Source: https://www.lexxion.eu/zeitschriften/ie/?full=1&long_events=1&ajaxCalendar=1&mo=8&yr=2019
Timestamp: 2020-06-02 19:42:41+00:00

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Vivian Keßels
[Executive Editor]
+49 (0)30-81 45 06-16
kessels@lexxion.eu
ca. 48 Seiten
ISSN 2191-3331
Testabonnement 2-für-1
In der neuen Ausgabe befasst sich Thomas mit dem Referentenentwurf zu einer ersten Änderung der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV), den das Bundesumweltministerium am 25.11.2019 vorgelegt hat. Nach dem Inkrafttreten der AwSV im April 2017 hat sich in der praktischen Anwendung ein Bedarf an Klarstellungen und Aktualisierungen ergeben, dem sich der Referentenentwurf widmet.
Mit seinem Beitrag zur Bewertung von Lichtimmissionen wendet sich Huggins einem Bereich zu, in dem es bislang an einer verbindlichen untergesetzlichen Konkretisierung fehlt. Bislang ist es noch nicht zu einer Initiative für ein bundesweit wirkendes untergesetzliches Regelwerk gekommen, das die Erheblichkeitsschwelle für den Rechtsanwender verbindlich festlegt. Wenig verwunderlich ist daher der Vorschlag für eine Technische Anleitung Licht, die sämtliche Unsicherheiten in der Rechtsanwendung beseitigen könne.
Mit einem identischen Vorschlag warten Schulte/Wohlan in ihrem Beitrag zum Spannungsverhältnis zwischen Klimaschutz und Artenschutz bei der Errichtung von Windenergieanlagen auf. Den Konflikt zwischen den mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien verbundenen Klimaschutzzielen und den artenschützenden Schädigungsverboten des BNatSchG kann man dabei schon als klassisch bezeichnen. Die Auflösung des Konflikts wird noch dadurch erschwert, dass das Verfolgen beider Ziele nicht allein in der Kompetenz des Bundes oder der Länder steht, sondern jeweils unionsrechtlich überlagert ist.
Abgerundet wird das Heft durch einen Beitrag von Versteyl zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Die Erarbeitung und der Erlass von Technischen Anleitungen kann sicher ein Weg sein, um allgemeinverbindliche rechtssichere Standards zu etablieren. Der Einsatz eines Projektmanagers auf Behördenseite ist ein weiterer Weg, den Versteyl in Teil 1 ihrer Ausführungen beschreibt.
Alle Artikel finden Sie hier in der I+E 1/2020.
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Anzeigenpreise und Kooperationen
Über I+E – Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel
Inhalte und Schwerpunkte der I+E
Bereits seit 2011 beleuchtet die „I+E ̶ Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel“ vierteljährlich ein komplexes, durch technische Entwicklungen beeinflusstes und sich regelmäßig erweiterndes Rechtsgebiet, das unter anderem folgende Themenkomplexe umfasst:
Genehmigung/Überwachung
Sind Sie selbst mit einem aktuellen Thema im Bereich des Immissionsschutzrechts oder des Emissionshandels befasst, über das Sie gerne schreiben würden? Die „I+E – Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel“ freut sich über Ihren Beitragsvorschlag. Bitte beachten Sie auch unsere Autorenhinweise.
Zielgruppe der I+E
Anwälte mit Schwerpunkt im Immissionsschutzrecht, Behörden, Betriebsbeauftragte, Vorhabenträger und Unternehmen sowie deren Berater.
Struktur der I+E
Fundierte Fachbeiträge, Berichte und Urteilanmerkungen bieten Behörden, Anwälten, Betriebsbeauftragten und Vorhabenträgern eine Handreichung bei den praktischen Problemen im Zusammenhang mit dem Immissionsschutz. Abgerundet wird jede Ausgabe durch einen umfangreichen Rechtsprechungsteil, welcher die Leitsätze der neuesten relevanten Entscheidungen bereithält.
Prof. Dr. Andrea Versteyl, Rechtsanwältin Berlin, Augsburg, Hamburg
Prof. Dr. Martin Beckmann, Baumeister Rechtsanwälte, Münster
Prof. Dr. Dr. Jörg Berkemann, Richter am BVerwG a.D.
Carsten Diekmann, Landesamt für Bauen und Verkehr Brandenburg
Dr. Gernot-Rüdiger Engel, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Hamburg
Dr. Jürgen Fluck, Schilling, Zutt & Anschütz – SZA, Mannheim
Andrees Gentzsch, BDEW Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft e.V., Berlin
MinDgt Dr. Bernd Martin Groh, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Hannover
Prof. Dr. Hans D. Jarass, Universität Münster
Prof. Dr. Hans-Joachim Koch, Universität Hamburg
MR Dr. Christoph Leifer, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW
Prof. Marc Röckinghausen, FHöV NRW, Gelsenkirchen
Dr. Frank Andreas Schendel, Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., Bergisch Gladbach
Prof. Dr. Alexander Schink, Redeker Sellner Dahs, Bonn
Prof. Dr. Max-Jürgen Seibert, OVG für das Land NRW, Münster
Andreas Theuer, ThyssenKrupp Steel Europe AG, Duisburg
Vivian Keßels, Lexxion Verlag, Berlin
Ausgabe 4/2019 – Klimaklagen gegen Unternehmen
Bilden Klimaklagen ein weiteres Instrument, um das bereits hohe Schutzniveau gegen den Klimawandel und seine Folgen durchzusetzen? Müssen Unternehmen fürchten, für Naturkatastrophen auf der ganzen Welt verantwortlich gemacht zu werden? Oder ist ein gerichtliches Vorgehen, um Unternehmen über das bereits rechtlich verbindliche Maß hinaus zu mehr Klimaschutz zu veranlassen, bereits im Voraus zum Scheitern verurteilt? In der aktuellen Ausgabe 4/19 der I+E befasst sich Engel mit den Auswirkungen, die Klimaklagen gegen Unternehmen auf diese haben können. Im Anschluss daran wirft Spieler einen Blick auf den aktuellen Stand der rechtlichen Bewertung von Stickstoffdepositionen in FFH-Gebieten. Der Beitrag fasst die bisherige Entwicklung in der Rechtsprechung zusammen, gibt einen Überblick über den Stand der rechtlichen Bewertung und zielt darauf ab, dem Praktiker die Einarbeitung in die rechtliche Situation zu erleichtern. Des Weiteren beleuchtet Wieland die Möglichkeiten und Rechtsfragen einer CO2-Besteuerung, bevor Stüer/Buchsteiner die vergangene 43. Umweltrechtliche Fachtagung der Gesellschaft für Umweltrecht noch einmal Revue passieren lassen, die sich u.a. der Heilung von Fehlern in umweltrechtlichen Zulassungsverfahren, Landwirtschaft und Umweltschutz, der Kumulation stickstoffemittierender Projekte in der FFH-Verträglichkeitsprüfung und Rechtsfragen der Finanzierung einer nachhaltigen Abwasserbeseitigung gewidmet hat.
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Ausgabe 3/2019 – „Dieselauto“ zwischen öffentlichem Recht und Zivilrecht
In der neuen Ausgabe 3/19 der I+E befasst sich Jörg Berkemann zunächst mit dem „Dieselauto“ zwischen öffentlichem Recht und Zivilrecht. Nach dem Diesel- oder Abgasskandal bemühen sich sowohl das öffentliche Recht als auch flankierend das Zivilrecht um die rechtliche Bewältigung der entstandenen Konfliktlage. Der Beitrag gibt aus Anlass des Hinweisbeschlusses des BGH vom 8. Januar 2019 – VIII ZR 225/17 vor allem einen Überblick über die öffentlich-rechtliche Ausgangslage und deren „Verzahnung“ mit zivilrechtlichen Ansprüchen. Im Anschluss daran beleuchtet Peter Kersandt die Umsetzung der MCP-Richtlinie in der 44. BImSchV, die das Ziel verfolgt, die Emissionen von Feinstaub, Schwefeldioxid und Stickstoffoxid auf die Umwelt zu reduzieren und damit zu einer längerfristigen Senkung der schädlichen Auswirkungen der von der Verordnung betroffenen mittelgroßen Feuerungsanlagen beizutragen. Zudem dient die neue Verordnung der Zusammenfügung der Regelungen über mittlere Feuerungsanlagen, welche bisher in der TA Luft und in der 1. BImSchV geregelt waren. Dabei werden die Anforderungen an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Volker Kummer beschäftigt sich in einem weiteren Beitrag mit der Berücksichtigung von Bioaerosolimmissionen bei der immissionsschutzrechtlichen Anlagengenehmigung, bevor sich Renate Hübner, Hans-Dieter Schmidt und Andrea Versteyl der Ermittlung, Bewertung und Minderung von Geruchsemissionen aus Abfallbehandlungsanlagen widmen. Alle Artikel finden Sie in I+E 3/2019. Sie möchten einen Artikel einreichen oder als Autor mitwirken, dann nutzen sie unseren Call for Papers
Ausgabe 2/2019 – Verhindert das 13. Gesetz zur Änderung des BImSchG Dieselfahrverbote?
In der neuen Ausgabe 2/19 der I+E wirft Schoppen zunächst einen Blick auf die aktuelle Rechtsprechung zum Immissionsschutzrecht. Dabei konzentriert sie sich im Wesentlichen auf praxisrelevante Entscheidungen zum Prioritätsprinzip, zum Umweltinformationsrecht im Zusammenhang mit immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren sowie auf das wohl erste Urteil zur Umsetzung von BVT-Schlussfolgerungen in nationales Recht. Im Anschluss daran gibt Wehrens einen Überblick über einzelne Aspekte der Novellierung der TA Luft, während Schink sich mit dem 13. Gesetz zur Änderung des BImSchG beschäftigt, welches bundesweit einheitliche Regeln für Dieselfahrverbote treffen soll. Neben einer Stellungnahme zum Anwendungsbereich der Neuregelung und ihrer EU-Rechts-Kompatibilität geht er der Frage nach, ob durch die Regelung Fahrverbote verhindert werden. Ein weiterer Artikel von Dilling/Vollmer liefert Praxishinweise für den Umgang mit der 44. Bundesimmissionsschutzverordnung, welche Unternehmen wie Behörden gleichermaßen vor Herausforderungen stellt. Den Beitragsteil der Ausgabe beschließt Diekmann, der sich mit der bedarfsgerechten Befeuerung von Luftfahrthindernissen, insbesondere Windkraftanlagen, auseinandersetzt. Alle Artikel finden Sie in I+E 2/2019.
Ausgabe 1/2019 – Emissionshandel in der 4. Handelsperiode
Im Rahmen der Novellierung der Abfallrahmenrichtlinie wurde der Begriff des Siedlungsabfalls erstmals legaldefiniert, wodurch Klärschlamm nun nicht mehr der gesetzlichen Definition unterfällt. Kopp-Assenmacher/Grunow nehmen dies zum Anlass, die Emissionshandelspflichtigkeit von Klärschlammverbrennungsanlagen zu untersuchen und damit die Frage zu beantworten, ob und inwieweit Anlagen zur Klärschlammverbrennung sich insofern auf die anstehende vierte Handelsperiode vorbereiten müssten. Auch Ehrmann widmet sich in seinem Beitrag dem Emissionshandel und beleuchtet aktuelle rechtliche Probleme in der 4. Handelsperiode, deren Vorbereitung sich derzeit in vollem Gange befindet. Im Anschluss daran geben Hünnekens/Thiery einen Überblick über Lärmtechnische Regelwerke und ihre Bedeutung in der Bauleitplanung und beantworten u.a. folgende Fragen: Welches Regelwerk ist für welche Konfliktsituation anwendbar? Welche rechtliche Wirkung wird jeweils erzielt? Besteht eine normative Verbindlichkeit oder hat die Vorschrift lediglich orientierenden Charakter? Abgerundet wird das Heft durch einen Beitrag von Grunow, der sich mit den Ausnahmen für Nassabscheider in der Legionellenverordnung (42. BImSchV) beschäftigt, sowie einen Artikel von Fischer zum Thema Zugang zu Grundstücksinformationen – Was ändert sich durch das neue Datenschutzrecht? Alle Artikel finden Sie in I+E 1/2019. Sie möchten einen Artikel einreichen oder als Autor mitwirken, dann nutzen sie unseren Call for Papers
Ausgabe 4/18 – Immissionsschutz in Bezug auf Notstromaggregate und Bauplanungsrecht
In der neuesten Ausgabe 4 der I+E beleuchten Kersandt und Pötzl „die derzeitigen und künftigen immissionsschutzrechtlichen Anforderungen an Notstromaggregate“, die in Privatwirtschaft, Anlagen der Daseinsvorsorge und kritischen Infrastrukturen gleichermaßen eingesetzt werden. Der Beitrag berücksichtigt dabei in besonderem Maße § 16 Abs. 5 44. BImSchV-E und die Vollzugspraxis des Landes Berlin. Das europäische Recht setzt eine ambitionierte Frist zur mitgliedstaatlichen Umsetzung von BVT-Schlussfolgerungen. Kenyeressy nimmt dies zum Anlass, sich in seinem Beitrag mit den Problemen bei der Anwendung von Art. 21 Abs. 3 S. 1 der IED (Vier-Jahres-Frist) mit Blick auf das BImSchG auseinanderzusetzen. Ferner wirft Bickenbach einen Blick auf die vielseitigen bauplanungsrechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der Intensivtierhaltung, Wiechmann/Schmitz/Schall untersuchen die Rechtsverbindlichkeit von BREF und Sommer schließt die Ausgabe mit einer Anmerkung zum Urteil des VGH Baden-Württemberg zur Durchsetzung von Lärmaktionsplänen durch die Kommunen. Alle Artikel finden Sie in I+E 4/2018.
Ausgabe 3/2018 – Lärmaktionsplan und Umgebungslärmrichtlinie
Berkemann beleuchtet in dieser Ausgabe den Lärmaktionsplan, der im Zentrum der Umgebungslärmrichtlinie steht und dessen genaue Funktion und Rechtscharakter stark umstritten sind. Der Beitrag untersucht die vielfältigen Auslegungsfragen auf der Grundlage der deutschen Rechtsprechung und des Schrifttums. Des Weiteren befasst sich I+E mit der Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV), die ein Jahr nach ihrem Inkrafttreten nach wie vor zahlreiche Fragen aufwirft. Edom stellt in ihrem Beitrag die aus der Verordnung resultierenden Pflichten vor und ordnet sie aus Sicht des Verwaltungsvollzugs ein. Abgerundet wird der Beitragsteil durch einen Artikel von Henke zum UVPG 2017, mit welchem das bis dahin geltende „Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung“ inhaltlich an europäische Vorgaben angepasst wurde. Der Beitrag untersucht, unter welchen Voraussetzungen nach der neuen Rechtslage eine Rechtspflicht zur Durchführung einer UVP besteht und geht dabei insbesondere auf die UVP-Vorprüfung ein. Alle Artikel finden Sie in I+E 4/2018.
Ausgabe 2/2018 – Immissionsschutz in Baugebieten
In der neuen I+E 2/18 befasst sich Christian Kullick unter anderem mit Fallstricken immissionsschutzrechtlicher Festsetzungen in Bebauungsplänen vor dem Hintergrund wachsender Verdichtung in Baugebieten. Stefan Altenschmidt und Johannes Stickel beleuchten im Rahmen der Besprechung des Urteils des VG Aachen vom 11.10.2017 (6 K 996/16) den Stand der Technik sowie die Umsetzung von BVT-Schlussfolgerungen. Ferner vervollständigt Konrad Asemissen in einem zweiten Beitragsteil seine Ausführungen zum wasserrechtlichen Verschlechterungsverbot in der Vorhabenzulassung. Alle Artikel finden Sie in I+E 2/2018.
Ausgabe 1/2018 – Schallimmissionsschutz bei Windkraftanlagen und aktuelle Entwicklungen im Emissionshandel
Die neue I+E 1/18 beleuchtet spannende aktuelle Themen rund um das Immissionsschutzrecht und den Emissionshandel: Jessica Schröter erläutert die Bedeutung der neuen LAI-Hinweise zum Schallimmissionsschutz bei Windkraftanlagen. Stefan Kopp-Assenmacher und Alexander Dohmen zeigen die Folgen der jüngeren wasserrechtlichen Rechtsprechung für industrielle und kommunale Vorhabenträger auf und Markus Ehrmann wirft einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Emissionshandel.
Alle Artikel finden Sie in der I+E 1/2018.
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I+E 2/2020 15.04.2020 24.06.2020
I+E 3/2020 14.07.2020 22.09.2020
I+E 4/2020 08.10.2020 18.12.2020
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Wir freuen uns, dass Sie einen Beitrag für die Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel (I+E) verfassen!
Die folgenden Richtlinien sollen als Anleitung zur formalen Gestaltung Ihres Manuskripts dienen. Wir bitten um deren Berücksichtigung, da nur so von Anfang an ein großes Maß an Einheitlichkeit im Erscheinungsbild der Zeitschrift sichergestellt werden kann.
Daneben rät die Redaktion dazu, Manuskripte vor ihrer Einsendung durch Dritte bzw. Co-Autoren, so vorhanden, schon einmal gegenlesen zu lassen. Sie sollten ein Manuskript nur einreichen, wenn Sie es inhaltlich, sprachlich und formal für druckreif erachten.
Denken Sie bitte insbesondere daran, Ihren Beitrag mit einer Einleitung, Einführung oder Ähnlichem zu beginnen und mit einem aussagekräftigen Ergebnis (als Fazit, Resümee oder Zusammenfassung kenntlich gemacht) zu beenden.
Außerdem ist dem Beitrag eingangs ein Abstract (eine kurze Darstellung des Inhalts des Beitrages) voranzustellen.
I. Beitragsarten
Es besteht die Möglichkeit, Beiträge für folgende Rubriken einzureichen:
(Tagungs-)Berichte
Praxishinweise zu Entscheidungen
Bitte verfassen Sie Ihren Beitrag als Worddokument.
Der Umfang der regulären Aufsatzbeiträge beträgt im Allgemeinen zwischen 30.000 und 45.000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen und Fußnoten). Das entspricht etwa sechs bis neun Druckseiten.
Urteilsanmerkungen und Berichte
Urteilsanmerkungen und Berichte umfassen ca. 15.000 bis 20.000 Zeichen (bis zu vier Druckseiten).
Praxishinweise umfassen maximal 10.000 Zeichen und sind mit einer Überschrift zu versehen, die Aufschluss über den Inhalt der kommentierten Entscheidung gibt oder ein Schlagwort aufgreift. Zudem ist entweder ein amtlicher oder ein nicht amtlicher Leitsatz beizufügen. Bitte benennen Sie ferner Gericht, Entscheidungsdatum sowie Aktenzeichen.
Rezensionen sind auch als Kurzrezensionen (2.500 Zeichen) zulässig und sollten 5.000 Zeichen nicht überschreiten.
Hinweis: Zur Zeichen-/Wörterzählung benutzen Sie bitte die entsprechende Funktion in Ihrem Textverarbeitungsprogramm; bei MS Word in der Menüleiste „Extras bzw. Überprüfen“ anklicken und danach „Wörter zählen…“ auswählen (Fußnotenzeichen und Leerzeichen sind mitzuzählen).
IV. Aufbau
Ihre Überschriftenhierarchie folgt dem Prinzip „I. – 1. – a. – aa.“
Grundsätzlich ist jeder Gliederungspunkt mit einer Überschrift zu versehen. Lange Überschriften sind aus gestalterischen Gründen zu vermeiden, da sie im Spaltensatz einen optisch störenden Eindruck hervorrufen. Halten Sie daher die Überschriften bitte kurz – insbesondere die Überschriften ab der zweiten Ebene.
Der Name des Autors bzw. der Autoren steht (mit Titel und Amtsbezeichnung) in kursiver Schrift über der Hauptüberschrift.
Auf die Funktion des Autors/der Autoren wird in der ersten Fußnote (*) hingewiesen.
Die (*)-Fußnote erzeugen Sie in MS Word über „Einfügen“ > „Referenz“ > „Fußnote…“ > „Benutzerdefiniert:“ > „Symbol“ durch Auswahl des entsprechenden Sonderzeichens (bzw. über „Verweise“ > „Fußnoten“ > „Symbol“)
Beispiel: Dr. jur. Herwig Unnerstall, M.A. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department Umwelt- und Planungsrecht am Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH in der Helmholtz-Gemeinschaft.
V. Abstract
Dem Haupttext ist ein Abstract (Kurzdarstellung der wichtigsten Inhalte, keine Einleitung!) voranzustellen; der Umfang beträgt mindestens 50, maximal 200 Wörter.
VI. Fußnotengestaltung und -verwaltung
Das Fußnotenzeichen am Ende eines Satzes oder durch Komma getrennten Halbsatzes ist stets erst hinter dem Punkt oder Komma einzufügen.
Beispiel: Die Hauptidee des Parlamentes jedoch kann auch aus der neuen Version von Art. 9 Abs. 1 2. Spiegelstrich abgeleitet werden,12 die eine Berücksichtigung des Verursacherprinzips verlangt (wie im Gemeinsamen Standpunkt).13
Alle Fußnotentexte beginnen mit einem Großbuchstaben und enden mit einem Punkt.
Beispiel: Vgl. KOM(2005) 718, S. 3.
Ausnahme: Beginnt die Fußnote mit dem Zitat eines Autors mit „Adelsprädikat“, das als Namensbestandteil stets klein geschrieben wird, bleibt es bei der Kleinschreibung.
Beispiel: 10 von Danwitz, Europäisches Verwaltungsrecht, 2008, S. 245.
Bibliografische Angaben stehen ausschließlich im Fußnotentext und beginnen, nach eventueller Voranstellung von „Siehe“ oder „Vgl.“, mit der Nennung der Nachnamen der Autoren oder Herausgeber (bei mehr als zwei Namen kann statt dessen auch „et al.“ verwendet werden), gefolgt vom vollständigen Titel des Werkes, bei Aufsätzen der Abkürzung des jeweiligen Zeitschriftennamens und dem Jahr der Veröffentlichung (ohne Auflagenangabe).
Autorennamen sind kursiv zu setzen. Herausgebernamen bleiben in Normalschrift, soweit nicht pauschal auf das Gesamtwerk verwiesen wird.
Beispiel: Kahl, Das Verwaltungsverfahrensgesetz zwischen Kodifikationsidee und Sonderrechtsentwicklung, in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsverfahrensgesetz, 2002, S. 67, 72.
Beispiel: Siehe weiterführend nur Schmidt-Aßmann/Hoffmann-Riem, Methoden der Verwaltungsrechtswissenschaft, 2004.
Vor der nachfolgend zumeist anzugebenden Seitenzahl ist immer ein „S.“ einzufügen (Ausnahme Zeitschriftenbeiträge). Fügen Sie zwischen „S.“ und der Seitenzahl sowie dem gegebenenfalls nachfolgenden „ff.“ oder „f.“ immer ein geschütztes Leerzeichen ein (<Strg> + <Shift> + <Leertaste>) und vergewissern Sie sich, bei „S.“ bzw. „f.“ oder „ff.“ auch einen Punkt gesetzt zu haben.
Beispiel: Breuer, Strukturen und Tendenzen des Umweltschutzrechts, Der Staat 20 (1981), S. 393.
Beispiel: Kochenburger/Estler, Die Berücksichtigung von Vorbelastungen im Bereich der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung und der Verträglichkeitsprüfung nach der FFH-Richtlinie, UPR 2001, 50 ff.
Bei Entscheidungen u.Ä. wird das Gericht wie üblich abgekürzt, alles andere („Urteil vom“, „Beschluss vom“ etc.) ausgeschrieben. Hinter einem Gedankenstrich (<Strg > + <Minus>) folgt das Aktenzeichen (ohne „Az.“). Fundstellen werden nach einem Komma angefügt, außer der ersten Seitenzahl ist zusätzlich die konkrete Fundstelle in Klammern anzugeben. Bei mehrfachen Belegstellen werden diese mit einem „=“ verbunden.
Beispiel: BGH, Beschluss vom 29.6.2004 – X ZB 5/03.
OLG München, Beschluss vom 27.7.2005 – 34 Wx 69/05, ZMR 2005, 733.
BVerfG, Beschluss vom 24.1.2005 – 2 BvR 195/00, NJW-RR 2005, 661 = NZM 2005, 252 (253).
Sollen Randnummern angegeben werden, ist diesen die Abkürzung „Rn.“ voranzustellen.
Paragrafen sind durch „§“ kenntlich zu machen, Artikel durch „Art.“, Satz durch „S.“, Ziffern durch „Ziff.“, Nummern durch „Nr.“, Buchstaben durch „lit.“. Nachfolgende Ziffern werden mit einem geschützten Leerzeichen angeschlossen.
Beispiel: § 15a Abs. 4 Ziff. 3 lit. b S. 6
Buchstaben folgen Ziffern bei Gesetzesangaben (Nummerierungen) ohne Leerzeichen,
Beispiel: Art. 12a GG, Rn. 21a.
Bei Verweis auf einen Beitrag innerhalb eines Sammelbandes ist folgende
Fundstellenangabe zu wählen:
Beispiel: Vgl. Siedentop/Kausch, Die siedlungsstrukturelle Dimension der Schrumpfung, in: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Schrumpfung – Neue Herausforderungen für die Regionalentwicklung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, AM 303, 2003, S. 11 ff.
Bei wiederholter Nennung einer Fundstelle ist diese nicht noch einmal vollständig wiederzugeben, sondern auf die weiter oben bereits vorhandene Quellenangabe unter Voranstellung des Autors durch Querverweisung zu verweisen. Zwischen Fn. und Ziffer ist ein geschütztes Leerzeichen zu setzen.
Beispiel: Vgl. Bunge, Fn. 23, § 12 Rn. 30 ff.
Datumsangaben sind sowohl im Text als auch in den Fußnoten ohne vorangestellte „0“ wiederzugeben.
Beispiel: 1.3.2006, nicht: 01.03.2010
Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23.10.2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik, ABl. 2000 L 327, S. 1.
BVerfG Beschluss vom 4.11.1987 – 2 BvR 876/85, NJW 1988, 2173 f.; Kopp/Schenke, Fn. 3, § 95, Rn. 22.
EuGH, Urteil vom 13.1.2004 – Rs. C-453/00 (Kühne & Heitz NV/Productschap voor Pluimvee en Eieren), Slg. 2004, I-837.
Kopp/Schenke, Fn. 3, § 95, Rn. 21a.
Vgl. Schrader, Neue Entwicklungen in der Verbandsmitwirkung und Verbandsklage, UPR 2006, 205 (208). ß (ohne „ff.“ nach 205, in Klammern Bezug auf konkrete Seite)
Gesetz über die Öffentlichkeitsbeteiligung in Umweltangelegenheiten nach der EG-Richtlinie 2003/35/EG (Öffentlichkeitsbeteiligungsgesetz) vom 9.12.2006, BGBl. I 2006, S. 2819. ß (nur Anfangsseite, nicht „ff.“)
Mitteilung der Kommission, Gemeinschaftsrahmen für staatliche Forschungs- und Entwicklungshilfen (96/C45/06), ABl. C 45 vom 17.2.1996, S. 5. ß nur Anfangsseite
Mitteilung der Kommission, KOM(2006) 849 endg., S. 10.
VII. Zitate
Bei der wörtlichen Wiedergabe von Textstellen sind stets die typografischen Anführungszeichen („…“) zu verwenden. Bei Weglassungen innerhalb von Zitaten ist die Auslassung durch Einfügung von „[…]“ kenntlich zu machen.
Beispiel: Kochenburger/Estler verstehen unter Summationseffekten „Wechselwirkungen zwischen mehreren künftigen Belastungen […], die in ihrer Addition über die Auswirkungen des Einzelvorhabens hinausgehen“.29
VIII. Bezeichnungen
Fremdsprachige Bezeichnungen in „…“ und Kleinschreibung.
Beispiel: „effet utile“
Jahresangaben sind fortlaufend ohne Komma/Klammer zu setzen (da fest mit Gesetzesangabe verbundener Ausdruck). Fußnoten werden dabei an die Jahreszahl gehängt.
Beispiel: Environmental Protection Act 1990²
IX. Formatierung/Silbentrennung
Benutzen Sie nur einen Schrifttyp. Unterstreichungen, Kapitälchen, Versalien oder sonstige extravagante Formatierungen (z.B. auch hängende Einzüge im Fußnotentext) sowie Mehrfachformatierungen sind zu unterlassen. Kursivsetzungen (zweckmäßig insbesondere bei Namensnennungen) sind nur im Bereich des Fließtextes möglich. Beachten Sie stets den Grundsatz: „Weniger ist mehr!“
Nehmen Sie Silbentrennungen nie manuell vor!
X. Geschützte Leerzeichen
Zeichenfolgen, die nicht durch einen Zeilenumbruch getrennt werden sollen, müssen durch die Eingabe eines geschützten Leerzeichens (<Strg> + <Shift> + <Leertaste>) zusammengehalten werden. Insbesondere werden Zahlen und die sie einordnenden Bezeichnungen durch ein geschütztes Leerzeichen verbunden.
Beispiele: 3.°Aufl.; 1.°Teil; 5°%; 1°Mio.; 3°€
§°3 ff. NatSchAG M-V
XI. Abkürzungen
Institutionen, Einrichtungen, Gesetzestitel, regelhafte Prinzipien und Systeme sowie Aufzählungsangaben und Maßeinheiten etc. können abgekürzt werden. Die Abkürzung darf grundsätzlich erst nach einmaliger Nennung der ungekürzten Bezeichnung verwendet werden (sie ist dieser in Klammern nachzustellen) und muss dann unverändert beibehalten werden. Außerdem dürfen Rechtsnormen abgekürzt werden.
Zulässig ist weiterhin die Verwendung der folgenden Abkürzungen: „z.B.“, „bzw.“, „vgl.“, „d.h.“, „u.a.“, „v.a.“, „ggf.“, u.U.“ und „i.S.v.“ (ohne geschütztes Leerzeichen).
Im Übrigen sind im Zweifel alle Wörter auszuschreiben. Dies gilt, trotz der häufig entgegengesetzten Praxis, insbesondere für folgende unzulässige Abkürzungen: „gem.“, „bzgl.“, „insb.“.
Unzulässig auch „beispw.“ (ausschreiben, „z.B.“ ist zulässig)
XII. Rechtschreibung
Verwenden Sie die neue Rechtschreibung.
XIII. Abbildungen
Abbildungen (aber nicht etwa mit MS Word erstellte Tabellen) sind stets auch als separate Datei im JEPG- oder TIFF-Format beizufügen und müssen über Druckqualität (300 dpi) verfügen. (Alle sich aus Strichen, Kreisen, Balken etc. zusammensetzenden Abbildungen, insbesondere Diagramme, sollten möglichst als TIFF-Datei eingereicht werden.) Größere Abbildungen sollten auch bei einer Kantenlänge (Breite) von 17,5 cm noch diesen Qualitätsanforderungen entsprechen.
XIV. Schlagworte
Bitte geben Sie drei Schlagworte (farbige Markierung) an, die den Inhalt Ihres Beitrages charakterisieren.
XV. Korrektur-/Druckfahnen
Die eingesandten Beiträge werden von den Herausgebern gegengelesen (Review- Verfahren), gesetzt und wieder an die Autoren per E-Mail als PDF-Datei übermittelt. Die Autoren haben dann Gelegenheit zur Endkorrektur, die aber auf bislang übersehene (grobe) sprachliche Unebenheiten und orthographische Fehler zu beschränken ist. Derartige Korrekturen müssen zusammen mit der Erteilung der Druckfreigabe innerhalb weniger Tage per E-Mail bzw. Fax an den Verlag geschickt werden.
Veranstaltungen | Abfall- und Umweltrecht
04.06.2020, Online
Webinar, Sprache: Deutsch

References: BGH 
 § 16
 Art. 21
 Art. 9
 § 15
 Art. 12
 § 12
 § 95
 § 95