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Timestamp: 2020-02-25 06:53:15+00:00

Document:
Landesrecht BW GebrMG | Bundesnorm | Gesamtausgabe | Gebrauchsmustergesetz | gültig ab: 01.04.2014
§ 8 - § 16
§ 17 - § 24b
§ 24c - § 27
§ 28 - § 31
Neugefasst: 28.08.1986
Fundstelle: BGBl I 1986, 1455
Stand: Neugefasst durch Bek. v. 28.8.1986 I 1455;
zuletzt geändert durch Art. 10 G v. 17.7.2017 I 2541
EGRL 44/98 (CELEX: 398L0044) vgl. G v. 21.1.2005 I 146 +++)
Überschrift: Buchstabenabkürzung eingef. durch Art. 3 Nr. 1 G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998
Gebrauchsmustergesetz 05.05.1936
§ 1 21.01.2005
§ 2 21.01.2005
§ 3 28.08.1986
§ 4 31.08.2015
§ 4a 31.08.2015
§ 4b 19.10.2013
§ 5 07.03.1990
§ 6 16.07.1998
§ 6a 31.08.2015
§ 7 19.10.2013
§ 8 17.07.2017
§ 9 13.12.2001
§ 11 28.08.1986
§ 12 28.08.1986
§ 12a 07.03.1990
§ 13 28.08.1986
§ 14 28.08.1986
§ 15 28.08.1986
§ 16 13.12.2001
§ 17 04.04.2016
§ 18 13.12.2001
§ 19 28.08.1986
§ 20 21.06.2006
§ 21 24.11.2011
§ 22 28.08.1986
§ 23 13.12.2001
§ 24 07.07.2008
§ 24a 07.07.2008
§ 24b 17.12.2008
§ 24c 07.07.2008
§ 24d 07.07.2008
§ 24e 07.07.2008
§ 24f 07.07.2008
§ 24g 07.07.2008
§ 25 13.04.2017
§ 25a 04.04.2016
§ 25b 04.04.2016
§ 26 28.08.1986
§ 27 05.05.2004
§ 28 12.05.2017
§ 29 31.08.2015
§ 30 28.08.1986
§ 31 26.11.2001
§ 1 Abs. 1: IdF d. Art. 5 Nr. 1 G v. 7.3.1990 I 422 mWv 1.7.1990
§ 1 Abs. 2 Nr. 4: IdF d. Art. 2 Nr. 1 G v. 21.1.2005 I 146 mWv 28.2.2005
§ 1 Abs. 2 Nr. 5: Eingef. durch Art. 2 Nr. 1 G v. 21.1.2005 I 146 mWv 28.2.2005
§ 2: IdF d. Art. 5 Nr. 2 G v. 7.3.1990 I 422 mWv 1.7.1990
§ 2 Nr. 1: Früherer Satz 2 aufgeh., früherer Satz 1 jetzt einziger Text gem. u. idF d. Art. 2 Nr. 2 G v. 21.1.2005 I 146 mWv 28.2.2005
(2) Die Anmeldung kann auch über ein Patentinformationszentrum eingereicht werden, wenn diese Stelle durch Bekanntmachung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz im Bundesgesetzblatt dazu bestimmt ist, Gebrauchsmusteranmeldungen entgegenzunehmen. Eine Anmeldung, die ein Staatsgeheimnis (§ 93 Strafgesetzbuch) enthalten kann, darf bei einem Patentinformationszentrum nicht eingereicht werden.
(4) Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung Bestimmungen über die Form und die sonstigen Erfordernisse der Anmeldung zu erlassen. Es kann diese Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf das Deutsche Patent- und Markenamt übertragen.
(7) Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung Bestimmungen über die Hinterlegung, den Zugang einschließlich des zum Zugang berechtigten Personenkreises und die erneute Hinterlegung von biologischem Material zu erlassen, sofern die Erfindung die Verwendung biologischen Materials beinhaltet oder sie solches Material betrifft, das der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist und das in der Anmeldung nicht so beschrieben werden kann, daß ein Fachmann die Erfindung danach ausführen kann (Absatz 3). Es kann diese Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf das Deutsche Patent- und Markenamt übertragen.
§ 4 Abs. 1: IdF d. Art. 5 Nr. 3 Buchst. a G v. 7.3.1990 I 422 mWv 1.7.1990
§ 4 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 3 Nr. 2 Buchst. a G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998
§ 4 Abs. 2: Eingef. durch Art. 3 Nr. 2 Buchst. b G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998
§ 4 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 205 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
§ 4 Abs. 3: Früher Abs. 2 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 2 Buchst. c G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998
§ 4 Abs. 4: Früher Abs. 3 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 2 Buchst. d G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998
§ 4 Abs. 4 Satz 1: IdF d. Art. 205 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
§ 4 Abs. 4 Satz 2: IdF d. Art. 8 Nr. 1 Buchst. a G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 4 Abs. 5 u. 6: Früherer Abs. 5 aufgeh., früherer Abs. 6 u. 7 jetzt Abs. 5 u. 6 gem. Art. 8 Nr. 1 Buchst. b u. c G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 4 Abs. 7 (früher Abs. 8): Eingef. durch Art. 3 Nr. 2 Buchst. f G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998; jetzt Abs. 7 gem. Art. 8 Nr. 1 Buchst. c G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 4 Abs. 7 Satz 1: IdF d. Art. 205 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
§ 4 Abs. 7 Satz 2: IdF d. Art. 8 Nr. 1 Buchst. d G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002, soweit Ermächtigungen zum Erlass von Rechtsverordnungen betroffen sind mWv 20.12.2001
(2) Wenn die Anmeldung eine Bezugnahme auf Zeichnungen enthält und der Anmeldung keine Zeichnungen beigefügt sind oder wenn mindestens ein Teil einer Zeichnung fehlt, so fordert das Patentamt den Anmelder auf, innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zustellung der Aufforderung entweder die Zeichnungen nachzureichen oder zu erklären, dass die Bezugnahme als nicht erfolgt gelten soll. Reicht der Anmelder auf diese Aufforderung die fehlenden Zeichnungen oder die fehlenden Teile nach, so wird der Tag des Eingangs der Zeichnungen oder der fehlenden Teile beim Patentamt Anmeldetag; anderenfalls gilt die Bezugnahme auf die Zeichnungen als nicht erfolgt.
§ 4a: Eingef. durch Art. 3 Nr. 3 G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998
§ 4a Abs. 1: Früherer Abs. 1 aufgeh., früherer Abs. 2 jetzt Abs. 1, früherer Satz 2 u. 3 aufgeh. gem. Art. 2 Nr. 1 Buchst. a u. b G v. 19.10.2013 I 3830 mWv 1.4.2014
§ 4a Abs. 1 Nr. 2: IdF d. Art. 205 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
§ 4a Abs. 2 u. 3: Eingef. durch Art. 2 Nr. 1 Buchst. c G v. 19.10.2013 I 3830 mWv 1.4.2014
Ist die Anmeldung nicht oder teilweise nicht in deutscher Sprache abgefasst, so hat der Anmelder eine deutsche Übersetzung innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einreichung der Anmeldung nachzureichen. Wird die deutsche Übersetzung nicht innerhalb der Frist eingereicht, so gilt die Anmeldung als zurückgenommen.
§ 4b: Eingef. durch Art. 2 Nr. 2 G v. 19.10.2013 I 3830 mWv 1.4.2014
§ 5 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 5 Nr. 4 Buchst. a G v. 7.3.1990 I 422 mWv 1.7.1990
§ 5 Abs. 1 Satz 3: IdF d. Art. 5 Nr. 4 Buchst. b G v. 7.3.1990 I 422 mWv 1.7.1990
(1) Dem Anmelder steht innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach dem Anmeldetag einer beim Patentamt eingereichten früheren Patent- oder Gebrauchsmusteranmeldung für die Anmeldung derselben Erfindung zum Gebrauchsmuster ein Prioritätsrecht zu, es sei denn, daß für die frühere Anmeldung schon eine inländische oder ausländische Priorität in Anspruch genommen worden ist. § 40 Abs. 2 bis 4, Abs. 5 Satz 1, Abs. 6 des Patentgesetzes ist entsprechend anzuwenden, § 40 Abs. 5 Satz 1 mit der Maßgabe, daß eine frühere Patentanmeldung nicht als zurückgenommen gilt.
§ 6 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 5 Nr. 5 G v. 7.3.1990 I 422 mWv 1.7.1990
§ 6 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 8 G v. 20.12.1991 II 1354 mWv 1.6.1992 u. d. Art. 3 Nr. 3a G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998
§ 6a: Eingef. durch Art. 2 Abs. 8 Nr. 1 G v. 12.3.2004 I 390 mWv 1.6.2004
§ 6a Abs. 1 bis 3: Früher Abs. 1 u. 2 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 1 G v. 10.10.2013 I 3799 mWv 1.1.2014
§ 6a Abs. 2 u. 3: IdF d. Art. 205 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
§ 6a Abs. 4 u. 5: Früher Abs. 3 u. 4 gem. Art. 3 Nr. 2 G v. 10.10.2013 I 3799 mWv 1.1.2014
(2) Der Antrag kann von dem Anmelder oder dem als Inhaber Eingetragenen und jedem Dritten gestellt werden. Er ist schriftlich einzureichen. § 28 ist entsprechend anzuwenden.
(3) Der Eingang des Antrags wird im Patentblatt veröffentlicht, jedoch nicht vor der Eintragung des Gebrauchsmusters. Hat ein Dritter den Antrag gestellt, so wird der Eingang des Antrags außerdem dem Anmelder oder dem als Inhaber Eingetragenen mitgeteilt. Jedermann ist berechtigt, dem Patentamt Hinweise zum Stand der Technik zu geben, der für die Beurteilung der Schutzfähigkeit des Gegenstandes der Gebrauchsmusteranmeldung oder des Gebrauchsmusters in Betracht zu ziehen ist.
(4) Ist ein Antrag nach Absatz 1 eingegangen, so gelten spätere Anträge als nicht gestellt. § 43 Absatz 4 Satz 2 und 3 des Patentgesetzes ist entsprechend anzuwenden.
§ 7: IdF d. Art. 2 Nr. 3 G v. 19.10.2013 I 3830 mWv 1.4.2014
(1) Entspricht die Anmeldung den Anforderungen der §§ 4, 4a, 4b so verfügt das Patentamt die Eintragung in das Register für Gebrauchsmuster. Eine Prüfung des Gegenstands der Anmeldung auf Neuheit, erfinderischen Schritt und gewerbliche Anwendbarkeit findet nicht statt. § 49 Abs. 2 des Patentgesetzes ist entsprechend anzuwenden.
(3) Die Eintragungen sind im Patentblatt in regelmäßig erscheinenden Übersichten bekanntzumachen. Die Veröffentlichung kann in elektronischer Form erfolgen. Zur weiteren Verarbeitung oder Nutzung zu Zwecken der Gebrauchsmusterinformation kann das Patentamt Angaben aus dem Patentblatt an Dritte in elektronischer Form übermitteln. Die Übermittlung erfolgt nicht, soweit eine Einsicht nach Absatz 7 ausgeschlossen ist.
(7) Die Einsicht nach den Absätzen 5 und 6 ist ausgeschlossen, soweit eine Rechtsvorschrift entgegensteht oder soweit das schutzwürdige Interesse der betroffenen Person im Sinne des Artikels 4 Nummer 1 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) (ABl. L 119 vom 4.5.2016, S. 1; L 314 vom 22.11.2016, S. 72) in der jeweils geltenden Fassung offensichtlich überwiegt.
(8) Soweit personenbezogene Daten im Register oder in öffentlich zugänglichen elektronischen Informationsdiensten des Deutschen Patent- und Markenamtes enthalten sind, bestehen nicht
das Recht auf Auskunft gemäß Artikel 15 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EU) 2016/679,
§ 8 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 3 Nr. 4 G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998, d. Art. 8 Nr. 3 Buchst. a G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002 u. d. Art. 2 Nr. 4 Buchst. a G v. 19.10.2013 I 3830 mWv 1.4.2014 (in Änderungsanweisung als Abs. 1 bezeichnet)
§ 8 Abs. 2: IdF d. Art. 8 Nr. 3 Buchst. b G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 8 Abs. 3 Satz 2: Eingef. durch Art. 8 Nr. 3 Buchst. c G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 8 Abs. 3 Satz 3 u. 4: Eingef. durch Art. 2 Nr. 4 Buchst. b G v. 19.10.2013 I 3830 mWv 25.10.2013
§ 8 Abs. 4: IdF d. Art. 8 Nr. 3 Buchst. d G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 8 Abs. 5 Satz 1: IdF d. Art. 8 Nr. 3 Buchst. e G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 8 Abs. 6: Eingef. durch Art. 2 Nr. 4 Buchst. c G v. 19.10.2013 I 3830 mWv 25.10.2013
§ 8 Abs. 7: Eingef. durch Art. 2 Nr. 4 Buchst. c G v. 19.10.2013 I 3830 mWv 25.10.2013; idF d. Art. 10 Nr. 1 G v. 17.7.2017 I 2541 mWv 25.5.2018
§ 8 Abs. 8: Eingef. durch Art. 10 Nr. 2 G v. 17.7.2017 I 2541 mWv 25.5.2018
(1) Wird ein Gebrauchsmuster angemeldet, dessen Gegenstand ein Staatsgeheimnis (§ 93 des Strafgesetzbuchs) ist, so ordnet die für die Anordnung gemäß § 50 des Patentgesetzes zuständige Prüfungsstelle von Amts wegen an, daß die Offenlegung (§ 8 Abs. 5) und die Bekanntmachung im Patentblatt (§ 8 Abs. 3) unterbleiben. Die zuständige oberste Bundesbehörde ist vor der Anordnung zu hören. Sie kann den Erlaß einer Anordnung beantragen. Das Gebrauchsmuster ist in ein besonderes Register einzutragen.
(2) Im übrigen sind die Vorschriften des § 31 Abs. 5, des § 50 Abs. 2 bis 4 und der §§ 51 bis 56 des Patentgesetzes entsprechend anzuwenden. Die nach Absatz 1 zuständige Prüfungsstelle ist auch für die in entsprechender Anwendung von § 50 Abs. 2 des Patentgesetzes zu treffenden Entscheidungen und für die in entsprechender Anwendung von § 50 Abs. 3 und § 53 Abs. 2 des Patentgesetzes vorzunehmenden Handlungen zuständig.
§ 9 Abs. 1 Satz 4: IdF d. Art. 8 Nr. 4 G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
(2) Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung Beamte des gehobenen und des mittleren Dienstes oder vergleichbare Angestellte mit der Wahrnehmung von Geschäften zu betrauen, die den Gebrauchsmusterstellen oder Gebrauchsmusterabteilungen obliegen und die ihrer Art nach keine besonderen technischen oder rechtlichen Schwierigkeiten bieten; ausgeschlossen davon sind jedoch Zurückweisungen von Anmeldungen aus Gründen, denen der Anmelder widersprochen hat. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz kann diese Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf das Deutsche Patent- und Markenamt übertragen.
(3) Über Löschungsanträge (§§ 15 bis 17) beschließt eine der im Patentamt zu bildenden Gebrauchsmusterabteilungen, die mit zwei technischen Mitgliedern und einem rechtskundigen Mitglied zu besetzen ist. Die Bestimmungen des § 27 Abs. 7 des Patentgesetzes gelten entsprechend. Innerhalb ihres Geschäftskreises obliegt jeder Gebrauchsmusterabteilung auch die Abgabe von Gutachten.
(4) Für die Ausschließung und Ablehnung der Mitglieder der Gebrauchsmusterstelle und der Gebrauchsmusterabteilungen gelten die §§ 41 bis 44, 45 Abs. 2 Satz 2, §§ 47 bis 49 der Zivilprozeßordnung über Ausschließung und Ablehnung der Gerichtspersonen sinngemäß. Das gleiche gilt für die Beamten des gehobenen und des mittleren Dienstes und Angestellten, soweit sie nach Absatz 2 mit der Wahrnehmung einzelner der Gebrauchsmusterstelle oder den Gebrauchsmusterabteilungen obliegender Geschäfte betraut worden sind. § 27 Abs. 6 Satz 3 des Patentgesetzes gilt entsprechend.
§ 10 Abs. 2: IdF d. Art. 3 Nr. 4a G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998
§ 10 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 205 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
§ 10 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 8 Nr. 5 G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002, soweit Ermächtigungen zum Erlass von Rechtsverordnungen betroffen sind mWv 20.12.2001; idF d. Art. 205 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
§ 10 Abs. 4 Satz 2: IdF d. Art. 3 Nr. 2 G v. 23.3.1993 I 366 mWv 1.4.1993
(2) Die Eintragung hat ferner die Wirkung, daß es jedem Dritten verboten ist, ohne Zustimmung des Inhabers im Geltungsbereich dieses Gesetzes anderen als zur Benutzung des Gegenstands des Gebrauchsmusters berechtigten Personen Mittel, die sich auf ein wesentliches Element des Gegenstands des Gebrauchsmusters beziehen, zu dessen Benutzung im Geltungsbereich dieses Gesetzes anzubieten oder zu liefern, wenn der Dritte weiß oder es auf Grund der Umstände offensichtlich ist, daß diese Mittel dazu geeignet und bestimmt sind, für die Benutzung des Gegenstands des Gebrauchsmusters verwendet zu werden. Satz 1 ist nicht anzuwenden, wenn es sich bei den Mitteln um allgemein im Handel erhältliche Erzeugnisse handelt, es sei denn, daß der Dritte den Belieferten bewußt veranlaßt, in einer nach Absatz 1 Satz 2 verbotenen Weise zu handeln. Personen, die die in § 12 Nr. 1 und 2 genannten Handlungen vornehmen, gelten im Sinne des Satzes 1 nicht als Personen, die zur Benutzung des Gegenstands des Gebrauchsmusters berechtigt sind.
§ 12a: Eingef. durch Art. 5 Nr. 6 G v. 7.3.1990 I 422 mWv 1.7.1990
Die Löschung des Gebrauchsmusters nach § 15 ist beim Patentamt schriftlich zu beantragen. Der Antrag muß die Tatsachen angeben, auf die er gestützt wird. Die Vorschriften des § 81 Abs. 6 und des § 125 des Patentgesetzes gelten entsprechend.
§ 16 Satz 3: Früherer Satz 3 aufgeh., früherer Satz 4 jetzt Satz 3 gem. u. idF d. Art. 8 Nr. 6 Buchst. a u. b G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
(2) Andernfalls teilt das Patentamt den Widerspruch dem Antragsteller mit und trifft die zur Aufklärung der Sache erforderlichen Verfügungen. Es kann die Vernehmung von Zeugen und Sachverständigen anordnen. Für sie gelten die Vorschriften der Zivilprozeßordnung (§§ 373 bis 401 sowie 402 bis 414) entsprechend. Die Beweisverhandlungen sind unter Zuziehung eines beeidigten Protokollführers aufzunehmen.
(3) Über den Antrag wird auf Grund mündlicher Verhandlung beschlossen. Der Beschluß ist in dem Termin, in dem die mündliche Verhandlung geschlossen wird, oder in einem sofort anzuberaumenden Termin zu verkünden. Der Beschluss ist zu begründen und den Beteiligten von Amts wegen in Abschrift zuzustellen; eine Beglaubigung der Abschrift ist nicht erforderlich. Ausfertigungen werden nur auf Antrag eines Beteiligten und nur in Papierform erteilt. § 47 Abs. 2 des Patentgesetzes ist entsprechend anzuwenden. Statt der Verkündung ist die Zustellung des Beschlusses zulässig.
(4) Das Patentamt hat zu bestimmen, zu welchem Anteil die Kosten des Verfahrens den Beteiligten zur Last fallen. § 62 Abs. 2 und § 84 Abs. 2 Satz 2 und 3 des Patentgesetzes sind entsprechend anzuwenden.
§ 17 Abs. 2 Satz 3: IdF d. Art. 4 Nr. 1 G v. 21.6.2006 I 1318 mWv 1.7.2006
§ 17 Abs. 3 Satz 3 u. 4: Früher Satz 3 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 1 G v. 4.4.2016 I 558 mWv 1.10.2016
§ 17 Abs. 3 Satz 5 u. 6: Früher Satz 4 u. 5 gem. Art. 3 Nr. 1 G v. 4.4.2016 I 558 mWv 1.10.2016
(2) Im übrigen sind die Vorschriften des Patentgesetzes über das Beschwerdeverfahren entsprechend anzuwenden. Betrifft die Beschwerde einen Beschluß, der in einem Löschungsverfahren ergangen ist, so ist für die Entscheidung über die Kosten des Verfahrens § 84 Abs. 2 des Patentgesetzes entsprechend anzuwenden.
(3) Über Beschwerden gegen Beschlüsse der Gebrauchsmusterstelle sowie gegen Beschlüsse der Gebrauchsmusterabteilungen entscheidet ein Beschwerdesenat des Patentgerichts. Über Beschwerden gegen die Zurückweisung der Anmeldung eines Gebrauchsmusters entscheidet der Senat in der Besetzung mit zwei rechtskundigen Mitgliedern und einem technischen Mitglied, über Beschwerden gegen Beschlüsse der Gebrauchsmusterabteilungen über Löschungsanträge in der Besetzung mit einem rechtskundigen Mitglied und zwei technischen Mitgliedern. Für Beschwerden gegen Entscheidungen über Anträge auf Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe ist Satz 2 entsprechend anzuwenden. Der Vorsitzende muß ein rechtskundiges Mitglied sein. Auf die Verteilung der Geschäfte innerhalb des Beschwerdesenats ist § 21g Abs. 1 und 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes anzuwenden. Für die Verhandlung über Beschwerden gegen die Beschlüsse der Gebrauchsmusterstelle gilt § 69 Abs. 1 des Patentgesetzes, für die Verhandlung über Beschwerden gegen die Beschlüsse der Gebrauchsmusterabteilungen § 69 Abs. 2 des Patentgesetzes entsprechend.
(4) Gegen den Beschluß des Beschwerdesenats des Patentgerichts, durch den über eine Beschwerde nach Absatz 1 entschieden wird, findet die Rechtsbeschwerde an den Bundesgerichtshof statt, wenn der Beschwerdesenat in dem Beschluß die Rechtsbeschwerde zugelassen hat. § 100 Abs. 2 und 3 sowie die §§ 101 bis 109 des Patentgesetzes sind anzuwenden.
§ 18 Abs. 2: Früherer Abs. 2 aufgeh., früherer Abs. 3 jetzt Abs. 2 gem. Art. 8 Nr. 7 Buchst. a u. b G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 18 Abs. 3: Früher Abs. 4 gem. Art. 8 Nr. 7 Buchst. b G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 18 Abs. 3 Satz 3: Eingef. durch Art. 8 Nr. 7 Buchst. c G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 18 Abs. 3 Satz 4 bis 6: Früher Satz 3 bis 5 gem. Art. 8 Nr. 7 Buchst. c u. b G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 18 Abs. 4: Früher Abs. 5 gem. Art. 8 Nr. 7 Buchst. b G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 20: IdF d. Art. 3 Nr. 5 G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998 u. d. Art. 4 Nr. 2 G v. 21.6.2006 I 1318 mWv 1.7.2006
§ 21 Abs. 1: IdF d. Art. 21 Abs. 3 G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2005, d. Art. 4 Abs. 2 G v. 19.7.2002 I 2681 mWv 26.7.2002, d. Art. 4 Abs. 42 Nr. 1 G v. 5.5.2004 I 718 mWv 1.7.2004, d. Art. 2 Nr. 1 G v. 31.7.2009 I 2521 mWv 1.10.2009 u. d. Art. 14 nach Maßgabe d. Art. 23 G v. 24.11.2011 I 2302 mWv 3.12.2011
§ 23: IdF d. Art. 8 Nr. 8 G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
(1) Wer entgegen den §§ 11 bis 14 ein Gebrauchsmuster benutzt, kann von dem Verletzten bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Der Anspruch besteht auch dann, wenn eine Zuwiderhandlung erstmalig droht.
§§ 24 bis 24e: Früher §§ 24 bis 24b gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 1 G v. 7.7.2008 I 1191 mWv 1.9.2008
(1) Wer entgegen den §§ 11 bis 14 ein Gebrauchsmuster benutzt, kann von dem Verletzten auf Vernichtung der im Besitz oder Eigentum des Verletzers befindlichen Erzeugnisse, die Gegenstand des Gebrauchsmusters sind, in Anspruch genommen werden. Satz 1 ist entsprechend auf die im Eigentum des Verletzers stehenden Materialien und Geräte anzuwenden, die vorwiegend zur Herstellung dieser Erzeugnisse gedient haben.
§ 24b Abs. 9 Satz 4: IdF d. Art. 83b Nr. 1 nach Maßgabe d. Art. 111 G v. 17.12.2008 I 2586 mWv 1.9.2009
§ 24b Abs. 9 Satz 6: IdF d. Art. 83b Nr. 2 nach Maßgabe d. Art. 111 G v. 17.12.2008 I 2586 mWv 1.9.2009
§ 24b Abs. 9 Satz 7: IdF d. Art. 83b Nr. 3 nach Maßgabe d. Art. 111 G v. 17.12.2008 I 2586 mWv 1.9.2009
§ 24b Abs. 9 Satz 8: Früherer Satz 8 aufgeh., früherer Satz 9 jetzt Satz 8 gem. Art. 83b Nr. 4 nach Maßgabe d. Art. 111 G v. 17.12.2008 I 2586 mWv 1.9.2009
(1) Wer mit hinreichender Wahrscheinlichkeit entgegen den §§ 11 bis 14 ein Gebrauchsmuster benutzt, kann von dem Rechtsinhaber oder einem anderen Berechtigten auf Vorlage einer Urkunde oder Besichtigung einer Sache, die sich in seiner Verfügungsgewalt befindet, in Anspruch genommen werden, wenn dies zur Begründung von dessen Ansprüchen erforderlich ist. Besteht die hinreichende Wahrscheinlichkeit einer in gewerblichem Ausmaß begangenen Rechtsverletzung, erstreckt sich der Anspruch auch auf die Vorlage von Bank-, Finanz- oder Handelsunterlagen. Soweit der vermeintliche Verletzer geltend macht, dass es sich um vertrauliche Informationen handelt, trifft das Gericht die erforderlichen Maßnahmen, um den im Einzelfall gebotenen Schutz zu gewährleisten.
(1) Der Verletzte kann den Verletzer bei einer in gewerblichem Ausmaß begangenen Rechtsverletzung in den Fällen des § 24 Abs. 2 auch auf Vorlage von Bank-, Finanz- oder Handelsunterlagen oder einen geeigneten Zugang zu den entsprechenden Unterlagen in Anspruch nehmen, die sich in der Verfügungsgewalt des Verletzers befinden und die für die Durchsetzung des Schadensersatzanspruchs erforderlich sind, wenn ohne die Vorlage die Erfüllung des Schadensersatzanspruchs fraglich ist. Soweit der Verletzer geltend macht, dass es sich um vertrauliche Informationen handelt, trifft das Gericht die erforderlichen Maßnahmen, um den im Einzelfall gebotenen Schutz zu gewährleisten.
Auf die Verjährung der Ansprüche wegen Verletzung des Schutzrechts finden die Vorschriften des Abschnitts 5 des Buches 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechende Anwendung. Hat der Verpflichtete durch die Verletzung auf Kosten des Berechtigten etwas erlangt, findet § 852 des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechende Anwendung.
§ 24f (früher § 24c): IdF d. Art. 5 Abs. 21 Nr. 1 G v. 26.11.2001 I 3138 mWv 1.1.2002; jetzt § 24f gem. Art. 3 Nr. 2 G v. 7.7.2008 I 1191 mWv 1.9.2008
§ 24g: Eingef. durch Art. 3 Nr. 3 G v. 7.7.2008 I 1191 mWv 1.9.2008
§ 25 Abs. 1: IdF d. Art. 5 Nr. 10 Buchst. a G v. 7.3.1990 I 422 mWv 1.7.1990
§ 25 Abs. 2 bis 6 (früher Abs. 2 u. 3): IdF d. Art. 5 Nr. 10 Buchst. b G v. 7.3.1990 I 422 mWv 1.7.1990
§ 25 Abs. 5 Satz 3: IdF d. Art. 6 Abs. 25 G v. 13.4.2017 I 872 mWv 1.7.2017
(1) Ein Erzeugnis, das ein nach diesem Gesetz geschütztes Gebrauchsmuster verletzt, unterliegt auf Antrag und gegen Sicherheitsleistung des Rechtsinhabers bei seiner Einfuhr oder Ausfuhr der Beschlagnahme durch die Zollbehörde, sofern die Rechtsverletzung offensichtlich ist und soweit nicht die Verordnung (EU) Nr. 608/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Juni 2013 zur Durchsetzung der Rechte geistigen Eigentums durch die Zollbehörden und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1383/2003 des Rates (ABl. L 181 vom 29.6.2013, S. 15) in ihrer jeweils geltenden Fassung anzuwenden ist. Dies gilt für den Verkehr mit anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie mit den anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum nur, soweit Kontrollen durch die Zollbehörden stattfinden.
§ 25a: Eingef. durch Art. 5 Nr. 11 G v. 7.3.1990 I 422 mWv 1.7.1990
§ 25a Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 3 Nr. 2 G v. 4.4.2016 I 558 mWv 1.7.2016
§ 25a Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 3 Nr. 6 G v. 16.7.1998 I 1827 mWv 1.11.1998
§ 25a Abs. 6 Satz 1: IdF d. Art. 12 Abs. 2 G v. 13.12.2007 I 2897 mWv 1.1.2008, d. Art. 3 Nr. 4 G v. 7.7.2008 I 1191 mWv 1.9.2008 u. d. Art. 8 Abs. 5 G v. 3.12.2015 I 2178 mWv 1.1.2016
Für das Verfahren nach der Verordnung (EU) Nr. 608/2013 gilt § 25a Absatz 5 und 6 entsprechend, soweit die Verordnung keine Bestimmungen enthält, die dem entgegenstehen.
§ 25b: Eingef. durch Art. 3 Nr. 3 G v. 4.4.2016 I 558 mWv 1.7.2016
§ 27 Abs. 2 Satz 3: Eingef. durch Art. 2 Abs. 8 Nr. 2 G v. 12.3.2004 I 390 mWv 1.6.2004
§ 27 Abs. 3 (früher Abs. 5): IdF d. Art. 8 Nr. 9 G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002; früherer Abs. 3 u. 4 aufgeh., früherer Abs. 5 jetzt Abs. 3 gem. Art. 4 Nr. 1 u. 2 G v. 23.7.2002 I 2850 mWv 1.8.2002 u. idF d. Art. 4 Abs. 42 Nr. 2 G v. 5.5.2004 I 718 mWv 1.7.2004
§ 28: IdF d. Art. 8 Nr. 10 G v. 13.12.2001 I 3656 mWv 1.1.2002
§ 28 Abs. 1: IdF d. Art. 14 Nr. 1 G v. 12.5.2017 I 1121 mWv 18.5.2017
§ 28 Abs. 2 u. 3: Früherer Abs. 2 aufgeh., frühere Abs. 3 u. 4 jetzt Abs. 2 u. 3 gem. Art. 14 Nr. 2 u. 3 G v. 12.5.2017 I 1121 mWv 18.5.2017
§ 29: IdF d. Art. 2 Abs. 8 Nr. 3 G v. 12.3.2004 I 390 mWv 19.3.2004 u. d. Art. 205 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015
§ 31: Eingef. durch Art. 5 Abs. 21 Nr. 2 G v. 26.11.2001 I 3138 mWv 1.1.2002

References: § 8
 § 16

§ 17
 § 24

§ 24
 § 27

§ 28
 § 31
 Art. 10
 Art. 3

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 4

§ 4

§ 5

§ 6

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 11

§ 12

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 25

§ 25

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 1
 Art. 5

§ 1
 Art. 2

§ 1
 Art. 2

§ 2
 Art. 5

§ 2
 Art. 2

§ 4
 Art. 5

§ 4
 Art. 3

§ 4
 Art. 3

§ 4
 Art. 205

§ 4
 Art. 3

§ 4
 Art. 3

§ 4
 Art. 205

§ 4
 Art. 8

§ 4
 Art. 8

§ 4
 Art. 3
 Art. 8

§ 4
 Art. 205

§ 4
 Art. 8

§ 4
 Art. 3

§ 4
 Art. 2

§ 4
 Art. 205

§ 4
 Art. 2

§ 4
 Art. 2

§ 5
 Art. 5

§ 5
 Art. 5
 § 40
 § 40

§ 6
 Art. 5

§ 6
 Art. 8
 Art. 3

§ 6
 Art. 2

§ 6
 Art. 3

§ 6
 Art. 205

§ 6
 Art. 3
 § 28
 § 43

§ 7
 Art. 2
 § 49

§ 8
 Art. 3
 Art. 8
 Art. 2

§ 8
 Art. 8

§ 8
 Art. 8

§ 8
 Art. 2

§ 8
 Art. 8

§ 8
 Art. 8

§ 8
 Art. 2

§ 8
 Art. 2
 Art. 10

§ 8
 Art. 10
 § 50
 § 31
 § 50
 § 50
 § 50
 § 53

§ 9
 Art. 8
 § 27
 § 27

§ 10
 Art. 3

§ 10
 Art. 205

§ 10
 Art. 8
 Art. 205

§ 10
 Art. 3
 § 12

§ 12
 Art. 5
 § 15
 § 81
 § 125

§ 16
 Art. 8
 § 47
 § 62
 § 84

§ 17
 Art. 4

§ 17
 Art. 3

§ 17
 Art. 3
 § 84
 § 21
 § 69
 § 69
 § 100

§ 18
 Art. 8

§ 18
 Art. 8

§ 18
 Art. 8

§ 18
 Art. 8

§ 18
 Art. 8

§ 20
 Art. 3
 Art. 4

§ 21
 Art. 21
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 2
 Art. 14
 Art. 23

§ 23
 Art. 8
 Art. 3

§ 24
 Art. 83
 Art. 111

§ 24
 Art. 83
 Art. 111

§ 24
 Art. 83
 Art. 111

§ 24
 Art. 83
 Art. 111
 § 24
 § 852

§ 24
 § 24
 Art. 5
 § 24
 Art. 3

§ 24
 Art. 3

§ 25
 Art. 5

§ 25
 Art. 5

§ 25
 Art. 6

§ 25
 Art. 5

§ 25
 Art. 3

§ 25
 Art. 3

§ 25
 Art. 12
 Art. 3
 Art. 8
 § 25

§ 25
 Art. 3

§ 27
 Art. 2

§ 27
 Art. 8
 Art. 4
 Art. 4

§ 28
 Art. 8

§ 28
 Art. 14

§ 28
 Art. 14

§ 29
 Art. 2
 Art. 205

§ 31
 Art. 5