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Timestamp: 2016-10-25 21:07:08+00:00

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6B_407/2011 (12.09.2011)
Willk�r (mehrfache Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz); Strafzumessung
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, vom 10. Mai 2011.
Das Obergericht des Kantons Z�rich erkl�rte X.________ am 10. Mai 2011 zweitinstanzlich der mehrfachen qualifizierten Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz (Anklageziffern 2-6, f�nf Transporte) schuldig. Vom Vorwurf betreffend die Anklageziffer 1 (Transport vom 21./22. Dezember 2008) sprach es ihn frei. Es verurteilte ihn unter Anrechnung der ausgestandenen Haft und des vorzeitigen Strafvollzugs von 729 Tagen zu einer Freiheitsstrafe von 45 Monaten.
X.________ und A.________ transportierten mit Hilfe von Kurieren Kokaingemisch von Holland nach Z�rich, um es in der Schweiz verkaufen zu lassen. Die beiden waren f�r das Beschaffen des Kokains, das Organisieren der Kuriere und den R�cktransport des Erl�ses aus dem Kokainhandel nach Holland verantwortlich. In der Schweiz war B.________ f�r die Betreuung der Kuriere, deren Unterbringung sowie die Entgegennahme resp. das Lagern des in die Schweiz transportierten Kokains zust�ndig. Insgesamt organisierte X.________ in Zusammenarbeit mit A.________ und B.________ f�nf Kokaintransporte, die am 19./20. Februar 2009 (mind. ca. 490 Gramm Kokaingemisch, Reinheitsgrad ca. 5.7 %) und am 26./27. M�rz 2009 (712 Gramm Kokaingemisch, Reinheitsgrad zwischen 5.7 % und 7.1 %) durch den Kurier C.________, am 9. Februar 2009 (ca. 530 Gramm Kokaingemisch, Annahme Reinheitsgrad 5.1 %) und am 22./23. M�rz 2009 (925 Gramm Kokaingemisch, Reinheitsgrad 5.1 %) durch die Kurierin D.________ sowie am 1. Februar 2009 durch die Kuriere E.________ und einen Unbekannten (insgesamt ca. 900 Gramm Kokaingemisch, Annahme Reinheitsgrad 5.1 %) durchgef�hrt wurden.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, die Dispositiv-Ziffern 1 (Bandenm�ssigkeit) sowie 3 (Strafpunkt) des Urteils des Obergerichts des Kantons Z�rich seien aufzuheben. Er sei vom Vorwurf der bandenm�ssigen Tatbegehung freizusprechen und mit einer Freiheitsstrafe von maximal 16 2/3 Monaten zu bestrafen, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen. Zudem ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung.
1.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. Die Anklage umschreibe nicht bzw. nur ungen�gend, welche Planungs- und Entschlusshandlungen ihm vorgeworfen werden. Sie konkretisiere auch nicht, inwiefern er sich an der Ausf�hrung der f�nf Transporte beteiligt habe (Beschwerde S. 3 Ziff. 6).
1.2 Der Anklagegrundsatz wurde nicht verletzt. Die Anklageschrift gen�gt auch den sich aus der Informationsfunktion ergebenden Anforderungen (zum Anklageprinzip BGE 133 IV 235 E. 6.3 S. 245 mit Hinweisen). Die Vorinstanz h�lt zutreffend fest, dass auf den Seiten 2 und 3 der Anklageschrift vom 14. Oktober 2010 umschrieben ist, wie der Beschwerdef�hrer bei der Planung, Beschlussfassung und Ausf�hrung der ihm vorgeworfenen Delikte beteiligt war (angefochtenes Urteil S. 6 E. 3; bezirksgerichtliche Akten act. 36). Entgegen dessen Ansicht handeln diese Seiten keineswegs nur vom Transport von C.________ vom Dezember 2008. Zudem ist in den Anklageziffern zu den einzelnen Transporten noch konkreter beschrieben, worin die Tatbeteiligung des Beschwerdef�hrers bestand (Anklage S. 4-7). Seine Verteidigungsrechte waren nicht beeintr�chtigt, was er auch nicht vorbringt.
2.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie von weiteren Verfahrensrechten (Art. 32 BV, Art. 6 EMRK). Die Vorinstanz st�tze den Schuldspruch unter anderem auf Telefongespr�che zwischen C.________ und B.________ vom 24. M�rz 2009, 16.20 Uhr, sowie demjenigen zwischen ihm und B.________ vom 25. Januar 2009, 22.10 Uhr, und vom 29. Januar 2009, 20.08 Uhr. Der Inhalt dieser Gespr�che d�rfe jedoch nicht gegen ihn verwendet werden, da ihm die entsprechenden Abh�rprotokolle nicht vorgehalten worden seien (Beschwerde S. 9 4. Abschnitt, S. 13 letzter Abschnitt, S. 14 erster Abschnitt, S. 19 Ziff. 9.2 und S. 20 f. Ziff. 10.2 f.).
2.2 Der anwaltlich vertretene Beschwerdef�hrer erhebt diese R�ge erstmals vor Bundesgericht. Gem�ss dem Grundsatz von Treu und Glauben ist es nicht zul�ssig, verfahrensrechtliche R�gen, die in einem fr�heren Verfahrensstadium h�tten geltend gemacht werden k�nnen, sp�ter noch vorzubringen (BGE 135 III 334 E. 2.2; 134 I 20 E. 4.3.1; je mit Hinweisen). Er h�tte diesen angeblichen Verfahrensmangel bereits bei den kantonalen Instanzen vorbringen k�nnen, was er aber nicht tat (Protokoll erstinstanzliche Verhandlung, S. 3-11, 84-96, 121-125, 141-146; bezirksgerichtliche Akten act. 30, act. 37, act. 45; vorinstanzliche Akten act. 60, act. 62 Protokoll Berufungsverhandlung S. 3-28, 38-40). Sein Zuwarten widerspricht Treu und Glauben. Diesbez�glich ist �berdies der kantonale Instanzenzug nicht ersch�pft und der Entscheid nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG (Urteil 6B_317/2007 vom 16. Oktober 2007 E. 2 mit Hinweisen). Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt nicht einzutreten.
3.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt offensichtlich unrichtig fest und verletze den Grundsatz "in dubio pro reo". Er macht geltend, eine willk�rfreie und umfassende Beweisw�rdigung h�tte ergeben, dass er nicht als Mitglied einer Bande sowie lediglich in untergeordneter Weise gehandelt habe und ausserdem nur an drei Kokaintransporten beteiligt gewesen sei (Beschwerde S. 4 ff.). Insoweit verletze die Vorinstanz ebenso aArt. 19 Ziff. 1 Abs. 3 und 4 sowie Ziff. 2 lit. b BetmG (siehe nArt. 19 Abs. 1 lit. b und c sowie Abs. 2 lit. a und b BetmG, in Kraft seit 1. Juli 2011; Beschwerde S. 6 f., S. 17 erster Abschnitt, S. 19 Ziff. 9.4, S. 20 Ziff. 10 und S. 21 Ziff. 10.3 und 11).
3.2.1 Nach aArt. 19 Ziff. 1 Abs. 3 und 4 BetmG macht sich strafbar, wer unbefugt Bet�ubungsmittel lagert, versendet, bef�rdert, ein-, aus- oder durchf�hrt bzw. unbefugt anbietet, verteilt, verkauft, vermittelt, verschafft, verordnet, in Verkehr bringt oder abgibt (siehe nArt. 19 Abs. 1 lit. b und c BetmG). Die allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzbuches finden auch im Bet�ubungsmittelstrafrecht Anwendung, soweit das Bet�ubungsmittelgesetz nicht selbst Bestimmungen aufstellt (Art. 26 BetmG). In aArt. 19 Ziff. 1 BetmG (nArt. 19 Abs. 1 BetmG) sind nahezu alle Unterst�tzungshandlungen als selbstst�ndige Handlungen umschrieben. Unterst�tzende Tatbeitr�ge sind daher nicht �ber die Regeln der Mitt�terschaft, Anstiftung oder Gehilfenschaft in die eigentliche Tat einzubeziehen. Als Mitt�ter zu bestrafen ist deshalb auch, wer als (untergeordnetes) Mitglied einer Bande auf Geheiss handelte oder wer in der Organisation nur dienende Stellung einnahm und Handlungen von untergeordneter Bedeutung vornahm. Gehilfenschaft im Sinne von Art. 25 StGB liegt lediglich vor, wenn die objektive Mitwirkung an der Tat eines anderen sich auf einen untergeordneten, vom Gesetz nicht als selbstst�ndiges Delikt erfassten Beitrag beschr�nkt (BGE 133 IV 187 E. 3.2 f.).
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung liegt Bandenm�ssigkeit vor, wenn sich zwei oder mehrere T�ter mit dem ausdr�cklich oder konkludent ge�usserten Willen zusammenfinden, insk�nftig zur Ver�bung mehrerer selbstst�ndiger, im Einzelnen m�glicherweise noch unbestimmter, Straftaten zusammenzuwirken. Das Qualifikationsmerkmal der Bande setzt gewisse Mindestans�tze einer Organisation (etwa Rollen- oder Arbeitsteilung) und eine Intensit�t des Zusammenwirkens voraus (BGE 135 IV 158 E. 2 mit Hinweisen).
3.2.2 Die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen k�nnen beim Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie willk�rlich sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 134 IV 36 E. 1.4.1 S. 39). Das Bundesgericht hat die Voraussetzungen an die Begr�ndungspflicht einer Willk�rr�ge und f�r das Vorliegen von Willk�r mehrfach dargelegt. Darauf kann verwiesen werden (BGE 136 I 49 E. 1.4.1; 135 V 2 E. 1.3; 134 I 140 E. 5.4; 134 II 244 E. 2.2; je mit Hinweisen).
Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in der vom Beschwerdef�hrer angerufenen Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor dem Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende selbstst�ndige Bedeutung zu (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41; 124 IV 86 E. 2a; je mit Hinweisen).
3.3.1 Die Vorinstanz f�hrt aus, der angeklagte Sachverhalt beruhe insbesondere auf den Aussagen des Beschwerdef�hrers, von A.________, von B.________, von C.________ sowie den Erkenntnissen der Telefon�berwachungen. Die Aussagen des Beschwerdef�hrers w�hrend der Gest�ndnisphase (zwischen August und Dezember 2009) seien schl�ssig, detailreich, ohne Widerspr�che und w�rden - zusammen mit dem �brigen Beweisergebnis - ein stimmiges Ganzes ergeben. Sein Gest�ndnis stimme weitgehend mit demjenigen von A.________ �berein. Beide seien in Haft gewesen, als sie die Gest�ndnisse ablegt h�tten, weshalb es nicht m�glich sei, dass sie Absprachen h�tten treffen k�nnen. Zudem sei nicht einzusehen, weshalb sich der Beschwerdef�hrer zu Unrecht h�tte belasten sollen. Seine Begr�ndung hierzu, wonach er Angst um seine Tochter gehabt und deshalb die Schuld auf sich genommen habe, leuchte nicht ein. Der Beschwerdef�hrer habe keine Angaben gemacht, die es erm�glicht h�tten, F.________ (den angeblich Hauptverantwortlichen) zu finden. Er h�tte F.________ ohne Furcht bereits von Anfang an nennen k�nnen. Dass er dies nicht tat, sondern erst sp�ter erw�hnte, er habe Angst gehabt, deute darauf hin, dass diese Angst eine Schutzbehauptung sei, und die in der Gest�ndnisphase gemachten Aussagen wahr seien. Die sp�teren �usserungen des Beschwerdef�hrers seien Schutzbehauptungen, mit welchen er versucht habe, sich herauszureden und die Verantwortung auf F.________ abzuschieben (angefochtenes Urteil S. 8-13, erstinstanzlicher Entscheid S. 18).
3.3.2 Die Vorinstanz erw�gt, nur der Beschwerdef�hrer und A.________ h�tten F.________ erw�hnt. Letzterer habe ihn erst genannt, nachdem er geh�rt habe, wie der Beschwerdef�hrer ihn ins Spiel gebracht habe. Nicht einmal B.________, der mit ihnen eng zusammengearbeitet habe, habe je von F.________ geh�rt. Er habe dahinter gar eine L�ge des Beschwerdef�hrers vermutet. Die polizeilichen Ermittlungen h�tten nicht ergeben, dass F.________ existiere. Aus den Aussagen von anderen Mitangeklagten gehe indes hervor, dass in Holland allenfalls eine weitere Person mitgewirkt habe. Deshalb sei nicht auszuschliessen, dass von dort zus�tzlich jemand in die Drogengesch�fte verwickelt gewesen sei, was jedoch nichts an den selbstst�ndigen Handlungen des Beschwerdef�hrers �ndere (angefochtenes Urteil S. 13 2. Abschnitt).
Nach der Konfrontationseinvernahme mit dem Beschwerdef�hrer, an welcher A.________ ihn und sich selbst noch als Auftraggeber der Transporte belastet habe, sei dieser auf die an dieser Einvernahme vom Beschwerdef�hrer ge�usserten Version umgeschwenkt, wonach sie nicht die Auftraggeber gewesen seien, sondern nur f�r F.________ gearbeitet h�tten. A.________ habe jedoch davor, d.h. w�hrend seiner Gest�ndnisphase, so konstant und widerspruchsfrei ausgesagt, dass seine sp�teren �usserungen, in welchen er alles bestritten und die Verantwortung auf F.________ geschoben habe, nicht glaubhaft seien. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb er den Beschwerdef�hrer, B.________ und sich selbst zu Unrecht h�tte belasten sollen, wenn dies nicht der Wahrheit entspreche. Ausserdem w�rden sich die w�hrend dieser Phase gemachten Aussagen mit dem �brigen Untersuchungsergebnis, insbesondere den Telefon�berwachungen, decken (angefochtenes Urteil S. 14 f. E. 2.2 a).
3.4 Soweit der Beschwerdef�hrer den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz und ihrer eingehenden Beweisw�rdigung einzig seine Sicht der Dinge gegen�berstellt, ohne n�her auszuf�hren, inwiefern ihr Entscheid (auch) im Ergebnis willk�rlich sein soll, ersch�pfen sich seine Vorbringen in appellatorischer Kritik. Darauf ist nicht einzutreten. Dies ist der Fall, wenn er behauptet, B.________ habe sich nicht als Bandenmitglied, sondern als selbstst�ndiger Unternehmer bet�tigt (Beschwerde S. 7 2. Abschnitt), oder wenn er vorbringt, F.________ sei f�r die Untersuchungsbeh�rden leicht zu finden (Beschwerde S. 8 letzter Abschnitt). Ebenso wenn er beteuert, er habe das ihn belastende SMS vom 23. M�rz 2009 (1.42 Uhr) nicht geschrieben. F.________ habe sich sch�tzen wollen und deshalb sein Ger�t benutzt (Beschwerde S. 15 f.).
Ebenfalls nicht zu h�ren ist die R�ge des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz ber�cksichtige die entlastenden Aussagen von C.________ nicht (Beschwerde S. 14 f. Ziff. 8.3). Im Rahmen der W�rdigung der Aussagen der Mitbeteiligten h�lt die Vorinstanz fest, jener habe die Namen seiner Auftraggeber nicht nennen wollen. Wenn er zu A.________ und zum Beschwerdef�hrer befragt worden sei, habe er erkl�rt, er wolle keine Probleme bekommen. Diese Reaktion zeige, dass C.________ vor dem Beschwerdef�hrer Angst gehabt habe, was darauf hindeute, dass er von ihm beauftragt worden sei (angefochtenes Urteil S. 16 f. E. 2.2). Mit diesen Ausf�hrungen der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander.
Nach der Auffassung des Beschwerdef�hrers sind die Aussagen von B.________ nicht verwertbar, da aus dessen Verhalten an den Einvernahmen hervorgehe, dass er das Verfahren nicht ernst genommen habe. Sodann habe er nicht konstant und widerspr�chlich ausgesagt (Beschwerde S. 10 ff. Ziff. 8.2). Damit legt der Beschwerdef�hrer einzig dar, wie die Aussagen seiner Meinung nach richtigerweise zu w�rdigen gewesen w�ren. Indem er in seiner Beschwerde die bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Tatsachenbehauptungen wiederholt, zeigt er keine Willk�r auf (vorinstanzliche Akten act. 60 S. 9 und S. 14 f.). Er stellt der vorinstanzlichen W�rdigung lediglich seine eigene Sicht der Dinge gegen�ber, ohne zu er�rtern, inwiefern das angefochtene Urteil (auch) im Ergebnis verfassungswidrig sein sollte.
3.5 Der Beschwerdef�hrer wendet ein, die Vorinstanz st�tze sich zu einseitig auf seine Aussagen bzw. diejenigen von A.________ w�hrend der sog. "Gest�ndnisphase", in welcher sie aus Angst vor F.________ ausgesagt h�tten, dass sie den Drogenhandel zusammen mit B.________ organisiert sowie selbstst�ndig betrieben h�tten. Als er realisiert habe, dass ihm Transporte angelastet wurden, an denen er nicht beteiligt gewesen sei, sei er gezwungen gewesen, sein Aussageverhalten zu �ndern. Die Vorinstanz nehme an, F.________ existiere. Gleichwohl lege sie ihrem Urteil nicht die ihn betreffenden �usserungen zugrunde, womit sie �berdies seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletze (Beschwerde S. 4-7).
Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, wonach die Drogentransporte unter anderem gest�tzt auf die schl�ssigen, widerspruchsfreien sowie detailreichen Aussagen des Beschwerdef�hrers w�hrend seiner Gest�ndnisphase - die zusammen mit dem �brigen Beweisergebnis ein stimmiges Ganzes ergeben - erwiesen sind, ist nicht willk�rlich. Entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers ber�cksichtigt die Vorinstanz ebenso den Umstand, dass er bereits vor der Konfrontationseinvernahme mit A.________ am 15. Dezember 2009, mitunter von einer Person in Holland sprach, deren Namen er nicht nennen k�nne (Beschwerde S. 4 2. Abschnitt; angefochtenes Urteil S. 8 E. 2 verweist auf den erstinstanzlichen Entscheid S. 10 f.; vorinstanzliche Akten act. 2/8 S. 3, act. 2/9 S. 15, act. 2/11 S. 6). Sein Aussageverhalten, auch die Pr�zisierungen bzw. den Widerruf des Gest�ndnisses, hat die Vorinstanz damit sehr wohl einbezogen. Allerdings erachtet sie seine Aussagen nach dem 15. Dezember 2009, mit welchen er immer mehr versuchte, sich herauszureden und die Verantwortung auf F.________ abzuschieben, als nicht glaubhaft, was nicht zu beanstanden ist. Die Vorinstanz ist auch nicht in Willk�r verfallen, wenn sie erw�gt, die Tatsache, dass m�glicherweise eine weitere Person aus Holland in den Handel involviert gewesen sei, namentlich als Kokainlieferant, habe keinen Einfluss auf die angeklagten und gest�tzt auf das Beweisergebnis erstellten, selbstst�ndigen Handlungen des Beschwerdef�hrers. Insofern ist die R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs, weil dem vorinstanzlichen Urteil nicht die Aussagen zu F.________ zugrunde liegen, unbegr�ndet. Die geltend gemachte Angst vor der Nennung des Namens des angeblich Hauptverantwortlichen als Grund f�r sein Gest�ndnis �berzeugt nicht. Er nannte bloss einen �bernamen, was er von Anfang an h�tte tun k�nnen, da mit dieser wie auch mit den weiteren diffusen Informationen die tats�chlich dahinterstehende Person nicht ermittelt werden konnte (vorinstanzliche Akten act. 1/11). Zudem f�llt auf, dass er den �bernamen F.________ bzw. dessen Nationalit�t in Konfrontationseinvernahmen und damit vor m�glichen Zeugen �usserte, was ebenfalls gegen die Furcht vor einer allf�lligen Vergeltung spricht. Ausserdem stimmen die unabh�ngig voneinander gemachten, konstanten und widerspruchsfreien Aussagen von A.________ w�hrend seiner Gest�ndnisphase weitgehend mit dem Gest�ndnis des Beschwerdef�hrers �berein (angefochtenes Urteil S. 9 f., S. 12 und S. 14 f. E. 2.2 a; erstinstanzlicher Entscheid S. 10-14; vorinstanzliche Akten act. 2/6-7, act. 2/9-11, act. 2/13, act. 6/5-7, act. 6/9-10). Hiermit setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht substanziiert auseinander, sondern behauptet lediglich, A.________ habe ebenfalls Angst gehabt, etwas �ber F.________ zu sagen (Beschwerde S. 8 f. Ziff. 8.1).
3.6 Das Vorbringen des Beschwerdef�hrers, A.________, B.________ und er seien nicht die Hauptverantwortlichen der Drogentransporte gewesen, weil ihre finanzielle Beteiligung daran jeweils h�chstens 20 % bis 50 % betragen habe, geht an der Sache vorbei (Beschwerde S. 4 erster Abschnitt, S. 6 2. Abschnitt und S. 10 erster Abschnitt). Entgegen seiner Behauptung "anerkennt" die Vorinstanz seine Aussage, dass A.________, B.________ und er jeweils Geld zusammengelegt h�tten, um damit 200-300 Gramm Kokain sowie Streckmittel oder auch gestrecktes Kokain zu kaufen, nicht. Sie gibt diese �usserung ohne W�rdigung im Rahmen der Zusammenfassung seiner Aussagen wieder (angefochtenes Urteil S. 9). Zu pr�zisieren ist, dass er aussagte, sie h�tten jeweils 200-300 Gramm Kokain sowie zus�tzlich das Streckmittel gekauft und dann habe sich die wunderbare Sache vermehrt. Und das h�tten sie hierher geschickt (vorinstanzliche Akten act. 2/6 S. 12). Aus diesen Aussagen l�sst sich kein solch tiefes Beteiligungsverh�ltnis an der transportierten Menge Kokaingemisch - 490 Gramm, 712 Gramm, ca. 530 Gramm, 925 Gramm, ca. 900 Gramm - ableiten.
3.7 Hinsichtlich der Transporte von D.________, E.________ sowie dem Unbekannten zitiert der Beschwerdef�hrer seine Aussagen bzw. diejenigen von A.________ vor und nach den Gest�ndnisphasen (Beschwerde S. 17-21). Damit vermag er keine Willk�r darzutun (E. 3.5 hiervor). Im �brigen ist die vorinstanzliche Feststellung, er habe ausgef�hrt, dass A.________, B.________ und er, D.________ den Kurierlohn bezahlt h�tten, entgegen seiner Behauptung nicht aktenwidrig (Beschwerde S. 19 Ziff. 9.3, angefochtenes Urteil S. 11 E. 2.1 d, vorinstanzliche Akten act. 2/9 S. 6).
3.8 Insgesamt zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf, dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte. Die Beschwerde ist unbegr�ndet, soweit darauf eingetreten werden kann.
3.9 Soweit sich der Beschwerdef�hrer zur rechtlichen W�rdigung der Vorinstanz �ussert, tut er dies lediglich gest�tzt auf seine eigene Beweisw�rdigung. Inwiefern die Vorinstanz auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen aArt. 19 Ziff. 1 Abs. 3 und 4 sowie Ziff. 2 lit. b BetmG (nArt. 19 Abs. 1 lit. b und c sowie Abs. 2 lit. a und b BetmG) verletzt, legt er nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Auf ihre zutreffenden Erw�gungen kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG, angefochtener Entscheid S. 21 f. und S. 23 f.).
4.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Strafzumessung. Er macht geltend, die Vorinstanz lege verschiedene Strafzumessungsfaktoren zu seinen Ungunsten aus oder ber�cksichtige solche zu Unrecht nicht, wie sein Gest�ndnis oder seine finanzielle Notlage. Ausserdem best�tige sie die erstinstanzliche Strafe, obwohl sie sein Verschulden als mittelschwer und nicht wie die erste Instanz als schwer qualifiziere. Insgesamt sei die Freiheitsstrafe von 45 auf maximal 16 2/3 Monate zu reduzieren (Beschwerde S. 21-27).
4.2 Die Vorinstanz stuft das Verschulden in objektiver Hinsicht als mittelschwer ein. Der Beschwerdef�hrer habe insgesamt ca. 197 Gramm reines Kokain in die Schweiz transportiert. Damit habe er ein erhebliches Gef�hrdungspotenzial f�r die Gesundheit vieler Menschen geschaffen. Bei allen Transporten sei der Grenzwert f�r einen schweren Fall weit �berschritten gewesen (BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b). Es gelte die Rechtsprechung gem�ss BGE 109 IV 143 ff., wonach Kokain die Gesundheit sch�dige und Konsumenten davon psychisch abh�ngig w�rden. Der Beschwerdef�hrer habe ausgesagt, Kokain k�nne t�ten. Somit sei ihm bekannt, dass es eine illegale Droge sei, die s�chtig machen und zu wesentlichen Gesundheitssch�den f�hren k�nne. Als einer der Organisatoren der Kokaintransporte und Auftraggeber der Kuriere, habe er der mittleren Hierarchiestufe innerhalb der Drogenorganisation angeh�rt (angefochtenes Urteil S. 25 f. E. 4).
Die Vorinstanz erw�gt, das subjektive Verschulden sei als schwer zu qualifizieren. W�hrend drei Monaten sei er an f�nf Kokaintransporten beteiligt gewesen, was auf einen ausgepr�gten deliktischen Willen schliessen lasse. Er habe vors�tzlich und nur aus finanziellen Interessen gehandelt. Er lebe zwar in bescheidenen Verh�ltnissen, gleichwohl habe keine Notlage vorgelegen, da er bis zur Verhaftung Gelegenheitsjobs nachgegangen sei und seine Ehefrau ein Einkommen erzielt habe. Ferner habe er nicht wissentlich mit besonders gestrecktem Kokain gehandelt (angefochtenes Urteil S. 26 f.) .
Gem�ss den weiteren Erw�gungen der Vorinstanz weisen die pers�nlichen Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers keine Umst�nde auf, die sich auf die Strafzumessung auswirken. Sein Gest�ndnis w�hrend der Untersuchung k�nne nicht strafmindernd ber�cksichtigt werden, da er es widerrufen habe. Die Version, wonach er lediglich ein Gehilfe von F.________ gewesen sei, sei nicht glaubhaft. Die mehrfache Tatbegehung sowie das Vorliegen mehrerer Qualifikationsgr�nde wirke sich innerhalb des ordentlichen Strafrahmens straferh�hend aus. Insgesamt erweist sich f�r die Vorinstanz eine Freiheitsstrafe von 45 Monaten als angemessen (angefochtenes Urteil S. 27 f.).
4.4.1 Soweit die R�gen des Beschwerdef�hrers auf der geltend gemachten willk�rlichen Sachverhaltserstellung beruhen, z. B. wenn er vorbringt, er habe als Gehilfe nicht auf der mittleren Hierarchiestufe gestanden (Beschwerde S. 24 3. Abschnitt), sind sie unbegr�ndet (E. 3 hiervor). Insofern ist ebenfalls nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das "Gest�ndnis" des Beschwerdef�hrers, er sei lediglich ein Gehilfe gewesen, nicht strafmindernd ber�cksichtigt.
4.4.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, er habe gewusst, dass Kokain eine gef�hrliche Droge und nicht nur ein Genussmittel sei (Beschwerde S. 22 f.). Diese R�ge ist unbegr�ndet. Gest�tzt auf seine Aussagen, wonach Kokain eine illegale Droge sei, die s�chtig machen und t�ten k�nne, durfte die Vorinstanz zum Schluss gelangen, er habe das erhebliche Gef�hrdungspotenzial gekannt (angefochtenes Urteil S. 25 f. E. 4). Dies kann dar�ber hinaus als allgemein bekannt gelten. Beim Handel mit Kokain kann gem�ss der geltenden Rechtslage nicht die Rede davon sein, dass ein allgemeiner Konsens hinsichtlich der fehlenden Verwerflichkeit besteht (Beschwerde S. 23 f.).
4.4.3 Die Vorinstanz nimmt an, obschon der Beschwerdef�hrer gewusst habe, dass das Kokain gestreckt worden war, sei ihm dessen schlechte Qualit�t nicht bekannt gewesen. Er habe nicht wissentlich besonders stark gestrecktes Kokain transportiert (hierzu BGE 122 IV 299 E. 2c). Es sei lebensfremd, bei so schlechtem Kokain einen solchen Aufwand - Transportkosten der Kuriere, Kurierl�hne, eigene Reisekosten - zu betreiben (angefochtenes Urteil S. 26 f.). Diese Schlussfolgerung ist entgegen dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers auch vertretbar, wenn er dar�ber informiert gewesen sein sollte, dass die schlechte Qualit�t des Kokains beanstandet worden war (Beschwerde S. 26 f. 3. Abschnitt). Ferner durfte die Vorinstanz ohne Willk�r verneinen, dass sich der Beschwerdef�hrer in einer finanziellen Notlage befand. Zum einen erzielte seine Ehefrau regelm�ssig ein Erwerbseinkommen sowie er bis zu seiner Verhaftung mit Gelegenheitsjobs. Zum anderen konnte Erstere die angebliche finanzielle Notlage durch die Aufnahme einer zweiten Arbeitsstelle sogar alleine abwenden (Beschwerde S. 24 ff., angefochtenes Urteil S. 26 2. Abschnitt).
4.4.4 Die Vorinstanz ist in ihrer Strafzumessung nicht an die Erw�gungen der ersten Instanz gebunden. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers durfte sie die gleich hohe Strafe ausf�llen wie jene (Beschwerde S. 21), selbst wenn sie sein Verschulden in objektiver Hinsicht etwas leichter einstuft. Es ist zul�ssig, dass sie ein anderes Strafzumessungskriterium st�rker straferh�hend als die erste Instanz gewichtet und deshalb auf die gleich hohe Strafe kommt. Jedenfalls h�lt sich die ausgef�llte Strafe von 45 Monaten auch bei einer Gesamtbetrachtung innerhalb des sachrichterlichen Ermessens und ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist ebenfalls abzuweisen, da die Beschwerde von vornherein aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 BGG).
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seinen angespannten finanziellen Verh�ltnissen ist mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung zu tragen (Beschwerde S. 25 ff.; Art. 65 Abs. 2 BGG).

References: BGE 
 Art. 6
 Art. 80
in dubio
 Art. 25
 Art. 95
 BGE 
in dubio
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 Art. 65