Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Rechtssatznummer=RS0109183&SkipToDocumentPage=True&SucheNachRechtssatz=True&SucheNachText=False&ResultFunctionToken=cfe536f8-790d-494a-a678-5ff7013d2140&Dokumentnummer=JJR_19971216_OGH0002_0050OB00498_97I0000_001
Timestamp: 2019-12-07 02:16:37+00:00

Document:
RIS - 5Ob498/97i 5Ob165/00a 9... - Rechtssatz - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 5Ob498/97i 5Ob165/00a 9...
RS0109183
5Ob498/97i; 5Ob165/00a; 9ObA330/00w; 5Ob131/03f; 8ObA102/03p; 3Ob129/05z; 5Ob155/06i; 5Ob80/08p; 3Ob104/11g; 3Ob21/12b; 1Ob253/11d; 4Ob212/12y; 1Ob150/14m; 3Ob198/16p; 5Ob161/16m; 5Ob115/18z
ABGB §830 B1
ABGB §841
ZPO §234
WEG idF 3.WÄG §2 Abs2 Z2
§ 234 ZPO stellt nach der herrschenden Irrelevanztheorie insofern eine Ausnahme gegenüber § 406 ZPO dar, als für die Frage der Aktivlegitimation und Passivlegitimation der Zeitpunkt der Streitanhängigkeit entscheidet; für die anderen Entscheidungsgrundlagen bleibt es bei der Maßgeblichkeit des Zeitpunktes des Schlusses der Verhandlung der Tatsacheninstanz. Auf letzteren Zeitpunkt kommt es auch für die Frage der Möglichkeit der Begründung von Wohnungseigentum im Zuge eines Teilungsverfahrens an (hier: Kläger veräußert einen Teil seines Miteigentumsanteils nach Streitanhängigkeit aber vor Schluss der mündlichen Streitverhandlung erster Instanz an einen Dritten).
5 Ob 165/00a
Entscheidungstext OGH 13.07.2000 5 Ob 165/00a
nur: § 234 ZPO stellt nach der herrschenden Irrelevanztheorie insofern eine Ausnahme gegenüber § 406 ZPO dar, als für die Frage der Aktivlegitimation und Passivlegitimation der Zeitpunkt der Streitanhängigkeit entscheidet; für die anderen Entscheidungsgrundlagen bleibt es bei der Maßgeblichkeit des Zeitpunktes des Schlusses der Verhandlung der Tatsacheninstanz. (T1)
Veröff: SZ 73/116
9 ObA 330/00w
Entscheidungstext OGH 10.01.2001 9 ObA 330/00w
5 Ob 131/03f
Entscheidungstext OGH 08.07.2003 5 Ob 131/03f
Auch; Veröff: SZ 2003/81
8 ObA 102/03p
Entscheidungstext OGH 25.11.2003 8 ObA 102/03p
Vgl auch; Beisatz: Legalzession an IAF (§ 11 Abs 1 IESG) nach Streitanhängigkeit nimmt nicht die Aktivlegitimation des ehemaligen Dienstnehmers. (T2)
3 Ob 129/05z
Entscheidungstext OGH 24.08.2005 3 Ob 129/05z
5 Ob 155/06i
Entscheidungstext OGH 11.07.2006 5 Ob 155/06i
Vgl aber; Beisatz: Das gilt nur, wenn die Sachlegitimation einer Partei im Laufe des Verfahrens wegfällt und auf einen Einzelrechtsnachfolger übergeht. (T3)
Veröff: SZ 2006/104
Vgl aber; Beisatz: Die Änderung der Miteigentumsverhältnisse während des Verfahrens kann im Ergebnis aber dann vernachlässigt werden, wenn es dem Grundsatz von Treu und Glauben widerspräche, sie als Teilungshindernis zu werten, oder wenn der neu hinzugekommene Miteigentümer durch die Anmerkung der Teilungsklage von der Möglichkeit der Teilung (insbesondere der Teilung ins Wohnungseigentum) gewarnt war. (T4)
Bem: Siehe RS0118029. (T5)
3 Ob 104/11g
Entscheidungstext OGH 09.06.2011 3 Ob 104/11g
Auch; nur: § 234 ZPO stellt nach der herrschenden Irrelevanztheorie insofern eine Ausnahme gegenüber § 406 ZPO dar, als für die Frage der Aktivlegitimation und Passivlegitimation der Zeitpunkt der Streitanhängigkeit entscheidet. (T6)
4 Ob 212/12y
Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 212/12y
3 Ob 198/16p
Entscheidungstext OGH 18.10.2016 3 Ob 198/16p
5 Ob 161/16m
Entscheidungstext OGH 23.01.2017 5 Ob 161/16m
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0109183
JJR_19971216_OGH0002_0050OB00498_97I0000_001

References: §830
 §841
 §234
 §2

§ 234
 § 406
 OGH 
 § 234
 § 406
 OGH 
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 § 234
 § 406
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