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Timestamp: 2020-08-08 18:00:17+00:00

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BGH, 17.01.1980 - VII ZR 42/78 - dejure.org
https://dejure.org/1980,247
BGH, 17.01.1980 - VII ZR 42/78 (https://dejure.org/1980,247)
BGH, Entscheidung vom 17.01.1980 - VII ZR 42/78 (https://dejure.org/1980,247)
BGH, Entscheidung vom 17. Januar 1980 - VII ZR 42/78 (https://dejure.org/1980,247)
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BGB § 631, 675
Bauherr als Besteller im Rahmen von Bauherrenmodellen
Verhältnis von Bauherren und Baubetreuern bei Werkvertragsschluss einer Bauherrengemeinschaft mit dem Unternehmer - Formelle Anforderungen an einen Werkvertrag mit einer Bauherrengemeinschaft - Haftungsübernahme im Werkvertrag mit einer Bauherrengemeinschaft
BGHZ 76, 86
NJW 1980, 992
DNotZ 1981, 26 (Ls.)
ZMR 1980, 340
DB 1980, 2127
BauR 1980, 262
Eine solche steuerliche Wirkung ließ sich aber nur erreichen, wenn die zivilrechtliche Gestaltung ernsthaft gewollt war (vgl. BGHZ 76, 86, 89, 94 f.).
Bei Bauherrenmodellen haftet der einzelne Bauherr dem Werkunternehmer nur mit seiner Quote, ohne daß dies bereits im Werkvertrag festgelegt zu werden braucht (BGHZ 76, 86, 90).
Die Vereinbarung eines Festpreises (vgl. Nr. 2 des Vertrags) steht dem - wie der Senat bereits früher ausgesprochen hat (vgl. BGHZ 67, 334, 336 m.w.N.; BGHZ 76, 86, 89) - nicht entgegen; denn die Festpreisabrede läßt sich in einem solchen Fall als Preisgarantie deuten, die den Betreuer verpflichtet, den Bauherrn von den über den Festpreis hinausgehenden Forderungen der Bauhandwerker und Lieferanten freizustellen.
Damit haben sie die mit der Aufspaltung verbundenen Risiken bewußt in Kauf genommen (vgl. a. Senatsurteil BGHZ 76, 86, 89, 95 m.w.N.).
Hierbei orientiert es sich an den Entscheidungen des Senats ( Urteile vom 18.11.1976 - VII ZR 150/75, BGHZ 67, 334 = BauR 1977, 58 = NJW 1977, 294 und vom 17.1.1980 - VII ZR 42/78, BauR 1980, 262 = NJW 1980, 992).
Der VII. Zivilsenat des BGH hat eine derartige Vereinbarung dahin ausgelegt, daß Vertragspartner des Werkunternehmers die einzelnen "Bauherren" persönlich werden, vertreten durch den Baubetreuer (BGHZ 76, 86 (87, 90) = NJW 1980, 992 = LM § 631 BGB Nr. 40).
Diese Rechtsprechung hat der Bundesgerichtshof in der Folge mehrfach bestätigt (BGHZ 76, 86, juris Rn. 13;… BGH BauR 1989, 213, juris Rn. 7;… BGHZ 150, 1, juris Rn. 14).
Einem solchen Verständnis des Vertragsinhalts steht nicht entgegen, dass die künftigen Wohnungseigentümer und Teileigentümer in einer Bauerrichtungsgemeinschaft gegenüber den Bauhandwerkern auftreten, ohne dabei ihre jeweiligen Anteile schon auszuweisen (BGHZ 76, 86, juris Rn. 13).
Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 17. Januar 1980 VII ZR 42/78 (Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1980, 992) träten bei derartigen Vertragskonstruktionen unmittelbare rechtliche Bindungen zwischen dem Bauherrn einerseits und dem Architekten andererseits ein.
10-14 gemäß beigefügter Liste" war und ist jedoch keine Rechtsperson, sondern nur der Sammelbegriff für die angegebenen Eigentümer der 54 Wohnungen (vgl. BGH NJW 1977, 1686; BGHZ 78, 166, 173 [BGH 25.09.1980 - VII ZR 276/79]; vgl. zur Verwendung von Kurzbezeichnungen auch sonst BGHZ 76, 86, 90 [BGH 17.01.1980 - VII ZR 42/78] m.N.).
Daran ändert auch der Umstand nichts, daß unmittelbare Rechtsbeziehungen zwischen dem "Bauherrn" und dem Bauhandwerker entstehen können (Urteile des BGH vom 18. November 1976 VII ZR 150/75, BGHZ 67, 334, und vom 17. Januar 1980 VII ZR 42/78, BGHZ 76, 86).
Der Senat geht zugunsten des Klägers davon aus, daß dies geschehen war und daher für den Kläger die Gefahr bestand, unter den oben genannten Umständen offene Rechnungen der Bauunternehmer und -handwerker zahlen zu müssen (vgl. die Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 18. November 1977 VII ZR 150/75, BGHZ 67, 334, und vom 17. Januar 1980 VII ZR 42/78, BGHZ 76, 86).
BayObLG, 10.03.1983 - Allg. Reg. 9/83
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References: § 631
 BGH 
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 BGH 
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