Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-bleicherode-auftragsbekanntmachung/
Timestamp: 2020-04-09 16:51:15+00:00

Document:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Bleicherode: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland-Bleicherode: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2020/S 034-080244
Offizielle Bezeichnung: Landgemeinde Stadt Bleicherode
Postanschrift: Hauptstraße 37
E-Mail: weimar@dsk-big.de
Hauptadresse: https://www.bleicherode.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9UDEJG/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9UDEJG
Sanierung, Erweiterung und Freiraumgestaltung Hauptstraße 109/110, Verwaltung Haus III, Bleicherode – Objektplanung (Gebäude und Freianlagen) und Fachplanung (Tragwerk, Tech. Ausrüstung HLS & ELT)
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020_02_Bleicherode_Haus-III
Planungsleistungen für die Sanierung, Erweiterung und Freiraumgestaltung der Gebäude Hauptstraße 109/110 für die Verwaltung der Landgemeinde Haus III in Bleicherode:
— Objektplanung Gebäude und Freianlagen (Los 1),
— Tragwerksplanung (Los 2),
— Planung technische Ausrüstung Heizung, Lüftung, Sanitär (HLS, Los 3),
— Planung technische Ausrüstung Elektrotechnik, Aufzug (ELT, Los 4).
Verwaltung der Landgemeinde Haus III in Bleicherode
Hauptstraße 109/110
Zur Sicherstellung der räumlichen Voraussetzungen für ihre Verwaltung plant die Landgemeinde Stadt Bleicherode die Vergabe der Objektplanungsleistungen (Gebäude und Freianlagen) für die umfassende Sanierung der leerstehenden Gebäude Hauptstraße 109/110. Es sollen die Leistungsphasen (LP) 1-9 gem. HOAI §§ 33-37 (zunächst LP 1-4) vergeben werden. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht. Im Zusammenhang mit diesem Vorhaben soll ein zurzeit als Stadt- und Verwaltungsarchiv genutztes, ebenfalls im Eigentum der Landgemeinde befindliches Hintergebäude (Seitenflügel Hauptstraße 111, Stadtapotheke) zurückgebaut und durch eine hofseitige Erweiterung in Verbindung mit den Gebäuden Nr. 109/110 ersetzt werden. Dieser funktionsgerechte, zweckmäßige Anbau ist für die Nutzung als Stadt- und Verwaltungsarchiv vorgesehen. Im Zusammenhang mit dieser Neunutzung und Erweiterung sollen die gebäudenahen, hofseitigen Freiräume qualitätsvoll umgestaltet werden. In die Gesamtbetrachtung sind ebenfalls die Gebäude Braustraße 1 und 2 (Abbruch) und anschließende Freiraumgestaltung als Parkplatznutzung einzubeziehen. Im Gesamtkonzept ist das Haupthaus Hauptstraße 111 unter Beibehaltung der aktuellen Nutzung als Apotheke zu berücksichtigen. Für die Gebäude liegt eine Machbarkeitsstudie mit Kostenschätzung aus den Jahren 2018/2019 vor. Diese Machbarkeitsstudie soll jedoch – insbesondere in ihrer gestalterischen Ausprägung – nicht die Grundlage für die weitere Planung bilden. Von den für die Vergabeverhandlung ausgewählten Bietern werden im Rahmen der Vergabeverhandlung eigene, zu honorierende Lösungsvorschläge erwartet (5 000 EUR zzgl. MwSt.):
— Analysieren der übergebenen Grundlagen, Abstimmung des Lösungsvorschlags Gebäude/Freianlagen,
— Prüfen der Zielvorstellungen des AG, Hinweisen auf mögliche Zielkonflikte,
— Erarbeiten eines skizzenförmigen Lösungsvorschlags unter Beachtung der gestalterischen, funktionalen und gesetzlichen Anforderungen wie folgt,
— Grundrisse (3 Geschosse, 1:100),
— Schnitte (Querschnitt Vorderhaus incl. Anbau und Querschnitt Vorderhaus/vertikale Erschließung, 1:100),
— Ansichten (Straßen- und Hoffassade 1:100),
— Lageplan (mit Gestaltungsvorschlägen für die Freianlagen, 1:200),
— teilweise Klärung wesentlicher Zusammenhänge, Vorgaben und Bedingungen (insbesondere: städtebauliche, gestalterische, funktionale, energiewirtschaftliche) sowie
— Grobkostenschätzung nach DIN 276, Vergleich mit den finanziellen Rahmenbedingungen.
Nach Beauftragung ist umgehend mit der Bearbeitung zu beginnen. Ziel ist es, das Bauvorhaben incl. aller notwendigen Abstimmungen (die LP 1-8) bis Ende August 2022 fertigzustellen.
Qualitätskriterium – Name: Arbeitsweise bei einem vergleichbaren Projekt / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium – Name: Projekt- und Qualitätsmanagement / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium – Name: Projektteam / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium – Name: Lösungsansätze für die Aufgabe / Gewichtung: 45
Qualitätskriterium – Name: Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium – Name: Präsentation / Gewichtung: 5
Die Auswahl erfolgt anhand von Angaben zum Umsatz, zur Mitarbeiterzahl, zur Berufserfahrung und zu Referenzen. Dabei werden über die unter III.1.2) und III.1.3) genannten Vorgaben hinaus folgende Aspekte
— Stufenweise höherer durchschnittlicher, jährlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Objektplanung nach §§ 34 und 39 HOAI,
— Stufenweise größere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl/Jahr in den letzten 3 Geschäftsjahren 2017-2019 (bei mehreren Standorten jeweils nur auf das verantwortliche Büro bezogen) und zwar Anzahl der festangestellten Architekten und Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild für Objektplanung gem. §§ 34 und 39 HOAI,
— größere Berufserfahrung des Projektteams, und zwar des vorgesehenen Projektleiters, stv. Projektleiters/ Projektbearbeiters (Gebäude), des vorgesehenen Projektleiters, stv. Projektleiters/ Projektbearbeiters (Freianlagen) und des Bauleiters,
— Bewertung der Referenz A mit mehreren Bewertungspunkten, über die Mindestanforderungen hinausgehend; komplexe Referenzen mit einer Konzentration mehrerer Bewertungspunkte führen zu einer höheren Bewertung (Eine Referenz kann umso besser bewertet werden, je mehr Bewertungskriterien in ihr abgebildet werden (Bündelung der Bewertungskriterien),
— Bewertung der Referenz B mit mehreren Bewertungspunkten, über die Mindestanforderungen hinausgehend; komplexe Referenzen mit einer Konzentration mehrerer Bewertungspunkte führen zu einer höheren Bewertung (Eine Referenz kann umso besser bewertet werden, je mehr Bewertungskriterien in ihr abgebildet werden (Bündelung der Bewertungskriterien).
Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 300 Punkte
Umsatz: 45
Berufserfahrung: 45
Referenzen: 165
Zur Sicherstellung der räumlichen Voraussetzungen für ihre Verwaltung plant die Landgemeinde Stadt Bleicherode die Vergabe der Tragwerksplanung für die umfassende Sanierung der leerstehenden Gebäude Hauptstraße 109/110. Es sollen die Leistungsphasen (LP) 1-6 gem. HOAI §§ 49 bis 52 (zunächst LP 1-4) vergeben werden. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht. Im Zusammenhang mit diesem Vorhaben soll ein zurzeit als Stadt- und Verwaltungsarchiv genutztes, ebenfalls im Eigentum der Landgemeinde befindliches Hintergebäude (Seitenflügel Hauptstraße 111, Stadtapotheke) zurückgebaut und durch eine hofseitige Erweiterung in Verbindung mit den Gebäuden Nr. 109/110 ersetzt werden. Dieser funktionsgerechte, zweckmäßige Anbau ist für die Nutzung als Stadt- und Verwaltungsarchiv vorgesehen. Im Zusammenhang mit dieser Neunutzung und Erweiterung sollen die gebäudenahen, hofseitigen Freiräume qualitätsvoll umgestaltet werden. In die Gesamtbetrachtung sind ebenfalls die Gebäude Braustraße 1 und 2 (Abbruch) und anschließende Freiraumgestaltung als Parkplatznutzung einzubeziehen. Im Gesamtkonzept ist das Haupthaus Hauptstraße 111 unter Beibehaltung der aktuellen Nutzung als Apotheke zu berücksichtigen. Für die Gebäude liegt eine Machbarkeitsstudie mit Kostenschätzung aus den Jahren 2018/2019 vor. Diese Machbarkeitsstudie soll jedoch – insbesondere in ihrer gestalterischen Ausprägung – nicht die Grundlage für die weitere Planung bilden. Nach Beauftragung ist umgehend mit der Bearbeitung zu beginnen. Ziel ist es, das Bauvorhaben incl. aller notwendigen Abstimmungen (die LP 1-8) bis Ende August 2022 fertigzustellen.
Qualitätskriterium – Name: Arbeitsweise bei einem vergleichbaren Projekt / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium – Name: Projekt- und Qualitätsmanagement / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium – Name: Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung / Gewichtung: 20
Die Auswahl erfolgt anhand von Angaben zum Umsatz, zur Mitarbeiterzahl, zur Berufserfahrung und zu Referenzen. Dabei werden über die unter III.1.2) und III.1.3) genannten Vorgaben hinaus folgende Aspekte positiv bewertet:
— Stufenweise höherer durchschnittlicher, jährlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI,
— Stufenweise größere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl/Jahr in den letzten 3 Geschäftsjahren 2017-2019 (bei mehreren Standorten jeweils nur auf das verantwortliche Büro bezogen) und zwar Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild für Fachplanung gem. § 51 HOAI (Tragwerksplanung),
— größere Berufserfahrung der Fachplaner für Tragwerksplanung,
— Bewertung der Referenz C mit mehreren Bewertungspunkten, über die Mindestanforderungen hinausgehend; komplexe Referenzen mit einer Konzentration mehrerer Bewertungspunkte führen zu einer höheren Bewertung (Eine Referenz kann umso besser bewertet werden, je mehr Bewertungskriterien in ihr abgebildet werden (Bündelung der Bewertungskriterien).
Die maximale erreichbare Punktzahlbeträgt 300 Punkte davon
Berufserfahrung: 30
Referenzen: 180
Fachplanung Technische Ausrüstung (HLS)
Zur Sicherstellung der räumlichen Voraussetzungen für ihre Verwaltung plant die Landgemeinde Stadt Bleicherode die Vergabe der Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) für die umfassende Sanierung der leerstehenden Gebäude Hauptstraße 109/110. Es sollen für die Anlagengruppen 1-3 die Leistungsphasen (LP) 1-9 gem. HOAI §§ 53 bis 56 (zunächst LP 1-4) vergeben werden. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht. Im Zusammenhang mit diesem Vorhaben soll ein zurzeit als Stadt- und Verwaltungsarchiv genutztes, ebenfalls im Eigentum der Landgemeinde befindliches Hintergebäude (Seitenflügel Hauptstraße 111, Stadtapotheke) zurückgebaut und durch eine hofseitige Erweiterung in Verbindung mit den Gebäuden Nr. 109/110 ersetzt werden. Dieser funktionsgerechte, zweckmäßige Anbau ist für die Nutzung als Stadt- und Verwaltungsarchiv vorgesehen. Im Zusammenhang mit dieser Neunutzung und Erweiterung sollen die gebäudenahen, hofseitigen Freiräume qualitätsvoll umgestaltet werden. In die Gesamtbetrachtung sind ebenfalls die Gebäude Braustraße 1 und 2 (Abbruch) und anschließende Freiraumgestaltung als Parkplatznutzung einzubeziehen. Im Gesamtkonzept ist das Haupthaus Hauptstraße 111 unter Beibehaltung der aktuellen Nutzung als Apotheke zu berücksichtigen. Für die Gebäude liegt eine Machbarkeitsstudie mit Kostenschätzung aus den Jahren 2018/2019 vor. Diese Machbarkeitsstudie soll jedoch – insbesondere in ihrer gestalterischen Ausprägung – nicht die Grundlage für die weitere Planung bilden. Nach Beauftragung ist umgehend mit der Bearbeitung zu beginnen. Ziel ist es, das Bauvorhaben incl. aller notwendigen Abstimmungen (die LP 1-8) bis Ende August 2022 fertigzustellen.
Qualitätskriterium – Name: Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung / Gewichtung: 25
— Stufenweise höherer durchschnittlicher, jährlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Fachplanung TA (Anlagengruppe 1-3) gem. § 55 HOAI,
— Stufenweise größere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl/ Jahr in den letzten 3 Geschäftsjahren 2017-2019 (bei mehreren Standorten jeweils nur auf das verantwortliche Büro bezogen) und zwar Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Fachplanung gem. § 55 HOAI (Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 3),
— größere Berufserfahrung der Fachplaner für Technische Ausrüstung (Abwasser/Wasser, Heizung, Lüftung),
— Bewertung der Referenz D mit mehreren Bewertungspunkten, über die Mindestanforderungen hinausgehend; komplexe Referenzen mit einer Konzentration mehrerer Bewertungspunkte führen zu einer höheren Bewertung (Eine Referenz kann umso besser bewertet werden, je mehr Bewertungskriterien in ihr abgebildet werden (Bündelung der Bewertungskriterien).
Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 300 Punkte davon
Umsatz: 30
Referenzen: 195
Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahlmaßgebend; Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los (§ 75 Abs. 6 VgV).
Fachplanung Technische Ausrüstung (ELT)
Zur Sicherstellung der räumlichen Voraussetzungen für ihre Verwaltung plant die Landgemeinde Stadt Bleicherode die Vergabe der Planungsleistungen Technische Ausrüstung (Starkstrom, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Förderanlagen) für die umfassende Sanierung der leerstehenden Gebäude Hauptstraße 109/110. Es sollen für die Anlagengruppen 4-6 die Leistungsphasen (LP) 1-9 gem. HOAI §§ 53 bis 56 (zunächst LP 1-4) vergeben werden. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht. Im Zusammenhang mit diesem Vorhaben soll ein zurzeit als Stadt- und Verwaltungsarchiv genutztes, ebenfalls im Eigentum der Landgemeinde befindliches Hintergebäude (Seitenflügel Hauptstraße 111, Stadtapotheke) zurückgebaut und durch eine hofseitige Erweiterung in Verbindung mit den Gebäuden Nr. 109/110 ersetzt werden. Dieser funktionsgerechte, zweckmäßige Anbau ist für die Nutzung als Stadt- und Verwaltungsarchiv vorgesehen. Im Zusammenhang mit dieser Neunutzung und Erweiterung sollen die gebäudenahen, hofseitigen Freiräume qualitätsvoll umgestaltet werden. In die Gesamtbetrachtung sind ebenfalls die Gebäude Braustraße 1 und 2 (Abbruch) und anschließende Freiraumgestaltung als Parkplatznutzung einzubeziehen. Im Gesamtkonzept ist das Haupthaus Hauptstraße 111 unter Beibehaltung der aktuellen Nutzung als Apotheke zu berücksichtigen. Für die Gebäude liegt eine Machbarkeitsstudie mit Kostenschätzung aus den Jahren 2018/2019 vor. Diese Machbarkeitsstudie soll jedoch – insbesondere in ihrer gestalterischen Ausprägung – nicht die Grundlage für die weitere Planung bilden. Nach Beauftragung ist umgehend mit der Bearbeitung zu beginnen. Ziel ist es, das Bauvorhaben incl. aller notwendigen Abstimmungen (die LP 1-8) bis Ende August 2022 fertigzustellen.
— Stufenweise höherer durchschnittlicher, jährlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Fachplanung TA (Anlagengruppe 4-6) gem. § 55 HOAI,
— Stufenweise größere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl/ Jahr in den letzten 3 Geschäftsjahren 2017-2019 (bei mehreren Standorten jeweils nur auf das verantwortliche Büro bezogen) und zwar Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Fachplanung gem. § 55 HOAI (Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 bis 6),
— größere Berufserfahrung der Fachplaner für Technische Ausrüstung (ELT, Aufzug),
— Bewertung der Referenz E mit mehreren Bewertungspunkten, über die Mindestanforderungen hinausgehend; komplexe Referenzen mit einer Konzentration mehrerer Bewertungspunkte führen zu einer höheren Bewertung (Eine Referenz kann umso besser bewertet werden, je mehr Bewertungskriterien in ihr abgebildet werden (Bündelung der Bewertungskriterien).
1) Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die verantwortlichen Mitarbeiter:
— Eintragungsnachweise im Berufs- oder Handelsregister oder gleichwertige Bescheinigung des Niederlassungsstaates oder gleichwertiger Nachweis der Erlaubnis der Berufsausübung,
— Nachweis der Berechtigung, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (Los 1),
— Nachweis der Berechtigung, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (Los 1),
— Nachweis der Berechtigung, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen für die Planungsbereiche Tragwerksplanung, Planung Technische Ausrüstung (HLS), Planung Technische Ausrüstung (ELT) oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (Lose 2, 3 und 4).
— Eigenerklärung zu Bestehen und Höhe einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung sowie ggf. Erklärung zur erforderlichen Anpassung. Die vereinbarten Deckungssummen sind anzugeben,
— Angabe des durchschnittlichen Umsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre (2017-2019) für Objektplanung gem. § 34 und 39 HOAI (Los 1), Fachplanung Tragwerk gem. § 51 HOAI (Los 2), Fachplanung technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-3) gem. § 55 HOAI (Los 3) und Fachplanung technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4-6) gem. § 55 HOAI (Los 4)
Angaben s. Bewerbungsunterlagen spätestens vor Zuschlagserteilung ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein vorgelegt werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
1) Angabe der Mitarbeiterzahl (festangestellte Architekten/Ingenieure) inkl. Führungskräfte in den letzten 3 Geschäftsjahren (2017-2019, Durchschnitt) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV in den o. g. Bereichen:
— Objektplanung gem. § 34 und § 39 HOAI (Los 1),
— Fachplanung Tragwerksplanung (Los 2),
— Fachplanung TA (AG 1 bis 3) (Los 3),
— Fachplanung TA (AG 4 bis 6) (Los 4).
2) Angabe gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (incl. Angabe zum Anteil dieser Leistungen);
3) Vorlage einer Referenzliste von in den vergangenen 5 Jahren abgeschlossenen, vergleichbaren Leistungen incl. Angaben zu mind. je einer Referenz nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV entsprechend Bewerbungsbogen.
— mind. je ein realisiertes, fertig gestelltes Projekt, bei dem die Planung durch den Bewerber erfolgte, aus den Bereichen,
— Referenz A – Sanierung eines Gebäudes gem. Anlage 10.2 HOAI, Objektliste Gebäude, Gruppe „Büro/Verwaltung/Staat/Kommune“, Leistungen gem. § 34 HOAI, anrechenbare Baukosten min. 1,0 Mio. EUR, fertig gestellt nach dem 1.1.2015 (Los 1)
— Referenz B – Sanierung einer innerörtlichen Freianlage, Leistungen gem. § 39 HOAI, anrechenbare Baukosten min. 200 T EUR, fertig gestellt nach dem 1.1.2015 (Los 1),
— Referenz C – Leistungen gem. § 51 HOAI bei der Sanierung eines mehrgeschossigen Gebäudes (Mauerwerk, Fachwerk, Holzbalkendecken etc.) gem. § 51 HOAI, anrechenbare Baukosten min. 600 T EUR, fertig gestellt nach dem 1.1.2015 (Los 2),
— Referenz D – Sanierung eines mehrgeschossigen Gebäudes gem. § 55 HOAI, anrechenbare Baukosten (Summe Anlagengruppen 1-3) min. 200 T EUR, fertig gestellt nach dem 1.1.2015 (Los 3),
— Referenz E – Sanierung eines mehrgeschossigen Gebäudes gem. § 55 HOAI, anrechenbare Baukosten (Summe Anlagengruppen 4-6) min. 120 T EUR, fertig gestellt nach dem 1.1.2015 (Los 4).
Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“, „Landschaftsarchitekt“ (Los 1) und „Ingenieur“ (Lose 2-4) gem. landesrechtlichen Regelungen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Architekten sowie je einen Ingenieur benennen. Der Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Ausländische Bewerber mit der Zugehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachlichen Voraussetzungen für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75, Abs. 1 und 2 VgV.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9UDEJG
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaats Thüringen

References: § 51
 § 51
 § 55
 § 55
 § 55
 § 55
 § 34
 § 51
 § 55
 § 55
 § 46
 § 34
 § 39
 § 46
 § 46
 § 34
 § 39
 § 51
 § 51
 § 55
 § 55
 § 75