Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MDR%201982,%20378
Timestamp: 2020-03-28 09:18:47+00:00

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Rechtsprechung: MDR 1982, 378 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 06.11.1981
Anforderungen an einen Buchauszug, Provisionsabrechnung als Buchauszug, Abrechnung gleich Buchauszug, Erfüllung des Buchauszugsanspruch durch Abrechnungserteilung, stillschweigendes Anerkenntnis, Einigung über die Abrechnung, Bezugnahme des Buchauszug auf ...
OLG Düsseldorf, 15.06.1994 - 16 W 19/94
OLG Hamburg, 07.01.2013 - 11 W 54/12
https://dejure.org/1981,2058
BGH, 06.11.1981 - I ZR 178/79 (https://dejure.org/1981,2058)
BGH, Entscheidung vom 06.11.1981 - I ZR 178/79 (https://dejure.org/1981,2058)
BGH, Entscheidung vom 06. November 1981 - I ZR 178/79 (https://dejure.org/1981,2058)
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Wirksamkeit der Vergütungsregelung - Verfahren nach §§ 13 ff. AGBG (Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen) als Inhaltskontrolle Allgemeiner Geschäftsbedingungen - Abänderung früher bestehender vertraglicher Abreden - Unangemessene ...
Keine abstrakte Inhaltskontrolle von AGB-Klauseln mit lediglich bestehende Vertragsabreden abänderndem Inhalt
Verbandsklage gegen neue Provisionsregelung in AGB-BVV
Es handelt sich hierbei nicht um die individuell vorhandenen Interessen eines Mieters, die diesem im Einzelfall günstig sind, sondern um eine typische Interessenlage der Mieter, kleinere Reparaturen, soweit möglich, selbst oder jedenfalls preiswert durchzuführen; diese typischen Interessen sind im Rahmen der Inhaltskontrolle der Allgemeinen Geschäftsbedingungen heranzuziehen (BGHZ 98, 303, 308 [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85]; BGH, Urteil vom 6. November 1981 - I ZR 178/79, NJW 1982, 765 unter I 2;… Brandner in Ulmer/Brandner/Hensen, aaO., § 9 Rdnr. 75 f).
Bei der Beurteilung der angegriffenen Klauseln ist allein auf die typische Interessenlage der im Normalfall am jeweiligen Geschäft beteiligten Personen abzustellen, während Einzelfallumstände gerade keine Beachtung finden können (BGH, Urteil vom 6. November 1981 - I ZR 178/79, NJW 1982, 765 = WRP 1982, 90;… Palandt/Grüneberg aaO § 307 Rn. 8, § 305c Rn. 16 mwN).
Auch der Bundesgerichtshof hat daher betont, daß im Unterlassungsverfahren Nach § 13 AGBG davon auszugehen ist, wie der typischerweise angesprochene Personenkreis - also der rechtlich nicht vorgebildete durchschnittliche Möbelkäufer - die Klausel verstehen muß oder jedenfalls verstehen kann (Senatsurteilevom 10. Dezember 1980 - VIII ZR 295/79 = BGHZ 79, 117, 119 f undvom 28. November 1979 - VIII ZR 317/78 = WM 1980, 130, 131; BGH Urteile vom 6. November 1981 - I ZR 178/79 = WM 1982, 64, 66;vom 28. April 1983 - VII ZR 259/82 = WM 1983, 757, 758;vom 5. April 1984 - III ZR 2/83 = WM 1984, 696, 697).
Maßstab für die Beurteilung der Frage, ob eine Rechtsnachteil (vgl. § 8 AGBG ) zu Lasten des Vertragspartners des Klauselverwenders vorliegt, sind die geschriebenen und ungeschriebenen Normen des Vertragsrechts, von denen die Formularbedingungen abweichen (BGH, Urt. v. 6. November 1981 - I ZR 178/79 = NJW 1982, 765;… Wolf in Wolf/Horn/Lindacher AGBG § 9 Rdn. 50).
Auszuscheiden sind nur Auslegungsmöglichkeiten, die für die an solchen Geschäften typischerweise Beteiligten ernsthaft nicht in Betracht kommen (…Brandner, aaO., § 9 Rdn. 31; vgl. BGH, Urteile vom 6. November 1981 - I ZR 178/79 = ZIP 1982, 62, 64 und vom 28. April 1983 VII ZR 259/82 = ZIP 1983, 831, 832).
Gegenstand der Kontrolle im Verfahren nach §§ 13 ff AGBG sind AGB; das sind für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (der Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluß eines Vertrages stellt (§ 1 Abs. 1 AGBG); bei der rechtlichen Beurteilung der angegriffenen Klausel in diesem Verfahren erfolgt eine Konkretisierung lediglich hinsichtlich der Art der Rechtsgeschäfte, für die die Klauseln beanstandet werden (§ 15 Abs. 2 Nr. 2, § 17 Nr. 2 AGBG); nur in diesem Rahmen ist die Zulässigkeit zu prüfen (vgl. BGH v. 6. November 1981 - I ZR 178/79 - WRP 82, 90 = NJW 82, 765 = Bunte AGBE Bd. II Nr. 6 zu § 13).
Auszugehen ist bei der Auslegung von dem Verständnis redlicher Durchschnittskunden der betreffenden Branche (vgl. BGHZ 33, 216, 218; 60, 174, 177 [BGH 26.01.1973 - V ZR 47/71]; 79, 120 [BGH 10.12.1980 - VIII ZR 295/79]; BGH v. 6.11.81 - I ZR 178/79, NJW 1982, 765).
Im Verfahren nach §§ 13 ff. AGBG, dessen Schutzobjekt nicht der Einzelne, sondern der Rechtsverkehr ist, der allgemein von der Verwendung unangemessener Klauseln freigehalten werden soll, kann die Prüfung der Angemessenheit nur generell, also in Bezug auf die abgeänderte gesetzliche Regelung erfolgen, während andere Einzelfallumstände außer Betracht zu bleiben haben (vgl. BGH WM 1982, 64, 65).
AG Hamburg, 11.01.2017 - 12 C 109/16
Tierbeförderung in Flugzeug - unangemessene AGB-Klauseln
Auszuscheiden sind nur Auslegungsmöglichkeiten, die für die an solchen Verträgen typischerweise Beteiligten ernsthaft nicht in Betracht kommen (BGH ZIP 1982, 62).
OLG München, 12.03.1985 - 5 U 5133/84
Auf die Frage, welchen Betrag sich der Kläger für, die Fahrleistung des Pkw bis zum Unfall und für die Zeit seit dem Unfall auf den Neuwagenpreis anrechnen lassen müßte (vgl. BGH VersR 82, 164), kommt es danach ebensowenig an wie darauf, daß der Kläger den Neuwagenpreis allenfalls Zug um Zug gegen Herausgabe des beschädigten Fahrzeugs verlangen könnte.

References: § 9
 § 307
 § 305
 § 13
 BGH 
 § 8
 § 9
 § 9
 § 17
 BGH 
 § 13
 BGH 
 BGH 
 BGH