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Timestamp: 2018-05-22 06:22:31+00:00

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Was tun wenn ZAF sich weigert Fahrtkosten zu erstatten? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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28.12.2011, 12:02 #1
Ein Bekannter von mir hatte neulich bei einer ZAF, ein Vorstellungsgespräch. Das Gespräch verlief seinen Ausführungen nach, ziemlich routiniert für Vorstellungsgespräche bei ZAFen.
Als dann die Fahrtkostenfrage zum Gesprächsgegenstand wurde, änderte sich seiner Aussage nach der Ton ziemlich schnell und es wurde ihm mitgeteilt, dass keine Fahrtkosten zum Einsatzort übernommen werden. Er machte aber darauf aufmerksam, dass die Fahrtkosten gemäß § 670 BGB zu übernehmen sind. Die Fahrtkostenübernahme, wurde erneut verneint und das Gespräch wurde schlagartig abgebrochen.
Ich persönlich hatte im November ein ähnliches Erlebnis, mit einer ZAF, wo man ebenfalls ungerne auf § 670 BGB hingewiesen wurde.
Hier nachzulesen im Beitrag Nr. #1:
http://www.elo-forum.org/zeitarbeit-...ch-gehabt.html
Meine Frage ist nun, was ist künftig zu tun, wenn ZAFs die Fahrtkosten nicht übernehmen wollen? Wie geht man damit um?
28.12.2011, 12:13 #2
AW: Was tun wenn ZAF sich weigert Fahrtkosten zu erstatten?
Geht es hier um Vorstellungsgespräch oder um die Arbeit später schlechthin
für Vorstellungsgespräch werden keine Fahrtkosten vom AG übernommen, ich betone im Regelfall natürlich gibt es Unternehmen die das machen
für die Arbeit bei ZAF gibt es die Verhandllungsbasis bzw die Tarifverträge der ZAF
28.12.2011, 12:30 #3
Um die Arbeit schlechthin. Naja Tarifvertrag hin oder her, der § 670 BGB dürfte doch wohl eindeutig sein. Was soll da noch verhandelt werden?
28.12.2011, 12:51 #4
gemäß § 8.7 Tarifvertrag BZA
ich hab ja immer Fahrtkosten + Verpflegungszuschuß bekommen
aber wie gesagt VHS
28.12.2011, 12:54 #5
Fahrtkosten ist immer ein Nogo bei ZAFs und du bist ganz schnell wieder raus
Aber für 7,89 EUR/Stunde muss man einfach darauf bestehen.
Erzählen wollten wollen Sie ein schnell etwas, von wegen man muss selber zusehen wie man zur Arbeit kommt..alles bla bla bla
28.12.2011, 15:29 #6
Na dann gibts halt keinen Vertrag. Sei doch froh, die ZAF Klitschen sind der letzte Dreck und du kannst bei den Knebelverträgen echt noch Geld mitbringen. 40+ Stunden die Woche arbeiten, die Fahrtkosten selber tragen und bezahlt kriegste gerade mal 35 Stunden. Und dann musste dich noch mit dem Amt rumplagen wegen Aufstockung.
Mit dem Verdienst, den du bei einer Zeitfirma hast, da kannst du nicht einmal diese Fahrtkosten in voller Höhe beim Lohnsteuerjahresausgleich geltend machen. Weil der Abzug von Lohnsteuer so minimal ist, dass man auf den Fahrtkosten sitzen bleibt.
28.12.2011, 15:41 #8
Auf den Job pfeifen!
28.12.2011, 16:06 #9
Ja eben. Und dann noch das rumplagen mit dem JC. Das kostet auch Zeit und Nerven und Geld.
Mit ein paar ungewollten Fragen nach Betriebsrat, Gewerkschaft, Überstundenvergütung kann man die Klitschen auch noch von abhalten, einem einen Knebelvertrag unter die Nase zu halten.
28.12.2011, 16:37 #10
Also gibt es kein Druckmittel, um die ZAFen dazu zu bewegen, Fahrtkosten gemäß § 670 BGB zu übernehmen?
28.12.2011, 16:40 #11
gemäß diesen § niemals da er im BZA Tarifvertrag aufgehoben wird
28.12.2011, 17:17 #12
dazu kommen noch verpflegungsmehraufwand etc.......
oder will da einer was umsonst machen ...
28.12.2011, 22:23 #13
meinem letzten Wissensstand nach, teilt sich hier die Fahrtkostenerstattung in zwei unterschiedliche Bereiche auf.
Der erste Bereich ist die Fahrstrecke von Wohnort zum Arbeitgeber, also der ZAF. Dies ist der übliche Fahrweg.
Der zweite Bereich ist der Einsatzort, also dort, wo man arbeitet. Dies muss der Arbeitgeber erstatten.
Leider versuchen viele ZAF es so zu zerreden, dass ja andere auch vom gleichen Wohnort zum eingeteilten Arbeitsort fahren, ohne die Fahrtkosten übernehmen zu müssen.
Das gilt aber nicht für ZAF. Nur soweit, dass am gleiche Standpunkt, Ort etc, auch die Arbeitsstelle liegt.
Eine Frage hat sich dann aber auch für mich noch nicht geklärt, ob die Fahrtstrecke zur ZAF von der zum Arbeitsort abezogen werden kann. Selbst wenn, dann bleibt immer noch die Differenz zum Arbeitsort übrig.
28.12.2011, 22:34 #14
Der Arbeitgeber hat bei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen die Fahrtkosten nach § 670 BGB zu übernehmen.
Es sei den in der Einladung wird darauf hin gewiesen, dass diese nicht übernommen werden.
Sollte der Arbeitgeber hiervon kein Gebrauch gemacht haben, können im Nachinein die Fahrtkosten über ein Arbeitsgerichtliches Mahnverfahren eingetrieben werden.
28.12.2011, 22:39 #15
Der § 8.7 des BZA beinhaltet das
Sonstiger Aufwendungsersatz gemäß § 670 BGB einzelvertraglich
zu regeln ist
und der Zeitaufwand des Weges von der ZAF bis Einsatzort müßte
mehr als 1,5 Stunden einfach betragen damit man was bekommt laut BZA § 8.3
Also wie gesagt alles Verhandlungssache bei den Brüdern
28.12.2011, 22:40 #16
Dem TE geht es hier aber um Fahrtkosten für den täglichen Arbeitsweg
28.12.2011, 22:45 #17
Sie verweigern es ja, somit hat der Sklave noch mehr unnötige Aufwendungen, weil er soll ja so flexibel sein und bei vielen bedeutet das, ständig woanders hin und immer unterschiedliche Fahrtkosten.
29.12.2011, 14:04 #19
Also so wie ich den Link von Fotoz verstanden habe, sind ZAFen doch verpflichtet die Fahrtkosten zu erstatten. Da wird auch ein Urteil erwähnt (leider ohne Aktenzeichen) was dies bestätigt.
Mir gehts wie gesagt nicht um die Fahrt vom Wohnort zum Büro der ZAF, sondern um die Fahrt vom Wohnort zum Einsatzbetrieb.
29.12.2011, 16:54 #20
Daraus sollte jeder, der nicht auf den Kopf gefallen ist, nur eine Schlussfolgerung ziehen: niemals bei einer ZAF anheuern!
29.12.2011, 18:19 #21
Sory hatte ein Wort überlesen in der Eile.
erstatten, fahrtkosten, frage, hilfreiches, ratschlaege, tipps, weigert
Was ist wenn man sich einfach weigert? Frage45 Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen 10 31.10.2009 19:44

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 § 8
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