Source: https://www.hausarbeiten.de/document/294873
Timestamp: 2019-12-11 02:44:04+00:00

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Regenbogenfamilien. Ansprüche an die Elternschaft | Hausarbeiten publizieren
Welche Ansprüche werden an Homosexuelle auf dem Weg zur Familie gestellt und wie kann die Soziale Arbeit sie hierbei unterstützen?
2.1. Definition von Familie
2.2. Formen der Familie
2.2.1. Regenbogenfamilien und Queer-Families
3. Möglichkeiten der Elternschaft
3.1. Biologisch/genetische Elternschaft: Zeugung und künstliche Befruchtung
3.2. Juristische und soziale Elternschaft: Adoption und Pflegschaft
3.2.1. Co- Elternschaft
4. Gesellschaftliche und politische Situation für homosexuelle Paare und Regenbogenfamilien
5. Psychologische und pädagogische Aspekte zu Kindern aus Regenbogenhaushalten
6. Handlungsmöglichkeiten und Ansätze für Fachkräfte der Sozialen Arbeit
In der jungen Generation homosexueller Menschen steht weniger im Fokus, auf sich aufmerksam zu machen und mehr gesellschaftliche Akzeptanz zu erlangen – sondern die bisher erreichten Ziele weiter auszubauen. Der Radius der Thematiken erweitert sich immer mehr. Der Trend geht immer mehr zu festen Partnerschaften, mit gemeinsamen Wohnungen, Haustieren und einem Alltag. Viele Schwule und Lesben hegen in diesem Zusammenhang auch den Wunsch nach Kindern, die sie mit ihrem/ihrer Partner/Partnerin gemeinsam aufziehen können. In der vorliegenden Hausarbeit zu dem Thema „Ansprüche an Elternschaft“, wird die konkrete Fragestellung behandelt, wie homosexuelle Menschen (Paare als auch Singles) ihrem Wunsch nachgehen können, Eltern zu werden und wie die Soziale Arbeit sie bei den Problemen, die damit verbunden sind unterstützen kann.
Um diese Thematik zu bearbeiten, befasst sich diese Hausarbeit zuerst mit allgemeinen Definitionen rund um das Thema „Familie und Elternschaft“ und zeigt dann den Vergleich zwischen den Möglichkeiten für homosexuelle und heterosexuelle Menschen, Kinder zu bekommen.
Darauf aufbauend, wird die gesellschaftliche und rechtliche Lage für Regenbogenfamilien mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem neuen Adoptionsrecht und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz erläutert, in Ansätzen befasst sich diese Arbeit dabei auch mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz. Um letztlich ein Resümee bilden zu können wird die interdisziplinäre Sicht der Pädagogik, Familiensoziologie als auch der Psychologie mit einbezogen um dann ein Fazit zu ziehen, in dem die Ansatzpunkte für Fachkräfte der Sozialen Arbeit beleuchtet und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Es gibt in der Wissenschaft mehrere Definitionen der „Familie“. Das statistische Bundesamt legt bei seinen Statistiken folgende Erklärung zu Grunde: „Die Familie im statistischen Sinn umfasst im Mikrozensus – abweichend von früher – alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, das heißt Ehepaar, nichteheliche (gemischtgeschlechtliche) und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften sowie alleinerziehende Mütter und Väter mit ledigen Kindern im Haushalt. Einbezogen sind in diesem Familienbegriff – neben leiblichen Kindern – auch Stief, Pflege- und Adoptivkinder ohne Altersbegrenzung. Damit besteht eine statistische Familie immer aus zwei Generationen (Zwei- Generationen-Regel): Aus Eltern bzw. Elternteilen und aus im Haushalt lebenden ledigen Kindern“ (zitiert nach: Marx 2011, S.6).
Neben dieser Definition beschreibt die Soziologin Rosemarie Nave-Herz in ihrem Buch „Familie heute“ in Anlehnung an den Soziologen Rene König (1946) zwei weitere Merkmale von Familien: „Differenzierung zweier Generationen“, dass „wechselseitig füreinander einstehen“ sowie die „biologisch soziale Doppelnatur“. In bestimmten Konstellationen wird der biologische Aspekt jedoch außer Kraft gesetzt (z.B. Pflegschaft). Trotzdem gewinnt in dieser Definition die Emotionalität einen wichtigen Stellenwert, der in einer Familie nicht außer Acht gelassen werden kann und soll (vgl. Marx 2011, S.7).
Um das Feld der Familienformen in dieser Arbeit einzugrenzen wird darauf verzichtet, die historischen Entwicklungen bis zur postmodernen Familie mit einzubeziehen, wenngleich diese für die Bedeutung der Familie unabdingbar sind. Im Jahr 2005 wuchsen in den alten Bundesländern 82% aller Kinder in einer „klassischen“ Familie, also Vater, Mutter und Kind auf. Dies stellt somit die am weitesten verbreitete Familienform dar. 14% der Kinder in Deutschland wuchsen 2004 bei alleinerziehenden Elternteilen auf, den sogenannten Ein-Kind-Familien. Eine weitere Form sind die Drei- bzw. Viergenerationenfamilien, in denen zu der Eltern- und Kindgeneration noch die Großelterngeneration zusammen lebt. Hier lebten 2002 ca. 110 Kinder (vgl. Ecarius/Köbel 2011, S382). Eine immer verstärkter auftretende Form sind die sogenannten Patchworkfamilien. Hier leben Männer und Frauen mit neuen Partnern und Kindern gemeinsam in einer Gemeinschaft. Die Frage des Sorgerechts ist hierbei abhängig davon, ob die Eltern verheiratet sind oder ob das Kind des Partners adoptiert wurde.
Im Jahr 2001 wuchsen schätzungsweise ca. 11.500 Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften, also in eingetragenen Lebenspartnerschaften1 oder in Partnerschaften ohne Eintragung. Die Verbindungen zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts und einem Kind wird in der LGBT- Community2 Regenbogenfamilie genannt, mittlerweile ist dieser Begriff auch im Duden zu finden (vgl. Ecarius/Köbel 2011, S. 382 und Gerlach 2010, S. 18). Eine genaue Zahl über die Regenbogenhaushalte in Deutschland kann nicht genannt werden, da es hierüber keine Statistiken gibt. Die Zahl der Kinder, die in eine schwul-lesbische Beziehung eingeboren werden ist verhältnismäßig gering, man kann seit erst ca. 10 Jahren von einem „Babyboom“ in der LGBT- Community sprechen. (vgl. Gerlach 2010, S.19) „Rein zahlenmäßig ist gleichgeschlechtliche Elternschaft in erster Linie lesbische Elternschaft“ (Kläser 2011, S.84). Timo-Andreas Kläser benennt in seinem Buch Regenbogenfamilien nach Laird auch ‚dual-orientation families‘ oder nach Fthenakis ‚planned lesbian mother families‘ und ‚the reinvated family‘, was nach Kläser auf die Offenheit in der Beziehungsgestaltung, welche weniger auf genetische Faktoren sondern eher auf soziale und emotionale verweist. Zudem differenziert er vier Typen der lesbisch-schwulen Elternschaft: 1. Alleinerziehende lesbische Mütter, 2. Alleinerziehende schwule Väter, 3. Lesbisches Paar mit mindestens einem Kind und 4. Schwules Paar mit mindestens einem Kind. Bei den letzten Beiden Fällen kann es sich auch um die bereits beschriebenen Patchworkfamilien handeln (vgl. Kläser 2011, S.84). Unter Queerfamily versteht man eine Viererkonstellation, in der ein lesbisches und ein schwules Paar gemeinsam Kinder haben und zusammen leben (vgl. Gerlach 2010, S.19).
Unter Elternschaft versteht man nach Nina Oelkers (Oelkers 2011, S.306) die Personen (Mütter und Väter) die, biologisch/genetisch, sozial und oder juristisch ein Kind gezeugt, oder Erziehung und Sorge für ein minderjähriges Kind innehaben. Im bürgerlichen Recht wird die juristische Elternschaft durch das „Sorgerecht“ und das „Kindeswohl“ definiert. Inhaber des Sorgerechts werden im BGB ab § 1626 definiert. Unter der genetischen Elternschaft versteht man Eltern, die mit Hilfe von Reproduktionsmedizin ihre Elternschaft erlangen und hier die biologische Elternschaft nicht immer nachvollziehbar ist, beispielsweise aufgrund von anonymen Samenspenden. Die soziale Elternschaft meint diejenigen, die die Rechte und Pflichten für ein Kind übernehmen, „also die langfristige Übernahme von Verantwortung, Zuwendung, Betreuung, Versorgung und Erziehung“ (Oelkers 2011, S. 306), dies können auch Stief,- Pflege,- und Adoptiveltern sein. Biologische Elternschaft setzt die Zeugung und Geburt von Kindern voraus. „Im Normalfall werden alle vier Segmente der Elternschaft zur gleichen Zeit durch mindestens eine Person (Vater oder Mutter) wahrgenommen.“ (Oelkers 2011, S.306) Durch die Wahrnehmung von unterschiedlichen Personen in unterschiedlichen Konstellationen können sich noch komplexere Familienstrukturen herausbilden als beschrieben.
Im biologischen Sinne bedeutet Elternschaft, die Zeugung durch Kopulation und Geburt eines Kindes durch ein gemischtgeschlechtliches Paar. Für homosexuelle Lebensgemeinschaften ist dies jedoch keine Möglichkeit, hier kann nur ein Elternteil eines Kindes biologisch benannt werden. Dies ist häufig in Familien der Fall, in denen ein Partner erst später seine Homosexualität wahr nahm und bereits in einer heterosexuellen Beziehung ein Kind zeugte welches dieser in die neue Partnerschaft mitnimmt. Eine Chance für lesbische Paare stellt die Reproduktionsmedizin dar, da dort durch künstliche Befruchtung der fehlende männliche Teil durch eine Samenspende ersetzt wird (vgl. Kläser 2011, S. 89). Die Bereitschaft deutscher Ärzte eine Insemination bei einem lesbischen Paar durchzuführen ist schwindend gering, da dieser Eingriff „laut Gesetz auf Sterilisationsbehandlungen beschränkt wird und heterologe Insemination3, also die Befruchtung durch einen Dritten, legal nur bei verheirateten Paaren mit Kinderwunsch durchgeführt werden darf.“ (Kläser 2011, S.99). Diese Möglichkeit bleibt lesbischen Paaren in Europa derzeit nur in den Niederlanden, Island, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Spanien und Großbritannien. Was mit enormen Kosten für Fahrt, Unterkunft, Bezahlung der Samenbank verbunden ist und somit eine große Herausforderung darstellt. (vgl. Kläser 2011, S.99 und Rupp 2009, S.36-38). Erlaubt hingegen ist eine künstliche Befruchtung durch einen privaten Spender im privaten Umfeld, die dadurch entstehenden juristischen Ansprüche müssen im Vorhinein geklärt werden (vgl. Gerlach 2010, S.54). Schwule Männer haben nach ihrem Coming-Out weniger Möglichkeiten, biologisch Vater zu werden. Eine sehr teure Option stellt die Leihmutterschaft dar, bei der eine fremde Frau das Kind für den schwulen Mann austrägt. Die Möglichkeiten reichen hierbei von einer Eizelle einer fremden Frau bis hin zu der Eizelle der Schwester von einem der Männer. Hierbei entstehen oft Konflikte, da die Leihmutter sich während der Schwangerschaft an das Kind bindet. In den USA sind hierfür spezielle Agenturen entstanden, die Leihmütter und schwule Väter miteinander in Kontakt bringen (vgl. Gerlach 2010, S. 56 und Katzorke 2010, S.103)
Gleichgeschlechtliche Paare, als auch Paare, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkung nicht in der Lage sind, Kinder zu zeugen haben die Möglichkeit auf Übernahme einer juristischen und sozialen Elternschaft4. Paare als auch Einzelpersonen können per Adoption nach §§ 1741 -1766 BGB ein minderjähriges Kind annehmen „damit gemeint ist die rechtlich wirksame, dauerhafte und in der Regel irreversible Integration eines „fremden“ Kindes in eine Familie mit allen damit verbundenen Rechten und Pflichten“ (Ristau-Grzebelko 2011 S. 10)
Ebenso können homo,- als auch heterosexuelle Paare und Einzelpersonen seit Mitte der 1980er Jahre Kinder in „Pflege nehmen“ und somit zu deren sozialer und teilweise juristischer Eltern werden (vgl. Kläser 2011, S. 85). Hierbei ist eine Form der Hilfen zu Erziehung nach dem SGB VIII gemeint. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist der § 27 i. V. m. §33 SGB VIII. Diese Form der Hilfe wird Kindern und Jugendlichen geboten, deren Kindeswohl in ihrer Ursprungsfamilie auf kurze Zeit oder auf Dauer nicht gewährleistet werden kann. Hierbei liegt das Sorgerecht weiter bei den bisherigen Eltern, es sei denn dies wurde durch das Familiengericht entzogen vgl. § 1666 BGB, dass Sorgerecht wird dann dem Jugendamt oder einem Amtsvormund übertragen. Das folgende Kapitel bezieht sich zum Teil auf Informationen eines Interviews mit einer Fachkraft des Jugendamtes, die mit Literatur aufbereitet wurden.
Die Vollzeitpflege gemäß § 33 SGB VIII ist eine Hilfe zur Erziehung, die wie bereits geschildert dann zum Tragen kommt, wenn das Wohl des Kindes in der Herkunftsfamilie nicht mehr gewährleistet werden kann. Als Pflegepersonen können sowohl alleinstehende als auch Paare in Frage kommen, die in der Lage sind, den erzieherischen Bedarf des Kindes abzudecken (vgl. Ristau-Grzebelko 2011 S. 15). Hierbei unterscheidet man zwischen der Kurzzeitpflege, Übergangspflege, Dauerpflege und der Adoptionspflege, deren Form gesondert im BGB § 1744 geregelt ist und zur Eingewöhnung in eine Adoptionsfamilie dient.
Um ein Kind in Pflege nehmen zu können, müssen die „Pflegeeltern“ beim zuständigen Jugendamt einen entsprechend Antrag stellen, hierbei werden unter anderem die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Lebenssituationen geprüft. Ebenso müssen diese an diversen Kursen teilnehmen. Kommt es dann zu der Pflegschaft, wird diese durch das Jugendamt, genauer dem Pflegekinderdienst (PKD) betreut und die Ziele in einem Hilfeplan gemäß § 36 SGB VIII festgeschrieben. Die Jugendämter werben mittlerweile gezielt für Pflegschaften durch Homosexuelle, da diese oftmals einen großen Kinderwunsch haben und ihn auf biologischem Weg nicht erfüllen können, was zu einer besonderen Anstrengung dieser führt (vgl. Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung 2009, S.11). Dies ist vielen Homosexuellen in dieser Form nicht bekannt. Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes sagte dazu: „Der PKD würde es sehr begrüßen auch homosexuelle Paare zu den Pflegeelternbewerben zählen zu können, da hierdurch eine höhere Bandbreite an Familienkonstellationen und Möglichkeiten für eine passende Vermittlung der Kinder entsteht. Besonders im Hinblick auf erlebte Gewalt- und/oder Missbrauchserfahrungen für eine Frau kann eine Unterbringung bei zwei Männern durchaus positiver für das Kind sein um nicht retraumatisiert zu werden. Ebenso schwinden bei zwei Männern als Pflegeeltern die Konkurrenzgedanken der Herkunftsmutter und manche kann sich so besser auf die Hilfe einlassen, da sie sich nicht im Vergleich mit einer anderen Mutter steht.“ (Anhang 1, S.2)
Das Sorgerecht obliegt während der Pflegschaft meist weiterhin den leiblichen Eltern. Diese sind befugt, wesentliche Entscheidungen wie z.B. den Kindergartenplatz zu bestimmen/ mitzubestimmen. Das Jugendamt hat in der Regel keine elterliche Verantwortung. Die Pflegeeltern haben die sogenannte „Alltags- und Notfallsorge“, d.h. sie können in alltäglichen Entscheidungen bestimmten, das Vermögen bzw. Vermögensansprüche gegenüber Dritten verwalten und bei Gefahr in Verzug die nötigen Schritte einleiten (vgl. DIJuF e.V. 2011 S. 28). Auf Dauer binden sich die meisten Kinder, besonders im Kleinkindalter an ihre Pflegeeltern und nehmen somit die soziale Elternschaft ein, was eine Rückführung in die Herkunftsfamilie oftmals erschwert.5
1 Die Eintragung der Lebenspartnerschaft ist erst seit dem 01.August.2001 erlaubt. Im Juni 2013 erfolgte dann die völlige Gleichstellung gegenüber der Ehe durch das Bundesverfassungsgericht (vgl. Gerlach 2010, S. 56)
2 Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender (Gerlach 2010, S. 18)
3 Das Einführen von Sperma in die Vagina in der Zeit des Eisprunges (vgl. Gerlach 2010, S. 46)
4 Auch in heterosexuellen Beziehungen müssen biologische Väter laut § 1594 ff. BGB die Vaterschaft eines Kindes anerkennen um auch juristische Eltern zu sein, wenn sie zum Zeitpunkt der Geburt nicht mit der Mutter verheiratet waren.
5 Falls diese gewünscht ist, wird sie in der Hilfeplanung gemäß § 36 SGB VIII vermerkt.
O3: Familie - eine multidisziplinäre Einführung in die Human - und Gesellschaftswissenschafen
Steffen Baer (Autor)
V294873
9783656927556
9783656927563
Regenbogenfamilie Homosexualität Kinderwunsch Eltern Familie schwul
Steffen Baer (Autor), 2014, Regenbogenfamilien. Ansprüche an die Elternschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/294873
Ein-Eltern-Familien in Rita Marx' "Familien und Familienle...
Regenbogenfamilien. Sind Schwule oder Lesben schlechtere Eltern?

References: § 1626
 § 27
 §33
 § 1666
 § 33
 § 1744
 § 36
 § 1594
 § 36