Source: https://www.rechnungswesen-portal.de/Fachinfo/Konsolidierung/Konzernrechnungslegung-Konsolidierung+-+eine+Einleitung.html
Timestamp: 2017-04-28 00:41:34+00:00

Document:
Home / Fachinfo / Konsolidierung	Konzernrechnungslegung - Konsolidierung
Nicht umsonst wird die Konzernrechnungslegung auch als "Advanced Accounting" bezeichnet. Technische Konsolidierer sind am Arbeitsmarkt stark nachgefragt. Der Einheitsgrundsatz (§ 297 Abs. 3 Satz 1 HGB): "Im Konzernabschluss ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der einbezogenen Unternehmen so darzustellen, als ob diese Unternehmen insgesamt ein einziges Unternehmen wären" zeigt schon die Tätigkeit des Konsolidierers aus, alle im Konzernkreis (KK) einzubeziehende Unternehmen werden zusammengefasst und um konzerninterne Transaktionen bereinigt. So einfach lässt sich die Tätigkeit eines "Konsolidierers" zusammenfassen. In der Praxis ist es jedoch viel komplexer und schwieriger. Nichtsdestotrotz werde ich einige Rechtsquellen hier in meinen Beiträgen nennen, die dann auch bitte nachgelesen und studiert werden sollten. Kein Konzernrechnungslegungsexperte wird sich ohne rechtliche Literatur bewegen! Hier in diesem Artikel in blauer Schriftfarbe abgesetzt. In eigener Sache Begriff und Arten des Konzerns Ursachen für die zunehmende Bedeutung von Konzernabschlüssen in der Praxis Rechtliche Verpflichtung zur Erstellung eins Konzernabschlusses, § 296 HGB Grundsätze ordnungsmäßiger Konsolidierung beachten Regelmäßige Pflichtaufgaben bis zur Erstellung eines Konzernabschlusses Regelmäßige Zusatzaufgaben bis zur Erstellung eines Konzernabschlusses Konsolidierung gemäß Einheitstheorie (§ 297 Absatz 3 HGB) Befreiungstatbestände für die Erstellung eines Konzernabschlusses Erster Überblick über die Konsolidierungsmethoden Festlegung des Konsolidierungskreises Sinn und Zweck der Kapitalkonsolidierung, § 301 HGB Sinn und Zweck der Schuldenkonsolidierung, § 303 HGB
Sinn und Zweck der Konsolidierung interner Erträge und Aufwendungen, § 305 HGB Sinn und Zweck der Konsolidierung unrealisierter, aktivierter Gewinne, § 304 HGB Sinn und Zweck der Konsolidierung von konzerninternen Ausschüttungen Begriff und Behandlung von Minderheitsanteilen, § 307 HGB Sinn und Zweck der Konsolidierung at-equity, § 312 HGB Sinn und Zweck der Quotenkonsolidierung, § 310 HGB Sinn und Zweck der Währungsumrechnung im Konzern, § 308a HGB Abschlusswort Kapitel 1 von 20 Anzeige
Einfach zu bedienendes, anwenderfreundliches Excel-Tool zur rechtskonformen Abrechnung von Reisekosten für ein- oder mehrtägige betrieblich und beruflich veranlasste In- und Auslandsreisen. Das Excel-Tool kommt vollständig ohne Makros aus und berücksichtigt alle derzeit geltenden gesetzlichen und steuerlichen Richtlinien. Preis 59,50 EUR .... Download hier >> 2. Begriff und Arten des Konzerns
Ein Mutterunternehmen ist von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit, wenn an zwei aufeinander folgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei folgenden Merkmale erfüllt werden: Ermittlung der Bruttomethode: Ermittlung der Bilanzsumme und Umsatzerlöse, indem die Werte der Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Unternehmen zum Abschlussstichtag des Mutterunternehmens einfach addiert werden, ohne Konsolidierungsschritte. Ermittlung der Nettomethode: Werte des konsolidierten Jahresabschlusses, in dem konzerninterne Verflechtungen bereits eliminiert wurden. Dann allerdings muss bereits konsolidiert sein! Handelsgesetzbuch, § 293 Größenabhängige Befreiungen (1) Ein Mutterunternehmen ist von der Pflicht, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit, wenn 1. am Abschlußstichtag seines Jahresabschlusses und am vorhergehenden Abschlußstichtag mindestens zwei der drei nachstehenden Merkmale zutreffen: a) Die Bilanzsummen in den Bilanzen des Mutterunternehmens und der Tochterunternehmen, die in den Konzernabschluss einzubeziehen wären, übersteigen insgesamt nicht 24.000.000 Euro. b) Die Umsatzerlöse des Mutterunternehmens und der Tochterunternehmen, die in den Konzernabschluss einzubeziehen wären, übersteigen in den zwölf Monaten vor dem Abschlußstichtag insgesamt nicht 48.000.000 Euro. c) Das Mutterunternehmen und die Tochterunternehmen, die in den Konzernabschluss einzubeziehen wären, haben in den zwölf Monaten vor dem Abschlußstichtag im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 250 Arbeitnehmer beschäftigt.
5. Grundsätze ordnungsmäßiger Konsolidierung Grundsatz der Klarheit wahrnehmen
True and fair view Fiktion der rechtlichen Einheit (Einheitstheorie)
6. Regelmäßige Pflichtaufgaben bis zur Erstellung eines Konzernabschlusses Abgrenzung des Konsolidierungskreises bestimmen Einzelabschluss (HB I) aller Konzerngesellschaften in lokaler Währung erstellen Vereinheitlichung zur Handelsbilanz II (HB II) durch: - Umrechnung in EUR - Einheitliche Bewertungsmethoden anwenden (HGB) Summenabschluss erstellen Konsolidierung durchführen:
at-Equity Konsolidierung für assoziierte Unternehmen durchführen Quotenkonsolidierung für Joint-Ventures durchführen Minderheitenanteil (bei Vollkonsolidierung) am Konzerneigenkapital dotieren Latente Steuern im Konzernabschluss abbilden Konzernabschluss finalisieren 7. Regelmäßige Zusatzaufgaben bis zur Erstellung eines Konzernabschlusses Ein Konzern bleibt in der Regel nicht in seinen Strukturen aus dem Vorjahr bestehen, ein Konzern ändert sich laufend in Größe und Struktur. Es werden Gesellschaften gegründet, gekauft, verkauft, verschmolzen, umgehängt, Anteile hinzuerworben oder Anteile veräußert. Diese Bewegungen des Konzerns müssen ebenfalls jährlich neu abgebildet werden. Hierzu werden in der Praxis folgende Schritte notwendig: Endkonsolidierung durchführen Erstkonsolidierung durchführen Übergangskonsolidierung durchführen Kapitalerhöhungen eliminieren Zurückdrehen von Abschreibungen auf Beteiligungen Zurückdrehen von Konzerninternen Gewinnausschüttungen Verschmelzungen abbilden und viele andere Sachverhalte 8. Konsolidierung gemäß Einheitstheorie (§ 297 Absatz 3 HGB) Einbeziehung aller Tochterunternehmen in den Konzernabschluss, sofern nicht nach § 296 HGB davon abgesehen werden kann Einheitliche Bilanzierung- und Bewertungsmethoden anwenden (HB II) Kapitalkonsolidierung: a. im Konzernabschluss gibt es keine Beteiligung eines Konzernunternehmens an sich selbst. Nur das Konzerneigenkapital ist zu zeigen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzerngesellschaften sind zu eliminieren Gewinne und/oder Verluste aus konzerninternen Transaktionen sind zu eliminieren Erträge und/oder Aufwendungen aus konzerninternen Transaktionen sind zu eliminieren Latente Steuerabgrenzungen sind notwendig Umgliederung innerhalb der Bilanz und GuV ist notwendig (Beispiel: aktivierte Eigenleistung statt Umsatzerlöse) 9. Befreiungstatbestände für die Erstellung eines Konzernabschlusses Größenabhängige Befreiung § 293 HGB (siehe oben) Befreiender Konzernabschluss eines übergeordneten Konzerngliedes
Befreiender Konzernabschluss nach IFRS / IAS § 315a HGB Sonderfall:
alle Konzerntöchter sind wahlweise gemäß § 296 HGB nicht einzubeziehen untergeordnete Bedeutung der Untergesellschaft (unwesentliche Gesellschaften)
Handelsgesetzbuch, § 296 Verzicht auf die Einbeziehung (2) Ein Tochterunternehmen braucht in den Konzernabschluss nicht einbezogen zu werden, wenn es für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist.
Ob und wie ein Tochterunternehmen in den Konsolidierungskreis einbezogen wird, hängt davon ab, welche Stimmrechte die Muttergesellschaft beim Tochterunternehmen hat. Es ist unerheblich ob das Stimmrecht direkt oder indirekt ausgeübt wird. Der Anteil an Grundkapital ist für die Abgrenzung nicht entscheidend. Die Stimmrechte können auch abweichend vom Anteil am Grundkapital sein. Einstöckiger Konzernaufbau mit direkter Beteiligung:
Gerade deswegen ist die Bestimmung des Konsolidierungskreises die fundamental wichtigste Aufgabe nach der Bestimmung, ob rechtlich überhaupt ein Konzernabschluss aufzustellen ist. Hierbei kann auf § 296 HGB zurückgegriffen werden, der es erlaubt, unwesentliche Tochtergesellschaften von der Konsolidierung auszuschließen.
Die Zurechnung der direkten und indirekten Stimmrechte am Tochterunternehmen bestimmt den Konsolidierungskreis (KK). 12. Sinn und Zweck der Kapitalkonsolidierung, § 301 HGB
Sinn und Zweck der Kapitalkonsolidierung ist, die Doppelerfassung von Vermögen und Eigenkapital zu beseitigen, indem die Beteiligung beim Mutterunternehmen gegen das anteilige Eigenkapital der Tochtergesellschaft zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss aufgerechnet wird. Zum eliminierungspflichtigen Eigenkapital der Tochterunternehmen zählen das einbezahlte Stammkapital, alle Reserven und Rücklagen und ein evtl. Vortrag. Der Jahresüberschuss/-Fehlbetrag seit der Konzernzugehörigkeit geht nicht in die Kapitalaufrechnung ein, dieser bleibt dem Konzern erhalten. In der konsolidierten Bilanz verbleiben unter der Position "Beteiligungen / Anteile an verbundenen Unternehmen" nur Jene, die nicht konsolidiert werden. Bei der Kapitalkonsolidierung generell eine Aufrechnungsdifferenz, wenn die in der Bilanz ausgewiesene Beteiligung nicht mit dem gesamten bei der Tochterunternehmen ausgewiesenen Eigenkapital übereinstimmt, das ist in den meisten Fällen der Fall. Es entsteht entweder ein positiver oder ein negativer Unterschiedsbetrag. Nach der Kapitalkonsolidierung verbleiben in der Regel das Grundkapital der Muttergesellschaft und die thesaurierten Ergebnisse aller Tochtergesellschaften seit der Konzernzugehörigkeit. Handelsgesetzbuch, § 301 Kapitalkonsolidierung (1) Der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet…..
Eventuelle Differenzen müssen bei der Konsolidierung berücksichtigt werden. Handelsgesetzbuch, § 303 Schuldenkonsolidierung
Im Summenabschluss aller einzubeziehenden Gesellschaften müssen danach bei der Konsolidierung alle gegenseitigen, konzerninternen Erträge und Aufwendungen, welche sich aufgrund von Lieferungen, Leistungen zwischen den Konzerngesellschaften ergeben haben, voll umfänglich eliminiert werden. Eine Konzern-GuV darf keine konzerninternen Positionen zeigen. Die Konzern-GuV zeigt lediglich die Positionen gegenüber fremden Dritten. Handelsgesetzbuch, § 305 Aufwands- und Ertragskonsolidierung (1) In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind 1. bei den Umsatzerlösen die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen zu verrechnen….
Aus Konzernsicht dürfen von einer Konzerngesellschaft an eine andere Konzerngesellschaft gelieferte Produkte oder Anlagen höchstens zum Einstandspreis bzw. zu den Herstellkosten der liefernden Konzerngesellschaft bewertet werden, d.h. zu den so genannten Konzerneinstands- bzw. Herstellkosten. Anlässlich der Zwischenergebniseliminierung muss deshalb der Wert der Bestände an Konzernvorräten oder konzernintern gekauften langfristigen Anlagen um diese „Marge“ korrigiert werden. Einerseits muss der aus der Summenbilanz zu hohe Wert, d.h. der Zwischengewinn aus den aktivierten Produkten, eliminiert werden, anderseits muss in der Summenerfolgsrechnung der zum Bestand dazugehörige Erfolg berichtigt werden (z.B. Warenaufwand bei UV, Abschreibungsaufwand bei AV). Fazit: Zwischengewinne werden nur korrigiert wenn per Konzernabschlussstichtag (31.12) Bestände an konzernintern gelieferten Vorräten oder langfristigen Anlagen laut Inventur noch vorhanden sind.
Konzerngesellschaft X lieferte am 14.08.2015 an Konzerngesellschaft Y Handelswaren für EUR 100.000 mit einer Bruttogewinnmarge von 10%. Davon waren bei Y am Ende des Wirtschaftsjahres noch Waren für EUR 40.000 auf Lager, alle anderen wurden vorher an Dritte veräußert. Zum 31.12.2015 wäre bei Unterlassung der Zwischengewinneliminierung der Bestand an Waren in der Bilanz um die EUR 4.000 aktivierte Marge zu hoch.
Handelsgesetzbuch, § 304 Behandlung der Zwischenergebnisse (1) In den Konzernabschluss zu übernehmende Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen oder Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, sind in der Konzernbilanz mit einem Betrag anzusetzen, zu dem sie in der auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellten Jahresbilanz dieses Unternehmens angesetzt werden könnten, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen auch rechtlich ein einziges Unternehmen bilden würden.
Aus Konzernsicht ist es demnach nicht möglich, Beteiligungserträge innerhalb des Konzerns zu realisieren (faktisch an sich selber auszuschütten). Aus der Summenerfolgsrechnung müssen deshalb alle diese Beteiligungserträge, wie beschrieben, wieder eliminiert werden. Hierzu in einem späteren Kapitel ausführlicher.
Nicht immer besitzt die Muttergesellschaft an eine voll zu konsolidierende Tochtergesellschaft 100% deren Anteile/Stimmrechte (aber mehr als 50 %). Die "übrigen" Anteile an dieser Tochtergesellschaft gehören zum Beispiel fremden Dritten, welche nicht zum Konsolidierungskreis gehören, den sogenannten Minderheiten. Ohne weitere Korrektur bei der Kapitalkonsolidierung würden damit jedoch 100 % des Ergebnisses und des Eigenkapitals der zu konsolidierenden Tochtergesellschaft in die Konzernrechnungslegung einbezogen werden, obwohl der Konzern nur Anspruch auf den seiner Beteiligungsquote entsprechenden Anteil hat. Die Anteile „fremder Dritter“ müssen demnach in der GuV und im Eigenkapital gezeigt werden.
Handelsgesetzbuch, § 307 Anteile anderer Gesellschafter (1) In der Konzernbilanz ist für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ein Ausgleichsposten für die Anteile der anderen Gesellschafter in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital unter dem Posten „nicht beherrschende Anteile“ innerhalb des Eigenkapitals gesondert auszuweisen. (2) In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist der im Jahresergebnis enthaltene, anderen Gesellschaftern zustehende Gewinn und der auf sie entfallende Verlust nach dem Posten "Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag" unter dem Posten "nicht beherrschende Anteile" gesondert auszuweisen.
Die at-equity Konsolidierung (Einbeziehung at-equity) gilt für Gesellschaften, in denen bedeutende Minderheitsbeteiligung (20% bis 50% der Anteile) gehalten werden. Diese Gesellschaften werden als assoziierte Gesellschaften bezeichnet. Ebenfalls Mehrheitsbeteiligungen, welche nicht voll konsolidiert werden dürfen, werden nach der Equity-Methode bewertet. Wertveränderung des Equity-Wertes auf Beteiligungen (Fortschreibung der Anschaffungskosten)
Der Equity-Wert des Vorjahres beinhaltet sämtliche bisherige Anteile am Jahresgewinn/Verlust. (Kurzform)
Handelsgesetzbuch, § 312 Wertansatz der Beteiligung und Behandlung des Unterschiedsbetrags (1) Eine Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen ist in der Konzernbilanz mit dem Buchwert anzusetzen. (4) Der nach Absatz 1 ermittelte Wertansatz einer Beteiligung ist in den Folgejahren um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den dem Mutterunternehmen gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen, zu erhöhen oder zu vermindern; auf die Beteiligung entfallende Gewinnausschüttungen sind abzusetzen. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist das auf assoziierte Beteiligungen entfallende Ergebnis unter einem gesonderten Posten auszuweisen.
Handelsgesetzbuch, § 310 Anteilmäßige Konsolidierung (1) Führt ein in einen Konzernabschluss einbezogenes Mutter- oder Tochterunternehmen ein anderes Unternehmen gemeinsam mit einem oder mehreren nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, so darf das andere Unternehmen in den Konzernabschluss entsprechend den Anteilen am Kapital einbezogen werden, die dem Mutterunternehmen gehören.
Handelsgesetzbuch, § 308a Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen Die Aktiv- und Passivposten einer auf fremde Währung lautenden Bilanz sind, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umzurechnen. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umzurechnen. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" auszuweisen. Bei teilweisem oder vollständigem Ausscheiden des Tochterunternehmens ist der Posten in entsprechender Höhe erfolgswirksam aufzulösen.
letzte Änderung W.V.R. am 30.01.2017 Erstellt: 05.07.2016 13:48:39
Geändert: 30.01.2017 10:31:16
Autor(en): Patrick Jane Bild: panthermedia.net / Randolf Berold Drucken
25.08.2016 14:42:43 - Juwel	Hallo,
Juwel Jetter	[
12.09.2016 13:21:51 - wvr	Benötigte Rechnungslegungsstandards und benötigte Gesetz
03.11.2016 11:36:58 - ISS	Wie werden Gewinnvorträge und Gewinnrücklagen umgerechnet? Mit dem "jeweiligen Zugangskurs" wie es bei Kapitalerhöhungen in die Kapitalrücklagen wäre? Grundsätzlich ist zwischen Kapitalrücklage und Gewinnrücklage nur die Art der Zuführung unterschiedlich, was eine unterschiedliche Behandlung bei der Währungsumrechnung nicht inutitiv erscheinen lässt?
Danke!	[
04.11.2016 12:41:47 - wvr	Alle einzelne Positionen im EK werden mit dem jeweiligen Zugangskurs in das EK umgerechnet (taggenau) und dieser festgestellte Kurs gilt dann in Zukunft bei der Umrechnung als historischer Kurs. Das EK in Summe kann demnach unendlich viele historische Kurse beinhalten.
02.12.2016 16:31:58 - Gast	Hallo,
Vielen Dank im Voraus!	[
05.12.2016 19:47:20 - Gast	Guten Abned
Ich hatte letztes Jahr bei der Prüfung eine Aufgabe das keine Minderheitsanteile in % angegeben waren, sondern ich musste diese selber ausrechnen. Wie macht man das am Besten? Danke!	[
06.12.2016 12:55:46 - wvr	ZitatGast schreibt:
(für die Redaktion)	[

References: § 296
 § 301
 § 303
 § 305
 § 304
 § 307
 § 312
 § 310
 § 308
 § 293
 § 296
 § 293
 § 315
 § 296
 § 296
 § 296
 § 301
 § 301
 § 303
 § 305
 § 304
 § 307
 § 312
 § 310
 § 308