Source: https://baufuesick.wordpress.com/2018/01/29/wofuer-keine-baugenehmigung-erforderlich-ist/
Timestamp: 2020-04-07 04:59:18+00:00

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Startseite > Bauordnung	> Wofür KEINE Baugenehmigung erforderlich ist
29.01.2018 dimagb	Hinterlasse einen Kommentar Go to comments
Der gesetzestreue Bundesbürger interessiert sich pflichtschuldigst (bzw. vorsorglich) dafür, wofür bei Modernisierungen eine Baugenehmigung erforderlich ist. Dieser alte Artikel aus 2011 (Vorsicht: Archiv!) ist zum Glück so allgemein gehalten, dass er weiterhin bestehen darf. Aber – man sehe, höre und staune – es gibt auch Maßnahmen, da ist keine Baugenehmigung erforderlich. Ja, Sie haben richtig gelesen. Jetzt noch mal tief durchgeatmet – und die frohe Botschaft gelesen:
(2) Die Genehmigungsfreiheit nach Absatz 1, den §§ 60 bis 62, 76 und 77 Abs. 1 Satz 3 sowie die Beschränkung der bauaufsichtlichen Prüfung nach §§ 63, 64, 66 Abs. 4 und 77 Abs. 3 entbinden nicht von der Verpflichtung zur Einhaltung der Anforderungen, die durch öffentlich-rechtliche Vorschriften an Anlagen gestellt werden, und lassen die bauaufsichtlichen Eingriffsbefugnisse unberührt.
Werbeanlagen, soweit sie einer Ausnahmegenehmigung nach
Straßenverkehrsrecht oder einer Zulassung nach Straßenrecht bedürfen,
c) Gebäude ohne Feuerungsanlagen mit einer traufseitigen Wandhöhe bis zu 5 m, die einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb im Sinne der §§ 35 Abs. 1 Nrn. 1 und 2, 201 BauGB dienen, höchstens 100 m² Brutto- Grundfläche haben und nur zur Unterbringung von Sachen oder zum vorübergehenden Schutz von Tieren bestimmt sind,
d) Gewächshäuser mit einer Firsthöhe bis zu 5 m, die einem landwirtschaftlichen Betrieb im Sinne der §§ 35 Abs. 1 Nrn. 1 und 2,
201 BauGB dienen und höchstens 100 m² Brutto-Grundfläche haben,
Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung ausgenommen freistehende Abgasanlagen mit einer Höhe von mehr als 10 m;
c ) Windenergieanlagen bis zu 10 m Höhe gemessen von der
Geländeoberfläche bis zum höchsten Punkt der vom Rotor bestrichenen Fläche und einem Rotordurchmesser bis zu drei Metern außer in reinen Wohngebieten;
a) unbeschadet der Nummer 4 Buchst. b Antennen einschließlich der
Masten mit einer Höhe bis zu 10 m und zugehöriger Versorgungs-einheiten mit einem Brutto-Rauminhalt bis zu 10 m3 sowie, soweit sie in, auf oder an einer bestehenden baulichen Anlage errichtet werden, die damit verbundene Änderung der Nutzung oder der äußeren Gestalt der Anlage,
f) Wasserbecken mit einem Beckeninhalt bis zu 100 m³;
b) offene, sockellose Einfriedungen für Grundstücke, die einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb im Sinne der §§ 35 Abs. 1 Nrn. 1 und 2, 201 BauGB dienen;
e) Bedachung einschließlich Maßnahmen der Wärmedämmung ausgenommen bei Hochhäusern;
e) Werbeanlagen in durch Bebauungsplan festgesetzten Gewerbe-, Industrie- und vergleichbaren Sondergebieten an der Stätte der Leistung mit einer Höhe bis zu 10 m sowie, soweit sie in, auf oder an einer bestehenden baulichen Anlage errichtet werden, die damit verbundene Änderung der Nutzung oder der äußeren Gestalt der Anlage;
a) unbefestigte Lager- und Abstellplätze, die einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb im Sinne der §§ 35 Abs. 1 Nrn. 1 und 2, 201 BauGB dienen,
1. für die neue Nutzung keine anderen öffentlich-rechtlichen Anforderungen nach § 64 i.V.m. § 66 als für die bisherige Nutzung in Betracht kommen,
2Im Übrigen ist die beabsichtigte Beseitigung von Anlagen mindestens einen Monat zuvor der Bauaufsichtsbehörde anzuzeigen. 3Bei nicht freistehenden Gebäuden muss die Standsicherheit des Gebäudes oder der Gebäude, an die das zu beseitigende Gebäude angebaut ist, durch einen qualifizierten Tragwerksplaner im Sinn des § 66 Abs. 2 beurteilt und im erforderlichen Umfang nachgewiesen werden; die Beseitigung ist, soweit notwendig, durch den qualifizierten Tragwerksplaner zu überwachen. 4Satz 3 gilt nicht, soweit an verfahrensfreie Gebäude angebaut ist. 5§ 72 Abs. 6 Nr. 3, Abs. 8 gilt entsprechend.
es im Geltungsbereich eines Bebauungsplans im Sinne des § 30 Abs. 1 oder der §§ 12, 30 Abs. 2 des Baugesetzbuchs (BauGB) liegt,
die Gemeinde nicht innerhalb der Frist nach Absatz 3 Satz 2 erklärt, dass das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden soll oder eine vorläufige Untersagung nach § 15 Abs. 1 Satz 2 BauGB beantragt.
(3) 1Der Bauherr hat die erforderlichen Unterlagen bei der Gemeinde einzureichen; die Gemeinde legt, soweit sie nicht selbst Bauaufsichtsbehörde ist, eine Fertigung der Unterlagen unverzüglich der unteren Bauaufsichtsbehörde vor. 2Mit dem Bauvorhaben darf einen Monat nach Vorlage der erforderlichen Unterlagen bei der Gemeinde begonnen werden. 3Teilt die Gemeinde dem Bauherrn vor Ablauf der Frist schriftlich mit, dass kein Genehmigungsverfahren durchgeführt werden soll und sie eine Untersagung nach § 15 Abs. 1 Satz 2 BauGB nicht beantragen wird, darf der Bauherr mit der Ausführung des Bauvorhabens beginnen; von der Mitteilung nach
Halbsatz 1 hat die Gemeinde die Bauaufsichtsbehörde zu unterrichten. 4Will der Bauherr mit der Ausführung des Bauvorhabens mehr als drei Jahre, nachdem die Bauausführung nach den Sätzen 2 und 3 zulässig geworden ist, beginnen, gelten die Sätze 1 bis 3 entsprechend.
§ 76 Genehmigung Fliegender Bauten [bauliche Anlagen, die geeignet und bestimmt sind, an verschiedenen Orten wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden].
§ 77 Bauaufsichtliche Zustimmung: trifft für Privat nicht zu.
ZULETZT GEÄNDERT DURCH BESCHLUSS DER BAUMINISTERKONFERENZ VOM 13.05.2016
Alles klar? Von wegen „der Staat gängelt immer nur“. Hier erkannt man seine wahre Großzügigkeit. Beachten Sie bitte noch, dass es sich um die Musterbauordnung handelt und dass es das Bundesland „Muster“ nicht gibt.
Sie wollen in Berlin bauen und benötigen eine Baugenehmigung?
Dann sind Sie hier gut aufgehoben.
Bei Putzausbesserung gilt die EnEV nicht (07.2011)
EnEV: Putzreparatur = Putzerneuerung? (06.2011)
und neu aufbereitet:
:: Merkblatt Putzreparatur (EnEV) (2014)
31.01.2018 um 13:48
Jetzt kommt die Aldi-Platte
https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article173047336/Aldi-Discounter-wird-zum-Vermieter.html
Ja, aber im Gegensatz zum dümmlich daherschwafelnden Berliner Senat z.B. mit seiner roten linken Bauverhinderungssenatorin Lompscher wird es dieses Unternehmen schaffen, Aldi-Märkte abzureißen und Wohnhäuser dahin zu pflanzen.Vermutlich gibt es dann in jedem im EG einen Discounter, dessen namen nicht mit P, nicht mit L usw. beginnt. Interessant wird es dann bei der Wohnraumvergabe, ob dann nämlich die lieben Gäste der Bundeskanzler-Darstellerin Merkel bevorzugt werden.
Änderungen rund um Energie und Ölheizungen Eine kleine Sammlung statistischer Werte

References: § 64
 § 66
 § 66
 § 30
 § 15
 § 15

§ 76

§ 77