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Timestamp: 2017-05-29 11:00:11+00:00

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Streitbeilegung im Familienkonflikt by Martin Engel on PreziCreateExploreLearn & supportGet startedLog inPricingGet startedLog inMy PrezisExploreLearn & supportProductCompanyCareersSupportCommunityContactAppsEnglishEspañol한국어日本語DeutschPortuguêsFrançaisMagyarItaliano×Houston, we have a problem!Oops. A firewall is blocking access to Prezi content. Check out this article to learn more or contact your system administrator.
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Workshop beim Munich Center for Dispute Resolution (MuCDR), Ludwig-Maximilians-Universität München
Report abuseTranscript of Streitbeilegung im FamilienkonfliktStreitbeilegung im FamilienkonfliktMehr erfahren:Zieleder Streitbeilegungim FamilienkonfliktÄußerungenent-wertenKonflikt komplett lösen?FamilienrechtFalltypenKonfliktidiomein familiären Beziehungen...KommunikationMediationKokon-VerfahrenSachverhalte bewerten?WertungsdiversitätverdeutlichenKonfliktpunkteminimierenKonflikttransformierenSozialkompetenzsteigern?AuskommenlernenVerhaltensmustererkennenBeziehungenreparieren?ReduktionKleinstergemeinsamerNennerScheidungVermögenErbfolgeScheidungsunterhaltKindesunterhaltSorgerechtMiterbengemeinschaftDement + TestamentNotarielle UrkundenGrundstückeUnternehmenVorweggenommene Erbfolge...ähneln einem EisbergKulturdivergenzenStrukturdivergenzenKritik-UnfähigkeitSchatten der GeschichteUnendliche Komplexität durch Problemketten,Konflikt wird nur größerKontaktbedürfnisStreit als Mittel zum Ziel, den Kontakt und Gesprächsstoff zu erhaltenAbhängigkeitsbedürfnisEltern und Kinder suchen beide AbhängigkeitvoneinanderReziprozitätsbedürfnisEingeübte GeschenkritualeDilutierende AsynchronieNotfalls GeiselnahmenHarmoniebedürfnisInsb. in geprägtenZeiten (Ostern,Weihnachten,Geburtstag)SteuerungsbedürfnisEingeübte Kontroll-MechanismenLösungsansätzeSetting wechseln!Grundbedürfnisse befriedigen!Gemeinsamkeiten visualisieren!Unterschiede zulassen!(Unterstützung bei der Umsetzung!)Ggf. Parteien dauerhaft trennen!Selbst-verwirklichungAnsehenLiebe, Zuneigung, ZugehörigkeitSicherheitPhysiologische BedürfnisseMaslow, 50 Psychological Review (1943) 370 ff.EmotionenUmgang mit EmotionenAnwalts-KommunikationAnwälte und EmotionenAusgedrückte Emotionen können Verhandlungen behindernUnterdrückte Emotionen können echte Verhandlungen verhindernWie Emotionen ausdrücken?Wie mit Emotionenumgehen?"Wir haben Ihre Auftraggeberin unsererseits aufzufordern, derartige Anschuldigungen, Beleidigungen und das Persönlichkeitsrecht unseres Mandanten beeinträchtigende Behauptungen künftig zu unterlassen." – [Behauptet war die Zurechnung einer Täuschung nach § 123 Abs. 2 BGB.]"Heute haben wir das Schreiben Ihres Rechtsanwaltes Dr. Engel erhalten, worüber wir schon sehr verwundert sind und unsere Vertriebsmitarbeiterin, Frau XXX, von Ihnen persönlich sehr enttäuscht ist.""Herr XXX war dann noch so freundlich und hat Ihnen ... mitgeteilt – und dies nur in dem Vertrauen, dass...""...möchten wir jedoch zum Ausdruck bringen – und das auch im Namen von Frau XXX – dass Ihr Verhalten kein gutes Geschäftsgebahren [sic!] darstellt."Emotionen Raum geben"Ventilphase" am Beginn der VerhandlungenIch-Botschaften unterstützenGgf. Einzelgespräche mit den ParteienEmotionsasymmetrien zulassen und ansprechenAllokation von VerantwortungParteien tragen Verantwortung für das ErgebnisVerfahrensleiter sollten die Kontrolle über den Prozess behaltenPeople will support what they help createVier Seiten einer NachrichtFloskeln= Kaschierte Du-BotschaftenSelbstoffenbarungSender-Ebene"Darüber brauchen wir meines Erachtens nicht zu streiten.""Ich war immer da für Dich.""Liebes Kind...""Das haben wir schon immer so gehandhabt."Aggression"Collaborative law is clearly the hottest area in dispute resolution."Anwälte wissen Emotionen für ihre Zwecke einzusetzenBerufen auf die Emotionen des eigenen MandantenWenig Rücksicht auf die Emotionen der Gegenseite, EmotionsprovokationVerfahrensleiter sollte möglichst Emotionsparität herstellen, um einseitiges Ausnutzen zu verhindernSachinhaltAppellBeziehungLara leidet!Ich fühle mich schlecht, wenn es Lara nicht gut geht.Lara geht es nicht gut.Lara leidet.Du gehst achtlos mit unserer Tochter um.Überlass mir endlich das Sorgerecht.Vier Seiten einer NachrichtSelbstoffenbarungEmpfänger-EbeneSachinhaltAppellBeziehungLara leidet!Sie hat keine sachlichen Argumente mehr.Lara geht es nicht gut.Lara leidet.Sie traut mir nichts mehr zu.Überlass mir endlich das Sorgerecht."Ich wünsche mir..." statt "Du sollst..."Rechtsdienstleistungsvertrag als Grundlage des MandatsverhältnissesCollaborative-Law-Vereinbarung als Verfahrensvertrag zwischen ParteienVerfahrensleitungsverträge beider Mandanten jeweils mit beiden AnwältenVertragsrechtPartei 1Partei 2RA 2RA 1NeutralerTrilaterale VerhandlungenBilaterale VerhandlungenPsych.Finanz-beraterBegrenzung des anwaltlichen Mandats auf gütliche EinigungsverhandlungenBeim Scheitern der Collaborative-Law-Verhandlungen müssen die Mandanten neue Anwälte beauftragenContainer-Effekt: Selbstbindung als Schlüssel zur Wertschöpfung (vgl. Selbstpaternalismus bei Homers Odysseus und den Sirenen)DisqualifikationsklauselAnwaltliches Berufsrecht§§ 43a Abs. 4 BRAO, § 3 Abs. 1 BORA: RA darf keine widerstreitenden Interessen vertretenWichtige Differenzierung:Verfahrensbezogene Interessen (widerstreiten nicht)Materielle Interessen (widerstreiten)NomenklaturCollaborative LawCooperative PraxisKokon-VerfahrenCoPraCPKooperative RechtsklärungProfessor Christopher M. Fairman, Ohio State UniversityCollaborative law "is not nirvana nor is it 'peace in our time'."Gregg Herman, Executive Director of the Collaborative Family Law Council of WisconsinVerfahrensformenMediation Kokon-VerfahrenPartei 1Partei 2RA 2RA 1http://www.kokon-verfahren.de martin.engel@jura.uni-muenchen.de§ 1569 BGB: Grundsatz der Eigenverantwortung§§ 1570 ff. BGB: Nur für Sonderfälle (Betreuung eines Kindes, Alter, Krankheit) gibt es noch nachehelichen UnterhaltExkurs: Unterhaltsanspruch online bestimmen auf www.meinunterhalt.orgVerpflichtung aus §§ 1601 ff. BGBBerechnung nach sog. Düsseldorfer TabelleIndirekte Unterstützung durch den Unterhalt für das betreuende Elternteil nach §§ 1570, 1615l Abs. 2 S. 2, Abs. 4 BGBDas Sorgerecht steht zuden verheirateten Eltern, § 1626 BGBden nicht-verheirateten Eltern gemeinsam, § 1626a I BGBim Übrigen der Mutter, § 1626a II BGBNach Scheidung kann das Sorgerecht aus Gründen des Kindeswohls umfassend auf ein Elternteil übertragen werdenDie Zuweisung von Erbquoten ohne Vorausvermächtnis oder Teilungsanordnung führt zur GesamthandsgemeinschaftJe größer eine Gesamthandsgemeinschaft, desto größer der Koordinationsbedarf und desto größer das KonfliktpotenzialProblem: Schleichender Verlust von TestierfähigkeitMehr als die Hälfte der Deutschen testiert im Alter von 61-80 Jahren, ein weiteres Fünftel erstmals in noch höherem AlterIm Zweifel gilt ein Testator als testierfähig, § 2229 IV BGBBeurkundungszwang nicht für alle Geschäfte von hohem Wert (Abschichtung)Notare werden (aus Haftungsgründen) Beurkundungen nur bei Überzeugung von Geschäfts-/Testierunfähigkeit ablehnenProblem: Gemeinsam bebautes GrundstückIm Scheidungsfall: Vermögenstrennung über ZugewinnausgleichNeLG: Allenfalls Ausgleichsansprüche aus GbR oder ZweckkondiktionBranchennahe Unternehmen zweier Ehegatten sind häufig stark verflochten:InventarBuchführungKundenstammKnow-howIst ein Ehegatte beim anderen angestellt, ist die Scheidung in der Regel kein KündigungsgrundVorweggenommene Erbfolge findet sich häufig bei großen Erbmassen mit dem Ziel einer SteuerersparnisHauptproblem: Reziprozitätserwartungen, die die Steuerersparnis häufig überkompensierenSelektive WahrnehmungPatentrezept: Offen fragen!Selektive Wahrnehmungverschärft anwaltliche Polarisierungschürt dadurch Emotionenprovoziert dadurch EskalationEine Weitung des Wahrnehmungshorizontsgeschieht nicht durch Erklären oder Belehrensondern nur über Selbsterkenntnis (Aha-Effekte)Besser kommunizierenAktivPassivRhetorische FragenDu-BotschaftenDesinteresseLautes Sprechen, SchreienKopfschüttelnIns Wort fallenVerwendung von ReizwörternAnspielung auf persönliche Schwächen (Alter, Unerfahrenheit, sprachliche oder körperliche Defizite)"Vielleicht gibt Dir das auch Zeit, Deine Haltung nochmals zu überdenken.""Du willst mich doch nicht enttäuschen!""Du macht schon wieder nur unmögliche Vorschläge!""Du hast Dich ja nie für mich interessiert!""Kannst Du mir sagen, wie das jetzt weitergehen soll?""Wie kannst Du nur auf den Gedanken kommen!?""Was haben wir bei Dir bloß falsch gemacht!?""Wo kämen wir denn da hin...?"Ich-Formulierungen sind in der Regel zustimmungsfähig.Die Frage zurückgeben.TeilnahmslosigkeitInteraktionsbrücheSchreiben von Notizen unklaren InhaltsAbschweifen des BlickesVerdrehen der AugenInvers kontern.Konzentration durch Augenkontakt einfordern.Full transcriptPopular presentationsSee more popular or the latest prezisProductCompanyCareersSupportCommunityContactApps

References: § 123
 § 3
 § 1626
 § 1626
 § 1626
 § 2229