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Timestamp: 2020-07-08 08:00:06+00:00

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Zusatzkollektivvertrag zum Kollektivvertrag für Angestellte im Metallgewerbe vom 27.11.2017, in Kraft seit 1.1.2018 - WKO.at
Zusatzkollektivvertrag zum Kollektivvertrag für Angestellte im Metallgewerbe vom 27.11.2017, in Kraft seit 1.1.2018
inkl. der aktuellen Gehaltstafeln gültig ab 1.1.2019
Dieser Zusatz-Kollektivvertrag gilt ab 1.1.2019 zusätzlich zum Kollektivvertrag für Angestellte im Metallgewerbe vom 27.11.2017, welcher unverändert weiter gilt und beinhaltet die ab 1.1.2019 anzuwendenden Gehaltstabellen
§ 4. Gehaltstabelle ab 1.1.2019
Erhöhung der IST-Gehälter ab 1.1.2019
§ 5. Rahmenrechtliche Änderungen ab 1.1.2019
Dieser Zusatzkollektivvertrag wird abgeschlossen zwischen der
Österreichischen Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft der Privatangestellten Druck, Journalismus, Papier, Wirtschaftsbereich Metall/Elektro andererseits.
die Vulkaniseure sowie
die Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner, wie
a) für Volontäre:
Volontäre sind Personen, die zum Zwecke einer beruflichen (technischen, kaufmännischen oder administrativen) Vor- oder Ausbildung im eigenen Interesse, ohne Arbeitsverpflichtung im Betrieb, kurzfristig tätig werden, wobei ihnen die zeitliche Gestaltung freisteht und sie begründungslos jede Tätigkeit ablehnen können.
b) für Vorstandsmitglieder, Direktoren, Geschäftsführer von Gesellschaften mit beschränkter Haftung, soweit Vorgenannte nicht arbeiterkammerumlagepflichtig sind.
Dieser Zusatzkollektivvertrag tritt am 1.1.2019 in Kraft.
Mindesgehälter (siehe auch Übergangsbestimmungen)
Die Mindestgehälter gemäß § 17 des Kollektivvertrages für Angestellte des Metallgewerbes vom 27.11.2017, in Kraft seit 1.1.2018, lauten ab 1.1.2019:
Kaufmännische, administrative und technische Hilfskräfte. z. B.: EDV-mäßige Erfassung und Sicherung von Daten und Texten während der Anlernzeit (höchstens jedoch für die Dauer von 3 Monaten).
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 1.439,12
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 1.537,99
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 1.636,86
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 1.735,75
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 1.834,62
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 1.934,20
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 2.020,15
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 2.177,75
Telefonisten und Angestellte in Call- und Servicecentern mit einer Auskunftserteilung,
z. B.: qualifizierte technische Hilfskräfte,
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 1.646,15
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 1.759,53
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 1.872,90
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 1.987,72
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 2.102,71
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 2.217,71
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 2.316,23
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 2.496,94
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 2.058,68
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 2.202,80
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2.346,88
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 2.491,01
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 2.635,11
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 2.779,23
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 2.902,73
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 3.129,18
Angestellte, die schwierige Arbeiten verantwortlich selbständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrungen erforderlich sind. Ferner Angestellte, die regelmäßig und dauernd mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Angestelltengruppen (zwei bis fünf Angestellte, worunter sich Angestellte der Verwendungsgruppe III befinden müssen) beauftragt sind. Angestellte, die als Meister beschäftigt werden und überwiegend mit der selbständigen Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Arbeitergruppen (zwei oder mehr Arbeiter) beauftragt sind und die die Voraussetzungen der Einstufung in die Meistergruppe nicht erfüllen.
z. B. Konstrukteure mit CAD,
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 2.582,48
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 2.763,23
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2.944,02
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 3.124,78
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3.305,55
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3.486,34
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 3.641,28
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 3.925,33
Für einzustufende Meister in die Verwendungsgruppe IV ergibt sich folgender, im Gegensatz zu den übrigen in dieser Verwendungsgruppe eingestuften Angestellten, abweichender Vorrückungsverlauf bzw. beträgt das monatliche Mindestgrundgehalt in Euro ab 1.1.2019:
Im 1.bis 4. Verwendungsgruppenjahr 2.582,48
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2.763,23
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 2.944,02
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3.124,78
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3.305,55
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 3.486,34
nach 14 Verwendungsgruppenjahren 3.641,28
nach 17 Verwendungsgruppenjahren 3.816,68
Angestellte, die regelmäßig - wie im Organisationsablauf vorgesehen - die Angestellten der Verwendungsgruppe VI vertreten, EinkäuferInnen, die mit dem selbständigen Ankauf der wesentlichen Vormaterialien (z. B. Rohstoffe) beauftragt sind, soweit diese Tätigkeit eine Qualifikation im Sinne obiger Tätigkeitsmerkmale erfordert,
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 3.255,64
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 3.483,55
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 3.711,44
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 3.939,34
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 4.167,22
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 4.395,12
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 4.590,48
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 4.948,57
Monatliches Mindestgrundgehalt für Obermeister in Euro ab 1.1.2019
Im 1.bis 6. Verwendungsgruppenjahr 3.255,64
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 3.483,55
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3.711,44
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3.939,34
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 4.167,22
ProkuristIn (soweit sie eingestuft werden),
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 4.593,33
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 5.167,47
nach 5 Verwendungsgruppenjahren 5.741,66
Gewerbliche Meisterprüfung bzw. Befähigungsprüfung oder positiv abgeschlossene Fachschule.
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 3.126,65
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 3.126,65
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 3.257,11
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 3.387,57
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3.518,03
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3.648,48
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 3.778,94
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 3.989,18
in VwGr.III um ............... € 225,--
in VwGr.V um ................. € 285,--
Die monatlichen Lehrlingsentschädigungen für Lehrlinge betragen ab 1.1.2019:
im 1. Lehrjahr € 620,00
im 2. Lehrjahr € 800,00
im 3. Lehrjahr € 975,00
im 4. Lehrjahr € 1.325,00
Die monatliche Vergütung beträgt ab 1.1.2019:
Nach dem 2. Ausbildungsjahr 620,00
Nach dem 3. Ausbildungsjahr 800,00
Nach dem 4. Ausbildungsjahr 975,00
Das monatliche Mindestgrundgehalt beträgt für die ersten zwei vollen Monate im jeweiligen Betrieb pro Kalenderjahr 85 % des monatlichen Mindestgrundgehaltes im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr derjenigen Verwendungsgruppe, in die sie entsprechend der Art ihrer vorwiegend ausgeübten Tätigkeit eingereiht werden müssen.
Dauert die Ferialaushilfe in einem Kalenderjahr im selben Betrieb länger als zwei Monate, gebührt ab dem 3. Monat das volle monatliche Mindestgrundgehalt der entsprechenden Verwendungsgruppe im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr.
Gemäß § 10 Ziff. 4 lit. b: € 9,39
Gemäß § 10 Ziff. 4 lit. c: € 23,84
Gemäß § 10 Ziff. 4 lit. d: € 41,36 bzw. € 23,84
Gemäß § 10 Ziff. 4 lit. e: € 14,69
Sondervergütung gemäß § 6.NACHTARBEIT: € 2,05
1. Der tatsächliche Monatsgehalt (Ist-Gehalt) der Angestellten – bei Provisionsvertretern ein etwa vereinbartes Fixum – ist mit Wirkung ab 1.1.2019, gemäß der Einstufung in die jeweilige Verwendungsgruppe, wie folgt zu erhöhen:
in den Verwendungsgruppen I, II, III und IV um 3,3 %,
in der Verwendungsgruppe V um 3,1 %,
in der Verwendungsgruppe VI um 3,0 %,
in der Meistergruppe um 3,3 %.
Berechnungsgrundlage für diese Erhöhung ist der Dezembergehalt 2018. Bei teilzeitbeschäftigten Angestellten verringern sich die oben genannten Euro-Beträge entsprechend dem zeitlichen Anteil der vereinbarten Arbeitszeit an der kollektivvertraglichen Normalarbeitszeit. Liegt bei Provisionsvertretern das Fixum unter dem bisherigen kollektivvertraglichen Mindestgrundgehalt, ist es um den Eurobetrag zu erhöhen, um den sich der vor dem 1.1.2019 auf den Angestellten anwendbare Kollektivvertragsgehalt auf Grund der kollektivvertraglichen Gehaltserhöhung erhöht. Bei nicht vollbeschäftigten Vertretern verringert sich diese Erhöhung entsprechend dem zeitlichen Anteil der vereinbarten Arbeitszeit an der kollektivvertraglichen Normalarbeitszeit.
2. Angestellte, die nach dem 30.11.2018 in eine Firma eingetreten sind, haben keinen Anspruch auf Erhöhung ihres Ist-Gehaltes.
4. Nach Durchführung der Ist-Gehaltserhöhung im Sinne der Punkte 1 - 3 ist zu überprüfen, ob der tatsächliche Gehalt dem neuen, ab 1.1.2019 geltenden Mindestgrundgehalt entspricht. Ist dies nicht der Fall, so ist der tatsächliche Monatsgehalt des Angestellten so aufzustocken, dass er den kollektivvertraglichen Mindestgehaltsvorschriften entspricht.
5. Überstundenpauschalien sind mit Wirkung am 1.1.2019 um den gleichen Prozentsatz zu erhöhen, um den sich der Monatsgehalt des Angestellten auf Grund der Vorschriften der Punkte 1 - 4 effektiv erhöht.
Der Kollektivvertrag für Angestellte des Metallgewerbes vom 27.11.2017, in Kraft getreten am 1.1.2018, bleibt unverändert in Geltung.
Wien, 10.12.2018
Gewerkschaft der Privatangestellten Druck, Journalismus, Papier Wirtschaftsbereich Metall/Elektro

References: § 4

§ 5
 § 17
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 6