Source: https://www.diebewertung.de/sachsenfonds-windpark-vii-gmbh-co-kg-fast-5-millionen-miese-fuer-die-kommanditisten/
Timestamp: 2018-04-20 18:00:55+00:00

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SachsenFonds Windpark VII GmbH & Co. KG-Fast 5 Millionen Miese für die Kommanditisten - Diebewertung
SachsenFonds Windpark VII GmbH & Co. KG-Fast 5 Millionen Miese für die Kommanditisten
So richtig überrascht sind wir da nicht, denn wir kennen Bilanzen dieser SachsenFonds-Gesellschaften, die nicht viel besser aussehen. Warum ein Münchner Unternehmen sich überhaupt SachsenFonds nennt? Das wissen wir auch nicht.SachsenFonds Windpark VII GmbH & Co. KG
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
80.209,03
108.112,60
1.100.822,21
1.478.246,97
1.181.031,24
174.605,46
202.806,40
11.240,84
23.267,46
187.980,42
100.062,60
5.856,73
D. Nicht durch Vermögenseinlage gedeckter Verlustanteil der Kommanditisten
4.821.383,66
4.771.659,87
6.296.314,65
6.591.953,14
I. Kapitalanteile des persönlich haftenden Gesellschafters
1. Kommanditkapital (Kapitalkonto I)
5.030.200,00
2. Entnahmen (Kapitalkonto II)
-1.153,40
3. Verlustvortrag (Kapitalkonto III)
-9.800.706,47
-9.802.066,15
4. Jahresfehlbetrag (i. Vj.: -überschuss) (Kapitalkonto III)
-49.723,79
-4.821.383,66
512.024,46
193.086,73
516.864,46
5.592.198,56
6.221.743,96
187.251,63
177.122,45
5.779.450,19
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches
(HGB) aufgestellt. Dabei wurden die für alle Kaufleute geltenden Vorschriften der §§ 246 bis 256a HGB beachtet sowie die ergänzenden Vorschriften des § 264a HGB i.V.m. §§ 264 bis 288 HGB angewendet.
Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend den Bestimmungen der §§ 266 und 275 i.V.m. § 264a Abs. 1 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Im Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung wurde zur besseren Verdeutlichung der Geschäftstätigkeit die Position Materialaufwand in Aufwendungen für bezogene Leistungen unbenannt.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kommanditgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 1 HGB i. V. m. § 264a Abs. 1 HGB.
Gemäß § 264c Abs. 1 HGB wurde in der Bilanz der Posten Forderungen gegen Gesellschafter gesondert ausgewiesen.
Die Bewertung wird trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da – einen unseren aktualisierten Prognosen entsprechenden Windertrag vorausgesetzt – die Gesellschaft in einem auf den Bilanzstichtag aufzustellenden Vermögensstatus stille Reserven im Anlagevermögen aufzudecken hätte.
Gemäß aktueller Liquiditätsplanung für die Jahre 2016 und 2017 gehen wir davon aus, dass die Erlöse ausreichen, um den laufenden Liquiditätsbedarf der Gesellschaft bis zum 30. September 2017 zu decken (laufender Geschäftsbetrieb sowie Zins- und Kapitaldienst).. Zum 30. September 2017 laufen die gewährten Darlehen aus. Sollte der Windpark bis zum 30. September 2017 nicht verkauft sein, bedarf es weiterer Darlehensverlängerung, da sonst der Fortbestand der Gesellschaft nicht gewährleistet ist. Die Geschäftsführung wurde von den Gesellschaftern beauftragt, den Windpark zu verkaufen. In diesem Zusammenhang sollen auch die ausstehenden Darlehensverbindlichkeiten der Gesellschaft zurückgeführt werden, um somit den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.
Diese erfolgten bei den unbeweglichen Wirtschaftsgütern auf Grundlage der für die steuerliche Gewinnermittlung maßgeblichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 16 Jahren linear. Bei den beweglichen Wirtschaftsgütern wurden auf Grundlage der gleichen Nutzungsdauer Abschreibungen nach degressiver Methode vorgenommen.
Die Rückstellungen sind in Höhe der im Zeitpunkt der Bildung abschätzbaren Risiken bzw. des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags dotiert.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Darüber hinaus werden erwartete zukünftige Kostensteigerungen berücksichtigt.
Die Forderungen haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr,
Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen. Die Rückstellung für Rückbauverpflichtung beträgt TEUR 475.
Am 29.März 2016 wurden die Darlehen bis zum 30. September 2017 verlängert. Zur Besicherung der Darlehen sind die Windkraftanlagen sicherungsübereignet sowie die Ansprüche der Gesellschaft aus diversen Leistungsverträgen und aus den Sachversicherungen abgetreten worden.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 95.470,14 EUR (i. Vj.: T€ 71).
1. Wiederauflebende Haftung
Im Umfang der Entnahmen lebt die Haftung der Kommanditisten in Höhe von TEUR 1,2 wieder auf, so dass deren Einlage gem. § 172 Abs. 4 HGB den Gläubigern gegenüber als nicht geleistet gilt.
2. Kom plementärin der Gesellschaft
Persönlich haftende Gesellschafterin ist die SachsenFonds Verwaltungsgesellschaft Windpark mbH, Aschheim, mit einem Stammkapital von EUR 25.000,00. Sie ist an der Gesellschaft ohne Kapitaleinlage beteiligt.
Jürgen Göbel,
Geschäftsführer der SachsenFonds Holding GmbH, Aschheim
Andreas Büttner, Geschäftsführer bei der SachsenFonds Holding GmbH, Aschheim
Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer der Komplementärin.
Die am 31.Dezember 2015 amtierenden Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Aschheim, den 30. Juni 2016
Jürgen Göbel Andreas Büttner
Aschheim, den 09. Dezember 2016
gez. Jürgen Göbel, Andreas Büttner
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 16.12.2016

References: § 264
 § 264
 § 275
 § 267
 § 264
 § 264
 § 172
 § 181