Source: https://zkbw.blogspot.com/2019/07/
Timestamp: 2020-06-06 07:52:07+00:00

Document:
zkbw: Juli 2019
Im 7. Jahrhundert n. Chr. eroberten die Araber das byzantinische Ägypten. In der Hofburg rekonstruiert ein Forscher der Uni Wien Papyri aus der Zeit danach – sie zeigen, dass der Alltag zunächst fast wie gewohnt weiterging. …
Siehe https://diepresse.com/home/premium/5665716/Was-kostete-das-Brot-im-frueharabischen-Aegypten
via https://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=49643
Ein Appell für den Arbeitsmarkt Wissenschaft - Ein Gastbeitrag von Michael Jäckel
Prof. Dr. Michael Jäckel erläutert seine Anmerkungen zum Empfehlungspapier des Rats für Informationsinfrastrukturen (RfII) „Digitale Kompetenzen – dringend gesucht! Empfehlungen zu Berufs- und Ausbildungsperspektiven für den Arbeitsmarkt Wissenschaft“. Ein Gastbeitrag:
https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/arbeitsmarkt-wissenschaft
Chancen und Herausforderungen staatlich finanzierter, frei verfügbarer Bildungsmaterialien (OER) am Beispiel der Plattform ndla.no in Norwegen. Ein Weg zu mehr Inklusion? / Müller, Frank J. Hamburg : Verlag ZLL21 e.V. 2019, 75 S.
Kritische Betrachtungen zum Gesundheitssystem aus der Perspektive eines Neurochirurgen / Dag Moskopp. In: bpb 17.07.2019
Patienten jedweden Alters kommen zum Neurochirurgen (oder werden gebracht) mit der Frage, ob sich Erkrankungen oder Verletzungen des Nervensystems durch eine Operation heilen oder lindern lassen. Der folgende Beitrag argumentiert vor dem Hintergrund konkreter Erfahrungen: Seit über zwölf Jahren leitet der Autor ein 14-köpfiges Neurochirurgen-Team aus fünf Nationen an der ältesten Klinik Deutschlands in kommunaler Trägerschaft (eröffnet 1874) – in einem Krankenhaus mit derzeit 1.000 Betten für zwei Dutzend medizinischer Fachdisziplinen im Friedrichshain. In der Rettungsstelle dieses Klinikums werden täglich 150 bis 300 körperlich oder seelisch Erkrankte und Verletzte gesehen – nicht selten alte, vereinsamte Menschen, Obdachlose sowie Drogen- und Alkoholabhängige. Andererseits werden speziell in die Neurochirurgie geplant Patienten mit komplexen Tumoren oder Verschleißerscheinungen des Schädels und der Wirbelsäule sowie Patienten mit Hormonstörungen durch Erkrankungen der Hirnanhangdrüse zugewiesen.
Häufig wird nach operativen Möglichkeiten der Verbesserung der Hirndurchblutung gefragt, etwa durch die mikro-neurochirurgische Anlage eines ,Bypass‘, bei dem die Schlagadern mit Fäden genäht werden, die halb so stark sind wie Frauenhaar. Der Autor nimmt aktiv am Bereitschaftsdienst teil. Im Jahr 2017 wurde er vom Chefarztkollegium zum ehrenamtlichen Ärztlichen Direktor des Klinikums gewählt.
Auf der Basis dieser Erfahrungen – und das bedeutet eben: aus einem persönlichen Standpunkt heraus – soll im Folgenden auf zwei latente Probleme des deutschen Gesundheitswesens aufmerksam gemacht werden: Es handelt sich dabei um ein (bio-)ethisches und um ein ökonomisches Problem.
In der Neurochirurgie spielen Fragen der Medizinethik, besonders der Ärztlichen Ethik, der Klinischen Ethik und der Pflegeethik eine Rolle. Neben dem beruflichen "Know how" der praktizierenden Ärzte und Pflegekräfte geht es stets auch um Verantwortung und Anerkennung in der lebendigen Beziehung zum Patienten, der grundsätzlich seine Autonomie bewahrt und dessen Würde die Leitlinie der Neurochirurgie bildet. Im Weiteren sollen einige Problemfelder beschrieben werden, in denen die ethischen Leitlinien zugunsten situativer Entscheidungen vernachlässigt oder "gebeugt" werden müssen; dazu zählen: Paternalismus bspw. in Fällen von Drogenabhängigkeit etc. Darüber hinaus werden strukturelle Probleme des Gesundheitssystems markiert, die aufgrund eines Überhangs von ökonomischen und verwaltungstechnischen Paradigmen generiert werden.
Früher galt das Wohlergehen des Patienten als höchstes Gut in der Medizin (Salus aegroti suprema lex). Im Rahmen einer erstarkenden Patienten-Autonomie wird heutzutage dessen Selbstbestimmung primär favorisiert (Voluntas aegroti suprema lex). Beide Begriffe sollen zunächst umrissen werden, um anschließend ihr Verhältnis ethisch näher bestimmen zu können:
Unter Wohlergehen (salus) lassen sich körperliche und seelische Gesundheitsmomente fassen. Nach Ansicht des Autors gehört sicher nicht hierzu: verletzt, getreten, misshandelt, mit Drogen abhängig gemacht und in die Illegalität getrieben zu werden. In die Bestimmung des Wohlergehens im Sinne eines ethischen Maßstabs für Mediziner spielen sowohl Beobachtungen des Arztes als auch das Erleben und Empfinden des Patienten hinein; im besten Fall bringt ein Gespräch Aufschluss über die Gesamtsituation.
Würde, Autonomie und Freiheit sind die Grundlagen des zweiten Prinzips. Ein Recht auf Selbstbestimmung (voluntas) zählt zu den verfassungsmäßig geschützten Grundrechten einer jeden Person. Im konkreten Fall setzt ein autonomer Entschluss allerdings Bewusstsein und Geschäftsfähigkeit voraus. Auch hier müssen Umstände und die wechselseitige Beziehung Arzt-Patient berücksichtigt werden. ... [mehr] https://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/292559/kritische-betrachtungen-zum-gesundheitssystem
EuGH: Urteil in der Rechtssache C-516/17 Spiegel Online / Volker Beck // ZEIT Online 29.07.2019
Im jahrelangen Streit zwischen dem Grünen-Politiker Volker Beck und Spiegel Online über die Veröffentlichung eines umstrittenen Buchbeitrags können beide Seiten weiter auf einen Sieg vor Gericht hoffen. Der Europäische Gerichtshof befand in seinem Urteil von diesem Montag zwar, dass das Zitieren geschützter Werke bei der Berichterstattung über aktuelle Ereignisse nicht zwingend der Zustimmung des Urhebers bedarf. Zugleich machten die Luxemburger Richter aber klar: Voraussetzung für diese Ausnahme sei, dass der Rechteinhaber der ursprünglichen Veröffentlichung des zitierten Werks zugestimmt habe (Rechtssache C-516/17). Endgültig muss nun der Bundesgerichtshof entscheiden.
Anlass für das Urteil ist die Veröffentlichung eines Manuskripts von Volker Beck. In dem Text, der damals als Beitrag in einem Buch erschienen war, argumentierte der frühere Bundestagsabgeordnete der Grünen 1988 für eine teilweise Entkriminalisierung von gewaltfreiem Sex mit Kindern. Von dem Text distanziert er sich heute. Dem Herausgeber eines Sammelbands wirft er seit damals vor, durch eigenmächtige Änderungen am Manuskript den Sinn verfälscht zu haben. Als 2013 das Original-Manuskript auftauchte, veröffentlichte Beck beide Versionen auf seiner Homepage und gab sie an Medien weiter.
Der Spiegel kam zu der Einschätzung, dass es so gut wie keine Unterschiede zwischen beiden Versionen gebe. Spiegel Online stellte beide Fassungen ins Netz – ohne Becks Einverständnis und ohne dessen Hinweis: "Ich distanziere mich von diesem Beitrag." Der Politiker, der von 1994 bis 2017 für die Grünen im Bundestag saß, sah in der Veröffentlichung eine Verletzung seines Urheberrechts und ging vor Gericht.
Der Bundesgerichtshof schließlich setzte das Verfahren 2017 aus und wandte sich mit mehreren Fragen an den EuGH. Die Luxemburger Richter betonten nun, dass die EU-Staaten Ausnahmen beim Urheberrecht gewähren können. Auch gebe es Grenzen des Urheberrechtsschutzes. Im Rahmen der politischen Auseinandersetzung könne ein Text etwa von besonderer Bedeutung sein.
Somit ist der Fall noch nicht final entschieden, sondern geht zur erneuten Prüfung zurück an den Bundesgerichtshofs. Dieser wird nun prüfen müssen, ob die Veröffentlichung des Originalmanuskripts "erforderlich war, um das verfolgte Informationsziel zu erreichen". Zugleich, so die EuGH-Vorgaben, müsse geklärt werden, ob der Herausgeber des Sammelbands in den 80ern das Recht dazu hatte, Änderungen an dem Text vorzunehmen. Andernfalls sei davon auszugehen, dass das Werk nicht rechtmäßig veröffentlicht wurde.
Volker Beck sieht sich nach eigenen Angaben durch das Urteil in seiner Rechtsauffassung "im Wesentlichen" bestätigt. Der Spiegel habe sein Informationsziel "auch dadurch erreichen können, dass er die von mir zur Verfügung gestellten Textdateien mit Distanzierungsvermerk verwendet hätte", heißt es in einem Statement des Politikers.
via https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-07/eugh-urteil-urheberrechte-presse-berichterstattung-volker-beck
vgl. auch dazu die Meldung des Institus für Urheberrecht:
EuGH zum Umfang des urheberrechtlichen Zitatrechts der Presse
Nutzung geschützter Werke in Berichterstattung über Tagesereignisse grundsätzlich auch ohne vorherige Zustimmung des Urhebers
In dem vom EuGH zu entscheidenden Fall geht es darum, inwieweit »Spiegel Online« ein Manuskript des Politikers Volker Beck über dessen Ansichten zur Strafbarkeit von sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern veröffentlichen durfte. Mit Beschluss vom 27. Juli 2017 hat der BGH dem EuGH Fragen zur Abwägung zwischen dem Urheberrecht und den Grundrechten auf Informations- und Pressefreiheit sowie zum urheberrechtlichen Zitatrecht der Presse und zur Schutzschranke der Berichterstattung über Tagesereignisse vorgelegt (ZUM-RD 2017, 518; vgl. Meldung vom 27. Juli 2017).
Mit Urteil vom 29. Juli 2019 hat der EuGH nun entschieden, dass die Nutzung geschützter Werke in der Berichterstattung über aktuelle Ereignisse nicht zwingend der vorherigen Zustimmung des Urhebers bedarf. Jedoch macht der EuGH deutlich, dass Voraussetzung für diese Ausnahme sei, dass der Rechteinhaber der ursprünglichen Veröffentlichung des zitierten Werks zugestimmt hat (Az.: C-516/17 - Veröffentlich in ZUM bzw. ZUM-RD folgt). Weiter führt der EuGH aus, dass das Zitat eines Werks mittels eines Hyperlinks erfolgen könne, sofern das zitierte Werk der Öffentlichkeit zuvor in seiner konkreten Gestalt mit Zustimmung des Urheberrechtsinhabers aufgrund einer Zwangslizenz oder aufgrund einer gesetzlichen Erlaubnis zugänglich gemacht wurde.
Der Pressemitteilung des EuGH zufolge habe der BGH wiederum endgültig zu prüfen, ob die Veröffentlichung der Originalfassungen des streitgegenständlichen Manuskripts im Volltext und ohne die Distanzierungsvermerke von Volker Beck erforderlich war, um das verfolgte Informationsziel zu erreichen. Zugleich müsse der BGH prüfen, ob dem Herausgeber bei der ursprünglichen Veröffentlichung des Manuskripts als Aufsatz in einem Sammelband das Recht zustand, die fraglichen redaktionellen Änderungen vorzunehmen. Andernfalls sei davon auszugehen, dass das Werk nicht rechtmäßig veröffentlicht wurde.
via http://www.urheberrecht.org/news/6243/
Auf bavarikon, dem Portal für Kultur und Wissensschätze Bayerns, sind folgende Highlights neu eingestellt worden:
verschiedene Abbildungen von Mond- und Sonnenfinsternissen von Cyprian Leowitz (1524-1574), einem der bedeutendsten Astronomen seiner Zeit, aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek,
eine stattliche Anzahl an Gemmen aus Bayern in der Archäologischen Staatssammlung München, die zeitlich von der vorrömischen Jüngeren Eisenzeit bis in die Neuzeit eingeordnet werden können.
Skulpturen, Plastiken, historische Globen und Kunstgegenstände als 3D-Objekte aus bayerischen Kulturinstitutionen.
Außerdem bestätigte der EuGH das Klagerecht deutscher Verbraucherverbände in Datenschutz-Fragen auf europäischer Ebene auch nach der damals geltenden alten europäischen Richtlinie. Die seit Mai 2018 greifende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sieht das Klagerecht für Verbände bereits ausdrücklich vor. ... [mehr] https://heise.de/-4481307
Die WAZ hatte die ihr zugespielten, eigentlich "nur für den Dienstgebrauch" vorgesehenen Unterrichtungen des Bundestags durch das Bundesverteidigungsministerium 2012 in Gänze online gestellt, um den Kriegsverlauf in Afghanistan für die Öffentlichkeit besser nachvollziehbar zu machen. Sie wollte damit zeigen, dass die Bundesregierung seit Langem die Lage in der Krisenregion schöngeredet habe. Das Verteidigungsressort sah sein Urheberrecht verletzt, verklagte die Gruppe und löste damit eine Debatte über das "Zensurheberrecht" aus. Es veröffentlichte die Papiere aber zeitlich "ganz knapp versetzt und nahezu inhaltsgleich" selbst auf seiner Webseite. ... [mehr] https://heise.de/-4481780
LoC Blog: The Gandhara Scroll, a Rare 2,000-Year-Old Text of Early Buddhism
via https://blogs.loc.gov/loc/2019/07/now-online-the-gandhara-scroll-a-rare-2000-year-old-text-of-early-buddhism/
Die Zukunft der Vergangenheit in der Gegenwart, Wien 2019
Die Zukunft der Vergangenheit in der Gegenwart. Archive als Leuchtfeuer im Informationszeitalter, Herausgegeben von Elisabeth Schöggl-Ernst, Thomas Stockinger, Jakob Wührer (= Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 71) Böhlau Verlag Wien 2019, 284 S.
ISBN 9783205232322
https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/geschichte-der-fruehen-neuzeit/49117/die-zukunft-der-vergangenheit-in-der-gegenwart
Open Access: https://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.7767/9783205232346
Abstract: 2016 hat das Institut für Österreichische Geschichtsforschung erstmals die Archivwissenschaft als Ausgangspunkt seiner internationalen Jahrestagung bestimmt. Der Tagungsband versammelt achtzehn Beiträge zu vier Themenbereichen: „Kategorisierung – Neue Quellenkunde im Archiv“, „Überlieferungsbildung und Bewertung“, „Informationsaufbereitung und Vermittlung“ sowie „das Archiv in seiner Umwelt“.
Elisabeth Schöggl-Ernst, Thomas Stockinger, Jakob Wührer
Die Zukunft der Vergangenheit in der Gegenwart. Archive als Leuchtfeuer im Informationszeitalter. Einleitung … 9
The Right to Be Remembered and the Duty to Memorialize. The Role of Archives in an Increasingly Networked Society… 3
Kategorisierung – Neue Quellenkunde im Archiv
Archivalische Quellenkunde im frühen 21. Jahrhundert. Ein „Kleines Fach“ mit potentiell großer Wirkung … 41
Probleme einer Aktenkunde der Zeitgeschichte …………….. 57
Archivalienkunde von unten. Möglichkeiten einer Archivalienkunde für
Unterlagen aus Neuen Sozialen Bewegungen am Beispiel feministischen Archivguts … 71
Trusting Records in the Digital Age: Changing Archival Perspectives … 89
Überlieferungsbildung und Bewertung
Nil memorabile, sed tamen asservandum. Merkwürdigkeit und Überlieferungsbildung: Das Beispiel der Archive katholischer Ordensgemeinschaften … 101
Alles doch ganz einfach? Archivische Bewertung zwischen Wissenschaft und Bauchgefühl … 113
Michel J. Pfeiffer
Digitale Bilder – Was darf, was kann bleiben? … 123
Überlieferungsbildung und Erschließung im digitalen Bereich. Ein Arbeitsbericht aus dem Vorarlberger Landesarchiv … 141
Informationsaufbereitung und Vermittlung
Leuchtturm oder GPS – welche Orientierung in der Infosphäre?… 155
Methoden der künstlichen Intelligenz und ihre Anwendung in der Erschließung von Textinhalten … 169
Parallelangebot oder Wegweiser in die Zukunft? Das weltweit umfangreichste Stadtgeschichte-Wiki und seine Interaktion mit dem Wiener Archivinformationssystem WAIS … 185
Zum Verhältnis von klassischen Formen der Archiverschließung und den Zugängen der Digital Humanities zum Information Retrieval … 199
Archival Information System: A Bridge Between Past, Present and Future … 213
Das Archiv in seiner Umwelt
Das „neue“ Archivdenken und die geisteswissenschaftlichen Grundlagen der Archivwissenschaft … 225
Externe Kommunikation und digitale Vermittlung – heraus aus der archivischen „Staubecke“?… 247
Was ist ein erfolgreiches Archiv? … 257
Autorinnen und Autoren … 269
Personen-, Sach- und Ortsregister … 273
Copyright’s Role in Preserving and Ensuring Access to Culture: The Way Forward
Macklem, L. (2019). Copyright’s Role in Preserving and Ensuring Access to Culture: The Way Forward. Digital Studies/le Champ Numérique, 9(1), 10. http://doi.org/10.16995/dscn.300
Copyright has traditionally been concerned with balancing economic incentives with creative opportunity and innovation. When purely economic interests are the primary or sole drivers in directing control over cultural works, culture itself is threatened. The danger to global culture is increased when a single culture is able to dominate both policy and regulation. What may be beneficial for a developed country may not be beneficial for a developing country, and in fact, what may be beneficial for a developed country may have disastrous effects on developing countries’ ability to access or exploit their own Intellectual Property. Canada’s experience in protecting its cultural heritage can be illustrative for other countries. Copyright has traditionally been supported with a strong commitment to fostering Canadian Culture through the Canadian Radio-television and Telecommunications Commission and Canadian content requirements. Access and nurturing culture must also be facilitated through the regulation of telecommunications, especially in an ever expanding global, digital environment. Canada’s 2019 review of the Copyright Act must take into account the changing global landscape to ensure that Canadian voices can still be heard.
via https://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=49636
On Hitler’s Last Desperate Plan to Destroy Paris / Jean Edward Smith. In: Literary Hub July 30, 2019
On August 23rd, the day after Dietrich von Choltitz dispatched Rolf Nordling to contact the Allies, Hitler sent a message to Field Marshal Walther Model and von Choltitz demanding that Paris be held at all costs, and that if it could not be held it should be turned into a field of ruins. Said Hitler:
The defense of Paris is of decisive military and political significance. Its loss would tear open the whole coastal front north of the Seine and deprive Germany of bases for very long-range warfare against England.
Historically, the loss of Paris always meant the loss of France. The Führer repeats his order that Paris has to be defended. . . . The strongest measures to quell insurrection inside the city must be taken. . . . The bridges across the Seine are to be prepared for demolition. Paris must not fall into enemy hands except as a field of ruins.
Von Choltitz was stunned by the message. And he was also ashamed. “Four days ago the factual order might have been considered. But the situation had changed. The enemy was moving rapidly toward Paris. He had captured the bridge at Melun. We had no troops available. The First [German] Army consisted of a few remaining troops and was no fighting force worth mentioning. I had no troops to confront tank divisions.” Von Choltitz believed the order had no military validity and despaired at the outright hatred it contained.
After reading it, he showed it to his second in command, Colonel Hans Jay, an old friend. They were standing on the balcony outside von Choltitz’s office in the Hotel Meurice on the Rue de Rivoli. As Jay recalled, “In front of us the Tuileries lay in sunshine. To our right was the Place de la Concorde and to our left the Louvre. The scene merely underlined the madness of the medieval command.” Von Choltitz put the order in his pocket and showed it to no one else.
Later that day he called another old friend, Lieutenant General Hans Speidel, the chief of staff at Field Marshal Model’s headquarters in Cambrai. Von Choltitz and Speidel were friends from the prewar army and the Russian front, and von Choltitz considered Speidel very efficient and humane. “Thank you for the beautiful order,” said von Choltitz.
“What order, General?”
“The Field of Ruins Order.” Von Choltitz then went on to tell Speidel what he had done. Three tons of dynamite in Notre-Dame, two tons in the Dome at Les Invalides, and one ton in the Chamber of Deputies. He said he was presently working to detonate the Arc de Triomphe to improve visibility. “Hopefully you agree, Speidel.”
“Yes, yes, General.”
“Yes, but you ordered it.”
“We did not order it. The Führer ordered it.”
“Excuse me,” von Choltitz replied. “You have passed on the order and you will be responsible to history. I’ll tell you what else I’ve ordered. The Madeleine and the Opera are taken together. And the Eiffel Tower. I’ll detonate it so its metal structure will lie in front of the destroyed bridges.”
Speidel finally realized that von Choltitz was not serious and that he was talking just to illustrate the craziness of the order. He replied, “Oh, General, we are thankful you are in Paris.” They remained on the phone together for several more minutes, but then silence prevailed. “We knew,” said von Choltitz later. “We are at home in similar intellectual realms. On the telephone one better not talk about orders you disagree with. Important that we do not discuss the factual content of the order. Speidel knew like myself that it all did not matter anymore and what was left was embarrassment and empty words.”
Von Choltitz learned later that Model’s headquarters had received the order from Hitler but did not pass it on. His staff had found it on the network and given it to him. Some Germans in France agreed with von Choltitz and Speidel that Paris should not become a field of ruins. The same afternoon that he spoke to Speidel, von Choltitz received a phone call from Generaloberst Otto Dessloch, the commander of Luftflotte 3, the German tactical air force in France.
“Herr General,” said Dessloch, “I have orders to discuss with you about the air attack on Paris.”
Von Choltitz was shocked. Was the Luftwaffe going to bomb Paris while it was still occupied? Von Choltitz answered carefully. “I completely agree, but I hope you will come during the day.”
“No, we cannot risk that,” said Dessloch.
“You mean you are going to ignite the city with your ninety bombers at night? How do you think to do that?”
“We have been ordered to discuss that with you. You are supposed to name the targets.”
“Can you guarantee that you will hit the targets that I name at night?” von Choltitz responded.
Dessloch said that they would hit areas of the city, but he could not guarantee they could hit precise targets.
“Yes, do this,” von Choltitz replied. “But one thing is clear. I’ll withdraw my troops. You cannot assume that I’ll allow myself to be burned together with my soldiers by you. You probably know I’ve been ordered to stay in Paris. You’ll be responsible for my leaving the city.”
There was a lengthy pause in the conversation. Then Dessloch replied, “Yes, that probably means it cannot be done.”
“I’m thinking that as well,” von Choltitz replied. Later he wrote that it was obvious that he and Dessloch agreed and “did not wish this senseless and barbaric bombardment of the city.” But with their phone conversation likely monitored by the Gestapo, they had to talk to each other “tongue in cheek” so that everything would seem to be in line with orders.
August 23rd and 24th were difficult days for von Choltitz. He was determined to preserve Paris, but had to do so in such a way that he would not be relieved of command. He was aided by Ambassador Otto Abetz, who called on him to say that he was leaving Paris. Von Choltitz and Abetz found themselves in agreement on how to handle Paris, and with the end in sight, Abetz asked, “General, how can I be of help?”
“Mr. Ambassador, how can you possibly help me?”
“General, I will send a cable to headquarters and to Ribbentrop in which I complain about your brutal behavior in Paris.”
Von Choltitz was overwhelmed. He and Abetz had met a number of times before, and he could not believe what Abetz was saying. He jumped up from his desk and put his hands on Abetz’s shoulders. “You really want to do this? Then you are one of us.”
“Yes,” Abetz replied. “That I will do.”
As von Choltitz noted later, the cable Abetz sent to Berlin “protected me from being recalled or eliminated in a way that was typical for the time.”
In Paris itself, the situation was tense. On the morning of the 23rd, a German armored unit not part of von Choltitz’s command was taking advantage of the truce and moving through the city to the east. As it reached the foot of the Champs-Élysées, near the Grand Palais, it was fired on by Paris police, with one soldier being killed. The Germans responded immediately. The Grand Palais was a major Paris landmark between the Seine and the Champs-Élysées. It was one of the largest buildings in Paris, and the site of major expositions since the Universal Exhibition of 1900. It also housed the police of the 8th Arrondissement in the basement.
The German column was determined to avenge the shooting. They launched two small unmanned “Goliath” tanks—four feet long, two feet wide, and one foot high, carrying 50 kilograms of explosives, essentially remote-controlled bombs—at the Grand Palais. When they exploded, the explosions were so great that buildings shook for blocks around and the sound of the explosions echoed across Paris. There was a Swedish circus under way at the Palais, and the lions, tigers, and horses bolted for freedom, as did a collection of prostitutes imprisoned in the Palais by the police.
With animals stampeding and the Germans shooting at will, the situation deteriorated quickly. At noon order was restored when 40 Paris policemen surrendered under a white flag. They were delivered to von Choltitz, who said he would treat them as prisoners of war. Firemen finally extinguished the blaze, but the Grand Palais was left as a shell, with its interior totally destroyed. The episode demonstrated German strength and served to put the Resistance on notice. ... [mehr] https://lithub.com/on-hitlers-last-desperate-plan-to-destroy-paris/
via http://www.urheberrecht.org/news/6242/
Im Streit über Entschädigungsforderungen an die Hohenzollern hat Georg Friedrich Prinz von Preußen die Weitergabe von Dokumenten aus den vertraulichen Verhandlungen mit dem Bund, Berlin und Brandenburg sowie Kultureinrichtungen kritisiert. In einem Interview der „Welt am Sonntag“ forderte das Oberhaupt des Hauses Hohenzollern Bund, Länder und Institutionen zugleich zur Aufklärung auf. Der Prinz versicherte zudem, öffentlich gezeigte Gegenstände in Museen seien durch eine Vereinbarung mit den Hohenzollern nicht gefährdet.
„Ich bin zuversichtlich, dass die Gegenseite das allein aufklärt“, sagte der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers zu den Indiskretionen. „Das erwarte ich allerdings auch, denn das entspricht Recht und Gesetz.“ Im Übrigen bedaure er in erster Linie nicht die Weitergabe von Dokumenten, sondern eine „selektive“ Weitergabe: „Tatsächlich hat das der Öffentlichkeit ein sehr eingeschränktes und schiefes Bild vermittelt.“
Zugleich verteidigte der Prinz von Preußen die rechtlichen Ansprüche seines Hauses auf Immobilien und Kunstwerke aus ehemaligem Familienbesitz. Sie bauten auf Anträgen seines Großvaters auf, die dieser nach der Wiedervereinigung gestellt habe. Dieses Verfahren führe er aufgrund des Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetzes von 1994 im Sinne der Familie weiter. Er sei sehr zuversichtlich, dass rasch eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden werde.
Eine Entscheidung durch Gerichte wäre „die Ultima Ratio, die aber weder von uns noch von der öffentlichen Hand gewollt ist, denn das würde sich über Jahre hinziehen und wäre mit hohen Kosten verbunden, die beide Seiten schrecken“, fügte der Prinz hinzu. Nachdem bei der Verhandlungsrunde am Mittwoch keine Einigung erzielt wurde, hatte Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) erklärt, nun würden die Gerichte entscheiden. Die Fortführung des bislang ruhenden Verfahrens wurde nach Ministeriumsangaben am Donnerstag beim Verwaltungsgericht Potsdam beantragt.
Was die Frage des Wohnrechts in Potsdamer Schlössern betrifft, so greife der Vertragsentwurf seiner Familie nur auf, „was die öffentliche Hand meiner Familie schon seit den 90er-Jahren wiederholt angeboten hat“, sagte Georg Friedrich Prinz von Preußen: „Mir ist aber wichtig, dass die Gespräche nicht an der Frage des Wohnsitzes scheitern.“
Beim geplanten Hohenzollernmuseum in Berlin sei die Initiative „von der öffentlichen Hand“ gekommen. „Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten hat bereits fertige Konzepte. Mir wurde eher vorgeworfen, ich würde bremsen“, sagte Georg Friedrich Prinz von Preußen: „Es kann keine Rede davon sein, dass meine Familie die Deutungshoheit über so ein Museum beansprucht. Das ist völliger Quatsch.“ Man sei aber bereit, dem Projekt „mit Rat und Tat“ zur Seite zu stehen.
Der frühere Chef der Berliner Senatskanzlei, André Schmitz (SPD), hatte am Samstag zur Mäßigung im Streit um die Entschädigungsforderungen aufgerufen. „Es ist leicht, Stimmung gegen den Adel zu machen“, sagte Schmitz den „Potsdamer Neuesten Nachrichten“. Die Materie sei aber hoch kompliziert. Es liege im Interesse der öffentlichen Hand, wenn es 30 Jahre nach der Wiedervereinigung endlich eine einvernehmliche Lösung in diesen Vermögensauseinandersetzungen gäbe. „Das wäre besser als Prozesse, die vielleicht Jahrzehnte dauern“, sagte Schmitz.
Es liege im Interesse der öffentlichen Hand, in der Sache einen Vergleich zu finden, besonders für Berlin. „Niemand kann prophezeien, wie Gerichte am Ende entscheiden werden. Es kann für die öffentliche Hand am Ende viel teurer werden, solche Beispiele hat es gegeben“, warnte Schmitz.
Darum fasziniert «Moby-Dick» bis heute / Christoph Egger. In: NZZ 28.07.2019
Mit «Moby-Dick» hat Herman Melville ein ebenso emblematisches wie revolutionäres Werk geschaffen. Naturgewalt prallt auf menschliche Hybris, eine packende Abenteuergeschichte wird mit Exkursen und Reflexionen durchschossen – und nicht zuletzt erhebt der Autor zum ersten Mal ein Tier zum literarischen Titelhelden.
1851 erschienen, war «Moby-Dick» vierzig Jahre später, beim Tod Herman Melvilles, wie sein Autor fast vergessen. Einzig in England hatten sich in kleinen Zirkeln stets Bewunderer dieser «Whaliad» erhalten, die nicht zuletzt dem Erfahrungshorizont Meer ganz neue Dimensionen erschlossen hat. Erst mit dem 100. Geburtstag setzte auch in seiner Heimat das «Revival» eines Autors ein, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts zu den Begründern einer genuin amerikanischen Literatur gehört hatte.
Nochmals hundert Jahre später ist Melville weltberühmt. Noch berühmter aber, lässt sich wohl sagen, ist «Moby-Dick». Beziehungsweise Moby Dick. Denn längst hat sich der Titelheld vom Libretto emanzipiert. Inzwischen wird mit seinem Namen weltweit Unfug getrieben, vom Gesundheitsprogramm für übergewichtige Kinder über Plattenlabel, Pizzeria-Ketten, Pornografie bis zur Geheimdienstoperation, und jahrzehntelang entging kaum ein Wal, der irgendwie mit Menschen in Berührung kam, dem Los, sogleich Moby Dick getauft zu werden.
Ein schlimmes Buch
Zweifellos aber hat diese Übernahme durch die Populärkultur ihre Rückwirkungen auf den Roman gehabt. Ein Ausdruck davon sind die «Moby-Dick»-Marathons – Lesungen, die inzwischen über elitäre Zirkel wie das New Bedford Whaling Museum, wo das Ritual vor einem Vierteljahrhundert ins Leben gerufen wurde, hinaus breitere Publikumsschichten erreicht haben. Nicht zuletzt gehört es mittlerweile für Prominenz aller Art zum guten Ton, selber eins der 135 zumeist kurzen Kapitel vorzutragen. Doch die rund fünfundzwanzigstündige Übung ist nicht ohne Risiko.
Zum einen sagte Melville selber unmittelbar nach Erscheinen des Romans, in einem Brief an den bewunderten Nathaniel Hawthorne – dem das Buch zugeeignet ist –, er habe ein böses, schlimmes, frevelhaftes Buch geschrieben: «I have written a wicked book». Zum andern ist die Lektüre alles andere als leicht. Wie eine Teilnehmerin vor ein paar Jahren dem «New Yorker» sagte, habe das Ganze auch «etwas Furchterregendes wegen der Sprache des Buchs, der Angst, auf Grund zu laufen bei einem Wort, das man noch nie vorgetragen hat». Zudem sässen hinten alle die Leute, die jedes Wort mitläsen, so dass man nichts auslassen könne. ... [mehr] https://www.nzz.ch/feuilleton/moby-dick-den-weissen-wal-fasst-auch-sein-schoepfer-nicht-ld.1495381
Bouvier-Kennedy wedding portrait. Toni Frissell, photographer, Sept 12, 1953. Toni Frisell Collection. Prints & Photographs Division
Jaqueline Bouvier Kennedy at the Taj Mahal, Agra, India, 1962. External The John F. Kennedy Presidential Library and Museum External
via https://www.loc.gov/item/today-in-history/july-28#jacqueline-bouvier-kennedy-onassis
73 Millionen wissenschaftliche Artikel umfasst eine neue Datenbank, die der Datenspezialist Carl Malamud in Indien aufbaut, berichtet die Wissenschaftszeitschrift Nature. Das Archiv, dessen Inhalte bis zum Jahr 1847 zurückreichen, speichert mehr als 500 Terabyte Daten. Unklar ist, wie die Sammlung - ohne Einwilligung der Verlage - genutzt werden darf. Daher kann man sie bislang nur vor Ort einsehen: eine Internetanbindung fehlt.
DER SPIEGEL Nr.31 / 27.07.2019. S.78
via https://www.loc.gov/item/today-in-history/july-27#gertrude-stein-dies
Bundesjustizministerium: Öffentliche Konsultation zur Umsetzung der EU-Vorgaben zum Urheberrecht
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) führt eine öffentliche Konsultation zur Umsetzung der EU-Richtlinien im Urheberrecht (EU) 2019/790 (DSM-Richtlinie) und (EU) 2019/789 (Online-SatCab-Richtlinie) durch. Die am 6. Juni 2019 in Kraft getretenen Richtlinien sind bis zum 7. Juni 2021 in nationales Recht umzusetzen.
Das BMJV bittet um Stellungnahmen, insbesondere um Kommentierung der Richtlinien und Vorschläge für konkrete Regelungstexte. Auf spezifische Fragestellungen wird dabei verzichtet. Die Stellungnahmen sollen nach den einzelnen Bestandteilen der Richtlinien gegliedert werden.
Meldung des BMJV vom 4. Juli 2019
Meldung bei Heise Online vom 17. Juli 2019
via http://www.urheberrecht.org/news/6239/
Streit um Schröder-Fenster der Marktkirche in Hannover
Das LG Hannover hat sich derzeit mit dem Streit über das von Altkanzler Gerhard Schröder finanzierte Kirchenfenster der Marktkirche in Hannover zu befassen. Dies berichtet »Spiegel Online«. Der Erbe des Architekten habe unter Berufung auf die Urheberrechte an der baulichen Gestaltung der Kirche gegen den Einbau des Fensters geklagt.
Der Kläger sei davon überzeugt, dass das geplante Glasfenster dem gotisch geprägten Innenraum der Marktkirche widerspreche, weil es keines der dortigen Stilmerkmale aufweise. Bereits vorgerichtlich hätten sich die Parteien über den Entwurf, die Anfertigung sowie einen eventuellen Einbau des Reformationsfensters ausgetauscht, seien aber zu keiner Einigung gekommen.
Meldung bei Spiegel Online vom 25. Juli 2019
via http://www.urheberrecht.org/news/6240/
Medienberichten zufolge hat der Plattformbetreiber der Lip-Sync-App »TikTok« in seiner Auseinandersetzung mit den Verwertungsgesellschaften GEMA, STIM und PRS for Music das britische Schiedsgericht für Urheberrechts- und Lizenzstreitigkeiten angerufen, um mit dessen Hilfe, für beide Seiten eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
»TikTok« ist eine App für die Lippensynchronisation von Musikvideos und kurzen Videosequenzen. Die Verwertungsgesellschaften GEMA, STIM und PRS for Music sowie die gemeinsame Lizenzierungsplattform ICE kritisieren, dass die von »TikTok« verwendeten Musikstücke nicht korrekt lizenziert seien und deren Urheber nicht entlohnt würden, so das Online-Magazin »backstagepro«.
Genaue Details zu der Auseinandersetzung sind nicht bekannt. Betroffene sind aufgerufen, sich bis zum 16. August mit dem Schiedsgericht in Verbindung zu setzen und weitere Hintergrundinformationen zu dieser Auseinandersetzung beizutragen.
Meldung bei backstagepro vom 25. Juli 2019
via http://www.urheberrecht.org/news/6241/
The Kyoto Costume Institute (KCI) is a fashion research organization that is home to a vast collection of both Western and Japanese clothing dating from the 2000s back to the 1600s, including numerous examples from haute couture designers such as Chanel and Balenciaga. Those who are unable to attend one of the institute's exhibitions in person would do well to visit their extensive digital archives. Organized chronologically and available in both Japanese and English, these archives enable visitors to browse centuries of sartorial history to their hearts' content. Upon arrival, readers will find a randomly generated selection of 12 items, which they can refresh via a button in the upper right, or they can choose a specific time period from the list on the left. Each item has a short yet detailed description, a beautiful photograph, and information about its date and place of origin as well as its materials. While some Japanese clothing is included in the KCI's collections, most of the pieces are from Western makers, a curatorial decision made by the institute's director and curator emeritus, Akiko Fukai, due to the absence of a research center in Japan that focused on Western fashion.
via https://scout.wisc.edu/archives/r51085/kyoto_costume_institute_digital_archives
https://fashionhistory.fitnyc.edu/
The Fashion History Timeline is an excellent resource for learning about how fashion, textiles, and other garments have evolved over time across the world. The timeline is a project of the Fashion Institute of Technology and began in 2015 as part of a class that created artwork analysis entries. New visitors to the site may want to begin on the About page, which provides some interesting insight into the history and mission of the timeline, which "aims to be an important contribution to public knowledge of the history of fashion and to serve as a constantly growing and evolving resource not only for students and faculty, but also for the wider world of those interested in fashion and dress history (from the Renaissance scholar to the simply curious)." Visitors can browse fashion by time period, ranging from prehistoric to modern day. The site also features essays that encompass artwork and garment analysis, for example. Readers may also want to look through a fashion history dictionary, read about designers, and peruse the timeline's blog. An extremely useful aspect of the site for those conducting research is the source database, which includes hundreds of digital surrogates of primary source material relating to fashion history.
via https://scout.wisc.edu/archives/r51083/fashion_history_timeline
https://www.dressedpodcast.com/
Have you ever wondered why we wear what we do, or why certain fashion trends remain popular over long periods of time while other fads fade away? These questions and more are explored in the podcast Dressed: The History of Fashion. Dressed, which is hosted by April Callahan and Cassidy Zachary, discusses fashion trends through a historical lens and often includes interviews with historians and fashion professionals about the subject. In honor of the 100th anniversary of the passing of the 19th amendment to the U.S. Constitution, one of the most recent shows is entitled, "Styling the American Suffragist," and includes an interview with fashion historian Raissa Bretana "about the relationship between fashion and the 20th century suffrage movement." Other recent topics covered in the show include the history of men's' facial hair, an interview with "Dress Detective" Amber Butchart, and the evolution of high heels (which were worn by men before women). Dressed episodes typically run about an hour in length. Listeners have the option to stream the show directly from the website or listen via your favorite podcast app.
via https://scout.wisc.edu/archives/r51081/dressed_the_history_of_fashion
Eingestellt von HoHi um 13:14 Keine Kommentare:
Wissenschaftsrat bescheinigt Bundesinstitut für Risikobewertung kompetente Forschung
Der Wissenschaftsrat attestiert dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zahlreiche Erfolge in der wissenschaftlichen Arbeit. In seinem Gutachten nennt er beispielsweise die Schwerpunktsetzung in der Forschung, den sehr guten Wissenstransfer sowie die gesteigerte Drittmittel-Einwerbung. Das Gremium hatte das BfR bereits 2015 bewertet und als eine der führenden Einrichtungen in der wissenschaftlichen Risikobewertung gewürdigt. Viele der damals gegebenen Empfehlungen seien aufgegriffen worden, so der Wissenschaftsrat in seiner aktuellen Stellungnahme (https://www.wissenschaftsrat.de/download/2019/7824-19.pdf).
via https://idw-online.de/de/news719872
Eingestellt von HoHi um 12:25 Keine Kommentare:
Im Streit um Entschädigungsforderungen der Hohenzollern will das Land Brandenburg nun ein Gerichtsverfahren gegen die Nachfahren des letzten deutschen Kaisers fortsetzen. Grund für die geplante Fortsetzung ist, dass Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und den Hohenzollern am 24.07.2019 vorerst erfolglos zu Ende gegangen waren. Die Positionen lägen noch weit auseinander, hieß es von Seiten des Bundes und der beteiligten Länder nach einer Gesprächsrunde.
Es sei deutlich gemacht worden, dass am sogenannten Wohnrecht eine für alle Seiten ausgewogene Gesamtlösung nicht scheitern werde, teilte Markus Hennig, Anwalt der Hohenzollern, auf Anfrage mit. Zu keinem Zeitpunkt sei es auch um die Deutungshoheit über die Auslegung der Geschichte gegangen. Künftig sollten auch Leihgaben des Prinzen an Museen und Ausstellungen kostenlos bleiben, betonte er. Bei dem bislang ruhenden Rechtsstreit geht es darum, ob den Hohenzollern eine Entschädigung rechtmäßig überhaupt zusteht. Das Verfahren sei 2014 gestartet und 2018 wegen wieder aufgenommener Vergleichsverhandlungen gestoppt worden. Nach Angaben von Hohenzollern-Anwalt Hennig stehen die nächsten Termine für Gespräche mit dem Bund und den beiden Ländern noch nicht fest. Detailverhandlungen sollen zeitnah erfolgen, hieß es.
Unterdessen hat der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers und Chef des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preußen, auch Berufung gegen eine Entscheidung des Landgerichts Koblenz eingelegt: Er hatte die über St. Goar am Rhein gelegene Burg Rheinfels als Familienbesitz wieder zurückgefordert, das Gericht hatte die Klage vergangenen Monat jedoch abgelehnt.
via https://www.buchreport.de/news/knv-uebernahme-durch-zeitfracht-ist-perfekt/

References: EuGH 
 EuGH 
 BGH 
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