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Timestamp: 2019-08-20 19:35:33+00:00

Document:
Bundesgesetz vom 18. März 2011 über die Psychologieberufe (Psychologieberufegesetz, PsyG)
Legge federale del 18 marzo 2011 sulle professioni psicologiche (LPPsi)
Chapitre 2 Diplômes des hautes écoles et dénomination profes...
Chapitre 3 Formation postgrade permettant d'obtenir un titre...
Section 2 Admission, reconnaissance et dénomination professi...
Art. 10 Utilisation du titre postgrade dans la dénomination ...
Art. 19 Modification d'une filière de formation postgrade ac...
Art. 23 Obligation de déclarer
Bundesgesetz über die Psychologieberufe
(Psychologieberufegesetz, PsyG)
vom 18. März 2011 (Stand am 1. Januar 2018)
gestützt auf die Artikel 95 Absatz 1 und 97 Absatz 1 der Bundesverfassung1, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 30. September 20092,
1. Kapitel: Zweck und Gegenstand
den Gesundheitsschutz;
den Schutz vor Täuschung und Irreführung von Personen, die Leistungen auf dem Gebiet der Psychologie in Anspruch nehmen.
2 Zu diesem Zweck legt es fest:
die nach diesem Gesetz anerkannten inländischen Hochschulabschlüsse in Psychologie;
die Anforderungen an die Weiterbildung;
die Voraussetzungen für die Erlangung eines eidgenössischen Weiterbildungstitels;
die periodische Akkreditierung der Weiterbildungsgänge;
die Anerkennung ausländischer Ausbildungsabschlüsse und Weiterbildungstitel;
die Anforderungen an die privatwirtschaftliche Berufsausübung der Psychotherapie in eigener fachlicher Verantwortung;
die Voraussetzungen für die Verwendung geschützter Berufsbezeichnungen und eidgenössischer Weiterbildungstitel.
3 Für Inhaberinnen und Inhaber eines eidgenössischen Diploms in Humanmedizin richten sich die Weiterbildung in Psychotherapie und die Berufsausübung in diesem Bereich nach dem Medizinalberufegesetz vom 23. Juni 20061.
2. Kapitel: Hochschulabschluss und Berufsbezeichnung
Art. 2 Anerkannte inländische Hochschulabschlüsse
Als inländische Hochschulabschlüsse nach diesem Gesetz anerkannt sind die von einer nach dem Universitätsförderungsgesetz vom 8. Oktober 19991 beitragsberechtigten oder nach dem Fachhochschulgesetz vom 6. Oktober 19952 akkreditierten schweizerischen Hochschule erteilten Master-, Lizentiats- und Diplomabschlüsse in Psychologie.
2 SR 414.71
Art. 3 Anerkennung ausländischer Ausbildungsabschlüsse
1 Ein ausländischer Ausbildungsabschluss in Psychologie wird anerkannt, wenn seine Gleichwertigkeit mit einem nach diesem Gesetz anerkannten inländischen Hochschulabschluss:
in einem Vertrag über die gegenseitige Anerkennung mit dem betreffenden Staat oder einer überstaatlichen Organisation vorgesehen ist; oder
im Einzelfall nachgewiesen wird.
2 Ein anerkannter ausländischer Ausbildungsabschluss hat in der Schweiz die gleichen Wirkungen wie ein nach diesem Gesetz anerkannter inländischer Hochschulabschluss.
3 Für die Anerkennung zuständig ist die Psychologieberufekommission.
4 Anerkennt die Psychologieberufekommission einen ausländischen Ausbildungsabschluss nicht, so entscheidet sie, unter welchen Voraussetzungen die in diesem Gesetz festgelegten Anforderungen für die Zulassung zur Weiterbildung oder die Verwendung der Berufsbezeichnungen erfüllt werden können.
Art. 4 Berufsbezeichnung als Psychologin oder Psychologe
Wer einen nach diesem Gesetz anerkannten Ausbildungsabschluss in Psychologie erworben hat, darf sich Psychologin oder Psychologe nennen.
3. Kapitel: Weiterbildung zur Erlangung eines eidgenössischen Weiterbildungstitels
1. Abschnitt: Ziele und Dauer
1 Die Weiterbildung erweitert und vertieft die in der Hochschulausbildung erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und die soziale Kompetenz so, dass die Absolventinnen und Absolventen in den entsprechenden Fachgebieten der Psychologie eigenverantwortlich tätig werden können. Sie berücksichtigt fach- und tätigkeitsspezifische Aspekte und basiert auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen im Fachgebiet.
2 Sie befähigt die Absolventinnen und Absolventen namentlich dazu, im entsprechenden Fachgebiet:
aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, Methoden und Techniken einzusetzen;
die berufliche Tätigkeit und ihre Folgewirkungen, namentlich aufgrund angemessener Kenntnisse über die spezifischen Bedingungen, fachlichen Grenzen und methodischen Fehlerquellen systematisch zu reflektieren;
mit Berufskolleginnen und Berufskollegen im In- und Ausland zusammenzuarbeiten sowie interdisziplinär zu kommunizieren und zu kooperieren;
sich mit der eigenen Tätigkeit im jeweiligen gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Kontext kritisch auseinanderzusetzen;
die Problemlagen und die psychische Verfassung ihrer Klientinnen und Klienten und Patientinnen und Patienten richtig einzuschätzen und adäquate Massnahmen anzuwenden oder zu empfehlen;
bei der Beratung, Begleitung und Behandlung ihrer Klientinnen und Klienten sowie ihrer Patientinnen und Patienten die Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens einzubeziehen und die rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen;
mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wirtschaftlich umzugehen;
auch in kritischen Situationen reflektiert und selbstständig zu handeln.
1 Die Weiterbildung dauert mindestens zwei und höchstens sechs Jahre.
2 Bei Teilzeitweiterbildung wird die Dauer entsprechend verlängert.
3 Der Bundesrat bestimmt die Dauer der Weiterbildung für die einzelnen Weiterbildungstitel. Er kann statt der zeitlichen Dauer den Umfang der zu erbringenden Weiterbildungsleistung festlegen, namentlich die Anzahl Weiterbildungskreditpunkte.
2. Abschnitt: Zulassung, Anerkennung und Berufsbezeichnung
Art. 7 Zulassung
1 Zu akkreditierten Weiterbildungsgängen wird zugelassen, wer einen nach diesem Gesetz anerkannten Ausbildungsabschluss in Psychologie besitzt.
2 Wer einen akkreditierten Weiterbildungsgang in Psychotherapie absolvieren will, muss zudem während der Ausbildung eine genügende Studienleistung in klinischer Psychologie und Psychopathologie erbracht haben.
3 Die Zulassung darf nicht von der Zugehörigkeit zu einem Berufsverband abhängig gemacht werden.
4 Es besteht kein Anspruch auf einen Weiterbildungsplatz.
Art. 8 Eidgenössische Weiterbildungstitel
1 In folgenden Fachgebieten der Psychologie können eidgenössische Weiterbildungstitel erworben werden:
Kinder- und Jugendpsychologie;
klinische Psychologie;
2 Der Bundesrat kann nach Anhörung der Psychologieberufekommission für andere unmittelbar gesundheitsrelevante Fachgebiete der Psychologie eidgenössische Weiterbildungstitel vorsehen.
3 Die eidgenössischen Weiterbildungstitel werden von der Organisation erteilt, die für den entsprechenden akkreditierten Weiterbildungsgang verantwortlich ist.
4 Sie werden von je einer Vertreterin oder einem Vertreter des Bundes und der für die Weiterbildung verantwortlichen Organisation unterzeichnet.
Art. 9 Anerkennung ausländischer Weiterbildungstitel
1 Ein ausländischer Weiterbildungstitel wird anerkannt, wenn seine Gleichwertigkeit mit einem eidgenössischen Weiterbildungstitel:
2 Ein anerkannter ausländischer Weiterbildungstitel hat in der Schweiz die gleichen Wirkungen wie der entsprechende eidgenössische Weiterbildungstitel.
4 Anerkennt die Psychologieberufekommission einen ausländischen Weiterbildungstitel nicht, so entscheidet sie, unter welchen Voraussetzungen der entsprechende eidgenössische Weiterbildungstitel erworben werden kann.
Art. 10 Verwendung der Weiterbildungstitel in der Berufsbezeichnung
Der Bundesrat regelt, wie die eidgenössischen Weiterbildungstitel in der Berufsbezeichnung verwendet werden dürfen. Er hört vorher die Psychologieberufekommission an.
4. Kapitel: Akkreditierung von Weiterbildungsgängen
Art. 11 Zweck der Akkreditierung
1 Die Akkreditierung hat zum Zweck zu überprüfen, ob es die Weiterbildungsgänge den Personen in Weiterbildung erlauben, die Ziele dieses Gesetzes zu erreichen.
2 Sie schliesst die Überprüfung der Qualität von Strukturen, Prozessen und Ergebnissen ein.
Art. 12 Akkreditierungspflicht
Weiterbildungsgänge, die zu einem eidgenössischen Weiterbildungstitel führen, müssen gemäss diesem Gesetz akkreditiert sein.
2. Abschnitt: Akkreditierungskriterien
1 Ein Weiterbildungsgang wird akkreditiert, wenn:
er unter der Verantwortung einer gesamtschweizerischen Fachorganisation, einer Hochschule oder einer anderen geeigneten Organisation steht (verantwortliche Organisation);
er es den Personen in Weiterbildung erlaubt, die Weiterbildungsziele nach Artikel 5 zu erreichen;
er auf die Hochschulausbildung in Psychologie aufbaut;
er eine angemessene Beurteilung der Kenntnisse und Fähigkeiten der Personen in Weiterbildung vorsieht;
er sowohl Theorie als auch deren praktische Anwendung umfasst;
er von den Personen in Weiterbildung die persönliche Mitarbeit und die Übernahme von Verantwortung verlangt;
die verantwortliche Organisation über eine unabhängige und unparteiische Instanz verfügt, welche über Beschwerden der Personen in Weiterbildung in einem fairen Verfahren entscheidet.
2 Der Bundesrat kann nach Anhörung der verantwortlichen Organisationen Bestimmungen erlassen, welche das Akkreditierungskriterium gemäss Absatz 1 Buchstabe b konkretisieren.
Art. 14 Gesuch und Selbstevaluation
1 Die verantwortliche Organisation stellt der Akkreditierungsinstanz (Art. 34) ein Gesuch um Akkreditierung eines Weiterbildungsgangs.
2 Dem Gesuch muss ein Bericht über die Erfüllung der Akkreditierungskriterien beigelegt werden (Selbstevaluationsbericht).
Art. 15 Fremdevaluation
1 Das Akkreditierungsorgan setzt zur Prüfung eines Weiterbildungsgangs eine Expertenkommission ein. Diese muss sich aus anerkannten schweizerischen und ausländischen Fachleuten zusammensetzen.
2 Die Expertenkommission ergänzt den Selbstevaluationsbericht der Gesuchstellerin mit eigenen Untersuchungen.
3 Sie unterbreitet dem Akkreditierungsorgan einen begründeten Antrag zur Akkreditierung.
4 Das Akkreditierungsorgan kann den Antrag der Expertenkommission:
zur weiteren Bearbeitung an diese zurückweisen; oder
wenn erforderlich, mit einem Zusatzantrag und einem Zusatzbericht der Akkreditierungsinstanz zum Entscheid überweisen.
Art. 16 Akkreditierungsentscheid
1 Die Akkreditierungsinstanz entscheidet nach Anhörung der Psychologieberufekommission über den Akkreditierungsantrag.
2 Sie kann die Akkreditierung mit Auflagen verbinden.
Art. 17 Geltungsdauer
Die Akkreditierung gilt für höchstens sieben Jahre.
Art. 18 Auflagen und Entzug
1 Wird die Akkreditierung mit Auflagen verbunden, so muss die für den Weiterbildungsgang verantwortliche Organisation innerhalb der im Akkreditierungsentscheid festgelegten Fristen die Erfüllung der Auflagen nachweisen.
2 Bei unvollständiger Erfüllung der Auflagen kann die Akkreditierungsinstanz neue Auflagen festlegen.
3 Werden die Auflagen nicht erfüllt und wird dadurch die Einhaltung der Akkreditierungskriterien in schwerwiegendem Mass in Frage gestellt, so kann die Akkreditierungsinstanz auf Antrag des Akkreditierungsorgans die Akkreditierung entziehen.
Art. 19 Änderung eines akkreditierten Weiterbildungsgangs
1 Jede grundlegende Änderung in Inhalt oder Aufbau eines akkreditierten Weiterbildungsgangs bedarf einer erneuten Akkreditierung.
2 Jede andere Änderung in Inhalt oder Aufbau eines akkreditierten Weiterbildungsgangs ist der Akkreditierungsinstanz vorgängig zur Kenntnis zu bringen.
3 Läuft eine Änderung den Akkreditierungskriterien zuwider, so kann die Akkreditierungsinstanz Auflagen festlegen.
Art. 20 Informationen
1 Die Akkreditierungsinstanz kann jederzeit von den für Weiterbildungsgänge verantwortlichen Organisationen die erforderlichen Auskünfte oder Unterlagen verlangen sowie bei ihnen Inspektionen durchführen.
2 Stellt sie ein Verhalten fest, das den Akkreditierungskriterien zuwiderläuft, so kann sie Auflagen festlegen.
Art. 21 Finanzierung der Akkreditierung
Die Kosten für die Akkreditierung der Weiterbildungsgänge werden durch Gebühren zulasten der Gesuchstellerinnen gedeckt.
5. Kapitel: Ausübung des Psychotherapieberufs
Art. 22 Bewilligungspflicht
1 Für die privatwirtschaftliche Ausübung der Psychotherapie in eigener fachlicher Verantwortung bedarf es einer Bewilligung des Kantons, auf dessen Gebiet der Beruf ausgeübt wird.
2 Nicht als privatwirtschaftlich gilt die Berufsausübung der Psychotherapie im öffentlichen Dienst von Kantonen und Gemeinden.
Art. 231Meldepflicht
1 Inhaberinnen und Inhaber einer kantonalen Bewilligung dürfen Psychotherapie während längstens 90 Tagen pro Kalenderjahr in einem anderen Kanton privatwirtschaftlich in eigener fachlicher Verantwortung ausüben, ohne eine Bewilligung dieses Kantons einzuholen. Einschränkungen und Auflagen ihrer Bewilligung gelten auch für diese Tätigkeit. Diese Personen müssen sich bei der zuständigen kantonalen Stelle melden. Diese trägt die Meldung ins Register ein.
2 Personen mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen, die sich auf Anhang III des Abkommens vom 21. Juni 19992 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit oder auf Anhang K des Übereinkommens vom 4. Januar 19603 zur Errichtung der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) berufen können, dürfen ihren Psychotherapieberuf ohne Bewilligung als Dienstleistungserbringerin oder Dienstleistungserbringer ausüben. Sie müssen sich gemäss dem Verfahren melden, das im Bundesgesetz vom 14. Dezember 20124 über die Meldepflicht und die Nachprüfung der Berufsqualifikationen von Dienstleistungserbringerinnen und -erbringern in reglementierten Berufen festgelegt ist. Die zuständige kantonale Behörde trägt die Meldung ins Register ein.
1 Fassung gemäss Art. 8 Ziff. 2 des BG vom 14. Dez. 2012 über die Meldepflicht und die Nachprüfung der Berufsqualifikationen von Dienstleistungserbringerinnen und-erbringern in reglementierten Berufen, in Kraft seit 1. Sept. 2013 (AS 2013 2417; BBl 2012 4401).
4 SR 935.01
Art. 24 Bewilligungsvoraussetzungen
1 Die Bewilligung zur Berufsausübung wird erteilt, wenn die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller:
im Besitz eines eidgenössischen oder eines anerkannten ausländischen Weiterbildungstitels in Psychotherapie ist;
vertrauenswürdig ist sowie physisch und psychisch Gewähr für eine einwandfreie Berufsausübung bietet;
eine Landessprache beherrscht.
2 Wer über eine Bewilligung zur Berufsausübung nach dem vorliegenden Gesetz verfügt, erfüllt grundsätzlich die Voraussetzungen zur Bewilligungserteilung in einem anderen Kanton.
Art. 25 Einschränkung der Bewilligung und Auflagen
Der Kanton kann vorsehen, dass die Bewilligung zur Berufsausübung mit bestimmten Einschränkungen fachlicher, zeitlicher und räumlicher Art oder mit Auflagen verbunden wird, soweit dies für die Sicherung einer qualitativ hochstehenden psychotherapeutischen Versorgung erforderlich ist.
Art. 26 Entzug der Bewilligung
Die Bewilligung wird entzogen, wenn ihre Voraussetzungen nicht mehr erfüllt sind oder nachträglich Tatsachen festgestellt werden, aufgrund derer sie hätte verweigert werden müssen.
Art. 27 Berufspflichten
Personen, die Psychotherapie privatwirtschaftlich in eigener fachlicher Verantwortung ausüben, beachten die folgenden Berufspflichten:
Sie üben ihren Beruf sorgfältig und gewissenhaft aus; sie halten sich an die Grenzen der Kompetenzen, die sie im Rahmen der Aus- und Weiterbildung erworben haben.
Sie vertiefen, erweitern und verbessern ihre Kompetenzen durch kontinuierliche Fortbildung.
Sie wahren die Rechte ihrer Klientinnen und Klienten und Patientinnen und Patienten.
Sie machen nur Werbung, die objektiv ist, dem öffentlichen Bedürfnis entspricht und weder irreführend noch aufdringlich ist.
Sie wahren das Berufsgeheimnis nach Massgabe der einschlägigen Vorschriften.
Sie haben eine Berufshaftpflichtversicherung nach Massgabe der Art und des Umfangs der Risiken abzuschliessen oder eine vergleichbare finanzielle Sicherheit zu erbringen.
Art. 28 Kantonale Aufsichtsbehörde
1 Jeder Kanton bezeichnet eine Behörde, welche die Personen beaufsichtigt, die im betreffenden Kanton Psychotherapie privatwirtschaftlich in eigener fachlicher Verantwortung ausüben.
2 Die Aufsichtsbehörde trifft die für die Einhaltung der Berufspflichten nötigen Massnahmen.
Art. 29 Amtshilfe
Die kantonalen Gerichts- und Verwaltungsbehörden sowie die eidgenössischen Behörden melden der zuständigen kantonalen Aufsichtsbehörde unverzüglich Vorfälle, welche die Berufspflichten verletzen könnten.
Art. 30 Disziplinarmassnahmen
1 Bei Verletzung der Berufspflichten, der Vorschriften dieses Gesetzes oder von Ausführungsbestimmungen zu diesem Gesetz kann die Aufsichtsbehörde folgende Disziplinarmassnahmen verhängen:
eine Verwarnung aussprechen;
einen Verweis erteilen;
eine Busse bis 20 000 Franken anordnen;
die privatwirtschaftliche Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung befristet verbieten, längstens für sechs Jahre;
die privatwirtschaftliche Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung definitiv verbieten.
2 Für die Verletzung der Berufspflicht nach Artikel 27 Buchstabe b können nur Disziplinarmassnahmen gemäss Absatz 1 Buchstaben a-c verhängt werden.
3 Zu einem Verbot der privatwirtschaftlichen Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung kann zusätzlich eine Busse angeordnet werden.
4 Die Aufsichtsbehörde kann die Bewilligung zur Berufsausübung während des Disziplinarverfahrens einschränken, mit Auflagen versehen oder vorläufig entziehen.
5 Die strafrechtlichen Bestimmungen bleiben vorbehalten.
Art. 31 Disziplinarverfahren in einem anderen Kanton
1 Eröffnet die Aufsichtsbehörde eines Kantons ein Disziplinarverfahren gegen die Inhaberin oder den Inhaber einer Bewilligung eines anderen Kantons, so informiert sie die Aufsichtsbehörde dieses Kantons.
2 Beabsichtigt sie, der Inhaberin oder dem Inhaber der Bewilligung eines andern Kantons die privatwirtschaftliche Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung zu verbieten, so hört sie die Aufsichtsbehörde des andern Kantons an.
Art. 32 Wirkung des Berufsausübungsverbots
1 Ein Berufsausübungsverbot gilt auf dem gesamten Gebiet der Schweiz.
2 Es setzt jede Bewilligung zur privatwirtschaftlichen Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung ausser Kraft.
Art. 33 Verjährung
1 Die disziplinarische Verfolgung verjährt zwei Jahre, nachdem die Aufsichtsbehörde vom beanstandeten Vorfall Kenntnis erhalten hat.
2 Die Frist wird durch jede Untersuchungs- oder Prozesshandlung über den beanstandeten Vorfall unterbrochen, welche die Aufsichtsbehörde, eine Strafverfolgungsbehörde oder ein Gericht vornimmt.
3 Die disziplinarische Verfolgung verjährt in jedem Fall zehn Jahre nach dem zu beanstandenden Vorfall.
4 Stellt die Verletzung der Berufspflichten eine strafbare Handlung dar, so gilt die vom Strafrecht vorgesehene längere Verjährungsfrist.
5 Wird gegen eine Person ein Disziplinarverfahren durchgeführt, so kann die Aufsichtsbehörde zur Beurteilung der von dieser Person ausgehenden Gefährdung der öffentlichen Gesundheit auch Sachverhalte berücksichtigen, die verjährt sind.
6. Kapitel: Organisation
1. Abschnitt: Akkreditierung
Art. 34 Akkreditierungsinstanz
1 Zuständig für die Akkreditierung von Weiterbildungsgängen, die zu einem eidgenössischen Weiterbildungstitel führen, ist das Eidgenössische Departement des Innern (EDI).
2 Das EDI führt die Liste der akkreditierten Weiterbildungsgänge.
Art. 35 Akkreditierungsorgan
Der Bundesrat bestimmt ein Organ, das die Akkreditierungsgesuche der für Weiterbildungsgänge verantwortlichen Organisationen prüft.
2. Abschnitt: Psychologieberufekommission
Art. 36 Zusammensetzung und Organisation
1 Der Bundesrat setzt eine Psychologieberufekommission ein und ernennt deren Mitglieder.
2 Er sorgt für eine angemessene Vertretung der Wissenschaft, der Hochschulen, der Kantone und der betroffenen Berufskreise.
3 Die Psychologieberufekommission unterhält eine Geschäftsstelle.
4 Sie gibt sich ein Geschäftsreglement; darin regelt sie namentlich das Entscheidverfahren. Das Geschäftsreglement ist dem EDI zur Genehmigung vorzulegen.
Art. 37 Aufgaben und Kompetenzen
1 Die Psychologieberufekommission hat folgende Aufgaben und Kompetenzen:
Sie berät Bundesrat und EDI in Fragen der Anwendung dieses Gesetzes.
Sie entscheidet über die Anerkennung ausländischer Aus- und Weiterbildungsabschlüsse.
Sie nimmt Stellung zu Anträgen auf Einführung von eidgenössischen Weiterbildungstiteln.
Sie nimmt Stellung zu Akkreditierungsanträgen.
Sie nimmt Stellung zu den Berufsbezeichnungen der Inhaberinnen und Inhaber von eidgenössischen Weiterbildungstiteln.
Sie erstattet dem EDI regelmässig Bericht.
2 Der Bundesrat kann ihr weitere Aufgaben übertragen.
3 Die Psychologieberufekommission kann Personendaten bearbeiten, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
3. Abschnitt: Register
Art. 38 Zuständigkeit
Das EDI führt ein Register über:
die Inhaberinnen und Inhaber eidgenössischer und anerkannter ausländischer Weiterbildungstitel;
die Personen, die eine Bewilligung zur privatwirtschaftlichen Ausübung der Psychotherapie haben;
die Personen, die sich nach Artikel 23 gemeldet haben.
Art. 39 Zweck
1 Das Register dient:
der Information und dem Schutz von Patientinnen und Patienten sowie Klientinnen und Klienten;
der Qualitätssicherung;
statistischen Zwecken; und
der Information ausländischer Stellen.
2 Das Register bezweckt im Übrigen, die für die Erteilung der Berufsausübungsbewilligung notwendigen Abläufe zu vereinfachen.
Art. 40 Inhalt
1 Das Register enthält die Daten, die zur Erreichung des Zwecks benötigt werden. Dazu gehören auch besonders schützenswerte Personendaten im Sinne von Artikel 3 Buchstabe c des Bundesgesetzes vom 19. Juni 19921 über den Datenschutz.
2 Der Bundesrat erlässt nähere Bestimmungen über die im Register enthaltenen Personendaten sowie über deren Bearbeitung.
Art. 41 Meldepflicht
1 Die zuständigen kantonalen Behörden melden dem EDI ohne Verzug die Erteilung, die Verweigerung und jede Änderung der Bewilligung zur privatwirtschaftlichen Berufsausübung der Psychotherapie, namentlich jede Einschränkung der Berufsausübung sowie jede Disziplinarmassnahme.
2 Die für einen Weiterbildungsgang verantwortlichen Organisationen melden jede Erteilung eines eidgenössischen Weiterbildungstitels.
Art. 42 Datenbekanntgabe
1 Die im Register enthaltenen Daten werden durch ein Abrufverfahren zugänglich gemacht.
2 Die Daten sind grundsätzlich öffentlich zugänglich; die Daten zu Disziplinarmassnahmen, zu aufgehobenen Einschränkungen sowie die Gründe für den Entzug beziehungsweise die Verweigerung der Bewilligung gemäss Artikel 26 stehen nur den für die Erteilung der Berufsausübungsbewilligung zuständigen Behörden zur Verfügung.
Art. 43 Löschung und Entfernung von Registereinträgen
1 Der Eintrag von Einschränkungen wird fünf Jahre nach deren Aufhebung aus dem Register entfernt.
2 Der Eintrag von Verwarnungen, Verweisen und Bussen wird fünf Jahre nach ihrer Anordnung aus dem Register entfernt.
3 Bei einem befristeten Berufsausübungsverbot wird zehn Jahre nach seiner Aufhebung im Register der Vermerk «gelöscht» angebracht.
4 Alle Einträge zu einer Person werden aus dem Register entfernt, sobald eine Behörde deren Ableben meldet. Die Daten können danach in anonymisierter Form für statistische Zwecke verwendet werden.1
1 Fassung gemäss Ziff. II 2 des BG vom 20. März 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2015 5081, 2017 2703; BBl 2013 6205).
7. Kapitel: Rechtsschutz und Strafbestimmungen
Art. 44 Rechtsschutz
1 Die für akkreditierte Weiterbildungsgänge verantwortlichen Organisationen erlassen, sofern sie nicht kantonale Behörden sind, Verfügungen nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 19681 über:
die Anrechenbarkeit von Bildungsleistungen und Weiterbildungsperioden;
die Zulassung zu akkreditierten Weiterbildungsgängen;
das Bestehen von Prüfungen;
die Erteilung von Weiterbildungstiteln.
2 Im Übrigen gelten die allgemeinen Bestimmungen der Bundesrechtspflege.
Art. 45 Anmassung von Titeln und Berufsbezeichnungen
1 Mit Busse wird bestraft, wer in seinen Geschäftspapieren, Anzeigen aller Art oder anderen für den geschäftlichen Verkehr bestimmten Unterlagen:
sich Psychologin oder Psychologe nennt oder mit einer anderen Berufsbezeichnung vorgibt, einen nach diesem Gesetz anerkannten Ausbildungsabschluss in Psychologie (Art. 2 und 3) erworben zu haben, ohne einen solchen zu besitzen;
vorgibt, einen eidgenössischen oder einen anerkannten ausländischen Weiterbildungstitel nach diesem Gesetz zu besitzen, ohne diesen rechtmässig erworben zu haben;
ohne eine nach diesem Gesetz akkreditierte Weiterbildung abgeschlossen zu haben, einen Titel oder eine Bezeichnung verwendet, der oder die den Eindruck erweckt, er habe die betreffende Weiterbildung nach diesem Gesetz absolviert.
Art. 46 Aufsicht
Der Bundesrat hat die Aufsicht über den Vollzug dieses Gesetzes.
Art. 47 Vollzug
Art. 48 Änderung bisherigen Rechts
1 Die Änd. können unter AS 2012 1929 konsultiert werden.
Art. 49 Übergangsbestimmungen
1 Der Bundesrat erstellt nach Anhörung der Psychologieberufekommission eine Liste mit denjenigen Weiterbildungsgängen in Psychotherapie, die während fünf Jahren ab Inkrafttreten dieses Gesetzes als provisorisch akkreditiert gelten. Die in diesen Weiterbildungsgängen erworbenen Titel gelten als eidgenössische.
2 Weiterbildungstitel, die vor Inkrafttreten dieses Gesetzes aufgrund von Weiterbildungen erworben wurden, die in der Liste des Bundesrates gemäss Absatz 1 enthalten sind, gelten als eidgenössische.
3 Die in Übereinstimmung mit dem kantonalen Recht vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes erteilten Bewilligungen für die selbstständige beziehungsweise privatwirtschaftliche Berufsausübung der Psychotherapie in eigener fachlicher Verantwortung behalten ihre Gültigkeit im entsprechenden Kanton.
4 Personen, die vor Inkrafttreten des Gesetzes für die privatwirtschaftliche Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung nach kantonalem Recht keine Bewilligung brauchten, müssen spätestens fünf Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes über eine gültige Bewilligung verfügen.
Art. 50 Referendum und Inkrafttreten
Inkrafttreten:3 1. April 2013 Artikel 36 und 37: 1. Mai 2012, Art. 38-43:4 1. August 2016.
AS 2012 1929
1 SR 1012BBl 2009 68973 V vom 15. März 2013 (AS 2013 915).4 V vom 6. Juli 2016 (AS 2016 2601).
(LPPsi)
del 18 marzo 2011 (Stato 1° gennaio 2018)
visti gli articoli 95 capoverso 1 e 97 capoverso 1 della Costituzione federale1; visto il messaggio del Consiglio federale del 30 settembre 20092,
Capitolo 1: Scopo e oggetto
proteggere la salute;
proteggere da inganni e raggiri le persone che ricorrono a prestazioni nel settore della psicologia.
2 A tal fine disciplina:
i diplomi in psicologia rilasciati da scuole universitarie svizzere riconosciuti conformemente alla presente legge;
le esigenze in materia di perfezionamento;
le condizioni per ottenere un titolo federale di perfezionamento;
l'accreditamento periodico dei cicli di perfezionamento;
il riconoscimento dei diplomi e dei titoli di perfezionamento esteri;
le esigenze che lo psicoterapeuta deve adempiere per esercitare la psicoterapia nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale;
le condizioni per l'impiego di denominazioni professionali protette e titoli federali di perfezionamento.
3 Per i titolari di un diploma federale in medicina umana, il perfezionamento in psicoterapia e l'esercizio della professione in tale settore sono retti dalla legge del 23 giugno 20061 sulle professioni mediche.
Capitolo 2: Diploma di una scuola universitaria e denominazione professionale
Art. 2 Diplomi di scuole universitarie svizzere riconosciuti
Sono riconosciuti conformemente alla presente legge i diplomi di master, le licenze e i diplomi in psicologia rilasciati da una scuola universitaria svizzera che ha diritto ai sussidi secondo la legge dell'8 ottobre 19991 sull'aiuto alle università o è accreditata secondo la legge del 6 ottobre 19952 sulle scuole universitarie professionali.
Art. 3 Riconoscimento di diplomi esteri
1 Un diploma estero in psicologia è riconosciuto se la sua equivalenza con un diploma di una scuola universitaria svizzera riconosciuto conformemente alla presente legge:
è prevista da un accordo sul reciproco riconoscimento concluso con lo Stato interessato o con un'organizzazione sovrastatale; o
è dimostrata nel singolo caso.
2 Il diploma estero riconosciuto ha in Svizzera i medesimi effetti di un diploma di una scuola universitaria svizzera riconosciuto conformemente alla presente legge.
3 Il riconoscimento è di competenza della Commissione delle professioni psicologiche.
4 Se non riconosce un diploma estero, la Commissione delle professioni psicologiche decide le condizioni che devono essere adempiute per soddisfare i requisiti stabiliti dalla presente legge per l'ammissione al perfezionamento o l'impiego delle denominazioni professionali.
Art. 4 Denominazione professionale di psicologo
Chiunque abbia conseguito un diploma in psicologia riconosciuto conformemente alla presente legge può utilizzare la denominazione professionale di psicologo o psicologa.
Capitolo 3: Ottenimento di un titolo federale di perfezionamento
Sezione 1: Obiettivi e durata
1 Il perfezionamento estende e approfondisce le conoscenze, le capacità e la competenza sociale acquisite durante la formazione dispensata in una scuola universitaria, affinché i diplomati possano esercitare la loro attività nel corrispondente settore specialistico della psicologia sotto la propria responsabilità. Tiene conto degli aspetti specialistici e professionali e si fonda sulle conoscenze scientifiche attuali nel settore.
2 Nell'ambito del settore prescelto, il perfezionamento conferisce alle persone che l'hanno assolto la capacità di:
impiegare conoscenze, metodi e tecniche scientifiche attuali;
riflettere in maniera sistematica sull'attività professionale e sulle sue conseguenze, segnatamente in base ad adeguate conoscenze delle condizioni specifiche, dei limiti professionali e delle fonti d'errore metodologiche;
collaborare con i colleghi di lavoro in Svizzera e all'estero, nonché a comunicare e cooperare in un quadro interdisciplinare;
affrontare la propria attività con senso critico nel contesto sociale, giuridico ed etico in cui si iscrive;
valutare correttamente i problemi e lo stato psichico dei loro clienti e pazienti e applicare o raccomandare misure adeguate;
coinvolgere le istituzioni sociali e sanitarie nelle attività di consulenza, accompagnamento e trattamento dei loro clienti e pazienti, nonché considerare le condizioni quadro giuridiche e sociali;
gestire i mezzi disponibili in maniera economica;
agire in modo riflessivo e autonomo anche in situazioni critiche.
1 Il perfezionamento dura da un minimo di due anni a un massimo di sei.
2 In caso di perfezionamento a tempo parziale, la durata si protrae proporzionalmente.
3 Il Consiglio federale determina la durata del perfezionamento per i diversi titoli di perfezionamento. Anziché stabilirne la durata, può determinare l'entità della prestazione da fornire nell'ambito del perfezionamento, segnatamente può fissare il numero di punti di credito di perfezionamento richiesti.
Sezione 2: Ammissione, riconoscimento e denominazione professionale
1 Sono ammesse ai cicli di perfezionamento accreditati le persone con un diploma in psicologia riconosciuto conformemente alla presente legge.
2 Chi vuole seguire un ciclo di perfezionamento accreditato in psicoterapia deve inoltre aver compiuto una formazione di base comprendente una prestazione di studio sufficiente in psicologia clinica e psicopatologia.
3 L'ammissione non può essere subordinata all'appartenenza a un'associazione professionale.
4 Non sussiste alcun diritto a un posto di perfezionamento.
Art. 8 Titoli federali di perfezionamento
1 I titoli federali di perfezionamento possono essere ottenuti nei seguenti settori della psicologia:
psicologia dell'età evolutiva;
psicologia della salute.
2 Sentita la Commissione delle professioni psicologiche, il Consiglio federale può prevedere titoli federali di perfezionamento in altri settori della psicologia con un'importanza diretta per la salute.
3 I titoli federali di perfezionamento sono rilasciati dall'organizzazione responsabile del corrispondente ciclo di perfezionamento accreditato.
4 Tali titoli sono firmati da un rappresentante della Confederazione e da un rappresentante dell'organizzazione responsabile del perfezionamento.
Art. 9 Riconoscimento di titoli esteri di perfezionamento
1 Un titolo estero di perfezionamento è riconosciuto se la sua equivalenza con un titolo federale di perfezionamento:
2 Un titolo estero di perfezionamento riconosciuto ha in Svizzera i medesimi effetti del corrispondente titolo federale di perfezionamento.
3 Il riconoscimento è di competenza della Commissione federale delle professioni psicologiche.
4 Se non riconosce un titolo estero di perfezionamento, la Commissione delle professioni psicologiche decide le condizioni che devono essere adempiute per l'ottenimento del corrispondente titolo federale di perfezionamento.
Art. 10 Impiego del titolo di perfezionamento nella denominazione professionale
Il Consiglio federale disciplina il modo in cui il titolo federale di perfezionamento può essere utilizzato nella denominazione professionale. Sente dapprima la Commissione delle professioni psicologiche.
Capitolo 4: Accreditamento di cicli di perfezionamento
Art. 11 Scopo dell'accreditamento
1 L'accreditamento si prefigge di verificare se i cicli di perfezionamento permettono alle persone che li seguono di raggiungere gli obiettivi della presente legge.
2 Esso comprende la verifica della qualità delle strutture, dei processi e dei risultati.
Art. 12 Obbligo di accreditamento
I cicli di perfezionamento finalizzati all'ottenimento di un titolo di perfezionamento federale devono essere accreditati conformemente alla presente legge.
Sezione 2: Criteri di accreditamento
1 Un ciclo di perfezionamento è accreditato se:
si svolge sotto la responsabilità di un'organizzazione professionale nazionale, di una scuola universitaria o di un'altra organizzazione idonea (organizzazione responsabile);
consente alle persone che lo frequentano di raggiungere gli obiettivi di perfezionamento di cui all'articolo 5;
è impostato sulla formazione in psicologia dispensata da una scuola universitaria;
prevede un'adeguata valutazione delle conoscenze e delle capacità delle persone che lo frequentano;
comprende sia l'insegnamento teorico sia la sua applicazione pratica;
richiede dalle persone che lo frequentano collaborazione personale e assunzione di responsabilità;
l'organizzazione responsabile dispone di un'istanza indipendente e imparziale che statuisce secondo una procedura equa sui ricorsi delle persone che frequentano un perfezionamento.
2 Sentite le organizzazioni responsabili, il Consiglio federale può emanare disposizioni che concretizzano il criterio di accreditamento di cui al capoverso 1 lettera b.
Art. 14 Domanda e autovalutazione
1 L'organizzazione responsabile presenta la domanda di accreditamento del ciclo di perfezionamento all'autorità di accreditamento (art. 34).
2 La domanda deve essere corredata di un rapporto sull'adempimento dei criteri di accreditamento (rapporto di autovalutazione).
Art. 15 Valutazione da parte di terzi
1 L'organo di accreditamento istituisce una commissione peritale incaricata di esaminare il ciclo di perfezionamento. La commissione è composta di specialisti svizzeri ed esteri riconosciuti.
2 La commissione peritale completa con indagini proprie il rapporto di autovalutazione del richiedente.
3 Essa sottopone all'organo di accreditamento una proposta di accreditamento motivata.
4 L'organo di accreditamento può:
rinviare la proposta di accreditamento alla commissione peritale per ulteriore elaborazione; o
se necessario, trasmettere per decisione all'autorità di accreditamento la proposta della commissione peritale corredata di una proposta e un rapporto supplementari.
Art. 16 Decisione di accreditamento
1 Sentita la Commissione delle professioni psicologiche, l'autorità di accreditamento statuisce sulla proposta di accreditamento.
2 Essa può vincolare l'accreditamento a oneri.
Art. 17 Periodo di validità
L'accreditamento è valido per sette anni al massimo.
Art. 18 Oneri e revoca
1 Se l'accreditamento è vincolato a oneri, l'organizzazione responsabile del ciclo di perfezionamento deve dimostrare, entro il termine stabilito nella decisione di accreditamento, che gli oneri sono adempiuti.
2 In caso di adempimento parziale degli oneri, l'autorità di accreditamento può imporre nuovi oneri.
3 Se gli oneri non sono adempiuti e l'inadempienza pregiudica gravemente il rispetto dei criteri di accreditamento, l'autorità di accreditamento può revocare l'accreditamento su proposta dell'organo di accreditamento.
Art. 19 Modifica di un ciclo di perfezionamento accreditato
1 Ogni modifica sostanziale del contenuto o dell'impostazione di un ciclo di perfezionamento accreditato necessita di un nuovo accreditamento.
2 Ogni altra modifica del contenuto o dell'impostazione di un ciclo di perfezionamento accreditato deve essere previamente comunicata all'autorità di accreditamento.
3 Se la modifica è contraria ai criteri di accreditamento, l'autorità di accreditamento competente può imporre oneri.
Art. 20 Informazioni
1 L'autorità di accreditamento può in ogni momento chiedere all'organizzazione responsabile del ciclo di perfezionamento di fornire le informazioni o i documenti necessari e eseguire ispezioni presso l'organizzazione medesima.
2 Se accerta un comportamento contrario ai criteri di accreditamento, essa può imporre oneri.
Art. 21 Finanziamento dell'accreditamento
Le spese per l'accreditamento di un ciclo di perfezionamento sono finanziate con gli emolumenti a carico del richiedente.
Capitolo 5: Esercizio della professione di psicoterapeuta
Art. 22 Obbligo di autorizzazione
1 Chi intende esercitare la psicoterapia nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale deve chiedere l'autorizzazione del Cantone sul cui territorio intende esercitare.
2 Non esercita la psicoterapia nel settore privato chi la esercita alle dipendenze di Cantoni o Comuni.
Art. 231Obbligo di annunciarsi
1 I titolari di un'autorizzazione cantonale possono esercitare la psicoterapia nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale in un altro Cantone senza chiederne l'autorizzazione per un periodo massimo di 90 giorni per anno civile. Le restrizioni e gli oneri legati all'autorizzazione di cui sono titolari si applicano pure a tale attività. Essi devono annunciarsi all'autorità cantonale competente. Quest'ultima iscrive l'annuncio nel registro.
2 I titolari di qualifiche professionali acquisite all'estero che possono avvalersi dell'allegato III dell'Accordo del 21 giugno 19992 tra la Confederazione Svizzera, da una parte, e la Comunità europea ed i suoi Stati membri, dall'altra, sulla libera circolazione delle persone o dell'allegato K della Convenzione del 4 gennaio 19603 istitutiva dell'Associazione europea di libero scambio (AELS), possono esercitare senza autorizzazione la loro professione di psicoterapeuta in qualità di prestatori di servizi. Devono annunciarsi seguendo la procedura prevista dalla legge federale del 14 dicembre 20124 sull'obbligo di dichiarazione e sulla verifica delle qualifiche professionali dei prestatori di servizi in professioni regolamentate. L'autorità cantonale competente iscrive l'annuncio nel registro.
1 Nuovo testo giusta l'art. 8 n. 2 della LF del 14 dic. 2012 sull'obbligo di dichiarazione e sulla verifica delle qualifiche professionali dei prestatori di servizi in professioni regolamentate, in vigore dal 1° set. 2013 (RU 2013 2417; FF 2012 3915).
Art. 24 Condizioni d'autorizzazione
1 L'autorizzazione di esercitare la professione è rilasciata se il richiedente:
possiede un titolo federale di perfezionamento o un titolo estero di perfezionamento riconosciuto in psicoterapia;
è degno di fiducia e offre la garanzia, dal profilo fisico e psichico, di un esercizio ineccepibile della professione;
padroneggia una lingua nazionale.
2 Chi dispone dell'autorizzazione di esercitare la professione secondo la presente legge, adempie in linea di massima le condizioni per il rilascio dell'autorizzazione in un altro Cantone.
Art. 25 Restrizione dell'autorizzazione e oneri
I Cantoni possono prevedere che l'autorizzazione di esercitare la professione sia vincolata a determinate restrizioni di natura tecnica, temporale o geografica, oppure a oneri, sempre che sia necessario per garantire un'assistenza psicoterapeutica di qualità elevata.
Art. 26 Revoca dell'autorizzazione
L'autorizzazione è revocata se le sue condizioni non sono più adempiute o se emergono fatti in base ai quali essa avrebbe dovuto essere rifiutata.
Art. 27 Obblighi professionali
Chi esercita la psicoterapia nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale deve osservare i seguenti obblighi professionali:
esercitare la professione in modo accurato e coscienzioso; rispettare i limiti delle competenze acquisite nell'ambito della formazione e del perfezionamento;
approfondire, estendere e migliorare le proprie competenze mediante l'aggiornamento permanente;
tutelare i diritti dei propri clienti e pazienti;
praticare esclusivamente una pubblicità oggettiva e corrispondente all'interesse generale, non ingannevole né invadente;
osservare il segreto professionale conformemente alle prescrizioni pertinenti;
concludere un'assicurazione di responsabilità civile professionale commisurata al genere e all'entità dei rischi o fornire una garanzia finanziaria equivalente.
Art. 28 Autorità cantonale di vigilanza
1 Ogni Cantone designa un'autorità incaricata di vigilare sulle persone che esercitano, sul suo territorio, la psicoterapia nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale.
2 L'autorità di vigilanza prende le misure necessarie a fare osservare gli obblighi professionali.
Art. 29 Assistenza amministrativa
Le autorità giudiziarie e amministrative cantonali e le autorità federali annunciano senza indugio alla competente autorità di vigilanza cantonale i fatti che potrebbero costituire una violazione degli obblighi professionali.
Art. 30 Misure disciplinari
1 In caso di violazione degli obblighi professionali, delle prescrizioni della presente legge o delle sue disposizioni d'esecuzione, l'autorità di vigilanza può ordinare le seguenti misure disciplinari:
una multa fino a 20 000 franchi;
un divieto di durata limitata a sei anni al massimo di esercitare la professione nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale;
un divieto definitivo di esercitare la professione nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale.
2 Per la violazione dell'obbligo professionale di cui all'articolo 27 lettera b possono essere pronunciate soltanto le misure disciplinari previste nel capoverso 1 lettere a-c.
3 Il divieto di esercitare la professione nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale può essere cumulato con la multa.
4 Durante il procedimento disciplinare, l'autorità di vigilanza può imporre restrizioni all'autorizzazione di esercitare la professione, vincolarla a oneri o sospenderla provvisoriamente.
5 Sono fatte salve le disposizioni penali.
Art. 31 Procedimento disciplinare in un altro Cantone
1 L'autorità di vigilanza di un Cantone che avvia un procedimento disciplinare contro il titolare di un'autorizzazione rilasciata da un altro Cantone ne informa l'autorità di vigilanza del Cantone in questione.
2 Se intende vietare al titolare di un'autorizzazione rilasciata da un altro Cantone di esercitare la professione nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale, essa sente l'autorità di vigilanza del Cantone in questione.
Art. 32 Effetti del divieto di esercitare la professione
1 Il divieto di esercitare la professione si applica su tutto il territorio svizzero.
2 Esso invalida ogni autorizzazione di esercitare la professione nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale.
Art. 33 Prescrizione
1 Il perseguimento disciplinare si prescrive in due anni a decorrere dalla data in cui l'autorità di vigilanza ha avuto conoscenza dei fatti contestati.
2 Ogni atto d'inchiesta o atto processuale intrapreso dall'autorità di vigilanza, dall'autorità di perseguimento penale o dal giudice1 in merito ai fatti contestati interrompe il decorso della prescrizione.
3 Il perseguimento disciplinare si prescrive in ogni caso in dieci anni a decorrere dai fatti contestati.
4 Qualora la violazione degli obblighi professionali costituisca reato, è applicabile il termine di prescrizione più lungo previsto dal diritto penale.
5 L'autorità di vigilanza può anche prendere in considerazione fatti caduti in prescrizione qualora si tratti di valutare i rischi per la salute pubblica dovuti a una persona oggetto di un procedimento disciplinare.
1 Rettificato dalla Commissione di redazione dell'AF (art. 58 cpv. 1 LParl; RS 171.10).
Capitolo 6: Organizzazione
Sezione 1: Accreditamento
Art. 34 Autorità di accreditamento
1 Il Dipartimento federale dell'interno (DFI) è competente per l'accreditamento di cicli di perfezionamento finalizzati all'ottenimento di un titolo federale di perfezionamento.
2 Il DFI tiene l'elenco dei cicli di perfezionamento accreditati.
Art. 35 Organo di accreditamento
Il Consiglio federale designa un organo incaricato di esaminare le domande di accreditamento presentate dalle organizzazioni responsabili dei cicli di perfezionamento.
Sezione 2: Commissione delle professioni psicologiche
Art. 36 Composizione e organizzazione
1 Il Consiglio federale istituisce una Commissione delle professioni psicologiche e ne nomina i membri.
2 Esso provvede affinché vi siano adeguatamente rappresentati le cerchie scientifiche, le scuole universitarie, i Cantoni e le cerchie professionali interessate.
3 La Commissione delle professioni psicologiche dispone di una segreteria.
4 La Commissione emana un regolamento interno; vi disciplina segnatamente la procedura di decisione. Il regolamento interno deve essere sottoposto per approvazione al DFI.
Art. 37 Compiti e competenze
1 La Commissione delle professioni psicologiche ha i compiti e le competenze seguenti:
prestare consulenza al Consiglio federale e al DFI per le questioni relative all'applicazione della presente legge;
decidere sul riconoscimento dei diplomi e dei titoli di perfezionamento esteri;
esprimere un parere sulle proposte di introduzione di titoli federali di perfezionamento;
esprimere un parere sulle proposte di accreditamento;
esprimere un parere in merito alle denominazioni professionali dei titolari di titoli federali di perfezionamento;
riferire regolarmente al DFI.
2 Il Consiglio federale può attribuirle altri compiti.
3 La Commissione delle professioni psicologiche può trattare dati personali per quanto necessario all'adempimento dei suoi compiti.
Sezione 3: Registro
Art. 38 Competenza
Il DFI tiene un registro:
dei titolari di un titolo federale di perfezionamento o di un titolo estero di perfezionamento riconosciuto;
dei titolari di un'autorizzazione di esercitare la psicoterapia nel settore privato;
delle persone che si sono annunciate conformemente all'articolo 23.
Art. 39 Scopo
1 Il registro ha lo scopo di:
informare e tutelare i pazienti e i clienti;
garantire la qualità;
fornire dati statistici; e
informare i servizi esteri.
2 È inoltre inteso a semplificare le procedure necessarie per il rilascio dell'autorizzazione di esercitare la professione.
Art. 40 Contenuto
1 Il registro contiene i dati necessari al conseguimento dello scopo. Vi rientrano anche dati personali degni di particolare protezione ai sensi dell'articolo 3 lettera c della legge federale del 19 giugno 19921 sulla protezione dei dati.
2 Il Consiglio federale emana disposizioni dettagliate sui dati personali contenuti nel registro e sul loro trattamento.
Art. 41 Obbligo di notifica
1 Le autorità cantonali competenti notificano senza indugio al DFI ogni rilascio, rifiuto o modifica di un'autorizzazione di esercitare la psicoterapia nel settore privato, segnatamente qualsiasi restrizione all'esercizio della professione, come pure qualsiasi misura disciplinare.
2 Le organizzazioni responsabili di un ciclo di perfezionamento notificano ogni rilascio di titoli federali di perfezionamento.
Art. 42 Comunicazione dei dati
1 I dati contenuti nel registro sono consultabili in rete.
2 Di massima i dati sono accessibili al pubblico; i dati relativi a misure disciplinari, a restrizioni soppresse, come pure ai motivi di revoca o rifiuto di un'autorizzazione di cui all'articolo 26 sono a disposizione esclusivamente delle autorità competenti per il rilascio dell'autorizzazione di esercitare la professione.
Art. 43 Cancellazione ed eliminazione di iscrizioni nel registro
1 L'iscrizione di una restrizione è eliminata dal registro cinque anni dopo la sua soppressione.
2 L'iscrizione di avvertimenti, ammonimenti e multe è eliminata dal registro cinque anni dopo la pronuncia della misura.
3 Il divieto temporaneo di esercitare la professione è annullato nel registro con la menzione «cancellato» dieci anni dopo la sua soppressione.
4 Tutte le iscrizioni relative a una persona sono eliminate dal registro non appena un'autorità ne annuncia il decesso. I dati, anonimizzati, possono in seguito essere utilizzati a fini statistici.1
1 Nuovo testo giusta il n. II 2 della LF del 20 mar. 2015, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2015 5081, 2017 2703; FF 2013 5363).
Capitolo 7: Tutela giurisdizionale e disposizioni penali
Art. 44 Tutela giurisdizionale
1 Se non sono autorità cantonali, le organizzazioni responsabili di cicli di perfezionamento accreditati prendono decisioni ai sensi della legge federale del 20 dicembre 19681 sulla procedura amministrativa su:
la computabilità delle prestazioni di formazione e dei periodi di perfezionamento;
l'ammissione ai cicli di perfezionamento accreditati;
il superamento di esami;
il rilascio di titoli di perfezionamento.
2 Per il rimanente si applicano le disposizioni generali sull'amministrazione della giustizia federale.
Art. 45 Abuso di titoli e di denominazioni professionali
1 È punito con la multa chi nei suoi documenti commerciali, nelle sue comunicazioni di ogni genere o in altri documenti destinati ai rapporti d'affari:
si definisce psicologo o psicologa oppure utilizza una denominazione professionale che può essere confusa con quella di psicologo, senza essere titolare di un diploma in psicologia riconosciuto conformemente alla presente legge (art. 2 e 3);
pretende di possedere, senza averlo legittimamente acquisito, un titolo federale di perfezionamento o un titolo estero di perfezionamento riconosciuto conformemente alla presente legge;
utilizza un titolo o una denominazione che induce a credere erroneamente che egli abbia portato a termine un perfezionamento accreditato conformemente alla presente legge.
Art. 46 Vigilanza
Il Consiglio federale vigila sull'esecuzione della presente legge.
Art. 47 Esecuzione
Art. 48 Modifica del diritto vigente
1 Le mod. possono essere consultate alla RU 2012 1929.
Art. 49 Disposizioni transitorie
1 Sentita la Commissione delle professioni psicologiche, il Consiglio federale redige un elenco dei cicli di perfezionamento in psicoterapia che sono considerati accreditati provvisoriamente per cinque anni a decorrere dall'entrata in vigore della presente legge. I titoli acquisiti in questi cicli di perfezionamento sono considerati titoli federali.
2 I titoli di perfezionamento acquisiti prima dell'entrata in vigore della presente legge nei perfezionamenti che figurano nell'elenco redatto dal Consiglio federale secondo il capoverso 1 sono considerati titoli federali.
3 Le autorizzazioni di esercitare la psicoterapia liberamente o nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale, rilasciate secondo il diritto cantonale prima dell'entrata in vigore della presente legge, conservano la loro validità nel relativo Cantone.
4 Le persone che prima dell'entrata in vigore della presente legge secondo il diritto cantonale non necessitavano di un'autorizzazione per esercitare la psicoterapia nel settore privato sotto la propria responsabilità professionale sono tenute a disporre di un'autorizzazione valida entro cinque anni dall'entrata in vigore della presente legge.
Art. 50 Referendum ed entrata in vigore
Data dell'entrata in vigore:3 1° aprile 2013 art. 36 e 37: 1° maggio 2012 art. 38 a 43:4 1° agosto 2016
RU 2012 1929
1 RS 1012FF 2009 60053 O del 15 mar. 2013 (RU 2013 915).4 O del 6 lug. 2016 (RU 2016 2601).

References: Art. 10

Art. 19

Art. 23

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 14

Art. 15

Art. 16

Art. 17

Art. 18

Art. 19

Art. 20

Art. 21

Art. 22

Art. 231
 Art. 8

Art. 24

Art. 25

Art. 26

Art. 27

Art. 28

Art. 29

Art. 30

Art. 31

Art. 32

Art. 33

Art. 34

Art. 35

Art. 36

Art. 37

Art. 38

Art. 39

Art. 40

Art. 41

Art. 42

Art. 43

Art. 44

Art. 45

Art. 46

Art. 47

Art. 48

Art. 49

Art. 50
 Art. 38

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 14

Art. 15

Art. 16

Art. 17

Art. 18

Art. 19

Art. 20

Art. 21

Art. 22

Art. 231

Art. 24

Art. 25

Art. 26

Art. 27

Art. 28

Art. 29

Art. 30

Art. 31

Art. 32

Art. 33

Art. 34

Art. 35

Art. 36

Art. 37

Art. 38

Art. 39

Art. 40

Art. 41

Art. 42

Art. 43

Art. 44

Art. 45

Art. 46

Art. 47

Art. 48

Art. 49

Art. 50
 art. 36
 art. 38