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Timestamp: 2016-10-27 18:52:32+00:00

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6B_1117/2013 (06.05.2014)
6B_1117/2013 � � Urteil vom 6. Mai 2014
Zivilforderung (Diebstahl); rechtliches Geh�r usw.,
A.________ wird vorgeworfen, am 4. August 2008 in Absprache und mit Hilfe von C.________ zw�lf B.________ geh�rende tr�chtige Mutterk�he von einer Weide weggef�hrt zu haben. Er habe die Tiere als Gegenleistung f�r eine noch ausstehende Darlehensschuld entgegengenommen und sie f�r Fr. 17'000.-- unmittelbar an einen anderen Viehh�ndler verkauft. Innert wenigen Tagen habe Letzterer die Tiere zu einem St�ckpreis von mindestens Fr. 2'850.-- abgesetzt.
Das Gerichtspr�sidium Laufenburg sprach A.________ am 8. November 2011 vom Vorwurf des Diebstahls frei. Es verwies die Zivilklage von B.________ auf den Zivilweg.
Das Obergericht des Kantons Aargau sprach am 27. August 2013 A.________ zweitinstanzlich vom Vorwurf des Diebstahls frei. Im Zivilpunkt verpflichtete es ihn, B.________ Fr. 34'800.-- in solidarischer Haftbarkeit mit C.________ zu bezahlen.
A.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau sei aufzuheben. Die Zivilforderung sei auf den Zivilweg zu verweisen, eventualiter abzuweisen.
Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 III 226 E. 4.2 mit Hinweisen). Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere L�sung oder W�rdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt f�r die Annahme von Willk�r nicht (BGE 138 I 305 E. 4.3 mit Hinweisen). Eine entsprechende R�ge muss klar vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 I 65 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer macht Ausf�hrungen zum Sachverhalt (Beschwerde S. 6-12). Er legt dabei seine Sicht der Dinge dar, ohne aufzuzeigen, dass und inwiefern die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz im Ergebnis nicht vertretbar und willk�rlich sein soll. Darauf ist nicht einzutreten. Ebenso wenig ist auf die dort gestellten Beweisantr�ge einzutreten.
Die Vorinstanz begr�ndet den Freispruch des Beschwerdef�hrers vom Vorwurf des Diebstahls damit, dass dieser nicht wusste, dass die K�he zum Tatzeitpunkt Eigentum der Beschwerdegegnerin 2 waren. Sie h�lt fest, dass der objektive Tatbestand des Diebstahls erf�llt ist und es dem Beschwerdef�hrer zuzumuten gewesen w�re, sich �ber die Eigentumsverh�ltnisse zu informieren. Sein Verhalten erweise sich als sorgfaltswidrig. Ebenfalls stehe fest, dass der Beschwerdegegnerin 2 durch die Wegnahme der K�he ein Schaden entstanden sei. S�mtliche Voraussetzungen von Art. 41 OR (Schaden, Kausalzusammenhang, Widerrechtlichkeit und Verschulden) seien erf�llt und die Sache in Bezug auf die Zivilklage spruchreif.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Sache sei im vorinstanzlichen Verfahren noch nicht spruchreif gewesen. Er f�hrt diesbez�glich aus, dass - sofern ein Freispruch "aus rechtlichen Gr�nden" ergeht - es in der Regel an der Grundlage f�r eine Zivilklage fehlt. Der Tatbestand des Diebstahls sei weder objektiv noch subjektiv erf�llt. Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, aus dem angefochtenen Urteil gehe nicht hervor, ob die K�he zum Tatzeitpunkt fremde Verm�genswerte darstellten oder ob er nicht bereits zuvor Eigentum an ihnen erlangt habe. Die Beschwerdegegnerin 2 habe ihren Anspruch nicht ausreichend beziffert und begr�ndet. Schliesslich k�nnten adh�sionsweise nur solche Anspr�che geltend gemacht werden, bei welchen die Widerrechtlichkeit und das Verschulden aus der betreffenden Straftat abgeleitet werden k�nnen (Beschwerde, S. 13 ff.).
3.2.�Das Gericht entscheidet �ber die anh�ngig gemachte Zivilklage, wenn es die beschuldigte Person freispricht und der Sachverhalt spruchreif ist. Ist dies nicht der Fall, verweist es die Zivilklage auf den Zivilweg (Art. 126 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 lit. d StPO). Der Sachverhalt ist spruchreif, wenn aufgrund der im bisherigen Verfahren gesammelten Beweise entschieden werden kann ( ANNETTE DOLGE, in: Basler Kommentar, StPO, 2011, N. 41 zu Art. 126 StPO). Im vorinstanzlichen Verfahren stand fest, dass die K�he Eigentum der Beschwerdegegnerin 2 waren und dass der Beschwerdef�hrer sie wegnahm. Die vorhandenen Beweise erlaubten ebenfalls, den Verkehrswert der Tiere zu bestimmen. Die Vorinstanz konnte somit �ber die Zivilklage befinden, ohne weitere Beweise erheben zu m�ssen. Die Sache war spruchreif. Unzutreffend ist, dass im Falle eines Freispruchs die Grundlage f�r eine Zivilklage fehlt. Die im Rahmen der Zivilklage geltend gemachten Anspr�che m�ssen aufgrund der einschl�gigen zivilrechtlichen Anspruchsgrundlagen beurteilt werden, unabh�ngig davon, ob das dem Beschuldigten vorgeworfene Verhalten gleichzeitig einen Straftatbestand erf�llt. Art. 126 Abs. 1 lit. b StPO sieht explizit vor, dass das Gericht auch �ber die Zivilklage entscheidet, wenn es die beschuldigte Person freispricht.
3.3.�Dass aus dem angefochtenen Urteil nicht hervorgeht, ob die K�he zum Tatzeitpunkt fremde Verm�genswerte darstellten, stimmt nicht. Die Vorinstanz h�lt ausdr�cklich fest, dass die Tiere im Eigentum der Beschwerdegegnerin 2 standen (Urteil, E. 5.3).
3.4.�Der Beschwerdef�hrer argumentiert, die Zivilklage sei in Verletzung von Art. 123 StPO nicht hinreichend beziffert und begr�ndet worden. Die R�ge erfolgt ohne Grund. Die erste Instanz verwies die Zivilforderung in Anwendung von Art. 126 Abs. 2 lit. b und d StPO auf den Zivilweg. Die Beschwerdegegnerin 2 hat ihre Forderung im vorinstanzlichen Verfahren beziffert und n�her begr�ndet, was im kantonalen Berufungsverfahren zul�ssig war (vgl. MARKUS HUG, in: Donatsch/ Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2010, N.17 zu Art. 398 StPO). Die Begr�ndung der Zivilklage (Berufungsbegr�ndung, S. 7 f.) ist rechtsgen�gend.
3.5.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Widerrechtlichkeit und das Verschulden m�ssten, um einen Schadenersatzanspruch zu begr�nden, aus der betreffenden Straftat abgeleitet werden. Wie erw�hnt, muss die Zivilklage aufgrund der einschl�gigen zivilrechtlichen Anspruchsgrundlagen beurteilt werden (siehe oben, E. 3.2). Art. 122 Abs. 1 StPO �ndert daran nichts. Diese Norm sieht vor, dass die gesch�digte Person zivilrechtliche Anspr�che "aus der Straftat" geltend machen kann. Dies bedeutet, dass der Sachverhalt, auf dem die Zivilklage beruht, derselbe sein muss, der zur Strafverfolgung Anlass gab (Alain Macaluso, L'action civile dans le proc�s p�nal r�gi par le nouveau CPP, in: Werro/Pichonnaz [Hrsg.], Le proc�s en responsabilit� civile, 2011, S. 175, 181). Dass dies der Fall ist, bestreitet der Beschwerdef�hrer nicht. Die R�ge ist unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Berufung sei im Zivilpunkt nur zul�ssig, wenn das erstinstanzliche Gericht die Zivilklage materiell beurteilt hat. Indem dies nicht der Fall gewesen sei, habe die Vorinstanz Art. 398 Abs. 2 StPO verletzt.
Ob ein erstinstanzlicher Entscheid, die Zivilklage auf den Zivilweg zu verweisen, selbstst�ndig mittels Berufung (Art. 398 ff. StPO) angefochten werden kann, ist in der Literatur umstritten (bejahend: Niklaus Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2009, N. 11 zu Art. 126 StPO; Hug, a.a.O, N. 30 zu Art. 398 StPO; verneinend: Jo Pitteloud, Code de proc�dure p�nale suisse, 2012, N. 1169; Goldschmid/Maurer/Sollberger [Hrsg.], Kommentierte Textausgabe zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2008, S. 395; Luzius Eugster, in: Basler Kommentar, StPO, 2011, N. 4 zu Art. 398 StPO). Unumstritten ist hingegen, dass - der bundesr�tlichen Botschaft entsprechend (Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1314 Ziff. 2.9.3.1) - die Berufung zul�ssig ist, wenn das Urteil gleichzeitig im Strafpunkt angefochten wird (Goldschmid/Maurer/Sollberger, a.a.O., S. 395; Schmid, a.a.O., N. 11 zu Art. 126 StPO). Die Beschwerdegegnerin 2 focht das erstinstanzliche Urteil sowohl im Strafpunkt als auch im Zivilpunkt an. Die Berufung war somit in allen Punkten zul�ssig. Die R�ge ist unbegr�ndet.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, das angefochtene Urteil sei nicht ausreichend begr�ndet. Es fehle eine Subsumtion zur Widerrechtlichkeit, zur Fahrl�ssigkeit und zum Kausalzusammenhang.
5.2.�Die aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) fliessende Begr�ndungspflicht (Art. 81 Abs. 3 lit. a StPO) verpflichtet das Gericht, seinen Entscheid zu begr�nden. Das Gericht kann sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken, muss jedoch wenigstens kurz die �berlegungen nennen, von denen es sich hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid st�tzt. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene in voller Kenntnis der Tragweite des Entscheids die Sache weiterziehen kann und der Rechtsmittelinstanz die �berpr�fung der Rechtsanwendung m�glich ist (vgl. BGE 138 IV 81 E. 2.2).
5.3.�Die Vorinstanz erw�gt, dass der Beschwerdegegnerin 2 durch die Wegnahme der K�he unfreiwillig ein Schaden entstanden sei. Das Verschulden des Beschwerdef�hrers ergebe sich daraus, dass es ihm zumutbar gewesen w�re, sich �ber die genauen Verh�ltnisse zu informieren. Sie erw�hnt ebenfalls, dass die K�he im Eigentum der Beschwerdegegnerin 2 standen. S�mtliche Voraussetzungen von Art. 41 OR (Schaden, Kausalit�t, Widerrechtlichkeit und Verschulden) seien somit erf�llt (Urteil, E. 5.3 und 6.2). Die Vorinstanz f�hrt alle wesentlichen �berlegungen auf, aufgrund deren sie die Schadenersatzpflicht des Beschwerdef�hrers bejaht. Die einzelnen Anspruchsvoraussetzungen stellen in rechtlicher Hinsicht keine besondere Schwierigkeit dar, weshalb eine weitergehende Auseinandersetzung damit nicht erforderlich war. Das angefochtene Urteil ist diesbez�glich ausreichend begr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe ohne Ank�ndigung und ohne ihm das rechtliche Geh�r zu gew�hren zweitinstanzlich �ber die Zivilklage befunden. Die R�ge ist unbegr�ndet. Die Beschwerdegegnerin 2 stellte in ihrer Berufungserkl�rung den Antrag, der Beschwerdef�hrer sei zu verpflichten, ihr Fr. 41'200.-- zu bezahlen. Der Beschwerdef�hrer reichte am 18. April 2012 eine Berufungsantwort ein. Er hatte die M�glichkeit, sich zu s�mtlichen Berufungsantr�gen zu �ussern.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, das reformatorische Urteil der Vorinstanz f�hre zu einem unzul�ssigen Instanzenverlust. Die Vorinstanz habe zu Unrecht �ber die Zivilklage befunden, obschon das erstinstanzliche Gericht darauf nicht eingetreten war.
Art. 80 Abs. 2 BGG verpflichtet die Kantone, obere Gerichte einzusetzen, welche als Rechtsmittelinstanzen urteilen. Er verbietet dem Berufungsgericht indessen nicht, reformatorisch zu entscheiden (Urteil des Bundesgerichts 6B_195/2012 vom 12. Juli 2012 E. 9). Die R�ge ist unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der von der Beschwerdegegnerin 2 gestellte Strafantrag richte sich gegen willk�rlich ausgew�hlte Personen. Gegen D.________ sei nie ein Strafverfahren er�ffnet worden. Nach Art. 32 StGB h�tte gegen jeden, der an der Aktion mitgewirkt hat, ein Strafverfahren er�ffnet werden m�ssen.
Bei relativen Antragsdelikten werden Aussenstehende von Amtes wegen verfolgt. Soweit der Beschwerdef�hrer argumentiert, die Beschwerdegegnerin 2 habe in Verletzung von Art. 32 StGB willk�rlich einzelne Beteiligte unter mehreren mutmasslichen T�tern ausgesucht, ist die R�ge unbegr�ndet. Der dem Beschwerdef�hrer vorgeworfene Diebstahl war betreffend Dritte von Amtes wegen zu verfolgen.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Voraussetzungen von Art. 41 OR seien nicht erf�llt. Widerrechtlichkeit, ad�quater Kausalzusammenhang und Verschulden seien nicht gegeben.
9.1.1.�Zur Widerrechtlichkeit f�hrt er aus, der objektive Tatbestand k�nne mangels Bruch fremden Gewahrsams nicht bejaht werden. Auch die Fremdheit der K�he sei aufgrund des Darlehenvertrages zwischen ihm und C.________ sowie dessen Ehefrau nicht klar.
Zum Eigentum an den K�hen f�hrt der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen aus, er habe dieses bereits vor deren Wegnahme fiduziarisch erlangt. Er habe C.________ Fr. 32'000.-- als Darlehen �bergeben und dieser habe ihm vertraglich versichert, dass "bei Zahlungsverzug umgehend 25 K�he f�r diesen Betrag verkauft werden" (Beschwerde, S. 22).
9.1.2.�Beim Kaufvertrag verpflichtet sich der Verk�ufer, dem K�ufer den Kaufgegenstand zu �bergeben und ihm das Eigentum daran zu verschaffen, und der K�ufer, dem Verk�ufer den Kaufpreis zu bezahlen (Art. 184 Abs. 1 OR). Die Wirkung des Kaufvertrages ist rein obligatorischer Natur. Zur �bertragung des Eigentums - und somit zur Vertragserf�llung - bedarf es des �berganges des Besitzes auf den Erwerber (Art. 714 Abs. 1 ZGB). Dies erfolgt in der Regel durch �bergabe der Sache selbst (Art. 922 Abs. 1 ZGB), kann jedoch auch ohne �bergabe stattfinden, etwa wenn der Ver�usserer selbst auf Grund eines besonderen Rechtsverh�ltnisses im Besitz der Sache verbleibt (Besitzeskonstitut; Art. 924 Abs. 1 ZGB). Der Besitz geht durch Konstitut nur �ber, wenn dies zwischen dem Ver�usserer und dem Erwerber vereinbart wird ( EMIL W. STARK, Berner Kommentar, 3. Aufl. 2001, N. 64 zu Art. 924 ZGB).
Das vom Beschwerdef�hrer behauptete Versprechen des C.________, ihm 25 K�he zu verkaufen, stellt ein reines Kausalgesch�ft dar. Irgendwelche dingliche Wirkung ist darin nicht zu erkennen.
Der Argumentation zur Widerrechtlichkeit kann nicht gefolgt werden. Diese ist bereits aus dem Grund zu bejahen, dass die Wegnahme der K�he einen Eingriff in das Eigentum der Gesch�digten darstellt.
9.2.�Zum ad�quaten Kausalzusammenhang erkl�rt der Beschwerdef�hrer, er habe �ber mehrere Jahre mit C.________, welcher als Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 aufgetreten sei, gehandelt. C.________ habe ihn telefonisch kontaktiert, um ihm mitzuteilen, dass das Darlehen mit der Verwertung des Viehbestandes beglichen werden k�nne. Indem er die K�he zur Schuldtilgung entgegengenommen habe, sei es nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung nicht m�glich, dass der Beschwerdegegnerin 2 ein Schaden entstanden sei, zumal er schon �ber Jahre mit C.________ gehandelt habe, ohne dass die Ehefrau sich eingemischt habe. Sein Verhalten sei nicht ad�quat kausal f�r den von der Beschwerdegegnerin 2 geltend gemachten Schaden. Gleichzeitig f�hrt er aus, es sei ihm nicht zumutbar gewesen, diesen zu verhindern (Beschwerde, S. 25).
Die Frage, ob es dem Beschwerdef�hrer zumutbar gewesen w�re, den Schaden zu verhindern, betrifft nicht den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten des Beschwerdef�hrers und dem entstandenen Schaden, sondern sein Verschulden.
9.3.1.�Zum Verschulden f�hrt er im Wesentlichen aus, er habe sich - in einem Bereich, in dem alle Gesch�fte per Handschlag und auf gegenseitigem Vertrauen beruhend abgeschlossen werden - auf die Zusicherung von C.________ verlassen d�rfen, wonach alles rechtens sei und er (C.________) R�cksprache mit seiner Frau genommen habe.
9.3.2.�Die Vorinstanz erw�gt diesbez�glich, dass der Beschwerdef�hrer am 18. Juli 2008 von der Beschwerdegegnerin 2 einen eingeschriebenen Brief erhielt und diese bei der Abholung der Tiere nicht dabei war. Der Beschwerdef�hrer habe einger�umt zu wissen, dass auf dem Hof "nicht alles rund laufe". Zudem habe nach der Aussage von D.________ pl�tzlich alles schnell gehen m�ssen und der Beschwerdef�hrer habe gesagt, dass die K�he jetzt dort weg m�ssen. Diese Umst�nde w�rden darauf hindeuten, dass der Beschuldigte zumindest eine Ahnung hinsichtlich der unklaren Verh�ltnisse hatte (Urteil, E. 5.5.2). Es w�re dem Beschwerdef�hrer demnach zumutbar gewesen, weitere Informationen einzuholen. Indem er unt�tig blieb, m�sse sein Verhalten als sorgfaltswidrig bezeichnet werden (Urteil, E. 6.2).
9.3.3.�Die Feststellung, der Beschwerdef�hrer habe �ber die unklaren Verh�ltnisse zumindest eine Ahnung gehabt, ist f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer erkl�rt nicht, weshalb bei dieser Ausgangslage die Vorinstanz zu Unrecht auf ein sorgfaltswidriges Verhalten schliesst. Die Beschwerde gen�gt diesbez�glich den Begr�ndungsanforderung von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Der Hinweis, in Erw�gung 6.2 des angefochtenen Urteils werde auf die nicht existierende Erw�gung 5.5.3 verwiesen (Beschwerde, S. 26), ist unbehelflich. Es ist ohne Weiteres erkennbar, dass der Verweis sich auf die vorinstanzliche Begr�ndung zur ungen�genden Abkl�rung in Erw�gung 5.5.2 bezieht.
10.1.�Der Beschwerdef�hrer macht eine fehlerhafte und willk�rliche Schadensbemessung geltend. Er f�hrt im Wesentlichen aus, die Vorinstanz gehe zu Unrecht vom Wiederverkaufswert zahmer Tiere aus. Es seien jedoch wilde Tiere in einem unbestimmten Gesundheitszustand von einer Weide weggebracht worden, wobei unklar war, ob sie tr�chtig waren. Die Aufwendung des Viehh�ndlers, das Kostenrisiko, die Wiederverkaufsmarge, die Kosten der F�tterung und tier�rztlicher Untersuchung sowie die Ungewissheit �ber den Gesundheitszustand und die Aufnahmef�higkeit der Tiere w�rden keinen ersatzf�higen Schaden darstellen (Beschwerde, S. 29). �berdies macht er sinngem�ss geltend, die Vorinstanz habe bei der Schadensbemessung seinen Anspruch auf R�ckzahlung des Darlehens zu Unrecht ausser Acht gelassen (Beschwerde, S. 21 und 28).
10.2.�Bei Zerst�rung oder Verlust einer Sache ist der Verkehrswert zu ersetzen, d.h. die Kosten, die f�r eine Wiederbeschaffung am Markt aufgewendet werden m�ssen ( INGEBORG SCHWENZER, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 6. Aufl. 2012, S. 118HONSELL/ ISENRING/KESSLER, Schweizerisches Haftpflichtrecht, 5. Aufl. 2013, S. 100). Der Gesch�digte muss sich in der Regel die Vorteile anrechnen lassen, die ihm aus der sch�digenden Handlung entstanden sind ( SCHWENZER, a.a.O., S. 98 ff.). Die Aufwendungen und das Risiko des Erwerbers der Tiere beeintr�chtigen ihren - objektiven - Verkehrswert nicht. Der Beschwerdef�hrer macht nicht geltend, dass die Wiederbeschaffungskosten geringer sind, als der von der Vorinstanz festgestellte St�ckpreis von Fr. 2'900.--. Die R�ge ist unbegr�ndet. Die vorinstanzliche Bestimmung des Verkehrswertes der entwendeten Tiere ist nicht zu beanstanden.
10.3.�C.________ war nicht Eigent�mer der K�he und konnte dem Beschwerdef�hrer kein Eigentum an ihnen verschaffen. Er konnte mit der �bergabe der K�he keine Schuld tilgen, weshalb eine allf�llige Forderung des Beschwerdef�hrers nicht untergehen konnte. Die Beschwerdegegnerin 2 blieb - sofern sie Darlehensnehmerin ist - zur R�ckzahlung verpflichtet und erfuhr durch die Wegnahme der K�he keinen Vorteil, welchen sie sich anrechnen lassen m�sste. Der Beschwerdef�hrer machte weder im kantonalen Verfahren (vgl. Berufungsantwort vom 15. Oktober 2012, S. 9 f.) noch vor Bundesgericht geltend, eine Verrechnungserkl�rung abgegeben zu haben. Die Vorinstanz hat zu Recht davon abgesehen, den Betrag der Darlehensforderung von der Schadenersatzsumme abzuziehen.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. Die Kosten sind dem unterliegenden Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegnerin 2 ist keine Entsch�digung zuzusprechen, da ihr im bundesgerichtlichen Verfahren keine Umtriebe entstanden sind.

References: Art. 95
 Art. 106
 BGE 
 Art. 41
 Art. 126
 Art. 126
 Art. 123
 Art. 126
 Art. 398
 Art. 122
 Art. 398
 Art. 126
 Art. 398
 Art. 398
 Art. 126
 BGE 
 Art. 41

Art. 80
 Art. 32
 Art. 32
 Art. 41
 Art. 924
 Art. 924
 Art. 42