Source: https://www1.muelheim-ruhr.de/wirtschaft-arbeit/oeffentliche-ausschreibungen/breitbandausbau/119365
Timestamp: 2019-05-27 07:41:03+00:00

Document:
Ausschreibung - Breitbandausbau | Stadt Mülheim an der Ruhr
Öffentliche Ausschreibungen » Breitbandausbau
MH-REFERAT_VI-2019-438
Die eingehenden Angebote sollen zur Inanspruchnahme von Investitionsbeihilfen für die Errichtung und den Betrieb einer Breitbandinfrastruktur im Rahmen der Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke in den unterversorgten Gebieten der Stadt Mülheim an der Ruhr anhand von transparenten Zuschlagskriterien bewertet werden.
Die Bewertung der Angebote ist der Auftragsbekanntmachung zu entnehmen.
Eignungskriterien, von jedem Bieter in seinem Angebot nachzuweisen sind:
1.	Firmenprofil des Bieters
•	Gesellschaftsform
•	Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer
•	ggf. Anzahl beschäftigter Schwerbehinderter, Auszubildender, Freiberufler und sonstiger Mitarbeiter
•	Dauer des Bestehens des Unternehmens bzw. Gründungsjahr
•	Anteil des Geschäftsfeldes Telekommunikation am Gesamtunternehmen;
2.	Meldebestätigung nach § 6 TKG;
3.	Ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung;
4.	Bei Bietergemeinschaften: Ausgefüllte „Erklärung der Bietergemeinschaft“;
5.	Beim Einsatz von Nachunternehmern: Ausgefüllte „Erklärungen bei Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmer“;
1.	Bilanzen bezogen auf die letzten drei (3) Geschäftsjahre;
4.	Vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung“;
In Bezug auf die technische Leistungsfähigkeit gelten die folgenden Eignungsnachweise. Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu Seite 20 von 28 der Ausschreibung zu erbringen. Sofern Nachunternehmer zum Nachweis der eigenen Eignung benannt werden, sind auch für diese die entsprechenden Nachweise zu erbringen.
1.	Vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung“;
Es sei darauf hingewiesen, dass aufgrund von Feiertagen und Urlauben in der Zeit vom 19.04.2019 bis zum 06.05.2019 Bieterfragen nicht beantwortet werden können. Der Konzessionsgeber behält sich ferner vor, nur Bieterfragen zu beantworten, die bis zum 18.04.2018 - 08:00 Uhr eingegangen sind. Bietergespräche sind für den Zeitraum zwischen dem 21.05.2019 und dem 22.05.2019 geplant. Die Bieter werden gebeten, diese Zeitfenster in Ihren Planungen zu berücksichtigen.
Anlagenpaket_MH.zip
LV_Breitbandausschreibung_geän_Fristen_.pdf
Kennzeichnung der unterversorgten Anschlüsse / Adresspunkte
Erstellt durch Ausschreibungen-WWW1 am 10. April 2019 - 12:00
Bei den im Leistungsverzeichnis genannten Anschlusszahlen handelt es sich um Schätzwerte zur groben Orientierung. Die genauen Anschlusszahlen sind von den Bietern im Rahmen der Angebotserstellung zu ermitteln. Maßgeblich für die Bewertung der Vollständigkeit der Netzplanung ist die Anbindung aller in Anlage 2 aufgeführten Adressen (an einer Adresse können sich mehrere Anschlüsse befinden). Alle als Schule, Sonder- oder Gewerbestandorte gekennzeichneten Adressen sind entsprechend Ziffer 2.1 des Leistungsverzeichnis mit mindestens 1 Gbit/s symmetrisch zu versorgen, die übrigen Privatadressen mit mindestens 100 Mbit/s symmetrisch. Das Netz ist dabei technisch so zu dimensionieren, dass auch alle an der Adresse befindlichen Anschlüsse mit der entsprechenden Mindestbandbreite versorgt werden können. Als Nachweis für die Einhaltung dieser Mindestvorgaben sind die dafür verwendete Technik, und erreichbare Mindestbandbreite nach Ausbau pro Adresse in Anlage 2 einzutragen.
Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat folgende Bieterfrage erhalten:
In der Ausschreibungsunterlage werden unter Punkt 1.2 für das Stadtgebiet Mülheim an der Ruhr 1.173 unterversorgte Anschlüsse genannt. Diese setzen sich aus 942 Haushalten, 183 Firmen / institutionelle Nachfrager und 48 Schulen zusammen.
In der Anlage 2 der Ausschreibung werden 644 unterversorgte Adresspunkte aufgelistet, die sich aus 48 Schulstandorten, 6 Adressen mit der Kennzeichnung „sonder“ und 27 Adressen mit der Kennzeichnung „gewerbe“ zusammensetzen.
Damit bei der Planung die richtigen Annahmen getroffen werden können, bitten wir Sie, uns eine detaillierte Aufklärung zu der Adressdatenlage zur Verfügung stellen.
Wertungskriterien - Endkundenprodukte und Nachhaltigkeit/Zeitpla
Erstellt durch Ausschreibungen-WWW1 am 11. April 2019 - 12:30
Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat folgende Bieterfragen erhalten:
1.	Wertungskriterien - Endkundenprodukte
Mit der Bitte um Aufklärung: Die Berechnung der Punkte erfolgt separat für jedes Produkt. Die maximale Punktzahl je Produkt (2 Punkte) erhält der Bieter mit dem jeweils niedrigsten Gesamtpreis. In der Berechnungsformel ist aber der Multiplikator 10 hinterlegt.
2.	Wertungskriterien - Nachhaltigkeit / Zeitplan
Mit der Bitte um Aufklärung: Die maximale Punktzahl (6 Punkte) für den Zeitplan erhält der Bieter, der die Gesamtinbetriebnahme des Breitbandnetzes in kürzester Zeit garantieren kann. Es werden aber insgesamt 10 Punkte vergeben, die der beste Bieter bei Anwendung der hinterlegten Berechnungsformel auch erreichen würde.
1.	Wertungskriterien – Endkundenprodukte
Antwort: Die Produkte werden wie beschrieben einzeln bewertet. Der Multiplikator entspricht daher der jeweils pro Produkt erzielbaren Maximalpunktzahl. Die korrekte Formel lautet daher wie folgt: (niedrigster Gesamtpreis / Gesamtpreis des betrachteten Angebots) *2
Antwort: Für den Zeitplan werden maximal 10 Punkte vergeben.
Erstellt durch Ausschreibungen-WWW1 am 15. April 2019 - 14:30
Gemäß Ausschreibungsunterlage müssen Infrastrukturdokumentation und Gebietsabgrenzung auf Basis der GIS-Nebenbestimmungen in der Version 3.1 erfolgen. Seit dem 01. August 2018 liegen die GIS-Nebenbestimmungen in der Version 4.0 vor. Der Wegfall bisher notwendiger Angaben und der Verknüpfungen zwischen den Layern führt in dieser Version zu einer deutlichen Vereinfachung und damit zu einer Aufwandsreduktion. Wir würden deshalb gerne alternativ zur bisherigen Vorgabe in der Ausschreibungsunterlage die GIS-Nebenbestimmungen in der Version 4.0 als Basis verwenden.
Die Vorgabe des Projektträgers hinsichtlich der GIS Nebenbestimmungen war in der Vergangenheit nicht eindeutig. Im Hinblick auf eine Vereinfachung der Arbeitsabläufe bei den Bietern, befürwortet die Stadt Mülheim an der Ruhr eine Einreichung der Infrastrukturdokumentation und Gebietsabgrenzung, auf Basis der GIS-Nebenbestimmungen 4.0.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit der Angebote sollen daher alle Bieter die Netzplanung verbindlich nach den Vorgaben der GIS Nebenbestimmungen 4.0 einreichen.
Erstellt durch Ausschreibungen-WWW1 am 16. April 2019 - 11:45
In Ziffer 5.2 der Ausschreibung wird in Bezug auf Zahlungsbedingungen auf § 16 VOB/B verwiesen. In § 7 des Entwurfs des Zuwendungsvertrags sind ebenfalls Regelungen zur Abrechnung und Zahlung enthalten, die insbesondere den speziellen förderrechtlichen Rahmenbedingungen Rechnung tragen.
Ist unser Verständnis richtig, dass die im Zuwendungsvertrag enthaltenen Regelungen dem § 16 VOB/B vorgehen?
Die in § 7 im Zuwendungsvertrag vorgesehenen Regelungen gehen dem § 16 VOB/B vor.
Erstellt durch Ausschreibungen-WWW1 am 16. April 2019 - 12:45
1.	Sehr geehrter Herr Thelen, wir nehmen Bezug auf o. g. Ausschreibungsverfahren und der damit verbundenen Frist zur Abgabe eines indikativen Angebotes zum 07.05.2019. Aufgrund der bevorstehenden Ostertage und der damit verbundenen Ferien- und Urlaubszeit, sowie dem Umstand, dass nach dem 19.04.2019 eingegangene Bieterfragen nicht mehr beantwortet werden, bitten wir höflich um Fristverlängerung von 4 Wochen.
2.	Sehr geehrter Herr Thelen, auf Grund unvorhergesehener Probleme bei der Bearbeitung der Ausschreibung bitten wir um eine Fristverlängerung bis zum 07.06.2019.
3.	Fristverlängerung: Wir bitten um eine Fristverlängerung zur Abgabe des finalen verbindlichen Angebots bis zum 04. Juni 2019. Begründungen: Eingeschränkte Ressourcenverfügbarkeit (intern / extern) aufgrund von Ferien-/Urlaubsituation und hoher Auslastung sowie ausstehende Informationen
Aufgrund der Anfragen verschiedener Bieter bzgl. einer Fristverlängerung des laufenden Ausschreibungsverfahrens, gewähren wir allen Bietern eine Fristverlängerung bis zum 07.06.2019 – 11:00 Uhr. Die Stadt Mülheim an der Ruhr behält es sich vor nur Bieterfragen zu beantworten, welche bis zum 29.05.2019 – 11:00 Uhr eingegangen sind. Ferner verschieben sich alle nachgelagerten Fristen ebenfalls um 4 Wochen, insbesondere die Bindefrist für Angebote verschiebt sich auf den 11.10.2019. Bietergespräche sind somit für die Zeit zwischen dem 24.06. – 05.07.2019 geplant.
Die Bieter werden darauf hingewiesen, dass im Zuge dieser Bieterfrage ein geändertes Leistungsverzeichnis veröffentlicht wurde. Die eingereichten Angebote müssen unter Bezugnahme auf dieses geänderte Leistungsverzeichnis eingereicht werden. Änderungen im Leistungsverzeichnis (o.g. Fristen) wurden im geänderten Leistungsverzeichnis rot hervorgehoben.
Erstellt durch Ausschreibungen-WWW1 am 23. Mai 2019 - 12:15
wir bitten höflich um Mitteilung, ob es sich bei der Abgabe des Angebotes zum 07.06.2019 um ein indikatives oder ein verbindliches Angebot handelt.
Den Vergabeunterlagen konnten wir diesbezüglich keine aussagekräftige Information entnehmen.
Es handelt sich um indikative Angebote. Für eine detaillierte Beschreibung des Ablaufs der Verhandlungsphase verweisen wir auf Punkt 5.4 des Leistungsverzeichnis zur Ausschreibung.
Die Angebotsöffnung erfolgt am 7. Juni 2019 - 11:00 Uhr. Dieser Inhalt ist nicht mehr öffentlich zugänglich ab 7. Juni 2019 - 11:00 Uhr.

References: § 6
 § 16
 § 7
 § 16
 § 7
 § 16