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Timestamp: 2018-01-18 09:28:52+00:00

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Sonstige Einkünfte i.S.d. § 22 EStG | Steuern - Welt der BWL
Sonstige Einkünfte Definition
Sonstige Einkünfte i.S.d. § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 i.V.m. § 22 EStG sind kein Auffangtatbestand für "alle denkbaren sonstige Einkünfte", sondern sind klar definiert bzw. aufgezählt.
Unter die sonstigen Einkünfte fallen:
Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen (§ 22 Nr. 1 EStG);
Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften i.S.d. § 23 EStG (§ 22 Nr. 2 EStG): sog. Spekulationsgeschäfte, die innerhalb der Spekulationsfrist der Steuer unterliegen (z.B. Immobilien – die Spekulationsfrist für Immobilien beträgt 10 Jahre);
Einkünfte aus sonstigen Leistungen (§ 22 Nr. 3 EStG), z.B. Einkünfte aus gelegentlicher Vermittlung (z.B. Versicherung) oder aus der Vermietung beweglicher Gegenstände (z.B. Rasenmäher); für diese Einnahmen sieht § 22 Nr. 3 Satz 2 EStG eine Freigrenze von jährlich 256 € vor;
Abgeordnetenbezüge (§ 22 Nr. 4 EStG);
Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen, Pensionsfonds, Pensionskassen und Direktversicherungen (§ 22 Nr. 5 EStG).
Die anderen Einkunftsarten haben wiederum Vorrang: § 22 Nr. 1 Satz 1 EStG (" ... soweit sie nicht zu den in § 2 Abs. 1 Nummern 1 bis 6 bezeichneten Einkunftsarten gehören ...") und § 23 Abs. 2 EStG als Subsidiaritätsklauseln; z.B. sind Gehälter natürlich auch "wiederkehrende Bezüge ", fallen aber unter die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit nach § 19 EStG).
‹ Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung hoch Werbungskosten ›

References: § 22
 § 2
 § 22
 § 23
 § 22
 § 22
 § 2
 § 23
 § 19