Source: https://www.studium.uni-kiel.de/de/kontakt-beratung/barrierefrei-studieren/nachteilsausgleiche-studium-pruefungen
Timestamp: 2017-11-19 04:57:53+00:00

Document:
Nachteilsausgleiche im Studium und in Prüfungen — Studium
‌Studierendenservice
‌Beratungsangebot der Beauftragten für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit
‌Sonderanträge bei der Bewerbung und Zulassung zum Studium
‌Nachteilsausgleiche im Studium und in Prüfungen
‌Zugänglichkeit der Hochschulgebäude und technische Ausstattung
‌Parkplätze auf dem Campus-Gelände
‌Verlängerte Leihfrist in der Universitätsbibliothek
‌CAU Card mit Brailleschrift
‌Weitere Beratungs- und Informationsangebote
Nachteilsausgleiche sind ein wichtiges Instrument, um chancengleiche Teilhabe im Studium herzustellen und Diskriminierungen zu vermeiden. Nachteilsausgleiche sollen individuell und situationsbezogen beeinträchtigungsbedingte Benachteiligungen kompensieren. Dafür müssen sie erforderlich und angemessen sein. Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten haben einen gesetzlich verankerten Anspruch auf Nachteilsausgleiche im Studium und bei Prüfungen. Die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen wird nicht im Zeugnis vermerkt.
Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit
Nach der Prüfungsverfahrensordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge, § 12, bzw. der Prüfungsverfahrensordnung (andere Abschlüsse)*, § 8, können die Prüfungsausschussvorsitzenden für Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit abweichende Prüfungsregelungen zulassen, wenn die Studierenden nachweisen, dass sie die Prüfungsleistungen aufgrund ihrer Beeinträchtigung ganz oder teilweise nicht in der vorgesehenen Form ableisten können. Diese Regelung gilt entsprechend für das Ablegen von Studienleistungen.
Die Behinderung oder chronische Krankheit muss durch geeignete Nachweise glaubhaft gemacht werden. Aus den Unterlagen sollte hervorgehen, welche konkreten studienrelevanten Beeinträchtigungen sich aus der Behinderung oder chronischen Krankheit ergeben.
Als Nachweise eignen sich z.B.:
(fach-)ärztliche Atteste und Stellungnahmen von approbierten psychologischen Psychotherapeuten
Schwerbehindertenausweis bzw. Feststellungsbescheid des Versorgungsamtes etc.
Mögliche Prüfungsmodifikationen können z. B. sein:
Verlängerung der Bearbeitungszeiten für Prüfungsleistungen
schriftliche Ergänzung zur mündlichen Prüfung
schriftliche statt mündlicher Prüfung, mündliche statt schriftlicher Prüfung
Nutzung von technischen Hilfsmitteln, Personelle Hilfe,
Abänderungen von Praktikums- oder Exkursionsbestimmungen
Informationen zum genauen Vorgehen, zu den Fristen und zu den erforderlichen Nachweisen erhalten Sie beim zuständigen Prüfungsamt.
Prüfungsämter für Bachelor- und Masterstudiengänge
Prüfungsämter für Studiengänge mit Abschluss Diplom, Magister, Staatsexamen und kirchlicher Abschluss
Hochschulrahmengesetz (HRG), § 2 Abs. 4
Gesetz über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Hochschulgesetz - HSG), § 3 Abs. 5, § 52 Abs. 2 und 4
Prüfungsverfahrensordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge, § 12
Prüfungsverfahrensordnung (andere Abschlüsse)*, § 8
* gilt für alle Zwischen- und Abschlussprüfungen, für deren Regelung die Christian-Albrechts-Universität zuständig ist

References: § 12
 § 8
 § 2
 § 3
 § 52
 § 12
 § 8