Source: https://www.prodyna.com/de/data-privacy
Timestamp: 2018-11-16 05:11:21+00:00

Document:
Handelsregisternummer: Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 112240
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Bei Fragen zu dieser Datenschutzrichtlinie oder für Gesuche im Zusammenhang mit der Verwendung Ihrer persönlichen Daten durch PRODYNA, können Sie uns gerne unter folgender E-Mailadresse dataprivacy[at]prodyna[dot]com oder unter der Telefonnummer +49 69 597 724 0 erreichen.
Der Kunde wird PRODYNA und deren Subunternehmer bei der Erbringung der Leistungen unterstützen. Der Kunde wird PRODYNA insbesondere die zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Räumlichkeiten, technischen Umgebungen und Auskunftspersonen kostenlos vollständig und rechtzeitig zur Verfügung stellen. Sofern nicht bereits im Angebot festgelegt, wird PRODYNA den Kunden rechtzeitig im Voraus über die vom Kunden zu erbringenden Leistungen informieren.
Der Kunde wird PRODYNA unverzüglich über alle Umstände aus seiner Sphäre informieren, die eine Auswirkung auf die Erbringung der Leistungen durch PRODYNA haben können.
Sämtliche vom Kunden zu erbringende Leistungen sind Voraussetzung für die vertragsgemäße Erbringung der Leistungen durch PRODYNA. Erbringt der Kunde die von ihm zu erbringenden Leistungen nicht ordnungsgemäß, kann PRODYNA unbeschadet weitergehender vertraglicher sowie gesetzlicher Rechte Änderungen des Zeitplans und der Vergütung verlangen. PRODYNA ist dann insbesondere von der Einhaltung vertraglich vereinbarter Termine befreit, es sei denn, der Kunde weist nach, dass die von ihm nicht ordnungsgemäß erbrachte Leistung ohne Auswirkungen auf die von PRODYNA zu erbringenden Leistungen ist. Durch vom Kunden nicht ordnungsgemäß erbrachte Leistungen verursachte Stillstands- und Wartezeiten kann PRODYNA unter Anwendung ihrer jeweils geltenden allgemeinen Personentagessätze dem Kunden zusätzlich berechnen.
Der Kunde ist verantwortlich für die Bereitstellung, Richtigkeit und Vollständigkeit aller von ihm beizustellender Informationen, Arbeitsunterlagen und Arbeitsmittel. Eine Überprüfungspflicht von PRODYNA hinsichtlich Richtigkeit oder Vollständigkeit der vom Kunden beigestellten Informationen be¬steht nicht.
PRODYNA ist berech¬tigt, dem Kunden die Prü¬fung eines Änderungsantrags gesondert in Rechnung zu stellen, es sei denn, es handelt sich nur um einen marginalen Prüfungsaufwand. Sofern PRODYNA beabsichtigt, dem Kunden die Prüfung gesondert zu berechnen, wird sie den Kunden hierüber zuvor informieren.
Die Einzelheiten einer Änderung, einschließlich der erforderlichen vertraglichen Anpassungen (beispielsweise Anpassungen der Vergütung und des Zeitplans), werden schriftlich festgelegt.
Bei einer Vergütung auf Zeit- und Materialbasis werden die angefallenen Arbeits- und Reisezeiten zu den jeweils gültigen Servicearten und Tagessätzen sowie die verbrauchten Teile zu den zum Zeitpunkt der Leistungen jeweils gültigen Preisen berechnet.
Reisekosten und Spesen werden jeweils gesondert, im marktüblichen Umfang, berechnet.
Der Zahlungsplan ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Im Fall einer Vergütung nach Zeit- und Materialaufwand erfolgt die Rechnungsstellung jeweils monatlich nachträglich.
Werden Leistungen nicht vertragsgemäß erbracht und hat PRODYNA dies zu vertreten, ist PRODYNA verpflichtet, die jeweiligen Leistungen ohne Mehrkosten für den Kunden innerhalb angemessener Frist vertragsgemäß zu erbringen. Dies setzt voraus, dass der Kunde die nicht vertragsgemäße Erbringung unverzüglich, spätestens innerhalb von fünf (5) Werktagen nach Kenntnis, schriftlich gegenüber PRODYNA gerügt hat (§377HGB).
Gelingt die vertragsgemäße Erbringung der entsprechenden Leistungen aus von PRODYNA zu vertretenen Gründen auch innerhalb einer vom Kunden ausdrücklich zu setzenden angemessenen Nachfrist in wesentlichen Teilen nicht, ist der Kunde berechtigt, die Vereinbarung über die Erbringung der Leistungen fristlos zu kündigen. In diesem Fall hat PRODYNA Anspruch auf Vergütung für die bis zum Wirksamwerden der Kündigung aufgrund des Vertrages erbrachten Leistungen.
Vorbehaltlich nachfolgendem § 8 Abs. 1 sind weitergehende Ansprüche des Kunden wegen qualitativer Leistungsstörungen ausgeschlossen. Dieser Ausschluss gilt nicht bei Vorliegen einer Garantie, bei Personenschäden sowie bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt von den vorstehenden Regelungen unter § 7 unberührt.
Kündigt der Kunde ordentlich, so ist PRODYNA berechtigt, die für den Fall der Durchführung der Vereinbarung volle geschuldete Vergütung zu verlangen; sie muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was sie infolge der Kündigung an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung ihrer Ressourcen erwirbt oder böswillig unterlässt zu erwerben. Kündigt die PRODYNA ordentlich, so findet die Vergütungsregelung gemäß § 7 (2) letzter Satz entsprechende Anwendung.
Macht ein Dritter die Verletzung von Schutzrechten durch von PRODYNA im Rahmen der Leistungserbringung gelieferte Arbeitsergebnisse gegen den Kunden geltend, wird der Kunde PRODYNA hierüber unverzüglich schriftlich in Kenntnis setzen und PRODYNA soweit wie möglich die Verteidigung gegen diese Ansprüche überlassen bzw. die Verteidigung nach Weisung von PRODYNA durchführen. Der Kunde hat PRODYNA alle erforderlichen Ermächtigungen für gerichtliche oder außergerichtliche Maßnahmen zu erteilen. Er darf die Ansprüche des Dritten nicht ohne schriftliche Zustimmung von PRODYNA anerkennen oder die Abwehr der Ansprüche durch PRODYNA in anderer Weise durch nicht mit PRODYNA abgestimmte Handlungen beeinflussen. Der Kunde wird PRODYNA bei der Abwehr der geltend gemachten Ansprüche in zumutbarem Umfang unterstützen. Insbesondere wird der Kunde PRODYNA sämtliche erforderliche Informationen über den Einsatz der Arbeitsergebnisse zukommen lassen.
Soweit Rechte Dritter verletzt sind, PRODYNA die Schutzrechtsverletzung zu vertreten hat und der Kunde seinen Verpflichtungen gemäß dem vorstehenden Absatz 1 nachgekommen ist, haftet PRODYNA nach ihrer Wahl in der Form, dass sie entweder (a) dem Kunden eine Nutzungsmöglichkeit an den betroffenen Arbeitsergebnissen verschafft oder (b) die schutzrechtsverletzenden Arbeitsergebnisse ohne bzw. nur mit für den Kunden zumutbaren Auswirkungen ändert, so dass keine Schutzrechte mehr verletzt werden.
Dem Kunden durch die Rechtsverteidigung entstandene notwendige Gerichts- und Anwaltskosten gehen zu Lasten von PRODYNA.
Soweit der Kunde Arbeitsergebnisse selbst ändert oder durch Dritte ändern lässt, entfallen die Ansprüche nach diesem § 9, es sei denn, der Kunde weist nach, das aufgetretene Mängel nicht auf diese Tatsache zurückzuführen sind und auch die Fehleranalyse und Beseitigung durch PRODYNA dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt PRODYNA dem Kunden an den im Rahmen der Leistungserbringung gelieferten Arbeitsergebnissen ein nicht ausschließliches, dauerhaftes, nicht übertragbares Recht ein, die betreffenden Arbeitsergebnisse zu nutzen, soweit sich dies aus dem Zweck des Angebots ergibt.
Der Kunde ist zur Vervielfältigung von den erbrachten Arbeitsergebnissen nur insoweit berechtigt, als dies für den vereinbarungsgemäßen Gebrauch unter dem jeweiligen Angebot notwendig ist.
PRODYNA ist frei darin, über ihre Ideen, Verfahren, Konzeptionen, im Projekt erworbenes Know-how und Erfahrungen sowie sonstige Techniken, die in Ausführung der Leistungen entstehen, zu verfügen.
Soweit im Rahmen der Leistungserbringung von PRODYNA Leistungen entstehen, die angemeldet werden können, behält sich PRODYNA vor, eine entsprechende Anmeldung im eigenen Namen und auf eigene Rechnung vorzunehmen. Der Kunde erhält in diesem Fall eine gebührenfreie Lizenz zur Nutzung in dem Umfang wie zur vertragsgemäßen Nutzung der durch PRODYNA geschuldeten Arbeitsergebnisse erforderlich.
In allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung leistet PRODYNA Schadens-/Aufwendungsersatz ausschließlich nach Maßgabe der nachfolgenden Regelungen.
Die Haftung für Schäden, die von PRODYNA oder einem ihrer Erfüllungsgehilfen oder gesetzlichen Vertreter vorsätzlich verursacht werden, ist der Höhe nach unbegrenzt.
Die Haftung für Schäden, die von PRODYNA oder einem ihrer Erfüllungsgehilfen oder gesetzlichen Vertreter grob fahrlässig verursacht werden, ist der Höhe nach wie folgt begrenzt: im jeweiligen Einzelfall maximal 50 % und insgesamt maximal 100 % der gemäß § 6 zu zahlenden Vergütung für das Jahr, in welchem das Schadensereignis eingetreten ist bzw. im Falle einer Werkleistung der für die entsprechende Werkleistung gezahlten Vergütung.
In allen anderen Fällen haftet PRODYNA nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen durfte (Kardinalspflicht), jedoch stets nur in Höhe des typischen, vorhersehbaren Schadens.
Die Parteien gehen davon aus, dass die typischen, vorhersehbaren Schäden gemäß Abs. 7 im jeweiligen Einzelfall maximal 25 % und insgesamt maximal 50 % der gemäß § 6 zu zahlenden Vergütung für das Jahr, in welchem das Schadensereignis eingetreten ist bzw. im Falle einer Werkleistung der für die entsprechende Werkleistung gezahlten Vergütung betragen.
Die Haftung nach Abs. 6 und Abs. 7 beträgt insgesamt maximal 100 % der gemäß § 6 zu zahlenden Vergütung für das Jahr, in welchem das Schadensereignis eingetreten ist bzw. im Falle einer Werkleistung der für die entsprechende Werkleistung gezahlten Vergütung.
Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten verantwortlich. Bei einem von PRODYNA zu vertretenden Verlust von Daten haftet PRODYNA nur für denjenigen Aufwand, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden für die Wiederherstellung der Daten erforderlich ist.
Die Schadensersatzansprüche des Kunden verjähren, wenn nicht wegen Vorsatz gehaftet wird, ein Jahr nach der Pflichtverletzung oder der unerlaubten Handlung.
§ 12 Vertraulichkeit, Datenschutz und Abwerbeverbot
Die vertraulichen Informationen der PRODYNA werden den Mitarbeitern des Kunden nur insoweit bekannt gemacht, als die Mitarbeiter dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Die Mitarbeiter des Kunden sind auf die Einhaltung der vorliegenden Vertraulichkeitspflichten sowie die Bestimmungen des Urhebergesetzes hinzuweisen.
Von der Geheimhaltungsverpflichtung gemäß der vorstehenden Absätze 1 und 2 ausgenommen sind solche vertraulichen Informationen,
Im Zusammenhang mit der Anbahnung, Abschluss, Abwicklung und Rückabwicklung eines Vertrages auf Grundlage dieser AGB werden von PRODYNA Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet. Dies geschieht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. PRODYNA gibt keine personenbezogenen Daten des Kunden an Dritte weiter, es sei denn, dass er hierzu gesetzlich verpflichtet wäre oder der Kunde vorher ausdrücklich eingewilligt hat. Wird ein Dritter für Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Abwicklung von Verarbeitungsprozessen eingesetzt, so werden die Bestimmungen des EU-DGSVO und soweit ergänzend die jeweiligen landesspezifischen Datenschutzbestimmungen eingehalten. Die vom Kunden im Wege der Bestellung mitgeteilten Daten werden ausschließlich zur Kontaktaufnahme innerhalb des Rahmens der Vertragsabwicklung und nur zu dem Zweck verarbeitet, zu dem der Kunde die Daten zur Verfügung gestellt hat. Die Zahlungsdaten werden an das mit der Zahlung beauftragte Kreditinstitut weitergegeben. Soweit auf PRODYNA Aufbewahrungsfristen handels- oder steuerrechtlicher Natur treffen, kann die Speicherung einiger Daten bis zu zehn Jahre dauern. Während des Besuchs der PRODYNA Homepage werden anonymisierte Daten, die keinen Rückschluss auf personenbezogene Daten zulassen und ebenso nicht beabsichtigen, insbesondere IP-Adresse, Datum, Uhrzeit, Browsertyp, Betriebssystem und besuchte Seiten, protokolliert. Auf Wunsch des Kunden werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen die personenbezogenen Daten korrigiert, gesperrt oder gelöscht. Eine unentgeltliche Auskunft über alle personenbezogenen Daten des Kunden ist möglich. Für Fragen und Anträge auf Löschung, Korrektur oder Sperrung personenbezogener Daten sowie Erhebung, Verarbeitung und Nutzung kann sich der Kunde an folgende Adresse wenden: PRODYNA SE, Datenschutzbeauftragter, Ludwig-Erhard-Str. 12-14, 65760 Eschborn, dataprivacy@prodyna.com.
Gegen Forderungen von PRODYNA kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftigen Forderungen aufrechnen.
Ein Zurückbehaltungsrecht des Kunden ist ausgeschlossen, es sei denn, die Gegenforderung des Kunden stammt aus demselben Vertragsverhältnis und ist unbestritten schriftlich anerkannt oder rechtskräftig festgestellt.
Es bestehen keine mündlichen Nebenabreden. Diese Vereinbarung kann nur schriftlich geändert, aufgehoben oder ergänzt werden. Das gilt auch für die Änderung des Schriftformerfordernisses.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle etwaigen Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Erbringung der Leistungen ist der Sitz von PRODYNA.
Der Kunde wird innerhalb von drei (3) Werktagen nach Abschluss der Abnahmeprüfung schriftlich die Abnahme erklären, es sei denn, es liegen abnahmeverhindernde Mängel vor. In diesem Fall wird der Kunde PRODYNA innerhalb von drei (3) Werktagen nach Abschluss der Abnahmeprüfung schriftlich eine abschließende Liste mit einer Spezifikation der abnahmeverhindernden Mängel zukommen lassen. Unerhebliche Mängel berechtigen den Kunden nicht, die Abnahme zu verweigern. Die Verpflichtung von PRODYNA zur Mängelbeseitigung bleibt unberührt.
Werden während der Abnahmeprüfung durch den Kunden Mängel festgestellt, so wird er diese PRODYNA unverzüglich schriftlich mitteilen. Der Kunde wird die aufgetretenen Mängel in für PRODYNA möglichst nachvollziehbarer Weise schriftlich dokumentieren und PRODYNA alle notwendigen Informationen zur Behebung der Mängel zur Verfügung stellen. PRODYNA wird die Mängel innerhalb einer angemessenen Frist beseitigen.
§ 2 Sachmängel- und Rechtsmängel
Für Sach- und Rechtsmängel gelten ausschließlich die nachfolgenden Regelungen; Abschnitt I § 7 findet keine Anwendung.
PRODYNA leistet Gewähr für die vereinbarte Beschaffenheit sowie dafür, dass der Kunde die erbrachten Werkleistungen ohne Verstoß gegen die Rechte Dritter nutzen kann. Die vereinbarte Beschaffenheit ergibt sich aus dem Angebot.
Auftretende Mängel sind vom Kunden in für PRODYNA möglichst nachvollziehbarer Weise schriftlich zu dokumentieren und PRODYNA unverzüglich nach ihrer Entdeckung mitzuteilen. Die Meldung des Mangels hat unter Angabe der dem Kunden bekannten und für die Erkennung sowie Behebung des Mangels zweckdienlichen Informationen und Begleitumstände des Mangels so detailliert wie möglich zu erfolgen. Der Kunde wird im Rahmen des Zumutbaren die Maßnahmen treffen, die eine Feststellung eines Mangels sowie seiner Ursachen erleichtern. Der Kunde wird PRODYNA bei der Mangelfeststellung und -beseitigung in zumutbarer Weise unterstützen und unverzüglich Einsicht in die Unterlagen gewähren, aus denen sich die näheren Umstände des Auftretens des Mangels ergeben.
Schließt PRODYNA die Sachmängelbehebung nicht innerhalb einer angemessenen Frist, die mindestens zwei Nachbesserungsversuche ermöglicht, erfolgreich ab, ist der Kunde berechtigt, PRODYNA eine angemessene letzte Nachfrist zu setzen, die mindestens zwei Nachbesserungsversuche ermöglicht. Ist PRODYNA auch innerhalb dieser letzten Nachfrist nicht erfolgreich oder ist die Nachbesserung oder Ersatzlieferung aus sonstigen Gründen als fehlgeschlagen anzusehen, ist der Kunde nach seiner Wahl zur Minderung der Vergütung oder zum Rücktritt vom Vertrag über die Erbringung der Leistungen berechtigt.
Die Nacherfüllung gilt nicht bereits mit dem zweiten Nacherfüllungsversuch als endgültig fehlgeschlagen. Vielmehr steht PRODYNA während der Nacherfüllungsfrist die Anzahl der Nacherfüllungsversuche frei.
Neben dem Rücktritt oder der Minderung kann der Kunde, wenn PRODYNA ein Verschulden trifft, Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.
Das Recht zum Rücktritt und Schadensersatz anstelle der ganzen Leistung besteht nur bei erheblichen Mängeln.
Im Fall des berechtigten Rücktritts ist PRODYNA berechtigt, für die durch den Kunden gezogenen Nutzungen des Lizenzmaterials in der Vergangenheit bis zur Rückabwicklung eine angemessene Entschädigung zu verlangen.
Im Fall der Arglist und der Übernahme einer Garantie durch PRODYNA bleiben die gesetzlichen Bestimmungen für Sach- und Rechtsmängel unberührt.
Im Hinblick auf Rechtsmängel gilt Abschnitt I § 9 entsprechend mit der Maßgabe, dass es für den Nachbesserungsanspruch gem. § 9 Absatz 2 nicht auf ein Verschulden von PRODYNA ankommt.
Die Gewährleistungsfrist für sämtliche Mängelansprüche des Kunden beträgt ein Jahr und beginnt mit der Abnahme der Werkleistung.

References: § 8
 § 7
 § 7
 § 9
 § 6
 § 6
 § 6

§ 12

§ 2
 § 7
 § 9
 § 9