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Timestamp: 2017-02-27 08:02:19+00:00

Document:
Ausgabe 5 /Dezember 2013
Rückblick Bergrennen Gurnigel:
2. Tagessieg für Eric Berguerand
Ab wann ist man hinter dem Steuer abgelenkt?
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Beihefter Sektion BERN | Dezember 2013
Sicher die beste Garage.
Ausstellunglich
Finanzierung öV – Strassenverkehr:
und wird lange dauern
Freundliches Handzeichen ist kein
Spezielles ACS Angebot
Shaghuri – Living Africa:
Die verrückt-fantastische Reise
Ab wann ist man hinter dem Steuer
FRISBA AG, Bohler
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christoph.joehr@acs.ch@acs.ch
Finanzierung öV–Strassenverkehr:
Der Kampf hat begonnen und wird lange dauern
Am 24.November findet die Abstimmung über die Erhöhung der Autobahnvignette statt. Es geht also um
den Endspurt. Diese Abstimmung ist jedoch nur ein erster Teil eines kommenden Verteilkampfes der
nächsten Monate und Jahre im Bereich der Finanzierung von Schiene und Strasse. Bereits am 9. Februar
2014 geht es weiter mit der Volksabstimmung zu FABI. Zudem sind drei Eidgenössische Initiativen in der
Phase der Sammelfrist, welche den motorisierten Verkehr direkt betreffen. Der Einsatz aller ACS-Mitglieder ist gefragt!
Wahrscheinlich haben Sie schon brieflich
abgestimmt. Alle, die das noch nicht gemacht haben, rufe ich auf, an der Abstimmung über die Erhöhung der Autobahnvignette teilzunehmen und ein überzeugtes
N E I N einzulegen. Die Gründe dafür
wurden in den ACS-Cluborganen bereits
mehrfach dargelegt. Hier nochmals das
Wichtigste: Mit dem sogenannten Netzbeschluss werden im Umfang von 100 Mio. Franken Unterhaltskosten von Kantonen zum Bund verlagert. Dieses Geld soll von
der Vignettenerhöhung kommen und entlastet somit nur die
Kantone, die das eingesparte Geld jedoch in der allgemeinen
Kasse verschwinden lassen. Die behauptete Engpassbeseitigung findet eben gerade nicht statt. Es werden eidgenössisch
nicht sehr bedeutende Umfahrungen mit dem Vignettengeld
finanziert. Engpässe auf Nationalstrassen werden nicht beseitigt. Der Druck auf Bundesrat und Parlament wäre mit einem JA
weg, man wüsste inskünftig, wo man sich bedienen kann. Weitere Begehren zur Finanzierung der Staatsfinanzen auf Kosten
des Autofahrers wären vorprogrammiert. Es ist aber auch eine
Grundsatzabstimmung im Hinblick auf die FABI-Abstimmung
und die kommenden Initiativen. Beachten Sie bitte auch die
Publikation in diesem Heft zur Vignetten-Abstimmung.
Bei FABI handelt es sich um den Gegenvorschlag des Parlamentes zur ursprünglichen VCS-Initiative. Diese wurde in der Zwischenzeit zurückgezogen, da der VCS auch mit der FABI-Vorlage
seine Ziele bestens erreicht sieht. Es gibt denn auch kaum
grosse Unterschiede: Bei FABI würden ab 2029 dem Strassenverkehr in gleichem Umfang Geldmittel entzogen wie bei der
VCS-Initiative. Damit soll die defizitäre Bahn nachhaltig finanziert werden anstatt die dringenden Probleme bei der Strasseninfrastruktur zu beheben. Bei FABI würde die ganze Bahninfrastruktur über einen unbefristeten Fonds (Bahninfrastrukturfonds BIF) finanziert. Die Querfinanzierung der LSVA zugunsten
der Bahn von rund einer Milliarde Franken pro Jahr würde
zementiert. Auch das sogenannte Neat-Viertel würde bis 2030
in den BIF fliessen, was wiederum zusätzliche vier Milliarden
Querfinanzierung bedeutet. Weiter soll der Pendlerabzug auf
jährlich Fr. 3000.– beschränkt werden, was in erster Linie einer
Steuererhöhung für den motorisierten Individualverkehr bedeutet. Anstatt die Finanzströme zu entflechten und die Finanzierung nach dem Verursacherprinzip zu regeln, würde die Umverteilung von der Strasse auf die Schiene auf lange Zeit festgeschrieben. Ich rufe Sie bereits heute dazu auf, FABI dereinst an
der Urne eine klare Absage zu erteilen!
Zum Glück gibt es Kreise, die andere Visionen einer fairen
Verkehrsfinanzierung haben: Mit der Milchkuhinitiative, deren
Unterschriftensammlung noch bis zum 5. September 2014
läuft, soll Folgendes erreicht werden: Gebühren und Steuern
der Strassenbenützer sollen wirklich auch für die Strasseninfrastruktur eingesetzt werden. Diese Infrastruktur muss in den
kommenden Jahren saniert, unterhalten und ausgebaut werden. Dazu braucht es dieses Geld dringend. Die Initiative sagt
auch Nein zu mehr Steuern und Abgaben. Dazu gehören Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, Autobahnvignette, Motorfahrzeugsteuer und die LSVA. Es kann nicht sein, dass diese Abgaben
dauernd erhöht werden und dann erst noch entweder in der
Schiene oder den öffentlichen Kassen von Bund und Kantonen
landen. Bei Einführung oder Erhöhung solcher Abgaben muss
künftig das Volk entscheiden können. Die Initiative verlangt ferner die Kostenwahrheit auch für den öffentlichen Verkehr. Die
Eigenwirtschaftlichkeit des öV liegt irgendwo zwischen 40 %
und 50 %, währenddem sich die Strasse mehr als nur selbst
finanziert. Der Strassenverkehr ist wichtig für die Volkswirtschaft. Ohne die flächendeckende Verteilung von Gütern durch
die Lastwagen käme die Wirtschaft zum Erliegen. Die Transportleistungen haben seit 1993 um 50 % zugenommen. Es müssen
auch endlich die entsprechenden Mittel wiederum für die
Strasse eingesetzt werden. Randregionen dürfen nicht vernachlässigt werden. Da, wo der öV nicht hinkommt und es
auch zu teuer wäre, ist Individualverkehr für Bevölkerung und
Gewerbe wichtig. Ich rufe Sie dazu auf, die Milchkuhinitiative
«Für eine faire Verkehrsfinanzierung» zu unterzeichnen, sofern
Sie das noch nicht getan haben. Unterschriftenbogen können
auf www.milchkuh-initiative.ch heruntergeladen werden.
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Schlussendlich verlangt eine weitere Initiative «Ja zu vernünftigen Tempolimiten». Eine Erhöhung der bisher geltenden Höchstgeschwindigkeiten sowie ein Verhindern von Tempo 30 innerorts auf Hauptstrassen. Auf Autobahnen sollen neu 130 km/h,
auf Hauptstrassen ausserorts 100 km/h und auf Hauptstrassen Innerorts mindestens 50 km/h gelten. Eine Erhöhung der
Tempolimiten kann sicher diskutiert werden. Insbesondere die
früher geltende Limite von 130 auf Autobahnen ist unproblematisch. Die Reduktion ausserorts von 100 auf 80 wurde damals
mit dem angeblichen Waldsterben legitimiert. Das Waldsterben
ist glücklicherweise nicht eingetroffen, die Limite jedoch immer
noch auf 80 km/h. Auch hier gilt: Durch Unterzeichnung der
Initiative Druck machen für vernünftige Tempolimiten. Unterschriftenbogen können ebenfalls unter www.das-3er-paket.ch
herunter-geladen werden.
Der praktische ACS-3-MonatsKalender 2014
Foto: Esther Hug
Noch bis zum 28.11.2014 läuft die Sammelfrist für die Initiative «Freie Fahrt statt Mega-Staus». Diese Initiative will die Leistungsfähigkeit der Nationalstrassen dem zunehmenden Verkehr automatisch anpassen, und zwar durch einen entsprechenden Ausbau. Dies betrifft die wichtigsten Autobahnverbindungen im Mittelland sowie den Gotthard-Strassentunnel. Da
solche Vorhaben immer wieder durch Umweltverbände behindert werden, soll im Bereich des Ausbaus des Nationalstrassennetzes das Verbandbeschwerderecht ausgeschlossen werden. Auch diese Initiative verdient Unterstützung. Unterschriftenbogen können unter www.das-3er-paket.ch heruntergeladen
Ich wünsche uns allen viel Kraft und Energie beim bevorstehenden Kampf zugunsten der Autofahrerinnen und Autofahrer.
Vorstand ACS Sektion Bern,
Ressort Verkehr und Politik
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ACS Reparaturkostenversicherung
Minimieren Sie das Risiko von hohen Reparaturkosten mit
dem Abschluss einer ACS Reparaturkostenversicherung.
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CH-3007 Bern, im April 2013, Änderungen vorbehalten
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Instruktoren zur Verfügung und fordern Sie Schritt für Schritt, genau so wie
es Ihrer persönlichen Situation entspricht.Wenn Sie Freude am Fahren
Kursbeginn: 08.00 Uhr, Kursdauer: ca. 8 Std.
(Anmeldeschluss: Montag, 9. Dezember 2013)
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Es war einmal | Spezielles ACS Angebot
Freundliches Handzeichen ist kein Freibrief
Beitrag aus dem Nachrichtenblatt vom Februar 1966:
Der Fahrer eines Personenwagens hatte eine
Kreuzung nicht überqueren können, weil ein
von rechts kommender Lastwagen, der zum
Abbiegen anhielt, die Sicht versperrte. Auf
den Wink des Lastwagenfahrers, der sich
durch Zurückschauen zu orientieren schien,
überquerte der Personenwagenfahrer die
Kreuzung und stiess mit einem anderen Auto
zusammen, das plötzlich hinter dem Lastwagen hervorgekommen war.
Das Gericht wies dies Klage des Personenwagenfahrers gegen den Lastwagenfahrer ab,
weil dessen Handbewegung nicht mehr als
ein unverbindlicher Rat gewesen sei. Der
Lastwagenfahrer habe keine Gewähr dafür
übernehmen können, dass die Fahrbahn noch
frei sei, wenn sie der Personenwagenfahrer
auf seinen Wink hin überquere. Der LKWFahrer habe dem Kläger auch nicht die Verpflichtung zur Umschau und erforderlichen
Sorgfalt beim Überqueren der Gegenfahrbahn
abnehmen wollen. Selbst ein Mitverschulden
sei zu verneinen, weil er nicht damit zu rechnen brauchte, dass der Personenwagenfahrer
das Rückwärtsblicken und die Handbewegung zum Anlass nehmen werde, blindlings in
die Kreuzung hineinzufahren.
Spezielles ACS Angebot für den 26. November 2013 in Lyss:
Shaghuri – Living Africa
«Vom Anfänger zum Abenteurer» – die verrückt-fantastische Reise durch Afrika
Die Live-Multivision-Erlebnis-Show mit Oliver Beccarelli und Corinne Anliker
Nach erfolgreichen, gemeinsamen Auftritten vom Automobil Club der Schweiz und
Shaghuri Living Africa am 46. Suisse Caravan Salon findet die nächste gemeinsame
Veranstaltung am 26. November 2013 um
20.00 Uhr im Hotel Weisses Kreuz in Lyss
statt. Dazu möchten wir die ACS Mitglieder
der Sektion Bern herzlich für nur Fr. 20.–
statt Fr. 25.– einladen. Bitte den ACS Ausweis mitnehmen.
Mit «Vom Anfänger zum Abenteurer» haben
Oliver Beccarelli und Corinne Anliker eine
neue Form von Live-Vorträgen kreiert. Es
ist eine einzigartige Live-Multivision-Erlebnis-Show, in welcher sie ihr Publikum auf
verschiedensten Ebenen ansprechen und an
ihrer Reise teilhaben lassen. Besucher tauchen ganz tief in eine Welt voller Abenteuer
ein. Diesem Zauber kann man sich nicht
Oliver und Corinne zeigen eine spannende
Reise mit ihrem eigenen Fahrzeug von Hermiswil (Bern) nach Kapstadt (Südafrika).
Als «Anfänger» starten die beiden ihr Abenteuer des Lebens: Afrika entdecken.
Umrahmt wird die Show mit einer reich bebilderten Ausstellung über Begegnungen,
Tiere und das Leben als Abenteurer, welche
interessante Afrika-Einblicke gewährt.
Ihr Ziel: den schwarzen Kontinent in den
nächsten Jahren von der Westseite her umrunden. Die beiden hatten keine Ahnung
von Fahrzeugen, GPS-Navigation oder
von Reparaturen. Ebenso sind sie noch nie
gemeinsam so lange unterwegs gewesen.
Eine verrückt fantastische Reise beginnt …
20.00 Uhr, Türöffnung für Ausstellung ab 18.30 Uhr
Platzreservation: www.shaghuri.com oder Tel. 031 974 11 02
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1. Eric Berguerand (Martigny), Lola FA 99
2. Jean-Marc Salomon (Courtedoux), Formula Master 4:09.28
3. Marcel Steiner (Oberdiessbach), Martini MK77
Die komplette Resultatliste gibt es als Download auf
Neue Rekordzeiten wurden beim 44. Bergrennen am Gurnigel vom 7. und 8. September 2013 keine aufgestellt, regnete es doch
am Rennsonntag mehr oder weniger stark
und nur mit ganz kurzen Unterbrüchen den
ganzen Tag. Tagessieger wurde zum 2. Mal
nach 2006 Eric Berguerand aus Martigny
auf einem Lola FA 99, nachdem er bereits
am Samstag während der Trainingsläufe die
schnellsten Zeiten fuhr. Jean-Marc Salomon
aus Courtedoux sicherte sich auf seinem
Formula Master den 2. Rang im Gesamtklassement mit einem Vorsprung von nur
1,14 Sekunden auf den drittklassierten
Marcel Steiner aus Oberdiessbach. Dieser
musste nach einem Unfall in Les Rangiers
auf seinen Osella FA30 verzichten und
startete auf seinem alten Rennwagen, dem
Martini MK77. Trotz der schlechten Wetterprognosen konnten am Samstag gleichviel
Besucher registriert werden wie im Vorjahr.
Der regnerische Sonntag jedoch liess viele
Besucher zu Hause bleiben. Bleibt zu hoffen,
dass das Wetter im nächsten Jahr dem
Gurnigelrennen wieder einmal zwei schöne
vorherbstliche Tage beschert.
Eric Berguerand auf seinem Lola FA99
Jean-Marc Salomon auf seinem Formula Master
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Marcel Steiner auf seinem Martini MK77
Die drei Schnellsten vom Sonntag: Salomon, Berguerand, Steiner
Benjamin Zurbr端gg auf seinem VW Polo
Der strahlende Tagessieger der Regionalen: Benjamin Zurbr端gg
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zur 100-Franken-Vignette
www.mo g e lp a c k u n g -v ig n et t e. c h
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Ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung ist höchstwahrscheinlich bereits in irgendeiner Weise mit der von den
19 kantonalen Polizeikorps lancierten Präventionskampagne «Keine Ablenkung. Keine Unfälle.» in Kontakt gekommen.
Diese Aktion richtet ihr Augenmerk auf die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer für das Thema Unaufmerksamkeit
und Ablenkung während der Fahrt auf öffentlichen Strassen. Als potenzielle Ablenkungsquellen werden das Telefonieren
oder sogar nur das Führen einer Unterhaltung von den Initianten angeführt.
Hier stellt sich jedoch die Frage: «Ab wann ist eine Ablenkung im Sinne des Strassenverkehrsgesetzes unzulässig?»
Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) sind Unaufmerksamkeit
und Ablenkung in rund 25 % der Fälle die
Unfallursache (bfu Faktenblatt-Nr. 07).
Ob eine Nebenbeschäftigung jeweils einen
massgebenden Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit hat, ist fallbezogen zu eruieren.
Es liegen bislang nicht sehr viele Erkenntnisse über die Gefährlichkeit der verschiedenen Ablenkungsarten vor. Es ist davon
auszugehen, dass nicht alle Tätigkeiten
gleich gefährlich sind.
Die wohl bekanntesten und meist diskutiertesten Distraktionen sind die elektronischen Kommunikation- und Informationssysteme. Die Zuziehung von Navigationsgeräten, Smartphones oder Tablets während der Fahrt nahm in den letzten Jahren
ausgesprochen zu. Ein Trend, der dazu
beigetragen hat, dass vermehrt jüngere
Verkehrsteilnehmer in schweren Unfällen
verwickelt sind. In renommierten Tageszeitungen war denn auch nachzulesen,
welche Gefahren die verschiedenen Ablenkungen im Strassenverkehr bergen. Insbesondere das Telefonieren am Steuer war
häufig Gegenstand hitziger Diskussionen
und jüngst sogar eines politischen Vorstosses. Es verwundert daher auch nicht, dass
Telefonieren am Steuer ohne Verwendung
einer Freisprechanlage explizit im Anhang 1
Ziffer 311 der Ordnungsbussenverordnung aufgeführt und mit einer Busse von
CHF 100.– geahndet wird.
Ob ein Verhalten während der Fahrt als
eine Ablenkung im strafrechtlichen Sinne
zu werten ist, bestimmt Art. 31 Abs. 1 SVG.
Gemäss dieser Vorschrift muss «der Führer das Fahrzeug ständig so beherrschen,
dass er seinen Vorsichtspflichten nachkommen kann.» «Beherrschen» bedeutet in
diesem Zusammenhang «dass der Führer
Herr der Maschine bleibt, damit er jederzeit in der durch die Lage geforderten
Weise raschestens auf sie einwirken und auf
jede Gefahr ohne Zeitverlust zweckmässig
reagieren kann». (BGE 76 IV 53,55)
Die wohl wichtigste Voraussetzung zur Beherrschung des Fahrzeugs ist die gebotene
Aufmerksamkeit, die ein/e Fahrzeugführer/in gemäss Art. 3 Abs. 1 der Verkehrsregelnverordnung (VRV) der Strasse und
dem Verkehr zuzuwenden hat. So ist nach
bundesgerichtlicher Rechtsprechung «nach
den gesamten Umständen, namentlich der
Verkehrsdichte, den örtlichen Verhältnissen,
der Zeit, der Sicht und den voraussehbaren
Gefahrenquellen» zu beurteilen, in welchem Umfang diese gesetzliche Vorsichtspflicht in concreto den jeweiligen Verkehrsteilnehmer trifft. (BGE 120 IV 63, 65)
Zudem hat ein/e Autofahrer/in die Vornahme von Verrichtungen bei der Verkehrsteilnahme, welche die Bedienung des
Fahrzeugs erschweren, zu unterlassen.
In diesem Zusammenhang hat das Bundesgericht die Beschwerde eines Fahrzeuglenkers, der beim Fahren ein SMS schrieb
und seine Aufmerksamkeit nicht mehr der
Strasse zuwandte, was zur Folge hatte,
dass er von der Fahrbahn abkam und mit
einem Zaun kollidierte, abgewiesen und
die Verurteilung der Vorinstanz wegen
grober Verletzung von Verkehrsregeln bestätigt.
Entsprechend bestimmen sich die Sanktionen bei Zuwiderhandlungen gegen Art. 31
Abs.1 SVG in Verbindung mit Art. 3
Abs. 1 VRV nach der Schwere der Verfehlung. So kommt bei groben Verletzungen
der Verkehrsregeln Art. 90 Ziff. 2 SVG
zum Zuge, der eine Freiheitsstrafe bis zu
drei Jahren oder eine Geldstrafe vorsieht.
Alle anderen Verstösse fallen in den Anwendungsbereich von Art. 90 Ziff. 1 SVG
und werden mit Busse bestraft.
eine Nebenbeschäftigung während der
Fahrt dann eine strafrechtliche Relevanz
erlangt, wenn das Beherrschen des Fahrzeuges im Sinne von Art. 31 Abs. 1 SVG
in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 VRV nicht
mehr gewährleistet werden kann. Darunter
fallen bspw. feurige Wortgefechte mit dem
Partner oder Bedienung von elektronischen
Kommunikations- oder Informationssystemen. Einen abschliessenden Vorschriftenkatalog mit Handlungen, die während der
Fahrt untersagt sind, gibt es nicht. Im Fall
des Telefonierens hinter dem Steuer hat
der Gesetzgeber jedoch eine Ausnahme gemacht und nahm diese Übertretung explizit in die Ordnungsbussenverordnung auf.
Im Rahmen der oben erwähnten Präventionskampagne «Keine Ablenkung. Keine
Unfälle.» sollen neben der medialen Präsenz häufigere Polizeikontrollen als Massnahme zur Bekämpfung von Ablenkung im
Strassenverkehr dienen.
Vor diesem Hintergrund rate ich Ihnen,
vor jeder Fahrt das Handy im Handschuhfach zu verstauen (oder eine Freisprechanlage zu verwenden), das Navigationsgerät
einzurichten und erregte Debatten mit
dem Partner während der Fahrt zu vermeiden.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, werte
Leserinnen und werte Leser, eine vorsichtige und aufmerksame Fahrt.
Munier Serag, MLaw
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E x k l u s i ve AC S M u s i k- u n d Ku l t u r re i s e
Ihnen auch genügend Zeit für individuelle Entdeckungen und einen grossen Einkaufsbummel.
13.03.2014, Donnerstag
Flug mit Swiss nach New York (JFK Airport). Transfer ins
kleinen Spaziergang und zu einem Begrüssungsdinner.
Für die Einreise in die USA und einen Aufenthalt bis zu 90
14.03.2014, Freitag
VIP-Führung vor der offiziellen Öffnungszeit im berühmten
Diana Damrau, Javier Camarena und Michele Pertusi.
die Einreise mit einem bisher gültigen, nicht biometrischen Pass ist ein Visum erforderlich.
15.03.2014, Samstag
Fitnessclub. Amerikanisches Frühstücksbuffet. 555 Suiten.
Flu gplan
ACS - R e i s e l e i t u n g
und weilt regelmässig in New York.
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Vormittag zur freien Verfügung. 13 Uhr "Werther" von
Aussicht auf das Lichtermeer Manhattans.
16.03.2014, Sonntag
Fahrt Richtung Norden nach Harlem, wo Sie am Mythos
Gil Shaham (Violine) spielen Werke von Korngold, Lanner, Lehar, Mozart, Nicolai, Strauss und Webern.
Zum Abschluss Ihrer Reise erleben Sie heute einen interessanten Ausflug nach Brooklyn. Im grössten New Yorker Stadtbezirk wohnten Künstler wie Britten, Capote
Rückflug mit Swiss nach Zürich.
18.03.2014, Dienstag
Vi e l e Le i s tu ngen
 Linienflüge mit Swiss in Economy oder Business
 Flughafentaxen, Treibstoffzuschlag (ca. CHF 490.-)
 Flughafentransfers
 4 hbernachtungen im Designer Luxushotel
 3 Rundfahrten, MoMA-Besuch
 2 Mittag- und 2 Abendessen (ohne Getränke)
 Gute Karten für 3 Vorstellungen (Met, Carnegie Hall)
 Erfahrene ACS-Reiseleitung
Ihr Reisebüro kann eine Buchungspauschale verlangen.
ACS-Reisen AG für geführte Musikreisen.
am 18. Beethoven
sondern als Freund des Festivals erwartet.
Boutique-Hotel mit viel Charme in einem ehemaligen
Lobby mit Bar und Kamin. Gartenterrasse. Schwimmbad, Sauna. Frühstücksbuffet. 61 Zimmer.
10.04.2014, Donnerstag
Direkte Linienflüge mit Swiss nach Warschau.
Flug nach Warschau. Auf dem Weg ins Zentrum sehen
mit spezieller Dekoration nach dem Konzert.
11.04.2014, Freitag
12.04.2012, Samstag
Auf Einladung von Frau Elzbieta Penderecka, Gründerin
dieser Veranstaltung erst kurzfristig festgelegt wird.
Heute steht eine genussvolle und abwechslungsreiche
13.04.2014, Sonntag
Diese Reise wird auch 2014 wieder von David Frauch,
der deutschsprachigen Kunsthistorikerin Marta Liwska.
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Stadtrundgang durch die malerische und charmante Altstadt. Besuch des nach dem Krieg originalgetreu wieder
eleganten Restaurant mit internationaler Küche.
H inweise
AC S - Le i s t u n g e n
 3 Übernachtungen im Boutique-Luxushotel
 Führungen und Ausflüge gemäss Ausschreibung
 3 Mittag- und 3 Abendessen (ohne Getränke)
 3 beste Konzertkarten und Privatkonzert
 Begegnungen mit Künstlern
ACS-Reisen AG, Bernstrasse 164, 3052 Zollikofen
Telefon 031 / 378 01 41
Preisverteilung ACS Slalom Trophy,
Fr / Sa, 27. / 28. Dezember
Fahrtraining Eis & Schnee,
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References: Art. 31
 Art. 3
 Art. 31
 Art. 3
 Art. 90
 Art. 90
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 Art. 3