Source: https://issuu.com/az-anzeiger/docs/080_2013
Timestamp: 2017-06-26 04:08:13+00:00

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080 2013 by AZ-Anzeiger - issuu
Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.aus dem bezirk affoltern I Nr. 80 I 166. Jahrgang I Freitag, 11. Oktober 2013Weitere BaustellenPlattformIn Knonau und in Zwillikon
erneuert das kantonale Tiefbauamt
Strassen. > Seite 3Regional sichtbar sein: Ämtler
Künstler stellen im Kasinosaal
in Affoltern aus. > Seite 7-Auszeichnung-Hans Peter Nägeli aus
Affoltern ist «Funkamateur
des Jahres». > Seite 9Erbitterter Kampf-Gegner der Spital-AG machen
in Gemeinden mit Flugblättern
aufmerksam. > Seite 11Keine Reduktion der Parkplätze
bei Hornbach in Affoltern
VCS-Sektion Zürich unterliegt mit Rekurs und zieht Urteil ans Verwaltungsgericht weiter
Hornbach kann in Affoltern die
von der Gemeinde bewilligten
428 Parkplätze realisieren. Das
Baurekursgericht hat einen Rekurs der VCS-Sektion Zürich abgelehnt. Die sogenannte «Wegleitung» des Kantons sei keine amtliche Expertise, die Gemeinde
deshalb in ihrem Entscheid frei.
Der VCS zieht das Urteil ans Verwaltungsgericht weiter.
An der Obfelderstrasse 35 bis 37 plant
Hornbach einen Bau- und Gartenmarkt mit insgesamt 13 000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Ende Januar
2013 hat er dazu die Baubewilligung
der Gemeinde erhalten. Diese sieht
insgesamt 428 Parkplätze vor, die bewirtschaftet werden müssen – auch jene für das Personal.
Die VCS-Sektion Zürich hat gegen
die Baubewilligung rekurriert, namentlich, weil sie in der bewilligten
Parkplatzzahl «einen eklatanten Verstoss gegen die Bau- und Zonenordnung der Gemeinde» zu erkennen
glaubt. Diese BZO stütze sich auf eine
sogenannte «Wegleitung» des Kantons
aus dem Jahr 1997. Diese sei für alle
überkommunalen Projekte massgebend, auch für Einkaufszentren. Umwelt- und Verkehrsbelastungen liessen
sich nur mit jenen Berechnungen in
Grenzen halten, die auf dieser «Wegleitung» basierten, argumentierte der
VCS und brachte seine Berechnungen
ein: 219 Kundenparkplätze und 43 für
die Mitarbeitenden – statt der vonViehschau in Hausen
mit 300 Tieren
Mitglieder des Braunviehzuchtvereins
Oberamt fuhren am Mittwoch mit 300
Tieren zur Viehschau in Hausen auf.
Der als Experte amtende Mettmenstetter Kantonsrat Martin Haab sprach
von einem überdurchschnittlichen
züchterischen Niveau. (-ter.)
> Bericht auf Seite 9Experte Haab in Aktion. (Bild -ter.)In Paris lanciert
Neu bei Schweizer:
Fotovoltaik-Montagesystem
Flachdach Vivatfix. > Seite 13Leichte Zunahme
der Arbeitslosigkeit
im Bezirk Affoltern
Die Arbeitslosenquote ist im Bezirk
Affoltern im September abermals um
0,1 Prozent gestiegen – auf 2,3 Prozent. Am Stichtag, 30. September,
wurden 664 Personen ohne Arbeit gezählt. Vergleichsweise steht das Säuliamt kantonsweit aber immer noch
sehr gut da. Nur der Bezirk Andelfingen weist eine tiefere Quote auf (1,5
Prozent). Am stärksten von der Arbeitslosigkeit ist der Bezirk Dietikon
betroffen (4,1 Prozent), gefolgt von der
Stadt Zürich (3,7 Prozent) und dem
Bezirk Uster (3,2 Prozent).
«Insgesamt wenig Bewegung am
Zürcher Arbeitsmarkt», lautet der Befund des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA). Im September 2013
stagnierte die Zürcher Arbeitslosenquote bei 3,1 Prozent. Die leichte Zunahme der Arbeitslosenzahl habe saisonale und konjunkturelle Gründe.
Obwohl sich die wirtschaftlichen Aussichten wieder etwas aufgehellt haben, sei die Zunahme der Beschäftigung jedoch unzureichend, um die Arbeitslosigkeit spürbar zu senken, hält
das AWA in einer Mitteilung fest. (-ter.)
anzeigenGemäss Baurekursgericht dürfen auf dem Hornbach-Areal 428 Parkplätze realisiert werden. Weil der VCS das Urteil weiterzieht und andere Rekurse noch hängig sind, bleibt die Industriebrache einstweilen bestehen. (Bild Werner Schneiter)
der Gemeinde bewilligten Gesamtzahl
von 428.
In der vorliegenden Baubewilligung erachtete die Gemeinde Affoltern die «Wegleitung» als nicht zweckmässig und spricht von einer «Güterabwägung». Zugunsten einer leistungsfähigen Ausfahrdosierung habe man
von einer beschränkten Anzahl Parkplätze abgesehen – und deren 428 bewilligt, um Staus auf der Zufahrtsstrasse zu verhindern. Aus diesem Grund
hat Affoltern auch eine Dosieranlagein die Baubewilligung «gepackt». Damit können pro Stunde eine bestimmte Anzahl Autos aus dem HornbachAreal ausfahren. Gegen diese Auflage
hat Hornbach die Baubewilligung
ebenfalls angefochten.«Wegleitung» – keine amtliche
Nun hat das Baurekursgericht gegen
den VCS entschieden und stützt
die Baubewilligung der GemeindeAffoltern, wie VCS-Co-Geschäftsführer
Markus Knauss gegenüber dem «Anzeiger» bestätigt hat. Ein Kernpunkt
des Entscheids: Die «Wegleitung» der
Fachämter der Zürcher Baudirektion
ist keine amtliche Expertise. Deshalb
sind die Gemeinden frei bei der Festsetzung der Anzahl Parkplätze – ohne
Obergrenze. «Wir können diese Begründung nicht nachvollziehen und
werden das Urteil des Baurekursgerichts vom Verwaltungsgericht prüfen
lassen», sagte Markus Knauss.Darum Raumplanung:
Wanderausstellung mit ergänzenden Podien in Affoltern
Das Thema Raumplanung interessiert in allen Facetten. Das bestätigten die Wanderausstellung
«Darum Raumplanung» beim
Zentrum Oberdorf und die ergänzenden Podiumsgespräche im
Kellertheater LaMarotte.
«Der Zuspruch war gut und es entwickelten sich sehr gute Gespräche», lautet das Fazit von «LaMarotte»-Geschäftsführerin Isabelle Schaetti, die
gemeinsam mit ihrem Team die Wanderausstellung «Darum Raumplanung»
und die begleitenden Podiumsgespräche möglich machte. Die von derETH Zürich und dem SIA konzipierte
Wanderausstellung im Container, ausgerüstet mit verschiedenen audiovisuellen Stationen, beim Zentrum Oberdorf war in den acht Tagen ihrer Präsenz ordentlich frequentiert. «Man
nutzte die Gelegenheit, sich mit
Raumplanung auseinanderzusetzen,
Fragen zu stellen und sich zu informieren», resümiert Schaetti.Anregende Podiumsgespräche
Auf Beachtung stiessen auch die begleitenden Podiumsgespräche im Kellertheater. Hierbei diskutierte ein
kompetentes Podium mit Fachleutenüber Themen wie «Bewältigung der
Mobilität», «Schutz der Landschaft» sowie «Entwicklung lebenswerter Siedlungen» – zeitweise auch unter Mitwirkung des Publikums. Es ging dabei um
mehr als reine Bestandsaufnahme –
Aussichten und Lösungsansätze waren
gefragt. Die Annahme aber, dass es in
der Raumplanung einfache Patentlösungen gäbe, zeigte sich durchwegs
als vermessen. So kristallisierte sich –
nicht überraschend – heraus, dass die
grossen Aufgaben ohne persönliche
und individuelle Einschränkungen
nicht zu schaffen sein werden. (kb.)
> Bericht auf Seite 5500 41
Telefon 044 247 22 11.Telefon 144 für Sanitäts-NotrufPublikation der
definitiven
Ersatzwahl eines Mitgliedes der
Schulpflege Hedingen für den Rest
der Amtsdauer 2010/2014
Nach Ablauf der zweiten Frist liegen
für die Ersatzwahl eines Mitgliedes
der Schulpflege Hedingen für den Rest
der Amtsdauer 2010/2014 folgende definitiven Wahlvorschläge vor:
Breuer Doris, 1971, Kaufm. Angestellte / Hausfrau, Kreuzrain 10650 Reppischtalstrasse,
Bushaltestellen Aumüli, Tägerst und
Wolfenhof, Behindertengerechte
Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan gemäss
§ 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2
Strassengesetz (StrG, LS 722.1) – Abtretung von Privatrechten / Leistungen
von Beiträgen
Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung
von Rechten oder für die Leistung von
Beiträgen in Anspruch genommenen
Personen sowie der an sie gestellten
Ansprüche – während 30 Tagen von
heute an – in der Gemeindeverwaltung Stallikon, Reppischtalstrasse 53,
8143 Stallikon zur Einsicht auf. Das
Projekt ist, soweit möglich, vor Ort
ausgesteckt.
Innerhalb der genannten Auflagefrist
von 30 Tagen können betroffene
Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie
andere Körperschaften oder Anstalten
des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143
Stallikon, zuhanden der Baudirektion
Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2,
Postfach, 8090 Zürich, schriftlich und
mit Begründung Einsprache erheben.
Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und
Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht
werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss §
23 Abtretungsgesetz angenommen, er
sei mit der ihm zugemuteten Abtretung, bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne
mit Bezug auf seine eigene Ansprüche
zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission.
Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung
des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes
keine wesentliche, mit Beziehung auf
die rechtlichen Verhältnisse desselben
aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier
Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden.Bucher Sara, 1968, lic. phil. I / Gymnasiallehrerin, Zürcherstrasse 39
Grand-Spillmann Jacqueline, 1966,
Verwaltungssekretärin,
Sunnemattstrasse 2A
Die Voraussetzungen für eine stille
Wahl gemäss § 54 des Gesetzes über
die politischen Rechte (GPR) sind somit nicht erfüllt. Die Urnenwahl wird
am Sonntag, 24. November 2013,
durchgeführt. Gemäss Art. 7 der Gemeindeordnung i.V. mit § 55 Abs. 1 lit.
a GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. In Anwendung von § 61 GPR
wird ein Beiblatt verwendet, auf welchem die vorgeschlagenen Personen
aufgeführt sind. Ein allfälliger zweiter
Wahlgang findet am Sonntag, 9. Februar 2014, statt.
Gegen diese Anordnung kann wegen
innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude,
8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.Liegenschaftenabgaben
2014Vorübergehende
VerkehrsanordnungGestützt auf das Budget 2014 hat
der Gemeinderat am 2. Oktober
2013 die Gebühren für die Bereitstellung und Benützung der kommunalen Infrastruktur (Bereiche
Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Abfallwesen) wie folgt beschlossen:Im Zusammenhang mit den Baustellen an der Langfurenstrasse wird in
Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Strassenverkehrsgesetz (SVG, AS 741.01) und §
5 Abs. 3 der kantonalen Signalisationsverordnung (LS 741.2) folgende vorübergehende Verkehrsanordnung an
der Langfurenstrasse festgesetzt:A. Wassertarife 2014 für die Zählperiode 1. Oktober 2013 bis 30. September
2014 (Gestützt auf das kommunale
Wasserversorgungsreglement vom 23.
11. 1993)
1. Grundtaxe pro Abonnent bzw. Anschluss (Gebäudekomplex)
2. Zuschlag für jeden weiteren Zähler
3. Verbrauchsgebühr
Fr. 1.80/m³
zuzüglich 2,5% MwSt.Langfurenstrasse (Gemeindestrasse):
– Nord-/bergseitig, entlang dem Trottoir, ist das Parkieren von Motorfahrzeugen (Parkverbot gemäss Signal 2.50) untersagt.
– Süd-/talseitig ist das Parkieren von
Motorfahrzeugen nur in den dafür
entsprechend signalisierten Abschnitten gestattet.B. Abwassergebühren 2014 für die
Zählperiode 1. Oktober 2013 bis 30.
September 2014 (Gestützt auf das Gebührenregulativ zur SEVO vom 5. 12.
2001 der Gde. R’wil)
1. Grundgebühr Einpersonenhaushalt
Fr. 70.-2. Grundgebühr Mehrpersonenhaushalt
Fr. 170.–
3. Mengenpreis
Fr. 3.50/m³
Grundgebühr Gewerbebetriebe
Fr. 300.–
Jahrespauschale Einpersonenhaushalt
ohne Wasserzähler
Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt ohne Wasserzähler
Fr. 800.–
zuzüglich 8% MwSt.Einstellung des
KonkursesC. Abfallgebühren 2014
(Gestützt auf die kommunale AbfallVO vom 4. 8. 1992)
Sonderabfall, Sperrgut, Altmetall
und Elektrogeräte:
1. Jahrespauschale Einpersonenhaushalt
2. Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt
3. Jahrespauschale Landwirtschafts-,
Grüngut:
1. Jahrespauschale EPH
2. Jahrespauschale MPH
Fr. 50.–Über die Reichlin Bedachungen
GmbH, mit Sitz in Knonau, Hinterruttenberg 58, 8934 Knonau, ist durch
Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichts Affoltern vom 29. August
2013 der Konklurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichts
vom 30. September 2013 mangels Aktiven eingestellt worden.Gegen Vorstehendes kann innerhalb
von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und
begründet beim Bezirksrat Affoltern,
Bezirksgebäude, Im Grund 15, PF 121,
8910 Affoltern a.A., Rekurs erhoben
werden. Die Einsprache hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 21.
Oktober 2013 die Durchführung des
Konkursverfahrens
gleichzeitig zur Übernahme des durch
die Konkursmasse nicht gedeckten
Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.–
leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.11. Oktober 2013Affoltern am Albis, 11. Okt. 2013Die Schweizer Armee teilt mit, dass
sie an der Reuss in Obfelden12. Oktober 2012
Gemeinderat HedingenKonkursamt Affoltern
Bahnhofplatz 9, Postfach 574
8910 Affoltern am AlbisGemeinderat RifferswilÜbersetzübungen
des Militärs, Reussbrücke Obfeldenvom 14. bis 17. Oktober 2013 wieder
Übersetzübungen durchführen wird.
Es muss mit Lärmbelästigungen gerechnet werden. Nach Auskunft des
Militärs wird die Nachtruhe von 22.00
bis 06.00 Uhr eingehalten. Besten
Obfelden, 7. Oktober 2013
Gemeinderat ObfeldenKonkurseröffnungVeränderungen am Abtretungsobjekt,
welche im Widerspruch mit diesen
Vorschriften vorgenommen würden,
sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des
dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens.Schuldner: Cornelia Miriam Baburi,
geb. 16. Oktober 1964, von Hofstetten
ZH und Flachwil SG, wohnhaft Allmendstrasse 8, 8914 Aeugst am AlbisStallikon, 11. Oktober 2013
GemeinderatEingabefrist bis: 11. November 2013Datum der Konkurseröffnung:
Summarisches Verfahren,
Art. 231 SchKGVergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 11. Oktober 2013.
Affoltern am Albis, 11. Okt. 2013
Konkursamt Affoltern
8910 Affoltern am AlbisDie vorübergehende Verkehrsanordnung wird bis 31.12.2017, bzw. bis
Bauvollendung, angeordnet. Die Missachtung der Signalisation wird als
Übertretung von Art. 27 Abs. 1 und
Art. 90 Strassenverkehrsgesetz (SVG,
AS 741.01) bestraft.
Gegen diese vorübergehende Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Statthalteramt, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs
erhoben werden. Die Rekursschrift
muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen
Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.
Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende
Partei zu tragen. Dem Rekurs wird die
aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Die Sicherstellung der Verkehrssicherheit
aller Verkehrsteilnehmer.
Stallikon, 11. Oktober 2013
Die SicherheitsvorsteherinOrtsbildschutz
Der Gemeinderat Rifferswil hat am 9.
September 2013 die teilweise Unterschutzstellung der Scheune (Stallscheune) Geb. Vers.-Nr. 61 auf dem
Grundst. Kat.-Nr. 1882 an der Dorfstr.
6 (Teile der Aussenhülle) verfügt und
den Verzicht auf die Unterschutzstellung des Zwischenbaus und des Trottgebäudes, Geb. Vers.-Nr. 61, Grundst.
Kat.-Nr. 1882, Dorfstr. 6, beschlossen.
Der Gemeinderat Rifferswil hat am 2.
Oktober 2013 die teilweise Unterschutzstellung des Wohnhauses Geb.
Vers.-Nr. 61 auf dem Grundst. Kat.-Nr.
1883 an der Dorfstr. 6 verfügt und den
Verzicht auf die Unterschutzstellung
des Waschhauses, Geb. Vers.-Nr. 60,
Grundst. Kat.-Nr. 1883, Dorfstr. 6, beschlossen.
Gegen diese Verfügung kann innert 30
Tagen, von dieser Bekanntmachung
an gerechnet, beim Baurekursgericht
des Kantons Zürich, Selnaustr. 32,
Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und
dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen.
Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und – soweit möglich – mitzuliefern. Materielle und formelle Urteile sind kostenpflichtig. Allfällig damit verbundene Kosten hat
zu tragen. Der Entscheid und die dazugehörenden Unterlagen können
während der Rekursfrist in der Gemeindekanzlei Rifferswil eingesehen
Rifferswil, 11. Oktober 2013
Gemeinderat RifferswilPlanauflage:
Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2.
Bauherrschaft: Schneiter Bruno und
Martina, Mühlebergstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis
Projektverfasser: Jürg Baumgartner
Architekt HTL, Moosbachstrasse 50a,
Bauvorhaben: Einbau Dachflächenfenster, Vers.-Nr. 694, Kat.-Nr. 5558,
Strasse Mühlebergstrasse 8 + 10, Zone
KernzoneHausen am Albis
Gesuchsteller: Bosko Kukolj, Schulhausstrasse 6, 8915 Hausen am Albis
Projektverfasser: Meyer & Salamon
AG, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil
Bauprojekt: Einbau einer Dachgaube,
Dachausschnitt für eine Terrasse und
die Aussenfassade dämmen, auf Kat.
Nr. 1541, Schulhausstrasse 6 (KI)Hedingen
Gesuchsteller: Schilliger Karin + Rolf,
Riedstrasse 1A, 8908 Hedingen
Bauprojekt: Neubau Sichtschutzwand, Riedstrasse 1A, Kat.-Nr. 2153,
Vers.-Nr. 1051; Wohnzone W2.0Mettmenstetten
Bauherrschaft: Grafag AG, Zürichstrasse 30, 8932 Mettmenstetten
Vertreter: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, 8932
Bauprojekt: Erstellung Photovoltaikanlagen auf best. Wohn-/Gewerbegebäuden, Vers.-Nrn. 1487/667, Kat.-Nrn.
3555/3340, Zürichstrasse 28/30
(Wohnzone W3)Mettmenstetten
Bauherrschaft: Eveline Eichenberger,
Wissenbacherstrasse 9, 8932 Mettmenstetten
Vertreter: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis
Bauprojekt: Heizungssanierung, Einbau Luft-Wasser-Wärmepumpe, Vers.Nr. 250, Kat.-Nr. 1849, Wissenbacherstrasse 9 (Kernzone KB)Mettmenstetten
Bauherrschaft: Immocal AG, Untere
Bahnhofstrasse 12, 8910 Affoltern am
Vertreter: a4D Architekten AG,
Weberstrasse 4, 8004 Zürich
Bauprojekt: Neubau 2 Mehrfamilienhäuser mit Unterniveaugarage auf
Kat.-Nrn. 1600/3234, Grundrebenstrasse 58/60 / Projektänderungen (Wohnzone W2a)Obfelden
Gesuchsteller: BK Immobau AG, Grafenaustrasse 11, 6300 Zug
Baurechtliches Vorhaben: Doppeleinfamilienhaus mit Garagen auf Kat.Nr. 4672 an der Gugelrebenstrasse
(Wohnzone W2E)Bezirk AffolternFreitag, 11. Oktober 20133Erneuerung erfolgt ab der Brücke
Ottenbacherstrasse in Zwillikon während der Bauarbeiten offen
In Zwillikon erneuert das kantonale Tiefbauamt die Ottenbacherstrasse ab Autobahnbrücke. Die Etappierung führt
zwar zu einer längeren Bauzeit,
dafür bleibt der Strassenabschnitt offen.Die Arbeiten auf dem Abschnitt zwischen Autobahnbrücke und Kreisel neigen
sich dem Ende zu. Nun wird Belag eingebaut, was eine Vollsperrung nötig
macht. (Bild Werner Schneiter)In Knonau ist eine
Abschnitt A4-Brücke bis zum Kreisel
Wegen Belagsarbeiten muss der
Abschnitt zwischen A4-Brücke
und Kreisel in Knonau für 14 Tage vollständig gesperrt werden.Die Installations- und Vorbereitungsarbeiten beginnen am kommenden
Montag, 14. Oktober. Die diesjährigen
Etappen umfassen den Ersatz der Binder-/Deckschicht und der defekten
Randabschlüsse sowie Entwässerungsleitungen. Gleichzeitig wird auf zwei
Abschnitten die Sicherheit für die
Fussgänger durch bauliche Massnahmen erhöht.
Nach den Vorbereitungen beginnen die eigentlichen Bauarbeiten für
die ersten vier Etappen zwischen
Autobahnbrücke und der Zwillikerstrasse am Dienstag, 15. Oktober. Sie
dauern voraussichtlich bis Ende Dezember 2013. Die erste Bauetappe beginnt bei der Brücke über die A4. Danach wird gemäss Etappierung gearbeitet. Gemäss Tiefbauamt führt diese
Etappierung zwar zu einer längeren
Bauzeit, hat aber den Vorteil, dass der
Verkehrsfluss gewährleistet und die
Zufahrt zu den betroffenen Liegenschaften – mit punktuellen Einschränkungen – möglich ist. Innerhalb der
einzelnen Etappen wird der Verkehr
mit Lichtsignalanlagen geregelt.
Für die abschliessenden Belagsarbeiten im Jahr 2014 müssen diese Abschnitte aus Gründen der Qualität und
der Arbeitssicherheit teilweise komplett gesperrt werden. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich Mitte
August 2014 statt. (pd.)Den Strassenbauarbeiten an der Zürichstrasse, die sich dem Ende zuneigen, folgen nun Belagsarbeiten. «Aus
Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit muss die gesamte Strecke
für den Verkehr gesperrt werden»,
teilt das kantonale Tiefbauamt mit.Diese Vollsperrung dauert vom Montag, 14. Oktober, 6 Uhr, bis Montag,
28. Oktober, 5 Uhr.
Weil Beläge nur bei trockener Witterung eingebaut werden können, ist
es möglich, dass sich die Arbeiten bei
schlechtem Wetter verschieben – und
damit auch die Vollsperrung. «Das
Tiefbauamt setzt alles daran, die mit
diesen Arbeiten verbundenen Einschränkungen für die Anwohnenden
so gering wie möglich zu halten»,
heisst es in einer Mitteilung. (pd.)Ottenbacher
gesuchtTag der offenen Tür und Rückblick
bei den TagesstrukturenGespräche für das neue Ottenbacher Porträt. Die Autoren
suchen interessierte Ottenbacher
und Ottenbacherinnen.
Für das Gemeindeporträt, das im Auftrag der Gemeinde Ottenbach erstellt
wird, benötigt man altes Bildmaterial
und spannende Geschichten als Ergänzung zu den Gesprächen, welche die
IG Ottenbacher Geschichte(-n) geführt
hat, und den bereits festgelegten themenbezogenen Gesprächen, die dieser
Tage durchgeführt werden.Nach Vorbereitungsarbeiten wird am 15. Oktober ab Autobahnbrücke mit der Erneuerung der Strasse begonnen. (Bild Werner Schneiter)Aus der Primarschule Hausen am Albis
Am Tag der offenen Tür freuten sich
Margrit Martin, Hortleiterin, Claudia
Walser, Betreuerin und Urs Lehner, Senior im Tageshort, über den regen Besuch von Eltern mit ihren Kindern,
welche den Tageshort bereits besuchen, und anderen Interessierten. Mit
Wienerli im Teig, Getränken und
Kuchen verpflegt, konnten die kleinen
und grossen Gäste gut gelaunt verabschiedet werden.Die Autoren, Bernhard und Salomon
Schneider, erwarten Ottenbacherinnen und Ottenbacher, die zum neuen
Gemeindebuch beitragen möchten,
am Mittwoch, 23. Oktober, zwischen
13 Uhr und 16 Uhr in den Büroräumlichkeiten der Schneider Communications AG, an der Isenbergstrasse 36 in
Ottenbach. Die Autoren freuen sich
auf zahlreiches Erscheinen.
Kontakt: info@schneidercom.ch,
Telefon 044 776 21 30.
(pd.)Im Jahre 2003 wurde die Betreuung
der Kinder in Hausen am Albis als
Pilotprojekt eines Mittagstisches ins
Leben gerufen. Stetig stieg die Kinderzahl und derweilen kocht Vesna Jakovljevic wöchentlich für zirka 110 Kinder. Auch zum Zvieri kommen regelmässig in der Woche zirka 50 Kinder.Nicht nur konsumieren
Es geht wie in einer Grossfamilie zu
und her und Einzelkinder profitieren
von einer «Geschwisterbetreuung». Betreut werden Kinder ab dem 1. Kinder-Thomas Stöckli, Redaktor
Uschi Gut, Redaktionsassistenz
Redaktion@affolteranzeiger.chHerausgeberin:
Werner Schneiter, ChefredaktorCopyright:
Gesamtauflage: 23 532
inserat@weissmedien.chZur goldenen Hochzeit
In Affoltern feiern Trudi und Ueli
Suter-Ehrbar morgen Samstag, 12.
Oktober, das Fest der goldenen
Hochzeit. Wir gratulieren herzlich
und wünschen einen schönen Festtag.Zum 90. Geburtstag
Am Sonntag, 13. Oktober, darf
Maria Eicher in Hausen ihren
90. Geburtstag feiern. Zu diesem
hohen Wiegenfest gratuliert die
Pro Senectute Hausen ganz herzlich. Wir wünschen ihr einen schönen Festtag, sowie alles Liebe und
Gute und weiterhin viel Freude
und schöne Erlebnisse. Insbesondere wünschen wir eine gute Gesundheit.Rückblick nach 10 Jahren
Gespräche bei den Autoren
in Ottenbachwir gratulierenZum 80. Geburtstag
Margrit Martin, Urs Lehner, Claudia Walser, Sandra Stäubli (Primarschulpflege),
abwesend: Vesna Jakovljevic (v.l.) (Bild zvg.)
garten bis zur Oberstufe. Die Betreuung endet nicht mit dem Abräumen
der Tische. Schulpflichtige Kinder erhalten zum Beispiel Unterstützung bei
den Hausaufgaben. Die Kleineren erfreuen sich am Spielen, Malen usw.Sonderseiten:
Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr
Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701Die Tagesstrukturen sind sehr gut
besucht, es hat aber an vereinzelten
Tagen noch freie Plätze. Für weitere
Informationen steht Margrit Martin
gerne unter Telefon 079 217 97 08 zur
Verfügung.Kontakt:
vorname.name@azmedien.ch
Mittelland Zeitungsdruck AG,
Neumattstrasse 1, 5001 AarauEin Produkt derVerleger: Peter Wanner,
www.azmedien.chAm kommenden Sonntag, 13. Oktober, feiert Hildegard GeisserMartin in Affoltern ihren 80.
Geburtstag . Herzliche Gratulation
und alles Gute zum Ehrentag!anzeigeBestattungen
KnonauDein Wort ist meines Fusses Leuchte
und ein Licht auf meinem Wege.Am 8. Oktober 2013 in Knonau gestorbenWahlen-Binder, Jakob
geb. am 19. Oktober 1932, von Rubigen BE, wohnhaft gewesen in Knonau, Grundstrasse 1.
Die Beisetzung mit anschliessender
Abdankungsfeier findet am Dienstag, 15. Oktober 2013, um 14.00
Uhr, auf dem Friedhof in Knonau
Bestattungsamt KnonauVermietungenPsalm 119, 105TODESANZEIGEJakob Wahlen-Binder
19. Oktober 1932 – 8. Oktober 2013Im Glauben an Jesus Christus ist mein lieber Ehemann, unser Vater,
Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Götti, Onkel und
Freund nach einem erfüllten Leben in seinem 81. Lebensjahr heimgerufen worden.
Für uns ist der Abschied ein schmerzlicher Verlust, doch wir sind
getröstet im Wissen, dass Jakob jetzt sehen kann, was er geglaubt
Agatha Wahlen-Binder
Elisabeth und Peter Moor-Wahlen
mit Christoph, Anna und Mariette
Andreas und Maja Wahlen-Brefin
mit Esther, Deborah, Mirjam und Jonas
Ruth und Daniel Bättig-Wahlen
mit Evelyne, Philippe und Tabitha
Die Beisetzung findet am Dienstag, 15. Oktober 2013, um 14.00
Uhr auf dem Friedhof der reformierten Kirche Knonau statt.
Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche.
Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Mission am Nil,
Postkonto 80-22156-1, Vermerk: Trauerspende Pfr. J. Wahlen.Männerriege MettmenstettenTODESANZEIGETraueradresse: A. Wahlen, Grundstrasse 1, 8934 KnonauWir haben die schmerzliche Pflicht, Abschied von unserem
geschätzten Turn- und JasskameradenHans Wiesmann
Mission am Nil InternationalTODESANZEIGE17. Oktober 1926 – 3. Oktober 2013zu nehmen. Wir werden ihn stets in bester Erinnerung behalten und
ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.Wir müssen Abschied nehmen von unserem geliebten und
geschätzten MissionsleiterBüro-/GewerbePfr. Jakob Wahlen-Binder
19. Oktober 1932 – 8. Oktober 2013Mitglieder und Vorstand
Männerriege Mettmenstetten
Urnenbeisetzung am Freitag, 11. Oktober 2013, um 14.00 Uhr auf
dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Trauergottesdienst
in der Friedhofskapelle.Zu vermieten in Kappel am AlbisGewerberaum mit Büro 250 m²
Raumhöhe 3 m.
Telefon 079 635 76 30Mit grosser Hingabe leitete er die Mission von 1969 bis 1998. Mission war sein Herzensanliegen und nahm bis zu seinem Lebensende
erste Priorität ein. In grosser Dankbarkeit behalten wir ihn in unvergesslicher Erinnerung.
Der Trauerfamilie und den Angehörigen entbieten wir unser
herzliches Beileid. Wir wünschen ihnen Gottes Hilfe und Trost.
Auch viele Missionsfreunde werden Jakob Wahlen sehr vermissen.SAMARITERVEREIN OBERAMTDie Mitglieder des Vorstandes, des Vereins, Patronatskomitees und
der Geschäftsstelle der Mission am Nil
Jesus Christus hat uns einen ewigen Trost gegeben. 2. Thess. 2,16TODESANZEIGEDie Beisetzung auf dem Friedhof Knonau, mit anschliessender
Trauerfeier in der ref. Kirche, findet am Dienstag, 15. Oktober 2013,
um 14.00 Uhr statt.Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres
ehemaligen Samariterlehres und Gründers des SV RifferswilErnst Harisberger
11. Januar 1922 – 2. Oktober 2013in Kenntnis zu setzen. Wir werden ihn stets in guter Erinnerung
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
SAMARITERVEREIN OBERAMTEine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der uns lieb war, ging.
Was uns bleibt sind Liebe, Dank, Erinnerung.DANKSAGUNGRoland «Pego» Pegoraro
Für die so zahlreiche und liebevolle Anteilnahme, die uns auf
vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht wurde, danken wir von
Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer M. Kühle für die einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier.
Hausen a. A. – Langnau a. A., Oktober 2013Die TrauerfamilieBezirk AffolternFreitag, 11. Oktober 20135Den Boden haushälterisch nutzen –
Landschaft erhalten
Podiumsgespräch zum Thema «Schutz der Landschaft» im «LaMarotte» in Affoltern
Die Serie der Podiumsgespräche,
welche die Wanderausstellung
«Darum Raumplanung» – bis 8.
Oktober beim Zentrum Oberdorf,
Affoltern – begleiteten, fand am
Montagabend im Kellertheater
LaMarotte in Affoltern ihre Fortsetzung.
Die Landschaften der Schweiz verändern sich rasant: Anwachsende Agglomerationen, zunehmende Zersiedelung, aber auch gegenläufige Entwicklungen in der Peripherie. Mit Mettmenstetter Kantonsrat und Landwirt
Martin Haab, Maria Lezzi, Direktorin
Bundesamt für Raumplanung, Rudolf
Schweizerischer Gewerbeverband, Daniel Müller-Jentsch, Projektleiter Avenir Suisse, und Marcus Ulber, Raumplanungsexperte Pro Natura CH, stellte sich am vergangenen Montagabend
im Kellertheater LaMarotte ein illustres wie hochkarätiges Podium Fragen
wie «Was bedeutet uns Landschaft?»,
«Welche Landschaft wollen wir in Zukunft?» oder «Wie können wir die
Landschaft schützen?»Landschaft Sorge tragen
Moderator Matthias Daum, Redaktor
«Die Zeit» leitete die Gesprächsrunde
umsichtig und souverän, stellte präzise Fragen und legte dann und wann
auch seine Finger in eine Wunde.
Grundsätzlich stimmte das Podium
der Kernaussage von Maria Lezzi zu:
«Unsere einzigartige Landschaft ist ein
Kapital, dem wir Sorge tragen müssen.» Daniel Müller-Jentsch und Marcus Ulmer brachten dies entsprechend
auf den Punkt: «Wir müssen den Boden haushälterisch nutzen und sparsam damit umgehen», hielt Ulmer dazu fest. Müller-Jentsch sieht darin
auch einen wichtigen Standort-Faktor,
der mehr und mehr zum Tragen
kommt: «Beim Wettbewerb unter den
Standorten galt die Landschaftsqualität bis anhin als weicher Faktor, der
kaum als messbare und damit vergleichbare Grösse berücksichtigt wurde.» Diesbezüglich wurden dagegen
vor allem harte Fakten wie Steuerbelastung, Infrastruktur oder Mietpreise
als gewichtige Standort-Faktoren in
den Vordergrund gestellt.
Das Mittelland ist in der Schweiz
besonders dicht besiedelt und dieseanzeigeDas Thema «Schutz der Landschaft» beschäftigte am Montagabend im «LaMarotte», v.l.: Martin Haab, Kantonsrat und Landwirt aus Mettmenstetten, Rudolf
Horber, Geschäftsleitungsmitglied Schweizerischer Gewerbeverband, Marcus Ulber, Raumplanungsexperte Pro Natura CH, Moderator Matthias Daum, Redaktor «Die
Zeit», Maria Lezzi, Direktorin Bundesamt für Raumplanung, und Daniel Müller-Jentsch, Projektleiter Avenir Suisse. (Bild Urs E. Kneubühl)
Besiedelung wächst pro Jahr in der
Grösse einer Stadt wie Lugano. Rudolf
Horber sieht darin vor allem ein Problem der Städte und deren Agglomerationen, wobei Martin Haab für das
Knonauer Amt in Anspruch nimmt:
«Wir dürfen wohl festhalten, dass wir
hier noch eine weitgehend intakte
Landschaft haben, mit vielen Grünflächen.» Als Kontrapunkte nennt er hier
beispielhaft das Limmattal, das Glattal
und das Furttal.Zu schnelle Entwicklung
Diesbezüglich stellt Maria Lezzi fest,
dass die Entwicklung vielerorts zu
schnell vorangegangen ist, was auch
Daniel Müller-Jentsch bestätigt: «Der
Wandel der Landschaft ist rapide. In
der Schweiz wurde nach dem Zweiten
Weltkrieg so viel gebaut, wie vorher
seit Menschengedenken nie.» Die Frage, wie viel Wandel wir wollen und in
welchem Tempo, sei daher sowohl
wirtschaftlich, als auch politisch ein
relevantes Thema, hält der Projektleiter Avenir Suisse weiter fest. FürRudolf Horber ist dabei wichtig, «dass
die Natur darin ihren Platz hat», was
auch die Direktorin des Bundesamtes
für Raumplanung so sieht. Sie spricht
von vielfältigen Landschaften, die erhalten werden müssen, fordert aber
gleichzeitig auch, dass diese auch zugänglich sein müssen: «Das Nutzen einer vielfältigen Landschaft ist ein riesiges Bedürfnis. Die Natur ist durchaus
ein hohes Gut, aber das hat auch seine
Grenzen.»
Hier entwickelte sich eine kurze
Diskussion über die Nutzung der
Landschaft, in welcher Martin Haab
auch Konfliktpotenzial ortet: «Es ist
problematisch, wenn von der Landwirtschaft verlangt wird, dass fast
überall uneingeschränkter Zugang erlaubt wird», hält der Mettmenstetter
Kantonsrat und Landwirt fest und erwähnt dazu beispielhaft das bekannte
Litteringproblem. Auch Marcus Ulber
hält fest: «Ich bin nicht dafür, dass jede Wiese betreten werden darf und jeder See rundum zugänglich sein muss.
Die Landschaft muss folglich nicht a
priori zugänglich, aber unbedingt er-lebbar sein.» Maria Lezzi glaubt auch,
dass wir uns die Frage, wie viel Kulturland zukünftig für die landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung stehen
muss, in den nächsten Jahren vermehrt werden stellen müssen.Ökonomie mit Primat:
Nicht ganz einig ist sich das Podium
auch bei der Frage, ob der Schutz des
Waldes weiter so sakrosankt wie seit
1870 behandelt werden oder das
Waldgesetz zukünftig aufgeweicht
werden sollte. Während Rudolf Horber
und Daniel Müller-Jentsch, die festhalten, dass die Waldfläche Jahr für Jahr
zunimmt, dafür plädieren, dieser «Unwucht» zu begegnen und, wenn nicht
anders möglich, verdichtetes Bauen
auch am Rand von Siedlungen zuzulassen, wird der Raumplanungsexperte von Pro Natura CH hier hellhörig:
«Hier ist höchste Vorsicht geboten. Unser Waldschutz ist das Paradebeispiel,
wie man es richtig macht», meint Ulber und hält dagegen: «Beim verdich-teten Bauen müssen die Gemeinden
zukünftig eben auch städtische Wohnformen zulassen.»
In der kurzen offenen Diskussion
hält Kantonsrat Hans Läubli fest, dass
es für ihn höchst fraglich sei, dass
Raumplanung der Ökonomie das Primat zukommt. Er ist dafür, dass die
Ökologie mehr Gewicht erhält. Auf die
Frage nach der Podiumsmeinung bezüglich der Ecopop-Initiative «Stopp
der Überbevölkerung, zur Sicherung
der natürlichen Lebensgrundlagen»
stellen sowohl Daniel Müller-Jentsch
als auch Rudolf Horber klar, dass Siedlungsdruck und wachsender Wohnraumbedarf kein Problem der Zuwanderung, sondern vor allem der gestiegenen Mobilität und dem Wunsch
nach immer grösseren Wohnraumflächen geschuldet sind: «Während die
Wohnbevölkerung in den letzten zehn
Jahren um lediglich zehn Prozent zugenommen hat, haben der Bahnverkehr um 40 Prozent und der Verkehr
auf den Nationalstrassen gar um 50
Prozent zugenommen.»Liegenschaften
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Affoltern Tel: 043 817 15 17Bezirk AffolternFreitag, 11. Oktober 20137Plattform für die regionale Sichtbarkeit
Offene und jurierte Ausstellungen der Ämtler Künstler im Kasinosaal in Affoltern
Alle drei Jahre findet die Ausstellung Ämtler Künstler statt. Die
offene und die jurierte Ausstellung im Kasinosaal in Affoltern
bieten Kunstschaffenden aus
dem Amt die Gelegenheit, ihre
Werke einem breiten Publikum
zu zeigen. Begleitet werden die
Ausstellungen von zwei kulturellen Veranstaltungen.
Die Kunstkommission der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) lädt ein zu den zwei grossen und traditionellen Ausstellungen
der Ämtler Künstler 2013. Seit 1973
unterstützt die GGA die alle drei Jahre
und unterstreicht damit die Wichtigkeit und Bedeutung der bildenden
Kunst. Wichtigstes Anliegen ist es, den
Künstlern eine regionale Sichtbarkeit
zu bieten.Zusätzlicher Ausstellungsraum
in der Galerie am Märtplatz
Erstmals sind beide Ausstellungen im
Kasinosaal in Affoltern. Aufgrund des
grossen Interesses vonseiten der
Kunstschaffenden findet die offene
Ausstellung zusätzlich auch noch in
den Räumen der Galerie am Märtplatz
statt. Die Kunstkommission ist froh
um diesen zusätzlichen Raum, der eine attraktive Präsentation der Werkeanzeigeermöglicht. Mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler haben im Frühjahr
ihr Interesse für eine Teilnahme an
der offenen und jurierten Ausstellung
angemeldet – eine eindrückliche Zahl,
die beweist, wie vielfältig das Kunstschaffen im Amt ist.platz, bei schlechtem Wetter im Foyer des Kasinosaals.
bleibt Zeit, die
Werke der Kunstschaffenden zu betrachten und sich
an der Bar des Foyers mit ihnen auszutauschen.Offene Ausstellung
vom 18. bis 21. Oktober 2013
Die Vernissage der offenen Ausstellung findet am 18. Oktober ab 19 Uhr
im Kasinosaal in Affoltern statt. Rund
40 Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke einem interessierten Publikum. Das Spektrum ist
beeindruckend und lohnt einen Besuch im Kasinosaal auf jeden Fall. Man
lasse sich überraschen und begeistern
von den unterschiedlichsten Stilrichtungen, Arbeitstechniken und Materialien, die gezeigt werden.Jurierte
24. bis 27. OktoberBreakdance auf höchstem Niveau
Am Sonntag, dem 20. Oktober wartet
auf die Besuchenden ein spezielles
Highlight. Die Breakdance-Künstler
von Dirty Hands zeigen in zwei Showblöcken ihr Können.
Die Truppe sorgt mit ihren Auftritten im In- und Ausland für Furore und
begeistert Jung und Alt mit ihrer Performance. Sie werden um 16.30 Uhr
und 17.15 Uhr einen Auftritt haben.
Bei guter Witterung auf dem Markt-Impression von der Ausstellung 2010: Holzplastiken von
Noldi Vogler. Im Hintergrund Bilder von Monika Biermann.
(Archivbild Heiner Stolz)Die jurierte Ausstellung feiert am
24. Oktober Vernissage. Eine von der
gewählte unabhängige Jury bewertete
im April zusammen 78 eingesandte Dokumentationen. Bei der Jurierung wurde vor allem auf künstlerische Eigenheit und
Originalität,
Konsistenz und auf
die Intensität der
Auseinandersetzung mit einem
Thema geachtet.
Ausgewählt wur-den 27 Kunstschaffende, die ihre Werke im Rahmen der jurierten Ausstellung präsentieren. Darunter befinden
sich arrivierte Künstlerinnen und
Künstler, wie auch jugendliche Graffiti-Künstler vom Jugendtreff Chratz in
Hausen, die die Jury mit ihrer Dokumentation überzeugten.
Zwei- und dreidimensionale Arbeiten sind vertreten, genauso wie sehr
unterschiedliche Techniken und Stile.
Spannend wird es auch zu sehen, wie
die Ämtler Künstler und Künstlerinnen diese vielfältige Ausstellung gestalten.Poetischer Spielund Geschichtenabend
Die Vernissage ist am 24. Oktober ab
19 Uhr. Die Ausstellung dauert bis
zum 27. Oktober. Am 25. Oktober laden die Gebrüder Frei im Rahmen der
Ausstellung mit Icon Poet zu einem
poetischen Spiel- und Geschichtenabend. Man lasse sich von 180 Sekunden-Geschichten überraschen und
zum Mitspielen verleiten, um 20.15
Uhr im Foyer des Kasinosaals.
Der Eintritt zu den Ausstellungen
und den beiden Rahmenveranstaltungen ist frei. Bei den Veranstaltungen
wird es eine Kollekte geben.Man beachte die detaillierten Öffnungszeiten
beider Ausstellungen im Internet unter
www.ggaffoltern.ch.Spitex Knonaueramt
Wir sind eine Organisation mit rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unsere Spitexzentren befinden
sich in Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis, Mettmenstetten und Obfelden. Unser Ziel ist es,
die uns anvertrauten Menschen in ihrer Selbsthilfe zu
unterstützen und ihnen zu ermöglichen, so lange wie
möglich im vertrauten Umfeld zu leben.
Wir suchen per sofort oder nach VereinbarungDipl. Pflegefachfrau/-mann
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10–20 % im Zentrum Mettmenstetten, vorwiegend
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Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.Bezirk AffolternFreitag, 11. Oktober 20139Wo Pia mit jugendlicher Eleganz auftritt
Zur Viehschau auf dem Areal der Stiftung Albisbrunn in Hausen wurden rund 300 Tiere aufgefahren
von werner schneiterDa trieb eine grosse Herde Vieh
mit munterem Glockengebimmel durch das Dorf und
signalisierte: Wir sind die Teilnehmerinnen der Viehschau. Spätere Besucher konnten den Weg aufs Areal der
Stiftung Albisbrunn in Hausen nicht
verfehlen. Eine braune Spur auf der
Strasse führte zum Ort des Geschehens. Mitglieder des BraunviehzuchtVereins Oberamt (Bvzv) fuhren am
Mittwoch rund 300 Tiere zur traditionellen Schau auf, zu der auch der Rahmen passte: Hochnebelverhangener
Himmel, etwas aufgeweichtes Terrain,
Volksmusik ab Lautsprecher.
Dazu fachsimpelten Züchter, unterhielten sich mit den richtenden
Experten. Eine stattliche Schar NichtLandwirte, auch Familien mit Kindern, verfolgte das Treiben auf dem
Schauplatz aufmerksam. Die Viehschau hat in Hausen Tradition. Im Fokus steht zwar die Leistung der Tiere,
aber gleichsam ist sie ein gesellschaftliches Ereignis – eine Gelegenheit, wo
sich Bauern mit der nicht-bäuerlichen
Bevölkerung treffen – auch in der Festwirtschaft, die zur Viehschau gehört
wie das Rangieren der Kühe.
Andernorts, zum Beispiel in Affoltern und in Obfelden, sind die Viehschauen verschwunden. Aber auch innerhalb der Bvzv ist nach den Worten
von OK-Präsident Hans Stettler
schwindendes Interesse auszumachen.
Sie umfasst die Gemeinden Hausen,
Rifferswil, Kappel, Stallikon und
Aeugst und zählt 36 Betriebe. Zur
Viehschau kreuzen meist die gleichen
Züchter auf. «Der Aufwand für eine
Teilnahme ist gross, und Junge sehen
heute oft den Sinn einer Viehschau
nicht mehr», so der OK-Präsident.
Gleichwohl spricht er von einem
hohen Leistungsniveau innerhalb des
Bvzv. Besonders erfolgreiche Züchter
sind Karl Häcki und Franz Abächerli.
Kühe mit einer jährlichen Milchleistung von über 15 000 kg sind keine
Seltenheit. Entscheidend dafür ist neben züchterischem Können die Haltung und die Fütterung der Tiere. «Der
Komfort muss stimmen», so HansStettler. Begünstigt werden die hohen
Milchleistungen durch die Melk-Roboter, die mehrmaliges tägliches Melken
«Eine hervorragende, überdurchschnittliche Qualität», attestiert Martin Haab den Züchtern im Oberamt.
Der SVP-Kantonsrat aus Mettmenstetten, gestern Donnerstag Gastgeber der
Mettmenstetter Viehschau, amtierte
in Hausen als Experte. Erst liess er die
Züchter ihre Tiere im Kreis vorführen,
dann stellte er ein (was rangieren bedeutet). Haab attestierte einzelnen, bereits zehnjährigen Kühen «jugendliche
Eleganz». Er sprach von gut aufgehängten Eutern, gut aufgesetztem
Widerrist, von idealem Fundament,
gesunden Beinen, guten Beckenbreiten und idealerweise leicht abgezogenen Becken. Langlebigkeit einer Kuh
bedeutet in erster Linie Wirtschaftlichkeit. So wurde nicht nur eine
«Miss Oberamt» gekürt, sondern auch
die «Kuh mit der höchsten Lebensleistung» ausgezeichnet. Und das sind
über 100 000 kg Milch.«Das Euter muss gut aufgehängt sein», sagt der Experte. (Bilder Werner Schneiter)Die Tiere vor der Bewertung reinigen ...Gute Stimmung während der Vorführung der Tiere.... und auf den Befund des Experten warten.Hans Peter Nägeli ist «Funkamateur des Jahres»
Der Affoltemer wurde in Othmarsingen zusammen mit zwei Zugern ausgezeichnet
Drei im Säuliamt und im Kanton
Zug wohnende Funker wurden
am diesjährigen nationalen
Jahrestreffen der Funkamateure
in Othmarsingen mit der Ehrung
«Funkamateure des Jahres» ausgezeichnet.
Die über 3500 Funkamateure unseres
Landes sind in der Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure Uska organisiert. Sie beschäftigen sich hobbymässig mit Funktechnik und RadioKommunikation. Der Amateurfunk ist
eine spannende Freizeitbeschäftigung
für technisch und naturwissenschaftlich Interessierte. Viele Funkamateure
sind beruflich als Techniker, Ingenieure und Naturwissenschafter tätig, der
Amateurfunk gilt als berufsvorbereitendes Hobby.
Die Auszeichnung wird durch die
Uska jährlich an einen Funkamateur
vergeben, der sich durch besondere
Leistungen im Bereich des Amateurfunk-Wesens ausgezeichnet hat. Dieses Jahr wurde die Auszeichnung an
ein Dreier-Team verliehen.
Die drei ausgezeichneten Zuger
sind Hans Peter Nägeli (Rufzeichen
HB9EHP),
DuschlettaAusgezeichnet, von links: Hans Peter Nägeli (HB9EHP), Hansruedi Duschletta
(HB9APR), Stephan Schwerzmann (HB9OCQ) und Willi Vollenweider, Vizepräsident der Uska. (Bild zvg.)
(HB9APR) und Stephan Schwerzmann
(HB9OCQ). Sie haben im Herbst 2011
einen direkten Sprechfunk-Kontakt
zwischen einer Klasse der Kantonsschule Zug und dem Bordkommandanten der ISS International Space
Station ermöglicht und realisiert.
Dadurch wurde offenbar das Interesse einiger Lehrer geweckt, im dar-auf folgenden Jahr eine Projektwoche
«Funktechnik» anzubieten. «Funktechnik» vereint diverse Disziplinen wie
und eignet sich dadurch hervorragend
für die Vertiefung und Erweiterung
der schulisch erworbenen Kenntnisse
auf diesen Gebieten. Im Oktober 2012
war es dann so weit. Zwei Physik- undein Mathematik-Lehrer der Kanti Zug
betreuten zusammen eine vierte Klasse (22 Schüler und Schülerinnen) mit
Schwerpunkt Mathematik/Physik. Der
Wunsch der Lehrer war, sich mit der
Klasse während dieser Woche experimentell mit dem Thema «Funken» auseinanderzusetzen: Antennen zu bauen, auszumessen, zu funken, theoretische Grundlagen kennenzulernen, einen Radioempfänger selber zu bauen
und eine Radio-Peilung im Gelände
selber durchzuführen.
In mehreren Monaten Vorbereitungszeit wurde durch die Funkamateure eigens für die Projektwoche ein
sogenannter
QRP-Funk-Sender/Empfänger-Bausatz entwickelt. «QRP» bedeutet in der Geheimsprache der Funker «Sender mit kleiner Leistung».
Nach einem Bau-Tag mit den Lehrern
des Gymnasiums Zug bauten die Schüler der vierten Gymnasialklasse im
Rahmen der Projektwoche dann die
Bausätze zusammen, nahmen sie in
Betrieb und führten unter Anleitung
der drei Funkamateure mehrere funktechnische Experimente durch.
Neben ihrer Ehrenurkunde erhielten die drei Preisträger je einen Jubiläums-Bildband «Danke, Zug – 150 Jahre
Kantonsschule», versehen mit einerpersönlichen Widmung des Bildungsdirektors des Kantons Zug, Regierungsrat Stephan Schleiss.anzeigeSpital
Weshalb gegen unsere Hausärzte?
Uns wurde Sand in die Augen gestreut. Es
wurde gesagt, das Spital arbeite eng mit unseren Hausärzten zusammen. Aber was soll
das mit dem teuren Lokal im Ova-Gebäude?
Für 91 000.-Jahresmiete, 200 000 Franken
Mobiliar und 400 000 Franken Ausbaukosten
hat Präsident Jucker einen Vertrag abgeschlossen. Für was? Damit es uns besser
geht? Nein, damit sich überteuerte, auswärtige Belegärzte ihr privates Konto füllen können! Die Privatisierung ist bereits da! Entgegen unserer Hausärzte. Die haben zur
Sondersitzung eingeladen. Wir brauchen
die Mitsprache durch von uns gewählte
Delegierte! Die Rest-Betriebskommission
regiert bereits schon jetzt, wie wenn sie abgehobene AG-Verwaltungsräte wären! Sie
wollen an unser Geld, wir wollen
Menschlichkeit in unserem Spital.
www.verein-zweckverband.ch unter
Aktuell/Tagebuch10ForumFreitag, 11. Oktober 2013Menschlichkeit statt Wirtschaftsstrukturen für soziale
Zuschriften von Peter Sandhofer,
Daniel Sommer Sidler und Gemeinderat Ottenbach, «Anzeiger»
vom 8. Oktober: Entgegnung.
Wer die Behörden kitzelt und
Schwachstellen aufzeigt und diese zu
begründen vermag, muss mit Gegenreaktionen rechnen. Es bedurfte mancher Provokation, bis das probate Mittel des Totschweigens endlich abgelegt
worden ist. Die Debatte darf nun beginnen. Es trifft zu, ich habe Anfang
Jahr den Verein «Pro Zweckverband
Spital Affoltern» gegründet, gut dreissig Mitglieder gefunden und ich bin
im März 2013 zum Präsidenten gewählt worden. Man darf meinen Namen nennen so oft man will, wenn
man glaubt, dadurch der Sache zu dienen. Nie soll aber meine Person im
Vordergrund stehen. Ich würde deshalb vorschlagen, dass wir über das
Thema reden. Also Gespräche allenfalls mit mir und nicht über mich.Vernetzt und informiert
Wir sind eine aktive Gruppe, die sich
in regem Austausch befindet. Oftmals
erreichen uns auch ganz unterwartet
Insiderinformationen, und so ist uns
stets bekannt, was sich im Auge des
Orkans tut. Gerade aufgrund dieser
guten Informationen schiesst man
sich selber ins Knie, wenn man behauptet, ich oder wir – wie immer
man das darstellen will – veröffentlichen falsche Zahlen. Diese stammen
fast ausschliesslich von den AG-Machern selber. So falsch können sie also
nicht sein, ausser sie hantieren selber
mit falschen Zahlen. Das ist oftmals
tatsächlich auch der Fall. Es werden
immer wieder andere Zahlen und Texte in ihrer Homepage publiziert. Da
entstand eine Wechselwirkung, die
man nicht uns anlasten sollte.Meine Motivation
Meine Motivation, mich für die Revision des Zweckverbandes einzusetzen
und vorerst einmal die AG zu verhindern, besteht aus folgenden Intentionen: Aktiengesellschaften wurden für
die Wirtschaft geschaffen, als Gegenpol zur Demokratie. Unsere Vorfahren
haben mühsam die gleichberechtigte
Mitsprache in Fragen des Zusammenlebens, also der Politik, erstreiten
müssen. Nun gehen einige hin und
wollen das wieder rückgängig machen. Statt dass die Wirtschaft eben-falls demokratischer gestaltet würde,
werden nun Wirtschaftsstrukturen für
unsere sozialen Institutionen installiert. Genau das vermag ich nicht zu
schlucken. So setze ich derzeit alle
meine Kräfte dafür ein, darüber zu informieren, um die Leute wachzurütteln, um aufzuzeigen, dass man bei aller Meinungspluralität niemals Freiheitsrechte und Mitspracherechte aufgeben sollte. Sonst werden wir vom
Gelddenken überrollt. Es sollen doch
nicht sieben fürstlich honorierte Verwaltungsräte darüber bestimmen dürfen, wie 50 000 Menschen hier im Bezirk gesundheitlich versorgt werden.
Das ist doch eher selbstgewählte Diktatur, als Demokratie. So wehre ich
mich vehement gegen die Auflösung
unseres Zweckverbandes und gegen
die AG ohnehin.Menschlichkeit kontra Gelddenken
Ich möchte kein Spital mit Patienten,
die fremden Menschen ausgeliefert,
im Bett liegend, also in einer ganz intimen Situation sich befindend, in verletzlichem Zustand, in Zeiten, wo
Ängste und Sorgen überhandnehmen,
die primär nur von Wirtschaftlichkeit
und Konkurrenz im Gesundheitswesen und Effizienz reden. Das alles ist
fundamental und wichtig, aber sicher
nicht an erster Stelle. Von Konkurrenz
im Gesundheitswesen zu reden, wie
die Gegner das machen und den Teufel des Untergangs schon vor der
Gründung der AG an die Wand malen
(!), empfinde ich als abartig. Es geht
um das sinnvolle, ergänzende, synergieschöpfende, bedarfsgerechte Zusammenwirken.
Und es geht prioritär um die Liebe
zu den Menschen, um das persönliche
Gespräch, das interessierte, nachfragende Zuhören, um die engagierte,
ethisch motivierte Zuwendung. Es
geht darum, dem Patienten zu vermitteln: Du bist mir wichtig, du bist gut.
Wer sich emotional im Gleichgewicht
befindet, hat gute Chancen, schnell zu
genesen. Aber wenn das Gelddenken
die Leitlinie allen Tuns ist, wird alsbald billigstes Personal aus Polen und
Rumänien mit null Deutschkenntnissen eingestellt werden. Dann resultieren vielleicht noch höhere Gewinne
als in den letzten Jahren, aber die
Krankheitstage, die Leidenstage der
Patienten werden verlängert und die
Lebensdauer und -qualität unserer betagten Pflegebedürftigen werden verkürzt und ihre Einsamkeit vorange-hend intensiviert.
(Lesen Sie diesen
wenn ich mir diesen Hinweis gestatten darf).Demokratie kostet
Um diese hier in
Kürzestform dargestellten Gedanken
muss man multimedial
sein. Bis zum Abstimmungssonntag Spital Affoltern – nicht als anonyme AG. (Archivbild)
2013 werden wir unsere Mittel vom zustimmten, taten dies, bevor alle
Verein und von mir privat eingebrach- endgültigen Zahlen und Fakten auf
te 35 000 Franken verbraten haben. dem Tisch lagen. Das haben wir minuDies erwähne ich, um mein ganz per- tiös nachgewiesen. Das ist die Faktensönliches Engagement zu dokumentie- lage. Wenn nicht, hätten sie gegen
ren. Ich solidarisiere mich mit den Pa- mich schon längst ein Gerichtsverfahtienten im Spital, und ich befürchte, ren eingeleitet.
Den Anlagenwert samt Spitalbein spätestens 20 Jahren diesen Geldheinis im Pflegeheim allenfalls auch trieb beziffern wir nach wie vor mit
149 Millionen Franken. Dass die Gegausgesetzt zu sein.
Wer ideell und finanziell mithel- ner diesen Betrag herabmindern
fen möchte, diese Abstimmung zu ge- möchten, ist klar, denn wer 149 Milwinnen, ist herzlich eingeladen, sich lionen Gemeindevermögen zu rund 60
als Mitglied in unserer Homepage ein- Millionen Aktienkapital einschmelzen
zutragen.
www.verein-zweckver- möchte, der meint es mit uns nicht
band.ch, siehe unter Verein/Mitglied gut.
Wir würden den Zweckverband
werden oder spenden.
demokratischer gestalten. Delegierte,
eine Person pro Gemeinde mit guten
Fachkenntnissen würde von der GeDie verwendeten Zahlen, Ottenbach, meindeversammlung gewählt. Und
aber auch andere Gemeinden betref- diese 14 Delegierten würden die Befend, stammen vom Projektleiter. Nur triebskommission, neu den Spitalvorhat er in der Zwischenzeit diese Zah- stand, wählen. Die Delegierten wären
len halt wieder revidiert. Ottenbach an der Gemeindeversammlung ausmuss nun statt rund 1,6 nur noch 1,5 kunftspflichtig. Sie hätten Ideen der
Millionen bezahlen. Aber betrachten Stimmbürger in die Versammlung zu
Sie bitte mal die Semantik: Der Verfas- tragen. So wären Vorhaben und Beser sagt nicht, dass dieses Geld aus der schlüsse breiter abgestützt. Und der
Gemeindekasse genommen werden Zweckverband benötigt kein Aktienmüsste, er redet vom Aktienanteil, der kapital! Für weitere Gebäude holte er
Ottenbach zustehe. Statt vom Geldge- das Geld auf dem flüssigen Finanzben müssen wir vom Aktienbekom- markt. Auf die Einwendungen von Exmen reden. Kafka lässt grüssen. Sie sa- Gemeindepräsident Sandhofer aus Obgen, sie würden ein Bettenhaus bauen. felden kann hier nicht eingegangen
Haben sie davon schon je einmal ein werden. Offenbar will er unser Projekt
Projekt gesehen, eine Tragbarkeits- «Revision des Zweckverbandes» nicht
rechnung, einen Bedarfsnachweis? Wo verstehen. Nur zwei Hinweise: Es gilt
gibt man so viel Geld einfach ins Blau- als unbestritten, dass seit seinen Zeie hinaus aus? Da müssen doch alle zu- ten im Spital, wo er sich autoritär zum
Direktor machte, die eigentliche Malnächst einmal Nein sagen!
Und wie steht es mit der Einheit aise begonnen hat. Ein ehemaliger Geder Materie bei dieser Abstimmung? meinderat aus Obfelden, der mir als
Alle Gemeinderäte, die der Spital-AG Berater zur Verfügung steht, hat be-reits 2005 konkret aufgezeigt, dass
man relativ günstig in Obfelden kleine
Pflegeeinheiten für Betagte in Wohnblocks hätte einrichten können. Aber
Herr S. hat das abgelehnt und verschlafen wie die Gemeindepräsidentin
von Affoltern es verschlafen hat, sich
für den Seewadelersatz rechtzeitig
umzusehen. Sie hätte sich genau in
das Haus auf dem OVA-Areal einmieten können, wo jetzt die geldorientierte Senevita AG auf Betagte wartet. Die
letztlich daraus resultierende Abstimmungsniederlage, bei der im Verhältnis 16:11 vor einem Jahr die Privatisierung des Altersheimes abgelehnt worden ist, sollte auch bei dieser SpitalAG-Vorlage ein Mahnmal sein. Wir
wollen keine anonyme AG. Gut 1600
Stimmende in Affoltern vertreten diese Meinung. Da bin ich nun wirklich
nicht alleine.Selbstkritik
Diplomatie ist nicht meine Kernkompetenz, bin direkt, sage, was ich denke. Und es gab Zeiten, wo es mir an
Souveränität fehlte. Und ein freches
Maul führe ich halt auch. Den Ausführungen von Herrn Sommer pflichte
ich bei. Es beschämt mich, zuweilen
den Eindruck zu erwecken, nur meine
Meinung sei die richtige. Ich bemühe
mich zumindest um Begründungen.
Allmählich beginnt bei mir die Altersmilde zu greifen. Kritik vermag ich als
Chance zu erkennen. Die Kräfte über
uns mögen dafür sorgen, dass ich aber
nie so schlecht werde, wie man mich
bisweilen darstellt.
Hans Roggwiler, Zwillikon,
www.verein-zweckverband.chzwischen-rufDie Realität
Gutmenschentum, Folge 2.
Ich habe meine Leserbriefe zum Gutmenschentum im «Anzeiger» natürlich
nicht mit der Erwartung verbunden,
alle Leserinnen und Leser hätten Freude daran. Wobei es aber auch nichts
mit persönlicher Frustration, wie ein
Leserbriefschreiber meint, zu tun hat.
Im Gegenteil, ich erfreue mich als
Teilpensionierter zunehmenden Wohlergehens und grosser Lebensfreude.
Ich habe auch die Manager, die in einzelnen Betrieben Millionen-Saläre für
sich beanspruchen, nicht schonen
wollen, wie das ein anderer Leserbrief
zum Ausdruck bringt. Diese Leute, die
allerdings mit dem Segen der Aktionäre völlig unverhältnismässig Geld aus
der Firma abzügeln, haben wenig mit
Gutmenschentum zu tun. Es sind einfach Abzocker.Kein Zuckerschlecken
des Gutmenschentums auch nicht. Ich
nehme die Bemühung, Gutes tun zu
wollen, hin und wieder mit Schmunzeln, dann aber auch wieder mit Verärgerung zur Kenntnis. Ob dieses Verhalten als zynisch angesehen wird
oder nicht, interessiert mich nicht besonders, damit muss ich leben.
Auch in der letzten Woche gab es
wieder Gelegenheit, das Gutmenschentum 1:1 vorgeführt zu bekommen. Ich habe mich ausserordentlich
geärgert, dass das Fussballspiel Basel
gegen Schalke 04 wegen einer akrobatischen Einlage von Greenpeace-Gutmenschen
musste. Ich hatte mich auf einen
hochstehenden Match mit Schweizer
Beteiligung gefreut und nicht auf ein
paar am Stadiondach hängende
Clowns.Mit der Realität konfrontiert
Dem Zeitgeist kritisch begegnen
Es ändert aber nichts an daran, dass
ich den Zeitgeist nicht einfach unkritisch zur Kenntnis nehme. Ich habe es
nie getan und es geschieht im FalleEher mit Schmunzeln habe ich dann
von der Aktion derselben Organisation
in der Arktis gehört und gelesen. Der
Versuch, die Ölbohrplattform einer
russischen Firma als Protestdemonst-ration zu besteigen, kann wohl an Naivität kaum überboten werden. Die
mutigen Aktivisten, wie sie in den Medien genannt werden, sind nun mit
den russischen Gepflogenheiten konfrontiert. Während die Chaoten des
Basler Fussballspiels von der Kuscheljustiz unseres Landes kaum mit ernsthaften Folgen rechnen müssen, sieht
es für die Aufenthalter im russischen
Murmansk weniger gut aus. Sie müssen mit 10 bis 15 Jahren Aufenthalt in
einem russischen Gefängnis rechnen.
Wie man hört, sind diese Anstalten
nicht mit Schweizer Haftbedingungen
zu vergleichen. Die Realität holt die
Gutmenschen manchmal schneller ein
als ihnen lieb ist. Das nächste Ärgernis
folgt, indem eine Schar von Juristen
und Diplomaten beschäftigt werden
muss, um den Schaden für die Naivlinge in Russland in Grenzen zu halten.
Man könnte zum Gutmenschentum jede Woche einen Leserbrief
schreiben. Es soll aber zu diesem Thema von meiner Seite die letzte Folge
Toni Bortoluzzi, Affoltern«Mit 144 ins Spital» hiess mein «Zwischen-Ruf» vom 6. September, in der
ich erzählte, wie meine Mutter verunfallte und im Affoltemer Spital landete.
Nun hat sie über dieses Ereignis ein
Gedicht verfasst. Ute RufAch, und das Gehen fällt so schwer
Jetzt muss ein Rollator herWenn man gefallen ohne Müh’
Eines Samstags in der Früh
Und bricht sich gleich das rechte Becken
Ist das für mich kein ZuckerschleckenStehaufmännchen wird man genannt
Und zurück nach Haus gesandt
Man fragt sich nun so nach fünf Wochen
Ob das Becken noch gebrochenMit hoher Kilometerzahl
Fährt man nach Affoltern ins Spital
Weissgekleidet, doch nicht stumm
Stehen sie um dich herumUnd siehe da, nach dieser Zeit
Stellt den Rollator man beiseit
Und übt mit Stock und freut sich dann
Dass man wieder laufen kannStellen Fragen unentwegt
Und keiner weiss, wie schlecht mir’s geht
Erst das Röntgenbild, das grosse
Zeigt den Ärzten dann die ChoseMarianne Birkenstock, 93So verbringt, eh’ man’s gedacht,
Im Spital man Tag und Nacht
Vorbei ist’s mit des Herbstes Wonne
Und dem Spaziergang in der Sonne
Man liegt da und denkt und träumt
Von dem, was bisher man versäumtMan schlurft damit den Gang entlang
Um jeden Schritt ist’s einem bang
Doch im Verlauf von sieben Tagen
Erübrigen sich manche FragenImmer mit Adresse
Die Redaktion macht erneut darauf aufmerksam, dass Zuschriften
an den «Anzeiger» mit einer vollständigen Postadresse versehen
werden müssen.Bezirk AffolternFreitag, 11. Oktober 201311ämtler kantonsräte meinenMoritz Spillmann (SP, Ottenbach)1:12 – was würde Adam Smith sagen?
Die 1:12-Initiative ist ein Armutszeugnis einer freien Gesellschaft. Die
Initiative schreibt in der Verfassung
konkrete Lohn-Ergebnisse fest und
widerspricht damit dem liberalen
Prinzip, dass wir klare Regeln festsetzen, innerhalb derer wir uns dann
aber frei bewegen dürfen. Wer diesem
liberalen Verständnis folgt, muss aber
auch Verantwortung übernehmen.
Verantwortung als Teil der Gesellschaft, der man sich verpflichtet fühlt.
Denn die Regeln werden innerhalb
dieser Gesellschaft erstritten und
beschlossen, als demokratisches
Gemeinschaftswerk. Freiheit braucht
Verantwortung, gesellschaftliche Verantwortung, die Begriffe gehörenzusammen. In den Ohren derer, die
sich heute «Liberale» nennen, tönt dies
altmodisch: Sie sagen «Freiheit» und
meinen «Wirtschaftsfreiheit», sie
sagen «Verantwortung» und meinen
den eigenen Gewinn. «There is no
such thing as society», meinte einst
die unlängst verstorbene Margreth
Thatcher. Ideologisch übereinstimmend versprach der Schweizer Freisinn «Mehr Freiheit weniger Staat». Es
gibt keine Gesellschaft – nur Individuen, die sich im freien Wettbewerb zu
behaupten haben. Eine Gesellschaft,
die Regeln aufstellt? – Die braucht es
nicht. Verantwortung? - Die liegt bei
jedem selber. Genau diese Politik führte zu einem Auseinanderdriften derLöhne und Vermögen in der Schweiz.
Wir haben Freiheit geschaffen ohne
Verantwortung einzufordern. Wir
haben exorbitante Gewinne und
Reichtum ermöglicht, ohne diese in
einen gesellschaftlichen Bezug zu stellen. Wohin das führt? - Zu einem tiefen Unbehagen, das keine klaren Parteigrenzen kennt: Die Glencore-Vorstösse im Säuliamt sind genauso Ausdruck davon, wie die anstehenden
Volksinitiativen zu 1:12, Mindestlohn,
AHVplus, Nahrungsmittelspekulation
oder Erbschaftssteuer. Klar, nicht alle
beurteilen die jeweilige Forderung
gleich, doch die Vorstösse zeigen, etwas stimmt nicht in unserer Politik.
Wir brauchen mehr Gesellschaft undErbitterter Kampf
gegen die Spital-Aktiengesellschaft
Der Abstimmungskampf nimmt immer absurdere Formen an
Im Säuliamt werden derzeit im
mehreren Ämtler Gemeinden
Flugblätter mit dem jeweiligen
Gemeindewappen verteilt. Die
Aufmachung der Hochglanzbroschüren soll ganz offensichtlich
einen offiziellen Charakter vortäuschen.
Der Ottenbacher «Güggel» und das
weissblaue Wappen von Stallikon
prangen rechts oben auf einem gefalteten mehrfarbigen Flugblatt aus
Hochglanzpapier, welches in mehreren Gemeinden mit und ohne Gemeindewappen verteilt wurde. Wer
nicht allzu genau hinschaut, glaubt
ohne Weiteres, eine Informationsbroschüre der Gemeindebehörde in den
Händen zu halten. Nimmt man das
Traktat etwas genauer unter die Lupe,
merkt man allerdings, nur schon wegen den etwas kruden und unklaren
Formulierungen, dass der Absender
des Faltblattes nicht die Gemeindebehörde sein kann.
Die anklagende Schrift ist eine
weitere Attacke des Vereins «Pro
Zweckverband Spital Affoltern» gegen
die Spitalreform. Das im A4-Format gehaltene vierteilige Blatt mit dem offiziellen Anstrich, verursachte sowohl
bei den entsprechenden Gemeindebehörden wie auch bei vielen Einwohnerinnen und Einwohnern einigen Aufruhr. Eine Persönlichkeit aus dem Säuliamt und nicht aus dem politischen
Umfeld stammend, nannte die Benützung des offiziellen Gemeindewappens sowie den Inhalt der Broschüre
einen Skandal.
Als Präsident, Mediensprecher,
Drucksachengestalter und Texter des
Vereins «Pro Zweckverband Spital Affoltern», amtet Hans Roggwiler aus
Zwillikon. Der engagierte Mann im
Rentenalter ist im Säuliamt als Leserbriefschreiber und als einer, der politisch gerne mit dem Zweihänder
kämpft, bekannt.
Die Behörden seiner Wohngemeinde werden seit Jahren immer
wieder mit Vorwürfen und Unterstellungen des streitbaren Mannes, der
nach eigenen Aussagen auch gerne
mal mit Kanonen auf Spatzen
schiesst, eingedeckt. Er weist jedoch
eine Absicht, die Gemeindewappen
für einen offiziellen Charakter missbraucht zu haben, weit von sich. Mit
der Heraldik hätte lediglich der Lokalpatriotismus der Bürgerinnen und
Bürger angesprochen werden sollen.Gemeindewappen missbraucht: Flugblatt mit offiziellem Anstrich.
(Bild Martin Mullis)Vereinsmitglieder möchten anonym
Auf die Mitgliederzahl und den Vorstand «seines» Verein angesprochen,
räumt er ein, dass er wohl etwa 30
Mitglieder und Sympathisanten auflisten könne, jedoch nur wenige bereit
seien, die Anonymität aufzugeben.
Von den drei Personen des auf der
Homepage aufgeführten Vereinsvorstandes ist eine Person in den Kanton
Bern gezogen, und die Kassierin versicherte am Telefon, dass sie von der
Spitalreform wenig bis nichts verstehe
und lediglich für die Finanzen verantwortlich sei. Von einer «EinmannShow» könne jedoch absolut nicht gesprochen werden, so die dezidierte
Feststellung von Hans Roggwiler. Ausserdem legt er Wert auf die Feststellung, dass er die Kampagne gegen die
Reformbestrebungen mit mindestens
30 000 Franken aus eigenen Mitteln finanziere.
Die Gemeindepräsidenten Kurt
Weber, Ottenbach, und Walter Ess,
Stallikon, äusserten sich eher zurückhaltend über die erneuten Anschuldigungen und nur schlecht verklausulierten Unterstellungen auf dem neuesten Flugblatt. Während Ess auf das
«Aktionskomitee Pro Spital» hinweist
das demnächst an die Öffentlichkeit
treten will, findet der Ottenbacher Gemeindepräsident, dass den zum Teilhaltlosen Behauptungen und Anschuldigungen nicht allzu grosse Beachtung
geschenkt werden sollte.
Jedenfalls will auch keine der betroffenen Gemeinden wegen der Verwendung des Wappens rechtliche
Schritte einleiten.Münzautomaten
Am Dienstag haben Unbekannte in
einem Geschäftsbetrieb in Affoltern
einen Münzautomaten geknackt und
das vorhandene Bargeld entwendet.
Laut Kantonspolizei entstand kein
Am Sonntag wurde in ein Wohnobjekt in Knonau eingebrochen – ein
sogenannter Einschleichdiebstahl, bei
dem kein Sachschaden verursacht
wurde. Das Deliktsgut ist in Abklärung.
In Knonau wurde am Sonntag, in
den Abendstunden, auch in einen Personenwagen eingebrochen. Die Diebe
entwendeten ein elektronisches Gerät
im Wert von mehreren hundert Franken.
Mehrere hundert Franken das Deliktsgut auch bei einem PW-Einbruch
in Stallikon. Dabei wurde eine Scheibe
zertrümmert. (-ter.)Verantwortung. Dass das Unbehagen
durchaus mehrheitsfähig ist, hat «Hedingen handelt solidarisch» bewiesen.
Die Glencore-Initiativen zeigen, dass
Thatcher und der Freisinn Unrecht
hatten. Es gibt eine Gesellschaft, die
Verantwortung übernehmen will.
Adam Smith, der «Erfinder» des freien
Marktes meinte, dass jede noch so eigennützige Handlung vor einem «neutralen Schiedsrichter» bestehen müsse. Wird ein Lohn der über 1000-mal
so hoch ist wie der tiefste im Unter-anzeigenehmen vor einem solchen Schiedsrichter bestehen? Was eine gerechte
Gesellschaft ausmacht, darüber werden wir in den kommenden Jahren intensiv streiten.
Doch Gerechtigkeit braucht Ausdauer,
denn wenn ein Sozialdemokrat Adam
Smith als «linken» Zeugen aufruft,
sagt dies auch etwas über den Standort der heutigen Gesellschaft aus. Ja,
es ist so, die 1:12-Initiative ist ein Armutszeugnis, aber nicht, weil es sie
gibt, sondern weil es sie braucht.Nächste Ausgaben dieser Seite:
22. Nov., 13. Dez. 2013Kontaktieren Sie Kurt Haas,
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Tel. 044 762 50 43
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www.spitexka.chIm Ausbildungsverbund
mit dem Spital AffolternErnst Schweizer AG, Metallbau
Tel. 044 763 61 11Michael Stöckli
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8932 MettmenstettenSchriftliche Bewerbung an:
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Andrea Haas,
Maienbrunnenstrasse 1,
andrea.haas@kolb.chSie erscheint am 22. November und am
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Lehrstellen-Inserat, von Ihnen fertig geliefert
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Copyright, Promotion und Verkauf:Kurt Haas, Mediaberatung
Guido Ebnöther
Tel. 043 466 20 00Telefon 079 270 35 67
info@mein-mediabarater.chGewerbe«Ferienstimmung»Birkenhof topDie Gewinner des LeserfotoWettbewerbs im «Anzeiger»
sind gekürt. > Seite 17Schweizer Meisterschaft
im Juniorenvierkampf
in Birmensdorf. > Seite 21Freitag, 11. Oktober 2013-95 Jahre
Affoltemer Schützen erwiesen
ihrem Mitglied Hans Berli am
Geburtstag die Ehre. > Seite 23Erfolgreiche Lancierung in Paris
Neu bei Schweizer: das Fotovoltaik-Montagesystem Flachdach Vivatfix
Die Ernst Schweizer AG, Metallbau, mit Sitz in Hedingen, erhielt
an der 28. EU Pvsec in Paris viel
Aufmerksamkeit. Das erstmals
einem breiten Publikum vorgestellte Fotovoltaik-Montagesystem Flachdach Vivatfix weckte
breites Interesse bei Fachleuten.Die Fotovoltaik-Module lassen sich
dank Vivatfix in optimaler Ausrichtung zur Sonne montieren, entweder
in Süd-Aufständerung oder auch für
die flächenoptimierte Variante in OstWest-Aufständerung. Diese Variante
ist für den optimierten Eigenverbrauch des Solarstroms bestens geeignet.nen ein Aufbau von 1 kWp in weniger
als 30 Minuten vollbracht. Mit nur einem Blindnietwerkzeug kann die
Montage bewerkstelligt werden. Auch
das geringe Eigengewicht des Systems
trägt zur Zeitersparnis bei. Der schnelle Aufbau und die hohe Flexibilität
machen Vivatfix daher zu einem preiswerten und sicheren Montagesystem.
Das Produkt wird nach Schweizer
Qualitätsrichtlinien gefertigt und vom
Institut für Industrieaerodynamik
GmbH in Aachen nach WtG-Richtlinien geprüft. Die Dachflächenlast mitMit Vivatfix, einem aerodynamisch
optimierten und im Windkanal getes- Schnell und einfach montiert
teten Montagesystem, können alle ge- Dank vorgefertigter Befestigungssysterahmten Standard-Fotovoltaik-Module me ist mit einem Team von drei Persoauf Flachdächern
Das modulare und
bewährte System
eignet sich bestens
für Folien-, Bitumen- und bekieste
Flachdächer. Dank
seinem geringen
auch für Dächer
Traglastreserve geeignet. Und trotzdem muss es nicht
auf dem Dach befestigt
durch sein Eigengewicht plus wenig
zusätzlichen Das neue Fotovoltaik-Montagesystem Flachdach Vivatfix erlaubt eine schnelle und darum kostenBallast gesichert.
günstige Modul-Montage mit wenig Ballastierung. (Bild zvg.)Modul beträgt weniger als 11,5 kg/m².
Die Klemmung der Module erfolgt an
der langen Kante und eine optimale
Luftführung sorgt für eine gute Kühlung der Module.
Bei einer Aufständerung im optimalen Winkel von 15 Grad nach Süden werden die höchsten Energieertragswerte pro Modul erreicht. Neben
dieser Standard-Modulneigung ist
auch ein 10-Grad-Aufstellwinkel für
die optimale Flächennutzung sowie
ein 20-Grad-Aufstellwinkel für die optimale Modulnutzung möglich. Die
Ost-West-Aufständerung bringt nur einen geringfügig niedrigeren Energieertrag pro Modul, dafür lässt sich
deutlich mehr Leistung pro Dachfläche installieren. Im Aufstellwinkel mit
12 Grad Modulneigung als Standard
sind dies auf der gleichen Dachfläche
mindestens 25 % mehr!Für jeden Anwendungsfall möglich
Mit den kostenoptimierten Standardsystemen sind viele Anlagengrössen
realisierbar. Universelle Montagelösungen sind zudem für jeden Anwendungsfall möglich. Detaillösungen und
die Vormontage im Werk führen zu
Montagezeiten.
Zehn-Jahre-Garantie auf alle Systembauteile zeichnet das sichere PV-Montagesystem Flachdach Vivatfix aus.
Wartungsarbeiten am Montagesystem
sind nicht erforderlich. (pd.)
anzeigeTage des Ofens
Die Loher SA, das Murianer Fachgeschäft für Ofen- und Cheminéebau, Keramik- und Natursteinbeläge feiert an diesem
Wochenende vom 12. und 13.
Oktober den Tag des Ofens.
Seit genau 21 Jahren organisiert die
Loher SA den Tag des Ofens in ihren
Räumlichkeiten und rundherum. Präsentiert werden die Neuheiten und
Trends im Bereich Ofen. Vom kleinen
Cheminéeofen bis zur Ganzhausheizung wird den interessierten Besuchern alles fachmännisch erklärt und
gezeigt. In der Ausstellung werden
auch die Beläge aus Keramik und Naturstein präsentiert.
Die Herbstausstellung mit dem
Neuheitenzelt und befeuerten Neuanlagen bietet den Besuchern nebst Gegrilltem vom Keramikgrill natürlich
einige interessante Sonderangebote.
Das bestens ausgebildete Personal der
Loher SA freut sich auf Besuch am Wochenende vom 12. und 13. Oktober.
Die Ausstellung ist am Samstag und
Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Loher SA, Luzernerstrasse 22, Muri,
Telefon 056 664 12 06, www.lohersa.ch.Pro Lebensjahr
ein Prozent sparen
Aktion Altersrabatt bei myoptix in Affoltern
Die Nachfrage war gross, als Optiker
Michael Walter von myoptix den Altersrabatt erstmals lancierte. Kein
Wunder, wenn die Brillenfassung pro
Lebensjahr ein Prozent günstiger wird.
Entsprechend dürften sich viele freuen, dass die Aktion ab sofort wieder
gilt – beim Kauf einer kompletten Brille und für fast das ganze Sortiment.
Michael Walter sein Geschäft an der
Betpurstrasse 9 in Affoltern gestartet.
«Wir haben in dieser Zeit einen grossen Kundenkreis gewonnen», verrät
er. Zwei Filialen ennet der Reuss in
Muri und in Villmergen kamen in der
Zwischenzeit hinzu – und damit nicht
genug: «Wir gedenken auch im nächsten Jahr weiter zu wachsen», so der
Optiker.Maximale Qualität
zu minimalem Preis
Als Familien-Optiker hat sich myoptix
im stark besetzten Markt in Affoltern
durchgesetzt. Maximale Qualität zu
minimalem Preis, so die erfolgversprechende Devise. Doch auch mit der
Konkurrenz aus dem Ausland misst
sich myoptix auf Augenhöhe: Der direkte Vergleich von Preisen, Service
Beratung und Garantieleistungen zeigt13Familien-Optiker Michael Walter. (zvg.)
immer wieder auf, dass sich die Fahrt
nach Deutschland für eine Brille nicht
(mehr) lohnt. (tst.)
myoptix, Betpurstrasse 9, Affoltern,
Telefon 043 541 02 09, www.myoptix.ch.Qi Gong macht fit
Qi heisst «Energie», Gong bedeutet in etwa «Arbeit». Mit jahrtausendealten, langsamen und
kraftvollen Bewegungen wird
der Energiestrom im Körper aktiviert. Dadurch können Blockaden beseitigt, Verspannungen
gelöst und die Durchblutung angeregt werden.
Der asiatische Name dieser Bewegungsform mag befremden, doch die
Übungen sind weltumspannend für jede erwachsene Person, unabhängig
von Beweglichkeit und Alter, von grossem Nutzen. Sie wirken nicht nur auf
Körperebene sondern sprechen den
Menschen als Ganzes an.Kurs im katholischen Pfarreizentrum
Je nach Befindlichkeit kann der Fokus
auf mehr Erdung oder mehr Leichtigkeit gelegt werden, so dass ein Gleichgewicht auf allen Ebenen erzielt wird.
Zwei weitere wichtige Faktoren sind
der Atemfluss und die Achtsamkeit;
sie unterstützen die Bewegungen zum
angestrebten Wohlbefinden.
Der nächste Kurs beginnt am
Freitag, 18. Oktober. Man trifft sich jeweils freitags, 14 bis 15.15 Uhr im katholischen Pfarreizentrum Affoltern
an der Seewadelstrasse 13 (5 Minuten
zu Fuss ab Bahnhof).
Infos und Details: Monika Klauser,
Bewegungspädagogin BGB,
Telefon 079 758 74 89.Evang.-methodistische Kirche
Affoltern a. A.,Evang. Täufergemeinde
Mettmenstetten,Sonntag, 13. Oktober
9.45 Gottesdienst (Arthur Berli)
mit Motiviert; KinderhortETG Mettmenstetten
Sonntagschulen/Unterricht
20.00 Frauenabend
Thema: Josef lässt seinen
Vater kommen
1. Mose 45, 16 – 28Heilsarmee Affoltern a. A.,
Wiesenstrasse 10Ref. Kirche Aeugst a. A.Ref. Kirche ObfeldenSonntag, 13. Oktober
mit Taufe von Samuel Helbling,
Pfarrerin Bettina Stephan.
Es singt der Gemischte Chor
Affoltern im Anschluss Apéro
in der ChilestubeFreitag 11. Oktober
13.30 Freitagstreff «Jassen für alle»,
kath. Chilehuus
in Ottenbach, Pfr. Jörg Ebert
Fahrdienst Arthur Bozzola
Tel. 044 761 08 32
www.kircheobfelden.chRef. Kirche Affoltern a. A.
20.00 Gottesdienst nach der Liturgie
von Taizé in der katholischen
10.00 Regional-Gottesdienst in
Ottenbach, Pfr. J. Ebert
9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post,
bei der Kirche und vor dem Volg
in ZwillikonRef. Kirche Bonstetten
Wettswil mit Pfr. Matthias RuffRef. Kirche Hausen a. A.
9.30 Oberämtler Gottesdienst mit
Pfarrerin Elisa-Maria Jodl:
«Miteinander statt
gegeneinander» (Jesaja 11, 1-9).
Anschliessend KirchenkaffeeRef. Kirche Hedingen
13.00 Trauung Tobias Hauser
und Francesca Piatti
in Ottenbach
mit Pfarrer Jörg Ebert
Amtswoche: Pfarrer Urs Boller,
Affoltern, Tel. 044 760 11 23Ref. Kirche Ottenbach
Thema: Mein Sonntag
Text: Mk 2,23-28
Jörg Ebert, Pfarrer
20.30 Vollmondsingen
im Chor der Kirche
mit Andreas ManzRef. Kirche Rifferswil
19.30 Singabend mit Taizé-Liedern
9.30 Regional-Gottesdienst in Hausen
Pfrn. Elisa-Maria Jodl
Fahrdienst: 9:10 Uhr ab VolgRef. Kirche Stallikon-Wettswil
10.00 Kirche Wettswil:
für Stallikon-Wettswil
und Bonstetten mit
Pfr. Matthias Ruff
Fahrdienst: Anmeldung
Telefon 044 700 09 91
14.00 Senioren-Nachmittag
im Kirchgemeindesaal WettswilRef. Kirche Kappel a. A.
9.30 Regionalgottesdienst in Hausen
mit Pfrn. Elisa-MariaJodlKloster Kappel a. A.
um 7.45, 12.00, 18.00 in der
17.15 KEIN offenes Singen während
der Herbstferien
Eingang Amtshaus (Recéption)
mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny
in der KlosterkircheKath. Kirche Affoltern a. A.
16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel
9.00 Eucharistiefeier zusammen mit
15.30 Gottesdienst im Haus PilatusKath. Kirche Bonstetten
19.30 AbendmesseRef. Kirche KnonauKath. Kirche Hausen a. A.Sonntag, 13. Oktober
mit Pfr. Thomas Maurer
Thema : «Die Liebe als
Kennzeichen der christlichen
Gemeinde – lebbar oder
illusorisch?»
12.00 Seniorenessen im Giebel
14.00 Seniorennachmittag im Giebel
mit Margrit Richenberger –
Information über helfende
Dienste in Knonau und
UmgebungSamstag, 12. Oktober
11.00 EucharistiefeierRef. Kirche Maschwanden
Sonntag,13. Oktober
in Mettmenstetten
Predigt: Pfr. Andreas Fritz.
Anmeldung zum Fahrdienst bei
Yvonne Ilg bis Samstagabend
18.00 Uhr. Tel.: 044 768 26 81Ref. Kirche Mettmenstetten
10.00 Regionalgottesdienst in Knonau
Pfarrer Thomas MaurerKath. Kirche Mettmenstetten
18.30 Santa Messa / Festa del pane
9.30 Eucharistiefeier mit Pater KriegKath. Kirche Obfelden
zusammen mit den
ital. PfarreiangehörigenChrischona Affoltern am Albis,
Mario Marcio Kinderhüeti
Kids-Treff-Ferienprogramm
Mehr Infos: www.sunntig.chFreitag 11. Oktober
20.00 Lobpreis-Gebetsabend
mit Hort und KingsKids
www.heilsarmee-affoltern.chGemeinde für Christus
Sonntag, 13. Oktober, 14.00 Uhr
Wir heissen Sie herzlich willkommen.Kirche Jesu Christi der Heiligen
Heumattstrasse 2, 8906 BonstettenPfingstgemeinde Affoltern a. A.,
Alte Obfelderstrasse 55Sonntag, 13. Oktober
und Kinderprogramm
mehr unter www.pga.chSonntagsgottesdienste
9.20 Abendmahlversammlung
www.hlt-bonstetten.chVeranstaltungen15Freitag, 11. Oktober 2013agenda
Kappelerhof 5.Freitag, 11. Oktober
20.00: Taizé-Feier. Singen, beten,
und feiern bei Kerzenlicht. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.Ottenbach
09.13: Wandergruppe Ottenbach60plus: Wanderung: Eschenberg, Winterthur ca. 3 Std. Mittagessen im Restaurant Eschenberg.
Billet: ZVV-9Uhr-Pass, bitte selber
organisieren. Auskunft: Hansruedi
Gut, Telefon 044 761 21 68. Postautohaltestelle (Treffpunkt).Ottenbach
21.00: Tanzabig mit DJ Frederic,
Disco-Fox, Rock’n’Roll, Latino und
Walzer. Bar offen ab 17.00 Uhr.
Güggel-Bar. Rickenbach 3.Samstag, 12. Oktober
Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot,
süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk
und Schmuck. Marktplatz.
20.00: Live Rockabilly: Mississippi
Queen (CRO), Buffalo Chips (D),
Tickets Fr. 19.-. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.Mettmenstetten
10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.Sonntag, 13. Oktober
19.00: Paul Millns: «Britain’s Blues
& Soul Poet». Restaurant Alte Post.
Pöstliweg.Dienstag, 15. Oktober
10.30: Bibliothekseinführung und
Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.Mittwoch, 16. Oktober
09.00: Büchermorgen: Es wird über
das Buch «Fegefeuer» von Sofi Oksanen diskutiert. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.
18.30-19.50: Wenn der Glanz
verschwindet. Reinigung und Aufbewahrung von Silberobjekten.
Mit S. Longrée. Tel. Anmeldung
erforderlich: 044 762 13 13 oder
fuehrungen.sz@snm.admin.ch.
Eintritt Fr. 10.-. Sammlungszentrum
Schweizerische Landesmuseen.
Lindenmoosstrasse 1.Die fünf Musiker und ihre Sängerin Jelka Hafner verstanden es, die Zuhörer in der «Krone» vom ersten Moment an in ihren Bann zu ziehen. (Bild Walter Aregger)AusstellungenOberkrainklänge mit viel Gefühl
Stimmungsvolles Oktoberfest in der «Krone» Hedingen
Wie jedes Jahr fand auch dieses
Mal in der «Krone» Hedingen das
Oktoberfest mit Musik statt. Und
am 2. und 3. November wird Saso
Avsenik mit seinen Oberkrainern
Der Szenenstar aus Slowenien, Igor,
und seine Oberkrainer spielten bereits
am Samstagabend zum Dämmerschoppen auf. Im gut besetzten Saal
herrschte dabei eine spezielle Stimmung. Nicht wie von anderen Oktoberfesten gewohnt, wo es mit lauter
Schunkelmusik bereits getan ist, wurden Oberkrainklänge im Polka- und
Walzertakt mit viel Gefühl vorgetragen. Die fünf Musiker und ihre Sängerin Jelka Hafner, welche bereits schon
viele bedeutende Preise in ihrem Heimatland gewonnen hat, verstanden es,
die Zuhörer vom ersten Moment an in
ihren Bann zu ziehen. Nach einem
wunderschönen Abend konnte man
sich bereits wieder auf den Sonntag
freuen, denn da spielten die Oberkrainerprofis zum Frühschoppen auf.
Auch an diesem Tag war der Saal bestens besetzt und die Zuhörer wurden
selbstverständlich nicht enttäuscht.
Als Überraschungsgast war der Gewinner des kleinen Prix Walo 2012,
der 13-jährige Oliver Marti, im Kro-nensaal zugegen. Der Virtuose auf der
Blockflöte wurde er von Igor und seinen Oberkrainern auf die Bühne geholt. Dort spielte er zuerst zwei bekannte Oberkrainertitel und wurde
dabei von den slowenischen Stars begleitet.Auch schweizerisches Liedergut
Im Anschluss wurde von Oliver Marti
auch schweizerisches Liedergut, wie
zum Beispiel das «Guggerziitli», präsentiert. Logischerweise waren diese
Klänge den Oberkrainern nicht bekannt, aber schon nach wenigen Takten war ersichtlich, dass es sich bei
dieser Oberkrainergruppe um absolute Profis handelt, denn sie begleiteten
Oliver Marti auch zu den Schweizerklängen, als ob sie nie etwas anderes
gemacht hätten. Nach dieser kulturgemischten Phase übernahm dann Igor
wieder voll und ganz das Zepter und
es wurden weiterhin Titel aus der eigenen «Werkstatt» sowie natürlich aus
der Feder von Vilko und Slavko Avsenik präsentiert.
Es machte augenscheinlich nicht
nur dem Publikum Spass, denn nach
drei Stunden hätte das Frühschoppenkonzert gemäss Programm eigentlich
zu Ende sein müssen. Igor und seine
Oberkrainer kümmerte dies jedochwenig, und es wurden noch viele Zugaben gespielt – und das nicht nur auf
der Bühne. Wie schon vom Publikum
sehnlichst erwartet, begaben sich die
Musikanten mit ihren Instrumenten
vor die Bühne und ohne Verstärker,
Lautsprecher etc. wurde Oberkrainermusik pur präsentiert, und zwar auf
einem Niveau, welches seinesgleichen
sucht. Insbesondere die Stimme der
Sängerin, Jelka Hafner, ist an dieser
Stelle unbedingt zu loben.
Mägi und Franz Gasche leisteten
mit ihrem Team wieder mal ganze Arbeit. Die Gäste wurden nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch
verwöhnt.Am 2. und 3. November spielt kein geringerer als der Enkel der grossen Legende, Slavko Avsenik, Saso Avsenik
mit seinen Oberkrainern in der «Krone» auf. Gemäss Franz Gasche sind jedoch bereits beide Konzerte restlos
ausverkauft. Im Dezember besteht allerdings wieder die Möglichkeit Oberkrainersound im Weihnachtsstil zu geniessen, dann wenn nämlich die
Schwarzwaldkrainer wie jedes Jahr ihr
Weihnachtsprogramm zum Besten geben werden. Dani HessDonnerstag, 17. Oktober, Bar ab 18.30, Musik abVeranstaltungshinweise für die
Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»:
Angaben bis spätestens
Dienstag, 12 Uhr
uschi.gut@azmedien.ch
oder per Post: Anzeiger aus dem
Bezirk Affoltern, Agenda,
8910 Affoltern am Albis0Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 hSEEHOF 1
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ZUG«Jazz am Donnerstag»
mit der Band «Silver Swing Four»Donnerstag, 17. OktoberPegasus Small World, Habersaat:
«Die Welt der Steifftiere» Mit
über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober.
Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18
Uhr.kino kino kinoNächste Woche im Kellertheater LaMarotte17.15: KEIN offenes Singen während
der Herbstferien. Kloster Kappel.
Kappelerhof 5.Kappel am AlbisAeugstertalanzeigeFür echte Jazzfreunde
Eine noch junge Formation, besetzt
mit alten Routiniers: Heinz Spielmann
(Klavier) Marc Bühler (Saxofon) Hanspeter Baltermia (Bass-Gitarre), Martin
Meyer (Schlagzeug) und als «Special
Guest» Sänger Flavio Baltermia. Die
Band interpretiert melodiöse Standards von Swing über Bossa Nova bis
zu gefühlvollen Balladen.Kommbox im Gemeindehaus,
«Nachtwerke». Carlo Vagnières
und sein Team gestalten Räume
mit Naturmaterialien wie Kalk,
Kreide oder Pigmenten. Die Ausstellung dauert bis 21. November. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16.18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30
Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.agenda-einträge
Saso Avsenik und
Oberkrainersound im WeihnachtsstilHausen am Albis
07.15: Seniorenwanderung, Gruppe
2 (mittlere Anforderungen). Trübbach - Blazers - Luziensteig - Maienfeld. Leichte Wanderung,
Marschzeit gut 3 Std. Auskunft und
Anmeldung: Lorenz Curt,
Tel. 044 764 07 22. Treffpt. PostplatzAeugst am Albis3. Woche/Reduz. Eintrittspr.!S'CHLINE GSPÄNGST
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Von Frank Matter
CH-Vorpremiere!Sa 20.30 h D (im Seehof 2)ABOUT TIME
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Von Richard Curtis, mit Bill Nighy uva.
Do/Sa/Mo 20.15 h
3D-E/d/f, ab 14/12 J.
Von Alfonso Cuarón, mit George Clooney uva.2. Woche/3D!GRAVITYFr/So/Di/Mi 20.15 h E/d/f
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Von Ron Howard, mit Daniel Brühl uva.CH-Premiere!RUSH
ZUG4. Woche/Reduz. Eintrittspr.!ERNEST & CELESTINEFr 14.30 h
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CH-Premiere!20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15Affoltern am Albis
20.15: Jazz am Donnerstag. Mit
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Ausser Sa täglich 20.30 h, Sa 17 h (im Seehof 1)Franken.BEHIND THE CANDELABRA
(LIBERACE)
E/d/f, ab 14/12 J.«Uli Gumpert Quartet»
feat. Jürg Wickihalder
Uli Gumpert, Mitte der 40er-Jahre in
Ostberlin geboren, entwickelte als Pia-Von Steven Soderbergh,
mit Michael Douglas und Matt Damon.Des Uli Gumpert Quartet. Von links: Uli Gumpert, Jan Roder, Jürg Wickihalder
und Michael Griener. (Bild zvg.)
nist, Organist und Komponist einen
sehr speziellen Musizierstil. Seine Einspielungen der Klavierwerke von Eric
Satie gelten als aufsehenerregend, und
als Filmkomponist schuf er unter anderem die Musik für die Berliner Tatort-Staffel.
Der Saxofonist Jürg Wickihalder
zählt zu den aktivsten und spannendsten Schweizer Jazzmusikern und hat
sich in den letzten Jahren im In- und
Ausland einen klingenden Namen erspielt. Beide gelten als äusserst verspielte Improvisatoren ohne stilistische Scheuklappen. Da erklingt Filmund Theatermusikartiges, bevor ihreMusik unvermittelt in die Tiefe des
Blues stürzt, nur um bald darauf beinahe wohlgeordnet und leichtfüssig
weiter zu galoppieren.
Jan Roder am Bass und Michael
Griener am Schlagzeug begleiten Uli
Gumpert schon über zehn Jahre. Sie
gelten als «Rhythmus-Traumpaar»
schlechthin, verstehen sich blindlings
und sind aus der aktuellen europäischen Jazzszene nicht wegzudenken.GOTTHARD
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Von Bettina Oberli, mit Stefan Kurt uva.
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Von Ruben Alves, mit Rita Blanco uva.
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täglich 14.30 h
3D-Deutsch gespr., ab 6/4 J.
Do/So/Mi 17 h, D gespr.
ab 14/12 J.
Von R.M. Thurber, mit Jennifer Aniston uva.
Letzte Tage!WE’RE THE MILLERS
Letzte Tage!2 GUNSSa/Mo 17 h Deutsch gespr.,
ab 16/14 J.Von Baltasar Kormákur, mit Mark Wahlberg uva.Freitag, 18. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30,
Konzertbeginn: 20.15 Uhr. Eintritt: 40/30 Franken.
Platzreservierungen unter www.lamarotte.ch
oder Telefon 044 760 52 62.Fr/So/Di/Mi 20.15 h
3D-D ab 14/12 J.
Von Alfonso Cuarón, mit Sandra Bullock uva.2. Woche/3D!GRAVITYDo/Sa/Mo 20.15 h, Fr/Di 17 h
Deutsch gespr., ab 10/8 J.
Von Ron Howard, mit Daniel Brühl uva.
CH-Premiere!RUSHWILD-SPEZIALITÄTEN
IM SÄULIAMT UND UMGEBUNGMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag11. Okt.12. Okt.13. Okt.16. Okt.17. Okt.18. Okt.19. Okt.20. Okt.23. Okt.24. Okt.25. Okt.26. Okt.27. Okt.30. Okt.31. Okt.1. Nov.2. Nov.3. Nov.6. Nov.7. Nov.8. Nov.9. Nov.10. Nov.Herbstliches Farbspiel
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RosengartenIhre Kamera haben sie
«Ferienstimmung im Säuliamt»: Die Gewinner sind gekürtVerschiedene
WildgerichteWenn sie spazieren gehen, ist die
Kamera immer mit dabei – das
haben Monika Costello und
Heinrich Fankhauser gemeinsam. Punktgleich entschieden
nun die Affoltemerin und der
Hausemer den Leserfoto-Wettbewerb des «Anzeigers für sich.Dienstag bis Freitag
Mittagsmenü ab Fr. 15.–...................................................
von thomas stöckliUntere Bahnhofstrasse 33
Telefon 043 817 11 22Familie Di Giacomo
Montag geschlossen© Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.chDie Gewinner Monika Costello und Heinrich Fankhauser mit ihren Fotos, flankiert von Barbara Roth (rechts), Geschäftsführerin Weiss Medien AG, und Sonja Fankhauser. (Bild Thomas StöckliZum zweiten Mal hat der «Anzeiger»
seine Leser vergangenen Sommer zum
Foto-Wettbewerb eingeladen. An die
80 Bilder wurden diesmal eingesandt:
frisch geschlüpfte Schwalben, neugierige Kätzchen sowie farbenprächtige
Libellen und Schmetterlinge durften
die sechs Jury-Mitglieder ebenso bestaunen wie traumhafte Sonnenuntergänge, idyllische Landschaften und
Schönheiten aus der Ämtler Flora.
«Mir fehlen etwas die Menschen», soll-te ein Jury-Mitglied lediglich bemängeln.
Im Finale wurden schliesslich
zwölf Bilder nach sechs Kriterien bewertet. Mit je 95 von möglichen 105
Punkten machten zwei Bilder das Rennen. Zum einen war dies die «Katze
auf dem Dach» von Heinrich Fankhauser. «Ich hätte nie gedacht, dass ich gewinne», zeigte sich der Hausemer
überrascht. «Er macht immer Fotos,
wenn er spazieren geht», verrät seine
Frau. Ob die Bilder etwas geworden
sind? Die Spannung bleibt jeweils bis
zu Hause, denn Heinrich Fankhauser
sieht nicht gut und kann die Fotos auf
dem kleinen Display seiner Digitalkamera kaum erkennen.Die Schönheit im Unscheinbaren
Das andere Siegerbild heisst «Sommerhitze, alle schwitzen» und wurde von
Monika Costello geschossen. «Die Son-nenblumen habe ich von einer lieben
Kollegin bekommen», verrät die Affoltemerin. Die Idee mit der Kappe stamme von ihrem Mann. «Als gebürtiger
Australier kennt er sich mit der Hitze
aus», sagt sie und lacht. Auch sie hat
ihre Kompaktkamera immer dabei. So
entdecke sie oft die Schönheit im Unscheinbaren.
Die beiden Sieger haben je ein Poster sowie Postkarten ihres Bildes gewonnen, dazu noch je einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken.
Ein Poster und Postkarten erhalten
auch die Fotografen der drei drittplatzierten Bilder. Es sind dies «Abendstimmung am Hedinger Weiher» von
Niki Greco, Affoltern, «Ruhe am Türlersee» von Jacqueline Ott, Mettmenstetten, sowie «Klein Emily vergnügt
sich in der Obfelder Badi» von Paul
Thomas, respektive Esther Uggowitzer, Ottenbach. Diese drei dürfen Poster und Postkarten ab sofort beim
Empfang des «Anzeigers» abholen.Fröhlicher Plauschmarsch
Rege Beteiligung am Herbstanlass der FGUZürcherstr. 4, 8908 HedingenGenussvolle
Mo – Fr8.30 – 14.00 Uhr
Sa + So ab 17.00 UhrTel. 044 761 64 24
www.il-tiglio.chDer diesjährige Plauschmarsch der
Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon am
letzten Sonntagnachmittag hatte es in
sich. An den verschiedenen Posten in
einem Umkreis von fünf Kilometern
um Uerzlikon galt es nicht nur, die
Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Lustige und teilweise schwierige
Fragen und Aufgaben brachten die
Köpfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fast zum Rauchen. Beispielsweise, als es darum ging, unter Zeitdruck die Hauptstädte von Nationen
wie Weissrussland, der Slowakei und
der baltischen Länder aufzuzählen.
Oder auch bei ganz praktischten Fragen, wie zum Beispiel: Wie viele Quadratmeter Boxenfläche muss gemäss
Tierschutzgesetz für ein Pferd zur Verfügung stehen? Vertrauen forderte die
Aufgabe, nur mit mündlichen Anweisungen einen Kameraden mit verbundenen Augen rückwärts durch einen
Parcours zu lotsen. Auch das Spielerische kam nicht zu kurz beim Kindervelo-Slalomfahren, beim Nageln oder
mit der «Chügelibahn». Dank Wetterglück nahmen über 100 Personen in
25 Teams teil. In der Festwirtschaft bei
Berwegers wurden die Preise, gestiftet
von den Gewerbetreibenden aus dem
Oberamt, übergeben und bei gemütlichem Beisammensein gefeiert. (map.)
Infos unter www.fgu.ch.Der Kindervelo-Parcours des FGU-Plauschmarschs machte auch den Erwachsenen sichtlich Spass. (Bild Corina Venzin)BonstettenUitikonMarkenverrtreter von
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118. Eidgenössische Turnveteranen-Tagung
Etwa 850 Veteranen und Gäste
versammelten sich im Zürcher
Unterland zur traditionellen
«Landsgemeinde». Dem positiven
Turnergeist huldigte Regierungsrat Mario Fehr ehrend mit Anerkennung und Dank. Für 2014 ist
Thun als Festort erkoren.
von hans jud
Im Volksmund ist oft etwas schmunzelnd von «Bülacher Fläsche» die Rede.
Für die Durchführung der Veteranentagung waren aber keine «Flaschen»
am Werk, das muss ganz klar festgehalten werden. Das OK, angeführt
vom ehemaligen Eidg. Oberturner
Walter Bosshard, mit dem Helferinnen- und Helfer-Team hat ausgezeichnete Arbeit geleistet und den Teilnehmern einen sehr angenehmen Aufenthalt mit freundlicher Atmosphäre in
der herbstlich geschmückten Stadthalle beschert.
34 Albis-Veteranen (etwa ein Drittel der im Etat verzeichneten Mitglieder) reisten am Sonntagmorgen ins
Zürcher Unterland. Angeführt wurden
sie von Obmann Ernst Jud (Hedingen).
Gody Stäubli (1924), Affoltern und
Ruedi Fornaro (1958), Hedingen, der
Älteste und Jüngste im Teilnehmerfeld. Sehr treue Besucher sind die Kameraden aus Affoltern, neun Veteranen waren dabei. Das trübe Herbstwetter tat der guten Stimmung keinen
Abbruch, diese wurde beim freundlichen Empfang in der Stadthalle noch
erhöht. Jedes Jahr, seit 1895 (in Biel),
findet die Eidgenössische Turnveteranen-Tagung statt, 2014 (11./12. Oktober) dann in Thun. Für 2015 wird noch
ein Organisator gesucht, es wird immer schwieriger in Bezug auf geeignete Hotelunterkünfte.Trauer und Freude
Seit der letzten Tagung sind 154 Kameraden verstorben (Jahrgänge 1912
bis 1955). Schlicht und würdig wurde
von ihnen für immer und ehrend gedenkend unter Namensaufruf und mit
musikalischer Begleitung Abschied genommen. Sie figurieren nicht mehr
auf der Liste, aber die Erinnerungen
werden bleiben. Auch aus der Gruppe
Albis haben 7 Kameraden die letzte
Reise angetreten, es sind dies: Ernst
Baumann (1920), Wettswil, Werner
Hug (1921), Ottenbach, Paul Hess
(1923), Hausen, Max Althaus (1928),
Affoltern, Kurt Schlatter (1928), Birmensdorf, Arnold Haltner (1929), Ottenbach und Paul Hedinger (1941),
Bonstetten.
Freude herrscht! Das gilt für die jeweilige Ehrung der 80-jährigen und
der 90-jährigen und älteren Veteranen. Sie haben ihren Ehrenplatz vorn
auf der Bühne geschmückt mit Blumen am «Tschoopen» und umgeben
von charmanten Ehrendamen, da
schlägt jedes Turnerherz höher. Sie
werden namentlich bekanntgegeben
und der tosende Applaus, vor allem
aus ihren Gruppen, bleibt nicht aus.
61 80-Jährige durften sich das goldene
Treueabzeichen anstecken lassen. Unter ihnen strahlte aus der Gruppe Albis Walter Hürlimann (Affoltern) in
die Runde.Walter Hürlimann (links) erhielt das
goldene Treueabzeichen (80-Jährige,
Gody Stäubli war der älteste Teilnehmer der Gruppe Albis. (Bild Emil Gut)In der «Disziplin 90 und älter» erfuhren 22 Kameraden die entsprechende Würdigung. Absoluter Spitzenreiter mit Jahrgang 1910 ist Willi Peyer, Bern (Gruppe Bern-Mittelland), Tagungsältester, Doyen de la Landsgemeinde. Leider konnte Jacky Rutz
(1923), Birmensdorf, Doyen Gruppe Albis, nicht teilnehmen. Bemerkenswert
war auch die Ehrung für Hans Frehner
(1923), Küsnacht (Gruppe ZürichseeOberland), welcher den folgenden Rekord hält: 39 besuchte Tagungen.Zwei Sportpersönlichkeiten
In der schweizerischen Turngeschichte kommt man um diesen Namen
nicht herum: Walter Bosshard, ehem.
Eidg. Oberturner, nun Bülachs Stadtpräsident (parteilos). Er war natürlich
als OK-Präsident mit seinem Team ein
Garant für die tadellose Rahmenorganisation dieses Grossanlasses. In seiner Grussbotschaft machte er auch als
«Stapi» gute Figur. Ganz spezielle Dankesworte richtet er an die Sponsoren.
Auch die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich (RR Mario Fehr) hat sich
sehr grosszüg gezeigt und zusammen
mit der Stadt Bülach die Apéros des
Anlasses finanziert. Bosshard tat einen
kurzen Blick zurück, vor allem auf seine vielen Höhepunkte in einer grandiosen Turnerlaufbahn. Eines seiner
Zitate, wirkungsvoller kann man es
nicht sagen: «Es gibt in unserem Land
wenig kameradschaftlich Vergleichbares». Ein ganz herzliches Dankeschön
erhält die (seine) Turnerfamilie Bülach
von Walti für die Mithilfe und Unterstützung. «Nicht nur für den heutigen
Anlass. Was ich seit über 60 Jahren in
diesem Verein lernen und erleben
durfte, ist mit nichts zu vergleichen
und prägte mein Leben!»
Stadtratskollege Willi Meier (SVP),
auch Eidg. Turnveteran, präsentierte
«seine» Stadt im besten Licht und hat
mit berechtigtem Stolz die vielen Vorzüge den Anwesenden erläutert. Namens der Zürcher Regierung überbrachte Regierungsrat und seines Zeichens auch Sportminister Mario Fehr
(SP) die Grussworte. In seiner gewohnten unkomplizierten und verständlichen Art – auch der Humor fehlte
nicht – streifte er dabei durch den
turnsportlichen «Garten» und betonte
die äusserst sportliche Seite des Kantons Zürich, die über dem schweizerischen Durchschnitt liegt. Zufrieden ist
er noch nicht, der Erfolg sei noch zu
steigern. Und der Turnbewegung windet er ein besonderes Kränzchen, seiner Meinung nach ist sie für die positive Entwicklung die Wegbereiterin.
Ganz kurz seine Schwerpunkte: «Turnen ist kein Sport, der sich selbst als
blosser Zweck genügt. Turnen ist eine
Lebenshaltung. Es geht um viel mehr um Geselligkeit, Kameradschaft und
die oft lebenslangen Freundschaften.
Turnen tut man in einem Verein. Von
den 2400 Sportvereinen im Kanton Zürich bilden die 458 Vereine des Turnverbandes die grösste Gruppe. Vereine
sind wichtig (sozialer Kitt). Die Turnvereine sind die grosse Triebkraft hinter der Freiwilligenarbeit.» Mario Fehr
bedankt sich bei der Turnerfamilie für
das grosse Engagement, auch in seiner
Funktion als Sicherheitsdirektor.
Seitens des Schweiz. Turnverbandes richtete Kurt Egloff, Mitglied des
Zentralvorstandes (ZV), die Gruss- und
Dankesworte an die Veteranen. Rückblickend beleuchtete er die zwei Gesichter des Eidg. Turnfestes in Biel mit
der Hoffnung auf einen ganzheitlich
guten Abschluss. Ganz aktuell frohlockte er verständlicherweise mit den
hervorragenden Schweizer Leistungen
an den Kunstturner-Weltmeisterschaften in Antwerpen.
Nach einem ausgezeichnetem Bankett, sehr freundlichem Service und
weiteren geselligen Stunden verliessen die Veteranen das gastgebende
Bülach mit wunderbaren Eindrücken
und Erinnerungen.Freitag, 11. Oktober 2013Viermal Ämtler Sieger
Nationale OL-Erfolge und Weltcupfinal in Baden
Am Wochenende vom 5./6. Oktober 2013 fand bei und in Baden
der OL-Weltcupfinal mit sensationellen Erfolgen des Schweizer
Nationalteams statt. Parallel dazu kam auch mit den beiden letzten Nationalen OL die nationale
Jahreswertung mit einigen Säuliämtler Erfolgen zum Abschluss.
Die internationale Elite lief am Samstag im Wald über dem Bareggtunnel
einen Mitteldistanzlauf, der hauptsächlich im schwierigen Steinblockfeld «Tüfelschäller» entschieden wurde. Am Sonntag wurde im spannenden Sprintrennen durch die Innenstadt von Baden der Weltcup 2013 entschieden. Dabei gelang Simone Niggli
in ihrem letzten internationalen Wettkampf der 66. Weltcupsieg und der 9.
Weltcup-Gesamtsieg. Das Schweizer
Nationalteam belegte an beiden Tagen
sowohl bei den Frauen wie bei den
Männern mindestens die Hälfte aller
Top-Ten-Ränge inklusive entsprechender Doppelsiege. Raffael Huber, Hedingen, wurde Sechster im Sprint.Überlegen in seiner Alterskategorie: Walter Bickel.Walter Bickel dominierte
Erneut konnten aber auch weitere
Säuliämtler OL-Läuferinnen und Läufer an den gleichentags ausgetragenen
nationalen Läufen erfolgreich abschliessen. Am Samstag fand ein Mitteldistanzlauf bei Wettingen in den
Ausläufern der Lägern und am Sonntag ein Langdistanzlauf westlich von
Baden im Bereich Baregg statt. Neben
eher flacheren Gipfelpartien erforderten Postenstandorte in den seitlichen,
steilen Abhängen genaues Kartenlesen
und kosteten im nassen, rutschigen
Gelände auch viel Kraft. Mit frühen
Startzeiten für die nationalen Wettkämpfe konnte erreicht werden, dass
die Schweizer «OL-Familie» die internationale Elite und natürlich speziell
das erfolgreiche Nationalteam mit einer für diese Sportart unüblich grossen
Zuschauerkulisse
konnte.Sechster im Sprint: Elite-Läufer Raffael Huber, Hedingen
(hier an der Studenten-WM). (Bilder zvg.)
An diesem Wochenende war erneut Walter Bickel, Mettmenstetten,
(H80) mit zwei Siegen der erfolgreichste Säuliämtler. Er hat in diesem Jahr
(Sprint, Mittel-, Langdistanz und
Nacht-OL) und auch die Jahreswertung
seiner Alterskategorie überlegen gewonnen.Sieg am Samstag:
Lotti Spalinger.Am Samstag siegten zusätzlich
Lotti Spalinger, Hedingen (D55) sowie
Lucia Hasler, Bonstetten (D65) und
Yvette Zaugg, Aeugst, wurde Zweite
bei D60. Am Sonntag glänzten neben
Walter Bickel auch August Grüniger,
Rifferswil (2. H75), erneut Lotti Spalinger (3. D55) und Konstantin Gürber (3.
Rang HAK).Teamtraining auf Fuerteventura. Zweiter von links ist Urs Müller. (Bild zvg.)WM-Podestplätze in Reichweite?
Ironman-Saisonhöhepunkt auf Hawaii am Wochenende
Drei Athleten des Teams Koach
starten an der Ironman-WM auf
Hawaii vom kommenden Wochenende. Im Idealfall liegt ein
Podestplatz drin. Teamchef Kurt
Müller unterstützt seine Leute
«Ich will meine Athleten vor und am
Wettkampf so gut als möglich unterstützen, damit sie ihre persönlichen
Ziele erreichen und einen Beitrag zu
einem guten Teamergebnis liefern»,
sagt Kurt Müller. Am Mittwoch ist ernach Hawaii geflogen, um die letzten,
minutiös geplanten Vorbereitungstrainings zu leiten. Die Athleten selbst
sind bereits früher angereist, um sich
zu erholen und an das Klima zu gewöhnen. Zuvor haben sie sich mehrheitlich in den USA auf den Wettkampf vorbereitet.
Eine persönliche Bestzeit und einen Podestplatz in seiner Altersklasse
strebt Urs Müller an. Falls ihm dies gelingt, wird er sich im Ziel – wie bereits
im vergangenen Jahr – mitten unter
den Profis finden. Sandro Angelastri
hat bereits einen vierten Platz in sei-nem Palmares. Er ist vorbereitet, fit
und motiviert, um diese Leistung zu
Seine erste WM erlebt Markus
Goldinger. Er will seine ausgezeichneten Trainingsleistungen in einem soliden Wettkampf umsetzen. Als Vierter
im Bund ist Reto Fröhli dabei. Er gehört zwar einem anderen Team an,
wird aber von Kurt Müller im Rahmen
von KM Sportcoaching trainiert. Auch
ihm ist ein Podestplatz zuzutrauen.
Weitere Informationen: www.kmsportcoaching.ch.SportFreitag, 11. Oktober 201321Birkenhof-Teams in beiden Kategorien top
Schweizer Meisterschaft im Juniorenvierkampf in Birmensdorf
Über das vergangene Wochenende fanden in Birmensdorf die
Schweizer Meisterschaften im
Juniorenvierkampf statt – hervorragend organisiert vom Kavallerieverein Affoltern. Beide Siegermannschaften kommen vom
Team Birkenhof: Birkenhof Albis
in der Kategorie A und Birkenhof
Knonaueramt in der Kategorie B.
von fredi spörri
Die ganze Infrastruktur um die vor ein
paar Jahren neukonzpierte Reithalle
Birmensdorf – im Jahre 1996 wurde
die alte Halle Opfer eines Brandanschlages – war mehr als meisterschaftswürdig und mit der hervorragenden Organisation unter der Leitung von Nathalie Oliveri wurden die
zwei grösstenteils verregneten Meisterschaftstage für die 23 gemeldetenSchweizer Meister Vierkampf Kategorie A. Die Mannschaft Birkenhof Albis zuoberst auf dem Podest. 2. Egnach Bodensee. 3. Kerns. (Bilder Fredi Spörri)
Vierkampf-Equipen, darunter auch in
diesem Jahr wieder ein Gast-Team aus
Hannover, zum einem grossartigen
Reiterfest für Teilnehmende und Besucher. Bemerkenswert die Bereitschaft
des Kavallarievereins Limmattal, dem
Kavallerieverein Affoltern die gesamte
Anlage mit Halle, Restauration, Abreitplatz, Parkplätze zur Verfügung zu
stellen.Am Samstag Schwimmen und LaufenSchweizer Meister in der in der Kategorie A, 16- bis 20-Jährige: 1. Tristan
Wüthrich, Team Birkenhof Albis.Über den Villen der Stadtzürcher Vorortsgemeinde Uitikon-Waldegg durften die Vierkämpfer am Samstagnachmittag im Hallenbad Allmend zum
Schwimmwettkampf antreten. Stilsicher und technisch hochstehend glitten die jungen Vierkämpfer durch das
Wasser. In der Kat. A – Junioren 16- bis
20-Jährige – legte der 18-jährige Tris-Derby knapp verloren
Der SHC Bonstetten-Wettswil verliert in einem eng umkämpften
Spiel gegen die Oberwil Rebells
mit 7:8 nach Verlängerung.
Das Heimteam startete katastrophal in
die Partie. Bereits nach etwas mehr als
einer Spielminute erzielten die Gäste
das erste Tor. In dieser Phase wurden
die Zürcher regelrecht überrannt. So
waren es dann auch die Rebellen aus
Zug, welche in der 10. Spielminute die
Führung ausbauen konnten. Jetzt endlich kam auch das Heimteam etwas
besser ins Spiel, doch Zählbares schaute erst fünf Minuten vor Drittelsende
heraus. Mit einem klassischen BullyGoal verkürzte Meyer auf 1:2. Die Reaktion der Zuger kam aber postwendend und so baute der Ex-Bonstetter
Stucki die Führung wieder aus.
Im Mitteldrittel gestaltete sich die
ausgeglichener.
Nach fünf Minuten setzte sich Seiler
kraftvoll gegen die Verteidiger durch
und erzielte den erneuten Anschlusstreffer. Es war der Auftakt in ein torreiches Drittel. Es gab Tore auf beiden
Seiten, doch nie kamen die Zürcher
über einen Anschlusstreffer hinaus.
So ging man auch nach zwei Dritteln
mit einem 5:6-Rückstand in die letzte
Pause.Führung kurz vor Schluss
Im letzten Drittel passierte lange nicht
viel. Erst eine 2-Minutenstrafe gegen
Oberwil wussten die Zürcher sofort
auszunutzen. Hedinger erwischte den
Torhüter mit einem Slapshot von der
blauen Linie. Nun spielten beideTeams etwas defensiver, keiner wollte
das vermeintlich entscheidende Tor
zulassen. So war es erneut eine Überzahlsituation für den SHC BonstettenWettswil, welche für Gefahr sorgte.
Meyer mit seinem zweiten persönlichen Treffer erwischte wie zuvor Hedinger den Oberwiler Schlussmann
mit einem Slapshot ins hohe Eck.
Diese Führung kurz vor Spielende
wollte man nun über die Runden bringen, doch Oberwil setzte nochmals alle Hebel in Bewegung und konnte tatsächlich nochmals ausgleichen. Für eine Beleidigung seitens Oberwiler Trainer gegen die Schiedsrichter kam man
nochmals zu einer Überzahlsituation.
Diese blieb leider ungenutzt und das
Spiel ging somit in die Verlängerung.
Verlängerungen liegen den Ämtlern nicht besonders. Bereits einmal
ging man in der aktuellen Saison als
Verlierer nach Overtime vom Feld.
Auch dieses Mal war dies nicht anders.
Die Gäste schalteten nochmals einen
Gang höher und entschieden nach
drei Minuten die Begegnung für sich.Aegerten-Biel zu Gast im Moos
Nächsten Sonntag spielt das Fanionteam bereits wieder zu Hause gegen
den SHC Aegerten-Biel. Anpfiff ist am
Sonntag, 13. Oktober, um 14 Uhr im
Moos in Wettswil.
Bereits am Samstag bestreitet die
zweite Mannschaft des SHC BW ihr
Heimspiel gegen die Seetal Admirals
und kämpft um wichtige erste Punkte
in der noch jungen Saison. Anpfiff ist
am Samstag, 12. Oktober, 14 Uhr im
Moos in Wettswil.tan Wüthrich vom Team Birkenhof Albis mit einer absoluten Bestzeit von
27,74 Sekunden, fast fünf Sekunden
vor der Zweiten, Anna Indergand vom
Team Kerns Pegasus, den Grundstein
für den späteren Sieg im Einzel- und
Mannschaftsklassement.
Im Ramerenwald zwischen Uitikon und Birmensdorf wurde eine sehr
faire Laufstrecke ausgesteckt. Die Läufer der Kat. A und B hatten eine Leistungsdistanz von 3000 m, die Aktiven
und Einsteiger eine solche von 800 m
zurückzulegen. Gestartet wurde in
Gruppen, welche aufgrund von Richtzeiten zusammengestellt wurden. Erschöpft kamen sie ins Ziel, der
Schnellste in der Kat. A war Yannick
Herz vom Team Birkenhof Albis in
10,05 Minuten, 16 Sekunden vor dem
Zweiten, Tristan Wüthrich, vom gleichen Team.Dressur, Springen und Meisterfeier
Bekanntlich werden die Pferde für die
Prüfungen Dressur und Springen zugelost. Hervorragende Dressurarbeit
wurde von den Gästen aus Hannover
vorgeführt, Lubina Nele mit 2221
Punkten war in der Kat. B die Beste,
gefolgt von ihrer Mannschaftskollegin
Louisa Wehrmann. In der Kat. A ritt Lisa Grossenbacher vom KVA Säuliamt
am besten und erreichte 2242 Punkte.
Auf dem Abreitplatz mit Sandbelag stellte Ruedi Schnieper einen fairen Parcours mit 10 Hindernissen und
einer Höhe von 80 bis 100 cm. Die besten im Springen: Andrea Bösch, Team
Lorze ü20 mit 1650 Punkten Kat. Aktive, Tristan Wüthrich, Birkenhof Albis
mit 1633 Punkten, vor Anna Indergand, Kerns Pegasus. In der Kat. B warder 14-jährige Stefan Gretener vom
Team Lorze mit 1644 der Beste, auf
dem zweiten Platz Saskia Aeschlimann vom Team Birkenhof Affoltern,
1556 Pkte. Feierlich versammelten
sich alle Teilnehmer und Betreuer im
Rund in der Reithalle zur Meisterfeier,
darunter alle Funktionäre, Richter, der
Präsident des OKV Peter Fankhauser,
Frau Sabine Wiedmer als Vertreterin
des Schweiz. Verbandes für Pferdesport, Ernst Koller, Chef Vierkampf.
Das Team Birkenhof Albis mit Yannick
Herz, Geraldine Jehli, Kim Steiner und
Tristan Wüthrich durfte sich schliesslich die Goldmedaille als Schweizer
Meister 2013 in der Kat. A umhängen
lassen. Auf dem zweiten Rang und somit Schweizer Meister in der Kat. B
Team Birkenhof Knonaueramt. Die
Einzelwertung gewann in der Kat. A
Tristan Wüthrich, Birkenhof Albis.FC Wettswil-Bonstetten:
Revanche beim Cupspiel in Chur?
Erste Qualifikationsrunde zum Schweizer Cup 2015
ruht der Erstligameisterschaftsbetrieb. Dafür wird die erste
Qualifikationsrunde zum Schweizer Cup 2015 ausgetragen. Die
Ämtler erhalten dabei in Chur
Gelegenheit, die Meisterschaftsniederlage zu korrigieren.
von andreas wynigerDie Chance, im Sommer 2014 wieder
einen «Grossen» für die erste Hauptrunde zugelost zu bekommen, ist zwei
erfolgreiche Spiele entfernt. Selbstverständlich will der FCWB diese nutzen
und im Lager der Rotschwarzen wird
darum ein Auswärtssieg am Samstag
angestrebt. Besonders spannend, dass
man mit Chur 94 erneut auf einen
Gegner trifft, welchem man bereits im
Championat begegnet ist. Ende August
gab es dabei eine enttäuschende 1:2Niederlage, welche es nun zu korrigieren gilt. Allerdings, Chur hat zuletzt
das ganz wichtige Spiel gegen Muri gewonnen, dabei wichtige Punkte gegen
den Abstieg eingefahren und bestimmt auch viel Moral und Selbstvertrauen getankt. Kommt dazu, dass die
defensive Spielart der Bündner welche
auf ähnlichen Tugenden aufgebaut ist
wie diejenige der Ämtler dem FCWB
nicht sonderlich liegt.Im Cup zählt nur der Sieg
Anders als im Championat zählt im
Cup nicht das gute Resultat. Vielmehr
gibt es «nur» Sieg oder Niederlage, was
die Spielausrichtung sicher erheblich
verändert. Für Wettswil-Bonstetten
heisst dies, vom Anpfiff weg bereit zu
sein und zu versuchen, das Spieldiktat
zu übernehmen. Gerade das Meisterschaftsspiel beider Kontrahenten im
letzten Sommer hat gezeigt, dass die
Ämtler damals zu sehr auf abwarten
gespielt haben, so in der ersten Halbzeit kaum Präsenz markierten und danach nicht mehr in der Lage waren,
das Geschehen zu wenden. Gerade die
Partie vor Wochenfrist gegen das physisch starke Mendrisio hat gezeigt,
dass der FCWB in der Lage ist, druckvoll nach vorn zu spielen. Allerdings,
im Abschluss und auf den letzten 20
Metern muss abgeklärter agiert, konsequenter gespielt und cleverer vorgegangen werden. Auf diesem Niveau erhält man nicht so viele klare Torchancen, diese müssen daher noch zielstrebiger genutzt werden. Auch wenn
dem Cupwettbewerb sicher weniger
Bedeutung als der Meisterschaft zukommt, gilt es die unnötige Niederlage gegen Mendrisio auszugleichen und
Moral für die letzten Saisonspiele der
Vorrunde zu tanken.
Gespielt wird der Cupfight im
schmucken Churer Stadion an der
Ringstrasse. Dieses bietet den Zu-schauern eine tolle Ambiance, was die
Mitreise zahlreicher Fans aus dem
Säuliamt befruchten sollte. Die Mannschaft wird dies bestimmt mit einer
tollen Leistung belohnen und entsprechend für ein tolles Cupspiel sorgen.
Kickoff am Samstagnachmittag ist um
Die FCWB-Spiele vom Wochenende: Freitag: 21 Uhr
Senioren – Einsiedeln; Samstag: 16 Uhr Chur 97 –
FCWB 1 (Cup); Sonntag: 14 Uhr Wädenswil – Jun. A,
15 Uhr Altstetten – FCWB 2.anzeigeAuto / Lastwagen / Cars
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FCA: «Säuliämtler fahren zu den Klosterbuben»
Es ist immer etwas Spezielles, wenn
der FCA in die Innerschweiz zum FC
Einsiedeln fährt. In den vergangenen Saisons war es so, dass die Spiele
in der Innerschweiz einen rustikalen
Verlauf nahmen. Die Klosterbuben
legten in der Regel einen ruppigen
Stil vor und die Ämtler zogen nach.
Will heissen, es kommt regelmässig
Farbe ins Spiel (gelb oder rot) und
Verletzungen sind eher die Regel
als die Ausnahme.
Dabei ist es nicht so, dass sich die
Spieler untereinander nicht verstehen würden. Die beiden Captains
Bala I für den FCA und Christian
Ochsner für den FCE sind Fussballer im Geiste (siehe Foto). Vor dem
Spiel und nach dem Spiel sind sie
die besten Kumpels. Während der
90 Minuten auf dem Platz hat aber
keiner von beiden dem jeweils andern etwas zu verschenken. In der
vergangenen Saison konnten beide
das Spiel nur von der Tribüne beobachten, da der eine gesperrt und
der andere verletzt war.
Nun zu den harten Fakten: Der FC
Einsiedeln ist in der Tabelle im bequemen Mittelfeld. Es ist Luft nach
oben und nach unten hat man
ein sicheres Polster. Sie rangieren
auf dem 5. Tabellenplatz. Ein Sieg
würde für sie immer noch Platz
5 bedeuten. Eine Niederlage im
schlimmsten Fall Platz 6. Die letzen
beiden Niederlagen gegen Horgen
und Srbija könnten den Rot-Schwarzen einen Dämpfer verpasst haben.
Wie man es dreht und wendet. Das
Mittelfeld ist für die Klosterbuben
ein Wohlfühlplätzchen.
Ganz anders unsere Ämtler. Sie
spielen momentan mit dem Rücken
zur Wand. Besser gesagt, sie spie-len aus dem Tabellen-Keller heraus.
Beste Voraussetzungen, mit Biss in
die Partie zu gehen. Für das Fanionteam ist es eminent wichtig, einen
Sieg einzufahren. Zum einen ist es
gut fürs Ego und zum anderen wäre
der Sog nach ganz unten gestoppt.
Zwar sind Stammspieler wie Shala, Antenen, oder Ismaijlaj mit an
Bord, aber die Jungen, die zu einer
funktionierenden Mannschaft zusammengeschweisst werden sollen,
fehlen. Birrer hat sich letzte Woche
im Training eine Zerrung zugezogen. Das Gleiche Joos in der Aufwärmphase zum Spiel gegen die
Schwamendinger. Voraussichtlich
ist Good und Konate wegen der
4. gelben Karte in der laufenden
Saison gesperrt. Länger pausiert
bereits Bilic, der im Sturm immer
wieder Akzente setzen konnte. Es
ist wieder einmal eine prekäre Lage
für das Trainergespann, den richti-gen Mann an den richtigen Ort zu
stellen. Bewährt hat sich auf jeden
Fall das Mittelfeld-Duo Shala-Ismajlaj.
Einsiedeln und das Kloster sind, neben dem Fussballspiel, immer eine
Reise wert. Das Fanionteam freut
sich über zahlreiche Fans aus dem
Amt. Es wird optimales Wetter bei
12 Grad erwartet.
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der 1. Mannschaft
FC Einsiedeln FC Affoltern am Albis
Spielbeginn am Sonntag,
den 13.10.2013 / 15.00 Uhr
Ort: Einsiedeln / SportplatzCaptains unter sich: Christian Ochsner (FCE, links) und Bala I. (FCA, rechts)Spieltipp von Anonimus (Ex-Juniorentrainer): «Die Klosterbuben bleiben auf der
Strecke, der FCA macht das Rennen. Der FCA gewinnt mit 0:1R. Bischofberger AG
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Die Affoltemer Schützen erwiesen ihrem Mitglied Hans Berli am Geburtstag die Ehre
Auch mit 95 Jahren trifft er immer noch ins Schwarze: Hans
Berli ist leidenschaftlicher Schütze. Am Montag feierte er im
Kreis der Familie und der Affoltemer Schützen Geburtstag.
Der Erste Weltkrieg endete, als Hans
Berli zur Welt kam. Während 20 Jahren galt seine Leidenschaft dem Fussball, aber danach voll und ganz dem
Schiesswesen. Vorerst als Kleinkaliberschütze und hernach über die 300-Meter-Distanz. Seine Kränze und Auszeichnungen hat Hans Berli nie gezählt. «Ich habe einen ganzen Kratten
voller Abzeichen. Und viele davon ins
Dorfmuseum in Zwillikon abgeliefert»,
sagte er ihm Rahmen der Geburtstagsfeier im Café Casino in Affoltern, zu
der am Montag viele Schützen kamen
und ihrem ältesten Mitglied die Reverenz erwiesen.Zaubermittel Bienenhonig
Kameradschaft ist denn auch das, was
Hans Berli hervorhebt. Seine Kollegen
holen ihn mit dem Auto ab und führen ihn wieder nach Hause, nachdem
sich der Pulverdampf im Schützenhaus verzogen hat. «Das schätze ich
sehr», fügt er bei und teilt dem Chronisten mit stolzem Unterton mit, dass
er beim letzten Einsatz in Wädenswil
mit 10 Schüssen 90 Punkte erreicht
habe. Und das Rezept seiner Vitalität
schiebt er gleich nach: «Jeden Morgen
trinke ich eine Tasse mit heisser MilchEhemalige Präsidenten und der aktuelle Präsident des Schützenvereins flankieren den Jubilaren, von links: Hans Jenni,
Fritz Suter, Bruno Schneiter (aktueller Präsident), Geburtstagskind Hans Berli und Rolf Müller. (Bild Werner Schneiter)
und Bienenhonig. Honig hat eine beruhigende Wirkung». Für Schützen natürlich eine Voraussetzung für ein gutes Resultat. Aber nicht nur: Bis vor
zwei Jahren hat sich Hans Berli ohne
Schiessbrille in den Stand gelegt.
Nachdem er nun beide Augen hat operieren müssen, verwendet er eine
Schiessbrille – und trifft, besonders
gut dann, wenn die Lichtverhältnisseoptimal sind. Am letzten Eidgenössischen ist der ehemalige Brückenbauer
mit dem dreifachen Kranz nach Affoltern zurückgekehrt – bereits jenseits
der 90. Und in diesem Jahr hat der Jubilar bereits 20 Kränze geschossen.
«Über eine Kranzauszeichnung kann
ich mich heute noch mehr freuen als
vor 20 oder 30 Jahren. Damals war diese Auszeichnung für mich fast obliga-torisch», sagt Hans Berli. Nun, er wird
– Gesundheit vorausgesetzt – weiterhin in Schiessständen anzutreffen
sein. «Ein Leben für den Schiesssport»
würde wohl als Titel einer Biografie
passen. Hans Berli hat auch ohne Gewehr viel geleistet für den Verein – als
langjähriger Präsident des Feldschützenvereins und als Präsident der
Schützenveteranen.volg-rezeptBürli-Pizza
8 Stk. Frischbackbürli
16 Scheiben Raclette-Käse
8 Tranchen Bratspeck, in Streifen
1 Dose Champignons, geschnitten
Pfeffer aus der Mühle, Paprika
1. Bürli quer halbieren und auf ein mitBackpapier belegtes Backblech legen.
2. Raclettekäse darauf legen; Speckstreifen, Zwiebelringe und Champignons darüber verteilen. Mit Pfeffer
und Paprika würzen und im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad zirka 10 Minuten backen. Tipp: Die Bürli wie eine
Pizza Prosciutto mit Schinken, Tomaten und Mozzarella belegen. Mit Oregano würzen. Zubereitung: 15 Min.Im Spital Affoltern
geborenwetterRian Léon, 28. September.Aniél Pascal, 29. September.Romina, 30. September.Emely, 1. Oktober.Das Steuer in der
Hand haben
springt die Ampel
vor mir auf Rot.
Das dritte Mal, und
die Fahrzeugkolonne vor mir hat sich
keinen Meter bewegt. Da hilft es
auch nicht, dass
nervös mit den Fingern gegen das
Lenkrad trommle Matthias Lux.
und hinter mir ungeduldig gehupt wird. In der Regel
fahre ich von meinem Wohnort bei
Baden ins Spital Affoltern am Albis,
meiner Arbeitsstätte, mit dem Zug.
Aber heute Abend habe ich einen Termin und deshalb das Auto genommen.
Um Zeit zu sparen. Zeit, die zerrinnt,
während ich immer noch an dieser
Ampel stehe. Wenn das so weiter
geht, dann komme ich noch zu spät.
Gut, dass heute Morgen keine Sitzung
ansteht. Ich bin gerne eine Viertelstunde früher an meinem Schreibtisch, plane den Tag, bereite mich darauf vor.
Es scheint weiterzugehen. Stockend schiebt sich die Blechlawine
Meter für Meter weiter. Normalerweise sitze ich jetzt im Zug und habe die
Tageszeitung, die jetzt auf dem Beifahrersitz liegt, bereits durchgelesen und
widme mich meinem To-go-Kaffee.Zügig in die Parklücke
Zehn Minuten früher als sonst fahre
ich auf den Mitarbeiterparkplatz und
halte Ausschau nach einem freien
Parkplatz. Etwas weiter vorne entdecke ich eine Lücke. Mist, da hat jemand für seinen Mini zwei Plätze beansprucht. Etwas entnervt drehe ich
eine neue Runde. Im Rückspiegel sehe
ich ein Paar auf einen silbernen Offroader zusteuern. Perfekt. Schnell in
den Rückwärtsgang, zurückfahren
und den Blinker setzen. Mühsam rangiert der Fahrer heraus. Nur noch fünf
Minuten früher als sonst. Zügig in die
Parklücke. Die Zentralverriegelung betätige ich im Gehen. Keine Zeit. In
meinem Büro bei der Langzeitpflege
angekommen, hole ich mir erst einmal einen Kaffee. Die Zeit langt noch
für einen schnellen Blick in die Zeitung. Ich fluche vor mich hin, denn
ich habe sie im Auto liegen lassen,
und beschliesse: Morgen fahre ich wieder mit dem Zug. Entspanntes Sitzen,
Zeit sich über die Neuigkeiten im
Weltgeschehen zu informieren, einen
Kaffee trinken, sich in Gedanken auf
den Arbeitstag vorbereiten, oder einfach für einen Moment die Augen
schliessen. Einen kurzen Gang an der
frischen Luft und entspannt ins Büro
Deshalb gebe ich das Steuer ganz
gern mal aus der Hand, gerade weil
ich gerne selbst über meine Zeit bestimme. Der Kluge reist im Zuge? Das
stimmt für mich. Denn der minimale
Zeitgewinn steht in keinem Verhältnis
zur stressfreieren Zugfahrt. Sozusagen
Entschleunigung by the way. Das habe
ich auch gelernt von meiner täglichen
Arbeit mit unseren Gästen in der
Langzeitpflege. Immer mit der Ruhe
ist viel bekömmlicher für die Gesundheit!
Matthias Lux, Leiter Langzeitpflege
im Spital Affolterngedankensprünge
Brennt Licht frühmorgens um halb vier
Im Waldhaus tief im Jagdrevier
Dann gibt der Jäger seinen Hunden
Jägerlatein-Nachhilfestundenbauernregel
«Wenn im Oktober geht ein rauer Wind,
dann wärm’ am Sauser dich geschwind.»Nevio, 1. Oktober.Ronja, 4.10. (www.fotoundrahmen.ch)Martin GutCarfahrten, Umzüge und Spezialtransporte
Kunz & Kiser
Weidliweg 8
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Beyeler – ModeschauFr. 30.–Sonntag, 27. Oktober 2013
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