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Timestamp: 2018-11-21 08:40:51+00:00

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Regelwerk 21.11.2018 08:40 (UTC)
1. Laboer Croquet Club 1808 Spielordnung
1.1 Es wird streng nach den Crocket - Regeln der LCC Spielordnung vom 09. September 2007 gespielt.
1.2 Schiedsrichter ist der letzte Ausrichtere. Nimmt dieser nicht nicht an einem aktuellen Spiel teil, entscheidet der 1. Spieler Obmann oder der Schlichter.
1.3 Es wird scharf gespielt. Falsches Schlagen, Mißachten der Reihenfolge oder sonstige Regelverstöße nach den §§ 2,3,4 führen zur sofortigen Rückversetzung der betreffenden Kugel(n) in die Position vor dem Regelverstoß. Das vorsatzlose Vergehen zieht einen Strafschlag, bedeutend einmaliges Aussetzen beim nächsten Zug, nach sich. Absichtliches Foulspiel oder Betrugsversuch jeglicher Art wird mit sofortiger Disqualifikation vom Spiel geahndet. Die Spielkugel wird aus dem Parcours genommen oder vom Schiedsrichter als tot erklärt, wobei sie in die Vor-Straf-Position als passiver Gegenstand gebracht wird.
§ 2 Spielablauf
2.1 Zu Spielbeginn steckt der Ausrichter den Parcours oder bestimmt dazu den von ihm beauftragten Mitspieler. Der Parcours besteht aus dem Startholz, den in der Anzahl zu wählenden Toren und dem Zielholz. Die Torreihenfolge und die jeweilige Tordurchspielrichtung wird bei der Platzbegehung festgelegt.
2.2 Der Parcours soll den spielerischen Ansprüchen des LCC genügen und die Spieldauer für eine Runde mindestens 45 Minuten betragen. Die Anzahl der Tore eines Parcours darf 5 (fünf) nicht unterschreiten.
2.3 Der Ausrichter stellt die einheitlichen Spielkugeln, von denen jeder Spieler zu Turnierbeginn eine durch Auslosung auswählt. Der Spieler hat den Schläger selbst zu erbringen.
2.4 Gespielt wird in Runden mit jeweils einem Schlag pro Spieler. Jeder Spieler schlägt, wenn er nach der in festgelegten Reihenfolge am Zug ist. Ein Zug beginnt nach Stillstand der Kugel des Vordermannes und endet bei sicherer Ruhelage der eigenen.
2.5 Die Partie wird vom Startholz eröffnet in der Abfolge, wie sie farblich auf dem Start- bzw. Zielstick angegeben ist. Innerhalb der selben Farbe wird in der Reihenfolge von der hellen zur dunklen Kugel gespielt.
2.6 Ist der Erstschlag erfolgt, muss die Kugel, sofern sie in die Wertung kommen soll, die Tore in der vorher festgelegten Reihenfolge und Richtung (siehe §2.1) bis zum Anschlag beim Zielholz durchlaufen. Sie ist unmittelbar nach dem Ziel-Anschlag vom Parcours zu entfernen. Prinzipiell ist der Weg einer Kugel frei wählbar.
2.7 Ist eine Kugel nicht spielbar (Bedarf der Zustimmung der Schiedsrichter), darf sie auf Kosten eines Strafschlages an die Stelle zurückgelegt werden, wo sie das bespielbare Feld verlassen hat. Das Zurücklegen erfolgt zum Zeitpunkt des regulären Schlags und ersetzt diesen.
2.8 Eine Kugel, die nach dem Ausrollen 10 Sekunden an einer Stelle verharrt, ruht. Bewegt sich die Kugel danach aus einem nicht dem aktiven Spiel zuzurechnenden Grund, wird sie zurückgelegt.
2.9 Wird eine Kugel nach dem Schlag durch eine andere Person in ihrem Lauf verändert, so wird der Schlag wiederholt und ggf. andere betroffene Kugeln zurückgelegt. Die ausschlaggebende Person muss eine Runde aussetzen.
2.10 Beim Schlagen der Kugel darf der Spieler seinen Fuß (Schuh) nicht mit der Kugel in Berührung bringen. Berührt die Kugel den Fuß des Spielers wird die Kugel zurückgelegt und der Schlag gilt als ausgeführt.
2.11 Ein Tor ist genau dann durchspielt, wenn der Mittelpunkt einer Kugel die zum Boden unter dem Tor senkrechte Fläche, welche die Verbindungsgerade durch die Einsteckpunkte des Tores beinhaltet, im Torinneren überquert hat, wobei Tor-Reihenfolge und -durchspielrichtung nach eingehalten worden sind. Springt das Tor hierbei aus der Verankerung, zählt die ursprüngliche Position. Der Spieler, der mit seiner Kugel ein Tor durchspielt hat, ist unmittelbar noch einmal am Zug.
2.12 Sieger (und gleichsam Erster) ist der Spieler, dessen Kugel gemäß als erste das Zielholz berührt hat. Der Sieger bekommt einen Punkt on Top. Die nächsten erhalten je nach Anschlag die Platzierung mit fortlaufender Zahl anhand der Teilnehmer eines Spiels. Sind also 12 Spieler dabei erhält der erste 13 Pkt., der zweite 11 Pkt. usw.
§ 3 Schlag & Schläger
3.1 Ein Schläger besteht aus Schlägerfuß und -stange, die in Größe und Gewicht den anerkannten Croquet Regeln entsprechen müssen. Der Fuß muss ein Längsformat aufweisen und deutlich eine Quer- und zwei Stirnseiten erkennen lassen. Der Schläger ist fest montiert und in seinen Ausmaßen nicht variabel. Die Treffflächen bestehen aus Holz.
3.2 Ein Spieler benutzt ein und denselben Schläger pro Spiel. Ein Schlägerwechsel ist nur dann erlaubt, falls der aktuelle Schläger nach einem unabsichtlich herbei-geführten Defekt unspielbar geworden ist. Der Ersatzschläger hat dem Originalschläger zu entsprechen. Reparaturen am Schläger während des Spiels sind erlaubt.
3.3 Eine Kugel darf nur mit dem Schläger gespielt werden. Die Spielkugel muss aus dem Schwung geschlagen werden, ein Schieben, Löffeln, Billardstoß oder Führen ist verboten und führt zum Aussetzen.
3.4 Der Schläger darf in beliebiger Weise an der Schlägerstange gegriffen werden. Als gültige Trefffläche zählen die beiden Stirnseiten des Schlägerfußes, die Querseite und die Spitze der Schlägerstange.
3.5 Ein Schlag darf nur gegen die eigene Kugel erfolgen. Eine Berührung des Schlägers mit einer fremden Kugel ist ein Fehlschlag. Erlaubt ist das Touchieren einer Kugel und eines Tores mit dem Schläger, soweit dieses nicht beschädigt oder aus der Verankerung gerissen wird (gleiches gilt für Start- und Zielholz).
3.6 Ein ausgerissenes Tor wird sofort am ursprünglichen Ort reinstalliert. Ein schiefes Tor kann nach Wunsch des am Zug befindlichen Spielers, welcher das betreffende Tor als sein nächstes anspielt, in die Anfangsstellung zurückgebracht werden.
3.7 Ein Schlag gilt als durchgeführt, wenn die gültige Trefffläche (§ 3.4) des Schlägers die Kugel berührt.
§ 4 Crockade findet zur Zeit keine Anwendung
§ 5 Turniermodus findet zur Zeit keine Anwendung
§ 6 Spielkleidung Bei jedem Spiel ist das Vereinstrikot zu tragen. Dabei ist die Farbe selbst wählbar. Bei Nichteinhaltung wird eine Strafe von € 3,00 fällig.
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References: § 2
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§ 6