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Timestamp: 2019-05-25 10:31:44+00:00

Document:
946.201
Bundesgesetz vom 25. Juni 1982 über aussenwirtschaftliche Massnahmen
Loi fédérale du 25 juin 1982 sur les mesures économiques extérieures
Legge federale del 25 giugno 1982 sulle misure economiche esterne
Art. 1 Schutz gegen Auswirkungen ausländischer Massnahmen od...
Art. 2 Vorläufige Anwendung von Abkommen
Art. 3 Durchführung von Abkommen; Erwerb und Nachweis des Ur...
Art. 4 Mitarbeit von Organisationen und Institutionen
Art. 5 Gebühren
Art. 6 Rechtsschutz
Art. 7 Strafbestimmungen
Art. 8 Strafverfahren
Art. 9 Anhörung von beratenden Kommissionen
Art. 10 Berichterstattung und Genehmigung
Bundesgesetz über aussenwirtschaftliche Massnahmen
vom 25. Juni 1982 (Stand am 1. Mai 2007)
gestützt auf die Zuständigkeit des Bundes in auswärtigen Angelegenheiten sowie auf die Artikel 28 und 29 der Bundesverfassung1, nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 7. Dezember 19812,
Art. 1 Schutz gegen Auswirkungen ausländischer Massnahmen oder ausserordentliche Verhältnisse im Ausland
Sofern ausländische Massnahmen oder ausserordentliche Verhältnisse im Ausland den Waren-, Dienstleistungs- oder Zahlungsverkehr der Schweiz derart beeinflussen, dass wesentliche schweizerische Wirtschaftsinteressen beeinträchtigt werden, kann der Bundesrat für so lange, als es die Umstände erfordern:
die Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr von Waren sowie den Dienstleistungsverkehr überwachen, bewilligungspflichtig erklären, beschränken oder verbieten;
den Zahlungsverkehr mit bestimmten Ländern regeln und gegebenenfalls die Erhebung von Beiträgen zur Überbrückung preis- oder währungsbedingter Störungen im Waren-, Dienstleistungs- und Zahlungsverkehr anordnen.
Der Bundesrat kann zur Wahrnehmung wesentlicher schweizerischer Wirtschaftsinteressen dem Referendum nicht unterstehende Abkommen über den Waren-, Dienstleistungs- und Zahlungsverkehr vorläufig anwenden. Diese Befugnis steht ihm in dringenden Fällen auch zu, wenn diese Abkommen den Beitritt zu einer internationalen Organisation vorsehen.
Art. 31Durchführung von Abkommen; Erwerb und Nachweis des Ursprungs
1 Der Bundesrat erlässt die erforderlichen Vorschriften zur Durchführung der Abkommen über den Waren-, Dienstleistungs- und Zahlungsverkehr.
2 Er erlässt Vorschriften über den Erwerb und den Nachweis des Ursprungs von Waren.
1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 20 des Zollgesetzes vom 18. März 2005, in Kraft seit 1. Mai 2007 (SR 631.0).
1 Der Bundesrat und die Departemente können Organisationen und Institutionen, insbesondere diejenigen der Wirtschaft, mit der Durchführung von Massnahmen nach Artikel 1 und der Abkommen über den Waren-, Dienstleistungs- und Zahlungsverkehr beauftragen.
2 Diese Organisationen und Institutionen unterstehen diesbezüglich der Aufsicht und Weisungsbefugnis des Bundesrates oder der von ihm bezeichneten Verwaltungseinheiten.
3 Die Organe und Angestellten dieser Organisationen und Institutionen unterstehen den Vorschriften über die straf- und vermögensrechtliche Verantwortung und die Schweigepflicht der Bundesbeamten.
Der Bundesrat kann zur Deckung der Vollzugskosten Gebühren erheben und die beauftragten Organisationen und Institutionen zur Gebührenerhebung ermächtigen. Deren Tarife bedürfen der Genehmigung des zuständigen Departements.
1 Der Bundesrat kann vorsehen, dass der Beschwerde gegen Verfügungen, die gestützt auf Ausführungserlasse zu diesem Gesetz getroffen werden, ein Einspracheverfahren vorauszugehen hat.
1 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 141 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (SR 173.32).
2 Eingefügt durch Anhang Ziff. 64 des BG vom 4. Okt. 1991 (AS 1992 288; BBl 1991 II 465). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 141 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (SR 173.32).
Art. 7 Strafbestimmungen1
1 Wer vorsätzlich oder fahrlässig den Ausführungsvorschriften dieses Gesetzes zuwiderhandelt, wird mit Busse bis zu 100000 Franken bestraft. Bei schwerer vorsätzlicher Widerhandlung kann der Täter überdies mit Gefängnis bis zu einem Jahr bestraft werden.
2 Versuch und Gehilfenschaft sind strafbar. Es gelten die Artikel 6 und 7 des Verwaltungsstrafrechtsgesetzes vom 22. März 19742.
3 Die Strafverfolgung verjährt in allen Fällen in sieben Jahren.3
4 Widerhandlungen gegen das Zollgesetz vom 1. Oktober 19254 werden ausschliesslich nach dessen Strafvorschriften und Verfahrensbestimmungen geahndet, auch wenn ein Tatbestand nach diesem Artikel erfüllt ist.
5 Widerhandlungen gegen die Vorschriften über den Erwerb und den Nachweis des Ursprungs von Waren werden nach den vom Bundesrat erlassenen Strafbestimmungen verfolgt. Der Bundesrat kann für die Fälschung von Ursprungszeugnissen und ähnliche Handlungen die Gefängnisstrafe androhen.5
6 Die Strafverfolgung aufgrund der besonderen Bestimmungen des Strafgesetzbuches6 bleibt in allen Fällen vorbehalten.
1 Ab 1. Jan. 2007 sind die angedrohten Strafen und die Verjährungsfristen in Anwendung von Art. 333 Abs. 2-6 des Strafgesetzbuches (SR 311.0) in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002 (AS 2006 3459) zu interpretieren beziehungsweise umzurechnen.
2 SR 313.0
3 Fassung gemäss Ziff. I 4 des BG vom 24. März 2006 über die Neuregelung der Berichterstattung auf dem Gebiet der Aussenwirtschaftspolitik, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 4097; BBl 2006 1831).
4 [BS 6 465; AS 1956 587, 1959 1343 Art. 11 Ziff. III, 1973 644, 1974 1857 Anhang Ziff. 7, 1980 1793 Ziff. I 1, 1992 1670 Ziff. III, 1994 1634 Ziff. I 3, 1995 1816, 1996 3371 Anhang 2 Ziff. 3, 1997 2465 Anhang Ziff. 13, 2000 1300 Art. 92 1891 Ziff. VI 6, 2002 248 Ziff. I 1 Art. 41, 2004 4763 Anhang Ziff. II 1, 2006 2197 Anhang Ziff. 50. AS 2007 1411 Art. 131 Abs. 1]. Siehe heute: das Zollgesetz vom 18. März 2005 (SR 631.0).
5 Fassung gemäss Anhang Ziff. 20 des Zollgesetzes vom 18. März 2005, in Kraft seit 1. Mai 2007 (SR 631.0).
6 SR 311.0
Die Verfolgung und Beurteilung der Widerhandlungen unterstehen der Bundesstrafgerichtsbarkeit. Artikel 7 Absätze 4-6 bleiben vorbehalten.
1 Der Bundesrat bestellt eine Kommission für Wirtschaftspolitik1. Er hört sie zu den wesentlichen Fragen der Aussenwirtschaftspolitik an.
2 Fragen, welche die internationale Entwicklungszusammenarbeit berühren, werden an einer gemeinsamen Sitzung mit der Beratenden Kommission für internationale Entwicklungszusammenarbeit behandelt.
1 Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (SR 170.512.1) angepasst.
1 Der Bundesrat berichtet der Bundesversammlung mindestens einmal jährlich über wichtige Fragen der Aussenwirtschaftspolitik. Die Genehmigung der Geschäftsführung erfolgt jedoch bei der Behandlung des jährlichen Geschäftsberichts des Bundesrates.
2 Ausserdem erstattet der Bundesrat der Bundesversammlung innert sechs Monaten Bericht, wenn er Massnahmen angeordnet hat (Art. 1) oder Abkommen vorläufig anwendet (Art. 2). Die Bundesversammlung entscheidet aufgrund des Berichtes des Bundesrates, ob die Massnahmen in Kraft bleiben, ergänzt oder abgeändert werden sollen und über die Genehmigung der Abkommen.
3 Der Bundesrat kann in seinen Berichten weitere Abkommen über den Waren-, Dienstleistungs- und Zahlungsverkehr zur Genehmigung vorlegen.
4 Den Berichten zur Aussenwirtschaftspolitik beigefügt sind die jährlichen Berichte nach:
Artikel 13 Absatz 1 des Zolltarifgesetzes vom 9. Oktober 19861;
Artikel 6a des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 19742 über die Ein- und Ausfuhr von Erzeugnissen aus Landwirtschaftsprodukten;
Artikel 4 Absatz 2 des Zollpräferenzenbeschlusses vom 9. Oktober 19813.4
1 SR 632.10
2 [AS 1976 927, 1995 4796, 2006 4097 Ziff. I 2. AS 2018 3933 Art. 5]. Siehe heute: Art. 3 des BG vom 15. Dez. 2017 über die Einfuhr von Erzeugnissen aus Landwirtschaftsprodukten (SR 632.111.72).
3 SR 632.91
4 Eingefügt durch Ziff. I 4 des BG vom 24. März 2006 über die Neuregelung der Berichterstattung auf dem Gebiet der Aussenwirtschaftspolitik, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 4097; BBl 2006 1831).
1 Die Ausführungsvorschriften zum Bundesbeschluss vom 28. Juni 19721 über aussenwirtschaftliche Massnahmen bleiben in Kraft, soweit sie nicht vor dessen Ablauf aufgehoben worden sind.
2 Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.
3 Es tritt am 1. Januar 1983 in Kraft.
1 [AS 1972 2422]
AS 1982 1923
1 [BS 1 3]. Den genannten Bestimmungen entsprechen heute die Art. 101 und 133 der BV vom 18. April 1999 (SR 101).2 BBl 1982 I 61
Loi fédérale sur les mesures économiques extérieures
du 25 juin 1982 (Etat le 1er mai 2007)
vu la compétence de la Confédération en matière de relations extérieures, vu les art. 28 et 29 de la constitution1, vu le message du Conseil fédéral du 7 décembre 19812,
Art. 1 Protection contre les effets des mesures prises à l'étranger ou des conditions extraordinaires qui y règnent
Si des mesures prises à l'étranger ou si des conditions extraordinaires régnant à l'étranger ont, sur le trafic des marchandises, des services ou des paiements de la Suisse avec l'étranger, des effets tels que des intérêts économiques suisses essentiels s'en trouvent affectés, le Conseil fédéral peut, aussi longtemps que les circonstances l'exigent:
surveiller l'importation, l'exportation et le transit des marchandises, ainsi que le trafic des services, les soumettre au régime de l'autorisation, les limiter ou les interdire;
réglementer le trafic des paiements avec certains pays et, au besoin, ordonner la perception de taxes en vue de compenser les perturbations dans le domaine des prix ou de la monnaie ou qui affectent le trafic des marchandises, des services et des paiements.
Art. 2 Application provisoire d'accords
Afin de sauvegarder des intérêts économiques suisses essentiels, le Conseil fédéral peut appliquer provisoirement des accords non sujets au référendum qui touchent le trafic des marchandises, des services et des paiements. En cas d'urgence, l'application provisoire d'accords qui prévoient l'adhésion à une organisation internationale est aussi possible.
Art. 31Exécution d'accords; obtention et preuve de l'origine
1 Le Conseil fédéral édicte les prescriptions nécessaires à l'exécution des accords sur le trafic des marchandises, des services et des paiements.
2 Il édicte des prescriptions sur l'obtention et la preuve de l'origine de marchandises.
1 Nouvelle teneur selon le ch. 20 de l'annexe à la L du 18 mars 2005 sur les douanes, en vigueur depuis le 1er mai 2007 (RO 2007 1411; FF 2004 517).
Art. 4 Collaboration d'organisations et d'institutions
1 Le Conseil fédéral et les départements peuvent confier l'exécution de mesures fondées sur l'art. 1 et l'application d'accords sur le trafic des marchandises, des services et des paiements, à des organisations ou institutions, en particulier à celles qui appartiennent à l'économie privée.
2 A cet effet, ces organisations et institutions sont soumises à la surveillance et aux instructions du Conseil fédéral ou des unités administratives qu'il désigne.
3 Les organes et les employés de ces organisations et institutions sont soumis aux dispositions légales sur la responsabilité pénale et financière et le secret de fonction des fonctionnaires fédéraux.
Art. 5 Emoluments
Le Conseil fédéral peut percevoir des émoluments aux fins de couvrir les frais d'exécution et autoriser les organisations et institutions chargées de l'exécution des mesures à effectuer cette perception. Les tarifs de ces émoluments doivent être approuvés par le Département compétent.
Art. 6 Protection juridique
1 Le Conseil fédéral peut prévoir que le recours interjeté contre les décisions prises en vertu des prescriptions d'exécution de la présente loi sera précédé d'une procédure d'opposition.
3 …2
1 Abrogé par le ch. 141 de l'annexe à la L du 17 juin 2005 sur le TAF, avec effet au 1er janv. 2007 (RO 2006 2197 1069; FF 2001 4000).
2 Introduit par le ch. 64 de l'annexe à la LF du 4 oct. 1991 (RO 1992 288; FF 1991 II 461). Abrogé par le ch. 141 de l'annexe à la L du 17 juin 2005 sur le TAF, avec effet au 1er janv. 2007 (RO 2006 2197 1069; FF 2001 4000).
Art. 7 Dispositions pénales1
1 Celui qui enfreint intentionnellement ou par négligence les prescriptions d'exécution de la présente loi sera puni d'une amende de 100 000 francs au plus. Si l'infraction est intentionnelle, le juge pourra prononcer en outre, dans les cas graves, une peine d'emprisonnement d'une année au plus.
2 La tentative et la complicité sont punissables. Les art. 6 et 7 de la loi fédérale du 22 mars 1974 sur le droit pénal administratif2 sont applicables.
3 L'action pénale se prescrit dans tous les cas par 7 ans.3
4 Les infractions à la loi fédérale du 1er octobre 1925 sur les douanes4 seront jugées uniquement selon les dispositions pénales et de procédure de cette loi, même si l'infraction constitue en même temps un acte punissable en vertu du présent article.
5 Les infractions aux prescriptions sur l'obtention et la preuve de l'origine des marchandises sont poursuivies selon les dispositions pénales édictées par le Conseil fédéral. Ce dernier peut prévoir une peine d'emprisonnement pour la falsification de certificats d'origine et les actes similaires.5
6 La poursuite pénale fondée sur les dispositions spéciales du code pénal suisse6 est réservée dans tous les cas.
1 A partir du 1er janv. 2007, les peines et les délais de prescription doivent être adaptés selon la clé de conversion de l'art. 333 al. 2 à 6 du code pénal (RS 311.0), dans la teneur de la LF du 13 déc. 2002 (RO 2006 3459).
2 RS 313.0
3 Nouvelle teneur selon le ch. I 4 de la LF du 24 mars 2006 relative à la nouvelle réglementation concernant le rapport sur la politique économique extérieure, en vigueur depuis le 1er janv. 2007 (RO 2006 4097; FF 2006 1797).
4 [RS 6 469; RO 1956 635, 1959 1397 art. 11 ch. III, 1973 644, 1974 1857 annexe ch. 7, 1980 1793, 1992 1670 ch. III, 1994 1634 ch. I 3, 1995 1816, 1996 3371 annexe 2 ch. 2, 1997 2465 app. ch. 13, 2000 1300 art. 92 1891 ch. VI 6, 2002 248 ch. I 1 art. 41, 2004 4763 annexe ch. II 1, 2006 2197annexe ch. 50. RO 2007 1411 art. 131 al. 1]. Voir actuellement la loi du 18 mars 2005 (RS 631.0).
5 Nouvelle teneur selon le ch. 20 de l'annexe à la L du 18 mars 2005 sur les douanes, en vigueur depuis le 1er mai 2007 (RO 2007 1411; FF 2004 517).
6 RS 311.0
Art. 8 Procédure pénale
La poursuite pénale et le jugement des infractions sont du ressort de la juridiction pénale fédérale. L'art. 7, al. 4 à 6 est réservé.
Art. 9 Audition de commissions consultatives
1 Le Conseil fédéral institue une Commission de la politique économique1. Il l'entend sur les questions importantes de politique économique extérieure.
2 Les questions touchant aussi la coopération internationale au développement sont traitées lors de séances communes, qui réunissent la commission consultative pour la politique économique extérieure et la commission pour la coopération internationale au développement.
1 La désignation de l'unité administrative a été adaptée en application de l'art. 16 al. 3 de l'O du 17 nov. 2004 sur les publications officielles (RS 170.512.1).
Art. 10 Rapport et approbation
1 Le Conseil fédéral renseigne au moins une fois par an l'Assemblée fédérale sur des questions importantes touchant la politique économique extérieure. Toutefois, l'Assemblée fédérale n'approuve la gestion que lors de l'examen du rapport annuel d'activité du Conseil fédéral.
2 En outre, le Conseil fédéral présente un rapport à l'Assemblée fédérale dans les six mois, lorsqu'il a pris des dispositions en vertu de l'art. 1 de la présente loi, ou qu'il a appliqué des accords à titre provisoire en vertu de l'art. 2. Se fondant sur ce rapport, l'Assemblée fédérale décide si ces dispositions doivent rester en vigueur, être complétées ou modifiées et de l'approbation des accords.
3 Dans ses rapports, le Conseil fédéral peut aussi soumettre à l'approbation de l'Assemblée fédérale d'autres accords sur le trafic des marchandises, des services et des paiements.
4 Aux rapports sur la politique économique extérieure sont joints les rapports annuels fondés sur:
l'art. 13, al. 1, de la loi du 9 octobre 1986 sur le tarif des douanes1;
l'art. 6a de la loi fédérale du 13 décembre 1974 sur l'importation et l'exportation de produits agricoles transformés2;
l'art. 4, al. 2, de l'arrêté du 9 octobre 1981 sur les préférences tarifaires3.4
1 RS 632.10
2 [RO 1976 927, 1995 4796, 2006 4097 ch. I 2. RO 2018 3933 art. 5]. Actuellement l'art. 3 de la LF du 15 déc. 2017 sur l'importation de produits agricoles transformés (RS 632.111.72).
3 RS 632.91
4 Introduit par le ch. I 4 de la LF du 24 mars 2006 relative à la nouvelle réglementation concernant le rapport sur la politique économique extérieure, en vigueur depuis le 1er janv. 2007 (RO 2006 4097; FF 2006 1797).
1 Les prescriptions d'exécution de l'arrêté fédéral du 28 juin 1972 sur les mesures économiques extérieures1 restent en vigueur, à moins qu'elles ne soient abrogées avant l'expiration de cet arrêté.
2 La présente loi est soumise au référendum facultatif.
3 Elle entre en vigueur le 1er janvier 1983.
1 [RO 1972 2474]
RO 1982 1923
1 [RS 1 3]. Aux disp. mentionnées correspondent actuellement les art. 101 et 133 de la Cst. du 18 avr. 1999 (RS 101).2 FF 1982 I 65
Legge federale sulle misure economiche esterne
del 25 giugno 1982 (Stato 1° maggio 2007)
vista la competenza della Confederazione in materia di affari esteri; visti gli articoli 28 e 29 della Costituzione federale1; visto il messaggio del Consiglio federale del 7 dicembre 19812,
Art. 1 Protezione da ripercussioni di misure estere o di condizioni straordinarie all'estero
Se, a causa di misure estere o di condizioni straordinarie all'estero, il traffico svizzero delle merci, dei servizi o dei pagamenti dovesse subire ripercussioni tali da risultarne danneggiati interessi economici svizzeri essenziali, il Consiglio federale può, fintanto che le circostanze lo esigano,
sorvegliare, assoggettare a permesso, limitare o proibire l'importazione, l'esportazione e il transito delle merci e il traffico dei servizi;
disciplinare il traffico dei pagamenti con determinati Paesi e all'occorrenza ordinare la riscossione di contributi per far fronte alle perturbazioni nel traffico delle merci, dei servizi e dei pagamenti causate dalla fluttuazione dei prezzi o della moneta.
Art. 2 Applicazione provvisoria di accordi
Per tutelare interessi economici svizzeri essenziali, il Consiglio federale può applicare provvisoriamente accordi, non sottostanti al referendum, sul traffico delle merci, dei servizi e dei pagamenti. In caso d'urgenza, può farlo anche se questi accordi prevedono l'adesione a un'organizzazione internazionale.
Art. 31Esecuzione di accordi; acquisizione e prova dell'origine
1 Il Consiglio federale emana le prescrizioni necessarie per l'esecuzione degli accordi sul traffico delle merci, dei servizi e dei pagamenti.
2 Emana prescrizioni sull'acquisizione e la prova dell'origine delle merci.
1 Nuovo testo giusta il n. 20 dell'all. alla L del 18 mar. 2005 sulle dogane, in vigore dal 1° mag. 2007 (RS 631.0).
Art. 4 Collaborazione di organizzazioni e di istituzioni
1 Il Consiglio federale e i dipartimenti possono affidare l'esecuzione di misure giusta l'articolo 1 e l'applicazione di accordi sul traffico delle merci, dei servizi e dei pagamenti a organizzazioni e a istituzioni, in particolare a quelle dell'economia.
2 Queste organizzazioni e istituzioni sottostanno a tal fine alla vigilanza e alle istruzioni del Consiglio federale o delle unità amministrative da esso designate.
3 Gli organi e gli agenti di queste organizzazioni e istituzioni sottostanno alle disposizioni concernenti la responsabilità penale e finanziaria, nonché l'obbligo del segreto dei funzionari federali.
Art. 5 Emolumenti
Il Consiglio federale può riscuotere emolumenti al fine di coprire i costi d'esecuzione e conferire la stessa facoltà alle organizzazioni e istituzioni incaricate. Le tariffe degli emolumenti devono essere approvate dal Dipartimento competente.
Art. 6 Protezione giuridica
1 Il Consiglio federale può prevedere che il ricorso interposto contro le decisioni prese in virtù di disposizioni esecutive della presente legge sia preceduto da un procedimento d'opposizione.
1 Abrogato dal n. 141 dell'all. alla L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, con effetto dal 1° gen. 2007 (RS 173.32).
2 Introdotto dal n. 64 dell'all. alla LF del 4 ott. 1991 (RU 1992 288; FF 1991 II 413). Abrogato dal n. 141 dell'all. alla L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, con effetto dal 1° gen. 2007 (RS 173.32).
Art. 7 Disposizioni penali1
1 Chiunque, intenzionalmente o per negligenza, viola le disposizioni esecutive della presente legge, è punito con la multa fino a 100 000 franchi. Se l'infrazione è intenzionale, il giudice può pronunciare inoltre, nei casi gravi, la detenzione fino a un anno.
2 Il tentativo e la complicità sono punibili. Sono applicabili gli articoli 6 e 7 della legge federale del 22 marzo 19742 sul diritto penale amministrativo.
3 L'azione penale si prescrive in ogni caso in sette anni.3
4 Le infrazioni alla legge federale del 1° ottobre 19254 sulle dogane sono giudicate esclusivamente secondo le disposizioni penali e di procedura previste da quella legge, anche se l'infrazione costituisce una fattispecie secondo il presente articolo.
5 Le infrazioni alle prescrizioni sull'acquisizione e la prova dell'origine delle merci sono perseguite secondo le disposizioni penali emanate dal Consiglio federale. Per la falsificazione di attestazioni dell'origine e operazioni analoghe il Consiglio federale può comminare la detenzione.5
6 È riservato in ogni caso il perseguimento penale conformemente alle disposizioni speciali del Codice penale svizzero6.
1 A partire dal 1° gen. 2007 le pene e i termini di prescrizione devono essere adattati giusta la chiave di conversione dell'art. 333 cpv. 2-6 del Codice penale (RS 311.0), nel testo della LF del 13. dic. 2002 (RU 2006 3459).
3 Nuovo testo giusta il n. I 4 della LF del 24 mar. 2006 sul nuovo dispositivo normativo concernente il rapporto sulla politica economica esterna, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 4097; FF 2006 1709).
4 [CS 6 475; RU 1956 639, 1959 1397 art. 11 n. III, 1973 644, 1974 1857 all. n. 7, 1980 1793 n. I 1, 1992 1670 n. III, 1994 1634 n. I 3, 1995 1816, 1996 3371 all. 2 n. 2, 1997 2465 all. n. 13, 2000 1300 art. 92 1891 n. VI 6, 2002 248 n. I 1 art. 41, 2004 4763 all. n. II 1, 2006 2197 all. n. 50. RU 2007 1411 art. 131 cpv. 1]. Vedi ora la L del 18 mar. 2005 sulle dogane (RS 631.0).
5 Nuovo testo giusta il n. 20 dell'all. alla L del 18 mar. 2005 sulle dogane, in vigore dal 1° mag. 2007 (RS 631.0).
Art. 8 Procedura penale
Il perseguimento e il giudizio delle infrazioni soggiacciono alla giurisdizione penale federale. È riservato l'articolo 7 capoversi 4 a 6.
Art. 9 Audizione di commissioni consultive
1 Per i problemi essenziali della politica economica esterna il Consiglio federale sente il parere della Commissione per la politica economica1 da esso istituita.
2 I problemi concernenti anche la cooperazione internazionale allo sviluppo sono trattati durante sedute comuni della commissione consultiva di politica economica esterna e della commissione per la cooperazione internazionale allo sviluppo.
1 La designazione dell'unità amministrativa è stata adattata in applicazione dell'art. 16 cpv. 3 dell'O del 17 nov. 2004 sulle pubblicazioni ufficiali (RS 170.512.1).
Art. 10 Rapporti e approvazione
1 Almeno una volta all'anno, il Consiglio federale fa rapporto all'Assemblea federale sui problemi importanti di politica economica esterna. La pertinente gestione è tuttavia approvata durante la discussione del rapporto annuo di gestione del Consiglio federale.
2 Inoltre, il Consiglio federale presenta un rapporto all'Assemblea federale, entro sei mesi, se ha preso misure giusta l'articolo 1 oppure se applica provvisoriamente accordi giusta l'articolo 2. Fondandosi su questo rapporto, l'Assemblea federale decide in merito al mantenimento, al completamento o alla modificazione delle misure e all'approvazione degli accordi.
3 In questi rapporti, il Consiglio federale può sottoporre all'approvazione dell'Assemblea federale altri accordi sul traffico delle merci, dei servizi e dei pagamenti.
4 I rapporti sulla politica economica esterna sono corredati dei rendiconti annuali fondati su:
l'articolo 13 capoverso 1 della legge del 9 ottobre 19861 sulla tariffa delle dogane;
l'articolo 6a della legge federale del 13 dicembre 19742 sull'importazione e l'esportazione dei prodotti agricoli trasformati;
l'articolo 4 capoverso 2 del decreto del 9 ottobre 19813 sulle preferenze tariffali.4
2 [RU 1976 927, 1995 4796, 2006 4097 n. I 2. RU 2018 3933 art. 5]. Ora: l'art. 3 della LF del 15 dic. 2017 sull'importazione di prodotti agricoli trasformati (RS 632.111.72).
4 Introdotto dal n. I 4 della LF del 24 mar. 2006 sul nuovo dispositivo normativo concernente il rapporto sulla politica economica esterna, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 4097; FF 2006 1709).
1 Le prescrizioni esecutive del decreto federale del 28 giugno 19721 sulle misure economiche esterne rimangono in vigore, sempreché non siano abrogate prima della scadenza di questo decreto.
2 La presente legge sottostà al referendum facoltativo.
3 Essa entra in vigore il 1° gennaio 1983.
1 [RU 1972 2251]
RU 1982 1923
1 [CS 1 3]. Vedi ora gli art. 101 e 133 della Cost. federale del 18 apr. 1999 (RS 101).2 FF 1982 I 57

References: Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 1

Art. 31

Art. 7
 Art. 333
 Art. 11
 Art. 92
 Art. 41
 Art. 131
 Art. 16
 Art. 5
 Art. 3
 Art. 101
 art. 28

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Art. 2

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