Source: http://pro-agra-park.de/news-1.html
Timestamp: 2020-04-03 04:19:04+00:00

Document:
E i n l a d u n g zur Jahresmitgliederversammlung von PRO agra-Park e.V.
Es ist eine gute Tradition und zugleich auch Verpflichtung, über die Arbeit eines Jahres Rechenschaft abzulegen, mit den Mitgliedern und Freunden des Vereins die Diskussion zu führen, Impulse für die weitere Arbeit aufzunehmen und zu geben und den neuen Vorstand zu wählen.
Liebe Vereinsmitglieder und Freunde des agra-Park, liebe Mitkämpfer für die Tieferlegung der B2 ! Der Vorstand lädt Sie alle sehr herzlich für den
12. November 2019, 18.00 Uhr in den Großen Lindensaal ein.
Bei Allen steht der Klimawandel im Fokus – auch bei uns, denn das wertvolle Grün im agra-Park muss erhalten bleiben und gepflegt werden. Hierfür offenbart uns ein Vortrag neue Sichtweisen.
Wir freuen uns, Ihnen einen Vortrag vom Leiter des Botanischen Gartens Leipzig, Herrn Prof. Dr. Christian Wirth, anbieten zu können. Er hat seine Ausführungen unter das Thema gestellt „Biologische Vielfalt im Anthropozän - Krise und Chancen".
Zudem wird Frau Klöppel, Leiterin des Tiefbauamtes in der Stadtverwaltung Markkleeberg über die in diesem Jahr erfolgten gestalterischen und baulichen Sanierungsarbeiten im agra-Park berichten und den Plan für den Sanierungsfortschritt in 2020 bekanntgeben.
Die Mitglieder des bisherigen Vorstandes haben sich für eine mögliche Wiederwahl bereit erklärt. Wer dazu stoßen möchte, sollte sich jetzt bitte erklären. Wir wären über kraftvolle Unterstützung erfreut.
Brigitte Wiebelitz
PRO agra-Park e.V. lädt seine Mitglieder herzlich zur Jahresversammlung für den 19. November 2018 18.00 Uhr in den Großen Lindensaal ein.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Bericht des Vorstandes über die Arbeit im laufendem Jahr.
Erfolge gibt es zu berichten, wie auch noch vorhandene Unsicherheiten zum Tunnel B2 und dessen Arbeitsfortschritt.
Als Gast wird der Pflanzenkenner Dr. Peter Gutte über das besondere Arboretum im agra-Park berichten, wie auch Herr Dirk Seelemann über den historischen und kulturellen Wert des älteren Bruders vom agra-Park - den Kees`chen Park . Einen speziellen Beitrag hat auch die Kräuterprotagonistin Frau Kerstin Leubner angekündigt.
Wir erwarten eine interessante Veranstaltung und freuen uns auf die umfangreiche Teilnahme der Vereinsmitglieder und deren Diskussionsbeiträge, die für den anwesenden Oberbürgermeister Karsten Schütze genauso Arbeitsimpulse geben werden, wie für den Verein selbst.
Eine zahlreiche Teilnahme der Mitglieder sichert weiterhin die wirksame Schlagkraft des Vereins!
Brigitte Wiebelitz Vorsitzende
"Denkmalfachlich-konservatorisches Gutachten zu Varianten des Hochstraßenausbaus" im agra.Park online abrufbar
Am Montag, den 3. September 2018, wurde das "denkmalfachlich-konservatorisches Gutachten zu Varianten des Hochstraßenausbaus" der Öffentlichkeit vorgestellt. Nun kann man sich dieses hier online anschauen und herunterladen.
Neuerscheinung im Dezember 2016 in der Reihe Markkleeberger Blätter
„Das Weiße Haus Markkleeberg – ein Zeitreise in Texten und Bildern“
Herausragendes Baudenkmal und beliebtes Fotomotiv- das Weiße Haus Markkleeberg hat eine wechselvolle Geschichte, die man dem Gebäude rein äußerlich nicht ansieht. Dieser Geschichte nachzuspüren: vom einstigen Sommersitz der Unternehmerfamilie Herfurth, zum kurzzeitigen Inhaftierungskeller der Alliierten, über bewegte DDR-Zeiten als Bürogebäude der agra bis hin zur Ministerunterkunft und heute zum Standesamt und zur Kulturstätte, ist Inhalt der Markkleeberger Blätter Nr. 7.
Ausführlich und umfassend untersucht die Kunsthistorikerin Josephine Dreßler die Baugeschichte und Architektur des Hauses.
Aufschlussreich sind die persönlichen Erinnerungen verschiedener Autoren (Brigitte Wiebelitz, Dirk Seelemann, Dr. Philipp Staude, Franziska Franke-Kern , Renate Pank u.a.) , die das Buch mit Anekdoten und interessanten Details bereichern.
Fotos - zum Teil erstmals veröffentlicht - sowie historische Pläne, vermitteln ein anschauliches Bild vergangener Zeiten.
Gestaltung und Druck lagen in den Händen des Druckhauses Borna.
Das Buch ist zum Preis von 7,50 EUR ab Anfang Dezember in folgenden Verkaufsstellen in Markkleeberg erhältlich:
· Tourist-Information Leipziger Neuseenland und Stadt Markkleeberg
Rathausstraße 22, 04416 Markkleeberg
Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 9 - 17 Uhr, Samstag: 9 - 12 Uhr
· Fotostudio Foto für Dich, Rathausstraße 13, 04416 Markkleeberg
Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 9.00 - 18.00 Uhr, Samstag: 9 - 12 Uhr
· Buchhandlung Köpf, Rathausstraße 6, 04416 Markkleeberg
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10:00-13:00 und 15:00-18:00 sowie Mittwoch 10:00-13:00
Vielleicht nutzen Sie die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage für die Lektüre dieses Buches oder verschenken es zum Weihnachtsfest.
Zur Mitgliederversammlung von PRO agra-Park e.V. am 14. November 2016, 18.00 Uhr im Kleinen Lindensaal / Rathaus Markkleeberg
Die Mitglieder des Vereins ebenso wie die Freunde, die unsere Arbeit unterstützen und erst recht der Vorstand befinden sich beim hochbrisanten Thema - Tieferlegung statt Brücke - gegenwärtig immer noch in einer Art Warteschleife. Durch den Vorstand wurden in den zurückliegenden Monaten eine Menge Hebel in Bewegung gesetzt, um die Entscheidung des Freistaates so hautnah wie möglich zu begleiten. Aber eine verbindliche Entscheidung liegt noch nicht vor.
Allerdings haben sehr gründliche Untersuchungen und Abwägungen seitens des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASUV ) in Kooperation mit den Zuständigen im Wirtschaftsministerium belastbare Ergebnisse gebracht.
Die Variantenuntersuchungen zum möglichen Ersatzbau, zur möglichen gedeckelten Trogvariante und für eine Tunnellösung sind abgeschlossen. Resümee: alle Varianten sind technisch ausführbar! Unser Ringen hat sich gelohnt !! Soweit !!
Gern teilen wir den Mitgliedern und Unterstützern mit, dass in die Variantenuntersuchungen endlich Bewertungen aus dem Umweltrecht (FFH-Gebiete), aus dem Denkmalrecht (der agra-Park ist ein geschütztes Denkmal der Gartenkunst) und die Analysen des Grundwassers und dessen Stände eingeflossen sind, auch die Messungen der vor Ort niedergerbrachten Pegel !!!
Die Unterlagen befinden sich beim Bundesverkehrsministerium und werden dort geprüft. Mit der Eröffnung eines Planfeststellungsverfahrens wird nicht vor Ende 2017 zu rechnen sein. Kommen dazu viel Widersprüche, dauert es länger im Abwägungsverfahren, kommen wenige Widersprüche, dürfen wir auf einen Baustart im üblichen Zeitrahmen solcher Großprojekte hoffen.
In dieser Zeit werden die beiden Städte Leipzig und Markkleeberg mit großer Unterstützung durch unseren Verein ihre Einzelmaßnahmen zur Aufwertung des agra-Parkes voranbringen müssen. Dieser interessanten Aufgabe stellt sich der Verein gern und mit großer Sorgfalt .
Deshalb räumen wir diesem Thema Vorrang in unserer Mitgliederversammlung am 14. November ein. Herr Dittmar, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig, spricht zum Thema :
„Leipziger Grünflächenmanagement im Zusammenhang mit einer wachsenden Stadt"
und Herr Seelemann, Schatzmeister des Vereins und Landschaftsplaner, erläutert anschließend die vorhandene denkmalpflegerische Zielstellung für den agra-Park.
Seien Sie alle herzlich eingeladen und beteiligen Sie sich an der anschließenden Diskussion, denn wir verhandeln über unsere Umwelt und die Lebensqualität der Bürger beider Städte !!
Brigitte Wiebelitz - Vereinsvorsitzende
Die sehr warmen Sommertage in den letzten Wochen hatten enorme Auswirkungen auch auf die Pflanzenwelt im agra-Park.
Erleben Sie bei einem geführten Rundgang mit dem ausgewiesenen Pflanzenkenner Herrn Dr. Peter Gutte die Herbstzeit im agra-Park und erfreuen Sie sich an der Artenvielfalt !! Diese Führung ist die letzte in diesem Jahr
Termin: Samstag, den 24. September 2016, 11.00 Uhr bis max. 12.30/13.00 Uhr
Treffpunkt: Terrasse Parkgaststätte
Beitrag: 5,00 Euro / erm. 3,00 Euro (es wird vor Ort kassiert)
Der Verein wird auch im nächsten Jahr seine Angebote zur Pflanzenkunde im agra-Park weiterführen. Es gibt 2017 sogar eine Erweiterung um das Thema Kräuter im agra-Park und Tipp`s für deren Verwertung im persönlichen Bereich. Hierfür entstand eine neue Verbindung und Kooperation mit Frau Leubner , der bekannten hiesigen Kräuter –Expertin.
- Vorsitzende-
Versteigerung brachte 560 EUR!
Heiß her ging es bei der Versteigerung unseres Bildes des Künstlers Michael Fischer-Art auf dem Markkleeberger Stadtfest am 7. Mai 2016. Unsere Vereinsvorsitzende Frau Wiebelitz gab den Startpreis in Höhe von 250 Euro für die Versteigerung zugunsten unseres Vereins vor.
Mit dem ersten Gebot startete eine hitzige Versteigerung, bei der schlussendlich unser Markkleeberger Oberbürgermeister Karsten Schütze den Zuschlag bei 560 Euro erhielt. Herzlichen Glückwunsch!
Unser herzlicher Dank gilt zudem allen Akteuren und Mitbietern für diesen guten Zweck!
Fischer Art - Deckel drauf!
Im Markkleeberger Stadjournal 7/2016 haben wir von der Unterstützung unserer Bemühungen einer Tieferlegung der B2 im Bereich des agra Parkes durch den in Markkleeberg ansässigen Künstler Fischer Art berichtet. Hier ein scan des Beitrags: http://i.imgur.com/C1I4Wu4.jpg
Am 07. Mai 2016 um 16.00 Uhr findet am Rathaus-Platz vor der großen Bühne die Versteigerung des Originals statt (Format 100x70 cm). Das Mindesgebot beträgt 250,00 Euro. Gerne können Sie im Vorfeld bereits per e-mail oder Telefon/SMS mitbieten. Über eine Nutzung des Motivs auf Ihrer Homepage zur Unterstützung unserer Ziele freuen wir uns. Wenden Sie sich bitte bei Interesse an unser Vorstandsmitglied Herrn Reiner Schneeberger +491712077087 e-mail: reiner@schneeberger.de - oder an die Vorsitzende Frau Brigitte Wiebelitz. Sie erhalten das Motiv als JPG mit Eindruck unseres Vereinslogos - welches Sie mit einem Link auf unsere Webseite unterlegen. Eine faire nicht kommerzielle Nutzung versteht sich.
Für 25,00 Euro können Sie einen Druck im Format A3 auf unserem Stand vor dem Rathaus am 07. Mai zwischen 10.00 und 15.00 Uhr erwerben. Sie unterstützen damit unsere Arbeit -- und Sie können eines von 25 Blättern von Fischer Art "B2 TROG STATT BRÜCKE" Ihr Eigen nennen.
Wir erwarten Sie zum 25. Markkleeberger Stadfest am 07. Mai und freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.
Liebe Vereinsmitglieder, liebe Untersützende, liebe Interessenten,
wir wünschen Ihnen für das neue Jahr 2016 viel Gesundheit, viele schöne Erlebnisse und Begebenheiten sowie maximale Erfolge.
Wir freuen uns auf die kommenden zwölf Monate und hoffen, unserem großen Ziel - der gedecktelten Tieferlegung der B2 durch den agra-Park - ein gutes Stück näher zukommen.
Dazu freuen wir uns auch weiterhin auf Ihre vielfältige Hilfe, Mitwirken und Unterstüten. Denn nur gemeinsam kommen wir voran!
Ihr Vereinsvorstand
Seit der letzten Wahlversammlung des Vereines PRO agra-Park e.V. sind nun bereits zwei Jahre vergangen . Vieles haben wir in dieser Zeit geschafft und Vieles angestoßen. Wir sind auf einem guten Weg.
In Übereinstimmung mit der gültigen Satzung wählen die Mitglieder des Vereins aller 2 Jahre einen neuen Vorstand. Diese Pflicht steht wieder vor uns.
Der Vorstand lädt hiermit alle Mitglieder
für den 30. November 2015, 19.00 Uhr in den Kleinen Lindensaal herzlich ein .
Die Tagesordnung lautet :
Wahl der / des Versammlungsleiter/in und der/des Protokollführer/in
Beratung von Anträgen nach § 10 der Satzung
Wahl des Vorstandes nach §9 der Satzung
Schlusswort der / des neugewählten Vorsitzenden
Wir bitten die Mitglieder um rechtzeitiges Erscheinen, da sich jeder in die Anwesenheitsliste namentlich eintragen muss , freuen uns auf eine rege Diskussion und die weitere aktive Unterstützung der Vereinsmitglieder beim Kampf um die Tieferlegung der B2 im agra-Park!
Aufruf zur Kundgebung am 24.10. - Markkleebergs Ruf: Kein Rassismus - keine Gewalt"
Am Samstag, den 24.Oktober 2015, steht Markkleebergs Ruf auf dem Spiel!
Der Grund: Die "Offensive für Deutschland" - eine rechtsradikale und gewaltbereite Vereinigung - hat für diesen Tag eine Demonstration in Markkleeberg um 17 Uhr angemeldet.
Umgehend nach Bekanntwerden dieser Anmeldung trafen sich auf Einladung von Oberbürgermeister, Karsten Schütze, zahlreiche Vertreter/innen der größten Markkleeberger Vereine, der Verbände, der Kirchgemeinden, der Stadtratsfraktionen sowie der Stadtverwaltung, um über den Umgang mit der Demo und über geeignete Gegenmaßnahmen zu sprechen. Aus dieser Runde hat sich ein Aktionsbündnis gebildet und eine eigene Kundgebung angemeldet.
(Ecke Raschwitzer Str. / Schulstraße)
„Markkleebergs Ruf:
Kein Rassismus - keine Gewalt.“
Es ist für den Ruf unserer wunderbaren Stadt von größter Bedeutung, dass wir ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit und gegen Rassismus und Gewalt setzen!
Deshalb bitten wir Sie, zahlreich zu dieser Kundgebung zu erscheinen, damit es ein deutliches Zeichen sein wird.
Weitere Informationen können Sie dem unten aufgeführten Flyer entnehmen.
Über Neuigkeiten werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Pressemitteilung10.10.2015
Was bringt der Entwurf des Regionalplanes Leipzig-Westsachsen 2017? für die Forderung der Region nach Tieferlegung der B2-Hochstrassentrasse im agra-Park und in welchem Zusammenhang steht dabei die sog. Markkleeberger Wasserschlange? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine bürgeroffene Vereinsveranstaltung
am Mittwoch, den 14. Oktober 2015, 19.00 Uhr
im Kleinen Lindensaal Markkleeberg.
Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein!
Erläuterungen zur Fortschreibung der Regionalplanung wird Herr Prof. Dr. Andreas Berkner und zur Wasserschlange Frau Steffi Raatzsch geben. Der Oberbürgermeister Herr Karsten Schütze hat seine Mitwirkung zugesagt, ebenso wie natürlich der Vorstand des Vereins PRO agra-Park e.V.. Das Thema hat hohe Brisanz.
Wir möchten sichern, dass auch die künftige Entwicklung in unserer aufstrebenden Region einen bürgerkonformen Weg nimmt.
Brigitte Wiebelitz / Vorsitzende
Nachbetrachtung Fest der 25.000 Lichter
Ein stimmungsvolles Fest der 25.000 Lichter im agra-Park
Bei spätsommerlichen Temperaturen genossen rund 5000 Besucher am 12. September die abendlichen Illuminationen und das kulturelle Rahmenprogramm zum Fest der 25.000 Lichter im agra-Park.
Traditionell säumten 25 000 farbige Becherlichter die Wege und setzten auf den Wiesen und Brückengeländern sowie an den Statuen wie auch am Musentempel stimmungsvolle Lichtakzente. Das Publikum war dabei selbst Regisseur, indem es die Lichter auf Markkleeberger wie auch auf Leipziger Parkgelände verteilte. Fackeln an ausgewählten Punkten unterstrichen dieses romantische Flair.
Ein auf die Illuminationen abgestimmtes musikalisches Rahmenprogramm mit dem Tango-Orchester auf der Terrasse am Weißen Haus, Eddy Soto mit romantischen Balladen am Musentempel, Charlie Eitner & Partner mit populären Klassikern auf der Naturbühne, einem Konzert der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ sowie Live-Musik am Lagerfeuer des Torhauses Dölitz begeisterte weiterhin das zahlreiche Publikum.
Die kleinen Besucher erfreuten sich am Lampionumzug. Dieser startete am Torhaus Dölitz und führte u.a. zur Sommerblumenwiese, auf der der Heißluftballon „1000 Jahre Leipzig“ sowie mit leuchtendem Gas gefüllte Großballons für Aufsehen sorgten.
Das Deutsche Fotomuseum und das Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz luden darüber hinaus zur Museumsnacht mit Stummfilmkino und Bildershow ein.
Eine gastronomische Insel auf der Buchenwiese bot vielfältigen Speisen und Getränken und eine Sektbar am Stummfilmkino hielt verschiedene Erfrischungen bereit.
Dank der Unterstützung vieler Partner und Helfer konnte das Fest in diesem großen Rahmen im gesamten Park durchgeführt werden. Veranstalter sind seit 2014 die beiden Städte Markkleeberg und Leipzig. Die Veranstaltergemeinschaft bedankt sich herzlich bei allen Vereinen, Initiativen, beteiligten Firmen, Künstlern und Darstellern, Sponsoren und Unterstützern sowie und vor allem den tausenden Gästen des Lichterfestes, die die Lichter selbst in ihre Hände nahmen, im Park verteilten und damit das Fest erst zum Fest der 25.000 Lichter machten.
Die eingenommenen Spenden an den Lichterausgabestellen kommen dem Verein Pro agra-Park e.V. zugute, der dafür Holz besorgt, um die für den Park typischen Sitzmauern wieder mit Sitzflächen auszustatten. Die langgestreckten Sitzmauern sind ein typisches Gestaltungsmerkmal des historischen Herfurthschen Landschaftsparks - und sowohl auf den Markkleeberger als auch auf den Leipziger Parkflächen zu finden.
Quelle: Stadtverwaltung Markkleeberg, Frau Heinze
Bildquellen: Stadtverwaltung Markkleeberg; Pro agra-Park e.V.
Liebe Mitglieder und Unterstützer/innen des Vereins Pro agra-Park e.V.,
der Vereinsvorstandes lädt Sie herzlich zum Fest der 25 000 Lichter am 12.September 2015 ab 17 Uhr in den agra-Park ein.
An diesem Tag werden wieder tausende "Lichtkünstler/innen" - nämlich die Besucher/innen selbst - unseren Park mit einer angenehmen, ruhigen und entspannten Atmosphäre versehen. Dadurch erfährt das Gartendenkmal agra-Park zum wiederholten Male eine außerordentliche Würdigung.
Umrahmt wird das Ganze auch dieses Jahr von ruhiger Musik. Daneben wird es weitere Programmpunkte - z.B. Lampionumzug oder Stummfilmvorführungen - geben, die Sie bitte dem beigefügten Programm entnehmen.
Unser Verein wird ab 17 Uhr ebenfalls mit einem Stand ganz in der Nähe des Weißen Hauses, Hauptweg zum Parkteich, anzutreffen sein. Dort wird es neben kostenfreien Bechern und Lichtern auch Feuerzeuge gegen einen kleinen Obulus geben - solange der Vorrat reicht.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und heißen Sie herzlich willkommen zum diesjährigen Fest der 25.000 Lichter!
Pressemitteilung 27.06.2015
Geführte Spaziergänge durch den agra-Park
(2. Termin: 04.07.2015 Sommerlust)
Der Verein PRO agra-Park e. V. hält Wort und freut sich, gemeinsam für alle Interessierten die zweite botanische Führung durch das Gelände des agra-Parks unter der Leitung von Dr. Peter Gutte aufzurufen.
Die Natur hält vielfältige Angebote bereit. Besondere Sträucher und unbekannte / bekannte Blüten an ihnen werden danach im wissenden Licht erscheinen.
Gemeinsam lassen wir auch den wieder gefüllten kleinen Parkteich auf uns wirken und freuen uns, dass die baulichen Maßnahmen später noch den dort befindlichen Antentempel neu erstrahlen lassen werden.
Die Freunde des agra-Parks sind herzlich auch im Namen von Dr. Gutte, des agra-Netzwerkes und den Städten Leipzig und Markkleeberg eingeladen!
Treffpunkt 11.00 Uhr Terrasse Parkgaststätte - Dauer etwa 2 Stunden - Beitrag 5,00 Euro / ermäßigt 3,00 Euro. Der Beitrag wird vor Ort kassiert.
Der 15. April 2015 10.00 Uhr wird für die Schüler der Klasse 4b der Grundschule Connewitz ein besonderer Tag. Und das zu Recht.
Die Schüler hatten sich mit einer Gemeinschaftsarbeit unter der Federführung von Frau Alice Schröder am Fotowettbewerb „Mein agra-Park" 2014 beteiligt. Sie erinnern sich, die Auswertung des Fotowettbewerbes war die letzte Aktion im großen Jahresprogramm „Park des Jahres 2014" und die Markkleeberger Stadtnachrichten veröffentlichten in der Januarausgabe alle Siegerfotos.
Die Schüler erhielten eine besondere Prämierung : der Verein PRO agra-Park e.V. schenkte den Schülern einen Baum im agra-Park.
Ein Sponsor aus dem Bereich Leipziger Firmen hat die Baumpflanzung möglich gemacht. Wir alle danken Messeprojekt auf das Herzlichste!
Es wird eine Trauerweide im östlichen Uferbereich des großen Parkteiches gepflanzt und am 15. April 2015, 10.00 Uhr den Schülern in einer schönen Zeremonie übergeben! Alle Mitglieder des Vereins und dessen Freunde sowie die Bürger der Stadt Markkleeberg und alle Freunde des agra-Parks sind herzlich eingeladen, mit daran teilzunehmen. Sie sind willkommen !
Brigitte Wiebelitz - Vorsitzende
Im vorigen Jahr erfüllten sich viele Natur- und Wanderfreunde, die den agra-Park als ihr gern besuchtes Refugium betrachten, den Wunsch nach Erlangung spezieller Kenntnisse im denkmalgeschützten agra-Park.
Der Verein PRO agra-Park e.V. bot 2014 gemeinsam mit dem ausgewiesenen Pflanzenkenner und Botanikspezialisten Dr. Peter Gutte eine Reihe von informativen Spaziergängen im agra-Park an. Reichlich waren Interessierte erschienen und lobten das Kennenlernen der ganz besonderen Art.
Auch in diesem Jahr wird dieses Angebot seine neuerlichen Freunde finden, da sind sich Veranstalter, die Stadt Markkleeberg, das agra- Netzwerk und Dr. Peter Gutte persönlich ganz sicher!
Wilde und kultivierte Pflanzen im agra-Park
Folgende Spaziergänge werden angeboten :
11. April 2015 - Frühjahrsneugier
04. Juli 2015 - Sommerlust
17. Oktober 2015 - Herbstfreuden
Die Spaziergänge beginnen jeweils 11.00 Uhr / Dauer etwa 2 Stunden
Ausgangs-und Treffpunkt ist die Terrasse an der Parkgaststätte (Italiener).
Der Unkostenbeitrag liegt in Höhe von 5,00 Euro / ermäßigt 3,00 Euro.
Der Beitrag wird vor Ort kassiert.
Übrigens können die Teilnehmer bei dieser Gelegenheit gleich den neuen Wasserzufluss aus der Mühlpleiße zum Kleinen Parkteich am Antentempel im agra-Park begutachten. Wieder ein Schritt, der vom gemeinsamen Engagement der Städte Leipzig und Markkleeberg zeugt. Die Partnerschaft trägt Früchte!
Alle Wissensdurstigen und Freunde des Parks sind herzlichst eingeladen.
Im Namen des Vorstandes von PRO agra-Park e. V.
Einladung zur Mitgliederversammlung des PRO agra-Park e.V.
am 25. November 2015 18.00 Uhr Weißes Haus
Die 16. Stadt- Umland Konferenz des Grünen Ringes hat am 16.10.2014 im Rathaus Markkleeberg über die Schwerpunkte der regionalen Entwicklung ausführlich beraten. Eindrucksvoll bestätigten die Akteure des Grünen Ringes, dass sie an einer harmonisierten Planung für die Entwicklung der Region weiter konzentriert festhalten wollen und damit rund um die Stadt Leipzig und mit den Städten und Gemeinden aus den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen ihre Handlungsfelder für die Zukunft bestimmen werden.
Vertreter von PRO agra-Park e.V. waren beteiligt und können voller Genugtuung berichten, dass die sog. Schlüsselprojekte des Grünen Ringes unter anderem auch --- die Entwicklung der agra --- weiterhin festschreiben und klar von einer Tieferlegung der B 2 ausgehen!!!!
Insofern steht die kommenden Mitgliederversammlung des Vereins unter einem guten Stern!
Ausruhen gilt trotzdem nicht. Der Verein erwartet mit gewisser Ungeduld die Regierungsbildung im Freistaat Sachsen und die namentliche Bekanntgabe der Minister. So rasch als möglich bemühen wir uns dann um neuen Kontakt zum Verkehrsminister und möchten unser Anliegen mit Nachdruck vortragen!
Innerhalb des Vereins gilt es das Geschäftsjahr 2013 finanziell abzurechnen und den Mitgliedern Rechenschaft über die Einnahmen und die Verwendung der Mittel abzulegen , unsere Arbeit im laufenden Jahr zu beleuchten und einzuschätzen, wie der Verein im Jahr 2014, wo der agra-Park von der Stiftung Bürger für Leipzig zum Park des Jahres bestimmt wurde, aktiv in das Geschehen um die weitere Attraktivität des agra-Parks mit eingegriffen hat.
Die Mitglieder des Vereins sind herzlich für den 25. November 2014 um 18.00 Uhr in das Weiße Haus zur nächsten Mitgliederversammlung eingeladen!
Bringen Sie alle, liebe Mitglieder, Vorschläge mit, welche Akzente im kommenden Jahr unsere Arbeit bestimmen sollen und sparen Sie nicht mit Vorschlägen, wie wir gemeinsam mit unseren Landtagsabgeordneten das politische Versprechen vor der Wahl, sich unbedingt für die Tieferlegung der B2 einzusetzen, nun in die Tat umsetzen wollen und können.
Der Vorstand freut sich über Ihr Kommen und Ihre aktive Teilnahme.
Brigitte Wiebelitz Vereinsvorsitzende
4. Gartentag: Mit Schubkarre und Gartenschere in den agra-Park
Nach über 50 Veranstaltungen im agra-Park wird das Programm des „Parks des Jahres 2014“ am 11. Oktober 2014 mit einem gemeinsamen Gartentag beendet. Bereits zum vierten Mal ruft die Stadtverwaltung Markkleeberg zum gemeinschaftlichen Gärtnern auf.
Mit technischer Unterstützung durch Gartenbaubetriebe soll nun auch die Restfläche der Schaubeetanlage bis zum Pleißendamm für eine Komplettbepflanzung im kommenden Jahr vorbereitet werden. Darüber hinaus muss das Laub von den Beeten und Wegen entfernt werden, die bunten Sommerblumen aus der Erde geholt und zum Trocknen vorbereitet werden. Viele Beete sollen im Oktober Rindenmulch erhalten, deshalb sind Helferinnen und Helfer mit Schubkarren, Rechen und Laubbesen beim 4. Gartentag sehr gefragt. Die Arbeiten werden auch auf den gegenüberliegenden Rosengarten mit seinen Gehölzgruppen und der Hochterrasse ausgedehnt. Ziel ist es, auch diesem Parkbereich wieder Aufenthaltsqualität zurückzugeben.
Zeigen Sie uns Ihre grünen Daumen und helfen Sie mit, den agra-Park als Erholungsanlage zu gestalten, dauerhaft zu erhalten und immer neue gestalterische Akzente zu setzen. Die Organisation des agra-Gartentags liegt in den bewährten Händen des Sachgebiets Liegenschaften der Stadtverwaltung Markkleeberg. Zur besseren Vorbereitung der Arbeiten, Einteilung der Gruppen und Bestellung eines kostenfreien Mittagsimbisses als Dankeschön bitten wir alle Helferinnen und Helfer um vorherige Anmeldung mit dem hier abgedruckten Formular! Die Anmeldung ist unter der E-Mail-Adresse tour@markkleeberg.de bis zum 30. September 2014 möglich.
- Treff und Start: 11.10.2014, 9 Uhr an der Ökoschule (Parkplätze vorhanden)
- individueller Einstieg ist auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich
- Ende des Gartentags ca. 14 Uhr
Rebecca Heinze / Tourismusentwicklung
Herbstspaziergang im agra-Park mit Dr. Peter Gutte am 14.09.2014
Zur Freude des Pflanzenkenners Dr. Peter Gutte hatten sich 11.00 Uhr über 10 Interessierte aus Leipzig und Markkleeberg pünktlich an der Terrasse der Parkgaststätte eingefunden. Sie wurden vom Vorstand des PRO agra-Park e.V. herzlich begrüßt und zugleich gelobt, dass der anhaltende Nieselregen niemanden abgehalten hatte, dieses kleine Weiterbildungsangebot zu nutzen.
Die Gäste erfuhren Wissenswertes über die Unterschiede der Ahornarten, lernten Sträucher des Zierapfels ebenso kennen, wie die Merkmale der Stieleiche und der Traubeneiche, wurden anhand alter griechischer Sagen über den Hollunderstrauch informiert, staunten über den Götterbaum und die amerikanischen Roteichen, fanden den Gingko im agra-Park und die Zypressen und waren am Ende nicht schlecht überrascht vom schmucken Baum der besonderen Haselnuss.
Viele Fragen machten die Runde und an der Blaufichte beseitigten die Letzten ihre Bestimmungsnot zwischen Tanne und Fichte.
Dr. Gutte war über die interessierten Gäste hocherfreut und hatte noch dazu eine seiner ehemaligen Studentinnen wiedergefunden.
Frau Wiebelitz versprach, den nächsten Termin einer botanischen Wanderung durch den agra-Park rechtzeitig bekanntzugeben. Wiederkommer meldeten sich bereits.
PRO agra-Park e.V., Vereinsvorsitzende
Gelungener Höhepunkt im agra-Park-Jahr 2014
Das Lichterfest am 06.09.2014 im agra-Park war das Ergebnis einer besonderen städteübergreifenden Kooperation zwischen der Stadtverwaltung Markkleeberg, der Stiftung Bürger für Leipzig, dem Grünflächenamt der Stadt Leipzig, dem Bürgerverein PRO agra-Park e.V. und den vielen anderen Vereinen und Initiativen.
Der agra-Park hat sich e r s t m a l i g vom Markkleeberger Eingang bis hinter die Sommerblumenwiese in einem lieblichen Lichtermeer erstreckt und konnte als stilles Fest in seiner Geschlossenheit überzeugen. Nicht Krach und laute Musik bildeten das besondere Merkmal, sondern lustvolles Wandeln der Besucher im selbst gestalteten Lichtermeer auf Wiesen, Wegen, am Wasser und in den Parkflächen, am Weißen Haus, am Fotomuseum und am Antentempel.
Wir danken ganz besonders dem Künstler Ralf Witthaus für seine gekonnte Regie beim Wiederaufleben seines Rasenmäherprojektes vom Frühjahr 2014. Es wurde dieses Mal mit über 300 Fackeln nachgestellt und war in der Achse Ost / West der leuchtende Gegenpol ruhiger Art zur lauten, den Park verstörenden B2-Hochstrasse in der Achse Nord / Süd.
Das Zusammengehen der Stiftung Bürger für Leipzig mit dem Bürgerverein PRO agra-Park e.V. hat neue Kräfte freigesetzt und läßt auf künftige Projekte positiv hoffen. Ein herzliches Dankeschön für die tolle Mitwirkung beim Gelingen des Lichterfestes gibt der Vorstand von Pro agra-Park e.V. aber nicht nur an die Leipziger Freunde und Helfer, sondern insbesondere an die eigenen Mitglieder, die keine Mühe gescheut haben und bis nachts nach dem Abbau ihren Dienst verrichtet haben.
Der Vorstand von Pro agra-Park e.V. macht daher gern öffentlich, wer die Fleißigen waren und überreicht hiermit symbolisch einen großen Blumenstrauß an:
Steffen Wolf, Margret Richter und Gatte, Pia Scholz und Gatte, Birgit Röhling und Hermann Ackner. Ihnen allen herzlichen D a n k !
Das agra-Gartenjahr hält noch weitere Höhepunkte parat :
Seien Sie eingeladen, am 14. September 11.00 Uhr mit dem profunden Kenner sächsischer Pflanzenwelt Herrn Dr. Peter Gutte einen nächsten agra-Park-Spaziergang zu machen und zu staunen. Treffpunkt 11.00 Uhr Parkgaststätte, Dauer max. 2 Stunden.
Brigitte Wiebelitz - Vereinsvorsitzende -
Gratulation und Einladung
Nachdem sich am Mittwoch, den 16.07.2014, der neugewählte Stadtrat zur ersten Sitzung zusammengefunden hat, möchte PRO agra-Park e.V. es nicht versäumen, allen Stadträten herzlich zu gratulieren, ihnen - einzeln wie auch in der Fraktion - ein sachorientiertes Denken und Handeln zum Wohle des Gemeinwesens der Stadt Markkleeberg wünschen und zur Stärkung der Demokratie ein enges Zusammenwirken mit allen großen und kleinen Vereinen vor Ort empfehlen.
Der Vorstand des Vereins und die Mitglieder ebenso wie alle Unterstützer erklären sich dazu ausdrücklich bereit !
Unsere Erwartungshaltung, gemeinsam für die Tieferlegung der maroden B2 Brücke im agra-Park einzutreten, wird nicht zuletzt auch durch die Empfehlung des Bundespräsidenten in seinem Antwortbrief an den Verein vom 22.05.2014 unterstützt, indem er uns in unserer Haltung ausdrücklich Mut macht und empfiehlt, in unserem Engagement fortzufahren! Das tun wir!
Für die Stadträte Markkleebergs und Leipzigs liegen seit einiger Zeit gültige Beschlüsse zur Ablehnung als Autobahn und Tieferlegung b i n d e n d vor.
Wie aber stehen die Kandidaten für die Landtagswahl am 31.08.2014 zur Sache ?
Damit die Wähler sich selbst ein Bild machen können,
laden wir hiermit zur politischen Podiumsdiskussion für den 18.08.2014, 18.00 Uhr alle Kandidaten in den Großen Lindensaal ein; die Moderation erfolgt durch Herrn ter Vehn / LVZ.
Nicht nur für den Verein, sondern vor allem für die Bürgerschaft ist dieses Angebot ein MUSS .
Dritte Teilnahme an der Leipziger Ökofete (15.06.2014)
Am 15.06.2014 nahm unser Verein bereits zum dritten Mal in Folge an der Leipziger Ökofete teil. Unzählige Besucher/innen strömten bei schönem Wetter in den Clara-Zetkin-Park, um sich an den vielfältigen Ständen zu informieren, zu aktivieren oder ökologisch wertvolle Produkte auszuprobieren.
Folglich durfte sich auch unser Verein über zahlreiche und gute Gespräche freuen. Jede Menge aktueller Flyer und Aufkleber wurden verteilt. Und auch der neue Parkführer, der gemeinsam von Pro Leipzig, den Städten Leipzig und Markkleeberg, dem Grünen Ring Leipzig sowie dem Culturtraeger Leipzig herausgegeben unter der Autorenregie Dirk Seelemann entworfen worden ist, fand reißenden Absatz. Die Veranstaltung kann also als rundherum erfolgreich bewertet werden!
Ein Highlight war dabei sicherlich der Besuch Heiko Rosenthals, dem Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig, an unserem Stand.
Brief an Verkehrsminister Alexander Dobrindt vom 20.05.2014
Neubau der B2 / 95 im Bereich des agra-Parks in Leipzig und Markkleeberg
Sehr geehrter Herr Bundesminister ,
seit über 2 Jahren sind wir als großer Bürgerverein im Bundesverkehrsministerium vorstellig und bringen unser Anliegen zur Tieferlegung der Hochstraßentrasse B 2 im agra-Park im Namen von über 450 Mitgliedern und Unterstützern aus der großen Region Leipzig und Markkleeberg zu Gehör.
Herr Ramsauer war in zahlreichen Reden von einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung begeistert, scheinbar jedoch versteht die Politik unter frühzeitiger Bürgerbeteiligung andere Herangehensweisen, als für den Bürger verständlich bzw. vom Bürger gedacht.
Wir sind nach wie vor in Sorge um den agra-Park, den einzigartigen Landschaftspark im englischen Stil, der in seiner Gesamtheit nach Sächsischem Denkmalschutzgesetz als Denkmal der Gartenkunst geschützt ist. Seit über 20 Jahren bemühen sich die Städte Leipzig und Markkleeberg um den Erhalt und die Wiederherstellung im ursprünglichen Herfuth`schen Sinne , weil wir seine Einstufung als Landschaftsschutzgebiet „Leipziger Auewald“ und als Vogelschutzgebiet nicht gefährdet sehen wollen.
Wenn nun immer noch der Neubau als Hochstraße eine Vorzugsvariante der Erneuerung der B2 sein sollte und die Tieferlegung als gedeckelter Trog l e d i g l i c h aus Kostengründen nicht in der Planung verfolgt wird, dann bleibt ein auf Stelzen stehendes Ungeheuer aus der Zeit der bewusst in Kauf genommenen schädlichen Folgen des Braunkohletagebaus hier im Leipziger Raum bestehen .
Dieser sichtbare und mehr als störend, um nicht zu sagen belästigend, aufoktroierte Bergbaufolgeschaden muss endlich gut gemacht werden - und zwar jetzt ! Da der Neubau auf der Tagesordnung steht, gibt es die einmalige Chance auch nur jetzt!
Viele Regionen in Deutschland sehen die Verkehrsplanungen der 6o er Jahre heute in einem kritischen Licht und streben Änderungen an:
München will keine Bundesstraße ebenerdig durch den Englischen Garten mehr und hat extra eine Stiftung eingerichtet, die mit großem Bürgervotum einen Tunnel fordert.
Düsseldorf hat schon vor einiger Zeit den Rheinufertunnel als vierspurige Straße abgesenkt und überdeckelt, wo jetzt Park und Promenade entstehen .
Der Mercatortunnel in Duisburg als offene Bauweise wird später ebenfalls gedeckelt, um neuen Gestaltungsraum für innerstädtisches Leben zu erlösen.
Am interessantesten ist wohl das Projekt der Autobahnüberdeckelung in Hamburg ( Hamburger Deckel), der eine Erweiterung der unterirdischen Autobahn auf bis zu 10 Spuren ermöglicht.
Gelungen ist eine Lösung in Wernigerode, wo sich eine Tunnelkreuzung für Hauptverkehrsstraßen befindet (Altstadtkreisel) und gelungen ist ebenso der Tunnel der Bundesstraße 93 in Zwickau (Sachsen) entlang der Zwickauer Mulde.
Verehrter Herr Bundesminister,
setzen Sie ein zukunftsweisendes Zeichen und entscheiden Sie die Tieferlegung der Hochstraßentrasse B2 im agra-Park als Bundesstraße unter der Erde, also Einschnitt mit Deckel - ganze 380 Meter lang !
Gern laden wir Sie persönlich oder Herrn Staatssekretär Bomba zu uns in den agra-Park ein. Überzeugen Sie sich vom herrschenden Mißstand und treffen Sie eine Lösung, für die Sie die gesamte Region ehren wird.
Brigitte Wiebelitz Dirk Seelemann
Vereinsvorsitzende Schatzmeister
Zunehmendes Interesse an der Vereinsarbeit und den Zielen
Die breitgefächerte Vereinsarbeit stand während des Markkleeberger Stadtfestes im Interesse der vielen Besucher. Nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern in großem Maße Besucher aus dem Südraum Leipzigs, aus Böhlen , Borna, Geithain , Delitzsch, Bitterfeld und anderen Regionen, sogar aus Berlin bekundeten erneut und mit Nachdruck die Richtigkeit der Forderung nach Tieferlegung der Hochstraßentrasse B 2 .
Die Wiedergutmachung der schlimmen Auswirkungen aus der Zeit des Braunkohletagebaues auf den denkmalpflegerisch wertvollen agra-Park und seine Wiederherstellung im früheren Herfurth`schen Sinne sehen die Menschen als alternativlos und lösbares Ziel, sofern sich die Politik endlich einer realistischen Betrachtung stellt und den Willen der Bürger nicht als leidiges Übel ansieht !!!!!
Eigentlich liegt es auf der Hand : ---wer im August gewählt werden will ; muß sich dem Bürgerbegehren stellen und für die Tieferlegung der B 2 eintreten !!!
Wir rufen also alle Parteien auf, ihren Kandidaten für die Landtagswahl diese Erwartung zu vermitteln.
Ein Dankeschön richtet der Vereinsvorstand an Oberbürgermeister Schütze, da wir im Rahmen der Flurbegehung am 20.05. Gelegenheit erhielten , den Prüfern der Laga-Bewerbung der Stadt Markkleeberg die Dringlichkeit des benachbarten Themas „Tieferlegung der B2 im agra-Park „ erläuternd nahe bringen konnten.
Der Verein unterstützt in seiner weiteren Arbeit absolut die Bewerbung zur Landesgartenschau 2019 und wird bei der weiteren Parkpflege im angrenzenden Parkteil aktiv bleiben .
Für den 19. Juni 2014 19.00 Uhr lädt der Verein zu einer hochinteressanten vereinsoffenen Veranstaltung in den Kleinen Lindensaal Markkleeberg ein:
"Mögliche Hochwassergefahren für den agra-Park und künftige Wasserstraßenplanungen, die das Gelände tangieren"
Prof. Dr. Berkner Leiter des Regionalen Planungsverbandes Leipzig – Westsachsen wird als Hauptredner sein Statement abgeben und durch weitere Fachleute dabei unterstützt.
Der Vereinsvorstand rechnet mit Ihrem Interesse und freut sich auf eine anregende Diskussion !
Heute bereits möchten wir über die Tradition unseres Sommerfestes informieren :
Die Vereinsmitglieder sind herzlich für den 28. Juni 15.00 Uhr in den Garten der ÖKOSCHULE eingeladen , wo bei Suppe , Pizza , Kaffee , Kuchen und Getränke unser lockerer Erfahrungsaustausch weitergeführt wird.
Brigitte Wiebelitz -Vereinsvorsitzende-
Zur Baugeschichte der Hochstraßentrasse B2 durch den agra-Park
Veranstaltung am 06.05.2014 im Großen Lindensaal
Hochinteressierte Besucher folgten den Ausführungen des bis 2007 tätigen Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Leipzig, Herrn Hans-Georg Krämer, und des während der aktuellen Bauphase der B2 tätigen Vermessers, Herrn Ulrich Steinwachs, an diesem Abend.
Was wissen die Teilnehmer jetzt :
Als nach dem 1. Weltkrieg verstärkt Braunkohle abgebaut wurde, erfolgte das nicht mehr im Bergwerksverfahren, sondern neu per Tagebau. In dessen Folge begannen die Veränderungen in der Landschaft um sich zu greifen. Im Zentrum der Betrachtungen standen immer Verkehrsverbindungen, Eisenbahnverbindungen und Wasserwege. Raumgreifende Erweiterungen des Braunkohletagebaus sowohl auf Espenhainer Seite, wie auch auf Böhlener Seite bedingten bereits 1953 erste Verlegungen der Pleiße im Böhlener Raum. Dieses scheinbar unaufhaltsame Voranschreiten beraubte die Pleiße um ihr wunderbar mäanderndes Flußbett bis nördlich hin zum agra-Park. Im Ergebnis entfiel das schöne Pleißewehr im agra-Park (neben dem verbliebenen Antentempel) und der Fluß erfuhr seine heute bekannte Gradlienigkeit.
Ende der 60 er Jahre änderte die DDR wohl die Braunkohleabbaupläne , setzte viel mehr auf Erdgas und Erdöl aus der damaligen Sowjetunion. Schlußendlich fehlte dafür das Geld und schnell erfolgte wiederum eine Abbauerweiterung. Die Braunkohle war ein zu mächtiges Wirtschaftsargument, gegen das alle Besorgnis um den Naturschutz und den Umweltschutz ohnmächtig war.
Je näher der Tagebau an die Stadt Leipzig heranrollte, je rascher wurden Schlußfolgerungen für die Verkehrsverbindungen von Süd nach Nord und die Anbindung des gesamten Wirtschaftsraumes bis Chemnitz und weiter notwendig !
Wir wissen seitdem, dass sämtliche Planungen auf den einen Landpfeiler ausgerichtet wurden, der zwischen dem Espenhainer und dem Böhlener/Zwenkauer Tagebau von Süden nach Norden führte. Dahinein mußte alles gepackt werden, was den Bewohnern dieser Region und der Stadt Leipzig jedwede Anbindung und ihr Dasein sicherte. Aber für welchen Preis!
Das Ziel waren vereinigte Fernstraßen ! Als dann die Planungen für die künftige B2 Gestalt annahmen, hat nach Versicherung von Herr Krämer in den Jahren 1965 bis 1975 niemand einen Tunnel im agra-Gelände als Lösung ins Auge gefasst. Als Alternative waren eine Trassenführung im agra-Gelände entweder so, wie wir es heute kennen, oder schräg über die Sommerblumenwiese und über die Spreewaldschänke zur Bornaischen Straße möglich. Dabei sollte ursprünglich die B2 im Gelände ebenerdig geführt werden! Dass es eine Hochstrasse wurde, erschien allen Beteiligten als durchaus moderne Lösung.
Was schlußfolgerten die Teilnehmer: Der Verein PRO agra-Park e.V. muß mit aller Konsequenz die Wiedergutmachung des Tagebaufolgeschadens Hochstrasse B2 einfordern und eine Tieferlegung statt Brücke verlangen! Zum ersten Male kann dann den Notwendigkeiten von Naturschutz, von Landschaftsschutz, von Lärmschutz entsprochen werden und der denkmalgeschütze Park wieder hergestellt werden.
Alles in allem eine erkenntnisreiche Veranstaltung! Den Akteuren wurde gedankt.
Enthüllung der Dritten Infotafel am 03. Mai 2014
Am Rande des Markkleeberger Stadtfestes die mittlerweile dritte Infotafel im agra-Park enthüllt. Dazu gab es wieder einen Bürgerspaziergang, der vom Stadtfanfarenzug begleitet wurde und am Markkleeberger Rathaus startete. Ziel war die Terrasse am Teich (gegenüber des Musentempels) im agra-Park. Die Infotafel wurde von unserer Vereinsvorsitzenden Frau Wiebelitz und vom Markkleeberger Oberbürgermeister Karsten Schütze enthüllt. Sie zeigt eine Modellskizze der von uns geforderten gedeckelten Tieferlegung der B2 inklusive der Umgestaltung der Parklandschaft (z.B. Weiderherstellung der Sichtachse zwischen Weißen Haus und Parkgaststätte). Etwa 30 Interessierte nahmen am Spaziergang und der Enthüllung teil.
Erfolgreiche Stadtfestbeteiligung
Die Besucher des Markkleeberger Stadtfestes (03./04. Mai) frequentierten sehr zahlreich unseren Info-Stand und bekundeten nach wie vor absolute Zustimmung zur Forderung auf Tieferlegung der B2 im agra-Park. Nicht zu übersehen war die Ungeduld der Bürger, wann endlich die Politik die Tieferlegung der B2 beschließt und bekanntgibt.
Als ergänzendes Projekt für weite Teile des agra-Geländes wird einhellig die Bewerbung der Stadt Markkleeberg für die Landesgartenschau 2019 aufgefasst und mit großer Freude begrüßt. Gern gaben auch zahlreiche Bürger aus anderen Regionen durch ihre Unterschrift dem Projekt alles Glück mit auf den Weg - es waren insgesamt über 200 .
Der Vorstand des Vereins PRO agra-Park e.V. bedankt sich ganz herzlich bei den Vereinsmitgliedern, die sich für eine Standbetreuung bereiterklärt und am Samstag und Sonntag dann vor Ort aktiv das Geschehen mitbestimmt haben!!!
Aktionen des Vereins PRO agra-Park e.V. Anfang Mai
PRO agra-Park e.V. wird zum Stadtfest an beiden Tagen mit einem Info-Stand präsent sein , wo zahlreiche aktive Mitglieder den Bürgern und Interessierten für alle Fragen zur Tieferlegung der Hochstraßentrasse B 2 Rede und Antwort stehen.
Am Samstag , den 03. Mai 13.45 geht es dann mit freundlichen Klängen des Fanfarenzuges Markkleeberg zum agra-Park und zwar auf die Terrasse am Parkteich. Dort wird mit Grußworten vom Oberbürgermeister der Stadt Markkleeberg und früheren Vereinsvorsitzenden die 3. Infotafel enthüllt . Sie zeigt den historischen Blick über den Parkteich zur ehemaligen Parkgaststätte und vermittelt auch über eine 3D Darstellung, wie der klassische Park ohne störende Hochstraße auskommt.
Alle Interessierten und Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen.
Treffpunkt 13.45 Uhr ist am Stand des Vereins !
Für den 06. Mai 19.00 Uhr lädt der Verein zu einer hochinteressanten vereinsoffenen Veranstaltung in den Großen Lindensaal Markkleeberg ein.
- Hintergründe zur seinerzeitigen Festlegung der gewählten Straßentrasse B 2 -
stehen im Mittelpunkt oder besser gesagt : wie fing das ganze Elend an!
Herr Krämer - ehemaliger Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Leipzig in den 60 er Jahren - hat sich bereit erklärt , über die seinerzeitigen Zusammenhänge der Straßenplanung zu sprechen. Ein Insider also wird alte Gesichtspunkte der Trassenplanung und politische Gebahren offenlegen. Wir dürfen gespannt sein !
Der Verein ist Herrn Kramer für seine Bereitschaft dankbar.
Alle Teilnehmer werden sich am Ende ein neues Bild machen können und der Verein möchte aus den Darlegungen neue Erkenntnisse ziehen , die zu einer Wiedergutmachung der willkürlichen Folgen des Braunkohlebaues beitragen !!
Anmeldung zum 3. agra-Gartentag am 5. April 2014
Nachdem im letzten Jahr mit großem Erfolg zwei Gartentage im agra-Park durchgeführt worden sind, wird es dieses Jahr eine Fortsetzung in Form zwei weiterer Gartentage geben. Beide werden durch unseren Verein aktiv unterstützt. Wir bitten Sie deshalb um rege Beteiligung! Das Anmeldeformular zum 3. agra-Gartentag können Sie sich hier herunterladen:
Onlineanmeldung_05.04.2014.pdf (Download)
Wir sehen uns am 5. April mit Hacke und Schaufel, um den agra-Park wieder ein Stück schöner zu machen!
Online-Ausstellung: 100 Jahre Landschaftsarchitektur
Im letzten Jahr feierte der Bund deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) sein 100-jähiges Bestehen. Aus diesem Anlass zeigt die Online-Ausstellung '100 Jahre Landschaftsarchitektur' (www.100-jahre-landschaftsarchitektur.de) bekannte und weniger bekannte Projekte der letzten 100 Jahre, um die gesellschaftliche Relevanz qualitativer Landschaftsarchitektur zu verdeutlichen. Die Initiatorin Almut Jirku und ihr Team stellen für jedes Jahr ein wegweisendes Projekt der Landschaftsplanung in seinem fachlichen und zeitgeschichtlichen Kontext vor. Für das Jahr 1949 hat das Kuratorium die Flächen des Agra-Park Markkleeberg ausgewählt.
agra-Park 2014 - Park des Jahres im Leipziger Gartenprogramm
Seit 2011 laden die Macher des „Leipziger Gartenprogramms“ - das Netzwerk StadtNatur unter dem Dach der Stiftung Bürger für Leipzig - ein, Leipzig und Umgebung mit anderen Augen zu sehen und zu erleben. Gemeinsam mit der Stadt Markkleeberg, dem Grünen Ring Leipzig und dem Verein Pro agra-Park rückt im kommenden Jahr der agra-Park in den Blickpunkt der Region. Die Stiftung hat den agra-Park als Park des Jahres 2014 gekürt. Damit verbunden sind zahlreiche Projekte und Veranstaltungen im denkmalgeschützten Landschaftspark. Ein Höhepunkt soll dabei ein Rasenmäherkunstwerk von Ralf Witthaus sein. Das Kunstwerk im öffentlichen Raum soll die tiefergelegte Bundesstraße zeigen. Der Besucher erlebt die Zeichnung einer kreuzenden Bundesstraße, die im historischen Teil des Parks auf Markleeberger Seite in einem gezeichneten Tunnel verschwindet. Einige Tage später kommt die gezeichnete Bundesstraße in der großen offenen Wiesenfläche auf der Leipziger Seite wieder heraus. Der Saisonhöhepunkt wir allerdings ein Parkfest im Sommer sein, bei dem die bestehende Brücke auch eine Rolle spielen wird. Mehr wollen die Organisatoren noch nicht verraten. Nur so viel: Es wird an diesem Tag kreative Aktionen geben, mit denen auf die notwendige Tieferlegung der Bundesstraße im agra-Park aufmerksam gemacht werden soll. Weitere im Jahr 2014 geplante Aktionen sind: Audiospaziergang in der Reihe Talk walks, Parkpflegeseminar, Entdeckertouren – Landschaft erleben, Fotowettbewerb »Mein Agra Park«, Ausstellung im Fotomuseum, Wiesen wecken – Naturschutz zum Mitmachen. Entsprechende Publikationen, u. a. ein neuer Parkführer werden das Parkjahr begleiten. Freuen Sie sich jetzt schon auf zahlreiche Aktionen im agra-Park.
Jubiläumsheft des Vereins Neue Ufer ist erschienen
Der Förderverein Neue Ufer e. V. beschäftigt sich mit den Leipziger Wasserwegen. Vor kurzem ist das mittlerweile zehnte Heft von „Neue Ufer“ erschienen. In der 64-seitigen Publikation erfährt der Leser Wissenswertes über das Leipziger Gewässernetz. So werden historische und aktuelle Planungen anhand von Texten, Zeichnungen und Fotografien gegenübergestellt. Ein Artikel beschäftigt sich mit dem agra-Park. Dirk Seelemann, Vorstandsmitglied im Verein Pro agra-Park, thematisiert die Zukunft des agra-Parks und der Brücke der Bundesstraße, die den Park teilt. Das Heft kann für 7,50 Euro am Bürgerempfang im Markkleeberger Rathaus erworben werden.
Pfarrer Führer unterstützt Pro agra-Park e. V.
Christian Führer, Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche im Ruhestand, hat in einem Brief an den Vorstand von Pro agra-Park dem Verein seine vollste Unterstützung zugesichert. Zur Diskussion um die mögliche Tieferlegung der B2/95 im agra-Park schrieb Pfarrer Führer: „1. Ich unterstütze sehr, dass die B 2/95 eine Bundesstraße bleibt und nicht zur Autobahn ausgebaut wird und dass im künftigen Bundesverkehrswegeplan auf die Kennzeichnung der B2/95 als Autobahn verzichtet wird. 2. Die Chance ist unbedingt wahrzunehmen, eine Straßenführung unter der Erde im gedeckelten Trog oder in einem Tunnel vorzunehmen zur Wiederherstellung des klassischen Parks. Ich möchte dies ausdrücklich und vehement unterstützen. Bei den notwendigen Untersuchungen ist gleichrangig die Variante Trog oder Tunnel zu berücksichtigen.“ Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung. „Die Bezüge zwischen uns und der Nikolaikirche zum agra-Park sind in lebendiger und bester Erinnerung“, schreibt Christian Führer auch in Bezug auf eine im Park stehende Eiche, die anlässlich seiner Silberhochzeit gepflanzt wurde.
Antwort aus dem Bundeskanzleramt
Ende Mai bekam ein Vereinsmitglied Antwort aus dem Bundeskanzleramt. Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde um Unterstützung hinsichtlich der künftigen Trassenführung im Rahmen des Ausbaus der B2 durch den agra-Park gebeten. In der Antwort aus dem Kanzleramt heißt es: „Der Ausbau der bestehenden B 2 vom zukünftigen Autobahnkreuz Leipzig-Süd (A 38/A 72) bis zur Anschlussstelle Leipzig-Connewitz zur A 72 ist im aktuellen Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen als ‚Weiterer Bedarf mit Planungsrecht‘ eingestuft. Die Städte Leipzig und Markkleeberg haben sich nunmehr dafür ausgesprochen, dass die B 2 nicht - wie im Bedarfsplan enthalten - als Autobahn, sondern weiterhin als Bundesstraße geführt werden soll. Der Freistaat Sachsen folgt diesen Voten und wird die Maßnahme nicht mehr für den Bundesverkehrswegeplan 2015 anmelden. Im Rahmen der Auftragsverwaltung des Bundes obliegen Planung und Bau der B 2 der Straßenbauverwaltung des Landes Sachsen. Die Straßenbauverwaltung Sachsen hat die Planung für einen Ersatzneubau der B 2-Brücke im agra-Park in Markkleeberg aufgenommen. Derzeit wird die Variantenuntersuchung zu verschiedenen Bauwerken (Brücke, Tunnel und Trog) durchgeführt. Die Straßenbauverwaltung Sachsen wurde gebeten, die […] ökologischen und denkmalpflegerischen Aspekte, in der dem Planungsstand gebotenen Tiefe, in die Variantenuntersuchung einzubeziehen.“
Sponsoren für Info-Tafeln gesucht
Im agra-Park sollen demnächst Info-Tafeln über den Bürgerverein Pro agra-Park informieren. Auf den Tafel erfolgt die visuelle Darstellung der tiefergelegten Bundesstraße bis hin zu Wiederherstellung des historischen Parkgeländes. Für dieses Projekt sucht der Verein weiterhin Sponsoren, die sich gern per E-Mail unter info@pro-agra-park.de oder telefonisch bei Karsten Schütze, unter 0341-35038596, melden können.
agra-Park – Park des Jahres 2014
Der Grüne Ring Leipzig und die Stiftung Bürger für Leipzig haben nach Abstimmung mit der Stadt Markkleeberg den agra-Park zum Park des Jahres 2014 bestimmt. Seit 2011 setzt die Stiftung Bürger für Leipzig die Gärten und Landschaftsoasen mit einem vielseitigem „Gartenprogramm“ mit Führungen, Gartenreisen, Baumpflanzungen, Kunst und Kultur im Grünen, Gartenprodukten, Parkhistorie und –visionen ins Bewusstsein. Unterstützt durch den Grünen Ring weiten sich die Blickwinkel und Veranstaltungen stetig in das Leipziger Neuseenland aus.
Die Stadtverwaltung Markkleeberg bereitet gemeinsam mit den beiden Akteuren das Veranstaltungsprogramm für 2014 vor, das bereits 2013 neue Akzente im agra-Park setzt und das auch über das Jahr 2014 hinaus Bestand haben soll.
Pro agra-Park e. V. fordert frühzeitige Bürgerbeteiligung
Der Bürgerverein Pro agra-Park e. V. sieht nach dem Besuch von Staatssekretär Jan Mücke weiterhin Chancen für die Tieferlegung der B2/95 im agra-Park. „Die Aussagen von Staatssekretär Mücke waren zwar allesamt unverbindlich, lassen uns aber weiter hoffen“, so das Fazit von Karsten Schütze, Vorsitzender von Pro agra-Park. „Die Hoffnung entnehmen wir der Tatsache, dass im Brief vom Bundesbauministerium an das Sächsische Verkehrsministerium explizit auf die Beachtung des Natur- und Denkmalschutzes verwiesen wird. Bisher hieß es immer wieder monoton, dass die Brücke die Vorzugsvariante sei. Jetzt werden drei Varianten der Bundesstraße - Brücke, Trog und Tunnel gleichrangig geprüft. Das ist ein starkes Signal“, ergänzt Vorstandsmitglied Brigitte Wiebelitz.
„Für uns ist klar: Die billigste Lösung muss nicht die Beste sein. Die Gesetze des Natur-, Denkmal- und Lärmschutzes müssen Beachtung finden. Wir sind uns sicher: Ein Brückenneubau im Landschaftspark wird aus Gründen des Natur- und Denkmalschutzes nicht genehmigungsfähig sein. Sollte es im Dresdner Ministerium wirklich ein Umdenken geben, wird sich dies in einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung zeigen. Vor Beginn des Planfeststellungsverfahrens, d. h. vor der Entscheidung der Vorzugsvariante, müssen die Bürgerinnen und Bürger gehört werden. Ansonsten wiederholt man die Fehler der DDR-Vergangenheit, wo der Bau der Brücke gegen alle Bedenken vom DDR-Regime rücksichtslos durchgesetzt wurde“, so Karsten Schütze.
„Staatssekretär Mücke betonte, dass er ein großer Verfechter der Bürgerbeteiligung sei. Er zweifelt nach eigener Aussage auch nicht daran, dass die Zahlen der Machbarkeitsstudie der Stadt Markkleeberg falsch seien. Zudem sagte er in Richtung des Vereins Pro agra-Park: ‚Sie waren doch schon erfolgreich‘. Diese Worte sind für uns Motivation, uns weiterhin mit aller Kraft für die Tieferlegung einzusetzen. Allerdings müssen nun konkrete Taten in Dresden folgen. Denn nach dem Besuch von Staatssekretär Mücke ist klar: Die Entscheidung über Brücke oder Tieferlegung wird in Dresden getroffen“, so Brigitte Wiebelitz. Sie freute sich im Namen des Vereins auch ausdrücklich darüber, dass es der FDP gelungen war, Herrn Staatssekretär Mücke nach Markkleeberg zu holen.
„Zudem brauchen wir eine Kostenvollrechnung für einen vernünftigen Vergleich. Bisher wurde der Lärmschutz nicht gegengerechnet, genau wie der Wert einer tiefergelegten Straße für Natur und Erholungssuchende. Und nicht zuletzt sind Braunkohlensanierungsmittel zur Beseitigung eines Bergbauschadens einzusetzen. Wir werden jedenfalls weiterkämpfen“, ergänzt Karsten Schütze.
Leipziger Pläne für Messepark sympathisieren mit Idee der Bundesgartenschau
Der Bürgerverein Pro agra-Park e. V. begrüßt die Pläne der Stadt Leipzig zur Umgestaltung des Geländes des agra-Messeparks. Die Pläne ergänzen ideal die Markkleeberger Dauerkonzeption für den agra-Park, die im Rahmen der Bewerbung zur Landesgartenschau 2015 entwickelt wurde. Die Pläne Markkleebergs reichen schließlich bis zur Stadtgrenze Leipzigs und umfassen ebenfalls Teile des Ausstellungsgeländes auf Markkleeberger Gemarkung. So ist von Markkleeberg im südlichen Teil der Schwerpunkt „Sport, Freizeit und Tourismus“ vorgesehen sowie die Errichtung eines kleinen Wohngebietes „Alte Fischerei“ am Standort der ehemaligen Marktkaufhalle.
„Was nun folgen muss, ist eine Abstimmung der Städte Leipzig und Markkleeberg. Neben zu klärenden Details sollte grundsätzlich die Einheit des gesamten Parkareals im Vordergrund stehen. Wir wünschen uns, dass die Stadtgrenze im agra-Park nicht mehr sichtbar ist. Umso verlockender wäre eine gemeinsame Bewerbung beider Städte zur Bundesgartenschau 2025. Die Leipziger Pläne sympathisieren geradezu mit der bereits vorliegenden Konzeption Markkleebergs“, so Dirk Seelemann, Vorstandsmitglied von Pro agra-Park und Landschaftsarchitekt mit BUGA-Erfahrung.
„Die Leipziger Pläne zielen auf eine ´haushaltneutrale Bewirtschaftung‘ des Areals ab. Dieses Ansinnen ist grundsätzlich zu begrüßen und würde durch die finanziellen Mittel einer Bundesgartenschau zusätzliche Unterstützung erfahren. Wir wollen bei der Gestaltung des Leipziger Ausstellungsgeländes aber auch den Denkmalschutz beachtet haben. Die Magisterarbeit von Josephine Dreßler zeigt eindrucksvoll, welche Schätze der Parkgeschichte auch im Ausstellungsgelände zu sehen sind. Diese müssen natürlich erhalten werden und in neuen Konzepten Berücksichtigung finden“, meint Karsten Schütze, Vorsitzender von Pro agra-Park.
„Jetzt ist der geeignete Zeitpunkt, dass Leipzig und Markkleeberg, alle Pläne auf den Tisch legen, sich gemeinsam abstimmen und ein gemeinsames Konzept entwickeln, welches die Grenze zwischen beiden Städten städtebaulich ignoriert“, fügt Dirk Seelemann an. „Die Möglichkeiten zur Parkentwicklung sind aktuell mehr als greifbar. Die Tieferlegung der Bundesstraße, eine gemeinsame Parkgestaltung bis hin zur Bewerbung für eine Bundesgartenschau – jetzt müssen wir zugreifen und anpacken, damit wir diese Ziele erreichen“, appelliert Karsten Schütze an die Städte Leipzig und Markkleeberg.
Teilerfolg mit gesunder Skepsis betrachten
Die Pressemeldung Mitte Februar aus dem Dresdner Wirtschaftsministerium war schon ein kleines Wunder. Zum einen wurde bekanntgegeben, dass auf den Autobahnausbau der B2/95 verzichtet wird, zum anderen hieß es: „Diese Entscheidung hat auch Konsequenzen für die weiteren Planungen im Bereich des AGRA-Parks: Der Freistaat wird jetzt auch eine Variante mit Tunnel in die Planungen mit aufnehmen und dem Bund zur Entscheidung vorlegen.“ Über ein Jahr forderte der Verein Pro agra-Park e. V. die gleichrangige Prüfung von Brücke und tiefergelegter Straße vergeblich. Doch nun setzt offenbar im Dresdner Ministerium ein Umdenken ein. „Das freut uns natürlich sehr und kann als erster Teilerfolg der Aktivitäten unseres Bürgervereins gewertet werden. Allerdings sollten wir bei aller Freude über diese Nachricht gesunde Skepsis walten lassen“, kommentierte Vereinsvorsitzender Karsten Schütze die Meldung aus Dresden. „Das Einlenken nützt uns nichts, wenn am Ende möglicherweise ausschließlich die Kosten entscheiden und dann doch eine neue und breitere Brücke gebaut wird. Daher fordern wir eine Entscheidung mit Weitsicht: Ersten können die durch den Verzicht auf den Autobahnausbau eingesparten Mittel nunmehr sinnvoll in eine Tieferlegung der Bundesstraße investiert werden und zweitens müssen sich die Minister in Dresden und Berlin ihrer Verantwortung für zukünftige Generationen bewusst werden. Die jetzt mögliche Tieferlegung der Straße ist und bleibt eine einmalige historische Chance, die nicht an den Kosten scheitern darf.“, so Schütze weiter.
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Michael Fischer-Art sucht prominente Unterstützer für den Agra-Park
„Die Brücke soll endlich weg“, sagt Michael Fischer-Art. Schon von Anfang an unterstützt er die Pläne des Vereins Pro Agra e.V. für eine Wiederherstellung des Herfurth’schen Landschaftsparks und protestiert gegen den Neubau der Brücke über die Bundesstraßen 2 und 95, die als Hochstraße direkt durch den Park führt. Daher war es für ihn selbstverständlich, auch öffentlich Position zu beziehen, nachdem ihn die Landtagsabgeordnete Petra Köpping (SPD) um Unterstützung gebeten hatte.
„Ich möchte daher meine Stimme nutzen und mich als Fürsprecher für eine tiefergelegte Straße einsetzen“, so Fischer-Art weiter. Diese Trogvariante, die die Brücke ersetzen soll, wurde unterdessen auch in die Planung des Freistaates mit aufgenommen. Michael Fischer-Art macht klar, dass der Durchbruch damit aber noch nicht erreicht wurde. Er ruft die Bürgerinnen und Bürger, die sich bisher schon so zahlreich engagiert haben, auf, ihren Einfluss weiter geltend zu machen. Und auch Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, möchte er ermuntern, sich für die Trogvariante zu engagieren und mit kreativen Ideen, den Bürgerprotest in Markkleeberg zu unterstützen. „Die Trogvariante bietet eine gute Möglichkeit, dass Politik und Volk einmal zusammen etwas Sinnvolles leisten“, sagt Michael Fischer-Art abschließend.
Die Bundestraße teilt den agra-Park (Bildquelle: www.Aerograf.tv)
Bürgerverein Pro agra-Park: Bundesgartenschau im agra-Park
Der Leipziger Stadtrat wird im Februar einen Antrag der CDU-Fraktion zur Ausrichtung einer Bundesgartenschau 2025 beraten. Im Vorfeld äußerten Umweltverbände bereits starke Bedenken gegenüber dem geplanten Gebiet entlang des Elsterbeckens sowie der Neuen Luppe. Der Bürgerverein Pro agra-Park e. V. plädiert für eine Untersuchung weiterer möglicher Flächen für die Ausrichtung einer Bundesgartenschau. So wäre auch das Gebiet des agra-Parks mit angrenzenden Flächen in Richtung Dölitz und Lößnig sowie in Richtung Markkleeberger See bestens für eine Bundesgartenschau geeignet. In diesem Bereich befinden sich zahlreiche Brachflächen, deren Entwicklung mit den Zielen einer Bundesgartenschau vereinbar wäre. Zudem wäre eine BUGA im Bereich des agra-Parks auch eine Möglichkeit, um das bestehende Problem der B2-Brücke zu lösen.
Dirk Seelemann, Vorstandsmitglied von Pro agra-Park und von Beruf Landschaftsarchitekt, verfügt in Sachen Bundesgartenschau bereits über Erfahrung. Die Neue Landschaft Ronneburg wurde zur BUGA 2007 in Gera durch sein Planungsbüro im Rahmen der Renaturierung einer Bergbaufolgelandschaft gestaltet und erhielt den Thüringer Landschaftsarchitekturpreis. Zur Idee einer BUGA im agra-Park äußert sich Dirk Seelemann wie folgt: „Unsere Pläne für die Landesgartenschau Markkleeberg 2015 könnten in der Tat die Grundlage für eine BUGA sein. Die Idee im agra-Park und seinen angrenzenden Gebieten eine BUGA durchzuführen ist faszinierend. Dabei muss nicht in bestehende Landschafts- oder Naturschutzgebiete eingegriffen werden, sondern man revitalisiert und renaturiert bestehende Flächen mit Entwicklungsbedarf im Einklang mit der Natur. Die Stadt Erfurt hat mit ihrem egapark ähnliche Pläne und ist Ausrichter der BUGA 2021. Dort hat man mit der Umsetzung der Pläne bereits begonnen.“
Eine Bewerbung könnte auf den Plänen der Bewerbung zur Landesgartenschau Markkleeberg 2015 aufbauen. Die beiden Städte Leipzig und Markkleeberg könnten in einer gemeinsamen Bewerbung einerseits den historischen agra-Park wiederbeleben, andererseits Brachflächen entwickeln. So könnte auf dem Ausstellungsgelände auf Leipziger Seite für das Wave Gotik Treffen ein Parkteil mit eigenem Flair entstehen. Die sanierungsbedürftigen Ausstellungshallen könnten ihren Zweck entsprechend wiederbelebt werden. Eine BUGA-Achse könnte bis in das Wohngebiet Lößnig reichen und diesen Stadtteil aufwerten. Nach Süden wäre eine Verbindung vom Leipziger Auwald durch den agra-Park zum Markkleeberger See möglich. Brachflächen im Bereich der Möncherei könnten revitalisiert werden.
„Eine Bundesgartenschau im agra-Park würde unserem Bestreben die Bundesstraße tieferzulegen, zusätzliche Unterstützung verleihen. Der historische Landschaftspark durch Verbindungsachsen mit den Leipziger Stadtteilen und dem Neuseenland im Süden an Wert gewinnen. Ein Projekt mit großer Nachhaltigkeit zum Wohle zukünftiger Generationen. Der Bürgerverein Pro agra-Park wirbt daher für eine BUGA im agra-Park“, so der Vereinsvorsitzende Karsten Schütze.
Pro agra-Park begrüßt Stadtratsbeschluss zur Tieferlegung der B2/95 im agra-Park
Der einstimmige Beschluss des Markkleeberger Stadtrates zur Tieferlegung der B2/95 im agra-Park wird vom Bürgerverein Pro agra-Park ausdrücklich begrüßt. „Wir sehen uns in unserem Ringen mit dem Stadtrat auf einer Ebene und müssen darüber hinaus hervorheben, dass unser bürgerschaftliches Engagement sich vereint stützen kann auf die Beschlüsse in Leipzig und Markkleeberg“, kommentiert Vorstandsmitglied Brigitte Wiebelitz den Beschluss. Der Vorstand von Pro agra-Park erwartet nun, dass die Ministerien in Berlin und Dresden das Votum der gesamten Region aufgreifen und durch Planungen für eine tiefergelegte Bundesstraße im Bereich des agra-Parks umsetzen. Der Bürgerwille ist durch die Stadtratsbeschlüsse in Leipzig und Markkleeberg demokratisch legitimiert bekundet worden.
Pro agra-Park bedankt sich für Unterstützung – zahlreiche Aktivitäten für 2013 geplant
Die Zahl der Mitglieder hat bereits die 200 überschritten. Im Februar 2012 gegründet, hat sich der Verein im Kampf um die Wiederherstellung des agra-Parks längst einen Namen gemacht. Der Bürgerverein organisierte zwei Protestmärsche, einen Parkspaziergang, mehrere sehr gut besuchte Podiumsdiskussionen und Fachvorträge, verteilte tausende Protestpostkarten, präsentierte sich zum Wirtschaftsempfang der Stadt Markkleeberg, zum Stadtfest und zur Leipziger Ökofete, lud zum Sommerfest ein und führte unzählige Gespräche hinter den Kulissen. Etwas ist jedoch bisher nicht gelungen: Trotz mehrfacher Nachfragen seitens des Vereins hat der Staatssekretär im Bundesbauministerium, sein öffentliches Versprechen „selbstverständlich gern nach Markkleeberg zu kommen“, bisher nicht eingehalten. Seit Monaten wartet der Verein auf einen Vor-Ort-Termin, um dem politischen Entscheidungsträger die Vision vom geeinten agra-Park näher zu bringen. Umso erfreulicher ist jedoch, dass in der Region überparteilich das Vorhaben der Tieferlegung der B2/95 im agra-Park unterstützt wird. Für diese Unterstützung möchte sich der Verein ausdrücklich bedanken. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen. So wird der Verein auch 2013 nicht locker lassen. Der Veranstaltungskalender für das erste Halbjahr ist schon prall gefüllt: Vorstellung einer 3D-Computeranimation vom agra-Park, Fachvortrag zum Denkmalschutz im Ergebnis einer Masterarbeit, Durchführung einer Mitgliederversammlung, die Vorbereitung einer Ausstellung zur Geschichte des agra-Parks, der 3. Protestmarsch und Parkspaziergänge mit den Schwerpunkten Botanik und Denkmalschutz.
Planungen müssen gestoppt werden – Steuergeldverschwendung stoppen
Die Ausführungen des Referatsleiters im Sächsischen Wirtschaftsministeriums bei der Veranstaltung des Grünen Rings Leipzig am 5. September sorgten bei den Gästen mehrfach für Kopfschütteln. Die Planungen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr beschränken sich ausschließlich auf den Brückenabschnitt im agra-Park. Der nördliche und südliche Straßenabschnitt der B2/95 spielen bei den Betrachtungen keine Rolle. Seit zwei Jahren werden Steuergelder für die Planung einer Autobahnbrücke eingesetzt, obwohl gar nicht feststeht, ob der Abschnitt jemals zur Autobahn umgewidmet wird und dazu fehlt noch jedwede Konzeption für eine Verkehrsführung durch den Leipziger Auwald. Es könnte also passieren, dass eine Autobahnbrücke gebaut wird und die Anschlüsse aber eine Bundesstraße bleiben. Pro agra-Park e.V. meint, dass diese Steuergeldverschwendung schnellstens gestoppt werden muss. Erst müssen die Rahmenbedingungen, Autobahn oder Bundesstraße feststehen, dann kann eine gleichrangige Untersuchung von Brückenneubau und tiefergelegter Straße erfolgen. Die Aussage des Referatsleiters, wonach eine Tieferlegung immer teurer als eine Brücke sei, bedarf einer differenzierten Betrachtung. Welchen Wert haben denn Natur-, Landschafts-, Vogel-, Lärm- und Denkmalschutz und nicht zuletzt der Erholungswert des Parks für Besucher und Anwohner? Diese Betrachtungen wurden bisher nicht geführt. Das Fazit der Veranstaltung kann daher nur lauten: Planungen stoppen – Tieferlegung der Bundesstraße planen.
Die Richtung stimmt... Die Straße im agra-Park soll unter die Erde
Tagebausanierungsmittel für Tieferlegung?
Die Wirtschaftsjunioren Leipzig Land e. V. luden am 6. September zu einer Podiumsdiskussion in den Kleinen Lindensaal. Das Podium war hochkarätig besetzt, u. a. mit der Bundestagsabgeordneten Katharina Landgraf, Landrat Dr. Gerhard Gey, OBM Dr. Bernd Klose und der Bürgermeisterin von Großpösna Dr. Gabriela Lantzsch. Einigkeit herrschte dabei in der Forderung nach der Tieferlegung der B2/95 im agra-Park. Katharina Landgraf fand sehr deutliche Worte und versprach sich in Berlin im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer für die Wiedergutmachung der „Sünde“ im agra-Park einzusetzen. Dabei möchte sie in Berlin an die Bergbaufolgeschäden der Region erinnern und nach Tagebausanierungsmitteln fragen. Auch der Vergleich mit Stuttgart 21 und der fehlenden Bürgerbeteiligung beim Bauwerk im agra-Park wurde von Katharina Landgraf gezogen. Die Veranstaltung, mit rund 70 Gästen sehr gut besucht, war ein deutliches Signal, dass die regionalen Akteure aus Politik und Wirtschaft für die Tieferlegung der Straße im agra-Park gemeinsam kämpfen werden.
Projektantrag bei der ALLIANZ-Umweltstiftung eingereicht
Pro agra-Park e. V. hat sich mit dem Projekt „Wiederherstellung des historischen agra-Parks Leipzig/Markkleeberg“ bei der ALLIANZ-Umweltstiftung beworben. Die Stiftung unterstützt aktuell die Wiedervereinigung des Englischen Gartens in München. Ein Projekt mit vielen Parallelen zum Markkleeberger Vorhaben. Die Stiftung teilte den Verein Pro agra-Park mit, dass zunächst eine Entscheidung über die Straßenbaumaßnahme getroffen werden muss. Im Schreiben von Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Stiftung, heißt es: „Sollte eine Entscheidung zur Tieferlegung der Bundesstraße B2/95 getroffen worden sein, prüfen wir gerne einen Antrag zur Wiederherstellung des agra-Parks“.
Erfolgreicher 2. PROTESTmarsch zur agra-Brücke
Am 14. Juli 2012 fand der 2. PROTESTmarsch zur agra-Brücke statt. Mit lautstarker Unterstützer durch den Markkleeberger Stadtfanfarenzug ging es zunächst durch die Rathausstraße, vorbei am Rathausplatz, in den agra-Park zur Brücke der B2/95. Dort wurden die Teilnehmer der Demonstration über die aktuellen Aktivitäten des Pro agra-Park e. V. informiert. Das Ziel "Tieferlegung statt Brücke" trug der Protestmarsch mit einem großen Banner vor sich her. Anschließend trafen sich die Teilnehmer zum Sommertreff in der Markkleeberger Ökoschule.
Der 2. PROTESTmarsch zur agra-Brücke
Pro agra-Park tritt Bundesnetzwerk „Verkehr mit Sinn“ bei
Der Verein Pro agra-Park ist Mitglied beim Bundesnetzwerk „Verkehr mit Sinn“. Ziel des Bündnisses von über 200 Bürgerinitiativen und Umweltverbänden ist es, die Interessenvertretung gegenüber der Bundesregierung zu kanalisieren. Besonderes Augenmerk legt das Bündnis auf die Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans. Ökologisch und ökonomisch unsinnige Projekte sollen sofort gestrichen werden. Aus Sicht von Pro agra-Park ist der Ausbau der B2/95 zur Autobahn nicht notwendig. Die Sanierung des agra-Parks dagegen mit einer tiefergelegten Bundesstraße halten wir für ökologisch sinnvoll.
Erfolgreiche Präsentation bei Leipziger Ökofete
15.000 Gäste besuchten am 17. Juni die Leipziger Ökofete, das größte Umweltfest Mitteldeutschlands, im Clara-Zetkin-Park. Den ganzen Tag war auch der Stand von Pro agra-Park e. V. dicht umlagert. Stundenlang wurden Fragen zur Tieferlegung der B2/95 im agra-Park beantwortet. Zahlreiche Unterstützer konnten gewonnen werden. Das Anliegen des Vereins, den agra-Park in seiner historischen Form wiederherzustellen, fand einhellige Zustimmung.
80. Dölitzer Abend: Autobahn oder Park?
Der Bürgerverein Dölitz lud am 30. Mai zum 80. Dölitzer Abend ein. Das Thema der Veranstaltung lautet „Autobahn oder Park? – Die notwendige Sanierung der B2 durch den agra-Park als Chance oder Belastung für Mensch und Natur?“. Zunächst informierte Landschaftsarchitekt Dirk Seelemann die anwesenden Leipziger Bürgerinnen und Bürger über die historische Entwicklung des agra-Parks. Pro agra-Park-Vorstandsmitglied Reiner Schneeberger zeigte anschließend eine 3-D-Computeranimation des agra-Parks, bei der die Brücke via Mausbewegung durch eine tiefergelegte Straße ersetzt werden kann. Zudem können mit dem Computerprogramm die Sichtachsen im Park visualisiert werden. Torben Heinemann, Abteilungsleiter Planung der Stadt Leipzig, verdeutlichte die Position der Stadt Leipzig. Er sprach sich gegen den Autobahnausbau der Straße aus und nannte die Tieferlegung die anstrebenswerte und sinnvolle Alternative. Zahlreiche Fragen der Bürgerinnen und Bürger, zum Beispiel zur Hochwassergefährdung, zum Grundwasser und zum Gewässerverbund, wurden von Torben Heinemann und Karsten Schütze, Vorsitzender von Pro agra-Park, beantwortet.
Masterarbeit zum Erhalt des agra-Parks aus denkmalschutzrechtlicher Sicht in Arbeit
Josephine Dreßler aus Geithain hat mit der Erarbeitung ihrer Masterarbeit zum Denkmalschutz im agra-Park begonnen. Ziel der Arbeit ist eine denkmalschutzrechtliche Betrachtung des notwendigen Ersatzbaus der Brücke im Park. Laut ausführlichem Denkmalverzeichnis des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen (Stand 30.01.2012) ist der agra-Park auf Markkleeberger wie Leipziger Seite als Sachgesamtheit gesetzlich geschützt. Darunter zählt die Parkgestaltung im ehemaligen Herfurthschen Park, welche als Gartendenkmal geschützt ist. Zudem sind herausragende historische und architektonisch qualitative Gebäude sowie Skulpturen und Mosaike des agra-Parks unter Denkmalschutz gestellt. „Nach § 1, Abs. 3 des SächsDSchG sind die Belange von Denkmalschutz und Denkmalpflege auch bei öffentlichen Planungen zu berücksichtigen: Diese Vorschrift aber auch schon der Verfassungsauftrag des Art. 11 SächsVerfassung fordern von öffentlichen Planungsträgern, wie hier den Straßenplanungsträgern, die Einbeziehung des Belanges des Denkmalschutzes in ihre Planung. Der Vorhabensträger ist verpflichtet dem Verfassungauftrag möglichst weitgehend nachzukommen. Lassen sich die verkehrlichen Belange auf denkmalschonendere Weise lösen, verlangt Art. 11 der Landesverfassung, die schonendste Alternative zu wählen. Je höherrangig das Denkmal ist, desto mehr hat sich die Planung an dem vollständigen Erhalt des Kulturdenkmals in seiner Substanz und landschaftlichen Einbettung zu orientieren“, so ein erstes Fazit von Josephine Dreßler. Die erste Abhandlung zum Denkmalschutz im agra-Park können Sie hier nachlesen.
Machbarkeitsstudie zur Tieferlegung erneut vorgestellt
Der Kleine Lindensaal war am 23. Mai mit über 60 Gästen bis auf dem letzten Platz gefüllt. Die AG Landschaftspflege des Grünen Rings Leipzig beschäftigte sich mit dem Thema "Brücke B2 - wie weiter?". Stefan Burgard vom Büro Leonhardt, Andrä und Partner stellte ausführlich die Machbarkeitsstudie zur Tieferlegung der B2 im agra-Park vor. Die Studie aus dem Jahr 2010 ging von der Planung einer Bundesstraße aus. Deshalb wurde die Planung vom Straßenbauamt in der Vorplanung als Variante X verworfen, da die Behörde mit Autobahnstandard plante. Aber auch die Tieferlegung wäre mit Autobahnstandard möglich. Wenn das Straßenbauamt seinen Ermessensspielraum nutzt, wäre eine Trassierung als tiefergelegte Stadtautobahn (EKA 3) möglich. Ausführlich wurden dabei die Kosten betrachtet. Neben den Trassierungsparametern ist die Tunnellänge der entscheidende Kostenfaktor. Mit Preisspiegeln der Submissionen von Vergleichsbauwerken zeigte Herr Burgard die Seriösität seiner Berechnungen. Die Tieferlegung würde somit knapp 19 Mio. Euro kosten. Entscheidend sei nun die Frage, ob der Abschnitt als Autobahn ausgebaut werden soll. AG-Leiterin Frau Dr. Gabriela Lantzsch, Bürgermeisterin von Großpösna brachte es auf einen Punkt: "Macht es Sinn, ob die Autobahn einen Kilometer früher oder später endet?" Die Akteure der Region und die anwesenden Bürgerinnen und Bürger waren sich einig: Wir wollen die Tieferlegung der Bundesstraße.
Post aus Berlin: Staatssekretär Mücke kündigt Besuch in Markkleeberg an
Der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Jan Mücke, erhielt von Pro agra-Park e. V. eine Einladung zu einem Vor-Ort-Termin in Markkleeberg. Per E-Mail vom 14. Mai teilte sein Büro nun mit: „Herr Mücke ist zu gegebener Zeit dann gern bereit, diesen Termin
gemeinsam mit Ihnen und einem Vertreter des SMWA durchzuführen.“ Pro agra-Park e. V. hat umgehend das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) zwecks Terminvereinbarung angeschrieben. Hoffen wir, dass dieser Termin nun bald zustande kommt.
Schulterschluss mit Leipziger Umweltverbänden und Initiativen
Am 14. Mai trafen sich im agra-Park Vertreter des Vereins Pro agra-Park mit Leipziger Umweltverbänden und Initiativen. Anwesend waren auch Leipziger und Markkleeberger Stadträte. Die Teilnehmer des Treffens waren sich einig: Wir brauchen keine Autobahn durch den agra-Park. Der geplante Autobahnausbau der B2/95 macht keinen Sinn, da die Infrastruktur der Stadt Leipzig den Verkehr nicht aufnehmen kann und zudem gravierende Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet „Leipziger Auwald“ notwendig wären. Bei einem Verzicht auf einen Autobahnausbau könnte ein Teil des eingesparten Geldes in die Tieferlegung der B2/95 im Bereich des agra-Parks gesteckt werden. Leipziger Stadträte verwiesen dabei auf die eindeutige Beschlusslage des Leipziger Stadtrates, der sich bereits Anfang 2011 gegen den Autobahnausbau ausgesprochen hatte. Gemeinsam wurden Ideen zusammengetragen, um für die Tieferlegung der B2/95 zu werben.
Treffen von Pro agra-Park mit Leipziger Umweltverbänden
PROTESTmarsch zum Markkleeberger Stadtfest
Zu einem ersten PROTESTmarsch lud Pro agra-Park e. V. anlässlich des Markkleeberger Stadtfestes ein. Trotz widrigen Wetters zogen über 60 Bürgerinnen und Bürger vom Markkleeberger Rathaus zur B2-Brücke in den agra-Park. Vor Ort wurde das Ausmaß der geplanten Verbreiterung des Brückenbauwerkes durch Kreidemarkierungen gezeigt. Die geplante Verbreiterung der Brücke um 8 Meter wird den Erholungswert des denkmalgeschützten Parks deutlich reduzieren. Zudem zeigten sich die Teilnehmer besorgt, wie nahe die Straße der Parkgaststätte käme. Die Forderung „Tieferlegung statt Brücke“ wurde mit einem großen Banner demonstriert. Unter den Teilnehmer war auch die Bundestagsabgeordnete Monika Lazar von Bündnis 90/Die Grünen. Während des Stadtfestes konnten sich Besucher auch am Info-Stand von Pro agra-Park direkt am Rathaus informieren. Wir freuen uns, dass wir zum Stadtfest weitere Mitglieder gewinnen konnten. Herzlichen Dank auch an unsere Mitglieder, die den Info-Stand betreuten.
Was in Zwickau geht, sollte auch in Markkleeberg möglich sein…
In Zwickau wurde die B93 unter die Erde gelegt, um eine Verbindung zwischen Innenstadt und Muldeufer zu erhalten. Die Tunnellänge: exakt 380 Meter, wie sie auch im agra-Park notwendig wäre. Im Tunnel gibt es eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h und keinen Standstreifen. Vor dem nördlichen Eingang überquert die B93 zunächst die Muldebrücke und senkt sich dann in den Tunnel. Auf dem Tunneldach ist ein Landschaftspark mit Fuß- und Radwegen und einem großen Spielplatz entstanden. Die Überschüttung des Tunnels auf der Muldenseite dient als Damm dem Hochwasserschutz. Abzüglich der Kosten für den Hochwasserschutz kostete das Bauwerk ca. 25 Mio. Euro.
Tempo 50 km/h im Tunnel der B93 in Zwickau
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Post aus Dresden – „Brückenvariante als Vorzugslösung“
Die Werbe-Postkarten an Ministerpräsident Tillich führten zu einer ersten Reaktion aus Dresden: Bernd Sablotny, Abteilungsleiter beim Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, schrieb einen Brief an Pro agra-Park e.V. Inhaltlich ist nichts Neues zu lesen. Die Brückenvariante ist die Vorzugslösung. „Betroffene können ihre Vorschläge und Einwendungen zum Bauvorhaben im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens darlegen.“
Staatssekretär im Bundesbauministerium gibt Leipziger Volkszeitung Interview
„Wenn einer moralische Verantwortung für Schäden durch den Braunkohlenabbau trägt, dann die untergegangene DDR. Deshalb ist schon der Begriff Wiedergutmachung unannehmbar“, so Staatssekretär Jan Mücke im LVZ-Interview. Im weiteren Verlauf des Interviews weist er dann auf die hohen Kosten einer Tunnellösung hin. Positiv nehmen wir zur Kenntnis, dass er „selbstverständlich“ und „gern“ nach Markkleeberg kommt. Ein offizielles Einladungsschreiben von Pro agra-Park e.V. ist schon unterwegs.
Mitgliederzuwachs hält unvermindert an
Das Wachstum des Vereins hält unvermindert an. PRO agra-Park e.V. etabliert sich immer mehr als Bürgerverein. Unser Verein hat aktuell 182 Mitglieder (22.08.2012).
Zudem sind mehrere Hundert Unterstützer im E-Mail-Verteiler registriert. DANKE für die Unterstützung. Für 12 Euro Jahresbeitrag unterstützt jedes Mitglied die geplanten Aktivitäten unseres Vereins. Die Eintrittserklärung gibt es auf unserer Homepage www.pro-agra-park.de. Ab sofort können auch Spenden an den Verein überwiesen werden. Der Verein ist berechtigt, für Spenden und Mitgliedsbeiträge Zuwendungsbestätigungen nach § 50 Abs. 1 EStDV auszustellen. Über unsere Homepage sind auch Online-Spenden möglich.
Pro agra-Park e.V. hofft auf frühzeitige Bürgerbeteiligung durch neues Bundesgesetz
Neue Hoffnung auf eine frühzeitige Bürgerbeteiligung erzeugt derweil der vergangenen Woche von Bundesinnenminister Friedrich und Bundesverkehrsminister Ramsauer vorgestellte „Planungsvereinfachungsgesetz“*. Nach diesem Gesetz soll es zukünftig bei größeren Bauvorhaben, wie Autobahnen, eine frühzeitigere Bürgerbeteiligung geben. "Mit der Öffentlichkeitsbeteiligung werden die Vorstellungen der Menschen bei Großvorhaben in das Verfahren einbezogen. Derzeit wird die Öffentlichkeit allerdings oft erst im förmlichen Verwaltungsverfahren beteiligt, also erst dann, wenn die Planung des Vorhabens bereits abgeschlossen ist. Dies wollen wir mit dem bereits im Februar von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetzentwurf zur ‚Verbesserung der Öffentlichkeitsbeteiligung und Vereinheitlichung von Planfeststellungsverfahren‘ ändern. Der Gesetzentwurf sieht eine frühe Beteiligung der Öffentlichkeit bereits vor dem eigentlichen Verwaltungsverfahren vor. Damit können die Vorstellungen der Bürger rechtzeitig in den Entscheidungsprozess eingebunden werden“, so Bundesminister Hans-Peter Friedrich in einer Pressemitteilung. Die Aussagen der Bundesminister sind genau in unserem Sinne. „Dann sollten die zuständigen Behörden auch schnellstmöglich in den Dialog mit uns treten. Wir möchten gerne dieses Angebot der Mitwirkung nutzen“, so Karsten Schütze.
PRO agra-Park e.V. präsentierte sich zum Wirtschaftsempfang der Stadt Markkleeberg
Zum Wirtschaftsempfang der Stadt Markkleeberg am 20. März war PRO agra-Park e.V. mit einem eigenen Stand vertreten. Die Vorstandsmitglieder informierten über das Anliegen des Vereins und konnten somit Werbung für die Tieferlegung der Bundesstraße im Bereich des agra-Parkes machen. Erfreulich, dass auch an diesem Abend neue Mitglieder und Unterstützer aus der Wirtschaft gewonnen werden konnten.
Die Antworten des Ministers belegen den fehlenden Willen des Straßenbauamtes die Alternative wirklich ernsthaft zu prüfen
Der Verein Pro agra-Park e. V. kritisiert die Antworten des Sächsischen Staatsminiters für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, Sven Morlock, auf Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Gisela Kallenbach (Bündnis 90/Die Grünen) zur agra-Brücke (DS 5/8057) heftig. Die Pressemitteilung von PRO agra-Park können Sie hier nachlesen.
PRO agra-Park bei Facebook
Informationen zu PRO agra-Park gibt es ab sofort auch auf unserer eigenen Facebook-Seite. Wer regelmäßig über Facebook informiert werden möchte, sollte einfach auf "Gefällt mir" klicken.
Unsere Argumente - Die Alternative
Eine tiefergelegte Bundesstraße führt zur Wiederherstellung des historischen Parkgeländes. Warum diese Alternative unser Ziel ist, haben wir hier für Sie zusammen getragen.
Am 9. Februar 2012 erfolgte die Gründung des Vereins "PRO agra-Park e.V." im Kleinen Lindensaal des Markkleeberger Rathauses. 30 Gründungsmitglieder stimmten für die Satzung des Vereins und wählten den Vorstand. Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Karsten Schütze gewählt. Dirk Seelemann wurde zum Schatzmeister und Sebastian Bothe, Steffen Pruggmayer, Hans-Jürgen Quast, Reiner Schneeberger, Claus Tennhardt, Heike Werner und Brigitte Wiebelitz wurden als Beisitzer gewählt. Hier können Sie die Satzung und die Beitragsordnung downloaden. Den Powerpoint-Vortrag der Gründungsversammlung können Sie hier downloaden. Der Verein ging aus einem Bürgerbündnis hervor, welches sich bereits am 8. November 2011 gründete.
Video: Parkidylle mit Verkehrslärm
PRO agra-Park e.V. | info@pro-agra-park.de

References: § 10
 §9
 § 1
 Art. 11
 Art. 11
 § 50