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Timestamp: 2019-10-21 19:51:03+00:00

Document:
Veröffentlichungsdatum:20.05.1994 Inkrafttreten16.06.2009
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 16.06.2009 bis 30.06.2010Außer Kraft
Zuletzt geändert durch:mehrfach geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 22.06.2010 (Brem.GBl. S: 375)
FundstelleBrem.GBl. 2005, 323
Zitiervorschlag: "Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen durch die Hochschulen in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Juli 2005 (Brem.GBl. 2005, 323), zuletzt mehrfach geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 22. Juni 2010 (Brem.GBl. S: 375)"
juris-Abkürzung: VergabeV BR 2005
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 16.06.2009 bis 30.06.2010
vgl. Neubekanntmachung vom 17.03.2011 (Brem.GBl. S. 185)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: mehrfach geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 22.06.2010 (Brem.GBl. S: 375)
(3) Wer in dem Studiengang, für den die Zulassung beantragt wird, bereits an einer deutschen Hochschule eingeschrieben war, oder wer auf Grund von anrechenbaren Studienleistungen eines anderen Studiengangs oder von anderen anrechenbaren Leistungen in ein höheres Fachsemester des beantragten Studiengangs eingestuft werden kann, beantragt die Zulassung nach Wahl als Studienanfänger oder als Fortgeschrittener.
in der Bundesrepublik Deutschland wohnende andere Familienangehörige im Sinne des Artikels 2 Nr. 2 der Richtlinie 2004/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 (ABl. EG Nr. L 229 S. 35) von Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder von Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, sofern diese Staatsangehörigen in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sind, sowie
wie Deutsche beteiligt; sie werden nicht im Rahmen der Quote nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 zugelassen.
(2) Die Hochschulen dürfen Bewerberinnen oder Bewerber für einen Studiengang nur nach Maßgabe dieser Verordnung und - unter Einschluss des Überbuchungsfaktors nach § 6 Abs. 1 - nur im Rahmen der durch die Zulassungszahlenverordnung festgesetzten Zulassungszahlen oder Zulassungsquoten zum Studium zulassen.
(3) Ergibt sich bei Abschluss der Bewerbungsfrist, dass für einen Studiengang nicht mehr Bewerbungen eingegangen als Studienplätze - einschließlich des Überbuchungsfaktors nach § 6 Abs. 1 - verfügbar sind, ist das Auswahlverfahren nach dieser Verordnung insoweit nicht durchzuführen.
(9) Anträge, mit denen ein Anspruch auf Zulassung außerhalb der festgesetzten Zulassungszahlen geltend gemacht wird, müssen für das Sommersemester bis zum 10. April, für das Wintersemester bis zum 10. Oktober (bei den Fachhochschulen: bis zum 10. März oder 10. September) bei der Hochschule eingegangen sein (Ausschlussfrist).
(1) Dem Vergabeverfahren für Studienanfängerinnen und Studienanfänger wird die in der jeweils geltenden Zulassungszahlenverordnung festgesetzte Zulassungszahl, erweitert um einen Überbuchungsfaktor, zugrunde gelegt. Der Überbuchungsfaktor wird von der Hochschule entsprechend der voraussichtlichen Quote nicht angenommener Zulassungsbescheide bestimmt.
1. für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und Staatenlosen, die nicht unter § 1 Abs. 4 fallen, (§ 13):
2. für Fälle außergewöhnlicher Härte (§ 12):
(2) Von den um die Quoten nach Absatz 1 verminderten Zulassungszahlen sind sodann die Zahlen der bevorzugt Auszuwählenden (§ 8) vorweg abzuziehen. Die danach verbleibenden Studienplätze werden, soweit in Absatz 4 und in den §§ 11 und 11 a nichts anderes bestimmt ist, zu 80 v. H. nach dem Ergebnis des Auswahlverfahrens der Hochschulen (§ 6 Abs. 2 Nr. 2 und § 9) und im Übrigen nach der Wartezeit (§ 10) vergeben.
(3) Solange eine Hochschule keine Satzung nach Artikel 2 Abs. 3 Satz 6 und 7 des Bremischen Hochschulzulassungsgesetzes erlassen hat oder eine Genehmigung nicht erfolgt ist, werden die nach Abzug der Quoten nach den §§ 7 Abs. 1 und 8 Abs. 1 verbleibenden Studienplätze, soweit in Absatz 4 und in den §§ 11 und 11 a nicht anderes bestimmt ist, zu 80 v.H. nach dem durch die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung nachgewiesenen Grad der Qualifikation und im Übrigen nach der Wartezeit vergeben.
(4) Liegen in einem Studiengang neben Bewerbungen mit Hochschulzugangsberechtigungen nach § 33 Abs. 1 bis Abs. 4 des Bremischen Hochschulgesetzes auch Bewerbungen auf Grund bestandener Einstufungsprüfung oder Kontaktstudium (§ 33 Abs. 6 Nr. 1 und Nr. 2 des Bremischen Hochschulgesetzes) oder um ein Probestudium (§ 35 Abs. 2 des Bremischen Hochschulgesetzes) vor, werden die nach Durchführung des Absatzes 2 Satz 1 verbleibenden Studienplätze zunächst in dem zahlenmäßigen Verhältnis der Gruppe der Bewerbungen nach § 33 Abs. 6 Nr. 1 und Nr. 2 und § 35 Abs. 2 des Bremischen Hochschulgesetzes zu den übrigen Bewerbungen aufgeteilt. Auf die erste Gruppe muss mindestens ein Studienplatz (bei Zwei-Fach-Studiengängen ein halber, bei Nebenfächern (Magisterstudiengang) ein viertel Studienplatz) entfallen. Unter den Bewerbungen nach § 33 Abs. 6 und § 35 Abs. 2 des Bremischen Hochschulgesetzes werden die Studienplätze dieser Gruppe im Fall des § 33 Abs. 6 Nr. 1 des Bremischen Hochschulgesetzes nach dem Ergebnis der Einstufungsprüfung, im übrigen nach dem Grad der Qualifikation und der Berufserfahrung, bei Ranggleichheit nach dem Los vergeben. In der verbleibenden Gruppe der Bewerbungen nach § 33 Abs. 1 bis Abs. 4 des Bremischen Hochschulgesetzes gilt Absatz 2 Satz 2 und Absatz 3.
(5) Absatz 4 findet keine Anwendung auf Bewerberinnen und Bewerber für den Lehramtsstudiengang "Pflegewissenschaft" an der Universität Bremen. Die Vergabe der Studienplätze für diesen Studiengang erfolgt nach 11 a.
(7) Ergibt die Berechnung einer Quote nach den Absätzen 1 und 2 weniger als einen, in den Fällen des § 6 Abs. 3 weniger als einen halben oder einen viertel Studienplatz, so wird die betreffende Quote in dem jeweiligen Vergabeverfahren nicht gebildet; im darauffolgenden Vergabeverfahren wird diese Quote gegenüber dem sich nach den Absätzen 1 und 2 ergebenden Wert verdoppelt.
(8) Verfügbar gebliebene Studienplätze in den Quoten nach Absatz 1 werden nach den Absätzen 2 und 3 in Verbindung mit Absatz 4 und den §§ 11 und 11 a vergeben.
eine Dienstpflicht nach Artikel 12 a des Grundgesetzes erfüllt oder eine solche Dienstpflicht oder entsprechende Dienstleistungen auf Zeit übernommen und erbracht haben bis zur Dauer von drei Jahren,
einen Jugendfreiwilligendienst im Sinne des Gesetzes zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten vom 16. Mai 2008 (BGBl. S. 842) oder im Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten Modellprojekts geleistet haben; § 15 Abs. 2 Jugendfreiwilligendienstegesetz gilt entsprechend.
werden in dem gewählten Studiengang auf Grund früheren Zulassungsanspruchs ausgewählt, wenn sie zu Beginn oder während eines Dienstes für diesen Studiengang zugelassen worden sind oder wenn zu Beginn oder während eines Dienstes für diesen Studiengang an der betreffenden Hochschule keine Zulassungszahlen festgesetzt waren. Der von einem nach § 1 Abs. 4 Deutschen gleichgestellten ausländischen Staatsangehörigen oder Staatenlosen geleistete Dienst steht einem Dienst nach Satz 1 gleich, wenn er mit diesem Dienst vergleichbar ist.
(3) Liegen die Voraussetzungen für eine bevorzugte Auswahl nach den Absätzen 1 und 2 vor, erfolgt die Auswahl unter Anrechnung auf die nach § 7 Abs. 2 bis 4 insgesamt verfügbaren Studienplätze vorab. Wird die Festlegung einer Rangfolge zwischen den bevorzugt Auszuwählenden erforderlich, entscheidet das Los.
(2) Bei jeder Auswahlentscheidung muss der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung unabhängig von der Anzahl und Verbindung der angewandten Auswahlmaßstäbe nach Absatz 1 eine überwiegende Bedeutung gegeben werden. Bei Ranggleichheit entscheidet das Los. Die Hochschulen regeln durch genehmigungspflichtige Satzungen die zu berücksichtigenden Auswahlmaßstäbe, ihre Verbindung und Gewichtung sowie die Einzelheiten der Durchführung des Auswahlverfahrens. Jede Bewerberin und jeder Bewerber nimmt nur an einem Auswahlverfahren je Bewerbungstermin teil. Die Hochschulen können abweichend von Satz 4 durch Satzung die Beteiligung an bis zu drei Auswahlverfahren zulassen. Wer unter die Quoten des § 7 Abs. 1 oder des § 8 Abs. 1 fällt, nimmt nicht am Auswahlverfahren teil.
(1) In den Studiengängen der Hochschule für Künste erfolgt nach Abzug der Quoten nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 und 2 und der bevorzugt Auszuwählenden nach § 8 die Auswahl nach den Vorschriften der Absätze 2 bis 4.
(2) Die nach Abzug gemäß Absatz 1 verbliebenen Studienplätze werden zu 50 v.H. an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die die Hochschulzugangsberechtigung allein durch den Nachweis der besonderen künstlerischen Begabung (§ 33 Abs. 2 Satz 2, 1. Alternative des Bremischen Hochschulgesetzes) erworben haben; der Rangplatz richtet sich nach dem Grad der in der künstlerischen Aufnahmeprüfung nachgewiesenen Qualifikation.
(3) Die nach Abzug der Studienplätze nach Absatz 2 verbleibenden Studienplätze werden zu 80 v.H. nach dem Auswahlverfahren gemäß § 9 Abs. 1 und im Übrigen nach der Wartezeit an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die die Hochschulzugangsberechtigung durch Nachweis der künstlerischen Befähigung in Verbindung mit dem Zeugnis der Hochschulreife (§ 33 Abs. 2 Satz 2, 2. Alternative des Bremischen Hochschulgesetzes) erworben haben. Der Rangplatz nach dem Grad der Qualifikation wird durch eine Messzahl bestimmt, die im Verhältnis 1 : 3 aus der nach Anlage 1 ermittelten Durchschnittsnote des Zeugnisses und dem Ergebnis der Aufnahmeprüfung gebildet wird. Die Wartezeit wird nach der Zahl der seit der künstlerischen Aufnahmeprüfung verstrichenen Halbjahre ermittelt. § 9 Abs. 4 und § 10 Abs. 3, 4 und 5 gelten entsprechend.
(6) Im Aufbaustudiengang Kirchenmusik A werden die Studienplätze abweichend von den Absätzen 1 bis 5 nur an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die die Abschlussprüfung des Studiengangs Kirchenmusik B längstens vier Jahre vor der Bewerbung mit mindestens der Note "gut" in den Fächern Orgel (Literaturspiel), Orgel (Improvisation/Gemeindebegleitung) und Chorleitung bestanden haben; eine nur "befriedigende" Leistung in einem dieser Fächer wird dabei durch eine "sehr gute" Leistung in einem anderen dieser drei Fächer ausgeglichen. Der Rangplatz richtet sich nach der Durchschnittsnote des Abschlusszeugnisses des Studiengangs Kirchenmusik B.
"Pflegewissenschaft" an der Universität
(1) Im Lehramtsstudiengang "Pflegewissenschaft" der Universität werden die Studienplätze
zu 75 v.H. an Bewerberinnen und Bewerber, die das zweisemestrige Kontaktstudium "Propädeutikum Pflegewissenschaft" an der Universität abgeschlossen und damit zugleich die fachgebundene Hochschulreife erworben haben,
(2) Die nach § 7 Abs. 1 vorab und die nach § 8 bevorzugt Zugelassenen werden auf die jeweilige Gruppe nach Absatz 1 angerechnet. Übersteigt danach in einer Gruppe die Zahl der Bewerbungen die Zahl der verfügbaren Studienplätze, entscheidet das Los. Bleiben Studienplätze in einer Gruppe unbesetzt, fallen sie der anderen Gruppe zu.
Die Studienplätze der Härtequote (§ 7 Abs. 1 Nr. 2) werden auf Antrag an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, für die die Nichtzulassung eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde. Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn besondere soziale oder familiäre Gründe in der Person der Bewerberin oder des Bewerbers die sofortige Aufnahme des Studiums zwingend erfordern. Die Rangfolge wird durch den Grad der außergewöhnlichen Härte bestimmt.
(1) Ausländische Bewerberinnen und Bewerber, die nicht unter § 1 Abs. 4 fallen, werden im Rahmen der Quote nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 in erster Linie nach dem Grad der Qualifikation, an der Hochschule für Künste nach dem Grad der künstlerischen Befähigung ausgewählt. Der Grad der Qualifikation bestimmt sich nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung gemäß der Anlage 1, die künstlerische Befähigung entsprechend § 11 Abs. 2. Daneben können für den gewählten Studiengang besondere Umstände, die für die Zulassung sprechen, berücksichtigt werden. Als ein solcher Umstand ist insbesondere anzusehen, wenn die Bewerberin oder der Bewerber
(2) Ausländerinnen und Ausländer nach Absatz 1 Satz 1, die vor Aufnahme ihres Studiums eine Feststellungsprüfung oder eine deutsche Sprachprüfung ablegen müssen, kann die Hochschule im Rahmen der Quote nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 einen Studienplatz für den nach Bestehen der jeweiligen Prüfung nächsterreichbaren Zulassungstermin zusagen (Studienplatzgarantie). Die Zusage erlischt, wenn die betreffende Prüfung endgültig nicht bestanden ist, spätestens jedoch nach drei Jahren.
(5) Ausländerinnen und Ausländer nach Absatz 1 Satz 1 dürfen in den übrigen Quoten nach den §§ 7 und 11 nicht ausgewählt werden.
Besteht bei der Auswahl einer Quote Ranggleichheit, so werden zunächst die Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt, die zu dem Personenkreis nach § 8 Abs. 1 gehören und durch Bescheinigung glaubhaft machen, dass sie ihren Dienst in vollem Umfang abgeleistet haben oder bis zum Tag des Beginns der Lehrveranstaltungen des betreffenden Semesters in vollem Umfang abgeleistet haben werden oder glaubhaft machen, dass sie die Tätigkeit nach § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 bis zu dem genannten Termin mindestens 15 Monate ausgeübt haben werden. Besteht danach in den Quoten Wartezeit oder Hochschulauswahl Ranggleichheit, so werden die Bewerberinnen oder Bewerber in der Reihenfolge der nach Anlage 1 ermittelten Durchschnittsnoten der Hochschulzugangsberechtigung ausgewählt. Im Übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los.
(1) Sind in einem Studiengang Zulassungszahlen für höhere Fachsemester festgesetzt, so werden die verfügbaren Studienplätze an Bewerberinnen und Bewerber nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 und Abs. 3 vergeben, die die Zulassung zu einem höheren Fachsemester beantragen. Als höheres Fachsemester gilt das zweite oder ein folgendes Fachsemester.
(2) Von den je Studiengang für höhere Fachsemester nach der Zulassungszahlenverordnung festgesetzten Zulassungszahlen werden vorweg abgezogen:
8 v.H. für ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die nicht unter § 1 Abs. 4 fallen.
(5) Verbleibende Studienplätze werden nach dem Hochschulauswahlverfahren gemäß § 9 Abs. 1 Buchstabe a) und an der Hochschule für Künste nach § 11 in Verbindung mit § 9 Abs. 1 Buchstabe a) vergeben.
(6) Soweit der Zugang zu bestimmten Studiengängen oder Studienabschnitten außer von der Hochschulzugangsberechtigung auch von dem Nachweis bestimmter Prüfungen abhängig ist, werden die Studienplätze in der Quote nach Absatz 5 nach dem Rang zugewiesen, den die Bewerberin oder der Bewerber auf Grund der Gesamtnote, ersatzweise auf Grund der Durchschnittsnote aus den ausgewiesenen Einzelnoten in der betreffenden abgeschlossenen Prüfung erhalten hat. § 9 Abs. 4 gilt entsprechend.
(9) Im Übrigen gelten § 6 Abs. 3 bis Abs. 8 entsprechend.
Zulassung zu postgradualen und Masterstudiengängen
(1) Die Auswahl für postgraduale Studiengänge nach § 58 Bremisches Hochschulgesetz erfolgt abweichend von den §§ 7 bis 9 und 12 bis 15 nach Maßgabe der für diese Studiengänge von den Hochschulen erlassenen Zulassungsordnungen. Die Zulassungsordnungen regeln die über den ersten berufsqualifizierenden Abschluss hinausgehenden Zulassungsvoraussetzungen und legen die Kriterien für die Auswahl der Studienbewerberinnen und Studienbewerber sowie für die Herstellung einer Rangfolge unter den Bewerberinnen und Bewerbern fest.
(2) Ist in einer Zulassungsordnung nach Absatz 1 die Auswahl nach Qualifikation vorgesehen, soll an die Stelle der Durchschnittsnote nach § 9 die Note des abgeschlossenen Studiums treten. Das gilt auch für die Auswahl nach Qualifikation für Masterstudiengänge nach § 64 a des Bremischen Hochschulgesetzes.
(1) Die Hochschulen stellen unverzüglich nach Ablauf der Einschreibungsfrist nach § 6 Abs. 5 die freigebliebenen oder wieder frei gewordenen Studienplätze fest.
(3) Fordert die Hochschule mit dem Ablehnungsbescheid nach § 6 Abs. 8 Bewerberinnen oder Bewerber mit Fristsetzung zu einer Erklärung auf, ob sie im Falle ihrer Zulassung im Nachrückverfahren oder im Losverfahren (§ 19) den Studienplatz annehmen und sich einschreiben würden, so nehmen am Nachrückverfahren nur die Bewerberinnen oder Bewerber teil, die diese Erklärung fristgerecht der Hochschule vorgelegt haben.
(1) Nach Abschluss des Verfahrens werden freigebliebene oder frei gewordene Studienplätze von der Hochschule durch das Los vergeben (Losverfahren). An dem Losverfahren nehmen zunächst die Bewerberinnen und Bewerber teil, die für den Studiengang einen Ablehnungsbescheid erhalten und der Hochschule die Erklärung nach § 17 Abs. 3 fristgerecht vorgelegt haben, sodann diejenigen, die in einem anderen Studiengang einen Ablehnungsbescheid erhalten und der Hochschule bis zu einem von ihr bestimmten Termin schriftlich einen anderen Studiengang benannt haben, in dem sie am Losverfahren teilnehmen wollen. Sind danach noch Studienplätze verfügbar, so werden sie durch das Los an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die bis zu einem von der Hochschule hierfür bestimmten Termin die Zulassung schriftlich beantragt haben.
(1) Bei der Vergabe von Studienplätzen in örtlichen Auswahlverfahren können Hochschulen die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen oder ihre Rechtsnachfolgerin damit beauftragen, hochschulorientierte Dienstleistungen zu übernehmen, insbesondere Zulassungsanträge entgegenzunehmen und zu prüfen sowie Zulassungs- und Ablehnungsbescheide zu erstellen und im Namen der Hochschule zu versenden. Werden für die Inanspruchnahme der Dienstleistungen Kosten geltend gemacht, ist die Erstattung durch die Hochschulen bis zur Höhe der entstandenen tatsächlichen Kosten zulässig. Bei der Vergabe von Studienplätzen nach Satz 1 gelten die §§ 2, 3 Abs. 2, Abs. 3 Satz 5, Abs. 4, Abs. 5 und Abs. 6 Satz 1 bis 6 und Abs. 7, § 4 Abs. 1, 2 und 3 Satz 1 sowie die §§ 8 und 19 der Verordnung über die zentrale Vergabe von Studienplätzen vom 19. Juni 2008 (Brem.GBl. S. 159) mit der Maßgabe entsprechend, dass bei Anwendung des § 3 Abs. 2 Satz 1 und. Abs. 7 Satz 2 für alle Bewerberinnen und Bewerber nur die zeitlich letzte Ausschlussfrist gilt.
Die Regelungen der Verordnung in der am 25. März 2005 geltenden Fassung gelten erstmals für das Vergabeverfahren zum Wintersemester 2005/2006.
(zu § 9 Abs. 1 Buchstabe a))
"Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung von in der gymnasialen Oberstufe erworbenen Zeugnissen der allgemeinen Hochschulreife" gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. Juni 1992 in der Fassung vom 16. Juni 2000 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 179),
"Vereinbarung zur Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II" gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. Juli 1972 in der Fassung vom 16.Juni 2000 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr.176),
"Vereinbarung über die Durchführung der Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen" gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Februar 1980 in der Fassung vom 16. Juni 2000 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 485.2),
"Vereinbarung zur Gestaltung der Kollegs" gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Juni 1979 in der Fassung vom 16. Juni 2000 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 248.1)
die eine auf eine Stelle nach dem Komma bestimmte Durchschnittsnote enthalten, wird diese von der Hochschule bei der Rangplatzbestimmung zugrunde gelegt. Enthält die Hochschulzugangsberechtigung keine Durchschnittsnote nach Satz 1, aber eine Punktzahl der Gesamtqualifikation, wird von der Hochschule nach Anlage 2 der "Vereinbarung über die Abiturprüfung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II" gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13. Dezember 1973 in der Fassung vom 16. Juni 2000 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 192) die Durchschnittsnote aus der Punktzahl der Gesamtqualifikation errechnet. Die Durchschnittnote wird auf eine Stelle nach dem Komma errechnet; es wird nicht gerundet.
des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 7./8. Juli 1965 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 248) über die "Institute zur Erlangung der Hochschulreife" ("Kollegs")
wird die Durchschnittsnote aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Hochschulzugangsberechtigung mit Ausnahme der Noten für die Fächer, die in der Hochschulzugangsberechtigung oder einer besonderen Bescheinigung als vorzeitig abgeschlossen ausgewiesen sind, gebildet. Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 bis 6 und 9 findet Anwendung. Ist die Durchschnittsnote nicht von der Schule ausgewiesen, wird sie von der Hochschule nach den Sätzen 1 und 2 errechnet.
"Vereinbarung über die befristete gegenseitige Anerkennung von Zeugnissen der fachgebundenen Hochschulreife, die an zur Zeit bestehenden Schulen, Schulformen bzw. -typen erworben worden sind" gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 226.2) und vom 16. Februar 1978 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 226.2.1),
"Sondervereinbarungen über die gegenseitige Anerkennung der Zeugnisse von besonderen gymnasialen Schulformen, die zu einer allgemeinen Hochschulreife führen" gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 226.1),
"Rahmenvereinbarungen über die Berufsoberschule" gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 226.2) in der Fassung vom 5. Juni 1998 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 470)
(7) Bei sonstigen Hochschulzugangsberechtigungen, die auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach dem Stand bis zum 3. Oktober 1990 erworben wurden und nur Einzelnoten im Rahmen eines sechsstufigen Notensystems enthalten, wird von der Hochschule eine Durchschnittsnote unter entsprechender Anwendung des Absatzes 2 Satz 1 Nr. 1 bis 6 und 9 aus dem arithmetischen Mittel der Noten gebildet; Noten für die gegebenenfalls im 11. und 12. Schuljahr abgeschlossenen Fächer sowie Noten für zusätzliche Unterrichtsveranstaltungen und für Arbeitsgemeinschaften bleiben unberücksichtigt.
(9) Bei Zeugnissen der Fachhochschulreife, die an der gymnasialen Oberstufe, dem Kolleg und dem Abendgymnasium erworben wurden, wird die Durchschnittsnote nach den Bestimmungen der "Richtlinien über die Bildung und Ausweisung von Durchschnittsnoten auf Zeugnissen, die zum Fachhochschulzugang berechtigen" (BrSBl. 242.03) in der jeweils gültigen Fassung gebildet.
(12) Bei Hochschulzugangsberechtigungen, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erworben wurden, wird die Gesamtnote von der Hochschule auf der Grundlage des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 15. März 1991 in der Fassung vom 17. Juni 1994 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 289.5) berechnet. Hierbei sind einzelne Prüfungsleistungen, die der Hochschulzugangsberechtigung zugrunde liegen, und das Ergebnis einer ergänzenden Prüfung in der Bundesrepublik Deutschland gleichgewichtig zur Beurteilung heranzuziehen; die Vorschriften der vorstehenden Absätze sind sinngemäß zu berücksichtigen. Die Gesamtnote wird auf eine Stelle nach dem Komma bestimmt; es wird nicht gerundet. Besteht kein Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, ist die Bezirksregierung Düsseldorf zuständig.
(14) Bei Hochschulzugangsberechtigungen, die an den deutsch-französischen Gymnasien ab dem Abiturtermin 1982 erworben werden, wird der in den Zeugnissen gemäß Artikel 30 des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik vom 10. Februar 1972 (Beschluss-Sammlung der Kulturministerkonferenz Nr. 90) ausgewiesene "allgemeine Notendurchschnitt" bei der Rangplatzbestimmung zugrundegelegt. Für die Umrechnung des "allgemeinen Notendurchschnitts" wird der für die Europäischen Schulen geltende Umrechnungsschlüssel gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. Dezember 1975 in der Fassung vom 11. Dezember 2002 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 289.2) angewendet. Bei Absolventinnen und Absolventen der deutsch-französischen Gymnasien in Freiburg und Saarbrücken werden für das Abitur 1982 und 1983 die bis 1981 geltenden Richtlinien angewendet, sofern durch die Neuregelung im Einzelfall eine Verschlechterung der Durchschnittsnote eintritt. Die nach diesem Verfahren umgerechnete allgemeine Durchschnittsnote wird zusätzlich zum "allgemeinen Notendurchschnitt" im "Zeugnis über das Bestehen des deutsch-französischen Abiturs" ausgewiesen und durch den Stempelzusatz "Durchschnittsnote gemäß Staatsvertrag über die Vergabe von Studienplätzen" gekennzeichnet.
Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen durch die Hochschulen in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Juli 2005 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 1 - Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen 16.06.2009 bis 30.06.2010
§ 2 - Einbezogene Bewerberinnen oder Bewerber 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 3 - Zulassungsantrag 16.06.2009 bis 30.06.2010
§ 4 - Ausschluss vom Vergabeverfahren 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 5 - Besondere Erklärungspflichten 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 6 - Ablauf des Verfahrens 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 7 - Quoten im Auswahlverfahren 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 8 - Bevorzugte Auswahl 16.06.2009 bis 30.06.2010
§ 9 - Auswahl im Hochschulauswahlverfahren 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 10 - Auswahl nach Wartezeit 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 11 - Auswahl an der Hochschule für Künste 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 11 a - Auswahl im Lehramtsstudiengang "Pflegewissenschaft" an der Universität 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 12 - Auswahl nach Härtegesichtspunkten 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 13 - Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und Staatenlosen 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 14 - Ranggleichheit 16.06.2009 bis 30.06.2010
§ 15 - Zulassung zu höheren Fachsemestern 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 16 - Zulassung zu postgradualen und Masterstudiengängen 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 17 - Vergabe freier Plätze im Nachrückverfahren 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 18 - Abschluss des Verfahrens 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 19 - Losverfahren 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 20 - Austauschstudierende 25.03.2005 bis 30.06.2010
§ 20a - Serviceverfahren 16.06.2009 bis 30.06.2010
§ 21 - Übergangsregelungen 25.03.2005 bis 30.06.2010
Anlage 1 - Ermittlung der Durchschnittsnoten 25.03.2005 bis 30.06.2010

References: § 7
 § 6
 § 6
 § 1
 § 9
 § 33
 § 33
 § 35
 § 33
 § 35
 § 33
 § 33
 § 6
 § 15
 § 1
 § 7
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 § 8
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 § 9
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 § 10
 § 7
 § 8
 § 1
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 § 11
 § 7
 § 8
 § 8
 § 1
 § 1
 § 9
 § 11
 § 9
 § 9
 § 6
 § 58
 § 9
 § 64
 § 6
 § 6
 § 17
 § 4
 § 3
 § 9

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

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§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 20

§ 21