Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/194615
Timestamp: 2019-11-15 15:46:46+00:00

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Ergebnis: Erweiterungs- und Ersatzneubau für die Gr...competitionline
Diashow © ReimarHerbst.Architekten BDA
(ID 3-194615)
mo Architekten Ingenieure, Düsseldorf (DE), Hamburg (DE)
THALER LATSCH und Partner ARCHITEKTEN, München (DE)
Baukosten 7.100.000	EUR	inkl. USt.
Preisrichter	 Prof. Thomas Bieling, Dagmar Grote [Vorsitz], Andreas Kellner, Prof. Roger Riewe, Jan Schneck, Prof. Jörn Walter	, Andrea Störmer, Olivia Wranik-Dirnagl, Inken Schwanholz, Carl Schwarz, Thomas Domres, Ekkehart Wersich
Kammer Hamburgische Architektenkammer (Reg.-Nr.: NO_05_15_HRW)
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 01.01.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9,1 Mio. m² und die Hauptnutzungsfläche etwa 3,1 Mio. m².
In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung eines Wettbewerbs für einen Erweiterungsund Ersatzneubau für die Grundschule St. Nikolai am Standort Robert-Koch-Straße 15 in Hamburg-Eppendorf beauftragt.
Die Grundschule St. Nikolai wurde in den Jahren 1955/56 und 1959/61 als Sonderschule gegründet. Sie gehörte zu einem umfassenden Schulbauprogramm Hamburgs, das in den fünfziger und sechziger Jahren nach Ideen des neuen Ersten Baudirektors Paul Seitz verwirklicht wurde. Als Architekt war Gerhart Laage tätig.
Die staatliche Grundschule St. Nikolai ist eine vollgebundene Ganztagsgrundschule. Sie zeichnet sich durch die drei Schwerpunkte „Gebundener Ganztag“, „Inklusion“ und „Zusammenarbeit mit der Hauptkirche St. Nikolai“, der Namensgeberin der Schule, aus.
Der Unterricht findet vormittags und nachmittags für alle Schülerinnen und Schüler von 8.00 – 16.00 Uhr statt.
Das Unterrichtsangebot wird – in Zusammenarbeit mit dem christlichen Träger im Sinne eines wertschätzenden Menschenbildes – auch außerhalb der Unterrichtszeiten sowie durch Projekttage, Gottesdienste, Andachten und Ein- und Ausschulfeiern sinnvoll ergänzt. Die Schule ist jedoch nicht konfessionell gebunden – die Teilnahme an den kirchlichen Veranstaltungen ist freiwillig.
Im Rahmen des Schulschwerpunkts Inklusion werden an der Grundschule auch Kinder mit körperlichmotorischen, emotional-sozialen und geistigen Beeinträchtigungen sowie mit Beeinträchtigungen im Bereich Sehen und Hören inklusiv in den Klassenverbänden bzw. in den jeweiligen Jahrgangsstufen von multiprofessionellen Lehrer- und Betreuerteams beschult. Für alle Schüler werden darüber hinaus individualisierte Lernpläne, Lernbüros und klassenübergreifende, reformpädagogisch orientierte Lernformen angeboten.
Die Grundschule St. Nikolai soll zukünftig vierzügig organisiert werden. Insgesamt sollen hier etwa 440 Schülerinnen und Schüler unterrichtet und betreut werden. Die Entwicklung der Schülerzahlen macht den bedarfsgerechten Ausbau des Schulstandorts erforderlich.
Hierzu sind die vorhandenen Flächen um Flächen für den Ganztagsbetrieb, Flächen für den Allgemeinen Unterricht, Verwaltung und Gemeinschaftsflächen sowie um eine Sporthalle und eine Gymnastikhalle zu erweitern. Die bestehende Gymnastikhalle soll im Zuge der Vorbereitungen für den Erweiterungs- und Ersatzneubau abgebrochen werden.
Insgesamt sollen mit dem Erweiterungs- und Ersatzneubau 2.885 m² Nettogrundfläche (NGF nach DIN 277) auf dem Schulgelände realisiert werden. Die Sanierung des denkmalgeschützten Bestandes ist unmittelbar im Anschluss an die Erweiterung vorgesehen und nicht Teil der in diesem Verfahren zu vergebenden Leistungen.
Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Dabei ist die Planung auf den Erhalt der qualitätsvollen Freiflächen mit schützenswerten Baumbestand abzustimmen. Die Zugänglichkeit zu den vorhandenen Schulbauten muss während der Bauzeit gewährleistet bleiben. Die Fertigstellung und Übergabe an den Nutzer ist für das 2. Quartal 2018 vorgesehen.
Das vorläufige Gesamtinvestitionsvolumen für die Maßnahme beträgt ca. 7.100.000 Euro brutto für die Kostengruppen 200 – 700 gem. DIN 276.
Von dem Büro BIWERMAU Architekten BDA wurde im Vorfeld des Verfahrens eine Machbarkeitsstudie „Sanierung und Zubau Grundschule St. Nikolai“ erstellt. Die Machbarkeitsstudie wird allen Verfahrensteilnehmern mit dem Versand der Wettbewerbsunterlagen zur Verfügung gestellt. Die Verfasser der Machbarkeitsstudie sind nicht von dem Verfahren ausgeschlossen.
Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg in der Fassung vom 13. Juli 2015 (RPW der FHH 2015) als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 12 Teilnehmern und mit nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben gem. § 1 (4) RPW der FHH 2015 bis zur Entscheidung des Preisgerichts anonym.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO_05_15_HRW mit Datum vom 18.03.2015 vergeben.
Downloads w-001-2015-wettbewerb-robert-koch-strasse-gem-rpw-2015-der-fhh.pdf
Projektadresse Robert-Koch-Straße 15
Erweiterungs- und Ersatzneubau für die Grundschule St. Nikolai am Standort Robert-Koch-Straße 15, Hamburg – Objektplanung.
In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung eines Wettbewerbs für einen Erweiterungs- und Ersatzneubau für die Grundschule St. Nikolai am Standort Robert-Koch-Straße 15 in Hamburg-Eppendorf beauftragt.
Der Unterricht findet vormittags und nachmittags für alle Schülerinnen und Schüler von 8:00-16:00 Uhr statt. Das Unterrichtsangebot wird – in Zusammenarbeit mit dem christlichen Träger im Sinne eines wertschätzenden Menschenbildes – auch außerhalb der Unterrichtszeiten sowie durch Projekttage, Gottesdienste, Andachten und Ein- und Ausschulfeiern sinnvoll ergänzt. Die Schule ist jedoch nicht konfessionell gebunden – die Teilnahme an den kirchlichen Veranstaltungen ist freiwillig.
Im Rahmen des Schulschwerpunkts Inklusion werden an der Grundschule auch Kinder mit körperlich-motorischen, emotional-sozialen und geistigen Beeinträchtigungen sowie mit Beeinträchtigungen im Bereich Sehen und Hören inklusiv in den Klassenverbänden bzw. in den jeweiligen Jahrgangsstufen von multiprofessionellen Lehrer- und Betreuerteams beschult. Für alle Schüler werden darüber hinaus individualisierte Lernpläne, Lernbüros und klassenübergreifende, reformpädagogisch orientierte Lernformen angeboten.
Die Grundschule St. Nikolai soll zukünftig vierzügig organisiert werden. Insgesamt sollen hier etwa 440 Schülerinnen und Schüler unterrichtet und betreut werden.
Die Entwicklung der Schülerzahlen macht den bedarfsgerechten Ausbau des Schulstandorts erforderlich. Hierzu sind die vorhandenen Flächen um Flächen für den Ganztagsbetrieb, Flächen für den Allgemeinen Unterricht, Verwaltung und Gemeinschaftsflächen sowie um eine Sporthalle und eine Gymnastikhalle zu erweitern. Die bestehende Gymnastikhalle soll im Zuge der Vorbereitungen für den Erweiterungs- und Ersatzneubau abgebrochen werden.
Insgesamt sollen mit dem Erweiterungs- und Ersatzneubau 2.885 m2 Nettogrundfläche (NGF nach DIN 277) auf dem Schulgelände realisiert werden. Die Sanierung des denkmalgeschützten Bestandes ist unmittelbar im Anschluss an die Erweiterung vorgesehen und nicht Teil der in diesem Verfahren zu vergebenden Leistungen.
Das vorläufige Gesamtinvestitionsvolumen für die Maßnahme beträgt ca. 7 100 000 EUR brutto für die Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276.
Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg in der Fassung vom 13.7.2015 (RPW der FHH 2015) als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 12 Teilnehmern und mit nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben gem. § 1 (4) RPW der FHH 2015 bis zur Entscheidung des Preisgerichts anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO_05_15_HRW mit Datum vom 18.3.2015 vergeben.
In dem vorgeschalteten, offenen Bewerbungsverfahren sollen insgesamt 12 Büros/Arbeitsgemeinschaften für die Teilnahme an dem Wettbewerb ausgewählt werden. 8 der 12 Teilnehmer sollen aus der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ ausgewählt werden. Jeweils 2 Teilnehmer soll mittels Losverfahren aus den Kategorien „Junges Büro“ und „Kleines Büro“ ausgewählt werden.
Die Bewerber der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ müssen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre einen Jahresumsatz von mindestens 400 000 EUR (netto) sowie eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mindestens 4 Ingenieuren/-innen für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI vorweisen. Darüber hinaus müssen die Bewerber dieser Kategorie ihre aufgabenbezogene Bauerfahrung anhand von 2 einzureichenden Referenzprojekten nachweisen.
Zur Kategorie „Junges Büro“ zählen Bewerber, deren Ersteintrag in die Architektenliste einer Architektenkammer nach dem 1.1.2010 erfolgte. Der Nachweis ist für alle Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser einzureichen (Anlage 4A, Kopie der Kammerurkunde).
Zur Kategorie „Kleines Büro“ zählen Bewerber, die im Durchschnitt der letzten 3 Jahre maximal 3 fachlich geeignete, festangestellte Ingenieure/-innen inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer, etc. für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI nachweisen (Anlage 5A).
Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen (Formblatt) zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den darin geforderten Anlagen bis zum 22.4.2015 um 14:00 Uhr bei der unter Punkt I.1) genannten Stelle einzureichen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
— Anlage 1A: aktueller Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in Kopie);
Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ist ein Versicherungsschutz mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) nachzuweisen. Es ist darüber hinaus der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssummen beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
— Anlage 2C: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (Vordruck). Der durchschnittliche Jahresumsatz muss in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013) mindestens 400 000 EUR (netto) erreichen.
— Anlage 2D: Erklärung über die Anzahl der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren (Vordruck). Für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI sind im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014) mindestens 4 Ingenieure/-innen nachzuweisen.
Präsentation von zwei vergleichbaren Referenzprojekten im Bewerbungsbogen und als Anlage auf max. einer DIN A3 Seite pro Projekt unter Angabe der Projektbezeichnung, der Projektbeschreibung (Funktion/Nutzung), der Baukosten (KG 300 + 400) und der Fläche, des Leistungsumfangs gem. HOAI und des Leistungszeitraums, der maßgeblich beteiligten Mitarbeiter/des Projektleiters und des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer. Das Projekt muss innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2007), mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
— Anlagen 4 und 4A: Nachweis aller Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser über den Ersteintrag in die Architektenliste einer Architektenkammer nach dem 1.1.2010 (Vordruck und in Kopie).
— Anlagen 5 und 5A: Erklärung über die Anzahl der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. in den letzten 3 Jahren (Vordruck und Erklärung des Steuerberaters; sofern der Bewerber keinen Steuerberater beauftragt hat, gilt Anlage 5 als verbindliche Eigenerklärung). Für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI sind im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014) maximal 3 Ingenieure/-innen inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. zu beschäftigen.
Im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft sind für alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft in Summe maximal 3 Ingenieure/-innen für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014) nachzuweisen.
Rückfragen von Bewerbern werden nebst Beantwortung in anonymisierter Form auf der folgenden Homepage veröffentlicht: http://www.hamburg.de/fb/sbh-ausschreibungen/Auswahlder Bewerber der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bau-Erfahrung“
Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, 8 Bewerber aus, die er zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt.
Die Auswahl der Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. § 34 HOAI eingereichten 2 Referenzprojekte in einer ersten Stufe jeweils in den Kriterien „vergleichbare Bauaufgabe“ (0-3 Punkte), „vergleichbare Größe“ (1-3 punkte) und „vergleichbarer Leistungsbereich“ (1-3 punkte). In der ersten Stufe können mit den Referenzen insgesamt maximal 18 Punkte erreicht werden. Alle Bewerbungen, die mit den eingereichten Referenzen in der ersten Stufe eine Mindestpunktzahl von 12 Punkten erreichen, werden in einer zweiten Stufe begutachtet. Für den Fall des Nichterreichens der ausgeschriebenen 8 Teilnehmerplätze für Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung werden auch die Bewerber mit der nächstniedrigeren Punktzahl in der zweiten Stufe begutachtet.
In der zweiten Stufe wählt der Auftraggeber, unabhängig von der in der ersten Stufe erreichten Punktzahl, diejenigen Bewerber aus, die er zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Die Auswahl erfolgt jeweils in den Kriterien „Städtebauliche Qualität“ (0-2 Punkte) und „Architektonische Qualität“ (0-2 Punkte). In der zweiten Stufe können mit den Referenzen insgesamt maximal 8 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3 des Auswahlbogens. Nicht dargestellte Kriterien können nicht bewertet werden.
SBH W 001/2015
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 21.4.2015 - 14:00
Tag: 22.4.2015 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt 55 000 EUR (netto) zur Verfügung. Von der Gesamtsumme sollen 31 000 EUR (netto) für Preise zur Verfügung gestellt werden. Es sollen drei Preise vergeben werden.
1. Preis: 15 500 EUR;
2. Preis: 9 300 EUR;
3. Preis: 6 200 EUR.
Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssummen in Form eines Bearbeitungshonorars auszuschütten und zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.5.2)).
Die gemäß RPW der FHH 2015 ermittelte Wettbewerbssumme von 55 000 EUR (netto) wird anteilig als Bearbeitungssumme (24 000 EUR (netto)) zu gleichen Teilen an die Teilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell ausgezahlt (bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit).
Die im Auswahlverfahren ermittelten Bewerber, die zu dem weiteren Verfahren zugelassen sind, erhalten die Wettbewerbsunterlagen nach ihrer Teilnahmebestätigung unaufgefordert zugesandt. Der Wettbewerb wird gemäß RPW der FHH 2015 durchgeführt.
Es handelt sich um einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gem. § 6 (2) RPW der FHH 2015.
Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW der FHH 2015 einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß § 34 HOAI beauftragen, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Die Beauftragung erfolgt gemäß Stufenvertrag nach VV Bau der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Beauftragung erfolgt als optionale Bestimmung der Auftraggeberin ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen.,
Sofern das Preisgericht einen Teilnehmer aus den Kategorien „Junges Büro“ oder “Kleines Büro“ zur weiteren Bearbeitung empfiehlt, behält sich die Ausloberin vor, für die Realisierung die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen bzw. leistungsstarken Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl dieses Büros ist die Zustimmung der Ausloberin erforderlich.
2. Fachlicher Wert 10 %;
Alle mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 8 (3) RPW der FHH 2015 Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erhalten.
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist ein Gesamtinvestitionsvolumen von 7 100 000 EUR brutto für die Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276 haushaltsmäßig anerkannt. SBH | Schulbau Hamburg wird als Bauherr für alle baulichen Komponenten der Wettbewerbsaufgabe fungieren. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gemäß DIN 276 aufstellen zu lassen, da sowohl die Einhaltung dieser Kostenobergrenze als auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung ist. Zur Gewährleistung einer wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer qualifizierten Kostenschätzung (s. o.).
Absendung der Aufforderung zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 22. KW 2015; Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 24. KW 2015; Rückfragenkolloquium: 26. KW 2015; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 35. KW 2015; Abgabe Modelle: 36. KW 2015; Preisgerichtssitzung: 40. KW 2015.
+49 4428402039
2015/S 243-442402
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 350 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9 100 000 m2 und die Hauptnutzungsfläche etwa 3 100 000 m2.
Die staatliche Grundschule St. Nikolai ist eine vollgebundene Ganztagsgrundschule. Sie zeichnet sich durch die drei Schwerpunkte „Gebundener Ganztag“, „Inklusion“ und „Zusammenarbeit mit der Hauptkirche St. Nikolai“, der Namensgeberin der Schule, aus. Der Unterricht findet vormittags und nachmittags für alle Schülerinnen und Schüler von 8:00-16:00 Uhr statt. Das Unterrichtsangebot wird – in Zusammenarbeit mit dem christlichen Träger im Sinne eines wertschätzenden Menschenbildes – auch außerhalb der Unterrichtszeiten sowie durch Projekttage, Gottesdienste, Andachten und Ein- und Ausschulfeiern sinnvoll ergänzt. Die Schule ist jedoch nicht konfessionell gebunden – die Teilnahme an den kirchlichen Veranstaltungen ist freiwillig.
Insgesamt sollen mit dem Erweiterungs- und Ersatzneubau 2 885 m2 Nettogrundfläche (NGF nach DIN 277) auf dem Schulgelände realisiert werden. Die Sanierung des denkmalgeschützten Bestandes ist unmittelbar im Anschluss an die Erweiterung vorgesehen und nicht Teil der in diesem Verfahren zu vergebenden Leistungen.
Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg in der Fassung vom 13. Juli 2015 (RPW der FHH 2015) als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 12 Teilnehmern und mit nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben gem. § 1 (4) RPW der FHH 2015 bis zur Entscheidung des Preisgerichts anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 059-104365 vom 25.3.2015
ARGE BLK2 Böge Lindner K2 Architekten/mo Architekten Ingenieure
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 7 750 EUR
Ergebnis veröffentlicht 23.11.2015
Wettbewerbs-ID 3-194615
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References: § 26
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