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Timestamp: 2020-02-27 00:03:44+00:00

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BVerwG, 25.09.1968 - IV C 195.65 - dejure.org
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BVerwG, 25.09.1968 - IV C 195.65 (https://dejure.org/1968,42)
BVerwG, Entscheidung vom 25.09.1968 - IV C 195.65 (https://dejure.org/1968,42)
BVerwG, Entscheidung vom 25. September 1968 - IV C 195.65 (https://dejure.org/1968,42)
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Verhältnis zwischen Bundesrecht und Landesrecht - Bundeseinheitliche Regelung des Gemeingebrauchs für die nicht als Bundesfernstraßen qualifizierten Verkehrswege
FStrG § 7; GG Art. 2, 3, 14
BVerwGE 30, 235
NJW 1969, 284
MDR 1969, 249
DVBl 1969, 308
DÖV 1969, 285
BVerwG, 08.09.1993 - 11 C 38.92
Anfahrbarkeit von Wohngrundstücken in einer Fußgängerzone mit Kfz
a) Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kommt der Anliegergebrauch in seinem Kern dem privatrechtlichen Eigentum zwar so nahe, dass er unter den Schutz des Art. 14 GG fällt (st. Rspr., vgl. etwa BVerwGE 30, 235; auch BVerfG NVwZ 1991, 358).
Zwar verkennt der Verwaltungsgerichtshof nicht, daß es außerhalb des Rechts der Bundesfernstraßen einen allgemeinen bundesrechtlichen Begriff des Gemeingebrauchs nicht gibt (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. September 1968 - BVerwG 4 C 195.65 - BVerwGE 30, 235 [BVerwG 25.09.1968 - IV C 195/65];… Beschluß vom 19. Dezember 1986 a.a.O.).
BVerwG, 25.06.1969 - IV C 77.67
Verletzung subjektiver Rechte durch Einziehung einer Straße?
Die grundrechtliche (Kern-)Gewährleistung der Teilnahme am Gemeingebrauch (vgl. Urteil vom 25. September 1968 - BVerwG IV C 195.65 - in DVBl. 1969, 308 [310]) schließt, soweit sie auf Art. 14 Abs. 1 GG zurückgeht ("Anliegergebrauch"), ein Recht ein, das durch die Einziehung der Straße verletzt werden kann.
Daraus ergibt sich, daß das Landesrecht - abgesehen von der Möglichkeit, mehr an Rechten zu gewähren, als bereits die Grundrechte einräumen - den Inhalt des Gemeingebrauchs nur in dem Umfange regeln kann, den das Bundesrecht für eine Konkretisierung läßt" (Urteil vom 25. September 1968 - BVerwG IV C 195.65 - in DVBl. 1969, 308 [310]).
Dem Anliegergebrauch kommt in seinem Kern dem privatrechtlichen Eigentum aber so nahe, daß er unter den Schutz des Art. 14 GG fällt (BVerwGE 30, 235, 238; 32, 222, 225; 94, 136, 138).
In der Tat ist Art. 14 Abs. 1 GG als subjektive Rechtsposition des Straßenanliegers genügend, um sich gegen rechtswidrige Beeinträchtigungen der öffentlichen Hand wenden zu können (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. September 1968 - BVerwG 4 C 195.65 - BVerwGE 30, 235 [BVerwG 25.09.1968 - IV C 195/65]; Urteil vom 29. April 1977 - BVerwG 4 C 15.75 - BVerwGE 54, 1 [BVerwG 29.04.1977 - IV C 15/75]; Urteil vom 28. August 1987 - BVerwG 4 C 54 u. 55.83 - BVerwGE 78, 79 ).
Vielmehr ist der Gemeingebrauch an Straßen, die nicht Bundesfernstraßen sind (§ 7 Abs. 1 FStrG), bundesrechtlich nur insoweit geregelt, als der Gemeingebrauch in seinem Kern von der grundrechtlichen Gewährleistung der Art. 2 Abs. 1, 3 Abs. 1 und 14 Abs. 1 GG erfasst wird (vgl. BVerwG, Urteil vom 25.09.1968 - BVerwG 4 C 195.65 -, BVerwGE 30, 235, 238).
Insofern kommt zunächst - wie vom Verwaltungsgericht untersucht - der sog. Anliegergebrauch (vgl. §§ 15 Abs. 2 bis 4 StrG;… hierzu BayVGH, Beschl. v. 24.11.2003, a.a.O., OVG NW, Urt. v. 21.07.1994, a.a.O., Beschl. v. 10.11.1994, a.a.O.;… Sauthoff, Straße und Anlieger, 2003, Rn. 751) in Betracht, der hier allerdings ersichtlich nicht betroffen ist, aber auch das Recht auf Teilhabe am bestehenden Gemeingebrauch (vgl. § 13 Abs. 1 Satz 1 u. 2 StrG;… Senat, Urt. v. 26.07.2001, a.a.O.;… auch VG Karlsruhe, Urt. v. 28.04.1999 - 10 K 2378/98 - VG Meiningen, Urt. v. 06.03.2007 - 2 K 1024/04 Me -, ThürVBl 2007, 244), das als materielles Recht auf Nutzung der vorhandenen Straßen, soweit dieses nicht nur geringfügig beeinträchtigt wird, auch unter dem Schutz der Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1 GG steht (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.09.1968 - IV C 195.65 -, BVerwGE 30, 235 ;… Lorenz/Will, Straßenrecht, 2. A. 2005, § 13 Rn. 10 f.;… Sauthoff, a.a.O., Rn. 605, 921).
Zunächst ist darauf hinzuweisen, daß die Abgrenzung von Gemeingebrauch und Sondernutzung an Straßen, die - wie hier - nicht Bundesfernstraßen sind, im Landesstraßenrecht geregelt ist und folglich grundsätzlich keiner revisionsgerichtlichen Nachprüfung unterliegt (vgl. § 137 Abs. 1 VwGO; BVerwGE 30, 235; Beschluß vom 19. Dezember 1986 - BVerwG 7 B 144.86 - ).
Der erkennende Senat hat allerdings in seinen Urteilen vom 25. September 1968 - BVerwG IV C 195.65 - (BVerwGE 30, 235 [BVerwG 25.09.1968 - IV C 195/65] [238]) sowie vom 25. Juni 1969 - BVerwG IV C 77.67 - (BVerwGE 32, 222 [225]) und seither wiederholt auch in anderen Entscheidungen ausgesprochen, der sogenannte Anliegergebrauch sei als Kerngewährleistung der Teilnahme am Gemeingebrauch in der grundrechtlichen Eigentumsgarantie des Art. 14 Abs. 1 GG begründet und er unterscheide sich demnach in seiner Beziehung zu den Grundrechten vom schlichten Gemeingebrauch dadurch, daß er über die Art. 2 und 3 GG hinaus dem Schutz des Art. 14 Abs. 1 GG unterliege.
In Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der erkennende Senat darüber hinaus anerkannt, daß bei Gewerbebetrieben von Straßenanliegern zum eigentumsrechtlich geschützten Bestand auch der sogenannte "Kontakt nach außen" gehört, der dem Betrieb über die Zugänglichkeit hinaus in gewissen Grenzen eine Einwirkung durch Werbung auf den vorbeifließenden Verkehr ermöglicht (Urteil vom 25. September 1968 - BVerwG IV C 195.65 - a.a.O. S. 239; BGH, Urteil vom 20. Dezember 1971 in NJW 1972, 243, im Anschluß an die Urteile vom 29. Mai 1967 in NJW 1967, 1749 und vom 8. Januar 1968 in DVBl. 1968, 212).
Das hier gefundene Ergebnis steht nicht im Widerspruch zu dem bereits angeführten Urteil des Senats vom 25. September 1968 - BVerwG IV C 195.65 -.
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kommt der Anliegergebrauch in seinem Kern dem privatrechtlichen Eigentum so nahe, dass er unter den Schutz des Art. 14 GG fällt (BVerwG v. 8.9.1993, BVerwGE 94, 136; BVerwG v. 25.9.1968, BVerwGE 30, 235).
Aus Sicht der entscheidenden Kammer käme hier allenfalls eine Verletzung des Anliegergebrauchs in Frage, der dem privatrechtlichen Eigentum so nahe steht, dass er unter den Schutz des Art. 14 GG fällt (BVerwG v. 8.9.1993, BVerwGE 94, 136 sowie vom 25.9.1968, BVerwGE 30, 235).
BVerwG, 20.05.1987 - 7 C 60.85
Ermessensmaßstab - Ausnahmegenehmigung - Verkehrsverbot
AG Cochem, 03.02.1986 - 109 Js (a) 71792/85
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BVerwG, 03.06.1970 - IV B 34.70
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BVerwG, 05.02.1975 - IV B 150.74
BVerwG, 05.02.1975 - IV B 149.74
BVerwG, 28.02.1973 - IV B 44.72
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Zugehörigkeit bestimmter …
BVerwG, 28.02.1973 - IV B 42.72
BVerwG, 08.12.1971 - IV B 102.71
Gemeingebrauch an Ortsstraßen - Irrevisibilität von Landesrecht
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Fortgeltung von gem. § 173 Abs. 4 Bundesbaugesetz (BBauG) vorübergehend als …

References: § 7
 Art. 2
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 2
 § 13
 Art. 2
 Art. 3
 § 13
 § 137
 Art. 14
 Art. 2
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 14
 § 173