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Timestamp: 2016-10-27 20:55:06+00:00

Document:
Pr�sident Borella, Bundesrichter R�edi und Bundesrichterin Leuzinger; Gerichtsschreiberin Fleischanderl
Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft, General Guisan-Strasse 40, 8400 Winterthur, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Marianne I. Sieger-Giger, Kuttelgasse 8, 8022 Z�rich,
A.- Die 1968 geborene B.________ arbeitete seit 15. September 1984 als Lebensmittelverk�uferin bei der Firma Z.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der "Neuenburger" Schweizerische Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Neuenburger") obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 19. November 1984 wurde sie auf ihrem Mofa seitw�rts von einem Personenwagen angefahren und erlitt durch den nachfolgenden Sturz eine Platzwunde an der Stirn, eine Distorsion und Kontusion des linken Knies mit Ergussbildung sowie multiple Sch�rfungen und Kontusionen allseits (Arztzeugnis des Hausarztes Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH f�r Allgemeine Medizin, vom 8. November 1985). Nach dreiw�chiger Arbeitsunf�higkeit wurde die �rztliche Behandlung Mitte Dezember 1984 abgeschlossen. Auf Grund andauernder starker Kopfschmerzen �berwies Dr. med. H.________ B.________ im Sommer 1986 an Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, Elektroenzephalographie, Elektromyographie, welcher mit Bericht vom 18. August 1986 einen normalen neurologischen Untersuchungsbefund erhob. Nachdem verst�rkt zervikale Beschwerden aufgetreten waren, diagnostizierte der Chiropraktor Dr. A.________ nach �berweisung der Patientin durch den neuen Hausarzt Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH f�r Allgemeine Medizin, mit Bericht vom 24. April 1990 ein rezidivierendes Zervikalsyndrom mit zervikocephaler Symptomatik; die Behandlung wurde am 6. Juli 1990 abgeschlossen. Auf R�ckfallmeldung vom 28. August 1991 hin holte die "Neuenburger" u.a. Arztzeugnisse und Berichte des Dr. med. T.________ vom 25. Oktober, 29. November 1991 und 24. August 1992 sowie des Dr. A.________ vom 9. Juli 1993 ein und liess die Versicherte erneut durch Dr. med. S.________ untersuchen (Gutachten vom 8. September 1993). Gest�tzt darauf sprach sie B.________ mit Verf�gung vom 7. M�rz 1994 eine Integrit�tsentsch�digung auf der Basis einer Integrit�tseinbusse von 10 % zu; die �bernahme weiterer Heilbehandlungskosten wie auch die Ausrichtung einer Rente wurden abgelehnt.
Mit Schreiben vom 22. August 1995 erw�hnte die Versicherte, welche seit anfangs August 1991 nurmehr zu 50 % einer Erwerbst�tigkeit nachgeht und seit 1. August 1992 eine halbe Rente der Invalidenversicherung erh�lt, gegen�ber der "Neuenburger" unter Hinweis auf ein zuhanden der Invalidenversicherung erstattetes Gutachten der Frau Dr. med. C.________, Spezial�rztin FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 15. Mai 1995 ein sich nachtr�glich entwickeltes psychisches Leiden, worauf der Unfallversicherer u.a. Berichte des Dr. med. T.________ vom 14. Dezember 1996 und des in der Praxis des Dr. A.________ t�tigen Dr. K.________ vom 15. Dezember 1996 beizog. Die "Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Winterthur") holte als Rechtsnachfolgerin der "Neuenburger" Expertisen des Prof. Dr. med. X.________, Klinik Y.________, Neurologie und Neurophysiologie, vom 2. Februar 1998 und des Dr. med. W.________, Spital D.________, Sozialpsychiatrie, vom 30. Juni 1998 sowie eine Stellungnahme ihres beratenden Psychiaters Dr. med E.________ vom 15. September 1998 ein. Am 24. November 1998 verf�gte sie mit der Begr�ndung, die geklagten Gesundheitsbeschwerden st�nden in keinem urs�chlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 19. November 1984 mehr, die Einstellung der Pflegeleistungen und Kostenverg�tungen per 30. Juni 1998. Daran hielt sie auf Einsprache hin nach Beizug einer Stellungnahme des beratenden Arztes Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, vom 28. Juli 1999 fest (Einspracheentscheid vom 6. August 1999).
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern in Bejahung des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhanges gut, hob den angefochtenen Einspracheentscheid auf und wies die Sache an die "Winterthur" zur�ck, damit diese �ber die gesetzlichen Leistungen verf�ge (Entscheid vom 10. Oktober 2000).
C.- Die "Winterthur" f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, es sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben.
Die Vorinstanz schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. B.________ l�sst ebenfalls deren Abweisung beantragen, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.- Das kantonale Gericht hat die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze bez�glich des f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers zun�chst vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 123 V 45 Erw. 2a) zutreffend dargelegt. Im vorinstanzlichen Entscheid richtig wiedergegeben ist ferner die Judikatur zur weiter vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 f. Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, 121 V 49 Erw. 3a mit Hinweisen) und bei psychischen Unfallfolgen im Besonderen (BGE 115 V 133), zu den Begriffen des R�ckfalles und der Sp�tfolgen (Art. 11 UVV; BGE 118 V 296 f. Erw. 2c; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 Erw. 2) sowie zum im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 f. Erw. 1b, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 195 Erw. 2). Darauf wird verwiesen. Gleiches gilt hinsichtlich der Erw�gungen, wonach die Beurteilung der Ad�quanz in F�llen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der Halswirbels�ule (HWS) geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, nach den f�r psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelten Kriterien vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen).
2.- Streitig und zu pr�fen ist zun�chst, ob die geklagten Beschwerden - wie von Vorinstanz und Beschwerdegegnerin vertreten - in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 19. November 1984 stehen.
a) Frau Dr. med. C.________ gab in ihrem psychiatrischen Gutachten vom 15. Mai 1995 an, die Versicherte leide an einer Anpassungsst�rung mit emotionaler und somatoformer Symptomatik nach Schleudertrauma der HWS (ICD-10: F 43.2), auf Grund welcher seit 4. Juni (recte wohl: August) 1991 eine um 50 % eingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit bestehe. Dr. med. W.________ f�hrte in seinem Gutachten vom 30. Juni 1998 aus, es liege eine schwere chronifizierte Anpassungsst�rung mit somatischen Symptomen, depressiven Elementen und schon in der Kindheit offensichtlichen neurotischen Verarbeitungsmechanismen vor. Auch die beratenden �rzte der Beschwerdef�hrerin bejahten die Existenz eines psychischen Beschwerdebildes, welches der Psychiater Dr. med. E.________ in seiner Stellungnahme vom 15. September 1998 als weitgehend pers�nlichkeitsbedingte psychogene St�rung qualifizierte, und das Dr. med. F.________ mit Bericht vom 28. Juli 1999, worin von klaren psychischen Ver�nderungen die Rede ist, als somatoforme Schmerzst�rung bezeichnete.
b) Im Lichte dieser medizinischen Aktenlage ist mit dem kantonalen Gericht davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin an psychischen, die Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigenden St�rungen leidet. In einl�sslicher W�rdigung auch der �brigen im Administrativ- und Einspracheverfahren eingeholten oder beigezogenen, im angefochtenen Entscheid detailliert wiedergegebenen �rztlichen Unterlagen, namentlich des Berichtes des Dr. med. S.________ vom 18. August 1986, des Gutachtens desselben Arztes vom 8. September 1993, des �rztlichen Zeugnisses des Dr. med. T.________ vom 24. August 1992 sowie des Gutachtens des Prof. Dr. med. X.________ vom 2. Februar 1998, hat die Vorinstanz ferner ausf�hrlich und schl�ssig dargelegt, dass die seit 1991 im Vordergrund stehenden psychischen Beschwerden mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit im Sinne einer Sp�tfolge auf den Unfall vom 19. November 1984 zur�ckzuf�hren sind, zumal es rechtsprechungsgem�ss gen�gt, wenn das Unfallereignis eine Teilursache f�r die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen darstellt (BGE 121 V 329 Erw. 2a).
c) Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu f�hren.
aa) Soweit sie geltend macht, die Unfallkausalit�t der psychischen Beschwerden sei zu verneinen, da diese erst mehr als sechs Jahre nach dem Unfall erstmals aufgetreten seien, ist ihr entgegenzuhalten, dass allein auf Grund der geringen Anzahl von �rztlichen Angaben im besagten Zeitraum nicht auf das g�nzliche Fehlen einer psychischen St�rung geschlossen werden darf. Den Aussagen der Frau Dr. med. C.________ (im Gutachten vom 15. Mai 1995) wie auch des Dr. med. W.________ (im Gutachten vom 30. Juni 1998) zufolge bestehen Anhaltspunkte im Verhalten der Versicherten, die auf eine nachtr�glich zu bejahende Behandlungsbed�rftigkeit und damit auf Br�ckensymptome schliessen lassen. Der seitens der Beschwerdef�hrerin vorgebrachte Einwand der langen Latenzzeit ist somit nicht stichhaltig. Es bleibt im �brigen darauf hinzuweisen, dass - entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde - auch die Dauerhaftigkeit einer unfallbedingten psychischen Sch�digung rechtsprechungsgem�ss unter bestimmten Voraussetzungen gegeben sein kann (BGE 124 V 39 ff. Erw. 5, 210 ff. Erw. 4, worin das Eidgen�ssische Versicherungsgericht sich insbesondere auch mit der von Prof. Dr. med. Kind vertretenen Auffassung auseinandergesetzt hat).
bb) Was ferner das von der Beschwerdef�hrerin beanstandete neurologische Gutachten des Dr. med. S.________ vom 8. September 1993 anbelangt, ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass es den f�r den Beweiswert �rztlicher Dokumente rechtsprechungsgem�ss entscheidenden Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen) vollumf�nglich gen�gt. Insbesondere �berzeugen die einl�sslich begr�ndeten Schlussfolgerungen des Neurologen auch hinsichtlich der - gerade in Kenntnis des eigenen Berichtes vom 18. August 1986 und des darin (noch) verneinten Vorliegens posttraumatischer St�rungen nunmehr bejahten - Unfallkausalit�t der Beschwerden.
cc) Dem Einwand in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, Prof. Dr. med. X.________ habe in seinem Gutachten vom 2. Februar 1998 ausgef�hrt, die geltend gemachte Arbeitsunf�higkeit von 50 % lasse sich unfallbedingt nicht rechtfertigen, ist sodann entgegenzuhalten, dass es sich dabei um eine lediglich die neurologischen Aspekte der gesundheitlichen St�rungen ber�cksichtigende Beurteilung handelt und der Experte im Hinblick auf den psychischen Gesundheitszustand ausdr�cklich die Einholung eines psychiatrischen Obergutachtens r�t. Des Weitern gab Prof. Dr. med. X.________ auf die Frage nach dem Kausalzusammenhang ebenfalls an, die ge�usserten Beschwerden seien wahrscheinlich auf den Unfall vom 19. November 1984 zur�ckzuf�hren, was - wie bereits dargelegt (Erw. 2b in fine hievor) - im Sinne der erforderlichen Teilurs�chlichkeit der Sch�digung auch im Zusammenspiel mit den im Gutachten erw�hnten unfallfremden Faktoren gen�gt. Auch aus den Stellungnahmen der beiden beratenden �rzte vermag die Beschwerdef�hrerin nichts zu Gunsten ihres Standpunktes abzuleiten. W�hrend die Feststellung des Dr. med. F.________ im Bericht vom 28. Juli 1999, die psychischen Ver�nderungen seien als nicht unfallkausale somatoforme Schmerzst�rung zu qualifizieren, im Wesentlichen mit dem - durch das in Erw. 2c/aa hievor Gesagte widerlegten - Argument des mehrj�hrigen beschwerdefreien Zeitintervalls sowie der erst im Jahre 1991 "pl�tzlich" eingetretenen Arbeitsunf�higkeit begr�ndet wird, beruft sich der Psychiater Dr. med. E.________ in seiner Beurteilung vom 15. September 1998 hinsichtlich der mangelnden Unfallkausalit�t in erster Linie auf die Pers�nlichkeitsstruktur der Beschwerdegegnerin, ohne die Versicherte indes selber untersucht zu haben oder substanziierte Gr�nde f�r seine Aussage vorzubringen. In Bezug auf die Frage des nat�rlichen Kausalzusammenhanges ebenfalls nicht aussagekr�ftig sind ferner die gutachtlichen Ausf�hrungen des Dr. med. W.________ vom 30. Juni 1998, wobei f�r die wesentlichen Kritikpunkte vollumf�nglich auf die ausf�hrlichen und zutreffenden Darlegungen im angefochtenen Entscheid verwiesen wird, denen das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nichts beizuf�gen hat.
d) Ob die Beschwerdegegnerin anl�sslich des Unfallereignisses vom 19. November 1984 ein eigentliches Schleudertrauma der HWS erlitten hat, wie seitens der Dres. med. T.________ (Arztzeugnisse und Berichte vom 25. Oktober, 29. November 1991 und 24. August 1992), S.________ (Gutachten vom 8. September 1993), C.________ (Gutachten vom 15. Mai 1995) und X.________ (Gutachten vom 2. Februar 1998) erw�hnt wird, braucht - wie die nachstehenden Erw�gungen zeigen - nicht abschliessend beurteilt zu werden.
3.- a) Das kantonale Gericht hat die Ad�quanzbeurteilung nach den f�r psychische Unfallfolgen in BGE 115 V 138 ff. Erw. 6 entwickelten und seither st�ndig angewandten Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts vorgenommen (best�tigt u.a. in BGE 124 V 44 Erw. 5c/bb und 213 f. Erw. 4b; SVR 1999 UV Nr. 10 S. 31 Erw. 2). Dies ist angesichts des Umstands, dass die ausgepr�gte psychische Problematik der Versicherten - selbst bei Vorliegen von Beschwerden eines Schleudertraumas der HWS - jedenfalls klar im Vordergrund steht, korrekt (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen; vgl. Erw. 1 in fine hievor).
b) Ausgehend vom augenf�lligen Geschehensablauf hat die Vorinstanz den Unfall vom 19. November 1984 im Rahmen der Einteilung, wie sie f�r die Belange der Ad�quanzbeurteilung Anwendung findet (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6), angesichts der Judikatur (dargestellt u.a. in RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 ff. Erw. 4b/bb sowie 1995 Nr. U 215 S. 91 Erw. b) zu Recht - entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin - den mittelschweren Ereignissen zugeordnet. Im Lichte der folglich heranzuziehenden, in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa aufgelisteten Kriterien hat sie ferner mit eingehender Begr�ndung das Vorliegen von k�rperlichen Dauerschmerzen, einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung sowie einer �rztlichen Fehlbehandlung bejaht. Auf diese Erw�gungen ist vollumf�nglich zu verweisen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts geltend gemacht, was diese Schlussfolgerungen in Zweifel ziehen k�nnte. Namentlich kann keine Rede davon sein, dass die �rztliche Behandlung der somatischen Unfallfolgen bereits im Dezember 1984 abgeschlossen war. Laut Bericht des Dr. med. S.________ vom 18. August 1986 litt die Versicherte in jenem Zeitpunkt bereits seit einigen Monaten wiederum an starken Kopfschmerzen, welche gem�ss gutachtlichen Ausf�hrungen desselben Arztes vom 8. September 1993, der Frau Dr. med. C.________ vom 15. Mai 1995 sowie des Prof. Dr. med. X.________ vom 2. Februar 1998 und nach Arztbericht des Dr. med. T.________ vom 14. Dezember 1996 auch in den sp�teren Jahren trotz medikament�ser und therapeutischer Massnahmen persistierten. Ferner klagte die Beschwerdegegnerin anfangs 1990 gegen�ber ihrem Hausarzt Dr. med. T.________ �ber erneut verst�rkt auftretende zervikale Beschwerden mit damit verbundenem Schwindelgef�hl. Dieser �berwies sie hierauf an den Chiropraktor Dr. A.________, der mit Bericht vom 24. April 1990 ein rezidivierendes Zervikalsyndrom mit zervikocephaler Symptomatik und im Bericht vom 9. Juli 1993, nachdem sich die Beschwerden wiederum intensiviert hatten, ein rezividierendes Zervikocephalsyndrom mit segmentaler Instabilit�t der mittleren HWS bei Status nach Deflexionstrauma der HWS diagnostizierte. In seinem Gutachten vom 8. September 1993 sprach Dr. med. S.________ ebenfalls von seit Jahren bestehenden Beschwerden ("Verspannungen") im Nackenbereich und auch der in der Praxis des Dr. A.________ t�tige Dr. K.________ stellte mit Bericht vom 15. Dezember 1996 die Diagnose eines rezidivierenden posttraumatischen Zervikalsyndroms, wobei er unter der Rubrik "Bisherige Behandlungen" die Zeiten vom 12. Januar bis 27. M�rz 1995, vom 21. August bis 11. Oktober 1995 und vom 9. Januar bis 13. Februar 1996 angab. Ferner betonte die Versicherte auch gegen�ber Prof. Dr. med. X.________ - wie dessen Gutachten vom 2. Februar 1998 zu entnehmen ist - die weitgehend persistierenden Nackenbeschwerden. Angesichts dieser medizinischen Aktenlage sind die Ad�quanzkriterien der k�rperlichen Dauerschmerzen wie auch der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung zweifelsfrei in ausgepr�gter Form erf�llt, was praxisgem�ss bei Unf�llen, die dem mittelschweren Bereich angeh�ren, zur Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhanges gen�gt (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb). Ob das Kriterium der �rztlichen Fehlbehandlung ebenfalls als gegeben erachtet werden muss, kann damit dahingestellt bleiben. Mit der Vorinstanz ist es namentlich im Hinblick auf die Beurteilung durch Dr. med. W.________ in dessen Gutachten vom 30. Juni 1998, wonach die Unterlassung einer schon sehr bald nach dem Unfall objektiv notwendigen psychotherapeutischen Aufarbeitung zur sp�teren Verschlimmerung der psychischen Beschwerden beitrug, indes eher zu bejahen.
4.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend steht der Beschwerdegegnerin eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
hat der Beschwerdegegnerin f�r das Verfahren

References: BGE 
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in fine
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in fine
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 Art. 135