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Timestamp: 2019-06-16 20:31:12+00:00

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BaFin | Blog MiFID II
Die BaFin hat das Rundschreiben „Bankaufsichtliche Anforderungen an die IT“ (BAIT) veröffentlicht. Sie sind mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten. Wie die Mindestanforderungen an das Risikomanagement der Banken (MaRisk), deren neueste Fassung die BaFin Ende Oktober veröffentlicht hat, interpretieren auch die BAIT die gesetzlichen Anforderungen des § 25a Absatz 1 Satz 3 Nr. 4 und 5 Kreditwesengesetz (KWG). Die Aufsicht erläutert darin, was sie unter einer angemessenen technisch-organisatorischen Ausstattung der IT-Systeme, unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen an die Informationssicherheit sowie eines angemessenen Notfallkonzepts, versteht. Da die Institute zunehmend IT-Dienstleistungen von Dritten beziehen, auch im Rahmen von Auslagerungen, wird auch der § 25b KWG in diese Interpretation einbezogen.
Die in den MaRisk enthaltenen Anforderungen bleiben nach Aussage der BaFin unberührt und werden im Rahmen ihres Gegenstands durch die BAIT konkretisiert. Die in den BAIT konkretisierten Themenbereiche sind nach Regelungstiefe und –umfang nicht abschließender Natur. Jedes Institut bleibt folglich auch insbesondere jenseits der Konkretisierungen der BAIT gemäß § 25a Abs. 1 Nr. 4 KWG i. V. m. AT 7.2 Tz. 2 MaRisk verpflichtet, bei der Ausgestaltung der IT-Systeme und der dazugehörigen IT-Prozesse grundsätzlich auf gängige Standards und sowie grundsätzlich auf den Stand der Technik abzustellen
Dieser Beitrag wurde am 7. November 2017 von Thilo Danz in Allgemein veröffentlicht. Schlagworte: BaFin, BAIT, MaRisk.
Die BaFin hat mit Rundschreiben 09/2017 (BA) vom 27.10.2017 die neu gefassten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) veröffentlicht. Die MaRisk geben auf Grundlage
des § 25a Abs. 1 KWG einen Rahmen für die Ausgestaltung des Risikomanagements der Institute,
der CRD IV eine Richtlinie für angemessene Leitungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse,
des § 33 Abs. 1 WpHG einen Rahmen für die allgemeinen organisatorischen Anforderungen, das Risikomanagement, die Interne Revision, die Anforderungen zur Geschäftsleiterverantwortung sowie an Auslagerungen vor.
Die Anforderungen der MaRisk sind von allen Instituten im Sinne des § 1 Abs. 1b KWG bzw. im Sinne von § 53 Abs. 1 KWG zu beachten. Sie gelten auch für die Zweigniederlassungen deutscher Institute im Ausland. Auf Zweigniederlassungen von Unternehmen mit Sitz in einem anderen Staat des EWR nach § 53b KWG finden sie keine Anwendung.
Die Änderungen der MaRisk betreffen fast alle alle Module (insbesondere aber
AT 4.1 Risikotragfähigkeit,
AT 4.3.1 Aufbau- und Ablauforganisation,
AT 4.3.4 Datenmanagement, Datenqualität und Aggregation von Risikodaten,
AT 8.1 Neu-Produkt-Prozess,
AT 9 Auslagerung,
BTR 3 Liquiditätsrisiken,
BT 3 Anforderungen an die Risikoberichte).
Die BaFin stellt eine Übersicht zu den Änderungen gegebenüber der MaRisk-Fassung vom 14.12.2012 bereit.
Dieser Beitrag wurde am 27. Oktober 2017 von Thilo Danz in Allgemein, Organisationspflichten veröffentlicht. Schlagworte: BaFin, MaRisk, Outsorucing.

References: § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 33
 § 1
 § 53
 § 53