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Timestamp: 2019-08-22 21:12:04+00:00

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Rechtsprechung: ZfBR 1999, 194 - dejure.org
https://dejure.org/1999,332
BGH, 11.02.1999 - VII ZR 91/98 (https://dejure.org/1999,332)
BGH, Entscheidung vom 11.02.1999 - VII ZR 91/98 (https://dejure.org/1999,332)
BGH, Entscheidung vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98 (https://dejure.org/1999,332)
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Nicht gestellte Bauhandwerksicherheit
§§ 648a, 645 BGB: Berechnung der Vergütung entsprechend § 649 BGB
BGB § 645 Abs. 1, § 649 Satz 2
Werkvertrag - Berechnung der Vergütung - Pauschalvertrag - Abgrenzung durch Aufmaß
Vergütungsanspruch, - des Werkun- ternehmers nach Vertragsaufhebung; Pauschalvertrag, Teilvergütung bei -; Werkvertrag, Aufhebung eines -; Darlegungslast, - für erbrachte Leistungen
BGB § 645 Abs. 1, § 649 S. 2
Vergütung des Auftragnehmers nach Aufhebung eines Bauvertrages
Bauvertrag; Abrechnung eines fehlgeschlagenen Pauschalvertrags
§ 648a BGB: Abrechnung nach Vertragsaufhebung (IBR 1999, 202)
NJW 1999, 2036
MDR 1999, 801
WM 1999, 1179
BB 1999, 1292
DB 1999, 1054
BauR 1999, 632
ZfBR 2000, 109
Das Berufungsgericht geht im Ansatz zu Recht davon aus, dass bei einem vorzeitig beendeten Pauschalvertrag der Auftragnehmer seine erbrachten Leistungen vorzutragen, von dem nicht ausgeführten Teil abzugrenzen und das Verhältnis der bewirkten Leistungen zur vereinbarten Gesamtleistung sowie des Preisansatzes für die Teilleistungen zum Pauschalpreis darzulegen hat (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98, BauR 1999, 632 = ZfBR 1999, 194).
Die Abgrenzung zwischen erbrachten und nicht erbrachten Leistungen und deren Bewertung muß den Besteller in die Lage versetzen, sich sachgerecht zu verteidigen (ständige Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98 = BauR 1999, 631 = NJW 1999, 2036 = ZfBR 1999, 194).
Die Höhe der Vergütung für die erbrachten Leistungen ist nach dem Verhältnis des Werts der erbrachten Teilleistung zum Wert der nach dem Pauschalvertrag geschuldeten Gesamtleistung zu errechnen (BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98, BauR 1999, 632, 633 = ZfBR 1999, 194).
Die Aufteilung nach Gewerken und die entsprechende Bewertung reichte aus (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98, BauR 1999, 632, 634 = ZfBR 1999, 194).
Die vom Berufungsgericht wiederholt beanstandeten Rechenfehler und Unstimmigkeiten, wie sie sich z.B. daraus ergeben, daß sich aus Einzelpreisen von 125, 38 DM/qm und 21 DM/qm kein Gesamtpreis von 146, 30 DM/qm ergibt, können die Prüfbarkeit der Rechnung ebenfalls nicht in Frage stellen (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98, BauR 1999, 632, 633 = ZfBR 1999, 194).
Sie ergeben sich daraus, welche Angaben der Auftraggeber zur Wahrung seines Interesses an sachgerechter Verteidigung benötigt (vgl. BGH, Urteil vom 11.02.1999, VII ZR 91/98).
Bei fehlender Prüfbarkeit ist die Werklohnklage als "zur Zeit" unbegründet" abzuweisen (BGH NJW 1999, 2036).
Ihr Wert ist dann auf der Grundlage der dem Vertrag zugrunde liegenden Kalkulation zu bewerten (BGH NZBau 2002, 507, 507 f.; BGH NJW 1999, 2036; BGH NJW 1999, 960;… Werner/Pastor Rn. 1206).
54 Welche Anforderungen für die Prüfbarkeit im Einzelfall gelten, hängt davon ab, welche Angaben der Auftraggeber benötigt, um sich sachgerecht verteidigen zu können (BGH NZBau 2002, 507; BGH NJW 1999, 2036).
Vielmehr kann sich die Abgrenzung zwischen erbrachten und nicht erbrachten Leistungen auch aus Umständen ergeben, die anderweitig ermittelt oder den Parteien bereits bekannt sind (BGH NJW 1999, 2036).
Die Abgrenzung zwischen erbrachten und nicht erbrachten Leistungen und deren Bewertung muß den Auftraggeber in die Lage versetzen, sich sachgerecht zu verteidigen (BGH, Urteile vom 26. Oktober 2000 - VII ZR 99/99, BauR 2001, 251 = ZfBR 2001, 102, 103 = NZBau 2001, 85; vom 4. Mai 2000 - VII ZR 53/99, BauR 2000, 1182, 1186 = ZfBR 2000, 472, 475 = NZBau 2000, 375, 377 und vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98, BauR 1999, 632, 633 = ZfBR 1999, 194, 195).
Das entspricht den Anforderungen, die die Rechtsprechung an die Abrechnung eines gekündigten Pauschalvertrages stellt (BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98, BauR 1999, 632, 634 = NJW 1999, 2036 = ZfBR 1999, 194; Urteil vom 18. April 2002 - VII ZR 164/01, BauR 2002, 1403, 1404 = NZBau 2002, 507).
Die Revision weist im übrigen zutreffend darauf hin, daß insoweit lediglich ein geringer Betrag geltend gemacht wird, dessen fehlende Ableitung aus der Urkalkulation es nicht rechtfertigt, die Rechnung insgesamt als nicht prüfbar zurückzuweisen (BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98, BauR 1999, 632, 634 = NJW 1999, 2036 = ZfBR 1999, 194).
a) Diese Rechtsprechung soll gewährleisten, daß der Auftragnehmer durch die Kündigung keinen Nachteil oder Vorteil hat (BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98, BauR 1999, 632).
OLG Celle, 04.11.2004 - 6 U 87/04
VOB-Vertrag: Anforderungen an die Abrechnung von Restfertigstellungskosten nach …
OLG Düsseldorf, 19.10.2011 - 5 U 34/11
Anforderungen an die Darlegung eines Vergütungsanspruchs nach Kündigung eines …
KG, 18.12.2007 - 6 U 63/07
Berufungsverfahren: Zulässigkeit der Abstandnahme vom Urkundsprozess
LG Hagen, 22.08.2006 - 9 O 267/05
Kürzung eines Werklohnanspruchs im Hinblick auf einen Skontoabzug und auf einen …

References: § 649
 § 645
 § 649
 § 645
 § 649

§ 648
 BGH 
 BGH 
 BGH