Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=StV%202002,%20247
Timestamp: 2018-01-24 05:56:56+00:00

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StGB § 43 a; GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1, Art. 103 Abs. 2
Im Strafrecht kommt freilich der grammatikalischen Auslegung eine besondere Bedeutung zu, weil der mögliche Wortsinn einer Vorschrift der Auslegung mit Blick auf Art. 103 Abs. 2 GG eine Grenze zieht, die nicht überschritten werden darf (vgl. BVerfGE 85, 69 ; 105, 135 ).
cc) Dem Gesetzesvorbehalt und dem Bestimmtheitsgebot aus Art. 103 Abs. 2 GG unterliegt auch die Strafandrohung (BVerfG, Urteil vom 20. März 2002 - 2 BvR 794/95, BVerfGE 105, 135, 153), die in einem angemessenen Verhältnis zur konkreten Tat stehen muss (…zur "Schuldspruchakzessorietät" der Strafbemessung Freund in Festschrift für Wolter, 2013, S. 33, 41).
Die Legislative ist verpflichtet, die Grenzen der Strafbarkeit selbst zu bestimmen; sie darf diese Entscheidung nicht einer anderen staatlichen Gewalt, der Strafjustiz, überlassen (vgl. BVerfG, Urteil vom 20. März 2002 - 2 BvR 794/95, BVerfGE 105, 135, 153).
Beiträge - Beitragszuschlag - Satzungsrecht - Auslegung

References: § 43
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 14
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 103