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Timestamp: 2019-08-26 10:18:30+00:00

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Zusatzinformation 2019
KOMPETENZ AM BAU 2019 ZUSATZ- INFORMATIONEN
ZUSATZINFORMATIONEN Reibebretter QUALITÄTSBELEGE Das beste Ergebnis beim Putzen erhalten Sie, wenn unterschiedliche Beläge in der richtigen Reihenfolge benutzt werden (siehe Ausführung zu den einzelnen Belägen). Mit grobem Belag anfangen, dann immer feinporiger werden. Für spezielle Oberﬂ ächen verwenden Sie Reibebretter, Kunststoffglätter, Edelstahlglätter, Edelputzkratzer, Schweizer Glätte, Filzbrett oder Pinsel. BR 2: SCHWAMMGUMMIBELAG ROT 18 MM Massenverteilung zieht aufgrund grober Poren viel Kalkmilch aus dem Putz, dadurch wird eine raue Oberﬂ äche erreicht, welche zum optimalen Verbund mit der nächsten Putzschicht sehr wichtig ist. Die Oberﬂ äche wird egalisiert BR 1: SCHWAMMGUMMIBELAG ROT 9 MM für rauhen, rustikalen Untergrund leicht raue Struktur leichte Sandstruktur BG: MOOSGUMMIBELAG GRÜN für End- und Nachbehandlungen mit Kalkschlämmen nimmt wenig Feutigkeit auf feine, gleichmäßige Struktur BS: ZELLKAUTSCHUKBELAG SCHWARZ BF: GEWALKTER FILZBELAG geringe Saugwirkung, für Endbehandlung - feine, körnige Oberﬂ äche auch zum Verfugen von Fliesen gut geeignet zieht nur die feine Körnung an die Oberﬂ äche für Dämmschichtputze und ﬁ ligrane Oberﬂ ächen ähnlich wie der schwarze Belag, zum Erreichen einer feinen Oberﬂ ächenstruktur glatte Oberﬂ ächen bei Kalk-Zement-Putzen PU: POLYURETHAN VERTEILERBRETT T: HOLZ VERTEILERBRETT nur Verteilerbrett, das kein Wasser aufnimmt und somit nicht zum Egalisieren der Oberﬂ äche beiträgt. die porige Oberﬂ äche wird regelrecht mit Kalkmilch verschmiert keine optimale Haftung der nächsten Putzschicht wird gewährleistet Poren werden zugesetzt ebenso Verteilerbrett, mit Saugfunktion optimal zum Verteilen und Egalisieren der Oberﬂ äche geeignet sehr gut für Reibeputze geeignet die leicht raue Oberﬂ äche nimmt die Körnung optimal mit, um Strukturen zu erreichen Je grober, rustikaler die Endoberﬂ äche sein soll, desto grober sollte der Belag bzw. das Werkzeug für die Endbehandlung sein. BELAGKLEBER 692 ideal zum sicheren Verkleben von Filz- und Schaumstoffbelägen auf Holz-, Alu- und Kunststoff-Reibebrettern geeignet für viele Arten von Kunststoffen in beliebiger Kombination mit Holz, Glas, Leder, Keramik, Filz, Gummi und Schaumgummi nicht geeignet für Styropor
ZUSATZINFORMATIONEN Kellen AUFBAU DER TRIUSO-QUALITÄTSKELLE Die Kelle ist das Grundwerkzeug für fast alle Arbeiten auf dem Bausektor, wie z.B. auftragen, fugenfüllen, glätten und Ziegelsteine ablängen. TRIUSO bietet Stahlkellen und rostfreie Edelstahlkellen für eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Stahlkellen werden aus ölgehärtetem Qualitätsstahl gefertigt. Heft (Handgriff) Schutzgas-Schweißstelle (Schweißroboter) Blatt Angel (Hals) Schulter Spitze KELLENBLATT ANGEL HEFT UND ZWINGE Das Kellenblatt wird aus Werkzeugstahl hergestellt (Stahlqualität C 55). Dies ist für das Vergü- ten (Anlassen im Ofen auf ca. 900°C und anschließendes Abschrecken im Salzbad auf ca. 300°C) wichtig (1500 – 1700 N/mm2). Es gibt den Ausschlag für ein hohes Dauerbeanspruchungsverhal- ten. Kellenblatt und Angel werden mittels Schweißroboter fest verschweißt. Das Blatt der Maurerkelle wird konisch geschliffen, um an der richtigen Stelle eine zusätzlich gesteuerte Flexibilität zu erhalten. Es sollte ein Biegungsverhältnis, von der Blattlänge aus ge- sehen, ca. 1/3 zu 2/3 vorhanden sein. Diese Flexibilität ermöglicht dem Benutzer das aufzutra- gende Material durch eine sich beim Andruck mitbiegende Kelle in die Fuge zu drücken. Durch die richtige Federhärte „federt“ die Kelle nach jedem Arbeitsvorgang in ihre Ausgangsform zurück, bleibt also nicht gebogen. Um eine möglichst glatte Oberﬂ äche zu erreichen, werden beide Seiten poliert. Jede Kelle und jede Spachtel wird, um dem Rost keine Ansatzmöglichkeit zu geben, im Tauchverfahren mit Glanzlack überzogen oder leicht geölt. Die bei TRIUSO-Maurerkellen verwendeten Angeln sind gesenkgeschmiedet und weisen des- halb ein sehr feinkörniges Gefüge auf (Materialverdichtung), während bei Billigprodukten oft nur Massenrundstahl einfach abgeschrägt und zum Angelfüßchen gebogen wird. Die Kellen werden mit einem lackierten Holzheft oder Naturholzheft versehen. Damit dieser Griff beim Aufdruck (Anklopfen der Ziegelsteine zur Endpositionierung) nicht platzt, wird er mit einer konischen Zwinge ausgerüstet. QUALITÄTSMERKMALE Die Ausgewogenheit der Kelle, d.h. Kellenblatt und -heft haben das gleiche Gewicht, ermöglicht dem Benutzer ein ermüdungsarmes Arbeiten. Der sachkundige Käufer prüft auch den Klang einer Kelle. Nach kurzem Aufschlagen auf einen Gegenstand muss ein heller, fortlaufender Ton erklingen. Hier zeigt sich die Qualität des verwendeten Stahls. Wenig taugliche Billigprodukte haben einen blechernen, scheppernden Klang. Beim Verarbeiten von mineralischen Edelputzen sollten Sie eine rostfreie Edelstahlkelle wählen, da sich der Putz bei Benutzung normaler Stahlkellen beim Abtrocknen leicht schwarz verfärben kann (chemische Reaktion). Rostfreie Kellen sind problemlos zu reinigen und auch bei der Verarbeitung von Putzen auf Kunstharzbasis rosten sie nicht. TRIUSO hat diese handelsüblichen rostfreien Kellen um eine Produktpalette erweitert und die Vorzüge der rostfreien und der Bandstahlkellen vereint. Kellenblatt und Angel aus rostfreiem Stahl sind durch ein besonderes Verschweißverfahren fest miteinander verbunden. Die Edelstahl- kelle von TRIUSO ermöglicht das Verarbeiten von chemisch aggressiven Materialien und zugleich die mechanisch starke Beanspruchung, wie das Spalten der Zeigelsteine. Für die anfangs beschriebenen normalen Anwendungen reicht die einfache Stahlkelle aus. Nach jedem Gebrauch sollte die Maurerkelle gesäu- bert werden, da die Mörtelreste chemisch aggressiv sind und daher das Werkzeugmaterial angreifen. Außerdem lassen sich mit einer verklebten Kelle keine professionellen Ergebnisse mehr erzielen. 693
ZUSATZINFORMATIONEN Das Kellenprogramm für den Handwerker zeichnet sich durch folgende Qualitätsmerkmale aus: Härte und Elastizität (Federhärte) entsprechen dem Verwendungszweck das Kellenblatt ist konisch geschliffen die Schweißnaht ist getrommelt, wodurch die Schlacke vom Schweißvorgang entfernt wurde und die Kelle nun nicht mehr rostet und leichter zu reinigen ist die Schulterbreite ist auf beiden Seiten gleich die Längskanten sind gerade und gratfrei das Heft ist glatt und oberﬂ ächengeschützt die Kelle ist ausbalanciert beim Aufschlagen der Kelle auf einen Gegenstand erklingt ein heller, fortlaufender Ton Fliesenlegen MIT UNS WIRD FLIESENLEGEN EINFACHER! Tipp: Je größer die Fliese um so größer sollte die Zahnung gewählt werden. Beim Verwenden der Klebespachtel oder der gezahnten Glättekelle wird der Fliesenkleber gleichmäßig auf dem Untergund verteilt. Mit Hilfe von Fliesenecken und Fliesenlegergummi lässt sich eine Eckschnur einrichten. Diese Eck- schnur ist ein einfaches Hilfsmittel zum exakten Anlegen der Fliesen. Unsere verschiedenen Fliesen- schneidmaschinen erleichtern das genaue Zuschneiden der Fliesen. Zum Herausbrechen von Ausspa- rungen eignet sich die Fliesen- lochzange mit und ohne Feder. Zum Verteilen und kraftvollen, homogenen Einschlämmen der Fugenmasse ist der Fugengummi oder das Fugbrett das richtige Werkzeug. Einige der hier vorgestellten Artikel haben wir für Sie auch in Fliesenlegersets zusammengestellt. 694 Ein spezieller Hydro-Fliesen- schwamm oder das Hydro- Fliesenwaschbrett, mit hoher Saugleistung dient zum schnel- len, effektiven Endreinigen.
ZUSATZINFORMATIONEN Rührer AUSWAHL DES RICHTIGEN RÜHRERS. Neben der Viskosität des Materials ist bei der Auswahl des Rührers die zu mischende Menge zu berücksichtigen. Diese bestimmt die Größe des Rührers. Die Mischwirkung wirkt sich entscheidend auf das Mischergebnis aus, ob es am Ende eine klumpenfreie, homogene Masse ist, oder ob es beim Mischen spritzt. KRK FM LX DLX KR MM WK MK MKN ﬂ üssig verlaufend plastisch / schwer n e g n u t h c h c s e B i , i g n u r e d n u r G , e b r a F e w i i n e i l a i r e t a M e g s s ü ﬂ r ü f r e r h ü R i n e h c s M m u z b r o k r h ü R - f f o t s t s n u K n e g n e m s t i e k g s s ü l F r e n e l k i i i i s e g s s ü ﬂ k c D & - n n ü D r ü f r e x i M - o b r u T e f f o t s t s n u K , e z r a H - P E , e b r a F e w i g n u t h c h c s e B i , n e s s a m l e t h c a p S , e b r a F n e g n e M e r e ß ö r g , l e t r ö m t t e b n n ü D r ü f r e r h ü R r e l a e d i n e i l a i r e t a M e r e w h c s r ü f t n e i z ﬁ f e d n u t s u b o r n o t e B , z t u P , l e t r ö M , r e b e l k n e s e i l F r ü f p y T e l l e s r e v i n u r e d z t u P , l e t r ö m g i t r e F , r e b e l k n e s e i l F i r ü f e n h c s a m r h o B e d r ü f l a e d i i n e s s a m t h c D i , r e b e l K , l e t h c a p s n e d o B r ü f n o t e B , z t u P , h c i r t s E e w i i e f f o t S e d n e ß e ﬂ r e d o z t u p s p G r ü f i . c t e , n e b r a F , d n a b t o R e w i n e t f ä r k r e h c S n e h o h t i m r e r h ü R Farbe Dispersion Lack Lasuren Kleister Material ﬂ üssig ↓ Mischung ﬂ üssig Beschichtungen Epoxydharz Ausgleichsmassen Spachtelmassen Dickbeschichtung Material pulverig oder zähﬂ üssig ↓ Dichtmassen Mischung breiig/ verlaufend Material pulverig ↓ Mischung plastisch/ kompakt Dünnbettmörtel Klebemörtel Schlämme Beton Estrich Fliesenkleber Epoxydharz & Sand Gipsputz Mörtel aller Art Putz AR DMR Mischwirkung ↓ ↓ ↓ = okay / = Ideal ↓ 695
ZUSATZINFORMATIONEN TRIUSO Wasserwaagen DIE VERSCHIEDENEN WASSERWAAGENMODELLE: WW: WWEU: WWA: WWE: WWW: WWP: WWMAP: 699: 691: PIKTOGRAMME AUF TRIUSO-WASSERWAAGEN: Wasserwaagen gelb, Messgenauigkeit = 1mm/m Wasserwaagen gelb, Messgenauigkeit = 1mm/m (Aktion) Wasserwaagen silber eloxiert, Messgenauigkeit = 1 mm/m Wasserwaagen silber eloxiert, Messgenauigkeit = 0,5 mm/m Wasserwaagen mit Winkelmesser, Messgenauigkeit = 1 mm/m Wasserwaagen mit einer gehobelten Messﬂ äche, Messgenauigkeit = 0,5 mm/m Alu-Magnet-Wasserwaagen, 2 Magnete, Messgenauigkeit = 1 mm/m BMI-Wasserwaagen, rot, Messgenauigkeit = 0,5 mm/m BMI-Wasserwaagen, silber, Magnet, Messgenauigkeit = 0,5 mm/m +/- 0,5 mm/m Normall. =0,029° Unzerbrechliche Libelle Für höchste Belastung UV-Resistant Anti-Schock Richtlatten ANWENDUNGSBREICHE Extra starkes Profil Abzieh- und Richtlatten werden zum Abziehen (glätten) und Richten von Schüttungen verwendet (z.B. Estrich und Deckenputze). Setzlatten werden beispielsweise zum Setzen von Türen verwendet. DIE RICHTLATTENTYPEN Normalproﬁ lrichtlatten (NR) Estrichlegerlatten (ER) Estrichlegerlatten mit einer Libelle (ER1L) Libellenrichtlatten mit einer Libelle und zwei Handgriffen (LR1L2G) Libellenrichtlatten mit zwei Libellen (LR2L) Libellenrichtlatten mit zwei Libellen und zwei Handgriffen (LR2L2G) Spitzproﬁ lrichtlatten – Trapez-Kartätsche (SR) h-Proﬁ lrichtlatten/-Kartätsche (HR) DIE KUNDENZIELGRUPPE Bau-Handwerker Verputzer Estrichleger Fliesenleger Bodenleger Türen- und Fensterbauer Hoch- und Tiefbauﬁ rmen Heimwerker EIGENSCHAFTEN DER TRIUSO-RICHTLATTEN Extreme Biege- und Verwindungsfestigkeit Die Libellen sind opto-elektronisch justiert Extrem leichte Handhabung Stabilität des Aluminiumproﬁ ls durch Mittelsteg Auslaufsicherheit der Libellenﬂ üssigkeit Messgenauigkeit bei den Libellenrichtlatten: 0,057° = 1,0 mm/m in Normallage Normalproﬁ l Spitzproﬁ l h-Proﬁ l 696
Messer KLINGENBEFESTIGUNG ZUSATZINFORMATIONEN feststehend verstellbar automatisch einfahrend SCHNELLWECHSELSYSTEME mit automatischem Magazin mit 8 Trapezklingen bzw. 16 Schneiden Magazin zum automatischen Nachladen der Klinge stabiles Metallgehäuse die Klinge wird selbständig arretiert und durch einen Knopfdruck zum Wechseln freigegeben die neue Klinge lädt sich automatisch aus dem Magazin nach ÜBERSICHT KLINGEN Trapezklingen Hakenklingen EKM2 EKM61 EKMA 011911 10504240 10508107 11802 011802A 010780 010789 10810 210099 010825 010778 UM2101 UM2004 UM2014/2114 UM2021 UM2132 SAM /SAM2 SM2 UM2 SCHAB60/61 10504237 x x x x o x x x x x o x x x o x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x o x x x x x² x² x x x x x x x x x o x x x o x² x² o x x x x x x x x o x x x x x² x² x x x x x x x x x o x x x x x² x² x x x o o x1 o x x o o o o x x x o o x - Klinge geeignet, o - Klinge nicht geeignet 1 - Klinge passt - jedoch wird die Bedienung schwergängiger 2 - Klinge passt nur als Schneidklinge - nicht geeignet für die Schabefunktion x o o o x x x o o o o x1 x1 x o o 697
ZUSATZINFORMATIONEN Sägen GIPSKARTONPLATTEN Gruppenzahnung zum Sägen auf Schub und Zug, extra aufgehärtete Zähne z.B.: Bauhandsäge 550 mm ZIMMERMANNSARBEITEN feine Universal-/Schubzahnung, extra aufge- härtete Zähne, 8 bzw. 12 Zähne/Zoll z.B.: Bauhandsäge 350 mm Stichsäge 300 mm Furniersäge 320 mm SPAN- UND ARBEITSPLATTEN dreiseitig geschliffene High-Speed-Cut-Zahnung, gehärtete Zähne, 7 Zähne/Zoll e 550 mm z.B.: Handsäge 550 mm TISCHLERPLATTEN UND LEIMHÖLZER feine dreiseitig geschliffene High-Speed-Cut-Zah- nung, gehärtete Zähne, 11 Zähne/Zoll z.B.: Handsäge 350 mm STABHÖLZER UND LEISTEN extrem feine dreiseitig geschliffene japanische Zugzah- nung, gehärtete Zähne, 17 Zäne/Zoll , 17 Zäne/Zoll z.B.: Japan-Präzisions-Zugsäge -Zugsäge 270 mm GEHRUNGSARBEITEN feine Spitzzahnung zum Sägen auf Schub und Zug, gehär- tete Zähne, 12 Zähne/Zoll z.B.: Rückensäge 350 mm, Rückensäge 320 mm STYROPOR UND DÄMMSTOFFE feinste Spezialverzahnung zum Sägen ohne “Reißen” und “Schnee” z.B.: Dämmstoffsäge 400 mmmm NASSE UND TROCKENE HÖLZER verschiedene drei- und zweiseitig geschliffene Zahnungen, fein und grob z.B.: Handsäge 400 mm 698
ZUSATZINFORMATIONEN BÜGELSÄGEN METALLSÄGEBLÄTTER durch ovales Rahmenproﬁ l sehr stabil und widerstandsfähig straffe Blattspannung für besse- re Kontrolle der Säge Bau- oder Baumsäge - keine exakten Schnitte ZAHNUNGEN Hobelzahn/Schwedenzahn besonders geeignet zum Sägen von nassem Holz kreuzgeschliffen mit Spanräumer gehärtete, extra scharf geschliffene Zähne Spitzzahn S besonders geeignet zum Sägen von trockenem Holz kreuzgeschliffen gehärtete, extra scharf geschliffene Zähne Carbon Flex, sehr starr, mit hervorragender Schnitthaltigkeit und Verschleißfestigkeit. Geeignet für hochlegierte Werkzeugstähle. HSS Bi-Metall, Hochleistungssägeblatt, mit hervorragender Schnitthaltigkeit und Verschleißfestigkeit. HSS Flexibel, Standardausführung aus Schnellarbeitsstahl, gehärtete Zähne, bruch- unempﬁ ndlich. DEKUPIERSÄGE mit hohem Bügel Stiftabstand: 162 mm ERSATZBLATT Hohe Qualität, scharf schneidend, mit Einhängestiften. PUK-SÄGE Kleine Handsäge mit fest- stehenden Buchenholzgriff. Bügel aus 6 mm Rundstahl, hochglanzverzinkt, mit PUK Universalsägeblatt Universal Taschensäge mit Buchenholzgriff allseitig verstellbar. Bügel aus 5,4 mm Vierkantstahl, vernickelt, mit PUK Universalsägeblatt LAUBSÄGE ERSATZBLÄTTER Schneidet und sägt mühelos Weich-, Hart- und Proﬁ lhölzer, Hartfaserplatten, Gartenhöl- zer, Pappe und weiche Kunststoffe Für hochwertige Sägeschnitte. Alle Metalle, NE-Metalle (Kupfer), Edelstähle, Sonderle- gierungen, Plexiglas und Kunststoffe. METALL: FEINZAHN Hervorragendes Sägeblatt mit gewellter Zahnung zum präzisen Trennen von Hart- und Edelmetallen. Ausführung in materialge- rechten Abmessungen und Zähnezahlvari- anten. Laubsägebogen ohne Blatt, 280 mm Ausladung, aus Stahlrohr, kunst- stoffbeschichtet, Griff umlegbar HOLZ: DOPPELZAHN Für wirtschaftliches Sägen sauberer Kanten und Ecken, sowie glatter Oberﬂ ächen, spezi- ell für harte Hölzer. Ausführung in material- gerechten Abmessungen und Zähnezahlva- rianten. HOLZ: RUNDZAHN Allseits schneidende Spirallaubsäge, be- sonders geeignet für enge Radien bei fast allen Werkstoffen. Ausführung in material- gerechten Abmessungen und Zähnezahl- varianten. 699
ZUSATZINFORMATIONEN Zangen ZANGENKOPF BACKEN-GRUNDFORMEN poliert verchromt vernickelt GELENKARTEN Spitze S Backe B G Greifﬂ äche Aussparung R Rücken Z Zusatzschneide ( (mit Aussparung) FLACH z.B. für einen sicheren Halt bei Kombizangen FLACHRUND z.B. bei Telefonzangen, deren schlanke feine Spitzen auch als Lötspitzzange verwendet werden können RUND die sich z.B. bei Elektronik-Greifzangen zum Anbiegen von Drahtösen eignen aufgelegtes Gelenk eingelegtes Gelenk durchgestecktes Gelenk GELENKVERBINDUNGEN Niet eingesteckt SCHNEIDENFORMEN Gelenkachse angeschmiedet MIT FACETTE sind je nach Zangenausführung für alle Drahtklassen geeignet SCHNEIDENRICHTUNG MIT KLEINER FACETTE OHNE FACETTE SEITENSCHNEIDER sind die gebräuchlichsten schneidenden Zangen und werden in vielen verschie- denen Längen sowie für die unterschied- lichsten Materialien angeboten. MITTENSCHNEIDER bieten eine hohe Schneidenstabilität bei einem günstigen Keilwinkel, d.h. einer relativ geringen Eindringkraft der Schneide in den Draht, wodurch sich die aufzuwendende Handkraft reduziert. VORN- / SCHRÄGSCHNEIDER werden überall dort eingesetzt, wo der Zugang zum Draht o.ä. nur von (schräg) vorne möglich oder sinnvoll ist. Das kann auch dann der Fall sein, wenn z.B. ein Draht bündig auf einer Fläche abgeschnitten werden muß. (Bei Seitenschneidern wären hier die die Griffe umschließenden Finger im Wege.) 700
ZUSATZINFORMATIONEN Bolzenabschneider Für kompromisslose Schneidleistung werden individuell für VBW gefertigte, hochlegierte CrV-Sonderstähle verwendet Alle VBW-Rohrköpfe arbeiten bei der Kraftübersetzung - von der Handkraft zur Schneidkraft – nach dem sogenannten Kniehebel-Prinzip. Die übersetzte Handkraft ist abhängig von der Kniehebel-Stellung, das heißt, je gestreckter die Lage des Kniehebels, desto größer die Kraft. Aus der Kinematik des Kniehebels ergibt sich bei großen Bolzenabschneidern die Notwendigkeit der Einstellbarkeit um eine optimale Kraftübersetzung für den Schneidleistungsbereich zu erzielen. Alle VBW-Bolzenabschneider besitzen einen Festanschlag für die Zustellung, der die Messer gegen Auﬂ aufen schützt, das Einklemmen der Hän- de verhindert und eine genaue Kniehebel-Einstellung ermöglicht. Ebenso sind Festanschläge für die Offenstellung der Messer vorhanden, die den vorgegebenen Trennbereich nach oben hin begrenzen. Die als Handgriff verwendeten Rohre sind fest mit dem Rohrkopf verbunden, so dass ein Abrutschen oder Verdrehen der Handgriffe auch unter extremen Belastungen ausgeschlossen werden kann. TIPP: Die höchste Trennkraft wird erreicht, wenn das zu schneidende Material mit der Spitze des Messerkopfes erst angeschnitten und dann für den zweiten Schnitt weiter nachgeschoben wird. WICHTIG: Bolzenabschneider zum Trennen gerade und rechtwinklig halten. SICHERHEIT: Harte Materialien können beim Trennen abgesprengt werden. Tragen Sie eine Schutzbrille, machen Sie in Ihrer Nähe beﬁ ndliche Personen auf Ihre Tätigkeit aufmerksam und decken Sie das Schneidgut ab. Blechscheren BLECHSCHEREN - TYPEN HANDBLECHSCHEREN Schneide und Griff sind aus einem Stück geschmiedet. Die Schneid- kraft ergibt sich aus dem Verhältnis der Schneidenlänge zur Grifﬂ änge. HEBELBLECHSCHEREN bestehen aus Scherenkopf und Griff. Beide Teile sind für sich gelenkig gelagert, so dass sich eine zusätzliche Hebelübersetzung für geringen Kraftaufwand ergibt. BLECHSCHEREN - ARTEN DURCHLAUFSCHEREN lange, gerade durchlaufende Schnitte versetzte Schneide mit Mikroverzahnung FIGURENSCHEREN kleine und große Radien, zum Ausklinken IDEALSCHEREN große Radien, zum Ausklinken, gerade durchlaufende Schnitte PELIKANSCHEREN mit extra langer Schneide für lange gerade durchlaufende Schnitte, ideal für Blechtafeln RECHTSSCHNEIDENDE SCHEREN Blechauﬂ age rechts, speziell für rechte Radien. LINKSSCHNEIDENDE SCHEREN Blechauﬂ age links, speziell für linke Radien. 701
ZUSATZINFORMATIONEN Schraubendreher / Bit ALLGEMEINE ANTRIEBE SCHNELLMONTAGE-ANTRIEBE SCHLITZ PHILLIPS-KREUZSCHLITZ noch immer die gebräuchlichste Form, vor allem bei Holzschrauben nur geringe Kraftübertragung möglich hohes Riskio des Abrutschens = Beschäding des Werkstücks möglich erstes Kreuzschlitzproﬁ l konische Proﬁ lﬂ anken = gute Zentrierbarkeit für maschinelle Schraubtechnik hohe Auswurfkräfte = Bit kann leicht abrutschen = Gefahr des „Ausreißen“ des Proﬁ ls AUSSENSECHSKANT typisches Proﬁ l für Maschinen-/ Gewindeschrauben und -muttern es lassen sich hohe Kräfte übertragen werden meist mit Steck- oder Schraubenschlüssel angetrieben INNENSECHSKANT kommt häuﬁ g im Möbelbau zum Einsatz durch die große Auﬂ ageﬂ äche können auch bei kleinen Abmes- sungen hohe Kräfte übertragen werden kein Platz um den Schraubenkopf nötig = Lochmontage Bei allen Antrieben gilt jedoch folgender Grundsatz: Um die Aufsätze nicht in kürzester Zeit zu verschleißen, schauen Sie die Schrauben genau an und wählen Sie den richtigen Schraubendreher bzw. Bit. Gewindeschneider GRÖSSEN VORBOHRER POZIDRIV-KREUZSCHLITZ Weiterentwicklung des Phillips-Kreuzschlitzantriebs vier zusätzliche Stege sorgen für besseren Halt = hohe Drehmomen- tübertragung wird häuﬁ g im Handwerk verwendet KRAFT-ANTRIEB T-SECHSKANT (TORX®) Weiterentwicklung des Innensechskant Drehmomentübertragung nicht an den Kanten sondern an den Flächen = größerer Bereich der Kraftübertragung es können höhere Drehmomente übertragen werden = kleinere Abmessung für gleiche Gewindeabmessung Gewindegröße M2 M2,5 M3 M4 M5 M6 M8 M10 M12 Größe Vorbohrer in mm 1,60 2,05 2,50 3,30 4,20 5,0 6,80 8,50 10,20 EINSCHNITT-GEWINDESCHNEIDER Einschnitt-Gewindeschneider sind schneller, aber nur für kurze Durchgangsgewinde geeignet, da sonst eine ausreichende Spanabfuhr nicht gewährleistet werden kann. Fertigschneider Mittelschneider Vorschneider ANWENDUNG EINSCHNITT-GEWINDESCHNEIDER 2 - Vorschneider 1 - Spiralbohrer 3 - Mittelschneider 4 - Fertigschneider Schneiden- anfang Schneiden- mitte Öl Öl Schneiden- ende Öl Öl 702
3-SATZ-GEWINDESCHNEIDER Handgewindebohrersätze bestehen aus Vorschneider, Mittelschneider und Fertigschneider. Es werden immer alle drei Bohrer nacheinander eingesetzt. Für Gewinde in Grundlöchern müssen Handgewindebohrersätze verwendet werden, da nur damit das Gewinde bis fast zum Grund ausgearbeitet werden kann. ZUSATZINFORMATIONEN Vorschneider (ein Ring) Mittelschneider (zwei Ringe) Fertigschneider (kein Ring) ANWENDUNG 3-SATZ-GEWINDESCHNEIDER 1 - Spiralbohrer 2 - Vorschneider 3 - Mittelschneider 4 - Fertigschneider Öl Öl Öl Blindnieten ALLGEMEINES Mit Blindnieten können Nietverbindungen hergestellt werden, auch wenn nur eine Seite zugänglich ist. Vorteile Blindnietverbindungen: verbinden sehr dünner Werkstücke möglich verarbeiten unterschiedlicher Materialen einfache Handhabung HANDHABUNG 1. Bohren eines Loches durch beide Werkstücke in der Größe des Nietdurchmessers 2. Einsetzen des Nietes in das Loch 3. Mehrmaliges Betätigen der Nietzange, bis der Niet an der Sollbruchstelle bricht. Dabei sollte immer darauf geachtet werden, das der Niet bis zum Anschlag im Bohrloch und der Zange sitzt - gegebenenfalls etwas Druck auf den Nietkopf ausüben 4. Nach dem Öffnen der Blindnietzange fällt der Dorn aus dem Zangenkopf FÜGEGUTSTÄRKE Größe Größe Größe 3 x 5 mm 0,5 - 2,0 mm 4 x 8 mm 2,5 - 4,5 mm 5 x 10 mm 4,0 - 6,0 mm 3 x 6 mm 1,0 - 3,0 mm 4 x 10 mm 4,5 - 6,5 mm 5 x 12 mm 6,0 - 8,0 mm 3 x 8 mm 3,0 - 5,0 mm 4 x 12 mm 6,5 - 8,5 mm 5 x 14 mm 8,0 - 10,0 mm 3 x 10 mm 5,5 - 7,0 mm 4 x 14 mm 8,5 - 10,5 mm 5 x 16 mm 10,0 - 12,0 mm 3 x 12 mm 7,0 - 9,0 mm 4 x 16 mm 10,5 - 12,5 mm 5 x 18 mm 12,0 - 14,0 mm 703
ZUSATZINFORMATIONEN Zurrgurte GESETZE UND RICHTLINIEN, DIE SIE KENNEN SOLLTEN Straßenverkehrszulassungsverordnung: § 31 (2) StVZO Straßenverkehrsordnung: § 22 (1) StVO, § 23 (1) StVO Unfallverhütungsvorschrift: § 22 (1) UVV, § 37 (3+4) UVV ZURRTECHNIKEN Niederzurren N Beim Niederzurren wird das zu transportierende Objekt an die Ladeﬂ äche B gedrückt. Die Spannung des Zurrgurtes muss die Reibung der Ladung mit g dem Untergrund so weit erhöhen, dass nichts mehr verrutschen kann. d : mind. 30° Diagonalzurren (Schrägzurren) D Bei dieser Methode wird die Ladung direkt mit dem Fahrzeug verbunden. Die Zurrgurte müssen hier alle Kräfte aufnehmen, die beim Beschleunigen, beim Bremsen und in Kurven entstehen. : 0° - 60° : 20° - 45° ERMITTLUNG DER BENÖTIGEN ZURRGURT-ANZAHL Beispiel: Ladung 1.000 kg Winkel : 60° Zurrkraft LC: 500 daN Gleitreibbeiwert: 0,2 Anzahl der Gurte: 12 Stück Mit Anti-Rutsch-Matte: 2 Gurte Gleitreibbeiwerte Gleitreibezahl μ trocken nass fettig Holz / Holz 0,20 - 0,50 0,20 - 0,25 0,05 - 0,15 Metall / Holz 0,20 - 0,50 0,20 - 0,25 0,02 - 0,10 Metall / Metall 0,10 - 0,25 0,10 - 0,20 0,01 - 0,10 Beton / Holz 0,30 - 0,60 0,30 - 0,50 0,10 - 0,20 Anti-Rutsch-Matte mind. 0,60 mind. 0,60 Gewicht der Ladung Winkel ohne Anti-Rutschmatte mit Anti-Rutschmatte ohne Anti-Rutschmatte mit Anti-Rutschmatte ohne Anti-Rutschmatte mit Anti-Rutschmatte ohne Anti-Rutschmatte mit Anti-Rutschmatte ohne Anti-Rutschmatte mit Anti-Rutschmatte ohne Anti-Rutschmatte mit Anti-Rutschmatte Zurrkraft LC 250 daN 500 daN 1000 daN 1500 daN 2000 daN 2500 daN 704 250 kg 60° 18 90° 15 45° 22 3 4 2 3 2 2 2 3 3 2 3 2 2 2 3 3 2 2 2 2 2 1000kg 2000kg 45° 60° 90° 45° 60° 90° 14 2 11 2 8 2 8 2 5 2 12 10 2 9 2 6 2 6 2 4 2 2 8 2 5 2 5 2 3 2 4 22 3 15 2 15 2 9 2 3 18 2 12 2 12 2 7 2 3 15 2 10 2 10 2 6 2
WAS IST BEIM ZURREN ZU BEACHTEN saubere Ladeﬂ äche - gegebenenfalls abkehren hohe Reibbeiwerte erzielen, um ein Verschieben der Ladung zu verhindern - z.B. durch Einsatz von rutschhemmenden Materialien unter, bei Bedarf aber auch zwischen der Ladung ZUSATZINFORMATIONEN Ladelücken vermeiden, Schweres nach unten - Leichtes obenauf, der Ladungsschwerpunkt sollte über der Längsmittelachse liegen Ratschen wechselseitig einsetzen, Haken nie an der Spitze belasten, Gurte müssen über ihre ganze Breite auﬂ iegen, Gurte nicht knoten bei freistehender Ladung mindestens 2 Gurte verwenden - Sicherung in alle Richtungen Gurte dürfen keine Beschädigungen aufweisen, Haken und Spannelemente dürfen keine Deformationen aufweisen WAS STEHT AUF DEM ETIKETT Material (Werkstoffkurzzeichen) Handkraft ShF Vorspannkraft Stf Zugkraft für das Umspannen Zugkraft gerader Zug LC Nicht Heben - nur Zurren die Norm EN 12195-2 Dehnung Rückverfolgungscode (Artikelnummer, Serien Nr. usw.) Herstellungsdatum Monat/Jahr die Gurtlänge der Hersteller/Inverkehrbringer 100% PES SHF 25 daN STF 140 daN 7 kN Nicht Heben - nur Zurren No Lifting - only lashing EN 12195-2 Dehnung 7% Art.-Nr.: ZG5 Serien Nr.: 042230003 EAN: 4003457252707 Monat/Jahr: 11/2014 LG 6,0 m FARBE DES ETIKETTS je nach Material des Zurrgurtes Polyester Polypropylen TRIUSO GmbH Steeg 4 D-84428 Buchbach Beispieletikett Hebebänder und Rundschlingen WAS STEHT AUF DEM ETIKETT Material die Norm EN 1492-2 Tragfähigkeit bei verschiedenen Anschlagsarten der Hersteller/Inverkehrbringer Länge Herstellungsdatum 1000 kg Länge 1,5 m 100% Polyester <45° <60° 700 kg 500 kg 800 kg 2000 kg <45° <60° 1400 kg 1000 kg EN 1492-2 Serie Nr. 100891877 Datum 10/2013 FARBCODE FÜR DIE TRAGFÄHIGKEIT gleiche Farbe = gleiche Tragfähigkeit 1000 kg 1500 kg 2000 kg 3000 kg 4000 kg 5000 kg 6000 kg 8000 kg 10000 kg 705
ZUSATZINFORMATIONEN Forstwerkzeug MARKENQUALITÄT TRIUSO GOLD/SCHWARZ TRIUSO ROT Ochsenkopf, Müller, Bahco Proﬁ qualität geschmiedeter Stahl mit Qualitätssiegel Handwerkerqualität geschmiedeter Stahl Heimwerkerqualität Für genauere, feinere Holzarbeiten Schneide fein poliert wird mit einer Hand geführt kürzerer Stiel leichterer Kopf mit hochwertigem Stiel in Kuhfußform aus Glasfaser, Eschen- oder Hickory-Holz Zum Fällen, Entasten, Holz bearbeiten Schneide fein poliert wird mit beiden Händen geführt Keilwinkel der Axt beträgt ca. 10° mit hochwertigem Stiel in Kuhfußform aus Eschen- oder Hickory- Holz Zum Spalten von Holz größerer Keilwinkel (ca. 30°) = hohe Flankenkräfte = schnelleres Spalten zur Herstellung von Brennholz mit hochwertigem Stiel in Kuhfußform aus Eschen- oder Hickory- Holz Zum Spalten von Holz + Treiben von Keilen größerer Keilwinkel (ca. 30°) = hohe Flankenkräfte = schnelleres Spalten zur Herstellung von Brennholz m mit hochwertigem Stiel in Kuhfußform aus Glasfaser, Eschen- oder H Hickory-Holz R Rückseite zu einem Hammer ausgebildet g geeignet zum Treiben von Alu- und Kunststoffkeilen BEIL EEIL AXT AXT SPALTAXT SPALTHAMMER 706
ZUSATZINFORMATIONEN KEILE ACHTUNG! Das Treiben von Stahlkeilen mit einem Stahlhammer ist wegen der Gefahr herumﬂ iegender Stahlteilchen und Funken ver bo ten. (Unfallverhütungsvorschrift “Forsten” §3) Stahlkeil = Verwendung eines Vorschlaghammers mit Kunststoffeinsatz KUNSTSTOFFKEIL nur zum Fällen - nicht zum Spalten extrem schlagfest ALU-FÄLL- UND SPALTKEIL stabil und besonders leicht zum Fällen und Spalten ALU-HOHLKEIL MIT EINSATZHOLZ zum Fällen und Spalten Einsatz verlängert die Keilwirkung STAHL-SPALTKEIL geschmiedeter Massivkeil beidseitige Mittelrille DREHSPALTKEIL besonders zum Spalten geeignet gedrehte Form = hohe Spaltwirkung MOTORSÄGEN-SCHNITT- UND FÄLLKEIL geschmiedeter Sicherheitskeil speziell bei Arbeiten mit der Motorsäge 707
ZUSATZINFORMATIONEN Stiele DIE HOLZARTEN IM ÜBERBLICK HOLZART Farbe Eigenschaften Verwendung Hickory Esche hellbraun bis rötlichbraun, Splint gelblich weiß Das Holz ist hart, vor allem sehr zäh, biegsam und elastisch, schwindet stark, geringe Beständigkeit im Freien rahmweiß bis hellbraun, manchmal mit dunkelbraunem oder schwarzem Kern Das harte Holz ist elastisch, biegsam, langfaserig, zäh und ziemlich schwer zu spalten Werkzeugstiele, Sportgeräte, Sitzmöbel und Wagenbau Wagnerarbeiten, Waggonbau, Werkzeugstiele, beanspruchte Konstruktionen, Innenausbau und Möbel Buche, rot rötlich weiß bis hellrötlich Das Holz ist hart, zäh aber wenig elastisch Möbelbau, Schulmöbel, Sperrholz- fabrikation und Waggonbau Buche, weiß gelblichweiß bis hellgrau Das dichte Holz ist hart, sehr zäh, nicht witterungsbeständig Möbelbau, Schulmöbel, Sperrholz- fabrikation, Werk- und Hobelbänke und Waggonbau Pappel hellbraun, hellgrünlich bis grau Das leichte Holz ist grobfaserig, sehr weich, leicht zu spalten Zündholzfabrikation, Blindholz, Kisten und in Zelluloseindustrie Raumgewicht in g/cm3 Zugfestigkeit in N/mm2 Zugfestigkeit in N/mm2 Biegefestigkeit in N/mm2 Härte nach Brinell (bei 12% Holzfeuchtigkeit) in N/mm2 0,74 - 0,78 150 0,65 0,66 0,72 130 - 160 100 - 135 100 - 135 0,40 - 0,45 69 - 76 52 - 56 43 - 69 52 - 64 52 - 64 29 - 37 115 - 139 76-90 100 - 127 90 - 125 90 - 125 64 71 71 54 - 76 25 - 33 HOLZART Hickory Esche Buche, rot Buche, weiß Pappel 708
Stiele AXTSTIELE ZUSATZINFORMATIONEN ESCHE grobporig sehr hart sehr elastisch und zäh hohe Biegefestigkeit Elastizitätsmodul E“=16000 N/mm2 HICKORY feinporig, langfasrig sehr hart lange Lebensdauer hohe Biegefestigkeit Elastizitätsmodul E“=14900 N/mm2 GLASFASER glatt, fest, schwer hoher Glasfaseranteil > 60% höchste Bruchfestigkeit Elastizitätsmodul E“=44500 N/mm2 Vorteile: nahezu unzerstörbar hält ein Leben lang SCHAUFELSTIELE VERSCHIEDENE MATERIALIEN UND IHRE EIGENSCHAFTEN MATERIAL Esche Buche Weide Glasfaser Länge 130 cm 130 cm 140 cm 135 cm Stärke 40 mm 40 mm 42 mm 39 mm Gewicht 900 g Holzfeuchte 12 % 950 g 10 % 770 g 10 % 995 g Eigenschaften Biegeprüfung angelehnt an DIN20151 elastisch und zäh, geringe Beständigkeit im Außenbereich hohe Biegefestigkeit, geringe Beständigkeit bei Witterungseinﬂ üssen und anfällig für Verzug weiches Holz, geringe Dauerhaftigkeit gegenüber Witterungseinﬂ üssen hohe Bruchdehnung, Witterungsbeständig aufgewendete Kraft um Stiel zu brechen: 885 N aufgewendete Kraft um Stiel zu brechen: 1081 N aufgewendete Kraft um Stiel zu brechen: 1098 N aufgewendete Kraft um Stiel zu brechen: „der Stiel ist nicht gebro- chen, nach Entlastung ist er wieder in seine Ausgangsform zurückge- gangen“ 709
ZUSATZINFORMATIONEN Keile STIELKEILE FÜR HÄMMER Die keilförmig ausgebildete Hülse drückt das Holz gleichmäßig nach allen Seiten gegen die Wandung des Hammerauges. Hammerkopf Ringkeil D d L Größe 00 0 1 2 3 4 5 6 6,5 7 7,5 8 9 10 Ø D 5,0 7,7 8,0 9,0 10,0 11,0 12,0 13,0 14,0 15,0 16,0 17,0 18,0 23,0 Stiel Gewicht Hickory 50 g 100 g 200 g 300 g 400 g 500 g 600 g / 800 g 1000 g 1500 g 2000 g Esche 50 g 100 g 200 g 300 g 400 g 500 g 600 g 800 g 1000 g 1500 g 2000 g Ø d 3,0 5,5 6,0 6,0 7,0 7,0 8, 9,0 10,0 11,0 11,0 12,0 12,0 12,0 L±0,5 7,5 11,0 13,0 14,5 15,5 16,5 17,5 19,0 20,0 20,5 21,5 23,5 25,0 26,5 S-FIX-KEIL VERWENDUNG PROFI S-FIX KEILE es ist bei Verwendung von Proﬁ S-Fix Keilen kein Einsägen des Stieles erforderlich die Holzsubstanz im Werkzeuggehäuse bleibt vollkommen erhalten, daher ist ein Abbrechen des Stieles unmöglich jedes Werkzeug ist durch Proﬁ S-Fix Keile unfallsicher und stielfest es ist die Stielbefestigung, die beim Gebrauch den Stiel bzw. dessen Längsfaserung nicht beschädigt und gleichzeitig eine unlösbare und sichere Verankerung aufweisen kann der Proﬁ S-Fix Keil garantiert selbst dann unbedingtes und sicheres Festhalten des Stieles, wenn das Holz schwindet wenn die richtige Keilgröße gewählt ist, Einschlagen des Keiles und schon ist das Werkzeug gebrauchsfertig Mit runder Sprosse Mit rechteckiger Sprosse Richtige Platzierung des Proﬁ S-Fix-Keils Gleichmäßige Spannungsverteilung auf der ganzen Stirnﬂ äche des Stiels bzw.der Sprosse 710 BITTE BEACHTEN! Die Keil-Breite ist stets kleiner zu wählen als der Durchmesser bzw. die Breite der Stiele, damit der Keil im Stiel eingebettet liegt.
Bohrer PIKTOGRAMME 135° Spitzenwinkel Steigungs- winkel 40° Kreuzanschliff DIN 1412 C ZUSATZINFORMATIONEN Metall Holz Beton HM-Spitze Mauerwerk 11 mm reduzierter Schaft 10 mm 4 Dreikantschaft 4-Schneider Akku- schrauber Porzellan Fliesen Kunststoff Plastik Glas armierter Beton Schlagbohrer Schalung kein Schlagbohrer Wasser- kühlung H2O RPM 1000 300 niedrige Drehzahl 711
ZUSATZINFORMATIONEN Hartmetall - Fugenfräser ANWENDUNG Die TRIUSO-Fugenfräser sind optimal für das Ausfräsen der Mörtelfu- gen von Backsteinhäusern geeignet. Desweiteren sind sie auch zum Fräsen von Schlitzen bei Elektroin- stallationen oder Kanälen für Sanitärinstallationen in Ziegel, Putz und Gasbeton hervorragend geeignet. Sowohl in horizontaler, wie auch in vertikaler Richtung kann mit un- seren Fugenfräsern gearbeitet werden. Die Einstellung der Frästiefe erfolgt stufenlos. Durch die Führungssohle mit dem Staubsaugeranschluss, wird die Staubbelastung beim Arbeiten minimiert. Der Fugenfräser wird direkt auf der Spindel des Winkelschleifers montiert. Um ein reibungsloses Arbeiten zu ermöglichen, sollte die Leistung des Winkelschleifers nicht unter 700 W liegen. Die Fugenfräser sind mit allen gängigen Winkelschleifern einsetzbar (Bosch, Makita, Hitachi usw). Durch die 3 Hartmetallschneiden wird die Standzeit erheblich erhöht. 1 5 2 6 3 7 4 8 Einwegbekleidung CE KAT. II - SCHUTZKLEIDUNG FÜR HOHE RISIKEN CE Kat.II Einweg-Bekleidung der PSA Katergorie CE Kat. II ist Schutzkleidung für hohe Risiken und für den Umgang mit vielen Chemikalien geeignet. EN 1073-2 - KONTAMINATIONSSCHUTZ EN 1073-2 Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination. Teil 2 - für unbelüftete Schutzkleidung gegen radioak- tive Kontamination durch feste Partikel. EN 1149-5 - ANTISTATISCHE SCHUTZKLEIDUNG EN 1149 Schutzkleidung - elektrostatische Eigenschaften. Teil 5 - Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen. EN 13982-1 - TYP 5 PARTIKELDICHTE SCHUTZKLEIDUNG EN ISO 13982-1 Schutzkleidung gegen feste Partikel. Teil 1 - Schutz gegen luftgetragene, feste Partikel. EN 13034 - TYP 6 BEGRENZT SPRITZDICHTE SCHUTZKLEIDUNG EN 13034 Schutzkleidung gegen ﬂ üssige Chemikalien. Leistungsanforderung an Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung gegen ﬂ üssige Chemiaklien. 712
ZUSATZINFORMATIONEN Handschutz EN 420 - DIE GRUNDNORM FÜR SCHUTZHANDSCHUHE Die Norm EN 420 ist die Grundnorm, die den Europa-Standard für Schutzhandschuhe festlegt und bestimmt die für alle Schutz- handschuhe geltenden allgemeinen Anforderungen und dessen Prüfungsmethoden, in Bezug auf Konzeption, Konstruktion, Unschädlichkeit, Tragekomfort, Wirksamkeit, Kennzeichnung und Information. Sie deﬁ niert auch welche Informationen und Kenn- zeichnungen ein Schutzhandschuh erfüllen muss. EN 388 - HANDSCHUHE ZUM SCHUTZ VOR MECHANISCHEN GEFAHREN EN 388 Diese Norm gilt für alle Arten von Handschuhen zum Schutz vor physischen und mechanischen Gefahren von Schürf-, Klingen- schnitt-, Stich- und Rissverletzungen. Der Schutz vor mechanischen Gefahren wird angezeigt durch ein Piktogramm, gefolgt von fünf oder sechs Leistungsstufen, von denen jede für die bei einem speziﬁ schen Gefahrentest erzielte Leistung steht. Der Buchstabe auf der 5. Position entspricht der ISO-Schnittschutzstufe. Ein „P“ auf der 6. Position gilt für Handschuhe, die zusätzlich einen zerti- ﬁ zierten Stoßeinwirkungsschutz bieten. a. Abriebfestigkeit Die Einstufung basiert auf der Anzahl der Zyklen, die für das Durchscheuern des Testhandschuhs benötigt wird. b. Schnittfestigkeit (Klingen) Die Einstufung basiert auf der Anzahl der Zyklen, die bei kontanter Geschwindigkeit für das Durchschneiden des Testmusters benötigt wird. c. Weiterreißfestigkeit Die Einstufung basiert auf dem Kraftaufwand, der für das Weiterreißen des Testmusters benötigt wird. d. Durchstichfestigkeit Die Einstufung basiert auf dem Kraftaufwand, der für das Durchstechen des Testmusters mit einer Spitze in Standardgröße benöti- gt wird. Neu ab 2016 e. ISO-Schnittfestigkeit Die Einstufung basiert auf dem Kraftaufwand für das Durchschneiden mit einer speziﬁ schen Schnittprüfmaschine (d.h. Tomodyna- mometer) unter festgelegten Bedingungen. f. EN-Stoßeinwirkungsschutz Die Einstufung basiert auf der gemessenen Energie- und Kraftübertragung beim Fallenlassen einer Last auf das Testmuster. a Abriebfestigkeit (Zyklen) b Klingenschnittfestigkeit (Schneidetest/Index) c Weiterreißfestigkeit (Newton) d Durchstichfestigkeit (Newton) e ISO-Schnittfestigkeit (Newton) f EN-Stoßeinwirkungsschutz 1 100 1,2 10 20 a 2 2 500 2,5 25 60 3 2000 5,0 50 100 4 8000 10,0 75 150 b 5 c 10 d 15 e 22 PASS (P) oder FAIL (keine Kennzeichnung) 5 - 20,0 - - f 30 Die Stufe X kann auch für a bis f angewendet werden und steht für „Nicht getestet“ oder „Nicht anwendbar“. EN 374 - HANDSCHUHE ZUM SCHUTZ VOR CHEMIKALIEN UND MIKROORGANISMEN EN 374 Penetration Penetration ist das Eindringen einer Chemikalie und/oder eines Mikroorganismus durch poröses Material, Mikrolöcher oder andere Imperfektionen eines Schutzhandschuhs auf nicht molekularer Ebene. Permeation Die dünne Kautschuk- oder Kunststoffschicht (Film) von Handschuhen bildet die Chemikalienbarriere. Daher ist er notwendig, Durchbruchzeiten zu messen, d.h. die Zeitdauer, bis die gefährliche Flüssigkeit in Kontakt mit der Haut kommt. Jede getestete Che- mikalie wird nach ihrer Durchbruchzeit in die Leistungsstufen 0 bis 6 eingestuft. Schutzindex Durchbruchzeit Schutzindex Durchbruchzeit 1 2 3 > 10 Minuten > 30 Minuten > 60 Minuten 4 5 6 > 120 Minuten > 240 Minuten > 480 Minuten Degradation Manchmal reagieren Chemikalienschutzhandschuhe wie Schwämme, indem sie die Flüssigkeit aufsaugen und mit der Haut in Kon- takt bringen. Diese Reaktion bewirkt eine Degradation des Handschuhs. Degradation ist die schädigende Veränderung einer oder mehrerer Eigenschaften eines Handschuhmaterials aufgrund eines Kontakts mit einer Chemikalie. Beispiele für ein Anzeichen einer Degradation sind eine Abblätterung, Anschwellung, Auﬂ ösung, Brüchigkeit, Verfärbung, Größenveränderung, Veränderung des Erscheinungsbildes, Verhärtung oder Aufweichung des Handschuhmaterials. 713
ZUSATZINFORMATIONEN EN 374 CHEMIKALIENSCHUTZHANDSCHUHE: Penetration: Ein Handschuh darf bei einem Luft- und Wasserhaltetest kein Leckage aufweisen. Permeation: Ein Handschuh muss die Mindestanforderungen an seine Festigkeit des Typs C, zumindest Stufe 1 (länger als 10 Minu- ten), gegenüber einer aus der Chemikalienliste in Teil 1 festgelegten Chemikalie bestehen. Degradation: Die Veränderung der Durchstichfestigkeit nach einem Kontakt mit einer Chemikalie muss bei allen für den Chemika- lienschutz deklarierten Handschuhen durchgeführt werden. Das Testergebnis muss in der Gebrauchsanleitung angegeben werden. Lange Handschuhe: Falls die Länge eines Chemikalienschutzhandschuhs 40 cm beträgt, muss seine Stulpe ebenfalls einem Permeationstest unterzogen werden. HANDSCHUHEN ZUM SCHUTZ VOR MIKROORGANISMEN: Penetration: Wird ein Bakterien- und Pilzschutz deklariert, unterliegen diese Handschuhe denselben Anforderungen wie Chemiali- enschutzhandschuhe. Virenschutzhandschuhe: Wird ein Virenschutz deklariert, müssen diese Handschuhe einem zusätzlichen Test gemäß ISO 16604 unterzogen werden. Lange Handschuhe: Falls die Länge eines Chemikalienschutzhandschuhs 40 cm beträgt, muss seine Stulpe ebenfalls einem Virenpenetrationstest unterzogen werden. KENNZEICHNUNG Das Piktogramm „Chemikalienschutz“ des Handschuhs muss begleitet werden von Codebuchstaben für Handschuhe des Typs A und B. Als Typ C gekennzeichnete Handschuhe haben keinen Codebuchstaben. Diese Codebuchstaben beziehen sich auf eine von der Norm festgelegten Liste von Chemikalien. Die Mindestdurchbruchzeit bei einem Handschuh des Typs C beträgt, 10 Minuten für eine Chemikalie, für einen Handschuh des Typs B 30 Minuten für mindestens 3 Chemikalien und für Handschuhe des Typs A 30 Minuten für mindestens 6 Chemikalien aus dieser Liste. Code- buchstabe Chemikalie CAS-Nr. Klasse A B C D E F G H I J K L M N O P S T Methanol Aceton Acetonitril (Essigsäurenitril) Dichlormethan Schwefelkohlenstoff (Kohlenstoffdisulﬁ d) Toluol Diethylamin Tetrahydrofuran 67-56-1 67-64-1 75-05-8 75-09-2 75-15-0 108-88-3 109-89-7 109-99-9 Primäralkohol Keton Nitrilmischung Chlorkohlenwasserstoffe Schwefel mit Anteilen organischer Verbindungen Aromatische Kohlenwasserstoffe Amin Heterozyklische und Ätherverbindung Essigsäureethylester (Ethylacetat,Essigester) 141-78-6 Ester n-Heptan Natriumhydroxid, 40 % Schwefelsäure, 96 % Salpetersäure, 65 % Essigsäure, 99 % Ammoniak, 25 % 142-82-5 Gesättigte Kohlenwasserstoffe 1310-73-2 Anorganische Base 7664-93-9 Anorganische Mineralsäure, oxidierend 7697-37-2 Anorganische Mineralsäure, oxidierend 64-19-7 Organische Säure 1336-21-6 Anorganische Base Wasserstoffperoxid, 30 % 7722-84-1 Peroxid Salzsäure, 40 % Formaldehyd, 37 % 7664-39-3 Anorganische Mineralsäure 50-00-0 Aldehyd EN 374 Für Handschuhe zum Schutz vor Bakterien und Pilzen wird das Piktogramm für Biogefährdung verwendet. Dazu muss der Schutz- handschuh gemäß EN 374-2:2013 auf seine Leckagefreiheit getestet werden. Für Handschuhe zum Schutz vor Bakterien, Pilzen und Viren muss unter das Piktogramm für Biogefährdung die Angabe „VIRUS“ gesetzt werden. Für diesen Schutzstandard muss der Handschuh gemäß EN 374-2:2013 auf Bakterien und Pilze getestet sowie gemäß ISO 16604:2004 (Verfahren B) einem Bakteriophagen-Penetrationstest unterzogen werden. EN 374 Dieses Piktogramm gilt für Schutzhandschuhe die mit drei Prüfchemikalien den Level 2 nicht erreicht haben oder mit anderen Chemikalien getestet wurden. EN 12477 - SCHUTZHANDSCHUHE FÜR DAS MANUELLE METALLSCHWEISSEN EN12477 DIN EN 12477-A oder DIN EN 12477-B Ausführung A - für MIG/MAG oder Schweißarbeiten mit hohen Strömen bzw. Gasdurchsatz. Ausführung B - WIG-Schweißarbeiten oder solche mit geringen Strömen bzw. Gasdurchsatz (höhere Fingerbeweglichkeit) 714
ZUSATZINFORMATIONEN EN 407 - HANDSCHUHE ZUM SCHUTZ VOR HITZE- UND/ODER FEUERGEFAHREN EN 407 a. Entﬂ ammbarkeitswiderstand (Leistungsstufe 0–4) Basiert auf der Zeitdauer, die das Material nach Entfernung der Entzündungsquelle weiterbrennt oder weiterglüht. Die Nähte des Handschuhs dürfen sich nach einer Entzündungszeit von 15 Sekunden nicht auftrennen. b. Kontaktwärmewiderstand (Leistungsstufe 0–4) Basiert auf dem Temperaturspektrum (100–500° C), in dem der Handschuhträger für mindestens 15 Sekunden keinen Schmerz verspürt. Wird eine EN-Leistungsstufe 3 oder höher erzielt, muss das Produkt im Entﬂ ammbarkeitstest mindestens die EN-Lei- stungsstufe 3 erreichen. Ist das nicht der Fall, wird der maximale Kontakthitzeschutz mit der EN-Leistungsstufe 2 angegeben. c. Konvektionswärmewiderstand (Leistungsstufe 0–4) Basiert auf der Zeitdauer, die der Handschuh die Übertragung der Hitze einer Flamme verzögern kann. Eine EN-Leistungsstufe wird nur dann angegeben, wenn im Entﬂ ammbarkeitstest eine EN-Leistungsstufe 3 bis 4 erzielt wurde. d. Strahlungswärmewiderstand (Leistungsstufe 0–4) Basiert auf der Zeitdauer, die der Handschuh die Übertragung der Hitze einer Strahlungswärmequelle verzögern kann. Eine EN- Leistungsstufe wird nur dann angegeben, wenn im Entﬂ ammbarkeitstest eine EN-Leistungsstufe 3 bis 4 erzielt wurde. d. Widerstand gegen kleine Schmelzmetallspritzer (Leistungsstufe 2 4) Die erforderliche Anzahl von Schmelzmetalltropfen zur Erhitzung des Handschuhs auf eine festgelegte Temperatur. Eine EN- Leistungsstufe wird nur dann angegeben, wenn im Entﬂ ammbarkeitstest eine EN-Leistungsstufe 3 bis 4 erzielt wurde. e. Widerstand gegen große Mengen von Schmelzmetall (Leistungsstufe 0–4) Das erforderliche Gewicht von Schmelzmetall zur Glättung oder Mikrodurchlöcherung einer direkt unter dem Testhandschuh positionierten Hautsimulation. Der Test gilt als nicht bestanden, wenn die Tröpchen am Handschuhmaterial haften bleiben oder sich das Testmuster entzündet. Außerdem müssen die Abrieb- und Weiterreißfestigkeit aller gemäß EN 407 eingestuften Handschuhe mindestens der EN-Lei- stungsstufe 1 entsprechen. EN 511 - KÄLTESCHUTZHANDSCHUHE EN 511 a. Konvektionskältewiderstand (Leistungsstufe 0–4) Basiert auf den thermischen Isolationseigenschaften odes Handschuhs, die durch eine Messung der Kälteübertragung über eine Konvektion vermittelt werden. b. Kontaktkältewiderstand (Leistungsstufe 0–4) Basiert auf dem thermischen Widerstand des Handschuhmaterials bei einem Kontakt mit einem kalten Gegenstand. c. Wasserpenetration (0 oder 1) 0 = Wasserpenetration 1 = keine Wasserpenetration Außerdem müssen die Abrieb- und Weiterreißfestigkeit aller gemäß EN 511 eingestuften Handschuhe mindestens der EN-Lei- stungsstufe 1 entsprechen. Kälteschutzhandschuhe EN 60903 - ARBEITEN AN STROMFÜHRENDEN LEITUNGEN – ELEKTROSCHUTZHANDSCHUHE EN 60903 Ein isolierender Elektroschutzhandschuh für Arbeiten an stromführenden Leitungen wird gemäß der PSA-Regelung in die Kate- gorie III eingestuft. Ein für Arbeiten an unter Spannung stehenden Leitungen zertiﬁ zierter Handschuh muss der EN 420 entspre- chen, alle vorgeschriebenen Tests bestehen und mehrere Anforderungen gemäß EN 60903 (z.B. Mechanik- und Thermoschutz (für Niedrigtemperaturen), Flammfestigkeit oder Alterung) erfüllen. Abhängig von ihren anwendungsspeziﬁ schen Eigenschaften (= Festigkeit) können Isolationshandschuhe aus Gummi auch zusätz- lich getestet werden auf: Säurefestigkeit: Zufriedenstellende mechanische und dielektrische Leistung nach dem Eintauchen in hochkonzentrierte Schwe- felsäure. Ölfestigkeit: Zufriedenstellende mechanische und dielektrische Leistung nach dem Eintauchen in Öl. Ozonfestigkeit: Zufriedenstellende Oberﬂ ächenqualität (keine Risse) und dielektrische Leistung nach einem Kontakt mit einer hohen Ozonkonzentration. Sehr niedrige Temperaturen: Zufriedenstellend, wenn das Material beim Falten nach 24 Stunden bei -40° C nicht reißt oder bricht. Isolierende Handschuhe können, von 500 bis 36 000 V/AC und abhängig von ihrer Einzelwandstärke, sechs verschiedene Klassen abdecken. Handschuhklasse Max. Nutzspannung (V/AC) AC-Prüfspannungstest (V/AC) Einzelwandstärke(mm) 00 0 1 2 3 4 500 1000 7500 17.000 26.500 36.000 2500 5000 10.000 20.000 30.000 40.000 0,5 1,0 1,5 2,3 2,9 3,6 715
ZUSATZINFORMATIONEN UMGANG MIT LEBENSMITTELN Alle Handschuhe die mit einem Glas und einer Gabel gekennzeichnet sind, sind für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet. PIKTOGRAMME FÜR HANDSCHUHE Handinnenﬂ äche beschichtet Handschuhe mit Kälteschutz Handinnenﬂ äche und -rücken beschichtet Handschuhe mit Schnittschutz Komplett beschichtet Latexfreie Handschuhe LATEX- FREI SPANDEX wasserabweisend besonders elastisch durch Spandex ölbeständig TRÄGERGEWEBE 13 Materialstärke Gauge: Anzahl der Maschennadeln auf 1,5 engl. Zoll (= 38,1 mm) bei Wirkwaren 7 Gauge: besonders dick 18 Gauge: extra dünn Baumwolle: ﬂ exible, weiche und nicht reizende pﬂ anzliche Faser, sehr geringes Allergiepotenzial, hautfreundlich, schützt vor mechan. Beanspruchung, saugt Schweiß auf, hoher Komfort auch bei langem Tragen. Vermischt mit Polyesterfasern ergibt sich Tragekomfort in Einheit mit hoher mechan. Festigkeit und Elastizität Polyester: sehr hohe Reiß- und Formbeständigkeit, gute Scheuerfestigkeit und hohe Elastizität, säurefest, gut licht- und wetterbeständig Nylon: diese Polyamidfasern sind sehr leicht und elastisch, haben eine hervorragende Reiß-, Dauerbiege- und Scheuerfestigkeit und sind formbe- ständig und fusselarm, sie sind gegen Alkalien relativ beständig, schnell trocknend, kombiniert mit Baumwoll- und Acrylfasern verleiht Nylon dem Handschuh mehr Geschmeidigkeit und eine längere Lebensdauer Spandex®: (auch Elastan, Lycra) Kunstfaser mit hoher Festigkeit und Haltbarkeit, sehr elastisch und passgenau Acryl: unempﬁ ndlich gegen Wasser, handelsübliche Lösungsmittel, niedrig konzentrierte Säuren und Basen, hohe Zug- und Abriebfestigkeit, weiche und warme Faser mit hoher Bauschigkeit, schützt vor Kälte, kombiniert mit Baumwolle wird das Gewicht reduziert HPPE: ﬂ exibles, leichtes und haltbares Hochleistungspolyethylen, schnittfest, abriebfest, beständig gegen Chemikalien, insbesondere Lösungsmittel BESCHICHTUNG Nitril: hervorragende Abrieb- und Schnittfestigkeit, 3x höhere Stichfestigkeit als Latex, gute mechan. Eigenschaften, hervorragende Beständigkeit gegen Öl, Fett und Kohlenwasserstoffe, gute Beständigkeit gegen Säuren, bestimmte organische Lebensmittel, Pﬂ anzenschutzmittel, Öle und Brenn-/Kraftstoffe, keine Latexporteine, hitzebeständig Latex (Naturkautschuk): sehr ﬂ exibel und elastisch, gute Griffsicherheit, hervorragende Reiß- und Biegefestigkeit, gute Abriebfestigkeit, sehr robust, wasserfest, Schutz vor schwachen Säuren, Ätzmitteln, Alkoholen und Reinigungsmitteln, Schutz vor Viren und Bakterien Polyurethan (PU): sehr ﬂ exibel und elastisch, keine Latexproteine, gute Abriebfestigkeit, gute Ölbeständigkeit, kein Aushärten bei Kälte, kein Erweichen bei Wärme, hervorragende Schweißableitung PVC: sogar bei -20°C ﬂ exibel, guter elektrischer Isolator, hohe Chemikalienbeständigkeit Neopren: weich und ﬂ exibel wie Naturkautschuk, keine Latexproteine, gute Abrieb- und Schnittfestigkeit, Schutz gegen Chemikalien wie Säuren, Alkohle, Ketone, organische und anorganische Lösungsmittel, Öle, Fette, Petrochemiekalien, hitzebeständig und ﬂ ammfest STRICKART Die Strickart wird durch die Gaugezahl deﬁ niert, diese gibt die Anzahl der Maschen pro engl. Zoll (38,1 mm) wieder. Je größer die Zahl - desto feiner das Gewebe. 7 Gauge - Grobstrick; 10 Gauge - Mittelstrick; 13/15/18 Gauge - Feinstrick 716
HANDSCHUHGRÖSSEN NACH CE NORM Für eine gute Fingerfertigkeit ist die Auswahl der richtigen Größe von ent- scheidender Bedeutung. Zu kleine Hand- schuhe schränken die Bewegungsfä- higkeit ein, bei zu großen Handschuhen wiederum hat der Handschuh zuviel Spiel auf der Hand und rutscht schon bei den kleinsten Bewegungen. Größe 6 7 8 9 10 11 ZUSATZINFORMATIONEN Für die Ermittlung ihrer Handschuhgröße le- gen Sie entweder die Hand mit der Handwur- zel an dem kleinen Strich der Abbildung an und lesen dann ihre Handschuhgröße ab. Oder Sie messen mittels Maßband ihren Handumfang an der breitesten Stelle sowie die Handlänge (Handwurzel bis Spitze des Mittelﬁ ngers) und lesen ihre Handschuhgröße aus der Tabelle ab. Handlänge Handumfang 160 mm 171 mm 182 mm 192 mm 204 mm 215 mm 152 mm 178 mm 203 mm 229 mm 254 mm 279 mm 11 10 9 8 7 6 11 10 9 8 7 6 11 10 9 8 7 6 717
ZUSATZINFORMATIONEN Atemschutz EN 149 ATEMSCHUTZGERÄTE - FILTRIERENDE HALBMASKEN Halbmasken sind zum größten Teil aus Filtermaterial gefertigt. Die Masken werden mit 120 mg des Prüfearosol beaufschlagt: “Loading Test” (Beladen der Maske). Messung der Filterleistung zur Ermittlung der Schutzstufe FFP1, 2 oder 3. Eine Maske, die den „Loading Test“ in ihrer Filterklasse bestanden hat, darf eine Schicht lang verwendet werden. NR = nur für eine Schicht verwenden (non reusable) Soll eine Maske wieder verwendbar sein, erfolgt eine Lagerung der beladenen Maske für 24 Std. und erneute Prüfung. R = wieder verwendbar (reusable) Für “R-Masken” ist Dolomitstaub Prüfung “D” Pﬂ icht, für NR freiwillig Hauptaufgabe der Atemschutzmasken ist die Reduktion des eingeatmeten Feinstaubes, z.B. bei Bauarbeiten sowie im medizini- schen Bereich der Schutz vor Einatmung kleiner Krankheitserreger (Tröpfcheninfektion). Basierend auf der Europäischen Norm EN 149 gibt es drei Filterklassen. Schutzklasse FFP1 nach EN 149, schützt bis zum 4-fachen Arbeitsplatzgrenzwert gegen reizende, juckende Feinstäube und wäss- rige Aerosole, wie z. B. Zement-, Farb-, Rost-, Ziegelstaub, Wasserlacke, Dispersionsfarben. Schutzklasse FFP2 nach EN 149, schützt bis zum 10-fachen Arbeitsplatzgrenzwert gegen feste und ﬂ üssige Stoffe auch gegen Partikel krebserregender Stoffe, Bakterien, Pilze und Sporen. Schutzklasse FFP3 nach EN 149, schützt bis zum 30-fachen Arbeitsplatzgrenzwert gegen feste und ﬂ üssige Stoffe auch gegen Partikel krebserregender Stoffe, Bakterien, Pilze und deren Sporen, Viren, Enzyme und radioaktive Partikel. FFP1 NR FFP2 NR FFP3 NR ZUSATZAUSSTATTUNG: Ausatemventil: verringert den Ausatemwiderstand, Feuchtigkeit und Wärme können leichter entweichen Aktivkohle-Einlage: schützt vor unangenehmen Gerüchen EN 136 - ATEMSCHUTZGERÄTE - VOLLMASKEN Vollmasken bedecken das gesamte Gesicht. Sie haben eine bessere Schutzwirkung als Halbmasken und liegen dichter am V G Gesicht an. Zusätzlich schützen die Vollmasken die Augen. Daher natürlich weniger Tragekomfort (schwerer, eingeschränktes S Sichtfeld, mehr Transpiration). Sie kommt hauptsächlich bei schwerem Atemschutz, hoch toxischen oder hoch infektiösen S Stoffen zum Einsatz. EN 140 ATE EN 140 - ATEMSCHUTZGERÄTE - HALBMASKEN Halbmasken bestehen aus einem Maskenträger und umfassen die Mund- und Nasenpartie. Auf diesem Körper können dann ein oder zwei Filterpatronen befestigt werden. Vorteile: auch für gasförmige Stoffe geeignet. Man benötigt eventuell zusätzlichen Augenschutz (anders bei der Vollmaske). EN 14387 - ATEMSCHUTZGERÄTE - GASFILTER UND KOMBINATIONSFILTER (ERSETZT EN 141) Partikelﬁ lter schützen vor Viren, Sporen und Mikroorganismen aber auch vor Rauch, Staub und Nebel. Gasﬁ lter schützen vor Gasen und Dämpfen. Kombinationsﬁ lter sind eine Kombination aus Gas- und Partikelﬁ lter. Mehrbereichsﬁ lter beinhalten mehrere Gasﬁ ltertypen. Mehrbereichs-Kombinationsﬁ lter vereinigen mehrere Gasﬁ lter sowie Partikelﬁ lter. Kennfarbe Filtertyp Hauptanwendungsbereich braun A Organische Gase und Dämpfe mit Siedepunkt > 65° C etc., also z.B. Lösungsmittel wie Terpentin, Nitro-Verdünnung, Benzin, Per, Toluol, Xylol grau gelb grün weiß B E K P Anorganische Gase und Dämpfe mit Siedepunkt 65° C etc., z.B. Chlor, Brom, Schwefelwasserstoff, etc. Saure Gase und Dämpfe wie z.B. Schwefeloxid, Hydrogenchlorid (Chlorwasserstoff), etc. Ammoniak und organische Ammoniumverbindungen wie. z.B. Dimetylamin, etc. Partikel 718
ZUSATZINFORMATIONEN EINSATZBEDINGUNGEN Für den Einsatz von Filteratemschutzgeräten müssen folgende Bedingungen deﬁ nitiv bekannt sein: Vorhandene Schadstoffe müssen nach Art, Eigenschaft und Zusammensetzung bekannt sein. Der Sauerstoffgehalt der Einatemluft muss mehr als 17 Vol.-% betragen. Gasﬁ lter dürfen nur gegen gasförmige Schadstoffe verwendet werden - keinesfalls gegen Partikel. Partikelﬁ lter dürfen nur gegen partikelförmige Schadstoffe verwendet werden - keinesfalls gegen Gas. Wenn Gase und Partikel zugleich auftreten, oder wenn Partikel Gase freisetzen können, sind Kombinationsﬁ lter zu verwenden. Die für die jeweilige Filterklasse höchstzulässige Schadstoffkonzentration ist zu beachten (siehe Tabelle). LAGERZEITEN Atemﬁ lter bieten die Gewähr, dass sie auch nach Lagerung über einen längeren Zeitraum voll einsatzbereit und funktionstüchtig sind. Die Lagerzeiten für fabrikmäßig verschlossene und sachgemäß gelagerte Gas- und Kombinationsﬁ lter betragen, in Abstimmung mit der Berufs- genossenschaft der Chemischen Industrie: Filter mit Kennbuchstaben A: 5 Jahre Filter mit Kennbuchstaben B, CO: 4 Jahre Mehrbereichsﬁ lter ABEK: 4 Jahre Alle übrigen Filter: 3 Jahre Das Verfallsdatum ist auf den einzelnen Filtern vermerkt. Geöffnete Gas- und Kombinationsﬁ lter sind spätestens 6 Monate nach dem Öffnen zu ersetzen, sofern sie nicht schon vorher erschöpft sind. Die Lagerzeit von Partikelﬁ ltern ist bei sachgemäßer Lagerung unbegrenzt. EINSATZEMPFEHLUNGEN MASKEN UND FILTER NACH ANWENDUNGSBEREICH HM = Halbmaske, VM = Vollmaske, FFP = ﬁ ltrierende Halbmaske Bereich / Wo? Tätigkeit / Was? Stoffe, Materialien / Womit? Wovon? Allgemein Begehung Bau Messung Anmischen Sprühen/Schmieren Behandlung Reinigung Reinigung Reinigung Reinigung Reinigung Reinigung Gießen / Spritzen Sanierung Schleifen, Schneiden, Bohren Schleifen, Schneiden, Bohren Schleifen, Schneiden, Bohren Schleifen, Schneiden, Bohren Straßenbelag Vollendung Vollendung Vollendung Vollendung Vollendung Vorbereitung Vorbereitung Schadstoffe Maske Filter Partikel oder / und zu identiﬁ zierende Stoffe Partikel oder / und zu identiﬁ zierende Stoffe Organische Dämpfe Ölpartikel unterschiedlich Seifenlaugennebel mit abgesprühten Anhaftungen Fettpartikel Organische Dämpfe Organische und anorganische Dämpfe Lösemitteldämpfe Säuren Betonstaub Asbestfasern Steinstäube Steinstäube Staubpartikel HM HM HM HM / FFP2 HM HM / FFP1 HM / FFP2 HM HM ABEK-P3 P3 / ABEK-P3 1) A1 P2 ABEK-P2 P1 P2 A1-P2 AB-P2 HM A2 HM HM / FFP2 HM / FFP3 HM / FFP1 HM / FFP2 HM / FFP1 ABE-P2 P2 P3 P1 2) P“ P1 von Epoxid- und Polyesterharzen Kühlschmierstoffnebel mit Konservierungsmitteln Reinigung Hochdruck-Dampf- strahlen (Wasser) Entfetten Desinﬁ zieren Desinﬁ zieren mit aldehydhaltigen Mittel Umgang mit Waschbenzin oder Nitroverdünnung (lösemittelhaltig) mit Säuren von Beton, Zement (Fundamente) Asbest-Arbeiten an Mauerwerk, Beton, Stein und Putz an Mauerwerk, Beton, Stein und Putz mit hohem Quarzanteil von Zement von Spachtelmasse oder Füller Staubpartikel HM / FFP1 P1 3) Teer Verarbeitung von Glas- und Mineralfaser, z. B. Dachisolierung Verputzen Versiegeln, abdichten Verklinkern (Kleber) Dachdecken, Fliesenlegen Ausheben von kontaminiertem / verschmutztem Boden Allgemeine Abbrucharbeiten von Mauerwerk, Beton und Stein Organische Dämpfe, Partikel Staubpartikel und Fasern HM HM / FFP2 A1-P2 / A2-P2 4) P2 feiner Putzstaub Organische Dämpfe Organische Dämpfe Fliesen- und Ziegelstaub Gase, Lösemittel, Staubpartikel HM HM / FFP2 HM HM HM / FFP2 P2 A1-P2 / ABE1-P2 A1-P2 5) P2 ABE1-P2 Staubpartikel HM / FFP2 P2 719
ZUSATZINFORMATIONEN Bereich / Wo? Tätigkeit / Was? Holzverarbei- tung Entfernen von Farbe Entfernen von Farbe Entfernen von Farbe Entfernen von Farbe Entfernen von Farbe Stoffe, Materialien / Womit? Wovon? Abﬂ ämmen von Altanstrichen Abbeizen von Altanstrichen mit lösemittelhaltigen Mitteln Abbeizen von Altanstrichen mit ammoniakhaltigen Substanzen Abschleifen / Abbürsten von Altanstrichen/ -beschichtungen Abschleifen / Abbürsten von chromhaltigen Altanstrichen/- beschichtungen Schadstoffe Maske Filter Gase, Dämpfe, Rauche, feine Partikel Lösemitteldämpfe HM o. VM A1B1-P2 HM A1 / ABEK 5) Lösemitteldämpfe Ammoniak HM ABEK feine Farbpartikel HM / FFP2 feine Farbpartikel VM /FFP3 P2 P3 Entfernen von Klebstoff Abkratzen, Abschleifen von feine Partikel HM / FFP2 P2 Kleben Kleben Kleben Schleifen, Schneiden, Bohren Schleifen, Schneiden, Bohren Galvanisieren Löten Löten Schleifen, Schneiden, Bohren Schleifen, Schneiden, Bohren Schleifen, Schneiden, Bohren Schleifen, Schneiden, Bohren Schleifen, Schneiden, Bohren Schneiden Schweißen Schweißen Schweißen Schweißen, Nieten Schweißen, Nieten von Edelstahl Allgemeiner Umgang Spritzen Spritzen Ausfegen Reinigung, Gebrauch Reinigung, Entleerung Klebstoffen, z. B. Polyesterharz mit lösemittelhaltigen Stoffen mit lösemittelhaltigen Stoffen (Sprühkleber, z. B. Polyesterharz) mit starkem Epoxidharzkleber von Holz Lösemitteldämpfe Klebstoffnebel, Lösemittel- dämpfe Dämpfe Holzstaubpartikel HM HM HM HM / FFP2 A2 A2-P2 A2-P2 P2 von Buchen- oder Eichenholz Holzstaubpartikel HM / FFP3 P3 zusätzlich mit Lötfett von Rost von Metallen von Eisen von Stahl evtl. Blausäure HM AB-P2 Rauchpartikel Rauchpartikel, Gase evtl mit Ammoniak Roststaub, Metallstaub Metallrauche Metallrauche Metallrauche HM HM / FFP2 HM AB-P2 P2 ABEK-P2 HM / FFP1/2 P1 / P2 HM / FFP2/3 P2 / P3 HM / FFP1 P1 HM / FFP1/2 P1 / P2 von Edelstahl (hochlegiert) Metallrauche HM / FFP2/3 P2 / P3 Metallrauche Aluminiumoxidrauche, Ozon Metallrauche, Ozon, Nox Metallstaub, Rauche mit Laserstrahl von Aluminium von Kraftfahrzeugen Lichtbogenhandschweißen mit umhüllten Stabelektroden oder Laserstrahlschweißen von Baustahl und Zink von Edelstahl (Thorium-Elektrode) Metallstaub, Metalloxidrauche Metallstaub, Schweißrauche HM / FFP3 HM / FFP3 HM HM / FFP3 P3 P3 / A-P3 4) AB-P2 P3 HM / FFP2 VM / FFP3 P2 / ABE1-P2 4) P3 / ABE1-P3 4) Gülle-Arbeiten von Pﬂ anzenschutzmitteln (wäss- rige Lösungen) von Pﬂ anzenschutzmitteln (orga- nisch / verdampfend) von Ställen von Tierfütterungssystemen von Hühner- oder Schweinemist- behältern von Kunststoffen Gase und Dämpfe Insektizide / Pestizide HM HM / FFP2 Insektizide / Pestizide HM ABEK P2 A1-P2 Staubpartikel Staubpartikel Staubpartikel, Ammoniak, H2S HM HM / FFP2 HM / FFP2 P2 P2 ABEK-P2 8) Kunststoffstäube HM / FFP2 P2 / AB-P2 7) Schleifen, Schneiden, Bohren Auffegen Allgemeiner Umgang Müllsortierung mit Auftreten von von Staub Allgemeiner Umgang Gerüchen, Bakterien, Sporen Schimmel / Pilzsporen-Umgang Pilzsporen Staubpartikel Gase und Staubpartikel HM / FFP3 HM HM / VM / FFP2 P3 A-P3 P2 5) Metallverar- beitung Landwirt- schaft Kunststoffbe- arbeitung Entsorgung 720
Bereich / Wo? Tätigkeit / Was? Maler-/La- ckierarbeiten Medizin Schwimm- bäder Autowerk- stätten Schleifen, Schneiden, Bohren Schleifen, Schneiden, Bohren Schleifen, Schneiden, Bohren Spritzen, Lackieren Spritzen, Lackieren Spritzen, Lackieren Spritzen, Lackieren Spritzen, Lackieren Spritzen, Lackieren Spritzen, Lackieren Streichen, Rollen Streichen, Rollen Streichen, Rollen Allgemeiner Umgang Allgemeiner Umgang Reinigung Reinigung Kontakt Reparatur Stoffe, Materialien / Womit? Wovon? von Farben, Lacken und Rost- schutzanstrichen von Farben, Lacken und Rost- schutzanstrichen (chromhaltig) von Anti-Fouling-Lacken mit wasserlöslichen Farben mit wasserlöslichen Holzanstri- chen, die Kupfer, Chrom oder Arsen enthalten mit lösemittelhaltigen Farben, Kunstharzlacken und Bleichmit- teln von Dispersionsfarben von Dispersionsfarben bei Vor- liegen von Restlösemitteln oder Gerüchen von Isocyanaten (lösemittelhaltig) von lösemittelhaltigen Farben, Lacken und Holzschutzmitteln von Antifoulingfarben Kontakt mit Bakterien Allgemeiner Umgang Kontakt mit Viren zusätzlich Wasseraufbereitung mit Chlor mit Dieselruß / Rauch Austausch von Kupplungs- und Bremsbelegen mit Lacken und Holzschutzmitteln organische Dämpfe von wasserlöslichen Farben ZUSATZINFORMATIONEN Schadstoffe Maske Filter feine Farbpartikel HM / FFP2 feine Farbpartikel VM / FFP3 feine Farbpartikel HM feiner Farbnebel feiner Farbnebel HM VM / FFP3 P2 P3 A1-P3 A1-P2 P3 Lösemitteldämpfe und -nebel HM A2-P2 5) Farbpartikel Lösemitteldämpfe und Farbpartikel Lösemitteldämpfe und Farbpartikel große Farbtropfen und -spritzer, Dämpfe Lösemitteldämpfe HM / FFP2 HM P2 A2-P2 HM HM HM HM A2-P2 A1-P2 / A2-P2 4) A1 / A1-P2 A1 / A1-P2 5) Lösemitteldämpfe Bakterien Viren HM HM / FFP2 HM / FFP3 A1 / A1-P3 P2 P3 Bakterien Bakterien und Gase HM / FFP2 VM P2 AB2-P2 Rußpartikel Feinstaub, Asbest HM / FFP3 HM / FFP2 P3 P2 1) Ausnahmen beachten, 2) abh. von Konzentration, 3) P2 falls ätzend, 4) je nach Konzentration, 5) bei Niedrigsiedern AX, 6) VM je nach Konzentra- tion, 7) AB, wenn Gase entstehen können, 8) oder FFP2 für Gase unterhalb AGW Diese Tabelle ist eine Orientierungshilfe bei der Auswahl des richtigen Atemschutzgerätes. Sie entbindet nicht von der Beachtung der nationalen Anwendungsregeln und Gesetze und ist kein Ersatz für die Beachtung und das Verstehen der den Produkten beiliegenden Gebrauchsanweisung. FILTERVORGABEN FÜR DEFINIERTE ARBEITSTOFFE Stoffname Acetonitril Acrylamid Acrylnitril Acrylsäure Ätzalkali Aluminium Aluminiumchlorid Aluminiumoxid (keine Fasern) Aluminiumoxid-Rauch (Schweißen) Ameisensäure Amine (C7-C9 aliph) Ammoniak Ammoniumchlorid iso-Amylalkohol Anilin Antimon Antimonwasserstoff Arsenige Säure Salze der Arsenigen Säure Arsentrioxid (Arsenik) Grenzwert ml/m³ 20 10 5 50 20 2 CAS-Nr. 75-05-8 79-06-1 107-13-1 79-10-7 7429-90-5 1302-74-5 64-18+6 7664-41-7 123-51-3 62-53-3 7440-36-0 7803-52-3 Grenzwert mg/m³ 34 0,07 0,26 30 1,25 A 1,25 a 9,5 35 73 7,7 0,1E 0,1E Zustand Filtertyp Farb- kennung ﬂ f(g) ﬂ ﬂ f / ﬂ f f f f ﬂ ﬂ g,ﬂ f ﬂ ﬂ F g f f f A A/P3 A A P2 P1 P2 (E) P1 P2 / P3 E, B A, K K P2 A A P3 B P3 P3 P3 721
ZUSATZINFORMATIONEN Stoffname Arsenwasserstoff Asbest bis 100.000 f/m³ Asbest bis 100.000 - 300.00 f/m³ Asche Atrazin Bakterien Risikogruppe 2 Bakterien Risikogruppe 3 Bariumverbindungen, lösl. Baumwollstaub Benzin Benzol Benzoesäure Benzo(a)pyren Benzylchlorid s. a-Chlortoluol Beryllium Beryllium-Verbindungen Beton (-Spritzen) Biphenyl Bitumen, Dämpfe/Aerosole Biologische Arbeitsstoffe Risikogruppe 2 Biologische Arbeitsstoffe Risikogruppe 3 Blausäure s. Cyanwasserstoff Blei und Verbindungen Bleirauch Bleichromat Boroxid - Borsäure Brennspiritus Brom Bromwasserstoff Butanol (n, iso) Butanon 2-Butoxy-ethanol 2-Butoxyethyl-acetat Butylacetat (n, sec) Butylamin (n, sek, iso) Cadmium und Verbindungen Cadmium und Verbindungen - Sonderfälle Cadmium und Verbindungen - im übrigen Calciumhydroxid Calciumoxid Calciumsulfat Carbonfasern Carbonylchlorid Chlor Chlorbenzol 1-Chlor-2,3-epoxypropan Chloressigsäure Chlorierte Biphenyle a-Chlortoluol Chlorwasserstoff Chrom (VI)- Verbindungen Chrom (VI)- Verbindungen - Sonderfälle Chrom (VI)- Verbindungen - im übrigen Cobalt - Metall, -Oxid, -Sulﬁ d Cobalt - Metall, -Oxid, -Sulﬁ d - Sonderfälle Cobalt - Metall, -Oxid, -Sulﬁ d - im übrigen Coxiella Burneti Cristobalit s. Quarz Cumol Cyanamid Cyanide (z.B. Cyankali..) Cyanwasserstoff 722 Grenzwert ml/m³ Grenzwert mg/m³ Zustand Filtertyp Farb- kennung CAS-Nr. 7784-42-1 1332-21-4 1912-24-9 1E 0,5E 1,5E 71-43-2 0,06 (60 ppb) 0,2 50-32-8 7440-41-7 92-52-4 8052-42-4 7439-92-1 7758-97-6 10043-35-3 7726-95-6 10035-10-6 78-93-3 111-76-2 112-07-2 141-32-2 7440-43-9 1305-62-0 1305-78-8 7778-18-9 75-44-5 7782-50-5 108-90-7 106-89-8 79-11-8 100-44-7 7647-01-0 98-82-8 420-04-2 74-90-8 2 100 200 10 20 62 2 0,1 0,5 10 0,6 1 2 20 0,2 1,9 70 ng/m3 0,005E 0,002E 0,5 0,7 6,7 310 600 49 130 300 6,1 0,03E 0,015E 1E 1E 6A 0,41 1,5 47 2,3 4 3 0,1E 0,05E 0,5E 0,1E 100 0,35E 2E 2,1 g f f f f f ﬂ ﬂ f f f f (g) f/g f f f f f f ﬂ ﬂ g (ﬂ ) ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ f f f f f g g ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ g (ﬂ ) f f f f ﬂ f (g) g ﬂ B (P3) P2 / 3 P3 VM P2 P2 P2 P3 P2 P2 A A P2 P3 B,A (P2) P3 P2 AP3 AP3 P2 P3 B P3 P3 P3 P2 A B E A A A A A A P3 P2 P2 P2 P2 B B A A E AP3 B,A(P3) E P3 P3 P3 P3 A BP2 P2 B
ZUSATZINFORMATIONEN Stoffname Cyclohexan Cyclohexanol Cyclohexanon Cyclohexylamin 2,4-D Demeton Diacetonalkohol Diazinon Dibenzodioxine - furane 1,2 Dichlorbenzol 1,3 Dichlorbenzol 1,4 Dichlorbenzol Dichlorvos Dichromat Na-,K- Dieselkraftstoff Dieselmotor-Emissionen Dieselmotor-Emissionen - unter Tage Dieselmotor-Emissionen - im übrigen Diethylamin Diisocyanate (TDI,MDI,HDI) Di-isopropylether Dimethylamin 3,3‘-Dimethylbenzidin Dimethylformamid (DMF) Dimethylnitrosamin Dimethylnitrosamin - Sonderfälle Dimethylnitrosamin - im übrigen Dimethylsulfat- Herst. Dimethylsulfat- Verwendung 1,4-Dioxan Dibenzodioxin Dipropylenglykolmonomethylether Dischwefeldichlorid Disulﬁ ram Edelstahl, Rauch, Feinstaub Eisenoxide Eisenstaub Enzyme Epichlorhydrin s. Chlorepoxypr. Epoxidharz 2,3-Epoxy-1-propanol Erdöl/-Desillate Essigsäure Ethanol 2-Ethoxyethanol (Cellosolve) 2-Ethoxyethylacetat Ethylacetat Ethylacrylat Ethylamin Ethylbenzol Ethylenglycol Farbspritzen Faserstäube, anorganisch Fluor Fluoride Fluorwasserstoff, Flußsäure Formamid Fungizide je nach Präparat Fungizide je nach Präparat Gips s. Calciumsulfat Glasfasern Glutaraldehyd CAS-Nr. 110-82-7 108-93-0 108-94-1 108-91-8 94-75-7 8065-48-3 123-42-2 333-41-5 95-50-1 541-73-1 106-46-7 62-73-7 109-89-7 108-20-3 124-40-3 119-93-7 68-12-2 42-75-9 77-78-1 123-91-1 10025-67-9 97-77-8 106-89-8 556-52-5 64-19-7 64-17-5 110-80-5 111-15-9 141-78-6 140-88-5 75-04-7 100-41-4 107-21-1 7782-41-4 7664-39-3 Grenzwert ml/m³ 200 Grenzwert mg/m³ 700 20 2 0,01 20 10 2 1 0,11 5 0,005 200 2 0,003 5 0,02 0,04 20 50 10 500 2 2 400 5 5 20 10 1 1 80 8,2 2E 0,1 96 0,1E 50pg 61 12 6 1 0,3A 0,1A 15 0,035 850 3,7 0,03E 15 0,0025 0,001 0,1 0,2 73 310 2E 1,25A 1,25A 25 960 7,6 10,8 1500 21 9,4 88 26 1,6 1E 0,83 111-30-8 0,05 0,2 Zustand Filtertyp Farb- kennung ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ f ﬂ ﬂ ﬂ f ﬂ ﬂ ﬂ f N f/ﬂ ﬂ g (N) f ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ f f f f f ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ g (ﬂ ) ﬂ ﬂ g f g, ﬂ ﬂ f ﬂ f f ﬂ A A A A,K P2/3 AP2 A P3 P3 A AP2 P3 A P2 K B(A)P3 A K (A)P3 A A(B)(P3) A (P3) A P3 A B P2 P3 P2 P2 P3 A A A A E (A,B) A A A A A K A AP2 AP2 P2 B P2 E, B A P2 AP3 P2 P2 AP2 723
ZUSATZINFORMATIONEN Stoffname Graphit Halogene Hausstaub (Milben) Heptan α-Hexachlorcyclohexan n-Hexan Holzstaub Hydrazin Insektizide Iod Isocyanate s. Diisocyanate Isophoron Isopropanol Kaliumhydroxid, Kalilauge Kalk Kalk – gebrannt Kieselsäure, (amorph) Kieselgur (ungebr.) Kieselglas,-gut,-gur (gebr.),-rauch Kohlendisulﬁ d Korund (Aluminiumoxid) Kraftstoff (Ottokraftstoff) Kresol Kühlschmierstoffe Künstliche Mineralfasern Kupfer KWL (Kohlenwasserstoff Lösem.), Sdp. > 65°C Lösemittel-Gemisch, Sdp. > 65°C Magnesiumoxid Magnesiumoxid - Rauch Maleinsäureanhydrid Mangan und Verbindungen Marmor Mehlstaub Mennige (Bleioxide) Mercaptane Messing 3-Methoxy-Butylacetat Methoxyethanol Me-Glycol 1-Methoxypropylacetat-1 Methylacrylat Methylamin Methylcyclohexanol Methylethylketon MEK s. Butanon Methylisobutylketon MIBK Molybdän und Verbindungen Naphtalin Nanopartikel Natriumazid Natriumhydroxid, Natronlauge Natriumhypochlorit Nickel -Metall, -Oxid, -Sulﬁ d Verbdg. In atembaren Tröpfchen Nitroverbindungen (organisch), Nitroverdünner N-Nitrosamine - in Sonderfällen N-Nitrosamine - im übrigen Octan Organische Dämpfe, Lösemittel Oxalsäure Parathion (E605) Petroleum Peressigsäure Phenol 724 CAS-Nr. 7782 Grenzwert ml/m³ Grenzwert mg/m³ 1,25A 142-82-5 319-84-6 110-54-3 302-01-2 7553-56-2 78-59-1 67-63-0 500 50 0,1 2 200 75-15-0 10 1319-77-3 7440-50-8 1309-48-4 108-31-6 0,1 1 50 5 10 6 200 20 0,1 500 4435-53-4 109-86-4 108-65-6 96-33-3 74-89-5 25639-42-3 78-93-3 108-10-1 91-20-3 247-852-1 1310-73-2 144-62-7 56-38-2 2100 0,5E 180 0,13 11 500 1E 4E 0,3A 30 1,25A 10 0,01A 3A 0,41 0,5E 3,2 270 18 13 28 600 83 0,5E 0,2 0,5E 0,05E 0,0025 0,001 2400 1E 0,1E 108-95-2 2 8 Zustand Filtertyp Farb- kennung f f ﬂ f (g) ﬂ f ﬂ f/ﬂ f (g) ﬂ ﬂ f/ﬂ f f f N f ﬂ ﬂ ﬂ f f ﬂ f f (g) f f f f/ﬂ f ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ g ﬂ ﬂ ﬂ f f (g) f f f, ﬂ f (g) f ﬂ f (g) ﬂ ﬂ f ﬂ ﬂ ﬂ f (g) P1 B P A AP2 A P2 K AP2/3 BP2 B(A) P3 A(P2) A P2 P1 P2 P2 P2 B P1 A A P2 P3 P2 A A P1 P2 AP2 P P1 P1/P2 P2 B P2/P3 A A A A K A A A P2 AP3 P P2 P2 P (B) P2 P3 A (A) P3 A A P2 (A) P2/3 A E, B (P3) A (P2)
Stoffname Phenylhydrazin Phosgen, Carbonylchlorid Phosphorpentoxid Phosphortrichlorid Phosphorwasserstoff, (Phosphin) Pilzsporen (Risikiogruppe 2) Pollen Polychlorierte Biphenyle (PCB) s. chlorierte Biphenyle Polycychlische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) Polyvinylchlorid (PVC) 2-Propanol (Isopropanol) Propionsäure Pyridin Quarz Rauch Rost Ruß Salmiakgeist s. Ammoniak Salpetersäure Salzsäure s. Chlorwasserstoff Saure Gase Schwefeldioxid Schwefelkohlenstoff s. Kohlendisulﬁ d Schwefelsäure Schwefelwasserstoff Schweissrauch Silber-Verbindungen (lösl.) Siliciumcarbid Solventnaphta Steinstaub (quarzhaltig) Styrol Tabak-Staub Tabak-Rauch Talk Tellur,-Verbindungen Terpentinöl Tetrachlor-diﬂ uorethan (R112) 1,1,2,2-Tetrachlorethan Tetrachlorethylen Tetrachlormethan Tetrahydrofuran (THF) Thiram Tierhaare Titandioxid o-Toluidin Toluol Tri-n-butylzinnverbdg. (TBTO) 1,1,1-Trichlorethan 1,1,2-Trichlorethan Trichlorethylen (Tri) Triethylamin Trimethylbenzol (alle Isomere) Tuberkolose (TB) multiresist. Uranverbindungen Vanadiumpentoxid Vinylacetat Viren Risikogruppe 2 Viren Risikogruppe 3 Wasserstoffperoyid 2,4-Xylidin ZUSATZINFORMATIONEN Grenzwert ml/m³ Grenzwert mg/m³ Zustand Filtertyp Farb- kennung CAS-Nr. 100-63-0 75-44-5 1314-56-3 7719-12-2 7803-51-2 0,1 0,5 0,1 f, ﬂ g f ﬂ g f f ﬂ / f f ﬂ ﬂ ﬂ f f/f (g) f f ﬂ g/ﬂ g g ﬂ g f f f ﬂ f ﬂ f f (g) f f ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ f f f ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ ﬂ f,ﬂ f f ﬂ FL ﬂ AP3 B P2 B, E (P2) B P2 P AP3 A / P3 P2 A A (ABE) A P3 P2 (BP3) P1 P2 K B, NO E E (B) E B P(E) B P2/3 P3 P2 A P2 A P2 P3 (ABE) P2 P2/3 A A A A A A P2 P1 P1 A A (A)P3 A A A A (K) A P3 P3 P3 A P2 P3 NO, B A 725 0,41 2E 2,8 0,14 1,25A 500 31 2,6 2,5 0,1E 7,1 1,25A 0,01E 9002-86-2 67-63-0 201-176-3 110-86-1 200 10 1 1 5 7697-37-2 7446-09-5 7664-93-9 7783-06-4 409-21-2 TRGS 402 100-42-5 20 86 8006-64-2 76-12-0 79-34-5 127-18-4 56-23-5 109-99-9 137-26-8 95-53-4 108-88-3 71-55-6 79-00-5 79-01-6 121-44-8 1314-62-1 108-05-4 7722-84-1 95-68-1 200 1 20 0,5 50 50 0,0018 200 10 1 20 5 0,5 5 1700 7 138 3,2 150 1E 6F 1,25A 0,5 190 0,009 1100 55 4,2 100 18 0,71 25
ZUSATZINFORMATIONEN Stoffname Xylol (alle Isomere) Zersetzungsprodukte aus Kunststoffe Zement Zinkoxid-Rauch Zinn, Zinnverbindungen, anorg. Zinnverbindungen, organisch (Methyl- und Butyl-) Zytostatika CAS-Nr. 1330-20-7 Grenzwert ml/m³ 100 Grenzwert mg/m³ 440 1314-13-2 0,1A Zustand Filtertyp Farb- kennung ﬂ f, g f f f, (ﬂ ) f A ABEP3 P2 P2 P2(B) AP3 P2/3 g=Gesamtstaub, f=fest, staubförmig, ﬂ = Flüssigkeit Siedepunkt>65°C, N= Flüssigkeit Siedpunkt<65°C, f (g)=Dampfdruck des Feststoffes muss berücksichtigt werden. Bitte beachten: Bei den vorgeschlagenen Filter handelt es sich um nach bestem Wissen ausgewählte Vorschläge. Augenschutz EN 166 - PERSÖNLICHER AUGENSCHUTZ - ANFORDERUNGEN Diese Norm regelt den persönlichen Augenschutz und deﬁ niert die Anforderungen wie Schutzwirkung, Sehschärfe und Kennzeichnung an Schutzbrillen. KENNZEICHNUNG DER SICHTSCHEIBEN & TRAGKÖRPER Die Kennzeichnung muss außer der CE-Kennzeichnung wesentliche technische Informationen enthalten: Filtertyp Tönungsstufe Identiﬁ kationszeichen des Herstellers Optische Klasse Kurzzeichen für mechanische Festigkeit 5 - 2 T R 1 F TR EN166 3 B CE Identiﬁ kationszeichen des Herstellers Standard Verwendungsbereich Kurzzeichen für mechanische Widerstandsfähigkeit UV-Schutzﬁ lter UV-Schutzﬁ lter mit guter Farberkennung IR-Schutzﬁ lter Sonnenschutzﬁ lter Sonnenschutzﬁ lter mit Infrarotanforderung FILTERTYP 2 2C oder 3 4 5 6 TÖNUNGSSTUFE 1,2 1,7 2,5 3,1 Sollte nur ein Filtertyp ohne Tönungsstufe angegeben sein, dann handelt es sich um einen Schweißerﬁ lter SCHUTZSTUFE - SCHWEISSERSCHUTZFILTER Schutzstufe 5 Schweißen und Hartlöten - Acetylen - über 70 bis 200 l/h Volumendurchsatz Brennschneiden - Sauerstoff - klar oder gelb orange, I/0, Minimizer bronze oder grau dunkelbronze, dunkelgrau, blau oder rot verspiegelt über 900 bis 2000 l/h Volumendurchsatz OPTISCHE KLASSE 1 2 3 Für Arbeiten mit besonders hohen Anforderungen an die Sehleistung für den Dauergebrauch Für Arbeiten mit durchschnittlichen Anforderungen an die Sehleistung nur in Ausnahmefällen, für grobe Arbeiten ohne größere Anforderung an die Sehleistung, nicht für Dauergebrauch 726
ZUSATZINFORMATIONEN MECHANISCHE FESTIGKEIT ohne S(T) F(T) B(T) VERWENDUNGSBEREICH keines mechanische Grundfestigkeit erhöhte mechanische Festigkeit Stoß mit niedriger Energie (Prüfung: Beschuss mit 45 m/s Geschwindigkeit) Stoß mit mittlerer Energie (Prüfung: Beschuss mit 120 m/s Geschwindigkeit) nicht festgelegte mechanische Risiken, Gefährdung durch ultraviolette Strahlung, sichtbare und infrarote Strahlung sowie Sonnen- strahlung Flüssigkeiten (Tropfen und Spritzer) Grobstaub (Staub mit einer Korngröße >5μm Gas und feine Staubpartikel (<5μm) Kurzschluss-Lichtbögen (Mindestdicke 1,4 mm und UV-Filter) geschmolzenes Metall und heiße Festkörper 3 4 5 8 9 EINTEILUNG SCHUTZBRILLEN Bügel-Schutzbrillen Schutz vor mechanischen Gefahren Schutz-Überbrillen Schutz vor mechanischen Gefahren, trag- bar über der persönlichen Korrektionsbrille Vollsicht-Schutzbrillen Schutz vor mechanischen und chemi- schen Gefahren, z.T. mit Staubschutz EN 169 - PERSÖNLICHER AUGENSCHUTZ - FILTER FÜR DAS SCHWEISSEN UND VERWANDTE TECHNIKEN Die Auswahl der Schutzstufe eines Schutzﬁ lters, der für das Schweißen und verwandte Techniken geeignet ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab: Beim Gasschweißen und verwandten Techniken, wie Hartlöten, bezieht sich die EN169 auf den Volumendurchsatz durch den Brenner Beim Lichtbogenschweißen, Lichtbogenfugenhobeln und Plasmaschmelzschneiden ist die Stromstärke ein wesentlicher Faktor, der die exakte Auswahl ermöglicht. Zusätzlich sind beim Lichtbogenschweißen auch die Art des Lichtbogens und die Art des Grundmetalls zu berücksichtigen. Weitere Parameter besitzen einen wesentlichen Einﬂ uss, jedoch ist es schwierig, ihre Auswirkungen zu beurteilen. Im Besonderen sind dies: die relative Stellung des Schweißers zur Flamme oder zum Lichtbogen. Beispielsweise kann abhängig davon, ob sich der Schweißer über sein zu bearbeitendes Werkstück beugt oder ob er eine Stellung im Armabstand einnimmt, eine Änderung um mindestens eine Schutzstufe erforderlich sein die örtliche Beleuchtung der menschliche Faktor Aus diesen unterschiedlichen Gründen werden in der Europäischen Norm nur die Schutzstufen angegeben, bei denen sich aufgrund bestätigter praktischer Erfahrungen gezeigt hat, dass sie unter üblichen Umständen für den persönlichen Schutz von Beschäftigten mit normalem Sehver- mögen bei Arbeiten einer bestimmten Art gültig sind. Die folgenden 3 Tabellen gelten für mittlere Arbeitsbedingungen, bei denen der Abstand des Auges des Schweißers etwa 50 cm von der Schmelze und die mittlere Beleuchtungsstärke etwa 100 lx beträgt. SCHUTZSTUFEN BEIM GASSCHWEISSEN UND HARTLÖTEN Arbeitsaufgabe Acetylen-Volumendurchsatz in Liter je Stunde q _< 70 70 < q _< 200 200 < q _< 800 q > 800 Schweißen und Hartlöten 4 5 6 7 Je nach Einsatzbedingungen kann die nächsthöhere oder nächstniedrigere Schutzstufe angewendet werden SCHUTZSTUFEN BEIM BRENNSCHNEIDEN Arbeitsaufgabe Sauerstoff Volumendurchsatz in Liter je Stunde 900 < q _< 2000 2000 < q _< 4000 4000 < q _< 8000 Schweißen und Hartlöten 5 6 7 Je nach Einsatzbedingungen kann die nächsthöhere oder nächstniedrigere Schutzstufe angewendet werden 727
Z U S A T Z I N F O R M A T I O N E N 7 2 8 SCHUTZSTUFENEMPFEHLUNGEN FÜR DIE VERSCHIEDENEN LICHTBOGENSCHWEISSVERFAHREN Verfahren umhüllte Elektroden MAG WIG MIG bei Schwermetall MIG bei Leichtmetallen Lichtbogen- fugenhobeln Plasma- schmelz- schneiden 1,5 6 10 15 30 40 60 70 100 125 150 175 200 225 250 300 350 400 450 500 600 8 9 10 11 12 13 14 8 8 9 9 9 10 10 11 12 11 10 10 10 11 12 13 14 13 12 13 14 11 12 13 14 11 12 9 10 11 12 13 13 14 15 Mikroplasma- schweißen 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Anmerkung: Die Bezeichnung „Schwermetalle“ bezieht sich auf Stähle, legierte Stähle, Kupfer und seine Legierungen usw. Schweißen mit umhüllter Elektrode schließt auch Lichtbogenhandschweißen ein. MAG = Schutzgas-Lichtbogenschweißen mit Aktivgas / WIG = Wolfram-Inertgas-Schweißen / MIG = Schutzgas-Lichtbogenschweißen unter Inertgas Lichtbogenfunkenhobeln mit Luftstrom entspricht der Anwendung eine Graphit-Elektrode und einem Druckluftstrom, um das geschmolzene Metall zu entfernen.
ZUSATZINFORMATIONEN Gehörschutz EN 352-1 - GEHÖRSCHÜTZER - ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN - TEIL 1: KAPSELGEHÖRSCHÜTZER Empfohlen bei häuﬁ gem Auf- und Absetzen des Gehörschutzes bei Kurzzeitlärm wenn Gehörschutz-Stöpsel aus medizinischen oder organischen Gründen nicht getragen werden können bei extrem hohen Schallpegeln zusammen mit Gehörschutz-Stöpseln EN 352-2 - GEHÖRSCHÜTZER - ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN - TEIL 2: GEHÖRSCHUTZSTÖPSEL GEHÖRSCHUTZ-STÖPSEL Empfohlen bei Dauerlärm, starkem Schwitzen und beim Tragen von Brillen beim Tragen anderer Schutzausrüstungen wie Kopfschutz, Atemschutz, Gesichtsschutz etc. zusammen mit Kapsel-Gehörschützern bei extremen kurzfristigen Lärmsituationen zur Konzentrationsverbesserung bei niedrigen Lärmpegeln von 70 bis 75 dB(A) BÜGEL-GEHÖRSCHUTZ-STÖPSEL Empfohlen - Bügelstöpsel sind zu empfehlen, wenn ein häuﬁ ges Auf- und Absetzen erforderlich ist. Nicht empfohlen - Sie sollten nicht getragen werden, wenn Schalldruckspitzen durch Anstoßen der Bügel entstehen können, z.B. am Schweißerschutzschirm. GEHÖRSCHUTZ-STÖPSEL MIT VERBINDUNGSSCHNUR Empfohlen - Diese sind zu empfehlen, wenn ein Verlust der Stöpsel zu Produktionsstörungen führen kann. Nicht empfohlen - Sie dürfen nicht getragen werden, wenn in der Nähe bewegter Maschinenteile, in denen sich die Schnur verfangen könnte, gearbeitet wird. SNR-WERT - SIGNAL-RAUSCH-VERHÄLTNIS Gehörschützer werden mit einem SNR-Wert gekennzeichnet. Dieser SNR-Wert ist ein Durchschnittswert aus den Schalldämmungswerten für hoch-, mittel- und tieffrequente Geräusche gemessen in dB(A). Er beschreibt, wieviel Dezibel (dB) von dem Gehörschutz absorbiert werden. ALSO: Je höher der SNR-Wert - desto besser die Schalldämmung! Lärmometer der Vergleich Schmerzschwelle 120 dB(A) Hörschäden 85 dB(A) Hörschwelle 0 dB(A) 190 dB(A) 180 dB(A) 170 dB(A) 130 dB(A) 120 dB(A) 115 dB(A) 110 dB(A) 105 dB(A) 100 dB(A) 95 dB(A) 85 dB(A) 80 dB(A) 75 dB(A) 65 dB(A) 55 dB(A) 45 dB(A) 40 dB(A) 35 dB(A) 25 dB(A) 0 dB(A) db(A) schwere Waffen, wie Kanonen, etwa 10 m hinter der Waffe Spielzeugpistole am Ohr abgefeuert Ohrfeige direkt aufs Ohr, Silvesterböller auf der Schulter explodiert lautes Händeklatschen aus 1 m Entfernung Schmerzschwelle, ab hier Gehörschaden schon bei kurzer Einwirkung möglich Startgeräusche von Flugzeugen in 10 m Entfernung Schallpegel in Diskotheken und bei Rockkonzerten in der Nähe der Lautsprecher Kettensäge aus 1 m Entfernung, Rennwagen in 40 m Entfernung häuﬁ ger Pegel bei Musik über Kopfhörer, Presslufthammer in 10 m Entfernung lautes Schreien, Handkreissäge aus 1 m Entfernung Hörschäden bei Einwirkdauer von 40 Stunden pro Woche möglich sehr starker Straßenverkehrslärm, stark befahrene Autobahn in 25 m Entfernung Gartenhäcksler aus 10 m Entfernung, Dauerschallpegel an Hauptverkehrsstraße erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei dauernder Einwirkung Zimmerlautstärke von Radio oder Fernseher aus 1 m Entfernung übliche Wohngeräusche durch Sprechen oder Radio im Hintergrund Lern- und Konzentrationsstörungen möglich sehr leiser Zimmerventilator bei geringer Geschwindigkeit Atemgeräusche aus 1 m Entferunung Hörschwelle Dezibel, gemessen in praxisgerechter Entfernung und mit einem vorgeschalteten Filter, der die anatomischen Eigenschaften des menschliche Ohres nachempﬁ n- den soll. ZULÄSSIGE WÖCHENTLICHE SCHALLBELASTUNG Das Gehör verkraftet eine Lautstärke von 85 dB bis zu 40 Std. pro Wo- che, ohne Schaden zu nehmen. Bei 95 Dezibel verkürzt sich die zumut- bare Zeitspanne bereits auf vier Stunden pro Woche. Der Schallpegel sollte also am geschützten Ohr max. 75-80 dB betragen. Beispiel: Bei der Arbeit an einer Kreissäge entsteht ein Schalldruck von 100 dB. Um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten, sollte also ein Gehörschutz mit mind. 25 dB getragen werden. 100 dB - 25 dB = 75 dB = ungefährlich Bei sehr hoher Lärmbelastung sollte eine Kombination aus Gehörschutzstöpsel und Kapselgehörschutz gewählt werden. 40 Std. 5 Std. 15 Min. 1 Std. 3 Min. 115 110 105 100 95 90 Schallpegel dB (A) 85 729
ZUSATZINFORMATIONEN Kopfschutz EN 397 - INDUSTRIESCHUTZHELME Diese Norm legt die allgemeinen Anforderungen an die Schutzfunktion, Kennzeichnung und Prüfverfahren für Industrieschutz- helme fest. Industrieschutzhelme sind Kopfbedeckungen aus widerstandsfähigem Material, die den Kopf vor allem gegen herabfallende Gegenstände, pendelnde Lasten und Anstoßen an feststehenden Gegenständen schützen sollen. Sie sind in erster Linie dazu bestimmt, dem Benutzer Schutz vor „fallenden Gegenständen und deren Konsequenzen wie Gehirnverletzung und Schädelbruch zu bieten“. GRUNDANFORDERUNGEN Folgende Grundanforderungen an die Schutzfunktion des Helms müssen laut DIN EN 397 erfüllt werden: Stoßdämpfung (durch elastische und plastische Verformung) Durchdringungsfestigkeit (gegen spitze und scharfe Gegenstände) Flammbeständigkeit Gewährleistung eines optimalen Sitzes ALLGEMEINE KENNZEICHNUNG Wenn ein Schutzhelm der Norm entspricht, muss er eine entsprechende Kennzeichnung haben: DIN EN 397 für Industrieschutzhelme Name oder Zeichen des Herstellers Jahr und Quartal der Herstellung Typbezeichnung des Herstellers auf der Helmschale und der Innenausstattung Größe oder Größenbereich (Kopfumfang in cm), auf der Helmschale und der Innenausstattung Kurzzeichen des verwendeten Helmmaterials CE Kennzeichen ZUSÄTZLICHE KENNZEICHNUNG / EIGENSCHAFTEN für besondere Einsätze bzw. Gefährdungen: -20 °C Einsatz bei sehr niedrigen Temperaturen -30 °C Einsatz bei extrem niedrigen Temperaturen 150 °C Einsatz bei sehr hohen Temperaturen 440 Vac Gefährdung durch kurzfristigen, unbeabsichtigten Kontakt mit Wechselspannungen bis 440 V 1000 V Einsatz bei Gefährdung durch möglichen kurzfristigen Kontakt mit 1000 Volt MM LD F GEBRAUCHSDAUER Einsatz bei Arbeiten mit geschmolzenem Metall Einsatz bei Gefährdung durch hohe seitliche Beanspruchung Flammenbeständigkeit gem. BGR 193 4 Jahre 8 Jahre EN 812 - ANSTOSSKAPPEN Thermoplastische Schutzhelme Duroplastische Schutzhelme Diese Norm legt die allgemeinen Anforderungen an die Schutzfunktion, Kennzeichnung und Prüfverfahren für Anstoßkappen fest. Industrie-An- stoßkappen sind Kopfbedeckungen, die den Kopf vor Verletzungen schützen sollen, die durch einen Stoß mit dem Kopf gegen harte, feststehende Gegenstände verursacht werden. Sie dürfen daher keinesfalls als Ersatz für Industrieschutzhelme verwendet werden. GRUNDANFORDERUNGEN Stoßdämpfungsvermögen Durchdringungsfestigkeit Gewährleistung des Sitzes ALLGEMEINE KENNZEICHNUNG EN 812 für Anstoßkappen Name oder Zeichen des Herstellers Jahr und Quartal der Herstellung Typbezeichnung des Herstellers auf der Schale und falls vorhanden auf der Innenausstattung Größe oder Größenbereich (Kopfumfang in cm), auf der Schale und falls vorhanden auf der Innenausstattung CE Kennzeichen ZUSÄTZLICHE KENNZEICHNUNG / EIGENSCHAFTEN für besondere Einsätze bzw. Gefährdungen: -20 °C Einsatz bei sehr niedrigen Temperaturen -30 °C Einsatz bei extrem niedrigen Temperaturen F 440 VAC Flammenbeständigkeit Gefährdung durch kurzfristigen, unbeabsichtigten Kontakt mit Wechselspannungen bis 440 V 730
ZUSATZINFORMATIONEN PSA PSA - PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG Norm Unter die Richtlinie für persönliche Schutzausrüstungen (PSA) fällt das Gesamtspektrum der Berufs- und Arbeitsschutzbekleidung: Berufsbekleidung, Schutzhandschuhe, Schutzhelme, Schutzbrillen, Atemschutz, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe, aber auch Absturzsicherungen, Schnittschutzhosen für Motorsägen und Schweißeranzüge. Die CE-Kennzeichnung zeigt die Erfüllung der PSA-Richtlinie an. Es wird zwischen 3 Kategorien unterschieden: CE Cat. I - Schutzkleidung für minimale Risiken (z.B. verdünnte Reinigungslösungen, Gartenarbeiten, Handhabung von Gegenständen bis 50°C) CE Cat. II - Schutzkleidung für mittlere Risiken (z.B. Stöße, Schnitte und Stiche) CE Cat. III - Schutzkleidung für hohe Risiken (z.B. Säuren und Laugen, Feuer und große Hitze) Arbeits- / Sicherheitsschuhe NORMEN UND RICHTLINIEN Innerhalb der Europäischen Union sind Sicherheitsschuhe als Teil der persönlichen Schutzausrüstung deﬁ niert und unterliegen folgenden Sicherheitsnormen: EN ISO 20344:2004 Grundanforderungen und Prüfverfahren EN ISO 20345:2004 Sicherheitsschuhe mit 200 Joule Energieaufnahmevermögen der Zehenschutzkappe EN ISO 20346:2004 Schutzschuhe mit 100 Joule Energieaufnahmevermögen der Zehenschutzkappe EN ISO 20347:2004 Berufsschuhe ohne Zehenschutzkappe UNTERSCHIED ZWISCHEN SICHERHEITS-, SCHUTZ- UND BERUFSSCHUHEN? Berufsschuhe: Schuhe zum Schutz des Trägers vor Verletzungen nach DIN EN ISO 20347:2004. Schutzmerkmal: ohne Schutzkappe, aber z.B. rutschhemmend, antistatisch usw. Kurzbezeichnung: O Schutzschuhe: Schuhe zum Schutz des Trägers vor Verletzungen nach DIN EN ISO 20346:2004. Schutzmerkmal: Zehenschutzkappe (z.B. aus Kunststoff), deren Schutzwirkung mit einer Prüfenergie von 100 Joule geprüft wird. Kurzbezeichnung: P Sicherheitsschuhe: Schuhe zum Schutz des Trägers vor Verletzungen nach DIN EN ISO 20345:2004. Schutzmerkmal: Stahlkappe, deren Schutzwirkung mit einer Prüfenergie von 200 Joule geprüft wird. Kurzbezeichnung: S WELCHE KLASSEN GIBT ES? SB S1 S2 S3 S4 S5 Standard, das heißt: entspricht den Grundanforderungen, kann an der Ferse offen sein Standardsicherheitsschuh Standardsicherheitsschuh, jedoch für Bereiche, wo mit Nässeeinwirkung zu rechnen ist (hier wird besonderer Wert auf das Leder und die Nähte gelegt) wie S2, jedoch mit durchtrittsicherer, proﬁ lierter Sohle Gummi- oder Kunststoffstiefel, 100% wasserdicht wie S4, jedoch mit durchtrittsicherer Zwischensohle KLASSIFIKATION VON BERUFS-, SCHUTZ-, UND SICHERHEITSSCHUHEN Eigenschaften geforderte Werte Geschlossener Fersenbereich Kraftstoffbeständigkeit, Sohle Antistatische Eigenschaften 100 Ohm bis 1000 Ohm Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich 20 Joule Wasserdurchtritt/ -aufnahme 60’ - Aufnahme 30’ Durchtrittsicherheit Kälteisolierung Wärmeisolierung 1000 N Elektrische Leitfähigkeit der Schuhe max. 100 OHM Schutz vor Hitze Rutschhemmung Rutschhemmung bis 300°C Kategorie C Kategorie A Bez. ORO A E WRU P CI HI C HRO SRC SRA SB S1 S2 S3 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Grundanforderungen - Zusatzanforderungen 731
ZUSATZINFORMATIONEN PIKTOGRAMME FÜR SICHERHEITSSCHUHE rutschhemmende Sohle stoßdämpfend - Fersenbereich energieabsorbierend ölbeständige Sohle antistatische Schuhe wasserundurchlässig (ca. 1h) durchtrittsichere Zwischensohle aus Stahl oder als metallfreie Ausführung Stahl- kappe Aluminum- kappe Composite- kappe Gewebe- zwischen- sohle Zehenschutzkappen aus Stahl zeichnen sich durch ihre ergonomisch optimierte Form aus. Die Steel-Cap bietet eine nahezu perfekte Passform und dement- sprechend einen guten Tragekomfort. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Stahlkappe, ist das Gewicht der Aluminium-Cap um 40% reduziert. Ein leichter Schuh steigert den Laufkomfort und bietet trotzdem die gleiche Sicherheit. Durch die Metal-Free-Cap wird eine Gewichtsredu- zierung bei der Kappe von bis zu 50% erreicht. Sie ist zudem wärme- und kälteisolierend, nicht magnetisch und beständig gegen Säuren und Basen. Flexible Protection Diese metallfreie Gewebezwischensohle ist extrem ﬂ exibel und atmungsaktiv. Durch die speziell gewebten Fasern wird ein Eindringen von spitzen Gegenständen verhindert. TR Reﬂ ex starke Reﬂ ektorstreifen für bessere Sichtbarkeit auch bei Dunkelheit Überkappe - z.B. aus Kunststoff zum Schutz des Obermaterials Extrem leicht besonders leichte Schuhe hitzebeständige Sohle ESD kennzeichnet die Anwendung in ESD-gefährdeten Bereichen Webpelzfutter - isolierend gegen Kälte zertiﬁ ziert gemäß / baumustergeprüft nach DGUV Regel 112-191 Arbeitsschutzschuhe für das Arbeiten mit Kettensägen Bekleidung EN 13688 - SCHUTZKLEIDUNG - ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN (ALT: EN340) Diese Internationale Norm legt allgemeine Leistungsanforderungen an die Ergonomie, die Unschädlichkeit, die Größenbe- zeichnung, die Alterung, die Verträglichkeit und die Kennzeichnung von Schutzkleidung sowie an die Informationen, die der Hersteller mit der Schutzkleidung mitliefern muss, fest. Diese Norm wird in Kombination mit anderen Normen angewendet, die Anforderungen an speziﬁ sche Leistungen enthalten. EN 343 - SCHUTZ GEGEN REGEN Diese Norm enthält die Anforderungen für Schutzkleidung gegen schlechtes Wetter (Regen, Wind und Temperaturen von unter -5 °C). Dazu zählen: Wärmeisolierung Wasserabweisung Wasserdampfdurchgangswiderstand oder „Atmungsaktivität“ des Kleidungsstücks Stärke der Bestandteile des Kleidungsstücks – Zugfestigkeit, Reißfestigkeit, Schrumpf Farbechtheit (nach Kontakt mit Licht, Nässe, Reiben, Waschen und Chemischer Reinigung) EN 343 732
ZUSATZINFORMATIONEN EN 381 - SCHUTZ VOR RISIKEN DURCH DEN EINSATZ VON MOTORSÄGEN EN 381 Die Basisnorm, die die persönliche Schutzausrüstungen, die einen Schutz vor Risiken durch den Einsatz von Motorsägen betrifft, ist EN 381. Sie stellt die Anforderungen auf Einzelteile der Schutzkleidung. Die Norm legt vier Klassen nach dem Test von Schnittgeschwindigkeit fest: Klasse 0: 16 m / s Klasse 1: 20 m / s (Im Forst wird hauptsächlich Klsse 1 getragen) Klasse 2: 24 m / s Klasse 3: 28 m / s EN 381-5: Persönliche Schutzausrüstung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen - Anforderungen an Beinschutz. Dieser Abschnitt legt die Anforderungen an Beinschutz für Benutzer von handgeführten Kettensägen. Es gibt die Typen A, B und C. Der Unterschied zwischen den Typen liegt im Verteilungsbereich der Schutzfasern. Die Schutzfaser ist eine besondere Art von Gewebe, die das Schneidwerk der Kettensäge verstopfen kann und so die Bewegung der Kette blockiert Typ A Der vordere Beinbereich ist geschützt. Im Forst wird hauptsächlich Tp A getragen. Typ C Der vordere und hintere Beinbereich ist geschützt. (für Berufsgruppen wie Feuerwehr, Bundeswehr oder THW) EN 381-11: Persönliche Schutzausrüstung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen - Schutz des Oberkörpers Hierbei werden die Bereiche der Armoberseiten, der Schultern und der Brustbereich geschützt. EN 20471 - HOCHSICHTBARE WARNSCHUTZKLEIDUNG (ALT: EN 471) EN 20471 Die Anforderungen an Warnkleidung werden für einen Einsatz risikobezogen festgelegt und zwar speziell zum Schutz gegen „hohes Risiko“ (in 3 Klassen). Die Klasse 3 ist dabei höchste und Klasse 1 die niedrigste, jeweils abhängig von den Mengen an Warnstoff (Hintergrundmaterial) und Reﬂ ex (retroreﬂ ektierendem Material). Zur Erfüllung der Anforderungen für einen Einsatz von Warnkleidung bei höheren Risikostufen (Risiko Klassen 2 + 3) muss der Warnstoff zwecks der erforderlichen Sichtbarkeit von allen Seiten auf jeden Fall auch den Torso umschließen. Warnkleidung der höchsten Klasse 3 setzt zudem immer auch Kleidung mit Ärmeln voraus. Sämtliche gemäß EN ISO 20471 zertiﬁ zierte Warnkleidung, wird darauf geprüft, dass alle Eigenschaften auch nach mindestens 25 Waschgängen erhalten bleiben. PIKTOGRAMME FÜR BEKLEIDUNG Atmungsaktiv Futter herausnehmbar Wasserabweisend Flexibler Bund Windabweisend Halbelastisches Bündchen wasserabweisend windabweisend Obermaterial Membran Futterstoff atmungsaktiv TRIUTEX - 3-lagiges, atmungsaktives sowie wind- und wasserdichtes Obermaterial Tasche für Kniepolster in Bund - oder Latzhosen 3M-Scotchlite® reﬂ ektierendes Material Zwei-Wege-Reißverschuß - für mehr Bewegungsfreiheit riu s o W o r k wear F T a s h i o n PFC-free PFC-free PFC freie Bekleidung Wasserdicht verschweißte Nähte SB-Verpackung mit Kapuze Ware wird auf Kleiderbügel geliefert warm gefüttert Veredelungszugang 733
ZUSATZINFORMATIONEN Körpermaße Körpermaße sind keine Fertigmaße und werden nur über dünnen Kleidungsstücken gemessen. Sämtliche angegebenen Maße sind Körpermaße. Zur Größenﬁ ndung bitte Maßnehmen, wie unten beschrieben. A - KÖRPERHÖHE Senkrechtes Maß vom Scheitel bis Fußsohle ohne Schuhe B- BRUSTUMFANG Waagrechter Umfang über der stärksten Stelle der Brust C - TAILLEN- / BUNDUMFANG Waagrechter Umfang in Einbuchtung über dem Hüftknochen D - SCHRITTLÄNGE Senkrechtes Maß an der Innenseite des Beins vom Schritt bis Fußsohle A Körperhöhe B Brustumfang C Taillenumfang D Schrittlänge NORMALE GRÖSSEN n e r r e H 40 42 44 46 48 50 52 54 56 58 60 62 64 66 68 70 72 n e m a D 34 36 38 40 42 44 46 48 50 52 54 56 58 60 62 64 66 x e s i n U XS S M L XL XXL 3XL 4XL 5XL A 160-164 163-167 166-170 169-173 172-176 175-179 178-182 180-184 182-186 184-188 185-189 187-191 189-193 191-194 193-196 195-198 197-199 B 78-81 83-85 86-89 90-93 94-97 98-101 102-105 106-109 110-113 114-117 118-121 122-125 126-129 130-133 134-137 138-141 142-145 C 66-69 70-73 74-77 78-81 82-85 86-89 90-93 94-98 99-103 104-108 109-113 114-118 119-123 124-128 129-133 134-138 139-143 D 76-78 77-79 78-80 79-81 80-82 81-83 82-84 83-85 84-86 85-87 86-88 87-89 88-90 89-91 90-92 91-93 92-94 KURZ GRÖSSEN - GR. 24 ENTSPRICHT CA. GR. 48 LANG GRÖSSEN - GR. 98 ENTSPRICHT CA. GR. 48 GRÖSSE A 90 94 98 102 106 110 175-179 178-182 181-185 184-188 186-190 188-192 B 88-91 92-95 96-99 100-103 104-107 108-111 C 74-77 78-81 82-85 86-89 90-93 94-97 D 83-85 84-86 85-87 86-88 87-89 88-90 Größe A B 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 166-170 169-173 172-176 175-179 177-181 179-183 181-185 182-186 183-187 185-189 187-191 189-193 94-97 98-101 102-105 106-109 110-113 114-117 118-121 122-125 126-129 129-132 132-135 135-138 A Körperhöhe B Brustumfang KINDERGRÖSSEN Alter A (Größe) B 4 6 8 10 12 14 C Taillenumfang D Schrittlänge 98/104 110/116 122/128 134/140 146/152 158/164 55-58 59-62 63-66 67-72 73-78 79-84 734 C 86-89 90-93 94-97 98-101 102-105 108-111 112-115 118-121 124-127 127-130 130-133 134-137 C 48-51 52-55 56-59 60-63 64-67 68-72 D 76-78 77-79 78-80 79-81 80-82 81-83 82-84 83-85 84-86 85-87 86-88 87-89 D 32-39 40-47 48-55 56-63 64-70 71-73

References: § 31
 § 22
 § 23
 § 22
 § 37
 §3