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Timestamp: 2013-05-19 21:07:33+00:00

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§ 87c SGB VIII, Örtliche Zuständigkeit für die Beistandschaft, die Amtspflegschaft, die Amtsvormundschaft und die Auskunft nach § 58a | Gesetze auf anwalt24.de
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Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe…§ 87c SGB VIII, Örtliche Zuständigkeit für die Beistandschaft, die Amtspflegscha...§ 87d SGB VIII, Örtliche Zuständigkeit für weitere Aufgaben im Vormundschaftswes...§ 87e SGB VIII, Örtliche Zuständigkeit für Beurkundung und Beglaubigung§ 88 SGB VIII, Örtliche Zuständigkeit bei Aufenthalt im Ausland§ 89 SGB VIII, Kostenerstattung bei fehlendem gewöhnlichen Aufenthalt§ 89a SGB VIII, Kostenerstattung bei fortdauernder Vollzeitpflege§ 89b SGB VIII, Kostenerstattung bei vorläufigen Maßnahmen zum Schutz von Kinder...§ 89c SGB VIII, Kostenerstattung bei fortdauernder oder vorläufiger Leistungsver...§ 89d SGB VIII, Kostenerstattung bei Gewährung von Jugendhilfe nach der Einreise§ 89e SGB VIII, Schutz der Einrichtungsorte§ 89f SGB VIII, Umfang der Kostenerstattung§ 89g SGB VIII, Landesrechtsvorbehalt§ 89h SGB VIII, Übergangsvorschrift§ 90 SGB VIII, Pauschalierte Kostenbeteiligung§ 91 SGB VIII, Anwendungsbereich§ 92 SGB VIII, Ausgestaltung der Heranziehung§ 93 SGB VIII, Berechnung des Einkommens§ 94 SGB VIII, Umfang der Heranziehung§ 95 SGB VIII, Überleitung von Ansprüchen§ 96 SGB VIII (weggefallen)§ 97 SGB VIII, Feststellung der Sozialleistungen…§ 105 SGB VIII, Strafvorschriften
§ 87c SGB VIII, Örtliche Zuständigkeit für die Beistandschaft, die Amtspflegschaft, die Amtsvormundschaft und die Auskunft nach § 58a(1) 1Für die Vormundschaft nach § 1791c des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist das Jugendamt zuständig, in dessen Bereich die Mutter ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. 2Wurde die Vaterschaft nach § 1592 Nummer 1 oder 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs durch Anfechtung beseitigt, so ist der gewöhnliche Aufenthalt der Mutter zu dem Zeitpunkt maßgeblich, zu dem die Entscheidung rechtskräftig wird. 3Ist ein gewöhnlicher Aufenthalt der Mutter nicht festzustellen, so richtet sich die örtliche Zuständigkeit nach ihrem tatsächlichen Aufenthalt.(2) 1Sobald die Mutter ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Bereich eines anderen Jugendamts nimmt, hat das die Amtsvormundschaft führende Jugendamt bei dem Jugendamt des anderen Bereichs die Weiterführung der Amtsvormundschaft zu beantragen; der Antrag kann auch von dem anderen Jugendamt, von jedem Elternteil und von jedem, der ein berechtigtes Interesse des Kindes oder des Jugendlichen geltend macht, bei dem die Amtsvormundschaft führenden Jugendamt gestellt werden. 2Die Vormundschaft geht mit der Erklärung des anderen Jugendamts auf dieses über. 3Das abgebende Jugendamt hat den Übergang dem Familiengericht und jedem Elternteil unverzüglich mitzuteilen. 4Gegen die Ablehnung des Antrags kann das Familiengericht angerufen werden.(3) 1Für die Pflegschaft oder Vormundschaft, die durch Bestellung des Familiengerichts eintritt, ist das Jugendamt zuständig, in dessen Bereich das Kind oder der Jugendliche seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. 2Hat das Kind oder der Jugendliche keinen gewöhnlichen Aufenthalt, so richtet sich die Zuständigkeit nach seinem tatsächlichen Aufenthalt zum Zeitpunkt der Bestellung. 3Sobald das Kind oder der Jugendliche seinen gewöhnlichen Aufenthalt wechselt oder im Fall des Satzes 2 das Wohl des Kindes oder Jugendlichen es erfordert, hat das Jugendamt beim Familiengericht einen Antrag auf Entlassung zu stellen. 4Die Sätze 1 bis 3 gelten für die Gegenvormundschaft des Jugendamts entsprechend.(4) Für die Vormundschaft, die im Rahmen des Verfahrens zur Annahme als Kind eintritt, ist das Jugendamt zuständig, in dessen Bereich die annehmende Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.(5) 1Für die Beratung und Unterstützung nach § 52a sowie für die Beistandschaft gilt Absatz 1 Satz 1 und 3 entsprechend. 2Sobald der allein sorgeberechtigte Elternteil seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bereich eines anderen Jugendamts nimmt, hat das die Beistandschaft führende Jugendamt bei dem Jugendamt des anderen Bereichs die Weiterführung der Beistandschaft zu beantragen; Absatz 2 Satz 2 und § 86c gelten entsprechend.(6) 1Für die Erteilung der schriftlichen Auskunft nach § 58a gilt Absatz 1 entsprechend. 2Die Mitteilung nach § 1626d Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs und die Mitteilung nach Artikel 224 § 2 Absatz 5 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche sind an das für den Geburtsort des Kindes zuständige Jugendamt zu richten; § 88 Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend. 3Das nach Satz 2 zuständige Jugendamt teilt dem nach Satz 1 zuständigen Jugendamt auf Ersuchen mit, ob eine Mitteilung nach § 1626d Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs oder eine Mitteilung nach Artikel 224 § 2 Absatz 5 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche vorliegt.
Zitierungen dieses Dokuments§ 1626d BGB, Form; MitteilungspflichtArt. 224 EGBGB, Übergangsvorschrift zum Kindschaftsrechtsreformgesetz vom 16. Dezember 1997§ 58a SGB VIII, Auskunft über Nichtabgabe und Nichtersetzung von Sorgeerklärungen
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 § 88
 § 1626
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