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Timestamp: 2018-08-21 09:36:30+00:00

Document:
TSV Breitengüßbach e.V. - Über uns
Vorsitzender: Stefan Neubauer
stellv. Vorsitzender: Dietmar Weiß
stellv. Vorsitzender: Reiner Hoffmann
Schatzmeister: Heiko Hümmer
Schriftführer: Ralf Kuczera
Der Vorstand wurde auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 19.7.2013 gewählt.
Die Vorstandschaft wurde am 2.7.2015 einstimmig für weitere 2 Jahre in Ihren Ämtern gewählt.
Der neue Vorstand wurde am 27.4.2017 auf der Mitgliederversammlung einstimmg gewählt. Nach 50 Jahren Funktionärstätigkeit scheidet Gerhard Kistner aus der Vostandschaft aus. Neuer Schatzmeister ist nun Heiko Hümmer.
v.l.: Ralf Kuczera,Heiko Hümmer, Stefan Neubauer, Reiner Hoffmann, Dietmar Weiß
Bild: Markus Zeller, 17.12.2017
Vorstand bis 27.4.2017
v.l.: Gerhard Kistner, Reiner Hoffmann, Stefan Neubauer, Dietmar Weiß, Ralf Kuczera
Bild von Johannes Michel
Beitragsordnung (gültig ab 04.01.2010)
des Turn- und Sportvereines Breitengüßbach e.V.
§1 Höhe der Beiträge
1) Auf der Grundlage von § 7 Abs. 2 unserer Vereinssatzung hat der Verwaltungsbeirat in seiner Sitzung am 01.12.2009 die nachfolgende Beitragsordnung beschlossen. Die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Mitgliedsbeiträge sind ohne weiteren Beschluss des Verwaltungsbeirates in die Beitragsordnung zu übernehmen
2) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge richtet sich nach der Art der Mitgliedschaft der einzelnen Mitgliedergruppen. Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sind von der Zahlung der Mitgliedsbeiträge befreit.
Seit 1. Januar 2002 beträgt der zu entrichtende Mitgliedsbeitrag:
0 bis 6 Jahre 2,50 € 30,00 €
7 bis 14 Jahre 3,00 € 36,00 €
15 bis 18 Jahre 3,50 € 42,00 €
über 18 Jahre 4,00 € 48,00 €
Ehepaare und eingetragene Lebensgemeinschaften 7,00 € 84,00 €
Familien (Kinder scheiden nach Vollendung des 18. Lebensjahres zum Ende dieses Kalenderjahres aus dem Familienbeitrag aus).
9,00 € 108,00 €
Der Jahresbeitrag jedes Mitglieds ist zum 15. Januar des laufenden Geschäftsjahres im Wege des Lastschrifteinzugsverfahrens fällig. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein. Bei Nichtzahlung des Vereinsbeitrages kann eine Mahngebühr erhoben werden, deren Höhe der Vorstand festlegt.
Für die Beitragshöhe ist die am Fälligkeitstag (01. Januar des laufenden Geschäftsjahres) bestehende Mitgliedschaft maßgebend.
Bei Eintritt während des laufenden Geschäftsjahres ist anteilig der Vereinsbeitrag ab Beginn der Mitgliedschaft zu zahlen. Bei Kündigung während des Jahres besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Beitrages.
§ 3 Bankverbindung des Mitgliedes
Das Mitglied ist verpflichtet, jede Änderung der Anschrift oder der Bankverbindung dem Vorstand mitzuteilen. Kosten, die durch eine nicht aktuelle Bankverbindung entstehen, gehen zu Lasten des Mitgliedes.
§ 4 Aufnahme und /oder Zusatzbeitrag
Die Abteilungen können zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Aufnahme- und/oder Abteilungsbeitrag mit Zustimmung des Vorstandes erheben. Auf Vorschlag einzelner Abteilungen kann der Vorstand den Erlass von Aufnahme- und/oder Abteilungsbeiträgen beschließen.
Die Beitragsordnung tritt mit der Eintragung der am 20.11.2009 beschlossenen Neufassung der Satzung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bamberg am 04.01.2010 in Kraft, zuletzt geändert am 23.02.2010.
Aus der Vereinsgeschichte ...
Vor dem 2. Weltkrieg existierten in Breitengüßbach zwei Sportvereine. Dies war zum einen die „Spielvereinigung Breitengüßbach“, die im Jahre 1922 nach einem von Max Baier initiierten Aufruf an die Bevölkerung gegründet wurde. Nach den aus der damaligen Zeit zur Verfügung stehenden Informationen war es für den seinerzeitigen ersten Vorstand Professor Ludwig sehr schwer, eine Fußballmannschaft aufzubauen und den von Bürgern angefeindeten Verein zu erhalten. Das erste Spiel der "Spielvereinigung" fand gegen den Polizei-Verein Bamberg auf einem Platz unterhalb des heutigen Anwesens Zensner im Bereich des jetzigen Industriegebietes West statt. Ab 1930 wurden die Spiele auf einem Platz über dem Main gegen Mannschaften aus Memmelsdorf, Seßlach, Dietenfeld, Thüngfeld, Schlüsselfeld, Mühlhausen, Naisa, Pettstadt und Oberhaid ausgetragen. Der Spielbetrieb wurde mehrfach unterbrochen, bis schließlich in den dreißiger Jahren der Fußballsport ganz eingestellt wurde. Die Vereinsfarben waren zunächst orange, dann gelb/schwarz.
Der zweite Verein, der „Männersportverein“ wurde am 23. April 1923 ins Leben gerufen und von Maurermeister Michael Zimmermann von der Gründung bis zum Kriegsausbruch 1939 geleitet. Noch im Gründungsjahr konnte die Fahnenweihe gefeiert werden. Diese Fahne aus dem Jahre 1923 überstand in einem zugemauerten Kamin die Kriegswirren unversehrt und ist noch heute im Besitz des Turn- und Sportvereines.
Aus dieser Zeit existieren noch sogenannte "Statuten". Die Mitglieder waren eingeteilt in aktive Mitglieder, passive Mitglieder, Ehrenmitglieder und Hospitanten oder Zöglinge. Der Turnwart bestand aus dem 1. Vorstand, 2. Vorstand, 1. Turnwart, 2. Turnwart, Säckelwart, Schriftwart, Zeugwart, Kneipwart und zwei Beisitzern. Wie streng früher die Satzungsvorschriften waren, zeigt z.B. folgende Bestimmung: “Das Einführen einheimischer Nichtmitglieder zu Festlichkeiten und Vergnügungen des Vereines ist strengstens untersagt. Freunde, die eingeführt werden sollen, müssen vorher dem Vorstand bzw. dessen Vertreter vorgestellt werden."
Der Männerturnverein erfreute sich einer regen Aktivität. Ein Zeitungsausschnitt im "Bamberger Tagblatt" vom 28.6.1931 berichtete vom achtjährigen Bestehen, das unter großer Beteiligung um 6 Uhr früh mit einem Waldlauf begann. Neben einem Fünfkampf wurde auch die Vereinsmeisterschaft der Ringerabteilung ausgetragen. In der Ringerriege kämpften Michael Helmreich, Josef Dettelbacher, Otto Hertel, Jakob Ziegelhöfer und Hans Dorsch.
Während des Zweiten Weltkrieges ruhte der Sportbetrieb in beiden Vereinen.
Am 31. Januar 1946 wurde dann von sportbegeisterten Bürgern in der Gaststätte "Ziegelhöfer" ein "Fußball-Club" ins Leben gerufen wurde, der sich in der Tradition mit den beiden früheren Vereinen verbunden fühlte. Aus diesem Grund wurden vom ehemaligen „Männersportverein“ die Fahne und von der „Spielvereinigung“ die Vereinsfarben Gelb und Schwarz übernommen. Durch Verbindungen einzelner Mitglieder zur amerikanischen Besatzungsmacht gelangte man zu Schuhen und Bällen, die zum Fußballspielen benötigt werden. Die Trikots wurden von den Frauen und Bräuten aus Fallschirmseite genäht. Den Spielbetrieb nahm zuerst eine Jugendmannschaft auf, kurz danach eine erste Mannschaft. Zu den Auswärtsspielen fuhr man mit dem Fahrrad oder mit Lastwagen der Amerikaner, die manchmal organisiert werden konnten.
Dem Verein schloss sich auch eine Theatergruppe an, die mit den Vorführungen "Das Kreuz im Moor" und "Der Meisterboxer" großen Erfolg im ehemaligen Förnersaal hatte.
Im Sommer 1947 wurde der neu geschaffene Sportplatz auf den Mainwiesen an der B 4 mit den ersten Vereinsmeisterschaften in der Leichtathletik eingeweiht. In diesem Jahr wurde auch eine Damen-Handballmannschaft gegründet, die sich wegen Nachwuchsmangel nach zwei Jahren allerdings schon wieder auflöste.
Getreu dem auf der alten Fahne des Männersportvereines angebrachten Mottos des Turnvaters Jahn „Frisch, fromm, fröhlich, frei“ wurde im März 1948 der erste Turnbetrieb mit einer Kinderabteilung aufgenommen. Nach der Fertigstellung der Gemeindeturnhalle, die im August 1957 eingeweiht wurde, hielten die Betreuer regelmäßig Turnstunden ab. Auch an Leichtathletikwettkämpfen nahm man teil.
Im Jahr 1949 änderte der Verein seinen Namen in "Turn- und Sportverein e.V.", den er auch heute noch trägt. Mit der Einweihung des neuen Fußballplatzes an der Straße "Am Sportplatz" am 15. August 1958 ging ein langgehegter Traum des TSV in Erfüllung. Durch das große Engagement des damaligen Vorstandes Max Werthmann und sehr viel Eigenleistung der Mitglieder entstand ein Sportplatz mit überdachter Tribüne und den für die damalige Zeit modernsten Umkleideräumen in der Umgebung.
Mit der Gründung einer Tischtennisabteilung im Jahre 1970, einer Kegelabteilung im Jahre 1972 und einer Basketballabteilung im Jahre 1973 weitete der Verein sein Breitensportangebot kontinuierlich aus. Dieses Angebot wurde 1978 durch die Bildung einer Wanderabteilung und 1991 durch den Aufbau einer Tanzsportabteilung noch ergänzt.
Durch dieses vielfältige Sportangebot in den vorgenanten Abteilungen und durch die qualifizierte Arbeit der Übungsleiter stieg die Mitgliederzahl stetig an. Aktuell hat der TSV über 1.100 Mitglieder und ist damit der mitgliederstärkste Verein der Großgemeinde Breitengüßbach und einer der größten Vereine im Landkreis Bamberg.
Den Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte stellt der Bau des Vereinsheimes mit Bundeskegelbahn auf dem Sportgelände der Gemeinde dar. Dieses vom damaligen Ehrenvorstand Stefan Herl initiierte Projekt wurde nach vierjähriger Bauzeit im Juli 1992 mit der Einweihung abgeschlossen. Durch die enorme freiwillige Arbeitsleistung unserer Mitglieder und deren Spenden konnte dieser lang gehegte Wunsch des TSV endlich verwirklicht werden.
Im Jahr 1994 wurde der mit der Gemeinde bestehende Pachtvertrag für den Fußballplatz an der Straße "Am Sportplatz" im gegenseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. Der Verein erhielt dafür einen Pachtvertrag für den Tennenplatz, das Nutzungsrecht für die Schulsportanlage und die vertragliche Zusicherung auf Errichtung eines weiteren Rasenspielfeldes. Der Bau dieses zugesagten Sportplatzes verzögerte sich jedoch und konnte erst im Juli 2002 mit der Einweihung abgeschlossen werden. Das dazugehörige "Gerätehäuschen" wurde im Herbst 2004 fertig gestellt.
Um dem zunehmenden Geschäftsbetrieb durch die stetig wachsende Mitgliederzahl und den erhöhten Verwaltungsaufwand bewältigen zu können, wurden ab Mitte 1992 in einem Kellerraum des Vereinsheimes wöchentliche Geschäftszeiten abgehalten. Seit Februar 2002 befindet sich die neue, den zeitgemäßen Anforderungen entsprechend ausgestatte, Geschäftsstelle in einem von der Gemeinde finanzierten und vom TSV errichteten Anbau der Hans-Jung-Halle.
Das bis heute letzte und eben erst abgeschlossene "Bauprojekt" des TSV Breitengüßbach ist der Ausbau der bestehenden Kegelbahn zu einer 4-Bahnen-Anlage, deren Einweihung am 14. Oktober 2007 stattfand.
Unsere Geschäftsstelle ist für Sie geöffnet:
Wo: Am Sportplatz 18, 96149 Breitengüßbach (Anbau Hans-Jung-Halle)
Wann: Montag 18.00 bis 20.00 Uhr Freitag 18.00 bis 20.00 Uhr
Während der Öffnungszeiten erreichen Sie uns auch:
Telefon: 09544 950433 Fax: 09544 950434
Wie möchten Sie darauf hinweisen, das Kündigungen der Vereins-Mitgliedschaft nur schriftlich akzeptiert werden. Schicken Sie dazu bitte ein formlosen Schreiben an die Geschäftsstelle. Ein Kündigung per Mail ist nicht möglich.
Bisherige Erste Vorsitzende bzw. Vorsitzende (Bezeichnung seit Satzungsänderung vom 15.06.1997) - seit der Wiedergründung im Jahre 1946:
Zeitraum Vorname Name
01.02.1946 - 13.08.1947 Pankraz Stöhr
14.08.1947 - 25.03.1948 Josef Hofmann
26.03.1948 - 13.01.1949 Georg Held
14.01.1949 - 12.01.1951 Heinrich Lamm
13.01.1951 - 24.02.1956 Georg Fischer
25.02.1956 - 26.01.1957 Josef Streit
27.01.1957 - 17.02.1961 Georg Fischer
18.02.1961 - 02.03.1967 Max Werthmann
03.03.1967 - 22.01.1971 Kurt Guthmann
23.01.1971 - 03.03.1989 Stefan Herl
03.03.1989 - 29.03.1991 Gerhard Kistner
29.03.1991 - 01.04.2001 Reiner Hoffmann
01.04.2001 - 01.06.2001 unbesetzt
01.06.2001 - 08.04.2008 Hermann Franz
08.04.2008 - 26.06.2009 unbesetzt
26.06.2009 - 18.07.2013
seit 19.7.2013 Stefan Neubauer
Satzung des Turn- und Sportvereins Breitengüßbach e.V. (gültig ab: 04.01.2010)
§ 10 Verwaltungsbeirat
§ 17 Gleichrangigkeit der Bezeichnungen
Der am 23. April 1923 gegründete und am 1. Februar 1946 in Fortsetzung der Tradition wieder gegründete Verein führt den Namen "TSV Breitengüßbach e.V.". Die Vereinsfarben sind gelb-schwarz.
Der Verein hat seinen Sitz in Breitengüßbach und ist im Vereinsregister Nr. 87 des Amtsgerichtes Bamberg eingetragen.
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. . Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband vermittelt.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und - in ihrer Eigenschaft als Mitglieder- auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
sachgemäße Ausbildung und Einsatz von Übungsleitern,
Instandhaltung der Sportplätze und der baulichen Anlagen sowie der Turn- und Sportgeräte und
Förderung des Tanzsportes.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen Aufwandsentschädigung - auch über die Höchstsätze nach § 3 Nr. 26 a ESTG - ausgeübt werden.
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. 1 trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Finanzlage des Vereins.
Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand oder ein von ihm beauftragtes Vorstandsmitglied. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.
Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch entscheidet der Verwaltungsbeirat endgültig.
Bei Aufnahme erhält das neue Mitglied die bei Beginn der Mitgliedschaft gültige Fassung der Satzung und Beitragsordnung ausgehändigt.
Mitglieder haben mit Vollendung des 18. Lebensjahres sowohl das aktive als auch das passive Wahlrecht. Für Funktionen im Jugendbereich haben Mitglieder mit Vollendung des 16. Lebensjahres das aktive und passive Wahlrecht. Die Bestellung eines Minderjährigen wird erst mit Einwilligung der gesetzlichen Vertreter wirksam.
Jedes Mitglied ist zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sowie den Abteilungsversammlungen berechtigt. Jedes Mitglied kann in der Mitgliederversammlung und in den Abteilungsversammlungen Anträge stellen und die Abstimmung über diese verlangen.
Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von einem Monat möglich. Der Vorstand kann in begründeten Ausnahmefällen hiervon abweichen.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig gemacht hat, bei rechtskräftiger, strafgerichtlicher Verurteilung oder innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht trotz schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist. Zur Antragstellung ist jedes Vereinsmitglied berechtigt. Über den Ausschluss entscheidet der Verwaltungsbeirat mit 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluss des Verwaltungsbeirates ist innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann mit 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf ihrer nächsten Mitgliederversammlung. Nimmt das Mitglied die Möglichkeit des vereinsinternen Anfechtungsverfahrens nicht wahr, so gilt die Mitgliedschaft durch den erstinstanzlichen Beschluss des Vereinsorgans als beendet. Eine gerichtliche Anfechtung ist dann nicht mehr möglich. Die Entscheidung des Verwaltungsbeirates/der Mitgliederversammlung ist dem Betroffenen durch eingeschriebenen Brief oder per Boten bekannt zu geben. Der Betroffene kann den Beschluss des Verwaltungsbeirates binnen eines Monats gerichtlich anfechten. Verstreicht die Anfechtungsfrist fruchtlos, so wird der Beschluss wirksam. Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Verwaltungsbeirat seinen Beschluss für vorläufig vollziehbar erklären.
Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Verwaltungsbeirat durch einen Verweis oder durch eine Geldbuße bis zum Betrag von EUR 100,-- und /oder mit einer Sperre von längstens einem Jahr an der Teilnahme an sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört, gemaßregelt werden, wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt und /oder in sonstiger Weise sich grober und/oder wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung/Ordnungen des Vereines schuldig gemacht hat.
Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu leisten.
Über die Verwendung des Vereinsbeitrages entscheidet der Vorstand. Die Höhe des Vereinsbeitrages legt die Mitgliederversammlung nach § 11 Abs. 5 Buchstabe e dieser Satzung auf Vorschlag des Vorstandes fest. Weitere Einzelheiten regelt die Beitragsordnung des Vereins, die vom Verwaltungsbeirat erlassen und geändert wird.
§ 8 Organe des Vereines Organe des Vereines sind der Vorstand, der Verwaltungsbeirat und die Mitgliederversammlung.
dem Vorsitzenden des Vereines
bis zu zwei stellvertretenden Vorsitzenden
Der Vorstand (Vorstand im Sinne des § 26 BGB) vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zur Vertretung nach außen ist jeder Vorsitzende unter Beachtung der Geschäftsordnung allein berechtigt. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; die Amtszeit verlängert sich längstens bis zur nächsten satzungsmäßigen Mitgliederversammlung. Vorstandsmitglieder können ihr Amt jederzeit niederlegen.
Scheidet der Vorsitzende des Vereines während der Amtsperiode aus, so ist binnen vier Monaten eine Mitgliederversammlung mit der Zielsetzung einer Neuwahl eines Vorsitzenden einzuberufen. Bis dahin übernehmen die stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam die Aufgaben des Vorsitzenden.
Scheidet ein anderes Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom Verwaltungsbeirat für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzu zu wählen.
Verschiedene Vorstandsämter können von einer Person nur dann wahrgenommen werden, wenn ein Vorstandsmitglied frühzeitig ausscheidet und dieses Amt durch Nachwahl nicht besetzt werden kann.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereines. Im Übrigen gibt sich der Vorstand eine Geschäftsordnung mit Geschäftsverteilung. Der Vorsitzende steht dem Vorstand vor. Er hat den Vorsitz in den Sitzungen des Vorstandes und des Verwaltungsbeirates sowie in der Mitgliederversammlung.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Er entscheidet mit der Stimmenmehrheit seiner anwesenden Mitglieder, bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
Der Vorstand ist vom Vorsitzenden, im Falle der Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden, mit einer Frist von mindestens sieben Tagen unter Angabe einer Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Er oder einer seiner Stellvertreter muss ihn binnen vierzehn Tagen einberufen, wenn dies mindestens drei seiner Mitglieder verlangen.
Der Vorstand hat das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen mit Stimmrecht teilzunehmen. Vorstandsmitglieder haben zu allen Veranstaltungen des Vereines freien Eintritt.
Ein Vorstand im Sinne des § 9 Abs. 1 dieser Satzung haftet dem Verein - auch wenn der Höchstsatz nach § 3 Nr. 26 a ESTG überschritten wird - für einen in Wahrnehmung seiner Vorstandspflichten verursachten Schaden nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Satz 1 gilt auch für die Haftung gegenüber Mitgliedern.
Wird der Vorstand im Sinne des § 9 Abs. 1 dieser Satzung neben dem Verein bzw. mit diesem aus satzungsmäßiger Tätigkeit von Dritten gesamtschuldnerisch in Anspruch genommen, so befriedigt der Verein die an den Vorstand gerichteten Ansprüche des Dritten aus dem Vereinsvermögen. Dies gilt auch, wenn die Höchstsätze nach § 3 Nr. 26 a ESTG überschritten werden. Satz 1 und 2 gilt nicht, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde.
Der Verwaltungsbeirat besteht aus
den Abteilungsleitern und
bis zu zwei vom Vorstand berufenen Mitgliedern.
Der Verwaltungsbeirat unterstützt und berät den Vorstand. Er entscheidet mit der Stimmenmehrheit seiner Mitglieder. Im Falle der Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
Der Verwaltungsbeirat ist mindestens vierteljährlich einzuberufen. Er ist binnen vierzehn Tagen einzuberufen, wenn dies mindestens die Hälfte seiner Mitglieder oder der Vorstand verlangen.
Der Verwaltungsbeirat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
Über alle Sitzungen des Verwaltungsbeirates ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen und den Mitgliedern des Verwaltungsbeirates vorzulegen ist.
Der Verwaltungsbeirat beschließt eine Beitrags- und Ehrenordnung.
Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung bei den Repräsentationsaufgaben (z.B. Geburtstage usw.) bis zu zwei Vereinsmitglieder (Abs. 1 c) in den Verwaltungsbeirat berufen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich durch den Vorsitzenden des Vereins schriftlich einzuberufen. Termin, Tagesordnung und Versammlungsort sind mindestens zehn Tage vorher durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Breitengüßbach bekannt zu geben.
Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens sieben Tage vorher beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Der Vorsitzende muss binnen vier Wochen eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies mindestens ein Zehntel der Vereinsmitglieder oder die Mehrheit des Verwaltungsbeirates schriftlich verlangen.
Jede Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Vereinsmitglieder beschlussfähig. Zur Beschlussfassung genügt die Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltung wird als ungültige Stimme gezählt.
Die Entgegennahme und Diskussion über die Rechenschaftsberichte des Vorsitzenden des Vereines, des Vereinsschatzmeisters und der Abteilungsleiter sowie die Prüfungsberichte der Kassenprüfer
Die erforderlichen Wahlen
Die Bestätigung der von den Abteilungen gewählten Abteilungsleiter
Die Beschlussfassung über die Höhe des Vereinsbeitrages und etwaiger Vereinsumlagen bei der Durchführung von Baumaßnahmen und der Aufnahme von Krediten
Die Auflösung von Abteilungen
Die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder sind in einer Anwesenheitsliste festzustellen. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählten zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des gesamten Vereines einschließlich der Kassen von Untergliederungen. Den Kassenprüfern sind sämtliche relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen. Über das Ergebnis ist jährlich in der Mitgliederversammlung zu berichten. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand und/oder Verwaltungsbeirat angehören.
Die Wahlen werden von einem durch die Mitgliederversammlung durch Handzeichen zu wählenden Wahlausschuss, der aus einem Vorsitzenden sowie mindestens zwei Beisitzern besteht, durchgeführt.
Wahlen werden im Allgemeinen per Akklamation (Handzeichen) durchgeführt. Die Wahlen müssen geheim durchgeführt werden, wenn es von einem Mitglied beantragt wird. Dieser Antrag kann mit 2/3 Stimmenmehrheit abgelehnt werden.
Gewählt ist, wer die Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt.
Bei Stimmengleichheit oder wenn kein Bewerber die erforderliche Stimmenmehrheit erlangt, sind Stichwahlen zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen durchzuführen, bis einer der Bewerber die erforderliche Stimmenmehrheit auf sich vereinigt.
Die Abteilungen organisieren den Sportbetrieb in den einzelnen Sportarten. Die Gesamtheit der Abteilungen bildet den Hauptverein.
Jede Abteilung wählt sich eine Abteilungsführung, die die Abteilung sportlich und verwaltungsmäßig führt und im Gesamtverein vertritt. Die Abteilungsführung ist für die finanziellen Angelegenheiten der Abteilung verantwortlich.
Eine Abteilungsführung sollte mindestens aus einem Abteilungsleiter, einem stellvertretenden Abteilungsleiter und einem Jugendleiter bestehen. Die Amtsperiode beträgt zwei Jahre. In Absprache mit dem Vorstand kann in begründeten Fällen eine Ausnahmeregelung von dieser Forderung getroffen werden.
Der Abteilungsleiter steht der Abteilung vor. Er führt den Vorsitz in den Sitzungen der Abteilungsleitung und Abteilungsversammlung. Er vertritt die Interessen der Abteilung im Verwaltungsbeirat des Vereines.
Die Abteilungsführung legt dem Vorstand vierzehn Tage nach Verlangen im laufenden Geschäftsjahr einen Haushaltsentwurf vor. Über diesen entscheidet der Vorstand mit Stimmenmehrheit.
Lehnt der Vorstand einen vorgelegten Haushaltsentwurf einer Abteilung ab, so hat die Abteilung unter Berücksichtigung der Einwände des Vorstandes einen neuen Haushaltsplan aufzustellen, über den der Vorstand erneut mit Stimmenmehrheit entscheidet. Lehnt der Vorstand auch den zweiten Haushaltsentwurf einer Abteilung ab, so ist es seine Aufgabe, einen neuen Haushaltsentwurf aufzustellen, der dann für die Abteilung verbindlich ist.
Über die Einrichtung oder Umgliederung von Abteilungen entscheidet der Verwaltungsbeirat.
Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben, können nach Maßgabe der Ehrenordnung geehrt werden.
Über Vorschläge für eine Ehrung entscheidet der Verwaltungsbeirat des Vereines mit Stimmenmehrheit.
Die Ehrung ist in würdiger Form durch den Vorstand vorzunehmen.
Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende haben zu allen sportlichen Veranstaltungen des Vereines freien Eintritt.
Die Auflösung des Vereines muss von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Im Falle einer Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes ist das Vermögen des Vereines von der Gemeinde Breitengüßbach für die Durchführung gemeinnütziger Zwecke auf dem Gebiete des Sportes zu verwenden.
§ 17 Gleichrangigkeit der Bezeichnungen Alle in dieser Satzung genannten Funktionsbeschreibungen sind geschlechtsneutral verstanden. Sie können sowohl von weiblichen wie männlichen Vereinsmitgliedern bekleidet werden.
§ 18 Gültigkeit der Satzung Diese Neufassung der Vereinssatzung wurde in der Mitgliederversammlung am 20.11.2009 beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bamberg in Kraft.

References: §1
 § 7

§ 3

§ 4

§ 10

§ 17
 § 3
 § 11

§ 8
 § 26
 § 9
 § 3
 § 9
 § 3

§ 17

§ 18