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Timestamp: 2016-10-26 19:10:41+00:00

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2C_898/2014 � � Urteil vom 6. M�rz 2015
A.A.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Bernhard A. Leuenberger,
Der mazedonische Staatsangeh�rige A.B.________ (geb. 1982) reiste am 9. Februar 1990 im Rahmen des Familiennachzugs mit seiner Mutter zum Stiefvater in die Schweiz ein. In der Folge wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Er ist Vater von vier Kindern, die das Schweizer B�rgerrecht besitzen: Aus der nicht- ehelichen Beziehung mit der Schweizerin C.________ stammen die zwei S�hne C1.________ (geb. 2000) und C2.________ (geb. 2004). Aus der nicht-ehelichen Beziehung mit der Schweizerin D.________ ist die Tochter D1.________ (geb. 2008) hervorgegangen. Aus der Beziehung mit der Schweizerin E.A.________ stammt die Tochter F.A.________ (geb. 2012). Am 1. M�rz 2013 hat A.B.________ die Tochter F.A.________ anerkannt und die Kindsmutter geheiratet. Gem�ss Auszug aus dem Heiratsregister lautet sein Nachname seither A.________.
- Strafmandat des Gerichtskreises II Biel-Nidau vom 18. Februar 2004 wegen Diebstahls: F�nf Tage Gef�ngnis bedingt bei einer Probezeit von zwei Jahren und Busse von Fr. 400.-- (widerrufen mit Urteil des Gerichtskreises III Aarberg-B�ren-Erlach vom 23.06.2009);
- Strafmandat des Untersuchungsrichteramts I Berner Jura-Seeland vom 27. April 2004 wegen Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung (grobe Verletzung der Verkehrsregeln, Fahren in angetrunkenem Zustand, Vereitelung der Blutprobe, pflichtwidriges Verhalten bei Unfall) : 20 Tage Gef�ngnis bedingt und Busse von Fr. 1'200.-- (widerrufen mit Urteil vom 23.06.2009);
- Strafmandat des Untersuchungsrichteramts I Berner Jura-Seeland vom 22. Juni 2005 wegen F�hrens eines Personenwagens in angetrunkenem Zustand und Unterlassens der Meldung/nicht rechtzeitigen Meldens von Tatsachen, die eine �nderung oder den Ersatz eines Ausweises oder einer Bewilligung erfordern (begangen am 5.06.2005) : Busse Fr. 850.--;
- Strafmandat des Untersuchungsrichteramts I Berner Jura-Seeland vom 28. Dezember 2006 wegen Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz vom 3. Oktober 1951 �ber die Bet�ubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Bet�ubungsmittelgesetz, BetmG; SR 812.121) durch Besitz von Marihuana (begangen am 23.07.2006: Busse von Fr. 140.--;
- Urteil des Gerichtskreises III Aarberg-B�ren-Erlach vom 23. Juni 2009 wegen einfacher K�rperverletzung (mit Gift/Waffe/gef�hrlichem Gegenstand), einfacher K�rperverletzung, Drohung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, mehrfachen Fahrens in fahrunf�higem Zustand: 720 Stunden gemeinn�tzige Arbeit;
- Urteil des Gerichtskreises II Biel-Nidau vom 25. November 2010 wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das BetmG begangen im Zeitraum von Herbst 2005 bis 20. Juni 2007 (Verkauf von mindestens 23,8 kg Cannabis, Kauf von mindestens 1,2 kg Cannabis, Verkauf von Cannabis und Anbau von ca. 325 Cannabispflanzen), Widerhandlungen gegen das BetmG (Konsum von Cannabis, Kokain und LSD, begangen vom 1.12.2007 bis 24.11.2009 sowie vom 12.01.2010 bis 30.03.2010), Hehlerei (begangen vom 15.05.2008 bis 24.11.2009) sowie N�tigung (mehrfach begangen von Oktober 2009 bis 24.11.2009 sowie vom 1.02.2010 bis Anfang M�rz 2010), Drohung (mehrfach begangen Ende November 2009 sowie vom 1.02.2010 bis Anfang M�rz 2010) und T�tlichkeiten (mehrfach begangen von Sommer 2005 bis Oktober 2009) zum Nachteil von D.________: Freiheitsstrafe von 24 Monaten (unbedingt) und Busse von Fr. 1'000.-- sowie Verurteilung zur Bezahlung einer Ersatzforderung von Fr. 80'000.-- aus dem Handel mit Bet�ubungsmitteln als teilweise Zusatzstrafe zum Urteil des Gerichtskreises III Aarberg-B�ren-Erlach vom 23. Juni 2009;
- Urteil der Cour de Justice, Chambre p�nale, des Kantons Genf vom 14. Februar 2011 wegen Freiheitsberaubung und Entf�hrung, N�tigung, einfacher K�rperverletzung und Verstosses gegen das Bet�ubungsmittelgesetz (begangen im August 2009) : Freiheitsstrafe von 30 Monaten (6 Monate unbedingt/24 Monate bedingt) bei einer Probezeit von f�nf Jahren. Best�tigung des Urteils des Tribunal de Police des Kantons Genf vom 5. Mai 2010.
- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Berner Jura-Seeland, vom 25. Januar 2013 wegen Widerhandlung gegen das BetmG: Busse von Fr. 100.--.�
Mit Verf�gung vom 21. Dezember 2011 widerrief das Amt f�r Migration und Personenstand, Migrationsdienst, des Kantons Bern die Niederlassungsbewilligung von A.B.________ und wies ihn aus der Schweiz weg. Die Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 21. Mai 2013 ab und setzte eine neue Ausreisefrist auf den Tag der Entlassung aus dem Strafvollzug fest. Die am 21. Juni 2013 von A.A.________ (unter dem Namen A.B.________) beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern eingereichte Beschwerde blieb ohne Erfolg.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�rer Verfassungsbeschwerde vom 1. Oktober 2014 beantragt A.A.________ (ehem. A.B.________), das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. August 2014 aufzuheben und die Niederlassungsbewilligung nicht zu widerrufen, ihn nicht aus der Schweiz wegzuweisen und der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
Die Polizei- und Milit�rdirektion und das Verwaltungsgericht des Kantons Bern sowie das Bundesamt f�r Migration (ab 1.1.2015: Staatssekretariat f�r Migration SEM) schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Der Migrationsdienst des Kantons Bern verzichtet auf Vernehmlassung.
Mit Verf�gung vom 13. Oktober 2014 hat der Abteilungspr�sident der Beschwerde hinsichtlich der mit dem angefochtenen Urteil verbundenen Ausreiseverpflichtung aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid betreffend den Widerruf der Niederlassungsbewilligung ist zul�ssig, weil grunds�tzlich ein Anspruch auf das Fortbestehen dieser Bewilligung besteht (vgl. Art. 83 lit. c [e contrario], Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG; BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S.4). Der Beschwerdef�hrer kann sich zudem auf das Recht auf Achtung des Familienlebens nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK berufen (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145; 130 II 281 E. 3.1 S. 285). Ob der Anspruch zu bejahen ist, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grunds�tzlich einzutreten. Die ebenfalls eingereichte Verfassungsbeschwerde ist insoweit unzul�ssig, da diese subsidi�rer Natur ist (Art. 113 BGG).
1.2.�Soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen die ihm auferlegte Ausreiseverpflichtung zur Wehr setzt, indem er beantragt, ihn nicht wegzuweisen, kann indessen auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht eingetreten werden (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Die Wegweisung ist die normale Folge des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung (vgl. Art. 64 Abs. 1 lit. c AuG); ist diese verfassungsrechtlich zul�ssig, gilt dies auch f�r die Wegweisung. Vollzugshindernisse (vgl. Art. 83 AuG), welche der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde - unter Vorbehalt der qualifizierten R�gepflicht (Art. 117 und 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 232 E. 3 S. 237) - zug�nglich sind (BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310), macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde kann somit nicht eingetreten werden.
2.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen - soweit entscheidrelevant - berichtigen oder erg�nzen, wenn er offensichtlich unrichtig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt worden ist (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 140 III 115 E. 2). Die beschwerdef�hrende Partei kann die Feststellung des Sachverhalts unter den gleichen Voraussetzungen beanstanden, wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue tats�chliche Vorbringen und Beweismittel sind im bundesgerichtlichen Verfahren grunds�tzlich unzul�ssig (Art. 99 BGG; BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123 mit Hinweisen).
Die Unterlagen betreffend die X.________ GmbH sowie der f�r das Jahr 2013 von dieser Gesellschaft ausgestellte, auf den Namen A.B.________ lautende Lohnausweis sind neue Beweismittel, die im vorliegenden Verfahren nicht ber�cksichtigt werden k�nnen.
3.1.�Die Niederlassungsbewilligung kann widerrufen werden, wenn die ausl�ndische Person zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe, d.h. zu einer solchen von mehr als einem Jahr, verurteilt worden ist (Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG; BGE 139 I 145 E. 2.1 S. 147; 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Dabei spielt es keine Rolle, ob die Strafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (BGE 139 I 16 E. 2.1 S. 18; 139 I 31 E. 2.1 S. 32; Urteil 2C_685/2014 vom 13. Februar 2015 E. 4). Der genannte Widerrufsgrund gilt auch f�r Niederlassungsbewilligungen ausl�ndischer Personen, die sich - wie der Beschwerdef�hrer - seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgem�ss in der Schweiz aufhalten (Art. 63 Abs. 2 AuG).
3.2.�Schliesslich muss die ausl�nderrechtliche Massnahme verh�ltnism�ssig sein (vgl. dazu Art. 96 AuG; BGE 139 I 31 E. 2.3.1 S. 33 f.; 135 II 377 E. 4.3 u. 4.5 S. 381 ff.). Entscheidend ist demnach eine Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung, die gest�tzt auf die gesamten Umst�nde des Einzelfalls vorzunehmen ist (BGE 130 II 176 E. 3.3.4 S. 182). Dabei sind praxisgem�ss namentlich die Schwere des Delikts und des Verschuldens des Betroffenen, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausl�nders w�hrend diesem, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen, wobei gem�ss Art. 8 Ziff. 2 EMRK eine vergleichbare Interessenabw�gung vorzunehmen ist (BGE 139 I 145 E. 2.1 S. 148; 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; vgl. auch das Urteil des EGMR i.S.�
Die Anwesenheitsberechtigung eines Ausl�nders, der sich schon seit langer Zeit hier aufh�lt, soll aus Gr�nden der Verh�ltnism�ssigkeit nur mit Zur�ckhaltung widerrufen oder nicht mehr verl�ngert werden. Bei wiederholter bzw. schwerer Straff�lligkeit ist dies jedoch selbst dann m�glich, wenn er hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben im Land verbracht hat (vgl. das Urteil 2C_562/2011 vom 21. November 2011 E. 3.3 [Widerruf der Niederlassungsbewilligung eines hier geborenen 43-j�hrigen T�rken] und das bereits zitierte EGMR-Urteil�
Trabelsi�). Bei schweren Straftaten und bei R�ckfall bzw. wiederholter Delinquenz besteht regelm�ssig ein wesentliches �ffentliches Interesse, die Anwesenheit eines Ausl�nders zu beenden, der dermassen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung beeintr�chtigt (vgl. das Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in BGE 137 II 233; BGE 130 II 176 E. 4.4.2 S. 190). Dabei fliesst in die Interessenabw�gung mit ein, dass namentlich Drogenhandel und Gewaltdelikte nach dem Willen des Verfassungsgebers zum Verlust des Aufenthaltsrechts f�hren sollen (vgl. Art. 121 Abs. 3 lit. a BV; BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34; Urteile 2C_844/2013 vom 6. M�rz 2014 E. 5.6, 2C_1033/2013 vom 4. Juli 2014 E. 3.2, 2C_480/2013 vom 24. Oktober 2013 E. 4.3.2). Im Falle einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren ist bei erst kurzer Aufenthaltsdauer in der Regel selbst dann kein Aufenthaltstitel mehr zu erteilen, wenn der schweizerischen Ehepartnerin die Ausreise nicht oder nur schwer zuzumuten ist (sogenannte "Reneja-Praxis"; BGE 139 I 145 E. 2.3 S. 148 f.).
Der Beschwerdef�hrer wurde seit 2003 wiederholt straff�llig und wurde mit Urteil der Cour de Justice, Chambre p�nale, des Kantons Genf vom 14. Februar 2011 zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt. Damit ist der Widerrufsgrund gem�ss Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 lit. a und Art. 62 lit. b AuG erf�llt. Der Beschwerdef�hrer bestreitet das Vorliegen des Widerrufsgrundes nicht, sondern bem�ngelt einzig die Interessenabw�gung und Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung, wie sie die Vorinstanz vorgenommen hat. Er r�gt eine Verletzung von Art. 62 ff. AuG sowie Art. 8 EMRK.
4.1.�Die Vorinstanz ist gest�tzt auf die Strafurteile des Gerichtskreises II Biel-Nidau vom 25. November 2010 sowie der Cour de Justice des Kantons Genf vom 14. Februar 2011 von einem schweren Verschulden des Beschwerdef�hrers ausgegangen. Der Beschwerdef�hrer wurde damit zu Freiheitsstrafen von 24 bzw. 30 Monaten verurteilt, was bereits f�r sich genommen sehr schwer wiegt. Der Beschwerdef�hrer hat aus rein finanziellen Motiven gewerbsm�ssig Drogenhandel mit einer erheblichen Deliktssumme betrieben und auch nicht vor erheblichen �bergriffen auf die Freiheit und die k�rperliche Integrit�t anderer Personen zur�ckgeschreckt (Faustschl�ge und Fusstritte, Einsatz eines Tasers) und mit einer Feuerwaffe gedroht. Er hat alle Straftaten als Erwachsener begangen, das schwerste Delikt im Alter von 27 Jahren. Sein Einwand, es handle sich um im sehr jungen Erwachsenenalter begangene Delinquenz, ist daher untauglich. Der Beschwerdef�hrer macht sodann geltend, er sei, abgesehen vom Strafbefehl wegen Haschischkonsums, seit 2010 nicht mehr straff�llig geworden. Die Vorinstanz hat diesbez�glich zu Recht erwogen, dass sich der Beschwerdef�hrer nach wie vor in der f�nfj�hrigen Probezeit und zudem unter dem Druck des laufenden ausl�nderrechtlichen Verfahrens befinde, weshalb nicht von einer nachhaltigen Bew�hrung gesprochen werden k�nne. Es trifft zu, dass mit der im Jahre 2013 verh�ngten Busse wegen Haschischkonsums ein Bagatelldelikt sanktioniert wurde. Indessen zeugt das Delikt von weiter bestehendem Kontakt des Beschwerdef�hrers zu Kreisen, in denen er in vergangenen Jahren schwer straff�llig wurde, was zu Bedenken Anlass gibt. Ins Gewicht f�llt zudem, dass der Beschwerdef�hrer seit 2003 eine Vielzahl von Delikten begangen hat und sich weder durch die strafrechtlichen Verurteilungen noch durch die Verantwortung gegen�ber seinen Kindern von der Begehung von weiteren, zudem immer schwerwiegenderen Straftaten hat abhalten lassen, was von einer gewissen Einsichtslosigkeit und Unbelehrbarkeit zeugt. Unter den vorliegenden Umst�nden l�sst sich eine R�ckfallgefahr nicht ausschliessen, wobei diesem Gesichtspunkt ausserhalb des Geltungsbereichs des Freiz�gigkeitsabkommens allerdings keine vorrangige Bedeutung zukommt, da namentlich auch generalpr�ventiven Gesichtspunkten Rechnung getragen werden darf (vgl. Urteil 2C_155/2014 vom 28. Oktober 2014 E. 6.). Bei schweren Straftaten muss zum Schutz der �ffentlichkeit ausl�nderrechtlich selbst ein geringes Restrisiko nicht in Kauf genommen werden (BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34). Die Vorinstanz hat daher zu Recht ein sehr gewichtiges �ffentliches Interesse an der Entfernung des Beschwerdef�hrers aus der Schweiz bejaht.
4.2.1.�Der Beschwerdef�hrer ist im Alter von 71 /2 Jahren in die Schweiz eingereist. Trotz langer Aufenthaltsdauer kann schon angesichts seiner langj�hrigen Straff�lligkeit nicht von einer gelungenen Integration in die hiesige Gesellschaft ausgegangen werden. Dass der Beschwerdef�hrer Dialekt spricht, darf bei einem Ausl�nder, der in der deutschsprachigen Schweiz aufgewachsen ist, allgemein erwartet werden. Ob der Beschwerdef�hrer - abgesehen von den Schweizer B�rgerinnen, mit denen er Kinder gezeugt hat, - �ber einen schweizerischen Freundeskreis verf�gt und hier sozial integriert ist, l�sst sich nicht erkennen. Er verf�gt �ber keine Berufsausbildung und ist beruflich nicht besonders verankert. Er war bei zahlreichen Unternehmen in verschiedenen Funktionen angestellt, war immer wieder arbeitslos, hat Schulden und bezog teilweise Sozialhilfe. Die Alimente f�r seine Kinder mussten bisher bevorschusst werden. Aktenkundig ist, dass er von Januar 2012 bis zum Wegzug aus der Gemeinde U.________ keine Sozialhilfeleistungen mehr bezogen hat, was positiv zu w�rdigen ist. Am 19. Oktober 2012 liess der Beschwerdef�hrer die X.________ GmbH im Handelsregister eintragen, wobei er als einziger Gesellschafter und Gesch�ftsf�hrer aufgef�hrt wurde. Ab M�rz 2013 hatte er gem�ss Arbeitsvertrag eine feste Anstellung als Allrounder in einer Autowerkstatt in Biel. In der Folge lagen der Vorinstanz jedoch keine konkreten Angaben betreffend seine Erwerbst�tigkeit vor, weshalb Zweifel bestanden, ob der Beschwerdef�hrer �ber ein f�r den Unterhalt der Familie ausreichendes Einkommen verf�gte. Im bundesgerichtlichen Verfahren bringt der Beschwerdef�hrer vor, er arbeite nun ausschliesslich selbstst�ndig in seiner Garage (X.________ GmbH) und betreibe Handel mit Fahrzeugen aller Art (An- und Verkauf). Dieses Vorbringen ist neu und daher (sowie die eingereichten Unterlagen) unbeachtlich (vgl. E. 2.2), liesse aber im Hinblick auf die mit einer selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit verbundenen Unsicherheiten ohnehin (noch) nicht auf eine stabilisierte, berufliche Situation schliessen.
4.2.2.�Weiter ging die Vorinstanz davon aus, dass dem Beschwerdef�hrer die heimatlichen Gepflogenheiten nicht fremd seien und er nach eigenen Angaben regelm�ssigen Kontakt zu einer Tante im Heimatland pflege. Im Winter 2012/ 2013 habe er sich zudem w�hrend ungef�hr drei Monaten in Mazedonien aufgehalten. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Verbindungen zum Heimatland erachtete die Vorinstanz die R�ckkehr des Beschwerdef�hrers nach Mazedonien und seine dortige soziale und wirtschaftliche Wiedereingliederung als zumutbar. Dagegen wendet der Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht nichts ein.
4.2.3.�Der Beschwerdef�hrer lebt mit seiner schweizerischen Ehegattin und der gemeinsamen Tochter zusammen. Anhaltspunkte daf�r, dass die famili�re Beziehung nicht gelebt w�rde, bestehen keine. Im Hinblick auf diese Beziehung kann sich der Beschwerdef�hrer somit auf Art. 8 EMRK berufen. Die Vorinstanz hat die Interessen der Ehegattin und namentlich des Kindes sorgf�ltig gepr�ft; es kann auf die entsprechenden Erw�gungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden. Sie kam zum Schluss, dass es namentlich das Kind hart treffen w�rde, wenn der Beschwerdef�hrer die Schweiz verlassen m�sste und es deshalb, wovon auch die Vorinstanz ausgeht, zur Trennung der Familie k�me. Die Vorinstanz bejahte daher zu Recht ein gewichtiges privates Interesse des Kindes am Verbleib des Beschwerdef�hrers in der Schweiz.
4.2.4.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, es bestehe die Gefahr, dass seine Ehegattin nach seiner Ausreise F�rsorgeleistungen beanspruchen m�sse, was nicht im �ffentlichen Interesse sei. Die Vorinstanz hat zutreffend befunden, diesem Umstand sei vorliegend keine wesentliche Bedeutung beizumessen. Von einer vorinstanzlichen Empfehlung, die Ehegattin solle Sozialhilfe beanspruchen, womit - so der Beschwerdef�hrer - die Menschenw�rde einer Schweizer B�rgerin tangiert werde, kann somit nicht die Rede sein. Abgesehen davon, ist nicht ersichtlich, weshalb es der schweizerischen Ehegattin nicht zumutbar w�re, eine Erwerbst�tigkeit aufzunehmen.
4.2.5.�Zu ber�cksichtigen ist auch, dass der Beschwerdef�hrer sich erst entschieden hat, eine Familie zu gr�nden, als ihm das Migrationsamt den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung in Aussicht gestellt hatte. Im Zeitpunkt sowohl der Zeugung des Kindes als auch der Heirat, mussten die Ehegatten aufgrund der schweren Straff�lligkeit des Beschwerdef�hrers und des daher h�ngigen Widerrufsverfahrens damit rechnen, die famili�re Beziehung nicht in der Schweiz leben zu k�nnen. Insofern wird das private Interesse der Ehegattin am weiteren Verbleib des Beschwerdef�hrers relativiert. Aus dem Umstand, dass das Rechtsmittelverfahren betreffend Bewilligungswiderruf eine gewisse Zeit beansprucht hat, kann der Beschwerdef�hrer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Es er�brigt sich, auf seine diesbez�glichen ohnehin nicht substantiierten Vorw�rfe einzugehen.
4.2.6.�Indem der Beschwerdef�hrer vorbringt, der absolute Schutz der �ffentlichkeit vor weiteren kriminellen Taten m�sse hinter dem Wohl der Familie zur�ckstehen, verkennt er, dass der nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK gew�hrleistete Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens nicht uneingeschr�nkt gilt (vgl. Art. 8 Ziff. 2 EMRK). Zwar k�nnen famili�re Beziehungen dazu f�hren, dass von der Entfernung eines straff�lligen Ausl�nders abzusehen ist, wenn die Massnahme wegen der Unzumutbarkeit der Ausreise f�r die Familienangeh�rigen zu einer Trennung der Familiengemeinschaft f�hrt. Angesichts der Vielzahl der begangenen Straftaten, des schweren Verschuldens des Beschwerdef�hrers und der nicht hinzunehmenden R�ckfallgefahr f�llt eine solche R�cksichtnahme vorliegend ausser Betracht.
Die vorinstanzliche Interessenabw�gung entspricht denn auch der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, die in vergleichbaren Konstellationen (Ehefrau und Kinder mit Schweizer B�rgerrecht; f�r die Familie Ausreise in Heimat des Ehemanns/Vaters nicht zumutbar) den Widerruf bzw. die Nichtverl�ngerung der Bewilligung regelm�ssig best�tigt hat (z.B. Urteile 2C_983/2013 vom 20. Juni 2014 [4 1/2 Jahre Freiheitsstrafe]; 2C_1071/2013 vom 6. Juni 2014 [3 Jahre Freiheitsstrafe]; 2C_586/2013 vom 3. Dezember 2013 [3 Jahre Freiheitsstrafe]; 2C_141/2012 vom 30. Juli 2012 [3 Jahre Freiheitsstrafe]; 2C_934/2011 vom 25. Juli 2012 [insgesamt 29 1/2 Monate Freiheitsstrafe]; 2C_295/2011 vom 30. August 2011 [3 Jahre Freiheitsstrafe]). Die Behauptung des Beschwerdef�hrers, die Rechtsprechung habe sich selten bis nie mit einem �hnlich gelagerten Sachverhalt befassen m�ssen, trifft somit nicht zu.
4.2.7.�Wie erw�hnt, ist der Beschwerdef�hrer Vater von drei weiteren Kindern, die das Schweizer B�rgerrecht besitzen. W�hrend er zur Tochter D1.________ keinen Kontakt pflegt, beruft er sich im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nur noch am Rande auf die Beziehung zu seinen zwei S�hnen aus einer fr�heren Partnerschaft. Die Vorinstanz hat zutreffend dargelegt, dass es dem bloss �ber ein Besuchsrecht verf�genden Beschwerdef�hrer an der f�r die Berufung auf Art. 8 EMRK erforderlichen besonders engen Beziehung zu seinen S�hnen in wirtschaftlicher Hinsicht sowie am verlangten tadellosen Verhalten fehle und dass er den Kontakt zu seinen S�hnen auch vom Heimatland aus werde aufrecht erhalten k�nnen. Dies ist mit Art. 8 EMRK vereinbar. Abgesehen davon, ist nicht nachvollziehbar, inwiefern der Beschwerdef�hrer bei einem weiteren Verbleib nun pl�tzlich die Sozialhilfeabh�ngigkeit seiner beiden S�hne und derer Mutter verringern k�nnte, nachdem die Alimente bisher bevorschusst werden mussten und er jetzt zus�tzlich f�r seine Ehegattin und das gemeinsame Kind zu sorgen hat.
4.2.8.�Erg�nzend ist darauf hinzuweisen, dass deliktisches Verhalten die Erteilung einer neuen Aufenthaltsbewilligung f�r den Beschwerdef�hrer nicht zwingend ein f�r alle Mal verunm�glicht. Unter gewissen Voraussetzungen kann nach einer angemessenen Bew�hrungsdauer im Heimatland eine Neubeurteilung durch die zust�ndigen Migrationsbeh�rden angezeigt sein (vgl. Urteil 2C_1170/2012 vom 24. Mai 2013 E. 3 mit Hinweisen). In diesem Rahmen ist der Zeitablauf, verbunden mit Deliktsfreiheit, angemessen zu ber�cksichtigen. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die seit der Tat verflossene Zeit und das seitherige Verhalten des Ausl�nders beim bewilligungsrechtlichen Entscheid mitzuber�cksichtigen sind (BGE 139 I 325 E. 2.4 S. 329 f.; 130 II 493 E. 5 S. 504; allgemein BGE 139 II 534 E. 5.4.2 S. 542; zu Art. 8 EMRK vgl. z.B. Urteile des EGMR�
4.3.�Zusammenfassend ergibt sich, dass das �ffentliche Interesse an der Beendigung der Anwesenheit des Beschwerdef�hrers das private Interesse an seinem weiteren Verbleib in der Schweiz �berwiegt. Die angefochtene ausl�nderrechtliche Massnahme erweist sich somit als bundesrechts- und konventionskonform.
5.1.�Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als unbegr�ndet abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Auf die gleichzeitig erhobene subsidi�re Verfassungsbeschwerde kann nicht eingetreten werden.
5.2.�Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65, Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Amt f�r Migration und Personenstand des Kantons Bern, der Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Staatssekretariat f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 83
e contrario
 Art. 86
 Art. 90
 BGE 
 Art. 8
 Art. 64
 Art. 83
 BGE 
 BGE 
 Art. 62
 BGE 
 Art. 96
 BGE 
 Art. 8
 EGMR 
 BGE 
 BGE 
 Art. 121
 BGE 
 BGE 
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 66