Source: http://www.svw.info/service/ordnungen/9400-wto
Timestamp: 2017-06-28 15:48:09+00:00

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Wettkampf- und Turnierordnung (WTO) des Schachverbandes Württemberg e.V.	Veröffentlicht am: 09.04.2016	von Holger Schröck	in: Ordnungen und Satzung	In der Fassung nach dem Verbandstag 13.06.2015;
(1)Im Schachverband Württemberg e.V. (im folgenden SVW genannt) werden folgende Turniere regelmäßig ausgetragen:
(2)Mannschaftsmeisterschaften (jährlich):
(3)Einzelturniere (jährlich):
(4)Pokalmeisterschaften (jährlich):
(5)Blitzmeisterschaften (jährlich):
(6)Schnellschachmeisterschaften (jährlich):
(7)Die Württembergische Schachjugend regelt ihren Spielbetrieb in einer eigenen Turnierordnung.
(8)Das Spieljahr beginnt am 01.09. eines Jahres und endet am 31.08. des folgenden Jahres.
(1)1Der Verbandsspielausschuss ist die zuständige Spielleitung für die Oberliga, Verbandsliga, Meisterturnier, Kandidatenturnier, Einladungsturnier, Schnellschachmeisterschaft, Pokal-Mannschaftsmeisterschaft, Pokal-Einzelmeisterschaft, Blitz-Mannschaftsmeisterschaft, Blitz-Einzelmeisterschaft auf Verbandsebene. 2Der Verbandsspielausschuss ist gehalten, für jeden Kalendermonat in der Regel ein Wochenende zu benennen, das von Mannschaftskämpfen freizuhalten ist. 3Der Verbandsspielausschuss ist im Einvernehmen mit dem Verbandspräsidium berechtigt, in ganz besonders gelagerten Ausnahmefällen eine Höherstufung einer Mannschaft auf einen Antrag hin vorzunehmen.
(2)Der Referent / die Referentin für Frauenschachsport ist die zuständige Spielleitung für alle offiziellen Frauenturniere des SVW.
(3)Der Referent für Seniorenschach ist die zuständige Spielleitung für die Seniorenmeisterschaft und Senioren-Mannschaftsmeisterschaft.
(4)Die Bezirksspielleitung ist die zuständige Spielleitung für Landesliga, Bezirksliga, Bezirksturniere und für Pokal-Mannschaftsmeisterschaft, Pokal-Einzelmeisterschaft, Blitz-Mannschaftsmeisterschaft, Blitz-Einzelmeisterschaft auf Bezirksebene.
(5)Die Kreisspielleitung ist die zuständige Spielleitung für Kreisklasse, A-Klasse, B-Klasse und eventuelle weitere Klassen, Kreisturniere und Pokal-Mannschaftsmeisterschaft, Pokal-Einzelmeisterschaft, Blitz-Mannschaftsmeisterschaft, Blitz-Einzelmeisterschaft auf Kreisebene.
(6)Auf Bezirks- und Kreisebene ist eine Änderung der Verteilung der Zuständigkeiten zulässig.
(1)Der zuständigen Spielleitung obliegt die rechtzeitige Ausschreibung der Turniere, die Festlegung der Spieltermine, die Festlegung der Meldetermine, die Festlegung der Bedenkzeit, die Auslosung der Paarungen bei Mannschaftsmeisterschaften, die Erteilung der Teilnahmeberechtigungen und die eventuelle Erhebung eines Start- und Reuegeldes sowie weiterer Gebühren.
(2)Die Spielleitungen sind gehalten, die vom Verbandsspielausschuss festgelegten und bekannt gegebenen Wochenenden in der darauf folgenden Saison von Mannschaftskämpfen freizuhalten.
(3)1Die Bedenkzeit beträgt in Ober- / Verbandsliga; Meister- / Kandidatenturnier, bei den Frauenmannschafts- und Einzelmeisterschaften und bei der Pokal-Mannschafts- und Einzelmeisterschaft 90 Minuten für die ersten 40 Züge; nach der Zeitkontrolle 30 Minuten je Spieler zusätzlich für die verbleibenden Züge; zusätzlich pro Zug 30 Sekunden von Beginn an (Fischer-Modus). 2Die Bezirke und Kreise legen ihre Bedenkzeitregelungen selbstständig fest. 3Bei allen abweichenden Regelungen müssen die Kriterien für die DWZ-Auswertung der Partien beachtet werden.
(4)Spielen mehrere Mannschaften eines Vereins in der gleichen Klasse, sind die Wettkämpfe dieser Mannschaften untereinander in den ersten Runden auszutragen.
(5)Für die Erteilung von Teilnahmeberechtigungen ist die Überprüfung der Spielberechtigung Voraussetzung.
(1)1Die Mannschaftskämpfe der Oberliga (Herren) werden von neutralen Schiedsrichtern geleitet. 2Diese haben Anspruch auf ein Tagegeld, dessen Höhe vom Verbandsspielausschuss festgelegt wird, Fahrtkostenerstattung und Erstattung wettkampfbezogener Auslagen, die auf Antrag vom Schatzmeister des SVW erstattet werden. 3Ist kein neutraler Schiedsrichter anwesend, wird der Schiedsrichter in der Regel vom Platzverein gestellt.
(2)1Bei Mannschaftskämpfen in der Verbandsliga und allen niedrigeren Klassen wird der Schiedsrichter in der Regel vom Platzverein gestellt. 2Der Platzverein ist dafür verantwortlich, einen regelkundigen Schiedsrichter zu stellen. 3Dieser ist verpflichtet, die FIDE-Regeln und die WTO jeweils in ihrer aktuellen Fassung mitzuführen und in Zweifelsfällen zu konsultieren. 4Schiedsrichter kann auch ein Spieler der gastgebenden Mannschaft sein. 5Falls keine ausdrückliche Namensnennung erfolgt, gilt der Mannschaftsführer als bestimmt. 6Der (spielende) Schiedsrichter darf im Falle einer erforderlichen Regelung an einem anderen Brett seine Uhr neutralisieren und diese nach seiner Entscheidung wieder in Gang setzen. 7Entsteht ein Streitfall über seine eigene Partie, so muss der Schiedsrichter zur Entscheidung einen Stellvertreter benennen.
(3)1Der Schiedsrichter kann sich der Hilfe von Assistenten bedienen, insbesondere dann, wenn er seine Funktion nicht mehr alleine wahrnehmen kann. 2Der Schiedsrichter hat das Turnier nach den Regeln der FIDE und dieser WTO zu leiten, insbesondere:
(4)Die Spielleitung kann im Bedarfsfall auf Kosten der für die Durchführung zuständigen Organisationseinheit einen neutralen Schiedsrichter einsetzen.
(5)Ein Verein kann die Einsetzung eines neutralen Schiedsrichters verlangen, muss dies aber rechtzeitig bei der Spielleitung beantragen und die Schiedsrichterkosten (Tagegeld und Fahrtkosten wie bei Oberliga-Schiedsrichtern) übernehmen.
(1)1Zu allen offiziellen Wettkämpfen innerhalb des Verbandes sind nur Spieler zugelassen, die Mitglied eines Vereins bzw. einer Schachabteilung des SVW sind und die als aktives Mitglied in der gültigen Mitgliederliste des Vereines eingetragen sind, es sei denn der Verband gibt eine abweichende Regelung bekannt. 2Die Spielerpassordnung des SVW ist Bestandteil der WTO.
(2)1Jeder Spieler kann während eines Spieljahres nur für einen Verein an den Turnieren des Verbandes, seiner Untergliederungen und der WSJ teilnehmen. 2Bei Turnieren, die den Passschreibungstermin im Sommer überschreiten, ist der erste Spieltag maßgeblich. 3Ohne die Genehmigung der zuständigen Spielleitung besteht keine Teilnahmeberechtigung.
(3)Die Einschränkungen der Absätze 1 und 2 gelten nicht für die Senioren-Mannschaftsmeisterschaft (vgl. § 13) und die Frauen-Mannschaftsmeisterschaften (vgl. § 14) und im Fall der Anwendung des § 5 a.
(4)1Ein Wechsel der Spielberechtigung für einen bestimmten Verein ist nur bis zum 01.07. möglich. 2Nach dem 01.07. können als aktive Spieler angemeldet werden:
(5)Spielersperren eines anderen Landesverbandes oder des DSB werden vom SVW in der Regel übernommen.
(6)Spieler einer anderen Schachföderation dürfen an Mannschaftskämpfen teilnehmen, unbeschadet dessen, ob sie in der anderen Schachföderation spielberechtigt sind oder nicht.
(1)Zwei Vereine können in der Kreisklasse und in den nachfolgenden Klassen Spielgemeinschaften bilden, die aus Spielern beider Vereine bestehen.
(2)1Die Vereine verständigen sich darauf, welcher Verein beim Staffelleiter den Antrag stellt, eine seiner Mannschaften in eine Spielgemeinschafts-Mannschaft umzuwandeln, für die er weiterhin alle Rechte und Pflichten wahrnimmt (Hauptverein). 2Der Hauptverein wird bei der Nennung der Spielgemeinschaft an erster Stelle, der andere Verein (Zweitverein) an zweiter Stelle genannt. 3Der Zweitverein teilt dem Hauptverein jährlich verbindlich mit, welche seiner Spieler als Stammspieler und welche als Ersatzspieler gemeldet werden dürfen.
(3)Für Aufstieg und Abstieg der Spielgemeinschaft gelten die allgemeinen Regelungen. Ein Aufstieg einer Spielgemeinschaft aus der Kreisklasse ist ausgeschlossen.
(4)1Für die Spielgemeinschaft und ihre Spieler gilt § 9 mit der Maßgabe, dass sie jeweils eine Mannschaft in beiden die Spielgemeinschaft bildenden Vereinen ist. 2Für den Zweitverein ist sie wie eine zusätzliche Mannschaft zu betrachten.
(5)1Der zuständige Staffelleiter bestätigt den Antrag des Hauptvereins, der bis zum 1. Juni gestellt sein muss, auf die Bildung der Spielgemeinschaft für die nachfolgende Spielzeit. 2Die Bestätigung bleibt für weitere Spielzeiten bestehen, wenn sie nicht von einem die Spielgemeinschaft bildenden Verein bis zum 1. Juni aufgekündigt wird. 3In diesem Fall behält der Hauptverein die Spielberechtigung in der aktuellen Klasse der Spielgemeinschaft.
(6)Zieht ein Verein seine Spieler nach Beginn der Spielzeit aus der Spielgemeinschaft zurück, behält der andere Verein allein die Teilnahmeberechtigung in der aktuellen Klasse der Spielgemeinschaft.
(1)Auf alle Turniere des SVW sind die Regeln der FIDE anzuwenden, soweit sie im Deutschen Schachbund gelten.
(2)1Alle Partien müssen am Brett beendet werden. 2Eine Abschätzung ist nicht zulässig. 3Tritt ein Spieler oder eine Mannschaft nach der Auslosung, aber vor dem Beginn der Spiele zurück, so wird neu ausgelost, wenn dadurch die Anzahl der Runden verringert wird. 4Sofern der Spieler oder die Mannschaft bei einem Rundenturnier nach dem Beginn der Spiele zurück- oder nicht mehr antreten, werden die Partien bzw. Mannschaftskämpfe gestrichen und nicht gewertet, wenn die zweite Hälfte des Turniers bzw. der Rundenkämpfe noch nicht begonnen hat. 5Die DWZ-Auswertung bleibt hiervon unberührt. 6Hat die zweite Hälfte des Turniers begonnen, werden die nicht gespielten oder nicht beendeten Partien bzw. Mannschaftskämpfe als kampflos verloren (Partieresultat jeweils -:+) und für die Gegenpartei als kampflos gewonnen (Partieresultat jeweils +:-) gewertet.
(3)Bei allen Einzelturnieren und Mannschaftskämpfen herrscht im Spielbereich absolutes Rauchverbot.
(4)1Bei Mannschaftskämpfen und Einzelturnieren mit Turnierbedenkzeit besteht für zu spät kommende Spieler eine zulässige Verspätungszeit von 30 Minuten. 2Die zulässige Verspätungszeit beginnt mit dem von der Spielleitung (§ 2) offiziell angesetzten Spielbeginn. 3Die Ausschreibung einer Veranstaltung kann eine andere zulässige Verspätungszeit festlegen.
(1)Zuständigkeit und Verfahren der Schiedsgerichtsbarkeit, Vorverfahren und Strafbestimmungen zur Ausführung der WTO sind in der Schiedsordnung geregelt.
(1)1Die Oberliga spielt mit zehn Mannschaften. 2Die Siegermannschaft erhält den Titel "Mannschaftsmeister von Württemberg 20..", erhält für die Dauer eines Jahres den Wanderpreis für die Mannschaftsmeisterschaft sowie eine Urkunde und steigt in die 2. Schach- Bundesliga auf. 3Es steigen so viele Mannschaften aus der Oberliga ab, dass die Oberliga in der darauffolgenden Saison, unter Berücksichtigung der Absteiger aus der 2. Schach- Bundesliga, mit zehn Mannschaften spielt.
(2)1Die Verbandsliga spielt in zwei Gruppen. 2Je drei Bezirke werden zu einer Gruppe zusammengefasst, und zwar: die Gruppe Nord, bestehend aus den Bezirken Stuttgart, Unterland und Ostalb; die Gruppe Süd, bestehend aus den Bezirken Neckar-Fils, Alb-Schwarzwald und Oberschwaben. 3Jede Verbandsligagruppe spielt mit zehn Mannschaften. 4Die beiden Gruppensieger steigen in die Oberliga auf. 5Aus jeder Verbandsligagruppe steigen vier Mannschaften ab. 6Steigt in eine Verbandsligagruppe keine oder eine Mannschaft aus der Oberliga ab, so verringert sich die Zahl der Absteiger entsprechend. 7Steigen in eine Verbandsligagruppe drei oder vier Mannschaften ab, so spielt diese Verbandsligagruppe in der nächsten Saison mit mehr als zehn Mannschaften. 8Es gilt dann folgende Abstiegsregelung: in einer elf bzw. zwölf Mannschaften umfassenden Gruppe steigen fünf Mannschaften ab.
(3)1Zurückgezogene Mannschaften gelten als Absteiger aus ihrer Klasse. 2Sie sind in der nachfolgenden Saison in der darunter liegenden Klasse teilnahmeberechtigt, die dann mit einer Mannschaft mehr spielt. 3Verzichtet eine zurückgezogene Mannschaft auf ihre Teilnahmeberechtigung in der darunter liegenden Klasse verliert sie ihre Teilnahmeberechtigung ganz. 4Wird eine Mannschaft nach dem 01.06. jedes Jahres, jedoch vor der 1. Runde, zurückgezogen, bleibt ihr Platz unbesetzt und am Ende des folgenden Spieljahres vermindert sich die Zahl der Absteiger entsprechend.
(4)1Die Landesliga spielt in sechs Gruppen. 2Jeder Schachbezirk hat eine Landesligagruppe, die ihm untersteht und für die er eine Abstiegsregelung zu treffen hat. 3Die Gruppensieger steigen in die Verbandsliga auf.
(5)1Die Bezirksliga: Die sechs Bezirke tragen ihre Mannschaftswettbewerbe selbstständig aus und regeln den Auf- und Abstieg in eigener Zuständigkeit. 2Die Kreisklasse, die A-, B- und eventuelle weitere Klassen spielen entsprechend. 3Eine Auf- und Abstiegsregelung wird von den Schachbezirken und Schachkreisen getroffen.
(1)1Jede Mannschaft besteht aus acht Spielern und bis zu acht Ersatzspielern in festgelegter Reihenfolge.
(2)1Es dürfen nur solche Spieler gemeldet oder nachgemeldet werden, für die eine Spielberechtigung für den betreffenden Verein vorliegt. 2Die Nachmeldung eines bislang nur in einer Mannschaft gemeldeten Ersatzspielers in eine weitere, rangniedere Mannschaft ist nicht möglich, wenn der Spieler in der anderen, ranghöheren Mannschaft schon mehr als dreimal nominiert (Erläuterung = auf dem Spielbericht notiert) wurde. 3Die Streichung eines Spielers ist nur zulässig, wenn der Spieler in der laufenden Saison noch für keinen Mannschaftskampf in der betreffenden Mannschaft nominiert war. 4Die Ummeldung eines Spielers innerhalb einer Mannschaft oder in eine andere Mannschaft ist nicht statthaft. 5Die Nachmeldung eines spielberechtigten Spielers kann an beliebiger Stelle der Reihenfolge erfolgen. 6Nachmeldungen sind nur bis zur drittletzten Runde der jeweiligen Klasse zulässig. 7Im Laufe eines Spieljahres dürfen für eine Mannschaft zu keiner Zeit mehr als 16 Spieler nominiert sein.
(3)1Spieler eines Vereins dürfen (abgesehen von Frauen- und Senioren-Mannschaftsmeisterschaften) für höchstens zwei Mannschaften gemeldet werden. 2Stammspieler können nur in einer Mannschaft und als Ersatzspieler lediglich in einer ranghöheren Mannschaft gemeldet werden. 3Nach dreimaliger Nominierung eines Spielers in einer ranghöheren Mannschaft erlischt die Teilnahmeberechtigung während des Spieljahres in der ranghöheren Mannschaft. 4Diese Regelung gilt nicht im Falle einer zulässigen, erfolgten Streichung des Spielers in einer rangniederen Mannschaft. 5Die Teilnahmeberechtigung für alle Mannschaftswettkämpfe auf Verbands-, Bezirks- und Kreisebene erlischt nach dreimaliger Nominierung in der 1. Schach-Bundesliga bzw. in der 2. Schach-Bundesliga.
(4)1Ein Spieler ist an einem Spieltag nur für eine Mannschaft teilnahmeberechtigt. 2Bei Terminverlegungen ist zusätzlich der ursprünglich angesetzte Spieltag maßgebend.
(1)1Jede Mannschaft benennt einen Mannschaftsführer. 2Aufgaben des Mannschaftsführers sind insbesondere:
(2)1Der Mannschaftsführer hat nicht das Recht, einem Spieler zur Stellung eines bestimmten Antrags zu raten oder selber im Namen eines Spielers Anträge zu stellen. 2Ergebnisabsprachen mit der gegnerischen Mannschaft sind unzulässig. 3§ 10a S. 4 und 5 gilt entsprechend.
(1)1Pflichten des gastgebenden Vereins:
(2)1Der Gastverein hat an den Brettern mit ungeraden Zahlen Weiß. 2Werden Wettkämpfe an einem neutralen Ort ausgetragen, wird der in der Paarungstabelle an zweiter Stelle genannte Verein als Gastverein behandelt.
(3)1Fehlen zu Beginn eines Kampfes Spieler, so können die betreffenden Bretter unter Namensnennung unbesetzt bleiben oder die nachfolgenden Spieler aufrücken und Ersatzspieler nominiert werden. 2Sind nicht genügend Ersatzspieler verfügbar, dürfen die nicht besetzten Bretter am Schluss mit "entfällt" gekennzeichnet werden. 3Die schriftlich dem Schiedsrichter abgegebene Mannschaftsnominierung kann nur dann, vor ihrer Verlesung, korrigiert werden, wenn festgestellt wird, dass sie nicht den Regelungen der WTO entspricht. 4Verliert ein Spieler innerhalb einer Mannschaft innerhalb einer Saison trotz Namensnennung zweimal kampflos, verliert er seine Teilnahmeberechtigung für diese Mannschaft in dieser Saison.
(4)1Die festgelegten Termine sind einzuhalten. 2Von der zuständigen Spielleitung kann ein angesetztes Spiel in Ausnahmefällen auf einen anderen Termin verlegt werden. 3Bei einer Terminverlegung auf Antrag ist der Antragsteller dem Gegner zum Ersatz der schon entstandenen Kosten verpflichtet. 4Terminverlegungen sollen den Beteiligten mindestens 20 Tage vor den neuen Terminen bekannt gegeben sein. 5Anträge auf Terminverlegung sollen mindestens 30 Tage vor dem angesetzten Termin gestellt werden.
(5)1Sofern Spieler an einem übergeordneten Turnier oder einer offiziellen Veranstaltung des SVW oder DSB teilnehmen und der Termin mit der Verbandsspielrunde kollidiert, können Mannschaften oder die betreffenden Spieler vor- oder nachspielen. 2Hierunter fallen generell keine Mannschaftskämpfe anderer Klassen (abgesehen von Frauen-Mannschaftsmeisterschaften). 3Die zuständige Spielleitung hat auf rechtzeitigen Antrag des Vereins für eine rasche Regelung zu sorgen und den Termin für die Austragung des Spiels in Verbindung mit den Beteiligten festzusetzen.
(6)1Unerledigte Partien und Mannschaftskämpfe sind in jedem Fall bis zur nächsten Runde zu beenden. 2Einzelne Partien oder Mannschaftskämpfe der letzten Runde dürfen nicht verlegt werden.
(1)Es gilt folgende Mannschaftswertung:
gewonnen(mehr Brettpunkte als die gegnerische Mannschaft): 2 Punkte
unentschieden(beide Mannschaften erzielen gleich viel Brettpunkte): 1 Punkt
verloren(weniger Brettpunkte als die gegnerische Mannschaft): 0 Punkte.
(2)1Ergibt sich beim Endstand in der Tabelle Punktgleichheit mehrerer Mannschaften, entscheiden die Brettpunkte (Sieg 1, Remis ½, Verlust 0). 2Wird in der Endtabelle auch hier Gleichstand erreicht, entscheiden aus den direkten Begegnungen primär die Mannschafts-, sekundär die Brettpunkte und dann die Berliner Wertung. 3Ergibt sich auch hiernach keine eindeutige Rangfolge, ist die notwendige Anzahl von Entscheidungsspielen auszutragen, sofern es um Titel, Auf- oder Abstieg geht. 4§ 11 Abs. 6 S. 2 gilt entsprechend. 5Termin und Ort werden von der Spielleitung bestimmt. 6Die Farbverteilung wird ausgelost. 7Ergibt sich ein unentschiedenes Ergebnis, entscheidet die Berliner Wertung. 3Führt auch diese zum Gleichstand, entscheidet das Los.
(3)1Tritt eine Mannschaft nicht an oder erscheint sie mit weniger als vier Spielern an den Brettern, ist der Kampf für sie als verloren und für den Gegner als gewonnen zu werten bei einem Brettpunktverhältnis 8:0 (Partieresultat jeweils +:- zugunsten des Gegners). 2Treten beide Mannschaften nicht an, wird der Kampf für beide als verloren gewertet (Partieresultat jeweils -:-, Gesamtresultat 0:0). 3Bei fehlerhafter Reihenfolge haben alle gemäß ihrer gemeldeten Reihenfolge zu tief nominierte Spieler ihre Partien verloren (Partieresultat jeweils -:+). 4Dies muss von der zuständigen Spielleitung korrigiert werden. 5Die DWZ-Auswertung erfolgt jedoch auf Grundlage der realen Partieergebnisse.
(4)1Nominiert eine Mannschaft auf dem Spielbericht einen oder mehrere nicht teilnahmeberechtigte Spieler, ist der Mannschaftskampf für sie mit 0:8 als verloren und für den Gegner mit 8:0 als gewonnen zu werten (Partieresultat jeweils +:- zugunsten des Gegners). 2Dies muss von der zuständigen Spielleitung korrigiert werden. 3Wird ein Spieler am selben Spieltag in zwei verschiedenen Mannschaften nominiert, gilt er in der Mannschaft als teilnahmeberechtigt, in der er tatsächlich gespielt hat, ansonsten nur in der rangniedrigeren Mannschaft.
(5)1Besetzt eine Mannschaft ein Brett nicht, wird die Partie an diesem Brett für die betreffende Mannschaft als verloren gewertet (Partieresultat -:+). 2Besetzen beide Mannschaften das gleiche Brett nicht, wird dieses Brett für den Kampf nicht gewertet (Partieresultat -:-).
(6)Bei jedem von einer Mannschaft entweder durch Nichtantreten der gegnerischen Mannschaft oder durch Nominierung von einem oder mehreren nicht teilnahmeberechtigten Spielern in der gegnerischen Mannschaft mit 8:0 gewonnenem Kampf müssen in der Abschlusstabelle bis zu 3½ Brettpunkte abgezogen werden, wenn es sich um Titel, Auf- oder Abstieg handelt und Mannschaften dadurch nach Brettpunkten gleichziehen können, jedoch bleiben mindestens die tatsächlich erspielten Brettpunkte erhalten.
(7)Wenn die Mannschaftsstärke laut Ausschreibung weniger als acht Spieler beträgt, sind alle vorgenannten Punkte analog anzuwenden.
(1)1Die Meisterschaft wird jährlich verbandsweit ausgetragen. 2Es dürfen Spielgemeinschaften gebildet werden.
(1)1Die Anzahl der Mannschaften in den Frauen-Mannschaftsmeisterschaften ist von der Zahl der Meldungen abhängig. 2Den Spielplan, die Spielpaarungen und einen eventuellen doppelrundigen Spielmodus legt der Referent für Frauenschachsport in Abhängigkeit der Meldungen fest.
(2)1Die Vereine melden zum festgesetzten Termin pro Mannschaft vier Stammspielerinnen und bis zu 12 Ersatzspielerinnen. 2Nach diesem Termin kann die Meldung nicht mehr geändert oder ergänzt werden. 3Es dürfen pro Runde höchstens zwei Spielerinnen mit Gastspielgenehmigung nominiert werden. 4Gastspielgenehmigungen werden nur anerkannt, wenn der abgebende Verein selbst keine Mannschaft im Spielbetrieb der Frauen-Mannschaftsmeisterschaften (Württembergische Frauen-Mannschaftsmeisterschaft, Frauen-Regionalligen, Frauen-Bundesligen) gemeldet hat. 5Die Erteilung einer Gastspielgenehmigung ändert nicht die Vereinszugehörigkeit. 6Wenn ein Verein für eine Spielerin eine Gastspielgenehmigung erteilt, bleibt diese Spielerin weiterhin Vereinsmitglied und startet in Einzelmeisterschaften, Einladungsturnieren, Mannschaftskämpfen der Männer, der männlichen bzw. weiblichen Jugend und bei der Frauen-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände als Vertreterin ihres Heimatvereines. 7Die Spielerin, die von ihrem Verein eine Gastspielgenehmigung für eine andere Frauen-Vereins-Mannschaft erhält, ist aber im Bereich der Frauen-Mannschaftsmeisterschaften (auch Blitz) nur noch für den Gastverein spielberechtigt.
(3)1Jede Mannschaft besteht aus vier Spielerinnen. 2Es müssen mindestens zwei Spielerinnen zu einem Mannschaftskampf antreten.
(4)1Wenn es um Meisterschaft, Auf- oder Abstieg geht, entscheidet bei Punkt- und Brettpunktgleichheit ein Stichkampf bzw. Rundenturnier. 2Termin und Ort der Stichkämpfe werden von der Spielleitung bestimmt. 3Die Farbverteilung wird ausgelost. 4Ergibt sich nach dem Stichkampf weiterhin Gleichstand, entscheiden in dieser Reihenfolge: die Berliner Wertung,
(1)1Teilnahmeberechtigt sind (maximal 30):
(2)Im Meisterturnier werden neun Runden nach Schweizer System gespielt.
(3)1Wer seine Teilnahmeberechtigung für das Meisterturnier nicht wahrnimmt, steigt in das Kandidatenturnier ab. 2In besonderen Härtefällen kann der Verbandsspielausschuss davon befreien.
(4)1Der Sieger erhält den Titel "Württembergischer Schachmeister 20.. " 2Bei Punktgleichheit entscheidet die Buchholzwertung, danach die verfeinerte Buchholzwertung und schließlich das Los über die Platzierung.
(5)1Die Erstplatzierten haben das Recht, unter Beachtung der Bestimmungen zur Teilnahmeberechtigung gemäß der Turnierordnung des Deutschen Schachbundes, im folgenden Jahr an der Deutschen Schachmeisterschaft (DEM) teilzunehmen. 2Die Anzahl richtet sich nach der Quotierung durch den DSB.
(1)1Teilnahmeberechtigt sind (maximal 46):
(2)1Das Kandidatenturnier wird in einer Gruppe gespielt. 2Gespielt werden neun Runden nach Schweizer System.
(3)1Wer seine Teilnahmeberechtigung nicht wahrnimmt, muss sie neu erwerben. 2In besonderen Härtefällen kann der Verbandsspielausschuss davon befreien.
(4)Bei Punktgleichheit entscheidet die Buchholzwertung, danach die verfeinerte Buchholzwertung und schließlich das Los über die Platzierung.
(1)1Über die Art der Turniere, ihre Durchführung und über die Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes entscheidet der Verbandsspielausschuss. 2Es können auch Turniere im Zweijahresrhythmus und Mannschaftsturniere durchgeführt werden.
(1)1In den Jahren vor der DFEM wird als Qualifikationsturnier für die DFEM ein Frauen-Meisterturnier (A-Turnier) durchgeführt. 2Bis sechs Teilnehmerinnen wird ein Rundenturnier gespielt, ab sieben Teilnehmerinnen fünf Runden nach Schweizer System. 3Die Siegerin des A-Turniers erhält den Titel „Württembergische Meisterin 20..“ und ist für das nächste Herren-Kandidatenturnier vorberechtigt. 4Die Erstplatzierten des A-Turniers sind entsprechend der Festlegung der Teilnehmerzahl durch den Bundesspielausschuss berechtigt, an der Deutschen Schachmeisterschaft der Frauen (DFEM) teilzunehmen.
(2)1In den Zwischenjahren zum A-Turnier wird ein B-Turnier durchgeführt. 2Über den genauen Modus entscheidet der Referent / die Referentin für Frauenschach. 3Die Siegerin eines Frauen B-Turniers erhält den Titel „Württembergische Meisterin 20..“.
(3)Bei Punktgleichheit entscheiden bei beiden Turnieren über die Platzierung in dieser Reihenfolge:
(4)1Voraussetzung für die Durchführung des A-Turniers sowie des B-Turniers ist die schriftliche und persönliche Meldung an das Referat Frauenschach. 2Wenn zum Meldeschluss für ein A-Turnier nicht mindestens zwei und für ein B-Turnier nicht mindestens vier Meldungen vorliegen, kann das Turnier ersatzlos entfallen oder kann die WFEM im Rahmen des Kandidaten-Turniers (vgl. WTO §16) ausgespielt werden, wobei die bestplatzierte Spielerin den Titel „Württembergische Meisterin 20..“ und die damit verbundenen Qualifikationen erlangt. 3Um eine Zulassung zum Kandidaten-Turnier zu rechtfertigen, müssen die zum Frauen-Turnier gemeldeten Teilnehmerinnen zum Meldeschluss des Frauenturniers eine DWZ >1500 belegen.
(1)1Teilnahmeberechtigt sind Herren, die im Turnierjahr mindestens das 60. Lebensjahr und Frauen, die im Turnierjahr mindestens das 55. Lebensjahr vollenden. 2Das Turnier wird als "Offene Württembergische Seniorenmeisterschaft" ausgetragen. 3Es werden sieben oder neun Runden nach Schweizer System gespielt. 4Der Sieger erhält den Titel "Seniorenmeister von Württemberg 20.."
(1)1Gemäß § 7 der Satzung des SVW sind die Jugendlichen der Schachvereine und Schachabteilungen in der Württembergischen Schachjugend (WSJ) zusammengefasst und regeln die Durchführung der Jugendturniere in eigener Verantwortung. 2Für Turniere, die nicht auf Verbandsebene ausgetragen werden, sind die Jugendleiter der Schachbezirke und Schachkreise im Rahmen der Regelungen der WSJ zuständig.
(1)1Jeder Bezirk stellt eine Mannschaft. 2Die beiden mitgliederstärksten Bezirke stellen je eine weitere Mannschaft. 3Zugelassen sind nur Vereinsmannschaften. 4Vereine mit einer Mannschaft in der Bundesliga oder 2. Bundesliga und die beiden Finalisten des Vorjahres erhalten auf Antrag einen Freiplatz; die Antragstellung dazu muss zu Saisonbeginn (01.09.) erfolgen und es muss dabei die Mannschaftsmeldung eingereicht werden.
(2)1Eine Mannschaft besteht aus 20 Spielern, die zu Beginn der Meisterschaft auf unterster Ebene gemeldet werden müssen. 2Die Reihenfolge ist nicht vorgeschrieben, sie kann zu jedem Wettkampf aus dem Kontingent der gemeldeten Spieler frei gewählt werden. 3Die Teilnahmeberechtigung gilt, wenn die Abmeldung eines Spielers als spielaktives Mitglied nach dem 31.05. erfolgt, bis zum Ende des Turniers, auch wenn Spieltermine nach dem 30.06. angesetzt sind. 4Ab- und Nachmeldungen sind möglich. 5Spieler eines Vereins dürfen für höchstens zwei Pokal-Mannschaften gemeldet werden.
(3)Für die Pokalmannschaftsmeisterschaft gilt nachstehender Spielplan:
(4)1Das Heimrecht für das erste Spiel wird ausgelost. 2Spielfreies Weiterkommen zählt als Heimrecht. 3In den nachfolgenden Begegnungen soll das Heimrecht, auch unter Berücksichtigung der Vorrunde, wechseln. 4Bei Gleichstand erhält die Mannschaft mit der niedrigeren Startnummer Heimrecht.
(5)1Die Gastmannschaft hat an den Brettern eins und vier die weißen Steine. 2Die Heimmannschaft hat an den Brettern zwei und drei die weißen Steine.
(6)1Es hat die Mannschaft gewonnen, welche die Mehrheit der Brettpunkte erreicht hat. 2Bei unentschiedenem Ausgang einer Begegnung wird die Berliner Wertung angewandt. 3Führt auch das zu Gleichstand, ist zwischen den Mannschaftsführern zu losen.
(7)Ein Fahrtkostenausgleich findet nicht statt.
(8)1Der Sieger ist Pokalmannschaftsmeister von Württemberg. 2Er vertritt zusammen mit dem Zweitplatzierten den SVW bei der Deutschen Schach-Pokalmeisterschaft für Mannschaften (DPMM).
(1)1Den Endkampf um den Pokalsieg auf Verbandsebene bestreiten 16 Spieler. 2Jeder Bezirk stellt zwei Teilnehmer, die restlichen vier Teilnehmer werden auf die Bezirke entsprechend ihrer Mitgliederzahl aufgeschlüsselt. 3In den Bezirken (ggf. Kreisen) werden Qualifikationsturniere durchgeführt, zu denen alle Spieler mit einer Spielberechtigung Zugang haben. 4Die Meldung der qualifizierten Spieler an die Spielleitung muss zum festgesetzten Termin mit folgenden Angaben erfolgen: Vorname, Name, aktuelle Adresse, Telefonnummer, ggf. E-Mail. 5Fehlerhafte Angaben gehen zu Lasten des meldenden Bezirks.
(2)1Es wird nach dem K.O.-System gespielt. 2Bei unentschiedenem Ausgang der Pokalpartie werden zwei Fünf-Minuten-Blitzpartien gespielt. 3Besteht auch danach Gleichstand, so wird der Blitzwettkampf bis zur nächsten Gewinnpartie fortgesetzt. 4Vor der ersten Blitzpartie wird die Farbverteilung neu ausgelost und wechselt in den folgenden Blitzpartien.
(3)1Jeder Spieler erhält eine Startnummer, die vom Verbandsspielausschuss ausgelost wird. 2Es gilt dann nachstehender Spielplan:
(4)1Die erstgenannten Spieler haben „Weiß“ und müssen reisen. 2Das Heimrecht und die Farbe für die erste Runde werden ausgelost. 3Spielfreies oder kampfloses Weiterkommen ohne Reiseaufwand zählt als Heimrecht. 4In den nachfolgenden Begegnungen sollen das Heimrecht und die Farbe wechseln. 5Bei Gleichstand erhält der Spieler mit der niedrigeren Startnummer Heimrecht und "Schwarz". 6Die Teilnehmer sind verpflichtet, untereinander umgehend Kontakt aufzunehmen, um Spielort und Spieltermin abzusprechen. 7Der auswärts antretende Spieler hat gegenüber seinem Gegner, bzw. dessen Verein Anspruch auf Aufwandsentschädigung (Bundesbahnfahrkarte 2. Klasse für eine Strecke).
(5)1Der Pokalsieger ist für das nächste Kandidatenturnier vorberechtigt. 2Sofern er bereits die Vorberechtigung für das Kandidatenturnier besitzt, ist er für das nächste Meisterturnier vorberechtigt. 3Falls er bereits zum Meisterturnier qualifiziert ist, rückt der Zweitplatzierte entsprechend nach.
(6)Die beiden Erstplatzierten sind berechtigt, unter Beachtung der Bestimmungen zur Teilnahmeberechtigung gemäß der Turnierordnung des Deutschen Schachbundes, an der Deutschen Schach-Pokalmeisterschaft (Dähne-Pokal) (DPEM) teilzunehmen.
(1)Die Blitzmeisterschaften des SVW werden nach Anhang B der FIDE-Regeln ausgetragen.
(2)Die Schnellschachmeisterschaften des SVW werden nach Anhang A der FIDE-Regeln ausgetragen.
(1)1Die Blitz-Mannschafts-Meisterschaft wird im Rundensystem gespielt. 2Zugelassen sind nur Vereinsmannschaften. 3Eine Mannschaft besteht aus vier Spielern und bis zu sechs Ersatzspielern.
(2)1Die Mannschaftsmeldung ist vor Beginn der Meisterschaft in festgelegter Reihenfolge abzugeben. 2Die Reihenfolge kann während der Meisterschaft nicht geändert werden und zwar von der untersten Ebene an. 3Nachmeldungen sind nicht statthaft.
(3)Teilnahmeberechtigt sind:
23 Mannschaften aus den Bezirken; jeder Bezirk stellt zwei Mannschaften, die restlichen
Mannschaften werden auf die Bezirke entsprechend ihrer Mitgliederzahl aufgeschlüsselt;
die vier bestplatzierten Mannschaften der letzten Blitzmannschaftsmeisterschaft, wenn die
Mannschaftsmeldung zu Saisonbeginn (01.10.) eingereicht wurde;
(4)Die Erstplatzierten der Blitz-Mannschafts-Meisterschaft sind, entsprechend der Festlegung der Teilnehmerzahl durch den Bundesspielausschuss, berechtigt, an der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach (DBlitzMM) teilzunehmen.
(1)Die Blitz-Einzelmeisterschaft wird im Rundensystem gespielt.
(2)Teilnahmeberechtigt sind:
20 Teilnehmer aus den Bezirken; jeder Bezirk stellt zwei Teilnehmer, die restlichen acht
Teilnehmer werden auf die Bezirke entsprechend ihrer Mitgliederzahl aufgeschlüsselt;
(3)Die Erstplatzierten der Blitz-Einzelmeisterschaft sind, entsprechend der Festlegung der Teilnehmerzahl durch den Bundesspielausschuss, berechtigt, unter Beachtung der Bestimmungen zur Teilnahmeberechtigung gemäß der Turnierordnung des Deutschen Schachbunds, an der Deutschen Meisterschaft im Blitzschach (DBlitzEM) teilzunehmen.
(1)1Bis 14 Teilnehmerinnen wird ein Doppel-Rundenturnier, bis 30 Teilnehmerinnen ein einfaches Rundenturnier, bei mehr als 30 Teilnehmerinnen im Gruppen-System mit Vor- und Endrunde gespielt. 2In der Vorrunde werden etwa gleich starke Gruppen mit jeweils 8-12 Spielerinnen nach einer aktuellen DWZ-Liste gebildet (z.B. Gruppe 1: Spieler 1, 6, 7, 12; Gruppe 2: Spieler 2, 5, 8, 11; Gruppe 3: Spieler 3, 4, 9, 10). 3Aus jeder Gruppe steigen gleich viele Spielerinnen in die Endrunde auf. 4Die Endrunde wird mit 12 Spielerinnen als Rundenturnier ausgetragen. 5Die Punkte aus den Vorrundengruppen werden nicht übernommen. 6Bei Punktgleichheit mehrerer Spielerinnen entscheidet über die Platzierung in dieser Reihenfolge: die Sonneborn-Berger-Wertung,
(2)1Die Frauen-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft wird jährlich direkt im Anschluss an die Blitz-Einzelmeisterschaft ausgetragen. 2Es wird ein Rundenturnier gespielt. 3Bezüglich der Aufstellung, dem Einsatz von Gastspielerinnen und dem Verfahren bei Punktgleichheit gilt § 14 (2) bis (4).
(1)1Die Schnellschachmeisterschaft wird als Einzelmeisterschaft in einer Gruppe nach Schweizer System gespielt. 2Sie ist offen für alle Spieler mit einer Spielberechtigung für einen Verein oder eine Schachabteilung im SVW oder im Badischen Schachverband.
(2)1Es wird ein Startgeld erhoben, das zur Finanzierung der Organisationskosten und des Preisfonds dient. 2Der Verband garantiert drei erste Preise. 3Die Turnierausschreibung erfolgt durch den Veranstalter jeweils rechtzeitig und legt einen Meldeschlusstermin fest.
(3)1Der bestplatzierte Spieler mit einer Spielberechtigung im SVW erhält den Titel "Württembergischer Schnellschachmeister 20..". 2Die besten Spieler mit einer Spielberechtigung im SVW sind, entsprechend der Festlegung der Teilnehmerzahl durch den Bundesspielausschuss, berechtigt, unter Beachtung der Bestimmungen zur Teilnahmeberechtigung gemäß der Turnierordnung des Deutschen Schachbunds, an der nächsten Deutschen Meisterschaft im Schnellschach (DSEM) teilzunehmen.
(1)1Die Württembergische Frauen-Schnellschachmeisterschaft wird jährlich ausgerichtet und kann in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Herren-Schnellschachmeisterschaft durchgeführt werden. 2Spielerinnen, die keine aktive Spielberechtigung im SVW haben, werden nicht berücksichtigt (Preise, Wertung, Titel, Qualifikation).
(2)Die bestplatzierte württembergische Spielerin erhält den Titel "Württembergische Schnellschachmeisterin 20..".
(3)Bei Punktgleichheit entscheidet über die Platzierung der württembergischen Spielerinnen in dieser Reihenfolge (nur gültig wenn nicht mit den Herren zusammen gespielt wird):

References: § 13
 § 14
 § 5
 § 9
 §16
 § 7
 § 14