Source: https://gesetze-in-app.de/StVG/28
Timestamp: 2020-02-24 23:54:01+00:00

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1.rechtskräftige Entscheidungen der Strafgerichte wegen einer Straftat, die in der Rechtsverordnung nach § 6 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe s bezeichnet ist, soweit sie auf Strafe, Verwarnung mit Strafvorbehalt erkennen oder einen Schuldspruch enthalten,
2.rechtskräftige Entscheidungen der Strafgerichte, die die Entziehung der Fahrerlaubnis, eine isolierte Sperre oder ein Fahrverbot anordnen, sofern sie nicht von Nummer 1 erfasst sind, sowie Entscheidungen der Strafgerichte, die die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis anordnen,
3.rechtskräftige Entscheidungen wegen einer Ordnungswidrigkeit
a)nach den §§ 24, 24a oder § 24c, soweit sie in der Rechtsverordnung nach § 6 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe s bezeichnet ist und gegen den Betroffenen
aa)ein Fahrverbot nach § 25 angeordnet worden ist oder
bb)eine Geldbuße von mindestens sechzig Euro festgesetzt worden ist und § 28a nichts anderes bestimmt,
b)nach den §§ 24, 24a oder § 24c, soweit kein Fall des Buchstaben a vorliegt und ein Fahrverbot angeordnet worden ist,
c)nach § 10 des Gefahrgutbeförderungsgesetzes, soweit sie in der Rechtsverordnung nach § 6 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe s bezeichnet ist,
6.unanfechtbare oder sofort vollziehbare
a)Entziehungen, Widerrufe oder Rücknahmen einer Fahrerlaubnis,
b)Feststellungen über die fehlende Berechtigung, von einer ausländischen Fahrerlaubnis im Inland Gebrauch zu machen,
11.Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde nach § 2a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 und § 4 Absatz 5 Satz 1 Nr. 1 und 2,
12.die Teilnahme an einem Aufbauseminar, an einem besonderen Aufbauseminar und an einer verkehrspsychologischen Beratung, soweit dies für die Anwendung der Regelungen der Fahrerlaubnis auf Probe (§ 2a) erforderlich ist,
13.die Teilnahme an einem Fahreignungsseminar, soweit dies für die Anwendung der Regelungen des Fahreignungs-Bewertungssystems (§ 4) erforderlich ist,
14.Entscheidungen oder Änderungen, die sich auf eine der in den Nummern 1 bis 13 genannten Eintragungen beziehen.
VG Augsburg, Urteil vom 5.2.2010, Az. 7 K 10.37 Entgegen der Ansicht des Klägers weisen die der Verurteilung zugrunde liegenden Straftaten einen ausreichenden Zusammenhang mit dem Straßenverkehr im Sinne des § 28 Abs.3 Nr. 1 StVG auf.Der Begriff des „Zusammenhangs“ entspricht dem der §§ 44 Abs.1, 69 Abs. 1 des Strafgesetzbuches (StGB); dort ist anerkannt, dass eine Tat im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges begangen ist, wenn ein funktionaler Zusammenhang zwischen der Straftat und dem Führen eines Kraftfahrzeuges besteht (OLG Zweibrücken vom 13.8.2001 - 1 VAs 4/01).

References: § 6
 § 24
 § 6
 § 25
 § 28
 § 24
 § 10
 § 6
 § 2
 § 4
 § 28