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Timestamp: 2016-10-23 09:49:56+00:00

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5A_52/2015 (17.12.2015)
5A_52/2015 � � Urteil vom 17. Dezember 2015
vertreten durch Rechtsanw�ltin Birgitta Brunner.
Entsch�digung der Kindesvertreterin (Ehescheidung),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 27. November 2014.
A.a.�C.________ und B.________ sind die geschiedenen Eltern von D.________ (geb. 1999) sowie der Zwillinge E.________ und F.________ (2000). Die Eltern sind seit dem Jahr 2002 getrennt. Alle drei Kinder lebten zun�chst unter der Obhut der Mutter. Im Mai 2004 wurde das Scheidungsverfahren anh�ngig gemacht. Am 3. Mai 2010 erging das Scheidungsurteil des Bezirksgerichts Z�rich, mit welchem die drei Kinder unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt wurden. F.________ lebte ab Februar 2012 unter der Obhut des Vaters, D.________ und E.________ weiterhin unter derjenigen der Mutter. In seinem Urteil vom 6. Dezember 2012 trug das Obergericht des Kantons Z�rich der ge�nderten Situation Rechnung, indem es F.________ unter die elterliche Sorge des Vaters stellte. Daneben regelte es den Kindesunterhalt. Beiden Parteien gew�hrte es die unentgeltliche Prozessf�hrung. B.________ focht das obergerichtliche Urteil vom 6. Dezember 2012 vor Bundesgericht an. Dieses hiess die Beschwerde teilweise gut und �nderte den kantonal letztinstanzlichen Entscheid hinsichtlich des Kindesunterhalts ab (Urteil vom xx.xx.2014).
A.b.�Am 2. Juli 2008 hatte das Bezirksgericht Z�rich die zust�ndige Vormundschaftsbeh�rde ersucht, f�r die Kinder einen Beistand zu ihrer Vertretung im Prozess zu bestellen. Die Beh�rde betraute am 13. Oktober 2008 Rechtsanw�ltin A.________ mit dieser Aufgabe. Im Herbst 2010 sprach ihr das mittlerweile zust�ndige Obergericht ein Akontohonorar in H�he von Fr. 10'000.-- zu. Nach rechtskr�ftigem Abschluss des Scheidungsprozesses stellte die Kindesvertreterin ihren zeitlichen Aufwand und die Auslagen f�r das erstinstanzliche Verfahren mit Fr. 25'936.70 und f�r das Berufungsverfahren mit Fr. 27'004.20 in Rechnung, insgesamt Fr. 52'940.90 (mit Mehrwertsteuer; Kostennote vom 10. Juni 2014).
Das Obergericht des Kantons Z�rich entsch�digte die Bem�hungen und Barauslagen von Rechtsanw�ltin A.________ als Kindesvertreterin aus der Gerichtskasse. F�r das erstinstanzliche Verfahren sprach ihr das Obergericht Fr. 14'865.35 zuz�glich Mehrwertsteuer in H�he von Fr. 1'129.75, abz�glich Anzahlung von Fr. 10'000.--, somit total Fr. 5'995.10 zu; f�r das Berufungsverfahren setzte das Gericht eine Entsch�digung von Fr. 10'823.90 zuz�glich Mehrwertsteuer von Fr. 865.90, somit total Fr. 11'689.80, fest (Beschluss vom 27. November 2014).
Rechtsanw�ltin A.________ hat mit Eingabe vom 16. Januar 2015 beim Bundesgericht gegen den Beschluss des Obergerichts vom 27. November 2014 Beschwerde in Zivilsachen erhoben. Sie beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben. Die Entsch�digung sei f�r das bezirksgerichtliche Verfahren auf Fr. 25'936.70 und f�r das obergerichtliche auf Fr. 27'004.20 festzulegen. Eventuell sei die Sache zur neuen Festsetzung der Entsch�digung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
B.________ �ussert sich durch seine Rechtsvertreterin zur Sache. Er schliesst auf Gutheissung der Beschwerde. Das Obergericht verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Angefochten ist die gerichtlich festgesetzte Entsch�digung der Vertreterin von Kindern im Rahmen eines eherechtlichen Prozesses (Art. 75 Abs. 1, Art. 90 BGG). Die Entsch�digung der Kindesvertretung bildet Teil der Gerichtskosten (Art. 95 Abs. 2 lit. e ZPO). Diese wiederum sind Teil des Endentscheides in der Sache und k�nnen somit grunds�tzlich mit dem in der Sache zul�ssigen Rechtsmittel angefochten werden (Urteil 5A_168/2012 vom 26. Juni 2012 E. 1). Dies gilt auch, wenn die Verg�tung in einem gesonderten Entscheid zugesprochen worden ist. In der Sache geht es um Kinderbelange im Rahmen eines Scheidungsverfahrens. Diese betreffen nicht ausschliesslich finanzielle Aspekte, weshalb die Beschwerde in Zivilsachen streitwertunabh�ngig offen steht (Art. 72 Abs. 1 und Art. 74 BGG). Die Beschwerdef�hrerin war als Adressatin des angefochtenen Entscheids Partei des vorinstanzlichen Verfahrens (Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG); sie hat ein schutzw�rdiges Interesse im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG. Auf die im �brigen fristgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 100 Abs. 1 BGG) ist einzutreten.
2.1.�Strittig ist die Entsch�digung der Kindesvertretung (Art. 299 ff. ZPO) f�r ein erst- und zweitinstanzliches Scheidungsverfahren. Die Entsch�digung ist grunds�tzlich nach kantonalem Recht festzulegen.
2.2.�Die Beschwerdef�hrerin hatte f�r die Kindesvertretung vor den kantonalen Gerichten im Zeitraum August 2008 bis Juni 2014 eine Entsch�digung von insgesamt Fr. 52'940.90 (einschliesslich Auslagen und Mehrwertsteuer) geltend gemacht, wovon noch ein Betrag von Fr. 42'940.90 offen war. Der zugrunde liegende Zeitaufwand ist im Detail belegt (vgl. Leistungsjournale vom 21. Juni 2010 und 10. Juni 2014). Das Obergericht hat - dem �bergangsrechtlich noch anwendbaren (Art. 405 Abs. 1 ZPO) z�rcherischen Prozessrecht folgend - auch �ber die Kosten befunden, welche im bezirksgerichtlichen Verfahren entstanden sind. Es sprach der Kindesvertreterin f�r beide Instanzen eine Entsch�digung von insgesamt Fr. 27'684.90 (einschliesslich Vorschusszahlung) zu. Diese Entsch�digung bel�uft sich auf gut die H�lfte des beantragten Honorars. Eine betr�chtliche Differenz bliebe auch dann, wenn statt dem von der Beschwerdef�hrerin veranschlagten Stundenansatz von 200 Franken bloss ein minimaler Ansatz von 150 Franken eingesetzt w�rde (vgl. � 3 der obergerichtlichen Verordnung vom 8. September 2010 �ber die Anwaltsgeb�hren [AnwGebV; Ordnungs-Nr. 215.3]).
2.3.�Sofern bei der Bemessung einer Entsch�digung in erster Linie auf den mit Kostennote geltend gemachten Aufwand abzustellen ist, muss das Gericht, wie die Beschwerdef�hrerin zutreffend geltend macht, begr�nden, weshalb es davon erheblich abweicht (betreffend Parteientsch�digung: BGE 139 V 496 E. 5.1 S. 504; vgl. Urteil 9C_757/2014 vom 23. Dezember 2014 E. 2.2). Da die Vorinstanz (wie sich zeigen wird, unzutreffenderweise) davon ausgegangen ist, die Kosten f�r die Kindesvertretung m�ssten nicht anhand der Kostennote entgolten werden, hat sie die Differenz zum geltend gemachten Betrag nicht weiter begr�ndet.
2.4.�Die gerichtliche Festsetzung der Entsch�digung f�r die Vertretung des Kindes ist verbindlich. Da das Kind in eherechtlichen Verfahren nicht Partei ist (Viktor R�egg, in: Basler Kommentar zur ZPO, 2. Aufl. 2013, N. 14 zu Art. 95 ZPO), ist die Vertretung nicht berechtigt, einen durch die festgesetzte Entsch�digung nicht gedeckten Betrag von ihm einzufordern. Die Differenz kann auch den Parteien nicht in Rechnung gestellt werden, da es sich bei der Entsch�digung um einen Teil der Gerichtskosten und nicht um Parteikosten handelt (Art. 95 Abs. 2 lit. e ZPO; erw�hntes Urteil 5A_168/2012 E. 4.2).
2.5.�Nach der Rechtsprechung ist im Interesse einer sachgerechten und wirksamen Vertretung des Kindeswohls nach Art. 299 ff. ZPO (vgl. auch den direkt anwendbaren Art. 12 Abs. 2 der UNO-Kinderrechtekonvention [SR 0.107]; BGE 124 III 90) der
effektive Zeitaufwand�Bemessungsgrundlage, soweit er den Umst�nden angemessen erscheint. Wiederholt qualifizierte das Bundesgericht Entsch�digungen, welche losgel�st vom angemessenen tats�chlichen Zeitaufwand bemessen worden waren, als im Ergebnis willk�rlich (Urteile 5A_701/2013 vom 3. Dezember 2013 E. 4 und 5 sowie 5A_168/2012 E. 4.2 und 5; je mit zahlreichen Hinweisen).
Allerdings l�sst die Rechtsprechung ein nach anderen Gesichtspunkten festgesetztes Honorar bei Kindesvertretungen bestehen, wenn es seiner H�he nach im Ergebnis mit dem in Art. 299 ZPO verankerten Anspruch des Kindes auf eine wirksame Vertretung im Prozess vereinbar ist. Die von der Kostennote erheblich abweichende Entsch�digung kann im Bestreitungsfall aber von vornherein nur dann als bundesrechtskonform gelten, wenn im Kostenentscheid nachvollziehbar begr�ndet wird, inwiefern das zugesprochene Honorar den�
anerkannten�zeitlichen Aufwand (ann�hernd) deckt (oben E. 2.3). Ist diese Anforderung erf�llt, handelt es sich noch um reine Anwendung kantonalen Rechts, welche letztinstanzlich regelm�ssig nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r oder eines andern verfassungsm�ssigen Rechts �berpr�ft werden kann (BGE 140 III 385 E. 2.3 S. 387; vgl. Art. 95 BGG). Dar�ber, ob das gew�hlte Vorgehen (im Vergleich mit einer Honorarfestsetzung unmittelbar aufgrund des angemessenen effektiven Zeitaufwandes) zweckm�ssig ist, hat sich das Bundesgericht nicht zu �ussern.
3.1.�Das Obergericht hat eine Bemessungsregel des kantonalen Anwaltstarifs herangezogen, die f�r nicht verm�gensrechtliche zivilrechtliche Streitigkeiten vorgesehen ist. Hinsichtlich des seit Anfang 2011 entstandenen Aufwandes der Kindesvertreterin hat sie � 5 Abs. 1 AnwGebV angewandt und f�r den zuvor angefallenen Aufwand � 3 Abs. 5 des Vorl�ufererlasses vom 21. Juni 2006 (aAnwGebV). Die beiden Normen entsprechen sich im Wesentlichen. Sie sehen vor, dass die Grundgeb�hr anhand der Kriterien "Verantwortung", "notwendiger Zeitaufwand" und "Schwierigkeit des Falls" festgesetzt wird. Die Geb�hr betr�gt in der Regel Fr. 1'400.-- bis Fr. 16'000.--. Im Berufungs- oder Beschwerdeverfahren wird sie bei endg�ltiger Streiterledigung (im Regelfall) auf einen bis zwei Drittel herabgesetzt (� 13 Abs. 2 AnwGebV bzw. � 12 Abs. 1 aAnwGebV). Nach � 11 AnwGebV entsteht der Anspruch auf die Grundgeb�hr mit der Erarbeitung der Begr�ndung oder Beantwortung der Klage oder des Rechtsmittels. Die Geb�hr deckt auch den Aufwand f�r die Teilnahme an der Hauptverhandlung ab (Abs. 1). F�r die Teilnahme an zus�tzlichen Verhandlungen und f�r weitere notwendige Rechtsschriften wird ein Einzelzuschlag von je h�chstens der H�lfte der Geb�hr nach Abs. 1 bzw. nach � 13 oder ein Pauschalzuschlag berechnet (Abs. 2). Die Summe der Einzelzuschl�ge bzw. der Pauschalzuschlag betr�gt in der Regel h�chstens die Geb�hr nach Abs. 1 bzw. nach � 13 (Abs. 3; vgl. � 6 Abs. 1 aAnwGebV).
3.2.�Der (mutmasslich) geleistete Aufwand der Kindesvertretung fliesst bei Anwendung dieser Regeln nur indirekt, aufgrund allgemeiner Kostenfestsetzungskriterien wie Schwierigkeit und Bedeutung des Falles, ein (vgl. Urteil 5A_168/2012 vom 26. Juni 2012 E. 4.2). Eine solche Bemessungsmethodik ist grunds�tzlich nicht geeignet, eine sachgerechte, wirksame Vertretung der Kindesinteressen zu gew�hrleisten. Zwar kann nicht im engeren Sinne von einer pauschalen Honorarfestsetzung gesprochen werden; angesichts des weiten Tarifrahmens (von Fr. 1'400.-- bis Fr. 16'000.--) fehlt es an einem vorbestimmten, festen Ansatz. Dennoch handelt es sich um eine pauschalisierende Art der Bemessung, weil die konkrete Handhabung der Tarifbestimmungen vom gebotenen tats�chlichen Aufwand abstrahiert. Das Obergericht erwog, der Entsch�digungsrahmen nach � 5 Abs. 1 AnwGebV verlange von der Kindesvertretung, "ihren Entsch�digungsanspruch entsprechend zu kalkulieren und den Zeiteinsatz effizient zu planen". (Nur) Innerhalb des genannten Rahmens sei der notwendige Zeitaufwand entscheidendes Kriterium f�r die Festsetzung des Honorars. Damit kontrolliert die Vorinstanz die Wirtschaftlichkeit der Mandatsf�hrung �ber ein fallunabh�ngig vorgegebenes starres Zeitbudget.
3.3.�Die vorinstanzliche Bemessung verletzt Art. 299 ZPO indessen nur dann, wenn das zugesprochene Honorar den gerechtfertigten Zeitaufwand auch nicht�
im Ergebnis�angemessen ber�cksichtigt (oben E. 2.5). Somit ist zu pr�fen, ob entsprechend gewichtige Positionen entweder ungerechtfertigten Aufwand darstellen (E. 4) oder aber deswegen nicht zu entsch�digen sind, weil sie nicht in den - im Einzelfall zu bestimmenden - Aufgabenbereich der Kindesvertretung fallen (E. 5).
4.1.�Die Beschwerdef�hrerin weist in der Kostennote und den zugrundeliegenden Leistungsjournalen konkreten Aufwand aus. Die Vorinstanz anerkennt, dass sie als Kindesvertreterin im erstinstanzlichen und im Berufungsverfahren jeweils stark gefordert war. Sie will dem aber nur mit einer Festsetzung der Entsch�digung jeweils an der oberen Grenze des vorgegebenen Rahmens Rechnung tragen. Der angefochtene Entscheid bringt nicht zum Ausdruck, weshalb ein betr�chtlicher Teil des Aufwands nicht entsch�digungsw�rdig gewesen sein sollte. Unklar ist, ob die Vorinstanz mit dem Satz, die Kindesvertretung sei gehalten, den Zeiteinsatz effizient zu planen (vgl. oben E. 3.2), sagen will, die Kindesvertreterin habe einen unangemessen grossen Aufwand betrieben. Wenn es sich so verhielte, gen�gte ein solcher verklausulierter Hinweis jedenfalls nicht, um die diesbez�gliche Begr�ndungsanforderung zu erf�llen (E. 2.3).
4.2.�Die Vorinstanz h�tte die Abweichung vom eingeforderten Honorar umso eher begr�nden m�ssen, als schon eine summarische Durchsicht der Leistungsjournale zeigt, dass es um ein ausgesprochen ausgedehntes Verfahren ging: Die Bem�hungen der Kindesvertreterin setzten zwar in einem bereits fortgeschrittenen Stadium des bezirksgerichtlichen Prozesses ein; dennoch erstreckten sie sich �ber mehr als vier Jahre (von der Bestellung im Oktober 2008 bis zum Berufungsurteil im Dezember 2012). Die Beschwerdef�hrerin weist nach, dass es in dieser Zeit zu �berdurchschnittlich vielen Prozesshandlungen kam, welche die Kindesbelange betrafen. Hinzu kommt, dass der notwendige Aufwand in einem langdauernden Verfahren �berproportional gross werden kann, weil die mandatierte Person �fter als in einem zeitlich konzentrierten Prozess Aktenstudium betreiben muss. Aufwandswirksam ist sodann die Mehrarbeit, wie sie hier durch die Vertretung von�
drei�Kindern entstanden ist, von denen eines zudem w�hrend des Scheidungsverfahrens von der m�tterlichen Obhut in diejenige des Vaters gewechselt hat. Das Kindeswohl war nicht f�r alle drei gleich zu definieren, so dass die Vertreterin die Situation und Interessenlage der Kinder je individuell abzukl�ren hatte. Zu diesem Zweck musste sie sich, namentlich auch mittels zeitaufwendiger Besuche vor Ort, ein differenziertes Bild �ber die pers�nlichen Beziehungen zwischen Eltern und Kindern und das soziale Umfeld machen (vgl. etwa den Bericht der Beschwerdef�hrerin zuhanden des Bezirksgerichts vom 15. Oktober 2009).
4.3.�Weil der angefochtene Entscheid nichts dar�ber sagt, inwiefern selbst unter Ber�cksichtigung dieser Fallumst�nde ein zu hoher Zeitaufwand geltend gemacht sei, kann ihm unter diesem Titel keine bundesrechtskonforme Festsetzung der Entsch�digung entnommen werden. Die vorinstanzliche Erw�gung, die Kindesvertretung habe sich bloss mit einer "eingeschr�nkten Thematik" zu besch�ftigen, ist in dieser allgemeinen Form jedenfalls nicht weiterf�hrend. Der Spezialisierungsgrad des Mandats korreliert nicht ohne Weiteres mit dem Umfang des gerechtfertigten Zeitaufwands.
Zu kl�ren bleibt, ob die vorinstanzliche Festlegung der Entsch�digung�
im Ergebnis�haltbar ist. Dies trifft zu, wenn sich der von der Beschwerdef�hrerin geleistete Aufwand in erheblichem Umfang auf T�tigkeiten beziehen sollte, die nicht im Aufgabenbereich einer Kindesvertreterin nach Art. 299 ZPO liegen.
5.1.1.�Betrifft der Rechtsstreit im Scheidungsverfahren das Kind-Eltern-Verh�ltnis, beeinflusst der Rechtsstreit naturgem�ss die Art und Weise, wie die Eltern das Wohl ihres Kindes definieren (dazu Kurt Affolter, Kindesvertretung im beh�rdlichen Kindesschutzverfahren, in: Zwischen Schutz und Selbstbestimmung, Rosch/Wider [Hrsg.], Bern 2013, S. 207 und 210). Das Gericht erh�lt daher eine besondere Verantwortung f�r das Kindeswohl im Scheidungsverfahren. F�r Kinderbelange gilt denn auch einerseits die strenge Untersuchungsmaxime, die - weitergehend als die sogenannte soziale Untersuchungsmaxime (vgl. Art. 247 Abs. 2 ZPO) - ein aktives richterliches Erforschen des Sachverhalts einfordert (Art. 296 Abs. 1 ZPO; BGE 128 III 411 E. 3.2.1 S. 412), anderseits die Offizialmaxime, wonach die richterliche Rechtsgestaltung nicht an Parteiantr�ge gebunden ist (Art. 296 Abs. 3 ZPO). Somit sind die Rechte und Interessen des Kindes im Scheidungs- und Eheschutzverfahren seiner Eltern stets von Amtes wegen in die Entscheidung einzubeziehen (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7366 f. Ziff. 5.21; Urteil 5A_104/2009 vom 19. M�rz 2009 E. 2.2; Stefanie Pf�nder Baumann, in: ZPO, Kommentar, Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], 2011, N. 10 zu Art. 299 ZPO; f�r das deutsche Recht Schumann, M�nchener Kommentar zum FamFG, Rauscher et al. [Hrsg.], 2010, N. 20 zu � 158 FamFG).
Das Gericht kann das Kindeswohl aber nicht immer ausschliesslich gest�tzt auf die eigene Wahrnehmung formulieren, gewichten und umsetzen (Botschaft �ber die �nderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 15. November 1995, BBl 1995 I 146 f. Ziff. 234.104.1; Diggelmann/Isler, Vertretung und prozessuale Stellung des Kindes im Zivilprozess, SJZ 2015, S. 149; Ruth Reusser, Die Stellung der Kinder im neuen Scheidungsrecht, in: Vom alten zum neuen Scheidungsrecht, Hausheer [Hrsg.], 1999, Rz. 4.88; Sabrina Poschke, Das neue Schweizer Scheidungsrecht - Ausgew�hlte Aspekte im Rechtsvergleich mit dem deutschen Scheidungsrecht, 2000, S. 177). Die einschl�gigen Lebensverh�ltnisse sind nur zuverl�ssig festzustellen, wenn die Beteiligten daran mitwirken (Art. 160 ZPO; BGE 130 I 180 E. 3.2 S. 183; Affolter, a.a.O., S. 202). Ist dies nun aber in bestimmten Verfahrenssituationen von den Eltern nicht mehr ohne Einschr�nkung zu erwarten, so muss eine Drittperson die Verh�ltnisse abkl�ren und zuhanden des Gerichts beschreiben (vgl. unten E. 5.2.3.1). Ebenfalls in Vertretung der gleichsam befangenen Eltern bedarf es einer Instanz, welche die Kommunikation zwischen Kind und Gericht gew�hrleistet und dem Kind die mit dem Prozess einhergehenden Vorg�nge erkl�rt (vgl. E. 5.2.3.2). Das Gesetz umschreibt typische Verfahrens- und Interessenkonstellationen, welche unter diesen Aspekten nach einer Kindesvertretung rufen: Die Einsetzung eines Verfahrensbeistandes ist insbesondere dann zu pr�fen, wenn die Eltern �ber die Obhut bzw. elterliche Sorge oder �ber wichtige Fragen des pers�nlichen Verkehrs streiten oder erhebliche Zweifel dar�ber bestehen, ob ihre gemeinsamen Antr�ge angemessen sind, wenn die Kindesschutzbeh�rde oder ein Elternteil die Vertretung beantragen oder wenn der Erlass von Kindesschutzmassnahmen erwogen wird (Art. 299 Abs. 2 ZPO). Auf Antrag des urteilsf�higen Kindes hin ist ohne Weiteres eine Vertretung anzuordnen (Abs. 3).
5.1.2.�Im Lichte der f�r Kinderbelange geltenden strengen Untersuchungsmaxime und der Offizialmaxime ist die Kindesvertretung grunds�tzlich aber nur notwendig, wenn sie dem Gericht effektiv zus�tzliche Unterst�tzung und Entscheidhilfen bieten k�nnte bei der Frage, ob im jeweiligen Einzelfall das Kindeswohl eine bestimmte Regelung oder Massnahme (Sorgerecht, Obhut oder pers�nlicher Verkehr) erfordert oder einer solchen entgegensteht. Besteht beispielsweise eine Beistandschaft nach Art. 308 ZGB und liefert der Beistand dem Gericht ein umfassendes, elternunabh�ngiges und neutrales Bild von der konkreten Situation (�rtlich, h�uslich, schulisch, Interaktion zwischen Kind und Eltern sowie Geschwistern etc.), bedarf es keiner Verdoppelung der Informationsquelle und entsprechend keines diesbez�glichen Beitrages der Kindesvertretung.
5.2.�Das Gesetz nennt keine Pflichten der Kindesvertretung. Angesichts der vielf�ltigen Anlasssituationen k�nnen deren Aufgaben denn auch nicht generell umschrieben werden. Aus der prozessualen Natur und Funktion der Kindesvertretung (E. 5.2.1 und 5.2.2) lassen sich indessen typische Aufgaben ableiten (E. 5.2.3 und 5.2.4), in deren Rahmen Aufwendungen des Verfahrensbeistandes grunds�tzlich zu entsch�digen sind (vgl. oben E. 2.5).
5.2.1.�Unter dem Gesichtspunkt der Funktion ist fraglich, ob sich die Kindesvertretung grunds�tzlich an einem objektivierten oder subjektiven Kindesinteresse auszurichten habe (zum "unausweichlichen Paradoxon von sich widersprechendem Kindeswillen und Kindeswohl": Affolter, a.a.O., S. 193 f.). In der Doktrin werden unterschiedliche Meinungen vertreten. Die eine Lehrmeinung betont, massgeblich sei - auch mit Blick etwa auf die Bedeutung innerer Loyalit�tskonflikte, einer m�glichen Umkehr der Rollenwahrnehmung (Parentifizierung) und kindlicher Schuldgef�hle - vorab das�
objektivierte ("wohlverstandene") Interesse des Kindes; bei dessen Verfolgung m�sse freilich auf eine abweichende Meinung des Kindes R�cksicht genommen werden (Blum/Weber Khan, Der "Anwalt des Kindes" - eine Standortbestimmung, ZKE 2012, S. 42; Daniel B�hler, Die Vertretung des Kindes im Scheidungsprozess, ZVW 2001, S. 191; Patrizia Levante, Die Wahrung der Kindesinteressen im Scheidungsverfahren - die Vertretung des Kindes im Besonderen, 2000, S. 166; Sutter/Freiburghaus, Kommentar zum neuen Scheidungsrecht, 1999, N. 46, 49 und 53 zu Art. 146/147 ZGB; Reusser, a.a.O., Rz. 4.99). F�r andere Autoren ist die Ermittlung und Umsetzung des objektivierten Kindeswohls Aufgabe des Gerichts; f�r den Kindesbeistand stehe die umfassende, sorgf�ltige und altersgerechte Abkl�rung der�
subjektiven Meinung des Kindes�im Vordergrund (Beatrice van de Graaf, in: Kurzkommentar ZPO, Oberhammer et al. [Hrsg.], 2. Aufl. 2014, N. 3 zu Art. 300 ZPO; Daniel Steck, Basler Kommentar zur ZPO, 2. Aufl. 2013, N. 13 zu Art. 300 ZPO; Jonas Schweighauser, Kommentar zur Schweizerischen ZPO, Sutter-Somm et al. [Hrsg.], 2. Aufl. 2013, N. 5 zu Art. 300 ZPO; Christophe A. Herzig, Das Kind in den familienrechtlichen Verfahren, 2012, Rz. 429, 454; Emanuela Epiney-Colombo, Il curatore nella procedura giudiziaria, Bollettino / Ordine degli avvocati del Cantone Ticino, 2000, Nr. 20, S. 18; Alexandra Rumo-Jungo, Das Kind im Familienprozess - erh�hte Pr�senz durch neue Rechte, in: Rumo-Jungo et al. [Hrsg.], Der neue Familienprozess, 2012, S. 22; tendenziell auch Annette Spycher, in: Berner Kommentar zum schweizerischen Privatrecht, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band II, 2012, N. 6 zu Art. 300 ZPO; Yolanda Mutter-Freuler, Die Vertretung des Kindes im Zivilverfahren, 2005, S. 119 f. und 132).
5.2.2.�Zu kl�ren ist diese Streitfrage anhand des Umstandes, dass das Kind im Scheidungsprozess seiner Eltern weder Nebenpartei noch Gegenpartei ist (Sp�hler/Dolge/Gehri, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 2010, S. 70 f. Rz. 41; Pf�nder Baumann, a.a.O., N. 12 zu Art. 299 und N. 1 zu Art. 300 ZPO; Steck, a.a.O., N. 6 f. zu Art. 300 ZPO; Jonas Schweighauser, FamKomm Scheidung, Schwenzer [Hrsg.], Band II, 2011, N. 34 zu Anh. ZPO Art. 299; Levante, a.a.O., S. 194 f.). Etwas anderes ist auch aus Art. 12 Abs. 2 des UNO-�bereinkommens �ber die Rechte des Kindes nicht abzuleiten (Urteil 5A_744/2013 vom 31. Januar 2014 E. 3.3). Vielmehr erlangt das Kind gleichsam eine prozessuale Stellung eigener Art (Thomas Sutter-Somm, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 2. Aufl. 2012, Rz. 1284; Epiney-Colombo, a.a.O., S. 16). Das Kind wird somit nur in formeller, nicht aber materieller Hinsicht als Partei begriffen. Damit liegt nahe, dass der Prozessbeistand im eherechtlichen Verfahren nicht in erster Linie subjektive Standpunkte zu vertreten, sondern das objektive Kindeswohl zu ermitteln und zu dessen Verwirklichung beizutragen hat. Eine im eigentlichen Sinn anwaltliche, auf den subjektiven Standpunkt des Vertretenen fokussierte T�tigkeit ist nicht angezeigt (vgl. Peter Breitschmid, Kind und Scheidung der Elternehe, in: Das neue Scheidungsrecht, 1999, S. 133;�
a.M.�: Mutter-Freuler, a.a.O., S. 107; Jonas Schweighauser, Die Vertretung der Kindesinteressen im Scheidungsverfahren - Anwalt des Kindes, 1998, S. 215 f.).
5.2.3.�Die Kindesvertretung hat verschiedene Aspekte, welchen je nach Alter des Kindes und Situation des Einzelfalls unterschiedliches Gewicht zukommt. Ausgehend von der hiervor umschriebenen Funktion der Kindesvertretung im Scheidungsverfahren, namentlich der Massgeblichkeit des�
objektiv�
en�Kindeswohls, lassen sich die Aufgaben der Kindesvertretung im Einzelnen folgendermassen umschreiben:
5.2.3.1.�Das Mandat der Kindesvertretung bezieht sich zun�chst auf Abkl�rungen. Die Kindesvertretung wird zuhanden des Gerichts einschl�gig t�tig, wenn das Gericht nicht �ber die fachlichen oder zeitlichen Ressourcen oder andere Quellen (z.B. ein nach Art. 308 ZGB eingesetzter Beistand) verf�gt, um den Sachverhalt selber vollst�ndig zu ermitteln (vgl. Art. 296 Abs. 1 ZPO). Aufgabe der Kindesvertretung ist es, den einschl�gigen Prozessstoff im Hinblick auf die in Frage stehende Rechtsanwendung zu sammeln, zu sichten und aus Sicht des Kindesinteresses einzuordnen. Sie muss sich ein umfassendes, elternunabh�ngiges und neutrales Bild von der konkreten Situation (�rtlich, h�uslich, schulisch, Interaktion zwischen Kind und Eltern sowie Geschwistern etc.) machen und dieses dem Gericht zur Kenntnis bringen. Zum Bestand an kindeswohlorientierten Erkenntnissen (Affolter, a.a.O., S. 211) geh�rt auch die Dokumentation des subjektiven Kindeswillens (unten E. 5.2.4; Blum/Weber Khan, a.a.O., S. 42; Katja Lerch, Kindesvertretung im eherechtlichen Prozess - sinnvoll oder unn�tig?, Anwaltsrevue 2012 S. 346; vgl. Spycher, a.a.O., N. 6 zu Art. 300 ZPO; Levante, a.a.O., S. 166 und 201; f�r das deutsche Recht: Ludwig Kroiss, Das neue FamFG, 2. Aufl. 2009, S. 114 Rz. 281; Schumann, a.a.O., N. 27 zu � 158 FamFG). Der Verfahrensbeistand kann dies f�r mehrere Geschwister tun, selbst wenn deren Interessenlagen nicht ganz deckungsgleich sind. Nur bei (offensichtlichen) Interessenkonflikten ist eine je gesonderte Vertretung angezeigt (vgl. Diggelmann/Isler, a.a.O., S. 144; B�hler, a.a.O., S. 195; Schweighauser, Kommentar zur Schweizerischen ZPO, N. 24 f. zu Art. 300 ZPO; Derselbe, Die Vertretung der Kindesinteressen im Scheidungsverfahren, S. 242 f.; vgl. dazu f�r Deutschland: Beschluss des BGH XII ZB 260/10 vom 15. September 2010 Rz. 21).
Nach einem Teil der Lehre kann die Bestellung eines Prozessbeistandes die Anh�rung des Kindes durch das Gericht nach Art. 298 Abs. 1 ZPO ersetzen (Reusser, a.a.O., Rz. 4.93; Levante, a.a.O., S. 152 f.; vgl. auch aArt. 144 Abs. 2 ZGB; gegen die M�glichkeit einer Delegation der Anh�rung Steck, a.a.O., N. 13 zu Art. 298 ZPO und N. 17 zu Art. 300 ZPO). Es ist jedoch zentrale Aufgabe des Scheidungsgerichts, in den das Kind betreffenden Streitpunkten eine L�sung zu finden, die dessen Wohl bestm�glich entspricht. Daher muss sich der Richter von den massgeblichen Verh�ltnissen grunds�tzlich ein pers�nliches Bild machen (Urteil 5A_735/2007 vom 28. Januar 2008 E. 2.1). Die Anh�rung nach Art. 298 Abs. 1 ZPO soll nur an eine unabh�ngige Drittperson �bertragen werden, wenn daf�r (beispielsweise kinderpsychiatrische) Spezialkenntnisse erforderlich sind (vgl. BGE 133 III 553 E. 4 S. 554; Urteile 5A_397/2011 vom 14. Juli 2011 E. 2.4 und 5A_50/2010 vom 6. Juli 2010 E. 2.1). Dieser Fachperson kommt gleichsam die Funktion einer Sachverst�ndigen zu. Ohnehin verf�gt der Vertretungsbeistand angesichts seiner Befugnisse im Verfahren (Art. 300 ZPO; unten E. 5.2.3.3) und des Vertrauensverh�ltnisses, das mit seiner Funktion einhergeht, nicht �ber die erforderliche Unabh�ngigkeit, um das Kind anstelle des Richters anzuh�ren. Die Anh�rung im formellen Sinn kann somit nicht zum Teil des Mandats der Kindesvertretung nach Art. 299 ZPO erkl�rt werden. Hingegen kann die Kindesvertretung bei einem Kind, das in der Regel altersbedingt noch nicht gerichtlich angeh�rt wird (vgl. BGE 131 III 553; Steck, a.a.O., N. 15 zu Art. 298 ZPO), die Funktion eines "Dolmetschers" zwischen Kind und Gericht insofern wahrnehmen, als je nach konkreter Situation ein kindesgerecht gef�hrtes Gespr�ch in einem ungezwungenen Rahmen bereits m�glich ist, sich die Vertretung so ein Bild �ber die Wahrnehmungen des Kindes machen und diese dem Gericht mitteilen kann. Aber auch diese Aufgabe muss einen praktischen Nutzen aufweisen.
5.2.3.2.�Des Weitern begleitet der Verfahrensbeistand das Kind durch den Prozess. Auch mit Blick auf die f�r die Anordnung massgeblichen Anlasssituationen hat die Kindesvertretung eine "�bersetzungs-" und Vermittlungsfunktion wahrzunehmen: Der Verfahrensbeistand stellt die Kommunikation zwischen dem Kind und den Akteuren des Scheidungsprozesses sicher und erkl�rt dem Kind das Verfahren und seine Auswirkungen fortlaufend in kindgerechter Form (Affolter, a.a.O., S. 209; zum deutschen Recht: Schumann, a.a.O., N. 30 f. zu � 158 FamFG). Des Weitern wacht die Kindesvertretung dar�ber, dass Anordnungen zum Schutz des Kindes umgesetzt werden (Steck, a.a.O., N. 14 zu Art. 300 ZPO; Mutter-Freuler, a.a.O., S. 77 f.; Schweighauser, Die Vertretung der Kindesinteressen, S. 287 f.).
5.2.3.3.�Soweit es um die Zuteilung der elterlichen Obhut oder Sorge, wichtige Fragen des pers�nlichen Verkehrs oder Kindesschutzmassnahmen geht, kann die Vertretung des Kindes Antr�ge stellen und Rechtsmittel einlegen (Art. 300 ZPO). Diese gesetzlichen Erm�chtigungen schliessen grunds�tzlich alle Verfahrensrechte ein, wie sie auch Prozessparteien zukommen. Im Vordergrund stehen die Akteneinsicht, das Recht, Beweisantr�ge zu stellen, die Teilnahme an m�ndlichen Verhandlungen und die Einreichung von Rechtsschriften (Steck, a.a.O., N. 16 zu Art. 300 ZPO; Pf�nder Baumann, a.a.O., N. 2 zu Art. 300 ZPO; Nicolas Jeandin, in: Code de proc�dure civile comment�, Bohnet et al. [Hrsg.], 2011, N. 7 zu Art. 300 ZPO; Mutter-Freuler, a.a.O., S. 76 f.). Mit Blick auf die pr�judizierende Bedeutung verfahrensleitender Verf�gungen ist die Kindesvertretung m�glichst fr�h einzubeziehen (Schweighauser, Die Vertretung der Kindesinteressen, S. 220). Deswegen gelten die erw�hnten Befugnisse nicht nur im Scheidungshauptverfahren, sondern bereits im Eheschutz- sowie im vorsorglichen Massnahmenverfahren (Rumo-Jungo, a.a.O., S. 18; van de Graaf, a.a.O., N. 2 zu Art. 299 ZPO; vgl. Urteil 5P.173/2001 vom 28. August 2001 E. 2a).
Die prozessualen Befugnisse des Verfahrensbeistandes passen auf den ersten Blick nicht zur fehlenden materiellen Parteistellung des Kindes im Scheidungsverfahren seiner Eltern. Tats�chlich aber besteht ein solches Spannungsverh�ltnis nicht, weil die Kindesvertretung die prozessualen Befugnisse ausschliesslich zum Zwecke der Durchsetzung des objektivierten Kindeswohls einsetzen darf. Auch insofern ist im Gesetz keine "konzeptionelle Ambiguit�t zwischen advokatorischer und vormundschaftlicher Interessenvertretung" angelegt (so f�r das deutsche Recht: Ludwig Salgo, Die Verfahrenspflegschaft in Deutschland, in: Anwalt des Kindes, Blum et al. [Hrsg.], 2008, S. 73 f.; vgl. auch den im gleichen Band erschienenen Beitrag von Heike Schulze, Das advokatorische Dilemma der Kindesinteressenvertretung - ein dreidimensionales Handlungsmodell, S. 85 ff.).
5.2.4.�Nach dem Gesagten sind die Aufgaben der Kindesvertretung im eherechtlichen Verfahren im Wesentlichen auf solche der prozessbezogenen Information, Kommunikation und Betreuung beschr�nkt. Es stellt sich jedoch die Frage, ob sich die Funktion des Verfahrensbeistandes bei �lteren Kindern in Richtung einer "advokatorischen Interessenvertretung" erweitert, zumal auch das urteilsf�hige Kind h�ufig noch kaum postulationsf�hig ist (Steck, a.a.O., N. 5 zu Art. 300 ZPO; vgl. Herzig, a.a.O., Rz. 454). Grunds�tzlich k�nnen urteilsf�hige Minderj�hrige je nach Kontext selbst�ndig - oder durch einen Vertreter ihrer Wahl (BGE 120 Ia 369 E. 1) - handeln, wenn es um h�chstpers�nliche Rechte geht (Art. 19c ZGB; Herzig, a.a.O., Rz. 495). Je abstrakter die Fragestellung ist, desto weniger kann indessen �berhaupt eine Urteilsf�higkeit angenommen werden. Die Tragweite von Fragen der Obhut, der elterlichen Sorge oder von Kindesschutzmassnahmen ist auch f�r ein �lteres Kind schwerlich �berblickbar. Diesbez�glich stellt sich also kaum je die Frage, unter welchen Voraussetzungen die gerichtlich bestellte Kindesvertretung allenfalls genuin anwaltliche Aufgaben �bernehmen m�sse. Aus dem gleichen Grund kann das Kind in seiner Eigenschaft als "Partei eigener Art" (oben E. 5.2.2) meist auch keine gewillk�rte Vertretung (anstelle oder neben der Kindesvertretung nach Art. 299 ZPO) beiziehen.
Im Gegenzug wird die subjektive Meinung des Kindes zu einer zwar nicht ausschlaggebenden, aber doch zunehmend gewichtigen Entscheidungsgrundlage, sobald es hinsichtlich einer infrage stehenden Regelung oder Massnahme urteilsf�hig ist und seine Interessen, Befindlichkeit und Bed�rfnisse zu artikulieren weiss (Schweighauser, Kommentar zur Schweizerischen ZPO, N. 6 ff. zu Art. 300 ZPO; Levante, a.a.O., S. 166; Dominique Mana�, Prendre les droits de l'enfant au s�rieux: le nouveau droit du divorce, in: De l'ancien au nouveau droit du divorce, Pfister-Liechti [Hrsg.], 1999, S. 118; vgl. Art. 133 Abs. 2 ZGB; BGE 122 III 401). Dadurch �ndert sich jedoch nichts an der prozessualen Funktion der Kindesvertretung, welche dem Scheidungsgericht das objektivierte Kindeswohl vermittelt (oben E. 5.2.2).
5.3.�Im Einzelfall verf�gt das Gericht bei der Mandatierung des Verfahrensbeistandes (E. 5.3.2) und im Rahmen der Prozessinstruktion (E. 5.3.3) �ber M�glichkeiten, den Aufgabenumfang - gerade auch im Hinblick auf die Kostenfolgen - zu steuern. Entsch�digungsrelevant ist auch die fachliche Ausrichtung der ausgew�hlten Person (E. 5.3.4).
5.3.1.�Eine Befugnis, die Aufgaben der Kindesvertretung zu umschreiben - und damit auch zu begrenzen -, ergibt sich daraus, dass das Gericht (ausser im Fall des Antrages eines urteilsf�higen Kindes nach Art. 299 Abs. 3 ZPO) �ber ein (kindeswohlgeleitetes [Schweighauser, FamKomm Scheidung, N. 13 zu Anh. ZPO Art. 299]; Herzig, a.a.O., Rz. 427)�
Entschliessungsermessen�betreffend die Anordnung der Vertretung als solcher verf�gt (Art. 4 ZGB; erw�hnte Urteile 5A_744/2013 E. 3.2.3 und 5A_619/2007 E. 4.1; Steck, a.a.O., N. 6 und 11 f. zu Art. 299 ZPO; Lerch, a.a.O., S. 343; Poschke, a.a.O., S. 178). E maiore minus muss das Gericht den sachlichen Umfang der entsch�digungsf�higen Zust�ndigkeiten einer Kindesvertretung auf die Gegebenheiten des Einzelfalls abstimmen k�nnen.
5.3.2.�Der Inhalt des Mandats der Kindesvertretung ergibt sich haupts�chlich aus den Verh�ltnissen, wie sie zu ihrer Bestellung gef�hrt haben (vgl. Art. 299 Abs. 2 ZPO). Mitunter mag es angezeigt sein, dass das Gericht den Aufgabenkreis anl�sslich der Einsetzung des Verfahrensbeistandes ausdr�cklich spezifiziert, so etwa, um dessen T�tigkeit mit gerichtlichen Beweismassnahmen zu koordinieren. Ferner kann es erforderlich sein, dass der Verfahrensbeistand Funktionen eines Beistandes im Sinne von Art. 308 Abs. 1 ZGB �bernimmt, um das Kind in der schwierigen Zeit des Scheidungsprozesses weitergehend zu unterst�tzen (Reusser, a.a.O., Rz. 4.92, 4.100; Levante, a.a.O., S. 153 und 156 ff.; B�hler, a.a.O., S. 195). Im �brigen ist der Auftrag von Amtes wegen oder auf Antrag der Kindesvertretung hin ver�nderten Erfordernissen anzupassen.
5.3.3.�Die Verfahrensleitung (Instruktion) im eherechtlichen Prozess verschafft dem Gericht weitere Handhabe, um den Vertretungsaufwand zu steuern und die Entsch�digungskosten zu kontrollieren.
5.3.3.1.�Der Verfahrensbeistand des Kindes muss auf tats�chliche und rechtliche Depositionen der Prozessparteien reagieren k�nnen. Eine parteif�rmige Beteiligung an der gesamten rechtlichen Auseinandersetzung ist aber nicht erforderlich. Daher soll das Gericht dem Kindesbeistand nicht�
routinem�ssig�Frist zur (wenn auch fakultativen) Stellungnahme ansetzen, sondern nur, wenn dies von der konkreten Aufgabenstellung her angezeigt ist. Die Kindesvertretung ist indessen befugt - und verpflichtet -, sich, auch ohne dazu aufgefordert worden zu sein, in das Verfahren einzubringen, wenn sie dies zur Erf�llung ihrer Aufgabe f�r notwendig h�lt. Das Gericht hat sie daher �ber alle wesentlichen Verfahrensschritte auf dem Laufenden zu halten. Die Kindesvertretung trifft freilich eine Mitverantwortung, dass der Umfang der Aufwendungen auf das Notwendige beschr�nkt bleibt.
5.3.3.2.�Im Prozessverlauf muss das Gericht zwar stets die Unabh�ngigkeit der Kindesvertretung respektieren, zum Schutz des Kindes gleichzeitig aber auch die Qualit�t ihrer T�tigkeit �berwachen (Blum/Weber Khan, a.a.O., S. 43 f.). In Erf�llung dieser Kontrollpflicht soll das Gericht jedenfalls bei l�ngerdauernden Prozessen zugleich den Aufwand der Kindesvertretung periodisch �berpr�fen, indem es Zwischenabrechnungen einholt (Schweighauser, Die Vertretung der Kindesinteressen, S. 283). Dies erm�glicht es, neben quantitativ unverh�ltnism�ssigen auch solche Aufwendungen fr�hzeitig zu erkennen, die den Rahmen des Vertretungsmandates qualitativ sprengen.
5.3.4.�Unter dem Kostenaspekt ist des Weitern bedeutsam, welche Berufsgattung im Einzelfall zur Kindesvertretung herangezogen wird.
5.3.4.1.�Das Scheidungsgericht ordnet nicht nur die Kindesvertretung als solche an, sondern w�hlt als Beistand oder Beist�ndin selber "eine in f�rsorgerischen und rechtlichen Fragen erfahrene Person" aus (Art. 299 Abs. 1 ZPO; im fr�heren Recht war Letzteres noch Aufgabe der Vormundschaftsbeh�rde [aArt. 147 Abs. 1 ZGB; vgl. Botschaft zur ZPO, BBl 2006 7367]). Dem gerichtlichen Auswahlermessen sind Grenzen gesetzt. Da es sich bei der Kindesvertretung funktionell nicht um anwaltliche T�tigkeit handelt (oben E. 5.2.2), ist davon auszugehen, dass der anwaltliche Verfahrensbeistand den Ausnahmefall bildet. Selbstverst�ndlich kann es angezeigt sein, eine Anw�ltin oder einen Anwalt zu beauftragen, wenn verfahrens- oder materiellrechtliche Fragen im Vordergrund stehen, so wenn die Kindesvertretung direkt in den Prozess eingreifen muss, um den Interessen des Kindes zum Durchbruch zu verhelfen (B�hler, a.a.O., S. 195). Doch ist der Beizug eines Anwalts in der Regel nicht gerechtfertigt, wenn ein sehr grosser Anteil der - stets interdisziplin�ren - T�tigkeit auf Abkl�rungen vor Ort (Befragungen von Bezugspersonen etc.) entf�llt. Daf�r sind (hinreichend rechtskundige) Sozialarbeiter, Sozialp�dagogen oder - gerade bei kleinen Kindern - Kinderpsychologen (allenfalls auch Juristen mit entsprechender Weiterbildung) besser geeignet (Levante, a.a.O., S. 192; B�hler, a.a.O., S. 194; vgl. dazu ferner Steck, a.a.O., N. 8 f. zu Art. 299 ZPO und N. 11 zu Art. 300 ZPO; Jeandin, a.a.O., N. 7 zu Art. 299 ZPO; Schweighauser, Kommentar zur Schweizerischen ZPO, N. 26 ff. zu Art. 299 ZPO; Blum/Weber Khan, a.a.O., S. 40 f.; Spycher, a.a.O., N. 8 zu Art. 299 ZPO; Rumo-Jungo, a.a.O., S. 21; f�r das deutsche Recht: Schumann, a.a.O., N. 18 zu � 158 FamFG). Dennoch werden in der kantonalen Praxis anscheinend meistens Anw�lte eingesetzt (Diggelmann/Isler, a.a.O., S. 144).
5.3.4.2.�Bei der�
nichtanwaltlichen�Kindesvertretung kommen grunds�tzlich die Entsch�digungsrichtlinien zum Zuge, wie sie bei der Beistandschaft gem�ss Art. 308 ZGB gelten (Levante, a.a.O., S. 188).
Nimmt eine�
Anw�ltin oder ein Anwalt�die Kindesvertretung wahr, so erfolgt die Entsch�digung regelm�ssig nach den Ans�tzen f�r anwaltliche Parteivertretungen (van de Graaf, a.a.O., N. 18 zu Art. 299 ZPO; Schweighauser, Kommentar zur Schweizerischen ZPO, N. 36 zu Art. 300 ZPO). Kantonales Recht und kantonale Praxis greifen f�r die Entsch�digung der Kindesvertretung h�ufig auf den Tarif bei unentgeltlicher Prozessf�hrung zur�ck (Diggelmann/Isler, a.a.O., S. 149; Blum/Weber Khan, a.a.O., S. 42; Affolter, a.a.O., S. 212; vgl. Schweighauser, Kommentar zur Schweizerischen ZPO, N. 37 zu Art. 300 ZPO ["untere Grenze"]). Den Anwaltstarif f�r eine T�tigkeit heranzuziehen, die ihrer Natur nach nichtanwaltlicher Natur ist, ist zwar grunds�tzlich fragw�rdig. Anwaltstarife sind zudem ungeeignet, weil sie zum einen oft zu einer unzul�ssig pauschalisierenden Bemessung f�hren und zum andern selbst individualisierende Tarifpositionen der funktionellen Verschiedenheit von Kindesvertretung und Vertretung der Prozesshauptparteien keineswegs gerecht werden. Die Kantone sind - in den Schranken der Verfassungsm�ssigkeit - jedoch frei, die Bemessungsmethode und somit grunds�tzlich auch die normative Grundlage zu bezeichnen (oben E. 2.5).
6.1.�Die Vorinstanz hat nicht gepr�ft, ob der von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachte Zeitaufwand in allen Teilen entsch�digungsf�hig ist. Diese Frage bleibt anhand des in E. 5 hievor definierten Rahmens zu beantworten. Dem Eventualantrag der Beschwerdef�hrerin folgend ist die Sache zur Beurteilung der offenen Frage und gegebenenfalls zur Festsetzung der Entsch�digung unter Ber�cksichtigung des effektiven Zeitaufwandes an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
6.2.�Aufwendungen der Kindesvertretung sind nach dem Gesagten nur soweit zu entsch�digen, wie sie im Einzelfall erforderlich waren. Bei der Erf�llung der betreffenden Aufgaben geniesst die Kindesvertretung jedoch eine gewisse Autonomie, welche auch bei der Bemessung der Entsch�digung zu respektieren ist. Zudem ist im Hinblick auf die Beurteilung der Frage, ob der betriebene Aufwand verh�ltnism�ssig war, etwa den erschwerenden Rahmenbedingungen von Gespr�chen mit Kindern Rechnung zu tragen (vgl. Schweighauser, Die Vertretung der Kindesinteressen, S. 232 ff.; derselbe, FamKomm Scheidung, N. 21 zu Anh. ZPO Art. 300).
6.3.�Angesichts der prozessualen Vorgeschichte wird bei der Neubeurteilung zu ber�cksichtigen sein, dass hier der Treu- und Glaubensschutz (Art. 9 BV) und das Gebot prozessualer Fairness (Art. 29 Abs. 1 BV) eine �berpr�fung der Angemessenheit der Mandatsf�hrung nur in relativ engen Grenzen zulassen: Obwohl sich die T�tigkeit der Kindesvertreterin �ber eine lange Zeit erstreckte, haben die kantonalen Instanzen das der Beschwerdef�hrerin erteilte Mandat nicht n�her spezifiziert, ihr vielmehr routinem�ssig Frist zur Stellungnahme gesetzt. Wenn die Verfahrensleitung den Eindruck gewinnt, der von der Kindesvertretung betriebene Aufwand beschlage T�tigkeiten, die ausserhalb ihres Aufgabenbereichs liegen, oder er sei diesen Aufgaben nicht angemessen, so ist sie gehalten, dies rechtzeitig mitzuteilen. Ansonsten darf die Kindesvertretung davon ausgehen, ihre Mandatsf�hrung entspreche den Erwartungen des Gerichts. Dies gilt f�r den vorliegenden Fall umso mehr, als die Beschwerdef�hrerin bereits am 10. April 2011 auf den bis dahin angefallenen Stundenaufwand hingewiesen und darum gebeten hat, ihr Mitteilung �ber allenfalls drohende K�rzungen zu machen. Unter diesen Umst�nden kann eine ausgewiesene Aufwendung nur als unn�tig gewertet werden, soweit �berzeugende Gr�nde daf�r bestehen, sie sei - als solche oder ihrem Umfang nach - auch dann �berfl�ssig gewesen, wenn der von der Beschwerdef�hrerin in guten Treuen gew�hlte Ansatz der Auftragserf�llung zugrundegelegt wird.
Den mitbeteiligten Eltern und dem Kanton Z�rich sind keine Gerichtskosten aufzuerlegen (vgl. Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Indessen hat der Kanton Z�rich die Beschwerdef�hrerin sowie den sich zur Sache �ussernden Kindsvater f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 2 BGG; Urteil 5A_168/2012 E. 6).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 27. November 2014 wird aufgehoben. Die Sache wird zur neuen Beurteilung und Festsetzung des Honorars f�r die Kindesvertreterin im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Der Kanton Z�rich hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen sowie B.________ mit Fr. 500.--.

References: Art. 90
 Art. 74
 Art. 76
 BGE 
 Art. 95
 Art. 299
 Art. 12
 BGE 
 Art. 299
 Art. 95
 Art. 299
 Art. 299
 Art. 247
 BGE 
 Art. 299
 BGE 
 Art. 308
 Art. 146
 Art. 300
 Art. 300
 Art. 300
 Art. 300
 Art. 299
 Art. 300
 Art. 300
 Art. 299
 Art. 12
 Art. 308
 Art. 296
 Art. 300
 Art. 300
 BGH 
 Art. 298
 Art. 298
 Art. 300
 Art. 298
 BGE 
 Art. 299
 BGE 
 Art. 298
 Art. 300
 Art. 300
 Art. 300
 Art. 300
 Art. 299
 Art. 300
 Art. 299
 Art. 300
 Art. 133
 BGE 
 Art. 299
 Art. 299
 Art. 299
 Art. 299
 Art. 308
 Art. 299
 Art. 300
 Art. 299
 Art. 299
 Art. 299
 Art. 308
 Art. 299
 Art. 300
 Art. 300
 Art. 300
 Art. 66