Source: https://fs.egov.sachsen.de/formserv/getform/63_Steuer_10g_14272_HTML/000-002/A_AUSST_Steuerbesch_10g_EStG_10_B_DS.html
Timestamp: 2020-07-13 17:05:31+00:00

Document:
auf Ausstellung einer Bescheinigung
1. Antragsteller (Eigentümer laut Grundbuch)
gemäß § 10 g Einkommensteuergesetz (EStG)
Name, Vorname/
(bei Firma)
Wohnsitzfinanzbehörde
Der Eigentümer wird/Die Eigentümer werden im Antragsverfahren vertreten durch
Der Vertreter ist für die Bescheinigungsbehörde Ansprechpartner bei Rückfragen und gibt Erklärungen ab. Ihm wird die Steuerbescheinigung mit Mehrfertigungen für alle Eigentümer zugestellt. Die Widerspruchsfrist beginnt mit der Bekanntgabe an den bevollmächtigten Verteter.
Die Rücksendung der Originalbelege soll erfolgen an:
Die Originalbelege werden persönlich vom Antragsteller oder Vertreter abgeholt.
(Wird von der Bescheinigungsbehörde ausgestellt.)
2. Gegenstand der Maßnahme
Die Maßnahmen an eigenen schutzwürdigen Kulturgütern, die weder zur Einkunftserzielung noch zu eigenen Wohnzwecken dienen, sind durchgeführt worden an einem Gebäude oder Gebäudeteil,
das ein Baudenkmal (§ 2 SächsDSchG) ist,
das Teil einer als Einheit geschützten Gebäudegruppe oder Gesamtanlage ist,
einer gärtnerisch (1), baulich (2) oder sonstigen (3) Anlage, die kein Gebäude oder Gebäudeteil ist und die nach dem SächsDSchG unter Schutz gestellt ist.
Bezeichnung und Lage der Anlage
historische Park- und Gartenanlagen, Alleen sowie sonstige Zeugnisse der Garten- und Landschaftsgestaltung, die Gegenstand des Denkmalschutzes sind. Dazu gehören auch einbezogene bauliche Anlagen wie z. B.: Freitreppen, Balustraden, Pavillons, Wasserspiele, Brunnenanlagen. u. ä.
Brücken, Befestigungen, Ruinen
Bodendenkmale, Maschinen
Mobiliar, Kunstgegenstände, Kunstsammlungen, wissenschaftliche Sammlungen, Bibliotheken und Archive,
die in ein Verzeichnis national wertvollen Kulturguts oder ein Verzeichnis national wertvoller Archive eingetragen sind,
die sich seit mindestens 20 Jahren im Familienbesitz befinden und deren Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt.
Genaue Bezeichnung des Gegenstandes
3. Bezeichnung der Maßnahme
4. Genehmigung der Baumaßnahme
Baugenehmigung mit denkmalschutzrechtlicher Zustimmung vom
Denkmalschutzrechtliche Genehmigung vom
Begonnen (Jahr)
Beendet (Jahr)
5. Dauer der Baumaßnahme
6. Antragssumme
EURO (vgl. Anlage Rechnungsaufstellung)
Kopien der Zahlungsnachweise (hinter jeder Rechnung)
Fotodokumentation über die geltend gemachten Maßnahmen (Zustand alt/neu)
8. Das unter 2. bezeichnete Kulturgut
wird der wissenschaftlichen Forschung oder der Öffentlcihkeit wie folgt zugänglich gemacht
wird nicht zugänglich gemacht, weil folgende Gründe des Denkmal- oder Archivschutzes dem
7. Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln
Falls Zuschüsse von einer für Denkmalschutz oder Denkmalpflege zuständigen Behörde gewährt worden sind, bitte hier auflisten
Auszahl.-
Datum Bewill.-
Unterschrift aller Antragsteller
Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters
Ordner/Hefter/Bündel der Originalrechnungen (numerisch geordnet und aufgelistet)
Hinweise Seite 1 von 3
Die Inanspruchnahme der o. g. Steuervergünstigungen für Baumaßnahmen am Denkmal setzt voraus, dass der Steuerpflichtige dem Finanzamt durch eine Bescheinigung der unteren Denkmalschutzbehörde nachweist, dass die vorgenommenen Maßnahmen nach Art und Umfang zur Erhaltung des Gebäudes als Baudenkmal oder zu seiner sinnvollen Nutzung erforderlich waren und nach vorheriger Abstimmung mit der nach Landesrecht zuständigen Behörde durchgeführt worden sind.
Das gilt auch für Aufwendungen an Objekten ohne eigenen Denkmalwert, wenn sie erforderlich sind, das schützenswerte äußere Erscheinungsbild einer Sachgesamtheit oder eines Denkmalschutzgebietes zu erhalten.
Durchführung der steuerlichen Abstimmung vor Maßnahmebeginn
Die geforderte steuerliche Abstimmung nach § 7i Abs. 1 Satz 6 EStG erfolgt im Landkreis Bautzen innerhalb des denkmalschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens bzw. bei baugenehmigungspflichtigen Vorhaben im Rahmen der denkmalschutzrechtlichen Zustimmung zur Baugenehmigung.
Für eine möglichst umfassende Steuervergünstigung muss der Bauherr im Genehmigungsantrag auf die vollständige Darstellung des Vorhabens achten. Es wird empfohlen, das Formular "Anlage zum Antrag auf denkmalschutzrechtliche Genehmigung/Zustimmung - Ausführliche Maßnahmebeschreibung" zu verwenden (www.landkreis-bautzen.de).
Soweit die untere Denkmalschutzbehörde in der Genehmigung noch Detailabstimmungen zu einzelnen Maßnahmen (z. B. Konstruktionszeichnungen für Fenster, Farbkonzept) fordert, muss der Bauherr diese unbedingt vor deren Ausführung durchführen, ansonsten geht der Bescheinigungsanspruch insoweit verloren.
Grundsätzlich bedarf jede Änderung der erneuten vorherigen Abstimmung. Diese kann nicht nachträglich ersetzt werden, auch nicht durch die nachträgliche Erteilung der Baugenehmigung oder denkmalschutzrechtlichen Genehmigung.
Von den genehmigten/abgestimmten Maßnahmen erfüllen jedoch nur solche die steuerlichen Bescheinigungsvoraussetzungen, die nach Art und Umfang zur Erhaltung des Gebäudes als Baudenkmal
oder zur Herstellung einer sinnvollen Nutzung erforderlich sind.
zur Steuerbescheinigung für Denkmaleigentümer
gemäß §§ 7i, 10f, 11b Einkommensteuergesetz (EStG) oder § 10g EStG
Landratsamt Bautzen, Untere Denkmalschutzbehörde
Macherstraße 55, 01917 Kamenz
Besucheranschrift: Macherstraße 57, 01917 Kamenz
E-Mail: bauaufsichtsamt@lra-bautzen.de Telefon: 03591/52 51-63001
(§ 3 Abs. 3, § 4 Abs. 4 Sächsisches Denkmalschutzgesetz i. V. m. § 7 Abs. 2 EStG)
Denkmaleigentümer bzw. Wohnungseigentümer bei Wohneigentum; Stichtag: Kaufvertrag
Antragszeitpunkt:
nach Fertigstellung des Vorhabens
www.landkreis-bautzen.de (Bürgerservice/Formulare/Bauen und Wohnen)
Rechnungsaufstellung (Excel-Tabelle)
Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung gemäß §§ 7i, 10f, 11b EStG
(bei Gebäuden)
Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung gemäß § 10g EStG
(bei Parks, Pavillons u. ä.)
Fotodokumentation über die geltend gemachten Arbeiten
Originalrechnungen (sortiert und nummeriert wie in der Tabelle),
jeweils mit Zahlungsnachweis
Rechnungen sind im Original mit Zahlungsnachweis einzureichen, nach Firma/Gewerk chronologisch zu nummerieren und in Reihenfolge in die Excel-Tabelle "Rechnungsaufstellung" zu übernehmen.
Nur tatsächlich angefallene Aufwendungen sind bescheinigungsfähig. In der Spalte "Antragssumme" ist deshalb der um Skonti, anteilige Beiträge zur Bauwesenversicherung oder sonstige Abzüge geminderte Betrag anzugeben, der mit dem Zahlungsnachweis übereinstimmen muss.
Die Excel-Tabelle ist auch per E-Mail an die untere Denkmalschutzbehörde zu übermitteln (bauaufsichtsamt@lra-bautzen.de).
Rechnungen müssen Leistung, Artikel, Menge und Preis eindeutig ausweisen.
Bei ausführlichen Schlussrechnungen müssen Abschlagsrechnungen nicht vorgelegt werden.
Pauschalrechnungen sind nur prüffähig, wenn das zu Grunde liegende Angebot mit Einzelpreisen beigefügt wird. Soweit erforderlich, kann die Originalkalkulation verlangt werden.
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Bezugsobjekt der Steuervergünstigung ist ausschließlich das denkmalgeschützte Objekt. Es gehören deshalb keine Aufwendungen in den Antrag, die sich auf sonstige bauliche Anlagen im Umfeld beziehen, selbst wenn diese dem Denkmal dienen oder aus Gründen des Umgebungsschutzes im Genehmigungsverfahren betrachtet wurden (z. B. Carports).
Soweit Rechnungen einzelne sachfremde Artikel (z. B. Gartenartikel) enthalten oder Leistungen, die nicht unmittelbar am Denkmal erbracht wurden (z. B. Nebengebäude, Zufahrt), sind diese bereits vom Antragsteller abzuziehen und kenntlich zu machen.
Wenn Bauträger, Baubetreuer oder Generalunternehmer mit der Durchführung der Maßnahmen beauftragt wurden, müssen die spezifizierten Originalrechnungen der Handwerker, Subunternehmer und Lieferanten an den Bauträger vorgelegt werden. Außerdem ist ein detaillierter Einzelnachweis über die Vergütung der eigenen Leistung des Bauträgers, Baubetreuers oder Generalunternehmers notwendig, bei Bedarf auch die Vorlage der Originalkalkulation.
Bei Wohneigentum sind die Aufwendungen pro Wohnung darzustellen.
Einige Aufwendungen fallen grundsätzlich nicht unter die denkmalbezogene Steuervergünstigung und gehören nicht in den Antrag,
- Erwerbskosten (z. B. Kaufpreis, Notar-, Vermessungs-, Grundbuchgebühren)
- Erschließungsbeiträge nach Kommunalen Abgabenrecht, Herstellung von Kleinkläranlagen
- Finanzierungskosten
- Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände (z. B. Beleuchtung, Möbel, Briefkästen, Sonnenschutz)
- Laufende Unterhaltskosten
- Werkzeuge, Arbeitsmittel, -kleidung
- Klima-, Lüftungs-, Solar-, Photovoltaikanlagen, zusätzliche Kamine/Heizsysteme
- Luxusaufwendungen, Nutzerwünsche (z. B. Sauna, Whirlpool, besondere Elektroausstattungen,
SAT/Netzwerk, Sonnenschutzsysteme)
- Außenanlagen, Nebenanlagen
Nicht alle genehmigten/abgestimmten Maßnahmen erfüllen auch die Bescheinigungsvoraussetzungen,
- neue Gebäudeteile oder Ausbauten zur Erweiterung der Nutzfläche (z. B. Anbauten, Terrassen,
Balkone, Wintergärten, Dachgeschossausbau)
Nach Prüfungsabschluss erhält der Antragsteller die Steuerbescheinigung mit dem festgesetzten Betrag und die Belege zurück. In der eingereichten Rechnungsaufstellung sind die anerkannten Aufwendungen kenntlich gemacht.
Das zuständige Finanzamt prüft weitere steuerrechtliche Voraussetzungen.
Nach der Kostensatzung des Landkreises Bautzen werden je nach Antragsvolumen und Verwaltungs-
aufwand Gebühren erhoben.
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References: § 10
 § 7
 § 10
 § 4
 § 7
 § 10