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Timestamp: 2020-04-04 06:32:51+00:00

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052_2019 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 052 I 173. Jahrgang I Freitag, 5. Juli 2019
Berufskraut entfernt
Das Haus zum Seewadel hat sich an einer gesamtschweizerischen Aktion beteiligt. > Seite 3
Der Natur- und Vogelschutzverein sagt invasiven Neophyten den Kampf an. > Seite 6
Generationenprojekt Affoltemer Primarschüler haben Senioren die Nutzung von Tablets erklärt. > Seite 10
Einheitliche Richtlinien Prämierte Arbeit -
Die Sozialhilfe gewährt Unterstützung nach objektiven Kriterien. > Seite 12
Ein Fall für die Müllraufbringer Am vergangenen Samstag fischten Taucher 588 Kilogramm Abfall aus dem Türlersee Die 17-jährige Nina Mattig aus Obfelden ist passionierte Taucherin. Im Rahmen ihrer Maturarbeit verknüpfte sie ihre Leidenschaft mit einem Dienst an der Natur – und organisierte eine Reinigung des Türlersees. ................................................... von livia häberling Es soll ja Haushalte geben, da wird man sich niemals einig, wer den Müll runterbringt. Ständiges Gezanke. Bei öffentlichen Gewässern stellt sich diese Frage immer öfter andersrum: Wer bringt ihn wieder hoch? Denn runter, auf den Grund von Seen, Weihern oder Flüssen, gelangen die Flaschen, Bierdeckel, Zigaretten oder Dosen oftmals fast von selbst. Vor allem die Uferzonen sind als Verweilorte beliebt, Und manches, was die Menschen zum Grillieren, Spazieren, zum Plantschen oder Spörteln mitbringen, landet irgendwann – mit oder ohne Absicht – im Wasser. Weil der Müll oft schon seit längerer Zeit im Gewässer schwimmt, enthält er teilweise giftige Substanzen, die in der heutigen Plastikproduktion teilweise nicht mehr erlaubt sind. Durch UV-Strahlen und Reibung zerlegt sich der Abfall in immer kleinere
Lorena Adler aus Wettswil und Selina Cadruvi haben RecyclingParavents designt. > Seite 14
Verkehrter Strom Auf immer mehr Dächern werden Fotovoltaikanlagen installiert. Das hat zur Folge, dass immer mehr Strom dezentral produziert wird. Damit fliesst auch immer mehr Strom nicht mehr nur vom Kraftwerk zu den Endverbrauchern, sondern «verkehrt» in der Gegenrichtung. Welche Auswirkungen das auf das Stromnetz hat, untersuchen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich. Sie tun dies in einem Pilotprojekt in Bonstetten. ................................................... > Bericht auf Seite 10
20 tolle Jahre «Musig im Dorf»
Gold kam leider keins zum Vorschein – aber ein Goldwaschsieb fanden die Freiwilligen auf dem Grund. (Bild Mohammed Shahin) Teilchen. Die Giftstoffe waschen sich aus, verschmutzen das Wasser und landen über Fisch und Co. schliesslich auf unseren Tellern. Die chemische Verschmutzung ist jedoch nur ein Teil des Problems. Vor allem in der Tierwelt kann der Abfall grossen Schaden anrichten: Er verwüstet den natürlichen Lebensraum der Tiere, und nicht selten verwechseln diese den Müll mit Nahrung, fressen ihn und verenden daran.
Obfelder Postareal: Korrektur am Plan überarbeitet Postplatz Hausen Die Obfelder Gemeindeversammlung soll im Dezember über den in wesentlichen Punkten überarbeiteten privaten Gestaltungsplan Postareal abstimmen. So wurde im Vergleich zur ersten Version die Parkplatzzahl zugunsten von öffentlichem Platz reduziert und die Erschliessung beschränkt sich auf die Ottenbacherstrasse. An den Flachdächern wolle man hingegen festhalten, sagt Hochbauvorstand Stephan Hinners. ................................................... > Bericht auf Seite 3
Nach der Umgestaltung des Postplatzes in Hausen zeigte sich vor zwei Jahre, dass die Busse nicht wie gewünscht an die Haltekanten heranfahren können. Noch 2017 erfolgten Nachbesserungen. Auf eine umfassende Sanierung will der Gemeinderat vorerst verzichten. Stattdessen soll im Zuge der ohnehin stattfindenden Strassensanierung die Neigung an der Rifferswilerstrasse angepasst werden – für einen besseren Abfahrtweg. ................................................... > Bericht auf Seite 6
Einblick in den Polizei-Alltag
Leichtathleten in Affoltern
Das Tätigkeitsfeld der Kantonspolizei ist auch im Bezirk Affoltern enorm breit – und mit sehr viel Administration verbunden. Stark zugelegt haben Verfahren im Bereich der InternetKriminalität. Ausserdem ist im Bezirk Affoltern die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt in den vergangenen Jahren markant gestiegen. Oft ist die Station in Affoltern aber die falsche Anlaufstelle, etwa bei zivilrechtlichen Dingen wie Mietstreitigkeiten. ................................................... > Bericht auf Seite 7
An den kantonalen Einkampfmeisterschaften messen sich am Samstag 260 Athleten – die besten der NachwuchsKategorien U16, U14 und U12 – in insgesamt 54 Disziplinen. Von der organisierenden LV Albis haben sich 26 Athletinnen und Athleten qualifiziert, die meisten gleich in mehreren Disziplinen. Einige gehören auch zum engsten Favoritenkreis. Die Wettkämpfe beginnen um 10.30 Uhr und dauern bis zirka 17.30 Uhr. ................................................... > Bericht auf Seite 29
Auch im Türlersee fanden in der Vergangenheit schon Reinigungen statt. Allerdings liegt die letzte Aktion mehr als 15 Jahre zurück. Deshalb dachte sich Nina Mattig, dass es wieder einmal Zeit wäre, den See von Fremdstoffen zu befreien. Die 17-jährige Obfelderin besucht die Kantonsschule Limmattal und war auf der Suche nach einem Thema für ihre Maturarbeit. Weil sie in ihrer Freizeit gerne taucht, wollte sie ihre Leidenschaft
in ihr Projekt einbinden und der Natur etwas Gutes tun. Ein Jahr lang hat sie die Reinigungsaktion geplant und vorbereitet, die behördlichen Bewilligungen eingeholt und für ihre Aktion geworben, um möglichst viele Freiwillige zu mobilisieren. Am 29. Juni war es so weit: 26 Taucherinnen und Taucher suchten den Seegrund ab. Und stiessen teils auf seltsame Funde. ................................................... > Bericht auf Seite 5
Schweisstreibender Breitensport
Gute Stimmung am Grümpi in Affoltern Knapp 50 Mannschaften haben am schwülen letzten Wochenende am 64. Grümpelturnier des FC Affoltern um Ruhm und Ehre gekämpft, am Freitagabend im Gewerbecup und am Samstag in den Kategorien Fussballer,
Nichtfussballer, Mixed und Oldies. Der Sonntag stand im Zeichen der E- und F-Junioren aus der Region. 30 Teams massen sich am zweiten Finalcup. ................................................... > Bericht auf Seite 22
Am Gewerbecup am Freitagabend massen sich 15 Teams. Hier die «Abfallhaie» von Anta Swiss (in Blau) gegen die «Stromer» von Elektro Roth. (Bild Thomas Stöckli)
Bonstetten hat am letzten Samstag das 20-Jahre-Jubiläum seines beliebten Musikfestes gefeiert. Die Berner-Mundart-Latin-Combo «Chica Torpedo» mit ihrem charismatischen Frontmann Schmidi Schmidhauser packte die Zuschauerinnen und Zuschauer im Nu und auch das Rahmenprogramm mit Schnitzeljagd, Kinderliedern und Tanzkurs hatte es in sich. ................................................... > Bericht auf Seite 13 anzeigen
Mit Beschluss vom 25. Juni 2019 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf: Schembs, Nina Patricia weiblich, geb. 2002 Staatsangehörigkeit: Deutschland
ABSCHIED UND DANK Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti
Hugo Wirz 12. Juli 1951 – 23. Juni 2019
Nach kurzer schwerer Krankheit durfte er friedlich einschlafen. In stiller Trauer:
Ruth Wirz-Domeisen mit Thomas und Matthias Geschwister und Anverwandte
Auf Wunsch des Verstorbenen hat die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis stattgefunden.
Schuldner: Agileano GmbH in Liquidation, UID CHE-195.159.579, Geissweidstrasse 2, 8912 Obfelden Datum der Konkurseröffnung: 13. September 2018 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG
Herzlichen Dank den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Affoltern und der Palliativ Station Villa Sonnenberg sowie der Spitex Affoltern am Albis.
für die vielen Trauerkarten und Blumengestecke, die wir beim Abschied von unserer geliebten
Traueradresse: Ruth Wirz-Domeisen, Sunnemattstrasse 9 A, 8908 Hedingen
Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung
Bettina Kathrin Simmler
Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. Juli 2019.
als Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit erhalten haben. Die vielen tröstenden Worte und Begegnungen haben uns sehr berührt.
Affoltern am Albis, 5. Juli 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis
Für die fürsorgliche Betreuung und Begleitung in den letzten zehn Monaten danken wir der Rehaklinik in Zihlschlacht und dem Pflegezentrum Nidelbad in Rüschlikon. Ein besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Andreas Fritz für die aussergewöhnliche Abschiedsfeier und Frau Heidi Weber für das schöne Klavierspiel. Mettmenstetten, im Juli 2019
Danke Wir danken von Herzen allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben
Hansruedi Schneebeli-Kohler erfahren durften.
Beschlüsse der Delegiertenversammlung Zweckverband Spital Affoltern vom 27. Juni 2019 1. Protokollgenehmigung der Delegiertenversammlung vom 29. November 2018 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 3. Genehmigung des Jahresberichts 2018 4. Genehmigung der Verwendung des Gewinnsaldos 5. Bewilligung eines Kredits von Fr. 900’000 für den Ersatz der Telekommunikation mit Alarmierung 6. Genehmigung der Kostenabrechnung über die Sanierung Notfall / Radiologie mit Gesamtkosten von Fr. 294’032.87 7. Genehmigung der Kostenabrechnung für das Projekt Splitting und Rechtsformänderung mit Gesamtkosten von Fr. 343’982.95 8. Verschiebung der Wahl des Liquidationsausschusses auf die Delegiertenversammlung vom 26. September 2019 Rechtliche Hinweise: Publikation nach § 7 Abs. 1 GG. Das Protokoll und die Akten zu den Beschlüssen liegen im Direktionssekretariat des Spitals Affoltern, Sonnenbergstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis, ab dieser Publikation, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. (Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.) Spital Affoltern, Betriebskommission 27. Juni 2019
Danken möchten wir für die Anteilnahme, die mit der Anwesenheit an der Trauerfeier bekundet wurde. Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
Uschi Hausheer-Feuz Herzlichen Dank ... für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben ... für einen Händedruck, wenn Worte fehlten ... für Blumen und Geldspenden ... für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft Ein besonderer Dank geht an die Arztpraxis Dr. Villiger, das Spital Affoltern und die Villa Sonnenberg für die liebevolle Pflege. Ebenso danken wir Herrn Pfarrer Jürgen Schultz für die einfühlsamen Worte.
Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Thomas Müller, an das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern und an die Ländlerformation für die feierliche Gestaltung der Trauerfeier. Speziell danken wir – Herrn Dr. med. O. Sperisen – Herrn Dr. med. J. Schwegler – dem Team Onkologie, Spital Affoltern – dem Pflegepersonal Senevita Obstgarten, 3. Stock Wir danken für die vielen Karten, herzlichen und tröstenden Worte, stummen Umarmungen und für die Spenden an die Stiftung «TIXI Säuliamt». Hansruedi wird immer in unseren Herzen weiterleben. Affoltern am Albis, im Juli 2019
Die vielen Zeichen der Verbundenheit, der Freundschaft und des Mitgefühls haben uns tief berührt. Ottenbach, Juli 2019
«Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, lebt nicht mehr. Erinnerung ist das, was bleibt.»
WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen der Verbundenheit und die tröstenden Worte, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter
Margareta Isler-Bütikofer
Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter und Tante
Pia Studer-Eichholzer 6. Dezember 1936 – 30. Juni 2019
Nach all den Jahren, in denen Du so viel für uns getan hast, konnten wir Dir nicht helfen, als Deine schwere Krankheit Dir immer mehr die Kraft raubte.
Ein besonderer Dank geht an Pfarrerin Eva Eiderbrant für die besinnlichen Abschiedsworte und an Erich Eder für das passende Orgelspiel während des Trauergottesdienstes und allen, die der Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen haben.
René Studer Sonja Studer und Winfried Moll Nichten, Neffen und Anverwandte
Vielen Dank auch für die persönlichen Karten, Briefe und grosszügigen Spenden.
Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 10. Juli 2019, um 14.00 Uhr statt. Im Anschluss folgt die Abdankung in der reformierten Kirche Obfelden.
Ebenso ein Dankeschön allen, die unsere Mutter auf ihrer letzten Wegstrecke begleitet haben und ihr im Leben mit Freundschaft und Hilfsbereitschaft begegnet sind.
Anstelle von Blumenspenden unterstütze man bitte das Spital Affoltern, Postkonto 80-7664-4, Vermerk: LZP Sonnenberg.
Traueradresse: René Studer, Bärenacherstrasse 25, 8912 Obfelden
Bezirk Affoltern Hilfe bei steigenden Cyber-Risiken Tagtäglich muss man sich bei unterschiedlichsten Diensten authentifizieren. Persönliche Daten werden an vielen Orten gespeichert und über einen Zugangscode geschützt. In den letzten Jahren liessen technologische Fortschritte die Authentifizierung etwa über einen Fingerabdruckscanner oder durch Gesichtserkennung zuverlässiger werden. Das Passwort bleibt trotzdem eines der wichtigsten Mittel. Fast dreiviertel Millionen Passwörter werden jährlich auf «Passwortcheck» auf ihre Stärke getestet. Jetzt wurde das Instrument des Datenschutzbeauftragten überarbeitet und erweitert. Neben dem System zur Überprüfung von Passwörtern beinhaltet die Website Tipps und Tricks, wie man sich im Internet vor Angriffen und Missbrauch schützen kann.
Weg frei für eine Überbauung des Obfelder Postareals? Überarbeiteter Gestaltungsplan im Dezember 2019 an der Gemeindeversammlung
passwortcheck.ch.
wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Zum 85. Geburtstag am Samstag, 6. Juli, dürfen wir Bernhard Hess im Haus zum Seewadel herzlich gratulieren. Er sei charmant, rüstig und sehr beliebt, haben wir uns sagen lassen. Wir wünschen ihm ein schönes Fest, gute Gesundheit und dass er weiter so sympathisch durchs Leben gehen kann. Am Sonntag, 7. Juli, darf Hans Rudolf Huber in Stallikon ebenfalls seinen 85. Geburtstag begehen. Gerne senden wir auch ihm herzliche Gratulationen und die besten Wünsche.
Zum 80. Geburtstag Hermann Marti feiert am Sonntag, 7. Juli, in Stallikon seinen 80. Geburtstag. Wir wünschen ihm ein schönes Fest, viel Freude und alles Gute.
Den in wesentlichen Punkten überarbeiteten privaten Gestaltungsplan Postareal will der Gemeinderat Obfelden an der Gemeindeversammlung im Dezember 2019 vorlegen. Der Kanton hält ihn in dieser Form für beschlussfähig. ................................................... von werner schneiter Die alte Vorlage wurde arg zerzaust – erst von Einwohnerinnen und Einwohnern. Diese kritisierten die verkehrstechnische Erschliessung, eine zu hohe oberirdische Parkplatzzahl, aber auch bauliche Formen und die vorgesehenen Flachdächer. Das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE) teilt diese Einwände im Rahmen eines Vorprüfungsverfahrens weitgehend
und empfahl, den Gestaltungsplan zu einer weiteren Vorprüfung vorzulegen. Die präzise, ortsbauliche Setzung der Gebäude aus der früheren Fassung habe einer rationellen, steifen Komposition weichen müssen, hielt das ARE fest und forderte unter anderem auch eine «deutliche Rücknahme der Verkehrsfläche». Inzwischen haben Gespräche unter den Grundeigentümern stattgefunden; der private Gestaltungsplan wurde insbesondere bei den kritisierten Punkten geändert: Eine Reduktion der Parkplatzzahl zugunsten von öffentlichem Platz und der Verzicht auf eine Erschliessung von der Dorfstrasse her bilden die wesentlichsten Änderungen. Die Erschliessung soll nun, wie heute, ab der Ottenbacherstrasse erfolgen. Als störend empfunden werden vonseiten der Einwender auch die Flachdächer, die man durch Giebeldä-
cher ersetzt haben will. «In diesem Punkt halten wir an Flachdächern fest, es handelt sich um ein relativ grosses Gebiet», sagt Hochbauvorstand Stephan Hinners.
Die Migros bleibt im Boot Die Migros, die auf dem Areal einen Laden nach dem VOI-Konzept errichten will, bleibt zusammen mit den anderen Grundeigentümern im Boot. Und dies, obwohl der Grossverteiler das Gesuch für ein Regelbauwerk einreichen könnte, nachdem er das Verfahren gegen die Gemeinde vor Bundesgericht gewonnen hat. Dies wurde anlässlich der letzten Gemeindeversammlung kommuniziert. Im Rahmen eines früheren Quartierplanverfahrens verfügte die Gemeinde seinerzeit einen Baustopp – bis zum Vorliegen eines Gestaltungplans. Damit verbun-
den ist eine Frist von drei Jahren, die inzwischen abgelaufen ist. Man versuchte, diese Frist zu verlängern, aber das Bundesgericht kam zum Schluss, dass das Migros-Areal im Bereich des Restaurants Kreuzstrasse genügend erschlossen sei. Damit wäre ausserhalb des Gestaltungsplans der Weg eigentlich frei für ein «normales» Baugesuch. Die Migros bleibt jedoch im Boot mit den anderen Grundeigentümern. «Beim aktuellen Stand des Gestaltungsplanverfahrens macht es keinen Sinn, etwas gegen den Willen der Gemeinde und der Bevölkerung durchzudrücken», sagt Heinz Fankhauser, Leiter Expansion bei der Migros Genossenschaft Zürich. «Wir warten nun die Abstimmung über den Gestaltungsplan ab und werden dann zügig ein Baugesuch einreichen – mit oder ohne Zustimmung zum privaten Gestaltungsplan.»
Mehr Platz für die Akten Gesundheit gefördert und Umwelt entlastet und das Publikum
Erweiterung des Staatsarchivs wird eröffnet «Bike to Work» im Seewadel, Affoltern Der Erweiterungsbau des Staatsarchivs des Kantons Zürich im Irchelpark wurde unter der Leitung des Hochbauamtes innert zwei Jahren fertiggestellt. Bau 3 knüpft nahtlos an die bestehenden Gebäude an und bietet nun Lagerkapazität bis ungefähr 2035. Momentan wächst das Staatsarchiv des Kantons Zürich im Durchschnitt jährlich um rund 1000 Laufmeter Akten. Die Magazinreserven von Bau 1 und Bau 2 werden dieses Jahr erschöpft sein. Der nun fertiggestellte Erweiterungsbau hat eine Lagerkapazität von rund 16 Laufkilometern Akten, was ungefähr bis ins Jahr 2035 ausreichen dürfte. Innert zwei Jahren wurde das Projekt des Zürcher Büros architektick AG realisiert, das als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen war. Die Erweiterung schliesst unter- und oberirdisch nahtlos an Bau 2 an. Im Erdgeschoss entstanden im Publikumsbereich mehrere Konsultationsräume. Im Obergeschoss wurden zusätzliche Räumlichkeiten geschaffen, um die abgelieferten Aktenbestände zu verzeichnen. Auch die bestehenden Werkstätten für die Restaurierung der Bestände wurden erweitert. Für die Papierakten wurden in den vier Untergeschossen zusätzliche Lagerräume erstellt. Die Foto- und Filmdokumente in analoger Form lagern
künftig in speziell klimatisierten Räumen. So können diese für das 20. Jahrhundert wichtigen Quellen für die Nachwelt erhalten werden. Der Kantonsrat hatte 25,04 Millionen Franken für den Erweiterungsbau und die dadurch notwendigen Anpassungen an den bestehenden Gebäuden bewilligt. Das Staatsarchiv bewahrt die überlieferungswürdigen Unterlagen des Kantons Zürich und seiner Rechtsvorgänger auf und macht diese öffentlich zugänglich. Die Aufbewahrung dieser Dokumente macht staatliches Handeln nachvollziehbar, ermöglicht historische Forschungen und bedient kulturelle Interessen. 1982 wurde Bau 1 auf dem Campus Irchel in Betrieb genommen, 2007 kam Bau 2 hinzu.
Tage der offenen Tür: 5. und 6. Juli Heute Freitag, 5. Juli, wird der Erweiterungsbau des Staatsarchivs im Beisein von Regierungsrat Martin Neukom, Vorsteher der Baudirektion, und Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, sowie Staatsarchivar Beat Gnädinger eingeweiht. Anschliessend öffnet das Staatsarchiv seine Türen: Am Freitagnachmittag, 5. Juli, und am Samstag, 6. Juli, kann die Öffentlichkeit im Zürcher Universitätsgelände Irchelpark im Rahmen eines attraktiven Programms Einblick nehmen in die neue Infrastruktur und die Tätigkeiten des Staatsarchivs . (pd.)
Im Juni hat sich auch das Haus zum Seewadel mit fünf Teams und 20 Mitarbeitenden der Herausforderung gestellt, möglichst oft mit dem Velo oder zu Fuss zur Arbeit zu kommen.
und die gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, hat es möglich gemacht, dass für Mitarbeitende mit einem weiter entfernten Wohnort auch Teilstrecken mit dem Velo oder zu Fuss zurückgelegt werden konnten. Insgesamt wurden 1968 Kilometer zurückgelegt und 283 Kilogramm CO2 eingespart. Als Dankeschön wurden die Teilnehmenden am Ende der Aktion zu einem gesunden Apéro aus der kreativen Seewadel-Küche eingeladen. Auf die Frage, ob man sich vorstellen könne, den Arbeitsweg auch zukünftig ab und zu mit dem Velo oder zu Fuss zurückzulegen, waren sich alle einig: auf jeden Fall! (pd.)
«Bist du heute mit dem Velo gekommen?», war wohl die meistgestellte Frage in den Znünipausen im Café Seewadel im Juni. Die Motivation der Teilnehmenden war sehr gross, Fahrgemeinschaften wurden gebildet und die schönsten Wegstrecken und gemachten Erfahrungen ausgetauscht. Für die Umweltentlastung einen Beitrag zu leisten und gleichzeitig die persönliche Fitness zu verbessern, waren die meistgenannten Motivatoren der Teilnehmenden. Weiter wurde berichtet, dass die Natur viel bewusster wahrgenommen wurde, der Austausch mit der Arbeitskollegin während der Fahrt eine Bereicherung war und der Start in den neuen Tag beschwingt und gut gelaunt geglückt sei. «Bike to Work»: Einige der Teilnehmenden vom Haus zum Der zentrale Seewadel. Von links: Anita Rüttimann, Fabian Jenni, Claude Standort des Hau- Ney, Semira Leuenberger, Verena Feller, Rita Schmucki, ses zum Seewadel Patricia Keller, Gerda Hirt, Barbara Steybe. (Bild zvg.)
FeldschützenGesellschaft Zwillikon Sonntag, 7. Juli
Die Kirchgemeindeversammlung vom 30. Juni 2019 fasste folgenden Beschluss: 1. Die Jahresrechnung 2018 wird einstimmig genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Mittwoch, 10. Juli 2019, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Chilestrasse 7, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden. Bonstetten, 1. Juli 2019 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten
Öffentliche Planauflage Knonau: Gfängbach, öffentliches Gewässer Nr. 3.0. Hochwassersicherer Ausbau im Bereich Chamstrasse. Einspracheverfahren und Gewässerraumfestlegung. Die Gemeinde Knonau beabsichtigt den Gfängbach, öffentliches Gewässer Nr. 3.0, im Abschnitt zwischen der Chamstrasse und dem Wattbach, auf der Länge von etwa 120 m hochwassersicher auszubauen sowie die Umgebung neu zu gestalten. Gleichzeitig mit den Akten und Plänen des Wasserbauprojektes liegt auch der Plan des Gewässerraums für den Gfängbach für diesen Abschnitt gemäss Art. 36a des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 auf. Einsprache gegen dieses Projekt und/oder gegen den Gewässerraum können innert einer Frist von 30 Tagen, die am 4. August 2019 abläuft, mit schriftlicher Begründung im Doppel bei der Gemeinderatskanzlei Knonau zuhanden der Baudirektion, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Akten und Pläne liegen während der Einsprachefrist auf der Gemeindekanzlei, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Die Pläne können zudem unter www.amtliche-nachrichten.ch digital abgerufen werden. Des Weiteren sind sie auf der Gemeindewebseite unter der Rubrik: Politik-Projekte – Tempo 30 – Chamstrasse verfügbar. Akten wie technische Berichte können in Papierform eingesehen werden oder bei der Gemeindekanzlei bestellt werden. Gemeinderat Knonau
Öffnungszeiten während Bauprojekte den Sommerferien Planauflage: Reduzierte Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Ottenbach Die Gemeindeverwaltung Ottenbach bleibt während den Sommerferien vom 15. Juli 2019 bis 16. August 2019 jeweils am Nachmittag geschlossen. Gerne bedienen wir Sie in dieser Zeit von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr. Am 1. und 2. August 2019 bleibt die Verwaltung den ganzen Tag geschlossen. Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben. Termine ausserhalb der Öffnungszeiten können vorgängig telefonisch (044 763 40 50) oder per E-Mail (info@ottenbach.ch) vereinbart werden. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Ottenbach
Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Festsetzung Bussenverordnung mit Bussenliste der Gemeinde Ottenbach Der Gemeinderat hat am 20. Mai 2019 folgende Verordnung genehmigt und per 1. August 2019 in Kraft gesetzt: • Bussenverordnung mit Bussenliste der Gemeinde Ottenbach Die Verordnung und der Beschluss sind der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. 5. Juli 2019 Gemeinderat Ottenbach
Bauherrschaft: Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde, Albisstrasse 10, 8932 Mettmenstetten, Schweiz Projektverfasser: Sarina Maurer-Suter, Dollägerten 14, 8934 Knonau Projekt: Umbau/Ausbau Erdgeschoss/Dachgeschoss sowie Fassadenund Dachrenovation beim bestehenden Pfarrhaus, Vers.-Nr. 540, Albisstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1759, Zone: Kernzone KA
Mettmenstetten Bauherrschaft: Peter und Bernadette Haller, Baarerstrasse 64, Rossau, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Berger Boiler-Service AG, Räschstrasse 31, 8912 Obfelden, Schweiz Projekt: Ersatz Heizung durch Erdsondenwärmepumpenheizung, Indachsolaranlage auf südseitigem Schleppdachanbau, Vers.-Nr. 1192, Baarerstrasse 64b, Rossau, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2985, Zone: Kernzone KB
Stallikon Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon Projekt: Gebäudeabbruch, Weidhogerweg 5 und 7, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 784, Zone: Kernzone KB
Denkmalschutz Unterschutzstellung Wohnhaus Geb. Vers.-Nr. 252 Der Gemeinderat Rifferswil hat mit Beschluss vom 25. Juni 2019 das Geb. Vers.-Nr. 252 auf dem Grundst. Kat.-Nr. 965 an der Adr. Schonau 2 in 8911 Rifferswil, gestützt auf § 203 lit. c des Planungs- und Baugesetzes (PBG) zu einem kommunalen Schutzobjekt erklärt und mit einem Vertrag gem. § 205 lit. d PBG unter Schutz gestellt. Die relevanten Unterlagen liegen ab heute während der Dauer von 30 Tagen in der Gemeindekanzlei Rifferswil, Jonenbachstr. 1, 8911 Rifferswil, zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innerhalb von 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Sihlstr. 38, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Materielle und formelle Urteile des kant. Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Bauherrschaft: Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Strasseninspektorat, Werkhof Neubüel, 8820 Wädenswil Projekt: Neubau Meteorwasserableitung NW 400mm, Gamlikon, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1594 und 2306, Zone: Landwirtschaftszone
Stallikon Bauherrschaft: Renate Tommasina, Hüttenrain 50, 8143 Stallikon Tancredi Tommasina, Hüttenrain 50, 8143 Stallikon Projektverfasser: Freimannbau AG, Rossauerstrasse 16, 8932 Mettmenstetten Projekt: Neubau Schlepplukarne und Dachfenster auf Dachfläche Nordfassade, Hüttenrain 50, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 301, Zone: W1/15
Stallikon Bauherrschaft: Stiftung Aumüli Stallikon, Aumüli 10, 8143 Stallikon Vertretung der Bauherrschaft: Dr. Ferdinand Gramsamer, Heissäckerstrasse 18a, 8907 Wettswil am Albis, Stiftungsratspräsident Projekt: Ersatz Küchenkombination im Gemeinschaftsraum Keller (Objekt von kantonaler Bedeutung, Schutzinventar 01300389), Aumüli 12, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2118, Zone: Landwirtschaftszone
Wettswil Bauherrschaft: Mauro und Aline Costantini, Hofächerstrasse 27, 8907 Wettswil a.A. Projektverfasser: Wigasol Zentralschweiz AG, Schürmattstrasse 5, 5643 Sins Bauvorhaben: Ersatz und Erweiterung Wintergarten unbeheizt bei Vers.-Nr. 1252 auf Kat.-Nr. 3212 an der Hofächerstrasse 27 (Wohnzone W2b)
Todesfälle Affoltern am Albis Am 27. Juni 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Meta Strebel geb. Grosjean geboren am 12. Dezember 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Hedingen In Affoltern am Albis ist am Sonntag, 23. Juni 2019, gestorben:
Hugo Wirz geboren am 12. Juli 1951, von Zürich ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Sunnemattstrasse 9A
Obfelden Am 30. Juni 2019 ist in Affoltern a. A ZH gestorben:
Studer-Eichholzer Pia geb. 6. Dezember 1936, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Bärenacherstrasse 25; Witwe des Studer, Werner Otto.
Urnenbeisetzung am Mittwoch, 10. Juli 2019, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche.
Wenn die Putzequipe ausrückt Die 17-jährige Obfelderin Nina Mattig und 90 Freiwillige haben 588 Kilogramm Müll aus dem Türlersee gefischt Am vergangenen Samstag organisierte Nina Mattig im Rahmen ihrer Maturarbeit eine Reinigung des Türlersees. 26 Taucherinnen und Taucher suchten auf dem Seegrund nach Abfall – und nach einem Verlobungsring. ................................................... von livia häberling Die meisten Menschen würden wohl nein sagen. Nein, wenn man sie fragt, ob sie ihren privaten Abfall ab und zu in fremden Wohnzimmern entsorgen. Und doch passiert genau das im Türlersee ständig: Im Zuhause von Ente, Hecht oder Barsch landen fast täglich Flaschen und Teller, Schlüsselbunde, Sonnenbrillen, Blumentöpfe und viele andere Gegenstände, die dort eigentlich nicht erwünscht sind. Von Zeit zu Zeit werden diese Fremdstoffe geborgen. Am Türlersee liegt die letzte Reinigung allerdings mehr als 15 Jahre zurück. «Das ist lange her», dachte sich die Gymnasiastin Nina Mattig aus Obfelden, als sie ein Thema für ihre Maturarbeit suchte. Die 17-jährige ist seit fünf Jahren selber begeisterte Taucherin und wollte ihre Leidenschaft gerne in die Arbeit einfliessen lassen – und der Natur dabei etwas Gutes tun.
Eine aufwändige Vorbereitung Ein knappes Jahr hat sie geplant und vorbereitet, Bootsführer und Taucherinnen organisiert, die behördlichen Bewilligungen eingeholt, Helferinnen und Helfer mobilisiert. «Werden genug Freiwillige mithelfen?», hat sie sich vorab gefragt – und nun, als sie nach 7 Uhr 30 mit dem Briefing beginnt, zeigt sich: Ja, und ob! 90 Freiwillige – unter ihnen 26 Taucher, 10 Bootsführer und 6 Stand-up-PaddleFahrer – sind ihrem Aufruf gefolgt, möchten bei der Reinigungsaktion mithelfen und hören nun ihren Instruktionen zu. Eine Stunde später löst Mathias Aschwanden am Steg ein Ruderboot vom Anlegeplatz. Der 35-Jährige ist passionierter Fischer und hilft heute mit. Seine Kollegen aus dem Sportfischerverein Türlersee ebenfalls: Sie werden die Taucherinnen und Taucher zu ihren Einsatzplätzen bringen. Einige Minuten später legen die ersten Boote ab, gleiten nahezu geräuschlos übers Wasser, und kurz darauf ver-
Nina Mattig organisierte im Türlersee eine Seereinigung. schwinden die ersten Taucherinnen und Taucher unter der Wasseroberfläche.
Die Pistole in den Tiefen des Sees Ab und zu steigen an den Tauchorten ein paar Luftblasen auf. Ansonsten passiert ... erstmal gar nichts. Nun heisst es warten, während die Freiwilligen auf dem Grund nach Abfall suchen. Langweilig wirds trotzdem nicht. Mathias Aschwanden fischt seit über 25 Jahren im Türlersee – und weiss natürlich die eine oder andere Räubergeschichte zu erzählen. Einmal, da habe er auf dem Seegrund eine Pistole entdeckt – verpackt in einem Plastiksack. Da habe er dann die Polizei gerufen. Ebenso wie jenes Mal, als er in einem angrenzenden Waldstück auf eine Leiche stiess. Was werden die Taucherinnen und Taucher dieses Mal finden? «Während der letzten Reinigung haben wir einen Robidog-Eimer samt Betonsockel gefunden. Der war gar nicht so einfach aus dem Wasser zu kriegen», erinnert sich Aschwanden. Dieses Mal erwartet er weniger Spektakel: Er tippt darauf, dass achtzig Prozent des Abfalls Bierflaschen sind, währenddem er das Boot zum ersten Steg – in Richtung «Hexenbucht» – steuert. Ein paar Minuten später erscheinen die beiden Taucher an der Wasseroberfläche. Eine Helferin übernimmt
... dabei fischten sie in grossen Plastiktaschen kiloweise Abfall aus dem Wasser. (Bilder Mohammed Shahin)
26 Taucher suchten entlang der Uferzone nach Gegenständen, die nicht in einen See gehören ...
den mit Abfall gefüllten, gelöcherten Sack, aus dem nun das Wasser fliesst. Darin übrig bleiben eine Sonnenbrille, ein Fischköder, ein Schlüsselbund, ein Grillrost und vor allem: viele, viele Flaschen. Dass Nina Mattig die zehn Reinigungszonen in Ufernähe festgelegt hat, ist kein Zufall. Alle Stege sind beliebte Aufenthaltsorte. Und manches, was die Menschen mitbringen, landet irgendwann – mit oder ohne Absicht – im Wasser.
Auch zwei Berner helfen mit Mathias Aschwanden paddelt weiter zum nächsten Steg. Dort wartet das Team noch vergebens auf die erste Tasche mit Abfall. «Bis jetzt sind die Taucher noch nicht wieder aufgetaucht», sagt eine Freiwillige. Sie und das restliche Helferteam sind auf dem Steg in guter Gesellschaft. Ein Liebespaar sitzt einen Meter nebenan eng umschlungen – samt Bettdecke. Man würde allen Beteiligten an diesem Steg ein bisschen mehr Privatsphäre gönnen. Weiter östlich vor dem Strandbad Türlersee wird ebenfalls fleissig nach Abfall getaucht. Und zwar mit Berner Esprit, wie sich herausstellt. Üblicherweise taucht Christoph Capelli im Meer – oder zu Übungszwecken auch mal im Thunerseee – heute Morgen jedoch ist er mit seinem Kumpel für die Seereinigung ins Säuliamt gereist.
Was er bis jetzt gefunden hat? «Einen Blumentopf und die Kette einer Armbanduhr», sagt er – und muss lachen. Denn eigentlich sucht Capelli an diesem Morgen nicht nur nach Abfall, sondern auch nach einem Silberschatz.
Das Ding mit dem Ring Die Werbung, die Nina Mattig für ihre Reinigungsaktion machte, sprach sich herum. Sie erreichte auch einen Mann aus Adliswil, der vor sechseinhalb Jahren im Türlersee badete, dabei seinen Verlobungsring verlor – und das Stück seither schmerzlich vermisst. Als er vom Taucheinsatz erfuhr, schöpfte er neue Hoffnung, kontaktierte Mattig und mietete subito einen Metalldetektor – mit dem Capitelli nun den Seegrund absucht. Leider kann er dem Ehepaar an diesem Morgen keine guten Nachrichten überbringen. Die Schatzsuche bleibt erfolglos. Mehr Glück hatte ein Junge, der beim Tauchen seine Unterwasserkamera verlor und ebenfalls bat, danach Ausschau zu halten. Zurück am Steg, wird das Boot wieder angeleint. Um halb 11 Uhr ist der Einsatz für die Taucherinnen und Taucher – und damit auch für die Freiwilligen im Wasser beendet. Die Plastiktaschen werden nun rund um den See eingesammelt und zum Parkplatz Türlen gebracht. Dort werden
Nicht nur eine alte Schnorchelausrüstung und ein Modellschiff aus Holz waren unter den 588 Kilogramm Abfall zu finden ...
die Abfälle sortiert, gewogen und in eine Mulde geworfen.
588 Kilogramm Abfall – jetzt beginnt die eigentliche Arbeit Auch für Nina Mattig geht nach 12 Uhr ein intensiver Morgen zu Ende: Nach der Instruktion ist sie auf dem Parkplatz geblieben, hat bei der Abfallanalyse mitgeholfen, Instruktionen gegeben, zwischendurch die Helferinnen und Helfer an den Stegen besucht und verpflegt – und danach weiter die Abfälle analysiert. Ein Blick in die Mulde zeigt: Da ist einiges zusammengekommen: Neben dem erwarteten Altglas finden sich beispielsweise ein Christbaum samt Sockel, eine Mistgabel, ein Velorahmen oder ein zirka 60 Zentimeter grosses Holz-Modellschiff unter dem Abfall. Mehr als eine halbe Tonne Müll – 588 Kilogramm – wurde im Rahmen von Nina Mattigs Seereinigung aus dem Türlersee geborgen. «Die Aktion war ein voller Erfolg», freut sich die Schülerin. Die eigentliche Arbeit jedoch, so erklärt sie, stehe ihr noch bevor: «Als Nächstes werde ich die Abfallarten und die Fundorte analysieren.» Dies mit dem Ziel, für die besonders belasteten Zonen mögliche Präventionsmassnahmen vorschlagen zu können – und damit die Natur und den Lebensraum der Tiere in Zukunft besser zu schützen.
... auch ein Weihnachtsbaum, eine Mistgabel, Autoreifen oder eben – ein Schlüsselbund – gehörten zur Ausbeute.
Million für Vögel und Schmetterlinge
Ersatzneubau Camping Türlen: Die Planung schreitet voran
Der Regierungsrat fördert die Biodiversität im Kanton Zürich: Dafür lässt er dem Verein Bird Life Zürich und dem Verein Schmetterlingsförderung je eine halbe Million Franken aus dem Lotteriefonds zukommen. Der Verein Bird Life Zürich will rund 1,2 Millionen Franken für sein neues Projekt «Lebensnetz Zürich» aufwenden. Dabei plant er, unter anderem die Übergänge von Wald und Kulturland zu verbessern, um spezielle Brutvogelarten, Tagfalter und Fledermäuse zu fördern. Gemäss Regierungsrat ergänzt das Projekt die entsprechenden Aktivitäten des Kantons. Dies gilt auch für das Projekt des Vereins Schmetterlingsförderung, der eng mit der kantonalen Fachstelle Naturschutz zusammenarbeitet und die Lebensräume seltener, bedrohter Schmetterlinge verbessern will. Geplant sind im Rahmen des mit 1,26 Millionen Franken veranschlagten Projekts vor allem Landschaftsaufwertungen. Beide Vorhaben hat der Regierungsrat mit 500 000 Franken bedacht, dem Höchstbetrag, den er in eigener Kompetenz sprechen kann. (pd.)
Hüttenschuhe im Sommer Es war Juni. Um acht Uhr stand eine Mutter mit Sohn vorm Klassenzimmer. (Lange her, aber immer noch präsent!!) «Soso, Frau Ruf, Sie wollen keine Hüttenschuhe? Aber wissen Sie, was? Es geht Sie gar nichts an, was Sascha für Finken in der Schule anhat. Nein, mein Sohn schlurft nicht. Soso, er hat heiss? Stimmt das, Sascha, hast du heiss in den Schuhen? Sehen Sie, er hat nicht heiss. Bald sind Sommerferien, und danach ist es gleich wieder Herbst. Was? Sie wollen nicht, dass er zum Aussenseiter wird? Das ist ja das Letzte! Mit Hüttenschuhen zum Aussenseiter! Nein, Sie kaufen ihm keine Finken. Ich verbiete Ihnen das, und überhaupt, Sascha, hol deinen Thek, du darfst in eine andere Schule.» Sascha räumte das Pult und ging an der Hand seiner Mutter. Um zwölf standen die Eltern von Raffael draussen. Der war seit vier Wochen bei mir. Es ging nicht beim andern Lehrer. Der habe nicht durchgegriffen, wenn Raffi ausgeartet sei. Es habe immer mehr Streit mit den Mitschülern gegeben, und Raffi sei immer öfter ausgerastet und habe sich schliesslich in der Schule und zu Hause verweigert. «Wir sind überglücklich. Raffi ist ein anderer Mensch, seit er bei Ihnen ist. Er lacht, macht seine Hausaufgaben, es ist alles okay!» Ich milderte die Freude ein wenig, indem ich sagte, dass Raffi in meiner friedfertigen Klasse zwar wenig Chancen zum Streiten habe, dass er diese Chancen aber immer voll nutze. Nach jeder, wirklich nach jeder Pause gebe es Reklamationen. «Heute hat ein Mädchen geblutet wegen ihm. Und wissen Sie auch, dass er sich bei der kleinsten Anmerkung überlaut rechtfertigt?», fragte ich seine Eltern. Sie nickten. Macht er zu Hause auch. «Und dass er sich masslos überschätzt? Beim Theaterspielen will er jedem einzelnen Darsteller zeigen, wie man es besser macht!» «Ja, er ist so. Wir und der Lehrer konnten das nicht abstellen. Aber Sie, Sie können das, wir sind Ihnen sehr dankbar.» «Das ist nett. Sind Sie mir immer noch dankbar, wenn ich Ihnen jetzt sage, dass Raffi im Zeugnis ein ‹ungenügend› im ‹Sozialen Verhalten› bekommt?» Die Eltern lächelten und drückten mir herzlich die Hand. So war das. Der eine ging, der andere kam. Ute Ruf
Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hausen am Albis ................................................... von gemeindeschreiber christoph rohner Nachdem die Gemeindeversammlung vom 5. Juni insgesamt drei Geschäfte zum Ersatzneubau des Betriebsgebäudes auf dem Campingplatz am Türlersee verabschiedet hat, hat sich zwischenzeitlich der Gemeinderat wieder mit dem Projekt befasst. An seiner Sitzung vom 11. Juni hat er die Planungsarbeiten im Rahmen eines bereits vor der Gemeindeversammlung initiierten Einladungsverfahrens an das Planungsbüro Roosarchitekten GmbH in Affoltern vergeben. Vom damals verabschiedeten Projektierungskredit von 200 000 Franken wurden hierfür vorerst rund 90 000 Franken freigegeben. Der Gemeinderat ist zuversichtlich, dass das neue Gebäude termingerecht im Frühjahr 2021 in Betrieb genommen werden kann.
Geringfügige Korrektur am Postplatz Die Arbeiten zur Umgestaltung des Postplatzes wurden Ende Juli 2017 beendet. Leider musste in der Folgezeit festgestellt werden, dass die Busse nicht wie gewünscht an die Haltekanten heranfahren können. Mittels noch im Jahre 2017 erfolgten Nachbesserungen an den Haltekanten konnten gewisse Verbesserungen erreicht werden. Dennoch wurde das Bauamt Hausen damit beauftragt, zusammen mit dem verantwortlichen Ingenieurbüro, Vertretern der PostAuto Schweiz AG und beigezogenen Experten diverse weitergehende Sanierungsmassnahmen zu prüfen. Aufgrund der Gesamtgeometrie des Platzes sowie der direkt anliegenden Infrastruktur überzeugte jedoch keine der geprüften Varianten. Deshalb hat der Gemeinderat nun entschieden, einstweilen auf eine umfassende Sanierung zu verzichten. Stattdessen soll mittels Neigungsänderung an der Rifferswilerstrasse im Zuge der ohnehin stattfindenden Strassensanierungsarbeiten nochmals eine geringfügige Nachbesserung beim Abfahrt-
weg erreicht werden. Damit der Postautobetrieb während den Leitungssanierungsarbeiten an der Rifferswilerstrasse reibungslos funktioniert, wurden zudem als temporäre Massnahme gut sichtbare – und wieder entfernbare – Belags-Anrampungen bei den Haltekanten angebracht.
Baustelleneinschränkungen und Baumersatz Die von der kantonalen Baudirektion betriebene Baustelle zur Sanierung der Zugerstrasse war mehrere Wochen vor dem Gemeindehaus aktiv und hat teilweise auch die Zugänglichkeit des Gemeindehauses eingeschränkt. Mit dem Weiterzug der Baustelle ist diese Phase vorbei. Leider wurde durch die Bauarbeiten die Föhre vor dem ehemaligen Restaurant Hirschen (in der Ecke zwischen Ebertswiler- und Zugerstrasse) beschädigt. Die Standfestigkeit ist gemäss Fachgutachten nicht mehr gegeben und kann auch nicht mehr hergestellt werden. Deshalb soll die Föhre noch in diesem Sommer gefällt werden. Für die Ersatzbepflanzung ist gemäss Gemeindeordnung die Tiefbaukommission zuständig. Diese hat sich in Absprache mit dem Gemeinderat für eine Niederbepflanzung ausgesprochen, wodurch auch die Sichtverhältnisse gegenüber heute verbessert werden können. Ein Ersatzbaum ist demgegenüber gemäss geltender kantonaler Strassenabstandverordnung an dieser Stelle nicht mehr zulässig.
Umnutzung des alten und Einweihung des neuen Reservoirs Mit dem Neubau des Reservoirs Ebertswil wird das alte Reservoir ausser Betrieb gesetzt. Der Verschönerungsverein Hausen als Betreiber der Feuerstelle beim alten Reservoir hat angefragt, ob das heutige Gebäude bestehen bleiben und einer neuen Nutzung als Holzlager zugeführt werden kann. Der Gemeinderat steht dieser Umnutzung grundsätzlich positiv gegenüber und will in Absprache mit
dem Kanton die Details für die Umsetzung klären. Demgegenüber konnte das neue Reservoir termingerecht fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Am Samstag, 21. September, ist die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Gleichentags soll auch die neue Freestyleanlage (Skatepark) Weid eingeweiht werden. Genauere Informationen folgen im August.
Gemeindeübergreifende Kooperation im Liegenschaftsbereich Kooperationen statt Fusionen. Gemäss dieser Losung haben Vertreter der Oberämtler Gemeinden Aeugst, Hausen, Kappel und Rifferswil im Mai einen Workshop abgehalten. Nun konnten die dort gewonnenen Erkenntnisse bereits an einem Anwendungsbeispiel umgesetzt werden. Für den Ende August in Pension gehenden Liegenschaftsverwalter Martin Jost hat der Gemeinderat Hausen per 1. Oktober Nadine Stadelmann als Nachfolgerin angestellt. Um die Aufgabenbewältigung und die Verfügbarkeit zu verbessern, wurde das Teilzeitpensum auf 90 % angehoben. Ab 2020 soll ein Teil dieses Pensums dazu dienen, die Gemeinde Aeugst in deren Liegenschaftsbereich zu unterstützen. Die an diesem Kooperationsprojekt Beteiligten sind überzeugt, dass damit nicht nur für den Liegenschaftsbereich eine geeignete Lösung gefunden werden konnte, sondern auch eine gute Grundlage für weitere Kooperationsprojekte gelegt worden ist.
Aufsuchende Jugendarbeit verstärken In letzter Zeit ist es in Hausen wieder verstärkt zu Vorfällen im öffentlichen Raum gekommen. Neben Vandalismus waren auch vermehrt Auseinandersetzungen unter Jugendlichen feststellbar. Auf Empfehlung der Polizei hat die Gemeinde Hausen ihre EinerPatrouille der aufsuchenden Jugendarbeit einstweilen eingestellt. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung
vom 25. Juni entschieden, dass die aufsuchende Jugendarbeit im August ihre Tätigkeit als Zweier-Patrouille wieder aufnehmen soll. Die zuständige Jugendarbeiterin der Gemeinde erhält dabei Unterstützung durch einen mobilen Begleiter (Mobi) der Firma PTZ, welche auch die Schnittstellenkoordination sowie Supervisionsaufgaben übernimmt. Durch diese Zusammenarbeit können einerseits die sicherheitsrelevanten Risiken minimiert und andererseits die Qualität der aufsuchenden Jugendarbeit verbessert werden.
Einzelinitiative «Ortsbildschutz Heisch» und nächste Gemeindeversammlung Am 14. Juni wurde beim Gemeinderat Hausen eine Einzelinitiative betreffend Ortsbildschutz Heisch in Form einer allgemeinen Anregung eingereicht. Die beiden Initianten verlangen eine Anpassung des kommunalen Zonen- und Kernzonenplanes, sodass dieser vollends mit den Freiraum-Anforderungen des kantonalen Inventars übereinstimmt. Um zu verhindern, dass mit der damit einhergehenden Auszonung Bauland verloren geht, soll die Gemeinde gemäss den Initianten an einer anderen Stelle eine gleichwertige, das Ortsbild schonende Fläche einzonen. Aufgrund der geltenden Fristen muss der Gemeinderat innert dreier Monate über die Gültigkeit der Initiative entscheiden sowie diese anschliessend an der DezemberGemeindeversammlung den Stimmbürgern zur Beschlussfassung unterbreiten. Wird der Initiative in Form der allgemeinen Anregung zugestimmt, hat der Gemeinderat danach 18 Monate Zeit, um eine konkrete Vorlage auszuarbeiten. Ebenfalls an der nächsten Gemeindeversammlung sollen der Stimmbevölkerung erste Kreditbegehren betreffend Schul- und Sportraumplanung unterbreitet werden. Der Gemeinderat wird im September über den Inhalt dieser Vorlagen informieren.
Ein Schädling, der die heimische Flora verdrängt Natur- und Vogelschutzverein entfernt in Affoltern invasive Neophyten Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern (Nvba) sagen Pflanzen den Kampf an, die sich stark verbreiten und einheimische Flora verdrängen: invasive Neophyten. So wurde am Samstag aus einem Obstgarten beim Archewäldli in Affoltern Berufskraut entfernt. Neophyten, vor Jahrhunderten absichtlich oder versehentlich aus Amerika eingeschleppt, sind nicht durchwegs Schädlinge. Von den rund 550 Arten in der Schweiz gelten etwa 10 Prozent als invasiv und müssen bekämpft werden. Deren staubähnliche Samen verbreiten sich schnell und werden – wie Hans-Peter Hediger vom Nvba ausführt – auch vom Wind auf Felder und Wiesen geblasen. Sie nisten sich zum Beispiel in Autopneus ein oder verbreiten sich auf Dächern, so auch in einer Überbauung, unmittelbarer Nähe des Obstgartens beim Archewäldli. Hediger hat nun den Auftrag der Verwaltung, dort den schädigenden Pflanzen den Garaus zu machen. Er spricht von einer Plage, die die ganze Region betrifft. In die-
Mitglieder des Nvba beim Entfernen von invasiven Neophyten im Obstgarten beim Archewäldli in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)
sem im Rahmen von Affolterns 800Jahr-Feier 1990 vom Nvba in Zusammenarbeit mit der Gemeinde (hiess damals noch so) angelegten Obstgarten gibt es rund 20 ungespritzte Bäume mit durchweg alten Sorten: von der Ottenbacher Schellerbirne bis zum
Hedigerapfel oder der Mettmenstetter Kirsche. Es ist eine ungedüngte Wiese mit einer bunten Pflanzenwelt, die am 1. Juli geschnitten wird. Nvba-Mitglieder machten sich am Samstag auf, um dort Berufskraut, eine invasive Neophytenart, zu entfer-
nen. Und zwar mit der Wurzel, ansonsten sie sofort wieder blüht und sich weiter ausbreitet. Je offener die Wiesenfläche, desto stärker gedeihen die Schädlinge. Ein Einsatz war auch im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens notwendig. (-ter.)
Vom verletzten Greifvogel bis hin zu häuslicher Gewalt Der Alltag der Kantonspolizei ist auch in Affoltern sehr vielfältig und administrativ aufwändig Ein verletzter Greifvogel auf der A4, ein Heimausreisser, häusliche Gewalt oder ein Waffenfund: Das Tätigkeitsfeld der Kantonspolizei ist auch in Affoltern enorm breit – und mit sehr viel Administration verbunden.
Über die Startbahn hinaus
................................................... von werner schneiter Postenchef Richard Kälin präsentiert am Tisch im Sitzungszimmer acht A4Seiten mit gesamthaft 189 Einträgen seit dem 24. Juni, dazu einen grossen Stapel an Papieren, in denen die Einsätze näher beschrieben sind. Das geht weit über das hinaus, was der «Anzeiger» jeweils berichtet. Bezirkschef Adrian Peterhans und zwölf Polizistinnen und Polizisten in Affoltern sowie drei in Bonstetten ermitteln also nicht nur bei Einbrüchen, Vandalenakten oder Lärmimmissionen, über welche die Öffentlichkeit wöchentlich in geraffter Form erfährt. Der Tätigkeitsbereich beinhaltet ein viel grösseres Spektrum; die damit verbundene Arbeit ist vielfältig. Die Polizeiregion Limmattal-Albis umfasst die Bezirke Affoltern, Dietikon und Horgen. «Wir in Affoltern leisten in der Regel zusammen mit den Kollegen von Dietikon ‹Nachdienst›», sagt Richard Kälin.
Breites Tätigkeitsfeld Werfen wir also einen Blick ins Journal: Da meldet der Schulhausabwart den Fund einer Waffe, die sich schliesslich bei näherer Betrachtung als Spielzeugpistole erweist. Es folgt ein besorgter Telefonanruf: «Die Kühe auf der Weide haben keinen Schatten». Worauf der Polizist den Landwirt kontaktiert. Auch als auf der A4 ein verletzter Greifvogel entdeckt wird, wird die Kapo aktiv, ebenso bei einem unbekannten Skorpion im Treppenhaus, bei Fahrzeugpannen, bei einer defekten Strassensignalisation oder bei einer Ölspur. Hier ist dann auch die Feuerwehr mit von der Partie. Am Schalter meldet jemand den Verlust von Kontrollschildern, in den Abendstunden geht es um eine «verdächtige Situation» oder um medizinische Hilfe. Da liegt die Aufgabe oft darin, die Sanität aufzubieten. Ein Aufgebot ergeht aber auch an den Wildhüter, wenn es zwischen Wildtieren und
Bezirkschef Adrian Peterhans (links) und Postenchef Richard Kälin: Vielfältige Polizeiarbeit, die aber auch mit grossem administrativem Aufwand verbunden ist. (Bild Werner Schneiter) Motorfahrzeugen zur Kollision kommt. Und das muss wegen einer möglichen Nachsuche des verletzten Tiers zeitnah geschehen. Ansonsten riskiert der Fahrzeuglenker eine Verzeigung. Und möglicherweise auch jener, der im Unteramt als Exhibitionist gesichtet wurde. Aber es gibt natürlich noch ernstere Fälle. So wurde in Affoltern unlängst eine Bank überfallen. «Via Einsatzzentrale in Zürich werden auch wir alarmiert. Alle Verfügbaren rücken sofort aus. Die einen organisieren die Nahfahndung, andere versuchen, von möglichen Auskunftspersonen ein Signalement zu bekommen. Ein Polizist nimmt den Sachverhalt in der Bank auf», erklärt Richard Kälin.
Grosse Zunahme bei Cyber-Kriminalität und häusliche Gewalt Die Kapo erfüllt dazu von der Staatsanwaltschaft gestellte Aufträge, etwa Hausdurchsuchungen (in der Regel in Anwesenheit des Beschuldigten) und Verhaftungen. Stark zugelegt haben Verfahren im Bereich der Internet-Kriminalität. Häufige Delikte sind: Waren im Internet anbieten, das Geld im Voraus kassieren und nichts liefern. Auch Enkeltrickbetrüger, falsche Polizisten oder Heiratsschwindler, die erst die
Liebe versprechen und dann abkassieren, treiben im Säuliamt ihr Unwesen. Ausserdem ist im Bezirk Affoltern die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt in den vergangenen Jahren markant gestiegen. Der Ermittlungsaufwand ist hier besonders gross. Erst hören sich die Beamten an, was vorgefallen ist, nehmen getrennte Befragungen vor und ordnen – je nach Sachverhalt – auch Spurensicherungen an und ziehen einen Arzt hinzu, welcher mögliche Kampfspuren und Verletzungen feststellt. Die Polizei entscheidet dann über ein Rayon- und/oder Kontaktverbot sowie darüber, ob der Beschuldigte in Polizeihaft kommt. Klar ist, dass er in diesem Fall die Wohnung im Beisein der Polizei verlassen und die Hausschlüssel abgeben muss. Innert 24 Stunden muss dann dieser den Untersuchungsbehörden zugeführt werden. Bei Fällen von häuslicher Gewalt ist der Aufwand sehr gross. Die Arbeit der Polizei nimmt dabei nicht selten einen ganzen Arbeitstag in Anspruch.
Liegt Drittverschulden oder Suizid vor? Stirbt jemand ohne Beisein von weiteren Personen, rücken in der Regel ein Kadermann und ein Sachbearbeiter
der Polizei aus. Um zu klären, ob ein Drittverschulden, ein Suizid oder eine natürliche Todesursache vorliegt, wird ein Amtsarzt aufgeboten, der eine sogenannte Legalinspektion vornimmt. Oftmals wird auch der betreffende Hausarzt bezüglich der medizinischen Vorgeschichte des Verstorbenen kontaktiert. Am Schluss ziehen die Anwesenden ein Resumée und entscheiden aufgrund von Spurenbildern, ob die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden muss, die möglicherweise eine toxische Untersuchung oder eine Obduktion anordnet. Wird eine natürliche Todesursache festgestellt, erfolgt die Freigabe der Leiche. Das sind nur einige Beispiele aus dem Polizeialltag im Bezirk Affoltern. Oft ist die Station in Affoltern aber die falsche Anlaufstelle, zum Beispiel bei zivilrechtlichen Dingen, etwa bei Mietstreit. Aber auch, wenn es zwischen zwei Nachbarn nicht funktioniert, der eine den anderen wegen Lappalien vor den Kadi ziehen will – auch anonym. «Wir fragen dann die Betreffenden, ob sie schon einmal miteinander gesprochen haben, was oft nicht der Fall ist», hält Richard Kälin fest. Die Polizei als Vermittlerin und Schlichterin? Eigentlich hat sie ja wichtigere Aufgaben …
Nachdem er sich für einen Startabbruch entschieden hatte, geriet ein Pilot am 30. Juni gegen 15.30 Uhr auf dem Flugplatz in Hausen über die Startbahn hinaus. Die vier Insassen blieben dabei unverletzt, wie die Kantonspolizei in Affoltern meldet. Der Zwischenfall wird von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) untersucht. Nach einer Fehlmanipulation am Gasgrill entstand auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Affoltern am 28. Juni um 21 Uhr eine sogenannte Verpuffung. Dabei verletzte sich die Frau leicht und wurde vorsorglich ins Spital überführt. Weil das Kühlsystem versagt hat, wurde in Hausen die Batterie eines Autos in Mitleidenschaft gezogen. Sie brannte zwar nicht, aber Rauchentwicklung rief die Feuerwehr auf den Plan.
Gestohlen und zurückgebracht Bei einem sogenannten Einschleichdiebstahl wurde am 29. Juni auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Hausen ein Pick-up entwendet. Etwa drei Stunden später stand das Nutzfahrzeug wieder am alten Ort, allerdings beschädigt. Polizeiliche Ermittlungen sind im Gang. Sachschaden in der Höhe von rund 1500 Franken hinterliessen Vandalen vom 27. auf den 28. Juni in Mettmenstetten. Mit einem Stein beschädigten sie eine Hauseingangstüre. In Stallikon haben Unbekannte vom 28. auf den 29. Juni die Heckscheibe eines Personenwagens zertrümmert. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1000 Franken. Entwendet wurde nichts. Mehrmals rückten Kantonsund Kommunalpolizei in diversen Gemeinden zu nächtlicher Stunde wegen Lärmimmissionen aus – zu dieser Jahreszeit keine Seltenheit. In einigen Fällen – so auch in Hausen, wo das Musikfest stattfand – lagen Bewilligungen bis in die Morgenstunden vor. (-ter.)
Stadtrat im Dialog mit der Bevölkerung Interessante Ausführungen am EVP-Sommeranlass «Politik mit Feuer» in Affoltern Der diesjährige Sommeranlass «Politik mit Feuer» der EVP war dem Thema Kommunikation in der Politik gewidmet. Stadtpräsident Clemens Grötsch hat seine Sicht zur Informationspolitik der Stadt Affoltern dargelegt und Fragen aus der Bevölkerung beantwortet. Daniel Sommer durfte in seinem Garten eine stattliche Anzahl Gäste begrüssen. Nebst Stadtpräsident Clemens Grötsch sind weitere Stadträte und Stadträtinnen der Einladung gefolgt, was zeigt, dass das Thema auch von Seiten der Behörden ernst genommen wird. Nach einigen grundsätzlichen Gedanken zu seinem persönlichen Umgang mit Kommunikation und zu seinen Erfahrungen als
«Politik mit Feuer»: Clemens Grötsch und Werner Schneebeli im Dialog. (Bild zvg.) Politiker, aber auch zu seinem Bedürfnis nach Informationen als Einwohner von Affoltern gab er das Wort weiter an den Gastreferenten.
Clemens Grötsch versicherte, dass dem Stadtrat gut informierte Einwohner, die sich am politischen Geschehen beteiligen, wichtig sind. Wie im
Kommunikationsreglement der Stadt vorgesehen, wird die Bevölkerung z.B. im «Anzeiger» regelmässig über Aktualitäten informiert. Er erinnerte daran, dass Einwohner die Möglichkeit haben, nach § 17 des Gemeindegesetzes Anfragen zu formulieren, die der Stadtrat an der Gemeindeversammlung beantworten muss. Bereits gut genutzt wird ausserdem die monatliche Einwohnersprechstunde in der Stadtverwaltung. Der Stadtpräsident und ein Stadtrat oder eine Stadträtin sind jeweils anwesend und beantworten Fragen oder nehmen Anliegen aus der Bevölkerung entgegen. Wo liegen nun aber die Tücken der Kommunikation und weshalb entsteht bei der Bevölkerung oft der Eindruck, nicht rechtzeitig und umfassend informiert worden zu sein? Werner Schneebeli versuchte im Gespräch mit dem Stadt-
präsidenten herauszufinden, wo Schwachpunkte vorhanden und wo Verbesserungen möglich sind. Beim anschliessenden Grillieren wurde an dem einen oder anderen Tisch weiter darüber diskutiert, wie das mit der gegenseitigen Verständigung verbessert werden könnte. Es war wieder ein gelungener Anlass und bestimmt wird die EVP «Politik mit Feuer» auch nächstes Jahr, wieder vor den Sommerferien, mit einem aktuellen und brennenden Thema durchführen. Schon kurz nach den Sommerferien, am 1. September, lädt die EVP zur 7. Etappe «Auf dem Jakobsweg durch die Schweiz» ein. Die gemütliche, rund 3½-stündige Wanderung führt von Stans NW nach Sachseln OW. Der detaillierte Beschrieb findet sich unter evp-affolternamalbis.ch. Doris Balmer
Kinder unterrichten – Senioren lernen Generationenprojekt an der Primarschule Affoltern Im Rahmen der Begabtenförderung organisierte Andreas Matter für zwei 4. Klassen ein Angebot für Senioren. Die Schüler erklärten den Senioren an zwei Morgen die Nutzung eines Tablets. Kindern und Erwachsenen haben die Stunden gemeinsamen Lernens Spass gemacht.
erlernen – dass sie bewusst auswählen, was sie nutzen möchten und ebenso selbstbewusst Grenzen setzen. Sein Enkel Linus liebt das Spielen am Computer und weiss eine Menge darüber, aber noch lieber spielt er im Freien. Darum geht es: Um ein gesundes Gleichgewicht bei den Freizeitbeschäftigungen. Das Projekt von Andreas Matter hat nicht nur die IT-Kompetenzen der Grosseltern erhöht, es hat auch die Diskussionen in den Familien angeregt.
................................................... von regula zellweger Fabris Elsener hatte zu tun, er unterrichtete gleich zwei Erwachsene in der gezielten Nutzung eines Tablets: seine Grossmutter und seine Urgrossmutter. Die beiden Frauen waren sichtbar stolz auf den cleveren Jungen, der selbstsicher auf dem iPad tippte, klickte und Dinge herumschob. Fast alle Fragen konnte er beantworten. Die Urgrossmutter wollte wissen, wie man Bilder auf dem Handy direkt in einen Ordner einordnen könne. Da musste Lehrer Andreas Matter, Begabtenförderung und EDV-Support an der Primarschule Affoltern, helfen. Dies zeigt: Die wenigsten Senioren haben gar keine Ahnung von Handys, Tablets und Computern – und viele holen sich ihr Wissen ganz natürlich bei Kindern und Enkelkindern ab. Eigentlich schön: Die Alten erzählen von früher, ein wichtiger Aspekt für Kinder, und die Kinder und Jugendlichen erklären den Älteren die Welt von morgen. An diesem Morgen war im Pavillon Sunneschy vor allem gegenseitige respektvolle Wertschätzung zu spüren.
Andreas Matter, Begabtenförderung und EDV-Support an der Primarschule Affoltern, steht vor einer sehr gemischten Klasse. Im Projekt CompiSternli unterrichten Kinder Senioren im Gebrauch von Tablets. (Bild Regula Zellweger) Projekt CompiSternli Inspirieren lassen hat sich Andreas Matter vom Verein CompiSternli, einer Gruppe, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen, Downloads und iPads Lehrpersonen für den Unterricht im Rahmen der Begabtenförderung zur Verfügung stellt – sogar CompiSternliT-Shirts trugen die Kinder beim Unterrichten. Bevor die Senioren die Schulbank drücken dürfen, wurden die Kinder in mehreren Lektionen auf ihre Aufgabe als Tablet-Experten vorbereitet. Sie waren gewappnet auf Fragen
nach Netflix, Clouds oder nach für Senioren hilfreichen Apps. Und sie lernten, komplexe Inhalte sprachlich herunterzubrechen und zielgruppengerecht zu vermitteln. Das Projekt will die digitale Kluft in unserer Gesellschaft reduzieren und fördert den Generationendialog. Generell betreut ein Kind einen Senioren. Meistens kennen sie diesen nicht. Grosse Namenstafeln standen am Montagmorgen an den Arbeitsplätzen bereit, sodass sich die generationenübergreifenden Teams schnell finden konnten.
Leider konnten nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden. Vielleicht nimmt Andreas Matter das Thema nochmals auf.
Möglichkeiten – Grenzen setzen Christoph Brunner durfte die zwei Morgen mit je zwei Lektionen als Schüler seines Enkels verbringen. Er ist absolut kein IT-Anfänger, musste sich aber erst an die iPads von Apple gewöhnen. Es ist ihm ein grosses Anliegen, dass die heutigen Kinder einen sinnvollen Umgang mit dem Internet
Bei solchen Projekten fragt man immer nach der Nachhaltigkeit. Andreas Matter gab Informationsmaterial ab. «Die Senioren haben das Dossier in der Zeit zwischen den beiden Morgen nochmals durchgelesen und sogar geübt», erzählt Andreas Matter. «Die Kinder sind am Anfang schon etwas nervös gewesen. Aber sie haben sich schnell und flexibel in der Rolle der Lehrenden zurechtgefunden und sind flexibel auf das Vorwissen und das Lerntempo ihrer Schüler eingegangen.» Es geht also nicht nur um ITWissen, sondern vor allem auch um die Förderung von Sozialkompetenzen, die man klassischen «Nerds», Computerfreaks, eher abspricht. Andreas Matter hat die Schule mit diesem Projekt geöffnet, zwei Generationen wertvolle Erfahrungen ermöglicht und am wichtigsten: Den Kindern und den Senioren hat dieses Generationenprojekt Spass gemacht.
Wenn der Strom plötzlich rückwärts fliesst
Pilotprojekt in Bonstetten untersucht Stromflüsse
Viel Betrieb herrschte am Summermärt. (Bild Heinrich Meierhofer)
Bislang floss Strom stets in eine Richtung, vom Kraftwerk zu den Stromverbrauchern. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien fliesst er nun oft auch in Gegenrichtung. In Bonstetten wird untersucht, was dies für Auswirkungen hat.
Frohes Markttreiben am Kinderspital
Zu einem fröhlichen Markttag lud die Spitalschule des Rehabilitationszentrum am Kinderspital Affoltern. Einige unbeschwerte Stunden lang konnten Kinder und Jugendliche Abstand zum Therapiealltag gewinnen.
Seit Strom fliesst, tut er dies im wesentlichen in die eine Richtung: Vom produzierenden Kraftwerk über die Stromnetze hin zu den Endverbrauchern, in Haushaltungen, Firmen, Wohnungen, öffentliche Institutionen. So war es, seit die Schweiz elektrifiziert ist, seit über hundert Jahren. Doch auch die Stromwelt befindet sich im Wandel. Mit dem Aufkommen von Fotovoltaikanlagen nimmt der Strom zunehmend auch eine andere Richtung, von den Kunden ins Verteilnetz, im Kanton Zürich meist in dasjenige der EKZ. Wer also eine Fotovoltaikanlage auf seinem Dach hat, kann überschüssigen Strom ins Netz einspeisen, den der Nachbar gleich wieder verbraucht.
Jedes Jahr führt die Spitalschule im Rehabilitationszentrum des Kinderspitals Zürch in Affoltern einen besonderen Tag durch. Normalerweise wird jeweils gegen Ende des Jahres zu einer Feier geladen. Dieses Jahr wurde dieser spezielle Tag in den Sommer verlegt. Die Gründe dazu erläutert Schulleiter Richard Kissling: «Die Kinder und Jugendlichen sind bei uns wochen- und oftmals monatelang in der Rehabilitation. Mit Spezialevents möchten wir ihnen den langen Therapieaufenthalt etwas erleichtern. Unser Summermärt bietet ein Stück Normalität im Therapiealltag, wo sie, zusammen mit ihren Angehörigen und Freunden, einige Stunden in einer fröhlichen, freien Atmosphäre verbringen können». Der Sommermarkt fand vergangenen Freitag bei prächtigem, wenn auch sehr heissem Wetter statt. An rund zehn Ständen wurde allerlei Marktmässiges feil- und angeboten, von Popcorn
über Raclettebrot, Zuckerwatte und gebrannte Mandeln bis hin zu süssen Spezialdrinks. Vielerorts konnten die Marktgänger ihren Spieltrieb ausleben und ihre Geschicklichkeit testen, sei dies beim Armbrustschiessen, beim Entenfischen oder Büchsenschiessen. An einer «Chugelirugelibahn» – die zwischen Bäumen errichtete Konstruktion war ein eigentliches bauliches Meisterwerk – galt es, eine Kugel mittels einer Transportkurbel drei Meter in die Höhe zu hieven, um sie durch mehrere Kartonröhren hindurch nach unten kullern zu lassen. Beim Igelschubsen konnten geschickte Teilnehmer durch gezieltes Platzieren von aus Baumnüssen gefertigten Igeln in bestimmte Felder Gewinnpunkte sammeln. Am Markt floss kein richtiges Geld hin und her. Taler aus Karton waren die Marktwährung. Diese waren bei den verschiedenen Spielen zu gewinnen und konnten dann an den Marktständen in flüssige Trinksame oder etwas Essbares eingetauscht werden. Auch dem Ohr wurde Unterhaltung geboten. Von einem Leierkasten hallten immer wieder schöne Melodien durch den betriebigen Markt. Und zwischendurch sangen alle Marktgänger gemeinsam das eigens für diesen Tag komponierte Lied «Summermärt». (sts)
Energieflüsse verstehen «Das ist Energie, die sich innerhalb eines Gebiets verteilt. Das ist Neuland für uns, eine Netzsituation, die wir als über hundertjähriger Netzbetreiber noch nicht kennen», sagt Nils Beckhaus, der das EKZ-Pilotprojekt in Bonstetten leitet. «Wir wollen die Energieflüsse innerhalb eines Quartiers verstehen lernen, die sich durch dezentrale Einspeisungen ergeben.» Das wird nun in einem zweijährigen
Nils Beckhaus zeigt in einer Trafostation in Bonstetten, wo die Stromflüsse und die Kabeltemperaturen gemessen werden. (Bild Stefan Schneiter) Versuch in Bonstetten getestet, im Quartier rund um das SchachenSchulhaus. Ein ideales Testgebiet für EKZ, weil sich in diesem Quartier überdurchschnittlich viele Fotovoltaikanlagen befinden, von Privaten, aber auch auf den Schulgebäuden, auf einem Landwirtschaftsbetrieb. Zu bestimmten Zeiten, vor allem wenn die Sonne stark scheint, wird im Quartier mehr Energie produziert als verbraucht. In Bonstetten wurden eine Trafostation und zwei Verteilkabinen «smart» gemacht, das heisst, dass in diesen Verteilstationen Geräte installiert wurden, welche die Stromflüsse messen. Zudem messen sie auch, wie stark sich die Kabel, die einen Meter unter Boden das Quartier durchlaufen, durch den «ungewohnten» Stromdurchfluss erhitzen. Sensoren in den
Kabeln erheben, an welcher Stelle welche Temperatur herrscht. Damit lassen sich die Auswirkungen von Lastspitzen auf die Kabel genauer untersuchen.
Wann wird das E-Bike geladen? Laut Nils Beckhaus möchte EKZ auch Aufschlüsse darüber gewinnen, wie die Leute die Elektromobilität nutzen. «Wie ist ihr Ladeverhalten? Wann laden sie ihr Elektromobil, ihr E-Bike auf ? Und wie wird das Stromnetz durch die Elektromobilität belastet?» Aus den erhobenen Daten des Pilotprojekts in Bonstetten verspricht sich EKZ, Schlussfolgerungen für andere Quartiere ziehen zu können. Die Erkenntnisse sollen der künftigen Planung des Stromnetzes dienen, um dieses genau auf die Bedürfnisse der Verbraucher abzustimmen.
Das Leben ist (k)ein Ponyhof Am Montagabend präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Sek Mettmenstetten ihre Abschlussarbeiten Eine Schülerin bringt ihrem Pony Kunststücke bei – eine andere begleitet Kälber auf den Schlachthof. Ein Schüler programmiert zwei Websites – eine andere macht «Digital Detox». So unterschiedlich die Jugendlichen an der Sekundarschule Mettmenstetten sind, so divers waren auch ihre Projekte. 52 Abschlussarbeiten entstanden zwischen Februar und Ende Juni. Da ist zum Beispiel Melanie, die neun Kälbchen begleitet hat – von der Geburt bis zu jenem Tag, an dem aus den quirligen Jungtieren ein saftiges Steak wurde. Sie begleitete zwei Tiere auf den Schlachthof und fand die Erfahrung «sehr spannend und gar nicht schlimm». Im Sommer wird sie ihre Lehre als Bäuerin beginnen. Noch lange leben soll hingegen Ponystute «Ella». Besitzerin Raëlle beschäftigte sich mit der Kommunikation zwischen Mensch und Pferd und stellte dabei fest: «Wenn das Pferd nicht macht, was es soll, liegt es oft daran, dass der Mensch die falschen Zeichen gibt.» Emma hingegen musste mal raus. Raus aus dem Internet und weg von Instagram und Co. Sie hatte das Gefühl, ihre Zeit zu verschwenden, deshalb lebte sie einen Monat ohne elektronische Geräte – nur ihr altes Taschenhandy ohne Internetzugang durfte bleiben. Nach dem Entzug behielt sie die neue Lebensweise bei und sagt «ich bin jetzt viel zufriedener». Und dann ist da noch Paulina, die sich mal eben eine neue Fremdsprache beibrachte: In vier Monaten trainierte sie sich Russischkenntnisse auf Niveau B2 an. Nach den Sommerferien wechselt sie ans Gymnasium. (lhä)
Alicia (ganz links) schreibt gerne, trotz ihrer Legasthenie. Als Abschlussprojekt hat sie einen Roman geschrieben. (Bilder Mohammed Shahin)
In 50 Stunden hat Samuel einen Whirlpool gebaut. Das Wasser wird in einem alten Ölfass erhitzt.
Raëlle brachte ihrem Pony «Ella» verschiedene Übungen und Kunststücke bei – und demonstrierte diese auf Wunsch live vor Ort.
Paulina lernte Russisch. Innert vier Monaten erreichte sie Niveau B2.
Loris (ganz links) hat sich zwei Programmiersprachen beigebracht und damit zwei Websites programmiert.
Neben dem Produkt ist der Weg dahin genauso wichtig Projektpräsentationen an der Sekundarschule Bonstetten Der tactical-reflektive-Hoodie, die Macramé Blumenampel, die Türharfe oder der Mineralöl-PC sind einige der fast 100 Projektarbeiten, die im letzten halben Jahr im Projektunterricht der Drittsekler und Drittseklerinnen entstanden sind. Am 28. Juni wurden sie den Eltern, den Lehrpersonen und den Schülern und Schülerinnen präsentiert. Gut 150 Personen fanden sich an diesem Sommerabend im Sportzentrum Schachen zur alljährlichen Projektpräsentation ein. Es war wiederum beeindruckend, was die Schülerinnen und Schüler der 3. Sek erstellt hatten – kreativ, innovativ, präzise und vielseitig. Eine Schülerin hat beispielsweise mit ihren Begleitpersonen aus der Kindheit ihre Lieblingsrezepte nachgekocht und in einem Fotobuch mit Rezepten, Kochanleitungen und Erinnerungsfotos verewigt. Jemand hat mit «A Different Point of View» ein Buch über die Probleme, Ängste und auch Freuden von Jugendlichen geschrieben und bringt damit ein wenig die Innenwelt der Pubertierenden näher – und das auf Englisch. Ebenfalls beeindruckend ist die Wiederentdeckung der Macramé-Technik, welche sich eine Schülerin angeeignet und damit Blumenampeln hergestellt hat.
Handbuch erstellt, wie man umweltfreundlich leben kann.
Durch Versuch und Irrtum ans Ziel
Kreativ, innovativ, präzise und vielseitig – so haben sich die Schülerinnen und Schüler der 3. Sek Bonstetten präsentiert.
Ein Handbuch, wie man umweltfreundlich leben kann Kreativität, Innovationskraft, Präzision und viel Geduld bei der Ausarbeitung sind bei den meisten Projekten direkt zu sehen. Und stolz präsentieren die Jugendlichen ihre Produkte – viele davon werden sich dann auch in
Vom orientalischer Knüpftechnik ...
... bis hin zu Kunstkreationen aus Naturmaterialien. (Bilder zvg.)
ihren Zimmern wiederfinden wie z.B. das Nachttischlein, die SnowboardLampe, der Schreibtisch, das HiFiMöbel oder der Kleiderbutler
«Archie». Einige Schüler und Schülerinnen haben sich auch mit kritischen Themen auseinandergesetzt. So programmierte ein Schüler seine erste
App, die jeweils die neuesten Umweltaktivitäten aufzeigt. Ein anderer hat Daten bezüglich Umweltverschmutzungen zusammengetragen und ein
Dass sich diese Projektideen verwirklichen liessen, ist der intensiven Begleitung der Lehrpersonen, Fachpersonen und der Eltern zu verdanken. Oft wurde die gesamte Familie oder die Werkstatt des Vaters in den Prozess einbezogen. Aber viele Jugendliche machten sich auch allein auf den Weg, durch Versuch und Irrtum kamen sie zum Ziel und können nun mit Stolz sagen: «Das habe ich alleine geschafft.» Denn neben dem eigentlichen Produkt ist der Weg dahin genauso wichtig und fliesst auch in die Bewertung der Arbeiten ein. Habe ich den Zeitplan realistisch erstellt? War die Skizze ausreichend? Sind die Materialien richtig gewählt? Das Projektmanagement ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses und die Projektdokumentation zu jedem Produkt erzählt von den Mühen und Erfolgen. Die Verantwortlichen an der Sekundarschule Bonstetten sind jedes Jahr wieder überrascht über die Vielfalt der Projekte und stolz auf die Produkte ihres Abschlussjahrgangs. Die Ausstellung hat sich gelohnt. Die Gäste konnten am Abend alle Exponate würdigen und auch Fragen stellen, worauf die Jugendlichen gern Antwort gaben. Sie waren sichtlich stolz, wenn sie ihre Produkte erklären konnten. Der Elternrat bot mit einem erfrischenden Apéro den Begleitrahmen zum gelungenen Anlass im heissen Sportzentrum Schachen. Nun darf man gespannt sein, welche Projekte die Schüler und Schülerinnen im kommenden Schuljahr in Angriff nehmen. B. Kuhnt und D. Haldemann
Sozialhilfe gewährt Unterstützung nach objektiven Kriterien Charta Sozialhilfe 4: Sozialhilfe ist breit abgestützt Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektionen (Sodk), weitere Organisationen und Fachinstitutionen lancieren gemeinsam die «Charta Sozialhilfe Schweiz». Der «Anzeiger» geht in einer Kleinserie von vier Artikeln auf diese Grundlage ein, unterstützt von Interviews und Beiträgen aus Politik und Praxis. ................................................... von urs e. kneubühl Der Grundgedanke der Charta Sozialhilfe Schweiz findet sich in der Präambel zur Bundesverfassung, wonach sich die Stärke des Volkes auch am Wohl der Schwachen misst. Unter diesem Aspekt trägt die Sozialhilfe den individuellen Verhältnissen Rechnung: Wer von seinem Einkommen leben könnte oder über Vermögen verfügt, erhält keine Sozialhilfegelder. Wie viel Geld für Gesundheit, Miete und den Alltag notwendig sind, wird nach klaren Regeln, basierend auf soliden Fakten ermittelt, Unterstützung wird entsprechend nach objektiven Kriterien gewährt. Die Entscheide sind transparent, nachvollziehbar und fair. Grundlage zur Bemessung sind die von den Regierungsrätinnen und -räten in der Sodk genehmigten Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos).
Einheitliche Richtlinien sind zentral, Mitwirkung ist entscheidend Der Grundbedarf wird statistisch erhoben und orientiert sich an den zehn
Prozent der Haushalte mit den tiefsten Einkommen. Er wird angepasst, sofern sich die Situation verändert und objektiv ein Anpassungsbedarf besteht. Die Leistungen der Sozialhilfe liegen deutlich unter den Ansätzen anderer Existenzsicherungssysteme. Als zentral wichtig sieht die Charta dabei einheitliche, kantonsübergreifende Richtlinien. Ein Wettbewerb um die tiefsten Sozialhilfeleistungen sei schädlich und untergrabe die Solidarität unter den Kantonen und Gemeinden. Die Kosten für den Grundbedarf sind überall ähnlich hoch und die Ansätze für Miete und Krankenkassen berücksichtigen die lokalen Gegebenheiten. Sie werden bereits heute dezentral durch Kantone und Gemeinden festgelegt. Ausschlaggebend ist zudem auch die Mitwirkung der Sozialhilfebeziehenden, was in der Charta deutlich verankert ist: «Sie sind verpflichtet, mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Sie müssen offen und transparent über ihre Situation und ihre Einkommensverhältnisse informieren. Wer die Zusammenarbeit verweigert oder sich nicht an Abmachungen hält, muss mit Sanktionen rechnen. Die Sozialhilfe kann Kürzungen des Grundbedarfs vorsehen.» Annemarie Huber-Hotz, die Ende Juni zurückgetretene Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes, hält grundlegend fest: «Die Sozialhilfe als letztes Netz der sozialen Sicherung ist unabdingbar. Es gibt auch in der reichen Schweiz Menschen, die ohne eigenes Verschulden in eine Notsituation geraten, aus der sie sich aus eigener Kraft nicht befreien können. Es ist unsere gesellschaftliche und moralische Pflicht, ihnen beizustehen.»
Die Unterzeichnenden Die Ende März 2019 lancierte «Charta Sozialhilfe Schweiz» haben unterzeichnet: Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (Sodk), Schweizerischer Städteverband, Schweizerisches Rotes Kreuz, Städteinitiative Sozialpolitik, Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft
und Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos). Mit der verpflichtenden Grundsatzerklärung würdigen die Organisationen die Bedeutung der Sozialhilfe als ein zentrales Element zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung sowie als entscheidenden Faktor für gesellschaftliche Stabilität.
«Sozialhilfe konfrontiert uns mit Wertfragen …» Fragen zur Charta Sozialhilfe an Georges Köpfli, Verwaltungsratsmitglied der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern. «Anzeiger»: Wie stehen Sie zur Charta Sozialhilfe? Georges Köpfli: Es ist eine Aufgabe der Gesellschaft, dafür zu sorgen, dass in unserem reichen Land alle ein menschenwürdiges Leben führen können. Heute ist das nicht mehr selbstverständlich. Es braucht eine breite Diskussion in der Zivilgesellschaft und der Politik, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden kann. Die Charta Sozialhilfe leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Die Charta ist breit abgestützt. Weshalb steht die Sozialhilfe dennoch immer wieder in der Kritik? Die Kritik wird oft ohne sachliche Argumente geführt und ist getrieben von Emotionen und Polemik. Letztlich konfrontiert uns die Sozialhilfe mit zentralen Wertfragen, denen wir lieber ausweichen: Wie halten wir es mit Menschen, die nicht den gängigen Normen entsprechen? Wie gehen wir mit Menschen um, die aus welchen Gründen auch immer aus der Bahn geworfen wurden? Wie weit muss sich eine Gesellschaft um ihre Armen kümmern? Es ist einfacher, die Sozialhilfe schlecht zu reden, als sich ernsthaft einzulassen auf eine Debatte zu Ursachen und Folgen von Armut und Ausgrenzung. Bringt Sparen bei der Sozialhilfe etwas? Real haben die Kosten für die Sozialhilfe im Verhältnis zum Wachstum der Bevölkerung zugenommen. Die Sozialhilfequote in der Schweiz ist jedoch seit Jahren unverändert und beträgt durchschnittlich 3 Prozent, im Kanton Zürich sind es 3,3 Prozent. Das heisst, dass drei von hundert Personen vorübergehend oder auch längere Zeit auf Sozialhilfe angewiesen sind. Bemerkenswert
ist jedoch, dass die Sozialhilfe als letztes Auffangnetz inkl. Asylfürsorge lediglich knapp 3 Prozent der gesamten Aufwendungen von 170 Milliarden Franken für die Soziale Sicherheit ausmacht. Der weitaus grösste Teil fällt auf die Altersrenten der ersten und zweiten Säule. Das verdeutlicht, dass Sparen bei der Sozialhilfe wenig bringt. Wie ist die Verteilung der Lasten geregelt? Sozialhilfe ist Sache der Kantone. Es gibt keine gesetzliche Regelung auf Bundesebene. Im Kanton Zürich tragen die Gemeinden den grössten Teil der Kosten. Die Sozialhilfestatistik zeigt klar auf: je grösser eine Gemeinde, desto höher die Sozialhilfequote. Dies trifft auch im Bezirk Affoltern zu. Einzelne Gemeinden leiden stark unter dieser Belastung und fordern einen sozialen Lastenausgleich. Es wird sich zeigen, ob die Diskussionen im Kantonsrat zur aktuellen Totalrevision des Sozialhilfegesetzes zu einer gerechteren Verteilung der Sozialhilfelasten führen. Sind die Prozesse zur Entscheidungsfindung transparent, nachvollziehbar und fair? Jedes Handeln in der Sozialhilfe bedarf einer gesetzlichen Grundlage. Die Ausgestaltung und Bemessung stützt sich ab auf das kantonale Sozialhilfegesetz. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe der Fachleute in den Sozialdiensten, den Betroffenen die Entscheidungen verständlich und nachvollziehbar zu erläutern. Ich bin stolz, dass in unserem Rechtsstaat jede Person, die sich ungerecht behandelt fühlt, einen Behördenentscheid durch die übergeordnete Instanz überprüfen lassen kann. Dies schafft Rechtssicherheit und verhindert Willkür. Wie können «Missbräuche» verhindert werden? Wichtig sind einheitliche Verfahrensgrundsätze bei den Sozialdiensten, eine klare Definition von Rechten und Pflichten und die Durchsetzung
Georges Köpfli. (Archivbild tst.) der Rechtsstaatlichkeit bei Verstössen, wie dies im Sozialhilfegesetz geregelt ist. Eines müssen wir jedoch klar sehen: ein System, das einen ungerechtfertigten Bezug in jedem Fall verunmöglicht, würde nur noch auf Repression beruhen. Als Vergleich könnten wir das Steuerrecht beiziehen und uns fragen, welcher Kontrollaufwand nötig wäre, um in jedem Fall eine unkorrekte Deklaration zu verhindern. Wie beurteilen Sie die Sozialhilfe generell in der Schweiz und insbesondere im Bezirk Affoltern? Die Frage führt mich wieder zum Ausgangspunkt des Gesprächs. Wir müssen Gegensteuer geben, wenn rechtsbürgerliche Kräfte mit Angriffen auf die Sozialhilfe Menschen in noch grössere materielle Not treiben und sozial ausgrenzen. Es braucht professionelle Fachleute der Sozialen Arbeit, welche Beratung und Betreuung gewährleisten und es braucht Behördenmitglieder in den Gemeinden, welche hinstehen und sich für eine fortschrittliche Sozialpolitik engagieren. Das ist in unserem Bezirk gewährleistet. Ich vertraue darauf, dass ein grosser Teil der Bevölkerung die Unterstützung von Menschen in einer Notlage als öffentliche Aufgabe versteht und sich bewusst ist, dass die Sozialhilfe ein wesentlicher Faktor ist für den sozialen Frieden in unserem Land. Interview: Urs E. Kneubühl
Grosse Party am Jubiläums-Anlass «Musig im Dorf»: Zum 20-jährigen Bestehen gabs nebst Ohrenschmaus auch ein Dorfquiz und einen Tanzkurs Bonstetten feierte am letzten Samstag sein 20-Jahre-«Musig im Dorf»-Jubiläum mit tollen Acts auf und neben der Bühne und wurde mit einem riesigen Publikumsaufmarsch belohnt. Während auf dem Dorfplatz die Aufbauarbeiten noch in vollem Gang waren, trafen immer wieder Gruppen, die den Actionbound in Angriff genommen hatten, im Ziel ein. Bis zum Beginn des Kinderkonzerts waren es 41 Teams mit insgesamt 99 Teilnehmenden, die bei weit über 30°C versucht hatten, die witzigen, kniffligen und zum Schätzen anregenden Fragen rund um den Dorfkern von Bonstetten zu lösen. Kurz nach 17 Uhr betraten die zwei Herren von «Laurent & Max» die Bühne und erklärten der Welt die Welt aus Sicht von Kindergarten- und Primarschulkindern. Der Platz vor der Bühne füllte sich trotz der Hitze im Nu. Kein Wunder, denn die Songs konnten selbst Eltern und Grosseltern nicht einfach kalt lassen, die mit Kindern und Enkeln aus dem Schatten heranströmten. Mitsingen war erlaubt, wenn «Ga-ga-gagele» (mit dem Stuhl wippen) zur Melodie von Lady Gagas Pokerface erklang.
Stadionsprecher und Tanzkurs Gegen Ende vom Konzert wurden die drei Actionbound-Siegerteams vom
auch eine breite Auswahl an Grillgut zu diesem zauberhaften Sommerabend. Das neue Gastrokonzept mit Streetfood-Ständen ist für «Musig im Dorf» äusserst erfolgreich gestartet. Jetzt war es Zeit, einen Blick auf die vergangenen 20 Jahre zu werfen. Bea Liera, die Vereinspräsidentin, betonte im Interview den Pioniergeist der Gründerfamilien (Moser, Glättli, Ricklin), die vor 20 Jahren mit bescheidensten Mitteln und grosser Risikobereitschaft aus dem Nichts einen Anlass begründeten, der heute nicht mehr aus dem Dorfleben wegzudenken ist. Sie lenkte den Blick auf das grosse Engagement im Hintergrund, das von Dutzenden von Freiwilligen geleistet werden muss. Der herzliche Applaus galt all denen, die mit dunkelroten T-Shirts bekleidet auf Platz waren.
«Chica Torpedo» packten die Zuhörerinnen und Zuhörer auf dem Bonstetter Dorfplatz im Nu. (Bilder zvg.) Platzsprecher auf die Bühne geholt, um die witzigen und zum Anlass passenden Preise abzuholen. Von wegen Platzspeaker: «Musig im Dorf» konnte den begnadeten Stadionsprecher Frank Kleiner für sein Jubiläum gewinnen. Vor jedem Speech mit einem Jingle angekündigt, führte der Heimwehsäuliämtler gekonnt durchs Programm.
Während mehr und mehr Leute die immer kleiner werdenden Lücken auf den Festbänken besetzten, setzte sich auf der Platzmitte Martin «Kuba» Kubalek mit seiner Tanzpartnerin als Tanzlehrer durch. Charmant führte er die etwa 25 Paare in die Geheimnisse des Merengue-Tanzes ein. Eigentlich wäre die Hitze kaum zu ertragen gewesen, doch der erfrischende Lehr-
gang trieb die Teilnehmenden zum Weitermachen.
Pioniergeist der Gründerfamilien Inzwischen trugen die «Musig im Dorf»-Köche das Essen auf. Leckere gefüllte Sweet Patatoes, Steinpilzrisotto und erfrischende Salate erfreuten die unzähligen Gaumen. Daneben gehörte
Nun konnte der Hauptact beginnen. «Chica Torpedo» mit ihrem charismatischen Frontmann Schmidi Schmidhauser packte die Zuschauerinnen und Zuschauer im Nu. Zwar dominierte der Tausendsassa die Bühnenmitte, aber was die acht Musikerinnen und Musiker rundherum leisteten und mit welcher Spielfreude sie ihre Instrumente bedienten, war ein Ohrenschmaus. Es dauerte nicht lange und die ersten Salsatanzcracks wirbelten vor der Bühne herum. Durch diese ermutigt, wagten auch die Paare vom Merengue-Tanzkurs ihr Gelerntes auszuprobieren. Mehrmals wurde «Chica Torpedo» nach ihrem fulminanten Auftritt wieder auf die Bühne gerufen. Mit ihrem letzten Song, der auch Albumtitel ist, «Corazon Total» verabschiedeten sich die sympathischen Berner vom Publikum und überliessen die Bühne der Spätschicht vom Abend: Pascal Casartelli, alias DJ Casa. Dieser machte den Dorfplatz noch bis tief in die Nacht zum schweisstreibenden Club. Dann ertönte zum letzten Mal der Jingle und mit ihm bedankte sich «Musig im Dorf» für den grossartigen Publikumsaufmarsch und freut sich auf ein 21. Wiedersehen 2020! (ksch)
Nutzfahrzeug-Geschichte bis zur Gegenwart erlebt Der Gewerbeverein Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden reiste ins LKW-Montagewerk nach Bourg-en-Bresse Zum ersten Mal führte der Gewerbeverein MettmenstettenKnonau-Maschwanden (Gewerbe MKM) vom 30. Juni bis 1. Juli eine zweitägige Vereinsreise nach Frankreich durch. Rund 33 Teilnehmer starteten am Sonntagmorgen die Reise in Mettmenstetten. Der erste Zwischenstopp war am Genfersee, genauer gesagt im Weltkulturerbe Lavaux. In Rivaz besuchte man das Vinorama, wo eine Auswahl der lokalen Weine zur Degustation serviert wurden. Abgerundet wurde der Besuch mit einer Multimedia-Show über ein Winzerjahr. Weiter ging es dann über Genf nach Bourgen-Bresse in Frankreich. Am Morgen des zweiten Tages stand dort der erste Höhepunkt der Reise auf dem Programm, eine Führung durchs moderne LKW-Montagewerk von RenaultTrucks. 1899 gründet Marius Berliet im nahegelegenen Lyon die Nutzfahrzeugmarke «Berliet», welche Ende der 70er-Jahre mit der Marke «Saviem» zu Renault RVI fusionierte. 1999 verkaufte dann Renault SA ihr Nutzfahrzeuggeschäft an die Volvo Group, seit 2002 ist Renault-Trucks eine der vier Hauptmarken der Volvo Group.
4½ Stunden für einen neuen LKW In Bourg-en-Bresse wird die schwere Baureihe von Renault Trucks produziert, dabei konnten die Gewerbler in einer 2½-stündigen Führung hautnah, direkt neben dem Montageband, miterleben, wie ein neuer Lastwagen zu-
sammengebaut wird. Die Produktion beginnt mit zwei leeren Chassis-Trägern, welche über eine Distanz der Montagehalle von einem halben Kilometer dann mit Fahrwerk, Achsen, Motor, Getriebe, Fahrerhaus und Anbauteilen ergänzt werden. Nach rund 4½ Stunden Produktion fährt ein neu-
er LKW vom Band, im Tag sind das zwischen 150 und 200 neue Lastwagen. Nach der sehr interessanten Werksführung ging die Reise über Landstrassen weiter in Richtung Lyon, wo man nach einer guten Stunde Pérouges erreichte, eines der schöns-
ten erhaltenen Dörfer, mit mittelalterlichen Strassen und Häusern. Im Gasthof «Hostellerie du vieux Pérouges» wurden die Gewerbler mit einem mehrgängigen Mittagessen mit lokalen Spezialitäten verwöhnt – wie «Gott in Frankreich». Diese Gaststätte besuchte übrigens in den 90er-Jahren auch schon der damals amtierende US-Präsidenten Bill Clinton.
Die wichtigen Fahrzeuge aus 120 Jahren französischer Auto-Geschichte
Die Reisegruppe des Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden in Bourg-en-Bresse. (Bilder zvg.)
Führung durchs LKW-Montagewerk von Renault-Trucks.
Mittelalter-Flair im Dorf Pérouges.
Mit vollem Bauch ging es dann nochmals ein paar Minuten über Land weiter ins benachbarte Le Montellier, dort wurde die Reise durch den Besuch der «Fondation Berliet» abgerundet. In diesem Privatmuseum der Gründerfamilie der heutigen Renault-Trucks werden in mehreren grossen Hallen alle wichtigen Fahrzeuge der letzten 120 Jahre der Französischen Automobilbzw. Nutzfahrzeug-Geschichte ausgestellt, unter anderem der bis heute grösste jemals gebaute LKW, der «Berliet T100». Die Rückreise führte dann über Genf wieder nach Mettmenstetten, wo alle Teilnehmer am späten Abend um ein Erlebnis reicher wohlbehalten ankamen. Gewerbe MKM
Diplomierung an der Hochschule Luzern – Design und Kunst Am Samstag, 29. Juni, erhielten 231 Design-, Film- und KunstAbsolventinnen und -Absolventen ihr Bachelor- oder Master-Diplom. Unter den zehn prämierten Abschlussarbeiten ist auch jene von Lorena Adler, Wettswil. In diesem Jahr erhielten 37 Studierende ein Master-Diplom. 194 Frauen und Männer haben ein Bachelor-Studium abgeschlossen, darunter auch Istvan Takacs aus Affoltern (Bildende Kunst), Melanie Grauer aus Hedingen (Visuelle Kommunikation mit Vertiefung in Illustration Fiction) und Lorena Adler aus Wettswil (Produkt- und Industriedesign mit Vertiefung in Objektdesign). Anlässlich der Vernissage der Werkschau Design & Kunst am Freitag, 21. Juni, und der Diplomfeier am Samstag, 29. Juni, in der Messe Luzern wurden zudem Förderpreise für insgesamt zehn herausragende Abschlussarbeiten vergeben. Der Bachelor Award 2019 der Swiss Design Association (SDA), dotiert mit 500 Franken sowie einer dreijährigen Gratis-Jungmitgliedschaft bei der SDA, geht an Lorena Adler, Wettswil, und Selina Cadruvi, Uster, (beide Bachelor Objektdesign). Sie haben für ihre Arbeit «SichtWandel – Ein zweites Leben für Einwegkleidung» blaue Einwegkleidung aus Spitälern genutzt. Adler und Cadruvi recycelten diese und entwickelten aus dem Material Prototypen für Paravents. Die ursprüngliche Funktion der Einwegkleidung als Sichtschutz bleibt damit
Harmlose 5G-Strahlung? Leserbrief vom 25. Juni.
Ihre Sichtschutz-Paravents schaffen in Spitälern Privatsphäre. erhalten, der Paravent schafft Privatsphäre für die Patienten. Das Raumgestaltungselement soll wieder in Gesundheitsbauten Anwendung finden und durch unkonventionelles
Design die Atmosphäre auflockern. Mit dem Umformen in ein langlebiges Produkt wird der Einwegartikel wertgeschätzt und das Potenzial des «Abfalls» ausgelotet. (pd.)
Albis besonders und fördert die Identifikation mit der Stadt. Der Stadtrat setzt sich für nachhaltige Gesundheitsförderung und Prävention ein. Die Vereine leisten hierzu einen zentralen Beitrag.» Dies alles ist im Konzept zu lesen. So weit stimmt es, doch diese Leitgedanken scheinen nur leere Versprechen zu sein: Wie jeden Mittwochnachmittag findet in der Turnhalle in Zwillikon das «Bewegen im Alter» statt. Seit rund 30 Jahren hat die «noch» Gemeinde Affoltern dies entschädigungsfrei gebilligt. Heute jedoch, am 3. Juli, erscheint der Hauswart und fragt nach der zuständigen Person für dieses Turnen. Er erklärt
dem Leiter, es müsse nun jährlich ein Gesuch eingereicht und möglicherweise die Halle gemietet werden. Sind die Schulhäuser nicht auch von unseren Steuern bezahlt worden?! Werden demnächst auch von den Schülern Gebühren für das Schulzimmer und Turnhalle erhoben? Das wäre doch auch noch eine Möglichkeit die Stadtkasse auf Vordermann zu bringen! Dass dies unserem Stadtrat noch nicht eingefallen ist! Für mich unverständlich. Das Gegenteil dieses Konzeptes ist richtig, die Vereine werden in unserer Stadt mit Füssen getreten. Werner Steiner, Zwillikon
Meinungsdiktatur In den Leserbriefen, Gianinazzi, Obfelden, und Wiesner, Bonstetten, werden Publikationen der SVP als Inserat und Aussagen von FDP-Mitglied Alain Schwald zur Zensur empfohlen. Wenn die Argumente ausgehen, greift man zu Totschlag-Ausdrücken wie Rassist oder Lügner. So wird der «Anzeiger» aufgefordert, Inserate der SVP nicht mehr erscheinen zu lassen, weil sie nach subjektiver Wahrnehmung aggressiv und
rassistisch erscheinen. Wobei der Inhalt möglichst nicht angesprochen wird, weil er die unangenehme Wahrheit enthält. Eine ungebremste Zuwanderung in unserem Land, eine Million in wenigen Jahren, verbraucht mehr Ressourcen, bringt mehr Verkehr, belastet die Umwelt und verdrängt zunehmend ältere Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit. Für nicht beim Staat Angestellte stagniert zudem die Kaufkraft oder geht sogar zurück. Kritiker gegenüber der propagierten und nicht bewiesenen Mensch gemachten Klima-Hysterie, werden als
Lügner bezeichnet. Der liberale Säuliämtler Jungpolitiker Schwald erfrecht sich, die Klima-Hysterie zu hinterfragen und sich zu den vorgeschlagenen Massnahmen kritisch zu äussern. Von einem Grünliberalen wird seine Partei aufgefordert, ihm schlicht und einfach den Mund zu verbieten. Den Leserbriefschreibern Gianinazzi und Wiesner müsste eine Lektion Demokratie erteilt werden. Ihr Aufruf ist diktatorisch und hat in unserem Land keinen Platz. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern a. A.
Das Leben wird es schon richten Rassistische Haltung, Leserbrief vom 28. Juni. Bravo den aufmerksamen Lesern Herrn und Frau Gianinazzi, welche mutig auf das SVP-Inserat vom 21. Juni
Welche Gefahr diese Antenne bringt ist noch völlig unklar. Alle Instanzen sind daran, zu prüfen und zu evaluieren. Unsere Wohnbaugenossenschaft hat eine Anfrage der Swisscom für die Siedlung Bodenfeld an der Friedhofstrasse in Bonstetten erhalten. Der Vorstand wird sich damit auseinandersetzen und möchte dieses Thema mit den Genossenschaftern an der nächsten Generalversammlung erörtern.
Die Menschen wollen diese Petition unterschreiben, sagt Vereinspräsidentin Eva Wolfsgruber. Natürlich dürfen sie das, aber bitte mit allen Konsequenzen. Das heisst extrem und pointiert formuliert, dass diese Personen ihre Handys, Tablets oder IPads sofort abgeben sollten! Alle wollen schnellere und bessere Leistungen, aber niemand möchte «mögliche» Nachteile in Kauf nehmen. Leider ein Spiegelbild der heutigen Gesellschaft. Claude Wuillemin, Bonstetten, Präsident WBG Lueg is Land
Vereinsfreundliche Stadt?
«Rassistische Haltung» (28. Juni) und «Nur heisse Luft» (14. Juni), Leserbriefe im «Anzeiger».
Aber bitte mit allen Konsequenzen Petition «Stop 5G» in Wettswil, «Anzeiger» vom 28. Juni.
Die Stadt Affoltern hat ein Konzept zur Unterstützung der Vereine erstellt. In der Einleitung befinden sich Leitgedanken zu den Vereinen. Oha, dachte ich, jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht. Vereine leisten ja einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Sämtliche Schlagwörter wurden gebraucht wie: Zusammenhalt, Solidarität, Lebensqualität, Spass und Gesundheit. «Durch die vielfältigen kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Angebote der Vereine, ist Affoltern am Albis für die Bevölkerung attraktiv. Durch ihr freiwilliges Engagement gestalten und prägen die Vereine das Stadtleben. Dies macht Affoltern am
hinweisen. Aber es herrscht Meinungsund Pressefreiheit und der «Anzeiger» verdient sein Geld eben auch mit SVPInseraten, auch wenn diese wie in diesem Fall ziemlich primitiv daherkommen. Das Leben wird es schon richten
und diese umwelt- und fremdenfeindliche Partei, welche den Ausländern für fast alles die Schuld gibt, wird weiterhin Wählerstimmen verlieren. Diego Fiesolani, Affoltern
Heinrich Schneebeli stellt die Harmlosigkeit von 5G infrage. Doch weder die Schädlichkeit noch das Gegenteil kann wissenschaftlich bewiesen werden. Denn es fehlt eine unbelastete Kontrollgruppe. Doch das Kuriose an der ganzen 5G-Debatte ist, dass für diese neue Technologie Frequenzen verwendet werden, die bereits für Radio und Funksignale im Einsatz waren. Zusätzlich ist die Strahlung ausgehend von 5G fast identisch zur Strahlung von bereits vorhandenen Technologien. Also versucht man, etwas zu verhindern, dass bereits im Einsatz ist. Die Erwärmung des Gewebes, als einzige Gefährdung bekannt, wird durch die Stärke und Frequenz der elektromagnetischen Strahlung bestimmt und nicht durch die Technologie. Wir besitzen in der Schweiz strenge Grenzwerte für die Strahlenbelastung. Wenn man diese weiter reduzieren möchte, so
gibt es einen einfachen Tipp: Kein Smartphone besitzen. Denn 90 % der Strahlenbelastung stammt vom eigenen Handy. Wegen einzelner Panikmacher die ganze Technologie bachab zu werfen, wäre gravierend. 5G ist doppelt so schnell wie das aktuelle Netz, entscheidend ist aber die Reaktionszeit. Diese beträgt neu einige wenige Millisekunden. Dies ermöglich eine Kommunikation praktisch in Echtzeit. Wir können uns noch gar nicht vorstellen, was dies uns alles ermöglichen wird. Zusätzlich wird auch die Kapazität deutlich erhöht. Dies alles ist zwingend nötig für zukünftige technologische Anwendungen. Nur durch flächendeckendes 5G werden Utopien Realität. Als Beispiel wird immer das «Internet of Things» genannt, wodurch eine Effizienz möglich wird, die wir uns noch gar nicht träumen können. Sich gegen 5G zu wehren bedeutet, sich gegenüber Fortschritt und Zukunft zu verwehren. Joshua Leeland Ruoss, Zwillikon
Politische Kaffeerahmdeckeli? Zweimal habe ich das abgebildete Kaffeerahmdeckeli erhalten. Als ich es das erste Mal sah, bin ich sehr erschrocken: SS und mit braunem Hintergrund. Als noch vor dem Weltkrieg geborenem, Jahrgang 1933, hat mich das zuerst wirklich schockiert. Aber ich denke, für Jüngere dürfte die SS «Schall und Rauch» wie auf dem Deckeli sein. Aber es ist doch interessant, wie scheinbar Unverfängliches je nach Zeitepoche plötzlich einen rechtsextremen Eindruck machen kann. Ich habe das Bild einem noch etwas älteren Bekannten gezeigt. Er sah auch sofort SS, seine jüngere Frau dagegen nicht. David Künzler, Affoltern a. A. anzeige
SS-Symbol oder nur Rauch um nichts? (Bild zvg.)
Karate-Ehrenkodex
Das Ortsmuseum Affoltern zeigt Bilder vom 1877 gegründeten Turnverein. > Seite 19
Werte und Respekt stehen beim Karate im Zentrum. Das lernen schon junge Karatekas. > Seite28
Monster-Drescher In Ottenbach ernten riesige Drescher Millionen von Gartenerbsen. > Seite 31
Überraschungsbesuch vom Bundesrat Rahel Weber aus Obfelden vor den WorldSkills in Kazan Der Countdown läuft: In rund 50 Tagen beginnen die WorldSkills in. Zur Delegation, welche die Schweiz vom 22. bis 27. August an den Berufs-Weltmeisterschaften vertreten wird, gehört auch Rahel Weber, Bäckerin-Konditorin-Confiseurin, aus Obfelden. Ende Juni hat für das SwissSkills-Team das vierte und letzte Teamweekend in Magglingen und Neuenburg stattgefunden. Am Samstagvormittag, 29. Juni, absolvierte das ganze Team auf dem Neuenburgersee als Teambildungs-Massnahme eine Segel-Einheit. Nach dem Mittagessen traf Bundesrat Guy Parmelin zu einem Überraschungsbesuch ein. «Die Schweiz darf stolz auf dieses Team sein. Es besteht aus hoch talentierten, leidenschaftlichen und motivierten jungen Berufsleuten, die durch ihren ausserordentlichen Einsatz ausgezeichnete Botschafter für die Berufslehre und den Werkplatz Schweiz sind», sagte der Vorsteher des Eidgenössisches Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF. Er bedankte sich dabei beim Team, aber auch bei allen anderen Beteiligten für deren riesiges Engagement: «Neben der ganzen Delegation sind es auch die Berufsverbände, die Arbeitgeber und das persönliche Umfeld aller Teammitglieder, die zum Erfolg unserer Mission beitragen», so Bundesrat Parmelin weiter.
Bundesrätlicher Handschlag für Rahel Weber, Bäckerin-Konditorin-Confiseurin aus Obfelden. Teammotto «Swiss Heart Beats All» Die spezielle Schweizer Teamfahne, versehen mit dem Teammotto «Swiss Heart Beats All» und den Handabdrücken des ganzen Teams, erhielt durch den Bundesrat noch einmal zusätzliche Symbolkraft: Der Bildungsminister hinterliess seinen eigenen Handabdruck auf der Teamfahne. Mit dieser symbolischen Geste und seinem Besuch brachte der Bundesrat seine
Bundesrat Guy Parmelin versah die Fahne des SwissSkills-Teams mit seinem Handabdruck. (Bilder zvg.)
Wertschätzung gegenüber dem ganzen SwissSkills-Team zum Ausdruck, das im Ausland ein Zeichen für die Schweizer Berufsbildung setzt.
Vorbereitung wie Spitzensportler Das Vorbereitungsprogramm für die Teilnehmenden der WorldSkills ist sehr intensiv und vergleichbar mit der Vorbereitung eines Spitzensportlers auf einen Grossanlass. Dazu gehören
500 bis 1000 Stunden berufsbezogenes Vorbereitungstraining, das in der Regel durch die Arbeitgeber und die Berufsverbände sowie ihre Experten ermöglicht und begleitet wird. Hinzu kommen, wie zuletzt beim Teamweekend in Magglingen und Neuenburg, Teambildungs-Massnahmen, sowie die mentale und physische Vorbereitung. Gemeinsam haben alle 42 Teilnehmenden, dass sie mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Berufslehre die
«Hochwirksame Schmerztherapie-Methode»
Manuelle Schmerztherapie nach PhDr. Daase im Team Training Hedingen Arthrose ist heilbar – Gelenkschmerzen lassen sich beseitigen mit den Händen und mit Heil-Training. Darum geht es am Infoabend vom 11. Juli im Team Training Hedingen. Im Interview gibt Axel Daase einen Vorgeschmack.
sowie unsere erfolgreichen Schmerzfrei-Bewegungstherapie-Gruppen-Kurse (Painlessmotion) ab September 2019 an. Zusätzlich allgemeine Physio- und Medizinische Trainingstherapie. Werden Ihre angebotenen Therapien auch von den Krankenkassen übernommen? Wir sind bei allen Grundversicherungen sowie bei den Zusatzversicherungen über die Physiotherapie anerkannt. Wir streben kooperative Zusammenarbeit mit Ärzten an.
Axel Daase, Sie und Ihr Team können Arthrose-Patienten nur mit den Händen innert kürzester Zeit schmerzfrei therapieren! Wie ist das möglich? Axel Daase: Zunächst einmal wird der Schmerz im Gehirn und nicht im Gelenk erzeugt. Wir nutzen den biologischen Mechanismus «conditioned pain modulation». Durch manuelle Stimulation mit unseren Fingern an ganz bestimmten Zonen der Knochenhaut wird der Schmerz im Gehirn abgeschaltet! Dann ist diese Manuelle Schmerztherapie für alle Schmerzpatienten anwendbar? Für alle Schmerzen am menschlichen Bewegungsapparat! Diese Manuelle Schmerztherapie wurde bereits in den späten 20er-Jahren in der Klinik Charité in Berlin angewendet. Das stimmt. Der Erfinder war der Arzt und Wissenschaftler Prof. Paul Vogler. Von seinen Studenten habe ich diese Technik in Berlin erlernt und stetig erweitert und verbessert!
Axel Daase vermag Arthrose-Patienten mit den Händen schmerzfrei zu therapieren. (Bild zvg.) Und nun wird die Manuelle Schmerztherapie nach PhDr. Daase im Team Training Hedingen angeboten?
Das ist richtig. Ab dem 11. Juli bietet das Team Training Hedingen unsere Manuelle Schmerztherapie
Sie bilden auch Fachpersonal im Gesundheitswesen aus? Es ist mir persönlich ein grosses Anliegen, diese so hochwirksame Schmerztherapie-Methode möglichst vielen Ärzten und Therapeuten näherzubringen, damit schweizweit Schmerzpatienten gesunden können. Dies ist mit dieser Methode möglich! Hohe Kosten im Gesundheitswesen könnten mit dieser Methode eingespart werden. Das Fachpersonal des Team Training Hedingen habe ich in dieser Methode ausgebildet. Schmerzpatienten, Gesundheitssportler und Leistungssportler können von dieser Methode profitieren hinsichtlich Schmerzfreiheit und Leistungssteigerung. (pd.)
Basis für ein erfolgreiches Abschneiden an den WorldSkills gelegt haben.
Abflug am 16. August Am 16. August fliegt Rahel Weber mit den anderen Teilnehmenden Richtung Kazan in Russland los. Die Opening Ceremony der WorldSkills ist am 22. August. Der Wettbewerb dauert vom 23. bis 26., Siegerehrung und Schlussfeier erfolgen am 27. August. (pd.)
Sohu Coaching Sonja Humbel in Rifferswil Wie viele Menschen stehen ständig unter Druck, sei es mit sich selber, in der Partnerschaft, Familie, im Job oder in der Schule/Ausbildung. Zuhause können sie den Erwartungen des Partners nicht mehr genügen, nerven sich über Kleinigkeiten und verlieren gar die Geduld mit den Kindern. Insgesamt alles Einflüsse, die ebenso auch im Erleben der Sexualität Auswirkungen haben können. Aufgrund negativer Erfahrungen hat man Angst vor einer neuen Partnerschaft usw. In diesen Lebensbereichen setzt das bewährte Coaching von Sonja Humbel an. Es ist einfach gesagt, dass man dies oder jenes ändern oder endlich gelernt haben sollte, es besser ist, sich zu trennen oder die Stelle zu kündigen. Ganz so einfach ist es nicht, weiss Sonja Humbel aus ihrer langjährigen Coaching-Erfahrung. Vielen ist nicht bewusst, dass sie oft Themen der Eltern, Grosseltern, sogar des eigenen Partners und der Kinder tragen. Genauso können bewusste wie unbewusste Themen oder traumatisierende Situationen immer noch in einem wirken und an einem erfüllten Leben hindern. Sonja Humbel coacht bei persönlichen, beruflichen und schulischen Herausforderungen, begleitet mit Empathie und Effizienz. Klienten können danach wieder in die eigene Kraft kommen, es leichter nehmen und selbstbestimmt durchs Leben gehen. (pd.)
Infoabend Donnerstag, 11. Juli, 19 Uhr, Team
Sohu Coaching Sonja Humbel, Dorfplatz 1, Rifferswil,
Training, Maienbrunnenstrasse 12,Hedingen.
Telefon 079 797 48 29, www.sohu-coaching.ch.
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 7. Juli 19.30 Abendgottesdienst 1. Petrus 3,8–17: «Guets tue…» Pfrn. Yvonne Schönholzer
Sonntag, 7. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Im Anschluss Chilekaffee in der Chilestube
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 7. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 10. Juli 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag,11. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18:00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 7. Juli 10.00 Gottesdienst im Archewäldli mit Taufen am Brunnen Pfr. W. Schneebeli Getauft werden: Fiona Lania Burri, Luisa Julia und Paula Lea Grötsch, Oliver Christian Leiser und Elina und Marco Rubin. Bei nasser Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt Im Zweifelsfall gibt Tel. 044 761 56 50 ab 7.30 Uhr Auskunft Dienstag, 9. Juli 9.30 bis 11.00 Uhr Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Donnerstag, 11. Juli 14.00 Senioren-Treff: «Geh aus mein Herz und suche Freud» Pfrn. E. Studer singt mit uns bekannte Lieder zur Sommerzeit (Auch Zuhörer sind willkommen) Freitag, 12. Juli 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 7. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder bei der Bonstetter Waldhütte Birchstrasse, mit Taufe von Aria May Knecht und Melina Gloor Mitwirkung der CEVI Bonstetten-Hedingen Musik: Posaunenchor Adliswil unter der Leitung von Viktor Kürsteiner Anschliessend wird gebrätelt Grillgut selber mitbringen
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 7. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer Montag, 8. Juli 10.00 bis 11.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 12. Juli 6.00 Kontemplatives Morgengebet
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 7. Juli 10.00 Gottesdienst Abschied von Pfarrerin und Pfarrer Renate und Walter Hauser. Organistin Anette Bodenhöfer 12.00 Kulinarische und feierliche Leckerbissen im Schulhaus Güpf
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 7. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi
Ref. Kirche Knonau Samstag, 6. Juli 13.00 ! Grümpiandacht für alle auf dem Fussballplatz des Grümpi 14.00 Trauung Lukas und Petra Wäckerlin-Niederberger Sonntag, 7. Juli 17.00 Abschiedsgottesdienst von Vikar Wildenauer Anschliessend Apéro Mittwoch, 10. Juli 12.00 Senioren-Essen im Giebel 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus
Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 6. Juli 18.00 Teilete im Pfarrhausgarten Sonntag, 7. Juli 11.00 Gartengottesdienst mit Pfrn. C. Mehl, dem Maschwander Musikverein und Zwingli höchstpersönlich (Helfereitheater Zürich) Anschliessend gemeinsames Grillieren und gemütliches Beisammensitzen im Zelt
Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 6. Juli 12.30 Hochzeit Fabienne Roos und Adriano Beltrami, Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 7. Juli 10.00 Gottesdienst mit der Mission am Nil www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 7. Juli 9.45 Kolibri–Sonntagsclub für Kinder ref. Kirchgemeindehaus 10.00 Gottesdienst mit Taufen von Liah Etterlin, Ryan Höhener und Valeria Zürcher Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Montag, 8. Juli 15.45 Minichile Gruppen Pax und Ichthys Ref. Kirchgemeindehaus
Sonntag , 7. Juli 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 6. Juli unter 044 777 99 72 Donnerstag, 11. Juli 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindehaus Wettswil Freitag, 12. Juli 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Sonntag, 14. Juli 10.00 Familien-Gottesdienst zum Ferienbeginn Puureheimet Brotchorb Buchenegg Pfr. Matthias Ruff und Pfr. Otto Kuttler, mit Fiire mit de Chline Musik: Maja Fluri (Gesang) Anschliessend Apéro Bitte benützen Sie nach Möglichkeit den grossen Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg / Shuttledienst ab 9.30 Uhr
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Juli 16.00 Familiengottesdienst zum Schulabschluss zusammen mit dem HGU Musik: Kinderchor: Leitung Maja Fluri, anschliessend Kinderfest mit vielen Überraschungen für Gross und Klein 17.30 Kein Gottesdienst Sonntag, 7. Juli 10.30 Eucharistiefeier Musik: Kirchenchor (CV) 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa Freitag, 12. Juli 20.00 Taizé-Feier in der katholischen Kirche
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 6. Juli 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 7. Juli 10.00 Firmung mit Generalvikar Andreas M. Fuchs Montag, 8. Juli 19.30 Monatsandacht Dienstag, 9. Juli 19.30 Heilige Messe 20.15 Gebetsabend «Laudemus» Mittwoch, 10. Juli 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 11. Juli 9.00 Heilige Messe 19.00 Rosenkranz
Freitag, 5. Juli 19.30 Herz Jesu Andacht Samstag, 6. Juli 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 8. Juli 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 11. Juli 8.15 Wortgottesfeier
Sonntag, 7. Juli 19.00 Musikgottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Duo Ottoni Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch
Sonntag, 7. Juli 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski Orgel: A. Bozzola Anschliessend Chilekafi
Kath. Kirche Obfelden Samstag, 6. Juli 16.00 Familiengottesdienst zum Schulabschluss zusammen mit dem HGU in Affoltern Anschliessend Kinderfest (siehe unter Affoltern) Sonntag, 7. Juli 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi
Freitag, 5. Juli 19.30 Sternstund - Frauen unter sich Samstag, 6. Juli 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids 17.00 Tschägg-Point Fest Sonntag, 7. Juli 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 8. Juli 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch
Sonntag, 7. Juli 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Anschliessend gemeinsames Mittagessen Mehr unter www.pga.ch
Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 7. Juli 9.45 Oasen-Gottesdienst, (Urs Baumann), Kinderprogramm Mehr unter: www.emk-affoltern.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 7. Juli 10.30 Gottesdienst 1. Thessalonicherbrief 1, 1–4 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 11. Juli 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch
Sonntag, 7. Juli 19.00 ABEND-Gottesdienst mit Movie-Predigt von Manuel Fuhrer zum Film Catch Me! – Hüeti und KingsKids Donnerstag, 11. Juli 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Ferienplausch mit Klimatrail in der Umwelt Arena Auch diesen Sommer organisiert die Umwelt Arena in Spreitenbach während der Ferienzeit die kinderfreundlichen Family Days mit stark reduzierten Eintrittspreisen und spannendem Klimatrail für Kinder zum Thema Klimaschutz und Rotes Kreuz. Vom 10. Juli bis 18. August, jeweils mittwochs bis sonntags, dreht sich in der Umwelt Arena Schweiz wieder alles um Kinder und ihre Familien. Das spezielle Angebot zu stark vergünstigten Eintrittspreisen für Familien (28 statt 38 Franken) beinhaltet einen Klimatrail zum Mitmachen, Erleben (mit Kinderführung durch die Ausstellungen) und Experimentieren (Themen: «Der natürliche Treibhauseffekt – was ist das?», «Wie funktioniert ein Thermometer?» oder «Platzt über einer Kerze zuerst der mit Wasser oder mit Luft gefüllte Ballon?»). Viel Spass versprechen die Testfahrten auf dem 300 Meter langen Indoor Parcours: Für Erwachsene stehen E-Bikes, Segways oder Elektroautos, für Kinder Tretkarts, Spacescooters, Gokarts und vieles mehr bereit. «Klimaschutz & Katastrophenvorsorge – Weltreise Rotes Kreuz» heisst die aktuelle Wechselausstellung der Umwelt Arena – ein Thema, dem sich auch die Sommer-Family Days widmen. Der Klimatrail nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine packende und emotionale Reise durch Äthiopien, Haiti und die Philippinen, drei Länder, die regelmässig von Naturkatastrophen betroffen sind. Der Klimavideoclip in der Ausstellung «Change the Picture» zeigt zudem, weshalb der Klimawandel uns alle angeht. Beim grossen Family-Days-Wettbewerb gibt es ein Familienweekend in einem Viersterne-Hotel in Grindelwald zu gewinnen. Am Samstag, 10. August, findet von 12 bis 17 Uhr, die grosse LiveDemo «Verschüttetensuchhunde im Einsatz» statt. Die Suchexperten auf vier Pfoten von ReDog, den Schweizer Such- und Rettungshunden, demonstrieren live ihr anspruchsvolles Training. Umwelt Arena Schweiz, Spreitenbach. Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Klimatrail während den Family Days 10.7. bis 18.8.19, mittwochs bis sonntags, 3x täglich je 11, 13.30 und 15.30 Uhr. Weitere Infos, abweichende Öffnungszeiten und detaillierte Daten Indoor Parcours unter www.umweltarena.ch.
Klänge des Orients Am Freitag, 5. Juli, um 19.30 Uhr spielen und singen die Preisträger des Creole Festival 2017 in der Kirche Wettswil. Die armenische Sängerin Gayané Sureni singt wunderschöne lebhafte und meditative Lieder ihrer Heimat, die rhythmischen Akzente dazu setzt der iranische Trommler Hadi Alizadeh auf der persischen Trommel Tonbak und der kurdischen Rahmentrommel Daf. Es entsteht ein musikalischer Dialog zwischen armenischen Melodien und persisch-kurdischen Rhythmen. Dazu umspielt der iranische Santurspieler Kioomars Musayyebi die Melodien und die Rhythmen mit seinem persischen Hackbrett und bringt noch eine weitere Dimension von Harmonie und Dynamik hinzu. Es ist eine Musik, die stark aus dem Moment heraus entsteht und in den Bann zieht. Anschliessend gibt es die Möglichkeit, bei einem Apéro mit den Musikern, die schon länger in Deutschland leben, ins Gespräch zu kommen. (pd.) Konzert heute Freitag, 5. Juli, um 19.30 Uhr
Die Bundesverfassung verpflichtete zum Turnunterricht Geschichte des Turnvereins Affoltern im Ortsmuseum Affoltern / Zwillikon
Albisverbandsturnfest 1901 in Affoltern, auf der ehemaligen Wiese hinter dem Casino, heute Stadthaus. (Bild zvg.) Der Monat Juni stand ganz im Zeichen der Turnfeste, zuerst das Regionale Turnfest in Obfelden und vor Kurzem beteiligten sich einige Ämtler Turnvereine am Eidgenössischen Turnfest in Aarau. 1877 wurde der Turnverein Affoltern gegründet. Der Jubiläumsschrift zur 100-Jahr-Feier ist zu entnehmen, dass mit der Annahme der neuen Bundesverfassung von 1874 die Kantone verpflichtet wurden, ihre männliche
Jugend durch vermehrten Turnunterricht auf den bevorstehenden Militärdienst vorzubereiten. Zwölf junge Männer trafen sich, nach vorangegangener öffentlicher Einladung im «Anzeiger», im Gasthof Krone zur Gründungsversammlung.
Weitere Bilder willkommen Damit begann die lange Geschichte des Turnvereins bis heute. 1928 dann
wurde der Damenturnverein gegründet. Vereinzelte Bilder aus der Anfangsgeschichte des Turnvereins Affoltern sind im Museum dokumentiert. Vieles aber fehlt noch und vielleicht sind noch alte Turner- und Turnerinnenbilder irgendwo auf einem Estrich am Träumen von den grossen Turnfesten. Das Ortsmuseum freut sich darauf! Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10
Ferien mit Ponys in der Natur geniessen Der KiTi-Hof in Baar/Kappel lässt Kinderträume wahr werden Die Sommerferien stehen vor der Tür und der KiTi-Hof hat auch dieses Jahr wieder vielerlei Ferienkurse im Programm. Hier kommen Kinder zwischen 3 und 15 Jahren zusammen und lernen, ein Ponyfreund und -versteher zu werden.
Mehr Infos unter: www.kitihof-online.ch.
Vereinskleidung gehört zur Sammlung. bis 16 Uhr, also morgen Samstag 6. Juli. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon, gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen im Museum oder ein Ortsrundgang in Affoltern sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Das Orsmuseum empfängt morgen Samstag, 6. Juli, 10 bis 16 Uhr. Kontakt: 044 761 77 42 (Ursula Grob) oder Hansruedi Huber (044 761 81 76).
Taizésingen in der Klosterkirche Am Freitag, 12. Juli, findet erstmals das neue Angebot des Klosters Kappel statt. Das meditative Singen steht allen offen, die gerne singen, schon lange nicht mehr gesungen haben oder schon immer mal wieder singen wollten. Die Communauté Taizé befindet sich in einem kleinen Ort im Burgund, zu dem jedes Jahr Zehntausende meist jüngere Menschen hinpilgern. Seit 79 Jahren strahlt Taizé vor allem durch seine Lieder in die ganze Welt aus. Mit Liedern beten ist eine Form der Suche nach Gott. Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen eine Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt, dabei ruhig und offen wird. Dieses meditative Singen macht bereit, auf Gott zu hören. In der Kappeler Klosterkirche werden unter Anleitung von Pfrn. Regula Eschle Wyler vierstimmige Gesänge und Kanons geübt. Einige dieser Taizélieder werden auch in der «Nacht der Lichter» am Samstag, 9. November, in der Klosterkirche Kappel gesungen. Weder Gesangserfahrung noch Notenkenntnisse sind Voraussetzung. Gemeinsam werden neue und alte Lieder aus Taizé gelernt. Das offene Taizésingen beginnt am Freitag, 12. Juli, um 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Kirche ist ungeheizt, bitte entsprechende Kleidung mitnehmen. (pd.)
Neben dem Reiten lernen die Kinder spielerisch den respektvollen Umgang und die Pflege mit und um Ponys, sie lernen ihre Körpersprache zu verstehen und bekommen vermittelt, wie ein Pony so lebt. Dem KiTi-Hof-Team und den Ponys liegt es sehr am Herzen, dass die Kinder sich das Pferdewissen mit Spass aneignen und pä- dagogisch sinnvoll ans Pony herangeführt werden. Deshalb gibt es natürlich auch viele Spiele, mit und ohne Pony. Die Islandpferde und Shetlandponys sind gut geübte und kinderliebe Ponys, die nur darauf warten, von den Kindern liebevoll umsorgt zu werden und neue Freundschaften zu schliessen. Das Kursangebot richtet sich sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene. Ob Ausritt in den Wald, Schatzsuche, Reitkurse oder ein Erste-Hilfe-Kurs für Ponys, das Ferienangebot auf dem KiTi-Hof ist sehr vielfältig und es ist für jeden etwas dabei. (pd.)
in der Kirche Wettswil. Eintritt frei, Kollekte.
Offenes Taizésingen am Freitag, 12. Juli, 16. August, 20. September, 18. Oktober, 1. November, 19.30 bis
Erlebnis mit Isländern. (Archivbild tst.)
20.30 Uhr. Infos unter www.klosterkappel.ch oder regula.eschle@klosterkappel.ch, Tel. 044 764 88 48.
Schulen und Kurse Wir sind eine dynamische Firma Nähe Zug, die mehrheitlich im Rück- und Tiefbau zwischen Zug und Zürich tätig ist. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen
Werkhofverantwortlichen (100 %)
Wir suchen für die laufende Badesaison 2019 (bis ca. Mitte September)
Badeaufsichtspersonal für den stundenweisen Einsatz in unserem Freibad Stigeli. Anforderungen: – Mindestalter 18 Jahre – Gute Schwimmer/-innen mit Rettungs-Grundausbildung wie Brevet Basis Pool oder Brevet Plus Pool – Sehr gute mündliche Deutschkenntnisse – Verantwortungsbewusste, selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise – Kundenfreundliches, hilfsbereites, aber auch bestimmtes Auftreten – Flexibilität betreffend Arbeitszeiten nach Plan und Wetter werden vorausgesetzt (Arbeitszeiten auch am Wochenende) Interessenten melden sich bitte telefonisch oder per E-Mail bei Abteilung Immobilien der Stadt Affoltern am Albis. Frau Jacqueline Grubenmann, Stellvertreterin Abteilungsleiter Immobilien, Tel. 044 762 56 46, jacqueline.grubenmann@stadt-affoltern.ch, steht Ihnen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zur Stadt Affoltern am Albis finden Sie auf der Webseite www.stadtaffoltern.ch.
Die HPS Affoltern sucht
Praktikantin/Praktikant für das Schuljahr 2019/20 35 – 40 Wochenstunden. Informationen und Inserat: www.hps-affoltern-am-albis.ch
Aufgabenbereich: Bereitstellung, Inventarisierung und Unterhalt von Werkzeugen, Kleingeräten und diversen Baumaterialien. Preisverhandlungen mit unseren Lieferanten. Ihr Profil: Sie haben eine Berufslehre in einem baunahen Gewerbe abgeschlossen, sind belastbar, einsatzfreudig, pflichtbewusst, haben Durchsetzungsvermögen und sind bereit Verantwortung zu tragen. Erfahrungen in dieser Position sind von Vorteil. Deutsch in Wort und Schrift sind Bedingung. Wir bieten: Eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche, und sehr selbstständige Tätigkeit in einem kleinen Team. Eintritt nach Vereinbarung. Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an: info@huerlimann-tiefbau.ch Hans Hürlimann AG Michel Schnetzler Bösch 102 6331 Hünenberg
Gesucht per 16. August 2019
Frühaufsteher/-in (Pensum 50 %) Mithilfe bei der Zubereitung unserer Sandwiches und Apéro-Buffets. Mo – Fr von 3.00 Uhr für ca. 4 Stunden. Sie sind pünktlich, arbeiten sauber, speditiv und flink, bringen Erfahrung in der Lebensmittelbranche/Küchendienst mit, dann bewerben Sie sich schriftlich. Bäckerei-Konditorei Iten Oberdorfstrasse 3, 8934 Knonau info@iten-baeckerei.ch
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Kaufgesuche Bauland oder MFH gesucht! Bauland und MFH‘s GESUCHT! Wir suchen Bauern- und Mehrfamilienhäuser mit Renovationsbedarf sowie Bauland in den Kantonen ZH / AG. Affoltern a/A 044 770 00 11 Dietikon Berikon
056 648 76 60 Wettingen 056 648 76 50
Freitag, 5. Juli Affoltern am Albis
18.00-22.00: «Girls Friday», Mädchenabend nur für Mädchen ab der 5. Klasse bis zur 3. Oberstufe. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3.
19.00: Sommerabendkonzert des Musikvereins Mettmenstetten zusammen mit der Gastformation «Ruedi's Frauenkapelle». ShuttleService ab Stampfi Knonau oder Rössliplatz Mettmenstetten. Festwirtschaft mit Grill ab 18.30 Uhr. Bei jeder Witterung, Eintritt frei, Kollekte. Mehr unter www.mvmettmenstetten.ch. Hof der Familie Duperrex. Stöckweid 1.
19.30: «Klänge des Orients». Lieder und Melodien aus Armenien, Persien und Kurdistan mit Gayané Sureni, Gesang, Hadi Alizadeh, Perkussion und Kioomars Musayyebi, Santur. Am Anschluss Apéro und Gespräche möglich, Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.
Am Züri Fäscht mit dem Roten Doppelpfeil «Churchill» unterwegs Das Züri Fäscht begeistert alle drei Jahre am ersten Juliwochenende rund 2 Millionen Besucher mit einer einzigartigen Mischung aus Volksfest, Jahrmarkt, Musik und Partys entlang der Limmat und rund um das Seebecken. Das Züri Fäscht hat viel zu bieten: Vom Zürichhorn bis zum Bellevue findet sich der Erlebnis- und Clubbereich. In der Innenstadt und am See den Unterhaltungs- und Familienbereich, vom Schanzengraben bis zum Mythenquai den Trend- und Chilbibereich. Und schliesslich auf dem Lindenhof ein gemütliches, multikulturelles Angebot mit musikalischem und tänzerischem Unterhaltungsangebot.
70 Chilbi- und Spielgeschäfte sowie Buden Was wäre ein Züri Fäscht ohne blinkende Chilbigeschäfte und nach Zuckerwatte und Cervelat riechender
Luft? Auch diesmal stehen wieder rund 70 Chilbi- und Spielgeschäfte sowie Buden auf dem Sechseläutenplatz, am Limmatquai, vor dem Stadthaus, am Bürkliplatz, am Mythenquai und auf dem Hafendamm Enge. Mit dem Swisswheel-Riesenrad, dem ChaosPendel und dem Phönix sind alle Neuheiten der letzten beiden Jahre platziert. Dazu kommen als wahre Höhepunkte die beiden 80 Meter hohen Geschäfte SkyFall-Freifallturm und Kettenflieger XXL.
Insieme: Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Beeinträchtigungen Am Samstag, 6. Juli, ist der Rote Doppelpfeil «Churchill» stündlich als Shuttle zwischen Zürich HB (Abfahrt: 9.10 bis 18.10 Uhr) und Wollishofen (Abfahrt: 9.50 bis 18.50 Uhr) unterwegs. Die Fahrt ist kostenlos. Insieme Zürich betreibt an der Börsenstrasse ein Festzelt mit Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Beeinträchtigungen. Das Line Up wurde im Zei-
chen der Inklusion zusammengestellt. Für Essen und coole Drinks ist gesorgt.
Von internationalen Volkstänzen bis zur Schlagerparty Der beliebte Foodmarket auf dem Lindenhof ist auch in diesem Jahr wieder ein Geheimtipp für Jung und Alt und sorgt mit dem Speiseangebot aus aller Welt für kulinarische Gaumenfreuden. Dabei ist auch schon der lauschige und schöne Platz unter den Linden selbst Grund genug, hoch über der Limmat im Schatten zu verweilen. Tagsüber organisiert der Verein internationales Volkstanztreffen ein stimmungsvolles 30 Gruppen umfassendes Volkstanzprogramm mit bunten Trachten und Kleidern zu passender Musik aus aller Herren Länder. Abends wird der Lindenhof zum Biergarten mit grosser Schlagerparty und ausgelassener Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. (pd./tst.) Züri Fäscht vom 5. bis 7. Juli. www.zuerifaescht.ch.
Samstag, 6. Juli Affoltern am Albis
15.30: «Durch Raum und Zeit». Eine musikalische Pilgerreise durch die Welt der Gregorianik, Renaissance und Romantik bis in die Neuzeit. Männerchor Zürich, MCZ-Vokalensemble, Leitung Roger Widmer. Eintritt frei, Kollekte. Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.
13.00: Rhodoblüten-AusbrechSpass mit Picknick im Park. Verblühtes ausbrechen. Zvieri vom Grill für alle Helferinnen und Helfer ab ca. 17 Uhr. Gärtnerei Blattgrün Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.
10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: Ursula Grob 044 761 77 42/Hansruedi Huber 044 761 81 76 . Dorfmuseum. Beim Volg, Gemeindeplatz.
Mittwoch, 10. Juli Affoltern am Albis
13.30-17.30: Summer on Fire! Abschlussgrillieren im Jugendtreff bring Deine eigene Wurst mit! Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit anzeige
Jazz- und Swing-Melodien
Musikgottesdienst mit dem Duo Ottoni in der Kirche Ottenbach Im Gottesdienst am Sonntag, 7. Juli, 19 Uhr, spielt das Duo Ottoni mit Veronica Nulty amerikanische Jazz- und SwingMelodien. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Elisabeth Armingeon zum Thema: Das gute Leben. Das Duo Ottoni sind Luisa Anzolin und Joe Burnam. Die beiden sind bereits einigen aus einem wunderbaren Weihnachtsgottesdienst bekannt. Luisa Anzolin studierte Trompete an der Musikhochschule «Giuseppe Verdi» in Turin, Italien. In Italien spielt sie u.a. mit dem National Radio Orchester Turin, dem Theater Orchester Petruzzelli in Bari und dem Orchester des Teatro Massimo in Palermo. Zurzeit unterrichtet Luisa Anzolin als Trompeten- und Kammermusiklehrerin für Musikgymnasien in Italien. Joe Burnam stammt aus Texas, USA. Sehr früh studierte er Posaune in Houston und Dallas/Texas bei einem der besten Posaunenlehrer der USA, Joe Dixon. Von 1983 bis heute spielt er bei dem National Radio Orchester Turin als Soloposaunist, wo er auch mehrmals als Solist aufgetreten ist. Grosse Anerkennung hat Burnam auch als Dozent. Er leitet sowohl in Amerika als auch in Europa viele Meisterkurse. Seit fünfzehn Jahren ist er Gastdozent für Posaune und Kammermusik an der Hochschule für Musik in Trossingen, Deutschland. Vielseitig begabt, komponiert und arrangiert er für verschiedene Ensembles und spielt sehr gerne in seiner Jazz Gruppe. (pd.) Musikgottesdienst in der Kirche Ottenbach am Sonntag, 7. Juli, um 19 Uhr.
einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.
06.20: Anspruchsvolle Zwei-Tagewanderung: Schallbett/SimplonBortelhütte-Rosswald-Binn. Wanderzeit total 11¼ Std. Organisation: Josef Fischer, 044 700 28 25. Treffpunkt Bahnhof.
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Weitwanderung als Auszeit». Adrian Brennwald - in 64 Tagen über die Via Alpina von Triest nach Monaco. Fotoausstellung. Mo-Do, 8-11.30, Mo auch 1618.15, Mi, 14-16.30 Uhr. Bis 12. September.
Atelier & Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstrasse 6: «Zwischentöne». 10-Jahre-Jubiläum mit Lagerverkauf und kreativen Selbstversuchen für Besucher an einer Leinwand. www.kunstimstall.ch und 079 754 65 58. 6./7. Juli 14-19 Uhr.
Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Seelensprache». Acryl-Kunst von Gaby Schönherr Müller aus Pfäffikon SZ. Mo-Fr, 15-20 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Bis 12. Juli.
Das Duo Ottoni: Luisa Anzolin und Joe Burnam. (Bild zvg.) anzeige
Grosse Hitze, grosser Sport, grosses Fest 64. Grümpelturnier und 2. Finalcup vom 28. bis 30. Juni in Affoltern Knapp 80 Mannschaften kämpften am vergangenen Wochenende am 64. Grümpelturnier und am 2. Finalcup um Ruhm und Ehre. Traditionell war es am Freitag wieder an den Firmen-Mannschaften, anlässlich des Gewerbecups das Turnier offiziell zu eröffnen. 15 Mannschaften machten den Sieger in packenden und manchmal auch etwas hitzigen Spielen unter sich aus. Und das nicht nur emotional, brannte doch die Sonne auch noch am Abend gnadenlos auf den Sportplatz. Einen kühlen Kopf bewahrten die Spieler von der Elektrotechnik Merz GmbH. Sie setzten sich im Finalspiel gegen die Elektro Roth AG durch. Nach dem Finalspiel verlagerten sich die Höhepunkte vom Sportplatz ins Festzelt. Bis spät in die Nacht sorgten Live-Musik, Festwirtschaft und die berühmt-berüchtigte Grümpi-Bar für ausgelassene Stimmung und einen tollen Abschluss des ersten Turniertages.
Unenussä siegt gegen Obenussä Der Samstag startete wieder mit viel Sonnenschein. Über 30 Mannschaften spielten in den Kategorien Fussballer, Nichtfussballer, Mixed und Oldies um Ruhm und Ehre (und noch wichtiger: Salami). Die Spiele waren auch an diesem Tag sehr fair. Ärgerlich war jedoch, dass sich auch in diesem Jahr Mannschaften noch fünf Minuten vor ihrem ersten Spiel abmeldeten oder unentschuldigt erst gar nicht erschienen. Verbindlichkeit scheint für man-
Vollen Einsatz, trotz der grossen Hitze, zeigten die Junioren am Finalcup vom Sonntag. (Bilder tst./zvg.) che Mitmenschen leider langsam ein Fremdwort zu werden. Aber zurück zum Sport, schliesslich galt es in allen vier Kategorien einen Sieger zu küren. In der Kategorie Fussballer war dies die Mannschaft Don Promillos, in der Kategorie Nichtfussballer Bremgarten West. In der Kategorie Mixed triumphierten die Mannschaften aus Hausen Unenussä, dank einem Sieg im Endspiel gegen die Kollegen von Obenussä. In der Kategorie Oldies mussten sich die Mannschaften nicht nur auf dem Fussballplatz messen, sondern auch beim
Jassen, beim Wasser-Pong und der Schuss-Geschwindigkeitsmessung. Am besten machte dies die Mannschaft Oldies but Goldies. Am Sonntag stand zum zweiten Mal der Finalcup auf dem Programm. Ein Turnier für E- und F-Junioren, an welchem fast 30 Mannschaften aus Affoltern und Umgebung um Tore, Punkte, Medaillen und Pokale spielten. Je einer FCA-Mannschaft gelang es, die Finalspiele der E-Junioren zu erreichen. Sowohl in der Kategorie 1. Stärkeklasse als auch in der Kategorie 2. und 3. Stärkeklasse ging das Finalspiel
Die E-Junioren des FC Affoltern schafften den Finaleinzug und holten sich den silbernen Pokal. anzeige
An guter Stimmung fehlte es nicht am Grümpi.
aber leider verloren, weshalb sich die FCA-E-Junioren mit den silbernen Pokalen zufriedengeben mussten. Die goldenen Pokale gingen an den FC Wollishofen (1. Stärkeklasse), respektive an den FC Knonau-Mettmenstetten (2. und 3. Stärkeklasse). Am Nachmittag war die Reihe dann an den F-Junioren. Hier konnten die FCA-Mannschaften nicht ganz mit den stärksten Teams mithalten und platzierten sich – teils knapp – abseits der Podeste. In der Kategorie 1. Stärkeklasse gewann der FC Glattbrugg, in der Kategorie 2. und 3. Stärkeklasse der FC
Bremgarten. Somit waren auch die letzten sportlichen Entscheidungen an diesem heissen Wochenende gefallen.
Ohne Helfer nicht denkbar Das OK zeigte sich in einem ersten Fazit zufrieden mit dem Turnier. Es gab keine schwerwiegenden Verletzungen oder sonstigen negativen Zwischenfälle. Positiv war auch der Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer. Ohne diese wäre ein solcher Anlass gar nicht erst umsetzbar. Raphael Diethelm
Die Firmenmannschaften kämpften im Gewerbecup um vordere Plätze.
Mit Karate Werte und Respekt lernen Junior Karate League Turnier in Bonstetten Rund 500 jugendliche Karatekas und 1200 Besucher fanden sich in der Bonstetter Schachenhalle zum Junior Karate Turnier ein. Weniger als Sieg oder Niederlage stand das Zelebrieren der traditionellen Kampfkunst aus Japan im Zentrum. ................................................... von stefan schneiter Sie tragen rote und blaue Gürtel, mit denen die Schiedsrichter sie unterschieden können. Sie, das sind sechsbis vierzehnjährige Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz, die am vergangenen Sonntag in der Schachenhalle in Bonstetten zum Junior Karate League Turnier, dem grössten in der Kinder- und Juniorenkategorie der Schweiz, antreten. Drei solcher Turniere gibt es in der Schweiz. Sie sind eigentlich als Ausbildungsturnier konzipiert mit dem Ziel, mehr Nachwuchs für den Karatesport zu rekrutieren. Dass Karate im Trend liegt, zeigt die Tatsache, dass die Sportart 2020 erstmals in die Olympischen Spiele aufgenommen wird. Vielleicht nicht zufällig, finden die Spiele doch in Japan statt, wo Karate auch ursprünglich herkommt. In Bonstetten traten die Kinder und Jugendlichen je zweimal in den Kategorien Kata und Kumite an. Kata ist eine Übungsform, die ohne Körperkontakt, sondern gegen einen imaginären Gegner geführt wird. Schiedsrichter bewerten nach den etwa einminütigen Katas, welcher der beiden
Marc Richards (10) aus Arni (rechts), verlor trotz engagiertem Kampf im Kumite gegen seinen Gegner. (Bilder Stefan Schneiter) gegeneinander Antretenden die bessere Interpretation bezüglich Technik, Geschwindigkeit, Stabilität und Blick geliefert hat und küren – analog zur Gürtelfarbe – mit der roten oder blauen Fahne den Sieger. Kumite ist der klassische Zweikampf zwischen zwei Karatekas, der allerdings ohne direkten Körperkontakt ausgetragen werden sollte – was bei den jungen Wettkämpfern allerdings nicht immer klappt. Auch hier wird nach guter Form, korrekter Haltung, Ausführung, Timing bewertet. Die Wettkämpfe laufen alle nach genau vorgegebenen Ritualen ab inklusive Begrüssungs- und Verabschiedungs-
geste gegenüber Gegner und Schiedsrichtern. Das Turnier in Bonstetten lief nach dem Cupsystem ab. Wer gewinnt, kommt weiter, der oder die Unterlegene kann sich über die Hoffnungsrunde erneut für einen 3. Platz qualifizieren. Insgesamt gab es aber wohl mehr Sieger als Verlierer, wurden doch in nicht weniger als 70 Kategorien insgesamt 280 Pokale – 1., 2. und zweimal 3. Plätze – verteilt. Wobei im Karate weniger Sieg oder Niederlage im Zentrum stehen, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äusserste Konzentration.
Floorball Albis auf Kurs Am vergangenen Freitag fand die Generalversammlung von Floorball Albis im Gemeindesaal Bonstetten statt. Nachdem Floorball Albis bis anhin seine Generalversammlungen im Singsaal Obfelden abhielt, musste man sich diesmal aus Platzgründen einen neuen Ort suchen. So entschied man sich, die GV im Unteramt durchzuführen. Der Gemeindesaal Bonstetten bot genügend Platz. Erneut durfte Floorball Albis einen neuen Teilnehmerrekord festhalten – mit 163 stimmberechtigten Mitgliedern und einigen Junioren war auch der Saal in Bonstetten gut gefüllt. Die GV verlief reibungslos und der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Im Anschluss stand traditionell der Grill bereit und die Mitglieder wurden auf eine Wurst eingeladen. Das Team Herren 3 konnte nicht an der GV teilnehmen, da gleichzeitig im Liga-Cup eine Partie anstand. Gegen den UHC White Wolves Stadel-Niederhasli
setzte sich das Team mit 16:8 durch und steht somit in der nächsten Runde. Dank dem Sieg der Herren 3 sind alle Cupteams noch mit von der Partie. Die Damen greifen am Wochenende vom 17./18. August zum ersten Mal ins Cupgeschehen ein. Das Team Herren 1 Der gut gefüllte Gemeindesaal in Bonstetten. (Bild zvg.) trifft auf den NLA Verein UHC Waldkirch St. Gallen und Grossfeld um die Big Trophy. Die die Mannschaft Herren 3 auf den UHC Teams sind bekannt und werden zurRiehen aus der 2. Liga. Ein tolles Cup- zeit auf dem Facebook-Kanal von weekend erwartet den Bezirk. Floorball Albis (@floorballalbis) veröffentlicht. Bereits ist klar: Auch dieses Jahr konnte das Niveau gesteigert werFloorball Albis Trophy den und die Heimteams von Floorball Am Wochenende vom 24. und 25. Au- Albis werden gefordert sein. gust erwartet den Bezirk wieder bestes Am gleichen Wochenende hat Unihockey. Am Samstag findet auf Floorball Albis einen Stand an der Childem Kleinfeld der Kampf in der Small bi in Bonstetten – das Grillschiff wartet Trophy statt, am Sonntag auf dem wieder auf hungrige Piraten. (pd.)
Bei extrem warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein war es für alle Spieler eine grosse Herausforderung eine gute Leistung abzurufen. Obfelden musste sich schon nach kurzer Spielzeit eine Nummer schreiben lassen, der Gegner zeigte beim Schlagen keine sonderlich gute Schlagleistung. Nach dem Wechsel musste Obfelden das Spielzepter unbedingt an sich reissen, wollte es noch gewinnen. Beim Schlagen lief es
den Umständen entsprechend gut, im ersten Durchgang lag Obfelden 36 Punkte vorne. Mützlenberg-Nesselgraben B konnte das Ries aber im ersten Durchgang noch sauber halten, die Hitze machte aber, je länger das Spiel ging, jedem Spieler mehr zu schaffen. Nach dem Wechsel steigerte sich Mützlenberg-Nesselgraben B beim Schlagen deutlich, Obfelden konnte im Gegenzug mit einer guten Leistung im Ries kontern. Der Gegner konnte in der Mitte des letzten Durchgangs einen Hornuss nicht abfangen, im Spiel kam wieder Spannung auf. Als der letzte Spieler der Obfelder zum letzten Schlag ausholte, schien alles be-
Wichtige Lebensschule Andi Müller, Karatelehrer und Inhaber des Shito Ryu Karate Centers in Affoltern, hat das Turnier in Bonstetten bereits zum siebten Mal organisiert. «Meine Motivation, dieses Turnier zu organisieren, kommt aus der Befriedigung und Genugtuung heraus, die ich beim Anblick der lachenden, zufriedenen Gesichter der Kinder und Jugendlichen Karateka empfinde,» sagt Müller, der den Schwarzen Gürtel im 5. Dan besitzt. Karate, die Kampfkunst, bei der Respekt und Werte absolut zentrale Werte darstellen, ist in seinen Augen eine wichtige Lebensschule.
Disziplin und Fairness werden grossgeschrieben. «Die Kinder gewinnen an Selbstwert, sie können sich entfalten und sich in Selbstverteidigung behaupten. Sie lernen ethische Grundsätze, Achtsamkeit, Achtung vor andern Menschen. Sie sind körperlich fitter, gewinnen an Kondition und lernen Koordination, was heute, wo gewisse Kinder nicht mal mehr auf einem Bein stehen können, enorm wichtig ist.» An diesem Wochenende findet am Sonntag von 10 bis 17 Uhr, das nächste Karate-Grossereignis, die Zürcher Meisterschaft, statt, ebenfalls im Sportzentrum Schachen.
Ligaerhalt nach harter Saison
Unentschieden in extremer Hitze Am vergangenen Sonntag spielte die Hornussergesellschaft Obfelden ihr 8. Meisterschaftsspiel auswärts gegen MützlenbergNesselgraben B.
Beim Kata führen die Karatekas nach vorgeschriebenen Ablauf verschiedene Karatetechniken vor – inklusive Schreien.
reits verloren, aber das Glück beanspruchte Obfelden. Den letzten Schlag konnte Mützlenberg-Nesselgraben B nicht abfangen, Punktgleich beendeten beide Mannschaften das Spiel. Somit gewann Obfelden mit 1 Nummer und 641 geschlagenen Punkten zu Mützlenberg-Nesselgraben B mit 2 Nummern und 641 geschlagenen Punkten. Obfelden gewann zwei Punkte, der Gegner bekam dank des besseren Ries einen Punkt. Einzeln erzielten gute Leistungen: Reto Binggeli 65, Hans Binggeli 57, René Küng 51. Eine Runde vor Schluss belegt Obfelden den 4. Zwischenrang, kann aber weder auf- noch absteigen. (PF)
Nachdem die Fussball-B-Junioren des «Team Region Affoltern» letzte Saison den Aufstieg in die höchste Schweizer Juniorenliga gemeistert hatten, wartete dort auch schon die nächste Herausforderung auf das Team: Der Ligaerhalt. Von Anfang an war klar, wer in der Coca-Cola-League spielen will, muss hart arbeiten. Die Trainings wurden intensiver, an der Taktik wurde gefeilt und das Kader mit neuen Spielern ergänzt. Noch bevor die eigentlichen Testspiele und die Saison starteten, gewann das Team das Hallenturnier in Affoltern und konnte somit den ersten Sieg verbuchen. Die folgenden Vorbereitungsspiele nach dem Hallenturnier verliefen gut und endeten mit einem Sieg für das Team. Doch schon bald traf es auf Mannschaften der Coca-Cola-League und es wurde klar, hier herrscht ein anderes Tempo und ein höheres Spielniveau. Die Saison startete und das erste Spiel ging 3:1 verloren. Daraufhin folgten weitere Niederlagen und ein bitteres, unnötiges Aus im kantonalen Cup gegen den FC Schwamendingen. Es schien, als hätte sich das Glück gegen die Mannschaft gerichtet. Einige Spiele wurden unnötigerweise aufgrund mangelhafter Chancenverwertung und vermeidbarer Gegentore ver-
loren. Doch der erste Sieg konnte dann erzielt und daraus neue Kraft geschöpft werden. Aus vielfältigen Gründen konnte das «Team Region Affoltern» leider nicht so oft auf das stärkste Kader zurückgreifen. Es blieb daher bis zum letzten Spieltag der Saison für Trainer, Spieler und Zuschauer spannend, ob das Team eine weitere Saison in der Coca-Cola-League spielen würde. Dazu kam, dass der Gegner des letzten, entscheidenden Spieles der FC Schwamendingen war, mit dem das Team noch eine Rechnung aus dem Cup-Viertelfinale offen hatte. So kam es nach harten neunzig Minuten und wechselnder Führung während des Spiels zu einem 2:2-Unentschieden und der Ligaerhalt war somit gesichert. Das B-Junioren-Team der Region Affoltern hatte eine weitere Herausforderung gemeistert. Ein besonderer Dank gilt dem stets sehr engagierten Trainerteam mit Manfred Hauptmann, Mauro Angelillo und Sandro Kaufmann, unter deren Führung sich das Team kontinuierlich über die Saison steigern konnte, sowie den Eltern für ihre Fahrdienste und Unterstützung bei den Spielen. Felix Asam
Speed- und Lead-Klettern im Fokus Am kommenden Wochenende trifft sich die nationale und internationale Kletter-Elite in Villars-sur-Ollon. Gestartet wird, heute Freitag und am Samstag, mit einem Lead- und einem Speed-Weltcup. An diesen beiden Wettbewerben nehmen weit über 400 Athletinnen und Athleten aus 37 Ländern teil, darunter auch neun Damen und elf Herren aus der Schweiz. Für das Regionalzentrum Zürich starten Petra Klingler (Bonstetten) und Kevin Huser (Widen). Für Klingler ist der
Start an diesem Lead-Weltcup im Hinblick auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 enorm wichtig. Am Samstag finden zudem im Rahmen eines Bächli Swiss Climbing Cups und eines Mammut Youth Climbing Cups die Schweizer Speed-Meisterschaften statt. Bei den Damen Elite wird auch Petra Klingler als Favoritin starten. Mit einem Sieg kann sie ein weiteres Mal das Triple – die Meistertitel in Lead, Bouldern und Speed – gewinnen. (pd.)
260 Athleten kämpfen um Titel und Medaillen Kantonale Einkampfmeisterschaften der Leichtathleten Am Samstag werden auf der Sportanlage im Moos in Affoltern die Titel und Medaillen in den Nachwuchs-Kategorien U16, U14 und U12 in insgesamt 54 Disziplinen vergeben. Dieser Wettkampf ist der bedeutendste Anlass des Leichtathletik-Nachwuchses im Kanton. Die besten Athleten dieser Altersklassen werden am Start sein. ................................................... von hanspeter feller Die Teilnehmenden mussten sich über die Q-Wettkämpfe im Mai und Juni für diese Finalwettkämpfe qualifizieren. Da in jeder Disziplin nur die zwölf besten Athleten aus dem Kanton zugelassen sind, darf mit spannenden, ausgeglichenen Wettkämpfen gerechnet werden. Die Wettkämpfe beginnen um 10.30 Uhr und dauern bis zirka 17.30 Uhr. Gestartet wird mit den Halbfinals in den Hürdenläufen, gefolgt von den Finals. Anschliessend an die Hürdenläufe werden die Sprinthalbfinals und -finals ausgetragen, und den Abschluss der Bahnwettkämpfe machen die Mittel- und Langstreckenläufer mit den Läufen über 600 und 2000 Meter. Gleichzeitig laufen im Infield auch die technischen Disziplinen. Die Springer messen sich in den Sprung-
Gold und Bronze für Jungjudokas Am letzten Wochenende fand in Uster das Nationale Schülerturnier 2019 statt. 400 Judokämpfer zwischen 9 und 15 Jahren kämpften um die begehrten Podestplätze. Aaron Müller und Aileen Glaser, beide aus Affoltern, gelang es, sich eine Medaille umhängen zu lassen. Aileen kämpfte ihr zweites Turnier und man konnte sichtlich eine Steigerung erkennen. Die junge Kämpferin beendete das Turnier auf dem erfolgreichen dritten Platz. Aaron Müller ist bereits ein routinierter Kämpfer. Er startete in zwei Alterskategorien, in seiner eigentlichen Alterskategorie Schüler B u13 konnte ihm keiner das Wasser reichen und er gewann dieses Turnier mit eindrücklichen Techniken. Somit stand er wieder einmal ganz oben auf dem Podest. Bei den Schülern A u15 konnte er drei Kämpfe für sich entscheiden, verlor aber den letzten Kampf um den Poolsieg und durfte nicht in die Finalrunde einziehen. Die drei Siege waren aber ein klares Zeichen, dass in Zukunft mit Aaron auch in der älteren Kategorie gerechnet werden darf. Die Judotruppe des Budo-SportClubs Affoltern geht nun in die Sommerpause. Nach den Sommerferien gibt es wieder die Möglichkeit für Judointeresierte Kinder und Jugendliche, mit dem Training zu starten. (pd.)
Hochsprung – eine der Disziplinen, in denen die besten Athleten im Kanton gekürt werden, (Bild Hanspeter Feller) wettbewerben Weit-, Drei- und Hochsprung. Die Werfer bestreiten ihre Disziplinen Diskus-, Speer- und Ballwurf sowie das Kugelstossen. Dank der begrenzten Anzahl Startenden sind auch diese Wettkämpfe übersichtlich. Die Siegerehrungen erfolgen jeweils etwa eine Stunde nach Abschluss der Disziplin. Von der organisierenden LV Albis haben sich 26
Publikum ihr Können unter Beweis zu stellen. Sieben Stunden Leichtathletik – es wird also etwas los sein auf der Leichtathletikanlage. Die Nachwuchsathleten sind genauso motiviert und engagiert wie die Profis und wer weiss, vielleicht gibt es auch einen zukünftigen Star zu bejubeln. Ein Besuch lohnt sich alleweil.
Wieder Sieg beim Bike Giro Engadin Hanspeter Aeberli gewinnt auch 2019 alle drei Etappen des Mountainbike-Etappenrennens im Engadin und erreicht damit den Gesamtsieg in seiner Alterskategorie. Das Oberengadin war am vergangenen Wochenende zum vierten Mal der Schauplatz des «Bike Giro Engadin», eines dreitägigen Etappenrennens auf den fahrerisch und konditionell anspruchsvollen Biketrails rund um Silvaplana und St. Moritz. Die Startetappe wurde in der Form eines Einzelzeitfahrens von der Bergstation Corviglia hinunter zum St. Moritzersee und zurück nach Salastrains ausgetragen. Aeberli siegte mit rund zwei Minuten Vorsprung vor Kjell Friberg (Schweden) und einem belgischen Konkurrenten. Als Träger des Leadertrikots startete er am zweiten Tag zur eigentlichen Königsetappe über knapp 80 Kilometer und 2300 Höhenmeter. Vom Start in Silvaplana führte die Strecke als ständiges Auf und Ab und auf teilweise schmalen Wegen nach Pontresina. Von Bever aus erfolgte dann der lange und steile Aufstieg über die Alp Muntatsch und Marguns zur Corviglia und schlussendlich über den sogenannten WM-Trail zurück an den See. Im Ziel betrug der Vorsprung von Aeberli auf Friberg eine knappe Viertelstunde, Tagesdritter wurde Urs Eymann (Schweiz).
2300 Höhenmeter auf 65 Kilometer
Erfolgreich: Aaron Müller und Aileen Glaser. (Bild zvg.)
Athletinnen und Athleten qualifiziert, die meisten gleich in mehreren Disziplinen. Erfreulicherweise gehören einige LVA-Athleten zum engsten Favoritenkreis in ihren Disziplinen. Es ist zu hoffen, dass sie ihre Leistungen im entscheidenden Moment abrufen können und der Sprung aufs Podest gelingt. Für sie ist es sicher toll, auf der Heimanlage und vor einheimischem
Somit startete der Aeugstertaler am Sonntag mit einem recht beruhigenden Vorsprung zur Schlussetappe. Diese hatte es mit 65 Kilometern und 2300 Höhenmetern nochmals in sich und wurde erneut in Silvaplana gestartet. Den Seen entlang und auf Trails hoch oben im Tal ging es von hier aus zuerst nach Sils und mit einer ersten Zielpassage über Silvapana nach St.
War im Engadin nicht zu stoppen: Hanspeter Aeberli. (Bild zvg.) Moritz. Da der ursprünglich geplante Aufstieg zum Suvretta-Pass über das Val Bever wegen zu viel Schneepassagen nicht befahren werden konnte, wurde das Rennen nochmals hoch über die Corviglia geführt. Aeberli war eigentlich mit dem Vorsatz gestartet, seine Hauptkonkurrenten zeitlich in Schach zu halten. Er entschied sich aber dann beim ersten Anstieg dazu, sein eigenes Tempo anzuschlagen und setzte sich von seinen Verfolgern ab, im Ziel betrug sein Vorsprung auf Rudi Geentjens (Belgien) und Friberg
in der Tageswertung mehr als 20 Minuten. Damit sicherte er sich nach 2018 erneut den Kategoriengesamtsieg des «Bike Giro Engadin». Bei den Elitekategorien gingen die Siege an die Deutschen Sascha Weber und Janine Schneider. Mit Markus Blaser (Aeugst) nahm ein weiterer Rennfahrer aus dem Amt am Rennen teil, er beendete den Giro als guter 21. in seiner Kategorie. (pd.) Mehr zum Rennen unter https://engadin-bike-giro.ch/.
Schnelle Ernte mit Monster-Dreschern «Kugellager» in Ottenbach: Augenschein bei einer seltenen Ernte
Melisa, 19. Juni.
Samuel, 25. Juni.
Juna Mila Yara, 27. Juni.
Ein Erbsen spuckendes Monster: Nur Stunden nach der Ernte in Säuliamt wird das Gemüse gewaschen und blanchiert. (Bild Martin Mullis)
Liron, 28. Juni.
Elena, 29. Juni.
Lion Malin, 30. Juni. (Bilder Irene Magnin)
Auf einem gut vier fussballfeldgrossen Acker ernteten zwei riesige Erntedrescher innert knapp zwei Stunden Millionen von Gartenerbsen. Noch gleichentags wird das Gemüse in der Fabrik in Möhlin AG gewaschen, blanchiert, gefroren oder anders konserviert. Auf dem Acker mit der krautigen Nutzpflanze Erbse (lat. Pisum sativum), auch Speiseerbse oder Gartenerbse genannt, brummen in langsamer Fahrt zwei riesige Ungetüme. Es sind zwei Erbsenpflückdrescher der Marke Ploeger EPD 540, welche für den Landwirt Roger Hegetschweiler in Ottenbach die kleinen grünen Kügelchen aus den Hülsen dreschen und in bereitstehende grosse Container befördern. Die Erntemonster stammen aus Holland und pflücken und dreschen die Erbsen während der Fahrt. Chauffeur Andreas Rinaldo sitzt in einer
komfortablen klimatisierten Kabine in einer Höhe von gut und gerne drei Metern. Das Cockpit erinnert fast ein bisschen an einen älteren Flieger. Rechts oben vom Fahrer befinden sich drei kleinere Bildschirme, auf denen der Fahrer den Ablauf beobachten kann. Andreas Rinaldo ist gelernter Landwirt und arbeitet als Lohnfahrer verschiedener Erntemaschinen.
Zwei Monster pflücken und dreschen Das Ungetüm mit dem Namen Ploeger EPD wird allerdings im Jahr lediglich während rund vier bis fünf Wochen eingesetzt, dann sind sämtliche Erbsenfelder im erweiterten Mittelland geerntet. Die Maschine EPD 540 kostet rund 840 000 Franken, zwei davon kriechen im Schritttempo über das Feld in Ottenbach. Wer jedoch wegen der Grösse und dem Preis der Maschinen erwartet, am Ende der Fahrt würde die fertig verarbeiteten Konservendosen geliefert, irrt sich. Nach einer
Fahrt über den Acker hin und zurück kurven die Erntedrescher zum bereitgestellten Container und spucken die grünen Kügelchen hinein. Das Ernteprozedere wurde anschliessend auch auf einem ähnlich grossen Acker von Bio-Bauer Jürg Schneebeli im unteren Dorfteil von Ottenbach wiederholt. Die Behälter mit dem runden Gemüse werden danach mit Lastwagen in die Fabrik Louis Ditzler in Möhlin gebracht. Daniel Oberli, Abbauchef bei der Firma Ditzler, hält am Telefon fest, dass die Erbsen noch am gleichen Abend beim Produktions- und Handelsunternehmen Ditzler AG eintreffen. Dort werden sie gereinigt, blanchiert und gefroren. Die Erbsli-Ernte ist insofern ein eher seltenes Ereignis, da die Erbse ein doch anspruchsvolles Gemüse ist. Insbesondere muss die Fruchtfolge beachtet werden, so erfolgt der Anbau aus verschiedenen Gründen nur alle acht bis neun Jahre auf demselben Boden. (mm)
Caesar Salad Zutaten für 4 Personen
bauernregel «Der Juli ist für etliche Gemüsesorten die beste Zeit zum Anbau und zum Pflanzen einiger Blütensträucher und Heckenpflanzen sowie winterharter Stauden.»
Für das Dressing Eigelb, Sardelle, Knoblauch, Senf und Zitronensaft mixen. Olivenöl im Faden dazurühren. Essig dazurühren und mit Salz, Pfeffer und Worcestershire-Sauce abschmecken. Sauce kühl stellen.
er «Oberämtler Sportler» wird viermal pro Jahr in alle Haushaltungen von Hausen, Kappel und Rifferswil verteilt. Darin berichten die Sportvereine über ihre Aktivitäten. Zusätzlich wird das Heft an interessierte, auswärts wohnhafte Personen verschickt. Zu diesem Kreis gehöre auch ich. Von links und rechts wurde mir Mitte Juni aus dem Inhalt der neusten Ausgabe erzählt, aber bei mir war der «Oberämtler» gar nicht eingetroffen. Der langjährige Redaktor Hansueli Rüfenacht, mein Göttibueb, schickte mir auf mein Mail hin natürlich sofort (ohne Absender) mit A-Post und einer Franken-Marke auf dem Kuvert ein Exemplar. Links unten hatte jemand auf dem Briefumschlag von Hand «102 g» vermerkt. Auf einem Mini-Kleber wurde ausserdem auf die fehlende Frankatur hingewiesen mit der Ergänzung «Bei fehlenden Absenderangaben erfolgt der Taxnachbezug beim Empfänger». Nun schickte mir die Post letzte Woche eine Karte im B5-Format mit dem Hinweis, dass ich kürzlich eine ungenügend frankierte Sendung erhalten habe. Tatsächlich genügt ein Franken Porto nur bis 100 Gramm, darüber kostet es einen Franken und dreissig Rappen. Nun wurde ich aufgefordert, der Post diesen Obolus noch zu entrichten. Lustigerweise erreichte mich die Karte im Ferienhaus in Obersaxen, weil ich Briefe und Karten umleiten liess. Doch dort gibt es natürlich keine Post mehr, sondern nur noch eine Ablage mit beschränktem Angebot in einem Laden. Am letzten Montag, zurück in Mettmenstetten, freute ich mich, dass wir noch eine «richtige» Poststelle haben. Gleichentags ging ich dort vorbei, man will ja in meinem Alter nicht noch auf eine schwarze Liste kommen. Zuerst machte ich auf dem Fotokopierer im Vorraum als Erinnerung noch von beiden Seiten der Karte für zwei Mal zwanzig Rappen je einen Abzug, ging dann an den Schalter, trennte die halbe, bereits von der Post vorfrankierte Kartenhälfte ab und zahlte die dreissig Rappen. Die nette Dame versprach mir, eine entsprechende Marke aufzukleben und dann gehe die Karte sofort an die aufgedruckte Adresse «Poste CH SA, Contrôle affr. manquant, 1300 Eclépens». Gemäss Hinweisen auf der Karte hätte ich den Betrag auch online bezahlen können, das habe ich aber wegen dieser paaren Räppli gar nicht erst versucht. Liebe Post, ich verstehe ja grundsätzlich, dass Ordnung sein muss. Aber das Vorgehen in diesem Fall hat nach meiner Meinung nicht mehr viel mit XMV (= Xundem Menschen-Verstand) zu tun. Doch eines ist sicher: Der nächste Göttibatzen wird erstmals seit der über vierzig Jahre zurückliegenden Konfirmation um dreissig Rappen gekürzt. Erich Rüfenacht
1 Eisbergsalat 8 Scheiben Toastbrot 3 EL Bratcrème 1 Knoblauchzehe Parmesan am Stück Dressing: 1 Eigelb, frisch 1 Sardellenﬁlet, kalt abgespült 1 Knoblauchzehe, gepresst 1 TL Senf ½ TL Zitronensaft 6 EL Olivenöl 4 EL Rotweinessig Salz, Pfeffer, Worcestershire-Sauce
Lattich rüsten, waschen, in Stücke teilen. Rinde vom Toastbrot wegschneiden. Brot würfeln, in der Bratcreme rösten. Knoblauch darüberpressen, herausnehmen. Lattich mit Dressing mischen, Croûtons daraufstreuen, Parmesan darüberhobeln. Zubereitung: ca. 15 Minuten. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.
«Wo bekomme ich hier ein Billett?», fragte ich die junge Frau beim Bahnhof. «Sie meinen wohl ein Ticket, alter Mann», sagte sie, «Heute heisst es Ticket». «Dann halt ein Ticket», sagte ich. «Wo bekomme ich hier ein Ticket?» «Dort drüben beim Billettschalter», sagte die junge Frau augenzwinkernd. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass beide Ausdrücke gebräuchlich und auch im Duden aufgeführt sind. Aber anfangs habe ich mich schon geärgert, dass die Jungen deutsche Wörter meiden und statt Billett Ticket sagen. Bis mir bewusst geworden ist, dass auch der Ausdruck Billett ein aus dem Französischen eingebürgertes Fremdwort ist und auf Deutsch eigentlich Fahrschein heissen müsste. (ubo)
Tagesfahrten 2019 Seniorenschifffahrt/ Rundfahrt auf dem Rhein, Hafen Breisach Dienstag, 9. Juli 2019 inkl. Mittagessen
Furka Dampfbahnfahrt Fr. 118.– Donnerstag, 18. Juli 2019 inkl. Mittagessen u. Dampfbahnfahrt
Ferienreisen 2019 Ötztal – Oberinntal 16. Sept. – 20. Sept. 2019
Klingender Advent 2019 Fr. 670.– in Seefeld DZ/HP mit Semino Rossi und Petra Frey 10. –13. Dez. 2019
Strickler Reisen Neuheim, Carreisen. Einsteigen und geniessen! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Wenn das Leben eine Reise ist, ist Strickler Reisen Ihr Ziel! Mittwoch, 28. August 2019 Wochenmarkt Luino Carfahrt CHF 45.– Samstag, 14. September 2019 Alpabfahrt Blatten-Belalp Carfahrt CHF 48.– Sonntag, 6. Oktober 2019 Sonntagsmarkt Cannobio Carfahrt CHF 45.– Samstag, 12. Oktober 2019 Samstagsmarkt Como Carfahrt CHF 45.– Samstag, 19. Oktober 2019 Crazy Ladies Shopping Day Bregenz Carfahrt CHF 62.– Freitag, 19. Juli 2019 Basel Tattoo Carfahrt ohne Tickets CHF 55.– (Tickets nur noch auf Anfrage erhältlich) HIGHLIGHT 2019! Samstag, 27. Juli 2019 Fête des Vignerons nur noch Carfahrt CHF 67.– Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.strickler-reisen.ch oder fragen Sie telefonisch unter 041 756 07 66 oder per Mail: info@strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen- / Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 – 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

References: Art. 231
 § 7
 Art. 36
 § 203
 § 205
 § 17