Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-scharbeutz-bekanntmachung-vergebener-auftraege/
Timestamp: 2020-08-12 12:51:32+00:00

Document:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Scharbeutz: Bekanntmachung vergebener Aufträge - arcguide.de
2020/S 127-311149
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Scharbeutz
Postanschrift: Am Bürgerhaus 2
Erweiterung Grund- u. Gemeinschaftsschule Pönitz
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-20a
Die Gemeinde Scharbeutz plant den Umbau, die Erweiterung und die (Teil-)Sanierung der Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz. Anlässlich der neu geschaffenen Sekundarstufe II ab Schuljahr 2020/21 wurde ein Beratungsprozess durchgeführt. Die im Konzept entwickelten raumpädagogischen Anforderungen sollen im Zuge notwendiger Sanierungsmaßnahmen mit umgesetzt werden. Zum Ausgleich der Differenz von 5 400 m2 BGF ist ein Erweiterungsbau erforderlich.
— Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013 (stufenweise);
— Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013 (stufenweise);
Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz Lindenstraße 20
OT Pönitz
Die zu bearbeitende Grund- u. Gemeinschaftsschule befindet sich in der Lindenstraße in Pönitz, einem Ortsteil der Gemeinde Scharbeutz. Sie ist nördlich, östlich u. südlich durch Wohnbebauung begrenzt und im westlichen Bereich der Schule befindet sich eine 3 – Feld – Sporthalle mit Sportplatz.
Das Schulgebäude mit Eingangsbereich zur Lindenstraße (Trakt A) stammt aus dem Ende des 19 Jahrhunderts. Die Eingangssituation ist in jüngerer Vergangenheit durch einen Vorbau erweitert worden. Insgesamt ist das Ursprungsgebäude in den Jahren 1936-84 mehrfach umgebaut, erweitert u. umgenutzt worden.
Seit dem Schuljahr 2008/09 wird das Gebäudeensemble als Grund- u. Gemeinschaftsschule genutzt; die Einrichtung einer Oberstufe (Sek II) erfolgt ab dem Schuljahr 2020/21 vorübergehend in Provisorien, die nicht Bestandteil dieser Betrachtung sind.
Im Frühjahr 2012 war Baubeginn für den Erweiterungsbau mit zwölf zusätzlichen Klassen- u. Differenzierungsräumen sowie Umbau und Erweiterung sämtlicher Fachräume. Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme ist das Sportgeländes neu errichtet worden, so dass die Schule über einen Sportpark mit Kunstrasenplatz, Leichtathletikanlage und eine Drei-Felder-Sporthalle verfügen kann. Durch den Umbau verfügt die Schule über einen Computerraum mit 20 Arbeitsplätzen u. neue Fachräume für Chemie, Physik, Biologie, NaWi, Musik, Technik, Gestalten, Informatik, textiles Werken u. Kunst.
In Trakt D des Gebäudeensembles befand sich seit dem Bau 1967 die Turnhalle, die durch den Neubau der Drei – Feld – Halle umgenutzt wurde und seither der Schulnutzung dient. Durch die baulichen Gegebenheiten, die einhergehende eingeschränkte Nutzung gepaart mit erheblichen baukonstruktiven Einschränkungen wurde in der Voruntersuchung des Ingenieurbüros IWB aus Hamburg der Abbruch des Traktes D in Betracht gezogen. Die Voruntersuchungen des Ingenieurbüros IWB resultieren aus der Erweiterung der Schule Pönitz um die Sek II und der sich daraus ergebenden Defizite im Raumprogramm. Die zukünftige Gestaltung der Schule entlang der Profilausrichtung u. im Rahmen der bautechnischen, finanziellen und umweltbezogenen Vorstellungen muss betrachtet werden. In Zusammenarbeit mit der Schule und dem Schulträger ist ein Raumprogramm entwickelt worden, was die Umsetzung der pädagogischen Vorstellungen der Schule ermöglicht. Die Besonderheiten der Schule machen sich an folgenden Aspekten fest:
— Grund- und Erweiterungskurse in Jahrgang 9 in den Fächern Englisch und Mathematik;
— Lerncoaching in jeder Jahrgangsstufe;
— LRS-Förderung;
— „Lesen macht stark";
— „Mathe macht stark";
— Kooperationen mit dem Förderzentrum Bad Schwartau, der Musikhochschule in Lübeck, dem Kinderschutzbund, der Kreishandwerkerschaft und der Kreismusikschule;
— Offene Ganztagsschule;
— Teilnahme an sportlichen Turnieren;
— Digitalisierung;
— Pausenkiosk und schuleigene Küche;
Zusammenfassend: die individuelle Begleitung, die persönlichkeitsbildende Erziehung, ein qualifizierender Unterricht, ein attraktives Schulleben, eine partnerschaftliche Arbeitsweise und bereichernde Kooperationen bilden das Leitbild der Schule.
Die Aufgabe besteht darin, die Schule um 5 400 m2 BGF zu erweitern, die aus der steigenden Schülerzahl von 600 auf 900 SuS und der neu angebotenen Sek II resultiert. Dabei ist der Trakt A in Erarbeitung eines Lösungsvorschlages im ersten Schritt zu erhalten.
— die Leistungsphasen gem. § 34 HOAI 2013: 2-4; LP 5-9 optional u. stufenweise;
— die Leistungsphasen gem. § 51 HOAI 2013: 2-4; LP 5-6 optional u. stufenweise;
— die Leistungsphasen gem. § 55 HOAI 2013 (Anlagengr. 1-8): 2-4; LP 5-9 optional u. stufenweise.
Gemäß einer Grobkostenschätzung über m2 – Index wird von einem Budget in den KG 300 + 400 von ca. 10,5 Mio. EUR brutto ausgegangen.
— Leistungsphasen gem. § 34 HOAI 2013: LP 5-9 optional, stufenweise;
— Leistungsphasen gem. § 51 HOAI 2013: LP 5-6 optional, stufenweise;
Die Vergabestelle wird im Rahmen der Angebotserstellung Lösungsansätze von den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern abfordern. Für den Lösungsansatz wird eine pauschale Aufwandsentschädigung von 6 000 EUR (netto) inkl. Nebenkosten gewährt. Es ist die Anlage "Leistungskatalog Lösungsvorschlag" zu beachten.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 201-488908
Auftrags-Nr.: 2020-01 zu 2019/S 201-488908
Generalplanerleistung Erweiterung Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz
Offizielle Bezeichnung: Trapez Architektur GmbH Dipl.-Ing. Architekt Dirk Landwehr
Nationale Identifikationsnummer: DE 306251175
E-Mail: email@trapez-architektur.de
Telefon: +49 402263484-0
Fax: +49 402263484-50
Internet-Adresse: www.trapez-architektur.de
— Leistungskatalog Lösungsansatz;
— Bewertungsmatrix (Zuschlagskriterien);
Sofern Sie Interesse an dem Verfahren haben, können Sie eine Email an „sub@gemeinde-scharbeutz.de" richten. Wir nehmen Sie dann in einen projektbezogenen Emailverteiler auf, so dass Sie automatisch eine Nachricht erhalten, wenn z. B. Fragen zu der Ausschreibung beantwortet werden.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YJ9DN96
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus,
Es wird auf § 160 GWB verwiesen: die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit

References: § 34
 § 51
 § 34
 § 51
 § 55
 § 34
 § 51
 § 160
 § 160
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