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Timestamp: 2019-01-24 07:54:04+00:00

Document:
Habe eine EGV vorgelegt bekommen, die mich zu einer Maßnahme verpflichtet. Kann ich mich dagegen wehren? | Erwerbslosenforum Deutschland
Habe eine EGV vorgelegt bekommen, die mich zu einer Maßnahme verpflichtet. Kann ich mich dagegen wehren?
Themenstarter Diesdas
Beginndatum 19 Jun 2018
ich habe beim JC Termin eine EGV bekommen die ich diesmal lieber ertmal zum prüfen mitgenommen habe. Mein SB versucht mich trotz meines Nebenjobs in eine Maßnahme zu stecken. Ich denke momentan auch über eine Umschulung nach. Erst kam es mir so vor als ob er sich das bei mir auch Vorstellen könnte, aber als ich mich gegen Maßnahmen stellte und die EGV erstmal eingesteckt habe, hat er gesagt dass ich die Umschulung mit dem Verhalten vergessen kann. Sollte dann das Büro verlassen und er meinte er will die EGV in einer Woche haben. Hatte ihn gefragt ob man für Verträge nicht 2 Wochen Zeit hat, dann meinte er "dann eben in 2 Wochen". Er wollte mich letzten Monat schonmal in eine Sinnlosmaßnahme stecken, das hat dann wohl nicht geklappt weil es nicht in der EGV stand. Nun habe ich aber eine bekommen in der die Maßnahme erwähnt wird und weiß nicht so recht ob ich mich dagegen wehren kann. Könnte mir da bitte jemand der sich auskennt drüberschauen und mir sagen wie ich mich jetzt am besten verhalte? Ich hänge die EGV mal an
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AW: Hilfe bei EGV mit Maßnahme
Diesdas sagte :
Nun habe ich aber eine bekommen in der die Maßnahme erwähnt wird und weiß nicht so recht ob ich mich dagegen wehren kann.
Gegen eine angebotene EGV kann man sich überhaupt nicht wehren, denn solange nichts unterschrieben wurde und kein VA erlassen wurde ist nichts vorhanden, gegen was man sich wehren könnte.
Könnte mir da bitte jemand der sich auskennt drüberschauen und mir sagen wie ich mich jetzt am besten verhalte?
Du kannst jetzt für dich überlegen, ob du über den Inhalt verhandeln willst, um deine eigenen Vorstellungen mit einzubringen, oder ob du nichts machst und einfach den VA abwartest.
Verhandeln hat für dich den Vorteil, dass man dich nicht mit deinen inhaltlichen Vorstellungen einfach ohne Verhandlungsbereitschaft und Versuch einer Einigung mit dir übergehen und einfach so einen VA erlassen darf.
Fehler in diesem EGV-Angebot:
Inhaltlich ist die jetzt jedenfalls angebotene EGV einfach zu unbestimmt, denn schon im Ziel zeigen sich Widersprüche auf, wenn du einmal "ein bestehende Beschäftigung ausbauen", dann aber gleichzeitig auch als Ziel festgelegt wird, dass du erstmal eine "Beschäftigung aufnehmen" sollst.
Das passt nicht! Entweder man hat bereits eine Beschäftigung (die man ausbauen soll), dann muss man keine aufnehmen, oder aber man soll eine Beschäftigung aufnehmen, dann kann keine da sein die man ausbauen kann.
Ebenso passt das mit dem "Ausbauen einer bestehenden Beschäftigung" nicht dazu, dass eine Maßnahme zum Aufnehmen einer Beschäftigung gemacht werden soll.
Und ein Dritter (= Maßnahmeträger) darf dir überhaupt keine verpflichtenden Stellenangebote vermitteln, denn das ist alleine staatliche Aufgabe von BA und JC.
Ansonsten plappert die EGV inhaltlich fast ausschliesslich nach, was das Gesetz sowieso geregelt hat und das ist nicht nur intelligenzfrei, sondern auch sinnfrei da überflüssig und zum Teil auch unzulässig.
Verhandeln hat für dich den Vorteil, dass man dich nicht mit deinen inhaltlichen Vorstellungen einfach ohne Verhandlungsbereitschaft und Versuch einer Einigung mit dir übergehen und einfach so einen VA erlassen darf..
Würde dann in 14 Tagen erstmal Widerspruch einlegen. Kann man das so wie im Anhang schreiben?
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Widerspruch kannst du nur gegen einen Bescheid der Behörde einlegen. Also gegen einen Verwaltungsakt z.B.
Einen Entwurf / Vorschlag zu einer EGV ist kein Bescheid, und demnach kannst du keinen Widerspruch einlegen.
Du kannst z.B. Gegenvorschläge zu einer EGV einreichen.
Ob das für dich taktisch sinnvoll ist, kannst nur du entscheiden.
Ok, ist es dann vielleicht doch besser einfach auf den VA zu warten, und diesem dann mit den gleichen Gründen zu widersprechen?
Was hier viele noch nicht angesprochen habe ist dein Nebenjob, Ich hatte letztens ein sehr gutes Gespräch mit einen Anwalt für Sozialrecht, Er habe mir versichert das ein Minijob immer vor einer Massnahme bzw 1 euro Job geht. Sag deinen Sachbearbeiter ganz klar das du deinen minijob auf keinen fall kündigst. Und du bei deinem Arbeitgeber nicht einfach die Stunden und Tage so zurecht legen kannst wie es dir passt. Wenn du deinen Job Kündigst bist du erst recht Sanktionierbar.
Man sollte nicht vergessen, das JC´s mit MT´s Maßnahmen gebastelt haben die speziell für Nebenjobber entwickelt wurden um die MT´s aus dem Steuertopf bedienen zu dürfen.
Meinen Nebenjob hat er beim letzten Versuch mich in eine Maßnahme zu bringen auch nicht als Hinderniss gesehen. Er hat gemeint ich kann meinen Nebenjob auch zur Spätschicht planen. Bin mir nun unsicher ob ich nun einfach auf den VA warte um diesem dann zu widersprechen, oder Vorschläge zur EGV machen soll. Hab bis jetzt jede EGV einfach unterschrieben, was wäre in dem Fall denn das beste?
was er meint kann dir egal sein, sprech mit deinen chef über die situation und falls das jobcenter bei ihm anruft soll er deinen sb klar machen das du deien zeiten nicht einfach einteilen kannst wie du lustig bist.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: 5 Aug 2018
Kosten für Online Bewerbungen werden nicht übernommen das ist rechtswidrig.
Onlinebewerbungen - nicht kostenfrei und deshalb erstattungsfähig!
Quelle: http://www.elo-forum.org/antraege/59601-onlinebewerbungen-kostenfrei-erstattungsfaehig.html
verweigerer post 13 im link
Quelle: https://www.elo-forum.org/alg-i/192542-sinnloser-massnahme-zugewiesen-verhalte-mich.html
Beratungspflicht Auskunftspflicht Aufklärungspflicht
1.) Vorliegen einer Pflichtverletzung, die sich der Sozialleistungsträger im Verhältnis zur Berechtigten zurechnen lassen muss.
z. B. eine nicht erfolgte Aufklärung, Beratung oder Auskunft gemäß §§ 13, 14 oder 15 SGB I oder falsche Angaben des Jobcenters.
BSG-Urteil vom 18.01.2011, B 4 AS 29/10 R
Rechtsgrundlage für die Beratungspflicht in Form einer Hinweispflicht sind §§14,15SGB II. Eine umfassende Beratungspflicht des Sozialversicherungsträgers bzw. des Sozialleistungsträgers besteht zunächst regelmäßig bei einem entsprechenden Beratungs- und Auskunftsbegehren des Leistungsberechtigten (vgl BSG Urteil vom 17.8.2000 -B 13 RJ 87/98 R; BSG Urteil vom 14.11.2002 -B 13 RJ 39/01 R,SozR 3-2600 § 115 Nr 9). Ausnahmsweise besteht nach ständiger Rechtsprechung des BSG auch dann eine Hinweis- und Beratungspflicht des Leistungsträgers, wenn anlässlich einer konkreten Sachbearbeitung in einem Sozialrechtsverhältnis dem jeweiligen Mitarbeiter eine naheliegende Gestaltungsmöglichkeit ersichtlich ist, die ein verständiger Versicherter/Leistungsberechtigter wahrnehmen würde, wenn sie ihm bekannt wäre.
Quelle Urteile Sanktionen
https://books.google.de/books?id=2h...träger verweigert Zugang zur Maßnahme&f=false
•	6-monatige 1-Euro-Jobs in Vollzeit
•	6-monatige Bewerbungstrainings-Maßnahmen in Vollzeit
•	6-monatige „Fortbildungs“-Maßnahmen bei Übungsfirmen in Vollzeit
•	6-monatige „Qualifizierungs“-Maßnahmen ohne IHK-Zertifikat in Vollzeit
•	6-monatige „Beschäftigungs-Therapien“ AKTIV 60+ in Vollzeit
Worin unterscheidet sich reguläre Lagerarbeit von gemeinnütziger Lagerarbeit?
Worin unterscheidet sich reguläre Möbelträgerarbeit von gemeinnütziger Möbelträgerarbeit?
Worin unterscheidet sich reguläre Thekenarbeit von gemeinnütziger Thekenarbeit?
Worin unterscheidet sich reguläre Waschmaschinenreparatur-Arbeit von gemeinnütziger?
Worin unterscheidet sich reguläre Waschmaschinen-Abhol-Arbeit von gemeinnütziger?
Fragen Sie sich doch mal selber!
Haben Sie den gemeinnützigen Lagerarbeiter oder den regulären Lagerarbeiter (IHK) gelernt?
Haben Sie den gemeinnützigen Möbelträger oder den regulären Möbelträger (IHK) gelernt?
Haben Sie den gemeinnützigen LKW-Fahrer oder den regulären LKW-Fahrer (IHK) gelernt?
Ein Wirtschaftsunternehmen wird nämlich nicht dadurch gemeinnützig, daß man das Wort gemeinnützig vor die Rechtsform stellt beispielsweise gGmbH, sondern kennzeichnet sich dadurch, daß die Arbeit, die verrichtet wird auch gemeinnützig ist.
Da aber reguläre Arbeit auch dem Gemein nützt, gibt es gar keine gemeinnützige Arbeit, sondern nur Arbeit und die ist als regulär anzusehen.
Dieser „Kunstgriff“ wurde nur geschaffen, um die Menschen um ihren gerechten Lohn zu bringen.
Zu dieser Auffassung kommen auch die Arbeitsgerichte, welche die vermeintlichen gemeinnützigen Arbeiten als reguläre Arbeiten ansehen und Verleiher und Entleiher für einen nachträglich zu zahlenden ortsüblichen Tariflohn verurteilen.
Spätestens jetzt wird allen Arbeitsgerichten auch klar, warum die Mehraufwandsentschädigung (MAE) einer Arbeitsgelegenheit umgangssprachlich 1-Euro-Job genannt auf keinen Fall Lohn heißen durfte.
Lohn und Gehalt sind nämlich steuer- und sozialversicherungspflichtig.
Die Verleiher (Jobcenter) hatten ursprünglich gar nicht vor die reguläre Arbeit, als Arbeit zu deklarieren, sonst wären die Jobcenter nämlich sofort unter die Arbeitnehmerüberlassungsgesetze gefallen und ihre Kunden (Arbeitslosen) unter das Arbeitsrecht mit allen daraus sich ergebenen Konsequenzen, wie ortsüblichen Lohn/Gehalt, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld usw.
Auch wurde den Arbeitsgerichten klar warum die Tätigkeiten von vorn herein nur auf 6 Monate begrenzt worden waren – nämlich um den Kündigungsschutz zu umgehen. (siehe Jobcenter als illegale Arbeitnehmerüberlassungen? /
Caritas Sozialwarenkaufhaus Werl/Soest (Hintergrundwissen zu 1-Euro-Jobs)
Eine entsprechende Verpflichtung zur Unterzeichnung eines Vertrages mit einem Maßnahmeträger ist weder dem Gesetz zu entnehmen d.h. das SGB II sieht keine entsprechende Verpflichtung vor und eine etwaige Nichtunterzeichnung eines Vertrages mit einem Maßnahmeträger ist insbesondere nicht über das Absenkungstatbestände nach §31 SGB II zu sanktionieren.
Es gilt die Vertragsfreitheit nach Artikel 2 Grundgesetz
Lebenslauf muss nicht dem Maßnahmeträger vorgelegt werden
(BDSG )§ 4a Einwilligung
Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__4a.html
Die Nichtteilnahme an einer Maßnahme der Eignungsfeststellung/Trainingsmaßnahme führt nur dann zu einer Sanktion, wenn diese Maßnahme zuvor in einer Eingliederungsvereinbarung festgelegt worden ist, da § 31 Abs. 1 S. 1 Nr. 1c, letzter Halbsatz, SGB II dies als rechtliche Voraussetzung fordert.
Die Sanktion einer solche Maßnahme ist nur als “eine sonstige in der Eingliederungsvereinbarung vereinbarte Maßnahme” möglich.
Die Sperrzeittatbestände in § 31 Abs 4 Nr 3b SGB II finden hier ebenfalls keine Anwendung, da der Tatbestand hier bereits sinngemäß in § 31 Abs 1 SGB II geregelt ist.
Die ersatzweise Anwendung pauschaler Auffangsanktionsparagraphen ist unzulässig, wenn das SGB II für den konkreten Fall eine eigenständige Festlegung beinhaltet, der Leistungsträger bleibt also für sein “Versagen” haftbar, er kann dieses nicht durch Verweis auf einen anderen pauschalen Sanktionsparagraphen “heilen”.
Wow, da scheint ja einiges nicht zu stimmen. Aber wie gehe ich in meinem Fall nun am besten vor? Habe da bis jetzt 0 Erfahrung, wurde ja gesagt dass ich nun entweder einfach auf den VA warten kann, oder bei der EGV mitwirke. Nur weiß ich nicht ob ich das nun echt schon alles preis geben soll, oder das erst alles beim Widerspruch des VA mache.
Schonmal vielen Dank für's prüfen, aber kann mir bitte noch jemand aus eigener Erfahrung sagen ob ich nun lieber auf den VA warte oder lieber bei der EGV mitwirken soll. Also zb das mit den Onlinebewerbungskosten anspreche und dass die Maßnahme aus der EGV entfernt wird, da Angebote von Dritten unzulässig sind? Ich weiß das ich das im Endeffekt selber entscheiden muss, aber habe wie gesagt noch keine Erfahrungen damit gemacht weil ich die EGV immer unterschrieben habe.
Ich würde auf den VA warten, Dieses Verhandeln Führt oft zu nichts weil diese Stinkigen SBS auf stur schalten.
Hat mich selber überrascht dass es so lange gedauert hat, aber heute hatte ich die EGV als Verwaltungsakt im Briefkasten. Es steht auch wieder diese "ELAN" Maßnahme drin. Könntet ihr da bitte mal drüberschauen ob das überhaupt rechtsmäßig ist und mir sagen wie ich da nun am besten vorgehe?
Ps: Auf dem letztem Blatt steht auch wieder was von "Angeboten dritter" ihr sagtet ja schon dass dies auch nicht gestattet ist.
Ist das Thema schon zu alt weil keiner hilft? Vielleicht besser in einen neuen Thread?
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Vielleicht ist auch einfach nur gerade keiner online, der sich mit deiner Fragestellung auskennt. Hier gibt es schließlich keine festgelegten Dienstzeiten für die freiwilligen Helfer. Daher bitte ich dich dazu um etwas Geduld.
Hast Recht, da muss ich wohl einfach noch Geduld haben. Bin jetzt am überlegen ob ich einfach mal abwarte bis was von der genannten Maßnahme kommt oder ob ich nun Widerspruch gegen den VA einlegen soll. Wie geht man denn da normal vor? Wenn ich Widerspruch einlege, würde ich es wie im Anhang machen.
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Ist das Thema schon zu alt weil keiner hilft?
Nö, nicht zu alt.
Aber, die Hinweise zu den Fehler befinden sich sehr deutlich nachlesbar in Beitrag #2.
Nur das Lesen und Umsetzen der dortigen Hinweise für einen ggf. eigenen Widerspruch muss man schon selber machen.
Bin wie gesagt unsicher ob ich nun Widerspruch gegen den VA einlegen soll, oder lieber warte bis überhaupt erstmal was von der Maßnahme kommt. Hab da bis jetzt null Erfahrung, deshalb hab ich auf ein paar Tipps gehofft. Hab ja auch schon einen Widerspruch vorbereitet, wäre nett wenn ihr mir sagen könntet ob der so ok ist und ob ich da jetzt dann gleich Widerspruch einlegen soll.
Hab ja auch schon einen Widerspruch vorbereitet
Deinen Widerspruch aus Post # 17 solltest du nochmal überarbeiten. Schreibe bitte ordentliche Sätze. Deine Bedenken gegen den VA solltest du auch deutlicher darlegen, auf welcher Grundlage du dazu kommst, dass der VA so für dich nicht tragbar ist. Du findest hier im Forum viele Beispiele, wie man einen Widerspruch schreiben kann. Lese dir diese bitte selbst durch und übernehme daraus für dich passende Passagen. Denke jetzt bitte nicht, dass dir hier keiner helfen will, einen Widerspruch aufzusetzen, sondern es geht dabei auch darum, dass du selbst verstehst, was du im Widerspruch schreibst und du dies auch ggfs. vor dem SG selbstsicher vortragen kannst. Zudem hat dir @Couchhartzer passende Anhaltspunkte genannt. Wenn du deinen Widerspruch überarbeitet hast, kannst du ihn gern zur Begutachtung erneut hier hochladen. Nur Mut, jeder hat hier damit mal klein angefangen
Habe es nun etwas genauer formuliert, ist das ok so?
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Grüß dich @Diesdas
Ist es denn wirklich so schlecht geschrieben das keiner helfen will?
Ich denke bei den Temperaturen in den letzten Tagen haben die
Helfer eine kleine Pause gebraucht, es liegt bestimmt nicht an dir
oder deinem Schreiben, also noch etwas Geduld.
Wer wirklich möchte, daß seine Texte nicht in einer dunklen Ecke des www-Daten-Orkus vergammeln sondern von möglichst vielen gelesen werden, wird sich mit dem gaaanz kleinen 1X1 der Textgliederung (Layout) befassen.
Autoren wird deutlich mehr Aufmerksamkeit (Hilfe) zuteil, sobald deren Texte mit gliedernden Zeilenumbrüchen und/oder Absätzen versehen sind.
Weshalb diese altmodische Umständlichkeit?
Das erleichtert den Lesefluß enorm.
So viel Zeit vielmehr Respekt sollte sein.
Lange Fließtexte ohne leicht erkennbare Anhaltspunkte sind ermüdend und regen mich genau so zum Lesen an wie:
[...] Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rhetorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. [...]
Gewaltige Wort-Haufen werden von mir immer häufiger ungelesen übergangen, da sie mich nicht "ansprechen"- sondern im Gegenteil - verprellen.
Widerspruch einlegen ist das Wichtige.
Was drinsteht weniger.
Wichtiger ist dann die aW.
Und da schaut man den Leitfaden durch.
Und nimmt Muster und die Urteilssammlung dazu.
Und die aW kann man zum nachbessern einstellen.
Ok, dann werde ich den Widerspruch erstmal so wie er ist abschicken.
Kommt das mit der Aufschiebenden Wirkung erst wenn ich eine Antwort bekommen habe und dann zum Anwalt muss oder soll das mit in den Widerspruch?
Würde dann noch folgenden Satz anhängen:
"Ich beantrage die aufschiebende Wirkung des Widerspruches gemäß § 86a SGG."
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Nein, das kannste weglassen.
aW beim Sozialgericht beantragen.
Kannst du gleichzeitig mit dem Wioderspruch machen.
Schick den Widerspruch so los und werkel eine aW.
Die dann beim Sozialgericht einlegen.
Wie und was zu beachten ist steht im Leitfaden.
Danke, dann lass ich den Widerspruch wie er ist.
Hab auch mal ein Muster fürs Sozialgericht umgeschrieben. Kann man das so abschicken?
Und soll ich dem Sozialgericht eigentlich auch eine Kopie des VA mitschicken?
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Mehr Begründungen bei der aW.
Und jeweils alles 2 fach außer die Sachen die das JC schon hat, die nur 1 fach.
Ich persönlich würde den gesamten Verlauf der Entstehung dieses VA darlegen, angefangen bei der EGV und wie die Verhandlung darüber mit dem JC gelaufen ist. Wenn du mit den Inhalten der EGV und des VA nicht einverstanden bist, muss ersichtlich sein, dass du um eine einvernehmliche Verhandlung bemüht warst, du passende Veränderungsvorschläge unterbreitet hast, das JC diese aber ablehnte. In Bezug auf die Maßnahme sollte erwähnt werden, dass nicht ersichtlich ist, welche Defizite du aus Sicht des JC hast und warum ausgerechnet diese Maßnahme diese Defizite beheben soll.
An das SG schickst du den Antrag auf aW in doppelter Ausführung. Den VA und sonstige Unterlagen, die du vom JC erhalten hast und dem Antrag beilegen willst, schickst du in einfacher Kopie mit. Das SG und das JC erhalten je eine Ausführung des Antrages, daher zweimal verschicken.
Du kannst dich auch mal bei deinem SG informieren, ob es ausreichend ist, den Antrag auf aW und dessen Anlagen an das SG zu faxen. Dann reicht auch nur eine einfache Ausführung aller Unterlagen. Wenn du faxen solltest, dann unbedingt auf einen qualifizierten Sendebericht achten.
Werde mich nochmal an das Schreiben setzen, nur hab ich ja nicht wirklich mehr Begründungen.
Zum Verlauf von der EGV zum VA hab ich leider auch nichts gutes in der Hand. Wollte eigentlich nur das die Maßnahme nicht in die EGV kommt, da meinte der SB nur dass wir nicht auf dem Bazar sind. Dann hab ich die EGV zum prüfen mitgenommen. Mir wurde geraten auf den VA zu warten, den hab ich dann ja auch bekommen. Glaube das soll nicht in die Begründung.
Wollte eigentlich nur das die Maßnahme nicht in die EGV kommt, da meinte der SB nur dass wir nicht auf dem Bazar sind.
Wenn du an der Maßnahme nicht teilnehmen willst, dann musst du auch begründen, warum du das nicht möchtest.
Dann hab ich die EGV zum prüfen mitgenommen. Mir wurde geraten auf den VA zu warten, den hab ich dann ja auch bekommen.
Du hast also keine Veränderungsvorschläge unterbreitet und einfach auf den VA gewartet? Das kann das SG leider negativ zu deinen Lasten auslegen. Von wem hast du den Tipp bekommen, ohne weitere Verhandlung auf den VA zu warten? Wenn dies von einem Anwalt gekommen sein sollte, dann könntest du das so erwähnen.
Als Begründung hab ich dem SB gesagt dass ich nicht beruflich aktiviert werden muss da ich schon in einem Nebenjob bin, auch wenn dieser geringfügig ist.
Nein war kein Anwalt, war im Forum. Aber hat er mir auch nur geraten weil der SB nicht mit sich reden lässt. War mir nicht sicher ob ich warten sollte oder eben Vorschläge mache. Ist jetzt wohl doch nicht so schlau gewesen.
Hab etwas passenderes für den Schrieb an das Sozialgericht gefunden. Denke ist ausführlicher. Gibt es für den Teil mit den Angeboten Dritter auch einen Paragraphen ? Hab ich leider nicht gefunden.
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Zuletzt bearbeitet: 6 Aug 2018
Moinsen Diesdas ...!
[FONT=Arial,Wide Latin]Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder [/FONT]Hilfe bei EGV mit Maßnahme[FONT=Arial,Wide Latin], sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt![/FONT]
Hast du den Leitfaden benutzt?
Da gibts ne prima Urteilssammlung mit Zitaten.
https://www.elo-forum.org/antraege-...t-/165412-gerichtsurteile-thema-sortiert.html
Ja, einiges ist nicht so leicht zu finden.
Da muss man dann überall anklicken und gucken.
Oh das hab ich irgendwie übersehen. Da war auf jeden Fall was dabei.
Passt das schreiben jetzt?
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Es fehlt noch Nachbesserung.
Habe dir mal meine Vorschläge aufgelistet
Der Eingliederungsverwaltungsakt verstößt auch gegen das Gebot der Ausgewogenheit, weil sich das JC das Recht auf Nachbesserung einräumt aber dem Hilfebedürftigen kein adäquates Mittel zugestanden wird. Dazu ein Zitat aus dem Urteil des Sozialgerichts Hamburg vom 08.05.2007, S 12 AS 820/07 ER:
Die Gegenleistung des Leistungsträgers ist unabhängig von einem ordnungsgemäßen Profiling ebenfalls nicht bestimmt genug, weshalb das Vertragsangebot rechtswidrig ist (s.a. SG Berlin v. 12.5.2006 – S 37 AS 11713/05 in juris). In einem solchen Fall ist die Ausgewogenheit von Leistung und Gegenleistung nicht gegeben, bei Betrachtung des Gesamtvorganges steht die Leistung des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen außer Verhältnis zu der Leistung, die die Behörde zu erbringen hat. Sie beschränkt sich vorliegend in dem völlig pauschalen Angebot einer Trainingsmaßnahme. Zwar ist der Antragsgegnerin darin zuzustimmen, dass die konkrete Darstellung der Maßnahme nach Zeit und Ort häufig nicht praktikabel ist und daher auch allgemein gehaltene Formulierungen möglich sein müssen. Dennoch muss die Bildungsmaßnahme zumindest ihrer Art nach beschrieben werden und einen zeitlichen Bezug aufweisen, andernfalls handelt es sich um eine unverbindliche Absicht – und Verpflichtungserklärung, was vor dem Hintergrund der konkret bezeichneten Leistung für den erwerbsfähigen Hilfebedürftigkeit zur Unangemessenheit von Leistung und Gegenleistung führt.
Vielen Dank für deine Mühe, das hätte ich ehrlich gesagt nie so hinbekommen.
Würde dann deinen Text einfach noch anknüpfen. Ich hänge es nochmal komplett an.
So müsste es dann passen oder?
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Yup, ab damit.
2 mal aW, 1 mal Widerspruchskopie, 1 mal EGV/VA-Kopie
Es hat sich heute was geändert, und zwar ist die Maßnahme vom Tisch, da ich nächsten Monat eine Umschulung mache.
Da werde ich doch jetzt bestimmt eine neue EGV oder VA erhalten, indem die Umschulung und nicht die Maßnahme drinsteht oder ?
Hab bis jetzt noch nichts abgeschickt.

References: § 115
 §31
 § 31
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 § 86