Source: http://www.jagdrecht-bayern.de/jagd-2/jagderlaubnisse/jugendjagdscheininhaber/
Timestamp: 2019-09-20 16:01:04+00:00

Document:
Begleitperson - Jagdrecht in Bayern
Zeitliche Verbote
Besitz- und Verkehrsverbote
Enstehen und Erlöschen
Änderung der Reviergrenzen
Revierteilung und Jagdbogen
Revierteilung
Pachthöchstfläche
Pächterhöchstzahl
Mitpächter
Jagdschein und Jagdverbot
Erteilung / Verlängerung
Zwingende Versagungsgründe
Fakultative Versagungsgründe
Fehlende Zuverlässigkeit I
Fehlende Zuverlässigkeit II
Folgen der Versagung / Einziehung
Arten von Jagdscheinen
Entgeltliche Einzelabschüsse
Beschränktes Jagdausübungsrecht
Überschreitung und Folge
Zustand der Munition
Gefahrvolles Jagen
Hochwild / Niederwild
Keine Anwendung des Jagdrechts
Jagd III
Schutz der Gelege
Schonzeitverstöße
Nach Pachtende
Unbefugtes Besteigen
Waffen und Wild
Übriges Wild
Fangschuss möglich
Fangschuss nicht möglich
Wild-, Jagd und Deliktschäden
Ersatzberechtigter
Gemeinsch. Jagdbezirk
Angegliederte Flächen
Deliktschäden
Haftung für Jagdhund
Ergänzende Aussagen
Jagd V
Hegepflichtige Personen
Abgabe von Flächen
Übrige Jahreszeiten
Folge bei Verstössen
Hegebeschränkung
Jagd VI
Haltung in Räumen
Jagd VII
Auch Inhaber von Jugendjagdscheien können Jagdgäste sein. Allerdings dürfen sie die Jagd nur in Begleitung eines jagdlich erfahrenen Erziehungsberechtigten oder einer jagdlich erfahrenen Aufsichtsperson ausüben (§ 16 BJG). Die Begleitperson muss sich in unmittelbarer Nähe des Jugendjagdscheininhabers aufhalten.
Der Begriff Begleitperson im Sinne des Art. 17 Abs. 3 BayJG für den Jagdgast ist weiter zu fassen als der des § 16 BJG für den Jugendjagscheininhaber. Bei dem Jagdgast dient die Begleitung vor allem als Legitimation im Fall der Kontrolle. Es reicht aus, wenn sich der Revierinhaber zwar nicht in Ruf- oder Sichweite befindet, aber ohne Schwierigkeiten zu erreichen ist, sich z. B. im selben Revierteil aufhält. Der Revierinhaber muss aber mit dem Jagdgast zusammen auf der Jagd sein. Es genügt also nicht, wenn er im Wirtshaus sitzt, während der Jagdgast auf Rehwild ansitzt.
Bei Treibjagden befinden sich die Jagdgäste in Begleitung des Jagdherren. Ist dieser allerdings nicht anwesend oder fehlt einer von mehreren Mitpächtern, so ist eine schriftliche Jagderlaubnis (mit allseitigem Einverständnis der Mitpächter) erforderlich.
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§ 16 (Jugendjagdschein)
(1) Personen, die das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, aber noch nicht
achtzehn Jahre alt sind, darf nur ein Jugendjagdschein erteilt werden.
(2) Der Jugendjagdschein berechtigt nur zur Ausübung der Jagd in Begleitung
des Erziehungsberechtigten oder einer von dem Erziehungsberechtigten
schriftlich beauftragten Aufsichtsperson; die Begleitperson muß jagdlich erfahren
Art. 17 (Jagderlaubnis)
(3) Soweit der Jagdgast bei der Jagdausübung nicht von einem Revierinhaber,
einem angestellten Jäger oder Jagdaufseher begleitet wird, hat er eine auf
seinen Namen lautende schriftliche Jagderlaubnis bei sich zu führen, die er
auf Verlangen den Jagdschutzberechtigten (§ 25 des Bundesjagdgesetzes,
Art. 40 Abs. 2 und Art. 41) zur Prüfung auszuhändigen hat.

References: Art. 17
 § 16

§ 16

Art. 17

Art. 40
 Art. 41