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Timestamp: 2018-11-14 15:41:52+00:00

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Zweiunddreissigster Titel: Die kaufmännische Buchführung II. Annahme der Fortführung - PDF
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1 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz /8 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz /8 Zweiunddreissigster Titel: Die kaufmännische Buchführung Art. 98a II. Annahme der Fortführung Erster Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen Art. 97 A. Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung Einzelunternehmen, Personengesellschaften und juristische Personen, die sich ins Handelsregister eintragen lassen müssen (Unternehmen), unterliegen der Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung gemäss den nach nachfolgenden Bestimmungen. Die Rechnungslegung beruht auf der Annahme, dass das Unternehmen auf absehbare Zeit fortgeführt wird. Ist die Einstellung der Tätigkeit oder von Teilen davon beabsichtigt oder in den nächsten Monaten voraussichtlich nicht abwendbar, so sind der Rechnungslegung Veräusserungswerte zugrunde zu legen. Für die mit der Einstellung verbundenen Aufwendungen sind Rückstellungen zu bilden. Abweichungen von der Annahme der Fortführung sind im Anhang zu vermerken. Ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage ist darzulegen. Einzelunternehmen, Vereine und Stiftungen, die sich nicht ins Handelsregister eintragen lassen müssen, führen lediglich Buch über die Einnahmen und Ausgaben sowie über die Vermögenslage. Strengere spezialgesetzliche Bestimmungen bleiben vorbehalten. Art. 98b III. Grundsätze ordnungsmässiger Rechnungslegung Für die Rechnungslegung sind namentlich die folgenden Grundsätze massgebend: Art. 97a B. Buchführung Die Buchführung bildet die Grundlage der Rechnungslegung und erfasst diejenigen Geschäftsvorfälle und Sachverhalte, die für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens (wirtschaftliche Lage) notwendig sind. Sie folgt den Grundsätzen ordnungsmässiger Buchführung. Namentlich sind zu beachten:. die vollständige und systematische Erfassung der Geschäftsfälle und Sachverhalte;. der Belegnachweis für die einzelnen Buchungsvorgänge;. die Übersichtlichkeit;. die Nachprüfbarkeit. Als Buchungsbeleg gelten alle Schriftstücke, die notwendig sind, um den einer Buchung zugrunde liegenden Geschäftsvorfall oder Sachverhalt nachvollziehen zu können.. Vollständigkeit;. Verlässlichkeit und Wesentlichkeit;. periodengerechte Zuordnung von Aufwand und Ertrag;. Stetigkeit der Darstellung und der Bewertung;. Unzulässigkeit der Verrechnung von Aktiven und Passiven sowie von 6. Aufwand und Ertrag. Der Bestand der einzelnen Positionen in der Bilanz und im Anhang ist durch ein Inventar oder auf andere Art nachzuweisen. Sofern die Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen Franken nicht überschreiten, kann auf die periodengerechte Zuordnung von Aufwand und Ertrag verzichtet sowie auf Einnahmen und Ausgaben abgestellt werden. Die Rechnungslegung ist unter Wahrung des gesetzlichen Mindestinhalts den Besonderheiten des Unternehmens anzupassen. Insbesondere ist durch Bezeichnungen und Darstellung den Gegebenheiten der Branche Rechnung zu tragen. Die Buchführung ist der Art und Grösse des Unternehmens anzupassen. Die Buchführung erfolgt in einer der Landessprachen oder in Englisch. Sie kann schriftlich, elektronisch oder in vergleichbarer Weise geführt werden. Art. 98 C. Rechnungslegung I. Zweck und Bestandteile Die Rechnungslegung soll die wirtschaftliche Lage des Unternehmens insbesondere die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, so darstellen, dass sich Dritte ein zuverlässiges Urteil bilden können. Art. 98c IV. Darstellung, Währung und Sprache Die Bilanz und die Erfolgsrechnung können in Konto- oder in Staffelform dargestellt werden. Positionen, die in der Berichtsperiode keinen oder nur einen unwesentlichen Betrag aufweisen, brauchen nicht separat aufgeführt zu werden. In der Jahresrechnung sind neben den Zahlen für das Geschäftsjahr die entsprechenden Werte des Vorjahres anzugeben. Werte müssen in der Landeswährung angegeben werden. Fremdwährungspositionen werden zum Devisenkurs am Bilanzstichtag eingesetzt. Der verwendete Umrechnungskurs ist im Anhang offen zu legen. Die Rechnungslegung erfolgt in einer der Landessprachen oder in Englisch. Die Rechnungslegung erfolgt im Geschäftsbericht. Dieser enthält die Jahresrechnung (Einzelabschluss), die sich aus der Bilanz, der Erfolgsrechnung und dem Anhang zusammensetzt. Der Geschäftsbericht muss innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres erstellt und dem zuständigen Organ oder den zuständigen Personen vorgelegt werden. Er ist vom Vorsitzenden des obersten Leitungs- oder Verwaltungsorgans und der innerhalb des Unternehmens für die Rechnungslegung zuständigen Person zu unterzeichnen.
2 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz /8 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz /8 Art. 98d D. Einsichtnahme und Offenlegung Zweiter Abschnitt: Jahresrechnung Art. 99 Gläubigern, die ein schutzwürdiges Interesse nachweisen, ist Einsicht in den Geschäftsbericht und in den Revisionsbericht zu gewähren. Der Geschäftsbericht, und der Revisionsbericht sind beim Handelsregisteramt einzureichen und von diesem auf elektronischem Weg zu veröffentlichen, wenn:. die Unternehmen, die Anleihensobligationen ausstehend haben;. die Aktien der Gesellschaft an der Börse kotiert sind. A. Bilanz I. Zweck der Bilanz, Bilanzierungspflicht und Bilanzierungsfähigkeit Die Bilanz stellt die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens am Bilanzstichtag dar. Vermögenswerte müssen als Aktiven bilanziert werden, wenn auf Grund vergangener Ereignisse über sie verfügt werden kann, ein Mittelzufluss wahrscheinlich ist und ihr Wert verlässlich geschätzt werden kann. Andere Vermögenswerte dürfen nicht bilanziert werden. Müssen der Geschäftsbericht und der Revisionsbericht beim Handelsregister einreicht werden, kann jede Person innerhalb Als Umlaufvermögen müssen die flüssigen Mittel bilanziert werden sowie andere Aktiven, die voraussichtlich innerhalb eines Jahres seit der Abnahme der Jahresrechnung vom Unternehmen verlangen, dass ihr auf ihre Kosten eine Ausfertigung Jahres ab Bilanzstichtag oder innerhalb des normalen Geschäftszyklus zu flüssigen Mitteln werden. Als Anlagevermögen zugestellt wird. müssen alle übrigen Aktiven bilanziert werden. Art. 98e E. Aufbewahrung Die Geschäftsbücher und die Buchungsbelege sowie der Geschäftsbericht und der Revisionsbericht sind während zehn Jahren aufzubewahren. Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Ablauf des Geschäftsjahres. Der Geschäftsbericht und der Revisionsbericht sind schriftlich und unterzeichnet aufzubewahren. Die Geschäftsbücher und die Buchungsbelege können schriftlich, elektronisch oder in vergleichbarer Weise aufbewahrt werden, soweit dadurch die Übereinstimmung mit den zu Grunde liegenden Geschäftsvorfällen und Sachverhalten gewährleistet ist und wenn sie jederzeit wieder lesbar gemacht werden können. 6 Verpflichtungen müssen als Verbindlichkeiten bilanziert werden, wenn sie durch vergangene Ereignisse bewirkt wurden, ein Mittelabfluss wahrscheinlich ist und ihre Höhe verlässlich geschätzt werden kann. Fiktive Verpflichtungen dürfen nicht bilanziert werden. Als kurzfristig müssen die Verbindlichkeiten bilanziert werden, die voraussichtlich innerhalb eines Jahres ab Bilanzstichtag oder innerhalb des normalen Geschäftszyklus zur Zahlung fällig werden. Als langfristig müssen alle übrigen Verbindlichkeiten bilanziert werden. Das Eigenkapital ist der Rechtsform entsprechend auszuweisen und zu gliedern. Der Bundesrat kann die Voraussetzungen näher umschreiben.
3 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz /8 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz 6/8 Art. 99a II. Mindestgliederung Art. 99b B. Erfolgsrechnung Unter den Aktiven müssen ihrem Liquiditätsgrad entsprechend mindestens folgende Positionen einzeln ausgewiesen werden: Die Erfolgsrechnung stellt die Entwicklung der Ertragslage des Unternehmens, während des Geschäftsjahres dar. Sie kann. Umlaufvermögen: als Produktionserfolgsrechnung oder als Absatzerfolgsrechnung dargestellt werden. a. flüssige Mittel b. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen c. übrige kurzfristige Forderungen d. Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen e. aktive Rechnungsabgrenzungen;. Anlagevermögen: a. Finanzanlagen; b. Sachanlagen; c. immaterielle Werte. Unter den Passiven müssen ihrer Fälligkeit entsprechend mindestens folgende Positionen einzeln ausgewiesen werden:. kurzfristige Verbindlichkeiten: a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen b. übrige kurzfristige Verbindlichkeiten c. kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten d. passive Rechnungsabgrenzungen;. langfristige Verbindlichkeiten: a. langfristige, verzinsliche Verbindlichkeiten b. Rückstellungen sowie vom Gesetz vorgesehene Rücklagen oder ähnliche Positionen;. Eigenkapital: a. Grund-, Gesellschafter- oder Stiftungskapital, gegebenenfalls gesondert nach Beteiligungskategorien b. Kapitalreserven c. Gewinnreserven oder kumulierte Verluste als Minusposten In der Produktionserfolgsrechnung (Gesamtkostenverfahren) müssen mindestens folgende Positionen je einzeln ausgewiesen werden:. Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen;. Materialaufwand einschliesslich Bestandesänderungen an unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie an nicht fakturierten Dienstleistungen;. Personalaufwand;. übriger Aufwand;. Finanzaufwand und Finanzertrag; 6. Abschreibungen und Wertberichtigungen; 7. ausserordentlicher Aufwand und ausserordentlicher Ertrag; 8. Jahresgewinn oder Jahresverlust. In der Absatzerfolgsrechnung (Umsatzkostenverfahren) müssen mindestens folgende Positionen je einzeln ausgewiesen werden:. Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen;. Anschaffungs- oder Herstellkosten der verkauften Produkte und Leistungen;. Verwaltungsaufwand und Vertriebsaufwand;. Finanzaufwand und Finanzertrag;. ausserordentlicher Aufwand und ausserordentlicher Ertrag; 6. Jahresgewinn oder Jahresverlust. Die Zuteilung von Optionen auf Beteiligungsrechte des obersten Leitungs oder Führungsorgans, des Geschäftsführungsorgans und an Arbeitnehmer sind als Personalaufwand auszuweisen. Im Anhang zur Absatzerfolgsrechnung müssen zudem der Personalaufwand sowie in einer Position Abschreibungen und Wertberichtigungen ausgewiesen werden. d. eigene Kapitalanteile als Minusposten zu Buchstabe c. 6 Weitere Positionen müssen in der Erfolgsrechnung oder im Anhang einzeln ausgewiesen werden, sofern dies für die Weitere Positionen müssen in der Bilanz oder im Anhang einzeln ausgewiesen werden, sofern dies für die Beurteilung der Beurteilung der Ertragslage durch Dritte wesentlich ist. Vermögens- oder Finanzlage durch Dritte wesentlich oder auf Grund der Tätigkeit des Unternehmens üblich ist. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Organen oder gegenüber Unternehmen, an denen eine Beteiligung besteht, müssen gesondert ausgewiesen werden.
4 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz 7/8 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz 8/8 Art. 99c C. Anhang Art. 960a II. Aktiven Der Anhang ergänzt und erläutert die anderen Bestandteile der Jahresrechnung. Er enthält:. Im Allgemeinen. Angaben über die in der Jahresrechnung angewandten Grundsätze, soweit diese nicht vom Gesetz vorgeschrieben sind; Bei ihrer Ersterfassung müssen die Aktiven zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet werden.. zusätzliche Angaben, Gliederungen und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und der Erfolgsrechnung; In der Folgebewertung dürfen Aktiven nicht höher bewertet werden als zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten.. weitere vom Gesetz verlangte Angaben. Vorbehalten bleiben Bestimmungen für einzelne Arten von Aktiven. Der Anhang muss weiter folgende Angaben enthalten, sofern diese nicht bereits ausder Bilanz oder der Erfolgsrechnung ersichtlich sind:. Firma oder Name sowie Rechtsform und Sitz des Unternehmens;. Anzahl der Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt;. Firma, Rechtsform und Sitz der Unternehmen, an denen direkte oder indirekte Beteiligungen bestehen, unter Angabe des Kapital- und Stimmenanteils;. Erwerb und Veräusserung sowie zur Anzahl gehaltener eigener Anteile, einschliesslich der Anteile, die ein anderes Unternehmen hält, an der eine Beteiligung besteht; anzugeben sind ebenfalls die Bedingungen, zu denen die eigenen Anteile erworben oder veräussert wurden;. der Restbetrag der Verbindlichkeiten aus kaufvertragsähnlichen Leasinggeschäften; Der nutzungsbedingte Wertverlust muss durch Abschreibungen, anderweitige Wertverluste durch Wertberichtigung berücksichtigt werden. Abschreibungen und Wertberichtigungen müssen nach den allgemein anerkannten kaufmännischen Grundsätzen vorgenommen werden. Sie müssen direkt oder indirekt bei den betreffenden Aktiven zu Lasten der Erfolgsrechnung abgesetzt und dürfen nicht unter den Passiven ausgewiesen werden. Zu Wiederbeschaffungszwecken sowie zur Sicherung des dauernden Gedeihens des Unternehmens dürfen zusätzliche Abschreibungen und Wertberichtigungen vorgenommen werden. Unter den gleichen Voraussetzungen kann davon abgesehen werden, nicht mehr begründete Abschreibungen und Wertberichtigungen aufzulösen. Werden nicht mehr begründete Abschreibungen und Wertberichtigungen aufgelöst, so muss deren Gesamtbetrag in der Erfolgsrechnung oder im Anhang gesondert ausgewiesen werden. Die Höchstbewertungsvorschriften müssen beachtet werden. 6. je der Gesamtbetrag der Bürgschaften, Garantieverpflichtungen und Pfandbestellungen für Verbindlichkeiten Dritter; 7. der Gesamtbetrag der zur Sicherung eigener Verbindlichkeiten verpfändeten oder abgetretenen Aktiven sowie der Aktiven unter Eigentumsvorbehalt; 8. derivative Finanzinstrumente, Abnahme- und Lieferverpflichtungen sowie ähnliche Positionen; 9. aussergewöhnliche Risiken; 0. Erläuterungen zu weiteren bedeutenden oder aussergewöhnlichen Einflüssen auf die Jahresrechnung;. wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag;. allenfalls die Gründe, die zum vorzeitigen Rücktritt der Revisionsstelle geführt haben. Unternehmen, die Anleihensobligationen ausstehend haben, müssen Angaben zu deren Beträgen, Zinssätzen, Fälligkeiten und zu den weiteren Konditionen machen. Art. 960b Forderungen und Aktiven mit Börsenkurs Forderungen müssen bei der Ersterfassung zum Nennwert eingesetzt werden. In der Folgebewertung dürfen Aktiven mit Börsenkurs zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet werden, auch wenn dieser über dem Anschaffungswert liegt. Dies gilt nicht für Finanzanlagen. Wird zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet, so gilt dies für alle Aktiven mit Börsenkurs. Im Anhang muss auf diese Bewertung hingewiesen werden. Der Gesamtwert der entsprechenden Aktiven muss für Wertschriften und Handelswaren je gesondert offen gelegt werden. Werden Wertschriften und Handelswaren zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet, so dürfen Schwankungsreserven gebildet werden, um dem Kursverlauf Rechnung zu tragen. Dies gilt auch für Finanzanlagen. Art. 960 D. Bewertung I. Grundsätze Aktiven und Verbindlichkeiten müssen einzeln bewerten werden. Die Bewertung muss vorsichtig erfolgen, darf aber nicht zur Bildung von gewillkürten Reserven führen. Bestehen konkrete Anzeichen für eine Überbewertung von Aktiven oder für zu geringe Rückstellungen, so sind die Werte zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Art. 960c. Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen Als Vorräte gelten Rohmaterial, Erzeugnisse in Arbeit, fertige Erzeugnisse und Handelswaren. Liegt in der Folgebewertung von Vorräten und nicht fakturierten Dienstleistungen der Veräusserungswert unter Berücksichtigung noch anfallender Kosten am Bilanzstichtag unter den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, so muss dieser Wert eingesetzt werden.
5 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz 9/8 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz 0/8 Art. 960d. Anlagen Dritter Abschnitt: Rechnungslegung für grosse Unternehmen Art. 96 Als Anlagen gelten Werte, die in der Absicht langfristiger Nutzung gehalten werden. A. Zusätzliche Anforderungen an den Geschäftsbericht Als langfristig gilt ein Zeitraum von mehr als zwölf Monaten. Unternehmen, die von Gesetzes wegen zu einer ordentlichen Revision verpflichtet sind, müssen: Als Beteiligungen gelten Anteile am Kapital eines anderen Unternehmens, die als Anlage gehalten werden und einen. zusätzliche Angaben im Anhang zur Jahresrechnung machen; massgeblichen Einfluss vermitteln. Dieser wird vermutet, wenn die Anteile mindestens 0 Prozent der Stimmrechte gewähren.. als Teil der Jahresrechnung eine Geldflussrechnung erstellen;. einen Lagebericht verfassen. Sie müssen im Anhang zur Jahresrechnung folgende zusätzliche Angaben machen: Art. 960e III. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten müssen zum Nennwert eingesetzt werden. Lassen vergangene Ereignisse Aufwand in künftigen Geschäftsjahren erwarten, so müssen die voraussichtlich erforderlichen Rückstellungen zu Lasten der Erfolgsrechnung gebildet werden. Ist der Betrag nicht verlässlich abschätzbar, so müssen im Anhang Angaben zum Rückstellungsbedarf gemacht werden. Rückstellungen dürfen zudem gebildet werden für:. die langfristigen, verzinslichen Verbindlichkeiten, aufgeteilt nach Fälligkeit innerhalb eines Jahres, innerhalb von zwei bis fünf Jahren und nach fünf Jahren;. Angaben zur Durchführung einer Risikobeurteilung;. die Gesamtbezüge der Mitglieder des obersten Leitungs- oder Verwaltungsorgans;. je gesondert das Honorar der Revisionsstelle für Revisionsdienstleistungen und andere Dienstleistungen;. weitere vom Gesetz verlangte Angaben.. regelmässig anfallende Aufwendungen aus Garantieverpflichtungen;. Sanierungen von Sachanlagen;. Restrukturierungen;. die Sicherung des dauernden Gedeihens des Unternehmens. Nicht mehr begründete Rückstellungen müssen nicht aufgelöst werden. Erfolgt eine Auflösung, so muss der Betrag im Anhang oder in der Erfolgsrechnung separat ausgewiesen werden, soweit er neu gebildete Rückstellungen übersteigt. Art. 96a B. Geldflussrechnung Die Geldflussrechnung stellt je gesondert den Fluss der Geldmittel aus der Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit dar. Auf die Geldflussrechnung kann im Einzelabschluss verzichtet werden, wenn eine Konzernrechnung erstellt wird. Art. 960f IV. Verhältnis zum Steuerrecht Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen müssen aufgelöst werden, wenn sie von den Steuerbehörden nicht anerkannt werden. Die Auflösung erfolgt im Geschäftsjahr, in dem die Veranlagung rechtskräftig wird, und muss als Gesamtbetrag im Anhang offen gelegt werden. Art. 96b C. Lagebericht Der Lagebericht stellt den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, sowie gegebenenfalls des Konzerns am Ende des Geschäftsjahres unter Gesichtspunkten dar, die in der Jahresrechnung nicht zum Ausdruck kommen. Der Lagebericht muss namentlich Aufschluss geben über:. die Bestellungs- und Auftragslage;. die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit;. den Stand und die Entwicklung wichtiger Sparten;. aussergewöhnliche Ereignisse;. die Zukunftsaussichten. Der Lagebericht darf der Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in der Jahresrechnung nicht widersprechen.
6 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz /8 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz /8 Vierter Abschnitt: Abschluss nach Regelwerk Art. 96 Art. 96a B. Unterkonzern A. Im Allgemeinen Es müssen zusätzlich zur Jahresrechnung nach Obligationenrecht einen Abschluss nach einem privaten Regelwerk erstellen:. Publikumsgesellschaften, wenn die Börse dies verlangt;. Genossenschaften mit mindestens 000 Genossenschaftern;. Vereine und Stiftungen, die von Gesetzes wegen zu einer ordentlichen Revision verpflichtet sind. Gehört eine juristische Person zu einer Gruppe, deren Konzernrechnung nach schweizerischen oder gleichwertigen ausländischen Vorschriften erstellt und geprüft worden ist, so muss eine eigene Konzernrechnung für den Unterkonzern nur erstellt werden, wenn dies Gesellschafter verlangen, die zusammen mindestens 0 Prozent des Kapitals vertreten. Wird auf eine Konzernrechnung für den Unterkonzern verzichtet, so muss die Konzernrechung der Gruppe nach den Vorschriften für die Jahresrechnung offen gelegt werden. Es können zudem einen Abschluss nach Regelwerk verlangen:. Gesellschafter, die mindestens 0 Prozent des Grundkapitals vertreten;. 0 Prozent der Genossenschafter oder 0 Prozent der Vereinsmitglieder;. Gesellschafter oder Mitglieder, die einer persönlichen Haftung oder einer Nachschusspflicht unterliegen. Diese Pflicht entfällt, wenn eine Konzernrechnung nach den Bestimmungen dieses Gesetzes erstellt wird. Der Abschluss nach Regelwerk ist nicht massgeblich für die Steuerbemessung durch die zuständigen Behörden. Art. 96a B. Regelwerke Der Bundesrat bezeichnet die anwendbaren Regelwerke und bestimmt, welche Anforderungen bei der Wahl des Regelwerks zu beachten sind. Das gewählte Regelwerk muss in seiner Gesamtheit und für die ganzejahresrechnung übernommen werden. Die Einhaltung muss durch einen zugelassenen Revisionsexperten bestätigt werden. Der Abschluss nach Regelwerk ist als solcher zu kennzeichnen. Er muss dem obersten Organ anlässlich der Genehmigung des Geschäftsberichts vorgelegt werden, bedarf aber selber keiner Genehmigung. Art. 96b C. Konsolidierungskreis In die Konzernrechnung müssen die kontrollierten Unternehmen einbezogen werden. Nicht einbezogen werden müssen Unternehmen:. die voraussichtlich höchstens noch zwei Jahren kontrolliert werden;. die unter langfristig erheblichen Beschränkungen tätig sind, die ihre Fähigkeit zum Mitteltransfer an das kontrollierende Unternehmen wesentlich mindern. Zu kontrollierten Unternehmen, die nicht in die Konzernrechnung einbezogen werden, müssen im Anhang folgende Angaben gemacht werden:. Firma oder Name sowie Sitz;. Art der Kontrolle und gegebenenfalls deren Höhe. Art. 96c D. Regelwerke Für die Anwendung der Regelwerke zur Konzernrechnung ist Artikel 96a anwendbar. Fünfter Abschnitt: Konzernrechnung Art. 96 A. Pflicht zur Erstellung Kontrolliert eine juristische Person, die rechnungslegungspflichtig ist, andere Unternehmen, so muss sie im Geschäftsbericht eine konsolidierte Jahresrechnung (Konzernrechnung) erstellen. Eine juristische Person kontrolliert andere Unternehmen, wenn sie:. direkt oder indirekt über die Mehrheit der Stimmen im obersten Organ verfügt;. direkt oder indirekt über das Recht verfügt, die Mehrheit der Mitglieder des obersten Leitungs- oder Verwaltungsorgans zu bestellen oder abzuberufen; oder. auf Grund der Statuten, der Stiftungsurkunde, eines Vertrags oder vergleichbarer Instrumente einen beherrschenden Einfluss ausübt.
7 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz /8 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz /8 Sechsundzwanzigster Titel: Die Aktiengesellschaft (Auszug: Buchführungsrelevante Artikel) Art. 67 II. Gewinnreserven. Gesetzliche Reserve Art. 76a. Unübertragbare Aufgaben Der Verwaltungsrat hat folgende unübertragbare und unentziehbare Aufgaben:. die Oberleitung der Gesellschaft und die Erteilung der nötigen Weisungen;. die Festlegung der Organisation;. die Ausgestaltung des Rechnungswesens, der internen Kontrolle sowie der Finanzplanung, sofern diese für die Führung der Gesellschaft notwendig ist;. die Ernennung und Abberufung der mit der Geschäftsführung und der Vertretung betrauten Personen;. die Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen; Prozent des Jahresgewinns sind der gesetzlichen Reserve zuzuweisen. Vor der Zuweisung an die Reserve sind allfällige Verlustvorträge zu decken. Die gesetzliche Reserve ist zu äufnen, bis sie die Höhe von 0 Prozent des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals erreicht. Bei Gesellschaften, deren Zweck hauptsächlich in der Beteiligung an anderen Unternehmen besteht (Holdinggesellschaften), ist die gesetzliche Reserve zu äufnen, bis sie die Höhe von 0 Prozent des eingetragenen Aktienkapitals erreicht. Die gesetzliche Reserve darf nur verwendet werden:. für die Deckung von Verlusten;. für Massnahmen zur Weiterführung des Unternehmens bei schlechtem Geschäftsgang;. zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zur Milderung ihrer Folgen. 6. die Erstellung des Geschäftsberichtes sowie die Vorbereitung der Generalversammlung und die Ausführung ihrer Beschlüsse; 7. die Benachrichtigung des Gerichts im Falle der Überschuldung. Der Verwaltungsrat kann die Vorbereitung und die Ausführung seiner Beschlüsse oder die Überwachung von Geschäften Ausschüssen oder einzelnen Mitgliedern zuweisen. Er hat für eine angemessene Berichterstattung an seine Mitglieder zu sorgen. Art. 67. Weitere Reserven Die Statuten oder die Generalversammlung können die Bildung weiterer Reserven vorsehen und deren Zweck bestimmen, wenn:. dies zu Wiederbeschaffungszwecken nötig ist; oder. das dauernde Gedeihen des Unternehmens unter Berücksichtigung der Interessen der Aktionäre dies rechtfertigt. Art. 67 Die Generalversammlung beschliesst die Auflösung von Reserven, sofern sie nicht im Gesetz vorgesehen sind. C. Reseven I. Kapitalreserve Der Kapitalreserve ist zuzuweisen:. ein Mehrerlös, der bei der Ausgabe von Aktien über den Nennwert und die Ausgabekosten hinaus erzielt wird (Agio);. die zurück behaltene Einzahlung auf Aktien, soweit für die dafür neu ausgegebenen Aktien kein Mindererlös erzielt wird (Kaduzierungsgewinn). Die Kapitalreserve darf nur zur Beseitigung eines Kapitalverlusts und zur Liberierung des Aktienkapitals verwendet werden. Art. 67 III. Verrechnung mit Verlusten Verluste aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr und aus vorhergehenden Geschäftsjahren können vorgetragen werden. Verluste aus vorhergehenden Geschäftsjahren sind mit dem Gewinn des abgeschlossenen Geschäftsjahres zu verrechnen. Für die Verrechnung sind die Reserven in folgender Reihenfolge heranzuziehen:. statutarische und von der Generalversammlung beschlossene Reserven, sofern die Verrechnung dem Zweck dieser Reserven entspricht;. die gesetzliche Reserve;. die Kapitalreserve.
8 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz /8 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz 6/8 Art. 7 VII Kapitalverlust und Überschuldung Übergangsbestimmungen des Bundesgesetzes vom 0. März 9 Übergangsbestimmungen zum sechsundzwanzigsten und zweiunddreissigsten Titel. Anzeigepflichten des Verwaltungsrats 6 Zeigt die letzte Jahresbilanz, dass die Hälfte der Summe des Aktienkapitals, der Kapitalreserve und der gesetzliche Reserve nicht mehr durch die Aktiven abzüglich aller Verbindlichkeiten gedeckt ist, so beruft der Verwaltungsrat unverzüglich eine Generalversammlung ein und beantragt ihr Sanierungsmassnahmen. Die Statuten können weitere Voraussetzungen vorsehen, bei deren Eintritt der Verwaltungsrat unverzüglich die Generalversammlung einberufen und ihr Sanierungsmassnahmen beantragen muss. Besteht die begründete Besorgnis, dass die Verbindlichkeiten der Gesellschaft nicht mehr durch die Aktiven gedeckt sind oder dass die Gesellschaft zahlungsunfähig ist, so muss der Verwaltungsrat unverzüglich Zwischenbilanzen zu Fortführungsund zu Veräusserungswerten erstellen und diese einem zugelassenen Revisor zur Prüfung vorlegen. Er darf die Veräusserungswerte höher festsetzen als die gesetzlich vorgesehenen Höchstwerte, sofern die Veräusserung der entsprechenden Vermögenswerte innert Monaten beabsichtigt und voraussichtlich möglich ist. Dem Revisor obliegen die Anzeigepflichten der Revisionsstelle. Ist die Gesellschaft gemäss den beiden Zwischenbilanzen überschuldet oder ist sie zahlungsunfähig, so muss der Verwaltungsrat das Gericht unverzüglich benachrichtigen. Das Gericht muss nicht benachrichtigt werden, sofern Gläubiger im Ausmass der Unterdeckung der Verbindlichkeiten der Gesellschaft im Rang hinter alle anderen Gläubiger zurücktreten und ihre Forderungen stunden. Massgeblich ist die Zwischenbilanz zu Fortführungswerten. Art. E. Rechnungslegung Die Vorschriften des. Titels finden erstmals Anwendung für das Geschäftsjahr, das zwei Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes beginnt. Die Bestimmungen zur Konzernrechnung gelten spätestens für das Geschäftsjahr, das drei Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes beginnt. Für die Anwendung der Bestimmungen des Artikels 96 sind Bilanzsumme und Umsatzerlös der zwei vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes vorangegangen Jahre massgebend. Bei der ersten und der zweiten Anwendung der Vorschriften zur Rechnungslegung kann auf die Nennung der Zahlen der Vorjahre und auf die Stetigkeit der Darstellung und Gliederung verzichtet werden. Art. 7a. Massnahmen des Gerichts Das Gericht eröffnet auf die Benachrichtigung hin den Konkurs. Es kann ihn auf Antrag des Verwaltungsrats oder eines Gläubigers aufschieben, falls Aussicht auf Sanierung beziehungsweise auf Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit besteht. Schiebt das Gericht den Konkurs auf, so trifft es die erforderlichen Massnahmen zur Erhaltung des Vermögens. Insbesondere kann es einen Sachwalter bestellen und entweder dem Verwaltungsrat die Verfügungsbefugnis entziehen oder dessen Beschlüsse von der Zustimmung des Sachwalters abhängig machen. Es umschreibt die Aufgaben des Sachwalters. Der Konkursaufschub muss nur veröffentlicht werden, wenn dies zum Schutze Dritter erforderlich ist.
9 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz 7/8 Vorentwurf zum Rechnungslegungsgesetz 8/8 Auszug aus den Folge-Änderungen im Obligationenrecht GmbH Art. 80 H. Reserven. Für die Reserven sind die Vorschriften des Aktienrechts entsprechend anwendbar. Auszug aus den Folge-Änderungen im Zivilgesetzbuch (ZGB) Verein Art. 69a ZGB. Buchführung. Der Vorstand führt die Geschäftsbücher des Vereins nach den Vorschriften des Obligationenrechts über die kaufmännische Buchführung. Art. 80 E. Kapitalverlust, Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit Für die Anzeigepflichten bei Kapitalverlust, Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft sowie für die Eröffnung und den Aufschub des Konkurses sind die Vorschriften des Aktienrechts entsprechend anwendbar. Das Gericht kann den Konkurs auf Antrag der Geschäftsführer oder eines Gläubigers namentlich dann aufschieben, wenn ausstehende Nachschüsse unverzüglich einbezahlt werden und Aussicht auf Sanierung besteht. Genossenschaft Art. 90. Anzeigepflicht bei Überschuldung und bei Kapitalverlust Für die Anzeigepflichten bei Kapitalverlust, Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit der Genossenschaft sowie für die Eröffnung und den Aufschub des Konkurses sind die Vorschriften des Aktienrechts entsprechend anwendbar. Das Gericht kann den Konkurs auf Antrag der Verwaltung oder eines Gläubigers namentlich dann aufschieben, wenn ausstehende Nachschüsse unverzüglich einbezahlt werden und Aussicht auf Sanierung besteht. Art. 69d ZGB B bis. Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit Für Vereine, die verpflichtet sind, sich im Handelsregister einzutragen, sind für die Anzeigepflichten bei Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit sowie für die Eröffnung und den Aufschub des Konkurses die Vorschriften des Aktienrechts entsprechend anwendbar. Das Gericht kann den Konkurs auf Antrag des Vorstandes oder eines Gläubigers namentlich dann aufschieben, wenn ausstehende Nachschüsse unverzüglich einbezahlt werden und Aussicht auf Sanierung besteht. Stifung Art. 8a ZGB II. Buchführung. Das oberste Stiftungsorgan muss die Geschäftsbücher der Stiftung nach den Vorschriften des Obligationenrechts über die kaufmännische Buchführung führen.

References: Art. 98
 Art. 97
 Art. 98
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 Art. 98
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 Art. 99
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 Art. 96
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 Art. 96
 Art. 67
 Art. 76
 Art. 67
 Art. 67
 Art. 67
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 80
 Art. 69
 Art. 80
 Art. 90
 Art. 69
 Art. 8