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Timestamp: 2020-01-20 02:42:59+00:00

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BGH, 25.06.1956 - II ZR 270/54 - dejure.org
https://dejure.org/1956,88
BGH, 25.06.1956 - II ZR 270/54 (https://dejure.org/1956,88)
BGH, Entscheidung vom 25.06.1956 - II ZR 270/54 (https://dejure.org/1956,88)
BGH, Entscheidung vom 25. Juni 1956 - II ZR 270/54 (https://dejure.org/1956,88)
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§§ 328, 823 BGB
Kontobezeichnung - Name eines Dritten - Zusatz "Sonderkonto" - Angabe des eigenen Namens
BGHZ 21, 148
NJW 1956, 1593
MDR 1956, 727
DB 1956, 844
Entgegen der Annahme des Berufungsgerichts läßt die Einrichtung eines Sparkontos auf den Namen eines anderen für sich allein noch nicht den Schluß auf einen Vertrag zugunsten Dritter zu (BGHZ 21, 148, 150; 28, 368, 369).
Dies ist durch eine Auslegung zu klären, die alle Umstände des Einzelfalls berücksichtigt (vgl. etwa BGHZ 128, 295 = NJW 1994, 726; BGHZ 21, 148 = NJW 1956, 1593;… Staudinger/Klumpp BGB [2015] § 328 Rn. 197 mwN).
Für die Frage der Gläubigerstellung kommt es darauf an, wer nach dem erkennbaren Willen des die Kontoeröffnung beantragenden Kunden Gläubiger der Bank werden soll (…Sen.Urt. v. 22. September 1975 - II ZR 51/74, WM 1975, 1200;… BGH, Urt. v. 2. Februar 1994 - IV ZR 51/93, NJW 1994, 931; vgl. auch BGHZ 21, 148, 150;… BGH, Urt. v. 10. Oktober 1989 - XI ZR 117/88, NJW-RR 1990, 178).
"Entgegen der Annahme des Berufungsgerichts lässt die Einrichtung eines Sparkontos auf den Namen eines anderen für sich allein noch nicht den Schluß auf einen Vertrag zugunsten Dritter zu (BGHZ 21, 148, 150; 28, 368, 369).
Unter besonderer Berücksichtigung des Einzelfalls ist zu prüfen, wer nach dem erkennbaren Willen des die Kontoeröffnung Beantragenden Gläubiger der Bank werden sollte (BGHZ 21, 148, 150 [BGH 25.06.1956 - II ZR 270/54]; Senatsurteil vom 10. Oktober 1989 - XI ZR 117/88 = WM 1990, 537, 538 und Urteil vom 9. Dezember 1993 - IX ZR 100/93 = WM 1994, 459 f., zum Abdruck in BGHZ 124, 298 [BGH 09.12.1993 - IX ZR 100/93] bestimmt, jeweils m.w.Nachw.).
Im Ausgangspunkt zutreffend hat das Berufungsgericht angenommen, daß sich die Frage nach dem Kontoinhaber danach beantwortet, wer unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles nach dem für die Bank erkennbaren Willen desjenigen, der ein Konto eröffnet, in Rechtsbeziehungen zu der Bank treten soll (BGHZ 21, 148, 150 [BGH 25.06.1956 - II ZR 270/54];… BGH, Urt. v. 9. Februar 1972 - VIII ZR 128/70, WM 1972, 383;… Canaris, in: GroßKomm zum HGB 4. Aufl. Bankvertragsrecht 1. Teil Rdnr. 151 ff; ders. NJW 1973, 825 ff [BGH 31.01.1973 - IV ZR 61/71];… MünchKomm-BGB/Gottwald, 2. Aufl. § 328 Rdnr. 36;… Soergel/Hadding, BGB 12. Aufl. § 328 Rdnr. 75 f;… Palandt/Heinrichs, BGB 53. Aufl. § 328 Rdnr. 9).
BGH, 09.11.1966 - VIII ZR 73/64
Sparbuch für die Enkelin - Inhaberschaft; Zuwendung auf den Todesfall
Dieser Ausgangspunkt des Berufungsurteils entspricht ständiger höchstgerichtlicher Rechtsprechung (vgl. RGZ 73, 220; BGHZ 21, 148 [BGH 25.06.1956 - II ZR 270/54]; 28, 368) [BGH 20.11.1958 - VII ZR 4/58]und ist nicht zu beanstanden.
aaa) Zwar zwingt die Einrichtung eines Kontos auf den Namen eines anderen allein betrachtet noch nicht zu dem Schluss, dass der nominelle Kontoinhaber auch materiellrechtlicher Inhaber der Forderung werden soll (BGHZ 21, 148, 150; 28, 368, 369 f.;… Palandt/Heinrichs, BGB, 66. Aufl., § 328 Rdnr. 9a).
Zur Frage, wann ein Gemeinschaftskonto ("Und"-Konto) vorliegt, wenn in der Bezeichnung des Kontos neben dem, der es als Unterkonto zu seinem Hauptkonto errichtet hat, noch eine weitere Person aufgeführt ist, die bei Verfügungen über das Konto als "Zeichnungsberechtigter" mitzuwirken hat (Ergänzung zu BGHZ 21, 148).
Bei einem Sonderkonto, auch einem Unterkonto, das zu einem Hauptkonto errichtet wird, ist Kontoinhaber regelmäßig derjenige, der das Konto hat eröffnen lassen, mag auch in der Bezeichnung des Kontos noch eine weitere Person aufgeführt worden sein (BGHZ 21, 148, 152 m.w.N.).
Der Kontoinhaber hat nach dem festgestellten Sachverhalt nicht deutlich erkennbar gemacht, daß dem benannten Mitzeichnungsberechtigten Rechte gegenüber der Bank als Mitgläubiger der Guthabensforderung eingeräumt werden sollten (vgl. BGHZ 11, 37 mit Anm. Pohle, MDR 1956, 727).
Unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles ist somit zu prüfen, wer nach dem erkennbaren Willen des die Kontoeröffnung beantragenden Kunden Gläubiger der Bank sein sollte (BGHZ 21, 150 [BGH 25.06.1956 - II ZR 270/54];… Sen. Urt. v. 22.09.1975 - II ZR 51/74, WM 1975, 1200).
BGH, 20.11.1958 - VII ZR 4/58
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BGH, 28.03.1962 - IV ZR 237/61
BGH, 29.01.1959 - VII ZR 32/58
OLG München, 07.07.1983 - 24 U 133/83

References: § 328
 § 328
 § 328
 § 328
 § 328
 § 808