Source: https://www.weka.de/gefahrguttransport/ggvseb-2017/
Timestamp: 2019-04-25 14:17:18+00:00

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GGVSEB 2017: Neue Regelungen zu Fahrweg und Verlagerung
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Die Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt - GGVSEB - wurde komplett neu gefasst und jetzt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Mit der Neufassung kommen neue Bestimmungen in Bezug auf Fahrweg und Verlagerung.
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Die „Neunte Verordnung zur Änderung gefahrgutrechtlicher Verordnungen“ bringt die GGVSEB – Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt – auf den neuesten Stand. Sie wurden am 30.03.2017 im Bundesgesetzblatt Nr.15 bekannt gemacht (BGBl. 2017 I S. 568).
Regelungen zu Fahrweg und Verlagerung neu gefasst
Mit der Neufassung der GGVSEB 2017 wurde Paragraph 35 „Fahrweg und Verlagerung“ neu gefasst.
Die neue Regelung ist folgendermaßen gegliedert:
Der § 35 – Verlagerung legt fest, dass Güter, die in § 35 b aufgelistet werden, bei Strecken über 200 Kilometer per Bahn oder auf dem Wasserweg befördert werden müssen, falls geeignete Gleis- und Hafenanschlüsse vorhanden sind. Der Paragraph enthält weitere Regelungen für Transportstrecken über 400 km und zu den Pflichten des Beförderers.
Der § 35 a – Fahrweg in Straßenverkehr legt fest, dass Güter, die in § 35 b aufgelistet werden, auf Autobahnen zu befördern sind, falls sie auf der Straße befördert werden müssen. Außerdem sind weitere Bedingungen und Pflichten des Beförderers – wie die Fahrwegbestimmung – aufgeführt.
§ 35 b enthält die Liste der Güter und Mengengrenzen, für die diese Regelungen gelten. Betroffen sind die Gefahrklassen bzw. Unterklassen 1.1, 1.2, 1.5, 2, 3, 4.1, 4.2, 4.3, 5.1, 6.1 und 8. In § 35 c sind Bedingungen beschrieben, unter denen die regelungen nicht gelten, z. B. die Verwendung bestimmter besonders sicherer Tanks.

References: § 35
 § 35
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