Source: http://xn--hcker-aschen-dlb.de/Hucker-Moor/Moorstubchen-Stefanowski/moorstubchen-stefanowski.html
Timestamp: 2020-02-25 18:59:51+00:00

Document:
Moorstübchen Stefanowski
Frühere Gaststätte “Moorstübchen”
von Johanne Stefanowski
Das frühere “Moorstübchen” von Johanne Stefanowski stand am Hücker Moor im Bereich zwischen den heutigen Gaststätten “Beckmann” und dem heutigen “Moorstübchen”. Aufgrund des Brandes am 20. Oktober 1971, bei dem das Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte, ist heute von der Gaststätte nichts mehr zu sehen.
Ein Vermerk der Amtsverwaltung Spenge vom 26. Mai 1925 mit folgendem Inhalt lautet:
Durch die in letzter Zeit vielfach vorgekommenen Bootsunfälle auf dem Hückermoor sehe ich mich veranlaßt Sie aufzufordern, Ihre Kähne auf dem Hückermoor auf ihre Brauchbarkeit durch einen Kahnbausachverständigen überprüfen zu lassen und die nicht brauchbaren Kähne zu entfernen. Innerhalb von 4 Wochen verfüge ich um Mitteilung, dass die Untersuchung stattgefunden hat und mir das Ergebnis derselben zugelaufen ist.
Daraufhin hat A. Stefanowski die Sicherheit der Boote überprüfen lassen. Das Ergebnis findet sich in der folgenden Bestätigung der Fa. Büsching & Rosemeyer vom 06.06.1925.
Bereits im Jahre 1925 hat Alwin Stefanowski prüfen lassen, ob seine Boote, die er auf dem Hücker Moor als Bootsverleiher eingesetzt hat, den Sicherheitsanforderungen entsprachen.
Foto: Archiv Stadt Spenge
Frau Johanne Stefanowski hat mit Schreiben vom 26.09.1949 einen Antrag gestellt, am Hücker Moor ein Gebäude errichten und alkoholfreie Getränke ausschenken zu dürfen.
Der Bauantrag für das Gebäude ist mit Bescheid vom 06.12.1949 nicht bewilligt worden, das Johanne Stefanowski am 20.02.1950 mitgeteilt worden ist.
Vermutlich hat Johanne Stefanowski sich gegen die Entscheidung gewehrt, denn bereits am 17.04.1950 hat der Beschlußausschuß des Landkreises Herford die Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft mit Ausschank alkoholfreier Getränk genehmigt (siehe nachstehenden Beschluss).
Der Beschlußausschuß des Landkreises Herford hat in der Sitzung vom 17. April 1950, an welcher teilgenommen haben:
Landrat Griese,
Gohfeld-Melbergen Nr. 294
Fritz Wemheuer
Bünde, Hangbaumstr. 12
Vlotho, Bachstr. 5
Wilhelm Kölling
Vlotho, Winterbergstr. 41
Enger, Mellerstr. 440
Ahle Nr. 115
Löhne-Kgl. Nr. 116
Karl Hagemeier
Gohfeld-Depenbrock Nr. 1
Oberkreisdirektor Friedrichs
als Vertreter der Kreisverwaltung
in der Beschlußsache der Johanne Stefanowski, Hunnebrock Nr. 154 – Antrag auf Erteilung der Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirtschaft zum Ausschank alkoholfreier Getränke am Hücker Moor – auf Grund des Gaststättengesetzes vom 26. April 1930 (RGBl. I S. 146 ff), der Verordnung zur Ausführung des Gaststättengesetzes vom 21. Juni 1930 (RGBl. I S. 191 ff) sowie der Preußischen Verordnung zur Durchführung des Gaststättengesetzes vom 18. Juni 1930 (GS. S. 117 ff) in Verbindung mit Artikel VIII Abs. 1 und 2 der Verordnung 141 der Militärregierung und der §§ 1 und 2 der Verordnung über die Zuständigkeiten in Beschlußsachen vom 23. Juni 1948 (Gesetz– und Verordnungsblatt S. 197) folgendes beschlossen:
Der Frau Johanne Stefanowski
in Hunnebrock Nr. 154
wird hiermit die Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirtschaft zum Ausschank alkoholfreier Getränke auf dem Grundstück der Gemeinde Hücker, Grundbuch Band 9, Blatt 192, Katasterbezeichnung: Flur 4, Flurstück 26/1, erteilt.
Die Erlaubnis gilt nur für den in der vorgelegten Zeichnung mit „A“ bezeichneten Raum.
Der Geschäftswert wird auf 5.000,-- DM geschätzt; die Kosten des Verfahrens werden der Antragstellerin zur Last gelegt.
Die vorgenannte hat um die Erteilung der Erlaubnis zum Ausschank alkoholfreier Getränke am Hücker Moor nachgesucht. Die gemäss § 19 Ga. Ges. zu dem Antrage anzuhörenden Stellen haben Stellung genommen.
Gemäß § 1 der Verordnung zur Ausführung des Gaststättengesetzes ist bei Anträgen auf Erteilung der Erlaubnis zum Ausschank alkoholfreier Getränke die Bedürfnisfrage in der Regel zu bejahen. Das Vorhandensein eines Bedürfnisses kann nur verneint werden, wenn sich aus besonderen Umständen ergibt, dass ein Bedürfnis nicht vorhanden ist.
Die Amtsverwaltung in Spenge hat im Einvernehmen mit der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Hücker-Aschen die Bedürftigkeitsfrage bejaht und den Antrag befürwortet. Die übrigen gemäss § 19 des Gaststättengesetzes anzuhörenden Stellen haben gegen die Erlaubniserteilung Einwendungen nicht erhoben.
Die Bedürfnisfrage ist somit gemäss § 1 der Verordnung zur Ausführung des Gaststättengesetzes zu bejahen.
Versagensgründe gemäss § 2 Ga.Ges. liegen nicht vor.
Es war daher, wie geschehen, zu beschliessen.
Gegen diese Entscheidung ist innerhalb eines Monats nach Zustellung des Bescheides die Klage im Verwaltungsstreitverfahren gemäss § 7 der Verordnung über die Zuständigkeiten in Beschlußsachen vom 23. Juni 1948 (Gesetz- und Verordnungsblatt S. 197) an das Landesverwaltungsgericht in Minden zulässig, die bei der Kreisverwaltung Herford anzubringen ist.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 8 der Verordnung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen über die Zuständigkeiten in Beschlußsachen vom 23. Juni 1948 in Verbindung mit § 24 der Satzung und Geschäftsordnung für den Beschlußausschuß des Landkreises Herford.
Mit nachstehendem Schreiben vom 19. April 1950 ist Frau Johanne Stefanowski die Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft von der Kreisverwaltung Herford mitgeteilt worden.
Sogar aus Südafrika machten Besucher Station am Moor
Bisam- und Wanderratten, einst der Kummer der Gastronomen und Bootsverleiher am Touristen-Strand vom Hücker Moor, sind am seichten Gewässer im nördlichen Spenger Erholungsgebiet kaum noch anzutreffen. Den Grund nennt uns der alteingesessene Moor-Gastronom Hermann Stefanowski, den jung und alt seit Jahren vom Bootsverleih her kennen: "Verwilderte Nerze halten sich hier am Strand seit Monaten auf. Sie vertrieben die Ratten, welche in den letzten Jahren Teile des Ufers unterhöhlten."
Waschechte Nerze
Der originelle alte Herr mit echtem Seemannsbart, ereifert sich weiter: „Wer behauptet, es handele sich bei der Tierfamilie, die tagtäglich pünktlich längs des Ufers Visite hält, um Marder, der hat keine Ahnung. Die weißen Tiere sind waschechte Nerze und nicht die einzigen. Am anderen, vom Tourismus noch nicht erschlossenen Ufer, lebt ein weiteres Pärchen.
Dass Stefanowski kein Seemannsgarn spann, erklärten auch mehrere anwesende Jugendliche, die seine Beobachtungen bestätigten. Es ist immerhin möglich, dass die Nerze von irgendeiner Farm stammen, von der sie entkommen sind.
Eine Episode am Rande, von der die Besucher des Moores nichts ahnen. Die Gastronomen sind in diesem Jahr mit dem Besuch zufrieden. Die Saison ist zwar noch nicht beendet, jedoch zieht man schon jetzt durchweg eine positive Bilanz: „Es gab zwar kaum ausgesprochene Rekordtage, insgesamt gesehen aber waren mehr Besucher als im Vorjahr hier“. „Die verbesserten Anlagen rund um den See stießen auf ein positives Echo“, war unter anderem zu hören. Aber auch: „Es kommen zwar einige Stammgäste immer wieder, die hier spazieren gehen, Boot fahren, im Freien ihr Getränk zu sich nehmen, aber im großen und ganzen sieht man doch immer neue Gesichter und selbst Leute aus dem nahen Bielefeld schwärmen überrascht von der Schönheit des Hücker Moores und seiner Umgebung. Vorher haben sie nie etwas vom Erholungsjuwel im Spenger Land gehört. Muss das Hücker Moor noch mehr publiziert werden?“
Nachdem die Ferien in Nordrhein-Westfalen beendet sind, beginnt die Nachsaison auch am See. Kenner meinen: „Das ist die schönste Zeit des Jahres, um hier so richtig Erholung zu finden“. Sieht man sich um, so muss man ihnen zum großen Teil recht geben. Zumindest Individualisten und Leute, die Ruhe und Erholung suchen, kommen jetzt voll auf ihre Kosten, können beobachten, wie der Herbst sich daran macht, den Sommer zu verdrängen.
Vorerst aber zeigt das Thermometer nämlich noch 29 Grad Celsius, und das im Schatten. Noch etwas fällt auf: der Wasserspiegel des Hücker Moores ist gegenüber dem Frühling 1971 beträchtlich gesunken. Nicht zuletzt erkennen es die Bootsverleiher daran, dass in jüngster Zeit extrem viele Paddel zerbrochen sind; Paddel, die zu früh die Bekanntschaft mit dem Schlamm des Seegrundes gemacht haben.
Mit diesem 8-eckigen Pavillon begann alles. Später wurde dann das massive Holzhaus gebaut. Damit war das ursprüngliche Moorstübchen geboren.
Archiv: Hans-Peter Kipp
Das frühere Moorstübchen. Es wurde ca. 1958/59 als Nachfolger vom Pavillon eröffnet.
Das Moorstübchen während der Überschwemmung.
Das Moorstübchen ca. 2-3 Wochen nach der Überschwemmung.
Pedalboot auf dem Hücker Moor
Für den Bootsverleih hatte Johanne Stefanowski im Jahre 1957 unter anderem auch 6 Pedalboote angeschafft.
Nach kurzer Zeit wurden allerdings Bedenken laut, dass dadurch der Boden des Hücker Moores aufgewirbelt werden könnte.
Pedalboote liegen still
Einstweilige Verfügung machte der Wasserfahrt ein Ende
Als Johanne Stefaski im Herbst 1957 das erste Pedalboot kaufte und es im Frühjahr des folgenden Jahres zum ersten Mal im Rahmen ihres Boot-Verleihgeschäftes einsetze, war es nicht so einfach, sich dieses neuartige Boot auszuleihen.
Man stand Schlange und wartete oft stundenlang, um dann für eine halbe Stunde auf den klaren Fluten des Hücker Moors die Pedale des Bootes treten zu können. Johanne Stefanowski kaufte dann nach und nach sechs dieser Pedalboote, von denen jedes etwa einen Wert von 2.000 DM hat.
Alles ging einigermaßen gut, bis im Frühjahr vorigen Jahres der Schlag kam, der die Besitzerin des Bootsverleihgeschäftes die letzten Nerven kostete und síe an den Rand des Ruins brachte. Aufgrurıd einer einstweiligen Verfügung mußten die Pedalboote stillgelegt und aus dem Wasser gezogen werden.
Was hatte dieser für Johanne Stefanowski so einschneidenden Maßnahme zugrurıde gelegen?
Das waren die offiziellen Gründe:
Nach Auffassung des Fischereivereins leiden die Fische unter dem Pedalbootbetrieb.
Nach Auffassung der Landschaftsschutzbehörde wird das Ufer des Hücker Moors durch den Padalbetrieb unterspült und in Mitleidenschaft gezogen.
Gegen die eirıstweilige Verfügung hat Johanrıe Stefanowski Einspruch eingelegt. Am 11. März dieses Jahres war ein Ortstermin. Eine Kommission, die sich aus Sachverständigen aller Art zusammensetzte, ließ sich eines der Pedalboote vorführen.
Über das Ergebnis des Ortstermins ist bisher noch nichts bekannt geworden.
So wartet Johanne Stefanowski noch heute auf eine endgültige Entscheidung. Sie sagt sich, warum darf ich meine Pedalboote nicht einsetzen, wie es doch andere Bootverleiher auf dem Kurparksee, auf dem Dümmer See und an vielen anderen Plätzen dürfen?
Nach langem Hin und Her wurde die Nutzung der Boote verboten.
Frau Stefanowski konnte die Boote aber gut weiterverkaufen.
“Opa” Stefanowski (links) verleiht seit vielen Jahren hier Boote. Stammbesucher kennen ihn. Kaum einer kennt das Moor besser als er...
Am Anlegesteg des alten Moorstübchens. Hans-Peter Kipp (re.) mit “Onkel Fritz” ca. 1953
Onkel Fritz am Anlegesteg. Ca. 1953
Johanne Stefanowski erinnert sich an Anfänge am Hückermoor
Beim heutigen 90. Geburtstag gibt es viel zu erzählen.
Gern erinnert sich Johanne Stefanowski, Störbrink 11, an ihre Jugendzeit, aus der sie viel zu erzählen weiß. Dazu besteht sicherlich am heutigen Sonnabend (26. November) Gelegenheit, wenn im großen Kreis der Familie, Verwandten und Freunde der 90. Geburtstag gefeiert wird.
So hat die Altersjubilarin beispielsweise als junges Mädchen in verschiedenen Haushalten in Ahle, Dreyen und Oldinghausen gearbeitet. Im ersten Jahr hat sie 50 Taler bekommen, im zweiten 75 und im dritten 80 Taler Danach hat Johanne Stefanowskí Zigarrenmnacherin bei Wippermann in Ahle gelernt. Diesen Beruf hat sie bis zu ihrer Heirat im Jahre 1922 ausgeübt.
Mit dem Namen ihres Vaters, Herrnann Beckmann, ist der öffentliche Bootsbetrieb auf dem Hückerrnoor untrennbar verbunden. Er hat als erster 1878 eine Bootsvermietung auf dem Hückermoor durchgeführt; damals noch mit einem Schaufelradboot, wie sich Johanne Stefanowski erinnert. Ganz genau weiß sie auch noch, wie ihr Vater ein großes Ruderboot von der Firma Blohm und Voss bekam. Sie war damals 11 Jahre alt und ist oft mitgefahren, wenn ganze Schulklassen gerudert wurden. In dem Boot hatten ca. 30 Kinder Platz.
1975 wurde der Bootsbetrieb dann eingestellt. Bis dahin hatte Johanne Stefanowski immer noch beim Verleih rnit gearbeitet. Heute arbeitet sie noch viel im Haushalt, außerdem liest sie sehr gern. An den aktuellen Fragen des Weltgeschehens nimmt die Jubilarin regen Anteil.
Der Junge im Boot ist Hans-Peter Kipp. Foto vom Anlegesteg des alten Moorstübchens. Das Foto ist von ca. 1948.
Elsbeth Kipp, geb. Stefanowski (Mutter von Hans-Peter Kipp)
Junge im Kahn ca. 1933. Das einzige Kanu, das damals auf dem Hücker Moor zu mieten war, gab es im Moorstübchen von Johanne Stefanowski
Dahlia Horstmann im Paddelboot.
Harry und Theo Bruning, die auch in dem Haus wohnten, das am 22.10.1971 abgebrannt ist. Der Name des Mädchens ist nicht bekannt.
2 Jungs im Paddelboot. Bei einem Jungen soll es sich um Jürgen Tommes/Thomsen handeln. Er hat früher in der Nähe von Kirchhoff (Klein-Aschen) gewohnt.
Onkel Fritz. Ca. 1953
Das “Moorstübchen” ist an Alwin Siekmann, Herford, verpachtet worden, der während des Brandes der Besitzer war.
Brandstiftung nicht ausgeschlossen?
„Moorstübchen” wurde ein Raub der Flammen“.
Die Flammen loderten aus dem Gebäude. Eine gespenstische Szene.
Kriminalpolizei schätzte den Sachschaden auf 70.000 DM.
Die Gaststätte „Moorstübchen“ am Hücker Moor ist am Mittwochabend (20.10.1971) ein Raub der Flammen geworden. Sämtliche Räumlichkeiten sind bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Das Feuer breitete sich so schnell aus, dass vom Inventar nichts gerettet werden konnte. Das Feuer fand in dem zum überwiegenden Teil aus Holz errichteten Gebäude reichlich Nahrung. Während des Löschens explodierten zudem Gas- und wohl auch Sauerstoff-Flaschen. Die Gefahren sind also nicht unbeträchtlich.
Die lodernden Flammen und die Hitzeentwicklung ließen auch trotz des Regenwetters die nahestehenden Bäume Feuer fangen. Die Feuerwehren konnten sich nur auf den Schutz der umliegenden Bewaldungen beschränken.
Nur mit Schutzanzügen konnten die Spenger Wehrleute unter der Einsatzführung von Hauptbrandmeister Leo Hafke arbeiten. Später kamen die Männer der Löschgruppe Hücker-Aschen hinzu. Aufgebaut wurde eine Pumpe, die das Löschwasser aus dem Moor ansaugte. Nach etwa zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle gebracht, das Schlimmste war überstanden!
Entdeckt wurde das Feuer von der Frau des benachbarten Wirtes Beckmann. Sie verständigte die Polizei, die ihrerseits die Nachricht an die Spenger Feuerwehr weitergab. Das war um 18.30 Uhr. Schon wenige Minuten später traf das erste Löschfahrzeug ein. Doch zu retten gab es nichts mehr.
Da das “Moorstübchen” nur noch samstags und sonntags geöffnet war, befanden sich bei Brandausbruch keine Personen im Haus.
Man kann viele Spekulationen aufstellen. Zuschauer stellten wiederholt die sicherlich nicht unberechtigte Frage, was wäre geschehen, wenn sich Menschen in der Gaststätte aufgehalten hätten. Während der Sommermonate halten sich an den Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen, Tausende am See und in den Gaststätten auf. Die Wege dorthin werden oftmals durch abgestellte Fahrzeuge blockiert. Es wäre ratsam, hier gemeinsam aus reiner Vorsicht nach Lösungen und Möglichkeiten für die Gefahr eindämmende Maßnahmen zu suchen.
Pächter Alwin Síekmann will das Moorstübchen wieder aufbauen.
Seinen Worten zufolge wieder als Diskothek, jedoch in einem veränderten Stil.
(Ergänzung: Das Gebäude ist nicht wieder aufgebaut worden).
Das blieb vom “Moorstübchen” übrig: Schutt und Asche.
Die Brandstelle heute:
Hier hat die ehemalige Gaststätte “Moorstübchen” gestanden. 2019 ist nichts mehr davon zu sehen.

References: § 19
 § 1
 § 19
 § 1
 § 2
 § 7
 § 8
 § 24