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Timestamp: 2020-01-26 23:18:13+00:00

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Information zur Anpassung zum Datenschutz im Rahmen des Dienstleistungsvertrages zur Erbringung von Sachverständigen-Leistungen. Wir wollen Sie darüber informieren, dass es einige Änderungen im Datenschutzgesetz gibt, die am 25.05.2018 in Kraft treten. Entsprechend haben wir unsere Datenschutzrichtlinie dahin angepasst. Ihr Vertrauen ist uns sehr wichtig und wir verpflichten uns, Ihre bestehenden Rechte zu respektieren und Ihre Personenbezogenen Daten zu schützen. Haben Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen? Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir helfen Ihnen gerne weiter!
Das Sachverständigenwesen bearbeitet und beschreibt Hilfs-, Beistands-, Notfall-, Problemlösungs- und Serviceleistungen in bestimmten Situationen, bei denen es hauptsächlich darum geht, unmittelbar und unbürokratisch auch in Notlagen zu helfen. Die Dienstleistung besteht in der Unterstützung des Kunden in technischen, medizinischen, juristischen und sonstigen Angelegenheiten sowie der sofortigen Kostenübernahme-Zusage gegenüber den Leistungserbringern im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen. Die Leistungen der Assistance werden als Naturalleistungen erbracht. Unter einer Naturalleistung ist dabei eine Art von Versicherungsleistung zu verstehen, die nicht in Geld besteht. Die weltweite Erreichbarkeit, die rund um die Uhr gewährleistet ist, stellt die Grundvoraussetzung für die Assistance-Arbeit. Als Medium der, Notrufzentralen' wird meist das Telefon genutzt. Als Dienstleister unter den Begriff Assisteur, die im eigentlichen Kern Ihrer Tätigkeit nicht die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, sondern andere Dienstleistungsschwerpunkte im Vordergrund haben. Der bei der Beauftragung notwendigerweise verbundene Kontakt mit personenbezogenen Daten stellt hier nur ein unvermeidliches 'Beiwerk' dar. Dem Dienstleister werden in diesen Fällen nur notwendigsten Daten zur Verfügung gestellt. In diesen Fällen sehen wir davon ab, einen umfangreichen Auftragsverarbeitungsvertrag zu schliessen und vereinbaren die unumgänglichen datenschutzrechtlichen Regelungen in dieser Zusatzvereinbarung.
Gesundheitsdaten können gemäss dieser Vereinbarung nur dann erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn eine die Voraussetzungen von Art. 7 und 9 DSGVO erfüllende Einwilligungs- und Schweigepflichtentbindungserklärung des Betroffenen vorliegt oder wenn eine Übermittlung auf gesetzlicher Grundlage, insbesondere nach Art- 9 Abs- 2 DSGVO, zulässig ist- S 213 VVG und S 203 StGB sind zu beachten. Widerspricht der Betroffene der Datenerhebung, informiert der Assisteur den Versicherer hierüber unverzüglich.
(2) Die im Rahmen der Erbringung von Assisteur Leistungen notwendige Datenverarbeitung findet ausschliesslich in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum statt. Jede Verlagerung in ein Drittland bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Versicherers und darf nur erfolgen, wenn die besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO oder andere gesetzliche Vorschriften erfüllt sind.
(3) Der Assisteur hat den Versicherer unverzüglich zu informieren, wenn er der Meinung ist, eine Weisung verstosse gegen datenschutzrechtliche Vorschriften. Der Assisteur ist berechtigt, die Durchführung der entsprechenden Weisung solange auszusetzen, bis sie durch den Versicherer bestätigt oder geändert wird.
a) Die Wahrung der Vertraulichkeit gemäss Art. 32 Abs. 1 lit. b DSGVO und die Tätigkeit ausschliesslich nach Weisung des Auftraggebers gemäss Art. 32 Abs. 4 DSGVO. Der Assisteur setzt bei der Durchführung der Arbeiten nur Beschäftigte ein, die — auch über die Dauer ihres Beschäftigungsverhältnisses hinaus — auf die Vertraulichkeit verpflichtet und zuvor mit den für sie relevanten Bestimmungen zum Datenschutz vertraut gemacht wurden. Der Assisteur und jede dem Assisteur unterstellte Person, die Zugang zu vertragsrelevanten personenbezogenen Daten hat, dürfen diese Daten ausschliesslich entsprechend der Weisung des Versicherers verarbeiten, einschliesslich der in diesem Vertrag eingeräumten Befugnisse, es sei denn, dass sie gesetzlich zur Verarbeitung verpflichtet sind.
b) Der Assisteur hat im Falle des Ersuchens der Aufsichtsbehörde mit dieser zu kooperieren und ihr die erstellte Dokumentation über die Verarbeitung zur Verfügung zu stellen. Er hat den Versicherer über Kontrollhandlungen und Massnahmen der Aufsichtsbehörde unverzüglich zu informieren, soweit sie sich auf diesen Auftrag beziehen. Dies gilt auch, soweit eine zuständige Behörde im Rahmen eines Ordnungswidrigkeits- oder Strafverfahrens in Bezug auf die Verarbeitung personenbezogener Daten beim Assisteur ermittelt.
d) Der Assisteur kontrolliert regelmässig seine internen Prozesse sowie die technischen und organisatorischen Massnahmen, um zu gewährleisten, dass die Verarbeitung in seinem Verantwortungsbereich im Einklang mit den Anforderungen des geltenden Datenschutzrechts erfolgt und der Schutz der Rechte der betroffenen Person gewährleistet wird.
(1) Der Assisteur hat die Sicherheit der Verarbeitung gem. Alt. 32 DSGVO insbesondere in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1, Abs. 2 DSGVO herzustellen. Insgesamt handelt es sich bei den zu treffenden Massnahmen um Massnahmen der Datensicherheit und zur Gewährleistung eines dem Risiko angemessenen Schutzniveaus hinsichtlich der Vertraulichkeit, der Integrität, der Verfügbarkeit sowie der Belastbarkeit der Systeme.
(2) Die Sicherheitsmassnahmen unterliegen dem technischen Fortschritt und der Weiterentwicklung. Sie müssen dem allgemein anerkannten Stand der Technik entsprechen. Dabei darf das Sicherheitsniveau der festgelegten Massnahmen nicht unterschritten werden.
(3) Der Assisteur hat die Einhaltung der getroffenen Sicherheitsmassnahmen nachzuweisen.
(4) Der Assisteur unterrichtet den Versicherer unverzüglich bei datenschutzrelevanten Störungen und Unregelmässigkeiten, insbesondere bei begründetem Verdacht auf Datenschutzverletzungen und bei entsprechenden Prüfungsergebnissen durch Aufsichtsbehörden und andere Prüfungsinstitute, wenn sich diese auf Daten des Versicherers beziehen. Die Informationspflicht gilt auch, wenn Sicherheitsmassnahmen in bestimmten Fällen nicht eingehalten werden können. Der Assisteur wird im Anschluss an das Auftreten einer entsprechenden Störung oder Unregelmässigkeit zeitnah angemessene Gegenmassnahmen ergreifen.
Die Versicherungssumme beträgt gemäss den zur Verfügung gestellten Unterlagen xxx Mark Wert 1914 und kann aus sachverständiger Sicht als nicht / ausreichend betrachtet werden. - Versicherungswert: gleitender Neuwert.
(2) Der Assisteur hat den Leistungserbringer sorgfältig auszuwählen und vor der Beauftragung zu prüfen, dass dieser die zwischen Versicherer und Assisteur getroffenen Vereinbarungen einhalten kann, Der Assisteur hat insbesondere vorab und regelmässig während der Vertragsdauer zu kontrollieren, dass der Leistungserbringer die nach Art. 32 DSGVO erforderlichen Sicherheitsmassnahmen zum Schutz personenbezogener Daten getroffen hat. Das Ergebnis der Kontrolle ist vom Assisteur zu dokumentieren und auf Anfrage dem Versicherer zu übermitteln.
(1) Der Assisteur wird den Versicherer unverzüglich darüber informieren, wenn betroffene Personen ihre Betroffenenrechte gemäss Art. 12 bis 22 DSGVO gegenüber dem Assisteur geltend machen. Der Assisteur hat den Versicherer bei der Einhaltung der Betroffenenrechte angemessen zu unterstützen.
(1) Gemäss Art. 82 Abs. 2 DSGVO haftet der Assisteur für den durch die Verarbeitung verursachten Schaden nur dann, wenn er seinen auferlegten Pflichten aus diesem Vertrag nicht nachgekommen ist oder unter Nichtbeachtung der rechtmässig erteilten Anweisungen des Versicherers gehandelt hat.
Gerichtsstand ist Hünenberg/Schweiz
Steinhausen, 25.08.2019
Zusatzvereinbarung «LVM»

References: Art. 7
 Art. 44
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 5
 Art. 32
 Art. 12
 Art. 82