Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=FamRZ%202003,%201216
Timestamp: 2019-11-17 05:12:49+00:00

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OLG Stuttgart, 24.04.2003 - 16 UF 268/02 - dejure.org
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OLG Stuttgart, 24.04.2003 - 16 UF 268/02 (https://dejure.org/2003,3982)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 24.04.2003 - 16 UF 268/02 (https://dejure.org/2003,3982)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 24. April 2003 - 16 UF 268/02 (https://dejure.org/2003,3982)
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Gesteigerte Unterhaltspflicht gegenüber dem minderjährigen unverheirateten Kind: Obliegenheit des Unterhaltspflichtigen zur Einleitung eines Insolvenzverfahrens mit Restschuldbefreiung
Streit über Kindesunterhalt im Abänderungsverfahren; Obliegenheit eines mit Drittschulden belasteten Unterhaltspflichtigen zur Einleitung eines Insolvenzverfahrens mit Restschuldbefreiung zur Verbesserung seiner Leistungsfähigkeit; Altersbedingte Steigerung des Bedarfs ...
BGB § 1603 Abs. 2; InsO § 286 ff., § 4a; ZPO § 323 Abs. 2, § 850c
Abänderungsurteil zu Lasten des unterhaltspflichtigen Schuldners bei Möglichkeit einer Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Insolvenzantrag und RSB nach Anhebung der Pfändungsfreibeträge und Einführung der Stundungsregelung
Obliegenheitspflichten eines Unterhaltspflichtigen zur Verbesserung seiner Leistungsfähigkeit
Familienrecht - Insolvenzverfahren bei Drittschulden?
AG Bad Saulgau, 13.11.2002 - 1 F 133/02
FamRZ 2003, 1216
OLG Koblenz, 20.09.2004 - 7 WF 567/04
Minderjährigenunterhalt: Gesteigerte Erwerbsobliegenheit des …
Für seine eingeschränkte Leistungsfähigkeit ist der Beklagte beweisbelastet (Hanseatisches OLG Hamburg, Urteil vom 14.4.2000, 12 UF 215/98; OLG Stuttgart, Urteil vom 24.4.2003, 16 UF 268/02, zitiert nach juris ; BGH Fam RZ 2003, 444).
Davon, dass das Verbraucherinsolvenzverfahren eine Möglichkeit darstellen soll, die Situation der Unterhaltsgläubiger zu verbessern, gehen ganz offensichtlich auch jene Entscheidungen aus, die unter gewissen Voraussetzungen sogar eine Obliegenheit des Unterhaltsschuldners bejahen, ein solches Verfahren einzuleiten (Vgl. OLG Hamm, FamRZ 2001, 441; OLG Stuttgart FamRZ 2003, 1216ff).

References: § 1603
 § 286
 § 4
 § 323
 § 850
 BGH