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Timestamp: 2020-03-28 23:31:33+00:00

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Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte: Welche Risiken müssen Sie absichern, wo gibt’s gute Leistungen zum günstigen Preis? Für Eilige geht es hier zum Online-Abschluss einer ausgesprochen günstigen und guten Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte für nur 60 EUR p.a. und Medizinstudenten (auch im PJ) für nur 8,50 EUR p.a. (beides inkl. Versicherungssteuer) bei einem renommierten Anbieter. Ganz unten können Sie die aus unserer Sicht bestehenden Schwächen der Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte der Deutsche Ärzteversicherung DÄV nachlesen.
Dieser Artikel ist mit Blick auf Assistenzärzte und Medizinstudenten geschrieben, die meisten Ausführungen gelten aber auch für Zahnärzte, Fachärzte, Oberärzte, Chefärzte und niedergelassene Ärzte, denen wir auf Grundlage der hier verlinkten sorgfältig ausgefüllten Risikoanalyse Berufshaftpflicht Humanmediziner + Zahnmediziner gerne den passenden Versicherungsschutz vermitteln.
Eine Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte ist Pflicht!
Schutz für Assistenzärzte über Krankenhaus bzw. Arbeitgeber?
Was muss eine Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte leisten?
Online-Abschluss Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte
Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte der DÄV
BHV: Pränataldiagnostik / Geburtshilfe
BHV: Nicht medizinisch indizierte ästhetische / kosmetische / plastische Behandlungen und Eingriffe
BHV: Klinische Studien / Klinische Prüfungen
BHV: Chirotherapie / Osteopathie / Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
BHV: Auslandsaufenthalte
BHV: Humanitäre Auslandseinsätze
PHV: Entschädigung zum Neuwert
PHV: Nebenberufliche Tätigkeiten, z.B. Erteilung von Fitnesskursen
PHV: Mitversicherung von Kindern bis Ende berufliche Erstausbildung
Unser Fazit zur Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte DÄV
Trotz aller Sorgfalt können auch dem besten Assistenzarzt Fehler bei der Behandlung von Patienten unterlaufen. Statistisch wird jedem Arzt ca. alle sieben Jahre ein Behandlungsfehler vorgeworfen, die geforderten Schadensersatzbeträge steigen immer weiter. Im Dezember 2018 verurteilte z.B. das OLG Hamm den entbindenden Gynäkologen, einem geistig behinderten Mädchen wegen einer unterlassenen Blutzuckerbestimmung 500.000 EUR Schmerzensgeld zu zahlen. Zusätzlich muss er für alle Kosten aufzukommen, die dem massiv hirngeschädigten Mädchen im Laufe seines Lebens als Pflegefall durch seine Behinderung entstehen.
Ärzte sind durch Standesrecht (§ 21 – Haftpflichtversicherung – der MBO-Ä) und landesrechtliche Regelungen (Hamburg: § 27 Abs. 4 HmbKGH, Nordrhein-Westfalen: § 30 Nr. 4 HeilBerG, Bayern: § 18 Abs. 1 Nr. 4 HKaG) zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung verpflichtet. Die Kassenärztlichen Vereinigungen fordern mittlerweile von einzelnen Ärzten aktiv Versicherungsnachweise ein. In § 6 Abs. 1 Nr. 5 der Bundesärzteordnung ist durch das Patientenrechtegesetz seit 2013 geregelt, dass das Ruhen der Appropation eines Arztes oder Zahnarztes ohne oder mit unzureichender Berufshaftpflichtversicherung angeordnet werden kann. Damit darf er seinen Beruf nicht mehr ausüben!
Unabhängig von einer solchen formalen Pflicht ist, wie auch das Ärzteblatt schreibt, eine Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte unverzichtbar, damit ein Kunstfehler nicht die gesamte berufliche und private Existenz des Assistenzarztes gefährdet!
Eine Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte zahlt nicht nur bei berechtigten Forderungen, sondern unterstützt den Arzt auch im Vorfeld durch Prüfung der Haftung und Abwehr unberechtigter Ansprüche, inkl. Übernahme von Anwaltskosten und Gerichtskosten.
Grundsätzlich haftet jeder Arzt gegenüber dem Patienten persönlich mit seinem Privatvermögen, auch als angestellter Assistenzarzt im Krankenhaus.
Dementsprechend stellt auch § 18 Abs. 1 Nr. 4 HKaG zutreffend klar: „Die Versicherungspflicht besteht für den Arzt persönlich, es sei denn, der Arzt ist in vergleichbarem Umfang, insbesondere im Rahmen eines Anstellungs- oder Beamtenverhältnisses, gegen Haftpflichtansprüche abgesichert.“.
Ein Teil der Haftung ist häufig bereits über den Arbeitgeber bzw. das Krankenhaus abgesichert.
Achten Sie dabei auf folgende wichtige Punkte:
Generell: Inwieweit ist Ihre persönliche Haftung im Versicherungsschutz von Arbeitgeber / Krankenhaus eingeschlossen? Lassen Sie sich möglichst eine Kopie der Versicherungspolice inkl. Bedingungen geben!
Beinhaltet Ihr Arbeitsvertrag Sonderregelungen zur Haftung?
Wie hoch sind die Deckungssummen? Empfohlen: mind. 5 Mio. EUR pauschal für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden mit „Dreifachmaximierung„, d.h. bis zu dreifacher Leistung innerhalb eines Versicherungsjahres (= 15 Mio. EUR).
Sind nur durch einfache oder auch durch grobe Fahrlässigkeit verursachte Schäden abgedeckt und wird bei grober Fahrlässigkeit auf Regress verzichtet?
Ist nur die dienstliche oder auch eine freiberufliche ambulante / stationäre Tätigkeit versichert?
Sind ambulante Praxisvertretungen abgedeckt?
Sind gelegentliche außerdienstliche Tätigkeiten wie z.B. Notfalldienst / Notarztdienst, Erste-Hilfe-Leistung am Unfallort oder ärztliche Freundschaftsdienste im Bekanntenkreis (z.B. Ausstellen eines Rezepts) versichert?
Besteht Versicherungsschutz für Strafverfahren?
Werden Sie vom Arbeitgeber generell von Schadensersatzansprüchen freigestellt oder gelten (nur) die normalen arbeitsrechtlichen Regelungen zur betrieblich veranlassten Arbeit mit teilweiser Haftung des Arbeitnehmers?
Wichtig: Sie sollten diese Bestätigung vom Arbeitgeber regelmäßig aktualisieren lassen um sicherzugehen, dass sich der Versicherungsschutz nicht durch Anbieter- oder Tarifwechsel verändert hat bzw. sogar gekündigt wurde!
Lassen Sie sich von Ihrem Krankenhaus/Arbeitgeber mit unserer neu gestalteten Arbeitgeberbestätigung zur Arzthaftpflicht (hier zum Download) detailliert bestätigen, in welchem Umfang dort für Sie Versicherungsschutz besteht. Unser mit juristischem Know-How entwickeltes Formular ist besonders arbeitnehmerfreundlich formuliert! So bestätigt der Arbeitgeber z.B. am Schluss, Sie über evtl. Veränderungen Ihres Versicherungsschutzes zu informieren. Einige Felder sind schon vorteilhaft vorbelegt. Damit ist dann klar, wie weit der Schutz durch Ihren Arbeitgeber genau reicht und welche Lücken durch eine ergänzende eigene Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte abgedeckt werden müssen.
Assistenzärzte wechseln gelegentlich den Arbeitgeber. Idealerweise müssen Sie dann nicht jedes Mal auch die Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte wechseln, um die Leistungen an den Versicherungsschutz von Arbeitgeber bzw. Krankenhaus anzupassen. Wir empfehlen deshalb den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte mit möglichst umfassenden Leistungen.
Zu den empfehlenswerten Leistungen gehören:
Deckungssumme 5 Mio. EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mit „Dreifachmaximierung“, d.h. bis zu dreifacher Leistung innerhalb eines Versicherungsjahres (= 15 Mio. EUR).
Versicherung der dienstlichen und gelegentlich außerdienstlichen Tätigkeit.
Erste-Hilfe-Leistung am Unfallort.
Ärztliche Freundschaftsdienste im Bekanntenkreis (z.B. Ausstellen eines Rezepts)
Ambulante Praxisvertretungen (max. sechs Wochen pro Jahr).
Gelegentliche Not- und Sonntagsdienste (max. 4 Dienste im Monat).
Gelegentliche Notarzttätigkeit (max. 4 Dienste im Monat).
Gelegentlicher Einsatz bei Sport- oder Kulturveranstaltungen (max. vier Einsätze im Monat).
Gelegentliche Gutachtertätigkeit (bis zu vier Gutachten pro Monat).
Gelegentliche konservative Schiffarzttätigkeit bis zu 21 Tage pro Jahr.
Auslandsaufenthalte bis zu 24 Monate im Rahmen der Aus- und Weiterbildung.
Kosmetische oder gynäkologische Behandlungen im Rahmen der Weiterbildungsordnung.
Einschluss ehrenamtlicher unentgentlicher Tätigkeiten, z.B. in der Flüchtlingshilfe.
Verwendung von Strahlenapparaten und Medizingeräten, insbesondere Röntgenapparaten und Lasergeräten.
Angebot eines Deckungsanschlusses nach Facharztanerkennung für möglichst viele Fachgebiete, d.h. Weiterführung des Versicherungsschutzes bis zu 12 Monate nach Facharztanerkennung.
Erweiterter Strafrechtsschutz: Übernahme der Kosten eines Strafverteidigers.
Zeitlich unbefristete Nachhaftung nach Beendigung der ärztlichen Tätigkeit oder Tod des VN.
Unterstützung bei der Abwehr von Schadensersatzansprüchen durch auf Medizinrecht spezialisierte Juristen.
Einschluss einer umfassenden Privathaftpflichtversicherung ohne zusätzliche Kosten inkl. Lebenspartnern und Kindern mit einer Deckungssummen von 15 Mio. EUR pauschal mit „Dreifachmaximierung“, d.h. bis zu dreifacher Leistung innerhalb eines Versicherungsjahres (= 45 Mio. EUR) für eine lückenlose Absicherung inkl. Verlust privater und beruflicher Schlüssel, Sachschäden an Laborgeräten oder Gegenständen von Arbeitskollegen, etc..
ACHTUNG: Bitte übersehen Sie nicht, der Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte Bescheid zu geben, sobald Sie Ihre Facharztprüfung abgelegt haben. Der Versicherungsschutz muss dann angepasst werden, u.a. ist die Privathaftpflichtversicherung i.d.R. nicht mehr kostenlos inkludiert.
Die von uns empfohlene Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte und Medizinstudenten beinhaltet alle o.g. empfehlenswerten Leistungen und noch einige mehr. Es wird Sie überraschen: Wir verdienen daran keinen einzigen Cent! Das Produkt ist stark rabattiert und wird von der Gesellschaft nicht mit einer Maklercourtage vergütet. Daher folgender Hinweis: Es bestehen keine Hauptleistungspflichten i.S.v. § 5 unserer AGB zum Maklervertrag und wir haften allenfalls für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Über diesen direkten Link zum Online-Abschluss können Assistenzärzte eine mit 60 EUR pro Jahr (inkl. Versicherungssteuer) ausgesprochen günstige und gute Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte („Jungmediziner“) direkt bei einem renommierten Anbieter beantragen. Als erste Information hier verlinkt der Produktflyer des Anbieters für Assistenzärzte.
Für Medizinstudenten (auch im praktischen Jahr) ist diese Berufshaftpflichtversicherung mit 8,50 EUR pro Jahr (inkl. Versicherungssteuer) sogar noch günstiger und kann über diesen Link zum Online-Abschluss direkt beantragt werden. Als erste Information hier verlinkt der Produktflyer des Anbieters für Medizinstudenten.
An Daten werden nur benötigt: Name, Adresse, Geburtsdatum, Bankverbindung, Versicherungsbeginn, voraussichtliches Ende der Aus-/Weiterbildung und bei Assistenzärzten das Fachgebiet. Bitte tragen Sie bei „Makler-/Vermittlername“ ein: „Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG“. Dann bitte noch kurz den Empfang der Informationen und Unterlagen nach VVG bestätigen und mit einem Klick auf „Dokumentieren“ sind Sie nach Bestätigung durch die Gesellschaft versichert.
Sowohl für Assistenzärzte wie für Medizinstudenten hier noch vom Anbieter verlinkt: Wichtige Informationen zum Produkt , Informationen zum Tarif , die Bedingungen, das Kundeninformationsblatt und Informationen zum Verhalten im Schadenfall.
Auch die Deutsche Ärzteversicherung (DÄV) bietet u.a. über deren Vertriebsorganisation Deutsche Ärzte Finanz (DÄF) eine ähnlich teure Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte mit eingeschlossener Privathaftpflichtversicherung an (ab 56 EUR p.a. über Marburger Bund/Hartmannbund oder in der Variante MedProtect in Kooperation mit einigen Landesärztekammern, ansonsten rund 60 EUR p.a.). Medizinstudenten zahlen hier 8 EUR im Jahr.
Bei der Berufshaftpflichtversicherung der DÄV gibt es nach den „Vertragsgrundlagen für die Haftpflichtversicherung von Ärzten, Zahnärzten, (Zahn-)Medizinstudenten und Tierärzten (VHV 04.2016)“ im Vergleich zu dem von uns empfohlenen Anbieter nicht nur für Assistenzärzte einige wichtige Unterschiede bzw. Schwächen, sowohl bei der Berufshaftpflichtversicherung (BHV) als auch bei der enthaltenen Privathaftpflichtversicherung (PHV).
Einige der nach diesen „Vertragsgrundlagen“ zunächst fehlenden Leistungen werden bei der DÄV über die in der Versicherungspolice aufgeführten „Besonderen Bedingungen zum „All-inclusive“-Paket“ wieder eingeschlossen, teils „ab Status Medizinstudent im PJ“ und teils ab „Assistenzarzt in Weiterbildung“. Als Arzt müssen Sie also immer genauestens darauf achten, dass und welche dieser Einschlüsse in der Police als Ausnahme dokumentiert sind und ob sie das auch bleiben! Sicherer ist es, wenn sich der komplette Versicherungsschutz direkt aus den Vertragsbedingungen ergibt.
DÄV: „Soweit nicht beantragt und dokumentiert, besteht kein Versicherungsschutz für Pränataldiagnostik und Geburtshilfe; Versicherungsschutz besteht jedoch bei Erste-Hilfe- Leistungen.„. Ggf. Einschluss über die „Besonderen Bedingungen zum „All-inclusive“-Paket“ (s.o.).
Der von uns empfohlene Anbieter schließt Pränataldiagnostik und Geburtshilfe generell nicht vom Versicherungsschutz aus!
Im Rahmen des Studiums oder der Facharztausbildung werden einige Ärzte, insbesondere Hautärzte, plastische Chirurgen oder Zahnärzte, Oralchirurgen, und Kieferorthopäden, auch nicht medizinisch indizierte ästhetische bzw. kosmetische Behandlungen und Eingriffe bzw. Maßnahmen der plastischen Chirurgie durchführen. Diese sind nach den Bedingungen der DÄV ausgeschlossen sofern nicht gesondert beantragt und dokumentiert (ggf. über die „Besonderen Bedingungen zum „All-inclusive“-Paket“, s.o.) oder unter eng definierten Bedingungen von Fachärzten durchgeführt.
Der von uns empfohlene Anbieter schließt zwar ebenfalls „Behandlungen und Eingriffe, die aus ästhetischen Gründen zur Beseitigung von Schönheitsfehlern vorgenommen werden und nicht der Verbesserung von körperlichen Funktionen dienen“ zunächst vom Versicherungsschutz aus. Hier gilt jedoch folgende wichtige Ausnahme: „Ausgenommen hiervon sind Behandlungen und Eingriffe, die im Rahmen der Aus- und Weiterbildung vorgenommen werden.“ – ohne dass der Arzt dazu aktiv werden muss!
Manche Ärzte arbeiten im Rahmen ihrer Ausbildung bzw. Promotion wissenschaftlich, z.B. durch Mitwirkung an klinischen Studien oder klinischen Prüfungen. Auch hier können extrem hohe Schäden entstehen, wenn die untersuchte Therapie schädliche Nebenwirkungen aufweist. Daher ist ein umfassender Versicherungsschutz unbedingt zu empfehlen.
DÄV: „Nicht versichert ist die Haftpflicht wegen Personenschäden, welche auf die zu prüfenden Medikamente, Therapien oder Verfahren einer klinischen Studie/Prüfung zurückzuführen sind; unabhängig davon, ob diese im In- oder Ausland einer Versicherungspflicht unterliegt oder nicht. Mitversichert sind jedoch die originären ärztlichen Tätigkeiten im Rahmen dieser Studie/Prüfung.“
Der von uns empfohlene Anbieter schließt Schäden aus der Mitwirkung an Klinischen Studien/Klinischen Prüfungen generell nicht vom Versicherungsschutz aus!
DÄV: „Soweit nicht beantragt und dokumentiert, besteht kein Versicherungsschutz für chirotherapeutische / osteopathische /TCM Behandlungen und Eingriffe.“ (mit Ausnahme von Orthopädie-Fachärzten für Chirotherapie und Osteopathie“.
Der von uns empfohlene Anbieter schließt Chirotherapie, Osteopathie und Traditionelle Chinesische Medizin generell nicht vom Versicherungsschutz aus!
Viele Ärzte planen im Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung Auslandsaufenthalte, z.B. in der Schweiz oder den USA. Nach den Bedingungen der BHV DÄV ist die „Ausübung einer vorübergehenden ärztlichen Tätigkeit außerhalb Deutschlands“ nur versichert „sofern beantragt und im Versicherungsschein dokumentiert„. Der Arzt muss also immer darauf achten, dass dieser Einschluss dokumentiert ist (z.B. mit den Besonderen Bedingungen zum „All-inclusive“-Paket der DÄV) und das auch später bleibt, sonst hat er im Schadensfall ggf. ein ernstes Problem, gerade in Ländern wie den USA, in denen Schadensersatzprozesse häufig mit extremen Zahlungen enden.
Anders der von uns empfohlene Anbieter: „Darüber hinaus besteht Versicherungsschutz für einen vorübergehenden weltweiten Auslandsaufenthalt zum Zwecke einer beruflichen Aus- und Weiterbildung für die Dauer von bis zu 24 Monaten“ – ohne dass der Arzt insoweit aktiv werden muss!
Manche Ärzte engagieren sich in ihrer Freizeit erfreulicherweise für humanitäre Auslandseinsätze, z.B. bei der von uns intensiv unterstützten Christoffel Blindenmission. Bei der BHV der DÄV gilt hierfür die gleiche o.g. Auslandsklausel, d.h. „die Ausübung einer vorübergehenden ärztlichen Tätigkeit außerhalb Deutschlands“ ist nur versichert „sofern beantragt und im Versicherungsschein dokumentiert“ (ggf. über die „Besonderen Bedingungen zum „All-inclusive“-Paket“, s.o.).
Anders der von uns empfohlene Anbieter: „Darüber hinaus besteht Versicherungsschutz für einen vorübergehenden Auslandsaufenthalt zu humanitären ärztlichen Einsätzen in Entwicklungshilfe-Ländern/Katastrophengebieten aus Anlass der Berufsausübung für eine Dauer von bis zu 365 Tagen pro Jahr.“ – ohne dass der Arzt dazu aktiv werden muss!
Wenn Sie fremde Sachen beschädigen, erstattet die Privathaftpflichtversicherung normalerweise nur den sog. Zeitwert, so auch die DÄV. Für den Geschädigten ist das ärgerlich, denn er muss sich Ersatz zum Neuwert kaufen. Gute PHV Tarife wie der von uns empfohlene Anbieter machen hier eine Ausnahme und leisten Wunsch des Versicherungsnehmers Schadenersatz bis zum Neuwert (max. 2.000 EUR je Versicherungsfall und Versicherungsjahr).
Es soll Assistenzärzte geben, die nach dem Job noch überschüssige Energie haben und nebenbei Fitnesskurse geben. Eine unserer Kundinnen, Assistenzärztin in der Weiterbildung zur Frauenärztin, schrieb uns dazu:
Ich hab über die Deutsche Ärzteversicherung / Axa eine Privat/Berufshaftpflicht für 62 EUR im Jahr. Will jetzt ab sofort aber auch Spinning Kurse geben und hätte eigentlich erwartet, dass das in meinem Personenschutz mit drin ist. Ist es aber nicht und zusätzlich 62 EUR nur für die Erweiterung finde ich ziemlich happig
Unsere Antwort: „Vielleicht ist DÄV / AXA hier einfach die falsche Wahl. Bei der von uns empfohlenen Lösung für 60 EUR im Jahr ist die Erteilung von Fitnesskursen bis max. 6.000 EUR p.a. im Paket für Assistenzärzte mit drin“.
Bei dem von uns empfohlenen Anbieter sind bis zu einem Jahresumatz von max. 6.000 EUR folgende selbstständigen nebenberuflichen Tätigkeiten (ohne Angestellte) kostenlos enthalten: Flohmarkt- und Basarverkauf, die Erteilung von Nachhilfe- und Musikunterricht sowie Fitnesskursen, der Vertrieb von Kosmetika, Haushaltsartikeln, Bekleidung, Schmuck und Gästeführungen.
Bei Privathaftpflichtversicherungen sind in den „Familientarifen“ unverheiratete Kinder i.d.R. auch ohne häusliche Gemeinschaft bis zum Ende der ersten Berufsausbildung mitversichert. Was gilt jedoch als „berufliche Erstausbildung“?
Hier nun auch mal ein kleiner Pluspunkt der DÄV. Dort fallen darunter „schulische Ausbildung/berufliche Erstausbildung – Lehre und/oder Studium inkl. Masterstudium, auch Referendarzeit, Fortbildungsmaßnahmen, Praktika und dergleichen)„.
Der von uns empfohlene Anbieter regelt das ungünstiger: „auch Bachelor- und unmittelbar angeschlossener Masterstudiengang, nicht Referendarzeit, Fortbildungsmaßnahmen und dgl.)“
Kinder von Assistenzärzten werden dieses Alter allerdings nur selten schon erreicht haben :-) .
Werden noch sukzessive ergänzt bzw. auf Nachfrage geklärt und besprochen.
Wählen Sie besser die umfassendere Lösung – erst recht bei den minimalen Beitragsunterschieden!
Zögern Sie nicht und stellen Sie uns ihre Frage zum Thema Berufshaftpflichtversicherung für Assistenzärzte

References: § 27
 § 30
 § 18
 § 6
 § 18
 § 5