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Timestamp: 2019-04-20 00:21:32+00:00

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Zinszahlungen für Art. 112-Gruppe treffen seit heute ein
Heute hat Kaupthing mit der Auszahlung der Zinsen für diese Gläubigergruppe begonnen.
19 Reaktionen zu “Zinszahlungen für Art. 112-Gruppe treffen seit heute ein”
# k.o.pthing am 16. August 2013 um 23:51 Uhr
Ich freue mich für Dich, Jan, dass Du es wie ca. 860 andere Gläubiger auch ohne aktives Einschalten des Kaupthingforums geschafft hast, Deine Dir rechtlich im Winding-Up-Verfahren zustehenden Zinsen ausgezahlt zu bekommen. Die anderen 3.740 haben es mit dem Forum gemeinsam geschafft.
Wenngleich Dir die Planung einiger unserer Aktionen nicht glücklich erschienen sein mag, wir wissen, dass jede einzelne davon zum Mosaik beigetragen hat, das nach seiner Vervollständigung zu den nun eintreffenden Zahlungseingängen führt.
Selbst der von Dir an anderer Stelle hinsichtlich seiner Beweggründe vollständig missverstandene Prozess um die aus den Zinsansprüchen nach dem 22.04.2009 resultierenden Anteile des Kontoabschlussguthabens hat trotz der klaren Entscheidung des Gerichtes, dass hierfür nicht das WuC verantwortlich gemacht werden kann, Wirkung gezeigt.
Du hättest dein Geld ohne diesen Prozess heute mit hoher Wahrscheinlichkeit immer noch nicht, denn es waren wohl Anträge unseres Anwaltes und eine deutliche Rüge der Richterin in der mündlichen Hauptverhandlung, welche das WuC letztlich dazu gezwungen hat, von seiner ursprünglichen Marschroute abzuweichen, die Zahlungen an uns erst im Rahmen einer Compostion-Lösung durchführen zu lassen.
Wir können ja mal weiter verfolgen wie lange das dann noch gegangen wäre, denn selbstverständlich werden wir auch weiterhin unser Ziel verfolgen, allen nach §113 Beschiedenen eine möglichst hohe quotale Entschädigung ihrer Forderungen zu sichern.
Die von uns dem WuC gegenüber unterbreiteten Vorschläge hatten ja schon Eingang in diverse (unter Verschluss gehaltene) Papiere zur Vorbereitung der Composition gefunden. Letztlich kommt es aber hier darauf an, den Großgläubigern deutlich zu machen, dass es allemal besser ist, gegen Verzicht auf wenige Promille ihrer eigenen Forderungen Tausende teils renitenter Kleingläubiger loszuwerden.
Für diese -notwendige- Außenwahrnehmung haben wir an verschiedenen Stellen und mithilfe kreativer nichtöffentlicher Aktionen sowie der permanenten Anwesenheit bei den Gläubigerversammlungen gesorgt.
Da nun unter anderem auch für Dich rechtskräftig feststeht, dass Du Teile des Kontoabschlussguthabens eines einlagengesicherten Sparkontos nicht ausgezahlt bekommen hast, ist nun der Zeitpunkt gekommen, bei der FME (isländische Finanzaufsicht) einen neuen Entschädigungsfall einzufordern.
Einen Mustertext hierzu werden wir in Kürze im kaupthingforum.de zur Verfügung stellen.
# Jan am 17. August 2013 um 11:17 Uhr
Mach dir mal keine Sorgen um mein Verständnis, k.o.pthing. 😉
Ich hoffe, du hast in deiner Statistik von den von dir genannten 3740 Sparern schon die Gruppe abgezogen, deren gemeinsamer Weg mit euch abrupt beendet war – weil deren Einspruch abgelehnt wurde (siehe etwa hier ).
Es ist doch schön, wenn viele den Weg mit euch bis zur Zinsauszahlung gegangen sind. Wir hatten ja damals auch extra auf eure Aktionen hingewiesen (siehe z.B. hier und hier). Und dank unseres Hinweises konnten zahlreiche helft-uns-Nutzer, welche die hier so schön zusammengestellten Vorlagen genutzt haben, an diesen Aktionen teilnehmen und fallen nun ebenfalls unter die von dir genannte ,,Forum“-Gruppe. Das war der brauchbare Teil eurer Bemühungen, für den ihr von mir gerne Lob bekommen habt.
Es ist aber schon erstaunlich: Zwei lange Monate nach der Auszahlungsankündigung von Kaupthing war von der Geschichte mit der isländischen Richterin keine Rede. Und (erst) nachdem die klare Niederlage vor Gericht bekannt wurde, zaubert ihr dann diese Geschichte aus dem Hut… Es muss euch sehr schwer gefallen sein, diese Meldung so lange für euch zu behalten. 😉
Hättet ihr (und eure Anwälte) den behaupteten souveränen Überblick gehabt und wäre euch die Rüge der isländischen Richterin so viel Wert gewesen, hättet ihr ja direkt auf Auszahlung der anerkannten vorrangigen Forderungen klagen können. Dann wäre die Auszahlung vielleicht noch schneller gegangen! 😉 Und es hätte nicht soviel (Spenden-)Geld gekostet. So war es bestenfalls ein Zufallsprodukt. Die Idee, dass deutsche AGB einen Stichtag nach isländischem Insolvenzrecht aushebeln könnten, war jedenfalls von Anfang an eine Schnapsidee – und wurde von uns auch entsprechend kommentiert (siehe auch die Verweise hier)
Letztlich ist es mir aber auch egal: Da ihr ja nach eurer Eigendarstellung von Erfolg zu Erfolg eilt, wird es euch ja auch leicht fallen, zugunsten der noch verbliebenen mindestens 11.500 Sparer einen 100%-Vergleich und/oder einen Sieg gegen den TIF rauszuholen! Siehe hier. Dazu wünsche ich euch alles Gute!
# StefanM am 19. August 2013 um 14:06 Uhr
jetzt hört doch endlich auf zu streiten!
Wir – das sind beide Foren – haben erreicht, dass viele neben ihren Einlagen auch die Zinsen, die bis zum 22.04.09 aufgelaufen sind, in voller Höhe erhalten haben.
Wir – das sind beide Foren – haben NICHT erreicht, dass alle Mitstreiter dieses Ziel erreicht haben, wofür es verschiedene Gründe gibt.
Wir – das sind beide Foren – hätten das eine andere mit der heutigen Erfahrung sicher anders und besser gemacht.
Aber, wir sind ja noch nicht am Ende. Der nächst Schritt ist die Musterklage, die wir – wiederum „Kämpfer“ aus beiden Foren – anstrengen werden, damit auch die rund 6.000 Mitstreiter, die damals Anfang 2010 keinen Einspruch eingelegt hatten, auch noch in den Genuss der Zinsen, die bis zum 22.04.09 aufgelaufen sind, kommen werden.
Und nun sollten wir uns gemeinsam mit den glücklichen Mitstreitern, die jetzt ihre Zinsen erhalten, über das freuen, was wir – das sind beide Foren – erreicht haben.
# ISSELHORST am 19. August 2013 um 23:35 Uhr
Den Worten von StefanM kann ich mich nur anschließen, begrabt endlich das Kriegsbeil. Angefangen hatte der Zwist zwischen dem Forum und dem Infoportal nach meiner Erinnerung wohl mit einem aus meiner Sicht der Dinge unverzeihlichen „Spendenkrieg“ wegen dem Ünterstützungs-Button oben rechts auf diesem Infoportal.
Angesichts zahlreicher euphorischer Postings wegen der Zahlungseingänge am 16.08.2013 habe ich in dem Thema „KAUPTHING ZAHLT – Auch zum DANKE sagen“ im Kaupthingforum festgestellt, dass einige Betroffene bereit sind, nicht nur charitative Einrichtungen zu unterstützen. Einige Betroffene sind nach meinen Feststellungen auch bereit (so habe ich es zumindest verstanden), aus Dankbarkeit die Frontkämpfer des Forums aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes für die Sache im langjährigen Kampf um die Zinsen direkt zu unterstützen und haben auch gleich eine Bankverbindung angefragt. Damit waren offensichtlich die privaten Bankverbindungen der Frontkämpfer gemeint und nicht die vom Aktionskonto des Forums. Weil aber die Frontkämpfer immer wieder betont haben, ehrenamtlich aktiv zu sein und für die Hilfestellung kein Geld zu verlangen, können die Frontkämpfer auf dieses Angebot offiziell auch nicht eingehen.
Ich selbst war und bin kein Frontkämpfer, ich stelle mir in meiner Fantasie nur vor, mir würde jemand hinter den Kulissen eine PN zuschicken und mir signalisieren, mir aus Dankbarkeit und Freude einen angemessenen Betrag zukommen lassen zu wollen und fragt mich nach meiner Bankverbindung …
Aber zurück zur Realität und damit breche ich hiermit eine Lanze für Dirk als Betreiber dieses Infoportales. Soweit ich mich erinnern kann, gab es seinerzeit im Herbst 2008 einige Nutzer des Infoportales, welche in der Zeit des Hoffens und Bangens um die Rückzahlung der Einlagen ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen wollten und bereit waren, den Betreiber dieses Infoportales zu unterstützen. Der Vorteil für die Nutzer dieses Infoportales lag im übersichtlichen Aufbau der Informationen. Dagegen wurde im Forum zu verschiedenen Themen hin- und herdiskutiert, was mit Sicherheit auch für ein Forum sinnvoll ist, aber manchmal hat mich das richtig kirre im Kopf gemacht, und das în einer Situation, welche im wahrsten Sinn fast existenzbedrohend war. Ohne mein Gehalt im öffentlichen Dienst wäre ich total aufgeschmissen gewesen, denn sämtliche meiner in vielen Jahren zusammengesparten Gelder (wenn auch unter der Sicherungsgrenze von 20.000,00 EUR) lagen auf einer isländischen Bank eingefroren und eine Rückzahlung war nicht abzusehen.
Und ich bin kein Einzelfall. Viele unterschiedliche Einzelschicksale konnten die interessierten Nutzer sowohl im Forum als auch auf diesem Infoportal in Erfahrung bringen. Es gab sicherlich nicht nur mir inneren Halt, wenn andere Betroffene an einem erheblich schlimmeren Schicksal zu knacken hatten.
Wenn unter solchen Umständen mehrfach aus Dankbarkeit der Wunsch nach Möglichkeiten zur Unterstützung für das Infoportal geäußert wird, dann käme es doch einer Beleidigung gleich, wenn man diesen Wunsch zurückweist. Und so stelle ich mir vor, hat Dirk diese Wünsche zum Anlass genommen, den aus dem Forum von bestimmten Frontkämpfern so heftig kritisierten Button auf diesem Infoportal einzubauen.
Wie Frontkämpfer „lavcadio“ im Forum an geeigneter Stelle mit Recht darauf hingewiesen hat, ist jeder für sein Tun und Handeln selbst verantwortlich: „Man kann die Elefanten nur zur Tränke führen, saufen müssen sie schon selber“. So ist es auch mit dem Unterstützungs-Button. Wer möchte, kann unterstützen, wer nicht möchte, muss es nicht. Niemand wird dazu gezwungen. Ich selbst habe von diesem Unterstützungs-Button überhaupt keinen Gebrauch gemacht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, genauso wie jeder für sich selbst entscheiden musste, ob die Auszahlung der Zinsen bis zum 30.12.2009 gefordert wird oder nicht und wenn ja, ob dafür die Vorlage des Forums oder das „StefanM-Paket“ benutzt wird. Die Entscheidung jedes Einzelnen, so oder anders zu verfahren, sollte uneingeschränkt respektiert werden.
Ansonsten geht es schlimmstenfalls zu wie in Ägypten, erst bekämpft man den gemeinsamen Feind Kaupthing, anschließend streitet man sich über den richtigen Weg wegen Auszahlung der Zinsen und zum Schluss knallt es ganz heftig und es kommt zum virtuellen Schlagabtausch.
Also immer schön sachlich bleiben und „Ruhe bewahren“ (in Erinnerung an „keepcool“), das wäre auch gesünder für die Nerven aller Beteiligten.
In diesem Sinne gönne ich jedem einzelnen Betroffenen die ganz individuelle Freude am gebuchten Zahlungseingang vom 16.08.2013, auf welchem Wege dieses Ziel auch immer erreicht wurde.
@ k.o.pthing
Gelegentlich kann ich Dir noch ein kleines Geheimnis offenbaren, aber alles zu seiner Zeit.
In dieser Hinsicht halte ich es wie Peer Steinbrück zur Zeit der deutsch/isländischen Verhandlungen über einen sicheren Zahlungsweg zur Rückzahlung der Einlagen. Nur ein Hinweis: es hat mit meiner Entscheidung im Sommer 2010 gegenüber meiner Rechtsschutzversicherung zu tun. Ich hoffe sehr, dass ich Dich jetzt neugierig gemacht habe und wünsche Dir bis dahin viel Freude an Deinem wohl verdienten Zahlungseingang vom 16.08.2013 und dem damit verbundenen Erfolg nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen.
@ StefanM und Jan
Hiermit möchte ich als Nutzer des „StefanM-Paketes“ Euch auch noch einmal direkt D A N K E sagen.
# Dirk am 20. August 2013 um 17:54 Uhr
Das ist so nicht ganz richtig. Es gab nie einen Spenden-Krieg, weil es hier gar nicht um Spenden ging. Auslöser war der Besuch von Jan in Hilden bei Peer Steinbrück und unser Besuch bei Heidemarie Wieczorek-Zeul (siehe hier) wo wir lavcadio – in Abstimmung mit einigen anderen „großen“ Namen aus dem Forum – nicht mitgenommen haben – und nichts anderes.
Davor war alles im grünen Bereich. Wir waren gemeinsam in Island, wir haben gemeinsame Pressemeldungen verfasst, Aktionen koordiniert und uns um Presse etc. gekümmert. Wir haben sogar für Spenden für „Das Forum“ geworben – per Massenmail. Sogar zur DZ-Bank habe ich lavcadio und prom seinerzeit mitgenommen usw…
Hilden und Wiesbaden alleine haben dazu geführt dass man aus gekränkter Eitelkeit alles in den Dreck gezogen hat. Man hat uns sogar bei der SPD diskreditiert und aufs übelste schlecht gemacht. Von einem Blutbad welches Helft-Uns angerichtet hat wird beispielsweise gesprochen.
Weitere Details erspare ich mir an dieser Stelle, kann diese jedoch jederzeit aus meinem E-Mail Archiv belegen.
Ab diesem Zeitpunkt war alles was vorher gut war plötzlich schlecht.
Von einem WIR spreche ich mit Sicherheit nicht mehr – allenfalls von gemeinsamen Interessen. Sachlich waren wir stets, aber die ein oder andere Spitze lasse ich mir nicht nehmen – das hier ist unsere Seite. Ich zeichne hierfür verantwortlich, also lasse ich mir auch nicht diktieren was ich hier schreibe.
Es wurde stest ALLES veröffentlich und nicht selektiv gelöscht wie das im Forum der Fall war. Es gab insgesamt 2 Beiträge von Benutzer, welche strafrechtlich relevant waren, die wir nicht veröffentlicht haben. Selbst Abmahnungen musste ich abwehren weil wir natürlich mit kritischer Berichterstattung nicht überall Freunde gefunden haben. Trotzdem haben wir die Sachen im Netz gelassen und uns dafür verkämpft.
Ich habe einfach keine Lust mehr mir diesen (entschuldigung) alten Scheiß länger anzuhören und die stets gleichen ollen Kamellen immer wieder neu aufzurollen. Unser Leben bestand neben Arbeit gut 1 1/2 Jahre aus Kaupthing und nichts anderem. Wir haben diese Seite zu dritt komplett alleine auf die Beine gestellt, E-Mails beantwortet, Telefonate geführt, Informationen gesammelt, Termine wahrgenommen und tausend Sachen mehr. Da kann ich uneingeschränkt von einem WIR sprechen.
Das was jetzt hier auf der Seite passiert habe ich aus Gefälligkeit für StefanM und im Interesse der Sache getan. Ich selbst wollte nie Zinsen. Warum soll ich mich nun also erneut angreifen lassen? Wo landen seit dem E-Mails und Anrufe wieder? Richtig – bei mir – weil ich meinen Namen, Anschrift und Telefonnummer im Impressum habe und viele Leute nicht lesen können.
# ISSELHORST am 20. August 2013 um 21:20 Uhr
Herzlichen Dank für Deine klarstellenden Worte.
Verzeih mir bitte, dass ich den Begriff „Spendenkrieg“ benutzt hatte. Zumindest gab es damals einen heftigen virtuellen Schlagabtausch zwischen bestimmten Leuten aus dem Forum und Dir bzw. Deinem Team. Der ganze Hick-Hack hat die Informationen über den eigentlichen Auslöser der Streitereien überlagert.
Keinesfalls hatte ich die Absicht, mit meinem aktuellen Beitrag alte Wunden bei Dir / bei Euch aufzureißen. Sollte ich diesen Eindruck erweckt haben, so tut es mir unendlich leid. Zwischen den Zeilen wollte ich nur bestimmte Leute aus dem Forum zum Nachdenken anregen, weil manche euphorische Beiträge von heute innerhalb des Forums mich an alte Zeiten erinnert haben. Deinen Ausführungen zufolge habe ich doch richtig vermutet, was Deinen Button auf der Webseite anbetrifft. Du hast den potentiellen Unterstützern lediglich eine Möglichkeit angeboten und dieses wurde von bestimmten Leuten aus dem Forum heftig attackiert.
Und damit will ich dieses leidige Thema endgültig zum Abschluss bringen. Ich wünsche Dir, Nathalie und Jan alles erdenklich Gute und aufrichtigen Dank für Deinen / Euren Einsatz im Interesse der gemeinsamen Sache.
# Jan am 20. August 2013 um 21:25 Uhr
Ich schließe mich ISSELHORST an und finde den Beitrag von StefanM auch gut geschrieben. 🙂
Danke, ISSELHORST für deine gut begründete Meinung! 🙂 Auch dir wünschen wir alles Gute! 🙂
WIR haben stets betont, dass wir nicht Schwarz/Weiß sehen und DAS Forum nicht für alles verteufeln. Uns ging es IMMER um die SACHE. Z.B. habe ich ja auch das Aktionskomitee des Forums für bestimmte Aktionen gelobt und auf sie verwiesen (siehe oben). Und zu Recht kann das Forum-Aktionskomitee jetzt auch viele Danksagungen entgegen nehmen! Falls im Gegenzug übrigens mal DAS Forum-(Aktionskomitee) UNS gelobt haben sollte, bitte mal mitteilen, ich habe es dann wohl nicht mitbekommen… 😉
Dirk hat Recht. WIR haben nie einen ,,Spendenkrieg“ geführt (siehe schon hier). Zur Erinnerung: Wir sind nicht die ganze Zeit auf deren Aktionskonto rumgeritten, haben ihnen nichts unterstellt. Im Gegenteil: Von DORT aus dem Aktionskomitee kamen Angriffe zum Unterstützungs-Button. Es war also kein Krieg, sondern wir haben uns die ganze Zeit nur gegen Anfeindungen einiger Mitglieder des Aktionskomitees VERTEIDIGT. Insofern sollte man sich schon mal klar machen, wer in diesem ,,Krieg“ der (Dauer-)Angreifer war.
Im Übrigen, DANKE, @ISSELHORST, dass du die Sache mit Dirks Konto noch einmal super erklärt hast! 🙂
UNSER Problem mit dem Forum-Aktionskomitee war nur, dass dort von einigen Mitgliedern mit zweierlei Maß gemessen wurde:
Von DORT wurde ÖFFENTLICH vollständige Einsicht in Dirks private Kontounterlagen inklusive detailierte Abrechnungen verlangt. Eine Unverschämtheit in Bezug auf Dirks Privatsphäre! Eine Durchleuchtung übrigens, der das Forum-Aktionskonto NIE SELBST unterzogen wurde. Nachdem Dirk also nur dasselbe Recht wie k.o.pthing etc. wahrgenommen hatte, reagierte das Aktionskomitee (bzw. – als es zu offensichtlich war – im Schatten „anonymer“ Nutzer und einiger von den betreffenden Mitgliedern entsprechend „bearbeiteten“ Personen) (bis heute) mit einer üblen Verleumdungskampagne gegen Dirk.
Zum zweierlei Maß gehört auch, – @ISSELHORSTs Erwähnung von Peer Steinbrück passt so schön – was Dirk schon so treffend geschrieben hat: Der „Frontkämpfer lavcadio“ nahm für sich in Anspruch, überall in Island und Deutschland allen möglichen ,,Offiziellen“ auf eigene Faust hinterherzureisen. So hat er sich ja auch in den Medien präsentiert. Als Einzelkämpfer für alle. Diese Selbstdarstellung wurde von uns lange Zeit nirgendwo kritisch kommentiert. Als WIR allerdings unabhängig bei Spitzenpolitikern überaus erfolgreich (siehe HIER und hier) auf die Rückzahlung unserer Einzahlungen hinwiesen, damit der Druck erhalten bleibt, reagierte „lavcadio“ auf unfassbare Weise. Erstmal jammerte und pöbelte er (intern gegenüber Dirk, Nathalie und dem damaligen Forums-Aktionskomitee) wie ein kleiner Junge, dass er nicht zu Frau Wieczorek-Zeul (dort waren Forums-Aktionskomitee-Mitglieder sowie Dirk und Nathalie!) mitgenommen wurde und schob das Dirk und Nathalie in die Schuhe, obwohl ein Mitglied seines Aktionskomitees (!) den Kontakt zu Frau Wieczorek-Zeul hielt und nicht Dirk und Nathalie (siehe hier und hier). Nach meinem Besuch in Hilden rief „lavcadio“ dann aber sogar im Wahlkreisbüro seines ,,geliebten“ Finanzministers an und schickte ,,zur Sicherheit“ noch einen Brief hinterher (alles Weitere kann nun HIER nachgelesen werden, damit endlich man mal einen Einblick bekommt, was hintenrum schon damals so über uns geschrieben wurde ). Ein insgesamt lächerliches wie unverschämtes Schreiben also, indem sich ein Geschädigter als Exklusiv-Gesprächspartner bei Peer Steinbrück anbiederte und dafür andere Geschädigte ÖFFENTLICH schlecht machte. Und selbst eben wie gesagt durch ganz Deutschland und Island hinter Politikern und anderen Offiziellen hinterher reiste. Was wäre wohl aus „lavcadio“ geworden, wenn er immer in seinem Wahlkreis in Dieburg geblieben wäre? 😉 Spaß beiseite: Auch hier wurde also mal wieder mit zweierlei Maß gemessen. Wie hättet ihr auf ein solches Schreiben von Geschädigten gegen Geschädigte gegenüber einer deutschen Partei reagiert?
Damit war uns diese Doppelmoral (Forum-Aktionskomitee kritisieren verboten – Hetze gegen helft-uns nach Kräften gefördert) zuviel, Dirk und Nathalie haben sich von ihrer Zusammenarbeit mit dem Forum getrennt und wir haben mit Kritik an bestimmten Abläufen im Forum auch nicht mehr hinter dem Berg gehalten.
Insgesamt bleibt aber: Ich schließe mich dem Kommentar von StefanM insgesamt an. 🙂
# Dirk am 20. August 2013 um 22:46 Uhr
Dann ist das ja nun wieder aktuell oder? 😉
# ISSELHORST am 22. August 2013 um 21:40 Uhr
Reden ist Silber und Schweigen ist Gold, doch manchmal müssen die Fakten auf den Tisch bzw. auf den Punkt gebracht werden.
Zunächst nur eine nicht ernstgemeinte Gedankenspielerei / Satire (also kein Grund zur Aufregung): Spendenkrieg >>> Spendendiskussion >>> Spendenaffäre >>> Spendenproblem
Dieser Frontkämpfer aus dem Forum hatte seinerzeit vollmundig erklärt, dass er bereit ist, seine Zinsauszahlung vollumfänglich an soziale Einrichtungen in Island zur Verfügung zu stellen. Diese ehrenwerte Absicht wird er dann vielleicht auch noch realisieren. Ungeduld ist hier kein guter Steuerberater. Die Spendenzahlungen können ohnehin noch bis zum Ende des Jahres 2013 erfolgen, wenn diese im Veranlagungsjahr 2013 berücksichtigt werden sollen. Bei der Auswahl der sozialen Einrichtungen in Island wäre vielleicht auch noch zu prüfen, ob diese Einrichtungen nach dem deutschen Steuerrecht als gemeinnützig anerkannt sind, damit der allgemein unbeliebte Fiskus sich daran angemessen beteiligen kann.
Wird diese im Sommer 2009 angekündigte Absicht, alles zu spenden, dann doch nicht umgesetzt, so mag es dafür vielleicht auch nachvollziehbare Gründe geben, diese sollten dann aber aus Gründen des fairen Umgangs gegenüber den sozialen Einrichtungen in Island von Karlheinz Bellmann nachvollziehbar erklärt werden und müssten dann auch von allen anderen ohne negative Kommentare respektiert werden.
Ob die angekündigten Spenden nun erbracht werden oder nicht, Karlheinz Bellmann hätte ein grundsätzliches Spendenproblem, soweit die Zinsauszahlung auch die ursprünglich für seine Kinder angelegten Gelder betrifft. Soweit Zinsanteile den Kindern zuzuordnen wären, dürften diese Zinsanteile ohne Zustimmung der Kinder überhaupt nicht als Spenden abgeführt werden, auch wenn diese noch minderjährig sein sollten. In einem solchen Fall wären die Zinsanteile treuhänderisch bis zum Eintritt der Volljährigkeit zu verwalten. Die Kinder habe ich ins Spiel gebracht, weil anlässlich eines zufälligen Interviews mit einer isländischen Reporterin vor der isländischen Volksvertretung auch Fotos dieser Kinder ins Spiel und vor die TV-Kamera gebracht wurden.
Ich lasse mich überraschen, inwieweit das von Karlheinz Bellmann gegebene Versprechen gegenüber den sozialen Einrichtungen in Island umgesetzt wird. Warten wir doch einfach mal bis zum Jahresende 2013 ab. Dann kann dieses Thema, falls erforderlich, noch einmal aufgegriffen werden. Sollte Karlheinz Bellmann sein Versprechen eingelöst haben, dann sollte selbstverständlich auch dieses Ereignis unverzüglich eine positive Berichterstattung wert sein.
Nun will ich sehr hoffen, dass ich mir mit meinem erneuten Beitrag aufgrund von möglichen
Missverständnissen keine negativen Reaktionen vorwiegend aus dem anderen Lager eingehandelt habe. Ich habe aus meiner Sicht versucht, möglichst objektiv das nicht einfache Spendenproblem für den Frontkämpfer Karlheinz Bellmann von allen Seiten zu beleuchten.
… und damit wäre der Kreis wieder geschlossen. Das hatte ich auch mit meinem kritischen und vielleicht provozierenden Kommentar vom 19.08.2013 – 23:35 Uhr zwischen den Zeilen beabsichtigt, ist aber wohl missverständlich herübergekommen.
# prom am 23. August 2013 um 13:09 Uhr
Bitte seid so gut und lest diesen „Abschluß“ von ihm.
Alle Aktiven – auch die der ersten Stunde – und in welchem Lager auch immer, hat er bedacht.
Das Kapitel ist abgeschlossen und nun sollte Ruhe einkehren.
Somit viele Grüße an alle,
http://kaupthing.vancouver.ispgate.biz/viewtopic.php?p=114337&f=50#p114337
# Jan am 23. August 2013 um 14:00 Uhr
Mit einem solchen “Abschluß” kann ich im Großen und Ganzen (jenseits einiger Details) leben. Gruß und Tschüss.
# Dirk am 23. August 2013 um 15:00 Uhr
Ich grundsätzlich auch, aber ich würde mich auch über ein wenig Einsicht und eine Entschuldigung freuen.Die (öffentlichen) Tritte kann ich nicht so ohne Weiteres abhaken.
Was hinter den Kulissen lief – sei’s drum. Das passiert, aber öffentliche Diskreditierung in verleumderischer Art und Weise kann ich nach wie vor nicht akzeptieren.
Der berühmte Hilden Brief ist nur eine von vielen Aktionen dieser Art gewesen.
Und nur weil mein Nickname in dem Artikel erwähnt wurde muss ich mich doch nicht als „bedacht“ gewürdigt fühlen.
Diese Seite hier und vor allem die beiden Mitstreiter (mich ausgenommen) werden mit keiner Silbe gewürdigt – nicht dass wir das brauchen, aber so ist der Nachruf nicht vollständig.
@Prom: wir waren zusammen in Island, haben uns dort sehr gut verstanden. Nach Hilden hast Du plötzlich nur noch mit Schmipf und Schade auf uns reagiert – warum? Was haben wir Dir getan?
# Jan am 23. August 2013 um 16:40 Uhr
Eine Würdigung seitens des Aktionskomitees gab es nie, brauche ich nicht und ist mir auch sowas von egal. Für eine Würdigung unseres Beitrags hatten sie bei der ständigen Selbst-Würdigung einfach nie die Zeit. 😉 Ich habe mich über die Jahre sehr gefreut über die vielen Würdigungen ,,normaler“ Sparer (wie etwa zuletzt ISSELHORST u.v.a.), die für unsere Hilfe dankbar waren! Ansonsten bin ich einfach stolz auf uns drei!
Du sagst es, Dirk: Die öffentlichen (!) Diffamierungen in Form von „Spendenkampagne“, Hilden, etc. gingen gar nicht, waren/sind justiziabel und würden wir’s darauf anlegen wäre ich doch sehr gespannt, ob die ganzen nebulösen „Hintergrundkontakte“ für DAS Forum im Zeugenstand erschienen!
In dem „Abschluss“-Schreiben stimmen einige Dinge nicht. Aber das ist mir egal – immerhin scheint bei dem Verfasser die Einsicht gereift zu sein, dass (insbesondere auch in seinem eigenen Sinne) weitere öffentliche Kampagnen gegen uns nicht „zielführend“ sind.
Und wenigstens habe ich so mal erfahren, wie genau der (angebliche) „Deal“ zwischen Peer Steinbrück und „lavcadio“ aussah:
Es gelang uns Kontakt zum damaligen Bundesfinazminister, Peer Steinbrück herzustellen. In vielen Terminen sah er uns, bis auch er schliesslich spürte: es ist uns Ernst. Und wir hatten einen Deal: Er würde sich unserer Sache annehmen, und veranlassen Druck auf uns Der Weg über die Öffentlichkeit
Der Bundesfinanzminister damals…
… war stets ein gern gesehener Ansprechpartner.
😉 [Update 25.08.13: Inzwischen natürlich geändert – bei uns noch nachweisbar belegt. 😉 ]
In diesem Sinne: Das Kapitel ist abgeschlossen.
# Nathalie am 23. August 2013 um 16:53 Uhr
Prom warum plötzlich so freundlich und mit Vornamen?
Sorry, aber das, was ihr mit Dirk gemacht habt, lässt sich nicht wieder gut machen. Das ging über Jahre und ist immer noch nicht beendet.
Und eine Lüge wird auch nicht richtiger , wenn man sie wiederholt oder sogar rot schreibt: Karlheinz Bellmann hat sehr wohl private Zuwendungen angenommen. Nur Beispiel: Damals wurde ein Betrag an Helft-Uns überwiesen mit der Bitte Karlheinz Bellmann die Hälfte zu überweisen, was wir natürlich gemacht haben.Ich suche gerne den Überweisungsträger und die dazugehörige E-Mail des Unterstützers raus.
# Nathalie am 23. August 2013 um 17:49 Uhr
Und Prom, du warst selber in Island dabei. Magst du erwähnen, wie sich das Geld zusammen gesetzt hat, dass ihr dem Hilfswerk übergeben habt, wer die Süßigkeiten gekauft hat oder wer überhaupt gedrängt hat, dort hin zu gehen um sein Versprechen einzuhalten ?
Oder magst erzählen, wer den Termin bei der DZ klar gemacht hat und wer die Kosten für den SDK-Typ übernommen hat?
Ich erinnere mich noch an Tassenaktion bei Kaupthing in Island – du auch?
Aber danke, dass unsere Nicknames erwähnt wurden und der Rest – na ja, sagen wir mal- fast so stimmt. Manchmal wäre es besser, lieber weniger zu schreiben als Lügen zu verbreiten. Vor allem, wenn diese belegbar sind.
# Jan am 2. November 2013 um 16:41 Uhr
Für die Glücklichen der Art.112-Gruppe wurde auf der Gläubigerversammlung in London am 17.10.2013 (siehe auch hier ) übrigens ein interessantes Urteil bekannt:
Der Oberste Gerichtshof Islands hat am 24.09.2013 in der Sache no. 553/2013, Financial Services Compensation Scheme Limited and others against LBI hf., folgendes Urteil gefällt: Die Insolvenzverwalter (Winding-up Committee) der alten Landsbanki (LBI hf.) hatte Teilzahlungen in fremden Währungen an vorrangige Gläubiger (Art. 112) auf Basis des Umrechnungskurses vom 22. April 2009 vorgenommen. Der Oberste Gerichtshof hat aber entschieden, dass der Umtauschkurs der isländischen Zentralbank an dem jeweiligen Auszahlungstag hätte verwendet werden sollen. Interessant nun: Obwohl die Insolvenzverwalter (Winding-up Committee) der Kaupthing denselben Umtauschkurs wie bei der LBI zugrunde legten, halten sie das Urteil nicht auf die jüngsten Kaupthing-Auszahlungen für anwendbar. Begründung: Das berühmte Berechtigungsschreiben (siehe hier). Dort hätten die Gläubiger die Wahl gehabt, ob sie in isländischen Kronen oder in ausländischer Währung zum Umtauschkurs 22.04.2009 ausgezahlt werden wollten. Daher hätten die Gläubiger im Falle Kaupthings gewählt. Nun ja… Ich halte diese Rechtsauffassung für bedenklich. Und trotz „externer unterstützender Rechtsmeinung” scheinen sich die Kaupthing-Insolvenzverwalter nicht so sicher zu sein. Es verbleibe „gewisse rechtliche Unsicherheit”. Die Insolvenzverwalter der Kaupthing geben sogar für den Fall, dass das Urteil doch anwendbar sein könnte, an, dass die zusätzlichen Zahlungen an die Gläubiger etwa 4,4 Mio. Euro betragen würden!
Zur Beruhigung: Es geht um einen Differenzbetrag von nur ca. 5%.
Ob das Aktionskomitee des kaupthingforum in dieser Sache noch tätig wird, ist uns nicht bekannt. 😉
# Jan am 30. November 2013 um 20:35 Uhr
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal StefanM ausdrücklich danken!
Er hat mich in der heißen Phase im letzten halben Jahr dazu ermuntert, auf meinen sämtlichen berechtigten Forderungen zu bestehen. Und hat einen guten Formulierungsvorschlag gemacht und die richtigen Adressen herausgefunden! Der Erfolg spricht auch für ihn! So sieht zielführende Arbeit aus – 100% kaupthingforumsfrei. 😉
# Brandlj am 30. Dezember 2013 um 13:41 Uhr
ich gehöre zu den Art. 112 und habe keine Mail oder ähnliches bekommen.
Vielen herzlichen Dank für Euere Hilfe und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
# Jan am 2. Januar 2014 um 17:04 Uhr
Hallo Brandlj,
In dieser Übersicht sind alle denkbaren Antworten/Hilfsmöglichkeiten für deinen Fall zusammengestellt. Dort wirst du fündig werden:
http://kaupthing-edge.helft-uns.de/2013/06/28/wichtige-infos-zur-hilfs-aktion-von-stefanm/

References: Art. 112
 Art. 112
 Art. 112
 §113
 Art.112
 Art. 112