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Timestamp: 2017-12-15 19:40:39+00:00

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Parlament | Familie & Familienrecht
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FPÖ schlägt Doppelresidenz für Trennungskinder vor
6. Dezember 2017 6. Dezember 2017 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Art. 8 EMRK, Österreich Familienrecht, Country Translation Language - english - ПЕРЕВЕСТИ на Английский - Italia – lingua italiana - France français, Doppelresidenz - Wechselmodell - alternierenden Obhut - Shared parenting, EGMR Urteil Gerichtshof Rechtsprechung, Erziehung, Familie, Familienbeihilfe, Familienrecht, FPÖ - HC Strache, Gesetze Österreich, Gleichberechtigung Gleichstellung, Justiz, Kinder, Kindeswohl, Kindheit, KindNamRÄG 2013 - Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetz, PARTEI, PAS Eltern-Kind-Entfremdung, Scheidung - Trennung, Vater, Vaterlose Gesellschaft, Vaterschaft, Vaterschaft, Väter Artikel	Aufenthaltsort, Bundesminister, Bundesregierung, COCHEMER PRAXIS, Doppelresidenz, Eltern, Eltern-Kind-Entfremdung, Elternteile, ENTSCHLIESSUNGSANTRAG, Erziehung, Familie, Familienbeihilfe, Familienpolitik, Familienrecht, FPÖ, Gesellschaftspolitik, Gesetzgeber, https://wp.me/p4RGV9-2BC, Justiz, Justizausschuss, Kindeswohl, KindNamRÄG 2013, Nationalrat, Naturalunterhalt, Norbert Hofer, Obsorge, Obsorgeverfahren, Ordnungsstrafen, Parlament, Scheidung, Schule, Sozialleistungen, Trennung, Trennungskindern, Väter
Justiz – Parlamentarische Materialien – Stichworte: Nationalrat/Anträge – Vorlagen: Justiz
Antrag der Opposition zu den Themen Trennungskinder:
Bedenken gegen die derzeitige Regelung des Aufenthaltsorts von Trennungskindern melden die Freiheitlichen an. Wie Abgeordneter Norbert Hofer erinnert, schreibt das Gesetz zwingend die Festlegung eines „hauptsächlichen Aufenthaltsorts“ des Kindes vor, was dazu führt, dass derjenige Elternteil – in der Praxis meist die Mutter – , dem dieser Aufenthaltsort zugesprochen wird, alleine über den Wohnort des Kindes entscheiden kann und gegenüber dem anderen Elternteil unterhaltsbezugsberechtigt ist. Dies fördere alte Rollenbilder und verhindere die Erwerbstätigkeit und finanzielle Selbstständigkeit der Frau, warnt Hofer. Männern wiederum werde dadurch weder Anreiz noch die Möglichkeit gegeben, die Versorgung der Kinder zu gleichen Teilen zu übernehmen. Der FPÖ-Abgeordnete fordert nun in einem Entschließungsantrag (835/A(E)) die Einführung einer Doppelresidenz für Trennungskinder, die auf dem Grundsatz der annähernd gleichteiligen Betreuung durch beide Elternteile aufbaut. Vorstellbar ist für Hofer dabei u.a. auch die Aufteilung der Familienbeihilfe, des Familien- und Unterhaltsabsetzbetrags sowie aller mit dem Aufenthaltsort zusammenhängenden Sozialleistungen und Beihilfen auf beide Elternteile.
Parlamentskorrespondenz Nr. 1231 vom 17.12.2014
https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2014/PK1231/
ENTSCHLIESSUNGSANTRAG.pdf
„Die Bundesregierung, insbesondere der Bundesminister für Justiz wird aufgefordert,
dem Nationalrat eine Regierungsvorlage zuzuleiten, die eine Änderung des
KindNamRAEG2013 hinsichtlich der Einführung der Doppelresidenz für
Trennungskinder und damit folgende Punkte beinhaltet:
• Die Festlegung einer annähernd gleichteiligen Betreuung, der Doppelresidenz
als erstes Ziel im Scheidungs- und Obsorgeverfahren.
• Die Bestimmung eines Betreuungsanteils als Schlüsselzahl für das Ausmaß
der Doppelresidenz. Der Betreuungsanteil ist das Ausmaß in Prozent, welches
ein Elternteil an Naturalunterhalt leistet. Der Betreuungsanteil kann gerichtlich
oder durch Einigung der Eltern festgelegt und verändert werden.
• Die automatische Anwendung der Gemeinsamen Obsorge bei jedem
Beschluss einer Doppelresidenz.
• Die gesetzliche Schaffung zweier Wohnadressen des Kindes im Falle der
Doppelresidenz.
• Die ausschließlich einvernehmliche Veränderung jedes der beiden Wohnorte,
falls ein Elternteil eine Veränderung des Wohnortes, an dem das Kind bei
Ausübung seines Betreuungsanteiles lebt, anstrebt, und diese Veränderung
die Ausübung der Doppelresidenz beim anderen Elternteil behindert oder den
Bedürfnissen des Kindes, insbesondere des stabilen Besuchs der gleichen
Schule, im Wege steht. Bei der Auswahl des Schulstandortes ist die
Erreichbarkeit von beiden Elternteilen zu berücksichtigen.
• Die Unterstützung von Eltern bei der Einführung und Aufrechterhaltung der
Doppelresidenz. Zu diesem Zweck hat ein entsprechender richterlicher Auftrag
an die Familiengerichtshilfen im Rahmen der Verhängung der Doppelresidenz
zu ergehen, Eltern bei einvernehmlicher Entscheidungsfindung zu
unterstützen und diese dazu anzuhalten, die Pflegeleistung und Erziehung
auch des anderen Elternteils zu akzeptieren und zu unterstützen.
• Die Änderung des Natural- und Geldunterhalts § 231. (2): „Der Elternteil, der
den Haushalt führt, in dem er das Kind betreut, leistet dadurch seinen Beitrag.“
Ist eine Doppelresidenz festgelegt, so gilt der festgelegte Betreuungsanteil
jedes Elternteils als anrechenbar auf den Geldunterhalt. Bei annähernd
gleichteiliger Betreuung entfällt die Unterhaltsverpflichtung zu Gänze. Die
Judikatur spricht bei 1/3 bereits von einer gleichteiligen Betreuung. die
Rechnung mit 50% stimmt insofern nicht, als bereits ab geringer
Betreuungsquote Kosten für Zimmer, Bett, Spielsachen anfallen. Unabhängig
davon ob dies 1 oder 7 Tage pro Woche genutzt wird.)“
• Die Aufteilung von Familienbeihilfe, Familien- und Unterhaltsabsetzbetrag
sowie aller, mit dem Aufenthaltsort zusammenhängender Sozialleistungen und
2 von 3 835/A(E) XXV. GP – Entschließungsantrag (elektr. übermittelte Version)
• Die Aufnahme der Pflicht beider Eltern, gleichteilige Betreuung im Sinne der
Doppelresidenz nach Kräften zu unterstützen, in das Wohlverhaltensgebot (§
159) Das Wohlverhaltensgebot muss endlich durchsetzbar sein und bei
Verstößen strafrechtliche Konsequenzen haben!
• Beschlüsse zur Doppelresidenz sind tatsächlich durchsetzbar, als Verstoß
gegen das Wohlverhaltensgebot, zu gestalten. Die Durchsetzung ist
konsequent mittels Androhung von Ordnungsstrafen und nötigenfalls
Umsetzung derselben zu gestalten (siehe Cochemer Praxis).“
Tags: Familienpolitik – Familienrecht – Familie – Gesellschaftspolitik – Trennung – Eltern – Eltern-Kind-Entfremdung – Väter – Obsorge – KindNamRÄG 2013 – Kindeswohl – Gesetzgeber – Gleichberechtigung Gleichstellung – Vaterlose Gesellschaft – Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetzes 2013 – Zivilrecht (Bürgerliches Recht, Handels-, Wettbewerbs- und Urheberrecht) – Familienpolitik
VfGH beugt sich dem Gendermainstream !
5. Dezember 2017 5. Dezember 2017 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Country Translation Language - english - ПЕРЕВЕСТИ на Английский - Italia – lingua italiana - France français	adoptieren, ÖVP, Bischofskonferenz, Ehe, Ehe für Alle, eingetragener Partnerschaft, Elternschaft, Familie, Familienrecht, Fortpflanzung, FPÖ, Frau, Gendermainstream, Genderwahn, Geschlechter, Gesetzgeber, Homo-Ehe, https://wp.me/p4RGV9-2Br, Kardinal Christoph Schönborn, Kathpress, Kinder, Mann, Parlament, Richter, SPÖ, Verfassung, VfGH
Ein Schwarzer Tag für unsere Kinder, welche Vater und Mutter brauchen!
Der Verfassungsgerichtshof hat versagt.
VfGH beugt sich dem Gendermainstream – Ehe für Alle
VfGH öffnet Ehe für gleichgeschlechtliche Paare
Der Verfassungsgerichtshof gibt den Weg für die „Ehe für alle“ frei. Auch gleichgeschlechtliche Paare können damit künftig in Österreich heiraten. Mit einem Erkenntnis vom 4. Dezember hat das Höchstgericht die gesetzlichen Regelungen aufgehoben, die Homopaaren bisher den Zugang zur Ehe verwehrt hat. Der Gerichtshof begründete den Schritt mit dem Diskriminierungsverbot des Gleichheitsgrundsatzes.
© APA (dpa/Symbolbild)
Die alte Regelung wird mit 31. Dezember 2018 aufgehoben. Die Öffnung tritt damit mit 1. Jänner 2019 in Kraft. Gleichzeitig steht dann die eingetragene Partnerschaft auch verschiedengeschlechtlichen Paaren offen, sollte der Gesetzgeber bis dahin nicht anderes beschließen.
Der Verfassungsgerichtshof unterzog die Bestimmungen über Ehe und eingetragene Partnerschaft von Amts wegen einer Prüfung. Anlass des Verfahrens war die Beschwerde von zwei Frauen, die in eingetragener Partnerschaft leben und die Zulassung zur Begründung einer Ehe beantragt haben. Dieser Antrag wurde vom Magistrat der Stadt Wien und in der Folge vom Verwaltungsgericht Wien abgelehnt.
Die ÖVP will der Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare keine Steine in den Weg legen. „Höchstgerichtliche Urteile sind stets zu akzeptieren und nehmen wir zur Kenntnis“, erklärte ein ÖVP-Sprecher. Die weitere Vorgangsweise werde man erst besprechen.
Beim den Freiheitlichen beurteilte man die Entscheidung der Verfassungsrichter auch kritisch. „Jetzt ist genau das eingetreten, wovor wir bereits 2009 bei Beschluss der eingetragenen Partnerschaft gewarnt haben: Dieses Instrument wird der Türöffner in Richtung einer Entwicklung sein, an deren Ende mit der sogenannten Ehe für alle, vulgo ‚Homo-Ehe‘, Ungleiches gleich behandelt wird. Jetzt ist es soweit“, meinte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Die politische Verantwortung dafür liege – neben der SPÖ – auch bei der ÖVP. Natürlich seien Urteile des VfGH anzuerkennen, was aber nicht bedeute, dass man nicht kritisch nachfragen dürfe, so Kickl.
Deutliche Kritik an der VfGH-Entscheidung kam vom Wiener Kardinal Christoph Schönborn. „Es ist beunruhigend, dass sogar die Verfassungsrichter den Blick verloren haben für die besondere Natur der Ehe als Verbindung von Mann und Frau“, erklärte der Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz gegenüber Kathpress.
Die Ehe sei „wie keine andere Beziehung geeignet, Kinder hervorzubringen, zu hüten und aufzuziehen und damit die Generationenfolge zu sichern. Wenn der VfGH die Einzigartigkeit und damit die juristische Sonderstellung der Ehe verneint, die auf der Unterschiedlichkeit der Geschlechter aufbaut, verneint er die Wirklichkeit“, sagte der Kardinal und hielt in Richtung Höchstgericht fest: „Er tut damit der Gesellschaft keinen Dienst und schadet letzten Endes allen – auch denen, die er schützen möchte und die es auch zu schützen gilt.“
Breit bejubelt wurde die Entscheidung indes in der SPÖ. Parteivorsitzender Christian Kern sprach via Facebook von einem Zeichen der Gleichberechtigung und des Respekts. „Spätestens ab 1. Jänner 2019 ist es egal, wer wen liebt in unserem Land. Ich persönlich bin sehr froh über diese Entscheidung. Immer wieder haben wir versucht, die Ehe für alle politisch durchzusetzen und sind dabei an ÖVP und FPÖ gescheitert. Wir werden wachsam bleiben und dafür sorgen, dass alle Menschen in unserem Land das Recht bekommen, zu heiraten wen sie lieben“, erklärte Kern.
Große Freude herrschte auch bei den NEOS. „Heute ist ein großer Tag für Österreich, die Freiheit und den Rechtsstaat. Was der Bevölkerung schon lange klar war und nur ÖVP und FPÖ nicht verstanden haben, hat nun der VfGH in seinem Erkenntnis festgestellt: die Unterscheidung zwischen Ehe und eingetragener Partnerschaft verletzt das Diskriminierungsverbot“, meinte der stellvertretende Klubobmann Niki Scherak. Besser wäre es freilich gewesen, wenn gleich das Parlament diese Diskriminierung abgeschafft hätte.
Zufrieden zeigte sich auch Liste Pilz-Klubobmann Peter Kolba: „Das freut uns. Das ist zu begrüßen.“ Erfreut reagierten auch die aus dem Parlament gefallenen Grünen, die sich die „Ehe für alle“ über viele Jahre auf ihre Fahnen geheftet hatten. „Wieder einmal sorgt ein Höchstgericht dafür, dass Österreich endlich im 21. Jahrhundert ankommt“, meinte der Grüne Bundessprecher Werner Kogler.
Das Eingetragene Partnerschaft-Gesetz (EPG) wurde 2009 beschlossen und trat 2010 in Kraft. Der Gesetzgeber verfolgte damals das Ziel, die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare abzubauen, blieb aber vor dem Hintergrund eines „bestimmten traditionellen Verständnisses“ bei zwei verschiedenen Rechtsinstituten, eben der Ehe und der eingetragenen Partnerschaft.
Seither ist die eingetragene Partnerschaft der Ehe immer weiter angenähert worden. Die beiden Rechtsinstitute entsprechen einander heute sowohl von der Ausgestaltung als auch von den Rechtsfolgen her trotz „vereinzelt bestehender Unterschiede“ weitgehend. Die jüngere Rechtsentwicklung ermöglicht insbesondere eine gemeinsame Elternschaft auch gleichgeschlechtlicher Paare: Gleichgeschlechtliche Paare dürfen Kinder (gemeinsam) adoptieren und die zulässigen Formen medizinisch unterstützter Fortpflanzung gleichberechtigt nutzen.
Zu einer völligen Gleichstellung kam es aber aus politischen Gründen nie. Zuletzt kochte die Debatte darüber wieder im Wahlkampf für die Nationalratswahl hoch. Während SPÖ, NEOS, Liste Pilz und Grüne für eine Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule plädierten, blieben ÖVP und FPÖ bei ihrem Nein zur Homo-Ehe.
Die Unterscheidung in Ehe und eingetragene Partnerschaft lässt sich heute aber nicht aufrechterhalten, ohne gleichgeschlechtliche Paare zu diskriminieren, stellte der Verfassungsgerichtshof nun klar und nahm damit einmal mehr der Politik eine Entscheidung ab. Denn die Trennung in zwei Rechtsinstitute bringe zum Ausdruck, dass Menschen mit gleichgeschlechtlicher sexueller Orientierung nicht gleich den Personen mit verschiedengeschlechtlicher Orientierung sind, so die Verfassungsrichter.
15.21 Uhr, 05. Dezember 2017
http://www.kleinezeitung.at/service/newsticker/5333252/VfGH-oeffnet-Ehe-fuer-gleichgeschlechtliche-Paare
Tags: Genderwahn – Familie – Familienrecht
7. November 2017 7. November 2017 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Country Translation Language - english - ПЕРЕВЕСТИ на Английский - Italia – lingua italiana - France français, Falschbeschuldigungen - Missbrauch mit dem Missbrauch - Verleumdung, Familie, Familienrecht, Feminismus - feministische - Feministin, Frauenpolitik, Genderwahn, Missbrauch mit dem Missbrauch, Mobbing	#MeToo, Abgeordnete, Alleinerziehende, östrreichischen Parlament, Diskriminierung, Diskriminierung von Männer, Familie & Familienrecht, Feministin, Forum Kindesunterhalt, Frauen, Frauenvolksbegehren, Hetze, https://wp.me/p4RGV9-2z7, Mandate, Maria Stern, Männer, Nationalrat, OE24.TV, Parlament, Partei Liste Pilz, Peter Pilz, SCHANDE, Sexismus im Job, sexuell belästigt, Steuergelder, Steuerzahler, StGB, Verein, Video, Volksverhetzung, Vorverurteilung
Die Feministin Maria Stern der Liste Pilz sagt in der Sendung „Sexismus im Job“ OE24.TV am 26-10-2017:
Sollen Christen-Kinder zu Muslim-Pflegefamilien?
31. August 2017 6. September 2017 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Adoption, Country Translation Language - english - ПЕРЕВЕСТИ на Английский - Italia – lingua italiana - France français, Erziehung, Familie, Familienrecht, Kinder, Kinderhandel, Kinderrechte, Kindesabnahme Gefährdungsmeldung, Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung, Kindheit, Menschenhandel, Menschenrechte EGMR, Obsorge - Sorgerecht - gemeinsame - elterliche Sorge, psychische Gewalt, Richter	Adoption, Arabisch, Behörde, Christen, Daily Mail, Erziehung, Familie, Familienrecht, http://wp.me/p4RGV9-2se, Justizminister, Kinderhandel, Kindeswohl, Kommunikationsleiter, Kreuz, leibliche Familie, Menschenhandel, Muslim, muslimischen, Parlament, Pflegefamilie, Pflegefamilien, Pflegekind, Pflegekinder, Politiker, religiösen, Religion, Robert Halfon, Schweiz Familienrecht, Shailesh Vara, Simon Thiriet, the times, Tower Hamlets
Britisches Mädchen (5) muss Arabisch sprechen und ihr Kreuz abgeben
LONDON (GB) – Ein fünfjähriges britisches Mädchen wurde in London in eine streng religiöse, muslimische Pflegefamilie gesteckt. Britische Politiker finden, dass der Hintergrund der Familie dem des Kindes entsprechen solle.
Im Londoner Bezirk Tower Hamlets lebt ein fünfjähriges, britisches Mädchen in einer streng religiösen, muslimischen Familie. GETTY IMAGES
Im Osten Londons, im Bezirk Tower Hamlets, wurde ein fünfjähriges, christliches Mädchen gegen den Willen ihrer Familie innerhalb von sechs Monaten in zwei streng religiöse, muslimische Pflegefamilien gesteckt.
Wie «The Times» schreibt, soll das Mädchen in einer der Familien gezwungen worden sein, Arabisch zu lernen. Zudem musste sie ihren Kreuzanhänger ablegen und durfte keine Spaghetti Carbonara – ihr Lieblingsgericht – essen, weil darin Speck enthalten ist.
Laut den Unterlagen der Sozialbehörden sprach eine der Familien nicht einmal Englisch. Zudem seien beide Pflegemütter verschleiert gewesen. «Das Mädchen schien sehr verzweifelt, weil es die Familie nicht verstehen konnte», geht aus den Unterlagen der Behörden hervor.
Der Fall hat in England in den letzten Tagen für Aufregung gesorgt. Deshalb hatte sich auch die Politik eingeschaltet. Am Montagabend haben mehrere Parlamentsabgeordnete eine sofortige Prüfung der Situation gefordert, wie die «Daily Mail» schreibt.
Kinder sollen in kulturell ähnlichen Pflegefamilien leben
«Pflegekinder sollten in Familien mit ähnlichem Hintergrund untergebracht werden», forderte Robert Halfon, Vorsitzender des Bildungskomitees im britischen Unterhaus.
Shailesh Vara, ehemaliger britischer Justizminister, pflichtet dem bei: «Die Entscheidung, das Mädchen dort unterzubringen, ist falsch! Die lokale Behörde hätte sicherstellen sollen, dass der kulturelle und religiöse Hintergrund des Kindes in einer Pflegefamilie respektiert wird.»
Dies gelte für Kinder aller Religionen. Auch bei muslimischen Pflegekindern sollten die aufnehmenden Familien einen ähnlichen Hintergrund aufweisen.
Normalerweise wird dies in Grossbritannien so praktiziert, doch der Bezirk Tower Hamlets – der den höchsten Anteil an Muslimen in Grossbritannien aufweist – war bereits vor einigen Monaten in den Schlagzeilen, weil die Behörden Pflegekinder in schlechte Hände gegeben hatten.
Nach dem Aufruf der Politiker vom Montag, wurde das Mädchen am Dienstag in die Obhut ihrer Grossmutter gegeben. Ein Richter forderte die Behörden auf, «kulturell passende Familien» für Pflegekinder zu suchen.
Kann das auch in der Schweiz passieren?
Kann so etwas auch in der Schweiz passieren? Wird hierzulande auf den Hintergrund der Pflegefamilie geachtet, dem das Kind anvertraut wird?
Ja. Zumindest einigermassen. Eine andere Religion ist zwar kein Ausschlusskriterium, kann aber eine Rolle spielen.
«Die Platzierung eines Kindes in einer Pflegefamilie ist jedes Mal ein sehr individueller Prozess. Dabei wird auch die Weltanschauung der Familie betrachtet und es wird abgeklärt, wie Religion den Alltag der Familie prägt», sagt Simon Thiriet, Kommunikationsleiter des Erziehungsdepartements des Kantons Basel-Stadt, zu BLICK. Doch dies sei nur einer von vielen verschiedenen Punkten.
«Sie ist ein weisses Mädchen. Nun ist sie in einer fremden Welt gefangen»
Für die leibliche Familie des britischen Mädchens ist der Fall klar: «Sie ist ein fünfjähriges, weisses Mädchen. Sie ist in diesem Land geboren, Englisch ist ihre Muttersprache. Sie besitzt einen britischen Pass und wurde getauft», so die Mutter des Mädchens zu «The Times».
Sie habe viel durchmachen müssen, weil sie ihrer Familie entzogen wurde; und sei zusätzlich in einer völlig fremden Welt gefangen gewesen.
Publiziert am 30.08.2017 | Aktualisiert um 09:51 Uhr
https://www.blick.ch/news/ausland/britisches-maedchen-5-muss-arabisch-sprechen-und-ihr-kreuz-abgeben-sollen-christen-kinder-zu-muslim-pflegefamilien-id7225465.html
Tags: Kindeswohl – Religion – Familienrecht – Pflegekind – Kinderhandel – Menschenhandel – Adoption – Kinderrechte – Kindesabnahme Gefährdungsmeldung – Kindeswohl – Kindeswohlgefährdung – Menschenrechte EGMR – psychische Gewalt
21. August 2017 21. August 2017 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Österreich Familienrecht, Country Translation Language - english - ПЕРЕВЕСТИ на Английский - Italia – lingua italiana - France français, Erziehung, Familie, Familienrecht, Feminismus - feministische - Feministin, Frauenpolitik, Gleichberechtigung Gleichstellung, Männerpartei, PARTEI, Pension, Scheidung - Trennung, Vater, Vaterlose Gesellschaft, Vaterschaft, Vaterschaft, Väter Artikel	#NRW17, Österreich Familienrecht, Benachteiligung, Bregenz, Bundespolitik, Carin Breuß, Diskriminierung, Familienrecht, feministen, Frauenpolitik, Gerechtigkeit, Gesundheit, Hannes Hausbichler, http://wp.me/p4RGV9-2rM, Männerpartei, Männerpension, Nationalratswahl 2017, Parlament, PARTEI, Pensionssplitting, Politik, Privatwirtschaft, quote, Quoten, Scheidung, Sorgerecht, Trennung, Unterhalt, Vorarlberg
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Der blaue Weihnachtsmann in Wien 14. Dezember 2017
OGH Urteil: Abtreibung war ebenso Eheverfehlung 12. Dezember 2017
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ES GEHT UM DIE LIEBE ZU UNSEREN KINDERN ! Es gibt sie – die Vorkämpfer für das Recht der Kinder auf beide Eltern, auf Großeltern, auf Familie und auf ein gesichertes Leben der Familie in ihrer Heimat 2017-12-12 . Berlin/Weiler. Manche sind Einzelkämpfer. Sie machen einen Hungerstreik, zelten provokativ mit angebrachten Banderolen auf dem Platz […]
DADDY´s PRIDE PARADE Berlin 10. Dezember 2017 I ARCHEVIVA I KGPG 11. Dezember 2017
Der Aufmarsch von Vätern & Müttern für die Liebe zu ihren Kindern Getrennte Väter machen vor Weihnachten mobil 2017-12-12 . Rom/Berlin/Weiler. Der Marsch von Rom nach Berlin und in andere Metropolen ist der einzige auf der Welt, der alle Hauptstädte Europas mit der Botschaft der getrennten Väter miteinander verbinden wird: Kinder haben das Recht zu […] […]
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Räumung war unrechtmäßig 15. Dezember 2017
Ein aktuelles Gerichtsurteil bestätigt die Unrechtmäßigkeit der Räumung eines Gebäudes, das zum Königreich Deutschland gehört. Jo Conrad unterhalt sich mit Ulrike Dirschwigl und Martin Schulz darüber, wie es ihnen damit geht, was sie erlebt haben, wie es Peter Fitzek geht und die feste Absicht, weiterhin bessere Lebensmöglichkeiten zu erschaffen. Download mi […]
Regulationsmedizin 11. Dezember 2017
Prof. Dr. Dr. Enrico Edinger demonstriert einige der Geräte, die im Inakarb- und Enki-Institut angewendet werden, um den gesundheitlichen Zustand differenziert zu analysieren und gleich zu regulieren, und wie schon einfache Anwendungen diverser Methoden meßbare Unterschiede erbringen können. Neben dem Scio und dem Bioscan-Gerät werden Zeolith, Vitalstoffe, I […]

References: Art. 8
 EGMR 
 § 231
 EGMR 
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 OGH 
 EGMR 
 EGMR 
 Art. 14
 Art. 6
 Art. 8
 OGH 

OGH