Source: https://www.lecturio.de/jura/examensprobleme-nutzungsersatz-2.vortrag
Timestamp: 2019-10-20 19:16:32+00:00

Document:
Nicht mehr berechtigter Besitzer, Entschädigung Vermieter
Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 4: Examensprobleme bei Nutzungsersatz 2
Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 4: Examensprobleme bei Nutzungsersatz 2 von Prof. Dr. John Montag
Der Vortrag „Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 4: Examensprobleme bei Nutzungsersatz 2“ von Prof. Dr. John Montag ist Bestandteil des Kurses „Sachenrecht Vertiefung“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
„Nicht mehr berechtigter Besitzer“
1. § 546 a, Entschädigung der Vermieters
2. §§ 990, 987 Nutzungsersatz
2.1 Anwendbarkeit §§ 987 ff.
2.2 Vindikationslage
2.3 Bösgläubigkeit § 990 I 2 (-)!
3. § 812 I 2, 1 Nutzungsersatz
3.1 Anwendbarkeit?
3.1.1 § 546 a, § 993 I am Ende, E-B-V Sonderrecht?
3.1.2 „Teleologische Reduktion“
Was sind Nutzungen i.S.v. § 987 ff.?
Der Mietzins nach § 99 III BGB.
Die Früchte einer Sache, § 99 BGB.
Die Gebrauchsvorteile einer Sache § 100 BGB.
Die Früchte eines Rechts, § 99 II BGB.
Die Gebrauchsvorteile eines Rechts § 100 BGB.
Wer ist bösgläubig im Sinne des § 990 I 2 BGB, wenn das Besitzrecht später wegfällt?
Wer weiß, dass keine Besitzberechtigung vorliegt.
Wer weiß, dass der andere nicht Eigentümer ist.
Wer wissen musste, dass der andere nicht Eigentümer ist.
Wer weiß oder wissen musste, dass keine Besitzberechtigung vorliegt.
„Nicht mehr berechtigter Besitzer“: Der Mieter nutzt die Mietsache noch nach Beendigung des Mietverhältnisses weiter, ohne Kenntnis, dass das Mietverhältnis beendet ist. Welche Gesichtspunkte werden häufig übersehen?
Die Anwendbarkeit der §§ 987 ff. BGB.
Der Besitzer ist nicht bösgläubig, es sei denn er hat Kenntnis § 990 I 2 BGB.
Die Anwendbarkeit des 812 I 2 Alt. 1 BGB ist problematisch.
§ 993 I BGB könnte hier einer teleologischen Reduktion zu unterwerfen sein.
Das Mietrecht kommt nicht zur Anwendung.
Vertragliche Ansprüche schließen grundsätzlich die Anwendung dinglicher und deliktischer Ansprüche aus.
Grundsätzlich sind vertragliche, dingliche und deliktische Ansprüche nebeneinander anwendbar.
An einigen Stellen legt das Gesetz fest, dass bestimmte Ansprüche eine Sperrwirkung bezüglich anderer Ansprüche entfalten.
In bestimmten Fällen lässt sich aus Sinn und Zweck einer Anspruchsnorm entnehmen, dass andere Anspruchsgrundlagen durch sie gesperrt sind.
Dozent des Vortrages Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 4: Examensprobleme bei Nutzungsersatz 2

References: § 546
 § 990
 § 812
 § 546
 § 993
 § 987
 § 99
 § 99
 § 100
 § 99
 § 100
 § 990
 § 990

§ 993