Source: https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/15690533/1/
Timestamp: 2020-02-18 12:52:09+00:00

Document:
URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-201326
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-201326
Begrenzt offener Realisierungswettbewerb Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik Erweiterung und Umbau Berlin-Pankow Ausschreibung
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Behrenstraße 42 10117 Berlin-Mitte Wettbewerbsausschreibung Nanna Sellin-Eysholdt Björn Steinhagen Digitale Bearbeitung Björn Steinhagen Titelbild Frank Heckel Druck Ahrensfeld & Wolf, Berlin
Anlass und Ziel ........................................................................................7 Teil 1 Verfahren ........................................................................................9 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 3.11 3.12 4.1 4.2 4.3 4.4 Auslober, Bauherr, Nutzer ...........................................................9 Art des Verfahrens ......................................................................9 Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe..............................9 Wettbewerbsteilnehmer ............................................................10 Preisgericht und Vorprüfung......................................................10 Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen .......................................13 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten.............................................13 Ortsbesichtigung, Rückfragen und Rückfragenkolloquium ......14 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen...................................15 Geforderte Leistungen ..............................................................15 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung .....................................17 Preise und Ankäufe ...................................................................18 Weitere Bearbeitung .................................................................18 Eigentum und Urheberrecht ......................................................19 Verfassererklärung ....................................................................19 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten........19 Haftung und Rückgabe .............................................................19 Zusammenfassung der Termine................................................20 Die Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik.........21 Städtebauliche Rahmenbedingungen .......................................23 Historische Entwicklung des Standortes ...................................27 Das Wettbewerbsgrundstück ....................................................30 Vorhandene Bebauung .............................................................32 Schulbautyp SK Berlin ..............................................................35 Technische Infrastruktur ............................................................37 Erschließung und Verkehr.........................................................39 Planungsrecht ...........................................................................40 Planungsumfang .......................................................................41 Städtebaulich-architektonische Zielsetzung..............................43 Funktionale Anforderungen .......................................................43 Erschließung .............................................................................49 Stellplätze..................................................................................49 Freiflächen/Außenanlagen ........................................................49 Baukosten/Wirtschaftlichkeit .....................................................51 Ökologische Zielsetzung ...........................................................52 Barrierefreies Bauen .................................................................52 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien .................53 Raumprogramm, Funktionsdiagramme.....................................53 Beurteilungskriterien des Preisgerichts.....................................53 Weiterführende Informationen...................................................55 Quellenangaben........................................................................55 Digitale Anlagen .......................................................................56 Fotodokumentation ...................................................................61
Teil 3 Wettbewerbsaufgabe ..................................................................41
Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik - Erweiterung und Umbau
Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik - Erweiterung und Umbau / Anlass und Ziel
Die Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik gehört zu den führenden Tanzausbildungsinstituten in Europa. Sie ist eine Schule von internationaler Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler sind zwischen zehn und neunzehn Jahre alt und für einige von ihnen ist die Schule der Lebensmittelpunkt für neun prägende Jahre. In dieser Ganztagsschule, die die tänzerische und die schulische Ausbildung in einem integralen System vereint, werden die angehenden jungen Künstler an sechs Tagen in der Woche unterrichtet. Das Land Berlin beabsichtigt dieser in Deutschland einmaligen Ballettschule ein neues, attraktives und repräsentatives Erscheinungsbild zu geben, das neben den schulischen und Ausbildungsbedürfnissen auch dem internationalen öffentlichen Interesse an der Arbeit der Schule entspricht. Die Staatliche Ballettschule hat sich Anfang der 90er Jahre mit der Schule für Artistik zusammengeschlossen, mit der sie seitdem den Standort an der Erich-Weinert-Straße in Berlin Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg, teilt. Die Schule besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Gebäude, die bis auf die im Jahr 2002 fertiggestellte neue Artistensporthalle und die 2004 sanierte Mensa die schulischen Anforderungen nur sehr eingeschränkt erfüllen. Ziel des Wettbewerbes ist es, die zwei bestehenden Schulgebäude aus den 60er Jahren zu sanieren und den geforderten Nutzungen einerseits als reines Internatsgebäude, andererseits als Unterrichts- und Verwaltungsgebäude anzupassen. Gleichzeitig sollen für die tänzerische Ausbildung Gebäude umgestaltet oder durch Neubauten ergänzt bzw. ersetzt werden. Für die Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik soll ein hochwertig gestaltetes Gebäude-Ensemble mit entsprechender Außenwirkung geschaffen werden, das der Bedeutung der Schule für Berlin gerecht wird. Die Baumaßnahme wird bei laufendem Schulbetrieb unter Auslagerung des Internats durchgeführt. Es ist ein Raumprogramm mit einer geplanten Programmfläche von ca. 8.250 m² für 348 Schüler und Schülerinnen zu realisieren. Die Maßnahme wird aus Mitteln des EU-Strukturfonds, der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ finanziert.
Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik - Erweiterung und Umbau / Teil 1 Verfahren
Auslober, Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Hochbau Referat V P I Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin Herrmann-Josef Pohlmann, V P I L Tel.: +49 (0)30 9012 6700 Fax: +49 (0)30 9012 5998 Bedarfsträger Senatsverwaltung für Bildung, Schule und Sport Beuthstraße 6-8 10117 Berlin Bernd Puhlemann, II D 60 Tel.: +49 (0)30 9026 6257 Fax: +49 (0)30 9026 6011 Wettbewerbsdurchführung, Ausschreibung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Behrenstraße 42 10117 Berlin Nanna Sellin-Eysholdt, II D 14 Tel.: +49 (0)30 9020 5539 Fax: +49 (0)30 9020 5653 E-Mail: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.verwalt-berlin.de
Die Auslobung erfolgt als begrenzt offener einstufiger Realisierungswettbewerb, zu dem insgesamt 20 Teilnehmer ausgewählt bzw. ausgelost wurden. Die Zusammenarbeit mit Tragwerksplanern und Landschaftsarchitekten wird dringend empfohlen. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-Mail.
Bei der Vorbereitung der Ausschreibung hat die Architektenkammer Berlin entsprechend den Regelungen der GRW beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. B-2005-11 geführt. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der GRW 1995 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, - II D -, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt.
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt vom 20.07.2005 in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß GRW und VOF) durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 20 Architekten ausgewählt.
Jórunn Ragnarsdóttir Architektin, Stuttgart Isabell Feest Architektin, Hamburg Andreas Hild Architekt, München Jan Kleihues Architekt, Berlin
Bettina Georg Architektin, Berlin Jost Haberland Architekt, Berlin
Dr. Hans Stimmann Senatsbaudirektor Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Ludger Pieper Abteilungsleiter Planung und Recht im Schulbereich, Unterrichtsorganisation Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Sabine Schmidt Unterrichtsversorgung, Koordination der zentralverwalteten und berufsbildenden Schulen, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport
Konrad Zander Abteilungsleiter Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Peter Weiz Leiter Bereich Schulträgerschaft Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Hannelore Trageser Schulleiterin Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik
Frank Müller Stellvertretender Schulleiter Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik Susanne Otto-Günther Internatsleiterin Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik Gregor Seyffert Künstlerischer Leiter Bühnentanz Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik
Prof. Dr. Ralf Stabel Stellvertretender künstlerischer Leiter Bühnentanz Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik Mirjam Lassak Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen Bernd Puhlemann Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Wolfgang Lampe Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Sigrid Asseng Untere Denkmalschutzbehörde Bezirk Pankow Heinz Krause Stadtplanungsamt Bezirk Pankow Marianne Bohn-Decker Oberste Bauaufsicht Zustimmungsverfahren Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Albrecht Ohl Stadt- und Freiraumplanung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Brigitte Reichmann Ökologischer Städtebau Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Ulrich Herrmann Koordinierungsstelle für barrierefreies Bauen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Birgitt Kalthöner Objektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Hermann-Josef Pohlmann Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Ulrich Bergner Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Projektvorbereitung und Prüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Rainer Kriegsmann Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Projektvorbereitung und Prüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Peter Ostendorff / Inge Schmidt-Rathert Auswahlverfahren und Wettbewerbe Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Vorprüfung Ulrike Lickert, Architektin, Berlin Magdalena Vesely, Architektin, Berlin Marianne Kammel, Architektin, Berlin N.N. Autzen & Reimers Architekten, Berlin Peter Kever Architektenkammer Berlin Mitglieder der BVV Pankow
Die Wettbewerbsunterlagen werden den Teilnehmern am 27.10.05 zugesandt.
Die Arbeiten sind am 17.01.2006 von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Behrenstraße 42 10117 Berlin Raum Nr. 14 abzugeben oder am selben Tag oder davor liegend per Post- oder Kurierdienst einzureichen. Bei der Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebelegs in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst mit der Kennziffer versehen an o. a. Adresse nachzusenden. Das Modell und der Liberoplan (s. 1.10, 13.) ist am 24.01.2006 von 14.00 bis 17.00 Uhr an gleicher Stelle oder am selben Tag oder davor lie-
gend per Kurierdienst einzureichen. Das Modell ist in transportgerechter und wiederverwendbarer Verpackung abzuliefern. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Realisierungswettbewerb Staatliche Ballettschule“ einzureichen. Bei Zustellung durch Post- oder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Bei Einlieferung durch Post- oder Kurierdienst (porto- und zustellungsfrei für den Empfänger) gilt die Einlieferungsfrist als erfüllt, wenn der Aufgabestempel das Datum des 17.01.2006 oder eines davor liegenden Tages trägt. Für die Einlieferung des Modells und des Liberoplanes gilt entsprechend das Datum des 24.01.2006. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 6. Tag nach Abgabedatum vorliegen. Der Verfasser selbst ist für die Lesbarkeit des Aufgabestempels auf der Sendung verantwortlich. Verspätet eingegangene Arbeiten, deren Aufgabestempel/Aufgabebeleg fehlt, unleserlich oder unvollständig ist oder dessen Richtigkeit angezweifelt wird, werden vorbehaltlich des späteren Nachweises fristgemäßer Einlieferung, den der Teilnehmer zu erbringen hat, mitbeurteilt. Bei Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebeleges in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst, mit der Kennziffer versehen, an den Auslober nachzusenden. Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben.
Ortsbesichtigung Die Ortsbesichtigung mit den Teilnehmern findet am 15.11.2005 um 9.45 statt. Der Treffpunkt ist im Eingangsbereich der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik, Erich-Weinert-Straße 105, 10409 Berlin. Rückfragen Rückfragen (GRW 5.3) zur Auslobung können schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 7. November 2005 bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: wb-ballettschule@t-online.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Ausschrei-
bung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Die Rückfragen werden mit dem Preisgericht erörtert und während des Rückfragenkolloquiums beantwortet. Rückfragenkolloquium Das Rückfragenkolloquium mit den Teilnehmern findet im Anschluss an die Ortsbesichtigung am 15.11.2005 statt. Das Ergebnisprotokoll des Rückfragenkolloquiums mit der Zusammenstellung der Fragen wird anschließend den am Verfahren Beteiligten zugesandt. Das Protokoll ist Bestandteil der Ausschreibung.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: die vorliegende Ausschreibung die Zusammenstellung der Rückfragen und Antworten Modell-Einsatzplatte M 1:500 CD-ROM mit digitalen Daten (siehe Teil 4), u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: - Übersichts- und Arbeitsplan, u.a. als .dwg-Datei - Bestandspläne des Schulgeländes und der Gebäude als .pdfDateien - Zeichnungen der Bestandsgebäude (Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Details) als .pdf-Dateien - Luftbilder als .tif-Dateien - Raum- und Funktions- und Freiflächenprogramm als .pdf-Datei - Bausubstanzuntersuchung des Bestandes (Auszug aus dem Vorgutachten des Büros Autzen & Reimers)
Geforderte Leistungen in Papierform 1. Städtebauliches Konzept M 1:500 mit Darstellung der Gesamtsituation, Baukörper, Freiflächen, Erschließung, Stellplätze für Mobilitätsbehinderte sowie Fahrradabstellplätze 2. EG-Grundriss mit Darstellung der Freiflächen einschließlich der äußeren Erschließung sowie alle weiteren Grundrisse im M 1:200 3. Ansichten und zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte M 1:200 4. Fassaden- bzw. Systemschnitt im M 1:20 mit Teilansicht – der Informationsgehalt dieses Schnittes soll annähernd dem eines Schnittes im Maßstab 1:50 entsprechen, beispielhaft für Alt- und Neubau zur Vermittelbarkeit von Materialität, Gestaltqualität und zur Ermittlung der Kosten
5. Prüfpläne (gefaltet) ein Satz der verlangten Grundrisse und Schnitte mit Eintragung - der Raumbezeichnungen (entsprechend der Formblätter) - der für die Berechnung notwendigen Maße - der Raumgrößen - der Änderungen im Altbau in Anlehnunung an § 3 (4) der Verordnung über Bauvorlagen im bauaufsichtlichen Verfahren (Bauvorlagenverordnung BauVorlVO) 6. Berechnungen auf Formblättern (A Formblatt Flächenermittlung Raum-/Funktionsprogramm, B Formblatt Gebäudekennwerte und C Formblatt Kostenprüfung/Flächenermittlung Bestand, s. 4.3.7 Formblätter) Der Rechenweg für alle Berechnungen ist nachvollziehbar auf den Prüfplänen darzustellen. - Überbaute Fläche - GRZ - GFZ Bestand: s. hierzu 4.3.7 Formblätter, C Kostenprüfung/Flächenermittlung Bestand (Anmerkung: Den Teilnehmern werden die Flächenwerte der Bestandsgebäude zur Verfügung gestellt, s. 4.3.7 Formblätter, B Gebäudekennwerte Haus 1, 2, 4). Neubau (einschließlich Anbindung an den Bestand): - Brutto-Grundfläche BGF a - Brutto-Rauminhalt BRI a - Programmfläche - Verhältnis Brutto-Grundfläche a / Programmfläche (BGF a / Programmfläche) - DAF Dachflächen - HTF Horizontale Trennflächen - BAF Basisflächen - AWF Außenwandflächen - IWF Innenwandflächen - BAU Volumen der Baugrube - Gebäudehüllfläche A - Verhältnis A/V 7. Erläuterungsbericht (getrennt von den Plänen, max. 2 DIN A 4 Seiten) mit - Erläuterung und Begründung des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts - Beschreibung der Konstruktion und Materialien (Neubau) - Erläuterung der Umbaumaßnahmen (Altbau) - Aussagen zur Wirtschaftlichkeit 8. Detaillierte Darstellung eines Bauablaufplanes während der Neu- und Umbauphasen 9. Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (neu) zu KG 300 und 400 10.Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 11. Verfassererklärung (s. 4.3.7 Formblätter) 12.Modell M 1:500 unter Verwendung der vorgegebenen Einsatzplatte (Abgabetermin 24.01.06, s. 1.7 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten) 13.Liberoplan: max. 2 freie (ggf. räumliche) Darstellungen, auch skizzenhaft, zur Verdeutlichung der konzeptionellen und konstruktiven Idee (Abgabetermin 24.01.06 , s. 1.7 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten) Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck.
Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß GRW 5.5 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-Rom zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): - die geforderten Leistungen nach Nr. 1 bis 4 und 13 als Windows-kompatible .tif-Dateien in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi - die Präsentationspläne als .pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi - die ausgefüllten Formblätter zu Nr. 6 (siehe 4.3.7 Formblätter) als .xlsDatei (Microsoft Excel) Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: - Lageplan: - Grundrisszeichnung Erdgeschoss: - Ansichten: - Prüfpläne:
Das Beurteilungsverfahren ist unter den Punkten 5.5, 5.6 und 5.7 sowie in den Anlagen II und III der GRW 1995 dargestellt. Ergänzend gilt Folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges (Beurteilungskriterien gem. GRW 5.1.5) vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der
Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten.
Die Wettbewerbssumme (GRW 4.1) ist auf der Basis des § 15 HOAI in Verbindung mit der GRW 1995 ermittelt. Für Preise und Ankäufe stehen insgesamt 70.000,00 € zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 4. Preis 3 Ankäufe 23.000,00 € 16.500,00 € 11.000,00 € 7.500,00 € à 4.000,00 €
Über die Preise und Ankäufe hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise und Ankäufe werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 16 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Der Bauherr wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem oder mehreren Preisträgern die weitere Bearbeitung der Aufgabe mindestens mit den Leistungen 2 - 5 nach § 15 HOAI übertragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrundeliegende Aufgabe realisiert werden soll (GRW 7.1), unter der Voraussetzung, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises oder Ankaufs nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (GRW 7.2). Kunst am Bau Gemäß den Ausführungen in der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau) ist beabsichtigt, für diese Baumaßnahme Mittel für „Kunst am Bau“Maßnahmen bereitzustellen.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fachund termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt im Teil 4.3.7 Formblätter auf beiliegender CD-ROM.
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder Ankauf ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekanntgegeben (GRW 6.1) sowie unter www.stadtentwicklung.berlin.de/ aktuell/wettbewerbe/ angekündigt. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Ankäufen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (GRW 6.3).
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens (GRW 6.5). Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - II D - abgeholt werden. Sind diese Arbeiten, trotz einer Erinnerung sechs Wochen nach dem genannten Termin nicht abgeholt worden, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren Arbeiten aufgegeben ha-
ben und wird dann mit diesen Arbeiten nach seinem Belieben verfahren. Im Übrigen erfolgt die Rücksendung der nicht prämierten Arbeiten von Teilnehmern, die nicht in Berlin ansässig sind, nur dann, wenn die Arbeiten in transportgerechter und wiederverwendbarer Verpackung eingereicht wurden.
27.Oktober 2005 7. November 2005 15. November 2005 23. November 2005 17.Januar 2006 24.Januar 2006 23. Februar 2006 Februar/März 2006
Versand der Wettbewerbsunterlagen Schlusstermin für Eingang schriftlicher Rückfragen Ortsbesichtigung/Rückfragenkolloquium Versand des Rückfragenprotokolls Abgabe der Arbeiten Abgabe des Modells Preisgerichtssitzung Ausstellung
Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik - Erweiterung und Umbau / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Teil 2 Situation und Planungsvorgaben 2.1 Die Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik
Die Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik ist aus einem Zusammenschluss der renommierten „Staatlichen Ballettschule Berlin“ mit der ehemaligen „Fachschule für Artistik“ hervorgegangen. Die „Staatliche Ballettschule“ wurde 1951 im Ostteil der Stadt als „Fachschule für künstlerischen Tanz gegründet. 1957 wurde die „Fachschule für Artistik“ – ebenfalls im Ostteil der Stadt – gegründet. 1991 fand der Zusammenschluss beider Schulen statt. Die Schule ist heute eine nachgeordnete Einrichtung der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Sport des Landes Berlin. Sie bietet eine Kombination aus allgemeiner Schulbildung (mittlerer Schulabschluss und allgemeine Hochschulreife) und Berufsausbildung. Mit dieser Struktur ist die Schule einmalig in der Bundesrepublik Deutschland. Die Schule wird im Ganztagesbetrieb geführt. Für auswärtige Schüler stehen 70 Internatsplätze zur Verfügung, die nach Fertigstellung des Internatsgebäudes alle auf diesem Standort untergebracht werden sollen. Als Ganztagesschule bietet die Schule Vollverpflegung in der schuleigenen Mensa an. Als weitere Einrichtungen finden sich in der Schule eine Physiotherapie, ein Kostümfundus mit Schneiderei, eine gut ausgestattete Fachbibliothek, eine Fach-Videothek sowie ein fachärztlicher Betreuungsdienst. Schulprofil Die Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik gehört zu den führenden Tanzausbildungsinstituten in Europa. Sie ist eine Schule von internationaler Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler sind zwischen zehn und neunzehn Jahre alt und für einige von ihnen ist die Schule der Lebensmittelpunkt für neun prägende Jahre. In dieser Ganztagsschule, die die tänzerische und die schulische Ausbildung in einem integralen System vereint, werden die angehenden jungen Künstler an sechs Tagen in der Woche unterrichtet. Der Eintritt in die Schule in der Fachrichtung Bühnentanz ist ab der 5. Klassenstufe in der Primarstufe möglich. Die Schule beinhaltet neben der Realschule mit den Klassen 7 bis 10 eine Berufsfachschule mit den Klassenstufen 11 und 12 sowie die gymnasiale Oberstufe (berufliches Gymnasium) mit den Klassen 11 bis 13. In der Fachrichtung Bühnentanz können Schülerinnen und Schüler in der dreijährigen gymnasialen Oberstufe die allgemeine Hochschulreife (Abitur) gleichzeitig mit dem Berufsabschluss als staatlich geprüfte/r Bühnentänzer/ in erwerben (Doppelqualifikation im beruflichen Gymnasium). Der Unterrichtstag gestaltet sich aus einem ständigen Wechsel zwischen den künstlerisch-praktischen Fächern und dem theoretischen Unterricht, um die nicht unerhebliche Belastung des Ganztagesunterrichts ausgewogen zu verteilen.
Die Ausbildungskonzeption „Tradition bewahren – Neues wagen“ umfasst sowohl die Pflege des klassischen Repertoires in seiner klaren Stilistik des ästhetisch Schönen als auch das Kreieren völlig neuer, bisher nie gesehener Bewegungen, die das zeitgemäße Empfinden von Dynamik, Raum und Sozialem widerspiegeln. Dies sollte in der architektonischen Konzeption und Erscheinung dieser Schule zum Ausdruck kommen. Es sollte für jeden, der diese Schule betritt, spürbar und auch nach außen sichtbar sein. Ballett Seit der Gründung der „Académie Royale de Danse“ 1661 durch Ludwig XIV. hat sich das Ballett und die Bühnentanzausbildung im stetigen Spannungsfeld zwischen dem Bewahren von Traditionen und dem Wagen von Neuem weiterentwickelt. Tanzen verbindet seither den Anspruch an Perfektion mit dem Willen zur Höchstleistung. Mit seiner Energie und Dynamik, die sich in Leichtigkeit und Harmonie zeigen, mit seiner dramatischen Darstellung sozialer Konflikte war, ist und bleibt Tanz immer Spiegel seiner Zeit. Der heutige zeitgenössische Bühnentanz verbindet die Anmut und Eleganz sowie die Perfektion und Harmonie der klassischen Linie mit den Wagnissen, Experimenten und Kreationen eines neuen modernen Zeitund Weltverständnisses. Ballett ist und bleibt die in bewegte Leichtigkeit versetzte personifizierte Schönheit. Tanzen bedeutet, einer inneren Bewegtheit eine adäquate äußere ästhetische Form – im Medium des menschlichen Körpers – zu verleihen. Eine Schule, die Bühnentänzerinnen und Bühnentänzer ausbildet, muss in ihren Räumen die künstlerische Atmosphäre des Theaters simulieren können. Jeder Saal ist an sich eine kleine Bühne. Der größte Saal muss als Herzstück des Hauses zum inhaltlichen Höhepunkt der Ausbildung beitragen: zur bühnengerechten Aufführung. Um das Kennzeichnende des professionellen Bühnentanzes – das Ätherische und das Schwebende ebenso wie das Schwungvolle und Artistische – zu erschaffen, bedarf es jahrelangen Lernens, Übens und Trainierens. Eine professionelle Tanzkarriere beginnt im Kindesalter und endet meist schon in dem Alter, in dem in anderen Berufen die Phase der höchsten Leistungsfähigkeit erst erreicht wird. Eine Ballettschule muss daher auf selbstverständliche Weise an der künstlerischen Erziehung junger Tänzerinnen und Tänzer mitwirken. Keine andere Kunst ist so mit den starken, auf den Körper bezogenen Emotionen der Jugend verbunden wie der Tanz. Tanz ist immer zeitgenössisch. Im täglichen Exercise ist das Potenzial jedes Tanzkunstwerkes aus Geschichte, Gegenwart und Zukunft bereits enthalten. Tanzkunstwerke sind die einzigen Kunstwerke, die im Moment ihres Entstehens vergehen. Um sie immer wieder von Neuem erstehen zu lassen, bedarf es Räume,
die die künstlerische Atmosphäre des Tanzes aufnehmen, ermöglichen und unterstützen. Räume, die Tanz beherbergen, müssen sich an den Proportionen und Dimensionen des sich mit höchster Virtuosität durch Zeit und Raum bewegenden Menschen orientieren.
Lage im Stadtgebiet Der Standort der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik liegt im Nordosten des Ortsteiles Prenzlauer Berg des Bezirks Pankow. Der umgebende Stadtraum wird im Westen und Osten von den Radialen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße und im Norden von der Ostseestraße begrenzt. Nach Süden bildet die Trasse der S-Bahn die Trennungslinie zum innerstädtischen Teil des Bezirks Pankow.
Durch die relativ späte Bebauung (im Wesentlichen ab den 1920er Jahren) nimmt das Stadtgebiet innerhalb des Bezirks eine Sonderstellung ein, die sich in der architektonischen und städtebaulichen Vielfalt der Baustruktur widerspiegelt. Die Nutzungsstruktur wird überwiegend von Wohnen bestimmt, öffentliche Einrichtungen und Gewerbestandorte konzentrieren sich an der Greifswalder Straße und der Prenzlauer Allee. Im Bereich zwischen S-Bahn-Trasse und Grellstraße sind, neben Wohnnutzungen, einige Dienststellen des Bundesamtes für Finanzen angesiedelt.
Luftbild aus dem Jahr 2004 - Schulgrundstück und Wettbewerbsgebiet
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Lageplan auf Grundlage der automatisierten Liegenschaftskarte (ALK) - Schulgrundstück und Wettbewerbsgebiet
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Das Schulgrundstück liegt etwa im Zentrum dieses Stadtgebietes. Es umfasst den gesamten Block, der von der Erich-Weinert-Straße, der Hosemann-, Gubitz- und Schieritzstraße begrenzt wird. Im östlichen Grundstücksteil befindet sich die Sporthalle für Artisten mit dem neugestalteten Sportplatz. Im westlichen Teil befinden sich die Gebäude der Ballettschule und die gemeinsam genutzte Mensa. Aufgrund seiner ausschließlichen Schulnutzung und der lockeren offenen Bebauung stellt das Areal sowohl von seiner Funktion als auch von seiner städtebaulichen Ausprägung eine Ausnahme im Stadtgebiet dar. Baustruktur der Umgebung Die Umgebung des Wettbewerbgrundstücks ist geprägt durch Wohnbebauungen unterschiedlichen Alters und Charakters, die in anschaulicher Weise die Abfolge städtebaulicher und architektonischer Tendenzen des 20. Jahrhunderts dokumentieren. So findet sich im östlichen Bereich – entlang der Greifswalder Straße – gründerzeitliche Bebauung, die sich als Blockrandbebauung beiderseits der Naugarder Straße bis unmittelbar zum Wettbewerbsgrundstück erstreckt. Neben den Wohngebäuden ist die Bebauungsstruktur hier von Versorgungs- und Gewerbebauten (z.B. Abwasserpumpwerk von 1907 in der Erich-Weinert-Str.) sowie Infrastruktureinrichtungen in den Blockinnenbereichen gekennzeichnet. Der übrige Bereich des Stadtgebietes wird zum überwiegenden Teil durch Bebauungen aus den 1920er und 1930er Jahren geprägt. Den städtebaulich und architektonisch eindruckvollsten Teil stellt hierbei die Siedlung „Wohnstadt Carl Legien“ von Bruno Taut aus den späten 1920er Jahren dar, die unmittelbar westlich jenseits der Gubitzstraße an das Wettbewerbsgrundstück anschließt. Die vier- bis fünfgeschossige Bebauung ist in tiefen, U-förmigen Blöcken organisiert, die sich zur ErichWeinert-Straße hin öffnen. Mit dem vorgelagerten breiten Grünstreifen und den markanten Kopfbauten verleihen die zeilenartigen Baukörper dem Straßenraum ein starkes Gepräge (Abb. F2). Die Sanierung der „Wohnstadt Carl-Legien“ ist vor kurzem abgeschlossen worden, gegenwärtig ist bei der UNESCO ein Antrag auf Eintragung in die Liste des Weltkulturerbes in Bearbeitung. Eine weitere Taut-Siedlung von 1927 findet sich im Bereich Rietze-, Grellund Hosemannstraße unmittelbar nördlich der S-Bahn-Trasse. Aus den 1930er Jahren stammen die viergeschossigen Bauten an der Hosemann- Ecke Schieritzstraße (1931), die dreigeschossigen Blöcke zwischen Hosemann-, Schieritz-, Greifswalder- und Ostseestraße (1936) sowie der sogenannte Gubitzhof (Abb. F3) südlich der Erich-WeinertStraße (1938/39) mit einer deutlich konservativeren Sprache als die der Bauten von Bruno Taut. Eine weitere Entwicklungsstufe stellt die Bebauung nördlich des Wettbewerbsgrundstücks, zwischen Schieritz- und Ostseestraße, dar. Diese stammt aus den 1960er Jahren und repräsentiert die städtebauliche Entwicklung der Nachkriegszeit. Die offene Zeilenbebauung liegt orthogonal zur Schieritzstraße und schließt nach Norden zur Ostseestraße mit einem Querriegel ab. Ähnliche städtebauliche Strukturen befinden sich auch im Randbereich des Gebietes an der Prenzlauer Allee sowie nördlich der Ostseestraße.
In dieser Zeit begann auch die Bebauung des Schulgrundstücks. Die beiden Typenschulgebäude bilden zur Erich-Weinert-Straße eine optisch ungebrochene Straßenfront. Ihr ist ein breiter, dicht mit Bäumen bestandener Grünstreifen vorgelagert, der die Anlagen der „Wohnstadt Carl Legien“ fortführt. Hinter den Schulgebäuden befinden sich Sporthallen, die ebenfalls als Typengebäude errichtet wurden. Des Weiteren befindet sich dort ein Mensa-Gebäude für die Speiseversorgung der Schüler. In den frühen 1980er Jahren wurde schließlich im Norden des Grundstücks eine Sporthalle vom Typ GT gebaut. Aufgrund der spezifischen Nutzung sind sämtliche Gebäude mit verglasten Gängen verbunden. Als letztes Gebäude auf dem Standort wurde 2002 die Sporthalle für Artisten fertiggestellt. Weitere Umgebung Das Nebeneinander von Bauten verschiedener städtebaulicher und architektonischer Prägung setzt sich in größerem Maßstab in der weiteren Umgebung fort und ist teilweise über Blickbeziehungen vom Wettbewerbsstandort aus erlebbar. Während im Westen und Süden gründerzeitliche Blockstrukturen sich nach Mitte und Wedding ziehen, schließt nach Osten die Großsiedlung Michelangelostraße aus den 1970er Jahren an. Im Norden wird die Ostseestraße von 1950er-Jahre-Bauten aus der ersten Wiederaufbauphase der DDR gesäumt.
Der Ortsteil Prenzlauer Berg des heutigen Bezirks Pankow hat eine vergleichsweise junge Geschichte. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde mit der Bebauung des seit dem Mittelalter zur Berliner Feldmark gehörenden Gebiets nordöstlich des Stadtzentrums begonnen. Bis dahin waren die Flächen im nördlichen Bereich von landwirtschaftlicher Nutzung geprägt, während im Süden zunehmend städtische Nutzungen, die aufgrund ihres extensiven Flächenbedarfs in der Stadt selbst keinen Platz mehr fanden, ansiedelten. So befanden sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts unmittelbar vor den Toren der Stadt auf den steil abfallenden Ausläufern des Barnimplateaus mehrere Windmühlen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden mehrere Friedhöfe (1802 bis 1827) und ein Exerzierplatz (1825) angelegt. Später wurde anstelle der abgebrannten Windmühlen ein Wasserwerk (1852 bis 56) errichtet, in dessen Gefolge sich mehrere Brauereien (ab 1864) ansiedelten. Die drei Radialstraßen (die heutige Schönhauser Allee, Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße), die die städtebauliche Struktur des Bezirks in diesem Bereich bis heute bestimmen, gehen auf mittelalterliche Wege zurück. Um 1820 wurden sie durch einen sogenannten „Communicationsweg“ (die heutige Petersburger Straße), der in Ost-West-Richtung angelegt wurde, verbunden. Die einzelnen Feldfluren wurden zusammengelegt und in bebaubare Parzellen aufgeteilt.
Entwicklung ab der Gründerzeit Die vierzig Jahre später einsetzende Bebauung folgte weitestgehend den Vorgaben des von James Hobrecht in den Jahren 1858 bis 1862 entwickelten Bebauungsplans. Der „Communicationsweg“ wurde in einen inneren Ringstraßenzug integriert, der von einem äußeren Ringstraßenzug – nach dem Vorbild der Haussmannschen Planung für Paris – ergänzt werden sollte. Teile dieser äußeren Ringstraße sind heute die Bornholmer und die Wisbyer Straße. Der Hobrechtsche Bebauungsplan wurde nach 1862 noch mehrfach modifiziert, insbesondere infolge der Planungen zur Ringbahn, die als Verbindung der verschiedenen radial auf Berlin treffenden Fernbahnstrecken angelegt wurde. Die Bahnstrecke, zwischen dem inneren und dem geplanten äußeren Ringstraßenzug gelegen, wurde 1871 eingeweiht. Mit dem gründerzeitlichen Bauboom der 1870er Jahre begann die flächenhafte Bebauung des Stadtgebietes mit Mietwohnungsbau in Form von Mietskasernen. Dazwischen fanden sich allerdings teilweise schon bestehendende oder neuangelegte Anstalten, Versorgungseinrichtungen und Produktionsstätten. Im Umfeld des Wettbewerbsgebietes wurde z. B. 1872 südlich der Ringbahn, auf dem Gelände des heutigen Ernst-ThälmannParks, ein Gaswerk angelegt das bis zu seiner Sprengung in den frühen 1980er Jahren den Blick vom Wettbewerbsgebiet nach Süden prägte. Die gründerzeitliche Bebauung entwickelte sich zunächst bis zur inneren Ringstraße und dehnte sich bis kurz nach 1900 – zumindest im nordwestlichen Bereich – bis zur damaligen Stadtgrenze aus. Im nordöstlichen Bereich bildete dagegen die Barriere der Bahntrasse die vorläufige Grenze der Bebauung. Das Gebiet nördlich der Ringbahntrasse blieb zunächst unbebaut. Erst nach 1900 wurde mit dem Bau von einigen wenigen Produktionsstätten und Versorgungseinrichtungen und wenig später mit punktueller Wohnbebauung begonnen. So entstanden im Block zwischen Hosemann- und Greifswalder Straße um die Jahrhundertwende u.a. das Abwasserpumpwerk in der Erich-WeinertStraße 131. Dieser Gebäudekomplex aus Klinkerbauten mit historisierendem Sandsteindekor steht heute unter Denkmalschutz. Die ersten Wohnbauten in der Nähe des Wettbewerbsgrundstücks entstanden in unmittelbarer Nähe zu den Bahnhöfen Prenzlauer Allee und Weißensee (heute S-Bahnhof Greifswalder Straße). Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges und in der Folge die Wirtschaftkrise unterbrach die Bautätigkeit. Auf den bereits parzellierten Grundstücken entstanden zunächst Laubenkolonien. Im Zuge der wiedereinsetzenden Bautätigkeit in den späten 1920er und 30er Jahren entstanden umfangreiche bauliche Anlagen im Sinne des Reformwohnungsbaus. Großzügige Wohnanlagen öffneten sich zu ausgedehnten Freiflächen zwischen den Gebäuden, um eine optimale Belichtung und Belüftung der Wohnungen zu gewährleisten. Ab 1927 entstand die Bebauung an der nördlichen Seite der Grellstraße zwischen Prenzlauer
Luftbild aus dem Jahre 1943 mit heutigem Schulgrundstück etwa in Bildmitte
Allee und Hosemannstraße. Zwischen 1927 und 1929 baute Bruno Taut in dem Block zwischen Grell-, Hosemann- und Rietzestraße die erste von zwei Siedlungen, die in diesem Gebiet von ihm realisiert wurden. Als zweite Siedlung entstand in den Jahren 1929/30 an der damaligen Carmen-Silva-Straße (heute Erich-Weinert-Straße) zwischen Gubitz- und Sültstraße die „Wohnstadt Carl Legien“ (Abb F2). Die klare Anlage markiert den Übergang von den kleinteiligen Mischsiedlungen der frühen 1920er Jahre zum rationalen Zeilenbau des modernen Städtebaus. 1931 folgte die Bebauung an der Hosemann-/Ecke Schieritzstraße und 1936 im Bereich zwischen Hosemann-, Ostsee-, Greifswalder- und Schieritzstraße. 1938/39 entstand der nördliche Teil des Gubitzhofes (Abb. F3) südlich der Erich-Weinert-Straße zwischen Gubitz- und Hosemannstraße. Entwicklung nach 1945 Der Ortsteil Prenzlauer Berg blieb von Kriegszerstörungen weitgehend verschont. Zu Beginn der 1950er Jahre entstanden am Ostseeplatz Wohnbauten im Stil sowjetischer Architektur der Stalin-Ära. Nach der Umstellung der Bauproduktion auf industrielle Vorfertigung wurden in kleinerem Umfang Zeilenbauten der 1960er Jahre errichtet wie z.B. die Wohnbauten nördlich der Schieritzstraße und die Anlage am Erich-Weinert-Platz an der Prenzlauer Allee. In den 1970er Jahren führte die Weiterentwicklung der Industrialisierung und die Forcierung des Wohnungsbauprogramms zum Bau großflächiger Wohnsiedlungen, so
z.B. an der Michelangelostraße östlich der Greifswalder Straße oder am Ernst-Thälmann-Park südlich der S-Bahntrasse. Das Schulgrundstück selbst blieb bis zu seiner Bebauung, zunächst durch die 10. Oberschule „Fritz Grosse“ 1966/67, unbebaut. Es wurde bis dahin als Fläche für Kleingärten genutzt.
Grundstück/Größe Das Schulgrundstück Erich-Weinert-Straße 103/105 hat eine Gesamtfläche von ca. 29.000 m². Es setzt sich aus mehreren Flurstücken in verschiedenen Fluren zusammen. Insgesamt sind gegenwärtig ca. 7.715 m² der Fläche bebaut, sie setzen sich im einzelnen wie folgt zusammen: Haus 1 Haus 2 Haus 3 (Mensa) Haus 4 (Ballettstudios) (ggf. Abriss) Haus 5/6 (Ballettsäle) (Abriss) Haus 7 (Sporthalle) (Abriss) Haus 8 (Artistenhalle, außerhalb Wettbewerbsgebiet) Häuser 9-11 (Verbindungsgänge) (Abriss) Haus 12 (Garage) (Abriss) Haus 13 (Trafostation Bewag) (Abriss) Haus 14 (Gasstation) ca. 810 m² ca. 810 m² ca. 600 m² ca. 1.180 m² ca. 900 m² ca. 460 m² ca. 2.410 m² ca. 420 m² ca. 30 m² ca. 25 m² ca. 70 m²
Das Wettbewerbsgebiet umfasst das Schulgrundstück mit Ausnahme der Flächen der Artistensporthalle und den dazugehörigen neu errichteten Sport- und Freiflächen. Es hat eine Fläche von ca. 20.500 m². Eigentum Sämtliche Flurstücke befinden sich im Eigentum des Landes Berlin und sind dem Fachvermögen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport zugeordnet. Topographie Im Bereich des Schulgrundstückes steigen die Schieritz- und die ErichWeinert-Straße in westlicher Richtung um mehr als 2 m an, wohingegen Hosemann- und Gubitzstraße nahezu eben verlaufen. Das Schulgrundstück selbst weist dadurch Höhenunterschiede von mehr als 2,50 m auf. Es lässt sich jedoch grob in mehrere Bereich gliedern. Die Höhenordinaten der Freiflächen zwischen den Gebäuden der bisherigen Ballettschule liegen im wesentlichen etwa zwischen +49,2 und +49,8 mNHN. Der Schulhofbereich der ehemaligen 16. Grundschule Prenzlauer Berg liegt im Mittel ca. 1 m tiefer. Nochmals tiefer mit Höhenordinaten um etwa +47,5 mNHN bis +47,8 mNHN liegen die Außensportflächen an Haus 8 sowie der Bereich um Haus 14. Der Grünstreifen zwischen Haus 1 und 2 und Erich-WeinertStraße steigt in westlicher Richtung um mehr als 1 m an.Bedeutsame Höhenunterschiede werden z.T. durch Stützmauern, so z.B. um die Außensportflächen, getrennt oder auch durch Freitreppenanlagen, wie an der
Hosemann/Erich-Weinert-Straße, ausgeglichen. Baugrund Das Wettbewerbsgrundstück liegt auf der pleistozänen Grundmoränenplatte des Barnim. Der Schichtenaufbau besteht hier aus tiefgründigem Geschiebemergel/Schluff mit untergeordneten Einlagerungen von Sanden. Oberflächennah sind geringmächtige Hochflächensande verbreitet. In den obersten Metern ist der Geschiebemergel durch tiefgründige Verwitterung entkalkt und zu Geschiebelehm umgewandelt worden. Der Geschiebemergel lagert einem bedeckten Grundwasserleiter auf. Als Anhaltspunkt über die Schichtenfolge des Untergrundes finden sich im Anhang Baugrundgutachten aus der Entstehungszeit der jeweiligen Gebäude mit Schichtenverzeichnissen verschiedener Bohrungen im Bereich des Schulgrundstückes. Grundwasser Der Grundwasserstand des bedeckten Grundwasserleiters steht im Bereich des Grundstücks wahrscheinlich im gespannten Zustand an. Deshalb kann der Grundwasserspiegel nicht so hoch ansteigen wie es seinem hydrostatischen Druck entspricht, da der überlagernde bindige Geschiebemergel dies verhindert. Erst beim Durchbohren dieser Deckschicht steigt das Grundwasser auf die dann entspannte Höhe im Bohrloch bzw. im Grundwasserbeobachtungsrohr an. In der Umgebung des Grundstücks befindet sich ein aktuell gemessenes Grundwasserbeobachtungsrohr für den bedeckten Hauptgrundwasserleiter. Messwerte liegen seit dem Jahr 2000 vor. Der höchste ungespannte Grundwasserstand (HGW) hätte sich im Jahre 2003 bei etwa +40,0 mNHN eingestellt.Im Januar 2005 stand der ungespannte Grundwasserspiegel bei etwa +39,1 mNHN. Diese Werte gelten für den Standort des Grundwasserbeobachtungsrohrs (Ostseestraße 83) und können somit für das Wettbewerbsgrundstück nur als Anhalt dienen. Im Bereich des Grundstücks ist zusätzlich oberflächennahes schwebendes Grundwasser (Schichtenwasser) zu erwarten, welches stark von den meteorologischen Verhältnissen beeinflusst wird, wenn bindige Bodenschichten oberhalb des oberen Grundwassers anstehen. Altlasten Zurzeit ist das Schulgrundstück nicht im Bodenbelastungskataster registriert. Es werden auf dem Grundstück keine Kampfmittel vermutet. Freiflächen Vor den Häusern 1 und 2 erstreckt sich entlang der Erich-Weinert-Straße ein ca. 35 m breiter, dicht mit Bäumen bestandener Grünstreifen (Abb. F5). Vor Haus 1 ist er mit einer Zaunanlage eingefasst, wohingegen er vor Haus 2 bis zum Eingang von Haus 1 öffentlich zugänglich ist. Er hat hier einen parkartigen Charakter. Östlich von Haus 2, an der Hosemannstraße, geht er in einen platzartigen Bereich über, der von der Straße über eine kleine Treppenanlage erreichbar ist. Zum Schulhof ist er durch eine gestaltete Mauer begrenzt (Abb. F5).
Zwischen dem Haus 1 und den Häusern 3 und 5/6 befindet sich der Schulhof der Ballettschule. Der recht kleine und introvertierte östliche Bereich ist u.a. mit Mauern und befestigten Wegen gestaltet, die Aufenthaltsbereiche bilden und Sitzmöglichkeiten bieten (Abb. F13). Der Schulhof der ehemaligen 16. Grundschule Prenzlauer Berg ist von der Ballettschule aus durch einen kleinen Durchgang zu erreichen. Er ist um einiges großzügiger (Abb. F11). Entlang des Hauses 2 bis zur Hosemannstraße und hinüber zur Sporthalle verläuft ein etwa 6 m breiter mit großformatigen Betonplatten befestigter Streifen. Die Gestaltung der unbefestigten Flächen erfolgte zum großen Teil in Eigenarbeit durch die damalige Schule. Südlich der Sporthalle für Artisten ist für ihren Zugang von der Hosemannstraße aus ein befestigter Erschließungsbereich angelegt worden (Abb. F14). Nördlich der Häuser 5/6 und 7, getrennt durch einen mit hohen Pappeln bestandenen Grünstreifen, befinden sich die Sportfreiflächen, die im Wesentlichen aus Tartanbelag und einer kleineren Rasenfläche bestehen (Abb. F16, F17). Zwischen Haus 3 und 4 befindet sich eine von der Gubitzstraße erschlossene, mit Betonplatten versiegelte Fläche, die für die Anlieferung der Mensa dient und als Wirtschaftshof genutzt wird (Abb. F15). Eine ungenutzte und unregelmäßig gepflegte, zum Teil befestigte Fläche befindet sich nördlich des Hauses 4. Das gesamte Schulgrundstück ist bis auf den Bereich vor Haus 2 eingezäunt. Aufgrund des Höhenversprungs ist die Zaunanlage an den Sportflächen zur Schieritzstraße hin aber relativ niedrig, so dass von hier aus das Schulgelände häufig, insbesondere nach den Unterrichtszeiten und am Wochenende, von Unbefugten betreten wird. Baumbestand Das Schulgrundstück weist einen umfangreichen Baumbestand unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Art auf. Insbesondere der Grünstreifen an der Erich-Weinert-Straße ist dicht mit Bäumen bestanden. Ebenso finden sich unmittelbar an der Grundstücksgrenze im öffentlichen Straßenbereich Bäume in der Gubitzstraße, der Schieritzstraße und im nördlichen Bereich der Hosemannstraße. Das Amt für Umwelt und Natur des Bezirksamtes Pankow hat eine Bewertung hinsichtlich des geschützten und erhaltungswürdigen Baumbestandes auf dem Schulgrundstück durchgeführt, die sich im Anhang (4.3.3 Weitere Planungsunterlagen) findet.
Das Schulgrundstück ist gegenwärtig mit unterschiedlichen Solitärgebäuden bebaut, die z.T. mit geschlossenen eingeschossigen Gängen miteinander verbunden sind. Als erste Gebäude auf dem Schulgrundstück wurden 1966/67 als 10. Oberschule „Fritz Grosse“ das Haus 2 und die da-
zugehörige Tunhalle Haus 7 errichtet. Nach 1990 war in diesen Gebäuden die 16. Grundschule Prenzlauer Berg untergebracht. Die Häuser 1, 3, 5/6 sowie die Verbindungsgänge Haus 9 und 10 wurden in der Zeit nach 1968 für die Staatliche Ballettschule errichtet. 1982 wurde sie durch das Haus 4 und den Verbindungsgang Haus 11 ergänzt. 2002 erhielt die Schule für Artistik mit dem Haus 8 eine eigene Sporthalle. Haus 1 und 2 Bei den Häusern 1 und 2 an der Erich-Weinert-Straße handelt es sich um nahezu identische DDR-Typenschulgebäude der Reihe SK Berlin in Stahlbetonskelett-Konstruktion, an diesem Standort auf Plattengründung errichtet. Die langgestreckten Baukörper mit geschlossenen Giebelflächen sind charakterisiert durch lange horizontale Fensterbänder, zur Gliederung dienen die Vertikalerschließungen, die sich durch einen Versatz in der Fassade abzeichnen bzw. als eigenständiger Kern aus der Gebäudekubatur herausgeformt sind. Das Haus 1 beherbergt gegenwärtig die allgemeinen Unterrichtsräume, die Verwaltung, einen Teil des Internats sowie im Untergeschoss zwei kleinere Ballettsäle und die Näherei mit Fundus. Haus 2 steht zurzeit, bis auf einzelne temporär genutzte Räume, leer. Es wurde 1993 unter ökologischen Aspekten saniert, u.a. wurden thermische Solarkollektoren und eine Regenwassersammel- und Nutzanlage installiert. 1991 wurden die Fensteranlagen erneuert. Beide Gebäude sind viergeschossig und unterkellert, die Erdgeschosse zur Geländeoberfläche ca. 1 m angehoben. Hierdurch wird die Belichtung des jeweiligen Untergeschosses erleichtert, das jeweils in den Mittelbereichen zur Vorder- und Rückseite Abgrabungen erhalten hat. Zueinander verspringen die Gebäude in der Höhe um etwa 70 cm. Die Grundrisse sind einhüftig organisiert, nahezu alle Aufenthaltsräume sind nach Süden orientiert, die seitlich belichteten durchgehenden Flure sind nach Norden orientiert. Jedes Gebäude wird vertikal durch zwei Treppenhäuser erschlossen, die in den äußeren Vierteln der Gebäude angeordnet sind. Dem jeweils östlichen Treppenhaus sind die Sanitärkerne zugeordnet. Im östlichen Bereich findet jeweils die Haupterschließung von der Erich-Weinert-Straße statt, Ausgänge zu den rückwärtigen Schulhofflächen sind jeweils im Bereich der Treppenhäuser vorhanden. Haus 3 In Haus 3 befindet sich die Mensa (Abb. F15). Es ist ein eingeschossiger, unterkellerter Kubus mit annähernd quadratischem Grundriss. Der Bautyp hatte die Bezeichnung „Sozialtrakt des Feierabendheimes 198 Plätze“, ebenfalls ein Stahlbetonskelettbau. Durch die weit aus dem Erdreich ragende Unterkellerung entsteht eine hohe Sockelzone. Im Erdgeschoss, dessen Ordinate ca. 1,15 m über der von Haus 1 liegt, befinden sich der Speisesaal, die Küche sowie Sanitärräume. Im Kellergeschoss liegen diverse Technikräume, Lagerräume für die Küche sowie Lagerflächen für den Fundus. Über eine Rampe auf der östlichen Seite erfolgt die Hauptbelieferung, der Hauptzugang erfolgt im EG auf der östlichen Seite, auf der nördlichen Seite befindet sich eine weitere Anlieferungsmöglichkeit (Abb. F15). 2003/2004 wurde das Gebäude grundsaniert, komplett modernisiert und z.T. mit kräftigen Farbakzenten gestaltet.
Haus 4 1982/83 wurde die Staatliche Ballettschule um eine große Sporthalle mit Verbindungsgang (Haus 11) erweitert. Auch sie ist ein DDR-Serienbau in Stahlbetonskelett-Konstruktion, hier vom Typ GT 60. Der Hallenteil und der zweigeschossige Versorgungsteil auf der Ostseite bilden zusammen einen einfachen kubischen Baukörper, der zur Gubitzstraße großflächig verglast ist. Charakteristisch ist das gefaltete Betondach. Für die Bedürfnisse der Ballettschule wurden lediglich geringfügige Änderungen des Standardtyps vorgenommen, u.a. wurde die Halle in zwei Ballettsäle geteilt (Abb. F18, F19). Im Versorgungsteil des Gebäudes sind zurzeit neben Technikräumen und Umkleidebereichen Räume für Physiotherapie, Videoraum und Medienzentrale untergebracht. Die Erschließung erfolgt über den Verbindungsgang an der Ostseite. Häuser 5/6 und 7 Die Gebäude nördlich der Häuser 1 und 2 sind insgesamt drei Turnhallen vom Typ II in Stahlbetonskelett-Konstruktion. Die Hallenteile sind nach Norden ausgerichtet und raumhoch mit Glasbausteinen verglast, die zweigeschossigen Versorgungsbereiche befinden sich südlich des Hallenteils und sind mit ihm unter einem gemeinsamen flach geneigten Satteldach zusammengefasst. Die Häuser 5/6, 1967/68 errichtet, sind an den Giebelseiten aneinandergebaut und liegen mit ihren Ordinaten ca. 1,05 m unterhalb des Erdgeschosses von Haus 1. Die Hallenteile sind in einzelne Ballettsäle unterteilt. Das Haus 7 wurde als Turnhalle für die 10. Oberschule „Fritz Grosse“ 1966/67 errichtet, ist von den Häusern 5/6 etwas abgesetzt und liegt nochmals ca. 0,75 m tiefer. Alle Hallen werden zurzeit separat jeweils auf der Südseite erschlossen. Hier sind auch nachträglich außenliegende Fluchttreppen errichtet worden. Die Häuser 5/6 sind über Verbindungsgänge, das Haus 7 ist zurzeit nur über den Außenbereich zu erreichen. Haus 8 Die im nordöstlichen Bereich des Schulgrundstückes gelegene Sporthalle für Artisten nach einem Entwurf des Büros Langhof (Abb. F16) wurde nach einem 1995 ausgelobten Wettbewerb mit dem Schwerpunkt kostengünstiges Bauen im Jahre 2002 fertiggestellt. Sie ist in Holzbauweise konstruiert, der Hallenteil ist mit einem Membrandach überspannt.Der eingeschossige Funktionstrakt entlang der Schieritzstraße ist von dem zylindersegmentförmigen Hallenbaukörper abgesetzt. Neben den Versorgungsräumen ist im Funktionstrakt u.a. ein Ballettsaal untergebracht. Die Erschließung vom Schulgelände aus erfolgt über einen Eingangsbereich im Funktionstrakt. Hier ist auch ein Zugang von der Schieritzstraße vorgesehen. Zusätzlich befinden sich auf der Südseite der Halle drei Eingänge, von wo aus Zuschauer auf die Tribune der Halle gelangen können. Das Haus 8 ist nicht Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe. Häuser 9 bis 11 Die Häuser 9 bis 11 sind in konventioneller Bauart errichtete, seitlich verglaste Verbindungsgänge. Nicht zuletzt aufgrund ihrer desolaten Substanz
werden diese Gebäude nicht erhalten. Haus 12 Das Haus 12 ist ein einfaches Garagengebäude, in dem zurzeit die Gartenund Schneeräumgeräte untergebracht sind (Abb. F15). Das Gebäude ist abzureißen und entsprechend der Funktion in die Neubaubebauung zu integrieren. Haus 13 In Haus 13 befindet sich eine Transformatorenanlage der Bewag. Das Gebäude ist abzureißen und in die Neubaubebauung zu integrieren. Haus 14 In Haus 14 ist eine Gasdruckregelanlage der GASAG untergebracht. Dieses Gebäude bleibt unverändert und ist nicht Teil der Wettbewerbsaufgabe. Die Bebauung muss einen lichten Abstand von 5 m einhalten. Haustechnik-Heizung Die Wärmerzeugung erfolgt in Haus 1 erdgasversorgt mit zwei Niedertemperaturkesseln neuerer Bauart. Sie versorgen das Haus 1 die Häuser 5 und 6 sowie 4 über Heizleitungskanäle. Die Kesselanlagen sind für den gegenwärtigen Bedarf ausreichend dimensioniert. Haus 2 wird erdgasversorgt mit einem Niedertemperaturkessel neuerer Bauart (120 kW) sowie einem Brennwertkessel (350 kW) beheizt. Haus 7 wird von hier aus über einen Heizleitungskanal mitversorgt. Im Rahmen der Sanierung der ehemaligen 16. Grundschule wurde außerdem eine Einzelraum-Temperatur-Regelung (ETR) installiert, die sich im Betrieb bewährt hat. Haustechnik-Sanitär In Haus 1 wurden die Sanitärbereiche etwa 1995/96 modernisiert. Die Objekte, KW/WW Unterverteilungen und die Abwasserleitungen wurden erneuert. Ebenfalls in diesem Zeitraum wurden die Sanitärbereiche des Hauses 2 wie in Haus 1 modernisiert. Zusätzlich wurden die Steigeleitungen erneuert und Wasserspararmaturen eingebaut. Die Toiletten werden teilweise über Betriebswasser versorgt (Niederschlagswasser). Die Warmwasserbereitung wird durch eine zurzeit überdimensionierte thermische Solaranlage unterstützt. Die Sanierung der Sanitärbereiche der übrigen Bestandsgebäude wurde ebenfalls in jüngerer Zeit vorgenommen. Eine detaillierte Darstellung der Haustechnik und des Zustandes auch der übrigen Gebäude findet sich im Vorgutachten des Büros Autzen & Reimers (s. 4.3.3 Weitere Planungsunterlagen).
Schulbautyp SK Berlin
Die auf dem Wettbewerbsgrundstück vorhanden Häuser 1 und 2 entsprechen der Bauserie SK Berlin. Dieser Typ wurde in den späten 1960er Jahren aus der Typenserie 66 entwickelt, dem Mustertyp für den DDR-Schulbau.
Typenserie 66 Entsprechend dem steigenden Bedarf an Schulbaukapazitäten im Zuge der Einführung des „einheitlichen sozialistischen Bildungssystems“ wurde im DDR-Schulbauprogramm 1966/1970 der Bau von ca. 14.000 Unterrichtsräumen vorgesehen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, sollte ein Schultypus entwickelt werden, der kostengünstig unter Zuhilfenahme der industriellen Vorfertigung landesweit erstellt werden könnte. 1965 wurde von den Ministerien für Volksbildung und Bauwesen die Ausarbeitung der Typenserie 66 beschlossen. Sie hatte den Anspruch, durch Multifunktionalität der Räume und Modularität jeglichen schulischen Anforderungen zu genügen, unabhängig von Größe (ein- bis vierzügig), Ort und Art der Schule. Sie sollte somit die Idee der sozialistischen Einheitsschule funktional und nicht zuletzt räumlich-architektonisch umsetzen.
Modellfoto der Typenserie 66
Für die Konstruktion wurde die „Montagebauweise Wandbau 2 Mp“ vorgesehen – in Betonwerken vorgefertigte Wandbauteile wurden auf der Baustelle zum Gebäude zusammengefügt, „2 Mp“ steht für das maximale Gewicht von 2 Megapond (entspricht 2 t) der Elemente, das als wirtschaftlichste Größe in Bezug auf Transport und Verarbeitung auf der Baustelle angesehen wurde. Durch regionale Unterschiede in Produktion und Verarbeitung zeichneten sich Probleme mit der strikt einheitlichen Einführung der Typenserie 66 ab. So wurden in der Folge nur das funktionale Grundkonzept, das Raumprogramm und die ökonomischen Kennziffern zur Bedingung gemacht, auf dessen Grundlage sich regionale Varianten entwickelten. Schulbautyp SK Berlin Als eine der regionalen Weiterentwicklungen der Typenserie 66 wurde in Berlin ab den späten 1960er Jahren der Typ SK Berlin als Standardbautyp für Polytechnische Oberschulen in großer Anzahl realisiert. Seine Grundkonstruktion basiert nicht, wie die ursprüngliche Typenserie 66, auf der Wandmontagebauweise. Vielmehr wurde hier eine Stahlbetonskelettbauweise (SK) mit Fertigteilen angewandt, die jedoch mit Wandtafeln aus dem
üblichen Sortiment kombiniert wurde, um die Aussteifung zu gewährleisten. Möglich wurde die Kombination beider Bausysteme, da die Bauteilsortimente auf dem gleichen Flächenraster beruhten. Grundsätzlich basierten sie auf einem horizontalen Grundraster von 1,20 m, als Geschosshöhen kamen für „Gebäude mit wohnähnlichem Charakter“ 2,80 m, für Gesellschaftsbauten 3,30 m bis 4,80 m und für Flachbauten (Sporthallen, Schwimmhallen etc.) 7,20 m zum Einsatz.
Abb. 6: Ansicht des Schulbautyps SK Berlin
Durch die Skelettkonstruktion erlaubt der Typ SK Berlin eine höhere Flexibilität als die starren Systeme mit Massivwänden. In der Regel viergeschossig plus Kellergeschoss erstellt, weist er eine Geschosshöhe von 3,30 m auf. Das Querachsenraster beträgt innerhalb des Gebäudes 3,60 m bzw. 4,80 m, in der Längsachse sind drei Stützenreihen angeordnet. Die Hauptträger verlaufen in Längsachse, auf den äußeren Stützenreihen (30 x 50 cm) liegen Einzelriegel (50 x 30 cm) auf, auf der mittleren Stützenreihe (30 x 80 cm) zwei Riegel (20 x 50 cm) auf, was in diesem Bereich die vertikale Leitungsführung ermöglicht. Die Deckenplatten mit 24 cm Dicke und einem Fußbodenaufbau von 75 mm liegen auf den Hauptträgern auf. Die Außenwände bestehen aus vorgehängten Fassadenelementen mit einer außenliegenden Leichtbeton-Tragschicht und einer innenseitigen und HWL-Platten- und Kamilitdämmung (Kamilit ist als krebserregender Stoff der Kategorie 2 eingestuft).
Elektrizität Parallel zu den Bewag-Stromleitungen in der Erich-Weinert-Straße verlaufen vor den Südwestseiten der Häuser 1 und 2 Leitungen entlang des dortigen Fußweges. Von hier aus erfolgt die Versorgung der beiden Gebäude. Das Haus 3 wird von der Gubitzstraße aus versorgt. Westlich, zwischen Haus 1 und der Gubitzstraße liegt ein Transformatorenhaus der Bewag. Erdgas Leitungen für die Gasversorgung verlaufen in den Straßen rund um das Schulgrundstück. Das Haus 3 wird an seiner Nordwestseite von der Gubitzstraße aus versorgt. Entlang der Nordostseiten der Häuser 1 und 2 ist, ausgehend von der Hosemannstraße, eine Niederdruckgasleitung zur Versorgung der beiden Gebäude geführt. Im Falle einer Überbauung im
Bereich dieser Gasleitung muss sie neu geführt werden, da das errichten von Gebäuden oder jedes andersartige Überbauen, das den Zugang zur Leitung beeinträchtigt, unzulässig ist. Im Bereich Gubitz-/Erich-Weinert-Straße befindet sich eine Schiebergruppe mit den zuführenden Hochdruck-Gasleitungen. An der Hosemannstraße befindet sich auf dem Schulgrundstück ein Gebäude der GASAG (Haus 14), das eine Gas-Druckregelanlage beherbergt. Zwischen Außenkante der Hochdruckleitungen bzw. der Schiebergruppe ist ein lichter Abstand von 4 m und zur Gas-Druckregelanlage von 5 m einzuhalten. Bei Baumpflanzungen beträgt der Mindestabstand zu Anlagen der GASAG 2,5 m. Fernwärme Im Bereich Gubitz-/Erich-Weinert-Straße sowie Schieritz-/Hosemannstraße (von hier wird die Sporthalle für Artisten versorgt) liegen Fernwärmeleitungen an. Ihre Kapazität ist ausreichend, um einen Leistungsbedarf von 10 bis 15 MW abzudecken. Trinkwasserversorgung Leitungen für die Trinkwasserversorgung verlaufen in den Straßen rund um das Schulgrundstück. Gegenwärtig wird das Haus 1 mit einer Leitung an seiner Nordseite und das Haus 3 an seiner Westseite je von der Gubitzstraße erschlossen, das Haus 2 wird über eine Leitung an seiner Nordseite von der Hosemannstraße erschlossen. Abwasser In Verlängerung der Naugarder Straße verläuft diagonal über das gesamte Schulgrundstück ein Mischwasserkanal mit einem kleineren Abzweig im nördlichen Grundstücksbereich, der an der Grundstücksgrenze entlang der Schieritzstraße zur Gubitzstraße verläuft (s. 4.3.2 Digitale Anlagen/Informationspläne). Der Verlauf des Kanals resultiert aus der ehemals geplanten Fortsetzung der Naugarder Straße, die jedoch durch die Bebauung der 1960er Jahre verworfen wurde. Bei diesen Abwasserkanälen handelt es sich um gemauerte Ei-Kanäle mit 1,60 m und 1,10 m Innendurchmesser, die noch aus der Vorkriegszeit stammen und sich in gutem baulichen Zustand befinden. Die Sohlen liegen ca. 5,40 m bis 6,50 m unter der Geländeoberfläche. Bebauung muss nördlich des größeren Ei-Kanals einen Abstand von 7,60 m, südlich davon 2,50 m einhalten, nördlich des kleineren Ei-Kanals muss ein Abstand von 6,70 m und südlich von 2,10 m eingehalten werden. Eine Überbauung oder Verlegung ist aus Kostengründen auszuschließen, auch darf dieser Bereich nicht mit Bäumen überpflanzt werden. Ein großformatiger Mischwasserkanal ist in der Erich-Weinert-Straße, in der Gubitzstraße und Hosemannstraße sind Mischwasserkanäle mit DN 250 bzw. DN 550 vorhanden. Telekommunikation Hauptleitungen der Deutschen Telekom liegen in der Erich-WeinertStraße. Von hier aus wird das Haus 2 versorgt. Das Haus 3 wird von einer separaten Leitung von der Gubitzstraße aus versorgt.
Übergeordnete Erschließung Das Wettbewerbsgrundstück liegt zwischen den vom Alexanderplatz ausgehenden Radialen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße. Über sie gelangt man zum östlichen Stadtzentrum bzw. in entgegengesetzter Richtung über die Greifswalder Straße in den Ortsteil Weißensee, in Verlängerung der Prenzlauer Allee führt die Autobahn A114 auf die Autobahn A10 (Berliner Ring). Die nördlich liegende Ostseestraße ist in diesem Bereich die Hauptverbindung in Ost-West-Richtung. Für das Wettbewerbsgebiet ist außerdem die Grellstraße mit ihren Verlängerungen Wichert- und Storkower Straße als zusätzliche Ost-West-Verbindung von Bedeutung. Erschließung des Schulgrundstückes Das Grundstück der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik umfasst einen ganzen Block und ist allseitig von Straßen umgeben. Die Hosemannstraße und die Erich-Weinert-Straße dienen der Erschließung des Wohnquartiers, entsprechend weniger Verkehrsaufkommen weisen die Gubitz- und insbesondere die Schieritzstraße auf und haben den Charakter ruhigerer Wohnstraßen.
Abb. 4: Gegenwärtige Erschließung 0.1 Zufahrt Wirtschaftshof - Belieferung 0.2 Zufahrt/Tor zu Schulhof ehem. Grunds. 0.3 Tor für Zugang Zuschauer Artistenhalle 0.4 Tor für Zugang zu Sportflächen 1.1 Haupeingang Staatliche Ballettschule 1.2 Eingang von Schulhof 1.3 Eingang von Verbindungsgang 1.4 Notausgang aus Haus 1 2.1 Haupeingang ehem. 16. Grundschule 2.2 Eingang von Schulhof 2.3 weiterer Eingang von Schulhof 2.4 Notausgang aus Haus 2 3.1 Haupteingagng Mensa
M 1:2.000 3.2 Belieferung Mensa (Rampe zu KG) 3.2 weitere Belieferung Mensa (EG) 4.1 Eingang Haus 4 von Verbindungsgang 5.1 Eingang Haus 5 von Verbindungsgang 6.1 Eingang Haus 6 von Verbindungsgang 7.1 Eingang Haus 7 8.1 Haupteingang Sporthalle f. Artisten 8.2 Eingang von Schulgelände 8.3 Zuschauereingang Sporthalle f. Artisten
Der Hauptzugang erfolgt zurzeit über die Häuser 1 und 2 von der ErichWeinert-Straße. An der Hosemannstraße kann der Schulhof der ehemaligen 16. Grundschule durch ein Tor erreicht werden. Etwas weiter nördlich ist an der Hosemannstraße ein weiteres Tor vorhanden, über das die Erschließung der Besuchereingänge der Artistenhalle vorgesehen ist. Dieser Zugang wird jedoch selten genutzt. An der Schieritzstraße liegt ein Eingang zur Artistenhalle, auch ist hier ein Tor für den Zugang zu den Sportflächen vorhanden. Die Belieferung der Mensa, die Abfallentsorgung etc. erfolgt über den Wirtschaftshof an der Gubitzstraße. ÖPNV In fußläufiger Entfernung befindet sich in der Hosemannstraße die Bushaltestelle Schieritzstraße der Linie 156, die nach 2 Stationen den S-Bahnhof Prenzlauer Allee erreicht. Ebenfalls in noch fußläufiger Entfernung liegt der S-Bahnhof Greifswalder Straße. Beide S-Bahnhöfe liegen am S-Bahn-Ring, auf dem mehrere Linien verkehren, ebenso gibt es an beiden Bahnhöfen Tram-Stationen. In der Ostseestraße verkehren weitere Buslinien.
Flächennutzungsplan Der FNP 94 (Neubekanntmachung vom Januar 2004) stellt das Gebiet, in dem sich das Wettbewerbsgrundstück befindet, als Wohnbaufläche W2 mit einer GFZ bis 1,5 dar. Das Schulgrundstück ist mit dem Symbol „Schule“ gekennzeichnet. Baurecht Die Genehmigung des Bauvorhabens erfolgt im Zustimmungsverfahren (§ 76, BauOBln i. d. F. v. 29.09.2005, Inkrafttreten am 01.02.2006). Planungsrecht Die Zulässigkeit von Vorhaben wird nach § 34 BauGB entschieden. Für das Gebiet existiert kein Bebauungsplan. Für das Gebiet, in dem sich das Schulgrundstück befindet, hat der Bezirk Pankow 2004 eine Erhaltungsverordnung nach § 172 BauGB beschlossen (s. Pkt 4.3.5 Vorschriften). Gestaltungsziele sind für die Bebauungsphasen von 1920 bis 1945 und von 1950 bis 1970 formuliert. Für beide Bebauungsphasen werden Kriterien der Erhaltung hinsichtlich der Baustruktur und Bauweise u.a. orthogonales Straßenraster, hinsichtlich der Freiraumstruktur, d.h. Freiraumgliederung als unterstützendes Element der Baustruktur und die besondere Gestaltung der Straßenräume, wie auch gebäudebezogen hinsichtlich der Erhaltung von Dachform, Fassadengliederung, Fassadenöffnungen, Gliederung der Fenster und Materialbild angewandt (insbesondere in der Erich-WeinertStraße und Ostseestraße).
Staatliche Ballettschule Berlin und Schule und Schule für Artistik - Erweiterung und Umbau / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Die Wettbewerbsaufgabe umfasst die städtebauliche und funktionale Neuordnung des Gebäudekomplexes der Staatlichen Ballettschule. Die gesamte Raumprogrammfläche der Baumaßnahmen umfasst 8.250,85 m² Programmfläche, wobei sich die Flächen entwurfsabhängig auf Umbau und Neubau verteilen. Die Vielzahl der momentan auf dem Wettbewerbsgrundstück befindlichen Gebäude erfüllen die Anforderungen der Staatlichen Ballettschule nur sehr eingeschränkt. Der Gebäudekomplex der Ballettschule besteht zurzeit aus einzelnen, teilweise weit auseinanderliegenden Gebäuden, die durch verglaste Flure untereinander verbunden sind. Einige der Gebäude sind in einem schlechten Erhaltungszustand, insbesondere die Verbindungsflure sind in der Ausführung mangelhaft. Sie sollen deshalb in jedem Fall abgerissen werden. Ziel ist es, im Rahmen der Umgestaltung der Bestandsbauten und deren Ergänzung bzw. Ersatz durch Neubauten den Gebäudekomplex der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik gestalterisch und funktional zu optimieren. Es geht einerseits um den Umbau und die Sanierung der zwei in der ErichWeinert-Straße befindlichen Schulgebäude aus den Jahren 1966/1968 zu einem Gebäude für Allgemeinen Unterricht bzw. die Verwaltung und einem Internatsgebäude für 70 Schüler/innen. Diese beiden Schulgebäude sind in jedem Fall zu erhalten. Andererseits soll durch die Neugestaltung eines gemeinsamen Eingangsbereiches und der vollständigen Umgestaltung des Ballettsaalbereiches die innere Organisationsstruktur der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik optimiert werden. Die Häuser 5, 6 und 7 wurden im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung und Nutzwertanalyse zum Bedarfsprogramm als nicht sanierungswürdig eingeschätzt und sind somit für den Abriss vorgesehen. Dabei wurden vor allem die baulichen und funktionalen Aspekte berücksichtigt, da die notwendigen Raumabmessungen der Ballettsäle nicht realisierbar sind. Das Haus 4 wurde in diesem Zusammenhang hinsichtlich der Bausubstanz als erhaltenswürdig angesehen. Laut Wirtschaftlichkeitsbetrachtung können die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen mit einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand durchgeführt werden. Im Haus 4 befindet sich zurzeit u.a. der Ballettsaal BS 1.1. Gegenwärtig ist die funktionale Anbindung des Hauses 4 an die anderen Funktionsbereiche, insbesondere den Schul- und Internatsbereich organisatorisch mangelhaft. Das Haus 4 liegt räumlich sehr weit entfernt von den beiden Schulgebäuden. Eine übersichtliche und besuchergerechte Zugänglichkeit ist zurzeit nicht gegeben. Um die momentane Überschneidung von Erschließungszonen
für Besucher und Künstler zu vermeiden und die räumliche Enge im Eingangsbereich aufzuweiten, ist eine Umgestaltung des Funktionsbereiches erforderlich. Der jetzige Ausstattungsstandard insbesondere der Ballettsäle im Haus 4 ist unzureichend und entspricht nicht den heutigen Funktionsanforderungen. Die im Ballettsaal BS 1.1 erforderliche Tribüne ist nicht vorhanden. Auch werden die im Raum-und Funktionsprogramm geforderten Pflichtmaße nicht erfüllt. Der Ballettsaal BS 1.1 ist entsprechend den Nutzungsanforderungen als „Probebühne“ für die praxisnahe Ausbildung vorgesehen. Mit der geforderten hohen technischen Ausstattung und der Tribünenanlage ist er das Herzstück der Ballettschule. Ziel der Planung muss es sein, eine der Bedeutung des Ballettsaales BS 1.1 angemessene funktionale Einbindung in die Gesamtanlage zu erreichen. Dabei sind die Anforderungen hinsichtlich optimaler Wegeführung zu den anderen Ballettsälen, zu den Umkleidebereichen, zur Mensa sowie zum Schulbereich zu berücksichtigen. Im Rahmen des Wettbewerbs ist es den Teilnehmern freigestellt, ob sie – unter Einhaltung der vorgegebenen Gesamtbaukosten von 18.500.000,- € – diese hohen Anforderungen unter Erhalt des Hauses 4 umsetzen oder sich für einen Abriss des Hauses 4 und die Einbindung dieser Funktionsbereiche in einen Neubau entscheiden. Eine Auslagerung der Schule, mit Ausnahme des Internatsbereiches – die Kosten für die Auslagerung des Internats sind Bestandteil der Gesamtbaukosten – ist nicht möglich. Die Baumaßnahmen sind bei laufendem Betrieb durchzuführen. Es ist deshalb Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe, eine zeitlich und logistisch optimierte Bauablaufplanung zu erstellen. Darin sind entsprechende Bauabschnitte zu definieren, die eine ständige Funktionsfähigkeit der Schule gewährleisten, das gilt insbesondere für die Nutzung der Ballettsäle. Des Weiteren sind Maßnahmen vorzusehen, die eine Beeinträchtigung des Unterrichtes durch Baulärm und Bauschmutz so gering wie möglich halten. Die auf dem Standort befindliche, im Jahr 2002 fertiggestellte neue Trainingshalle für Artisten von Christoph Langhof, die 2003/2004 sanierte Mensa und die vorhandenen Sportfreiflächen sind nicht Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe (Anmerkung: Die Außentanzflächen können ggf. auf dem Sportplatz nachgewiesen werden, s. a. 3.6 Freiflächen/ Außenanlagen). Im Keller des Mensagebäudes sind zurzeit Teile des Fundus auf ca. 120 m² untergebracht. Es sollen jedoch bei einer Neugestaltung sämtliche Flächen für die Aufbewahrung des Fundus in einem Bereich zusammengeführt werden (ca. 200 m²). Im Rahmen der städtebaulichen Neuordnung des Wettbewerbsgrundstückes sind auch die Freiflächen zu gestalten. Hier wird es zu einem großen Teil um die Wiederherrichtung des Geländes nach den Baumaßnahmen gehen. Zudem sind ca. 1.750 m² Pausenfläche vorzusehen. Damit die Ballettschüler/innen das Tanzen unter freiem Himmel proben können, ist auf dem Grundstück eine ebene Fläche vorzusehen, die mit einem mobilen Tanzboden belegt werden kann. Dafür werden demon-
tierbare bzw. wetterfeste Tanzstangen im Außenbereich benötigt. Diese Fläche kann u. U. auch auf dem bestehenden Sportplatz nachgewiesen werden. Es ist zudem die Anlage einer kleinen Freilichtbühne vorgesehen (s. a. 3.6 Freiflächen/Außenanlagen).
Ziel des Wettbewerbsentwurfes ist es, den gestalterischen Anforderungen der international anerkannten Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik durch eine angemessene Architektursprache Ausdruck zu verleihen. Es soll zudem darum gehen, die Bebauung auf dem Wettbewerbsgrundstück städtebaulich neu zu ordnen und durch eine Neubebauung bzw. Umgestaltung von bestehenden Bauten einen repräsentativen Gebäudekomplex mit entsprechender Außenwirkung zu schaffen. Der gesamte Schulkomplex soll einen zentralen Eingang erhalten, der zugleich nach außen eine erkennbare und eindeutige Zugänglichkeit vermittelt. Eine Bebauung des Grünstreifens entlang der Erich-Weinert-Straße ist entgegen den Zielen der Erhaltungsverordnung ggf. möglich, jedoch städtebaulich zu begründen.
Die Schulleitung, die Verwaltung und das Planungsbüro/künstlerisches Betriebsbüro sollten möglichst im zentralen Eingangsbereich der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik angeordnet werden, um den Publikumsverkehr auf kurzem Wege vom Haupteingang aus abwickeln zu können. Besucher melden sich beim Pförtner an und sollen dann auf kurzem Wege zu den entsprechenden Büros finden. Für den Fall der Abwesenheit des Pförtners muss für den Einlass ein (architektonisches) Sicherheitskonzept erarbeitet werden, das die Besucher kontrolliert in die Schule leitet. Des Weiteren soll sich in der Lobby/Infoecke der Schule ein Monitor an der Decke befinden, auf dem Schüler und Besucher jederzeit die aktuellen Wochenpläne sehen können. Der Eingangsbereich der Schule muss in seiner Ausgestaltung den repräsentativen Ansprüchen der Schule genügen, da er auch als Warte- und Aufenthaltsbereich für Gäste und Eltern dient. Um eine effektive Arbeit der Verwaltung zu ermöglichen und kurze Kommunikationswege zu schaffen, ist die räumliche Nähe von Schulleitung und Verwaltung unabdingbar. Die Diensträume des/r Schulleiters/in, des/r stellv. Schulleiters/in, der Abteilungsleitung Allgemeinbildung und der künstlerischen Leitungen sind
durch das Sekretariat bzw. das Planungsbüro/künstlerisches Betriebsbüro zu koppeln. Die Büros der künstlerischen Leitung Bühnentanz und der Stellvertretung müssen nebeneinander liegen und durch eine Tür verbunden sein. Alle Verwaltungsräume sind je Arbeitsplatz mit einer Datendoppeldose auszustatten und in einem Verwaltungsdatennetz zusammenzufassen. 3.3.2 Bibliothek und Mensa Bibliothek Die Fachbibliothek dient der Lagerung von z.T. sehr wertvollen Büchern (einzige Fachbibliothek für Tanz in Berlin). In der Bibliothek sind mindestens 6 PC-Arbeitsplätze mit Internetanschluss vorzusehen. Mensa Der Eingangsbereich der Mensa ist zurzeit Bestandteil der Verbindungsgänge, die im Zuge der Baumaßnahmen abgerissen werden sollen. Bei der Neuplanung ist zu berücksichtigen, dass auch ein Öffentlichkeitsbetrieb möglich wird, ohne den Schulbetrieb zu stören und die Sicherheit der Schule zu gefährden. Die Versorgung der Internatsbewohner zu den Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittag und Abendessen erfolgt auch am Wochenende in der Mensa. Die Schüler (auch die der Internatsbewohner) müssen die Mensa trockenen Fußes erreichen können. 3.3.3 Tanzausbildung Tanzsäle Garderoben / Sanitärräume Physiotherapie Ton- und Videostudio, Beleuchtung Bildarchiv/Lager Tontechnik Fundus Lagerräume, Lastenaufzug
Tanzsäle Es sind insgesamt 10 Tanzsäle unterschiedlicher Größe notwendig (siehe Raumbedarfsermittlung TA 7, ein elfter Ballettsaal befindet sich bereits im Artistikbereich). Diese Säle müssen konzeptionell eine Einheit bilden und unbedingt zusammenhängend angeordnet sein. Die im Raumprogramm vorgegebenen Maße für die Abmessungen der Tanzsäle sind unbedingt einzuhalten. Die Tanzsäle sollten eine der Funktion angemessene Verbindung zu den Garderobenräumen, zum Fundus, sowie zur Physiotherapie haben. Die Schüler sollen nicht in verschwitzter Kleidung das Gebäude verlassen. Die Tanzsäle müssen folgende Anforderungen erfüllen: eine lichte Raumhöhe von 3 m in den kleinen Ballettsälen, 5 m in den übrigen Ballettsälen
Einhaltung der gemäß Raumprogramm geforderten Raumabmessungen Tageslicht mit Sonnenschutz elektrische Kippfenster zur Belüftung Tanzfußboden (Schwingboden, rutschfest) Fußbodenheizung (räumlich regelbar) Spiegelwand über eine Wandfläche fest installierte Ballettstangen an den anderen drei Wänden zugluftfreie Heiz- und Lüftungsanlage blendfreie Beleuchtungstechnik vernetzte, zentral steuerbare Ton- und Videoanlage mit Beamer Standplatz für Flügel (zugluftgesichert) besonders hohe Anforderungen an den Schallschutz
Alle Tanzsäle sollen mit verglasten Wandöffnungen ausgestattet werden und so angeordnet sein, dass Schüler und Lehrer von den Fluren aus (die auch der vorbereitenden Erwärmung und Dehnung dienen) Einblick in den laufenden Unterricht nehmen können. Gleichzeitig muss jedoch ein Sichtschutz für ungestörtes und unbeobachtetes Arbeiten vorgesehen werden (z.B. Vorhänge). Besondere Bedeutung kommt dem Ballettsaal BS 1.1 zu, der für die praxisnahe Ausbildung der Schüler als Probebühne nutzbar sein soll. Dies muss bei der architektonischen Planung in besonderem Maße berücksichtigt werden, da dieser Saal auch der Öffentlichkeit zugänglich ist und mit sämtlichen Bühneninstallationen ausgestattet werden muss. Er sollte deshalb eine fest installierte Tribüne enthalten, die mindestens 80 - 100 Zuschauern Platz bietet. Die Möglichkeit zur Erweiterung der Anzahl der Sitzplätze (ausziehbarer Tribünenteil) sollte berücksichtigt werden. Bedacht werden muss außerdem die Installation von Vorhängen vor und hinter dem Bühnenraum, sowie von Seitenschals zur Gassenbildung. Dieser Saal sollte zusätzlich unabhängig vom Schulgebäude über das Schulgelände zugänglich sein (s. 3.4 Erschließung). Im direkten räumlichen Zusammenhang zum Ballettsaal BS 1.1 sind das Video- und Tonstudio (Regieraum, s. a. Ton- und Videostudio, Beleuchtung) mit einem Fenster in Richtung Bühne sowie eine Erweiterungsfläche für ein Requisiten- und Stuhllager anzuordnen. Die Beleuchtung des Ballettsaals BS 1.1 soll vom Tonstudio aus steuerbar sein. Garderoben, Sanitärbereich und Aufenthaltsräume Jedem Schüler soll ein eigener Schrank in den Garderoben zur Aufbewahrung von Straßen-, Tanz- und Trainingskleidung zur Verfügung stehen, den er von allen Tanzsälen aus schnell und trockenen Fußes erreichen können muss. Des Weiteren wird für alle Schüler ein Schrank für die Aufbewahrung der Unterlagen für den allgemeinen Unterricht benötigt. Ideal ist eine schleusenartige Anordnung des Garderobenbereichs, die in einem Abschnitt zum Umkleiden und Aufbewahren der Kleidung dient und in deren Durchlass zu den Theorieräumen der Schule die Schulschränke stehen. Damit soll verhindert werden, dass die Unterlagen des allgemeinen Unterrichts und die Sportbekleidung am selben Ort aufbewahrt werden.
Physiotherapie Da es während der Tanzausbildung zu Verletzungen kommen kann, müssen sich auch die Räume der Physiotherapie in räumlicher Nähe der Tanzsäle befinden. Verletzte Schüler müssen unter Umständen in die Behandlungsräume getragen werden. Des Weiteren wird ein medizinischer Baderaum mit Unterwassermassagewanne und der Möglichkeit zum Wassertreten benötigt. Um in den Praxisräumen eine entspannte Atmosphäre herstellen zu können, die für die Behandlung unverzichtbar ist, dürfen die Räume keiner starken Geräuschbelastung ausgesetzt sein. Für eine entsprechende Schallisolierung und Doppeltüren ist zu sorgen. Ton- und Videostudio, Beleuchtung Der Ballettsaal BS 1.1 soll mit einem Ton- und Videostudio (gleichzeitig Regieraum) ausgestattet werden. Das Ton- und Videostudio soll auf der der Bühne gegenüberliegenden Seite hinter der Tribünenanlage vorgesehen werden und mit dem Ballettsaal durch ein Fenster verbunden sein. Die Ton- und Videoanlage jedes Saales ist in einem Wandeinbauschrank unterzubringen. Der Einbauschrank befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Standplatz des Flügels, so dass die Korrepetitoren die Anlage problemlos bedienen können. Alle Säle sollen mit Anschlussmöglichkeiten und Deckenaufhängungen für Beamer ausgestattet werden. Der Ballettsaal BS 1.1 benötigt außerdem Traversen für die Aufhängung der Scheinwerfer und Bühnenbeleuchtung. Es ist unbedingt für eine gute Akustik in allen Sälen zu sorgen. Bildarchiv/Lager Tontechnik Dem Ton- und Videostudio sollte das Bildarchiv für Video-, DVD-, Tonträgerund Fotodokumentationen direkt zugeordnet sein, da die meisten der Dokumente in dem Studio entstehen und bearbeitet werden. Dieser Raum ist so zu gestalten, dass in ihm gleichzeitig an mehreren Arbeitsplätzen die Dokumente angesehen bzw. angehört werden können. Fundus Der Fundus dient der Anfertigung, Anpassung, Änderung, Lagerung, Reinigung und Reparatur von Requisiten und Kostümen. Er soll von den Tanzsälen trockenen Fußes zugänglich sein und der Transport der Kostüme muss ungehindert möglich sein. Der Transport von Requisiten und Kostümen zu Auftritten außerhalb des Hauses erfolgt mit Hilfe eines Spezialanhängers, der auch bei schlechtem Wetter unmittelbar nach der Rückkehr entladen werden muss, da die Kostüme trocknen müssen. Der Transport zu den Ballettsälen und zum Haupteingangsbereich muss wegen der Kleiderstangen, sperriger Güter etc. stufenlos möglich sein (Aufzug, Rampen). Bei der Bemessung des Aufzuges ist der Transport dieser Materialien zu berücksichtigen.
Der Stofflagerraum muss trocken, beheizbar, zu belüften und dunkel sein und muss sich in unmittelbarer Nähe des Arbeitsraums befinden. 3.3.4 Theorieausbildung Unterrichtsräume Aufenthaltsräume für das Lehrpersonal Aufenthaltsraum für die Schüler
Unterrichtsräume Die lichte Raumhöhe sollte bei Aufenthaltsräumen generell 3,00 m betragen. Zur Vermeidung mechanischer Lüftungsanlagen in Unterrichtsräumen ist generell eine maximale Raumtiefe von 8,40 m nicht zu überschreiten (außer Ballettsäle, die mit einer mechanischen Lüftungsanlage ausgestattet werden). Alle Unterrichtsräume müssen an die Vernetzung der gesamten Schule angeschlossen werden, so dass der Anschluss von Computern jederzeit möglich ist. Außerdem sind alle Klassenräume, Tanzsäle und dazu gehörigen Flure mit einer hausinternen Lautsprecheranlage zu versehen, damit wichtige Meldungen jederzeit über ein Mikrofon, das sich im Sekretariatsbereich befindet, durchgegeben werden können. Aufenthaltsräume für das Lehrpersonal Die Lehrerzimmer sollten sich in der Nähe der Verwaltung/Schulleitung befinden. Die vorgesehenen Flächen für Aufenthaltsraum, Eingangszone und Garderobe sollten als eine Raumeinheit zusammengefasst werden. Aufenthaltsraum für die Schüler Da sich die Schüler ganztägig in der Schule befinden, ist ein Aufenthaltsraum für Schüler erforderlich, der ihnen von der Ausstattung her auch die nötige Ruhemöglichkeiten bietet und in dem sie ihre unterrichtsfreien Stunden überbrücken und Hausaufgaben erledigen können. 3.3.5 Internat/Ganztagesbetreuung Das Internat bildet eine pädagogische und organisatorische Einheit mit dem Ganztagesbetrieb der Schule. Es realisiert die Betreuung aller Schüler in der Schulzeit, sofern kein Unterricht stattfindet. Der Internatsbetrieb deckt zudem die Betreuung der Internatsschüler an 7 Tagen der Woche rund um die Uhr ab. Das Internat soll für Schüler, die nicht im Internat wohnen, nicht frei zugänglich sein. Es ist deshalb mit einer Gegensprechanlage auszustatten. Durch die komplexe Struktur der Ausbildung (ständiger Wechsel von Theorie- und Praxisunterricht) ist der Ganztagesbetrieb für Berliner Schüler wie für Internatsschüler, d. h. zum Beispiel Betreuung in Freistunden, Begleitung zu Proben und Auftritten, Zwischenzeiten vor Proben und Aufsichten, gleichermaßen in den Internatsbetrieb integriert. Für die Ganztagesbetreuung müssen zwei klassenraumähnliche Räume vorgesehen werden, die sich in räumlicher Nähe des Internatsbereiches befinden. Sie dienen der Absicherung des Ganztagesbetriebes und als
Hausaufgabenzimmer (s. 4.3.4 Raum- und Funktionsprogramm). Um den Internatsbetrieb unabhängig vom Schulbetrieb zu gewährleisten, ist das Internat als in sich geschlossener und eigenständiger Funktionsbereich zu planen. Das Internat ist für eine Kapazität von 35 Doppelzimmer mit Dusche und WC ausgelegt. Für die regelmäßige Unterbringung von Honorarkräften und Gästen sind 2 Doppelzimmer mit Sanitäreinheit vorgesehen. Da es zwischen den Schülern z.T. erhebliche Altersunterschiede gibt, sollte das Internat (z.B. auf verschiedenen Ebenen) in einen Bereich für jüngere und in einen Bereich für ältere Schüler aufgeteilt werden. Im Durchschnitt ist damit zu rechnen, dass etwa 40 % jüngere und 60 % ältere Schüler im Internat wohnen werden. Da sich dieses Verhältnis jedoch von Jahr zu Jahr verschieben kann, sollte für die Teilung der zwei Bereiche eine flexible Lösung möglich sein. Es ist keine starre, abschließbare Trennung der Bereiche erforderlich. Es soll lediglich das Leben in unterschiedlichen Tagesrhythmen ermöglicht werden. Die Versorgung der Internatsbewohner zu den Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittag und Abendessen erfolgt auch am Wochenende in der Mensa. Zur Zubereitung kleinerer Zwischenmahlzeiten ist in der Nähe der Aufenthaltsräume auf jeder Etage eine Wohnküche erforderlich. 3.3.6 Technik Heizung Die Heizung sollte eine Zentralsteuerung haben, die auch von außerhalb über Rechner bedient werden kann. Außerdem ist aus ökologischen und ökonomischen Gründen eine EDV- gestützte Einzelraumregelung (wie bereits in den Gebäuden der ehemaligen 16. Grundschule, Haus 2 und 7, vorhanden) notwendig. Der Wärmebedarf der Tanzsäle sollte über eine Kombination einer konventionellen Heizungsanlage mit Wandheizkörpern und einer Fußbodenheizung erzielt werden. Die Fußbodenheizung (Zusatzheizung) muss in jedem Raum dezentral von jedem Tanzlehrer an- und abstellbar sein, da die Bedingungen für ihre Notwendigkeit sehr stark von den jeweiligen Unterrichten abhängt. Raumlufttechnik und raumklimatische Anforderungen der Tanzsäle Auf Grund der unterschiedlichsten Nutzungszeiten der Tanzsäle ist für die Raumlüftungsanlage genauso wie bei der Heizung eine Einzelraumregelung notwendig, um sie ökologisch und ökonomisch sinnvoll einsetzen zu können. Besonders ist jedoch auf eine zugfreie Durchlüftung der Säle mit geringen Temperaturgradienten zu achten. Die Anlage muss flüsterleise laufen, da die Unterrichte von Musik begleitet werden. Die Luftfeuchte orientiert sich an den üblichen Behaglichkeitskriterien. (siehe 4.1 Weiterführende Informationen, Unfallkasse Berlin: Arbeitsplatz Tanz – Tanzmedizin)
Sicherheitskonzept Dem erhöhten Bedürfnis nach Sicherheit in dieser Schule ist auf Grund ihrer Besonderheit besonders Rechnung zu tragen. Die Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik ist eine Ganztagsschule mit einem Schulbetrieb bis ca. 19:30 Uhr, in der sich Kinder und Minderjährige in Sport- und Tanzbekleidung aufhalten. Das Internat ist rund um die Uhr und auch am Wochenende in Betrieb. Daher benötigt das Internat einen separaten Eingang, der über eine Gegensprechanlage bedient wird und für Außenstehende nicht geöffnet werden kann (s. a. 3.3.5, 1. Absatz).
Die Haupterschließung für den Gebäudekomplex soll über einen zentral gelegenen Eingang erfolgen, um eine sinnvolle und übersichtliche Erschließung der einzelnen Funktionsbereiche zu gewährleisten. Der Hauptzugang erhält zur Zugangskontrolle eine Pförtnerloge. Das Internatsgebäude soll einen zusätzlichen separaten Eingang erhalten, um die Zugänglichkeit außerhalb des Schulbetriebs zu gewährleisten. Das Internatsgebäude muss vom übrigen Gebäude abschließbar sein. Wegen der besonderen Unterrichtsgestaltung (ständiger Wechsel zwischen Theorie- und Praxisunterricht) ist beim Entwurf auf möglichst kurze, unkomplizierte Wegeführung und sinnvolle Zuordnung der Bereiche „Allgemeiner Unterricht“ und „Ballettsäle“ innerhalb des Gebäudekomplexes zu achten. Das gesamte Schulgrundstück soll durch einen Zaun eingefriedet werden. Die Schule möchte sich trotzdem zu verschiedenen Gelegenheiten einem interessierten Publikum öffnen. Dazu sollte ein direkter Zugang des Geländes unabhängig vom Schulgebäude direkt zu den Ballettsälen und zur Freilichtbühne (s. 3.6 Freiflächen/Außenanlagen) vorgesehen werden. Dieser ist auf geeignete Weise zu gestalten, so dass er für Besucher ansprechend und einladend erscheint.
Die Anlage von 35 Fahrradstellplätzen ist erforderlich (1 Stellplatz / 10 Schülerplätze). Es werden 2 PKW-Stellplätze für Mobilitätsbehinderte und 1 PKW-Stellplatz für den Hausmeister benötigt.
Freiflächen/Außenanlagen
Die vorhandenen Sportfreiflächen, die im Rahmen des Neubaus der Artistensporthalle neu angelegt wurden, sind zu erhalten. Weitere Sportfreiflächen sind nicht erforderlich. Die dem Wettbewerbsgrundstück zugeordneten Außenflächen der Nutzung des Gebäudekomplexes sind angemessen zu gestalten, wobei pflegeintensive Entwürfe nicht gewünscht sind. Die Gesamtfläche der Außenanlagen beträgt entwurfsabhängig ca. 12.500 m².
Es sind insgesamt ca. 1.750 m² Pausenfläche vorzusehen. Die Pausenfläche soll in mehrere kleine Funktionsbereiche unterteilt werden. Sie soll in einem Verhältnis von Gartenfläche zu Schulhoffläche so angelegt werden, dass für die Schüler genügend Bewegungs- und Ruhezonen entstehen, die ggf. durch Bepflanzung räumlich vom Rest des Schulhofes getrennt werden. Die spezifischen Bedürfnisse der z.T. minderjährigen Internatsbewohner sind bei der Gestaltung der Freiflächen zu beachten. Die Frei- und besonders die Rasenflächen sollen daher als Bewegungsflächen nutzbar sein. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Bereiche insbesondere durch die Internatsschüler auch außerhalb der Unterrichtszeit genutzt werden. Es sollten in der Freifläche Bereiche vorgesehen werden, die von den Lehrern der Naturwissenschaft, Biologie und Ernährungslehre für Unterrichtszwecke genutzt werden können. Da Tänzer und Artisten häufiger im Freien Auftritte haben, ist es notwendig, für diese spezielle Auftrittssituation zu üben. Dazu ist eine Außentanzfläche von ca. 225 m² (15 m x 15 m), belegbar mit mobilem Tanzboden und demontierbaren bzw. wetterfesten Ballettstangen auf dem Grundstück notwendig, die ggf. auf der bestehenden Sportfläche nachgewiesen werden kann. In der Freifläche ist zudem eine Freilichtbühne vorzusehen, die mit einem Bühnenpodest und Sitzstufen (ca. 25 m x 25 m) ausgestattet ist und für Veranstaltungen über einen separaten Eingang verfügt. Sinnvoll wäre ein räumlicher Zusammenhang von Außentanzfläche und Freilichtbühne. Die auf dem Grundstück vom Amt für Umwelt und Natur des Bezirksamtes Pankow als erhaltenswert eingestuften Bäume (s. 4.3.3 Weitere Planungsunterlagen) sind unbedingt zu erhalten. Neupflanzungen müssen von den Hochdruckleitungen der Gasdruckregelanlage und der Schieberanlage der GASAG einen Abstand von 2,5 m einhalten, Der freizuhaltende Streifen entlang der Ei-Abwasserkanäle darf nicht mit Bäumen überpflanzt werden. Bei der Anlage der Freiflächen ist zu darauf zu achten, dass die Versiegelung der Flächen auf ein Minimum beschränkt wird. Befestigte Flächen wie z. B. Verbindungswege sollen möglichst direkt in die anliegenden unbefestigten Flächen entwässern. Die zurzeit befestigten Hofflächen, die von KFZ benutzt werden, bleiben auch nach einer Erneuerung der Hofbefestigung an die zentrale Entwässerung angeschlossen (s. auch Pkt. 3.8 der Ausschreibung). Für die Außenlagen stehen 1.100.000,- € zur Verfügung. Die Kosten für die Freilichtbühne sind in diesem Ansatz enthalten. Die Bebauung muss von Haus 14 (Gasdruckregelanlage) einen Abstand von 5 m, zu Schieberanlage und den Hochdruckleitungen der GASAG 4 m einhalten. Von den Ei-Abwasserkanälen muss die Bebauung einen Abstand wie in Pkt. 2.7 beschrieben einhalten.
Baukosten/Wirtschaftlichkeit
Nach der Landeshaushaltsordnung ist der Bauherr verpflichtet, seine Mittel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Die Wirtschaftlichkeit des Entwurfes ist daher ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten. Dies bezieht sich auf: Baukosten Instandhaltungskosten Kosten des laufenden Betriebs
Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind zu beachten). Der Auslober geht von einem wirtschaftlich günstigen Faktor von BruttoGrundfläche zu Programmfläche (BGF/Programmfläche) von 1,4 für den Ballettsaalbereich aus. Der Entwurf hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sollen folgende Kriterien als Anhaltspunkte dienen: kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß natürliche Belichtung der Räume natürliche Belüftung der Räume (ausgenommen Ballettsäle) Verzicht auf aufwendige Konstruktionen Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des Materials
Eine wesentliche Fragestellung des Wettbewerbes ist es, welche architektonische und konstruktive Konzeption die Teilnehmer vorschlagen, um das von ihnen dargestellte Entwurfskonzept unter den genannten Kosten- und Qualitätsanforderungen zu realisieren. Um eine Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge unter diesen Gesichtspunkten zu ermöglichen, sollen hierzu im Rahmen des Wettbewerbs konkrete Aussagen getroffen werden. Es werden konkrete Aussagen zur Konstruktion und zum Ausbau erwartet, die unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine besonders kurze Bauzeit ermöglichen. Dabei sind nicht nur die Herstellungskosten, sondern auch die künftigen Betriebs-, Wartungs- und Unterhaltungskosten zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang soll die baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzeption beschrieben und dargestellt werden. Dabei wird es darum gehen, die Realisierbarkeit des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts im vorgegebenen Kostenrahmen aufzuzeigen. Hierzu sind konkrete Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen:
Tragsystem Statik Außenhülle (Wand und Dach) Gebäudetechnik / Technische Anlagen
Um die Vergleichbarkeit der Wettbewerbsbeiträge zu gewährleisten, ist dabei – neben der Darstellung des Entwurfsansatzes in Skizzen und Textform – eine Beschreibung der Konstruktion und Materialien (Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276, Kostengruppen 300 und 400, s. 1.10 Verfahren/Geforderte Leistungen, Nr. 9) gefordert. Als Gesamtbaukosten für die Baumaßnahme einschließlich der Außenanlagen ist eine Summe von 18.500.000,- € einschließlich MwSt. und Nebenkosten (KG 200 bis 700 nach DIN 276 einschließlich 10 % UV und Abrisskosten) vorgegeben. Diese Gesamtbaukosten sind im weiteren Planungsverfahren einzuhalten.
Bei der Lösung der Entwurfsaufgabe sind die Grundprinzipien ökologischen Bauens zu beachten. Die Grundlage hierfür bilden die ökologischen Planungskriterien für Wettbewerbe (Stand August 2001, s. 4.3.3 Weitere Planungsunterlagen). Dabei geht es jedoch nicht um den Einsatz aufwendiger Techniken, sondern um Fragen der Gebäudekonzeption, wie z.B. die Minimierung von Wärmeverlusten durch ein günstiges Oberflächen/Volumenverhältnis, die Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile, die Orientierung der unterschiedlichen Funktionsbereiche, die natürliche Belichtung und Belüftung der Räume. Für die Konstruktion und Bauausführung sollen nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen. Das Konzept der Regenwasserbewirtschaftung ist entsprechend den örtlichen Gegebenheiten zu entwickeln und zu bewerten. Als Grundlage ist das Rundschreiben SenStadt VI C 1/2003 „Grundsätze der Betriebswassernutzung“ zu beachten (s. 4.3.3 Weitere Planungsunterlagen) zu beachten.
Sämtliche Bereiche des Gebäudes sind gemäß DIN 18024, Teil 2 nutzungs- und funktionsgerecht für Mobilitätsbehinderte anzulegen. Das betrifft sowohl die Gebäude als auch die Außenanlagen. Die Zahl der Aufzüge ist zu minimieren. Es ist bei der Erschließung der Gebäude, der horizontalen und vertikalen Erreichbarkeit der jeweiligen Ebenen sowie hinsichtlich der Anordnung der sanitären Anlagen auf direkte Zugänglichkeit bzw. zentral gelegene Anbindung zu achten.
Der Planung sind insbesondere zugrunde zu legen: Bauordnung für Berlin in der Fassung vom 29. September 2005 (Inkrafttreten am 01.02.2006, s. 4.3.5 Vorschriften) Ausführungsvorschriften über Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken (AV FwFl) vom 17. Januar 1996 (s 4.3.5 Vorschriften); DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen
Das Raumprogramm sowie die Funktionsdiagramme befinden sich als digitaler Anhang auf der der Ausschreibung beiliegenden CD-Rom.
Städtebau und Gestaltung - Städtebau / stadträumliche Gestaltung - Baukörper, Gestaltung, Ablesbarkeit - Freiflächen Funktionen - Erschließung - Funktionale Zuordnung - Räumliche Qualität - Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung - Außenraumnutzung Realisierbarkeit - Programmerfüllung - Planungsrecht, Baurecht - Nachhaltigkeit - Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb - Maßnahmen für besonders kurze Bauzeit
Staatliche Ballettschule Berlin und Schule und Schule für Artistik - Erweiterung und Umbau
Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik - Erweiterung und Umbau / Teil 4 Anhang
Teil 4 Anhang 4.1 Weiterführende Informationen
Internet - Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik, Offizielle Homepage
www.balletschule-berlin.de
Institut für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e.V. an der TU Berlin, Internetseite mit ausführlichen Beiträgen insbesondere zur Sanierung der industriellen Wohnbauserien der DDR und Darstellung ihrer Grundlagen
www.iemb.de
Unfallkasse Berlin (Hrsg.): Broschüren „Arbeitsplatz Tanz – Tanzmedizin“, als .pdf-Dokumente, u.a. Informationen zu Anforderungen an Tanzböden, raumklimatische Bedingungen und Lichtverhältnisse in Ballettsälen
www.unfallkasse-berlin.de/content/artikel/488.html
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Informationen zur neuen Bauordnung Berlin
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauordnung.shtml
Literatur - Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Hrsg.): Broschüre „Innovative Wasserkonzepte - Betriebswassernutzung in Gebäuden”, 2003; Broschüre „Maßnahmenkatalog zur Reduzierung der Wasserkosten im öffentlichen Bereich“, 2002, zu beziehen über die Broschürenstelle, Am Köllnischen Park 3,10179 Berlin, siehe auch:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/veroeffentlichungen/de/kostenpflichtig/ index.shtml
Häber, Frank: Diplomarbeit zum Thema „Ökologisch / ökonomisches Konzept der Schulsanierung am Beispiel des Typs SK Berlin 68“, 2002, Technische Universität Dresden, Fakultät Bauingenieurwesen „Ökologisches Gesamtkonzept für den Um- und Ausbau einer vorhandenen Schule in industrieller Bauweise am Beispiel der Georg-Christoph Lichtenberg Oberschule“, Projektdokumentation in Rahmen des Berliner Landesprogramms „Stadtökologische Modellvorhaben“, zu finden in der Bibliothek der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin „Modellvorhaben Ökologisches Gesamtkonzept für den Um- und Ausbau einer Gründerzeitschule“ (Prenzlauer Berg), zu finden in der Bibliothek der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin
Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Grundmann, Jürgen u.a.: Schulbau in der DDR, Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1968 Bauakademie der DDR (Hrsg.): Bauforschung – Baupraxis, Heft 29, Allgemeine Grundregeln der kombinierbaren Bauserien SKBM 72 und WBS 70 - Projektierungsrichtlinie, Berlin 1979
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz (Hrsg.): Bausteine, Modellhafte Sanierung der 16. Grundschule Prenzlauer Berg, Berlin 1995 Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen (Hrsg.): Ausschreibung Beschränkter Realisierungswettbewerb „Kostengünstiges Bauen: Sporthalle für Artisten“, Berlin 1995
Abbildungsnachweis Titelbild: Frank Heckel Abb. 1 - 4 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abb. 5 Foto aus „Deutsche Architektur“ (1967) 7. in: Schulbau in der DDR, a.a.O. Abb. 6 VEB Berlin Projekt Abb. 8 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Fotodokumentation: Björn Steinhagen (F1-F12, F14-F19) Björn Merten: (F13)
Auf beiliegender CD-ROM 4.3.0 Ausschreibung - Vorliegende Ausschreibung als .pdf-Datei mit farbigen Abbildungen in 300dpi Auflösung
00_ausschreibung_staatl_ballettschule.pdf
4.3.1 Arbeitspläne - Übersichts-/Arbeitsplan auf Grundlage der ALK, des Vermesserplanes der Außenanlagen und des Bestandsaufmaßes der Gebäude als CAD-Datei in verschiedenen Dateiformaten (maßstabsunabhängig) und als .pdf-Dateien (im angegebenen Maßstab)
00_ballett_uebers_arb_plan.dwg 00_ballett_uebers_arb_plan.dxf 00_ballett_uebers_arb_plan.pln 01_staatl_ballett_uebersichtsplan.pdf 02_staatl_ballett_arbeitsplan.pdf (v 7.0) (M 1:500) (M 1:200)
4.3.2 Informationspläne - Bestandspläne des Schulgrundstückes und der Gebäude des Büros Autzen & Reimers
01_info_bestand_eg_autzen_reimers.pdf 02_info_bestand_og_autzen_reimers.pdf (M 1:200) (M 1:200)
Ansicht Süd Häuser 1 und 2, Montage aus Bestandsplänen der Entstehungszeit als pdf-Datei
03_haus_1_2_ansicht_sued.pdf (M 1:200)
Haus 1 (Typ SK-Berlin) – Bestandsgrundrisse aus dem Jahre 1993 als mehrseitige .pdf-Datei (nur zur Information)
04_info_haus_1_gr_bestand_1993.pdf (M 1:200)
Haus 1 (Typ SK-Berlin) – Ansichten, Schnitte, Musterdetails aus der Entstehungszeit als .pdf-Dateien (nur zur Information)
05_info_haus_1_ansicht_sued_1968.pdf 06_info_haus_1_ansicht_nord_1968.pdf 07_info_haus_1_ansicht_west_1968.pdf 08_info_haus_1_schnitt_a_a_1968.pdf 09_info_haus_1_schnitt_b_b_1968.pdf 10_info_haus_1_schnitt_c_c_1968_referenzobjekt.pdf 11_info_haus_1_musterdetail_1967_haupteingang.pdf 12_info_haus_1_musterdetail_1965_dach_wand.pdf 13_info_haus_1_musterdetail_1967_wandanschl.pdf (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:50) (M 1:50) (M 1:50) (M 1:20/1:5) (M 1:10) (M 1:5)
Haus 2 (Typ SK-Berlin) – Nordansicht, Kellergrundriss, Schnitt C-C aus der Entstehungszeit als mehrseitige .pdf-Datei (nur zur Information)
14_info_haus_2_bestand.pdf (M1:200/1:100)
Haus 3, Mensa (Typ „Sozialtrakt Feierabendheim 198 Plätze”) – Bestandsgrundrisse, Schnitte und Ansichten nach den Umbaumaßnahmen 2003 als z.T. mehrseitige .pdf-Dateien (nur zur Information)
15_info_haus_3_gr_bestand_2003.pdf 16_info_haus_3_ans_ost_west_2003.pdf 17_info_haus_3_ans_nord_sued_2003.pdf 18_info_haus_3_schnitt_2003.pdf (M 1:50) (M 1:50) (M 1:50) (M 1:50)
Haus 4, Sporthalle/Ballettstudios (Typ GT 60) – Bestandsgrundriss, aus der Entstehungszeit als .pdf-Dateien (nur zur Information)
19_info_haus_4_gr_eg.pdf (M 1:50)
Haus 5-7, Sporthalle/Ballettsäle (Typ II) – Grundrisse, Ansichten, Schnitt aus der Entstehungszeit als .pdf-Dateien (nur zur Information)
20_info_haus_7_gr_eg.pdf 21_info_haus_5-7_gr_og_muster.pdf 22_info_haus_5-7_ansichten_muster.pdf 23_info_haus_5-7_schnitt_a_muster.pdf (M 1:50) (M 1:50) (M 1:100) (M 1:50)
Luftbild, Stand 08/2004 als .tif-Datei
lb01_luftbild_08.2004.tif (ca. M 1:10.000 bei 1.000 dpi)
Luftbild, CIR-Falschfarbenaufnahme, Stand 2000, als .tif-Datei
lb02_luftbild_cir_2000.tif (ca. M 1:5.000 bei 500 dpi)
ltg01_bwb_abwasser_01.pdf ltg01_bwb_abwasser_02.pdf ltg02_bwb_trinkwasser.pdf ltg03_gasag_gasversorgung.pdf ltg04_bewag_stromversorgung.pdf ltg05_bewag_fernwaerme.pdf ltg06_telekom.pdf ltg07_heizkanal.pdf (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500) (M 1:1.000) (M 1:500)
4.3.3 Weitere Planungsunterlagen - Auszug des Vorgutachtens des Büros Autzen & Reimers mit der Untersuchung der Bestandsgebäude als .pdf-Datei
01_vorgutachten_autzen_reimers_auszug.pdf
Bewertung hinsichtlich geschützten und erhaltungswürdigen Baumbestandes des Amtes für Umwelt und Natur des Bezirksamtes Pankow als .pdf-Datei
02_bewertung_baumbestand.pdf
Baugrundgutachten für Bereiche der Bestandsgebäude aus der jeweiligen Entstehungszeit als .pdf-Dateien
03_baugrundgutachten_1967_haus_1_3_5_6_.pdf 04_baugrundgutachten_1981_haus_4.pdf 05_baugrundgutachten_1996_haus_8.pdf
Schichtenverzeichnis für den Bereich des Schulgrundstückes der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
06_schichtenvezeichnis_senstadt.pdf
Baubeschreibung des Schulbautyps SK-Berlin aus der Entstehungszeit als .pdf-Datei
07_baubeschreibung_sk_berlin.pdf
4.3.4 Funktionale Anforderungen, Raumprogramm - Planungsgrundlagen und Raumlisten als .pdf-Datei
01_planungsgrundlagen_raumlisten.pdf
Raum- und Funktionsdiagramme als .pdf-Datei
02_raum_funktionsdiagramme.pdf
Unverbindliche Einpassungsplanung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport als .pdf-Datei
03_unverbindliche_einpassungsplanung.pdf
4.3.5 Vorschriften - Bauordnung Berlin in der Fassung vom 29.09.2005 (Inkrafttreten am 01.02.2006)
Erhaltungsverordnung Ostsee-/Grellstraße des Bezirks Pankow
02_erhaltungsvo_ostsee_grellstr.pdf 03_erhaltungsvo_ostsee_grellstr_gestltgsziele_1920_1945.pdf 04_erhaltungsvo_ostsee_grellstr_gestltgsziele_1950_1970.pdf
Ausführungsvorschriften über Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken AV FwFl
05_avfwfl.pdf www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml
06_muster_uvv_schulen.pdf http://regelwerk.unfallkassen.de/HtmlPages/Web_Frame_GesRwAlpha_S.html
4.3.6 Richtlinien - Musterrichtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen, Rundschreiben SenBauWohn 07/1998
01_MSchulbauR_Juli-1998.pdf
Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens, Rundschreiben SenBauWohn1/2002
02_WiSt_Rundschreiben.pdf 03_WiSt_Allgemein.pdf 03_WiSt_Hochbau.pdf 04b_WiSt_Hochbau_Matrix.pdf 05_WiSt_Techn_Geb_Ausr.pdf 06_WiSt_Literaturhinweise.pdf
07_verbote_baustoffe.pdf
08_verbote_baustoffe_tropenholz.pdf
09_grundsaetze_betriebswassernutzung.pdf www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/download/bauen/RS_VI_C_ 01-2003.pdf
10_oekolog_planungskriterien.pdf www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/grundlagen/
4.3.7 Formblätter - Verfassererklärung (s. Teil 1.10) (pdf-Formular, d.h. Text kann direkt in das Formblatt eingeben und danach ausgedruckt werden. Das pdf-Formular kann mit dem Acrobat-Reader aber nicht gespeichert werden)
verfassererklärung_staatl_ballettschule.pdf
A Formblatt Flächenermittlung Raum- und Funktionsprogramm (19 Seiten) nach Teil 1.10 sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_A_formbl_flaechenermittlung_raumfunktion.xls
B Formblatt Gebäudekennwerte (6 Seiten) nach Teil 1.10 (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_B_formbl_gebaeudekennwerte.xls
C Formblatt Kostenprüfung / Flächenermittlung Bestand (3 Seiten) nach Teil 1.10 (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_C_formbl_kosten_flaechen_bestand.xls
4.3.8 Bilddokumentation - Bilddokumentation mit Panoramaaufnahmen (hohe Auflösung) als .jpg-Dateien
Historische Luftbilder als .tif-Dateien
lb03_1943.009.2038.tif lb04_1944.101.3035.tif lb05_1953.004.0176.tif
Umgebung, Außenbereich Schulgrundstück und Innenaufnahmen
F19 F16 F18 F15 F4 F12 F10 F13 F11 F17 F14
F9 F8 F2
M 1:1.500
Erich-Weinert-/Hosemannstraße, Blickrichtung Norden, Grünstreifen vor den Häusern 1 und 2 (links)
Erich-Weinert-/Gubitzstraße, „Wohnstadt Carl Legien“, Blickrichtung Westen
Erich-Weinert-/Hosemannstraße, Blickrichtung Westen, Grünstreifen vor den Häusern 1 und 2 (rechts)
Haus 8 Haus 4 Haus 5-7 Haus 3 Haus 1
Schulgelände, Ansicht von Gubitzstraße
Haus 2, Ansicht von Südosten
Haus 2, Haupteingang an der Erich-Weinert-Straße
Haus 2, Flurbreich EG
Haus 1, Haupteingang an der Erich-Weinert-Straße
Haus 1, Unterrichtsraum im EG
Haus 2, Nordseite
Schulhof ehemalige 16. Grundschule, links Haus 7, rechts Haus 2
Schulhofbereich der Ballettschule, im Hintergrund Nordseite von Haus 1, im Vordergrund Verbindungsgang Haus 9, links Südseite von Haus 6
Schulhofbereich der Ballettschule, Blickrichtung Westen
Freiflächen südlich von Haus 8, Blickrichtung Westen
Wirtschaftshof und Nordansicht von Haus 3, rechts Garagengebäude Haus 12
Blick von Haus 4 auf die Sportflächen und die Sporthalle für Artisten (Haus 8)
Haus 4 mit davorliegendem Verbindungsgang, Ansicht von Sportflächen
Haus 4, Ballettstudio 1
Haus 4, Ballettstudio 2

References: § 6
 § 3
 § 15
 § 15
 § 34
 § 172