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Timestamp: 2013-05-26 01:31:43+00:00

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Bibliothekarisch.de | Tag Archiv | 2013	CfP: Projekt Berufsbild/ Your Job ImagePostings zum Berufsbild / Postings: Your Job ImageDigestKategorienübersichtKommentareImpressumDörte BöhnerStefanie HotzeDoreen ThiedeWolfgang KaiserPublikationen unserer Autoren
Veröffentlicht am 09.04.2013 - 12:23 · AutorIn: Dörte Böhner · Kommentieren? Kategorie(n): Veranstaltungen/ Berichte · Tags: 2013, Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium, IBI, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Veranstaltung	Besser spät als gar nicht: Es ist Semesterbeginn und das Institut für Informations- und Bibliothekswissenschaft (IBI) kündigt wieder das hochinteressante Berliner Bibliothekskolloquium (BBK) an, bei dem jeder Beitrag neugierig macht und zum Kommen einlädt. Heute geht es los:
16.04. Diskussion: Neue Arbeitsfelder in Bibliotheken
Kooperation mit BIB Landesgruppe Berlin, Moderation: Frank Redies, Vorsitzender der BIB Landesgruppe Berlin
Measuring the outcome of public libraries in the Netherlands. An introduction to the research program and findings from a quantitative study
Marjolein Oomes, Netherlands Institute for Public Libraries (SIOB) / University of Amsterdam
07.05. How to do things with information
Prof. Jens-Erik Mai, Royal School of Library and Information Science, Kopenhagen
14.05. Paneldiskussion: Wie sieht die Bibliothek von morgen aus und sind unsere jetzigen Bibliotheks-Neubauten darauf vorbereitet? Eine Zukunftsvision für 2023.
Moderation: Prof. Michael Seadle, Veranstaltungsort: Grimm-Zentrum
21.05. ”It’s all about data.” – Stand und Entwicklung im Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Berlin
Maxi Kindling, Prof. Dr. Peter Schirmbacher, Elena Simukovic, IBI/CMS, HU Berlin
28.05. Handbuch Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft – Bericht über ein Publikationsprojekt und seine Ziele
Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach, Dr. Petra Hauke, Prof. Michael Seadle, Prof. Dr. Konrad Umlauf, FH Köln/IBI
04.06. Ontologiedesign für die Metaforschung – Der Exzellenzcluster “Bild Wissen Gestaltung” modelliert sich selbst in RDF
Dr. Christian Stein, IBI, HU Berlin
11.06. Ein Heim für Waisenkinder. Der Referentenentwurf des Justizministeriums für ein Gesetz zur Nutzung verwaister und vergriffener Werke
Prof Dr. Katharina de la Durantaye, Juristische Fakultät HU Berlin
18.06. Interaktives Patentretrieval
25.06. Where does the catalogue end and the content begin? Greek, Latin and the emerging Trillion Word Library
Dr. Gregory Crane, Perseus Digital Library/ Tufts University, Medford, USA
02.07. Die Entwicklung von virtuellen Forschungsumgebungen aus der Perspektive der Wissenschafts-und Technikforschung
Mag. MSc. Ulla Tschida, TU Berlin
09.07. Wichtig: Resource Description and Access – Neues zur RDA und dem Stand der Implementierung in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Susanne Oehlschläger, DNB Arbeitsstelle für Standardisierung
Veröffentlicht am 22.03.2013 - 12:25 · AutorIn: Dörte Böhner · Kommentieren? Kategorie(n): Urheberrecht · Tags: 2013, BGH, Bundesgerichtshof, E-Learning, elektronischer Semesterapparat, Gerichtsentscheidung, Gerichtsverfahren, OLG München, Urheberrecht, VG-WORT, § 52a UrhG	Mein gestrige Beitrag “Der BGH verhandelt den Intranet-Paragrafen 52 a UrhG” hatte den Sachstand bezüglich des umstrittenen § 52 a UrhG aufgegriffen, der gestern noch vorm BGH verhandelt wurde. Überraschenderweise hat das Gericht das Verfahren (BGH, Urteil vom 20.03.2013 – I ZR 84/11) zurück ans OLG München verwiesen, welches am 24.11.2011 ein Urteil zur Vergütungshöhe gesprochen hatte (OLG München, 24.03.2011 – 6 WG 12/09).
Es sei zwar nicht zu beanstanden, dass der Gesamtvertrag einen Vorrang angemessener Angebote der Rechteinhaber und eine Erfassung und Abrechnung einzelner Nutzungen vorsehe. Das Oberlandesgericht habe jedoch nicht überzeugend begründet, weshalb es bei der Festlegung des zulässigen Nutzungsumfangs teilweise von den Regelungen abgewichen sei, die die Parteien im gleichfalls Sprachwerke betreffenden “Gesamtvertrag zur Vergütung von Ansprüchen nach § 52a UrhG für das öffentliche Zugänglichmachen von Werken für Zwecke des Unterrichts an Schulen” getroffen haben; danach sind unter “kleine Teile eines Werkes” maximal 12% eines Werkes, “Teile eines Werkes” maximal 25% eines Werkes (jedoch nicht mehr als 100 Seiten) und “Werke geringen Umfangs” Druckwerke mit maximal 25 Seiten zu verstehen. Als nicht sachgerecht erscheint den Richtern des BGHs, dass anders als in den mit den anderen Verwertungsgesellschaften geschlossenen Gesamtvertrag, die Vergütung nach dem Werk(teil) und nicht nach der Zahl der Seiten des Druckwerks, nach Gruppengröße und nicht nach Zahl der Veranstaltungsteilnehmer berechnet wird und die Höhe zunehmend vermindernd und nicht linear bemessen wird.
Was die Höhe der Vergütung angeht, sei nicht zu beanstanden, dass das OLG München als Orientierungen für die Höhe der Kosten die Kopiervergütung herangezogen habe, die nach dem zwischen den Parteien geschlossenen Rahmenvertrag vom 8. März 2007 für Vervielfältigungen nach § 54a Abs. 2 UrhG aF (jetzt § 54c UrhG) zu zahlen sei und 0,008 € (0,8 ct) pro Seite betrage. Die VG Wort hatte sich 0,125 € (12,5 ct) pro Seite erhofft. In der Verhandlung geht es jetzt um die weitere Vertragsausgestaltung, in der das OLG gemäß § 16 Abs. 4 Satz 3 UrhWG einen Gesamtvertrag nach “billigem Ermessen” festzusetzen hat oder besser gesagt, den Gesamtvertrag nachbessern muss.
Quellen: Bundesgerichtshof zur Vergütung für das Einstellen von Texten in das Intranet von Hochschulen, Nr. 50/2013, Presseerklärung des BGH
Wenn die Absicht zum Recht wird (0)
Veröffentlicht am 21.03.2013 - 19:23 · AutorIn: Dörte Böhner · Kommentieren? Kategorie(n): Urheberrecht · Tags: 2013, BGH, Bundesgerichtshof, E-Learning, elektronischer Semesterapparat, Gerichtsverfahren, Individualvergütung, Pauschalvergütung, Urheberrecht, VG-WORT, § 52a UrhG	Die einen nennen ihn Intranet-Paragraf, die anderen halten ihn für den wichtigsten Paragrafen für E-Learning-Angebote. Derzeit sind zwei Verfahren zur Auslegung dieses Paragrafen bei den Gerichten anhängig.
Gestern fand eine mündliche Verhandlung zum § 52 UrhG am BGH statt, bei der es um die Höhe der Vergütung ging, welche die Hochschulen an die Verlage für die Nutzung von Werkteilen entrichten sollen.
Anders sieht das u.a. für die VG BildKunst und die GEMA aus. Hier gibt es bereits einen gültigen Rahmenvertrag (2007, aktuelle Fassung 2010). Im Urteil des OLG München heißt es auf S. 36 zum geforderten Tarif der VG Wort: Bei einer vergleichbaren Nutzungshandlung [vergleichbar zu den Vereinbarungen mit der GEMA und VG Bildkunst, Anm. d. Verf.] kann der Unterschied sich auf das 240-fache belaufen.
Dieser sehr umstrittene Paragraf trat September 2003 nur befristet in Kraft und wurde seit 2006 alle zwei Jahre – häufig erst in letzter Sekunde – verlängert. Letztmalig wurde der Paragraf Dezember 2012 bis Ende 2014 verlängert. Bis dahin soll eine dauerhafte Lösung gefunden werden. Der Börsenverein forderte wiederholt3, die Vorschrift gänzlich zu streichen. Bibliotheken und Hochschulen befürchten jedoch bei Streichung des Paragrafen ein Ende des E-Learning4.
Dies geschieht immer wieder mit rethorischem Säbelrasseln, z.B.: Presse-Information : Börsenverein fordert: § 52a Urheberrechtsgesetz muss abgeschafft werden, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, 12.04.2012,Skipis, Alexander: Urheberrecht: § 52a – “Eiskalte Enteignung der Wissenschaftsverlage”, Börsenblatt.net, 22.11.2012 [↩]
vgl. Contzen, Mona: Offline an der Uni : Ende des Jahres schlägt das letzte Stündlein des § 52a des Urheberrechtsgesetzes., Unicum, 02.10.2012 [↩]
Veröffentlicht am 12.03.2013 - 11:48 · AutorIn: Dörte Böhner · 1 Kommentar Kategorie(n): Veranstaltungen/ Berichte · Tags: #bid13, 2013, Bibliothekartag, Biblitohekskongress, Linkliste	Hier die obligatorische Auflistung der gefunden Beiträge in Blogs, welche sich so nach und nach verlängern wird. Wir sind ja erst an Tag zwei angekommen.
11.-14.03.2013: Nachlese zum 5. Bibliothekskongress in Leipzig, BreBiStaT Blog 30.03.2013

References: § 52
 BGH 
 § 52
 BGH 
 § 52
 § 54
 § 54
 § 16
 BGH

 § 52
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 BGH 
 § 52
 § 52
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