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Timestamp: 2019-04-18 20:16:49+00:00

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Sozialrecht Rechtstipps & News - Rechtsanwalt.net
Rechtstipps & News - Sozialrecht
31.10.2016 um 12:13 Uhr
Sie sind bei einer gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichert? Vielleicht haben Sie den entsprechenden Änderungsbescheid, wegen der jährlichen Anpassung der Bezugsgröße nach § 18 SGB IV, zum Jahresbeginn nicht erhalten, verpasst oder einfach nur vergessen Ihren Überweisungsauftrag entsprechend anzupassen. Das passiert schon mal. In der Regel erhalten Sie in solchen Fällen eine formlose Zahlungserinnerung, ggf. auch mit dem Hinweis, dass sich Ihr zu zahlender monatlicher Beitrag geändert hatte. Hierauf reagieren Sie durch Überweisung des Differenzbetrages und stellen Ihren monatlichen Zahlungsauftrag um. Aber es geht auch anders. Gelegentlich... weiterlesen
Betreuung eines geistig behinderten Mannes mit zusätzlicher Demenzerkrankung in einer Tagesförderstätte (Sozialgericht Lüneburg, 13.05.2015)
In dem Rechtsstreit war die Frage zu entscheiden ob ein Mensch mit Down-Syndrom, der zusätzlich eine Demenz entwickelte, Anspruch auf Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen im Rentenalter hat, mittels derer er in einer wohnheimintegrierten Tagesförderstätte betreut werden könnte. Der Betroffene musste aufgrund der Demenzerkrankung von einer Werkstatt für behinderte Menschen in eine Tagesförderstätte wechseln. Das Sozialgericht Lüneburg hat in der Entscheidung vom 13.05.2015 – Az. S 22 SO 160/12 – den Sozialhilfeträger verurteilt, die Kosten der Betreuung in der Tagesförderstätte bis zum Tod des Betroffenen zu bezahlen. Das Gericht... weiterlesen
07.05.2014 um 12:06 Uhr
Sozialversicherungspflicht für Gesellschafter - Geschäftsführer
Versicherungspflicht von Gesellschaftern und/oder Geschäftsführern einer GmbH In der Praxis gibt es bei der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung von Gesellschaftern und/oder Geschäftsführern einer GmbH recht häufig Anlass zu Fragen und auch zu Prozessen. Anlässe sind GmbH-Gründungen, Betriebsprüfungen und neue Beschäftigungsverhältnisse. Entgegen den langläufigen Vorstellungen richtet sich die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung dieser Personen nicht nach den Wünschen der Betroffenen, sondern nach objektiven, gesetzlichen Kriterien. Grundlage der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Sozialversicherung ist eine Beschäftigung in... weiterlesen
16.11.2013 um 08:24 Uhr
Besprechung von sozialrechtlichen Fragen
Unter der Domain http://rechtsanwalt-und-sozialrecht.de bespreche ich sozialrechtliche Problemstellungen in kurzen Artikeln. Die Artikel können kommentiert werden. Es können Fragen gestellt werden. Insbesondere denjenigen, die Probleme mit Behörden haben, soll eine erste Hilfestellung geboten werden. Die Artikel sind in den Archiven - Allgemeines Sozialrecht (SGB I, SGB X, SGG) - Hartz IV (SGB II), Arbeitsförderung (SGB III) - Sozialversicherungsrecht (SGB IV bis VII, XI) - Schwerbehindertenrecht (SGB IX) - Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter (SGB XII) - Kindergeld (EStG und BKGG), Elterngeld - Elternunterhalt (Verwandtenunterhalt)... weiterlesen
Pflegekassen müssen Umbaumaßnahmen auch im betreuten Wohnen übernehmen
Das Landessozialgericht Schleswig-Holstein entschied in einem Urteil vom 24.05.2010 (Az: L 10 P 10/08), dass Pflegekassen Umbaumaßnahmen auch im betreuten Wohnen zu übernehmen haben. Bislang haben die Pflegekassen dies bislang mit der Begründung verweigert, bei der Wohnung im betreuten Wohnen handele es sich nicht um das „individuelle Wohnumfeld des Pflegebedürftigen“. Das LSG bestätigte nun in dem rechtskräftigen Urteil, dass auch Pflegebedürftige in Einrichtungen des betreuten Wohnens bzw. Service-Wohnens Anspruch auf finanzielle Zuschüsse für Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen (§ 40 Abs. 4 SGB XI) haben. Für jede Maßnahme zur Wohnumfeldverbesserung kann... weiterlesen
08.03.2013 um 16:01 Uhr
Das OLG Oldenburg traf am 14.1.2010 eine bislang einzigartige Entscheidung. Nach dem am 14.1.2010 gefällten Urteil (Az: 14 UF 134/09) kann ein Kind die seinen Eltern gegenüber bestehende Unterhaltsverpflichtung auch durch Betreuung und Pflege erfüllen. Das Gericht sieht diese Leistungen als Naturalunterhalt an. Daneben besteht demnach kein Anspruch auf Unterhalt in Form einer monatlichen Geldleistung. Damit entfällt auch ein zivilrechtlicher Unterhaltsanspruch, der auf einen Sozialhilfeträger übergehen könnte. Damit ist dem Sozialhilfeträger der Regress für Leistungen bei stationärer Pflege gegenüber dem unterhaltsverpflichteten Kind verwehrt. Erbringt... weiterlesen
08.03.2013 um 15:56 Uhr
Therapiefahrrad auch für Erwachsene
Das Bundessozialgericht hat in der Vergangenheit immer wieder entschieden, dass Fahrradfahren nicht zu den Grundbedürfnissen des täglichen Lebens zähle, so dass auch schwerstbehinderte Erwachsene keinen Anspruch auf die Finanzierung von Fahrrädern oder so genannten Rollfiets haben. Nun hat das BSG am 7.10.2010 (Az. B 3 KR 5/10 R) erstmals einer Erwachsenen ein Therapiefahrrad (Dreirad) als Hilfsmittel zugebilligt, um dem drohenden Verlust der Gehfähigkeit vorzubeugen. Das Bundessozialgericht begründete die Entscheidung damit, dass laut dem Sachverständigengutachten die Betroffene (aufgrund einer frühkindlichen Hirnschädigung litt sie an einer Cerebralparese)... weiterlesen
08.03.2013 um 15:55 Uhr
Deckenlifter – Hilfsmittel oder Wohnumfeldverbesserungsmaßnahme?
Zuschüsse zu Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen gehören laut § 40 Abs. 4 SGB XI zum Leistungskatalog der Pflegekassen. Das Bundessozialgericht hat diese Maßnahmen in drei Gruppen eingeteilt (Urteil vom 12.6.2008 – Az. B 3 P 6/07 R): Maßnahmen, die die Wohnumgebung an die Bedürfnisse des Betroffenen anpassen, z. B. Absenken von Fenstergriffen etc. technische Hilfen im Haushalt, z. B. Haltegriff, mit Rollstuhl unterfahrbare Einrichtungsgegenstände Maßnahmen, die mit der Gebäudesubstanz auf Dauer verbunden werden, z. B. Einbau einer Toilette oder Dusche, Verbreiterung von Türen, Entfernen von Schwellen. Werden Deckenlifter zum Umsetzen der Betroffenen... weiterlesen
08.03.2013 um 15:53 Uhr
Leistungen nach Pflegestufe III, auch wenn die Mindestpflegezeit nicht erreicht ist
Das Sozialgericht Münster hat in einer noch nicht rechtskräftigen Entscheidung (Az: 6 P 135/10) einem Pflegebedürftigen Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nach Pflegestufe III zugebilligt, obwohl laut Gerichtssachverständigem der zeitliche Mindestpflegeaufwand nicht erreicht war. Dieser hatte einen Grundpflegebedarf von 232 Minuten ermittelt. Das Gericht begründet argumentiert, dass die Ermittlung des zeitlichen Pflegeaufwandes nach der derzeitigen Gesetzeslage, ausschließlich durch eine Schätzung erfolgen könne. Bei dem derzeit geltenden Pflegebedürftigkeitsbegriff und dem mit ihm verbundenen Bemessungsfaktor Zeit handele es sich um nicht sicher... weiterlesen
05.03.2013 um 16:14 Uhr
I. Gesetzliche Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche Soweit im Rahmen der Loveparade-Veranstaltung Besucher Schäden, insbesondere gesundheitliche Schäden erlitten haben, besteht die Möglichkeit gemäß §§ 823 ff. BGB Schadensersatz und Schmerzensgeldansprüche gegenüber den verantwortlichen Schädigern geltend zu machen. Über Umfang und Höhe der Ersatzansprüche ist im Einzelfall zu entscheiden. II. Ansprüche aus der gesetzlichen Unfallversicherung Gemäß § 2 Abs. 1 Ziffer 13a SGB VII hat derjenige, der bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not Hilfe leistet oder einen Anderen aus erheblicher gegenwärtiger Gefahr für seine Gesundheit rettet,... weiterlesen
10.02.2013 um 16:43 Uhr
Ab 01.08.2013 einklagbarer Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung für Ein- und Zweijährige
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland Pfalz entschied bereits am 25.10.2102 in seinem Urteil mit dem Aktenzeichen 7 A 10671/12, dass die Stadt Mainz die Kosten für die Unterbringung eines zweijährigen Kindes in einer privaten Kindergrippe übernehmen muss, da für das Kind kein Platz mehr in einer Kindertagesstätte verfügbar war. Vergleichbare Urteile drohen ab dem 01. August 2013 auch anderen Städten und Gemeinden, da derzeit noch rund 220.000 Kinderbetreuungsplätze - insbesondere im Westen Deutschlands - fehlen. Der Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung ist auf Bundesebene im Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) geregelt, das auch als "Kinder- und... weiterlesen
20.01.2013 um 20:57 Uhr
Ab dem 1. August 2013 ändert sich die Rechtslage bei den Ansprüchen auf einen KiTa-Platz. Dies betrifft vor allem Kinder von der Vollendung des ersten bis zum dritten Lebensjahr. Diese Kinder haben ab dem genannten Zeitpunkt gemäß dem dann gültigen § 24 Abs. 2 SGB VIII einen Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege. Zusätzliche Voraussetzungen, die bislang noch nötig sind, fallen ab diesem Zeitpunkt weg, bzw. betreffen nur noch Kinder unter einem Jahr. Kinder, die also das erste Lebensjahr vollendet haben, haben ohne weitere Voraussetzungen einen Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz. Der Staat hat es jedoch... weiterlesen
12.09.2011 um 16:33 Uhr
Ist der Gewinn aus der Auflösung der Ansparrücklage Einkommen iSd. SGB II?
Besteht ein Anspruch auf den Bezug von Alg II- (Hartz IV-)Leistungen, wenn ein Gewinn aus der Auflösung der Ansparrücklage bei selbstständiger Erwerbstätigkeit erzielt wurde? Nach § 11 Abs. 1 Satz 1 SGB II sind als Einkommen Einnahmen in Geld oder Geldeswert (dies umfasst auch Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit) zu berücksichtigen. Vom Einkommen sind u.a. die auf das Einkommen entrichteten Steuern abzuziehen (§ 11 b Abs. 1 Nr. 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch).§ 3 Alg II-V regelt die Einzelheiten der Berechnung des Einkommens aus selbstständiger Tätigkeit, Gewerbebetrieb und Land- bzw. Forstwirtschaft. Bei der Berechnung des Einkommens aus... weiterlesen
04.09.2011 um 09:20 Uhr
Es ist eigentlich nichts Neues. Jedem Bürger soll der Rechtsweg offen stehen. So jedenfalls steht es im Grundgesetz. Damit der Gang zum Rechtsanwalt keine Frage des Geldes ist, können Ratsuchende mit wenig oder gar keinem Einkommen bei ihrem zuständigen Amtsgericht eine Beratungshilfe beantragen. Diese übernimmt bis auf einen möglichen Eigenbeitrag von zehn Euro die Kosten der Rechtsberatung, sofern sie denn bewilligt wird. Immer öfter aber wird entsprechend Hilfesuchenden diese aber verwehrt. Über die Ursachen kann man nur mutmaßen. Es wird vermutet, dass sich die Länder einerseits auf Kosten der Schwachen dem gewachsenen Kostendruck seit Einführung der... weiterlesen
§ 22 Absatz 3 SGB II regelt, dass Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger übernommen werden. Auch eine eventuell anfallende Sicherheitsleistung (Mietkaution) für die neue Wohnung kann in der Regel nach vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger übernommen werden. Bevor der Leistungsempfänger also umzieht und entsprechende Kosten anfallen, ist dringend die Zusicherung des kommunalen Trägers einzuholen. Entscheidend ist hier, dass die Zusicherung vorher eingeholt wird. Nachträglich beantragte Kosten werden in der... weiterlesen
01.09.2011 um 12:03 Uhr
Zuständigkeit für die Gewährung des Elterngeldes: gemäß § 12 Abs. 1 Bundeselterngeld und Elternzeitgesetz soll das Bundeselterngeld und Elternzeitgesetz von den Ländern im Bundesauftrag entsprechend Art. 85 des Grundgesetzes durchgeführt werden. Die zuständigen Stellen werden von den Landesregierungen bestimmt. In Rheinland-Pfalz z.B. ist die Kreisverwaltung, in kreisfreien und großen kreisangehörigen Städten mit eigenem Jugendamt die Stadtverwaltung zuständig, § 4 a der Landesverordnung über die Zuständigkeiten nach dem Bundeselterngeld und Elternzeitgesetz (KJHGRZustV RP 2004). Elterngeld kann in der Zeit vom Tag der Geburt an bis zur Vollendung des 14.... weiterlesen
09.06.2011 um 09:23 Uhr
1-€-Jobber: Erhalten Sie 'richtiges' Geld für richtige Arbeit!
Veröffentlicht von: Rechtsanwältin Annette Malottke
Bundessozialgericht begründet Erstattungsanspruch für 1-€-Job, der nicht im öffentlichen Interesse oder nicht zusätzlich war. 1-€-Jobber klagen ordentliche Vergütung für ihre Tätigkeit ein. Das Bundessozialgericht hat am 13. April 2011 entschieden, dass 1-€-Jobber, die zur einer Arbeitsgelegenheit herangezogen wurden, einen Erstattungsanspruch gegen das Jobcenter haben können. Voraussetzung ist, dass der 1-€-Job nicht zusätzlich und nicht im öffentlichen Interesse war. Der 1-Euro-Jobber kann vom Jobcenter die tarifliche Vergütung als öffentlich rechtlichen Erstattungsanspruch verlangen. Lediglich für die Zeit bezogene Sozialleistungen sind abzuziehen.... weiterlesen
11.03.2011 um 12:24 Uhr
Keine Lottoscheine für Hartz IV-Empfänger
Veröffentlicht von: Rechtsanwalt Michael Mink
Das Landgericht Köln hat es der Lottogesellschaft Westlotto aus Münster per einstweiliger Verfügung untersagt, Empfängern von Arbeitslosengeld II die Teilnahme an öffentlichen Glücksspielen zu ermöglichen. Das Landgericht Köln erachtete die beantragte einstweilige Verfügung für begründet, da es keine wirksame Begrenzung des Wettspiels gebe, welche zur Vermeidung von Spielsucht geboten sei. Also dürften in Lottoannahmestellen keine Lose oder sonstige Teilnahmemöglichkeiten für Lotteriespiele mehr angeboten werden, wenn die Spieleinsätze in keinem Verhältnis zu ihrem Einkommen stünden. Dies sei nach Auffassung des Gerichts insbesondere bei Hartz... weiterlesen
04.03.2011 um 19:57 Uhr
Um als Hartz IV-Empfänger effektiv seine Rechte gegenüber der ARGE wahrzunehmen, wird häufig die Hilfe eines Anwalts benötigt. Die Kosten hierfür können durch Beratungshilfe abgedeckt werden, die beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden kann.
Die Amtsgerichte verweigern den Hilfebedürftigen hierbei jedoch vielfach die beantragte Beratungshilfe mit der Begründung, sie könnten sich doch selbst an die ARGE wenden, da diese ohnehin von Gesetzes wegen zur Beratung und umfassenden Prüfung von Widersprüchen verpflichtet sei.
Dieser Praxis der Amtsgerichte hat das BVerfG nunmehr einen Riegel vorgeschoben und mit Beschluss... weiterlesen
25.02.2011 um 09:58 Uhr
BSG: Fernsehgerät gehört nicht zur Erstausstattung einer Wohnung
Leistungen für die Erstausstattung einer Wohnung einschließlich der Haushaltsgeräte sind nach den geltenden Vorschriften des SGB II nicht vom Hilfebedürftigen über dessen Regelleistungen zu erbringen, sondern zusätzlich zu diesen vom jeweiligen Leistungsträger zu gewähren. Soweit, so gut! Ein zuvor Obdachloser beispielsweise hat also Anspruch auf Möbel, Waschmaschine usw., wenn er eine Wohnung erstmalig bezieht. Zählt ein Fernsehgerät ebenfalls dazu? Immerhin dürfte sich wohl in jeder deutschen Wohnung ein TV-Gerät befinden. Das Bundessozialgericht sieht das nicht so, wie aus der Pressemitteilung zu dem am 24.02.2011 gesprochenen Urteil... weiterlesen
23.02.2011 um 17:26 Uhr
Hartz IV: Sanktionen nur möglich, wenn Rechtsfolgenbelehrung in der Eingliederungsvereinbarung konkret, verständlich, richtig und vollständig ist
Die Eingliederungsvereinbarung soll helfen, zwischen Hilfebedürftigem und Behörde eine klare Grundlage zu schaffen, auf der die Rückführung des Hilfebedürftigen in Arbeit sowie dessen Förderung und Existenzsicherung erfolgen soll. Was geschieht allerdings, wenn dem Arbeitslosen Verletzungen der Eingliederungsvereinbarung vorzuwerfen sind. Sanktionen? Sicher, aber nur, wenn er zuvor auf Folgen hingewiesen worden ist.
Hierzu hat das Bundessozialgericht aktuell Folgendes gesagt:
„Die in § 31 Abs 1 Satz 1 Nr 1 SGB II genannten Sanktionstatbestände setzen sämtlich voraus, dass der Hilfebedürftige über die Rechtsfolgen einer... weiterlesen
13.02.2011 um 16:52 Uhr
Private Krankenversicherung: Beiträge für Hartz IV-Empfänger müssen vom Jobcenter übernommen werden!
Die Beiträge für eine private Krankenversicherung von Hartz IV-Empfängern müssen von den Jobcentern nun in vollem Umfang übernommen werden. Dies entschied das Bundessozialgericht (BSG) ganz aktuell am 18.01.2011 in einem bahnbrechenden Grundsatzurteil (Az. B 4 AS 108/10 R).
Das BSG stellte in der Entscheidung ausdrücklich klar, dass die Jobcenter bei denjenigen privat krankenversicherten ALG II-Empfängern, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften nicht in einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert werden können, den (geringst möglichen) tatsächlichen Monatsbeitrag zu deren privater Krankenversicherung voll übernehmen müssen.
18.02.2011 um 11:35 Uhr
Der Lotteriegewinn eines Hartz-IV-Empfängers mindert seinen Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung, weil der Gewinn darauf als Einkommen anzurechnen ist. Dies entschied das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen. Der hilfebedürftige Kläger hatte in der Lotterie "Aktion Mensch" 500 Euro gewonnen. Der zuständige Leistungsträger rechnete diesen Gewinn in zwei Monaten jeweils mit 250,00 € als Einkommen an und verminderte insoweit das ALG II. Zunächst in erster und nun auch in zweiter Instanz unterlag der Kläger. Die Richter des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen bestätigten, dass der Gewinn Einkommen ist und... weiterlesen
23.11.2010 um 12:47 Uhr
Entscheidend ist die Frage, wie viel Geld sie für den Elternunterhalt... weiterlesen

References: § 18
 § 40
 § 2
 § 24
 § 11

§ 22
 § 12
 Art. 85
 § 4
 § 31