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Timestamp: 2019-10-14 00:02:10+00:00

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BGH, 03.04.1984 - VI ZR 253/82 - dejure.org
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BGH, 03.04.1984 - VI ZR 253/82 (https://dejure.org/1984,1361)
BGH, Entscheidung vom 03.04.1984 - VI ZR 253/82 (https://dejure.org/1984,1361)
BGH, Entscheidung vom 03. April 1984 - VI ZR 253/82 (https://dejure.org/1984,1361)
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BGB § 842, § 843; LFZG § 4; RVO § 1542
Ersparnis von Aufwendungen - Rückgriff - Regreß - Verdienstausfall - Krankenhauspflege - Häusliche Verpflegung
NJW 1984, 2628
MDR 1984, 1017
VersR 1984, 583
Von den von der Klägerin geleisteten Zuzahlungen sind die durch den stationären Aufenthalt ersparten Aufwendungen abzuziehen (ständige Rechtsprechung, vgl. BGH, Urteil vom 03.04.1984 - VI ZR 253/82, Rn. 10; OLG Nürnberg…, Urteil vom 23.12.2015 - 12 U 1263/14, Rn. 17; OLG Celle, Entscheidung vom 04.07.1985 - 5 U 244/84).
b) Die gesetzliche Regelung bedingt allerdings nicht, dass der Arbeitgeber Ersatzansprüche des Arbeitnehmers wegen des Verdienstausfalls auch dann nicht erwerben kann, wenn ein SVT kongruente Leistungen an den Verletzten nicht erbracht hat und auch nicht erbringen wird (vgl. Senatsurteile vom 18. Mai 1965 - VI ZR 262/63 - VersR 1965, 786, 787; vom 16. September 1966 - VI ZR 264/64 - VersR 1966, 1028, 1029 und vom 3. April 1984 - VI ZR 253/82 - VersR 1984, 583, 584;… OLG Celle, aaO).
Diese gesetzliche Regelung führt dazu, dass der Arbeitgeber die Ersatzansprüche des Arbeitnehmers wegen des Verdienstausfalls nur insoweit erwirbt, als nicht ein SVT kongruente Leistungen an den Verletzten erbracht hat (vgl. Senatsurteile vom 18. Mai 1965 - VI ZR 262/63 - VersR 1965, 786, 787; vom 16. September 1966 - VI ZR 264/64 - VersR 1966, 1028, 1029 und vom 3. April 1984 - VI ZR 253/82 - VersR 1984, 583, 584; OLG Celle, VersR 1977, 1027).
KG, 12.03.2009 - 22 U 39/06
Ersatzfähigkeit der Kosten naher Angehöriger für Besuchsfahrten
Der hier in Frage stehende Abzug ersparter Aufwendungen für Unterbringung und Verpflegung betrifft jedoch nicht die Frage, ob die Kosten für die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung in vollem Umfang zu ersetzen sind (was außer Streit steht), sondern die Frage der Berechnung der Höhe dieser Kosten bzw. der Berechnung des in vollem Umfang zu ersetzenden Schadens (so BGH - Urteil vom 03. April 1984 - VI ZR 253/82 - zu II 2. a) = NJW 1984, 2628) oder der Vorteilsausgleichung (so OLG Hamm Urteil vom 08. Mai 2001 - 27 U 16/01 - = NZV 2001, 473 = OLGR Hamm 2001, 311;… Küppersbusch, Ersatzansprüche bei Personenschäden, 9. Aufl., Rdn. 265 m. w. N.).
Es geht bei der Frage eines entsprechenden Abzuges um die Bemessung des Schadens im Vergleich zu den Aufwendungen, die dem Verletzten ohne den Unfall entstanden wären (vgl. BGH, a.a.O. - NJW 1984, 2628).
Haftungsverteilung bei Kollision eines PKW mit einem Überholmöglichkeiten auf der …
Zwar stehen die ersparten Verpflegungskosten in keinem sachlichen Zusammenhang mit dem auf die Klägerin übergegangenen Erwerbsschaden (vgl. BGH in NJW 1984, 2628;… Palandt, 58. Aufl., Rn. 141 der Vorbem v § 249).
Der Bundesgerichtshof hat in mehreren Entscheidungen (VersR 71, 107 ff; VersR 66, 1028 ff.), besonders deutlich in seiner Entscheidung vom 03.04.84 (VersR 84, 583 ff.) ausgeführt, dass der Schaden, der darin besteht, dass der Geschädigte unfallbedingt außerstande ist, seinen eigenen Unterhalt sicherzustellen, mit dem Erwerbsschaden deckungsgleich ist, weil der Geschädigte seinen Lebensunterhalt in der Regel aus seinem Verdienst bestreitet.
Die Kongruenz zwischen den von der Klägerin erbrachten Unfallfürsorgeleistungen und den eingewandten ersparten Aufwendungen (vgl. BGH NJW 1984, 2628; 1971, 240) ist im vorliegenden Fall nicht zweifelhaft.
Soweit sie, gestützt auf die Entscheidung des BGH, VersR 1984, 583, meint, diese Kosten seien nur beim regressierenden Arbeitgeber abzuziehen, verkennt sie die Bedeutung der Entscheidung.
Dass sich hier beim nicht mehr erwerbstätigen Kläger vorrangig der Sozialleistungsträger die Ersparnis des Klägers auf seine im Wege des gesetzlichen Forderungsübergangs übergegangenen Ansprüche anrechnen lassen muss (vgl. BGH, NJW 1984, 2628 ff., juris Tz. 10), ist weder vorgetragen noch sonst ersichtlich.
Eine recht verstandene Aufklärung hat aber nicht "dramatisierend" zu erfolgen, sondern unter zutreffender Darstellung der meist nur geringen Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts auch die Aufgabe, Furcht und Hemmungen vor einer ärztlich gebotenen Therapie zu nehmen (vgl. auch BGH VersR 1987, 200 und 1984, 583 Sp. 1).
OLG Hamm, 08.05.2001 - 27 U 16/01
Schadensersatz - Kostenerstattung für Unterbringung in Pflegeheim - …
Zum selben Ergebnis führt es, wenn man die Problematik der Aufwendungsersparnis nicht als Unterfall der Vorteilsausgleichung betrachtet, sondern schon bei der Schadensberechnung prüft (So BGH NJW 1984, 2628 in anderem rechtlichen Zusammenhang für die Ersparnis häuslicher Verpflegung bei Krankenhausaufenthalt).
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OLG Hamm, 30.09.1998 - 32 U 6/98
Voraussetzungen eines Übergangs von gesetzlichen Schadensersatzansprüchen eines …
OLG Köln, 13.12.1989 - 13 U 191/89

References: § 842
 § 843
 § 4
 § 1542
 BGH 
 BGH 
 § 249
 BGH 
 BGH 
 BGH