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Timestamp: 2016-10-21 18:33:39+00:00

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8C_134/2015 (14.09.2015)
8C_134/2015 � � Urteil vom 14. September 2015
Unfallversicherung (Kausalzusammenhang; Arbeitsunf�higkeit; Integrit�tsentsch�digung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 14. Januar 2015.
A.a.�Die 1972 geborene A.________ war bei der Firma B.________ AG angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 24. April 2005 verunfallte sie als Motorrad-Mitfahrerin. Laut dem Austrittsbericht des Spitals C.________ vom 2. Mai 2005 erlitt sie eine Sch�delkontusion occipital, eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS), eine praktisch undislozierte Metacarpale II Basis-Fraktur Hand rechts und eine OSG-Distorsion beidseits; die Therapie erfolgte konservativ. Die SUVA kam f�r die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Mit Einspracheentscheid vom 4. Juni 2008 stellte sie die Leistungen per 31. Dezember 2007 ein, da die organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden nicht mehr ad�quat unfallkausal seien. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz hob diesen Entscheid auf und wies die Sache im Sinne der Erw�gungen zur Sachverhaltserg�nzung und Neubeurteilung an die SUVA zur�ck; im �brigen wies es die Beschwerde der Versicherten ab (Entscheid vom 27. November 2008). Das Bundesgericht trat auf ihre Beschwerde nicht ein. Es erwog, sie wende sich nicht gegen die R�ckweisung zur Sachverhaltserg�nzung und Neubeurteilung, sondern im Wesentlichen lediglich gegen die Verneinung der Unfallkausalit�t der ab 31. Dezember 2007 geltend gemachten Beschwerden, welche Frage sie gegebenenfalls zusammen mit dem Endentscheid werde anfechten k�nnen (Urteil 8C_111/2009 vom 18. Februar 2009).
A.b.�Nach weiteren Abkl�rungen hielt die SUVA mit Verf�gung vom 19. Juli 2011 bzw. Einspracheentscheid vom 29. Februar 2012 an der Leistungseinstellung per 31. Dezember 2007 fest. Die Beschwerde der Versicherten hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz teilweise gut; es wies die Sache an die SUVA zur�ck, damit sie im Sinne der Erw�gungen gest�tzt auf die erforderlichen erg�nzenden Abkl�rungen �ber den allf�lligen Leistungsanspruch ab 31. Dezember 2007 neu entscheide; im �brigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat (Entscheid vom 18. Juli 2012).
A.c.�Mit Verf�gung vom 20. August 2013 bzw. Einspracheentscheid vom 9. Juli 2014 verneinte die SUVA eine Leistungspflicht �ber den 31. Dezember 2007 hinaus mit Ausnahme der Taggeldnachzahlung wegen Handbeschwerden rechts aufgrund einer 50%igen Arbeitsunf�higkeit bis 4. Juni 2008.
Die hiegegen gef�hrte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 14. Januar 2015 ab.
Mit Beschwerde beantragt die Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheids seien nach Erg�nzung des Sachverhalts eine zu bestimmende Rente, jedoch im Minimum eine halbe Rente, und Integrit�tsentsch�digung, jedoch im Minimum von 30 % des am Unfalltag versicherten Jahresverdienstes, auszurichten; eventuell sei die Sache zur Abkl�rung und Erg�nzung des Sachverhalts und zur Neubeurteilung dieser Anspr�che zur�ckzuweisen.
Die SUVA schliesst auf Beschwerdeabweisung. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Die Beschwerde ist weitschweifig. Das Bundesgericht verzichtet jedoch aus prozess�konomischen Gr�nden darauf, sie zur Verbesserung an die Beschwerdef�hrerin zur�ckzuweisen (Art. 42 Abs. 6 BGG).
In somatischer Hinsicht ist die Problematik betreffend Hand, Arm und Schulter rechts strittig.
4.1.�Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, aufgrund des (f�r die IV-Stelle Schwyz erstellten) Gutachtens der Frau Dr. med. D.________, Handchirurgie FMH, Klinik E.________, vom 16. September 2013 habe die SUVA den (Taggeld-) Leistungsanspruch bez�glich der rechten Hand zu Recht per 4. Juni 2008 eingestellt. Auch ihre Untersuchungen, namentlich die bildgebende, zeigten keine pathologischen Befunde, die eine verminderte Arbeitsf�higkeit seitens der rechten Hand erkl�ren k�nnten. Diesbez�glich best�nden keine entscheidenden Abweichungen zum Gutachten des Dr. med. F.________, Hand- und Mikrochirurgie rekonstruktive Chirurgie, vom 10. September 2010. Eine nat�rliche Unfallkausalit�t der erst Jahre sp�ter geklagten Beschwerden im Bereich des rechten Arms und der rechten Schulter k�nne verneint werden; dies gelte gleichermassen f�r die Kribbelpar�sthesien.
4.2.�Die Versicherte macht geltend, das Gutachten des Dr. med. F.________ vom 10. Dezember 2010 sei nicht beweistauglich, da er sie w�hrend der Untersuchung vom 2. Dezember 2010 als eine Versicherungsbetr�gerin mit einem frechen Anwalt beschimpft habe. Am 6. Dezember 2010 habe sie deswegen bei der SUVA seinen Ausstand verlangt. Hierzu ist festzuhalten, dass die Versicherte vorinstanzlich in der Stellungnahme zur Vernehmlassung der SUVA zwar dieses Verhalten des Dr. med. F.________ erneut kritisierte, aber kein Ausstandsbegehren stellte. Von der anwaltlich vertretenen Versicherten w�re allerdings zu erwarten gewesen, dass sie im kantonalen Verfahren ein solches Begehren formuliert h�tte. Letztinstanzlich ist es daher unzul�ssig (BGE 138 I 1 E. 2.2 S. 4: Urteil 8C_434/2015 vom 28. August 2015 E. 2).
4.3.�Die Vorinstanz erkannte richtig, dass bez�glich der rechten Schulter und des rechten Ellbogens bei der vom 25. bis 28. April 2005 dauernden Erstbehandlung im Spital C.________ weder eine Verletzung noch Beschwerden festgestellt wurden (vgl. Sachverhalt lit. A.a). Auch bei der kreis�rztlichen Untersuchung vom 4. September 2006 h�tten diesbez�glich keine unfallkausalen Beschwerden bestanden. Frau Dr. med. D.________ legte im Gutachten vom 16. September 2013 dar, die Versicherte habe seit vier bis f�nf Jahren Probleme in der rechten oberen Extremit�t. Aufgrund dieser Aktenlage - insbesondere der langen Latenzzeit - verneinte die Vorinstanz eine Unfallkausalit�t der Beschwerden am rechten Ellbogen und an der rechten Schulter zu Recht (vgl. Urteil 8C_843/2014 vom 18. M�rz 2015 E. 5.6).
4.4.�Frau Dr. med. D.________ r�umte im Gutachten vom 16. September 2013 ein, dass die Versicherte wegen eines Karpaltunnelsyndroms im Jahre 2007 abgekl�rt worden und das EMG unauff�llig gewesen sei. Gem�ss dem ihr bekannten Bericht des Dr. med. G.________, Handchirurgie, Spital H.________, vom 29. Januar 2009 zeigte auch die am 19. November 2008 durchgef�hrte Skelettszintgraphie keine pathologischen Befunde an der rechten Hand. In diesem Lichte und aufgrund des Gutachtens des Dr. med. F.________ vom 10. Dezember 2010 sowie der Angabe der Frau Dr. med. D.________, die Fraktur sei vollst�ndig ausgeheilt und die Beweglichkeit des Handgelenks und der Hand wieder voll hergestellt, ist der Vorinstanz beizupflichten, dass ein unfallkausaler, organisch objektiv ausgewiesener Gesundheitsschaden an der rechten Hand nicht mehr �berwiegend wahrscheinlich war (BGE 138 V 248 E. 5.1 S.251, 218 E. 6 S. 221). Aufgrund des Ergebnisses der obigen EMG- und Szintigraphie-Untersuchungen ist die Leistungseinstellung bereits per Ende Juni 2008 nicht zu beanstanden. Da von weiteren medizinischen Abkl�rungen keine entscheidrelevanten Ergebnisse mehr zu erwarten sind, verzichtete die Vorinstanz darauf zu Recht (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236).
Streitig und zu pr�fen ist weiter, ob nach dem 1. Januar 2008 weiterhin eine unfallkausale psychiatrische Pathologie vorlag.
5.1.�Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, im Entscheid vom 27. November 2008 habe sie die Unfallad�quanz der Beschwerden nach der Schleudertrauma-Praxis (vgl. BGE 134 V 109) gepr�ft und verneint. Im Entscheid vom 18. Juli 2012 - worauf zu verweisen sei - habe sie indessen dargelegt, dass per 4. Juni 2008 die psychische �berlagerung im Vordergrund gestanden habe, weshalb die Ad�quanz nach der Praxis zu den psychischen Unfallfolgen (vgl. BGE 115 V 133) zu pr�fen sei; an dieser Beurteilung sei keine �nderung vorzunehmen. Selbst wenn die nat�rliche Unfallkausalit�t der psychischen Problematik zu bejahen w�re, w�rde sich an der Verneinung der ad�quaten Unfallkausalit�t im Sinne ihres Entscheids vom 18. Juli 2012 nichts �ndern. Die Ad�quanzpr�fung sei bei psychischen Fehlentwicklungen zu dem Zeitpunkt vorzunehmen, in dem von einer Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden k�nne (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116). Per 4. Juni 2008 k�nne hinsichtlich der rechten Hand �berwiegend wahrscheinlich von einem Status quo ante ausgegangen werden. Im Entscheid vom 18. Juli 2012 legte die Vorinstanz dar, die in ihrem R�ckweisungsentscheid vom 27. November 2008 noch nach der Schleudertrauma-Praxis bejahten Kriterien der erheblichen Beschwerden und der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesenen Anstrengungen seien im Lichte der sog. Psycho-Praxis auf die k�rperliche Problematik zu beschr�nken und zu verneinen. Das allenfalls teilweise zu bejahende Kriterium der besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalls k�nne eine Bejahung der Ad�quanz nicht rechtfertigen, auch wenn der Unfall laut bundesgerichtlichem Urteil 8C_746/2008 vom 17. August 2009 im Grenzbereich der mittleren zu den schweren Ereignissen anzusiedeln sei.
5.2.�Zun�chst zu pr�fen ist die nat�rliche Kausalit�t des Beschwerdebilds.
5.2.1.�Der Sozialpsychiatrische Dienst I.________ stellte im Bericht vom 16. M�rz 2007 folgende Diagnosen: Depressive Episode mittelschwer (ICD-10 F32.1); posttraumatische Belastungsst�rung mit vorwiegend phobischer Auspr�gung (ICD-10 F43.1); dies wurde in seinem Bericht vom 21. Januar 2009 im Wesentlichen best�tigt. Dr. med. J.________ diagnostizierte im Gutachten f�r die IV-Stelle Schwyz vom 26. Mai 2008 eine leichte bis allenfalls mittelgradige depressive St�rung (ICD-10 F32.0) mit Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit. Im Bericht vom 3. Januar 2011 diagnostizierte der Sozialpsychiatrische Dienst I.________ eine posttraumatische Belastungsst�rung (ICD-10 F43.1) mit Zwangsgedanken, Zwangshandlungen und Panikattacken; weiter wurde ausgef�hrt, der Umstand, dass der Unfall eine Vielzahl von Symptomen ausgel�st habe, die in der aktuellen Situation gipfelten, lasse einen Zusammenhang der aktuellen Symptomatik mit dem Ereignis als wahrscheinlich erscheinen. Der SUVA-Psychiater Dr. med. K.________ diagnostizierte im Gutachten vom 18. Januar 2011 ein komplexes psychisches St�rungsbild mit/bei anhaltender affektiver St�rung mit neurastheniformem Einschlag (ICD-10 F34.8), generalisierter Angstst�rung (ICD-10 F41.1), bei zwangshafter Veranlagung aktuell beeintr�chtigende Zwangsrituale (ICD-10 F42), Status nach mehreren Episoden mittelschwerer depressiver Episoden, ausgepr�gten Problemen im Sinn emotional kaum zu bew�ltigender Anpassungsprobleme an ver�nderte Lebensumst�nde (ICD-10 Z60); weiter f�hrte Dr. med. K.________ aus, der erlittene Unfall sei ausl�sendes Schl�sselereignis tragisch ver�nderter und anhaltend schwieriger Lebensverh�ltnisse, die zu einem anhaltenden psychischen St�rungsbild gef�hrt h�tten; bei der Entstehung und Aufrechterhaltung des heutigen psychischen St�rungsbilds spielten also die mit dem Unfall schlagartig ver�nderten und bis heute unvermindert anhaltenden psychosozialen Umst�nde die entscheidende Rolle und nicht das Unfallgeschehen mit seinen unmittelbaren Folgen als solches.
5.2.2.�Im Lichte dieser �rztlichen Berichte ist der Vorinstanz beizupflichten, dass bereits seit M�rz 2007 ein eigenst�ndiges psychisches Geschehen vorlag, das die �brigen Gesundheitsst�rungen im gesamten Verlauf eindeutig dominierte (vgl. Urteil 8C_765/2014 vom 9. Februar 2015 E. 8.2). Im Entscheid vom 18. Juli 2012 erwog die Vorinstanz, die Dres. med. J.________ und K.________ wiesen auf das belastende soziale Umfeld der Versicherten hin. Dabei k�nne dem Unfall vom 24. April 2005 eine Teilurs�chlichkeit f�r diese Entwicklung nicht abgesprochen werden. Im hier angefochtenen Entscheid legte sich die Vorinstanz bez�glich der Frage der nat�rlichen Unfallkausalit�t des psychischen Gesundheitsschadens nicht fest, da sie die diesbez�gliche Leistungspflicht der SUVA - zu Unrecht (vgl. E. 5.3 hienach) - mangels Unfallad�quanz verneinte.
F�r die Bejahung der nat�rlichen Unfallkausalit�t eines Beschwerdebilds gen�gt eine Teilurs�chlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125), wobei sich die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers auch auf mittelbare bzw. indirekte Unfallfolgen erstreckt (nicht publ. E. 3a des Urteils BGE 127 V 491; Urteil 8C_492/2013 vom 10. Februar 2014 E. 6.2). In diesem Lichte ist auch der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 24. April 2005 und dem psychischen Gesundheitsschaden der Versicherten zu bejahen.
5.3.�Hinsichtlich der Ad�quanzfrage ist Folgendes festzuhalten:
5.3.1.�Beim Motorradunfall der Versicherten vom 24. April 2005 war ihr Freund als Lenker beteiligt. Betreffend diesen f�hrte das Bundesgericht mit Urteil 8C_746/2008 aus, er sei mit einem entgegen kommenden Personenwagen frontal kollidiert. Dessen Geschwindigkeit soll dabei gem�ss Aussagen der involvierten Personen und Zeugen rund 40 bis 50 km/h und jene des Motorrads ungef�hr 50 km/h betragen haben. Die linke Seite und Front des Motorrads seien beim Zusammenstoss massiv eingedr�ckt und die Lenkvorrichtung gebrochen worden. Die Front und der Kotfl�gel rechts des Personenwagens seien ebenfalls erheblich gesch�digt gewesen, dar�ber hinaus die Frontscheibe defekt. Der Motorradlenker und die Mitfahrerin seien beim Zusammenstoss �ber das Auto hinweg rund zehn Meter durch die Luft geschleudert worden (E. 5.1.1). Weiter erwog das Bundesgericht, dieser Unfall sei als mittelschwer im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen zu qualifizieren (E 5.1.2). Somit gen�ge die Erf�llung eines der Ad�quanzkriterien, um den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis und den organisch nicht nachweisbaren Beschwerden zu bejahen (E. 5.2). Das Bundesgericht bejahte beim Freund der Versicherten das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung, insbesondere ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen, und damit auch die ad�quate Unfallkausalit�t seiner psychischen Beschwerden. Die �brigen Kriterien pr�fte es nicht (E. 5.2.1 f.).
5.3.2.�Die bundesgerichtliche Qualifikation des Unfalls vom 24. April 2005 als mittelschwer im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen muss auch bez�glich der Versicherten gelten. Sie erlitt jedoch keine schweren oder besonderen Verletzungen, die geeignet w�ren, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen (vgl. Sachverhalt lit. A.a; siehe auch Urteil 8C_692/2010 vom 10. November 2010 E. 5.2). Dieses Ad�quanzkriterium ist bei ihr somit nicht erf�llt.
Ob das Ad�quanzkriterium der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder der besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalls vorliegt, ist objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgef�hls der Versicherten zu beurteilen. Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindr�cklichkeit eigen ist, die somit noch nicht f�r eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann (nicht publ. E. 3.5.1 des Urteils BGE 137 V 199; SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7 E. 6.1 [8C_398/2012]). Dieses Kriterium ist angesichts des Hergangs des Unfalls vom 24. April 2005 - insbesondere des Umstands, dass die Beschwerdef�hrerin und ihr Freund �ber das Auto hinweg rund zehn Meter durch die Luft geschleudert wurden (E. 5.2.1 hievor) - zu bejahen (vgl. auch Urteil U 78/07 vom 17. M�rz 2008 Sachverhalt lit. A und E. 5.3.1 und die im Urteil 8C_996/2010 vom 14. M�rz 2011 E. 8.1 wiedergegebene Kasuistik). Die Unfallad�quanz der Beschwerden der Versicherten ist daher gegeben.
5.4.�Die SUVA hat demnach den allf�lligen Leistungsanspruch der Versicherten f�r die psychischen Beschwerden zu pr�fen und dar�ber neu zu verf�gen.
Die unterliegende SUVA tr�gt die Verfahrenskosten (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG; BGE 137 V 210 E. 7.1 S. 271).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 14. Januar 2015 (1) und der Einspracheentscheid der SUVA vom 9. Juli 2014 werden aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Entscheidung an die SUVA zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.

References: BGE 
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 Art. 68
 BGE