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Timestamp: 2016-10-28 02:47:18+00:00

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A.- H.________, geboren 1965, arbeitete seit August 1994 als Bauarbeiter f�r die Firma X.________ AG und meldete sich am 8. Januar 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Zug holte diverse Arztberichte sowie einen Bericht des Arbeitgebers vom 7. Februar 1997 ein und veranlasste eine polydisziplin�re Abkl�rung in der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz (Gutachten vom 6. November 1998, inkl.
psychiatrischem Konsilium vom 14. September 1998, rheumatologischem Konsilium vom 15. September 1998 und beruflicher Abkl�rung vom 11. September 1998). Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren lehnte die IV-Stelle mit Verf�gung vom 9. August 1999 den Anspruch des H.________ auf eine Invalidenrente ab, da ihm eine leichte bis mittelschwere T�tigkeit im Umfang von 60 % zumutbar sei, sodass ein Invalidit�tsgrad von 28 % resultiere.
B.- Nachdem H.________ dagegen Beschwerde erhoben hatte, liess das Verwaltungsgericht des Kantons Zug durch Dr. med. I.________, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gerichtsgutachten vom 10. Oktober 2000 erstellen; im Weiteren nahm es mehrere Arztberichte zu den Akten. Mit Entscheid vom 31. Mai 2001 wurde die Beschwerde teilweise gutgeheissen, indem H.________ ab dem 1. August 1997 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zugesprochen und die Sache zur Abkl�rung beruflicher Massnahmen an die IV-Stelle zur�ckgewiesen wurde.
C.- Die IV-Stelle f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, unter teilweiser Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei festzustellen, dass H.________ ab dem 1. August 1997 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zustehe.
Die Vorinstanz schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet. H.________ seinerseits beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, eventualiter eine halbe H�rtefall-Rente der Invalidenversicherung; zus�tzlich stellt er ein Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
1.- Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen f�r den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 IVG) und die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei Erwerbst�tigen anhand des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
2.- Streitig ist der Anspruch auf eine Invalidenrente und in diesem Zusammenhang einzig die Bestimmung des vom Versicherten ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) f�r die Festlegung des Invalidit�tsgrades.
a) Das kantonale Gericht hat auf die Lohnangaben des Arbeitgebers (Fr. 42'085. 05 f�r das Jahr 1995) abgestellt, und diesen Betrag auf eine Jahresarbeitszeit von 2132 Stunden umgerechnet (die auch dem Landesmantelvertrag entspreche) sowie der Lohnentwicklung bis ins Jahr 1997 angepasst, womit ein massgebendes Valideneinkommen von Fr. 52'104.- resultiere. Bei blossem Abstellen auf die Angaben des Arbeitgebers werde ausser Acht gelassen, dass der Beschwerdegegner im Jahr 1995 krankheits- und unfallbedingte Absenzen gehabt habe.
Die IV-Stelle ist demgegen�ber der Ansicht, dass zwar auf den letzten Lohn abzustellen sei, die Vorinstanz dabei aber nicht ber�cksichtigt habe, dass dieser stundenm�ssig festgesetzte Betrag einen Anteil Entsch�digung f�r Ferien/ Feiertage und f�r den 13. Monatslohn enthalte. Damit k�nne nicht eine Jahresarbeitszeit von 2132 Stunden (41 Stunden pro Woche x 52 Wochen) massgebend sein, sondern es m�ssten die Ferien- und Feiertage abgezogen werden, was ein Valideneinkommen in H�he von Fr. 45'389. 80 (und damit einen Invalidit�tsgrad unter 50 %) zur Folge habe.
U 168 S. 100 Erw. 3b mit Hinweis). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie m�glich zu erfolgen; daher ist in der Regel vom letzten Lohn, den der Versicherte vor Eintritt der Gesundheitssch�digung erzielt hat, auszugehen (Urteile G. vom 6. Dezember 2001, I 190/01, und K. vom 22. November 2001, I 313/01).
Der Beschwerdegegner h�tte im Jahr 1997 gem�ss den Angaben des Arbeitgebers Anspruch auf einen Stundenlohn von Fr. 24.39 gehabt, worin die Ferien-/Feiertagsentsch�digung und der 13. Monatslohn enthalten sind. Von diesem Lohn ist auszugehen, d.h. das Valideneinkommen ist anhand des vereinbarten Entgelts (Fr. 24.39 pro Stunde) und der zu leistenden Arbeitszeit zu bestimmen (vgl. das analoge Vorgehen in RKUV 1998 Nr. U 314 S. 574 gegen unten). Gem�ss Art. 24 des Landesmantelvertrages f�r das Bauhauptgewerbe vom 20. Dezember 1994 (mit Bundesratsbeschluss vom 17. Juli 1995 �ber die Allgemeinverbindlicherkl�rung des Landesmantelvertrages f�r das Bauhauptgewerbe teilweise allgemeinverbindlich erkl�rt; BBl 1995 III 747 f.) betrug die j�hrliche Arbeitszeit in den grossen St�dten und ihren Agglomerationen 2112 Stunden (lit. a), w�hrend das Jahresstundentotal in den �brigen Gebieten 2138 Stunden umfasst (lit. b; die �nderungen vom 23. April und 28. Mai 1996 sowie vom 27. Januar und 10. April 1997 betreffend die Jahresarbeitszeit nicht). Dabei handelt es sich um die Bruttoarbeitszeit vor Abzug von Ferien und Feiertagen. In Art. 24 Abs. 1 der geltenden Version des Landesmantelvertrages vom 13. Februar 1998 wird die j�hrliche Arbeitszeit denn auch explizit als "Brutto-Sollarbeitszeit ... vor Abzug der allgemeinen Nichtleistungsstunden" definiert. Damit sind von der Jahresarbeitszeit (2138 Stunden) die Ferien (4 Wochen � 41 Stunden = 164 Stunden; vgl. Art. 34 Abs. 1 Landesmantelvertrag) und die acht Feiertage (Art. 38 Abs. 1 Landesmantelvertrag; entsprechend 41 Stunden pro Woche/ 5 Tage x 8 Tage = 65,6 Stunden) zu subtrahieren. Der Versicherte hat also effektiv 1908, 4 Jahresstunden zu leisten, f�r die er pro Stunde Fr. 24.39 erh�lt, was f�r das Jahr 1997 ein massgebliches Valideneinkommen von Fr. 46'545. 90 ergibt.
c) Das von der Vorinstanz anhand der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Tabellenl�hne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung festgesetzte und der Lohnentwicklung angepasste Einkommen nach Eintritt der Invalidit�t (Invalideneinkommen) ist in masslicher Hinsicht nicht zu beanstanden, was auch f�r den vorgenommenen behinderungsbedingten Abzug in H�he von 20 % gilt (vgl. BGE 126 V 78 Erw. 5).
Damit resultiert ein Invalidit�tsgrad von rund 44 %; die IV-Stelle wird antragsgem�ss abzukl�ren haben, ob die Voraussetzungen des H�rtefalles gem�ss Art. 28 Abs. 1bis IVG und Art. 28bis IVV vorliegen.
3.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Die IV-Stelle als obsiegende Beh�rde hat keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 2 OG).
Dem Beschwerdegegner kann die unentgeltliche Verbeist�ndung gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
des Kantons Zug vom 31. Mai 2001 und die Verf�gung
Beschwerdef�hrer bei einem Invalidit�tsgrad von 44 %
hat, zur Pr�fung des H�rtefalles und zu neuer Verf�gung
an die IV-Stelle Zug zur�ckgewiesen wird.
III. Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Dr. Matthias Michel, Zug, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht
IV.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, der Ausgleichskasse des Schweizerischen Baumeisterverbandes und dem Bundesamt f�r

References: Art. 24
 Art. 24
 Art. 34
 BGE 
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 159
 Art. 135
 Art. 152