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Timestamp: 2020-03-29 04:06:59+00:00

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 42 I 168. Jahrgang I Freitag, 30. Mai 2014
GV der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF AG genehmigte Anträge. > Seite 3
Umfrage: Die Eltern sind mit der Primarschule in Wettswil zufrieden. > Seite 3
Bei den Mutterkühen Andrang am «Tag der offenen Stalltüren» auf dem Biohof Weber in Ottenbach. > Seite 5
«Schulen nach Bern» Mettmenstetter Sekundarschüler lernen Spielregeln der direkten Demokratie. > Seite 6
Berufswahlprojekt «Rent-a-Stift» bald auch im Bezirk Affoltern? Lehrstellenforum: Mit Bewährtem und neuen Ideen in die Zukunft Am Apéro des Lehrstellenforums des Bezirks Affoltern vom Dienstag im Kulturkeller LaMarotte gab es Information und Gelegenheit zum Austausch zwischen Schulen und Lehrfirmen.
sprechend über ein Projekt informiert, welches das Lehrstellenforum sehr interessiert verfolgt.
Grosses Interesse an Rent-a-Stift
................................................... von urs e. kneubühl «Angebot und Nachfrage am Lehrstellenmarkt gehen etwas auseinander», sagt Jürg Büchi, Präsident des Lehrstellenforums des Bezirks Affoltern. «Die Tendenz seitens der Lehrstellensuchenden geht in letzter Zeit verstärkt zur kaufmännischen Berufslehre, dieweil handwerkliche Berufe eine etwas geringere Nachfrage erleben.» Und dies, obwohl das Lehrstellenforum mit den beiden bekannten wie beliebten Veranstaltungen «Berufsmesse» und «Berufsinfotag» etlichen Jugendlichen der Berufswahljahrgänge jeweils auch die handwerklichen Berufe ordentlich schmackhaft machen kann. Am Apé-
Szenen eines Kinofilms im Säuliamt gedreht
Ruedi Grimm, Projektleiter «Rent-aStift» im Zürcher Unterland. (Bild kb.) ro, mit welchem der politisch unabhängige Verein, welcher sich mit der Lehrstellenbildung im Bezirk Affoltern befasst, den unterstützenden Ämtler Firmen und Schulen dankt, wurde ent-
Ruedi Grimm vom Berufsbildungsforum Zürcher Unterland Flughafen, der als Leiter das Pilotprojekt Rent-a-Stift in den Bezirken Bülach und Dielsdorf seit drei Jahren vorantreibt und betreut, stellte das Berufswahlprojekt im «LaMarotte» vor. Rent-a-Stift» holt Lernende, eben «Stiften» als Botschafter der Berufswelt in die Klassenzimmer von Berufswahljahrgängen. Dort erzählen die Stiften – jeweils zwei mit unterschiedlichen Lehrberufen – davon, wie es ihnen seinerzeit in der Berufswahl, bei Bewerbung und StellenWahl ergangen ist, berichten von ihren Erfahrungen im Berufsalltag sowie von der Berufsschule und informieren ganz persönlich über die Berufsausbildung. Erwachsene haben dabei im Schulzimmer nichts verloren – die Information passiert als niederschwelli-
ger Kontakt auf Augenhöhe und in adressatengerechter Sprache. Ziel von Rent-a-Stift ist es, Schülerinnen und Schülern die Berufswahl näherzubringen und sie darin zu unterstützen. Rent-a-Stift ist, wie Ruedi Grimm festhielt, eine eigentliche Erfolgsgeschichte und wird in zwölf Kantonen umgesetzt. «Das Berufswahlprojekt läuft optimal und erntet Begeisterung bei Schülerinnen und Schülern, bei Lehrstellenanbietern und Lehrern sowie bei den engagierten Lernenden, die als Botschafter eingesetzt sind», zieht Grimm Bilanz. Und Jürg Büchi vom Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern sieht in Rent-a-Stift durchaus eine weitere Möglichkeit zur Berufswahl-Hilfe für Schülerinnen und Schüler im Bezirk: «Gute Ideen sollte man aufnehmen und Synergien nutzen, weshalb ich mir Rent-a-Stift auch im Bezirk Affoltern durchaus vorstellen kann. Die Finanzierung des Projekts dürfte wohl die grösste Hürde bis zur Verwirklichung sein. Wir bleiben jedenfalls dran.»
Bahnjubiläum Letzte Folge der Serie: Von der Dampfromantik bis zur ferngesteuerten S-Bahn. > Seite 8
«Der Erfolg motiviert uns, weiterzufahren» Elektromobilität: Der Hedinger Architekt Peter Ackermann im Interview. Vor zwei Wochen stiessen die Testtage Elektromobilität in Hedingen auf grosses Interesse. Der Architekt Peter Ackermann, der den Anlass auf die Beine gestellt P. Ackermann. hat, will auf dieser Basis fortfahren mit dem Ziel, der Elektromobilität im Knonauer Amt mit erneuerbarem Strom zum Durchbruch zu verhelfen. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» erläutert er, weshalb die grossen Autokonzerne bremsen, weshalb nirgends in der Schweiz so viel Solarenergie hergestellt wird wie in Hedingen und weshalb Elektrofahrzeuge Steuergelder sparen. Er kündigt an, dass die Energieregion Knonauer Amt am Ball bleibt. (bs.) ................................................... > Interview auf Seite 7
G ESUNDHEITSU ND T HERAPIEZENTRUM
gut-training.ch Mettmenstetten
Abfall macht mich krank! Littering ist für Bauern und ihre Tiere zum Problem geworden
Einzelne Szenen des Schweizer Kinofilms «Reborn» wurden im Säuliamt unter der Regie von Claudio Sipka gedreht, der in Bonstetten aufgewachsen ist. Der Plot des Films erinnert an die «Terminator»-Tetralogie – auch in Bezug auf die Fahrzeuge, die ebenfalls aus der Region stammen. Sie wurden von Kurt Hubers Sportcar-Center und Toni Seilers Betrieb SeilerCar, beide Bonstetten, zur Verfügung gestellt: ein C7 Stingray und zwei Chevrolets Trax. ................................................... > Bericht auf Seite 5
«Dank kompetenter Therapie nach dem Unfall bin ich schmerzfrei» Christian Hug
Gutes Trinkwasser im Säuliamt Das kantonale Labor hat 2013 19 000 Proben genommen. Unter anderem wurde auch die Trinkwasserqualität getestet. Die wichtigste Ressource der Schweiz ist das Wasser. Schweizer Quellwasser hat einen internationalen Ruf für seine hohe Qualität. Der Jahresbericht des kantonalen Labors hat nun gezeigt, dass auch das Hahnenwasser im Säuliamt von höchster Qualität ist. Alle Wasserversorgungen im Bezirk haben bei den Proben sehr gut abgeschnitten. (sas)
Mit solchen Plakaten probiert der Schweizer Bauernverband auf das Problem von achtlos weggeworfenem Müll aufmerksam zu machen. (Bild Salomon Schneider) Gerade leere Getränkedosen haben immer noch einen Schluck drin und könnten beim Auslaufen das Auto verdrecken. Da bietet es sich an, das Fenster herunterzukurbeln und die Dose aus dem Fenster zu werfen: Was nicht ohne Folgen bleibt.
Die Mähmaschinen schneiden das Gras regelmässig ab, direkt über der Grasnarbe. Sie sind rasierklingenscharf und zerschneiden alles, was ihnen in den Weg kommt. Es ist nicht einmal hörbar, wenn eine Aluminium-Dose dazwischen ist. Auch sie wird
von den Mähmessern problemlos zerschnitten. Was zurückbleibt, sind scharfe Aluminiumstücke, die mit den Heu aufgeladen werden und im Kuhmagen landen. (sas) ................................................... > Bericht auf Seite 6
Informationen zum öffentlichen Verkehr 2014/2015 Kleine Fahrplanänderungen oder technische Korrekturen finden jeweils im Dezember der geraden Jahre statt. Gemäss Mitteilung des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV werden ab Dezember 2014 die Linie S9 neu als Linie S5 und die Linie S15 neu als Linie S14 verkehren. Weitere Anpassungen sind nicht bekannt. Der grosse Fahrplanwechsel findet immer im Dezember der ungeraden Jahre statt. Die Marschroute bis zu diesem Zeitpunkt sieht folgendermassen aus: 1. Am 18. Juni 2014 informiert der ZVV die Region Säuliamt über bevorstehende Änderungen. 2. Die Gemeinden können bis Herbst 2014 Wünsche, Anregungen und eine Stellungnahme abgeben. 3. Der ZVV analysiert deren Machbarkeit bis Ende 2014. 4. Anfang 2015 findet eine öffentliche Auflage statt, zu der die Bevölkerung Stellung nehmen kann. 5. Der ZVV prüft abschliessend die Fahrpläne und legt diese dem Verkehrsrat zur Genehmigung vor.
Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen für das Jahr 2014 Der Gemeinderat hat am 20. Mai 2014, gestützt auf die Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen (GebVSE) vom 12. Juni 2003, für das Jahr 2014 folgende Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen festgesetzt: 1. Die Grundgebühr für das Jahr 2014 wird auf Fr. –.10 (ohne Mehrwertsteuer) je Quadratmeter im Sinne von Art. 2.2 GebVSE gewichtete Grundstücksfläche beibehalten. 2. Der Mengenpreis im Sinne von Art. 2.2 GebVSE wird für das Jahr 2014 auf Fr. –.95 (ohne Mehrwertsteuer) je Kubikmeter Wasserverbrauch beibehalten. Massgebend ist der Wasserbezug im Jahr 2013. 3. Die Anschlussgebühr im Sinne von Art. 3.2 GebVSE wird bei Fr. 16.– (ohne Mehrwertsteuer) je Quadratmeter massgeblicher Fläche belassen. 4. Die Anschlussgebühren gemäss Art. 3.2 GebVSE kommen in jenen Fällen zur Anwendung, in denen die Kanalisationsanschlussbewilligung nach dem 31. Dezember 2003 erteilt worden ist.
Gebühren für die Kehrichtentsorgung für das Jahr 2014
Der Gemeinderat Bonstetten möchte der Bevölkerung die Möglichkeit zur Mitarbeit bieten und hat – gestützt auf Artikel 18 der Gemeindeordnung – beschlossen, eine Verkehrskommission zu bilden. Die Ausschreibung erfolgt Anfang Juni im «Anzeiger».
Der Gemeinderat hat am 20. Mai 2014 die Gebührenordnung der Gemeinde Hedingen vom 19. Juli 2011 wie folgt geändert: 5.2 Abfallentsorgung Grundgebühren 5.2.1 – pro Wohneinheit 130 Franken/Jahr (bisher 150) 5.2.2 – pro Aussenhof 110 Franken/Jahr (bisher 130) 5.2.3 – pro Gewerbebetrieb 50 Franken/Jahr (wie bisher)
Rechtsmittel Die Beschlüsse liegen während der nachstehenden Rekursfrist in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf.
Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 1. Juni 2014, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Singsaal Zwillikon
Gegen die Beschlüsse kann innert dreissig Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern schriftlich Rekurs erhoben werden. Die im Doppel einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag mit Begründung enthalten. Hedingen, 26. Mai 2014 Gemeinderat Hedingen
Aufhebung der Verkehrsbaulinien Isenberg-, Reben-, Rüchlig-, Pfaffächer-, Weid-, Schürmattstrasse und Widenospen Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde
Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und Reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Dienstag, 3. Juni 2014, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Genehmigung der Jahresrechnung 2013 B. Politische Gemeinde Genehmigung der Jahresrechnung 2013 C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 2. Genehmigung der Schaffung einer neuen Stelle – Dienstleitung Infrastruktur 3. Genehmigung der Schaffung einer neuen Stelle – Leitung Schulinsel 4. Genehmigung der Abrechnung Aussenraumgestaltung Spielplatz Chilefeld D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 2. Wahl der Rechnungsprüfungskommission sowie deren Präsident für die Amtsperiode 2014 bis 2018 Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 2. Mai 2014
1. Abnahme der Rechnung 2013 2. Wahl von 5 Mitgliedern der Rechnungsprüfungskommission einschliesslich des Präsidenten 3. Anfragen 4. Informationen
Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt Sie die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, sodass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.
Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Dienstag, 3. Juni 2014, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Anträge des Gemeinderates: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2013 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Deckbeläge Bifang (Bifang-, Steinächer- und Rigiblickstrasse) im Betrage von Fr. 247 922.30 3. Genehmigung Parkraumverordnung Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Dienstag, 29. April 2014, zur Einsicht auf. Hausen am Albis, 29. April 2014 Gemeinderat Hausen am Albis
Über die Absolute Security GmbH, mit Sitz Im Späten 17, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Konkursrichters des Handelsgerichtes des Kantons Zürich vom 12. Dezember 2013 der Konkurs eröffnet worden, das Verfahren aber mit Urteil dieses Bezirksgerichtes Affoltern am Albis vom 19. Mai 2014 mangels Aktiven eingestellt worden.
Mit Beschluss Nr. 82 vom 6. Mai 2014 hat der Gemeinderat nachfolgende Verkehrsbaulinien wie folgt vollständig und ersatzlos aufgehoben: – Die am 3. Februar 1966 mit RRB Nr. 425 festgesetzten Verkehrsbaulinien entlang der Pfaffächerstrasse zwischen Isenbergstrasse und Lättenbach werden vollständig und ersatzlos aufgehoben. – Die am 20. April 1967 mit RRB Nr. 1553 festgesetzten Verkehrsbaulinien entlang der Rebenstrasse zwischen Isenbachstrasse und Lättenbach bzw. Schürmattstrasse werden vollständig und ersatzlos aufgehoben. – Die am 16. November 1967 mit RRB Nr. 4731 festgesetzten Verkehrsbaulinien entlang der Isenbergstrasse werden vollständig und ersatzlos aufgehoben. – Die am 20. November 1969 mit RRB Nr. 5200 im Rahmen des Quartierplans Rainacker vom Juli 1968 festgesetzten Verkehrsbau- und Niveaulinien werden vollständig und ersatzlos aufgehoben. Von der Aufhebung betroffen sind die Grundstücke entlang: – der Pfaffächerstrasse zwischen Lättenbach und Rebenstrasse; – der Rebenstrasse von Kat.-Nrn. 567 und 1285 bis zur Pfaffächerstrasse; – der Weidstrasse. – Die am 24. Juli 1974 mit RRB Nr. 3862 festgesetzten Verkehrsbaulinien entlang der Schürmattstrasse werden vollständig und ersatzlos aufgehoben. – Die am 26. Februar 1975 mit RRB Nr. 920 im Rahmen des Quartierplans Pfaffächer vom 31. Mai 1974 festgesetzten Verkehrsbau- und Niveaulinien entlang der Rüchligstrasse werden vollständig und ersatzlos aufgehoben. – Die am 27. August 1975 mit RRB Nr. 4302 festgesetzten Verkehrsbaulinien entlang der Pfaffächerstrasse auf den Grundstücken mit Kat-Nrn. 616, 664, 665, 667, 1371 und 1500 werden vollständig und ersatzlos aufgehoben. – Die am 19. Dezember 1979 mit RRB Nr. 5058 im Rahmen des Quartierplans Widenospen vom 19. Dezember 1979 festgesetzten Verkehrsbauund Niveaulinien werden vollständig und ersatzlos aufgehoben. Von der Aufhebung betroffen sind die Grundstücke entlang der Strasse Widenospen und entlang der Pfaffächerstrasse mit Kat-Nrn. 665, 1493, 1570 und 1571. Der Beschluss und die Unterlagen (Plan, erläuternder Bericht, Grundeigentümerverzeichnis) liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.
Schlieren, 30. Mai 2014
Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Ottenbach, 30. Mai 2014
Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 10. Juni 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 6500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.
Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 26. Mai 2014 Die Jahresrechnung 2013 wurde einstimmig angenommen. Der Gemeindeleiter Pedro Guerrero wurde einstimmig gewählt. Folgende Mitglieder wurden in die Rechnungsprüfungskommission gewählt: Arnold Thomas, Moosegg, Affoltern am Albis bisher Catena Trudi, Gerbiweg 6, Affoltern am Albis bisher Gauderon Beat, Schützenhausstr. 47, Obfelden bisher Rabaglio Orlando, Bachmattstrasse 7, Affoltern am Albis bisher Stanger Alois, Rüchligstrasse 2a, Ottenbach bisher Präsident: Rabaglio Orlando, Bachmattstrasse 7, Affoltern am Albis bisher Folgende Mitglieder wurden in die Kirchenpflege gewählt: de Leon Maria, Löwenweg 4, 8912 Obfelden neu Marty Martin, Morgenhölzlistrasse 32, 8912 Obfelden neu Meister Kurt, Alte Landstrasse 19a, 8912 Obfelden neu Moser Esther, Lanzenstrasse 14, 8913 Ottenbach bisher Müller Josef, Rüchligstrasse 2c, 8912 Ottenbach bisher Tauriello Giovanni, Rüchligstrasse 21, 8912 Obfelden bisher Vegliante Anna, Rainackerstrasse 5, 8908 Hedingen neu Präsident: Müller Josef, Rüchligstre 2c, 8913 Ottenbach bisher Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 3. Juni 2014, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis, und Bachstrasse 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf. Bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, können, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert fünf Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung schriftlich erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich beizulegen – innert 30 Tagen Beschwerde gegen den gefassten Beschluss – innert 30 Tagen Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls. Die katholische Kirchenpflege Affoltern am Albis
Eine kantonale und zwei eidgenössische Vorlagen An der Volksabstimmung vom 28. September 2014 wird den Stimmberechtigten eine kantonale Vorlage unterbreitet. Auf eidgenössischer Ebene wird über zwei Vorlagen abgestimmt. Der Regierungsrat hat beschlossen, den Stimmberechtigten an der Volksabstimmung vom 28. September 2014 mit einer Änderung des Planungs- und Baugesetzes (Festlegung Mindestanteil preisgünstiger Wohnraum) eine kantonale Vorlage zu unterbreiten. Auf eidgenössischer Ebene gelangen zwei Vorlagen zur Abstimmung: 1. Volksinitiative vom 21. September 2011 «Schluss mit der MwSt.-Diskriminierung des Gastgewerbes!» 2. Volksinitiative vom 23. Mai 2012 «Für eine öffentliche Krankenkasse». (ki.)
Weniger Fahrgäste, aber ein gutes Ergebnis 2013 Generalversammlung der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF AG genehmigte Anträge Zur Generalversammlung der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF AG konnte Präsident Walter Ess aus Stallikon 48 Aktionäre mit insgesamt 1266 vertretenen Stimmen begrüssen. Alle Anträge des Verwaltungsrates wurden genehmigt. Die Aktionärinnen und Aktionäre der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF AG genehmigten den Geschäftsbericht des Jahres 2013 sowie die Verwendung des Bilanzgewinnes von 89 000 Franken ohne Gegenstimme. Dem Verwaltungsrat wurde einstimmig Entlastung erteilt.
Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiern Annie Elizabeth und Peter Steffen-Rose heute Freitag, 30. Mai, das Fest der goldenen Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen einen schönen Festtag.
Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 31. Mai, feiert Hans Rieder in Affoltern den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag! Wir wünschen alles Gute.
Eine Ergänzung zum Artikel «Wenn es einem Bienenvolk zu eng wird» («Anzeiger» vom 23. Mai): Wenn Bienenschwärme eingefangen werden müssen, ist es vorteilhaft, die Einsatzzentrale von Schutz und Rettung Zürich (Telefon 118) zu kontaktieren. 118 hat eine Schwarmfangliste von jedem Dorf. Dabei wird jeweils der nächste Imker informiert. Die Liste kann auch unter der Adressse www.bienen-affoltern.ch «Schwarmfang 2014» abgerufen werden.
Fahrgäste: Minus von 6,5 Prozent Im Geschäftsjahr 2013 beförderte die LAF 198 306 Fahrgäste. Diese Anzahl lag 13 173 Personen beziehungsweise 6,5 Prozent hinter derjenigen des vorangehenden Jahres 2012. Dass die «magische Grenze» von 200 000 Fahrgästen knapp nicht erreicht wurde, lag hauptsächlich am oftmals schlechten Ausflugswetter im ersten Halbjahr. Es gab aber auch ansehnliche Monate und im Dezember konnte mit 19 700 transportierten Passagieren gar das zweitbeste Monatsergebnis in der Geschichte der Felseneggbahn verzeichnet werden.
Keine betrieblichen Unregelmässigkeiten Aus technischen Gründen musste der Betrieb nur ein einziges Mal unterbrochen und ein Busersatz angeboten werden. Ein Defekt an einem Sicherheitssteuerungselement führte dazu. Revisionstage wurden an der Anlage insgesamt 21 verzeichnet. Weiter fanden auch die obligate Bergungsübung
Die Felseneggbahn hat 2013 «magische Grenze» von 200 000 Fahrgästen nicht ganz erreicht. (Bild zvg.) sowie eine gross angelegte Nachtbergungsübung zusammen mit der Feuerwehr Adliswil sowie Schutz und Rettung der Stadt Zürich statt.
Verhaltener Start aufgrund grosser Revision Aktuell liegt die Felseneggbahn mit etwa 25 % weniger Fahrgästen hinter dem Vergleichszeitpunkt im Jahr 2013 zurück. Dies kommt daher, weil von
Gutes Zeugnis für Primarschule Wettswil Zufriedene oder sehr zufriedene Eltern
Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch
Trotz gutem Ergebnis aus der Elternumfrage will die Schule an der Qualität weiter arbeiten. In diesem Frühjahr hat die Primarschule Wettswil unter den Eltern eine breite Umfrage durchgeführt. Am Montag, 19. Mai, wurden die Ergebnisse präsentiert und in Gruppen diskutiert. Die Ergebnisse der Umfrage sind überaus positiv und stellen der Primarschule Wettswil ein sehr gutes Zeugnis aus. Dies betonte auch Adrian Schoch, der als externer Berater für die Interpretation der Ergebnisse und als Moderator für den Elternabend engagiert worden war. Von den 420 zur Befragung eingeladenen Eltern nahmen 83% teil. Sie wurden befragt zu den Themen Schule als Lebens- und Erfahrungsraum, Einschätzung des Unterrichts, Bildungs- und Lernprozesse, Schulkultur und Schulklima sowie Eltern als Partner der Schule. In fast allen Punkten sind die Eltern zufrieden oder sehr zufrieden, wie an der Primarschule Wettswil gearbeitet wird. Auf einer Skala von eins bis vier erhielt selbst der tiefste Wert immer noch eine Drei. Besonders gute Ergebnisse wurden beim Verhältnis der Lehrpersonen zu den Schülerinnen und Schülern erzielt. Etwas tiefer waren die Werte bei Fragen zur Zusammenarbeit zwischen
Schule und Eltern. Nach einer kurzen Präsentation der wichtigsten Ergebnisse, wurden diese in Gruppen diskutiert. Ziel der Gespräche war, die Daten aus der Umfrage qualitativ zu validieren. Insbesondere interessierte, welches die Gründe für die etwas tieferen Werte waren. Es zeigte sich, dass die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern zwar gut funktioniere, dass aber Verbesserungen möglich sind. Hierzu kamen zahlreiche Ideen auf den Tisch. In den Gesprächen zeigte sich auch, dass die Klasseneinteilungen für die Eltern ein wichtiges Thema ist, und dass hier die Kommunikation verbessert werden sollte. Ebenfalls wurde in Bezug auf die Schule als Lebensund Erfahrungsraum das Wohlbefinden der Kinder besprochen. Dabei wurde unter den Eltern die Forderung zur Einführung der Schulsozialarbeit laut. Gestärkt und motiviert durch die guten Ergebnisse wird die Schulleitung zusammen mit dem Kollegium und der Schulpflege alles daransetzen, dass die Qualität auf diesem Niveau gehalten werden kann. Zudem wird sie nun weitere Schritte in die Wege leiten, um in den genannten Bereichen Verbesserungen anzustreben. Welche Massnahmen ins Jahresprogramm aufgenommen werden sollen, wird im Herbst bestimmt. (rs)
Anfang März bis Mitte April eine den Seilbahnen vom Bundesamt für Verkehr BAV regelmässig vorgeschriebene grosse Revision durchgeführt wurde und der Verkehr deshalb komplett eingestellt war. Das Jahr 2014 steht jedoch ganz im Zeichen des 60-jährigen Bestehens der LAF und zum runden Geburtstag finden mehrere kostenlose Veranstaltungen auf der Felsenegg wie beispielsweise die geführte Planetenwan-
derung anlässlich der Schweizer Wandernacht vom 12. Juli oder der Erlebnistag am 14. September statt. Wenn zudem in den kommenden Monaten auch noch das Wetter mitspielt, wird der Frequenzrückstand bis zum Jahresende hoffentlich aufgeholt und ein ähnliches oder vielleicht sogar noch besseres Resultat als 2013 erreicht werden.
Erfreuliches Jahresergebnis 2013 für Pro Senectute
Die Stiftung Pro Senectute Kanton Zürich schliesst die Betriebsrechnung 2013 mit einem positiven Gesamtergebnis von rund 52 000 Franken ab. Dank Legateingängen sowie eines optimierten Ressourceneinsatzes beläuft sich das Resultat aus der operativen Geschäftstätigkeit auf 1,9 Mio. Franken. Die finanzielle Situation ist weiterhin sehr solide. Während viele ältere Menschen ihr Leben dank stabiler finanzieller Verhältnisse geniessen können, nimmt gleichzeitig auch die Anzahl hilfsbedürftiger älterer Menschen zu, die Unterstützung benötigen. – Mit der Erbringung marktpreisfinanzierter Dienstleistungen hat Pro Senectute Kanton Zürich knapp ein Drittel (31%) des Betriebsertrages von 30,8 Mio. Franken erwirtschaftet. 35% der Erträge stammen aus Leistungsbeiträgen des Bundes (gemäss AHV-Gesetz) sowie aus Leistungsvereinbarungen mit den Gemeinden und Städten im Kanton Zürich. 7% der Einnahmen sind spezifische Beiträge des Bundes für die individuelle Finanzhilfe. 26% stammen aus der Mittelbeschaffung in Form von Spenden und Legaten. Der Ertrag aus Betriebsliegenschaften beträgt 1%. Aus der operativen Geschäftstätigkeit resultierte ein Gewinn von 1.9 Mio. Franken. Dieses positive Resultat liegt über den Erwartungen und kam dank eines optimierten Ressourceneinsatzes sowie eines sehr guten Ergebnisses in der Mittelbeschaffung zustande. (pd.)
Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Martin und Martina Thüring, Pfruendhofstrasse 66, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Bernhard Stierli Architekturbüro, Alte Dorfstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Anbau Wohnraumerweiterung mit Balkonen, Vers.-Nr. 3250, Kat.-Nr. 5791, Pfruendhofstr. 66, Wohnzone W2c
Bauherrschaft: Christian + Hanna Siegenthaler, Dachlissen 102, 8932 Mettmenstetten Vertreter: CH Architekten AG, Bahnhofplatz 1B, 8304 Wallisellen Bauprojekt: Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage auf Kat.Nr. 1027, Dachlissen 104/Projektredimensionierung (Kernzone KB)
Mettmenstetten Bauherrschaft: Stadt Zürich, Liegenschaftenverwaltung, Morgartenstr. 29, 8022 Zürich Bauprojekt: Nutzungsmöglichkeiten Wohnhaus, Vers.-Nr. 143, Kat.-Nr. 4273, Guggenbüelweg 4, Rossau/Vorentscheid gemäss § 324 PBG (Landwirtschaftszone)
Beschlüsse der evang.-ref. Kirchgemeinde-Versammlung Stallikon Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 25. Mai 2014, fasste folgende Beschlüsse: 1. Die Jahresrechnung 2013 wird genehmigt. 2. Der Erhöhung einer Sigristenstelle von 50 auf 80 % wird zugestimmt. 3. Wahl der Mitglieder für die RPK, Amtsperiode 2014/18 Als Mitglieder wurden gewählt: Beat Röthlisberger, Wettswil, Präsident Paul Alther, Stallikon Markus Baumann, Stallikon Marc Bochsler, Wettswil Daniel Baur, Wettswil Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab 30. Mai, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil
Bonstetten In Basel ist gestorben:
Balmer geb. Armbruster, Esther Gertrud geboren am 13. September 1937, von Wilderswil BE, wohnhaft gewesen in Basel.
Oh ihr Berge, Oft habt ihr mich gerufen, komm hinauf Und ich stand so manches Mal Und ich stand oben immer wieder Wo die Luft rein und die Sicht so weit Nun hat der Herr mich gerufen, komm hinauf Deine Lieben warten im hellen Licht die Himmelstür ist offen, der Ruf der Ewigkeit (Marguerite Huber-Gassmann)
Sie starb in Basel am 23. Mai 2014. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.
Abdankung in der neuapostolischen Kirche Bonstetten am Mittwoch, den 4. Juni 2014, um 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten
Nach einem reich erfüllten Leben ist unser Mami, Omi und Ur-Omi
Marguerite Huber-Gassmann 21. September 1915 – 2. Mai 2014
Rifferswil Bauherrschaft: Jürg und Silvia Weber, Jonenbachstrasse 6, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Gartensitzplatz-Beschattungskonstruktion und Hühnerstall auf Grundst. Kat.-Nr. 1401 (mit Wohnhaus Geb. Vers.-Nr. 124 und Scheune Geb. Vers.-Nr. 357), Jonenbachstr. 6, KZ
De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 96 89 21
Hausen am Albis Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen a. A., Zugerstrasse 10, 8915 Hausen a. A. Projektverfasser: Murimoos Werken & Wohnen, Murimoos, 5630 Muri AG Bauprojekt: Ersatz und Neubau Spielplatz sowie Sonnensegel auf Kat.-Nrn. 3452, 1563, 1425, Dorfstrasse 10, 8925 Ebertswil (K II, Ea)
friedlich eingeschlafen. Wir vermissen Dich: Willy und Elsbeth Huber Helen Kurukulasuriya Ralph und Claudia Helbling mit Samuel Quintus Kurukulasuriya Die Trauerfeier findet statt am Donnerstag, 12. Juni 2014, um 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. Besammlung um 13.45 Uhr beim Friedhofsgebäude. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2. Traueradresse: Willy Huber, Grabenwies 27, 8057 Zürich
Science Fiction im Säuliamt Erneut wurden Szenen eines Schweizer Kinofilms im Knonauer Amt gedreht
Die weisse Corvette C7 Stingray von Kurt Huber, die man auch mieten kann, ist adrette Nebendarstellerin im Schweizer Film «Reborn», der im Herbst in die Kinos kommen soll. (Bild Urs Etter)
Der Plot des Kinofilms «Reborn» erinnert an die «Terminator»-Tetralogie. Auch bezüglich der amerikanischen Fahrzeuge, die, wie die Macher des Films, aus dem Säuliamt stammen. So erstaunt es nicht, dass auch einzelne Szenen in der Region abgedreht wurden. Kurt Huber vom Corvette-Center in Bonstetten beginnt freudig zu erzählen, wird er auf die Zusammenarbeit mit den Machern des Kinofilms «Reborn» angesprochen: «Regisseur Claudio Sipka ist in Bonstetten aufgewachsen und wohnt nun auf dem Islisberg. Er hat früher schon mal einen kurzen Werbefilm für unsere Garage gedreht. Ich war begeistert vom Resultat.» Seither stehen die Türen bei Huber offen,
benötigt Filmemacher Sipka Fahrzeuge für seine Projekte. «Ich habe Freude, wenn sich die Jungen für ihre Projekte einsetzen», sagt Huber. Von Mitte bis Ende April war es wieder so weit. Sipka hatte die Ressourcen beisammen, um den Spielfilm «Reborn» zu drehen. Eine Gemeinschaftsproduktion an verschiedenen Drehorten in der ganzen Schweiz, produziert durch die Zuger Filmgruppe «TinCan Media» und den Aargauer Filmverein «Perspective Pictures». Der Plot erinnert an die «Terminator»-Tetralogie: Ein Mann, der sich in die Vergangenheit begibt, um dort zu helfen, die Ordnung wiederherzustellen. Auch bezüglich Budget: James Cameron benötigte 1984 für den ersten «Terminator» mit dem wortkargen Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle lediglich 6,4 Millionen Dollar. Ein
Bruchteil dessen, was die folgenden drei Episoden aus der US-Traumfabrik kosteten. Dennoch erlangte der erste «Terminator»-Teil dank seiner damals revolutionären Trickanimationen Kultstatus.
Grossartige Szenen mit geringen finanziellen Mitteln Für Schweizer Filmschaffende wären selbst die umgerechnet fünf Millionen Schweizer Franken ein Traum-Budget. Die 40 Crew-Mitarbeiter und das Dutzend Schauspieler, die in «Reborn» mitwirkten, müssen mit weit bescheideneren Mitteln auskommen. Als Drehorte dienten die stillgelegte Zellulosefabrik Riedholz, wo es zum grossen Showdown zwischen Protagonist Pauli Schmidig und Antagonist Ralph Gygax kam; weitere Szenen für den
30-minütigen Kurzfilm wurden ausserdem in den Küchen der V-Zug, der ABB Zug, im Säuliamt, an der Zürcher Bahnhofstrasse und vor dem Technopark in Zürich abgedreht. «Ohne die freiwillige Hilfe von professionellen und begeisterten jungen Filmern, sowie die Unterstützung von Kurt Hubers Corvette SportcarCenter und Toni Seilers SeilerCar in Bonstetten, die die Fahrzeuge Corvette C7 Stingray und zwei Chevrolets Trax beigesteuert haben, hätte das Set nicht durchgeführt werden können. Ich bin allen Beteiligten sehr dankbar für ihr Wohlwollen», so Sipka. Einen kleinen Einblick in die Dreharbeiten und eine Probefahrt mit der Stingray kann jetzt unter Facebook.com/makingofreborn gewonnen werden. (map./Urs Etter)
Sonntagsbesuch bei den Mutterkühen «Tag der offenen Stalltüren» auf dem Biohof Weber in Ottenbach Am nationalen Tag der offenen Stalltüren lud der Biohof Weber in Ottenbach zu einer Stallvisite mit vielen Informationen, sowie einer Festwirtschaft und Musik. Der Mutterkuhbetrieb wurde am letzten Sonntag von neugierigen Besucherinnen und Besuchern geradezu überrannt. An der Scheunenwand auf dem Biohof der Familie Fabienne und Thomas Weber prangten am Sonntag grosse farbige Plakate. «Wer Bäuerin ist, ist auch Product Manager» und «Gut gibt es die Schweizer Bauern» wird da mit riesigen Buchstaben behauptet. Und die Product-Managerin Fabienne weibelt denn auch zwischen Hofladen, Stall und Festwirtschaft beschäftigt umher, während der Chef des Betriebes, Thomas, mit Kollegen aus der aargauischen Nachbarschaft fachsimpelt. In der Festwirtschaft unter dem Dach der Remise wird gelacht, getrunken und gegessen – und natürlich der spielenden Brass-Band «Brassissimo» heftig applaudiert. Das strahlend schöne Sommerwetter lockte zahlreiche Besucher an, hauptsächlich Familien mit Kindern, der Einladung von Fabienne und Thomas Weber zu folgen und ihren Biohof in Ottenbach zu besuchen. Webers
produzierten Früchte, Gemüse und Salate werden im Hofladen vermarktet. Der Biohof von Thomas Weber ist ein klassischer Familienbetrieb, wo auch die Eltern des Besitzers noch täglich Hand anlegen. Für Biobauer Weber ist der «Tag der offenen Stalltüren» nicht nur eine clevere PR-Aktivität zugunsten der Landwirtschaft. Die direkte Vermarktung der eigenen Produkte dient mit den kurzen Transportwegen Manager auf dem Bauernhof: Fabienne und Thomas Weber mit der Kuh «Goldwin». der Umwelt und (Bild Martin Mullis) dem Tierschutz Gäste wurden nicht enttäuscht. Das Die hofeigenen Produkte werden und die schonende Produktion fördert Hoffest bot eine Fülle an Eindrücken, direkt vermarktet die Gesundheit und erhöht die LebensInformationen und Einblicke in den qualität. An der Aktion «Tag der offebäuerlichen Alltag. Als ganz besonde- Im Stall und auf der Weide stehen 34 nen Stalltüren» beteiligten sich an dierer Blickfang für die Kinder galten na- Kühe, Rinder und Kälber. Neben 200 sem Sonntag in der gesamten Schweiz türlich die jungen Kälber, welche bei Hühnern befinden sich auch 20 Schafe rund 40 Betriebe, allerdings machen der Mutterkuhhaltung im Freilaufstall und vier Schweine auf dem Bauern- unter dem Titel «Stallvisite» 300 Bauzwischen ihren Müttern zu bestaunen hof. Gut 70 Prozent der Fleischproduk- ernhöfe mit, welche das ganze Jahr tion und 100 Prozent der auf dem Hof täglich Besucher empfangen. (mm) waren.
«Es ist himmeltraurig mit dem Müll» Auf viel befahrenen Strassen wird immer mehr Müll weggeworfen und von Tieren gefressen Momentan ist im ganzen Bezirk «Heuet» angesagt. Was den Bauern Sorge bereitet und den Kühen Bauchschmerzen, sind achtlos weggeworfene Gegenstände. Vor allem neben stark befahrenen Strassen wird das Problem immer grösser.
denen Fronten. Einerseits sei das Zusammenräumen des Abfalls aufwendig, andererseits führe auch die ärztliche Behandlung der Tiere zu empfindlichen Mehrkosten.
Müllpfand ist keine Lösung Eine, auf den ersten Blick, naheliegende Lösung für das Littering-Problem im Landwirtschaftssektor ist die Einführung eines Pfandsystems. Dabei gilt es zu bedenken, dass bereits über 90 Prozent der Aluminiumdosen, Glasund PET-Flaschen an den Recyclingstellen abgegeben werden. Es sei unwahrscheinlich, dass jemand, der das Autofenster herunterlässt und seinen Abfall achtlos herauswirft, sich um eine Müllpfand schere, meint Sandra Helfenstein.
................................................... von salomon schneider Die Aluminium-Getränkedose wurde 1958 erfunden. Getränkedosen waren damals noch ein Luxus, setzten sich aber mit den aus den USA kommenden Brausegetränken durch. Coca-Cola, Fanta und Sprite waren zuerst in Aluminium-Dosen erhältlich. Später setzten sich Aluminiumdosen auch für Bier durch. Den absoluten Durchbruch schaffte die Aluminium-Dose durch Energydrinks, allen voran Red Bull. Im Jahr 2010 wurden europaweit über 54 Milliarden Aluminiumdosen verkauft.
Vor jedem Mähen 20 Liter Müll Bevor der Bickwiler Bauer Max Häberling seine Wiese an der Muristrasse mäht, nimmt er zwei leere ZehnliterKessel und sucht den Müll entlang der Strasse zusammen. Er bringt immer volle Kübel nach Hause und findet nie jedes Stückchen Abfall. «Es ist himmeltraurig», regt sich Max Häberling auf. «Am schlimmsten sind die Aluminium-Dosen, vor allem von diesen Energydrinks. Wenn ich eine übersehe, wird sie vom Mähwerk zerstückelt, landet im Heu und schlussendlich im Magen meiner Kühe.» Er habe in den letzten Jahren einige Kühe notschlachten müssen, bei denen keine Krankheit oder Infektion
Littering Achtlos weggeworfener Müll ist in der Landwirtschaft zu einem echten Problem geworden. Beim Mähen werden die Stücke verkleinert und gelangen ins Tierfutter – was bis zum Verenden der Tiere führen kann. (Bild Salomon Schneider) feststellbar gewesen sei. «Ich bin mir sicher, dass es an diesen Fremdkörpern im Magen meiner Tiere gelegen ist», meint der Landwirt traurig.
Tiere erleiden innere Verletzungen Aluminium und Plastikflaschen werden durch die Mähmaschinen in kleine, scharfe Teile zerschnitten. Gelangen diese in den Tiermagen kommt es zu inneren Verletzungen. Durch die Schmerzen verweigern die Tiere das Futter, magern ab und können im Extremfall sogar sterben oder müssen notgeschlachtet werden. Die einzige
Möglichkeit für die Landwirte ist das mühsame Aufsammeln von Hand. Im hohen Gras sind Fremdkörper aber manchmal schwer auszumachen, weshalb auch bei Bauern, die vor dem Mähen den Wiesenrand säubern, Aludosen und PET-Flaschen im Futter landen.
Appell an die Eigenverantwortung Max Häberling ist nur einer von unzähligen Bauern, die alle mit diesem Problem zu kämpfen haben. Deshalb hat sich der Bauernverband entschieden, eine Aufklärungskampagne zu
Die Spielregeln der direkten Demokratie lernen Mettmenstetter Sekundarschüler in der Bundesstadt Was direkte Demokratie bedeutet und wie sie funktioniert, das erleben Jugendliche von 14 bis 16 Jahren im Planspiel der Staatskundewoche «Schulen nach Bern». Am 22. Mai debattierten auch Schüler der Sek. Mättmi im Nationalratssaal. Angekommen in Bern, haben die jugendlichen «Nationalräte» ihren Präsidenten und den
Vize gewählt, ihre vorgängig lancierten Volksinitiativen eingereicht und diese in der Fraktion und in den Kommissionen diskutiert. «Öffentlicher Verkehr für Jugendliche und junge Erwachsene in Ausbildung» forderte die Mettmenstetter Klasse von Lehrer Alan Hefti. Konkret: bis zum 18. Geburtstag soll man zum halben Preis
fahren dürfen Der Besuch einer Botschaft und das Treffen mit Parlamentariern prägten eine ereignisreiche Woche. Als Höhepunkt Woche debattierten die «Parlamentarier» am Donnerstagnachmittag von 13 bis ca. 17 Uhr die Volksinitiativen im Nationalratssaal. Die Rolle des Bundesrates vertrat dabei Alt-Bundesrätin Kopp.
starten. Mit Plakaten sollen vor allem Autofahrer auf das Litteringproblem in der Landwirtschaft aufmerksam gemacht werden. Sandra Helfenstein begleitet die Kampagne des Schweizer Bauernverbands: «2013 haben wir Rückmeldungen von rund 500 Bauern erhalten. 60 Prozent der Landwirte fanden bedeutend weniger Müll auf ihrem Land vor. 38 Prozent bemerkten keinen Unterschied und zwei Prozent bemerkten einen Trend zu mehr Müll.»Das Krankwerden der Tiere sei aber nicht das einzige Problem. Für die Bauern entstehe durch den Müll ein grosser Mehraufwand an verschie-
Littering meint das achtlose Wegwerfen von Abfällen. Gegenstände werden immer häufiger dort weggeworfen, wo sie als überflüssig anfallen. Vor allem entlang stark befahrener Strassen und hoch frequentierter Fusswege ist Littering zum Problem geworden. Am 12. und 13. September findet ein Clean-Up-Day statt. Die Interessengemeinschaft saubere Umwelt (IGSU) sucht für diese Tage noch Helfer und Projektinitianten. Allgemein wünscht sie sich, dass herumliegender Müll jederzeit aufgelesen wird, denn wo bereits achtlos weggeworfener Müll herumliegt, sei die Hemmschwelle für Nachahmer kleiner. Infos: www.igsu.ch
Broschüre mit Kurzanalysen zum Kanton Zürich Wie viele Zürcher Haushalte kommen ohne Auto aus? Wie hat sich die Internetnutzung entwickelt? Wie viele Zürcherinnen und Zürcher sind konfessionslos? Antworten auf diese und viel mehr Fragen gibt die Broschüre «Kanton Zürich in Zahlen», welche das Statistische Amt des Kantons Zürich und die Zürcher Kantonalbank gemeinsam herausgeben. Die Broschüre «Kanton Zürich in Zahlen» richtet sich an ein breites Publikum und präsentiert eine Reihe von Kurzanalysen zum Kanton
Zürich. In der Ausgabe 2014 geht es unter anderem um autofreie Zürcher Haushalte, um die Veränderung der Religionslandschaft, um die Internetnutzung sowie um die Einkommensmobilität im Kanton Zürich. (ki.) Kostenlos erhältlich in allen Filialen der ZKB oder beim Statistischen Amt des Kantons Zürich, Schöntalstrasse 5, 8090 Zürich, Tel. 043 259 75 00, E-Mail: bestellung@statistik.ji.zh.ch. Online verfügbar unter www.zkb.ch oder unter www.statistik.zh.ch/zhiz.
«Die Region hat genügend Sonne für nachhaltige Stromproduktion» Die Energieregion Knonauer Amt hat viel Potenzial – Interview mit Peter Ackermann Der Anlass zur Elektromobilität vom 9. und 10. Juni in Hedingen war ein Erfolg, wie die Reaktionen von Gästen und Beteiligten zeigen. Peter Ackermann, der den Anlass zusammen mit der Energieregion Knonauer Amt, den Organisationen e’mobile und NewRide sowie den Gemeinden organisiert hat, möchte auf dieser Basis weiterfahren, wie er im Interview erklärt. Anzeiger: Einerseits war der Anlass in Hedingen ein Erfolg, anderseits sieht man, mit Ausnahme der E-Bikes, kaum Elektrofahrzeuge auf der Strasse. Wie erklären Sie sich diesen Gegensatz? Peter Ackermann: Die Entwicklung, die im Moment läuft, entspricht den E-Bikes vor zehn Jahren: Anfangs hat man sich lustig gemacht über diejenigen, die mit Strom gefahren sind, bis man selbst die Vorteile des Elektromotors entdeckt hat. Heute werden sehr viele E-Bikes gekauft, weil die Velohändler ein Interesse haben, E-Bikes anzubieten. Dies ist bei den Autos völlig anders: Die Autokonzerne haben teure Motoren entwickelt, die sie amortisieren müssen, haben Motorenwerke, die rentieren sollen. Da kommt ihnen eine neue, bessere Technologie nicht gelegen. Sie haben Angst davor, dass sich der Elektromotor zu schnell durchsetzt, bevor die Motoren und ihre Herstellungsanlagen abgeschrieben sind. Die grossen Hersteller sind deshalb sehr zurückhaltend. Technisch gesehen, sind die heute angebotenen Elektrofahrzeuge auf einem sehr hohen Niveau. Die Besucher-Testfahrer am Anlass waren durchwegs begeistert. ...............................................................
«Tesla kann Benzinlimousinen das Wasser abgraben» ............................................................... Es gibt eine Ausnahme auf dem Markt: Die Modelle von Tesla bieten Reichweiten bis zu 500 Kilometern – und dies bei Motoren mit 300 bis 420 PS Tesla ist eine hochinteressante Geschichte: Diese amerikanische Marke im oberen Leistungs-, Komfort und Preissegment fährt ausschliesslich
elektrisch. Tesla ist tatsächlich in der Lage, den Benzin- und Diesellimousinen das Wasser abzugraben. Ein deutsches Premium-Fahrzeug ist heute teurer als ein vergleichbar motorisierter Tesla. Dies zeigt, dass Elektromobilität nicht nur im Betrieb günstiger ist, sondern auch die Kaufpreise können konkurrenzfähig sein. Bei den E-Scooters stellen zwei Schweizer Hersteller, die beide ganz auf Elektro setzen und keine Verbrennungsmotoren im Sortiment führen, Qualitätsprodukte her: Kyburz und VRbikes. Doch ausser der Post, die mit den dreirädrigen Kyburz sehr zufrieden ist und bereits eine vierstellige Anzahl dieser Fahrzeuge im täglichen Einsatz hat, ist der Absatz in der Schweiz noch bescheiden. Weshalb? Auch hier haben wir das Problem, dass die grossen Motorradhersteller ihre Benzinmotoren amortisieren müssen. Wir haben aber bei den E-Bikes gesehen: Wenn die Kunden Vertrauen gefasst haben in Fahrzeuge von Herstellern, die ganz auf Elektroantrieb setzen, zieht die ganze Branche nach. Deshalb besteht bei den E-Bikes heute ein vielfältiges Angebot, das dank einem funktionierenden Markt auch preislich attraktiv ist. Dabei hat die Öffentlichkeit ein enormes Interesse, dass dies rasch geschieht. Elektrofahrzeuge sind nicht nur abgasfrei und verursachen im Betrieb dank ihrer hohen Effizienz kaum CO2, sie sind auch deutlich leiser, vor allem innerorts, wo die Rollgeräusche weniger ins Gewicht fallen. Sobald sich die Elektrofahrzeuge durchsetzen, sinkt die Lärmbelastung, der Staat muss weniger Schallschutz und andere Lärmsanierungsmassnahmen bauen und spart damit Steuergelder. Wie vorteilhaft ist Elektromobilität, wenn der Strom aus deutschen oder polnischen Kohlekraftwerken stammt? Kohlestrom macht sicher keinen Sinn, da fährt man besser einen modernen Verbrennungsmotor. Wir setzen auf erneuerbare Energien aus Wasser, Wind und Sonne. Wind haben wir im Bezirk Affoltern wenig, aber wir haben Sonne und etwas Wasser. Wer will, kann selber auf dem Dach seinen Strom produzieren oder sich bei der Genossenschaft saeulistrom.ch einkaufen. Der EKZ-Mixstrom, das Standardprodukt für Privat- und Gewerbekunden, wird zudem ab dem 1.
Januar 2015 zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie bestehen. Das Argument «Dreckstrom» ist bei uns somit entkräftet. ...............................................................
«Solarstadt Hedingen» ............................................................... Bei den Referaten am Anlass haben wir gehört, dass Hedingen gemessen an der Bevölkerung am meisten Solarenergie herstellt. Woran liegt das? Der leider verstorbene Hedinger Architekt Ruedi Schmid war schon vor 25 Jahren überzeugt von erneuerbarer Elektroenergie und hat viel Geld investiert, um alle seine Häuser mit Sonnenzellen auszurüsten. Von seinem Pioniergeist profitiert heute die ganze Gemeinde. Dann produziert die Hedinger Firma Ernst Schweizer AG nicht nur Solaranlageteile, sie hat auch viele Solarzellen auf den Dächern ihrer Gebäude installieren lassen. Auch die Schule, Gewerbe und Private sind vom Solarstromvirus infiziert. Dieser positive Trend ist im ganzen Bezirk Affoltern spürbar. Hedingen kann sich daher noch lange nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Zwei der Partner des Anlasses waren die Organisationen E-Mobile und NewRide, die seit Jahren ähnliche Anlässe in der ganzen Schweiz durchführen. Sie haben noch nie so viele Testfahrten in so kurzer Zeit registriert wie in Hedingen. Wie konnte dieses grosse Interesse der Bevölkerung geweckt werden? Wichtig war, dass nahezu alle Gemeinden Plakate an guten Standorten aufgehängt haben, insgesamt etwa 50. Das war eine der günstigsten und besten PR-Aktionen für diesen Anlass. Dann hat uns der «Anzeiger» unterstützt und mit zahlreichen Artikeln auf den Anlass hingewiesen. Dank dieser intensiven Kommunikation haben wir wirklich einen überwältigenden Erfolg erzielt: 130 Personen haben 230 Fahrten durchgeführt, hinzu nutzten zwischen 50 und 100 Besucher das Taxi-Angebot mit Piloten vom Twikeund Teslaclub. Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling. Geht es weiter oder war das ein einmaliger Anlass? Klar werden wir weitere Veranstaltungen und Aktionen durchführen, um zu zeigen, dass die Fahrzeuge marktreif sind. In erster Linie denke
Offene Schranken für die Elektromobilität in Hedingen: Peter Ackermann hat die Testtage auf dem Areal der Ernst Schweizer AG organisiert und ist überzeugt, dass die Fahrzeuge der Zukunft elektrisch fahren. (Bild Bernhard Schneider) ich an die Zweitwagenkäufer – 30 Prozent der Bevölkerung haben zwei oder mehr Autos pro Haushalt. Diese könnten praktisch ausnahmslos ohne Komfortverlust durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. Selbstverständlich machen Elektrofahrzeuge auch als Erstfahrzeug Sinn. ...............................................................
«Ladestationen als Voraussetzung» ............................................................... Dies bedeutet aber, dass die Elektroautos aufgeladen werden können … Dieses Problem wird sich selber lösen. Auf der ganzen Welt gibt es Stromanschlüsse. In erster Linie wird nachts die Steckdose ab eigenem Zähler zu Hause genutzt. Jeden Morgen hat man die ganze Reichweite von 100 bis 500 Kilometer zur Verfügung. Für Pendler bieten fortschrittliche Gemeinden und Firmen bereits heute ihren Mitarbeitern reservierte Parkplätze mit Stromanschluss an. Tankstellen mit Verpflegungsmöglichkeiten sind am Geschäft mit Strom- und Kaffeeverkauf interessiert und werden sich diese Verdienstmöglichkeit nicht ent-
gehen lassen wollen. Aktuell können über www.lemnet.org/de/ Hunderte von Lademöglichkeiten per Internet abgerufen werden. Wie die Post täglich vorführt, wäre auch im Bereich der Flotten von Unternehmen und Gemeinden Elektromobilität für viele Aufgaben sinnvoll. Ja, beispielsweise Handwerker mit regionalem Einzugsbereich fahren selten weiter als 50 Kilometer pro Tag, aber auch die Werkabteilungen der Gemeinden können problemlos auf Elektromobile setzen. Wir haben an der Ausstellung gezeigt, dass konkurrenzfähige Nutzfahrzeuge erhältlich sind – und erste Handwerker setzen sie bereits ein. Bedeutet dies, dass diese Veranstaltung erst den Anfang dargestellt hat? Ja, klar, der Erfolg motiviert uns, weiterzufahren, mit dem Ziel, dass diese Veranstaltung den Anfang der Ablösung der Verbrennungs- durch Elektromotoren im Knonauer Amt markiert hat. Wir arbeiten zusammen mit der Energieregion Knonauer Amt an diesem Ziel. Zum Wohl der Umwelt und der kommenden Generationen. Interview: Bernhard Schneider
Von der Dampfromantik bis zur ferngesteuerten S-Bahn Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Amt – Serie (85) – Teil 5: 150 Jahre Eisenbahn-Zürich-Affoltern-Zug-Luzern Die fehlende Kohle beschleunigte den Wegfall des Dampfbetriebes. Nach der Elektrifizierung folgten Rationalisierungen, Automatisierungen und damit verbundener Personalabbau, bis zur heutigen ferngesteuerten S-Bahn. Am Bahnhof kündete ein Läutewerk den nächsten Zug an. Der Bahnhofvorstand schwang die Kelle für die Zugabfertigung und ein schriller Pfiff signalisierte dem Lokführer, dass er den Zug in Autor Willy Hug. Bewegung setzen konnte. Der Kondukteur kam vorbei und knipste das Kartonbillett. Heute haben die Bahnhofgebäude ihre ursprüngliche Funktion verloren, der Bahnbetrieb durch das Säuliamt wird von Kloten aus ferngesteuert.
Elektrifizierung wegen Kohlemangels Nach 1864 fuhren während 68 Jahren ausschliesslich nur Dampflokomotiven durch das Säuliamt. Weil eigene Kohle in unserem Land fehlte, sollte die Elektrifizierung der Eisenbahn vorangetrieben werden. Der erste Weltkrieg unterbrach dieses Vorhaben und der Kohlemangel verschärfte sich jetzt noch mehr. Als Ersatz diente Holz und die Fahrzeiten wurden länger, weil bei den Stationen oft wieder Holz aufgeladen werden musste. Dies bedingte eine teilweise Einstellung des Bahnbetriebs. Ein Grund mehr, die Elektrifizierung zu forcieren. Zuerst galt die Priorität den Hauptlinien. In einer ersten Etappe zwischen 1919 und 1929 wurden 55 Prozent des SBB-Bahnnetzes elektrifiziert. Die auf diesen Strecken nicht mehr benötigten Dampflokomotiven erfüllten deshalb fortan auf Nebenstrecken ihren Dienst und deshalb waren auch auf der Ämtlerlinie die stärksten Dampflokomotiven zu sehen. Bereits in der zweiten vorgesehenen Etappe von 1930 bis 1936, kam die Strecke Zürich-Affoltern-Zug an die Reihe. Dies, obwohl es eine Nebenlinie ohne planmässigen Transitverkehr war und zu diesem Zeitpunkt erst 62 Prozent des SBB-Bahnnetzes elektrifiziert waren. Grund der relativ frühen Elektrifizierung: Die Ämtlerlinie sollte als Ausweich- und Entlastungsstrecke für die bereits neun Jahre zuvor elektrifizierte Hauptstrecke Zürich-Thalwil-Zug dienen. Am 13. Oktober 1932 weihte ein Festzug mit einer dekorierten Elektro-
lokomotive Ae 4/7 die Bahnstrecke ein. An jedem der mit Blumen und Fahnen geschmückten Bahnhöfe wurde angehalten und Musikgesellschaften und Kinderchöre trugen zum festlichen Anlass bei. Anwesend waren sogar einzelne Zeitzeugen, welche bereits 1864 die Eröffnung dieser Bahnstrecke erlebten. Kaum jemand trauerte damals den rauchenden Dampfrössern nach. Man war stolz, dass der Fortschritt Einzug gehalten hatte. Gleichzeitig mit der Elektrifizierung modernisierte die SBB die Stationen Mettmenstetten und Bonstetten mit modernen Stellwerken. Zudem baute sie Überholungsgeleise um die langen Güterzüge nach dem Gotthard direkt über das Säuliamt leiten zu können. Während des zweiten Weltkrieges sollen angeblich auch plombierte Züge (Kriegsmaterialtransporte der Achsenmächte) das Säuliamt durchquert haben. Die Elektrifizierung der Bahnen in der Schweiz war 1960 weitgehend abgeschlossen und 1967 fuhr der letzte fahrplanmässige Dampfzug.
Von der mechanischen Bedienung bis zur Automatisierung Alteingesessenen Hedingern ist immer noch «ihr» ehemaliger Bahnhofvorstand Albert Bachmann bekannt. Seine Erinnerungen dokumentieren die Eisenbahnentwicklung während 42 Dienstjahren. Er erlebte in seinem Berufsleben die rasante Entwicklung von der mechanischen Bedienung bis zur Automatisierung. Er stand der Station Hedingen von 1976 bis 1994 vor. Heute ist auch diese Station eine unbediente, ferngesteuerte Haltestelle. Seine Ausbildung begann Albert Bachmann 1952 in der Nordostschweiz. Wie damals üblich, musste er die Weichen und Signale mit mechanischen Hebelstellwerken bedienen. Muskelkraft war angesagt. In Hedingen standen ihm anfangs ein Stellvertreter, ein Stationsbeamter, ein Stationslehrling und ein Arbeiter zur Verfügung. Im ersten Stock des Bahnhofs konnte er mit seiner Familie eine Wohnung beziehen. Die Aufgaben waren vielfältig: Mit Ausnahme der vorgedruckten Billette der häufigsten Destinationen mussten alle anderen mittels einer Tariftabelle und eines Taxschemas errechnet werden, ebenso die Frachtbriefe für den Güterverkehr. Dazu kamen administrative Arbeiten wie monatliche Abrechnungen der Personen- und Güterbewegungen, Dienstpläne, Material- und Formularbestellungen, Kunden beraten, Vereins- und Schulreisen organisieren, Kollektivbillette schreiben, Billette und Abonnemente verkaufen. Im Fahrdienstbereich sei man ein «richti-
Ein grosses Fest: Elektrifizierung 1932. (Bilder zvg.) ger» Eisenbahner gewesen. Für die Zugsfahrten und Rangiermanöver galt es, am Integra-Stellwerk die Weichen und Signale zu bedienen, ebenso die Barrieren. Morgens halb fünf Uhr begann die Frühschicht. Die Weichen mussten so gestellt werden, dass der von Zürich kommende Eilgüterzug direkt auf das Rampengleis beim Güterschuppen fahren konnte. Das Postpersonal konnte hier die Post ausladen. Gleichzeitig wurden vom Frühdienstbeamten mit Hilfe des Zugpersonals Eilgüter wie Paletten, Kisten und Kartons mit einem Rolli direkt vom Güterwagen in den Güterschuppen gebracht. Um Viertel nach fünf Uhr galt es, den Schalter für die Kundenbedienung zu öffnen. Wenn es im Winter über Nacht Neuschnee gab, mussten um drei Uhr die Weichen mit einem Besen und Scharrer davon befreit und mit einem anschliessenden Test am Stellwerk die Funktionstüchtigkeit kontrolliert werden. Immer morgens halb fünf Uhr meldete sich jede Station bei der Nachbarstation telefonisch an. 1978 gab es infolge von Rationalisierungsmassnahmen einen Personalabbau, der dritte Bedienstete fiel nun weg. Einen Quantensprung bedeutete 1982 die Einführung des Taktfahr-
plans. 1985 wurde in Hedingen der Stückgutverkehr aufgehoben, dann während vier Jahren von Affoltern aus betrieben, und nachher ins Cargo-Domizil-Zentrum Altstetten verlegt. Ebenso die Verlegung der «Arbeitertour», die Unterhalts- und Reinigungsarbeiten, nach Affoltern. Ende Mai 1987 begann für die geplante S-Bahn der Umbau des Bahnhofs: Neue Geleiseanlagen, eine Unterführung, Billettautomaten, Aussenperrons, Abbruch des Güterschuppens und Doppelspurausbau Hedingen-Affoltern. Ersatz des Integra-Stellwerks durch ein DominoDrucktasten-Stellwerk. Weichen und Signale konnten nun automatisch umgestellt werden, aber auch die Schalteröffnungszeiten wurden wieder reduziert. Im selben Jahr ersetzten Selbstentwertungsautomaten die Kondukteure. Im Mai 1990 fand das Bahnhof-Einweihungsfest mit vielen geladenen Gästen, Ansprachen, Musik, Festwirtschaft und einer Loktaufe statt. Eine neue S-Bahn-Lokomotive erhielt den Namen «Hedingen». Auf der Ämtler Linie fuhren jetzt die Züge im Halbstundentakt und ein Jahr später verkehrten die S-Bahnzüge mit Doppelstockwagen. Infolge Umstellung auf PC gab es auf der Station Hedingen 1992 wie-
der einen Personalabbau, nochmals reduzierte Schalteröffnungszeiten und jetzt nur noch Einmannbetrieb! Am 1. August 2001 schloss die Station Hedingen nach 136 Jahren. Das DominoStellwerk fand keine Verwendung mehr, weil die Station ab jetzt von der Fernsteuerzentrale Altstetten aus fernbedient wurde. Seit Herbst 2011 gilt auch dies nicht mehr, die Betriebszentrale Ost am Flughafen Kloten löste den Standort Altstetten ab, wo künftig der gesamte Zugverkehr östlich von Brugg gesteuert und überwacht wird.
Loktaufen und Festanlass am 1. Juni in Affoltern Aus Anlass des 150-Jahre-Jubiläums findet am 1. Juni 2014 in Affoltern am Albis wieder eine «Lok-Taufe» statt. Bereits bei früheren Anlässen fanden Taufen von S-Bahn-Lokomotiven mit den Namen «Hedingen» und «Säuliamt» statt. 1978 erhielt eine Re 6/6 Wappen und Namen «Affoltern am Albis». Verbunden damit bleibt ein unvergessliches Bahnhoffest. Unübertroffen war die 100-Jahre-Jubiläumsfeier 1964 in Affoltern: Ein Bankett in einer Festhalle musikalisch umrahmt vom Orchesterverein, ein grosser historischer Umzug mit einer Miniatur-Spanisch-Brötli-Bahn, Musikvorträge, Darbietungen eines Schülerchores, eine Ausstellung im Kasinosaal und eine Festspiel-Aufführung der Dorfvereine: «100 Johr uf de Schiene». Anschliessend gab es Tanz bis 4 Uhr. Vielen Besuchern bleibt dieses fröhliche Fest immer noch in bester Erinnerung.
Zugtaufe am 1. Juni
Dampflokomotive mit fünf angehängten Wagen verlässt den Bahnhof Affoltern, aufgenommen 1930 vom Kirchturm der katholischen Kirche.
Stationsvorstand Albert Bachmann in Hedingen. Seine Erinnerungen dokumentieren die Eisenbahnentwicklung während 42 Dienstjahren.
Jubiläumsfeier mit Zugtaufe am 1. Juni 2014 in Affoltern: 150 Jahre Eisenbahn Zürich-Affoltern-Zug-Luzern. Am 30. Mai 1864 wurde die Eisenbahnlinie Zürich–Affoltern –Zug–Luzern feierlich eröffnet. Innerhalb der Serie «Alte Geschichten aus dem Säuliamt» haben sich fünf Folgen dieser interessanten Bahngeschichte gewidmet.
Vielen sind Tempo-30-Zonen in Affoltern egal
Die FDP ist für eine starke ZKB mit Partizipationskapital 26. Mai 2014, 14.30 Uhr: Die FDP-Kantonsratspräsidentin Brigitta Johner eröffnet die Kantonsratssitzung. Das erste Traktandum der nachmittäglichen Sitzung bildet die zweite Lesung des ZKB-Gesetzes. Eine solche findet immer dann statt, wenn eine Vorlage durch die Redaktionskonferenz überarbeitet wurde. Normalerweise ist die zweite Lesung eine reine Formsache. Nicht so am 26. Mai: Ein Rückkommensantrag löste nochmals eine grosse Diskussion um Partizipationsscheine aus. Die Mitarbeitenden der ZKB haben in den letzten Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet. Die ZKB befindet sich in einem hervorragenden Zustand und darf zuversichtlich in die Zukunft blicken. Dafür danken wir allen, die etwas dazu beigetragen haben. Die ZKB wird seit November 2013 als systemrelevante Bank eingestuft. Für den Kanton Zürich stellt sie nicht nur einen sehr grossen Vermögenswert dar, sondern auch einen Risikofaktor. Sollte – was zurzeit unwahrscheinlich ist, aber nie ausgeschlossen werden kann – die
ZKB je in eine Schieflage kommen, haben Zürcher Staatskasse und Steuerzahler aufgrund der umfassenden Staatsgarantie für sämtliche Schulden der Bank aufzukommen, unabhängig davon, wie hoch diese sind. Die FDP ist der Ansicht, dass dieses Risiko für das Zürcher Volk zu gross ist und fordert seit Langem, dass es endlich reduziert wird. Eine Möglichkeit, wie dies geschehen kann, ist die Ausgabe von Partizipationsscheinen (PS). PS werden in der Praxis auch als «stimmrechtslose Aktie» bezeichnet. Partizipationsscheine lassen den Kapitalanleger am Gewinn teilhaben, nicht aber an der Mitbestimmung am Unternehmen. Im Fall der ZKB bieten PS die gewünschte Möglichkeit, um zusätzliches Haftungssubstrat zu schaffen, bevor die Staatsgarantie zum Tragen kommt.
Partizipationsscheine ausgegeben werden können. Eine unheilige Allianz aus SVP und SP hat erreicht, dass diese Bestimmung aus dem ZKB-Gesetz in der vorberatenden Kommission und in der ersten Lesung im Kantonsrat vom 7. und 14. April gestrichen wurde. Das Argument der SP war, sie trete damit einer «schleichenden Privatisierung» entgegen. Dieses Argument ist nicht überzeugend, denn Partizipationsscheine erlauben gerade keine Mitbestimmung. Die Motive der SVP waren mehrere: Zur Angst, private Investoren könnten Einfluss auf die Geschäftsführung der ZKB nehmen, kam die Befürchtung, die Kantonalbank verliere ihren Charakter als regionale Geschäfts- und Hypothekarbank, wenn sie die Eigentümerbasis erweitere.
Im heute noch gültigen ZKB-Gesetz steht in §4 «Das Grundkapital besteht aus dem Dotations- und dem Partizipationskapital». In dem ursprünglichen Antrag der ZKB an den Kantonsrat sollten die Bestimmungen im Gesetz so konkretisiert werden, dass effektiv
Am 26. Mai wurde im Kantonsrat ein Rückkommensantrag von Marcel Lenggenhager (BDP, Gossau) behandelt. Dieser wollte, dass die PS im Gesetz verbleiben sollten. Trotz dreizehn Voten und intensiven Wortgefechten war um 15.19 Uhr klar: Der Rückkom-
mensantrag fand keine Mehrheit und wurde mit 59 Ja- zu 104 Nein-Stimmen abgelehnt. Damit wurde für die Vertreter der FDP im Kantonsrat auch die gesamte Gesetzesrevision inakzeptabel. Diese fand jedoch mit 100 Ja- zu 49 Nein-Stimmen eine Mehrheit im Rat. Dafür stimmten SVP, SP und Grüne/AL/CSP. Nein stimmten FDP, CVP, EVP, BDP und EDU. Die GLP enthielt sich ihrer Stimme. Für die FDP ist der Kampf für eine starke ZKB noch nicht zu Ende. Wir sind der Meinung, dass der ZKB die Möglichkeit zur Kapitalbeschaffung mittels PS zur Verfügung stehen muss. Aus diesem Grund hat die FDP einer Arbeitsgruppe unter meiner Leitung den Auftrag erteilt, eine entsprechende Volksinitiative auszuarbeiten. Die Formulierung des Begehrens wird in den kommenden Wochen ausgearbeitet. «ZKB für alle» ist eine mögliche Stossrichtung. Ob es effektiv zu einer Volksinitiative kommen wird, wird die Delegiertenversammlung der kantonalen FDP voraussichtlich im Herbst entscheiden.
Samstagnacht hat ein «eiliger» Autofahrer meine vierjährige Katze überfahren und blutüberströmt mit Kopfverletzung mitten auf der Kreuzung Moosbacherstrasse/Goldiger Berg/ Schwandenstrasse in Affoltern liegen gelassen. Tolle Leistung. Gott sei Dank gibt es Menschen in der Nachbarschaft, die das Tier von der Strasse holten und uns trotz später Stunde noch informierten. Tempo 30 – gut angenommen? Tagsüber ist es den meisten Autofahrern schon egal (schöne Strassenmalerei), aber nachts? Was solls, wenn in einem Wohngebiet mit vielen Gärten in fast jedem zweiten Haus eine Katze lebt und diese sich nachts herumtreibt. Der war bestimmt Arzt im Einsatz. Den Zusammenstoss musste man gemerkt haben, so wie das Tier aussah. Auf der Schwandenstrasse gilt Tempo 30, und ich würde mal sagen, dass sich vielleicht 20 Prozent daran halten. Sogar LKW-Fahrer, die in der Mittagspause nach Hause fahren und danach wieder zur Arbeit, halten sich nicht daran. Und fragen Sie mal ältere Herrschaften, die vormittags teilweise mit Rollator in unserer sogenannten Begegnungszone unterwegs sind. Lachhaft. «Durchgangszone» wäre hier der passendere Ausdruck – und zwar für Autos. Barbara Grohé, Affoltern
Martin Kaegi neuer Präsident der FDP Hausen und Umgebung
Kann denn Shopping süchtig machen?
An der Mitgliederversammlung der FDP Hausen und Umgebung wurde Martin Kaegi zum neuen Präsidenten der Ortspartei Hausen und Umgebung gewählt. Olivier Hofmann bezeichnete den selbstständigen Unternehmensberater, welcher seit April 2014 auch Mitglied der RPK ist, als den idealen Kandidaten für diese Aufgabe und wünscht ihm viel Freude und Erfolg in seiner neuen Funktion. Mit Stolz konnte Olivier Hofmann auch auf die Ergebnisse der Gemeindebehördenwahlen zurückblicken. Einmal mehr zeigte sich, dass die FDP ausgewiesene profilierte Köpfe hat. Er gratulierte Stefan Gyseler, welcher am 30. März 2014 mit einem Glanzresultat von 474 Stimmern bereits im ersten Wahlgang zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt wurde. Gratulationen gingen auch an Hans Amberg
Als ich kürzlich in einem Postkartenständer stöberte, sah ich in farbigen Lettern folgende Aussage: «Shopping is better than a psychotherapy». Tatsächlich? Vielleicht kennen Sie das: Es ist Samstag, Sie haben eine anstrengende Woche hinter sich, mit dem einen oder andern Ärger. Sie fühlen sich ausgelaugt und frustriert. Sie wollen sich etwas Gutes tun und wissen aus Erfahrung, dass Sie ein Einkaufsbummel auf andere Gedanken bringen kann. Vielleicht gönnen Sie sich etwas Besonderes? Gut so. Was aber, wenn sich dieses Ritual Woche für Woche wiederholt? Was, wenn auch an den Abenden und in der Mittagspause eingekauft werden «muss»? Wo ist die Grenze zwischen gelegentlichen Frustkäufen und einer Kaufsucht? Kritisch wird es, wenn Kaufen zum Lebensmittelpunkt wird. Damit die Diagnose Kaufsucht zutrifft, müssen folgende Kriterien erfüllt sein: Die Betroffenen erleben einen unwiderstehlichen Drang, etwas kaufen zu müssen. Wie bei einer Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen muss auch hier die «Dosis» gesteigert werden. Man kauft immer mehr, immer teurere Güter, oftmals auch «sinnloses Zeug». Wenn Kaufsüchtige auf «Entzug» sind, zum Beispiel, wenn das Budget keinen weiteren Konsum mehr erlaubt, reagieren viele mit grosser Nervosität, Angstzuständen und anderen psychosomatischen Reaktionen. Das Suchtmittel ist aber nicht etwa die gekaufte Ware, sondern die Kaufhandlung selbst. Der Akt des Kaufens schafft Befriedigung und löst euphorische Glücksgefühle aus. Negative emotionale Zustände können auf diese Weise überbrückt werden. Gemäss einer Studie der Hochschule für Sozialarbeit in Bern (2003) zeigen 5% der Erwachsenen ein ernstzunehmendes Problem im Umgang mit Kaufen. Bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren zeigen gar 17% grosse, weitere 47% Prozent leichte bis mittlere Probleme, ihr Kaufverhalten zu kontrollieren. Diese Zahl ist alarmie-
zur Wiederwahl als Primarschulpräsident, Reto Brönnimann zur Wahl in den Gemeinderat und allen anderen Gewählten. Gross war der Dank und der Applaus für René Hess und Angela Studer. Eduard Waldesbühl würdigte in einer Laudatio das Engagement und Erfolge von René Hess während seiner sechzehn Jahre im Gemeinderat, davon zwölf als Gemeindepräsident. Als Schwerpunkte der Arbeit von René Hess nannte er namentlich die strategische Arbeit (Leitbild Hausen und Vision 2020), den Sportplatz, die Rennovation des Gemeindehauses, das Bauen von Mietwohnungen (Törlenmatt), die Zusammenführung der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde zur Einheitsgemeinde sowie die Anstrengungen in Hinblick auf das Label Energiestadt.
An der Generalversammlung wurde von den Mitgliedern auch die Ja-Parole zu allen Geschäften der bevorstehenden Gemeindeversammlungen beschlossen. Bei der Sekundarschule handelt es sich dabei um die Geschäfte «Bauabrechnung für die Sanierung und Optimierung der bestehenden Aussenanlagen Waid I und II», die «Abnahme der Jahresrechnung 2013» sowie der «Teilrevision der Personal- und Besoldungsverordnung» und bei der PolitischeGemeinde um die Geschäfte «Abnahme der Jahresrechnung 2013», «Genehmigung der Bauabrechnung für die Deckbeläge Bifang (Bifang-, Steinächer- und Rigiblickstrasse) im Betrage von Fr. 247 922.30» sowie die «Genehmigung der Parkraumverordnung». FDP Hausen und Umgebung
Sandkünstler eröffnet Murmel-Meisterschaft Kürzlich fand im Coopark Affoltern die Eröffnung der 7. Schweizer Murmel-Meisterschaft statt. Sandmaler Urs Rudin begeisterte die Besucherinnen und Besucher mit seiner einzigartigen Kunst. Jung und Alt hielten fasziniert den Atem an, als Sandmaler Urs Rudin zum Auftakt der Murmel-Meisterschaft mit seinen Fingern geschickt Sandgemälde kreierte. Dabei entstanden überraschende Geschichten, perfekt abgestimmt auf seine selbst komponierte Musik. Nach der Show wurde auf dem Murmelparcours fleissig gespielt. Vier intensive Spieltage später stand der Centermeister, Yllzon Jsufi, fest. Er tritt am 13. September im Wankdorf Center Bern zur Schweizer Meisterschaft und vielleicht sogar zur Weltmeisterschaft an. (pd.)
Erfordert auch Fingerspitzengefühl: Murmelspiel im Coopark in Affoltern. (Bild pd)
Franzisca Schaub. (Bild zvg.) rend hoch, vor allem wenn man bedenkt, dass viele junge Menschen auf diese Weise in eine Schuldenspirale geraten. Der Erwerb von Konsumgütern – Internet sei Dank – ist fast überall und jederzeit möglich und der Konsum wird in der Regel mit sozialer Anerkennung belohnt. Wie ist da Prävention überhaupt möglich? Nebst Aufklärung in der Schule ist einmal mehr das Elternhaus gefragt: Welcher Umgang mit Geld und Konsum wird vorgelebt? Sind Konsumgüter Mittel für Anerkennung und Beachtung? Kinder und junge Erwachsene können auf vielfältige Weise ermutigt werden, in ihrer Freizeit andere Interessen zu verfolgen ausser «Shopping». Vor allem aber sollen sie dahingehend unterstützt werden, dass sie ein gesundes Selbstwertgefühl sowie konstruktive Bewältigungsstrategien im Umgang mit schwierigen Situationen entwickeln können. Zeigt jemand bereits ein problematisches Kaufverhalten, empfehlen wir, eine Beratungsstelle aufzusuchen: «Psychotherapy ist better than shopping.» Die Umkehrung der Postkartenbotschaft ist in solchen Fällen angezeigt und bringt den Betroffenen längerfristig mehr Lebensqualität. Franzisca Schaub, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon www.supad.ch, franzisca.schaub@sd-l.ch. Beratung: Suchtberatung Bezirk Affoltern Seewadelstrasse 31, Affoltern, Telefon 044 762 45 83, E-Mail: suchtberatung@sdaffoltern.ch
Die Primarschule Wettswil ist eine rasch wachsende Schulgemeinde in der Agglomeration Zürich mit rund 430 Schulkindern. Bis zu 90 Kinder besuchen täglich den Schülerhort an zwei Standorten. Diese sind wichtige und integrierte Bestandteile der Primarschule Wettswil. Kinder und Eltern schätzen die liebevolle und professionelle Betreuung im „Mettlenhorst“ und „Wolfihorst“, was sich auf die kontinuierlich steigenden Kinderzahlen auswirkt. Um die Tagesstrukturen zu stärken und die Organisation zu optimieren, suchen wir auf 1. Oktober 2014 (oder nach Vereinbarung) für eine neu geschaffene Stelle eine/einen
Gesamthortleiter/-in/ Leitung Betreuung 30–40 % (Jahresarbeitszeit) Sie führen die Schülerhorte operativ nach betriebswirtschaftlichen und pädagogischen Grundsätzen. Sie sichern den professionellen Betrieb, dessen Weiterentwicklung und Qualität und sind für die organisatorischen, personellen und die finanziellen Belange verantwortlich. Als Gesamthortleiter/-in sind Sie direkt der Schulpflege unterstellt und die erste Kontaktperson für Schule und Eltern. Sie • sind eine engagierte kommunikative Führungspersönlichkeit mit betriebswirtschaftlicher Ausbildung (Tertiärstufe) und können idealerweise auf Erfahrungen in der Führung einer Betreuungs- oder Bildungseinrichtung zurückgreifen • verfügen über eine pädagogische Ausbildung oder mehrjährige Erfahrung in der Arbeit mit Schulkindern • besitzen eine hohe Sozialkompetenz und sind belastbar • sind zuverlässig und haben ein hohes Dienstleistungsbewusstsein • sind kritik- und begeisterungsfähig und arbeiten problemlösungs- und prozessorientiert • schätzen eine enge Zusammenarbeit mit Schule und Eltern • haben Freude im Hortbetrieb einzuspringen Wir • bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Führungsaufgabe mit viel Gestaltungsfreiraum, sowie ein interessantes Arbeitsumfeld • unterstützen Sie mit zwei erfahrenen Hortleiterinnen und ihren Teams, einer kompetenten Schulverwaltung sowie mit einer aufgeschlossenen Schulpflege • zeichnen uns aus durch ein gutes Arbeitsklima, engagierte Mitarbeitende und eine gute Infrastruktur • wenden für die Anstellungsbedingungen die kantonalen Richtlinien an Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bis spätestens 17. Juni 2014 an: Primarschule Wettswil, Schulverwaltung, Postfach 265, 8907 Wettswil Fragen beantwortet Ihnen gerne unsere Ressortleitung Frau Fabiola Gramsamer (Telefon 044 700 51 73).
Wir sind ein führendes Unternehmen in Herstellung, Handel und Montage von Luftverteilsystemen und Komponenten in der modernen Gebäudetechnik. Für unsere Abteilung «Technische Arbeitsvorbereitung» suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n
Konstrukteur/-in In dieser Funktion sind Sie ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Kunden und der Produktion. Sie erfassen anspruchsvolle Teile in verschiedenen Softwareapplikationen und programmieren unsere hochmodernen Produktionsanlagen (CNC Laserschneideanlage und CNC Revolverstanzmaschine). Dabei sind Sie verantwortlich, dass solche Bestellungen gemäss den Anforderungen des Kunden und möglichst effizient hergestellt werden. Überdies sind Sie ein wichtiger Ansprechpartner für den Verkauf, wenn es um die Kalkulation von Spezialteilen geht. Für diese abwechslungsreiche, anspruchsvolle und spannende Tätigkeit bringen Sie idealerweise mit: • eine abgeschlossene Berufslehre als Konstrukteur oder als Metallbauer mit einer entsprechenden Weiterbildung zum Konstrukteur; • Erfahrung im Bereich Arbeitsvorbereitung und als CAD-Konstrukteur; • Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, eine schnelle Auffassungsgabe und Teamfähigkeit; • gute Deutschkenntnisse; • gute PC-Kenntnisse (MS Office, CAD Autocad, Inventor, Logitrace, Bysoft); • Idealalter ab 30 Jahren; Wir bieten Ihnen eine selbstständige und interessante Aufgabe mit Verantwortung und Raum für Eigeninitiative, ein Ihren Leistungen angepasstes Salär und gute Sozialleistungen.
Grafiker/-in/ Polygraf/-in gesucht 80 bis 100 % (per sofort oder nach Vereinbarung) zwischen 28 und 40 Jahre alt eigenverantwortlich und selbstständig sehr gute Deutschkenntnisse sehr gute Adobe CS- und Mac-Kenntnisse gute PC-Kenntnisse Mehrsprachigkeit ( F, E, I) von Vorteil Verfügen Sie nebst kreativem auch über technisches Flair und technisches Interesse? Stellen Sie hohe Ansprüche an Ihre Produktivität, sowie an die Qualität der von Ihnen abgelieferten Arbeiten? Hätten Sie Freude an einer berufsübergreifenden, selbstständigen Tätigkeit in einem KMU (Branche Handel/Licht)? Das Aufgabengebiet erstreckt sich von der Konzeption, CI/CD, über die Vorlage, bis hin zu den fertigen Druckdaten für Verpackungen, Kataloge, Broschüren, Periodika, Internetauftritte und Vielem mehr . . . Ist das genau Ihr Ding? Dann bewerben Sie sich (mit Portfolio)! Ihre Bewerbung senden Sie bitte an creative@noserlight.ch oder an die Postadresse NOSERLIGHT AG, Ottenbacherstrasse 25, 8909 Zwillikon
Sind Sie interessiert? Dann sollten wir uns kennenlernen. Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Ueli Hintermeister (u.hintermeister@schmidlinag.ch, Telefon 044 762 26 55) gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen. SCHMIDLIN AG, Zürichstrasse 19, 8910 Affoltern a. A. www.SCHMIDLINAG.ch
Wir sind eine mittelgrosse, dynamisch und effizient arbeitende Bauunternehmung. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine freundliche und engagierte
kaufm. Mitarbeiterin Sekretariat 40 bis 60 % mit hoher Flexibilität für zusätzliche Ferienvertretung Die Erledigung allgemeiner Empfangs- und Büroarbeiten sowie die Unterstützung der Geschäftsleitung im Offertwesen gehören zu Ihrem Tätigkeitsbereich. Sie haben eine abgeschlossene Berufsbildung und verfügen über einige Jahre Erfahrung. Zudem beherrschen Sie die deutsche Sprache sowie die MS Office-Programme. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, bitten wir Sie, uns Ihre Bewerbungsunterlagen zu senden. STREULI BAU AG Dorfstrasse 145 8802 Kilchberg
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Das besondere Kino
Werke von Künstlern aus dem ehemaligen Jugoslawien im Maschwander Pfarrhaus. > Seite 13
Historisches Wanderkino am «LaMarotte»-Sommerfest in Affoltern. > Seite 15
Die diplomierte Naturheilpraktikerin Jacqueline Hohermuth. (Bild zvg.) Wahl: Donnerstag, 26. Juni, von 14 bis 17 Uhr, Samstag 5. Juli, von 10 bis 13 Uhr und Mittwoch, 9. Juli, von 18 bis 21 Uhr. Anmeldung bitte per Mail an j.hohermuth@blue-
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nem Hochplateau im Churfirstengebiet auf 1400 m Höhe. Von dieser Basis aus werden die Teilnehmenden kleine und grössere Wege gehen, gemeinsam unterwegs sein mit wachen Sinnen und dabei Texte entstehen lassen. Die spielerischen Schreibanregungen öffnen auch neue Wege des sprachlichen Ausdrucks und stärken dabei die Freude am Wort, am eigenen Wortschatz. Eine weitere mehrtägige Sommerschreibwerkstatt findet in Estavayerle-Lac statt. Es hat noch einen freien Platz. Nebst den mehrtägigen Sommerangeboten bietet Trudy Furrer weiterhin Kurse in Kreativem und Autobiografischem Schreiben an, vierzehntäglich abends oder vormittags. Diese Gelegenheiten des persönlichen Schreibens sind kostbare Entdeckungsreisen mit leichtem Gepäck: Papier und Stift. Sommerkurse: Estavayer-le-Lac, fünf Tage: Sonntag, 22. Juni, 17 Uhr, bis Donnerstag, 26. Juni, 16 Uhr. Sennis-Alp, vier Tage: Montag, 21. Juli, 16 Uhr, bis Donnerstag, 24. Juli, 11 Uhr. Kurs 1: Autobiografisches Schreiben 6-mal jeweils alle 14 Tage donnerstags oder freitags 9 bis 12 Uhr. Beginn Do, 11. September, oder Freitag, 12. September Unterbruch Herbstferien. Kurs 2: Kreatives Schreiben 6-mal jeweils alle 14 Tage donnerstags 19.15 bis 21.45 Uhr. Beginn: Donnerstag, 11. September, Unterbruch Herbstferien. Kurslokal für Kurse 1 und 2: im Atelier Grossholzerstrasse 9, Mettmenstetten. Prospekte, Auskunft und Anmeldung: Trudy FurrerEstermann, Psychotherapeutin FSP und Leiterin von Schreibwerkstätten FPI. www.trudyfurrer.ch oder
Das ehemalige Kurhaus auf Sennis-Alp ist 100-jährig und liegt auf einem Hochplateau im Churfirstengebiet auf 1400 m Höhe. (Bild zvg.)
Die Steuern und Sozialabgaben auf dem Arbeitseinkommen steigen laufend. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat im 2013 festgestellt, dass die in den OECD-Ländern von Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen geleisteten Steuern und Sozialabgaben abzüglich staatlicher Zuschüsse wie zum Beispiel Kinderzulagen durchschnittlich 35,9% des Arbeitseinkommens betragen (NZZ, 12. April 2014, Seite 29). Weiter hat die OECD die durchschnittliche Belastung der Arbeitnehmer alleine durch Steuern und Sozialausgaben verglichen. Eine Einzelperson musste in den OECD-Ländern 25,4% des Bruttolohnes abgeben. In der Schweiz (Stadt Zürich) war die diesbezügliche Belastung für einen Alleinstehenden 17,1%. Familien werden in der Schweiz (Stadt Zürich) mit 3,8% belastet.
beschränkt). Mehr Infos zu Jacqueline Hohermuth
4. Sommerschreibwerkstatt auf Sennis-Alp sich Zeit nehmen zu sehen, zu schauen, zu lauschen, auch zu lachen, zusammen zu essen und – zu schreiben. Es gibt noch ein paar freie Plätze in der viertägigen Sommerschreibwerkstatt von Montag, 21. Juli, bis Donnerstag, 24. Juli, im Berggasthaus SennisAlp. Das ehemalige Kurhaus ist 100jährig und liegt an kleinem See auf ei-
FC Wettswil-Bonstetten verbleibt sicher in der 1. Liga, Gründe gibt es einige – ein Interview. > Seite 19
win.ch oder Telefon 079 510 54 83 (Teilnehmerzahl
Poesie und Energie Die Perspektive wechseln und den Spielraum der Sprache, des Ortes, des eigenen Erlebens wahrnehmen und geniessen. Manchmal braucht es nur einige Tage Unterwegssein in neuer Umgebung, um dem Alltäglichen wieder frisch begegnen zu können. Ich meine, zusammen mit andern Menschen
Belastung des Arbeitseinkommens
Bachblütentherapie-Workshop in Bonstetten
zen. Nach dem theoretischen Input haben sie die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung eine persönliche Bachblütenmischung für eine akute Situation zusammenzustellen. Das Material ist im Kursgeld von 50 Franken inbegriffen. Der Workshop findet in Bonstetten statt. Es stehen drei Termine zur
«Hilf dir selbst» «Hilf dir selbst»: Dies war der Aufruf von Dr. Edward Bach, dem Begründer der bekannten Bachblüten-Therapie. Dr. Bach war überzeugt, dass die emotionale Verfassung eines Menschen darüber entscheidet, ob und wie er krank wird. Er identifizierte sieben potenziell krankmachende Gemütszustände: Angst, Unsicherheit, Interesselosigkeit, Einsamkeit, mangelnde Abgrenzungsfähigkeit, Mutlosigkeit und Verzweiflung sowie zu starke Sorgen um andere. Darauf bauend entwickelte er ein Heilsystem aus 38 Essenzen vorwiegend aus Pflanzen. Diese vermögen Spannungszustände auszugleichen und den Zustand von «Nichtganz-sich-selbst-sein» in «Ganz-sich selbst-sein» zu verwandeln. Die diplomierte Naturheilpraktikerin Jacqueline Hohermuth, spezialisiert auf Ernährungsberatung und Pflanzenheilkunde, möchte in diesem dreistündigen Workshop einen Einblick in die Bachblütentherapie geben. Ihr Ziel ist es, die Teilnehmenden zu ermutigen, sich selbst oder Nahestehende mit diesen sanften Mitteln im Rahmen des Gelernten zu unterstüt-
trudy.furrer@bluemail.ch, 044 767 12 80 oder 079 789 07 85.
Wie errechnen sich diese 3,8%? Ein verheiratetes Ehepaar (Alleinverdiener mit zwei Kindern) und einem Bruttolohn von 86 920 Franken (Durchschnittseinkommen) muss in der Stadt Zürich 3907 Franken Steuern bezahlen. Dazu kommen Sozialabgaben von 5432 Franken. Davon werden die Kinderzulagen von 6000 Franken abgezogen. Per saldo müssen also gesamthaft 3339 Franken an Abgaben von der Familie bezahlt werden. Somit müssen vom Bruttolohn 3,8% abgeliefert werden. In Affoltern wäre die Nettobelastung etwas höher als in der Stadt Zürich. Zusätzlich müssen in der Schweiz noch obligatorische Beiträge an die Krankenkasse und an die berufliche Vorsorge bezahlt werden. Die Nettobelastung von Fr. 3339 Franken (3,8% des Bruttolohnes) für eine Familie ist betragsmässig moderat, und das ist gut so. Ein Alleinstehender zahlt bei gleichem Bruttolohn 14 863 Franken (17,1 % des Bruttolohnes). Ist dieser relativ grosse Unterschied auch aus rein steuerrechtlicher Hinsicht gerechtfertigt? Derjenige, der jede Ausgabe überdenken muss, soll steuerlich wenig, derjenige, der sich mehr leisten kann, steuerlich stärker belastet werden. Dies ist der Grundgedanke des Grundsatzes der wirtschaftanzeige
lichen Leistungsfähigkeit, an den das Steuerrecht anknüpft. Nun ist es aber nicht so, dass zur Bestimmung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einzig die Höhe des Einkommens zu berückH.U. Meuter. sichtigen ist. Vielmehr sind auch die persönlichen Lebensverhältnisse massgebend. Dabei sind insbesondere die Familienlasten wesentlich (Familienbesteuerung, März 2011, Abteilung Grundlagen / ESTV Bern, S. 3). Ein Einkommen in einer bestimmten Höhe kann einem Alleinstehenden schon ein sorgloses Leben garantieren, während das gleiche Einkommen einer Familie enge Budgetgrenzen auferlegt. Bei gleichem Einkommen besteht für ein Ehepaar mit zwei Kindern gegenüber einem Alleinstehenden eine klar geringere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Es darf hier dennoch die Frage nach der gerechten Verteilung der Steuerlast zwischen Familien und Alleinstehenden gestellt werden. Die Auffassungen darüber sind sehr unterschiedlich. Jedes Steuersystem stellt ein ausserordentlich komplexes Gebilde dar, das nicht nur für den Laien oft schwierig zu überblicken ist. Diese Komplexität ergibt sich aus den vielfältigen Anforderungen, die an eine ausgewogene Steuerordnung gestellt werden. Sie soll gerecht, ökonomisch vernünftig und gut vollziehbar sein. Bevor man im vorstehend sensiblen Bereich steuerrechtliche Anpassungen vornimmt, bedarf es deshalb meines Erachtens weiterer sachlicher Entscheidungsgrundlagen, um die Verteilung der Steuerlast auf die verschiedenen Steuerträger allenfalls noch fairer zu regeln. Hans Ulrich Meuter Hans Ulrich Meuter ist dipl. ing. agr. ETH, lic. iur. und dipl. Steuerexperte. Er leitet die Division Dienstleistungen des kantonales Steueramtes Zürich und ist Co-Präsident der FDP Ortspartei Affoltern. Seine Kolumnen, die ab heute einmal monatlich erscheinen: Persönliche Auffassungen über Steuerrecht, Steuerpolitik und Agrarpolitik. (Red.)
Sonntag, 1. Juni 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Elisa Maria Jodl Huppenbauer Mittwoch, 4. Juni 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger Donnerstag, 5. Juni Seniorenwanderung Treffpunkt: 8.30 Uhr Haltestelle Dorf Aeugst a. A. Billette werden abgegeben
Sonntag, 1. Juni 10.00 Gottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Ruedi Kleiner, Solothurn. Anmeldung zum Fahrdienst jeweils bis am Vortag 18.00 Uhr bei Yvonne Ilg, Telefon 044 768 26 81 Freitag, 6. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine, Gestaltung: Leitungsteam: Sonja Neuweiler Irene Studer und Marianne Brechbühl 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: R. Küenzi
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 31. Mai 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 1. Juni 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon Pfr. Th. Müller 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Ca. 11.00 Uhr Kirchgemeindeversammlung im Singsaal Zwillikon
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 1. Juni 10.00 Regionalgottesdienst in der reformierten Kirche Stallikon mit Pfr. Otto Kuttler
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Willi Schlatter Orgel Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 1. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann Angela Bozzola (Orgel) Dienstag, 3. Juni 20.00 Kirchgemeindeversammlung im Anschluss an die Gemeindeversammlung, Singsaal Schulhaus Chilefeld Mittwoch, 4. Juni 9.30 «Fahrt ins Blaue», Seniorenreise www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet und den Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Thema «Imagine». Anschliessend Apéro Freitag, 6. Juni 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 1. Juni 9.00 Konfirmationsgottesdienst 1 Anschliessend Apéro im Chilehuus 11.00 Konfirmationsgottesdienst 2
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 1. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Elisabeth Wyss Taufe von Anouk C. Wyss Freitag, 6. Juni 13.35 «mini-chile» im Schulhaus mit Barbara Rotach
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 1. Juni 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 4. Juni 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 5. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 5. Juni 18.00 Abendmahlsfeier Freitag, 6. Juni 17.00 bis 18.00 Uhr Abendrundgang durch den Klostergarten «Gärten der Zisterzienser»
Ref. Kirche Knonau Sonntag Exaudi, 1. Juni 10.00 Gottesdienst mit Vertretung, Pfr. Daniel Morand aus Wald ZH
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 1. Juni 19.00 Musikgottesdienst mit Slobodan Mirkovic, langjähriger Violinist am Opernhaus Zürich Thema: «Was macht uns lebendig?» Text: Epheser 3, 14–21 Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 1. Juni 19.30 Abendgottesdienst Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 1. Juni 10.00 Kirche Stallikon: Regional-Gottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Otto Kuttler Taufe Nora Huber, Wettswil Thema: «Den Seinen gibts der Herr im Schlaf, aber sie müssen brav ins Bett gehen.» Mittwoch, 4. Juni 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 5. Juni 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 6. Juni 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 31. Mai 17.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 1. Juni 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 6. Juni 18.00 HGU-Abschluss-Gottesdienst für alle 1.-Klässler
Samstag, 31. Mai 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 1. Juni 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 3. Juni 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 4. Juni 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 5. Juni 19.00 Rosenkranz Freitag, 6. Juni 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Aussetzung des Allerheiligsten
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 31. Mai 14.30 Firmung, Festgottesdienst mit Generalvikar Dr. Josef Annen Sonntag, 1. Juni 11.00 Wortgottesfeier
Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 31. Mai 9.30-12.00 Intensivhalbtag für 2. Oberstufe (Firmung vom 5. Juli) 13.00-15.30 Intensivhalbtag für 3. Oberstufe (Firmung vom 6. Juli) Sonntag, 1. Juni 9.15-11.00 «Sunntigsfiir» für Kinder bis 7-jährig 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Donnerstag, 5. Juni 19.30 Elternabend für Firmung 2014
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 1. Juni 9.00 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Dienstag, 3. Juni 19.00 Lobpreis Freitag, 6. Juni 18.00 HGU-Abschluss-Gottesdienst für alle 1.-Klässler in Affoltern
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 1. Juni 9.45 Gottesdienst Reto Gubler Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi anschliessend Teilete Montag, 2. Juni 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 4. Juni 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech in der EMK Donnerstag, 5. Juni 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 1. Juni 9:45 Gottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort
Sonntag, 1. Juni 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids Anschliessend Korpsforum mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 1. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 1. Juni 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Bericht von «Open Doors Schweiz», Kinderbetreuung www.etg-mettmenstetten.ch
Juni-Programm 2014 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch, FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum 09.00 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr Donnerstag, 5. Juni 2014 WANDERGRUPPE Rundwanderung Atzmännig Wanderzeit: ca. 2¾ Std.(auf 260 m, ab 620 m) 7.20 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19 Donnerstag, 12. Juni 2014 SENIORENTREFF Eine Reise in die Welt der Götter Pfr. Werner Schneebeli u. Vikarin Susanne Brüngger entführen uns in die Götterwelt des Hinduismus. 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk. Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 12. Juni 2014 EXKURSION Bruno Weber Skulpturenpark Führung ca. ½ Std. 8.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 19. Juni 2014 BERGWANDERUNG: Hochstuckli, Seilbahn – Rothenthurm Wanderzeit: 4¾ Std. 7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung: Picknick Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 19. Juni 2014 SPAZIERGRUPPE: Wädenswil–Richterswil Spazieren: 1½ Std. 8.35 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/An-, Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 26. Juni 2014 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Restaurant Rosengarten Fr. 17.–, An-, Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Ortsvertretung Pro Senectute Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42
Franz Schüle stellt in Affoltern sein neues Buch vor Franz Schüle aus Hausen stellt sein soeben erschienenes Buch «Hinterfragen und Handeln. Ein Vierteljahrhundert HEKS Geschichte(n)» in der Buchhandlung Scheidegger vor. Franz Schüle Franz Schüle. war während 25 Jahren Leiter von HEKS, dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen in der Schweiz. Während seiner Tätigkeit hat er das Leben von Menschen und Kirchen im totalitären Europa vor der Wende, den Umsturz in Rumänien um Weihnachten 1989, die Kriege in ExJugoslawien miterlebt, aber auch verheerende Naturkatastrophen wie den Tsunami in Südostasien 2004. Franz Schüle sah die Armut in den Ländern des Südens und die trostlose Lage der Asylsuchenden im Empfangszentrum in Basel. Sein Buch liest sich wie ein Roman und ist mit seinem immer erforschenden Blick ein wertvoller Beitrag zum Verständnis anderer Lebenswelten. Franz Schüle bietet uns die Gelegenheit zum Gespräch und Fragen zu stellen über seine vielfältigen Erlebnisse. Die Lesung wird vor allem das Thema Ex-Jugoslawien beinhalten, wo aktuell die Flutkatastrophe über die Länder hereingebrochen ist. Das Eintrittsgeld zu dieser Veranstaltung wird zum grössten Teil für die Betroffenen gespendet. Buchhandlung Scheidegger am Donnerstag, den 5. Juni, um 20 Uhr mit anschliessendem Apéro.
Bauernmalerei aus dem ehemaligen Jugoslawien in Maschwanden Eine Ausstellung im Pfarrhaus mit Leihgaben von H. U. Steger Werke von Bauernmalern aus dem ehemaligen Jugoslawien sind derzeit im Maschwander Pfarrhaus zu sehen. Sie stammen aus dem Besitz des ortsansässigen Künstlers H. U. Steger, der die Künstler in den 60er-Jahren in ihrer Heimat besuchte. Es begann im Winter 1959. Damals entdeckte H. U. Steger in einer Zürcher Buchhandlung eine Zeitschrift mit dem Titel «Jugoslavija, die Kunst der Naiven». Er las darin von jugoslawischen Bauernmalern von Hlebine und Kovacica im Banat und begann sich für deren Kunst zu interessieren – und beschloss, diese auch als Künstler tätigen Bauern auf seiner nächsten Balkanreise zu besuchen. Das war im Sommer 1961 der Fall – eine sehr abenteuerliche Reise. Mit seinem 2PS-Citroën schaukelten er und seine Familie über endlose Holperstrassen, Schlaglöcher und Karrenwege. In Kovacica angekommen, fragte Steger nach der Galerie, aber die war geschlossen. Offenbar hatte er aber die Aufmerksamkeit der Einheimischen auf sich gelenkt, denn tags darauf wurde Steger von einem Mann auf dem Rad «in höchster Erregung» angesprochen. Trotz sprachlicher Barrieren führte dann aber der Weg zu einem Künstler namens Sokol. Der Familie Steger wurde eine grosse Gastfreundschaft zuteil. Sie erfuhr viel über die
Bauernmalerei. In Kovacica lebten damals rund ein Dutzend «peintures naifs» – mit wenigen Ausnahmen Bauern, die fast nur sonntags oder bei Regen ihrem Hobby, dem Malen, frönten: Der Künstler Sokol malte anfänglich auch Landschaften nach Postkarten, zum Beispiel die Tellskapelle, den Rheinfall oder italienische Sujets. Auf Anraten eines Kunsthistorikers aus Belgrad begann er danach auch Szenen aus seinem Alltagsleben zu malen. Einige Künstler bekamen die Gelegenheit, in Belgrad und Zagreb auszustellen, erlangten so einen Bekanntheitsgrad, der sogar den amerikanischen und britischen Botschafter ins Dorf der Bauernmaler brachte. Und ihnen die Möglichkeit zu Ausstellungen in Deutschland, später auch in Moskau und Leningrad eröffnete. Es entwickelte sich eine Freundschaft; drei Maler folgten 1963 auch einer Einladung nach Maschwanden. Schliesslich konnten sie auch in der Galerie Keel in Zürich ausstellen. Noch ein paar Jahre bestanden Briefkontakte zwischen Maschwanden und Kovacica. Mit dem Tod des Künstlers Sokol im Jahr 1982 versiegten diese jedoch. H. U. Steger lässt nun die Bauernmaler mit dieser Ausstellung im Pfarrhaus in Maschwanden wieder aufleben. Es ist jeweils am Montagnachmittag offen. Wer die Ausstellung zu anderen Zeiten besichtigen will, meldet sich bei Pfarrerin Susanne Wey, Telefon 044 767 09 78. (-ter.)
«Hochzeit» – ein Werk des Künstlers Sokol.
«Der Fuchs» – ein Werk des Künstlers Kujazovic. (Bilder -ter.)
Wie man Glarus auch erreichen kann Seniorinnen und Senioren aus Affoltern unterwegs Der Himmel strahlte wolkenlos, als sich eine stattliche Anzahl älterer Leute aus Affoltern mit zwei Cars auf die Fahrt nach Glarus machten. Die Arbeitsgruppe für Seniorendienste Affoltern am Albis hatte zu dieser Reise eingeladen. Das Team unter der Leitung von Marcel Ineichen hatte erneut den Hauptort eines Kantons als Ziel auserkoren. Pünktlich gegen 10 Uhr fuhren die beiden Cars mit den Teilnehmenden in Affoltern los. Wie im Titel erwähnt, nahmen sie nicht Kurs auf die Autobahn, sondern fuhren durchs Jonentäli nach Rifferswil, Hausen, Sihlbrugg auf den Hirzel. Via Schönenberg, Schindellegi, Pfäffikon SZ und durch die verschiedenen Dörfer der March, erinnerte man sich an früher, als die Autobahn noch nicht fertiggestellt war. Lange Staus waren die Regel und das Wortspiel «oh Walensee oh Qualensee», erinnert noch an diese Zeit. Durch den unteren Teil des Glarnerlandes wurde gerade richtig zur Mittagszeit das Städtchen Glarus erreicht.
Seniorinnen und Senioren während der Stadtführung in Glarus. (Bild M. Arnold) Das Städtchen Glarus Das Mittagessen war sehr gut. Frisch gestärkt begab man sich auf die zirka eine Stunde dauernde Stadtführung. Da vernahmen die interessierten Leute viel Wissenswertes über die, durch die alljährlich stattfindende Landsgemeinde, bekannte Kleinstadt. Aber
nicht nur die Landsgemeinde machte den Ort bekannt. Für viele ist der Name Glarus mit dem verheerenden Brand im Jahre 1861 verbunden. Dieser legte damals den Grossteil des aus einfachen Holzhäusern bestehenden Ortes in Schutt und Asche. In der Kirche konnte man anhand eines grossen Stadtmodells nachvollziehen, wie sich
die heutige Stadt aus den Ruinen entwickelte. Eine Besonderheit aus dieser Zeit waren die sogenannten Hinterhöfe. Um einen Brunnen herum wurde so viel Platz frei gehalten, damit sich das profane Leben in diesem Geviert abspielen konnte. Da waren Kleinhandwerker neben spielenden Kindern und alte Leute bei ihrem täglichen Schwatz anzutreffen. Es gäbe noch viel zu erzählen. Erwähnenswert ist noch der Landsgemeindeplatz. Dieser dient während des Jahres als grosser Parkplatz, was den historischen Wert etwas beeinträchtigt. Die Rückreise führte wiederum durch die Dörfer des Glarnerlandes und der March. Einzig bei Pfäffikon SZ wurde ein Stück Autobahn benutzt, ehe die Fahrt via Schindellegi, Rothenthurm, Sattel, Morgarten, Aegerital, Baar, in Affoltern zu Ende ging. Mit einem Applaus für die Organisatoren und die Chauffeure verabschiedete man sich. Die nächste Reise folgt bestimmt! Martin Arnold
«Es liegt was in der Luft…» Pfingstmontag und Spirit: eine leichte Wanderung mit spirituellen Impulsen und Brunch nach Bauernart. Luft sehen wir nicht, schmecken wir nicht, hören wir nicht, tasten wir nicht – und doch «liegt was in der Luft», wie es in einer Redewendung so schön heisst. Jren Omlin, freie Seelsorgerin und Fachperson Ritualgestaltung, lädt am Pfingstmontag, 9. Juni, zu einer leichten Morgenwanderung mit Impulsen und anschliessendem Brunch nach Bauernart ein. Sie regt dazu an, auf
den Weg zu gehen und dem LuftigGeistigen auf die Spur zu kommen. Luft umgibt uns immer und überall, ob als milde Luft oder stürmische Brise. Luft kommuniziert mit uns. Sie kann uns mit Gerüchen umspielen und beleben, uns umfächeln, hin und her schubsen, Musik und Geräusche für uns wahrnehmbar machen, mit den Wolken spielen und mit den Bäumen, mit dem Feuer oder mit dem Rauch. Luft ist der Lebenshauch, den wir atmen oder der freie Lebensraum «über den Wolken», um den wir die Vögel so beneiden. Aber Luft ist auch in der Lage, Verwüstungen anzurich-
ten – wehe sie fegt über die Menschen und ihre Heimat hinweg oder verbindet sich sogar mit anderen Elementen! Im biblischen Kontext ist es die Luft, die Gott den Menschen als Lebensatem einhaucht, der Prophet Elija begegnet Gott im Wind und seinem Säuseln oder es ist die Luft des Sturmes, der sich am ersten Pfingsttag als heilige Geistkraft angekündigt hat. Die frühmorgendlichen Stunden von Pfingstmontag lassen Wind und Luft vielleicht wohlig warm sein, in zärtlicher, stürmischer Bewegung oder vielleicht ganz still. Aber sie werden daran erinnern, dass auch das scheinbar Unsichtbare, spürbar, wenn
nicht sogar machtvoll sein kann. Wie die Luft sich an Pfingstmontag anfühlen wird, bleibt Überraschung, aber dass «was in der Luft liegen» wird, ist versprochen. Anschliessend an die Wanderung, nach ca. 2½ Std., erwartet die Wanderer ein feiner Brunch nach Bauernart . Treffpunkt: Pfingstmontag, 9. Juni, 5 Uhr Bahnhof Affoltern am Albis; Wanderzeit: ca. 3½ Stunden; Abschluss: 10 Uhr Bahnhof Affoltern am Albis; Leitung: Jren Omlin, freie Seelsorgerin und Fachperson Ritualgestaltung; Anmeldung: bis Samstag, 7. Juni per Telefon, SMS oder Mail an Jren Omlin, Telefon 079 733 40 29, E-Mail: jren.omlin@bluewin.ch.
Ein Café im alten Zwillikerhaus auf dem Bauspielplatz Affoltern Viele kennen das Lied, «Die kleine Kneipe, da, wo das Leben noch lebenswert ist ...» Genau so ein kleines, urgemütliches Café wird ab 1. Juni betrieben – und zwar beim Affoltemer Bauspielplatz, im alten Zwillikerhaus. In diesem alte Haus, welches mit einem Tieflader vor vielen Jahren aus Zwillikon gezügelt wurde, ist ein Café eingerichtet worden. Die Gäste sollen sich wie zu Hause fühlen. Ein Treffpunkt für Jung und Alt. Ganz besonders für junge Familien, da es einen grossen Spielplatz nebenan hat. Geboten werden diverse Getränke und kleine Imbisse. Mit der professionellen Kaffeemaschine können alle Wünsche erfüllt werden. Und für die Kinder gibt es gratis Himbeersirup. Die Preise sind sehr moderat gehalten. Die Öffnungszeiten sollen den Bedürfnissen der Gäste angepasst werden. An folgenden Tagen und Zeiten ist das Café bis auf weiteres geöffnet: Dienstagmorgen, Donnerstagmorgen, Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Am 1. Juni ist das Café von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet. Béatrice Kissling freut sich auf Besuch. Neu ist auch der Werkraum zum Basteln. Dieser wird den Einwohnern von Affoltern für einen Jahresbeitrag von 50 Franken zur Verfügung gestellt. Sie ist ausgestattet mit viel verschiedenem Werkzeug, welches jedes Bastlerherz höherschlagen lässt. Hier können Holz- oder Metallarbeiten ausgeführt werden oder es kann gemalt sowie gespritzt werden. Alles kein Problem. Kontakt: www.bauspielplatz.ch
Das besondere Kino Historisches Wanderkino am «LaMarotte»-Sommerfest
Ämtler Bibliotheken im Juni Bibliothek Aeugst
Manuel Lindt hat sich vor 15 Jahren ins analoge Kino verliebt. Am Sommerfest des «LaMarotte», in der Gärtnerei Schneebeli, zeigt er Stumm-Kurzfilme von Charly Chaplin, mit Livemusik.
Ab dem 15. Juni befinden sich wieder Bücherkisten auf den bekannten Lesebänken rund um Aeugst. Lagepläne können in der Bibliothek bezogen werden.
................................................... von salomon schneider Mit der Jahrtausendwende wurden Beamer massentauglich und so lichtstark, dass sie auch für den Aussenbereich einsetzbar wurden. Durch die einfachere Handhabung der digitalen Filmtechnologie, verdrängte diese die analogen Projektoren in wenigen Jahren von der Bildfläche. In einer Zeit als es noch keine Smartphones und kein digitales Kino gab, arbeitete Manuel Lindt im Sommer bei einem Open-Air-Kinobetreiber.
Historische Filme sind Trouvaillen Der seit Kurzem in Ottenbach wohnhafte Manuel Lindt gab seine 16-mmund 35-mm-Projektoren nicht auf und hauchte ihnen mit seinem Wanderkino neues Leben ein: «Ich kann das Wanderkino leider nicht hauptberuflich betreiben. Dafür ist es mein Herzblutprojekt.» Da der analoge Film heute immer mehr an Nostalgiewert gewinnt, zeigt Lindt im Wanderkino meist alte Filme: «Der Stummfilm, mit musikalischer Live-Begleitung, gemütlichem Ambiente und seiner eigentümlichen Bildqualität, entführt das Publikum in die Kinowelt der Pionierzeit», schwärmt Manuel Lindt. Es sei schwierig, passende Filme für sein Wanderkino zu finden. Ein Grossteil
Manuel Lindt richtet eines der ersten elektrisch betriebenen Tischkinos ein. Es können nur Kurzfilme abgespielt werden. (Bild Salomon Schneider) der Filme sei verschwunden oder die Rechte seien abgelaufen. «Unabhängig arbeiten zu können ist für mich sehr reizvoll. Die Schattenseite der Medaille ist aber, dass ich eine beschränktere Filmauswahl habe als grosse OpenairKinobetreiber, die mehr für Filmrechte und Recherchen ausgeben können», erzählt Manuel Lindt.
Für Kinder etwas Neues 2013 hat Manuel mit seiner Frau Claudia Lindt, über die Sommerferien, eine spezielle Wanderkinotournee durchgeführt: «Das hat dem Projekt viel positive Publizität gebracht. Auch Isabelle Schätti hat uns gesehen und uns für einen Auftritt am Sommerfest angefragt.» Das Wanderkino sei immer ein
Abenteuer. Manchmal reisse ein Film, dann gebe es eine kurze Pause, bis er den Film wieder zusammengeklebt habe. Vor allem Kinder, welche die Technologie nicht mehr kennen, aber auch ältere Menschen, die mit 16-mm- und 35-mm-Kinofilmen aufgewachsen sind, seien vom Wanderkino begeistert. Sommerfest des Kulturkellers LaMarotte, Samstag, 14. Juni , ab 19 Uhr. Programm: 19 Uhr Entenren-
tere Bahnhofstrasse 31, Affoltern. Gespielt werden die Kurzfilme «The Rink» und «The Cure» von Charly Chaplin, begleitet von Boris Speissegger (Percussion), Marc Bänteli (Tuba und Banjo, Klavier, klassische Gitarre) und Claudia Lindt (Klangkunst).
Internationaler Anschluss für Amt Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte in Affoltern 150 Jahre Zugverbindung Zürich–Affoltern–Zug: «Alfred Escher und das Säuliamt» Nur ein paar Tage nach der Zugstaufe in Affoltern vertieft ein Referat von Prof. Dr. Joseph Jung, Geschäftsführer der Alfred Escher Stiftung und Autor zahlreicher Publikationen zur Kulturgeschichte der Schweiz, das Wissen über eine für das Säuliamt wichtige Zeitepoche. Alfred Escher (1819 bis 1882) hat wie kein anderer die Entwicklung der modernen Schweiz nach 1848 angestossen. «Zar von Zürich» und «König der Schweiz» wurde er genannt. Seine Erfolge, aber auch die Ecken und Kanten seiner Persönlichkeit liessen niemanden unberührt. Von den einen bewundert, provozierte er andere. Im Verfolgen seiner Ziele war er gnadenlos. Für den Kanton Zürich und für die Schweiz hat er seine Gesundheit geopfert. Seine letzten Lebensjahre waren tragisch. Mit seinem Tod ging eine Epoche zu Ende. Mit Affoltern stand Escher in vielfältiger Beziehung und dies bereits als Jugendlicher, da der Üetliberg und die Albiskette häufige Ausflugsziele waren, später wegen der Linienführung der Nordostbahn von Zürich via Affoltern nach Zug oder wegen Bekanntschaften und Freundschaften. Komplex gestaltete sich das Verhältnis zu Jakob Dubs aus Affoltern. Gemeinsam sassen die beiden im Zürcher Kantonsrat, in der Regierung und im eidgenössischen Parlament. Dubs wurde zu Beginn seiner politischen Laufbahn von Escher gefördert. Escher und Dubs standen sich lange Zeit auch persönlich sehr nahe, wie die Briefwechsel dokumentieren. Man berichtete einander auch von ganz persönlichen Dingen, von Damenbe-
Dienstag, 3. Juni, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Am Pfingstsamstag, 7. Juni, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 10. Juni, 19.30 Uhr: Sommerbücherabend. Die Winterthurer Buchhändlerin Daniela Binder stellt Neuerscheinungen vor. Anschliessend Apéro. Eintritt frei. Samstag, 28. Juni, 10 bis ca. 10.30 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung, Onleihe und Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich.
Bibliothek Bonstetten Am Pfingstsamstag, 7. Juni, gelten die normalen Öffnungszeiten. Ab 15. Juni: Beginn Sommer-Lesebank-Aktion. Standorte: Feldenmaas, Spielplatz bei Kirche und bei Dampfwalze Eingang Bruggenmatt.
nen (Jonenbach), 20 bis 22 Uhr Abendessen mit anschliessendem Film in der Gärtnerei Schneebeli, Un-
Bibliothek Hausen Am Pfingstsamstag, 7. Juni, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 11. Juni, 19.30 Uhr: «Carambole» – Lesung mit Jens Steiner (Gewinner des Schweiz. Buchpreises 2013). Reservierung via Telefon 044 764 21 73 oder E-Mail: bibliothek@hausen.zh.ch. Eintritt inklusiv Apéro 10 Franken.
Bibliothek Hedingen Mittwoch, 11. Juni, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern zwischen 9 und 24 Monaten. In die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Ab sofort begrüsst das Team die Kunden in der neuen Bibliothek am Trottenweg 12 mit neuen Öffnungszeiten: Montag: 14 bis 19 Uhr, Dienstag: 14 bis 18 Uhr, Mittwoch: 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Donnerstag: 14 bis 19 Uhr und Sa: 10 bis 13 Uhr.
Bibliothek Mettmenstetten «Eisenbahnkönig»: Alfred Escher.
Der Referent: Prof. Dr. Joseph Jung.
kanntschaften und Erlebnissen aller Art, von Freude, Trauer und Leid. Nach einer ersten Entfremdung näherten sich Escher und Dubs Anfang der 1860er Jahre einander wieder an. Dubs war als Nachfolger von Jonas Furrer in den Bundesrat gewählt worden. Und nun wurde er für Escher die erste Anlaufstelle und Informationsquelle im Bundesrat. Das Verhalten von Dubs in der Alpenbahnfrage führte wieder zu persönlicher Distanzierung, und die unterschiedlichen Haltungen in den Verfassungsrevisionen von 1872/74 liessen die Beziehung endgültig in die Brüche gehen. Donnerstag, 5. Juni, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25 / 15 Franken.
schluss, Freitag, 13. Juni, können in der Buchhandlung Scheidegger, bei Blumen Schneebeli, bei Büchi Optik BOA oder Chäs Stöckli Jetons erworben werden, die dann zum Einsatz einer Renn-Ente berechtigen. Der Massenstart ist auf punkt 19 Uhr auf der obersten Fussgängerbrücke beim Migros-Parkplatz angesetzt. Das eigentliche Saisonschlussfest findet auf dem Areal von Blumen Schneebeli statt mit Gelegenheit zu einem einfachen Nachtessen. Nach dem Eindunkeln unterhält das «Wanderkino» mit zwei Chaplinfilmen zu Livemusik. Samstag, 14. Juni,: Entenrennen Start 19 Uhr, 20.00 Uhr Öffnung des Schneebeli-Areals. Eintritt 15 / 10 Franken. 20.30 Uhr Rangverkündigung Entenrennen, anschliessend Gulaschtopf (15 Franken), 22 Uhr Beginn Film.
Vorschau auf den Saisonschluss: Das Doppelfest «LaMarotte bi de Lüt» Am frühen Abend des 14. Juni findet auf dem Jonenbach das 1. Entenrennen in Affoltern statt. Noch bis Laden-
Platzreservierung für beide Anlässe über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.
Am Pfingstsamstag, 7. Juni, bleibt die Bibliothek geschlossen.
Bibliothek Obfelden Vom 29. Mai bis 2. Juni bleibt die Bi-
bliothek geschlossen. Freitag, 27. Juni, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.
Bibliothek Ottenbach Dienstag, 3. und 17. Juni, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Donnerstag, 19. Juni, 20 Uhr: Talk mit Mona Vetsch und Urs Heinz Aerni. Die beiden Moderatoren und Journalisten reden übers Lesen, über Bücher und das Leben drum herum. Mit Apéro. Eintritt frei.
Bibliothek Rifferswil Mittwoch, 11. Juni, ab 20 Uhr: Bücherabend in der Bibliothek. Mitglieder des Teams sowie Kundinnen und Kunden stellen neue Bücher vom Frühling vor.
Bibliothek Stallikon Ab Montag, 2. Juni, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Donnerstag, 5. Juni, 19 Uhr: Vernissage Buchzeichen-Wettbewerb im Kunstforum der Bibliothek. Die Schülerinnen und Schüler der Schule Stallikon haben neue Buchzeichen für die Bibliothek kreiert und stellen diese im Kunstforum aus. Am Samstag, 7. Juni, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 24. Juni, 10.15 bis 10.45 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Judith Zanini (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. In der Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren. Freitag, 27. Juni, 20 Uhr: Sommerbücherabend. Das Bibliotheksteam stellt Neuheiten zum Lesen und Hören vor. Anschliessend Apéro. Nach Pfingsten liegen auf dem Thementisch Medien zur FussballWM auf. In der letzten Juniwoche liegt eine grosse Auswahl an Ferienund Reiselektüre bereit.
Bibliothek Wettswil Mittwoch, 25. Juni, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 25. Juni, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Mittwoch, 25. Juni, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Es wird über das Buch «Flughafenfische» von Angelika Overath diskutiert. Leitung Fabienne Maurer und Marlene Florin. Eintritt frei, Kollekte. (I.S.)
Frühmorgenkonzert in den Reussauen Exkursion ab Reussbrücke in Ottenbach Sonntag, 1. Juni 2014, 5.30 Uhr, Brücke Birri-Ottenbach. «Alle Vögel sind schon da ...»: Anfang Juni ist es endlich soweit. Auf einem Spaziergang lauschen wir dem vielstimmigen Chor der Auenwaldvögel. Wer die Ohren spitzt, kann den bekannten Ruf des Kuckucks hören, das Flöten des Pirols, das Geschwätz der Gartengrasmücke und vielleicht sogar
das Schwirren des Feldschwirls aus dem Ried vernehmen. Die öffentliche Exkursion der Stiftung Reusstal unter Leitung von Thomas Burkard, dem Leiter Information und Aufsicht Reusstal, beginnt um 5.30 Uhr auf dem Parkplatz bei der Reussbrücke Birri-Ottenbach (Aargauer Seite) und endet ca. 8 Uhr. Ein Unkostenbeitrag von 10 Franken pro Erwachsenen wird erhoben.
Ein Fest der Sinne für eine lebendige Kleinstadt «Musig uf de Strass» zog viele Zuschauer an – auch für das Gewerbe war der Event ein Erfolg Der Verein Obere Bahnhofstrasse (Voba) organisiert jedes Jahr einen Event in der Affoltemer Begegnungszone. Auch «Musig uf de Strass» zog dieses Jahr zahlreiche Besucher an. Durch diese Events entwickelt sich die Obere Bahnhofstrasse zum lange vermissten Zentrum Affolterns. Der Verein Obere Bahnhofstrasse ist für die Durchführung dieser Events jeweils auf eine Vielzahl Sponsoren angewiesen. Sponsoren sind Gewerbebetriebe, die nicht der Voba angehören und die Events trotzdem unterstützen. Neben Sponsoren interessieren sich auch immer mehr Geschäfte, die nicht Voba-Mitglied sind, für eine Teilnahme an den Events. Dino Rey von Rey Herrenmode zu «Musig uf de Strass»: «Ich wurde angefragt, ob ich mitmache. Weil ich mein Geschäft nicht im Zentrum habe, bin ich auf zusätzliche Aufmerksamkeit angewiesen. Auch die Models, allesamt Spieler des FC Affoltern, machten einen super Job. Sie sind öffentliche Auftritte gewohnt und wirkten deshalb sehr souverän. Ein grosses Dankeschön an die Voba.» (sas)
«Musig uf de Strass» verband auch den Vespatreff verschiedener Vespaclubs mit einer Modeschau lokaler Boutiquen. (Bilder Barbara Roth)
Heidi Struchen (Mitte unten) von «favorite things», umringt von ihren Models.
Damian Rozanec ...
Dino Rey (vorne von Rey Herrenmode mit den Models des FC Affoltern.
... Marco Lazzaro und Nino Lentini von «Barakuda» (von links).
Festwirtschaft der Albis-Lodge: Roger Jäggi in Aktion.
Ausstellungen Freitag, 30. Mai Affoltern am Albis 19.00: René Rindlisbacher und Sven Furrer in «Edelmais-Gymi 5, Klassezämekunft». Mit DVD-Aufzeichnung. Kasinosaal. Marktplatz 1.
Samstag, 31. Mai Aeugst am Albis 10.00-12.00: Gratis Schnuppertag mit idyllischem Gelände, viel Grün und Natur, bekleidete Führungen vormittags, nachmittags frei. Sonnenbad Schönhalde. Wängibad.
Ottenbach 10.00: Tag der offenen Tür im Rahmen der 14. Schweizer Mühlentage. Eintritt frei, Vorführungen um 10, 12, 14, 16 Uhr. Historisches Kleinkraftwerk (bei Haas Shopping). 21.00: Disco Dance Party mit DJ Fix. Musik der 70er, 80er, 90er und mehr. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.
Uerzlikon 18.00: 6. Spanferkelessen mit Musik von den Salten Oberkrainern aus Südtirol. Schneebeli Schüür.
Sonntag, 1. Juni Affoltern am Albis 10.30-12.30: Edi’s Blasmusikanten spielen auf. Mit kleiner Festwirtschaft. Eintritt frei, Kollekte. Märtplatz. 11.30: Sunntigs-Träff der Alterskommision, am 1. Sonntag des Monats. Für alle aus Affoltern und Zwillikon, die am Sonntag in Gesellschaft essen, plaudern, spielen und spazieren wollen. Essen und Getränke werden selbst bezahlt. Anmeldung: 043 322 74 74. Café Seewadel im Altersheim. Seewadelstrasse.
Die Harmonie Affoltern mit Marschmusik, hier in Bonstetten. (Archivbild)
Harmonie Affoltern in Küssnacht a.R. Kantonales Gesangs- und Musikfest Vom 30. Mai bis 1. Juni findet in Küssnacht am Rigi das Schwyzer kantonale Gesangs- und Musikfest statt. Chöre und Blasmusikformationen stellen sich der Jury am gleichen Fest, am Fest der Musik. Im Festführer steht: «Musik befreit die Seele, lässt die Sonne wieder scheinen und gibt Kraft.» Am Sonntag, 1. Juni, 14.25 Uhr gibt die Harmonie Affoltern ihren
Montag, 2. Juni Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Tel. 044 764 22 04. Ref. Kirche (Zwinglistube).
Dienstag, 3. Juni Affoltern am Albis 09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon, a capella. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin, Lehrerin und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos: 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.
05.30-08.00: Frühmorgenkonzert in den Reussauen. «Alle Vögel sind schon da…»: Auf einem Spaziergang lauscht man dem vielstimmigen Chor der Auenwaldvögel. Öffentliche Exkursion der Stiftung Reusstal, Leitung Thomas Burkard, Information und Aufsicht Reusstal. Unkostenbeitrag. Reussbrücke (Parkplatz, Aargauer Seite). 13.00-17.00: Finissage. Bilder Jürg Daniel Matthys, Glasobjekte Wolfgang Mussgnug. Galerie Marléne, Lanzenstr. 6
09.00: Leichte Wanderung: MuriMerenschwand-Affoltern. Wanderzeit ca. 3 Std. (Verkürzt ca. 1 3/4 Std.). Anmeldung/Auskunft: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «waldsichten»-Hermann Hess verbindet seine berufliche Tätigkeit beim kantonalen Forstdienst mit seinen Eindrücken als Waldgänger. Karten- und Inventurauswertungen, eigene Fotos zu den Waldverhältnissen im Oberamt. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 21. August.
Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Helga Hofer, Esma Pacal Turam, Margrith Weisser - Malerei, Objekte in Bronze und Papier. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 7. Juni. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.
Wettswil 20.00: Jazz-Abend mit «Wizards of Creole Jazz». Reservieren von Vorteil: 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.
Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck, frischer Fisch. Marktplatz. 09.00-16.00: Säuliämter Flohmärt. mit Magic Bubbles. Kronenplatz. 19.00: René Rindlisbacher und Sven Furrer in «Edelmais-Gymi 5, Klassezämekunft». Mit DVD-Aufzeichnung. Kasinosaal. Marktplatz 1.
Mittwoch, 4. Juni Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination steigern. Sporthalle Stigeli.
Konzertvortrag im Monséjour zum Besten. Die Musikantinnen und Musikanten hoffen auf viel Applaus, Punkte und natürlich einen guten Jurybericht. Um 17.30 Uhr gehts los auf der Marschmusikstrecke. Es würde die Harmonie Affoltern freuen, viele bekannte Gesichter in Küssnacht am Rigi anzutreffen. Mehr Infos unter www.festdermusik2014.ch
Hausen am Albis 10.00-11.00: Everdance: Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Für Frauen und Männer. Leitung Margrit Flumini, 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1. 14.00-19.00: Tag der offenen Türen. Kinderkrippen Schnäggehuus und Nano. Ebertswilerstrasse 37. 18.00-19.00: Türlersee-Testlauf. Organisation: Skiclub Hausen. Start neben Restaurant Erpel.
Donnerstag, 5. Juni Affoltern am Albis 18.30: Donnerstag-Abendrennen des Rad-Renn-Clubs Amt. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11 bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse. 20.00: Franz Schüle: «Hinterfragen und Handeln. Ein Vierteljahrhundert HEKS-Geschichte(n)». Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse. 20.15: Referat von Prof. Dr. Joseph Jung, Historiker und Autor, «Alfred Escher und das Säuliamt» zu 150 Jahre Zugverbindung Zürich-Affoltern-Zug-Luzern. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Ottenbach 09.45: Ottenbach60plus: Mit S 15 nach Zürich HB, Mit Tram und Bähnli bis Dolder, Wanderung durch den Wald bis Lorenchopf, Picknick, weiter bis Zoo. Verpflegung aus dem Rucksack. Alice Schulthess, 044 761 24 98, Billett: Tageskarte Zürich. Postautohaltestelle (Treffpunkt).
Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Bilder von «RA-Barbara Rähmi und Fernando Kolb». Do und Sa 14-18 Uhr. Bis 21. Juni. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KiA: Ursula Nievergelt-Bänziger, Acrylbilder, Edith Höfliger, Keramikobjekte. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18. Bis 8. Juni.
Hausen am Albis Hirschen-Bar, Ebertswilerstr. 2: Kunst in der Hirschen-Bar: «Waldgeflüster» mit Dalia Noack. Mo-Fr, 17-01.30 Uhr, Sa 20.3001.30 Uhr.
Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: Jürg Daniel Matthys, Malerei, Wolfgang Mussgnug, Glasobjekte. Do+Fr, 14-18 Uhr, Sa+So, 13-17 Uhr. Apéros jeden Sonntag. Bis 1. Juni.
Slobodan Mirkovic, Violine, spielt in der Kirche Ottenbach Slobodan Mirkovic, Violine, wird am Sonntag, den 1. Juni, um 19 Uhr im Rahmen des Abendgottesdienstes in der Kirche Ottenbach zu hören sein. Zusammen mit Veronica Nulty an der Orgel wird er die Zuhörenden mit melodiösen Klängen aus seinem reichen Repertoire und der für ihn typischen Lebendigkeit seines Spiels erfreuen. Slobodan Mirkovic war langjähriger Konzertmeister im Orchester der Oper Zürich. Er leitet das Kammerensemble 76 in Zürich und ist aus vielen Radioaufnahmen bekannt. Der Gottesdienst wird von Pfr. Jörg Ebert gestaltet.
Melodiöse Klänge aus seinem reichen Repertoire: Slobodan Mirkovic. (zvg.)
Überraschender Titel Obfelden Regionalmeister im Schulstufenbarren Am vergangenen Samstag wurden die Turnerinnen der Damenriege Obfelden überraschend Regionalmeisterinnen der Region Albis-Zürichsee-Oberland (AZO). Sie setzten sich auf dem Stufenbarren gegen die hochkarätige Konkurrenz durch. Am vergangenen Samstag startete die Damenriege Obfelden an der AZO Regionenmeisterschaft in den Disziplinen Team Aerobic und Schulstufenbarren. Nach dem ETF wurden auf dieses Jahr neue Vorführungen zusammengestellt. Die elf Damen der Team-AerobicGruppe bereicherten ihre Darbietung mit Jumpstyle-Elementen und waren mit ihrer Leistung hochzufrieden. Bereits die Vorführung am Nachmittag, dieses Mal auf der Wiese, bei strahlendem Sonnenschein, gelang besser, und die mitgereisten Fans honorierten den Auftritt mit tosendem Applaus. Ein komplett überarbeitetes Schulstufenbarrenprogramm wurde von den zehn Turnerinnen so gut wie möglich umgesetzt und entlockte den Wertungsrichtern die gute Note von 8.75.
Trainerin Larissa Bürgin, Kämpferinnen Erblina Gashi, Anais Schäfer und Karate Center Leiter Andi Müller (von links). (Bild zvg.)
Karate-Center Albis mit Topleistung Am Samstag, 17. Mai, konnte das Shukokai Karate Dojo Affoltern einen weiteren grossen Turniererfolg verzeichnen. Turnerinnen der Stufenbarren-Sektion. (Bild zvg.) Überraschender Titelgewinn mit dem Schulstufenbarren Für den Nachmittag nahmen sich die Damen aus Obfelden vor, sich im Bereich Synchronität zu steigern. Dieser Vorsatz konnte in die Tat umgesetzt werden, doch schlichen sich in anderen Bereichen unnötige Fehlerchen
ein, so dass die Note leicht tiefer ausfiel. Mit einem Punktetotal von 17.33 wurde die Damenriege Obfelden knapp Regionenmeister im Schulstufenbarren. Der Titelgewinn kam für alle Beteiligten unerwartet und wird die Sektion DR/TV Obfelden für die kommenden Turnfeste zusätzlich motivieren. (sn)
Mit einer Delegation von zwei Karatekämpferinnen trat das Dojo Affoltern an der SWKO Nachwuchsmeisterschaft in Aarburg an. Lange hatten sich Anaïs Schäfer und Erblina Gashi auf dieses Turnier vorbereitet. Die Mühe zahlte sich aus: Anaïs erkämpfte sich in der Disziplin Kata die Silbermedaille, Erblina die Bronzemedaille. In der Kampfdisziplin Kumite kam es gar zu einem Dojo-Finale, in dem
Silbermedaille dank Energieschub im Finale Affoltemer Michael Erni im Bouldern Schweizer Vizemeister Michel Erni hat sich am vergangenen Samstag bei den Schweizer Meisterschaften im Bouldern den zweiten Rang gesichert. Der Affoltemer kletterte in der Kategorie U14 . Michel Erni schaffte an der Schweizer Meisterschaft am 26. Mai in Genf, in der Disziplin Bouldern den Sprung aufs Podest. Am Start waren 109 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz. Darunter 20 Kinder vom Regionalzentrum Zürich. Davon konnten
sich 7 Athleten für die Finals qualifizieren. Unter ihnen der Affoltemer Michel Erni, der es als Sechstplatzierter knapp ins Finale schaffte. Dank seinem Durchhaltewillen und seinem grossen Ehrgeiz verbesserte er sich in einem anspruchsvollen, spannenden Finale vom sechsten auf den zweiten Rang. Somit ist Michel Erni Schweizer Vizemeister 2014 im Bouldern U14. Vom Regionalkader Zürich kletterte er im Final am stärksten und durfte sich so die verdiente silberne Medaille umhängen lassen. Ebenfalls startete er am Sonntag beim re-
gionalen Cup in Genf und beim Kids-Boulder-Open in Grindelwald. Beide Male gewann er den ersten Platz. Michel trainiert dreimal in der Woche im Regionalkader Zürich während zweieinhalb Stunden. Mit seiner besten Saisonleistung ist Mi- Michel Erni erkletterte sich die Silbermedaille an der chel zufrieden. Schweizer Meisterschaft im Bouldern. (Bild zvg.)
Samba trifft Fussball – die WM kann kommen! Der Cooppark Affoltern fängt am 2. Juni mit dem Rahmenprogramm zur WM an Ab 2. Juni versprüht der Coopark Affoltern pures WM-Feeling. Auf Fussballfreunde warten TöggeliTurnier, Panini-Tauschbörse und das grosse Tippspiel mit schönen Preisen.Brasilienfans freuen sich auf feurige Samba-Rhythmen. Zusätzlich profitieren alle von treffsicheren Rabatten und Sonderangeboten für ein gelungenes Fussballfest. Der Coopark Affoltern am Albis verwandelt sich ab dem 2. Juni in einen brasilianischen Fussballkessel.Mit feurigen Samba-Rhythmen und bunten Karnevalskostümen verbreitet die Tanzshow am Samstag, 7. Juni um 15, 16.30 und 18 Uhr, pure Lebensfreude. Diese steigt auch bei kleinen und grossen Panini-Sammlern, wenn am Mittwoch, 4. und 11. Juni ab 14 Uhr, die letzten Bilder an der Panini-Tauschbörse im Coop Restaurant über den Tisch gehen. Wer am Samstag, 14. Juni von 10 bis 16 Uhr, viele Tore am Töggeli-Turnier schiesst, kann einen original WM-Fussball, ein Nationentrikot oder Fussballschuhe gewinnen. Für alle, die lieber zuschauen, ist das grosse Tippspiel ein Muss. Gleich ein Profil auf
Anaïs und Erblina direkt gegeneinander antraten. Erblina erstritt sich hierbei die Goldmedaille und Anaïs erhielt silber. Die Kämpferinnen freuten sich sehr, gemeinsam gesiegt zu haben. Das Turnier in Aarburg stellt für die Kämpferinnen eine gute Vorbereitung für das JKL-Turnier in Bonstetten dar, das am Sonntag, 15. Juni, stattfinden wird. Das Dojo Affoltern wird bei diesem Turnier als Gastgeberin vielen Nachwuchssportlerinnen und -sportlern die Möglichkeit bieten, Turniererfahrungen zu sammeln. Infos: www.karate-albis.ch.
Hausemer spielen um Aufstieg Für die 1.-Liga-Senioren (45+) des Tenniclubs Hausen war die Ausgangslage für die Interclub-Partie gegen Frauenfeld klar: Es mussten drei Spiele gewonnen werden. Erst mit einem knappen Sieg im letzten Doppel gelang dieses Unterfangen. Dank der guten Ausgangslage, mit dem überraschenden Sieg gegen Wildhaus vor Wochenfrist, fuhren die formstarken TCH-Senioren entsprechend motiviert und zuversichtlich nach Frauenfeld, um gegen den Gruppenletzten die nötigen drei Punkte einzufahren. Saisonüberflieger Walter Klauser (er gewann alle seine IC-Spiele) und Andrey Bachev holten mit ihren Einzelsiegen dann auch die ersten beiden Punkte, während die anderen Einzelspieler (Markus Bangerter, Stefan Staubli und Adrian Flückiger) dem grossen Druck nicht standhielten und ihre Einzel verloren. So war klar, dass der rettende dritte Punkt in einem der beiden Doppel geholt werden musste. Während das Duo Staubli/Flückiger chancenlos blieb, ruhten am Schluss alle Hoffnungen auf dem Duo Bachev/Bangerter. Diese Partie entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Hausen konnte den ersten Satz im Tiebreak für sich entscheiden und auch im zweiten Satz, der lange äusserst ausgeglichen verlief, entschied erst ein taktisch kluger, mit unglaublichem Ballgefühl gespielter Return von Markus Bangerter die Partie zum viel umjubelten 7:6 6:4 für das Team aus dem Säuliamt. Die erste Aufstiegspartie folgt am Wochenende auswärts gegen Untervaz. Chasper Weidli
FCA-Veteranen sind Tabellenleader WM-Fieber im Coopark Affoltern am Albis - ab dem 2. Juni gibt es Fussballattraktionen, brasilianische Rhythmen, Bon-Volltreffer und tolle Preise zu gewinnen. www.brasil-2014.ch einrichten, Tipps zu den Fussballresultaten abgeben und mit etwas Glück einen Fiat Panda, einen Cancooler von Eichhof, Coop-
Gutscheine oder eine Jahreslieferung von Michel Orange Premium gewinnen! Und Fussballmuffel? Diese werden mit 21 Bon-Volltreffern ihre Freu-
de beim Einkaufen haben. Die Gutscheinhefte liegen im Coopark auf. (pd.)
Nun ist es perfekt. Am vergangenen Montag haben die Veteranen mit einem beeindruckenden 0:7 Auswärtssieg in Glattbrugg die Tabellenspitze erobert. Roli Huber mit 4 Toren und Nöggi Müller mit 3 Toren waren die Torschützen. Die Veteranen können aus eigener Kraft den Aufstieg in die Promotion schaffen. (VK)
Erfolgreiches Schaffen im Hintergrund FC Wettswil-Bonstetten verbleibt sicher in der 1. Liga, Gründe gibt es einige – Interview mit Verantwortlichen zumachen, überall wollen die Spieler gut bedient werden.
Der Fussballclub Wettswil-Bonstetten hat sich etabliert und beendet die schwierige zweite 1.-Liga-Saison gut im Mittelfeld. Dies trotz zahlreicher Fluktuation von Spielern. Jedoch ist seit vielen Jahren derselbe Staff zusammen – das dürfte das Erfolgsgeheimnis sein. Hinter den Kulissen wird viel und gut gearbeitet. Nebst Spiko Stephan Zollinger, Teamchef Marc Enskat, den Betreuern Hakki Gürok und Wädi Wildhaber sind Coach Nanzi Caduff, Masseur Martin Wyrsch und Torhütertrainer Jele Subotic wichtige Stützen.
Jele Subotic, wie oft trimmen Sie Ihre Goalies? Zweimal pro Woche. Beide sind professionell eingestellt, sodass wir sehr intensiv und speditiv arbeiten können. Seit elf Jahren arbeiten Sie eng mit Trainer Martin Dosch, zuerst als Spieler, dann als Goalietrainer, nie Meinungsverschiedenheiten? Nein, absolut nicht. Ausser vielleicht mal bei einem aus seiner Optik dummen Gegentor. Durch meine differenzierte «Goalie-Brille» sieht das Ganze eventuell anders aus ...
«Anzeiger»: Nanzi Caduff, Gratulation zum sicheren Ligaerhalt. Danke. Das war eine immens schwierige Saison, wir haben uns gut aus der Affäre gezogen. Viele Einzelgespräche und psychologisches Gespür waren erforderlich. Die Spieler dürfen stolz auf das Erreichte sein. Ihre Aufgaben als Assistenztrainer? Primär Haupttrainer Martin Dosch vollumfänglich zu unterstützen. Mit ihm Trainingsabläufe zu planen, besprechen, koordinieren und anderes.
Sie gelten als der gute Geist im Team, immer positiv drauf. Schön, dass dies die Leute sagen. Im zuweilen ernsten Fussball-Business sollte es doch auch Platz für Sprüche und Spässchen geben. ...............................................................
Immer auf Achse: Coach Nanzi Caduff. (Bilder Kaspar Köchli)
Inwieweit bestimmen Sie mit, zum Beispiel auch betreffend Aufstellung? Wir besprechen jeweils gemeinsam mögliche Aufstellungen. Der Entscheid liegt schlussendlich natürlich allein bei Dosch. Durch die jahrelange Zusammenarbeit verstehen wir uns generell fast blind. Ich kann Ideen einbringen, es ist toll, mit ihm zusammenzuarbeiten. Wir ziehen am gleichen Strick und wollen stets den Erfolg. ...............................................................
Nanzi Caduff: «Abwechslungsreiches Training erfordert Aufwand.» ............................................................... Zufrieden mit dem Job, möchten Sie nicht einmal Haupttrainer sein?
Das war ich früher. Der Aufwand wurde einfach zu gross. Später assistierte ich Salvi Andracchio und Uli Forte bei den Red Stars. Ich wuchs mit der Zeit in diese Rolle hinein. Ich fühle mich sehr wohl und bin nach wie vor glücklich, im super zusammengesetzten WB-Staff mitzutun. Martin Wyrsch, was umfasst Ihr Arbeitsbereich? Das Massieren und alles, was das Material betrifft. Vor dem Match lege ich jedem individuell alles bereit, sodass er nur noch ins Trikot zu schlüpfen braucht – notabene hat jeder Spieler seine Marotten und Eitelkeiten ... Einfach gesagt: Der Match beginnt für mich 90 Minuten früher. Das Spiel selber will ich dann geniessen, möglichst ohne Notfall-Sprints aufs Feld ...
Stille Schaffer im Hintergrund: Torhütertrainer Jele Subotic (links) und Masseur Martin Wyrsch. Wie böse verhielt sich die Verletzungs hexe diese Saison, gabs Gravierendes? Leider gleich zwei Meniskusverletzungen, verbunden mit Operationen. Ansonsten nur «Tomaten», jedoch keine Zerrungen. Das spricht für das gute Trainieren und Dehnen. ...............................................................
Martin Wyrsch: «Spieler haben so ihre Marotten und Eitelkeiten ...» ............................................................... Früher galt der Eisspray, salopp gesagt, als Rezept für alle Blessuren. Wie umfangreich ist heute Ihr Medizinkoffer, welches Fachwissen ist erforderlich? Im Koffer ist nur das Nötigste, in meiner «Foltergarderobe» natürlich
vielerlei. So verfügen wir über ein Ultraschall-Gerät oder ein StosswellenApparat, dieser zum Lösen von Verhärtungen und Verklebungen. Oder diverse Schmerzmittel, verabreicht jeweils nach Rücksprache mit dem Arzt. Wissen eigne ich mir laufend neues an. Zum Beispiel vor Kurzem das fachgerechte Vorgehen beim komplexen chinesischen Tape-System. Sie waren drei Jahre Masseur beim FC Zürich, zusammen mit Hermann Burgermeister. Warum der Wechsel in untere Gefilde? Was sind Unterschiede zwischen Super League und 1. Liga? Ja, das war ein Erlebnis, wir wurden mit FCZ im Jahr 2000 gar Schweizer Cupsieger! Kürzertreten musste ich wegen meinem damaligen Beruf als Bäcker. Unterschiede sind kaum aus-
Jele Subotic: «Ich will meine Goalies ständig weiterbringen» ............................................................... Was ist der perfekte Match für Sie? Der Sieg steht über allem. Und dann ist die Genugtuung natürlich noch grösser, wenn wir zu Null spielen. ... und dann fühlen Sie sich «mitschuldig» und klopfen sich auf die Schulter? Meine Schulter ist stark lädiert, allerdings vom Hechten und nicht vom Draufklopfen. Es ist immer der alleinige Verdienst des Spielers. Ich bin da, um die Torhüter aufzubauen, stark zu machen, allfällige Schwächen zu erkennen und diese in gemeinsamer Fleissarbeit auszumerzen. Interview: Kaspar Köchli
«Der Ironman in St. Pölten ist dieses Jahr grün» Das Team Koach mit drei Altersklasse-Siegen und vier WM-Qualifikationen Der Ironman 70.3 in St. Pölten ist längst mehr als ein Geheimtipp. Die Landeshauptstadt von Niederösterreich wartet mit einer sehr schönen Radstrecke rund um den Dunkelsteiner Wald auf. Das Team Koach von Kurt Müller ist mit 11 Athletinnen und Athleten gestartet, drei gewannen in ihrer Altersklasse, eine erreichte Rang zwei. Mit den vier zusätzlichen Qualifikationen für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft im September in Kanada ist das Team im grün-weissen Dress von Kurt Müller bereits bei 11 WM-Startplätzen angelangt. So viel ist sicher: Das Team Koach wird sich am 7. September in Mont Tremblant nicht verstecken müssen. Teamcoach Kurt Müller stellte fest: «Der Ironman in St. Pölten ist dieses Jahr grün!» Vor einer Woche wurde Sandra Dänzer in einem Kreisel von einem Auto angefahren. Trotz der Schürfungen und nur mit einem Ersatzrad ausgerüstet entschied sie sich, zu starten. Die besondere Sankt Pöltener Schwimmstrecke bewältigte sie in 37 Minuten und war als Fünfte ihrer Altersklasse gut im Rennen. Besonders ist die Strecke deshalb, weil der Viehofner See zu klein ist, um die vorgege-
benen 1.9 Kilometer zu schwimmen, deshalb folgt nach 1.1 Kilometern ein kurzer Übergang zu Fuss zum Ratzersdorfer See für den zweiten Teil im Wasser. Dieser Unterbruch bricht den Rhythmus und ist deshalb nicht zu unterschätzen. Mit einer starken Leistung auf dem ungewohnten Rad stiess Sandra auf den 2. Zwischenrang vor, um schliesslich im Halbmarathon in brillanten 1:25 klar an die Spitze vorzustossen. Mit einer Schlusszeit von 4:48:33 erreichte sie das Ziel als 25. Athletin overall mit weniger als zehn Minuten Rückstand auf die prominente Schweizer Profiathletin Natascha Badmann. Eine Schlusszeit von 4:34:47 erzielte Dario Zarro, Sieger bei M50. Er führte bereits nach dem Schwimmen, das er mit 29 Minuten dominiert hatte, und vermochte den Vorsprung bis ins Ziel zu verwalten. Auch Gabriela Frei verliess das Wasser als Führende bei F55. Auf dem Rad fiel sie zwar zwischenzeitlich auf Rang 2 zurück, doch dank einem starken Halbmarathon siegte sie mit neun Minuten Vorsprung auf ihre stärkste Konkurrentin. Sie fliegt ebenso zur WM in Kanada wie die 2. bei F60, Barbara Grüter. Übermorgen Sonntag startet das Team Koach mit nicht weniger als 16 Athletinnen und Athleten in Rapperswil – ein eigentliches Heimrennen. Kurt Müller erhofft sich viel Unterstüt-
Ein starkes Team: Die Grün-Weissen Koach-Athletinnen und -Athleten holen in St. Pölten drei AK-Siege. (Bild zvg.) zung aus dem Publikum, weitere WMQualifikationen und einige Podestplätze. Den bereits Qualifizierten, die in Rapperswil starten, bietet sich die Chance, Risiken einzugehen, um im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt in Kanada Erfahrungen zu sammeln. Für interessierte Zuschauerinnen und Zu-
schauer: Die Starts finden im Obersee direkt bei der Eishalle zwischen 7.55 Uhr (Profis) und 9.00 Uhr statt. Der Wechsel aufs Rad beginnt kurz nach 8.15 Uhr, der Wechsel auf die Laufstrecke ab etwa 10.30 Uhr. Die Zieleinläufe finden ab etwa 11.45 Uhr statt. Besonders attraktiv ist der «Stairway to
heaven» in der Rapperswiler Altstadt, die Schlosstreppe, die auf dem Halbmarathon zweimal bewältigt werden muss. Hier ist vor allem zwischen 11 und 14 Uhr einiges los. (tk) Weitere Informationen: www.kmsportcoaching.ch
Der Vorhang ist gefallen! Letztmals ein Oberkrainer-Konzert unter der Leitung des Gasche-Teams in Hedingen
Lena Jessica, 12. Mai.
Pascal, 19. Mai.
Abschlusskonzert der Schwarzwaldkrainer im «Kronen»-Saal in Hedingen. (Bild Walter Aregger)
Am Sonntag, 25. Mai, fand in der Hedinger «Krone» unter der Leitung des Gasche-Teams zum letzten Mal ein OberkrainerKonzert statt. Die Schwarzwaldkrainer bescherten allen Oberkrainerfans ein Abschlusskonzert, dass allen in bester Erinnerung bleiben wird und absolut würdig war. Noéline, 22. Mai. (Bilder Irene Magnin)
................................................... von dani hess
Die «Krone» ist nicht nur in Hedingen bekannt, nein, man kennt sie beziehungsweise Mägi und Franz Gasche mittlerweile auch in Slowenien, im Geburtsland der Oberkrainer. Nur die besten slowenischen Gruppen spielten in der «Krone» auf, aber nicht nur slowenische, sondern auch Formationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gaben ihr Können zum Besten. Es ist zwar schon lange publik, dass Mägi und Franz Gasche Ende Juni
den wohlverdienten Ruhestand antreten, aber für die Obkrainerszene ist bereits jetzt schon Schluss. Für alle Oberkrainerfreunde ist der Abgang von Mägi und Franz ein herber Verlust. So spielten dann die Schwarzwaldkrainer dann auch auf, als gäbe es kein Morgen mehr. Eigenkompositionen und Titel aus der Feder von Vilko und Slavko Avsenik wurden perfekt und mit viel Dynamik vorgetragen. Auch ein Medley der Alpenoberkrainer durfte natürlich nicht fehlen.
Ein Tollhaus Der voll besetzte «Kronen»-Saal war von Anfang bis zum Schluss ein Tollhaus. Besser hätte die Stimmung nicht sein können, dies nicht zuletzt, weil viele der anwesenden Gäste zu einer grossen Familie geworden sind. Man kennt sich aber nicht nur aus dem Kronensaal, auch an anderen Veranstaltungen waren vielfach dieselben Freunde anzutreffen. Und vor allem auch die alljährliche Reise im Frühling nach Slowenien hat diese grosse Fami-
lie entstehen lassen. Aber nicht nur die Schwarzwaldkrainer waren auf der Bühne zu sehen. Auch «Nöggi», welcher mit Franz in Zürich aufgewachsen ist, gab eine kurze Kostprobe seines Könnens. Er vermochte mit viel Witz und Spontaneität zu überzeugen. Diverse Danksagungen, viel Oberkrainermusik, wie immer sehr gutes Essen und vor allem auch Kontaktpflege liessen diesen wunderschönen Frühschoppen viel zu schnell zu Ende gehen. Die neuen Besitzer der «Krone» waren ebenfalls anwesend und haben sich hoffentlich von dieser unglaublichen Stimmung inspirieren lassen.
Viel für die Oberkrainerszene geleistet Zurzeit ist noch nicht bekannt, wie es mit der «Krone» weitergeht. Eines aber ist sicher: Die letzten Jahre wurde da in Hedingen etwas geschaffen, das seinesgleichen sucht. Die vielen, vielen schönen Stunden voller Musik, all die Erinnerungen und die entstandenen Freundschaften bleiben. Der Oberkrai-
nerclub Prijatelji od Slovenija unter der Leitung der Gebrüder Bonetti überreichten Mägi und Franz Gasche ebenfalls ein Abschiedsgeschenk. Was das Ehepaar in den letzten Jahren für die Oberkrainerszene geleistet hat, ist in Worten gar nicht genügend zu würdigen. Dem ganzen Kronenteam an dieser Stelle ebenfalls ein grosses Dankeschön. Tamara Zingg, welche jeweils für die Kontaktaufnahme der verschiedenen Musikgruppen verantwortlich war, gebührt an dieser Stelle ebenfalls ein grosses Lob. Auf das Publikum war ebenfalls jederzeit verlass. Der «Kronen»-Saal war meistens ausverkauft, und die Stimmung war jeweils nicht zu übertreffen. Liebe Mägi, lieber Franz: Wie vorerwähnt ist das, was ihr geleistet habt, nicht in Worte zu fassen. Wir können an dieser Stelle einfach nur nochmals ganz herzlich Danke sagen. Für die Zukunft wünscht die «Oberkrainer-Gemeinde» beste Gesundheit, Zufriedenheit und ganz viel Vergnügen im neuen Lebensabschnitt.
Rückforderung des verkauften Autos?
bauernregel «Ein kühler Mai wird hochgeacht’, hat stets ein gutes Jahr gebracht.»
Ich habe einem Bekannten mein Auto verkauft. Für die Zahlung des Kaufpreises haben wir Ratenzahlung vereinbart. Nun hat er aber auch die Raten nicht bezahlt. Was kann ich tun? Könnte ich allenfalls das Auto zurückfordern und einen anderen Käufer suchen? Ein Kaufvertrag entsteht, wenn der Verkäufer dem Käufer verspricht, eine Sache gegen Bezahlung eines bestimmten Preises zu Eigentum zu überlassen. Grundsätzlich ist es möglich, einen Kaufvertrag über eine bewegliche Sache mündlich abzuschliessen. Es empfiehlt sich dennoch, einen schriftlichen Vertrag aufzusetzen, um die wichtigsten Punkte, wie z.B. die Fälligkeit und Höhe des Kaufpreises oder eine allfällige Vereinbarung über Ratenzahlungen festzuhalten. Für die Folgen des Käuferverzugs muss zwischen Bar- und Kreditkauf unterschieden werden. Bei einem Barkauf ist der Kaufpreis Zug um Zug bei Übergabe der Kaufsache zu leisten. Bei einem Kreditkauf ist der Kaufpreis hingegen erst zu einem späteren Zeit-
Alexandra Imhof. (Bild zvg.) punkt zu leisten (z.B. innert 30 Tagen nach Übergabe der Kaufsache). Der Verkäufer ist also vorleistungspflichtig beim Kreditkauf. In Ihrem Fall ist es so, dass Sie mit Ihrem Bekannten Ratenzahlungen vereinbart haben. Es liegt somit ein Kreditkauf vor. Gerät der Käufer bei einem Kreditkauf in Verzug, muss ihm – im Unterschied zum Barkauf – eine Nachfrist zur Zahlung angesetzt werden. Nach Ablauf der Nachfrist können Sie die Betreibung gegen den säumigen Schuldner einleiten und Verzugszins von 5% geltend machen (Art.
104 OR). Bei vereinbarter Ratenzahlung ist es jedoch so, dass Sie jeweils nur die fällig gewordenen Raten in Betreibung setzen können. Sie müssen also stets zuwarten, bis die einzelnen Raten fällig sind. Anders wäre es nur, wenn Sie vereinbart hätten, dass bei Verzug mit einer einzigen Rate der gesamte Kaufpreis zur Zahlung fällig wird. Vom Vertrag zurücktreten können Sie bei einem Kreditkauf nur, wenn Sie ausdrücklich einen Rücktrittsvorbehalt vereinbart haben. Nur in diesem Fall können Sie vom Vertrag zurücktreten, das Auto zurückfordern und Schadenersatz verlangen. Falls kein Rücktrittsvorbehalt vereinbart wurde, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, eine Betreibung gegen den Schuldner einzuleiten. Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten, oder info@kanzlei-imhof.ch.
Liegenschaften Vermietungen Ausstellung bis 1. Juni 2014 – letzte Tage Finissage: Sonntag, 1. Juni, 13–17 Uhr
Wolfgang Mussgnug Glasobjekte Offen: Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr
Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf ZH
Unsere Fahrten im Sommer/Herbst 2014: Wochenmarkt Luino: Mittwoch, 11. + 25. Juni Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 45.– Basel Tattoo 2014: Sonntag, 20. Juli: Carfahrt inkl. Vorführung Kat. A3/C3 um 17.30 Uhr Fr. 124.– Donnerstag, 24. Juli: Carfahrt inkl. Vorführung Kat. A2/C2 um 17.30 Uhr Fr. 129.– Formel 1 2014 Monza: Sonntag, 7. September: Carfahrt inkl. kleinem Imbiss ab Fr. 100.– Ski- und Snowboardtest in Sölden 2014: Freitag, 17. bis Sonntag, 19. Oktober: Carfahrt inkl. Hotel HP, Skitest und Skipass Fr. 490.– AGRAM Bern 2014: Freitag, 28. November: Carfahrt inkl. Kaffee und Gipfeli Fr. 36.– Einsteigeort bei der Oil-Tankstelle neben der Autobahnraststätte My Stop Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch oder 041 756 07 66 Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars von 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.
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Wohnen im Grünen! Wir vermieten an ruhiger und sonniger Lage in Affoltern Dachwohnung (170 m²) mit gedecktem Balkon Parkett- und Plattenboden, moderne Küche, Bad/WC, Du/WC. Mietzins: Fr. 2450.– inkl. Nebenkosten. Weitere Auskünfte oder Besichtigungen: Zürichstrasse 120, Postfach 680
042 2014

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