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Timestamp: 2016-10-26 11:40:30+00:00

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4A_95/2015 (22.09.2015)
4A_95/2015 � � Urteil vom 22. September 2015
Aktienrecht; Nichtigkeit von Generalversammlungsbeschl�ssen; Kostenauflage an Dritten,
Anl�sslich der von A.________ am 15. August 2011 abgehaltenen ausserordentlichen Generalversammlung (Universalversammlung im Sinne von Art. 701 OR) der B.________ AG wurde C.________ (Beschwerdegegner) als Verwaltungsrat abgew�hlt. Dieser klagte am 17. April 2012 beim Kantonsgericht Nidwalden gegen die B.________ AG auf Feststellung der Nichtigkeit, eventualiter Aufhebung der Beschl�sse der Generalversammlung vom 15. August 2011.
�Das Kantonsgericht stellte mit Urteil vom 10. Dezember 2013 fest, dass die Beschl�sse der ausserordentlichen Generalversammlung der B.________ AG vom 15. August 2011, insbesondere betreffend die Abwahl von C.________ als Verwaltungsrat, nichtig seien (Dispositiv Ziffer 1). A.________ sei im Zeitpunkt der Beschl�sse nicht Alleinaktion�r der B.________ AG gewesen. Vielmehr sei auch C.________ Aktion�r der Gesellschaft gewesen. Die Beschl�sse der Universalversammlung seien damit in Abwesenheit und gegen den Widerstand eines Aktion�rs gefasst worden. Die Gerichtskosten auferlegte das Kantonsgericht A.________ (Dispositiv Ziffer 2). Ferner sprach es C.________ zulasten von A.________ eine Parteientsch�digung zu (Dispositiv Ziffer 3).
�Am 18. September 2014 trat das Obergericht des Kantons Nidwalden auf eine von der B.________ AG gegen dieses Urteil durch den von A.________ mandatierten F�rsprecher D.________ erhobene Berufung nicht ein, weil A.________ f�r diese Gesellschaft nur kollektivzeichnungsberechtigt zu zweien und damit nicht befugt sei, f�r diese (ohne Mitwirkung eines zweiten Zeichnungsberechtigten) eine Berufung zu erheben bzw. durch einen Rechtsvertreter erheben zu lassen. Eine Berufung von A.________ gegen die Ziffern 2 und 3 des erstinstanzlichen Urteils wies das Obergericht ab.
A.________ (Beschwerdef�hrer 1) und die B.________ AG (Beschwerdef�hrerin 2) erhoben mit gemeinsamer Eingabe vom 5. Februar 2015 je eine Beschwerde in Zivilsachen mit folgenden gemeinsamen Rechtsbegehren:
"1. Der Entscheid des Obergerichts Nidwalden, Zivilabteilung, vom 18. September 2014 (inkl. Kostenspruch erstinstanzliches Verfahren) sei aufzuheben und der Kanton Nidwalden, eventualiter der Beschwerdegegner [C.________] sei zu verurteilen, den Beschwerdef�hrern je eine Parteientsch�digung f�r die Parteivertretung im oberinstanzlichen Verfahren zu bezahlen (inkl. Mehrwertsteuerzuschlag). Im �brigen sei die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
a) die Klage vollst�ndig abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist;
b) der Kanton Nidwalden, eventualiter der Beschwerdegegner zu verurteilen, den Beschwerdef�hrern je eine Parteientsch�digung f�r die Parteivertretung im oberinstanzlichen Verfahren zu bezahlen (inkl. Mehrwertsteuerzuschlag).
3. F�r alle Begehren und Instanzen unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners bzw. der Gerichtskasse des Kantons Nidwalden (inkl. Mehrwertsteuerzuschlag)."
�Auf die Einholung von Vernehmlassungen zu den Beschwerden wurde im vorliegenden Fall verzichtet.
Die Beschwerdef�hrer ersuchen darum, das Beschwerdeverfahren aus prozess�konomischen Gr�nden bis zur Erledigung des parallelen Verfahrens 4A_93/2015 auszusetzen, weil sich in diesem nahezu identische Fragen stellten.
�Das bundesgerichtliche Verfahren kann aus Gr�nden der Zweckm�ssigkeit sistiert werden, insbesondere wenn das Urteil des Bundesgerichts von der Entscheidung in einem anderen Rechtsstreit beeinflusst werden kann (Art. 6 Abs. 1 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG). Allein der geltend gemachte Umstand, dass sich im vorliegenden Verfahren nahezu identische Fragen wie im Parallelverfahren stellen, die gegebenenfalls gleich zu entscheiden sind, bedeutet indessen nicht, dass das Urteil im Parallelverfahren f�r den vorliegenden Entscheid in diesem Sinne von Bedeutung ist, wie dies beispielsweise der Fall ist, wenn in einem Parallelprozess eine f�r den Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens entscheidende Vorfrage Streitgegenstand bildet oder wenn die Zul�ssigkeit eines Rechtsmittels an das Bundesgericht vom Ausgang eines anderen Rechtsmittelverfahrens abh�ngt. Es besteht demnach kein Grund das vorliegende Verfahren zu sistieren und dem betreffenden Gesuch ist nicht zu entsprechen.
Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zul�ssig ist (BGE 139 III 133 E. 1).
2.1.�Angefochten ist ein von einer letzten kantonalen Instanz im Sinne von Art. 75 Abs. 1 und 2 BGG ergangener Endentscheid (Art. 90 BGG) in einer verm�gensrechtlichen Angelegenheit mit einem in der Hauptsache Fr. 30'000.-- �bersteigenden Streitwert (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG), gegen den die Beschwerde in Zivilsachen grunds�tzlich zul�ssig ist.
�Unzul�ssigkeit der Beschwerde der Beschwerdef�hrerin 2
2.2.�Zun�chst ist die weitere Zul�ssigkeit der Beschwerde der Beschwerdef�hrerin 2 (im Folgenden auch: "Gesellschaft") zu pr�fen, mit der sich die Gesellschaft dagegen wendet, dass die Vorinstanz auf ihre Berufung gegen die Nichtigerkl�rung der Generalversammlungsbeschl�sse vom 15. August 2011 seitens der Erstinstanz nicht eintrat.
�Zu pr�fen ist zun�chst insbesondere die bereits im vorinstanzlichen Verfahren strittige Frage, ob die Beschwerdef�hrerin 2 im Prozess rechtsg�ltig vertreten ist.
2.2.1.�In Zivil- und Strafsachen k�nnen Parteien vor Bundesgericht nur von Anw�lten vertreten werden (Art. 40 Abs. 1 BGG). Parteivertreter haben sich durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 40 Abs. 2 BGG). Die Bestimmung von Art. 40 BGG geht davon aus, dass jede Partei einen Prozess vor Bundesgericht grunds�tzlich auch ohne Vertreter, d.h. allein f�hren darf (Art. 18 Abs. 1 BZP i.V.m. Art. 71 BGG; Laurent Merz, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 1 zu Art. 40 BGG; Florence Aubry, in: Commentaire de la LTF, Corboz und andere [Hrsg.], 2. Aufl. 2014, N. 7 zu Art. 40 BGG). Fehlt bei Beizug eines Vertreters die Vollmacht oder ist die Vertretung nicht zugelassen, so wird eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels mit der Androhung angesetzt, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibt (Art. 42 Abs. 5 BGG; vgl. BGE 139 III 249 E. 1 S. 251).
�Die Befugnis, eine Vollmacht f�r eine juristische Person auszustellen, bestimmt sich danach, wer nach dem materiellen Zivilrecht f�r sie handeln kann (vgl. Merz, a.a.O., N. 3 zu Art. 40 BGG; vgl. auch Aubry, a.a.O., N. 5 zu Art. 40 BGG; vgl. Urteil 4D_2/2013 vom 1. Mai 2013 E. 2.2.1). Die Prozessf�higkeit ist dabei das prozessrechtliche Korrelat zur zivilrechtlichen Handlungsf�higkeit (vgl. Art. 67 Abs. 1 ZPO). Juristische Personen sind handlungsf�hig, sobald die nach Gesetz und Statuten hierf�r unentbehrlichen Organe bestellt sind (Art. 54 ZGB). Sie �ben ihre Rechte durch ihre Organe aus, die berufen sind, dem Willen der juristischen Person Ausdruck zu geben (Art. 55 Abs. 1 ZGB), konkret durch ihre Exekutivorgane, die zur Gesch�ftsf�hrung berufen sind sowie dazu, nach aussen f�r die Gesellschaft handelnd aufzutreten (vgl. BGE 141 III 80 E. 1.3 S. 81 mit Hinweisen). Die Exekutivorgane, aber auch alle weiteren Personen, die eine juristische Person bei Rechtsgesch�ften nach den Regeln des Zivilrechts g�ltig nach aussen zu vertreten befugt sind, k�nnen in ihrem Namen Rechtsgesch�fte eingehen, insbesondere eine Vollmacht an einen Anwalt zu ihrer Vertretung vor Gerichten ausstellen. Bei einer Aktiengesellschaft sind in erster Linie die im Handelsregister eingetragenen Mitglieder des Verwaltungsrats legitimiert, die Gesellschaft vor Gerichten zu vertreten bzw. durch einen Anwalt vertreten zu lassen (vgl. Art. 718 Abs. 1 und Art. 720 OR; vgl. BGE 141 III 80 E. 1.3 S. 82 mit Hinweisen). Das Gesetz erlaubt allerdings die Beschr�nkung der Zeichnungsberechtigung eines Verwaltungsratsmitglieds durch Eintragung eines Kollektivzeichnungsrechts im Handelsregister mit der Wirkung, dass dessen Unterschrift ohne die Mitwirkung eines weiteren Zeichnungsberechtigten nicht verbindlich ist (vgl. Art. 718a Abs. 2 OR; Rolf Watter, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 4. Aufl. 2012, N. 15 und 19 zu Art. 718a OR).
2.2.2.�Rechtsanwalt Michael Lauper, der die vorliegende Beschwerde namens der Beschwerdef�hrerin 2 einreichte, st�tzt sich daf�r auf eine Vollmacht dieser Gesellschaft vom 5. Februar 2015, die vom Beschwerdef�hrer 1 unterzeichnet wurde. Zu beachten ist nun, dass die Vorinstanz ihren Nichteintretensentscheid damit begr�ndete, der Beschwerdef�hrer 1 sei f�r die Beschwerdef�hrerin 2 nach dem Handelsregister nur kollektivzeichnungsberechtigt zu zweien und damit nicht befugt, f�r diese (ohne Mitwirkung eines zweiten Zeichnungsberechtigten) eine Berufung zu erheben bzw. durch einen Rechtsvertreter erheben zu lassen; Anhaltspunkte daf�r, dass ein weiterer Zeichnungsberechtigter, konkret der Beschwerdegegner, einer Einzelzeichnungsberechtigung zur Erhebung der Berufung zugestimmt oder diese nachtr�glich genehmigt h�tte, fehlten. �berdies ergibt sich aus einem Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Schwyz vom 3. August 2015, dass der Beschwerdef�hrer 1 nicht mehr als f�r die Beschwerdef�hrerin 2 zeichnungsberechtigte Person aufgef�hrt ist.
�Die Beschwerdef�hrerin 2 macht allerdings zutreffend geltend, dass der Handelsregistereintrag keine konstitutive Wirkung daf�r hat, wer Mitglied des Verwaltungsrats und als solches befugt ist, die Gesellschaft nach aussen zu vertreten (BGE 96 II 439 E. 2 S. 442 f.; Urteil 4C.136/2004 vom 13. Juli 2004 E. 2.2.2.2.2, nicht publ. in: BGE 130 III 633; Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, Schweizerisches Aktienrecht, 1996, � 27 Rz. 28, � 30 Rz. 106; Rolf Watter, a.a.O., N. 3 zu Art. 720 OR; Peter V. Kunz, Erfolgreiche Anfechtungen von Wahlen in den Verwaltungsrat: Gibt es eine reflexive R�ckwirkung?, Jusletter 29. Juni 2015 Rz. 14). Die Frage der Wirksamkeit eines unrichtigen Eintrags gegen�ber Dritten stellt sich vorliegend nicht, da es sich bei der Beschwerdef�hrerin 2 nicht um eine Dritte handelt (vgl. dazu Martin K. Eckert, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 4. Aufl. 2012, N. 10 zu Art. 933 OR; vgl. auch zur Situation de lege ferenda: Kunz, a.a.O., Rz. 15 f.; BGE 123 III 220 E. 3a; Urteil 4C.276/1999 vom 21. Oktober 1999, E. 3d in fine, SJ 2000 I S. 198). Die Frage, ob der Beschwerdef�hrer 1 alleiniger Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin 2 (mit Einzelzeichnungsrecht) wurde, war schon strittiger Gegenstand des kantonalen Verfahrens und h�ngt von der G�ltigkeit der Abwahl des Beschwerdegegners bzw. der Wiederwahl des Beschwerdef�hrers 1 als einziger Verwaltungsrat der Gesellschaft in der Generalversammlung vom 15. August 2011 ab (Art. 698 Abs. 2 Ziff. 2 OR; Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, a.a.O., � 27 Rz. 28). Sie ist demnach unabh�ngig vom Handelsregistereintrag zu pr�fen.
2.2.3.�Die Beschwerdef�hrerin 2 bringt dazu zun�chst vor, die G�ltigkeit der Abwahl des Beschwerdegegners als Verwaltungsrat bzw. der (Wieder) Wahl des Beschwerdef�hrers 1 zum einzigen Verwaltungsrat der Gesellschaft bilde als Hauptstreitpunkt des vorliegenden Verfahrens eine doppelrelevante Tatsache, weshalb bei der Eintretenspr�fung auf eine Kl�rung der G�ltigkeit des Generalversammlungsbeschlusses zu verzichten und dieselbe vielmehr als gegeben sowie die Prozessf�hrungsbefugnis zu unterstellen sei.
2.2.3.1.�Tatsachen sind einfachrelevant, wenn sie nur f�r die Beurteilung einer Zul�ssigkeitsvoraussetzung einer Klage von Bedeutung sind. Sie sind im Rahmen der Eintretenspr�fung zu beweisen, wenn sie von der Gegenpartei bestritten werden (BGE 137 II 32 E. 2.3 S. 34 f.; 124 III 249 E. 3b/bb S. 252; Urteil 4A_703/2014 vom 25. Juni 2015 E. 5.1, zur Publikation vorgesehen, je mit weiteren Hinweisen).
�Doppelrelevante Tatsachen sind dagegen solche, die sowohl f�r die Zul�ssigkeit einer Klage als auch f�r deren materielle Begr�ndetheit relevant sind. Auch wenn solche Tatsachen bestritten werden, sind sie nach der Theorie der doppelrelevanten Tatsachen f�r die Beurteilung der Zul�ssigkeit der Klage als wahr zu unterstellen. Sie werden erst im Moment der materiellen Pr�fung des eingeklagten Anspruchs untersucht; diesbez�gliche Einw�nde der Gegenpartei sind im Rahmen der Zul�ssigkeitspr�fung unbeachtlich (BGE 137 III 32 E. 2.3 S. 34; 136 III 486 E. 4 S. 487; 122 III 249 E. 3b/bb S. 252; Urteil 4A_703/2014 vom 25. Juni 2015 E. 5.2, zur Publikation vorgesehen). Eine Ausnahme gilt nur f�r den Fall, dass der kl�gerische Tatsachenvortrag auf Anhieb fadenscheinig oder inkoh�rent erscheint und durch die Klageantwort sowie die von der Gegenseite produzierten Dokumente unmittelbar und eindeutig widerlegt werden kann (BGE 137 III 32 E. 2.3 S. 34; Urteil 4A_703/2014 vom 25. Juni 2015 E. 5.3, zur Publikation vorgesehen, je mit weiteren Hinweisen).
�Ergibt sich die Unrichtigkeit der Tatsachenbehauptungen schon im Eintretensstadium, ist auf eine Klage nicht einzutreten. Ergibt sich diese dagegen erst im Rahmen der nach der Theorie vorzunehmenden sp�teren Pr�fung in der Sache, ist eine Klage mit materieller Rechtskraftwirkung abzuweisen (Urteil 4A_703/2014 vom 25. Juni 2015 E. 5.2 Lemma 1 und Lemma 2.2, zur Publikation vorgesehen, je mit weiteren Hinweisen). Damit soll die beklagte Partei, die der Behauptung einer doppelrelevanten Tatsache ohnehin begegnen muss, sei es unter dem materiellen, sei es unter dem prozessualen Aspekt, davor gesch�tzt werden, dass sie aufgrund bereits umfassend gepr�fter Tatsachen erneut in Anspruch genommen werden kann, indem sie einer zweiten identischen Klage die Einrede der abgeurteilten Sache entgegenhalten k�nnen soll. Darin liegt Zweck und innere Rechtfertigung der Theorie der doppelrelevanten Tatsachen (BGE 122 III 249 E. 3b/bb; 137 II 313 E. 3.3.3 S. 322; Andreas Bucher, Vers l'implosion de la th�orie des faits doublement pertinents, SJ 2015 II 67 ff. S. 68; Lorenz Droese, SZZP 2015 S. 165 f.; Fran�ois Bohnet, SZZP 2015 S. 166).
2.2.3.2.�Die Praxis wendet die Theorie der doppelrelevanten Tatsachen in Rechtsmittelverfahren, namentlich auch vor Bundesgericht, analog an, insbesondere bez�glich von Tatsachen, die f�r die Beschwerdelegitimation oder die g�ltige Vertretung einer Partei von Bedeutung sind (vgl. dazu z.B. BGE 141 II 14 E. 5.1 S. 33 f.; Urteile 8C_227/2014 vom 18. Februar 2015 E. 4.2; 4A_150/2013 vom 11. Februar 2014 E. 1.1; 4A_87/2013 vom 22. Januar 2014 E. 1.6; je mit weiteren Hinweisen; s. auch das von der Beschwerdef�hrerin 2 angerufene Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich PS120186 vom 16. Januar 2013 E. 4). Es l�sst sich immerhin fragen, ob dies mit R�cksicht auf den Zweck der Theorie Sinn macht, der wie dargelegt darin liegt, eine beklagte Partei vor neuer Inanspruchnahme aufgrund bereits umfassend gepr�fter Tatsachen zu sch�tzen, indem die Klage rechtskr�ftig in der Sache abgewiesen wird. Denn in Rechtsmittelverfahren liegt bereits eine materiell beurteilte Sache vor. Dabei bleibt es und es geht aus dem Prozess eine abgeurteilte Sache hervor, unabh�ngig davon, ob die Rechtsmittelinstanz auf das Rechtsmittel nicht eintritt oder dieses abweist (BGE 137 II 313 E. 3.3.3; Bucher, a.a.O., S. 74 Fn. 14).
�Wie es sich damit verh�lt, kann vorliegend allerdings offen gelassen werden, da sich - wie nachfolgend darzulegen ist - der Standpunkt bzw. die Behauptungen der Beschwerdef�hrerin 2 bez�glich ihrer g�ltigen Vertretung im vorliegenden Prozess als fadenscheinig und inkoh�rent erweisen bzw. sofort widerlegt werden k�nnen, und daher die Theorie nach dem vorstehend Ausgef�hrten ohnehin nicht anzuwenden ist.
2.2.3.3.�Die Vorinstanz nahm eine entsprechende Pr�fung - wenn auch in ihrer Alternativbegr�ndung und nicht explizit im Rahmen der Eintretenspr�fung - vor und kam zum Schluss, dass die Aktien der Beschwerdef�hrerin 2 zur H�lfte dem Beschwerdegegner geh�rten, dass demnach nicht s�mtliche Aktion�re der Gesellschaft an der Universalversammlung vom 15. August 2011 anwesend waren und dass die gefassten Beschl�sse �ber die Abwahl des Beschwerdegegners als Verwaltungsrat der Gesellschaft bzw. der Beschluss der �ber die Wiederwahl des Beschwerdef�hrers 1 als einziger (einzelzeichnungsberechtigter) Verwaltungsrat der Gesellschaft nichtig seien, nachdem nicht korrekt zur Generalversammlung vorgeladen worden und nicht alle Aktion�re anwesend gewesen seien (Art. 701 und Art. 706b OR). Von den dazu festgestellten Tatsachen ist vorliegend auszugehen. Mit Blick auf die grunds�tzliche Bindung des Bundesgerichts an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist es nicht Sache des Bundesgerichts, im Rahmen seiner (grunds�tzlich mit freier Kognition vorzunehmenden) Eintretenspr�fung erhebliche Tatsachen, soweit diese bereits (umstrittener) Gegenstand des vorangehenden Verfahrens waren, frei nach den Akten zu pr�fen. Vielmehr hat es sich insoweit auf die vorinstanzlichen Feststellungen dazu zu st�tzen, soweit nicht Sachverhaltsr�gen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG erhoben werden, die es dem Bundesgericht erlauben, vom festgestellten Sachverhalt abzuweichen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f., 86 E. 2 S. 90, 115 E. 2 S. 117, 267 E. 2.3 S. 266), was an dieser Stelle zu pr�fen ist.
2.2.4.�Die Erstinstanz war in ihrem Urteil vom 10. Dezember 2013 zum Schluss gekommen, dass die Aktien der Beschwerdef�hrerin 2 zur H�lfte dem Beschwerdegegner geh�rten. Sie hatte aufgrund der Parteivorbringen und von verschiedenen Klagebeilagen festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin 2 durch eine Umfirmierung aus der E.________ AG entstanden sei. Der Aktienmantel sei im Eigentum der F.________ AG gewesen. Der Kaufpreis zum Erwerb des Mantels in H�he von EUR 20'000.-- sei von der Beschwerdef�hrerin 2 an die F.________ AG �berwiesen worden. Die Beschwerdef�hrerin 2 selbst habe somit die Kosten f�r den Erwerb des Aktienmantels der E.________ AG aufgebracht. Im Jahresabschluss per 31. Dezember 2008 sei unter "Nichteinbezahltes Aktienkapital" und "Aktienkapital C.________" per 28. Dezember 2008 der Betrag von Fr. 25'000.-- verbucht worden. Gleichzeitig sei unter der Rubrik "Aktienkapital" als Saldovortrag "Aktienkapital C.________" Fr. 25'000.-- ins Haben gebucht worden (Klagebeilage 8). In der Bilanz per 31. Dezember 2009 (Klagebeilage 9) sei das im Vorjahr nicht einbezahlte Aktienkapital von Fr. 50'000.-- auf Fr. 0.-- gesetzt worden. Parallel sei unter den Aktiven eine "Darlehensforderung gegen�ber Aktion�r C.________" bilanziert. Damit gehe aus der Bilanz per 31. Dezember 2009 hervor, dass der Beschwerdegegner ein Aktion�r der Beschwerdef�hrerin 2 sei.
�Die Vorinstanz schloss sich dieser Beurteilung an, dass die Aktien der Beschwerdef�hrerin 2 aufgrund der Bilanz und dem Jahresabschluss per 31. Dezember 2008 zur H�lfte dem Beschwerdegegner geh�rten und die am 15. August 2011 in dessen Abwesenheit gefassten Beschl�sse daher nichtig seien. Dass die Aktien seit dem 31. Dezember 2008 auf den Beschwerdef�hrer 1 �bertragen worden w�ren, gehe nirgends hervor. Ein im erstinstanzlichen Verfahren in Aussicht gestelltes Aktienzertifikat sei von der Beschwerdef�hrerin 2 bis heute nicht eingereicht worden. Dass die F.________ AG immer noch Aktion�rin der Gesellschaft sei, bringe die Beschwerdef�hrerin 2 im Berufungsverfahren erstmals vor. Erstinstanzlich habe sie noch geltend gemacht, eine G.________ AG sei Aktion�rin der Gesellschaft. Weshalb nun vorgebracht werde, dass nicht die G.________ AG, sondern die F.________ AG Aktion�rin der Gesellschaft sei, sei in keiner Weise nachvollziehbar, und dieses Novum sei im Berufungsverfahren ohnehin nicht mehr zu h�ren.
2.2.4.1.�Aufgrund dieser Erw�gungen ist die Vorinstanz klar und eindeutig zum Beweisergebnis gelangt, der Beschwerdef�hrer 1 sei im Zeitpunkt des strittigen Generalversammlungsbeschlusses nicht Alleinaktion�r der Gesellschaft gewesen. Entgegen den Zweifeln der Beschwerdef�hrerin 2 liegt damit kein offenes Beweisergebnis vor, weshalb die Frage der Beweislastverteilung gegenstandslos ist (BGE 134 II 235 E. 4.3.4 S. 241; 130 III 591 E. 5.4 S. 602) und die R�ge, die Vorinstanz habe durch falsche Beweislastverteilung Art. 8 ZGB verletzt, ins Leere st�sst.
2.2.4.2.�Die Beschwerdef�hrerin 2 bringt sodann nichts vor, was die vorstehend dargestellte Beweisw�rdigung der Vorinstanz als willk�rlich erscheinen liesse. Die Vorinstanz folgte nach dem Ausgef�hrten der nachvollziehbaren erstinstanzlichen Beurteilung, welcher die Beschwerdef�hrerin 2 nach den vorinstanzlichen Feststellungen im Berufungsverfahren nichts Substantielles entgegenzuhalten vermochte, soweit ihre Vorbringen nicht neu waren und �berhaupt geh�rt werden konnten. Wenn sie nun hier, ohne sich mit den Erw�gungen der Erst- und der Zweitinstanz auseinanderzusetzen, vorbringt, das Abst�tzen auf die Klagebeilagen 8 und 9 sei unhaltbar, weil es sich bei der Klagebeilage 8 um ein reines Kontoblatt per 31. Dezember 2008 und bei der Klagebeilage 9 um einen Bilanzauszug per 31. Dezember 2009 handle und diese nicht unterzeichneten und erst am 27./28. Juli 2011 von unbekannter Seite gedruckten Dokumente nicht geeignet seien, eine Aktion�rsstellung des Beschwerdegegners zu beweisen, geht sie fehl und kann sie nicht geh�rt werden; sie nimmt damit in rein appellatorischer Weise wiederum einen v�llig neuen, im kantonalen Verfahren noch nicht vertretenen Standpunkt ein und st�tzt sich dabei auf Sachverhaltselemente, zu denen die Vorinstanz keinerlei Feststellungen traf, ohne dazu Sachverhaltsr�gen zu substanziieren, die dem Bundesgericht allenfalls eine Erg�nzung der tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz erlauben k�nnten (vgl. dazu die Hinweise in vorstehender Erw�gung 2.2.3 in fine).
�Ferner macht die Beschwerdef�hrerin 2 geltend, es gelinge dem Beschwerdegegner von vornherein nicht, seine Aktion�rsstellung zu beweisen; das Aktienkapital der Gesellschaft sei in 100 Inhaberaktien aufgeteilt, bei denen es sich um Wertpapiere handle, weshalb ein von den Inhaberaktien losgel�ster Aktion�rsanspruch nicht bestehe; der Beschwerdegegner habe weder Inhaberaktien noch ein Aktienzertifikat noch ein Aktienbuch eingereicht. Auch darauf kann mangels Grundlage in den vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen nicht eingetreten werden. Im kantonalen Verfahren wurde nach dem angefochtenen Entscheid nie thematisiert, dass der Beschwerdegegner (und auch der Beschwerdef�hrer 1) sich nicht durch die Vorlage entsprechender Urkunden als Aktion�r der Gesellschaft legitimiert habe (vgl. dazu Art. 689a Abs. 2 OR), und die Vorinstanz traf dementsprechend keine Feststellungen dar�ber, ob solche Urkunden �berhaupt existieren. In kleineren Gesellschaften kommt es indessen zuweilen vor, dass keine Aktientitel ausgestellt wurden (vgl. Peter B�ckli, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, � 12 Rz. 130; Hans-Peter Schaad, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 4. Aufl. 2012, N. 17 zu Art. 689a OR). Sodann schliesst ein Eintrag (bzw. Nichteintrag) in ein allenfalls bestehendes Aktienbuch den Gegenbeweis nicht aus (Schaad, a.a.O., N. 13 zu Art. 689a OR), so dass eine davon abweichende Beweisw�rdigung nicht von vornherein unhaltbar w�re.
2.2.4.3.�Dass die Generalversammlungsbeschl�sse vom 15. August 2011 nichtig sind, wenn vom Beweisergebnis der Vorinstanz ausgegangen wird, stellt die Beschwerdef�hrerin 2 zu Recht nicht in Frage (vgl. Art. 706b OR; BGE 137 III 460 E. 3.3.2 S. 465 f.; B�ckli, a.a.O., � 16 Rz. 174; Forstmoser/ Meier-Hayoz/Nobel, a.a.O., � 25 Rz. 117 ff.). Ebenso zieht sie zu Recht nicht in Zweifel, dass die Nichtigkeit eines Generalversammlungsbeschlusses jederzeit geltend gemacht werden kann und daher bei Nichtigkeit der Beschl�sse vom 15. August 2011 der Frage einer Einhaltung der zweimonatigen Klagefrist nach Art. 706a Abs. 1 OR keine Bedeutung zukommt.
2.2.5.�Die Beschwerdef�hrerin 2 r�gt allerdings weiter, die Vorinstanz habe in diesem Zusammenhang zu Unrecht verneint, dass die Erstinstanz ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt habe, indem die Erstinstanz die Eingaben der Beschwerdef�hrerin 2 als nicht erfolgt betrachtet habe, weil der Beschwerdef�hrer 1 f�r die Beschwerdef�hrerin 2 stets nur kollektivzeichnungsberechtigt und daher nicht alleine befugt gewesen sei, einen Rechtsanwalt mit ihrer Vertretung zu beauftragen. Ebenfalls zu Unrecht habe die Vorinstanz in einer Eventualbegr�ndung die Heilung einer allf�lligen Geh�rsverletzung im vorinstanzlichen Verfahren angenommen.
�Ob die Vorinstanz eine Geh�rsverletzung seitens der Erstinstanz zu Unrecht verneinte, kann offen bleiben, wenn sie zu Recht eine Heilung einer allf�lligen Geh�rsverletzung bejahte, was zun�chst zu pr�fen ist.
�Die Beschwerdef�hrerin 2 bringt dazu vor, f�r die G�ltigkeit des Universalversammlungsbeschlusses vom 15. August 2011 komme es einzig darauf an, ob mit dem dort anwesenden Beschwerdef�hrer 1 alle Aktien der Gesellschaft vertreten gewesen seien. Im erstinstanzlichen Verfahren w�re daher umfassend zu �berpr�fen gewesen, ob der Beschwerdef�hrer 1 im Zeitpunkt der Beschlussfassung alleiniger Aktion�r war. Dies habe die Erstinstanz unterlassen, indem sie die Eingaben der Beschwerdef�hrerin 2 als nicht erfolgt betrachtet und auf die Abnahme der form- und fristgerecht angebotenen Beweise, namentlich auf die Durchf�hrung einer einl�sslichen Befragung der Parteien zur Herleitung der Aktion�rsstellung im Rahmen einer Parteiverhandlung, verzichtet und allein aufgrund der Akten entschieden habe. Um eine Heilung der Geh�rsanspr�che �berhaupt diskutieren zu k�nnen, w�re vor zweiter Instanz die Durchf�hrung einer Parteiverhandlung mit Abnahme der fristgerecht unterbreiteten Beweise erforderlich gewesen. Indessen habe auch die Vorinstanz ihren Entscheid allein aufgrund der Akten gef�llt. Eine Nachholung des erstinstanzlich vers�umten Beweisverfahrens, namentlich durch einl�ssliche Befragung der Parteien zu den Aktion�rsrechten, sei nicht erfolgt.
�Mit den vorstehend dargestellten R�gen legt die Beschwerdef�hrerin 2 nicht rechtsgen�gend dar (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 V 136 E. 1.1; 138 I 171 E. 1.4; 136 I 65 E. 1.3.1; 134 II 244 E. 2.1/2.2; 133 III 439 E. 3.2 S. 444), dass die Vorinstanz eine Geh�rsverletzung zu Unrecht als geheilt betrachtet h�tte. Sie �bergeht, dass die Erstinstanz die Eingaben der Beschwerdef�hrerin 2 materiell nicht unber�cksichtigt gelassen hatte. Aus den Erw�gungen der Erstinstanz ergibt sich, dass diese schon aufgrund der Parteivorbringen und der vorgelegten Urkunden und in antizipierter W�rdigung anerbotener Beweise (vgl. dazu BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157; 130 II 425 E. 2.1 S. 429; 130 III 591 E. 5.4 S. 602; 122 III 219 E. 3c S. 223 f.) zur �berzeugung kam, der Beschwerdegegner sei im Zeitpunkt der Generalversammlung vom 15. August 2011 Aktion�r der Beschwerdef�hrerin 2 und der Beschwerdef�hrer 1 nicht Alleinaktion�r gewesen. Dass die Beschwerdef�hrerin 2 im vorinstanzlichen Verfahren ger�gt h�tte, die Erstinstanz h�tte dadurch ihren aus dem rechtlichen Geh�r fliessenden Anspruch auf Abnahme der Beweise im Rahmen einer Parteiverhandlung verletzt, l�sst sich den verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht entnehmen und die Beschwerdef�hrerin 2 erhebt dazu keine Sachverhaltsr�ge, die dem Bundesgericht diesbez�glich eine Erg�nzung des festgestellten Prozesssachverhalts erlauben k�nnte (vgl. dazu BGE 140 III 16 E. 1.3.1). Die R�ge, dass die Vorinstanz es als Voraussetzung einer Heilung der von ihr festgestellten Geh�rsverletzung unterlassen habe, ein Beweisverfahren mit Parteibefragung nachzuholen, geht daher fehl und kann vorliegend nicht geh�rt werden. Es ist damit nicht dargetan, dass die Vorinstanz zu Unrecht annahm, eine allf�llige Geh�rsverletzung sei im Berufungsverfahren geheilt worden (vgl. dazu: BGE 137 I 195 E. 2.3; 136 V 117 E. 4.2.2.2 S. 126 f.; 133 I 201 E. 2.2 S. 204 f.).
2.2.6.�Somit ist festzustellen, dass der Beschwerdef�hrer 1 nie einziger bzw. einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin 2 geworden und zu keinem Zeitpunkt befugt war, durch Einzelunterschrift einen Rechtsvertreter zu deren Vertretung vor Gerichten zu bevollm�chtigen. Auf die von Rechtsanwalt Lauper gest�tzt auf die vom Beschwerdef�hrer 1 allein ausgestellte Vollmacht namens der Beschwerdef�hrerin 2 eingereichte Beschwerde ist demnach nicht einzutreten. Die Ansetzung einer Nachfrist im Sinne von Art. 42 Abs. 5 BGG zur Nachreichung einer rechtsgen�genden Vollmacht bzw. zur Genehmigung der Vollmacht durch einen weiteren Zeichnungsberechtigten (den Beschwerdegegner) w�re unter den gegebenen Umst�nden offensichtlich zwecklos und kann unterbleiben.
Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1 ist teilweise zul�ssig
2.3.�Zur Zul�ssigkeit der Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1, mit der sich dieser gegen die Kostenauflage zu seinen Lasten im kantonalen Verfahren wendet, ergibt sich folgendes:
2.3.1.�Es springt ins Auge, dass auf dem Rubrum der von F�rsprecher D.________ eingereichten kantonalen Berufungsschrift nur die Beschwerdef�hrerin 2 als Berufungskl�gerin, nicht aber der Beschwerdef�hrer 1 als Berufungskl�ger aufgef�hrt ist. Eine Teilnahme des Beschwerdef�hrers 1 am vorinstanzlichen Verfahren ist aber Voraussetzung daf�r, dass er vor Bundesgericht die Kostenverlegung durch die Erstinstanz zu seinen Lasten anfechten kann. Denn zur Beschwerde in Zivilsachen ist nur berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat (Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG; Urteil 5A_577/2010 vom 18. Oktober 2010 E. 1.2/1.3, SJ 2011 I S. 101). Es ist demnach zu pr�fen, ob der Beschwerdef�hrer 1 am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat.
2.3.1.1.�Die Vorinstanz f�hrte zur Prozessgeschichte aus, die "Berufungskl�ger" (d.h. die vorliegenden Beschwerdef�hrer 1 und 2) h�tten gegen das Urteil des Kantonsgerichts vom 10. Dezember 2013 bei ihr Berufung eingereicht. Sie f�hrte den Beschwerdef�hrer 1 in ihrem Urteilsrubrum als Berufungskl�ger 2 auf und wies seine Berufung in Bezug auf die Kosten- und Entsch�digungsfolgen des erstinstanzlichen Urteils materiell ab.
�Soweit die Vorinstanz feststellte, der Beschwerdef�hrer 1 habe bei ihr gegen den erstinstanzlichen Kostenentscheid Berufung eingelegt, widerspricht dies indessen klar der Aktenlage. Wie sich aus den vorinstanzlichen Akten ergibt, wurde die Berufung an die Vorinstanz gegen das erstinstanzliche Urteil, in dessen Rubrum nur die Beschwerdef�hrerin 2 und der Beschwerdegegner als Parteien aufgef�hrt sind, allein im Namen der Beschwerdef�hrerin 2 eingereicht. Unter Formelles (Ziffer II./3.) wurde dabei folgendes ausgef�hrt:
Die Berufungskl�gerin [heutige Beschwerdef�hrerin 2] ist durch den angefochtenen Entscheid einerseits dadurch beschwert, dass der abgew�hlte Verwaltungsrat C.________ [heutiger Beschwerdegegner] wieder in der Verwaltung Einsitz nimmt, obwohl dann eine Pattsituation entstehen wird, und andererseits liegt eine indirekte Beschwer vor, denn sie hat A.________ [heutiger Beschwerdef�hrer 1] die Kosten f�r Gericht und die Parteientsch�digung zu verg�ten. Es w�re �berspitzter Formalismus, wenn nun A.________ wegen eines Betrages von Fr. 5'283.00 separat eine Beschwerde einreichen m�sste."
Der Beschwerdegegner beantragte in der Berufungsantwort, es sei auf die Berufung der Beschwerdef�hrerin 2 bez�glich der Ziffern 2 und 3 des erstinstanzlichen Entscheides (Kostenauflage zu Lasten des Beschwerdef�hrers 1) nicht einzutreten, da die Beschwerdef�hrerin 2 durch den Kostenbeschluss nicht beschwert sei. Er bestritt, dass es �berspitzt formalistisch w�re, vom Beschwerdef�hrer 1 zu verlangen, selber ein Rechtsmittel gegen die Kostenauflage zu erheben. Ferner machte er (vorsorglich) geltend, die Berufung sei bez�glich der erstinstanzlichen Kosten- und Entsch�digungsfolgen nicht als solche des Beschwerdef�hrers 1 entgegenzunehmen, da das Vorgehen, auf ein Rechtsmittel in dessen Namen zu verzichten, bewusst gew�hlt worden sei, wie vom Rechtsvertreter dokumentiert werde. Diesen Ausf�hrungen wurde in der - wiederum einzig im Namen der Beschwerdef�hrerin 2 eingereichten - Replik nicht widersprochen.
2.3.1.2.�Ein Rechtsmittelverfahren darf nicht von Amtes wegen eingeleitet werden, sondern immer nur auf Antrag einer Partei, da es in der Disposition der Parteien steht, ob (in ihrem Namen) ein Rechtsmittel ergriffen werden soll (Art. 58 ZPO; BGE 137 III 617 E. 4.5.3 S. 620; Sutter-Somm/von Arx, in Sutter-Somm und andere [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 2. Aufl. 2013, N. 31 zu Art. 58 ZPO; Christoph Hurni, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012, N. 8 und 12 zu Art. 58 ZPO). Der vom Beschwerdef�hrer 1 mandatierte Rechtsvertreter erhob nach dem Dargelegten nur namens der Beschwerdef�hrerin 2 Berufung gegen den Entscheid des Kantonsgerichts vom 10. Dezember 2013 und erkl�rte klar, der Beschwerdef�hrer 1 verzichte darauf, separat Beschwerde zu erheben. Danach h�tte die Vorinstanz nicht von einer Rechtsmittelerhebung des Beschwerdef�hrers 1 ausgehen, ihn nicht als Berufungskl�ger in das Rubrum ihres Entscheids aufnehmen und die von ihm vermeintlich erhobene Berufung nicht materiell abweisen d�rfen. Dies umso mehr, als der Beschwerdegegner sich dagegen verwahrt hatte, dass die Berufung mit Bezug auf die Kostenfolgen des erstinstanzlichen Verfahrens als solche des Beschwerdef�hrers 1 entgegen genommen w�rde und dem in der nachfolgenden Replik nicht widersprochen wurde.
2.3.1.3.�Nach dem Dargelegten ist festzustellen, dass sich der Beschwerdef�hrer 1 bewusst nicht formell am vorinstanzlichen Verfahren beteiligte und die Kostenauflage zu seinen Lasten im kantonsgerichtlichen Urteil nicht in eigenem Namen anfocht. Seine indirekte Beteiligung als Auftraggeber des Rechtsvertreters der als Rechtsmittelkl�gerin auftretenden Beschwerdef�hrerin 2 gilt selbstverst�ndlich nicht als Beteiligung von ihm selber im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG. Auf seine Beschwerde ist daher insoweit nicht einzutreten, als sie sich gegen die Abweisung der Berufung bez�glich der Ziffern 2 und 3 des erstinstanzlichen Urteils richtet.
2.3.2.�Es bleibt die Zul�ssigkeit der Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1 zu pr�fen, soweit sich diese gegen die Kostenauflage f�r das vorinstanzliche Verfahren richtet.
2.3.2.1.�Die Auflage der vorinstanzlichen Kosten zu seinen Lasten kann der Beschwerdef�hrer 1, anders als den erstinstanzlichen Kostenentscheid, nur im vorliegenden Beschwerdeverfahren anfechten, weshalb er unabh�ngig davon zur Beschwerde zuzulassen ist, ob er sich im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG am vorinstanzlichen Verfahren beteiligte.
2.3.2.2.�Im vorinstanzlichen Berufungsverfahren, in dem die strittige Kostenauflage erfolgte, war auch die Hauptsache mit einem die Grenze von Fr. 30'000.-- nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG �bersteigenden Streitwert strittig. Demnach ist der Streitwert der Hauptsache auch f�r die Zul�ssigkeit der Beschwerde massgebend, mit der nur der Kosten- und Entsch�digungspunkt des vorinstanzlichen Entscheids angefochten wird (BGE 137 III 47 E. E. 1.2.2; Urteil 4D_54/2013 vom 6. Januar 2014 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 140 III 30 mit Hinweisen). Dies gilt ungeachtet des Umstands, dass der Beschwerdef�hrer 1 in jenem Verfahren nicht selber Partei war (vgl. Urteil 4A_150/2013 vom 11. Februar 2014 E. 1.1). Die Beschwerde in Zivilsachen des Beschwerdef�hrers 1 ist unter diesem Gesichtspunkt zul�ssig.
2.3.2.3.�Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde an das Bundesgericht ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich die beschwerdef�hrende Partei grunds�tzlich nicht darauf beschr�nken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 490). Rechtsbegehren, die auf einen Geldbetrag lauten, m�ssen beziffert werden (BGE 134 III 235 E. 2 S. 236 f. mit Hinweis). Unklare Rechtsbegehren sind unter Ber�cksichtigung der Beschwerdebegr�ndung nach dem Vertrauensprinzip auszulegen (BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 136; 133 II 409 E. 1.4.2; 123 IV 125 E. 1; 105 II 149 E. 2a). Es gen�gt, wenn aus der Beschwerdebegr�ndung klar hervorgeht, in welchem Sinne der angefochtene Entscheid abge�ndert werden soll (BGE 134 III 235 E. 2 S. 236 f. mit Hinweis).
�Was die vorinstanzlichen Gerichtskosten angeht, beantragt der Beschwerdef�hrer 1, diese seien vollumf�nglich dem Beschwerdegegner bzw. der Gerichtskasse des Kantons Nidwalden aufzuerlegen. Auch wenn er diesen Antrag nicht beziffert, kann darin dennoch ein hinreichendes Begehren auf Neuverlegung der Gerichtskosten gesehen werden, da diese von der Vorinstanz betragsm�ssig festgelegt wurden.
�Auch soweit der Beschwerdef�hrer 1 beantragt, der Kanton Nidwalden, eventuell der Beschwerdegegner sei zu verurteilen, ihm bzw. den Beschwerdef�hrern eine Parteientsch�digung zu bezahlen, stellt er keinen bezifferten Antrag. Insoweit l�sst sich ein solcher auch nicht der Beschwerdebegr�ndung in Verbindung mit dem angefochtenen Urteil entnehmen. Mit Blick auf den Verfahrensausgang kann hier indessen offen bleiben, ob der Beschwerdef�hrer 1 dem Bundesgericht insoweit trotz unterlassener Bezifferung ein rechtsgen�gendes Rechtsbegehren unterbreitet hat (vgl. dazu Urteil 4D_99/2014 vom 30. M�rz 2015 E. 1.1 mit Hinweisen).
2.3.2.4.�Ist ein Beschwerdef�hrer zur Anfechtung in der Sache selber nicht legitimiert oder hat er kein aktuelles Interesse mehr an der Anfechtung des Hauptsachenentscheids, kann er zwar dennoch gegen den Kostenentscheid Beschwerde f�hren, soweit er durch diesen pers�nlich und unmittelbar in seinen Interessen betroffen wird (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Die Belastung mit Kosten verschafft ihm indes nach der Rechtsprechung keine M�glichkeit, indirekt �ber den Kostenentscheid eine �berpr�fung des Entscheids in der Hauptsache zu erlangen. Daher kann er nur geltend machen, die Kostenverlegung sei aus einem anderen Grund als dem blossen Umstand, dass er in der Hauptsache unterlag bzw. dass diese falsch entschieden worden sei, verfassungs- oder bundesrechtswidrig (vgl. die unter dem aOG ergangenen BGE 129 II 297 E. 2.2; 100 Ia 298 E. 4 S. 298 f.; unter dem BGG: Urteile 4A_576/2014 vom 25. M�rz 2015 E. 1.3.2; 4A_364/2014 vom 18. September 2014 E. 1.2.2; 4A_352/2011 vom 5. August 2011 E. 2, je mit Hinweisen).
�Es ist unbestritten und zutreffend, dass im Rahmen des erstinstanzlichen Klageverfahrens betreffend Nichtigerkl�rung von Beschl�ssen der Generalversammlung der Beschwerdef�hrerin 2 einzig diese Gesellschaft passivlegitimiert war (vgl. dazu Urteil 4P.331/2006 vom 5. Juni 2007 E. 4.2.3). Demzufolge w�re an sich auch einzig sie legitimiert gewesen, gegen den erstinstanzlichen Entscheid in der Hauptsache betreffend Nichtigerkl�rung der Beschl�sse vom 15. August 2011 Rechtsmittel zu ergreifen, nicht dagegen der Beschwerdef�hrer 1, und ist dieser insoweit auch nicht zur Beschwerdef�hrung vor Bundesgericht legitimiert, zumal er als behaupteter Aktion�r nicht als Nebenintervenient am Prozess teilgenommen hatte, was ihm allenfalls das Recht verliehen h�tte, Rechtsmittel zu ergreifen (Art. 76 Abs. 1 ZPO). Der vorliegende Fall ist allerdings insoweit besonders gelagert, als die kantonalen Instanzen die Verfahrenskosten dem Beschwerdef�hrer 1 als einem Dritten auferlegten, der am Verfahren nicht beteiligt war, wenn er auch im Hintergrund, insbesondere als (nicht befugter) Auftraggeber des Rechtsvertreters der Beschwerdef�hrerin 2, agiert haben mag. Es ist fraglich, inwieweit die vorstehend dargestellte Rechtsprechung, wonach die nicht sachlegitimierte Partei die Anfechtung der Kostenfolgen nicht mit dem Argument begr�nden kann, die Hauptsache sei unrichtig entschieden worden, in einem solchen Fall angewendet werden kann. Wenn, wie hier, die Beurteilung der Hauptsache die Ausgangslage f�r die Kostenverteilung schafft und die Kosten einem Dritten auferlegt werden, der im Prozess nicht Partei sein und demnach keinen Einfluss auf den Sachentscheid des Gerichts nehmen konnte, muss ihm wohl eine Rechtsmittelm�glichkeit er�ffnet werden, um die Beurteilung der Hauptsache im Rahmen der Anfechtung der Kostenfolgen vorfrageweise zu r�gen. Ansonsten bliebe ihm insoweit jeglicher Rechtsschutz versagt.
�Wie es sich damit schlussendlich verh�lt und ob vorliegend auf die R�gen des Beschwerdef�hrers 1 einzutreten ist, soweit damit eine bundesrechtswidrige Beurteilung der Hauptsache (G�ltigkeit der Generalversammlungsbeschl�sse vom 15. August 2011 in formeller und materieller Hinsicht) behauptet wird, die Ausgangspunkt f�r die vorinstanzliche Kostenverlegung bildet (konkret die Vorinstanz habe in diesem Zusammenhang zu Unrecht eine Geh�rsverletzung durch die Erstinstanz verneint bzw. unzul�ssigerweise die Heilung einer Geh�rsverletzung angenommen und zu Unrecht auf Nichtigkeit der Generalversammlungsbeschl�sse vom 15. August 2011 erkannt), kann hier allerdings offen bleiben. Denn die entsprechenden Vorbringen, die von der Beschwerdef�hrerin 2 im vorliegenden Beschwerdeverfahren in identischer Form erhoben wurden, haben sich ohnehin schon als unbegr�ndet erwiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. Es kann dazu auf die vorstehenden Erw�gungen 2.2.4 und 2.2.5 verwiesen werden.
2.3.2.5.�Mit diesen Einschr�nkungen ist in der nachfolgenden Erw�gung 3 auf die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1 gegen die Kostenauflage im vorinstanzlichen Verfahren - unter Vorbehalt einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 86 E. 2 S. 89, 115 E. 2 S. 116 sowie die Verweise in vorstehender Erw�gung 2.2.5) - einzutreten.
�Belastung des Beschwerdef�hrers 1 mit den Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens
Die Vorinstanz legte dem Beschwerdef�hrer 1 gest�tzt auf Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO pers�nlich s�mtliche zweitinstanzlichen Verfahrenskosten auf. Sie f�hrte dazu aus, der Beschwerdef�hrer 1 habe mit seinem Verhalten den ganzen Prozess zu verantworten. Er sei nie einzelzeichnungsberechtigt (recte wohl: Alleinaktion�r der Beschwerdef�hrerin 2) gewesen. Es sei offensichtlich, dass er sich nicht f�r die Interessen der Gesellschaft, sondern ausschliesslich f�r seine eigenen eingesetzt habe. Der Beschwerdegegner seinerseits habe nicht gegen den Beschwerdef�hrer 1 klagen k�nnen, sondern habe gegen die Beschwerdef�hrerin 2 vorgehen m�ssen, da diese zwingend passivlegitimiert gewesen sei. Bei dieser Sachlage w�re es �usserst unbillig gewesen, die Kosten f�r das Verfahren betreffend Anfechtung der Generalversammlungsbeschl�sse der Gesellschaft (Beschwerdef�hrerin 2) aufzuerlegen.
�Der Beschwerdef�hrer 1 bringt dagegen vor, die R�gen, mit denen die Unhaltbarkeit des erstinstanzlichen Kostenschlusses aufgezeigt worden sei, f�hrten auch zur Aufhebung des vorinstanzlichen Kostenschlusses.
�Dieser Verweis taugt von vornherein nur zur Begr�ndung seiner Beschwerde im vorliegend zu beurteilenden Punkt, soweit die Ausf�hrungen auf die verwiesen wird und die vorliegend nicht zu beurteilen waren (Erw�gung 2.3.1 vorne), nicht speziell die Kostenauflage im erstinstanzlichen Verfahren beschlagen und sich daher ohne weiteres auf die Kostenauflage im zweitinstanzlichen Verfahren beziehen lassen (vgl. im �brigen auch die vorstehende Erw�gung 2.3.2.4).
3.1.�Dies ist von vornherein nicht der Fall, soweit der Beschwerdef�hrer 1 r�gt, der Kostenspruch verletze die Dispositionsmaxime, da der Beschwerdegegner keinen entsprechenden Antrag gestellt habe. Ferner, soweit er geltend macht, die Kostenauflage, ohne ihn vorher dazu anzuh�ren, verletzte seinen Geh�rsanspruch, nachdem die Kostenauflage an ihn im erstinstanzlichen Verfahren nicht thematisiert worden sei.
3.2.�Auch eine weitere Geh�rsr�ge, die damit begr�ndet wird, dass die Vorinstanz den Geh�rsanspruch des Beschwerdef�hrers 1 verletzt habe, indem sie die erstinstanzliche Kostenauflage, ohne ihn anzuh�ren statt (wie die Erstinstanz) auf Art. 108 ZPO unter �berraschender Rechtsanwendung auf Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO gest�tzt habe, bezieht sich einzig auf die erstinstanzliche Kostenauflage und kann nicht ohne weiteres auf das vorinstanzliche Verfahren �bertragen werden.
�Unabh�ngig davon ist festzuhalten, dass eine Kostenauflage zu Lasten des Beschwerdef�hrers 1 im vorinstanzlichen Verfahren thematisiert war, nachdem der Beschwerdegegner in der Berufungsantwort einen entsprechenden Berufungsantrag gestellt hatte. Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen kann in dieser Situation offensichtlich nicht von einer �berraschenden Rechtsanwendung gesprochen werden, mit welcher der Beschwerdef�hrer 1 nicht h�tte rechnen m�ssen und zu der er eigens h�tte angeh�rt werden m�ssen, wenn die Vorinstanz ihre Kostenauflage auf Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO statt, wie die Erstinstanz, auf Art. 108 ZPO st�tzte (vgl. dazu BGE 130 III 35 E. 5 S. 39; 126 I 19 E. 2c/aa S. 22).
3.3.�Der Beschwerdef�hrer 1 r�gt sodann, die Vorinstanz habe Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO verletzt, indem sie die Kostenauflage an ihn auf diese Bestimmung gest�tzt habe, obwohl er im erstinstanzlichen Verfahren nicht Partei gewesen sei und die genannte Bestimmung eine Kostenauflage an Dritte nicht zulasse. Diese R�ge l�sst sich auch auf die vorinstanzliche Kostenverlegung beziehen, nachdem sich ergeben hat, dass der Beschwerdef�hrer 1 (auch) im vorinstanzlichen Verfahren nicht Partei war. Sie erweist sich �berdies als begr�ndet.
�Art. 106 ZPO sieht als Regel die Kostenverteilung unter den Prozessparteien nach ihrem Obsiegen und Unterliegen im Prozess vor (vgl. BGE 140 III 30 E. 3.5 S. 34, 501 E. 4.1.1; 139 III 475 E. 3.3 S. 475). Im Anschluss daran erlaubt die Bestimmung von Art. 107 ZPO, aus besonderen Gr�nden vom Unterliegerprinzip abzuweichen, wobei Art. 107 Abs. 1 lit. f eine solche abweichende Kostenverteilung erm�glicht, wenn "andere besondere Umst�nde" (als die in lit. a - e aufgez�hlten) vorliegen, die eine Verteilung nach dem Ausgang des Verfahrens als unbillig erscheinen lassen. Auch kommt aus Billigkeitsgr�nden die Kostenauflage an den Kanton in Betracht (Art. 107 Abs. 2 ZPO), wenn die zur Kassation und R�ckweisung f�hrenden M�ngel, wie etwa eine Rechtsverz�gerung, weder einer Partei noch Dritten angelastet werden k�nnen (BGE 139 III 358 E. 3 S. 360; Urteil 4A_364/2013 vom 5. M�rz 2014 E. 15.4).
�Weder der Wortlaut von Art. 107 ZPO noch seine systematische Stellung im Gesetz als Ausnahmebestimmung im Anschluss an den in Art. 106 ZPO statuierten Grundsatz, dass die Kosten unter den Verfahrensparteien nach dem Erfolgsprinzip verteilt werden, erlauben den Schluss, dass diese Ausnahmebestimmung auch als Grundlage f�r eine Kostenauflage an einen Dritten herangezogen werden kann. Anhaltspunkte daf�r lassen sich ebensowenig den Gesetzesmaterialien entnehmen (Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, BBl 2006 7221 S. 7298 zu Art. 105 EZPO; Denis Tappy, in: CPC, Code de proc�dure civile comment�, Bohnet und andere [Hrsg.], 2011, N. 2 zu Art. 107 ZPO) und eine entsprechende Auffassung wird, soweit ersichtlich, in der Literatur nirgends vertreten. Die Kommentatoren der ZPO nehmen vielmehr einhellig an, dass Art. 107 ZPO nur die Kostenverteilung unter den Prozessparteien regelt (so insbes. David Jenny, in Sutter-Somm und andere [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 2. Aufl. 2013, N. 24 zu Art. 107 ZPO; Alexander Fischer, in: Schweizerische Zivilprozessordnung, Baker & McKenzie [Hrsg.] 2010, N. 1 zu Art. 107 ZPO). Davon gehen auch verschiedene Autoren aus, die kritisieren, dass im Zuge der Inkraftsetzung der ZPO der Art. 756 Abs. 2 aOR aufgehoben wurde (AS 2010 1739 S. 1842), der bei einer Verantwortlichkeitsklage eines Aktion�rs auf Leistung an die Gesellschaft eine ermessensweise Auferlegung von Kosten, die nicht vom Beklagten zu tragen waren, an die Gesellschaft erm�glichte; denn Art. 107 ZPO erlaube es nicht, Kosten der Gesellschaft aufzuerlegen, weil diese in entsprechenden Verfahren gar nicht Partei sei (B�ckli, a.a.O., � 18 Rz. 232a; Jenny, a.a.O., N. 24 zu Art. 107 ZPO; Gericke/Waller, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 4. Aufl. 2012, N. 15a zu Art. 756 OR). Der Gesetzgeber nahm sich dieses Problems an und sieht die Einf�hrung einer neuen Spezialbestimmung (Art. 107 Abs. 1bis ZPO) vor, welche die Kostenauflage an einen Dritten erlaubt, indem sie dem Richter wieder die M�glichkeit einr�umt, die Prozesskosten bei Abweisung gesellschaftsrechtlicher Klagen, die auf Leistung an die Gesellschaft lauten, nach Ermessen auf die Gesellschaft und die klagende Partei zu verteilen (vgl. dazu Jenny, a.a.O., N. 24 zu Art. 107 ZPO; Gericke/Waller, a.a.O., N. 15a zu Art. 756 OR).
�Es ist damit festzuhalten, dass Art. 107 Abs. 1 ZPO einzig die vom Grundsatz gem�ss Art. 106 ZPO abweichende Verteilung der Kosten unter den Prozessparteien regelt. Die Vorinstanz h�tte dem Beschwerdef�hrer 1 als Drittem die Verfahrenskosten nicht gest�tzt auf diese Bestimmung auferlegen d�rfen.
3.4.�Dies f�hrt allerdings noch nicht zur Gutheissung der Beschwerde in diesem Punkt. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 140 V 136 E. 1.1; 135 III 397 E. 1.4; 130 III 136 E. 1.4 S. 140).
�Nachfolgend ist zu pr�fen, ob sich die von der Vorinstanz vorgenommene Kostenverlegung auf der Grundlage der von ihr festgestellten Tatsachen - entsprechend der im erstinstanzlichen Entscheid vom 10. Dezember 2013 vertretenen Auffassung - auf die Bestimmung von Art. 108 ZPO st�tzen l�sst und diesfalls im Ergebnis kein Bundesrecht verletzt.
3.4.1.�Nach Art. 108 ZPO hat unn�tige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat. Das Gesetz statuiert damit f�r unn�tige Kosten das Verursacherprinzip (Botschaft zur ZPO, a.a.O., S. 7298). Eine praktisch gleichlautende Bestimmung enth�lt bzw. enthielt Art. 66 Abs. 3 BGG und Art. 156 Abs. 6 aOG. Die dazu ergangene Rechtsprechung kann bei der Auslegung von Art. 108 ZPO ber�cksichtigt werden (so Tappy, a.a.O., N. 3 zu Art. 108 ZPO).
3.4.2.�Der Beschwerdef�hrer 1 stellt zu Recht nicht in Frage, dass gest�tzt auf diese Bestimmung mit ihrer offenen Umschreibung des Normadressaten ("wer"; im franz�sischen Gesetzestext: "� la charge de la personne"; im italienischen Text: "a carico di chi") auch Dritte, die nicht Parteien des Prozesses waren, zur Bezahlung von Prozesskosten verpflichtet werden k�nnen (vgl. dazu f�r viele: Fischer, a.a.O., N. 3 zu Art. 108 ZPO; Martin H. Sterchi, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], 2012, N. 1 zu Art. 108 ZPO; Viktor R�egg, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 2 zu Art. 108 ZPO; Tappy, a.a.O., N. 13 zu Art. 108 ZPO; Corboz, a.a.O., N. 17 ff. zu Art. 66 BGG). Er h�lt indessen daf�r, es sei dazu ein grobes Verschulden des Dritten erforderlich. �berdies k�nne Art. 108 ZPO nur f�r Kosten zur Anwendung kommen, die bei Wahrung der geh�rigen Sorgfalt vermeidbar gewesen w�ren, ohne dass sich am Ausgang des Verfahrens etwas ge�ndert h�tte, und die durch ein vorwerfbares Verhalten eines Dritten zus�tzlich zu den �blichen Prozesskosten entstanden seien. Um einen solchen Fall drehe es sich hier nicht, leite die Vorinstanz die Kostenpflicht des Beschwerdef�hrers 1 doch aus der Abhaltung einer Generalversammlung als angeblicher Aussenstehender (recte: ohne Anwesenheit s�mtlicher Aktion�re der Gesellschaft), mithin aus einem v�llig ausserhalb des Verfahrens stehenden Verhalten ab. Das Verfahren sei nicht vom Beschwerdef�hrer 1, sondern vom Beschwerdegegner eingeleitet worden. Somit k�nne er von vornherein nicht durch prozessuales Verhalten die gesamten Prozesskosten verursacht haben. Wenn �berhaupt, k�nnte nur die gegen obligationenrechtliche Bestimmungen verstossende Generalversammlung Haftungsfolgen ausl�sen, die indessen auf Art. 41 OR zu st�tzen w�ren und nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens seien.
3.4.3.�Der Begriff der unn�tigen Kosten wird im Gesetz nicht n�her umschrieben. Die Botschaft zur ZPO (a.a.O., S. 7298) nennt als Beispiele Kosten, die aufgrund von tr�lerischen Begehren oder weitschweifigen Eingaben entstehen. Anders als noch im Vorentwurf zur ZPO vorgesehen war, m�ssen die Prozesskosten, wie die Botschaft weiter pr�zisiert, nicht offensichtlich unn�tig sein.
�Es trifft zwar zu, dass unn�tige Kosten in erster Linie solche sind, die durch das Verhalten einer Partei oder Dritter innerhalb des Prozesses zu den �blicherweise bzw. ohnehin entstehenden Prozesskosten zus�tzlich hinzukommen (R�egg, a.a.O., N. 1 zu Art. 108 ZPO; Tappy, a.a.O., N. 11 zu Art. 108 ZPO; Sterchi, a.a.O., N. 4 ff. zu Art. 108 ZPO). Weder der Wortlaut mit der offenen Formulierung "unn�tige Prozesskosten" noch die Materialien zu Art. 108 ZPO (vgl. Botschaft zur ZPO, a.a.O., S. 7298; Tappy, a.a.O., N. 2 zu Art. 108 ZPO) bieten indessen eine Handhabe, den Begriff der unn�tigen Kosten in einem derart einschr�nkenden Sinn auszulegen, dass darunter nur solche Kosten zu verstehen w�ren. Lehre und Rechtsprechung, die sich mit Art. 108 ZPO und mit diesem �hnlichen Regelungen befassen, sind sich denn auch weitestgehend dar�ber einig, dass als unn�tige Kosten auch solche in Frage kommen, die von den Parteien oder von Dritten ausserhalb des Prozesses verursacht wurden, und dass sie auch die gesamten Prozesskosten umfassen k�nnen, insbesondere wenn das ganze Verfahren durch ein bestimmtes Verhalten ausserhalb des Prozesses veranlasst wurde (vgl. Urteile des Bundesgerichts 4A_150/ 2013 vom 11. Februar 2014 E. B.e und 4 [zu Art. 108 ZPO, Frage unumstritten]; 4F_15/2008 vom 20. November 2013 E. 2.3.2 und 2.3.3 [zu Art. 66 Abs. 3 BGG]; 2C_744/2009 vom 4. M�rz 2010 E. 4 und 5, StR 65/2010 S. 679, 682 [zu Art. 66 Abs. 3 BGG]; BGE 129 IV 206 E. 2 [zu Art. 156 Abs. 6 aOG]; 5P.167/2004 vom 3. Juni 2004 E. 3, SZZP 2005 S. 185 [zu � 120 Abs. 1 aZPO/LU]; Jenny, a.a.O., N 6 f. zu Art. 108 ZPO; Fischer, a.a.O., N. 8 zu Art. 108 ZPO; R�egg, a.a.O., N. 1 f. zu Art. 108 ZPO; Corboz, a.a.O., N. 18 zu Art. 66 BGG; Thomas Geiser, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 17 zu Art. 68 BGG; so scheinbar auch Tappy, a.a.O., N. 9, 11 und 15 zu Art. 108 ZPO; Frank/Str�uli/Messmer, Kommentar zur z�rcherischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 1997, N. 4 zu � 66 aZPO/ZH; Leuenberger/Uffer-Tobler, Kommentar zur Zivilprozessordnung des Kantons St. Gallen, 1999, N. 2b zu Art. 265 aZPO/SG; auf die M�glichkeit der Auferlegung der gesamten Kosten deutet auch die Botschaft zur ZPO, a.a.O., hin, wenn sie von tr�lerischen Begehren als Ursache spricht; a.M. Hans Schmid, in: ZPO, Oberhammer und andere [Hrsg.], 2. Aufl. 2014, N. 3 zu Art. 108 ZPO).
�Als f�r die Beurteilung des vorliegenden Falles illustrative Beispiele unn�tiger Kosten aus Rechtsprechung und Lehre sind insbesondere solche zu nennen, die in einem Prozess (bzw. einem Verfahren) entstehen,
- der f�r eine Gesellschaft von einem Anwalt gef�hrt wird, der durch einen nicht mehr vertretungsbefugten Verwaltungsrat mandatiert wurde (Urteil 4A_150/2013 vom 11. Februar 2014; Auferlegung der gesamten Kosten an diesen Verwaltungsrat, im bundesgerichtlichen Verfahren allerdings nur im internen Verh�ltnis);
- der von einem Anwalt aufgrund einer gef�lschten Vollmacht gef�hrt wurde, die von einem Dritten ohne Wissen der vertretenen Partei ausgestellt worden war (4F_15/2008 vom 20. November 2013 E. 2.3.2 und 2.3.3; vollumf�ngliche Kostenauflage zu Lasten des Dritten);
- der durch einen falsus procurator f�r eine Partei gef�hrt wird, die ihn nicht mandatiert hat (BGE 84 II 403 E. 2; s. auch Tappy, a.a.O., N. 15 zu Art. 108 ZPO; Corboz, a.a.O., N. 18 zu Art. 66 BGG; Sterchi, a.a.O., N. 2 zu Art. 108 ZPO; R�egg, a.a.O., N. 2 zu Art. 108 ZPO; Kostenauflage an den falsus procurator).
Der vorliegende Fall liegt wertungsm�ssig gleich. Der Beschwerdef�hrer 1 provozierte den erstinstanzlichen Prozess zwischen dem Beschwerdegegner und der Beschwerdef�hrerin 2, f�r die er unbefugterweise eine Anwaltsvollmacht ausstellte, indem er sich eine Alleinaktion�rsstellung der Beschwerdef�hrerin 2 anmasste - f�r deren Bestehen er nota bene keine ernsthaften Gr�nde vorbringen konnte (Erw�gung 2.2.4 vorne) - und indem er sich in der (rechtlich gar nicht stattgefundenen) Universalversammlung vom 15. August 2011 selber, unter Abwahl des Beschwerdegegners, zum alleinigen Verwaltungsrat der Gesellschaft w�hlte. In dieser Situation ist es grunds�tzlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz s�mtliche Prozesskosten als unn�tige Kosten betrachtete und sie dem Beschwerdef�hrer 1 statt der unterliegenden Beschwerdef�hrerin 2 auferlegte. Dass es nicht der Beschwerdef�hrer 1 bzw. der von ihm namens der Gesellschaft mandatierte Rechtsvertreter war, der den Prozess auf der Klageseite einleitete, ist nicht entscheidend.
�Die Kosten von der unterliegenden Beschwerdef�hrerin 2 tragen zu lassen, w�rde wirtschaftlich gesehen bedeuten, sie dem obsiegenden Beschwerdegegner als ihrem Aktion�r nach Massgabe seiner Beteiligung an der Gesellschaft aufzuerlegen. Dies erschiene, wie die Vorinstanz zutreffend erwog, offensichtlich unbillig. Da Art. 108 ZPO f�r die Kostenauflage an den Beschwerdef�hrer 1 als spezielle gesetzliche Grundlage herangezogen werden kann, besteht bei der gegebenen Konstellation kein Grund, die Prozesskosten der Gesellschaft aufzuerlegen und sie auf den Weg eines Schadenersatzprozesses zu verweisen, um sie vom Beschwerdef�hrer 1 gest�tzt auf Art. 41 OR zur�ckzufordern. Dieser Weg ist von ihr lediglich zu beschreiten, soweit sie den Ersatz eines durch den Prozess entstandenen Schadens fordert, der �ber die Prozesskosten hinausgeht (R�egg, a.a.O., N. 2 zu Art. 108 ZPO).
3.4.4.�Laut der Botschaft zur ZPO (a.a.O., S. 7298) ist f�r die Auferlegung unn�tiger Kosten an den Verursacher kein vorwerfbares Verhalten erforderlich. In der Lehre ist umstritten, ob dies auch f�r die Kostenauflage zulasten eines Dritten gilt, der nicht Verfahrenspartei ist (bejahend: R�egg, a.a.O., N. 1 zu Art. 108 ZPO; Sterchi, a.a.O., N. 4 zu Art. 108 ZPO; verneinend: Jenny, a.a.O., N. 4 zu Art. 108 ZPO; Tappy, a.a.O., N. 19 zu Art. 108 ZPO).
�Wie es sich damit verh�lt, kann vorliegend offen bleiben, da sich der Beschwerdef�hrer 1 unter den gegebenen Umst�nden jedenfalls ein vorwerfbares Verhalten zurechnen lassen muss. Wer sich, wie er, offensichtlich zu Unrecht eine Alleinaktion�rsstellung in einer Gesellschaft anmasst und unter krasser Verletzung aktienrechtlicher Grundbestimmungen eine Universalversammlung derselben im Sinne von Art. 701 OR durchf�hrt, um sich selber zum alleinigen Exekutivorgan zu w�hlen, verursacht die Kosten eines dadurch zwischen dem abgew�hlten Verwaltungsrat und der Gesellschaft veranlassten Prozesses offensichtlich in vorwerfbarer Weise.
3.4.5.�Die von der Vorinstanz vorgenommene Kostenverlegung l�sst sich damit auf die Bestimmung von Art. 108 ZPO st�tzen.
3.5.�Bei diesem Ergebnis spielt es f�r die Kostenverteilung keine Rolle, dass die Vorinstanz, soweit sie eine Geh�rsverletzung durch die Erstinstanz zu Unrecht verneint haben sollte, die Geh�rsverletzung im Berufungsverfahren geheilt hat. Hat der Beschwerdef�hrer 1 den Prozess als solchen und damit s�mtliche Kosten des Prozesses durch sein Verhalten als unn�tige Kosten im Sinne von Art. 108 ZPO verursacht, hat er grunds�tzlich auch solche Kosten zu tragen, die in diesem Prozess durch einen Verfahrensfehler einer Gerichtsinstanz entstanden sind, und f�llt unter den hier gegebenen Umst�nden insbesondere eine Kostenauflage an den Kanton Nidwalden gest�tzt auf Art. 107 Abs. 2 ZPO ausser Betracht. Dies gilt umso mehr als die Geh�rsverletzung im vorliegenden Verfahren von vornherein nicht den Beschwerdef�hrer 1 betreffen konnte, der im erstinstanzlichen Verfahren gar nicht Prozesspartei war, sondern nur die Beschwerdef�hrerin 2.
3.6.�Nach dem Ausgef�hrten ist die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1 abzuweisen, soweit sie sich gegen die Auflage der Kosten des Berufungsverfahrens vor der Vorinstanz richtet und auf die dazu erhobenen R�gen eingetreten werden kann.
Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1 ist somit abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Auf die Beschwerde der Beschwerdef�hrerin 2 ist nicht einzutreten.
�Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind, soweit sie die Beschwerde der Beschwerdef�hrerin 2 betreffen, aus den gleichen Gr�nden, welche die Auflage der vorinstanzlichen Kosten an den Beschwerdef�hrer 1 rechtfertigen (Erw�gungen 3.4 und 3.5 vorne), vollumf�nglich von demselben zu tragen (Art. 66 Abs. 3 BGG). Eine entsprechende Kostenauflage war vom Beschwerdegegner im �hnlich gelagerten Parallelverfahren 4A_93/2015 beantragt worden. Von der Gelegenheit, sich dazu im Rahmen seiner Replik zu �ussern, machte der Beschwerdef�hrer 1 keinen Gebrauch. Unter diesen Umst�nden rechtfertigt es sich, darauf zu verzichten, dem Beschwerdef�hrer 1 im vorliegenden Verfahren eigens Gelegenheit zur Stellungnahme zu dieser Frage einzur�umen, die sich ohnehin f�r das vorinstanzliche Verfahren in gleicher Weise stellte und vorstehend (Erw�gungen 3.4 und 3.5) unter Ber�cksichtigung aller Einwendungen des Beschwerdef�hrers 1 beurteilt wurde. Hinsichtlich seiner eigenen Beschwerdef�hrung wird der Beschwerdef�hrer 1 zudem als unterliegende Partei kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG).
�Der Beschwerdegegner hat keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1 wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Auf die Beschwerde der Beschwerdef�hrerin 2 wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer 1 auferlegt.

References: Art. 701
 Art. 71
 Art. 75
 Art. 40
 Art. 71
 Art. 40
 Art. 40
 BGE 
 Art. 40
 Art. 40
 Art. 67
 BGE 
 Art. 718
 Art. 720
 BGE 
 Art. 718
 Art. 718
 BGE 
 Art. 720
 Art. 933
de lege ferenda
 BGE 
in fine
 BGE 
 Art. 706
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 8
in fine
 Art. 689
 Art. 689
 Art. 689
 Art. 706
 BGE 
 Art. 706
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 Art. 58
 Art. 58
 Art. 76
 Art. 76
 Art. 74
 BGE 
 BGE 
 Art. 42
 Art. 106
 BGE 
 Art. 107
 Art. 108
 Art. 107
 Art. 107
 Art. 108
 BGE 
 Art. 107
 BGE 
 Art. 107
 Art. 107
 Art. 107
 Art. 106
 Art. 105
 Art. 107
 Art. 107
 Art. 107
 Art. 107
 Art. 756
 Art. 107
 Art. 107
 Art. 756
 Art. 107
 Art. 756
 Art. 107
 Art. 106
 BGE 
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 66
 Art. 156
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 66
 Art. 108
 Art. 41
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 66
 Art. 66
 BGE 
 Art. 156
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 66
 Art. 68
 Art. 108
 Art. 265
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 66
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 41
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 701
 Art. 108
 Art. 108
 Art. 107