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Timestamp: 2019-08-20 12:19:23+00:00

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Aktuelle Gesetzgebung | Gothic gegen Missbrauch und Gewalt
Aktuelle Gesetzgebung in Deutschland
1. an einer Person unter sechzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder
zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut ist,
2. an einer Person unter achtzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder
zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut oder im Rahmen eines Dienst- oder
Arbeitsverhältnisses untergeordnet ist, unter Mißbrauch einer mit dem Erziehungs-,
Ausbildungs-, Betreuungs-, Dienst- oder Arbeitsverhältnis verbundenen Abhängigkeit
vornimmt oder an sich von dem Schutzbefohlenen vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe
um sich oder den Schutzbefohlenen hierdurch sexuell zu erregen, wird mit
(4) In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 oder des Absatzes 2 in Verbindung mit Absatz 1
Nr. 1 kann das Gericht von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen, wenn bei
Berücksichtigung des Verhaltens des Schutzbefohlenen das Unrecht der Tat gering ist.
§ 174a Sexueller Mißbrauch von Gefangenen, behördlich Verwahrten oder
Kranken und Hilfsbedürftigen in Einrichtungen
(1) Wer sexuelle Handlungen an einer gefangenen oder auf behördliche Anordnung
verwahrten Person, die ihm zur Erziehung, Ausbildung, Beaufsichtigung oder Betreuung
anvertraut ist, unter Mißbrauch seiner Stellung vornimmt oder an sich von der
gefangenen oder verwahrten Person vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Person, die in einer Einrichtung für kranke oder
hilfsbedürftige Menschen aufgenommen und ihm zur Beaufsichtigung oder Betreuung
anvertraut ist, dadurch mißbraucht, daß er unter Ausnutzung der Krankheit oder
Hilfsbedürftigkeit dieser Person sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von
ihr vornehmen läßt.
(1) Wer als Amtsträger, der zur Mitwirkung an einem Strafverfahren oder an einem
Verfahren zur Anordnung einer freiheitsentziehenden Maßregel der Besserung und
Sicherung oder einer behördlichen Verwahrung berufen ist, unter Mißbrauch der durch das
Verfahren begründeten Abhängigkeit sexuelle Handlungen an demjenigen, gegen den sich
das Verfahren richtet, vornimmt oder an sich von dem anderen vornehmen läßt, wird mit
(1) Wer sexuelle Handlungen an einer Person, die ihm wegen einer geistigen oder
seelischen Krankheit oder Behinderung einschließlich einer Suchtkrankheit oder
wegen einer körperlichen Krankheit oder Behinderung zur Beratung, Behandlung
oder Betreuung anvertraut ist, unter Mißbrauch des Beratungs-, Behandlungs- oder
Betreuungsverhältnisses vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt, wird mit
(2) Ebenso wird bestraft, wer sexuelle Handlungen an einer Person, die ihm
zur psychotherapeutischen Behandlung anvertraut ist, unter Mißbrauch des
Behandlungsverhältnisses vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt.
(1) Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder
an sich von dem Kind vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu
(2) Ebenso wird bestraft, wer ein Kind dazu bestimmt, daß es sexuelle Handlungen an
einem Dritten vornimmt oder von einem Dritten an sich vornehmen läßt.
(3) In besonders schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr zu
2. ein Kind dazu bestimmt, dass es sexuelle Handlungen vornimmt, soweit die Tat nicht
nach Absatz 1 oder Absatz 2 mit Strafe bedroht ist,
3. auf ein Kind durch Schriften (§ 11 Abs. 3) einwirkt, um es zu sexuellen Handlungen
zu bringen, die es an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem
Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll, oder
(5) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer ein Kind
für eine Tat nach den Absätzen 1 bis 4 anbietet oder nachzuweisen verspricht oder wer
sich mit einem anderen zu einer solchen Tat verabredet.
(6) Der Versuch ist strafbar; dies gilt nicht für Taten nach Absatz 4 Nr. 3 und 4 und
(1) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit
Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft, wenn der Täter innerhalb der letzten
fünf Jahre wegen einer solchen Straftat rechtskräftig verurteilt worden ist.
(2) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit
Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft, wenn
1. eine Person über achtzehn Jahren mit dem Kind den Beischlaf vollzieht oder ähnliche
sexuelle Handlungen an ihm vornimmt oder an sich von ihm vornehmen lässt, die mit
einem Eindringen in den Körper verbunden sind,
3. der Täter das Kind durch die Tat in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung
oder einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Entwicklung bringt.
(3) Mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren wird bestraft, wer in den Fällen des
§ 176 Abs. 1 bis 3, 4 Nr. 1 oder Nr. 2 oder des § 176 Abs. 6 als Täter oder anderer
Beteiligter in der Absicht handelt, die Tat zum Gegenstand einer pornographischen
Schrift (§ 11 Abs. 3) zu machen, die nach § 184b Abs. 1 bis 3 verbreitet werden soll.
(4) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten
bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von
einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
(5) Mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren wird bestraft, wer das Kind in den
Fällen des § 176 Abs. 1 bis 3 bei der Tat körperlich schwer misshandelt oder durch die
Tat in die Gefahr des Todes bringt.
(6) In die in Absatz 1 bezeichnete Frist wird die Zeit nicht eingerechnet, in welcher
der Täter auf behördliche Anordnung in einer Anstalt verwahrt worden ist. Eine Tat, die
im Ausland abgeurteilt worden ist, steht in den Fällen des Absatzes 1 einer im Inland
abgeurteilten Tat gleich, wenn sie nach deutschem Strafrecht eine solche nach § 176
Abs. 1 oder 2 wäre.
Verursacht der Täter durch den sexuellen Mißbrauch (§§ 176 und 176a) wenigstens
leichtfertig den Tod des Kindes, so ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder
Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren.
3. unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos
nötigt, sexuelle Handlungen des Täters oder eines Dritten an sich zu dulden oder an dem
(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter zwei
Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn
1. der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen
an dem Opfer vornimmt oder an sich von ihm vornehmen läßt, die dieses besonders
erniedrigen, insbesondere, wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden
sind (Vergewaltigung), oder
2. sonst ein Werkzeug oder Mittel bei sich führt, um den Widerstand einer anderen
Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu überwinden, oder
(5) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten
bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen der Absätze 3 und 4 auf Freiheitsstrafe
von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
Verursacht der Täter durch die sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung (§ 177) wenigstens
leichtfertig den Tod des Opfers, so ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder
1. wegen einer geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung einschließlich
einer Suchtkrankheit oder wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder
zum Widerstand unfähig ist, dadurch mißbraucht, daß er unter Ausnutzung der
Widerstandsunfähigkeit sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr
vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine widerstandsunfähige Person (Absatz 1) dadurch
mißbraucht, daß er sie unter Ausnutzung der Widerstandsunfähigkeit dazu bestimmt,
sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich
an ihm vornimmt oder an sich von ihm vornehmen läßt, die mit einem Eindringen in
den Körper verbunden sind,
3. der Täter das Opfer durch die Tat in die Gefahr einer schweren
Gesundheitsschädigung oder einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder
seelischen Entwicklung bringt.
(6) In minder schweren Fällen des Absatzes 5 ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis
zu zehn Jahren zu erkennen.
(1) Wer sexuellen Handlungen einer Person unter sechzehn Jahren an oder vor einem
Dritten oder sexuellen Handlungen eines Dritten an einer Person unter sechzehn Jahren
Vorschub leistet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe
bestraft. Satz 1 Nr. 2 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person
Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das
Vorschubleisten seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.
(2) Wer eine Person unter achtzehn Jahren bestimmt, sexuelle Handlungen gegen Entgelt
an oder vor einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu
lassen, oder wer solchen Handlungen durch seine Vermittlung Vorschub leistet, wird mit
(3) Wer eine Person unter achtzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung
oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut oder im Rahmen eines Dienst- oder
bestimmt, sexuelle Handlungen an oder vor einem Dritten vorzunehmen oder von einem
Dritten an sich vornehmen zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder
Prostitution nachgehen und in dem diese in persönlicher oder wirtschaftlicher
Abhängigkeit gehalten werden, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit
1. einer Person unter achtzehn Jahren zur Ausübung der Prostitution Wohnung,
gewerbsmäßig Unterkunft oder gewerbsmäßig Aufenthalt gewährt oder
2. eine andere Person, der er zur Ausübung der Prostitution Wohnung gewährt, zur
Prostitution anhält oder im Hinblick auf sie ausbeutet.
2. seines Vermögensvorteils wegen eine andere Person bei der Ausübung der Prostitution
überwacht, Ort, Zeit, Ausmaß oder andere Umstände der Prostitutionsausübung
bestimmt oder Maßnahmen trifft, die sie davon abhalten sollen, die Prostitution
und im Hinblick darauf Beziehungen zu ihr unterhält, die über den Einzelfall
die persönliche oder wirtschaftliche Unabhängigkeit einer anderen Person dadurch
beeinträchtigt, dass er gewerbsmäßig die Prostitutionsausübung der anderen Person
durch Vermittlung sexuellen Verkehrs fördert und im Hinblick darauf Beziehungen zu ihr
unterhält, die über den Einzelfall hinausgehen.
(3) Nach den Absätzen 1 und 2 wird auch bestraft, wer die in Absatz 1 Nr. 1 und 2
genannten Handlungen oder die in Absatz 2 bezeichnete Förderung gegenüber seinem
Ehegatten vornimmt.
In den Fällen der §§ 174 bis 174c, 176 bis 180, 181a und 182 kann das Gericht
Führungsaufsicht anordnen (§ 68 Abs. 1).
In den Fällen des § 181a Abs. 1 Nr. 2 sind die §§ 43a, 73d anzuwenden, wenn der Täter
als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten
verbunden hat. § 73d ist auch dann anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig handelt.
2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von
(2) Ebenso wird eine Person über achtzehn Jahren bestraft, die eine Person unter
achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie gegen Entgelt sexuelle Handlungen an ihr
vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt.
(3) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch
mißbraucht, daß sie
und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt,
(5) In den Fällen des Absatzes 3 wird die Tat nur auf Antrag verfolgt, es sei denn,
daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der
Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.
(6) In den Fällen der Absätze 1 bis 3 kann das Gericht von Strafe nach diesen
Vorschriften absehen, wenn bei Berücksichtigung des Verhaltens der Person, gegen die
sich die Tat richtet, das Unrecht der Tat gering ist.
(1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt,
(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde
wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten
von Amts wegen für geboten hält.
(3) Das Gericht kann die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe auch dann zur Bewährung
aussetzen, wenn zu erwarten ist, daß der Täter erst nach einer längeren Heilbehandlung
keine exhibitionistischen Handlungen mehr vornehmen wird.
(4) Absatz 3 gilt auch, wenn ein Mann oder eine Frau wegen einer exhibitionistischen
1. nach einer anderen Vorschrift, die im Höchstmaß Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr
oder Geldstrafe androht, oder
bestraft, wenn die Tat nicht in § 183 mit Strafe bedroht ist.
eingesehen werden kann, ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich
3. im Einzelhandel außerhalb von Geschäftsräumen, in Kiosken oder anderen
Verkaufsstellen, die der Kunde nicht zu betreten pflegt, im Versandhandel oder in
gewerblichen Leihbüchereien oder Lesezirkeln einem anderen anbietet oder überläßt,
3a. im Wege gewerblicher Vermietung oder vergleichbarer gewerblicher Gewährung des
Gebrauchs, ausgenommen in Ladengeschäften, die Personen unter achtzehn Jahren
nicht zugänglich sind und von ihnen nicht eingesehen werden können, einem anderen
anbietet oder überläßt,
5. öffentlich an einem Ort, der Personen unter achtzehn Jahren zugänglich ist oder
von ihnen eingesehen werden kann, oder durch Verbreiten von Schriften außerhalb
des Geschäftsverkehrs mit dem einschlägigen Handel anbietet, ankündigt oder
anpreist,
7. in einer öffentlichen Filmvorführung gegen ein Entgelt zeigt, das ganz oder
überwiegend für diese Vorführung verlangt wird,
8. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält oder einzuführen unternimmt, um sie
oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 bis 7 zu verwenden oder
einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, oder
9. auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Ausland unter
Verstoß gegen die dort geltenden Strafvorschriften zu verbreiten oder öffentlich
zugänglich zu machen oder eine solche Verwendung zu ermöglichen,
(2) Absatz 1 Nr. 1 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte
handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Anbieten, Überlassen oder
Zugänglichmachen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt. Absatz 1 Nr. 3a gilt nicht,
wenn die Handlung im Geschäftsverkehr mit gewerblichen Entleihern erfolgt.
§ 184 Abs. 1 Nr. 7: Mit dem GG vereinbar, BVerfGE v. 17.1.1978 I 405 – 1 BvL 13/76 –
Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die Gewalttätigkeiten oder sexuelle
Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben,
3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist,
einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke
im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche
Verwendung zu ermöglichen,
(1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die sexuelle Handlungen von, an oder
vor Kindern (§ 176 Abs. 1) zum Gegenstand haben (kinderpornographische Schriften),
(2) Ebenso wird bestraft, wer es unternimmt, einem anderen den Besitz von
kinderpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches oder
wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben.
(3) In den Fällen des Absatzes 1 oder des Absatzes 2 ist auf Freiheitsstrafe von sechs
Monaten bis zu zehn Jahren zu erkennen, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied
einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat,
und die kinderpornographischen Schriften ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes
Geschehen wiedergeben.
(4) Wer es unternimmt, sich den Besitz von kinderpornographischen Schriften zu
verschaffen, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Ebenso wird
bestraft, wer die in Satz 1 bezeichneten Schriften besitzt.
(5) Die Absätze 2 und 4 gelten nicht für Handlungen, die ausschließlich der Erfüllung
rechtmäßiger dienstlicher oder beruflicher Pflichten dienen.
(6) In den Fällen des Absatzes 3 ist § 73d anzuwenden. Gegenstände, auf die sich eine
Straftat nach Absatz 2 oder Absatz 4 bezieht, werden eingezogen. § 74a ist anzuwenden.
(1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die sexuelle Handlungen von,
an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben
(jugendpornographische Schriften),
jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches oder
(3) In den Fällen des Absatzes 1 oder des Absatzes 2 ist auf Freiheitsstrafe von drei
Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied
und die jugendpornographischen Schriften ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes
(4) Wer es unternimmt, sich den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu
verschaffen, die ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, oder wer solche Schriften
besitzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
Satz 1 ist nicht anzuwenden auf Handlungen von Personen in Bezug auf solche
jugendpornographischen Schriften, die sie im Alter von unter achtzehn Jahren mit
Einwilligung der dargestellten Personen hergestellt haben.
§ 184d Verbreitung pornographischer Darbietungen durch Rundfunk, Medienoder
Nach den §§ 184 bis 184c wird auch bestraft, wer eine pornographische Darbietung durch
Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet. In den Fällen des § 184 Abs. 1 ist Satz
1 bei einer Verbreitung durch Medien- oder Teledienste nicht anzuwenden, wenn durch
technische oder sonstige Vorkehrungen sichergestellt ist, dass die pornographische
Darbietung Personen unter achtzehn Jahren nicht zugänglich ist.
Wer einem durch Rechtsverordnung erlassenen Verbot, der Prostitution an bestimmten
Orten überhaupt oder zu bestimmten Tageszeiten nachzugehen, beharrlich zuwiderhandelt,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu
einhundertachtzig Tagessätzen bestraft.
1. in der Nähe einer Schule oder anderen Örtlichkeit, die zum Besuch durch Personen
unter achtzehn Jahren bestimmt ist, oder
in einer Weise nachgeht, die diese Personen sittlich gefährdet, wird mit
§ 225 Mißhandlung von Schutzbefohlenen(2011)
quält oder roh mißhandelt, oder wer durch böswillige Vernachlässigung
seiner Pflicht, für sie zu sorgen, sie an der Gesundheit schädigt, wird
mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.
(3) Auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr ist zu erkennen, wenn der
Täter die schutzbefohlene Person durch die Tat in die Gefahr
(4) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von
drei Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes
3 auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen.
großer konnte eigige datei retten dies ist ein gesetz was sehr wichtig ist für die kids….
natürlich wäre es auch in meinem interresse das die eltern die so wie
unschuldig sind das man ihnen hilft und dies geht auch mit gesetzen weiß
jetzt nicht in wie weit du dazu stehst ich habe mir um meine unschuld
zu beweisen etliche gesetze herrausgesucht falls du dies haben möchtest
lasse es mich wissen,stelle sie dir gerne zur verfügung.
denn nicht alle eltern sind brutal und unfähig sich um ihre kids zu kümmern.
Sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen (2011)
(1) Wer sexuelle Handlungen 1. an einer Person unter sechzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut ist,
(2) Wer unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 Nr. 1 bis 3 1. sexuelle Handlungen vor dem Schutzbefohlenen vornimmt oder
(4) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer 1. sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt,
(2) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft, wenn 1. eine Person über achtzehn Jahren mit dem Kind den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an ihm vornimmt oder an sich von ihm vornehmen lässt, die mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind,
(1) Wer sexuellen Handlungen einer Person unter sechzehn Jahren an oder vor einem Dritten oder sexuellen Handlungen eines Dritten an einer Person unter sechzehn Jahren 1. durch seine Vermittlung oder
Hier Nochmal eine Auflistung der Gesetze

References: § 174
 § 176
 § 176

§ 176
 § 176
 § 184
 § 176
 § 176
 § 181
 § 73
 § 183

§ 184
 § 73
 § 74

§ 184
 § 184

§ 225
 § 176