Source: https://dejure.org/BGBl/BGBl%20I%201980,%201060
Timestamp: 2020-03-29 19:49:45+00:00

Document:
BGBl. I 1980 S. 1060 - Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung - dejure.org
BGBl. I 1980 S. 1060
https://dejure.org/1980,9987
BGBl. I 1980 S. 1060 (https://dejure.org/1980,9987)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1980,9987) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1980 Teil I Nr. 41, ausgegeben am 29.07.1980, Seite 1060
Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung
b) Dementsprechend wurde durch die Verordnung vom 21. Juli 1980 (BGBl. I S. 1060) in § 12 StVO folgender Absatz 3 a eingefügt:.
Allerdings enthält nunmehr § 12 StVO in der -- oben A I 4 b wiedergegebenen -- Fassung der Verordnung vom 21. Juli 1980 (BGBl. I S. 1060) in seinem Absatz 3 a ein gegenständlich umschriebenes generelles Parkverbot, das gerade für die von der Klägerin des Ausgangsverfahrens betriebenen Kraftomnibusse Bedeutung besitzt.
Dieser Satz ist in § 41 Abs. 2 Nr. 8 StVO durch die Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung vom 21. Juli 1980 (BGBl I S. 1060) ausweislich der amtlichen Begründung (VkBl 1980 S. 518) eingefügt worden, weil in obergerichtlichen Entscheidungen zum Teil die Auffassung vertreten worden war, das Zonenhaltverbotszeichen 290 gelte lediglich für die Fahrbahn einer Straße und erstrecke sich ohne entsprechendes Zusatzschild nicht auf den Seitenstreifen.
OLG Köln, 20.02.1987 - Ss 12/87
Das an den Fahrzeugführer gerichtete Gebot, sein Gehör nicht durch Geräte zu beeinträchtigen, ist erst durch die Änderungsverordnung vom 21.7.1980 (BGBl I S 1060) in die Vorschrift des § 23 Abs. 1 Satz 1 StVO aufgenommen worden.
Zwar ist § 45 Abs. 1 der Straßenverkehrsordnung in der Fassung vom 21. Juli 1980 (BGBl. I S. 1060) - StVO -, der die Verkehrsbehörde ermächtigt, aus Gründen der Sicherheit und Ordnung des Straßenverkehrs verkehrsbeschränkende Maßnahmen anzuordnen, grundsätzlich auf den Schutz der Allgemeinheit und nicht auf die Wahrung der Interessen einzelner gerichtet (BVerwGE 37, 112, 113 [BVerwG 22.01.1971 - VII C 48/69]; ebenso Urteile des Senats vom 13. Juni 1980 - BVerwG 7 C 32.77 - in Buchholz 442.151 § 45 StVO Nr. 9 und vom 29. Juni 1983 - BVerwGE 7 C 102.82 - in Buchholz 442.151 § 45 StVO Nr. 13).
Da sich diese Erwartung nach Auffassung des Verordnungsgebers nicht erfüllt hat, wurde § 49 der Straßenverkehrsordnung ( StVO durch Nr. 14a) dd) der Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrsordnung vom 21. Juli 1980 (BGBl I S 1060) dahin geändert, daß in § 49 Abs. 1 StVO als Nr. 20a eingefügt wurde:.
Das gilt auch für die Rechtslage nach § 45 StVO in der hier maßgeblichen Fassung der Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung vom 21. Juli 1980 (BGBl. I S. 1060).
Dabei kann hier offenbleiben, welche der in Betracht kommenden Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung, die für die vorliegende Verpflichtungsklage - auch im Revisionsverfahren (BVerwGE 41, 227 [230]) - in der nunmehr geltenden Fassung der Änderungsverordnung vom 21. Juli 1980 (BGBl. I S. 1060) anzuwenden ist, die beantragte Verkehrsregelung decken könnte.
11 (a) Die durch die Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung vom 21. Juli 1980 (BGBl. I S. 1060) eingefügte und am 1. August 1980 in Kraft getretene Vorschrift des § 3 Abs. 2a StVO soll den Schutz der darin genannten Verkehrsteilnehmer (Kinder, Hilfsbedürftige, ältere Menschen) verbessern (vgl. Abs. 1 Satz 2 der Begründung zu § 3 Abs. 2a StVO;… abgedruckt u.a. bei Jagusch/Hentschel, aaO, Rdn. 10a).
BGH, 26.10.1999 - VI ZR 20/99
OVG Bremen, 21.07.1987 - 1 B 45/86
Zonenhalteverbot; Halteverbot; Parken; Parkscheibe; Anordnung
OVG Rheinland-Pfalz, 15.03.1985 - 7 A 100/84

References: § 12
 § 12
 § 41
 § 23
 § 45
 § 45
 § 45
 § 49
 § 49
 § 45
 § 3
 § 3