Source: https://www.haufe.de/thema/zwangsversteigerung/pc/
Timestamp: 2019-06-17 08:56:24+00:00

Document:
Zwangsversteigerung | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Zwangsversteigerung
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 3.8.2 Entnahmevorgänge
Rz. 121 Überführt ein Steuerpflichtiger ein bebautes Grundstück vom Betriebsvermögen in das Privatvermögen und versteuert er die stillen Reserven, so schafft er damit ein Gebäude an i. S. d. § 7 Abs. 5 EStG. Rz. 122 Wird ein zum notwendigen Betriebsvermögen gehörendes Gebäude, das teils eigengewerblich, teils fremdgewerblich, teils zu Wohnzwecken durch Vermietung und Verpacht...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 4.13 Nachträgliche Anschaffungskosten
Rz. 272 Nach § 255 Abs. 1 Satz 2 HGB können Anschaffungskosten auch nachträglich, d. h. nach Abschluss des Anschaffungsvorgangs entstehen. Auch nach R 7.4 Abs. 9 EStR und H 7.4 EStH sind nachträgliche Erhöhungen der Anschaffungskosten zu berücksichtigen. Nachträgliche Aufwendungen sind jedoch nur dann nachträgliche Anschaffungskosten, wenn sie von vornherein in sachlichem Zu...mehr
Grund und Boden im Abschluss nach HGB, EStG und IFRS / 3.2.3.12 Aufteilung des Gesamtkaufpreises
Rz. 157 Grundsätzliches Wer ein bebautes Grundstück erwirbt, muss den Kaufpreis aufteilen in Anschaffungskosten für den Grund und Boden und Anschaffungskosten des Gebäudes. Bei der Erstbewertung erfolgt die Aufteilung des Gesamtkaufpreises grundsätzlich nach dem Kaufvertrag. Stellt die vertraglich geregelte Aufteilungsregel einen Gestaltungsmissbrauch dar, ist sie wirtschaftl...mehr
Eintragung erforderlich Die Abrede, dass das Vorkaufsrecht für mehrere Fälle gelten soll, muss, um gegenüber späteren Erwerbern Wirkung entfalten zu können, im Grundbuch eingetragen werden (§§ 873, 877 BGB). Dabei genügt eine Bezugnahme auf die Eintragungsbewilligung (§ 874 BGB). Erlöschen Das dingliche Vorkaufsrecht kann auch für mehrere oder für alle Fälle des Grundstücksverk...mehr
Vereinbarung / 3 Grundbucheintragung
Bedeutung hat die Grundbucheintragung von Vereinbarungen für die Bindung von Rechtsnachfolgern der Wohnungseigentümer. Vereinbarungen binden den Rechtsnachfolger eines Wohnungseigentümers gemäß § 10 Abs. 3 WEG nämlich nur dann, wenn sie auch im Grundbuch eingetragen sind. Vereinbarungen, die zwar von sämtlichen Wohnungseigentümern getroffen, jedoch nicht ins Grundbuch eingetr...mehr
Erwerberhaftung / 2 Eigentümerwechsel im Wege der Zwangsversteigerung
Die Ausführungen zum Eigentümerwechsel im Wege des Rechtsgeschäfts gelten für die Erwerberhaftung im Fall der Zwangsversteigerung entsprechend mit folgender Ausnahme: Achtung Keine Haftung für Hausgeldrückstände bei Erwerb durch Zwangsversteigerung Eine Regelung in der Gemeinschaftsordnung, wonach der Ersteher in der Zwangsversteigerung für die Hausgeldrückstände seines Rechts...mehr
Erwerberhaftung / Zusammenfassung
Begriff Im Fall eines Eigentümerwechsels stellt sich für die Verwaltung bzw. die Eigentümergemeinschaft häufig die Frage, für welche Hausgeldverbindlichkeiten der Erwerber haftet. Trifft ihn nur die Haftung für Hausgeldverbindlichkeiten, welche nach seinem Eintritt in die Gemeinschaft entstehen? Können ihm Hausgeldforderungen, die vor seinem Eintritt in die Gemeinschaft begr...mehr
Insolvenz im WE / 8 Sonderfall: Schadensersatzanspruch gegen den Insolvenzverwalter
Der Schadensersatzanspruch gegen den Insolvenzverwalter nach § 61 InsO fällt in die Zuständigkeit des Wohnungseigentumsgerichts nach § 43 WEG. Hat jedenfalls der Insolvenzverwalter zu verantworten, dass Wohngeldforderungen der Gemeinschaft aus der Insolvenzmasse nicht voll erfüllt werden können, da er jahrelang nichts oder nur wenig unternommen habe, um Mietzins einzuziehen ...mehr
Insolvenz im WE / 6 Behandlung der laufenden Kosten und Lasten
Ist das Insolvenzverfahren eröffnet, so handelt es sich bei den laufenden Lasten und Kosten des Wohnungseigentümers um Kosten des Insolvenzverfahrens gemäß § 54 Nr. 2 InsO. Nach den weiteren Bestimmungen der Insolvenzordnung sind diese Verbindlichkeiten aus der Insolvenzmasse vorweg zu berichtigen. Hierbei handelt es sich um nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens fällig ...mehr
Hausgeldrückstand / 3 Zahlungspflichtiger
Im Grundbuch eingetragener Wohnungseigentümer Hausgeldrückstände können jeweils nur gegenüber den im Grundbuch eingetragenen Wohnungseigentümern geltend gemacht werden. Denn für die Lasten und Kosten gemäß § 16 Abs. 2 WEG haftet grundsätzlich der zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Zahlungsverpflichtung und die Fälligkeit der Forderung nach dem Wirtschaftsplan oder de...mehr
Weilbach, GrEStG § 16 Nichtfestsetzung, Aufhebung oder Ä ... / 6.3.2 Rückerwerb durch Zwangsversteigerung
Rz. 32 ird ein Grundstück im Wege der Zwangsversteigerung zurückerworben, kommt eine Aufhebung der Grunderwerbsteuerfestsetzung gem. § 16 Abs. 2 Nr. 3 GrEStG auch dann nicht in Betracht, wenn bei der vorhergehenden Grundstücksveräußerung zu Gunsten des Rückerwerbers ein Rücktrittsrecht vereinbart worden war. Denn hier fehlt es aufgrund der von der Gläubigerin des Erwerbers b...mehr
Gewinnrealisierung: Veräußerungsgeschäfte und sonstige G ... / 1.2 Veräußerung unbeweglicher Sachen
Bei dem Verkauf von Grundstücken und Gebäuden ist der Gewinn regelmäßig realisiert, wenn Besitz, Gefahr, Nutzungen und Lasten auf den Erwerber übergegangen sind. Der Veräußerer bleibt nach dem Eigentumserwerb des Käufers regelmäßig nicht wirtschaftlicher Eigentümer. Eine spätere Vertragsauflösung steht der Gewinnrealisierung grundsätzlich nicht entgegen. Etwas anderes kann n...mehr
Anschaffungskosten, Besonderheiten bei Gebäuden / 8.5 Erwerb bei einer Zwangsversteigerung
Bei einem Zwangsversteigerungsverfahren, in dem ein Grundstück erworben wird, gilt nicht nur das vom Käufer abgegebene Gebot als Anschaffungskosten sondern darüber hinaus auch die dazugehörigen Kosten im Zusammenhang mit der Abgabe des Gebots sowie die gem. § 91 des Zwangsversteigerungsgesetzes erloschenen nachrangigen Grundpfandrechte des Gläubigers. Das gilt jedoch nur, we...mehr
Zusammenfassung Begriff Die Zwangsversteigerung ist die wichtigste Art der Immobiliarzwangsvollstreckung. Durch die Grundstücks- bzw. Immobiliarveräußerung soll der Gläubiger aus dem Erlös befriedigt werden. Zuständig ist das Amtsgericht als Versteigerungsgericht. Auf Antrag des beitreibenden Gläubigers wird die Zwangsversteigerung durch Beschluss angeordnet. Durch diesen Bes...mehr
Ziel der Zwangsversteigerung einer Eigentumswohnung ist in erster Linie die Gläubigerbefriedigung aus dem Zuschlagserlös. Die Rangfolge der Gläubiger ist in § 10 Abs. 1 ZVG geregelt, wobei nach § 109 ZVG dem Versteigerungserlös zunächst die Vollstreckungskosten zu entnehmen sind. Man spricht in diesem Zusammenhang von der Rangklasse 0, die die Gerichtsgebühren und z. B. die ...mehr
Zwangsversteigerung / 2 Eigentümergemeinschaft als Beteiligte
Die Reform des Wohnungseigentumsgesetzes hat durch entsprechende Modifizierung einschlägiger Normen des ZVG zu einer deutlichen Besserstellung der Wohnungseigentümergemeinschaft im Rahmen der Zwangsversteigerung eines Wohnungseigentums geführt. Hinweis Besserstellung im Rahmen der Zwangsversteigerung Nach dem Vorbild der Österreichischen Exekutionsordnung gehen die Gemeinschaf...mehr
Zwangsversteigerung / 7 Forderungsdurchsetzung
Die Initiative zur Zwangsversteigerung kann von einem außenstehenden Dritten als Gläubiger eines Wohnungseigentümers ausgehen, und sie kann ebenso von der Wohnungseigentümergemeinschaft oder einzelnen Wohnungseigentümern selbst betrieben werden. Im einen Fall vollstreckt ein Gläubiger des Wohnungseigentümers, im anderen Fall die Gemeinschaft als solche in aller Regel wegen r...mehr

References: § 7
 § 255
 § 10
 § 61
 § 43
 § 54
 § 16
 § 16
 § 16
 § 91
 § 10
 § 109