Source: https://www.lvr.de/de/nav_main/jugend_2/kinderundfamilien/tageseinrichtungenfrkinder/personaleinsatz/qualifikation_personal/inhaltsseite_56.jsp
Timestamp: 2019-01-18 12:00:04+00:00

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Wer zählt laut § 1 der Personalvereinbarung zu den Fachkräften?
Welche Studienabschlüsse zählen zu den Studiengängen der Erziehungswissenschaften?
In welchen Arbeitsbereichen muss die sechsmonatige Praxiserfahrung erbracht worden sein?
Muss die sechsmonatige Praxiserfahrung in Vollzeit erbracht werden?
Ist während der sechsmonatigen Praxiserfahrung ein Einsatz auf einer Ergänzungskraftstelle möglich?
Was ist der Unterschied zwischen einer "staatlich geprüften" und einer "staatlich anerkannten" Erzieherin?
Sozialpädagogische Fachkräfte nach § 1 Abs. 1 der PersV sind staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher, staatlich anerkannte Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sowie staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger.
Weitere Fachkräfte sind nach § 1 Abs. 2 der PersV Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger bzw. Gesundheitspflegerinnen– und pfleger, die aufgrund ihrer besonderen Qualifikation vor allem für die Betreuung von Kindern mit besonderem pflegerischen Betreuungsbedarf eingesetzt werden.
Laut § 1 Abs. 3 der PersV sind sozialpädagogische Fachkräfte auch:
Absolventinnen und Absolventen von Diplom-, Bachelor- und Master-Studiengängen der Erziehungswissenschaften, der Heilpädagogik sowie Studiengänge der Fachrichtung Soziale Arbeit, Kindheitspädagogik sowie Sozialpädagogik, wenn sie einen Nachweis über eine insgesamt mindestens sechsmonatige Praxiserfahrung in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege (Kindertagesbetreuung) erbringen.
Aufgrund der rasanten Entstehung neuer Studiengänge ist eine abschließende Auflistung nicht möglich. Bitte fragen Sie beim LVR-Landesjugendamt Rheinland nach, wenn Sie sich unsicher sind, ob eine Qualifikation unter die Studiengänge der Erziehungswissenschaften gefasst werden kann.
Die Praxiserfahrung muss im Bereich der Kindertagesbetreuung erbracht worden sein, dazu zählen die Kindertageseinrichtung, die Kindertagespflege und die OGS.
Es handelt sich um eine sechsmonatige Praxiserfahrung in Vollzeit. Wird die Praxiserfahrung in Teilzeit (mind. 20 Std./Woche) erbracht, verlängert sich der Zeitraum entsprechend.
Bei einer Zuordnung zum § 1 Abs. 3 der PersV ist ein Einsatz auf einer Ergänzungskraftstelle möglich. Die im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung nach § 1 Abs. 4 PersV erforderliche sechsmonatige Berufserfahrung kann nur im Rahmen eines Praktikums, nicht auf einer Ergänzungskraftstelle, erbracht werden.
Staatlich geprüft bedeutet, dass der schulische Teil der Erzieherausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde. Die staatliche Anerkennung erfolgt erst dann, wenn auch das Anerkennungsjahr bestanden und die entsprechenden Abschlussprüfungen erfolgreich absolviert wurden.
Als sozialpädagogische Fachkraft gilt nur die staatlich anerkannte Erzieherin, da sie die Ausbildung vollständig erfolgreich abgeschlossen hat. Die Bezirksregierung Köln hat darauf hingewiesen, dass das Anerkennungsjahr auf Antrag auch dann noch nachgeholt werden kann, wenn die schulische Ausbildung sehr lange zurückliegt.

References: § 1
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