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Timestamp: 2020-07-12 04:01:08+00:00

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Splittingtarif | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Splittingtarif
Bewertung lohn- und einkommensteuerrechtlicher Freibeträge / 5.4 Entlastungsbetrag für alleinerziehende verwitwete Arbeitnehmer
Verwitwete Arbeitnehmer erfüllen im Jahr des Todes ihres nicht dauernd getrennt lebenden Ehe-/Lebenspartners die Voraussetzungen des Splittingtarifs und erhalten im Folgejahr das Gnadensplitting. Als elektronisches Lohnsteuerabzugsmerkmal ist der Splittingtarif durch die Steuerklasse III bescheinigt. Eine zusätzliche Berücksichtigung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehen...mehr
Bewertung lohn- und einkommensteuerrechtlicher Freibeträge / 3.5 Steuerklasse III bei verwitwetem Elternteil unschädlich
Begünstigt sind auch Alleinerziehende, für die der Splittingtarif zur Anwendung kommt, die aber verwitwet sind. In Betracht kommen das Todesjahr des Ehegatten sowie das Folgejahr mit dem sog. Gnadensplitting. Wegen der gleichzeitig zur Anwendung kommenden Steuerklasse III wird der Steuerentlastungsbetrag in diesen Fällen als Freibetrag berücksichtigt, und als elektronisches ...mehr
Bewertung lohn- und einkommensteuerrechtlicher Freibeträge / 5.1 Überblick: Berücksichtigungsfähige Aufwendungen
Welche Aufwendungen im Lohnsteuerabzugsverfahren berücksichtigt werden dürfen, ist im Gesetz abschließend geregelt. Für folgende Aufwendungen kann bereits beim Lohnsteuerabzug eine Ermäßigung (Freibetrag) in Anspruch genommen werden: Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit, soweit sie den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 EUR oder bei Versorgungsbe...mehr
Neben Arbeitnehmern mit gemeinsamem Wohnsitz im Inland können auch Arbeitnehmer mit Staatsangehörigkeit der EU-/EWR-Staaten die Steuerklasse III erhalten. Dadurch kann auch bei Arbeitnehmern mit Staatsangehörigkeit dieser Staaten die erweiterte unbeschränkte Steuerpflicht für den Ehe-/Lebenspartner beantragt und daran anknüpfend der Splittingtarif bei der Steuerberechnung be...mehr
Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren / 6 Entlastungsbetrag bei Alleinerziehenden mit mehr als einem Kind
Alleinerziehende können für die Besteuerung nicht den Splittingtarif wählen und haben deshalb auch nicht die Möglichkeit des Lohnsteuerabzugs nach Steuerklasse III."Echten" Alleinerziehenden wird zum Ausgleich der erziehungsbedingten Mehraufwendungen ein Steuerentlastungsbetrag gewährt, wenn zu ihrem Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das dem Arbeitnehmer der Kinderfre...mehr
Literaturauswertung EStG/KStG (Stand: 31.5.2020) / 2.1 § 2 EStG (Umfang der Besteuerung, Begriffsbestimmungen)
• 2019 Gleichgeschlechtliche Ehe / Nachträgliche Berücksichtigung ehebezogener Aufwendungen / § 2 Abs. 8 EStG / Art. 97 § 9 Abs. 5 EGAO Nach Art. 97 § 9 Abs. 5 EGAO sind § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Satz 2 AO und § 233a Abs. 2a AO entsprechend anzuwenden, wenn eine Lebenspartnerschaft bis zum 31.12.2019 nach § 20a LPartG in eine Ehe umgewandelt und danach von den neuen Ehega...mehr
Steuerklassen / 2.3.3 Verwitwete Arbeitnehmer
Neben verheirateten Arbeitnehmern können auch verwitwete Arbeitnehmer unter die Steuerklasse III fallen. Bei einem verwitweten Arbeitnehmer wird die Steuerklasse III über das Todesjahr hinaus auch für das Folgejahr bescheinigt (sog. Witwensplitting). Voraussetzung hierfür ist, dass der Arbeitnehmer bzw. der verstorbene Ehe-/Lebenspartner im Zeitpunkt des Todes die Voraussetz...mehr
Bewertung lohn- und einkommensteuerrechtlicher Freibeträge / 3.10 Kein Entlastungsbetrag im Jahr der Eheschließung
Eine Besonderheit besteht, wenn die Voraussetzungen der Steuerklasse II während des Jahres infolge der Heirat des Alleinerziehenden wegfallen. Arbeitnehmer, die heiraten und dadurch für das gesamte Kalenderjahr in den Genuss des für die Ehegattenbesteuerung günstigeren Splittingtarifs gelangen, verlieren damit auch für dieses Jahr insgesamt ihren Anspruch auf den Entlastungs...mehr
Bewertung lohn- und einkommensteuerrechtlicher Freibeträge / 3.2 Anspruchsberechtigung
Für die Haushaltszugehörigkeit eines Kindes und damit für den Ansatz eines Entlastungsbetrags kommt es lediglich darauf an, dass es sich um ein steuerlich zu berücksichtigendes Kind handelt, das zum Haushalt des alleinerziehenden Arbeitnehmers gehört. Die Steuerklasse II kann damit auch für volljährige Kinder gewährt werden, wenn dem Arbeitnehmer hierfür Kinderfreibeträge od...mehr
FF 06/2020, Die Rechtsprechung des BVerfG zu Art. 6 GG / 7. Steuerliche Rahmenbedingungen von Ehe und Familie
Vorgestellt wurde unter Ziff. 1 bereits die Grundsatzentscheidung des BVerfG von 1957 zu Art. 6 Abs. 1 als "Institutsgarantie" im Sinne einer "verbindlichen Wertentscheidung für den gesamten Bereich der Ehe und Familie.". Es ging dort um die Schlechterstellung der Ehegatten durch die Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer im Sinne des § 26 EStG a.F., die das BVerfG für verf...mehr
Den Splittingtarif können neben den EU- bzw. EWR-Einpendlern auch die im Inland wohnhaften EU- bzw. EWR-Gastarbeiter erhalten, die den Familienwohnsitz am Wohnort des Ehe-/Lebenspartners in einem EU- oder EWR-Staat oder der Schweiz haben. Für den Personenkreis der unbeschränkt steuerpflichtigen EU-/EWR-Staatsangehörigen mit inländischem Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt ...mehr
Grenzpendler / 4.2 Voraussetzungen
Die Ausdehnung der (fiktiven) unbeschränkten Steuerpflicht auf den Ehe-/Lebenspartner ist an folgende Voraussetzungen geknüpft: Staatsangehörigkeit: Der Arbeitnehmer muss die Staatsangehörigkeit eines EU- bzw. EWR-Staates besitzen. Familienwohnsitz: Der Familienwohnsitz, an dem der in intakter Ehe lebende Ehegatte bzw. der Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft wohnt,...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG Überb ... / 17. Zweites Steueränderungsgesetz vom 21.12.1967, BStBl I 67, 484
Rn. 22 Stand: EL 48 – ET: 08/2001 Mit dem zweiten StÄndG wurde eine Ergänzungsabgabe zur ESt und KSt beschlossen. Sie betrug grundsätzlich 3 vH der Steuerschuld. Sie begann jedoch erst bei höheren Einkommen, so im Fall der Anwendung des Splittingtarifs bei Einkommen von 32 040 DM und mehr.mehr
Flexirentengesetz: Beschäftigte Rentner/Hinzuverdienstre ... / 3.3 Zahlungsweise
Eine Teilzahlung der Ausgleichsbeiträge ist möglich, allerdings nur bis zu zweimal im Jahr. Hierbei ist zu beachten, dass der Rentenertrag aus einer Beitragszahlung grundsätzlich von Jahr zu Jahr abnimmt oder anders ausgedrückt: Um einen bestimmten Rentenabschlag auszugleichen, steigt die Beitragsbelastung jährlich. Teilzahlung aus steuerlichen Gesichtspunkten Die Beiträge kön...mehr
Erbschaftsteuer: Nießbrauch / Zusammenfassung
Überblick Nießbrauchsgestaltungen nehmen in der Beratungspraxis einen hohen Stellenwert ein. Der Nießbrauch eignet sich zum einen hervorragend zur Altersabsicherung, häufig wird aber auch der überlebende Ehegatte mit einem Nießbrauch (Vermächtnisnießbrauch) abgesichert. Steuerrechtlich kann ein Nießbrauch einerseits aus einkommensteuerlichen Gründen empfehlenswert sein, da mit...mehr
Brexit / 2.1.1 Zusammenveranlagung von Ehegatten
Die Zusammenveranlagung von Ehegatten führt häufig zu einer niedrigeren Besteuerung, da insbesondere der Splittingtarif anzuwenden ist. Voraussetzung ist, dass beide Ehegatten unbeschränkt steuerpflichtig sind. Ist dies beim Ehegatten des Arbeitnehmers nicht der Fall, kann der Ehegatte aber als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt werden, wenn der Arbeitnehmer Staatsangehö...mehr
Brexit: FAQ zu den Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Arb ... / 3 Regelungen des EStG ohne Handelsabkommen
Kommt es wegen des Brexits zu Änderungen bei der Einkommensteuer? Während des Übergangszeitraums ändert sich zunächst nichts. Wenn danach ein Handelsabkommen gilt, kommt es auf dessen Inhalt an, ob und welche Änderungen es geben wird. Dies ist heute noch völlig ungewiss. Wenn es kein Handelsakommen geben wird, wird das Vereinigte Königreich nach dem Übergangszeitraum ein Drit...mehr
Internationales Steuerrecht: Überblick und Grundbegriffe / 4.4.4 Folgen der Ansässigkeitsregelungen im DBA
Durch die Zuordnung der Ansässigkeit im DBA ergeben sich unmittelbare Folgen nur hinsichtlich der Zuweisung des Besteuerungsrechts, d. h. ob bspw. die Bundesrepublik Deutschland Quellen oder Wohnsitzstaat ist. Hierbei ist zu entscheiden, ob nur ein Wohnsitz vorliegt oder ob Doppelansässigkeit gegeben ist: Ansässigkeit bei natürlichen Personen: Rechtsfolgen der Doppelansässigkei...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 10 Sonderausgaben / 2.6.2.2 Persönliche Voraussetzungen
Rz. 170f Nur unbeschränkt Stpfl. können die Unterhaltsleistungen als Sonderausgaben abziehen. Beschränkt Stpfl. können Unterhaltsleistungen weder als Sonderausgaben noch als außergewöhnliche Belastungen abziehen (§ 50 Abs. 1 S. 3 EStG). Weitere Voraussetzung des Sonderausgabenabzugs der Unterhaltsleistungen ist grundsätzlich (Rz. 170) die unbeschränkte Stpfl. des Unterhaltsb...mehr
Lohnsteuerrechtliche Folgen eines Auslandsaufenthalts / 4.3 Weitere Vergünstigungen für EU/EWR-Staatsangehörige
Handelt es sich bei dem Grenzpendler um einen EU/EWR-Staatsangehörigen, dann ergeben sich nach § 1a Abs. 1 EStG weitere Verbesserungen. So wird auch der in einem EU/EWR-Staat lebende Ehegatte/Lebenspartner des EU- bzw. EWR-Grenzpendlers in die steuerliche Betrachtung miteinbezogen. Dies gilt auch dann, wenn der Ehegatte/Lebenspartner kein EU/EWR-Staatsangehöriger ist. Entsch...mehr
Beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer / 5.1 Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber
Der Steuerabzug ist vom inländischen Arbeitgeber vorzunehmen, wenn nicht ausnahmsweise eine Freistellung aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens in Betracht kommt. Inländischer Arbeitgeber ist, wer im Inland einen Wohnsitz, seinen gewöhnlichen Aufenthalt, seine Geschäftsleitung, seinen Sitz, eine Betriebsstätte oder einen ständigen Vertreter hat. Beschränkt steuerpflichtige Arbei...mehr
Programmkurzbeschreibung / 9.4 Grunddaten erfassen
Es ist festzulegen, ob der Einkommensteuergrund- bzw. -splittingtarif zur Anwendung kommt. Anschließend ist festzulegen, ob Kirchensteuerpflicht besteht. Da die Höhe der Kirchensteuersätze sowie die Existenz eines Kappungskirchensteuersatzes länderabhängig ist, ist hier eine individuelle Eingabe vorgesehen. Existiert keine Kappungskirchensteuer, so ist der Wert "0" zu erfassen.mehr
Programmkurzbeschreibung / 8.3 Grunddaten erfassen
Es ist festzulegen, ob der Einkommensteuergrund- bzw. -splittingtarif zur Anwendung kommt. Anschließend ist festzulegen, ob Kirchensteuerpflicht besteht. Da die Höhe der Kirchensteuersätze sowie die Existenz eines Kappungskirchensteuersatzes länderabhängig ist, ist hier eine individuelle Eingabe vorgesehen. Existiert keine Kappungskirchensteuer, so ist der Wert '0' zu erfassen.mehr
Programmkurzbeschreibung / 5.3 Grunddaten erfassen
Die Anwendung des Einkommensteuergrund- bzw. -splittingtarifs ist festzulegen. Anschließend ist festzulegen, ob Kirchensteuerpflicht besteht. Da die Höhe der Kirchensteuersätze sowie die Existenz eines Kappungskirchensteuersatzes länderabhängig ist, ist hier eine individuelle Eingabe vorgesehen. Existiert keine Kappungskirchensteuer, so ist der Wert "0" zu erfassen.mehr
Programmkurzbeschreibung / 6.3 Grunddaten erfassen
Programmkurzbeschreibung / 7.5 Steuerdaten des Gesellschafters erfassen
Des Weiteren können die Steuerdaten des bzw. eines Gesellschafters sowie die Höhe seiner Beteiligung erfasst werden. Mithin kann im Rahmen der Planung eine steueroptimiertes Gesellschafter-Geschäftsführer-Gehalt oder eine steueroptimierte Dividende ermittelt werden. Die Eingaben der Einkunftsarten erfolgen teilweise in Höhe der Einkünfte (Nettogröße nach Abzug der Betriebsaus...mehr
Solidaritätszuschlag zur Einkommensteuer / 3 Milderungszone
Bei der Einkommensteuer wird der Solidaritätszuschlag nur erhoben, wenn die Bemessungsgrundlage bestimmte Freigrenzen überschreitet. Die Grenze, bis zu der kein Solidaritätszuschlag erhoben wird, liegt im Fall des Grundtarifs bei 972 EUR, in den Fällen des Splittingtarifs bei dem doppelten Betrag, also 1.944 EUR. Das ist die sog. Nullzone. Diese Grenzen entsprechen für 2019 ...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 26b ... / B. Verfassungsmäßigkeit
Rn. 4 Stand: EL 139 – ET: 10/2019 Die verfassungsrechtliche Würdigung des Ehegattensplittings ist von dem Grundgedanken geprägt, dass die Ehe eine Erwerbs- und Wirtschaftsgemeinschaft darstellt, in der ein Ehegatte an den Einkünften (und Lasten) des anderen jeweils zur Hälfte teil hat, vgl BVerfG v 03.11.1982, BStBl II 1982, 707: Es entspricht somit dem aus Art 3 GG abgeleite...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 1 S ... / 1. Personenkreis
Rn. 124 Stand: EL 139 – ET: 10/2019 Der Personenkreis des § 1 Abs 3 EStG umfasst alle natürlichen Personen mit Wohnsitz (§ 8 AO, s Rn 69ff) oder gewöhnlichem Aufenthalt (§ 9 AO, s Rn 87ff) im Ausland, die im Inland steuerbare Einkünfte nach § 49 EStG erzielen. Demnach erstreckt sich die fiktive unbeschränkte StPfl nicht nur auf Grenzpendler, sondern auf alle StPfl, die die Vo...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 26b ... / Schrifttum:
Paus, Zuweisung von Erstattungsansprüchen bei Ehegatten, FR 1998, 143; Burkhard, Ehegattenverantwortlichkeit im Steuerstrafrecht, DStZ 1998, 829; Lietmeyer, Ehegattensplitting – Zankapfel der Steuerpolitik, DStZ 1998, 849; Flies, Gemeinschaftliche Veranlagung der Ehegatten – zwei Bescheide? DStR 1998, 1077; Rolletschke, Die steuerstrafrechtliche Verantwortlichkeit des einen Antr...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 1 S ... / A. Allgemeines
Rn. 106 Stand: EL 139 – ET: 10/2019 Nach dem Wortlaut des § 1 Abs 2 EStG unterliegen alle natürlichen Personen, die im Inland weder ihren Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, der unbeschränkten StPfl, wenn sie deutsche Staatsangehörige sind, zu einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts in einem Dienstverhältnis stehen, dafür Arbeitslohn von ein...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 10c Sonderausgaben-Pauschbetrag / 2 Sonderausgaben-Pauschbetrag
Rz. 18 Der Sonderausgaben-Pauschbetrag gilt Sonderausgaben i. S. d. § 10 Abs. 1 Nr. 4, 5, 7 und 9 sowie Abs. 1a EStG und § 10b EStG ab, sofern der Stpfl. keine höheren Aufwendungen nachweist. Erfasst werden: gezahlte Kirchensteuer gem. § 10 Abs. 1 Nr. 4 EStG (§ 10 EStG Rz. 113ff.); Kinderbetreuungskosten gem. § 10 Abs. 1 Nr. 5 (§ 10 EStG Rz. 123ff.); Aufwendungen für die Berufs...mehr
Kindergeld / 1.2 Vergleichsrechnung nach § 31 EStG
Die Vergleichsrechnung zwischen dem Anspruch auf Kindergeld für den gesamten Veranlagungszeitraum und der ESt-Entlastung durch die Freibeträge nach § 32 Abs. 6 EStG ist bei der Veranlagung zur Einkommensteuer von Amts wegen durchzuführen. Ein Wahlrecht des Steuerpflichtigen zwischen Kindergeld und den Freibeträgen für Kinder besteht nicht. Die Vergleichsrechnung ist jeweils f...mehr
Kindergeld / 1.5 Berücksichtigung von Kindern bei den Zuschlagsteuern
Bemessungsgrundlage für die Zuschlagsteuern (Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) ist grundsätzlich die festgesetzte Einkommensteuer. In den Fällen, in denen nach dem Ergebnis der Vergleichsrechnung der Anspruch auf Kindergeld im gesamten Veranlagungszeitraum höher ist, unterbleibt der Abzug der Freibeträge für Kinder nach § 32 Abs. 6 EStG bei der ESt-Veranlagung. Um auch ...mehr
Auslandskinder / 6 Vergleichsrechnung/Hinzurechnung des Kindergeldes bei Auslandskindern
Die Vergleichsrechnung nach § 31 EStG, also die Günstigerprüfung zwischen der ESt-Entlastung aus dem Abzug des Kinderfreibetrags und des Bedarfsfreibetrags und dem Anspruch auf Kindergeld bzw. auf vergleichbare ausländische Leistungen für den gesamten VZ, ist auch für Auslandskinder durchzuführen. Die Vergleichsrechnung ist für jedes zu berücksichtigende Kind des Steuerpflichti...mehr
Eingetragene Lebenspartnerschaft: Steuerliche Behandlung / 3.2 Regelungen im EStG
Aufgrund der Entscheidung des BVerfG v. 7.5.2013, 1 BvL 1/11, 2 BvR 909/06, 2 BvR 1981/06, 2 BvR 288/07, das die Verfassungswidrigkeit des Ausschlusses eingetragener Lebenspartnerschaften vom Ehegattensplitting festgestellt hat, wurde § 2 Abs. 8 EStG in das EStG eingefügt. Alle Regelungen des EStG zu Ehegatten und Ehen sind auch auf Lebenspartner und Lebenspartnerschaften an...mehr
Ausbildungsfreibetrag und Sonderbedarfsfreibetrag / 1.5 Aufteilung auf mehrere Anspruchsberechtigte
Erfüllen mehrere Steuerpflichtige für dasselbe Kind die Voraussetzungen für die Gewährung eines Ausbildungsfreibetrags nach § 33a Abs. 1 Satz 1 EStG, kann dieser insgesamt nur einmal abgezogen werden (Grundsatz der Einmalgewährung). Dies gilt sowohl für Elternteile, die nach dem Splittingtarif oder einzeln zur Einkommensteuer veranlagt werden, als auch für andere Elternpaare...mehr
Anlage Sonderausgaben 2019 – Tipps und Gestaltung / 2.7 Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten (Realsplitting)
Rz. 388 [Unterhaltsleistungen lt. Anlage U → Zeilen 17 und 18] Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten können steuerlich entweder als Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1a Nr. 1 EStG oder als außergewöhnliche Belastungen im Rahmen des § 33a Abs. 1 EStG berücksichtigt werden. Voraussetzungen für den Sonderausgabenabzug Unterhaltsleistungen an...mehr
Hauptvordruck (ESt1A) 2019 – Leitfaden / 3 Persönliche Angaben
Rz. 14 [Persönliche Angaben → Zeilen 6–23] Tragen Sie Ihre persönlichen Daten ein. Die Angaben zur Ehefrau haben Bedeutung für die Art der Steuerveranlagung und den anzuwendenden Steuertarif. Bei gleichgeschlechtlichen Ehen (Ehe für alle) und bei Lebenspartnern, die nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) eine Lebenspartnerschaft begründet und nicht in eine Ehe umgewandel...mehr
Tarif und Steuersatz / 4 Anwendung des Einkommensteuertarifs
Für zu versteuernde Einkommen ist die Steuer nach § 32a Abs. 1 EStG zu berechnen. Für Ehegatten und eingetragene Lebenspartner, die zusammen veranlagt werden, ist die Einkommensteuer nach § 32a Abs. 5 EStG zu berechnen. Der Splittingtarif nach § 32a Abs. 5 EStG ist auch in folgenden Fällen anzuwenden: Bei einem verwitweten Steuerpflichtigen für den Veranlagungszeitraum, der de...mehr
Tarif und Steuersatz / 6 Einkommensteuerbelastungsvergleich
Durch die regelmäßige Anpassung des Grundfreibetrags und die Änderungen bei den Steuersätzen bzw. beim Tarifverlauf ergeben sich fast jährlich Änderungen bei der Steuerbelastung für ein gleichbleibendes zu versteuerndes Einkommen. So wird ein zu versteuerndes Einkommen i. H. v. 30.000 EUR belastet: Grundtarif: 5.468 EUR (2016), 5.419 EUR (2017), 5.348 EUR (2018), 5.275 EUR (20...mehr
Progressionsvorbehalt bei der Arbeitnehmerveranlagung / 5 Vorteile durch Einzelveranlagung von Ehegatten
Bei der Zusammenveranlagung sind die Einkünfte beider Ehegatten zu berücksichtigen. Die Folge: Bezieht ein Ehegatte (fast) nur steuerfreie Lohnersatzleistungen mit Progressionsvorbehalt, der andere Ehegatte jedoch steuerpflichtige Einkünfte, erhöht sich bei der Zusammenveranlagung durch den Progressionsvorbehalt des einen Ehegatten die Steuer auf das zu versteuernde Einkomme...mehr

References: § 2
 § 2
 Art. 97
 § 9
 Art. 97
 § 9
 § 175
 § 233
 § 20
 Art. 6
 Art. 6
 § 26
 § 10
 § 1
 § 26
 § 1
 § 1
 § 49
 § 26
 § 1
 § 1
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 31
 § 32
 § 32
 § 31
 § 2
 § 33
 § 10
 § 33
 § 32
 § 32
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