Source: https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/5/18/5-203-18.php
Timestamp: 2019-04-22 21:53:24+00:00

Document:
BGH 5 StR 203/18 - 6. November 2018 (LG Braunschweig) · hrr-strafrecht.de
BGH 5 StR 203/18 - 6. November 2018 (LG Braunschweig) [= HRRS 2018 Nr. 1183]
BGH 5 StR 203/18:
HRRS-Nummer: HRRS 2018 Nr. 1183
Zitiervorschlag: BGH, 5 StR 203/18, Beschluss v. 06.11.2018, HRRS 2018 Nr. 1183
BGH 5 StR 203/18 - Beschluss vom 6. November 2018 (LG Braunschweig)
Das Verfahren ist nach § 206a StPO einzustellen (BGH, Beschluss vom 22. Januar 2008 - 5 StR 470/07, NStZ-RR 2008, 146). Das angefochtene Urteil ist damit gegenstandslos, ohne dass es einer Aufhebung bedarf (vgl. BGH, Beschluss vom 13. Februar 2014 - 1 StR 631/13, NStZ-RR 2014, 160).
Die Kostenentscheidung folgt aus § 467 Abs. 1 StPO. Der Senat sieht nach § 467 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 StPO davon ab, der Staatskasse die notwendigen Auslagen der nicht revidierenden Angeklagten aufzuerlegen. Die auf eine Verurteilung wegen versuchter besonders schwerer Brandstiftung zu einer höheren Strafe und einer Anordnung nach § 64 StGB abzielende Revision der Staatsanwaltschaft hätte voraussichtlich Erfolg gehabt, während die Überprüfung des Urteils gemäß § 301 StPO keinen die Angeklagte beschwerenden Rechtsfehler ergeben hätte. Der Senat kann ausschließen, dass die auf das zu Ungunsten der Angeklagten eingelegte Rechtsmittel der Staatsanwaltschaft anberaumte Revisionshauptverhandlung insofern zu einem anderen Ergebnis geführt hätte (vgl. BGH aaO).

References: BGH 

BGH 

BGH 
 § 206
 § 467
 § 467
 § 64
 § 301
 BGH