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Timestamp: 2019-09-16 01:41:20+00:00

Document:
System-Data S.-und B. mbH ...Angebot nach § 16 SGBII i.V.m. § 45 SGBIII | Erwerbslosenforum Deutschland
System-Data S.-und B. mbH ...Angebot nach § 16 SGBII i.V.m. § 45 SGBIII (1 Betrachter)
Starter*in syntax914
Datum Start 23 Mai 2015
angebot armutsindustrie sanktion sanktionsparagraph sgbii sgbiii sinnlosmassnahme sund systemdata
Das Sanktionscenter hat ein "Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger" versandt. Es gibt keine aktuelle Eingliederungsvereinbarung.
Hat jemand brauchbare Infos hinsichtlich der "Armutsindustrie-Nutznießer-Firma" System-Data Schulungs- und Beratungsgesellschaft mbH....:
Der entsprechende "Leitfaden" von Pixelschieberin hinsichtlich Sinnlosmaßnahmen ist schon mal äußerst nützlich....;o)...
system data info blatt - bearbeitet.jpg
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Du brauchst leider keine EGV. um inne Wundertüte verlagert zu werden.
Hast Du neben dem schicken Zettelchen auch ne Zuweisung bekommen, in der genau die Dauer vermerkt ist?
Kannste das Teil auch einstellen - anonymisert?
Mindestens 4 Wochen oder so, da sollte man nicht zufrieden sein?
Ich habs mir angeschaut - echt gruselich.
Zieh den Leitfaden von Pixelschieberin durch.
Du solltest jetzt bereits überlegen, für wen Du wie erreichbar bist, wem DU Phone-Nummer / Emailanschrift abgibst.
Texter50 meißelte:
Du solltest jetzt bereits überlegen, für wen Du wie erreichbar bist,
wem DU Phone-Nummer / Emailanschrift gibst.
Solche Fragen fasse ich sogar noch enger:
Nichts in der Richtung hergeben !
Hatte selbst vor Jahren diesen Fehler begangen, mit dem Ergebnis,
das mich gegen 22:30 noch irgendwelche windigen Sklavenhändler aus
Hintertupfingen angerufen haben und mich am nächsten Tag zum
Vorstellungsgespräch einladen wollten.
Als ob ich so aus der Hüfte mal eben 800 km wohin fahren könnte...
Und nochwas: Alles Papier von dort sofort einstecken,
nichts unterschreiben !!!
syntax914 meinte:
Hat jemand brauchbare Infos hinsichtlich der "Armutsindustrie-Nutznießer-Firma" System-Data Schulungs- und Beratungsgesellschaft mbH)
Jepp, das Internet hat dazu Infos (ob die jeweils für einen selber brauchbar sind, muss ja eh jeder selber entscheiden).
Vermutlich steht deswegen sogar deutlich sichtbar die Internetadresse des Maßnahmeträgers in diesem Schriftstück unten mit drin, damit man es so auch finden kann.
Und Tante Google ist bei Nutzung des Suchbegriffes mit der Firmenbezeichnung auch nicht so ganz geizig mit Informationen.
Man muss halt manchmal einfach nur die vorhandenen Gegebenheiten nutzen.
Die "Belagerung" geht 4 laaaaange Wochen - schon bei einem Tag unter Sanktionsandrohung sollte man nicht zufrieden sein. So ein Unsinn gehört abgeschafft!
Am geilsten ist ja das Bild im Info-Blatt: "SIE WERDEN GESUCHT"..............fragt sich nur, von wem!?
Google und Co hab' ich schon ausgereizt.................Brauch' jetzt noch hochexplosives Insiderwissen....;oP.....
@syntax914
Für den Maßnahmeträger wird ein selektiver Zugriff auf das Bewerberprofil beim Jobcenter eingeräumt.
Der Datenweitergabe persönlicher Daten an Dritte hab' ich im Voraus schriftlich widersprochen (Brief an JC).
Du solltest, für den Fall dass DIch der Leitfaden von Pixelschieberin (die glaub ich die Firma kennt) da nicht rausbringt, unbedingt der Verpflichtung folgen, auch ohne Aufforderung die EInzelheiten über die Durchführung der Maßnahme zur Qualitätsprüfung mitzuteilen - dem JC und der BA.
Der von Dir gekennzeichnete Punkt ist mir auch auffem Netzauftritt ins Age gefallen. Da steht Arbeitsvermittlung und das klingt - bezogen auf den MT-Hempel bösartich...
Da gilt es, noch mehr auf seine Daten zu achten und dem bloss keenen Lebenslauf inne Pfoten zu drücken.
Aber das dürfte im Leitfaden enthalten sein.
Texter50 schreibte:
Der von Dir gekennzeichnete Punkt ist mir auch auffem Netzauftritt ins Auge gefallen. Da steht Arbeitsvermittlung und das klingt - bezogen auf den MT-Hempel bösartich...
Ist leicht zu decodieren:
Wir haben mit allen örtlichen Sklavenhändlern unsere Verträge,
die uns für jeden Neusklaven eine dicke Provision einbringen.
Wir werden euch also mit allen Mitteln da reinpressen.
Ja, die Vermittlungsprovision ist bei diesem Angebot 2000€ (ALG1+2) - 2500€ (ALG2 Langzeitarbeitslose).
ABER,[FONT=Arial, sans-serif] das Bundesministerium für Arbeit gibt klar an, dass die Inanspruchnahme eines privaten Arbeitsvermittlers freiwillig ist, was dementsprechend ebenso für Arbeitsangebote durch private Maßnahmeträger gilt.
Genau genommen ja, aber ich hab mir grade 'ne Sanktion eingefangen,
weil ich einen Gutschein (Maßnahme Jobcoach ohne Zuweisung) nicht eingelöst habe.
Regeln und Praxis sind also durchaus zwei paar Stiefel.
Wo finde ich denn den Leitfaden von Pixelschieberin? Finde den gerade irgendwie nicht. Gute Nacht!
buffalohn meinte:
Pixelschiebers Leitfaden zur Abwehr von Sinnlosmaßnahmen findet ihr unter folgendem Link:
Im Umgang mit DENEN empfehle ich dringend, sich gründlich in Abwehr von Manipulationen einzuarbeiten.
Btw, das ist auch für andere Trägerkontakte hilfreich - die Mitarbeiter an deren Kundenfront schienen jedoch bei einer ganz besonderen "Firma" gelernt zu haben.
Wswwim...(WennSiewissenwasichmeine)
Die waren mit allen NLP-Wassern gewaschen und nahmen den Zwangsverpflichteten mit dem bad guy / good guy Spiel in die Zange.
Um bei deren gezielten Provokationen und Übergriffigkeiten nicht die Contenance zu verlieren, brauchte es Chuzpe und Nerven.
Meine Erfahrungsberichte dürften sich mittlerweile erübrigt haben, hatten sich - lt. deren HP - Firmensitz und Projektleiter - nach meinen hartnäckigen Beschwerden in Nürnberg und bei anderen Stellen - maßgeblich verändert.
Bei der Aufräumaktion sollte deren - vor Fehlern strotzendes - Modul-Material ebenfalls editiert worden sein.
Seinerzeit muß mein Lieblings-SB mit denen wie-auch-immer rumgekungelt haben, was den "Bildungsträger" veranlaßte, mich ohne jedwede Unterschrift maßnehmen zu wollen. Mutmaßlich eine Gefälligkeit unter Gleichgesinnten, um dem Subjekt endlich Mores zu lehren. Mir half nur ein Sprung in noch schwerer auszulotende Gewässer (Gewerbeanmeldung), um aus deren Klauen zu entwischen.
Wahrscheinlich hatte ich als Noob einige Fehler gemacht - wie z. B., die Fahrtkostenfrage nicht bis zum Ende durchgestanden zu haben.
Besonders entmutigend kam seinerzeit hinzu, daß die aW vom SG nicht beschieden wurde, da ich (noch) nicht durch Sanktion beschwert war.
Stichhaltige Argumente gegen die Zumutbarkeit dieser Klippschulveranstaltung wurden von der Gerichtsbarkeit als "unbewiesene Schutzbehauptung" abgetan.
Die auf dem Silbertablett servierten Rechercheergebnisse zur Verbandelung des auf der HP beworbenen "Partners" mit dem sog. Avatarkult haben die sich wahrscheinlich nicht ansatzweise reingezogen. Sowas hält man als "Normalo" auch nicht für möglich!
Hallo syntax914,
also das Blatt 1: System data info blatt ist auf jeden Fall nicht bindend für dich!
Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung ... haben die etwa die Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung?
Aha, was lese ich da als Zuweisungsgrund?
zur Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach § 16 SGB II i.V.m. § 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 SGB III
§ 45 Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung meinte:
Von den Nummern 2 bis 5 ist in der Zuweisung nicht die Rede! Deshalb kann es übersprungen werden!
... also, wie ist denn deine aktuelle berufliche Situation?
Hast du keine Ausbildung und keine Berufserfahrung?
Doch? Warum musst du dann - angeblich - an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt werden???
Inhalt der Maßnahme meinte:
(...) in Verbindung mit der Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen
dass ist nicht die Aufgabe eines MTs sondern - vorab(!!) - des SBs.
Ist diese Zuweisung überhaupt regelkonform/zulässig??
Es ist ja keine Zuweisung, die ein VA wäre, sondern das Angebot einer Maßnahme.
Rein theoretisch könnte man dankend ablehnen, weil einen diese Maßnahme nicht erkennbar in Arbeit integrieren würde (mit einer entsprechenden Liste von Argumenten).
Sicherer hinsichtlich Sanktionen müsste es sein, nach einem eventuellen Fahrtkostentango (sh. Pixelschieberin) dort aufzuschlagen und nichts auszufüllen oder gar zu unterschreiben.
Man kann wohl davon ausgehen, dass der Vermittlungsschein, mit dem man noch vor einiger Zeit eine private Arbeitsvermittlung FREIWILLIG in Anspruch nehmen konnte, mit dieser Art von "Angeboten" (wie in diesem Fall: die Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach §16 SGBII i.V.m. §45 Absatz1 Satz1 Nummer1 SGBIII) nun zum ZWANG wird. Die Freiwilligkeit ist damit außer Kraft gesetzt.
In Englisch - hier noch ein netter Link hinsichtlich Abwehrung von NLP aka Manipulation.:
Wie kommst Du denn jetzt da drauf? Und hast Du einen AVGS bekommen?
Meiner Meinung nach ist eine Nutzung eines AVGS immer noch freiwillig, weil man laut § 45 SGB III (4) berechtigt und nicht verpflichtet ist.
Einen AVGS habe ich nicht bekommen. Aber wie erklärt sich denn die Verpflichtung über die Annahme von Arbeitsangeboten durch den Maßnahmeträger? Für die Vermittlung braucht es doch einen Vermittlungsschein, oder etwa nicht?
Siehe [/SIZE]SGB II Fachliche Hinweise Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (MAbE) nach § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 SGB III Maßnahmen bei
einem Träger (MAT)
https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mtay/~edisp/l6019022dstbai410202.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI410205
Siehe unter: 2. Zugang zu einer MAT
Okay und was in dem indizierten Textblock hebt die Freiwilligkeit auf?
Der Einfachheit halber im Zitat:
2. Zugang zu einer MAT
Mit den gesetzlichen Neuregelungen wird den Jobcentern im Bereich der MAbE eine neue Handlungsalternative eröffnet: Die Jobcenter können - wie bisher - Träger direkt mit der Durchführung von MAbE unter Berücksichtigung des Vergaberechts beauftragen oder - mit Wirkung ab dem 01. April 2012 - den Förderberechtigten das Vorliegen der Fördervoraussetzungen durch die Ausgabe eines AVGS-MAT bescheinigen. Es obliegt der Integrationsfachkraft (IFK) zu entscheiden, ob ein AVGS-MAT ausgegeben wird oder die Zuweisung in eine beauftragte Maßnahme zielführender ist. Bei der Entscheidung über die Ausgabe eines AVGS-MAT sollen die Eignung und die persönlichen Verhältnisse der/des eLb ebenso einbezogen werden, wie das örtliche Angebot an Arbeitsmarktdienstleistungen.
Das Gutscheinverfahren (AVGS-MAT) wird für eLb mit Handlungsbedarf im Bereich der Motivation (dazu zählen auch Jugendliche und junge Erwachsene mit schwerwiegenden Hemmnissen) und eLb mit komplexen Profillagen überwiegend nicht geeignet sein. Hier ist eher ein konkretes Maßnahmeangebot (z.B. Aktivierungshilfen für Jüngere oder Maßnahmekombinationen) mit individuell festgelegter Teilnahmedauer angezeigt. Auch der Zeitfaktor kann bei der Entscheidung eine Rolle spielen: ggf. kann durch die Zuweisung in eine beauftragte Maßnahme des Jobcenters das Förderziel schneller erreicht werden als durch Ausgabe eines AVGS-MAT.
Für Leute mit Motivationsproblemchen ist das AVGS-Verfahren also ausdrücklich nicht geeignet.

References: § 16
 § 45
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