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Timestamp: 2020-06-05 02:32:18+00:00

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Blog – Seite 2 – Landesverband für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien in Schleswig Holstein e.V.
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ist die gesetzliche Grundlage für Schadensersatz, bzw. Haftungsansprüche. Eine Haftpflichtversicherung prüft für die/den Versicherte(n), ob der Anspruchsteller im Recht ist und in welcher Höhe eine Verpflichtung zum Schadensersatz besteht. Bei zu Recht erhobenen Ansprüchen bezahlt die Versicherung den Schaden. Zu Unrecht erhobene Ansprüche werden von der Versicherung abgewehrt. Liegt kein Haftungsanspruch
Pflegeeltern sind – unabhängig von der Höhe ihres eigenen Einkommens- ihrem Pflegekind gegenüber nicht zum Unterhalt verpflichtet. Wird die Unterbringung eines Kindes in einer Pflegefamilie notwendig hat das Kind einen Anspruch auf Sicherung seiner Erziehung durch den Staat. Gem. § 90 SGB VIII Pauschalierte Kostenbeteiligung, § 91 SGB VIII Anwendungsbereich, § 92 SGB VIII Ausgestaltung
Gem. § 62 ff EStG in Verbindung mit § 32 EStG haben Pflegeeltern einen Anspruch auf Kindergeld für ihr Pflegekind, wenn sie mit dem Kind durch ein „familienähnliches, auf längere Dauer berechnetes Band“ verbunden sind, ein Obhutverhältnis zu den Eltern nicht mehr besteht (gelegentliche Besuchskontakte allein stehen dem nicht entgegen) und sie die Pflege nicht
Vollzeitpflege gem. § 33 SGB VIII Vollzeitpflege stellt eine Form der Hilfe zur Erziehung außerhalb der Familie dar. Gründe, die eine Unterbringung in einer Vollzeitpflege erforderlich machen, können Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch, eine langanhaltende Überforderungssituation der Eltern, z.B. aufgrund von psychischen oder Suchterkrankungen oder die fehlenden Mitwirkungsbereitschaft oder –fähigkeit der leiblichen Eltern an einer Veränderung
Seit der Novellierung des Kindschaftsrechts zum 01.07.1998 haben gem. § 1685 Abs. 2 BGB auch „enge Bezugspersonen des Kindes, wenn diese für das Kind tatsächliche Verantwortung tragen oder getragen haben (sozial-familiäre Beziehung)“, ein Umgangsrecht. Hierunter sind nach geltender Rechtsauffassung auch ausdrücklich Pflegeeltern zu verstehen, wenn ein Pflegekind für längere Zeit bei ihnen in Familienpflege
Wenn sich Situation der leiblichen Familie eines Pflegekindes stabilisiert hat und nach Einschätzung der Fachkräfte die Erziehungsaufgabe dort wieder wahrgenommen werden kann, ist zu prüfen, ob eine Rückführung des Kindes zu seiner Herkunftsfamilie erfolgen kann. Hierbei sind viele Faktoren zu berücksichtigen: · Erfolgte die Stabilisierung in der Herkunftsfamilie innerhalb eines für das Kind vertretbaren Zeitraums?
Zahlreiche Jugendämter und auch freie Träger der Jugendhilfe haben spezialisierte Pflegekinderdienste eingerichtet. Diese eigene Abteilung ermöglicht es, im Falle fremdplazierter Kinder eine Betreuung aller Beteiligten durch eigene Ansprechpartner (leibliche Eltern = ASD, Pflegeeltern = Pflegekinderdienst) sicher zu stellen. Die Fallverantwortlichkeit obliegt in diesen Fällen in der Regel in den ersten zwei Jahren dem ASD und
Pflegekinder können weiterhin bei ihren leiblichen Eltern krankenversichert sein. In diesem Fall bekommen die Pflegeeltern die Chipkarte ausgehändigt, um die erforderlichen Arztbesuche erledigen zu können. Pflegekinder können auch über die Pflegeeltern krankenversichert werden. Im Rahmen der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherungen entstehenden Pflegeeltern keine zusätzlichen Kosten. Sind die Pflegeeltern privat versichert, kann das Jugendamt die Kosten
Vor und während der Durchführung einer Hilfe zur Erziehung (§ 27 SGB VIII Hilfe zur Erziehung) ist es erforderlich, die Rahmenbedingungen und Ziele der Hilfe in einem Hilfeplanverfahren zu vereinbaren. Das Hilfeplanverfahren ist gesetzlich vorgeschrieben (§ 36 SGB VIII Mitwirkung, Hilfeplan). An der Hilfeplanung beteiligt sind die Eltern und in altersangemessener Form das Kind/der Jugendliche,
Entzug der elterlichen Sorge Das Sorgerecht bedeutet das Recht und die Pflicht, für ein Kind oder einen Jugendlichen zu sorgen (§1626 BGB). Dabei hat der Sorgeberechtigte seine Handlungen und Entscheidungen so zu gestalten, dass sie dem Wohl des Kindes entsprechen. Sorgerecht ist ein Elterngrundrecht. Die Elterngrundrechte sind gem. Artikel 6 des Grundgesetzes besonders geschützt, in

References: § 90
 § 91
 § 92
 § 62
 § 32
 § 33
 § 1685