Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-erfurt-auftragsbekanntmachung-8/
Timestamp: 2019-11-18 13:29:02+00:00

Document:
2019/S 204-496926
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=287401
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=287401
Planungsleistungen für die Erweiterung der Kläranlage Artern/Unstrut im Rahmen der Erschließung der „Industriegroßfläche Artern/Unstrut“
Referenznummer der Bekanntmachung: IGK 2019 03-0118-1
Die LEG Thüringen beabsichtigt das Industriegebiet IG Artern/Unstrut zu erschließen. Für die Herstellung funktionierender Abwasseranlagen ist die Erweiterung der Kläranlage Artern, in der perspektivisch das anfallende Abwasser des Industriegebietes von zusätzlich bis zu 8 000 EW behandelt werden soll, notwendig.
Die hierfür geschätzten Investitionskosten betragen ca. 5 600 000,00 EUR netto.
Die Finanzierung erfolgt komplementär durch Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).
Die Planung der Leistungsphasen 1 bis 3 für die Erweiterung der Kläranlage Artern ist innerhalb von 12 Monaten nach Auftragserteilung zu erbringen.
Die weiteren Leistungsphasen 4 bis 9 werden stufen- und abschnittsweise in Abhängigkeit der Bewilligung der Fördermittel übertragen.
Deutschland, Thüringen, Kyffhäuserkreis, Artern
Folgende Planungsleistungen sind für die Erweiterung der KA Artern gemäß HOAI 2013 zu erbringen:
(1) Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI, LP 1 – 9 und Anlage 12 HOAI;
(2) Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI, LP 1 – 9 und Anlage 13 HOAI;
(3) Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, LP 1 – 6 und Anlage 14 HOAI;
(4) Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß §55 HOAI, LP 1 – 9 und Anlage 15 HOAI;
(5) Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, LP 1-9.
Zur detaillierten Beschreibung der einzelnen Objekt- und Fachplanungen wird auf die Aufgabenbeschreibung in den Verdingungsunterlagen verwiesen.
1) § 46 (3) 2. und 6. VgV – berufliche Erfahrungen unter Nachweis des beruflichen Werdeganges des Projektleiters:
Wichtung: 15 v. H.
Wertung: 1 Pkt.< 5 Jahre; 2 Pkt.= 5-10 Jahre; 3 Pkt. >10-15 Jahre; 4 Pkt. >15 Jahre;
2) § 46 (3) 2. und 6. VgV – berufliche Erfahrungen unter Nachweis des beruflichen Werdeganges des stellv. Projektleiters
3) § 46 (3) 1. VgV – geeignete Referenzen/ vergleichbare Leistungen des vorgesehenen Projektleiters in der Funktion als Projektleiter in den letzten 10 Jahren (2009– 2018)
Zu den Referenzen sind die Angaben gemäß III 1.3 zu tätigen.
Wichtung: 20 v. H.
Wertung: 1 Pkt. = 1 Objekt; 2 Pkt. = 2, Objekte; 3 Pkt. > 2 Objekte
4) § 46 (3) 1. VgV – geeignete Referenzen/ vergleichbare Leistungen des stellv. Projektleiters in der Funktion als stellv. Projektleiter oder als Projektleiter in den letzten 10 Jahren (2009-2018)
Wertung: 1 Pkt. = 1 Objekt; 2 Pkt. = 2 Objekte; 3 Pkt. > 2 Objekte
5) § 46 (3) 1. VgV – geeignete Referenzen/ vergleichbare Leistungen des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in
Den in den letzten 10 Jahren (2009-2018)
Wichtung: 20 v.H.
Wertung: 1 Pkt.= 1 Objekt; 2 Pkt.= 2 Objekte, 3 Pkt.= 3 Objekte; 4 Pkt. > 3 Objekte;
6) § 45 (4) 4. VgV – jährlicher Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages des Büros
/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2016, 2017 und 2018)
Wichtung: 10 v.H.
Wertung: 1 Pkt. < 0,30 Mio. EUR; 2 Pkt.= 0,30 – 0,80 Mio. EUR; 3 Pkt. > 0,80 – 1,30 Mio. EUR; 4 Pkt. > 1,30 Mio. EUR;
7) § 46 (3) 8. VgV – durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Büros/ Bewerbergemeinschaft
In den letzten 3 Jahren (2016, 2017 und 2018)
Wertung: 1 Pkt. < 4; 2 Pkt.= 4 – 8, 3 Pkt.= 9-13; 4 Pkt.> 13;
8) § 46 (3) 3. VgV – Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, Angaben zum Qualitätsmanagementsystem (QMS) Wichtung: 5 v.H. Wertung: 0 Pkt. = kein QMS; 2 Pkt.= bürointernes QMS oder zertifiziertes QMS DIN EN ISO 9001; bei gleicher Eignung mehrerer Teilnehmer wird ein Losverfahren nach § 75 (6) VgV durchgeführt.
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt. Die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 1 bis 3 sind innerhalb von ca. 12 Monaten nach Auftragserteilung zu erbringen.
Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen 4 bis 9 bzw. 4 bis 6 der Tragswerksplanung und der Besonderen Leistungen der Technischen Ausrüstung, erfolgt, wenn die endgültige Entwurfsplanung vorliegt, diese vom AG und ggf. von anderen Stellen gebilligt (genehmigt) wird, die Finanzierung gesichert ist und sonstige Gründe einer Weiterführung der Maßnahme nicht entgegenstehen.
Es handelt sich um folgende Optionen
(1) Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, LP 4 – 9 Anlage 10 HOAI;
(2) Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI, LP 4 – 9 und Anlage 12 HOAI;
(3) Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI, LP 4 – 9 und Anlage 13 HOAI;
(4) Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, LP 4 – 6 und Anlage 14 HOAI;
(5) Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß §55 HOAI, LP 4 – 9 und Anlage 15 HOA;
(6) Besondere Leistungen für die Technische Ausrüstung:
— Gefährdungsbeurteilung,
— Aktualisierung / Fortschreibung Betriebsanweisung,
— Aktualisierung / Fortschreibung Alarm- und Gefahrenabwehrplan,
— Betreuung Inbetriebnahme/ Probebetrieb,
— Begleitung arbeitssicherheitsrelevanter Begehung,
— Inbetriebnahmeprüfung Arbeitsmittel,
— Inbetriebnahmeprüfung Arbeitsmittel.
1) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen ist. (Bei ausländischen Bewerbern entsprechende/r Erklärung/ Nachweis, die /der mit der geforderten Angabe vergleichbar ist. Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein;
2) Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen Finanzamt oder Kopie derselben. Bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärung/ Nachweis, die/ der mit der geforderten vergleichbar ist. Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein;
3) Auskunft Gewerbezentralregister. Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein;
4) Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen;
5) Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen;
6) Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Firmen der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft entsprechend § 47 VgV (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmen zurückgreifen will, so sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch vom Dritten/ Nachunternehmer vorzulegen.
1) Verbindliche Erklärung zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV mit einer Deckungssumme von mindestens 2 500 000 EUR bei Personenschäden und 2 500 000 EUR bei Sach- und Vermögensschäden oder eine schriftliche Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall. Bei Bewerbergemeinschaften ist der vorgenannte Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung eines Mitgliedes ausreichend. Der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein.
2) Verbindliche Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages der letzten 3 Jahre (2016, 2017 und 2018) nach § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft entsprechend § 47 VgV (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmern zurückgreifen will, so sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen vom Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Der Auftraggeber akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
1) Verbindliche Angaben zu Maßnahmen der Qualitätssicherung durch Zertifizierungen oder durch Erläuterung eines gleichgestellten bürointernen Qualitätsmanagements nach § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV;
2) Verbindliche Angaben zur technischen Leitung (Projektleiter und Stellvertretung) nach § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV;
3) Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers in den letzten 3 Jahren (2016, 2017, 2018) getrennt nach Führungskräften (Dipl.-Ing. / Master / Bachelor) sowie technischen und verwaltungsmäßigen Mitarbeitern nach § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV;
4) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung / Qualifikation der Führungskräfte/des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters durch Befähigung der Führung der Berufsbezeichnung nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV;
5) Darstellung der vergleichbaren Leistungen/ geeignete Referenzen des Bewerbers der letzten 10 Jahre (2009-2018) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Es sind mindestens eins, höchstens 4 Referenzprojekte nachzuweisen. Diese Referenzprojekte sind wie folgt nachzuweisen:
b) Art der durchgeführten Maßnahmen – Leistungsumfang / Gesamtkosten /Nutzungsart / Projektlaufzeit / Auftraggeber getrennt nach privatem und öffentlichem Auftraggeber (Ansprechpartner) mit Anschrift und Telefonnummer (Fax – E-Mail);
c) Personaleinsatz des Bewerbers (Büro) bei der Maßnahme (Projektleitung und Stellvertretung);
6) Darstellung der vergleichbaren Leistungen/ geeignete Referenzen des Projektleiters und des stellv. Projektleiters in der Funktion als zuständiger Projektleiter bzw. als stellvertretender Projektleiter in den letzten 10 Jahren (2009-2018) nach § 46 Abs. 3 Nr.1 VgV und § 75 Abs. 5 VgV. Es sind mindestens eins, höchstens 3 Referenzprojekte nachzuweisen. Diese Referenzprojekte sind wie folgt nachzuweisen:
b) Art der durchgeführten Maßnahmen – Leistungsumfang / Gesamtkosten / Nutzungsart / Projektlaufzeit / Auftraggeber getrennt nach privatem und öffentlichem Auftraggeber (Ansprechpartner)mit Anschrift und Telefonnummer (Fax – E-Mail).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft entsprechend § 47 VgV (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmern zurückgreifen will, so sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen vom Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
Gemäß § 75 Abs. 1 bis 3 VgV
Die Bewerber, die sich auf die vorliegende Bekanntmachung bewerben, werden gebeten, sich freiwillig beim Auftraggeber zu registrieren (d. h. Registrierung: https://www.evergabe-online.de/registration/tenderer/companyData.html?6 oder ihren Namen und ihre Kontaktdaten per E-Mail an den Auftraggeber zu senden), um ihnen im Falle etwaiger Fragen von Mitbewerbern oder Änderungen der Vergabeunterlagen, die notwendigen Antworten zur Verfügung stellen zu können.
Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie bei einer anonymen Nutzung selbst verantwortlich sind, sich über Änderungen im Verfahren und in den zum Download angebotenen Unterlagen zu informieren Allgemeine Fragen zum Verfahren werden gesammelt und in einem anonymisierten Bieter-Fragen-und-Antworten-Katalog von der Vergabestelle beantwortet. Den Bieter-Fragen-und-Antworten-Katalog finden Sie in dem Ordner Vergabeunterlagen im ANA-Web und parallel auf der Bekanntmachungsseite des Verfahrens unter „Ausschreibungsunterlagen einsehen“.
Nur diejenigen Unternehmen, die vom öffentlichen Auftraggeber nach Prüfung der übermittelten Informationen dazu aufgefordert werden, können ein Erstangebot einreichen (VgV §17 (4)).
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens ist entsprechend
Rechtsbehelfsbelehrung gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2.§ 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

References: § 43
 § 47
 § 51
 §55
 § 34
 § 46
 § 46
 § 46
 § 46
 § 46
 § 45
 § 46
 § 46
 § 75
 § 34
 § 43
 § 47
 § 51
 §55
 § 123
 § 124
 § 47
 § 45
 § 45
 § 47
 § 46
 § 46
 § 46
 § 46
 § 46
 § 46
 § 75
 § 47
 § 75
 §17
 § 160
 § 135