgend unter 1. und 2. aufgeführten Mehrfachbewertungen sind sowohl bei der Ermittlung der Gesamtpunktzahl als auch bei der Ermittlung des Teilers zu berücksichtigen.
Dreifach gewertet werden folgende Prüfungsleistungen:
im Fachmodul Orgel:
im Fachmodul Chorleitung
im Fachmodul Kinderchorleitung
im Fachmodul Posaunenchorleitung
im Fachmodul Popularmusik
Zweifach gewertet werden folgende Prüfungsleistungen:
Einfach gewertet werden alle weiteren Prüfungsleistungen.
( 4 ) 1 Bei der Berechnung der Gesamtnote wird nur die erste Stelle hinter dem Komma nach den üblichen Regeln auf- oder abgerundet, alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. 2 Die Gesamtnote lautet:
Bei einem Durchschnitt von 15 bis 13 Punkten:
Bei einem Durchschnitt von 12 bis 10 Punkten:
Bei einem Durchschnitt von 9 bis 7 Punkten:
Bei einem Durchschnitt von 6 bis 4 Punkten:
Bei einem Durchschnitt von 3 Punkten oder weniger ist der jeweilige Fachbereich nicht bestanden.
( 5 ) Bei der Festlegung der Gesamtnote kann von dem gemäß Absatz 1 - 3 ermittelten Durchschnitt in Ausnahmefällen zur Würdigung der Gesamtleistung um einen Punkt abgewichen werden.
( 1 ) Um die Prüfung in einem Fachbereich zu bestehen, muss in allen Einzelfächern des Basismoduls und des jeweiligen Fachmoduls mindestens die Note „ausreichend“ (mindestens 4 Punkte) erreicht sein.
( 2 ) 1 Eine nicht bestandene Prüfung in einem Einzelfach kann jeweils einmal wiederholt werden. 2 Die Landeskirchenmusikdirektorin oder der Landeskirchenmusikdirektor legt den frühestmöglichen Zeitpunkt der Wiederholungsprüfung fest.
1 Über die bestandene C-Prüfung im jeweiligen Fachbereich wird ein Zeugnis ausgestellt, das jeweils von der für Kirchenmusik zuständigen Dezernentin oder dem für Kirchenmusik zuständigen Dezernenten der Kirchenverwaltung und der Landeskirchenmusikdirektorin oder dem Landeskirchenmusikdirektor unterzeichnet wird. 2 Das Zeugnis enthält die Gesamtnote sowie die Noten der Einzelfächer des Basismoduls, des Fachmoduls des jeweiligen Fachbereichs und gegebenenfalls des fakultativen Prüfungsfachs Klavier.
( 1 ) 1 Diese Ordnung tritt am 1. November 2017 für den Fachbereich Popularmusik in Kraft. 2 Zum gleichen Zeitpunkt tritt die in der Landeskirche geltende C-Prüfungsordnung für die Teilbereichsprüfung C als Popularmusiker/-in (gültig ab 1.1.1999) außer Kraft.
( 2 ) 1 Für die übrigen Fachbereiche (Orgel, Chorleitung, Kinderchorleitung und Posaunenchorleitung) tritt die Ordnung am 1. Mai 2018 in Kraft. 2 Wer die Ausbildung in diesen Fachbereichen vor dem 1. Mai 2018 begonnen hat, kann bis längstens zum 30. April 2019 die Prüfung nach der zum Zeitpunkt der Verabschiedung dieser Ordnung geltenden C-Prüfungsordnung ablegen. 3 Die bisher geltenden C-Prüfungsordnungen für die Teilbereichsprüfungen als Organist/-in, Chorleiter/-in und Bläserchorleiter/-in (gültig ab 1.1.1999) treten am 1. Mai 2018 außer Kraft.
Wird in Kirchengesetzen und Verordnungen auf Bestimmungen früherer Fassungen der Prüfungsordnung für die kirchenmusikalische C-Prüfung verwiesen, so treten an deren Stelle die Bestimmungen dieser Ordnung.

References: § 1

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 14

§ 18