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Timestamp: 2016-10-22 18:01:58+00:00

Document:
Der nigerianische Staatsangeh�rige X.________ reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein und ersuchte unter falschem Namen - erfolglos - um Asyl. Am 12. November 2004 heiratete er eine Schweizer B�rgerin, woraufhin ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Der gemeinsame Haushalt wurde im Juli 2006 aufgegeben (gerichtlich genehmigte Trennungsvereinbarung vom 31. August 2006) und seither nicht wieder aufgenommen; die Ehe ist am 16. Mai 2009 geschieden worden.
Mit Verf�gung vom 2. April 2009 lehnten die Einwohnerdienste der Einwohnergemeinde A.________ als zust�ndige Fremdenpolizeibeh�rde das Gesuch um eine weitere Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ ab und setzten ihm eine Ausreisefrist an. Die gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde an die Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern blieb erfolglos. Mit Urteil vom 25. Februar 2010 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die gegen den Direktionsentscheid vom 10. September 2009 erhobene Beschwerde ab, unter Neuansetzung der Aufreisefrist auf den 16. April 2010.
Mit als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten bzw. subsidi�re Verfassungsbeschwerde bezeichneter Rechtsschrift in franz�sischer Sprache vom 30. M�rz 2010 beantragt X.________ dem Bundesgericht im Wesentlichen, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und ihm die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern, damit er seine Ausreise organisieren k�nne "en respectant (ses) obligations contractuelles d�coulant du droit de travail, du droit de bail et (son) droit aux assurances sociales".
2.1 Die Beschwerdeschrift ist in franz�sischer Sprache verfasst, das angefochtene Urteil in deutscher Sprache. Gem�ss Art. 54 Abs. 1 BGG wird das Verfahren in der Regel in der Sprache des angefochtenen Entscheids gef�hrt. Es besteht vorliegend kein Anlass, von dieser Regel abzuweichen, und das Urteil ergeht in der Amtssprache Deutsch.
2.2 Gem�ss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt.
Der Beschwerdef�hrer hat keinen Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung: Wohl war er mit einer Schweizer B�rgerin verheiratet und hatte er insofern gest�tzt auf Art. 42 Abs. 1 AuG einen Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Nach der mittlerweile erfolgten Scheidung besteht dieser gesetzliche Anspruch jedoch nicht fort: Ausgehend von seinen f�r das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG) hat das Verwaltungsgericht zutreffend erkannt, dass die Ehegemeinschaft nicht drei Jahre gedauert hat (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG). Der Beschwerdef�hrer behauptet sodann keine Umst�nde, die geeignet w�ren, Grundlage f�r den Fortbestand des Bewilligungsanspruchs im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG zu bilden. Inwiefern sich nach Aufl�sung der Ehe einerseits und aus einer sechsj�hrigen Landesanwesenheit andererseits ein Bewilligungsanspruch aus dem vom Beschwerdef�hrer am Rande erw�hnten Art. 8 EMRK ergeben k�nnte, bleibt unerfindlich (s. dazu namentlich BGE 130 II 281 E. 3 S. 285 ff.). Soweit die Beschwerde die Bewilligungsfrage zum Gegenstand hat, ist sie als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG unzul�ssig.
Hinsichtlich der Frage der Wegweisung ist das ordentliche Rechtsmittel in Anwendung von Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG offensichtlich unzul�ssig (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).
2.3 Der Beschwerdef�hrer will seine Beschwerde subsidi�r als Verfassungsbeschwerde gem�ss Art. 113 ff. BGG behandelt wissen. Mit diesem Rechtsmittel kann einzig die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden (Art. 116 BGG).
2.3.1 Hinsichtlich der Bewilligungsfrage selber ist der Beschwerdef�hrer zur subsidi�ren Verfassungsbeschwerde nicht legitimiert: Mangels Bewilligungsanspruchs hat er diesbez�glich kein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids (Art. 115 lit. b BGG; vgl. dazu BGE 133 I 185). Bei der einzigen in diesem Zusammenhang erhobenen Verfassungsr�ge (Art. 29 Abs. 2 BV) handelt es sich zwar um eine solche verfahrensrechtlicher Natur. Derartige R�gen sind gegebenenfalls trotz fehlender Legitimation in der Sache selbst zul�ssig. Nicht zu h�ren sind dabei aber Vorbringen, die im Ergebnis auf die �berpr�fung des Sachentscheids abzielen, wie etwa die Behauptung, dass die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids unvollst�ndig oder zu wenig differenziert ausgefallen sei oder sich nicht mit s�mtlichen Argumenten und Parteivorbringen auseinandersetze (vgl. BGE 114 Ia 307 E. 3c S. 313; 129 I 217 E. 1.4 S. 222; 126 I 81 E. 7b S. 94; 118 Ia 232 E. 1c S. 236; zur Weiterf�hrung dieser so genannten "Star-Praxis" unter der Herrschaft des Bundesgerichtsgesetzes s. BGE 133 I 185 E. 6.2 S. 198 f.). Bei den unter dem Titel Geh�rsverweigerung (Art. 29 Abs. 2 BV [in Verbindung mit Art. 8 EMRK]) gemachten Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers handelt es sich um in dem Sinn unzul�ssige Vorbringen.
2.3.2 Der Beschwerdef�hrer beschwert sich auch �ber die Wegweisung bzw. die damit verbundenen Modalit�ten (Ausreisefrist); diesbez�glich w�re er - im Prinzip - zur subsidi�ren Verfassungsbeschwerde legitimiert. Zu diesem Prozessthema wird als einziges verfassungsm�ssiges Recht der Grundsatz von Treu und Glauben angerufen. Inwiefern dieses Grundrecht durch die Vorgehensweise des Verwaltungsgerichts, welches dem Beschwerdef�hrer, der seit �ber einem Jahr ernsthaft mit einer Wegweisung rechnen muss, nochmals eine Ausreisefrist von sechs Wochen angesetzt hat, tangiert sein sollte, legt der Beschwerdef�hrer nicht in einer den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG) gen�genden Weise dar.
Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde erweist sich ihrerseits als offensichtlich unzul�ssig bzw. entbehrt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).
2.4 Auf das Rechtsmittel des Beschwerdef�hrers ist damit - im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG - weder als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten noch als subsidi�re Verfassungsbeschwerde einzutreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.--- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.

References: Art. 54
 Art. 83
 Art. 42
 Art. 105
 Art. 50
 Art. 8
 BGE 
 Art. 83
 Art. 83
 Art. 113
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 106
 Art. 108