Source: https://www.reise365.com/agb
Timestamp: 2019-08-22 03:23:31+00:00

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Allgemeine Geschäftsbedingungen - Reise365.com
„Reise365.com“ ist eine Marke von RDK-Touristik GmbH. RDK-Touristik GmbH wird nachstehend Reiseveranstalter bzw. Veranstalter und der Kunde Reisende genannt.
1.4. Eine von der Reiseanmeldung abweichende oder nicht rechtzeitige Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende in dieser Zeit annehmen kann.
1.6. Bei Reiseanmeldungen über Internet bietet der Reisende dem Veranstalter den Abschluss des Reisevertrags durch Betätigung des Buttons „Hier buchen“ verbindlich an. Dem Kunden wird der Eingang seiner Buchung (Reiseanmeldung) unverzüglich auf elektronischem Weg bestätigt (nur Eingangsbestätigung, keine Annahme). Die Annahme erfolgt durch die Reisebestätigung innerhalb von 10 Tagen. Im Übrigen sind die Hinweise für Buchung und Reisebestätigung auf der Internetseite maßgeblich.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z.B. ungültiges Visum, fehlende Impfung, abgelaufener Pass, etc.). Insofern gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.
3.4. Weitere Informationen erhalten Staatsbürger des jeweiligen Landes,
z.B. Schweiz: www.eda.admin.ch/eda/de/home.html
Deutschland: http://www.auswaertiges-amt.de/de
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens sechs Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z.B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen. Für Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl ist der Restbetrag zu zahlen, wenn der Veranstalter nicht mehr nach Ziff. 13. (siehe unten) zurücktreten kann.
5.1. Der Veranstalter behält sich Änderungen vom Prospekt; Webseite bzw, Katalog vor, insbesondere Änderungen der Leistungsbeschreibung sowie der Preise. Er darf eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert. Maßgeblich ist generell die Auftragsbestätigung. Webseiten, Prospekte und Kataloge haben lediglich Informationscharakter.
5.7. Programm-, Leistungen-, Zeiten- und Reiseverlauf-Änderungen bleiben uns jederzeit vor und während der Reise vorbehalten, insbesondere um auch die Reise bei Nichterreichen der Mindestteilnehmer durchführen zu können. Sie berechtigen zu keiner Reklamation und kostenfreier Stornierung der Gruppe/ Teilnehmer und dienen nur zum Wohle des Reisenden.
5.8. Nebenabreden, besondere Vereinbarung, vereinbarte Sonderwünsche des Reisenden sind in die Reiseanmeldung und insbesondere in die Reisebestätigung aufzunehmen.
7.1. Der Veranstalter kann Preiserhöhungen bis 8 % des Reisepreises einseitig nur bei Vorliegen der Gründe für die Erhöhung aus sich unmittelbar ergebenden und nach Vertragsschluss erhöhten Beförderungskosten (Treibstoff, andere Energieträger), erhöhten Steuern und sonstigen Abgaben (Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren), erhöhten Kosten des Landarrangements (Eintritte, Hotelleistungen, etc) oder geänderter für die Pauschalreise geltenden Wechselkurse vornehmen. Die hierauf beruhenden Änderungen des vereinbarten und geänderten Reisepreises (Differenz) werden entsprechend der Zahl der Reisenden errechnet, auf die Person umgerechnet und anteilig erhöht. Unterrichtet der Veranstalter den Reisenden durch E-Mail, Fax, SMS, in Papierform etc. nicht klar und verständlich über die Preiserhöhung, die Gründe und die Berechnung spätestens bis 20 Tage vor Reisebeginn, ist die Preiserhöhung nicht wirksam.
7.3. Der Reisende kann eine Senkung des Reisepreises verlangen, wenn und soweit sich die in Ziff. 7.1. genannten Preise, Abgaben oder Wechselkurse nachVertragsschluss und vor Reisebeginn geändert haben und dies zu niedrigeren Kostenfür den Veranstalter führt. Hat der Reisende mehr als den hiernach geschuldetenBetrag gezahlt, ist der Mehrbetrag vom Reiseveranstalter zu erstatten. Der Veranstalterdarf von dem zu erstattenden Mehrbetrag die ihm tatsächlich entstandenenVerwaltungsausgaben abziehen. Er hat dem Reisenden auf dessen Verlangennachzuweisen, in welcher Höhe Verwaltungsausgaben entstanden sind.
8.1.Vor Reisebeginn kann der Reisende jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt sollte schriftlich oder in Textform (E-Mail, Fax, SMS) gegenüber dem Veranstalter erfolgen. Ausreichend ist der Rücktritt gegenüber dem Reisevermittler. Maßgeblich ist der Zugang des Rücktritts bei dem Veranstalter oder Vermittler.
8.2.Trittder Reisende vom Vertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, verliert der Reiseveranstalter den Anspruch aufden vereinbarten Reisepreis. Der Reiseveranstalter kann jedoch eine angemesseneEntschädigung nach Ziff. 8.3. verlangen. Bei den sonstigen Reisen gilt Ziff. 8.5.
maximal 20 % des Reisepreises
Achten Sie bitte unbedingt auf separate Hinweise in den einzelnen Bestätigungen, die obige Regelung ersetzen. Maßgeblich sind die Bestätigungen.
8.5. Bei Reisen, die nicht unter Ziff. 8.3. fallen, bestimmt sich die Höhe der Entschädigung nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der vom Veranstalterersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was er durch anderweitigeVerwendung der Reiseleistungen erwirbt. Der Veranstalter hat insoweit auf Verlangendes Reisenden die Höhe der Entschädigung zu begründen.
8.6. Nach dem Rücktritt des Reisenden ist der Veranstalter zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet. Die Rückerstattung hat unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 21 Tagen nach Zugang der Rücktrittserklärung, zu erfolgen.
8.7.Abweichend von Ziff. 8.2. kann der Reiseveranstalter vor Reisebeginn keine Entschädigungverlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare,außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreiseoder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich i.S. dieses Untertitels, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei unterliegen, die sich hierauf beruft und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.
8.8. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.
8.9. Auf den Nichtantritt der Reise werden die Ziff. 8.1. – 8.8. entsprechend angewandt.
9.1. Der Reisende kann innerhalb einer angemessenen Frist, in jedem Fall bei Zugang nicht später als 10 Tage vor Reisebeginn in Papierform, durch E-Mail, Fax, SMS etc. erklären, dass statt seiner ein Dritter in die Rechteund Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt.
9.2. Der Veranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenndieser die vertraglichen Reiseerfordernisse nicht erfüllt.
9.3.Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, haften er und der Reisende dem Veranstalterals Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt desDritten entstehenden Mehrkosten.
9.4. Pauschal kann der Veranstalter eine Aufwandsentschädigung von 40 € pro Person/ Teilnehmer. berechnen.
9.5. Sollten von den Leistungsträgern (z.B. Fluggesellschaften, Hotels, Reedereien, Eisenbahngesellschaften, etc.) Kosten, z.B. Stornierungsgebühr, etc.in Rechnung gestellt werden, so sind diese vom Reisenden und dem Dritten zu zahlen.
10.2. Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Veranstalter bei Umbuchungen etc. als Bearbeitungsentgelt pauschaliert 30 €uro pro gebuchten Teilnehmer verlangen, soweit er nicht nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Werts der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
Nicht in Anspruch genommene Leistungen / Reiseabbruch
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen oder wird eine Leistung aus einem Grund nicht in Anspruch genommen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z.B. Krankheit), so wird sich der Veranstalter bemühen bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse für die nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen, sofern es sich nicht um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder gesetzliche oder behördliche Bestimmungen dem entgegenstehen. Er ist jedoch dazu nicht verpflichtet. Der Veranstalter ist berechtigt, in der Regel 30 % des erstatteten Betrages als Ausgleich für zusätzliche Kosten einzubehalten. Der Nachweis niedrigerer Kosten bleibt dem Reisenden unbenommen.
13.2.Der Veranstalter kann vor Reisebeginn vomVertrag zurücktreten, wenn sich für die Pauschalreise weniger Personen als die im Vertrag angegebeneMindestteilnehmerzahl angemeldet haben.
13.3.Tritt der Reiseveranstalter vom Vertrag zurück, verliert er den Anspruch auf den vereinbartenReisepreis.
13.4. Der Veranstalter ist infolge des Rücktritts zur Rückerstattung desReisepreises verpflichtet und hat die Rückerstattung unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von14 Tagen nach dem Rücktritt, zu leisten.
13.5. Ist die Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13.1. nicht erreicht und will der Veranstalter zurücktreten, hat der Veranstalterden Rücktritt inner-halb der im Vertrag bestimmten Frist zu erklären, jedochspätestens bei einer Reisedauer von mehr als sechs Tagen 20 Tage, bei einer Reisedauer von zwei bis höchstens sechs Tagen 7 Tage und bei einer Reisedauer von weniger als zwei Tagen 48 Stunden – jeweils vor Reisebeginn.
14.1. Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art, u.a. höhere Gewalt, Streik, Naturkatastrophen, etc, durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Umstände berechtigen beide Teile nach § 651 j Abs. 1 BGB zur Kündigung des Reisevertrages.
14.3. Der Veranstalter kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn er aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrags gehindert ist und er den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis vom Rücktrittsgrund erklärt.
14.4. Bei Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art, u.a. höhere Gewalt, Streik, Naturkatastrophen, etc., während der Reise durch nicht vorhersehbare Umstände berechtigen den Veranstalter zum Rücktritt vom Vertrag. Die bis zum Zeitpunkt des Rücktritts in Anspruch genommene Leistungen durch den Reisenden sind an dem Reiseveranstalter zu zahlen.
14.5. Durch den Rücktritt nach Ziff. 14.1. bis 14.3. verliert der Veranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, ist zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet und hat insofern unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 21 Tagen nach dem Rücktritt, die Rückerstattung zu leisten.
Der Reisende hat dem Veranstalter einen Reisemangelunverzüglichanzuzeigen. Wenn der Veranstalter wegen der schuldhaften Unterlassung derAnzeige durch den Reisenden nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende keine Minderung nach § 651m BGB oder Schadensersatz nach § 651n BGB verlangen.
Der Reisende kann Abhilfe verlangen. Der Veranstalter hat darauf den Reisemangel zu beseitigen. Adressat des Abhilfeverlangens ist die Reiseleitung. Im Übrigen gilt Ziff. 15.2. (siehe oben). Wenn der Veranstalter nicht innerhalb der vom Reisenden gesetzten aangemessenen Frist abhilft,kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungenverlangen. Wird die Abhilfe verweigert oder ist sie sofort notwendig, bedarf es keiner Frist.
Der Veranstalter kann die Abhilfe nur verweigern, wenn sieunmöglich ist oderunter Berücksichtigung des Ausmaßes des Reisemangels und des Werts der betroffenenReiseleistung mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. In diesen Fällen gilt § 651k Abs. 3 bis Abs. 5 BGB. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Reisenden über Ersatzleistungen, Rückbeförderung etc. und Folgen konkret zu informieren und seine Beistandspflichten zu erfüllen (vgl. § 651q BGB).
Wird die Pauschalreise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt,kann der Reisende den Vertrag nach Ablauf einer von ihm zu setzenden angemessenen Frist kündigen. Verweigert der Veranstalter die Abhilfe oder ist sie sofort notwendig, kann der Reisende ohne Fristsetzung kündigen. Die Folgen der Kündigung ergeben sich aus § 651l Abs. 2 und Abs. 3 BGB.
Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz nach § 651n BGB verlangen. Bei Schadensersatzpflicht hat der Veranstalter den Schadensersatz unverzüglichzu leisten.
Hat der Reisende aufgrund desselben Ereignisses gegen den Veranstalter Anspruch auf Schadensersatzoder auf Erstattung eines infolge einer Minderung zu viel gezahlten Betrages, somuss sich der Reisende den Betrag anrechnen lassen, den er aufgrund desselbenEreignisses als Entschädigung oder als Erstattung nachMaßgabe internationaler Übereinkünfte oder von auf solchen beruhenden gesetzlichenVorschriften nach § 651p Abs. 3 BGB erhalten hat.
15.8. Der Reisende ist verpflichtet die ihm zumutbare Schritte zu unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten. Für nicht geleistete, aber zumutbare Schritte kann der Veranstalter Schadensersatzansprüche gegen den Reisenden stellen.
16.3. Auf Ziff. 15.7. (Anrechnung von Entschädigungen)wird verwiesen.
17.2. Die Ansprüche des Reisenden – ausgenommen Körperschäden – nach § 651i Abs. 3 BGB (Abhilfe, Kündigung, Minderung, Schadensersatz) verjähren in zweiJahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tage, an dem die Pauschalreise demVertrag nach enden sollte.
18.1. Der Reiseveranstalternimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.
Gerichtsstand/ Rechtssprache
19.1. Der Reisende kann den Veranstalter an dessen Sitz verklagen.

References: § 651
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