Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/1/81270000053.htm
Timestamp: 2018-11-17 22:14:14+00:00

Document:
1.27.053 Dendelbachtal
Verordnung des Landratsamtes Schwäbisch Hall über das Landschaftsschutzgebiet "Dendelbachtal" vom 01.04.1985.
Auf Grund von § 22, § 58 Abs. 3 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), geändert durch das Gesetz zur Bereinigung des baden-württembergischen Ordnungswidrigkeitenrechts vom 06. Juni 1983 (GBl. S. 199) wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Stuttgart verordnet:
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Rosengarten werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Dendelbachtal".
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rd. 98 ha.
(2) Das Landschaftsschutzgebiet umfaßt nach dem Stand vom Dezember 1984 folgende Landschaftsteile:
.Das Dendelbachtal oberhalb der Ziegelmühle mit dem Hummelbachtal und dem Tiefen Klingenbachtal und den anschließenden Talhängen auf den Gemarkungen Rieden, Uttenhofen und Westheim, Gemeinde Rosengarten.
(3) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Karte des Landratsamtes Schwäbisch Hall vom Dezember 1984 im Maßstab 1 : 25 000 und in einer Flurkarte im Maßstab 1 : 2 500 grün eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Bürgermeisteramt Rosengarten zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.
Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung des Gleichgewichtes im Naturhaushalt, des charakteristischen Landschaftsbildes des Dendelbachtales und der Seitentäler mit zahlreichen Feuchtgebieten, seine Bewahrung vor Belastungen und seine Sicherung als Lebens- und Erholungsraum.
15. Beseitigung oder Änderung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen, die zur Zierde oder Belebung des Landschaftsbildes beitragen oder im Interesse der Tierwelt Erhaltung verdienen, wie z.B. Bäume, Hecken, Gebüsche, Feld- und Ufergehölze, Schilf- und Rohrbestände, Felsen und ähnliche Naturerscheinungen.
(3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die Handlung Wirkungen der in § 4 genannten Art nicht zur Folge hat oder solche Wirkungen durch Auflagen oder Bedingungen abgewendet werden können. Sie kann erteilt werden, wenn durch Auflagen, Bedingungen, Befristungen oder Widerrufsvorbehalt erreicht werden kann, daß die Wirkungen der Handlung dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.
4. für die ordnungsmäßige Unterhaltung der Straßen, Wege, Plätze, Bahnanlagen und Gewässer, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nr. 15;
Schwäbisch Hall, den 01.04.1985
Dr. Biser, Landrat

References: § 22
 § 58
 § 64
 § 2
 § 4
 § 5