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Timestamp: 2019-08-23 06:36:14+00:00

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Deutschland : Rietberg - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Die Stadt Rietberg plant die Erweiterung des Schulzentrums. Die Planung soll in einem Zug erfolgen, die Realisierung ist in einem Bauabschnitt vorgesehen, wenngleich sich der Auftraggeber vorbehält, die Erweiterung in Bauabschnitten zu realisieren.
Zu planen ist ein neuer zentraler Baukörper für das 5-zügige Gymnasium. Durch die Hochbauabteilung der Stadt Rietberg ist bereits ein Gesamtkonzept (Entwurfsplanung) entwickelt und erstellt und den Beschlüssen der politischen Gremien zugrunde gelegt worden. Dieses Konzept soll als Grundlage für die weitere Planung dienen.
— 2) wirtschaftliche Verknüpfung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit Unternehmern verknüpft ist, und ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (im Original unterschrieben einzureichen) (bei Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaftserklärung gem. § 43 (1) VgV mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters (von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft im Original unterschrieben einzureichen) bzw. Benennung der vorgesehenen Nachunternehmer gem. § 47 (1) VgV mit Angabe der betreffenden Nachunternehmerleistungen sowie Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer (im Original unterschrieben einzureichen)),
— 3) Handelsregisterauszug (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate) des Sitzes oder Wohnsitzes, soweit die Eintragung in das Register nach den gesetzlichen Bestimmungen des Mitgliedstaates, in dem der Bewerber seinen Sitz hat, vorgeschrieben ist (bei juristischen Personen) gem. § 44 (1) VgV
— 4) Ausschlussgründe (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers, dass keiner der Ausschlussgründe des § 123 (1) Ziff. 1-10, (4) Ziff. 1 und 2 GWB und 124 (1) Ziff. 1 - 9 GWB sowie keine Interessen gem. § 73 (3) VgV bestehen (im Original unterschrieben einzureichen). Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der Eigenerklärung des Bewerbers durch Einholung einer Bescheinigung gem. § 48 (4), (5) VgV zu überprüfen,
— 5) Berufshaftpflichtversicherung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): Bescheinigung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden mind. 3 000 000 EUR sowie Sach- und Vermögensschäden mind. 3 000 000 EUR (Kopie der Police oder vergleichbare Bescheinigung). Sollten die vorhandenen Deckungssummen der Berufshaftpflicht des Bewerbers für vorstehende Risiken zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages nicht den geforderten Deckungssummen entsprechen, ist zum einen eine Bescheinigung über die aktuell versicherten Risiken inkl. Deckungssummen und ergänzend eine Bescheinigung des Versicherers vorzulegen, dass dem Bewerber im Falle der Auftragserteilung eine den geforderten Risiken und Deckungssummen entsprechende Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung zur Verfügung gestellt wird,
— Vorbehalt der Überprüfung (auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegen): der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis der Eignung eingereichter Eigenerklärungen durch beim Bewerber mit gesondertem Schreiben unter Fristsetzung erfolgende Abforderung der entsprechenden, jeweiligen gültigen Bescheinigungen zu überprüfen.
B) Tragwerksplanung: als Referenznachweis wird mind. 1 unter eigenem Namen realisiertes Referenzprojekt (Neubau von Gebäuden; bearbeitete Brutto-Grundfläche mind. 1 000 qm; Einstufung in die Honorarzone III oder höher; Leistungsphasen 3-6 gem. HOAI § 51 [HOAI 2013] bzw. § 49 [HOAI 2009] bzw. § 64 a.F.; bzw. vergleichbarer Regelung des Herkunftslandes; Abschluss/Fertigstellung Leistungsphase 6 im Jahr 2011 oder später) gefordert. Die Referenz muss eigenverantwortlich erbracht worden sein.
— 6) Umsätze (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers der letzten 3 Geschäftsjahre, sowie des Umsatzes für vergleichbare Leistungen (Tragwerksplanung) in diesem Zeitraum,
A) Sich bewerbende Wirtschaftsteilnehmer müssen auf dem einschlägigen Markt eine Tätigkeit von mindestens 3 Geschäftsjahren bezogen auf den Termin zur Einreichung der Teilnahmeanträge nachweisen können. Der diesbezügliche Nachweis ist mit den unter III.1.1 – III.1.3 jeweils für die letzten 3 Geschäftsjahre geforderten Erklärungen und Bescheinigungen zu erbringen.
— 7) Referenzen (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers mit Referenzprojekten über geeignete Referenzen gem. § 46 (3) Ziff. 1, § 75 (5) VgV:
a) Neubau von Gebäuden; Einstufung in die Honorarzone III oder höher, Leistungsphasen 2-6 gem. HOAI § 51 [HOAI 2013] bzw. § 49 [HOAI 2009] bzw. vergleichbarer Regelung des Herkunftslandes; Betrachtungszeitraum (Projektbeginn – Beauftragung) ab 2012; die Leistung muss noch nicht abgeschlossen sein; eigenverantwortlich erbracht
Jeweils unter Angabe des Auftragsgegenstandes [Leistungen [Leistungsphasen] gem. HOAI bzw. vergleichbarer Regelung des Herkunftslandes, Bauwerkskosten (KG 300 und 400 in Euro/netto), Projektgröße (BGF in qm bzw. Fläche in qm), Planungszeitraum, Ausführungszeitraum] sowie der vollständigen Adresse einschließlich Telefonnummer des Ansprechpartners des Auftraggebers,
— 8) Mitarbeiterstruktur (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Aufstellung der Anzahl der Beschäftigten einschließlich Führungskräften beim Bewerber jeweils für die letzten 3 Jahre und jeweils gegliedert nach Berufsgruppen.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YR8YYY6
— Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1-6 gem. HOAI § 51 i.V.m. Anlage 14; inkl. konstruktiver Brandschutz).
Es sind bereits umfangreiche Vorleistungen durch den Auftraggeber erbracht worden. In der Verhandlungsphase (2. Stufe des Verfahrens) werden die Bieter aufgefordert, anhand der mit Aufforderung zur Angebotsabgabe in der Aufgabenbeschreibung zur Verfügung gestellten Unterlagen eine Einschätzung der in den Leistungsphasen 1-3 noch zu erbringen-den Leistungen vorzunehmen.
Soweit mehr Teilnahmeanträge eingehen, werden mind. 3 Teilnehmer, max. jedoch 4 Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl nach Abschluss der Eignungsprüfung zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Bewertungsmatrix zur Ermittlung dieser max. 4 Teilnehmer ist diesem Exposé zum Teilnahmewettbewerb zu entnehmen.

References: § 43
 § 47
 § 44
 § 123
 § 73
 § 48
 § 51
 § 49
 § 64
 § 46
 § 75
 § 51
 § 49
 § 51