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Timestamp: 2018-11-15 04:24:50+00:00

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STEUERGESETZ. I. Allgemeine Bestimmungen. Die Gemeinde Fideris erhebt folgende Steuern nach den Bestimmungen des kantonalen Rechts: - PDF
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1 STEUERGESETZ I. Allgemeine Bestimmungen Art. 01 Die Gemeinde Fideris erhebt folgende Steuern nach den Bestimmungen des kantonalen Rechts: Gegenstand a) eine Einkommens- und Vermögenssteuer b) eine Grundstückgewinnsteuer c) eine Nach- und Strafsteuer sowie Ordnungsbussen d) eine Handänderungssteuer e) eine Liegenschaftssteuer Die Gemeinde Fideris erhebt folgende Steuern nach diesem Gesetz: a) eine Erbanfall- und Schenkungssteuer b) eine Hundesteuer Überdies erhebt die Gemeinde Fideris folgende Steuern nach Spezialgesetzgebung: a) eine Kurtaxe. Art. 02 Soweit dieses Gesetz keine Regelung enthält, finden die Bestimmungen des Gesetzes über die Gemeinde- und Kirchensteuern sowie des kantonalen Steuergesetzes sinngemäss Anwendung. Subsidiäres Recht
2 2 II. Materielles Recht EINKOMMENS- UND VERMÖGENSSTEUERN Art. 03 Die Einkommens- und Vermögenssteuern werden in Prozenten der einfachen Kantonssteuern erhoben. Steuerfuss Die Gemeindeversammlung legt den Steuerfuss für das nachfolgende Steuerjahr spätestens im Dezember fest. HANDÄNDERUNGSSTEUER Art. 04 Die Handänderungssteuer beträgt 1 Prozent. Steuersatz LIEGENSCHAFTSSTEUER Art. 05 Die Liegenschaftssteuer beträgt 1 Promille. Steuersatz ERBANFALL- UND SCHENKUNGSSTEUER Art. 06 Gegenstand und Der Erbanfall- und Schenkungssteuer unterliegt jeder Vermögens- Bemessung anfall, der die kantonale Nachlass-, bzw. Schenkungssteuer auslöst. Die der Steuer unterliegenden Vermögenswerte und die Steuerbemessung richten sich nach den Vorschriften des kantonalen Rechts.
3 3 Besteht die Zuwendung in einer Nutzniessung oder in einer wiederkehrenden Leistung, ist der kapitalisierte Wert für die Besteuerung massgebend. Art. 07 Steuerpflichtig ist der Empfänger der Zuwendung, wenn Steuersubjekt a) der Erblasser bzw. Schenkgeber zur Zeit seines Todes bzw. der Ausrichtung der Zuwendung in der Gemeinde Fideris Wohnsitz hatte; ausgenommen ist jener Teil des Vermögensanfalles, der in Grundstücken besteht, die nicht auf Gemeindegebiet liegen; b) die Zuwendung in Grundstücken auf Gemeindegebiet oder in dinglichen Rechten an solchen besteht. Art. 08 Von der Erbanfall- und Schenkungssteuer sind befreit: Subjektive Steuerbefreiung a) der überlebende Ehegatte; b) die eingetragenen Partnerinnen und Partner; c) die Nachkommen, die Stief- und Pflegekinder sowie deren Nachkommen; d) die nach kantonalem Recht von der Handänderungssteuer befreiten Personen; e) die Konkubinatspartner f) die Eltern Art. 09 Für die Steuerberechnung können von jeder Zuwendung Fr. 10'000.- abgezogen werden. Steuerberechnung Bei teilweiser Steuerpflicht wird der Abzug anteilsmässig gewährt. Bei mehreren Zuwendungen an den gleichen Empfänger durch die gleiche Person kann der steuerfreie Betrag innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren nur einmal beansprucht werden. Die Steuer beträgt: a) für den elterlichen Stamm 5 Prozent b) für die übrigen Begünstigten 25 Prozent.
4 4 Art. 10 Bezug und Die Erbanfallsteuer ist aus dem Nachlass vor dessen Verteilung zu Haftung bezahlen und wird für alle Erben und Vermächtnisnehmer gesamthaft bezogen. Mehrere Empfänger von Zuwendungen haften bis auf den Betrag ihrer Bereicherung solidarisch für die Steuer. Der amtlich ernannte oder von den Erben bestellte Erbschaftsverwalter und der Willensvollstrecker haften solidarisch bis zum Betrag des reinen Nachlasses. HUNDESTEUER Art. 11 Für jeden über drei Monate alten Hund, welcher auf Gemeindegebiet gehalten wird, ist eine Steuer zu entrichten. Steuerobjekt Art. 12 Steuerpflichtig ist der Hundehalter, der auch verpflichtet ist, seine Tiere der Gemeinde innert 30 Tagen zu melden. Steuersubjekt Art. 13 Von der Entrichtung der Hundesteuer sind befreit: Steuerbefreiung a) Polizeihunde b) Lawinenhunde c) Blindenführ- und Gehörlosenhunde Art. 14 Die Steuer beträgt für den ersten Hund Fr , für jeden weiteren, im selben Haushalt gehaltenen Hund Fr jährlich. Der Gemeindevorstand kann diese Ansätze der Teuerung anpassen. Steuerberechnung Wird der Hund nicht während des ganzen Jahres auf Gemeindegebiet gehalten, ist die Steuer nur pro rata, mindestens jedoch für drei Monate, geschuldet.
5 5 Die Steuer wird mit der Rechnungstellung fällig und ist innert 30 Tagen zu bezahlen. III. Formelles Recht BEHÖRDEN Art. 15 Der Gemeindevorstand entscheidet: Gemeindevorstand a) über Steuererleichterungsgesuche b) über den Beitritt zu Gegenrechtsvereinbarungen des Kantons in Sachen Erbschafts- und Schenkungssteuern Art. 16 Gemeinde- Der Vollzug dieses Gesetzes obliegt dem Gemeindesteueramt, so- steueramt weit die Gemeinde hiefür zuständig ist. Das Gemeindesteueramt ist überdies für den Vollzug der den Gemeinden durch das kantonale Steuergesetz übertragenen Aufgaben zuständig. Die Gemeinde kann ihre Aufgaben gemäss Absatz 1 und 2 an Dritte delegieren. BEZUG Art. 17 Die Einkommens- und Vermögenssteuern werden auf Ende des Steuerjahres fällig. Fälligkeit Die Fälligkeit der Liegenschaftssteuer richtet sich nach den direkten Steuern, wenn sie mit diesen erhoben wird. Die Fälligkeit der Grundstückgewinnsteuer richtet sich nach kantonalem Recht. Die übrigen Steuern sowie Ordnungsbussen werden mit der Rechnungstellung fällig.
6 6 Mit der Beendigung der Steuerpflicht in der Schweiz oder mit der Konkurseröffnung wird jede Steuer oder Busse sofort fällig. Art. 18 Die Steuern und Ordnungsbussen sind unter Vorbehalt von Absatz 2 innert 90 Tagen seit Eintritt der Fälligkeit zu bezahlen. Zahlungsfrist Die Zahlungsfrist der Grundstückgewinnsteuer richtet sich nach kantonalem Recht. Die separat erhobene Liegenschaftssteuer ist innert 30 Tagen seit Eintritt der Fälligkeit zu bezahlen. Für die Einkommens- und Vermögenssteuern sowie die mit diesen erhobene Liegenschaftssteuer kann der Gemeindevorstand die Bezahlung in zwei Raten in dem dem Steuerjahr folgenden Jahr vorsehen. Mit der Beendigung der Steuerpflicht in der Schweiz oder mit der Konkurseröffnung ist jede Steuer oder Busse sofort zu bezahlen. Art. 19 Über Erlassgesuche und administrative Abschreibungen entscheidet der Gemeindevorstand. Steuererlass ENTSCHÄDIGUNG Art. 20 Die Gemeinde Fideris wird von den Landeskirchen und den Kirchgemeinden mit 2 Prozent der bezogenen Steuern entschädigt. Entschädigung IV. Schlussbestimmungen Art. 21 Das vorliegende Gesetz wurde am 11. April 2008 durch die Gemeindeversammlung angenommen. Es tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Inkrafttreten
7 7 Mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes sind die damit in Widerspruch stehenden Bestimmungen anderer Erlasse aufgehoben. Der Gemeindepräsident: Der Aktuar: Reto Lippuner Andrea Jost Von der Regierung des Kantons Graubünden genehmigt gemäss RB 707 vom Namens der Regierung: Der Präsident: Der Kanzleidirektor:
Beschlossen in der Volksabstimmung vom 2. Juni 1991
$$$ 5 Steuergesetz Beschlossen in der Volksabstimmung vom 2. Juni 99 I. Einleitung Allgemeine Bestimmungen Art. Gegenstand des Gesetzes Die Stadt Chur erhebt folgende Steuern: a) Einkommens- und Vermögenssteuern;
gestützt auf die Botschaft des Staatsrates vom 9. November 1962; auf Antrag dieser Behörde,
6. Gesetz vom 0. Mai 96 über die Gemeindesteuern Der Grosse Rat des Kantons Freiburg gestützt auf die Botschaft des Staatsrates vom 9. November 96; auf Antrag dieser Behörde, beschliesst: I. KAPITEL Allgemeine
Steuerreglement. der. Einwohnergemeinde Rodersdorf
Steuerreglement C Steuerreglement der Einwohnergemeinde Rodersdorf 8. November 00 Steuerreglement C Die Gemeindeversammlung gestützt auf 57 des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern vom. December

References: Art. 01
 Art. 02
 Art. 03
 Art. 04
 Art. 05
 Art. 06
 Art. 07
 Art. 08
 Art. 09
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 19
 Art. 20
 Art. 21