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Timestamp: 2020-08-05 07:33:01+00:00

Document:
Architektenhonorar bei Verarbeitung vorhandener Bausubstanz | Grundeigentum-Verlag GmbH
Urteil Architektenhonorar bei Verarbeitung vorhandener Bausubstanz
Architektenhonorar bei Verarbeitung vorhandener Bausubstanz; Schriftform und Architektenhonorar
a) Vorhandene Bausubstanz, die technisch oder gestalterisch mitverarbeitet wird, ist bei den anrechenbaren Kosten gemäß § 10 Abs. 3 a HOAI, § 62 Abs. 3 HOAI angemessen zu berücksichtigen. Dabei kommt es insbesondere auf die Leistung des Architekten oder Ingenieurs für die Mitverarbeitung an.
c) Das Schriftformerfordernis in § 10 Abs. 3 a HOAI ist keine Anspruchsvoraussetzung. Der Architekt oder Ingenieur kann unter den Voraussetzungen des § 10 Abs. 3 a, 1. Halbsatz HOAI auch dann, wenn eine schriftliche Vereinbarung scheitert, sein Honorar nach anrechenbaren Kosten berechnen, bei denen die vorhandene Bausubstanz angemessen berücksichtigt ist. Im Streitfall muß das Gericht darüber entscheiden, in welchem Umfang die Berücksichtigung stattfindet.
HOAI § 10 Abs. 3 a; § 62 Abs. 3

References: § 10
 § 62
 § 10
 § 10
 § 10
 § 62