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Timestamp: 2016-02-10 00:40:55+00:00

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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 30.03.2006, 13 S 389/06 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg > Beschluss vom 30.03.2006, Aktenzeichen: 13 S 389/06 VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 13 S 389/06Beschluss vom 30.03.2006
Leitsatz:Bei § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AufenthG (Erforderlichkeit eines Visums) kommt es nicht auf den bei der Einreise beabsichtigten, sondern auf den mit dem aktuellen Antrag verfolgten Aufenthaltszweck an (im Anschluss an VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 14.03.2006 - 11 S 1797/05). Die Frage, ob ein sog. Nachentschluss vorliegt, kann jedoch für die Ermessensausübung nach § 5 Abs. 2 Satz 2 AufenthG von Bedeutung sein.
Zur Gültigkeit ausländischer Eheschließungen (hier: Dänemark).Rechtsgebiete:AufenthG, AufenthVVorschriften:§ 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AufenthG, § 28 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG, § 39 Nr. 5 AufenthVStichworte:Nachentschluss, Eheschließung, Aufenthaltszweck, VisumVerfahrensgang:VG Stuttgart 4 K 4299/05 vom 20.01.2006Rechtskraft:jaVolltextUm den Volltext vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss vom 30.03.2006, Aktenzeichen: 13 S 389/06 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERGVGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 13 S 389/06 vom 30.03.2006Bei § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AufenthG (Erforderlichkeit eines Visums) kommt es nicht auf den bei der Einreise beabsichtigten, sondern auf den mit dem aktuellen Antrag verfolgten Aufenthaltszweck an (im Anschluss an VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 14.03.2006 - 11 S 1797/05). Die Frage, ob ein sog. Nachentschluss vorliegt, kann jedoch für die Ermessensausübung nach § 5 Abs. 2 Satz 2 AufenthG von Bedeutung sein.
Zur Gültigkeit ausländischer Eheschließungen (hier: Dänemark).VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 2 S 831/05 vom 30.03.20061. §§ 2a Abs. 7, 2b Abs. 4 des Gesetzes zur Ausführung des Fleischhygienegesetzes vom 12.12.1994, zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes zur Neuregelung des Gebührenrechts vom 14.12.2004 (GBl. S. 895) - AGFlHG -, wonach die kostenpflichtigen Tatbestände und die Höhe der Gebühren sowie die der Kosten der Fleischhygieneuntersuchung durch Rechtsverordnung der Landratsämter oder durch Satzung der Stadtkreise bestimmt werden, sind verfassungsgemäß.
3. Auch die durch die Neuregelung eröffnete Möglichkeit, rückwirkend zum 1.7.1995 von einer betriebsbezogenen Anhebung der Gemeinschaftsgebühr auf der Grundlage von Nr. 4a auf die "kostendeckende" Anhebung dieser Gebühr nach Nr. 4b des Anhangs zur Richtlinie 85/73/EWG (s. Art. 2 Abs. 3 dieser Richtlinie i.d.F. der Richtlinie 93/118/EG i.V.m. Kapitel I Nr. 4 des Anhangs; Art. 5 Abs. 3 der genannten Richtlinie i.d.F. der Richtlinie 96/43/EG i.V.m. Anhang A Kapitel I Nr. 4) umzustellen, ist verfassungsrechtlich unter dem Gesichtspunkt des Rückwirkungsverbots nicht zu beanstanden.
4. Für den Umfang einer zulässigen Kostendeckung ist materiell-rechtlich auf die vorrangigen EG-rechtlichen Vorgaben für die Ansatzfähigkeit der Kosten der Untersuchungen von Fleisch zurückzugreifen.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 12 S 2403/05 vom 29.03.2006Zur Rückerstattung von Wohngeldleistungen aufgrund nach § 30 Abs. 4 WoGG kraft Gesetzes unwirksam gewordenen Bewilligungsbescheides.
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References: § 5
 § 5
 § 28
 § 39
 § 5
 § 5
 Art. 2
 Art. 5
 § 30