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Timestamp: 2019-10-21 20:42:22+00:00

Document:
Was bringt das MDK-Reformgesetz?
Welche Trends gibt es in der Krankenhausrechnungsprüfung?
Ergebnisse Herbstumfrage 2018 - Krankenhausrechnungsprüfung 2017 - Trend 2018
Benchmarktool - Krankenhausrechnungsprüfung 2017
Welche neuen Kodierempfehlungen gibt es?
Welche Abrechnungsmöglichkeiten habe ich?
Wie hoch ist mein MDK-Risiko?
Keine Frage bleibt offen. In dieser Rubrik werden alle Nachrichten von und über die Rechnungsprüfung der Krankenhäuser in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und dem MDK gesammelt. Unsere jährliche deutschlandweite Befragung zu den Ergebnissen der Krankenhausrechnungsprüfung findet ebenso große Resonanz wir unser MDK-Risikotool. Hauptschwerpunkt ist und bleibt die Auswirkung der beständigen Ausweitung und Änderung im Bereich der ICD, OPS und G-DRG. Daneben sind aber noch weitere Themen wie: Gesetze und Richtlinien, SG-Urteile und CCL-Nebendiagnosen zu finden.
MDK: Geschäftsführer Zieres fristlos gekündigt
In einer Sondersitzung entschied der Verwaltungsrat mehrheitlich dem langjährige Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) Rheinland-Pfalz das Vertrauen zu entziehen ... [gelesen: hier und hier]
MDK Rheinland-Pfalz: Spekulationen um möglichen Chef-Nachfolger
Hinter fest verschlossenen Türen wurden gestern die Machtverhältnisse im Verwaltungsrat austariert und über einen möglichen Nachfolger des Geschäftsführers Gundo Zieres spekuliert ... [gelesen: hier]
Rheinland-Pfalz: Bezüge des MDK-Chef erneut in der Kritik
In einem internen Prüfbericht werden die Altersbezüge und das Gehalt des MDK-Chefs als deutlich zu hoch eingestuft und der Verdacht auf Untreue und Vorteilsnahme gegenüber früheren Mitgliedern des Verwaltungsrats geäußert ... [gelesen: hier und hier]
Ergebnisse - Frühjahrsumfrage 2013 - Krankenhausrechnungsprüfung
Frühjahrsumfrage 2013
MDK-Prüfung in deutschen Krankenhäusern - Bestandsaufnahme 2012 - Trend 2013
Nachdem die Teilnehmer unserer 7. Frühjahrsumfrage die sehr umfangreichen Detailergebnisse analysieren und diskutieren konnten, möchten wir nun auch der breiten Öffentlichkeit eine Zusammenfassung der Ergebnisse nicht weiter vorenthalten.
An der Umfrage 2013 haben sich 285 Kliniken aus 14 Bundesländern beteiligt. Die teilnehmenden Kliniken repräsentieren rund 93.200 Betten und 3,96 Millionen stationäre Patienten.
Prüfquoten
Die mittlere Prüfquote für Einzelfallprüfungen nach § 275 SBG V im Jahr 2012 beträgt 12,0% und liegt damit um -0,4% unter der Quote unserer Vorjahresumfrage. 13 Häuser melden eine Prüfquote bis 4,9 Prozent, 58 Kliniken bewegen sich in einem Prüfkorridor von 5,0 bis 9,9 Prozent, 160 Krankenhäuser melden 10,0 bis 14,9 Prozent, 35 Kliniken liegen gar zwischen 15,0 und 19,9 Prozent und 19 Häuser über 20 Prozent. Kliniken in privater Trägerschaft melden mit 13,1 Prozent ein etwas höheres Prüfaufkommen als die Krankenhäuser in anderen Trägerschaften. Wie in unseren vorherigen Untersuchungen nimmt die Prüfquote mit der Spezialisierung und dem Versorgungsgrad der Krankenhäuser zu. Kliniken die zur Primärcodierung überwiegend Kodierfachkräfte einsetzen liegen 1,5% unter der Prüfquote von Häusern mit überwiegend ärztlicher Primärcodierung. Ebenso melden Kliniken mit überwiegend Inhouse-Prüfungsverfahren eine um 1,3% höhere Prüfquote gegenüber denen mit schriftlichem Prüfungsverfahren.
In allen Bundesländern finden neben und/oder anstatt des vom Gesetzgeber vorgesehenen MDK-Prüfungsverfahrens zunehmend (+12%) "direkte Fallbesprechungen" mit den Kostenträgern statt. 36% der teilnehmenden Krankenhäuser bestätigen mittlerweile dieses Verfahren mit einer durchschnittlichen Prüfquote von 19% der stationären Fälle (Median: 8,5%).
Damit liegt die nach Fallzahlen gewichtete Gesamtprüfungsquote für Krankenhausrechnungen im Jahr 2012 bei 21,0 Prozent.
Vier teilnehmende Krankenhäuser mussten sich im Jahr 2012 einer so genannten 17c Prüfung unterziehen.
Für das aktuelle Jahr 2013 stellen die Kliniken ein gleichbleibendes Prüfverhalten der Kostenträger fest (MW: +0,7%, Median: 0,0%).
Hinsichtlich der Prüfquoten der einzelnen Kostenträger ergibt sich eine Spannweite von 7,7% für die PKV bis 16,6% für die Knappschaft. Im oberen Mittelfeld platzieren sich ebenfalls die AOK (15,7%), die Barmer GEK (14,7%), die KKH (13,6%) und die DAK (13,1%).
Die Verpflichtung mit jeder MDK-Prüfungsanzeige einen konkreten Prüfgrund zu benennen erfüllen im Mittel 73% der Prüfanfragen.
Unangefochtener Spitzenreiter bei den Prüfgründen bleibt die Verweildauer. Die Kliniken geben als Top-Prüfgründe der Kostenträger die primäre Fehlbelegungsprüfung in Kombination mit Bezug auf die untere Verweildauer (MW: 43,18%) sowie die sekundäre Fehlbelegungsprüfung in Bezug auf die obere Verweildauer (MW: 19,3%) an. Dann folgen die Hauptdiagnosen-Kodierung (MW: 17,7%) und die korrekte Kodierung von Nebendiagnosen (MW: 15,7%).
Bei der Überprüfung der primären und sekundären Verweildauer zeigen sich aus Sicht der Kostenträger auch weiterhin beste Erfolgsquoten: 43% für Prüfungen in Bezug auf G-AEP und untere Grenzverweildauer und 27,2% in Bezug auf die obere Grenzverweildauer. Rund 16% der Prüfung auf korrekte Kodierung der Haupt- und Nebendiagnosen gehen ebenfalls zu Gunsten der Kassen aus.
67,8% der Krankenhausrechnungsprüfungen war zum Umfragezeitpunkt bereits abgeschlossen und 32,2% weiterhin in Bearbeitung. Die Bearbeitungsquote entspricht damit den Vorjahreswerten. Kaum Unterschiede waren hinsichtlich der Klinikträgerschaft und des Versorgungsgrad es festzustellen. Dagegen konnten wie im Vorjahr mittels MDK-Inhouse-Prüfungsverfahren deutlich mehr Fälle abgearbeitet werden (80%) als im schriftlichen Prüfungsverfahren (64%).
Für die MDK-Fälle des Jahres 2011 meldeten die Kliniken noch 13,5% offene Prüfungen, für das Jahr 2010 noch 10,7% und für 2009 noch gut 4% nicht abgeschlossenen Fälle.
Der Einsatz von Kodierfachkräften zur Primärkodierung erfolgt insbesondere in Kliniken höherer Versorgungsstufen zunehmend häufiger. Ihr Anteil beträgt im Mittel nun bereits 80%. Dagegen stagniert der prozentuale Anteil von MDK-Inhouse-Prüfung bei rund 34%.
Die mittlere Dauer zwischen Rechnungslegung und dem Vorliegen eines 1. MDK-Gutachtens wurde von den Kliniken mit 140 Tagen (Median: 131, Min: 14, Max: 500) angegeben. Diesem 1. MDK-Gutachten wird im Mittel zu 23% mit einer Erfolgsquote von 45% widersprochen. Einem 2. MDK-Gutachten wird in 11% der Fälle mit einem Erfolg von 23% widersprochen.
Der mit der MDK-Prüfung entstehende Zeitaufwand im Krankenhaus ist im Mittel auf 66 Minuten pro Fall (Median:60, Min: 10, Max:180) angestiegen.
Die Aufwandspauschale bei abgeschlossenen MDK-Prüfungen „ohne Erlösminderung“ wird nur noch bei 78 Prozent der Fälle seitens der Kostenträger gezahlt (-5% gegenüber dem Vorjahr).
Von den bereits abgeschlossenen MDK-Prüfungen der teilnehmenden Kliniken erzielten die Kostenträger im Prüfungsjahr 2012 im Mittel bei 41,5% eine Erlösminderung. Das entspricht 2,1 Prozent mehr als in unserer Umfrage 2012. Frei-gemeinnützige Häuser (42,7%) müssen dabei nach unserer Analyse mehr Fälle abtreten als Häuser in Privater (40,8%) oder Öffentlich-Rechtlicher Trägerschaft (40,0%). Fachkrankenhäuser verlieren, wie im Vorjahr, 11,8% weniger Fälle als Maximal-Versorger. Bei überwiegend primärer Inhouse-Prüfung gehen mit 45,6% ebenfalls mehr Fälle verloren als im schriftlichem Prüfungsverfahren (40,5%).
Die Krankenhäuser verlieren im nach Fallzahl gewichteten Mittel 0,185 Bewertungsrelationen, respektive 498 Euro pro abgeschlossenen MDK-Prüfungsfall (berechnet auf die Bezugsgröße des InEK für den Fallpauschalenkatalog 2012 in Höhe von 2.687,16 €). Es zeigen sich Unterschiede bei der Trägerschaft (Privat > Frei-gemein > Öffentlich), beim Versorgungsgrad (Fach- > Maximal- > Schwerpunkt-, Grund-Regel-Versorger) sowie beim Kodier- und MDK-Management (Ärzte > Kodierfachkräfte und Schriftlich > Inhouse).
Der Erlösverlust pro stationären Fall beträgt zum Zeitpunkt der Umfrage für das Betrachtungsjahr Jahr 2012 im Mittel 46,23 Euro (berechnet auf die Bezugsgröße des InEK für den Fallpauschalenkatalog 2011 in Höhe von 2. 687,16 €).
Der mittlere Streitwert je MDK-Prüfungsfall ist gegenüber dem Vorjahr auf 0,482 Bewertungsrelationen (respektive 1.295,21 € bei Zugrundelegung des InEK-Bezugswertes von 2.687,16 €) abgesunken.
Erneut wurden lediglich 0,8% der MDK-Prüfungen an das Sozialgericht übergeben. Am klagefreudigsten zeigten sich Maximalversorger und Fachkrankenhäuser (1,2%).
Dagegen geben die Kliniken im Mittel erneut ein „Sozialgerichts-Potential“, von 7,9% an. Gemeint sind damit Prüffälle "mit einer Erlösminderung" die trotz vermeintlich guter Chancen wegen des zu erwartenden finanziellen und personellen Aufwands nicht einer sozialgerichtlichen Klärung zugeführt wurden.
Legt man, mangels anderer Daten, die Ergebnisse unserer nicht repräsentativen Umfrage für eine Hochrechnung auf die bundesweite Krankenhausrechnungsprüfung zugrunde, so ergeben sich folgende Daten:
Von den rund 18,6 Millionen stationär behandelten Patienten wurden seitens der Krankenkassen nach eingehender EDV gestützter Vor-Prüfung rund 3,91 Millionen Krankenhausrechnungen (21%) als auffällig eingestuft und einer Rechnungsprüfung über den MDK oder im direkten Verfahren unterzogen. Davon sind 2,65 Mio. Prüfungen bereits abgeschlossen und 1,26 Mio. Verfahren weiter in Bearbeitung.
Von den abgeschlossenen Verfahren gingen 1,55 Mio. Prüfungen „ohne Erlösminderung“ zugunsten der Krankenhäuser aus. Rund 1,1 Mio. Prüfverfahren „mit Erlösminderung“ führten zu einer Rückzahlung von 1,316 Mrd. Euro an die Kostenträger (Bezugsgröße des InEK für den Fallpauschalenkatalog 2011 in Höhe von 2.687,16 €). Die Kostenträger zahlten an die Krankenhäuser für Fälle ohne Erlösminderung Aufwandspauschalen in Höhe von 362,7 Mio. Euro. Gut 102 Mio. Euro fällige Aufwandspauschalen wurden nicht gezahlt.
Unterstellt man schließlich für die noch offenen 1,26 Mio. Prüfungsverfahren die gleichen Konditionen so ergibt sich folgendes Gesamtbild: Von 18,6 Millionen Krankenhausrechnungen wurden 91,3% beanstandungsfrei gezahlt. Für 8,7% der Rechnungen ergibt sich eine Gesamtrückzahlung in Höhe von 1,941 Mrd. Euro, respektive 3,05% der Gesamtausgaben der GKV für Krankenhäuser. Aus Aufwandspauschalen erhalten die Kliniken 517,4 Mio. Euro, rund 150 Mio. Euro werden ihnen vorenthalten.
Abschließend bedanken wir uns ganz ausdrücklich bei den teilnehmenden Kliniken für das entgegengebrachte Vertrauen. Ebenso gilt der Dank Herrn B. Sommerhäuser (myDRG.de) und der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling (DGfM) für Ihre Unterstützung.
Download PDF "Ergebnisübersicht 2007-2013": hier
Biberach, den 19.09.2013
Michael Thieme & Joris Schikowski
Vorjahresergebnisse: (2007 [Link: hier], 2008 [Link: hier], 2009 [Link: hier], 2010 [Link: hier], 2011 [Link: hier] und 2012 [Link: hier])
Rückfragen: umfrage@medinfoweb.de
Bundessozialgericht: Prüffrist für Klinikrechnungen - 6 Monate (!)
Laut Entscheidung des Bundessozialgerichts (Az.: B 3 KR 21/12 R) können sich Krankenkassen für die Prüfung von Klinikrechnungen nicht ewig Zeit nehmen. Nach sechs Monaten (!!) soll alles geprüft sein ... [gelesen: hier]
Die Ergebnisse unserer diesjährigen Umfrage "MDK-Prüfung in deutschen Krankenhäusern - Bestandsaufnahme 2012 - Trend 2013" belegen das Dilemma:
Gerade 67,8% der Krankenhausrechnungsprüfungendes Jahres 2012 war zum Umfragezeitpunkt (Juni 2013) bereits abgeschlossen und 32,2% weiterhin in Bearbeitung. Für die MDK-Fälle des Jahres 2011 meldeten die Kliniken noch 13,5% offene Prüfungen, für das Jahr 2010 noch 10,7% und für 2009 noch gut 4% nicht abgeschlossenen Fälle ... [ hier ]
BSG-Urteil: Stationärer Aufenthalt innerhalb der Grenzverweildauer - Auffälligkeit der Krankenhausrechnung
Krankenversicherung - Krankenhaus - stationärer Aufenthalt innerhalb der Grenzverweildauer - Auffälligkeit der Krankenhausrechnung - Einleitung eines Prüfverfahrens durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung - rechtsmissbräuchliches Prüfverhalten ... [gelesen: hier]
MDK: 23 Millionen Euro für untaugliche Software zur Krankenhausrechnungsprüfung
Vor rund zehn Jahren beauftragten elf der Medizinischen Dienste eine ehemalige Tochterfirma von Siemens eine Software zur Krankenhausrechnungsprüfung zu erstellen. Zwischenzeitlich haben die MDKs rund 23 Mio. Euro in eine Software investiert, die noch immer nicht funktioniert ... [gelesen: hier]
RA Mohr: AOP-Vertrag - Mitteilungspflichten des Krankenhauses
Ein Krankenhaus ist verpflichtet, bei Leistungen nach dem AOP-Vertrag den Grund der stationären Aufnahme gegenüber den Krankenkassen anzugeben
Urteil des BSG vom 21.03.2013, Az.: B 3 KR 28/12 R ... [gelesen: hier]
RA Mohr: Abschluss des Prüfverfahrens durch den MDK/SMD - Prüfungsfrist, Beschleunigungsgrundsatz
Das nach § 275 Abs. 1c Satz 2 SGB V fristgerecht eingeleitete Prüfverfahren muss in der Regel 6 Monate nach Zugang der vollständigen Krankenhausrechnung bei der Krankenkasse auch abgeschlossen sein ... [gelesen: hier]
RA Mohr: Voraussetzung für eine Einzelfallprüfung durch die Krankenkasse
Voraussetzung für eine Einzelfallprüfung durch die Krankenkasse ist das Vorliegen einer Auffälligkeit i.S.d. § 275 Abs. 1 Nr. 1 SGB V; die Rechnungsprüfung unterliegt auch vor Inkrafttreten des § 275 Abs. 1c SGB V dem Beschleunigungsgebot
Urteil des BSG vom 18.07.2013, Az.: B 3 KR 22/12 R ... [gelesen: hier]
SG-Urteil: Nebenwirkungen inklusive
Im Falle einer Wiederaufnahme wegen Arzneimittel-Nebenwirkungen lehnt das Bundessozialgericht die Abrechnung einer zweiten Fallpauschale ab ... [gelesen: hier]
RA Mohr: Einführung eines Schlichtungsverfahrens nach § 17c KHG (neu) für Krankenhausforderungen bis 2.000,00 €
Einführung eines Schlichtungsverfahrens nach § 17c KHG (neu) für Krankenhausforderungen bis 2.000,00 €
Das Beitragsschuldengesetz vom 15.07.2013 ist am 18.07.2013 im Bundesgesetzblatt Nr. 38/2013 verkündet worden. Es ist somit planmäßig zum 01.08.2013 in Kraft getreten.
Das Beitragsschuldengesetz sieht wesentliche Neuerungen für die Geltendmachung von Krankenhausforderungen vor. In § 17c KHG (neu) ist folgende Regelung enthalten:
„Bei Klagen, mit denen nach Durchführung einer Abrechnungsprüfung nach § 275 Absatz 1c des Fünften Buches Sozialgesetzbuch eine streitig gebliebene Vergütung gefordert wird, ist vor der Klageerhebung das Schlichtungsverfahren nach Absatz 4 durchzuführen, wenn der Wert der Forderung 2.000 Euro nicht übersteigt.“
Vielfach besteht Unsicherheit und Unklarheit bei den Krankenhäusern, für welche Fälle diese Regelung Anwendung findet. Damit Krankenhäuser nicht voreilig auf die Geltendmachung von berechtigten Vergütungsforderungen verzichten, möchte ich folgende vorläufige Hinweise geben. ... [gelesen: hier]
Eine Abrechnungsprüfung gem. § 275 Abs. 1 Nr. 1, 2. Alt. SGB V ist nur bei festgestellten Auffälligkeiten zulässig
Rechtsanwalt Friedrich W. Mohr, Fachanwalt für Medizinrecht, informiert über ein Urteil des BSG vom 16.05.2013, Az.: B 3 KR 32/12 R - Abrechnungsprüfung, Auffälligkeiten, MDK-Prüfung, 3-stufiges Prüfverfahren - ... [gelesen: hier]
Neuregelungen zur Abrechnungsprüfung nach dem Beitragsschuldengesetz
Neuregelungen zur Abrechnungsprüfung nach dem Beitragsschuldengesetz - viel Arbeit für den Schlichtungsausschuss
Am 14. Juni 2013 hat der Bundestag das Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung (BT-Drs.17/ 13079, 17/ 13947) beschlossen.
Neben der Senkung des Säumniszuschlages bei Beitragsschulden, oder finanzieller Maßnahmen zur Entlastung der Krankenhäuser sieht das Gesetz Änderungen bei der Krankenhausabrechnungsprüfung vor. Die wichtigsten Änderungen für Krankenhäuser in diesem Bereich stellen wir im Folgenden dar: ... [gelesen: hier]
Endspurt - Frühjahrsumfrage: Krankenhausrechnungsprüfung - Bestandsaufnahme 2012 - Trend 2013
"Regierung will Prüfverfahren von Krankenhausabrechnungen reformieren" lautet die News-Meldung des Deutschen Ärzteblatt am 22. Mai 2013 (Link: hier).
Seit Einführung der Fallpauschalen werden die Krankenhäuser im zunehmenden Maße der Falschabrechnung mit „kriminellem Charakter“ beschuldigt. Unsere alljährlichen Untersuchungen zu den Ergebnissen der Krankenhausrechnungsprüfung belegen jedoch genau das Gegenteil. Gut 96% der Krankenhausabrechnungen erfolgen völlig korrekt. Fast 70% der strittigen Krankenhausrechnung sind allein der Verweildauerprüfung geschuldet und führen somit zur Kürzung bereits erbrachter Gesundheitsleistungen. Die Zahl der Widerspruchsverfahren steigt unaufhörlich. Die Bereitschaft der Kostenträger die Aufwandspauschalen zu zahlen sinkt. Die Hürden zur sozialgerichtlichen Klärung der Sachverhalte sind für die meisten Krankenhäuser unüberwindlich hoch und der Ruf nach Einrichtung einer Schiedsstelle blieb bislang ungehört.
Das könnte sich nun ändern! Die Bundesregierung will den GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) damit beauftragen, das Verfahren zur Prüfung von Krankenhausabrechnungen neu auszugestalten. Und Sie können mit Ihren Daten wesentlich dazu beitragen, unseren Verhandlungspartnern die dafür notwendige solide Datenbasis zu liefern.
Mit unserer 7. Umfrage wollen wir mit Ihnen gemeinsam die Daten der MDK-Einzefallprüfungen und sonstiger Formen der Krankenhausrechnungsprüfung im vollstationären DRG-Bereich aktualisieren und mit unseren Vorjahresergebnissen (2007 [Link: hier], 2008 [Link: hier], 2009 [Link: hier], 2010 [Link: hier], 2011 [Link: hier] und 2012 [Link: hier]) vergleichen.
Um den vielfältigen Wünschen unserer Teilnehmer gerecht zu werden, haben wir bereits im Vorjahr unseren Fragebogen in zwei Abschnitte geteilt. Sowohl im ersten Teil ("Grund-Fragebogen") als auch im zweiten Teil ("für den ambitionierten Teilnehmer") finden Sie im Fragebogen 2013 die unveränderte Fragestellung aus dem Vorjahr.
Für eine realistische Bestandsaufnahme hoffen wir wieder auf Ihre rege Teilnahme und möchten uns bereits jetzt für die damit verbundenen Bemühungen bedanken.
Ganz besonders möchten wir darauf hinweisen, dass wir auch gern nur teilweise ausgefüllte Fragebögen in die Auswertung aufnehmen. Unser Fokus liegt eindeutig im ersten Teil der Umfrage. Sollten Sie wegen fehlender Auswertungsmöglichkeiten jedoch nur einige Fragen beantworten können, sind wir auch für deren Übermittlung dankbar!
Selbstverständlich gewähren wir die Anonymität Ihrer Daten und versichern, dass keine Einzelhausdatenergebnisse veröffentlicht werden. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gern telefonisch oder per Email zur Verfügung.
Zeit und Umfang der Frühjahrsumfrage 2013
Umfrageaktion: 01. Juni 2013 bis 12. Juli 2013
Datenauswertung: Juli 2013
Ergebnisse: September 2013 (Link: hier)
Zeitaufwand Fragebogen: ca. 60-90 Minuten
Download: Fragebogen 2013
Excel (Anleitung, Fragebogen, Beispiel - zip) - hier
PDF - Anleitung (hier) - Fragebogen (hier) - Beispiel (hier)
Ihre Fragen, Kommentare, Hinweise und Kritiken beantworten wir gern via E-Mail: umfrage@medinfoweb.de.
J. Schikowski und M. Thieme
Report München: Wie der MDK wirklich arbeitet
Die Unabhängigkeit des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, der Gutachten zu medizinischen Behandlungen erstellt, wird immer wieder angezweifelt ... [gesehen: hier]
Rheinland-Pfalz: Bezüge des MDK-Chef in der Kritik
Der Streit über angeblich überhöhte Bezüge des Geschäftsführers beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) schlägt hohe Wellen. ... [gelesen: hier]
Regierung plant Reform des MDK-Prüfverfahrens
Der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhaus­gesellschaft (DKG) werden von der Bundesregierung beauftragt, das Verfahren zur Prüfung von Krankenhausabrechnungen neu auszugestalten ... [gelesen: hier]
Stellungnahme des MDS zur geplanten Reform der Krankenhausrechnungsprüfung
Stellungnahme des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) zur öffentlichen Anhörung zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP zum Entwurf eines Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung (BT-Drucksache 17/13079) inklusive der Änderungsanträge auf A-Drucksache 17(14)0410 ... [gelesen: hier]
RA F. Mohr: Neue Sozialgerichtsentscheidungen
Aktuelle Entscheidungen und Hinweise zum Krankenhausplanungsrecht, Krankenhausfinanzierungsrecht und zu Schiedsstellenentscheidungen
Krankenhäuser können auch außerhalb ihres Versorgungsauftrages Notfallbehandlungen auf der Basis der Entgeltkataloge abrechnen
§ 275 Abs. 1c Satz 2 SGB V (6-wöchige Frist zur Einleitung des Prüfverfahrens) setzt voraus, dass das Krankenhaus selbst seine primären Informationspflichten ordnungsgemäß erfüllt
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References: § 275
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 § 17
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