Source: https://www.physik.fu-berlin.de/_papierkorb/diplom/ordnungen/Diplomstudienordnung.html
Timestamp: 2019-11-18 06:17:13+00:00

Document:
Diplomstudienordnung • Fachbereich Physik - Freie Universität Berlin
Diplomstudienordnung
Studienordnung für den Diplomstudiengang Physik
am Fachbereich Physik der Freien Universität Berlin
Aufgrund von § 89 Abs. 2 Nr. 4 des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) in der Fassung vom 30. Juli 1982 (GVBI. S. 1549), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Juli 1984 (GVBI. S. 984), hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Physik am 18. Juli 1984 eine Studienordnung erlassen (bestätigt vom Senator für Wissenschaft und Forschung mit Schreiben vom 7. November 1984).
Die am 14. Juli 1999 aufgrund von § 18 dieser Ordnung aktualisierte Version hat - gem. Beschluss 5/99 des Fachbereichsrats Physik der Freien Universität Berlin - folgenden Wortlaut:
(nach Auszügen aus den "Empfehlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) zur Struktur des Physikstudiums an den deutschen Hochschulen", Bonn 1978)
Physiker und Physikerinnen sind in einem weiten Spektrum von Berufen tätig. Ihr Berufsfeld reicht von der Grundlagen- und Industrieforschung über die anwendungsbezogene Entwicklung, die Produktion, den technischen Vertrieb, die technische und administrative Planung und Führung bis zur Lehre in Schule und Hochschule.
Dieses traditionell breite Berufsfeld ist durch die neueren Entwicklungen in Wissenschaft und Technik im Begriff, sich noch weiter auszudehnen. Vor allem erwartet man von Physikern und Physikerinnen die Fähigkeit, ihr Grundwissen und physikalische Denkmethoden auf die Lösung bisher noch nicht bearbeiteter Probleme in Technik und Grundlagenforschung anzuwenden. Dazu gehören auch fächerübergreifende Forschungs- und Entwicklungsprojekte. In Zukunft werden daher Physikerinnen und Physiker in noch stärkerem Maße auf Gebieten arbeiten, für die sie während des Studiums nicht direkt ausgebildet wurden und für die teilweise eine spezielle Ausbildung noch nicht existiert. Um den dadurch entstehenden Anforderungen zu genügen, wird eine genügend breite und tiefe Ausbildung in der gesamten experimentellen und theoretischen Physik benötigt.
Eine der wichtigsten Eigenschaften von Physikern und Physikerinnen im Beruf ist daher ihre Vielseitigkeit und die Fähigkeit, Wesentliches zu erkennen und sich selbständig in neue Problemkreise einzuarbeiten. Diese Eigenschaften versetzen sie in die Lage, auch Probleme außerhalb von Wissenschaft und Technik, z. B. in Administration und Management, erfolgreich zu lösen. Die breite Grundlagenausbildung im Physikstudium hat also eine besondere Bedeutung. Eine allzu weitgehende Spezialisierung während des Studiums sollte nicht angestrebt werden. Flexibilität und wissenschaftliche Eigenständigkeit bleiben die wichtigsten Ausbildungsziele. Hierin unterscheidet sich eine Ausbildung in der Physik von der stärker spezialisierten in den Ingenieurswissenschaften.
Der Fachbereich Physik bietet Studiengänge mit folgenden Studienabschlüssen an:
I. Diplom II. Staatsexamen
1. für das Amt des Studienrats/der Studienrätin mit Physik als 1. oder 2. Fach, 2. für das Amt des Lehrers/der Lehrerin mit 2 Fächern (ein Fach Physik), 3. für das Amt des Lehrers/der Lehrerin mit dem Fach Physik. III. Teilstudiengänge (Nebenfachstudium in Physik) werden angeboten für Studierende der anderen Naturwissenschaften, der Mathematik, Medizin und Pharmazie. IV. Der Fachbereich Physik bietet ein Aufbaustudium an, das zum Erwerb des "Doktor rer. nat." führt.
Die vorliegende Studienordnung befaßt sich ausschließlich mit dem Diplomstudiengang Physik.
Diese Ordnung regelt auf der Grundlage der Prüfungsordnung (DPO) vom 18. Juli 1984 (ABl. S. 197) Ziel, Inhalt und Aufbau des Diplomstudiengangs Physik.
§ 2 - Studienvoraussetzung
Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die allgemeine Hochschulreife oder ein von dem für das Schulwesen zuständigen Mitglied des Senats von Berlin als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.
§ 3 - Tätigkeitsfelder
Die Berufsfelder von Physikern und Physikerinnen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Industrietätigkeit
Forschungstätigkeit an öffentlichen Forschungsinstituten (Max-Planck-Instituten, internationalen Forschungseinrichtungen, nationalen Großforschungsanlagen)
Lehr- und Forschungstätigkeit an Universitäten und anderen Hochschulen
sonstige Tätigkeiten, wie z. B. Patentamt, technische Überwachungsbehörden, Gesundheitswesen etc.
Lehrtätigkeit an Schulen (die Ausbildung erfolgt jedoch in der Regel über einen eigenen Studiengang).
§ 4 - Ziele und Inhalt des Physikstudiums
Das Studium soll den Studierenden die Kenntnisse der grundlegenden Begriffe und Gesetze der Physik vermitteln, sie mit den experimentellen und theoretischen Methoden der Physik vertraut machen und an die aktuelle physikalische Forschung heranführen. Auf dieser Basis sollen sie die Fähigkeit zu selbständigem wissenschaftlichen Denken und Arbeiten erwerben und in die Lage versetzt werden, in ihrem späteren beruflichen Tätigkeitsfeld konstruktive wissenschaftliche Beiträge zu leisten. Das Studium soll sie lehren, physikalische Sachverhalte darzustellen, wissenschaftliche Fragestellungen kritisch einzuordnen und moderne experimentelle oder theoretische Arbeitsmethoden optimal einzusetzen. Das Studium der Physik soll die Grundlage für eine möglichst breite wissenschaftliche und berufliche Entwicklungsmöglichkeit bieten und auf die Verantwortung von Physikern und Physikerinnen in der modernen Gesellschaft vorbereiten.
Mathematische Methoden sind unerläßliche Hilfsmittel zur Bearbeitung physikalischer Zusammenhänge und wesentlich zur physikalischen Begriffsbildung. Deshalb nimmt die Mathematikausbildung im Physikstudium einen breiten Raum ein. Sie soll die Studierenden mit den für die Physik notwendigen Methoden der Mathematik bekanntmachen und sie in deren Anwendung üben. Die Ausbildung in einem Nebenfach soll in sinnvollem Zusammenhang mit der Physik stehen und auf spezielle berufliche Anforderungen vorbereiten. Naturwissenschaftliche Nebenfächer versetzen die Studierenden darüber hinaus in die Lage, die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen kennenzulernen.
Die Lehrveranstaltungen in Mathematik und im Nebenfach sind, soweit möglich, auf die Bedürfnisse der Physikstudenten und -studentinnen ausgerichtet.
§ 5 - Struktur des Physikstudiums
Der systematische Aufbau der Physik legt die Struktur des Studiums fest. Daher sind die Inhalte der verschiedenen Lehrveranstaltungen aufeinander bezogen und werden in entsprechender Reihenfolge angeboten. Es ergibt sich eine "vertikale", aufeinander aufbauende Studienstruktur. Ein exemplarisches Studium mit beliebig kombinierbaren, "horizontal" nebeneinander gesetzten Studieninhalten ist erst im Anschluss an das Grundlagenstudium möglich. Die Bemühungen, einerseits das Physikstudium trotz explosionsartiger Wissensstoff-Vermehrung zu straffen, andererseits den Berufsanforderungen gerecht zu werden, führen zu einer Gliederung des Studiums in drei aufeinander bezogene Teile:
das systematische Grundlagenstudium
das Vertiefungs- und Spezialisierungsstudium
die Diplomarbeit.
Diese inhaltliche Gliederung muss klar von der zeitlichen unterschieden werden, die in § 6 beschrieben ist.
Die Physik gliedert sich entsprechend ihren Arbeitsmethoden in "Experimentalphysik" und "Theoretische Physik". Je nach ihren individuellen Fähigkeiten und Interessen haben die Studierenden die Möglichkeit, sich im zweiten Teil des Hauptstudiums auf eine dieser Arbeitsmethoden zu konzentrieren. Bis einschließlich 6. Semester sieht der Studienplan jedoch eine einheitliche Ausbildung vor.
Das systematische Grundlagenstudium besteht aus einem vierteiligen Kurs Physik I - IV (Mechanik und WärmeIehre; Elektrizität, Magnetismus und Optik; Einführung in die Quantenphysik; Moderne Physik: Experimente), einem dreiteiligen Kurs "Struktur der Materie" (Atome und Moleküle, Festkörperphysik, Kerne und Elementarteilchen) und einem fünfteiligen Kurs in Theoretischer Physik (Klassische Mechanik, Elektrodynamik, Quantentheorie I und II, Theorie der Wärme); ferner aus einem vierteiligen Kurs Mathematik für Physiker, einer Einführung in die Elektronische Datenverarbeitung sowie Lehrveranstaltungen im Nebenfach.
Das Vertiefungs- und Spezialisierungsstudium besteht aus Lehrveranstaltungen über grundlagenorientierte und über anwendungsorientierte Themenbereiche sowie aus Lehrveranstaltungen, in denen die besonderen Forschungsgebiete des Fachbereichs Physik und benachbarter Bereiche auf fortgeschrittenem Niveau behandelt werden. In seinen Rahmen fallen auch die Lehrveranstaltungen des Nebenfachs. Durch die Studienberatung sollen Studenten und Studentinnen angehalten werden, bei der Wahl des Nebenfachs auch neuartige Erfordernisse moderner Berufe zu berücksichtigen. Das Nebenfach muss nicht dem Bereich der Naturwissenschaften (einschließlich Mathematik) angehören, soll aber in sinnvollem Zusammenhang mit der Physik stehen. Vor der Zulassung eines Nebenfaches wird der Fachbereich Physik im Einvernehmen mit dem Fachbereich, dem das Nebenfach angehört, die Mindestanforderungen festlegen (siehe Anlage 2 der DPO).
In der Diplomarbeit bearbeiten die Studierenden unter Anleitung aktiv und zunehmend selbständig ein wissenschaftliches Teilproblem aus einem Forschungsprojekt. Hier lernen sie, ihr Wissen auf die Lösung der Probleme anzuwenden. Die Diplomarbeit leitet daher zur Berufstätigkeit über und ist in diesem Sinne als Berufspraxis anzusehen. Sie ist einerseits die eigene wissenschaftliche Arbeit des Studenten bzw. der Studentin, die unter Anleitung als Teil der Ausbildung durchgeführt wird; andererseits ist sie auch bewertete Prüfungsleistung, die unmittelbar in das Diplomprüfungsergebnis eingeht.
§ 6 - Beginn, zeitliche Gliederung und Dauer des Studiums
Das Studium kann in jedem Semester begonnen werden. Zu diesem Zweck werden alle Veranstaltungen des Grundlagenstudiums nach Möglichkeit in jedem Semester angeboten.
Zeitlich gliedert sich der Veranstaltungskatalog in ein viersemestriges Grundstudium und ein sechssemestriges Hauptstudium. Das Grundstudium schließt mit der Diplomvorprüfung ab, die in der Regel nach dem 4. Semester abgelegt wird. Die Diplomvorprüfung umfaßt den Stoff der im Grundstudium angebotenen und unter § 13, 1 bis 4, aufgeführten Lehrveranstaltungen (ausgenommen Quantentheorie I und Mathematik für Physiker IV). Die Zulassung zur Prüfung und deren Durchführung ist durch die Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang geregelt.
Das Grundstudium ist so angelegt, dass es dem Grundstudium an anderen Hochschulen gleichwertig ist und Differenzierungen in verschiedene Studienschwerpunkte erst im Hauptstudium erfolgen. Damit wird einerseits ein Hochschulwechsel nach der Diplomvorprüfung ohne Zeitverlust ermöglicht; andererseits brauchen die Studierenden wichtige Entscheidungen über die Wahl von Vertiefungsfächern erst im Hauptstudium zu treffen. Das Grundstudium bis zur Diplomvorprüfung ist kein in sich abgeschlossenes Studium (etwa im Sinne eines Kurzstudiums), da das systematische Grundlagenstudium zwar im Grundstudium begonnen wird, aber erst im Hauptstudium abgeschlossen werden kann. Grundstudium und Hauptstudium sind aufeinander bezogene Zeitabschnitte des Studienablaufs und bilden erst im Zusammenhang ein sinnvolles Physikstudium.
Das Hauptstudium wird mit der Diplomprüfung abgeschlossen, nachdem die Studierenden durch Anfertigung einer Diplomarbeit ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt haben. Dies geschieht in der Regel so, dass die Prüfung bis zum Ende des 10. Semesters abgeschlossen werden kann. Die Zulassung zur Prüfung und deren Durchführung sowie die Begutachtung der Diplomarbeit regelt die Prüfungsordnung für den Studiengang Physik.
Für die Dauer des Physikstudiums gelten folgende Gesichtspunkte:
Das Grundlagenstudium in Experimentalphysik ist auf 7 Semester und in Theoretischer Physik auf 5 Semester angelegt, um in sinnvoller Reihenfolge die für das Berufsfeld von Physikern und Physikerinnen nötigen physikalischen Grundkenntnisse in erforderlicher Breite und Tiefe zu vermitteln. Zum Verständnis des Kurses in Theoretischer Physik müssen dabei wenigstens zwei Semester Mathematik vorausgehen.
Erst in der letzten Phase dieser Kurse können von den Studierenden Vertiefungs- und Spezialisierungsvorlesungen verstanden und Originalarbeiten über aktuelle Forschung in Seminaren verarbeitet werden. Es sind daher 8 Semester für das Grundlagenstudium und Vertiefungsstudium notwendig, wobei letzteres auch noch in die Zeit der Diplomarbeit hinein reicht.
Der besondere Rang der Diplomarbeit im Fach Physik im Vergleich zu Abschlussarbeiten in anderen Studiengängen erfordert eine Bearbeitungszeit von mindestens zwei Semestern. Erst nach Abschluss des Grundlagenstudiums kann sich in der Diplomarbeit selbständiges Arbeiten durch "forschendes Lernen" in genügender Tiefe anschließen, wobei typischerweise sowohl experimentelle wie theoretische Aspekte bearbeitet werden müssen, auch wenn eine dieser Komponenten überwiegt.
Die empfohlene Dauer folgt der Rahmenordnung für die Diplomprüfung im Studiengang Physik und entspricht dem internationalen Standard bei vergleichbarer Qualität. Das Diplom eröffnet somit auch Berufsaussichten auf internationaler Ebene.
§ 7 - Ausbildungsformen
1. Vorlesungen, Übungen
In den Vorlesungen wird der Stoff der jeweiligen Veranstaltung vom Dozenten bzw. der Dozentin erläutert. Den Vorlesungen werden allgemein zugängliche Lehrbücher oder Skripten zugrunde gelegt. Zu den Vorlesungen werden Übungen angeboten. Den Übungen kommt in der Ausbildung ein besonderes Gewicht zu. Hier wird in Kleingruppen, unter Anleitung von erfahrenen Tutoren und Tutorinnen durch selbständiges Lösen von Übungsaufgaben der Lehrinhalt der Vorlesung schwerpunktmäßig wiederholt, vertieft und exemplarisch angewendet. Wegen der besonders zu Beginn des Physikstudiums oft als schwierig empfundenen Begriffsbildungen in der Physik ist die Kleingruppenarbeit mit intensiver wissenschaftlicher Diskussion ein wichtiges Hilfsmittel zum verständnisvollen Lernen. Im Rahmen der Vorlesung besteht für Studierende die Möglichkeit, eigene Themen zu bearbeiten und vorzuführen (Darstellungsprojekte). Dabei können auch fachübergreifende Themen behandelt werden, die im Zusammenhang mit dem Inhalt der Vorlesung stehen.
2. Praktika
In den Praktika üben die Studierenden anhand von Experimenten physikalische Begriffsbildung und lernen einfache Messmethoden kennen. Je nach Schwierigkeitsgrad werden sie dabei von Tutoren bzw. Tutorinnen, Wissenschaftlichen Mitarbeitern bzw. Mitarbeiterinnen oder von Dozenten bzw. Dozentinnen angeleitet.
Im Rahmen der Praktika können interessierte Studierende auch eigene Versuche planen und durchführen, die über das übliche Versuchsangebot hinausgehen (Projektversuche).
a) Grundpraktikum Im Grundpraktikum werden Versuche durchgeführt, die in engem Zusammenhang mit dem im Kurs Physik I-III behandelten Stoff stehen. Nach Möglichkeit arbeiten jeweils zwei Studierende an einem Versuch. Über dessen Zielsetzung, den Ablauf und die erhaltenen Resultate wird ein Protokoll erstellt. Alternativ besteht die Möglichkeit für Projektversuche, die als selbst gestellte Aufgabe von Studierenden geplant und unter Anleitung durchgeführt werden. b) Fortgeschrittenen-Praktikum (FP) Das FP ist ein Praktikum des Hauptstudiums und kann deshalb erst nach Abschluss der Diplomvorprüfung absolviert werden. Im FP werden, nach Möglichkeit in Zweiergruppen, anspruchsvollere Versuche aus verschiedenen Bereichen der modernen Physik bearbeitet. Die Versuche sollen die Studenten und Studentinnen sowohl an aktuelle Messmethoden heranführen als auch mit komplizierten physikalischen Zusammenhängen bekanntmachen. Zum FP findet ein Seminar statt, in dem jede Studentin bzw. jeder Student einmal einen Vortrag über einen ausgewählten Versuch hält.
3. Seminare
Seminare dienen dem Erlernen der fachgerechten Darstellung und Diskussion physikalischer Sachverhalte.
a) Lehrseminare Ein in der Veranstaltung gestelltes Thema wird vom Studenten bzw. der Studentin unter Anleitung bearbeitet und in einem ein- bis eineinhalbstündigen Referat vorgetragen. Die Studierenden sollen lernen, einen wissenschaftlichen Vortrag zu halten und wissenschaftlich zu diskutieren. b) Forschungsseminare Diese Lehrveranstaltungen ergänzen die Anleitungen zum wissenschaftlichen Arbeiten während der Diplomarbeitsphase. Die Teilnehmenden referieren über aktuelle Ergebnisse und Methoden auf dem Spezialgebiet der Arbeitsgruppe und unterrichten diese über den gegenwärtigen Stand der Forschung. c) Kolloquien Eingeladene Forscher und Forscherinnen, in der Regel von auswärtigen wissenschaftlichen Einrichtungen, geben einen Überblick über ihr Arbeitsgebiet. Studierende im Hauptstudium sollten diese Gelegenheit nutzen, um ihren wissenschaftlichen Horizont zu erweitern und sich einen Einblick in andere Forschungsgebiete zu verschaffen.
4. Selbststudium
Alle genannten Ausbildungsformen erfordern zur Erreichung der Lernziele ein begleitendes Selbststudium. Eine Anleitung zum Selbststudium über das in den Veranstaltungen empfohlene Maß hinaus wird von den fachlich zuständigen Professoren und Professorinnen auf Anfrage gegeben. Die Bibliothek des Fachbereichs bietet den Studierenden die Möglichkeit zum Erlernen der sachgerechten Benutzung einer wissenschaftlichen Bibliothek und zum selbständigen Literaturstudium.
§ 8 - Nebenfächer
Die Ausbildungsorganisation in den Nebenfächern liegt in der Verantwortung des jeweils zuständigen Fachbereichs. Sie muss dem im Studienplan geforderten Umfang genügen und durch Absprache zwischen den Fachbereichen eine Koordinierung mit den Erfordernissen der Physikausbildung garantieren.
§ 9 - Leistungsnachweise
Die Leistungsnachweise bestätigen die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an Übungen, Praktika und Lehrseminaren. Sie werden entsprechend dem "European Credit Transfer System" (ECTS) aufgrund von Übungsaufgaben, Klausuren, Versuchsprotokollen, Seminarvorträgen oder gegebenenfalls Prüfungen erteilt. Die Art der erbrachten Leistungen ist auf dem Leistungsnachweis anzugeben. Form und Verfahren der Vergabe sind zu Beginn jeder Lehrveranstaltung von den Veranstaltenden bekanntzugeben und die Erfolgskriterien sind zu erläutern.
§ 10 - Studienberatung
Für eine allgemeine Studienberatung (Ortswechsel, Fachwechsel, psychologische Beratung usw.) ist die Zentraleinrichtung "Studienberatung und Psychologische Beratung" der Freien Universität Berlin zuständig.
Die Studienfachberatung wird am Fachbereich durchgeführt. Sie findet auf individueller Basis statt, d. h., die Studierenden können die für sie geeignete Form aus den am Fachbereich bestehenden Möglichkeiten auswählen.
Der Fachbereichsrat wählt einen Professor oder eine Professorin zum/zur Beauftragten für die Studienfachberatung. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Mindestens einmal pro Woche im Semester muss der bzw. die Studienfachberater/-in zu festgesetzten Zeiten für Beratung zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus ist jeder Professor und jede Professorin des Fachbereichs zur Studienfachberatung verpflichtet. Den Studierenden wird empfohlen, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen und sich einen Professor oder eine Professorin als persönlichen Berater bzw. persönliche Beraterin auszuwählen. Dies kann in jeder Phase des Studiums geschehen.
Der Fachbereich gibt ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis heraus, das über Inhalt, Zweck und Form der Lehrveranstaltung Auskunft gibt.
Für die neu immatrikulierten Studenten und Studentinnen findet zu Beginn eines jeden Semesters eine Orientierungsveranstaltung statt. Sie erhalten dadurch einen Einblick in das Physikstudium an der Freien Universität Berlin und die verschiedenen Ausbildungsformen am Fachbereich. In diesem Rahmen werden sie auch mit dem sie betreffenden Studienplan vertraut gemacht.
§ 11 - Arbeitsgebiete im Fachbereich
Im Fachbereich Physik sind gegenwärtig folgende Forschungsschwerpunkte vertreten:
Theoretische Elementarteilchenphysik
Theoretische Atom- und Kernphysik.
Neben den wissenschaftlichen Einrichtungen des Fachbereichs stehen den Studierenden im Haupt- und Aufbaustudium gegenwärtig die in der Anlage 3 auf S.* abgedruckten Forschungseinrichtungen offen. (Eine stets aktuelle Liste dieser Forschungseinrichtungen wird als Anlage 3 zur Studienordnung auf der "home page" des Fachbereichs veröffentlicht.)
B. Grundstudium (1. bis 4. Semester)
§ 12 - Inhalt des Grundstudiums
Das Grundstudium konzentriert sich auf das Kennenlernen grundlegender Erscheinungen in der Physik und das Erlernen der Gesetzmäßigkeiten zwischen ihnen. Das Herausarbeiten von allgemeinen Methoden und Strukturen steht dabei im Vordergrund.
Ein Schwerpunkt im Grundstudium ist die Mathematik als unerläßliches Hilfsmittel zur Beschreibung physikalischer Zusammenhänge.
Die Ausbildung wird ergänzt durch die Einführung in ein Nebenfach, das aus den in Anlage 1 der DPO gegebenen Möglichkeiten zu wählen ist.
§ 13 - Lehrveranstaltungen des Grundstudiums
Der für das Grundstudium empfohlene Kursplan sieht folgenden Umfang in Semesterwochenstunden (1 SWS = 3/4 Zeitstunde pro Semesterwoche) für die einzelnen Veranstaltungsformen vor (SWS-Angaben im 1. und 2. Semester gelten für den Fall, daß Chemie als Nebenfach gewählt wird.Die in Klammern gesetzten SWS-Angaben gelten für den Fall, daß Informatik oder Wirtschaftswissenschaften als Nebenfach gewählt wird):
1 14 4 (6)
2 10 (14) 4 (6) 10 (5)
3 12 6 5
4 12 4
Praktika zum Stoff der Kurse Physik I-III sowie des Nebenfachs Chemie werden im 2. und 3. Semester angeboten. Im Fachbereich Physik werden auch Blockpraktika in den Semesterferien angeboten.
Die zum Grundstudium gehörenden Veranstaltungen sind in einem Schema zusammengefaßt, das als Anlage 1 der Studienordnung beigefügt ist. Im einzelnen besteht das Grundstudium aus folgenden Veranstaltungen:
1. Ein viersemestriger Kurs: Einführung in die Physik
Physik I (Mechanik und Wärmelehre)
Vorlesung (Experimente und Theorie): 6 SWS, Übungen: 2 SWS
Physik II (Elektrizität, Magnetismus und Optik)
Praktikum: 5 SWS
Physik III (Einführung in die Quantenphysik)
Vorlesung (Experimente und Theorie): 4 SWS, Übungen: 2 SWS
Physik IV (Moderne Physik: Experimente)
Vorlesung: 4 SWS
Die Vorlesungen vermitteln die Grundlagen der Physik an Hand von Experimenten und einfachen theoretischen Modellvorstellungen. Die Übungen dienen der Vertiefung des Vorlesungsstoffes.
Die Teile des Kurses bauen inhaltlich aufeinander auf und sollen deshalb in der angegebenen Reihenfolge gehört werden.
2. Vorlesungen in Theoretischer Physik
Vorlesung: 4 SWS, Übungen 2 SWS
Quantentheorie I
Vorlesung: 4 SWS, Übungen: 2 SWS
Diese Vorlesungen führen in die Methoden der Theoretischen Physik ein, bei denen aus Beobachtungen strukturelle Zusammenhänge vermutet und mathematisch formuliert sowie nachprüfbare Vorhersagen gemacht werden. Zum Vordiplom ist nur der Schein für Theoretische Mechanik erforderlich.
3. Ein viersemestriger Kurs in Mathematik
Mathematik I für Studierende der Physik
Vorlesungen: 4 SWS, Übungen: 2 SWS
Mathematik II für Studierende der Physik
Mathematik III für Studierende der Physik
Mathematik IV für Studierende der Physik
Vorlesungen: 4 SWS, Übungen: 2 SWS.
In diesem Kurs werden die mathematischen Grundlagen für die Beschreibungsweise der Physik vermittelt (Analysis, lineare Algebra, Differentialgleichungen, Funktionentheorie). Den Inhalt dieses Kurses müssen sich alle Studierenden aneignen, unabhängig davon, ob sie sich ihrer Interessenlage entsprechend später schwerpunktmäßig auf Experimentalphysik oder Theoretische Physik konzentrieren wollen. Diese Kenntnisse können auch durch Teilnahme an den entsprechenden für Mathematiker vorgeschlagenen Vorlesungen und Übungen erworben werden.
Zum Vordiplom sind nur die Scheine Mathematik für Physiker I - III erforderlich.
4. Ein Nebenfach
Lehrveranstaltungen im Nebenfach, die aus einer Vorlesung mit anschließendem Praktikum oder aus Vorlesungen mit Übungen bestehen. Der Gesamtumfang der Nebenfachveranstaltungen im Grundstudium beträgt mindestens 9 SWS, höchstens 12 SWS.
5. Computerkurse
Es werden regelmäßig kurze einführende Kurse zu verschiedenen Themenkomplexen angeboten (z.B. Betriebssystem, Programmiersprachen, Internetdienste, Grafik, symbolische Programmierung, wissenschaftliche Textverarbeitung, Programmbibliotheken). Die Teilnahme ist freiwillig, sie wird allen Studierenden empfohlen, die noch keine einschlägigen Vorkenntnisse haben. Spätestens beim Eintritt in das Hauptstudium sollten die Studierenden ausreichende Grundkenntnisse im Umgang mit dem Rechner haben.
C. Hauptstudium (ab 5. Semester)
§ 14 - Inhalt und Gliederung des Hauptstudiums
Das Hauptstudium setzt das Studium der Grundlagen der Physik fort und führt in mindestens einem Gebiet an die aktuelle Forschung heran. Es besteht zunächst aus einer Reihe von Lehrveranstaltungen, die allen Studierenden einen fundierten Überblick über das Gesamtgebiet vermitteln sollen. Weiterhin aus Lehrveranstaltungen, die die Studierenden entsprechend dem gewählten Studienschwerpunkt absolvieren müssen und die sie zu eigenem wissenschaftlichem Arbeiten in einer der am Fachbereich vertretenen Forschungsrichtungen hinführen.
Die allgemeine theoretische und experimentelle Ausbildung umfaßt das 5. bis 8. Semester. Im 8. Semester werden die noch ausstehenden mündlichen Diplomprüfungen abgelegt. Gleichzeitig bereiten sich die Studierenden auf die von ihnen gewählten Schwerpunkte im Kontakt mit einer Arbeitsgruppe des Fachbereichs vor und orientieren ihre Vorlesungen und Übungen entsprechend. Die Diplomarbeit ist für das 9. und 10. Semester vorgesehen.
§ 15 - Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums
Eine schematische Übersicht über die Veranstaltungen im Hauptstudium befindet sich in Anlage 2 zur Studienordnung . Im folgenden werden die einzelnen Angebote aufgeführt und kurz erläutert.
(1) Pflichtlehrveranstaltungen,
deren Inhalt unabhängig von der Wahl des Studienschwerpunktes Prüfungsstoff der Diplomprüfung in den Hauptfächern Experimentalphysik und Theoretische Physik ist.
1. Ein dreisemestriger Kurs über Struktur der Materie:
Einführung in die Atom- und Molekülphysik
Einführung in die Kern- und Elementarteilchenphysik
Vorlesungen: 2 SWS, Übungen: 2 SWS.
Diese Veranstaltungsreihe bietet in sich abgeschlossene Einführungen in die Grundlagen der Atom- und Molekülphysik, der Festkörperphysik und der Kern- und Elementarteilchenphysik. Die Vorlesungen konzentrieren sich auf eine Beschreibung der beobachteten Phänomene, Methoden quantitativer Messungen und Deutung mit Hilfe einfacher theoretischer Vorstellungen.
2. Ein Kurs in Theoretischer Physik:
soweit nicht im Grundstudium absolviert
Vorlesungen: 2 SWS, Übungen: 2 SWS
Quantentheorie II
Thermodynamik und Statistische Physik
Zusammen mit den entsprechenden Vorlesungen im Grundstudium bilden diese Hauptvorlesungen, unabhängig von der späteren Schwerpunktwahl der Studierenden, das für eine abgeschlossene Physikausbildung notwendige theoretische Fundament.
3. Numerische Methoden (Computational Physics)
Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Studierenden die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten für den Einsatz des Rechners zu vermitteln. Sie lernen dabei, numerische Verfahren zur Lösung physikalischer Probleme einzusetzen.
4.Praktikum für Fortgeschrittene (FP)
Im FP liegt der Schwerpunkt auf modernen Untersuchungsmethoden der Physik. Es besteht aus einem 2-semestrigen Kurs (FP A und FP B), in dem ganztägig (8 SWS) Versuche bearbeitet werden. In einem zusätzlichen Seminar (2 SWS) referieren die Studierenden über Themen im Zusammenhang mit Praktikumsversuchen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Fortgeschrittenen-Praktikum sind die Atom- und Molekülphysik (für FP A), die Festkörperphysik (für FP B) und die Theoretische Elektrodynamik sowie die Quantentheorie I.
Studierende mit Schwerpunkt Theorie können das 2-semestrige FP durch das 1-semestrige Praktikum für Fortgeschrittene (FP C) und die beiden Lehrveranstaltungen
Theoretische Vielteilchenphysik
Teilchen und Felder
ersetzen. Diese Vorlesungen schaffen die Voraussetzung für eine fundierte Wahl des theoretischen Arbeitsgebietes der Diplomarbeit.
5.Lehrseminar
Alle Studierenden müssen an einem theoretischen oder einem experimentellen Lehrseminar von 2 SWS Umfang teilnehmen. In diesem Seminar wird die Fähigkeit geübt, physikalische Probleme und Ergebnisse vorzutragen und zu diskutieren.
(2) Wahlpflicht-Lehrveranstaltungen,
aus denen die Studierenden ihren Schwerpunkten entsprechend wählen können. Ihr Inhalt ist Prüfungsstoff des Wahlpflichtfaches physikalischer Richtung in der Diplomprüfung.
6. Wahlpflichtvorlesungen
Es wird ein breites Spektrum von Vorlesungen mit Übungen angeboten, das der Vertiefung der Kenntnisse und Fähigkeiten und der Hinführung auf die Diplomarbeit dient. In der Regel handelt es sich um folgende Lehrveranstaltungen:
Atom- und Molekülphysik II
Festkörperphysik II
Kern- und Elementarteilchenphysik II
Computational Physics advanced (Monte-Carlo-Methoden)
Theoretische Kernphysik
Nichtlineare Physik
Mathematische Methoden der Theoretischen Physik
Zusätzliche Vorlesungen und Übungen in den Arbeitsgebieten gemäß § 11 (zu finden im Vorlesungsverzeichnis bzw, auf der ‘home page’ des Fachbereichs). Insgesamt müssen 4 SWS Vorlesungen und 2 SWS Übungen absolviert werden.
(3) Nebenfach
Die Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang sieht für die Diplom-Hauptprüfung ein Nebenfach vor. Dieses Nebenfach soll den Studenten und Studentinnen Einblick in eine andere ihr Berufsfeld als Physiker und Physikerinnen erweiternde Wissenschaft vermitteln.
Der Fachbereich Physik vereinbart mit den entsprechenden Fachbereichen die Einrichtung eines entsprechenden Lehrangebots (siehe Anlage 2 der DPO). Es hat einen Umfang von mindestens 6 SWS.
(4) Diplomarbeit
Die Diplomarbeit ist eine eigene unter Anleitung einer Betreuerin oder eines Betreuers ausgeführte wissenschaftliche Arbeit des Studenten bzw. der Studentin, in der er /sie das Erlernte zur Lösung eines für ihn bzw. sie neuen konkreten Problems anwendet. Ihr kommt die Bedeutung einer Berufspraxis zu, weil die Studierenden in dieser Phase ihres Studiums lernen, mit den gegenwärtig üblichen Methoden der Physik zu arbeiten. Unter anderem werden sie im Umgang mit modernen Rechenanlagen und - im experimentellen Bereich - im Einsatz moderner Forschungsgeräte ausgebildet.
(5) Ergänzende Lehrveranstaltungen
Zur Ergänzung der Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen werden im Fachbereich Physik regelmäßig spezielle Veranstaltungen in Form von Vorlesungen, Seminaren und Kolloquien durchgeführt, die meist in engem Zusammenhang mit den Forschungsarbeiten im Fachbereich stehen. Sie machen mit aktuellen Problemen der physikalischen Forschung bekannt. Die Studierenden sollten diese Gelegenheit nutzen, um sich einen möglichst breiten Überblick über die gegenwärtige Entwicklung der Physik zu verschaffen.
Daneben werden Exkursionen zu wissenschaftlichen Tagungen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Industrieunternehmen organisiert. Sie haben das Ziel, die Studierenden mit aktuellen Forschungseinrichtungen und -resultaten bekanntzumachen und ihnen darüber hinaus Gelegenheit zu geben, sich über Fragen der Berufspraxis zu informieren.
Es wird weiterhin empfohlen, dass sich die Studierenden im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten mit anderen Disziplinen, die an der FU Berlin gelehrt werden, bekanntmachen. In dieser Richtung gilt es besonders, das eventuelle Angebot eines "studium generale" auszunutzen.
D. Schlussbemerkungen
§ 16 - Aufbaustudium
Der Fachbereich Physik bietet umfangreiche Möglichkeiten für Dissertationsvorhaben in experimenteller und theoretischer Physik. Es steht den Studierenden frei, nach Abschluss der Diplomprüfung im Einvernehmen mit einem Betreuer oder einer Betreuerin eine Doktorarbeit mit dem Ziel der Promotion zu beginnen. Einzelheiten regelt die Promotionsordnung des Fachbereichs Physik.
§ 17 - Durchführung des Lehrprogramms
Für die ordnungsgemäße Durchführung des Lehrprogramms ist das Dekanat des Fachbereichs verantwortlich. Es trägt rechtzeitig dafür Sorge, dass die in der Studienordnung vorgesehenen Veranstaltungen von Hochschullehrern oder -lehrerinnen, Hochschulassistenten oder -assistentinnen oder Lehrbeauftragten angeboten werden. Diese sind dabei für die Durchführung ihrer Lehrveranstaltungen verantwortlich. Außerdem sorgt das Dekanat für die Zuweisung der zur Durchführung der LehrveranstaItung notwendigen Tutoren und Tutorinnen sowie Wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
§ 18 - Überprüfung und Änderung der Studienordnung
Der Fachbereich, vertreten durch den Fachbereichsrat, ist zuständig für die Aktualisierung der Studienordnung.
§ 19 - Inkrafttreten
Diese Studienordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt für Berlin in Kraft. Sie ist auch im Mitteilungsblatt der Freien Universität Berlin zu veröffentlichen.
ECTS-Punkte, gültig ab WS 2003/2004
1,5 1 1,2 credit points/SWS = CP/SWS
Vorlesung Uebung Praktikum
NF Gesamt Informatik WW
4 6 4 6 4 6 4 6
1 Phys I 8 Theo I 8 Mathe I 8 Chemie 6 30 32 29
4 6 4 6 4 6
2 Phys II+GP 14 Theo II 8 Mathe II 8 Chemie Prakt 6 36 38 35
3 Phys III+GP 14 Theo III (Elektrodyn.) 8 Mathe III 8
0 30 30 35
4 Phys IV 8 Theo IV (QM I) 8 Mathe IV 8
0 24 24 24
CP_im_GS
12 120 124 123
2 1 1,5 credit points/SWS = CP/SWS
4 8 4 8 2 4 4 8
5 A-Mol 10 Comp.Phys.. I 10 Kern+Elem. 6 Nebenf. I 10 36
6 Festk.+FP-A 22 QM-II 10
0 4 8 2 4 2 4
7 FP-B 12 Thermodyn. 10 Seminar 4 Wahlpfl. I 6 32
0 2 4 2 4 4 8
0 Wahlpfl. II 6 Wahlpfl. III 6 Nebenf.-II 10 22 Prüfungssemester
9 Diplomarbeit 30
10 Diplomarbeit 30
Exp Theo
CP_im_HS 50
30 22 20
die neben den wissenschaftlichen Einrichtungen des Fachbereichs für Studierende im Haupt- und Aufbaustudium gegenwärtig offen stehen:
1. Sonderforschungsbereich "Metallische dünne Filme: Struktur, Magnetismus und elektronische Eigenschaften" (Sfb 290) 2. Sonderforschungsbereich "Analyse und Steuerung ultraschneller photoinduzierter Reaktionen" (Sfb 450) 3. Sonderforschungsbereich "Differentialgeometrie und Quantenphysik" (Sfb 288) 4. Sonderforschungsbereich: "Struktur und Funktion membranständiger Rezeptoren" (Sfb 449) 5. Sonderforschungsbereich "Protein-Kofaktor-Wechselwirkungen in biologischen Prozessen" (Sfb 498) 6. Sonderforschungsbereich "Struktur, Dynamik, Reaktivität und Katalyse von Übergangsmetalloxid-Aggregaten"
(Sfb 576) 7. Neutronenstreuung am Reaktor des Hahn-Meitner-Instituts für Kernforschung 8. Physik mit Synchrotronstrahlung des Elektronenspeicherringes BESSY II. 9. Physik mit ultrakurzen Laserimpulsen am Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie. 10. Graduiertenkolleg "Strukturuntersuchungen, Präzisionstests und Erweiterungen des Standardmodells der Elementarteilchenphysik" 11. Forschungsschwerpunkt: "Hochfeld-EPR in Biologie, Chemie und Physik" (FS 1051).

References: § 89
 § 18

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5
 § 6

§ 6
 § 13

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15
 § 11

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19