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Timestamp: 2018-12-14 17:17:50+00:00

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[offen] – Smart Participation
Tag: [offen]
Greenpeace Magazin »Tu was! 77 Tipps für eine bessere Welt«
Greenpeace Magazin (2011). Tu was! 77 Tipps für eine bessere Welt. Hamburg: Greenpeace Media.
Beispiel für Sichtbarkeit eines Themas und Artefakt
[Exzerpt|]
Posted on September 1, 2015 Categories SekundärlisteraturTags [4 Synthese], [offen], GreenpeaceLeave a comment on Greenpeace Magazin »Tu was! 77 Tipps für eine bessere Welt«
LE Mentzel & The Crowd »Hartz IV Möbel.com: Build More, Buy Less. Konstruieren statt konsumieren«
LE Mentzel & The Crowd (2012). Hartz IV Möbel.com: Build More, Buy Less. Konstruieren statt konsumieren. Ostfildern: Hatje Cantz Verlag
Zeigt, die ein prekäres Thema gestalterische Umgangsformen finden kann.
Beispiel für politisches Design und Artefakt
?[Projekt]
Posted on September 1, 2015 September 18, 2015 Categories SekundärlisteraturTags [4 Synthese], [offen], Hartz IV MöbelLeave a comment on LE Mentzel & The Crowd »Hartz IV Möbel.com: Build More, Buy Less. Konstruieren statt konsumieren«
Júlio do Carmo Gomes »Jenseits der Sackgasse. Strategie und Richtung: Die Soziale Bewegung und die Linken«
do Carmo Gomes, Júlio: Jenseits der Sackgasse. Strategie und Richtung: Die Soziale Bewegung und die Linken. In: Utopie (2015), Nr. 1, S. 84.
Das Interview mit Michael Albert
Júlio do Carmo Gomes ist Kommunikationswissenschaftler, Filmemacher, Aktivist, Herausgeber und Übersetzer.
Parecon, Michael Albert & Robin Hahnel — Participatory Economics schlägt ein ökonomisches System, in dem jeder Mensch das Ausmaß der eigenen Betroffenheit von Entscheidungen mitbestimmen kann.
https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Albert
Graswurzelbewegung — Grassroots Movement oder Basisbewegungen sind politische oder gesellschaftliche Initiativen, die aus der Bevölkerung entstehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzelbewegung
Posted on September 1, 2015 September 1, 2015 Categories SekundärlisteraturTags [2 Analyse], [offen], GomesLeave a comment on Júlio do Carmo Gomes »Jenseits der Sackgasse. Strategie und Richtung: Die Soziale Bewegung und die Linken«
Santiago López Petit »Und wenn wir es aufgäben, Staatsbürger zu sein? Manifest für die Befreiung von der Ordnung«
Petit, Santiago López: Und wenn wir es aufgäben, Staatsbürger zu sein? Manifest für die Befreiung von der Ordnung. In: Utopie (2015), Nr. 1, S. 19.
bla ist
»Man appelliert an uns als Staatsbürger«
»Von der Demokratie zum »Demokratischen««
»Staatsbürger ist nicht derjenige, der denkt, sondern derjenige, der glaubt.«
… weitere Artikel, die ggf. zur Argumentation helfen, um die aktuelle Frustration, Verzweiflung und Ohnmacht zu verdeutlichen
Posted on September 1, 2015 September 1, 2015 Categories SekundärlisteraturTags [2 Analyse], [offen], Manifest, PetitLeave a comment on Santiago López Petit »Und wenn wir es aufgäben, Staatsbürger zu sein? Manifest für die Befreiung von der Ordnung«
Judith Schalansky »Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werden«
Schalansky, J. (2009). Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werden. Hamburg: Mare Verlag.
Gelesen / Exzerpt: x.x. / x.x.2015
Judith Schalansky ist Siehe Impressum Buch
Kapitel 3 Ansätze
Posted on September 1, 2015 Categories SekundärlisteraturTags [3 Ansatz], [offen], SchalanskyLeave a comment on Judith Schalansky »Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werden«
Ann Thorpe »Architecture & Design versus Consumerism. How design activism confronts growth«
Thorpe, A. (2012). Architecture & Design versus Consumerism. How design activism confronts growth. New York: Earthscan.
Thorpe stellt eine Agenda vor, wie Architekten und Designer beim Transformationsprozess vom ökonomischen Wachstumsprinzip zum nachhaltigen gemein-gesellschaftlichen Wohlergehen beitragen können. Dabei erörtert sie die Fragen nach der Notwendigkeit und zeigt in Bespielen Möglichkeiten auf. Thorpe beleuchtet, was die Rolle des Designs in einer Postwachstums-Gesellschaft sein kann und wie Designer als gemeinnützige Agenten interagieren. Ann Thorpe ist promovierte Designerin, arbeitet an der Bartlett School of Architecture (UCL) im Bereich »Sustainable Design« und »Spatial and Material Politics«.
[1] What is Activism?
2. Framing a Problem
3. Claims for Change
4. Excluded or Neglected Groups
From outside Design
Tension: Design and Politics
[2] Limitations on rational, free, individual choice
Figure 2.3: Leaving Comfort Zone (S. 56)
Wellbeing — 5 Reasons (S. 66)
Posted on September 1, 2015 September 18, 2015 Categories PrimärliteraturTags [3 Ansatz], [offen], ThorpeLeave a comment on Ann Thorpe »Architecture & Design versus Consumerism. How design activism confronts growth«
Guy Julier »The Culture of Design«
Julier, G. (2014). The Culture of Design (3., Aufl.). London: Sage Publications.
Gelesen / Exzerpt: 28.8.2015 / 28.8.2015
Julier setzt sich sachlich mit dem Designbegriff auseinander. Von der Entstehung über die Ausprägungen und Formen bis zum aktuellen Diskurs. Er schaut in die Bereiche, wo Designer heute überall benötigt werden, was Gefahren und Chancen sind, und wie die Wissensvermittlung in Bildungssystem einfliessen könne. Guy Julier studierte Design Geschichte mit Schwerpunkt auf zeitgenössisches spanisches Design, ist Professor für Designkultur und Direktor für Designforschung an der University of Brighton/Victoria & Albert Museum.
[Branded Places] allgemein interessant, auch für Katja?
Place-Making (S.151)
»sense of places«
production within the local community (korrekt zitieren!)
[Beyond Nation-States: Cities and Regions]
Lokale Identitäten — vom Museum zur gelebten adaptionsfreudigen Kultur ohne in einen Nationalismus zu verfallen
»Place identity might be communicated through more banal objects as well, though. In turn this implies a different relationship of consumers to place identity in a more intimate way. In the broader context, we see how branding is energized and problematized by shifts in the global flow of capital and labour and the reconfiguration of political and economic power towards cities and regions and away from nation-states.« (S.137)
»Each urban identity is the result of the historical layering of social, cultural, economic and material elements over which planned branding systems are difficult to implement. […] It is about the »slow-moving husbandry of existing perceptions« (Anhalt 2002:232), drawing on what already exists and articulating its further trajectory.« (S.140)
Question: Designer-Rolle im Stadtentwicklungsprozess
»We owe the clearest cultural map of structural change not to novelists or literary critics, but to architects and designers. « (S.150) — wirklich wichtig? weglassen?
»By giving material and visual form to this notion, design and designers, as cultural intermediaries, were appropriated by politicians and journalists in this quest. The conversion of focused pockets of the cityscape in turn supports this self-image. The new cultural economy of post-industrial cities is invariably located in »gentrified« zones« (S.150)
»And as former locations of urban degeneration, their heritage is visually and mythically hard-edged and low-life yet now harbours the »higher« ideals of cultural production.« (S.151)
»Meanwhile, just as place-branding serves to promote a reconfiguration of perceptions of human resources available in a location, so it affects the way that spatial geographies are presented.« (S.151)
Die lokale Identität darf nicht nur im Museum erhalten bleiben, sondern muss zurück auf die Straße.
»It is hoped, on the part of the designers and clients, […] that by anchoring this sense of place into the experience and continually referring separate elements of it back to ist immediate location (, visitors will want to go out and discover more about […])« (S.152) Der sichtbare Wandel befördert die Attraktivität und den Aktionismus in der lokalen Gemeinde. Er setzt Diskussionen frei und eröffnet einen Diskurs auf die Bedingungen und Regeln des gemeinschaftlichen Zusammenlebens und der sozialen, kulturellen, ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung des eigenen Viertels.
»The ability of a city or a region to be multicultural and to include people and lifestyles from various origins is therefore held as a positive feature: it demonstrates ist openness and cosmopolitanism.« (S.154)
Dabei spielt Nachbarschaft eine zentrale Rolle. Jedes Viertel definiert diesen Begriff in Abhängigkeit seiner Bewohner neu und lebt diesen. Eine vielseitige Nachbarschaft fördert die Toleranz — auch für Probleme — und stärkt zugleich den Rückhalt im Viertel.
Diese Communities sind Erweiterungen der Familienstruktur und erlauben uns, einfacher Unterstützung für Veränderungen zu mobilisieren.
»The Region is therefore constituted less in formal Strukturen of governance — since these reside within their respective nation-states — than in their shared physical environments and human resource bases.« (S.154)
Durch gemeinsame Ressourcen im materiellen und humanen Sinne können Alliancen gegen ungewollte Änderungen von aussen boykottiert oder gewünschte Investitionen beschleunigt werden. Eine eingeschworene Gemeinschaft ist widerstandsfähiger gegen wirtschaftliche Zwangsveräusserungen, angeordnete Marginalisierung oder umweltbelastende Industrieansiedlung und agiler bei gezielten Präventionen, gemeinnützigen Aktionen und ortsabhängigen Problemen. Prägnante Änderungen können adhoc durch spontane Demonstrationen blockiert, aber nicht langfristig und vorausschauend gesteuert werden. Deswegen ist es wichtig, eine Haltung, eine Sprache, eine Kommunikation, eine Kultur der gemeinschaftlichen Nachbarschaft zu entwicklen und zu fördern.
Sei es in greifbaren / materiellen Formen wie Gebäuden, Objekten, Dienstleistungen, Geschäften, Cafés, Restaurants, Werkstätten, Parks, Spielplätzen oder in gesellschaftlichen-gemeinschaftlichen / immateriellen Formen wie Nachbarschaft, Solidarität, Fürsorge, Verständnis, Umgangsformen.
Julier warnt davor, diese Identitäten, nur rein wirtschaftlich zu sehen und als gestalterischen Beitrag ein banales Branding abzuliefern. »The use of »attitudinal« factors to identify a city, region or nation is evidence of an emergent tendency by politicians and their design consultants to consider them as brands.« (S.154) Der Hintergrund ist schnell entlarvt: »This »local brands« […] are sold and consumed as part and parcel of the place.(Øresund Committee 1999; Vinogradoff 1999)« (S.154)
»These categories are then distilled into a central idea which provides a short-hand, by way of a slogan or a simple image, to communicate ist essence.« (S.155) Mit dieser Kritik spricht Julier gegen die vereinfachte visuelle Repräsentation von lokalen Identitäten aus. Weil es dann beliebig wird und Angreifbar, weil es nicht mehr den Charakter einer Region ausarbeitet.
FALSCH??? ARGUMENTATION wichtig???
Dafür führt er zwei Beispiele an, die den Versuch eines lokalen Brands gewagt haben: Branding Britain (1997) und DE (Deutschland Europa, 1999) (S.155/156). Durch lokale Branding werden auch Werte transportiert, die zu gesellschaftlichen Ausschluss von Menschen führen können, diese Werte nicht teilen oder erfüllen können.
»Catalan journalist Arcadia Espada […] questioned whether the very specific identity of Catalanism was truly inclusive of its population — a sizeable proportion of whom were not of a Catalan family background — and whether its claim to inclusivity was met in practice.« (S.157)
»Equally, the branding of cities, regions or nations seeks to implement values at a »banal«, nuanced and symbolic level« (S.157) Julier weisst darauf hin, dass diese vereinfachte Darstellung auch mehr von einem Klischee und dem bürgerlichen Geschmack ausgeht, als von einem Spiegel der Realität.
Mit Hilfe von Zukin zitiert er »She contends that the new middle class of global, disorganized capitalism exercise cosmopolitan tasted as a vehicle of their cultural capital.« (S.157) Stimmt das wirklich? Habe der Gefühl, den Text falsch verstanden zu haben.
»This coherence may be understood as the result of refined and pervasive »designscape«, of a fit between different expressions and narrations of design through both ist production and consumption (Julier 2005)« (S.158)
»Equally, however, the enthusiasm to arrange all the material, spatial, textual and visual design elements, which go together to communicate the brand identity of al location, requires such consistency as to make its claim to any unique qualities, by comparison with its competitors, and ever more difficult task, As the message becomes more and more simplified, so it becomes increasingly open to contestation.« (S.159)
»If design acts at the vanguard of structural change, and indeed produces a »cultural map« by which these changes can be recognized, then it deserves examination.« (S.153) was heisst das? bzw. was ist der Bezug… ich verstehe leider nicht ganz die argumentationskette
In meiner Stadt, meinem Viertel: Leipzig, Neustadt-Neuschönefeld, gibt es eine steigende Anzahl von Vereinen, Urban Gardening, Kunsthäuser. Der erste Weg in die lokale Gemeinschaft. Aber die Präsentation nach Aussen und Form der Beteiligung ist teilweise Ausgrenzend und gefühlt elitär.
[Social Participation and Design Activism, S.213]
»Maier-Aichen refers to a »Utopia of less … but better« that requires creatives not only to create compelling design products, graphics or interiors, but also »to find innovative ways of communication, materialising and dematerialising things« (2004:10). The emphasis here is on developing design as a transformative process or as a way of reconfiguring routine and outlooks.« (S.214) Ein Methode ist es die Gemeinschaft ins Zentrum des Entscheidungsprozess einzubeziehen (zu setzen), um die Wiederbelebung der Lokalität (Nachbarschaft) einzufordern.
Nach Julier muss sich der Designer darum kümmern, für die medienverweigernden Normalbürger einfallsreiche Beteiligungsformen zu entwickelt, um auf bestehende Situationen Antworten zu finden und ihnen die Entscheidungsmacht über ihrer Umwelt zurückzugeben. (S.215) Mit Vorher-Nachher-Vergleichen können die Auswirkungen gemessen und weniger emotional argumentiert werden, was nun wirklich verändert wurde und bewertet werden, welche Folgen sich eingestellt haben. Mit diesen kleinteiligen Aktionen können verschiedene Methoden auf kommunaler Ebene getestet werden. Bei Misserfolg zieht das Scheitern keine weltumfänglichen Veränderungen nach sich und kann getrost als fehlgeschlagener aber probiertet Versuch durchaus mit gewonnen Erkenntnissen sowie Rahmenbedingungen für die Community hinterlegt werden. Bei positivem Ausgang stellt die gleiche Art der Dokumentation anderen Regionen Maßnahmenempfehlungen zu Verfügung, die ebenfalls erfolgreich oder scheitern können. Neben diesem vernetzten Erfahrungswissen wird dieses aber auch vor Ort weitergereicht und in die lokale Wissensgemeinschaft verbal transportiert. In diesen Prozessen können Designer als Katalysatoren für einen leichtern Zugang zum Thema und möglichen Antworten dienen. »Notenheftes, such work is also driven by political desires that not only Ami for democratic engagement with the processes and outcomes of creative practices among citizens, but in these, also seek a transformative effect on their everyday outlooks. As such, this may be termed »activist design«.« (S.216) Es gibt aber auch noch andere Formen des Designaktivismus. Für Thorpe sind es Designartefakte, die das Handeln nach ökologischen Werten einfordern. Nach Fuad-Luke geht es darum im Designprozess soziale, ökologische oder politische Werte statt kommerzieller und wirtschaftlicher in den Vordergrund zu stellen. DiSalvo sieht die Möglichkeit durch »feindliches«, nicht kooperierendes Design, eigentlich eines Anti-Designs, dominierenden Haltungen in Frage zu stellen und somit einen Diskurs einzuleiten. Für Markussen bezieht design activism seine Energie aus dem Widerstand, der allerdings schaffend statt zerstörend genutzt wird, und der gestalterisch-eingreifende Weg in das Leben ist. In jedem Fall unterbricht es die Alltagsroutinen, durch Irritation, Umnutzung, Fehlverhalten oder Verbesserung. »This is a designerly intervention. By rapidly and dramatically turning it into a secure space for play […] are changed not just through representation but also by physical engagement.« (S.217)
Posted on September 1, 2015 September 18, 2015 Categories PrimärliteraturTags [3 Ansatz], [offen], JulierLeave a comment on Guy Julier »The Culture of Design«
Alastair Fuad-Luke »Design Activism: Beautiful Strangeness for a Sustainable World«
Fuad-Luke, A. (2009). Design Activism: Beautiful Strangeness for a Sustainable World. New York: Earthscan.
Gelesen / Exzerpt: 2.8. – 7.8.2015 / 7.8.2015 + 24.8.2015
Fuad-Luke schreibt über die Neue Rolle des Designers in einer sich änderten Welt. Dabei sieht er den Designer als Aktivisten und Verantwortlichen für nachhaltige positive soziale sowie gesellschaftliche Änderungen. Neben einer umfangreichen Begriffsklärung, schaut Fuad-Luke in die Geschichte des Design-Aktivismus, über dessen Relevanz und was sich daraus für Möglichkeiten heute ergeben. Diese werden mit Anleitungen und Beispiele unterfüttert. Alastair Fuad-Luke ist Gestalter, Vermittler, Lehrer, Autor, Aktivist und momentan Professor für »Emerging Design Practices« an der Aalto University.
Alastair Fuad-Luke betont, das unsere Lebenswelt bedroht ist: durch ungleiche Verteilung von Geld, Essen und Hoffnung. Dabei nehmen Aktivisten eine wichtige Rolle ein, weil sie über die unterschiedlichen Realitäten, Divergenzen und negativen Entwicklungsprozesse aufmerksam machen. »That life as we know it is about to change significantly or perhaps, irrevocably. These are the voices of the activists — and they are growing globally.« (S.XX, Preface) Weiter fragt Fuad-Luke, ob unter diesen Aktivisten viele Designer sind. Leider muss die Antwort verneinen werden. »There are indeed some that articulate their thoughts and covert them into positive societal and environmental change. But they are few, just at a time when many are needed.« (S.XX, Preface) Denn gerade Designer haben offe Augen und eine umbefangene, naive, unkonventionelle Herangehensweise mit Problemen. »Designers are […] licensed to imagine, to realize what John Wood calls »attainable micro-utopias«, to make the unthinkable possible.« (S.XX, Preface) Er sieht die Hoffnung im Design, weil es Zerstörtes wieder verbinden und Neue Beziehungen erstellen kann. Für Fuad-Luke hat Design die Fähigkeit soziale Wandel zu beschleunigen, kritisches sichtbar zumachen und unser Schönheitsempfinden zu korrigieren, um die vielen Wirklichkeiten als wunderbare Seltsamkeit beautiful strangeness wahrzunehmen. »To rise to this challenge, design must set itms won agenda for positive change.« (S.XXI, Preface)
Wirklichkeiten truths: wirtschaftlich, politisch, sozial, ökologisch, ethisch, technisch, symbolisch, institutionell, philosophisch, kulturell
»Scoping the Territory: Design, Activism and Sustainability« Definitionen und Trennung ins 1. Kapitel
»Past Lessons: A Short History of Design in Activist Mode, 1750–2000«
Giving Form to Culture
kleiner Abriss über die Geschichte, 1. oder 3. Kapitel
»Global–Local Tensions: Key Issues for Design in an Unsustainable World«
kurz überfliegen. Relevant?
»Contemporary Expressions_ Design Activism, 2000 Onwards«
Mein Thema lokalisieren, positionieren, verorten. Relevanz herausarbeiten, Argumentation, Tabellen anwenden und Handlungsräume aufzeigen.
Tabelle 4.1 –> Art und Aufwand von Aktivismus in %
MARY Ziel: Info/Communication (S.80)
»Making Information visible/tactile, devising rating systems, creating symbols, making physical links«
Tabelle 4.2 –> Häufigkeit von design activism Gründen
MARY Ziel: Community enabling / Human rights (S.81)
»Education, user involvement, sense of place, relationships / justice, affordability accessibility and democracy«
Visible/Symbols –> Grafik 4.3 / 4.4 / 4.5
»Designing Together: The Power of »We Think«, »We Design«, »We Make««
Grafik 5.2
»Activist: Frameworks and Tools: Nodes, Networks and Technology«
kurz überfliegen. Berührungspunkte aufzeigen. Eigene mögliche Tools herausarbeiten. Erste Ideenskizzen / Brainstorming
»Metadesign Tools Emerging from the Attainable Utopias Project«
Idee Master: Klinik für politische Krankheiten. Syndrome, Synthome, Verstimmungen. Praxis für ungesunde politische Einstellungen, Heiltherapie vor Politische Verdrossenheit, Trinkkur für Politisches …, Parteien-Diät – Essen nach politischem Wahlprogramm/Beschlüssen/Philosohpien
»Adaptive Capacity: Design as a Societal Strategy for Designing »Now« and »Co-futuring««
kurz überfliegen. Mein Thema lokalisieren und konkretisieren
Anticipatory Democracy S.196
Was ist DEEDS?
http://window874.com/
http://window874.com/2015/06/11/designing-within-the-open-source-circular-economy/
Posted on September 1, 2015 September 18, 2015 Categories PrimärliteraturTags [3 Ansatz], [offen], Fuad-LukeLeave a comment on Alastair Fuad-Luke »Design Activism: Beautiful Strangeness for a Sustainable World«
Carl DiSalvo »Adversarial Design«
Disalvo, C. (2009). Adversarial Design. New York: Earthscan.
Standort: ZHDK Bibliothek
Disalvo erörtert die politischen Potenziale und Qualitäten von Design. Dabei stellt er die Ausprägungen durch eine Reihe vor Beispielen vor und hinterfragt die Beziehung zwischen unserer politischen Haltung und Gestaltungsprozess von Produkten. Carl DiSalvo ist Dozent für digital Medien an der School of Literature, Communication, and Culture im Georgia Institute of Technology, sowie im Feld Design Thinking anzusiedeln.
Kapitel: 3 Ansätze
Posted on September 1, 2015 September 17, 2015 Categories PrimärliteraturTags [3 Ansatz], [offen], DiSalvoLeave a comment on Carl DiSalvo »Adversarial Design«
Siegfried Schiele »Demokratie in Gefahr?«
Schiele, S. (2013). Demokratie in Gefahr?. Schwalbach: Wochenschau Verlag.
Gelesen / Exzerpt: 18.8. – 19.8.2015 / 19.8.2015
Schiele geht der Frage nach, ob unsere Demokratie krisenfest ist. Dabei schaut er nüchtern nach Schwächen sowie Gefahren und wie wir diesen begegnen können. Siegfried Schiele ist Didaktiker für Politik und war von 1976 bis 2004 Direktor der Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg, um dort 28 Jahre Lehr- und Lernprozesse für schulische und außerschulische Bildung zu gestalten.
»Es wäre eine gute Sache, wenn alle Menschen in einem demokratischen Land sagen könnten, was Ihnen persönlich Demokratie bedeutet.« (S. 11)
»Für mich ist Demokratie Freiheit. Ein Raum, ein Ort, eine Gesellschaft, in der ich mich für meinen Weg entscheiden und leben kann und es keine Zwänge sondern Pflichten gibt.« (Kockel, 19.8.2015)
In 24 Thesen klärt Schiele über die Gefährdungen der Demokratie auf und wie man ihnen begegnen kann.
Neben den Vorteilen müssen auch die Schwächen transparent dargestellt werden. Nur so kann Verständnis entstehen.
§1 Demokratie ist langsam — Demokratie braucht Zeit
Mitsprache, Gründlichkeit, Transparenz
§2 Demokratie ist teuer — Demokratie kostet sehr viel Geld
Lohnende Investition für die gesamte Gesellschaft, im Gegensatz zu den Unsummen, die z.B. Diktaturen aufwenden.
§3 Demokratie ist kompliziert — Schleier der Prozesse / Abläufe
Komplexität erschwert den Zugang zum Verständnis und zur Akzeptanz
§4 Demokratie ist formal — Nüchternheit als Stärke
§5 Fehler treten offen zutage — Transparenz als Stärke
Nur in Diktaturen gibt es keine Fehler. Fehler werden nicht hingenommen, sondern aufgearbeitet.
§6 Demokratie wird oft idealisiert —
»Alle vermeintlichen Schwachstellen lassen sich überhaupt nicht vermeiden, sondern sind der Preis für ein System, das den Menschen nicht überhöht, sondern mit seinen Stärken und Schwächen wahrnimmt und ihm noch genügend Luft gibt, das Leben in Freiheit und Würde zu gestalten.« (S. 19)
»Wie viel Politikverachtung verträgt ein Staat?« [5] Sind Parteien und Politiker so miserabel?
»Politikverdrossenheit«, Wort des Jahres 1992. »Nimmt die Verdrossenheit dauerhaft überhand, dann ist dieser Zustand eine Gefährdung für die Demokratie, die nicht vom Verdruss leben kann, sondern von der Mitverantwortung.« (S. 22) Als Gründe nennt Schiele: §6 idealisierte Demokratie, übertriebene Individualisierung (Kapitalismus, Turbokapitalismus, ICH, EGO, Selbstreferenz)
Barometer: Gleichgültigkeit, Ablehnung, Verachtung
5 | FAZ vm 11.6.1992
Der Rückgang von Beteiligung
Warum gab es 1973 eine Steigerung von über 5% der Walbeteiligten auf 91.1%? Was waren die aktuellen Themen, wer hat gewonnen, wie war die Verteilung im Parlament?
Warum gab es 1991 nach der Wende einen Abfall von über 7% der Walbeteiligten auf 77.8%? Wie ist die Berechnungsgrundlage, wie spielen die Anzahl der Bevölkerung mit rein? Was waren die aktuellen Themen, wer hat gewonnen, wie war die Verteilung im Parlament?
Warum gab es 1999 einen leichten Anstieg von 3% der Walbeteiligten auf 82.2%? Was waren die aktuellen Themen, wer hat gewonnen, wie war die Verteilung im Parlament? Das war auch mein erstes Wahljahr und ich war stolz zu meinem 19. Geburtstag wählen zu dürfen und nicht noch vier Jahre warten zu müssen.
Warum gab es 2009 einen erneuten Abfall von über 7% der Walbeteiligten auf 70.8%? Viel der Tag auf einen ungünstigen Termin? Was waren die aktuellen Themen, wer hat gewonnen, wie war die Verteilung im Parlament?
»Die Gruppe der Nichtwähler ist damit zur stärksten Partei in unserem Land geworden.« (S. 23) Ein Großteil der Bevölkerung ist somit nicht mehr vertreten.
Zählt eine ungültige Wahl als Nichtwahl? Welche Optionen gibt es, seinen Unmut statt Nichtwähler auszudrücken? Welche Hindernisse gibt es vielleicht noch? Zugang? Sprache? Analphabet? Altersheime? Wohnort?
evtl. Könnte meine Anleitung eine Art Atlas werden, der die verschiedenen Wege zeigt oder Sichtweisen auf ein Thema und wie sich dadurch das Objekt selbst verändert. Ein initiales Beispiel dafür wäre der Altas der vergessenen Inseln
Weitere absurde Ideen, ein Kiosk mit Meinungen, Haltungen und deren Argumente. Oder eine Wundertüte. Oder Community basiert eine Plattform?
Postdemokratie, xxx — Pionier, Kartierung
http://august-bebel-institut.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/August_Bebel_Institut
(Lesen, Recherche, Interview anfragen)
Adhokratie, Henry Mintzberg, 1980 — Ökonom
https://de.wikipedia.org/wiki/Adhokratie
Posted on September 1, 2015 September 18, 2015 Categories PrimärliteraturTags [2 Analyse], [offen], SchieleLeave a comment on Siegfried Schiele »Demokratie in Gefahr?«

References: §1

§2

§3

§4

§5

§6
 §6