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Timestamp: 2016-10-28 10:17:29+00:00

Document:
Kassationshofes, Schneider, Wipr�chtiger, Kolly, Bundesrichterin
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Philipp Dobler, Bauernhofstrasse 14, Lachen/SZ,
F�hrerausweis (Warnungsentzug),
A.- X.________ fuhr am 22. M�rz 2000, um 6.40 Uhr, mit einem Sattelschlepper samt Transportanh�nger in Z�rich durch die Hohlstrasse stadtausw�rts. Auf dem Anh�nger hatte er Stahlplatten im Gesamtgewicht von 16'060 kg geladen. Die Platten waren in drei Packungen aufgeteilt, welche durch Stahlb�nder verbunden waren. Zwischen den Packungen waren quadratische Flachh�lzer ausgelegt. Die Ladung war �bers Kreuz mit zwei Spanset-Gurten gesichert.
Diese waren im Bereich der scharfen Kanten der Stahlplatten nicht besonders gesch�tzt, so dass die Kanten in der Folge an den Gurten rieben. Als X.________ von der Hohlstrasse nach rechts auf die Duttweilerbr�cke abbiegen wollte, um auf die Autobahn Bern/Basel zu gelangen, fielen die Stahlplatten, die die Spanset-Gurten durchschnitten hatten, �ber die linke Seite des Anh�ngers auf die Strasse. Einzelne Platten rutschten unter einen Personenwagen, der in entgegengesetzter Richtung vor einer Lichtsignalanlage anhielt, wobei der hintere linke Pneu des Fahrzeugs besch�digt wurde.
Durch die hinunterfallende Ladung entstand zudem Sachschaden an �ffentlichen Einrichtungen. Die visuelle Auswertung des Fahrtenschreiber-Einlegeblattes ergab, dass X.________ mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h statt der signalisierten 50 km/h durch die Hohlstrasse gefahren war.
B.- Gem�ss Rapport der Stadtpolizei Z�rich vom 22. M�rz/
26. April 2000 wurde X.________ wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln durch ungen�gendes Sichern der Ladung sowie durch Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Besonderheiten von Fahrzeug und Ladung an die Bezirksanwaltschaft Z�rich zur Anzeige gebracht. Diese hat das Verfahren mit Verf�gung vom 16. Mai 2001 eingestellt und die Sache dem Polizeirichteramt der Stadt Z�rich �berwiesen.
C.- Mit Verf�gung vom 26. Juni 2000 entzog das Verkehrsamt des Kantons Schwyz, Abteilung Massnahmen, X.________ den F�hrerausweis in Anwendung von Art. 16 Abs. 2 und Art. 17 SVG f�r die Dauer von zwei Monaten. Eine von X.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 24. November 2000 ab.
D.- X.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, der Entscheid des Verwaltungsgerichts und die Verf�gung des Verkehrsamtes seien aufzuheben.
E.-Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz schliesst in seiner Vernehmlassung auf Abweisung der Beschwerde; das Bundesamt f�r Strassen (ASTRA) hat auf die Stellung eines formellen Antrags verzichtet.
1.- a) Gem�ss Art. 98 lit. g OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen Verf�gungen der Kantone im Sinne des Art. 97 OG i.V.m. Art. 5 VwVG gegeben, soweit ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid angefochten wird und im �brigen keiner der in Art. 99 ff. OG statuierten Ausschlussgr�nde vorliegt (vgl. BGE 118 Ib 11 E. 1b S. 13). Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz ist eine auf das Strassenverkehrsrecht des Bundes gest�tzte letztinstanzliche kantonale Verf�gung, welche der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht unterliegt (vgl. auch Art. 24 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 �ber den Strassenverkehr [SVG; SR 741. 01]).
Anfechtungsobjekt der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist nur der letztinstanzliche kantonale Entscheid (Art. 98 lit. g OG). Soweit der Beschwerdef�hrer die vorangehende Verf�gung des Verkehrsamtes des Kantons Schwyz mitanficht, ist sein Antrag nicht zul�ssig (BGE 112 Ib 39 E. 1e mit Hinweis).
b) Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann beim Bundesgericht die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich der �berschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, ger�gt sowie eine unrichtige und unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 104 lit. a und b OG). Nach st�ndiger Rechtsprechung kann dabei auch die R�ge der Verletzung von Bundesverfassungsrecht erhoben werden, soweit diese eine Angelegenheit betrifft, die in die Sachzust�ndigkeit der eidgen�ssischen Rechtspflegeinstanz f�llt (BGE 120 Ib 287 E. 3a und d, 111 Ib 202 E. 2). Nicht �berpr�fen kann das Bundesgericht grunds�tzlich die Angemessenheit des angefochtenen Entscheides (Art. 104 lit. c OG). Gem�ss Art. 105 Abs. 2 OG ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden, wenn eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat. An die Begr�ndung der Begehren ist es nicht gebunden (Art. 114 Abs. 1 OG).
2.- a) Die Vorinstanz sah von der Sistierung des verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens bis zum Vorliegen der strafrechtlichen Beurteilung des Vorfalls ab, da in tatbest�ndlicher Hinsicht keine erheblichen Unsicherheiten best�nden. Zudem sei angesichts der kurzen Verj�hrungsfristen im �bertretungsstrafrecht fraglich, ob es �berhaupt zu einer strafrechtlichen Beurteilung kommen werde.
In der Sache selbst stellt die Vorinstanz auf die Abkl�rungen der Stadtpolizei Z�rich ab und nimmt an, der Beschwerdef�hrer habe Art. 30 Abs. 2 SVG schuldhaft missachtet, indem er eine deutlich zu geringe Anzahl von Spanset-Gurten zur Sicherung der Ladung verwendet, die Gurten nicht durch die Einlage von geeignetem Material vor dem Durchscheuern durch die scharfen Kanten der Ladung gesch�tzt und indem er keine Vorkehrungen getroffen habe, dass die Ladung nicht nach hinten oder vorn auf der Ladefl�che rutschen konnte. Zudem sei er mit mindestens 60 km/h statt der erlaubten 50 km/h durch die Hohlstrasse gefahren.
Durch sein grob fahrl�ssiges Verhalten habe der Beschwerdef�hrer eine erhebliche Gefahr f�r andere Verkehrsteilnehmer geschaffen. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, den Beschwerdef�hrer treffe ein erhebliches Verschulden, so dass es sich keinesfalls um einen leichten Fall handle. Der Fall liege vielmehr im Grenzbereich zu Art. 16 Abs. 3 lit. a SVG. Bei Ber�cksichtigung der relevanten Massnahmekriterien, insbesondere der Schwere des Verschuldens, des getr�bten automobilistischen Leumundes aber auch der beruflichen Angewiesenheit des Beschwerdef�hrers auf den F�hrerausweis habe das Verkehrsamt sein Ermessen nicht verletzt, wenn es die Entzugsdauer auf zwei Monate festgelegt habe.
b) Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe sein Fahrzeug nicht �berladen. Zudem sei er mit der zul�ssigen H�chstgeschwindigkeit von 50 km/h, allenfalls mit einer diese leicht �berschreitenden Geschwindigkeit gefahren.
Die Fahrgeschwindigkeit sei jedenfalls angesichts der Verh�ltnisse im Unfallzeitpunkt nicht �bersetzt gewesen, auch wenn sein Lastwagen stark beladen gewesen sei. Er habe den Sachverhalt, wie er im Rapport der Stadtpolizei Z�rich vom 22. M�rz 2000 festgehalten sei, nie anerkannt. Selbst wenn man annehmen wollte, sein Verhalten sei nicht ganz korrekt gewesen, l�ge auf jeden Fall nur ein geringes Verschulden vor. Ausserdem sei er bisher nur einmal verwarnt worden. Er sei als selbst�ndiger Berufschauffeur auf den F�hrerausweis angewiesen. Ein Entzug k�me in seinem Fall einem Berufsverbot gleich. Die Umschulung der Invalidenversicherung w�re mit einem Schlage zunichte gemacht und er w�rde m�glicherweise wieder f�rsorgepflichtig werden. Falls man dennoch einen Ausweisentzug als gerechtfertigt ansehen wollte, w�re er angesichts seiner beruflichen Angewiesenheit auf die Mindestdauer von einem Monat herabzusetzen.
3.- a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts hat die Verwaltungsbeh�rde - sofern eine Anzeige an den Strafrichter erfolgt ist oder mit einer solchen zu rechnen ist - mit dem Erlass einer administrativen Massnahme grunds�tzlich zuzuwarten, bis ein rechtskr�ftiges Strafurteil vorliegt, soweit der Sachverhalt oder die rechtliche Qualifikation des in Frage stehenden Verhaltens f�r das Verwaltungsverfahren von Bedeutung ist. Mit diesem Vorgehen soll vermieden werden, dass derselbe Lebensvorgang zu voneinander abweichenden Sachverhaltsfeststellungen von Verwaltungs- und Justizbeh�rden f�hrt und insbesondere die erhobenen Beweise in verschiedener Weise gew�rdigt und rechtlich beurteilt werden. Ausserdem bietet das Strafverfahren durch die verst�rkten Mitwirkungsrechte des Beschuldigten, die umfassenderen pers�nlichen und sachlichen Ermittlungsinstrumente sowie durch die weiterreichenden prozessualen Befugnisse besser Gew�hr daf�r, dass das Ergebnis der Sachverhaltsermittlung n�her bei der materiellen Wahrheit liegt, als im nicht durchwegs derselben Formstrenge unterliegenden Verwaltungsverfahren. Eine Ausnahme ist nur dann zul�ssig, wenn der massnahmerechtlich relevante Sachverhalt zweifelsfrei erstellt und in Bezug auf den Schuldpunkt der in Frage stehenden SVG-Widerhandlung keinerlei Zweifel bestehen. In einem solchen Fall braucht die Verwaltungsbeh�rde den Ausgang des Strafverfahrens nicht abzuwarten (BGE 119 Ib 158 E. 2c/bb).
b) Diese von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze haben auch im zu beurteilenden Fall G�ltigkeit und sind von der Vorinstanz im Ergebnis geb�hrend beachtet worden. Zwar gen�gt f�r sich genommen den Anforderungen der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht, dass mit dem Verwaltungsverfahren nur dann zugewartet wird, wenn der Sachverhalt objektiv betrachtet erhebliche Unsicherheiten aufweist, wie die Vorinstanz offenbar meint. Ebenfalls ohne Bedeutung ist, dass der Beschwerdef�hrer im Verwaltungs- oder im kantonalen Beschwerdeverfahren keinen Sistierungsantrag gestellt hat.
Dass der Beschwerdef�hrer seine schwere Ladung v�llig unzureichend lediglich mit zwei Spanset-Gurten ohne besonderen Schutz vor den scharfen Kanten der Stahlplatten gesichert hat, kann aufgrund des Polizeirapports der Stadtpolizei Z�rich nicht ernsthaft in Frage stehen. Dass der Beschwerdef�hrer dabei von einem Gewicht von 13'200 kg anstelle der rapportierten 16'060 kg ausging, �ndert daran nichts. Dasselbe gilt hinsichtlich der gefahrenen Geschwindigkeit, die sich anhand des sichergestellten Fahrtenschreiber-Einlageblattes zweifelsfrei ermitteln l�sst. Inwiefern der Beschwerdef�hrer dies angesichts der klaren Beweislage ernsthaft bestreiten will, ist unerfindlich. Dass sich die Vorinstanz lediglich auf einen Polizeirapport abst�tzt und eine eigentliche untersuchungsrichterliche Abkl�rung nicht vorliegt, schadet nichts. Denn der Sachverhalt ist im genannten Rapport in aller Ausf�hrlichkeit ermittelt, so dass f�r weitere Untersuchungen kein Anlass bestand. Im �brigen ist die zitierte Rechtsprechung, wonach die Administrativbeh�rde grunds�tzlich das Ende des Strafverfahrens abwarten muss, im Lichte der damaligen Rechtslage in Bezug auf die kantonale Verwaltungsrechtspflege zu sehen. Denn im Zeitpunkt des jenem Entscheid zugrundeliegenden Sachverhalts stand Art. 98a OG noch nicht in Kraft und war somit noch nicht in allen Kantonen als letzte Instanz eine richterliche Beh�rde bestellt. Das Bed�rfnis, die Interessen des Beschuldigten besser zu sch�tzen, war bei dieser Sachlage naturgem�ss gr�sser als unter dem geltenden Recht, zumal dem Betroffenen auch im Verwaltungsgerichtsverfahren Mitwirkungsrechte zustehen. Schliesslich zeigt sich bei der vorliegenden Konstellation auch, dass f�r eine vorg�ngige Beurteilung durch die Administrativbeh�rde durchaus auch praktische Gr�nde sprechen k�nnen. Denn der Gang eines Strafverfahrens wird in der Praxis nicht nur durch strafprozessuale Verfahrensgrunds�tze, sondern mitunter auch von besonderen organisatorischen Gegebenheiten bestimmt.
Dies gilt im Speziellen im zu beurteilenden Fall, wo sich die Verfahrensdauer wegen der im Kanton Z�rich auseinanderfallenden Zust�ndigkeiten f�r die Beurteilung von Vergehen und �bertretungen und damit f�r Verzeigungen nach Art. 90 Ziff. 1 und 2 SVG (vgl. Niklaus Schmid, Strafprozessrecht,
3. Aufl. , Z�rich 1997, N 312/325) zus�tzlich verl�ngert.
Damit die Verwaltungsmassnahme ihre Wirkungen im Interesse der Verkehrssicherheit sinnvoll entfalten kann, sollte sie innert vern�nftiger Frist erfolgen und zeitlich nicht zu weit vom verfahrensausl�senden Vorfall entfernt eingreifen.
Aus diesem Grund kann es der Administrativbeh�rde nicht verwehrt sein, selbst voranzuschreiten, wenn die Strafbeh�rde innert vern�nftiger Frist nicht reagiert. Namentlich wenn die Gefahr besteht, dass die Verj�hrung eintritt, ist ein Grund f�r das Zuwarten ohnehin nicht gegeben, da dannzumal die von der Rechtsprechung beabsichtigte Schutzwirkung f�r den Betroffenen gar nicht eintreten kann. Im zu beurteilenden Fall haben sich die kantonalen Verwaltungsbeh�rden bei der Bezirksanwaltschaft Z�rich erkundigt und in Erfahrung gebracht, dass diese sich infolge Arbeits�berlastung erst 6 - 9 Monate nach dem Ereignis mit dem Fall werde befassen k�nnen. Mit Verf�gung vom 16. Mai 2001 hat diese nun eine Einstellungsverf�gung erlassen und die Sache zur Beurteilung an das Polizeirichteramt der Stadt Z�rich �berwiesen.
Wann in dieser Sache ein rechtskr�ftiges Urteil vorliegen wird, ist nicht auszumachen. Die Einsch�tzung der Vorinstanz, dass m�glicherweise vor Eintritt der �bertretungsrechtlichen Verj�hrung nicht mit einem rechtskr�ftigen Strafurteil zu rechnen ist, ist somit realistisch. Die Vorinstanz hat daher zu Recht �ber den Entzug des F�hrerausweises entschieden, ohne v�rg�ngig das Ergebnis des Strafverfahrens abzuwarten.
4.- a) Die Vorinstanz st�tzt sich auf den Rapport der Stadtpolizei Z�rich. An ihre tats�chlichen Feststellungen ist das Bundesgericht gebunden, soweit diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften zustande gekommen sind (Art. 105 Abs. 2 OG; oben E. 1b). Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers beschr�nken sich auf die Behauptung, er habe seine Ladung gen�gend gesichert und die H�chstgeschwindigkeit von 50 km/h beachtet. Er setzt sich weder mit der ausf�hrlichen Darstellung der Unfallursache auseinander noch geht er auf die Auswertung des Fahrtenschreibers ein. Es besteht daher kein Anlass, den angefochtenen Entscheid im Hinblick auf den Sachverhalt zu �berpr�fen.
b) Der F�hrerausweis kann gem�ss Art. 16 Abs. 2 SVG entzogen werden, wenn der F�hrer Verkehrsregeln verletzt und dadurch den Verkehr gef�hrdet oder andere bel�stigt hat (Satz 1; Art. 31 Abs. 1 VZV). Die Dauer des Entzugs ist nach den Umst�nden festzusetzen; sie betr�gt jedoch mindestens einen Monat (Art. 17 Abs. 1 lit. a SVG; vgl. auch BGE 123 II 225 E. 2b/cc). In leichten F�llen kann eine Verwarnung ausgesprochen werden (Art. 16 Abs. 2 SVG Satz 2; Art. 31 Abs. 2 VZV). Nach Art. 16 Abs. 3 lit. a SVG muss der F�hrerausweis entzogen werden, wenn der F�hrer den Verkehr in schwerer Weise gef�hrdet hat, was nach der Rechtsprechung der Fall ist, wenn der Fahrzeuglenker durch grobe Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Ziff. 2 SVG eine ernstliche Gefahr f�r die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt und ihn ein schweres Verschulden trifft, ihm bei fahrl�ssigem Handeln mithin mindestens grobe Fahrl�ssigkeit anzulasten ist (Art. 32 Abs. 1 und 2 VZV; BGE 126 II 206 E. 1 mit Hinweisen). Das Gesetz unterscheidet somit den leichten (Art. 16 Abs. 2 Satz 2 SVG), den mittelschweren (Art. 16 Abs. 2 Satz 1 SVG) und den schweren Fall (Art. 16 Abs. 3 lit. a SVG). Nach der Rechtsprechung kann auf den F�hrerausweisentzug grunds�tzlich nur verzichtet werden, wenn der Fall leicht im Sinne von Art. 16 Abs. 2 Satz 2 SVG ist. Bei einem mittelschweren Fall f�llt ein Verzicht nur in Betracht, wenn unter dem Gesichtspunkt des Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatzes besondere Umst�nde vorliegen.
Ob der Fall leicht im Sinne von Art. 16 Abs. 2 Satz 2 SVG ist, beurteilt sich nach dem Verschulden des Fahrzeuglenkers und seinem automobilistischen Leumund; die Schwere der Verkehrsgef�hrdung ist nur insoweit von Bedeutung, als sie auch verschuldensm�ssig relevant ist (BGE 126 II 202 E. 1a und 358 E. 1a; 125 II 561 E. 2; 123 II 106 E. 2b; 118 Ib 229). Fehlt es an einem leichten Verschulden, ist die Annahme eines leichten Falles auch dann ausgeschlossen, wenn der Fahrzeuglenker �ber einen langj�hrigen ungetr�bten automobilistischen Leumund verf�gt (BGE 126 II 192 E. 2c und 202 E. 1b).
c) Gem�ss Art. 30 Abs. 2 SVG d�rfen Fahrzeuge nicht �berladen werden. Die Ladung ist so anzubringen, dass sie niemanden gef�hrdet oder bel�stigt und nicht herunterfallen kann. Die Stabilit�t der Ladung muss nicht nur f�r den normalen Verkehr, sondern auch f�r den Fall leichter Unf�lle gew�hrleistet sein (BGE 97 II 238 E. 3c).
d) Die Gegebenheiten im vorliegenden Fall rechtfertigen es nicht, das Verhalten des Beschwerdef�hrers als bloss leichten Fall zu w�rdigen. Hief�r spricht in erster Linie, dass der Beschwerdef�hrer seine Ladung v�llig unzureichend und zudem auch noch falsch gesichert hat. Wer eine Ladung von 70 Stahlplatten im Gesamtgewicht von 16 Tonnen lediglich mit zwei Spanset-Gurten sichert und dar�ber hinaus die Gurten nicht durch spezielle Vorkehren vor dem Durchscheuern sch�tzt, schafft eine erhebliche Gefahr f�r die Verkehrssicherheit. Es trifft ihn von daher ein schweres Verschulden. Das gilt hier umso mehr, als es sich beim Beschwerdef�hrer um einen Berufschauffeur handelt, der mit Fragen der Sicherung der Ladung t�glich konfrontiert ist und damit bestens vertraut sein sollte. Er h�tte daher wissen m�ssen, dass die Verwendung von lediglich zwei Gurten dem Gewicht der Ladung in keiner Weise angemessen war und dass er, um eine hinreichende Sicherung derselben zu gew�hrleisten, die Platten mit Ketten oder aber jedenfalls mit einer ausreichenden Anzahl von Spanset-Gurten unter geh�riger Sicherung vor den scharfen Kanten h�tte festbinden m�ssen. Dass er zum ersten Mal so grosse Stahlplatten geladen hatte, kann ihn nicht entlasten, sondern h�tte ihm im Gegenteil Anlass geben m�ssen, die korrekte Art und Weise der Sicherung der Ladung zu erfragen, um eine Gef�hrdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschliessen.
Erschwerend kommt hinzu, dass der Beschwerdef�hrer zus�tzlich auch die signalisierte H�chstgeschwindigkeit von generell 50 km/h innerorts um mindestens 10 km/h �berschritten hat, was angesichts der schweren und ungen�gend befestigten Ladung zu einer erheblichen Vergr�sserung der Verkehrsgef�hrdung f�hrte. Der Einwand des Beschwerdef�hrers im Ermittlungsverfahren und in seiner Stellungnahme im Verwaltungsverfahren, die befahrene Hauptstrasse sei eine "schnellstrassen�hnliche" Transitstrasse, die faktisch analog zu einer Nationalstrasse zu behandeln sei, und auf der er seine Geschwindigkeit dem allgemeinen Verkehr angepasst habe, wirft in diesem Kontext ein ung�nstiges Licht auf sein Verst�ndnis der Verkehrsregeln. Bei dieser Sachlage hat die Vorinstanz den Fall zu Recht nicht mehr als leicht eingestuft, so dass die M�glichkeit, auf den Entzug des F�hrerausweises zu verzichten, entf�llt.
Nach dem Gesagten ist die Anordnung eines F�hrerausweisentzuges nicht zu beanstanden. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, wenn sie im Ergebnis einen mittelschweren Fall im Grenzbereich zum schweren Fall annimmt.
Da der Beschwerdef�hrer durch die Folgen seines verkehrswidrigen Verhaltens nicht im Sinne von Art. 66bis StGB besonders schwer ber�hrt wird und der Ausweisentzug somit nicht �ber die damit regelm�ssig verbundenen Unannehmlichkeiten und Erschwernisse hinausgeht, kommt ein Absehen von dieser Massnahme nicht in Frage (vgl. dazu BGE 118 Ib 229 E. 3; 123 II 106 E. 2b S. 111). Die berufliche Angewiesenheit auf den F�hrerausweis ist erst bei der Dauer der Massnahme zu ber�cksichtigen (BGE 126 II 196 E. 2c S. 201).
e) Es bleibt zu pr�fen, ob die Dauer des F�hrerausweisentzugs den gesetzlichen Erfordernissen gerecht wird (Art. 33 Abs. 2 VZV). Die Vorinstanz gewichtet das Verschulden des Beschwerdef�hrers und seinen automobilistischen Leumund als massnahmeerh�hend. Dem ist grunds�tzlich nichts beizuf�gen und es kann insofern ohne weiteres auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Besonders hinzuweisen ist lediglich auf den erheblich getr�bten automobilistischen Leumund des Beschwerdef�hrers. So musste ihm mit Verf�gung vom 14. Dezember 1992 aufgrund wiederholten Lenkens eines Fahrzeugs trotz Verweigerung des Lernfahrausweises der F�hrerausweis Kategorie C wegen charakterlicher Nichteignung auf unbestimmte Zeit, mindestens jedoch auf die Dauer von zwei Jahren entzogen werden. Erst gest�tzt auf ein verkehrspsychologisches Gutachten konnte ihm der F�hrerausweis am 25. September 1995 auf Zusehen und Wohlverhalten hin wieder ausgeh�ndigt werden. Besonderer Erw�hnung bedarf ferner, dass er am 4. August 1998 wegen Fahrens eines nicht betriebssicheren Personenwagens verwarnt wurde.
Als massnahmemildernd gewichtet die Vorinstanz bei der Bemessung der Entzugsdauer, dass der Beschwerdef�hrer als Lastwagenchauffeur in hohem Masse zur Berufsaus�bung auf den F�hrerausweis angewiesen ist. Damit ber�cksichtigt sie seine im kantonalen Verfahren gemachten Angaben zur beruflichen und wirtschaftlichen Situation.
In der Tat begr�ndet die Erwerbst�tigkeit als selbst�ndiger Berufschauffeur eine erh�hte Angewiesenheit auf den F�hrerausweis und ist dieser Fahrzeugf�hrer infolge beruflicher Notwendigkeit st�rker als der normale Fahrer von der Massnahme betroffen. Diesem Umstand hat die Vorinstanz indessen zusammen mit den andern Beurteilungsmerkmalen im angefochtenen Entscheid hinreichend Rechnung getragen. Aufgrund einer Gesamtbeurteilung setzt sie die Entzugsdauer auf zwei Monate, mithin nur einen Monat �ber dem gesetzlichen Minimum, fest (Art. 17 Abs. 1 lit. a SVG).
Bei diesem Ergebnis kann von einer �berlangen Entzugsdauer, welche die berufliche Existenz des Beschwerdef�hrers aufs Spiel setzen w�rde, nicht die Rede sein (vgl. dazu: Schaffhauser, Die straf- und verwaltungsrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Strassenverkehrsrecht 1992 bis 1999, St. Gallen 2000, Nr. 75, S. 169). Insgesamt hat die Vorinstanz den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit respektiert und h�lt sich der angefochtene Entscheid im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens (BGE 126 II 196 E. 2c S. 201; 123 II 572 E. 2a). Die Beschwerde erweist sich aus diesen Gr�nden als unbegr�ndet.
5.- Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten (Art. 156 Abs. 1 OG).
2.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 2'000.--- wird dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
3.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Verwaltungsgericht (Kammer III) und dem Verkehrsamt des Kantons Schwyz sowie dem Bundesamt f�r Strassen schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 16
 Art. 17
 Art. 98
 Art. 97
 Art. 5
 Art. 99
 BGE 
 Art. 24
 Art. 105
 Art. 30
 Art. 16
 Art. 98
 Art. 90
 Art. 16
 Art. 31
 BGE 
 Art. 31
 Art. 16
 Art. 90
 BGE 
 Art. 16
 Art. 16
 Art. 30
 Art. 66
 BGE