Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=DVBl.%201990,%20101
Timestamp: 2013-12-06 14:02:02+00:00

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Rechtsprechung: DVBl 1990, 101 - dejure.org
Rechtsprechung BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86; 2 BvR 961/86; 2 BvR 1000/86 Volltextver�ffentlichungen (5)
Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GGTamilen
VG Ansbach, 26.03.1986 - AN 1 K 85 C.2247
BVerwG, 16.07.1986 - 9 C 249.85
VGH Bayern, 29.07.1986 - 24 CZ 86.30380
BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86; 2 BvR 961/86; 2 BvR 1000/86
BVerfGE 80, 315
NJW 1990, 973 (Ls.)
MDR 1990, 310
DVBl 1990, 101
DVBl 1990, 102
D�V 1990, 200
NVwZ 1990, 151
Wird zitiert von ... (2720) VGH Baden-W�rttemberg, 04.12.1998 - A 14 S 495/98 Jugoslawien: Gruppenverfolgung der Kosovo-Albaner verneint; keine extreme …Politische Verfolgung hat erlitten, wem in Ankn�pfung an die politische �berzeugung, die religi�se Grundentscheidung oder andere unverf�gbare Merkmale, die sein Anderssein pr�gen, gezielt intensive und ihn aus der �bergreifenden Friedensordnung des Staates ausgrenzende Rechtsverletzungen zugef�gt worden sind oder unmittelbar gedroht haben (BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -m E 80, 315 (333ff.)).Die von der Achtung der Unverletzlichkeit der Menschenw�rde bestimmte Rechts�berzeugung, wonach kein Staat das Recht hat, Leib, Leben oder die pers�nliche Freiheit des Einzelnen aus Gr�nden zu gef�hrden oder zu verletzen, die allein in seiner politischen �berzeugung oder religi�sen Grundentscheidung oder unverf�gbaren (jedem Menschen von Geburt anhaftenden) Merkmalen liegen, die sein Anderssein pr�gen, hat die Schaffung des Grundrechts auf Asyl ma�geblich mit hervorgebracht und pr�gt auch seinen Inhalt (vgl. BVerfG, B.v. 01.07.1987 - 2 BvR 478/86 -, E 76, 143 (156f.); B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (333)).Das Ma� dieser Intensit�t ist dabei nicht abstrakt vorgegeben; es mu� der humanit�ren Intention entnommen werden, die das Asylrecht tr�gt, demjenigen Aufnahme und Schutz zu gew�hren, der sich in einer f�r ihn ausweglosen Lage befindet (vgl. BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (335); B.v. 02.07.1980 - 1 BvR 14780 -, E 54, 341 (357); B.v. 26.11.1986 - 2 BvR 1058/85 -, E 74, 51 (64); B.v. 01.07.1987 - 2 BvR 478/86 -, E 76, 143 (158ff., 163f.)).Im Hinblick auf Unruhen, Revolutionen und Kriege mu� zwischen den allgemeinen Auswirkungen, denen regelm��ig die Zielgerichtetheit fehlt (BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, E 80, 315 (335)), und spezielleren Auswirkungen unterschieden werden, bei denen die Zielgerichtetheit nicht von vornherein verneint werden darf.Wesentlich ist vielmehr die erkennbare Gerichtetheit der Ma�nahme, was anhand ihres inhaltlichen Charakters zu beurteilen ist (BVerfG, B.v. 01.07.1987 - 2 BvR 478/86 -, E 76, 143 (157, 166f.); B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (334f.); vgl. auch BVerfG (Kammer), B.v. 11.02.1992 - 2 BvR 1155/91 -, InfAuslR 1992, 152 (154)).1.4 Die politische Verfolgung mu� von einem Tr�ger �berlegener - regelm��ig, aber nicht notwendig hoheitlicher - Macht ausgehen, der der Verletzte unterworfen ist (BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (333f.); BVerwG: U.v. 18.01.1994 - 9 C 58.92 -, E 95, 42 (45f.), insbes.Auch wenn politische Verfolgung grunds�tzlich staatliche Verfolgung ist, so m�ssen dem (verfolgungsm�chtigen) Staat staats�hnliche Organisationen und Machtstrukturen gleichgestellt werden, die den jeweiligen Staat verdr�ngt haben oder denen dieser das Feld �berlassen hat (und die daher insoweit an seine Stelle getreten sind; BVerfG, B.v. 10.07.1989, a.a.O. (334)).Der Staat mu� sich daher als befriedete Einheit darstellen und jedenfalls prinzipiell in der Lage sein, die auf seinem Staatsgebiet herrschenden Gegens�tze, Konflikte und Auseinandersetzungen durch eine �bergreifende Ordnung zumindest insoweit auszugleichen und zu unterbinden, da� sie unterhalb der Stufe der Gewaltt�tigkeit verbleiben und die Existenzm�glichkeit des Einzelnen nicht in Frage stellen, also die Friedensordnung nicht aufheben (BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (334)).Soweit es sich bei den ergriffenen staatlichen Ma�nahmen um vereinzelte Exzesstaten von Amtswaltern handeln sollte, kann in Betracht kommen, da� diese dem Staat nicht zugerechnet werden k�nnen (BVerfG, B.v. 10.07.1989, a.a.O. (352)).Nimmt der Staat im (offenen) B�rgerkrieg faktisch nur noch die Rolle einer milit�risch k�mpfenden B�rgerkriegspartei ein, besteht er also nicht mehr als �bergreifende effektive Ordnungsmacht, so sind seine Ma�nahmen dann keine politische Verfolgung, wenn und soweit sie typisch milit�risches Gepr�ge aufweisen und gerade durch die spezifische Bek�mpfung des B�rgerkriegsgegners der R�ckerlangung des (verlorenen) Gebietes dienen (BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (340)).Noch weniger kann die Asylerheblichkeit verneint werden, wenn die Handlungen der staatlichen Kr�fte in die gezielte physische Vernichtung oder Zerst�rung der ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t des gesamten (aufst�ndischen) Bev�lkerungsteils umschlagen (BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (340).Die V�lkerrechtswidrigkeit einer B�rgerkriegsma�nahme allein begr�ndet aber noch nicht zwangsl�ufig ihren Verfolgungscharakter (BVerfG, B.v. 10.07.1989, a.a.O. (341)).Trotz B�rgerkriegs besteht im �brigen die M�glichkeit asylrelevanter politischer Verfolgung aus der staatlichen �berlegenheitsposition heraus, wenn der Staat seine prinzipielle Gebietsgewalt behauptet oder in bestimmten Gebieten zur�ckerlangt (BVerfG, B.v. 10.07.1989, a.a.O. (340)).Reichen in einer solchen Lage die herk�mmlichen staatlichen Abwehrmittel des Polizei- und Strafrechts nicht mehr aus und reagiert der Staat mit milit�risch-kriegerischen Mitteln, so k�nnen seine Ma�nahmen ebenfalls den Charakter asylrechtlich erheblicher Verfolgung verlieren (vgl. BVerfG, B.v. 10.07.1989 -2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (341)).Wie beim offenen B�rgerkrieg gilt auch insoweit die R�ckausnahme der gezielten physischen Vernichtung von Personen oder ganzen Bev�lkerungsteilen (vgl. BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (341)).1.6 Das Asylgrundrecht des Art. 16a Abs. 1 GG beruht auf dem Zufluchtgedanken und setzt grunds�tzlich den Kausalzusammenhang von Verfolgung und Flucht voraus (BVerfG, B.v. 26.11.1986 - 2 BvR 1058/85 -, E 74, 51 (64); B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (344)).Ist die Verfolgungslage, die f�r die Flucht bestimmend war, mittlerweile beendet und haben sich die Umst�nde zwischenzeitlich ver�ndert, kann eine Asylanerkennung aber nur dann versagt werden, wenn die Gefahr, erneuter Verfolgung ausgesetzt zu sein, mit hinreichender Wahrscheinlichkeit f�r alle Landesteile ausgeschlossen ist (vgl. BVerfG, B.v. 02.07.1980 - 1 BvR 147/80 -, E 54, 341 (361f.); B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (345); BVerwG, U.v. 25.09.1984 - 9 C 17.84 -, E 70, 169 (170f.); U.v. 18.02.197 - 9 C 9.96 -, Buchholz 402.25 � 1 Nr. 191).Das ist der Fall, wenn er in anderen Teilen seines Heimatstaates - im Sinne eines selbst�ndigen V�lkerrechtssubjekts - eine zumutbare Zuflucht (inl�ndische Fluchtalternative) nicht finden kann (vgl. BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (342); vgl. BVerwG, U.v. 30.04.1996 - 9 C 171.95 -, E 101, 123 (132f.)).Das Fehlen des wirtschaftlichen Existenzminimums am Ort einer inl�ndischen Fluchtalternative ist jedoch nur dann asylerheblich, wenn es verfolgungsbedingt ist, d.h. diese existentielle Gef�hrdung am Herkunftsort so nicht best�nde (vgl. BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (34f.); B.v. 10.11.1989 - 2 BvR 1501/84 -, E 81, 58 (65f.); BVerwG, U.v. 15.05.1990 - 9 C 17.87 -, E 85, 139 (146); U.v. 20.11.1990 - 9 C 72.90 -, E 87, 141 (148); U.v. 14.12.1993 - 9 C 45.92 -, Buchholz 402.25 � 1 Nr. 166; B.v. 22.05.1996 - 9 B 136.96 -, Buchholz 402.25 � 1 Nr. 186; U.v. 09.09.1997 - 9 C 43.96 -, Buchholz 402.25 � 1 Nr. 194).Bei einer gezielten, individuellen und unmittelbar-staatlichen Verfolgung ist im �brigen zu beachten, da� eine inl�ndische Fluchtalternative allenfalls ausnahmsweise und nur dann in Betracht kommen kann, wenn es konkrete Anhaltspunkte daf�r gibt, da� der Verfolgerstaat auch in dem Sinne "mehrgesichtig" ist, da� er eine Person in einem Landesteil aktiv, gezielt und individuell verfolgt, sie aber in einem anderen Landesteil selbst dann unbehelligt l��t, wenn sich die "Mehrgesichtigkeit" nicht allein auf gruppengerichtete Merkmale (etwa Religions- oder Volkszugeh�rigkeit, je nach dem Verfolgungsgeschehen erg�nzt um weitere Merkmale wie Geschlecht oder Alter) und einen hieran ankn�pfenden, pauschalierten Separatismusverdacht bezieht, sondern auch auf individuell spezifizierte Verfolgungsma�nahmen (BVerfG (Kammer), B.v. 22.12.1994 - 2 BvR 168/94 -, NVwZ 1995, 1096f.; vgl. auch bereits BVerfG, B.v. 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 -, E 80, 315 (342); BVerwG, U.v. 10.05.1994 - 9 C 434.93 -, Buchholz 402.25 � 1 Nr. 170).
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - 8 A 1292/96 Keine Gruppenverfolgung der Kurden in der T�rkeivgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (333 ff.).vgl. BVerfG, Beschluss vom 2. Juli 1980 - 1 BvR 147/80 u.a. -, BVerfGE 54, 341 (360); Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (344 ff.); BVerwG, Urteil vom 5. Juli 1994 - 9 C 1.94 -, InfAuslR 1995, 24 = NVwZ 1995, 391 = DVBl. 1995, 565.vgl. BVerfG, Beschluss vom 20. Dezember 1989 - 2 BvR 958/86 -, BVerfGE 81, 142 (145, 152 f.) unter Bezugnahme auf seinen Beschluss vom 10. Juli 1989, a.a.O., S. 339 ff; Beschluss vom 8. Oktober 1990 - 2 BvR 508/86 -, InfAuslR 1991, 18 (19/20); Beschluss vom 25. April 1991 - 2 BvR 1437/90 -, InfAuslR 1991, 257, 260; Beschluss vom 13. Oktober 1994 - 2 BvR 126/94 -, DVBl. 1995, 34, 35; BVerwG, Urteil vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 -, Buchholz 402.25 � 1 AsylVfG Nr. 175; Urteil vom 30. M�rz 1999 - 9 C 23.98 - NVwZ 1999, 1349 ff. = DVBl. 1999, 1209 = D�V 1999, 876 ff; vgl. auch OVG NRW, Beschluss vom 6. Juni 1994 - 25 A 3388/91.A -, InfAuslR 1995, 30, 34.vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (341).vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (337); Beschluss vom 8. Oktober 1990 - 2 BvR 508/86 -, InfAuslR 1991, 18 (19 f.); Beschluss vom 25. April 1991 - 2 BvR 1437/90 -, InfAuslR 1991, 257 (260 f.), und Beschluss vom 3. Juli 1996 - 2 BvR 1957/94 -, DVBl. 1996, S. 1250; Beschluss vom 5. August 1998 - 2 BvR 153/96 -, InfAuslR 1999, 37 (39 f.).vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (339 f.).vgl. BVerfG, BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (339).vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (342 ff.); st. Rspr. des BVerwG; vgl. zuletzt etwa Urteil vom 9. September 1997 - 9 C 43.96 -, BVerwGE 105, 204 (207 f., 211 f.) = DVBl. 1998, 274 = NVwZ 1999, 308 ff. und Urteil vom 8. Dezember 1998 - 9 C 17.98 -, NVwZ 1999, 544 ff. = DVBl. 1999, 551 ff. = InfAuslR 1999, 145 ff.vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (345).BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (344 f.).vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (345 f.).vgl. zum Begriff des mehrgesichtigen Staates: BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (342); Beschluss vom 10. November 1989 - 2 BvR 403/94 u.a. -, DVBl. 1990, 201 = InfAuslR 1990, 34; BVerwG, Urteil vom 10. Mai 1994 - 9 C 434.93 -, NVwZ 1994, 1123 = DVBl. 1994, 1407 = InfAuslR 1994, 375.vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502 u.a./86 -, BVerfGE 80, 315 (335) = NVwZ 1990, 161.
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - 8 A 2221/96 vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (333 ff.).vgl. BVerfG, Beschluss vom 2. Juli 1980 - 1 BvR 147/80 u.a. -, BVerfGE 54, 341 (360); Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (344 ff.); BVerwG, Urteil vom 5. Juli 1994 - 9 C 1.94 -, InfAuslR 1995, 24 = NVwZ 1995, 391 = DVBl. 1995, 565.vgl. BVerfG, Beschluss vom 20. Dezember 1989 - 2 BvR 958/86 -, BVerfGE 81, 142 (145, 152 f.) unter Bezugnahme auf seinen Beschluss vom 10. Juli 1989, a.a.O., S. 339 ff; Beschluss vom 8. Oktober 1990 - 2 BvR 508/86 -, InfAuslR 1991, 18 (19/20); Beschluss vom 25. April 1991 - 2 BvR 1437/90 -, InfAuslR 1991, 257, 260; Beschluss vom 13. Oktober 1994 - 2 BvR 126/94 -, DVBl. 1995, 34, 35; BVerwG, Urteil vom 10. Januar 1995 - 9 C 276.94 -, Buchholz 402.25 � 1 AsylVfG Nr. 175; Urteil vom 30. M�rz 1999 - 9 C 23.98 - NVwZ 1999, 1349 ff. = DVBl. 1999, 1209 = D�V 1999, 876 ff; vgl. auch OVG NRW, Beschluss vom 6. Juni 1994 - 25 A 3388/91.A -, InfAuslR 1995, 30, 34.vgl. BVerfG, Beschluss vom 26. November 1986 - 2 BvR 1058/85 -, BVerfGE 74, 51, 64; Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502, 1000, 961/86 -, BVerfGE 80, 315, 344 f.; BVerwG, Urteil vom 30. Oktober 1990 - 9 C 60.89 -, BVerwGE 87, 52, 55; Urteil vom 20. November 1990 - 9 C 72.90 -, BVerwGE 87, 141, 147; Urteil vom 23. Juli 1991 - 9 C 154.90 -, DVBl. 1991, 1089, 1091; Urteil vom 26. Oktober 1993 - 9 C 50.92 -, NVwZ 1994, 500, 504; Urteil vom 6. August 1996 - 9 C 172.95 -, Buchholz Nr. 402.25, � 1 AsylVfG Nr. 190; OVG NRW, Beschluss vom 21. Juli 1997 - 25 A 3083/97.A - Beschluss vom 23. Juli 1997 - 25 A 3243/97.A - Beschluss vom 7. Oktober 1998 - 25 A 3533/98.A - Beschluss vom 19. Oktober 1998 - 25 A 2077/98.A -.vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (341).vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (337); Beschluss vom 8. Oktober 1990 - 2 BvR 508/86 -, InfAuslR 1991, 18 (19 f.); Beschluss vom 25. April 1991 - 2 BvR 1437/90 -, InfAuslR 1991, 257 (260 f.), und Beschluss vom 3. Juli 1996 - 2 BvR 1957/94 -, DVBl. 1996, S. 1250; Beschluss vom 5. August 1998 - 2 BvR 153/96 -, InfAuslR 1999, 37 (39 f.).vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (339 f.).vgl. BVerfG, BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (339).vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (342 ff.); st. Rspr. des BVerwG; vgl. zuletzt etwa Urteil vom 9. September 1997 - 9 C 43.96 -, BVerwGE 105, 204 (207 f., 211 f.) = DVBl. 1998, 274 = NVwZ 1999, 308 ff. und Urteil vom 8. Dezember 1998 - 9 C 17.98 -, NVwZ 1999, 544 ff. = DVBl. 1999, 551 ff. = InfAuslR 1999, 145 ff.vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (345).BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (344 f.).vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (345 f.).vgl. zum Begriff des mehrgesichtigen Staates: BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 (342); Beschluss vom 10. November 1989 - 2 BvR 403/94 u.a. -, DVBl. 1990, 201 = InfAuslR 1990, 34; BVerwG, Urteil vom 10. Mai 1994 - 9 C 434.93 -, NVwZ 1994, 1123 = DVBl. 1994, 1407 = InfAuslR 1994, 375.vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502 u.a./86 -, BVerfGE 80, 315 (335) = NVwZ 1990, 161.
VGH Hessen, 26.07.1993 - 12 UE 141/90 Zur Gefahr politischer Verfolgung f�r Tamilen auf Sri Lanka - inl�ndische …Diese spezifische Zielrichtung ist anhand des inhaltlichen Charakters der Verfolgung nach deren erkennbarem Zweck und nicht nach den subjektiven Motiven des Verfolgenden zu ermitteln (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 = EZAR 201 Nr. 20; zur Motivation vgl. BVerwG, 19.05.1987 - 9 C 184.86 -, BVerwGE 77, 258 = EZAR 200 Nr. 19).Eine derartige staatliche Verantwortlichkeit kommt aber nur in Betracht, wenn der Staat wegen fehlender Schutzf�higkeit oder -willigkeit zum Schutz gegen Ausschreitungen oder �bergriffe nicht in der Lage ist, wobei es auf den Einsatz der ihm an sich verf�gbaren Mittel ankommt (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.) und dem Staat f�r Schutzma�nahmen besonders bei spontanen und schwerwiegenden Ereignissen eine gewisse Zeitspanne zugebilligt werden mu� (BVerwG, 23.02.1988 - 9 C 85.87 -, BVerwGE 79, 79 = EZAR 202 Nr. 13).Zu weiteren Einzelheiten des PTA wird auf die ausf�hrliche Darstellung im Beschlu� des Bundesverfassungsgerichts vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u. a. - (…a.a.O., 319) Bezug genommen.Die nach dem Abflauen der Unruhen vom Parlament verabschiedete sechste Verfassungs�nderung (zu deren Einzelheiten vgl. BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, 320 f.), die den Einsatz f�r einen unabh�ngigen Staat unter Strafe stellte, verlangte von allen Parlamentsabgeordneten einen Eid auf den Einheitsstaat.Eine Gruppenverfolgung der Tamilen l��t sich damit auch aus diesen Gesetzen, die in weiten Teilen dem Rechtsg�terschutz im Sinne der vom Bundesverfassungsgericht (a.a.O., BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 337 ff.) herausgearbeiteten Kriterien dienen, nicht ableiten.Als Drittverfolgung ist sie dem srilankischen Staat nicht zuzurechnen, weil er sich insoweit im Rahmen der ihm zur Verf�gung stehenden Mittel grunds�tzlich schutzbereit gezeigt hat (vgl. dazu BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 335 f.).Asylbegr�ndend ist die Verfolgung des politischen Feindes, nicht die Abwehr des Terrors (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 339).Weil die effektive Gebietsgewalt des Staates im Sinne wirksamer hoheitlicher �berlegenheit Voraussetzung f�r eine vom Staat ausgehende oder ihm zurechenbare Verfolgung ist, fehlt es an der M�glichkeit politischer Verfolgung, sobald und solange der Staat bei offenem B�rgerkrieg im umk�mpften Gebiet faktisch nurmehr die Rolle einer milit�risch k�mpfenden B�rgerkriegspartei einnimmt, als �bergreifende effektive Ordnungsmacht aber nicht mehr besteht (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 340).Sie sind ein gewichtiges Indiz f�r das Entstehen der Guerilla-B�rgerkriegslage, in der die Ma�nahmen des Staates den Charakter asylrechtlich erheblicher Verfolgung verlieren, m�gen sie auch - was zweifellos in Sri Lanka der Fall war - v�lkerrechtswidrig sein (BVerfG, 10.04.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a. a. O., 341).Der Senat vermag f�r den fraglichen Zeitraum bis zur Ausreise des Beigeladenen auch nicht festzustellen, da� die Aktionen der srilankischen Sicherheitskr�fte nach asylerheblichen Merkmalen bestimmte Personen vornehmlich physisch zu vernichten suchten, obwohl diese keinen Widerstand mehr leisteten oder an dem milit�rischen Geschehen nicht (mehr) beteiligt waren, oder da� sie gar in die gezielte physische Vernichtung oder Zerst�rung der ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t des tamilischen Bev�lkerungsteils umgeschlagen waren, was zur Annahme politischer Verfolgung bei der Bek�mpfung des (Guerilla-) B�rgerkriegsgegners trotz Verlust der effektiven Gebietsgewalt des Staates f�hren w�rde (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 340 f.).Droht jedoch in einem Teil des Staatsgebietes politische Verfolgung, so erweist sich der Heimatstaat als ein Verfolgerstaat mit der Folge, da� auch ein unverfolgt ausgereister Asylsuchender auf andere Gebiete seines Heimatstaates nur dann verwiesen werden kann, wenn er dort vor politischer Verfolgung hinreichend sicher ist und ihm dort auch keine anderen Nachteile und Gefahren drohen, die nach ihrer Intensit�t und Schwere einer asylerheblichen Rechtsgutbeeintr�chtigung aus politischen Gr�nden gleichkommen, sofern diese existentielle Gef�hrdung am Herkunftsort so nicht best�nde (BVerwG, 16.02.1993 - 9 C 31.92 -, a.a.O, unter Hinweis auf BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.;… BVerfG, 10.11.1989 - 2 BvR 403/84 u. a. -, a.a.O.;… BVerwG, 15.05.1990 - 9 C 17.89 -, a.a.O.).Insoweit wird auch bei der Untersuchung einer m�glichen inl�ndischen Fluchtalternative vor der Ausreise auf den geminderten Prognosema�stab abgestellt (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.).Milit�rische Ma�nahmen, die der R�ckeroberung eines Gebietes dienen, das zwar de jure noch zum eigenen Staatsgebiet geh�rt, �ber das der Staat de facto die Gebietsgewalt an die bek�mpften Kr�fte aber verloren hat, sind im allgemeinen keine politische Verfolgung (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.).F�r diese Beurteilung ma�geblich sind nicht die subjektiven Gr�nde oder Motive der handelnden Milit�rs, sondern die nach ihrem inhaltlichen Charakter erkennbare Gerichtetheit der von den Streitkr�ften durchgef�hrten Aktionen (vgl. zu diesem Kriterium der "Gerichtetheit" der asylrelevanten Ma�nahme: BVerfG, 01.07.1987 - 2 BvR 478/86 -, a.a.O., 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 20.12.1989 - 2 BvR 958/86 -, BVerfGE 81, 142 = EZAR 200 Nr. 26).Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, der insoweit nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts Bindungswirkung im Sinne des � 31 BVerfGG zukommt (…BVerwG, 15.05.1990 - 9 C 17.89 -, a.a.O.), setzt die inl�ndische Fluchtalternative voraus, da� der Asylbewerber in den in Betracht kommenden Gebieten vor politischer Verfolgung hinreichend sicher ist und ihm jedenfalls auch dort keine anderen Nachteile und Gefahren drohen, die nach ihrer Intensit�t und Schwere einer asylerheblichen Rechtsgutbeeintr�chtigung aus politischen Gr�nden gleichkommen, sofern diese existentielle Gef�hrdung am Herkunftsort so nicht best�nde (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 10.11.1989 - 2 BvR 403/84 u. a. -, a.a.O.).Solche Ma�nahmen kn�pfen nach ihrer objektiv erkennbaren Gerichtetheit nicht willk�rlich an asylrelevante Merkmale der Volkszugeh�rigkeit und Zugeh�rigkeit zu einer bestimmten Altersgruppe an, sondern dienen anla�bezogen dem Rechtsg�terschutz in einer Weise, die der Staatenpraxis gel�ufig ist (vgl. zu diesem Kriterium allgemein: BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.).
VGH Hessen, 13.11.1995 - 12 UE 2014/95 "Wahlfeststellung" bei der Feststellung einer Einreise �ber (irgend-)einen …Diese spezifische Zielrichtung ist anhand des inhaltlichen Charakters der Verfolgung nach deren erkennbarem Zweck und nicht nach den subjektiven Motiven des Verfolgenden zu ermitteln (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315, 344 = EZAR 201 Nr. 20; zur Motivation vgl. BVerwG, 19.05.1987 - 9 C 184.86 -, BVerwGE 77, 258 = EZAR 200 Nr. 19).Hat der Asylsuchende sein Heimatland dagegen unverfolgt verlassen, hat er danach nur dann einen Asylanspruch, wenn ihm aufgrund eines asylrechtlich erheblichen Nachfluchttatbestandes politische Verfolgung mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit droht (BVerfG, 26.11.1986 - 2 BvR 1058/85 -, BVerfGE 74, 51, 64 = EZAR 200 Nr. 18 = NvwZ 1987, 311 = InfAuslR 1987, 56, und 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.; BVerwG, 20.11.1990 - 9 C 74.90 -, BVerwGE 87, 152 = NVwZ 1991, 382 = InfAuslR 1991, 145 = EZAR 201 Nr. 22).Eine derartige staatliche Verantwortlichkeit kommt aber nur in Betracht, wenn der Staat wegen fehlender Schutzf�higkeit oder -willigkeit zum Schutz gegen Ausschreitungen oder �bergriffe nicht in der Lage ist, wobei es auf den Einsatz der ihm an sich verf�gbaren Mittel ankommt (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.) und dem Staat f�r Schutzma�nahmen besonders bei spontanen und schwerwiegenden Ereignissen eine gewisse Zeitspanne zugebilligt werden mu� (BVerwG, 23.02.1988 - 9 C 85.87 -, BVerwGE 79, 79 = EZAR 202 Nr. 13).Zu weiteren Einzelheiten des PTA wird auf die ausf�hrliche Darstellung im Beschlu� des Bundesverfassungsgerichts vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u. a. - (…a.a.O., 319) Bezug genommen.Die nach dem Abflauen der Unruhen vom Parlament verabschiedete sechste Verfassungs�nderung (zu deren Einzelheiten vgl. BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 320 f.), die den Einsatz f�r einen unabh�ngigen Staat unter Strafe stellte, verlangte von allen Parlamentsabgeordneten einen Eid auf den Einheitsstaat.Eine Gruppenverfolgung der Tamilen l��t sich damit auch aus diesen Gesetzen, die in weiten Teilen dem Rechtsg�terschutz im Sinne der vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 337 ff.) herausgearbeiteten Kriterien dienen, nicht ableiten.Als Drittverfolgung ist sie dem srilankischen Staat nicht zuzurechnen, weil er sich insoweit im Rahmen der ihm zur Verf�gung stehenden Mittel grunds�tzlich schutzbereit gezeigt hat (vgl. dazu BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 335 f.).Asylbegr�ndend ist die Verfolgung des politischen Feindes, nicht die Abwehr des Terrors (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 339).Der Senat vermag daher f�r den fraglichen Zeitraum nicht festzustellen, da� die Aktionen der srilankischen Sicherheitskr�fte nach asylerheblichen Merkmalen bestimmte Personen vornehmlich physisch zu vernichten suchten, obwohl diese keinen Widerstand mehr leisteten oder an dem milit�rischen Geschehen nicht (mehr) beteiligt waren, oder da� sie gar in die gezielte physische Vernichtung oder Zerst�rung der ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t des tamilischen Bev�lkerungsteils umgeschlagen waren, was zur Annahme politischer Verfolgung bei der Bek�mpfung des (Guerilla-) B�rgerkriegsgegners selbst bei Verlust der effektiven Gebietsgewalt des Staates f�hren w�rde (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, a.a.O., 340 f.).Milit�rische Ma�nahmen, die der R�ckeroberung eines Gebietes dienen, das zwar de jure noch zum eigenen Staatsgebiet geh�rt, �ber das der Staat aber de facto die Gebietsgewalt an die bek�mpften Kr�fte verloren hat, sind im allgemeinen keine politische Verfolgung (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, a.a.O.).F�r diese Beurteilung ma�geblich sind nicht die subjektiven Gr�nde oder Motive der handelnden Milit�rs, sondern die nach ihrem inhaltlichen Charakter erkennbare Gerichtetheit der von den Streitkr�ften durchgef�hrten Aktionen (vgl. zu diesem Kriterium der "Gerichtetheit" der asylrelevanten Ma�nahme: BVerfG, 01.07.1987 - 2 BvR 478/86 -, a.a.O., 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, a.a.O., 20.12.1989 - 2 BvR 958/86 -, BVerfGE 81, 142 = EZAR 200 Nr. 26).Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, der insoweit nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts Bindungswirkung im Sinne des � 31 BVerfGG zukommt (…BVerwG, 15.05.1990 - 9 C 17.89 -, a.a.O.), setzt die inl�ndische Fluchtalternative voraus, da� der Asylbewerber in den in Betracht kommenden Gebieten vor politischer Verfolgung hinreichend sicher ist und ihm jedenfalls auch dort keine anderen Nachteile und Gefahren drohen, die nach ihrer Intensit�t und Schwere einer asylerheblichen Rechtsgutbeeintr�chtigung aus politischen Gr�nden gleichkommen, sofern diese existentielle Gef�hrdung am Herkunftsort so nicht best�nde (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 10.11.1989 - 2 BvR 403/84 u. a. -, a.a.O.).Solche Ma�nahmen kn�pften nach ihrer objektiv erkennbaren Gerichtetheit nicht willk�rlich an asylrelevante Merkmale der Volkszugeh�rigkeit und Zugeh�rigkeit zu einer bestimmten Altersgruppe an, sondern dienten anla�bezogen dem Rechtsg�terschutz in einer Weise, die der Staatenpraxis gel�ufig ist (vgl. zu diesem Kriterium allgemein: BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.).Droht jedoch in einem Teil des Staatsgebietes politische Verfolgung, so erweist sich der Heimatstaat als ein Verfolgerstaat mit der Folge, da� auch ein unverfolgt ausgereister Asylsuchender auf andere Gebiete seines Heimatstaates nur dann verwiesen werden kann, wenn er dort vor politischer Verfolgung hinreichend sicher ist und ihm dort auch keine anderen Nachteile und Gefahren drohen, die nach ihrer Intensit�t und Schwere einer asylerheblichen Rechtsgutbeeintr�chtigung aus politischen Gr�nden gleichkommen, sofern diese existentielle Gef�hrdung am Herkunftsort so nicht best�nde (BVerwG, 16.02.1993 - 9 C 31.92 -, a.a.O, unter Hinweis auf BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.;… BVerfG, 10.11.1989 - 2 BvR 403/84 u. a. -, a.a.O.;… BVerwG, 15.05.1990 - 9 C 17.89 -, a.a.O.).Eine von privaten Dritten betriebene Verfolgung wird dem Staat nur dann zugerechnet, wenn dieser dem Betroffenen nicht mit den ihm an sich zur Verf�gung stehenden Mitteln Schutz gew�hrt (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.).
VGH Hessen, 16.07.1992 - 10 UE 2169/86 Situation der Tamilen in Sri Lanka im Jaffna-Distrikt und im Mannar-DistriktPolitische Verfolgung liegt vor, wenn dem Einzelnen durch den Staat oder durch Ma�nahmen Dritter, die dem Staat zuzurechnen sind, in Ankn�pfung an seine Rasse, Religion, Nationalit�t, Zugeh�rigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe, politische �berzeugung oder vergleichbare pers�nliche Eigenschaften oder Verhaltensweisen gezielt Rechtsverletzungen zugef�gt werden, die nach ihrer Intensit�t und Schwere die Menschenw�rde verletzen, ihn aus der �bergreifenden Friedensordnung der staatlichen Einheit ausgrenzen und in eine ausweglose Lage bringen (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502, 1000, 961/86 - BVerfGE 80 S. 315 (334 f. und 344 ff.)).Da das Asylgrundrecht auf dem Zufluchtgedanken beruht und deshalb grunds�tzlich den Kausalzusammenhang Verfolgung - Flucht - Asyl voraussetzt und nach dem normativen Leitbild dieses Grundrechts typischerweise (nur) f�r solche Ausl�nder gilt, die aufgrund politischer Verfolgung gezwungen sind, ihr Heimatland zu verlassen und im Ausland Schutz und Zuflucht zu suchen und deswegen in die Bundesrepublik Deutschland kommen, gelten f�r die Anerkennung eines Asylbewerbers unterschiedliche Ma�st�be je nach dem, ob er seinen Heimatstaat vorverfolgt verlassen hat oder ob er unverfolgt in die Bundesrepublik Deutschland gekommen ist (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (344)).Hat der Asylsuchende seinen Heimatstaat jedoch unverfolgt verlassen, ist er (ausnahmsweise) nur dann asylberechtigt, wenn ihm aufgrund beachtlicher Nachfluchttatbest�nde politische Verfolgung mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit droht (BVerfGE 80 S. 315 (344 ff.); BVerwG, Urteil vom 15. Mai 1990 - 9 C 17.89 - BVerwGE 85 S. 139 (140 f)).Dabei darf nicht �bersehen werden, da� das Asylrecht im Sinne des Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GG nicht die einzige Rechtsgrundlage f�r einen Aufenthalt von Ausl�ndern im Bundesgebiet oder jedenfalls f�r ihren Schutz vor Abschiebung darstellt und da� diese anderen gesetzlichen, teilweise auch v�lkerrechtlich begr�ndeten Rechtsbindungen auch in allen F�llen von Nachfluchttatbest�nden zu beachten sind, die der Asylrelevanz ermangeln (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 26. November 1986 - 2 BvR 1058/85 - BVerfGE 74 S. 51 (66 f.)), und da� Fl�chtlingen, die durch B�rgerkriege oder schwere innere Unruhen zur Flucht veranla�t worden sind (sog. de-facto-Fl�chtlinge), aus humanit�ren Gr�nden der Aufenthalt gestattet wird, auch wenn die Voraussetzungen f�r eine Anerkennung als politisch verfolgter Fl�chtling nicht gegeben sind (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (346)).Solche Ma�nahmen stellen keine politische Verfolgung im asylrechtlichen Sinne dar, wenn sie dem aktiven Terroristen, dem Teilnehmer im strafrechtlichen Sinne oder demjenigen gelten, der im Vorfeld Unterst�tzungshandlungen zugunsten terroristischer Aktivit�ten vornimmt, ohne sich an diesen Aktivit�ten zu beteiligen; etwas anderes kann allerdings dann gelten, wenn sonstige Umst�nde - wie etwa die besondere Intensit�t der Verfolgungsma�nahmen - darauf schlie�en lassen, da� der Betroffene gleichwohl wegen eines asylerheblichen Merkmals verfolgt wird, oder wenn die staatlichen Ma�nahmen �ber den bezeichneten Personenkreis hinaus sich etwa auf denjenigen erstrecken, der f�r die separatistischen oder sonstigen politischen Ziele eintritt, aber terroristische Aktivit�ten nicht oder nur gezwungenerma�en unterst�tzt (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (339)).F�r die danach entscheidende Frage, ob eine staatliche Verfolgungsma�nahme "wegen" eines Asylmerkmals - hier der politischen �berzeugung oder der tamilischen Volkszugeh�rigkeit - erfolgt oder auf die Abwehr des Terrorismus gerichtet ist, ist zwar nicht auf die subjektiven Gr�nde oder Motive abzustellen, die den Verfolgenden (letztlich) dabei leiten, sondern dies ist anhand des inhaltlichen Charakters nach der erkennbaren Gerichtetheit der Ma�nahme selbst zu beurteilen (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (335) m.w.N.).Die vom Beigeladenen behaupteten Vorf�lle w�ren deshalb nicht asylerheblich gewesen, da sie auch nach Intensit�t und Schwere nicht �ber das Ma� dessen hinausgingen, was sonst zur Verfolgung �hnlicher - nicht politischer - Straftaten von vergleichbarer Gef�hrlichkeit in Sri Lanka �blich ist, und deshalb keinen Anla� zu der Vermutung geben, der Beigeladene w�re - quasi nur aus Anla� der Terrorismusbek�mpfung - in Wahrheit aber wegen seiner Volkszugeh�rigkeit oder politischen �berzeugung mit schweren Rechtsverletzungen oder gar mit blo�em Gegenterror �berzogen worden (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (338/339 f)).Anderes gilt freilich dann, wenn die staatlichen Kr�fte den Kampf in einer Weise f�hren, die auf die physische Vernichtung von auf der Gegenseite stehenden oder ihr zugerechneten und nach asylerheblichen Merkmalen bestimmten Personen gerichtet ist, obwohl diese keinen Widerstand mehr leisten wollen oder k�nnen oder an dem milit�rischen Geschehen nicht oder nicht mehr beteiligt sind, vollends, wenn die Handlungen der staatlichen Kr�fte in die gezielte physische Vernichtung oder Zerst�rung der ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t des gesamten aufst�ndischen Bev�lkerungsteils umschlagen (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (340 f)).Wenn dort eine politische Verfolgung des Asylbewerbers stattgefunden bzw. unmittelbar gedroht hat und deshalb f�r seine Flucht urs�chlich war, bleibt - abgesehen von nachtr�glichen Ver�nderungen - f�r seine Asylanerkennung (nur) noch zu pr�fen, ob er dadurch �ber seine Heimatregion hinaus auch zum Verlassen seines gesamten Heimatlandes gezwungen war, weil ihm eine zumutbare inl�ndische Fluchtalternative nicht zur Verf�gung stand; wobei f�r die Frage der Zumutbarkeit wiederum die Verh�ltnisse an seinem Heimatort ma�gebend sind, da nur solche existenziellen Gef�hrdungen die Zumutbarkeit einer inl�ndischen Fluchtalternative ausschlie�en, die so am Herkunftsort nicht best�nden (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (344)).Dennoch �bt die LTTE nach wie vor die effektive Gebietsgewalt im Norden in den Distrikten Jaffna, Kilinochchi, Mullaitivu und in Teilen des Distrikts Vavuniya und des hier fraglichen Distrikts Mannar aus (vgl. K -K, Gutachten vom 7. September 1991, Dokument Nr. 174 S. 7) und stellt die im �brigen Bereich des Mannar-Distrikts, insbesondere auf der Insel Mannar und in den gegen�berliegenden Gebietsteilen auf dem Festland, ausge�bte Kontrolle der Regierungstruppen im Sinne der Situation eines Guerilla-B�rgerkrieges durch st�ndige �berf�lle nachhaltig in Frage, so da� die effektive Gebietsgewalt und Ordnungsmacht des Staates mehr oder weniger eng auf die Pr�senz von Regierungstruppen und Camps der Streitkr�fte beschr�nkt (vgl. Ausw�rtiges Amt vom 14. Dezember 1990, Dokument Nr. 137S. 2; vom 30. August 1991, Dokument Nr. 173 S. 1) und die staatliche Friedensordnung deshalb auch hier prinzipiell aufgehoben ist (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (341)).Die der R�ckeroberung der Nordprovinz dienende milit�rische Bek�mpfung des B�rgerkriegsgegners LTTE durch staatliche Kr�fte stellt deshalb keine politische Verfolgung dar, selbst wenn und soweit sie v�lkerrechtswidrig sein und insbesondere der Genfer Rot-Kreuz-Konvention von 1949 und den Zusatzprotokollen von 1977 widersprechen sollte (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (340 f.)).Etwas anderes w�rde lediglich dann gelten, wenn der srilankische Staat den Kampf in einer Weise f�hren w�rde, die auf die physische Vernichtung von auf der Gegenseite stehenden oder ihr zugerechneten tamilischen Personen gerichtet ist, obwohl diese keinen Widerstand mehr leisten wollen oder k�nnen oder an dem milit�rischen Geschehen nicht oder nicht mehr beteiligt sind, vollends wenn die Handlungen der staatlichen Kr�fte in die gezielte physische Vernichtung oder Zerst�rung der ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t des gesamten tamilischen Bev�lkerungsteils umschlagen w�rden (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (340)).Nach den dem Senat vorliegenden Erkenntnissen kann dennoch nicht davon ausgegangen werden, da� die Ma�nahmen des srilankischen Staates im Rahmen des im Norden der Insel gef�hrten B�rgerkrieges - unabh�ngig von den damit letztlich verfolgten staatlichen Zielen und den ihnen zugrundeliegenden Motiven - nach ihrem inhaltlichen Charakter und ihrer erkennbaren Gerichtetheit grunds�tzlich kein typisch milit�risches Gepr�ge mehr aufwiesen, sondern im Sinne von BVerfGE 80 S. 315 (340) unter Ankn�pfung an die tamilische Volkszugeh�rigkeit der zivilen Opfer auf die physische Vernichtung einzelner Gruppenangeh�riger oder gar des gesamten tamilischen Bev�lkerungsteils oder auf die Zerst�rung seiner ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t gerichtet w�ren.Dementsprechend hat das Bundesverfassungsgericht f�r die zum Jahresende 1984 auf der Jaffna- Halbinsel entstandene vergleichbare B�rgerkriegssituation die - allerdings von einem anderen rechtlichen Ansatz her getroffene - Annahme des Bundesverwaltungsgerichts im Ergebnis nicht beanstandet, die Ma�nahmen der srilankischen Sicherheitskr�fte stellten - auch wo sie m�glicherweise v�lkerrechtswidrig seien - keine politische Verfolgung dar (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (349 f.); BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 1985 - 9 C 33/85 - InfAuslR 1986 S. 85 ff.; dazu OVG Koblenz a.a.O. S. 22 und 24).Seine Fahndungsma�nahmen k�nnen deshalb in vom B�rgerkrieg nicht unmittelbar, wohl aber mittelbar betroffenen Gebieten nicht mit denselben Ma�st�ben gemessen werden wie in "Friedenszeiten" (vgl. BVerwG, InfAuslR 1991 S. 145 (147)), da auch ein in verschiedenen Landesteilen in unterschiedlichen Rollen auftretender "mehrgesichtiger" Staat immer ein und derselbe Staat ist (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (342 f.)).
VGH Hessen, 26.07.1993 - 12 UE 2439/89 Zur Gefahr politischer Verfolgung f�r Tamilen auf Sri Lanka - inl�ndische …Diese spezifische Zielrichtung ist anhand des inhaltlichen Charakters der Verfolgung nach deren erkennbarem Zweck und nicht nach den subjektiven Motiven des Verfolgenden zu ermitteln (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u.a. -, BVerfGE 80, 315 = EZAR 201 Nr. 20; zur Motivation vgl. BVerwG, 19.05.1987 - 9 C 184.86 -, BVerwGE 77, 258 = EZAR 200 Nr. 19).Eine derartige staatliche Verantwortlichkeit kommt aber nur in Betracht, wenn der Staat wegen fehlender Schutzf�higkeit oder -willigkeit zum Schutz gegen Ausschreitungen oder �bergriffe nicht in der Lage ist, wobei es auf den Einsatz der ihm an sich verf�gbaren Mittel ankommt (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.) und dem Staat f�r Schutzma�nahmen besonders bei spontanen und schwerwiegenden Ereignissen eine gewisse Zeitspanne zugebilligt werden mu� (BVerwG, 23.02.1988 - 9 C 85.87 -, BVerwGE 79, 79 = EZAR 202 Nr. 13).Zu weiteren Einzelheiten des PTA wird auf die ausf�hrliche Darstellung im Beschlu� des Bundesverfassungsgerichts vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86 u. a. - (…a.a.O., 319) Bezug genommen.Die nach dem Abflauen der Unruhen vom Parlament verabschiedete sechste Verfassungs�nderung (zu deren Einzelheiten vgl. BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, 320 f.), die den Einsatz f�r einen unabh�ngigen Staat unter Strafe stellte, verlangte von allen Parlamentsabgeordneten einen Eid auf den Einheitsstaat.Eine Gruppenverfolgung der Tamilen l��t sich damit auch aus diesen Gesetzen, die in weiten Teilen dem Rechtsg�terschutz im Sinne der vom Bundesverfassungsgericht (a.a.O., BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 337 ff.) herausgearbeiteten Kriterien dienen, nicht ableiten.Als Drittverfolgung ist sie dem srilankischen Staat nicht zuzurechnen, weil er sich insoweit im Rahmen der ihm zur Verf�gung stehenden Mittel grunds�tzlich schutzbereit gezeigt hat (vgl. dazu BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 335 f.).Asylbegr�ndend ist die Verfolgung des politischen Feindes, nicht die Abwehr des Terrors (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 339).Der Senat vermag f�r den fraglichen Zeitraum bis zur Ausreise des Beigeladenen auch nicht festzustellen, da� die Aktionen der srilankischen Sicherheitskr�fte nach asylerheblichen Merkmalen bestimmte Personen vornehmlich physisch zu vernichten suchten, obwohl diese keinen Widerstand mehr leisteten oder an dem milit�rischen Geschehen nicht (mehr) beteiligt waren, oder da� sie gar in die gezielte physische Vernichtung oder Zerst�rung der ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t des tamilischen Bev�lkerungsteils umgeschlagen waren, was zur Annahme politischer Verfolgung bei der Bek�mpfung des (Guerilla-) B�rgerkriegsgegners trotz Verlust der effektiven Gebietsgewalt des Staates f�hren w�rde (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 340 f.).Droht jedoch in einem Teil des Staatsgebietes politische Verfolgung, so erweist sich der Heimatstaat als ein Verfolgerstaat mit der Folge, da� auch ein unverfolgt ausgereister Asylsuchender auf andere Gebiete seines Heimatstaates nur dann verwiesen werden kann, wenn er dort vor politischer Verfolgung hinreichend sicher ist und ihm dort auch keine anderen Nachteile und Gefahren drohen, die nach ihrer Intensit�t und Schwere einer asylerheblichen Rechtsgutbeeintr�chtigung aus politischen Gr�nden gleichkommen, sofern diese existentielle Gef�hrdung am Herkunftsort so nicht best�nde (BVerwG, 16.02.1993 - 9 C 31.92 -, a.a.O, unter Hinweis auf BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.;… BVerfG, 10.11.1989 - 2 BvR 403/84 u. a. -, a.a.O.;… BVerwG, 15.05.1990 - 9 C 17.89 -, a.a.O.).Insoweit wird auch bei der Untersuchung einer m�glichen inl�ndischen Fluchtalternative vor der Ausreise auf den geminderten Prognosema�stab abgestellt (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.).Milit�rische Ma�nahmen, die der R�ckeroberung eines Gebietes dienen, das zwar de jure noch zum eigenen Staatsgebiet geh�rt, �ber das der Staat de facto die Gebietsgewalt an die bek�mpften Kr�fte aber verloren hat, sind im allgemeinen keine politische Verfolgung (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.).F�r diese Beurteilung ma�geblich sind nicht die subjektiven Gr�nde oder Motive der handelnden Milit�rs, sondern die nach ihrem inhaltlichen Charakter erkennbare Gerichtetheit der von den Streitkr�ften durchgef�hrten Aktionen (vgl. zu diesem Kriterium der "Gerichtetheit" der asylrelevanten Ma�nahme: BVerfG, 01.07.1987 - 2 BvR 478/86 -, a.a.O., 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 20.12.1989 - 2 BvR 958/86 -, BVerfGE 81, 142 = EZAR 200 Nr. 26).Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, der insoweit nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts Bindungswirkung im Sinne des � 31 BVerfGG zukommt (…BVerwG, 15.05.1990 - 9 C 17.89 -, a.a.O.), setzt die inl�ndische Fluchtalternative voraus, da� der Asylbewerber in den in Betracht kommenden Gebieten vor politischer Verfolgung hinreichend sicher ist und ihm jedenfalls auch dort keine anderen Nachteile und Gefahren drohen, die nach ihrer Intensit�t und Schwere einer asylerheblichen Rechtsgutbeeintr�chtigung aus politischen Gr�nden gleichkommen, sofern diese existentielle Gef�hrdung am Herkunftsort so nicht best�nde (BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O., 10.11.1989 - 2 BvR 403/84 u. a. -, a.a.O.).Solche Ma�nahmen kn�pfen nach ihrer objektiv erkennbaren Gerichtetheit nicht willk�rlich an asylrelevante Merkmale der Volkszugeh�rigkeit und Zugeh�rigkeit zu einer bestimmten Altersgruppe an, sondern dienen anla�bezogen dem Rechtsg�terschutz in einer Weise, die der Staatenpraxis gel�ufig ist (vgl. zu diesem Kriterium allgemein: BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86 u. a. -, a.a.O.).
VGH Hessen, 16.07.1992 - 10 UE 1508/86 Zur Situation der Tamilen auf Sri-Lanka - Anwendung des AuslG 1990 � 51 Abs 1 von …Politische Verfolgung liegt vor, wenn dem Einzelnen durch den Staat oder durch Ma�nahmen Dritter, die dem Staat zuzurechnen sind, in Ankn�pfung an seine Rasse, Religion, Nationalit�t, Zugeh�rigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe, politische �berzeugung oder vergleichbare pers�nliche Eigenschaften oder Verhaltensweisen gezielt Rechtsverletzungen zugef�gt werden, die nach ihrer Intensit�t und Schwere die Menschenw�rde verletzen, ihn aus der �bergreifenden Friedensordnung der staatlichen Einheit ausgrenzen und in eine ausweglose Lage bringen (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502, 1000, 961/86 - BVerfGE 80 S. 315 (334 f. und 344 ff.)).Da das Asylgrundrecht auf dem Zufluchtgedanken beruht und deshalb grunds�tzlich den Kausalzusammenhang Verfolgung - Flucht - Asyl voraussetzt und nach dem normativen Leitbild dieses Grundrechts typischerweise (nur) f�r solche Ausl�nder gilt, die aufgrund politischer Verfolgung gezwungen sind, ihr Heimatland zu verlassen und im Ausland Schutz und Zuflucht zu suchen und deswegen in die Bundesrepublik Deutschland kommen, gelten f�r die Anerkennung eines Asylbewerbers unterschiedliche Ma�st�be je nach dem, ob er seinen Heimatstaat vorverfolgt verlassen hat oder ob er unverfolgt in die Bundesrepublik Deutschland gekommen ist (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (344)).Hat der Asylsuchende seinen Heimatstaat jedoch unverfolgt verlassen, ist er (ausnahmsweise) nur dann asylberechtigt, wenn ihm aufgrund beachtlicher Nachfluchttatbest�nde politische Verfolgung mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit droht (BVerfGE 80 S. 315 (344 ff.); BVerwG, Urteil vom 15. Mai 1990 - 9 C 17.89 - BVerwGE 85 S. 139 (140 f)).Dabei darf nicht �bersehen werden, da� das Asylrecht im Sinne des Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GG nicht die einzige Rechtsgrundlage f�r einen Aufenthalt von Ausl�ndern im Bundesgebiet oder jedenfalls f�r ihren Schutz vor Abschiebung darstellt und da� diese anderen gesetzlichen, teilweise auch v�lkerrechtlich begr�ndeten Rechtsbindungen auch in allen F�llen von Nachfluchttatbest�nden zu beachten sind, die der Asylrelevanz ermangeln (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 26. November 1986 - 2 BvR 1058/85 - BVerfGE 74 S. 51 (66 f.)), und da� Fl�chtlingen, die durch B�rgerkriege oder schwere innere Unruhen zur Flucht veranla�t worden sind (sog. de-facto-Fl�chtlinge), aus humanit�ren Gr�nden der Aufenthalt gestattet wird, auch wenn die Voraussetzungen f�r eine Anerkennung als politisch verfolgter Fl�chtling nicht gegeben sind (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (346)).Solche Ma�nahmen stellen keine politische Verfolgung im asylrechtlichen Sinne dar, wenn sie dem aktiven Terroristen, dem Teilnehmer im strafrechtlichen Sinne oder demjenigen gelten, der im Vorfeld Unterst�tzungshandlungen zugunsten terroristischer Aktivit�ten vornimmt, ohne sich an diesen Aktivit�ten zu beteiligen; etwas anderes kann allerdings dann gelten, wenn sonstige Umst�nde - wie etwa die besondere Intensit�t der Verfolgungsma�nahmen - darauf schlie�en lassen, da� der Betroffene gleichwohl wegen eines asylerheblichen Merkmals verfolgt wird, oder wenn die staatlichen Ma�nahmen �ber den bezeichneten Personenkreis hinaus sich etwa auf denjenigen erstrecken, der f�r die separatistischen oder sonstigen politischen Ziele eintritt, aber terroristische Aktivit�ten nicht oder nur gezwungenerma�en unterst�tzt (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (339)).F�r die danach entscheidende Frage, ob eine staatliche Verfolgungsma�nahme "wegen" eines Asylmerkmals - hier der politischen �berzeugung oder der tamilischen Volkszugeh�rigkeit - erfolgt oder auf die Abwehr des Terrorismus gerichtet ist, ist zwar nicht auf die subjektiven Gr�nde oder Motive abzustellen, die den Verfolgenden (letztlich) dabei leiten, sondern dies ist anhand des inhaltlichen Charakters nach der erkennbaren Gerichtetheit der Ma�nahme selbst zu beurteilen (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (335) m.w.N.).Der Versuch seiner Festnahme und die anschlie�enden Fahndungsma�nahmen w�ren - die Richtigkeit seines Vortrages unterstellt - deshalb nicht asylerheblich gewesen, weil sie auch nach der vom Beigeladenen geschilderten Intensit�t und Schwere nicht �ber das Ma� dessen hinausgingen, was sonst zur Verfolgung �hnlicher - nicht politischer - Straftaten von vergleichbarer Gef�hrlichkeit in Sri Lanka �blich ist (vgl. Ausw�rtiges Amt vom 20. Mai 1992, Dokument Nr. 190), und deshalb keinen Anla� zu der Vermutung geben, der Beigeladene w�re - quasi nur aus Anla� der Terrorismusbek�mpfung - in Wahrheit aber wegen seiner Volkszugeh�rigkeit oder politischen �berzeugung mit schweren Rechtsverletzungen oder gar mit blo�em Gegenterror �berzogen worden (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (338/339 f)).Anderes gilt freilich dann, wenn die staatlichen Kr�fte den Kampf in einer Weise f�hren, die auf die physische Vernichtung von auf der Gegenseite stehenden oder ihr zugerechneten und nach asylerheblichen Merkmalen bestimmten Personen gerichtet ist, obwohl diese keinen Widerstand mehr leisten wollen oder k�nnen oder an dem milit�rischen Geschehen nicht oder nicht mehr beteiligt sind, vollends, wenn die Handlungen der staatlichen Kr�fte in die gezielte physische Vernichtung oder Zerst�rung der ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t des gesamten aufst�ndischen Bev�lkerungsteils umschlagen (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (340 f)).Wenn dort eine politische Verfolgung des Asylbewerbers stattgefunden bzw. unmittelbar gedroht hat und deshalb f�r seine Flucht urs�chlich war, bleibt - abgesehen von nachtr�glichen Ver�nderungen - f�r seine Asylanerkennung (nur) noch zu pr�fen, ob er dadurch �ber seine Heimatregion hinaus auch zum Verlassen seines gesamten Heimatlandes gezwungen war, weil ihm eine zumutbare inl�ndische Fluchtalternative nicht zur Verf�gung stand; wobei f�r die Frage der Zumutbarkeit wiederum die Verh�ltnisse an seinem Heimatort ma�gebend sind, da nur solche existenziellen Gef�hrdungen die Zumutbarkeit einer inl�ndischen Fluchtalternative ausschlie�en, die so am Herkunftsort nicht best�nden (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (344)).Die der R�ckeroberung des Jaffna-Distrikts dienende milit�rische Bek�mpfung des B�rgerkriegsgegners LTTE durch staatliche Kr�fte stellt deshalb keine politische Verfolgung dar, selbst wenn und soweit sie v�lkerrechtswidrig sein und insbesondere der Genfer Rot-Kreuz-Konvention von 1949 und den Zusatzprotokollen von 1977 widersprechen sollte (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (340 f.)).Etwas anderes w�rde lediglich dann gelten, wenn der srilankische Staat den Kampf in einer Weise f�hren w�rde, die auf die physische Vernichtung von auf der Gegenseite stehenden oder ihr zugerechneten tamilischen Personen gerichtet ist, obwohl diese keinen Widerstand mehr leisten wollen oder k�nnen oder an dem milit�rischen Geschehen nicht oder nicht mehr beteiligt sind, vollends wenn die Handlungen der staatlichen Kr�fte in die gezielte physische Vernichtung oder Zerst�rung der ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t des gesamten tamilischen Bev�lkerungsteils umschlagen w�rden (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (340)).Nach den dem Sent vorliegenden Erkenntnissen kann dennoch nicht davon ausgegangen werden, da� die Ma�nahmen des srilankischen Staates im Rahmen des im Norden der Insel gef�hrten B�rgerkrieges - unabh�ngig von den damit letztlich verfolgten staatlichen Zielen und den ihnen zugrundeliegenden Motiven - nach ihrem inhaltlichen Charakter und ihrer erkennbaren Gerichtetheit grunds�tzlich kein typisch milit�risches Gepr�ge mehr aufwiesen, sondern im Sinne von BVerfGE 80 S. 315 (340) unter Ankn�pfung an die tamilische Volkszugeh�rigkeit der zivilen Opfer auf die physische Vernichtung einzelner Gruppenangeh�riger oder gar des gesamten tamilischen Bev�lkerungsteils oder auf die Zerst�rung seiner ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t gerichtet w�ren.Dementsprechend hat das Bundesverfassungsgericht f�r die zum Jahresende 1984 auf der Jaffna- Halbinsel entstandene vergleichbare B�rgerkriegssituation die - allerdings von einem anderen rechtlichen Ansatz her getroffene - Annahme des Bundesverwaltungsgerichts im Ergebnis nicht beanstandet, die Ma�nahmen der srilankischen Sicherheitskr�fte stellten - auch wo sie m�glicherweise v�lkerrechtswidrig seien - keine politische Verfolgung dar (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (349 f.); BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 1985 - 9 C 33/85 - InfAuslR 1986 S. 85 ff.; dazu OVG Koblenz a.a.O. S. 22 und 24).Seine Fahndungsma�nahmen k�nnen deshalb in vom B�rgerkrieg nicht unmittelbar, wohl aber mittelbar betroffenen Gebieten nicht mit denselben Ma�st�ben gemessen werden wie in "Friedenszeiten" (vgl. BVerwG, InfAuslR 1991 S. 145 (147)), da auch ein in verschiedenen Landesteilen in unterschiedlichen Rollen auftretender "mehrgesichtiger" Staat immer ein und derselbe Staat ist (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (342 f.)).
VGH Hessen, 16.07.1992 - 10 UE 2305/86 Asylrecht: Einzelfall eines Tamilen aus Sri LankaPolitische Verfolgung liegt vor, wenn dem Einzelnen durch den Staat oder durch Ma�nahmen Dritter, die dem Staat zuzurechnen sind, in Ankn�pfung an seine Rasse, Religion, Nationalit�t, Zugeh�rigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe, politische �berzeugung oder vergleichbare pers�nliche Eigenschaften oder Verhaltensweisen gezielt Rechtsverletzungen zugef�gt werden, die nach ihrer Intensit�t und Schwere die Menschenw�rde verletzen, ihn aus der �bergreifenden Friedensordnung der staatlichen Einheit ausgrenzen und in eine ausweglose Lage bringen (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 10. Juli 1989 - 2 BvR 502, 1000, 961/86 - BVerfGE 80 S. 315 (334 f. und 344 ff.)).Da das Asylgrundrecht auf dem Zufluchtgedanken beruht und deshalb grunds�tzlich den Kausalzusammenhang Verfolgung - Flucht - Asyl voraussetzt und nach dem normativen Leitbild dieses Grundrechts typischerweise (nur) f�r solche Ausl�nder gilt, die aufgrund politischer Verfolgung gezwungen sind, ihr Heimatland zu verlassen und im Ausland Schutz und Zuflucht zu suchen und deswegen in die Bundesrepublik Deutschland kommen, gelten f�r die Anerkennung eines Asylbewerbers unterschiedliche Ma�st�be je nach dem, ob er seinen Heimatstaat vorverfolgt verlassen hat oder ob er unverfolgt in die Bundesrepublik Deutschland gekommen ist (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (344)).Hat der Asylsuchende seinen Heimatstaat jedoch unverfolgt verlassen, ist er (ausnahmsweise) nur dann asylberechtigt, wenn ihm aufgrund beachtlicher Nachfluchttatbest�nde politische Verfolgung mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit droht (BVerfGE 80 S. 315 (344 ff.); BVerwG, Urteil vom 15. Mai 1990 - 9 C 17.89 - BVerwGE 85 S. 139 (140 f)).Dabei darf nicht �bersehen werden, da� das Asylrecht im Sinne des Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GG nicht die einzige Rechtsgrundlage f�r einen Aufenthalt von Ausl�ndern im Bundesgebiet oder jedenfalls f�r ihren Schutz vor Abschiebung darstellt und da� diese anderen gesetzlichen, teilweise auch v�lkerrechtlich begr�ndeten Rechtsbindungen auch in allen F�llen von Nachfluchttatbest�nden zu beachten sind, die der Asylrelevanz ermangeln (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 26. November 1986 - 2 BvR 1058/85 - BVerfGE 74 S. 51 (66 f.)), und da� Fl�chtlingen, die durch B�rgerkriege oder schwere innere Unruhen zur Flucht veranla�t worden sind (sog. de-facto-Fl�chtlinge), aus humanit�ren Gr�nden der Aufenthalt gestattet wird, auch wenn die Voraussetzungen f�r eine Anerkennung als politisch verfolgter Fl�chtling nicht gegeben sind (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (346)).Solche Ma�nahmen stellen keine politische Verfolgung im asylrechtlichen Sinne dar, wenn sie dem aktiven Terroristen, dem Teilnehmer im strafrechtlichen Sinne oder demjenigen gelten, der im Vorfeld Unterst�tzungshandlungen zugunsten terroristischer Aktivit�ten vornimmt, ohne sich an diesen Aktivit�ten zu beteiligen; etwas anderes kann allerdings dann gelten, wenn sonstige Umst�nde - wie etwa die besondere Intensit�t der Verfolgungsma�nahmen - darauf schlie�en lassen, da� der Betroffene gleichwohl wegen eines asylerheblichen Merkmals verfolgt wird, oder wenn die staatlichen Ma�nahmen �ber den bezeichneten Personenkreis hinaus sich etwa auf denjenigen erstrecken, der f�r die separatistischen oder sonstigen politischen Ziele eintritt, aber terroristische Aktivit�ten nicht oder nur gezwungenerma�en unterst�tzt (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (339)).F�r die danach entscheidende Frage, ob eine staatliche Verfolgungsma�nahme "wegen" eines Asylmerkmals - hier der politischen �berzeugung oder der tamilischen Volkszugeh�rigkeit - erfolgt oder auf die Abwehr des Terrorismus gerichtet ist, ist zwar nicht auf die subjektiven Gr�nde oder Motive abzustellen, die den Verfolgenden (letztlich) dabei leiten, sondern dies ist anhand des inhaltlichen Charakters nach der erkennbaren Gerichtetheit der Ma�nahme selbst zu beurteilen (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (335) m.w.N.).Die vom Beigeladenen behaupteten Vorf�lle w�ren deshalb nicht asylerheblich gewesen, weil sie auch nach Intensit�t und Schwere nicht �ber das Ma� dessen hinausgingen, was sonst zur Verfolgung �hnlicher - nicht politischer - Straftaten von vergleichbarer Gef�hrlichkeit in Sri Lanka �blich ist, und deshalb keinen Anla� zu der Vermutung geben, der Vater bzw. Bruder des Beigeladenen w�ren - quasi nur aus Anla� der Terrorismusbek�mpfung - in Wahrheit aber wegen ihrer Volkszugeh�rigkeit oder politischen �berzeugung mit schweren Rechtsverletzungen oder gar mit blo�em Gegenterror �berzogen worden (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (338/339 f)) und dem Beigeladenen h�tte eine entsprechende politische Verfolgung gedroht.Anderes gilt freilich dann, wenn die staatlichen Kr�fte den Kampf in einer Weise f�hren, die auf die physische Vernichtung von auf der Gegenseite stehenden oder ihr zugerechneten und nach asylerheblichen Merkmalen bestimmten Personen gerichtet ist, obwohl diese keinen Widerstand mehr leisten wollen oder k�nnen oder an dem milit�rischen Geschehen nicht oder nicht mehr beteiligt sind, vollends, wenn die Handlungen der staatlichen Kr�fte in die gezielte physische Vernichtung oder Zerst�rung der ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t des gesamten aufst�ndischen Bev�lkerungsteils umschlagen (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (340 f)).Wenn dort eine politische Verfolgung des Asylbewerbers stattgefunden bzw. unmittelbar gedroht hat und deshalb f�r seine Flucht urs�chlich war, bleibt - abgesehen von nachtr�glichen Ver�nderungen - f�r seine Asylanerkennung (nur) noch zu pr�fen, ob er dadurch �ber seine Heimatregion hinaus auch zum Verlassen seines gesamten Heimatlandes gezwungen war, weil ihm eine zumutbare inl�ndische Fluchtalternative nicht zur Verf�gung stand; wobei f�r die Frage der Zumutbarkeit wiederum die Verh�ltnisse an seinem Heimatort ma�gebend sind, da nur solche existenziellen Gef�hrdungen die Zumutbarkeit einer inl�ndischen Fluchtalternative ausschlie�en, die so am Herkunftsort nicht best�nden (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (344)).Die der R�ckeroberung des J -Distrikts dienende milit�rische Bek�mpfung des B�rgerkriegsgegners LTTE durch staatliche Kr�fte stellt deshalb keine politische Verfolgung dar, selbst wenn und soweit sie v�lkerrechtswidrig sein und insbesondere der Genfer Rot-Kreuz-Konvention von 1949 und den Zusatzprotokollen von 1977 widersprechen sollte (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (340 f.)).Etwas anderes w�rde lediglich dann gelten, wenn der srilankische Staat den Kampf in einer Weise f�hren w�rde, die auf die physische Vernichtung von auf der Gegenseite stehenden oder ihr zugerechneten tamilischen Personen gerichtet ist, obwohl diese keinen Widerstand mehr leisten wollen oder k�nnen oder an dem milit�rischen Geschehen nicht oder nicht mehr beteiligt sind, vollends wenn die Handlungen der staatlichen Kr�fte in die gezielte physische Vernichtung oder Zerst�rung der ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t des gesamten tamilischen Bev�lkerungsteils umschlagen w�rden (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (340)).Nach den dem Sent vorliegenden Erkenntnissen kann dennoch nicht davon ausgegangen werden, da� die Ma�nahmen des srilankischen Staates im Rahmen des im Norden der Insel gef�hrten B�rgerkrieges - unabh�ngig von den damit letztlich verfolgten staatlichen Zielen und den ihnen zugrundeliegenden Motiven - nach ihrem inhaltlichen Charakter und ihrer erkennbaren Gerichtetheit grunds�tzlich kein typisch milit�risches Gepr�ge mehr aufwiesen, sondern im Sinne von BVerfGE 80 S. 315 (340) unter Ankn�pfung an die tamilische Volkszugeh�rigkeit der zivilen Opfer auf die physische Vernichtung einzelner Gruppenangeh�riger oder gar des gesamten tamilischen Bev�lkerungsteils oder auf die Zerst�rung seiner ethnischen, kulturellen oder religi�sen Identit�t gerichtet w�ren.Dementsprechend hat das Bundesverfassungsgericht f�r die zum Jahresende 1984 auf der Jaffna- Halbinsel entstandene vergleichbare B�rgerkriegssituation die - allerdings von einem anderen rechtlichen Ansatz her getroffene - Annahme des Bundesverwaltungsgerichts im Ergebnis nicht beanstandet, die Ma�nahmen der srilankischen Sicherheitskr�fte stellten - auch wo sie m�glicherweise v�lkerrechtswidrig seien - keine politische Verfolgung dar (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (349 f.); BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 1985 - 9 C 33/85 - InfAuslR 1986 S. 85 ff.; dazu OVG Koblenz a.a.O. S. 22 und 24).Seine Fahndungsma�nahmen k�nnen deshalb in vom B�rgerkrieg nicht unmittelbar, wohl aber mittelbar betroffenen Gebieten nicht mit denselben Ma�st�ben gemessen werden wie in "Friedenszeiten" (vgl. BVerwG, InfAuslR 1991 S. 145 (147)), da auch ein in verschiedenen Landesteilen in unterschiedlichen Rollen auftretender "mehrgesichtiger" Staat immer ein und derselbe Staat ist (vgl. BVerfGE 80 S. 315 (342 f.)).
VGH Baden-W�rttemberg, 29.11.1991 - A 16 S 1731/89 Asylantragstellung - zum objektiven Nachfluchtgrund f�r junge Tamilen in Sri …Da das Asylgrundrecht auf dem Zufluchtgedanken beruht und von seinem Tatbestand her grunds�tzlich den Kausalzusammenhang Verfolgung-Flucht-Asyl voraussetzt (BVerfG, Beschlu� vom 26.11.1986, E 74, 51 (60) sowie vom 10.7.1989, a.a.O. S. 344), ist von wesentlicher Bedeutung, ob der Asylbewerber vorverfolgt oder unverfolgt ausgereist ist.Hat der Asylsuchende seinen Heimatstaat hingegen unverfolgt verlassen, kann er nur dann anerkannt werden, wenn ihm aufgrund eines asylrechtlich erheblichen Nachfluchttatbestandes politische Verfolgung mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit droht (BVerfG…, Beschlu� vom 26.11.1986, a.a.O., S. 64 f. und vom 10.7.1989, a.a.O., S 344 f.; BVerwG, Urteile vom 15.5.1990, E 85, 139 = NVwZ 1990, 1175; 20.11.1990, E 87, 152 = NVwZ 1991, 382 = InfAuslR 1991, 145).Droht diese Gefahr nur in einem Teil des Heimatstaates, so kann der Betroffene auf Gebiete verwiesen werden, in denen er vor politischer Verfolgung hinreichend sicher ist, es sei denn, es drohen ihm dort andere unzumutbare Nachteile und Gefahren (BVerfG, Beschlu� vom 10.7.1989, a.a.O., S. 345 f.;… BVerwG, Urteile vom 15.5.1990 und 20.11.1990, a.a.O.).Von einer der bereits erlittenen politischen Verfolgung gleichzusetzenden unmittelbar drohenden Verfolgung (vgl. BVerfG, Beschl�sse vom 10.7.1989, a.a.O. und vom 23.1.1991, E 83, 216 = NVwZ 1991, 768 = DVBl. 1991, 531 = InfAuslR 1991, 200 = EuGRZ 1991, 109 und BVerwG, Urteil vom 9.4.1991, Buchholz 402.25, � 1 AsylVfG Nr. 143) ist auszugehen, wenn sich die Verfolgungssituation so weit verdichtet hat, da� der Betreffende ohne weiteres mit dem jederzeitigen Verfolgungseintritt aktuell rechnen mu� (…BVerwG, a.a.O. und Urteil vom 19.6.1991, BVerwG 9 C 7.91 u.a., S. 7/8 des Urteilsabdrucks).Ein solcher Verlust ist dann anzunehmen, wenn das staatliche Gewaltmonopol durch Angriffe von mit Guerilla-Taktik k�mpfenden Aufst�ndischen ausgeh�hlt wird und nachhaltig und nicht nur vor�bergehend in Frage gestellt ist, wodurch ein Zwischenzustand eintritt, in welchem die staatliche Friedensordnung prinzipiell aufgehoben ist (BVerfG, Beschlu� vom 10.7.1989, a.a.O. S. 341).Die allgemeine Lage und die Herrschaftsverh�ltnisse in Sri Lanka stellen sich derzeit wie folgt dar (zur Bev�lkerungszusammensetzung, der Erlangung der staatlichen Unabh�ngigkeit und der sp�teren politischen Entwicklung bis zum Einmarsch der indischen Truppen im Sommer 1987 sowie zu den bis zu diesem Zeitpunkt aufgetretenen Spannungen zwischen Singhalesen und Tamilen vgl. die Darstellung des Bundesverfassungsgerichts in seinem Beschlu� vom 10.7.1989, a.a.O., A.I.1.):.Sie wird gepr�gt durch brutale Vergeltungspraktiken der Armee, die unschuldige Zivilisten treffen und nicht das f�r B�rgerkriegsaktionen typisch milit�rische Gepr�ge haben, dem eine asylrechtliche Relevanz fehlt (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 10.7.1991, BVerfGE 80, 315/340).Auch stellen staatliche Ma�nahmen zur Bek�mpfung des Terrorismus grunds�tzlich keine politische Verfolgung dar, wenn sie aktive Terroristen oder deren Unterst�tzer treffen sollen (vgl. BVerfG, Beschl�sse vom 10.7.1989, BVerfGE 80, 315/339 und vom 25.4.1991, InfAuslR 1991, 257).Auch in diesen F�llen kann allerdings eine politische Verfolgung dann gegeben sein, wenn der Betroffene eine Behandlung erleidet, die h�rter ist als die sonst zur Verfolgung �hnlicher - nicht politischer - Straftaten von vergleichbarer Gef�hrlichkeit im Verfolgerstaat �bliche (sog. Politmalus; BVerfG, Beschlu� vom 10.7.1989, BVerfGE 80, 315/338 und vom 20.12.1989, BVerfGE 81, 142).Bei alledem kommt es nicht auf die der jeweiligen staatlichen Ma�nahme zugrundeliegende Motivation, sondern auf die anhand des inhaltlichen Charakters zu beurteilende Gerichtetheit der Ma�nahme selbst an (…vgl. BVerfG, Beschl�sse vom 20.12.1989, a.a.O., S. 151, vom 10.7.1989, a.a.O., S. 335;… vom 8.10.1990, a.a.O.; vom 8.11.1990, InfAuslR 1991, 25 und vom 4.4.1991, InfAuslR 1991, 262).Alles in allem erleiden die nach der PTA festgenommenen Personen eine Behandlung, die erheblich h�rter ist als die sonst zur Verfolgung �hnlicher - nicht politischer - Straftaten von gleicher Gef�hrlichkeit im Verfolgerstaat �bliche (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 10.7.1989, BVerfGE 80, 315).Der Annahme einer politischen Verfolgung in diesem Bereich steht nicht etwa das Fehlen einer effektiven Gebietsgewalt und damit einer Verfolgungsm�chtigkeit des srilankischen Staates entgegen (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 10.7.1989, BVerfGE 80, 315/340).Aber auch soweit die staatliche Gebietsgewalt f�r bestimmte Bereiche des Ostens nicht mehr besteht, handelt es sich jedenfalls insoweit um politische Verfolgungsma�nahmen des Staates Sri Lanka, als die Armee und die Sicherheitsorgane den Kampf gegen die LTTE in einer Weise f�hren, die auf die physische Vernichtung von auf der Gegenseite stehenden oder ihr zugerechneten und nach asylerheblichen Merkmalen bestimmten Personen gerichtet ist, obwohl diese keinen Widerstand mehr leisten wollen oder k�nnen oder an dem milit�rischen Geschehen nicht mehr beteiligt sind (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 10.7.1989, BVerfGE 80, 315, 341 i.V.m. S. 340).Ebenfalls nicht zumutbar ist dem Beigeladenen ein Aufenthalt in der eigentlichen n�rdlichen Frontzone im Bereich des Elephant-Passes und entlang der von der LTTE kontrollierten Gebiete im Norden, denn insofern w�rden dem Beigeladenen aufgrund der dortigen B�rgerkriegslage Nachteile und Gefahren treffen, die ihrer Intensit�t nach denen einer asylrechtlichen Rechtsgutbeeintr�chtigung entsprechen, ohne da� sie so am Herkunftsort des Beigeladenen best�nden (vgl. BVerfG, Beschlu� vom 10.7.1989, BVerfGE 80, 315/344).
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OVG Nordrhein-Westfalen, 02.07.2013 - 8 A 2632/06 Revolution�re Volksbefreiungspartei-Front, DHKP-C, T�rkei, Dev-Sol, Gewalt, …
BVerwG, 20.11.1990 - 9 C 76.90 Asylrecht: Asylberechtigung eines Tamilen aus Sri Lanka
OVG Nordrhein-Westfalen, 03.06.1997 - 25 A 3631/95 VGH Hessen, 03.02.1999 - 7 UE 655/97 R�cknahmefiktion f�r Asylantrag bei Reise in den Verfolgerstaat - Geltung im …
VG Stuttgart, 19.03.2002 - A 6 K 13488/00 Anerkennung einer Aktivistin der TKP/ML als Asylberechtigte
OVG Niedersachsen, 06.01.1997 - 4 L 4812/96 Politische Verfolgung von albanischen Volkszugeh�rigen; Amnestie; Asylrecht; …
VGH Baden-W�rttemberg, 18.09.1996 - A 13 S 874/95 Zaire: Vorliegen einer effektiven Gebietsgewalt des Verfolgerstaates; Einzelfall …
BVerwG, 20.02.2001 - 9 C 20.00 Quasistaatliche Verfolgung in Afghanistan?
OVG Niedersachsen, 29.10.1993 - 8 L 4327/91 VGH Hessen, 24.01.1994 - 12 UE 200/91 Zur Lage der Kurden in der T�rkei - insbesondere zum Bestehen einer inl�ndischen …
OVG Sachsen-Anhalt, 24.03.2004 - 3 L 95/01 T�rkei, Kurden, PKK, Verdacht der Unterst�tzung, Haft, Folter, Glaubw�rdigkeit, …
BVerfG, 23.01.1991 - 2 BvR 902/85 Jeziden
BVerwG, 14.10.2008 - 10 C 48.07 Asyl; Fl�chtlingsanerkennung; Refoulementverbot; Ausschluss; Terrorismus; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 10.06.1997 - 25 A 3632/95 VG Karlsruhe, 11.06.1992 - A 9 K 17421/91 VG Stuttgart, 05.07.2004 - A 11 K 11725/03 Keine Abschiebung wegen drohender Retraumatisierung
VGH Hessen, 26.09.1994 - 12 UE 170/94 Im Einzelfall fehlende inl�ndische Fluchtalternative f�r einen individuell …
BVerfG, 10.08.2000 - 2 BvR 260/98 Afghanistan, Kommunisten, B�rgerkrieg, Gebietsgewalt, Quasi-staatliche …
BVerwG, 29.05.2008 - 10 C 11.07 Abschiebungsverbot; Asyl; Aufkl�rungspflicht; Beweisantrag; Einreiseerlaubnis; …
BVerfG, 09.12.1993 - 2 BvR 1638/93 Verfassungsrechtliche Ma�st�be f�r die Beurteilung der asylrechtlichen Relevanz …
VGH Hessen, 25.02.1991 - 12 UE 2106/87 Zur Anerkennung eines t�rkischen Asylberechtigten wegen der Bet�tigung f�r die …
BVerfG, 05.08.1998 - 2 BvR 153/96 Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde wegen Anerkennung als Asylberechtigter
VGH Baden-W�rttemberg, 25.02.1991 - A 12 S 1644/90 Asylverfahren: Abgrenzung zwischen selbst�ndiger und unselbst�ndiger …
BVerwG, 16.02.1993 - 9 C 31.92 GG Art. 16 Abs. 2 S. 2
BVerfG, 09.12.1993 - 2 BvR 1916/93 Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Feststellung einer B�rgerkriegs- bzw. …
OVG Niedersachsen, 27.05.1998 - 12 L 169/97 Sri Lanka: keine gruppengerichtete Verfolgung; Sri Lanka; Tamile; Verfolgung, …
VGH Hessen, 21.02.2008 - 3 UE 191/07 Zum Abschiebungsschutz tschetschenischer Volkszugeh�riger aus Tschetschenien in …
BVerwG, 01.11.2005 - 1 C 21.04 Widerruf der Asylanerkennung; Widerruf der Fl�chtlingsanerkennung; …
VGH Hessen, 22.03.1991 - 10 UE 2250/86 Zur Frage der Gruppenverfolgung der Tamilen aus Sri Lanka - �berpr�fbarkeit des …
BVerwG, 19.01.2009 - 10 C 52.07 Fl�chtlingsanerkennung; Verfolgungshandlung; zielgerichtete Handlung; …
BVerwG, 30.04.1996 - 9 C 171.95 Asylrecht: Asylberechtigung von Kurden aus der T�rkei, Nachfluchtgrund einer …
BVerwG, 14.12.1993 - 9 C 45.92 GG Art. 16a Abs. 1
BVerwG, 30.04.1996 - 9 C 170.95 Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu Asylbegehren von Kurden …
BVerwG, 30.04.2009 - 1 C 6.08 Aufenthaltserlaubnis, terroristische Aktivit�ten, assoziationsrechtliches …
BVerwG, 20.11.1990 - 9 C 75.90 Asylrecht: Asylberechtigung eines Tamilen aus Sri Lanka
VGH Baden-W�rttemberg, 21.01.1994 - A 14 S 1959/93 Keine Gruppenverfolgung der Volksgruppe der Albaner im Kosovo allein wegen ihrer …
BVerwG, 08.12.1998 - 9 C 17.98 Nordirak als inl�ndische Fluchtalternative f�r politisch Verfolgte aus dem Irak
BVerwG, 18.01.1994 - 9 C 48.92 AsylVfG � 83b; AuslG �� 51, 53; GK Art. 1 A Nr. 2, Art. 33 Nr. 1
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.05.2006 - 21 A 3940/04 OVG Nordrhein-Westfalen, 27.03.2007 - 8 A 2632/06 BVerwG, 05.07.1994 - 9 C 158.94 GG Art. 16 a Abs. 1; VwGO � 108 Abs. 1
OVG Nordrhein-Westfalen, 14.02.2006 - 15 A 2119/02 T�rkei, Jesiden, Gruppenverfolgung, mittelbare Verfolgung, Verfolgungsdichte, …
BVerwG, 30.10.1990 - 9 C 60.89 Religi�se Verfolgung als Asylgrund
BVerwG, 09.04.1991 - 9 C 91.90 BVerwG, 06.08.1996 - 9 C 172.95 Keine Asylberechtigung von Muslimen aus Bosnien-Herzogowina
BVerwG, 25.07.2000 - 9 C 28.99 Asylrecht
VGH Hessen, 06.12.1991 - 10 UE 2547/85 Kein politisches Asyl f�r einen 1984 aus dem Norden Sri Lankas ausgereisten …
BVerwG, 30.03.1999 - 9 C 23.98 Kein Asyl f�r Funktion�re der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK
BVerwG, 09.09.1997 - 9 C 43.96 GG Art. 16a; AuslG � 51
OVG Berlin, 14.10.2003 - 6 B 7.03 T�rkei, Kurden, Dorfsch�tzer, Weigerung, das Amt des Dorfsch�tzers zu �bernehmen, …
OVG Hamburg, 19.06.1992 - Bf IV 19/88 BVerfG, 20.10.1994 - 2 BvR 1725/93 Verfassungsrechtliche Ma�st�be f�r die Beurteilung der asylrechtlichen Relevanz …
BVerfG, 20.12.1989 - 2 BvR 958/86 Asylerheblichkeit von Folter - Grenzen des Asylrechts bei terroristischen …
VGH Hessen, 09.12.1991 - 12 UE 298/87 Asylrecht: Strafverfolgung nach dem t�rkischen Gesetz �ber die Bek�mpfung von …
BVerfG, 20.10.1994 - 2 BvR 1375/93 Verfassungsrechtliche Ma�st�be f�r die Beurteilung der asylrechtlichen Relevanz …
VG D�sseldorf, 31.10.2003 - 25 K 4223/02 Aserbaidschan, Armenier, Folgeantrag, �nderung der Sachlage, Familienangeh�rige, …
VGH Baden-W�rttemberg, 21.11.1991 - A 12 S 799/91 Zum Darlegungserfordernis der grunds�tzlichen Bedeutung einer Rechtssache im …
VG Bremen, 13.02.2003 - 2 K 349/01 VGH Baden-W�rttemberg, 16.09.2004 - A 2 S 471/02 Keine staatliche Verfolgung im Irak
OVG Rheinland-Pfalz, 26.05.1998 - 7 A 11433/97 Irak, Kurden, Nordirak, Gebietsgewalt, Interne Fluchtalternative, …
VG K�ln, 08.10.2013 - 14 K 1928/11 VGH Hessen, 09.02.2005 - 5 UE 3197/02 Sri Lanka, Tamilen, Gruppenverfolgung, LTTE, Interne Fluchtalternative, …
BVerwG, 22.03.1994 - 9 C 443.93 AuslG � 51, � 53; GG Art. 100 Abs. 2, Art. 25 Satz 1; GK Art. 1 A Nr. …
OVG Rheinland-Pfalz, 17.03.1995 - 2 A 10115/95 VGH Hessen, 07.12.1998 - 12 UE 232/97 T�rkei: �rtlich begrenzte Gruppenverfolgung der Kurden in den Notstandsprovinzen …
BVerfG, 14.05.2003 - 2 BvR 134/01 Umfang des Asylrechts weiblicher kurdischer Volkszugeh�riger
VG K�ln, 08.10.2013 - 14 K 1601/11 VG Ansbach, 08.07.2008 - AN 1 K 06.30487 T�rkei; Kurde; Asylerstverfahren; freisprechende Urteile des …
VG D�sseldorf, 15.01.2002 - 25 K 4285/01 Russland, Tschetschenien, Tschetschenen, Moskau, Kontrollen, Festnahme, …
VGH Hessen, 05.11.1990 - 12 UE 1124/89 Zur Frage der politischen Gruppenverfolgung der Jeziden in der T�rkei
VGH Hessen, 23.11.1992 - 12 UE 2590/89 Zur Situation der Kurden in der T�rkei - Gruppenverfolgung verneint - M�glichkeit …
VG D�sseldorf, 28.02.2003 - 25 K 7180/01 OVG Nordrhein-Westfalen, 24.03.2010 - 18 A 2575/07 Widerruf einer Asylberechtigung durch Wegfall der Umst�nde i.R.d. Asylanerkennung …
OVG Rheinland-Pfalz, 01.06.1994 - 11 A 12439/92 VGH Hessen, 24.06.2003 - 7 UE 3606/99 Abschiebungshindernis - fehlende Bezahlbarkeit von Medikamenten im Heimatland
BVerfG, 04.12.1991 - 2 BvR 657/91 Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Abweisung einer Asylklage als …
BVerwG, 10.01.1995 - 9 C 276.94 AuslG � 51 Abs. 1, Abs. 3; GG Art. 16a
BVerwG, 24.10.1995 - 9 C 3.95 AuslG � 51; GG Art. 16a
VG Karlsruhe, 23.08.2005 - 11 K 10918/05 OVG Nordrhein-Westfalen, 31.08.2007 - 15 A 994/05 VGH Bayern, 16.06.2008 - 11 B 07.30185 Tschetschenisch/inguschetische Familie; Jurist aus Moskau; Verfolgungsschicksal …
BVerwG, 13.05.1993 - 9 C 59.92 VGH Baden-W�rttemberg, 10.05.1995 - A 13 S 2943/92 Keine Gruppenverfolgung der Christen aus dem Nordsudan; keine beachtliche …
BVerwG, 18.02.1997 - 9 C 9.96 AuslG � 51 Abs. 1; GG Art. 16a Abs. 1
OVG Berlin, 20.11.2003 - 6 B 11.03 VG Bremen, 27.03.2008 - 2 K 1959/06 �ffentliche Religionsaus�bung
BVerwG, 15.05.1990 - 9 C 17.89 AsylVfG � 1; GG Art. 16 Abs. 2 S. 2
VG Freiburg, 28.01.2002 - A 3 K 12027/97 Politische Verfolgung nach R�ckkehr in den Libanon von Mitgliedern der SLA
BVerwG, 24.03.1995 - 9 B 747.94 GG Art. 16a Abs. 1
VG Gie�en, 09.05.2000 - 9 E 30643/94 Unzul�ssige Abschiebung von Kosovo-Albanern in die Bundesrepublik Jugoslawien
OVG Th�ringen, 25.09.2003 - 3 KO 851/99 Asylrecht aus Kartenart 1, 4; Asylrecht; Glaubhaftmachung; Sachvortrag; …
VGH Bayern, 17.04.2008 - 11 B 08.30038 Tschetschenen aus Dagestan; keine Vorverfolgung; inl�ndische Fluchtalternative …
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.03.2010 - 18 A 2613/07 Rechtm��igkeit eines Asylwiderrufs wegen Wegfalls der bei der Asylanerkennung …
BVerwG, 20.11.1990 - 9 C 72.90 Politische Verfolgung von Tamilen in Sri Lanka

References: Art. 16
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 Art. 33
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 Art. 100
 Art. 25
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