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Timestamp: 2019-05-21 03:48:13+00:00

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Rechtsprechung: V ZR 146/57 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 13.01.1960
https://dejure.org/1963,33
BGH, 23.10.1963 - V ZR 146/57 (https://dejure.org/1963,33)
BGH, Entscheidung vom 23.10.1963 - V ZR 146/57 (https://dejure.org/1963,33)
BGH, Entscheidung vom 23. Januar 1963 - V ZR 146/57 (https://dejure.org/1963,33)
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BGHZ 40, 197
NJW 1964, 203
MDR 1964, 134
Eine Bindung an irrevisibles Recht besteht für das Revisionsgericht allerdings dann nicht, wenn die Vorinstanz eine einschlägige Vorschrift des irrevisiblen Rechts übersehen (BGH, Urteil vom 23. Oktober 1963 - V ZR 146/57 - BGHZ 40, 197 , nicht angewandt (vgl. Urteil vom 15. November 1990 - BVerwG 3 C 49.87 - Buchholz 310 § 113 VwGO Nr. 224 S. 65) oder bei der Bestimmung des Inhalts von Landesrecht gegen Bundesrecht verstoßen hat (Urteil vom 18. Dezember 1987 - BVerwG 4 C 9.86 - BVerwGE 78, 347 ).
BGH, 08.05.1990 - VI ZR 321/89
Die von der Rechtsprechung zur gesetzlichen Vertretung entwickelten Grundsätze, nach denen bei vorinstanzlichem Streit über die Vertretungsbefugnis die betroffene Partei durch den "Vertreter" auch dann, wenn ein Mangel in der gesetzlichen Vertretung vorliegt, Rechtsmittel einlegen kann, können für die gewillkürte Vertretung nicht zur Anwendung kommen (Ergänzung zu BGHZ 40, 197).
vertreten durch denjenigen, um dessen gesetzliche Befugnis dazu gestritten wird, gegen ein diesen Streit entscheidendes Urteil Rechtsmittel zu dem Zweck eingelegt werden, den Streit über die ordnungsgemäße Vertretung auch im Rechtsmittelverfahren zum Austrag zu bringen (RGZ 86, 340, 342; BGHZ 40, 197, 199).
Liegt sie bei der Einlegung eines Rechtsmittels nicht vor, so ist dieses als unzulässig zu verwerfen (BGHZ 40, 197, 198;… Rosenberg/Schwab, ZPO, 14. Aufl., § 55 II 2).
Von dem Grundsatz, daß die Prozeßhandlungsvoraussetzung zum Zeitpunkt der Einlegung des Rechtsmittels erfüllt sein muß, hat die Rechtsprechung, wie erwähnt, eine Ausnahme dann zugelassen, wenn die gesetzliche Vertretung schon in der Vorinstanz in Streit steht (RGZ 86, 340, 342; BGHZ 40, 197, 198).
a) Würde beim Streit über die gesetzliche Vertretung für die betroffene Partei das Rechtsmittel allein deshalb nicht zugelassen, weil das Rechtsmittelgericht die Vertretungsbefugnis anders beurteilt als das Vordergericht, dann bliebe das an demselben prozessualen Mangel leidende Urteil der Vorinstanz letztlich gerade wegen dieses Mangels aufrechterhalten (vgl. BGHZ 40, 197, 199;… Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 20. Aufl., § 56 Rdn. 16 und § 88 Rdn. 17;… Zöller/Schneider, ZPO, 15. Aufl., § 88 Rdn. 6;… Rosenberg/Schwab aaO).
Dies ist der Weg - soll sie nicht auf die Möglichkeit der Erhebung der Nichtigkeitsklage nach § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO verwiesen werden -, prozessual ein sachgerechtes Urteil herbeizuführen (BGHZ 40, 197, 199).
Das wird von der Revision wie auch vom Schrifttum und unter Berufung auf dieses vom OLG Saarbrücken (NJW 1970, 1464, 1465) und OLG Köln (MDR 1982, 239) übersehen, soweit sie die Rechtsgrundsätze zur gesetzlichen Vertretung auch auf den Streit über eine gewillkürte Vertretung im Prozeß zur Anwendung bringen wollen (…AK/Christian, ZPO, § 88 Rdn. 9; Rosenberg/Schwab aaO unter Hinweis auf BGHZ 40, 197 in Fn. 6;… Stein/Jonas/Leipold aaO § 88 Rdn. 14;… Zöller/Schneider aaO § 88 Rdn. 17).
bb) Anzuwenden ist im Ergebnis aber entgegen der Annahme des Berufungsgerichts nicht das Zivilrecht der DDR, sondern bulgarisches Zivilrecht (vgl. Senat, BGHZ 40, 197, 199).
Liegt eine von ihnen bei der Einlegung eines Rechtsmittels nicht vor, so ist dieses als unzulässig zu verwerfen (BGHZ 40, 197, 198).
Würde beim Streit über die gesetzliche Vertretung für die betroffene Partei das Rechtsmittel allein deshalb nicht zugelassen, weil das Rechtsmittelgericht die Vertretungsbefugnis anders beurteilt als das Vordergericht, dann bliebe das an demselben prozessualen Mangel leidende Urteil der Vorinstanz letztlich gerade wegen dieses Mangels aufrechterhalten (vgl. BGHZ 40, 197, 199;… Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 20. Aufl., § 56 Rdn. 16 und § 88 Rdn. 17;… Zöller/Schneider, ZPO, 15. Aufl., § 88 Rdn. 6;… Rosenberg/Schwab aaO).
BGH, Urteil vom 23.10.1963 - V ZR 146/57: BGHZ 40, 197 betraf ein erstinstanzliches Sachurteil und ein Rechtsmittel eines Prozessunfähigen.
Anderenfalls bliebe ein an dem Verfahrensverstoß leidendes Urteil der unteren Instanz aufrechterhalten, erwüchse in Rechtskraft und könnte nur mit der Nichtigkeitsklage (§ 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO) beseitigt werden (BGHZ 40, 197, 199 für die gesetzliche Vertretung der juristischen Person;… BGH Urt. v. 10. Oktober 1985, IX ZR 73/85, NJW-RR 1986, 157;… BGH Urt. v. 9. April 1986, IVb ZR 10/85, NJW-RR 1986, 1119).
Es hat vielmehr bei der auch im Leitsatz etwa von BGHZ 40, 197 ausgesprochenen Beschränkung auf angefochtene Sachurteile zu verbleiben.
Denn es handelt sich nicht um eine dem Rechtsbeschwerdegericht gemäß § 576 Abs. 3, § 560 ZPO grundsätzlich entzogene Nachprüfung der Feststellungen des Beschwerdegerichts über das Bestehen und den Inhalt einer nach § 576 Abs. 1 ZPO nicht revisiblen ausländischen Norm, sondern um die Anwendung einer in den Vorinstanzen übersehenen Vorschrift auf einen festgestellten Sachverhalt (vgl. Senat, Urteil vom 30. April 1957 - V ZR 75/56, BGHZ 24, 159, 164; vom 23. Oktober 1963 - V ZR 146/57, BGHZ 40, 197, 201; BGH, Urteil vom 12. November 2003 - VIII ZR 268/02, NJW-RR 2004, 308, 310 mwN - jew. zur Revision).
Gegenüber der K. KG konnte sich der Beklagte zu 3 nicht auf die Grundsätze der Haftung bei gefahrgeneigter Arbeit berufen (BGHZ 40, 203, 204) [BGH 23.10.1963 - V ZR 146/57].
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https://dejure.org/1960,2269
BGH, 13.01.1960 - V ZR 146/57 (https://dejure.org/1960,2269)
BGH, Entscheidung vom 13.01.1960 - V ZR 146/57 (https://dejure.org/1960,2269)
BGH, Entscheidung vom 13. Januar 1960 - V ZR 146/57 (https://dejure.org/1960,2269)
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References: § 113
 § 55
 § 56
 § 88
 § 88
 § 579
 § 88
 § 88
 § 88
 § 56
 § 88
 § 88
 BGH 
 BGH 
 § 576
 § 560
 § 576