Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ%201985,%2071
Timestamp: 2020-02-25 00:16:32+00:00

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Rechtsprechung: NStZ 1985, 71 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 10.10.1984
https://dejure.org/1984,1526
BGH, 10.10.1984 - 3 StR 390/84 (https://dejure.org/1984,1526)
BGH, Entscheidung vom 10.10.1984 - 3 StR 390/84 (https://dejure.org/1984,1526)
BGH, Entscheidung vom 10. Januar 1984 - 3 StR 390/84 (https://dejure.org/1984,1526)
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Gewaltbegriff beim Tatbestand der Vergewaltigung - Verwirklichung des Tatbestandes der Vergewaltigung bei in Lauf setzen eines psychisch determinierten Prozesses "nur mit geringem körperlichen Kraftaufwand"
NStZ 1985, 71
BGH, 12.11.2008 - 2 StR 474/08
Vergewaltigung (schutzlose Lage; bedingter Vorsatz)
Dabei genügt es, dass ein psychisch determinierter Prozess "nur mit geringem körperlichen Kraftaufwand" in Lauf gesetzt wird (BGH NStZ 1985, 71).
Dafür reicht es aus, daß ein psychisch determinierter Prozeß mit nur geringem körperlichen Kraftaufwand in Lauf gesetzt wird (…BGHR StGB § 177 Abs. 1 - Gewalt 3; BGH NStZ 1985, 71).
Überdies kann je nach Sachlage bereits die Überwindung geringfügiger Gegenwehr (vgl. UA Bl. 67 gegenüber UA Bl. 39, 83) das Merkmal der Gewaltanwendung erfüllen (BGH NStZ 1985, 71;… BGH GA 1965, 57; BGH, Urteil vom 8. Juli 1954 - 3 StR 876/53).
BGH, 31.07.1996 - 3 StR 309/96
Kinder - Sexueller Mibrauch - Regelbeispiel
Denn hierfür genügen alle eine gewisse - nicht notwendig erhebliche - körperliche Kraftanwendung darstellenden Handlungen, die von der Person, gegen die sie gerichtet sind, als ein nicht nur seelischer, sondern auch körperlicher Zwang empfunden werden (BGH NStZ 1985, 71).
https://dejure.org/1984,2107
BGH, 10.10.1984 - 3 StR 355/84 (https://dejure.org/1984,2107)
BGH, Entscheidung vom 10.10.1984 - 3 StR 355/84 (https://dejure.org/1984,2107)
BGH, Entscheidung vom 10. Januar 1984 - 3 StR 355/84 (https://dejure.org/1984,2107)
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Erfordernis der Ausübung von Gewalt oder einer Drohung im Augenblick des Geschlechtsverkehrs als Voraussetzung des § 177 Strafgesetzbuch (StGB) - Zurechnung der gegenüber dem Opfer durch einen anderen angewandten Gewalt - Anwendung der Gewalt zum Zweck der Ermöglichung des ...
Zwar kann sich in der vorliegenden Konstellation das neue Recht, also § 177 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 StGB i.d.F. des 33. StrÄndG bzw. § 177 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 StGB i.d.F. des 6. StrRG, als das mildere Recht erweisen, weil nunmehr eine mittäterschaftliche Begehung einer Vergewaltigung dann nicht in Betracht kommt, wenn der Täter nicht selbst den Beischlaf oder eine ähnliche, das Opfer besonders erniedrigende Handlung ausführt (BGH NStZ 1999, 452), während es nach altem Recht genügte, daß sich das tatbestandsmäßige Verhalten des Mittäters auf eine Nötigungshandlung beschränkte, die einem anderen den Beischlaf ermöglichte (BGHSt 27, 205, 206; BGH NStZ 1985, 71, 72; BGH bei Miebach NStZ 1994, 222, 224;… BGHR StGB § 177 I Mittäter 1), und die Angeklagte deshalb bei Anwendung des alten Rechts naheliegend als (Mit)Täterin einer Vergewaltigung zu verurteilen gewesen wäre, während sie nach neuem Recht nur (Mit)Täterin einer sexuellen Nötigung hätte sein können.
Nach § 177 StGB wird eine Vergewaltigung entweder mit Gewalt (vgl. BGH NStZ 1985, 71;… BGHR StGB § 177 I Gewalt 1, 2, 4) oder durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben (…vgl. BGHR StGB § 177 I Drohung 8, 12), begangen.

References: § 177
 BGH 
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 § 177
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 BGH 
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