Source: http://www.der-oeffentliche-dienst.de/infoundrat/beihilfe.php?loadid=70
Timestamp: 2016-12-08 18:04:53+00:00

Document:
Bundesbeihilfeverordnung (BBhV): Anlage 2 zu §§ 18 bis 21 der BBhV Ratgeber zum Vorzugspreis
Bundesbeihilfeverordnung (BBhV): Anlage 2 zu §§ 18 bis 21 der BBhV In der Infothek zum Öffentlichen Dienst von A bis Z finden Sie noch mehr Infos zum Beihilferecht des Bundes und der Länder. Hier können Sie für 7,50 Euro den beliebten Ratgeber "Die Beihilfe" mit den wichtigsten Vorschriften zum Beihilferecht des Bundes und der Länder bestellen.SeminarService zum Beamtenversorgungsrecht: Tagesveranstaltungen für 295 Euro. Hier mehr Informationen www.die-oeffentliche-verwaltung.deZur Übersicht der Beihilfe
Bundesbeihilfeverordnung (BBhV): Anlage 2 (zu §§ 18 bis 21 der BBhV)
Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der
1.2 Aufwendungen für Behandlungen, die zur schulischen, beruflichen oder sozialen Anpassung (z. B. zur Berufs förderung oder zur Erziehungsberatung) bestimmt sind, sind nicht beihilfefähig.
– Ärztin oder Arzt mit der Bereichs- oder Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ oder „Psychoanalyse“.
– eine Ärztin oder ein Arzt mit der Bereichsbezeichnung „Psychotherapie“
kann nur tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (Nummern 860 bis 862 des Gebührenverzeichnisses der GOÄ) durchführen. Eine Ärztin oder ein Arzt mit der Bereichs- oder Zusatzbezeichnung „Psychoanalyse“ oder mit der vor dem 1. April 1984 verliehenen Bereichsbezeichnung „Psychotherapie“ kann auch analytische
Psychotherapie (Nummern 863, 864 des Gebührenverzeichnisses der GOÄ) erbringen.
3.2 Eine Psychologische Psychotherapeutin oder ein Psychologischer Psychotherapeut mit einer Approbation nach § 2 des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) kann Leistungen für diejenige anerkannte Psychotherapieform
Psychotherapieform erbringen (tiefenpsychologisch fundierte oder analytische Psychotherapie), für die sie oder er zur vertragsärztlichen Versorgung der gesetzlichen Krankenkassen zugelassen oder in das Arztregister eingetragen ist. Eine Psychologische Psychotherapeutin oder ein Psychologischer Psychotherapeut, die oder der über eine abgeschlossene Ausbildung an einem anerkannten psychotherapeutischen Ausbildungsinstitut verfügt, kann tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie durchführen (Nummern 860, 861 und 863
des Gebührenverzeichnisses der GOÄ).
3.6 Eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin oder ein Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut kann nur Leistungen für diejenige Psychotherapieform erbringen (tiefenpsychologisch fundierte oder analytische Psychotherapie),
für die sie oder er zur vertragsärztlichen Versorgung der gesetzlichen Krankenkassen zugelassen oder in das Arztregister eingetragen ist. Eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin oder ein Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut,
die oder der über eine abgeschlossene Ausbildung an einem anerkannten psychotherapeutischen Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie verfügt, kann tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie durchführen (Nummern 860, 861 und 863 des Gebührenverzeichnisses der GOÄ).
3.7 Die fachliche Befähigung für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist, sofern die Behandlung nicht durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, eine Kinder und
Jugendlichenpsychotherapeutin oder einen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten erfolgt, neben der Berechtigung nach den Nummern 3.1, 3.2 oder 3.3 durch eine entsprechende Berechtigung einer Kassenärztlichen
Vereinigung nachzuweisen. Die fachliche Befähigung für Gruppenbehandlungen ist, sofern die Behandlung nicht durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Psychotherapeutische Medizin erfolgt, neben der Berechtigung nach den Nummern 3.1, 3.2 oder 3.3 durch eine entsprechende Berechtigung einer Kassenärztlichen Vereinigung nachzuweisen.
3.8 Voraussetzung für die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen in besonderen Ausnahmefällen ist, dass vor Beginn der Behandlung eine erneute eingehende Begründung der Therapeutin oder des Therapeuten vorgelegt und die Behandlung durch die Festsetzungsstelle im Vorfeld anerkannt wird. Zeigt sich bei der Therapie, dass das Behandlungsziel innerhalb der vorgesehenen Anzahl der Sitzungen nicht erreicht wird, kann in medizinisch besonders begründeten Einzelfällen eine weitere begrenzte Behandlungsdauer anerkannt werden. Voraussetzung für die
Anerkennung ist das Vorliegen einer Indikation nach § 20 Abs. 1, die nach ihrer besonderen Symptomatik und Struktur eine besondere tiefenpsychologisch fundierte oder analytische Bearbeitung erfordert und eine hinreichende Prognose über das Erreichen des Behandlungsziels erlaubt. Die Anerkennung darf erst im letzten Behandlungsabschnitt erfolgen.
– Ärztin oder Arzt mit der Bereichs- oder Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“. Ärztliche Psychotherapeutinnen oder ärztliche Psychotherapeuten können die Behandlung durchführen, wenn sie den Nachweis erbringen, dass sie während ihrer Weiterbildung schwerpunktmäßig Kenntnisse und Erfahrungen in Verhaltenstherapie erworben haben.
4.4 Die fachliche Befähigung für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist, sofern die Behandlung nicht durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin oder einen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten erfolgt, neben der Berechtigung nach den Nummern 4.1, 4.2 oder 4.3 durch eine entsprechende Berechtigung einer Kassenärztlichen Vereinigung nachzuweisen. Die fachliche Befähigung für Gruppenbehandlungen ist, sofern die Behandlung nicht durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Psychotherapeutische Medizin erfolgt, neben der Berechtigung nach den Nummern
4.1, 4.2 oder 4.3 durch eine entsprechende Berechtigung einer Kassenärztlichen Vereinigung nachzuweisen.
4.5 Zeigt sich bei der Therapie, dass das Behandlungsziel innerhalb der vorgesehenen Anzahl von Sitzungen nicht erreicht wird, kann eine weitere Behandlungsdauer von höchstens 20 weiteren Sitzungen anerkannt werden. In
medizinisch besonders begründeten Fällen können nochmals weitere 20 Sitzungen anerkannt werden. Voraussetzung für die Anerkennung ist das Vorliegen einer Indikation nach § 20 Abs. 1, die nach ihrer besonderen Symptomatik und Struktur eine besondere verhaltenstherapeutische Bearbeitung erfordert und eine hinreichend gesicherte Prognose über das Erreichen des Behandlungsziels erlaubt.
Beihilfe (Stand 2009): Kapitel 0. ÜbersichtBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 1. EinleitungBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 2. Gesetzliche KrankenversicherungBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 3. Gesetzliche PflegeversicherungBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 4. Private KrankenversicherungBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 5. 1. Teil Die BundesbeihilfeverordnungBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 5. 2. Teil Die BundesbeihilfeverordnungBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 5. 3. Teil Die BundesbeihilfeverordnungBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 6. Rehabilitation und KurorteBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 7. 1. Teil Beihilfeleistungen in den LändernBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 7. 2. Teil Beihilfeleistungen in den LändernBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 8. Rechtsvorschriften - ÜbersichtBeihilfe (Stand 2009): Kapitel 9. StichwortverzeichnisBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 0. ÜbersichtBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 1. EinleitungBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 2. Gesetzliche KrankenversicherungBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 3. Gesetzliche PflegeversicherungBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 4. Private KrankenversicherungBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 5. 1. Teil Die BundesbeihilfeverordnungBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 5. 2. Teil Die BundesbeihilfeverordnungBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 6. Rehabilitation und KurorteBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 7. 2. Teil Beihilfeleistungen in den LändernBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 7. 1. Teil Beihilfeleistungen in den LändernBeihilfe (Stand 2010): Kapitel 9. StichwortverzeichnisBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 0. ÜbersichtBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 1. EinleitungBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 2. Gesetzliche KrankenversicherungBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 3. Gesetzliche PflegeversicherungBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 4. Private KrankenversicherungBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 5. 1. Teil Die BundesbeihilfeverordnungBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 5. 2. Teil Die BundesbeihilfeverordnungBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 6. Rehabilitation und KurorteBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 7. 1. Teil Beihilfeleistungen in den LändernBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 7. 2. Teil Beihilfeleistungen in den LändernBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 8. RechtsvorschriftenBeihilfe in Bund und Ländern (Ausgabe 2011): Kapitel 9. StichwortverzeichnisBeihilfe in Bund und Ländern - GesamtübersichtBundesbeihilfeverordnung (BBhV) - ÜbersichtBundesbeihilfeverordnung (BBhV): Anlage 1 zu § 6 Abs. 2 BBhVBundesbeihilfeverordnung (BBhV): Anlage 2 zu §§ 18 bis 21 der BBhVBundesbeihilfeverordnung (BBhV): Anlage 3 zu § 23 Abs. 1 und § 24 Abs. 1 der BBhVBundesbeihilfeverordnung (BBhV): Anlage 5 zu § 25 Abs. 1 und 4 der BBhVBundesbeihilfeverordnung (BBhV): Anlage 6 zu § 25 Abs. 1, 2 und 4 der BBhVBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § .1 RegelungszweckBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § .2 BeihilfeberechtigteBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § .3 Beamtinnen und Beamte im AuslandBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § .4 Berücksichtigungsfähige AngehörigeBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § .5 KonkurrenzenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § .6 Beihilfefähigkeit von AufwendungenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § .7 Verweisungen auf das SozialgesetzbuchBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § .8 Ausschluss der BeihilfefähigkeitBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § .9 Anrechnung von Erstattungen und SachleistungenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 10 BeihilfeanspruchBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 11 Aufwendungen im AuslandBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 12 Ärztliche LeistungenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 13 Leistungen von Heilpraktikerinnen und HeilpraktikernBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 14 Zahnärztliche LeistungenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 15 Implantologische, kieferorthopädische, funktionsanalytische und funktionstherapeutische LeistungenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 16 Auslagen, Material- und LaborkostenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 17 Zahnärztliche Leistungen für Beamtinnen und Beamte auf WiderrufBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 18 Psychotherapeutische LeistungenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 19 Psychosomatische GrundversorgungBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 20 Tiefenpsychologisch fundierte und analytische PsychotherapieBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 21 VerhaltenstherapieBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 22 Arznei- und VerbandmittelBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 23 HeilmittelBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 24 KomplextherapienBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 25 Hilfsmittel, Geräte zur Selbstbehandlung und Selbstkontrolle, KörperersatzstückeBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 26 KrankenhausleistungenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 27 Häusliche KrankenpflegeBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 28 Familien- und HaushaltshilfeBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 29 Familien- und Haushaltshilfe im AuslandBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 30 SoziotherapieBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 31 FahrtkostenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 32 UnterkunftskostenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 33 Lebensbedrohliche oder regelmäßig tödlich verlaufende KrankheitenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 34 Anschlussheil- und SuchtbehandlungenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 35 RehabilitationsmaßnahmenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 36 Voraussetzungen für RehabilitationsmaßnahmenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 37 GrundsatzBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 38 Häusliche Pflege, Tagespflege und NachtpflegeBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 39 Vollstationäre PflegeBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 40 PalliativversorgungBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 41 Früherkennungsuntersuchungen und VorsorgemaßnahmenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 42 Schwangerschaft und GeburtBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 43 Künstliche Befruchtung, Sterilisation, Empfängnisregelung und SchwangerschaftsabbruchBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 44 Tod der oder des BeihilfeberechtigtenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 45 Erste Hilfe, Entseuchung und OrganspendeBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 46 Bemessung der BeihilfeBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 47 Abweichender BemessungssatzBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 48 Begrenzung der BeihilfeBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 49 EigenbehalteBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 50 BelastungsgrenzenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 51 BewilligungsverfahrenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 52 Zuordnung von AufwendungenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 53 Elektronische GesundheitskarteBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 54 AntragsfristBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 55 GeheimhaltungspflichtBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 56 FestsetzungsstellenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 57 VerwaltungsvorschriftenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 58 ÜbergangsvorschriftenBundesbeihilfeverordnung (BBhV): § 59 Inkrafttreten	© 2016 • www.der-oeffentliche-dienst.de • Alle Rechte vorbehalten

References: § 2
 § 20
 § 20
 § 6
 § 23
 § 24
 § 25
 § 25
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 16
 § 17
 § 18
 § 19
 § 20
 § 21
 § 22
 § 23
 § 24
 § 25
 § 26
 § 27
 § 28
 § 29
 § 30
 § 31
 § 32
 § 33
 § 34
 § 35
 § 36
 § 37
 § 38
 § 39
 § 40
 § 41
 § 42
 § 43
 § 44
 § 45
 § 46
 § 47
 § 48
 § 49
 § 50
 § 51
 § 52
 § 53
 § 54
 § 55
 § 56
 § 57
 § 58
 § 59