Source: https://buerger-drensteinfurt.de/index.php/ueber-uns/satzung
Timestamp: 2019-08-20 16:15:09+00:00

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Satzung des Bürgerschützenvereins "St. Johannes" Drensteinfurt von 1593 e.V.
Der Verein führt den Namen: BÜRGERSCHÜTZENVEREIN "St. Johannes" DRENSTEINFURT von 1593 e.V.
Der Verein hat seinen Sitz in Drensteinfurt.
Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Ahlen eingetragen werden.
Der Verein hat die Aufgabe und Verpflichtung, Tradition und Pflege des Heimatsinns und des Heimatgedankens zu wahren. Er setzt sich zum Ziel, alljährlich an einem Wochenende im Juni / Juli ein Schützenfest zu veranstalten. Er hat die Pflicht, Kameradschaft zu pflegen und einen echten Bürgersinn zu verbreiten. Er soll allen Neubürgern ein schnelles und harmonisches Einleben in die Ortsgemeinschaft vermitteln.
Der Verein ist politisch und weltanschaulich streng neutral. Er hat einen ausgesprochen christlichen Charakter.
Der Verein verfolgt keine wirtschaftliche Zielrichtung im Hinblick auf Gewinnerzielung.
Die Mitgliedsbeiträge und etwaige Überschüsse werden ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile aus Mitteln des Vereins
Die Mitgliedschaft kann jeder männliche Bewohner Drensteinfurts erwerben.
Junggesellen sollen mit Rücksicht auf den Junggesellenschützenverein das 25. Lebensjahr vollendet haben.
Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung in einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
§ 4 Kündigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft kann zum Jahresende gekündigt werden.
Bei Nichterfüllung der Beitragspflicht erfolgt Ausschluss, wenn der Beitrag länger als ein Jahr nicht entrichtet ist.
Die Höhe des Jahresbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.
Jedes Mitglied, welches das 80. Lebensjahr vollendet hat, ist beitragsfrei.
§ 7 Der Vorstand des Vereins
dem Dritten Vorsitzenden
dem Ersten Kassierer
dem Zweiten Kassierer
dem Ersten Schriftführer
dem Zweiten Schriftführer
den Chargierten, nämlich: der Oberst, der Adjutant, der Hauptmann, der Feldwebel, der Unteroffizier, ein Vertreter der Fahnenoffiziere
bis zu zwei "Zur besonderen Verwendung" (ZbV)
dem jeweiligen amtierenden König.
Die Vorstandsmitglieder gelten jeweils für zwei Jahre gewählt. Damit nicht der gesamte Vorstand gleichzeitig zur Wahl steht, sollen umschichtig jährlich bei der Mitgliederversammlung nach dem Schützenfest Wahlen stattfinden.
Die laufenden Geschäfte des Vereins führt der geschäftsführende Vorstand. Er besteht aus:
Dem Ersten Vorsitzenden, dem Zweiten Vorsitzenden und dem Ersten Kassierer. Der geschäftsführende Vorstand bildet den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Zur Außenvertretung des Vereins genügt die Unterzeichnung durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes.
Der Vorstand vertritt den Verein nach außen und nach innen.
Der Vorstand hat jedoch bei Abschluss von Rechtsgeschäften die Haftung des Vereins und seiner Mitglieder auf das Vereinsvermögen zu beschränken und insoweit nur Vertretungsrecht, als die Mitglieder des Vereins über das Vereinsvermögen hinaus nicht verpflichtet werden.
Zum Abschluss von Rechtsgeschäften mit einem Gegenstandswert von mehr als 250,- €, ist nur der Erste Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der Zweite Vorsitzende bevollmächtigt. In diesen Fällen bedarf es der Bevollmächtigung der vorherigen Zustimmung des Vorstandes mittels eines ausdrücklichen Vorstandsbeschlusses. Die Beschränkung der Haftung des Vereins auf das Vereinsvermögen muss dabei Bestandteil eines solchen Vertrages sein und deutlich aus den Vertragsbestimmungen hervorgehen.
Mitgliederversammlungen sollen zwei Mal im Jahr stattfinden. Eine davon ist wenigstens sechs Wochen vor dem abzuhaltenden Schützenfest anzuberaumen; die andere eine entsprechende Zeit nach dem Schützenfest, um auch den Kassenbestand bekannt zu geben. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
Weitere Mitgliederversammlungen können auf Bedarf vom Vorstand anberaumt werden.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand auch einzuberufen, wenn wenigstens 40 % der Mitglieder hierzu schriftlich Antrag stellen. Die Mitgliederversammlungen müssen zwei Wochen vor Abhaltung bekannt gegeben werden.
Eine Anzeige in der "DREINGAU ZEITUNG' gilt jeweils als ordentliche Anzeige.
§ 9 Wahlmodus
Für die rechtskräftige Wahl, wie auch für zu fassende Beschlüsse in Vereinsangelegenheiten, genügt einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder. Nur bei Änderung der Kleiderordnung und Verlegung der Schützenfeste auf andere Wochentage als Samstag und Sonntag, Statutenänderung und Auflösung des Vereins ist eine Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder erforderlich.
Die Abstimmungen erfolgen entweder öffentlich durch Handerheben oder auf Antrag geheim mittels Stimmzettel. Die Form der Abstimmung beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder.
Es sind jeweils zwei Kassenprüfer bestellt. In der Mitgliederversammlung nach dem Schützenfest ist jeweils im Wechsel ein Kassenprüfer neu zu wählen.
§ 11 Wahlverpflichtung
Jedes Mitglied sollte ein durch Wahl verliehenes Amt, sei es als Vorstandsmitglied oder Chargierter, annehmen.
§ 12 Schützenfestvergabe
Die Schützenfeste sollen an vereinsangehörige Wirte oder Mitglieder vergeben werden, soweit diese bereit sind, die Forderungen des Vereins zu akzeptieren und die Voraussetzungen zur Durchführung eines solchen Festes gewährleisten. Die Festvergabe erfolgt durch den Vorstand.
§13 Festfolge Schützenfest
Die Festfolge bei den Schützenfesten wird jeweils in der Mitgliederversammlung vor dem zu feiernden Fest festgelegt.
§ 14 Kleiderordnung
Eine besondere Kleiderordnung besteht insofern, dass jedes Mitglied bei den Umzügen einen grünen Schützenhut mit Feder zu tragen hat.
§ 15 Schützenkönig
Jedes Mitglied, das wenigstens ein Jahr dem Verein angehört, kann die Würde des Schützenkönigs erwerben, soweit seine Person bzw. seine Verfassung beim Vogelschießen ein harmonisches Feiern gewährleistet. Die Entscheidung obliegt dem Vorstand.
Als Schützenkönig gilt das Mitglied, welches durch den letzten Schuss den Vogel von der Stange holt. Bei mehr als einem Königsbewerber darf jeder Bewerber nur im Wechsel schießen.
§ 16 Hofstaat
Der vom König bestellte Hofstaat soll aus elf Paaren bestehen und sollte sechzehn Paare nicht überschreiten. Nur die vor dem Königsschießen vereinsangehörigen Mitglieder können von ihm in den Hofstaat gebeten werden.
In besonderen Fällen, sind Ausnahmen zugelassen. Der fällige Jahresbeitrag ist sofort zu zahlen. Über die Zulassung dieser Ausnahmen entscheiden die anwesenden Vorstandsmitglieder in einfacher Mehrheit.
Die Mitgliedschaft muss bei der nächsten Mitgliederversammlung gemäß § 3 bestätigt werden.
§ 17 Ehrenmitgliedschaft
Mitgliedern, die sich in außergewöhnlichem Maße um den Verein verdient gemacht haben kann die Ehrenmitgliedschaft angetragen werden. Eine Verleihung von Ehrentiteln ist im Sinne der Gleichberechtigung aller Mitglieder nicht vorgesehen.
Jedes Vereinsmitglied hat das Recht Vorschläge zur Verleihung der Ehrenmitgliedschaft zu unterbreiten. Entsprechende Vorschläge sind in schriftlicher Form unter Angabe von Gründen beim Vorstand bis zum Jahresende einzureichen.
Auf der ersten Generalversammlung im Folgejahr kann der Vorstand geeignete Kandidaten für eine Ehrenmitgliedschaft vorschlagen. Der Versammlung obliegt die Entscheidung über diese Vorschläge. Für eine Verleihung der Ehrenmitgliedschaft ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft erfolgt auf dem Frühschoppen des folgenden Schützenfestes.
§ 18 Ehrung Verstorbener
Der Beisetzung eines jeden verstorbenen Mitgliedes wohnt eine Fahnenabordnung des Vereins bei. Außerdem gibt der Verein 50,- €.
Stirbt ein gewesener König, der bei seinem Ableben noch Mitglied des Vereins war, so soll er von ehemaligen Königen zu Grabe getragen werden.
§ 19 Auflösen des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur mit Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder in einer eigens hierzu schriftlich eingeladenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Das vorhandene Vereinsvermögen fließt der Stadt Drensteinfurt zu, welcher auch die Königsketten, die Fahnen und die Vereinsunterlagen zu übergeben sind.

References: § 4

§ 7
 § 26

§ 9

§ 11

§ 12

§13

§ 14

§ 15

§ 16
 § 3

§ 17

§ 18

§ 19