Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_96052_Bamberg-11092534_3
Timestamp: 2017-09-21 09:03:33+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Bamberg (ID:11092534)
> DTAD-ID: 11092534
11092534
Der Landkreis Bamberg plant den Neubau einer 2-fach Sporthalle mit Mensa im Schulzentrum Scheßlitz während des laufenden Schulbetriebes. Das Gebäude soll in der Nachbarschaft zu bestehenden...
Kontaktstelle: Landratsamt Bamberg, Fachbereich Schulen/Hochbau
Hrn. Roland Kutzelmann/Hrn. Marco Zahn
Telefon: +49 951-85412/85273
Fax: +49 951-858412/858273
E-Mail: marco.zahn@lra-ba.bayern.de
GUNTAU:KUNZ, Projektmanagement
Herrn Guntau
E-Mail: guntau@gk-projektmanagement.de
Landratsamt Bamberg, Fachbereich Schulen/Hochbau
Statistik Zweckverband Berufsschulen St...
Neubau einer 2-fach Sporthalle mit Mensa im Schulzentrum Scheßlitz, Mittlerer Weg, 96110 Scheßlitz, Objektplanung Gebäude.
Der Landkreis Bamberg plant den Neubau einer 2-fach Sporthalle mit Mensa im Schulzentrum Scheßlitz während des laufenden Schulbetriebes. Das Gebäude soll in der Nachbarschaft zu bestehenden Schulgebäuden und einer Sporthalle errichtet werden und dient dem Sportunterricht für drei Schulen sowie als Mensa (Zubereitungsküche mit Speisesaal) für zwei Schulen mit einer täglichen Essenausgabe von ca. 250 Portionen.
Aufgabenstellung bilden u.a. die Erstellung des Förderantrags bei der Reg. v. Ofr. und die Mitwirkung bei der Erstellung des Verwendungsnachweises.
Architektenleistungen (Objektplanung) unter Berücksichtigung folgender Kriterien:
— Funktionalität
— Unterhaltskosten
— Entwurfsqualität
ca. 2.000 m2 BGF
ca. 15.150 m3 BRI, davon Sporthalle ca. 10.300 m3, Umkleiden ca. 1.850 m3, Mensa/Küche ca. 2.250 m3 und Foyer ca. 750 m3
Gesamtkosten geschätzt mit ca. 5,3 Mio. EUR brutto (KGR 200 – 700 nach DIN 276
— Planungsbeginn Ende 2015
— Baugenehmigung / Förderantrag bis 2016
— Baubeginn geplant Frühjahr/Sommer 2017
— Bauzeit ca. 1,5 Jahre.
— Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3 Abschnitt 1, § 34)
— stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 1 bis 9, vorerst nur Leistungsphasen 1 und 2.
— Die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen (LPH 3 bis 9) ist entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel durch die Förderbehörden beabsichtigt, ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Scheßlitz.
291103-2015
A) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien anfordern bei: GUNTAU:KUNZ PROJEKTMANAGEMENT (siehe Kontaktadressen unter I.1.)
b) Die Anforderung hat per eMail zu erfolgen.
c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewerbungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag ausschließlich beim Auftraggeber (Landratsamt Bamberg, siehe auch Kontaktadresse unter I.1) einzureichen.
Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber Landratsamt Bamberg eingereicht wurden (Ausschlußkriterium!). Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
i) Aus der Stufe 1 qualifizieren sich mindestens 3 Bewerber für die Stufe 2.
Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Ausschreibungstext für die
Laufzeit in Monaten: 40 (ab Auftragsvergabe)
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2.000.000,- EUR und für sonstige und Sachschäden mindestens 1.000.000,- EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist jedoch mit den Bewerbungsunterlagen schriftlich einzureichen.
Gesetzliche Grundlagen bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Die Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahmen sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.
A) fristgerechter Eingang einer unterschriebenen Bewerbung (Ausschlußkriterium)
b) Eigenerklärung, daß keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und § 4 (9) VOF vorliegen (Ausschlusskriterium)
c) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers gem. § 4 (3) VOF und § 19 (1)(2) VOF. Bei juristischen Personen ist vom Bewerber nachzuweisen, daß der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt.
d) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen.
e) Nachweis der Bauvorlageberechtigung (in Bayern bei Architektenleistungen Art. 61 BayBO).
f) Erklärung gem. § 2 (3) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- und Lieferinteressen verfolgen
g) Erklärung gem. § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet.
h) Will sich ein Bewerber auf die Leistungsfähigkeit Dritter (z.B. verschiedene Standorte, Niederlassungen oder auch freie Mitarbeiter) berufen, so ist nachzuweisen, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Es ist der Nachweis zu führen, daß die erforderlichen Mittel für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen (Nachweis der gesicherten Nutzung z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten).
i) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug.
A) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß § 5 (4) VOF mit den unter III.1.1. angegebenen Deckungshöhen. Bei ungenügender Deckung ist eine Erklärung des Bewerbers abzugeben, daß im Auftragsfall die Deckungssumme projektbezogen auf die unter III.1.1. angegebenen Deckungshöhen erhöht wird
b) Erklärung gemäß § 5 (4) c) VOF über den Gesamtumsatz brutto des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren
c) Sofern die Ausführung der Dienstleistung durch eine Niederlassung des Bewerbers erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz) als auch für die betreffende Niederlassung zu erstellen.
— Führungskräfte (einschl. Projektleiter)
— sonstige fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte und ohne Auszubildende)
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Projekten und Beispielreferenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich gemäß § 4 (3) und § 5 (5) a) VOF erbringen sollen, insbesondere:
— des Projektleiters (Qualifikation mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing. Arch.)
— dessen Stellvertreter
— und von zwei weiteren Projektmitarbeitern,
Für den Projektleiter und den Stellvertreter ist anzugeben, ob und in welchem Umfang er bei den unter III.2.3.b. genannten Referenzobjekten tätig war.
Die Vergleichbarkeit von persönlichen Referenzprojekten hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/ Bilder).
III.2.3.b) Referenzobjekte
Nennung und Beschreibung der erbrachten Leistungen (kurze Beschreibung in Wort und Bild) für max. 2 Referenzobjekte, mit den Anforderungen nach II.1.5. vergleichbar, für den
Neubau von Gebäuden für den Schulsport oder vergleichbaren Sportneubauten
— Projektname und kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild,
— Angabe des Bauherrn (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners),
— Vertragsverhältnis zum Bauherrn (Auftraggeber), z.B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Nachunternehmer,
— Angaben der Gesamtprojektkosten nach DIN 276 und der Einzelkosten in der 1. Ebene für die KGR 300 und 400,
— Vergleich der Gesamtkosten der Kostenberechnung mit der Kostenfeststellung nach DIN 276 in EUR brutto mit Erläuterung bei Abweichungen,
— Angaben zum Honorar (HOAI 2009 oder 2013, Honorarzone und -satz, Honorar in EUR brutto für die selbst erbrachten Leistungen,
— Angaben zu den selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des aktuellen Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI 2009 oder 2013, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit / als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI,
— Terminangaben getrennt zu Planungszeit und zu Bauzeit,
— Angabe der projektbezogenen Kennzahlen NF und BRI (gem. DIN 277 ),
— Referenzschreiben oder Bestätigungsschreiben des jeweiligen Auftraggebers (nicht älter als 2012 / bei älteren Schreiben ist eine Eigenerklärung zur Bestätigung des Inhaltes ausreichend).
Gewertet werden fertig gestellte Referenzobjekte, deren Inbetriebnahme erst nach dem Jahr 2008, also ab dem 01.01.2009 erfolgte.
Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.
Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die o.g. Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
Die Vergleichbarkeit von Projekten hinsichtlich der Schwierigkeit / Projektgröße / Leistungsumfang ist vom Bewerber in Text und Bild nachzuweisen.
III.2.3.c) Besondere fachspezifische Kenntnisse
Die hier aufgeführten Referenzen können auch andere als die unter III.2.3.b) aufgeführte Objekte sein, in diesem Fall müssen die Referenzen mit den Anforderungen nach II.1.5. hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang vergleichbar sein.
Es werden nur Referenzen mit Inbetriebnahme ab dem 01.01.2011 gewertet.
Die Vergleichbarkeit ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
— Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen im energieeffizienten Bauen
— Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen im bautechnischen Brandschutz
und bei der Erstellung von Brandschutznachweisen bei vergleichbaren
— Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (Förderverfahren auf Landes- Bundes- EU- Ebene, z.B. FAG, FA-ZR)
— Nachweis der Erfahrung im Umgang und der Projektabwicklung mit öffentlichen
c) Erklärung zur technischen Ausstattung gemäß § 5 (5) e) VOF mit Angaben über die Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, fachspezifische Software) welche der Bewerber für die Erbringung seiner Leistungen verfügt.

References: § 34
 § 4
 § 4
 § 4
 § 19
 Art. 61
 § 2
 § 4
 § 5
 § 5
 § 4
 § 5
 § 5