Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/2/82150000042.htm
Timestamp: 2018-12-13 23:00:35+00:00

Document:
2.15.042 In den Brunnenwiesen
Verordnung des Landratsamtes Karlsruhe als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "In den Brunnenwiesen" auf dem Gebiet der Stadt Bretten vom 22. Dezember 1987 (Amtsblatt Bretten vom 10.02.1988).
Auf Grund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4 sowie § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz -NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), geändert durch das Gesetz zur Bereinigung des baden-württembergischen Ordnungswidrigkeitenrechts vom 06. Juni 1983 (GBl. S. 199) wird verordnet:
Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Stadt Bretten, Gemarkung Dürrenbüchig, Landkreis Karlsruhe, wird zum Landschaftsschutzgebiet mit der Bezeichnung "In den Brunnenwiesen" erklärt.
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rd. 18 ha. Es umfaßt auf dem Gebiet der Stadt Bretten, Gemarkung Dürrenbüchig, folgende Gewanne ganz oder teilweise:
Die Fahrwegwiesen, Im Brunnental, Die neuen Wiesen, In den Brunnenwiesen, Im Heudach, Ober den Krautgärten, In den Krautgärten, Im Buchenwäldchen, Der Hausplatz, In der Mulde, Im Binsenbuckel.
(2) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 und in einer Detailkarte im Maßstab 1 : 5 000 grün eingetragen. Die Karten sind Bestandteil dieser Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Karlsruhe, Schloßplatz 19, 7500 Karlsruhe und beim Bürgermeisteramt der Stadt Bretten, Untere Kirchgasse 9, 7518 Bretten, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.
1. die Erhaltung eines geschlossenen Streuobstbestandes aus Hochstämmen sowohl als ökologischer Ausgleichsraum innerhalb einer stark vom Ackerbau geprägten Landschaft und als prägende Kulisse zum Ortsrand,
2. die Erhaltung eines landschaftstypischen Hohlweges mit wegbegleitendem Baumbestand.
15. Umwandlung von Wiesen in Ackerland;
(3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die Handlung Wirkungen der in § 4 Abs. 1 genannten Art nicht zur Folge hat, oder solche Wirkungen durch Auflagen oder Bedingungen abgewendet werden können. Sie kann mit Auflagen, unter Bedingungen, befristet oder widerruflich erteilt werden, wenn dadurch erreicht werden kann, daß die Wirkungen der Handlungen dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.
1. für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Grundstücke mit der Maßgabe, daß § 5 Abs. 2 Ziffern 14-16 zu beachten sind;
2. für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung forstwirtschaftlicher Grundstücke mit der Maßgabe, daß § 5 Abs. 2 Ziffer 14 zu beachten ist;
1. in dem Landschaftsschutzgebiet entgegen § 22 Abs. 3 des Naturschutzgesetzes in Verbindung mit § 4 Abs. 1 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen,
2. entgegen § 6 dieser Verordnung im Landschaftsschutzgebiet ohne vorherige schriftliche Erlaubnis Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können.

References: § 64
 § 2
 § 4
 § 5
 § 5
 § 22
 § 4
 § 6