Source: https://www.auva.at/portal27/auvaportal/content/contentWindow?contentid=10007.670900&action=2&viewmode=content
Timestamp: 2017-08-18 02:52:46+00:00

Document:
Die medizinische und rechtliche Grundlage für die Eignungs- und Folgeuntersuchungen bildet die im Jahre 2014 erlassene Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz (VGÜ) sowie das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG).
Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer in sämtlichen arbeitsbezogenen Aspekten sicherzustellen und laufend zu optimieren. Unterstützung dabei bieten unsere Präventionszentren oder das zuständige Arbeitsinspektorat.
Wird bei der Evaluierung der Arbeitsplätze eine gesundheitsbelastende Gefährdung nach § 49 und § 50 ASchG festgestellt, so sind vor der Aufnahme der Tätigkeiten Eignungsuntersuchungen und während der Ausübung Folgeuntersuchungen durchzuführen.
Diese Untersuchungen hat der Arbeitgeber zu veranlassen. Der Arbeitnehmer muss sich diesen Untersuchungen unterziehen.
Nach der Devise "Gleiche Gefahr - gleicher Schutz" übernimmt die AUVA auch die Kosten für Untersuchungen zur Gesundheitsüberwachung von Arbeitgebern!
Eignungs- und Folgeuntersuchungen nach § 49 und § 50 ASchG dürfen nur von hierzu ermächtigten Ärzten und Arbeitsmedizinern durchgeführt werden. Diese können auch als Ermächtigungsgeber für ein Arbeitsmedizinisches Zentrum auftreten.
Untersuchungen nach § 51 ASchG sind von Ärzten durchzuführen, die den Anforderungen für Arbeitsmediziner gemäß
§ 79/2 ASchG entsprechen.
Es sind die in der Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz (VGÜ) festgelegten Methoden, Umfänge und Zeitabstände der Untersuchungen zu beachten.

References: § 49
 § 50
 § 49
 § 50
 § 51

§ 79