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Timestamp: 2019-07-20 13:24:25+00:00

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Wohnungseigentum | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Wohnungseigentum
Ein bebautes Grundstück ist dagegen ein Grundstück, auf dem sich benutzbare Gebäude befinden. Wichtig für die Bewertung ist die Definition einer Wohnung. Hierbei ist eine Wohnung die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen, die in ihrer Gesamtheit so beschaffen sind, dass ein selbstständiger Haushalt geführt werden kann. Die Zusammenfassung der Räume muss eine von anderen ...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 3.4.3 Einzelfälle aus Rechtsprechung und Praxis
Rz. 101 Ein Gewerbetreibender mit Gewinnermittlung nach § 5 EStG kann in der Regel Grundstücke, die nicht zum notwendigen Privatvermögen gehören, z. B. Mietwohngrundstücke, als Betriebsvermögen behandeln, es sei denn, dass dadurch das Gesamtbild der gewerblichen Tätigkeit so verändert wird, dass es den Charakter einer Vermögensnutzung im nicht gewerblichen Bereich erhält. Rz...mehr
Eigenbedarfskündigung / 16.1 Erwerb im Wege der Zwangsversteigerung
Der Zuschlag von Wohnungseigentum im Wege der Zwangsversteigerung ist als Veräußerung anzusehen. Das bedeutet, dass nicht nur der Käufer, sondern auch der Ersteigerer einer umgewandelten Eigentumswohnung die Kündigung wegen Eigenbedarfs erst nach Ablauf der Sperrfrist aussprechen kann. Dies gilt auch dann, wenn das Mietverhältnis unter Einhaltung der gesetzlichen Frist von 3 ...mehr
Eigenbedarfskündigung / 16.2 Erwerb in Erfüllung eines Vermächtnisses
Auch die Übertragung von Wohnungseigentum in Erfüllung eines Vermächtnisses ist als Veräußerung (§ 577a Abs. 1 BGB) anzusehen, da es sich auch insofern – wie bei Kauf, Schenkung oder Tausch – um einen rechtsgeschäftlichen Erwerbsvorgang handelt, der auf einer freiwilligen Entscheidung (Testierwillen des Erblassers) beruht. Achtung Sperrfristen gelten auch hier Bei einer Kündig...mehr
Begriff Beim Thema Türen innerhalb der Wohnungseigentumsanlage ist ausschließlich von Bedeutung, ob diese dem Sondereigentum oder aber dem gemeinschaftlichen Eigentum zuzuordnen sind. Hiernach richtet sich zum einen die Frage nach der Kostentragungspflicht beim Austausch oder der Instandsetzung von Türen und zum anderen auch, ob es sich beim Einbau/Austausch von Türen um ei...mehr
Begriff Das Sondereigentum ist gesetzlich nicht definiert. Es wird vielmehr jeweils durch die Teilungserklärung und den Aufteilungsplan für die jeweilige Wohnungseigentumsanlage eindeutig vereinbart . Was nicht entsprechend bestimmt wird, ist Gemeinschaftseigentum. Nach dem Wohnungseigentumsgesetz setzt sich das Wohnungseigentum aus dem Sondereigentum und dem Miteigentumsant...mehr
Doppelt qualifizierte Mehrheit Zur wirksamen Beschlussfassung über eine vom gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel abweichende Kostenverteilung von Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung oder Modernisierung sowie baulichen Veränderungen bedarf es nach § 16 Abs. 4 Satz 2 WEG einer in doppelter Hinsicht qualifizierten Mehrheit: Dem entsprechenden Besc...mehr
Grundsätzlich ist der gesetzliche oder vereinbarte Kostenverteilungsschlüssel auch dann maßgeblich, wenn dieser etwa für einzelne Wohnungseigentümer nachteilig ist und die Voraussetzungen für einen Anspruch auf Abänderung der geltenden Kostenverteilungsregelung auf Grundlage von § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG nicht vorliegen und die Wohnungseigentümer auch nicht von ihren Beschlussk...mehr
Kostenverteilung: Instandhaltung und Instandsetzung, Mod ... / Zusammenfassung
Begriff Die Kostenverteilung bei Maßnahmen der Instandhaltung, Instandsetzung, Modernisierung und baulichen Veränderung erfolgt in Ermangelung entsprechender abweichender Vereinbarung gemäß § 16 Abs. 2 WEG nach Miteigentumsanteilen. Bei der Verteilung von Kosten einer baulichen Veränderung ist freilich die Sonderbestimmung des § 16 Abs. 6 WEG zu beachten, wonach ein Wohnungs...mehr
Kostenverteilung: Instandhaltung und Instandsetzung, Mod ... / 1 Grundsätze
Die Verteilung der Kosten von Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums, dessen Modernisierung oder aber baulichen Veränderung erfolgt nach der gesetzlichen Regelung in § 16 Abs. 2 WEG nach Miteigentumsanteilen, wobei im Fall der baulichen Veränderung die Sonderbestimmung des § 16 Abs. 6 WEG zu beachten ist. Selbstverständlich können die Wohn...mehr
Kostenverteilung: Instandhaltung und Instandsetzung, Mod ... / 2 Kostenbefreiung bei baulichen Veränderungen
Die Bestimmung des § 16 Abs. 6 WEG bringt zum Ausdruck, dass ein Wohnungseigentümer, der einer über die ordnungsmäßige Verwaltung hinausgehenden baulichen Veränderung oder Aufwendung nicht zugestimmt hat, weder an den Nutzungen noch an den zusätzlichen Lasten und Kosten beteiligt ist. Diese Kostenfreistellung betrifft alle Fälle, in denen ein Wohnungseigentümer einer baulich...mehr
Begriff Jeder Wohnungseigentümer ist den anderen Wohnungseigentümern gegenüber verpflichtet, die Lasten des gemeinschaftlichen Eigentums sowie die Kosten der Instandhaltung, Instandsetzung, der sonstigen Verwaltung und eines gemeinschaftlichen Gebrauchs des gemeinschaftlichen Eigentums nach dem Verhältnis seines Anteils zu tragen (§ 16 Abs. 2 WEG). Der Anteil des einzelnen W...mehr
Kostenverteilung: Instandhaltung und Instandsetzung, Mod ... / 3.1 Materielle Voraussetzungen
Eine gegenüber dem geltenden gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel abweichende Kostenverteilung der o. g. Maßnahmen kommt nur dann in Betracht, wenn der abweichende Maßstab dem Gebrauch oder der Möglichkeit des Gebrauchs durch die Wohnungseigentümer Rechnung trägt, wobei die Wohnungseigentümer einen gewissen Spielraum haben. Jedenfalls entspricht es ordnu...mehr
Das Gesetz überlässt es den Wohnungseigentümern, ihr Anteilsverhältnis selbst durch Vereinbarung zu bestimmen. Während in vielen ausländischen Gesetzen, insbesondere im österreichischen WEG oder im schweizerischen Recht, eine Übereinstimmung zwischen dem Wert der den einzelnen Wohnungseigentümern gehörenden Wohnung und ihrem Anteil am gemeinschaftlichen Eigentum verlangt wir...mehr
Für den Normalfall des Bestehens eines Verwaltervertrags haftet der Verwalter für die Erfüllung seiner Verpflichtungen aus dem Verwaltervertrag – ergänzt durch die im Wohnungseigentumsgesetz unabdingbar geregelten und in der Gemeinschaftsordnung ausgestalteten Pflichten. Hinweis Geschäftsbesorgungsvertrag Beim Verwaltervertrag handelt es sich in der Regel um einen Geschäftsbes...mehr
Verwalterhaftung / 1.1 Haftung aus dem gesetzlichen Schuldverhältnis sui generis
Achtung Haftung bereits durch tatsächliche Ausübung der Verwaltertätigkeit! Bereits mit der Amtsübernahme bzw. der Aufnahme der tatsächlichen Verwaltungstätigkeit entsteht ein gesetzliches Schuldverhältnis sui generis. Der Verwalter ist verpflichtet, die im Wesentlichen unabdingbaren Vorschriften der §§ 24, 25, 27 und 28 WEG ordnungsgemäß zu erfüllen. Praxis-Beispiel Hausgelda...mehr
Kostenverteilung: Instandhaltung und Instandsetzung, Mod ... / 3.3 Anderweitig vereinbarte "Öffnungsklausel"
Haben die Wohnungseigentümer bereits eine Öffnungsklausel vereinbart oder ist eine solche in der Teilungserklärung oder Gemeinschaftsordnung vorhanden, so richten sich die Anforderungen einer Beschlussfassung gemäß § 16 Abs. 4 Satz 1 WEG nach dem Inhalt der Öffnungsklausel und nicht nach der Bestimmung des § 16 Abs. 4 Satz 2 WEG. Dies gilt für alle Fälle, in denen abweichend...mehr
Kostenverteilung / 2 Beschlusskompetenzen zur Regelung der Kostenverteilung
Zunächst einmal und grundsätzlich sind die Wohnungseigentümer zu einer Änderung des gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssels durch Mehrheitsbeschluss nicht in der Lage. Anderes gilt nur dann, wenn die Teilungserklärung eine Öffnungsklausel aufweist oder Gegenstand der Beschlussfassung gemäß § 16 Abs. 3 WEG die Verteilung von Betriebs- oder Verwaltungskosten...mehr
Verwalterhaftung / 2.1 Allgemeiner Verschuldensmaßstab nach § 276 BGB
Der allgemeine zivilrechtliche Verschuldensmaßstab ist in § 276 BGB geregelt. Der Verwalter haftet gemäß § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB für Vorsatz und Fahrlässigkeit, sofern nichts anderes bestimmt ist. Hinweis Allgemeiner Haftungsmaßstab Der allgemeine Haftungsmaßstab ist von der Rechtsprechung verwalterspezifisch ausgeformt worden. Der Verwalter hat diejenige Sorgfalt aufzubringen...mehr
Sondereigentum an noch nicht fertiggestellten Bauten Sondereigentum liegt hier schrittweise mit Errichtung der einzelnen Raumeinheiten vor. Volles Eigentum entsteht erst mit Baufertigstellung. Vorher besitzt der Erwerber lediglich ein Anwartschaftsrecht. Wohnung im Gemeinschaftseigentum: Hausmeisterwohnung. Abweichungen zwischen Aufteilungsplan und Bauausführung Sondereigentum ka...mehr
Vorkaufsrecht bei Immobilien / 2 Gegenstand der Belastung
Grundstücksgleiche Rechte Das dingliche Vorkaufsrecht kann nur an Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten (z. B. Erbbaurecht, Wohnungseigentum) bestellt, jedoch auf das mit einem Grundstück verkaufte Zubehör (z. B. Baumaterialien vor dem Einbau) erstreckt werden (§ 1096 BGB). Grundstücksteile Die Belastung kann sich auch auf einzelne Grundstücksteile beschränken. Dies gilt...mehr
Vorkaufsrecht bei Immobilien / 3 Teilung des herrschenden Grundstücks
Vorkaufsrecht unklar Bei einer Teilung des Grundstücks besteht das Vorkaufsrecht, weil unteilbar, zugunsten aller entstandener Grundstücke und Grundstückseinheiten fort. Praktische Schwierigkeiten ergeben sich, wenn es unterblieben ist, das Vorkaufsrecht auf eines der geteilten Grundstücke zu beschränken. Praxis-Beispiel Folgen einer "verunglückten" Grundstücksteilung An einem...mehr
Wohnrecht (Miete) / 1 Bedeutung
Wohnrecht auf eine Wohnung beschränkt Bezieht sich das Wohnrecht nicht auf das gesamte Gebäude, sondern nur auf eine bestimmte Wohnung, so darf der Berechtigte die zum gemeinschaftlichen Gebrauch der Bewohner bestimmten Anlagen und Einrichtungen – auch solche, die sich außerhalb des Gebäudes befinden –, mitbenutzen. Praxis-Beispiel Übertragung eines Grundstücks im Familienkrei...mehr
Vereinbarung / 2 Inhaltliche Grenzen
Elementare Grundvereinbarung der Wohnungseigentümer stellt zunächst die Gemeinschaftsordnung dar. Eine allgemeine Inhaltskontrolle der Gemeinschaftsordnung findet regelmäßig nicht statt. Schranken für ihren Inhalt ergeben sich nur aus den Grenzen der Privatautonomie, wonach nicht gegen Gesetze und die guten Sitten verstoßen werden kann. Allerdings finden die Wertungen der In...mehr
Gegenstand des gemeinschaftlichen Eigentums sind die Räume und Gebäudeteile, die nicht gemäß vorstehender Regelung zum Sondereigentum erklärt sind. Zu gemeinschaftlichem Eigentum gehören insbesondere diejenigen Teile und Anlagen des Gebäudes, die für deren Bestand und Sicherheit erforderlich sind, also die Grund- und Umfassungsmauern sowie die tragenden Zwischenwände und das...mehr
Teilrechtsfähigkeit / 3.2 Haftung gegenüber Dritten
Seit der Teilrechtsfähigkeit der WEG werden nicht mehr die Wohnungseigentümer aus solchen Geschäften verpflichtet. Vertragspartei ist vielmehr die rechtsfähige Gemeinschaft. Deshalb haftet im Außenverhältnis gegenüber dem Dritten nunmehr die rechtsfähige Gemeinschaft für die in ihrem Namen begründeten Verwaltungsschulden. Daneben aber ordnet § 10 Abs. 8 WEG eine Teilhaftung d...mehr
Vereinbarung / 1 Rechtsnatur
Im Gegensatz zu Beschlüssen, die regelmäßig die laufende Verwaltung betreffen, befasst sich der Gegenstand der Vereinbarung mit grundlegenden und wesentlichen Inhalten des Gemeinschaftsverhältnisses. Gegenstand von Vereinbarungen der Wohnungseigentümer können u. a. allgemeine Verwaltungsangelegenheiten, aber auch Gebrauchsbeschränkungen gemäß § 15 WEG, Zweckänderungen gemäß ...mehr

References: § 5
 § 16
 § 10
 § 16
 § 16
 § 16
 § 16
 § 16
sui generis
sui generis
 § 16
 § 16
 § 16
 § 276
 § 276
 § 276
 § 10
 § 15