Source: https://www.sadaba.de/GSBT_WV_136_141.html
Timestamp: 2019-09-19 15:11:44+00:00

Document:
Text-Weimarer Verfassung Art.136-141
Vom 11.08.19 (RGBl.19,1383)
Art.136 WV
(3) 1Niemand ist verpflichtet, seine religiöse Überzeugung zu offenbaren.
2Die Behörden haben nur soweit das Recht, nach der Zugehörigkeit zu einer Religionsgesellschaft zu fragen, als davon Rechte und Pflichten abhängen oder eine gesetzlich angeordnete statistische Erhebung dies erfordert.
Art.137 WV
(Religionsgesellschaften)
(3) 1Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes.
2Sie verleiht ihre Ämter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinde.
(5) 1Die Religionsgesellschaften bleiben Körperschaften des öffentlichen Rechtes, soweit sie solche bisher waren.
2Anderen Religionsgesellschaften sind auf ihren Antrag gleiche Rechte zu gewähren, wenn sie durch ihre Verfassung und die Zahl ihrer Mitglieder die Gewähr der Dauer bieten.
3Schließen sich mehrere derartige öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften zu einem Verbande zusammen, so ist auch dieser Verband eine öffentlich-rechtliche Körperschaft.
Art.138 WV
(Staatsleistungen)
Art.139 WV
Art.141 WV
(Religiöse Handlungen in öffentlichen Anstalten)
Weimarer Verfassung [ › ]

References: Art.136

Art.136

Art.137

Art.138

Art.139

Art.141