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Timestamp: 2019-12-10 19:53:00+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 10.12.2019 20:53h
Allgemeiner Teil Verkehrsdelikte - Irrtum Führerschein/Fahrerlaubnis
1. Ein Verbotsirrtum kann unvermeidbar sein, wenn gleichrangige Obergerichte eine Unrechtsfrage unterschiedlich entschieden haben, und es für den Angeklagten nicht zumutbar ist, das möglicherweise verbotene Verhalten bis zur Klärung der Rechtsfrage zu unterlassen.
2. Für den Inhaber der Fahrerlaubnis eines anderen EU-Mitgliedsstaates, die während des Laufs einer Sperrfrist gemäß § 69a StGB erteilt wurde, kann es dann unzumutbar sein, von dieser nach Ablauf der Sperrfrist in Deutschland keinen Gebrauch zu machen, wenn die Klärung der Rechtsfrage, ob § 28 Abs. 4 Nr. 4 FEV seiner Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen im Inland entgegensteht, noch nicht absehbar ist.
StVG § 21 Abs 1
FeV § 28 Abs 4 Nr 4
Aktenzeichen: 2Ss597/07 Paragraphen: StGB§17 StVG§21 FeV§28 GGArt.2 Datum: 2007-11-19
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Allgemeiner Teil - Irrtum Sonstiges
1 Ss 288/05
1. Bei der Feststellung der Leistungsfähigkeit haben Einkünfte und Vorteile, die aus Straftaten gegen das Vermögen oder das Eigentum Dritter stammen, außer Betracht zu bleiben.
2. Der Irrtum über die Leistungsfähigkeit ist ein Tatbestandsirrtum (§ 16 StGB).
Aktenzeichen: 1Ss288/05 Paragraphen: StGB§16 Datum: 2007-02-06
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2655
Allgemeiner Teil - Strafbemessung Irrtum
Aktenzeichen: 1Ss 288/05 Paragraphen: StGB§16 Datum: 2007-02-06
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2821
Besonderer Teil Allgemeiner Teil - Steuerdelikte Straftaten Sonstiges Irrtum
Aktenzeichen: 1Ss7/03 Paragraphen: ZollVG§31a ZollVG§12a ZollVG§1 FVG§12c FVG§12a BGB§808 StGB§261 Datum: 2004-05-07
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=1332
Allgemeiner Teil - Irrtum
5.12.2002 3 StR 161/02
Aktenzeichen: 3StR161/02 Paragraphen: StGB§263 Datum: 2002-12-05
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Besonderer Teil Allgemeiner Teil - Amtsdelikte Irrtum Täter/Mittäter
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=948
15.5.2001 3 StR 153/01 wegen schweren Raubes u.a. Denn der Täter, der irrtümlich annimmt, sich das weggenommene Geld zueignen zu dürfen, befindet sich in einem den Vorsatz ausschließenden Tatbestandsirrtum über die Rechtswidrigkeit der Zueignung (st. Rspr.; vgl. BGHSt 17, 87, 91; BGH NJW 1990, 2832; BGHR StGB § 249 Abs. 1 Zueignungsabsicht 10). (Leitsatz der Redaktion) StGB § 249
Aktenzeichen: 3StR153/01 Paragraphen: StGB§249 Datum: 2001-05-15
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=17

References: § 69
 § 28
 § 21
 § 28
 BGH 
 § 249
 § 249