Source: http://ehrenberg-gymnasium.de/eltern/geschaeftsordnung/
Timestamp: 2018-12-13 08:24:18+00:00

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Geschätsordnung » Ehrenberg-Gymnasium Delitzsch
Eltern » Geschäftsordnung
Gesch.Ord.
Rechts-GL
Der Elternrat des Christian- Gottfried- Ehrenberg- Gymnasiums Delitzsch hat am 08.09.2016 gemäß § 13 EMVO folgende Geschäftsordnung beschlossen:
§ 1 Elternrat
Die Klassenelternsprecher aller Klassen der Schule sowie die Kurselternsprecher bilden den Elternrat. Sie können sich durch ihre Stellvertreter vertreten lassen.
§ 2 Vorsitzender und weitere Wahlämter
(1) Der Elternrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Er soll aus seiner Mitte einen weiteren Stellvertreter des Vorsitzenden, einen Vertreter des Vorsitzenden im Kreiselternrat und einen Schriftführer wählen. Soweit vom Kreiselternrat aufgrund rechtlicher Vorgaben nur der Vorsitzende eines Schulelternrates in den Landeselternrat wählbar ist, gilt der Vertreter des Vorsitzenden im Kreiselternrat als weiterer Vorsitzender.
(2) Der Vorsitzende des Elternrates ist Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der Schulkonferenz. Der Elternrat wählt aus seiner Mitte in erforderlicher Anzahl weitere Mitglieder und Stellvertreter für die Schulkonferenz. Die nicht als Mitglieder Gewählten sind in der Reihenfolge der erreichten Stimmenzahl Stellvertreter der Mitglieder der Schulkonferenz.
(3) Der Elternrat soll aus seiner Mitte für die Klassenstufen 5/6, 7/8, 9/10 und 11/12 jeweils einen Klassenstufenverantwortlichen wählen. Er muss nicht Klassenelternsprecher der jeweiligen Klassenstufe sein.
(4) Der Elternrat kann Inhabern von Wahlämtern nach § 2 Abs. 1 und 3 besondere Aufgaben zuweisen. Er kann aus der Elternschaft der Schule weitere Vertreter in erforderlicher Anzahl für besondere Aufgaben wählen.
(5) In ein Wahlamt nach § 2 Abs. 1 kann nicht gewählt werden, wer bereits an einer anderen Schule desselben Schulträgers eines dieser Ämter innehat. Das gilt nicht für den Schriftführer.
§ 3 Amtszeit und Wahlverfahren
(1) Die Amtszeit für alle Wahlämter nach § 2 beträgt ein Schuljahr. Sie kann für Wahlämter nach § 2 Abs. 1, 3 und 4 vor der Wahl durch einen mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder des Elternrates zu fassenden Beschluss auf zwei Schuljahre verlängert werden. Wiederwahl ist zulässig.
(2) Wahlen sind Elternsprecherversammlungen vorbehalten. Sie erfolgen geheim mittels Stimmzettel. Sie können offen und/oder im Block erfolgen, wenn alle Wahlberechtigten zustimmen.
(3) Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder des Elternrates auf sich vereint. Bei Stimmengleichheit erfolgt Stichwahl, bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.
(4) Wahlämter nach § 2 erlöschen vor Ablauf der Amtszeit mit dem Verlust der Wählbarkeit für dieses Amt oder durch Rücktritt. In diesen Fällen ist für die Wahlämter nach § 2 Abs. 1 Satz 1 für die verbleibende Amtszeit ein Nachfolger zu wählen. Für die Wahlämter nach § 2 Abs. 2 Satz 2 erfolgt keine Nachwahl; es rückt ein Stellvertreter nach. Für die weiteren Wahlämter kann für die verbleibende Amtszeit ein Nachfolger gewählt werden.
(5) Inhaber von Wahlämtern nach § 2 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 2, deren Amtszeit abgelaufen oder deren Amt erloschen ist, versehen ihr Amt bis zur Neuwahl geschäftsführend weiter. Das gilt auch dann, wenn sie nicht mehr wählbar sind.
(6) Inhaber von Wahlämtern nach § 2 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 2 können vor Ablauf der Amtszeit dadurch abberufen werden, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten einen Nachfolger für den Rest der laufenden Amtszeit wählt. Die Wahl muss erfolgen, wenn ein Drittel der Wahlberechtigten schriftlich darum ersucht. Die Wahl erfolgt in einer außerordentlichen Elternsprecherversammlung. Für die Einladung und Vorbereitung der Wahl sorgt ein Stellvertreter. Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen.
(7) Einsprüche gegen die Wahl können nur innerhalb von zwei Wochen nach der Wahl schriftlich erhoben werden. Über sie entscheidet der Elternrat innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Einspruchs. Die Wahl kann nicht deshalb angefochten werden, weil sie später als sieben Wochen nach Unterrichtsbeginn durchgeführt wurde.
§ 4 Vorsitzender
(1) Vorsitzender im Sinne dieser Vorschrift ist nur der Vorsitzende nach § 2 Abs. 1 Satz 1.
(2) Ihm obliegen insbesondere folgende Aufgaben:
Vertretung des Elternrates in der Öffentlichkeit;
Wahrnehmung der gesetzlichen Befugnisse insbesondere aus § 47 Abs. 2 SchulG und § 15 EMVO gemäß den Beschlüssen des Elternrates. Bei Gefahr im Verzug entscheidet der Vorsitzende allein. Er hat den Elternrat hierüber unverzüglich zu unterrichten;
Koordination der Tätigkeit aller Inhaber von Wahlämtern nach § 2 Abs. 1, 3 und 4;
Einladung, Vorbereitung und Leitung von Sitzungen des Elternrates einschließlich der Wahlen;
Entgegennahme und Beantwortung von Anfragen etc. der Schulleitung, der Lehrerschaft, vom Schulträger, der Schulaufsicht, dem Schülerrat und der Elternschaft;
Erstellung eines formlosen schuljährlichen Tätigkeitsberichts und dessen Vorstellung in der Elternsprecherversammlung.
(3) Der Vorsitzende darf Aufgaben nach § 4 Abs. 2 ganz oder teilweise auf andere Mitglieder des Elternrates übertragen. Im Falle einer Aufgabenübertragung steht dem Vorsitzenden ein Informationsrecht zu.
§ 5 Sitzungen des Elternrates
(1) Der Elternrat tritt mindestens zweimal im Schuljahr zur Elternsprecherversammlung zusammen. Eine außerordentliche Elternsprecherversammlung ist unter Einhaltung der Einladungsfrist nach § 5 Abs. 3 unverzüglich einzuberufen, wenn es mindestens ein Drittel der Mitglieder des Elternrates unter Angabe eines Grundes wünscht. Die Elternsprecherversammlung ist nicht öffentlich. Zur Elternsprecherversammlung sind der Schulleiter und der Schülerrat mit gleicher Frist wie die Mitglieder des Elternrates unter Mitteilung der Tagesordnung als Gäste einzuladen. Die Zulassung weiterer Gäste bedarf der Zustimmung der Mehrheit der anwesenden Mitglieder des Elternrates.
(2) In jedem Schulhalbjahr soll mindestens ein Elternratsstammtisch stattfinden. Am Elternratsstammtisch darf die Elternschaft der Schule als Gäste teilnehmen. Der Schulleiter, der Schülerrat und der Förderverein sollen, weitere Gäste können eingeladen werden.
(3) Ort und Zeit von Sitzungen des Elternrates bestimmt der Vorsitzende. Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen. Die Einladung kann schriftlich oder per E- Mail erfolgen; die Einladung zur ersten Elternsprecherversammlung eines Schuljahres soll schriftlich erfolgen. Ihr ist eine Tagesordnung beizufügen. Die Einladung der Elternschaft zu Elternratsstammtischen erfolgt durch Aushang in der Schule oder auf der Seite des Elternrates auf der Schulhomepage im Internet.
(1) Der Elternrat ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist. Ist er in einer Sitzung nicht beschlussfähig, kann unter Wahrung der Vorgaben von § 5 Abs. 3 unverzüglich ein neuer Termin bestimmt werden. Dort ist der Elternrat ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Elternsprecher beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
(2) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder des Elternrates gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Gäste haben kein Stimmrecht.
(3) Abstimmungen des Elternrates erfolgen offen. Sie sind geheim mittels Stimmzettel durchzuführen, wenn mindestens ein Stimmberechtigter es wünscht. Eine Abstimmung im Wege der schriftlichen Umfrage ist zulässig. Beschlüsse einer schriftlichen Umfrage sind nur wirksam, wenn die Mehrheit der Mitglieder des Elternrates abstimmt.
(4) § 3 Abs. 2 und 3 bleiben unberührt.
Der Elternrat kann für besondere Aufgaben Ausschüsse einsetzen. Der Vorsitzende eines Ausschusses muss aus der Elternschaft der Schule stammen. In diese Ausschüsse können auch Personen berufen werden, die nicht dem Elternrat der Schule angehören. Inhaber von Wahlämtern nach § 2 Abs. 1 und 3 sind berechtigt, an den Sitzungen der Ausschüsse als Gäste teilzunehmen.
§ 8 Vertreter in der Schulkonferenz
In der Schulkonferenz nimmt der Elternrat sein Mitwirkungsrecht durch seine Vertreter gemäß § 2 Abs. 2 wahr. Die Mitglieder der Schulkonferenz berichten dem Elternrat über ihre Arbeit.
Der Elternrat führt keine Kasse. Zur Deckung notwendiger Unkosten kann er freiwillige Beiträge erheben. Ein eventueller Überschuss gebührt dem Förderverein.
Die Geschäftsordnung tritt am 09.09.2016 in Kraft.

References: § 13

§ 1

§ 2
 § 2
 § 2

§ 3
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2

§ 4
 § 2
 § 47
 § 15
 § 2
 § 4

§ 5
 § 5
 § 5
 § 3
 § 2

§ 8
 § 2