Source: https://www.drkuper.de/datenschutzerklaerung/
Timestamp: 2019-07-17 00:19:20+00:00

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Datenschutzerklärung – Dr. Kuper – Gemeinschaftspraxen
§ 1Hinweise zur Verwendung der Datenschutzerklärung
(1)Der Besucher Ihrer Website muss ausführlich und transparent über den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten informiert werden. Die Informationen müssen gem. Art. 13 Abs. 1 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) „bei Erhebung“ der personenbezogenen Daten gegeben werden. Daher sollte die Datenschutzerklärung regelmäßig mit nur einem Klick erreichbar sein. Dazu bietet es sich an, eine Seite mit der Bezeichnung „Datenschutzerklärung“ anzulegen. Diese Seite muss stets von jeder anderen Seite Ihrer Website aus aufrufbar sein. Es empfiehlt sich daher, den Link zur Datenschutzerklärung in eine zentrale Navigation zu setzen.
(2)Bitte entfernen Sie auch ggf. noch vorhandene alte Datenschutzerklärungen oder Datenschutzhinweise.
(3)Bitte prüfen Sie die individuellen Daten in der Datenschutzerklärung (z. B. Name, Anschrift, etc.) auf Richtigkeit.
(4)Die Datenschutzerklärung enthält rot markierte URLs (http://…) zu anderen Seiten. Bitte verlinken Sie die URLs mit den entsprechenden Websites.
(5)Nach der DS-GVO müssen personenbezogene Daten in einer Weise verarbeitet werden, die eine angemessene Sicherheit der personenbezogenen Daten gewährleistet. Sie müssen daher geeignete technische und organisatorische Maßnahmen treffen, die ein angemessenes Schutzniveau gewährleisten. Dies schließt insbesondere die Verschlüsselung personenbezogener Daten ein. Sie müssen daher dafür Sorge tragen, dass Ihre Website über eine SSL- bzw. eine TLS-Verschlüsselung verfügt. Diese muss sich auf die gesamte Website einschließlich der Unterseiten beziehen und sämtliche Funktionalitäten wie zum Beispiel ein Kontaktformular, eine Newsletter-Anmeldung und den Bestellprozess einschließen.
(6)Der Passus in § 5 der Datenschutzerklärung (Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten) muss durch eine farbliche Hinterlegung, einen Rahmen und den Fettdruck gesondert hervorgehoben werden.
§ 2Erhebung von personenbezogenen Daten in Formularen
(1)Bitte weisen Sie den Website-Besucher bei der Erhebung personenbezogener Daten mit Formularen (im Rahmen einer Kontaktanfrage, Registrierung, Bestellung, Newsletter-Anmeldung etc.) durch ein Sternchen (*) darauf hin, welche Felder von ihm ausgefüllt werden müssen (Pflichtfelder). Des Weiteren muss in unmittelbarer Nähe zum Formular eine entsprechende Erläuterung vorhanden sein (z. B.: „Alle mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder“).
(2)Der Website-Besucher sollte bei der Eingabe von Daten auch die Datenschutzerklärung zur Kenntnis nehmen können. Daher sollte in unmittelbarer Nähe zum Formular folgender Hinweis erscheinen: „Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Datenschutz“. Bitte verlinken Sie diesen Satz auf Ihre Datenschutzerklärung.
(3)Nach der DS-GVO soll der Verantwortliche geeignete technische und organisatorische Maßnahmen treffen, die sicherstellen, dass durch Voreinstellung in Formularen auf Websites nur personenbezogene Daten abgefragt werden, deren Verarbeitung für den jeweiligen bestimmten Verarbeitungszweck erforderlich ist. Dies bedeutet, dass bei einem Kontaktformular beispielsweise nur diejenigen Daten abgefragt werden sollten, die für die Beantwortung der Kontaktanfrage unbedingt notwendig sind. Für eine Newsletter-Anmeldung sollte nur die E-Mail-Adresse abgefragt werden.
Derzeit ist leider nicht absehbar, ob die Abfrage weiterer, freiwilliger Angaben ohne eine informierte Einwilligung des Website-Besuchers zulässig ist oder nicht. Hierzu haben sich die Aufsichtsbehörden bislang nicht geäußert. Wir gehen derzeit davon aus, dass hierzu das berechtigte Interesse des Website-Betreibers genügt und haben den entsprechenden Passus in der Datenschutzerklärung dementsprechend formuliert. Wir empfehlen Ihnen aber dennoch, die abgefragten Daten in Formularen auf das Nötigste zu beschränken. Im Ergebnis sollten bei Formularen also nur die unbedingt notwendigen personenbezogenen Daten abgefragt werden, die dann zwangsläufig auch Pflichtfelder sind.
§ 3Cookies
(1)Sofern Ihre Website Cookies verwendet, muss der Besucher über die Nutzung von Cookies informiert werden, sobald er Ihre Website das erste Mal aufruft. Hierzu sollte beispielsweise ein Banner im oberen oder unteren Teil der Website erscheinen, der den nachfolgenden Passus zur Information des Besuchers zeigt: „Wir verwenden Cookies, um bestimmte Funktionen unserer Website zu ermöglichen und Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Wenn Sie auf unserer Website weitersurfen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.“ Bitte verlinken Sie diesen Satz auch auf Ihre Datenschutzerklärung. Dieser Banner sollte so gestaltet sein, dass in keinem Fall andere wichtige Informationen oder Links auf Ihrer Website (Impressum, Datenschutzerklärung etc.) verdeckt werden.
(2)Der Einsatz von persistenten Cookies ist grundsätzlich unzulässig, da jene dauerhaft Daten erheben können, selbst wenn es zur Erbringung der Zwecke nicht mehr erforderlich wäre. Die persistenten Cookies sind jedoch zulässig, wenn sie mit einer zeitlichen Begrenzung versehen werden, so dass sie z. B. zwei Monate nach deren Setzung automatisch gelöscht werden.
§ 4Newsletter Hinweise
Sofern Sie die Anmeldung zu einem Newsletter anbieten, muss neben dieser Funktion folgender Hinweis erscheinen: „Die Abmeldung ist jederzeit möglich.“ Wir empfehlen stets, Newsletter nur an Kunden zu senden, die sich aktiv zum Newsletter angemeldet haben.
Die Bestellhistorie eines Kunden darf nicht dauerhaft aufbewahrt werden, falls der Kunde nicht seine Einwilligung dazu erteilt hat. Gem. Art. 17 Abs. 1 lit. a DS-GVO sind personenbezogene Daten zu löschen, sobald sie für die Zwecke ihrer Erhebung nicht mehr notwendig sind. Daher sind Bestelldaten an sich nur aufzubewahren, bis die Abwicklung des Vertrages abgeschlossen ist. Im operativen System können die Daten aufbewahrt werden, während die Kunden Gewährleistungsansprüche geltend machen können, also grundsätzlich bis zwei Jahre nach dem Kauf einer Ware. Die vielfach anzutreffende Praxis, dass Online-Shops die gesamte Bestellhistorie, auch über viele Jahre, speichern und dem Kunden über das Kundenkonto bereitstellen, sollte nur bei dem Vorliegen einer Einwilligung fortgeführt werden. Eine solche Einwilligung sieht diese Datenschutzerklärung aber nicht vor.
Die Zulässigkeit einer Weitergabe der E-Mail-Adresse oder Telefonnummer an einen Versanddienstleister zum Zwecke der Lieferankündigung oder Lieferabstimmung ist derzeit nicht abschließend geklärt. Hierzu haben sich die Aufsichtsbehörden bislang nicht einheitlich geäußert. Teilweise wird für die Zulässigkeit einer solchen Datenweitergabe eine informierte Einwilligung des Kunden im Rahmen des Bestellprozesses gefordert. Unserer Ansicht nach dürfte eine solche Datenweitergabe aber bereits durch das berechtigte Interesse des Versanddienstleisters an einer Lieferankündigung gedeckt sein. Überdies ist eine Lieferankündigung auch im Interesse des Kunden; vielfach wird sie sogar erwartet. Wir stützen die Datenweitergabe an einen Versanddienstleister zur Lieferankündigung oder Lieferabstimmung daher auf das berechtigte Interesse und verzichten auf eine Einwilligung des Kunden. Diese Lösung ist zwar praktikabel, jedoch mit dem Risiko der datenschutzrechtlichen Unzulässigkeit verbunden. Möchten Sie – anders als von uns vorgeschlagen – eine Einwilligung des Kunden einholen, ist eine Anpassung des von uns vorgeschlagenen Passus in der Datenschutzerklärung notwendig. Zudem muss dann eine informierte Einwilligung des Kunden im Bestellprozess eingeholt werden. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall unbedingt an. Wir stellen Ihnen dann die entsprechenden Formulierungen zur Verfügung.
Falls ein Kunde im Rahmen der Bestellung die Daten eines Dritten (z. B. im Rahmen einer abweichenden Liefer- oder Rechnungsanschrift) angibt, muss der Dritte über die Pflichtinformationen nach Art. 14 DS-GVO informiert werden. Diese Pflichtinformationen können nicht über die Datenschutzerklärung abgedeckt werden, sondern müssen direkt gegenüber dem Betroffenen (beispielsweise zusammen mit der Lieferung) erfolgen.
§ 5Allgemeine Hinweise zum Einsatz von Drittanbieter-Tools
(1)Zu Drittanbieter-Tools (Google Maps, YouTube-Videos, Vimeo etc.) kann festgehalten werden, dass praktisch kein Anbieter solcher Tools am Markt existiert, der die Vorgaben europäischen Datenschutzrechts, insbesondere nach der DS-GVO, einhält. Der Einsatz solcher Tools führt zu einem erheblichen Kontrollverlust hinsichtlich der erhobenen Daten. Eine Kontrollmöglichkeit der Datenverarbeitung durch den Website-Betreiber besteht fast gar nicht, hingegen das Risiko einer Beanstandung durch die Datenschutz-Aufsichtsbehörden. Daher sollten die Nutzung und die Risiken sorgfältig abgewogen werden und eine bedachte Auswahl der Anbieter getroffen werden (mit einem Fokus auf europäische Anbieter).
(2)Eine verlässliche Grundlage zur rechtlichen Bewertung von Nutzertracking zu Werbezwecken existiert derzeit nicht. Als datenschutzrechtliche Lösungsansätze sind die Einholung einer Einwilligung, ein abgestuftes Opt-in oder ein bloßes Opt-out möglich. Der sicherste Weg besteht darin, vom Kunden eine Einwilligung in die Nutzung seiner Daten für weitergehende Werbezwecke durch die Anbieter dieser Tools einzuholen. Dies gelingt in der Praxis jedoch nicht, da die Einwilligung sämtliche Zwecke und Mittel der Datenverarbeitung erfassen müsste, die durch die Anbieter dieser Tools bestimmt werden. Den konkreten Umfang der werblichen Nutzung legen die Anbieter dieser Tools nicht offen, so dass eine Einwilligungsklausel stets defizitär wäre. Wir empfehlen unseren Mandanten daher grundsätzlich, Abstand von solchen Tools zu nehmen!
(3)Falls diese Tools aber dennoch zum Einsatz kommen sollen, sollte als Mindestanforderung für Website-Betreiber eine Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung vorgewiesen werden können und der Nutzer transparent informiert werden. Dementsprechend haben wir die Datenschutzerklärung ausformuliert, weisen aber noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass unsere Empfehlung klar in Richtung eines Verzichts auf solche Tools geht und die datenschutzkonforme Ausgestaltung solcher Tools oder der entsprechenden Passagen in der Datenschutzerklärung von uns derzeit nicht garantiert werden kann.
§ 6Allgemeine Hinweise zum Einsatz von Analyse-Tools und Tracking-Mechanismen
(1)Der Einsatz von Analyse-Tools und Tracking-Mechanismen (Google Analytics, Matomo, OpenWebAnalytics, Seiten-Insights etc.) war unter Geltung des BDSG a. F. weitgehend rechtssicher möglich. Durch die DS-GVO muss dies aber neu bewertet werden. Die jüngsten Äußerungen der Aufsichtsbehörden zum Einsatz von Tracking-Mechanismen lassen darauf schließen, dass bei ihrem Einsatz eine vorherige Einwilligung des Website-Besuchers erforderlich ist. Das bedeutet, dass eine informierte Einwilligung im Sinne der DS-GVO in Form einer Erklärung oder sonstigen eindeutig bestätigenden Handlung vor Beginn des Trackings oder dem Platzieren des Cookies eingeholt werden muss.
(2)Wir halten die aktuelle Ansicht der Aufsichtsbehörden für überzogen. Unserem Verständnis der DS-GVO folgend, kann die für den Einsatz von Tracking-Mechanismen notwendige Rechtsgrundlage über das berechtigte Interesse des Website-Betreibers hergeleitet werden. Die beim Tracking webseiten- und sogar geräteübergreifend erstellten Nutzungsprofile sind nicht derart schwerwiegend, dass sie „die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen“. Durch die Pseudonymisierung / Anonymisierung wird den schutzwürdigen Interessen des Website-Besuchers ausreichend Rechnung getragen.
(3)Wir schlagen daher vor, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen von Tracking-Mechanismen über das berechtigte Interesse herzuleiten und auf eine Einwilligung des Website-Besuchers zu verzichten. Dementsprechend haben wir den Passus in der Datenschutzerklärung aufgebaut. Bis zur endgültigen Klärung dieser Streitfrage können wir die Zulässigkeit der von uns vorgeschlagenen Lösung aber nicht garantieren. Möchten Sie – anders als von uns vorgeschlagen – eine informierte Einwilligung des Nutzers für die Nutzung von Tracking-Mechanismen einholen, ist eine Anpassung des von uns vorgeschlagenen Passus notwendig. Zudem muss eine informierte Einwilligung des Nutzers eingeholt werden. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall unbedingt an. Wir stellen Ihnen dann die entsprechenden Formulierungen zur Verfügung.
(4)Die Analyse der mit diesen Tools erhobenen Daten durch Dienstleister darf nur auf Grundlage eines Vertrages oder eines anderen Rechtsinstruments nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten der EU erfolgen, den bzw. das Sie mit dem jeweiligen Dienstleister abschließen und welcher bzw. welches den Anforderungen des Art. 28 Abs. 3 DS-GVO genügt.
(5)Bei der Nutzung von Tracking-Mechanismen müssen Sie die Aufbewahrungsdauer der Tracking-Daten festlegen. Je nach Auswahl der Aufbewahrungsdauer tragen Sie den Zeitraum anschließend bitte anstelle des rot markierten Platzhalters (XXX) im jeweiligen Passus zu ihren Analyse-Tools und Tracking-Mechanismen in der Datenschutzerklärung ein.
(6)Bei der Nutzung von Tracking-Mechanismen müssen Sie die IP-Adressen Ihrer Webseiten-Besucher anonymisieren.
(7)Es ist notwendig, dass den Website-Besuchern die Möglichkeit eines Widerspruchs gegen die Speicherung der Cookies von Analyse-Tools und Tracking-Mechanismen eingeräumt wird. Dementsprechend wird der Nutzer in dem jeweiligen Passus in der Datenschutzerklärung darauf hingewiesen.
(8)Beachten Sie auch die speziellen Hinweise zu den von Ihnen eingesetzten Analyse-Tools und Tracking-Mechanismen.
§ 7Allgemeine Hinweise zu Produkten von Google
(1)Google hat im Zuge der DS-GVO eine „Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU“ veröffentlicht. Die Richtlinie ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.google.com/about/company/user-consent-policy.html.
(2)Google bestimmt in der Richtlinie, dass für
die Erhebung, Weitergabe und Nutzung von personenbezogenen Daten zur Personalisierung von Werbeanzeigen
eine rechtswirksame Einwilligung des betroffenen Endnutzers einzuholen ist. Vereinfacht gesagt muss der Besucher Ihrer Website vor dem Einsatz (irgend-) eines Google-Dienstes um Erlaubnis gefragt werden.
(3)Um dies wirksam umzusetzen, müsste bei Aufruf Ihrer Website, bei der Sie einen Google-Dienst einsetzen, ein ausführlicher Cookie-Hinweis erfolgen. Im Rahmen dieses Hinweises muss zwischen den verschiedenen Arten der eingesetzten Cookies differenziert werden. Der Nutzer muss nämlich aktiv -etwa durch Ankreuzen einer Checkbox- in die Setzung technisch nicht notwendiger Cookies, also sämtlicher Cookies für Analyse- und Tracking-Zwecke, einwilligen. Dies muss natürlich auch programmiertechnisch umgesetzt werden.
(4)Google folgt damit der strengen Auffassung der Datenschutzkonferenz, dass für den Einsatz von Tracking-Mechanismen eine Einwilligung erforderlich ist und das berechtigte Interesse des Website-Betreibers nicht als Rechtsgrundlage für diese Datenverarbeitung herangezogen werden kann.
(5)Wir halten die von Google und der Datenschutzkonferenz vertretene Ansicht für überzogen und zu streng. Unserem Verständnis der DS-GVO folgend, kann die für den Einsatz von Analyse-Tools notwendige Rechtsgrundlage über das berechtigte Interesse des Website-Betreibers hergeleitet werden, sodass auf eine Einwilligung verzichtet werden kann. Einschlägige Rechtsprechung gibt es bislang aber nicht. Der Verzicht auf eine Einwilligung stellt aktuell einen Verstoß gegen die Google-Richtlinie dar. Die tatsächlichen Folgen eines solchen Verstoßes sind unbekannt, Google weist jedoch darauf hin, dass bei Nichteinhaltung der Richtlinie die Nutzung des jeweiligen Google-Dienstes eingeschränkt oder gesperrt werden kann.
(6)Wir haben die verschiedenen Passus zu Google in der Datenschutzerklärung entsprechend der von uns vertretenen Ansicht aufgebaut. Bis zur endgültigen Klärung dieser Streitfrage können wir die Zulässigkeit der von uns vorgeschlagenen Lösung aber nicht garantieren. Möchten Sie – anders als von uns vorgeschlagen – eine informierte Einwilligung des Nutzers entsprechend der Google-Richtlinie einholen, ist eine Anpassung der von uns vorgeschlagenen Passus notwendig. Zudem muss eine informierte Einwilligung des Nutzers eingeholt werden. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall unbedingt an. Wir stellen Ihnen dann die entsprechenden Formulierungen zur Verfügung.
§ 8Google Analytics
(1)Bitte beachten Sie zu Google Analytics die allgemeinen Hinweise zum Einsatz von Analyse-Tools und Tracking-Mechanismen sowie die allgemeinen Hinweise zu Produkten von Google.
(2)Die Nutzung von Google Analytics darf nur auf Grundlage eines Vertrages oder eines anderen Rechtsinstruments nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten der EU erfolgen, den bzw. das Sie mit Google abschließen und welcher bzw. welches den Anforderungen des Art. 28 Abs. 3 DS-GVO genügt. Google bietet hierzu einen sog. Zusatz zur Datenverarbeitung an, den Sie über das Kundenkonto in Google Analytics abschließen können. Die entsprechenden Hinweise von Google zum weiteren Vorgehen hierzu finden Sie unter folgendem Link: https://support.google.com/analytics/answer/3379636?hl=de. Bitte beachten Sie, dass derzeit leider noch nicht geklärt ist, ob der von Google angebotene Zusatz ausreichend ist und der notwendigen Form genügt.
(3)Bei der Nutzung von Google Analytics müssen Sie die Aufbewahrungsdauer der Tracking-Daten festlegen. Die entsprechenden Hinweise von Google zum weiteren Vorgehen hierzu finden Sie unter folgendem Link: https://support.google.com/analytics/answer/7667196?hl=de&ref_topic=2919631. Je nach Auswahl der Aufbewahrungsdauer tragen Sie den Zeitraum anschließend bitte anstelle des rot markierten Platzhalters (XXX) im Absatz 8 des Passus zu Google Analytics in der Datenschutzerklärung ein.
(4)Bei der Nutzung von Google Analytics müssen Sie die IP-Adressen Ihrer Webseiten-Besucher anonymisieren. Die entsprechenden Hinweise von Google zum weiteren Vorgehen hierzu finden Sie unter folgendem Link: https://support.google.com/analytics/answer/2763052?hl=de&ref_topic=2919631. Haben Sie Google Analytics bislang ohne Anonymisierung der IP-Adressen genutzt, sind diese Daten rechtswidrig erhoben worden und somit zu löschen. Google bietet in den Analytics-Einstellungen mittlerweile die Möglichkeit, sog. „Properties“ und „Datenansichten“ in den Papierkorb zu verschieben, wodurch sie nach 35 Tagen gelöscht werden.
(5)Zur Nutzung von Universal Analytics (geräteübergreifende Analyse von Besucherströmen) liegen bislang keine belastbaren Stellungnahmen der Aufsichtsbehörden vor. Der von uns vorgeschlagene Passus in der Datenschutzerklärung sieht eine Information der Website-Besucher über den Einsatz von Universal Analytics vor. Bis zur endgültigen Klärung der Zulässigkeit der Nutzung von Universal Analytics können wir aber nicht garantieren, dass diese Information ausreichend ist.
(6)Es ist notwendig, dass den Website-Besuchern die Möglichkeit eines Widerspruchs gegen die Speicherung der Cookies von Google Analytics eingeräumt wird. Dementsprechend wird der Nutzer in Absatz 7 des Passus zu Google Analytics in der Datenschutzerklärung hingewiesen. Google hat dafür auch ein Deaktivierungs-Add-on entwickelt, das aber nicht auf allen Endgeräten installierbar ist. Deshalb muss in der Datenschutzerklärung zudem ein Link gesetzt werden, über den die Speicherung der Cookies von Google Analytics verhindert werden kann. Den Link fügen Sie bitte anstelle des rot markierten Platzhalters (LINK) im Absatz 7 des Passus zu Google Analytics in der Datenschutzerklärung ein. Die entsprechenden Hinweise von Google zum weiteren Vorgehen hierzu finden Sie unter folgendem Link: https://developers.google.com/analytics/devguides/collection/gajs/?hl=de#disable.
(7)Bitte beachten Sie zu Google Fonts die allgemeinen Hinweise zu Produkten von Google.
Webfonts von Google („Google Fonts“) können unseres Erachtens nicht ohne Weiteres datenschutzkonform auf Ihrer Website eingesetzt werden. Das liegt daran, dass bei der Nutzung dieser Fonts eine Verbindung zu Google-Servern in den USA hergestellt und personenbezogene Daten in unbekanntem Umfang übertragen werden.
Soweit auf die Nutzung der Google Webfonts nicht verzichtet werden kann, sollte von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, die Fonts auf den eigenen Server zu laden. Eine Verbindung zu Google ist dann nicht mehr nötig und kann unterbunden werden. Das Vorgehen ist dazu wie folgt:
Zunächst sind die von Ihrer Website genutzten Google Fonts zu identifizieren. Dazu kann nach Aufruf Ihrer Website über die „Developer Tools“ von Chrome oder Firefox unter dem Punkt „Sources“ nachvollzogen werden, von welchen Quellen Daten heruntergeladen werden. Hier finden sich auch die verwendeten Google Webfonts. Nachdem die verwendeten Fonts identifiziert wurden, müssen sie heruntergeladen werden. Dazu kann der kostenlose Service unter https://google-webfonts-helper.herokuapp.com/fonts genutzt werden. Dieser Service gibt neben dem Download auch ein CSS-Snippet aus, über das die heruntergeladenen Fonts später in die Webseite eingebunden werden können. Die heruntergeladenen Fonts müssen nun auf den eigenen Webserver (z. B. in den Ordner /fonts) hochgeladen und anschließend mit dem vorhin erhaltenen CSS-Snippet in die CSS der Website eingebunden werden. Zum Abschluss muss die nun nicht mehr benötigte Verbindung zu den Servern von Google unterbunden werden. Dazu muss in der jeweiligen Webanwendung die Verwendung von Google Fonts deaktiviert werden.
(8)In technischer Hinsicht wird Sie Ihr Dienstleister hier sicherlich unterstützen können. Auf die geschilderte Art und Weise ist dann der Einsatz von Google Fonts in datenschutzrechtlicher Hinsicht unbedenklich. Da dann auch keine personenbezogenen Daten an Google übertragen werden, kann auf einen Hinweis in der Datenschutzerklärung verzichtet werden.
(9)Sollten Sie dagegen Google Webfonts weiterhin über den Server von Google nutzen wollen, haben wir vorsorglich einen entsprechenden Passus für Ihre Datenschutzerklärung entworfen. Aufgrund der unklaren Rechtslage können wir die Rechtssicherheit dieses Textes aber nicht garantieren.
§ 9Datenschutzerklärung
Dr. med. Ludwig Kuper & Dr. med. Nora Kuper GbR
Waltroperstraße 14
Mail: service@lens30.com
§ 10Widerruf einer Einwilligung
(2)Den Widerruf können Sie uns gegenüber unter den unten angegebenen Kontaktdaten erklären.
(3)Sie können jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einlegen, soweit wir die Verarbeitung auf eine Interessenabwägung stützen. Dies ist der Fall, wenn die Verarbeitung insbesondere nicht zur Erfüllung eines Vertrages mit Ihnen erforderlich ist, was von uns jeweils bei der nachfolgenden Beschreibung der Verarbeitungen dargestellt wird. Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir Sie um Darlegung der Gründe, weshalb wir Ihre personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollen. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
(4)Sie haben das Recht, jederzeit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten für Zwecke der Direktwerbung zu widersprechen. Wenn Sie der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten für Zwecke der Direktwerbung widersprechen, werden wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.
(5)Über Ihren Widerspruch können Sie uns über die unten angegebenen Kontaktdaten informieren.
§ 11Hosting der Website
Für die Anmeldung zu unserem Newsletter verwenden wir das sog. Double-Opt-In-Verfahren. Das heißt, dass wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter eine E-Mail an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse senden, in der wir Sie um Bestätigung bitten, dass Sie den Versand des Newsletters tatsächlich wünschen. Wenn Sie Ihre Anmeldung nicht innerhalb von [24 Stunden] bestätigen, werden Ihre Daten gesperrt und nach einem Monat automatisch gelöscht. Darüber hinaus speichern wir jeweils Ihre eingesetzten IP-Adressen und Zeitpunkte der Anmeldung und Bestätigung. Zweck des Verfahrens ist, Ihre Anmeldung nachweisen und gegebenenfalls einen möglichen Missbrauch Ihrer persönlichen Daten aufklären zu können.
(1)Sie können die Einwilligung jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, nachdem Sie ihn gegenüber uns ausgesprochen haben. Den Widerruf können Sie uns gegenüber unter den unten angegebenen Kontaktdaten erklären. Das Abbestellen des Newsletters stellt ebenfalls einen Widerruf dar. Das Abbestellen des Newsletters ist jederzeit durch Mitteilung an uns unter den unten angegebenen Kontaktdaten, durch Anklicken eines für die Abmeldung vorgesehenen Links im Newsletter oder über das entsprechende Formular unter http://XXX möglich.
(2)Für die Adressaufbereitung, die Adressverwaltung und den Versand der Newsletter setzen wir Dienstleister (Werbeagenturen, Versanddienstleister etc.) ein.
Die verarbeiteten Daten werden nach XXX Monaten automatisch gelöscht.
Auf unserer Website nutzen wir Google Fonts. Bei dem Aufruf von Websites mit Google Fonts wird in der Regel eine Verbindung zu einem Server von Google in den USA hergestellt, um die Schriftart zu laden. Dabei werden personenbezogene Daten an Google übertragen. Der Einsatz von Google Fonts und die damit gegebenenfalls verbundene Verarbeitung von personenbezogenen Daten erfolgt zum Zwecke der einheitlichen Darstellung dieser Website und um dem Besucher ein einheitliches Nutzererlebnis zu bieten.
Google Fonts ist ein Dienst von Google. Wenn Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz haben, wird Ihnen dieser Dienst von der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, zur Verfügung gestellt. Wenn Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz haben, wird Ihnen dieser Dienst von der Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, zur Verfügung gestellt.

References: § 1
 Art. 13
 § 5

§ 2

§ 3

§ 4
 Art. 17
 Art. 14

§ 5

§ 6
 Art. 28

§ 7

§ 8
 Art. 28

§ 9

§ 10

§ 11