Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20160428_OGH0002_0010OB00037_16X0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-11-14 01:40:35+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze für 1Ob37/16x - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob554/52 2Ob80/65 6Ob1...
RS0043144
2Ob554/52; 2Ob80/65; 6Ob157/68; 6Ob165/68; 1Ob260/71; 3Ob76/73 (3Ob77/73 -3Ob81/73); 4Ob552/87; 1Ob722/88 (1Ob723/88); 10ObS414/90; 10ObS348/91; 10ObS149/92; 10ObS99/92; 10ObS83/92; 10ObS503/93; 10ObS200/93; 10ObS20/95; 4Ob190/97p; 10ObS329/00f; 10ObS206/01v; 10ObS127/01a; 8Ob110/02p; 8ObA192/02x; 7Ob217/02s; 9ObA191/05m; 1Ob69/08s; 5Ob171/08w; 7Ob99/09y; 6Ob264/09f; 3Ob80/10a; 6Ob119/10h; 10ObS130/10f; 6Ob42/11m; 1Ob219/10b; 1Ob51/11y; 17Ob12/11f; 17Ob24/11w; 4Ob196/11v; 1Ob21/12p; 3Ob150/12y; 9ObA152/12m; 10ObS180/12m; 10ObS59/13v; 10ObS164/13k; 4Ob192/13h; 10ObS173/13h; 4Ob107/14k; 10ObS111/14t; 10ObS94/14t; 10Ob48/14b; 7Ob184/14f; 7Ob206/14s; 10Ob84/14x; 1Ob53/15y; 7Ob44/15v; 7Ob59/15z; 1Ob37/16x; 9ObA83/16w; 7Ob27/18y; 7Ob213/18a; 3Ob19/19v; 5Ob71/19f
Ein Mangel des Berufungsverfahrens liegt vor, wenn das Berufungsgericht sich mit der Mängelrüge des Berufungswerbers nicht befasst hat, dass ein im erstinstanzlichen Verfahren angeblich unterlaufener Verfahrensmangel vorliegt (1 Ob 655/50).
2 Ob 554/52
Entscheidungstext OGH 06.08.1952 2 Ob 554/52
Veröff: SZ 25/219
2 Ob 80/65
Entscheidungstext OGH 01.04.1965 2 Ob 80/65
6 Ob 157/68
Entscheidungstext OGH 05.06.1968 6 Ob 157/68
6 Ob 165/68
Entscheidungstext OGH 03.07.1968 6 Ob 165/68
Beisatz: Nichterledigung der Mängelrüge und Beweiswürdigungsrüge. (T1)
1 Ob 722/88
Entscheidungstext OGH 07.02.1989 1 Ob 722/88
10 ObS 414/90
Entscheidungstext OGH 12.03.1991 10 ObS 414/90
Beisatz: Nichterledigung der Beweisrüge (10 Ob S 31/91). (T2)
Veröff: SSV - NF 5/22
10 ObS 149/92
Entscheidungstext OGH 16.06.1992 10 ObS 149/92
10 ObS 99/92
Entscheidungstext OGH 12.05.1992 10 ObS 99/92
10 ObS 83/92
Entscheidungstext OGH 28.04.1992 10 ObS 83/92
10 ObS 503/93
Entscheidungstext OGH 07.09.1993 10 ObS 503/93
10 ObS 200/93
Entscheidungstext OGH 08.02.1994 10 ObS 200/93
10 ObS 20/95
Entscheidungstext OGH 09.04.1996 10 ObS 20/95
Beis wie T1; Veröff: SZ 69/87
4 Ob 190/97p
Entscheidungstext OGH 26.06.1997 4 Ob 190/97p
10 ObS 329/00f
Entscheidungstext OGH 19.12.2000 10 ObS 329/00f
10 ObS 206/01v
Entscheidungstext OGH 30.07.2001 10 ObS 206/01v
10 ObS 127/01a
Entscheidungstext OGH 12.06.2001 10 ObS 127/01a
Vgl auch; Beisatz: Hat sich das Berufungsgericht mit der Frage, ob das Erstgericht ohne Beweiswiederholung die im zweiten Rechtsgang getroffenen Feststellungen treffen konnte, auseinandergesetzt, ist dadurch eine weitere Überprüfung dem Obersten Gerichtshof entzogen. (T3)
Auch; Beisatz: Hier: Das Berufungsgericht hat infolge unrichtiger Annahme der Verfristung der Geltendmachung des behaupteten Verfahrensmangels die Mängelrüge inhaltlich nicht erledigt. (T4)
Vgl; Beisatz: Hier: Rekursverfahren. (T5)
1 Ob 219/10b
Entscheidungstext OGH 25.01.2011 1 Ob 219/10b
3 Ob 150/12y
Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 150/12y
10 Ob 48/14b
Entscheidungstext OGH 16.12.2014 10 Ob 48/14b
Auch; Beisatz: Dies gilt auch im Außerstreitverfahren (§ 66 Abs 2 Z 2 AußStrG). (T6)
Beisatz: Hier: Ein Mangel des Rekursverfahrens liegt vor, weil sich das Rekursgericht mit den Rekursausführungen zur Verfahrens‑ und Beweisrüge nur unvollständig auseinandergesetzt und sich mit gewichtigen Argumenten gar nicht befasst hat. (T7)
3 Ob 19/19v
Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 19/19v
ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0043144
JJR_19520806_OGH0002_0020OB00554_5200000_001
Rechtssatz für 5Ob682/77 5Ob506/79 4Ob...
RS0047903
5Ob682/77; 5Ob506/79; 4Ob547/80; 7Ob815/82; 1Ob546/83; 6Ob583/83; 8Ob584/83; 7Ob581/85; 2Ob675/85; 3Ob651/86; 4Ob611/89; 7Ob506/90; 6Ob505/91; 1Ob572/91; 3Ob521/93; 3Ob518/94; 4Ob2075/96t; 4Ob2117/96v; 9Ob324/97f; 9Ob5/98w; 6Ob35/99m; 8Ob179/99b; 10Ob25/00z; 7Ob165/01t; 7Ob216/01t; 7Ob253/01h; 1Ob5/02w; 9Ob54/06s; 7Ob126/07s; 7Ob193/07v; 9Ob13/08i; 10Ob18/10k; 4Ob83/10z; 7Ob25/11v; 1Ob46/16w; 1Ob37/16x; 1Ob45/16y; 8Ob25/16h; 1Ob99/17s; 1Ob238/18h
ABGB §142 Ca
ABGB aF §177 Abs2
ABGB §177a Abs1
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §182
Ein Wechsel in den Pflegeverhältnissen und Erziehungsverhältnissen ist nur dann vorzunehmen, wenn besondere Umstände dafür sprechen, dass die durch die Persönlichkeit, den Charakter, die pädagogischen Fähigkeiten und die wirtschaftlichen Verhältnisse des in Erwägung gezogenen neuen Pflegeberechtigten und Erziehungsberechtigten den Pflegebefohlenen eröffneten Möglichkeiten aller Voraussicht nach zu einer beachtlichen Verbesserung ihrer Lage und Zukunftserwartungen führen werden.
5 Ob 682/77
Entscheidungstext OGH 06.12.1977 5 Ob 682/77
5 Ob 506/79
Entscheidungstext OGH 23.01.1979 5 Ob 506/79
Veröff: EFSlg 33602
Veröff: SZ 53/142 = ÖA 1982,36
nur: Ein Wechsel in den Pflegeverhältnissen und Erziehungsverhältnissen ist nur dann vorzunehmen, wenn besondere Umstände dafür sprechen. (T1)
1 Ob 546/83
Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 546/83
6 Ob 583/83
Entscheidungstext OGH 19.05.1983 6 Ob 583/83
Beisatz: Die Geltung dieses Grundsatzes kann für erstmalige Sorgerechtsentscheidungen nicht generell abgelehnt werden. Er muss zumindest dort zum Tragen kommen, wo schon bisher eine Erziehungssituation bestanden hat, die wegen des die Sorgerechtsentscheidung veranlassenden Umstandes nicht unbedingt geändert werden muss. (T2)
2 Ob 675/85
Entscheidungstext OGH 21.01.1986 2 Ob 675/85
Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Milieuwechsel zu riskant. (T3)
Auch; nur T1; Veröff: ÖA 1990,132
7 Ob 506/90
Entscheidungstext OGH 22.03.1990 7 Ob 506/90
nur T1; Beisatz: Wenn er im Interesse des Kindes dringend geboten ist. (T4)
Veröff: EvBl 1991/168 S 737
3 Ob 521/93
Entscheidungstext OGH 12.05.1993 3 Ob 521/93
Auch; nur T1; Veröff: JBl 1994,41
3 Ob 518/94
Entscheidungstext OGH 23.03.1994 3 Ob 518/94
4 Ob 2117/96v
Entscheidungstext OGH 29.05.1996 4 Ob 2117/96v
9 Ob 324/97f
Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 Ob 324/97f
Vgl auch; Beisatz: Wenn eine wesentliche Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten und Entfaltungsmöglichkeiten des Kindes zu erwarten ist. (T5)
9 Ob 5/98w
Entscheidungstext OGH 28.01.1998 9 Ob 5/98w
Vgl auch; Beisatz: Bei einer Erstzuteilung nach § 177 Abs 2 ABGB sind die Grundsätze der Kontinuität der Erziehungsverhältnisse und Lebensverhältnisse nicht zu vernachlässigen. (T6)
6 Ob 35/99m
Entscheidungstext OGH 25.03.1999 6 Ob 35/99m
Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Wobei der Grundsatz der Kontinuität der Erziehung dem Wohl des Kindes unterzuordnen ist. (T7)
8 Ob 179/99b
Entscheidungstext OGH 08.07.1999 8 Ob 179/99b
9 Ob 54/06s
Entscheidungstext OGH 07.06.2006 9 Ob 54/06s
Beisatz: Nach § 176b ABGB darf das Gericht durch eine Verfügung nach den §§ 176 und 176a ABGB die Obsorge nur soweit beschränken, als dies zur Sicherung des Wohls des Kindes nötig ist. Die Obsorge soll so lange gewahrt bleiben, als sich dies mit dem Kindeswohl verträgt. Ist die Obsorge einmal einem Elternteil allein übertragen worden, so ist eine Änderung dieser Regelung im Interesse der Erziehungskontinuität nur bei Gefährdung des Kindeswohls oder bei Vorliegen besonders wichtiger Gründe zulässig. Ein Wechsel aus wichtigem Grund ist nur dann vorzunehmen, wenn besondere Umstände dafür sprechen, dass die durch die Persönlichkeit, den Charakter, die pädagogischen Fähigkeiten und die wirtschaftlichen Verhältnisse des in Erwägung gezogenen neuen Obsorgeberechtigten dem Kind eröffneten neuen Möglichkeiten aller Voraussicht nach zu einer beachtlichen Verbesserung seiner Lage und seiner Zukunftserwartungen führen werden. (T8)
Auch; Beisatz: Die Änderung der Obsorgeverhältnisse darf nur als äußerste Notmaßnahme unter Anlegung eines strengen Maßstabs angeordnet werden und bedarf besonders wichtiger Gründe, die im Interesse des Kindes eine so einschneidende Maßnahme dringend geboten erscheinen lassen, weil andernfalls das Wohl des pflegebefohlenen Kindes gefährdet wäre. (T9)
7 Ob 193/07v
Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 193/07v
9 Ob 13/08i
Entscheidungstext OGH 03.03.2008 9 Ob 13/08i
Auch; Beis wie T9; Beisatz: Selbst wenn die Eltern mit der Betreuung eines Säuglings möglicherweise überfordert gewesen sein sollten, muss dies nicht notwendigerweise gleichermaßen für ein Kind im angehenden Kindergartenalter gelten. (T10)
Auch; Beisatz: Ganz allgemein gelten für die Maßnahme des Gerichts nach § 181 ABGB die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und der Erforderlichkeit im Sinne des gelindesten Mittels (§ 182 ABGB). (T11)
1 Ob 238/18h
Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 238/18h
Die Gleichstellungen ab 1 Ob 546/83 erfolgten ohne Bezug zu § 142 ABGB.
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0047903
JJR_19771206_OGH0002_0050OB00682_7700000_001

References: OGH 
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 §142
 §177
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 §182
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 § 177
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 § 176
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 § 181
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