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Timestamp: 2016-06-25 01:32:53+00:00

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socialnet Rezensionen: Dieter Schwab, Laszlo A. Vaskovics: Pluralisierung von Elternschaft und Kindschaft | socialnet.de
Dieter Schwab, Laszlo A. Vaskovics (Hrsg.): Pluralisierung von Elternschaft und Kindschaft
Dieter Schwab, Laszlo A. Vaskovics (Hrsg.): Pluralisierung von Elternschaft und Kindschaft. Familienrecht, -soziologie und -psychologie im Dialog. Verlag Barbara Budrich (Opladen, Berlin, Toronto) 2011. 280 Seiten. ISBN 978-3-86649-410-7. D: 36,00 EUR, A: 37,10 EUR, CH: 48,90 sFr.Recherche bei DNB KVK
In dem von Dieter
und Laszlo
A. Vaskovis
herausgegebenen Sammelband „Pluralisierung von Elternschaft und
Kindschaft – Familienrecht, -soziologie und -psychologie“,
zugleich Sonderheft des Jahres 2011 der Zeitschrift für
Familienforschung, werden die Beiträge für eine Tagung des
Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg
(ifb) und der Zeitschrift für Familienforschung am 19./20. November
2010 dokumentiert. Einige Beiträge im Sammelband nehmen zudem die
Ergebnisse der Tagung auf bzw. resümieren sie. Ziel der Tagung war
der Dialog zwischen Fachvertretern des Familienrechts, der
-soziologie und -psychologie. Die Tagung sollte ihnen die Gelegenheit
bieten, den Kenntnis- bzw. Diskussionsstand in der jeweils anderen
Disziplin wahrzunehmen und so zugleich Perspektiven und
Herausforderungen für die eigene Disziplin sichtbar machen.
einführenden Beiträgen der Herausgeber, die beide seit Jahrzehnten
für ihre jeweiligen Disziplinen entscheidende Denkanstöße gegeben
und so deren Entwicklung maßgeblich geprägt haben, finden sich
unter den Titeln Elternschaft, Kindschaft, Abstammung/Vaterschaft
Beiträge jeweils von Familienrechtlern, -soziologen und
-psychologen. Der Band schließt mit einem die Ergebnisse des Dialogs
bewertenden Beitrag von Dieter Schwab sowie einem Beitrag
eines multidisziplinären Autorenteam.
Familiensoziologen und -psychologen beschreiben die derzeitigen
Realitäten familiärer Lebensformen, weisen Forschungsdesiderate
nach, entwickeln Prognosen über zukünftige Entwicklungen und
formulieren teils Wünsche an das Familienrecht. Die juristischen
Beiträge stellen durchgängig die derzeitige Rechtslage im
Familienrecht des BGB teils auch rechtsvergleichend dar, überprüfen
die Regelungen zumeist im Hinblick auf ihre Vereinbarkeit mit dem
Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention und
formulieren Vorschläge für denkbare Reformen. Alle weiteren 17
Autoren sind bezogen auf die von ihnen bearbeitete Fragestellung
durchweg durch eine Vielzahl von Publikationen, Forschungsarbeiten
etc. ausgewiesen.
Rezension werden die Beiträge der Herausgeber und der
multidisziplinäre Beitrag ausführlicher, die übrigen kursorisch
Vaskovics stellt
in seinem einführenden Beitrag (S. 11 – 40) die nach seiner
Auffassung zunehmende Segmentierung und Multiplikation von
Elternschaft in der heutigen Gesellschaft durch Trennungen von
Eltern, medizinisch assistierte Fortpflanzung, gleichgeschlechtliche
Lebenspartnerschaften etc. dar. Bei den „Elternschaftsegmenten“
unterscheidet er zwischen einem sozialen, einem rechtlichen, einem
genetischen und einem biologischen Segment. Das biologische und das
genetische Segment fallen für ihn auseinander, wenn eine Frau ein
Kind austrägt und gebiert, das mit ihr genetisch nicht verwandt ist
– etwa bei Leihmutterschaft. Er konstatiert, dass sich im Verlauf
eines Lebens Elternschaftskonfigurationen vielfach wandeln, was
Veränderungen im Verwandtschaftssystem – etwa die Abnahme der
Verbindlichkeit von Verwandtschaft – zur Folge habe. Er behauptet
eine abnehmende Bedeutung der Blutsverwandtschaft bei parallel
zunehmender Kenntnis um die eigene Abstammung sowie eine immer
stärkere Dominanz der Mutter-Kind-Dyade als stabile Achse bei
mehreren, unterschiedliche Segmente wahrnehmenden Vätern. Die
ungeteilte Voll-Elternschaft befinde sich auf dem Rückzug. Es gäbe
eine zunehmende Ausdifferenzierung und Pluralisierung von
Kindschaftstypen, von Familien- und Verwandtschaftskonstellationen.
An das Recht formuliert er u.a. die Wünsche nach einer auch
rechtlichen Differenzierung zwischen rechtlicher und sozialer
Elternschaft und nach einer Stärkung der Position genetischer
einführenden Beitrag stellt Dieter
die Begriffe der genetischen, biologischen, rechtlichen und sozialen
Elternschaft (Kindschaft) von Laszlo A. Vaskovics im Spiegel der
rechtlichen Terminologie dar (S. 41 – 56). In seinem Beitrag werden
so die Grundzüge des Systems von Eltern- und Kindschaft im
Familienrecht des BGB deutlich – etwa die Tatsache, dass sich das
BGB bei der alleinigen Verwendung des Begriffs Eltern, Vater, Mutter
durchgängig und ausschließlich auf rechtliche Eltern, rechtliche
Väter und rechtliche Mütter bezieht, daneben nur vereinzelt Rechte
für andere Väter oder Mütter kenne und dies vielfach nicht unter
dem Begriff sozialer oder genetischer Elternschaft, sondern unterm
dem Label der sozial-familiären Beziehung. Er postuliert, dass das
geltende deutsche Recht vom Ideal der Einheit von genetischer,
rechtlicher und sozialer Elternschaft ausgehe. Insgesamt sei das
Recht durch die Tendenz gekennzeichnet, die einmal getroffene
rechtliche Zuordnung aufrechtzuerhalten – etwa durch die fehlende
Möglichkeit zur Anfechtung der Mutterschaft bei dem
Auseinanderfallen der genetischen Mutterschaft und der biologischen
im Sinne von Laszlo
A. Vaskovics
oder die Befristung der Möglichkeit zur Vaterschaftsanfechtung.
Zudem legt er dar, dass das Recht auch Regelungen für Personen
treffe, die die Funktionen von Teilen der Elternschaftsegmente im
Sinne von Laszlo
übernähmen,
ohne als Eltern zu gelten – etwa als Vormund oder Pfleger Teile der
rechtlichen Elternschaft oder als Pflegeeltern Teile der sozialen
Abschnitts Elternschaft stellen zunächst Daniel
Elternschaftskonstellationen bei Alleinerziehenden (S. 59 – 76)
unter dem Titel „Multiple Elternschaft in Deutschland“ eine
Analyse von Elternschaft in Folgepartnerschaften (S. 77 – 104) vor.
Nach ihren Analysen stelle sich familiäre Realität noch deutlich
vielfältiger dar als angenommen und dürfe – gerade auch im
Hinblick auf zukünftige Untersuchungen – heute nicht mehr
haushaltsbezogen gedacht werden. Die Haushaltsbezogenheit sei eine
Schwäche vieler bisheriger Untersuchungen. Im Anschluss befasst sich
mit dem Nebeneinander von rechtlicher Vaterschaft und anderweitiger
leiblicher Vaterschaft aus rechtlicher und rechtspolitischer
Perspektive (S. 105 – 120). Dabei liegt sein Fokus auf einer
Betrachtung der Möglichkeiten de lege lata und de lege ferenda eine
fehlende Übereinstimmung von rechtlicher und genetischer Vaterschaft
nachträglich zu korrigieren – etwa durch Erweiterung des
Anfechtungsrechts genetischer Väter. Martin
untersucht die Bedeutung von Elternschaft, „sozial-familiärer
Beziehung“ und „Bindungsperson“ im deutschen Recht insbesondere
im Hinblick auf das Umgangsrecht aller Personen im Umfeld des Kinds,
die nicht dessen rechtliche Eltern sind nach § 1685 BGB (S. 121 –
Zur Kindschaft
stellen Christian
Kindschaftskonstellationen in Vater-Mutter-Familien und in
Einelternfamilien dar (S. 139 – 156). Sie vertreten die Ansicht,
dass die bürgerliche Kernfamilie noch immer als besonders günstige
Struktur antizipiert werde. Diese Struktur sei nach den Ergebnissen
ihrer Untersuchungen – gerade auch in den Neuen Bundesländern –
immer mehr die Ausnahme. Zudem stellen sie die Ergebnisse ihrer
Forschung zu den Zusammenhängen zwischen Familienkonstellationen und
soziostrukturellen Variablen wie Schichtzugehörigkeit dar. Notwendig
seien weitere Studien zu den Konsequenzen des Aufwachsens in anderen
Strukturen für Wohlbefinden und Sozialisation von Kindern und
Jugendlichen heute. Martin
beschäftigt sich in seinem Beitrag unter dem Titel „Das Kind
zwischen Herkunftsfamilie und neuer Familie eines Elternteils“ (S.
157 – 172) mit den aus seiner Sicht allenfalls fragmentarischen
Regelungen im BGB zu diesen Familienkonstellationen. Er erörtert
unter anderem die sorgerechtlichen Befugnisse in Stieffamilien, das
sogenannte kleine Sorgerecht, § 1687b BGB, die Einbenennung in die
Stieffamilie, also die Änderung des Nachnamens des Kinds, § 1618
BGB, Möglichkeiten und Grenzen einer Verbleibensanordnung zugunsten
eines Stiefelternteils, § 1632 Abs. 4 BGB, sowie das Umgangsrecht
eines Stiefelternteils nach Trennung, § 1685 Abs. 2 BGB. Unter dem
Blickwinkel der Rechte des Kindes bewertet im Anschluss Marina
die „Segmentierung“ der Elternschaft (S. 173 – 187). Sie hält
die Rechte des Kinds in den derzeitigen Regelungen des BGB nur für
teilweise gewahrt. Aus der Perspektive des Verfassungsrechts sei
insbesondere bedenklich, dass das Kind keinen Einfluss auf eine
Begründung rechtlicher Vaterschaft durch Vaterschaftsanerkenntnis
habe und Vaterschaftsfeststellung ebenso wie -anfechtung
grundsätzlich vom Willen seines gesetzlichen Vertreters – meist
der allein zur elterlichen Sorge berechtigten Mutter – abhängig
seien. Ihr Beitrag umfasst daher auch Vorschläge zu Regelungen de
Abstammung/Verwandtschaft beginnt mit einem Beitrag von Wolfgang
in dem er untersucht, welche Bedeutung genetische Abstammung heute
für die Familien- und Verwandtschaftszugehörigkeit noch hat (S. 191
– 2 10). Er zieht das Fazit, dass der Abstammungsverwandtschaft
auch heute gegenüber der Affinalverwandtschaft aufgrund von sozialen
Beziehungen die wesentlichere Bedeutung zukomme. Im Anschluss
beleuchten Sabine
(S. 211 – 237) die Bedeutung der Abstammung für die
Identitätsfindung und Persönlichkeitsentwicklung in der Adoleszenz
bei Adoption und Samenspende und zeichnen den im Durchschnitt
unterschiedlichen Umgang mit diesen Fragen in beiden Familienformen
nach. Sie stellen zudem ihre Studie zu den Folgen einer frühen
Vaterabwesenheit nach Trennung der Eltern für die Identitätsfindung
vor. Insoweit ziehen sie den Schluss, dass sich aus ihrer Studie
keine Nachteile in der Identitätsfindung im Vergleich zu
Gleichaltrigen, die den Kontakt zu ihrem Vater erst zu einem späteren
Zeitpunkt verloren haben oder in Kernfamilien aufwachsen, ergeben
würden. So dann befasst sich Dagmar
mit der Aufspaltung der Mutterschaft bei medizinisch assistierter
Zeugung und ihrer rechtlichen Verordnung (S. 239 – 271). Sie
plädiert bei ausführlicher Begründung für eine Auflösung der
strikten Bindung der rechtlichen Mutterschaft an die Geburt des Kinds
im BGB und fordert eine Legalisierung der Eizellenspende und der
Leihmutterschaft. Dabei schließt sie ihren Beitrag mit weitgehenden
und detaillierten Vorschläge für eine Reform de lege ferenda ab.
Der Abschnitt wird durch einen Beitrag von Bettina
zur Auflösung nicht abstammungsgemäßer rechtlicher Elternschaft
und deren Auswirkungen auf die Beteiligten abgeschlossen, die sie für
reformbedürftig hält (S. 273 – 286). So begründet sie
Vorschläge, nach denen die rechtliche Vaterschaft de lege ferenda
auch allein mit Wirkungen für die Zukunft aufgelöst werden können
müsse, die Anfechtungsfristen flexibler zu gestalten seien und über
die Möglichkeit der Verankerung eines weiteren Mannes als Vaters
auch im BGB nachzudenken sei.
des Sammelwerks beginnt mit dem einzigen Beitrag in Coautorenschaft
einer Soziologin, Ilona
und einer Juristin, Eva
unter der Überschrift „Steuerung der Familie durch Recht?“ (S.
289 – 315). Die Autorinnen gehen von der Annahme aus, dass plurale
Familienformen bei historischer Betrachtung schon immer die Regel und
nicht die Ausnahme gewesen seien. Entscheidend für einen
Reformbedarf de lege ferenda sei daher auch, wie offen rechtliche
Regelungen für den Wandel familiärer Realitäten seien. Vor diesem
Hintergrund untersuchen die Autorinnen die einschlägigen Normen im
Familienrecht des BGB, in Art. 6 GG und in der Europäischen
Menschenrechtskonvention. Sie weisen nach, dass der Begriff Eltern in
Art. 6 Abs. 2 GG auch Eltern Schutz gewährt, die nicht zugleich
rechtliche Eltern im Sinne des BGB sind, darüberhinausgehend
zeitgleich auch mehrere Personen als Eltern in den Schutzbereich des
Art. 6 Abs. 2 GG fallen könnten. Die Unterscheidung von genetischer
und biologischer Elternschaft wird von den Autorinnen ausdrücklich
abgelehnt. Entwickele die ein Kind austragende Frau, die nicht die
genetische Mutter des Kinds sei, aufgrund der Schwangerschaft eine
emotionale Bindungen zu dem Kind, so entsteht eine soziale Beziehung,
Diese verdiene gegebenenfalls rechtlichen Schutz – jedoch nicht
allein, weil sie biologisch begründet sei, sondern weil ihr darüber
hinaus eine soziale Komponente hinzukomme. Generell unterstreichen
sie die Bedeutung des Richterrechts – insbesondere in Form der
Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und
des Bundesverfassungsgerichts – für die Weiterentwicklung des
Familienrechts des BGB. Ihre These unterlegen sie mit zahlreichen
Entscheidungen – auch wesentlichen, die erst nach der Tagung im
November 2010 ergingen – des Europäischen Gerichtshofs für
Menschenrechte und des Bundesverfassungsgerichts seit dem
Inkrafttreten der Kindschaftsrechtsreform 1998, in denen Regelungen
im BGB zum Umgang, zur Abstammung, zur elterlichen Sorge, zum
Betreuungsunterhalt, zur Adoption etc. als grundgesetzwidrig oder
nicht menschenrechtskonform bewertet worden seien. Sie ziehen das
Fazit, dass das Grundgesetz und die Europäische
Menschenrechtskonvention demnach anders als das Familienrecht des BGB
hinreichend offen für einen Wandel seien. Abschließend
thematisieren sie die Gründe für die „Blockadehaltung“ des
Gesetzgebers, die sie besonders im Hinblick auf die weiterhin im BGB
fehlende Gleichstellung von außerhalb einer Ehe geborener Kinder
Gleichsam als Fazit
der Tagung im Hinblick auf Voraussetzungen und Grenzen einer
interdisziplinären Zusammenarbeit lässt sich der den Sammelband
abschließende Beitrag von Dieter
„Fragen zwischen Sozial- und Rechtswissenschaften bei
familienbezogener Forschung“ (S. 317 – 324) verstehen. Er legt
die unterschiedlichen Zielrichtungen von Familiensoziologie und
Familienrecht dar. Familiensoziologie wolle Realität der Familie
empirisch erfassen, beschreiben und theoretisch erklären. Hingegen
wolle, könne und solle Familienrecht nicht Realität darstellen,
sondern ein Regelwerk gerade auch für Konfliktfälle zur Verfügung
stellen. Soziologische Realitätserfassung und rechtliche
Betrachtungsweise würden zu einer unterschiedlichen Art und Weise
der Erfassung familiärer Beziehungen führen – wie er u.a. anhand
der Begriffe alleinerziehend, soziale Elternschaft, sozial-familiäre
Beziehung erörtert. Voraussetzung für eine interdisziplinäre
Zusammenarbeit sei der offene Ausweis dieser Unterschiede.
in diesem Sammelband enthalten Beiträge laden zur Auseinandersetzung
ein, sind jedoch selbst so unterschiedlich und breit gestreut,
vertreten vielfach konträre Standpunkte, dass es anmaßend und müßig
erscheint, durch eine Rezension weitere Standpunkt hinzuzufügen.
Stattdessen seien abschließend exemplarisch einige Fragen
aufgeworfen, auf die die Autoren der Beiträge und sicherlich auch
die Leser und Leserinnen des Sammelbands ganz unterschiedliche
Antworten finden (werden): Ist eine Segmentierung von Elternschaft
bei historischer Betrachtung etwas Neues oder nicht? Ist aus
soziologischer/rechtlicher Perspektive die Einführung der Kategorie
der biologischen Elternschaft, insbesondere der biologischen Mutter,
erforderlich? In welchem Umfang spiegelt sich die gemeinsame
elterliche Sorge nach Trennung und Scheidung nach den
Kindschaftsrechtsreformen, das Wechselmodell, etc. bereits in den
soziologischen Untersuchungen? Welche Bedeutung besitzt
Blutsverwandtschaft heute? Ist von einer Stärkung der
Mutter-Kind-Dyade auszugehen, wenn von einer weitreichende Stärkung
der Rechte der rechtlichen und/oder genetischen Väter nichtehelicher
Kinder auszugehen ist? Besteht der in der Mehrzahl der juristischen
Beiträge angenommene Reformbedarf wirklich in diesem Umfang und
werden die Folgen von Reformen bei den Vorschlägen bereits
hinreichend erwogen? Zahllose weitere Fragen ließen sich aus den
Beiträgen exzerpieren. Als Juristin hätte sich die Rezensentin
dabei auf der Suche nach Antworten in einzelnen juristischen
Beiträgen eine breitere Einbeziehung des Richterrechts und der
rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten außerhalb des Familienrechts –
etwa durch Sorgerechtsvollmachten – vorstellen können.
Lektüre von „Pluralisierung von Elternschaft und Kindschaft“
wird für jeden, der sich mit Familien, Eltern und Kindern befasst,
eine unverzichtbare, spannende und anregende Lektüre darstellen!
RezensentinProf. Dr. Birgit Hoffmann
Alle 1 Rezensionen von Birgit Hoffmann anzeigen.Besprochenes Werk kaufen
Birgit Hoffmann. Rezension vom 02.02.2012 zu: Dieter Schwab, Laszlo A. Vaskovics (Hrsg.): Pluralisierung von Elternschaft und Kindschaft. Familienrecht, -soziologie und -psychologie im Dialog. Verlag Barbara Budrich (Opladen, Berlin, Toronto) 2011. ISBN 978-3-86649-410-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/11764.php, Datum des Zugriffs 25.06.2016.

References: de lege lata
de lege ferenda
 § 1685
 § 1687
 § 1618
 § 1632
 § 1685
de lege ferenda
de lege ferenda
de lege ferenda
 Art. 6

Art. 6

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