Source: https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/15482856_2010_04/1/
Timestamp: 2020-02-18 19:17:24+00:00

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Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 8.2010, Ausg.04 - Digitale Landesbibliothek Berlin - Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 8.2010, Ausg.04
URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-132759
Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 8.2010, Ausg.04
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-132759
Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 8. Jahrgang • 4-2010 • 28. April 2010 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf
Im Blickpunkt: Die Ortswehr Waßmannsdorf
Liebe Leser, in der letzten Zeit haben wir viele Hinweise zu Ordnung und Sauberkeit in der Gemeinde bekommen und das leidige Problem der Verunreinigung durch Hunde hat die Gemüter erregt. Natürlich sind es nicht die Hunde, die den Umnut erregen sondern deren Halter, die sich über Regeln hinwegsetzen. Wir hoffen auf den Willen und das Verantwortungsbewusstsein aller Bürger. Wir möchten im Gemeindeanzeiger jedoch nicht nur über Ärgernisse berichten sondern auch über Lobenswertes schreiben. „Tadeln ist leicht, deshalb versuchen sich so viele darin. Loben ist schwer, darum tun es so wenige.“ Diesen Ausspruch von Anselm Feuerbach möchten wir uns zum Leitspruch nehmen und mehr Lob aussprechen. Deshalb bitten wir Sie, uns zu schreiben, wenn Ihnen besonders freundlich und unbürokratisch geholfen wurde oder wenn jemand sich besonders eingesetzt hat oder einfach wenn Sie jemandem ein Dankeschön sagen möchten. A. Hybsier Freiwilligen Feuerwehr „Dankeschön“. Ausführliche Informationen und Fotos über Geschichte, Einsätze, Mitglieder und Förderverein der Waßmannsdorfer Ortswehr finden Sie auf der Internetseite, www.feuerwehr-wassmannsdorf.de, die René Herzog als Webmaster ständig auf dem letzten Stand hält. A.H.
Die hydraulische Rettungsschere kommt zusammen mit dem Rettungsspreizer vor allem bei Unfällen zur Bergung von Menschen zum Einsatz. Freitags treffen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Waßmannsdorf in der Feuerwache zum Dienst. Auf dem Dienstplan für den Monat April standen u.a. die Wasserentnahme an einem offenen Gewässer, das Heben und Ziehen von Lasten, Einheiten im ABC Einsatz. Diese Ausbildung ist lebensrettend im Ernstfall. Gerätekunde ist ein Thema, das einen großen Raum einnimmt. Im Einsatzfall muss jeder Handgriff sitzen und jeder muss sich auf jeden verlassen können. Deshalb muss die Arbeit mit Spreizer oder Schere präzise geübt werden und die Rettungsplattform zügig aufgebaut werden. Im Notfall kann das Leben eines Unfallopfers davon abhängen. Zu 18 Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr in Waßmannsdorf bis Mitte April gerufen. „Jeder Einsatz ist anders und es darf keine Routine geben. Wir müssen uns ständig weiterbilden, damit wir im Ernstfall schnell handeln können“, sagt Ortswehrführer Christian Schneemann. Seit 1998 wurden die Waßmannsdorfer zu 216 Bränden, 281mal zu technischen Hilfeleistungen und 117mal zu Verkehrsunfällen gerufen. Besonders in Erinnerung bleiben die Einsätze, bei denen Todesopfer zu beklagen sind. Das geht nicht spurlos an den Kameraden vorbei, die vor Ort Hilfe leisten. In solchen Fällen helfen ein Seelsorger und das Gespräch mit den Kameraden. Wichtig ist auch der Rückhalt in der Familie. Der ist bei den Waßmannsdorfern besonders stark. In einigen Familien ist die Mitgliedschaft in der Feuerwehr Familientradition. „Ich bin 1995 Mitglied der Jugendfeuerwehr geworden, weil ich anderen helfen wollte und außerdem die Familientradition fortsetzen wollte. Wichtig für mich sind der Zusammenhalt und die Kameradschaft. Wir können uns aufeinander verlassen“, das sagt Johannes Schukat, der wie die anderen Kameraden neben ihrem Beruf viel Zeit aufwenden, um sich fit zu halten, Gerätetechnik und Fahrzeugkunde zu studieren und Abläufe immer wieder zu üben und zu verinnerlichen. Wenn Sie das nächste Mal nachts von der Feuerwehrsirene aus dem Schlaf geweckt werden, dann sollten Sie daran denken, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ihre freie Zeit auch für ihre Sicherheit einsetzen. Jeder Bürger der Gemeinde kann sich darauf verlassen, dass ihm im Notfall schnell geholfen wird. Für den Einsatz und das Engagement sagen wir allen Kameradinnen und Kameraden der Schönefelder
Informationen des Bürgermeisters S. 3 Vorgestellt: Guido Fanselow (SPD) S. 5 Verkehrsgeschichte (3) S. 12 Farbenrausch im Rathaus S. 13 Das Mehrgenerationenhaus S. 14-15 Feuerwehr S. 16 Veranstaltungen S. 19
Ortswehr Waßmannsdorf
Die Waßmannsdorfer Gemeindevertretung und der Rittergutbesitzer hatten 1840 beschlossen, eine eigene Schule zu bauen und sich von Selchow zu trennen. Die Ortschronistin fand bei ihren Recherchen ein altes Dokument von 1868/69, das den Aufbau und Bestand einer Wehr in Waßmannsdorf dokumentierte. Nachweislich wurde schon 1880 eine Feuerspritze von Gustav Ewald aus Cüstrin für die FFW Waßmannsdorf angeschafft. Sie wurde durch das Gut beschafft und auch dort stationiert, 1902 erfolgte die Überarbeitung der Feuerlöschordnung. Schwierig war jedoch eine gute Ausbildung der Hauptmänner, die erst ab 1927 systematische Ausbildung absolvieren konnten. Das 1. Spritzenhaus (Friedhofsweg) stand auf Privatgelände, das 2. Spritzenhaus entstand hinter der alten Schule (heute KITA). Dieses Spritzenhaus wurde bis 1959 genutzt. Schon 1957 wurde das 3. Gerätehaus am Kriegerdenkmal errichtet, das heute noch als Abstellmöglichkeit genutzt wird. Am 01.07.1995 wurde das neue Gerätehaus am Standort des 2. Spritzenhauses übergeben. Die Anschaffung eines Kleintransporters B1000 im November 1969 brachte einen gewissen Aufschwung. Dieses Fahrzeug war bis 1993 in Waßmannsdorf im Einsatz. Heute hat die FFW Waßmannsdorf folgenden Fahrzeugbestand: Tanklöschfahrzeug TLF 24/50, Rüstwagen RW I, Löschfahrzeug LF 8, Mannschaftstransportfahrzeug MTF Wie ist die Ausrüstung der Waßmanndorfer Wehr? Wir sind gut ausgerüstet und können uns nicht beklagen. Die Gemeindevertretung kümmert sich darum, dass wir modern ausgerüstet sind. Im nächsten Jahr werden wir einen neuen Rüstwagen bekommen. Wie erfolgt die Ausbildung? Wir legen großen Wert auf gute Ausbildung. Wir haben in unseren Reihen 2 Zugführer, 3 Gruppenführer und 2 Kameraden befinden sich in der Gruppenführerausbildung. Freitags ab 18.00 Uhr treffen wir uns zum Dienst. Im April standen u.a. „Wasserentnahme offenes Gewässer“, „Heben und Ziehen von Lasten“ auf dem Plan. Ich wünsche mir, dass die Zusammenarbeit und das Miteinander zwischen den Ortswehren noch besser wird und wir vielleicht auch die Ausbildung gemeinsam gestalten können.
Christian Schneemann, Ortswehrführer in Waßmannsdorf Interview mit Christian Schneemann, Ortswehrführer Seit wann sind Sie Ortswehrführer? Ich bin seit 1993 in der Freiwilligen Feuerwehr und hatte schon mit 16 Jahren meinen ersten Einsatz. Feuerwehr ist Hobby und Leidenschaft in meiner Familie. Mein Vater Werner Schneeman ist seit 1963 Mitglied der Feuerwehr und war viele Jahre lang Ortswehrführer. Heute ist er Mitglied der Ehrenabteilung. 2009 wurde ich Ortswehrführer, nachdem Kamerad Udo Schukat die Funktion des Gemeindebrandführers übernommen hatte. Was wird sich ändern mit der Eröffnung des Flughafens? Es wird sicherlich viele Veränderungen geben. Durch neue Hotels, Gewerbeansiedlungen und eine zunehmende Anzahl von Fluggästen erweitern sich auch unsere Einsatzgebiete. Wir sehen uns die Veränderungen in der Gemeinde genau an, halten uns auf dem Laufenden, um im Notfall den kürzesten Weg zum Einsatzort zu finden. Welche Einsätze bleiben besonders in der Erinnerung? Das sind die Einsätze, bei denen Todesopfer zu beklagen sind. Ein besonders schwerer Einsatz war ein Verkehrsunfall im Jahr 2007, bei dem es drei Todesopfer zu beklagen gab. Auch an die Einsätze im Katastrophenschutz beim Hochwasser an der Elbe und an der Oder vergisst man nicht so schnell. Die gingen bis an die physischen Grenzen.
Ortwehr Wa ß a n n s d o r f
Udo Schukat Gemeindewehrführer Michael Herzog Gemeindejugendfeuerwehrwart Christian Schneemann Ortswehrführer René Herzog stellv. Ortswehrführer Maik Smykalla Gerätewart Marcus Krause Atemschutzgerätewart Robert Rörster Jugendwart Vivien Jänicke Stellv. Jugendwartin Melanie Smykalla Kinderfeuerwehrwartin Verena Großwendt stellv. Kinderfeuerwehrjugendwartin Frank Stippekohl Johannes Schukat Patrick Smykalla Arnold Krause Marcus Vieluf Steffen Janke Jan-Uwe Storkan Markus Fischer Benjamin Rommel Michael Thau Peter Schulz Julian Becker Michael Schwarz Benjamin Becker
Nach einem tragischen Unglück im Januar 2006 auf dem Bauernsee in Schönefeld schaffte die Gemeinde Schönefeld dieses Schlauchboot an, das bei der Waßmannsdorfer Ortswehr stationiert ist.
Beim Einsatz Nummer 14 im März leistete die Waßmannsdorfer Ortswehr technische Hilfe und beseitigte auslaufende Betriebsstoffe nach einem Verkehrsunfall.
dorf Sprechstunden abzuhalten ist mittlerweile in die Tat umgesetzt. Wir werden am Waltersdorfer Rathaus und im Selchower Seniorentreff eine Information über die Sprechzeiten so anbringen, dass jeder sich informieren kann und die Telefonnummer wird ebenfalls an diesen Stellen angebracht, so dass jederzeit Kontakt aufgenommen werden kann und über die Sprechstunden hinaus, so Bedarf besteht, mit Herrn Truttmann gesprochen werden kann. • An der Verbesserung der DSL-Versorgung arbeitet die Gemeinde Schönefeld kontinuierlich. Für Rotberg konnten letzte Hemmnisse beseitigt werden, so dass dort ab sofort genügend Anschlussmöglichkeiten bestehen. Die Siedlung Waltersdorf, die eine sehr schlechte Versorgung aufweist, soll als nächstes in Angriff genommen werden. Damit hätte sich dann flächendeckend die Versorgung mit DSL enorm verbessert. • Die freilaufenden Hunde, der Hundekot, Angriffe und Belästigungen durch freilaufende Hunde auf Rad- und Fußgängerwegen, das Zertrampeln von Feldern und frischer Saat sind leidige Themen, welche immer wieder von Joggern, Radfahrern, Bauern, Bürgern und Besuchern angesprochen werden. Hier können wir nur an die Tierbesitzer appellieren, sich so zu verhalten, wie es das Gesetz vorschreibt. Jeder Hundehalter müsste eigentlich mit einer Papier- oder Plastiktüte unterwegs sein, um die Haufen gleich einzusammeln, die die kleinen Lieblinge überall auf den Wegen fallen lassen, aber seien wir mal ehrlich, das geschieht in den seltensten Fällen. Hier gibt es wirklich noch viel zu tun. • Der Flughafen wächst und auch im Umfeld geschieht sehr vieles. Man kann in unserer Gemeinde die Kräne nicht übersehen und sich an den Dingen freuen, die aus dem Boden wachsen. Die Gemeinde trägt kräftig dazu bei, dass der Straßenbau, in Schönefeld z.B. die Hauptmagistrale Hans-GradeAllee und weitere Verbindungsstraßen, sowie der Radwegebau in den Ortsteilen Selchow, Waßmannsdorf, Kiekebusch und Rotberg/Waltersdorf gut voran kommt. Die Verhandlungen mit den Eigentümern konnten leider noch nicht abgeschlossen werden, doch sind wir sehr zuversichtlich und arbeiten sehr intensiv an einer möglichst baldigen Lösung dieses Problems. Die Ostanbindung der Bahn hat im Planfeststellungsverfahren in Waltersdorf viele Dinge nicht berücksichtigt, die wir gefordert haben, deshalb wird die Gemeinde dagegen klagen. • Was die ILA und die Ertüchtigung des Standortes in Selchow anbelangt, müssen wir die Entscheidung der Länder abwarten, natürlich in der Hoffnung, dass uns diese wichtige Luft- und Raumfahrtausstellung nicht verloren geht. Der vom Flughafen errichtete Immissionsschutzwall hat schon Form angenommen und soll auch bald fertig gestellt sein. Dann geht es ans Bepflanzen des Walls. • Höhepunkt im Leben unserer Gemeinde wird sicherlich der 7. Mai 2010 werden, denn an diesem Tag soll das Richtfest des neuen Großflughafens gefeiert werden. Die Arbeiten liegen im Zeitplan und wir spüren ein immer stärker wachsendes Interesse von Investoren und Firmen aus Deutschland und vielen anderen Ländern, um nach Schönefeld zu kommen. • Für das Ärztehaus in Schönefeld soll noch in diesem Jahr der Grundstein gelegt werden. Nach der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit Potsdam über das gemeinsame Vorgehen in Sachen Planung und Bereitstellung von medizinischen Einrichtungen der Daseinsvorsorge und der Sicherung des Versorgungsbereiches werden wir in einer der nächsten Ausgaben ausführlicher berichten. Ihr Bürgermeister Dr. Udo Haase
das erste Quartal des neuen Jahres liegt hinter uns und wir könnten eigentlich eine gute Bilanz ziehen, wenn der Winter mit seinen lang anhaltenden Schnee- und Eismassen uns das Leben nicht so erschwert hätte. Normalerweise müssen unsere Gemeindearbeiter nach dem Winter ca. 20 Tonnen Streugut von den öffentlichen Straßen und Plätzen beseitigen, diesmal waren es mehr als 100 Tonnen. Deshalb wurde mehr Zeit benötigt, was auch von der Mehrheit unserer Bürger akzeptiert wurde. • Unser Lärmschutzbeauftragter Herr Truttmann hat seine Arbeit aufgenommen und sein Angebot in Selchow und Walters-
Fotonachweis: Fotos Seite 1, 2 (2), 6, 7, 10, 11, 13 (2) A. Hybsier
Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint am 29. Mai 2010. Bürger, Ortsvorsteher, Gemeindeverwaltung, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindevertretung Schönefeld bis zum 14. Mai 2010 ab. Im Rathaus ist ein Fach eingerichtet worden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an Frau Hybsier, Fax 030/44 04 69 19, Mobil 0178/866 16 57 oder per E-mail: angela.hybsier@gmail.com zu wenden.
04.05.2010, 18.00 Uhr 11.05.2010, 18.00 Uhr 17.05.2010, 18.00 Uhr 19.05.2010, 18.30 Uhr 18.30 Uhr 20.05.2010, 18.30 Uhr 26.05.2010 Beratung des Bildungs- und Sozialausschusses Beratung des Ortsbeirates Schönefeld Beratung des Finanzausschusses Beratung des Hauptausschusses Beratung des Ortsbeirates Waßmanndorf Beratung des Bauausschusses Beratung des Ortsbeirates Waltersdorf
Die Gemeindverwaltung bleibt am Freitag, dem 14. Mai 2010, (Brückentag) geschlossen.
Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 25.03.2010
8/2010 Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes 02/10 „Erschließung Kienberg“ mit den Teilgeltungsbereichen „Nord“ und „Süd“ 9/2010 Beschluss der Jugendordnung der Gemeindejugendfeuerwehr Schönefeld 10/2010 Beschluss der Kita-Satzung der Gemeinde Schönefeld 11/2010 Beschluss über die Bildung eines eigenen Standesamtsbezirkes 12/2010 Beschluss über die Abwägung der Stellungnahmen der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Bürger zum Bebauungsplan 08/08 „Wohnen am Park“ für den Ortsteil Schönefeld 13/2010 Beschluss zur erneuten öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes 02/07 „Lichtenrader Chaussee“ gemäß § 4 a (3) BauGB 14/2010 Beschluss über die Abwägung der Stellungnahmen der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Bürger zum Bebauungsplan 07/08 „Lilienthalpark 2008“ für den Ortsteil Waltersdorf 15/2010 Beschluss über die Abwägung der Stellungnahmen der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Bürger zum Bebauungsplan 01/09 „Feuer- und Rettungswache“, Ortsteil Schönefeld 16/2010 Beschluss der Satzung zum Bebauungsplan 01/09 „Feuer- und Rettungswache“, Ortsteil Schönefeld 17/2010 Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes der Innenentwicklung 01/10 „Karl-Marx-Straße NordWest“ für den Ortsteil Großziethen 18/2010 Beschluss zur Aufstellung einer Klarstellungs- und Einbeziehungssatzung „Rotberg“ für den Ortsteil Waltersdorf 19/2010 Beschluss des Protokolls des Bauausschusses vom 18.02.2010 20/2010 Beschluss des Protokolls des Bauausschusses vom 04.03.2010 21/2010 Bestätigung einer Dienstreise
Charlotte Wegner, Waltersdorf,zum 96. Gerda Stürmer, Großziethen, zum 93. Ingeborg Schröder, Großziethen, zum 91. Hildegard Hochheim, Großziethen, zum 90. Edith Blaßmann, Waltersdorf, zum 85. Elfriede Bork, Waltersdorf, zum 85. Victor Loos, Schönefeld, zum 85. Gerhard Franke, Schönefeld, zum 80. Rudi Hermann, Großziethen, zum 80. Pia Lambrecht, Großziethen, zum 80. Christel Saß, Waßmannsdorf, zum 80. Margot Lemnitz, Großziethen, zum 80. Erika Ihnow, Schönefeld, zum 80. Karl-Heinz Kupsch, Großziethen, zum 75. Gisela Lehmann, Schönefeld, zum 75. Peter Block, Großziethen, zum 75. Gisela Sdzuj, Großziethen, zum 75. Renate Lade, Großziethen, zum 75. Evelyn Engel, Großziethen, zum 70. Klaus Pahlow, Großziethen, zum 70. Helga Geserick, Waltersdorf, zum 70. Wolfgang Jacob, Waltersdorf, zum 70. Brigitte Bär, Schönefeld, zum 70. Klaus Spallek, Großziethen, zum 70. Michael Caspari, Schönefeld, zum 70. Harry Kroll, Großziethen, zum 70. Hermann Habl, Großziethen, zum 70. Doris Wache, Großziethen, zum 70. Arthur Rahn, Waltersdorf, Peter Kirsten, Kiekebusch, Karin Meier, Großziethen, Ewald Spieler, Großziethen, Heinrich Piorecki, Großziethen, Erika Hoppe, Großziethen, Kibar Celebi, Großziethen, Rosemarie Weise, Schönefeld, Evelin Ney, Schönefeld, Edeltraud Feinbube, Schönefeld, Karl-Heinz Barthel, Großziethen, Petra Schmorl, Waltersdorf, Renate Scholz, Waltersdorf, Gisela Wulff, Großziethen, Peter Mienack, Schönefeld, Ilse-Maria Breitenbach, Schönefeld, Carola Frohberg, Schönefeld, Klaus Hupfer, Waltersdorf, Rita Janke, Schönefeld, Luise Just, Großziethen, Michael Sommer, Großziethen, Gerhard Arlt, Selchow, Rainer Winkelmann, Waltersdorf, Gisela Granzow, Schönefeld, Dieter Breth, Großziethen, zum 70. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60.
Vorgestellt: Gemeindevertreter Guido Fanselow (SPD)
Engagement in der Gemeinde seit 2002 Mitglied der SPD, seit 2003 Mitglied des Vorstands des SPD Ortsvereins Großziethen und dort Schriftführer, seit 2008 Mitglied der Gemeindevertretung im Bauausschuss der Gemeinde Schönefeld zunächst sachkundiger Einwohner und seit 2008 Mitglied im Bauausschusses Meine Motivation „In erster Linie Einsicht in die Notwendigkeit. Nur zu meckern hilft nicht, man muss selbst anpacken und etwas dafür tun. Wie ein kluger Kopf schon sagte: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Als Hausmann sehe ich mich oftmals mit Problemen konfrontiert, die viele Bürger betreffen und möchte mich für deren Belange einsetzen. Umso mehr freut es mich, dass sich in den vergangenen Monaten überraschend viele Bürger mit ihren Anliegen und Problemen vertrauensvoll an mich gewandt haben. Bei meiner Arbeit als Gemeindevertreter achte ich vor allem darauf, dass bei den Vorgängen und Beschlüssen auch die Wünsche und Hinweise der Bürger berücksichtigt werden. Ich hoffe, diese auch weiterhin als Ansprechpartner für all die kleinen und großen Anliegen mit Rat und Tat unterstützen zu können.“ Was mir in der Gemeinde gefällt „Als gebürtiger Berliner in Berlin und Brandenburg aufgewachsen, liegen mir deren Natur und Umwelt sehr am Herzen. Und so zogen meine Frau und ich im Jahr 2000 nach Großziethen, das uns mit seinem ländlichen Charme bei gleichzeitiger räumlicher Nähe zur Stadt auf Anhieb gefiel. Hier fühlen wir uns mit unseren 2 Hunden und 4 Katzen zu Hause. Aufgrund meiner Naturverbundenheit setze ich mich im Bauausschuss dafür ein, den dorftypischen Charakter Großziethens zu erhalten. Die Mitglieder im Bauausschuss arbeiten gut und fachkundig zusammen und ziehen alle an einem Strang für ein harmonisches Bild mit typischem Ortscharakter, was die Arbeit im Bauausschuss sehr angenehm gestaltet.“ Wie ich die Zukunft der Gemeinde sehe „Ich möchte dazu beitragen, dass Großziethen weiterhin zu einer Gemeinde heranwächst, in der sich sowohl Familien mit Kindern als auch unsere Senioren wohlfühlen können. Bei diesem Wachstum darf jedoch das Augenmerk nicht nur auf Investoren und deren Förderung liegen, es müssen auch die Probleme der alteingesessenen Kleinunternehmer und Gewerbetreibenden berücksichtigt werden. Es sollte künftig auch darauf geachtet werden, die Bürger nicht nur eingehend über Bauvorhaben der Gemeinde zu informieren, sondern zugleich über ihre rechtlichen Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. Das Schulwesen in Brandenburg bedarf großer Aufmerksamkeit, und ich hoffe, dass das leidige Thema ‚Gymnasium’ zu einem guten Ergebnis führt. Ich werde mich für die Förderung von Sport- und Freizeit-Möglichkeiten sowie Randsportarten für Kinder und Jugendliche einsetzen. Es ist wichtig, sie auch an andere Sportarten heranzuführen, bei denen sie lernen, im Team zu spielen, für andere einzustehen und Verantwortung zu übernehmen, wie beispielsweise im Baseball. Als ehemaliger Rettungsschwimmer hoffe ich, dass sich die Schwimmhalle wirtschaftlich tragen wird. Für die Naturbelassenheit ist die Schaffung von weiteren Grünflächen und Parkanlagen notwendig, und ich sehe in der Begrünung der Mülldeponie in einigen Jahren einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Hierzu gehört auch die bessere Ausstattung der Wege und Grünanlagen mit Bänken und Sitzgelegenheiten für Senioren.“
Guido Fanselow (SPD) Persönliches geb. 1966 in Berlin-Friedrichshain, Ausbildung zum Zerspanungstechniker, war als Maschineneinrichter im Kartonagen-Bereich tätig und später Filialleiter bei einer Tierfuttermittel-Kette, seit 1994 verheiratet „Ich unterstütze meine Frau bei der Arbeit für ihren Kleinverlag, den sie nebenberuflich führt. Das nimmt viel Zeit in Anspruch und hält mich manchmal leider von wichtigen Terminen fern, was zwar schmerzt, aber für den Verlag einfach existenziell ist. Des Weiteren bin ich ehrenamtlicher Richter beim Amtsgericht Königs Wusterhausen und beim Oberverwaltungsgericht BerlinBrandenburg.“
MI TA RB E I T E R ( m / w) (gerne auch Rentner) FÜR D IE ÜB E RWA C HUN G UND D O K UME N TAT I O N VO N B AUA RB E I T E N MI T T E L S K A ME R A Beginn: Anfang Mai 2010 Ende: voraussichtlich Juli 2010 Einsatz: täglich, nach Absprache ab 4 bis 10 Stunden, ggf. auch auf 400,- € Basis Einsatzort: Schienenanbindung BBI Interessenten melden sich bitte bei: Grund- und Sonderbau GmbH Frau Katrin Pikarski Kurfürstendamm 38/39, 10719 Berlin Tel.: 030/53 00 60, Fax: 030/535 46 37 E-Mail: gsb.berlin@gps-bau.com www.universale-gsb.de
Gemeindevertretung beriet in öffentlicher Sitzung über Gymnasium in Schönefeld
Am 23. März 2010 fand die 14. Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses statt. Unter Tagesordnungspunkt 6 im öffentlichen Teil der Beratung stand: Entscheidung des Bildungs- und Sozialausschusses zum Interessenbekundungsverfahren Gymnasium Schönefeld Der Vorsitzende des Bildungs- und Sozialausschusses, Bernd-Dieter Fritz, gab zu einem möglichen Privaten Gymnasium Schönefeld die folgende Stellungnahme. Zwei Schulträger, die in die engere Wahl des Bildungs- und Sozialausschusses gekommen waren, da ihr Schulgeld mit großem Abstand das niedrigste war, hatten sich in der öffentlichen Sitzung vorgestellt. Da das Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungszentrum (FAW) in Bezug auf ein Gymnasium noch keine Erfahrungen hat (wir wären sozusagen der Probelauf) und bis zur 10. Klasse aber das gleiche Konzept wie unsere Oberschule hat, war sich der Ausschuss einig, dass die FAW nicht die richtige Schulstiftung für uns ist. Der zweite Bewerber, die Schulstiftung der evangelischen Kirche, hatte den Vorteil des geringsten Schulgeldes und umfangreicher Gymnasiumserfahrung. Trotzdem konnte sich die Mehrheit der Ausschussmitglieder nicht zu einer Empfehlung entschließen (7 Nein; 5 Ja; 1 Enthaltung). Das hatte folgende Gründe: Unser Schönefeld wird durch den Flughafen BBI bald eine internationale Gemeinde sein. Schon jetzt hat der Schüleranteil mit Migrationshintergrund bzw. anderer Nationalität deutlich zugenommen. Daher ist es wichtig, dass auch diese Schüler einen gleichberechtigten Zugang zu allen Schultypen bekommen, um sie nicht von vornherein auszugrenzen, sondern sie zu integrieren. Wir müssen unseren Beitrag leisten zur gesunden Entwicklung unserer Gemeinde. Deshalb führten folgende Bedingungen der Evangelischen Schulstiftung bei der Mehrheit der Ausschussmitglieder zur Ablehnung der Empfehlung. Der evangelische Religionsunterricht ist ein Pflichtfach. Er ist nicht abwählbar. Er ist versetzungsrelevant. Er geht als eine der Entscheidungsnoten in die Abitursquerschnittsnote ein. Es gibt regelmäßige wöchentliche Andachten.
Abschied mit Freude und Tränen. Keiner, auch Tochter Claudia nicht, hatte verraten, dass es einen großen Bahnhof zur Verabschiedung von Rosemarie Drescher (Mitte) geben würde. Sie hat sich viele Jahre lang um die Betreuung der Schönefelder Kinder in den Kitas und Schulen und um deren Verwaltung gekümmert. Zur Abschiedsfeuer waren nicht nur die Kollegen eingeladen sondern auch die ehemaligen. Es gab ein emotionales Wiedersehen. Auch Maria Schulz war gekommen, um beim Abschied ihrer ehemaligen Kollegin dabei zu sein. Sie selbst war im Dezember 2009 verabschiedet worden nach 47 Jahren. Auch die Mitarbeiter der Kitas und Schulen bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. „Diese Überraschung hatte ich nicht erwartet. Alles war ein großes Geheimnis. Ich freue mich sehr, auch darüber, dass viele der ehemaligen Kollegen gekommen sind. Jetzt werde ich erstmal zur Ruhe kommen, mich um meinen Garten kümmern. Da ich in Schönefeld wohne, werde ich natürlich die Entwicklung hier verfolgen.“
Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen für Verkabelung auf Grundstücken und im Gebäude
Information des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
Das Bundesministerium der Finanzen hat am 15.02.2010 ein neues Anwendungsschreiben zur steuerlichen Abzugsfähigkeit von Handwerkerleistungen nach §35a EStG veröffentlicht, das auch im Rahmen der Umsetzung der Breitbandstrategie relevant ist. Das Anwendungsschreiben stellt klar, dass Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungsund Modernisierungsmaßnahmen im Sinne des §35a EStG auch Maßnahmen im Zusammenhang mit der Installation von Breitbandanschlüssen innerhalb des Grundstücks umfassen (Maßnahme 5 der Breitbandstrategie). Dem Anwendungsschreiben ist eine beispielhafte Aufzählung begünstigter Maßnahmen als Anlage beigefügt, in der nun derartige Maßnahmen aufgeführt werden. Somit ist sichergestellt, dass Kosten für den Breitbandanschluss auf dem Grundstück und innerhalb des Gebäudes bis zu 1200 Euro (20 % der maximal anrechenbaren Handwerkerleistungen von 6.000 Euro) direkt von der Steuerschuld abgezogen worden. Dies schafft Rechtssicherheit bzgl. der Absetzbarkeit solcher Maßnahmen für den Steuerpflichtigen und kann somit die Attraktivität neuer Hausanschlüsse wie z. B. per Glasfaser und von Breitbandanschlüssen generell erhöhen.
Neue Beschlüsse der Gemeindevertretung
Bildung eines eigenen Standesamtsbezirks
Die Gemeinde Schönefeld strebt seit längerer Zeit die Bildung eines eigenen Standesamtes in der Gemeinde an. Bisher mussten die Schönefelder Bürger das Standesamt in Eichwalde nutzen, welches für die Gemeinden Schulzendorf, Zeuthen, Eichwalde und Schönefeld zuständig war. Da eine Verlegung des bisherigen Standesamtes von Eichwalde nach Schönefeld nicht die ungeteilte Zustimmung der Nachbarkommunen findet, verständigten sich die Bürgermeister der vier Gemeinden auf einen Weg, der sowohl die Interessen Schönefelds als auch die Interessen der Zeuthener, Schulzendorfer und Eichwalder Bürger gut berücksichtigt. Aus diesem Grund beschloss die Gemeindevertretung Schönefelds am 25.03.2010 in ihrer Sitzung die Bildung eines eigenen Standesamtsbezirks. Kita-Satzung der Gemeinde Schönefeld beschlossen Sitzung am 25.03.2010 die KITA-Satzung für die Inanspruchnahme von kommunalen Kinderbetreuungsleistungen in Kindertagesstätten, Tagespflegestellen sowie über die Erhebung von Elternbeiträgen beschlossen. Die neue Satzung tritt rückwirkend zum 01.01.2010 in Kraft. sich hier bewährt haben, können mit Vollendung des 16. Lebensjahres Aufnahme in die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde finden. Die Dienstzeit der Jugendfeuerwehr kann auf die Dienstzeit der FFW angerechnet werden.
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld hat in ihrer
Jugendordnung für die Gemeindejugendfeuerwehr
In der Sitzung der Gemeindevertretung am 25.03.2010 wurde eine Jugendordnung für die Gemeindejugendfeuerwehr beschlossen und in ihr erstmals Grundsätze über die Organisation der Jugend- und Kinderfeuerwehren in den Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Schönefeld formuliert. So können Kinder, die das 6. Lebensjahr vollendet haben, in die Kinderfeuerwehr aufgenommen werden. Nach vollendetem 8. Lebensjahr bis hin zum 18. Lebensjahr besteht dann die Möglichkeit, in der Jugendfeuerwehr mitzuarbeiten. Mitglieder, die
Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Erschließung Kienbergs
Die Gemeindevertretung Schönefeld beschloss in ihrer Sitzung am 25.03.2010 einen Bebauungsplan für die Erschließung Kienbergs. Bisher gab es seitens der Gemeinde Schönefeld zahlreiche Bemühungen, in diesem Gebiet südöstlich der Ortslage Kienberg zwischen dem Flughafen BBI und der Bundesautobahn 113 ohne einen solchen Bebauungsplan voranzukommen, doch sind diese Schritte ergebnislos geblieben. Nach einer Reihe von durchgeführten Untersuchungen liegen nunmehr alle Voraussetzungen vor, um einen solchen Plan Wirklichkeit werden zu lassen.
Frühjahrsputz im neuen Outfit. Seit Mitte April tragen die Schönefelder Gemeindearbeiter ihre neue Arbeitsbekleidung in den Farben Orange und Grün. Orange ist die Kommunalfarbe und Grün steht für Grünpflege. Gerade jetzt im Frühjahr gibt es viel zu tun für das Team vom Bauhof und dessen Leiter Frank Zimmer (r.). Bei Wind und Wetter sind die Gemeindearbeiter im Einsatz und sorgen für Ordnung und Sauberkeit in der Gemeinde, damit sich alle Bürger wohl fühlen.
Veröffentlichungen im Amtsblatt der Gemeinde
Im Amtsblatt der Gemeinde 04/10 vom 30.3.2010 wurden veröffentlicht: Öffentliche Bekanntmachung des Beschlusses und Inkrafttreten Bebauungsplan 01/09 „Feuer- und Rettungswache“ OT Schönefeld Erneute öffentliche Auslegung gemäß § 4a (3) BauGB zum Bebauungsplan 02/07 „Lichtenrader Chaussee“ OT Großziethen Aufstellungsbeschluss frühzeitige Beteiligung zum Bebauungsplan 02/10 „Erschließung Kienberg“ Gemäß § 3 Abs. 1 BauGB OT Waltersdorf Satzung der Gemeinde Schönefeld für die Inanspruchnahme von kommunalen Kinderbetreuungsleistungen in Kindertagesstätten, Tagespflegestellen und anderen Angeboten sowie über die Erhebung von Elternbeiträgen Jugendordnung der Gemeindejugendfeuerwehr Schönefeld Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 25.03.2010 Das Amtsblatt kann bezogen werden: im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, 12529 Schönefeld, HansGrade-Allee 11 sowie einzeln oder im Abonnement gegen Erstattung der Porto- und Versandkosten
Heizspiegel für den Landkreis Dahme-Spreewald erschienen
Im Februar 2010 hatte der Landkreis darüber informiert, dass im März 2010 der Heizspiegel Dahme-Spreewald erscheinen wird. In Zusammenarbeit mit co2online wurde die 1. Auflage des Heizspiegels erarbeitet, der den Bürgerinnen und Bürgern Vergleichswerte zu Heizkosten, Heizenergieverbrauch und CO2Emissionen in privaten Haushalten bietet und von jedem Bürger - Mieter wie Eigentümer - kostenlos genutzt werden kann. Jeder Heizspiegel-Flyer beinhaltet zusätzlich einen Gutschein für ein Heizgutachten im Wert von 60,- €, der von jedem Einwohner des Landkreises bis zum Jahresende eingelöst werden kann. Im Heizspiegel selbst steht, wie man mit dem Gutschein umgehen soll. Die Flyer sind in der Gemeindeverwaltung im Rathaus Schönefeld erhältlich. Der Heizspiegel Dahme Spreewald ist darüber hinaus auf der Internetseite des Landkreises unter www.dahmespreewald.de unter Aktuelles und im Bürgerportal zu finden.
Vorschriften für Privatstraßen
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schönefeld,
vor einigen Tagen erreichten uns Anfragen von Bürgern, die wissen wollen, warum die Ordnungsbehörde auf Privatstraßen im Gemeindegebiet tätig wird. Ist sie da auch für die Durchsetzung der Straßenverkehrsordnung zuständig? Hierzu einige Ausführungen: Auch auf Privatstraßen findet öffentlicher Verkehr statt, wenn eine allgemeine und tatsächliche Benutzungsmöglichkeit gegeben ist bzw. durch den Grundstückseigentümer geduldet wird. Demzufolge gelten auf diesen tatsächlichen öffentlichen Flächen auch die Vorschriften der StVO und die Ordnungsbehörde wird hier tätig. Öffentlicher Verkehrsraum sind alle Flächen, die der Allgemeinheit wegerechtlich (Widmung) oder tatsächlich (faktisch) zu Verkehrszwecken offen stehen, unabhängig von den Eigentumsverhältnissen (Straßenverkehrsrecht §1 StVO, Rdnr. 13). Wie Ihnen bestimmt bekannt ist, ist eine Privatstraße eine Straße, die sich nicht in der Baulast der öffentlichen Hand befindet, sondern im Eigentum einer natürlichen oder juristischen Person. Somit sind auch die Eigentümer der Straße dazu verpflichtet, diese zu unterhalten. Darunter fallen u.a. die Pflicht der Beseitigung von Straßenschäden, die Pflicht zur Beschilderung sowie die Verkehrssicherungspflicht. Zur Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers zählen auch Parkflächenmarkierungen. Parkflächenmarkierungen dienen neben der Ordnung insbesondere der besseren Raumausnutzung und der ungehinderten Zu- und Abfahrt zu den Parkständen auf Fahrbahnen und Gehwegen, auf Parkplätzen oder in Parkhäusern. Durch Parkflächenmarkierungen wird verbindlich angeordnet, wie die Fahrzeuge aufzustellen sind. Wer hier ordnungswidrig parkt, verstößt unter anderem gegen die Pflicht des § 1 StVO zur gegenseitigen Rücksichtnahme. Durch die herrschende Witterung können die Parkflächenmarkierungen nach einigen Jahren nicht mehr eindeutig erkennbar sein. Um alte Markierungen nachzuzeichnen ist nicht wie von vielen Bürgerinnen und Bürger angenommen die Gemeinde in der Pflicht, sondern, da die Baulast bei den Eigentümern liegt, diese selber. Privatstraßen im Gemeindegebiet: OT Großziethen: Ahornweg, Am Dorfrand, Am Lindengarten, Am langen Grund, An der Feldmark (teilweise), Efeuring, Erlenweg, Gieselhering, HelgaHahnemann-Straße, Kann-Straße, Kleistring, Lindenstraße (teilweise), Rosenweg, Krokusweg, Kornblumenweg, Samariterweg, Karl-Rohrbeck-Straße und der Friedhofsweg (teilweise). OT Waltersforf: Kühnscher Weg (teilweise), An der Plantage, Hubertusring OT Schönefeld: Flughafen, Am Dorfanger, Mizarstraße und die Sarirstraße OT Selchow: Gelbsandweg, Gutshof und die Farbgrafikstraße OT Waßmannsdorf: AlbertKiekebusch-Straße, Am Airport, Birnenweg, Fasanensteg, Ahornstraße, Straße am Klärwerk und die Straße des Friedens.
Ab 1. März 2010 wird die Sprechstunde der Polizeiwache Schönefeld auf Bürgerwunsch zentral dienstags vom 13.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Schönefeld, 1. Etage Schiedsraum Raum 109 durchgeführt. Einer der Revierpolizisten steht den Einwohnern als Ansprechpartner zur Verfügung. Außerhalb der Sprechstunde erreichen Sie: PHK Lothar Stoldt POM´in Karina Köhler POM´in Barbara Jungnickel 030 / 63 480 240 030 / 63 480 241 030 / 63 480 242
Sollten die Revierpolizisten im Einsatz sein, können Sie sich jederzeit beim Wachhabenden melden, der unter der Telefonnummer 030 / 63 480 0 erreichbar ist. Er wird Ihnen in jedem Fall weiterhelfen.
Fakten der Bilanzpressekonferenz des Flughafens
Fast 21 Millionen Passagiere reisten 2009 über Schönefeld und Tegel. Das ist gegenüber 2005 fast eine Verdopplung. Für 2010 wird mit steigenden Verkehrszahlen gerechnet. Voraussichtlich werden in diesem Jahr erstmals mehr als 22 Millionen Passagiere in Berlin begrüßt werden können. Durch die negativen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund der Wirtschaftskrise sanken die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf 243,9 Millionen Euro. Dennoch haben die Berliner Flughäfen ihre wirtschaftlichen Ziele erreicht vor allem durch das. Kostensenkungsprogramm „Herkules“, durch das kurzfristig 15 Millionen Euro bei den Sachkosten eingespart wurden. Der Sprecher der Geschäftsführung, Prof. Dr. Rainer Schwarz, erläuterte: „Mit den wirtschaftlichen Anstrengungen in den vergangenen fünf Jahren ist es uns gelungen, bereits 336 der insgesamt 440 Millionen Euro Eigenfinanzierungsbeitrag für den neuen Airport zu erwirtschaften“. Ausblick für 2010. Die Bauarbeiten für den neuen HauptstadtAirport BBI gehen weiter mit Hochdruck voran. Am 7. Mai 2010 steht bereits das Richtfest für das zentrale Gebäude, das Passagierterminal, an. Anschließend beginnt der Innenausbau des Terminals, Betonagearbeiten auf Vorfeldern und Rollwegen werden weitergeführt, die ersten Gebäude wie zum Beispiel Energiezentralen und Rechenzentren nehmen bereits ab dem Winter 2010/2011 ihren Betrieb auf.
Grund zum Feiern hatten Lydia und Andreas Fischer am 1. April 2010. Vor 20 Jahren eröffneten sie in Waßmannsdorf ihren Handwerksbetrieb „Andreas Fischer Metallbau GmbH“. Die Firma fertigt Zäune, Geländer, Vordächer, Fenstergitter. Zu den Kunden gehört u.a, die kanadische Botschaft. Für die Residenz des Botschafters wurde eine Zaunanlage gefertigt und auch Günther Jauch setzte bei der Anlage seiner Zaunanlage auf die Erfahrung der Waßmannsdorfer Firma. Für Mehrfamilienhäuser in Waltersdorf bauten die Mitarbeiter Treppenund Balkongeländer und auch am Zaun der Kita in Waßmannsdorf findet man ein kleines Schild mit dem Firmennamen. Bürgermeister Dr. Haase gratulierte und bedankte sich für das Engagement in der Gemeinde. Lydia Fischer war Ortsbürgermeisterin und arbeitet heute im Ortsbeirat und im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr mit. Andreas Fischer betätigt sich in der Handwerkerinnung. Auf die Frage, was sich in den letzen 20 Jahren verändert hat, antwortet Lydia Fischer: „Der Ort hat sich rasant verändert. Das begann mit dem Ausbau des Klärwerks. Damals gab es hier mehr Kräne als am Potsdamer Platz. Wir haben eine Begegnungsstätte gebaut, die bei den Bürgern positiv aufgenommen wurde. Unsere Kita wurde saniert, wir haben eine Umgehungsstraße bekommen und wir freuen uns sehr auf den Bahnhof.“ Erinnern werden sich die Fischers immer an diesen Tag. Auf dem von ihnen gestifteten Meilenstein am Ortseingang von Waßmannsdorf steht das Jubiläum in Stein gemeißelt. Meilensteine gibt es inzwischen zahlreiche in der Gemeinde. Und Radfahrer, die der Spur der Steine folgen, können nicht nur Richtung und Entfernung ablesen sondern erfahren auch etwas über Geschichte und Bewohner der Gegend. A. H.
20 Jahre Metallbau Fischer in Waßmannsdorf
Im künftigen Zentrum von Schönefeld wird ein Park entstehen, der für die Bürger der neuen Wohnanlage, die dort entstehen wird, Entspannung und Erholung bieten wird. Am 16. Mai 2004 erhielt der Park seinen Namen „Bayangol-Park. Damals hatte der Geschäftsträger der mongolischen Botschaft, Yondon, einen Ahorn gepflanzt. In seiner Nachbarschaft befinden sich jetzt zwei Ulmen, ein Geschenk der Firma Lorberg. Eingepflanzt wurden die Ulmen von der Firma Sievers Garten & Landschaft. Ulmen waren nahezu ausgestorben in Deutschland. Ein Käfer hatte sein Unwesen getrieben. Die Ulmen im Bayangol-Park sind Resista-Ulmen, eine speziell gezüchtete hochresistente Sorte. Ein implantierter Chip gibt Auskunft über Herkunft, Sorte und den bisherigen Weg des Baumes. Hanno-Fr. Leight, Verkaufsleiter der Firma Lorberg, erläutert: “Es nicht das erste Mal, dass unser Unternehmen Bäume sponsert. Hier soll ein neues Wohngebiet entstehen. Die Gemeinde verändert sich, neue Strukturen entstehen und wir möchten einen Beiträg zur Gestaltung des Umfeldes leisten.“ Ein gemeinsamer Guss aus der Kanne sorgt für gutes Anwachsen. v.r.n.l. HannoFr. Leight, Firma Lorberg, Bürgermeister Haase, Jürgen Detering, Firma Sievers garten&landschaft, Jacqueline Genz, Firma Lorberg und Aline Zimmermann, Gemeindeverwaltung A. H.
Tennisschule in Großziethen
Ab Mai 2010 wird die Tennisschule Jürgen Vauck auch auf der Alpha – Tennisanlage vertreten sein. Sie zählt zu den rund 70 Tennisschulen in Deutschland, die vom Deutschen Tennisbund und vom Verband deutscher Tennislehrer anerkannt wurde. Sie ist mit einem Gütesiegel ausgezeichnet, das nur unter Erfüllung von fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen, die ständig einer Überprüfung unterliegen, gegeben wird. Für unsere Kunden ist dieses zum Markenzeichen geworden. Seit Bestehen haben wir uns es uns zur Aufgabe gemacht, allen Altersklassen in dieser Region
qualifizierten Tennisunterricht zu bieten. Angefangen in Groß Kienitz, sind wir seit 2003 in der Mega Sports in Mahlow ganzjährig ansässig. Mit dem SC Mega Sports e.V., den über 120 von uns betreuten Kindern und Jugendlichen, wollen wir auf der Alpha – Tennisanlage unser Angebot erweitern und Ihr Interesse für den längst nicht mehr elitären „weißen“ Sport wecken. Wer mehr darüber oder über uns wissen möchte: www.sc-megasports-ev.de, j.vauck@t-online.de . Oder ab Mai beim Training mal über die Schulter schauen… Jürgen Vauck, Tennisschule
Schönefelder Verkehrsgeschichte – Teil 3 aufgeschrieben von Hans Schäfer aus Schönefeld
Die Gutsbahn nach Diepensee
Schönefeld war um 1850 lediglich durch drei Straßenverbindungen zu erreichen. Von Norden führte eine Straße von Rudow über Schönefeld südwärts nach Diepensee. Von Westen durchquerte eine Straße von Waßmannsdorf kommend Schönefeld in Richtung Altglienicke und Bohnsdorf. Östlich des Dorfes Schönefeld verlief die heutige B-179 von Rudow kommend in Richtung Waltersdorf und weiter nach Königs Wusterhausen. Schönefeld wie auch Diepensee gehörten zu einem Rittergut und waren auf Grund der Besitzverhältnisse eng miteinander verbunden. Die in den Orten hergestellten landwirtschaftlichen Produkte wurden hauptsächlich im damals noch weit entfernten Berlin vermarktet. Fuhrwerke hatten lange Fahrwege dorthin zu bewältigen. Der Zufall sollte diese Situation aber schlagartig ändern. Eine Eisenbahnstrecke von Berlin nach Görlitz war geplant. Der deutsche Unternehmer und „Eisenbahnkönig“, Bethel Henry Strousberg (1823-1884), der hauptsächlich im Eisenbahnbau tätig war, sollte den Bau der Strecke vollziehen. problem seiner landwirtschaftlichen Erzeugnisse per Fuhrwerk in Richtung Berlin stellte ihn nicht zufrieden. So entschloss er sich, vom Bahnhof Grünau eine Bahn bis zu seinem Gut in Diepensee zu bauen. 1868 war es soweit: Strousberg eröffnete seine „Gutsbahn“. Anfänglich wurden die Waggons durch Pferde gezogen und die Produkte in Grünau auf die Eisenbahn umgeschlagen. Das sparte lange Transportwege nach Berlin. Später wurden auf der Strecke auch Lokomotiven eingesetzt. Die Gutsbahn war inzwischen von der NeuköllnMittenwalder Eisenbahn übernommen worden. 1935 bekam die Gutsbahn in Kienberg einen Anschluss an die neu errichteten Henschel-Flugzeugwerke in Schönefeld (Henschel-Bahn). Grünau bekam einen externen Bahnsteig, und auch im Schönefelder Werk wurde ein Bahnsteig errichtet. Die Strecke diente so nicht nur dem Materialtransport, sondern auch zur Beförderung der Arbeitskräfte der HenschelWerke. Außerdem wurde das Schönefelder Werk an die Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME) angebunden. Nach Ende des Krieges wurde die zu einem so genannten Rüstungsbetrieb führende Strecke zwischen Diepensee und Grünau abgebaut. Obwohl noch ein Anschluss zur NME bestand, wurde für die sowjetische Besatzungsmacht, die den Werksflugplatz nutzte und ausbaute, 1947 die Strecke auf der Trasse der Henschel-Bahn wieder aufgebaut. Ab dem 27.4.1955 nutzte die 1954 gegründete Deutsche Lufthansa der DDR den südlichen Teil des ehemaligen Werkflughafens der Henschel-Werke mit der Abfertigung in Diepensee. Den nördlichen Teil nutzte weiterhin die sowjetische Besatzungsmacht. Für den im Jahre 1956 begonnenen Flugverkehr war der Gleisanschluss zum Transport von Flugkraftstoff unentbehrlich. Bis 1959 nutzte man die inzwischen schon durch bebautes Gebiet in Bohnsdorf führende, mit vielen Bahnübergängen versehene und nicht mehr zeitgemäße Trasse der ehemaligen Henschel-Bahn. Eine neue Anbindung an den damals noch nicht stillgelegten Güteraußenring (GAR) bei der Abzweigstelle Grünbergalle löste ab 24.4.1959 den östlichen Teil der Henschel-Bahntrasse ab. Es wurde nun still in der Bohnsdorfer Hundsfelder Straße, in deren Mitte das Bahngleis verlief. Ein breiter Mittelstreifen zeugt heute noch von der Bahntrasse und eine Rangierlok steht als Denkmal dort. Das westliche Teilstück der Henschel- Bahntrasse, das noch einen Abzweig zum nördlichen Flughafenteil, dem früheren Werkbahnhof enthielt, wurde um 1963 mit dem Bau eines großen Hangars und eines neuen Heizkraftwerkes in Diepensee ersetzt. Der Abzweig Grünbergalle wurde im Herbst 1961 wegen des auf der Trasse des GAR vorgesehenen Baues der S-Bahnstrecke nach Flughafen Berlin-Schönefeld durch ein neues Gleis parallel zur S-Bahntrasse bis zur bestehenden östlichen Kurve nach Grünau ersetzt. Ein Stellwerk, extra für diesen Gleisanschluss errichtet, steht noch heute. Das Anschlussgleis ist schon lange demontiert. In dem ehemaligen Stellwerk befindet sich jetzt die Gaststätte „Bohnsdorfer Eck“. Die heute noch bestehende Streckenführung zwischen Kienberg und Berlin-Grünau entstand während des Umbaus des Flughafens zwischen 1962 und 1964. Wegen dem Bau der Landebahn SLB 25 rechts (Richtung Bohnsdorf) wurde zwischen Grünbergallee und Kienberg das Gleis demontiert. Von Kienberg verlegte man ein neues Gleis am südlichen Bohnsdorfer Ortsrand durch den Wald bis zur Görlitzer Bahn. Zwischen Eichwalde und Grünau, vor dem Bahnhof Grünau, mündet das Gleis an die Görlitzer Bahn. In Kienberg wurde ein Gleisanschluss an das Betonmischwerk, errichtet und in Diepensee endete das Gleis an dem Flugzeugtanklager. Heute, 2010, dient das Gleis nach wie vor der Belieferung mit Flugkraftstoff zum Tanklager und den Baustofftransporten zur Baustelle Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI). Ein Ausbau der Trasse vom neuen BBI zur Görlitzer Bahn ist vorgesehen. Eine eventuelle Verlegung der Trasse aus Lärmschutzgründen für die Bohnsdorfer Bevölkerung etwas weiter südwärts ist noch in der Diskussion.
Bethel Henry Strousberg (1823-1884) So entstand für Berliner Ausflügler an dieser Strecke der Bahnhof Grünau. 1866/67 wurde die Bahnstrecke eingeweiht und eröffnet. Henry Strousberg hatte zu dieser Zeit das Gut Diepensee in seinem Besitz. Das Transport-
Das ehemalige Stellwerk an der Grünbergallee
„Farbenrausch“ im Rathaus
Ausstellung von Anna Maria Hauck eröffnet
Am 23. April wurde mit einer Vernissage im Schönefelder Rathaus die Ausstellung von Anna Maria Hauck eröffnet. Die Künstlerin ist vor zwei Jahren aus Lichtenrade nach Großziethen gezogen. Ihre Werke sind ein Farbenrausch und das ist auch der Titel ihrer Ausstellung. Rot ist ihre Lieblingsfarbe und die ist auch auf Herbst- und Winterbildern zu finden. „Die Farben
Farbenfrohes Strandbild kommen aus meinem Inneren und je trister die Jahreszeit ist, desto kräftiger wähle ich meine Farben.“ Ihr Atelier befindet sich im Dachgeschoss des Hauses, das nach ihrem Entwurf gebaut wurde und perfekt ist für die Bedürfnisse einer Malerin, groß und Licht durchflutet. Überall stehen und hängen vollendete und unvollendete Bilder. „Ich habe mich auf keinen Stil festgelegt. Das würde ich als Einschränkung empfinden. Ich probiere viele Dinge aus und Neues reizt mich. Nachdem ich aus dem Schuldienst ausgeschieden war habe ich so nach und nach herausgefunden, welches Potential in mir steckt. Das hätte ich vorher nie erwartet“, erzählt sie im Gespräch. Anna Maria Hauck hat bei Künstlern Unterricht genommen, Techniken gelernt und in zahlreichen Ausstellungen hat sie ihre Bilder gezeigt. Besonderen Spaß macht ihr die Arbeit mit ihren Malgruppen. Erwachsene und Kinder kommen zu ihr ins Atelier. „Mir macht das Weitergeben meines Könnens viel Spaß. Ich habe immer gern unterrichtet. Es hat einen besonderen Reiz, das Potential bei den Kursteilnehmern heraus zu kitzeln.“ Angeboten werden Aquarell- und Acrylmalkurse. Diesen Techniken bevorzugt Anna Maria Hauck, mit ihnen kann sie sich am besten ausdrücken. Wenn sie mit ihrem Hund durch die Felder läuft, fotografiert sie, speichert die Eindrücke und bringt sie dann später auf Papier oder Leinwand. Sie malt Fantasiebilder, Porträts von Menschen und Tieren, Fabelwesen, gestaltet neben religiösen Themen auch Blumen Landschaften. So vielfältig wie ihre Themen sind, so unterschiedlich ist auch ihr Malstil, surrealistisch, abstrakt, real, impressionistisch. „Ich kann mich nur schwer von meinen Bildern trennen und würde am liebsten alle Bilder behalten. Aber ich möchte Platz haben für neue Ideen und neue Inspirationen und ich freue mich, wenn sich andere an meinen Bildern erfreuen“, sagt Anna Maria Hauck. Alle Bilder der Ausstellung werden zum Kauf angeboten. Das Atelier von Anna Maria Hauck steht Interessierten jederzeit offen. A. H. Anmeldungen bitte unter Telefon 030/21 75 71 02 oder 0176/21 77 45 44 oder per Email: amh.mamu@gmx.de Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von Frau Hauck: www.annes-künstlerhaus.de
Malerin Anna Maria Hauck in ihrem Atelier
Seniorensprechstunde Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Wenden Sie sich mit Ihren Fragen im Servicebüro des Mehrgenerationshauses an Helga Rust Sprechstunde im Servicebüro des Mehrgenerationenhauses Jeden Montag von 10-13 Uhr u. jeden Dienstag von 14-18 Uhr Für die Vermittlung von Beratungs-, Kultur- und WeiterbildungsangeSchreiben für andere Christian Rempel, Physiker und gelernter Dichter lädt wieder zum gemeinsamen Arbeiten ins Mehrgenerationenhaus in Schönefeld ein, wo sich Interessierte jeden ersten Dienstag im Monat treffen, die Feder schwingen werden und sich über Beispiele austauschen können. Themen sind: - der Kartengruß - das Glückwunschgedicht - die Festrede - der Brief - Lebenserinnerungen Die runden Geburtstage, Hochzeitsfeiern und Jubiläen schneien nur so herein und für jeden entsteht nach einem intensiven Gespräch, auch über viele Hintergründe, etwas ganz Besonderes und Aufhebenswertes – eine kleine Kostbarkeit. Am 4.5.2010, 17.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Schwalbenweg 8, dann jeden folgenden ersten Dienstag im Monat zu gleicher Zeit, am gleichen Ort Info: www.gedichtladen.de Tel.: 033762 60110 Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein! Elternseminar Donnerstag, 06.05.10, 18.00 bis 20.00 Uhr Im dritten Elternseminar beschäftigt sich die Diplom-Psychologin Frau Dr. Katharina Schiersch mit dem Thema „Einschulung“. Dabei soll speziell auf Veränderungen im Leben des zukünftigen Schulkindes eingegangen werden. Mit welchen Methoden können Eltern ihrem Kind in dieser Zeit der Umstellung unterstützend zur Seite stehen? Wöchentliche Angebote: Line-Dance für Erwachsene Jeden Mittwoch 17.00-19.00 Uhr Mehrzweckhaus, Sportraum, Bohnsdorfer Chaussee 34 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Anne-Katrin Hagedorn können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Interessierten erlernt werden. Line-Dance für Erwachsene Jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr Veranstaltungssaal des Restaurants „Doppeldecker“, Schwalbenweg 7 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Sabine Nitschke können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Interessierten erlernt werden. Line-Dance für Kinder Jeden Mittwoch von 16.00 bis 17.00 Uhr Mehrzweckhaus, Sportraum, Bohnsdorfer Chaussee 34 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Anne-Katrin Hagedorn können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Kindern erlernt werden. Kindertanz-Gruppe Jeden Donnerstag von 16.00 bis 17.00 Uhr Mehrzweckhaus, Sportraum, Bohnsdorfer Chaussee 34 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Frau Jäger können lateinamerikanische Tänze gemeinsam mit anderen Kindern erlernt werden. Kleinkind-Musikgruppe „Klang und Töne“ Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 16.00 Uhr Kinderlieder, Klanggeschichten, Finger- und Bewegungsspiele für Kinder im Alter von 12 bis 24 Monaten und ihre Eltern. Rommé für Alt und Jung Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr Generationsübergreifende Rommérunde für jedes Alter Bibliothekscafé Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr Stöbern, Lesen, Erzählen – Gemütliches Beisammensein in der Bibliothek der Senioren boten sowie nachbarschaftlichen Hilfen und Dienstleistungen rund um den Haushalt und die Familie Telefonisch sind wir zu erreichen unter 030 - 61 50 40 17/ Fax 030 - 61 50 42 03 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Team vom Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld
Angebote im Mai Montag, 10.00 - 11.00 Uhr Musikzwerge Montag, 15.00 - 16.00 Uhr Kreativgruppe 1.& 3. Dienstag, 15.00-16.00 Uhr Bewegungsgruppe 2.& 4. Dienstag, 15.00-16.00 Uhr Märchengruppe Donnerstag, 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe in Kooperation mit dem Eltern-KindZentrum Schönefeld Freitag, 09.00 -15.00 Uhr offenes Angebot Besondere Angebote Donnerstag, 06. Mai 2010 18.00 bis 20.00 Uhr Elternseminar zum Thema Einschulung mit der Diplompsychologin Dr. Katharina Schiersch Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 13.00– 9.00 Uhr • Montag bis Donnerstag 13.00 – 15.00 Uhr Möglichkeit gemeinsam Hausaufgaben zu machen. • Jeden Mittwoch ab 15.00 Uhr wechselndes Kreativangebot, welches über die Jugendkoordination der Gemeinde Schönefeld organisiert wird. • Montags gibt es einen Spielenachmittag und Freitags ab 14.00 Uhr das Angebot „Kochen rund um die Welt“. Bei Nachfragen und für Informationen zu weiteren Angeboten wenden Sie sich bitte direkt an die „Lagune“. S. Cramm, Jugendclubleiterin Lagune Weitere Informationen unter: Jugendclub Lagune Schwalbenweg 8 12 529 Schönefeld Telefon: 030-51 65 35 51 JC-Lagune-SXF@gmx.de
Dienstag bis Samstag 11.30 – 16.00 Uhr Tel. 03379 / 449 111
Bei uns wird frisch gekocht und gebacken!
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Aus den Ortsteilen / Kitas und Schulen
Die Kompetenzagentur im Landkreis Dahme-Spreewald unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Weg in das Berufsleben. Es ist möglich, einen berufliche Interessentest, ein Bewerbungstraining sowie individuelle Beratung und Begleitung durchzuführen. Des Weiteren werden die Jugendlichen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen sowie beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen für Praktika und Lehrstellen unterstützt. In regelmäßigen Abständen wird es auch im nächsten Jahr eine Sprechstunde im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld geben. Der nächste Termin ist der 10. Mai 2010 von 15.00 bis 17.00 Uhr. Um Voranmeldung wird gebeten. Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58
Angebote im Mai: Montag, 15.00 - 17.00 Uhr offenes Angebot Dienstag, 16.00 - 19.00 Uhr Kochen 1.& 3. Mittwoch 15.00-17.00 Uhr Kreativwerkstatt 2.& 4. Mittwoch 15.00-17.00 Uhr Spielen rund um die Welt Mittwoch, 16.30 - 17.30 Uhr Fahrradwerkstatt Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe Donnerstag, 15.00 - 18.00 Uhr Elterncafé Besondere Angebote Montag, 10. Mai 2010 15.00 bis 17.00 Uhr Berufsberatung durch die Kompetenzagentur LDS Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Wichtig: Es gibt aktuell freie Plätze in der Kleinkind-Eltern-Gruppe. Anmeldung über die Telefonnummer des Eltern-Kind-Zentrums! Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58
Elternseminar „Einschulung“ im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld
Auch in diesem Jahr wird es wieder alle zwei Monate Elternseminare im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld geben. Dabei können sich Eltern, Erzieher und Interessierte zu einem bestimmten Thema informieren. Im dritten Elternseminar am 06. Mai 2010 beschäftigt sich die Diplom-Psychologin Frau Dr. Katharina Schiersch mit dem Thema „Einschulung“. Dabei soll speziell auf Veränderungen im Leben des zukünftigen Schulkindes eingegangen werden. Mit welchen Methoden können Eltern ihrem Kind in dieser Zeit der Umstellung unterstützend zur Seite stehen? Das Elternseminar findet in der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr in den Räumen des Eltern-KindZentrums statt. Es besteht die Möglichkeit, dass die Kinder interessierter Eltern für die Dauer der Veranstaltung von den Mitarbeitern des ElternKind-Zentrums betreut werden. Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58
Öffnungszeiten: Dienstag 14.00 – 17.00 Uhr, Ausleihe kostenlos! Wir freuen uns auf Sie! Karin Göpel und Günter Piur
Freitag 21.5.+28.5. „Schnitzeljagd“ nur 9,80 €/P .
Die 9. Klasse ist bald um – Hurra, wir geh`n ins Praktikum
Wie jedes Jahr waren alle Schüler der Klassenstufe neun der Oberschule Schönefeld im März für zwei Wochen im Schülerbetriebspraktikum. Vor dem ersten Arbeitstag gab es viele erwartungsvolle Haltungen und natürlich auch ein bisschen Aufregung. Fragen, wie werde ich den Anforderungen gerecht, komme ich mit meinen Betreuern gut aus, ist mein Outfit auch berufstauglich schwirrten den Schülern im Kopf herum. Es dauerte keine zwei Tage und es zeigten sich bereits die ersten Früchte der Berufsorientierung. Bekannterweise sind nicht alle Früchte süß! Ein Schüler merkte, dass er als Koch nicht nur rühren muss, sondern auch das Schnitzen zum Kochhandwerk gehört – auch wenn es sich nur um Radieschen handelt. Die Friseurin in spe hatte nicht mit der Anstrengung des langen Stehens gerechnet. Die Füße wurden im breiter – gefühlte Größe 43! Doch waren viele Betriebe von der guten Arbeit der Schüler begeistert. Und auch das Outfit stimmte. Die Schüler in den Banken, Hotels und Büros hätte man durchaus für Mitarbeiter halten können. Die Eltern freut’s, dass nun neben Jeans und Co im Kleiderschrank ihrer Kinder das Buisnessoutfit zu finden ist. Eine Betreuerin rief in der Schule an und bat um die Verlängerung des Praktikums. Wir vertrösteten sie auf November, denn dann wird in der Jahrgangangsstufe das nächste Betriebspraktikum stattfinden. B. Bräunlich und D. Merten, Fachlehrerinnen für WAT
TANZ in den MAI 30.4.10 - 20 Uhr
Eintritt 5 € VVK, 7 € Abendk.
Muttertagsbrunch 9. Mai Vatertagsparty mit Musik+Grill 13. Mai Pfingstbrunch 23.5. Pfingstmontags-Brunch 24.5.
Geräte richtig zu verkuppeln, muss geübt werden. Das ging mir durch den Kopf, als ich Samstag, den 27.03.2010, gegen 17.30 Uhr zum FW Gerätehaus in Waßmannsdorf ging. Als ich unten die Eingangstür öffnete, waren die „Flöhe“ schon zu hören, zu sehen war keiner. 11 ziemlich aufgeregte Mädchen und Jungen der Kids und Jugendfeuerwehr wuselten durch das Haus – eigentlich war ja Beschäftigung angesagt – eigentlich! Es sollten Büchsen bemalt werden, die durch die Jugendleitung und Verantwortlichen der Kids Feuerwehr – Robert, Vivien, Melli und Verena – schon plastisch vorpräpariert waren, so dass man sich herrlich mit Pinsel und Farben darauf austoben konnte. Bei einigen, völlig überdrehten Jungs war das aber zuviel der Ruhe, und Robert musste dann etwas eingreifen. 10 Minuten Funkstille war angesagt – Höchststrafe für überdrehte Kids – und weil es so schön gewesen wäre, nahm Robert unbemerkt die Batterie aus der Uhr leider konnten die Plappertaschen von Mädels ihren Schnabel nicht halten! Nach einem ausgiebigen Abendbrot mit Stullen, Wiener Würstchen, Paprikastreifen und Gurkenscheiben ging es endlich los. Anziehen, Regenjacken über und ab zu den Stationen, die von Christian, Maik, Patti, Mampe, Markus, Fischi und Jo betreut wurden. 6 Stationen waren abzuklappern - Kistenlauf, Stiefelweitwurf, suchen einer vermissten Person mit 1. Hilfe sowie Geräte kuppeln, Naturkunde und Knöpfe schütteln. Knöpfe schütteln kennen Sie nicht? Stellen Sie sich 5 Filmdosen vor, jede mit Knöpfen bestückt: die 1. Dose mit 1 Knopf, die 2. Dose mit 2 Knöpfen usw. Alle Dosen sehen gleich aus und nur durch Schütteln der Dosen müssen sie erraten, wie viele Knöpfe in welcher Dose sind – 3 Kinder haben es komplett geschafft! Naja, wir Erwachsenen haben uns auch nicht besser angestellt! Im Anschluss an diese Stationen marschierten wir zum Haus der Begegnung, wo wir in der Sporthalle auf Socken Feuer – Wasser – Sturm spielten. Kriegen sie auf Socken mal so eben die Kurve, Völlig ausgepowert wurde der Heimweg angetreten – und schon das nächste Problem: Robert war verschwunden! Einfach weg! Also zurück und suchen. Nachdem alle beisammen waren, ging es zur Wache und dort ab ins Bett. Freiwillig! Kaputt gespielt! Nachts war dann kein „Einsatz“ mehr für unsere 2 Jugendlichen – die waren auch sehr dankbar, dass sie durchschlafen durften. Außerdem wurde uns ja 1 Stunde durch die Zeitumstellung „geraubt“, so dass gegen 8.00 Uhr so langsam die ersten müden Kids die Augen auf bekamen. Völlig müde und noch gar nicht bei sich zum Waschen und Zähne putzen, dann an den gedeckten Frühstückstisch. Nach dem Frühstück ging es sofort wieder „auf Anfang“ – und ich dachte, als ich die Tür vom Gerätehaus nach mir schloss: einen Sack Flöhe hüten, soll doch leichter sein... ! Petra Schukat, FFW Waßmannsdorf
Feuerwehrfrauen bei einem Atemschutzlauf Bisher kamen die Frauen in den Berichten über die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Schönefeld immer zu kurz. Hier soll versucht werden die Situationen in den Wehren an Hand der Freiwilligen Feuerwehr Großziethen einmal zu schildern. Acht Frauen versehen hier den freiwilligen Dienst in der Wehr und das ehrenamtlich! Sie nehmen regelmäßig an Lehrgängen, wie z.B. an der Maschinistenausbildung teil. Fünf Frauen sind Atemschutzträger. Die Fitness wird regelmäßig überprüft, wie am 6. März 2010 bei einem Atemschutzlauf in Luckau. Seit 1995 besteht eine Wettkampfmannschaft der Frauen, die 1998 und 1999 mit zwei Mannschaften zu Wettkämpfen antrat. Das Ergebnis war 1999 die Vizekreismeisterschaft in Waßmannsdorf. Es folgte im gleichen Jahr die Teilnahme an der Landesmeisterschaft in Belzig. Eine Teilnahme an Meisterschaften jeglicher Art innerhalb der Feuerwehrwettkämpfe war nahezu eine Pflicht. Im Jahr 2008 zerfiel die Mannschaft, was auf berufliche Pflichten zurück zu führen ist. Ziel für 2010 ist es eine wettkampffähige Frauenmannschaft mit Hilfe der Kameradinnen aus Waßmannsdorf aufzubauen. Hier ist viel Ehrgeiz und regelmäßiges Training notwendig, um an die Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Großziethen versucht so weit wie möglich, diese Bemühungen zu unterstützen. Dietmar Schoelkopf
Jahreshauptversammlung der SG Großziethen
am Dienstag, den 25. Mai 2010 um 19.30 Uhr im Vereinshaus des Tennisclubs in Großziethen, Querweg 3 b (hinter dem Schwimmbad)
Tourist- und Stadtinformation in Königs Wusterhausen ab April auch wieder sonntags geöffnet
Top 0 Top 1 Top 2 Top 3 Top 4 Top 5 Top 6 Genehmigung der Tagesordnung Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung Rechenschaftsbericht des Vorstands Kassenbericht Zusammenführung der Berichte der Abteilungen) Bericht der Kassenprüfer Entlastung des Vorstands Vorstandswahlen + Vorsitzender + stellvertretender Vorsitzender + Schatzmeister Wahl von + Schriftführer + 2 Kassenprüfer Top 7 Nutzung der Halle Top 8 Stand der Sportplatzerweiterung Top 9 geplante Aktivitäten des Vereins (Sommerfest, Rosinkonzert, Vereinsball u.a.) Top 10 Verschiedenes M. Wille (Vorsitzender) für den Vorstand
Touristeninformation in Königs Wusterhausen Rechtzeitig zum Erwachen des Frühlings erweitert die Tourist- und Stadtinformation am Bahnhof in Königs Wusterhausen ihre Öffnungszeiten. Ab dem 1. April sind die auskunftsfreudigen Damen nun auch sonntags von 9:00 bis 13:00 Uhr für die Gäste da. Die Infostelle am Bahnhof bietet neben umfangreichen touristischen Informationen auch Wander-, Rad- und Wasserkarten für die Region. Der Gast erhält außerdem Fahrplanauskünfte und Fahrscheine für den gesamten Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Weitere Angebote sind die Zimmervermittlung, der Verkauf von Veranstaltungstickets und Angelscheinen. Neu sind nicht nur die sonntäglichen Öffnungszeiten: Eine vier Meter hohe rote Fahne mit einem weißen „I“ weist von nun an allen Besuchern den Weg zur Touristinformationsstelle.
Frauen stark gemacht
Blitzdefence für Frauen ist Gefühlssache Gerade Nichtathleten und das sogenannte „schwache Geschlecht“ sind im Alltag unserer „Hochzivilisation“ körperlichen Übergriffen und Bedrohungen ausgesetzt. Blitzdefence ist die erste ganzheitliche Selbstverteidigung für Frauen. Da die Situation zur Verteidigung für Frauen und Männer zumeist grundverschieden sind, bietet Blitzdefence für jeden die passende Strategie und bleibt dabei trotzdem der Philosophie treu, gefährliche Situationen zu vermeiden und Auseinandersetzungen möglichst gewaltfrei zu beenden. Einer der wesentlichsten Unterschiede zwischen der Selbstverteidigung für Männer und Frauen ist der potentielle Angreifer. Ist dies bei Männern zumeist ein Unbekannter, findet Gewalt gegen Frauen zu 75 % im Bekanntenkreis statt. Die Motivation für einen Selbstverteidigungskurs ist bei den meisten Frauen gleich: Sie wollen nicht Opfer eines Gewalttäters werden und wenn schon negative Erfahrungen gemacht worden sind, möchten sie unter keinen Umständen diese noch einmal durchleben. Selbstverteidigung bedeutet sich selbst zu verteidigen und zwar auch in „harmlosen“ Alltagssituationen. Durch gezielte Rhetorik und Körpersprache lässt sich manches Problem bereits im Ansatz lösen. So etwas kann jede Frau erlernen. In Rollenspielen wird die Wahrnehmung geschärft und verbunden mit Wing Tsun – Techniken. Trainiert wird in Gruppen, aber individuell. Die Fähigkeiten des Einzelnen werden gefördert und ausgebaut. Michael Banse und Lars Geigenmüller (beide Wing Tsun Lehrer) bieten in Zusammenarbeit mit der Orka Apotheke in Schönefeld OT Großziethen für Frauen und Mädchen einen speziell abgestimmten Kurs an. Über die Termine können Sie sich unter 0176 / 22 82 45 08 oder 033 79 / 20 73 80 erkundigen.
Informationen aus dem Jusec in Waltersdorf
Uhr vorbeikommen. Jeden Montag von 17.00 Uhr sind die Streetworker Mandy und Daniel im Jusec. Am letzten Montag im Monat Bowlen im A 10 Center Am 28. Mai findet im Jusec in Waltersdorf 17.00 Uhr eine Vernissage mit dem Künstler Wolfgang Reineck statt Er zeigt sein Können mal ganz anders. Herr Reineck stellt seine Bilder aus, die anders als sonst nicht in Airbrushtechnik gestaltet wurden. Wir freuen uns auf viele Gäste. Wolfgang Reineck wird im Gespräch auf Fragen zu seinen Arbeiten antworten. V. Protz, Leiterin des Jusec
Liebe Leser des Schönefelder Anzeigers,
wir veranstalten in diesem Jahr unseren 4. Trödelmarkt im Gemeindezentrum in Großziethen und würden uns über viele Teilnehmer und stöberlustige Besucher sehr freuen.
Senioren und Interessierte • jeden Dienstag Handarbeit • freitags von 17.00 Uhr Malen für jedermann von 12 bis 90 Wir haben vor, im Juli zur Gartenschau nach Aschersleben zu fahren. Wer Interesse hat, meldet sich bitte im Jusec unter Tel.: 030 / 63 31 15 62 Der Wochenplan der Aktivitäten liegt im Jusec zur Information aus. Jugendliche und Kinder Wer Hilfe bei den Hausarbeiten braucht, kann montags ab 17.00
Am Samstag, den 29.05.2010 findet von 09.00 – 13.00 Uhr der 4. Trödelmarkt im Gemeindezentrum Großziethen, Alt- Großziethen 40, statt.
Er wird organisiert von den Tagesmüttern aus Großziethen die unter der Homepage www.UKIUZU.de zu finden sind. Kinder können in eigens dafür vorgesehenen Räumen betreut werden. Standmiete beträgt 5 € und 1 selbst gebackenen Kuchen Aufbau ab 8.00 Uhr Anmeldung bis spätestens 19.05.2010 unter Telefon 03379/ 20 47 13, Frau Rückbrod
Die Wohngebäudeversicherung sichert Ihr Eigenheim gegen viele Gefahren günstig ab. Auf Wunsch sind auch Aufräumarbeiten an Bäumen mitversicherbar, die ein Sturm entwurzelt hat. Gleich informieren. Wir beraten Sie gerne!
Sie sind eingeladen zum Besuch in die Ateliers der Schönefelder Künstler Monika Krüger und Wolfgang Reineck. Sie öffnen am 1. und 2. Mai ihre Türen für Interessierte.
„Im Mai, im Mai, da blühen die Bäume…..“
12529 Schönefeld OT Großziethen, Schillerstr. 5 03379-445173 mk@galerieeinstein.de Malerei und Mosaik Sa und So 13.00 - 18.00 Uhr Frühlingskonzert des Scheunenchors Es blüht und wächst nicht nur im Mai, es wird auch gesungen! Am 8. Mai 2010, ab 15.00 Uhr, findet das 4. Frühlingskonzert des Großziethener Scheunenchores in der Mehrzweckhalle, Friedhofsweg, statt. Es nehmen teil: gemischter Chor Mittenwalde gemischter Chor Rangsdorf Merforte-Chor Zeuthen Männerchor Rehagen Chor der Österreicher aus Berlin Kinderchor der Kita „Sonnenblick“ Großziethen. Männer-Gesangsensemble „Projekt zeitlos“, Berlin Großziethener Scheunenchor Eintritt ist frei! Ab 14 Uhr gibt es wie immer selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und andere Getränke sind käuflich zu erwerben. Wir freuen uns schon, Sie bei unserem traditionellen Frühlingskonzert begrüßen zu dürfen. Lassen Sie sich von unserer Freude an der Musik und am Singen anstecken und vielleicht werden Sie Mitglied unseres Chores. Heidi Michael, Vorsitzende des Großziethener Scheunenchores
12529 Schönefeld OT Waltersdorf, Berlinerstr. 8 030-63 31 33 90 modelbau.reineck@gmx.de So 15.00-19.00 Uhr Illustration und Illustrationsmalerei; Kaffee und Gebäck
Großes Festzelt auf dem Sportplatz Schönefeld Bohnsdorfer Chaussee 34, 12529 Schönefeld Am 30. April - Tanz in den Mai Beginn: 19.00 Uhr Eintritt: 3,00 €
Aufstellen des Maibaums mit der Freiwilligen Feuerwehr Schönefeld. Für Musik und Stimmung sorgt die Mobildiskothek Team „No Limit“ Unterhaltung durch Schausteller Bleifuss
Ärger mit den Laubsäcken
Unser Leser Dirk Kloft aus Großziethen schrieb: „Immer wieder, wenn es an der Zeit ist, die Laubsäcke zu füllen, stellt man fest, dass man eventuell zu wenig davon hat. Macht man sich dann auf den Weg neue zu kaufen, fängt das Dilemma erst an. Es gibt nur eine mir bekannte Stelle, an der man diese Laubsäcke kaufen kann, und das ist bei der Firma Beez. Und wer schon mal dort war, weiß, was Kundenservice und kundenorientiertes Verhalten bedeutet. Steht man mal nicht vor verschlossener Tür, kann man nur hoffen, einen nicht schlecht gelaunten Verkäufer oder Firmeninhaber vor sich zu haben. Das ist aber selten bis nie der Fall. Selbst wenn man kurz nach Ladenschluss kommt und einen Mitarbeiter auf dem Hof höflich fragt, ob er nicht doch noch schnell den einen oder anderen Laubsack verkaufen könnte, wird man abgewiesen. Egal wie, es wird einem immer gezeigt wo man steht, nämlich als Bittsteller ganz unten. Diese Erfahrung haben viele Großziethener gemacht. Es sollte doch möglich sein, den Verkauf von Laubsäcken und Laubbanderolen auch anderen Geschäften (z.B. Kiosken, Norma oder Poststelle) zu ermöglichen. Vielleicht ist ja der Herr Beez mit dieser Aufgabe so überlastet, dass man ihm damit auch einen Gefallen tut. Und für uns Großziethener ist es auch angenehmer. Ganz nach dem Motto: Konkurrenz belebt das Geschäft.“
Am 1.Mai – Familientag Beginn: 10.00 Uhr Eintritt: Frei
Eröffnung durch den Ortsvorsteher Herrn Rust. Ab 10.30 Uhr: • Männer- und Jugendfussballturnier • Freundschaftsspiel unserer Frauenmannschaft • Tombola – jedes Los gewinnt • Viele Attraktionen für Kinder: Hüpfburg, Kinderschminken, Schießbude, Zuckerwattenstand, Kinderkarussell, Torwandschießen und vieles mehr • Kulturelle- und sportliche Einlagen durch örtliche Gruppen Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen gesorgt. Der Veranstalter ist der SV Schönefeld 1995 e.V. Unterstützt wird dieses Fest durch: Fleischerei Palm, Bäckerei Wolter, Hornbach Bohnsdorf, SMS Messtechnik Süd, Druckerei Leue, Sportcasino Schmidt, Allianz, Autohaus Wunderlich, Autovermietung Hertz
Unser Anzeigentelefon Tel.: 663 37 48 Fax: 030 - 664 41 85
Liebe Patienten Behandlungs-Interessierte
unsere Sprechzeiten bleiben wie bisher: Mo—Di—Do—Fr 08.00 Uhr—12.00 Uhr 12529Uhr—19.00 Uhr Schönefeld 16.00

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