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Timestamp: 2016-10-28 19:39:48+00:00

Document:
U 19/00 (07.03.2001)
U 19/00 Ca
Z.________, 1961, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Erik Wassmer, Fischmarkt 12, Liestal,
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Luzern, Beschwerdegegnerin,
A.- Der 1961 geborene, seit 14. Februar 1989 bei der Firma W.________ AG als Schweisser/Rohrmonteur t�tige Z.________ zog sich am 4. April 1989 ein Distorsionstrauma des rechten Kniegelenkes mit einer Ruptur des vorderen Kreuzbandes und des hinteren medialen Kapselecks zu. Mit Verf�gung vom 9. Dezember 1991, best�tigt durch den rechtskr�ftig gewordenen Einspracheentscheid vom 27. Februar 1992, sprach die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) dem Versicherten ab 1. Januar 1992 eine Invalidenrente gest�tzt auf eine Erwerbsunf�higkeit von 25 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 10 % zu.
Am 26. Oktober 1992 verrenkte sich Z.________ erneut das rechte Knie, woraufhin die SUVA vom 26. Oktober 1992 bis 12. September 1993 Taggelder ausrichtete.
Am 26. Juli 1994 erlitt der Versicherte beim Fussballspielen eine isolierte vordere Kreuzbandruptur links. Nach operativer Rekonstruktion des linken Knies, station�rem Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik B.________ sowie mehrmaligen kreis�rztlichen Untersuchungen stellte die SUVA mit Verf�gung vom 3. April 1997 die bisher ausgerichteten Heilkosten- und Taggeldleistungen per Ende April 1997 ein. Einen Kausalzusammenhang der geklagten R�ckenbeschwerden mit den Unfallereignissen verneinte sie. Verf�gungsweise gew�hrte die SUVA Z.________ am 20. Juni 1997 unter Ber�cksichtigung der fr�her zugesprochenen Rente ab 1. Mai 1997 weiterhin eine Invalidenrente gest�tzt auf einen Erwerbsunf�higkeitsgrad von 25 % sowie hinsichtlich der Beeintr�chtigung am linken Knie eine Integrit�tsentsch�digung, basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 5 %. An beiden Verwaltungsakten hielt die SUVA auf Einsprachen hin u.a. nach Beizug des zuhanden der Invalidenversicherung erstellten Gutachtens des Dr. med. L.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, vom 12. November 1997 fest (Einspracheentscheid vom 2. Februar 1998).
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft ab (Entscheid vom 30. August 1999).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst Z.________ das Rechtsbegehren um Zusprechung einer "ganzen" Rente ab 1. Mai 1997 sowie einer Integrit�tsentsch�digung von 15 % erneuern; eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner ersucht er um unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung. Er reicht Zeugnisse des Dr. med. K.________, Centre Hospitalier X.________, vom 4. Januar 2000 sowie - mit Eingabe vom 28. Februar 2000 - des Prof. Dr. med. J.________, Hopital C.________, vom 9. Februar 2000 zu den Akten.
W�hrend die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, hat sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen lassen.
1.- In formellrechtlicher Hinsicht r�gt der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe ihm das rechtliche Geh�r verweigert, indem sie hinsichtlich seiner R�ckenbeschwerden auf eine erg�nzende externe medizinische Begutachtung verzichtet habe.
Das kantonale Gericht hat unter Hinweis auf die massgebliche Rechtsprechung (BGE 123 V 331, 122 V 157) einl�sslich und zutreffend begr�ndet, weshalb bez�glich der R�ckenproblematik auf das umfassende und schl�ssige Gutachten des Dr. med. L.________ vom 12. November 1997 sowie auch - in best�tigendem Sinne - den kreis�rztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. W.________ vom 20. M�rz 1997 abgestellt werden kann und sich weitere medizinische Untersuchung er�brigen. Bei dieser Beweislage ist dem Eventualantrag auf R�ckweisung zu erg�nzenden Abkl�rungen nicht stattzugeben. Ebenso wenig besteht letztinstanzlich hinreichender Anlass f�r weitere Abkl�rungen in dieser Richtung. Eine solche antizipierte Beweisw�rdigung ist zul�ssig und verst�sst insbesondere nicht gegen Verfassungsrecht (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27).
2.- Das kantonale Gericht hat die massgebenden Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 UVG), die Rechtsprechung zum Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes (BGE 110 V 276 Erw. 4b mit Hinweis; vgl. auch ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b) und zur Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tssch�tzung (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Gleiches gilt f�r die Normen �ber den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG; Art. 36 Abs. 1 UVV) und deren Abstufung nach der Schwere des Integrit�tsschadens (Art. 25 Abs. 1 UVG und Anhang 3 zur UVV basierend auf Art. 36 Abs. 2 UVV; u.a. BGE 116 V 156 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 124 V 32 Erw. 1b und c mit Hinweisen). Richtig wiedergegeben ist zudem auch die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers u.a. vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem in der Folge eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4a).
3.- a) Streitig und zu pr�fen ist zun�chst, ob nebst den anerkannten organischen Befunden an beiden Knien eine Leistungspflicht der SUVA auch f�r das vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte R�ckenleiden besteht.
b) Mit der Vorinstanz ist gest�tzt auf die nachvollziehbar begr�ndeten Schlussfolgerungen der Dres. med. W.________ (Bericht vom 20. M�rz 1997) und L.________ (Gutachten vom 12. November 1997) davon auszugehen, dass die R�ckenbeschwerden nicht als �berwiegend wahrscheinliche Folge der erlittenen Unf�lle anzusehen sind. Dieses Ergebnis wird auch durch die kreis�rztlichen Untersuchungsberichte des Dr. med. W.________ vom 4. M�rz und 23. Juni 1993 gest�tzt, wonach zwar ein leichter Beckenhochstand diagnostiziert, diesem aber kein Krankheitswert beigemessen wurde. Was der Beschwerdef�hrer hiegegen vorbringt, vermag nicht zu �berzeugen. Insbesondere nennen weder das mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichte Zeugnis des Dr. med. K.________ vom 4. Januar 2000 noch der nachtr�glich beigebrachte Bericht des Prof. Dr. med. J.________ vom 9. Februar 2000 ein organisches Substrat f�r die geklagten R�ckenschmerzen.
4.- a) Was die Auswirkungen der Kniebeschwerden auf die Arbeitsf�higkeit anbelangt, kann mit dem kantonalen Gericht unter Hinweis auf die �bereinstimmenden Berichte des Dr. med. W.________ vom 16. Dezember 1996 und 20. M�rz 1997 sowie das Gutachten des Dr. med. L.________ vom 12. November 1997 als erstellt gelten, dass der Beschwerdef�hrer noch leichte bis mittelschwere, zum Teil sitzend oder wechselbelastend aus�bbare T�tigkeiten auf ebenem Boden, ohne Verrichtungen direkt auf dem Boden oder auf Leitern und Tragen von Gewichten �ber 10 kg ganztags ohne nennenswerte Einschr�nkungen aus�ben kann.
b) Hinsichtlich der erwerblichen Folgen der unfallbedingten gesundheitlichen Einschr�nkungen hat die Vorinstanz zur Ermittlung des f�r den Einkommensvergleich massgeblichen hypothetischen Invalideneinkommens auf die vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 1994 abgest�tzt. Ausgehend von den Durchschnittsl�hnen f�r im privaten Sektor in einfachen und repetitiven T�tigkeiten besch�ftigte M�nner (Tabelle A 1.1.1) hat sie in Ber�cksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % ein monatliches Invalideneinkommen von Fr. 3360.- (Dienstleistungssektor) bis Fr. 3870.- (Produktionssektor) ermittelt und dieses in Vergleich zum unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 4450.- gesetzt, woraus ein Invalidit�tsgrad von rund 25 % resultiert. Diese Berechnungsweise ist im Lichte der relevanten Rechtsprechung (BGE 126 V 75 mit Hinweisen) nicht zu beanstanden und es kann darauf verwiesen werden.
In Bezug auf die Festsetzung des hypothetischen Invalideneinkommens bestreitet der Beschwerdef�hrer vorab seine Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt. Er verkennt hiebei jedoch, dass f�r die Invalidit�tsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob ein Invalider unter den konkreten Arbeitsmarktverh�ltnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob er die ihm verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen k�nnte, wenn die verf�gbaren Arbeitspl�tze dem Angebot an Arbeitskr�ften entsprechen w�rde. Auf dem so verstandenen Arbeitsmarkt h�tte auch der Beschwerdef�hrer seine Restarbeitsf�higkeit durchaus noch verwerten k�nnen (AHI 1998 S. 291 Erw. 3b mit Hinweisen). Ferner wird geltend gemacht, die in den von der SUVA beigezogenen DAP-Arbeitsplatzerhebungen genannten Verweisungst�tigkeiten stellten keine dem Beschwerdef�hrer tats�chlich offen stehenden Besch�ftigungsm�glichkeiten dar und seien deshalb unzumutbar. Wie es sich damit verh�lt, braucht indessen nicht n�her gepr�ft zu werden und weitere Abkl�rungen, wie sie der Beschwerdef�hrer in Bezug auf die statistische Auswertung der offenen Stellen im Bereich der Verweisungsberufe vorinstanzlich beantragt hat, er�brigen sich. Nach den zutreffenden Feststellungen des kantonalen Gerichts verf�gt der Beschwerdef�hrer trotz des Gesundheitsschadens und der damit verbundenen Einschr�nkung seiner Arbeitsf�higkeit (vgl. Erw. 4a hievor) noch �ber ein weites Feld von Besch�ftigungsm�glichkeiten. Damit stehen ihm auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt gen�gend zumutbare Stellen offen, welche sich keineswegs ausschliesslich auf das ihm vertraute berufliche Gewerbe beschr�nken. Vielmehr hat er in Nachachtung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht (BGE 113 V 28 Erw. 4a) auch T�tigkeiten ausserhalb dieses Sektors anzunehmen.
5.- Hinsichtlich der Integrit�tsentsch�digung kann vollumf�nglich auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Der Beschwerdef�hrer bringt keine triftigen Gr�nde vor, welche eine abweichende Ermessensaus�bung als naheliegender erscheinen liessen (Art. 132 lit. a OG; vgl. zur Ermessenskontrolle BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen). Insbesondere f�llt die Zusprechung einer Integrit�tsentsch�digung f�r die nicht unfallkausalen R�ckenbeschwerden ausser Betracht (vgl. Erw. 3b hievor). Was sodann die beidseitigen Beeintr�chtigungen im Kniebereich anbelangt, ist allein auf Grund der gutachtlichen �usserung des Dr. med. L.________ vom 12. November 1997, die Instabilit�t stelle eine verminderte Belastbarkeit der Kniegelenke dar und k�nne bei entsprechenden Gelenkbelastungen eine vorzeitige Gonarthrose beg�nstigen, keine weitere, den bereits abgegoltenen Integrit�tsschaden �bersteigende Integrit�tseinbusse ausgewiesen (vgl. auch Art. 36 Abs. 4 UVV).
wird Advokat Erik Wassmer, Liestal, f�r das Verfahren

References: Art. 36
 Art. 36
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