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Timestamp: 2017-07-25 06:48:37+00:00

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§ 49 Abs. 1 Ziffer 1 SGB V – Justiz-und-Recht
Fristen im schriftlichen Vorverfahren vor dem Landgericht	Stellenangebote Öffentlicher Dienst	Akten in der Verwaltung	Guter Rechtsanwalt – Schlechter Rechtsanwalt	Verwaltungsvorschriften	Der Messie im Spiegel der Rechtsprechung	Erkrankung des Rechtsanwaltes und Terminsverlegung	Öffentlicher Dienst	Landesrecht Hessen	Ausländerrecht, Asylrecht und Flüchtlingsrecht	Schlagwort: § 49 Abs. 1 Ziffer 1 SGB V	Krank ohne Entgeltfortzahlung und Krankengeld?
Gemäß § 44 Abs. 1 SGB V haben Versicherte Anspruch auf Krankengeld, wenn die Krankheit sie arbeitsunfähig macht oder sie beispielweise auf Kosten der Krankenkasse stationär in einem Krankenhaus untergebracht sind. Der Anspruch auf Krankengeld entsteht dabei bei Krankenhausbehandlung von Beginn an, in den Übrigen Fällen von dem Tag an, der auf den Tag der ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit folgt (§ 46 SGB V). Dieser Anspruch auf Krankengeld ruht nach § 49 Abs. 1 Ziffer 1 SGB V allerdings, soweit und solange Versicherte beitragspflichtiges Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen erhalten. Auf der Grundlage von § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz hat ein Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei unverschuldeter Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit bis zu maximal 6 Wochen. Dieser Anspruch des Arbeitnehmers entsteht allerdings erst nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses. Erkrankt der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin innerhalb dieser vierwöchigen Wartefrist, greift das Entgeltfortzahlungsgesetz (noch) nicht ein und er erhält eine Entgeltfortzahlung und damit kein Arbeitsentgelt vom Arbeitgeber. Somit ist der Ruhenstatbestand des § 49 Abs. 1 Ziffer 1 SGB V nicht erfüllt und die Krankenkasse tritt mit der Zahlung von Krankengeld ein. Voraussetzung ist allerdings, dass der Beschäftigte mit einem Krankengeldanspruch bei der jeweiligen Krankenkasse versichert ist. Also nicht als geringfügig Beschäftigter (Minijob) oder arbeitender (Alters-)Rentner.
Übrigens: Auch wenn Arbeitgeber eigentlich verpflichtet wären, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfalle zu leisten, dies aber nicht tun, ist die Krankenkasse vorleistungspflichtig und holt sich das verauslagte Krankengeld im Wege des Forderungsüberganges vom Arbeitgeber wieder. Lesen Sie hier weiter ... Autor HerausgeberVeröffentlicht am 15. Februar 201715. Februar 2017Kategorien Arbeitsrecht, Soziales, SozialversicherungsrechtTags Arbeitgeber, Arbeitseinkommen, Arbeitsentgelt, Arbeitsunfähig erkrankt, Entgeltfortzahlung, Krankengeld, Krankenkasse, § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz, § 46 SGB V, § 49 Abs. 1 Ziffer 1 SGB V2 Kommentare zu Krank ohne Entgeltfortzahlung und Krankengeld?	Beitrag zuletzt aktualisiert am 15. Februar 2017.
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Zitat zum Beitrag"Ein bisschen Kranksein ist manchmal ganz gesund"(Rudolf Virchow).LiteraturHier finden Sie Literatur zum Thema Arbeitsrecht.
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References: § 49
 § 44
 § 49
 § 3
 § 49
 § 3
 § 46
 § 49