Source: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Haeufig-gestellte-Fragen.html
Timestamp: 2020-04-05 17:11:42+00:00

Document:
Coronavirus - Häufig gestellte Fragen (aktuelle Seite)
4. April 2020 Coronavirus - Häufig gestellte Fragen
Wir sind laufend bemüht die FAQs aktuell zu halten. Aus diesem Grund finden Sie ab sofort auch Datum und Uhrzeit angefügt. Für alle Antworten ohne Zeitangaben gilt der Stand 22.03.2020.
Fachinformation zum Coronavirus
Fachinformation und Antworten auf häufig gestellte Fachfragen finden Sie auf der Website der AGES.
Wie viele Infektionen durch das neuartige Coronavirus gibt es in Österreich und weltweit? Inhalt aufklappen
Tagesaktuelle Informationen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) und zu den COVID-19-Erkrankungen finden Sie unter www.sozialministerium.at/coronavirus.
Wie wird die Anzahl von Todesfällen ermittelt? Inhalt aufklappen
Die Eingabe der Zahlen von Todesfällen ins Epidemiologische Meldesystem erfolgt durch Labors und Bezirksverwaltungsbehörden. Zusätzlich erfolgt eine kontinuierlichen Qualitätsprüfung durch die AGES im Auftrag des Gesundheitsministeriums. Jede verstorbene Person, die zuvor COVID-positiv getestet wurde, wird in der Statistik als „COVID-Tote/r“ geführt, unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus“ (an einer potentiell anderen Todesursache) verstorben ist.
Alle anderen immer wieder kursierenden Zahlen sind auf mündliche Abfragen unterschiedlicher Stellen zurückzuführen und stellen eine nicht-validierte Zusammenführung verschiedener Datenquellen dar. Das bedingt in der derzeitigen Situation mitunter eine Zeitverzögerung.
(30.03.2020, 09:00)
Wann wird eine Person als Genesene bezeichnet? Inhalt aufklappen
Das BMSGPK hat eine Empfehlung zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung von COVID-19-Fällen veröffentlicht. Die Kriterien dafür wurden in Anlehnung an die fachliche Expertise des Robert-Koch-Instituts, als größtem Public-Health-Institut im deutschsprachigen Raum, entwickelt. Patientinnen und Patienten, die im Krankenhaus behandelt wurden, benötigen 2 negative Testungen und müssen seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sein, um entlassen zu werden. Patientinnen und Patienten, die eine COVID-19-Erkrankung zu Hause auskurieren - also die leichteren Erkrankungsfälle - werden nach Rücksprache mit der betreuenden Ärztin oder dem betreuenden Arzt frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit aus der häuslichen Quarantäne entlassen.
Die Meldung der entlassenen Patientinnen und Patienten, also der COVID-Genesenen, erfolgt derzeit noch nicht automatisch in das Meldesystem des Gesundheitsministeriums, daher kann es noch zu Verzögerungen kommen. Bis die Meldungen also automatisch erfolgen, scheinen sie im amtlichen Dashboard nicht auf – an der automatischen Meldung wird gearbeitet.
Wie gefährlich ist das neuartige Coronavirus? Inhalt aufklappen
Wie gefährlich der Erreger (SARS-CoV-2) ist, kann noch nicht genau beurteilt werden. Man geht derzeit von einer Sterblichkeitsrate von bis zu drei Prozent aus. Somit scheint die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus deutlich niedriger als bei MERS (bis zu 30 Prozent Sterblichkeitsrate) und SARS (ca. 10 Prozent) zu sein. Ähnlich wie bei der saisonalen Grippe durch Influenzaviren (1 Prozent Sterblichkeitsrate) sind v.a. alte Menschen und immungeschwächte Personen betroffen. In Österreich sterben jährlich an den Folgen der Grippe oder grippeähnlicher Erkrankungen im langjährigen Durchschnitt etwa 1.500 Menschen. Weitere Informationen und Info-Videos finden Sie unter Coronavirus (AGES).
Die Anzahl der Sterbefälle hängt stark davon ab, wie viele alte Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen sich mit dem Coronavirus infizieren und ob es zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kommt. Aus diesem Grund ist es wichtig, Ausgangsbeschränkungen zu beachten und wenn möglich zu Hause zu bleiben. Weitere Informationen finden Sie unter Coronavirus - Aktuelle Maßnahmen.
Kann das Coronavirus durch Handelswaren übertragen werden? Inhalt aufklappen
Es gibt nach wie vor keine Hinweise darauf, dass Handelswaren ein Risiko darstellen. Aufgrund der geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren Quelle einer Infektion sein könnten. Weitere Informationen und Info-Videos finden Sie unter Coronavirus (AGES).
Hier finden Sie wichtige Fragen und Antworten zusammengefasst.
Den Erlass zu den Hygieneregeln für den Einzelhandel finden Sie unter Rechtliches.
(31.03.2020, 17:00)
Was passiert, wenn eine größere Anzahl an COVID-2019-Erkrankungen auftritt? Inhalt aufklappen
Einen Überblick über aktuell gesetzte Maßnahmen in Österreich finden Sie hier:
Kann es zu regional unterschiedlichen Maßnahmen kommen? Inhalt aufklappen
Ja, es ist möglich regional unterschiedliche Maßnahmen zu setzen, um angemessen und den Verhältnissen angepasst zu handeln, z.B. wenn es zu unterschiedlich häufigen Fallzahlen in den Bundesländern kommt.
An wen kann ich mich in meinem Bundesland wenden? Inhalt aufklappen
Aktuelle und umfassende Informationen zur Situation in den Bundesländern sowie zu regionalen Maßnahmen, Hotlines, Unterstützungen etc finden Sie auf der jeweiligen Website Ihres Bundeslandes:
(Stand 25.03.2020, 16:00)
Wie können wir in Österreich immunschwache Personen wie Kinder und ältere Personen gut schützen? Inhalt aufklappen
Um die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich zu bremsen, wird die Bevölkerung ersucht, soziale Kontakte zu reduzieren. Es sollen nur jene direkten Kontakte gepflegt werden, die unbedingt notwendig sind und ansonsten Telefon oder andere technische Möglichkeiten genutzt werden. Es gelten Verkehrs- und Ausgangsbeschränkungen. Nährere Informationen finden Sie unter Aktuelle Maßnahmen.
Was kann man dazu beitragen, um ältere Menschen und Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern oder Betreuungseinrichtungen besser vor einer möglichen Ansteckung zu schützen? Inhalt aufklappen
Die Verbreitung des Coronavirus erhöht das Risiko einer COVID-19-Infektion. Dies ist besonders für ältere und kranke Menschen gefährlich. Werden die sozialen Kontakte reduziert, sinkt auch die Ausbreitungsrate des Virus. Beachten Sie daher bitte die aktuellen Verkehrs- und Ausgangsbeschränkungen und bleiben Sie zu Hause. Für Krankenhäuser, für Alten- und Pflegeheime sowie Behinderteneinrichtungen wird dringend empfohlen, die Besuche durch externe Personen bis auf weiteres einzustellen oder auf das Wesentliche zu reduzieren.
Welche Verkehrs- und Ausgangsbeschränkungen gibt es? Inhalt aufklappen
Zudem kann es durch lokal geltende Vorschriften auch anders geregelt sein, z.B. Wanderverbot in Tirol.
Das Betreten des Kundenbereichs von Dienstleistungs- sowie von Freizeit- und Sportbetriebsstätten ist – mit Ausnahmen – untersagt. Cafés, Restaurants, die meisten Geschäfte und öffentliche Plätze sind geschlossen. Reisetätigkeiten und Grenzverkehr sind stark eingeschränkt. In bestimmten Landesgebieten und Gemeinden gelten Quarantäne-Maßnahmen. Weitere Informationen finden Sie unter Aktuelle Maßnahmen und Rechtliches. Rechtsgrundlagen sind u.a: Verordnung gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes; Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19.
(04.04.2020, 09:40)
Welche Aktivitäten sind im Freien erlaubt? Inhalt aufklappen
Es sind alle Aktivitäten im Freien erlaubt, sofern diese alleine oder mit Personen ausgeübt werden, die im gemeinsamen Haushalt leben und dabei gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird (Spazieren gehen, Radfahren, Laufen, Wandern etc.). Es gibt keine zeitliche Begrenzung für die Ausübung dieser Aktivitäten. Rechtsgrundlage ist u.a die "Verordnung gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes" (siehe Rechtliches).
Grundsätzlich empfiehlt das Gesundheitsministerium risikoarme Aktivitäten, um die Belastung des Gesundheitssystems durch Unfälle und Verletzungen so gering wie möglich zu halten.
Sport kann unter diesen Voraussetzungen betrieben werden. Die Bundessportorganisation appelliert auf ihrer Website an das Verantwortungsbewusstsein aller Hobbysportlerinnen und -sportler: „Nicht alles, was nicht explizit verboten wurde, ist in der jetzigen Situation ratsam, wünschenswert und verantwortungsbewusst. So empfehlen wir Sport im unmittelbaren Umfeld zu betreiben, so dass dies nicht mit einer Anreise verbunden ist. Auch der Intensitätsgrad sollte nicht zu exzessiv ausfallen und das Risiko sollte minimiert werden.“ Zudem kann es durch lokal geltende Vorschriften auch anders geregelt sein, z.B. Wanderverbot in Tirol.
Sind Spielplätze und Parks geschlossen? Inhalt aufklappen
Es gibt keine diesbezügliche Anordnung auf Bundesebene. Länder und Gemeinden können allerdings in ihrem Wirkungsbereich entsprechende Sperren verhängen. Grundsätzlich gilt: Es muss in Parks und auf Spielplätzen ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen eingehalten werden.
(27.03.2020, 14:00)
Was fällt unter die „Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse“? Inhalt aufklappen
Zurückkehren zum Haupt- bzw. Nebenwohnsitz
Besuch der Lebensgefährtin oder des Lebensgefährten
Umzug, Siedeln
Abfallentsorgung, z.B. in Recyclinghöfen oder Altstoffsammelzentren
§ 57a Begutachtungen
Besuch des eigenen Pferdes zur Betreuung und notwendigen Bewegung (wenn nicht die notwendige Betreuung des Pferdes z.B. durch den Einstellbetrieb sichergestellt ist)
(26.03.2020, 12:00)
Dürfen Kinder trotz der verordneten Maßnahmen zu einem Elternteil, bei dem sie nicht oder nicht hauptsächlich wohnen, gebracht werden (zB. bei Scheidungskindern)? Inhalt aufklappen
Auf ExpertInnenebene bestanden zwischenzeitig Unklarheiten über die Auslegung der Verordnung BGBl. II 98/2020 vom 15. März 2020. Nach eingehender Prüfung und Abstimmung zwischen dem Sozial-, Familien- und Justizministerium wurde nun geklärt, dass das Betreten öffentlicher Orte dafür zulässig ist, weil dies unter die Ausnahmebestimmung für die Betreuung und Hilfestellung von unterstützungsbedürftigen Personen fällt. Kinder dürfen daher zu einem Elternteil, bei dem sie nicht oder nicht hauptsächlich wohnen, gebracht und auch von dort wieder abgeholt werden.
Was ist vom „beruflichen Zweck“ umfasst? Inhalt aufklappen
Alle beruflichen Tätigkeiten, in Arbeitsstätten, unabhängig davon, ob diese in Gebäuden oder im Freien sind. Darüber hinaus unbedingt beruflich notwendige Schulungen/Fortbildungen. Schließlich berufliche Tätigkeiten in öffentlichen Orten, wie z.B. Zeitungskolporteure.
Welche Fahrten sind mit den „Massenbeförderungsmitteln“ (öffentlichen Verkehrsmitteln) erlaubt? Inhalt aufklappen
(27.03.2020, 15:00)
Welche Fahrten sind mit Privatfahrzeugen erlaubt? Inhalt aufklappen
Um alleine oder mit Personen oder Haustieren, die im gemeinsamen Haushalt leben, hinaus zu kommen an öffentliche Orte im Freien.
Ist das Mitführen einer Bestätigung des Dienstgebers notwendig? Inhalt aufklappen
Dies ist gesetzlich nicht vorgesehen, wird aber dringend empfohlen.
Sind Fahrgemeinschaften möglich? Inhalt aufklappen
Auch in Fahrgemeinschaften sollen zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, die 1-m-Abstände eingehalten werden.
Sind Beherbergungsbetriebe geöffnet, z.B. Hotels, Pensionen, Campingplätze etc.? Inhalt aufklappen
Seit 3.4.2020 ist es per Verordnung untersagt, Beherbergungsbetriebe, wie z.B. Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmervermietungen etc. zu Zwecken der Erholung und Freizeitgestaltung zu betreten. Zu den in der Verordnung definierten Beherbergungsbetrieben zählen auch Schutzhütten sowie beaufsichtigte Camping- oder Wohnwagenplätze. Hinweis: Eine Ausnahme vom Betretungsverbot von Camping- oder Wohnwagenplätzen besteht für Personen, die in einem Wohnwagen einen Haupt- oder Nebenwohnsitz haben.
Durch die Regelung sollen Reisebewegungen allgemein – und besonders während der Osterfeiertage – vermieden werden, um die zur Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen in der Bevölkerung einzudämmen. Die Verordnung soll bis 24. April gelten.
Ausnahmen vom Betretungsverbot von Beherbergungsbetrieben sind:
Beherbergungen aus beruflichen Gründen oder zur „Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses“
Beherbergungen von Personen, die – aus welchen Gründen auch immer – bereits in einem Beherbergungsbetrieb einquartiert sind. Allerdings kann die Buchungsdauer des Aufenthalts nicht verlängert werden.
Die Verordnung "Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung von der Verbreitung von COVID-19" finden Sie unter Rechtliches.
(03.04.2020, 16:30)
Welche Geschäfte und Dienstleistungen sind geschlossen? Welche bleiben geöffnet? Inhalt aufklappen
Die meisten Geschäfte und Betriebe sind geschlossen. Das Betreten des Kundenbereichs von Dienstleistungs- und Handelsunternehmen sowie von Freizeit- und Sportbetriebsstätten ist untersagt. Ausnahmen vom Betretungsverbot gelten für folgende Bereiche:
Agrarhandel einschließlich Schlachttierversteigerungen, Versteigerungen von Kälbern bzw. Nutztieren sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel
Post einschließlich Postpartner
Die Verordnung "Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19" finden Sie unter rechtliche Grundlagen.
(27.03.2020, 16:30)
Dürfen Gastgärten weiter betrieben werden? Inhalt aufklappen
Nein. Das Betreten sämtlicher Gastgewerbsbetriebe ist untersagt. Es gilt ein Betretungsverbot des Kundenbereichs. Zu diesem Bereich zählen auch Gastgärten.
(03.04.2020, 15:10)
Ist das Betreten von Autowaschanlagen weiterhin zulässig? Inhalt aufklappen
Das Betreten des Kundenbereichs von Autowaschanlagen ist untersagt, da derartige Einrichtungen weder unter § 2 Z 12 (Tankstellen), noch unter § 2 Z 19 (Hygiene und Reinigungsdienstleistungen) der Verordnung betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19, BGBl. I Nr. 96/2020, subsumiert werden können.
Darf im Lebensmittelhandel warmes Essen oder Eis verkauft werden? Inhalt aufklappen
Im Rahmen des Lebensmittelhandels ist die bloße Abgabe von Speisen oder Eis zulässig, sofern dort nicht ein „Kundenbereich zur Konsumation“ eingerichtet ist.
Können KFZ- und Fahrradwerkstätten weiter offen halten? Inhalt aufklappen
Neben KFZ Werkstätten können auch Fahrradreparaturwerkstätten geöffnet bleiben. Beide sind vom Betretungsverbot emäß § 2 Z 21 der Verordnung des BMSGPK betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 ausgenommen.
In der Verordnung sind bei § 2 Z 21 „KFZ-Werkstätten“ genannt. Dieser Begriff folgt nicht der Gewerbeordnung, die von „Kraftfahrzeugtechnik“ spricht und eher auf bestimmte Tätigkeiten abstellen würde, sondern zielt auf eine Betriebstätte ab.
Aufgrund der Empfehlungen zur Vermeidung einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 / COVID-19 ist eine erhöhte Nutzung des Fahrrads für das Zurücklegen notwendiger Wege und zur Vermeidung des Kontakts mit anderen Personen in öffentlichen Verkehrsmitteln festzustellen. Es ist davon auszugehen, dass dazu häufig auch längere Zeit nicht genutzte oder kurzfristig gebraucht erworbene Fahrräder eingesetzt werden. Diese müssen aus den genannten Gründen in verkehrssicherem Zustand und mit der vorgeschriebenen Ausstattung fahrtauglich gehalten werden.
Im Hinblick auf die Frage, inwieweit darunter auch Fahrradreparaturwerkstätten subsumiert werden können, ist folgendes festzuhalten:
Jedenfalls werden darunter Werkstätten zu verstehen sein, die sich mit der Reparatur von als Kraftfahrzeugen (Klasse L1e) eingestuften einspurigen Fahrzeugen beschäftigen. Darunter fallen auch bestimmte Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor (sog. schnelle Pedelecs).
Weiters wird man wohl auch Werkstätten darunter subsumieren können, die sich mit der Reparatur von elektrisch angetriebenen Fahrrädern beschäftigen, die gemäß § 1 Abs. 2a KFG nicht als Kraftfahrzeuge, sondern als Fahrräder im Sinne der StVO gelten (sog. e-Bikes, Pedelecs).
Somit steht fest, dass unter dem Begriff „Kfz-Werkstätte“ im Sinne der oben zitierten Verordnung jedenfalls auch bestimmte Fahrradreparaturwerkstätten zu verstehen sind. Diese sind somit vom Betretungsverbot ausgenommen.
Im Hinblick auf die in Fahrradwerkstätten ausgeübte Tätigkeit wird wohl nicht zu differenzieren sein, ob ein einspuriges Kraftfahrzeuge, ein e-Bike oder ein herkömmliches Fahrrad repariert wird.
(22.3.2020)
Dürfen Sportstätten zu Wartungszwecken betreten werden? Inhalt aufklappen
Gemäß der Verordnung "Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19" gilt für alle Sportstätten ein Betretungsverbot. Sportstätten dürfen jeodch zur Durchführung notwendiger Sanierungsmaßnahmen, Erhaltungs- und Wartungsarbeiten betreten werden. Sie sind unter den Ausnahmen subsummiert, die das Maßnahmengesetz vorsieht. Dabei ist zu beachten, dass von den ausführenden Personen dieser Tätigkeiten ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten ist.
Darf weiterhin gejagt werden? Inhalt aufklappen
Die Jagd darf unter Berücksichtigung der Bestimmungen des COVID-19 Gesetzes und der darauf fußenden Verordnungen weiter ausgeübt werden.
• Die Jagd ist in allen Bundesländern nicht nur als Recht gestaltet sondern ist auch mit zahlreichen Verpflichtungen verbunden, insbesondere die Erfüllung von Mindestabschüssen bei mehreren Wildarten.
• Die Jagdausübung ist zur Vermeidung von Wildschäden geboten. Dies gilt verstärkt in Wäldern, wo Kahlflächen auf Grund von Borkenkäferschäden, Wind- oder Schneeschäden vorliegen und die Wiederbewaldung mit „klimafitten“ Baumarten, auch durch Naturverjüngung, erforderlich ist.
• Weiters ist die Bejagung von Schwarzwild auch zur Verhinderung der „Afrikanischen Schweinpest“ notwendig.
• Die Aufrechterhaltung der Jagdausübung dient zudem zur Versorgung der Bevölkerung mit dem Lebensmittel „Wildfleisch“.
Warum ruft die Bundesregierung einen außerordentlichen Zivildienst aus? Inhalt aufklappen
Zivildiener werden vorsorglich mobilisiert, um die Versorgung im Pflegebereich, im Rettungswesen oder in der Krankenversorgung sicherzustellen. Engpässe, die auftreten, sollten dadurch besser bewältigt werden. Auch das Bundesheer wird zur Unterstützung eingesetzt. Die Maßnahmen sollen unter anderem helfen, die Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen bestmöglich sicherzustellen. Ehemalige Zivildiener werden von der Bundesregierung gebeten, sich freiwillig zu melden. Kontakt: Website der Zivildienst-Serviceagentur oder die Hotline 0800 500 183.
Empfehlungen finden sich hier: Empfehlungen zur psychischen Gesundheit während der COVID-19-Pandemie für die allgemeine Bevölkerung
Wie kann ich in der aktuellen Zeit gut auf die psychische Gesundheit der von mir betreuten Kinder achten?
Empfehlungen finden sich hier: Empfehlungen für Eltern und BetreuerInnen von Kindern (23.3.2020)
Ich habe Fragen zu Lebensmittel, Wasser und Versorgungssicherheit. Wo finde ich Informationen? Inhalt aufklappen
Sind Lebensmittel sicher? Kann sich Österreich mit Lebensmitteln selbst versorgen? Wie sieht es mit der Wasserversorgung aus? Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) beantwortet zahlreiche Fragen unter Informationen zum Coronavirus: Wasser und Lebensmittel.
Sind Bargeldversorgung und Zahlungsverkehr in Österreich gesichert? Inhalt aufklappen
Ja! In Österreich ist der Bargeldbedarf ausreichend sichergestellt. Die rund 9.000 Bankomaten werden bei Bedarf nachgefüllt.
Können derzeit Trauungen durchgeführt werden? Inhalt aufklappen
Trauungen sind derzeit möglich und zwar sowohl im Standesamt, andernorts als auch im Freien. Teilnehmen dürfen Standesbeamter, Brautpaar und allenfalls Trauzeugen.
(01.04.2020, 16:00)
Wie viele Leute dürfen derzeit an einem Begräbnis teilnehmen? Inhalt aufklappen
An einem Begräbnis darf nur der engste Familienkreis teilnehmen. Die Abstandregelungen sind dabei unbedingt einzuhalten.
(03.04.2020, 11.15 Uhr)
Mein Unternehmen bzw. Betrieb ist von COVID-19 betroffen. Wo erhalte ich Informationen? Inhalt aufklappen
Die Wirtschaftskammer Österreich hat für alle Unternehmen und Betriebe, die vom Coronavirus betroffene sind, ein zentrales Info-Service eingerichtet. Hier finden Sie Antworten auf Fragen z.B. zu Kurzarbeit, Schließungen oder Hilfsmaßnahmen und können auch persönlich in Kontakt treten. Der „Coronavirus Infopoint“ ist per Chatbox, Online-Anfragen oder Telefon erreichbar: Telefon: 0590900-4352, Mo-Fr 8:00-20:00 Uhr, Sa-So 8:00-18:00 Uhr, E-Mail: Infopoint_Coronavirus@wko.at
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und TourismuInformationen bietet zum Thema Cornoavirus/Covid-19 auf seiner Webseite wichtige Imformationen für landwirschaftliche Betriebe sowie für Toursimusbetriebe.
Wo finde ich Informationen für Schulen bzw. Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Universitäten sowie Forschende? Inhalt aufklappen
Sie finden entsprechende Informationen auf der Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung unter www.bmbwf.gv.at/Ministerium/Informationspflicht/corona.html
Informationen und Empfehlungen für Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Forschende
Gibt es Exportbeschränkungen für medizinische Produkte? Inhalt aufklappen
Von Seiten Österreichs wurden keine Exportbeschränkungen für medizinische Produkte eingeführt. Aufgrund der Durchführungsverordnung 2020/402 der Europäischen Kommission vom 14. März 2020 bedarf jedoch die Ausfuhr bestimmter persönlicher Schutzausrüstung (Schutzbrillen und Visiere, Gesichtsschutzschilde, Mund-Nasen-Schutzausrüstung, Schutzkleidung, Handschuhe) in Drittstaaten einer speziellen Ausfuhrgenehmigung.
Dürfen Betriebe, deren Betriebsstätten betreten werden dürfen, weiterhin akkreditiert werden? Inhalt aufklappen
Betriebe, die nicht dem Betretungsverbot laut Verordung "Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19" unterliegen (Ausnahman sind z.B. Abfallentsorgungsbetriebe) dürfen von Akkreditierungsunternehmen im Rahmen gesetzlicher vorgesehener Akkreditierungen aufgesucht werden.
(27.03.2020, 16:00)
B. Personen mit jeder Art von Symptomen eines akuten respiratorischen Infektes, die in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome Kontakt (der Kategorie I oder II); mit einem bestätigten Fall hatten (siehe Dokument "Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung" unter Coronavirus - Rechtliches - Erlässe)
Es gibt derzeit mehr als 40 größere und kleinere Labore in Österreich, die bereits derartige Tests durchführen. Die großen Labore mit den meisten Untersuchungen in diesem Bereich sind u.a. die Institute der AGES, am AKH Wien, am SMZ-Ost, am LKH Graz, AKH Wels, LKH Innsbruck, JKU-Klinikum Linz, LKH Klagenfurt, LKH Salzburg, am LKH Feldkirch, Uniklinikum St. Pölten sowie weitere Institute in Wien, Linz, Steyr, Ried/Innkreis.
Die bestehende Laborkapazität ist derzeit - abhängig von der Verfügbarkeit der dazu notwendigen Reagenzien am Weltmarkt - auf mehr als 15.000 Tests pro Tag ausgelegt.
Für Personen, die nach einer COVID-19 Erkrankung wieder genesen sind, gibt es keine Einschränkungen.
Wie lange eine Immunität nach der Erkrankung besteht kann man derzeit noch nicht sagen. Dies werden weitere Forschungen zeigen.
(30.03.2020, 10:00)
Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss die 1450 oder 144 verständigt werden.
(01.04.2020, 17:00)
Die genauen Vorschriften legt die Bezirksverwaltungsbehörde fest.
Ab wann wird man in Heimquarantäne geschickt und wie lange? Inhalt aufklappen
Zur Verhütung der Weiterverbreitung von COVID-19 kann für kranke, krankheitsverdächtige oder ansteckungsverdächtige Personen Heimquarantäne angeordnet werden. Die Entscheidung trifft die Bezirksverwaltungsbehörde. Üblicherweise dauert eine häusliche Quarantäne mindestens so lange an, bis zwei negative Befunde im Abstand von 24 Stunden vorliegen. Zudem muss ein ausreichend langer gesunder Zustand vorliegen, der ärztlich qualifiziert wird.
Österreichische Staatsbürger und Fremde, wenn sie über ein von Österreich ausgestelltes Visum D verfügen oder auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Fremdenpolizeigsetz, dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz oder dem Asylgesetz 2005 zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind, sind nach Einreise auf dem Luftweg nach Österreich verpflichtet, unverzüglich eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten und dies mit einer eigenhändigen Unterschrift zu bestätigen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist.
Wann wird eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne angeraten? Inhalt aufklappen
Alle Personen, die sich in den vergangenen beiden Wochen in Gebieten innerhalb Österreichs aufgehalten haben, deren Bewohner von der zuständigen Behörde verkehrsbeschränkt wurden („Quarantänegebiete“), mögen sich in14-tägige selbstüberwachte Heimquarantänebegeben. Das gilt auch, wenn derzeit keine Symptome spürbar sind. Weitere Infos zu Quarantänemaßnahmen in bestimmten Gebieten finden Sie unter aktuelle Maßnahmen.
Sollten Sie berufstätig sein, müssen Sie diese 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne jedoch mit Ihrem Arbeitgeber abstimmen. Schlüsselarbeitskräfte aus unterschiedlichen Bereichen werden in Österreich zur Bewältigung der bestehenden Herausforderungen gebraucht. Deshalb kann es auch erforderlich sein, in einer solchen Situation nach Rahmenbedingungen im Betrieb zu suchen, unter denen Sie Ihre Tätigkeit so ausüben können, dass eine Weiterverbreitung des Virus unterbunden wird. Im Falle einer 14-tägigen selbstüberwachten Heimquarantäne ist die Beachtung der unten genannten Regeln sinnvoll:
Falls Sie mit Personen in einer Wohnung zusammenleben, die nicht mit Ihnen in einer Quarantäne-Region waren, so betreiben Sie soziale Distanzierung (möglichst Aufenthalt in anderen Räumen).
Niesen/Husten Sie nicht in die hohle Hand, sondern benutzen Sie ein Papiertaschentuch oder husten/niesen Sie in die Ellenbeuge. Anschließend das Papiertaschentuch in einem separaten Müllbeutel entsorgen.
Messen Sie zweimal täglich Ihre zweimal Körpertemperatur und tragen Sie Körpertemperatur und allfällige Beschwerden in eine Liste ein.
Bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes rufen Sie bitte die Telefonnummer 1450 an. Geben Sie bitte an, dass Sie in freiwilliger Selbstisolation sind und in welcher Quarantäne-Region Sie wann waren und welche Beschwerden Sie haben.
Suchen Sie von sich aus bitte keine ärztliche Ordination, Ambulanz oder Krankenanstalt auf. Im Falle des Bedarfes nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt auf und folgen den so erhaltenen Anweisungen.
Sollten Sie eine Krankschreibung benötigen halten Sie telefonisch Rücksprache mit Hausärztin/Hausarzt und geben Sie bitte an, dass Sie freiwillige Selbstisolation betreiben, in welcher Quarantäne-Region Sie wann waren und welche Symptome Sie haben.
Sollten Sie Krankentransport/Rettung benötigen so geben Sie bei der telefonischen Kontaktaufnahme an, dass Sie in Selbstisolation sind, in welcher Quarantäne-Region Sie wann waren und welche Beschwerden Sie haben.
Verfolgen Sie die Nachrichten in Rundfunk und Fernsehen, um allfällige Informationen betreffend der Selbstisolation zu bekommen.
Als Beginn der 14-tägigen selbstüberwachten Heimquarantäne wäre der Zeitpunkt zu wählen zu dem Sie die innerösterreichische Quarantäne-Region verlassen haben.
Ein Absonderungsbescheid nach §7 Epidemiegesetz gilt immer nur für die im Bescheid genannte Person (Adressat des Bescheides). Die mit dieser Person im Haushalt lebenden Personen sind davon nicht betroffen und es ist diesen grundsätzlich weiterhin möglich, Erledigungen zu machen oder beruflichen Tätigkeiten nachzugehen (solange kein Betriebsverbot vorliegt). Allerdings sollten die im selben Haushalt lebenden Personen alles Mögliche tun, sich von der positiv getesteten Person abzusondern, z.B. durch Aufhalten in getrennten Räumlichkeiten, zeitlich getrennte Benützung von sanitären Einrichtungen, personenbezogene Benützung von Hygieneartikel (auch Handtücher). Zudem gilt, sich verantwortungsvoll zu verhalten, möglichst alles zu vermeiden und nicht mit anderen Personen in Kontakt zu treten zu.
Falls es keine Angehörigen gibt, können Sie sich an das Team Österreich (Initiative von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3) unter der Nummer 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7-19h) wenden oder eine Anfrage an die sozialen Dienste zu richten. Zuständige Stellen für die sozialen Dienste sind die Gemeindeämter oder die Bezirkhauptmannschaft oder in Statutarstädten der Magistrat. In Wien der Fonds Soziales Wien.
Haben Sie den Verdacht, an einer COVID-19-Infektion erkrankt zu sein, gehen Sie bitte nicht zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie die 24-Hotline 1450!
Bei sonstigen Anliegen und Gesundheitsproblemen nehmen Sie bitte zuerst mit der Ärztin/dem Arzt telefonisch Kontakt auf. Nicht dringende Arzttermine sollte man aufschieben.
In welchen Fällen darf ich (noch) ins Spital gehen?
Wann nicht? Inhalt aufklappen
Bei bloßem Verdacht auf Infektion COVID-19 ist es zu vermeiden selbst die Krankenanstalt aufzusuchen. In solchen Fällen sollte Kontakt mit 1450 erfolgen.
Im Hinblick auf die geplante Neuregelung von Betretungsverboten von selbständigen Ambulatorien und Ordinationen/Praxen von selbständig tägigen Gesundheitsberufen soll das „Betreten von selbständigen Ambulatorien gemäß § 2 Abs. 1 Z 5 KAKuG für Patientinnen und Patienten verboten [sein], ausgenommen zur Inanspruchnahme unaufschiebbarer (zahn)medizinischer Maßnahmen, bei denen das Erfordernis einer unmittelbaren Behandlung das grundsätzliche Risiko, dass mit einem Kontakt einhergeht, rechtfertigt.“ Nach unserer Ansicht wäre die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen auch darunter zu subsumieren und daher das Betreten auch nach einer derartigen Novellierung der Verordnung gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes, BGBl. II Nr. 98/2020, zulässig.
(03.04.2020, 11:00)
Einrichtungen zum Blutspenden und Plasmaspenden zählen als Gesundheitsdienstleistungen zu den Ausnahmen des § 2 der Verordnung „Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19“ und dürfen daher besucht werden. Zu Sicherheit der Spenderinnen und Spender, sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Blut- und Plasmaspendeeinrichtungen gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Bitte kommen Sie alleine und ohne Begleitung von Kindern in die entsprechenden Einrichtungen. Spender und SpenderInnen über 65 Jahren werden zur ihrer eígenen Sicherheit gebeten, erst nach Ende der Corona. Krise wieder Blut/Plasma zu spenden. Bei der Blut/Plasmaspende ist sicherzustellen, dass in den Einrichtungen der Mindestabstand von einem Meter jedenfalls eingehalten wird.
(29.03.2020, 10.00 Uhr)
Wie viele Intensivbetten gibt es derzeit in Ö? Inhalt aufklappen
In Österreich stehen mit Stand 2018 insgesamt 2.547 Betten auf Intensivüberwachungs- und – behandlungseinheiten zur Verfügung (in landesgesundheitsfondsfinanzierten KA, den PRIKRAF-KA und den Unfallkrankenhäusern). Diese Anzahl ist in den Jahren 2015-2018 kontinuierlich gestiegen. Die Zahlen zur aktuellen Auslastung sind nicht zentral verfügbar, sondern liegen bei den einzelnen Krankenanstaltenträgern auf.
Können Kapazitäten gegebenenfalls aufgestockt werden? Wenn ja, um wie viele Betten? Inhalt aufklappen
Es sind jahreszeitliche Schwankungen mit Maximalauslastungen v.a. in den Monaten Jänner/Februar feststellbar. Die Auslastung beträgt rund 82 Prozent im Jahresdurchschnitt, wobei die Jänner/Februar mit rund 85 Prozent darüber liegen.
Im Falle eines dringenden Bettenbedarfs können entsprechende Bettenkapazitäten in den Krankenanstalten bereitgestellt werden, indem beispielsweise nicht vordringliche Krankenhausaufenthalte (elektive Eingriffe mit Intensivbettenbedarf) auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Zusätzlich können Kapazitäten durch die verstärkte Zurverfügungstellung von Personal- und technischen Ressourcen erhöht werden, wobei dabei natürlich Limitierungen durch Gebäude/Infrastruktur zu berücksichtigen sind.
(27.03.2020, 10:00)
((27.03.2020, 10:00)
Wie kann ich in der aktuellen Zeit gut auf die psychische Gesundheit der von mir betreuten älteren Menschen achten?
Handlungempfehlungen finden sich hier: Empfehlungen für BetreuerInnen von älteren Menschen (25.3.2020)
· Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel
· Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen
· Entsorgen Sie das Papiertaschentuch umgehend und waschen Sie danach Ihre Hände
· Vermeiden Sie direkten Kontakt zu kranken Menschen
Was muss ich tun, wenn ich glaube, dass ich ein Verdachtsfall bin, Kontakt mit Erkrankten hatte, etc.: Inhalt aufklappen
Beim Umgang mit Lebensmitteln sollten immer die allgemeinen Hygieneregeln im Alltags (z.B. regelmäßiges Händewaschen) und die richtige Hygiene bei Lebensmittlen (Transport, Lagerung, Waschen, Zubereitung, richtiges Erhitzen etc.) beachtet werden. Da Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Pilze hitzeempfindlich sind, kann ein Gesundheitsrisiko durch richtiges Erhitzen von Lebensmitteln verringert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Schauplatz Küche (AGES).
(30.3.2020, 15:00)
Die Pneumokokkenimpfung bei Risikopersonen/vulnerablen Personengruppen und Senioren ist entsprechend den Empfehlungen des Österreichischen Impfplans sinnvoll und explizit empfohlen. Aufgrund der derzeitigen Infektionsgefahr und der Maßnahmen zur Verhinderung der SARS-CoV-2 Ausbreitung ist das Risiko einer SARS-Cov2-Infektion am Weg zur Impfung derzeit aber als deutlich höher einzuschätzen als der Benefit der Impfung in der momentanen Situation. Es kann aber im Einzelfall eine individuelle Nutzen-Risiko Abschätzung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgen.
Es handelt sich bei Covid-19 um ein neuartiges Virus, für das bis jetzt nur wenige Erfahrungen mit Schwangeren vorliegen. Ganz allgemein gilt aber, dass auf Grund der physiologischen und immunologischen Umstellungen während der Schwangerschaft eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen nicht ganz ausgeschlossen werden. Es ist daher für Sie besonders wichtig, dass Sie die allgemeinen Hygienemaßnahmen einhalten: gute Händehygiene, korrekte Nies/Hustenetikette und einen Mindestabstand von 1 Meter von anderen Personen.
Soll ich meine Mutter-Kind-Pass-Vorsorgeuntersuchungen durchführen? Inhalt aufklappen
Grundsätzlich sind die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen wichtig. Da auf Grund der derzeitigen Situation nicht unbedingt erforderliche Kontakte eingeschränkt werden sollen, ist es empfehlenswert, vor einem vorgesehenen Kontrolltermin mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt telefonisch Kontakt aufzunehmen. Es wird dann individuell entschieden, ob die Untersuchung zum gegenwärtigen Zeitpunkt erforderlich ist oder zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden kann. Sollte derzeit ein vorgesehener Termin versäumt werden, hat das keine Auswirkungen auf den Erhalt des Kinderbetreuungsgeldes. Wenn diese besonderen Umstände wegfallen und die Frist für eine bestimmte Untersuchung noch nicht verstrichen ist, muss diese aber rechtzeitig innerhalb der Frist nachgeholt werden.
Können Ibuprofen und andere Entzündungshemmer bei Covid 19 verwendet werden? Inhalt aufklappen
(29.3.2020)
Reisen und Grenzkontrollen
Ist eine Einreise nach Österreich oder Ausreise derzeit möglich? Werden Grenzkontrollen durchgeführt? Inhalt aufklappen
Für diese Regelung gelten jedoch verschieden Ausnahmen. So können österreichische Staatsbürger sowie Personen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich einreisen, wenn sie unverzüglich eine 14-tägige Heimquarantäne antreten (Bestätigung durch eigenhändige Unterschrift).
An den offenen Übergängen werden strenge Kontrollen durchgeführt. Dabei werden unter anderem Gesundheitschecks durchgeführt und ärztliche Zeugnisse überprüft. Das ärztliche Zeugnis muss den Vorgaben der Verordnung entsprechen. Ein Muster (Ärztliches Zeugnis, in Deutsch und Englisch) finden Sie unter Coronavirus - Rechtliches. Weitere Infos zu Grenzkontrollmaßnahmen und Ausnahmen finden Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Inneres.
(26.03.2020, 10:00)
Gibt es Reisewarnungen für die vom Coronavirus betroffenen Länder? Inhalt aufklappen
Alle Reiseinformationen des Außenministeriums finden Sie unter www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/laender/
Reiseinformationen zu einzelnen Ländern:
Isreael: www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/land/israel/
Was geschieht, wenn ein Erkrankter mit dem Flugzeug in Österreich landet? Inhalt aufklappen
Werden bei einem Passagier an Bord eines landenden Flugzeugs verdächtige Symptome registriert, wird das Bodenpersonal informiert und es werden spezielle Vorbereitungen getroffen.
Bei einem Verdachtsfall wird nach speziellen Sicherheitskriterien vorgegangen, die vom Gesundheitsministerium vorgegeben werden: So wird z. B. eine erkrankte Person isoliert, Kontaktpersonen, die keine Symptome zeigen, werden informiert und zwei Wochen ärztlich betreut (regelmäßiges Temperaturmessen). Tests werden erst durchgeführt, wenn diese Kontaktpersonen Symptome einer Erkrankung zeigen. Sämtliche Maßnahmen haben das Ziel, dass möglichst wenige Menschen in Österreich von dem Krankheitserreger infiziert werden.
Ich bin von einer Reise aus einem Risikogebiet zurückgekehrt und habe nun Fieber/Husten/Halsschmerzen/Atemprobleme. Was soll ich tun? Inhalt aufklappen
Sollten Sie während Ihrer Reise oder 14 Tage nach Ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Atembeschwerden entwickeln, gelten folgende Empfehlungen:
Bleiben Sie zu Hause und rufen Sie die Gesundheitsnummer 1450
Geben Sie Ihre Beschwerden sowie Ihre Reiseroute bekannt und folgen Sie den weiteren Anweisungen
Wenn Sie husten oder niesen, bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch bzw. Ihrer Ellenbeuge (nicht mit den Händen); entsorgen Sie das Papiertaschentuch umgehend und waschen Sie danach Ihre Hände
Kann ich meinen Flug bzw. meine Reise wegen des Coronavirus kostenlos stornieren? Inhalt aufklappen
Das Sozialministerium und der Verein für Konsumenteninformation haben eine Hotline für Fragen rund ums Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingerichtet.
Die Hotline ist täglich (auch am Wochenende) von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201211 erreichbar.
Ich bin TouristIn/Ich leite einen Tourismusbetrieb. Wo finde ich Informationen? Inhalt aufklappen
Informationen zum Coronavirus für TouristInnen und Touristen sowie für Tourismusbetriebe finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Landwirtschaf, Regionen und Tourismus unter Informationen zum Corona-Virus.
An wen können sich Österreicherinnen und Österreicher im Ausland mit Ihren Anfragen/Problemen wenden? Welche Kontakte gibt es? Inhalt aufklappen
Österreicherinnen und Österreicher, die sich im Ausland aufenthalten und konsularische Hilfe in Sachen Coronavirus benötigen, sollten sich an die zuständige Botschaft wenden. Auf den Webseiten der Botschaft findet sich auch die jeweilige 24-Stunden Bereitschaftsnummer. Für medizinische Hilfe ist der Vertrauensarzt der Botschaft zuständig (findet sich ebenfalls auf den Webseiten).
Die Auslandsservice APP - abrufbar unter www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/auslandsservice/reiseregistrierung - beinhaltet alle Kontaktdaten der österreichischen Vertretungen weltweit.
In der Zentrale in Wien ist das Bürgerservice zuständig. Auslandsösterreicherinnen und -österreicher sollten sich aber immer zuerst an die jeweilige Botschaft wenden. DasBürgerservice des Außenministeriums unterstützt Österreicherinnen und Österreicher bei Notfällen im Ausland jeden Tag rund um die Uhr unter der Telefonnummer +43 190 115 - 4411
Was ist bei der Einreise nach Österreich am Luftweg zu beachten? Inhalt aufklappen
Drittstaatsangehörigen, die nicht unter die oben genannten Kriterien fallen, ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengenraumes auf dem Luftweg untersagt. Ausgenommen davon sind Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, Angestellte internationaler Organisationen sowie im gemeinsamen Haushalt lebende Familienangehörige dieser Personen, Angestellte internationaler Organisationen, humanitäre Einsatzkräfte, Pflege- und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere, sowie Personen, die im Güterverkehr tätig sind.
Sonstigen Fremden darf die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich nur gestattet werden, wenn diese ein Gesundheitszeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorlegen, das bestätigt, dass der molekularbiologische Test auf SARS-CoV-2 negativ ist und das nicht älter als vier Tage ist. Kann das Gesundheitszeugnis bei der Einreise nicht vorgelegt werden, sind diese Personen für 14 Tage in einer geeigneten Unterkunft unterzubringen, die sie für diesen Zeitraum nicht verlassen dürfen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist
Den exakten Wortlaut der Rechtsvorschrift finden Sie hier: 105. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich.
Darf unbedingt notwendiges ÖBB Personal im grenznahen Bereich pendeln, um die Dienststellen „Brenner“ und „Tarvisio“ aufrecht zu erhalten, damit der Güterverkehr weiter aufrecht erhalten wird?
Dürfen MitarbeiterInnen der Betriebsführungszentrale Villach, die ihren aufrechten Wohnsitz in Italien haben, weiterhin pendeln, um den normalen Dienstbetrieb zu gewährleisen?
Reicht der normale ÖBB Dienstausweis oder werden sonstige Berechtigungen gebraucht, um den Pendelverkehr der Mitarbeiter zu gewährleisten? Inhalt aufklappen
Die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über Maßnahmen bei der Einreise aus Italien ist nicht auf Pendler-Berufsverkehr anwendbar. Es gibt daher keine Einschränkungen für das Personal, wenn deren Arbeitsstätten und Wohnsitze in Grenznähe liegen. Da die Verordnung nicht anwendbar ist, bedarf es auch keiner gesonderten Genehmigungen oder Unterlagen für diese ArbeitnehmerInnen.
Welche rechtlichen Schritte wurden bislang in Österreich gesetzt? Inhalt aufklappen
Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen und die Bevölkerung zu schützen, müssen für die entsprechenden Maßnahmen die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Bisher wurden dafür von Bund und Ländern verschiedene Gesetze, Verordnungen und Erlässe verabschiedet. Eine Zusammenfassung finden Sie unter Coronavirus – Rechtliches.
Wie ist die Zusammenarbeit zwischen dem Innen- und dem Gesundheitsministerium geregelt? Welches Ministerium hat welche Kompetenzen? Inhalt aufklappen
Das Innenministerium beruft als federführendes Ressort im Staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagement Penta++-Sitzungen ein. In diesen Sitzungen kommen alle relevanten Ressorts und Einsatzorganisationen zusammen und beraten über die weitere Vorgehensweise. Die inhaltliche Federführung hinsichtlich der aktuellen Situation liegt beim Gesundheitsministerium.
Die operative Zuständigkeit, etwa bei der Umsetzung des Epidemiegesetzes, liegt in mittelbarer Bundesverwaltung bei den Bezirksverwaltungsbehörden. Zur Durchsetzung können die Bezirksverwaltungsbehörden erforderlichenfalls auf die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes zurückgreifen. Der Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz ist sachlich die in Betracht kommende Oberste Gesundheitsbehörde und kann als solche dem Landeshauptmann im Vollzug erforderlichenfalls Weisungen erteilen.
Arbeitsrecht – eine Information des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend
Was ist die „Corona Kurzarbeit“ und wo finde ich dazu Informationen? Inhalt aufklappen
Die „Corona Kurzarbeit“ ist ein neue, erleichterte Form der Kurzarbeit.
Weitere Informationen finden Sie unter FAQ Kurzarbeit (Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend).
Wo finde ich Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen und zur Sonderbetreuungszeit? Inhalt aufklappen
Umfassende Informationen finden Sie unter Coronavirus FAQ: Arbeitsrechtliche Fragen sowie FAQ: Sonderbetreuungszeit (Bundesministerium Arbeit, Familie und Jugend)
Können Menschen das Coronavirus auf Haustiere übertragen? Inhalt aufklappen
Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft sind keine Übertragungen des Virus von Menschen auf Haustiere bekannt.
Durch intensiven Kontakt mit infizierten Personen könnten Tiere Viren aufnehmen; es gibt allerdings keine Hinweise, dass Tiere erkranken oder als Virusausscheider fungieren. In allen Fällen ist jedoch dringend auf die (auch sonst übliche) Hygiene beim Umgang mit Tieren zu achten.
Was sollte man vorbeugend tun? Inhalt aufklappen
Bei Kontakt mit Tieren sollte immer eine entsprechende Hygiene eingehalten werden, da auch andere Krankheitserreger/Parasiten übertragen werden können.
Können Haustiere das Coronavirus auf Menschen übertragen? Inhalt aufklappen
Es gibt aktuell keine Hinweise, dass Haustiere erkranken können bzw. Menschen infizieren.
Wenn ja, gibt es Coronatests für Tiere und wie kommt man dazu? Inhalt aufklappen
Derzeit gibt es keine speziellen Tests für Tiere.
Darf ich meinen Reitbetrieb (Schulbetrieb) fortführen? Inhalt aufklappen
Nein, hier schiebt die Verordnung der Bundesregierung ganz klar einen Riegel vor. Per 16. März 2020 gilt ein Versammlungsverbot. Spiel- und Sportplätze sind zu schließen, der Sportbetrieb – zu dem auch der Reitschulbetrieb zählt – ist einzustellen. Die Bundessportorganisation appelliert dringend, sich lückenlos an diese Vorgaben zu halten. Sportvereine, die ihren Betrieb nicht einstellen, riskieren den Entzug sämtlicher Fördergelder für die kommenden Jahre.
Kann ich weiterhin an Reitunterricht teilnehmen? Inhalt aufklappen
Nein, hier schiebt die Verordnung der Bundesregierung ganz klar einen Riegel vor. Per 16. März 2020 gilt ein Versammlungsverbot. Spiel- und Sportplätze sind zu schließen, der Sportbetrieb – zu dem auch der Reitschulbetrieb zählt – ist einzustellen.
Darf ich bereits gebuchte Seminare abhalten/besuchen? Inhalt aufklappen
Darf ich mein Pferd weiterhin reiten/bewegen? Inhalt aufklappen
Darf ich den Stall oder Reitbetrieb betreten, um mein Pferd zu versorgen? Inhalt aufklappen
Prinzipiell dürfen Sie Ihr Pferd nur aufsuchen, wenn dies zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Eigentum (Ihr Pferd) notwendig ist.
Zulässig ist ein Betreten des Stalls oder Reitbetriebs für die Betreuung und Pflege des Tieres. Also wenn der Einstellvertrag vorsieht, dass das Pferd von der Eigentümerin oder vom Eigentümer selbst versorgt werden muss und dies nicht von der Stallbetreiberin oder vom Stallbetreiber gemacht werden kann. Nur dann ist das Betreten des Stalls oder Reitbetriebs für die Betreuung und Pflege des Tieres zulässig. Die Versorgung des Pferdes gehört in diesem Fall zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse und ist von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen. Die Eigentümerin oder der Eigentümer der Reitanlage hat im Fall der Betreuung und Pflege durch die Pferdeeigentümerin oder den -eigentümer sicherzustellen, dass nur eine Person pro Pferd Zugang zur Anlage hat und dass das Betreten der zu der Reitanlage gehörenden Gebäude oder Gebäudeteile in einem zeitlich koordinierten und abgestimmten Rahmen stattfindet. Ansonsten ist das Betreten von öffentlichen Räumen, zu denen auch Reitbetriebe und Pferdeställe zählen, untersagt.
(27.03.2020, 12:00)
Dürfen Tierärzte und Hufschmiede weiterhin ihre Arbeit verrichten und Pferde in Ställen und Einstellbetrieben behandeln? Inhalt aufklappen
Ja, Tierärzten und Hufschmieden ist auch weiterhin die Arbeit am Pferd zu gestatten – auch in Ställen, die ein Betretungsverbot verhängt haben (ausgenommen, der Stall wurde behördlich unter Quarantäne gesetzt). Bei der Versorgung durch den Veterinär handelt es sich ebenso wie bei Hufschmiedetätigkeiten um (tiermedizinische) Notfalldienste bzw. notwendige Pflegetätigkeiten. Für Stallbesitzerinnen und Stallbesitzer gilt auch in Zeiten von Corona die im Rahmen des Einstellvertrages übernommene Haftung für die ordnungsgemäße Versorgung des Tieres.
Können Pferde SARS-CoV-2 übertragen? Inhalt aufklappen
Es gilt als gesichert, dass das Coronavirus SARS-CoV-2 ursprünglich von einem Wildtier stammt und auf den Menschen übertragen wurde. Als Ursprungswirt wird derzeit eine Fledermaus vermutet. Doch können auch Haus- und Nutztiere wie Hunde, Katzen und Pferde zu Überträgern werden? Laut der österreichischen Agentur für AGES gibt es derzeit keinen Hinweis darauf, dass Haustiere das Virus auf Menschen oder andere Haustiere übertragen können bzw. selbst daran erkranken. Tierhalter, die an COVID-19 erkrankt sind oder die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, sollten allerdings zum Schutz des Tieres den Kontakt so gering wie möglich halten bzw. vor und nach dem Kontakt gründlich die Hände mit Seife waschen.
Dürfen Reitveranstaltungen durchgeführt werden? Inhalt aufklappen
Reitveranstaltungen dürfen nicht durchgeführt werden.
Welche Vorschriften bezüglich Hygienemaßnahmen gelten für Lebensmittelbetriebe? Inhalt aufklappen
In Österreich gelten in Lebensmittelbetrieben sehr strenge Vorgaben, die in den vom BMSGPK veröffentlichten Leitlinien, auf Basis des harmonisierten, einschlägigen EU-Rechtes, definiert und umgesetzt wurden. Weitere Informationen finden Sie unter Fachinformationen.
Wo finde ich Informationen zu den Auswirkungen der Coronasituation auf Familien? Inhalt aufklappen
Die derzeitige Coronavirus-Situation hat auch weitreichende Auswirkungen auf Familien. Hierzu hat das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend Antworten auf häufig gestellte Fragen (z.B. zu Kinderbetreuungsgeld, Familienbeihilfe, Informationen für Jugendliche, Gewalt in der Familie, Vereinbarkeit von Familie und Beruf) ausgearbeitet: FAQ: Auswirkungen auf Familien.

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