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Timestamp: 2016-10-25 21:01:58+00:00

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5A_762/2010 (07.03.2011)
Vormundschaftsbeh�rde.
A.a A.________ (geb. ***1992), B.________ (geb. ***1994) und C.________ (geb. ***2002) sind die Kinder von X.________ und Z.________. Deren Ehe wurde 2001 getrennt und 2006 geschieden. A.________ wurde bereits 2002 im Heilp�dagogischen Zentrum Johanneum platziert. Im Jahr 2004 entzog die zust�ndige Beh�rde X.________ auch die Obhut �ber B.________ und C.________, die nunmehr bei einer Pflegefamilie untergebracht sind. Seit 2004 �bt X.________ ihr Besuchsrecht gegen�ber B.________ und C.________ einmal im Monat w�hrend zweier Stunden in Begleitung einer Fachperson aus. Mit A.________ pflegt sie ein- bis zweimal j�hrlich pers�nlichen Kontakt, welcher ebenfalls in Begleitung erfolgt.
A.b Im August 2006 beantragte X.________ beim Gericht an ihrem �sterreichischen Wohnort, die elterliche Obhut �ber die drei Kinder sei ihr wieder zu �bertragen. Das Gericht �berwies das Gesuch um Aufhebung der Kindesschutzmassnahmen an die Vormundschaftsbeh�rde Ebnat-Kappel, die es nach einer von X.________ eingereichten Rechtsverweigerungsbeschwerde schliesslich mit Beschluss vom 14. November 2008 abwies.
Gegen diesen Entscheid gelangte X.________ mit Beschwerde an das kantonale Departement des Innern. Die angerufene Instanz holte ein psychologisches Gutachten ein und wies schliesslich mit Entscheid vom 4. Mai 2010 die Beschwerde ab. Auf Berufung von X.________ hin wies das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 27. September 2010 den Antrag der Beschwerdef�hrerin um Aufhebung des Obhutsentzuges �ber die drei Kinder ab (2.1); es r�umte X.________ das Recht ein, mit C.________ im Beisein einer von der Vormundschaftsbeh�rde bestimmten Fachperson an einem Tag pro Monat w�hrend 4 Stunden pers�nlich zu verkehren und in diesem zeitlichen Rahmen auch begleitete Ausfl�ge mit dem Kind zu unternehmen, wobei die Ausfl�ge bei der Fachperson mindestens eine Woche im Voraus anzumelden sind; der Beistand regelt die Modalit�ten und ist erm�chtigt, nach R�cksprache mit der Fachperson die Besuchszeiten einzuschr�nken, sollte die festgesetzte Dauer dem Kindeswohl abtr�glich sein; ferner steht dem Beistand zu, die Begleitung zu lockern, wenn diese nicht mehr erforderlich ist (2.2). In einer weiteren Ziffer (2.3) werden X.________ und B.________ berechtigt, an zwei Halbtagen pro Monat ohne Begleitung miteinander zu verkehren, wobei der Beistand bei Bedarf zu vermitteln hat und erm�chtigt ist, die Modalit�ten dieser Besuche auf Antrag von B.________ zu regeln oder einzuschr�nken. F�r A.________ wurde auf eine Besuchsregelung verzichtet (2.4). In Ziffer 3 verlegte das Gericht schliesslich die Kosten.
X.________ (Beschwerdef�hrerin) gelangt gegen das ihr am 29. September 2010 zugestellte Urteil mit einer am 29. Oktober 2010 aufgegebenen Beschwerde an das Bundesgericht. Sie beantragt, es seien die Ziffern 2 und 3 des kantonsgerichtlichen Urteils aufzuheben und die Kinder B.________ und C.________ im Rahmen einer sozialp�dagogischen Familienbegleitung wieder unter ihre elterliche Obhut zu stellen. Eventuell sei ihr ein ausgedehnteres unbegleitetes Besuchsrecht von mindestens zwei Wochenenden pro Monat sowie zwei Wochen Ferien pro Jahr zu gew�hren. Subeventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. F�r das bundesgerichtliche Verfahren ersucht sie um unentgeltliche Rechtspflege.
Mit Bezug auf die Frage, ob die Voraussetzungen f�r den Obhutsentzug heute noch gegeben sind, hat das Kantonsgericht erwogen, die Lebensumst�nde der Beschwerdef�hrerin h�tten sich nachgewiesenermassen stabilisiert. F�r sich allein genommen reiche diese positive Entwicklung aber nicht aus, um eine R�ck�bertragung der Obhut an die Beschwerdef�hrerin zu rechtfertigen. Insbesondere sei im Lichte von Art. 310 Abs. 3 ZGB auch zu pr�fen, ob eine R�cknahme der Kinder aus der Pflegefamilie, bei welcher sie sich schon seit l�ngerer Zeit befinden, mit dem Kindeswohl vereinbart werden k�nne.
Das Kantonsgericht hat alsdann die Einw�nde der Beschwerdef�hrerin gegen das zur Frage ihrer Erziehungsf�higkeit eingeholte Gutachten des Instituts f�r Forensisch-Psychologische Begutachtung, St. Gallen, vom 15. Dezember 2009 verworfen. Nach diesem Gutachten leidet die Beschwerdef�hrerin an einer kombinierten Pers�nlichkeitsst�rung, wobei eine Ver�nderung der Verhaltensmuster der Kindsmutter auch unter den neuen Lebensverh�ltnissen nicht zu erwarten ist. Die Beschwerdef�hrerin ist (nach dem Gutachten) auch weiterhin nicht in der Lage, ihre Kinder differenziert wahrzunehmen und auf ihre Bed�rfnisse einzugehen. Nach der gutachterlichen Schlussfolgerung ist ihr namentlich auch aufgrund der fehlenden Krankheitseinsicht und der damit verbundenen Weigerung, Hilfe von aussen anzunehmen, die Erziehungsf�higkeit abzusprechen.
Abschliessend erachtet die Vorinstanz eine Aufhebung des Obhutsentzugs auch unter Ber�cksichtigung des Willens der Kinder f�r nicht gerechtfertigt.
2.1 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Vorinstanz st�tze ihren abweisenden Entscheid im Wesentlichen auf das Gutachten des Instituts f�r Forensisch-Psychologische Begutachtung vom 15. Dezember 2009 sowie auf die Aussage des Sohnes B.________, wonach er im Umfeld seiner Pflegefamilie bleiben wolle. Der Wille von B.________ habe nie eindeutig festgestellt werden k�nnen. Die Gutachterin komme in ihrem Bericht zu Schluss, sie (die Beschwerdef�hrerin) leide an einer Pers�nlichkeitsst�rung mit paranoiden und narzisstischen Anteilen (F61.0). Die Diagnose hinterlasse einen entsprechenden Eindruck bei den Richtern und sei somit f�r die Gesamtbeurteilung von Bedeutung. Der Expertin, die lediglich �ber eine Ausbildung als Psychologin verf�ge, sei indes die F�higkeit abzusprechen, psychiatrische Diagnosen zu stellen.
Soweit die Beschwerdef�hrerin die Fachkompetenz der Gutachterin bestreitet, beschl�gt dies die vorinstanzliche Beweisw�rdigung (BGE 132 V 93 E. 6.5 S. 108). In der Praxis werden in den die Kinderbelange betreffenden Gerichtsverfahren des �fteren psychologische Gutachten eingeholt, die dazu dienen, die Erziehungsf�higkeit beider Eltern abzukl�ren (vgl. dazu: SCHREINER/SCHWEIGHAUSER/STAUBLI, Das psychologische Gutachten in Kinderrechtsfragen, Fampra.ch, Sonderheft Vierte Schweizer Familienrecht�Tage, 2008, S. 132 Ziff. 2). Von daher spricht nichts dagegen, dass auch im vorliegenden Fall eine Psychologin als Gutachterin beigezogen worden ist. Wie das Kantonsgericht �berdies zutreffend bemerkt, ging es beim Gutachten nicht um die Abkl�rung des geistigen Gesundheitszustands der Beschwerdef�hrerin, sondern um deren Erziehungsf�higkeit. Unter Ber�cksichtigung dieser Gegebenheiten ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz bei ihrer Beweisw�rdigung in Willk�r verfallen sein soll (zum Begriff der willk�rlichen Beweisw�rdigung: BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62). Soweit die Beschwerdef�hrerin die Beweisw�rdigung rechtsgen�glich als willk�rlich beanstandet, erweist sich der Vorwurf als unbegr�ndet. Abgesehen davon legt sie denn auch nicht dar, dass sie bereits im Rahmen der Ernennung der Fachperson Vorbehalte gegen�ber der Gutachterin ge�ussert hat. Soweit die Beschwerdef�hrerin schliesslich die Aussage ihres Sohnes B.________ bezweifelt, wonach er im Umfeld seiner Pflegefamilie bleiben wolle, ergeht sie sich ausschliesslich in appellatorischer Kritik am vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, auf die im Rahmen der vorliegenden Beschwerde nicht eingetreten werden kann (BGE 135 II 313 E. 5.2.2 S. 322; 135 V 39 E. 2.2 S. 41).
2.2 In der Sache macht die Beschwerdef�hrerin ferner geltend, sie habe am 29. August 2006 um Aufhebung der Kindesschutzmassnahmen ersucht, womit bis zum Entscheid des Kantonsgerichts vom 27. September 2010 �ber vier Jahre vergangen seien. Diese Verfahrensverz�gerung k�nne nicht ihr angelastet werden, womit denn auch das Argument nicht besteche, die Kinder liessen sich nach so vielen Jahren nicht mehr aus ihrem gewohnten Umfeld bei der Pflegefamilie entwurzeln.
Des weiteren stelle die Vorinstanz zu hohe Anforderungen an die Beschwerdef�hrerin. Sie sei weder alkohol- noch drogenabh�ngig, zeige keine verwahrlosten Z�ge und verf�ge auch sonst �ber gefestigte Lebensumst�nde, sodass sich die Verh�ltnisse seit dem Obhutsentzug wesentlich ver�ndert h�tten. Sie sei seit dem 15. Juni 2007 wieder verheiratet; ihr Mann gehe einer geregelten Arbeit nach. Sie und ihr Ehemann verf�gten �ber gen�gend Platz, um die Kinder bei sich aufzunehmen. Sie habe sich gegen�ber ihren Kinder nie gewaltt�tig gezeigt.
Schliesslich habe die Vorinstanz nicht �berpr�ft, ob eine R�ck�bertragung der elterlichen Obhut unter Beihilfe einer sozialp�dagogischen Familienbegleitung infrage komme. Diesbez�glich sei insbesondere von Bedeutung, dass die Beschwerdef�hrerin gem�ss Schreiben der Regionalen Amtsvormundschaft Toggenburg vom 3. September 2007 bereits 2004 darauf hingewiesen worden sei, die R�ck�bertragung der Obhut werde an die Bescheinigung eines festen Wohnsitzes sowie an die amtliche Best�tigung gekn�pft, dass aktive begleitende und/oder beratende Hilfe der Beh�rde am Wohnort in Anspruch genommen wird und die begleitende Beh�rde �ber die seinerzeit ausgesprochenen Kindesschutzmassnahmen informiert ist. Mit der Weigerung, diesen nach wie vor g�ltigen Bedingungen Rechnung zu tragen, habe die Vorinstanz den Vertrauensgrundsatz (Art. 5 Abs. 3 BV) verletzt. Die Aufrechterhaltung des Obhutsentzuges erweise sich als unverh�ltnism�ssig und verstosse gegen das durch die EMRK garantierte Recht der Achtung des Familienlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK).
2.2.1 Soweit sich die Beschwerdef�hrerin mit diesen Ausf�hrungen auf den Schutz des Vertrauens in beh�rdliche Ausk�nfte berufen will (Art. 9 BV), kann ihrer Beschwerde kein Erfolg beschieden sein. Insbesondere behauptet und belegt sie nicht, dass sie im Vertrauen auf die Richtigkeit der beh�rdlichen Auskunft Dispositionen getroffen habe, die nicht ohne Nachteil r�ckg�ngig gemacht werden k�nnen (BGE 131 II 627 E. 6.1 S. 636 mit Hinweisen).
Im �brigen gilt es darauf hinzuweisen, dass das Kantonsgericht im Wesentlichen gest�tzt auf das Gutachten des Instituts f�r Forensisch-Psychologische Begutachtung, St. Gallen, vom 15. Dezember 2009 auf eine weiter bestehende Erziehungsunf�higkeit der Beschwerdef�hrerin geschlossen hat. Dem im Urteil verwerteten Gutachten l�sst sich insbesondere entnehmen, sie sei auch weiterhin nicht in der Lage, ihre Kinder differenziert wahrzunehmen und auf ihre Bed�rfnisse einzugehen. Nach der gutachterlichen Schlussfolgerung weigert sich die Beschwerdef�hrerin, Hilfe von aussen anzunehmen. In diesem Zusammenhang wird im angefochtenen Urteil denn auch ausdr�cklich festgestellt, die Beschwerdef�hrerin habe in der Vergangenheit konsequent jegliche Kooperation mit Beh�rden und therapeutischen Institutionen verweigert. Fehlt es aber nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz an der Erziehungsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin und ist diese nicht bereit, mit den zust�ndigen Organen der F�rsorge zusammenzuarbeiten, so ist nicht ersichtlich, inwiefern eine sozialp�dagogische Begleitung der Beschwerdef�hrerin gen�gen w�rde. Unter den gegebenen Umst�nden wird, wie das Kantonsgericht zu Recht erkannt hat, allein der weiterbestehende Entzug der Obhut dem Kindeswohl gerecht. Insofern erweist sich der Vorwurf der Unverh�ltnism�ssigkeit der Massnahme als unbegr�ndet.
Aber auch der Vorwurf, es w�rden zu strenge Anforderungen an die Erziehungsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin gestellt, ist haltlos. Nach den verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil kommt ein kommunikatives Spiel zwischen Mutter und Kind nicht zustande. Das Kantonsgericht hat sodann auf den erh�hten F�rderungsbedarf der Kinder hingewiesen, der erh�hte Anforderungen an die Person des Betreuers stellt. B.________ und C.________ befinden sich in kinder- und jugendpsychiatrischer Behandlung. Neben der Einzeltherapie findet auch eine intensive Zusammenarbeit auf Helferebene statt, die nach Angaben der Kinderpsychiaterin unabdingbar ist, um die positive Entwicklung der Kinder zu gew�hrleisten. Das Kantonsgericht stellt in diesem Zusammenhang fest, dass die Kinder von der Beschwerdef�hrerin nicht die n�tige F�rderung und Pflege erhalten, weshalb die Kindergef�hrdung auch weiterhin bestehe. Unter diesen Umst�nden l�sst sich nicht aufrechterhalten, es seien zu strenge Anforderungen an die Erziehungsf�higkeit gestellt worden. Das Kantonsgericht hat vielmehr aufgrund einer differenzierten W�rdigung der tats�chlichen Gegebenheiten den Bedarf nach einer besonderen F�higkeit zur Erziehung ermittelt, dem die Beschwerdef�hrerin aufgrund ihrer pers�nlichen Verh�ltnisse nicht zu entsprechen vermag.
2.2.2 Nach der Rechtsprechung des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte stellt der Entzug der elterlichen Obhut einen Eingriff in das Recht auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK dar (vgl. Urteil des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte vom 1. M�rz 2005 in Sachen Fakhy gegen Schweiz, VPB 2005 Nr. 142 S. 1674). Diese Rechtsprechung hat aber ebenso betont, in F�llen, in denen seit der Unterbringung des Kindes (in einer Pflegefamilie) betr�chtliche Zeit verstrichen sei, k�nne das Interesse des Kindes, nicht erneut mit einer �nderung der bestehenden famili�ren Situation konfrontiert zu werden, jenes der Eltern auf Wiedervereinigung der Familie �berwiegen (Urteil des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte vom 1. M�rz 2005 in Sachen Fakhy gegen Schweiz, VPB 2005 Nr. 142 S. 1678 f.). Nach den Feststellungen des angefochtenen Urteils sind die Kinder C.________ und B.________ im Jahr 2004 bei einer Pflegefamilie platziert worden. Unbestritten ist auch, dass die Beschwerdef�hrerin bereits 2006 um eine R�ck�bertragung der elterlichen Obhut auf sie ersucht und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet hat. Nicht von der Hand zu weisen ist sodann, dass das entsprechende Verfahren vor den kantonalen Instanzen erst mit dem Entscheid des Kantonsgerichts vom 27. September 2010 seinen Abschluss gefunden hat, womit mehr als vier Jahre seit Einreichung des Gesuchs verstrichen sind. Wird zudem ber�cksichtigt, dass die Kinder bereits 2004 bei der Pflegefamilie platziert worden sind, so besteht zweifelsohne ein �berwiegendes Interesse ihrerseits am Fortbestand der bestehenden Verh�ltnisse, das jenes der Mutter auf R�ck�bertragung der Obhut �berwiegt. Daran vermag nichts zu �ndern, dass der Beschwerdef�hrerin nicht vorgeworfen werden kann, sie habe sich nicht rechtzeitig um eine R�ck�bertragung der Obhut bem�ht und trage keine Schuld an der sehr langen Dauer des kantonalen Ab�nderungsverfahrens. All dies �ndert nichts daran, dass �ber die Jahre eine enge Beziehung zur Pflegefamilie geschaffen worden ist, welcher die Kinder aus Gr�nden des Kindeswohls nicht entrissen werden d�rfen.
Abgesehen davon gilt der Anspruch aus Art. 8 Ziff. 1 EMRK nicht absolut. Vielmehr ist nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK ein Eingriff in das durch Ziff. 1 gesch�tzte Rechtsgut zul�ssig, soweit er gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft f�r die nationale Sicherheit, die �ffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Gesellschaft und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist. In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass der Beschwerdef�hrerin die Obhut �ber ihre Kinder in Anwendung von Art. 310 ZGB entzogen worden ist und dass einmal getroffene Massnahmen zum Schutz der Kinder nur bei einer �nderung der Verh�ltnisse angepasst werden d�rfen (Art. 313 Abs. 1 ZGB). Dass die Erziehungsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin auch im Jahr 2010 nicht bejaht werden kann, ist in E. 2.2.1 ausf�hrlich dargelegt worden; darauf kann verwiesen werden. Der auf einer gesetzlichen Grundlage beruhende, durch die konkreten Umst�nde begr�ndete weitere Eingriff in das durch Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht der Beschwerdef�hrerin ist im Lichte von Art. 8 Ziff. 2 EMRK nicht zu beanstanden.
3.1 F�r den Fall der Abweisung des Hauptantrages hat die Beschwerdef�hrerin im kantonalen Verfahren um eine Ausdehnung des Besuchs- und Ferienrechts ersucht. Das Kantonsgericht hat dazu erwogen, die Beschwerdef�hrerin habe stets zum Ausdruck gebracht, sie wolle die Kinder zu sich nehmen. Soweit das Departement angesichts der Pers�nlichkeitsstruktur der Beschwerdef�hrerin die Gefahr der unerlaubten Mitnahme der Kinder nach �sterreich nicht ausschliesse, sei dies nicht zu beanstanden, umso mehr als sich diese Gefahr nach dem abweisenden Entscheid bez�glich des Hauptantrages noch versch�rft haben d�rfte.
C.________ sei heute acht Jahre alt und k�nne sich den eigenm�chtigen Handlungen seiner Mutter nicht widersetzen, zumal er sich offensichtlich in einem Loyalit�tskonflikt befinde. Die Aufrechterhaltung der Begleitung der Besuche erscheine geeignet, eine Gef�hrdung des Kindeswohls abzuwehren. Zwar beeintr�chtige ein Besuchsrecht, das �ber Jahre nur begleitet ausge�bt werden k�nne, das seelische Gleichgewicht und erscheine diese Massnahme daher dem Kindeswohl abtr�glich. Die Mutter sei jedoch nicht in der Lage, die Begegnungen kindergerecht zu gestalten und es gelinge ihr nicht, ihre Bed�rfnisse hinter jene des Kindes zu stellen. Damit seien unbegleitete Besuche nicht zu rechtfertigen. Das begleitete Besuchsrecht sei unter diesen Umst�nden als Alternative zur v�lligen Verweigerung des Rechts und nicht als solche zum ordentlichen unbegleiteten Besuch zu verstehen. Ein Kontaktabbruch sei nicht angezeigt, zumal C.________ den Besuch seiner Mutter w�nsche und auch die mit der Sache befassten Fachpersonen die Fortsetzung der Besuche bef�rworteten. Hinsichtlich der Ausgestaltung und Dauer des Besuchs erscheine die Ausdehnung von zwei auf vier Stunden angebracht, da dies der Beschwerdef�hrerin erm�gliche, mit C.________ kleinere Ausfl�ge zu unternehmen. Hinsichtlich der Regelm�ssigkeit scheine sich der Monatsrhythmus best�tigt zu haben. Damit verf�ge C.________ auch �ber gen�gend Zeit, um die Besuche angemessen zu verarbeiten.
Mit Bezug auf B.________ sei zu ber�cksichtigen, dass er nunmehr 16 Jahre alt und damit in der Lage sei, seinen Willen gegen�ber seiner Mutter deutlich zum Ausdruck zu bringen. Es k�nne somit erwartet werden, dass er sich den eigenm�chtigen Handlungen seiner Mutter widersetzen k�nne und selbstst�ndig zur Pflegefamilie zur�ckkehren werde, weshalb eine Aufrechterhaltung der Begleitung der Besuche in seinem Fall nicht mehr erforderlich sei. B.________ und seine Mutter seien daher zu berechtigen, auch ohne Begleitung an zwei Halbtagen pro Monat pers�nlich miteinander zu verkehren, wobei die Mutter die Bed�rfnisse und W�nsche von B.________ zu respektieren habe. B.________ solle seinem Alter entsprechend das festgelegte Besuchsrecht hinsichtlich des Zeitpunkts und der Dauer bestimmen d�rfen und habe schliesslich das Recht, dar�ber hinausgehende Kontakte abzulehnen.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin h�lt dem entgegen, h�ufigere Kontakte mit C.________ seien angezeigt, da sonst eine allm�hliche Entfremdung von seiner Mutter drohe. Es bestehe kein Grund, das Besuchsrecht derart einzuschr�nken. Die Beschwerdef�hrerin sei nie gewaltt�tig gewesen. Ein Besuchsrecht von zwei Wochenenden mit beiden Knaben und ein Ferienrecht von zwei Wochen seien angezeigt. Die Begleitung der Besuche sei aufzuheben, bestehe doch keine Gefahr eigenm�chtigen Handels der Beschwerdef�hrerin.
3.3 Mit diesen Ausf�hrungen setzt sich die Beschwerdef�hrerin nicht Art. 42 Abs. 2 BGG entsprechend (zu den Begr�ndungsanforderungen: BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245) mit den Erw�gungen der Vorinstanz auseinander. Insbesondere geht sie nicht auf die Gr�nde ein, welche die Vorinstanz zu einer Fortf�hrung der Begleitung im Fall von C.________ bewogen haben. Die Beschwerdef�hrerin �ussert sich sodann auch nicht zu den Gr�nden des angefochtenen Urteils mit Bezug auf die Dauer des Besuchsrechts. Ferner wird auch nicht rechtsgen�glich dargetan, inwiefern im vorliegenden Fall die Verweigerung des Ferienrechts Bundesrecht verletzt. Auf die in diesem Punkt ungen�gend begr�ndete Beschwerde ist nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin macht schliesslich geltend, die �berlange Verfahrensdauer von vier Jahren verletze Art. 29 Abs. 1 BV.
Das Kantonsgericht hat sich zu dieser Frage nicht ge�ussert und die Beschwerdef�hrerin legt nicht durch Verweis auf die Akten dar, dass sie die entsprechende R�ge bereits vor den kantonalen Instanzen erhoben hat. Sodann er�rtert sie nicht, die kantonalen Instanzen auf das allzu lang dauernde Verfahren hingewiesen und diese dazu ermahnt zu haben, das Verfahren nun endlich abzuschliessen. Dazu w�re die Beschwerdef�hrerin aber aufgrund der aus der prozessualen Sorgfaltspflicht und dem Grundsatz von Treu und Glauben abgeleiteten Prinzipien verpflichtet gewesen (BGE 125 V 373 E. 2b S. 375 f.). Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, da sich die Beschwerde als von vornherein aussichtslos erwiesen hat (Art. 64 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Vormundschaftsbeh�rde und dem Kantonsgericht St. Gallen, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 310
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 310
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 42
 BGE 
 Art. 29