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Timestamp: 2016-07-29 11:57:37+00:00

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Rasch Die Kanzlei Rasch Rechtsanwälte mahnt seit einigen Jahren Internetanschlussinhaber ab, denen vorgeworfen wird, urheberrechtlich geschützte Filmwerke im Internet unerlaubt verbreitet zu haben. Dem Betroffenen wird vorgeworfen, das jeweilig streitgegenständliche Werk über den Internetanschluss Dritten zur Verfügung gestellt und damit zeitgleich unerlaubt verwertet zu haben. Die Kanzlei Rasch Rechtsanwälte tritt im Auftrag unterschiedlicher Rechteinhaber auf. Unter anderem die Firma Universal Music GmbH geht regelmäßig unter Zurhilfenahme der Hamburger Kanzlei Rasch gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vor. Dem Betroffenen wird in der Abmahnung vorgeworfen, die Rechte der durch die Rasch Anwälte vertretenen Firmen verletzt zu haben, indem das jeweilige Werk innerhalb der Verwertungsrelevanten Phase Dritten unerlaubt zum Download angeboten wurde. Da dieses Recht nur dem Urheber sowie den vertraglich gebundenen Vertriebsfirmen zusteht, wurde gegen geltendes deutsches Recht verstoßen. Die Folge ist eine Abmahnung wegen der unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Tonaufnahmen.
Bevor solch eine Abmahnung der Kanzlei Rasch bei dem jeweiligen Betroffenen im Briefkasten liegt, mussten jedoch ersteinmal die Adressdaten des Abgemahnten herausgefunden werden. Hierzu bedienen sich die Rechteinhaber der Dienste sogenannter Ermittlungsfirmen. Im Auftrag der Rechteinhaber suchen diese Unternehmen in den Filesharingbörsen (BitTorrent, etc.) nach dem jeweilig konkret abgemahnten Werk. Sollte die streitgegenständliche Datei gefunden werden, zeichnet der Ermittler die IP-Adresse, das Datum und die Uhrzeit auf. Weiter wird in der Regel ein Testdownload oder ein Screenshot erstellt. Im Auftrag der Kanzlei Rasch übernimmt diese Ermittlung das Unterehmen proMedia. Weiter Informationen zu dem Unternehmen finde Sie unter folgendem Link: Anti-Piracy ein Blick hinter die Kulissen. Etwas befremdlich mag es anmuten, dass der abmahnende Anwalt Rasch zeitgleich als Geschäftsführer der proMedia tätig war/ist. Bei der Aufzeichnung solch eines recht einfach anmutenden Vorgangs bedarf es einer exakten und sekundengenauen Aufzeichnung und korrekten Verarbeitung der Daten.
Anhand der gesammelten Daten wird bei dem zuständigen Gericht eine Anordnung auf Herausgabe der zu der IP-Adresse gehörenden Adressdaten erwirkt. Hiergegen gibt es wenig einzuwenden. Die gespeicherten Daten, die der Internet-Provider im Zusammenhang mit einer Rasch Abmahnung herausgibt, sind nicht im Rahmen einer Datenvorratsspeicherung angelegt worden. Die durch den Internet-Anbieter aufgezeichneten zum Internetanschluss gehörenden Daten werden in der Regel nur zu eigenen Kontrollzwecken für interne technische Unebenheiten genutzt. Datenschutzrechtliche Bedenken sind hier nur schwer einzuwenden. Wenn die abmahnende Kanzlei Rasch sorgsam mit den im Zusammenhang mit der Abmahnung übermittelten Daten sorgsam umgeht gibt es hiergegen wenig haltose Argumente. Natürlich muss dem zuständigen Gericht im Rahmen der Anordnung zu Herausgabe der Adressdaten an die Kanzlei Rasch nachgewiesen werden, dass sich das Werk in einem Zeitraum kurz (etwa 6 Monate) nach der Veröffentlichung befindet. Weiter bestätigt das Gericht in diesem Verfahren in der Regel auch die Erheblichkeit der Rechtsverletzung. Somit ist es in der Regel nicht mehr möglich, sich als Reaktion auf die Rasch Abmahnung auf eine unerhebliche, einfach gelagerte Rechtsverletzung zu berufen und die Anwaltskosten aud 100,00 Euro zu deckeln. In der Praxis bewerten Gerichte Urheberechtsverletzungen in sogenannten Filesharingbörsen als erheblich und nicht einfach gelagert.
Wenn die Adressdaten gesammelt wurden ist die Folge eine Abmahnung. In dieser wird auf mehreren Seiten durch die Kanzlei Rasch Rechtsanwälte erklärt, welches Verhalten gerügt wird, gegen welche Gesetzt verstoßen wurde und welches Verhalten bzw. welcher Schadensersatz von dem Abgemahnten eingefordert wird. Im weiteren Blogverlauf finden Sie eine durch Dr. Wachs kommentierte Musterabmahnung, die im konkreten auf die Rasch Abmahnung eingeht. Mit der Abmahnung soll dem Betroffenen die Möglichkeit gegeben werden, die Angelegenheit außergerichtlich zu beenden. Da dieses auch im Interesse des Abgemahnten ist, so hat dieser in der Regel auch die in der Angelegenheit angefallenen Anwaltskosten zu tragen. Diese dürfen jedoch nicht zu hoch angesetzt sein. Es kann von dem Empfänger solch einer Rasch Abmahnung nicht verlangt werden, unangemessene Anwaltskosten zu zahlen. Wie bereits angemerkt befindet man sich als Empfänger der Abmahnung in einem zivilrechtlichten Verfahren. Es ermittelt kein Staatsanwalt, es droht keine Hausdurchsuchung und auch ein Eintrag in das Führungszeugnis ist ausgeschlossen.
Der Rechteinhaber versucht ersteinmal auf diesem Wege eine gütliche Einigung herbeizuführen. Diese kann jeoch nur passieren, wenn das Angebot der gegnerischen Seite auch akzeptabel ist. Viele Betroffene werden sich nicht ganz einig darüber sein, ob eine Forderungssumme in Höhe von 1200,00 Euro - was fast einem durchschnittlichen Monatsgehalt entspricht - wirklich angemessen und berechtigt ist. Oft fühlen sich Abgemahnte als ungerecht behandelt und empfinden die geforderte Summe als sehr hoch. Auch wir als Anwaltskanzlei stehen der Geldforderung der Rasch Abmahnung recht kritisch gegenüber. Abhängig von vielen Faktoren muss geklärt werden, unter welchen Bedingungen die Rechtsverletzung stattgefunden hat. Erst danach lässt sich eindeutig beantworten, ob etwa die Anwaltskosten, der Schadensersatz oder auch die komplette Forderung zurückgewiesen werden kann.
Wegen der Rechtsverletzung werden von dem Anschlussinhaber die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie die Zahlung eines pauschalen Vergleichsbetrages in Höhe von 1200,00 Euro gefordert. Als Anlage der Abmahnung findet der Betroffene eine strafbewehrte Unterlassungs sowie einen Vergleich. Beide Anlagen sind zur Unterzeichnung vorbereitet. Was sollten Sie hierzu wissen?
Mittelpunkt der Rasch Abmahnung ist die Forderung nach der Abgabe einer Unterlassungserklärung
Sie müssen weder die Unterlassungserklärung noch den Vergleich unterzeichnen. Viele Kanzleien lassen sich die Erstattung der angefallene Kosten sowie das Schuldanerkenntnis in der beigefügten Unterlassungserklärung bestätigen. Die Kanzlei Rasch Rechtsanwälte trennt dieses voneinander.
Die Kanzlei Rasch Rechtsanwälte schreibt in der beigefügten Unterlassungserklärung:"(...) es bei Vermeidung einer für jeden Fall der Zuwiderhandlung fälligen Vertragsstrafe in Höhe von 5.001,00 Euro zu unterlassen, geschütztes Musikrepertoire der Unterlassungsgläubigerin ohne deren erforderliche Einwilligung im Internet Dritten verfügbar zu machen oder solche Handlungen über Ihren Internetanschluss zu ermöglichen." Diese Formulierung ist nicht vorteilhaft für den Abgemahnten. Die Vertragsstrafe in Höhe von 5.001,00 Euro muss nicht festgelegt werden. Die Festlegung kann zwar im Ermessen des Rechteinhabers liegen, der Abgemahnte sollte sich jedoch vorbehalten, die Strafe durch ein zuständiges Gericht prüfen zu lassen.
Besser ist folgende Formulierung: "(...)es bei Meidung einer für jeden Fall der Zuwiderhandlung von der Unterlassungsgläubigerin festzusetzende angemessene, im Streitfall durch das zuständige Amts- oder Landgericht zu überprüfende Vertragsstrafe, zu unterlassen."
Weiter wird in der Rasch Unterlassungserklärung nicht auf den konkreten Abmahnfall an einem exakt genannten Lied oder Album eingegangen, sondern etwas wage formuliert, dass es sich auf das Musikepertoire des Rechteinhabers bezieht. Es muss abgeraten werden, sich auf mehr als das abgemahnte Album/Musikwerk zu beziehen. Es sollte in der veränderten Unterlassungserklärung immer konkret auf das abgemahnte Werk eingegangen werden und nicht mehr. Dieses muss korrekt genannt werden.
Doch es bleibt leider nicht bei diesem einen zur Unterschrift vorgelegten Schreiben. Die Kanzlei Rasch Rechtsanwälte möchte sich mit dem Abgemahnten vergleichen. Hierzu ist ein Vergleichsangebot beigefügt, welches nicht vorbehaltos bzw. ungeprüft unterschrieben werden sollte. Hierin soll der Abgemahnte schriftlich bestätigen, 1200,00 Euro an die Gläubigerin zu zahlen. Nach der Unterschrift kann nicht mehr über die Geldforderung verhandelt werden. Da nicht immer der volle Forderungsbetrag durchgesetzt werden kann, sollte vor der Zahlung genau geprüft werden, ob in dem individuellen Fall wirklich die vollen 1200,00 Euro gezahlt werden müssen.
Gerade in der Vergangenheit ist die Kanzlei Rasch wegen der Abmahnung und den darin enthaltenen Formulierungen in die Kritik geraten.
Im weiteren Verlauf des Beitrages finden Sie die kommentierte Musterabmahnung der Rasch Rechtsanwälte vom Stand 10.02.2012.
Seite 1 "Unerlaubte Verwertung geschützter Tonaufnahmen.
[...] hiermit zeigen wir an, dass uns die Tonträgerherstellerin Universal Music GmbH Stralauer Allee 1, 10245 Berlin mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragt hat. Die ordnungsgemäße Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert.
Gegenstand dieses Schreibens ist die Verletzung von Urheber- und Leistungsschutzrechten durch die unerlaubte Verwertung des Musikalbums "X", deren Tonaufnahmen am "X" um "X" zum Herunterladen verfügbar gemacht wurden"
Namens und in Vollmacht der Mandantin fordert die Kanzlei Rasch Rechtsanwälte in der Abmahnung gemäß §§ 97, 85, 16, 19a UrhG auf, es zu unterlassen, geschütztes Musikrepertoire der Mandantin ohne deren erforderliche Einwilligung im Internet verfügbar zu machen oder solche Handlungen über den Internetanschluss zu ermöglichen, sowie sich zur Absicherung dieses Unterlassungsanspruches zu verpflichten, bei zukünftigen Zuwiderhandlungen eine Vertragsstrafe in Höhe von 5001,00 EUR zu zahlen. Im Interesse einer einvernehmlichen außergerichtlichen Beendigung der Angelegenheit bietet die Mandantin der Kanzlei Rasch Rechtsanwälte in der Abmahnung an, die vorliegende Angelegenheit umfassend im Wege eines Vergleichs beizulegen, indem der Abgemahnte der Mandantin aufgrund der begangenen Verletzung von Urheberrechten zustehende Ersatzsansprüche durch Zahlung eines Vergleichsbetrages in Höhe von 1200,00 EUR ausgleiche.
Die Mandantin der Kanzlei Rasch Rechtsanwälte gehört zu den führenden deutschen Tonträgerherstellern. Durch unrechtmäßige Musikangebote im Internet entstehen diesen jährlich Schäden ind dreistelliger Millionenhöhe. Der Großteil dieser Schäden wird dabei durch sogenannte Filesharing-Systeme verursacht.
"Filesharing-Systeme, die zumindest als "Tauschbörsen" bezeichnet werden, sind ein Umschlagplatz für digitale Medien. Die Nutzer bieten sich in diesen Systemen über das Internet mithilfe von bestimmten zuvor von ihnen installierten Programmen gegenseitig Inhalte zum Kopieren an." Weiter ist der Rasch Abmahnung zu entnehmen: "Zu den entsprechenden Programmen gehören unter anderem die verbreiteten Anwendungen "BitTornado", "Vuze" (vormals "Azureus") und "Shareaza", die auf dem sogenannten "Bit-Torrent"-Protokoll basieren, bei dem prinzipiell sämtliche teilnehmenden Rechner gleichzeitig Daten anbieten sowie nachfragen und zu diesem Zweck auch alle miteinander verbunden sind." Weiter führen die Anwälte der Kanzlei Rasch Rechtsanwälte in der Abmahnung aus: Im Einzelnen kommt es nach dem Herunterladen und Ausführen der auf bestimmten Internetseiten zu findenen sogenannten "Torrent"-Dateien zu einer Verknüpfung sämtlicher Rechner, die zu dem betreffenden Zeitpunkt online sind und die entsprechenden Daten, beispielsweise ein bestimmtes Musikalbum, vorhalten. Zwischen diesen Rechnern werden die Daten dann direkt übermittelt, wobei nicht danach unterschieden wird, welches Programm der jeweilige Teilnehmer im Einzelnen verwendet.
Im Auftrag der Mandantin der Kanzlei Rasch Rechtsanwälte werden Filesharing-Systeme von der Ermittlungsfirma proMedia Gesellschaft zum Schutz geistigen Eigentums mbH auf rechtsverletzende Angebote hin überprüft. Dabei wurde festgestellt und ausführlich dokumentiert, dass am "X" und "X" Uhr (MEZ) über einen Internetanschluss, dem zu diesem Zeitpunkt die IP-Adresse "X" zugewiesen war, das Musikalbum [...] innerhalb des Filesharing-Systems "BitTorrent" zum Herunterladen verfügbar gemacht wurde.
Zur weiteren Sachaufklärung wurde im Anschluss beim Landgericht durch die Kanzlei Rasch Rechtsanwälte ein Verfahren gemäß § 101 Abs. 9 UrhG eingeleitet, auf das hin angeordnet wurde, dass der betroffene Provider unter Verwendung von Verkehrsdaten Auskunft über Namen und Anschrift des Nutzers der oben genannte IP-Adresse geben darf (siehe Anlage).
"Wenn Tonaufnahmen ohne Einwilligung der Rechteinhaber (Komponisten, Textdichter, ausübenden Künstler, Tonträgerhersteller) im Internet angeboten werden, so stellt dies eine Verletzung von Urheber- und Leistungsschutzrechten dar. Im Einzelnen gilt im vorliegenden Fall Folgendes:"
Die Mandantin der Kanzlei Rasch Rechtsanwälte ist Inhaberin der auschließlichen Verwerungsrechte der Tonträgerhersteller hinsichtlich der oben genannten Musikaufnahme für das Territorium der Bundesrepublik Deutschland. Weiter ist der Abmahnung zu entnehmen: Die Mandantin habe dem Angebot ihres Repertoires nicht zugestimmt. Die angefertigten Vervielfältigungen von Tonaufnahmen mit dem Zweck, die Aufnahmen Dritten und damit der Öffentlichkeit zum Herunterladen zur Verfügung zu stellen, verstoßen daher bereits gegen §§ 85, 16 UrhG, denn Vervielfältigung zum Zweck des öffentlichen Download-Angebotes sind gerade nicht von § 53 Abs. 1 UrhG gedeckt und auch ursprünglich legal zum privaten Gebrauch hergestellte Kopien dürfen nicht öffentlich wiedergegeben werden (§ 53 Abs. 6 UrhG).
Der Rasch Abmahnung ist im Original zu entnehmen: Vor allem aber verletzt das Bereitstellen von Tonaufnahmen auf einem Computer zum Abruf durch Teilnehmer von Filesharing-Systemen ohne Einwilligung der Rechteinhaber das ihnen gemäß §§ 85, 19a UrhG zustehende ausschließliche Recht der öffentlichen Zugänglichmachung.
Aufgrund dieser Rechtsverletzungen steht der Mandantin der Kanzlei Rasch Rechtsanwälte ein Unterlassungsanspruch aus § 97 Abs. 1 S. 1 2 Hs. UrhG zu. "Er soll rechtlich gewährleisten, dass in Zukunft keine weiteren Rechtsverletzungen begangen werden. Dies wird rechtlich dadurch erreicht, dass der Rechtsverletzer eine Unterlassungserklärung abgibt, in der er für den Fall einer erneuten Rechtsverletzung die Zahlung einer Vertragsstrafe verspricht. (sogenannte strafbewehrte Unterlassungserklärung)", heisst es in der Rasch Abmahnung.
"Der Unterlassungsanspruch besteht im Übrigen unabhängig davon, ob Sie die Rechtsverletzung selbst begangen haben. Als Inhaber des Internetanschlusses, über den dei Urheberrechtsverletzung begangen wurden, sind Sie nach den Grundsätzen der sogenannten Störerhaftung für die eingetretenen Rechtsverletzungen verantwortlich, auch wenn Sie Filesharing-Programme nicht selbst genutzt haben sollten", wird in der Rasch Rechtsanwälte Abmahnung ausgeführt.
Weiter heisst es in der Original Rasch Abmahnung: "Uns liegt eine Vielzahl gerichtlicher Entscheidungen aus jüngster Zeit vor, die eine Haftung des Anschlussinhabers bei Urheberrechtsverletzungen durch Dritte bestätigen. Zum Beleg wird insoweit auf die einschlägigen Gerichtsentscheidungen verwiesen, wie sie exemplarisch auf unserer Internetseite eingesehen werden können. Sollten Sie die streitgegenständlichen Rechtsverletzungen nicht selbst begangen haben, sind Sie verpflichtet, uns dies mitzuteilen und dabei zu erklären, wie es zu den Urheberrechtsverletzungen über Ihren Internetanschluss kommen konnte." Kommen Sie dieser Antwortpflicht nicht fristgemäß nach, kann der Mandantin der Rasch Rechtsanwälte hieraus ein Anspruch auf Ersatz der durch die unterbliebene Antwort entstandenen Schäden entstehen."
a) Der Rasch Abmahnung ist zu entnehmen: "Des Weiteren stehen unsere Mandantin Ihnen gegenüber in Anbetracht der über Ihren Internetzugang begangenen Rechtsverletzungen - und zwar ebenfalls unabhängig von Ihrer eigenhändigen Tatbegehung - erhebliche - Ersatzsansprüche zu, da Sie jedenfalls zur Erstattung der Rechtsverfolgungskosten und der hierzu erforderlichen Aufwendungen gemäß § 97a Abs. 1 S. 2 UrhG verpflichtet sind.
Insoweit wurden bereits durch das grundsätzlich zu führende gerichtliche Anordnungsverfahren sowie die Ermittlung selbst Kosten verursacht Hinzu kommen die durch dieses Abmahnverfahren verursachten Rechtsanwaltsgebühren, die sich selbst bei einem entgegenkommend eher gering angesetzten Streitwert von 5000,00 EUR pro verfügbar gemachten einzelnen Musiktitel auf 1.479,90 EUR beliefen", eklärt die Kanzlei Rasch in der Abmahnung. [Anmerkung Dr. Wachs Rechtsanwälte:]
Eine Beschränkung nach § 97a Abs. 2 UrhG käme nicht in Betracht, da es sich vorliegend - wie die auf das oben erwähnte Verfahren gemäß § 101 Abs. 9 UrhG erfolgte Anordnung bereits gezeigt hat - um eine schwere Rechtsverletzung in gewerblichem Ausmaß handele. [Anmerkung Dr. Wachs Rechtsanwälte]
b) Es heisst in der Rasch Rechsanwälte Abmahnung: "Gegen den als Täter unmittelbar Verantwortlichen besteht über die oben dargestellten Ansprüche hinaus zudem ein Anspruch auf Schadensersatz gemäß § 97 Abs. 2 UrhG."
Der Mandantin der Kanzlei Rasch Rechtsanwälte steht bei der Berechnung des Schadensersatzes ein Wahlrecht zu, sie kann daher neben dem entgangenen Gewinn als Schadensersatz auch eine angemessene Lizenzgebühr fordern. Dabei ist der Betrag als Schadensersatz zu leisten, den vernünftige Parteien für die fragliche Nutzung vertraglich vereinbart hätten.
In der Abmahnung der Rasch Rechtsanwälte heisst es weiter: "Die Fachgerichte haben in den vergangenen Jahren in einer Vielzahl von vergleichbaren Angelegenheiten entschieden, dass dem verletzten Rechteinhaber - hier also unserer Mandantin - wegen der unberechtigten öffentlichen Zugänglichmachung einer einzelnen Musikaufnahme ein Schadensersatz von 150,00 - 300,00 EUR zusteht, vgl. nur LG Frankfurt [...]. Bei mehreren Musikaufnahmen erhöht sich der Schadensersatzanspruch entsprechend."
Die Rasch Rechtsanwälte weisen in der Abmahnung darauf hin, dass es dem Anschlussinhaber bei einem Etwaigen Bestreiten der eigenen Tatbegehung im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung nach den Grundsätzen der sekundären Darlegungslast obläge, substantiiert zur Aufklärung der Frage beizutragen, wie es zu den über den Anschluss erfolgten Urheberrechtsverletzungen gekommen ist.
Die Mandantin der Kanzlei Rasch Rechtsanwälte hat daneben - jedenfalls gegenüber demjenigen, der die Rechtsverletzungen unmittelbar begangen hat - einen Anspruch auf Auskunftserteilung hinsichtlich der unter Umständen erfolgten weiteren Verwertung der streitgegenständlichen Tonaufnahmen aus § 97 Abs. 1 UrhG, § 242 BGB.
Im Interesse einer einvernehmlichen außergerichtlichen Beendigung der Angelegenheit bieten die Rasch Rechtsanwälte in der Abmahnung an, die vorliegende Angelegenheit umfassend im Wege eines Vergleichs beizulegen. Es wird als Vergleichsangebot vorgeschlagen, die der Mandantin der Kanzlei Rasch Rechtsanwälte zustehenden Ersatzsansprüche durch Zahlung eines Vergleichtsbetrages in Höhe von 1200,00 EUR auszugleichen. Mit Zahlung dieses Beitrages sind sämtliche in dieser Angelegenheit entstandenen Verfahrenskosten, einschließlich der Rechtsanwaltskosten, abgegolten. Soweit darüber hinaus gegenüber dem Täter weitere Schadensersatzansprüche bestehen, sind auch diese mit dem Ausgleich des Vergeleichsbetrages abgegolten. Auch der Auskunftsanspruch sowie die Obliegenheit, über Namen und Anschrift des unmittelbar Verantwortlichen sowie die weitere Verwertung der Tonaufnahmen Auskunft zu erteilen, hätten sich im Falle einer Einigung erledigt.
Zusammenfassend raten die Rasch Rechtsanwälte im Hinblick auf eine rasche, gütliche Erledigung der vorliegenden Angelegenheit zu folgendem konkreten Vorgehen:"
1. Stellen Sie sicher, dass keine weiteren Urheberrechtsverletzungen mehr über Ihren Internetanschluss erfolgen können.
2. Senden Sie uns bis zum "X" eine hinreichend strafbewehrte Unterlassungserklärung unterzeichnet zu. Einen auf Sie ausgestellten Entwurf finden Sie die in der Anlage.
3. Senden Sie uns bis zum "X" die ebenfalls anliegende Vergleichsannahmeerklärung zurück. Bis zu diesem Datum hält unsere Mandantschaft an dem oben genannten entgegenkommenden Angebot fest.
4. Sofern Sie das Vergleichsangebot nicht annehmen wollen erläutern Sie bis zum "X" schriftlich, in welchem Zeitraum und in welchem Umfang die streitgegenständlichen Tonaufnahmen im Internet vertrieben sowie in welcher sonstigen Form (Kopie auf CD-R etc.) und in welchem Umfang die streitgegenständlichen Tonaufnahmen weiter ausgewertet wurden. Sofern Sie die Rechtsverletzung nicht selbst begangen haben, erläutern Sie, wie es zu den Rechtsverletzungen über Ihren Internetanschluss kommen konnte und benennen Sie ggf. die hierfür verantwortliche Person."
Die Rasch Rechtsanwälte hoffen die vorliegende Angelegenheit auf dieser Grundlage gütlich beenden zu können, weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass nach fruchtlosem Ablauf der genannten Fristen der Mandantin angeblich empfohlen wird, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Die Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwälte beschäftigt sich seit Jahren mit Abmahnungen von der Kanzlei. Vielen Abgemahnten konnten wir bereits helfen, erhebliche Summen einzusparen. Falls Sie eine Rasch Abmahnung erhalten haben, rufen Sie uns unter 040 411 88 15 70 an. Wir vertreten Mandanten aus ganz Deutschland und das erste Gespräch zu Kosten und Risiken im Umgang mit Ihrer Abmahnung ist kostenlos.
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Wird auch Ihnen im Rahmen einer Rasch Abmahnung vorgeworfen, das Musikwerk - Mando Diao Give me fire - unerlaubt verwertet zu haben?
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 § 242