Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20170227_OGH0002_0010OB00024_17M0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2020-01-20 10:09:06+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 1Ob24/17m - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 5Ob101/67 3Ob77/69 5Ob2...
RS0006674
5Ob101/67; 3Ob77/69; 5Ob287/69 (5Ob288/69); 8Ob186/70; 1Ob213/70; 1Ob71/71; 5Ob4/71 (5Ob5/71); 7Ob89/71; 8Ob245/71; 6Ob288/71; 5Ob319/71 (5Ob320/71); 8Ob40/72; 5Ob75/72; 5Ob128/72; 5Ob151/72; 5Ob63/73; 5Ob109/73; 5Ob108/73; 6Ob110/73; 4Ob559/73; 2Ob183/73; 3Ob220/73; 5Ob229/73; 8Ob46/74; 6Ob46/74; 4Ob531/74 (4Ob532/74, 4Ob549/74, 4Ob550/74); 3Ob176/74; 3Ob154/74; 1Ob153/74; 2Ob296/74; 1Ob215/74; 5Ob1/75; 5Ob13/75; 5Ob74/75; 1Ob104/75; 7Ob112/75; 1Ob302/75; 1Ob502/76; 5Ob3/76; 7Ob551/76; 8Ob549/76; 5Ob536/77; 4Ob509/77; 6Ob770/77; 1Ob737/77; 1Ob612/78; 5Ob681/78; 6Ob698/78; 2Ob552/78; 5Ob13/78; 5Ob703/78; 5Ob1/79; 5Ob583/79; 3Ob501/79; 3Ob654/79; 5Ob44/79; 5Ob40/79; 6Ob566/80; 2Ob534/80; 4Ob520/80; 7Ob640/81; 5Ob745/80; 8Ob525/81; 6Ob512/82; 6Ob571/82; 5Ob591/82; 7Ob664/81 (7Ob665/81 -7Ob672/81); 5Ob609/82; 8Ob156/82; 6Ob725/82; 4Ob377/82; 4Ob585/82; 5Ob706/82; 7Ob802/82; 1Ob795/82; 7Ob539/83; 6Ob608/83; 3Ob546/83; 3Ob57/83; 1Ob705/83; 6Ob758/83; 3Ob598/83 (3Ob608/83); 2Ob513/82; 4Ob166/82; 6Ob531/84; 1Ob540/84; 8Ob537/84; 4Ob509/84; 7Ob620/84; 7Ob526/86; 8Ob525/86; 4Ob539/88; 6Ob13/88; 7Ob664/89 (7Ob665/89); 5Ob624/89; 8Ob553/90; 1Ob550/92; 5Ob89/92; 3Ob11/94; 7Ob570/95; 5Ob1579/95; 2Ob2175/96h; 10Ob506/96; 6Ob189/02s; 6Ob68/03y; 10Ob28/04x; 6Ob314/05b; 5Ob247/08x; 2Ob192/08m; 5Ob13/09m; 5Ob22/09k (5Ob23/09g); 3Ob211/09i; 1Ob24/17m; 5Ob174/17z; 5Ob201/18x
AußStrG §14 A1
AußStrG 2005 §47 Abs3
ZPO §520 B
Wenn auch im Rekursverfahren weder Rekursantrag noch Rekursgründe erforderlich sind, so muss doch verlangt werden, dass der Rechtsmittelwerber angibt, inwieweit er sich durch den angefochtenen Beschluss beschwert erachtet, welchem Erfordernis durch die bloße Anführung der gesetzlichen Anfechtungsgründe nicht Genüge getan wird. Das vollständige Fehlen entsprechender Angaben führt zur Zurückweisung des Rechtsmittels (3 Ob 130/65).
5 Ob 101/67
Entscheidungstext OGH 24.05.1967 5 Ob 101/67
Veröff: EvBl 1967/462 S 663 = JBl 1969,505 (mit Besprechung von Sprung)
3 Ob 77/69
Entscheidungstext OGH 20.08.1969 3 Ob 77/69
5 Ob 287/69
Entscheidungstext OGH 12.11.1969 5 Ob 287/69
Veröff: JBl 1970,381 (mit Besprechung von Sprung)
8 Ob 186/70
Entscheidungstext OGH 08.09.1970 8 Ob 186/70
1 Ob 213/70
Entscheidungstext OGH 24.09.1970 1 Ob 213/70
1 Ob 71/71
Entscheidungstext OGH 25.03.1971 1 Ob 71/71
Entscheidungstext OGH 07.04.1971 5 Ob 4/71
Beisatz: Eine rechtliche Überprüfung des angefochtenen Beschlusses (dies allerdings in jeder Richtung) setzt voraus, dass der Rekursgrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung geltend gemacht wird. (T2)
7 Ob 89/71
Entscheidungstext OGH 02.06.1971 7 Ob 89/71
Beisatz hier: Unterhaltsbemessung im Außerstreitverfahren. (T3)
8 Ob 245/71
Entscheidungstext OGH 28.09.1971 8 Ob 245/71
6 Ob 288/71
Entscheidungstext OGH 17.11.1971 6 Ob 288/71
5 Ob 319/71
Entscheidungstext OGH 15.12.1971 5 Ob 319/71
Entscheidungstext OGH 04.03.1972 8 Ob 40/72
5 Ob 75/72
Entscheidungstext OGH 18.04.1972 5 Ob 75/72
nur: Das vollständige Fehlen entsprechender Angaben führt zur Zurückweisung des Rechtsmittels (3 Ob 130/65). (T4)
Beisatz: § 136 GBG (T5)
5 Ob 128/72
Entscheidungstext OGH 27.06.1972 5 Ob 128/72
Beisatz: Beim Rekurs im außerstreitigen Verfahren muss es jedenfalls genügen, wenn erkennbar die Überprüfung der angefochtenen Entscheidung verlangt wird und Umfang und Ziel der Beschwerde hinlänglich deutlich zumindestens im Rahmen der Rekursausführungen zum Ausdruck gebracht werden. (T6)
5 Ob 63/73
Entscheidungstext OGH 04.04.1973 5 Ob 63/73
5 Ob 109/73
Entscheidungstext OGH 06.06.1973 5 Ob 109/73
2 Ob 183/73
Entscheidungstext OGH 08.11.1973 2 Ob 183/73
3 Ob 220/73
Entscheidungstext OGH 20.12.1973 3 Ob 220/73
nur T4; Beisatz: § 355 EO (T7)
Veröff: EvBl 1974/126 S 269
8 Ob 46/74
Entscheidungstext OGH 19.03.1974 8 Ob 46/74
nur T4; Beisatz: Bestimmbarkeit genügt. (T8)
6 Ob 46/74
Entscheidungstext OGH 28.03.1974 6 Ob 46/74
Beis wie T6; Beisatz: Die bloße Ankündigung, zur Wahrung der Rechtsmittelfrist Rekurs zu erheben, genügt nicht. (T9)
4 Ob 531/74
Entscheidungstext OGH 25.06.1974 4 Ob 531/74
nur T4; Beisatz: Außerstreitverfahren (T10)
3 Ob 176/74
Entscheidungstext OGH 30.08.1974 3 Ob 176/74
nur T4; Beisatz: Außerstreitverfahren; auch eine Laie kann, falls er sich durch eine gerichtliche Entscheidung benachteiligt glaubt, dies konkret zum Ausdruck bringen. (T11)
1 Ob 153/74
Entscheidungstext OGH 13.11.1974 1 Ob 153/74
2 Ob 296/74
Entscheidungstext OGH 21.11.1974 2 Ob 296/74
1 Ob 215/74
Entscheidungstext OGH 15.01.1975 1 Ob 215/74
5 Ob 1/75
Entscheidungstext OGH 21.01.1975 5 Ob 1/75
5 Ob 74/75
Entscheidungstext OGH 03.06.1975 5 Ob 74/75
1 Ob 104/75
Entscheidungstext OGH 18.06.1975 1 Ob 104/75
nur T4; Beisatz: Für die Zulässigkeit des Rechtsmittels ist zu fordern, dass aus seinem Inhalte hervorgeht, wogegen sich der Rechtsmittelwerber beschwert und inwieweit und aus welchen Gründen er sich für beschwert erachtet, sodass im Rahmen der Rekursausführungen der Umfang und das Ziel der Beschwerde hinlänglich deutlich zum Ausdruck gebracht werden müssen. (T12)
7 Ob 112/75
Entscheidungstext OGH 23.07.1975 7 Ob 112/75
1 Ob 502/76
Entscheidungstext OGH 28.01.1976 1 Ob 502/76
Auch; nur T4; Beisatz: Der Rekurswerber ist gehalten auszuführen, durch welche Fehler des angefochtenen Beschlusses er sich beschwert erachtet (hier: EV) (T13)
5 Ob 3/76
Entscheidungstext OGH 24.02.1976 5 Ob 3/76
nur T4; Beisatz: Hier: GBG (T14)
7 Ob 551/76
Entscheidungstext OGH 18.03.1976 7 Ob 551/76
8 Ob 549/76
Entscheidungstext OGH 27.10.1976 8 Ob 549/76
5 Ob 536/77
Entscheidungstext OGH 22.02.1977 5 Ob 536/77
nur T4; Beisatz: Eine schriftliche Rechtsmittelankündigung steht einer sachlichen Entscheidung eines innerhalb der Rechtsmittelfrist von dem ausgewiesenen Vertreter eingebrachten Rekurses nicht entgegen. (T15)
6 Ob 770/77
Entscheidungstext OGH 17.11.1977 6 Ob 770/77
nur T4; Beisatz: Bloße Rechtsmittelankündigung ohne Ausführungen. (T16)
1 Ob 737/77
Entscheidungstext OGH 12.12.1977 1 Ob 737/77
1 Ob 612/78
Entscheidungstext OGH 22.05.1978 1 Ob 612/78
nur T4; Beisatz: Keinesfalls darf die Rechtsmittelinstanz gezwungen sein, zur Bestimmung des Anfechtungsgegenstandes Erwägungen über die vermutete Absicht des Rechtsmittelzwecks anzustellen. (T17)
Veröff: JBl 1979,41
5 Ob 681/78
Entscheidungstext OGH 16.08.1978 5 Ob 681/78
6 Ob 698/78
Entscheidungstext OGH 23.08.1978 6 Ob 698/78
2 Ob 552/78
Entscheidungstext OGH 19.10.1978 2 Ob 552/78
5 Ob 13/78
Entscheidungstext OGH 24.10.1978 5 Ob 13/78
nur: Wenn auch im Rekursverfahren weder Rekursantrag noch Rekursgründe erforderlich sind, so muss doch verlangt werden, dass der Rechtsmittelwerber angibt, inwieweit er sich durch den angefochtenen Beschluss beschwert erachtet. (T18)
5 Ob 703/78
Entscheidungstext OGH 09.01.1979 5 Ob 703/78
Beis wie T12; Beisatz: Die Ankündigung, dass Rekursgründe nachgereicht werden, reicht wegen der Einmaligkeit der RM-Befugnis nicht aus. (T19)
Veröff: EFSlg 34851
5 Ob 1/79
Entscheidungstext OGH 13.02.1979 5 Ob 1/79
nur T4; Beisatz: § 26 WEG 1975 (T20)
5 Ob 583/79
Entscheidungstext OGH 03.04.1979 5 Ob 583/79
nur: Wenn auch im Rekursverfahren weder Rekursantrag noch Rekursgründe erforderlich sind, so muss doch verlangt werden, dass der Rechtsmittelwerber angibt, inwieweit er sich durch den angefochtenen Beschluss beschwert erachtet. Das vollständige Fehlen entsprechender Angaben führt zur Zurückweisung des Rechtsmittels (3 Ob 130/65). (T21)
Beis wie T12; Veröff: JBl 1981,489 (Anmerkung P G Mayr)
3 Ob 501/79
Entscheidungstext OGH 14.11.1979 3 Ob 501/79
Beisatz: Ein nach § 16 AußStrG erhobener Revisionsrekurs muss erkennen lassen, worin die Rekursgründe des § 16 AußStrG gelegen sein sollen. (T22)
3 Ob 654/79
Entscheidungstext OGH 12.12.1979 3 Ob 654/79
nur T4; Beisatz: Antrag die Sache noch einmal durchzugehen und die nötige Einvernehmung vorzunehmen. (T23)
5 Ob 44/79
Entscheidungstext OGH 18.12.1979 5 Ob 44/79
Beisatz: Dies gilt besonders dann, wenn infolge eines amtswegigen Verfahrens keine Anträge des Rekurswerbers vorliegen (§ 15 ff LiegTeilG). (T24)
5 Ob 40/79
Entscheidungstext OGH 15.01.1980 5 Ob 40/79
Auch; nur T18; Beis wie T6
6 Ob 566/80
Entscheidungstext OGH 26.03.1980 6 Ob 566/80
nur T18; Beisatz: Bei Unterhaltsbemessung genügt die Ausführung "der Beschluss werde zur Gänze angefochten". (T25)
2 Ob 534/80
Entscheidungstext OGH 20.05.1980 2 Ob 534/80
4 Ob 520/80
Entscheidungstext OGH 03.06.1980 4 Ob 520/80
Vgl; Beisatz: Auch im Außerstreitverfahren macht das Fehlen jeglicher Rekursgründe hinsichtlich eines selbständigen Entscheidungsteils den Rekurs diesbezüglich unwirksam. (T26)
8 Ob 525/81
Entscheidungstext OGH 19.11.1981 8 Ob 525/81
Beis wie T26; Beisatz: Im besonderen gilt dies dann, wenn die bekämpfte Entscheidung mehrere selbständig der Rechtskraft fähige Teile umfasst, weil gerade dann sichergestellt werden muss, dass ein Eingriff in eine allfällige Teilrechtskraft vermieden wird. (T27)
6 Ob 512/82
Entscheidungstext OGH 20.01.1982 6 Ob 512/82
6 Ob 571/82
Entscheidungstext OGH 17.03.1982 6 Ob 571/82
5 Ob 591/82
Entscheidungstext OGH 20.04.1982 5 Ob 591/82
Auch; nur T18; Beis wie T12; Beis wie T3
Auch; nur T18; Beis wie T2; Beis wie T1
8 Ob 156/82
Entscheidungstext OGH 16.09.1982 8 Ob 156/82
6 Ob 725/82
Entscheidungstext OGH 06.10.1982 6 Ob 725/82
Entscheidungstext OGH 09.11.1982 4 Ob 377/82
4 Ob 585/82
Entscheidungstext OGH 14.12.1982 4 Ob 585/82
5 Ob 706/82
Entscheidungstext OGH 21.12.1982 5 Ob 706/82
Beisatz: Dies gilt insbesonders, wenn die angefochtene Entscheidung der Teilrechtskraft fähig ist (Aufteilungsverfahren). (T28)
7 Ob 802/82
Entscheidungstext OGH 16.12.1982 7 Ob 802/82
Auch; nur T18; Beis wie T1
7 Ob 539/83
Entscheidungstext OGH 10.03.1983 7 Ob 539/83
6 Ob 608/83
Entscheidungstext OGH 25.03.1983 6 Ob 608/83
3 Ob 546/83
Entscheidungstext OGH 13.04.1983 3 Ob 546/83
Auch; nur T18; Beis wie T27; Beis wie T25
nur T18; Beisatz: Die Rekursgründe müssen also nicht benannt, sondern individualisiert und spezialisiert werden. (T29)
1 Ob 705/83
Entscheidungstext OGH 31.08.1983 1 Ob 705/83
nur T4; Beis wie T28
6 Ob 758/83
Entscheidungstext OGH 29.09.1983 6 Ob 758/83
3 Ob 598/83
Entscheidungstext OGH 12.10.1983 3 Ob 598/83
2 Ob 513/82
Entscheidungstext OGH 04.10.1983 2 Ob 513/82
6 Ob 531/84
Entscheidungstext OGH 08.03.1984 6 Ob 531/84
1 Ob 540/84
Entscheidungstext OGH 04.04.1984 1 Ob 540/84
8 Ob 537/84
Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 537/84
Auch; nur T18; Beisatz: Es reicht daher aus, wenn der Einschreiter deutlich zu erkennen gibt, dass er die Überprüfung einer bestimmten gerichtlichen Entscheidung begehrt und inwieweit und warum er diese Entscheidung nicht annimmt. (T30)
4 Ob 509/84
Entscheidungstext OGH 10.07.1984 4 Ob 509/84
7 Ob 620/84
Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 Ob 620/84
7 Ob 526/86
Entscheidungstext OGH 24.04.1986 7 Ob 526/86
8 Ob 525/86
Entscheidungstext OGH 10.04.1986 8 Ob 525/86
nur T4; Beisatz hier: Rekurs gegen Beschluss nach § 25 JN. Enthält der Revisionsrekurs nur zum Ausspruch über die Nichtigkeit der vom abgelehnten Richter vorgenommenen Prozesshandlungen Ausführungen, wie auch schon der Rekurs gegen den erstgerichtlichen Beschluss, so lässt dies den Schluss zu (vgl 4 Ob 111/85), dass der Rechtsmittelwerber den Ausspruch über die Weiterbearbeitung der Rechtssache allein gar nicht bekämpfen will. (T31)
4 Ob 539/88
Entscheidungstext OGH 26.04.1988 4 Ob 539/88
Vgl auch; Beisatz: Auffassung, dass die bloße Verweisung des Rechtsmittelwerbers auf eine frühere Eingabe nicht ausreicht, ist streng, begründet aber keinen mit Nichtigkeit bedrohten Verfahrensverstoß, insbesondere auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs. (T32)
7 Ob 664/89
Entscheidungstext OGH 28.09.1989 7 Ob 664/89
5 Ob 624/89
Entscheidungstext OGH 07.11.1989 5 Ob 624/89
8 Ob 553/90
Entscheidungstext OGH 19.04.1990 8 Ob 553/90
1 Ob 550/92
Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 550/92
Vgl auch; Beis wie T6; Veröff: SZ 65/64
5 Ob 89/92
Entscheidungstext OGH 16.06.1992 5 Ob 89/92
nur T21; Beis wie T26; Beisatz: Hier: § 37 Abs 3 Z 16 MRG. (T33)
3 Ob 11/94
Entscheidungstext OGH 09.03.1994 3 Ob 11/94
7 Ob 570/95
Entscheidungstext OGH 28.06.1995 7 Ob 570/95
Vgl aber; Beisatz: Zulässigkeit eines Verbesserungsverfahrens bei "leerem" Rechtsmittel, wenn das inhaltsleere Rechtsmittel nicht bewusst missbräuchlich eingebracht wurde, um durch die Verbesserungsfrist eine unzulässige Verlängerung der Rechtsmittelfrist zu erreichen. (T34)
5 Ob 1579/95
Entscheidungstext OGH 21.09.1995 5 Ob 1579/95
Vgl auch; Beisatz: Kein Verbesserungsverfahren, wenn der unterhaltspflichtige Vater trotz der ihm am vorletzten Tag der Rechtsmittelfrist erteilten Belehrung über den Mindestinhalt eines gegen die Unterhaltsbemessung gerichteten Rekurses (ON 148) ein "leeres Rechtsmittel" mit der Ankündigung eines Nachtrages erstattete. (T35)
2 Ob 2175/96h
Entscheidungstext OGH 04.07.1996 2 Ob 2175/96h
nur T18; Beis wie T2
10 Ob 506/96
Entscheidungstext OGH 20.02.1996 10 Ob 506/96
Auch; nur T18; Beis wie T6; Beis wie T28; Beisatz: Eine als "Einspruch" bezeichnete Eingabe beider Elternteile gegen einen Beschluss des Erstgerichts, mit dem ihnen die Obsorge über ihr eheliches Kind gemäß § 176a ABGB teilweise entzogen wurde, die zwar die angefochtene Entscheidung bezeichnet, aber weder eine Begründung noch einen Antrag enthält, wird den für die Wirksamkeit eines Rekurses im außerstreitigen Verfahren geforderten Minimalanforderungen noch gerecht. (T36)
6 Ob 189/02s
Entscheidungstext OGH 20.03.2003 6 Ob 189/02s
6 Ob 68/03y
Entscheidungstext OGH 24.04.2003 6 Ob 68/03y
Auch; Beis wie T34; Beis wie T36
10 Ob 28/04x
Entscheidungstext OGH 08.06.2004 10 Ob 28/04x
nur T18; Beis wie T27; Beisatz: Für die Beurteilung des Umfangs der Anfechtung kommt es nicht allein auf die Textierung des Rechtsmittelantrags an, sondern auf den gesamten Inhalt des Rechtsmittels. (T37)
Beisatz: Hier: Tippfehler im Rekursantrag im Hinblick auf den Unterhaltszeitraum. (T38)
Veröff: SZ 2004/90
Vgl aber; Beisatz: § 65 Abs 3 Z 6 AußStrG 2005 enthält die spezifischen Inhaltserfordernisse des Revisionsrekurses und entspricht dem § 506 ZPO, weil nunmehr Vertretungspflicht (§ 6) herrscht. (T39)
5 Ob 247/08x
Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 247/08x
Vgl; Beis wie T37; Beisatz: Mit der Regelung des § 47 Abs 3 AußStrG 2005 folgte der Gesetzgeber der schon zur früheren Rechtslage ergangenen höchstgerichtlichen Judikatur. (T40)
Auch; nur T18; Beis wie T30; Beis wie T37; Beisatz: Mit der Regelung des § 47 Abs 3 AußStrG folgte der Gesetzgeber des neuen Außerstreitgesetzes, BGBl I 2003/111, der schon zur früheren Rechtslage maßgeblichen höchstgerichtlichen Judikatur. (T41)
5 Ob 13/09m
Entscheidungstext OGH 03.03.2009 5 Ob 13/09m
Vgl auch; Beisatz: Bringt ein rechtskundig vertretener Rechtsmittelwerber ausdrücklich vor, auf eine den Erfordernissen des § 65 Abs 3 AußStrG entsprechende Begründung der Anfechtung „mangels Entscheidungsrelevanz" zu verzichten, kann diese Erklärung letztlich nur so verstanden werden, dass er die Entscheidung in Wahrheit gar nicht bekämpfen wollte. Unter solchen Umständen kommt ein Verbesserungsverfahren nicht in Betracht. Das Rechtsmittel ist mangels gesetzmäßiger Ausführung zurückzuweisen. (T42)
Vgl aber; Beis ähnlich wie T39
nur T18; Beis wie T12; Beis wie T13
Auch; Beis wie T12; Beis wie T13; nur T18
5 Ob 174/17z
Entscheidungstext OGH 21.12.2017 5 Ob 174/17z
5 Ob 201/18x
Entscheidungstext OGH 20.02.2019 5 Ob 201/18x
Vgl auch; Beisatz: Ungeachtet der gemäß § 47 Abs 3 AußStrG grundsätzlich reduzierten formalen Anforderungen an die Rekursgründe setzt die Geltendmachung des Rekursgrundes der unrichtigen Tatsachenfeststellung aufgrund unrichtiger Beweiswürdigung auch im Außerstreitverfahren voraus, dass der qualifiziert vertretene Rechtsmittelwerber inhaltlich ausreichend bestimmt erkennen lässt, welche konkrete Feststellung bekämpft wird, infolge welcher unrichtigen Beweiswürdigung sie getroffen wurde, welche Feststellung begehrt wird und aufgrund welcher Beweisergebnisse und Erwägungen die begehrte Feststellung zu treffen gewesen wäre. Ob die Rekursausführungen so weit spezifiziert sind, dass die Beweisrüge die behauptete Unrichtigkeit der Tatsachenfeststellung aufgrund unrichtiger Beweiswürdigung hinreichend konkret aufzeigt, ist eine Frage des Einzelfalls. (T43)
ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0006674
JJR_19670524_OGH0002_0050OB00101_6700000_001
Rechtssatz für 7Ob517/91 (7Ob518/91) 2O...
RS0043861
7Ob517/91 (7Ob518/91); 2Ob2260/96h; 1Ob190/99v; 7Ob200/99h; 1Ob63/02z; 1Ob188/03h; 4Ob287/04s; 6Ob150/05k; 7Ob179/06h; 10Ob41/07p; 4Ob118/07t; 6Ob292/07w; 7Ob9/08m; 1Ob229/07v; 5Ob275/08i; 2Ob152/09f; 4Ob166/09d; 5Ob184/09h; 2Ob178/09d; 5Ob54/10t; 1Ob123/10k; 3Ob156/10b; 4Ob16/11y; 4Ob99/11d; 1Ob135/12b; 9Ob51/12h; 7Ob128/12t; 1Ob133/13k; 4Ob91/13f; 1Ob23/14k; 5Ob109/14m; 9ObA107/14x; 9ObA117/14t; 2Ob222/14g; 7Ob8/15z; 1Ob102/15d; 1Ob148/16w; 1Ob121/16z; 7Ob170/16z; 8ObA7/16m; 1Ob24/17m; 4Ob233/16t; 3Ob184/17f; 5Ob129/18h; 3Ob12/19i
ZPO §528 Abs2 K
Nach der nunmehrigen Fassung des § 519 Abs 2 ZPO ist, wenn erstmals das Berufungsgericht die Unzulässigkeit der Klage oder der Berufung aufgreift und daher funktionell gleichsam als erste Instanz entscheidet, ein Rekurs gegen seine Entscheidung nicht durch § 502 Abs 1 nF ZPO beschränkt.
2 Ob 2260/96h
Entscheidungstext OGH 05.09.1996 2 Ob 2260/96h
Auch; Beisatz: Ein gegen die Zurückweisung einer Berufung wegen Verspätung erhobener Rekurs ist gemäß § 519 Abs 1 Z 1 ZPO ohne die Beschränkung des § 502 Abs 1 ZPO zulässig. (T1)
7 Ob 200/99h
Entscheidungstext OGH 29.03.2000 7 Ob 200/99h
Beisatz: War das (behauptete) Prozesshindernis aber bereits Gegenstand des Verfahrens erster Instanz und der erstgerichtlichen Entscheidung, so unterliegt ein Rechtsmittel an den Obersten Gerichtshof den Beschränkungen des § 528 Abs 2 ZPO. (T2)
1 Ob 188/03h
Entscheidungstext OGH 02.09.2003 1 Ob 188/03h
4 Ob 287/04s
Entscheidungstext OGH 14.03.2005 4 Ob 287/04s
Auch; Beisatz: Beschlüsse des Berufungsgerichts, mit denen - erstmalig - die Nichtigkeit des erstinstanzlichen Urteils samt vorangegangenem Verfahren ausgesprochen und die Klage zurückgewiesen wird, sind mit Rekurs an den Obersten Gerichtshof anfechtbar. (T3)
Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 150/05k
Auch; Beisatz: § 519 Abs 1 ZPO ist nur dann analog anzuwenden, wenn ein Rekursgericht erstmals einen Nichtigkeitsgrund aufgreift und eine Klage unter Nichtigerklärung des Verfahrens zurückweist. (T4)
7 Ob 179/06h
Entscheidungstext OGH 31.01.2007 7 Ob 179/06h
10 Ob 41/07p
Entscheidungstext OGH 17.04.2007 10 Ob 41/07p
Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis ähnlich wie T4
7 Ob 9/08m
Entscheidungstext OGH 12.03.2008 7 Ob 9/08m
Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Um die Anfechtungsbeschränkungen des § 528 Abs 2 ZPO anzuwenden, ist eine formelle (spruchmäßige) Entscheidung über die Einrede der Unzulässigkeit des Rechtswegs durch das Erstgericht nicht jedenfalls notwendig. Es reicht aus, dass es in den Entscheidungsgründen zu erkennen gegeben hat, diese Einrede verwerfen zu wollen. Auch in diesem Fall wird das Gericht zweiter Instanz, das sich mit dieser Prozesseinrede befasst, funktionell als Rekursgericht tätig, weshalb sich die Zulässigkeit eines Rechtsmittels an den Obersten Gerichtshof nach § 528 ZPO richtet. (T5)
Beisatz: Für die Anwendbarkeit der Anfechtungsbeschränkungen des § 528 Abs 2 ZPO muss das Erstgericht sich zumindest in den Entscheidungsgründen mit der (dort ausdrücklich bejahten) Zulässigkeit des Rechtswegs auseinandersetzen. Die meritorische Erledigung des Klagebegehrens reicht nicht aus (so schon 1 Ob 63/02z). (T6)
Vgl; Beisatz: Über eine (Nichtigkeits-) Berufung gegen die implizite Bejahung der Rechtswegzulässigkeit im Urteil des Erstgerichts, das sich mit dem Einwand der Unzulässigkeit des Rechtswegs nicht befasste, entscheidet das Berufungsgericht funktionell erstinstanzlich. Die Zulässigkeit eines Rekurses dagegen richtet sich nach der grundsätzlich abschließenden Regelung des § 519 Abs 1 ZPO. (T7)
1 Ob 123/10k
Entscheidungstext OGH 20.10.2010 1 Ob 123/10k
3 Ob 156/10b
Entscheidungstext OGH 01.09.2010 3 Ob 156/10b
Auch; Beisatz: Das Rekursverfahren ist gemäß § 521a ZPO idF ZVN 2009 zweiseitig, wenn die Entscheidung erster Instanz nach dem 31. 3. 2009 erging. (T8)
9 Ob 51/12h
Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 Ob 51/12h
1 Ob 133/13k
Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 133/13k
Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 91/13f
1 Ob 23/14k
Entscheidungstext OGH 22.05.2014 1 Ob 23/14k
9 ObA 107/14x
Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 107/14x
9 ObA 117/14t
Entscheidungstext OGH 18.12.2014 9 ObA 117/14t
Auch; Beisatz: Hier: Zurückweisung der Wiederaufnahmsklage durch das Berufungsgericht. (T9)
Vgl auch; Beisatz: Hier: „Berufung“ gegen eine Klagszurückweisung ist vom Gericht zweiter Instanz in einen Rekurs umzudeuten. (T10)
Auch; Beisatz: Das Rekursverfahren ist zweiseitig, die Rekurs-(beantwortungs)-frist beträge 14 Tage (§§ 521, 521a ZPO). (T11)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0043861
JJR_19910321_OGH0002_0070OB00517_9100000_002
Rechtssatz für 1Ob78/98x 8Ob89/98s 7Ob...
RS0109501
1Ob78/98x; 8Ob89/98s; 7Ob131/98k; 1Ob167/98k; 7Ob144/98x; 7Ob152/98y; 7Ob178/98x; 1Ob180/98x; 4Ob148/98p; 1Ob193/98h; 1Ob195/98b; 1Ob228/98f; 9Ob191/98y; 5Ob110/98g; 1Ob244/98h; 1Ob285/98p; 1Ob272/98a; 3Ob279/98w; 7Ob280/98x; 3Ob285/98b; 7Ob321/98a; 4Ob321/98d; 7Ob43/99w; 9Ob107/99x; 9Ob75/99s; 7Ob212/99y; 4Ob221/99z; 7Ob223/99s; 7Ob298/99w; 10Ob133/99b; 4Ob9/00b; 4Ob125/00m; 1Ob102/00g; 7Ob81/00p; 7Ob76/00b; 4Ob160/00h; 4Ob177/00h; 4Ob191/00t; 7Ob179/00z; 10Ob309/00i; 7Ob272/00a; 7Ob58/01g; 7Ob98/01i; 9Ob80/01g; 7Ob101/01f; 7Ob81/01i; 2Ob145/01i; 3Ob102/01y; 9ObA10/01p; 7Ob206/01x; 3Ob212/01z; 1Ob319/01w; 3Ob3/02s; 3Ob20/02s; 9Ob52/02s; 4Ob37/02y; 1Ob134/02s; 1Ob301/02z; 8Ob220/02i; 4Ob49/04s; 4Ob71/04a; 7Ob201/04s; 7Ob265/04b; 7Ob235/04s; 10Ob97/05w; 7Ob230/05g; 7Ob275/05z; 7Ob14/06v; 4Ob20/06d; 9Ob81/06m; 6Ob169/06f; 6Ob201/06m; 3Ob205/06b; 6Ob224/06v; 9Ob32/07g; 4Ob55/07b; 9Ob46/07s; 9Ob61/07x; 4Ob10/08m; 9Ob7/08g; 1Ob21/08g; 1Ob73/08d; 1Ob98/08f; 1Ob60/08t; 8Ob106/08h; 1Ob185/08z; 3Ob235/08t; 9Ob75/08g; 6Ob232/08y; 3Ob266/08a; 2Ob229/08b; 8Ob26/09w; 3Ob103/09g; 7Ob215/09g; 3Ob270/09s; 3Ob21/10z; 17Ob1/10m; 6Ob13/10w; 2Ob18/10a; 4Ob38/10g; 9Ob21/10v; 3Ob133/10w; 3Ob132/10y; 2Ob139/10w; 8Ob117/10d; 9Ob73/10s; 17Ob17/10i; 1Ob214/10t; 4Ob216/10h; 4Ob13/11g; 1Ob14/11g; 5Ob36/11x; 7Ob70/11m; 10Ob33/11t; 8Ob51/11z; 3Ob75/11t; 1Ob167/11g; 4Ob192/11f; 4Ob11/12i; 1Ob18/12x; 1Ob105/12s; 4Ob151/12b; 2Ob25/13k; 9Ob26/13h; 4Ob150/13g; 4Ob205/13w; 8Ob123/13s; 3Ob255/13s; 1Ob108/14k; 10Ob51/14v; 1Ob8/15f; 1Ob24/15h; 1Ob32/15k; 1Ob4/16v; 1Ob24/17m; 1Ob95/17b; 1Ob106/17w; 1Ob170/17g; 1Ob181/17z; 1Ob172/17a; 7Ob187/17a; 1Ob61/18d; 1Ob77/18g; 8Ob142/18t; 8Ob59/19p
ZPO §474 Abs2
ZPO idF WGN 1997 §500 Abs2 Z3 IIJ
ZPO idF WGN 1997 §502 Abs3 L
ZPO idF WGN 1997 §508 Abs2
ZPO §528 Abs2a
ZPO §528 Abs3
AußStrG idF WGN 1997 §14a
Hat der Rechtsmittelwerber das Rechtsmittel gegen das vom Berufungsgericht nach dem 31. Dezember 1997 gefasste Urteil rechtzeitig beim Erstgericht eingebracht und darin auch ausgeführt, warum er entgegen dem Ausspruch des Berufungsgerichts die Revision für zulässig erachte, fehlt der Revision jedoch die ausdrückliche Erklärung, dass der Antrag auf Abänderung des Zulässigkeitsausspruchs durch das Berufungsgericht gestellt werde, ist der Rechtsmittelschriftsatz jedenfalls nicht dem Obersten Gerichtshof vorzulegen; denn im Streitwertbereich des § 502 Abs 3 ZPO sind Rechtsmittel gegen Entscheidungen, gegen die nach dem Ausspruch der zweiten Instanz die ordentliche Revision nicht zulässig ist, nur dem Gericht zweiter Instanz (sofort), nicht aber dem Obersten Gerichtshof vorzulegen. Ist das Erstgericht der Meinung, einer solchen Vorgangsweise stehe das Fehlen des ausdrücklichen Antrags entgegen, das Berufungsgericht möge seinen Zulässigkeitsausspruch abändern, und es genüge die im Rechtsmittel ohnehin enthaltene Zulassungsbeschwerde deshalb nicht, weil diese erkennbar (gleich den Revisionsausführungen zur Sache) an den Obersten Gerichtshof gerichtet seien, dann hat es einen, mit Fristsetzung verbundenen Verbesserungsauftrag zu erteilen. Fehlt nämlich einem fristgebundenen Schriftsatz ein Inhaltserfordernis im Sinne des § 84 Abs 3 ZPO, dann ist ein Verbesserungsverfahren einzuleiten. Das gilt nach § 474 Abs 2 zweiter Satz ZPO auch für das Fehlen des Rechtsmittelantrags.
1 Ob 78/98x
Entscheidungstext OGH 24.03.1998 1 Ob 78/98x
8 Ob 89/98s
Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 Ob 89/98s
7 Ob 131/98k
Entscheidungstext OGH 19.05.1998 7 Ob 131/98k
Beisatz: Sollte der Rechtsmittelwerber die Verbesserung seines Schriftsatzes verweigern, wäre die Revision jedenfalls unzulässig. (T1)
1 Ob 167/98k
Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 167/98k
7 Ob 144/98x
Entscheidungstext OGH 09.06.1998 7 Ob 144/98x
7 Ob 152/98y
Entscheidungstext OGH 09.06.1998 7 Ob 152/98y
7 Ob 178/98x
Entscheidungstext OGH 23.06.1998 7 Ob 178/98x
Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 180/98x
Auch; nur: Ist das Erstgericht der Meinung, einer solchen Vorgangsweise stehe das Fehlen des ausdrücklichen Antrags entgegen, das Berufungsgericht möge seinen Zulässigkeitsausspruch abändern, und es genüge die im Rechtsmittel ohnehin enthaltene Zulassungsbeschwerde deshalb nicht, weil diese erkennbar (gleich den Revisionsausführungen zur Sache) an den Obersten Gerichtshof gerichtet seien, dann hat es einen, mit Fristsetzung verbundenen Verbesserungsauftrag zu erteilen. Fehlt nämlich einem fristgebundenen Schriftsatz ein Inhaltserfordernis im Sinne des § 84 Abs 3 ZPO, dann ist ein Verbesserungsverfahren einzuleiten. Das gilt nach § 474 Abs 2 zweiter Satz ZPO auch für das Fehlen des Rechtsmittelantrags. (T2)
Beis wie T1; Beisatz: Hier: § 14a AußStrG WGN 1997. (T3)
4 Ob 148/98p
Entscheidungstext OGH 16.06.1998 4 Ob 148/98p
Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 193/98h
Beis wie T1; Veröff: SZ 71/195
1 Ob 195/98b
Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 195/98b
1 Ob 228/98f
Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 228/98f
Entscheidungstext OGH 19.08.1998 9 Ob 191/98y
5 Ob 110/98g
Entscheidungstext OGH 15.09.1998 5 Ob 110/98g
1 Ob 244/98h
Entscheidungstext OGH 29.09.1998 1 Ob 244/98h
1 Ob 285/98p
Entscheidungstext OGH 30.10.1998 1 Ob 285/98p
1 Ob 272/98a
Entscheidungstext OGH 27.10.1998 1 Ob 272/98a
3 Ob 279/98w
Entscheidungstext OGH 11.11.1998 3 Ob 279/98w
7 Ob 280/98x
Entscheidungstext OGH 11.11.1998 7 Ob 280/98x
3 Ob 285/98b
Entscheidungstext OGH 11.11.1998 3 Ob 285/98b
7 Ob 321/98a
Entscheidungstext OGH 24.11.1998 7 Ob 321/98a
4 Ob 321/98d
Entscheidungstext OGH 15.12.1998 4 Ob 321/98d
Auch; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof darf über das Rechtsmittel nämlich nur und erst entscheiden, wenn das Gericht zweiter Instanz gemäß § 508 Abs 3 ZPO ausgesprochen hat, dass ein ordentliches Rechtsmittel doch zulässig sei. (T4)
7 Ob 43/99w
Entscheidungstext OGH 09.03.1999 7 Ob 43/99w
Beis wie T1; Beisatz: Hier: Familienrechtliche Streitigkeit nach § 49 Abs 2 Z 2 JN, in der der Entscheidungsgegenstand insgesamt S 260.000,-- nicht übersteigt, sodass die Bestimmung des § 508 ZPO zum Tragen kommt. (T5)
Entscheidungstext OGH 14.04.1999 9 Ob 75/99s
7 Ob 212/99y
Entscheidungstext OGH 28.07.1999 7 Ob 212/99y
Auch; nur: Ist das Erstgericht der Meinung, einer solchen Vorgangsweise stehe das Fehlen des ausdrücklichen Antrags entgegen, das Berufungsgericht möge seinen Zulässigkeitsausspruch abändern, und es genüge die im Rechtsmittel ohnehin enthaltene Zulassungsbeschwerde deshalb nicht, weil diese erkennbar (gleich den Revisionsausführungen zur Sache) an den Obersten Gerichtshof gerichtet seien, dann hat es einen, mit Fristsetzung verbundenen Verbesserungsauftrag zu erteilen. Fehlt nämlich einem fristgebundenen Schriftsatz ein Inhaltserfordernis im Sinne des § 84 Abs 3 ZPO, dann ist ein Verbesserungsverfahren einzuleiten. (T6)
4 Ob 221/99z
Entscheidungstext OGH 14.09.1999 4 Ob 221/99z
Auch; nur: Fehlt der Revision jedoch die ausdrückliche Erklärung, dass der Antrag auf Abänderung des Zulässigkeitsausspruchs durch das Berufungsgericht gestellt werde, ist der Rechtsmittelschriftsatz jedenfalls nicht dem Obersten Gerichtshof vorzulegen; denn im Streitwertbereich des § 502 Abs 3 ZPO sind Rechtsmittel gegen Entscheidungen, gegen die nach dem Ausspruch der zweiten Instanz die ordentliche Revision nicht zulässig ist, nur dem Gericht zweiter Instanz (sofort), nicht aber dem Obersten Gerichtshof vorzulegen. Ist das Erstgericht der Meinung, einer solchen Vorgangsweise stehe das Fehlen des ausdrücklichen Antrags entgegen, das Berufungsgericht möge seinen Zulässigkeitsausspruch abändern, und es genüge die im Rechtsmittel ohnehin enthaltene Zulassungsbeschwerde deshalb nicht, weil diese erkennbar (gleich den Revisionsausführungen zur Sache) an den Obersten Gerichtshof gerichtet seien, dann hat es einen, mit Fristsetzung verbundenen Verbesserungsauftrag zu erteilen. Fehlt nämlich einem fristgebundenen Schriftsatz ein Inhaltserfordernis im Sinne des § 84 Abs 3 ZPO, dann ist ein Verbesserungsverfahren einzuleiten. Das gilt nach § 474 Abs 2 zweiter Satz ZPO auch für das Fehlen des Rechtsmittelantrags. (T7)
7 Ob 223/99s
Entscheidungstext OGH 13.10.1999 7 Ob 223/99s
Auch; Beisatz: Im vorliegenden Fall hat der Rechtsmittelwerber sein Rechtsmittel rechtzeitig beim Erstgericht eingebracht und auch ausgeführt, dass er entgegen dem Ausspruch des Berufungsgerichtes, die Revision für zulässig erachtet. Auch wenn ein ausdrücklicher Antrag auf Abänderung des Zulässigkeitsanspruches fehlt, so ist doch im Hinblick auf die dargestellte Rechtslage der Akt jedenfalls nicht dem Obersten Gerichtshof vorzulegen, sondern dem Berufungsgericht, beziehungsweise soweit das Erstgericht der Meinung sein sollte, dass das Fehlen des ausdrücklichen Antrages dem entgegensteht, unter Fristsetzung ein Verbesserungsauftrag zu erteilen. (T8)
Auch; Beis wie T8; Beisatz: Die Verbindung mehrerer Streitsachen zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung hat auf die Zulässigkeit von Rechtsmitteln gegen das gemeinsame Urteil keinen Einfluss; die Streitwerte sind auch nicht zusammen zu rechnen. Die Zulässigkeit der außerordentlichen Revision ist daher für jeden einzelnen Anspruch abgesondert zu prüfen. (T9)
4 Ob 9/00b
Entscheidungstext OGH 18.01.2000 4 Ob 9/00b
4 Ob 125/00m
Entscheidungstext OGH 03.05.2000 4 Ob 125/00m
Entscheidungstext OGH 28.04.2000 1 Ob 102/00g
7 Ob 76/00b
Entscheidungstext OGH 26.04.2000 7 Ob 76/00b
4 Ob 160/00h
Entscheidungstext OGH 15.06.2000 4 Ob 160/00h
4 Ob 177/00h
Entscheidungstext OGH 18.07.2000 4 Ob 177/00h
4 Ob 191/00t
Entscheidungstext OGH 17.08.2000 4 Ob 191/00t
Auch; Beis wie T1; Beis ähnlich wie T4; Beis wie T8
Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 80/01g
2 Ob 145/01i
Entscheidungstext OGH 21.06.2001 2 Ob 145/01i
Vgl auch; Beisatz: Zur Beurteilung der Frage, ob ein Rechtsmittel als ordentliche oder als außerordentliche Revision zu behandeln ist, ist der Ausspruch des Berufungsgerichtes nach § 500 Abs 2 Z 3 ZPO erforderlich. (T10)
7 Ob 206/01x
Entscheidungstext OGH 26.09.2001 7 Ob 206/01x
3 Ob 3/02s
Entscheidungstext OGH 30.01.2002 3 Ob 3/02s
nur T7; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren. (T11)
Entscheidungstext OGH 11.06.2002 1 Ob 134/02s
4 Ob 49/04s
Entscheidungstext OGH 16.03.2004 4 Ob 49/04s
nur T6; nur T7; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T8
Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 169/06f
6 Ob 201/06m
Entscheidungstext OGH 14.09.2006 6 Ob 201/06m
Auch; Beisatz: Die Frage der Erforderlichkeit eines auf die Ergänzung eines Antrages im Sinn des § 508 Abs 3 ZPO gerichteten Verbesserungsauftrags bleibt der Beurteilung der Vorinstanzen überlassen. (T12)
Beis wie T4; Beis ähnlich wie T8
Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8
Ähnlich; nur T6; Beis wie T1; Beisatz: Hier: „Außerordentlicher" Revisionsrekurs gegen Bestimmung des einstweiligen Ehegattenunterhalts nach § 382 EO. (T13)
Auch; Beisatz: Erhebt bei einem „Entscheidungsgegenstand" von unter EUR 20.000 eine Partei eine Revision, so ist diese gemäß § 507b Abs 2 ZPO dem Gericht zweiter Instanz vorzulegen. Dies gilt auch dann, wenn das Rechtsmittel als „außerordentliche" Revision bezeichnet wird und an den Oberste Gerichtshof gerichtet ist. Dieser darf darüber nur und erst dann entscheiden, wenn das Gericht zweiter Instanz nach § 508 Abs 3 ZPO ausgesprochen hat, dass eine ordentliche Revision doch zulässig sei. (T14)
9 Ob 61/07x
Entscheidungstext OGH 22.10.2007 9 Ob 61/07x
Auch; nur T6; Beis wie T14
1 Ob 73/08d
Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 73/08d
Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T13 nur: Hier: „Außerordentlicher" Revisionsrekurs gegen Bestimmung des einstweiligen Unterhalts nach § 382 EO. (T15)
Vgl auch; nur T7; Beis ähnlich wie T12
8 Ob 106/08h
Entscheidungstext OGH 02.09.2008 8 Ob 106/08h
Vgl; Beisatz: Im Streitwertbereich zwischen 4.000 EUR und 20.000 EUR ist gegen eine rekursgerichtliche Entscheidung, in der der Revisionsrekurs für nicht zulässig erklärt wurde, kein außerordentlicher Revisionsrekurs zulässig (§ 528 Abs 3 ZPO), sondern es ist im Weg des Abänderungsantrags nach § 528 Abs 2a ZPO (hier in Verbindung mit § 78 und § 402 Abs 4 EO) unter sinngemäßer Anwendung des § 508 ZPO sowie eines damit verbundenen ordentlichen Revisionsrekurses beim Rekursgericht Abhilfe zu suchen. Die Vorlage des „außerordentlichen" Revisionsrekurses direkt an den Obersten Gerichtshof widerspricht dieser Rechtslage. (T16)
Beisatz: Ist das Erstgericht der Auffassung, einer Vorlage an das Rekursgericht stehe das Fehlen eines ausdrücklichen Abänderungsantrags entgegen und es genüge die im Rechtsmittel ohnehin bereits enthaltene „Zulassungsbeschwerde" deshalb nicht, weil diese erkennbar (gleich den Rechtsmittelausführungen zur Sache) an den Obersten Gerichtshof gerichtet sei, wird es einen mit einer Fristsetzung verbundenen Verbesserungsauftrag zu erteilen haben. Sollte der Rechtsmittelwerber die Verbesserung sodann verweigern, wäre der Revisionsrekurs jedenfalls unzulässig. (T17)
1 Ob 185/08z
Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 185/08z
Auch; Beis wie T1; Beis ähnlich wie T5
9 Ob 75/08g
Entscheidungstext OGH 25.11.2008 9 Ob 75/08g
6 Ob 232/08y
Entscheidungstext OGH 06.11.2008 6 Ob 232/08y
Vgl; Beisatz: Hier: Einstweiliger Kindesunterhalt. (T18)
Beisatz: In Unterhaltssachen ist im Streitwertbereich bis 20.000 EUR gegen eine rekursgerichtliche Entscheidung, in der der Revisionsrekurs für nicht zulässig erklärt wurde, kein außerordentlicher Revisionsrekurs zulässig (§ 528 Abs 3 ZPO), sondern es ist im Weg des Abänderungsantrags nach § 528 Abs 2a ZPO (hier iVm § 78 und § 402 Abs 4 EO) unter sinngemäßer Anwendung des § 508a ZPO sowie eines damit verbundenen ordentlichen Revisionsrekurses beim Rekursgericht Abhilfe zu suchen. (T19)
Vgl; Vgl Beis wie T12
8 Ob 26/09w
Entscheidungstext OGH 02.04.2009 8 Ob 26/09w
3 Ob 103/09g
Entscheidungstext OGH 23.06.2009 3 Ob 103/09g
Auch; nur T2; Beis ähnlich wie T12
7 Ob 215/09g
Entscheidungstext OGH 28.10.2009 7 Ob 215/09g
Auch; Beis wie T2; Beis wie T5; Beis: Hier: Antrag insoweit verfehlt, als er an einen im Instanzenzug nicht übergeordneten Gerichtshof gerichtet ist. (T20)
Vgl; Beis wie T19; Beis wie T18; Beisatz: Nunmehr im Streitwertbereich bis 30.000 EUR. (T21)
Auch; Beis wie T4; Beis wie T11; Beis wie T12
Auch; nur T6; Beis wie T1; Beis wie T4
1 Ob 214/10t
Entscheidungstext OGH 15.12.2010 1 Ob 214/10t
Auch; nur: Hat der Rechtsmittelwerber das Rechtsmittel gegen das vom Berufungsgericht nach dem 31. Dezember 1997 gefasste Urteil rechtzeitig beim Erstgericht eingebracht und darin auch ausgeführt, warum er entgegen dem Ausspruch des Berufungsgerichts die Revision für zulässig erachte, fehlt der Revision jedoch die ausdrückliche Erklärung, dass der Antrag auf Abänderung des Zulässigkeitsausspruchs durch das Berufungsgericht gestellt werde, ist der Rechtsmittelschriftsatz jedenfalls nicht dem Obersten Gerichtshof vorzulegen; denn im Streitwertbereich des § 502 Abs 3 ZPO sind Rechtsmittel gegen Entscheidungen, gegen die nach dem Ausspruch der zweiten Instanz die ordentliche Revision nicht zulässig ist, nur dem Gericht zweiter Instanz (sofort), nicht aber dem Obersten Gerichtshof vorzulegen. Ist das Erstgericht der Meinung, einer solchen Vorgangsweise stehe das Fehlen des ausdrücklichen Antrags entgegen, das Berufungsgericht möge seinen Zulässigkeitsausspruch abändern, und es genüge die im Rechtsmittel ohnehin enthaltene Zulassungsbeschwerde deshalb nicht, weil diese erkennbar (gleich den Revisionsausführungen zur Sache) an den Obersten Gerichtshof gerichtet seien, dann hat es einen, mit Fristsetzung verbundenen Verbesserungsauftrag zu erteilen. (T22)
Beis wie T12; Beis wie T21; Beisatz: Hier: „Außerordentlicher“ Revisionsrekurs. (T23)
1 Ob 14/11g
Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 14/11g
Auch; nur T22; Beis wie T13; Beis ähnlich wie T19; Beis wie T21
7 Ob 70/11m
Entscheidungstext OGH 27.04.2011 7 Ob 70/11m
3 Ob 75/11t
Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 75/11t
Auch; nur T6; Beis wie T1
1 Ob 167/11g
Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 167/11g
Auch; nur T22; Beis ähnlich wie T13; Beis ähnlich wie T19; Beis wie T21
2 Ob 25/13k
Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 25/13k
9 Ob 26/13h
Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 26/13h
10 Ob 51/14v
Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 Ob 51/14v
Vgl auch; Beis wie T4; Beis wie T12
Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 Ob 59/19p
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109501
JJR_19980324_OGH0002_0010OB00078_98X0000_001

References: §14
 §47
 §520
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 § 136
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 § 355
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 § 26
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 § 16
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 § 25
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 § 37
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 § 176
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 § 65
 § 506
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 § 47
 § 47
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 § 65
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 § 47
 §528
 § 519
 § 502
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 § 519
 § 502
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 § 528
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 § 519
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 § 528
 § 528
 § 528
 § 519
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 § 521
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 §474
 §500
 §502
 §508
 §528
 §528
 §14
 § 502
 § 84
 § 474
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 § 84
 § 474
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 § 508
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 § 49
 § 508
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 § 84
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 § 502
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 § 474
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 § 500
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 § 508
 § 382
 § 507
 § 508
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 § 382
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 § 528
 § 78
 § 402
 § 508
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 § 528
 § 78
 § 402
 § 508
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 § 502
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