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Timestamp: 2017-06-29 03:41:55+00:00

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Brüssel, den 18. Juni 2008
Verbesserter Fußgängerschutz ab 2009
Die Europäische Kommission begrüßt, dass das Europäische Parlament ihren Vorschlag unterstützt, die Ausrüstung von Pkw mit einem Bremsassistenten bereits ab 2009 zur Pflicht zu machen. 8000 ungeschützte Verkehrsteilnehmer ─ Fußgänger und Zweiradfahrer ─ kommen in der EU jährlich ums Leben. Der Bremsassistent verkürzt den Anhalteweg eines Fahrzeugs in Gefahrensituationen erheblich und kann damit Leben retten. So lässt sich die Sicherheit erhöhen und zugleich das Recht vereinfachen. Der Vorschlag wird nunmehr im Ministerrat erörtert.
Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen, zuständig für Unternehmen und Industrie: „Die Einigung im Europäischen Parlament ist ein bedeutender Schritt hin zu mehr Sicherheit, vor alle für ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Zweiradfahrer. Das letzte Wort haben nun die EU-Mitgliedstaaten, und ich zähle auf ihre Unterstützung.“
Der vom Parlament gebilligte Vorschlag ist Teil eines von der Kommission Ende Mai vorgeschlagenen größeren Maßnahmenpakets zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr. Danach soll ab 2012 für alle neuen Pkw ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) und ab 2013 für schwere Nutzfahrzeuge ein vorausschauendes Notbremssystem und ein Spurhalteassistent Vorschrift sein (IP/08/786).
Nach einer von der Kommission in Auftrag gegebenen Studie kann der Fußgängerschutz durch eine Kombination aktiver und passiver Sicherheitssysteme deutlich verbessert werden. Passive Systeme mildern durch nachgiebige Oberflächen die Verletzungen im Falle einer Kollision, aktive Systeme mindern die Schwere eines Aufpralls, indem sie beispielsweise die Geschwindigkeit reduzieren, bei der er stattfindet. So lässt sich ein um 80 % höheres Schutzniveau erzielen als mit der bisherigen Regelung, was vor allem dem Einsatz aktiver Sicherheitssysteme zuzuschreiben ist.
Neufahrzeuge müssen zum Nachweis ausreichenden Fußgängerschutzes eine Reihe von Prüfungen bestehen, deren Anforderungen in zwei Stufen festgelegt werden: Stufe I (festgelegt nach den Empfehlungen der Gemeinsamen Forschungsstelle) ist im Oktober 2005 in Kraft getreten wie in der Richtlinie 2003/102/EG vorgesehen, und eine geänderte Stufe II (festgelegt nach den Empfehlungen des Europäischen Ausschusses für die Verbesserung der Fahrzeugsicherheit) ist Gegenstand der vorgeschlagenen Verordnung. Innerhalb von 6 Jahren nach Inkrafttreten der Stufe II müssen alle neuen Fahrzeugtypen den geänderten Prüfanforderungen entsprechen, und bereits 9 Monate nach Inkrafttreten der Verordnung müssen alle neuen Pkw mit einem Bremsassistenten ausgerüstet sein.
Mit der Verabschiedung der Verordnung werden zwei Richtlinien und alle zu deren Umsetzung erlassenen nationalen Rechtsvorschriften aufgehoben.
Die Richtlinie 2003/102/EG ist der erste Rechtsakt, der eigens erlassen wurde, um Fußgänger und andere ungeschützte Verkehrsteilnehmer bei Kollisionen mit Pkw besser zu schützen. Darin sind Prüfanforderungen in zwei Stufen festgelegt, die 2005 bzw. 2010 in Kraft treten sollen. Es wurde jedoch festgestellt, dass die Anforderungen der Stufe II nicht erfüllbar sind und überarbeitet werden müssen. Gleichzeitig mit dieser Richtlinie schlug die Kommission eine Regelung für die Verwendung von Frontschutzsystemen („Kuhfänger“) vor, die als Richtlinie 2005/66/EG verabschiedet wurde.
Die Kommission schlägt nun vor, die Anforderungen der Fußgängerschutz-Richtlinie 2003/102/EG zu aktualisieren, sie mit den Vorschriften für Frontschutzsysteme zusammenzufassen und die Ausrüstung von Pkw mit einem Bremsassistenten zur Pflicht zu machen.
http://ec.europa.eu/enterprise/automotive/pagesbackground/pedestrianprotection/index.htm
Falls Sie neugierig auf weitere Informationen sind, würden wir uns freuen von Ihnen zu hören.
Kontaktinformationen:Antec Fahrzeugtechnik GmbHKlaus RumppHubertusstr. 2D-82256 Fürstenfeldbrucktel: +49 (0) 8141 22735 -0fax: +49 (0) 8141 22735-149Sales@antec-online.de
Nationale Umsetzung ( Deutschland ) der RL 2005/66/EG
Seit dem 1. Juni 2008 benötigen alle neu in Verkehr gebrachten Frontschutzbügel für Pkw, Lkw, Zug- und Sattelzugmaschinen sowie SoKfz und selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit zu einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t eine Bauartgenehmigung. Bezüglich der technischen An-forderung gelten die technischen Vorschriften des Anhangs l der RL 2005/66/EG. ABE und Teilegutachten für Frontschutzbügel sind seit dem 1. Juni 2008 ungültig.
Gemäß RL 2005/66/EG (Frontschutzsysteme) benötigen neue Frontschutzbügeltypen (Frontschutzsystemtypen) für M1Fahrzeuge (also z.B. auch für Wohnmobile) mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t und N1Fahrzeuge sowie Frontschutzbügel an neuen Fahrzeugtypen bereits seit dem 25. November 2006 eine EG-Typgenehmigung.
Mit der 31. ÄVO StVZO wurde für Einzel-Frontschutzbügel (Einzel-Frontschutzsysteme) eine Bauartgenehmigungspflicht gemäß § 22a (1) Nr. 4 eingeführt und § 30c (4) neu in die StVZO eingefügt.
Die Genehmigungspflicht auch für Einzel-Frontschutzbügel gilt für die in § 30c (4) genannten Fahrzeuge. Technische Anforderungen an Frontschutzbügel wurden in die TA nicht eingearbeitet, es gelten die Anforderungen gemäß § 30c (4). Bezüglich der Übergangsvorschrift gilt das in § 72 StVZO zu § 30c (4) StVZO genannte Datum.
Laut § 30c (4) StVZO müssen seit dem 1. Juni 2008 alle erstmals in den Verkehr gebrachte Frontschutzbügel an folgenden Kraftfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h und einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t den technischen Vorschriften des Anhangs l der RL 2005/66/EG entsprechen:
• Personenkraftwagen
• Zugmaschinen und Sattelzugmaschinen
Gleiches gilt auch für sonstige Kraftfahrzeuge (z.B. Wohnmobile) und selbstfahrende Arbeitsmaschinen, die hinsichtlich ihrer Baumerkmale Mr oder Nr Fahrzeugen entsprechen
ABE und Teilegutachten für diese Fahrzeuge sind seit dem 1. Juni 2008 ungültig.
Für die Erteilung einer Einzelbauartgenehmigung für Frontschutzbügel gilt das Verfahren gemäß § 13FzTV.
Brüssel, den 3.10.2007
Vorschlag für eine VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES über den Schutz von Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern
Die Kommisson schlägt vor, die Bestimmungen der Richtlinien 2003/102/EG und 2005/66/EG in einem Rechtsakt zusammenzufassen.
BEGRÜNDUNG Gründe und Ziele des Vorschlags
Mit diesem Vorschlag soll durch verschärfte gemeinschaftliche Anforderungen an Kraftfahrzeuge ein besserer Schutz von Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern vor Verletzungen durch Kollisionen mit Kraftfahrzeugen erreicht werden.
Diese Anforderungen sind derzeit Gegenstand der Richtlinie 2003/102/EG . Wie in Artikel 5 dieser Richtlinie vorgesehen, wurden die Erfüllbarkeit bestimmter Anforderungen der zweiten Umsetzungsphase der Richtlinie und der mögliche Einsatz von aktiven Sicherheitssystemen untersucht. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass die Anforderungen der zweiten Phase nicht erfüllbar sind.
Die Kommission schlägt daher eine neue Verordnung vor, die als Grundlage für eine Kombination von erfüllbaren Anforderungen mit aktiven Sicherheitssystemen dienen soll. Dieses Vorgehen bietet den Vorteil, dass die Verordnung in der gesamten EU unmittelbar gilt, keiner Umsetzung in nationales Recht bedarf und ein einheitliches Regelwerk für Unternehmen und Genehmigungsbehörden bietet.
Die Richtlinie 2005/66/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2005 über die Verwendung von Frontschutzsystemen an Fahrzeugen enthält ebenfalls Vorschriften für den Schutz von Fußgängern bei der Kollision mit Fahrzeugen, die mit solchen Systemen ausgestattet sind. Die Kommisson schlägt vor, die Bestimmungen der Richtlinien 2003/102/EG und 2005/66/EG in einem Rechtsakt zusammenzufassen.
Zur Senkung des Risikos von Fußgängern wieder zulässig: Frontschutzbügel, die von der EU definierte Crashanforderungen erfüllen.
Ab August 2006 können OEMs wieder ab Werk Frontschutzbügel - früher als "Kuhfänger" tituliert - montieren.
Das legt eine EU-Richtlinie vom Oktober 2005 fest, die den Fußgängerschutz verbessern soll.
Dem entsprechend lautet eine zentrale Vorgabe der Richtlinie: Die Frontschutzbügel müssen bei Fußgängerunfällen die Belastung der Opfer reduzieren. Konkret: Bei definierten Szenarien muss die Belastung durch die Autofront mit Frontschutzbügel mindestens zehn Prozent niedriger liegen als bei der gleichen Fahrzeugfront ohne den Bügel. Dass sich diese Anforderungen erfüllen ließen, betont Klaus Rumpp, Technischer Geschäftsführer der Firma Antec in Inning, die derartige Bügel herstellt.
Eigene Messungen sowie Tests der Bundesanstalt für Straßenwesen hätten dies bestätigt Rumpp zufolge wird Antec Frontschutzbügel zur Erstausrüstung für die BMW-X5- und -X3-Nachfolger liefern.
Diese Richtlinie dient der Verbesserung der Sicherheit der Fußgänger und Fahrzeuge durch passive Maßnahmen. Sie legt technische Anforderungen für die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen in Bezug auf Frontschutzsysteme fest, die als Originalteile an Fahrzeugen angebracht sind oder als selbstständige technische Einheiten in den Handel kommen.
Artikel 3: Vorschriften für die Typgenehmigung
(1) Ab dem 25. August 2006 dürfen die Mitgliedstaaten aus Gründen, die sich auf Frontschutzsysteme beziehen, für einen neuen Fahrzeugtyp mit einem Frontschutzsystem, das den in Anhang I und Anhang II festgelegten Vorschriften entspricht,
a) die Erteilung der EG-Typgenehmigung oder der nationalen Typgenehmigung nicht verweigern;
b) die Zulassung, den Verkauf oder die Inbetriebnahme nicht untersagen.
(2) Ab dem 25. August 2006 dürfen die Mitgliedstaaten für einen neuen Typ von Frontschutzsystemen, der als selbstständige technische Einheit in den Handel kommt und den in Anhang I und Anhang II festgelegten Vorschriften entspricht,
b) den Verkauf oder die Inbetriebnahme nicht untersagen.
(3) Ab dem 25. November 2006 verweigern die Mitgliedstaaten für einen neuen Fahrzeugtyp mit einem Frontschutzsystem oder für einen neuen Typ eines Frontschutzsystems, der als selbstständige technische Einheit in den Handel kommt, die Erteilung der EG-Typgenehmigung oder der nationalen Typgenehmigung, wenn er nicht den in Anhang I und Anhang II festgelegten Vorschriften entspricht.
(4) Ab dem 25. Mai 2007 werden die Mitgliedstaaten aus Gründen, die sich auf Frontschutzsysteme beziehen, im Falle von Fahrzeugen, die nicht den in Anhang I und Anhang II festgelegten Vorschriften entsprechen,
a) die gemäß der Richtlinie 70/156/EWG ausgestellten Übereinstimmungsbescheinigungen für Neufahrzeuge als nicht mehr gültig im Sinne von Artikel 7 Absatz 1 der genannten Richtlinie betrachten;
b) die Zulassung, den Verkauf und die Inbetriebnahme von Neufahrzeugen, die nicht mit einer Übereinstimmungsbescheinigung gemäß der Richtlinie 70/156/EWG versehen sind, verweigern.
(5) Ab dem 25. Mai 2007 gelten die in Anhang I und Anhang II festgelegten Vorschriften für Frontschutzsysteme, die als selbstständige technische Einheiten in den Handel kommen, für die Zwecke von Artikel 7 Absatz 2 der Richtlinie 70/156/EWG.
Artikel 5: Überprüfung
Bis zum 25. August 2010 überprüft die Kommission im Lichte des technischen Fortschritts und der gewonnenen Erfahrungen die technischen Vorschriften dieser Richtlinie und insbesondere die Bedingungen für die Vorschrift einer Prüfung mit dem Hüftform- Schlagkörper gegen das Frontschutzsystem, die Aufnahme einer Prüfung mit dem Erwachsenenkopfform-Schlagkörper gegen das Frontschutzsystem und die Spezifikation einer Prüfung mit dem Kinderkopfform-Schlagkörper gegen das Frontschutzsystem. Die Ergebnisse dieser Überprüfung sind Gegenstand eines Berichts der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat.
Falls aus dieser Überprüfung hervorgeht, dass eine Anpassung der technischen Vorschriften dieser Richtlinie angezeigt ist, wird diese Anpassung im Einklang mit dem in Artikel 13 Absatz 3 der Richtlinie 70/156/EWG genannten Verfahren vorgenommen. Artikel 8: Selbstständige technische Einheiten
Diese Richtlinie berührt nicht die Befugnis der Mitgliedstaaten, die Verwendung von Frontschutzsystemen, die vor Inkrafttreten dieser Richtlinie als selbstständige technische Einheiten in Verkehr gebracht wurden, zu untersagen oder einzuschränken.
Artikel 9: Inkrafttreten
Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.(16.12.2005)
Artikel 10: Adressaten
3. PRÜFVORSCHRIFTEN
3.1. Frontschutzsysteme müssen, um zugelassen zu werden, folgende Prüfungen bestehen:
3.1.1. Beinform-Schlagkörper gegen das Frontschutzsystem. Die Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Der größte dynamische Kniebeugewinkel darf höchstens 21,0°, die größte Knie- Scherverschiebung höchstens 6,0 mm und die am oberen Ende des Schienbeins gemessene Beschleunigung höchstens 200 g betragen.
3.1.1.1. Im Hinblick auf die Typgenehmigung von Frontschutzsystemen als selbstständige technische Einheiten für die Verwendung ausschließlich an genau bezeichneten Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 2,5 t, die vor dem 1. Oktober 2005 typgenehmigt wurden, oder an Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 2,5 t können die Bestimmungen der Nummer 3.1.1 durch die Bestimmungen entweder der Nummer 3.1.1.1.1 oder der Nummer 3.1.1.1.2 ersetzt werden.
3.1.1.1.1. Die Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Der größte dynamische Kniebeugewinkel darf höchstens 26,0°, die größte dynamische Knie-Scherverschiebung höchstens 7,5 mm und die am oberen Ende des Schienbeins gemessene Beschleunigung höchstens 250 g betragen.
3.1.1.1.2. Es werden Prüfungen am Fahrzeug mit angebautem Frontschutzsystem und ohne angebautes Frontschutzsystem mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Beide Prüfungen werden im Einvernehmen mit der zuständigen Prüfstelle an vergleichbaren Orten durchgeführt. Die Werte für den größten dynamischen Kniebeugewinkel, die größte Knie-Scherverschiebung und die am oberen Ende des Schienbeins gemessene Beschleunigung werden aufgezeichnet. In jedem einzelnen Fall darf der für das Fahrzeug mit angebautem Frontschutzsystem gemessene Wert 90 % des für das Fahrzeug ohne angebautes Frontschutzsystem gemessenen Werts nicht übersteigen.
3.1.1.2. Wenn die untere Höhe des Frontschutzsystems mehr als 500 mm beträgt, ist anstelle dieser Prüfung die Prüfung mit dem Hüftform-Schlagkörper gegen das Frontschutzsystem gemäß Punkt 3.1.2 durchzuführen. 3.1.2. Hüftform-Schlagkörper gegen das Frontschutzsystem. Die Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Die Summe der an einem Punkt des Zeitintervalls auftretenden Aufprallkräfte darf 7,5 kN und das auf den Schlagkörper einwirkende Biegemoment 510 Nm nicht übersteigen. Die Prüfung mit dem Hüftform-Schlagkörper gegen das Frontschutzsystem ist durchzuführen, wenn die untere Höhe des Frontschutzsystems im Stoßfängerbereich in der Prüfposition mehr als 500 mm beträgt. 3.1.2.1. Im Hinblick auf die Typgenehmigung von Frontschutzsystemen als selbstständige technische Einheiten für den Anbau ausschließlich an genau bezeichneten Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 2,5 t, die vor dem 1. Oktober 2005 typgenehmigt wurden, oder an Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 2,5 t können die Bestimmungen der Nummer 3.1.2 durch die Bestimmungen entweder der Nummer 3.1.2.1.1 oder der Nummer 3.1.2.1.2 ersetzt werden.
3.1.2.1.1. Die Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Die Summe der an einem Punkt des Zeitintervalls auftretenden Aufprallkräfte darf 9,4 kN und das auf den Schlagkörper einwirkende Biegemoment 640 Nm nicht übersteigen.
3.1.2.1.2. Es werden Prüfungen am Fahrzeug mit angebautem Frontschutzsystem und ohne angebautes Frontschutzsystem mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Beide Prüfungen werden im Einvernehmen mit der zuständigen Prüfstelle an vergleichbaren Orten durchgeführt. Die Werte für die Summe der an einem Punkt des Zeitintervalls auftretenden Aufprallkräfte und für das auf den Schlagkörper einwirkende Biegemoment werden aufgezeichnet. In jedem einzelnen Fall darf der für das Fahrzeug mit angebautem Frontschutzsystem gemessene Wert 90 % des für das Fahrzeug ohne angebautes Frontschutzsystem gemessenen Werts nicht übersteigen.
3.1.2.2. Wenn die untere Höhe des Frontschutzsystems weniger als 500 mm beträgt, ist diese Prüfung nicht erforderlich. 3.1.3. Hüftform-Schlagkörper gegen die Vorderkante des Frontschutzsystems. Diese Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h durchgeführt. Die Summe der an einem Punkt des Zeitintervalls im oberen und unteren Teil des Schlagkörpers auftretenden Aufprallkräfte sollte ein mögliches Ziel von 5,0 kN und das auf den Schlagkörper einwirkende Biegemoment einen möglichen Richtwert von 300 Nm nicht übersteigen. Beide Ergebnisse werden lediglich zu Überwachungszwecken aufgezeichnet. 3.1.4. Kinder-/Kleiner Erwachsenenkopfform-Schlagkörper gegen das Frontschutzsystem. Diese Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 35 km/h unter Verwendung eines Kopfform-Schlagkörpers für Kinder/ kleine Erwachsene mit einem Gewicht von 3,5 kg durchgeführt. Der aus dem Ergebnis der Zeitaufzeichnungen des Kopfform-Beschleunigungsmessers ermittelte HPC-Wert gemäß Nummer 1.15 darf in keinem Fall den Wert 1 000 übersteigen.
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References: § 22
 § 30
 § 30
 § 30
 § 72
 § 30
 § 30
 § 13