Source: http://bge.co.at/?page_id=118
Timestamp: 2019-07-18 07:45:55+00:00

Document:
Gründerbrief – BGE – Bedingungsloses-Grund-Einkommen
Nachdem im Juli 2016 der Verein „BGE – Bedingungsloses-Grund-Einkommen“ gegründet wurde, entwickelt sich unser Verein zu einem Bürgerforum.
Immer mehr Menschen mit sozialem Gewissen und der Erkenntnis, dass in unserer Gesellschaft wesentliche Veränderungen dringend erforderlich sind, unterstützen uns oder beteiligen sich selbst in eigenen Gruppen.
Eine Revolution des Sozial- u. Gesellschaftssystems kann nur durch die Einführung des „unpfändbaren Bedingungslosen-Grund-Einkommen“ verhindert werden.
Voraussetzungen für die Einführung des BGE müssen sein:
Für jeden Staatsbürger von der Geburt bis zum Tod die Zahlung des „Bedingungslosen-Grund-Einkommens“ in der Höhe von monatlich netto € 2.500,– ohne Abzug.
Bedingungslos heißt „unpfändbar“, „nicht verpfändbar“ und „wertgesichert“.
Mit dem Erhalt des „Bedingungslosen-Grund-Einkommen“ von monatlich netto € 2.500,– ist jeder Staatsbürger automatisch pflichtversichert.
Dadurch entfallen die Lohnnebenkosten für den Arbeitnehmer und für den Arbeitgeber.
Durch das BGE werden alle Transferleistungen, Förderungen, Subventionen und auch die Pensionen bis € 2.500,–, die jedoch anstelle von brutto netto zur Auszahlung kommen, ersetzt.
Darüber hinaus erworbene höhere Pensionsansprüche werden mit maximal dem fünffachen Betrag gedeckelt, der jedoch in einer noch festzulegenden Frist sukzessive abgebaut wird.
Die Annahme, dass bei einem geringfügigeren Betrag als € 2.500,– monatlich netto je Bürger als Bedingungsloses-Grund-Einkommen die Spaltung zwischen Arm und Reich verhindert werden kann, ist völlig irreal und löst die Probleme nicht.
Der Betrag von netto monatlich € 2.500,– als „Bedingungsloses-Grund-Einkommen“ für jeden Staatsbürger ist notwendig, um für jeden den Bürger die Lebens-Grundbedürfnisse abzudecken und ein menschenwürdiges Leben zu sichern.
Das Problem für eine ernsthafte Diskussion zur Einführung des BGE liegt bei unseren Politikern und Verwaltungsexperten.
Die meisten Politiker und Finanzexperten sehen in der Diskussion nur die Nichtfinanzierbarkeit des BGE, anstatt die herannahenden gesellschaftspolitischen Probleme, die letztlich in einer Revolution enden werden, zu erkennen.
Keiner dieser Experten hat eine praktische finanzielle Erfahrung, wie es einem jungen Jobsuchenden, einem Langzeitarbeitslosen, den Mindestrentnern, alleinerziehenden Müttern, pflegenden Angehörigen, Nebenerwerbsbauern, Kleinfirmeninhabern und Betriebsgründern und vielen anderen Menschen mit keinem oder einem geringen Einkommen – das „zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig ist“ – ergeht.
Berechnungen und Statistiken von Fachexperten sind notwendig, erklären aber nicht den unmittelbaren Bedarf der Einführung des „BGE – Bedingungslosen-Grund-Einkommen“ um die Probleme unserer Zeit einer nachhaltigen Lösung zuzuführen.
Wenn dies aber nicht ernsthaft mit allen notwendigen Konsequenzen und finanziellen Umschichtungen erfolgen wird, wird die Kluft zwischen Arm und Reich von Tag zu Tag größer und führt letztlich zu sozialen Unruhen.
Zahlenspiele von € 500,–, € 800,– oder € 1.000,– als Mindestsicherung anstelle des „Bedingungsloses-Grund-Einkommen“ von monatlich netto € 2.500,–, die durch diverse Maßnahmen geschaffen werden, sind finanzielle „Beruhigungspillen“, aber keine gesellschaftspolitische Alternative, um die Probleme unserer Zeit und der gesellschaftlichen Veränderungen entgegenzuwirken.
Wenn der Wille zur Einführung des „unpfändbaren BGE – Bedingungslosen-Grund-Einkommen“ von netto € 2.500,– monatlich gegeben ist, ist die Finanzierung eine Frage die gelöst werden kann. Wir haben die Antworten und können sie den Politikern und Experten gerne unterbreiten.
Die Argumentation der Politik, dass das BGE nicht finanzierbar sei, zeigt vom Unwillen der notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen, da noch niemand das Umschichtungspotenzial der derzeitigen Staatsausgaben errechnet hat.
Ein eventuell fehlender Betrag muss durch eine Wertabschöpfungsabgabe abgedeckt werden, denn es ist nicht einzusehen, dass Konzerne durch die Technisierung immer mehr Arbeitskräfte einsparen und immer weniger zum Sozialsystem beitragen. Sie werden dazu bereit sein, denn durch die Einführung des BGE wird die Kaufkraft enorm gesteigert und die wirtschaftliche Rentabilität jedes Betriebes erhöht werden.
Einzelne Wirtschaftskapitäne und Unternehmer haben dies bereits erkannt und unterstützen die Bemühungen zur Einführung des BGE für alle Staatsbürger.
Mit der Einführung des BGE ist jedoch die Unpfändbarkeit und die Unverpfändbarkeit des BGE Voraussetzung, damit die Bürger mit diesem Geld wirklich den Bedarf ihres täglichen Lebens abdecken können.
Einen höheren Konsumbedarf oder Lebensstandard kann sicher jeder Bürger durch seine Erwerbstätigkeit ermöglichen.
Durch das BGE würden sich viele junge Menschen nach ihrer Ausbildung selbst einen Job schaffen. Jeder Mensch könnte seine Visionen verwirklichen, sei es durch eine Betriebsgründung, sei es in der Forschung, im Kultur- od. Sportbereichen, in der Erhaltung der Umwelt, in der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen oder sonstigen sozialen Projekten.
Viele innovative Menschen haben Ideen, die sie aufgrund ihrer Sorge um die Lebensexistenz nicht umsetzen können.
Über 300.000 Bauern, deren Hof nicht mehr die Erträge abwirft um leben zu können, sind als Nebenerwerbslandwirte tätig. Dies erfordert einen doppelten Arbeitseinsatz, bringt Menschen um jede persönliche Lebensgestaltung und schlussendlich werden tausende Klein- u. Bergbauernhöfe vernichtet.Durch die Einführung des BGE würden hunderttausende Nebenerwerbslandwirte ihren Job aufgeben. Dieser Arbeitsplatz stünde für andere arbeitswillige Menschen mit einem Schlag zur Verfügung.Die Erhaltung der Landschaft und der Umwelt wären durch die Tätigkeit und Sicherung der der Klein-, Mittel- u. Bergbauernhöfe durch die Bauernfamilien gesichert. Die Erzeugung von Natur- u. Bioprodukten wäre nicht mehr an Preisdiskussionen gebunden.
Mit der Einführung des BGE würde das Dorfsterben beendet, es würden wieder Geschäfte, Gastbetriebe und Kleinbetriebe entstehen. Das Dorf wird wieder zum Leben erweckt werden, dies gilt auch für Stadtbezirke und Innenstadtbereiche.
Lebensfremde Forderung nach Erhöhung von Mindestlöhnen beinhaltet die weitere Vernichtung von Arbeitsplätzen. Ein Geschäftsinhaber oder ein Kleinbetrieb kann sich mit den derzeitigen Löhnen und Lohnnebenkosten ein oder zwei Mitarbeiter mit Müh und Not leisten. Bei weiteren Belastungen werden sie die Mitarbeiter nicht beschäftigen können und darüber hinaus ihren Betrieb schließen müssen.Mit der Einführung des BGE werden nicht nur die derzeitigen Betriebe und Geschäfte erhalten, sondern weiter expandieren können und zusätzliche Mitarbeiter beschäftigen.
Unser Verein „BGE – Bedingungsloses-Grund-Einkommen“ dient als Plattform zur Meinungsbildung für die Einführung des „BGE – Bedingungslosen-Grund-Einkommen“. Wir haben nicht nur neun Thesen aufgestellt, sondern darüber hinaus auch brauchbare Unterlagen für die realistische Finanzierungsmöglichkeit erarbeitet.
Um den Druck der ernsthaften Diskussion zur Vorbereitung und Einführung des BGE an unsere Volksvertreter zu erhöhen, brauchen wir Journalisten die sich damit ernsthaft befassen, wie aber auch Politiker, die es in allen Parteien gibt, die auch notfalls gegen die Linie ihrer Partei die Notwendigkeit der Einführung des BGE bereits erkannt haben und unterstützen wollen.
Aber auch sozial- u. wirtschaftsbewusste Wirtschaftskapitäne und Unternehmer, die die Zeichen der Zeit erkennen und uns finanziell unterstützen. Vor allem aber mündige Bürger die bereit sind mit uns oder in ähnlichen Organisationen – mit denen man selbstverständlich zusammenarbeiten wird – mitzumachen.
Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer und die Politiker und Fachexperten haben diese Gefahr einer Revolution noch nicht erkannt. Warum auch, weil sie keine Ahnung haben wie es den betreffenden Bürgern geht, da sie es ja selbst bis jetzt noch nie erleben mussten.
400.000 Menschen in Österreich sind manifest arm, das heißt sie leben unter bedrückenden Lebensumständen mit weniger als € 800,– im Monat. 1.000.000 Menschen sind armutsgefährdet, unsere Dörfer sterben und die Geschäfte und Betriebe haben keine wirtschaftliche Existenz mehr.
Die Bauernhöfe, insbesonders die Bergbauern, müssen aufgeben, die Kulturlandschaft geht verloren und die Umwelt wird nachhaltig geschädigt.
Und die Politik diskutiert über Mindestsicherungen, Almosen für Bergbauern und Förderungen für die Kleinbetriebe, die sie ohnehin nicht erhalten.
Das ist ein Gießkannenprinzip und Beruhigungspillen um das System der Bürgerabhängigkeit und die aufgeblähte Verwaltung aufrechtzuerhalten.
Eine Revolution ist der nächste Schritt
Die Probleme der Gegenwart und Zukunft sind so gewaltig, dass man sie nur durch eine revolutionäre Gesellschaftssystem-Änderung – nämlich durch Einführung des „BGE“ – für alle Staatsbürger lösen kann.
Ansonsten wird es nicht nur zu ideologischen Spannungen kommen, sondern zu einer Revolution der gesellschaftlichen Spaltung zwischen „Arm“ und „Reich“.
Wir wollen dazu beitragen dies zu verhindern. Durch die Schaffung des „Bedingungslosen-Grund-Einkommens“ von monatlich netto € 2.500,– von der Geburt bis zum Tod für alle Staatsbürger und zwar „unpfändbar“, „nicht verpfändbar“ und wertgesichert an den Lebensmittel-Preisindex gebunden.
Die Innovation, Kreativität und Arbeitslust wird dadurch enorm gesteigert werden, da die Basis für den notwendigen Bedarf des täglichen Lebens gesichert ist. Die Lebensexistenzangst gibt es nicht mehr und das Selbstwertgefühl, die Gesundheit und der Lebensmut wird alle Bürger beflügeln.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wenn man enorme gesellschaftliche Probleme vermeiden will, man sich ernsthaft mit der Einführung des BGE – Bedingungslosen-Grund-Einkommen befassen muss und ersuche Sie unserer Bürgerbewegung „Bedingungsloses-Grund-Einkommen“ zu unterstützen und würde mich freuen von Ihnen zu hören.
Matthias Supersberger sen.
Obmann des registrierten Vereins „BGE – Bedingungsloses-Grund-Einkommen“
Unterstützen Sie das „Bedingungslose-Grund-Einkommen“ mit einer Mitgliedschaft in unserem Verein.
Download Formular Antrag auf Mitgliedschaft.

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