Source: http://www.hamburg-hafenrand.de/freundeskreis/satzung1.htm
Timestamp: 2017-09-21 12:03:55+00:00

Document:
Der Verein trägt den Namen Hans Albers Freundeskreis Hamburg e.V. nach Eintragung in das Vereinsregister. Er hat seinen Sitz in Hamburg.
1. Der Verein macht sich zur Aufgabe, das Grab von Hans Albers, insbesondere als Denkmal zu erhalten und zu pflegen. Er wird diesbezüglich die denkmalsrechtliche Unterschutzstellung bei der Kulturbehörde erwirken. Er wird dafür Sorge tragen, dass das Grab und Grabmal, d.h. die Anlage dauerhaft erhalten und dem Publikum zugänglich ist; dass die Gestaltung würdevoll und der Persönlichkeit und dem Fortwirken des Schaffens von Hans Albers angemessen ist.
2. Weiteres Anliegen des Vereins ist die Pflege, Erhaltung und Verbreitung des kulturellen und künstlerischen Erbes von Hans Albers, das Wachhalten des Andenkens an ihn und insbesondere die Erinnerung an seine Filme und Lieder. Dies geschieht insbesondere durch Vorträge, Vorführungen und Aufführungen in Bildungsstätten wie Schulen, Volkshochschulen und dergleichen, bei öffentlichen Anlässen (z.B. Festivals, Stadtteilfesten und dergleichen) unter Beteiligung z.B. von Shanty-Chören, durch Zurverfügungstellen von Dokumentationen, Noten, Schallplatten und sonstigen Tonträgern, von Filmen und Fotos, durch Präsentationen von Zeitzeugen; Erstellung eines öffentlich zugänglichen Archivs.
3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§3 Mittel
1. Die zur Erreichung seines Zweckes nötigen Mittel erwirbt der Verein durch
a. Mitgliedsbeiträge
b. Spenden
c. Überschüsse aus Veranstaltungen
2. Die Mittel des Vereins sind nur für satzungsmäßige Zwecke zu verwenden. 3. Weder Vorstand noch Mitglieder des Vereins dürfen aus seinen Einnahmen oder seinem Vermögen irgendwelche Vorteile erhalten. Die Mitglieder erhalten auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1. Mitglieder können sowohl Einzelpersonen als auch Personenvereinigungen werden. Letztere haben sich durch eine von ihnen im voraus zu benennende Person vertreten zu lassen.
2. Mitglied kann werden, wer den Verein in den unter §2 genannten Bestrebungen unterstützen will.
3. Ein- und Austrittserklärungen sind dem Vorstand schriftlich zu übermitteln.
4. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
5. Geborene Mitglieder sind die Interessengemeinschaft St. Pauli e.V. und das Großhamburger Bestattungsinstitut r.V., die jeweils zwei stimmberechtigte Personen benennen dürfen.
1. Die Mitgliedschaft erlischt durch
a. Austritt aus dem Verein zum Ende des Kalenderjahres, sofern das Mitglied den Austritt drei Monate vor dem Ende des Jahres erklärt
b. Tod des Mitglieds, sofern es sich bei dem Mitglied um eine Einzelperson handelt
c. Ausschluß, sofern das Mitglied
· den in der Satzung festgelegten Verpflichtungen nicht nachkommt, insbesondere seinen Mitgliedsbeitrag nicht rechtzeitig zahlt oder
· gegen Zwecke und Ziele des Vereins verstößt. Über einen Ausschluß entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit nach Aufforderung durch den Vorstand. Die Mitgliedschaft endet in diesem Fall mit Vorliegen eines wirksamen Beschlusses.
2. Mit dem Tage des Ausscheidens aus dem Verein erlöschen alle Rechte des Mitglieds. Eine Rückzahlung geleisteter Beiträge findet nicht statt. Die Verpflichtung zur Zahlung noch nicht geleisteter Mitgliedsbeiträge jedoch bleibt bestehen.
§6 Beitrag
1. Der Beitrag ist ein Jahresbeitrag. Der Mindestjahresbeitrag beträgt Euro 60,00.
2. Der Beitrag wird zu Beginn des Kalenderjahres in einem einmaligen Betrag erhoben.
3. Er kann durch einfachen Mehrheitsbeschluß der Mitgliederversammlung auf einen durch zwölf teilbaren höheren Betrag festgesetzt werden.
4. Bei einem Eintritt im Laufe eines Kalenderjahres ist mindestens der zeitanteilige Jahresbeitrag zu zahlen.
5. Bei einem Ausschluß eines Mitglieds vor Beendigung des Kalenderjahres bleibt die Verpflichtung zur Zahlung des gesamten Jahresbeitrags bestehen.
1. Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden dem zweiten Vorsitzenden dem Schatzmeister dem Schriftführer bis zu drei Beisitzern
2. Der Vorstand wird für zwei Geschäftsjahre gewählt. Der alte Vorstand bleibt bis zur Neuwahl eines neuen Vorstands im Amt.
3. Die Vorstandsmitglieder werden durch einfachen Beschluß der Mitgliederversammlung gewählt. Wählbar ist jede natürliche Person, sofern sie Mitglied des Vereins ist. 4. Die Anzahl der Beisitzer wird vor deren Wahl ebenfalls durch einfachen Mehrheitsbeschluß der Mitgliederversammlung festgelegt. 5. Der erste und der zweite Vorsitzende sind jeweils allein berechtigt, den Verein zu vertreten. 6. Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und erhalten lediglich notwendige Auslagen vergütet.
7. Der Vorstand tritt regelmäßig zusammen und ist beschlussfähig, sofern 2/3 seiner Mitglieder anwesend sind. Zur Beschlussfassung genügt die einfache Mehrheit. Enthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der erste Vorsitzende.
§8 Geschäftsjahr/Rechnungsprüfung
2. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Rechnungsprüfer, die jährlich gemeinsam die Kasse und die Rechnungsführung zu prüfen haben. Sie dürfen dem amtierenden Vorstand nicht angehören.
1. Der Vorstand beruft einmal jährlich im ersten Quartal des Geschäftsjahres eine ordentliche Mitgliederversammlung ein. Die Einladung ergeht mindestens zwei Wochen zuvor schriftlich und enthält eine vorläufige Tagesordnung. Die Tagesordnung muß einen Bericht über das vergangene Jahr, das Ergebnis der Rechnungsprüfung und Vorschläge zu etwaig erforderlichen Vorstandswahlen enthalten. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können einberufen werden, sofern
a. 1/3 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe eines Grundes beantragen oder
b. der Vorstand eine Einberufung mit einfacher Mehrheit beschließt.
Eine außerordentlich einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der eingetragenen Mitglieder anwesend ist. Die Einladung hat mindestens zwei Wochen vor der Versammlung zu erfolgen und soll den Grund der Einberufung nennen.
3. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern nicht eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins Beschlussgegenstand ist. Enthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme.
4. Über jede Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von einem der Vorsitzenden und einem anderen Vorstandsmitglied sowie dem Schriftführer zu unterschreiben ist.
§10 Satzungsänderungen
1. Sofern eine Satzungsänderung beschlossen werden soll, ist zur Beschlussfassung die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der eingetragenen Mitglieder erforderlich.
2. Zur Beschlussfassung ist eine qualifizierte Mehrheit von mindestens 75% der in der Versammlung abgegebenen Stimmen erforderlich. Enthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
3. Satzungsänderungen sind dem Vereinsregister anzuzeigen.
4. Der Beschluß ist notariell zu beurkunden.
1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung erfolgen.
2. Sie ist einzuberufen, wenn der in §2 genannte Zweck nicht mehr erreicht werden kann.
3. Bezüglich der Beschlussfähigkeit und der Beschlussfassung gelten die unter §10 genannten Vorraussetzungen entsprechend.
§12 Vereinsvermögen
1. Beschlüsse über das Vereinsvermögen dürfen erst nach Zustimmung des Finanzamtes getroffen werden, sofern hiervon die Anerkennung oder Beibehaltung der Gemeinnützigkeit abhängt.
2. Im Fall der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der Gemeinnützigkeit wird das Vereinsvermögen der Anstalt des öffentlichen Rechts Hamburger Friedhöfe zur Pflege des "Hans Albers-Grabes" zugewendet.
1. Der Vorstand hat das Recht, etwaige redaktionelle Satzungsänderungen, die vom Vereinsregister des Amtsgerichts oder vom Finanzamt gewünscht werden, selbständig ohne erneute Befragung der Mitgliederversammlung vorzunehmen.
2. Jedes Mitglied kann sich auf den Mitgliederversammlungen von einem anderen Mitglied oder vom Vorstand vertreten lassen. Das zu vertretene Mitglied hat hierfür eine Vollmacht auszustellen, die auch Weisungen zu Beschlussgegenständen enthalten darf. Sofern der Vorstand mit einer derartigen Vertretung beauftragt wird, hat er sich zwingend an die entsprechenden Weisungen zu halten. Letzteres ist in der Niederschrift festzuhalten.

References: §3
 §2

§6

§8

§10
 §2
 §10

§12