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Fachhochschulzeitung Rosenheim
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Informationen Meinungen Diskussionen zum Leben und Studieren an der FH Rosenheim · 10. Dezember 2016
Johannes (Chefredakteur) (zusätzlich. freiwillig. beschleunigend.)
Alexander Jonser - stud. Senatsvertreter (zusätzlich. freiwillig. beschleunigend.)
Redaktion (Zuhören: 10 € die Stunde)
Redaktion (Die FH wird abgeschafft)
Ausgabe Nr. 922. Januar 2008Inhalt:
zusätzlich. freiwillig. beschleunigend.
Gesetzespuzzle RaPO – das Gesamtbild zählt
Hochschule (FH) München
Es geht darum, wie es sich anfühlt
IAB: Von Studenten organisiert
Ausbildung studentischer Tutoren
BWL: Kommunikation optimieren
WI: zusätzlicher Mitarbeiter
Zuhören: 10 € die Stunde
Diskussion und Ausführlicheres auf unserer Homepage
Unwiderstehlich magnetisch?
StuPa light Mensa XL
Basketballer deutscher Vizemeister
Unsere Bitte an alle Leser: Nur ein Euro im Semester
Nr. 8 | Dez 2007
Inhalt: Die aktuelle Ausgabe
Es dauert. Gründliche Vorarbeit? Reformstau? Oder Uneinigkeit?
Im April 2007 formulierte das Studierendenparlament (StuPa) den Wunsch nach einer zusätzlichen freiwilligen Wiederholungsprüfung als Möglichkeit, nicht bestandene Prüfungen in kürzerer Frist ohne Verlust eines Semesters wiederholen zu können (siehe Ausgabe 6).
Zeit, nach der Entwicklung der Dinge zu fragen und noch einmal die wichtigsten Eckpunkte und das Für und Wider zu bedenken.
Nicht jede nicht-bestandene Prüfung wird mit Pauken und Trompeten verloren. Manchmal ist es eine Kleinigkeit oder auch eine Tagesformfrage. Mit ein wenig konzentrierter Vorbereitungszeit und dem entsprechenden Ehrgeiz könnte ein Prüfungspatzer auch in kurzer Zeit wieder wett gemacht und die Studienzeit dadurch erheblich verkürzt werden.
Die neue Rahmenprüfungsordnung hat im Bestreben, die Studienzeit zu verkürzen, eine der Forderungen des StuPa bereits festgeschrieben: Dass bestimmte Prüfungen nicht nur jährlich, sondern in jedem Semester angeboten werden müssen.
Bleibt aber die zusätzliche, freiwillige Wiederholungsprüfung:
Nach anfänglicher Fehleinschätzung der Gesetzeslage innerhalb der Hochschulleitung, nach der es nur „reguläre“ Pflicht-Wiederholungsprüfungen geben könne, hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Hochschule durchaus selbst die Möglichkeit hat, eine solche Verbesserung in ihre Ordnungen aufzunehmen (siehe Extra-Artikel dazu) – wie es ja auch andere bayerische Hochschulen tun.
Ob und wie das aber geschehen soll, ist nun schon seit einigen Monaten ein kontroverser Beratungsgegenstand in der Professorenschaft, der Prüfungskommission und im Senat. Manchmal mag es scheinen, als würde das Thema auf ewig immer wieder vertagt. Worum es geht
Es geht um eine zweite Terminchance. Nämlich einen zusätzlichen Prüfungstermin für Studierende, die der Meinung sind, dass sie eine gerade nicht bestandene Prüfung mit guter Aussicht auf Erfolg auch schon nach kurzer Zeit wiederholen können. Z.B. am Ende der Semesterferien oder zu Beginn des neuen Semesters, also 3–5 (WiSem) bzw. 7–9 (SoSem) Wochen nach der verpatzten Prüfung. Das Risiko tragen sie selbst – Antritt ist Antritt. Es geht also nicht um einen zusätzlichen Versuch. Deren Anzahl bleibt unangetastet.
Der Zweck: Noch knapp innerhalb der dafür vorgesehenen Studienzeit eine Prüfung bestehen und einen vorangegangenen Fehler wieder gut machen zu können, ohne Studien­zeit zu verlieren. Für den Prüfling bedeutet das Zusatzarbeit (schnelles Beseitigen der Defizite), aber auch einen Ansporn, denn diese wird bei Bestehen unmittelbar belohnt: Mit einem regulären Weiterstudium.
Klar ist: Das ist kein Ausweichtermin. Die regulären Prüfungszeiträume sind und bleiben die Prüfungstermine.
Klar ist auch: Es ist nichts für vorangegangene Prüfungen, die eher mit „unterirdisch“ als mit „nicht ausreichend“ bewertet werden müssten. So viel Intelligenz muss jede/r selbst aufbringen (oder sich beraten lassen), realistisch zu erkennen, ob er oder sie es packen kann oder ganz von vorne anfangen muss und lieber im nächsten regulären Prüfungszeitraum schreibt.
Eine entsprechende Änderung der Rosenheimer Prüfungsordnung bringt natürlich Fragen mit sich (siehe hier). Und sie wird sich (wie alles im Leben) einspielen, entwickeln und bewähren müssen. Einen Erstversuch ist es wert!
Mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand kann hier deutlich Studienzeit reduziert (eines der Ziele der Hochschule!) und studentischer Ehrgeiz belohnt werden. Die Hochschule könnte. Wenn sie wollte.
Daumen hoch für eine zusätzliche freiwillige Wiederholungsprüfung!
⇔ Kommentare [2]. Veröffentlicht am 22. Januar 2008 von red
Vorbemerkung: Die RaPO findet sich auf den Webseiten der Hochschule als PDF-Datei.
In der bisherigen Diskussion um Wiederholungsprüfungen wurde anfänglich des öfteren darauf hingewiesen, dass ein Wiederholer nach § 10 Abs. 1 S. 4 beim nächsten Prüfungstermin mitschreiben muss, und daher eine Wiederholungsprüfung nach kurzer Zeit eine kontraproduktive Verschärfung darstelle – die sich Studierende ja wohl kaum wünschen dürften. Manche bezweifelten auch, dass die Hochschule eigenständig solche geforderten freiwilligen Wiederholungsprüfungen anbieten dürfe.
Ein Blick ins ganze Gesetz zeigt aber folgendes:
In der Tat heißt es in § 10 Abs. 1 S. 4 „Die Wiederholungsprüfung muss im nächsten regulären Prüfungstermin, in der Regel innerhalb einer Frist von sechs Monaten … abgelegt werden.“
Warum aber „regulären“ – gibt es also noch andere? Antwort gibt hier § 26 Abs. 2: „¹Wiederholungsprüfungen können in jedem Semester zu den regulären Prüfungsterminen abgelegt werden. ² Die Prüfungsordnung der Hochschule kann zusätzliche Wiederholungstermine zulassen.“
Es wird also ein Unterschied gemacht zwischen regulären Prüfungsterminen und zusätzlichen Prüfungsterminen. Die Muss-Bestimmungen beziehen sich aber ausdrücklich immer nur auf die regulären Termine (die in § 4 Abs. 1 und die dort genannte gesamtbayerische Verordnung geregelt werden). § 26 bezieht sich auf die Diplomstudiengänge, aber die Unterscheidung zwischen „regulär“ und „zusätzlich“ durchzieht das ganze Gesetz.
Und so wird auch in § 4 für Bachelor- und Masterstudiengänge zusätzlich zu den regulären Prüfungszeiten in Abs. 3 S. 1 festgelegt: „Die Hochschulprüfungsordnung kann vorsehen, dass in der Vorlesungszeit Prüfungstermine festgelegt werden können 1. für Wiederholungsprüfungen …“ Die RaPO gibt also der Hochschule sehr wohl die Möglichkeit, solche zusätzlichen freiwilligen Wiederholungsprüfungen anzubieten.
Entscheidend ist, dass es sich bei den gewünschten zusätzlichen freiwilligen Wiederholungsprüfungen eben um solche zusätzlichen Termine handelt, die nicht mit einer Verpflichtung verbunden sind. Und, dass es sich um freiwillig wahrzunehmende Gelegenheiten handelt. Die Freiwilligkeit ist dabei ausdrücklich festzustellen. Zwar ist sie in § 26 für die Diplomstudiengänge durch das Wort „zulassen“ – also eben nicht ‚festlegen‘ – wohl gewährleistet. § 4 ist da aber nicht so präzise und es muss klar sein, dass es sich um eine freiwillige, also nicht reguläre Prüfungszeit handelt.
⇔ Kommentare. Veröffentlicht am 22. Januar 2008 von red
Es ist entscheidend, dass jede/r Studierende genau abschätzen kann, ob er einen kurzfristigen Folgeversuch bestehen kann. Und auch nur dann antritt. Freiwillig muss eine solche Prüfung also sein. Am besten auch bis ganz zum Schluss, wenn klar ist, dass man das eigene Soll erfüllt hat. Es kann beim Lernen etwas dazwischenkommen oder am Schluss das Selbstvertrauen doch nicht ausreichen.
Die „alte“ und immer noch Basisregel der RaPO (§ 9 Abs. 1 und Abs. 2 S. 1b !) sollte daher hier gelten: Wirksamer Antritt erst bei Aufgabenstellung, Nichterscheinen als wirksamer Rücktritt. Eine Anmeldung sollte daher sinnvollerweise auch erst max. eine Woche vorher nötig sein.
Es wurde auf den Mehraufwand hingewiesen, den das für Professoren mit sich bringt. Aber: Jede/r Studierende schreibt immer gleich viele Prüfungen (bis zum Abschluss oder zur Exmatrikulation), es ändert sich nur der Zeitpunkt ein wenig. Dieser Aufwand bleibt also gleich. Aufsicht etc. kann von anderen übernommen werden. Bleibt die Stellung von Aufgaben. Hier wäre es sicher hilfreich, wenn die Dozenten einmal beziffern könnten, was eine zusätzliche Prüfungsaufgabenstellung konkret an Arbeitszeit bedeutet.
Die Wiederholungsprüfung soll eine zweite terminliche Chance sein. Also nur für unmittelbar zuvor Durchgefallene. Und man muss (sinnvollerweise) zur regulären Prüfung angetreten sein. Ein echter Diskussionspunkt sind attestierte Krankheitsfälle.
Das ist natürlich ein echter Mehraufwand. Wiederholungsprüfungen können aber gesammelt durchgeführt werden, d.h. alle an einem, maximal zwei Tagen. Kaum ein Studierender wird sich mehr als eine Wiederholungsprüfung zumuten. Wenn vor- und nachmittags je eine Prüfungszeit angesetzt wird, kann jemand bei Bedarf (und Mut) sogar zwei Wiederholungen versuchen, wenn sie sich nicht überschneiden.
Unterschiedliche Fächer können in einem Raum zusammen geschrieben werden, so dass weniger Aufsichtspersonal benötigt wird. Wichtig ist allerdings ein möglichst kurzer Anmeldevorlauf, um eine realistische Sicht der Chancen zu ermöglichen (siehe Freiwilligkeit).
Immer wieder wird befürchtet, dass die zweite Chance als Erleichterung der Prüfungen von vornherein mit einkalkuliert wird („ich verpatze die reguläre bewusst und schreibe die Wiederholung in Ruhe“).
Da die Zulassung aber ein vorhergehendes Nicht-Bestehen voraussetzt und die Versuche begrenzt sind, wäre das ein hohes Risiko für Studierende. Eigentlich kaum anzunehmen, dass jemand so dumm ist – und dann auch sein/ihr Problem. So etwas sollte aber kein Hindernis sein, ein hilfreiches Instrument für verantwortungsvolle Studierende einzuführen.
Und hier noch eine offizielle Pressemeldung der FH München vom 30.5.2007 (!) zur Einführung von (freiwilligen) Wiederholungsprüfungen. Was gibt es mehr zu sagen?
„Damit werden Studierende der FH München zukünftig noch stärker unterstützt im Hinblick auf die Ermöglichung eines stringenten und erfolgreichen Studiums. Gerade im 1. Semester der Einführung von Studienbeiträgen zeigt die Hochschule hierdurch deutlich, dass sie bereit ist gravierende Veränderungen einzuleiten, die zur Verbesserungen der Studiensituation führen.“ (Quelle: Pressemitteilung der FH München vom 30.5.2007 weitere Infos auch bei der Studierendenvertretung der Hochschule München)
Die Verwendung der Studienbeiträge in Rosenheim
*Wenn ich beim Klamottenkauf noch etwas drauflege, bekomme ich bessere Qualität und das sieht besser aus und fühlt sich besser an. Wenn ich beim Autokauf etwas drauflege, dann bekomme ich mehr PS, mehr Sicherheit, mehr Möglichkeiten oder mehr Komfort. Wenn ich mich privat zusätzlich krankenversichere, komme ich in den Genuss besserer Leistungen. Und das spüre ich. Die Studienbeiträge sind doch gedacht als „Drauflage“.*
Unser letzter Artikel zum Thema Studienbeiträge hat für Rosenheimer Verhältnisse enormen Wirbel ausgelöst. Das freut eine Zeitung. Unabhängig davon, ob es Zustimmung oder Ablehnung ist. Insbesondere freuen wir uns über die Beitragsberichte, die kamen. Alle vier (!) sind hier nebenstehend aufgeführt.
Der Rücklauf zeigt aber dennoch: Da geht noch was. Das Thema Verwendung der Studien­beiträge sollte alle, egal ob die „Kunden“ d.h. Studierenden oder die „Dienstleister“ d.h. Hochschuldozenten, weiter beschäftigen. Wir erhalten deshalb den Aufruf aufrecht: Schildert gelungene Beispiele der Verwendung der Studienbeiträge. Hier wäre genug Platz dafür.
Wie oben gesagt: Es geht um den Mehrwert, den die Aufwendung von fast einer Million Euro im Semester schaffen sollte, den muss man doch irgendwie auch fühlen können. Und wohlbemerkt: Die Grundsatzfrage nach Sinn und Unsinn der Beiträge lassen wir hier ja außen vor. Das Geld ist nun da und es verdient, dass das beste daraus gemacht wird. Und gute Leistung sollte als Anerkennung und Ansporn für andere öffentlich benannt werden können.
Seriöse Firmen verwenden nicht wenig Energie darauf, zu ermitteln, ob die Kunden mit ihrem Produkt auch gut bedient und zufrieden sind, welchen Nutzen sie davon haben und was sich verbessern lässt. Das schafft Bindung und verbessert die Leistung. Die Frage nach dem Nutzen ist daher nichts ehrenrühriges.
Im Studiengang IAB gibt es mehrmals im Semester ein Treffen des Studiendekans mit allen Semestersprechern. Dabei wird auch die Verwendung der Studienbeiträge abgeklärt. Zusammen. Ein positives Ergebnis daraus: Studierende organisieren für sich selbst Workshops zu Soft-Skill Themen wie „Konfliktgespräch“ oder „Kommunikation“ mit bekannten Dozenten. Die Kosten wurden von den Studienbeiträgen gezahlt. Wegen der guten Resonanz wird dieses Konzept in Zukunft wiederholt werden. Hier der angekündigte ausführlichere Beitrag dazu: → weiterlesen
Beitragsverwendung: Durchführung von 2 Seminaren „Aktivierende Lehrmethoden für (studentische) Tutoren“. Zwei jeweils eintägige Lehrgänge sind unter der Leitung von Frau Ingrid Cavalieri gelaufen. Beide waren in kurzer Zeit ausgebucht mit jeweils 12 Teilnehmern. Feedback zur Veranstaltung: positiv. (Quelle: Prof. Grohman, Didaktikbeauftragter, HT)
Es befindet sich eine Plattform in der Entwicklung als zukünftiger Teil der Hochschul-Seiten. Sie soll als Kommunikationsplattform für alle BWL-Studenten dienen, Dozenten werden sich wahrscheinlich daran beteiligen können. Man kann dann mit wenigen Klicks alle für das BWL-Studium wichtigen Unterlagen und Informationen erwerben (inkl. Vordrucke, vieler Skripte, Übungsaufgaben usw.).
Die Kommunikation innerhalb der Fakultät soll damit verbessert und beschleunigt werden. Weitere Anwendungsmöglichkeiten gibt es ja viele: z.B. wäre ein Pool für Praktikumsangebote denkbar usw.
(Information von Martin Schmidmaier)
Die maßgebliche Verbesserung im Fachbereich WI ist Herr Dipl.-Ing.(FH) Markus Zacek.
Die Professoren Rainer Vettermann und Franz Fischer haben sich auf die Suche nach einem neuen, zusätzlichen Mitarbeiter gemacht, der die WI-Studenten in den technischen Grundlagenfächern unterstützt. „Unterstützt“ heißt insbesondere, dass er zusätzliche Übungen und Probeklausuren hält, Anschauungsmuster besorgt bzw. selbst anfertigt, eigene Lehrfilme dreht etc. und so den WI-lern hilft, sich in Fächern wie Technische Mechanik oder Grundlagen der Konstruktion zurechtzufinden und auf die Prüfungen vorzubereiten. Immerhin zählen diese Fächer zu den größten Stolpersteinen auf dem Weg zum Diplom / Bachelor in WI.
Die Betreuung der Studenten wird so wesentlich verbessert. Wir alle sind der Meinung, dies ist eine Maßnahme, die die Lehre an der FH Rosenheim wirklich verbessert und daher sehr froh und stolz, dass wir mit Herrn Zacek einen kompetenten, industrieerfahrenen, praktisch orientierten und engagierten neuen „Lehrer“ bekommen haben. (verfasst von Andrea Brummer)
Im ersten Moment dachte ich, ich hätte mich verhört, aber auf mein Nachfragen bekam ich diese verblüffende Aussage noch mal: „Ja, es wurde im Fachbereich Allgemeinwissenschaften überlegt, Studenten dafür zu bezahlen, dass sie sich die Probevorlesungen für eine Professorenstelle anhören.“
Wie bitte? Ich soll dafür bezahlt werden, meinen Bildungsstatus zu optimieren?
Ist das nicht eine Grundvoraussetzung: Dies zu wollen und zwar ganz ohne Bezahlung, egoistisch um meiner Selbstwillen?
Ich habe den Anspruch die allerbeste Ausbildung zu bekommen. Und das durch allerbeste Bedingungen für die ich hier mit verantwortlich bin.
Ich möchte den bestmöglichsten Abschluss haben, um die allertollste beste Traumstelle zu kriegen. Sollte ich dann nicht auch freiwillig dafür sorgen, dass sich meine Hochschule vorwärtsbewegt und zur Besten werden kann? Kein Arbeitgeber der Welt winkt mit einer Belohnung, nur damit ich mich in´s Zeug lege, um meine eigenen Arbeitsbedingungen zu verbessern. Höchstens für seinen Profit, aber nicht für meine Arbeitsbedingungen.
Hat die Schule zu viel Geld, nachdem wir jetzt ja Beiträge zahlen? Oder sind wir Studenten eine Generation, die den Eindruck vermittelt, sich nur für Belohnung zu bewegen, selbst wenn es um das eigene Wohl geht. Wenn ich gute Professoren haben will muss ich mich auch darum kümmern, in die Probevorlesungen zu gehen und kann nur dann mitentscheiden.
Mit zu trotten, alles hinzunehmen ist meistens einfacher und lange nicht so anstrengend, als endlich aufzuwachen. Wo doch alles so schön glatt läuft, oder? ⇔ Kommentare [2]. Veröffentlicht am 22. Januar 2008 von red
Für alle, die es noch nicht wissen: Unter www.fhz-rosenheim.de gibt es auf unserer Homepage die Möglichkeit, jeden Artikel zu kommentieren, in älteren Ausgaben zu lesen oder die ungekürzte Version eines Artikels zu lesen, der aus Platzgründen nicht komplett gedruckt werden konnte.
Die StudentCard, die endlich eine studentische Identifikationsmöglichkeit mit Lichtbild darstellt und mit Sicherheit auch von vielen Studis zum Skifahren mitgenommen wird (da gibt´s dann schließlich Ermäßigung), kann leider kaputt gehen, wenn Sie mit den Skipässen zusammen aufbewahrt wird. Das magnetische (oder elektrische?) Feld der Skipass-Lesegeräte ist zu stark und zerstört die Information auf dem Sender des Studentenausweises. Dieses Problem ist wohl schon länger bekannt, auch die alten Mensakarten hatten es. Es wird aber nicht darauf reagiert, außer die Karte im betreffenden Fall auszutauschen. Das Geld, das vorher drauf war, wird natürlich auch wieder drauf gebucht. Es dauert nur eine Weile bis die neue da ist.
StuPa light Zur vergangenen Sitzung des Studierenden- Parlamentes kamen nur Amtsinhaber, die ja Anwesenheitspflicht haben und drei geladene FHZ-Vertreter. Dabei war das Problem nicht die mangelnde Bekanntheit, denn wie jedes Mal wurden alle Studierenden durch Rundmails und ein Banner im Foyer eingeladen. Und obwohl das StuPa öffentlich tagt, kam niemand aus eigenem Interesse.
Mensa XL
Die Mensa hat jetzt längere Öffnungszeiten. Von Montag bis Donnerstag wird schon seit einigen Tagen eine halbe Stunde länger ausgeschöpft.
Man kann sich jetzt also bis 14 Uhr Essen holen.
Logischerweise steht auch mehr Essen zur Verfügung. Das ganze muss sich jetzt erst mal einpendeln, bis absehbar ist, ob es sinnvoll ist. Also immer kräftig zulangen. Mahlzeit!
In der letzten Ausgabe berichteten wir darüber, dass sich das Rosenheimer Team bei der Bayerischen Hochschulmeisterschaft im Basketball den Titel und damit die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft gesichert hat. Auch dabei waren sie sehr erfolgreich. Mit dem zweiten Platz mussten sie sich nur dem Titelverteidiger Gießen geschlagen geben. Aber der Vorsprung war dieses Mal schon wesentlich geringer als im Vorjahr. Herzlichen Glückwunsch!
Die Fachhochschulzeitung wurde 2005 gemeinsam von allen studentischen Einrichtungen (Studierendenparlament, TWV Teutonia, Club CHTR und weiteren) als öffentliche Kommunikationsplattform für die Angelegenheiten von Studierenden und Hochschule gegründet. Über die ersten Schwellen der Aufbauphase ist sie hinaus, es hat sich gezeigt, dass wichtige Themen durchaus kontrovers angepackt werden können.
Wir danken unseren Lesern für alle Unterstützung und jedes Feedback – und freuen uns auf mehr.
Manchmal ist darunter die Frage: Ist das denn die Meinung der Studierenden? oder auch: Das sehe ich anders. Das ist völlig selbstverständlich bei 3600 Studierenden. Selbst von Seiten der Herausgeber kann es abweichende Positionen geben. Denn die Zeitung ist nicht gedacht als Mitteilungsblatt offizieller Positionen, sondern als Öffentlichkeitsplattform.
Die herausgebenden Einrichtungen sind der Meinung, dass es eine solche Zeitung geben sollte – auch wenn sie manchmal nicht derselben Meinung sind. Die Meinungsbildung und der Austausch über Angelegenheiten des Hochschullebens soll durch die Zeitung gefördert werden.
Bisher standen die Herausgebereinrichtungen jeweils mit einem Herausgeber dafür ein. Das hat sich aus praktischen Gründen als schwierig erwiesen. Ein neuer Aufbau sieht nun so aus: Die Einrichtungen bilden einen Herausgeberkreis oder -rat, der einen Geschäftsführenden Herausgeber einsetzt, der in der Regel innerhalb der Redaktion sitzt und in Abstimmung mit dem Herausgeberrat für die Herausgabe zuständig ist. Die Redaktion selbst arbeitet nach wie vor eigenständig und unabhängig. Unser Bemühen ist nach wie vor, die wichtigen Themen des Hochschullebens aufzugreifen, darüber zu informieren und sie in geeigneter Weise ins Gespräch zu bringen. Wie jede Zeitung sind wir nichts ohne unsere Leser, denen wir für alle Unterstützung und Kritik danken. Wir würden gerne noch häufiger hören, wo euch der Schuh drückt.
Und damit die Arbeit weitergeht braucht es immer wieder Leute, die an dem Projekt mitarbeiten. Eine herzliche Einladung deshalb an alle, denen das Hochschulleben wichtig ist und die in Wort oder Bild oder durch Informationsbeschaffung daran mitarbeiten wollen, dass studentische Angelegenheiten in Rosenheim auf breiter öffentlicher Basis bekannt und besprochen werden.
Information und Öffentlichkeit brauchen eine finanzielle Grundlage. Wir haben die Zeitung so günstig wie möglich konzipiert. Sie soll unabhängig und vom Willen der Studierenden getragen sein. Deshalb bitten wir euch, die Zeitung durch euren Beitrag zu tragen.
Die Kosten betragen ca. 1 € pro Semester für 2–4 Ausgaben.
Um den Aufwand gering zu halten bitten wir euch daher um ein Vertrauensabo: Einmal im Semester 1 € in die FHZ-Kasse. Und wir geben die Zeitung bargeldlos aus – im Vertrauen darauf, dass die Kosten von euch Lesern getragen werden.
Wir bitten darum, dass ihr diesen Beitrag in unsere Kasse werft. Es ist der Papierstapel mit dem Schlitz oben drin (siehe Bild) im Foyer. Wir vertrauen auf eure Hilfe!
Und versprechen, an den wichtigen Themen dran zu bleiben.
⇔ Kommentare. Veröffentlicht am 21. Januar 2008 von red
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