Source: https://www.deubner-steuern.de/produkte/personengesellschaften/p/bfh---urteil-vom-26062014-iv-r-511-bagatellgrenze-bei-gewerblicher-infektion-777097
Timestamp: 2019-08-20 06:02:26+00:00

Document:
BFH - Urteil vom 26.06.2014
IV R 5/11
EStG § 2 Abs. 2 Nr. 1 ; EStG § 4a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 2 ; EStG § 11 ; EStG § 15 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 und 2; EStG § 15 Abs. 3 Nr. 1 ; EStG § 25 Abs. 1 ; EStG § 52 Abs. 32a ; AO § 182 Abs. 1 ;
FG Niedersachsen, vom 08.12.2010 - Vorinstanzaktenzeichen 2 K 295/08
BFH, Urteil vom 26.06.2014 - Aktenzeichen IV R 5/11
DRsp Nr. 2014/14659
Bei Beteiligung einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft an einer gewerblich tätigen Mitunternehmerschaft mit abweichendem Wirtschaftsjahr tritt die Abfärbewirkung nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 Alternative 2 EStG nur ein, wenn der Obergesellschaft im betreffenden Kalenderjahr nach Maßgabe des § 4a Abs. 2 Nr. 2 EStG ein Gewinnanteil i.S. von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG zugewiesen ist.
Die Klägerin und Revisionsklägerin (Klägerin) ist eine GmbH & Co. KG, deren Gegenstand die Verwaltung eigenen Vermögens ist. Gesellschafter sind die G-Verwaltungs GmbH (G-GmbH) als Komplementärin und G als einziger Kommanditist. Beide Gesellschafter sind geschäftsführungsbefugt. Für das Streitjahr (2005) erklärte die Klägerin Einkünfte aus Kapitalvermögen in Höhe von ./. 61.327 €.

References: § 2
 § 4
 § 11
 § 15
 § 15
 § 25
 § 52
 § 182
 § 15
 § 4
 § 15