Source: https://aporisk.de/versicherungslexikon-vorsorge.html
Timestamp: 2017-06-27 12:21:53+00:00

Document:
ApoRisk® Versicherungslexikon | www.aporisk.de | Deutschland | Das ApoRisk Lexikon - Vorsorge - ApoRisk - Ihr unabhängiger Apotheker-Versicherer
Das ApoRisk® Lexikon aus der Welt der Vorsorge
Nehmen Sie Kurs auf eine sichere Zukunft
Versicherungslexikon Vorsorge
Das Versicherungslexikon bietet Ihnen eine alphabetische Übersicht der Begriffe, die oftmals im Zusammenhang mit Vorsorge genannt werden oder für den Versicherungsvertrag von Bedeutung sind.
Lexikon Übersicht A-Z
A | B | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | R | S | T | U | V | W | ZA
Ablaufleistung Die Ablaufleistung ist der Betrag, der Ihnen bei Vertragsende (Erlebensfall) ausgezahlt wird. Sie setzt sich aus dem garantierten Todes- bzw. Erlebensfallkapital plus Gewinnanteilen zusammen. Die Gewinnanteile sind nicht garantiert. weiterlesen...
Abrechnungsverband Die Höhe der Gewinnbeteiligung einer einzelnen Versicherung richtet sich nach dem Gewinn des Abrechnungsverbandes, dem sie angehört. In einem Abrechnungsverband sind gleichartige Versicherungen einer Gesellschaft zusammengefasst. Zum Beispiel gibt es einen Abrechnungsverband für die kapitalbildende Lebensversicherung oder für die Rentenversicherung. weiterlesen...
Abrufklausel Vornehmlich bei Todesfallversicherungen, aber auch bei Todesund Erlebensfallversicherungen können die jährlichen Überschußanteile auch zur Abkürzung der vereinbarten Versicherungsdauer verwendet werden. Es wird dann vereinbart, daß die Versicherung mit Auszahlung der vollen Versicherungssumme bereits zu dem Zeitpunkt abläuft, in dem die Summe aus dem Deckungskapital für die Versicherungssumme und dem verzinslich angesammelten Guthaben bzw. dem Deckungskapital der Boni die Versicherungssumme erreicht. weiterlesen...
Abschlusskosten Die Abschlusskosten zählen zum Kostenanteil in Ihrem Versicherungsbeitrag. Sie umfassen neben der an den Vermittler zu zahlenden Abschlussprovision unter anderem auch die sonstigen Aufwendungen für den Außendienst sowie die Aufwendungen für Werbung, Antragsbearbeitung und Risikoprüfung. weiterlesen...
Aktiengesellschaft (AG) Eine Aktiengesellschaft ist eine privatrechtliche Ausgestaltung einer Gesellschaft als Unternehmensform, bei der das Gesellschaftsvermögen in Aktien aufgeteilt ist. Die Aktiengesellschaft gehört zu den Kapitalgesellschaften. weiterlesen...
Allgemeine Versicherungsbedingungen ( AVB ) Sie sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Versicherer und unterliegen der Genehmigungspflicht der Aufsichtsbehörde. Dies gilt auch für Änderungen. Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen stellen den normierten Teil des Bedingungswerkes dar; sie umfassen nicht den Tarif. Eigene Tarifbedingungen kennt die Lebensversicherung nicht, jedoch bestehen unterschiedliche AVB nach Versicherungsarten z. B. - AVB für die Großlebensversicherung - AVB für die Risikoversicherung - AVB für die Grruppenversicherung. weiterlesen...
Alters-Grenze Menschen werden alt.
Sie müssen dann nicht mehr zur Arbeit kommen.
Man sagt auch: Sie gehen dann in Rente.
Statt Arbeits-Lohn bekommen sie dann jeden Monat Rente.
Das ist die Alters-Rente. weiterlesen...
Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) Gesetz zur Neuordnung der einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen. weiterlesen...
Altersversorgung, betriebliche Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung, die einem Arbeitnehmer aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses zugesagt werden. Mit der Rentenreform 2001 erhalten Arbeitnehmer ein Recht auf betriebliche Altersversorgung. weiterlesen...
Altersvorsorge, private Alle Maßnahmen des Einzelnen, die der Erhaltung des Lebensstandards im Alter dienen. Wichtigste Bestandteile sind die private Lebensversicherung, Fondsanlagen, Sparverträge und Immobilien. Die Höhe der Aufwendungen richten sich nach dem individuellen Risiko und dem Vorsorgeziel des Versicherten. weiterlesen...
Anfechtung Bereits gezahlte Leistungen sind an den Versicherer zurückzuerstatten. Soweit ein Rückkaufswert vorhanden ist, wird dieser bei Aufhebung ausgezahl weiterlesen...
Anhebung der Alters-Grenzen für Alters-Renten Alters-Grenze bedeutet: Ab einem bestimmten Alter können die Menschen in Rente gehen. Zum Beispiel wenn sie 65 Jahre alt sind.
Diese Rente nennt man Alters-Rente. weiterlesen...
Annuität Die Annuität stellt eine gleich bleibende Jahreszahlung für ein gewährtes Darlehen, die Zins- und Tilgungszahlung umfasst, dar. Durch die fortschreitende Tilgung verringert sich die Schuldsumme laufend, so dass sich der anteilige Zinsteil ermäßigt und sich der Tilgungsanteil entsprechend erhöht. Annuitätsdarlehen sind vorwiegend im Bereich der Wohnungsbaufinanzierung anzutreffen. weiterlesen...
anomales Risiko Dieser Begriff beschreibt weniger gesunde oder erblich belastete Personen, die ggf. gar nicht oder nur zu erhöhten Beiträgen versichert werden können. Aufgrund des Fortschritts in der Medizin und der verbesserten Versicherungstechnik können heute Risiken übernommen bzw. kalkuliert werden, für die noch vor einigen Jahren keine, oder nur sehr teure Risikoabdeckungen möglich waren. weiterlesen...
Ansammlung, verzinsliche "Verzinsliche Ansammlung" meint ein Gewinnverwendungssystem, bei dem die Überschüsse Jahr für Jahr auf einem Konto angesammelt und verzinslich angelegt werden. Dabei handelt es sich um einen Sparvorgang. weiterlesen...
Anschluss-Rehabilitation Eine Reha bekommen Sie zum Beispiel, wenn Sie krank geworden sind. Und deshalb eine Zeit lang im Kranken-Haus waren. Das nennt man medizinische Reha. Früher sagte man Kur. weiterlesen...
Anschlussversicherung Bei einer Versicherung auf "verbundene Leben" sind zwei (oder mehrere) Personen in einem Vertrag versichert. Stirbt eine der versicherten Personen vor Ablauf der Versicherung, hat die überlebende Person das Recht, unter bestimmten Bedingungen den Abschluss einer neuen Lebensversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung zu verlangen. weiterlesen...
Anteilswert Der Anteilswert ergibt sich aus dem gesamten Fondsvermögen geteilt durch die Zahl der ausgegebenen (emittierten) Anteile.
Der Anteilswert gibt an, wie groß der Wert eines Anteils an einem Investmentfonds ist. Er errechnet sich durch einen Quotienten, der sich aus dem Inventarwert und der Summe der ausgegebenen Anteile ergibt. weiterlesen...
Antrag auf Rente Leistungen von der Renten-Versicherung bekommt man nicht ohne Antrag. Für die Rente muss man einen Renten-Antrag an die Renten-Versicherung schicken. weiterlesen...
Anzeigepflicht, vorvertragliche Vor dem Schließen eines Vertrages müssen Sie als Versicherungsnehmer alle Ihnen bekannten Umstände, die für die Übernahme des versicherten Risikos durch die Versicherungsgesellschaft erheblich sind, dem Versicherer angeben. weiterlesen...
Äquivalenzprinzip Versicherungstechnischer Grundsatz (Äquivalenz=Gleichheit). Grundsatz der Gleichgewichtigkeit der Prämienzahlung und der Gefahrtragungsleistung. In der traditionellen Versicherungsmathematik wird der Versicherungsbeitrag und die Leistung nach dem Äquivalenzprinzip ermittelt. Dies bedeutet, dass der insgesamt erhobene Beitrag rechnerisch unter Berücksichtigung von Zins und abgehenden Verträgen den Leistungen und Kosten des Versicherers gemäß den gewählten Kalkulationsgrundlagen (Rechnungsgrundlagen) entspricht, d. h. es wird scheinbar kein sonst in der Preiskalkulation der Wirtschaft üblicher expliziter Gewinnzuschlag angesetzt. weiterlesen...
Arbeits-Entgelt Arbeit-Nehmer sind Arbeiter oder Angestellte.
Zum Beispiel von einer Firma. Oder von einer Behörde. Oder von Privat-Personen.
Die Arbeit-Nehmer bekommen Arbeits-Lohn. weiterlesen...
Arbeits-losen-Versicherung / Arbeits-Förderung Arbeit-Nehmer müssen Geld von ihrem Arbeits-Lohn an die Sozial-Versicherung bezahlen.
Das Geld wird von ihrem Arbeits-Lohn abgezogen. weiterlesen...
Arbeits-Unfähigkeit Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer auf Grund von Krankheit seine zuletzt vor der Arbeitsunfähigkeit ausgeübte Tätigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung der Erkrankung ausführen kann. weiterlesen...
Arbeitslosenversicherung, gesetzliche Die gesetzliche Arbeitslosenversicherung ist eine zur Sozialversicherung gehörende Versicherung für den Fall der Arbeitslosigkeit nichtselbstständiger Arbeitnehmer. Die Beiträge zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung werden je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer erbracht. weiterlesen...
arglistige Täuschung Das Verschweigen, oder die Falschangabe risikoerheblicher Umstände, um den Versicherer zur Antragsannahme zu bewegen, die bei Kenntnis des wahren Sachverhaltes, so nicht erfolgt wäre.
Die bürgerlich-rechtliche arglistige Täuschung ist in § 123 BGB geregelt. Demnach kann der, der zur Abgabe einer Willenserklärung durch arglistige Täuschung bestimmt worden ist, seine Erklärung anfechten. Rechtsfolge der Anfechtung ist dann nach § 142 BGB eine auf den Zeitpunkt der Abgabe der Erklärung rückwirkende Nichtigkeit. weiterlesen...
Arztanordnungsklausel Ist die Versicherungsgesellschaft der Meinung, dass eine bestimmte Therapie die Ursachen für eine vorliegende Berufsunfähigkeit beseitigen könnte, kann Sie den Versicherten zur Durchführung der Therapie verpflichten. weiterlesen...
Ärztliche Untersuchungen Sie sind bei Vertragsabschluß in der Regel erst ab Versicherungssummen von 250.000 Euro oder bei höherem Eintrittsalter üblich.
Medizinische Untersuchung ist die Summe der diagnostischen Tätigkeiten und Verfahren, die vom Arzt im Rahmen der Patientenversorgung durchgeführt und veranlasst werden. Im engeren Sinne ist dies die sog. körperliche Untersuchung des Patienten ohne Hilfsmittel bzw. mit nur wenigen einfachen Instrumenten wie Stethoskop, Reflexhammer oder Pupillenleuchte. weiterlesen...
Aufschubzeit Der Begriff Aufschubzeit steht für den Zeitraum zwischen dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung bis zur ersten Rentenzahlung. weiterlesen...
Aufstockungs-Beitrag Eine geringfügige Beschäftigung ist ein Beschäftigungsverhältnis, bei dem das Arbeitsentgelt eine bestimmte Grenze nicht überschreitet oder das nur kurz andauert. weiterlesen...
Ausbildungsversicherung Die Ausbildungsversicherung ist die bekannteste Form einer Term-Fix-Versicherung. Die Versicherungsleistung wird in jedem Fall zu einem festen (fixen) Termin ausgezahlt. weiterlesen...
außerrechnungsmäßige Zinsen Wird bei der Anlage der Sparbeiträge ein höherer als der garantierte Ertrag (Rechnungszins) erwirtschaftet, was in der Regel der Fall ist, so handelt es sich bei dem die rechnungsmäßigen Zinsen übersteigenden Betrag um außerrechnungsmäßige Zinsen. weiterlesen...
Auskunft und Beratung Bei der Rehabilitation soll eine Krankheit oder Behinderung besser werden.
Damit die Person so selbständig wie möglich leben kann.
Oder wieder so gut wie möglich arbeiten kann. weiterlesen...
Auskunfts-Rechte Bei der Renten-Versicherung werden Informationen über jede versicherte Person gespeichert. Das sind persönliche Informationen. weiterlesen...
Auslands-Aufenthalt Wenn diese Menschen in Deutschland eine Rente bekommen,
dann wird die Rente weiter bezahlt.
Auch wenn sie eine Zeit lang nicht in Deutschland sind. weiterlesen...
Ausschlussklausel Die in Restschuldversicherungen übliche Ausschlussklausel, nach der der Versicherungsschutz entfällt, wenn der Versicherte in den ersten zwei Jahren nach Vertragsschluss wegen einer ihm bei Vertragsschluss bekannten ernsthaften Erkrankung verstirbt, verstößt jedenfalls dann nicht gegen § 34 a S. 1 VVG, wenn die Kreditlaufzeit mindestens 60 Monate beträgt. weiterlesen...
Aussteuerversicherung Sie wird auch Heirats- oder Ausstattungsversicherung genannt. Die Versicherungsleistung wird bei Heirat des versicherten Kindes, spätestens zu dessen 25. Geburtstag, ausgezahlt. Versichert sind ein Elternteil und das Kind. Bei vorzeitigem Tod des Beitragszahlers läuft die Versicherung beitragsfrei weiter. Stirbt das mitversicherte Kind vor Vertragsende, werden im allgemeinen die Beiträge zurückgewährt. weiterlesen...
BAFin Abkürzung für die "Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht". Die BAFin ist dem Bundesministerium der Finanzen unterstellt. Sie ist die staatliche Behörde, die die privaten Versicherungsunternehmen beaufsichtigt. weiterlesen...
Barrente (BR) / Beitragsbefreiung (BA) Die Leistung der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) besteht einmal in der Beitragsbefreiung, d.h. nach Eintritt der Berufsunfähigkeit enfällt die Verpflichtung zur Beitragszahlung für die Hauptversicherung und die eingeschlossenen Zusatzversicherungen. Zum anderen kann zusätzlich eine Barrente versichert werden, die monatlich oder häufig vierteljährlich im voraus ausgezahlt wird. Der Anspruch auf Beitragsbefreiung und Rente erlischt dann, wenn die Berufsunfähigkeit nicht mehr besteht, der Versicherte stirbt oder die Dauer der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung abläuft. weiterlesen...
Befristete Renten Wenn Sie wegen einer Krankheit oder Behinderung gar nicht oder nur ein bisschen arbeiten können, können Sie Rente wegen verminderter Erwerbs-Fähigkeit bekommen. weiterlesen...
Beglaubigung Für viele Anträge braucht man wichtige Papiere.
Zum Beispiel eine Geburts-Urkunde.
Oder eine Heirats-Urkunde.
Deshalb macht man eine Kopie von der Urkunde. weiterlesen...
Beispielrechnungen Beispielrechnungen zur Lebensversicherung stellen den möglichen Verlauf zukünftiger Überschussbeteiligungen dar. Diese können jedoch nicht garantiert werden, da die Höhe der tatsächlich zukünftig vom Versicherer erwirtschafteten Überschüsse von den Kapitalerträgen, vom Sterblichkeitsverlauf und von den Verwaltungskosten abhängt. weiterlesen...
Beiträge (Sozial-Versicherung) Arbeit-Nehmer sind versicherungs-pflichtig.
Das bedeutet: Sie müssen Geld an die Sozial-Versicherung bezahlen.
Das sind die die Renten-Versicherung, die Kranken-Versicherung, die Pflege-Versicherung und die Arbeits-losen-Versicherung. weiterlesen...
Beitrags-Erstattung Wenn Sie bei der gesetzlichen Renten-Versicherung versichert sind,
bezahlen Sie jeden Monat Geld an die Renten-Versicherung. weiterlesen...
Beitrags-freie Zeiten Für die spätere Rente sind die Versicherungs-Zeiten wichtig.
Dazu gehören die Beitrags-Zeiten.
Und die beitrags-freien Zeiten. weiterlesen...
Beitrags-Nachweis Ein Beitrags-Nachweis ist eine Bescheinigung.
Darin steht: Sie haben Beiträge an die Renten-Versicherung bezahlt.
In der Bescheinigung steht auch wie viele Beiträge Sie bezahlt haben. weiterlesen...
Beitrags-Zeiten Wenn Sie in der gesetzlichen Renten-Versicherung versichert sind,
dann müssen Sie jeden Monat Geld an die Renten-Versicherung bezahlen.
Das nennt man Beiträge. weiterlesen...
Beitrags-Zuschuss Wenn man alt ist, muss man nicht mehr arbeiten.
Statt Arbeits-Lohn bekommt man dann jeden Monat Rente.
Wenn man Rente bekommt, ist man Rentner. weiterlesen...
Beitragsbemessungsgrenze Die Beitragsbemessungsgrenze ist eine Rechengröße im deutschen Sozialversicherungsrecht. Es gibt zwei unterschiedliche Werte: Einerseits für die gesetzliche Renten- und Arbeitslosenversicherung, andererseits für die Kranken- und Pflegeversicherung. weiterlesen...
Beitragsfreie Zeiten Beitragsfreie Zeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung sind solche Zeiten, in denen zwar keine Beiträge entrichtet worden sind, die aber bei der Ermittlung des Rentenanspruchs und der Rentenberechnung berücksichtigt werden. Hauptsächlich sind es Ersatzzeiten, Anrechnungszeiten und Zurechnungszeiten. weiterlesen...
Beitragsfreistellung Unter bestimmten Umständen ist es möglich, daß Lebensversicherungsverträge für die Zukunft beitragsfrei weiterlaufen, z.B.: - Entrichtung eines Einmalbeitrages - Umwandlung einer Versicherung mit laufender Beitragszahlung in eine beitragsfreie Versicherung. In diesen Fällen wird das bish Beitragszahlungspflicht bei Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlung - Eintritt des Versicherungsfalles, für den eine Beitragsbefreiung vereinbart war (z.B. Termfix-Versicherung). weiterlesen...
Beleihung des Vertrages) Die Beleihung des Vertrages, auch "Policen-Darlehen" genannt, ist in der Regel bis zur Höhe des Rückkaufswertes möglich. Dies ist meist günstiger als ein Bankkredit. Beleihbar sind allerdings nur Lebensversicherungen, die einen Sparanteil enthalten.
Ein Policendarlehen ist eine Vorauszahlung der Versicherungsleistung aus einem Lebensversicherungsvertrag an den Versicherungsnehmer. Dies wird auch als Beleihen des Versicherungsvertrages bezeichnet. Im Gegensatz zur Verpfändung erfolgt die Beleihung aber nicht mit einem Dritten, sondern der Versicherer zahlt einen Teil der sonst erst in Zukunft fälligen Versicherungsleistung vorab, entweder mindert sich hierdurch die schließlich zu zahlende Versicherungsleistung oder der Versicherungsnehmer zahlt den Betrag zwischenzeitlich wieder zurück. weiterlesen...
Benchmark Als Benchmark bezeichnet man einen Wert, den man als Maßstab für Leistungsvergleiche benutzt.
Benchmarking wird in vielen verschiedenen Gebieten mit unterschiedlichen Methoden und Zielen angewendet: weiterlesen...
Berufsunfähigkeit Eine Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn die versicherte Person infolge von ärztlich nachzuweisender Krankheit, Kräfteverfall oder Körperverfall voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen außerstande ist, ihren Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben. weiterlesen...
Berufsunfähigkeits-Versicherung, selbstständige Bei einer selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Absicherung der Berufsunfähigkeit nicht an eine Lebensversicherung gekoppelt. Im Prinzip leistet sie dasselbe wie die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ). Im Unterschied zur BUZ kann somit auch nicht die beitragsfreie Fortführung einer Lebensversicherung versichert werden. weiterlesen...
Bescheid (Rente) Ein Bescheid ist ein Brief von einer Behörde.
In dem Bescheid steht ob Sie Leistungen bekommen.
Oder welche Beiträge Sie bezahlen müssen. weiterlesen...
Besteuerung von Renten Steuern ist Geld, das Sie an den Staat, die Stadt oder die Gemeinde zahlen müssen.
Damit bezahlt die Gemeinde zum Beispiel die Lehrer für die Schulen.
Oder repariert kaputte Straßen. weiterlesen...
Betriebliche Altersversorgung Sie ist eine freiwillige Sozialleistung des Arbeitgebers. Die Direktversicherung ist die übliche Form der betrieblichen Altersversorgung in Klein- und Mittelbetrieben. Hierbei schließt der Arbeitgeber eine Lebensversicherung auf das Leben seiner Mitarbeiter ab und zahlt die Beiträge an das Versicherungsunternehmen. Im Versicherungsfall erhalten der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen dann das Geld direkt vom Lebensversicherungsunternehmen. Mit einer Rückdeckungsversicherung lassen sich Versorgungszusagen ( Pensionszusagen ) des Arbeitgebers absichern. Im Versicherungsfall erhält zunächst der Betrieb das Geld von der Lebensversicherung und gibt es dann an den Mitarbeiter oder dessen Hinterbliebene weiter. Besonders vorteilhaft ist es hier, Gruppen oder Sammelversicherungen abzuschließen. weiterlesen...
Bevollmächtigter Vollmachten können grundsätzlich formfrei erteilt werden, also auch mündlich oder konkludent. Auch soweit für eine spezielle Willenserklärung eine bestimmte Form vorgesehen ist, betrifft eine Formvorschrift für das Rechtsgeschäft nicht die Form der Vollmacht (§ 167 Abs. 2 BGB). weiterlesen...
Bezugsrecht Unter Bezugsrecht wird das Recht verstanden, über die fällige Leistung aus der Lebensversicherung zu verfügen.
Es wird normalerweise widerruflich eingeräumt, das heißt, der Versicherungsnehmer kann die Bezugsberechtigung jederzeit widerrufen und eine andere Person einsetzen. weiterlesen...
Bindefrist Die Bindefrist ist ein Begriff, der vornehmlich in der Wirtschaft in Zusammenhang mit verbindlichen Angeboten Verwendung findet. In privatwirtschaftlichen Vereinbarungen bezeichnet die Bindefrist eine Frist, in der sich das anbietende Unternehmen verpflichtet, weiterlesen...
Bonus Höhe der zusätzlichen beitragsfreien Versicherungssumme aus den zugewiesenen Gewinnanteilen.
Eine Überschussbeteiligung ist eine meist in langfristigen Personenversicherungsverträgen wie Lebens- und Krankenversicherungen vereinbarte Beteiligung der Versicherungsnehmer an Überschüssen aus dem Versicherungsgeschäft des Versicherers. Sie ist konstruktionsbedingt entstanden und daher auch nur aufgrund der besonderen Verhältnisse in solchen Verträgen zu erläutern. Die erwirtschafteten Überschüsse aus dem Geschäft gehören nicht, wie sonst überall in der Wirtschaft, dem Wirtschaftsunternehmen, sondern sind zu einem bestimmten Teil den Kunden weiterzureichen. weiterlesen...
Deckungskapital Ursprünglich wurden Versicherungsverträge während des Versicherungsverlaufs bewertet, um bestimmen zu können, in welchem Umfang der Versicherer Kapitalanlagen tätigen muss, um die mit dem Vertrag bestehende Verpflichtung damit angemessen zu decken, also deren Einhaltung entsprechend zu sichern. weiterlesen...
Deckungsrückstellung In der Bilanz wird die Summe der Deckungskapitale aller am Ende eines Kalenderjahres bestehenden Versicherungen als Deckungsrückstellung ausgewiesen. weiterlesen...
Deckungsstock Der Versicherer muss die Sparbeiträge so anlegen, dass er damit jederzeit die Verpflichtungen aus den laufenden Verträgen erfüllen kann. Diese in Form verschiedener Anlagen vorhandenen Mittel werden als Deckungsstock bezeichnet. weiterlesen...
Deckungszusage Vereinbarung von vorläufigem Versicherungsschutz (vorläufige Deckungszusage) vor Abschluß eines endgültigen Vertrages, auch vor Zahlung der ersten Prämie. Die Deckungszusage erlischt, wenn der endgültige Versicherungsvertrag abgeschlossen wird oder wenn sich die Vertragsverhandlungen endgültig zerschlagen. Umfaßt der Lebensversicherungsantrag auch eine Unfalltod-Zusatzversicherung, so leistet der Versicherer die beantragte Unfallsumme auch dann, wenn ein innerhalb der Dauer der vorläufigen Deckungszusage eingetretener Unfall erst nach deren Beendigung, jedoch innerhalb eines Jahres nach dem Unfalltage, zu Tod führt. weiterlesen...
Direktgutschrift Sie wurde im Jahre 1984 eingeführt. Durch sie wird ein Teil des im Geschäftsjahr erwirtschafteten Überschusses dem Versicherungsnehmer unmittelbar gutgebracht, ohne über die Rückstellung für Beitragsrückstellung geführt zu werden. Der Versicherungsnehmer erhält auf diese Weise einen Teil seiner Versicherungsdividende zeitnäher. Der nach Abzug der Direktgutschrift verbleibende Überschuß fließt weiterhin über die RfB mit zeitlicher Verzögerung dem Versicherungsnehmer zu. weiterlesen...
Direktversicherung Bei einer Direktversicherung handelt es sich um eine spezielle Form der Lebens- oder Rentenversicherung. Sie ist der Grundstock der betrieblichen Altersvorsorge.
Versicherungsnehmer ist der Arbeitgeber, versicherte Person der Arbeitnehmer. weiterlesen...
Direktversicherung Schließt der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter eine Lebensversicherung ab, wobei letztere direkt bezugsberechtigt sind, spricht man von einer Direktversicherung. Die Beiträge sind als Betriebsausgaben für den Arbeitgeber steuerlich abzugsfähig. Für den Arbeitnehmer gelten Sie als Arbeitslohn, der in bestimmtem Umfang steuerlich begünstigt ist (siehe auch Betriebliche Altersversorgung). weiterlesen...
Dread-Disease-Deckung Die Dread-Disease-Deckung ist ein möglicher Einschluss in die Lebensversicherung, den jedoch nur wenige Versicherer anbieten. Sie sieht eine Kapitalzahlung bei bestimmten schweren Erkrankungen vor, wie z.B. Herzinfarkt, Bypass-Operation, Krebs, Schlaganfall, Nierenversagen, Aids und Multiple Sklerose. weiterlesen...
Einlösungsbeitrag So wird der erste Beitrag genannt, der zu Beginn des ersten Zahlungsabschnittes fällig ist. Er ist von ausschlaggebender Bedeutung. Erst wenn er in Händen des Versicherungsunternehmens ist, besteht Versicherungsschutz. Auch alle Folgebeiträge sind zu Beginn des jeweiligen Zahlungsabschnittes zu zahlen. Das kann monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich sein (siehe auch vorläufiger Versicherungsschutz oder Widerrufsrecht). weiterlesen...
Erbschaftsteuerversicherung Die Erbschaftsteuerversicherung wird meistens in der Form der lebenslänglichen Todesfallversicherung abgeschlossen (auch Sterbegeldversicherung genannt). Mit den Leistungen aus der Versicherung werden die Erbschaftssteuern finanziert. weiterlesen...
Erlebensfall So wird der Versicherungsfall bezeichnet, bei dem die versicherte Person den regulären Vertragsablauf erlebt. Im allgemeinen weisen die Versicherungsunternehmen ihre Kunden rechtzeitig auf den Vertragsablauf hin. Um die Versicherungsleistung zu erhalten, muß man den Versicherungsschein an das Unternehmen senden, die letzte Beitragszahlung nachweisen und angeben, wohin die Versicherungsleistung überwiesen werden soll. weiterlesen...
Erlebensfallkapital Der Geldbetrag, der bei Ablauf einer Kapitallebensversicherung dem Bezugsberechtigten ausbezahlt wird. weiterlesen...
Erwerbsminderung Zum 1.1.2001 wurde die Erwerbsminderungsrente eingeführt. Diese Rente erhalten in der gesetzlichen Rentenversicherung Versicherte. Bei Erwerbsminderung wird unterschieden zwischen teilweiser und voller Erwerbsminderung. weiterlesen...
Erwerbsunfähigkeitsklausel Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und darüber hinaus bis zum Abschluß der Berufsausbildung wird der Begriff der Berufsunfähigkeit ( § 2 der Versicherungsbedingungen für die BUZ ) durch folgende Vereinbarung ersetzt:
1. Die Leistungen aus der BerufsunfähigkeitsZusatzversicherung ( Beitragsfreiheit und Rente ) werden gewährt, wenn der Versicherte nach Beginn des Versicherungsschutzes und während der Versicherungsdauer erwerbsunfähig im
Sinne von Absatz 3 geworden ist. Bei nur eingeschränkter Erwerbsunfähigkeit besteht kein Anspruch aus der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. weiterlesen...
Erziehungsrente Diese Rente soll geschiedene Ehegatten finanziell unterstützen, die Kinder erziehen und durch den Tod des früheren Ehegatten Unterhaltsansprüche verlieren. weiterlesen...
Firmengruppen-Versicherung Die Firmengruppen-Versicherung ist ein aufsichtsbehördlich zugelassener Vertrag mit Arbeitgebern zur Versorgung ihrer Arbeitnehmer. Die Vorteile bestehen in der Gewährung des Versicherungsschutzes zu einem besonderen Gruppentarif mit günstigeren Prämien sowie in vorteilhafteren Aufnehmebedinungen, insbesondere im Verzicht oder in einer vereinfachten Gesundheitsprüfung. Folgende Voraussetzungen müssen beim Abschluß eines Firmengruppenvertrages erfüllt sein. weiterlesen...
Flexible Altersgrenze Ist die Möglichkeit der vorzeitigen Vertragsauflösung bei Lebensversicherungen innerhalb der letzten drei Jahre, oft auch der letzten fünf Jahre, vor Vertragsablauf. Es wird das volle Deckungskapital zuzüglich Schlussüberschussanteile ausgezahlt. Jedoch fällt der auszuzahlende Betrag aufgrund des Zinseffektes zwangsläufig geringer aus als bei regulärer Ablaufleistung. weiterlesen...
Fondsgebundene Lebensversicherung Die Höhe der Leistung dieser Versicherungsart der Lebensversicherung hängt in einem bestimmten Maße von der Wertentwicklung der in einem besonderen 'Fonds', Anlagestock zusammengefaßten Vermögenseinlagen ab. Zu unterscheiden sind hierbei: - Versicherungen mit gleichbleibendem Euro-Beitrag, bei der das Deckungskapital in Wertpapieren erbracht wird; - Versicherungen mit beweglichen Beiträgen, deren Höhe sich nach dem jeweiligen Wert bestimmter Investmentzertifikate bemißt, wobei auch die Höhe der Versicherungsleistung von dem Wert der Zertifikate abhängt. weiterlesen...
Freiwillige Versicherung Wer nicht bereits pflichtversichert ist, kann sich freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) versichern. Berechtigt sind alle Deutschen, im In- und Ausland, und alle Ausländer, die älter als 16 Jahre sind und in Deutschland leben. weiterlesen...
Fremdrenten Mit dem Begriff "Fremdrenten" werden Leistungen nach dem Fremdrentengesetz (FRG) bezeichnet. Dieses Gesetz ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen die Berücksichtigung ausländischer ("fremder") Zeiten in der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung. weiterlesen...
Fremdwährungs- oder Valutaversicherung Versicherungsvertrag mit Vereinbarungen zur Sicherung des Versicherungsnehmers gegen Währungsschwankungen. weiterlesen...
Gehaltsumwandlung Bei der Direktversicherung durch Gehaltsumwandlung trägt nicht der Arbeitgeber, sondern der Arbeitnehmer die wirtschaftliche Belastung. (Gegebenenfalls kann der Arbeitgeber die Pauschalsteuern übernehmen.) weiterlesen...
Geldwäschegesetz In Umsetzung der Dritten Geldwäscherichtlinie (2005/60/EG vom 26. Oktober 2005, ABl. Nr. L 309 S. 15) wurden u.a. das Geldwäschegesetz (GwG) neu gefasst. weiterlesen...
Generationenvertrag Der Generationenvertrag ist ein ungeschriebener Vertrag zwischen der Generation der Jungen mit der Generation der Alten. Er bildet die Grundlage der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). weiterlesen...
Geringverdienergrenze Die Geringverdienergrenze wurde mit der für geringfügige Beschäftigung geltenden Entgeltgrenze harmonisiert: Sie beträgt in der Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung einheitlich 1/7 der monatlichen Bezugsgröße. weiterlesen...
Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) Das KAGG ist ein organisations-, aufsichts-, vertriebs- und steuerrechtliches Spezialgesetz. Es stellt den Schutz des Investmentsparers sicher und beseitigt steuerliche Nachteile im Vergleich zur Direktanlage, die sich anderenfalls durch die Zwischenschaltung des Investmentfonds ergeben würden. weiterlesen...
Gesundheitsprüfung Eine Gesundheitsprüfung ist im allgemeinen die Voraussetzung für den Abschluß einer Lebensversicherung. Im Normalfall genügt die Beantwortung einiger Gesundheitsfragen der zu versichernden Person ( siehe auch ärztliche Untersuchung).
Ein Versicherungsvertrag ist eine gleichlautende Willenserklärung zwischen zwei Vertragspartnern. Im Versicherungsbereich ist in der Regel der Kunde der Antragsteller und das Versicherungsunternehmen der Annehmer. Einem Versicherungsunternehmen steht es frei, Anträge abzulehnen oder nur unter bestimmten Voraussetzungen anzunehmen. Erst wenn sich Versicherungsnehmer und Versicherer einig sind, kommt ein Vertrag zustande. Beim Invitatio-Modell gilt dies entsprechend, hier ist allerdings die Reihenfolge der Willenserklärungen vertauscht. weiterlesen...
Gewinnanteile, Überschussanteile Die Richtlinien des Aufsichtsamtes verpflichten die Versicherer, die Rechnungsgrundlagen zur Beitragskalkulation (Rechnungszins, Sterblichkeit/Invalidisierung, Kosten) sehr vorsichtig anzusetzen, um die Verträge erfüllen zu können. weiterlesen...
Gruppen-Versicherung Begünstigungsvertrag, Firmengruppen-Versicherung, Vereinssterbegeld-Versicherung, SammelVersicherung. Für den Abschluß von Gruppen-Versicherungsverträgen mit Berufsverbänden, die eine eigene Rechtspersönlichkeit haben und deren überwiegender Zweck darin besteht, die mit dem Beruf zusammenhängenden wirtschaftlichen Interessen ihrer Angehörigen zu vertreten, gestattet das Bundesaufsichtsamt die Anwendung des für Verträge mit Firmen genehmigten Gruppentarifs. Voraussetzung hierfür ist u.a., daß mindestens 90 % des in Betracht kommenden Personenkreises und wenigstens 100 Mitglieder mit einer Summe von jeweils mehr als 5.000 Euro versichert werden. Falls ein Firmengruppentarif nicht vorliegt oder die Beteiligung nur 50% beträgt, kann auf die Tarife für die Einzelversicherung ein Prämiennachlaß von 3 % bei laufender Prämienzahlung bzw. 1% bei Einmalprämie und eine Ermäßigung der Ratenzuschläge bei unterjähriger Zahlung eingeräumt werden; die durchschnittliche Versicherungssumme muß dann für jedes Mitglied mindestens 1.500 Euro betragen. weiterlesen...
Halbwaisenrente Nach dem Tod eines Elternteils haben Kinder Anspruch auf Halbwaisenrente, wenn der verstorbene Elternteil die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt hat und sie noch einen Elternteil haben, der unterhaltspflichtig ist. weiterlesen...
Hinterbliebenen-Zusatzversicherung Bei einer privaten Rentenversicherung kann als Todesfallschutz eine Hinterbliebenenrente bis zu 100% der Hauptversichertenrente abgesichert werden. weiterlesen...
Höchstbeitrag Arbeitseinkommen ist nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG) versichert. Die BBG wird jährlich neu errechnet. Der Beitrag, der für ein Arbeitsentgelt in Höhe der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze zu zahlen ist, ist der Höchstbeitrag. weiterlesen...
Insolvenzsicherung Sicherung gegen das "Unsicherwerden" eines Unternehmens. Das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung enthält Bestimmungen, durch welche die Versorgungsanwartschaften gegen das "Unsicherwerden" des Arbeitgebers gesichert werden sollen. Träger der Insolvenzsicherung ist der Pensionssicherungsverein. weiterlesen...
Jahresbericht Der Jahresbericht ist ein Dokument, das der Vorstand einer AG, GmbH oder eines Vereins erstellt und das abgelaufene Jahr zusammenfasst. Im Rahmen der Haupt- oder Generalversammlung wird der Bericht von den Teilhabern abgesegnet. weiterlesen...
Kapitalanlage In ihren Kapitalanlagen sind die Versicherungsunternehmen nicht frei. Sie haben die Vorschriften des Versicherungsaufsichtsgesetzes zu beachten, insbesondere über die Arten der Anlage des Deckungsstocks ( 68 VAG). Bei der Auswahl der Vermögensanlagen beachten die Unternehmen die Grundsätze der Sicherheit, der Rentabilität und der Liquidität. Besonders an die Sicherheit werden höchste Anforderungen gestellt, welche die Versicherten vor Verlusten durch leichtfertige Spekulationen der Unternehmen mit den ihnen anvertrauten treuhänderisch verwalteten Geldern weitgehend schützen soll. Auf Rentabilität, d.h. auf ausreichende Verzinsung muß Bedacht genommen werden, damit gewährleistet ist, daß mindestens der der Prämienkalkulation zugrunde liegende Rechnungszins dauernd erzielt wird. Der Gesichtspunkt der Liquidität tritt bei Lebensversicherungsunternehmen weniger stark in den Vordergrund, weil die Langfristigkeit der Versicherungsverträge eine langfristige Kapitalanlage gestattet. weiterlesen...
Kapitalanlagegesellschaft (KAG) Auch Investmentgesellschaft. Unternehmen, das Investmentfonds auflegt. Deutsche KAGs unterliegen dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG).
Die Investmentgesellschaft gibt Anteile an den von ihr gegründeten Fonds an Anleger gegen Geld aus. Das aufgenommene Geld wird zum Kauf eines Portfolios aus Wertpapieren (z. B. Aktien und Anleihen), Immobilien, Geldmarktpapieren oder anderen Vermögensgegenständen verwendet. Durch Ausgabe neuer Anteile kann der Fonds theoretisch unbegrenzt wachsen (im Gegensatz zu einem geschlossenen Fonds). Der Wert des einzelnen Anteils entspricht stets dem aktuellen Fondsvermögen geteilt durch die Zahl der ausgegebenen Anteile. Steigt der Wert des Portfolios, so profitiert der Inhaber der Fondsanteile, denn auch seine Anteile werden mehr wert. Sinkt der Wert, so trägt er die Verluste. weiterlesen...
kapitalbildende Lebensversicherung Gemischte Versicherung auf ein oder mehrere verbundene Leben. Unter der gemischten Versicherung versteht man eine Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall. Die versicherte Summe wird fällig beim Tode der versicherten Person (bei verbundenen Leben einmalig beim Tod der zuerst sterbenden versicherten Person) oder bei Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer.
Kapitalbildende Lebensversicherungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie, meist neben sehr unsicheren Leistungen, auch sichere oder fast sichere Leistungen vorsehen. Diese sicheren oder fast sicheren Leistungen müssen für jeden einzelnen Vertrag angespart werden. Der Versicherer muss also für jeden einzelnen Vertrag das zur (fast) sicheren Leistung benötigte Kapital bis zu der Fälligkeit der Leistung bilden. Nur unsichere Leistungen können nach dem Versicherungsprinzip finanziert werden, wo die wenigen Leistungsfälle aus den Beiträgen der nicht Betroffenen bezahlt werden. weiterlesen...
Kapitalertragssteuer (KES) Lebensversicherungen die vor dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden sind von der KES befreit, sofern die Versicherungsdauer mindestens 12 Jahre und die Beitragszahlungsdauer mindestens 5 Jahre beträgt. Die Befreiung von der KES gilt für seit dem 01.01.2005 abgeschlossene Lebensversicherungen nicht mehr. Bei nicht steuerbegünstigten Lebensversicherungen oder beispielsweise bei Rückkauf einer steuerbegünstigten Lebensversicherung in den ersten 12 Jahren, muss der Versicherer für die in der Versicherungsleistung enthaltenen rechnungsmäßigen (Rechnungszins) und außerrechnungsmäßigen Zinsen Kapitalertragssteuer einbehalten und direkt an das Finanzamt abführen. Werden Überschussanteile vor Fälligkeit der Versicherungsleistung ausgezahlt, ist ebenfalls Kapitalertragssteuer einzubehalten. Dies gilt nicht bei einer Verrechnung der Überschussanteile mit den laufenden Beiträgen. weiterlesen...
Kapitalwahlrecht Bei einer privaten Rentenversicherung wird die Leistung in Form von Rentenzahlungen erbracht. weiterlesen...
keyman-Police Die Schlüsselkraftversicherung (in der Versicherungswirtschaft auch keyman-Police genannt) ist eine Lebensversicherung, die ein Unternehmen auf das Leben einer Schlüsselkraft – regelmäßig ein Arbeitnehmer – abschließt. Versicherungsnehmer und bezugsberechtigt ist das Unternehmen. Insoweit bestehen Parallelen zur sogenannten Teilhaberversicherung. weiterlesen...
Kontenklärung Die Träger der Rentenversicherung haben dafür zu sorgen, dass die im Versicherungskonto gespeicherten Daten vollständig und geklärt sind. weiterlesen...
Leibrente Eine Leibrente ist eine Rente auf das Leben einer Person. Sie existiert als lebenslängliche Leibrente (z.B. Altersrente) und als gekürzte Leibrente (z.B. Berufsunfähigkeitsrente). weiterlesen...
Leibrentenversicherung Eine Leibrente ist eine Rente auf das Leben einer Person. Sie existiert als lebenslängliche Leibrente (z.B. Altersrente) und als gekürzte Leibrente (z.B. Berufsunfähigkeitsrente).
Zeitrenten sind dagegen nicht an das Leben einer Person gekoppelt und werden für einen vertraglich festgelegten Zeitraum bezahlt. weiterlesen...
Mindestrente Eine allgemeine Mindestrente gibt es in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht. Die Rentenhöhe richtet sich immer nach dem individuellen Versicherungsverlauf. weiterlesen...
Mischfonds Fondsgebundene private Rentenversicherung: Ein Mischfonds ist eine Kapitalanlageform, bei der die Kapitalanlagegesellschaft das Geld ihrer Kunden sowohl in festverzinslichen Wertpapieren wie auch in Aktienfonds anlegt. weiterlesen...
Nachhaltigkeitsrücklage Die Träger der allgemeinen Rentenversicherung müssen gemäß § 216 SGB VI eine Nachhaltigkeitsrücklage (bis Ende 2003 als Schwankungsreserve bezeichnet) vorhalten. Die Nachhaltigkeitsrücklage besteht aus überschüssigen Betriebsmitteln und Rücklagen. weiterlesen...
objektives Risiko Unter objektivem Risiko werden in der Versicherungstechnik alle Gefahrumstände verstanden, welche die versicherte Gefahr im Einzelfall zum Inhalt haben. In der Lebensversicherung sind dies z.B. das Eintrittsalter, das Geschlecht etc.
Das Geschlecht spielt insbesondere in der Lebens- und Rentenversicherung als Tarifkriterium eine wichtige Rolle, da die Lebenserwartungen der Geschlechter voneinander abweichen (Frauen haben zum Beispiel in Deutschland eine um ca. fünf Jahre längere Lebenserwartung als Männer). Bei einem Unisex-Tarif erhalten - bei ansonsten gleichen Voraussetzungen - Männer und Frauen für den gleichen Beitrag gleichartige (aber nicht gleiche) Leistungen. weiterlesen...
Obliegenheiten Obliegenheiten sind Verpflichtungen des Versicherungsnehmers. (Schadenminderung, Anzeigepflichten, Meldung einer Gefahrenerhöhung, Mitwirkungspflichten usw.). Obliegenheiten sind im Gegensatz zu Rechtspflichten nicht einklagbar.
Eine Obliegenheit bezeichnet im Schuldverhältnis Pflichten minderen Grades, die vom Gläubiger nicht eingeklagt werden können und bei deren Verletzung sich der Schuldner auch nicht schadensersatzpflichtig macht. Der Schuldner muss allerdings im Falle der Verletzung der ihm zur Last fallenden Obliegenheiten die aus dieser Verletzung entstehenden Nachteile dergestalt hinnehmen, dass er bestehende eigene Rechte verliert, bzw. nicht mehr geltend machen kann oder dass er Rechte, die er bei Wahrnehmung der Obliegenheit erwerben würde, nicht erhält. Terminologisch zutreffend ist es, statt von abgeschwächten Pflichten von bloßen Lasten zu sprechen. weiterlesen...
Pensionsfonds Neben den vier klassischen Wegen Direktzusage, Unterstützungskasse, Direktversicherung und Pensionskasse bildet seit 2002 der Pensionsfonds einen fünften Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Pensionsfonds haben gegenüber der Pensionskasse eine höhere Anlagefreiheit. Aufgrund des damit verbundenen Risikos unterliegen Pensionsfonds mit Beitragszusagen dem Insolvenzschutz. weiterlesen...
Pflegebedürftigkeit Pflegebedürftig sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate, in erheblichem oder höherem Maße Hilfe bedürfen. weiterlesen...
Policendarlehen Ein Policendarlehen ist eine verzinsliche Vorauszahlung auf die Versicherungsleistung. Ein Rechtsanspruch des Versicherungsnehmers hierauf besteht nicht. Die Höhe der Vorauszahlung (des Darlehens) richtet sich nach der Höhe des Rückkaufswertes. Der Zinssatz wird nach Lage des Kapitalmarktes festgesetzt. Der Versicherungsnehmer kann unter Berücksichtigung des jeweiligen Darlehensvertrages die Vorauszahlung ganz oder teilweise zurückzahlen. Bei Eintritt des Versicherungsfalles wird die erbrachte Vorauszahlung mit der Versicherungsleistung verrechnet. weiterlesen...
prozyklisches Anlageverhalten prozyklisches Anlageverhalten bedeutet den Verkauf von Anteilen, Wertpapieren bei sinkendem Kursniveau und den Kauf von Anteilen, Wertpapieren bei steigendem Kursniveau. Damit werden Anteile zu billig verkauft und zu teuer gekauft. Viele Anleger handeln prozyklisch. Vgl. antizyklisches Anlageverhalten, Cost averaging weiterlesen...
Rechenschaftsbericht Der § 24a des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) schreibt vor, dass jede Kapitalanlagegesellschaft (KAG) für jedes Sondervermögen (d.h. für jeden Fonds) bis spätestens drei Monate nach dem Abschluss des Geschäftsjahres einen Rechenschaftsbericht zum Berichtsstichtag vorlegen und veröffentlichen muss. weiterlesen...
Rechnungszins Der Rechnungszins stellt für alle Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland eine verbindliche Mindestverzinsung dar, die in jedem Fall während der gesamten Vertragsdauer vom Lebensversicherungsunternehmen erzielt werden muss, damit die vereinbarte Versicherungsleistung bei unveränderbaren Beiträgen auch tatsächlich erbracht werden kann.
Da Lebens- und Krankenversicherungen oft über Jahrzehnte laufen, werden künftige Leistungen und Beiträge bei der Berechnung ihres heutigen Wertes abgezinst. Der in versicherungsmathematischen Formeln verwendete Zinssatz wird als Rechnungszins bezeichnet. weiterlesen...
Regelaltersrente Versicherte haben Anspruch auf Regelaltersrente, wenn sie das 67. Lebensjahr vollendet und die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt haben. weiterlesen...
Rehabilitation Zeiten, in denen ein Versicherter Leistungen zur Rehabilitation erhält, sind Anrechnungszeiten, sofern der Versicherte während dieser Zeiten keine Leistungen von einem Sozialversicherungsträger (z.B. Krankengeld oder Übergangsgeld) bezieht. weiterlesen...
Rendite Der Begriff Rendite ist ein Fachbegriff der Finanzmärkte. Die Rendite gibt das Verhaeltnis des Gewinns zu den Ausgaben an und wird meist in Prozent und auf Jahresbasis gemessen. Die bekannteste Renditekennzahl ist der Zinssatz. weiterlesen...
Rendite Private Rentenversicherung: Rendite nennt man den Gesamterfolg eines angelegten Kapitals pro Jahr in Prozenten des angelegten Kapitals. weiterlesen...
Rente, aufgeschobene Private Rentenversicherung, Grundschema: Der Versicherte zahlt über einen festgelegten Zeitraum Beiträge (Aufschubzeit). Danach setzt entweder die Rentenzahlung ein oder der Versicherte wählt die Kapitalabfindung (falls diese Möglichkeit vertraglich eingeräumt wird). weiterlesen...
Rente, dynamische Die Renten der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) werden zum 1. Juli eines jeden Jahres an die Entwicklung der Nettolöhne und Nettogehälter angepasst. Durch diese jährliche Änderung sollen die Renten an die allgemeine Einkommensentwicklung angepasst werden. weiterlesen...
Rentenbescheid Der Rentenbescheid ist eine schriftliche Mitteilung über Art und Höhe der bewilligten Rente. Er ist rechtsverbindlich und wird dem Versicherten zum Abschluss des Rentenverfahrens zugeschickt. weiterlesen...
Rentendynamik im Leistungsfall Es kann vereinbart werden, dass sich während der Dauer der Berufsunfähigkeit die versicherte Barrente zusätzlich zu den jeweils festgelegten, nicht garantierten, Überschuss-Sätzen um den beantragten Rentensteigerungssatz erhöht. Der Rentensteigerungssatz ist frei wählbar zwischen 2% und 5%. Absicherung des Inflationsrisikos im BU-Leistungsfall. (Vgl. Dynamik im Rentenbezug) weiterlesen...
Rentengarantiezeit Bei Abschluss einer privaten Rentenversicherung kann durch Vereinbarung einer Rentengarantiezeit sichergestellt werden, dass die Rente unabhängig vom Tod des Versicherten mindestens bis zum Ablauf der Garantiezeit gezahlt wird. weiterlesen...
Rentenversicherung Die Rentenversicherung gehört neben der Kranken-, Pflege-, Unfall- und der Arbeitslosenversicherung zur gesetzlichen Sozialversicherung. Sie schützt ihre Versicherten bei Gefährdung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit, im Alter sowie bei Tod deren Hinterbliebene. weiterlesen...
Rentenversicherung, fondsgebundene Hierbei handelt es sich um eine neuere Variante der privaten Rentenversicherung. Der Versicherte selbst kann festlegen, wie der Sparanteil seiner Beiträge angelegt werden soll. weiterlesen...
Rentenversicherung, private Die private Rentenversicherung ist eine Form der privaten Lebensversicherung, bei der die Versicherungsleistung in Form regelmäßiger Zahlungen (Rente) erfolgt. weiterlesen...
Riester-Rente Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte, kapitalgedeckte, ersetzende, freiwillige Form der Altersvorsorge. Sie entstand im Zuge der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001, bei der das Nettorentenniveau des Eckrentners von 70% auf 67% reduziert wurde. Zweck der Riester-Rente sollte daher sein, die durch die Rentenreform neu entstehende Versorgungslücke der Versicherten zu decken.
Der umgangssprachliche Name "Riester-Rente" geht auf Walter Riester zurück, der als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung die Rentenreform politisch umsetzte. Der offizielle Begriff lautet "zusätzliche kapitalgedeckte Altersvorsorge". weiterlesen...
Risikolebensversicherung Bei der Risikolebensversicherung ist im Gegensatz zur kapitalbildenden Lebensversicherung nur das reine Todesfallrisiko versichert. Die Versicherungssumme kommt nur zur Auszahlung, wenn die versicherte Person während der Versicherungsdauer verstirbt. weiterlesen...
Rückdeckungsversicherung Die Lebensversicherung als Rückdeckungsversicherung ist zur mittelbaren Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung weit verbreitet, und zwar bei der unmittelbaren Versorgungszusage und bei der Unterstützungskasse. Die Rückdeckungsversicherung wird, wie die Direktversicherung, auf das Leben oder für den Fall der Berufsunfähigkeit des Arbeitnehmers abgeschlossen. weiterlesen...
Rückkauf Die Kündigung einer kapitalbildenden Lebensversicherung wird auch Rückkauf genannt, da die Versicherung vom Versicherungsunternehmen "zurückgekauft" und der Rückkaufswert (sofern bereits vorhanden) an den Versicherungsnehmer ausbezahlt wird. weiterlesen...
Rückkaufswert Rückkaufswert ist der Wert, den eine Lebens- oder Rentenversicherung zum Zeitpunkt des Rückkaufs hat. Dieser setzt sich zusammen aus den eingezahlten Beiträgen + Gewinngutschriften, abzüglich entstandener Kosten.
Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) Die aus dem Gesamtüberschuss für die Gewinnbeteiligung der Versicherten ausgesonderten Beträge werden zum Teil direkt ausgeschüttet. Der andere Teil wird zunächst einem Sammelfond, der Rückstellung für Beitragsrückerstattung, zugeführt, um losgelöst von den schwankenden Jahresergebnissen eine möglichst gleich bleibende Gewinnbeteiligung der Versicherungsnehmer zu gewährleisten. weiterlesen...
Rücktrittsrecht des Versicherungsnehmers Durch den Rücktritt wird ein wirksam zu Stande gekommener Vertrag durch einseitige Erklärung rückgängig gemacht. Haben Sie, als Versicherungsnehmer (VN) bei Antragstellung sämtliche allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) erhalten, so haben Sie ab Erhalt der Verbraucherinformationen ein 14-tägiges Rücktrittsrecht. weiterlesen...
Schlussgewinnanteil, Schlussüberschuss Der Schlussgewinnanteil ist ein Gewinnanteil, der nicht laufend zugeteilt, sondern grundsätzlich erst bei Ablauf erbracht wird. Aber auch bei Rückkauf und im Todesfall fallen - nach einer gewissen Wartezeit - Schlussgewinnanteile an. weiterlesen...
Schwankungsreserve Die Schwankungsreserve setzt sich zusammen aus Betriebsmitteln und Rücklagen.
Die Träger der Rentenversicherung müssen zur Bestreitung ihrer laufenden Ausgaben sowie zum Ausgleich von Einnahme- und Ausgabeschwankungen kurzfristig verfügbare Betriebsmittel bereithalten. weiterlesen...
Sofortrente Der Versicherer leistet die vereinbarte Rente sofort. Deshalb können Sie, als Versicherungsnehmer, diese Form der Rentenversicherung im Gegensatz zur aufgeschobenen Rente, für die Sie regelmäßige Beiträge entrichten, beim Versicherer nur gegen Zahlung eines Einmalbetrages abschließen. weiterlesen...
Sozialversicherung Die Sozialversicherung ist eine öffentlich-rechtliche Versicherung mit sozialer Ausrichtung. Sie basiert auf dem Grundgedanken des Leistungs- und Gegenleistungsprinzips (Stichwörter: "Solidarprinzip", "Generationenvertrag"). weiterlesen...
Sterbetafel Die Sterbetafel ist eine der wichtigsten Rechnungsgrundlagen der Versicherer. Aus ihr ist nach Männern und Frauen unterschieden für jedes Lebensalter die durchschnittliche Lebenserwartung zu berechnen. weiterlesen...
Sterbewahrscheinlichkeit Die Sterbewahrscheinlichkeit gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Person bestimmten Alters im entsprechenden Lebensjahr sterben wird (einjährige Sterbewahrscheinlichkeit). weiterlesen...
Teilrente Die Teilrente ermöglicht Ihnen einen gleitenden Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand. weiterlesen...
Unwiderrufliches Bezugsrecht Von Ihnen, als Versicherungsnehmer, eingeräumtes, unwiderrufliches Recht auf die Versicherungsleistung. Der unwiderruflich Begünstigte erwirbt ein sofort wirksames Recht, das allerdings erst mit dem Eintritt des Versicherungsfalls realisiert werden kann. weiterlesen...
Vererbung Altersvermögensgesetz (AVmG). Verstirbt der Förderberechtigte, kann das Kapital (aus der so genannten "Riester-Rente"), welches noch nicht für Rentenleistungen verbraucht wurde, nicht an andere Personen vererbt werden. weiterlesen...
Vergleichsrechner Ein Vergleichsrechner ist ein Online-Angebot im Internet. Mit so einem Online-Tools sind Vergleiche zu verschiedenen Produkten und Dienstleistungen der am Markt vorhandenen Anbieter möglich. Je nach Vergleichsrechner werden die jeweiligen aktuellen Konditionen nach Rangfolge auflistet. weiterlesen...
Versichertenrente Die gesetzliche Rentenversicherung (RV) in Deutschland ist ein Zweig des gegliederten Sozialversicherungssystems, der vorwiegend der Altersvorsorge von Beschäftigten dient. weiterlesen...
Versicherungskonto Alle rentenrechtlichen Zeiten, die Sie, als in als in der gesetzlichen Rentenversicherung Versicherter, zurücklegen, werden bei den Versicherungsanstalten in einem Versicherungskonto gespeichert. weiterlesen...
Versicherungsmakler Versicherungsmakler vermitteln Versicherungsverträge zwischen zwei Parteien, zumeist Versicherungsgesellschaften und Versicherungsnehmern. Sie sind Kaufleute nach dem Handelsrecht gemäß § 7 Abs. 2 Ziff. 7 HGB und nach § 93 HGB bestimmt als Handelsmakler. weiterlesen...
Versicherungsvergleich Die zunehmende Konkurrenzsituation auf allen Gebieten hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass ein Verbraucher für das Abschließen einer Versicherung viel größere Wahlmöglichkeiten hat als früher und heute öfter als früher einen guten Versicherungsrechner braucht. weiterlesen...
Versicherungsverlauf Der Versicherungsverlauf ist eine chronologische Auflistung aller rentenrechtlichen Zeiten, die der Versicherte zurückgelegt hat. Die Rentenversicherungsträger unterrichten ihre Versicherten (ab dem 43. Lebensjahr) mindestens alle 6 Jahre über die in ihrem Versicherungskonto gespeicherten personenbezogenen Daten, die für die Feststellung der Höhe einer Rentenanwartschaft wichtig sind. weiterlesen...
Versorgungskapital Das Versorgungskapital ist das im Versicherungsfall (Todesfall, Erlebensfall) von Seiten der Versicherung zu zahlende Kapital. weiterlesen...
Versorgungswerke, berufsständische Die berufsständische Altersversorgung hat in den klassischen freien Berufen der Ärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte etc. eine lange Tradition. Berufsständische Versorgungswerke dienen der Versorgung der Angehörigen kammerfähiger, d.h. in berufsständischen Kammern organisierter selbstständiger Berufe. weiterlesen...
Vollwaisenrente Kinder haben nach dem Tod eines Elternteils Anspruch auf Vollwaisenrente, wenn der verstorbene Elternteil die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt hat und sie keinen Elternteil haben, der unterhaltspflichtig ist. weiterlesen...
Waisenrente Nach dem Tod eines Elternteils haben Kinder Anspruch auf Halbwaisenrente, wenn sie noch einen unterhaltspflichtigen Elternteil haben. weiterlesen...
Witwen-Witwerrente Renten wegen Todes sind in der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung die Witwer- und Witwenrente (im Folgenden Witwenrente) und die Halb- oder Vollwaisenrente sowie die Erziehungsrente. weiterlesen...
Zeiten, beitragsfreie Beitragsfreie Zeiten sind Kalendermonate, die mit Anrechnungszeiten oder mit einer Zurechnungszeit belegt sind, sofern für diese Zeiten nicht auch Beiträge entrichtet worden sind. weiterlesen...
Zertifizierungskriterien Begriff der Rentenreform 2001. Im Rahmen des Altersvermögensergänzungsgesetzes (AVmEG) wird die private Altersvorsorge staatlich gefördert. weiterlesen...
Zulage Im Rahmen des mit der Rentenreform 2001 beschlossenen Altersvermögensgesetzes (AVmG) wird die private Altersvorsorge ("Riester-Rente")
staatlich gefördert. weiterlesen...

References: § 123
 § 142
 § 34
 § 2
 § 216
 § 24
 § 7
 § 93