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Timestamp: 2019-04-18 10:23:15+00:00

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einfache Körperverletzung Geldstrafe
Als einfache Körperverletzung wird im Strafrecht gemeinhin der Grundtatbestand der Körperverletzung bezeichnet. Vielfach ist auch der Begriff der leichten Körperverletzung in diesem Zusammenhang gebräuchlich.
Auch schon der Versuch, eine einfache Körperverletzung zu begehen, ist strafbar.
Der Tatbestand der einfachen Körperverletzung stellt sich in § 223 StGB wie folgt dar:
“Wer einen anderen körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ (§ 223 Absatz 1 StGB)
Doch wann genau kann die Körperverletzung als einfache Form gelten? Und können Fahrlässigkeit und Vorsatz an dem Strafmaß etwas drehen? Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Ratgeber.
Die einfache Körperverletzung - Definition nach StGB
Zum Vorsatz bei der einfachen Körperverletzung
Einfache Körperverletzung: Welche Strafe droht?
Die einfache Körperverletzung – Definition nach StGB
Wie bereits erwähnt handelt es sich bei den Bestimmungen in § 223 StGB um die Darstellung des Grundtatbestands im Strafrecht. Alle anderen Formen und Qualifikationen der Körperverletzung bauen auf diesem Fundament auf. Den anderen Graden werden dabei nur weitere, speziellere Eigenschaften zugesprochen – wie etwa der Gebrauch einer Waffe oder von Gift bei der gefährlichen Körperverletzung bzw. die schwerwiegenden Folgeschäden des Opfers bei der schweren Körperverletzung.
Generell müssen die Bestimmungen in § 223 StGB dabei jedoch stets eintreffen. Doch was bedeuten körperliche Misshandlung und Gesundheitsschädigung überhaupt?
Grundsätzlich ist die Körperverletzung darauf beschränkt, dass die körperliche Unversehrtheit eines Person durch eine andere beeinträchtigt wurde. Dabei kann unterschieden werden zwischen Misshandlungen und Gesundheitsschädigungen. Der Unterschied beider Tatbestände erschließt sich nicht jedem auf Anhieb.
Die einfache Körperverletzung ist nach StGB nur mit einhergehendem Vorsatz möglich.
Bei einer körperlichen Misshandlung wird das Opfer durch den Täter nicht direkt nachhaltig körperlich verletzt, aber dennoch im eigenen Wohlbefinden stark eingeschränkt. Dies gilt zum Beispiel bei einer leichteren Ohrfeige.
Als gesundheitsschädigend hingegen können all jene Handlungen gelten, die eine nachhaltige körperliche Verletzung des Opfers oder einen pathologischen Zustand hervorrufen. Dieser ist in aller Regel mit einem Heilungsprozess verbunden. Dies kann vor allem dann zutreffen, wenn nicht mehr nur mit der flachen Hand, sondern mit geschlossener Faust zugeschlagen wird. Platzwunden, Prellungen und andere Schädigungen begründen sodann die einfache Körperverletzung.
Wird eine Tat, die im Strafrecht relevant ist, nicht vorsätzlich begangen, kann zumeist Fahrlässigkeit als ursächlich gelten: Der Täter ließ die notwendige Sorgfaltspflicht außer Acht und schadete so einem anderen. Generell sind entsprechende Taten nach § 15 StGB nicht strafbar, es sei denn, die Strafbarkeit ist explizit im Gesetz als Ausnahme dargelegt.
So kann Fahrlässigkeit auch den Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung begründen. Allerdings sind bei dieser Form keinerlei weitere Qualifikationen möglich wie etwa fahrlässige gefährliche oder schwere Körperverletzung. Zugrundegelegt ist hier stets der Grundtatbestand – es handelt sich gewissermaßen um eine mildere Form der einfachen Körperverletzung, die mit dem strafmildernden Aspekt der Fahrlässigkeit verknüpft ist.
Einfache Körperverletzung: Die Strafe kann bei bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe liegen.
Alle Formen der Körperverletzung der §§ 223 bis 226a StGB beschreiben damit in Gänze vorsätzlich begangene Tatbestände. Bei einer Verurteilung auf Basis von § 223 StGB ist somit stets eine vorsätzliche einfache Körperverletzung anzunehmen.
Der bereits eingangs zitierte Abschnitt aus dem Strafgesetzbuch bestimmt als Strafe für die einfache Körperverletzung eine Geld- oder aber eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.
Da es auch im Strafrecht stets inidividuelle Fallkonstellationen zu verhandeln gilt, haben die Richter hier einen größeren Rahmen vorgegeben, in dem sie sich bewegen und das dem Fall angemessene Strafmaß auffinden können. Hierbei können Sie sich an dem Grad des Vorsatzes vom Täter, den Folgen für das Opfer u. a. Punkten orientieren.
Hallo ich habe mich vor kurzem von meinem Freund getrennt… seit dem habe ich keine Ruhe mehr leider Leben wir noch zusammen bis ich eine Wohnung gefunden habe… nun ist es so das er mir das Leben zur Hölle macht er wartet bis ich von der Arbeit am Mittag heim komme um dann permanent Krach zu mach durch Lauter Metall Musik knallen sämtlicher Türen und Stampfen. Mittlerweile muss ich Beruhigungs und schlaftabletten nehmen weil ich sonst gar nicht mehr zur Ruhe kommen würde. Meine Frage in wie fern das Körperverletzung ist?
wir können die Sachlage nicht beurteilen und empfehlen Ihnen daher sich an einen Opferhilfeverein, eine Frauenhaus oder einen Anwalt zu wenden. Dort können Sie Unterstützung finden oder eine rechtliche Beratung in Anspruch nehmen, um das weitere Vorgehen abklären zu können.
Hallo, ich hatte heute eine Auseinandersetzung mit 3 Mädchen, die auf mich los gegangen sind. Ich war bei der Polizei und habe gegen die 3 Strafanzeige erstattet und habe mich bei meinem Arzt untersuchen lassen. Diagnostik: Rücken, Schulterblätter Prellung + fingerkuppe Nagelabgerissen. Was passiert mit den Täter , (16,17,19 Jahre) ?
16. Februar 2018 at 15:48
eine pauschale Aussage zum Strafmaß ist nicht möglich, da dies je nach Einzelfall entschieden wird. In der Regel kann eine Geldstrafe als auch eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren verhängt werden.
Tamara T. sagt
8. Februar 2018 at 23:47
Mein Freund hat jemandem eine ins Gesicht geschlagen, dieser ist blöd gefallen, hat sich an einem Stein den Kopf gestoßen und lag 4 Monate im Koma. Das war in der Schweiz. Dadurch hat mein Freund verwirkt, weiter in der Schweiz zu Arbeiten. Ausserdem soll er jetzt dafür entweder 5 Jahre in Haft oder 68000 EUR Strafe und Schmerzensgeld etc zahlen. Ist das so richtig? Ich finde die Strafe extrem hoch. Zu mal mein Freund auch gerade keinen job, etc hat. Ausserdem besteht keine fluchtgefahr, weil er hier in Deutschland aufgewachsen ist (Portugiese) und hier 3 kleine kinder und seine ganze Familie hat. Gibt es keine andere Möglichkeit, nicht ins Gefängnis zu müssen? (Allerdings liegen vor Strafen vor, die aber im Jugend und frühen alter entstanden sind. Heute ist er 32)
16. Februar 2018 at 15:50
Hallo Tamara T.,
wir bieten keine rechtliche Beratung an und können den Sachverhalt daher nicht einschätzen. Diese klären Sie am besten mit einem Anwalt. Dieser kann Sie entsprechend beraten und Möglichkeiten aufzeigen.
17. Februar 2018 at 7:45
ich habe eine Frage. Mein Ex ist auf mich losgegangen, ich habe Prellungen an der Schulter und dem Arm, nichts “dramatisches”. Ich habe die Polizei gerufen. Er bekam ein Rückkehrverbot für 10 Tage. In der Zwischenzeit war ich beim Familiengericht und es wurde eine einstweilige Anordnung mit Bannmeile und eine Wohnungszuweisung erlassen.
Gleichzeitig habe ich Strafanzeige gestellt wegen vorsätzlicher einfacher Körperverletzung.
Wenn ein Täter jedoch nie auffällig geworden ist und ich nicht sonderlich dramatisch körperlich verletzt bin, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Staatsanwalt keine Anklage erhebt? Gibt es so etwas wie eine Bagatellschwelle, also dass er sagt, die Körperverletzung war einmalig und das Opfer nicht schwer verletzt, das verfolgen wir nicht?
Sollte es doch zu einem Verfahren kommen, wird das Strafmaß aber auch nicht für den Täter “beeindruckend” sein, oder? Geldstrafe von 200€ oder dergleichen würden ihn gar nicht interessieren und vorbestraft wäre er dann auch nicht, oder?
da wir keine rechtliche Beratung anbieten, können wir den Sachverhalt nicht beurteilen. Ob die Staatsanwaltschaft Klage erhebt, ist vom jeweiligen Einzelfall und den Umständen abhängig und kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Dies gilt auch für das Strafmaß, dessen Höhe bestimmten kann, ob eine Vorstrafe vorliegt oder nicht.
M., Elke sagt
8. Mai 2018 at 14:07
Während des Wahldienstes am vergangenen Sonntag mit Einsatz von 7.30 – 13.00 h bzw. 12.30 – 21.00 h wurde uns seitens des Rathauses wohl auf Anordnung des Bürgermeisters nichts zu trinken angeboten, was in den Vorjahren bei Wahlen immer der Fall war.
Auch wurden wir mit dem Einladungsschreiben nicht darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns doch bitte selbst versrogen sollen ….
Ist das akzeptabel – in Ordnung?
HalloM., Elke,
inwieweit hier der Tatbestand erfüllt ist, können wir nicht beurteilen. Wir bieten keine rechtliche Beratung an und empfehlen Ihnen dies mit einem Anwalt abzuklären.
Ich habe eine frage. Ist das eine köperverletzung wenn an den hals geht. ?
Hallo A.,m
das kann pauschal und durch uns nicht beurteilt werden. Wenden Sie sich am besten an die Polizei oder einen Anwalt.
31. Juli 2018 at 17:52
Hallo, ich hab vor kurzem eine Auseinandersetzung mit mein ex beste freundin gehabt, und ich hab ihr nach 3-4 mal Auffordern mein Grundstück zu verlassen ihr am Hals gepackt, geschoben und dabei ihr am Hals gekratzt.
Jetzt hab ich eine Vorladung wegen vorsätzliche Körperverletzung bekommen.
Welche Strafe muss ich rechne? Lg Fuchs
eine pauschale Aussage ist nicht möglich. Das Strafmaß ist vom Einzelfall abhängig und obliegt dem zuständigen Gericht. In der Regel können, wie im obigen Artikel dargelegt, Geldstrafen oder eine Freiheitsstrafe bis 5 Jahre möglich sein.
B.d sagt
Mein frage ist vor 4 Jahre hab ich eine strafe bekommen wegen einfache köerperverletzung da für hab ich bekommen geldstrafe (60 tagestz) ich hab diese strafe bezahlt 600€ mein fürungzugnes ist saube aber in mein auskünft steht immer noch .mein frage ist ab wann wird mein auskünft wieder sauber und ob mann antraglöschung stehlen bei bundeszentralergist kann
Mfg. Bd danke
Hallo B.d,
in der Regel besteht für Eintragungen von weniger als 90 Tagessätzen im Bundeszentralregister ein Tilgungsfrist von 5 Jahren. Die Fristen sind in § 46 BZRG geregelt. Für eine Auskunft können Sie sich an das Bundeszentralregister wenden.

References: § 223
 § 223
 § 223
 § 15
 § 223
 § 46