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Timestamp: 2019-06-24 23:53:40+00:00

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Fassung § 20 SchfHwG a.F. bis 22.07.2017 (geändert durch Artikel 1 G. v. 17.07.2017 BGBl. I S. 2495)
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Änderung § 20 SchfHwG vom 22.07.2017
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§ 20 SchfHwG a.F. (alte Fassung)
§ 20 SchfHwG n.F. (neue Fassung)
(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 1 Eigentümerpflichten§ 2 Schornsteinfeger und Schornsteinfegerinnen§ 3 Schornsteinfegerregister§ 4 Nachweise§ 5 Mängel§ 7 Bezirke§ 8 Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger§ 9 Anforderungen und Verfahren§ 9a (neu) § 9b (neu) § 10 Bestellung§ 11 Verhinderung der bestellten bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger§ 11a (neu) § 12 Aufhebung der Bestellung§ 12a (neu) § 13 Allgemeine Aufgaben der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger und Bezirksschornsteinfegermeister§ 14 Durchführung der Feuerstättenschau und Erlass des Feuerstättenbescheids durch bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger§ 14a (neu) § 14b (neu) § 15 Anlassbezogene Überprüfungen durch bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger§ 16 Weitere Aufgaben der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger§ 17 Aufgaben der Bezirksschornsteinfegermeister§ 18 Berufspflichten der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger§ 19 Führung des Kehrbuchs§ 19a (neu) § 21 Aufsicht§ 24 Bußgeldvorschriften§ 25 Nichterfüllung, Zweitbescheid§ 26 Ersatzvornahme§ 31 Versorgungsverfahren§ 43 Kehr- und Überprüfungsordnungen der Länder§ 44 Weitere Anwendung von Vorschriften§ 45 (neu)
(1) Für Tätigkeiten der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger nach § 14 Abs. 1 bis 3, § 15 Satz 1 und § 16 werden zur Deckung des Verwaltungsaufwands Kosten (Gebühren und Auslagen) erhoben.
(2) 1 Die Kosten sind eine öffentliche Last des Grundstücks und sind von den Grundstückseigentümern, im Fall von Wohnungseigentum von der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer oder, falls die Anlage zum Sondereigentum gehört, von dem Wohnungseigentümer zu tragen. 2 Der Anspruch auf Zahlung von Kosten verjährt in drei Jahren. 3 Privatrechtliche Verhältnisse werden dadurch nicht berührt. 4 Mehrere Eigentümer eines Grundstücks haften für die Kosten als Gesamtschuldner.
(1) 1 Der Eigentümer hat für Tätigkeiten des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers nach § 14 Absatz 1 bis 3, § 14a, § 15 Satz 1, § 16 und § 26 Gebühren zu entrichten. 2 Satz 1 ist für die Mahnung rückständiger Gebühren entsprechend anzuwenden.
(2) 1 Die Gebühren sind eine öffentliche Last des Grundstücks und sind von den Grundstückseigentümern, im Fall von Wohnungseigentum von der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer oder, falls die Anlage zum Sondereigentum gehört, von dem Wohnungseigentümer zu tragen. 2 Der Anspruch auf Zahlung von Gebühren verjährt in drei Jahren. 3 Privatrechtliche Verhältnisse werden dadurch nicht berührt. 4 Mehrere Eigentümer eines Grundstücks haften für die Kosten als Gesamtschuldner.
(3) 1 Rückständige Gebühren und Auslagen, die trotz Mahnung nicht entrichtet worden sind, werden von der zuständigen Behörde auf Antrag der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger durch Bescheid festgestellt und nach den Vorschriften der Verwaltungsvollstreckung beigetrieben. 2 Soweit die Kosten der Zwangsvollstreckung aus den eingegangenen Geldern nicht gedeckt werden, sind sie von derjenigen Person zu tragen, für deren Rechnung die Zwangsvollstreckung betrieben wurde.
(4) 1 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die gebührenpflichtigen Tatbestände näher zu bestimmen und dabei feste Sätze, auch in Form von Gebühren nach Zeitaufwand, oder Rahmensätze vorzusehen. 2 Die Gebührensätze sind nach der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden zu bemessen; der mit den in Absatz 1 genannten Tätigkeiten verbundene Personal- und Sachaufwand ist zu berücksichtigen.
(4) 1 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die gebührenpflichtigen Tatbestände näher zu bestimmen und dabei feste Sätze, auch in Form von Gebühren nach Zeitaufwand, oder Rahmensätze vorzusehen. 2 Die Gebühren sollen die mit der individuell zurechenbaren öffentlichen Leistung verbundenen Kosten decken. 3 In die Gebühren sind die mit der Leistung regelmäßig verbundenen Auslagen einzubeziehen. 4 Zur Ermittlung der Gebühr sind die Kosten zu Grunde zu legen, die nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen als Einzel- und Gemeinkosten zurechenbar und ansatzfähig sind, insbesondere Personal- und Sachkosten sowie kalkulatorische Kosten. 5 Zu den Gemeinkosten zählen auch die Kosten der Rechts- und Fachaufsicht. 6 Grundlage der Gebührenermittlung nach den Sätzen 1 bis 4 sind die in der Gesamtheit der Länder mit der jeweiligen Leistung verbundenen Kosten. 7 § 9 Absatz 3 des Bundesgebührengesetzes ist entsprechend anzuwenden.
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