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Timestamp: 2019-07-19 07:29:16+00:00

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BVerwG, 25.09.2002 - 1 WB 27.02 - dejure.org
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BVerwG, 25.09.2002 - 1 WB 27.02 (https://dejure.org/2002,2791)
BVerwG, Entscheidung vom 25.09.2002 - 1 WB 27.02 (https://dejure.org/2002,2791)
BVerwG, Entscheidung vom 25. September 2002 - 1 WB 27.02 (https://dejure.org/2002,2791)
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GG Art. 33 Abs. 2; SG § 3; BPersVG § 8
Konkurrentenantrag; Leistungsgrundsatz; Bestenauslese; Beurteilung; Auswahlentscheidung; Auswahlkriterium; Standortwechsel.
Zulässigkeit von auf militärische Verwendungsentscheidungen bezogenen Konkurrentenanträgen; Bestandskraft einer einmal getroffenen militärischen Verwendungsentscheidung; Entscheidung des zuständigen Vorgesetzten über die Verwendung eines Soldaten; Gerichtlich eingeschränkte Nachprüfungspflicht der Auswahlentscheidung eines Vorgesetzten; Grundsatz der Bestenauslese; Bemessung einer Auswahlentscheidung am Leistungsprinzip; Abstellen auf den aktuellen Stand der Beurteilung bei einer konkreten Verwendungsentscheidung; Geringfügigkeit einer Beurteilungsdifferenz deutlich unterhalb eines halben Wertungspunktes; Gesichtspunkt des häufigen Standortwechsels über größere Entfernungen als ein am Leistungsgrundsatz orientiertes Auswahlkriterium bei im Wesentlichen gleich beurteilten Bewerbern
BVerwGE 117, 81
NVwZ 2003, 754 (Ls.)
NVwZ-RR 2003, 220
Die gerichtliche Kontrolle hat sich insoweit darauf zu beschränken festzustellen, ob der Vorgesetzte bei der Auswahlentscheidung von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen ist, sachfremde Erwägungen angestellt, allgemein gültige Wertmaßstäbe nicht beachtet oder gegen Verfahrensvorschriften verstoßen hat (stRspr.: vgl. Beschlüsse vom 22. Juli 1997 BVerwG 1 WB 8.97, vom 27. Januar 1998 BVerwG 1 WB 51.97 und vom 25. September 2002 - BVerwG 1 WB 27.02).
Für eine konkrete Verwendungsentscheidung ist auf den aktuellen Stand der Beurteilung abzustellen, weshalb der letzten dienstlichen Beurteilung in der Regel eine ausschlaggebende Bedeutung zukommt (Beschluss vom 25. September 2002 - BVerwG 1 WB 27.02 - ; vgl. ferner Urteile vom 18. Juli 2001 - BVerwG 2 C 41.00 - und vom 27. Februar 2003 - BVerwG 2 C 16.02 -).
Zur abgerundeten Bewertung des Leistungsbildes und seiner Kontinuität ist es nach der Rechtsprechung des Senats darüber hinaus zulässig, in die Auswahlentscheidung auch frühere Beurteilungen bis zu den beiden letzten planmäßigen Beurteilungen vor der aktuellen Beurteilung mit einzubeziehen (Beschlüsse vom 25. September 2002 - BVerwG 1 WB 27.02 - m.w.N. und vom 15. Mai 2003 - BVerwG 1 WB 4.03 - vgl. ferner Urteile vom 19. Dezember 2002 - BVerwG 2 C 31.01 - und vom 27. Februar 2003 - BVerwG 2 C 16.02 -).
Diese Differenz ist nach der Rechtssprechung des Senats als geringfügig anzusehen (Beschlüsse vom 10. März 1998 - BVerwG 1 WB 54.97 -, vom 9. Dezember 1999 - BVerwG 1 WB 46.99 - und vom 25. September 2002 - BVerwG 1 WB 27.02 - ).
Zur abgerundeten Bewertung des Leistungsbildes und seiner Kontinuität ist es nach der Rechtsprechung des Senats darüber hinaus zulässig, in die Auswahlentscheidung auch frühere Beurteilungen bis zu den beiden letzten planmäßigen Beurteilungen vor der aktuellen Beurteilung mit einzubeziehen (Beschluss vom 25. September 2002 - BVerwG 1 WB 27.02 - m.w.N.; vgl. ferner Urteile vom 19. Dezember 2002 - BVerwG 2 C 31.01 - und vom 27. Februar 2003 - BVerwG 2 C 16.02 -).
So BVerwG, Beschluss vom 25. September 2002- 1 WB 27.02 -, juris, Rn. 14; Thür.
Ständige Rechtsprechung des BVerwG; vgl. zusammenfassend Urteil vom 16. Mai 2007 3 C 8.06 , BVerwGE 129, 27 = DÖV 2007, 797 = NJW 2007, 2790 = UPR 2007, 444, unter Hinweis auf: Urteile vom 26. Juni 1980 2 C 8.78 , BVerwGE 60, 245, und vom 3. März 1987 1 C 16.86 , BVerwGE 77, 75, sowie Beschlüsse vom 24. Januar 1995 1 WB 68.94 , BVerwGE 103, 200, und vom 25. September 2002 1 WB 27.02 , BVerwGE 117, 81, jeweils m.w.N.
Grund hierfür ist zum einen, dass die älteren Beurteilungen ohnehin nur einer "Abrundung" der Bewertung des Leistungsbildes und der Kontinuität des Bewerbers dienen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 25.09.2002 - 1 WB 27.02 -, BVerwGE 117, 81).
Davon unterscheidet sich die vorliegende Fallgestaltung grundlegend, in welcher sich ein nichtfreigestelltes Personalratsmitglied während eines prüfungsähnlichen Qualifizierungsverfahrens in einer Bewerberkonkurrenz behaupten muss (vgl. in diesem Zusammenhang Beschlüsse vom 3. Juli 2001 - BVerwG 1 WB 24.01 - Buchholz 236.1 § 3 SG Nr. 26 S. 14 und 25. September 2002 - BVerwG 1 WB 27.02 - Buchholz 236.1 § 3 SG Nr. 29 S. 23;… Faber, a.a.O § 8 Rn. 43;… Treber, a.a.O § 8 Rn. 30).
BVerwG, Urteil vom 27.2.2003 - 2 C 16.02 -, DÖD 2003, 202; Beschluss vom 25.9.2002 - 1 WB 27.02 -, BVerwGE 117, 81; Urteil vom 13.7.2000 - 2 C 34.99 -, ZBR 2001, 36.
Zu der damals geltenden Fassung der Beurteilungsrichtlinien für Soldaten (ZDv 20/6) hat der Senat entschieden, dass Unterschiede im Beurteilungsbild von bis zu einem halben Wertungspunkt (0,5) noch als geringfügig anzusehen seien und dass diese Leistungsbilder der betroffenen Soldaten als "im Wesentlichen gleich" bewertet werden könnten (BVerwG, Beschlüsse vom 9. Dezember 1999 - 1 WB 46.99 - BA S. 8 und vom 25. September 2002 - 1 WB 27.02 - BVerwGE 117, 81 ).
BVerwG, 23.02.2018 - 1 WB 6.17
Beschwerde gegen die Bildung einer Referenzgruppe für ein freigestelltes …

References: Art. 33
 § 3
 § 8
 § 3
 § 3
 § 8
 § 8