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Timestamp: 2020-03-30 01:36:38+00:00

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Kollektivvertrag Eisen- und Metallverarbeitenden Gewerbe, Arbeiter/innen, gültig ab 1.1.2017 - WKO.at
Kollektivvertrag Eisen- und Metallverarbeitenden Gewerbe, Arbeiter/innen, gültig ab 1.1.2017
Für den Fachverband Maschinen & Metallwaren erstreckt sich der fachliche Geltungsbereich nur auf die Mitgliedsbetriebe des Verbandes Zentralheizungs- und Lüftungsbau mit Ausnahme der Betriebe in Wien.
IM EISEN- UND
METALLVERARBEITENDEN GEWERBE
Erhöhung der monatlichen Mindestgrundlöhne um 1,43 %
Erhöhung der IST-Löhne um 1,33 %; liegt der am 31.12.2016 bestehende IST-Monats-lohn über dem jeweiligen monatlichen Mindestgrundlohn 2016, hat diese Erhöhung zumindest € 30,- zu betragen (Mindestbetrag)
Erhöhung der monatlichen Lehrlingsentschädigungen um 1,43 %
Erhöhung der kollektivvertraglichen Zulagen und Aufwandsentschädigungen um 1,43%
Rahmenkollektivvertrag:
Abschnitt V. BETRIEBSZUGEHÖRIGKEIT
Punkt 3. lautet neu:
3. Karenzen innerhalb des Dienstverhältnisses im Sinne des § 15 Mutterschutzgesetz bzw. des § 2 Väter-Karenzgesetz, die ab 1.1.2017 oder später begonnen haben, werden für die Bemessung der Kündigungsfrist, der Dauer des Krankenentgeltanspruches und der Urlaubsdauer zur Gänze angerechnet.
„Für die Betriebe der Berufszweige der Spengler und Kupferschmiede, die der Bundesinnung der Dachdecker, Glaser und Spengler angehören, gilt bis 30.4.2018 zur Sicherung der ganzjährigen Beschäftigung von Arbeitnehmern ergänzend:“
Neuer Anhang IIIa - Freizeitoption
III. GELTUNGSBEGINN UND GELTUNGSDAUER.
7. Postensuchtag
8. Weiterverwendungszeit
19a Erweiterte Bandbreite
20. Sonntagsarbeit/Lehrlinge
6. Sonn- und Feiertagsarbeit
VIII. MONTAGEARBEITEN SOWIE ANDERE BESCHÄFTIGUNGEN AUSSERHALB DES STÄNDIGEN BETRIEBES
1. Entfernungszulage
5. Montagezulage
6. Wegzeiten
9. Nächtigungsgeld
11. Heimfahrten
15. Erkrankung und Unfälle
17. Aufnahme von Arbeitnehmern außerhalb des ständigen Betriebes
18. Beschäftigung im Ausland
1.-3. Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulage
1. Verrechnungsperiode
1.-5. Bei Erkrankung
6. Andere Entgeltfälle (§ 1154b ABGB)
16. Entgeltansprüche aus Gründen, die nicht
vom Arbeitnehmer zu vertreten sind
(§ 1155 ABGB)
5. Urlaubszuschuss
11. Berechnung des Urlaubsentgeltes und Urlaubszuschusses
XXI. BEGÜNSTIGUNGSKLAUSEL.
XXII. AUSSERKRAFTTRETEN BESTEHENDER KOLLEKTIVVERTRÄGE
Anhang III: Erhöhung der Mindestgrundlöhne, der
IST-Löhne, Akkordverdienste und
Prämienverdienste ab 1.1.2017
Anhang IV: Protokoll zu Abschnitt VIb
(Bildungszeit)
Angang V: Protokoll zu Abschnitt VIII
Authentische Interpretation zu
Abschnitt VIII/1
Protokoll vom 9.November 2011
Anhang VII: Authentische Interpretation zu Abschnitt XVII/10 und XVIII/6
Fachverband der metalltechnischen Industrie (Verband Zentralheizungs- und Lüftungsbau mit Ausnahme der Betriebe Wiens)
Österreichischen Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft PRO-GE andererseits.
Für das Gebiet der Republik Österreich; für den Verband Zentralheizungs- und Lüftungsbau für alle Bundesländer, ausgenommen Wien.
a) Für den Fachverband der metalltechnischen Industrie erstreckt sich der fachliche Geltungsbereich nur auf die Mitgliedsbetriebe des Verbandes Zentralheizungs- und Lüftungsbau mit Ausnahme der Betriebe in Wien.
b) Bei den Berufszweigen der „Karosseriebauer einschließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer“ und der „Karosseriespengler bzw. -lackierer, soweit sie diese Tätigkeit überwiegend verrichten“ innerhalb der Bundesinnung der Fahrzeugtechnik erstreckt sich der fachliche Geltungsbereich auf jene Betriebe, die ab 1.1.2000 Mitglieder der Bundesinnung der Karosseriebauer einschließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer sowie der Wagner (ab 11.6.2010: Bundesinnung der Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner, ab 19.5.2015: Bundesinnung der Fahrzeugtechnik) sind und über eine Gewerbeberechtigung für die Ausführung des Spenglerhandwerkes („Karosseriespengler“) verfügen.
riespengler und Karosserielackierer
(die unter Pkt.2b fallenden Betriebe sind nicht ausgenommen),
1. Dieser Kollektivvertrag ist eine Ergänzung und Wiederveröffentlichung des Kollektivvertrages vom 1.9.1948 und tritt in der vorliegenden Fassung am 1.1.20176 in Kraft.
Für den Arbeitgeber betragen die Fristen nach
einer ununterbrochenen Betriebszugehörigkeit
Erkrankt ein Arbeitnehmer hingegen während der Kündigungsfrist, so endet der Anspruch - sowie alle Ansprüche aus dem Kollektivvertrag - mit dem letzten Tag der Kündigungsfrist.
7. Während der Kündigungsfrist hat der Arbeitnehmer zur Arbeitsuche - ausgenommen bei Verzicht auf die Arbeitsleistung - in jeder Arbeitswoche Anspruch auf einen freien Arbeitstag unter Fortzahlung des Lohnes. Im Falle von Schichtarbeit gelten diese Bestimmungen sinngemäß.
An welchem Tag die Freizeit beansprucht wer-den kann, ist zu vereinbaren. Kommt eine Vereinbarung nicht zustande, dann ist der letzte Tag der Arbeitswoche frei.
1. Für alle Ansprüche des Arbeitnehmers, die von der ununterbrochenen Dauer eines Arbeitsverhältnisses abhängen, sind die Dienstzeiten in Betrieben des gleichen Unternehmens, die nicht länger als 90 Tage
(bis 31.12.1988: 60 Tage) unterbrochen wurden, zusammenzurechnen.
13. Für männliche Wächter und Portiere, in deren Arbeitszeit regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft fällt, kann die tägliche Arbeitszeit bis zu 12 Stunden - für weibliche bis 10 Stunden - ausgedehnt werden.
Scheidet der Arbeitnehmer durch Kündigung seitens des Arbeitgebers, durch Austritt mit wichtigem Grund oder Entlassung ohne sein Verschulden aus, gebührt für die bis zum Ausscheiden im Verhältnis zur durchschnittlichen Normalarbeitszeit zu viel geleistete Arbeit
1. Anstelle der Pkte. 16 (ausgenommen erster Absatz), 17 bis 19 und 21 kann eine erweiterte Bandbreite im Sinne dieses Abschnittes vereinbart werden.
Während des Durchrechnungszeitraumes kann Mehrarbeit gemäß Abschnitt VI a des Kollektivvertrages für das eisen‑ und metallverarbeitende Gewerbe vom 23.11.2016 nicht angewendet werden.
Für Jugendliche im Sinne des Kinder‑ und Jugend-lichenbeschäftigungsgesetzes kann die Wochenarbeitszeit innerhalb eines mehrwöchigen Zeitraumes so verteilt werden, dass sie im wöchentlichen Durchschnitt die kollektivvertragliche Normalarbeitszeit nicht überschreitet.
9. Für die Betriebe der Berufszweige der Spengler und Kupferschmiede, die der Bundesinnung der Dachdecker, Glaser und Spengler angehören gilt bis 30.4.2018 zur Sicherung der ganzjährigen Beschäftigung von Arbeitnehmern ergänzend:
a) Die Normalarbeitszeit darf 50 Stunden pro Woche und 10 Stunden pro Tag nicht überschreiten. Für die 46. bis 50. Arbeitsstunde gilt
§ 6 Abs. 2 AZG jedenfalls.
20. Die Wochenarbeitszeit der Jugendlichen kann gemäß § 11 Abs. 2 Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz auf die einzelnen Werktage, abweichend von den Bestimmungen des
§ 11 Abs. 1 dieses Gesetzes über die tägliche Arbeitszeit der Jugendlichen, aufgeteilt werden. Bei Anwendung der Pkte. 16 bis 19 sind die Vorschriften über die Mindestruhezeit nach den Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes und des Kinder- und Jugendlichen-beschäftigungsgesetzes sowie des Arbeitsruhegesetzes zu beachten. Die tägliche Arbeitszeit jugendlicher Arbeitnehmer darf jedoch auch in diesen Fällen keinesfalls 9 Stunden überschreiten.
Durch die Mehrarbeit darf die tägliche Arbeitszeit von 9 Stunden nicht überschritten werden. Ausgenommen davon sind jene Fälle, in denen eine Ausdehnung der täglichen Normalarbeitszeit über
9 Stunden aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen zulässig ist.
Diese Verpflichtung ist dann nicht gegeben, wenn persönliche Verhinderungsgründe gemäß § 1154b ABGB oder Verhinderungsgründe nach sonstigen gesetzlichen Vorschriften (z.B. Pflegefreistellung) vorliegen.
7. Hinsichtlich der Feiertage gelten die gesetz-
Anstelle der Bezahlung von Überstunden kann aufgrund einer Betriebsvereinbarung - in Betrieben, in denen kein Betriebsrat besteht, aufgrund einer Vereinbarung mit den Arbeitnehmern - eine Abgeltung durch Zeitausgleich erfolgen.
Entfernungszulage[*]
1. Bei Montagearbeiten, das sind Arbeiten, die außerhalb des ständigen Betriebes (Betriebsstätte, Werkgelände, Lager usw.), dessen Abgrenzung im Einvernehmen mit dem Betriebsrat (wo keiner besteht, mit den Arbeitnehmern) festgelegt wird, geleistet werden und die Montage, Demontage, Erhaltung oder Reparatur von Anlagen jeglicher Art zum Inhalt haben, sowie bei anderen Beschäftigungen außerhalb des ständigen Betriebes - einschließlich Reisen - hat der Arbeitnehmer (einschließlich Lehrling) in folgenden Fällen Anspruch auf eine Entfernungszulage. Dies gilt nicht für Arbeitnehmer, mit denen eine kurzfristige Beschäftigung für Fertigungsarbeiten in einem anderen Betrieb des gleichen Unternehmens ver­einbart wurde. Entfernungszulagen im Sinne nachstehender Bestimmungen gelten jeweils für 24 Stunden in der Zeit von 0 bis 24 Uhr.
2. Bei einer ununterbrochenen Abwesenheit von mehr als 6 Stunden gebührt eine Entfernungszulage in der Höhe von € 8,56.
3. Bei einer Abwesenheit von mehr als 11 Stunden - einschließlich Wegzeit, ausschließlich Mittagspause - gebührt eine Entfernungszulage in der Höhe von € 22,47.
4. Bei einer Abwesenheit von mehr als 11 Stunden und wenn die Beschäftigung außerhalb des ständigen Betriebes eine Nächtigung außer Haus erfordert oder eine solche angeordnet wird, gebührt täglich eine Entfernungszulage in der Höhe von € 44,94.
Eine Entfernungszulage ist erstmalig für den Tag der Hinreise zu bezahlen, und zwar in der Höhe von € 44,94, wenn die Abreise vom Betriebsort fahrplanmäßig vor 12 Uhr, eine Entfernungszulage von € 22,47, wenn die Abreise nach 12 Uhr erfolgt.
Für den Tag der Rückreise wird eine Entfernungszulage von € 22,47 bezahlt, wenn der Arbeitnehmer am Betriebsort fahrplanmäßig vor 17 Uhr ankommt, eine Entfernungszulage von € 44,94 wenn die Ankunft nach 17 Uhr erfolgt.
5. Für Arbeiten gemäß Pkt. 1 hat der Arbeitnehmer (nicht auch der Lehrling), sofern es sich nicht um Wegzeiten gemäß Pkt. 6 und 7 handelt, Anspruch auf eine Montagezulage. Diese Montagezulage beträgt mindestens
€ 0,805 pro Stunde.
[*]siehe Anhang V Protokoll vom 10. November 2009
Bei Entfernungen - Luftlinie - zwischen dem ständigen Betrieb bzw. Montagebüro und dem nichtständigen Arbeitsplatz
9. Wenn die Beschäftigung außerhalb des ständigen Betriebes - einschließlich Reisen - eine Nächtigung außer Haus erfordert oder eine solche angeordnet wird, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf ein Nächtigungsgeld, wenn vom Arbeitgeber nicht in angemessener Weise die Nächtigung ermöglicht wird. Das Nächtigungsgeld gebührt in der Höhe von € 15,98.
17. Für Arbeitnehmer, die physisch auf der Bau
(Montage) Stelle aufgenommen werden, gilt diese als ständiger Betrieb. Bei räumlich fortschreitenden Arbeiten (z. B. Fernleitungsbau) gilt als Betriebsstätte der Sitz der Bauleitung (Baubüro), die für das Baulos zuständig ist.
LG Techniker ................................ € 2923,99
LG 1 Spitzenfacharbeiter ..................... € 2676,98
LG 2 Qualifizierter Facharbeiter ............ € 2387,90
LG 3 Facharbeiter ............................... € 2072,55
Arbeitnehmer ............................. € 1939,40
LG 5 Qualifizierter Arbeitnehmer............ € 1846,55
LG 6 Arbeitnehmer mit Zweckausbildung € 1769,47
LG 7 Arbeitnehmer ohne Zweckausbildung € 1769,47
Entsprechende Arbeitserfahrung und Verantwortung. Auch Arbeitnehmer ohne Zweckausbildung in Produktion oder Montage, sofern sie mehrere Arbeiten (Arbeitsvorgänge) beherrschen oder sich besondere Fertigkeiten angeeignet haben, spätestens jedoch nach
3-jähriger Betriebszugehörigkeit.
4a. Ab erfolgreicher Ablegung der Lehrabschlussprüfung nach Ende der im Lehrvertrag vereinbarten Lehrzeit hat die Einstufung in eine der Facharbeiterlohngruppen zu erfolgen. Bis zur erfolgreichen Ablegung der Lehrabschlussprüfung hat die Einstufung in die Lohngruppe 4 zu erfolgen. Ab Beendigung der Lehrzeit bis zur erfolgreichen Ablegung der Lehrabschlussprüfung ist die Differenz zwischen der Lohngruppe
4 und 3 nachzuzahlen. Keine Nachzahlung erfolgt:
Schülern von mittleren und höheren Schulen, die aufgrund schulrechtlicher Vorschriften ein Betriebspraktikum ableisten müssen, gebührt abweichend von Pkt. 1-4 für die Dauer eines vorgeschriebenen Betriebspraktikums (maximal 1 Monat pro Kalenderjahr – ausgenommen längere Betriebspraktika auf Grund des Schulversuchs bei vierjährigen technischen Fachschulen) für das erste Betriebspraktikum ein Monatslohn in der Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 2. Lehrjahr; und für das zweite Betriebspraktikum ein Monatslohn in der Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 3. Lehrjahr. Der höhere Monatslohn für das zweite Betriebspraktikum gebührt auch dann, wenn das erste Betriebspraktikum bei einem anderen Betrieb absolviert wurde. Der Anspruch auf Bezahlung gilt auch, wenn nur eine teilweise Arbeitspflicht besteht. Sehen die Praktikumsvorschriften eine Anwesenheit im Betrieb von weniger als 38,5 Stunden pro Woche vor (z.B. vier Tage pro Woche), so gebührt der der vorgesehenen Anwesenheitszeit entsprechende Teil des Monats­lohns.
1. Lehrjahr € 576,65
2. Lehrjahr € 773,25
3. Lehrjahr € 1.040,38
4. Lehrjahr € 1.397,65
Lehrlingen, die aufgrund nicht genügender
Leistungen (nicht aber wegen Krankheit bzw.
Unfall) nicht berechtigt sind, in die nächst
höhere Schulstufe aufzusteigen, gebührt im
darauf folgenden Lehrjahr nur die Lehrlingsent-
schädigung in Höhe des abgelaufenen Lehrjah-
Schafft ein Lehrling in dem auf das vorgesehe-
ne Berufsschuljahr folgenden Lehrjahr die
Aufstiegsprüfung für das mit dem Lehrjahr
korrespondierende Berufsschuljahr, gebührt
ihm ab der auf den erfolgreichen Prüfungsab-
schluss folgenden Lohnperiode wieder die der
Dauer der Lehrzeit entsprechende Lehrlings-
Wird dem Unternehmen die Förderung wegen eines in der Richtlinie genannten Ausschlussgrundes (z.B. schwerwiegende Übertretung des Berufsausbildungs­gesetzes) nicht bezahlt, hat der Lehrling dennoch Anspruch auf die Erfolgsprämie.
Verdienst ist der Monatslohn inklusive Wegzeitvergütung (ausgenommen der Lohn für die Mehrarbeitsstunden und Überstunden), bei leistungsbezogenen Entgelten gemäß § 96 (1) Z 4 ArbVG - ausgenommen Pauschalentlohnung auf Montage- und Baustellen - deren 13-Wochen-Durchschnitt.
Über die Vergütung für Verbesserungsvorschläge können Betriebsvereinbarungen gemäß § 97 (1)
Z 14 ArbVG abgeschlossen werden.
5. Die Akkorde sind vor Beginn der Akkordarbeit den Arbeitnehmern in geeigneter Form (Akkord-
zettel, Kundmachung usw.) zur Kenntnis zu bringen.
Für Arbeiten, die im Vergleich zu den allgemein üblichen Arbeitsbedingungen eine außerordentliche Verschmutzung von Körper und Bekleidung des Arbeitnehmers zwangsläufig bewirken, gebührt eine Schmutzzulage. Diese beträgt pro Stunde mindestens € 0,526.
Diese beträgt pro Stunde mindestens € 0,526.
Für Arbeiten, die infolge der schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen, von Hitze, Kälte oder Nässe, von Gasen, Dämpfen, Säuren, Laugen, Staub oder Erschütterungen oder infolge einer Sturz- oder anderen Gefahr zwangsläufig eine Gefährdung von Leben, Gesundheit oder körperlicher Sicherheit des Arbeitnehmers mit sich bringen, gebührt eine Gefahrenzulage. Diese beträgt pro Stunde mindestens € 0,526.
Für jede in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr geleistete Arbeitsstunde wird, sofern es sich nicht um Überstunden handelt, eine Zulage von mindestens € 1,913 bezahlt. Besteht Anspruch auf Nachtarbeitszulage, gebührt eine Zulage nach Pkt. 6 nicht.
6. Schichtzulage bei Arbeiten in Wechselschich ten
für die zweite Schicht pro Stunde
mindestens € 0,466,
für die dritte Schicht pro Stunde
mindestens € 1,913.
Der Arbeitnehmer ist zur sofortigen Nachprüfung des ausbezahlten Betrages verpflichtet. Stimmt dieser mit dem Lohnausweis nicht
überein, so hat der Arbeitnehmer dies sofort dem Auszahlenden zu melden. Spätere Reklamationen werden nicht berücksichtigt.
Die Zahlung des Monatslohnes, des Vorarbei-
terzuschlages und aller pauschalierten Ansprü-
che (insbes. auch gem. Abschnitt Vl/ Pkt. 4)
hat spätestens am Letzten des laufenden Mo-
nats zu erfolgen. Überstunden, Mehrarbeit,
Zulagen und Zuschläge sowie Aufwandsent-
schädigungen, Wegzeiten, Prämien udgl. sind
nach den tatsächlich erbrachten Leistungen
bis zum Letzten des Folgemonats auszuzahlen.
Den ständig in Akkord oder akkordähnlicher
Prämie beschäftigten Arbeitnehmer/innen ist
spätestens am Letzten des laufenden Monats
der letztgültige Akkorddurchschnittsverdienst
(Abschnitt XII/ Pkt. 18), auf Basis von 167
Stunden, zu bezahlen. Arbeitnehmer, die nicht
ständig oder noch nicht 13 Wochen in Akkord
oder akkordähnlicher Prämie beschäftigt sind,
ist am Monatsletzten der eingestufte Lohn zu
bezahlen; die Entgeltdifferenz ist im Folgemo-
nat fällig.
Abweichende, jedoch gleichwertige Regelun-
gen können durch Betriebsvereinbarung ge-
troffen werden; ferner kann durch Betriebs-
vereinbarung die Fälligkeit bis zum 15. des
Folgemonats hinausgeschoben werden, wenn
bis dahin der Monatslohn und alle variablen
Entgeltbestandteile vollständig und auf Basis
des Vormonates ausbezahlt werden.
In Betrieben, in denen kein Betriebsrat er-
richtet ist, bedarf es dafür einer schriftlichen
Vereinbarung mit jedem betroffenen Arbeit-
Im Eintrittsmonat und im Austrittsmonat sind
die effektiven Stunden (Stunden mit Entgelt-
anspruch), höchstens jedoch der volle Monats-
lohn, zu bezahlen.
Beginnt das Arbeitsverhältnis nicht am Monats-
ersten, jedoch am ersten betriebsüblichen
Arbeitstag eines Monates, steht der ungekürzte
Monatslohn zu; gleiches gilt sinngemäß bei
Besteht sonst nicht für alle Tage eines Monats
Anspruch auf Lohn, ist pro Kalendertag inner-
halb des bezahlten Zeitraumes 1/30 des Mo-
natslohnes zu bezahlen. Einzelne Stunden ohne
Lohnanspruch sind vom Monatslohn abzuziehen.
Zur Berechnung von Stundenlöhnen ist der
Monatslohn durch 167 zu teilen.
Variable Entgeltbestandteile können nach tat-
sächlicher Leistung (bzw. Anspruch) abgerech-
Davon abweichende, jedoch gleichwertige
Regelungen können durch Betriebsvereinbarung
festgelegt werden. In Betrieben, in denen kein
Betriebsrat errichtet ist, bedarf es dafür einer
schriftlichen Vereinbarung mit jedem betroffe-
nen Arbeitnehmer. Am 31.12.2014 bestehende,
gleichwertige Regelungen bleiben aufrecht.
XVI. ENTGELT BEI ARBEITSVERHINDERUNG *
*siehe Anhang VII
13. Anlässlich der Eheschließung eines Bruders oder einer Schwester, wenn diese auf einen Arbeitstag des Arbeitnehmers fällt:
Bis zum Höchstausmaß von 38 ½ Stunden innerhalb eines Dienstjahres hat der Arbeitnehmer auch Anspruch auf Freistellung von der Arbeit unter Fortzahlung des Lohnes, wenn er durch andere wichtige, seine Person betreffende Gründe ohne sein Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Leistung seiner Dienste gehindert wird. Dies gilt insbesondere für nachstehende Fälle:
b) Entlassung aus Verschulden des
Arbeitnehmers (§ 82 GewO),
2. Vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Übertritt aus dem Abfertigungsrecht des Angestelltengesetzes/Arbeiter-Abfertigungsge-setzes in jenes des BMVG (Betriebliches Mitarbeitervorsorgegesetz), ist der Arbeitnehmer berechtigt, binnen einem Monat ab Unterzeichnung der Übertrittsvereinbarung ohne Angabe von Gründen von dieser zurückzutreten. Dies gilt nicht, sofern die Übertrittsvereinbarung inhaltlich durch eine Betriebsvereinbarung gemäß § 97 Abs. 1 Z 26 ArbVG (Festlegung von Rahmenbedingungen für den Übertritt in das Abfertigungsrecht des BMVG) bestimmt ist.
1. Alle gegenseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis müssen bei sonstigem Verfall innerhalb von sechs Monaten nach Fälligkeit bzw. Bekanntwerden - wenn sie nicht anerkannt werden - schriftlich geltend gemacht werden.
4. Eine Verzichtserklärung des Arbeitnehmers bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf seine Ansprüche kann von diesem innerhalb von
5 Arbeitstagen nach Aushändigung der Endabrechnung rechtswirksam widerrufen werden.
Herr/Frau: ...............................................
Anschrift: .................................................
3. Auf Grund der Zugehörigkeit des Unterneh­mens/des Betriebes zur Bundesinnung/ Fach­verband*):
Die Probezeit beträgt .............................. *)
Das Dienstverhältnis ist bis ..........................
6. Gewöhnlicher Arbeits-(Einsatz-)Ort, erforderli­chenfalls Hinweis auf wechselnde Arbeits-(Ein­satz-)Orte:
7. Einstufung in kollektivvertragliche Lohnord­nung:
Bei Einstellung nachgewiesene Ver­wendungs­zeiten in Lohngruppe 1:
8. Vorgesehene Verwendung: .........................
9. Anfangsbezug/Einstell-Lohn (Grundlohn, weitere Entgeltsbestandteile)*:
Sofern keine Regelung erfolgt, gilt der Kol­lektivvertrag.
Die Bezüge werden bargeldlos auf ein vom Ar­beitnehmer bekanntgegebenes Konto überwie­sen.
11. Die wöchentliche Normalarbeitszeit richtet sich nach dem Kollektivvertrag und beträgt
Ihre Normalarbeitszeit beträgt .... Stunden*):
(Wenn eine längere als die kollektivver­tragliche Normalarbeitszeit gesetzlich möglich ist.)
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt ......... Stunden*).
Diese sind gemäß Arbeitsverfassungsgesetz in .............. zur Einsichtnahme aufgelegt.
13. Name und Anschrift der Mitarbeiter-Vorsorge­-
kasse des Arbeitnehmers:
......, am ............
1. Kraftfahrzeugtechniker,
2. Kraftfahrzeugmechaniker,
3. Kraftfahrzeugelektriker,
4. Zylinder- und Kurbelwellenschleifer,
5. Motoreninstandsetzung,
6. Reparatur von Bootsmotoren,
7. Einbau von Radios, Telefonen und Alarmanlagen in Kraftfahrzeugen sowie
8. Service, Wartung und Reparatur von Motorrädern.
- Karosseriebauer einschließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer (nur Betriebe gemäß Abschnitt II, Pkt. 2b)
- Karosseriespengler bzw. -lackierer, soweit sie diese Tätigkeit überwiegend verrichten (nur Betriebe gemäß Abschnitt II, Pkt. 2b)
9. Fachverband der metalltechnischen Industrie
Verband Zentralheizungs- und Lüftungsbau
Mindestgrundlöhne, der Ist-Löhne, Akkord- und Prämienverdienste ab 1.1.2017
Die monatlichen Mindestgrundlöhne ab 1.1.2017 sind im Abschnitt IX. Entlohnung geregelt.
Die am 31.12.2016 bestehenden Ist-Monatslöhne der am 1.1.2017 in den Betrieben beschäftigten Arbeitnehmer (ausgenommen Lehrlinge) sind um 1,33% zu erhöhen. Liegt der am 31.12.2016 bestehende Ist-Monatslohn über dem jeweiligen monatlichen Mindestgrundlohn 2016 (Abschnitt IX), hat diese Erhöhung zumindest € 30,- zu betragen (Mindestbetrag). Erreichen die so erhöhten Ist-Monatslöhne nicht die neuen monatlichen Mindestgrundlöhne gemäß Abschnitt IX. Entlohnung, so sind sie entsprechend auf die neuen monatlichen Mindestgrundlöhne anzuheben. Für Teilzeitbeschäftigte gilt dies sinngemäß.
a) Die betrieblichen Akkordrichtsätze sind um 1,33 % zu erhöhen.
d) Erhöht sich dadurch der Lohngruppen-Akkorddurchschnittslohn nicht um € 30,- pro Monat, so sind die Akkordrichtsätze wieder entsprechend anzuheben.
e) Die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Vereinbarung in den Betrieben geltenden 13-Wochen-Durchschnittsverdienste sind im selben Ausmaß wie die Akkordrichtsätze der entsprechenden Lohngruppe zu erhöhen.
a) Zunächst ist der Grundlohn des Arbeitnehmers um 1,33 % zu erhöhen. Erreicht der so erhöhte Grundlohn nicht den neuen monatlichen Mindestgrundlohn des Abschnittes IX des Kollektivvertrages, so ist er auf diesen aufzustocken.
c) Die in fixen Beträgen festgelegten Prämiensätze sind um 1,33 % zu erhöhen.
d) Erhöht sich dadurch der Lohngruppen-Prämiendurchschnittsverdienst nicht um
€ 30,- pro Monat, so sind die Prämienvorgaben (Grundlohn, Prämie) so zu erhöhen, dass der monatliche Beschäftigungsgruppen-Durchschnittsverdienst um € 30,- über dem bisherigen Lohngruppen-Prämiendurchschnittsverdienst liegt.
Anhang IIIa - Freizeitoption
Statt der Erhöhung der Ist-Monatslöhne ab 1.1.2017 gemäß Anhang III kann durch eine schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bzw. in Betrieben mit Betriebsrat durch Betriebsvereinbarung die Möglichkeit geschaffen werden, bezahlte Freizeit zu vereinbaren. Wird eine Vereinbarung abgeschlossen, so gelten jedenfalls folgende Bestimmungen:
Bei Vollzeitbeschäftigung entsteht pro Monat ein Freizeitanspruch von mindestens 2 Stunden 00 Minuten;
Die Löhne der Arbeitnehmer sind mit 01.01.2017 zu erhöhen.
Der angestrebte Abschluss von schriftlichen Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bzw. einer Betriebsvereinbarung ist bis 10.02.2017 im Betrieb bekannt zu geben (z.B. durch Aushang).
Die Arbeitnehmer haben bis 24.02.2017 die Möglichkeit, gegenüber dem Arbeitgeber die Absicht zu bekunden, diese Option zu wählen. Bis zum 24.02.2017 kann in Betrieben mit Betriebsrat die diesbezügliche Betriebsvereinbarung abgeschlossen werden.
Kommt es bis zum 24.03.2017 zu einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, so sind die Löhne der betroffenen Arbeitnehmer ab 01.04.2017 um jenen Eurobetrag zu reduzieren, der der kollektivvertraglichen Lohnerhöhung mit 01.01.2017 entsprochen hat.
Arbeitnehmer, deren Lohn bei Anwendung der Freizeitoption unter den Mindestlohn zum 01.01.2017 sinken würde, können diese nicht in Anspruch nehmen.
Protokoll zu Abschnitt VIb. (BILDUNGSZEIT)
Die wöchentliche Arbeitszeit darf bei Einbringung der Ausfallstunden 40 Stunden nicht
überschreiten. Für die Einbringung der Ausfallstunden gilt das Ausfallprinzip.
KommR H. J. Pinter Mag. (FH) D. JankJ. Wild
Mag. Ch. Knill Dr. B.-T. Krafft
Dipl.-Ing. K. Ortner Mag. H. Rankl
R. Wimmer P. Schleinbach
Wien, am 23.11.20165
[*] siehe Anhang V Protokoll vom 10. November 2009
* siehe Anhang VII
Lohntafel für das Eisen- und Metallverarbeitende Gewerbe gültig ab 1.1.2017	PDF

References: § 15
 § 2

§ 6
 § 11

§ 11
 § 1154
 § 96
 § 97
 § 97