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Timestamp: 2017-02-22 20:37:46+00:00

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1 Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt Amt für Wirtschaft und Arbeit Sie wagen den Sprung in die Selbstständigkeit Die Unterstützungsmöglichkeiten arbeitsloser Personen im Rahmen des Arbeitslosenversicherungsgesetzes Herausgegeben vom AWA Basel-Stadt Kantonale Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung2 Vorwort Mit dieser Informationsbroschüre wollen wir möglichst vollständig aufzeigen, was Ihnen die Arbeitslosenversicherung und die Kantonale Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung Basel-Stadt bezüglich Ihrer geplanten selbstständigen Erwerbstätigkeit bieten können. Am 1. Januar 1996 ist die Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit arbeitsloser Personen ins Gesetz aufgenommen worden. Seither haben arbeitslose Personen verschiedene Möglichkeiten, den Weg aus der Arbeitslosigkeit mit Unterstützung der Arbeitslosenversicherung auch in Richtung Selbstständigkeit zu planen und zu erreichen. Die geschaffenen gesetzlichen Bestimmungen sind unter Berücksichtigung der beschränkten und zweckgebundenen Mittel der Arbeitslosenversicherung sehr wohl interessant, für die meisten Projekte stellen diese Möglichkeiten aber nur eine bescheidene Unterstützung dar, da sie nicht auf die finanzielle Überbrückung der Durststrecke nach der Aufnahme einer Selbstständigkeit ausgerichtet sind. Prüfen Sie daher sorgfältig, welches Institut für Sie das Richtige ist! Wir wünschen Ihnen viel Ausdauer, Glück, Erfolg und Freude beim Sprung in die Selbstständigkeit! Basel, im Januar 2010 (4. überarbeitete Auflage) Dr. Barbara Kupfer Bucher, Pascale Kleiber, lic. iur. Mara Secci, Marcel Rolli AWA Basel-Stadt, KAST 13 Häufig verwendete Abkürzungen AVIG AVIV AWA FsE KAST RAV Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung vom 25. Juni 1982 Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung vom 31. August 1983 Amt für Wirtschaft und Arbeit (Unterstützung zur) Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit Kantonale Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung Regionales Arbeitsvermittlungszentrum 24 Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 Häufig verwendete Abkürzungen 2 Inhaltsverzeichnis 3 1. Welche Möglichkeiten stellt die Arbeitslosenversicherung zur Verfügung? 4 2. Wer kann von der Unterstützung zur FsE profitieren? 5 3. Was gilt als Planungs- und Vorbereitungsphase? 6 4. Ich will ein Gesuch zur Beantragung von FsE-Taggeldern stellen Was bewirkt die Verfügung zur Ausrichtung von FsE-Taggeldern? 9 6. Welche Kurse bietet das AWA an? 9 7. Übernahme des Verlustrisikos Mikrokredit und Coaching Kann ich trotz Zwischenverdienst Planungstaggelder erhalten? Sistierung der FsE-Taggelder bei Krankheit, Unfall, Militär- und Zivilschutzdienst Unfallversicherung während der Planungs- und Vorbereitungsphase Was geschieht nach Abschluss der Planungs- und Vorbereitungsphase und wie ist das mit den Rahmenfristen? Rechtliches und Selbstständigkeit 16 Bedeutung Selbstständigkeit 16 Rechtsformen der Unternehmung Kriterien zur Wahl einer Unternehmensform 19 Überblick Sozialversicherungen Steuern 20 Rechtsberatung Planung und Vorbereitung: was Schritt für Schritt zu erledigen ist Hinweise auf Literatur zum Thema Selbstständigkeit und Arbeitslosenversicherung Linkliste5 1. Welche Möglichkeiten stellt die Arbeitslosenversicherung zur Verfügung? a) Sie können Ihre selbstständige Erwerbstätigkeit im Zwischenverdienst 1 ausüben. Hierbei muss es sich um ein investitionsarmes Projekt handeln, das schnell aufgebaut und wiederum innert nützlicher Frist zugunsten der Annahme einer zumutbaren Stelle aufgegeben werden kann. Sie können selbstständig arbeiten, müssen aber Ihre Einnahmen gegenüber Ihrer zuständigen Arbeitslosenkasse als Zwischenverdienst deklarieren. Priorität hat bei dieser Unterstützungsmassnahme nach wie vor die Stellensuche. Sie müssen daher weiterhin vermittlungsfähig bleiben. D.h. konkret, dass Sie weiterhin bereit und in der Lage sein müssen eine zumutbare Stelle zu suchen und anzunehmen, sowie an arbeitsmarktlichen Massnahmen teilzunehmen. Ebenfalls müssen Sie weiterhin sowohl die Kontrollvorschriften gemäss Weisung des RAV erfüllen und den Nachweis von Arbeitsbemühungen erbringen. b) Sie kürzen Ihren anrechenbaren Arbeitsausfall. D.h., Sie nehmen eine dauerhafte, teilzeitliche selbständige Erwerbstätigkeit auf und suchen teilzeitlich weiterhin eine zumutbare Stelle. Ihr anrechenbarer Arbeitsausfall 2 wird gekürzt. Voraussetzung: Sie müssen im von Ihnen bestimmten Umfang weiterhin vermittlungsfähig bleiben. Bei dieser Unterstützungsmöglichkeit müssen Sie jedoch im Umfang von mindestens 20% arbeitslos gemeldet bleiben, da sonst Ihr genereller Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung nicht mehr gegeben ist. c) Die Arbeitslosenversicherung kann die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit einer versicherten Person unterstützen, indem sie Ihnen maximal 90 FsE-Taggelder während der Planungs- und Vorbereitungsphase eines Projektes zur Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit 3 ausrichtet (Variante 1) oder d) durch die Übernahme einer Verlustrisikogarantie der Bürgschaftsgenossenschaft oder den Kosten zwecks Prüfung eines Mikrokredits (Variante 2). Die versicherten Personen können entweder alternativ die erste oder zweite Variante oder beide Leistungsarten gleichzeitig beantragen (Variante 3). 4 Wichtiger Hinweis Bei den Möglichkeiten nach c) und d) müssen Sie beachten, dass Sie sich nach Bewilligung dieser Varianten und bei Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit von der Arbeitslosenversicherung abmelden müssen. Die Möglichkeiten von a) und b) sind ausgeschlossen (beachten Sie Ziffer 12)! Wir gehen auf die Varianten der Buchstaben c) und d) nachfolgend ausführlich ein.6 2. Wer kann von den Unterstützungsmöglichkeiten der Arbeitslosenversicherung profitieren? Von diesen Leistungen können versicherte Personen profitieren, welche Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben. Die Massnahmen dienen nicht dazu, den versicherten Personen wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen und sollen nicht einzelne Branchen oder besondere wirtschaftliche Interessen bevorzugen. Der Hauptzweck besteht darin, die versicherten Personen aus der Arbeitslosigkeit herauszuführen bzw. eine solche zu verhindern. Wer kann von der Unterstützung zur FsE profitieren? Von dieser Unterstützungsmöglichkeit können versicherte Personen profitieren, welche die folgenden Bedingungen erfüllen: Wer im Moment der Leistungsausrichtung das 20. Altersjahr zurückgelegt hat. Wer ein Grobprojekt und/oder ein ausgearbeitetes Projekt zur Aufnahme einer wirtschaftlich tragfähigen und dauerhaften selbständigen Erwerbstätigkeit vorlegt. Ein Gesuch darf nicht bewilligt werden, wenn sich zeigen sollte, dass die Antragstellenden nach Aufnahme ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit teilweise arbeitslos bleiben würden. Liegt ein Kausalzusammenhang zwischen einer selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit und der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit vor, so ist die Unterstützung ausgeschlossen. Konkret heisst dies, dass der Entschluss des Wechsels von einer unselbständigen zu einer selbständigen Erwerbstätigkeit in erster Linie nicht einem gehegten Wunsch entsprechen darf, sondern ausschliesslich die Verhinderung bzw. die Beendigung der Arbeitslosigkeit zum Ziel haben muss. Die Massnahme dient nicht dazu, den versicherten Personen wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen und soll nicht einzelne Branchen oder besondere wirtschaftliche Interessen bevorzugen. Der Hauptzweck besteht darin, die versicherten Personen aus der Arbeitslosigkeit herauszuführen bzw. eine solche zu verhindern. 1 Art. 24 AVIG i.v.m. Art. 15 AVIG. 2 Art. 11 AVIG i.v.m. Art. 5 AVIV. 3 Art. 71a ff AVIG und Art. 95a 95e AVIV. 57 3. Was gilt als Planungs- und Vorbereitungsphase? Nur die allererste Phase zu Beginn der Selbstständigkeit wird durch die Arbeitslosenversicherung unterstützt, nämlich die Zeitspanne, in welcher die versicherte Person ihrer bisher als blosse Idee bestehenden Absicht, eine selbstständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen, konkrete Züge verleiht. Sie stellt hierzu für die Grundlagen der Geschäftstätigkeit ein umfassendes Dossier zusammen und nimmt die dafür notwendigen Abklärungsarbeiten vor. Die FsE-Taggelder während der Planungs- und Vorbereitungsphase entsprechen der normalen Arbeitslosenentschädigung. Diese verfolgen den Zweck, der versicherten Person die Vorbereitungszeit auf ihre selbstständige Erwerbstätigkeit, frei von den Verpflichtungen gemäss Art. 17 AVIG, zu ermöglichen. Als Planungs- und Vorbereitungsphase gilt der Zeitraum, den die versicherte Person zur Planung und Vorbereitung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit benötigt. Aus der Sicht des Arbeitslosenversicherungsgesetzes beginnt sie ab dem von der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung verfügten Datum und endet mit der Aufnahme der geplanten selbstständigen Erwerbstätigkeit. In der Planungsphase muss die versicherte Person nicht vermittlungsfähig sein und ist von ihren Pflichten nach Art.17 AVIG befreit 4. Die FsE-Taggelder dürfen nur in den Grenzen der ordentlichen Rahmenfrist (Art. 9 AVIG) ausgerichtet werden. Bei der Übernahme oder beim Einstieg in eine bereits bestehende Firma, können grundsätzlich keine FsE-Taggelder ausgerichtet werden. 4 Art. 71b Abs. 3 AVIG. 68 4. Ich will ein Gesuch zur Beantragung von FsE-Taggeldern stellen Das Gesuchsformular zur Unterstützung der Förderung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit kann bei der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung bezogen werden. Das Gesuch muss enthalten: a. Angaben über die beruflichen Kenntnisse. Um diese Kenntnisse würdigen zu können, sind dem Gesuch Kopien folgender Dokumente beizulegen: Lebenslauf, Lehrabschlussprüfung / Berufsdiplom / Lizentiat, berufliche Weiterbildung, besuchte Kurse, Arbeitszeugnisse / Arbeitsbestätigungen und eine Beschreibung der ausgeübten Tätigkeiten mit Angabe von Referenzpersonen. b. Einen Nachweis angemessener Kenntnisse in der Geschäftsführung oder eine Bescheinigung, dass solche Kenntnisse in einem entsprechenden Kurs erworben worden sind. c. Angaben zum Grobprojekt, insbesondere: Ein Konzept über die geplante selbstständige Geschäftstätigkeit, Angaben über die Personalorganisation, Logistik, Rechtsform und den Sitz der Unternehmung. Eine Aufstellung der für den Beginn der Tätigkeit benötigten Infrastruktur und der Lokalitäten. Informationen über das Produkt und / oder die Dienstleistung, welche die versicherte Person zu entwickeln und zu vermarkten beabsichtigt. Das Produkt muss summarisch umschrieben werden. Angaben zum Kundenkreis, welche sich auf realistische und voraussehbare Grundlagen stützen müssen. Eine Schilderung der möglichen Absatzmärkte unter Berücksichtigung der schon bestehenden Konkurrenz. Die Offenlegung sämtlicher Kosten des Projektes und dessen Finanzierung: Diese Aufstellung muss nicht nur die Kosten währen der Planungsphase, sondern auch ungefähre Angaben über die Gesamtkosten für die Lancierung des Produktes oder der Dienstleistung enthalten. Als Finanzquelle zur Realisierung eines Projektes ist zum Beispiel der Anteil von eigenem und fremdem Kapital, allfällig schon bestehende oder geplante Kreditaufnahmen und allfällig geplante Sicherheiten von privaten Dritten anzugeben. 79 Eine Darstellung der beabsichtigten Rechtsform: In der Wahl der Rechtsform ihrer geplanten selbstständigen Erwerbstätigkeit sind die versicherten Personen frei. Eine Einschätzung über den Stand des Projektes. Sie kann als Richtlinie für die Ausrichtung der Anzahl der FsE-Taggelder dienen. Ist ein Projekt in der Planung schon weit fortgeschritten, werden voraussichtlich nicht mehr alle 90 FsE-Taggelder benötigt. Eine Auflistung der noch zu erledigenden Planungs- und Vorbereitungsarbeiten. (Zur Planung und Vorbereitung siehe nachstehende Informationen). Der versicherten Person wird geraten, das Gesuch spätestens 22 Wochen vor Ablauf des ordentlichen Taggeldanspruchs ausgefüllt mit allen verlangten Unterlagen bei der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung einzureichen. Die Frist von 22 Wochen setzt sich wie folgt zusammen: 18 Wochen (90 Tage) für die Höchstzahl von FsE-Taggeldern plus maximal 4 Wochen für die Beurteilung und den Entscheid der zuständigen Amtsstelle. Bei versicherten Personen, die am ersten Tag ihrer Arbeitslosigkeit um FsE-Taggelder nachsuchen, ist zu beachten, dass sie eine allfällige Wartezeit (vgl. Art. 18 Abs.1 AVIG 5 ) zu bestehen haben. 5 Der Anspruch beginnt nach einer Wartezeit von fünf Tagen kontrollierter Arbeitslosigkeit. 810 5. Was bewirkt die Verfügung zur Ausrichtung von FsE-Taggeldern? Gewährung von maximal 90 FsE-Taggeldern während der Planungsund Vorbereitungsphase einer selbstständigen Erwerbstätigkeit Befreiung von der Kontrollpflicht Befreiung vom Nachweis persönlicher Arbeitsbemühungen Keine Zuweisung an Stellen, Kurse oder Beschäftigungsprogramme Keine Vermittlungsfähigkeit erforderlich Wichtiger Hinweis Bis zum Erhalt des schriftlichen Entscheides (Verfügung) der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung betreffend der Gewährung von FsE-Taggeldern müssen die Kontrollpflichten erfüllt und persönliche Arbeitsbemühungen gemäss den Weisungen und Abmachungen mit der Abteilung RAV des AWA Basel-Stadt nachgewiesen werden. 6. Welche Kurse bietet das AWA an? Kurse, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit stehen, können grundsätzlich bewilligt werden. Dabei darf es sich nicht um eine Grundausbildung oder eine allgemeine berufliche Weiterbildung handeln. Während der Kursdauer wird die Planungs- und Vorbereitungsphase unterbrochen. Der versicherten Person werden die gewöhnlichen Taggelder der Arbeitslosenversicherung ausbezahlt. Somit können die versicherten Personen vollständig von den FsE-Taggeldern profitieren. Kollektivkurse des AWA Basel-Stadt Gesuchstellende Personen, welche die Voraussetzungen für FsE-Taggelder grundsätzlich erfüllen, aber die notwendigen Kenntnisse in der Geschäftsführung nicht nachweisen können, werden durch die zuständige Personalberatung der Abteilung RAV des AWA Basel-Stadt über entsprechende Weiterbildungsangebote informiert. 911 Vor Einreichung eines Gesuches um FsE-Taggelder können durch das RAV Abklärungskurse verfügt werden, die Aufschluss über die Eignung der versicherten Person im Hinblick auf die geplante selbstständige Erwerbstätigkeit geben sollen. Versicherten Personen, deren Projekt im Abklärungskurs Erfolgschancen bescheinigt wird, können den darauf aufbauenden Vorbereitungskurs besuchen. Über das Gesuch um Unterstützung zur Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit wird in der Regel erst nach Abschluss der Kurse entschieden. 7. Übernahme des Verlustrisikos Die Arbeitslosenversicherung kann einen Teil des Verlustrisikos einer nach Massgabe des Bundesbeschlusses vom 22. Juni 1949 über die Förderung der gewerblichen Bürgschaftsgenossenschaften (SR ) gewährte Bürgschaft übernehmen. Damit eine Bürgschaftsgarantie (Versicherung des Verlustrisikos) gewährt werden kann, müssen folgende formelle und materielle Voraussetzungen, die in Art. 71b AVIG und Art. 95c Abs. 1 AVIV erwähnt werden, erfüllt sein: Das Gesuch muss Informationen über die beruflichen Kenntnisse der versicherten Person enthalten. Den eingereichten Unterlagen muss ein Nachweis angemessener Kenntnisse in der Geschäftsführung beigelegt werden. Die versicherte Person muss ein ausgearbeitetes Projekt zur Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit vorlegen. Das Gesuch muss detaillierte Unterlagen über den Kapitalbedarf sowie über die Finanzierung während des ersten Geschäftsjahres enthalten. Aus dem ausgearbeiteten Projekt der versicherten Person muss hervorgehen, dass mindestens eine Bank kontaktiert worden ist und eine Grundzusage für einen Kredit, unter Vorbehalt der Gewährung einer Bürgschaft durch die Bürgschaftsgenossenschaft, vorliegt. 1012 Das Gesuch um Übernahme des Verlustrisikos ohne Ausrichtung von FsE-Taggeldern an die versicherte Person ist innert der ersten 35 Wochen kontrollierter Arbeitslosigkeit bei der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung einzureichen. Diese Variante ist für versicherte Personen vorgesehen, die bereits über ein ausgearbeitetes Projekt verfügen und deshalb keine Planungs- und Vorbereitungsphase mehr benötigen. Das Gesuch um Übernahme des Verlustrisikos mit Ausrichtung von FsE- Taggeldern an die versicherte Person ist innerhalb der ersten 19 Wochen kontrollierter Arbeitslosigkeit bei der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung einzureichen. Die zuständige Bürgschaftsgenossenschaft entscheidet innert vier Wochen nach Zustellung des Gesuches, informiert die versicherte Person über ihren Entscheid und stellt eine Kopie des Entscheides der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung zu. 8. Mikrokredit und Coaching Analog zu den Regelungen bei Übernahme des Verlustrisikos kann die Kantonale Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung ein eingereichtes Dossier als Mikrokreditgesuch an die Stiftung Arbeitslosenrappen überweisen (www.arbeitslosenrappen.ch). Die Kantonale Amtstelle für Arbeitslosenversicherung unterzieht das eingereichte Gesuch um einen Mikrokredit einer formellen Prüfung 6. Die Fristen von 35 bzw. 19 Wochen müssen nicht eingehalten werden. Es genügt, wenn die versicherte Person eine laufende Rahmenfrist aufweist. Die Mikrokreditinstitute entscheiden frei darüber, ob sie einen Kredit zusprechen oder ablehnen wollen. Die Mikrokreditinstitute vergeben nicht nur die Kredite, sondern sie betreuen die Neuunternehmenden während der FsE-Projektphase durch ein individuelles Coaching. 6 Art. 71b AVIG und Art. 95c Abs. 1 AVIV. 1113 Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung: Der Mikrokredit wird genehmigt und es besteht automatisch ein Anspruch auf Coaching während sechs oder zwölf Monaten. Der Mikrokredit wird nicht beansprucht oder abgelehnt. Die Kantonale Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung hat die Möglichkeit, für die versicherte Person das Coaching ohne Mikrokredit zu beantragen. Die versicherte Person kann eine Vorabklärung im Hinblick auf die selbständige Erwerbstätigkeit anlässlich eines Termins mit dem Coach beantragen. Beabsichtigt eine versicherte Person, einen Mikrokredit bei der Stiftung Arbeitslosenrappen zu beantragen, kann sie die erforderlichen Unterlagen auch bei der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung anfordern. 9. Kann ich trotz Zwischenverdienst Planungstaggelder erhalten? Kann ich trotz Zwischenverdienst Planungstaggelder erhalten? Auch wenn ein Zwischenverdienst erzielt wird, kann dem Gesuch um Unterstützung zur Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit stattgegeben werden. Dabei muss es sich aber um einen Zwischenverdienst aus einer Erwerbstätigkeit handeln, der nicht mit dem geplanten Projekt zur Aufnahme einer selbständigen Tätigkeitzusammenhängt. Der erzielte Zwischenverdienst soll für die Realisierung der selbständigen Erwerbstätigkeit kein Hindernis darstellen. Von der versicherten Person während der Planungs-und Vorbereitungsphase erzieltes Einkommen, welches aus der mit FsE-Taggeldern geförderten selbständigen Erwerbstätigkeit stammt, gilt nicht als Zwischenverdienst und geht vollständig an die versicherte Person. Dies dürfte aber relativ selten vorkommen und nur sehr kleine Beträge betreffen, da die versicherte Person ihre Selbständigkeit während der Planungs- und Vorbereitungsphase eigentlich noch nicht aufgenommen hat. 1214 10. Sistierung der FsE-Taggelder bei Krankheit, Unfall, Militär- und Zivilschutzdienst Wenn Krankheit oder Unfall die versicherte Person daran hindern, die Projektvorbereitungen innert der vorgesehenen Frist zu beenden, wird die Ausrichtung von FsE-Taggeldern sistiert. Eine diesbezügliche Arbeitsunfähigkeit muss der Arbeitslosenkasse und der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung umgehend gemeldet und mittels ärztlichem Zeugnis nachgewiesen werden. Dies gilt analog für Absenzen während dem Militär- und Zivilschutzdienst, die entsprechend mittels Beleg der Arbeitslosenkasse sowie der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung mitgeteilt werden müssen. 11. Unfallversicherung während der Planungs- und Vorbereitungsphase Alle arbeitslosen Personen sind über die Unfallversicherung für Arbeitslose (UVAL) bei der SUVA versichert, solange sie Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben (Unterlagen siehe unter Literaturhinweise). Versichert sind auch alle arbeitslosen Personen, welche an der arbeitsmarktlichen Massnahme «Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit» teilnehmen. 12. Was geschieht nach Abschluss der Planungsund Vorbereitungsphase und wie ist das mit den Rahmenfristen? a) Rahmenfristen nach Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit mit Förderung durch die Arbeitslosenversicherung Der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung ist schriftlich mitzuteilen, ob die versicherte Person nach Bezug des letzten FsE- Taggeldes die geplante selbstständige Erwerbstätigkeit aufnimmt oder nicht. Hierzu ist das entsprechende Formular «Meldung der 1315 Aufnahme / Nichtaufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit» nach Ausrichtung von FsE-Taggeldern nach Abschluss der Planungsund Vorbereitungsphase einzureichen. Dieses Meldeformular wird der versicherten Person bei Gewährung der FsE-Taggelder zugestellt. Mit der positiven Antwort bestätigt die versicherte Person, dass sie ihre geplante selbstständige Erwerbstätigkeit definitiv aufnimmt und gleichzeitig keinen Anspruch mehr auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung erhebt. Eine Verlängerung der Rahmenfrist für den Leistungsbezug um zwei Jahre wird von der zuständigen Arbeitslosenkasse vorgenommen. Die verlängerte Rahmenfrist wird durch eine neue Rahmenfrist ersetzt, wenn nach Ausschöpfung des Taggeldhöchstanspruchs die Voraussetzungen für die Eröffnung einer neuen Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosenentschädigung erfüllt sind 7. Wer nach Abschluss der Planungs- und Vorbereitungsphase die selbstständige Erwerbstätigkeit nicht aufnimmt und wieder Leistungen der Arbeitslosenversicherung beanspruchen will, muss sein Projekt vollständig und definitiv aufgeben (z.b. Löschung aus dem Handelsregister, Abmeldung bei der AHV-Ausgleichskasse etc.). Die versicherte Person muss wieder vollumfänglich vermittlungsfähig sein, Arbeitsbemühungen nachweisen und die Kontrollpflichten erfüllen. Die versicherte Person kann in keinem Fall eine Unterbeschäftigung in ihrer selbstständigen Erwerbstätigkeit durch Leistungen der Arbeitslosenversicherung kompensieren. Der Kantonalen Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung muss eine ausführliche Begründung eingereicht werden, weshalb die selbstständige Erwerbstätigkeit nicht aufgenommen werden konnte. 7 Art. 95e Abs. 3 AVIV. 1416 b) Rahmenfristen nach Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit ohne Förderung durch die Arbeitslosenversicherung 8 Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug von versicherten Personen, die den Wechsel zu einer selbstständigen Erwerbstätigkeit ohne Bezug von Leistungen nach den Artikeln 71a 71d AVIG vollzogen haben 9, wird um zwei Jahre verlängert, wenn: im Zeitpunkt der Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug läuft und die versicherte Person im Zeitpunkt der Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit die Anspruchsvoraussetzung der genügenden Beitragszeit wegen Ausübung der selbstständigen Erwerbstätigkeit nicht erfüllt. Die Taggelder dürfen jedoch insgesamt die Höchstzahl nach Art. 27 AVIG nicht übersteigen. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit von versicherten Personen, die den Wechsel zu einer selbstständigen Erwerbstätigkeit ohne Bezug von Leistungen der Arbeitslosenversicherung vollzogen haben, wird um die Dauer der selbstständigen Erwerbstätigkeit, höchstens jedoch um zwei Jahre, verlängert Art. 9a AVIG. 9 Art. 9a Abs. 1 AVIG. 10 Art. 9a Abs. 2 AVIG. 1517 13. Rechtliches und Selbstständigkeit Bevor Sie den Schritt in Ihre Selbstständigkeit machen, sollten Sie sich die folgenden Fragen vor Augen halten: Was bedeutet Selbstständigkeit in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht? Wozu gibt es verschiedene Rechtsformen für Unternehmen? Welche Kriterien sind für mich massgebend beim Entscheid für oder gegen eine bestimmte Rechtsform? Bedeutung Selbstständigkeit Selbstständigkeit ist für eine unternehmerische Tätigkeit nicht erforderlich. EinE UnternehmerIN kann gleichzeitig AngestellteR ihrer / seiner eigenen Firma, somit im rechtlichen Sinne nicht selbstständig, sein, aber trotz allem autonom über ihr / sein eigenes Unternehmen entscheiden. «Selbstständig» heisst in tatsächlicher Hinsicht: Von niemandem abhängig, im eigenen Geschäft tätig, selber für sich handelnd und verantwortlich zu sein. Jede Frau und jeder Mann kann zu jeder Zeit auf irgendwelchem Gebiet selbstständig für Dritte tätig werden; eine Bewilligung ist in aller Regel nicht erforderlich (ausser insbesondere bei Heil- und Kinderbetreuungsberufen). Im Gegensatz zum Schweizerischen Obligationenrecht wird die Selbstständigkeit im Sozialversicherungsrecht nicht ohne weiteres angenommen. Art. 9 Abs. 1 des AHV-Gesetzes definiert «Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit als jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbstständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt.» Rechtsformen der Unternehmung In der Wahl der Rechtsform ihrer selbstständigen Erwerbstätigkeit sind die versicherten Personen frei. Es braucht rechtliche Strukturen für die Geschäftsgründung. Selbstständigkeit kann man sich in einer Einzelfirma (Einzelunternehmen, Einzelkaufmann), in einer Personengesellschaft (Einfache und Stille Gesellschaft, Kollektiv- und Kommanditgesellschaft) oder aber in einer juristischen Person (Gesellschaft mit beschränkter Haftung [GmbH], Aktiengesellschaft [AG]) machen. Ins Handelsregister einzutragen und damit buchführungspflichtig sind Unternehmungen mit einem Umsatz ab CHF Kollektivgesell- 1618 schaft, Kommanditgesellschaft, GmbH und AG sind eintragungspflichtig. Kollektiv- und Kommanditgesellschaft entstehen aber unabhängig vom Eintrag ins Handelsregister, schon beim Gesellschafts-Vertragsschluss unter den beteiligten GesellschafterINNEn. Bei der AG und der GmbH ist der Eintrag Voraussetzung für deren Entstehung. Eine Einzelunternehmung entsteht, wenn jemand beginnt, regelmässig Geschäfte zu tätigen. Die / der EinzelunternehmerIN haftet unbeschränkt mit ihrem / seinem ganzen Vermögen. Der Gewinn aus der Geschäftstätigkeit kommt gänzlich der / dem EinzelunternehmerIN zu. Die Einfache Gesellschaft ist die vertragsmässige Verbindung von zwei oder mehreren Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zweckes mit gemeinsamen Kräften oder Mitteln. Die Einfache Gesellschaft hat keine eigene Rechtspersönlichkeit, berechtigt und verpflichtet sind immer die einzelnen GesellschafterINNEN, welche für die Schulden der Gesellschaft mit ihrem ganzen eigenen Vermögen unbeschränkt und solidarisch (jeder kann für das Ganze haftbar gemacht werden) haften. Bei der Stillen Gesellschaft tritt nur eine GesellschafterIN gegen aussen auf (z.b. als Einzelfirma), die anderen (stillen) GesellschafterINNEN leisten nur intern Geldeinlagen, sind am Gewinn und Verlust beteiligt, Dritten gegenüber aber weder berechtigt noch verpflichtet. Die Kollektivgesellschaft ist eine personenbezogene, nach aussen selbstständig auftretende, auf einem Vertrag von zwei oder mehr natürlichen Personen beruhende Unternehmensform. Der Name (juristischer Begriff: die Firma) der Gesellschaft muss entweder die Familiennamen aller GesellschafterINNEN oder den Familiennamen mindestens einer / eines Gesellschafterin / Gesellschafters mit dem Zusatz «& Co.» aufführen. In erster Linie haftet das Gesellschaftsvermögen für Geschäftsschulden, in zweiter Linie alle GesellschafterINNEN persönlich, und zwar unbeschränkt und solidarisch mit ihrem ganzen eigenen Vermögen und fünf Jahre über die Auflösung der Gesellschaft hinaus. 1719 Auch die Kommanditgesellschaft ist eine personenbezogene, nach aussen selbstständige Unternehmensform. Einer der Unterschiede zur Kollektivgesellschaft ist der, dass natürliche und juristische Personen GesellschafterINNEN sein können. Bei der Kommanditgesellschaft haften die Komplementäre (nur natürliche Personen!) unbeschränkt. Die Kommanditäre (natürliche und juristische Personen) haften nur bis zu einem bestimmten, im Handelsregister publizierten Betrag. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist eine Gesellschaft mit wirtschaftlichem und nichtwirtschaftlichem Zweck, in der sich eine oder mehrere natürliche oder juristische Person(en) mit eigenem Namen (juristischer Begriff: Firma) und einem zum Voraus bestimmten Stammkapital vereinigen. Das Stammkapital (auch Sacheinlagen sind möglich) beträgt mindestens CHF und muss von Anfang an voll einbezahlt (liberiert) sein. Der Mindestnennwert eines Stammanteils beträgt CHF EinE GesellschafterIN kann InhaberIN mehrerer Stammanteile sein. Für den Übergang eines Stammanteils zwischen (ehemaligen und neuen) GesellschafternINNEN reicht ein schriftlicher Vertrag. Das Erfordernis der Zustimmung der Gesellschaft zur Übertragung der Stammanteile (Vinkulierung) kann statutarisch sehr flexibel gehandhabt werden, von einer vollständigen Befreiung von der Zustimmung bis zum totalen Ausschluss der Abtretbarkeit. Der Gesellschaftsversammlung und der Geschäftsführung werden per Gesetz je unübertragbare und unentziehbare Rechte zugewiesen. Innerhalb dieses Minimalstandards können die Statuten Kompetenzen den konkreten Verhältnissen entsprechend verteilen. Bei der Gründung sind nicht nur die Statuten, sondern auch die Kapitalanteile der GesellschafterINNEN und allfällige Sacheinlagen notariell zu beurkunden und im Handelsregister einzutragen. Gesellschaften mit beschränkter Haftung können ihre Firma grundsätzlich frei wählen, wobei der Zusatz «GmbH» zwingend ist. Die Aktiengesellschaft (AG) ist eine Gesellschaft mit eigenem Namen (juristischer Begriff: Firma, frei wählbar), deren zum voraus bestimmtes Aktienkapital (Sacheinlagen möglich) in Teilsummen (Aktien) zerlegt ist und für deren Verbindlichkeiten ausschliesslich das Gesellschafts- 1820 vermögen haftet; die persönliche Haftung der / des einzelnen Aktionärin / Aktionärs ist auf den noch nicht einbezahlten Betrag für ihre / seine eigenen Aktien beschränkt. Das Mindestkapital beträgt CHF ; bei der Gründung müssen mindestens 20 %, jedoch nicht weniger als CHF , einbezahlt sein. Die Gründung und die Statuten müssen notariell beglaubigt werden. Für die Gründung braucht es mindestens drei Aktionärinnen / Aktionäre, nachher ist die Einmann / Einefrau-AG möglich. Wenn die Hälfte des Aktienkapitals nicht mehr gedeckt ist, muss sofort das zuständige Gericht von der AG benachrichtigt werden, das gegebenenfalls den Konkurs eröffnet. Kriterien zur Wahl einer Unternehmensform Um sich für die geeignete Unternehmensform entscheiden zu können, sollte man sich über die folgenden Fragen klar werden: Wie schnell möchte ich mit meiner Unternehmung zu arbeiten beginnen? Habe ich Zeit, um Formalitäten einer Unternehmensgründung zu erfüllen? Was darf die Gründung kosten? Mit wem möchte ich eine Unternehmung gründen? Wie stark sollen die GesellschafterINNEN beteiligt und an der Willensbildung mitberechtigt werden? Womit plane ich meine Unternehmung zu finanzieren (Kredite an gering kapitalisierte Gesellschaften [AG oder GmbH] werden in aller Regel ohne private Sicherheiten von den Banken nicht gewährt)? Welches Haftungsrisiko möchte ich eingehen? Wie gross stelle ich mir die Unternehmung vor? Wie sehe ich die Zukunftsentwicklung meiner Unternehmung? Überblick Sozialversicherungen Als AngestellteR muss man sich kaum mit dem Abschluss von Sozialversicherungen beschäftigen, den grössten Teil erledigt die / der ArbeitgeberIN. Wer aber eine Firma gründet, muss sich selbst darum kümmern. Folgende Sozialversicherungen sind bei der Unternehmensgründung zu beachten: 19 Mehr anzeigen
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GLARONIA TREUHAND, SPIELHOF 14A, 8750 GLARUS Tel 055 645 29 70 Checkliste Wahl der Rechtsform Rechtliche Aspekte Gesetzliche Grundlage Art. 552 ff. OR Art. 594 ff. OR Art. 620 ff. OR Art. 772 ff. OR Zweck Mehr Versicherungspflicht... 4 Versicherter Lohn und Beiträge... 4 Leistungen... 5 3.1 Bei Invalidität... 5-6 3.2 Im Todesfall... 6 3.
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