Source: http://ekvv.uni-bielefeld.de/wiki/en/Erl%C3%A4uterungen_Rahmenpr%C3%BCfungsordnung_Studienmodell_2011
Timestamp: 2020-07-15 08:23:29+00:00

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Redirected from Erläuterungen Rahmenprüfungsordnung Studienmodell 2011
Die Erläuterungen der Prüfungs- und Studienordnungen sollen Lehrenden und Studierenden Orientierung im Umgang mit den rechtlichen Regelungen geben. Sie haben ausdrücklich nicht den Anspruch einer umfassenden rechtlichen Kommentierung. Es werden einige wesentlichen Aspekte angesprochen, die im alltäglichen Umgang mit den Prüfungs- und Studienordnungen, den Fächerspezifischen Bestimmungen und den Modulbeschreibungen relevant sind. Bei Fragen und Anregungen steht Herr Bastian Simon (Justitiar, Dez. SL) zur Verfügung.
1. Ziele und Leitlinien des Studiums
- § 2 BPO / MPO Ed. / MPO fw. -
2. Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen zum Bachelorstudium
- § 4 BPO -
3. Zugangsvoraussetzungen zum Master of Education
- § 4 MPO Ed. -
4. Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen zum fachwissenschaftlichen Masterstudium
- § 4 MPO fw. -
5. Vorstudieren
- § 4 Abs. 11 MPO Ed. und § 4 Abs. 4 MPO fw. -
6. Einschreibungshindernis
- § 4 BPO / MPO Ed. / MPO fw. -
Die Einschreibung ist außer im Falle der fehlenden Qualifikation oder fehlender Nachweise gemäß § 48 Abs. 1 zu versagen, [...] b) wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber in dem gewählten Studiengang an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden hat; dies gilt entsprechend für verwandte oder vergleichbare Studiengänge, soweit dies in Prüfungsordnungen bestimmt ist.
1. Modularisierung des Studiums
- § 6 BPO / MPO Ed. / MPO fw.
2. Modulbeschreibungen
3. Strukturierung des Bachelorstudiums
- § 7 BPO -
4. Strukturierung des Master of Education
- § 7 MPO Ed. -
5. Strukturierung des fachwissenschaftlichen Masterstudiums
- § 7 MPO fw. -
1. Leistungspunkte
- § 12 BPO / MPO Ed. / § 8 MPO fw. -
2. Leistungspunktvergabe
3. "Mehrfachstudium" von Modulen oder Modulelementen im Bachelor und Master of Education
- § 12 BPO / MPO Ed. -
4. Zugang und Zulassung zu Modulen
- § 13 BPO / MPO Ed. / § 9 MPO fw. -
5. Fremdsprachige Module oder Modulelemente
6. Modulprüfungen und Modulteilprüfungen
- § 14 BPO / MPO Ed. / § 10 MPO fw. -
Erläuterungen zum Mehrprüferprinzip
Eine Gruppenarbeit, bei der ausschließlich ein gemeinsames „Produkt“ erstellt wird, ist prüfungsrechtlich nicht zulässig, da es immer auf die individuellen Leistungen und Fähigkeiten eines einzelnen Prüflings ankommt. Auch bei der Bewertung ist danach zu differenzieren, wer welchen Anteil an der Prüfung hat und wie dieser Teil (isoliert) bewertet wird. Generell besteht also die Schwierigkeit bei Gruppenarbeiten als Prüfungsleistung EINE in sich schlüssige Arbeit zu verfassen, an der mehrere Personen arbeiten und schreiben ohne dass die beteiligten Personen sich gegenseitig unzulässige Hilfe in prüfungsrechtlicher Hinsicht geben. Jeder beteiligte Prüfling an einer Gruppenarbeit muss erklären können, dass sie / er ihren Anteil selbständig erstellt und verfasst hat.
7. Studienaktivitäten und Studienleistungen
- § 15 BPO / MPO Ed. / § 11 MPO fw. -
Wenn solche Studienaktivitäten als verpflichtende Leistungen vorgesehen werden sollen, die zwingend für einen Modulabschluss nachgewiesen werden müssen, dann sind dies Studienleistungen. Eine Studienleistung unterscheidet sich von einer Modul(teil)prüfung dadurch, dass sie erbracht, aber nicht bestanden werden muss, es gibt also kein Bestehen / Nicht-Bestehen, allerdings muss von Studierenden ein ernsthaftes Bemühen erkennbar sein, die Anforderungen der Studienleistungen zu erfüllen. Da Studienleistungen auch verpflichtende Lerngelegenheiten sind, darf man also an den Anforderungen scheitern, bekommt die Studienleistung dennoch verbucht. Der Umfang der richtet sich nach dem für die Studienleistung vorgesehenen Arbeitsaufwand (LP). Ob Studienleistungen in einem Modul vorgesehen sind, wird in den Fächersepzifischen Bestimmungen (FsB) geregelt. Die Zuordnung der Studienleistungen zu einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls ist der Modulbeschreibung zu entnehmen. Dort werden ebenfalls allgemeine Anforderungen an die Studienleistungen beschrieben. Dies dient insbesondere dazu, die einheitlichen Standards einer Fakultät / eines Fachs abzubilden und zu gewährleisten sowie Studierende über die Anforderungen zu informieren. Eine Konkretisierung dieser Vorgaben erfolgt durch die Lehrenden. Wichtig hierbei ist, dass zu Beginn der entsprechenden Lehrveranstaltung unmissverständlich klar wird, wass die Anforderungen an diese Leistung sind, eine Abänderung der Anforderungen im Laufe des Semesters ist nicht vorgesehen.
Das Instrument der "regelmäßigen und aktiven Teilnahme" des Studienmodells 2002 gibt es im Studienmodell 2011 nicht. Im Studienmodell 2002 bedurfte es in jeder Lehrveranstaltung einer förmlichen Überprüfung der "regelmäßigen und aktiven Teilnahme", die von Lehrenden an das Prüfungsamt übermittelt wurde. Im Studienmodell 2011 wird in Fächerspezifischen Bestimmungen (FsB) und Modulbeschreibung festgelegt, ob es neben den Modul(teil)prüfungen Studienleistungen gibt, die förmlich überprüft und von den Lehrenden an das Prüfungsamt übermittelt werden. Darüber hinaus werden in den Modulbeschreibungen die inhaltlichen Anforderungen an Studienleistungen beschrieben.
9. Individueller Ergänzungsbereich im fachwissenschaftlichen Bachelorstudium
- § 16 BPO -
10. Individueller Ergänzungsbereich im fachwissenschaftlichen Masterstudium
- § 12 MPO fw. -
11. Bachelorarbeit und Masterarbeit
- § 17 BPO / MPO Ed. / § 13 MPO fw.
12. Rücktritt von Modulprüfungen und Modulteilprüfungen
- § 18 BPO / MPO Ed. / § 14 MPO fw. -
Weitere Erläuterungen zur krankheitsbedingten Prüfungsunfähigkeit finden sich hier.
13. Verlängerung von Abgabefristen
14. Nachteilsausgleich
- § 19 BPO / MPO Ed. / § 15 MPO fw. -
1. Anerkennung von Studienzeiten und Leistungen
- § 20 BPO / MPO Ed. / § 16 MPO fw.
Bei der Anerkennung wird danach differenziert, in welchem Zusammenhang oder in welchem Studiengang die Leistungen erbracht wurden:
Mit dem Hochschulgesetz aus dem Jahre 2014 (Hochschulzukunftsgesetz) wurden die Regelungen zur Anerkennung umfassend geändert. Neben der terminologischen Änderung (Anerkennung statt Anrechnung) wurde auch auf Ebene des Hochschulgesetzes nachvollzogen, dass das "Gesetz zu dem Übereinkommen vom 11. April 1997 über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region", (kurz: Lissabon-Konvention) Anwendung findet. Es wurden Widersprüche zwischen dem Hochschulgesetz und der Lissabon-Konvention beseitigt und somit für eine klarere Rechtslage gesorgt. Es kommt nun auch nach dem Hochschulgesetz nicht mehr auf die Gleichwertigkeit von Leistungen an, sondern auf die Abwesenheit von wesentlichen Unterschieden bezogen auf die erworbene Kompetenz. Darüber hinaus gilt eine sogenannte Umkehr der Beweislast für die Frage, ob eine Anerkennung erfolgen kann. Das wurde in den Prüfungsordnungen nachvollzogen.
Prüfungsmaßstab Abwesenheit von wesentlichen Unterschieden:
"Wesentliche Unterschiede sind Unterschiede zwischen der ausländischen Qualifikation und der nationalen Qualifikation, die so signifikant sind, dass sie höchstwahrscheinlich den Bewerber daran hindern würden, mit Erfolg weiter zu studieren oder Forschungsaktivitäten zu betreiben. [...] Die Interpretation von wesentlichen Unterschieden ist sehr eng mit den Lernergebnissen einer Qualifikation, eines Programms und/oder Programmteilen verbunden, da diese bestimmen, ob der Bewerber für das weitere Studium ausreichend vorbereitet wurde. Ein Unterschied, der sich nur auf Input-Kriterien bezieht (wie z.B. der Workload des Programms) wird keine direkte Auswirkung auf die Fähigkeiten des Bewerbers haben, und sollte daher nicht automatisch als ein wesentlicher Unterschied angesehen werden." (Übersetzung aus The European Recognition Manual for Higher Education Institutions 2016)
Die universitätseinheitlichen Abläufe und Verfahren zu Anerkennungs- und Einstufungsverfahren müssen anlässlich des neues Hochschulgesetzes nicht geändert werden. Ergänzende Empfehlungen der HRK Projekt nexus zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Leistungen finden sich in dieser Päsentation. Die darin dargestellten Grundsätze zur Anerkennung auf Basis von Lernergebnissen können auch für die Anerkennung inländischer Leistungen herangezogen werden. Die HRK stellt zudem weitere Arbeithilfen sowie eine Sammlung häufig gestellter Fragen (FAQ) zur Verfügung.
Weitergehende Informationen und Dokumente zu Anerkennungsverfahren finden sich hier.
Auf dieser Grundlage Entscheidung über die Einstufung. Hierbei sollte stets die Kontrollfrage gestellt werden, ob unter organisatorischen Gesichtspunkten das weitere Studium für die entsprechende Studiengangsvariante (theoretisch) in Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
3. Bewertung und Benotung der Modul(teil)prüfungen und Ermittlung der Modulnoten
- § 21 BPO /§ 17 MPO fw. -
Erläuterungen zum Mehrprüferprinzip (Absatz 3):
Erforderlich in besonderen Prüfungssituationen
Im Studienmodell 2011 durch die Rahmenordnungen nur für Abschlussarbeiten vorgegeben.
Fakultäten können für Modul(teil)prüfungen ein Mehrprüferprinzip vorsehen, indem entsprechend mehrere Prüfer für eine Modul(teil)prüfung benannt / bestellt werden.
Jede/r Prüfer/in ist für Konzeption und Bewertung vollumfänglich verantwortlich, d.h. jede/r Prüfer/in nimmt gesamte Prüfung vollumfänglich und selbst zur Kenntnis und nimmt eine eigenständige, unmittelbare und vollständige Bewertung der gesamten Prüfung vor und vergibt eine Note entsprechend den Noten nach Absatz 1. Anschließend erfolgt eine rechnerische Ermittlung der Note nach Absatz 3.
1. Abschluss des Bachelorstudiums
- § 26 BPO -
2. Abschluss des Master of Education
- § 26 MPO Ed.
3. Abschluss des fachwissenschaftlichen Masterstudiums
- § 19 MPO fw. -
4. Diploma Supplement mit Transcript
- § 28 BPO / MPO Ed. / § 21 MPO fw. -
- § 29 BPO / MPO Ed. / § 22 MPO fw.
2. Einsicht in die Studierendenakten
- § 30 BPO / MPO Ed. / § 23 MPO fw. -
3. Täuschung, Ordnungsverstoß
- § 31 BPO / MPO Ed. / § 24 MPO fw.
Categories: Prüfungsrechtliche Erläuterungen

References: § 2
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 48
 § 6
 § 7
 § 7
 § 7
 § 12
 § 8
 § 12
 § 13
 § 9
 § 14
 § 10
 § 15
 § 11
 § 16
 § 12
 § 17
 § 13
 § 18
 § 14
 § 19
 § 15
 § 20
 § 16
 § 21
 § 26
 § 26
 § 19
 § 28
 § 21
 § 29
 § 22
 § 30
 § 23
 § 31
 § 24