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Timestamp: 2019-12-07 21:46:06+00:00

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Rechtsprechung: FamRZ 2011, 481 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 09.12.2010 | OLG Hamm, 01.07.2010
OLG Hamburg, 10.09.2010 - 12 WF 51/10
https://dejure.org/2010,6646
OLG Hamburg, 10.09.2010 - 12 WF 51/10 (https://dejure.org/2010,6646)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 10.09.2010 - 12 WF 51/10 (https://dejure.org/2010,6646)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 10. September 2010 - 12 WF 51/10 (https://dejure.org/2010,6646)
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Trennungszeit der Ehegatten: Pflicht zur Mitwirkung an der Entlassung des anderen Ehegatten aus dem gemeinsamen Mietverhältnis
BGB §§ 1353, 1361
Rücksichtnahmepflicht bei getrennt lebenden Ehegatten; Mitwirkung des einen an der Entlassung des anderen aus Mietverhältnis
Vorliegen einer Verpflichtung des getrennt lebenden Ehegatten zur Mitwirkung an der Beendigung eines Mietverhältnisses aus dem Gebot zur gegenseitigen Rücksichtnahme
BGB § 1353; BGB § 1361
Mitwirkung an Mietvertragsentlassung des getrennt lebenden Ehegatten
Familienrecht - Entlassung aus Mietverhältnis - Mitwirkungspflicht bei getrennt lebenden Ehepartnern
Scheidung: Ehefrau bleibt in der Wohnung - Sie muss dazu beitragen, dass der Ehemann aus dem Mietvertrag "herauskommt"
Mitwirkungspflicht zur Entlassung des Ehepartners aus dem Mietvertrag
Kurznachricht zu "Praxishinweis zum Beschluss des OLG Hamburg vom 10.09.2010, Az.: 12 WF 51/10 (Wohnungsüberlassung während der Trennungszeit/Zustimmung zur Kündigung des Mietverhältnisses)" von Redaktion FuR, original erschienen in: FuR 2010, 702 - 703.
AG Hamburg-Harburg, 21.01.2010 - 632 F 442/09
NJW-RR 2011, 374
NZM 2011, 311
Ein Ehegatte, der im Einvernehmen mit dem ausgezogenen Ehegatte, die Ehewohnung alleine nutzt, ist vielmehr gegenüber dem anderen schon während der Trennungszeit verpflichtet, an der Entlassung aus dem gemeinsamen Mietverhältnis mitzuwirken (vgl. OLG Hamburg, FamRZ 2011, 481).
Möglichkeit der Verpflichtung einer aus Rechtsanwälten und Steuerberatern bestehenden gemischten Sozietät vor dem Inkrafttreten des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) zur Erbringung anwaltlicher Dienstleistungen gegenüber Mandanten; Erfordernis der Befugnis zur ...
§ 59 BRAO, Art 1 § 3 RBerG, § 5 RDG, § 675 BGB, § 133 BGB
Gemischte Sozietät kann Anwaltsvertrag abschließen
Auch in der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 09. Dezember 2010 (IX ZR 44/10, NJW 2011, 2301 - 2303) kommt ein dem des Senats ähnliches Verständnis zum Ausdruck, soweit dort ausgeführt wird, dass die Sozietätsfreiheit der Angehörigen rechtsberatender Berufe das Recht zur typischen Betätigung einschließen müsse, wozu insbesondere der Abschluss und die Erfüllung von Verträgen über rechtsberatende und rechtsbetreuende Dienstleistungen gehöre, wobei die Erbringung allgemeiner Rechtsdienstleistungen durch § 59 a Abs. 1 Satz 1 BRAO, Art. 1 § 3 Nr. 2, § 5 Nr. 2 RBerG und § 5 RDG den Gesellschaftern vorbehalten bleibe, die Anwälte seien (…BGH a.a.O./juris Tz. 8).
OLG Hamm, 01.07.2010 - II-3 UF 222/09
https://dejure.org/2010,15159
OLG Hamm, 01.07.2010 - II-3 UF 222/09 (https://dejure.org/2010,15159)
OLG Hamm, Entscheidung vom 01.07.2010 - II-3 UF 222/09 (https://dejure.org/2010,15159)
OLG Hamm, Entscheidung vom 01. Juli 2010 - II-3 UF 222/09 (https://dejure.org/2010,15159)
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§ 1361 b Abs. 3 Satz 2 BGB, § 745 Abs. 2 BGB
AG Dortmund, 25.06.2009 - 113 F 1897/09
(1) Die Nutzungsentschädigung bemisst sich grundsätzlich nach der Höhe des halben Mietwerts des fraglichen Objektes (…vgl. Bamberger/Roth-Gehrlein, BeckOK BGB, Stand: 01.02.2016, § 745 Rn. 10 m. w. N.), der gegebenenfalls im Wege einer Schätzung nach §§ 30 Abs. 1, 113 Abs. 1 FamFG, 287 Abs. 2 ZPO ermittelt werden kann (vgl. OLG Hamm FamRZ 2011, 481; OLG Brandenburg FÜR 2002, 145).
Maßgebend für die Billigkeitsentscheidung sind stets die gesamten Umstände des jeweiligen Einzelfalls, d.h. neben dem Mietwert sind insbesondere die Lebens- und die wirtschaftlichen Verhältnisse der Ehegatten und ihre bisherige Lebensgestaltung zu beachten (Senat, Urteil vom 1. Juli 2010, 3 UF 222/09).
Dabei kann im Ergebnis dahinstehen, ob sich der Nutzungsentschädigungsanspruch des Antragsgegners gegen die Antragstellerin in der Trennungszeit dem Grunde nach aus § 1361b Abs. 3 S. 2 BGB oder aus § 745 Abs. 2 BGB ergibt (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 01.07.2010, II-3 UF 222/09, openJur 2011, 75621; Urteil vom 30.09.2010, II-3 UF 154/10, openJur 2011, 75619), denn in beiden Fällen dürften die Voraussetzungen für eine Geltendmachung des Anspruchs jedenfalls ab Juni 2015 vorliegen.
Besteht zwischen den geschiedenen Eheleuten Einigkeit über die Nutzung der im Miteigentum stehenden (früheren) "Ehewohnung", so bestimmt sich der Anspruch auf Leistung einer Nutzungsentschädigung richtigerweise nach § 745 Abs. 2 BGB (vgl. BGH…, Urteil vom 04.08.2010, XII ZR 14/09 = BGHZ 186, S. 372 ff., Ziffern 15, 24;… OLG Brandenburg, FamRZ 2008, S. 1444;… OLG Naumburg, NJW-RR 2009, S. 1447;… OLG Karlsruhe, FamRZ 2009, S. 775) und nicht nach §§ 2, 3 HausratsV analog (so aber OLG Hamm, FamRZ 2011, S. 481;… OLG München, FamRZ 2007, S. 1655) oder § 1568 a BGB.
Soweit die Antragstellerin die laufende Zahlung einer Nutzungsentschädigung nach Rechtskraft der Scheidung beansprucht, ergibt sich ihr Anspruch aus § 745 II BGB (vgl. OLG Hamm FamRZ 2011, 481; OLG München FamRZ 2007, 1655).

References: § 1353
 § 1361

§ 59
 § 3
 § 5
 § 675
 § 133
 § 59
 Art. 1
 § 3
 § 5
 § 5

§ 1361
 § 745
 § 745
 § 1361
 § 745
 § 745
 § 1568
 § 745