Source: http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3X.HTM
Timestamp: 2018-09-20 01:30:08+00:00

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2° das Hindernis des Verbrechens nach ⇒ can.1090.
§ 2. Unter den gleichen Umständen wie in § 1, aber nur in jenen Fällen, in denen nicht einmal der Ortsordinarius angegangen werden kann, besitzen dieselbe Dispensvollmacht der Pfarrer, der ordnungsgemäß delegierte geistliche Amtsträger sowie der Priester oder Diakon, der bei einer Eheschließung gemäß ⇒ can.1116, § 2 anwesend ist.
Can. 1080 — § 1. Sooft ein Hindernis zu einem Zeitpunkt entdeckt wird, an dem schon alles zur Hochzeit vorbereitet ist und die Eheschließung nicht ohne wahrscheinliche Gefahr eines schweren Nachteils aufgeschoben werden kann, bis die Dispens von der zuständigen Autorität erlangt wird, hat der Ortsordinarius die Vollmacht, von allen Hindernissen zu dispensieren mit Ausnahme der in ⇒ can.1078, § 2, n. 1 erwähnten; unter der Voraussetzung, daß der Tatbestand geheim ist, haben dieselbe Vollmacht auch alle, die in ⇒ can.1079, §§ 2—3 genannt sind, unter Wahrung der dort vorgeschriebenen Bedingungen.
Can. 1081 — Der Pfarrer oder der Priester oder der Diakon, von denen in ⇒ can.1079, § 2 die Rede ist, haben den Ortsordinarius über die für den äußeren Bereich erteilte Dispens sofort zu benachrichtigen; diese ist im Ehebuch zu vermerken.

References: § 2
 § 1
 § 2
 § 1
 § 2
 § 2