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Timestamp: 2019-11-20 06:47:49+00:00

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Rechtsprechung: VersR 1996, 211 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Frankfurt, 08.12.1994 | AG Halle-Saalkreis, 21.03.1995
https://dejure.org/1995,999
BGH, 24.10.1995 - VI ZR 13/95 (https://dejure.org/1995,999)
BGH, Entscheidung vom 24.10.1995 - VI ZR 13/95 (https://dejure.org/1995,999)
BGH, Entscheidung vom 24. Januar 1995 - VI ZR 13/95 (https://dejure.org/1995,999)
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§§ 402, 411 Abs. 3 ZPO, Pflicht zur mündlichen Anhörung des Sachverständigen bei rechtzeitigem Antrag
Mündliche Erläuterungen des Sachverständigen - Antrag auf Ladung - Zurückweisung durch LG - Stattgabe in Berufung
ZPO § 397 Abs. 1, § 402
Ladung des Sachverständigen zur mündlichen Erläuterung seines Gutachtens in der Berufungsinstanz
NJW 1996, 788
MDR 1996, 92
GRUR 1996, 77
VersR 1996, 211
Hat das Gericht erster Instanz einem rechtzeitig gestellten Antrag auf Ladung eines Sachverständigen zur mündlichen Erläuterung nicht entsprochen, so muss das Berufungsgericht dem im zweiten Rechtszug wiederholten Antrag stattgeben (BGH…, Beschluss vom 15. März 2006 aaO; Urteil vom 24. Oktober 1995 - VI ZR 13/95 , VersR 1996, 211 f.).
Hat das Landgericht einem rechtzeitig gestellten Antrag auf Ladung eines Sachverständigen zur mündlichen Erläuterung seines schriftlichen Gutachtens nicht entsprochen, so muß das Berufungsgericht dem im zweiten Rechtszug wiederholten Antrag stattgeben (Senatsurteil vom 24. Oktober 1995 - VI ZR 13/95 - aaO).
Dieses Fragerecht der Partei besteht unabhängig von dem im Berufungsurteil allein erörterten pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts, bei einem erläuterungsbedürftigen schriftlichen Gutachten nach § 411 Abs. 3 ZPO das Erscheinen des Sachverständigen anzuordnen (BGHZ 6, 398, 400 f, Senatsurteile vom 17. Januar 1961 - VI ZR 86/60 - VersR 1961, 415, vom 21. Oktober 1986 - VI ZR 15/85 - NJW-RR 1987, 339, 340 und vom 24 Oktober 1995 - VI ZR 13/95 - VersR 1996, 211 f, siehe auch Pantle MDR 1989, 312, 315).
s.a. BGHZ 6, 398; BGH NJW-RR 1987, 339, 340; BGH VersR 1996, 211 f; OLG Celle VersR 1993, 629; Pantle MDR 1989, 312.
Dieses Antragsrecht besteht unabhängig von § 411 Abs. 3 ZPO (st. Rspr., vgl. BGHZ 6, 398, 400 f.; 24, 9, 14; Senatsurteile vom 24. Oktober 1995 - VI ZR 13/95 - VersR 1996, 211, 212;… vom 17. Dezember 1996 - VI ZR 50/96 - aaO und vom 7. Oktober 1997 - VI ZR 252/96 - VersR 1998, 342, 343).
Hat das Landgericht einem rechtzeitig gestellten Antrag auf Ladung eines Sachverständigen zur mündlichen Erläuterung nicht entsprochen, so muss das Berufungsgericht dem im zweiten Rechtszug wiederholten Antrag stattgeben (BGH, Urteil vom 24. Oktober 1995 - VI ZR 13/95 - VersR 1996, 211 f.).
BGH, 19.10.1999 - X ZR 8/98
OLG Saarbrücken, 15.11.2005 - 4 U 189/04
BSG, 31.05.1996 - 2 BU 16/96
Bestimmung der Anforderungen an eine Beschwerde wegen Ablehnung eines …
https://dejure.org/1994,1325
OLG Frankfurt, 08.12.1994 - 16 U 233/93 (https://dejure.org/1994,1325)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 08.12.1994 - 16 U 233/93 (https://dejure.org/1994,1325)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 08. Dezember 1994 - 16 U 233/93 (https://dejure.org/1994,1325)
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BGB § 249 Satz 2 § 254 Abs. 2
Pflichten des Unfallgeschädigten vor Anmietung eines Ersatzfahrzeugs
Mietwagenkosten, Eigenersparnis und Vollkaskoanteil
Geschädigter Kfz-Eigentümers; Anforderungen an Bemühungen; Mietwagenkosten; Zuschläge für Haftungsfreistellung; Mietwagenkostenersatz
OLG Frankfurt, 17.11.1994 - 16 U 233/93
NJW-RR 1995, 664
NZV 1995, 108
Das OLG Frankfurt (NZV 95, 108/109; Bezug nehmend auf OLG Koblenz ZfS 92, 120) und das OLG Stuttgart (NZV 99, 169/170/171) bejahen eine Verpflichtung des Vermieters zur umfassenden Beratung des Geschädigten, namentlich zum Hinweis auf günstige Pauschaltarife.
Der Einwand, dass an die Markterkundungsobliegenheiten des Geschädigten keine besonderen Anforderungen gestellt werden dürften, weil der Schädiger bzw. die Versicherung ausreichend geschützt sei, indem er bzw. sie sich etwaige Schadensersatzansprüche wegen mangelhafter Aufklärung im Wege des Vorteilsausgleichs nach § 255 BGB abtreten lassen könne (vgl. BGH NJW 1996, 1958, 1959; BGH NJW 1996, 1965; OLG Stuttgart NZV 1994, 313, 315; OLG Frankfurt NZV 1995, 108), ändert nichts an dem Grundsatz, dass nur tatsächlich erforderliche Kosten erstattungsfähig sind.
Dem Kosteninteresse des jeweiligen Haftpflichtversicherers kann hinreichend dadurch Rechnung getragen werden, dass der in diesem Marktsegment in der Regel unerfahrene Geschädigte seine Schadensersatzansprüche gegen den Autovermieter wegen fehlerhafter Beratung über die günstigste Tarifgestaltung an den Haftpflichtversicherer abtritt (…vgl. BGH a.a.O.; BGH NJW 1996, 1965, 1966; OLG Frankfurt, ZfS 1995, 94).
preisgünstigste Mietwagenunternehmen ausfindig zu machen (OLG Frankfurt a. M., NJW-RR 1995, S. 664).
dejure.org Übersicht AG Halle-Saalkreis
AG Halle-Saalkreis, 21.03.1995 - 95 C 29/95
https://dejure.org/1995,19168
AG Halle-Saalkreis, 21.03.1995 - 95 C 29/95 (https://dejure.org/1995,19168)
AG Halle-Saalkreis, Entscheidung vom 21.03.1995 - 95 C 29/95 (https://dejure.org/1995,19168)
AG Halle-Saalkreis, Entscheidung vom 21. März 1995 - 95 C 29/95 (https://dejure.org/1995,19168)
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Unabwendbarkeit; Steinschlagschäden
Lkw verursacht Steinschlag - Frontscheibe des nachfolgenden Wagens zerspringt: Erhält der Autofahrer Schadenersatz?
Ob dies zugleich mit einem erhöhten Risiko auf Seiten des Versicherungsnehmers verbunden ist, spielt demgegenüber für den Leistungsausschluss keine Rolle (…vgl. Senatsurteile vom 12. September 2012 - IV ZR 28/12 aaO Rn. 8 zum Tarifwechsel bei einem vereinbarten Selbstbehalt;… vom 15. Juli 2015 - IV ZR 70/15 aaO Rn. 9 ff. zum Wechsel aus einem Tarif mit Pauschalprämie in einen Tarif mit Grundprämie und Risikozuschlägen; Lehmann, VersR 2010, 992, 994;… anders MünchKomm-VVG/Boetius, § 204 Rn. 340 f.;… Voit in Prölss/Martin, VVG 29. Aufl. § 204 Rn. 30;… ferner BK-Hohlfeld, § 178f Rn. 12; Wriede VersR 1996, 271, 273, die § 315 BGB für anwendbar halten).
Ein Fahrzeughalter haftet aber grundsätzlich nur für Schäden, die dadurch entstehen, dass von der Ladefläche seines Lkws ein Stein/Kiesel herab und gegen ein nachfahrendes Fahrzeug fällt (LG Augsburg, ZfSch 1990, Seite 365), nicht aber dafür, dass ein Stein/Kiesel von der Fahrbahn durch die Reifen aufgewirbelt wird und dann gegen ein folgendes Fahrzeug gerät (AG Düsseldorf, Schaden-Praxis 2013, Seiten 177 f. AG Düsseldorf, Schaden-Praxis 2013, Seiten 70 f.; AG Regensburg, NZV 2009, Seite 289 AG Köln, Schaden-Praxis 2009, Seiten 141 f.; AG Wiesbaden, ZfSch 2003, Seiten 340 f.; AG Halle-Saalkreis, VRS Band 89 [1995], Seiten 259 f. = VersR 1996, Seite 211 = Schaden-Praxis 1996, Seite 168).
Teilweise wird im Schrifttum auch die Auffassung vertreten, dass die Tarifeinschränkungen nur nach billigem Ermessen unter Anwendung des § 315 BGB verlangt werden könnten (…Hohfeld, BK, § 178 f VVG, Rn. 12; Wriede, VersR 1996, 271, 273).

References: § 397
 § 402
 § 411
 BGH 
 BGH 
 § 411
 § 249
 § 254
 § 255
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 204
 § 204
 § 178
 § 315
 § 315
 § 178