Source: https://bundesgrenzschutz-online.de/standortchroniken/gifhorn_/gifhorn_-teil-i/
Timestamp: 2018-06-18 05:39:35+00:00

Document:
Gifhorn: Teil I
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Standort Gifhorn - Chronik 1959-1991
Das Buch "Grenzschutzabteilung "Gifhorn - Chronik 1959-1991" wurde mir dankend als Leihgabe von Sandra Dumann aus Mannheim in gutem Zustand zur Verfügung gestellt.
Ein Kopieren über den Scanner hätte den Buchrücken zu sehr strapaziert. Die darin enthaltenen Bilder wurden daher fotografiert.
Mit seinen 200 Seiten ist das Buch zu umfangreich, um es in ein einziges PDF-Dokument zu packen. Ich habe mich daher entschlossen, es abzuschreiben und die Inhalte/Abschnitte in entsprechende Kartenreiter zu untergliedern.
Herausgeber war der Bundesgrenzschutz Gifhorn. Um keine rechtlichen Probleme mit seiner Wiedergabe auf dieser Seite zu erhalten hielt ich mit dem Bundespolizeipräsidium (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) als nachfolgende Institution des Rechteinhabers Rücksprache.
Die Wiedergabe des Buches erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Bundespolizeipräsidiums Potsdam -Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
StSt ÖA - 21 03 01/07-52 vom 24. Juli 2014.
Die Qualität der S/W-Bilder bitte ich zu entschuldigen. Ich habe alles mögliche versucht, doch die recht dunkle Ablichtung gepaart mit dem grobkörnigem Papier ließ keine bessere Qualität zu.
Wiederkehrende Einsätze (Teil A)
Wiederkehrende Einsätze (Teil B)
Übungen/Sonstiges
Besuch von Politikern/Inspekteuren
Chronik der Grenzschutzabteilung Gifhorn 1959-1991
Verfasser: Polizeihauptmeister im BGS Günter Buhnese
Herausgeber: Bundesgrenzschutz Gifhorn
Quellen: unter anderem Schriften vergangener Standortjubiläen sowie BGS Zeitschriften, Lokalzeitungen, dienstliche Schreiben und mündliche Überlieferungen
Fotos: Archiv BGS Gifhorn, Aufnahmen des Verfassers
Die Lokalpresse der Stadt Gifhorn berichtete am 16. November 1959:
Montag, 16. November 1959
Eine Bitte der Stadt:
Flaggen für Bundesgrenzschutz
Am heutigen Montag rücken drei Hundertschaften des Bundesgrenzschutzes in ihre neue Garnisionsstadt Gifhorn ein. Der Marsch durch die Stadt beginnt gegen 15:00 Uhr in Gifhorn-Süd (Herzog-Ernst-Auguststraße) und endet gegen 16:00 Uhr auf dem Schützenplatz, wo die Begrüßung durch den Bürgermeister erfolgt. Die Stadt bittet die Bevölkerung aus Anlass dieses Ereignisses für die Stadt Gifhorn besonders die Straßen, durch die der BGS marschiert, zu beflaggen.
allen Angehörigen des Bundesgrenzschutzes, die am 16. November die neu erbauten Unterkünfte am Wilscher Weg beziehen und damit Bürger der Stadt Gifhorn werden. Bei uns gelten gegenseitige Rücksichtnahme, gegenseitiges Verständnis und das Bemühen, von Mensch zu Mensch behilflich zu sein, als Grundlagen unserer Gemeinschaft. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich auch unsere neuen Bürger zu diesen Grundsätzen bekennen werden. Sie sollen keine Sondergruppe, kein Fremdkörper sein, sondern echte Bürger unserer Stadt, Bürger in Uniform. Gemeinsam wollen wir alle uns stets für das Wohl unserer Stadt und ihre Einwohner einsetzen.
Wilhelm Thomas- Bürgermeister der Stadt Gifhorn
Entstehung, Entwicklung und Ereignisse - unter anderem:
Die Geschichte der Gifhorner Abteilung
Wer führte und prägte nun die Abteilung?
Konnten die gestellten Aufgaben denn gemeistert werden?
Die polizeiliche Grenzüberwachung
Grenzstreifen in den 70er Jahren
Die große Wende im täglichen Dienstablauf
Der Einigungsvertrag und die Wiedervereinigungsfeier
Einsatz zum Schutz der Überführung der Sarkophage Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II.
Kam die Aus- und Weiterbildung auch nicht zu kurz?
Der Standort-Übungsplatz Wilsche
Sonderwagen im BGS
Werbung beim Bundesgrenzschutz
Frauen beim BGS in Gifhorn
Was tat sich in der Verpflegungs- und Bekleidungswirtschaft?
Verleihung der Truppenfahne durch die Stadt Gifhorn an den Bundesgrenzschutz Gifhorn
Alt-Bundeskanzler Konrad Adenauer würdigte in einem Tagesbefehl anlässlich des Wechsels von Grenzjägern zur Bundeswehr im Jahre 1956 die Leistungen des Bundesgrenzschutzes.
Die Männer, die vor Jahren als erste wieder die Uniform anzogen, um Volk und Heimat zu schützen, sind als Träger bester deutscher Tradition und staatsbürgerlicher Gesinnung berufen, bei der Wiedergeburt deutschen Soldatentums an hervorragender Stelle mitzuwirken. Aber auch diejenigen, die im BGS verbleiben, haben eine Aufgabe zu erfüllen, deren Bedeutung keineswegs hinter derjenigen der Streitkräfte zurücksteht.
Der im Bundesgrenzschutz lebende Geist möge auch ihre fernere Arbeit im Dienst unseres Vaterlandes beseelen bis zu dem Tage, an dem ein wiedervereinigtes Deutschland ihnen danken wird.
Hinweis: gemäß Gesetz vom 9.5.1956 (vom Bundesrat mit knapper Mehrheit gebilligt, vom Bundestag verabschiedet) wurde die Überführung des BGS in die Bundeswehr am 01.07. 1956 durchgeführt.
Auf freiwilliger Basis (die Übernahme mit einem Dienstgrad höher wurde in bestimmten Bereichen vorgenommen) wechselten von den 16.614 Beamten gleich 9572 Beamte in den Dienst der Bundeswehr über.
Vorwort durch den ersten Abteilungskommandeur der Gifhorner Abteilung Karl-Heinrich Markhoff
An sich ist es üblich, eine Chronik nach Abschluss eines geschichtlichen Vorganges oder am Ende eines Lebenslaufes zu verfassen. Das ist hier erfreulicherweise nicht der Fall; denn die Grenzschutzabteilung Gifhorn, deren Entwicklung seit ihrer Geburt in dieser Schrift aufgezeichnet ist, lebt. Verbunden mit herzlichem Dank an den Autor, Polizeihauptmeister im BGS Günther Buhnese, wünsche ich, dass dieses Werk über viele Jahrzehnte unvollendet bleiben möge, um von Zeit zu Zeit ergänzt zu werden, wenn aus der Zukunft Vergangenheit geworden ist.
Ganze fünf Jahre war der Bundesgrenzschutz jung, als der Gesetzgeber, der ihn erst kurz zuvor personell verdoppelt hatte, schon meinte, auf ihn verzichten zu können, indem er entschied, die BGS-Beamten in die Bundeswehr zu überführen, um deren Aufstellung zu erleichtern. Das damals fast die Hälfte der Grenzjäger und Unterführer wie auch ein Teil der Offiziere von ihrem Optionsrecht Gebrauch machten, war nicht eingeplant. Allein durch das Votum dieser Männer, zu denen auch ich zählte, wurde die Auflösung der jungen Grenzschutztruppe damals verhindert. So kam es, entgegen den ursprünglichen mit dem Überführungsgesetz verbundenen Erwartungen, zum Wiederaufbau des BGS und damit zur Aufstellung einer trägt die GSA in Gifhorn.
Ich erlebte die Phase des Neuanfangs im Stab des GSK Nord. Als ich dann mit Frühlingsanfang 1959 nach Neutramm abgeordnet wurde, um die für den Standort Gifhorn vorgesehene Abteilung aufzustellen, war dort bereits eine „Alt“-GSA stationiert, die auf Ihren Umzug in den Standort Lüneburg wartete. Da aber die Neubauten in Gifhorn nach Meinung des BMI nicht vor Jahresende bezugsfertig sein sollten, glaubten die Planer im Ministerium, dass es sinnvoller wäre, statt der Neuaufstellung-welche dann kurzfristig hätte nach Lüneburg umziehen können-die „Alt“- GSA Neutramm später nach Gifhorn zu verlegen. Nur dem energischen Widerstand des unvergessenen Kommandeurs GSK Nord, Brigadegeneral im BGS H. Müller war es zu verdanken, dass diese Absicht nicht realisiert wurde und wir, wie vorgesehen, am 16. November 1959 in Gifhorn einzogen, um eine Großbaustelle auf sandigen Hügel in Besitz zu nehmen.
Die Schilderung der Vorgänge aus den Jahren 1956 und 1959 mögen die geradezu schicksalhafte Wirkung und Weichenstellung für das dienstliche und private Leben aller Grenzschutzangehörigen wie deren Familien jener Zeit verdeutlichen.
Da ich diese Erinnerungen zu Papier bringe, nähert sich der Tag, an dem die" Mannschaft der ersten Stunde " vor 33 Jahren bei herbstlichem Schmuddelwetter mit Musik, von der Südstadt aus erstmals durch die Gifhorn marschierte, dass damit BGS-Standort wurde. Wenige meiner damaligen Weggefährten stehen heute noch im aktiven Dienst. Ich selbst durfte ein volles Jahrzehnt hindurch die Grenzschutzabteilung Gifhorn führen und gestehe gern, dass ich diese Aufgabe als das Kernstück meines langen Berufslebens bewerte. Die fachliche Kompetenz, ein ausgeprägter Gemeinschaftssinn sowie der Leistungswille meiner vielen treuen Mitstreiter und die damals recht großzügig angelegte Führung-und Entscheidungsfreiheit des Abteilungskommandeurs ermöglichten-in den schwierigen Phasen der auf Aufstellung – Ausbildung und Reife zur Einsatzabteilung.
Erfolge, an denen sich spätere Generationen von Polizeivollzugsbeamten orientieren konnten.
Den Wandlungen der Auffassungen unserer schnelllebigen Zeit gemäß, hat sich auch der Bundesgrenzschutz, gesetzlichen Forderungen entsprechend, wesentlich verändert. Letztlich führte der Fortfall der innerdeutschen Grenze zu erheblichen strukturellen Reformen im Zuschnitt auf neue Aufgaben. Standort und Grenzschutzabteilung Gifhorn werden fortbestehen. Ich hoffe und wünsche, dass es lange so bleiben möge, dass dieser bewährte Grenzschutzverband weiterhin für die Sicherheit unseres Landes seinen Weg über die Schwelle des nächsten Jahrtausends unberührt geradlinig und zielstrebig beschreiten wird.
Markhoff (leitender Polizeidirektor im BGS a. D.)
Prolog durch den derzeitigen Abteilungsführer
Die vorliegende Chronik kann in großen Zügen als typisierend für alle an der ehemaligen innerdeutschen Grenze dislozierten Grenzschutzabteilungen gelten. Sie gewinnt damit allgemeine Bedeutung für diese historische Epoche deutscher Geschichte.
Neben diesem Aspekt ist die Chronik für alle ehemaligen und auch heutigen Angehörigen der Gifhorner Abteilung ein Nachschlagewerk, das Erinnerungen wach rufen wird. Der eine oder andere wird beim Betrachten der Bilder und Lesen der anekdotischen Begebenheiten vielleicht auch zu nostalgischer Besinnung und zum Schmunzeln angeregt.
Sollten diese aufgezeigten Wirkungen eintreten, so ist dies vom Verfasser gewollt und ein wesentlicher Zweck des Buches erreicht.
Dank gebührt dem Verfasser nicht nur dafür, sondern auch für die umfangreiche Arbeit, die der Zusammenstellung aller Quellen, Daten und Bilder voranging.
Gifhorn, im Oktober 1992
Saatkamp (Polizeioberrat im BGS und Abteilungsführer)
Personen, Daten und wesentliche Einsätze
Grenzschutzabteilung Nord 3
Wilscher Weg 59,3170 Gifhorn
frühere Verbandsnamen:
Grenzschutzabteilung III/6, Kurzbezeichnung: III./GSG 6, Zeitraum: 01.03.1959 bis 31.01.1963
Grenzschutzabteilung III/5, Kurzbezeichnung: III./GSG 5, Zeitraum: 01.02.1963 bis 31.12.1966
Grenzschutzabteilung IV/6, Kurzbezeichnung: IV./GSG 6, Zeitraum: 01.01.1967 bis 30.06.1981
Oberstleutnant i. BGS Markhoff, Karl-Heinrich vom 01.03.1959 bis 31.03.1969
Oberstleutnant i. BGS Mally, Herbert vom 01.04.1969 bis 30.04.1974
Polizeidirektor i. BGS Schubarth-Engelschall, Hartmann vom 01.05.1974 bis 31.07.1985
Polizeidirektor i. BGS Hohmann, Günther vom 02.07.1985 bis 18.08.1988
Polizeioberrat i. BGS Koch, Hubertus ab 19.08.1988
stellvertretende Abteilungskommandeure:
Major i. BGS Schug, Egon (zugeordnet von II./GSG 2) vom 12.10.1962 bis 04.02.1963
Major i. BGS Thelen, Hans vom 01.03.1965 bis 22.09.1965
Major i. BGS Strecker, Alwin vom 01.04.1969 bis 28.02.1976
Polizeirat i. BGS Werum, Jürgen vom 01.10.1976 bis 21.02.1977
Polizeirat i. BGS Doll, Eberhard vom 01.07.1978 bis 28.02.1979
Polizeirat i. BGS Schedler, Ferdinand vom 01.07.1979 bis 31.07.1982
zwischenzeitlich zur GSA Nord 3 abgeordnet: Polizeioberrat i. BGS Pusch, Lothar vom 13.08.1979 bis 25.03.1980
Polizeirat i. BGS Popp, Ortwin vom 03.07.1982 bis 31.12.1986
Polizeirat i. BGS Schulz, Wilhelm vom 01.07.1987 bis 31.10.1988
Polizeirat i. BGS Saatkamp, Willi ab 23.11.1989
Abteilungsärzte:
Medizinaldirektor i. BGS Dr. med. Löffler, Andreas vom 16.11.1959-31.12.1981
Medizinalrat der Reserve i. BGS Dr. med. Siewertsen, Hans-Christian vom 02.11.1981-31.01.1983
Medizinaldirektor i. BGS Groth, Wolf vom 01.01.1983-30.09.1984
Medizinaloberrat i. BGS Dr. med. Marzock, Hans-Joachim ab 01.04.1986
Leiter der Grenzschutzverwaltungsstelle Gifhorn:
Regierungsoberinspektor i. BGS Kaiser, Willi vom 16.11.1959 bis 31.03.1963 (m.d.W.d.G. beauftragt)
Regierungsamtmann i. BGS Ziegenhagen, Rudolf vom 01.04.1963 bis 31.12.1965
Regierungsoberamtmann i. BGS Kaiser, Willi vom 03.01.1966 bis 31.07.1975
Regierungsamtsrat i. BGS Ventz, Albert vom 29.08.1975 bis 31.12.1978
Regierungsamtmann i. BGS Bittner, Erhard vom 10.01.1979 bis 01.02.1980 (ab 17.09.1978 m.d.W.d.G.b.)
Regierungsamtsrat i. BGS Megeth, Willi ab 25.02.1980
Grenzschutz-Unterkunft:
Größe des Unterkunftsgeländes bei Ankauf: 23,45 ha zzgl. 10,00 ha nach Zukauf im Juli 1960 (gesamt: 33,45 ha)
Beginn der Baumaßnahmen für die neue Unterkunft: Juni 1959; Richtfest: 28.08.1959
Bezogen durch Vorkommando (12. Hu.): 20.10.1959
Verlegung der Stammeinheit III./GSG 6 von Neutramm in die neue Unterkunft (Abt. Stab, der 9. und 10. Hundertschaft): 14.11.1959
Schlüsselübergabe an den Kommandeur GSK Nord, Brigadegeneral i. BGS Müller: 16.11.1959, 12.15 Uhr
Einmarsch in den Standort Gifhorn: 16.11.1959, nachmittags
Fertigstellung bei Übergabe der Unterkunft: Stabsgebäude, Hundertschaftsgebäude, Lehrsaalgebäude (Fachschule), Wirtschaftgebäude (zur Hälfte), Krankenabteilung (Inbetriebnahme am 20.12.1959)
Nachträgliche Fertigstellung:
Sportanlagen und Tanklager (2. Halbjahr 1960), Dienstwohnungen Innendienstleiter, KFZ-Hallen und Kammergebäude (1. Halbjahr 1961), Kleinkaliber-Schießstand (März 1963, Sporthalle (Januar 1964), KFZ- und Waffenwerkstatt (2. Halbjahr 1964)
Weitere bauliche Maßnahmen:
1968 (Baubeginn f.d. Gebäude der GS-Fliegerstaffel, Umzug der GS-FlSt von Braunschweig nach Gifhorn im Januar 1972), 1983/84 (Erweiterungsbau Bekleidungskammer mit Neubau der Raumschießanlage), 1983-1987 (Grundsanierung der Hundertschaftsgebäude), 1991-1992 Grundsanierung des Kammergebäudes)
Bauten außerhalb der GS-Unterkunft:
Der Schießstand des BGS auf der Standortschießanlage Wesendorf bei Gifhorn wurde im November des Jahres 1962 zur Benutzung freigegeben.
Gelände außerhalb der GS-Unterkunft:
Der Standort-Übungsplatz Wilsche - etwa 100 ha groß - ist seit 1966 bundeseigenes Gelände und Teil des GS-Standortes Gifhorn. Das Gelände - ca. 3,5 km nordwestlich von Gifhorn gelegen - wurde mit Inkrafttreten des regionalen Raumprogramms am 16.09.1986 als Sperrgebiet ausgewiesen.
"Kunst am Bau":
Im Jahre 1964 schuf der bekannte Worpsweder Künstler, Peter Lehmann, eine Skulptur mit dem Namen "Schutzring". Diese Skulptur ist Eigentum der Bundesrepublik Deutschland; sie wurde für einen Preis von 16.000,00 DM erworben (Vermerk: bei den Beamten bekannt unter dem Namen: "Der Personalrat")
Juni 1959:
Bekämpfung des Feuers in den Staatsforst würde mit der neu aufgestellten Abteilung; Dauer des Einsatzes: eine Woche
17. 02. bis 22.02.1962:
Sturmflutkatastrophe; eingesetzt: 255 PVB im Raum Winsen/Luhe, Hamburg-Wilhelmsburg
08.05. und 13.05.1963:
Waldbrandbekämpfung im Staatsforst Gifhorn; eingesetzt je 30 PVB
21.07.1964:
Moorbandbekämpfung im Raum Neudorf-Plattendorf; eingesetzt 74 PVB
17.03.1972:
Waldbrandbekämpfung bei Ummern; eingesetzt 38 PVB
Einsatz anlässlich Sturmkatastrophe im Landkreis Gifhorn; eingesetzt 107 PVB
Waldbrandbekämpfung bei Ummern; eingesetzt 54 PVB
19.12.1974:
Hochwasserbekämpfung an der Elbe im Raum Dannenberg; eingesetzt 42 PVB
09.08. bis 16.08.1975:
Waldbrandkatastrophe im Raum Stüde; eingesetzt 122 PVB und Leihpferde
04.01.1976:
Hochwasserkatastropheneinsatz bei Bremen eingesetzt 28 PVB
18.07.1976:
Deichbruch Elbe-Seitenkanal bei Lüneburg; eingesetzt 13 PVB
26.07. bis 27.07.1983:
Waldbrandbekämpfung im Staatsforst Knesebeck; eingesetzt 21 PVB
Einsatz von technischen Kräften
Januar 1962:
Bau einer 8t-Brücke über die Aller im Raum Altencelle; Brückenlänge: 35 m
Juni 1965:
Bau einer 6t-Brücke über die Aller im Raum Büstedt; Brückenlänge: 11,6 m
Oktober 1966:
Bau einer Brücke über die Ise bei Wahrenholz; Brückenlänge: 9 m
Bau einer 4t-Brücke über die Aller in Gifhorn (Rot-Brücke); Brückenlänge: 36 m
15.05. - 23.05.1973:
Einsatz der Abteilung zum Schutz des Staatsbesuches Leonid Breschnjew in der BRD am Petersberg bei Bonn mit 170 PVB.
01.01. - 30.11.1977:
Einsatz der Abteilung zum Schutz von Bundesorganen nach der Befreiung der Geiseln durch die GSG 9 nach dem Tod des Dr. H.-M. Schleyer in Euskirchen bei Bonn mit einer Gesamtstärke von 270 PVB; davon von Gifhorn: 151 PVB
05.01. - 08.01.1986:
Einsatz der Abteilung nach § 9 BGSG zur Unterstützung der Polizei Bayern anl. der Räumung des Geländes zum Bau der WAA Wackersdorf mit 494 PVB; davon von Gifhorn: 250 PVB
Polizeiliche Einsätze - mit der Abteilungsführung beauftragt:
Räumung des durch Kernkraftgegner errichteten "Hüttendorfes" auf dem Baugelände der Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf.
03.10. - 05.10.1986:
Einsatz der Abteilung nach § 9 BGSG zur Unterstützung der Polizei Bayern anl. der angekündigten Großdemonstration mit 451 PVB; davon von Gifhorn 224 PVB
01.05. - 02.05.1987:
Einsatz der Abteilung nach § 9 BGSG zum Schutz der Kernkraft-Union in Mühlheim mit 486 PVB
20.02. - 21.02.1989:
Einsatz der Abteilung nach § 9 BGSG zum Schutz des Ablaufes der deutsch-britischen Konsultation in Frankfurt/Main Unterstützung mit 539 PVB; davon von Gifhorn: 181 PVB
01.10. - 04.10.1990:
Einsatz der Abteilung nach § 9 BGSG zur Sicherung des Ablaufes der Wiedervereinigungsfeierlichkeiten in Berlin mit 498 PVB; davon von Gifhorn: 249 PVB
16.08. - 18.08.1991:
Einsatz der Abteilung nach § 9 BGSG zur Sicherung des Ablaufes der Überführung und Beisetzung der Sarkophage Friedrich-Wilhelm I. und Friedrich II. in Potsdam mit 792 PVB; davon von Gifhorn: 196 PVB
17.09. - 01.10.1991:
Einsatz der Abteilung nach § 2 BGSG zur Unterstützung des GS-Amtes Frankfurt/Oder bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs (illegale Einreise von Rumänen über Polen) mit 324 PVB; davon von Gifhorn: 152 PVB
10.12. - 20.12.1991:
Einsatz der Abteilung nach § 2 BGSG zur Unterstützung des GS-Amtes Frankfurt/Oder bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs mit 284 PVB; davon von Gifhorn: 156 PVB
Polizeiliche Einsätze - von Teileinheiten zur Unterstützung der Polizeien der Länder
06.04. - 07.04.1973:
GSOD-Einsatz im Raum Saarbrücken; Fahndung nach Bankräubern mit 65 PVB.
01.06. - 30.06.1975:
Einsatz eines Jägerzuges zur Sicherung des Prozessablaufes anl. der Verhandlungen gegen die Baader-Meinhof-Bande in Stuttgart.
30.05. - 27.06.1976:
Einsatz anl. des Prozesses gegen die Baader-Meinhof-Bande; Stärke: 2/12/66 = 85 PVB.
18.02. - 20.02.1977:
Einsatz anl. der Demo gegen das Kernkraftwerk Brokdorf; Stärke: 4/30/106 = 140 PVB.
18.03. - 20.03.1977:
Einsatz anl. der Demo gegen das Kernkraftwerk Grohnde; Stärke: 4/31/109 = 144 PVB.
06.05. - 08.05.1977:
Einsatz anl. der Demo gegen das Kernkraftwerk Ohu; Stärke: 3/34/89 = 126 PVB.
23.09. - 25.09.1977:
Einsatz anl. der Demo gegen das Kernkraftwerk Kalkar; Stärke: 2/32/88 = 122 PVB.
05.05. - 07.05.1978:
Einsatz anl. des Besuches des sowj. Staatsoberhauptes L. Breschnjew; Stärke: 0/12/19 = 31 PVB.
11.07. - 18.07.1978:
Einsatz anl. des Weltwirtschaftsgipfels; Stärke: 0/7/24 = 31 PVB.
24.09. - 25.09.1980:
Schutz einer Wahlkundgebung der CDU in Bremen; Stärke: 1/21/31 = 53 PVB.
27.02. - 01.03.1981:
Einsatz anl. der Demo gegen das Kernkraftwerk Brokdorf; Stärke: 2/42/99 = 143 PVB.
02.11. - 09.11.1981 und 17.11. - 24.11.1981:
Einsatz anl. der Räumung des Geländes zum Ausbau des Flughafens Frankfurt/M.; Stärken: 0/6/25 = 31 PVB und 0/7/28 = 35 PVB
Der Wasserwerfer.....zurück aus dem Einsatz
Ein bedeutendes Einsatzmittel, das anl. von Großdemonstrationen zum Einsatz kam und den Einsatzkräften die nötige Unterstützung bei der Bewältigung ihres Auftrages gab. Neben dem WaWe 4 erhielt die Abteilung im Jahre 1989 den größeren WaWe 9, der u.a. über eine größere Wasseraufnahme und einen stärkeren Wasserdruck verfügt; somit steht mit diesem WaWe 9 den Einsatzkräften ein noch wirkungsvolleres Einsatzmittel zur Verfügung.
Dieser Wasserwerfer wurde anl. des Einsatzes zum Schutz des Kernkraftwerkes Grohnde (18.-20.03.1977) von den gewalttätigen Demonstranten mit Schrauben und Krampen beschossen, sowie mit Farbbeuteln beworfen. (Hinweis: Diesen "Geschossen" waren auch Einsatzkräfte ausgesetzt. Sie konnten sich nur mit ihren Schutzschilden schützen; das eine oder andere "Geschoß" traf doch den Mann!)
08.02. - 16.02.1982:
Schutz der Baumaßnahmen auf dem Flughafen Frankfurt, Startbahn West; Stärke: 2/18/36 = 65 PVB.
12.10. - 16.10.1983:
Schutz einer US-Einrichtung in Bremerhaven; Stärke: 2/40/45 = 87 PVB.
30.04.1984:
Einsatz anl. der "Wendland-Blockade"; Stärke: 3/9/26 = 38 PVB.
08.10. - 10.10.1984:
Einsatz zur Sicherung des 1. Transportes schwach radioaktiven Materials nach Gorleben; Stärke: 2/19/70 = 91 PVB.
29.01. - 05.02.1985:
Einsatz zur Bekämpfung mögl. Aktionen terroristischer Gewalttäter im Zusammenhang mit der Verlegung von Terroristen an die Med. Hochschule Hannover; Stärke: 4/36/88 = 128 PVB.
29.04. - 06.05.1985:
Schutz des Ablaufes des Weltwirtschaftsgipfels; Stärke: 6/41/100 = 147 PVB.
25.02. - 26.02.1986:
Schutz der Rodungsarbeiten für die Errichtung der Salzhalde am Erkundungsbergwerk Gorleben; Stärke: 4/35/78 = 117 PVB.
08.05. - 10.05.1986:
Einsatz anl. einer demonstrativen Veranstaltung an der Endlager-Baustelle Gorleben mit anschl. Marsch nach Salzgitter; Stärke: 5/32/83 = 120 PVB.
18.05. - 26.05.1986:
Einsatz zum Schutz der Bauanlagen der WAA Wackersdorf; Stärke: 5/36/94 = 135 PVB.
06.06. - 08.06.1986:
Einsatz an der WAA Wackersdorf; Stärke: 1/5/25 = 31 PVB.
27.06. - 29.06.1986:
Einsatz anl. angekündigter Groß-Demo in Regensburg; Stärke: 2/19/35 = 56 PVB.
26.07. - 27.07.1986:
Einsatz zum Schutz der Bauanlagen in Wackersdorf/Bayern; Stärke: 2/26/28 = 56 PVB
Einsatz zur Verhinderung von Störaktionen anl. der Abteufung des Schachtes 1 in Gorleben; Stärke: 1/9/19 = 29 PVB
14.10. - 20.10.1986:
Einsatz anl. der angekündigten Blockade und Aktionstage im Bereich der mittleren Oberpfalz; Stärke: 4/35/82 = 121 PVB
28.11. - 01.12.1986:
Einsatz anl. des Anti-AKW-Bundeskongresses in Regensburg; Stärke: 4/35/82 = 121 PVB
20.12.1986:
Einsatz anl. der Demo zum Thema "Solidarität-Hafenstraße" in Hamburg; Stärke: 5/42/84 = 131 PVB
19.06. - 20.06.1987:
Einsatz zum Schutz des Deutschen evangelischen Kirchentages in Frankfurt; Stärke: 5/42/84 = 131 PVB
01.08.1987:
Einsatz anl. des Aufzuges zur Erhaltung der Hafenstraße in Hamburg; Stärke: 25 PVB
12.11. - 19.11.1987:
Einsatz anl. der geplanten Räumung der Häuser in der Hafenstraße in Hamburg; Stärke: 5/40/77 = 122 PVB
07.10. - 11.10.1987:
Einsatz im Bereich der WAA Wackersdorf anl. des Einsatzes "Herbstaktion"; Stärke: 5/37/79 = 121 PVB
29.02. - 01.03.1988:
Einsatz zum Schutz der Tagung der EG-Außenminister in Hamburg; Stärke: 4/41/78 = 123 PVB
29.09. - 30.09.1988:
Einsatz anl. der Groß-Demo durch die "Anti-IWF-Koordination" in Hamburg; Stärke: 2/14/44 = 60 PVB
14.10. - 16.10.1988:
Einsatz anl. der Großkundgebung gegen die WAA in Schwandorf; Stärke: 5/34/80 = 119 PVB
10.12.1988:
Einsatz anl. der Groß-Demo zum Jahrestag des Palästinenseraufstandes in Hamburg; Stärke: 6/36/96 = 138 PVB
Einsatz anl. der Sylvester-Demo Hafenstraße" in Hamburg; Stärke: 1/7/22 = 30 PVB
17.03.1989:
Einsatz anl. der Groß-Demo zur Unterstützung der einsitzenden terroristischen Gewalttäter in Hamburg; Stärke: 4/31/77 = 112 PVB
28.04. - 30.04.1989:
Einsatz anl. der Groß-Demo "Zusammenlegung von RAF-Mitgliedern" in Bonn; Stärke: 4/31/84 = 119 PVB
26.05. - 29.05.1989:
Einsatz anl. der demonstrativen Aktion des gewaltbereiten Spektrums in der Hafenstraße in Hamburg; Stärke: 4/32/91 = 127 PVB
30.05. - 01.06.1989:
Einsatz zum Schutz des Arbeitsbesuches des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Georg Bush, im Bereich der Bez.-Reg. Koblenz; Stärke: 3/21/62 = 86 PVB
15.07. - 17.07.1989:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des landes Hamburg bei der Gewährleistung der ordnungsgem. Durchführung des 800. Hafengeburtstages "Sail '89"; Stärke: 1/14/45 = 60 PVB
20.07. - 24.07.1989:
Einsatz anl. Hafengeburtstag "Sail '89"; Stärke: 2/15/45 = 62 PVB
31.12.1989 - 01.01.1990:
Demonstrationsmarsch autonomer Gruppen in Hamburg; Stärke: ein E-Zug
06.02. - 10.02.1990:
Schutz des Baubeginns der Pilot-Konditionierungsanlage in Gorleben; Stärke: ein E-Zug
19.05.1990:
Einsatz anl. eines Aufzuges autonomer Gruppen durch die Innenstadt Hamburg; Stärke: ein E-Zug
23.06.1990:
Einsatz anl. der Demo "Mieterschutz in Hamburg"; Stärke: ein E-Zug
29.06. - 30.06.1990:
Einsatz anl. einer Demo-Veranstaltung in Hamburg ICC anl. der Eröffnungsveranstaltung "Phantom der Oper"; Stärke: ein E-Zug
24.07. - 22.09.1990:
Einsatz von Schutzkräften zur Vorbereitung und Durchführung des Abtransports der US-C-Waffen aus der BRD in Rheinland-Pfalz, Einsatz "Lindwurm"; Stärke: 18 PVB
28.07. - 11.08.1990:
Gestellung von weiteren Kräften zum Schutz der Vorbereitung des vorgenannten Transports; Stärke: eine E-Hundertschaft
08.09. - 22.09.1990:
Gestellung von Kräften für den Objektschutz zur Durchführung des o.a. Transportes; Stärke: ein E-Zug
10.09. - 22.09.1990:
Gestellung des Koordinierungs- und Verbindungsstabes anl. des Abtransports der US-C-Waffen aus der BRD, Bahntransport von Rheinland-Pfalz nach Wilhelmshaven; Stärke: 7 PVB
10.09. - 19.09.1990:
Bereithalten von Reservekräften zum Schutz des Abtransportes der US-C-Waffen; Stärke: 74 PVB
08.11. - 10.11.1990:
Gestellung von Einsatzkräften zum Schutz des Besuches des Präsidenten der UDSSR, M. Gorbatschow, auf dem Petersberg in Bonn; Stärke: eine E-Hundertschaft und Aufklärungskräfte
13.11. - 19.11.1990:
Unterstützungseinsatz Berlin anl. der Räumung besetzter Häuser; Kräfte: eine E-Hundertschaft
30.11. - 02.12.1990:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Brandenburg anl. eines Aufzuges rechtsradikaler Gruppen in Guben; Stärke: eine E-Hundertschaft mit Spezialkräften (Demo gegen die völkerrechtliche Anerkennung der Oder-Neiße-Linie).
31.12.1990 - 02.01.1991:
Einsatz anl. einer unfriedlichen, demonstrativen Aktion in Bremen; Stärke: ein E-Zug
18.01. - 20.01.1991:
Einsatz während des Sternmarsches in Frankfurt/M. anl. der Großdemonstration gegen den Golf-Krieg; Stärke: eine E-Hundertschaft
25.01. - 27.01.1991:
Einsatz während des Sternmarsches in Bonn anl. der Großdemonstration gegen den Golf-Krieg; Stärke: eine E-Hundertschaft
16.01. - 04.02.1991:
Unterstützung der Polizei des Landes Bremen bei der Durchführung der Kontrollaufgaben auf dem Flughafen Bremen; Stärke: 9 PVB
04.02. - 21.03.1991:
Unterstützung der Polizei des Landes Bremen bei der Durchführung der Kontrollaufgaben auf dem Flughafen Bremen; Stärke: 25 PVB
21.03. - 30.09.1991:
Unterstützung der Polizei des Landes Bremen bei der Durchführung der Kontrollaufgaben auf dem Flughafen Bremen; Stärke: 13 PVB
05.04. - 07.04.1991:
Unterstützung der Polizei des Landes Sachsen anl. eines Fußballspieles in Dresden; Stärke: 9 PVB
01.05. - 02.05.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Niedersachsen anl. des Qualifikationsspieles zur Fußballeuropameisterschaft Deutschland-Belgien in Hannover; Stärke: eine E-Hundertschaft
10.05. - 12.05.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Sachsen anl. des Oberligafußballspieles Leipzig-Rostock in Leipzig; Stärke: eine E-Hundertschaft
17.05. - 18.05.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Sachsen anl. des Oberligafußballspieles Leipzig-Dresden in Leipzig; Stärke: eine E-Hundertschaft
24.05. - 26.05.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Sachsen anl. folgender Veranstaltungen: Fußballspiel Chemnitz-Halle in Chemnitz und Rockkonzert in Freiberg; Stärke: eine E-Hundertschaft
01.06. - 03.06.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Sachsen anl. des Sondertreffens der EG-Außenminister in Dresden; Stärke: 8 PVB
05.06. - 06.06.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Sachsen anl. des Fußballspieles FC Sachsen Leipzig-LOK Leipzig in Leipzig; Stärke: zwei E-Züge
17.06. - 21.06.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Berlin anl. der KSZE-Außenministertagung; Stärke: eine E-Hundertschaft (ohne 1. Zug)
22.07. - 24.07.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Hamburg zum Schutz der ersten Baumaßnahmen auf dem Gelände des ehemaligen Theater "Flora"; Stärke: eine E-Hundertschaft (ohne 1. Zug)
29.07. - 31.07.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Mecklenburg-Vorpommern anl. des Fußballspieles Rostock-Kaiserslautern in Rostock; Stärke: ein E-Zug
02.10. - 04.10.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Sachsen zum Schutz der Veranstaltung "Tag der deutschen Einheit" in Leipzig; Stärke: ein E-Zug
13.12. - 17.12.1991:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Sachsen zum Schutz des CDU-Parteitages in Dresden; Stärke: ein E-Zug
31.12.1991 - 01.01.1992:
Einsatz zur Unterstützung der Polizei des Landes Bremen anl. der "Sylvester-Party" autonomer Gruppen; Stärke: ein E-Zug
Wiederkehrende Einsätze zur Unterstützung der Polizei der Länder
Schutz des Flugverkehrs auf deutschen Flughäfen
28.09. - 01.10.1970: Stärke: 1/4/30 = 35 PVB.
17.08. - 31.08.1972: Stärke: 1/13/44 = 58 PVB.
26.10. - 09.11.1972: Stärke: 1/13/76 = 90 PVB.
04.01. - 18.01.1973: Stärke: 2/10/73 = 85 PVB.
01.03. - 15.03.1973: Stärke: 3/11/76 = 90 PVB.
10.04. - 02.05.1973: Stärke: 2/22/106 = 130 PVB.
04.07. - 25.07.1973: Stärke: 2/10/73 = 85 PVB.
12.09. - 19.09.1973: Stärke: 2/15/73 = 90 PVB.
10.10. - 17.10.1973: Stärke: 1/16/76 = 93 PVB.
07.11. - 14.11.1973: Stärke: 1/14/78 = 93 PVB.
05.12. - 12.12.1973: Stärke: 1/13/78 = 92 PVB.
03.01. - 09.01.1974: Stärke: 1/15/76 = 92 PVB.
30.01. - 06.02.1974: Stärke: 1/14/77 = 92 PVB.
17.02. - 06.03.1974: Stärke: 1/17/80 = 98 PVB.
09.04. - 17.04.1974: Stärke: 1/16/75 = 92 PVB.
24.04. - 30.04.1974: Stärke: 1/17/76 = 94 PVB.
22.05. - 29.05.1974: Stärke: 2/16/76 = 94 PVB.
26.06. - 03.07.1974: Stärke: 0/5/35 = 40 PVB.
22.10. - 30.10.1974: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
20.12. - 27.12.1974: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
15.01. - 22.01.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
12.02. - 19.02.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
12.03. - 19.03.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
09.04. - 16.04.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
07.05. - 14.05.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
04.06. - 11.06.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
09.07. - 16.07.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
29.07. - 06.08.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
27.08. - 03.09.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
24.09. - 01.10.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
22.10. - 29.10.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
19.11. - 16.11.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
10.12. - 17.12.1975: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
07.01. - 14.01.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
11.02. - 18.02.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
10.03. - 17.03.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
31.03. - 07.04.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
28.04. - 05.05.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
12.05. - 19.05.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
14.07. - 21.07.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
11.08. - 18.08.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
01.09. - 08.09.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
22.09. - 29.09.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
13.10. - 20.10.1976: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
26.01. - 02.02.1977: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
06.04. - 13.04.1977: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
18.05. - 25.05.1977: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
06.07. - 13.07.1977: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
17.08. - 31.08.1977: Stärke: 1/10/58 = 69 PVB.
09.09. - 14.09.1977: Stärke: 1/7/23 = 31 PVB.
28.09. - 14.09.1977: Stärke: 0/9/31 = 40 PVB.
19.10. - 26.10.1977: Stärke: 0/6/18 = 24 PVB.
01.02. - 08.02.1978: Stärke: 0/6/12 = 18 PVB.
15.02. - 22.02.1978: Stärke: 1/28/62 = 91 PVB.
15.03. - 22.03.1978: Stärke: 1/24/44 = 69 PVB.
26.04. - 03.05.1978: Stärke: 1/25/42 = 68 PVB.
10.05. - 17.05.1978: Stärke: 0/0/10 = 10 PVB.
07.06. - 14.06.1978: Stärke: 1/19/48 = 68 PVB.
02.08. - 08.08.1978: Stärke: 1/7/29 = 37 PVB.
30.08. - 06.09.1978: Stärke: 0/10/21 = 31 PVB.
13.09. - 20.09.1978: Stärke: 1/28/45 = 74 PVB.
25.10. - 01.11.1978: Stärke: 1/10/53 = 64 PVB.
20.11. - 27.11.1978: Stärke: 1/12/57 = 70 PVB.
07.08. - 14.08.1974: Stärke: 2/11/41 = 53 PVB.
14.08. - 21.08.1974: Stärke: 1/12/43 = 56 PVB.
04.09. - 11.09.1974: Stärke: 1/8/33 = 42 PVB.
25.09. - 02.10.1974: Stärke: 0/1/15 = 16 PVB.
28.12.1977 - 11.01.1978: Stärke: 1/7/33 = 41 PVB.
01.02. - 08.02.1978: Stärke: 1/7/24 = 32 PVB.
1.03. - 08.03.1978: Stärke: 1/7/24 = 32 PVB.
29.03. - 05.04.1978: Stärke: 0/7/25 = 32 PVB.
05.07. - 12.07.1978: Stärke: 0/4/8 = 12 PVB.
16.08. - 23.08.1978: Stärke: 0/4/8 = 12 PVB.
14.11. - 30.11.1978: Stärke: 0/9/8 = 17 PVB.
Schutz der Arbeiten an der Endlagerstätte für Atommüll in Gorleben
26.02.1979 - 08.02.1991:
Gestellung von zwei Dienstschichten von je 6 PVB im Wechsel mit anderen Abteilungen des GSK Nord; Schichtdauer: 14 Tage. Zu Beginn der Bauarbeiten stellten die Abteilungen die Einsatzführungsgruppen unter Einsatz der Aufklärungszüge bei Unterbringung im Standort Uelzen.
Einsatz von Einheiten und Teileinheiten zur Unterstützung des Grenzschutzeinzeldienstes bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs
Unterstützendes GS-Amt/GSST
18.03.-19.03.1977
Helmstedt/BAB
0/4/5 = 9 PVB
23.09.-24.09.1977
0/2/5 = 7 PVB
07.09.-22.12.1977
Kleve (Schleyer-Einsatz)
0/2/13 = 15 PVB
27.09.-05.10.1977
0/5/36 = 41 PVB
07.10.-08.10.1977
0/4/26 = 30 PVB
18.01.-25.01.1978
1/28/61 = 90 PVB
10.05.-19.05.1978
0/7/21 = 28 PVB
0/1/6 = 7 PVB
08.09.-03.10.1980
0/6/16 = 22 PVB
27.02.-28.02.1981
3/41/80 = 124 PVB
31.07.-07.08.1981
Wolfsburg/Bhf. mit 16 Dienstschichten zu je:
0/2/7 = insgesamt 144 PVB
Elten/BAB
1/4/23 = 28 PVB
16.04.-17.08.1982
0/3/5 = 8 PVB
4/21/60 = 85 PVB
1/7/10 = 18 PVB
01.10.-03.10.1982
1/6/24 = 31 PVB
02.11.-28.11.1982
Aachen/Kleve
1/15/22 = 9 PVB
06.09.-16.09.1984
0/6/12 = 18 PVB
Helmstedt/Bhf.
0/2/7 = 9 PVB
10.12.1984-21.01.1985
07.01.-10.01.1985
0/7/13 = 20 PVB
1/4/25 = 30 PVB
21.03.-02.04.1985
1/12/18 = 31 PVB
25.04.-09.05.1985
1/7/22 = 30 PVB
09.05.-20.05.1985
0/4/16 = 20 PVB
03.06.-10.06.1985
17.06.-24.06.1985
16.07.-06.08.1985
17.09.-30.09.1985
1/3/12 = 16 PVB
01.10.-29.10.1985
1/7/23 = 31 PVB
19.11.-10.12.1985
2/3/26 = 31 PVB
27.05.-18.06.1986
1/4/26 = 31 PVB
16.07.-29.07.1986
19.08.-09.09.1986
01.10.-03.1.1986
13.05.-21.05.1986
20.08.-27.08.1986
05.11.-08.11.1986
1/5/28 = 34 PVB
18.01.-19.01.1987
0/5/22 = 27 PVB
12.03.1987, 18.03.1987, 25.03.1987 und 21.05.1987
eingesetzt je Tag = 30 PVB
11.06.-12.06.1987
30 PVB
29.06.-13.07.1987
Kleve/Emden
10.06.-19.06.1988
23.08.1988, 26.08.1988 und 29.08.1988
Emden/Kleve
31.08.-02.09.1988
31.08.-05.09.1988
0/2/2 = 4 PVB
0/4/14 = 18 PVB
05.09.-09.09.1988
13.09.-30.09.1988
1/4/15 = 20 PVB
12.01.-13.01.1989
0/1/7 = 8 PVB
05.06.-16.06.1989
16.06.-22.06.1989
0/8/22 = 30 PVB
18.07.-21.07.1989
26.09.-28.09.1989
28.10.-17.11.1989
Kleve/Aachen
06.12.-13..1989
27.12.1989-05.01.1990
1/6/23 = 30 PVB
05.06.-11.06.1990
16.01.-04.02.1991
Zwei E-Züge = 60 PVB
04.02.-26.02.1991
Drei E-Züge = 90 PVB
26.02.-07.03.1991
13.03.-26.03.1991
GSST Flughafen Düsseldorf
Ein E-Zug = 21 PVB (ohne 1 Gruppe)
26.03.-07.05.1991
Ein E-Zug = 30 PVB
20.04.-21.04.1991
Frankfurt/Oder, Einsatz anl. der Kundgebungen "Hitler-Geburtstag"
28.05.-07.06.1991
Kleve; Observationsmaßnahmen
10 PVB
8 PVB
05.08.-14.08.1991
GS-Amt Frankfurt/Oder: Einsatz zur verstärkten Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs an der deutsch-polnischen Grenze ->hier: illegale Einreise von asylsuchenden Ausländern
6 PVB
14.08.-18.08.1991
4 PVB
14.08.-28.08.1991
2 PVB
28.08.-05.09.1991
20.08.-03.09.1991
Eine E-Hu.
05.08.-09.08.1991
01.09.-05.09.1991
10.09.-06.11.1991
3 PVB
29.10.-12.11.1991
06.11.-20.11.1991
5 PVB
20.11.-18.12.1991
18.12.-28.12.1991
28.12.-31.21.1991
Teilnahme an Übungen (größerer Art)
14.03.-17.03.1961
Fernmelde- und Beobachtungsübung "Eule"
09.10.-11.10.1963
Herbstübung "Tanne"
06.03.-12.09.1965
Herbstübung "Schleswig-Holstein" mit der gesamten Abteilung
18.10.-22.10.1966
Übung "Fallex 66" mit 70 PVB
23.10.-27.10.1967
Herbstübung "Schleswig-Holstein 67" mit 260 PVB
16.09.-19.09.1969
Herbstübung "Ahorn"
08.09.-10.09.1970
Kommandoübung "Steinpilz"
14.09.-16.09.1971
Kommandoübung "Heckenrose"
06.10.-08.10.1981
Kommandoübung "Nordheide" mit 225 PVB
12.10.-15.10.1982
Kommandoübung "Porta" mit 123 PVB
08.11.-11.11.1983
Kommandoübung "Hubertusjagd" mit 295 PVB
27.06.-29.06.1984
Stabs-Rahmenübung "Wildwechsel" mit 98 PVB
28.11.-30.11.1988
Stabs- und Fernmelderahmenübung "Rösselsprung" mit 77 PVB
Sonstiges - Öffentlichkeitsarbeit
Tag der offenen Tür aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des BGS mit Großem Zapfenstreich auf dem Sportgelände "Zur Bleiche"
Tag der offenen Tür aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Abteilung Gifhorn
Wohltätigkeitskonzert aus Anlass des 15-jährigen Bestehens der Abteilung Gifhorn
Tag der offenen Tür aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des BGS
Empfang der Abteilung aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Abteilung in Gifhorn
Tag der offenen Tür aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Abteilung in Gifhorn
Tag der offenen Tür aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Abteilung in Gifhorn mit Übergabe der "Truppenfahne" durch die Stadt Gifhorn an den Bundesgrenzschutz Gifhorn als äußeres Zeichen der Verbundenheit
Bundesinnenminister Schröder mit dem Inspekteur des BGS, General Andersen
Bundesinnenminister Höcherl mit dem Inspekteur des BGS, General Müller
Bundeskanzler Kiesinger besucht die innerdeutsche Grenze bei Hötensleben und am Fährturm
Bundesinnenminister Benda
Bundesinnenminister Genscher
Bundesinnenminister Maihofer
Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen Heinrich Windelen zu Besuch im Grenzraum der Abteilung
Bundeskanzler Helmut Kohl mit Bundesinnenminister Zimmermann und Inspekteur im BGS Schug
Bundesministerin Dr. Dr. Wilms zu Besuch im Grenzraum der Abteilung
Brand in der Abteilungsbekleidungskammer
Am 06.02.1962 brach in der Bekleidungskammer der Abteilung ein Brand aus, der durch Schweißarbeiten ausgelöst wurde. Bekleidungs- und Ausrüstungsstücke im Wert von ca. 250.000,-DM wurden vernichtet.
Das Gebäude wurde am 30.11.1962 wieder bezogen.
Abgabe einer Hundertschaft
Abgabe einer kompletten Hundertschaft zum Aufbau der Grenzschutzabteilung Uelzen. Am 25.09.1963 hatte Gifhorn die komplette 11. Hundertschaft zum Aufbau der Uelzener Abteilung abzugeben.
PVB in der Auslandsverwendung
-> Im Jahre 1981 wurden zwei PVB als Ausbildungsgehilfen in Saudi-Arabien eingesetzt.
-> Einsatz von Kräften beim Auswärtigen Amt: Fortlaufender Einsatz gem. Abordnungsverfügung GSK Nord in den deutschen Botschaften aller Länder.
-> Einsatz von Kräften zur Sicherung des Luftverkehrs bei der DLH sowie Einsatz auf Stationen der DLH im Ausland: Fortlaufender Einsatz von Einzelbeamten gem. Abordnungsverfügung GSK Nord.
-> Einsatz eines Beamten der GSA Nord 3 in der "Blauhelm-Truppe" der UNO in Namibia im Jahre 1989.
-> Einsatz eines Beamten zur Ausbildungs- und Aufbauhilfe in Tansania, Afrika, zum Aufbau eines Funknetzes im Jahre 1990 und 1991.
Einführung eines verbandsabzeichens bei GSA Nord 3
Im Jahre 1990 führte die Grenzschutzabteilung Nord 3 ein eigenes Verbandsabzeichen ein.
Das Feld ist diagonal von oben rechts nach unten links geteilt; zeigt im rechten Feld den Bundesadler auf gelbem Grund (zgl. die Farbe des GSK Nord) und im linken Feld auf blauem Grund den Gifhorner Löwen auf einem Horn stehend.
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References: § 9
 § 9
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 § 2
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