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Timestamp: 2016-10-24 23:46:53+00:00

Document:
8C_660/2010 (22.10.2010)
8C_660/2010
Bundesrichter Fr�sard, Bundesrichterin Niquille
D.________, vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger,
Invalidenversicherung (Invalidenrente, Arbeitsunf�higkeit),
Die 1957 geborene D.________ meldete sich am 14. Mai 2007 nach einem am 20. Juli 2004 erlittenen Sturz auf die rechte Schulter wegen fortdauernder gesundheitlicher Beschwerden bei der IV-Stelle Schwyz zum Bezug einer Invalidenrente an. Nach Abkl�rungen insbesondere medizinischer Natur wurde das Rentenersuchen mangels anspruchsbegr�ndender Invalidit�t abgewiesen (Vorbescheid vom 9. Mai 2008, Verf�gung vom 6. Juni 2008). Das beschwerdeweise angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz hiess die Rechtsvorkehr mit Entscheid vom 16. Oktober 2008 insoweit gut, als es die Sache im Sinne der Erw�gungen zur erg�nzenden Sachverhaltsabkl�rung und Neuverf�gung an die Verwaltung zur�ckwies. Nach Einholung weiterer Arztberichte beschied die IV-Stelle das Rentenbegehren erneut abschl�gig (Verf�gung vom 12. Februar 2010).
Die dagegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ab (Entscheid vom 22. Juni 2010).
D.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.
Die kantonalen Akten wurden eingeholt. Auf die Durchf�hrung eines Schriftenwechsels wurde verzichtet.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 132 V 393 zur auch unter der Herrschaft des BGG g�ltigen Abgrenzung von Tat- und Rechtsfragen im Bereich der Invalidit�tsbemessung [Art. 16 ATSG]). Ebenso entf�llt eine Pr�fung der Ermessensbet�tigung nach den Grunds�tzen zur Angemessenheitskontrolle (BGE 126 V 75 E. 6 S. 81 zu Art. 132 lit. a OG [in der bis 30. Juni 2006 g�ltig gewesenen Fassung]).
Die f�r die Beurteilung des Falles massgeblichen Rechtsgrundlagen wurden im vorinstanzlichen Entscheid zutreffend wiedergegeben, sodass darauf verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 Satz 2 BGG).
3.1 Das kantonale Gericht hat die medizinischen Unterlagen umfassend dargestellt, sich eingehend mit den darin enthaltenen Ausf�hrungen auseinandergesetzt und sie rechtsprechungskonform gew�rdigt. Es ist dabei zum �berzeugenden Ergebnis gelangt, dass namentlich die im Anschluss an die mit Entscheid vom 16. Oktober 2008 erfolgte R�ckweisung der Angelegenheit zus�tzlich veranlassten �rztlichen Ausk�nfte keine Hinweise f�r eine bei der Versicherten eingetretene Low-grade-Infektion der Schulter ergeben h�tten. Da ferner ebenso wenig Anhaltspunkte f�r einen anhaltenden psychiatrischen Gesundheitsschaden mit Krankheitswert best�nden, sei die Beschwerdef�hrerin im Rahmen k�rperlich leichter T�tigkeiten, welche nicht mit erhobenen Armen verrichtet werden m�ssten, als vollumf�nglich einsatzf�hig zu betrachten.
3.2 Die von der Vorinstanz getroffenen Tatsachenfeststellungen sind im letztinstanzlichen Prozess grunds�tzlich verbindlich. Im Rahmen der eingeschr�nkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon im vorangegangenen Verfahren im Recht gelegenen medizinischen Berichte neu zu w�rdigen und die rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts hinsichtlich der medizinisch begr�ndeten Einschr�nkung des Leistungsverm�gens und des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Einschr�nkungen verbleibenden Arbeitsf�higkeit zu korrigieren (E. 1 hiervor).
3.2.1 Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde wurde im angefochtenen Entscheid nicht allein auf der Grundlage der Stellungnahme des Dr. med. P.________, Regionaler �rztlicher Dienst (RAD), vom 2. November 2009 die Schlussfolgerung gezogen, dass bei der Versicherten keine Low-grade-Infektion gegeben und sie somit in einer leidensadaptierten T�tigkeit aus somatischer Sicht uneingeschr�nkt arbeitsf�hig sei. So verneinte vielmehr auch Dr. med. M.________, Kreisarzt-Stellvertreter der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), gest�tzt auf den Bericht des Pathologischen Institutes Enge vom 6. Juni 2008, wonach in beiden Fraktionen weder der Nachweis einer bakteriellen oder mykotischen Infektion, noch Hinweise f�r eine Fremdk�rperreaktion h�tten erbracht werden k�nnen, das Vorhandensein eines bakteriologischen Infekts (Bericht vom 30. Juni 2008). Ferner hatte Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, Wirbels�ulenleiden, Schleudertrauma und orthop�dische Traumatologie, in seinen Angaben vom 3. August 2009 einen Zusammenhang der Symptomatik mit einer Low-grade-Infektion ebenfalls als fraglich bezeichnet, da mit der durchgef�hrten Antibiotikatherapie keine Besserung habe herbeigef�hrt werden k�nnen (in diesem Sinne auch Frau Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, in ihrem Bericht vom 3. September 2009). Der Einwand der Beschwerdef�hrerin, es sei das rechtliche Geh�r verletzt worden, indem die Vorinstanz einseitig und ohne weitere Abkl�rungen auf die Ausf�hrungen des Dr. med. P.________ abgestellt habe, �berzeugt deshalb nicht. Anzuf�gen ist, dass Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH f�r orthop�dische Chirurgie, welcher die Existenz einer Low-grade-Infektion in seinem Bericht vom 14. April 2009 bejaht hatte, �ber keinen Facharzttitel f�r Pathologie verf�gt. Bei unterschiedlicher Bewertung in diesem �rztlichen Spezialgebiet ist deshalb grunds�tzlich der Beurteilung des fachkundigen Pathologen, wie sie in casu mit dem Bericht des Pathologischen Institutes X.________ vom 6. Juni 2008 vorliegt, der Vorzug zu geben (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 5/88 vom 7. Juli 1988 E. 4b).
3.2.2 In Bezug auf eine allf�llige psychische Problematik st�tzte sich die Vorinstanz, wie bereits in ihrem in Rechtskraft erwachsenen Entscheid vom 16. Oktober 2008, im Wesentlichen auf den von Dr. med. C.________, Facharzt Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie, RAD, am 7. April 2008 erstellten Untersuchungsbericht ab. Danach habe ein erheblicherer psychischer Gesundheitsschaden lediglich von Juni bis November 2007 bestanden, wohingegen ab diesem Zeitpunkt aus psychiatrischer Optik wiederum eine unbeeintr�chtigte Leistungsf�higkeit zu verzeichnen sei. Da sich aus den �brigen medizinischen Akten keine konkreten Anhaltspunkte f�r ein psychisches Leiden mit Krankheitswert erg�ben, er�brigten sich, so das kantonale Gericht im Weiteren, in rechtm�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung zus�tzliche Abkl�rungen. Die letztinstanzlich dagegen erhobenen R�gen verm�gen auch die diesbez�gliche Sachverhaltsfeststellung weder als durch Verletzung des rechtlichen Geh�rs begangen, noch als offensichtlich unrichtig oder rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 95 BGG erscheinen zu lassen.
Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten verminderten Arbeitsf�higkeit waren sich Vorinstanz und Beschwerdegegnerin des Umstands, dass die Versicherte im Rahmen ihrer letzten, bis Ende Juni 2005 ausge�bten T�tigkeit im Bereich Montage/Produktion von Kaffeemaschinen sowohl im Vergleich zu dem f�r den Wirtschaftszweig "Verarbeitendes Gewerbe, Herstellung von elektrischen Ger�ten und Einrichtungen, Feinmechanik" ausgewiesenen durchschnittlichen Monatseinkommen (gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung [LSE] 2004, Tabelle TA1, S. 53, Zeile 30-32, Anforderungsniveau 4 [einfache und repetitive T�tigkeiten], Frauen) wie auch in Gegen�berstellung zum lohnstatistischen Totalwert (LSE 2004, a.a.O., Total, Anforderungsniveau 4, Frauen) unterentl�hnt war, durchaus bewusst. Diesem Minderverdienst trugen sie denn auch, was die Beschwerdef�hrerin letztinstanzlich �bersieht, Rechnung, indem f�r das ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen mutmasslich erwirtschaftete Einkommen (Validenverdienst) nicht auf den zuletzt erzielten Lohn, sondern zugunsten der Versicherten - �ber die in BGE 135 V 297 festgelegten Grunds�tze der Parallelisierung der Vergleichseinkommen hinausgehend - auf den ungek�rzten h�heren tabellarischen Totalwert abgestellt wurde. Was schliesslich den seitens der Beschwerdegegnerin in H�he von 10 % gew�hrten und vorinstanzlich best�tigten leidensbedingten Abzug vom ebenfalls auf der Grundlage der LSE ermittelten Einkommen, das die Versicherte trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch zu erzielen verm�chte (Invalideneinkommen), anbelangt, ist festzuhalten, dass das Ausmass eines solchen Abzugs eine typische Ermessensfrage beschl�gt, welche im Lichte der dem Bundesgericht zukommenden Kognition (E. 1 hievor) letztinstanzlicher Korrektur nurmehr dort zug�nglich ist, wo das kantonale Gericht sein Rechtsermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat, wo also Ermessens�berschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 132 V 393 E. 2.2. S. 396 und E. 3.3 S. 399). Da die Beschwerde, mit welcher um Ber�cksichtigung eines h�heren Abzugs ersucht wird, eine vor diesem Hintergrund schl�ssige Begr�ndung vermissen l�sst, hat es bei der 10 %igen Verminderung sein Bewenden, zumal deren Anwendungsbereich im Falle bereits parallelisierter Vergleichseinkommen ohnehin eingeschr�nkt ist (BGE 135 V 297 E. 6.2 S. 305 mit Hinweisen; Urteil 8C_484/2008 vom 4. Juni 2009 E. 5.2.2, in: SVR 2009 UV Nr. 51 S. 181). Anzumerken bleibt, dass selbst bei Vornahme eines leidensbedingten Abzugs in maximal zul�ssiger H�he von 25 % (BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80) bei auf der gleichen Basis ermittelten Validen- und Invalideneinkommen (hier je Fr. 3893.-) kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad resultierte.
5.1 Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 BGG - ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und Art. 109 Abs. 3 BGG) - abgewiesen.
5.2 Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 4 lit. a und Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 105
 BGE 
 Art. 132
in casu
 Art. 95
 BGE 
 Art. 109
 Art. 109
 Art. 66