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Timestamp: 2020-07-02 19:50:44+00:00

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Fassung § 109 TKG a.F. bis 10.05.2012 (geändert durch Artikel 1 G. v. 03.05.2012 BGBl. I S. 958)
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Änderung § 109 TKG vom 10.05.2012
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§ 109 TKG a.F. (alte Fassung)
§ 109 TKG n.F. (neue Fassung)
(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 2 Regulierung und Ziele§ 3 Begriffsbestimmungen§ 4 Internationale Berichtspflichten§ 10 Marktdefinition§ 11 Marktanalyse§ 12 Konsultations- und Konsolidierungsverfahren§ 13 Rechtsfolgen der Marktanalyse§ 14 Überprüfung der Marktdefinition und -analyse§ 15 Verfahren bei sonstigen marktrelevanten Maßnahmen§ 15a (neu) § 16 Verträge über Zusammenschaltung§ 17 Vertraulichkeit von Informationen§ 18 Kontrolle über Zugang zu Endnutzern§ 20 Transparenzverpflichtung§ 21 Zugangsverpflichtungen§ 22 Zugangsvereinbarungen§ 23 Standardangebot§ 25 Anordnungen durch die Bundesnetzagentur§ 27 Ziel der Entgeltregulierung§ 28 Missbräuchliches Verhalten eines Unternehmens mit beträchtlicher Marktmacht bei der Forderung und Vereinbarung von Entgelten§ 30 Entgeltregulierung§ 31 Entgeltgenehmigung§ 32 Arten der Entgeltgenehmigung§ 34 Price-Cap-Verfahren§ 33 Kostenunterlagen§ 35 Verfahren der Entgeltgenehmigung§ 36 Veröffentlichung§ 38 Nachträgliche Regulierung von Entgelten§ 39 Entgeltregulierung bei Endnutzerleistungen§ 40 Betreiberauswahl und Betreibervorauswahl§ 41 Angebot von Mietleitungen§ 41a (neu) § 42 Missbräuchliches Verhalten eines Unternehmens mit beträchtlicher Marktmacht§ 43a Verträge§ 43b (neu) § 45 Berücksichtigung der Interessen behinderter Endnutzer§ 45c Normgerechte technische Dienstleistung§ 45d Netzzugang§ 45f Vorausbezahlte Leistung§ 45h Rechnungsinhalt, Teilzahlungen§ 45k Sperre§ 45n Veröffentlichungspflichten§ 45p Auskunftsanspruch über zusätzliche Leistungen§ 46 Rufnummernübertragbarkeit, europäischer Telefonnummernraum§ 47 Bereitstellen von Teilnehmerdaten§ 47a Schlichtung§ 47b Abweichende Vereinbarungen§ 48 Interoperabilität von Fernsehgeräten§ 52 Aufgaben§ 53 Frequenzbereichszuweisung§ 54 Frequenznutzungsplan§ 55 Frequenzzuteilung§ 56 Orbitpositionen und Frequenznutzungen durch Satelliten§ 57 Besondere Voraussetzungen der Frequenzzuteilung§ 58 Frequenznutzungen abweichend von Plänen§ 59 Gemeinsame Frequenznutzung§ 60 Bestandteile der Frequenzzuteilung§ 61 Vergabeverfahren§ 62 Frequenzhandel§ 63 Widerruf der Frequenzzuteilung, Verzicht§ 66 Nummerierung§ 66b Preisansage§ 66d Preishöchstgrenzen§ 66g Wegfall des Entgeltanspruchs§ 66h Auskunftsanspruch, Datenbank für (0)900er Rufnummern§ 66i R-Gespräche§ 66j Rufnummernübermittlung§ 66k Internationaler entgeltfreier Telefondienst§ 66l Umgehungsverbot§ 67 Befugnisse der Bundesnetzagentur§ 68 Grundsatz der Benutzung öffentlicher Wege§ 69 Übertragung des Wegerechts§ 76 Beeinträchtigung von Grundstücken§ 77a (neu) § 77b (neu) § 77c (neu) § 77d (neu) § 77e (neu) § 78 Universaldienstleistungen§ 79 Erschwinglichkeit der Entgelte§ 84 Verfügbarkeit, Entbündelung und Qualität von Universaldienstleistungen§ 88 Fernmeldegeheimnis§ 90 Missbrauch von Sendeanlagen§ 91 Anwendungsbereich§ 92 Datenübermittlung an ausländische nicht öffentliche Stellen§ 93 Informationspflichten§ 95 Vertragsverhältnisse§ 96 Verkehrsdaten§ 97 Entgeltermittlung und Entgeltabrechnung§ 98 Standortdaten§ 100 Störungen von Telekommunikationsanlagen und Missbrauch von Telekommunikationsdiensten§ 102 Rufnummernanzeige und -unterdrückung§ 108 Notruf§ 109a (neu) § 112 Automatisiertes Auskunftsverfahren§ 115 Kontrolle und Durchsetzung von Verpflichtungen§ 120 Aufgaben des Beirates§ 122 Jahresbericht§ 123 Zusammenarbeit mit anderen Behörden§ 123a (neu) § 123b (neu) § 126 Untersagung§ 127 Auskunftsverlangen§ 132 Beschlusskammerentscheidungen§ 133 Sonstige Streitigkeiten zwischen Unternehmen§ 137 Rechtsmittel§ 138 Vorlage- und Auskunftspflicht der Bundesnetzagentur§ 138a (neu) § 140 Internationale Aufgaben§ 142 Gebühren und Auslagen§ 143 Frequenznutzungsbeitrag§ 148 Strafvorschriften§ 149 Bußgeldvorschriften§ 150 Übergangsvorschriften§ 24 Getrennte Rechnungsführung§ 29 Anordnungen im Rahmen der Entgeltregulierung§ 7 Strukturelle Separierung§ 44a Haftung§ 45a Nutzung von Grundstücken§ 45b Entstörungsdienst§ 45e Anspruch auf Einzelverbindungsnachweis§ 45g Verbindungspreisberechnung§ 45i Beanstandungen§ 45j Entgeltpflicht bei unrichtiger Ermittlung des Verbindungsaufkommens§ 86 Sicherheitsleistungen§ 134 Einleitung, Beteiligte§ 6 Meldepflicht§ 110 Umsetzung von Überwachungsmaßnahmen, Erteilung von Auskünften§ 114 Auskunftsersuchen des Bundesnachrichtendienstes§ 45l Dauerschuldverhältnisse bei Kurzwahldiensten
(2) 1 Wer Telekommunikationsanlagen betreibt, die dem Erbringen von Telekommunikationsdiensten für die Öffentlichkeit dienen, hat darüber hinaus bei den zu diesem Zwecke betriebenen Telekommunikations- und Datenverarbeitungssystemen angemessene technische Vorkehrungen oder sonstige Maßnahmen zum Schutze gegen Störungen, die zu erheblichen Beeinträchtigungen von Telekommunikationsnetzen führen, und gegen äußere Angriffe und Einwirkungen von Katastrophen zu treffen. 2 Dabei sind der Stand der technischen Entwicklung sowie die räumliche Unterbringung eigener Netzelemente oder mitbenutzter Netzteile anderer Netzbetreiber zu berücksichtigen. 3 Die Bundesnetzagentur erstellt im Benehmen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit einen Katalog von Sicherheitsanforderungen für das Betreiben von Telekommunikations- und Datenverarbeitungssystemen. 4 Sie gibt den Herstellern und Betreibern von Telekommunikationsanlagen Gelegenheit zur Stellungnahme. 5 Der Katalog wird von der Bundesnetzagentur veröffentlicht. 6 Bei gemeinsamer Nutzung eines Standortes oder technischer Einrichtungen hat jeder Betreiber der Anlagen die Verpflichtungen nach Absatz 1 und Satz 1 zu erfüllen, soweit bestimmte Verpflichtungen nicht einem bestimmten Betreiber zugeordnet werden können. 7 Technische Vorkehrungen und sonstige Schutzmaßnahmen sind angemessen, wenn der dafür erforderliche technische und wirtschaftliche Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zur Bedeutung der zu schützenden Rechte und zur Bedeutung der zu schützenden Einrichtungen für die Allgemeinheit steht.
(3) 1 Wer Telekommunikationsanlagen betreibt, die dem Erbringen von Telekommunikationsdiensten für die Öffentlichkeit dienen, hat einen Sicherheitsbeauftragten oder eine Sicherheitsbeauftragte zu benennen und ein Sicherheitskonzept zu erstellen, aus dem hervorgeht,
(1) 1 Jeder Diensteanbieter hat erforderliche technische Vorkehrungen und sonstige Maßnahmen zu treffen
2 Dabei ist der Stand der Technik zu berücksichtigen.
(2) 1 Wer ein öffentliches Telekommunikationsnetz betreibt oder öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste erbringt, hat bei den hierfür betriebenen Telekommunikations- und Datenverarbeitungssystemen angemessene technische Vorkehrungen und sonstige Maßnahmen zu treffen
2 Insbesondere sind Maßnahmen zu treffen, um Telekommunikations- und Datenverarbeitungssysteme gegen unerlaubte Zugriffe zu sichern und Auswirkungen von Sicherheitsverletzungen für Nutzer oder für zusammengeschaltete Netze so gering wie möglich zu halten. 3 Wer ein öffentliches Telekommunikationsnetz betreibt, hat Maßnahmen zu treffen, um den ordnungsgemäßen Betrieb seiner Netze zu gewährleisten und dadurch die fortlaufende Verfügbarkeit der über diese Netze erbrachten Dienste sicherzustellen. 4 Technische Vorkehrungen und sonstige Schutzmaßnahmen sind angemessen, wenn der dafür erforderliche technische und wirtschaftliche Aufwand nicht außer Verhältnis zur Bedeutung der zu schützenden Telekommunikationsnetze oder -dienste steht. 5 § 11 Absatz 1 des Bundesdatenschutzgesetzes gilt entsprechend.
(4) 1 Wer ein öffentliches Telekommunikationsnetz betreibt oder öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste erbringt, hat einen Sicherheitsbeauftragten zu benennen und ein Sicherheitskonzept zu erstellen, aus dem hervorgeht,
2 Das Sicherheitskonzept ist der Bundesnetzagentur unverzüglich nach Aufnahme der Telekommunikationsdienste vom Betreiber vorzulegen, verbunden mit einer Erklärung, dass die darin aufgezeigten technischen Vorkehrungen und sonstigen Schutzmaßnahmen umgesetzt sind oder unverzüglich umgesetzt werden. 3 Stellt die Bundesnetzagentur im Sicherheitskonzept oder bei dessen Umsetzung Sicherheitsmängel fest, so kann sie vom Betreiber deren unverzügliche Beseitigung verlangen. 4 Sofern sich die dem Sicherheitskonzept zu Grunde liegenden Gegebenheiten ändern, hat der Betreiber das Konzept anzupassen und der Bundesnetzagentur unter Hinweis auf die Änderungen erneut vorzulegen. 5 Die Bundesnetzagentur prüft in regelmäßigen Abständen unter Berücksichtigung der Bedeutung der Telekommunikationsanlage die Umsetzung des Sicherheitskonzeptes bei dem nach Satz 1 Verpflichteten. 6 Die Sätze 1 bis 4 gelten nicht für Betreiber von Telekommunikationsanlagen, die ausschließlich dem Empfang oder der Verteilung von Rundfunksignalen dienen.
2 Wer ein öffentliches Telekommunikationsnetz betreibt, hat der Bundesnetzagentur das Sicherheitskonzept unverzüglich nach der Aufnahme des Netzbetriebs vorzulegen. 3 Wer öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste erbringt, kann nach der Bereitstellung des Telekommunikationsdienstes von der Bundesnetzagentur verpflichtet werden, das Sicherheitskonzept vorzulegen. 4 Mit dem Sicherheitskonzept ist eine Erklärung vorzulegen, dass die darin aufgezeigten technischen Vorkehrungen und sonstigen Schutzmaßnahmen umgesetzt sind oder unverzüglich umgesetzt werden. 5 Stellt die Bundesnetzagentur im Sicherheitskonzept oder bei dessen Umsetzung Sicherheitsmängel fest, so kann sie deren unverzügliche Beseitigung verlangen. 6 Sofern sich die dem Sicherheitskonzept zugrunde liegenden Gegebenheiten ändern, hat der nach Satz 2 oder 3 Verpflichtete das Konzept anzupassen und der Bundesnetzagentur unter Hinweis auf die Änderungen erneut vorzulegen. 7 Die Bundesnetzagentur kann die Umsetzung des Sicherheitskonzeptes überprüfen.
(5) 1 Wer ein öffentliches Telekommunikationsnetz betreibt oder öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste erbringt, hat der Bundesnetzagentur eine Sicherheitsverletzung einschließlich Störungen von Telekommunikationsnetzen oder -diensten unverzüglich mitzuteilen, sofern hierdurch beträchtliche Auswirkungen auf den Betrieb der Telekommunikationsnetze oder das Erbringen von Telekommunikationsdiensten entstehen. 2 Die Bundesnetzagentur kann von dem nach Satz 1 Verpflichteten einen detaillierten Bericht über die Sicherheitsverletzung und die ergriffenen Abhilfemaßnahmen verlangen. 3 Erforderlichenfalls unterrichtet die Bundesnetzagentur das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, die nationalen Regulierungsbehörden der anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit über die Sicherheitsverletzungen. 4 Die Bundesnetzagentur kann die Öffentlichkeit informieren oder die nach Satz 1 Verpflichteten zu dieser Unterrichtung auffordern, wenn sie zu dem Schluss gelangt, dass die Bekanntgabe der Sicherheitsverletzung im öffentlichen Interesse liegt. 5 Die Bundesnetzagentur legt der Kommission, der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik einmal pro Jahr einen zusammenfassenden Bericht über die eingegangenen Mitteilungen und die ergriffenen Abhilfemaßnahmen vor.
(6) 1 Die Bundesnetzagentur erstellt im Benehmen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit einen Katalog von Sicherheitsanforderungen für das Betreiben von Telekommunikations- und Datenverarbeitungssystemen sowie für die Verarbeitung personenbezogener Daten als Grundlage für das Sicherheitskonzept nach Absatz 4 und für die zu treffenden technischen Vorkehrungen und sonstigen Maßnahmen nach den Absätzen 1 und 2. 2 Sie gibt den Herstellern, den Verbänden der Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze und den Verbänden der Anbieter öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste Gelegenheit zur Stellungnahme. 3 Der Katalog wird von der Bundesnetzagentur veröffentlicht.
(7) 1 Die Bundesnetzagentur kann anordnen, dass sich die Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze oder die Anbieter öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste einer Überprüfung durch eine qualifizierte unabhängige Stelle oder eine zuständige nationale Behörde unterziehen, in der festgestellt wird, ob die Anforderungen nach den Absätzen 1 bis 3 erfüllt sind. 2 Der nach Satz 1 Verpflichtete hat eine Kopie des Überprüfungsberichts unverzüglich an die Bundesnetzagentur zu übermitteln. 3 Er trägt die Kosten dieser Überprüfung.
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 § 42
 § 45
 § 77
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 § 78
 § 112
 § 123
 § 126
 § 140
 § 11