Source: https://dreijahresplan.rg-me.it/dreijahresplan/?q=book/export/html/157
Timestamp: 2020-02-24 15:43:02+00:00

Document:
B -Teil: Maßnahmen - Umsetzung - Ressourcen - Regelungen
Dieser Abschnitt konkretisiert Vorhaben und macht Ziele und Planungsschritte im Erziehungs- und Unterrichtsbereich deutlich. Im Sinne eines Entwicklungsplans werden konkrete Maßnahmen zur Qualitätssicherung (u.a. durch Evaluation und Fortbildung) festgehalten. In diesem Abschnitt wird auch Bezug auf personelle und finanzielle Ressourcen genommen, die Verteilung der internen Ressourcen beschrieben und der Bedarf abgeleitet.
B.1 Verschiedene Regelungen
B.1.2 Außendienstregelung
B.1.4 Elternabende
1. Elternabende können auf Klassenebene für mehrere Klassen gemeinsam und für die ganze Schule stattfinden und dienen:
der Einbindung der Eltern in die Schulgemeinschaft
der Vorstellung und Besprechung von schulbegleitenden Veranstaltungen und deren Finanzierung
der Präsentation von Projekten oder didaktischen Vorhaben
der Beratung bei Konflikten.
2. Die Einladung an die Eltern erfolgt schriftlich durch den Klassenlehrer / die Klassenlehrerin auf Antrag:
der SchülerInnen oder
der Tutoren für Eltern bzw. Schüler.
Die Direktion wird über das Sekretariat von der Veranstaltung eines Elternabends schriftlich in Kenntnis gesetzt. Ebenso ist der Hauswart rechtzeitig zu informieren, um ein ordnungsgemäßes Öffnen bzw. Schließen des Schulgebäudes zu ermöglichen.
3. Für die ersten Klassen findet verbindlich zu Schulbeginn ein Elternabend mit folgendem Programm statt:
Vorstellung des Klassenlehrers / der Klassenlehrerin und der Fachlehrer/innen
Kennenlernen der Eltern untereinander und Wahl der Elternvertreter/innen
Vorstellung des Leitbildes, des Dreijahresplans und besonderer didaktischer Maßnahmen
Die Gestaltung und Moderation obliegt den Klassenlehrern / KlassenLehrer/innen der 1. Klassen. Alle Fachlehrer/innen und der Direktor sollten zu Beginn der Sitzung anwesend sein.
B.1.5 Finanzielle Unterstützung für Schüler/innen
Der Schulrat hat (laut Beschluss vom 30. November 2006) einen Sonderfond für bedürftige Schüler/innen in der Höhe von € 4000 eingerichtet.
Dieser steht allen bedürftigen Schülern oder Schüler/innen zur Verfügung und sieht vor:
eine finanzielle Beihilfe bei schulbegleitenden Tätigkeiten (max. € 150 für BienniumsSchüler/innen und max. € 350 für TrienniumsSchüler/innen
den Erlass der schulinternen Schülerbeiträge
Die Arbeitsgruppe des Schulrates zur Gewährung der Beihilfe besteht aus:
der Vertretung der Buchhaltung
einer Schülervertretung
einer Elternvertretung
Kriterien für die Zuweisung
Einkommensuntergrenze
soziale Härtefälle (Vollwaise, Todesfälle, schwere Erkrankung und Invalidität, Pflegefälle, Arbeitslosigkeit und Arbeitsausfälle, schwierige Familiensituation ...)
Die Gesuche um Beihilfe müssen innerhalb 30. November oder 30. März eines jeden Jahres schriftlich an die Schulleitung gerichtet werden.
Die einzelnen Gremien (Schülerrat, Elternrat und Lehrerkollegium) werden über die Maßnahme informiert.
B.1.6 Kriterien für die Klassenbildung und Zuteilung der Lehrpersonen
Die Klassengröße soll nach Möglichkeit auf 25 Schüler/innen begrenzt sein.
In den ersten Klassen sollen die Schüler/innen nach Leistung bei der Abschlussprüfung der Mittelschule gleichmäßig verteilt werden
Es wird versucht, die Zusammenstellung der Schüler/innen nach Geschlecht so paritätisch wie möglich vorzunehmen.
Sollte die Klassenzusammensetzung in den Folgeklassen wegen Zusammenlegung geändert werden müssen, ist darauf zu achten, dass die Schüler/innen der aufgelösten Klassen gruppenweise auf die anderen verteilt werden. Der Klassenrat soll in diesem Zusammenhang der Direktion Kriterien vorschlagen, um eine möglichst objektive Zuteilung der restlichen Schüler/innen vorzunehmen.
Die Verlegung einzelner Schüler/innen in andere Klassen auf Wunsch des Klassenrates, auf Wunsch der Eltern oder auf eigenen Wunsch liegt im Ermessen des Direktors.
Schüler/innen welche die Klasse wiederholen sollen gleichmäßig verteilt werden, nach Möglichkeit in verschiedenen Klassenzügen.
Übertritte aus unterschiedlichen Schultypen müssen nach den zeitlichen Richtlinien im Schulbezirk Meran erfolgen, und zwar nur aufgrund eines begründeten Ansuchens.
Eine Konzentration von Schüler/innen mit Migrationshintergrund innerhalb einer bestimmten Klasse ist zu vermeiden.
Kriterien für die Zuteilung der Lehrpersonen
Die didaktische Kontinuität ist oberstes Prinzip.
Bei der Erstellung des amtlichen Stellenplans sollen möglichst vollständige Lehrstühle an der eigenen Direktion gebildet werden.
Über die Zuteilung der Klassen an die Lehrkräfte entscheidet der Direktor nach Anhörung der Fachgruppenleiter.
Die Klassenräte der fünften Klassen sollten nach Möglichkeit so gebildet werden, dass bei der Erstellung der Kommissionen für die staatliche Abschlussprüfung keine Überschneidungen möglich
B.1.7 Planung für die Abschlussklassen
Facharbeiten und Schwerpunktthemen:
Eine erste Vorentscheidung über die Schwerpunkte der Facharbeiten sollte am Ende der vierten Klassen erfolgen. (Erstellung einer Liste)
Bis 24 September müssen die Themen der Arbeiten und die Tutoren beim Klassenlehrer verbindlich angemeldet werden. Die Klassenlehrperson erstellt eine Liste der Themen und Tutoren/innen
Weitere Termine werden mit den Tutoren vereinbart.
Für die Facharbeit und/oder die Präsentation der in der Klasse kann der Tutor oder betreffende Fachlehrer eine Note vergeben.
Für die Bewertung der Arbeit gelten folgende Kriterien:
Eigenständigkeit der Thematik
Inhaltliche Auseinandersetzung bzw.Forschungsergebnisse
Einhaltung von Zitierregeln (Quellenangabe für Text und Bildmaterial)
Sprache bzw. Fachterminologie
Adäquates Bildmaterial
Layout bzw. gestalterische Komponente
Umfang (max. 25 - 30 Seiten)
Die Präsentation sollte mit dem Tutor eingeübt werden, dabei werden die Bewertungskriterien, die bei der Abschlussprüfung gelten berücksichtigt. (siehe auch Kriterien für die Bewertung einer Präsentation)
Fächerübergreifende Themen der 5. Klassen
Termine der Koordinierungssitzungen
Art und Weise des 2. Teiles der 3. schriftlichen Prüfung (Multiple Choice, offene Fragen, Projektarbeit, usw.)
Bezug zur curricularen Planung
Verbindliche Vereinbarungen für alle Abschlussklassen
B.1.8 Projekte
Projekte begreifen wir als wichtige integrale Bestandteile des Unterrichts.
Projekte können fachspezifisch oder fächerübergreifend angelegt sein. Bei fächerübergreifenden Projekten übernimmt eine Lehrperson die Projektleitung. Der/die Projektleiter/in erstellt innerhalb der vorgesehenen Fristen den Projektplan.
Bei der Planung und Entscheidungsfindung werden Schüler/innen mit einbezogen.
Projekte werden grundsätzlich möglichst kostengünstig geplant. Veranstaltungen, die größere Kosten verursachen, sind frühzeitig mit den Eltern abzusprechen.
Die von den Klassenräten beschlossenen Projekte werden in den jährlichen Tätigkeitsplan der Schule aufgenommen.
Projekte müssen beantragt (eigenes Formular) und vor der Durchführung von der Direktion genehmigt werden.
Die Teilnahme an Projekten ist für alle Schüler/innen verpflichtend.
Kriterien für Projekttage
Die Projekttage stellen eine Alternative zum curricularen Unterricht dar. Sie werden genutzt, um Projekte und Aktionen durchzuführen, die aus zeitlichen und organisatorischen Gründen im Schulalltag nicht möglich sind. Die Inhalte sollen unterrichtsbegleitend und unterrichtsergänzend sein. Die Projekttage werden mit dem Einsteintag abgeschlossen.
Der Zeitraum und die Organisation der Projekttage werden vom Lehrerkollegium Anfang September bestimmt.
Eine AG koordiniert die Projekttage.
Jede Lehrperson schlägt - auch im Team - ein Projekt vor, das den gesamten Zeitraum der Projekttage abdeckt.
Alle Schüler wählen nach einem vom Lehrerkollegium festgelegten Anmeldemodus ein Projekt.
Die Schüleraktivität steht im Mittelpunkt
Jedes Projekt wird am Einsteintag vorgestellt.
Das Außendienstbudget wird nicht tangiert.
Die Lehrer, deren Projekte nicht gewählt werden, arbeiten an einem anderen Projekt mit ∙oder stehen während der Projekttage als Supplenz zur Verfügung.
B.2 Geschäfts- und Benutzerordnungen
Fluchtwege: Von allen Räumen gelangt man über den Haupteingang oder die Notausgänge ins Freie. Für eine optimale Verteilung der Personen ist auf dem Räumungsplan der Fluchtweg durch Pfeile gekennzeichnet.
Sammelplatz: Als Sammelplatz dient die Grünfläche nord-westlich des Schulgebäudes, vor den Fenstern der Büros.
Festlegung der Zuständigkeiten:
• Räumungsanordnung: Die Anordnung zum Räumen erfolgt durch den Direktor oder seinen Stellvertreter. Bei Abwesenheit des Direktors oder seines Stellvertreters kann die Räumung im Notfall von jedermann angeordnet werden.
• Aufgaben der Lehrpersonen: Die Lehrpersonen sind für die jeweilige Klasse verantwortlich und haben die Räumung zu koordinieren.
Alarm: Im Falle von Räumung erfolgt ein Alarmzeichen!
Ablauf der Räumung: Im Brandfall darf der AUFZUG nicht benützt werden!
Mehrere vom Direktor beauftragte Personen kontrollieren alle Räume auf vollständige Räumung.
Wenn Fluchtwege unpassierbar (Starke Verrauchung, Feuer, zerstörter Fluchtweg usw.):
• Im Klassenraum bleiben
• Türschlitze mit nassen Tüchern abdichten
• Sich am Fenster bemerkbar machen
• Nie aus dem Fenster springen!
Der abgedichtete Raum bietet lange Schutz und die Feuerwehr holt euch raus!
• koordinieren und überwachen die Räumung, stellen die Vollzähligkeit der Schüler/innen fest und geben Anweisungen zur Räumung;
• verlassen mit ihrer Klasse das Schulgebäude, nehmen das Klassenbuch, die Evakuierungsliste und wenn möglich den Fluchtplan mit, schließen die Räume und begeben sich zum Sammelplatz;
• sie stellen die Vollzähligkeit der Schüler/innen anhand der Listen im Klassenbuch fest;
• erstatten der Einsatzleitung Meldung.
Aufgaben der Schüler/innen
• unterbrechen jede Tätigkeit;
• befolgen die Anweisungen der Lehrkräfte;
• verlassen zügig das Gebäude;
• stellen sich klassenweise am Sammelplatz auf;
• befolgen weitere Anweisungen.
Information und Probealarm:Über die vorliegende Räumungsordnung und das Verhalten im Brandfall werden am Beginn des Schuljahres das gesamte Schulpersonal und die Schüler/innen informiert.
B.2.1 AG Schulentwicklung
Die Arbeitsgruppe besteht aus einer Kerngruppe mit Direktor und Mitarbeiter/innen, Koordinator/innen, Fachgruppenleiter/innen und kann nach Bedarf durch interne oder externe Experten erweitert werden. Interessierte Kolleginnen und Kollegen können an den Arbeitssitzungen teilnehmen. Die Gruppe wird das Kollegium über Sitzungen, Tagesordnungen und Ergebnisse informieren, zunächst im Aushang, in Zukunft elektronisch.
Während der Direktionsrat sich mit der Planung von Plenarsitzungen und kurzfristigen Regelungen befasst, ist es Aufgabe der AG, Themen der Schulentwicklung zu vertiefen. Ansonsten gilt die seit 2001 beschlossene Geschäftsordnung.
Die Arbeitsgruppe konstituiert sich am Beginn des Schuljahres und wird durch das Plenum bestätigt.
Die Anwesenheit der Mitglieder ist verpflichtend.
Die Gruppe sollte sich kontinuierlich alle fünf bis sechs Wochen treffen.
Die Mitglieder wählen bei ihrer ersten Sitzung eine Leiterin/einen Leiter und erstellen einen Tätigkeitsplan.
Die Geschäftsordnung wird überprüft und notfalls adaptiert.
Die Moderation sowie die Schriftführung sollte im Rotationsprinzip alle Mitglieder der Gruppe einbeziehen.
Die Tagesordnung für die nachfolgende Sitzung sollte bereits am Ende jeder Sitzung als Entwurf feststehen.
Protokolle sollten spätestens in einer Woche vorliegen.
Der/Die Leiter/in hält Kontakt zu den Koordinatoren und beruft die Sitzungen nach Absprache mit den Mitgliedern ein.
Bei Bedarf sind Experten hinzuziehen
Beschlüsse der Arbeitsgruppe werden dem Plenum zur Prüfung vorgelegt und dienen als Grundlagen für weitere Diskussionen und Kollegiumsbeschlüsse.
B.2.4 Benutzerordnung W-LAN an der Schule
Regelung für die Nutzung des W-LANs und Minimierung des Strahlenrisikos TFO-RG Meran
Das LOG-IN erfolgt mit dem Benutzernamen für das Schulnetzwerk. Der Benutzername und das Passwort dürfen nicht weiter gegeben werden
Die Systemverwalter haben für die Schüler/innen, die nicht in einer digitalen Klasse sind, eine White-List erstellt (Wikipedia, Webseiten der Schule ...)
Verhalten und Umgang:
Jeder Nutzer ist für alle Aktivitäten während seiner Arbeitssitzungen voll verantwortlich und trägt bei Verstößen gegen geltendes Recht (Datenschutzgesetz, Jugendschutzgesetz etc.) die rechtlichen Konsequenzen. Diese können strafrechtlicher Natur sein bzw. die Erstattung des entstandenen Schadens nach sich ziehen.
Downloads, Uploads oder elektronische Publikationen sind während des Unterrichts nur mit Genehmigung der Lehrperson erlaubt.
Die Datenverbindung darf grundsätzlich nur für schulische Zwecke verwendet werden und es wird ein verantwortungsvoller Umgang damit erwartet.
Falls Schüler/innen die W-LAN Verbindung nicht brauchen, soll diese Funktion des Netbooks deaktiviert werden. Damit verringert sich der Energiekonsum und die Strahlengefahr.
Für alle nicht erwähnten Angelegenheiten gelten die Bestimmungen im Schulprogramm sowie die Regelungen laut Schul- und Staatsgesetzgebung.
B.2.3 Benutzerordnung für die digitale Klasse
Die Schüler und Schülerinnen der digitalen Klassen bringen ihr eigenes Gerät mit (Prinzip BYOD - bring your own device).
Das mitgebrachte Gerät entspricht den technischen Anforderungen, die bei Projektbeginn (Frühjar 2015) erläutert wurden und am Anfang eines jeden Schuljahres aktualisiert werden.
Das mitgebrachte Gerät muss jeden Tag vor Schulbeginn aufgeladen werden.
Das Gerät muss vom Schüler/von der Schülerin mit der vereinbarten Software ausgestattet sein. Er/Sie ist auch für die Aktualisierung des Betriebssystems und der benutzten Software verantwortlich. Er/Sie ist für die sichere Speicherung von persönlichen Daten und Dokumenten verantwortlich. Dazu können Speichermedien (internes/externes Speichermedium) oder Cloud Systeme genutzt werden. Die Schule ist für den Verlust von Daten oder Dokumenten des Schülers/der Schülerin nicht verantwortlich.
Der Eigentümer des Gerätes ist für das Gerät verantwortlich und bewahrt es an einem sicheren Ort auf. Dafür stehen u. a. die Spinde zur Verfügung. Die Schule ist nicht verantwortlich im Falle von Diebstahl, Beschädigung oder Missbrauch des Gerätes.
Die Lehrperson entscheidet über die Nutzung des Gerätes im Unterricht. Die Anweisung diesbezüglich werden von den Schülern/Schülerinnen befolgt. Zur Kontrolle darf eine Lehrperson die Schüler/Schülerinnen auffordern, ihre offenen und verborgenen Fenster sowie laufende Programme zu zeigen.
Die Internetanbindung erfolgt über das schuleigene Wlan-Netz. Sollte eine Anbindung über andere technische Netze (z.B. G3, G4 oder Ähnliches) erfolgen, obliegt die Verantwortung alleine dem Nutzer bzw. dessen Erziehungsberechtigten.
Die Schüler/-innen dürfen die Geräte im Unterricht nur zu didaktischen Zwecken benutzen. Im Zweifelsfall muss der Schüler/die Schülerin die Lehrperson um Erlaubnis fragen.
Die gesetzlichen Bestimmungen insbesondere des Strafrechts und des Urheberrechts sind jederzeit zu beachten. Es ist nicht gestattet, gewaltverherrlichende, rassistische und politisch extreme sowie diskriminierende und/oder menschenverachtende Inhalte aufzurufen oder zu versenden.
Die Schule speichert und kontrolliert den Datenverkehr (u. a. auch die Internetnutzung) der Nutzer.
Die Schule macht von ihren Einsichtsrechten in Fällen des Verdachts von Missbrauch durch verdachtsunabhängige Stichproben Gebrauch.
Das Ausprobieren, das Ausforschen und die Benutzung fremder Zugriffsberechtigungen und sonstiger Authentifizierungsmittel sind wie der Zugriff auf fremde, persönliche Verzeichnisse und Dateien des Eigentümers unzulässig.
Ohne ausdrückliche Genehmigung der Betroffenen (bzw. der Erziehungsberechtigten im Falle Minderjähriger) und der jeweiligen Lehrperson dürfen keine Aufnahmen (Foto, Video, Ton) in der Schule gemacht werden. Dasselbe gilt für das Hochladen solcher Bild- und Tondateien in das Internet (besonders, aber nicht nur, in soziale Netze wie Facebook, Youtube, Instagram, Whatsapp u.a.m.).
Die Schule ist nicht für den Inhalt der über ihren Zugang abrufbaren Angebote Dritter im Internet verantwortlich.
Im Namen der Schule dürfen weder Vertragsverhältnisse eingegangen noch ohne Erlaubnis kostenpflichtige Dienste im Internet genutzt werden.
Bei der Weiterverarbeitung von Daten aus dem Internet sind Urheber- oder Nutzungsrechte zu beachten. So dürfen zum Beispiel digitalisierte Texte, Bilder und andere Materialien nur mit Erlaubnis der Urheber auf eigenen Internetseiten verwendet werden. Grundsätzlich ist der Urheber zu nennen.
Bei der Ausführung von Arbeitsaufträgen (Hausaufgaben, Schularbeiten, Recherchen usw.) verpflichten sich Schüler und Schülerinnen zu einer korrekten Vorgangsweise, insbesondere in Bezug auf korrektes wissenschaftliches Arbeiten und Unterlassung von Plagiaten (Vollplagiat, Teilplagiat, Übersetzungsplagiat u. Ä.).
Weiters sind die allgemeinen Bestimmungen der Hausordnung und des Gesetzes zu beachten.
Verstoße gegen diese Benutzerordnung werden laut Schulprogramm mit den entsprechenden Disziplinarmaßnahmen geahndet. Bei Missbrauch kann einem Nutzer der Zugang zum Schulnetz verwehrt werden.
Die Zulassung zur digitalen Klasse und zum schulischen Wlan-Netz erfolgt nach Einischtnahme in diese Benutzerordnung und nach Annahme aller Bedingungen durch den Nutzer bzw. dessen Erziehungsberechtigten.
B.2.7 Geschäftsordnung für das Plenum
Einberufung des Gremiums
Die Einberufung erfolgt durch den Direktor mindestens eine Woche vorher.
Den Vorsitz führt der Direktor oder dessen Stellvertreter oder ein designiertes Mitglied, oder im Zweifelsfall das älteste Mitglied.
Der Vorsitzende bestimmt für Diskussionen, nach einem Rotationsprinzip, eine/-n Moderator/in. Der/die Moderator/in verhält sich neutral. (siehe Berufsbild)
Folgende Sitzungen werden durchgeführt: Antrittskonferenz, Eröffnungskonferenz, Tätigkeits- bzw. Schulprogrammsitzung, erste Bücherkonferenz, zweite Bücherkonferenz, Evaluation- bzw. Jahresrückblick. Weitere Sitzungen werden nach Bedarf durch den Direktor oder auf Antrag einer 1/3 Mehrheit des Kollegiums einberufen.
Sitzungen sollten inklusive Pause nicht länger als drei Stunden dauern.
Anwesenheit der Mitglieder
Die Anwesenheit ist verpflichtend. Abwesenheiten sind zu rechtfertigen.
Abmeldungen erfolgen beim Vorsitzenden; Name und Uhrzeit werden protokolliert.
Mitglieder einer gewählten Arbeitsgruppe werden bei mehr als drei unentschuldigten Abwesenheiten in Folge von der Gruppe ausgeschlossen.
Die Tagesordnung wird an der Anschlagtafel ausgehängt.
Alle Tagesordnungspunkte tragen den Vermerk:
D = Diskussion (mit Moderation),
B = Beschluss,
M = Mitteilung
Abänderungen der Tagesordnung auf Anfrage nur am Beginn der Sitzung und bei Zustimmung von 2/3 des Kollegiums (Stimmenthaltung nicht möglich).
Unter „Allfälliges“ können keine Beschlüsse gefasst werden.
Das Kollegium ist beschlussfähig bei einer Anwesenheit von 50% +1 der Mitglieder
Die Beschlüsse sind bei einer einfachen Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder gültig.
Die Abstimmung erfolgt per Handzeichen, oder auf Wunsch einer 1/3 Mehrheit auch geheim.
Personenwahlen in ein Gremium sind geheim und die Betroffenen verlassen den Sitzungsraum. Es dürfen in der Regel zwei Vorzugsstimmen abgegeben werden; bei Stimmgleichheit ist eine Stichwahl abzuhalten.
Beschlüsse sollten nicht ohne vorhergehende Diskussion gefasst werden.
Anträge müssen klar formuliert werden, vorzugsweise schriftlich.
Die Abstimmung über einen Gegenantrag muss vor der Abstimmung des Antrags erfolgen.
Bevor ein neuer Antrag gestellt werden kann, muss über den vorhergehenden abgestimmt werden.
Wichtige didaktische Neuerungen oder Schulprogrammbeschlüsse betreffen das ganze Lehrerkollegium, eine Stimmenthaltung wird mit dem didaktischen Grundsatz der gemeinsamen Verantwortung ausgeschlossen.
Wortmeldungen sind nur zu Punkten der Tagesordnung möglich.
Die Reihenfolge der Wortmeldungen muss eingehalten werden.
Redezeit bei Debatten ca. 3 Minuten. Vertagung
Der Vorsitzende kann nach Bedarf gewisse Punkte vertagen.
Abwesend mit Grundangabe
Verantwortliche für die Umsetzung von Vorhaben
Das Protokoll muss für alle Mitglieder einsichtig sein und spätestens nach einer Woche aufliegen, auf jeden Fall bei der nächsten Sitzung, falls diese in knapperen Abständen erfolgt. Das Protokoll rotiert alphabetisch.
Einladung von Experten und anderen Personen (Beobachter / Berater)
Muss als Punkt in die Tagesordnung aufgenommen werden.
Durchführungen und Bekanntmachung der Beschlüsse
Die vom Plenum gefassten Beschlüsse sind verbindlich und die Schulleitung ist für die Umsetzung verantwortlich. Die Bekanntmachung erfolgt durch die Veröffentli- chung des Protokolls im Lehrerzimmer.
B.2.9 Laborordnung für Physik- Chemie- und Biologieräume
Voraussetzung für die Vermeidung von Unfällen ist eine gewissenhafte Vorbereitung auf die geplante Übung, und zwar sowohl von Schülerseite als auch von Lehrerseite.
Die Chemie-, Biologie- und Physikräume dürfen nur unter Aufsicht des Fachlehrers oder mit einer Sondergenehmigung des Direktors bzw. der Fachlehrer betreten werden.
Geräte, Chemikalien, Wasser- und Energieanlagen (Gas und Strom) werden ohne Erlaubnis und Anordnung des Fachlehrers nicht berührt.
Ordnung auf dem Experimentiertisch halten; Geräte und Behälter nicht zu nahe an der Tischkante (25 cm) und nicht zu nahe am Gasbrenner abstellen. Die Arme nicht auf dem Experimentiertisch auflegen! Mappen unter die Bank geben!
Stets um ruhiges und besonnenes Arbeiten bemüht sein! Im Arbeitsbereich weder Mappen noch Schultaschen und Kleidungsstücke deponieren; die Mappe auch nicht als Hindernis auf dem Boden abstellen! Bei praktischen Arbeiten dürfen nur die benötigten Hilfsmittel und Geräte auf dem Tisch liegen (ein Blatt und ein Schreibstift pro Gruppe).
Im Labor isst und trinkt man nicht!
Einen in Betrieb befindlichen Gasbrenner immer im Auge behalten! Haare sind hochzubinden! Auf Anweisung Schutzbrille, Handschuhe, Labormantel tragen!
Wir starten mit dem Versuch erst, wenn wir genau wissen, was zu tun ist und wie der Versuch ablaufen wird. Deshalb warten wir auf die Anweisungen des Fachlehrers!
Vor Beginn des Versuches überprüfen wir Geräte und Hilfsmittel auf ihre einwandfreie Beschaffenheit und Sauberkeit! Beschädigungen sofort melden!
Das Gesicht nie über ein Gefäß bringen, in dem eine Reaktion abläuft, und das Reagenzglas immer so halten, dass die Öffnung nicht auf Personen zielt!
Größte Vorsicht beim Umgang mit Säuren und Laugen! Falls möglich, Schutzbrille tragen! Konzentrierte Säuren und Laugen sind besonders gefährlich; auf Kleidung oder die Haut gelangte Spritzer von Säuren oder Laugen mit viel Wasser entfernen!
Beim Experimentieren gehen wir sparsam mit den Chemikalien um. Chemikalien grundsätzlich nie mit den Fingern anfassen. Bei der Entnahme von Chemikalien halten wir die Flaschenöffnung vom Gesicht fern und legen den Stopfen umgekehrt auf den Tisch. Nach der Entnahme verschließen wir die Flasche sofort wieder. Einmal entnommene Chemikalien werden nur in die Vorratsflasche zurückgegeben, falls dies der Fachlehrer erlaubt! Chemikalien und Geräte werden nicht nach Hause mitgenommen!
Verschüttete Chemikalien lassen wir vom Fachlehrer oder vom technischen Assistenten sachgerecht entsorgen.
Geruchs- bzw. Geschmacksproben nur dann ausführen, wenn sie ausdrücklich vorgeschrieben werden. Bei Geruchsproben nicht aus dem Reaktionsgefäß ausströmende konzentrierte Gase einatmen, sondern das mit Luft verdünnte Gas mit der Hand der Nase zufächeln.
Nur mit Pipettierhilfe pipettieren!
Am Schluss der Übung werden Wasser, Gas, Strom usw. abgeschaltet und nochmals überprüft, der Versuch wird abgebaut, der Tisch sauber hinterlassen. Beschädigungen sind sofort zu melden! Hände waschen!
Beim Arbeiten mit Strom ist besondere Sorgfalt notwendig. Alle Vorsichtsmaßregeln müssen dabei beachtet werden.
Heiße Gegenstände und brennbare Stoffe sind mit den hierfür bereitgestellten Geräten zu bearbeiten.
Unfälle werden sofort dem Fachlehrer gemeldet!
Bei einem Unfall entscheidet zunächst der Lehrer, ob ärztliche Hilfe erforderlich ist. Bis diese erfolgt, wird man sich auf die notwendigsten Sofortmaßnahmen beschränken.
Kleine Wunden werden weder berührt noch ausgewaschen, sondern nur mit einem trockenen keimfreien Verband abgedeckt.
Größere Wunden werden ebenfalls mit trockenem keimfreiem Verbandsmaterial abgedeckt. Blutungen können durch Hochlagern der verletzten Stelle eingedämmt werden. Bei einer sehr starken Blutung sollte ein in erster Hilfe Kundiger entsprechende Maßnahmen ergreifen, bis der Arzt eintrifft.
Bei Verbrennungen bleiben Brandblasen unberührt und geschlossen; sie stellen den besten keimfreien Verband dar. Liegt eine offene Wunde vor, so wird sie vorsichtig locker mit trockenem keimfreiem Verbandsmaterial abgedeckt. Keine Salben, Puder usw. in die Wunde
Für die Fälle 1., 2. und 3. gilt allgemein: Nichts aus der Wunde heraus und nichts in die Wunde hinein, bis sie vom Arzt versorgt wird! Bei Verätzungen durch Chemikalien wird eventuell durchtränkte Kleidung sofort entfernt. Haut bzw. Augen reichlich und mehrere Minuten lang mit Wasser spülen (Augenwaschflasche!), dann mit trockenem keimfreiem Verband abdecken. Bei innerer Verätzung (Verschlucken ätzender Stoffe) Milch trinken lassen; sofortigen Transport in das Krankenhaus veranlassen!
Bei Vergiftungen durch Chemikalien ist sofortige ärztliche Hilfe unerlässlich.
Sanitärer Notruf oder Feuerwehr
B.2.11 Regelung der Großraumturnhalle
B.2.12 Regelung im Baulabor
Das Baulabor darf nur unter Aufsicht des Fachlehrers oder mit einer Sondergenehmigung des Direktors bzw. der Fachlehrer betreten werden.
Essen und Trinken ist grundsätzlich nicht erlaubt.
Alle Schüler haben sich im Baulabor diszipliniert zu verhalten.
Anordnungen der Lehrpersonen sind unbedingt einzuhalten und zu befolgen. Geräte, Maschinen, Chemikalien und Baustoffe werden ohne Erlaubnis oder Anordnung des Fachlehrers nicht berührt.
Auf Anweisung sind Schutzbrille und/oder Handschuhe zu tragen.
Schutzvorrichtungen und Sicherheitseinrichtungen sind zu beachten und dürfen nicht entfernt oder beschädigt werden. Die Schutzklappen an den Maschinen und Geräten müssen bei Verwendung immer geschlossen werden.
Beschädigungen oder technische Mängel an Geräten und Maschinen sind sofort der zuständigen Lehrperson zu melden.
Die Maschinen und Geräte sind ordnungsgemäß und laut Anweisung der Lehrperson zu bedienen. Leichtsinniges und unverantwortliches Arbeiten können Verletzungen hervorrufen und sind deshalb untersagt.
Es dürfen keine Lasten gehoben werden, welche 25kg pro Schüler überschreiten.
Entstandene Abfallprodukte (Späne, Kunststoff, Metalle, ausgehärtete Bindemittel usw.) sind zu trennen und werden von der zuständigen Lehrperson ordnungsgemäß entsorgt.
Bei Ausbruch eines Notstandes (Brand oder sonstiger Unfall) haben sich die Schüler ruhig zu verhalten und die Anweisungen der Lehrpersonen zu befolgen.
Jeder Schüler, der durch sicherheitswidriges Verhalten sich selbst oder seine Mitschüler gefährdet, Körper oder Sachschäden verursacht, hat mit disziplinären Maßnahmen zu rechnen.
B.2.13 Schulinterne Fortbildung - SCHILF
Die Arbeitsgruppe konstituiert sich bei einer der ersten Sitzungen im September und wird durch das Plenum ratifiziert, d.h. die Mitglieder werden vom Plenum mit Vorbereitung und Organisation der schulinternen Fortbildung betraut.
Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern beider Schultypen RG/TFO, vereinbart anschließend einen Termin für ein erstes Arbeitstreffen.
Beim ersten Arbeitstreffen sollte der/die Vorsitzende der Arbeitsgruppe gewählt werden und der Tätigkeits- und Zeitplan für Schilf an der Schule erstellt werden.
Die Geschäftsordnung wird überprüft und falls notwendig adaptiert. Diese umfasst klare Vorgangsweisen und Zielsetzungen der Arbeitsgruppe.
Die AG ermittelt Bedarf und Bedürfnisse. Die im Plenum angesprochenen Fortbildungswünsche werden in den Tätigkeitsplan aufgenommen, Referentenvorschläge und Möglichkeiten ausgearbeitet und überlegt auf welcher Ebene die Fortbildung sinnvoll veranstaltet werden kann und wer als Träger der Veranstaltungen in Frage kommt. (Schulintern, Schulverbund, oder als Vorschlag ans PI, Schulamt, ASM weitergeleitet wird)
Termin zum Einreichen der Fortbildungsvorschläge festlegen und dem Plenum bekannt geben. Sie müssen folgende Angaben beinhalten: KursLeiter/in, Referent/-in, Zeit und Ort
Fortbildungsplan erarbeiten.
Trägerschaft klären.
Aufgabenverteilung innerhalb der AG - Informationen zu Referenten, Kursleitung, andere Kontakte.
Bekanntgabe des Fortbildungsplans an der Anschlagtafel oder im Plenum
Mindestens 12 Teilnehmer/innen müssen sich verbindlich für eine Veranstaltung anmelden, damit diese statt finden kann.
Schulinterne Fortbildungsmitglieder haben auf Bezirksebene im Schulverbund Priorität müssen sich aber ebenso an fixierte Termine und Vereinbarungen halten.
Kontaktaufnahme mit der Verwaltungssekretärin und Schulleitung um Budget für Schilf zu klären.
Beschlüsse werden gefasst und im Protokoll der Sitzung mit den anderen Punkten festgehalten. Bei dieser Frage spielen die anfallenden Kosten und das zur Verfügung stehende Budget der Schule eine große Rolle. Das Budget wird auf Grund der Bedürfnisse der Schule errechnet, muss also rechtzeitig geplant sein. Die Spesenabrechnung muss in den Haushaltsvoranschlag des kommenden Finanzjahres (Kalenderjahr) einfließen.
Die Planung für den darauf folgenden Herbst muss spätestens im Frühjahr des laufenden Schuljahres gemacht werden, vorzugsweise bei der 2. Bücherkonferenz im Plenum durch Abänderungsantrag für Schilf beschlossen werden. (letzte Bilanzänderung im Juni)
Referentenvorschläge und Fortbildungsvorhaben, die sich über längere Zeit aus dehnen (mehrjährige Veranstaltungsreihen, wie z.B. Computerwerkstatt oder Schwerpunkte des Schulprogramms) müssen ebenfalls spätestens im Frühjahr geplant und beschlossen werden, damit im darauf folgenden Schuljahr eine Arbeitserleichterung in der Anfangszeit und genügen Zeit zur Kontaktaufnahme mit auswärtigen Referenten ermöglicht wird und die Finanzierung gesichert ist. (Klausurtagung oder Pädagogischer Tag, etc.)
Spesenverrechnung:
a) interne Referenten werden vom Überstundenkontingent abgezogen
b) externe Referenten betreffen einen eigenen Posten im Haushalt
Die Vorgangsweise in Bezug auf Einschreibung, Einschreibungstermine und Neuvorschläge muss klar festgelegt werden und dem Plenum bekannt gemacht werden.
Bei der Einschreibung sollen Kursleitung, Zeit, Ort und Referent/-in, gemeinsam mit dem Träger fest stehen.
Die ausgeschriebene Anmeldeaufforderung (Bezirk!) zum vorgesehen Termin ist strikt einzuhalten. Danach werden schulinterne Anmeldungen nur mehr bei Verfügbarkeit, aber keine Neuvorschläge mehr angenommen. Die vom Plenum vereinbarten Vorgangsweisen sind verbindlich.
Neuvorschläge werden bei Verspätung in die nächstjährige Planung aufgenommen.
Die Kursleitung vereinbart die Honorare mit Referenten und trifft notwendige Absprachen; zusammen mit dem Direktor und dem Sekretariat übernehmen sie die Organisation. Frau Susanne Klotz ist im Sekretariat Ansprechpartnerin für SCHILF.
Der/die Vorsitzende der AG wird bei weiteren Sitzungen über den Entwicklungsstand informiert. Bei abgeschlossener Aus- bzw. Einschreibung erfolgt eine Kurzinformation im Plenum und nach erfolgter Durchführung eine Evaluation der Vorhaben.
Schulentwicklungsvorhaben und die didaktische Weiterentwicklung haben Priorität im Fortbildungsplan oder können dem Schulverbund geöffnet werden.
B.2.14 Unfallverhütungsvorschriften in der Werkstatt
Alle Schüler haben sich in der Werkstätte diszipliniert zu verhalten.
Anordnungen der Lehrpersonen sind unbedingt einzuhalten und zu befolgen.
Kein Schüler darf durch Gedankenlosigkeit, Unachtsamkeit, Leichtsinn oder Blödelei sich und seine Mitschüler in Gefahr bringen.
Das Tragen von Arbeitskleidung (Arbeitsanzug/Schürze, festes Schuhwerk) ist Pflicht.
Sicherheitskennzeichnung, Schutzvorrichtungen und Sicherheitseinrichtungen sind zu beachten und dürfen nicht entfernt oder beschädigt werden.
Schäden und technische Mängel an Maschinen, Werkzeugen und anderen Arbeitsgeräten müssen der zuständigen Lehrperson gemeldet werden.
Elektrische Betriebsmittel mit beschädigten Anschlussleitungen dürfen nicht benutzt werden.
Das Arbeiten auf Maschinen, das Benutzen von Werk/Messzeugen und anderen Arbeitsgeräten ist erst nach Absprache mit dem zuständigen Fachlehrer erlaubt.
Scharfe und spitze Gegenstände dürfen niemals in der Kleidung getragen werden.
Schüler dürfen keine Lasten über 25 kg tragen.
Schmuckstücke, Uhren und Ringe sind vor Beginn der Arbeiten abzulegen.
Kabel sind so auszulegen dass keine Stolper- und Verwicklungsgefahr entsteht.
Bei Bedarf sind Sicherheitsbrillen, Gehörschutz, Schutzhandschuhe zu tragen.
Bei Arbeiten in der Schweißabteilung muss der Schutzvorhang unbedingt geschlossen werden und die Entlüftungsanlage (Abzug) eingeschalten werden.
An jeder Maschine dürfen maximal 2 Schüler arbeiten, weitere Schüler haben einen Sicherheitsabstand von mind. einen Meter einzuhalten
In der Werkstätte dürfen sich maximal 13 Schüler und zwei Lehrpersonen aufhalten.
Das Rauchen in der Werkstätte ist strengstens verboten.
Entstandene Abfallprodukte (Späne, Schlacke, Kunststoff, Holzabfälle usw.) sind unbedingt ordnungsgemäß in dafür vorgesehene Eimer zu entsorgen.
Am Arbeitsplatz hat stets Ordnung zu herrschen. Notwendige Werkzeuge und Messzeuge sind getrennt zu ordnen. Nach Beendigung der jeweiligen Arbeit sind diese sofort zu säubern und in die dafür vorgesehenen Schubladen zu ordnen.
Der Arbeitsplatz, alle benutzten Maschinen und Arbeitsgeräte sind 10 min. vor Unterrichtsende gründlich zu reinigen, alle Maschinen sind vom Netz zu ziehen (jeweils zwei Schüler sind für die Ordnung und das saubere Hinterlassen der Werkstätte verantwortlich). Benutze Arbeitsanzüge/schürzen sind ordnungsgemäß in die Schränke zu legen.
B.3 Wahlordnung der Mitbestimmungsgremien
Gemäß Landesgesetz vom 18.10.1995, Nr. 20, betreffend die Mitbestimmungsgremien und gemäß Dekret des Landeshauptmanns vom 12.08.1996, Nr. 24, betreffend die Durchführungsverordnung zur Abwicklung der Wahlen für die Mitbestimmungsgremien auf Schulebene, legt der Schulrat die Modalitäten für die Wahlen der Eltern- und Schülervertreter in den Klassenräten, der Lehrer-, Schüler- und Elternvertreter in den Schulrat sowie in das Dienstbewertungskomitee der Lehrer fest.
Art. 1 Wahlkommission
An der Schule wird vom Direktor eine Wahlkommission errichtet wobei sie aus einem Vertreter der Lehrer, der Eltern und der Schüler zusammengesetzt wird.
Art. 2 Wahlen in den Klassenrat
1. Elternvertreter: Der Direktor beraumt spätestens innerhalb der ersten Dekade des Monats Oktober für alle Klassen eine Klassenratssitzung ein, zu der alle Eltern geladen werden. Den Vorsitz führt der vom Direktor dafür beauftragte Lehrer (Klassenlehrer). Im Rahmen dieser Sitzung wählen die anwesenden Eltern die zwei Vertreter in den Klassenrat. Die Wahl ist geheim. Es darf eine Vorzugsstimme gegeben werden. Anschließend wird sofort ausgezählt, wobei das Protokoll mit den Ergebnissen vom Vorsitzenden (Klassenlehrer), zwei Eltern (Stimmzähler) und den gewählten Vertretern zum Zeichen der Annahme der Wahl und der ordnungsgemäßen Durchführung unterschrieben wird. Die Stimmzettel, die Liste der Eltern, die gewählt haben und das Protokoll werden anschließend dem Vorsitzenden der Wahlkommission zur Überprüfung des Wahlvorganges übergeben. Die Eltern der zweiten bis 5. Klassen wählen die Vertreter (Eltern) in den Klassenrat im Rahmen einer Briefwahl, die im Zeitraum Ende September bis 10. Oktober durchgeführt wird.
2. Schülervertreter: Die Wahl erfolgt in allen Klassen am dafür vom Direktor festgesetzten Tag, während der Unterrichtszeit, unter Beaufsichtigung durch den jeweils anwesenden Lehrer. Die Wahl ist geheim. Es darf eine Vorzugsstimme gegeben werden. Anschließend wird sofort ausgezählt, wobei das Protokoll mit den Ergebnissen vom Lehrer, von zwei Schülern (Stimmzähler) und den in den Klassenrat Gewählten zum Zeichen der Annahme der Wahl und der ordnungsgemäßen Durchführung unterschrieben wird. Die Stimmzettel, die Liste der Schüler, die gewählt haben und das Protokoll werden anschließend dem Vorsitzenden der Wahlkommission zur Überprüfung des Wahlvorganges übergeben.
Art. 3 Wahlen in den Schulrat
Die Wahl ist indirekt und erfolgt, getrennt nach Wählerkategorien, im Rahmen je einer Sitzung des Eltern- bzw. des Schülerrats, für Lehrpersonen im Rahmen eines dafür anberaumten Termins, durch Einwerfen der Stimmzettel in die Wahlurne. Der Direktor beruft die Wahlversammlungen des Eltern- und Schülerrates sowie des Lehrerkollegiums ein. Für die Wahl der Elternvertreter: Wählbar sind alle Eltern des Elternrates, sofern sie sich bereit erklärt haben, gegebenenfalls die Wahl anzunehmen, und all jene Eltern, die ihre Bereitschaft schriftlich erklärt haben. Für die Wahl der Schülervertreter: Wählbar sind alle Schüler des Schülerrates, sofern sie sich bereit erklärt haben, gegebenenfalls die Wahl anzunehmen, und all jene Schüler, die ihre Bereitschaft schriftlich erklärt haben. Für die Wahl der Lehrervertreter: Wählbar sind alle Lehrer des Lehrerkollegiums, sofern sie sich bereit erklärt haben, gegebenenfalls die Wahl anzunehmen und einen unbefristeten oder befristeten Arbeitsvertrag von mindestens 180 Tagen besitzen. Eine Woche vor der Wahl werden für die jeweiligen Kategorien Kandidatenlisten erstellt, d.h. getrennte Listen für die Lehrer deutscher Muttersprache und jene der zweiten Sprache. Nach Erstellung der Kandidatenlisten kann der Wahlvorgang durchgeführt werden. Jede Kategorie kann zwei Vorzugsstimmen geben. Die Wahl ist geheim. Die Auszählung erfolgt noch während der Sitzung, die gewählten werden sofort bekannt gegeben. Der Wahlvorgang und die genauen Ergebnisse müssen im Wahlprotokoll festgehalten werden. Die Stimmzettel, die Wählerliste und das Protokoll werden anschließend dem Vorsitzenden der Wahlkommission zur Überprüfung des Wahlvorganges übergeben. Die Wahlen müssen laut Landesgesetz vom 18.10.1995, Nr. 20, innerhalb 31. Oktober d. J. abgeschlossen sein. Dem künftigen Schulrat werden zwei Schülervertreter der Technische Fachoberschule, ein Schülervertreter des Realgymnasiums, zwei Elternvertreter des Realgymnasiums, ein Elternvertreter der Technische Fachoberschule sowie je drei Lehrpersonen (eine Lehrperson der zweiten Sprache) angehören. In der vergangenen Legislaturperiode war das Verhältnis umgekehrt: zwei Schülervertreter RG, ein Schülervertreter TFO; zwei Elternvertreter TFO, ein Elternvertreter RG. Die Abwechslung (Verhältnis Realgymnasium / Technische Fachoberschule) der Vertreter im Schulrat muss auch bei den zukünftigen Wahlen der Mitbestimmungsgremien beachtet werden.
Art. 4 Protokoll
Nach Abschluss aller Wahlen in die verschiedenen Gremien verfasst die Wahlkommission ein abschließendes Protokoll.
Art. 5 Terminkalender
Die einzelnen Termine für die Vorbereitung und Durchführung der Wahlen werden jedes Jahr vom Direktor festgelegt.
Art. 6 Wahl der Lehrervertreter/innen in das Dienstbewertungskomitee
Für das Realgymnasium und die Technische Fachoberschule wird ein einheitliches Dienstbewertungskomitee vorgesehen.
Wählbar sind Lehrer mit unbefristetem Arbeitsvertrag, wobei Realgymnasium und die Technische Fachoberschule vertreten sein müssen.
Es können zwei Vorzugsstimmen gegeben werden; die Wahl ist geheim, die zwei Stimmzähler werden vom Lehrerkollegium bestimmt. Die Wahl wird anlässlich einer gemeinsamen Sitzung durchgeführt. Die Lehrer erstellen die Kandidatenliste in dieser Sitzung.
Die Wahlordnung gilt bis auf Widerruf.
B.4 Spezifische Aufgabenbereiche
In diesem Abschnitt werden Aufgabenbereiche definiert und verschiedene Tätigkeiten in den selben aufgelistet. Gilt besonders als Hilfestellung für Lehrpersonen, welche zum ersten Mal eine Tätigkeit ausüben.
B.4.1 Direktionsrat
Die Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen im Direktionsrat sind Verbindungsglied zwischen Direktion und Kollegium. Sie vertreten die Interessen der Lehrer und Lehrer/innen in didaktischen und personellen Belangen und informieren das Kollegium über die Anliegen der Schulleitung.
a) Die Teilkollegien von RG und TFO schlagen je 3 Mitarbeiter vor, die vom Direktor bestätigt werden. Ihre Amtszeit beträgt 1 Jahr.
b) Solange die Schulen in getrennten Häusern untergebracht sind, ernennt der Direktor eine/n Vertreter/in der TFO zum Vizedirektor. Die Stellvertretung im Haus für das RG übernimmt einer der beiden Mitarbeiter, der auch zeichnungsberechtigt ist.
a) Der gesamte Direktionsrat trifft sich wenigstens am Beginn und am Ende des Schuljahres, die Direktionsräte der einzelnen Schulen bei Bedarf, mindestens aber einmal im Monat.
b) Jedes Mitglied kann eine Sitzung des Direktionsrates beantragen. Die Einberufung erfolgt durch den Direktor.
c) Die Ergebnisse jeder Sitzung werden in einem Kurzprotokoll festgehalten.
d) Die Tagesordnung der Plenarsitzungen setzt der Direktor nach Absprache mit den Mitarbeitern fest.
B.4.2 Koordinatoren und Evaluation
Der Aufgabenbereich der Koordinatoren ist in vier Bereiche gegliedert.
Umsetzung des Schulprogramms und Evaluation
Unterstützung der Arbeit von Lehrpersonen
Dienstleistungen zugunsten von Schüler/innen
Verwirklichung von Projekten im Einvernehmen mit Körperschaften und Institutionen des schulischen Umfeldes
Für jeden einzelnen vom Plenum beauftragten Koordinator wird zu Beginn des Schuljahres einen Tätigkeitsplan mit der Definition seines Tätigkeitsbereiches und der Angabe der aufzuwendenden Überstunden erstellt. Seine Tätigkeiten sollten der Notwendigkeit der Schule entsprechen und können auch nur einen Bereich umfassen. Er hält Kontakt mit Leiter/innen von Arbeitsgruppen welche in seine Zuständigkeitsbereiche gehören. Am Ende des Schuljahres erstellt der Koordinator einen Schlussbericht über geleistete oder noch zu leistende Tätigkeiten.
Schulentwicklung und Evaluation:
Gemeinsam vereinbarte Ziele und Vorhaben bilden den Rahmen. Die Wege zu einer guten Schule sollten überprüfbar, einheitlich und übersichtlich sein. Gegenseitige Unterstützung und Beratung in allen Belangen sowie die schulinterne Evaluation dienen der Qualitätssicherung und Schulentwicklung.
Die Technologische Fachoberschule „Oskar von Miller“ orientiert sich bei den Maßnahmen der internen und externen Evaluation am Informationsheft der Evaluationsstelle (liegt in der Bibliothek auf).
Evaluation findet auf persönlicher und auf Schulebene statt. Persönliche Evaluation äußert sich etwa im Jahresabschlussbericht; die Evaluation auf Schulebene realisiert sich in den Plenarsitzungen, bei Rückblicken und in der kritischen Auseinandersetzung mit dem Schulprogramm.
Für außerschulische Angebote, Lehrfahrten usw. wird verpflichtend eine Klassen-Evaluation von den begleitenden Lehrpersonen verlangt. Diese kann auch in Form eines Kurzberichts mit Foto erfolgen, welche dann evtl. auch auf die Webseite der Schule gestellt werden.
B.4.4 Fachgruppenleiter/in
Ist Vorsitzender der Fachgruppe
Sammelt die TOPs für die Fachgruppensitzung
Beruft die Fachgruppe ein und leitet die Sitzung
Delegiert die Protokollführung oder übernimmt sie selbst
Ist Ansprechpartner/in für Außenstehende
Vertritt die Fachgruppe in Gremien
B.4.6 Arbeitsgruppenleiter/in
Wird von der Arbeitsgruppe bei der ersten Sitzung bestimmt
Koordiniert die Tätigkeiten der Arbeitsgruppe
Sorgt für die Erarbeitung und Einhaltung der Geschäftsordnung
Verfasst den Abschlussbericht
Beruft die Sitzungen ein und erstellt die Tagesordnung
Hält Kontakt zu den Koordinatoren und der Direktion
Vertritt die Arbeitsgruppe nach außen
B.4.7 Aufgabenprofil der Lehrpersonen für Inklusion
Die Lehrperson für Inklusion ist der gesamten Klasse zugewiesen und betreut alle Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten, insbesondere aber jene Schüler/innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen:
Sie betreut die Schüler/innen im Unterricht (Hilfe beim Schreiben, beim Lösen von Aufgaben, bei Gruppenarbeiten usw.)
Sie unterstützt die Schüler/innen mit besonderen Bildungsbedürnissen und nach Absprache mit der Fachlehrperson bei Schularbeiten, Tests und Prüfungen, indem sie Impulse gibt, Aufgabenstellungen erläutert und auf grobe Fehler bei den Lösungen hinweist.
Sie bereitet die Schüler/innen vor Schularbeiten, Tests, Prüfungen bei Bedarf gezielt vor.
Sie berät, organisiert und unterstützt die Schüler/innen bei der Erledigung von Hausaufgaben, Vorbereitung von Referaten oder anderen schulischen Tätigkeiten auch außerhalb des Regelunterrichts
Sie führt regelmäßig, aber wenigstens einmal im Monat mit den Schülern/innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen ein Beratungsgespräch (Kontrolle der Heftführung, Stärken- Schwächenanalyse, Hilfe bei der Lernorganisation, Methodentraining usw.)
Die Lehrperson für Inklusion arbeitet mit dem/der Fachlehrer/in im Unterricht zusammen. Um eine aktive Teilnahme für Schüler und Schülerinnen mit besonderen Bildungs-bedürfnissen zu gewährleisten, sieht die Lehrperson für Inklusion einen regelmäßigen Austausch mit den Fachlehrpersonen vor.
Sie informiert sich zu Schulbeginn über alle Schüler/innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen und teilt wichtige Informationen zu den einzelnen Schülern/innen dem Klassenrat mit.
Sie arbeitet mit den Fachlehrpersonen die notwendigen Stütz- und Kompensations-maßnahmen aus und pflegt den Kontakt mit den Erziehungsberechtigten und Fachdiensten.
Die Lehrpersonen für Inklusion treffen sich regelmäßig mit der Koordinatorin zu Absprachen und Planungen, gemeinsamer Fortbildung und Evaluation der Tätigkeit.
Die Erstellung von pädagogisch-didaktisch relevanten Dokumenten koordiniert die Lehrperson für Inklusion (Antrag um Abklärung, individueller Bildungsplan, funktionelles Entwicklungsprofil, ...)
Die Lehrperson für Inklusion erstellt zusammen mit den Fachlehrern/innen den individuellen Bildungsplan, führt bei den Inklusionssitzungen den Vorsitz und sorgt für die Abfassung des Protokolls.
Sie schlägt Differenzierungsmaßnahmen bei Leistungsüberprüfungen (unterschiedliche Arbeitsformen ...) und den Bewertungskriterien vor.
Die Lehrperson für Inklusion schlägt den Ankauf von spezifischen Lehr- und Lernmitteln vor
Die Lehrperson für Inklusion hält sich über aktuelle Entwicklungen und Neuerungen auf dem Laufenden und sorgt kontinuierlich für ihre Fort- und Weiterbildung
B.4.9 Lernberatung
Die Schule bietet Hilfestellungen bei:
Abschlussprüfung, Schwerpunktthema, Facharbeit
Kontakten zu Beratungsdiensten und Bildungsanbietern
Schulstress, Konfliktsituationen, Fragen rund ums Lernen
Lernschwierigkeiten (Koordinierung der Initiative Schüler helfen Schülern)
Die Arbeisgruppe Lernberatung organisiert zusätzlich Fortbildungsangebote für interessierte Schülergruppen. Die Gespräche sind streng vertraulich.
Rechtzeitige Anmeldung über das Sekretariat erforderlich!
Es sind nicht mehr als zwei Anmeldungen pro Beratungsstunde möglich. Der Schüler erhält vom Berater eine Anwesenheitsbestätigung und ist für die betreffende Zeit vom Unterricht entschuldigt. Eine Liste der Lernberater/innen findet sich im Teil C des Dreijahresplanes.
B.4.10 Moderator/in
Der/Die Moderator/in ermöglicht allen Teilnahmern an der Diskussion ihr Wissen, ihre Ideen und Erfahrungen einzubringen.
steuert den Arbeitsfortschritt
hält die Gruppe auf Zielkurs
regelt das Gruppenklima
führt den Konsens und Kompromiss herbei
macht Fortschritte in der Auseinandersetzung klar
organisiert den Prozess medientechnisch
bleibt neutral, das heißt unparteiisch
begleitet Problemlösungs-, Lern- oder Planungsprozesse
Acht Grundregeln der Moderation:
Die Meinung aller erfasssen
Auf heitere Stimmung achten
Lern-Fortschritte sichtbar machen
Zeigen, was in der Gruppe vor sich geht
Einstieg: Arbeitsatmosphäre schaffen - Orientierung geben
Orientierung: Wissen, an welchen Themen oder Aspekten gearbeitet wird
Themenordnung: Prioritäten setzen
Bearbeitung: Thema / Themen gemäß - Zielsetzung bearbeiten
Verbindlichkeit: Wer tut bis wann was? - Erfolgskriterien
Abschluss: Prozess reflektieren und einen positiven Abschluss finden
B.4.11 Schlichtungskommision
Die Schlichtungskommission setzt sich folgendermaßen zusammen:
aus vier Lehrpersonen (zwei RG und zwei TFO),
zwei Schüler/innen (einer RG und einer TFO),
zwei Elternvertreter (einer RG und einer TFO),
dem Direktor, der auch den Vorsitz hat.
Die Lehrer/innen werden aus dem Kollegium gewählt, die Eltern aus dem Elternrat, und die Schüler aus dem Schülerrat.
Die Schlichtungskommission tritt bei Rekursen gegen verhängte Disziplinarmaßnahmen zusammen und hat folgende Aufgaben:
Vermittlung bzw. Schlichtung bei Verstößen gegen die bestehende Schulordnung
Verhängung bzw. Bestätigung oder Annullierung von Disziplinarmaßnahmen
B.4.12 AG Notfall Einsatz
Wählt einen Einsatzleiter der die Koordinierung bei einem Notfall übernimmt
Bildet sich in den Bereichen Feuerwehr, Erste Hilfe fort
Sorgt für die Sicherheit im Schulgebäude
beruft eine Notfallübung ein
B.5 Funktionales Plansoll
Funktionales Plansoll:
Zusatzfunktionen Lehrpersonen: KoordinatorInnen und Beauftragungen mit Funktionszulage
Überstunden für didaktische Tätigkeiten
Unterrichtsergänzende Tätigkeiten: Spesenübersicht Außendienst
Fortbildung der Lehrpersonen: Spesenübersicht
B.5.1 Ressourcen Auffüll- und Überstunden
STELLENBEDARF FÜR DAS BILDUNGSANGEBOT DER SCHULE (STUNDENTAFELN, ANZAHL DER KLASSEN, BEGLEITENDE UNTERRICHTSANGEBOTE)
- Die Schule ersucht um die Zuweisung der Lehrpersonen laut den Kriterien des Schulamts.
- Bei 39 Klassen entspricht dies ca. .... Planstellen - in den Schuljahren 2015-16 und 2016-17 wurden diese von 101 Lehrpersonen abgedeckt,
wobei das Zusatzkontingent an Stunden (siehe das Ansuchen für 2016-17 unten) dabei inbegriffen war.
Für die Verwaltungstätigkeit der Schulsekretariate ersucht die Schule auch um die personelle Besetzung laut den Kriterien des Landes.
Im Schuljahr 2016-17 waren dafür 6 Sekretariatsassistentinnen und 1 Schulsekretärin für insgesamt ___ Wochenstunden - in der Funktionsebene 4 bis 6 - an der Schule tätig.
Für die Reinigungsarbeiten und Instandhaltung sowie Betreuung der Anlagen ersucht die Schule ebenso um die personelle Besetzung laut den Kriterien des Landes.
Im Schuljahr 2016-17 waren dafür 1 Hausmeister und 8 Schulwarte/innen für insgesamt ___ Wochenstunden an der Schule tätig.
BERECHNUNG DES ZUSATZKONTINGENTES – ANSUCHEN UM ZUSATZKONTINGENT IM SCHULJAHR 2016-17 - bzw. den Dreijahreszeitraum 2017-18, 2018-19 und 2019-20
Tabelle: durchgeführte Wahlangebote 2015-16 (siehe beiliegende Aufstellung): 0,96 Stellen
Wir ersuchen um die zusätzlichen 0,5 Wochenstunden je Unterrichtsstunde in der Woche, da wir im Sinne der Rahmenrichtlinien ausschließlich praktischen Unterricht vorsehen.
BEGRÜNDUNG FÜR DEN BEDARF AN ZUSÄTZLICHEN STELLEN FÜR LERNANGEBOTE
Fächerübergreifende Lernangebote: im Schuljahr 2016-17 aufgrund der geplanten Verschiebung von Informatik in der ersten Klasse sind in der ersten Klasse 1 Stunde Informatik und 1 Stunde TEZ mehr, während das FüLA mit 2 Stunden im Schuljahr 2017-18 in der 2. Klasse sein wird, zusammen mit Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum
Erklärung zu zeitlichen Einteilung: In der 1. Klasse wird das Fach ‚Fächerübergreifende Lernangebote’ mit 2 Wochenstunden geführt. Das Fach ‚Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum’ wird in der 2. Klasse mit 2 Wochenstunden geführt.
Lerninhalte: Lerneinheiten oder Module mit vorwiegend praktisch-technischen Inhalten, Arbeit im Labor
Anzahl Schüler/innen je Gruppe: 20
Anzahl der betroffenen Klassen: 4
(im Schuljahr 2016-17 sind vier 1. Klassen und vier zweite Klassen – in der 2. Klasse wird das Fach Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum mit 2 Wochenstunden angeboten).
4 erste Klassen der TFO zu je 2 Wochenstunden FüLA ( = 4 x 2 x 0,5 = 4 Stunden / Woche)
Im Fach Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum ist auch immer eine TP Lehrperson zusätzlich in der Klasse
Anzahl Schüler/innen je Gruppe: 23
Anzahl der betroffenen Klassen: 4 zweite Klassen der TFO
FÜLA 3. – 5. Klasse TFO
Begründung für den zusätzlichen Stellenbedarf: die ‚Fächerübergreifenden Lernangebote’ werden von den fachrichtungsspezifischen Fächern organisiert. Der entsprechende Unterricht findet in den Labors statt, in der Regel bei Mitarbeit einer TP-Lehrperson.
Da die Lernarbeit überfachlicher und praktischer Natur ist, im Labor stattfindet und die Gruppen nicht geteilt werden, ist die Mitarbeit einer technisch-praktischen Lehrperson unerlässlich.
3. Klassen: aufgrund der Verschiebung ab Sj 2016-17 in der Fachrichtung Bauwesen ist in der 3. Klasse kein FüLA – in der 4. Klasse wird FüLA im Sj 2017-18 2 Stunden bekommen.
Eine 4. Klassen BAU je 1 Wochenstunde ( = 1 x 0,5 = 0,5 Stunden / Woche)
Zwei 4. Klassen ELE je 2 Wochenstunden ( = 2 x 1 = 2 Stunden / Woche)
Drei 5. Klassen der TFO je 1 Wochenstunde ( = 3 x 0,5 = 1,5 Stunden / Woche)
Aus dem Schulprogramm (Seite 10):
Was die fächerübergreifenden Lernangebote betrifft, haben wir uns entschieden, den Jugendlichen vor allem ein praktisch-orientiertes Angebot zu machen, das vor allem ihrem Bedürfnis nach Tun, nach Handeln gerecht wird. In Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften werden die Schüler im Labor wissenschaftliches Experimentieren kennen lernen und eigenverantwortlich arbeiten.
Kriterien: Beschluss im Lehrerkollegium
‚Kriterien für die Fächerübergreifenden Lernangebote und Wahlangebote’ alle Klassen; Beschreibung der Lernangebote 1.-2.Klasse; Beschreibung der Lernangebote 3. - 5. Klasse;
‚Fächerübergreifende Lernangebote’ 1. – 5. Klasse – TFO (wurde am 14.05.2013 beschlossen)
,Fachcurriculum der Fächerübergreifenden Lernangebote’ (1. Klasse TFO)
‚Fachcurriculum des Fachs Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum’ (2. Klasse)
‚Fachcurriculum der Fächerübergreifenden Lernangebote’ (3.-5. Klasse TFO ELE)
‚Fachcurriculum der Fächerübergreifenden Lernangebote’ (3.-5. Klasse TFO BAU)
BESONDERE MASSNAHMEN GEGEN SCHULABBRUCH UND SCHULISCHEN MISSERFOLG (siehe beiliegendes Abstract bzw. Qualitätskonzept ‘Inklusive Schule’ und Kurzer Bilanzbericht zum Qualitätskonzept Inklusive Schule 2015-16)
An der Schule gibt es respektvollen und korrekten Umgang, Wertschätzung der Lehrpersonen, MitarbeiterInnen, Eltern und SchülerInnen. Alle Schülerinnen und Schüler, die ihren Bildungsweg an der Schule machen wollen, sind an der Schule willkommen.
An der Schule werden Initiativen ergriffen und Strukturen geschaffen, um die didaktische Kontinuität zu erhöhen, neue Lehrpersonen, Mitarbeiter/innen und Schüler/innen einzuführen und zu begleiten und Lernen in der Vielfalt zu fördern. Das Schulgebäude ist barrierefrei zugänglich. Die Familien werden eingebunden und es gibt Unterstützung für Familien.
Die Schule selbst hat im Schuljahr 2015-16 für Lernberatung (20), Ko-Präsenzen (15) und Inklusion (13) insgesamt 48 Stunden aus dem funktionalen Plansoll verwendet. Für Stützkurse und Werkstätten wurden weitere 48 Stunden aufgewendet.
Am RG und an der TFO sind insgesamt 8 Schüler/innen mit Migrationshintergrund eingeschrieben, die noch besondere Bildungsbedürfnisse in Bezug auf Sprachen aufweisen.
Die Schule ersucht deshalb um die Zuweisung von zusätzlichen Ressourcen.
ZUWEISUNG VON STUNDEN ZUR FREISTELLUNG DER MITARBEITER/INNEN DER SCHULFÜHRUNGSKRAFT:
Vize-Direktor und Schulstellenleiter der TFO ist Dr. Josef Prantl – er wird dieses Amt wieder ausführen. Aufgrund der Komplexität der Schule und der gestiegenen Schüleranzahl ersucht die Schule um die Zuweisung von 8 Stunden (744 Schüler/innen).
MEHRBEDARF FÜR DIE DURCHFÜHRUNG REFORMPÄDAGOGISCHER PROJEKTE:
UNTERRICHTSENTWICKLUNG NACH DEM KONZEPT ‘LEHREN UND LERNEN IM DIGITALEN RAUM’ Ansuchen um ein Zusatzkontingent laut Art. 12 und Art. 9 des Beschlusses der Landesregierung Nr. 407 vom 8.4.2014
Antrag zur Bereitstellung von zusätzlichen Ressourcen im funktionalen Plansoll im Schuljahr 2015-16 - Art. 9, Buchstabe a) Durchführung von Initiativen zur Schulentwicklung
Für die Umsetzung des Projekts sollten deshalb in jeder Klasse möglichst vier Wochenstunden vorgesehen werden. Da das Projekt in 16 Klassen im Schuljahr 2016-17 umgesetzt wird, sind 24 Wochenstunden an zusätzlichen Ressourcen erforderlich.
Damit würde sicher gestellt werden, dass das Projekt gut und nachhaltig begleitet und gefördert werden kann.
Eigene Ressourcen im funktionalen Plansoll:
Die Schule stellt 12 Stunden zur Verfügung, falls dies das funktionale Plansoll ohne den Zusatzressourcen laut Art. 09 ermöglicht.
Ansuchen um zusätzliche Ressourcen im funktionalen Plansoll:
Die Schule ersucht um die Zuweisung von 12 Stunden an zusätzlichen Ressourcen zur Durchführung dieser Initiative in der Schulentwicklung (siehe eigenes Antragsformular)
Bibliotheksleiter ist Dr. Ewald Kontschieder. Aufgrund der beiliegenden Erklärung zum Auditing der Bibliothek und der Größe der Schule ersucht die Schule um die Zuweisung von zusätzlichen 4 Stunden.
Die Schule hat sechs EDV-Säle, einen PC und eine elektronische Tafel in jeder Klasse, Spezialräume und Labors mit der standardmäßigen EDV-Ausrüstung und ersucht deshalb um die Zuweisung der vorgesehenen Stunden.
Eine Jahresstunde pro Lehrerstelle: 2 Stunden (ca. 75 Lehrerstellen)
ERHÖHUNG DES TECHNISCH-PRAKTISCHEN UNTERRICHTS UM WEITERE
MAXIMALE 10%
10% zusätzliche Stunden an technisch-praktischen Lehrpersonen laut den RRL, mit der Begründung, dass die Lerntätigkeiten in den Fächern Physik und Chemie großteils, in den Fächern ‚Technologien und fachrichtungsspezifischen Praktikum’‚ Fächerübergreifende Lernangebote’, ‚Technologie und Technisch Zeichnen’, Informatik und die fachrichtungsspezifischen Fächer der Fachrichtung Elektronik und Elektrotechnik sowie Bauwesen gänzlich in Labors bzw. Werkstätten durchgeführt werden. Weiters gibt es Zusatzangebote für die SchülerInnen wie ‚Offenes Labor’, wo SchülerInnen eigenständig mit Hilfe der Lehrpersonen arbeiten können.
Vorzugsweise würden wir die Informatikstunden in den ersten Klassen TFO gänzlich mit einer TP-Lehrkraft besetzen.
Formular Erhebung der Wahlangebote der Oberschule im Schuljahr 2015/16 (am 28.04.2015 per elektronischem Formular gesendet)
‚Kriterien für die Fächerübergreifenden Lernangebote TFO’ alle Klassen; Beschreibung der Lernangebote 1.-2.Klasse; Beschreibung der Lernangebote 3.-5. Klasse; Anpassung Stundentafel Informatik-FüLA-TEZ 1. Bienn. TFO ab 2016-17; Kriterien FüLA RG;
Kriterien für den Wahlbereich RG und TFO
,Fachcurriculum der Fächerübergreifenden Lernangebote’ (1. Biennium TFO)
‚Fachcurriculum des Fachs Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum’ (2. Klasse TFO)
QUALITÄTSKONZEPT INKLUSIVE SCHULE mit Kurzem Bilanzbericht Qualitätskonzept Inklusive Schule 2015-16
Antrag um zusätzliche Förderung reformpädagogischer Initiativen an der Oberschule - PROJEKT UNTERRICHTSENTWICKLUNG NACH DEM KONZEPT ‘LEHREN UND LERNEN IM DIGITALEN RAUM’
Erklärung der Schulleitung zum Auditing der Bibliothek
B.5.2 Voraussichtliche Planungsspesen Fortbildung und Außendienst
Voraussichtliche Planungsspesen Fortbildung und Außendienst
B.6 Formulare
Formulare sind auf der Homepage der Schule zu finden
B.7 Personal für die Schulverwaltung und Reinigungsdienste
B.8.1 Förderunterricht
B.10 Jahresschwerpunkte Digitales Lehren und Lernen
Konzept Digitale Klasse
Die im SJ 2014/2015 eingeführte "digitale Klasse" (kurz für Digitales Lehren und Lernen) erweitert das Angebot des Realgymnasiums Albert Einstein und der Technologischen Fachoberschule Oskar von Miller im Bereich der IT-Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen.
Sie fügt sich in eine Reihe von Maßnahmen ein, die in den letzten Jahrzehnten in diesem Bereich getroffen wurden und die hier kurz in Erinnerung gerufen werden:
Alphabetisierung im IT-Bereich: Zehn-Finger-System, Vorbereitung auf die ECDL Zertifizierung, Einführung in verschiedene Software in den Bereichen: Textverarbeitung, Tabellen, Datenbanken, Präsentation, Mathematik, Modellierung, CADesign, Web-Design;
Erstellung der Webauftritte des RG und der TFO;
Einführung der Lernplattform "Justlearnit";
Entwicklung und Einführung des elektronischen Registers.
Die digitale Klasse ersetzt weder die oben angeführten Maßnahmen noch die üblichen Unterrichts- und Arbeitsformen. Sie bietet vielmehr die Möglichkeit, sie zu erweitern und besser einzusetzen. Sie stellt zudem eine Chance dar, das im Schulprogramm festgelegte grundsätzliche Profil des Bildungsangebots besser zu verwirklichen.
Unser Unterricht dient der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen und Arbeitsmethoden, wobei der aktuelle Stand der Fachwissenschaften und der Technik berücksichtigt wird. Angestrebt wird eine Vielseitigkeit der Angebote und Bildungsinhalte. Dabei versuchen wir die Fächergrenzen zu überwinden und den Schüler/-innen den Weg zu vernetztem Denken zu erleichtern. Durch soziale Formen des Lernens bieten wir den Schüler/-innen Gelegenheit, Teamfähigkeit zu entwickeln und Verantwortung für ein gemeinsames Ziel zu übernehmen. Theorie und Praxis, Abstraktion und Anschauung, Belehrung und forschendes sowie praktisches Lernen sind in ihrer Wechselwirkung gleichrangige Ausgangspunkte. Im Sinne einer schülerzentrierten Didaktik erproben wir neue Unterrichtsformen (z.B. Projektunterricht, Methodentraining) und im Besonderen den Umgang mit den Neuen Medien.
(Schulprogramm 2014-15, 2. Teil, S. 53)
Die Arbeit in der digitalen Klasse unterscheidet sich von der Arbeit in den übrigen Klassen dadurch, dass den Lernenden jederzeit Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen. Somit werden bei wachsender Schülerzahl die Computerräume entlastet.
Technische Voraussetzungen für die digitale Klasse sind:
BYOD: Jeder Schüler/jede Schülerin verfügt über einen tragbaren Computer;
WLAN: In allen Räumen steht ein drahtloses lokales Netzwerk zur Verfügung;
Spinde: Alle Schüler/-innen haben die Möglichkeit einer sicheren Aufbewahrung ihres Gerätes.
Obwohl Laptops, Tablets u. a. genutzt werden können, besitzt das empfohlene Gerät folgende Merkmale:
Bildschirmgröße ca. 11 Zoll, damit auf der Bank noch Platz für Heft, Buch u.a. übrig bleibt;
Akkuautonomie von 10 - 12 Stunden, damit auch an einem 10 Stundentag bis zuletzt gearbeitet werden kann und keine lästigen Kabel benötigt werden;
SSD Speicher, damit eine lange Laufzeit gewährleistet wird und keine Geräusche und keine Wärme entstehen.
Ohne Internet wäre der Mehrwert einer digitalen Klasse begrenzt. Das Internet fördert besonders das kooperative Lernen und das Recherchieren. Die digitale Klasse hat Zugang zum Internet und muss nicht frei geschaltet werden. Der Systemadministrator kann eine Blacklist/Whitelist erstellen.
Die Verfügbarkeit eines Computers und des freien Internetzugangs setzt eine Vereinbarung über deren Nutzung voraus. Eine Benutzerordnung wird erarbeitet und von den Lernenden bzw. ihren Erziehungsberechtigten angenommen.
Für kooperatives Lernen, Interaktion und Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden können u. a. folgende Plattformen genutzt werden:
fachspezifische Dienste
Obwohl all diese Plattformen genutzt werden können, sollte der Klassenrat am Anfang des Jahres ein Konzept für die jeweilige Klasse erstellen, um die Überschaubarkeit zu gewährleisten. Die Leistungserhebungen und die Noten werden weiterhin im elektronischen Register festgehalten.
Didaktik in der digitalen Klasse
Jede Fachgruppe sollte fachspezifische didaktische Kriterien erstellen. Fächerübergreifende Möglichkeiten sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden.
Durch die Möglichkeit einer zeit- und ortsunabhängigen, schnellen Kommunikation sollten besonders die Formen des kooperativen Lernens erkundet und definiert werden. Auch sollte der Begriff Recherchieren im Web bestimmt und geübt werden. Verantwortungsvoller und korrekter Umgang mit den Quellen gehört auch dazu. Folgende Themen sollten u. a. dabei angesprochen werden: Urheberrecht, korrektes wissenschaftliches Arbeiten, Plagiat.

References: Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6
 Art. 12
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 09