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Timestamp: 2016-07-23 19:15:40+00:00

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GO: Art. 18b Bürgerantrag - Bürgerservice
Bereich reduzierenGemeindeordnung für den Freistaat Bayern (Gemeindeordnung – GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl. S. 796) BayRS 2020-1-1-I (Art. 1–124)
Bereich reduzierenErster Teil Wesen und Aufgaben der Gemeinde (Art. 1–28)
Bereich erweitern1. Abschnitt Begriff, Benennung und Hoheitszeichen (Art. 1–4)
Bereich erweitern2. Abschnitt Rechtsstellung und Wirkungskreis (Art. 5–9)
Bereich erweitern3. Abschnitt Gemeindegebiet und gemeindefreies Gebiet (Art. 10–14)
Bereich reduzieren4. Abschnitt Rechte und Pflichten der Gemeindeangehörigen (Art. 15–21)
Art. 15 Einwohner und Bürger
Art. 16 Ehrenbürgerrecht
Art. 17 Wahlrecht
Art. 18 Mitberatungsrecht (Bürgerversammlung)
Art. 18a Bürgerbegehren und Bürgerentscheid
Art. 18b Bürgerantrag
Art. 19 Ehrenamtliche Tätigkeit
Art. 20 Sorgfalts- und Verschwiegenheitspflicht
Art. 20a Entschädigung
Art. 21 Benutzung öffentlicher Einrichtungen; Tragung der Gemeindelasten
Bereich erweitern5. Abschnitt Gemeindehoheit (Art. 22–28)
Bereich erweiternZweiter Teil Verfassung und Verwaltung der Gemeinde (Art. 29–60a)
Bereich erweiternDritter Teil Gemeindewirtschaft (Art. 61–107)
Bereich erweiternVierter Teil Staatliche Aufsicht und Rechtsmittel (Art. 108–120)
Bereich erweiternFünfter Teil Übergangs- und Schlußvorschriften (Art. 121–124)
Fassung: 22.08.1998
(1) 1Die Gemeindebürger können beantragen, dass das zuständige Gemeindeorgan eine gemeindliche Angelegenheit behandelt (Bürgerantrag).2Ein Bürgerantrag darf nicht Angelegenheiten zum Gegenstand haben, für die innerhalb eines Jahres vor Antragseinreichung bereits ein Bürgerantrag gestellt worden ist.
(2) 1Der Bürgerantrag muss bei der Gemeinde eingereicht werden, eine Begründung enthalten und bis zu drei Personen benennen, die berechtigt sind, die Unterzeichnenden zu vertreten.2Für den Fall ihrer Verhinderung oder ihres Ausscheidens können auf den Unterschriftenlisten zusätzlich stellvertretende Personen benannt werden.
(3) 1Der Bürgerantrag muss von mindestens 1 v.H. der Gemeindeeinwohner unterschrieben sein.2Unterschriftsberechtigt sind die Gemeindebürger.
(4) Über die Zulässigkeit eines Bürgerantrags entscheidet das für die Behandlung der Angelegenheit zuständige Gemeindeorgan innerhalb eines Monats seit der Einreichung des Bürgerantrags.
(5) Ist die Zulässigkeit des Bürgerantrags festgestellt, hat ihn das zuständige Gemeindeorgan innerhalb von drei Monaten zu behandeln.
(6) 1In Gemeinden, in denen Bezirksausschüsse gebildet sind, können in Angelegenheiten, für die die Bezirksausschüsse zuständig sind, Bürgeranträge gestellt werden.2Hierfür gelten die Absätze 1 bis 5 entsprechend mit der Maßgabe, dass
unterschriftsberechtigt nur ist, wer im Zuständigkeitsbereich des Bezirksausschusses Gemeindebürger ist,
sich die erforderliche Unterschriftenzahl nach der Einwohnerzahl des Stadtbezirks berechnet,
der Bezirksausschuss über die Zulässigkeit des Bürgerantrags und über für zulässig erklärte Bürgeranträge entscheidet.
(7) Die Fristen nach den Absätzen 4 und 5 ruhen während der gemäß Art. 32 Abs. 4 Satz 1 bestimmten Ferienzeit.
(8) Art. 3a des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes findet keine Anwendung.

References: Art. 18

Art. 15

Art. 16

Art. 17

Art. 18

Art. 18

Art. 18

Art. 19

Art. 20

Art. 20

Art. 21
 Art. 32
 Art. 3