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Timestamp: 2019-10-18 10:11:51+00:00

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BGBl. I 1952 S. 681 - Betriebsverfassungsgesetz - dejure.org
BGBl. I 1952 S. 681
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1952 Teil I Nr. 43, ausgegeben am 14.10.1952, Seite 681
vom 11.10.1952
Die Unternehmensmitbestimmung in anderen Unternehmen hat das Betriebsverfassungsgesetz vom 11. Oktober 1952 (BGBl. I S. 681) - im folgenden: BetrVG 1952 - geregelt; nach diesem muß der Aufsichtsrat der erfaßten Gesellschaften zu einem Drittel aus Vertretern der Arbeitnehmer bestehen.
In § 66 Abs. 4 Satz 3 BetrVG 1952 (BGBl. I S. 681, 689) war aber ausdrücklich bestimmt, der Arbeitgeber habe, wenn das Gericht dem Antrag des Betriebsrats stattgebe, die verlangte Maßnahme unverzüglich unter Beachtung der Kündigungsfristen durchzuführen.
Bereits § 64 HmbPersVG vom 18. Oktober 1957, GVBl S. 473, hat - unter wortgleicher Übernahme der Regelung in § 64 des Personalvertretungsgesetzes vom 5. August 1955, BGBl I S. 477 - den Abschluss von Dienstvereinbarungen zugelassen und damit an die Regelung zu Betriebsvereinbarungen in § 52 Abs. 2 des Betriebsverfassungsgesetzes vom 11. Oktober 1952, BGBl I S. 681, angeknüpft.
In § 23 BetrVG 1952 kam im Wortlaut deutlich zum Ausdruck, dass eine Auflösung des Betriebsrats bei der "groben Vernachlässigung gesetzlicher Befugnisse" (BGBl. I 1952, 681, 684) in Betracht kam.
Gemäß § 81 Abs. 1 Satz 2 des Betriebsverfassungsgesetzes vom 11. Oktober 1952 (BGBl I S. 681) - BetrVG 1952 - hätten die Bestimmungen über die Mitwirkung des Betriebsrats in personellen Angelegenheiten nur insoweit Anwendung gefunden, als nicht die Eigenart des Betriebs dem entgegenstehe.
Im allgemeinen besteht der Aufsichtsrat eines Unternehmens, das wirtschaftlichen Zwecken dient, gemäß § 76 Abs. 1 i.V.m. § 81 des Betriebsverfassungsgesetzes vom 11. Oktober 1952 (BGBl. I S. 681), zuletzt geändert durch das Einführungsgesetz zum Aktiengesetz vom 6. September 1965 - EG AktG - (BGBl. I S. 1185), zu zwei Dritteln aus Vertretern der Aktionäre und zu einem Drittel aus Vertretern der Arbeitnehmer.
Die Beteiligung der Arbeitnehmer einer Aktiengesellschaft im Aufsichtsrat des Unternehmens war zunächst in den §§ 76 bis 87a des Betriebsverfassungsgesetzes vom 14. Oktober 1952 (BGBl. I S. 681 - BetrVG 1952) geregelt.
Grundlage dieser Entscheidung war neben der Vorschrift des § 54 Abs. 1 Buchst. b Betriebsverfassungsgesetz vom 11. Oktober 1952 (BGBl. I S. 681) - BetrVG 1952 -, die mit der entsprechenden Vorschrift des § 68 Abs. 1 Satz 1 Buchst. b LPersVG im wesentlichen übereinstimmte, maßgeblich die Vorschrift des § 58 Abs. 1 BetrVG 1952.
Die hier eingeleitete Entwicklung ist durch die Betriebsverfassungsgesetze vom 11. Oktober 1952 (BGBl. I S. 681) und vom 15. Januar 1972 (BGBl. I S. 13) fortgeführt worden.
BFH, 29.04.1965 - IV 35/65 S
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BGH, 23.11.1954 - 2 StR 278/54

References: § 66
 § 64
 § 64
 § 52
 § 23
 § 81
 § 76
 § 81
 § 54
 § 68
 § 58