Source: https://www.wilderness-international.org/satzung/
Timestamp: 2018-12-13 05:56:19+00:00

Document:
Satzung › Wilderness International
§ 10.
§ 11.
Beschlussfassung und Einberufung des Stiftungsrates
§ 12.
§ 13.
§ 14.
§ 15.
§ 16.
§ 17.
Inkrafttreten, Rechtsfähigkeit
§ 1. Name, Sitz, Rechtsform, Geschäftsjahr
Die Stiftung führt den Namen „Stiftung Wilderness International“.
Die Stiftung hat ihren Sitz in Dresden.
§ 2. Stiftungszweck
mit dem Klima-, Umwelt- und Naturschutz verbundene Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie
Völkerverständigung, Entwicklungshilfe, Kunst und Kultur zur Umsetzung, Unterstützung und Kommunikation von Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutzprojekten
Bewahrung der biologischen Vielfalt durch den Schutz der Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten.
Förderung der Einrichtung von Naturschutzgebieten, Erwerb oder Pacht von Gebieten mit dem Ziel der Einrichtung eines Naturschutzgebietes bzw. dem Erhalt eines Gebietes als Naturschutzgebiet.
Förderung des inter- und intrakulturellen Austausches zwischen Trägern kulturellen Wissens zur Schaffung des Bewusstseins der Notwendigkeit zum Erhalt der Natur.
Organisation und Durchführung von Bildungsprojekten im Rahmen des Stiftungszweckes.
Förderung von Naturerleben im Rahmen von internationalen Exkursionen und Austauschprojekten.
Durchführung von Projekten zur Bewahrung traditionellen Wissens.
Dokumentation von Wildnisgebieten und Naturräumen und Einrichtung von Forschungsstationen.
Forschung zur Erhaltung traditionellen Wissens indigener Völker
Einleitung und Förderung nachhaltiger naturnaher Bewirtschaftungskonzepte unter Einbeziehung traditioneller Landnutzungsformen.
Transfer von Umwelttechnologien zum Klima-, Gewässer- und Bodenschutz.
Die Stiftung kann zur Zweckerreichung anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaften oder Stiftungen oder einer geeigneten öffentlichen Behörde finanzielle oder sachliche Mittel zur Verfügung stellen, wenn diese Stellen mit den Mitteln die Maßnahmen nach den Absätzen (1) und (2) fördern.
Die Stiftung ist nicht verpflichtet alle Zwecke gleichzeitig und in gleichem Umfang zu verwirklichen.
§ 3. Selbstlosigkeit
Die „Stiftung Wilderness International“ ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sie darf keine juristische oder natürliche Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Unterstützungen, Zuwendungen oder Vergütungen begünstigen.
Stifter und ihre Erben sowie Gremienmitglieder dürfen keine Zuwendungen aus den Mitteln der Stiftung in ihrer Eigenschaft als Stifter und Gremienmitglieder erhalten.
§ 4. Gemeinnützigkeit
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige steuerbegünstigte Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).
Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben selbst oder durch eine Hilfsperson im Sinne des § 57 Abs. 1 Satz 2 AO, sofern sie nicht im Wege der Mittelbeschaffung gemäß § 58 Nr. 1 AO tätig wird. Die Stiftung kann zur Verwirklichung des Stiftungszwecks Zweckbetriebe unterhalten.
§ 5. Grundstockvermögen
Das Grundstockvermögen der Stiftung, das zum Zeitpunkt der Errichtung der Stiftung aus einem Barkapital in Höhe von EURO 50.000 (in Worten fünfzigtausend EURO) besteht, ist wertmäßig in seinem Bestand und seiner Ertragskraft dauernd und ungeschmälert zu erhalten.
Vorübergehende Rückgriffe auf das Grundstockvermögen sind mit vorheriger Genehmigung der Stiftungsbehörde zulässig, wenn der Stifterwille anders nicht zu verwirklichen ist und der Bestand der Stiftung nicht gefährdet wird.
Zu dem Grundstockvermögen zählen auch Zustiftungen oder sonstige Zahlungen an die Stiftung, die ihr mit der Maßgabe der Erhöhung des Grundstockvermögens zugeführt werden.
Vermögensumschichtungen sind möglich.
Umschichtungserträge können ganz oder teilweise zur Erfüllung des Stiftungszwecks verwendet werden.
§ 6. Stiftungsmittel
aus Zuwendungen, soweit diese vom Zuwendenden nicht zur Erhöhung des Grundstockvermögens bestimmt sind.
Ein Rechtsanspruch auf Gewährung von Stiftungsfördermitteln besteht nicht.
Die Erträge des Stiftungsvermögens und die ihm nicht zuwachsenden Zuwendungen sind ausschließlich zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu verwenden.
Ausnahmsweise können Erträge zum Ausgleich von Wertverlusten dem Grundstockvermögen zugeführt werden.
§ 7. Stiftungsorgane
§ 8. Stiftungsvorstand
Dem Vorstand gehören bei Gründung der Stiftung vier Personen an, die im Stiftungsgeschäft benannt sind. Der Stiftungsrat kann eine Reduzierung der Zahl der Vorstandsmitglieder beschließen. Dieser Beschluss ist der Stiftungsaufsicht anzuzeigen.
die Aufstellung des jährlichen Haushaltsplanes
die Erstellung des jährlichen Tätigkeitsberichtes und der Jahresrechnung.
Die Amtszeit des Stiftungsvorstandes beträgt jeweils drei Jahre ab dem Tag seiner Bestellung. Eine wiederholte Bestellung zum Stiftungsvorstand ist zulässig. Ein Vorstand kann jederzeit ohne Angabe von Gründen von seinem Amt zurück treten.
Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich. Anfallende angemessene Auslagen werden ersetzt, soweit die Ertragslage dies zulässt.
Vorstandsmitglieder können als hauptamtliche Geschäftsführer von der Stiftung beschäftigt werden, soweit die Ertragslage dies zulässt und die Geschäftstätigkeit dies erfordert.
Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich durch seine Mitglieder je einzeln.
Grundstücksveräußerungen bedürfen der vorherigen Zustimmung des Stiftungsrates.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der auch die Einberufung und die Ladungsfristen der Sitzungen geregelt sind.
Er fällt seine Beschlüsse mit der Mehrheit der in der Sitzung anwesenden Vorstandsmitglieder.
Der Vorstand kann aus seinen Reihen einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden wählen.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, bestimmt der Stiftungsrat einen Nachfolger. Dieser bleibt bis zum Ablauf der Amtszeit der anderen Mitglieder im Amt.
§ 9. Stiftungsrat
Dem ersten Stiftungsrat gehören elf Personen, die von den Stiftern im Stiftungsgeschäft benannt werden, an. Der Stiftungsrat kann eine Erhöhung der Zahl der Stiftungsratsmitglieder beschließen. Dieser Beschluss ist der Stiftungsaufsicht anzuzeigen.
Der Vorstand nimmt mit beratender Stimme an den Sitzungen des Stiftungsrates teil.
Über die Bestellung neuer Mitglieder oder die Wiederbestellung entscheidet der Stiftungsrat mit einfacher Mehrheit.
Die Mitglieder des Stiftungsrates sollen qualifizierte Persönlichkeiten sein. Hierzu sollen Personen gehören, die in Bezug auf die Aufgabenerfüllung der Stiftung Kompetenzen haben, als auch Personen mit Kompetenzen in Finanz-, Rechts- und Wirtschaftsfragen. Sie dürfen nicht in einer Position sein, die zu einer Interessenkollision mit ihren Aufgaben als Stiftungsratsmitglied führen kann.
Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Eine Wiederbestellung ist möglich.
Die Tätigkeit des Stiftungsrates ist ehrenamtlich.
Ein Stiftungsrat kann jederzeit ohne Angabe von Gründen von seinem Amt zurück treten.
§ 10. Aufgaben des Stiftungsrates
Mitwirkung beim Abschluss von Rechtsgeschäften nach § 8 Abs.6 dieser Satzung
Beschlussfassung über Anträge an die Stiftungsbehörde auf Genehmigung von
- Aufhebung (Auflösung) der Stiftung
Der Stiftungsrat bestimmt die strategische Ausrichtung der Stiftung und überwacht die Tätigkeit des Vorstandes bei der Erfüllung seiner Aufgaben.
Er verabschiedet den Haushaltsplan und genehmigt den Jahresabschluss.
§ 11. Beschlussfassung und Einberufung des Stiftungsrates
Der Stiftungsrat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder soweit in dieser Satzung nichts anderes geregelt ist. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
Bei Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren und im Umlaufverfahren per E-Mail ist die schriftliche Zustimmung der Mehrheit aller Mitglieder des Stiftungsrates erforderlich.
Die Einberufung des Stiftungsrates erfolgt durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter jeweils unter Bekanntgabe der Tagesordnung bei Wahrung einer Frist von mindestens 2 Wochen schriftlich und per E-Mail. Der Stiftungsrat ist so oft vom Vorsitzenden zu Sitzungen einzuberufen, wie dies zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung erforderlich erscheint, mindestens jedoch einmal im Jahr. Der Stiftungsrat ist außerdem einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel seiner Mitglieder oder der Stiftungsvorstand dies verlangt.
Über jede Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen und vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen. Sie ist allen Mitgliedern des Stiftungsrates und des Vorstandes zur Kenntnis zu bringen.
§ 12. Kuratorium
Die Kuratoriumsmitglieder werden durch den Stiftungsrat der „Stiftung Wilderness International“ auf unbestimmte Zeit berufen.
Das Kuratorium berät den Stiftungsrat und den Vorstand.
Das Kuratorium soll über die wesentlichen Vorgänge aus der Arbeit der „Stiftung Wilderness International“ unterrichtet und mindestens einmal im Jahr zu einer Sitzung einberufen werden.
Entscheidungsbefugnisse über die „Stiftung Wilderness International“ dürfen dem Kuratorium nicht übertragen werden.
Die Mitglieder des Stiftungsrates und des Vorstandes sind berechtigt, mit beratender Stimme an den Sitzungen des Kuratoriums teilzunehmen.
Das Kuratorium ist ein Beratungsorgan und kein Stiftungsorgan im Sinne des Gesetzes.
§ 13. Anpassung der Stiftung an veränderte Verhältnisse
Ändern sich die Verhältnisse derart, dass die Erfüllung des Stiftungszwecks von Vorstand und Stiftungsrat nicht mehr für sinnvoll gehalten wird, so kann in gemeinsamer Sitzung mit einer 3/4 Mehrheit ein neuer Stiftungszweck, die Zusammenlegung mit einer anderen oder mehreren anderen Stiftungen oder die Aufhebung der Stiftung beschlossen werden. Der Stiftungszweck hat gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung zu sein.
Zu Beschlüssen gemäß Abs. (1) ist durch den Stiftungsrat mit eingeschriebenem Brief und Berücksichtigung einer Einladungsfrist von einem Monat jedes Vorstands- und Stiftungsratsmitglied zu laden.
Satzungsänderungen, die nicht den Zweck berühren, sind zulässig, wenn sie sachgerecht sind und den gesetzlichen Bestimmungen und dem Stifterwillen nicht widersprechen. Sie müssen von Stiftungsrat und Stiftungsvorstand jeweils mit einer Mehrheit von 2/3 ihrer Mitglieder beschlossen werden.
§ 14. Vermögensanfall
Bei Aufhebung (Auflösung) oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke der Stiftung fällt das verbleibende Vermögen an eine oder mehrere vom Stiftungsrat schriftlich zu benennende/n Organisation/en, die Zwecke im § 2 dieser Satzung verfolgt/verfolgen.
Diese Organisation/en hat/haben das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für diese Zwecke zu verwenden und muss/müssen gemeinnützig im Sinne des Abschnittes “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung sein.
§ 15. Stellung des Finanzamts
§ 16. Stiftungsaufsicht
Innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres ist der Stiftungsaufsicht unaufgefordert der Jahresabschluss, bestehend aus der Jahresrechnung, der Vermögensaufstellung und einem Tätigkeitsbericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks vorzulegen.
§ 17. Inkrafttreten, Rechtsfähigkeit

References: § 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4
 § 57
 § 58

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10
 § 8

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14
 § 2

§ 15

§ 16

§ 17