Source: https://studylibde.com/doc/2124993/fragebogen-zur-pr%C3%BCfung-der-verfassungstreue
Timestamp: 2019-11-21 20:02:50+00:00

Document:
betr. Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst (Verfassungstreue – VerftöD)
vom 3. Dezember 1991 (StAnz. Nr. 49, FMBI. S. 510, AIIMBI. S. 895), geändert durch Bek. vom 6. Dezember 1994 (StAnz. Nr. 49, AIIMBI.S. 1004), Bek. vom 6. November 2001 (StAnz. Nr.
46, AIIMBI. S. 658), Bek. vom 25. Juli 2002 (AIIMBI. S. 619, ber. Am 2. April 2003, AIIMBI. S. 135) und Bek. vom 27. November 2007 (StAnz. Nr. 50, AIIMBI. S. 693)
1. Nach dem Grundgesetz, der Bayerischen Verfassung, dem Beamtenrechtsrahmengesetz und dem Bayerischen Beamtengesetz
darf in das Beamtenverhältnis nur berufen werden, wer die Gewähr
dafür bietet, dass er jederzeit für die freiheitliche demokratische
Grundordnung im Sinn des Grundgesetzes und der Bayerischen
Verfassung eintritt;
sind Beamte verpflichtet, sich aktiv innerhalb und außerhalb des
Dienstes für die Erhaltung dieser Grundordnung einzusetzen.
2. Jeder Einzelfall muss für sich geprüft und entschieden werden. Von
folgenden Grundsätzen ist dabei auszugehen:
2.1.1 Ein Bewerber, der verfassungsfeindliche Aktivitäten entwickelt,
wird nicht in den öffentlichen Dienst eingestellt.
2.1.2 Gehört ein Bewerber einer Organisation an, die verfassungsfeindliche Ziele verfolgt, so begründet diese Mitgliedschaft Zweifel daran, ob er jederzeit für die freiheitliche demokratische
Grundordnung eintreten wird.
2.1.3 Für den freiheitlich-rechtsstaatlichen öffentlichen Dienst ist nicht
geeignet, wer gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder
Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat oder für das Ministerium für
Staatssicherheit bzw. Amt für nationale Sicherheit der früheren
Erfüllt ein Beamter durch Handlungen oder wegen seiner Mitgliedschaft in einer Organisation verfassungsfeindlicher Zielsetzung die Anforderungen des Art. 62 BayBG nicht, auf Grund derer er verpflichtet ist, sich durch sein gesamtes Verhalten zu der
freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinn des Grundgesetzes zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten, so
hat der Dienstherr auf Grund des jeweils ermittelten Sachverhalts
die gebotenen Konsequenzen zu ziehen und insbesondere zu
prüfen, ob die Entfernung des Beamten aus dem Dienst anzustreben ist.
3. Für Arbeiter und Angestellte im öffentlichen Dienst gelten entsprechend den jeweiligen tariflichen Bestimmungen dieselben Grundsätze.
Die Bayerische Staatsregierung bekräftigt die Verbindlichkeit dieser
Grundsätze für alle öffentlich-rechtlichen Dienstherrn und Arbeitgeber in
1. Vor der Einstellung eines Bewerbers in den öffentlichen Dienst ist der
Bewerber gemäß Anlage 1 zu belehren. Ihm ist ein Verzeichnis extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisation zu übergeben. Der Bewerber hat daraufhin den Fragebogen gemäß Anlage 2 auszufüllen und die Erklärung gemäß Anlage 3 zu unterzeichnen. Personen, die bereits im Dienst des Freistaates Bayern tätig
sind oder waren und entweder ohne Zeitverzögerung oder innerhalb
einer Frist von drei Jahren in ein anderes Beschäftigten- oder Beamtenverhältnis übernommen werden sollen, sind nicht erneut zu überprüfen, soweit keine besonderen Verdachtsmomente bestehen. Bestehen besondere Verdachtsmomente, die noch nicht überprüft wurden, ist jedoch erneut nach Nrn. 1 bis 6 zu verfahren. In jedem Fall ist
jedoch bei der erneuten Einstellung des Bewerbers die Erklärung
gemäß Anlage 4 zu unterzeichnen.
Wird der Fragebogen nicht oder nicht vollständig ausgefüllt oder nicht
unterschrieben und bestehen deshalb Zweifel an der Verfassungstreue des Bewerbers, so erfordert die Prüfung der Verfassungstreue
in der Regel eine Anfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz
(mit Zustimmung des Bewerbers) bei Bewerbern aus dem Beitrittsgebiet in den in den § 20 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe d), Buchstabe h) und §
21 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe d), Buchstabe h) des Stasi-UnterlagenGesetzes (StUG) genannten Fällen zusätzlich beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Ob diese Vorgehensweise als ausreichend erscheint, ist im jeweiligen Einzelfall besonders
sorgfältig zu prüfen. Verweigert der Bewerber auch die Zustimmung
zur Anfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz bzw. beim Bundesbeauftragten, so scheidet eine Einstellung aus.
2. Bestehen auf Grund der Angaben im Fragebogen, der Weigerung
des Bewerbers die Erklärung gemäß Anlage 3 oder Anlage 4 zu unterschreiben, oder auf Grund anderweitig bekannt gewordener Tatsachen Zweifel daran, dass der Bewerber jederzeit für die freiheitliche
demokratische Grundordnung im Sinn des Grundgesetzes und der
Bayerischen Verfassung eintritt, so müssen diese Zweifel vor einer
Einstellung ausgeräumt werden. Mittel dazu sind insbesondere
eine Anfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz, ob Tatsachen
bekannt sind, die Bedenken gegen die Einstellung begründen. Das
Landesamt für Verfassungsschutz ist verpflichtet, Anfragen dieser
Art unverzüglich zu beantworten. Liegen Erkenntnisse vor, so sind
die Auskünfte auf Tatsachen zu beschränken, der gerichtsverwertbar sind.
eine Anfrage beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des
Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik in den in den § 20 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe d), Buch-
stabe h) und § 21 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe d), Buchstabe h) des Stasi-Unterlagen-Gesetzes (StUG) genannten Fällen mit Zustimmung
eine Anfrage bei der Zentralen Beweismittel und Dokumentationsstelle der Landesjustizverwaltungen mit Zustimmung des Bewerbers.
Bei Bewerbern aus dem Beitrittsgebiet, die vor dem 12. Januar 1972
geboren sind, ist abweichend von Nr. 2 in den in den § 20 Abs. 1 Nr.
6 Buchstabe d), Buchstabe h) und § 21 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe d),
Buchstabe h) des Stasi-Unterlagen-Gesetzes (StUG) genannten
Fällen stets wegen einer möglichen Tätigkeit für das Ministerium für
Staatssicherheit bzw. Amt für nationale Sicherheit der früheren DDR
beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik mit
Zustimmung des Bewerbers anzufragen.
Bei Bewerbern, die im Fragebogen gemäß Anlage 2 ihre Mitarbeit
beim Ministerium für Staatssicherheit bzw. Amt für Nationale Sicherheit der früheren DDR verschwiegen haben, soll die Ernennung
zurückgenommen werden (Art. 15 BayBG).
Im Übrigen kann bei Bewerbern aus dem Beitrittsgebiet eine befristete Beschäftigung für die Dauer von zwölf Monaten unter dem Vorbehalt des Ergebnisses der Überprüfung vorgenommen werden,
wenn aus dringenden dienstlichen Gründen die Auskunft des Bundesbeauftragten nicht abgewartet werden kann und besondere Verdachtsmomente nicht bestehen.
Kann die Überprüfung nicht innerhalb von zwölf Monaten abgeschlossen werden, ist die befristete Beschäftigung entsprechend zu
verlängern. Sachlicher Grund für die Befristung ist die Durchführung
der Überprüfung. Ist eine Weiterbeschäftigung im öffentlichen Dienst
auf Grund des Ergebnisses der Überprüfung abzulehnen, ist das befristete Dienstverhältnis durch Anfechtung wegen arglistiger Täuschung (§ 123 BGB) oder durch Kündigung ehest möglich zu beenden, soweit sich dies nicht bereits durch die Befristung erübrigt.
Bei Bewerbern, die in einem der folgenden Staaten geboren wurden
oder die Staatsangehörigkeit eines dieser Staaten besitzen oder besessen haben, ist abweichend von Nummer 2 in jedem Fall beim
Landesamt für Verfassungsschutz mit Zustimmung des Bewerbers
Afghanistan, Ägypten, Algerien, Bahrein, Bangladesch, Eritrea, Indonesien, Irak, Iran, Israel (Personen mit palästinensischer Volkszugehörigkeit), Jemen, Jordanien, Kuwait, Libanon, Libyen, Marokko, Mauretanien, Oman, Pakistan, Saudi Arabien, Somalia, Sudan,
Syrien, Tadschikistan, Tunesien, Turkmenistan, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate.
Das gleiche gilt bei Bewerbern, die keine Staatsangehörigkeit besitzen (sog. Staatenlose) oder deren Staatsangehörigkeit unbekannt
oder ungeklärt ist.
Können die Zweifel nicht ausgeräumt werden, so ist dem Bewerber
Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Bestehen nach dieser
Stellungnahme die Zweifel fort, so darf der Bewerber nicht in den öffentlichen Dienst eingestellt werden. Entsprechend ist zu verfahren,
wenn der Bewerber die Zustimmung für eine Anfrage nach Nummer
3 oder 4 nicht erteilt.
Wird die Einstellung in den öffentlichen Dienst deshalb abgelehnt,
weil der Bewerber nicht die Gewähr dafür bietet, dass er jederzeit
für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinn des
Grundgesetzes eintritt, so ist die Entscheidung dem Bewerber
schriftlich unter Darlegung der Gründe mitzuteilen. 2)Betrifft sie die
Übernahme in ein Beamten oder Richterverhältnis, so muss sie außerdem eine Rechtsmittelbelehrung enthalten.
Besteht der Verdacht, dass ein Angehöriger des öffentlichen Dienstes gegen die Pflicht zur Verfassungstreue verstößt, so prüft seine
Dienststelle, ob die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen zu ergreifen sind, um ihn zur Erfüllung seiner Dienstpflichten anzuhalten oder
ihn aus dem Dienst zu entfernen.
Das Bayerische Staatsministerium des Innern erstellt ein Verzeichnis der wichtigsten extremistischer oder extremistisch beeinflusster
Organisationen und veröffentlicht es im Allgemeinen Ministerialblatt
und im Bayerischen Staatsanzeiger*). Das Verzeichnis wird bei Bedarf vom Staatsministerium des Innern fortgeschrieben.
In den Fällen der Nummern 6 und 7 sind die zuständige oberste
Dienstbehörde, die Staatsministerien des Innern und der Finanzen
vor der Entscheidung zu unterrichten und über den Fortgang der
Sache auf dem laufenden zu halten.
Den Gemeinden, Gemeindeverbänden und sonstigen der Aufsicht des
Freistaates Bayern unterliegenden juristischen Personen des öffentlichen
Rechts wird empfohlen, nach den vorstehenden Bestimmungen zu verfahren.
Diese Bekanntmachung tritt am 1. Januar 1992 in Kraft. Gleichzeitig tritt
die Bekanntmachung der Bayerischen Staatsregierung über die Pflicht
zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst vom 17. März 1973 (StAnz.
Nr. 16, FMBI. S. 149) außer Kraft.
*) s. StAnz Nr. 49 – Seite 2; FMBI S. 514
Name d. Beschäftigten
Belehrung über die Pflicht
zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst
Nach dem Bayerischen Beamtengesetz muss sich der Beamte
durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinn des Grundgesetzes und der Verfassung des Freistaates Bayern bekennen und für ihre Erhaltung
eintreten. Mit dieser Verpflichtung des Beamten ist insbesondere
unvereinbar jede Verbindung mit einer Partei, Vereinigung oder
Einrichtung, die die freiheitliche demokratische Grundordnung
im Sinn des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung
ablehnt oder bekämpft, oder die Unterstützung anderer verfassungsfeindlichen Bestrebungen (Art. 62 Abs. 2 des Bayerischen
Beamtengesetzes).
Dementsprechend darf nach Art. 9 Abs. 1 Nr. 2 des Bayerischen
Beamtengesetzes in das Beamtenverhältnis nur berufen werden,
wer Gewähr dafür bietet, dass er jederzeit für die freiheitliche
demokratische Grundordnung im Sinn des Grundgesetzes und
der Verfassung des Freistaats Bayern eintritt.
Gleiche Vorschriften gelten auch für Richter (§9 Nr. 2 des Deutschen Richtergesetzes; Art. 2 Abs. 1 des Bayerischen Richtergesetzes in Verbindung mit Art. 62 Abs. 2 des Bayerischen Beamtengesetzes).
Die Pflicht, sich durch sein gesamtes Verhalten zur freiheitlichen
demokratischen Grundordnung im Sinn des Grundgesetzes zu
bekennen, ergibt sich für Arbeitnehmer aus § 3 Abs. 1 Satz 2 des
Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinn des Grundgesetzes ist nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. Urteil vom 23. Oktober 1952 - Az. I BvB I 51 Sammlung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts
Bd. 2 S. 1 ff - ; Urteil vom 17. August 1956 - Az. 1 BvB 2 51 Sammlung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts
Bd.3 S.85 ff -) eine Ordnung, die unter Ausschluss jeglicher
Gewalt- und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes
nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und
Gleichheit darstellt. Die freiheitliche demokratische Grundordnung ist das Gegenteil des totalen Staates, der als ausschließliche
Herrschaftsmacht Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit ablehnt. Zu den grundlegenden Prinzipien dieser Ordnung sind
insbesondere zu rechnen:
Menschenrechten, vor allem vor dem Recht
der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung,
die Chancengleichheit für alle politischen Parteien,
Die Teilnahme an Bestrebungen, die sich gegen die durch die
vorgenannten Grundsätze gekennzeichnete freiheitliche demokratische Grundordnung richten, ist unvereinbar mit den Pflichten eines im öffentlichen Dienst Beschäftigten. Dabei ist es ohne
Bedeutung, ob diese Bestrebungen im Rahmen einer Organisation oder außerhalb einer solchen verfolgt werden.
Bewerber für den öffentlichen Dienst, die an verfassungsfeindlichen Bestrebungen teilnehmen oder sie unterstützen, dürfen
Beamte und Richter, die sich einer solchen Pflichtverletzung
schuldig machen, müssen damit rechnen, dass gegen sie ein
Disziplinarverfahren mit dem Ziele ihrer Entfernung aus dem
Dienst eingeleitet wird.
Verfassungstreue im öffentlichen Dienst;
hier: Verzeichnis extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisationen (nicht abschließend)
(Bekanntmachung des Bayer. Staatsministeriums des Inneren vom 29.11.2007 mit späteren Änderungen)
I. Linksextremismus
Autonome Gruppen einschließlich örtlicher Gruppierungen Bamberger
Linke (BaLi)
DIE LINKE., früher: Die Linkspartei.PDS, davor: Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), vormals: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands – Partei des Demokratischen Sozialismus (SED-PDS)
Jugendverband [´solid]
Kommunistischer Bund (KB) – aufgelöst im April 1991 – Kommunistischer
Hochschulbund (KHB)
Linksruck-Netzwerk (Sozialistische Arbeitergruppe – SAG –)
Münchner Bündnis gegen Rassismus – aufgelöst im März 2003 –
Münchner Kurdistan-Solidaritätskomitee Revolutionär Sozialistischer
Bund (RSB)
Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)
Vereinigung für Sozialistische Politik (VSP) – aufgelöst im Dezember
2000 – früher: Vereinigte Sozialistische Partei (VSP)
Blood & Honour – Division Deutschland mit White Youth – verboten seit
Demokratie Direkt München e.V. (mit Freundeskreis Demokratie Direkt
Deutsche Alternative (DA) – verboten seit Dezember 1992 –
Fränkische Aktionsfront (F.A.F.) – verboten seit Januar 2004 –
Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP) –verboten seit Februar 1995–
Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (Kühnen-Anhänger, früher
„Bewegung“)
Nationale Offensive (NO) – verboten seit Dezember 1992 –
Nationaler Block (NB) – verboten seit Juni 1993 –
Nationalistische Front (NF) – verboten seit November 1992 –
Rechtsextremistische Kameradschaften und örtliche neonazistische
Gruppierungen wie Aktionsbüro Süddeutschland,
Bund Frankenland, Freizeitverein Isar 96 e.V., Kameradschaft Lichtenfels, Kameradschaft München, Kameradschaft Süd usw.
Rechtsextremistische Skinheads, Hammer-Skins (mit örtlichen
Gruppierungen und Skinhead-Bands)
Wiking-Jugend e.V. (WJ) – verboten seit November 1994 –
III. Ausländerextremismus
1. Kurdische Gruppen:
Ansar al-Islam bzw. Jaish Ansar al-Sunna, früher: Djund al-Islam,
Kurdische al-Tauhid, 2. Soran Einheit, Kurdische Hamas
Demokratische Aleviten-Föderation (FEDA), früher: Föderation der
Demokratischen Aleviten (DAV), zuvor: Union der Aleviten aus Kurdistan (KAB)
Djamaat Islamya Kurdistan (Islamische Gruppe Kurdistans), auch:
Komele Islami le Kurdistan, Komala Islami, Djamaat Islami, Group Islam Bapir, Ali Bapir
Djamaat Islami Irak
Föderation der patriotischen Arbeiter- und Kulturvereinigungen aus
Kurdistan in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (FEYKA-Kurdistan)
– in Deutschland seit November 1993 verboten –
Islamische Bewegung Kurdistans (KIH), – Nebenorganisation des
KONGRA GEL –
Koordination der Kurdischen Demokratischen Gesellschaft in Europa
(CDK), früher: Kurdische Demokratische Volksunion (YDK), zuvor:
Nationale Befreiungsfront Kurdistans (ERNK) – in Deutschland seit
November 1993 verboten –
Kurdistan Informationsbüro in Deutschland (KIB) – seit März 1995
Kurdistan-Komitee e.V., Köln – seit November 1993 verboten –
Verband der stolzen Frauen (KJB) mit den Gruppierungen Freie
Frauenverbände (YJA), Freie Frauenbewegung (YJA-STAR) und
Freiheitspartei der Frauen Kurdistans (PAJK), früher: Partei der freien
Frauen (PJA), zuvor: Union der freien Frauen aus Kurdistan (YAJK)
Vereinigung der demokratischen Jugendlichen aus Kurdistan
(KOMALEN CIWAN), früher: Bewegung der freien Jugend Kurdistans
(TECAK), zuvor: Union der Jugendlichen aus Kurdistan (YCK)
Volkskongress Kurdistans (KONGRA GEL bzw. KHK), früher: Freiheits- und Demokratiekongress Kurdistans (KADEK), zuvor: Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) – in Deutschland seit November 1993 verboten –
2. Türkische Gruppen:
Bolschewistische Partei Nordkurdistan/Türkei (BPKK/T)
Devrimci Sol (Revolutionäre Linke) – in Deutschland seit Februar
1983 verboten –
Europäische Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft e.V.
Föderation der Arbeiterimmigranten aus der Türkei in Deutschland
e.V. (AGIF)
Föderation der demokratischen Arbeitervereine aus der Türkei in der
Bundesrepublik Deutschland e.V. (DIDF)
e.V. (ADÜTDF)
Hilafet Devleti (Kalifatsstaat), früher: Verband der islamischen Vereine und Gemeinden e.V. (ICCB) – in Deutschland seit Dezember 2001
Maoistische Kommunistische Partei (MKP), früher: Ostanatolisches
Gebietskomitee (DABK)
Partizan (Flügel der Türkischen Kommunistischen Partei/MarxistenLeninisten – TKP/ML –)
Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C) – in Deutschland seit August 1998 verboten –
Solidaritätskomitee mit den politischen Gefangenen in der Türkei
(DETUDAK)
Türkische Hizbullah (TH), auch: Türkische Hizballah / Hizbollah / Hizb
Türkische Volksbefreiungspartei-Front (THKP-C Devrimci Sol) – in
Deutschland seit August 1998 verboten –
3. Andere Gruppen:
Al-Gamaa al-Islamiya (Islamische Gemeinschaft – GI –)
Al-Qaida (Die Basis), auch: Internationale Islamische Kampffront
gegen Juden und Kreuzritter bzw. Internationale Islamische Front
Al-Qaida im Zweistromland, auch Basis des Djihad im Zweistromland,
Al-Qaida im Irak, Al-Qaida für den Djihad im Zweistromland
Groupe Combattant Tunisien (Tunesische Kampfgruppe – GCT –)
Groupe Islamique Combattant Marocain (Kämpfende Islamische
Marokkanische Gruppe – GICM –)
Hizb Allah (Partei Gottes – HA –)
Iranische Moslemische Studenten-Vereinigung Bundesrepublik
Deutschland e.V. (IMSV)
Islamische Bewegung Usbekistans (IBU), auch: Islamic Movement of
Uzbekistan (IMU), auch: Özbekistan Islomiy Harakati (ÖIH)
Jamaat wa’l Dawa, früher: Lashkar-e Tayyba
Libyan Islamic Fighting Group (Kämpfende Islamische Gruppe Libyens – LIFG –)
Multikulturhaus Neu-Ulm e.V. – seit Dezember 2005 verboten –
Tschetschenische Republik Itschkeria (CRI), auch: Tschetschenische
Separatistenbewegung (TSB)
Volksfront für die Befreiung Palästinas – Generalkommando – (PFLPGC)
IV. Extremismus anderer Art
Von dem mir übergebenen Verzeichnis extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisationen habe ich Kenntnis genommen. Mir ist bekannt, dass ich bei den nachstehenden Fragen auch eine Mitgliedschaft oder Mitarbeit in anderen extremistischen oder extremistisch beeinflussten Organisationen und in extremistischen oder extremistisch beeinflussten Ausländervereinen
anzugeben habe.
Die nachstehenden Fragen beantworte ich wie folgt:
1. Sind Sie oder waren Sie Mitglied einer oder mehrerer extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisationen?
2. Unterstützen Sie eine oder mehrere extremistische oder extremistisch beeinflusste Organisationen oder andere verfassungsfeindliche Bestrebungen oder haben Sie solche unterstützt?
(Organisation oder andere verfassungsfeindliche Bestrebungen)
(Art der Unterstützung)
3. Sind Sie für das frühere Ministerium für Staatssicherheit / für das Amt für Nationale Sicherheit der ehemaligen DDR oder für
eine der Untergliederungen dieser Ämter oder ausländische Nachrichtendienste oder vergleichbare Institutionen tätig gewesen?
(Funktion bzw. Art und Weise der Unterstützung)
Waren Sie so genannter Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit / Amtes für Nationale Sicherheit der ehemaligen DDR oder ausländischer Nachrichtendienste /Institutionen bzw. haben Sie eine Verpflichtungserklärung zur Zusammenarbeit mit einer der genannten Stellen unterschrieben?
Falls ja, nähere Angaben:
4. Ist gegen Sie ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit eingeleitet
Falls ja, kurze Erläuterung
Ist in dem Verfahren nach Abschnitt II Nr. 2 oder 4 der Bekanntmachung eine Anfrage durchzuführen, so erkläre ich meine Zustimmung zur Einholung von erforderlichen Auskünften beim Landesamt für Verfassungsschutz, beim Bundesbeauftragten für die
Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik und bei der Zentralen Beweismittel- und Dokumentationsstelle der Landesjustizverwaltungen.
Auf Grund der mir übergebenen Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst erkläre ich hiermit ausdrücklich, dass ich die darin genannten Grundsätze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinn des Grundgesetzes
bejahe und dass ich bereit bin, mich jederzeit durch mein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinn des Grundgesetzes zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten.
Ich versichere ausdrücklich, dass ich Bestrebungen, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung oder gegen eines
ihrer obengenannten, grundlegenden Prinzipien gerichtet sind, nicht unterstütze und auch nicht Mitglied einer hiergegen gerichteten Organisation bin oder war. Von dem mir übergebenen Verzeichnis von Organisationen verfassungsfeindlicher Zielsetzung
habe ich Kenntnis genommen.
- dass ich bei falschen, unvollständigen oder fehlenden Angaben im Einstellungsverfahren damit rechnen muss, dass ich nicht
eingestellt werde oder eine erfolgte Ernennung zurückgenommen wird, bzw. dass der Arbeitsvertrag angefochten wird.
- dass ich bei einem Verstoß gegen diese Dienst- und Treuepflichten mit der Entfernung aus dem Dienst bzw. mit einer außeror-
dentlichen Kündigung rechnen muss.
Hiermit bestätige ich meine gegenüber einem öffentlich-rechtlichen Dienstherrn oder Arbeitgeber in Bayern zuletzt abgegebene
Erklärung zur Verfassungstreue gemäß Anlage 3 der Bekanntmachung der Bayerischen Staatsregierung betr. Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst (Az.: B III 3-180-6-403).
Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im
Erklärung der in der Ganztagsschule eingesetzten Person
51 KB - Regierung von Oberfranken
Vordruck Belehrung und Erklärung, Stand Dezember 2014 (PDF, 31
Formular pdf - Justus-Liebig
Word-Dokument - Universität Bielefeld
Bekenntnis und Loyalitaetserklaerung

References: Art. 62
 § 20
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21
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 Art. 9
 Art. 2
 Art. 62
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