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Timestamp: 2018-08-21 13:45:19+00:00

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Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern - PDF
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1 Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern Einwohnergemeinde Schwarzenburg Inkrafttreten:. August 0 mit / 8
2 Der Gemeinderat Schwarzenburg erlässt, gestützt auf das Volksschulgesetz (VSG) vom 9. März 99, die Volksschulverordnung (VSV) vom 8. Mai 008 und die Gemeindeordnung vom. Juni 00 folgendes Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern: Gegenstand Art. I. Gegenstand Das Reglement regelt den Umfang, die Art und Weise sowie die Ausrichtung von Beiträgen an die Kosten der Transporte von Schülerinnen und Schülern in der Gemeinde Schwarzenburg. II. Grundsatz Art. Grundsatz Die Gemeinde Schwarzenburg ist verantwortlich für die Organisation und Finanzierung der Transporte von Kindern auf Schulwegen, die als unzumutbar gelten. Grundsätzlich wird die selbständige Zurücklegung des Schulweges durch die Schülerinnen und Schüler angestrebt. Es gibt keinen generellen Anspruch auf Schulbustransporte. Zumutbarkeit Art. Der Gemeinderat legt die Kriterien für die Zumutbarkeit von Schulwegen unter Berücksichtigung übergeordneten Rechts fest. Anspruchsberechtigung Art. Anspruch auf den Transport mit dem Schulbus oder auf Beiträge an die Kosten von öffentlichen oder privaten Transporten haben alle Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in der Gemeinde Schwarzenburg, deren Schulweg als unzumutbar gilt. Ausserordentliche Gesuche für Kindertransporte, Sonderlösungen bedürfen der schriftlichen Bewilligung durch die Bildungskommission. Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern / 8
3 III. Zuständigkeit Art. Organisation Zuständig für die Organisation der Transporte ist die Bildungskommission, die operative Umsetzung wird durch das Schulsekretariat organisiert. Kriterien, Grundsatz Alter und Einsicht. Kriterien für die Zumutbarkeit Art. 6 Für die Beurteilung der Zumutbarkeit eines Schulweges sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: - Alter und Einsicht des Kindes - Begleitung durch andere Schülerinnen und Schüler - Distanz zwischen Wohn- und Schulort - Gefährlichkeit Alter und Einsicht des Kindes sind in der Berechnung der Distanz zwischen Wohn- und Schulort und der Gefährlichkeit des Schulweges mitberücksichtigt. Die Einsichtsfähigkeit der Kinder wird durch die Schulleitung beurteilt. Begleitung durch andere Schülerinnen und Schüler Zusätzlich zur Berechnung der Distanz wird berücksichtigt, ob Kinder ihren Schulweg allein oder in einer Gruppe zurücklegen. Bewältigt ein Kind den Schulweg alleine, kann ein Schulweg als unzumutbar gelten, auch wenn er von der Distanz her zumutbar wäre. Distanz und Höhendifferenz zwischen Wohn- und Schulort Die zumutbare Distanz zwischen Wohn- und Schulort beträgt für: - Kindergartenkinder. km zu Fuss - SchülerInnen.-. Klassen,.0 km - SchülerInnen.-. Klassen,. km - SchülerInnen.-6. Klassen,.0 km - SchülerInnen Klassen, 6.0 km Gefährlichkeit Für die Beurteilung der Zumutbarkeit wird die Gefährlichkeit eines Schulweges mitberücksichtigt. Bei einem als gefährlich eingestuften Schulweg wird die Distanz mit Faktor. multipliziert. (Beispiel: Distanz =. km, bei gefährlichem Schulweg wird. km gerechnet) Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern / 8
4 Für die Beurteilung der Gefährlichkeit wird die Meinung der Verkehrsinstruktorin / des Verkehrsinstruktors beigezogen. Öffentlicher Verkehr. Verkehrsmittel Art. 7 Wo immer möglich benützen Schülerinnen und Schüler, deren Schulweg als unzumutbar gilt, öffentliche Verkehrsmittel. Schulbus Für Strecken, welche als unzumutbar gelten und wo keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren, kann die Gemeinde einen Schulbus einrichten, wenn mit einer genügenden Anzahl von Kindern zu rechnen ist. Alter der Kinder Private Transporte Fahrgemeinschaften Mit dem Schulbus werden in der Regel Kinder vom Kindergarten bis und mit der. Klasse transportiert. Nach Absprache können bei genügend Platz auch ältere Kinder mitfahren. Wo weder Transporte mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch der Einsatz eines Schulbusses möglich sind, leistet die Gemeinde Beiträge an private Transporte auf Antrag hin. Wenn immer möglich sollen die Kinder in einer Fahrgemeinschaft von bis Kindern transportiert werden. Abonnemente. Kostenentschädigung bei unzumutbarem Schulweg Art. 8 An die Jahresabonnemente (Libero - Zonen) zur Benützung des öffentlichen Verkehrs bezahlt die Gemeinde für Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse 7 Prozent und für Jugendliche 7. bis 9. Klasse 0 Prozent des Verkaufspreises. Schulbus Sämtliche Kosten für die Fahrten mit dem Schulbus wie Anstellung einer Fahrerin / eines Fahrers und Anschaffung und Unterhalt des Busses übernimmt die Gemeinde. Private Fahrten Die Entschädigung pro Fahrzeug beträgt Fr jährlich pro Kilometer Entfernung zwischen Schul- und Wohnort. Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern / 8
5 Berechtigung für Beiträge. Verfahren Art. 9 Die Bildungskommission genehmigt jährlich die vom Schulsekretariat beantragte Liste der anspruchsberechtigten Erziehungsberechtigten. Dafür füllen diese anfangs des Schuljahres das entsprechende Formular aus. Antragsformular Das offizielle Antragsformular für Beiträge an Schülertransportkosten kann im Schulsekretariat bezogen werden. 6 Bewilligte Anträge habe nur Gültigkeit für das betreffende Schuljahr. 7 Auszahlung Gegen Vorweisung der Kaufquittung bei unzumutbarem Schulweg wird der Preis für ein Abonnement den Erziehungsberechtigten durch das Schulsekretariat rückerstattet. 8 Beiträge für bewilligte, private Transporte bei unzumutbarem Schulweg werden rückwirkend für das ganze Schuljahr entschädigt. 9 Rückzahlungspflicht 6 Zieht eine Familie im Verlauf des. Semesters des Schuljahres weg aus der Gemeinde, hat sie anteilsweise den Preis für ein Abonnement zurück zu zahlen. 0 Einsprache 7 Sind Erziehungsberechtigte mit den Entscheidungen der Bildungskommission bezüglich Zumutbarkeit der Schulwege nicht einverstanden, können sie bei schriftlich beim Gemeinderat Schwarzenburg eine Einsprache einreichen Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern / 8
6 Fahrtenplanung. Organisation der Schulbusfahrten Art. 0 Das Schulsekretariat legt die von der Bildungskommission zu genehmigenden Routen und Haltestellen vor. Die Fahrzeiten der Schülertransporte richten sich nach den Stundenplänen und werden jährlich neu vom Schulsekretariat festgelegt. Verantwortung Schulweg IV. Verantwortungsbereiche Art. Die Erziehungsberechtigten tragen grundsätzlich die Verantwortung für die Schulwege ihrer Kinder. Schulbus Während der Fahrt mit dem Schulbus ist die Fahrerin / der Fahrer für die Kinder verantwortlich und stellt den rechtzeitigen Transport sicher. Die Haftung für seine Handlungen trägt die Gemeinde. Erziehungsberechtigte Ausschluss Die Erziehungsberechtigten tragen die Verantwortung für den Schulweg ihrer Kinder von zuhause bis zu den Haltestellen des Schulbusses. Sie sorgen für rechtzeitiges Erscheinen ihrer Kinder. Kinder, die regelmässig zu spät am Abholort erscheinen und solche, die sich den Anweisungen des Fahrpersonals wiedersetzen, können von der Mitfahrt ausgeschlossen werden. Fahrplanänderungen Das Schulsekretariat ist verantwortlich, dass die Fahrerin / der Fahrer spätestens am Vortag über Stundenplanänderungen orientiert wird. Versicherung Art. Die Handhabung erfolgt gemäss schweizerischem Versicherungsvertragsgesetz. V Schlussbestimmungen Inkrafttreten Art. Vorliegendes Reglement tritt am. August 0 in Kraft. Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern 6 / 8
7 Beschlossen an der Sitzung des Gemeinderates vom. Februar 0. Schwarzenburg,. Februar 0 Gemeinderat Schwarzenburg sig. R. Flückiger Ruedi Flückiger Präsident sig. B. Leuthold Brigitte Leuthold Sekretärin Auflagezeugnis In Anwendung von Art. 6 Abs. Bst. a Gemeindeordnung hat der Gemeinderat das vorliegende Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern der Einwohnergemeinde Schwarzenburg an seiner Sitzung vom. Februar 0 beschlossen. Das Inkrafttreten wurde im Sinne von Art. der kantonalen Gemeindeverordnung vom 6. Dezember 998 öffentlich bekannt gemacht im Anzeiger Gürbetal-Längenberg-Schwarzenburgerland vom 0. März 0 und 7. März 0. Gegen das vorliegende Reglement wurde weder das fakultative Referendum gemäss Art. Gemeindeordnung ergriffen noch sind während der öffentlichen Auflage Beschwerden eingegangen. Schwarzenburg,. April 0 Gemeindeschreiberei Schwarzenburg sig. B. Leuthold Brigitte Leuthold Gemeindeschreiberin Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern 7 / 8
8 Änderung des Reglements über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern Der Gemeinderat genehmigt anlässlich seiner Sitzung vom. Juni 0 die Ergänzung von Artikel Absatz und Artikel Absatz Artikel 7 Absatz Artikel 9 Absatz,,, und 6 Artikel 0 Absatz Artikel Absatz sowie die Änderungen von Artikel 6 Absatz Artikel 0 Absatz Die Änderungen treten auf. August 06 in Kraft. Schwarzenburg, 7. Juni 06 Gemeinderat Schwarzenburg Ruedi Flückiger Präsident Brigitte Leuthold Sekretärin Auflagezeugnis Mit Publikation im Anzeiger vom. Juni 0 und. Juli 0 wurde die Änderung des Reglements über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern vom. Juni 0 eröffnet. Dagegen wurde eine Beschwerde eingereicht. Mit Abschreibungsverfügung des Verwaltungsgerichtes vom 6. April 06 und Rechtskraftbescheinigung des Bundesgerichtes vom 0. Mai 06 wird die Änderung des Reglements vom. Juni 0 per. August 06 in Kraft gesetzt. Die Inkraftsetzung der Änderung wurde im Anzeiger Gürbetal-Längenberg-Schwarzenburg vom 9./6. Juni 06 öffentlich bekannt gemacht. Schwarzenburg, 7. Juni 06 Gemeindeschreiberei Schwarzenburg Brigitte Leuthold Gemeindeschreiberin Reglement über die Organisation von Transporten von Schülerinnen und Schülern 8 / 8
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