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Timestamp: 2016-10-22 13:42:17+00:00

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6B_281/2014 (11.11.2014)
6B_281/2014 � � Urteil vom 11. November 2014
Notwehrhilfe; Strafzumessung; Willk�r,
Das Obergericht des Kantons Z�rich verurteilte X.________ am 29. November 2013 zweitinstanzlich wegen versuchter schwerer K�rperverletzung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten, von denen es 20 Monate bedingt aussprach. Auf den Widerruf des X.________ mit Strafbefehl vom 26. Januar 2010 f�r eine Geldstrafe von 50 Tagess�tzen zu Fr. 30.-- gew�hrten bedingten Vollzugs verzichtete es und verl�ngerte die Probezeit von drei Jahren um eineinhalb Jahre.
�Das Obergericht geht von folgendem Sachverhalt aus:
�X.________ und Y.________ begaben sich nach durchzechter Nacht zusammen mit Z.________ am 24. M�rz 2012, um ca. 8.10 Uhr, zur U.________-strasse in V.________. Dort wollten sie einen Bekannten besuchen. Als Y.________ gegen die Wand urinierte, tadelte ihn der hinzukommende A.________. Nach einem Wortwechsel stiess dieser Y.________ weg, der aber umgehend wieder auf seinen Kontrahenten zukam und ihm mehrere Schl�ge ins Gesicht verpasste. Gleichzeitig kam X.________ dazu und wirkte von hinten auf A.________ ein. Nachdem dieser und Y.________ zu Boden fielen, entwickelte sich ein wechselseitiges Gerangel, bei dem zeitweise Y.________ und zeitweise A.________ die Oberhand inne hatte. Als sich Letzterer �ber Y.________ befand und ihn am Kopf zu Boden dr�ckte, versetze ihm X.________, nachdem er zun�chst versucht hatte, den Widersacher von seinem Freund herunterzureissen, zwei Fusstritte gegen den Kopf.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, die Dispositivziffer 3 (Sanktion) des Urteils des Obergerichts sei aufzuheben. Er sei mit einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagess�tzen zu bestrafen. Der mit Strafbefehl vom 26. Januar 2010 gew�hrte bedingte Vollzug der Geldstrafe sei nicht zu widerrufen. Eventualiter sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, sie stelle den Sachverhalt willk�rlich fest und verletze die Unschuldsvermutung (Beschwerde S. 4 ff.).
1.2.�Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen; zum Begriff der Willk�r BGE 139 III 334 E. 3.2.5; 138 I 49 E. 7.1; je mit Hinweisen). Eine entsprechende R�ge muss klar und substanziiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 225 E. 3.2; 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; je mit Hinweisen).
�Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in seiner Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine Bedeutung zu, die �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgeht (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82 mit Hinweisen). Diese aus der Unschuldsvermutung abgeleitete Maxime wurde wiederholt dargelegt, worauf zu verweisen ist (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41 mit Hinweisen).
1.3.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz lehne sein Notwehrhilferecht ab, weil sie davon ausgehe, er habe in die Auseinandersetzung eingegriffen, als sein Kollege und dessen Gegner noch gestanden seien. In Beachtung des Grundsatzes "in dubio pro reo" h�tte diese Handlung aber nicht ihm, sondern Z.________ zugerechnet werden m�ssen. Dieser habe ausdr�cklich erkl�rt, er habe in das Geschehen eingegriffen (Beschwerde S. 4-9 N. 7 und N. 10-22).
�Die Vorinstanz h�lt fest, wie das Opfer und Y.________ zu Boden gekommen seien, lasse sich nicht im Detail erstellen. Dies sei ohnehin von untergeordneter Bedeutung. Wenig glaubhaft sei, dass der Beschwerdef�hrer zun�chst beobachtend abseits gestanden und erst eingegriffen haben wolle, als sich die beiden am Boden befunden h�tten. Die Aussagen der Zeugin B.________ deuteten - mit den diesbez�glich glaubhaften und konstanten Angaben des Opfers - darauf hin, dass der Beschwerdef�hrer bereits in das Geschehen eingriff, als sein Kollege und dessen Widersacher noch gestanden seien. Die Zeugin habe ausgef�hrt, es sei zu Boxschl�gen gekommen. Bevor das Opfer am Boden gewesen sei, sei seine Brille heruntergefallen. Sie glaube, dass dies daher gekommen sei, da sie auf ihn eingeschlagen h�tten. Die Vorinstanz erw�gt, diese Aussage deute darauf hin, dass es bereits zu Schl�gen beider T�ter oder zumindest auch zu einer gewissen Einwirkung des Beschwerdef�hrers gekommen sei, als sein Kollege und dessen Gegner noch gestanden seien. Auch der Umstand, dass das Opfer zu seinem Gesundheitszustand festgehalten habe, es habe aufgrund des Vorfalls Probleme damit, wenn jemand hinter ihm stehe, spreche daf�r, dass der Beschwerdef�hrer bereits im erw�hnten Zeitpunkt eingegriffen habe (Urteil S. 20 E. 2.5.6).
�Diese W�rdigung ist nicht zu beanstanden. Entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers ignoriert die Vorinstanz die Aussagen von Z.________ nicht (Beschwerde S. 4 N. 7). Sie h�lt dazu fest, dieser habe erkl�rt, die Auseinandersetzung erst gesehen zu haben, als das Opfer bereits am Boden gelegen bzw. als es am Kopf geblutet habe (Urteil S. 20 E. 2.5.4; kantonale Akten act. 7/2 S. 1 und S. 4 sowie act. 7/4 S. 2 f.). Daher kann der Argumentation des Beschwerdef�hrers nicht gefolgt werden, gest�tzt auf die Unschuldsvermutung sei das von Z.________ eingestandene Eingreifen in die Auseinandersetzung erfolgt, als das Opfer und Y.________ noch gestanden seien.
1.4.�Soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, das Opfer habe Schl�ge ausgeteilt, als Y.________ unter ihm auf dem R�cken gelegen sei (Beschwerde S. 10 N. 28), weicht er von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz ab. Diese f�hrt hierzu aus, selbst als sich das Opfer �ber Y.________ befunden habe, sei es f�r jenen nicht besonders bedrohlich gewesen, was der unmittelbar daneben stehende Beschwerdef�hrer erkannt haben musste, zumal das Opfer lediglich das Gesicht seines Widersachers zu Boden gedr�ckt habe (Urteil S. 32 Mitte).
1.5.�Insgesamt sind die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers nicht geeignet aufzuzeigen, dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar und die Unschuldsvermutung verletzt sein sollte. Die Beschwerde erweist sich als unbegr�ndet, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen zu gen�gen vermag.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe in Notwehrhilfe respektive in Putativnotwehrhilfe gehandelt, da Notwehr auch bei einem unmittelbar drohenden Angriff zul�ssig sei. Ihm sei zumindest zuzugestehen, sich in einer Notwehrhilfesituation gew�hnt zu haben, als er in die Auseinandersetzung eingegriffen habe (Beschwerde S. 4 f. N. 8 und S. 9-16 N. 23-48).
2.2.�Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe bereits auf das Opfer eingewirkt, als es Y.________ noch gegen�bergestanden sei. Selbst wenn man davon ausgehe, dass er erst in die Auseinandersetzung eingegriffen habe, als sich die beiden am Boden befunden h�tten, k�nne vorliegend keine Notwehrsituation angenommen werden. Beim gesamten Verlauf des Gefechts sei anzunehmen, dass dieses wechselseitig t�tlich verlaufen sei und zu keinem Zeitpunkt von einem bedrohlichen Ungleichgewicht zum Nachteil des Kollegen des Beschwerdef�hrers habe ausgegangen werden k�nnen. W�hrend des Kampfes am Boden habe jeder der beiden Beteiligten f�r einen gewissen Zeitraum die Oberhand inne gehabt. Selbst als sich das Opfer �ber Y.________ befunden habe, sei es f�r diesen nicht besonders bedrohlich gewesen, was der unmittelbar danebenstehende Beschwerdef�hrer erkannt haben musste. Denn das Opfer habe lediglich das Gesicht seines Widersachers zu Boden gedr�ckt, womit eher von einer die Auseinandersetzung beruhigenden bzw. neutralisierenden Intervention ausgegangen werden musste und nicht ein unmittelbar drohender Angriff angenommen werden konnte. Y.________ habe sich sogar selber zur Wehr gesetzt. Der Beschwerdef�hrer habe dabei keinen Grund gehabt anzunehmen, sein Kollege k�nne aufgrund eines unmittelbar drohenden Angriffs durch das Opfer in eine Unterlegenheit geraten, die sich f�r den Kameraden bedrohlich h�tte auswirken k�nnen. Da sich Y.________, der die Auseinandersetzung im �brigen durch sein �ffentliches Urinieren, aufgrund seiner frechen Bemerkungen und seiner Schl�ge ins Gesicht des Opfers massgeblich ausgel�st bzw. provoziert habe, zu keinem Zeitpunkt in einer Notwehrsituation befunden habe und eine solche aufgrund des Geschehens durch den Beschwerdef�hrer auch nicht habe wahrgenommen werden k�nnen, sei weder eine Notwehrhilfe noch eine Putativnotwehrhilfe anzunehmen (Urteil S. 31 f. E. 2.3).
2.3.1.�Wird jemand ohne Recht angegriffen oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht, so ist der Angegriffene und jeder andere berechtigt, den Angriff in einer den Umst�nden angemessenen Weise abzuwehren (Art. 15 StGB). �berschreitet der Abwehrende die Grenzen der Notwehr, so mildert das Gericht die Strafe (Art. 16 Abs. 1 StGB). Nach der Rechtsprechung muss die Abwehr in einer Notwehrsituation nach der Gesamtheit der Umst�nde als verh�ltnism�ssig erscheinen (BGE 136 IV 49 E. 3.2 mit Hinweisen).
�Notwehr ist nur so lange zul�ssig, wie der Angriff andauert. Der begonnene Angriff bleibt so lange gegenw�rtig, als die Zuf�gung einer neuen oder die Vergr�sserung der bereits eingetretenen Verletzung durch das Verhalten des Angreifers unmittelbar bevorsteht (BGE 102 IV 1 E. 2b S. 4 f.; Urteil 6B_251/2013 vom 24. Oktober 2013 E. 1.2 mit Hinweis). Die Feststellung, ob der Angriff bereits im Gange ist oder unmittelbar droht, ist nicht leicht zu treffen. Nach der Rechtsprechung ist nicht vorausgesetzt, dass der Angegriffene mit einer Reaktion zuwartet, bis es f�r eine Abwehr zu sp�t ist. Doch verlangt die Unmittelbarkeit der Bedrohung, dass jedenfalls Anzeichen einer Gefahr vorhanden sind, die eine Verteidigung nahelegen. Solche Anzeichen liegen beispielsweise vor, wenn der Angreifer eine drohende Haltung einnimmt, sich zum Kampf vorbereitet oder Bewegungen macht, die in diesem Sinne gedeutet werden k�nnen. Abwehr ist zul�ssig, sobald mit einem Angriff ernstlich zu rechnen ist und jedes weitere Zuwarten die Verteidigungschance gef�hrdet. Der Angriff droht m.a.W. nicht erst unmittelbar, wenn es f�r den Angreifer kein Zur�ck mehr gibt, sondern schon dann, wenn der Bedrohte nach den gesamten Umst�nden mit dem sofortigen Angriff rechnen muss. Handlungen, die lediglich darauf gerichtet sind, einem zwar m�glichen aber noch unsicheren Angriff vorzubeugen, einem Gegner also nach dem Grundsatz, dass der Angriff die beste Verteidigung ist, zuvorzukommen und ihn vorsorglich kampfunf�hig zu machen, fallen nicht unter den Begriff der Notwehr (vgl. BGE 93 IV 81; Urteil 6S.384/2004 vom 7. Februar 2005 E. 3.1; je mit Hinweisen).
2.3.2.�Ein Fall von Putativnotwehr ist gegeben, wenn der T�ter einem Sachverhaltsirrtum unterliegt, indem er irrt�mlich annimmt, es sei ein rechtswidriger Angriff im Sinne von Art. 15 StGB gegenw�rtig oder unmittelbar bevorstehend (BGE 129 IV 6 E. 3.2 mit Hinweisen). Handelt der T�ter in einer irrigen Vorstellung �ber den Sachverhalt, so beurteilt das Gericht die Tat zugunsten des T�ters nach dem Sachverhalt, den sich der T�ter vorgestellt hat (Art. 13 Abs. 1 StGB).
2.4.�Angesichts der willk�rfreien tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz erw�gt diese zu Recht, es habe keine Notwehrsituation vorgelegen, als der Beschwerdef�hrer versuchte, den Widersacher seines Freundes von diesem herunterzureissen und ihm Fusstritte versetzte. Obwohl sich das Opfer �ber Y.________ befand, war kein Angriff in Gang oder drohte unmittelbar. Es dr�ckte einzig das Gesicht von Y.________ zu Boden, was f�r sich alleine weder eine drohende Haltung noch eine Vorbereitung zum Kampf darstellt oder so gedeutet werden k�nnte. Vorliegend kann somit dahingestellt bleiben, inwiefern bereits eine vorg�ngige Provokation durch Y.________ einer Notwehrhilfe entgegenstehen w�rde. Insofern muss auch der in diesem Zusammenhang vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte Verbotsirrtum nicht gepr�ft werden (Beschwerde S. 10 N. 26 und S. 15 N. 43).
�Weiter ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz keine Anhaltspunkte f�r den angeblichen Irrtum des unmittelbar danebenstehenden Beschwerdef�hrers sah und einen Sachverhaltsirrtum verneinte. Er macht im Wesentlichen geltend, weder er noch Z.________ h�tten es geschafft, das Opfer von ihrem Kollegen herunterzuziehen. Deshalb habe er davon ausgehen d�rfen, dass ein Angriff drohe (Beschwerde S. 12 N. 32). Dieses Argument dringt nicht durch. Der vermeintlich Angegriffene muss Umst�nde nachweisen k�nnen, die bei ihm den Glauben erwecken konnten, er befinde sich in einer Notwehrlage. Die blosse Vorstellung von der M�glichkeit eines Angriffs gen�gt nicht f�r die Annahme von Putativnotwehr (BGE 93 IV 81 E. b S. 84 f.). Nichts anderes kann f�r den Notwehrhelfer gelten.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Strafzumessung. Er sei mit einer Geldstrafe von 180 Tagess�tzen zu bestrafen (Beschwerde S. 2, S. 5 N. 9 und S. 16-18 N. 49-56).
3.1.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff. mit Hinweisen). Gem�ss Art. 50 StGB hat das Gericht, sofern es sein Urteil zu begr�nden hat, die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde und deren Gewichtung festzuhalten. Es hat seine �berlegungen in den Grundz�gen wiederzugeben, so dass die Strafzumessung nachvollziehbar ist (BGE 134 IV 17 E. 2.1 S. 20 mit Hinweisen). Alleine einer besseren Begr�ndung wegen hebt das Bundesgericht das angefochtene Urteil nicht auf (BGE 127 IV 101 E. 2c S. 105 mit Hinweisen).
3.2.�Die Vorinstanz setzt sich mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und w�rdigt alle Strafzumessungsfaktoren zutreffend. Dass sie sich von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten h�tte leiten lassen oder wesentliche Aspekte nicht ber�cksichtigt, ist nicht ersichtlich (Urteil S. 33, S. 41 ff. E. IV.1 und 4 f.).
3.3.�Der Beschwerdef�hrer wendet ein, indem die Vorinstanz nicht zu erkennen gebe, wie sie sein Verschulden bewerte, verletze sie die Begr�ndungspflicht (Beschwerde S. 16 N. 50).
�Die Vorinstanz qualifiziert das objektive Tatverschulden hinsichtlich einer mutmasslich vollendeten schweren K�rperverletzung als erheblich und erachtet eine Einsatzstrafe von 5 Jahren als angemessen (Urteil S. 41 f. E. IV.4.1). Sie erw�gt, in Anbetracht s�mtlicher subjektiven Tatkomponenten sei die Einsatzstrafe auf 40 Monate zu reduzieren (Urteil S. 42-45 E. IV.4.2). Dem Umstand, dass keine vollendete Tat vorliegt, tr�gt sie mit einer Strafminderung um weitere 10 Monate Rechnung (Urteil S. 45 E. IV.4.3). Zu den T�terkomponenten verweist die Vorinstanz auf die Erw�gungen der ersten Instanz und f�hrt erg�nzend aus, die aufgrund der Vorstrafen und des Handelns w�hrend der Probezeit vorzunehmende Straferh�hung sowie die wegen des Nachtatverhaltens zu ber�cksichtigende Strafminderung hielten sich die Waage. Deshalb sei es angemessen, den Beschwerdef�hrer mit einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten zu bestrafen (Urteil S. 45-48 E. IV.4.4 und 5; erstinstanzliches Urteil S. 60 f.).
�Die Vorinstanz qualifiziert zwar nur das objektive Tatverschulden als "erheblich", w�hrend sie das Gesamtverschulden nicht ausdr�cklich benennt. Dieses Vorgehen entspricht grunds�tzlich nicht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Bemessung einer Strafe bei verminderter Schuldf�higkeit (BGE 136 IV 55 E. 5.7). Weil die Vorinstanz aber nach jedem Zumessungsschritt eigens eine Einsatzstrafe festlegt, ist die Gewichtung der von ihr ber�cksichtigten Strafzumessungsfaktoren trotzdem �berpr�fbar. Insofern erweist sich die vorinstanzliche Begr�ndung als hinreichend nachvollziehbar und gen�gt damit den Anforderungen gem�ss Art. 50 StGB.
3.4.�Wie der Beschwerdef�hrer zutreffend ausf�hrt (Beschwerde S. 16 f. N. 50), h�lt ihm die Vorinstanz zugute, dass er Y.________ unterst�tzen wollte und in die Auseinandersetzung mit dem Opfer eingriff, um dieses von seinem Kollegen wegzubringen. Sie erw�gt weiter, dem Beschwerdef�hrer sei es nicht darum gegangen, das Opfer zum blossen Selbstzweck niederzutreten (Urteil S. 42 E. IV.4.2.1). Gleichwohl steht einer Strafmilderung wegen achtenswerten Beweggr�nden (Art. 48 lit. a Ziff. 1 StGB) entgegen, dass der Beschwerdef�hrer mit seiner v�llig �bersteigerten Gewaltanwendung eine solche R�cksichtslosigkeit kundtat, dass diese die Schuld eher erh�ht, als der an sich achtenswerte Beweggrund sie zu mildern vermag (BGE 107 IV 29 E. 2a; 104 IV 238 E. 3b; je mit Hinweis).
3.5.�Soweit der Beschwerdef�hrer r�gt, gem�ss dem Grundsatz "in dubio pro reo" sei von einer Blutalkoholkonzentration von 2.075 Promille auszugehen (Beschwerde S. 17 N. 52), setzt er sich nicht mit den diesbez�glichen Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid auseinander und gen�gt damit den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Die Vorinstanz erw�gt, gem�ss Alkoholanalyse des Instituts f�r Rechtsmedizin der Universit�t Z�rich habe die Blutalkoholkonzentration (BAK) des Beschwerdef�hrers im Zeitpunkt der Blutentnahme 1.54-1.7 Promille betragen. Dieser mache geltend, zu seinen Gunsten sei davon auszugehen, dass die BAK zwischen der Tat und der Blutentnahme um 0.375 Promille abgebaut worden sei, da von einem Abbau zwischen 0.1 und 0.15 Promille pro Stunde auszugehen sei. Daraus ergebe sich, dass seine BAK im Tatzeitpunkt 2.075 Promille betragen habe. Die Vorinstanz f�hrt aus, der Beschwerdef�hrer verkenne, dass die Eliminationsphase, in der von einem ann�hernd linearen Abbau des Blutalkoholspiegels ausgegangen werden k�nne, erst einsetze, nachdem die Resorptionsphase abgeschlossen sei, die zwischen 20 Minuten und zwei Stunden �ber das Trinkende hinaus dauere. Vor diesem Hintergrund rechtfertige es sich nicht, dem Beschwerdef�hrer einen Abbau des Blutalkoholspiegels von 0.375 Promillen anzurechnen. Unter Ber�cksichtigung der Kombinationswirkung des mit dem Alkohol konsumierten Kokains sei ihm angesichts der gesamten Umst�nde eine mittelgradig verminderte Schuldf�higkeit zugutezuhalten. Eine solche Verminderung w�re selbst dann anzunehmen, wenn die BAK des Beschwerdef�hrers zwischen der im Gutachten festgestellten 1.7 und den geltend gemachten 2.075 Promille gelegen h�tte (Urteil S. 43 f. E. IV.4.2.2). Diese W�rdigung verletzt kein Bundesrecht (BGE 122 IV 49 E. 1b; Urteil 6B_849/2013 vom 19. Juni 2014 E. 1.4.4; je mit Hinweisen).
3.6.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz ber�cksichtige die mittelgradig verminderte Schuldf�higkeit und den Umstand, dass er die Tat nur versucht habe, nicht gen�gend. Angemessen w�ren Reduktionen von je mindestens 50 % (Beschwerde S. 17 N. 53).
�Die R�gen sind unbegr�ndet. Soweit der Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit dem Versuch einwendet, die Vorinstanz ber�cksichtige die Folgen der Tat doppelt, verkennt er, dass der Umfang der zul�ssigen Reduktion der Strafe unter anderem von den tats�chlichen Folgen der Tat und der N�he des tatbestandsm�ssigen Erfolgs abh�ngt (zum alten Recht BGE 127 IV 101 E. 2b S. 103; 121 IV 49 E. 1b S. 54). Im Lichte der vorliegenden Umst�nde verletzt die Vorinstanz auch kein Bundesrecht, wenn sie erw�gt, aufgrund der versuchten Tatbegehung rechtfertige sich eine weitere Reduktion der Strafe von 40 auf 30 Monate (Urteil S. 45 E. IV.4.3). Sie war auch nicht gehalten, der mittelgradig verminderten Schuldf�higkeit linear mit einer Reduktion der Strafe von 50 % Rechnung zu tragen (BGE 136 IV 55 E. 5.3 S. 58 und E. 5.6 S. 61 je mit Hinweisen).
3.7.�Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers ist nicht zu beanstanden (Beschwerde S. 18 N. 54 f.), dass die Vorinstanz sein Hyperaktivit�ts-Syndrom vorliegend als nicht verschuldensrelevant h�lt (Urteil S. 44 E. IV.4.2.2; vorinstanzliche Akten act. 106/2). Die R�ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�rs erweist sich damit als unbegr�ndet.
3.8.�Weiter verkennt der Beschwerdef�hrer, dass nach st�ndiger Rechtsprechung auch nicht einschl�gige Vorstrafen straferh�hend ber�cksichtigt werden k�nnen (Urteile 6B_495/2012 vom 6. Februar 2013 E. 5.1 und 5.4; 6B_1025/2009 vom 15. M�rz 2010 E. 2.3). Inwiefern die Vorinstanz sein Nachtatverhalten zu wenig strafmindernd einbezogen hat (Beschwerde S. 18 N. 56), legt dieser nicht dar und ist nicht ersichtlich.
3.9.�Die von der Vorinstanz ausgef�llte Freiheitsstrafe von 30 Monaten h�lt sich auch bei einer Gesamtbetrachtung innerhalb des sachrichterlichen Ermessens und ist nicht zu beanstanden.
Soweit der Beschwerdef�hrer beantragt, der mit Strafbefehl vom 26. Januar 2010 gew�hrte bedingte Vollzug der Geldstrafe sei nicht zu widerrufen (Beschwerde S. 2), ist auf seine Beschwerde nicht einzutreten. Die Vorinstanz widerruft den bedingten Vollzug nicht (Urteil S. 52 f. E. VI.).

References: Art. 95
 BGE 
 BGE 
in dubio
 Art. 9
in dubio
 BGE 
 Art. 15
 Art. 50
 Art. 50
in dubio
 Art. 42
 BGE