Source: https://www.kap-fachanwalt-rechtsanwaelte.de/faelle/cmi/
Timestamp: 2020-04-07 03:17:31+00:00

Document:
CMI Clerical Medical Investment Deutschland
CMI - Clerical Medical Investment Ltd.
Die englische Lebensversicherung CMI (Clerical Medical Investment Ltd.) war insbesondere in den Jahren 1998 bis 2002 stark auf dem deutschen Markt für Lebensversicherungen vertreten.
Mangels eines eigenen Vertriebes wurden die Versicherungen beim deutschen Kunden durch sogenannte Masterdistributoren, wie bspw. die EMF AG Hamburg oder die LEX Vermögensverwaltungs AG, verkauft.
Dies traf nicht nur Kunden, die auf Grundlage hoher Renditeversprechen eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen hatten, sondern besonders Anleger die im Rahmen von so genannten "Hebelmodellen" ein Darlehen zur Finanzierung dieser CMI Lebensversicherung aufgenommen hatten. Diese Anleger sehen sich nun mit einem hohen Schuldenberg konfrontiert, der durch die tatsächliche Entwicklung der Renditen der Policen auf niedrigem Niveau, entstanden ist.
Bekannteste Hebelmodelle in Verbindung CMI
Die größten und bekanntesten dieser Hebelmodelle sind:
EuroPlan (Röbke & Partner),
Lex-Konzept-Rente (LEX Vermögensverwaltungs AG),
Sicherheits-Kompakt-Rente "SKR" (Schnee-Gruppe),
Individualrente (Proconcept GmbH),
System-Rente, das Stuttgarter Rentenkonzept "SRK",
Pensionsplan Noble und der Profit Plan Noble,
Lombard-Plan.
Fragen & Antworten | CMI BGH-Urteile
BGH - Was wurde in den CMI Klagen verhandelt?
Am 11. Juli 2012 fanden mehrere Verfahren bzgl. der Schadensersatzpflicht von CMI Investment Ltd. statt (AZ BGH IV ZR 164/11; IV ZR 122/11; IV ZR 151/11; IV ZR 268/10; IV ZR 271/10).
Die CMI Klagen verfolgten in erster Linie Schadensersatzansprüche wegen behaupteter fehlerhafter Beratung im Zusammenhang mit Abschlüssen von kreditfinanzierten Lebensversicherungsverträgen von CMI des Produkttyps "Wealthmaster Noble" aus den Jahren 2001 und 2002.
Wie hat der BGH zu CMI entschieden?
Der BGH erkennt sowohl Schadensersatzansprüche gegen den britischen Lebensversicherer Clerical Medical aus eigener Pflichtverletzung, als auch die Leistungsverpflichtung aus den Verträgen an. Ebenso stellte er fest, dass die Sache nicht entscheidungsreif sei, da das Berufungsgericht die erforderlichen Feststellungen zum geltend gemachten Schadensersatzanspruch und gegebenenfalls zum Leistungsanspruch zu treffen habe. Diese Fälle sind nun zur neuen Verhandlung und Entscheidung an die Berufungsgerichte zurückverwiesen worden.
Der BGH sieht es in seinen Urteilen als erwiesen an, dass die Clerical Medical den Kunden aus ihren Versicherungen grundsätzlich die ursprünglich versprochenen Auszahlungen aus dem Vertrag leisten muss, unabhängig vom ermittelten Wert der Versicherung.
Haben die BGH Urteile zu CMI grundsätzliche Bedeutung?
Welche Pflichtverletzungen werden CMI vorgeworfen?
Sind Ansprüche bereits verjährt und können nicht mehr geltend gemacht werden?
Was bedeutet diese Entscheidung für mich und meinen CMI Fall?
Hier lesen Sie Antworten zum diesen Fragen und mehr...
Klagen gegen CMI/ Clerical Medical Investment
Lesen Sie auf den folgenden Seiten bzw. Rechts unter den Clerical Medical News, wie sich die Klagen gegen Clerical Medical Investment (CMI) entwickeln bzw. entwickelt haben und geschädigte Anleger Schadensersatz oder versprochene Leistung geltend machen können.
Auch in Österreich wurden erste Klagen gegen CMI erfolgreich abgeschlossen. Geschädigte Anleger können sich zur Beratung an unsere Kooperationspartner in Österreich wenden. Für einen ersten Kontakt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und geben Ihren Fall bei Interesse an unsere Kollegen weiter.

References: BGH 
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