Source: https://www.bsv-dorenkamp.de/der-verein-2/satzung/
Timestamp: 2020-01-18 12:30:26+00:00

Document:
Satzung - Bürgerschützenverein Dorenkamp 1904 e.V.Bürgerschützenverein Dorenkamp 1904 e.V.
und ist in das Vereinsregister eingetragen.
Der Verein hat seinen Sitz in Rheine. Der Vereinsbezirk umfasst das Gebiet zwischen den Straßen Dutumer Straße im Norden, Lindenstraße und Tichelkampstraße im Osten, Catenhorner Straße, Mittelstraße, Darbrookstraße, Bühnertstraße im Süden, Eckenerstraße, Zeppelinstraße im Westen.
Zweck des Vereins ist die Pflege des Brauchtums (Kulturpflege), die Pflege von Landschaft und Natur, die Förderung des Schießsports als Freizeitsport und Leistungssport, das Fördern der Vereinigung der Bewohner des Stadtteils Dorenkamp zur Pflege friedvoller Nachbarschaft und kameradschaftlicher Ge­sinnung innerhalb des Vereins.
Mitglied des Vereins kann jede volljährige männliche Person werden. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag hat den Namen, die Bankverbindung und die Anschrift des Antragstellers zu enthalten.
Gegen den ablehnenden Bescheid des Vorstands, der mit Gründen zu versehen ist, kann der Antragsteller Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheides schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitglieder­versammlung.
Damen und Jugendliche ab 12 Jahren können zur Ausübung des Schießsportes in der Schießgruppe des Vereins Mitglied werden.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens ein Monat verstrichen ist und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen.
Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Auschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Auschließungs­beschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.
Endet die Mitgliedschaft nicht zum Ablauf eines Geschäftsjahres, findet eine anteilige Beitragserstattung nicht statt.
Mitglieder der Schießgruppe (§3 Abs. 3) sind bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres von der Zahlung eines Mitgliedsbeitrages an den Bürgerschützenverein Dorenkamp 1904 e.V. freigestellt.
1. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer; Entlastung des Vorstands;
5. Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstands.
Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlleiter übertragen werden.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Zehntel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 7, 8, 9 und 10 entsprechend.
Der Vorstand des Vereins besteht aus zwölf Personen, dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem 1. Schriftführer, dem 2. Schriftführer, dem 1. Kassierer, dem 2. Kassierer, dem 1. Beisitzer, dem 2. Beisitzer, dem Pressewart, dem Oberst, dem Schießwart und dem amtierenden König.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzenden, der 1. Schriftführer und der 1. Kassierer, jeweils zwei von ihnen sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Die Wahl erfolgt in der Weise, dass abwechselnd in geraden Jahren der
1. Vorsitzende, der 1. Kassierer, der 2. Schriftführer, der 1. Beisitzer, der Pressewart und der Oberst und in ungeraden Jahren der 2. Vorsitzende, der 1. Schriftführer, der 2. Kassierer, der 2. Beisitzer und der Schießwart zu wählen sind. Ausscheidende Vorstandsmitglieder können wieder gewählt werden. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Alle Wahlen sind geheim. Steht nur ein Kandidat zur Wahl, kann auf Antrag per Handzeichen abgestimmt werden. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
§ 15 Aufgaben und Beschlussfassung des Vorstands
a) die Verwaltung der Vereinseinrichtungen;
b) die Verwaltung des Vereinsvermögens;
c) Prüfung und Anweisung der Rechnungen für den Verein;
d) Aufstellung und Bekanntgabe des vollzogenen Jahresgeschäftsberichtes und Kassenabschlusses, spätestens drei Monate nach dem abgelaufenen Rechnungsjahr;
e) Einberufung und Leitung der Versammlung;
f) Festsetzung der Tagesordnung für die Versammlung und Einbringung von Anträgen hierfür;
g) Führung des Mitgliederverzeichnisses;
h) die Durchführung der im Vereinsjahr anfallenden Veranstaltungen.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich oder mündlich einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken in einem Protokoll festzuhalten und vom Sitzungsleiter und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.
Der Schriftführer erledigt den Schriftwechsel und führt das Protokoll in allen Versammlungen sowie das aktuelle Mitglieder­verzeichnis.
Der Kassierer führt das Rechnungswesen, hat jederzeit auf Wunsch des Vorsitzenden Bericht über die Kasse zu geben, bei der Mitgliederversammlung zum Kassenbericht Rede und Antwort zu stehen und einen Jahresabschluss vorzulegen.
Die vorhandenen Gelder sind bei einem Geldinstitut möglichst verzinslich anzulegen. Zur Deckung laufender Vereinsbetriebskosten kann der Kassierer Beträge eigenverantwortlich begleichen. Sonderausgaben oder Investitionen bis zu zwanzig von Hundert (20%) der Mitgliedsbeiträge muss die Zustimmung des Vorstandes vorliegen. Übersteigt eine Sonderausgabe/Investition die oben genannten zwanzig von Hundert (20%), ist vorher die Genehmigung der Mitgliederversammlung einzuholen. Alle Ausgaben sind durch Quittungen zu belegen.
Die Prüfung aller Kassenunterlagen erfolgt einmal jährlich durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer. Sie haben die rechnerische Richtigkeit der Kassenführung und die wirtschaftliche Vertretbarkeit der Ausgaben zu prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
§ 16 Veranstaltungen
Der Verein führt jährlich ein Schützenfest durch. Der Termin ist möglichst auf den flexiblen Feiertag „Fronleichnam“ zu legen. Eine Änderung ist nur durch die Mitgliederversammlung möglich.
Weitere Veranstaltungen können je nach Bedarf durchgeführt werden.
§ 17 Königs-/Kaiserschießen
Über die Regularien des Königs-/Kaiserschießens sowie über die mit der Königs- bzw. Kaiserwürde verbundenen Rechte und Pflichten entscheidet die Mitgliederversammlung.
§ 18 Königsgeld
Der König erhält eine Geldzuwendung (Königsgeld), deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
Beim Sterbefall eines Mitgliedes wird ein Sterbegeld an die Hinterbliebenen des Verstorbenen zur Auszahlung gebracht. Die Höhe des Sterbegeldes wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitglieder­versammlung mit der im § 9 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Gleichzeitig mit der Entscheidung zur Auflösung beschließt die Mitgliederversammlung über die Aufteilung des Vereins­vermögens. Nach Ausgleich eventueller Verbindlichkeiten soll dieses unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Stadtteils Dorenkamp verwendet werden. Die Sachwerte wie Fahnen, Königsketten, Degen, Protokollbücher und sonstige wertvolle Gegenstände des Vereins fallen an die politische Gemeinde, wo sie aufbewahrt werden sollen. Hierüber ist ein Protokoll anzufertigen.
Im Falle einer Neugründung des Vereins mit der gleichen Zielsetzung, hat die Gemeinde die Sachwerte an den neu gegründeten Verein herauszugeben.
Die vorstehende Satzung wurde in der Versammlung vom 23. Februar 2007 beschlossen.
Erwin Ksoll, 1. Vorsitzender
Vereinskönig,
und Hexenkönig
Aufgaben des Königspaares
Nach dem Königsschuß benennt der König seine Königin.
König und Vorstand setzen sich nach der Proklamation zur Besprechung weiterer Einzelheiten zusammen.
Der König nennt den Ort des „Ausholens“ zur Festpolonaise am Freitagabend. Dieser Ort hat sich im Vereinsbezirk zu befinden. Steht ihm kein Punkt zur Abholung im Vereinsbezirk zur Verfügung, wird er aus der Gaststätte Blanke, Lindenstraße, abgeholt. Es ist sicher zu stellen, dass die Ehrenherren eine Vereinsmütze bei der Polonaise tragen.
Die Blumensträuße für die Königin und die Ehrendamen werden vom König selbst bestellt. Die Kosten der Blumen übernimmt der König.
Das Königspaar „setzt den Königstisch zusammen“. Es benennt dabei die gewünschten Gäste, die erwartete Personenanzahl sowie die Sitzordnung. Änderungen sind bis Freitagmittag noch möglich. Zur ordnungsgemäßen Abwicklung der Bewirtung und Abrechnung mit dem Wirt am Königstisch benennt das Königspaar einen verantwortlichen „Mundschenk“.
Das Königspaar nimmt im vollen Ornat am ökumenischen Wortgottesdienst im Zelt teil (Königin ohne Blumen ).
Das Königspaar mit Gefolge wird von dem am Donnerstag festgelegten Ort zur Festpolonaise abgeholt. Er spendiert dem Vorstand mit Damen ein kleines Getränk.
Der König und die Ehrenherren tragen einen gedeckten (dunklen) Anzug mit Vereinsmütze. Die Königin und die Ehrendamen tragen festliche, dem Anlaß entsprechende Kleidung.
Nach Einzug in das Festzelt übernimmt das Königspaar die Bewirtung ihrer Gäste am Königstisch sowie die erste Runde der vom Schützenverein geladenen Gäste. Die weiteren Getränke dieser Gäste gehen zu Lasten des Vereins.
Das Königspaar spendiert dem Spielmannszug nach dem Ständchen mindesten eine Runde Getränke am Bierstand.
Der König trägt bis zum Ausmarsch der Fahne die große Königskette, danach kann er die kleine Kette anlegen.
Das Königspaar verbleibt so lange es die Stimmung und die Anzahl der Gäste es gebieten am Königstisch und nimmt die repräsentativen Aufgaben wahr (möglichst bis Ende des öffentlichen Tanzes).
Das Königspaar wird gegen 12.00 Uhr zum Frühschoppen nach Absprache durch die Offiziere abgeholt.
Der König spendiert beim Frühschoppen das durch die Mitglieder­versammlung festgelegte Freibier.
Der König erhält als Beitrag zur teilweisen Deckung seiner Kosten das von der Mitgliederversammlung festgelegte Königsgeld (zur Zeit 800,00 Euro). Die Abrechnung erfolgt nach dem Schützenfest mit dem 1. Kassierer des Schützenvereins.
Verpflichtungen während des Vereinsjahres
Der König veranlasst das Gravieren und Anbringen seines Königsschildes an die Königskette und trägt dafür die Kosten. Dies muß bis zum Stadtkaiserschießen erfolgt sein.
Der König/das Königspaar nimmt an den im Jahresprogramm benannten Vereinsveranstaltungen teil. Dabei ist es ihm/ihnen freigestellt, „etwas zu spendieren“.
Der König/das Königspaar ist beim Stadtkaiserschießen, beim Stadtkaiserball und Königspaarvorstellen im Falkenhof mit weiteren Vertretern des Vereins anwesend (jeweils 1. Wochenende im September).
Das Königspaar ist Gastgeber beim Königsbier. Es beteiligt sich an den Getränken in Form von sieben Biermarken je anwesenden Vereinsmitglieds.
Der König/das Königspaar nimmt an Jubiläen oder anderen Veranstaltungen, zu denen unser Schützenverein eingeladen ist, mit weiteren Vertretern des Vereins teil.
Vor dem Schützenfest des Folgejahres richtet die Königin am Montag vor Pfingsten das „Rosenmachen“ aus. Der Ort hierzu ist von ihr festzulegen.
Das Königspaar beköstigt am Donnerstagmorgen nach dem Wecken den Spielmannszug ( ca. 20 – 22 Personen ) in warmen trockenen Räumen mit einem Frühstück.
Das Königspaar nimmt am Schützenfesttag des Folgejahres am Festumzug teil. Der Ausholungsort wird vom König bestimmt (siehe Regelung zur Festpolonaise).
Aufgaben des Kaiserpaares
Der Kaiser wird alle 2 bzw. 3 Jahre im Wechsel unter den noch dem Verein angehörenden ehemaligen Königen ermittelt.
Die Proklamation findet zusammen mit der Königsproklamation statt.
Nur in dem Jahr, in dem der Kaiser neu ermittelt wird, wird das Kaiserpaar zur Polonaise ausgeholt. Dies erfolgt zusammen mit dem Königspaar. Der Blumenstrauß für die Kaiserin ist in Absprache mit dem Königspaar zu beschaffen.
Dem Kaiser wird im ersten Jahr seiner Regentschaft die Möglichkeit eingeräumt, einen Kaisertisch einzurichten. Für seine Gäste trägt der Kaiser die Bewirtungskosten.
Traditionell spendiert das Kaiserpaar den Schützenbrüdern nur im ersten Jahr seiner Regentschaft 50 L Bier zum Frühschoppen.
Der Kaiser kommt für die Kosten der Gravur auf der Kaiserkette auf.
Der Kaiser repräsentiert mit dem König zusammen den Verein. Bei Veranstaltungen, zu denen der Bürgerschützenverein Dorenkamp 1904 e. V. eingeladen ist, nimmt der Kaiser/Kaiserpaar teil.
Weitere Verpflichtungen für das Kaiserpaar bestehen nicht.
Aufgaben des Hexenkönigs
Der Hexenkönig wird während des Frühschoppens ermittelt.
Nach erfolgter Proklamation spendiert der Hexenkönig 30 L Bier, die anschließend sofort an der Vogelstange getrunken werden.
Die Gravur auf der Hexenkönigskette muß vom Hexenkönig bezahlt werden.
Aufgaben der Offiziere
Die Offiziere haben während der Schützenfesttage den Bürgerschützenverein Dorenkamp 1904 e. V. ihrer Aufgabe entsprechend zu repräsentieren. Es wird daher von ihnen ein entsprechendes Auftreten erwartet.
Als äußeres Zeichen ihrer herausgehobenen Stellung erhalten sie eine Uniform, bestehend aus Hut mit Federbusch, Uniformjacke mit Schulterstücken, Koppel mit Säbel, Fliege und Handschuhe, vom Verein gestellt, die während der Festtage von jedem einzelnen pfleglich zu behandeln sind.
Zwischen den einzelnen Veranstaltungen werden die Ausrüstungsgegenstände von einem durch das Offizierskorps ernannten Zeugwart aufbewahrt und verwaltet.
Bei Einladungen an den Königstisch und Teilnahmen an anderen Veranstaltungen beteiligt sich das Offizierskorps an den entsprechenden Umlagen.
Die Offiziere nehmen an Veranstaltungen außerhalb des Vereins (Veranstaltungen der Schützengemeinschaft, Jubiläen anderer Vereine etc. nach Vorgabe des Vorstandes teil.
Desweiteren ist das Offizierskorps verantwortlich für:
– die Mithilfe bei der Türkontrolle während öffentlicher Veranstaltungen des Schützenvereins;
– Durchführung des Ordnungsdienstes beim Schießen;
– Abholung des Königspaares zum Männerfrühschoppen
Der Oberst führt das Offzierskorps, ist Mitglied des Vorstandes.
Die Koordinierung der Aufgaben und des Einsatzes aller Offiziere obliegt dem Oberst.
Er beherrscht die Kommandosprache und ist verantwortlich für die Durchführung der Umzüge (Marschordnung, Pünktlichkeit u. ä.).
Er führt die Festumzüge gemeinsam mit den Adjutanten über die Zugwege, die in Verbindung mit dem Vorstand festgelegt wurden, an.
Die Fahnenoffiziere sind während der Schützenfesttage sowie bei Veranstaltungen, an denen die Vereinsfahne in der Öffentlichkeit mitgeführt wird, für eine ordnungsgemäße pflegliche Behandlung und für die anschließende Aufbewahrung im Fahnenschrank verantwortlich.
Die Offiziere bestimmen in gegenseitigem Einvernehmen den Fahnenträger.

References: § 26

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18
 § 9