Source: http://wsj-schach.de/jugendordnungen/1521-jugendspielordnung-der-wuerttembergischen-schachjugend
Timestamp: 2018-08-17 15:28:46+00:00

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Auf geht's nach Japan - 45. Deutsch-Japanischer Simultanaustausch
Vereinskonferenz Allersberg - "Wo drückt der Schuh?"
1.1 In der Württembergischen Schachjugend (im folgenden WSJ genannt) werden alljährlich folgenden Turniere ausgetragen:
Württembergische Einzelmeisterschaft für Jugendliche unter 18 Jahren (WEM U-18)
Württembergische Einzelmeisterschaft für Jugendliche unter 16 Jahren (WEM U-16)
Württembergische Einzelmeisterschaft für Jugendliche unter 14 Jahren (WEM U-14)
Württembergische Einzelmeisterschaft für Jugendliche unter 12 Jahren (WEM U-12)
Württembergische Einzelmeisterschaft für Jugendliche unter 10 Jahren (WEM U-10)
Württembergische Einzelmeisterschaft für weibliche Jugendliche unter 18 Jahren (WEM U-18w)
Württembergische Einzelmeisterschaft für weibliche Jugendliche unter 16 Jahren (WEM U-16w)
Württembergische Einzelmeisterschaft für weibliche Jugendliche unter 14 Jahren (WEM U-14w)
Württembergische Vereins-Jugend-Mannschaftsmeisterschaft (Jugendverbandsliga)
Württembergische Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaft für Jugendliche unter 16 Jahren (WVM U-16)
Württembergische Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaft für Jugendliche unter 14 Jahren (WVM U-14)
Württembergische Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaft für Jugendliche unter 12 Jahren (WVM U-12)
Württembergische Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaft für Jugendliche unter 10 Jahren (WVM U-10)
Württembergische Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaft für Mädchen unter 20 Jahren (WVM U-20w). Anstelle der WVM U-20w ist auch eine gemeinsame Meisterschaft mit der Badischen Schachjugend möglich.
Württembergische Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaft für Mädchen unter 14 Jahren (WVM U-14w). Anstelle der WVM U-14w ist auch eine gemeinsame Meisterschaft mit der Badischen Schachjugend möglich.
Württembergische Schulschach-Mannschaftsmeisterschaften (WSSM)
Württembergische Jugendpokalturniere für Jugendliche unter 8, 10 und 12 Jahren
Württembergische Jugend-Blitz-Einzelmeisterschaft (WJBEM). Das Turnier wird offen ausgeschrieben und kann bei Bedarf stattfinden.
1.2 An diesen Veranstaltungen können alle Jugendlichen teilnehmen, die durch ihre Mitgliedsorganisationen dem Schachverband Württemberg e.V. angehören. Im Falle einer Baden-Württembergischen Meisterschaft sind auch alle Jugendlichen, die durch ihre Mitgliedsorganisationen dem Badischen Schachverband angehören, teilnahmeberechtigt. Diese Bestimmung gilt nicht für das Schulschach.
Jugendliche U-18, die das 18. Lebensjahr noch nicht überschritten haben (Stichtag 1.1.).
Jugendliche U-16, die das 16. Lebensjahr noch nicht überschritten haben (Stichtag 1.1.).
Jugendliche U-14, die das 14. Lebensjahr noch nicht überschritten haben (Stichtag 1.1.).
Jugendliche U-12, die das 12. Lebensjahr noch nicht überschritten haben (Stichtag 1.1.).
Jugendliche U-10, die das 10. Lebensjahr noch nicht überschritten haben (Stichtag 1.1.).
Weibliche Jugendliche U-18, die das 18. Lebensjahr noch nicht überschritten haben (Stichtag 1.1.).
Weibliche Jugendliche U-16, die das 16. Lebensjahr noch nicht überschritten haben (Stichtag 1.1.).
Weibliche Jugendliche U-14, die das 14. Lebensjahr noch nicht überschritten haben (Stichtag 1.1.).
Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaften (Jugendverbandsliga). Jede Mannschaft besteht aus 6 Jugendlichen unter 20 Jahren (Stichtag 1.1.).
Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaften U-16 (WVMM U-16). Gespielt wird in Vierermannschaften, s.a. 2.
Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaften U-14 (WVMM U-14). Gespielt wird in Vierermannschaften, s.a. 3.
Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaften U-12 (WVMM U-12). Gespielt wird in Vierermannschaften, s.a. 4.
Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaften U-10 (WVMM U-10). Gespielt wird in Vierermannschaften, s.a. 5.
Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaften Mädchen U-20w (WVMM U-20w). Gespielt wird in Vierermannschaften.
Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaften Mädchen U-14w (WVMM U-14w). Gespielt wird in Vierermannschaften, s.a. 8.
Württ. Schulschach-Mannschaftsmeisterschaft. Für die Teilnahmeberechtigung an dieser Meisterschaft gelten die Bestimmungen über Schulschachwettbewerbe der Deutschen Schachjugend.
Jugendliche U-8, die das 8. Lebensjahr noch nicht überschritten haben (Stichtag 1.1.);
Jugendliche U-10, die das 10. Lebensjahr noch nicht überschritten haben (Stichtag 1.1.);
Stichkampf für die Verbandsjugendliga. Jede Mannschaft besteht aus 6 Jugendlichen unter 20 Jahren (Stichtag 1.1.).
1.3. Soweit nichts anderes vermerkt, gelten für die Turniere folgende Bestimmungen:
Die Bedenkzeit ist mindestens so zu wählen wie es die DSB-Wertungsordnung als Mindestbedenkzeit zur DWZ-Auswertung festlegt.
Einzelturniere: Bei Punktgleichheit gelten folgende Kriterien:
Buchholz-Wertung,
Buchholz-Feinwertung,
Siegwertung,
Startrangliste (nach der DWZ-Halbjahresliste).
Rundenturniere:
Startrangliste.
Spielberechtigt für eine Mannschaft ist nur, wer am 15. Juli des Vorjahres für keinen anderen Verein spielberechtigt war.
Bei Punktgleichheit gelten folgende Kriterien:
Höhere Zahl der Brettpunkte,
Stichkämpfe / K.O.
Höhere Zahl der Brettpunkte
1.4. Die WSJ regelt den Jugend-Spielverkehr auf Verbandsebene, im einzelnen:
die unter 1.1. genannten Württ. Jugend-Meisterschaften,
die unter 4.4 b) genannten Stichkämpfe,
Jugendveranstaltungen überregionaler Art,
Unter Berücksichtigung der finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten jeweils nach Bedarf Wettbewerbe für Schulschach, Mädchenschachwettbewerbe sowie Jugendschachveranstaltungen für bestimmte Altersgruppen.
1.5. Der Spielausschuß bzw. das von ihm beauftrage Mitglied regelt die Wettkämpfe vor Turnierbeginn im Detail und teilt dies den beteiligten Spielern bzw. Vereinen rechtzeitig mit. Außer den in der Satzung der WSJ beschlossenen Richtlinien sind auch die von der Deutschen Schachjugend für die übergeordneten Turniere beschlossenen Regeln soweit wie möglich zu berücksichtigen.
§ 2 Württembergische U-18-, U-16-, U-14- Einzelmeisterschaften sowie Mädchen Einzelmeisterschaften U-18w, U-16w und U-14w
2.1 Zusätzlich zu den D-Kader Spielern nehmen maximal 22 Teilnehmer bei 7 Runden Schweizer System teil. Dieses Teilnehmerfeld setzt sich wie folgt zusammen:
Jeder Bezirk entsendet 2 Teilnehmer.
Die zwei Bezirke mit den meisten gemeldeten Jugendlichen je Altersklasse entsenden je einen weiteren Teilnehmer in diesen Altersklassen.
Sechs weitere Plätze werden nach Qualität auf Grundlage des D’Hondt-Verfahrens auf die Bezirke verteilt. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage der Ergebnisse der betroffenen Jahrgänge bei den vorangegangenen zwei Jugend-Einzelmeisterschaften. Die genaue Berechnungsweise regeln die Ausführungsbestimmungen.
Alle D-Kaderspieler.
Der Spielleiter vergibt auf Antrag in Härtefällen bis zu zwei Freiplätze.
2.2. Gespielt wird mit der Bedenkzeit 40 Züge in zwei Stunden und eine halbe Stunde für den Rest der Partie.
2.3 Der Sieger erhält den Titel „Württ. Jugendmeister U-18, Württ. Jugendmeister U-16, Württ. Jugendmeister U-14, Württ. Mädchenmeister U-18, Württ. Mädchenmeister U-16, Württ. Mädchenmeister U-14”.
2.4 Die WJEM finden in der Regel alljährlich in der Woche nach Ostern statt.
2.5 Der Sieger der U-18-Jugendmeisterschaft der WSJ erhält einen Freiplatz für das nächste Meisterturnier des SVW. Die Zweit- bis Fünftplatzierten der U-18 Meisterschaft erhalten einen Freiplatz für das nächste Kandidatenturnier des SVW.
2.6 Die Siegerin der U-18-Jugendmeisterschaft Mädchen ist teilnahmeberechtigt an der nächsten Meisterturnier der Damen. Die Zweit- bis Fünftplatzierten der U-18-Meisterschaft und die Siegerinnen der U-16- und U-14-Meisterschaften Mädchen sind teilnahmeberechtigt am Kandidatenturnier der Damen.
2.7 Der Spielleiter der WSJ kann entscheiden, daß benachbarte Altersklassen in einer Gruppe zusammengefaßt werden.
§ 3 Württ. U-12- , U-10- Jugend-Einzelmeisterschaften
3.1 Zusätzlich zu den D-Kader Spielern nehmen maximal 34 Teilnehmer bei 7 Runden Schweizer System teil. Dieses Teilnehmerfeld setzt sich wie folgt zusammen:
Jeder Bezirk entsendet 4 Teilnehmer, davon mindestens ein Mädchen.
Sechs weitere Plätze (davon zwei für Mädchen) werden nach Qualität auf Grundlage des D’Hondt-Verfahrens auf die Bezirke verteilt. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage der Ergebnisse der betroffenen Jahrgänge bei den vorangegangenen zwei Jugend-Einzelmeisterschaften. Die genaue Berechungsweise regeln die Ausführungsbestimmungen. Bei Gleichstand zweier Bezirke für den zweiten Mädchenplatz erhalten beide Bezirke einen Platz. Das Teilnehmerfeld kann sich dadurch um einen Platz erhöhen.
3.2 Gespielt wird mit der Bedenkzeit 40 Züge in eineinhalb Stunden und eine halbe Stunde für den Rest der Partie.
3.3 Der Sieger erhält den Titel „Württ. Jugendmeister U-12”, „Württ. Jugendmeister U-10”.
3.4 Das bestplatzierte Mädchen erhält den Titel württembergische Mädchenmeisterin U-12 bzw. U-10.
§ 4 Jugendligen
4.1. Die höchste Spielklasse für Jugendliche der Württembergischen Schachjugend stellt die Verbandsjugendliga dar. An ihr können nur Mannschaften der Württembergischen Schachjugend teilnehmen.
4.2. Die Verbandsjugendliga besteht aus höchstens acht Mannschaften. Die Mannschaften bestehen aus sechs Spielern unter 20 Jahre. Die Meldung von bis zu 10 Reservespielern ist zulässig. Es dürfen nur Spieler gemeldet werden, deren Hauptwohnsitz seit mindestens einem Jahr die Bundesrepublik Deutschland ist. Die Bretter Eins und Zwei müssen aus dem Kreis der drei DWZ-stärksten Spieler besetzt werden.
4.3 Die Verbandsjugendliga besteht aus höchstens acht Mannschaften. Die Mannschaften bestehen aus sechs Spielern unter 20 Jahre. Die Meldung von bis zu 10 Reservespielern ist zulässig. Es dürfen nur Spieler gemeldet werden, deren Hauptwohnsitz seit mindestens einem Jahr die Bundesrepublik Deutschland ist. Die Bretter Eins und Zwei müssen aus dem Kreis der drei DWZ-stärksten Spieler besetzt werden.
4.3. a) Der Sieger der Baden-Württembergischen Jugendliga erhält den Titel „Baden-württembergischer Jugendmeister 20..“ Die Mannschaften auf den Plätzen Sieben und Acht steigen in die jeweils nächsthöchste Spielklasse ihrer Landesverbände ab. Es steigen die jeweils ersten der einzelnen Landesverbände auf.
4.3. b) Jede Bezirksjugend benennt eine Mannschaft aus ihrem Bezirk für die Stichkämpfe für die Verbandsjugendliga. Sollte die Mannschaft von einem Verein gestellt werden der bereits für eine oder mehr Mannschaften eine Startberechtigung in der Baden-Württembergischen Jugendliga oder der Verbandsjugendliga so legt der Spielleiter weitere Bedingungen für die Aufstellung fest.
Es steigen die Sieger der wie folgt auszurichtenden Stichkämpfe in die Verbandsjugendliga auf:
Vertreter Stuttgart – Vertreter Alb-Schwarzwald
Vertreter Unterland – Vertreter Ostalb
Vertreter Neckar-Fils – Vertreter Oberschwaben
Zum Stichkampf nicht zugelassen sind Mannschaften, die in der Vorsaison in der Verbandsjugendliga gespielt haben. Die Stichkämpfe finden unter der Leitung der WSJ statt. Sie werden unter der Leitung eines neutralen Schiedsrichters ausgetragen. Heim- und Gastrecht für den Stichkampf werden am Spieltag vor Ort ausgelost. Endet der ein Wettkampf unentschieden gelten folgende Kriterien:
1. Berliner Wertung
2. Losentscheid
4.4. Die Mannschaften sind zu dem bekannt gegebenen Termin mit den Aufstellungen an den zuständigen Spielleiter zu melden. Die Spielleitung hat das Recht, die Teilnahme eines Vereins zu verweigern, wenn vom Verein mehr als ein Brett bei der Meldung nicht besetzt werden kann. Nachmeldungen müssen mindestens sieben Tage vor dem ersten Einsatz des Nachgemeldeten schriftlich beim Spielleiter eingehen. Ein Einsatz des Nachgemeldeten ist erst zulässig, wenn die schriftliche Genehmigung des Spielleiters vorliegt. Der Spielleiter bemüht sich, auch evtl. betroffene Gegner zu informieren und gibt die Nachmeldung im nächsten Rundschreiben bekannt.
4.5. Treten Spieler an Brett 1 oder 2 nicht an, hat ihr Verein eine Buße von 50,- EUR pro betroffenes Brett zu zahlen.
§ 5 Württ. Jugendvereinsmannschaftsmeisterschaften (WVMM U-16), (WVMM U-14), (WVMM U-12), (WVMM U-10), Mädchen (WVMM U-20w), Mädchen (WVMM U-14w)
5.1 Die Veranstaltung wird als offenes Turnier ausgetragen. Jede Mannschaft besteht aus vier Spielern der jeweiligen Altersgruppe. Die Bretter 1 und 2 müssen aus dem Kreis der 3 ELO/DWZ-stärksten gemeldeten Spieler besetzt werden.
5.2 Jede Mädchenmannschaft darf mit höchstens einer Gastspielerin aus einem anderen Verein besetzt sein.
5.3 Das Turnier wird als Schnellturnier mit max. 7 Runden je 30-Minuten-Partien ausgetragen.
5.4 Ansonsten gelten die Bestimmungen in § 4.1 bis 4.5
5.5 Der Sieger erhält den Titel „Württ. Vereinsjugend-Mannschaftsmeister”. Insofern es sich um ein mit der Badischen Schachjugend gemeinsam ausgetragenes Turnier handelt, erhält der Sieger den Titel „Baden-Württembergischer Vereinsjugend-Mannschaftsmeister“.
5.6. Die drei erstplazierten Mannschaften der Altersklassen U16, U14 und U12 qualifizieren sich für ein Turnier mit drei Badischen Mannschaften. Dieses wird an einem Wochenende ausgetragen. Ausrichter ist im jährlichen Wechsel die Württembergische und die Badische Schachjugend. Die Bedenkzeit der Partien muss mindestens so lang sein, dass eine DWZ-Auswertung möglich ist.
§ 6 Württ. Schulschach-Mannschaftsmeisteschaft
6.1 Die WSSMM wird von den Oberschulämtern Nordwürttemberg und Südwürttemberg ausgeschrieben und von der WSJ durchgeführt.
6.2 Der Bezirksschulschachwart regelt den Austragungsmodus auf Bezirksebene. Auf Landesebene wird der Austragungsmodus vom Schulschachreferenten der WSJ geregelt.
6.3 Es wird mit 4-er Mannschaften gespielt. Die Meldung eines Ersatzspielers ist zulässig.
6.4 Die Mannschaften (einschl. Reservespielern) sind zu dem bekanntgegebenen Termin in der Reihe der Brettbesetzung zu melden.
6.5 Fehlt ein Spieler, muß ein Ersatzspieler unter Aufrücken der Mannschaft unten angeschlossen werden. Zulässig ist auch unter Namensnennung der eingesetzten Spieler ein Offenlassen einzelner Bretter.
6.6 Der Sieger erhält den Titel „Württ. Schulschach-Mannschaftsmeister”.
§ 7 Württembergische Jugendpokalturniere für Jugendliche unter 8 Jahren (WJPT U-8), unter 10 Jahren (WJPT U-10) und unter 12 Jahren (WJPT U-12)
7.1. Württembergische Jugendpokalturniere werden an einem Tag als offenes Turnier mit mindestens 5 Runden nach Schweizer System ausgetragen. Teilnahmeberechtigt sind alle Kinder und Jugendliche in den entsprechenden Altersgrenzen.
Württembergische Jugendpokalturniere werden in der Altersklasse U12 ausgeschrieben. In jedem Turnier hat eine separate Wertung in den Altersklassen U8 und U10 zu erfolgen. Der Turnierleiter hat die Möglichkeit, entsprechend der Anmeldung vor Ort getrennte Turniere in den Altersklassen U8, U10 und U12 spielen zu lassen oder zwei der drei Altersklassen in einem Turnier zusammenzufassen,
7.2. Die Bedenkzeit der Württembergischen Jugendpokalturniere ist mindestens so zu wählen wie es die DSB-Wertungsordnung als Mindestbedenkzeit zur DWZ-Auswertung in den Altersklassen U8, U10 und U12 festlegt. Es besteht Schreibpflicht.
7.3. Jeder Mitgliedsverein im SVW, jeder Kreis und jeder Bezirk kann die Ausrichtung eines Württembergischen Jugendpokalturniers beim Spielleiter der WSJ beantragen. Die Ausschreibungen sind im Verkündigungsorgan in der Rubrik Turnierausschreibungen der WSJ und auf der Homepage des Verbands spätestens im Monat vor dem Austragungstermin zu veröffentlichen.
7.4. In jedem Württembergischen Jugendpokalturnier wird eine feste Anzahl von Punkten für die Pokalwerbung vergeben. Wird das Turnier in zwei oder drei Altersklassen getrennt ausgetragen, werden die Punkte entsprechend der Anzahl der Altersklassen geteilt. Punkte in der Pokalwertung können nur Spieler erhalten, die am Turniertag Mitglied eines Vereins im SVW sind. Die erzielten Punkte zählen für die Altersklasse, in der der Spieler spielberechtigt ist, auch wenn sie in einer höheren Altersklasse erspielt wurden.
7.5. -entfällt-
7.6. Die Spieler, die in den Altersklassen U8, U10 und U12 zum Ende des Pokalzyklus die Rangliste anführen, erhalten den Titel Württembergischer Jugendpokalsieger in der entsprechenden Altersklasse.
§ 8 Spielregeln, Turnierleitung, Schiedsgericht, u.a.
8.1. Die Spielregeln des Weltschachbundes (FIDE), die Turnierordnung des Schachverbandes Württemberg (WTO) und die Jugendordnung der DSJ sind Bestandteil dieser Spielordnung und sind grundsätzlich dann anzuwenden, wenn diese Spielordnung nichts anderes vorsieht.
8.2. Wenn durch diese Spielordnung nichts anderes bestimmt, obliegt bei allen von der WSJ ausgeschriebenen Turnieren die Turnierleitung dem Spielleiter der WSJ. Nach Abstimmung mit dem 1. Vorsitzenden der WSJ kann die Leitung eines Turniers auch einem anderen Vorstandsmitglied oder erfahrenen Funktionär aus den Bezirken übertragen werden.
8.3. Zur Beratung des Spielleiters und der anderen Ressortleiter in wichtigen Fragen des Spielverkehrs und als letzte Instanz der WSJ in spieltechnischen Fragen dient der Spielausschuß. Er besteht aus dem Spielleiter als Vorsitzenden, dem Jugendsprecher und aus sechs weiteren Mitgliedern, die aus verschiedenen Bezirken stammen sollten. Diese werden von der Jugendversammlung gewählt. Bei Entscheidungen, die in den Zuständigkeitsbereich des Schulschach- bzw. Mädchenschachbeauftragten fallen, sind diese automatisch Mitglied des Spielausschusses.
8.4. Zu allen von der WSJ ausgerichteten oder beschickten Turnieren hat der Turnierleiter eine Ausschreibung mit sämtlichen technischen Einzelheiten, insbesondere betreffend Kostenerstattung, bekanntzugeben. Vor Turnierbeginn sind Austragungsmodus, Zeitplan und Zusammensetzung des Schiedsgerichts bekanntzugeben.
8.5. Proteste haben nur aufschiebende, keine aufhebende Wirkung.
8.6. Württ. Jugendeinzelmeisterschaften. Vor Turnierbeginn wird in Übereinstimmung mit § 7.2 der Turnierleiter bestimmt. Danach wird ein Schiedsgericht aus drei Turnierspielern und drei Ersatzleuten gewählt.. Mitspracheberechtigt sind die beteiligten Spieler, der Turnierleiter, anwesende Mitglieder des erweiterten Vorstandes und des Spielausschusses der WSJ.
Bei Streitfällen entscheidet in 1. Instanz der Turnierleiter, in 2. Instanz das Schiedsgericht, in 3. Instanz der WSJ-Spielleiter, in 4. Instanz das Verbandsschiedsgericht. Ein Mitglied des Schiedsgerichts, das selber in einem Protestfall verwickelt ist oder den die Mehrheit der Mitspracheberechtigten als befangen ansieht, ist durch einen Ersatzmann auszuwechseln.
8.7. Änderungen und Ergänzungen der Spielordnung können vom Erweiterten Vorstand beschlossen und durchgeführt werden. Die Änderungen und Ergänzungen müssen der nächsten Jugendversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden.

References: § 2

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§ 6

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