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Timestamp: 2016-07-02 05:12:35+00:00

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chapter 120 Raphael Kühner, Friedrich Blass, Ausführliche Grammatik der Griechischen Sprache
[*] 120. A. Konsonantenstämme. I. Stämme, welche auf eine Muta
Der Stamm geht aus auf einen P - Laut (π, β, φ), K
- Laut (κ, γ, χ), T - Laut (τ, δ, θ). Der Nominativ der Maskulina und Feminina nimmt ς an. Bei den Stämmen auf οντ
aber nimmt er zumeist Dehnung an, unter Verlust des τ. S. § 38, 3; § 118, Anm. 2, a. Über die
Neutra s. unten besonders. ἡ, Sturm.
ἡ, Fackel.
ὁ, dens.
λαῖλα^ψ
μάστι^ξ
λαίλα^π-ος
μάστῖγ-ος
λαμπάδ-ος
λαίλα^π-ι
μάστῖγ-ι
λαμπάδ-ι
λαίλα^π-α
μάστῖγ-α
λαμπάδ-α
P. N. u. V.
λαίλα^π-ες
μάστῖγ-ες
λαμπάδ-ες
λαιλα?́π-ων
μαστί̂γ-ων
λαμπάδ-ων
λαίλα^ψ-ι（ν）
μάστι^ξι（ν）
λαμπά-σι（ν）
ὀδοῦ-σι（ν）
λέου-σι（ν）
σώμα-σι（ν）
λαίλα^π-ας
μάστῖγ-ας
λαμπάδ-ας
λαίλα^π-ε
μάστῖγ-ε
λαμπάδ-ε
σώματ-ε
λαιλα?́π-οιν
μαστί̂γ-οιν
λαμπάδ-οιν
σωμάτ-οιν
So: ὁ γύψ, γῦπός, Geier,
ὁ χάλυψ, υ^βος, Stahl, ἡ
κατῆλιψ, ι^φος, Oberstock; — ὁ φύλαξ,
α^κος, Wächter, ἡ φλόξ,
φλογός, Flamme, ὁ λάρυγξ, υγγος, Kehle,
ὁ ὄνυξ, υ^χος, Nagel; — ἡ ἐσθής, ῆτος, vestis, ὁ ἄναξ,
ακτος, König, ἡ παστάς,
άδος, Säulenhalle, ὁ ἡ ὄρνῖς,
ῖθος, Vogel, ὁ γίγᾶς, αντος, Riese;
— ὁ θεράπων, οντος, Diener; —
τὸ ὄνομα, α^τος, Name, τὸ μέλι, ι^τος, Honig; — viele Adjektive und Participien,
s. § 145. — Bei den Wörtern auf ιξ und υξ, wie μάστιξ, κῆρυξ, Φοῖνιξ, ist zu bemerken, dass sie im Nom. in jedem
Falle kurzes ι υ haben, mag der Vokal in den Casus
obliqui lang oder kurz sein. S. Herodian L. I, 524 f., II, 9 f. 709, wo nur die
einsilbigen Wörter ἴξ (Käferart,
Gen. ἰκός) und Φίξ (G. Φικός, böot. =
Σφίγξ) ausgenommen werden. Dasselbe gilt
für den Dat. Plur. (s. II, 736): μάστι^ξι, κήρυ^ξι,
φοίνι^ξι. Bei den Wörtern auf αξ aber ist die Quantität des α
im Nom. Sg. und Dat. Plur. dieselbe wie in den übrigen Kasus. Anmerk. 1. Der Stamm derer auf ψ und
ξ geht in der Regel auf die Tenues π und κ aus; der Stamm
derer auf γξ geht auf γγ aus, mit Ausnahme von ὁ ἡ λύγξ, G.
λυγκ-ός, Luchs; (aber ἡ
λύγξ, G. λυγγ-ός, das Schlucken;) so
auch ἡ ὁ σμῶδιξ ep., G. σμώδιγγ-ος. Für ἡ ὁ φάρυγξ,
υγγ-ος, Kehle, ist nach Herodian (I, 45, II, 598. 743) die richtigere Form
φάρυξ, φάρυγος; vgl. Od. i, 373. τ, 480. Eur.
Cycl. 592 (doch -υγγος das.
354). Das Genus war männlich im Dorischen (Epicharm), weiblich im
Attischen, vgl. § 131. — Der Stamm von ἄναξ, ἄνακτ-ος, König, erscheint auch als ἀνακ; daher Ἄνακες oder
heteroklitisch (Et. M. 96, 33) Ἄνακοι die
Dioskuren genannt werden (Ἀνάκιον ihr Tempel in
Athen). — Über die wenigen Substantive auf ινς und υνς, St. ινθ, υνθ, s. § 57, III. Von ἡ
ἕλμις = ἕλμινς (G. ἕλμινθ-ος), kommt bei den Späteren Akk. ἕλμιν, Akk. Pl. ἕλμεις
vor;1) bei Hippokr.
auch ἕλμιγγες, ἑλμίγγων wie v. ἕλμιγξ; dor. (ἕλμις）
ἕλμιθος Inschr. Epidaur. D.-I. 3340, Z. 10. 18.
Anmerk. 2. Über die Verwandlung von π β φ und κ γ χ vor
ς in ξ s.
§ 62, über den Abfall von τ δ θ
vor ς § 68, 2, über die
Verwandlung von αντ, εντ, οντ vor ς in ᾶς, εις, ους
§ 68, 3. Anmerk. 3. Über den Vokativ s. § 118, S.
414 ff., über den Vok. ἄνα §
118, 6, über das Kretische und Argivische τιθένς st. τιθείς, das εὐεργετές Αἴα^ς u. s. w. anderer Mundarten s.
§ 38, 3, über den Akkusativ der Barytona auf ις (υς) § 118, 4. Anmerk. 4. Das Wort ἀλώπηξ, G.
εκος, Fuchs, hat im Nom. ausser dem ς auch Dehnung des Vokales. Ein Gleiches ist der Fall bei
ὁ πούς, ποδός, pes, pedis, πᾶν, ganz, dor. äol. πα?́ν (§ 118 A. 1 u. 3). Der Vokativ von ὁ ἡ παῖς, παιδός, Kind, ist παῖ
(§ 118, 5, c) S. 325.). Anmerk. 5. Die neutralen
Substantiva auf μα, G. ματος entsprechen den lateinischen auf men, als ὄνομα nomen, so dass auch hier, wie im Akkus. Sing. III. Dekl.,
griechisch α^ = lateinisch em en ist. Das τ der griechischen Cas. obl. aber findet sich weder im
Lateinischen (nominis), noch im Sanskrit (nâmnas), noch im Griechischen
selbst in den abgeleiteten Adjektiven auf -μων,
μονος, als ἀπράγμων von πρᾶγμα, ὑφαίμων (Hippokr. VI, 348) von αἶμα. — Mehrere neutrale Stämme auf
τ gehen im Nom. auf ρ aus, nämlich ἧπαρ, Leber, G.
ἥπατ-ος, εἶδαρ ep., Speise, G. εἴδατος, ἦμαρ ep., Tag, ἤματος,
ὄνειαρ ep. und später poet., Nutzen, ὀνείατος, οὖθαρ, Euter, ατος,
πεῖραρ, ep. und poet., Grenze, ατος,
δέλεαρ, Köder, δελέατος,
φρέαρ, Brunnen, att. φρέᾶρ u. G.
φρέᾶτος, Hdn. I, 523. II, 12 (vgl. §
132), aus (φρήατος) φρείατος, welches episch ist, στέαρ,
Talg, att. στέᾶρ u. G. στέᾶτος (Hdn. das.; στέᾶτι Diphil.
fr. 119 K.), κτέαρ, Besitz (Nom. erst spät
poet.), nur D. Pl. κτεάτεσσι poet.; (ἄλειαρ) Mehl, Pl. ἀλείατα Od. υ, 107 (sp. τὸ ἄλητον Hippokr., wovon auch ἀλήτων Rhinthon b. Athen 11, 500 f. kommen wird, mag auch das Wort
selbst aus ἀλε（ί）ατα mit Kontraktion entstanden
sein), (ἄλειφαρ) besser ἄλειφα, Hes. Th. 553, ubi vid. Goettl., Aesch.
Ag. 322, Callim. fr. 12, Hippokr. VIII, 168 nach cod.
θ u. a., mit schl. Var. ἄλειφαρ) (äol. ἄλιππα aus
ἄλ（ε）ιπ-μα wie ὄππα aus
ὄπ-μα; auch ἄλειφα wird keine andere Entstehung haben). Vgl. (ὄνειραρ) ὄνειρος § 138, A,
b, β. Nur im Nom. und Akk. Sg. kommen vor: ὄναρ, Traum, ὕπαρ,
Wachen, dazu die zumeist poetischen Wörter: ἄλκαρ und εἶλαρ, Schutzwehr, πῖαρ, Fett (auch Hippokr.), τέκμαρ, Zeichen (auch Hippokr. VII, 266 L.), λῦμαρ (spät), Befleckung, μῆχαρ, Mittel, μῶμαρ, Tadel (Lykophr.
1134), νῶκαρ (Nikander Ther. 189), Lethargie,
σῦφαρ, alte Haut; Herodian I, 391 führt
noch βῶμαρ (= βωμός), ἔχθαρ, νόαρ, πέπαρ, πύαρ
auf.2) Andere
Neutra auf αρ haben αρος, wie ἔαρ, ἔαρος. Auf ωρ, ατος: τὸ ὕδωρ,
ὕδατος, Wasser, τὸ σκώρ, σκατός,
Schmutz, s. § 130; Indeklin. auf ωρ
§ 122, Anm. 1. Das poet. feminine Substantiv ἡ
δάμαρ, Gattin, hat δάμαρτος im Gen.,
also Nom. eig. δάμαρ（τ）ς, was in der That (wohl bei dor.
Dichtern) vorkam, Her I, 246; dafür δάμᾶρ
Homer (Il. ξ, 503, Od. δ, 126), G. Meyer 310^{2}. (Die von den Gramm. [vgl. Herodian. L. I, 409.
429] angeführten kontr. Formen derer auf -εαρ, wie φρητός, φρητῶν (mit der
Betonung der Monosyllaba), στῆρ, δέλητι b.
Hesych., werden durch den Gebrauch unserer Schriftsteller fast gar nicht
bestätigt: φρητί kommt Callim. Cer. 16
vor; στητός scheint in der Korruptel σπιτος (cod. θ) b. Hippokr.
VIII, 230 zu stecken; dass φρῆρ fehle, wird Hdn. I,
409 bemerkt.) — Ganz singulär ist τὸ
στᾴς, στᾳτός, Teig, so att.; ion. dor. σταῖς
σταιτός. Anmerk. 6. Statt ὀδούς sagen die Ionier ὀδών, G.
όντ-ος (Hdt. 6.107; Hippokr.); auch Epicharm fr. 9 κυνόδων für κυνόδους. — Die römischen Namen auf ēns, G.
ĕnt-is, haben im Griechischen im Nom. ης,
G. εντος, als: Κλήμης, G. Κλήμεντ-ος, Clemens,
Οὐάλης, άλεντ-ος, Valens. Dagegen die
römischen Adjektive auf ēns werden mit -ηνς transkribiert (Plutarch), als: ποτηνς, potens, σαπιηνς, sapiens.
Anmerk. 7. Viele Wörter, welche in ihrem Stamme
auf ιδ (seltener auf ιτ) auslauten, scheinen ursprünglich vokalisch ausgelautet und
erst später δ (τ) angesetzt zu haben. So flektieren die Aeolier, Dorier
und lonier Θέτις, G. Θέτιος, Pind. I. 7, 27. 47 (doch Θέτιδος Il. θ, 370), D. [Θέτιι] Θέτῖ Il. ς,
407 (aber att. Θέτιδι Soph. Troil. fr. 548 D.), A.
Θέτιν Il. n, 350, π, 574. Pind. P. 3, 92 u. s. V.
Θέτι (˘¯; Θέτις Zenod. Nauck) Il. s, 385. 424; Πάρις, G. Πάριος u. s. w. dor., ion. (Il. γ, 325), A. Πάριν natürlich
auch Soph. Ph. 1426; entspr. viele andere Eigennamen auf dor. Inschr., als: Λυγδάμῖ, Λύσιος v. Λῦσις,
Νίκιος v. Νῖκις, Σώσιος v.
Σῶσις; Λιμνάτῖ v. Λιμνᾶτις Röhl I. Gr. ant. 61. 73, vgl. τᾶι μὲν Ἀώτῖ Alcm. 23, col. III, 19; Πασιθέμῖ Epidaur. D.-I. 3325, Z. 108. 283; so auch Aristoph. Lys.
642 (lyr.) Ἀρχηγέτῖ. Die Appellativa dagegen
gehen auch dor. auf ιδ aus, als: κουρίδες, σκιαθίδες, θυννίδες, πενταετηρίδα,
τριετηρίδα, die alle im Nom. Oxytona sind; die barytonierten Komposita v.
πόλις aber haben vokalische Dekl., als: μεγαλοπόλιες Pind. P. 2, 1. 7, 1; auf Inschr. Ἰσοπόλιος, Ἀριστοπόλιος. S. Ahrens l. d. p. 232 sq.
Über θέμις s. § 130,
über ὄρνις § 139. Die Barytona
auf ις, G. ιδος,
ιτος (seltener die auf υς, G. υθος, υδος) gehen im Akk. S. (s. oben § 118, 4) in
die vokalische Deklination über. Ἄρτεμις, G. Ἀρτέμιδος, D. Ἀρτέμιδι (so auch auf jüngeren lesb. Inschr.,
die Gramm. geben Ἀρτέμιος als äolisch
an), A. Ἄρτεμιν und Ἀρτέμιδα H. Ven. 16, lautet dor. Ἄρταμις (so auch böot., wo -ιδος Gen., Röhl, I. gr. ant. 170 u. s.), auf jüngeren
Inschr. Ἄρτεμις, G. ιτος u. s. w.; A. Ἄρτεμιν, s. Ahrens,
Dial. II, p. 240; auch Dat. Ἀρτάμῖ, Inschr.
Argos D.-I. 3283; Ὄσιρις, ιδος, Hdt. 2.156
Ὀσίριος, wie überhaupt die neuionische
Mundart bei Eigennamen die Flexion auf ιος der auf
ιδος vorzieht (doch Ἀρτέμιδος). S. Bredov. dial. Herod. p. 268. Anmerk. 8. Die Endungen ῖς, G. ῖδος u. s. w. werden von den Lesbiern in der Regel kurz
gebraucht, als: κνᾶμιν, σφρᾶγιν bei Grammatikern,
κνάμι^δες Alc. 15.3) Anmerk. 9. Von Αἴας, αντ-ος wird der Akk. Αἴαν von Alc. 48 A (nach Bergk Αἶαν
Voc.) und von Θόας, αντ-ος der Akk. Θόαν von Hesiod. fr. 104 Goettl. (139 Kink.) gebildet; so
von ὁ λυκάβας, Jahr, λυκάβαν auf der metrisch abgefassten inschr. von Mytilene 2169, b.
Hesych. ἅπαν Akk. Mask. st. ἅπαντα4) Der Nom. ging äol. auf -αις aus: παῖς = πᾶς, ἀκούσαις, Θόαις (doch Αἴας, nicht Αἴαις, weil der
Diphthong schon vorherging); ebenso τίθεις,
δίδοις, s. § 26 S. 133. Anmerk. 10. Die
hierher gehörigen Adjektive auf εις, εσσα,
εν, wie φωνήεις, φωνήεσσα, φωνῆεν,
tönend, G. ήεντος, ηέσσης, ήεντος, χαρίεις, εσσα,
εν, lieblich, G. χαρίεντος, έσσης,
haben im Dat. Pl. εσι (nicht εισι): φωνήεσι Plat. Cratyl. 393, d.
st. φωνήεισι, χαρίεσι (vgl. Herodian II, 777),
indem hier wie im Femininum (und Komparat. Superl.) ein kürzerer Stamm ohne
ν zu Grunde gelegt wird: χαρίετ-σι, χαρίεσι, χαρίετ-jα
χαρίεσσα, s. Ebel, Kuhns Zeitschr. I, 298. Die Participien auf είς, εῖσα, έν aber haben nach der Regel εισι, als: λειφθείς, εῖσα,
έν, relic<*>us, G. έντος, είσης,
έντος, D. Pl. λειφθεῖσι. Der Vokativ
der Partic. ist dem Nom. gleich, über den der Adj. s. § 118, 5,
b.(Smyth 256)
1 S. Lobeck, Paralip. p. 167.2 Vgl. Lobeck, Paralip. p. 204 sqq.3 S.
Ahrens, Dial. I, p. 119.4 S. Ahrens l. d. p. 114; Meister,
Dial. I, 158.

References: § 38
 § 118
 § 145
 § 131
 § 57

§ 62
 § 68

§ 68
 § 118
 §
118

§ 38
 § 118
 §
132
 § 138
 § 130

§ 122
 § 130
 § 139
 § 118
 § 26
 § 118