Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-kinderhaus-62805
Timestamp: 2019-02-21 00:18:34+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau Kinderhaus in Bretzfeld
Neubau Kinderhaus	, Bretzfeld/ Deutschland
wa-2023730
Verfasser: Bernd Liebel, Architekt
Mitarbeit: Helen Deli · Katharina Betz · Christina Berg
Valentin Schmid · Stefan Hannebaum · Martin Carmona
Hendrik Dörflinger · Ricarda Wünsch
Sachverständige Berater / Fachplaner:
Transsolar Energietechnik GmbH, Markus Krauß, München
Geotechnik Aalen, Dipl. Geologe Walter Höffner, Aalen
1. Preis: Liebel Architekten, Aalen
Verfasser: Hr. Kittelberger · Hr. Dasch · Hr. Zürn, Architekten
Mitarbeit: Michal Plonczak · Gregory Leidel
Verfasser: Franz Harder · Gabriele Harder · Matias Stumpfl
Florian Schramm, Freie Architekten
Mitarbeit: Marta Ginel Urena
Verfasser: Volker Swiatkowski · Andreas Suerkemper,
Mitarbeit: Michael Binias, Dipl.-Ing. Architekt
Verfasser: Prof. Jochen Schuster, Architekt
Mitarbeit: Gerrit Sauer · Sung Kyu Oh
Energieberatung: Dr. Wilhelm Stahl - Stahl + Weiß, Freiburg
Nach aktuellem Kenntnisstand bedarf es in der Gemeinde Bretzfeld einer Ausweitung des Kinderbetreuungsangebots. Aus diesem Grunde beabsichtigt die Gemeinde den Neubau eines 10-gruppigen Kinderhauses mit vier Gruppen U3 (á 10 Kinder) und sechs Gruppen Ü3 (á 20 Kinder) auf einer bestehenden Grünfläche in prominenter Lage mitten in Bretzfeld. Im Bereich U3 werden ca. 15 BetreuerInnen eingesetzt, von denen ca. 10 zeitgleich anwesend sind (mindestens 2 BetreuerInnen je Gruppe). Im Bereich Ü3 werden ca. 26 BetreuerInnen eingesetzt, von denen ca. 20 zeitgleich anwesend sind (mindestens 2 BetreuerInnen je Gruppe).
Das zu planende Gebäude sollte auch für eine mögliche Ganztagesbetreuung aller Gruppen ausgerichtet und gestaltet sein. Die Verpflegung der Kinder soll über eine zentrale Küche erfolgen. Es sollte zudem sowohl innerhalb des Gebäudes als auch im Außenbereich auf die Trennung der Bereiche Krippe (U3) und Kindergarten (Ü3) geachtet werden.
Das nachzuweisende Raumprogramm umfasst ca. 2.050 m² Nutzfläche.
Nach aktuellem Stand ist die Realisierung bis zum Ende zweites Quartal 2021 geplant.
Deutschland-Bretzfeld: Dienstleistungen von Architekturbüros
2018/S 078-174848
Neubau Kinderhaus Bretzfeld – Objektplanung
Kontaktstelle(n): Herr Ralf Sinn
E-Mail: ralf.sinn@bretzfeld.de
Hauptadresse: www.bretzfeld.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: pkm.conclude.com/kinderhaus
Kontaktstelle(n): Frau B.Eng Anne Heinig
Telefon: +49 7111317-1837
E-Mail: anne.heinig@dreso.com
Fax: +49 7111317-401837
Hauptadresse: www.bretzfeld.de/
Die Gemeinde Bretzfeld plant den Neubau eines 10-gruppigen Kinderhauses (4 Gruppen U3 und 6 Gruppen Ü3) auf einer bestehenden Grünfläche in Bretzfeld. Für diese Maßnahme werden Objektplanungsleistungen für die LPH 1-8 gemäß § 34 HOAI erforderlich. Die Objektplanungsleistungen werden im europaweiten, dreistufigen Verhandlungsverfahren ausgeschrieben: — Stufe 1: Präqualifikationsverfahren mit Auswahl 15 Teilnehmer für die Teilnahme an Stufe 2, — Stufe 2: Architektenwettbewerb mit 15 Teilnehmern nach RPW, — Stufe 3: Verhandlungsverfahren (ca. 3 – 5 Teilnehmer). Die Vergabe des Auftrages erfolgt Ende Dezember 2018. Nach derzeitigem Kenntnisstand startet der Leistungszeitraum 01/2019 und endet 12/2021. Der Bauherr beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der Objektplanung.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: I Befähigung zur Berufsausübung: — Eigenerklärung, dass Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister vorhanden ist gem. §§ 44 Abs. 1, 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV, — Eigenerklärung, dass als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten vorliegt gem. § 75 Abs.1 VgV. II Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: — Eigenerklärung über den Gesamtjahresumsatz: Der Mindestjahresumsatz beträgt 280 TEUR netto gem. § 45 Abs. 4 VgV, — Mindestkriterium Berufshaftpflichtversicherung, siehe Ausschlusskriterien unter VI.3 der Bekanntmachung. III Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: — Jährliches Mittel der Beschäftigten und Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Geschäftsjahren gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Mindestpunktzahl ab 2 Personen, Höchstpunktzahl ab 6 Personen), — Vorlage einer Referenzliste der geeignete Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge gem. §§ 46 Abs. 3 Nr. 1, 75 Abs. 5 VgV: Eine Referenz ist geeignet/vergleichbar, wenn nachfolgend aufgeführte Mindestanforderungen erfüllt sind: — Objektplanungsleistungen gem. § 34 HOAI, LPH 2-8 vollständig erbracht, — Mindesthonorarzone III oder höher, — Projekt-Inbetriebnahme innerhalb der letzten 10 Jahre, — Angabe Auftraggeber, Name und Telefonnummer, — Angaben zur Höhe der Herstellkosten KGR 300 + 400 nach DIN 276 gem. § 33 HOAI (Mindestpunktzahl ab einer Höhe der Herstellkosten von 2,0 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von 4,0 Mio. EUR netto), — Datum der Inbetriebnahme (Mindestpunktzahl bei einer Inbetriebnahme innerhalb der letzten 10 Jahren, Höchstpunktzahl bei einer Inbetriebnahme innerhalb der letzten 3 Jahren).
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Bewertungskriterien für die Stufe 2 (Architektenwettbewerb) und Stufe 3 (Verhandlungsverfahrens) werden bereits mit der Stufe 1 mitgeteilt. Diese werden neben des Teilnahmeantrages für die Stufe 1 auf der PKM Bieterplattform zur Verfügung gestellt.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Nach den Richtlinien der RPW 2013 wird das Preisgeld für die Teilnahme am Wettbewerb ermittelt (Vorplanungshonorar verteilt auf die verschiedenen Preisträger). Die Höhe der Preise werden den Bewerbern mitgeteilt, die sich für die Stufe 2 (Architektenwettbewerb) qualifiziert haben. Die Bewertung der Stufe 2 nimmt das nach den Richtlinien der RPW 2013 gewählte Preisgericht vor und für die Stufe 3 die Bewertungskommission. Es wird beabsichtigt, den Erstplatzierten aus der Stufe 3 (Verhandlungsverfahren) mit der weiteren Planung zu beauftragen. Eine Garantie zur vollumfänglichen Beauftragung über alle Leistungsphasen kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht gegeben werden.
: I AUSSCHLUSSKRITERIEN. — Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrages gem. § 57 Abs. 1 und 3 VgV, — Vollständigkeit des Teilnahmeantrages, — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB, — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB, — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §125 GWB, — Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV, — Berufshaftpflichtversicherung, bzw. Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung für den Auftragsfall (Personenschäden mind. 2 Mio. EUR, sonstige Schäden 2 Mio. EUR) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV. II FEHLENDE UNTERLAGEN. Es wird darauf hingewiesen, dass fehlende oder unvollständige Unterlagen und Angaben nicht bei den Bewerbern nachgefordert werden. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass veraltete/abgelaufene Erklärungen nicht nachgefordert werden. III BIETERPLATTFORM. Die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Bieterplattform PKM zur Verfügung (Link siehe unter I.3 der Bekanntmachung). Die Registrierung auf der Bieterplattform PKM wird empfohlen. Nach erfolgreicher Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit den eigenen Zugangsdaten zur Bieterplattform. Für den Einsatz von „PKM“ benötigen Sie einen aktuellen Browser (z.B. Internet Explorer ab Version 7) mit aktivierten Cookies und Java-Script. Weiterhin muss ggf. das Up- und Downloaden von Dateien über das httpsProtokoll von der Firewall gestattet sein. IV BIETERGEMEINSCHAFTEN/EIGNUNGSLEIHE/UNTERAUFTRAGSVERGABE. — Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist, — Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.

References: § 34
 § 75
 § 45
 § 46
 § 34
 § 33
 § 57
 § 123
 § 125
 § 123
 § 123
 § 124
 §125
 § 73
 § 45