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Timestamp: 2019-07-17 17:51:50+00:00

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BGBl. II 1969 S. 961 - Gesetz zu dem Internationalen Übereinkommen vom 7. März 1966 zur Beseitigung jeder Form von... - dejure.org
BGBl. II 1969 S. 961
https://dejure.org/1969,13855
BGBl. II 1969 S. 961 (https://dejure.org/1969,13855)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1969 Teil II Nr. 29, ausgegeben am 14.05.1969, Seite 961
Nach Art. 2 und 3 des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung vom 7. März 1966, dem die Bundesrepublik Deutschland wirksam beigetreten ist (BGBl II 1969 S. 961), sind alle Vertragsstaaten völkerrechtlich verpflichtet, alle Praktiken von Segregation und Apartheid in ihren Hoheitsgebieten zu verhindern, zu verbieten und auszumerzen.
Bei der mit Blick auf Art. 2 der Richtlinie 2000/43/EG obligatorischen unionsrechtlichen Auslegung dieser Begriffe kann auf das in deren 3. Erwägungsgrund genannte Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung vom 7. März 1966 (BGBl. 1969 II, S. 961) zurückgegriffen werden (vgl. Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung europäischer Richtlinien zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung, BT-Drucks. 16/1780, S. 31;… BAGE 142, 158 Rn. 31), wonach zu den Kriterien Rasse, Hautfarbe, Abstammung, nationaler Ursprung oder Volkstum gehören, auch wenn die Verwendung des Begriffs der Rasse nach Erwägungsgrund 6 der Richtlinie 2000/43/EG nicht die Akzeptanz von Theorien impliziert, mit denen versucht wird, die Existenz verschiedener menschlicher Rassen zu belegen.
bb) Die Staatsangehörigkeitsquoten in § 6 Abs. 6 Satz 1 und § 7 Abs. 5 Satz 3 ABS verstoßen auch nicht gegen das Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung vom 7. März 1966 (BGBl 1969 II S. 961, sog. Antirassismuskonvention).
Das gilt auch dann, wenn die Tat im Ausland begangen wird und hierbei das deutsche Strafrecht zur Anwendung gelangt (§ 5 Nr. 12 StGB i.V.m. § 1a Abs. 2 WStG, § 7 Abs. 2 Nr. 1 StGB und gegebenenfalls § 6 Nr. 9 StGB in Verbindung mit Art. 4a des "Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung" vom 7. März 1966 , dem die Bundesrepublik Deutschland mit Wirkung vom 15. Juni 1969 rechtswirksam beigetreten ist <BGBl II 1969, 961, 2211; BGBl II 1996, 282>).
Soweit der Kläger die grundsätzliche Bedeutung aus dem Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung vom 7. März 1966 (BGBl II 1969 S. 961 ff.) herleitet, verkennt er den Inhalt der angegriffenen Entscheidung.
VG Frankfurt/Main, 22.02.1993 - 9 G 300/93
Die Antragsgegnerin verstieße bei Durchführung der Beförderung als staatliche Einrichtung gegen die Vorschriften der Art. 2 Abs. 1 und Art. 4 des Internationalen Übereinkommens vom 7.3.1966 zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung, das durch Gesetz vom 9.5.1969 (BGBl.II S.961) in innerstaatliches Recht transformiert und ausweislich der Bekanntmachung vom 16.10.1969 (BGBl.II S.2211) am 15.6.1969 für die Bundesrepublik in Kraft getreten ist und als Bestandteil des Bundesrechts unmittelbar Rechte und Pflichten für die Bewohner des Bundesgebietes erzeugt (Art. 59 Abs. 2 GG ...).

References: Art. 2
 Art. 2
 § 6
 § 7
 § 1
 § 7
 § 6
 Art. 4
 Art. 2
 Art. 4