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Timestamp: 2018-11-21 15:36:35+00:00

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Katholische Theologie HF, Bachelor (ab SoSe 2016) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Bachelorstudiengang Katholische Theologie Hauptfach (ab SoSe 2016)
Katholische theologie hf, bachelor (ab sose 2016)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Katholische Theologie HF
Ordnung des Fachbereichs Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für das Hauptfach im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Katholische Theologie mit dem Abschluss „Bachelor of Arts (B.A.)“ vom 16. März 2016
Die Ordnung des Fachbereichs Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für das Hauptfach im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Katholische Theologie mit dem Abschluss „Bachelor of Arts (B.A.)“ vom 16. März 2016 wird wie folgt berichtigt:
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2015, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 20. Januar 2016 die folgende Ordnung für das Hauptfach Katholische Theologie in einem Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 15. März 2016 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
Abschnitt VI: Durchführungen der Modulprüfungen im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie
§ 37 Bewertung/Benotung der Studien- und Prüfungsleistungen; Bildung der Noten und der Gesamtnote im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie (RO: § 42)
§ 38 Bestehen und Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Hauptfach Katholische Theologie; Notenbekanntgabe (RO: § 43)
Abschnitt VIII: Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/Nebenfächern; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen im Hauptfach Katholische Theologie
§ 40 Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/Nebenfächern (RO: § 45)
§ 41 Wiederholung von Prüfungen im Hauptfach Katholische Theologie (RO: § 46)
§ 42 Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Katholische Theologie (RO: § 47)
Anlage 2: Nebenfächerkatalog (Anlage 3 RO)
Anlage 3: Liste der Import-/Exportmodule (Anlage 4 RO)
Anlage 4: Modulbeschreibungen (Anlage 5 RO)
(1) Diese Ordnung regelt das Studium und die Modulprüfungen im Hauptfach Katholische Theologie im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Katholische Theologie. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt.
(2) Der Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Katholische Theologie umfasst das Hauptfach Katholische Theologie und ein nach Abs. 3 oder Abs. 4 zugelassenes Nebenfach.
(3) Als Nebenfächer zum Bachelorhauptfach Katholische Theologie sind alle in der Anlage 2 Nebenfächerkatalog aufgeführten Bachelor-Nebenfächer mit jeweils einem Umfang von 60 Kreditpunkten (CP) zugelassen. Das Fach Katholische Theologie kann nicht gleichzeitig als Hauptfach und Nebenfach im Bachelorstudiengang kombiniert werden.
(4) Der Prüfungsausschuss kann in Einzelfällen auf Antrag einer Studierenden oder eines Studierenden ein nicht im Fächerkatalog der Anlage 2 Nebenfächerkatalog genanntes Fach im Einvernehmen mit der Studiendekanin oder dem Studiendekan des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs ausnahmsweise zulassen, wenn die folgenden Voraussetzungen vorliegen:
b) Das als Nebenfach zuzulassende Fach ergänzt das gewählte Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie sinnvoll.
Das Nebenfach ist mit der Zulassung zur Bachelorprüfung § 22 zu benennen ggf. im Falle des Abs. 4 zu beantragen.
(5) Das Studium und die Modulprüfungen im Nebenfach sind nach Maßgabe der für das jeweilige Nebenfach maßgeblichen Ordnung zu absolvieren. Abs. 4 d bleibt unberührt. Die in dieser Ordnung enthaltenen allgemeinen Bestimmungen zum Nebenfach haben unmittelbare Geltung.
(1) Das Bachelorstudium schließt mit dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss ab. Die Bachelorprüfung dient der Feststellung, ob die Studierenden das Ziel des Bachelorstudiums erreicht haben. Die Prüfungen erfolgen kumulativ, das heißt die Summen der Modulprüfungen des Hauptfaches und des Nebenfaches im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Katholische Theologie einschließlich der Bachelorarbeit bilden die Bachelorprüfung.
Nach erfolgreich absolviertem Studium und bestandener Prüfung im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie und im gewählten Bachelor-Nebenfach verleiht der Fachbereich Katholische Theologie den akademischen Grad eines Bachelor of Arts, abgekürzt als B.A.
(1) Die Regelstudienzeit für den Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Katholische Theologie beträgt sechs Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(1) Es wird empfohlen, im Verlauf des Bachelorstudiums für mindestens ein Semester an einer Universität im Ausland zu studieren bzw. einen entsprechenden Auslandsaufenthalt einzuplanen. Dafür können die Verbindungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit ausländischen Universitäten genutzt werden, über die in der Studienfachberatung und im International Office Auskunft erteilt wird. Auslandsaufenthalte während des Bachelorstudiums werden vom Fachbereich Katholische Theologie durch Hilfestellung bei der Vermittlung von Studienmöglichkeiten an Partneruniversitäten gefördert.
(1) Das Studium im Hauptfach Katholische Theologie zielt auf die Erkenntnis und sachgerechte sowie kritische Analyse theologischer Fragestellungen und Probleme mit wissenschaftlichen Methoden und das Finden und Abwägen von Lösungsmöglichkeiten. Aufbauend auf dem in den Modulen 1-6 in den Teilgebieten der Theologie vermittelten Grundwissen sollen die Studierenden in den Modulen 7-12 ihre Kenntnisse in ausgewählten Forschungsbereichen der Theologie vertiefen.
(2) Der erfolgreiche Abschluss des Studiums im Hauptfach Katholische Theologie qualifiziert für die verschiedenen Bereiche der Erwachsenenbildung; für Arbeits- und Berufsfelder wie traditionelle und/oder digitale öffentliche und private Medien, in denen eine theologische Grundbildung im Kontext wachsender weltanschaulicher und religiöser Vielfalt unverzichtbar ist; für die Arbeit in Feldern kirchlichen Engagements im caritativen und sozialen Bereich; auch im Kontext von Berufsfeldern der privaten Wirtschaft eröffnen sich Perspektiven, in denen vermehrt eine breite geisteswissenschaftliche fundierte Grundbildung erwartet wird.
Das Studium im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden.
(1) In den Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Katholische Theologie kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prüfungsanspruch für den Bachelorstudiengang Katholische Theologie noch bestehen, zum Beispiel darf die Bachelorprüfung in diesem Studiengang oder die Abschlussprüfung in einem eng verwandten Studiengang noch nicht endgültig nicht bestanden sein. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 22 Abs. 1 Satz 2 a und b vorzulegen. § 22 Abs. 3 gilt entsprechend.
(3) Für die Teilnahme am Modul 4 sind ausreichende Kenntnisse der lateinischen Sprache, die eine Arbeit an geschichtlichen Quellen in der Originalsprache gestatten. Dieser Nachweis erfolgt entweder durch das Abiturzeugnis (Latinum) oder das Bestehen der Ergänzungsprüfung nach der Verordnung über die Ergänzungsprüfungen im Lateinischen. An die Stelle des Latinums können auch Lateinkenntnisse treten, die dem früheren Kleinen Latinums entsprechen. Weitere Sprachkenntnisse werden im Studium erworben (Griechisch bzw. Hebräisch).
(4) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis der Niveaustufe B 2 (DSH-2) vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.
(5) Für eine Einschreibung in ein höheres Fachsemester aufgrund von anrechenbaren Leistungen ist für die Immatrikulation in den Bachelorstudiengang eine Anrechnungsbescheinigung gemäß §§ 28, 29 vorzulegen.
(6) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Bachelorprüfung sind in § 22 geregelt.
(7) Sofern für den Bachelorstudiengang Katholische Theologie aus Kapazitätsgründen eine Zulassungsbeschränkung besteht, wird ein Auswahlverfahren nach Landesrecht durchgeführt.
(1) Das Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projektarbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester.
(2) Das Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie gliedert sich in die Studienphasen Basisphase, Aufbauphase und Vertiefungsphase.
(3) Module können sein: Pflichtmodule, die obligatorisch sind; darunter die Bachelorarbeit, oder Wahlpflichtmodule, die aus einem vorgegebenen Katalog von Modulen auszuwählen sind.
(4) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 13 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in CP ergibt sich für das Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie folgender Studienaufbau:
Basisphase 56
Theologie als Glaubenswissenschaft – Modul 1 PF 11
Sprachliche Grundlagen I – Modul 2 PF 7
Vertiefte philosophische Propädeutik – Modul 3a WP 7 3a oder 3b
Sprachliche Grundlagen II – Modul 3b WP 7
Geschichtliche Grund-lagen des christlichen Glaubens – Modul 4 PF 12
Christliche Ethik und Glaubenspraxis – Modul 5 PF 11
Theologie der Religionen – Modul 6 PF 8
Aufbauphase 25
Praktische Theologie – Modul 7 PF 14
Der christliche Gottesglaube – Modul 8 PF 11
Kontexte des Glaubens: Gesellschaften, Kulturen, Religionen (systematisch) – Modul 9a WP 10 9a oder 9b
Kontexte des Glaubens: Gesellschaften, Kulturen, Religionen (historisch-religionswissenschaftliche) – Modul 9b WP 10
Institutionen und Vollzüge des Glaubens – Modul 10 PF 9
Modul 11 PF 12
Praktikum Modul 12 PF 8
(5) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Fachbereichsratsbeschluss eingeschränkt werden. Die Einschränkung ist den Studierenden unverzüglich durch das Dekanat bekannt zu geben. § 16 Abs. 3 findet Anwendung.
Durch Beschluss des Fachbereichsrates können ohne Änderung dieser Ordnung auch weitere Wahlpflichtmodule zugelassen werden, wenn sie von ihrem Umfang und ihren Anforderungen den in dieser Ordnung geregelten Wahlpflichtmodulen ent-sprechen. § 12 und § 16 Abs. 3 sind zu beachten.
(9) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des Bachelor-Hauptfaches Katholische Theologie nach Maßgabe freier Plätze weiteren, als den in dieser Ordnung vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für das Bachelor-Hauptfach nicht mit einbezogen.
(1) Sofern Module des Bachelor-Hauptfaches Katholische Theologie aus dem Angebot anderer Studiengänge stammen („Importmodule“), unterliegen sie den Prüfungsregelungen des exportierenden Fachbereichs (Herkunftsordnung). Sie sind in der Anlage Anlage 3 Liste der Import-/Exportmodule aufgeführt. Änderungen werden durch den Prüfungsausschuss rechtzeitig in das kommentierte Vorlesungsverzeichnis aufgenommen und auf der studiengangbezogenen Webseite unter http://www.uni-frankfurt.de/44392256/bachelor hinterlegt.
(2) Es gelten die Regelungen des § 12 der Rahmenordnung (RO).
(1) Im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie ist ein internes Praxismodul in der Studienphase Aufbau- oder Vertiefungsphase in Form eines Praktikums vorgesehen.
(1) Zu jedem Pflicht- und Wahlpflichtmodul enthält Anlage 4 eine Modulbeschreibung nach Maßgabe von § 14 Abs. 2 RO. Die Modulbeschreibungen sind Bestandteil dieser Ordnung.
(3) Für den sechssemestrigen Bachelorstudiengang Katholische Theologie sind 180 CP nachzuweisen, davon 120 CP für das Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie und 60 CP für das gewählte Bachelor-Nebenfach.
(5) Für jede Studierende und jeden Studierenden des Studiengangs wird beim Prüfungsamt (Philosophische Promotionskommission) ein Kreditpunktekonto eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten kann die oder der Studierende jederzeit in den Stand des Kontos Einblick nehmen.
(1) Die Lehrveranstaltungen im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie werden in den folgenden Formen durchgeführt:
c) Grundkurs: zielt darauf einen Überblick über die verschiedenen Disziplinen der Katholischen Theologie zu geben und fachrelevante wissenschaftliche Arbeitstechniken zu erlernen
(2) Ist nach Maßgabe der Modulbeschreibung der Zugang zu den Lehrveranstaltungen eines Moduls vom erfolgreichen Abschluss anderer Module oder vom Besuch der Studienfachberatung abhängig oder wird in der Modulbeschreibung die Teilnahme an einer einzelnen Lehrveranstaltung von einem Teilnahme- oder Leistungsnachweis für eine andere Lehrveranstaltung vorausgesetzt, liegt die Zuständigkeit für die Überprüfung der Zugangsberechtigung bei den jeweiligen Lehrenden.
(1) Während des Studiums im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie sind Studiennachweise (Leistungs- und Teilnahmenachweise) als Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums (Prüfungsvorleistungen) beziehungsweise, zusammen mit den CP für die bestandene Modulprüfung, als Voraussetzung für die Vergabe der für das Modul zu erbringenden CP vorgesehen. Es gelten folgende Regelungen:
(2) Sofern in der Modulbeschreibung die Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme für Veranstaltungen geregelt ist, wird diese durch Teilnahmenachweise oder durch Anwesenheitslisten dokumentiert. Über die Form der Dokumentation entscheidet die Veranstaltungsleitung. Die Bescheinigung der regelmäßigen Teilnahme gilt nicht als Studienleistung im Sinne des Abs 6.
(6) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 37 Abs. 3 mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote bzw. Gesamtnote für die Bachelorprüfung ein.
(1) Die als Anlage 1 angefügten Studienverlaufspläne stellen auf einen möglichen Studienbeginn im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie im Wintersemester oder im Sommersemester ab und geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Die Studienpläne berücksichtigen inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Der Fachbereich richtet für das Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen und Regelungen zum Studiengang in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind. Dort sind auch die Studienverlaufspläne und, soweit Module im und/oder exportiert werden, die Liste des aktuellen Im- und Exportangebots des Studiengangs veröffentlicht.
(3) Der Fachbereich erstellt für das Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie auf der Basis der Modulbeschreibungen und der Studienverlaufspläne ein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für das Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie des Fachbereichs Katholische Theologie aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Bachelorstudiengangs Katholische Theologie nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs Katholische Theologie wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Bachelorstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von 4 Semestern übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
(1) Der Fachbereichsrat bildet für den Bachelorstudiengang Katholische Theologie einen Prüfungsausschuss.
(7) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann die Durchführung von Aufgaben an das Prüfungsamt (Philosophische Promotionskommission) delegieren. Dieses ist Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses. Es führt die laufenden Geschäfte nach Weisung des Prüfungsausschusses und deren beziehungsweise dessen Vorsitzenden.
(1) Der Prüfungsausschuss und das für das Hauptfach Katholische Theologie zuständige Prüfungsamt sind für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
– die Entscheidung über die Anrechnungen gemäß §§ 28, 29 sowie die Erteilung von Auflagen zu nachzuholenden Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von Anrechnungen;
Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall eine nicht der Johann Wolfgang Goethe-Universität angehörende, aber nach Satz 1 prüfungsberechtigte Person als Zweitgutachterin oder Zweitgutachter für die Bachelorarbeit bestellen.
(3) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. § 36 Abs. 16 bleibt unberührt. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Bachelorprüfung beim Prüfungsamt für das Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie einzureichen. Sofern nicht bereits mit dem Zulassungsantrag zum Studium erfolgt, sind der Meldung zur Prüfung insbesondere beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Zwischenprüfung, eine Diplom-Vorprüfung, eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplomprüfung oder eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im Fach Katholische Theologie oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem Fach Katholische Theologie oder einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
b) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Bachelorstudiengang Katholische Theologie oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
d) Nennung des Nebenfaches bzw. Antrag auf Zulassung des Nebenfaches gemäß § 1 Abs. 3 und Abs. 4
c) die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. 1 b oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. 1 a genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ 15 Abs. 8, 30 Abs. 8, 33 Abs. 5, 36 Abs. 15 abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(8) Für Hausarbeiten, schriftliche Referate und die Bachelorarbeit gelten die fachspezifisch festgelegten Zitierregeln für das Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten. Bei Nichtbeachtung ist ein
Täuschungsversuch zu prüfen.
(7) Abschlussarbeiten (z.B. Bachelorarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außerhalb des Bachelorstudiengangs Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie und im gewählten Nebenfach nicht möglich.
(1) Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Die Anrechnung erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag der oder des Modulverantwortlichen. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z.B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen. Dies gilt insbesondere für die Module 2 und 3b.
Paragraphenteil - VI. Durchführungen der Modulprüfungen im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie
Abschnitt VI.: Durchführungen der Modulprüfungen im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie
(4) Die Modulbeschreibung regelt gegebenenfalls ob, und welche nicht bestandenen Modulteilprüfungen durch das Bestehen eines anderen Modulteils ausgeglichen werden können, damit das Modul insgesamt bestanden ist. In diesem Fall ist die Wiederholung der nicht bestandenen, aber zum Ausgleich gebrachten, Modulteilprüfungen unzulässig. Unzulässig ist auch der Ausgleich von nach §§ 24 oder 26 mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewerteten Modulteilprüfungen.
– Gruppenprüfungen
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Übrigen findet Abs. 7 entsprechende Anwendung.
(8) Für die sonstigen schriftlichen Ausarbeitungen gelten die Absätze 1 – 6 entsprechend.
(4) Um die Zulassung zur Bachelorarbeit beantragen zu können, müssen die Module 1-6 abgeschlossen sein.
(9) Die Bachelorarbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der oder des einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen und anderen objektiven Kriterien, die eine deutliche Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die Anforderungen nach Abs. 2 erfüllt sind.
(10) Die Bachelorarbeit ist in deutscher Sprache abzufassen. Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses kann sie in einer Fremdsprache angefertigt werden. Die Anfertigung der Bachelorarbeit in einer Fremdsprache ist spätestens mit der Anmeldung der Bachelorarbeit beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Die Zustimmung zur Anfertigung in der gewählten Fremdsprache wird im Rahmen der Themenvergabe erteilt, sofern mit der Anmeldung der Bachelorarbeit die schriftliche Einverständniserklärung der Betreuerin oder des Betreuers vorliegt und die Möglichkeit zur Bestellung einer Zweitgutachterin oder eines Zweitgutachters mit hinreichender sprachlicher Qualifikation in der gewählten Fremdsprache besteht.
(11) Das gestellte Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten Hälfte der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts gemäß Abs. 12 Satz 3 ein neues Thema für die Bachelorarbeit ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(12) Kann der Abgabetermin aus von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Erkrankung der oder des Studierenden beziehungsweise eines von ihr oder ihm zu versorgenden Kindes), nicht eingehalten werden, so verlängert die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Bearbeitungszeit, wenn die oder der Studierende dies vor dem Ablieferungs-termin beantragt. Maximal kann eine Verlängerung um 50 % der Bearbeitungszeit eingeräumt werden. Dauert die Verhinderung länger, so kann die oder der Studierende von der Prüfungsleistung zurücktreten.
(13) Die Bachelorarbeit ist fristgemäß im Prüfungsamt einzureichen. Der Zeitpunkt des Eingangs ist aktenkundig zu machen. Im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Wird die Bachelorarbeit nicht fristgemäß abgeliefert, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(14) Die Bachelorarbeit ist in 4 schriftlichen (gebundenen) Exemplaren und in Form von einer PDF-Datei auf einem Wechseldatenträger einzureichen. Wird die Bachelorarbeit innerhalb der Abgabefrist nicht in der vorgeschriebenen Form abgegeben, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(16) Der Prüfungsausschuss leitet die Bachelorarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 37 Abs. 3 zu. Gleichzeitig bestellt er eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 21 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindestens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Katholische Theologie angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Bachelorarbeit durch die beiden Prüfenden wird von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Note für die Bachelorarbeit entsprechend § 37 Abs. 6 festgesetzt.
(1) Studienleistungen werden in der Regel nach Maßgabe von Abs. 3 benotet, gehen aber nicht in die Gesamtnote der Bachelorprüfung ein.
Notenpunkte – Notenstufen nach Abs. 3 – Dezimalnote
(7) Für die Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie wird eine Gesamtnote gebildet, in welche alle Ergebnisse der Modulprüfungen des Bachelor-Hauptfaches Katholische Theologie eingehen.
(9) Die Gesamtnote einer bestanden Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie ergibt sich durch die folgende Abbildung, wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen:
(10) Für die Bildung der Gesamtnote im Nebenfach gelten die Vorgaben der betreffenden Ordnung.
(11) Ist die Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie und im Nebenfach bestanden, wird durch das Prüfungsamt des Fachbereichs Katholische Theologie eine Gesamtnote gebildet. Das Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie wird bei der Bildung der Gesamtnote doppelt gewichtet.
Für die Bildung der Gesamtnote für die Bachelorprüfung gilt Abs. 10 entsprechend.
(12) Wird eine englischsprachige Übersetzung des Zeugnisses ausgefertigt, werden die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen sowie die Gesamtnote entsprechend folgender Notenskala abgebildet:
(13) Bei einer Bachelor-Gesamtnote bis einschließlich 1,2 lautet das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“. Die englischsprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet: „excellent“.
(14) Zur Transparenz der Gesamtnote wird in das Diploma Supplement eine ECTS-Einstufungstabelle gemäß § 45 Abs. 2 aufgenommen.
(2) Bei kumulativen Prüfungen bestimmt die Modulbeschreibung, welche Modulteilprüfungen bestanden sein müssen, damit die Modulprüfung insgesamt bestanden ist. § 30 Abs. 4 ist zu beachten.
(3) Die Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie ist bestanden, wenn sämtliche in dieser Ordnung vorgeschriebene Module erfolgreich erbracht wurden, das heißt die geforderten Studiennachweise vorliegen und die vorgeschriebenen Modulprüfungen einschließlich der Bachelorarbeit mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
(4) Die Ergebnisse sämtlicher Prüfungen werden unverzüglich bekannt gegeben. Der Prüfungsausschuss entscheidet darüber, ob die Notenbekanntgabe anonymisiert hochschulöffentlich durch Aushang und/oder durch das elektronische Prüfungsverwaltungssystem erfolgt, wobei die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen zu wahren sind. Wurde die Modulprüfung endgültig mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet oder wurde die Bachelorarbeit schlechter als ausreichend (4,0) bewertet, erhält die oder der Studierende durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einen schriftlichen, mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen, Bescheid, der eine Belehrung darüber enthalten soll, ob und in welcher Frist die Modulprüfung beziehungsweise die Bachelorarbeit wiederholt werden kann.
Den Studierenden wird auf Antrag eine Bescheinigung über bestandene Prüfungen in Form einer Datenabschrift in deutscher und englischer Sprache ausgestellt, die mindestens die Modultitel, das Datum der einzelnen Prüfungen und die Noten enthält.
Paragraphenteil - VIII. Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/Nebenfächern; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen im Hauptfach Katholische Theologie
Abschnitt VIII.: Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/Nebenfächern; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen im Hauptfach Katholische Theologie
(1) Ein endgültig nicht bestandenes Pflichtmodul kann im Hauptfach-Studiengang einmalig durch ein nach seinem Umfang (CP) gleichwertiges Wahlpflichtmodul ersetzt werden. Der Umfang des Wahlpflichtmoduls darf die CP des zu ersetzenden Pflichtmoduls nicht unterschreiten.
(3) Nicht bestandene Modulprüfungen und Modulteilprüfungen können höchstens zweimal wiederholt werden. Die Regelungen gemäß § 40 bleiben unberührt.
2. ein schwerwiegender Täuschungsfall oder ein schwerwiegender Ordnungsverstoß gemäß § 26 vorliegt.
Über die bestandene Bachelorprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach Eingang der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, jeweils nach den Vorgaben dem Muster der Rahmenordnung auszustellen. Das Zeugnis enthält die im Hauptfach Katholische Theologie sowie im Nebenfach absolvierten Module mit den in ihnen erzielten Noten (dabei werden diejenigen Module gekennzeichnet, welche nicht in die Gesamtnote eingegangen sind), das Thema und die Note der Bachelorarbeit, die Regelstudienzeit und die Gesamtnote der Bachelorprüfung.
Zeugnis ist von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs Katholische Theologie zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung bewertet worden ist.
(2) Die Urkunde wird von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs Katholische Theologie sowie der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität versehen.
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 37 Abs. 9 zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
§ 50 Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen (RO: § 56)
(2) Diese Ordnung gilt für alle Studierende, die ihr Studium im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie ab dem Sommersemester 2016 aufnehmen.
(3) Studierende, die das Studium im Bachelor-Hauptfach Katholische Theologie vor Inkrafttreten dieser Ordnung aufgenommen haben, können die Bachelorprüfung nach der Ordnung vom 31.05.2011 bis spätestens 30.09.2025 ablegen.
Anlage 1a: Exemplarischer Studienverlaufsplan für das Fach Katholische Theologie als Hauptfach, Studienbeginn: Wintersemester, Studiendauer: 6 Semester (180 CP)
Anlage 1b: Exemplarischer Studienverlaufsplan für das Fach Katholische Theologie als Hauptfach, Studienbeginn: Sommersemester, Studiendauer: 6 Semester (180 CP)
Anlage 2 Nebenfächerkatalog
Evangelische Theologie Griechisch FB 06 WiSe 7
Evangelische Theologie Hebräisch FB 06 SoSe 7
Evangelische Theologie Latein FB 06 SoSe/ WiSe 7
Modul 1 – Theologie als Glaubenswissenschaft
Pflichtmodul – 11 CP (insg.) = 330 h – Kontaktstudium 8 SWS /120 h – Selbststudium 210 h – 8 SWS
• Vergewisserung der überlieferten Glaubensgestalt im Kontext der modernen Gesellschaft und der Vielfalt religiöser Traditionen; theologische Reflexion christlicher Lebenspraxis aus der Perspektive der Systematischen Theologie
• Einführung in Geschichte, Schwerpunkte und Themenfelder, Fachbegriffe und grundlegende Methoden der Systematischen Theologie und der Moraltheologie/Sozialethik
• Organisation des eigenen Studiums gestalten
• Grundpositionen der Philosophie nennen und beurteilen lernen; Basiskompetenz in logischer Argumentation erwerben
• Geschichte, Selbstverständnis, Aufgaben, Schwerpunktthemen und Methoden der Systematischen Theologie nennen können
• Exemplarisch eigenständige Reflexionen nach theologisch-systematischen und moraltheologisch/ethischen Methoden und Kriterien anstrengen können
• Sprachkompetenz im Umgang mit theologisch-systematischen und moraltheologisch/ethischen Fachbegriffen und Texten erwerben
Teilnahmenachweise im Grundkurs und den Proseminaren
In „Philosophische Propädeutik“ und in „Kriterien des christlichen Glaubens“ ist jeweils eine Leistung unter Prüfungsbedingungen zu erbringen.
Philosophische Propädeutik: Klausur (60 min)
Kriterien des christlichen Glaubens: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen)
Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungsleistung, die andere als Studienleistung.
Philosophische Propädeutik (Religionsphilosophie) PS 2 3 x
Kriterien christlichen Glaubens und Handelns (Dogmatik/Moraltheologie) PS 2 3 x
Das Wesen christlichen Glaubens (Dogmatik) V 2 2 x
Modul 2 – Sprachliche Grundlagen I
Pflichtmodul – 7 CP (insg.) = 210 h – Kontaktstudium 8 SWS / 120 h – Selbststudium 90 h – 8 SWS
• Einführung in das Griechische (bzw. in das Hebräische, sofern Griechischkenntnisse bereits vor dem Studium erworben wurden)
• Grundkenntnisse in Griechisch (bzw. in Hebräisch s.o.) erwerben
Klausur (180 Minuten, 80%) und mündliche Prüfung (20 Minuten, 20%)
Griechisch I (bzw. Hebräisch oder eine andere Sprache) SK 8 7 x (x)*
Summe 8 7
* Die Einklammerung bedeutet, dass je nach Angebot die jeweiligen Kurse in unterschiedlichen Semestern belegt werden können.
Modul 3a – Vertiefte philosophische Propädeutik
Wahlpflichtmodul – 7 CP (insg.) = 210 h – Kontaktstudium 5 SWS / 75 h – Selbststudium 135 h – 5 SWS
• Vertiefte Einführung in die Grundlagen der Philosophie und des logisch-wissenschaftlichen Denkens und Argumentierens
• Grundpositionen der theoretischen und praktischen Philosophie, besonders der Philosophie der Religion
• Klassische Werke der antiken Philosophie in Auseinandersetzung mit Religion und Gottesfragen, des frühen Christentums aus religionsphilosophischer Perspektive und der modernen religionsphilosophischen Literatur
• Zusätzliche vertiefte Kompetenz in logischer Argumentation erwerben
• Grundpositionen der Philosophie vertieft kennen und bewerten lernen
• Zentrale Positionen und Argumente religionsphilosophischer Perspektive nachvollziehen und anwenden lernen
• Differenzierte Kenntnis von religionsphilosophischen Themen und deren kontroverse Diskussion vertiefen und ausbauen
Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) bzw. Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen)
Glaube und Vernunft (Religionsphilosophie) V 1 1 (x) x
Relevante Lehrveranstaltung aus dem Angebot der Fachbereiche 06, 07 V 2 2 (x) x
Relevante Lehrveranstaltung aus dem Angebot der Fachbereiche 06, 07 V 2 4 (x) x
Modul 3b – Sprachliche Grundlagen II
Wahlpflichtmodul – 7 CP (insg.) = 210 h – Kontaktstudium 8 SWS / 120 h – Selbststudium 90 h – 8 SWS
• Einführung in das Hebräische oder Vertiefung bereits erworbener Griechischkenntnisse
• Grundkenntnisse in Hebräisch oder vertiefte Kenntnisse in Griechisch erwerben
Jedes Semester (Hebräisch) bzw. jedes Sommersemester (Griechisch II)
Hebräisch oder Griechisch II SK 8 7 (x) x
Modul 4 – Geschichtliche Grundlagen des christlichen Glaubens
Pflichtmodul – 12 CP (insg.) = 360 h – Kontaktstudium 10 SWS / 150 h – Selbststudium 210 h – 10 SWS
• Kirchengeschichte der ersten vier Jahrhunderte: Mission und Ausbreitung des Christentums; Verfolgung und Apologie; Theologie zwischen Orthodoxie und Häresie; Kirche und kirchliches Amt, Schrift und Tradition; Gottesdienst und Leben; der trinitätstheologische Streit des 4. Jahrhunderts
• Die Kirche der Antike als spannungsvolle und bis heute nachwirkende „Inkulturation“ des Christentums verstehen
• Einblick in die konkrete Gewordenheit kirchlicher Strukturen/kirchlicher Lehre gewinnen und Fremdheit wie Nähe der Mentalität antiker Christen wahrnehmen, theologisch auf geschichtliche Kontinuität und Diskontinuität reflektieren können
Keine Studienleistungen vorgesehen
Christentum und Antike (Kirchengeschichte) V 2 2 x
Summe 10 12
Modul 5 – Christliche Ethik und Glaubenspraxis
Pflichtmodul – 11 CP (insg.) = 330 h – Kontaktstudium 8 SWS / 120 h – Selbststudium 210 h – 8 SWS
• Vertiefung theoretischer Ansätze der theologischen Ethik auch im interdisziplinären Diskurs
• Grundkenntnisse im Bereich der fachspezifischen (auch nichttheologischen) Ansätze erwerben und exemplarisch eigenständige Reflexionen zu konkreten Fragestellungen insbesondere mit aktueller Relevanz und mit Bezug auf religiöse Bildungszusammenhänge anstrengen können
• Grundlegende Sprach- und Methodenkompetenz im Umgang mit ethischen und praktisch-theologischen / religionspädagogischen Fachbegriffen und Texten umsetzen können
• Die Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen bezogen auf exemplarische Problemfelder und den Vergleich unterschiedlicher Ansätze der Ethik auf fortgeschrittenem Niveau leisten können • Grundlegende Elementarisierungskompetenz bezüglich ethischer Themen im Kontext von Bildung
Teilnahmenachweise im Proseminar und Seminar
Proseminar, Seminar, Vorlesung
1. „Religiosität wahrnehmen, fördern und begleiten“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder mündliche Prüfung (30 min.) oder Klausur (60 min.)
2. „Ausgewählte Probleme christlicher Ethik“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder Forschungstagebuch (ca. 15.000 Zeichen)
Es sind beide Leistungen unter Prüfungsbedingungen zu erbringen. Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungsleistung, die andere als Studienleistung
Ausgewählte Probleme christlicher Ethik (Moraltheologie/Sozialethik) S 2 4 x
Modul 6 – Theologie der Religionen
• Exemplarische authentische Vorstellung eines nichteuropäischen Kontextes und dortiger theologischer und kirchlicher Arbeit; jeweilige fachspezifische kontextuelle Forschungsansätze; Ansätze zum interkulturellen und interreligiösen Dialog in welt-kirchlicher Perspektive
• Exemplarische Kenntnisse über Inkulturationsprozesse des Christentums und Spezifika kontextuell theologischer und pastoraler Ansätze erwerben
• Grundlegende Sprach- und Methodenkompetenz im Umgang mit religionswissenschaftlichen Fachbegriffen und Texten anwenden
Teilnahmenachweise im Seminar und Proseminar
Vorlesung, Seminar, Proseminar
1. Seminar Theologie interkulturell“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Gestaltung einer Seminarsitzung mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) (Materialien, Aufgabenstellungen und Auswertung) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen)
2. „Einführung in die Religionswissenschaft“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder Klausur (1 Stunde)
Begleitseminar Theologie interkulturell (Theologie interkulturell) S 2 4 x
Modul 7 – Praktische Theologie
Pflichtmodul – 14 CP (insg.) = 420 h – Kontaktstudium 10 SWS / 150 h – Selbststudium 270 h – 10 SWS
• Religiöse und kulturelle Wandlungsprozesse und ihre heutigen pluralen Erscheinungsformen
• Theologisch-bildungstheoretische und religionsdidaktische Ansätze; Einsatz von Methoden und (Neuen) Medien im Blick auf religiöses Lernen und Lehren
• Feier der christlichen Initiationen und Sakramente im Kontext der Gemeinde
• Die vielfältigen religiösen Phänomene in der Gesellschaft anhand empirischer Befunde analysieren und nach theologischen und (religions-)pädagogischen Kriterien bewerten können; Angebot und Aufgabe religiöser Erziehung und Bildung aus theologischer und bildungstheoretischer Perspektive begründen können
• Rolle und Person des/der Religionslehrers/-lehrerin subjekt- und sachangemessen reflektieren können
• Grundkenntnisse und -kompetenzen im Bereich der Konzeption, Durchführung und Evaluation von Angeboten religiöser Bildung und Erziehung erwerben • Grundlagenkenntnisse und -fertigkeiten im Umgang mit (Neuen) Medien im Kontext religiösen Lernens anwenden können
• Verschiedene Wege christlicher Spiritualität kennen und Deutungskompetenz liturgischer Vollzüge, symbolischer Handlungen und christlicher Riten nennen können
1. „Religiöse Bildung und Erziehung“: Vorbereitung und Durchführung eines Lernarrangements mit schriftlicher Ausarbeitung (Entwurf, Materialien, didaktische und methodische Reflexion) (ca. 15.000 Zeichen) oder Vorstellung einer Lernmethode inkl. Anwendung am konkreten Beispiel mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder „Religiöses Lernen und Neue Medien“: Sitzungsbezogene, begleitende schriftliche Online-Aufgaben (10 Aufgaben à 3 Stunden) oder Erstellung eines Werkstücks inkl. schriftlicher Reflexion (ca. 15.000 Zeichen inkl. Deckblatt) oder Portfolioerstellung (sitzungsbegleitende Erstellung über 14 bzw. 16 Sitzungen) (ca. 22.500 Zeichen, inkl. Deckblatt)
2. „Christliche Kommunikations- und Handlungskompetenz“: Referat oder Präsentation mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Gestaltung einer Seminarsitzung mit schriftlicher Ausarbeitung (Materialien, Aufgabenstellungen und Auswertung) (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder „Kirchenrecht im katholischen Alltag“: Referat oder Präsentation mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Gestaltung einer Seminarsitzung mit schriftlicher Ausarbeitung (Materialien, Aufgabenstellungen und Auswertung) (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder mündliche Prüfung (20 min) oder „Sakrament und Ritus“: Referat oder Präsentation mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Gestaltung einer Seminarsitzung mit schriftlicher Ausarbeitung (Materialien, Aufgabenstellungen und Auswertung) (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder mündliche Prüfung (20 min)
Es sind zwei Leistungen unter Prüfungsbedingungen zu erbringen. Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungsleistung, die andere als Studienleistung.
Religiöses Lernen und Lehren in der Pluralität (Religionspädagogik/Religionsdidaktik) V 2 2 x
Religiöse Bildung und Erziehung (Religionspädagogik / Religionsdidaktik) oder Religiöses Lernen und Neue Medien (Religionspädagogik / Mediendidaktik) S 2 4 x
Christliche Kommunikations- und Handlungskompetenz (Praktische Theologie) S 2 2 x
Sakrament und Ritus (Liturgiewissenschaft) V 2 2 x
Summe 10 14
Modul 8 – Der christliche Gottesglaube
Portfolio (ca. 22.500 Zeichen) in einer Lehrveranstaltung mit Einbeziehung der übrigen Fächer
Der alttestamentliche Gottesglaube (Exegese des Alten Testaments) S 2 2 x
Jesus der Christus im Neuen Testament (Exegese des Neuen Testaments) S 2 2 x
Die Frage nach Gott (Religionsphilosophie/Fundamentaltheologie) V 2 2 x
Modul 9a – Kontexte des Glaubens: Gesellschaften, Kulturen, Religionen (systematisch)
Wahlpflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Kontaktstudium 6 SWS / 90 h – Selbststudium 210 h – 6 SWS
• Grundfragen der Fundamentaltheologie
• Herausforderungen der Theologie (Atheismus, Naturalismus)
• Theoretische Ansätze der theologischen und philosophischen Ethik, Grundfragen der Moraltheologie und Sozialethik
• Den christlichen Glauben vor dem Hintergrund der Moderne denkerisch verantworten lernen
• Einen eigenen, wohlbegründeten Standpunkt zu normativen Fragen des Verhältnisses von Recht, Moral und Religion in der säkularen Gesellschaft entwickeln, unterschiedliche methodische Zugänge in Sozialwissenschaften und politischer Philosophie zur Religion als gesellschaftlichem Phänomen einschätzen lernen
1. „Religion und moderne Gesellschaft“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder Klausur (90 min.)
2. „Ansätze theologischer Ethik“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder Forschungstagebuch (ca. 22.500 Zeichen) oder 4 Kurzessays (ca. 15.000 Zeichen)
Kontexte des Glaubens (Fundamentaltheologie) V 2 2 x
Religion und moderne Gesellschaft (Religionsphilosophie) S 2 4 x
Modul 9b – Kontexte des Glaubens: Gesellschaften, Kulturen, Religionen (historisch-religionswissenschaftlich)
• Reaktion des Papsttums und Prägung der lokalen Katholizismen (u.a. Milieubildung); variierende thematische Querschnitte bzw. Schwerpunktsetzungen (z.B. Modernismuskrise, Kirche und Nationalsozialismus, relevante Aspekte der Bistumsgeschichte/kirchlichen Landesgeschichte)
• Transformationsprozesse in der Kirchen- und Theologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Umwälzungen der Moderne, vor allem der Herausforderung durch Revolution, die Bildung liberaler Nationalstaaten, von Ideologien und Totalitarismen, allgemein durch Ausdifferenzierungs- und Säkularisierungsprozesse
• Exemplarische Bearbeitung einer gegenwartsrelevanten religionswissenschaftlichen Thematik
• Religionswissenschaftliche Zugangsweise zum Problem der Religion; Frage nach einer gemeinsamen Basis aller Religionen
• Eigenständiges religionswissenschaftliches und kirchenhistorisches Arbeiten anhand eines umgrenzten Themas einüben; aktuelle Forschungsansätze kennen und anwenden lernen
• Die näheren/unmittelbaren historischen Vorbedingungen der eigenen kirchlichen und theologischen Gegenwart überblicken; auf eine angemessene Positionierung des Katholizismus in der Moderne theologisch reflektieren können
• Die wichtigsten Grundpositionen aus der religionswissenschaftlichen Methodendiskussion kennen und selbständig beurteilen lernen
• Einüben einer problemorientierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der Religionswissenschaft; Vermittlung der Zukunftsbedeutung religionswissenschaftlicher Grundkenntnisse in einer weithin säkularisierten Gesellschaft
1. „Katholizismus und Moderne“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder drei Essays (ca. 15.000 Zeichen)
2. „Religion in der Moderne“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 15.000 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 22.500 Zeichen) oder mündliche Prüfung (30 min.)
Es sind beide Leistungen unter Prüfungsbedingungen zu erbringen. Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungs-leistung, die andere als Studienleistung.
Katholizismus und Moderne (Kirchengeschichte) S 2 4 x
Religion in der Moderne (Religionswissenschaft) S 2 4 x
Religion in den Religionen (Religionswissenschaft) V 2 2 x
Modul 10 – Institutionen und Vollzüge des Glaubens
Modulprüfung Portfolio (ca. 22.500 Zeichen) in einer Lehrveranstaltung mit Einbeziehung der übrigen Fächer*
* Modul 10 muss die Modulprüfung an der Professur für Dogmatik abgelegt werden.
Modul 11 – BA-Arbeit
Pflichtmodul – 12 CP (insg.) = 330 h
• Anwendung der erlernten wissenschaftlichen Methodik und Kenntnisse in einem frei gewählten theologischen Fach
• Selbständig eine längere wissenschaftliche Arbeit anfertigen können
Abschluss der Module 1-6
Die Bachelorarbeit umfasst ca. 40 Seiten (ca. 60.000 Zeichen) und ist im Zeitraum von 9 Wochen in Vollzeit zu verfassen.
BA-Arbeit 12 x
Modul 12 – Praktikum
Pflichtmodul – 8 CP (insg.) = 240 h – Kontaktstudium 1 SWS / 15 h – Selbststudium 225 h – 1 SWS
Das Praktikum ermöglicht das Kennenlernen eines außergemeindlichen und außerschulischen beruflichen Tätigkeitsbereiches, der für die eigene spätere Berufstätigkeit von Interesse ist (und mit der/dem Praktikumsbeauftragten abgestimmt wurde). Für das Praktikum kommen soziale und karitative (ggf. kirchennahe) Einrichtungen, Bildungseinrichtungen, aber auch staatliche und nichtstaatliche Institutionen und Organisationen, Verlage und andere Medieneinrichtungen usw. in Frage. Je nach Ort und Ausrichtung des Praktikums stehen Hospitationen und die Übernahme von kleineren Aufgaben/Hilfstätigkeiten oder eigene Untersuchungen/Befragungen o.Ä. im Vordergrund. Leitend ist jedoch in jedem Fall die Betrachtung des Praxisfelds aus (disziplinbezogen) theologischer Perspektive.
Das Praktikum soll v.a. der eigenen beruflichen Orientierung dienen. Je nach Ort und Ausrichtung des Praktikums unterscheiden sich die angestrebten Kompetenzen und die Möglichkeiten der Weiterqualifikation. Grundsätzlich sind folgende Kompetenzen (weiter) auszubilden:
• Selbstreflexion zum Abgleich zwischen eigenem Potential und beruflichen Vorstellungen mit beruflichen Anforderungen und Perspektiven
• Selbstorganisation, Eigeninitiative und Eigenverantwortung
• Beobachtungs-, Deutungs- und Darstellungskompetenz
• Fähigkeiten und Kenntnisse (ggf. Qualifikationen) im Praxisfeld sowie interdisziplinäre Vermittlungskompetenz
Vorlesungsfreie Zeit ab 3. Semester Anmeldung des Praktikums bei der/dem Praktikumsbeauftragten in der Vorlesungszeit, spätestens bis zum 15.01. (für das WS) bzw. bis zum 01.06. (für das SoSe).
Das Praktikum umfasst 200 Stunden (bzw. 5 Wochen), hinzu kommt eine Übung zur Vor- und Nachbereitung sowie zur Begleitung des Praktikums.
Teilnahmenachweis an der Übung „Praktikumsbegleitung“ Nachweis der Stelle, die das Praktikum zur Verfügung stellt.
Übung, Praktikum
Anfertigung eines Praktikumsberichts (ca. 22.500 Zeichen), der als „bestanden“ oder „nicht bestanden“ gewertet wird, in Absprache mit dem Betreuer/der Betreuerin.
Praktikum 7 x
Praktikumsbegleitung Ü 1 1 x
Summe 1 8
RO Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann
Katholische Theologie HF, Bachelor (ab SoSe 2016)*

References: § 37

§ 37
 § 42

§ 38
 § 43

§ 40
 § 45

§ 41
 § 46

§ 42
 § 47
 § 22
 § 57
 § 22
 § 22
 § 22
 § 13
 § 16
 § 12
 § 16
 § 12
 § 14
 § 37
 § 36
 § 1
 § 37
 § 21
 § 37
 § 45
 § 30
 § 40
 § 26
 § 37

§ 50
 § 56