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Timestamp: 2020-08-13 20:57:20+00:00

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BVerwG, 29.08.1961 - I C 167.59 - dejure.org
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BVerwG, 29.08.1961 - I C 167.59 (https://dejure.org/1961,162)
BVerwG, Entscheidung vom 29.08.1961 - I C 167.59 (https://dejure.org/1961,162)
BVerwG, Entscheidung vom 29. August 1961 - I C 167.59 (https://dejure.org/1961,162)
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Landesrechtliches Verbot von Werbemitteln an Brücken ohne Rücksicht auf verunstaltende Wirkung - Wirksamkeit eines landesrechtlichen Verbots von Werbemitteln an Brücken ohne Rücksicht auf verunstaltende Wirkung gegenüber der Deutschen Bundesbahn - Landesrechtliches ...
OVG Hamburg, 10.07.1954 - Bf II 213/53
OVG Hamburg, 17.09.1959 - Bf II 83/58
NJW 1962, 552
MDR 1962, 331
ZMR 1963, 76
DVBl 1962, 178
BB 1962, 201
BB 1962, 470
DÖV 1962, 142
Munitionsanstalt der Bundeswehr - § 40 VwGO, 'nichtverfassungsrechtlich'; Art. 30 …
Der erkennende Senat hat im Urteil vom 29. August 1961 (DÖV 1962, 142 = DVBl. 1962, 178 = NJW 1962, 552) zu einem Fall nichthoheitlicher Betätigung der Bundesbahn ausgeführt, für ihre Gebundenheit an die allgemeinen Gesetze komme es nicht darauf an, ob es Bundes- oder Landesgesetze seien, sie müßten nur in Wahrung der Gesetzgebungskompetenzen ergangen sein.
Richtig ist vielmehr, dass neben die - fortbestehende - Funktion der Brücke der Zweck der dort angebrachten Werbung tritt (zur gesonderten Genehmigungsbedürftigkeit eines Werbeschildes an der Außenseite des Geländers einer Eisenbahnbrücke über einer Straße s. bereits BVerwG, Urteil vom 29. August 1961 - I C 167.59 -, NJW 1962, 552 [554]; ferner OVG Berlin, Beschluss vom 10. April 2001 - OVG 1 SN 2.00 - S. 3 f).
Hingegen hat das Berufungsgericht rechtlich einwandfrei entschieden, daß die Beklagte durch ihre Verfügung nicht in den hoheitlichen Aufgabenbereich der Klägerin eingedrungen ist (Urteil des erkennenden Senats vom 29. August 1961 [DÖV 1962 S. 142 = DVBl. 1962 S. 178 = MDR 1962 S. 331 = NJW 1962 S. 552]).
Die Rechtskraft des die Behörde verpflichtenden Urteils gilt nur für die dem Urteil zugrundeliegende Sach- und Rechtslage und findet folglich ihre Grenze in der Änderung des dem Urteil zugrundeliegenden Rechts (Urteil vom 29. August 1961 - BVerwG 1 C 167.59 - NJW 1962, 552).
BVerwG, 07.01.1966 - IV CB 149.65
Genehmigung zur Anbringung einer Leuchtreklame auf einem Grundstück mit …
Gegen die Nichtzulassung der Revision hat die Beklagte Beschwerde eingelegt und diese damit begründet, das Urteil weiche von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Juni 1955 - BVerwG I C 146.53 - (DVBl. 1955, 640) und vom 29. August 1961 - BVerwG I C 167.59 - (DVBl. 1962, 178) ab.
In dem Urteil vom 29. August 1961 - BVerwG I C 167.59 - (DVBl. 1962, 178) vertritt das Bundesverwaltungsgericht im wesentlichen die Auffassung, das Hamburgische Gesetz über Außenwerbung an Brücken vom 1. Oktober 1957 sei mit höherrangigem Recht vereinbar.
Auch von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. August 1961 - BVerwG I C 167.59 - weicht das angefochtene Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs nicht ab.
29. August 1961 - 1 C 167.59 - DÖV 1962, 142.
BVerwG, Urteil vom 29. August 1961, a.a.O.; Hess. VGH, Urteil vom 27. Juli 1962 - OS IV 23/59 -, DÖV 1963, 848; Suchsdorf/Lindorf/Schmaltz/Wiechert Nieders.
Er schließt sich ihr vielmehr unter Hinweis auf die Entscheidung vom 23. Juni 1967 sowie auf das Urteil des 1. Senats vom 29. August 1961 - BVerwG 1 C 167.59 - (NJW 1962, 552 = Buchholz 11 Art. 14 GG Nr. 47) ausdrücklich an.
Daß die dem Eisenbahnbetrieb gewidmeten öffentlichen Sachen eine in den §§ 36 und 38 BbG bundesrechtlich geregelte, verfassungsrechtlich in Art. 73 Nr. 6 GG begründete Sonderstellung genießen, entspricht der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil des 1. Senats vom 29. August 1961 a.a.O.); die Kompetenz des Bundes zum Erlaß der - hier von den Regelungen der kommunalen Entwässerungssatzung eximierenden - Regelung in § 38 BbG ist hiernach bereits geklärt.
Denn Gegenstand der Plangenehmigung war eine Änderung des Hauptbahnhofs und damit einer Betriebsanlage der Eisenbahn im Sinn von § 18 Abs. 1 Satz 1 AEG (vgl. BVerwG vom 29.8.1961, NJW 1962, 552 zu § 36 BBahnG).
Eine solche Exemtion ergibt sich auch nicht aus Art. 73 Nr. 6 GG, wie das Bundesverwaltungsgericht bereits in den Entscheidungen vom 11. März 1960 und 29. August 1961 (BVerwGE 10, 219 und NJW 1962, 552) dargelegt hat.
Die Befugnis zur Planfeststellung nach § 36 des Bundesbahngesetzes erstreckt sich nur auf "Bahnanlagen, d.h. die im Bahnbereich liegenden und dem Verkehr der Eisenbahn als eigengearteter öffentlicher Transportanstalt dienenden Anlagen, wie Bahnhöfe, Stellwerke, Wassertürme, Schienenanlagen usw." (BVerwG NJW 1962, 552).
Der diese Ansicht vertretende I. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat zu der Zeit, als er auch für das Bau- und Bodenrecht zuständig war, selbst entschieden, daß sich die für das Berufszulassungsrecht geltenden Grundsätze auf das Bau- und Bodenrecht nicht übertragen lassen (Urteile vom 29. August 1961 - BVerwG I C 167.59 - in DVBl. 1962, 178 [179] und vom 2. Juli 1962 - BVerwG I C 110.62 - in DVBl. 1964, 184 [185]).
VG Bayreuth, 23.02.1978 - B 258-II/77
OVG Saarland, 03.04.2019 - 2 A 22/19
Zulässigkeit von Brückenwerbung; Bahnbrücke; Begriff der Fassade
BVerwG, 09.01.1976 - 4 B 180.75
Zulässigkeit einer Außenwerbeanlage - Satzung über die Gestaltung und Genehmigung …
BVerwG, 31.07.1974 - IV B 97.74
BVerwG, 15.03.1972 - IV B 181.71
Kompetenz des Bundesverwaltungsgerichts als Revisionsgericht - Umfang der …
BVerwG, 02.12.1964 - I B 180.62
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Rechtmäßigkeit eines Verbots …
BVerwG, 05.11.1962 - I B 102.62
Rechtscharakter einer Versagung der Zustimmung der Oberen Naturschutzbehörde - …

References: § 40
 Art. 30
 Art. 14
 Art. 73
 § 38
 § 18
 § 36
 Art. 73
 § 36