Source: http://palikanon.de/khuddaka/jataka/j534.htm
Timestamp: 2017-04-24 22:57:29+00:00

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Jātakam, Wiedergeburtsgeschichten 534. Die große Erzählung von dem Schwan (Maha-Hamsa-Jataka) [1]
„Da fliegen diese Schwäne fort“ §A. Dies erzählte der Meister, da er im Veluvana verweilte, ebenfalls mit Beziehung auf die Lebensaufopferung Anandas. §D. Die Erzählung aus der Gegenwart gleicht der obenstehenden [1a]; damals aber erzählte der Meister folgende Begebenheit aus der Vergangenheit.
§3. Flieg fort, du Edelster der Flieger; nicht gibt 's zu dem Gefangnen Freundschaft. Beraub dich nicht der Leidensfreiheit; entflieh freiwillig, Sumukha [5]!“
Wenn ich dich lass, der Vögel Bester, was soll von hier geflohn ich sagen? Hier opfre ich mein Leben auf;
§8. „Das ist die rechte Art, Sumukha, dass du auf edlem Wege bleibend
§13. Als er dieses sein Wort gehört, das gute Wort des Sumukha, die Haare sträubten sich dem Jäger
§21. „In welches Königs Dienst du stehst, von dem musst du den Wunsch erfüllen. Dort wird der König Samyama mit uns tun, wie es ihm gefällt.“
§25. Mein Paka-Schwanenweib, Sumukha, Suhema mit der goldnen Haut, dem Reiher gleich am Meeresstrand
§26. „Ein so gewalt'ger Scharenmeister, ganz unvergleichbar auf der Welt,
kann um ein einz'ges Weib so trauern? Das ist nicht, wie der Weise tut.
§30. Täuschung sind sie, ein Spiegelbild [15], Leiden und Krankheit, Missgeschick;
§35. Zu diesem Zweck die Kön'ge wünschen sich einen starken, weisen Helden,
§44. wie kamst du dann mit deiner Schlinge zum mittelsten, wie du es wünschtest? Den der Verwandten Schar umgab,
§51. „Nicht fürcht ich mich, Herrscher von Kasi, nachdem in deine Näh ich kam;
§61. „Wir haben nicht gefehlt, Sumukha, nicht aus Begierde fing ich euch;
§63. „Nicht etwa furchtsam, Kasis Herrscher, weil unser Leben ist bedroht,
§68. Da du dies hörtest, Kasis Herrscher, beharre fest für dich beim Recht
setzte sich heute Sumukha dicht neben den Dhatarattha.
§74. Drauf brachten in goldenen Schüsseln vom Reiche Kasi viele Leute den Schwänen gar köstliche Speisen,
§78. „Ist auch unter des Herrn Ministern nicht irgendeine Schuld vorhanden?
§80. „Hast du 'ne ebenbürt'ge [23a] Gattin, gehorsam, die nur Liebes spricht,
§81. „Ich hab 'ne ebenbürt'ge Gattin, gehorsam, die nur Liebes spricht,
§85. „Die Heil'gen sind von mir geehrt, die Unheiligen halt ich fern;
Gerechtigkeit betät'ge ich, das Unrecht unterdrücke ich.“
§86. Betrachtest du dein künft'ges Leben nicht noch als lange, edler Fürst,
§87. „Nein, ich betracht mein künft'ges Leben nicht mehr als lange, Flügelträger;
§88. Freigebigkeit, Aufopfrung, Tugend, Aufrichtigkeit, Sanftmut und Eifer,
Freisein von Zorn und Nichtverletzen, Geduld, Widerspruchslosigkeit:
§99. Nachdem sie sich die ganze Nacht bedacht und alles überlegt, erlaubte König Kasi endlich der Schwäne Besten fortzuziehen.
[21] Diese beiden Zeilen stehen auch oben in Jataka 530 Strophe 64. [22] Ein Wortspiel, das aber im Deutschen schwer als solches wiederzugeben ist. Francis übersetzt: „with a text a preacher trap”.

References: §3

§8

§13

§21

§25

§26

§30

§35

§44

§51

§61

§63

§68

§74

§78

§80

§81

§85

§86

§87

§88

§99