Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F17-05-2013-6B_711-2012
Timestamp: 2016-10-28 08:40:27+00:00

Document:
6B_711/2012 (17.05.2013)
6B_711/2012
Gehilfenschaft zu Steuerbetrug; rechtliches Geh�r,
A.a Das Amtsgericht Bucheggberg-Wasseramt erkl�rte X.________ am 20. M�rz 2009 der Urkundenf�lschung sowie der Gehilfenschaft zu Steuerbetrug schuldig und auferlegte ihm eine bedingte Geldstrafe von 30 Tagess�tzen zu Fr. 90.--. Vom Vorhalt der Gehilfenschaft zu Urkundenf�lschung sprach es ihn frei. X.________ appellierte gegen dieses Urteil.
A.b Das Obergericht des Kantons Solothurn verurteilte X.________ am 5. September 2012 wegen Gehilfenschaft zu Steuerbetrug zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagess�tzen zu Fr. 70.--. Der erstinstanzliche Freispruch vom Vorwurf der Gehilfenschaft zu Urkundenf�lschung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
X.________ war Mitglied des Verwaltungsrats mit Einzelunterschrift der A.________ AG. Er war zudem Gesch�ftsf�hrer mit Einzelunterschrift der B.________ GmbH.
C.E.________ war Verwaltungsrat und Gesch�ftsf�hrer mit Einzelunterschrift der F.________ AG mit Sitz in Egerkingen. Die A.________ AG war Revisorin dieser Gesellschaft. Aktion�rin der F.________ AG war eine Gesellschaft mit Sitz in Hongkong, deren Aktien ihrerseits im Eigentum zweier Gesellschaften standen, welche, teilweise �ber weitere Gesellschaften, treuh�nderisch f�r C.E.________ auftraten. Der Vater von C.E.________, D.E.________, war einziges Verwaltungsratsmitglied der G.________ AG mit Sitz in Zuchwil, �ber die am 28. Mai 1998 der Konkurs er�ffnet wurde.
Die H.________ Ltd. mit Sitz in Tortola (BVI) wurde am 25. Juni 1998 gegr�ndet. Die Gr�ndung erfolgte �ber einen von X.________ vermittelten Treuh�nder in London. Erste Direktorin war bis am 5. Dezember 1998 die Ehefrau von D.E.________. Die H.________ Ltd. arbeitete ausschliesslich f�r die F.________ AG. Ausser D.E.________ waren keine weiteren Personen f�r die Gesellschaft t�tig. Die H.________ Ltd. versuchte im Jahre 1998, in der Schweiz eine Zweigniederlassung zu errichten. X.________ unternahm in dieser Sache entsprechende Bem�hungen. Die Zweigniederlassung wurde jedoch nie realisiert.
X.________ adressierte namens der B.________ GmbH bzw. der A.________ AG am 1. Oktober 1998 zwei Rechnungen �ber Fr. 11'821.50 bzw. Fr. 3'803.85 an die F.________ AG. Die Rechnung der B.________ GmbH (Fr. 11'821.50) betraf seine Bem�hungen im Zusammenhang mit der Gr�ndung der H.________ Ltd. und der geplanten Zweigniederlassung der H.________ Ltd. Die Rechnung der A.________ AG (Fr. 3'803.85) erfolgte f�r Leistungen, welche diese gegen�ber der G.________ AG erbracht hatte. D.E.________ und X.________ vereinbarten am 3. September 1998, die damals offene Forderung der A.________ AG gegen�ber der G.________ AG in Konkurs von total Fr. 3'803.85 der F.________ AG in Rechnung zu stellen. Ersterer wies Letzteren gleichentags an, die Rechnung f�r die Gr�ndungskosten von Fr. 11'821.50 auf die F.________ AG auszustellen. Die beiden Rechnungen wurden von der F.________ AG am 9. November 1998 bezahlt und in deren Buchhaltung als Rechts- und Beratungsaufwand verbucht.
X.________ wusste, dass die Rechnungen �ber Fr. 11'821.50 und Fr. 3'803.85 Aufwendungen f�r Dritte betrafen und die F.________ AG im Umfang dieser Zahlungen keine Gegenleistungen erhielt. Ihm war zudem bekannt, dass vier Rechnungen der H.________ Ltd. an die F.________ AG f�r den von D.E.________ namens dieser Gesellschaft zugunsten der F.________ AG get�tigten "Entwicklungsaufwand" in der H�he von insgesamt Fr. 187'593.-- in erheblichem Ausmass keinen realen Hintergrund hatten. Dennoch erkl�rte er im Revisionsbericht per 13. M�rz 2000 die Buchf�hrung und Jahresrechnung der F.________ AG f�r gesetzeskonform. Die F.________ AG reichte den Revisionsbericht zusammen mit der Jahresrechnung 1998/1999 der Steuerverwaltung ein.
X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, ihn vom Vorwurf der Gehilfenschaft zu Steuerbetrug freizusprechen, seinen Parteiaufwand f�r das erst- und zweitinstanzliche Verfahren gem�ss den eingereichten Kostennoten zu entsch�digen und ihm f�r die erlittenen Nachteile Schadenersatz und Genugtuung von mindestens Fr. 20'000.-- zu bezahlen.
1.1 Der Beschwerdef�hrer beanstandet, in der Einstellungsverf�gung vom 5. M�rz 2008 seien ausdr�cklich alle Vorhalte, die ihm im Laufe des Verfahrens er�ffnet wurden und nicht Gegenstand der Er�ffnungsverf�gung waren, eingestellt worden. Die Anklageschrift vom 5. M�rz 2008 enthalte vier Anschuldigungen bez�glich Buchungen im Konto "3001 Entwicklungsaufwand", welche in der Er�ffnungsverf�gung vom 21. M�rz 2006 nicht erhoben worden seien (Beschwerde Ziff. 6 S. 8 f.).
1.2 Zwar wurden die vier Rechnungen der H.________ Ltd. �ber insgesamt Fr. 187'593.-- in der Er�ffnungsverf�gung vom 21. M�rz 2006 noch nicht aufgef�hrt. Dem Beschwerdef�hrer wurde jedoch bereits damals vorgeworfen, er habe im Revisionsbericht vom 13. M�rz 2000 wider besseres Wissen best�tigt, die Buchf�hrung und Jahresrechnung der F.________ AG f�r das Gesch�ftsjahr 1998/1999 entspr�chen dem Gesetz (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 19 f.; Urteil S. 12). Dass dieser Vorwurf nicht unter die pauschale Einstellung gem�ss Ziff. 5 der Einstellungsverf�gung vom 5. M�rz 2008 f�llt, ergibt sich ohne Weiteres auch aus der Anklageschrift vom gleichen Tag. Der Einwand des Beschwerdef�hrers ist unbegr�ndet.
2.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. In der Anklageschrift werde ihm lediglich vorgeworfen, er habe es unterlassen, die notwendigen Korrekturen in der Buchhaltung und der Jahresrechnung des Gesch�ftsjahres 1998/1999 der F.________ AG zu veranlassen. Damit werde ihm ein Unterlassen zur Last gelegt. Die vorinstanzliche Verurteilung gr�nde jedoch auf einem aktiven Tun (Beschwerde Ziff. 7 S. 9 f.). Die Anklageschrift sei unvollst�ndig und gen�ge den gesetzlichen Anforderungen nicht, da sie sich mit verschiedenen Fragen (Tathandlung, Tatherrschaft, konkreter Tatbeitrag, Umschreibung der Garantenstellung und der subjektiven Tatbestandselemente) nicht auseinandersetze (Beschwerde Ziff. 8 S. 10 f.; Ziff. 19 S. 23; Ziff. 21 S. 24).
2.2 Der Anklagegrundsatz ergibt sich aus Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 und 3 lit. a und b EMRK. Damit die Anklageschrift ihre doppelte Funktion der Umgrenzung und Information wahrnehmen kann, hat sie die der beschuldigten Person zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so pr�zise zu umschreiben, dass die Vorw�rfe gen�gend konkretisiert sind (vgl. BGE 133 IV 235 E. 6.2 und 6.3; 126 I 19 E. 2a; je mit Hinweisen).
2.3 Dem Beschwerdef�hrer wird in der Anklageschrift zusammengefasst vorgeworfen, er habe im Revisionsbericht vom 13. M�rz 2000 die Buchf�hrung und Jahresrechnung der F.________ AG f�r das Gesch�ftsjahr 1998/1999 wider besseres Wissen als gesetzeskonform bezeichnet. Die Anklageschrift legt dar, welche Buchungen im Einzelnen falsch waren (Anklageschrift S. 6). Die F.________ AG habe gegen�ber den Steuerbeh�rden den von der Revisionsstelle abgesegneten zu tiefen Unternehmensgewinn von Fr. 62'603.72 ausgewiesen. In Wahrheit habe der Unternehmensgewinn mindestens Fr. 265'825.07 betragen. Mit dem falschen Revisionsbericht habe der Beschwerdef�hrer die T�uschung der Steuerbeh�rde gef�rdert (Anklageschrift S. 14 f.).
Die Anklageschrift ist zwar kurz gehalten, namentlich was die subjektiven Tatbestandsmerkmale anbelangt. Insgesamt gen�gt sie den gesetzlichen Anforderungen aber noch. Der Beschwerdef�hrer wusste, was ihm vorgeworfen wird. Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes ist zu verneinen.
2.4 Die Staatsanwaltschaft qualifizierte das in der Anklageschrift umschriebene Verhalten als Urkundenf�lschung und Gehilfenschaft zu Steuerbetrug. Eine Urkundenf�lschung im Sinne von Art. 251 StGB kann nur durch aktives Tun, nicht jedoch durch Unterlassung begangen werden (Urteil 6B_844/2011 vom 18. Juni 2012 E. 3.1). Dem Beschwerdef�hrer wurden keine Unterlassungsdelikte zur Last gelegt, was sich auch aus der Umschreibung der tatbestandsm�ssigen Handlung in der Anklageschrift ergibt.
3.1 Der Beschwerdef�hrer kritisiert eine unzul�ssige Verweigerung des Akteneinsichtsrechts. Ein Teil der bei den Mitbeschuldigten beschlagnahmten Akten sei zur�ckerstattet worden, bevor er sie habe sichten k�nnen. Es sei am zust�ndigen Verteidiger zu entscheiden, welche Akten f�r seine Verteidigungsstrategie relevant seien. Sein Antrag auf Edition der genannten Akten sei zu Unrecht abgewiesen worden (Beschwerde Ziff. 9 S. 11-13).
3.2 Die Vorinstanz f�hrt unter Bezugnahme auf das erstinstanzliche Urteil aus, anl�sslich verschiedenster Hausdurchsuchungen seien zahlreiche Dokumente sichergestellt worden. Dabei h�tten die mit der Durchsuchung betrauten Personen auch Unterlagen mitgenommen, die sich bei genauer Durchsicht als nicht relevant erwiesen h�tten. Solche Dokumente seien den Berechtigten zur�ckzugeben. Unterlagen betreffend die vier Rechnungen der H.________ Ltd. an die F.________ AG seien mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht restituiert worden. Ohnehin w�ren entlastende Unterlagen von D.E.________ und C.E.________ wieder eingereicht worden. Bez�glich eines Grossteils der nicht mehr ben�tigten Unterlagen sei die Aktenr�ckgabe den Parteien zudem angek�ndigt und die M�glichkeit zur vorg�ngigen Einsichtnahme geboten worden. Der Beschwerdef�hrer habe in der gerichtlichen Befragung zwar erkl�rt, D.E.________ habe ein Qualit�tshandbuch erstellt. Er habe aber auch angegeben, dieses nie gesehen zu haben. Entgegen den Aussagen des Verteidigers habe es ihm bei der Revision demgem�ss nicht vorgelegen (erstinstanzliches Urteil S. 21).
3.3 Den Beh�rden muss es namentlich bei umfangreichen Hausdurchsuchungen m�glich sein, Unterlagen provisorisch sicherzustellen und nach einer ersten Sichtung und Triage zu beschlagnahmen oder sie an den Berechtigten zur�ckzugeben, wenn sie f�r das Strafverfahren offensichtlich nicht von Nutzen sind (siehe dazu STEFAN HEIMGARTNER, Strafprozessuale Beschlagnahme, 2011, S. 36 und 174 f. mit Hinweisen).
Gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Geh�r. Dazu geh�rt das Recht, in die massgeblichen Akten Einsicht nehmen zu k�nnen, bevor der Entscheid gef�llt wird (BGE 133 I 270 E. 3.1). Das Akteneinsichtsrecht bezieht sich auf die Verfahrensakten. Das Akteneinsichtsrecht wird nicht verletzt, wenn nicht relevante Akten, die nie zu den Verfahrensakten erhoben wurden, nach einer ersten Sichtung an den Berechtigten zur�ckgegeben werden.
3.4 Eine Verletzung des Akteneinsichtsrechts ist nicht ersichtlich. Dem Beschwerdef�hrer wurde vor der Aktenr�ckgabe gr�sstenteils Gelegenheit zur vorg�ngigen Einsichtnahme gegeben. Im �brigen weist die Vorinstanz darauf hin, dass es sich auch um Akten handelte, die sich bei der Durchsicht als nicht relevant erwiesen. Der Beschwerdef�hrer setzt sich in seiner Beschwerde mit den vorinstanzlichen Ausf�hrungen nicht auseinander. Er zeigt nicht auf, welche Erkenntnisse er sich aus den restituierten Akten erhoffte. Seine R�ge ist unbegr�ndet, soweit sie den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) �berhaupt gen�gt.
3.5 Der Beschwerdef�hrer beantragte im obergerichtlichen Verfahren, die Akten, die an den Herkunftsort zur�ckgesandt wurden, ohne ihm bzw. seinem Verteidiger Einsicht zu gew�hren, seien von Amtes wegen zu edieren (Beschwerde Beilage 10 S. 7 f.). Die Vorinstanz legt dar, weshalb aus den restituierten Akten keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. Sie durfte den Antrag des Beschwerdef�hrers ohne Willk�r in antizipierter Beweisw�rdigung abweisen (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz verweise bez�glich seiner formellen R�gen lapidar auf das erstinstanzliche Urteil, womit sie seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletze (Beschwerde Ziff. 5 S. 8).
Der Einwand geht fehl. Verweise auf fr�here Urteile sind mit dem Anspruch auf rechtliches Geh�r vereinbar (BGE 123 I 31 E. 2c). Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, mit welchen zus�tzlichen Argumenten sich die Vorinstanz h�tte auseinandersetzen m�ssen und ein Verweis auf die ihres Erachtens zutreffenden Ausf�hrungen des Amtsgerichts somit nicht zul�ssig war. Dies ist mit Blick auf die vorstehenden Erw�gungen (E. 1-3) auch nicht erkennbar.
5.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung. Die H.________ Ltd. sei eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der F.________ AG gewesen. Letztere sei berechtigt gewesen, die Gr�ndungskosten bzw. die Kosten im Zusammenhang mit der nicht realisierten Errichtung der Zweigniederlassung zu begleichen. Die Beteiligung der F.________ AG an der H.________ Ltd. habe in keinem Anhang aufgef�hrt werden m�ssen, da das Aktienkapital der H.________ Ltd. nicht liberiert gewesen sei und es sich somit um keine wesentliche Beteiligung im Sinne von Art. 663b Ziff. 7 aOR gehandelt habe (Beschwerde S. 16 f.).
Die Vorinstanz nehme f�lschlicherweise an, bei der Rechnung �ber Fr. 3'803.85 habe es sich um Leistungen zugunsten der G.________ AG gehandelt. Die Rechnung beziehe sich ausdr�cklich auf Leistungen "per Ende September 1998", d.h. auf einen Zeitraum, als die G.________ AG l�ngst im Liquidationsstadium war (Beschwerde S. 18).
Den vier Rechnungen der H.________ Ltd. an die F.________ AG �ber total Fr. 187'593.-- sei offensichtlich eine Gegenleistung gegen�bergestanden. Die Vorinstanz verm�ge nicht substanziiert nachzuweisen, dass er von der "teilweise fiktiven" Natur der Rechnungen Kenntnis hatte. Als Revisor habe er nicht wissen k�nnen, wie viel Arbeit hinter den fakturierten Leistungen stand. Die H�he der Rechnungen habe ihn nicht misstrauisch stimmen m�ssen (Beschwerde S. 20 und 22).
5.2 Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 134 IV 36 E. 1.4.1).
Willk�r bei der Beweisw�rdigung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht (BGE 138 I 305 E. 4.3; 137 I 1 E. 2.4). Die R�ge der Willk�r muss pr�zise vorgebracht und begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer muss im Einzelnen darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet. Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
5.3.1 Die Vorinstanz verneint ein Mutter-Tochter-Verh�ltnis. Sie erw�gt dazu, die H.________ Ltd. sei nicht Teil der geplanten internationalen Struktur der F.________ AG gewesen. Es l�gen keine Hinweise vor, dass die H.________ Ltd. als Gesch�fts- oder Vertragspartnerin gemeinsam mit der F.________ AG im Wirtschaftsleben aufgetreten oder dies beabsichtigt gewesen sei. Die H.________ Ltd. habe der F.________ AG vielmehr Rechnung f�r erbrachte Dienstleistungen gestellt. Die beiden Gesellschaften h�tten somit zusammen Gesch�fte gemacht, seien aber nicht als Einheit aufgetreten (Urteil S. 30). Bereits das Amtsgericht wies mit entsprechender Begr�ndung zudem darauf hin, dass dem Beschwerdef�hrer sehr wohl bewusst war, dass die F.________ AG in keiner Mutter-Tochter-Beziehung zur H.________ Ltd. stand (erstinstanzliches Urteil S. 151 f.).
5.3.2 Die Vorinstanz legt weiter dar, dass beim Beschwerdef�hrer ein Kontoauszug mit drei offenen Rechnungen betreffend die G.________ AG vom 5. Juni 1997, 17. Dezember 1997 und 8. Juni 1998 �ber total Fr. 3'803.85 sichergestellt wurde. Sie begr�ndet ausf�hrlich, weshalb sie zur �berzeugung gelangt, die Rechnung vom 1. Oktober 1998 �ber Fr. 3'803.85 betreffe die drei offenen Forderungen gegen�ber der G.________ AG. Ihre Auffassung wird auch durch die E-Mail-Korrespondenz zwischen dem Beschwerdef�hrer und D.E.________ bzw. D.E.________ und C.E.________ gest�tzt (Urteil S. 30-32).
5.3.3 Die F.________ AG wies f�r das Gesch�ftsjahr 1998/1999 einen Entwicklungsaufwand von insgesamt Fr. 896'969.59 auf. Der Unternehmensgewinn betrug Fr. 62'603.72 (Urteil S. 18). D.E.________ war namens der H.________ Ltd. im Bereich Buchhaltung und Treuhand unbestrittenermassen f�r die F.________ AG t�tig. Die von der H.________ Ltd. am 29. September/30. Oktober 1998 an die F.________ AG adressierte Rechnung �ber Fr. 228'631.-- bildet nicht Gegenstand der Anklage (Urteil S. 19 und 25). Bez�glich der vier beanstandeten Rechnungen bestehen keinerlei Belege, welche entsprechende Arbeiten ausweisen w�rden (Urteil S. 24). Erstellt ist zudem, dass die H.________ Ltd. bzw. D.E.________ vom beglichenen Betrag von Fr. 187'593.-- einen Anteil von Fr. 123'530.-- an C.E.________ weiterleitete (Urteil S. 21 und 24). Den vier Rechnungen, welche sich auf eine Zeitspanne von vier Monaten bezogen, standen gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen im Umfang von deutlich mehr als zwei Dritteln keine Gegenleistung gegen�ber (Urteil S. 25, 53 und 55). Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdef�hrer vor, er sei die zentrale Figur f�r die Gr�ndung der H.________ Ltd. gewesen, deren Zweck in der Steuerersparnis und Steueroptimierung bestand. Ihm sei bekannt gewesen, dass einzig D.E.________ operativ f�r die H.________ Ltd. arbeitete und die �blichen Tarife auch bei intensivstem Einsatz von D.E.________ bei Weitem �berschritten wurden. Er habe von den Rechnungen gewusst, der F.________ AG Beispiele f�r die Formulierung solcher Rechnungen geliefert und C.E.________ im Zusammenhang mit der Jahresrechnung 1998/1999 in einer E-Mail noch darauf hingewiesen, dass die Rechnungen "zu dokumentieren seien" (Urteil S. 53 ff., insb. S. 56).
5.4 Der angefochtene Entscheid ist sorgf�ltig begr�ndet. Inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willk�rlich sein k�nnte, ist weder dargetan noch ersichtlich. Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit der Beweisw�rdigung der Vorinstanz nicht auseinander. Seine Sachverhaltsr�gen gen�gen den gesetzlichen Anforderungen nicht, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers (Beschwerde Ziff. 17 S. 19) nimmt die Vorinstanz nicht an, er sei Buchhalter der F.________ AG und f�r deren Buchf�hrung verantwortlich gewesen.
6.1 In rechtlicher Hinsicht wendet der Beschwerdef�hrer ein, es sei nach der damals geltenden Bestimmung von Art. 728 aOR nicht Aufgabe des Revisors gewesen, Ermessensentscheide der Organe zu �berpr�fen oder sich Werturteile �ber operative Belange anzumassen. Der Revisor sei nicht befugt, bereits vollzogene Entscheide infrage zu stellen, wenn sich der Verwaltungsrat einer AG entschlossen habe, gewisse Rechnungen zu bezahlen. Keine gesetzliche Bestimmung verlange von einem Revisor, dass er die Richtigkeit von Forderungen Dritter oder Fakturen auf deren Begr�ndetheit �berpr�fe. Die Revisionst�tigkeit beruhe auf Stichproben. Eine umfassende und l�ckenlose Pr�fung sei nicht m�glich. Der Revisor schulde keinen Erfolg. W�rden nachtr�glich deliktische Handlungen aufgedeckt, sei dies kein Indiz f�r eine unzul�ngliche oder nicht ordnungsgem�sse Abschlusspr�fung (Beschwerde S. 7 und 20 f.).
6.2 Der Revisionsbericht ist eine Urkunde im Sinne von Art. 110 Abs. 4 StGB bzw. Art. 110 Ziff. 5 Abs. 1 aStGB. Ihm wird in Bezug auf die inhaltliche Pr�fung der Buchf�hrung und Jahresrechnung erh�hte Glaubw�rdigkeit zuerkannt (Urteile 6B_651/2011 vom 20. Februar 2012 E. 4.3.2; 6B_684/2010 vom 15. November 2010 E. 3.1.4; MARKUS BOOG, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 2. Aufl. 2007, N. 59 zu Art. 251 StGB; NIKLAUS SCHMID, Die strafrechtliche Verantwortlichkeit des Revisors, 1996, S. 49 f.). Ob ein Revisionsbericht wahr ist, entscheidet sich in erster Linie nach den zivilrechtlichen Regeln �ber die Berichterstattung. F�r die Beurteilung der Pflichten des Beschwerdef�hrers als Revisor sind die im Zeitraum der inkriminierten Handlungen geltenden Bestimmungen massgebend (Urteile 6B_651/2011 vom 20. Februar 2012 E. 4.4.1; 6B_684/2010 vom 15. November 2010 E. 3.3.1), d.h. die Art. 728 ff. aOR sowie die Art. 662a ff. und 958 ff. aOR, je in der Fassung vom 4. Oktober 1991.
6.3.1 Die Revisionsstelle hat gem�ss Art. 728 Abs. 1 aOR u.a. zu pr�fen, ob die Buchf�hrung und die Jahresrechnung Gesetz und Statuten entsprechen. Die Revisionsstelle berichtet der Generalversammlung schriftlich �ber das Ergebnis ihrer Pr�fung. Sie empfiehlt Abnahme, mit oder ohne Einschr�nkung, oder R�ckweisung der Jahresrechnung (Art. 729 Abs. 1 aOR). Verdeckte Gewinnaussch�ttungen gehen oft mit einer nicht ordnungsgem�ssen Rechnungslegung einher (vgl. Treuhand-Kammer, Schweizer Handbuch der Wirtschaftspr�fung 1998 [HWP 1998], Band 1, S. 398). Ein Verstoss gegen die Ordnungsm�ssigkeit der Rechnungslegung (Art. 622a aOR) liegt insbesondere bei unverbuchten Ertr�gen vor oder wenn die Ausrichtung von Gewinnanteilen in der Jahresrechnung offensichtlich falsch dargestellt wird (HWP 1998, Band 1, S. 398; Band 2, S. 60 f.).
6.3.2 Die Revisionsstelle ist nicht verpflichtet, die Gesch�ftsf�hrung der Gesellschaft allgemein zu kontrollieren und systematisch nach eventuellen Unregelm�ssigkeiten zu forschen. Stellt sie allerdings bei der Ausf�hrung ihres Auftrags Verst�sse gegen gesetzliche oder statutarische Vorschriften fest, muss sie den Verwaltungsrat dar�ber schriftlich in Kenntnis setzen und in wichtigen F�llen auch der Generalversammlung Mitteilung machen (Art. 729b OR). Diese Pflicht ist nicht auf den Pr�fungsgegenstand der Revisionst�tigkeit beschr�nkt, sondern bezieht sich auf alle festgestellten Unregelm�ssigkeiten. Eine Meldung an die Generalversammlung ist insbesondere angebracht, wenn nach den Abkl�rungen der Revisionsstelle und nach Anh�rung des Verwaltungsrates eine Verletzung des Gesetzes in einem wichtigen Fall vorliegt und dadurch die Gesellschaft offensichtlich gesch�digt ist oder gesch�digt zu werden droht. Zu denken ist beispielsweise an F�lle von verdeckten Gewinnaussch�ttungen oder von schwerwiegenden deliktischen Handlungen (zum Ganzen BGE 133 III 453 E. 7.3 mit Hinweisen; dazu auch HWP 1998, Band 1, S. 398; Band 2, S. 60 f. und 385; siehe zum Pr�fungsvorgehen bei Hinweisen auf deliktische Handlungen zudem Urteil 6B_651/2011 vom 20. Februar 2012 E. 4.4). Die Anzeige nach Art. 729b Abs. 1 aOR hat im Revisionsbericht zu erfolgen (Botschaft vom 23. Februar 1983 �ber die Revision des Aktienrechts, BBl 1983 II 931; HWP 1998, Band 2, S. 384). Die Meldung im Sinne von Art. 729b Abs. 1 aOR geh�rt zum sog. bedingt notwendigen Inhalt des Revisionsberichts (SCHMID, a.a.O., S. 70 f.).
6.3.3 Ein unwahrer Revisionsbericht liegt vor, wenn die erforderliche Pr�fung unterlassen oder nicht ordnungsgem�ss vorgenommen wurde (Urteile 6B_651/2011 vom 20. Februar 2012 E. 4.4.3; 6B_684/2010 vom 15. November 2010 E. 3.4.4). Unwahr sind zudem Gef�lligkeitsberichte in Form von positiv unrichtigen Angaben �ber die Ergebnisse der Pr�fung. An sich zutreffende Ausf�hrungen k�nnen auch falsch sein, wenn sie wegen Auslassung wesentlicher Tatsachen unvollst�ndig bzw. l�ckenhaft sind und somit ein falsches Gesamtbild zeichnen (BOOG, a.a.O., N. 60 zu Art. 251 StGB). Dies ist der Fall, wenn der Hinweis auf wesentliche Gesetzesverst�sse, welche die Verm�genslage der Gesellschaft tangieren, im Revisionsbericht in Verletzung von Art. 729b Abs. 1 aOR unterbleibt (SCHMID, a.a.O., N. 70 S. 71; siehe auch Urteil 6B_651/2011 vom 20. Februar 2012 E. 4).
6.4.1 Die Erfolgsrechnung ist inhaltlich unwahr, wenn Einnahmen nicht verbucht werden (BGE 125 IV 17 E. 2c). Gleiches gilt, wenn Auslagen, die offensichtlich privater Natur sind, als gesch�ftsbedingt ausgewiesen oder wenn Lohnzahlungen auf einem sachfremden Aufwandkonto verbucht werden (BGE 122 IV 25 E. 2c; Urteil 6B_453/2011 vom 20. Dezember 2011 E. 5.6 und 5.7 mit Hinweisen).
6.4.2 Die Erfolgsrechnung der F.________ AG f�r das Gesch�ftsjahr 1998/1999 war unwahr, weil darin die zu hohe Forderung der H.________ Ltd. und die gesch�ftsfremde Rechnung der B.________ GmbH �ber Fr. 11'821.50 Eingang fanden, wodurch der Gewinn der F.________ AG k�nstlich zugunsten der H.________ Ltd. gemindert wurde. Der Forderung der H.________ Ltd. stand im Umfang von deutlich mehr als zwei Dritteln keine Gegenleistung gegen�ber (oben E. 5.3.3), weshalb von einer eigentlichen (teilweise) fiktiven Rechnung gesprochen werden muss. Die Kosten f�r die Gr�ndung der H.________ Ltd. und der geplanten Zweigniederlassung in der Schweiz betrafen nicht die F.________ AG und h�tten daher nicht in deren Buchhaltung einfliessen d�rfen. Insoweit geht es nicht mehr um eine blosse Aussch�pfung des handelsrechtlichen Ermessens, sondern um eine eigentliche Manipulation der Gesch�ftsbuchhaltung zwecks Verschiebung von Gewinnen. Die beiden Vorg�nge, welche Zuwendungen ohne Gegenleistung an eine Schwestergesellschaft betreffen, sind gleich zu beurteilen wie die Verbuchung von klarerweise privaten Aufwendungen von Aktion�ren oder diesen nahestehenden Personen in der Gesch�ftsbuchhaltung. Sie kommen einer verdeckten Gewinnaussch�ttung gleich (siehe dazu BGE 138 II 57 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil 2C_843/2012 vom 20. Dezember 2012 E. 3.1) und gehen mit einer Verf�lschung der Buchhaltung einher.
6.4.3 Der Hinweis im Revisionsbericht, die Buchf�hrung und die Jahresrechnung der F.________ AG entspr�chen Gesetz und Statuten (vgl. Art. 728 Abs. 1 aOR), war angesichts der verdeckten Gewinnaussch�ttungen zugunsten der H.________ Ltd. falsch. Zumindest h�tte im Revisionsbericht ein Hinweis im Sinne von Art. 729b aOR erfolgen m�ssen. Die Vorinstanz geht zutreffend von einem inhaltlich unwahren Revisionsbericht aus. Die Einw�nde des Beschwerdef�hrers sind unbegr�ndet.
6.4.4 Die Vorinstanz stellt verbindlich fest, der Beschwerdef�hrer habe gewusst, dass die Rechnung �ber Fr. 11'821.50 Aufwendungen f�r die H.________ Ltd. betraf und die vier Rechnungen in der H�he von insgesamt Fr. 187'593.-- in erheblichem Ausmass keinen realen Hintergrund hatten. Die hypothetische Frage, ob ein Revisor ohne Vorkenntnisse bei einer blossen Stichprobenkontrolle auf die Unregelm�ssigkeiten gestossen w�re (Beschwerde S. 20), stellt sich bei dieser Sachlage nicht.
6.5 Eine Jahresrechnung kann nicht alleine deshalb als nicht ordnungsgem�ss qualifiziert werden, weil der Aufwand h�her ausgewiesen ist, als dies aus betriebswirtschaftlicher Sicht gerechtfertigt w�re. Ein Gesch�ftsvorgang darf nicht anders verbucht werden, als er sich ereignet (HWP 1998, Band 1, S. 398). Bei der Verbuchung tats�chlicher, wirtschaftlich aber nicht gerechtfertigter Vorg�nge im sachangemessenen Konto liegt grunds�tzlich keine Falschbeurkundung vor (vgl. BOOG, a.a.O., N. 53 zu Art. 251 StGB; siehe zur Kontroverse bei verdeckten Gewinnaussch�ttungen ANDREAS DONATSCH, Kommentar zum Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer [DBG], Zweifel/Athanas [Hrsg.], 2. Aufl. 2008, N. 30 zu Art. 186 DBG; XAVIER OBERSON, Droit fiscal suisse, 4. Aufl. 2012, N. 53 S. 597; je mit Hinweisen). Ob die Jahresrechnung der F.________ AG und der dazu ergangene Revisionsbericht auch aufgrund der Verbuchung der Rechnung der A.________ AG �ber Fr. 3'803.85 falsch waren, ist anzuzweifeln. Insofern geht es in erster Linie um einen tats�chlichen Vorgang, der in dieser Form auch in der Buchhaltung seinen Niederschlag finden musste. Eine Manipulation der Buchhaltung ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, da damit keine Gewinne ausgesch�ttet oder k�nstlich verschoben wurden. Die Frage kann jedoch offenbleiben, da die Buchhaltung bereits aus den zuvor genannten Gr�nden verf�lscht wurde und die m�glicherweise zus�tzliche Falschbuchung angesichts ihrer untergeordneten Bedeutung weder auf den zu beurteilenden Schuldspruch noch das Strafmass einen Einfluss hat.
7.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Art. 186 DBG. Er habe weder mit Vorsatz noch in der Absicht gehandelt, Steuern zu hinterziehen und die Steuerbeh�rden zu t�uschen (Beschwerde S. 23). Der Revisionsbericht bilde gem�ss Art. 58 Abs. 1 lit. a DBG keine Grundlage f�r die Veranlagung. Ein falscher bzw. unwahrer Revisionsbericht k�nne den Tatbestand des Steuerbetrugs nicht erf�llen. Eine Gehilfenschaft zu Steuerbetrug liege nur vor, wenn er einen kausalen Tatbeitrag zum Steuerbetrug geleistet und sich der Sachverhalt ohne diesen Beitrag anders abgespielt h�tte. Dieses Erfordernis werde nirgends dargelegt (Beschwerde S. 23 f.).
7.2 Die Vorinstanz erachtet den objektiven und subjektiven Tatbestand sowohl der Urkundenf�lschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB als auch der Gehilfenschaft zu Steuerbetrug als erf�llt. Zum Verh�ltnis zwischen Steuerbetrug und Urkundenf�lschung f�hrt sie aus, die Anklageschrift nehme keinen Bezug auf eine Verwendung des Revisionsberichts im nicht-fiskalischen Bereich. Entsprechend seien die Strafbestimmungen des Steuerrechts gegen�ber der Urkundenf�lschung als lex specialis zu qualifizieren, und es sei von unechter Konkurrenz mit dem Tatbestand der Urkundenf�lschung auszugehen. Sie sprach den Beschwerdef�hrer daher einzig wegen Gehilfenschaft zu Steuerbetrug schuldig (Urteil S. 62 f.).
7.3.1 Die Tatbest�nde der Urkundenf�lschung und des Steuerbetrugs gelangen nach der Rechtsprechung in echter Konkurrenz zur Anwendung, wenn nachgewiesen ist, dass der T�ter mit seiner F�lschung oder Falschbeurkundung nicht nur einen steuerlichen Vorteil erstrebte, sondern auch eine - objektiv m�gliche - Verwendung des Dokuments im nicht-fiskalischen Bereich beabsichtigte oder zumindest in Kauf nahm (BGE 133 IV 303 E. 4.5 mit Hinweisen). Dies muss auch im Verh�ltnis zwischen Urkundenf�lschung und Gehilfenschaft zu Steuerbetrug gelten. Einzig nach Steuerstrafrecht zu beurteilen ist jedoch, wer mit einem Urkundenf�lschungsdelikt ausschliesslich Steuervorschriften umgehen will (BGE 133 IV 303 E. 4.5 mit Hinweisen).
7.3.2 Anders als eine Jahresrechnung ist ein Revisionsbericht zwingend f�r den Gebrauch im nicht-fiskalischen Bereich bestimmt. Der Revisionsbericht richtet sich gem�ss Art. 729 Abs. 1 aOR an die Generalversammlung und damit an Dritte. Er dient dem Schutz der Aktion�re und Gl�ubiger (vgl. BGE 132 IV 12 E. 9.3.3 mit Hinweisen; PETER B�CKLI, Revisionsstelle und Abschlusspr�fung nach neuem Recht, 2007, S. 7 ff.). Wer als Revisor wissentlich einen unwahren Revisionsbericht erstellt, macht sich in erster Linie der Urkundenf�lschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB strafbar. Ob die Vorinstanz den Beschwerdef�hrer vom Vorwurf der Urkundenf�lschung mit Hinweis auf das Anklageprinzip zu Recht freisprach, kann offenbleiben. Zu pr�fen bleibt, ob der Beschwerdef�hrer auch den objektiven und subjektiven Tatbestand der Gehilfenschaft zu Steuerbetrug erf�llte.
7.4.1 Den Tatbestand des Steuerbetrugs gem�ss Art. 186 Abs. 1 DBG erf�llt, wer zum Zwecke einer Steuerhinterziehung im Sinne der Art. 175-177 DBG gef�lschte, verf�lschte oder inhaltlich unwahre Urkunden wie Gesch�ftsb�cher, Bilanzen, Erfolgsrechnungen oder Lohnausweise und andere Bescheinigungen Dritter zur T�uschung gebraucht.
Die Aufz�hlung der Urkunden in Art. 186 Abs. 1 DBG ist nicht abschliessend (RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N. 25 zu Art. 186 DBG). Urkunden im Sinne dieser Bestimmung k�nnen jedoch nur Schriftst�cke sein, die im Verkehr zwischen dem Steuerpflichtigen und der Steuerbeh�rde rechtlich von Bedeutung sind bzw. werden k�nnen. Dies ist der Fall, wenn das Schriftst�ck f�r die steuerrechtliche Einsch�tzung relevant sein kann (DONATSCH, a.a.O., N. 12 zu Art. 186 DBG). Ob der T�ter die Urkunde selber gef�lscht oder verf�lscht hat, ist nicht massgeblich (Urteil 6B_101/2009 vom 14. Mai 2009 E. 3.3).
Der Tatbestand des Steuerbetrugs ist bereits mit der Einreichung der unechten oder unwahren Urkunde beim Steueramt in der Absicht der Steuerhinterziehung vollendet. Der Eintritt eines Erfolgs etwa im Sinne einer unvollst�ndigen Veranlagung ist nicht erforderlich (Urteil 6B_453/2011 vom 20. Dezember 2011 E. 5.2 mit Hinweis).
7.4.2 Ausgangspunkt und Grundlage f�r die steuerrechtliche Gewinnermittlung bildet der Saldo der Erfolgsrechnung unter Ber�cksichtigung des Saldovortrages aus dem Vorjahr (Art. 58 Abs. 1 lit. a DBG). Das Steuerrecht kn�pft an die Handelsbilanz an. F�r das Steuerrecht finden grunds�tzlich die handelsrechtlichen Gewinnermittlungsvorschriften Anwendung. Gem�ss dem Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz gelten die zwingenden Vorschriften des Buchf�hrungsrechts grunds�tzlich auch im Steuerrecht. Aus dem Massgeblichkeitsgrundsatz folgt, dass die Steuerverwaltungen auf die handelsrechtskonform erstellte Bilanz und Erfolgsrechnung abzustellen haben, soweit daneben nicht steuerrechtliche Vorschriften Abweichungen erm�glichen oder verlangen (zum Ganzen BGE 133 I 19 E. 6.3; 132 I 175 E. 2.2; Urteil 2C_533/2012 vom 19. Februar 2013 E. 3.2.1 mit Hinweisen).
7.4.3 Die Steuerveranlagung von juristischen Personen basiert auf der handelsrechtlichen Gewinnermittlung. Juristische Personen m�ssen der Steuererkl�rung die unterzeichnete Jahresrechnung (Bilanz und Erfolgsrechnung) der Steuerperiode beilegen (Art. 125 Abs. 2 DBG). Der dazu ergangene Revisionsbericht muss der Steuererkl�rung nicht zwingend beigelegt werden. Wird ein solcher dennoch eingereicht, handelt es sich dabei um eine Urkunde im Sinne von Art. 186 Abs. 1 DBG. Dass dem Revisionsbericht Urkundenqualit�t zukommt, wurde bereits erl�utert (oben E. 6.2). Der Revisor muss vom Verwaltungsrat und von einem Aktion�r, der �ber die Stimmenmehrheit verf�gt, unabh�ngig sein (Art. 727c Abs. 1 aOR). Er pr�ft, ob die Jahresrechnung Gesetz und Statuten entspricht, und meldet Gesetzesverst�sse (dazu oben E. 6.3). Die Best�tigung des Revisors, die Jahresrechnung entspreche Gesetz und Statuten, verleiht der Erfolgsrechnung zus�tzlich erh�hte Glaubw�rdigkeit. Damit wird bekr�ftigt, dass die handelsrechtliche Gewinnermittlung, welche Grundlage der Steuerveranlagung bildet, nach erfolgter Pr�fung f�r korrekt empfunden wurde. Ein inhaltlich unwahrer Revisionsbericht ist geeignet, die Steuerbeh�rde �ber relevante Tatsachen f�r die Steuerveranlagung zu t�uschen.
Wer der Steuerverwaltung in der Absicht der Steuerhinterziehung mit der Jahresrechnung einen inhaltlich unwahren Revisionsbericht einreicht, macht sich damit des Steuerbetrugs strafbar. D.E.________ und C.E.________ wurden im Zusammenhang mit der Einreichung der inhaltlich unwahren Erfolgsrechnung der F.________ AG samt Revisionsbericht f�r das Gesch�ftsjahr 1998/1999 rechtskr�ftig des Steuerbetrugs schuldig gesprochen.
7.5.1 Als Gehilfe zu bestrafen ist, wer zu einem Steuerbetrug vors�tzlich Hilfe leistet (Art. 333 Abs. 1 i.V.m. Art. 25 StGB; DONATSCH, a.a.O., N. 8 zu Art. 186 DBG).
Als Hilfeleistung im Sinne von Art. 25 StGB gilt jeder kausale Beitrag, der die Tat f�rdert, so dass sich diese ohne Mitwirkung des Gehilfen anders abgespielt h�tte (BGE 132 IV 49 E. 1.1; 129 IV 124 E. 3.2; je mit Hinweisen). Gehilfe eines Steuerbetrugs kann namentlich der Revisor sein, der im Revisionsbericht unwahre Angaben macht (SCHMID, a.a.O., N. 31 S. 43; UWE BRUGGMANN, Die Verantwortlichkeit der aktienrechtlichen Revisionsstelle im Strafrecht, Diss. Z�rich 1996, S. 130 f.).
Der Beschwerdef�hrer erstellte den inhaltlich unwahren Revisionsbericht, der sp�ter in T�uschungs- und Steuerhinterziehungsabsicht bei der Steuerbeh�rde eingereicht wurde. Damit erm�glichte und f�rderte er die Haupttat, weshalb er den objektiven Tatbestand der Gehilfenschaft zu Steuerbetrug erf�llte.
7.5.2 Subjektiv ist erforderlich, dass der Gehilfe weiss oder damit rechnet, eine bestimmt geartete Straftat zu unterst�tzen, und dass er dies will oder in Kauf nimmt. Zum Vorsatz des Gehilfen geh�rt die Voraussicht des Geschehensablaufs, d.h. er muss die wesentlichen Merkmale des vom T�ter zu verwirklichenden strafbaren Tuns erkennen (BGE 132 IV 49 E. 1.1; 117 IV 186 E. 3).
Subjektive Unrechtselemente wie die unrechtm�ssige Bereicherungsabsicht oder vorliegend die Absicht der Steuerhinterziehung, gelten als sachliche Merkmale, welche beim Gehilfen nicht pers�nlich verwirklicht sein m�ssen. Es gen�gt, wenn er im Rahmen seines Handlungsvorsatzes um die subjektive Absicht des Hauptt�ters weiss (Urteil 6B_86/2009 vom 29. Oktober 2009 E. 3.3; MARC FORSTER, in: Basler Kommentar, 2. Aufl. 2007, N. 7 zu Art. 25 StGB; N. 20 f. zu Art. 27 StGB). Ein Schuldspruch wegen Gehilfenschaft zu Steuerbetrug setzt nicht voraus, dass der Gehilfe selber in der Absicht der Steuerhinterziehung handelte.
7.5.3 Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdef�hrer habe wissentlich einen inhaltlich unwahren Revisionsbericht erstellt. Der Revisionsbericht sei am 24. Mai 2000 bei der Steuerbeh�rde eingereicht worden. Der Beschwerdef�hrer habe dies gewusst (Urteil S. 60, 61 f.). Er sei sich bewusst gewesen, dass das von ihm ausgestellte Testat der Jahresrechnung erh�hte Glaubw�rdigkeit verlieh und seine falsche Best�tigung die Haupttat f�rderte, was er zugleich gewollt habe (Urteil S. 61 f.). Damit erf�llte der Beschwerdef�hrer auch den subjektiven Tatbestand der Gehilfenschaft zu Steuerbetrug. Entgegen seiner Auffassung ist nicht erforderlich, dass er selber eine Steuerhinterziehungsabsicht hatte. Es gen�gt, dass er die Absicht von D.E.________ und C.E.________ kannte. Davon geht die Vorinstanz aus (Urteil S. 60 f.). Dies wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht bestritten.
7.6 Der Schuldspruch wegen Gehilfenschaft zu Steuerbetrug ist bundesrechtskonform.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Grundsatzes "ne bis in idem". Er sei erstinstanzlich rechtskr�ftig vom Vorhalt der Gehilfenschaft zu Urkundenf�lschung freigesprochen worden. Der Vorinstanz sei es verwehrt gewesen, im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Steuerbetrugs vorfrageweise das Vorliegen einer inhaltlich unwahren Urkunde zu pr�fen (Beschwerde S. 14 f. und 19).
Der Einwand ist unbegr�ndet. Dem Beschwerdef�hrer wurde von der Anklage auch Gehilfenschaft zur Erstellung der inhaltlich unwahren Jahresrechnung der F.________ AG f�r das Gesch�ftsjahr 1998/1999 zur Last gelegt. Das Amtsgericht sprach ihn von diesem Vorwurf frei. Vorliegend geht es nicht um die Jahresrechnung der F.________ AG, sondern um den inhaltlich unwahren Revisionsbericht vom 13. M�rz 2000. Die Vorinstanz weist zutreffend darauf hin, dass der erstinstanzliche Freispruch vom Vorwurf der Gehilfenschaft zu Urkundenf�lschung einen anderen Lebenssachverhalt betraf (Urteil S. 11). Der Grundsatz "ne bis in idem" ist nicht verletzt.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der lange Zeitablauf seit der Tat und die Verletzung des Beschleunigungsgebots h�tten zu einer Verfahrenseinstellung oder mindestens einem Verzicht auf eine Bestrafung f�hren m�ssen (Beschwerde Ziff. 10 S. 13 f. und S. 24 f.).
Folgen einer Verletzung des Beschleunigungsgebots sind die Strafreduktion, allenfalls der Verzicht auf Strafe. Eine Verfahrenseinstellung kommt nur in Extremf�llen in Betracht, wenn die Verfahrensverz�gerung dem Betroffenen einen Schaden von aussergew�hnlicher Schwere verursachte (BGE 133 IV 158 E. 8 mit Hinweisen).
Das Verfahren gegen den Beschwerdef�hrer wurde im November 2003 er�ffnet (Urteil S. 67). Die Vorinstanz tr�gt dem verminderten Strafbed�rfnis zufolge des langen Zeitablaufs (Art. 48 lit. e StGB) mit einer Strafreduktion von 20 % und der Verletzung des Beschleunigungsgebots im Umfang von 30 % Rechnung (Urteil S. 65 ff.). Sie stellt fest, es sei im Ermittlungsverfahren sowie im erst- und zweitinstanzlichen Gerichtsverfahren zu Verfahrensverz�gerungen gekommen, welche von den Beh�rden zu vertreten seien. Sie weist aber auch darauf hin, dass die lange Zeit zwischen der Er�ffnungsverf�gung vom 21. M�rz 2006 bis zum Abschluss der Strafuntersuchung am 12. Dezember 2007 in weiten Teilen den Beschuldigten selbst zuzurechnen ist (Urteil S. 67 f.).
Insgesamt kam es zu einer Strafreduktion von 50 %, was bundesrechtlich nicht zu beanstanden ist. Die Vorinstanz hat das ihr zustehende Ermessen nicht �berschritten, wenn sie von einem Verzicht auf Bestrafung absah. F�r eine Verfahrenseinstellung bestand kein Anlass (vgl. Urteil S. 65 f.).

References: Art. 29
 Art. 32
 Art. 6
 BGE 
 Art. 251
 Art. 29
 Art. 106
 BGE 
 Art. 663
 Art. 95
 Art. 728
 Art. 110
 Art. 110
 Art. 251
 Art. 728
 Art. 662
 Art. 728
 BGE 
 Art. 729
 Art. 729
 Art. 251
 Art. 729
 BGE 
 Art. 728
 Art. 729
 Art. 251
 Art. 186
 Art. 186
 Art. 58
 Art. 251
 Art. 729
 BGE 
 Art. 251
 Art. 186
 Art. 175
 Art. 186
 Art. 186
 Art. 186
 BGE 
 Art. 186
 Art. 25
 Art. 186
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 27