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Timestamp: 2016-10-24 10:44:17+00:00

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2C_828/2014 (02.10.2014)
2C_828/2014 � � Urteil vom 2. Oktober 2014
A.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Beratungsstelle f�r Ausl�nder,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Abteilung, vom 23. Juli 2014.
1.1.�A.________ (geb. 1958) stammt aus Mazedonien. Er ist seit 1986 mit einer Landsfrau verheiratet, mit der er f�nf gemeinsame Kinder hat. W�hrend seine Ehefrau und die Kinder im Heimatland verblieben, hielt A.________ sich ab M�rz 1990 als Saisonnier in der Schweiz auf, ab 1993 verf�gte er �ber eine Aufenthalts- und ab dem Jahr 2000 �ber eine Niederlassungsbewilligung. Ein erstes Familiennachzugsgesuch f�r die Gattin und die drittgeborene Tochter (geb. 1993) scheiterte 1994 an den fehlenden finanziellen Mitteln.
1.2.�Am 18. Juli 2013 ersuchte A.________ erneut darum, seine Gattin und seinen Sohn (geb. 1998) nachziehen zu k�nnen, was das Migrationsamt des Kantons Z�rich am 11. Dezember 2013 ablehnte. Die kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 23. Juli 2014 aufzuheben. Er habe die gesetzlichen Nachzugsfristen (vgl. Art. 47 AuG [SR 142.20]) nur knapp verpasst und es sei ihm unzumutbar, sein Familienleben in Mazedonien zu pflegen. Es liege damit ein wichtiger Grund vor, den nachtr�glichen Familiennachzug zu bewilligen.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten. Es ist darin in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Wird eingewandt, der angefochtene Entscheid oder die Sachverhaltsfeststellung bzw. die Beweisw�rdigung seien willk�rlich, m�ssen die Beschwerdef�hrenden darlegen, dass und inwiefern er - im Resultat und nicht nur in der Begr�ndung - offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5). Die Begr�ndung muss sachbezogen sein. Die beschwerdef�hrende Partei hat gezielt auf die f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen der Vorinstanz einzugehen. Dabei sind nur Vorbringen (Begehren und Begr�ndung) zul�ssig, die sich auf den Streitgegenstand beziehen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer kritisiert, dass die Vorinstanz zu stark auf die Integrationsprobleme seiner Gattin und seines Sohnes abstelle und seine Ehe in Gefahr sei, wenn ihm der Familiennachzug verweigert werde. Ob er seine Eingabe damit hinreichend begr�ndet, kann dahingestellt bleiben, da der angefochtene Entscheid kein Bundesrecht verletzt und die bundesgerichtliche Rechtsprechung zutreffend wiedergibt (vgl. THOMAS HUGI YAR, Von Trennungen, H�rtef�llen und Delikten - Ausl�nderrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch f�r Migrationsrecht, Bern 2013, S. 31 ff., dort 42 ff.).
2.2.1.�Der Familiennachzug zu Niedergelassenen muss innerhalb von f�nf Jahren, bei Kindern �ber zw�lf Jahren innerhalb von zw�lf Monaten geltend gemacht werden (Art. 43 i.V.m. Art. 47 Abs. 1 AuG). Ist das Familienverh�ltnis - wie hier - vor dem Inkrafttreten des Ausl�ndergesetzes begr�ndet worden, beginnt die Frist am 1. Januar 2008 zu laufen (Art. 126 Abs. 3 AuG). Beim Nachzugsgesuch des Beschwerdef�hrers am 28. Juli 2013 waren diese f�r die Gattin (seit �ber sechs Monaten) und den Sohn (seit �ber vier Jahren) abgelaufen. Infrage kam deshalb nur noch ein nachtr�glicher Familiennachzug im Rahmen von Art. 47 Abs. 4 AuG, wof�r wichtige Gr�nde erforderlich sind.
2.2.2.�Die Vorinstanz hat zu Recht verneint, dass hier solche vorliegen: Der Beschwerdef�hrer hat w�hrend Jahrzehnten selber bewusst von seiner Familie getrennt gelebt. Dass seine Ehe in Gefahr sei, wenn er seine Gattin nicht nachziehen k�nne, ist bei dieser Ausgangslage kein wichtiger Grund im Sinne von Art. 47 Abs. 4 AuG. Seine Angeh�rigen (Frau und f�nf Kinder) befinden sich in Mazedonien; es ist nicht ersichtlich, weshalb es ihm unzumutbar sein soll, sein Ehe- und Familienleben wie bisher �ber die Grenzen hinweg oder ganz in der gemeinsamen Heimat zu pflegen. Dass er die gesetzliche Nachzugsregelung nicht gekannt haben will, �ndert hieran nichts, zumal die Nachzugsregelung des Gesetzes bei dessen Beratung bzw. Inkrafttreten Gegenstand zahlreicher Medienberichte gebildet hat.
2.2.3.�Die �berlegungen der Vorinstanz zu den allf�lligen Integrationsschwierigkeiten der Gattin und des j�ngsten Sohnes, die bei einem nachtr�glichen Familiennachzug aus ihren sozialen Umfeldern gerissen w�rden, sind entgegen der Kritik des Beschwerdef�hrers ebenfalls nicht zu beanstanden. Dass im Rahmen der ordentlichen Nachzugsregelung, d.h. innerhalb der vom Gesetzgeber vorgegebenen Fristen, auch Gattinnen, die �ber 50 Jahre alt sind, nachgezogen werden k�nnen, lassen die diesbez�glichen �berlegungen der Vorinstanz ebenso wenig bundesrechtswidrig erscheinen wie der Hinweis darauf, dass der Sohn in Mazedonien ein guter Sch�ler sei.
3.1.�Die Beschwerde erweist sich, soweit sie �berhaupt hinreichend begr�ndet wird, als offensichtlich unbegr�ndet und kann ohne Weiterungen im Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt werden. Erg�nzend wird auf die Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG).
3.2.�Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der unterliegende Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).

References: Art. 47
 Art. 42
 BGE 
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 109