Source: https://www.uni-regensburg.de/Einrichtungen/Verwaltung/Abteilung-I/Abt.I-Kr/Pruefungsord/bachelorchemistry.htm
Timestamp: 2019-03-20 21:30:48+00:00

Document:
Prüfungsordnung für Masterstudiengang Medicinal Chemistry
§ 16 Bestandteile der Masterprüfung
§ 19 Zulassung zur mündlichen Masterprüfung
§ 20 Mündliche Masterprüfung
§ 21 Nichtbestehen und Wiederholung der mündlichen Masterprüfung
§ 22 Masterarbeit
§ 23 Bewertung und Wiederholung der Masterarbeit
§ 24 Abschluss der Masterprüfung, Bildung der Fachnoten und der Prüfungsgesamtnote
§ 25 Bescheinigung über die nicht bestandene Masterprüfung
§ 26 Zeugnis, Masterurkunde, Diploma Supplement
Anlage 1: Studienplan Masterstudiengang
1Die Universität Regensburg bietet den Masterstudiengang Medicinal Chemistry an. 2Die vor-liegende Prüfungsordnung regelt den Erwerb von Studien- und Prüfungsleistungen sowie die Verleihung des Grades "Master of Science" in diesem Studiengang.
1Die Masterprüfung bildet einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums. 2Durch die Masterprüfung wird festgestellt, ob der Kandidat sich die vertieften Fachkenntnisse der von ihm gewählten Module des Masterstudiums angeeignet hat. 3Die Masterprüfung soll sicherstellen, dass der Kandidat selbständig nach wissenschaftlichen Methoden arbeiten kann und die für ein anschließendes Promotionsstudium oder einen Übergang in die Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse und Fertigkeiten erworben hat.
Aufgrund der bestandenen Masterprüfung verleiht die Naturwissenschaftliche Fakultät IV - Chemie und Pharmazie - für die Universität Regensburg den akademischen Grad "Master of Science" ("M. Sc.").
(1) 1Der Masterstudiengang ist modularisiert. 2Alle Module sind in Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Übungen, Praktika, Seminare) unterteilt, die zum Zwecke der Anerkennung innerhalb des European Credit Transfer Systems (ECTS) mit Creditpunkten (CP) bewertet werden. Voraussetzung für die Zuerkennung der Leistungspunkte ist ein Leistungsnachweis, der durch eine studienbegleitende Prüfung erbracht wird.
(2) 1Die Regelstudienzeit für das Masterstudium beträgt vier Semester. 2Diese gliedern sich in
(3) 1Der zeitliche Umfang der für das Masterstudium erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen beträgt einschließlich der Anfertigung der Masterarbeit höchstens 120 Semesterwochenstunden (SWS) entsprechend 120 Creditpunkten (CP). 2Die genauen Studieninhalte ergeben sich aus den Beschreibungen der Module des Studiengangs in Anlage 1 zu dieser Prüfungsordnung.
1Die Qualifikation für den Studiengang besitzt, wer folgende Voraussetzungen erfüllt:
2. Nachweis eines Abschlusses im Bachelorstudiengang Chemie an der Universität Regensburg mit mindestens der Gesamtnote "gut" bzw. eines vergleichbaren Abschlusses oder wenn ergänzend zum ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss eine fachliche Eignungsprü-fung nach Maßgabe der Anlage 2 erfolgreich abgelegt wurde; vergleichbar ist ein erster Studienabschluss aufgrund eines mindestens dreijährigen Studiums, das dem Bachelorstudium an der Universität Regensburg gleichwertig sein muss, an einer Hochschule oder Fachhochschule in naturwissenschaftlichen oder technischen Fächern mit mindestens der Note "gut";
3. Nachweis der Eignung für den Studiengang. Der Nachweis wird geführt durch eine Darstellung des Lebenslaufs, des bisherigen Studienverlaufs (relevante Studieninhalte und extracurriculare Aktivitäten sollen belegt werden) und der Berufspläne sowie eine kurze Begründung des Studienwunschs.
2Kann zum Bewerbungszeitpunkt das Abschlusszeugnis nicht vorgelegt werden, ist ein beglaubigter Nachweis über die bisherigen Prüfungsleistungen vorzulegen. 3Das Abschlusszeugnis ist in diesem Fall spätestens bis zum Tag der Immatrikulation nachzuweisen. 4Entscheidungen zur Bewertung der Nachweise nach Satz 1 trifft der Prüfungsausschuss im Verfahren der Eignungsfeststellung (Anlage 2).
(1) Für die Organisation und Durchführung der Prüfungen im Masterstudiengang Medicinal Chemistry wird ein Prüfungsausschuss eingesetzt, der aus fünf Mitgliedern besteht.
(2) 1Die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden vom Fachbereichsrat aus dem Kreis der Professoren im Sinne von Art. 2 Abs. 1 Nr. 1 des Bayerischen Hochschullehrergesetzes (BayHSchLG) für die Fächer Chemie und Pharmazie gewählt. 2Sie wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter.
(5) 1Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn sämtliche Mitglieder schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei Arbeitstagen geladen sind und die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. 2Er beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltung, geheime Abstimmung und Stimmrechtsübertragung sind nicht zulässig. 3Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
(8) 1Der Vorsitzende beruft die Sitzungen des Prüfungsausschusses ein. 2Er ist befugt, anstel-le des Prüfungsausschusses unaufschiebbare Entscheidungen allein zu treffen. 3Hiervon hat er dem Prüfungsausschuss unverzüglich Kenntnis zu geben. 4Darüber hinaus kann, soweit diese Prüfungsordnung nichts anderes bestimmt, der Prüfungsausschuss dem Vor-sitzenden die Erledigung von einzelnen Aufgaben widerruflich übertragen.
(9) 1Bescheide in Prüfungsangelegenheiten, durch die jemand in seinen Rechten beeinträchtigt werden kann, bedürfen der Schriftform; sie sind zu begründen und mit Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. 2Dem Kandidaten ist vor ablehnenden Entscheidungen Gelegenheit zur Äußerung zu geben. 3Widerspruchsbescheide erlässt der Rektor, in fachlich-prüfungsrechtlichen Fragen im Einvernehmen mit dem Prüfungsausschuss und nach Anhörung der zuständigen Prüfer.
(3) 1Wird eine Prüfungsleistung von mehreren Prüfern bewertet, werden die Noten gemittelt; § 23 Abs. 2 Satz 2 bleibt unberührt. 2Bei der Bildung von Durchschnittsnoten nach Satz 1 wird nur die erste Dezimalstelle nach dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. 3Die Note der Prüfungsleistung lautet dann:
1Die Fakultät führt für jeden Studenten ein Creditpunktekonto, das die von ihm erworbenen Studien- und Prüfungsleistungen verzeichnet. 2Es werden nur die mit Nachweisen der erfolgreichen Teilnahme belegten Leistungen aufgenommen. 3Zu Ende seines Masterstudiums erhält der Absolvent einen bestätigten Auszug seines Kontos als Studiennachweis.
(1) 1Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen in einem Studiengang an anderen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland werden angerechnet, es sei denn, dass diese nicht gleichwertig sind. 2Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen werden auch durch die erfolgreiche Teilnahme an einer entsprechenden Fernstudieneinheit nachgewiesen, soweit die Einheit dem entsprechenden Lehrangebot des Präsenzstudiums inhaltlich gleichwertig ist; dies gilt entsprechend für die erfolgreiche Teilnahme an Lehrangeboten der Virtuellen Hochschule Bayern.
(3) 1Gleichwertigkeit liegt vor, wenn bei einer Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung die Vergleichbarkeit der Studienleistung mit einer im Rahmen der Masterprüfung zu erbringenden Prüfungsleistung festgestellt wird. 2Für die Feststellung der Gleichwertigkeit sind - soweit vorhanden - die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen maßgebend. 3Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit kann die Zentralstelle für das ausländische Bildungswesen gehört werden.
(4) 1Der Prüfungsausschuss setzt bei der Anerkennung die Zahl der anzuerkennenden Creditpunkte fest. 2Im Zeugnis werden die Noten angerechneter Prüfungen aufgeführt und bei der Gesamtnotenbildung berücksichtigt, wenn sie entsprechend § 7 gebildet wurden. 3Die übernommenen Noten werden gekennzeichnet und die Tatsache der Übernahme im Zeugnis vermerkt. 4Entspricht das Notensystem der angerechneten Prüfung nicht dem in § 7 geregelten Notensystem, wird in das Zeugnis nur ein Anerkennungsvermerk und beim Gesamturteil der Vermerk "mit Erfolg abgelegt" aufgenommen. 5Eine Notenwiedergabe in angerechneten Fächern, eine Notenumrechnung sowie eine Gesamtnotenbildung gemäß § 24 erfolgen dann nicht. 6In diesem Fall wird dem Zeugnis ein Auszug aus dieser Prüfungsordnung (§ 9) beigegeben.
(2) Die Pflicht der Mitglieder des Prüfungsausschusses, der Prüfer, der Prüfungsbeisitzer und sonstiger mit Prüfungsangelegenheiten befasster Personen zur Verschwiegenheit be-stimmt sich nach Art. 18 Abs. 4 BayHSchG.
(2) 1Die für das Versäumnis oder den Rücktritt gemäß Abs. 1 geltend gemachten Gründe müssen im Fall einer mündlichen Abschlussprüfung unverzüglich dem Prüfungsaus-schussvorsitzenden, im Falle von studienbegleitenden Prüfungen dem jeweiligen Prüfer schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. 2Dasselbe gilt für eine vor oder während der Prüfung eingetretene Prüfungsunfähigkeit. 3Wer krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit geltend macht, muss ein ärztliches Attest vorlegen, das grundsätzlich auf einer Untersuchung beruhen muss, die am Tag der geltend gemachten Prüfungsunfähigkeit erfolgt ist. 4In begründeten Zweifelsfällen kann der Prüfungsausschussvorsitzende zusätzlich ein Zeugnis des Gesundheitsamtes verlangen. 5Erkennt der Prüfungsausschuss die vorgebrachten Gründe als ausreichende Entschuldigung an, wird der Prüfling im nächsten Prüfungstermin zur Prüfung oder zur Fortsetzung der Prüfung zugelassen.
(4) 1Versucht der Kandidat das Ergebnis seiner Prüfungsleistung durch Täuschung oder Be-nutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" bewertet. 2Ein Kandidat, der den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von dem jeweiligen Prüfer oder Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" bewertet. 3Die Entscheidung, ob der Kandidat von der weiteren Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen wird, trifft der Prüfungsausschuss. 4Vor der Entscheidung ist dem Kandidaten Gelegenheit zu einer Äußerung zu geben.
(2) 1Der Antrag ist innerhalb eines Monats nach Aushändigung des Prüfungszeugnisses beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. 2Art. 32 Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz gilt entsprechend. 3Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.
(2) 1Macht der Kandidat durch ein ärztliches Zeugnis glaubhaft, dass er wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage ist, Studien- und Prüfungsleistungen ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, hat der Prüfungsausschuss dem Kandidaten zu gestatten, die Studien- und Prüfungsleistungen in einer anderen Form zu erbringen. 2Der Prüfungsausschuss entscheidet darüber auf schriftlichen Antrag und teilt die Entscheidung dem Kandidaten schriftlich mit.
1. studienbegleitende Leistungen im Rahmen der in Anlage 1 beschriebenen Module,
(2) Zum erfolgreichen Abschluss des Studiums sind insgesamt Studienleistungen im Umfang von 120 Creditpunkten (CP) aus dem Angebot des Masterstudiums nachzuweisen, und zwar:
1. 26 CP aus Veranstaltungen des Moduls "Organische und Bioorganische Chemie",
2. 25 CP aus Veranstaltungen des Moduls "Medizinische Chemie I",
3. 10 CP aus Veranstaltungen des Moduls "Bioanalytische Chemie",
4. 14 CP aus Veranstaltungen des Moduls "Medizinische Chemie II" (begleitend zur Masterarbeit),
6. 6 CP für die mündliche Fachprüfung im Hauptfach,
8. 3 CP für die Exkursion (vgl. § 19 Abs. 1 Nr. 2).
(3) Als Hauptfach oder 1. Nebenfach wählbar sind die Fächer:
Organische Chemie und Medizinische Chemie;
als 2. Nebenfach wird belegt:
Bioanalytische Chemie.
(4) Der Prüfungsausschuss kann auf Antrag des Studenten und nach Stellungnahme des Be-treuers der Masterarbeit Abweichungen von der Aufteilung der Creditpunkte (CP) auf die Fächer genehmigen.
(2) 1Stellt ein Student aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht so rechtzeitig einen ordnungsgemäßen Antrag auf Zulassung zur mündlichen Masterprüfung und auf Vergabe des Themas der Masterarbeit, dass er diese Leistungen bis zum Ende des sechsten Semesters abgelegt hat, oder legt er die Prüfungsteile, zu denen er sich gemeldet hat, nicht bis zum Ende des sechsten Semesters ab, gilt der jeweils nicht rechtzeitig abgelegte oder nicht mehr rechtzeitig ablegbare Teil der Prüfung als erstmals abgelegt und nicht bestanden. 2Studienbegleitende Prüfungen, die zum Erwerb der 120 Creditpunkte (CP) nach § 16 Abs. 2 erforderlich und nicht bis zum Ende des sechsten Semesters erfolgreich abgelegt sind, gelten als erstmals abgelegt und nicht bestanden. 3Über das erstmalige Nichtbestehen gemäß Satz 1 und 2 ergeht ein Bescheid, der mit Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung versehen wird. 4Verzögert sich der Abschluss der Prüfung durch die Verlegung von Prüfungsterminen an den Beginn des Folgesemesters, so bewirkt diese Überschreitung der Prüfungsfrist nicht das Nichtbestehen der Prüfung. 5Überschreitet ein Student die Fristen gemäß Satz 1 oder 2 aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen, gewährt der Prüfungsausschuss auf schriftlichen Antrag eine Nachfrist. 6Gründe, die das Überschreiten der Frist rechtfertigen sollen, müssen unverzüglich nach ihrem Auftreten beim Prüfungsausschuss geltend gemacht und nachgewiesen werden. 7§ 11 Abs. 2 Sätze 3 und 4 gelten entsprechend.
(1) 1Die Studenten müssen Nachweise über die Teilnahme an den nach § 16 Abs. 2 erforderlichen Lehrveranstaltungen erwerben. 2Die erfolgreiche Teilnahme an einem Praktikum oder Seminar wird nach der erfolgreichen Erledigung der vorgegebenen Zahl von Aufgaben in der Regel durch einen unbenoteten Schein (Prädikat "mit Erfolg abgelegt") bestätigt. 3Die erfolgreiche Teilnahme an benoteten Lehrveranstaltungen (siehe Anlage 1) wird aufgrund mindestens als "ausreichend" (4,0) bewerteter Leistungen in Klausuren, Hausarbeiten, Referaten oder Kolloquien festgestellt und durch einen benoteten Schein bestätigt.
1. Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen gemäß § 16 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3 im Umfang von 61 Creditpunkten (CP), davon mindestens die Hälfte an der Universität Regensburg;
(2) Der Antrag auf Zulassung ist schriftlich innerhalb der Meldefrist (§ 20 Abs. 8) beim Prüfungsamt der Fakultät einzureichen und an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten.
3. eine Erklärung darüber, ob der Kandidat bereits eine Masterprüfung im Studiengang Chemie oder Medicinal Chemistry endgültig nicht bestanden hat, ob er sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet, oder ob er unter Verlust des Prüfungsanspruchs exmatrikuliert worden ist;
5. gegebenenfalls ein Antrag gemäß § 20 Abs. 10 Satz 3.
2. die Masterprüfung im Studiengang Chemie oder Medicinal Chemistry an einer wissenschaftlichen Hochschule endgültig nicht bestanden hat, oder
(4) 1Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüfer und die Beisitzer für die mündlichen Fachprü-fungen. 2Er kann dem jeweiligen Prüfer die Bestellung eines Beisitzers übertragen. 3Für die Bestellung der Prüfer hat der Kandidat ein Vorschlagsrecht; ein Rechtsanspruch auf die Bestellung der vorgeschlagenen Prüfer besteht nicht.
(2) Nicht bestandene Fachprüfungen können auf Antrag des Kandidaten wiederholt werden. 2Gilt die mündliche Masterprüfung gemäß § 17 Abs. 2 oder § 11 Abs. 1, 3 oder 4 als ganz oder teilweise nicht bestanden, kann sie auf Antrag ganz oder in den nicht bestandenen Fächern wiederholt werden.
(4) 1Eine zweite Wiederholung von maximal einer Fachprüfung ist auf schriftlichen Antrag möglich. 2Die zweite Wiederholungsprüfung muss zum nächsten regulären Prüfungstermin abgelegt werden. 3Abs. 3 Sätze 2 und 3 gelten entsprechend.
(2) 1Das Thema der Masterarbeit kann erst nach erfolgreichem Abschluss der mündlichen Masterprüfung ausgegeben werden. 2Es sollte innerhalb von vier Wochen und muss spä-testens drei Monate nach erfolgreichem Abschluss der mündlichen Masterprüfung ausgegeben sein. 3Der Kandidat kann den Betreuer der Masterarbeit im Rahmen der Vorschriften der Abs. 3 und 4 frei wählen. 4Der Prüfungsausschuss ist an diese Wahl nicht gebunden
(4) Die Masterarbeit kann in Ausnahmefällen mit Zustimmung des Prüfungsausschusses außerhalb der Institute für Chemie und Pharmazie der Fakultät für Chemie und Pharmazie ausgeführt werden, sofern sie dort unter Anleitung eines Professors gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 1 BayHSchLG durchgeführt wird und ein Professor gemäß Abs. 3 Satz 1 vor Ausgabe des Themas schriftlich sein Einverständnis erklärt hat, die Betreuung und das Erstgutachten zu übernehmen.
(8) Die Masterarbeit darf der Öffentlichkeit nur zugänglich gemacht werden, wenn der Verfasser und der Betreuer zugestimmt haben.
(1) 1Die Masterarbeit ist vom Betreuer der Arbeit als Erstgutachter und einem zweiten vom Prüfungsausschuss zu bestimmenden Prüfungsberechtigten aus dem Kreis der Professoren im Sinne von Art. 2 Abs. 1 Nr. 1 BayHSchLG innerhalb von acht Wochen nach Abgabe der Arbeit zu bewerten. 2Der Zweitgutachter kann vom Erstgutachter vorgeschlagen werden. 3Bei einer fächerübergreifenden Masterarbeit kann der Prüfungsausschuss auf Antrag des Betreuers einen Hochschullehrer aus einer anderen Fakultät als Zweitgutachter bestellen. 4Wird die Masterarbeit außerhalb durchgeführt, ist der anleitende Professor gemäß § 22 Abs. 4 Zweitgutachter.
(3) Liefert der Kandidat die Masterarbeit nicht fristgerecht ab (§ 22 Abs. 6 Satz 4) oder wird die Masterarbeit mit der Note "nicht ausreichend" bewertet, ist dieser Teil der Masterprüfung erstmals nicht bestanden.
(1) Die Masterprüfung ist bestanden, wenn die erforderlichen Studienleistungen gemäß § 16 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 und 8 erfolgreich absolviert und die Fachnoten der mündlichen Masterprüfung sowie die Note der Masterarbeit mindestens "ausreichend" (4,0) sind.
(5) 1Die Masterprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn mindestens eine Fachprüfung der mündlichen Masterprüfung oder die Masterarbeit nach Ausschöpfen aller Wiederholungsmöglichkeiten mit "nicht ausreichend" bewertet wurde oder als mit "nicht ausreichend" bewertet gilt oder wenn die mündliche Masterprüfung oder die Masterarbeit nach den Bestimmungen dieser Prüfungsordnung (§§ 21, 23) als endgültig nicht bestanden gilt oder wenn studienbegleitende Leistungen, die zum Erwerb der 120 Creditpunkte (CP) nach § 16 Abs. 2 erforderlich sind, endgültig nicht mehr erbracht werden können. 2Hierüber ergeht ein Bescheid, der zu begründen und mit Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
Hat der Kandidat die Masterprüfung endgültig nicht bestanden, wird ihm auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowie der Exmatrikulationsbescheinigung eine schriftliche Bescheinigung ausgestellt, aus der sich das Nichtbestehen der Prüfung, die in den einzelnen Prüfungsfächern erzielten Noten und die noch fehlenden Prüfungsleistungen ergeben.
(1) 1Über die bestandene Masterprüfung ist ein Zeugnis auszustellen. 2Hierbei soll eine Frist von vier Wochen eingehalten werden. 3Gleichzeitig mit dem Prüfungszeugnis wird dem Absolventen eine Urkunde ausgehändigt. 4Darin wird die Verleihung des akademischen Grades "Master of Science" beurkundet und die Gesamtnote der Masterprüfung aufge-führt. 5Zusätzlich wird dem Absolventen ein Diploma Supplement gemäß Art. 86a Abs. 6 BayHSchG ausgestellt.
4. die Gesamtnote (vgl. § 24 Abs. 3).
1Diese Satzung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 2005 in Kraft. 2Sie gilt für alle Studenten, die das Masterstudium Medicinal Chemistry ab dem WS 2005/2006 begonnen haben.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Senats der Universität Regensburg vom 27. April 2005 und der Genehmigung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst vom 24.03.2006 Nr. X/3-5e65(R)-10b/26 905/05.
im Masterstudium Medicinal Chemistry nach Modulen und Fächern
Modul "Organische und Bioorganische Chemie":
Vorlesung Organische Chemie (Reihe A, B oder C) V 2 2 b
Seminar zu den Praktika Organische Synthesemethoden WS S 1 1
Praktikum Kombinatorische Chemie SS P/S 2/1 3
Modul "Bioanalytische Chemie":
Biosensorik und Screening WS V/S 3/1 4b
Praktikum Biosensorik und Screening P 4 4
Modul "Medizinische Chemie I":
Allgemeine Medizinische Chemie WS V 2 2 b
Pharmazeutische/Med. Chemie I WS V 4 4 b
Grundlagen der Biotechnologie WS V 2 2
Biochemische und pharmakologische Untersuchungsmethoden der medizinischen Chemie WS P/S 8/1 9 b
Pharmazeutische/Med. Chemie II SS V 4 4 b
Computermethoden in der Medizinischen Chemie SS V/S/Ü 4 4
Modul "Medizinische Chemie II - Begleitung der Masterarbeit":
Pharmazeutische/Med. Chemie III WS V 4 4
Pharmakologie/Toxikologie I V 2 2
Pharmazeutische/Med. Chemie IV SS V 4 4
Pharmakologie/Toxikologie II V 2 2
Vorlesung Organische Chemie (Reihe A, B oder C) SS V 2 2
1. 1Die Eignung eines Bewerbers für den Masterstudiengang Medicinal Chemistry wird vom Prüfungsausschuss nach den in § 5 Satz 1 genannten Kriterien festgestellt. 2Das Verfahren zur Feststellung der Eignung wird jährlich jeweils einmal im Sommersemester und einmal im Wintersemester durchgeführt. 3Die Anträge auf Zulassung zum Feststellungsverfahren für das folgende Wintersemester sind bis zum 15. Juni, für das folgende Sommersemester bis zum 15. Januar zu stellen (Ausschlussfrist).
2.1 Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung (§ 5 Satz 1 Nr. 1)
2.2 Nachweis eines ersten berufsqualifizierenden Studienabschlusses (§ 5 Satz 1 Nr. 2)
2.3 Darstellung des Lebenslaufs des Bewerbers, Darstellung des bisherigen Studienver-laufs und der Berufspläne des Bewerbers sowie eine kurze Begründung der Motivation für die Aufnahme des Studiums in Medicinal Chemistry (§ 5 Satz 1 Nr. 3); Interessen und Leistungen des Bewerbers, die für das Studienvorhaben relevant sein können, sollen hervorgehoben werden. Geeignete Belege (Studienzeugnisse, Empfehlungsschreiben, Nachweise über Praktika und ähnliches) sollen beigefügt sein.
3. 1Der Prüfungsausschuss beurteilt die vom Bewerber vorgelegten Unterlagen. 2Ist die Gesamtnote des ersten berufsqualifizierenden Studienabschlusses nicht mindestens "gut" (§ 5 Satz 1 Nr. 2), setzt der Prüfungsausschuss drei Professoren für das Fach Chemie und/oder Pharmazie im Sinne von Art. 2 Abs. 1 Nr. 1 des Bayerischen Hochschullehrergesetzes als Prüfer für eine fachliche Eignungsprüfung fest. 3Die Prüfung wird als mündliche Kollegialprüfung durchgeführt. 4Prüfungsstoff sind die Inhalte des Bachelorstudiums Chemie (Anorganische Chemie, Organische Chemie, Physikalische Chemie, Analytische Chemie, Toxikologie, physikalische und mathematische Grundlagen der Chemie). 5Über den Verlauf der Prüfung wird ein Protokoll angefertigt. 6Die Eignungsprüfung ist bestanden, wenn die Prüfer mehrheitlich feststellen, dass die Leistungen den Anforderungen des Masterstudiengangs Me-dicinal Chemistry entsprechen. 7Der Prüfungsausschuss gründet seine Entscheidung auf die vom Bewerber vorgelegten Unterlagen sowie im Fall von Satz 2 auf das Ergebnis der fachlichen Eignungsprüfung. 8Die Entscheidung lautet "bestanden" oder "nicht bestanden". 9Sie wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt. 10Ablehnende Entscheidungen sind zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

References: § 16

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26
 Art. 2
 § 23
 § 7
 § 7
 § 24
 Art. 18
 § 19
 § 16
 § 16
 § 16
 § 20
 § 17
 § 11
 § 2
 Art. 2
 § 22
 § 16
 § 16
 Art. 86
 § 24
 § 5
 Art. 2