Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19980520_OGH0002_0090OB00128_98H0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-01-29 12:25:30+00:00

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RIS - Rechtssätze für 9Ob128/98h - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 6Ob107/69 6Ob74/71 1Ob3...
RS0043021
6Ob107/69; 6Ob74/71; 1Ob306/71; 1Ob19/73; 1Ob62/73; 6Ob163/73; 1Ob118/74; 7Ob9/75; 7Ob258/75; 7Ob552/77; 6Ob524/78; 2Ob136/78; 2Ob151/80; 5Ob655/81; 1Ob763/82; 9Ob128/98h; 9ObA302/98x; 1Ob221/98a; 8Ob113/07m; 8ObA70/07p; 1Ob17/08v; 1Ob33/08x; 10ObS132/08x; 5Ob20/09s; 9Ob4/11w; 1Ob147/11s; 2Ob19/16g; 2Ob228/16t; 9Ob62/18k
ZPO §503 Z2 C2c
Keine Verletzung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes, wenn das Berufungsgericht bloß auf weitere Beweisergebnisse verweist, die für die Richtigkeit der erstrichterlichen Beweiswürdigung sprechen.
6 Ob 107/69
Entscheidungstext OGH 25.06.1969 6 Ob 107/69
6 Ob 74/71
Entscheidungstext OGH 05.05.1971 6 Ob 74/71
1 Ob 306/71
Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 306/71
1 Ob 19/73
Entscheidungstext OGH 21.02.1973 1 Ob 19/73
1 Ob 62/73
Entscheidungstext OGH 04.04.1973 1 Ob 62/73
6 Ob 163/73
Entscheidungstext OGH 30.08.1973 6 Ob 163/73
7 Ob 9/75
Entscheidungstext OGH 03.04.1975 7 Ob 9/75
7 Ob 258/75
Entscheidungstext OGH 18.12.1975 7 Ob 258/75
6 Ob 524/78
Entscheidungstext OGH 23.02.1978 6 Ob 524/78
2 Ob 136/78
Entscheidungstext OGH 30.01.1979 2 Ob 136/78
2 Ob 151/80
Entscheidungstext OGH 14.10.1980 2 Ob 151/80
Auch; Beisatz: Keine Verletzung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes, wenn das Berufungsgericht vom Erstgericht nicht gebrauchte Argumente heranzieht, die für die Richtigkeit der erstrichterlichen Beweiswürdigung sprechen. (T1)
5 Ob 655/81
Entscheidungstext OGH 29.09.1981 5 Ob 655/81
1 Ob 763/82
Entscheidungstext OGH 24.01.1983 1 Ob 763/82
9 ObA 302/98x
Entscheidungstext OGH 17.03.1999 9 ObA 302/98x
1 Ob 221/98a
Entscheidungstext OGH 29.06.1999 1 Ob 221/98a
8 Ob 113/07m
Entscheidungstext OGH 22.11.2007 8 Ob 113/07m
Beisatz: Eine Verletzung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes liegt jedenfalls dann nicht vor, wenn das Berufungsgericht nur auf weitere Beweisergebnisse verweist oder bislang nicht ins Treffen geführte Argumente zur Untermauerung der Richtigkeit der erstgerichtlichen Beweiswürdigung heranzieht. (T2)
8 ObA 70/07p
Entscheidungstext OGH 22.11.2007 8 ObA 70/07p
Beis wie T2; Veröff: SZ 2007/182
10 ObS 132/08x
Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 ObS 132/08x
Beisatz: Zur bloßen Untermauerung einer Feststellung des Erstgerichts darf das Berufungsgericht auch auf weitere Beweisergebnisse verweisen oder bisher nicht ins Treffen geführte Argumente gebrauchen. (T3)
Bem: Hier: Verletzung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes bejaht. (T4)
2 Ob 228/16t
Entscheidungstext OGH 19.12.2016 2 Ob 228/16t
9 Ob 62/18k
Entscheidungstext OGH 27.09.2018 9 Ob 62/18k
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0043021
JJR_19690625_OGH0002_0060OB00107_6900000_002
Rechtssatz für 4Ob531/73 5Ob72/74 8Ob2...
RS0017797
4Ob531/73; 5Ob72/74; 8Ob251/75; 2Ob31/76 (2Ob32/76); 5Ob660/76 (5Ob661/76, 5Ob662/76); 5Ob570/77; 6Ob697/77; 4Ob312/78; 5Ob566/78; 7Ob578/78; 8Ob588/78; 8Ob525/79; 6Ob525/80; 7Ob40/80 (7Ob41/80); 7Ob700/80; 2Ob502/81; 8Ob540/81; 4Ob128/81 (4Ob129/81); 6Ob756/81; 2Ob530/87; 2Ob510/87; 14ObA81/87; 7Ob726/87; 7Ob509/88; 8Ob606/87 (8Ob607/87); 7Ob545/88; 2Ob519/88; 8Ob513/89; 7Ob542/91; 4Ob527/93; 1Ob628/93; 4Ob56/94; 4Ob568/94; 1Ob543/95; 1Ob533/95; 1Ob582/95 (1Ob583/95); 10Ob515/95; 2Ob89/95; 7Ob2089/96y; 4Ob2094/96m; 1Ob517/95; 1Ob2385/96h; 2Ob2133/96g; 4Ob296/97a; 4Ob111/98x; 9Ob128/98h; 1Ob326/98b; 10Ob299/00v; 8Ob101/02i; 6Ob169/02z; 8Ob29/03b; 3Ob199/04t; 8ObA34/05s; 8Ob163/06p; 7Ob28/08f; 2Ob253/08g; 2Ob199/09t; 6Ob142/10s; 1Ob221/10x; 3Ob117/11v; 9ObA130/14d; 7Ob218/14f; 4Ob235/14h; 3Ob90/15d; 10Ob75/15z; 1Ob4/17w; 8ObA62/16z; 3Ob26/17w; 8Ob107/16t; 10Ob82/16f; 4Ob142/17m; 1Ob63/18y
Nach § 914 ABGB ist bei der Auslegung von Verträgen nicht an dem buchstäblichen Sinn des Ausdruckes zu haften, sondern die Absicht der Parteien zu erforschen und der Vertrag so zu verstehen, wie es der Übung der redlichen Verkehrs entspricht. Es ist also nicht das, was schriftlich geäußert wurde, allein entscheidend.
4 Ob 531/73
Entscheidungstext OGH 22.05.1973 4 Ob 531/73
Veröff: MietSlg 25080
5 Ob 72/74
Entscheidungstext OGH 03.04.1974 5 Ob 72/74
Beisatz: Insbesondere soll ein zweifelhafter Vertrag so erklärt werden, dass er keinen Widerspruch enthalte (Gschnitzer in Klang 2. Auflage IV 1, 405). (T1)
8 Ob 251/75
Entscheidungstext OGH 17.12.1975 8 Ob 251/75
2 Ob 31/76
Entscheidungstext OGH 30.09.1976 2 Ob 31/76
5 Ob 570/77
Entscheidungstext OGH 21.06.1977 5 Ob 570/77
6 Ob 697/77
Entscheidungstext OGH 21.12.1977 6 Ob 697/77
nur: Nach § 914 ABGB ist bei der Auslegung von Verträgen nicht an dem buchstäblichen Sinn des Ausdruckes zu haften, sondern die Absicht der Parteien zu erforschen und der Vertrag so zu verstehen, wie es der Übung der redlichen Verkehrs entspricht. (T2)
4 Ob 312/78
Entscheidungstext OGH 07.03.1978 4 Ob 312/78
nur T2; Beisatz: Ein Ausdruck ist in erster Linie so zu verstehen, wie er von den Vertragspartnern übereinstimmend gebraucht wurde. (T3)
5 Ob 566/78
Entscheidungstext OGH 09.05.1978 5 Ob 566/78
nur T2; Veröff; MietSlg 30124(19)
7 Ob 578/78
Entscheidungstext OGH 11.05.1978 7 Ob 578/78
8 Ob 588/78
Entscheidungstext OGH 26.01.1979 8 Ob 588/78
8 Ob 525/79
Entscheidungstext OGH 06.03.1980 8 Ob 525/79
6 Ob 525/80
Entscheidungstext OGH 19.03.1980 6 Ob 525/80
7 Ob 40/80
Entscheidungstext OGH 23.10.1980 7 Ob 40/80
7 Ob 700/80
Entscheidungstext OGH 29.01.1981 7 Ob 700/80
nur T2; Beisatz: Frage, wann die Festlegung der Bebauungsbedingungen gegeben ist. (T4)
8 Ob 540/81
Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 540/81
4 Ob 128/81
Entscheidungstext OGH 16.03.1982 4 Ob 128/81
6 Ob 756/81
Entscheidungstext OGH 21.04.1982 6 Ob 756/81
Beisatz: Hier: "Erschließungskosten" und "Anliegeleistungen". (T5)
Veröff: MietSlg 34132(14)
2 Ob 530/87
Entscheidungstext OGH 01.09.1987 2 Ob 530/87
14 ObA 81/87
Entscheidungstext OGH 04.11.1987 14 ObA 81/87
Veröff: Arb 10674
7 Ob 545/88
Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 545/88
7 Ob 542/91
Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 542/91
nur T2; Veröff: WoBl 1991,189 = JBl 1991,642 (Pfersmann) = NZ 1992,16
4 Ob 527/93
Entscheidungstext OGH 16.11.1993 4 Ob 527/93
Veröff: ÖBA 1994,804 (Iro)
4 Ob 56/94
Entscheidungstext OGH 31.05.1994 4 Ob 56/94
4 Ob 568/94
Entscheidungstext OGH 06.12.1994 4 Ob 568/94
Beisatz: Einfache Vertragsauslegung, wenn der ermittelte Sinn im Wortlaut der Erklärung noch eine Stütze findet. (T6)
Auch; nur T2; Veröff: SZ 68/119
7 Ob 2089/96y
Entscheidungstext OGH 17.04.1996 7 Ob 2089/96y
4 Ob 2094/96m
Entscheidungstext OGH 14.05.1996 4 Ob 2094/96m
nur T2; Beisatz: Ziel der (einfachen) Auslegung ist die Feststellung der "Absicht der Parteien"; haben die Vertragschließenden den eingetretenen Problemfall nicht geregelt, so ist der Vertrag ergänzend auszulegen. (T7)
2 Ob 2133/96g
Entscheidungstext OGH 10.07.1997 2 Ob 2133/96g
nur T2; Beisatz: Unter Parteiabsicht ist nicht irgendein unkontrollierbarer Parteiwille, sondern der redlicherweise zu unterstellende Geschäftszweck zu verstehen. (T8)
4 Ob 111/98x
Entscheidungstext OGH 26.05.1998 4 Ob 111/98x
1 Ob 326/98b
Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 326/98b
nur T2; Beisatz: Hier: Bürgschaftserklärung. (T9)
10 Ob 299/00v
Entscheidungstext OGH 22.05.2001 10 Ob 299/00v
Vgl auch; nur: Nach § 914 ABGB ist bei der Auslegung von Verträgen nicht an dem buchstäblichen Sinn des Ausdruckes zu haften, sondern die Absicht der Parteien zu erforschen. (T10)
Beisatz: Bei der Erforschung des wahren Parteiwillens handelt es sich um eine gemischte Frage (Quaestio mixta), bei der zwischen der Sammlung von Indizien für den Parteiwillen als Tatsachenfeststellung und deren rechtlicher Bewertung zu unterscheiden ist. (T11)
6 Ob 169/02z
Entscheidungstext OGH 12.09.2002 6 Ob 169/02z
Auch; Beis wie T11; Beisatz: Es ist also nicht allein das entscheidend, was schriftlich geäußert wurde. (T12)
3 Ob 199/04t
Entscheidungstext OGH 30.06.2005 3 Ob 199/04t
8 ObA 34/05s
Entscheidungstext OGH 06.10.2005 8 ObA 34/05s
Auch; Beisatz: Es ist also dann nicht allein der Text der Urkunde, sondern auch das andere Erklärungsverhalten maßgeblich. (T13)
Beisatz: Hier: Auslegung der Klausel, wonach die Parteien die aufschiebende Bedingung der „Errichtung der zur verkehrsmäßigen Erschließung des Kaufobjektes erforderlichen Aufschließungs- und Zufahrtsstraße... auf Kosten der Verkäuferin" vereinbaren. (T14)
Beisatz: Hier: Begriff „Zufahrtsstraße". (T15)
Auch; Beisatz: Der Vertrag ist im Zusammenhalt mit den Gesprächen zwischen den Parteien so zu verstehen, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht. (T16)
Beisatz: Hier: Auslegung einer Währungskonvertierungsvereinbarung. Es wurde der Bank das Recht eingeräumt, aus wirtschaftlich determinierten Überlegungen Währungskonvertierungsanträge abzulehnen. (T17)
1 Ob 221/10x
Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 221/10x
nur T2; Beisatz: Ist ein (übereinstimmender) konkreter Parteiwille nicht zu ermitteln, kommt der objektiven Vertragsauslegung unter Berücksichtigung des üblichen Verständnisses bestimmter Formulierungen und der redlichen Verkehrsübung entscheidende Bedeutung zu. (T18)
3 Ob 117/11v
Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 117/11v
4 Ob 235/14h
Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 235/14h
10 Ob 75/15z
Entscheidungstext OGH 22.10.2015 10 Ob 75/15z
1 Ob 4/17w
Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 4/17w
8 Ob 107/16t
Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 107/16t
10 Ob 82/16f
Entscheidungstext OGH 13.09.2017 10 Ob 82/16f
Auch; Beisatz: Verpflichtungserklärungen wie Garantien oder Bürgschaften, mit denen vertraglich die persönliche Haftung für eine fremde Schuld übernommen wird, sind nach §§ 914 ff ABGB auszulegen. (T19)
4 Ob 142/17m
Entscheidungstext OGH 21.11.2017 4 Ob 142/17m
Auch; Beis wie T11; Beisatz: Hier: Beauftragung eines Rechtsanwalts per E-Mail; keine hinreichend bestimmte Erklärung. (T20)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0017797
JJR_19730522_OGH0002_0040OB00531_7300000_001
Rechtssatz für 2Ob575/80 7Ob537/83 6Ob...
RS0017911
2Ob575/80; 7Ob537/83; 6Ob504/83; 1Ob520/86; 7Ob643/87; 8Ob566/87 (8Ob567/87); 8Ob13/88; 8Ob513/89; 10Ob515/95; 5Ob2027/96s; 8ObA192/97m; 9Ob128/98h; 3Ob2316/96a; 7Ob123/99k; 1Ob66/01i (1Ob67/01m); 9Ob120/01i; 6Ob159/01b; 1Ob269/01t; 8ObA192/02x; 8Ob40/03w; 6Ob58/03b; 6Ob259/03m; 6Ob188/04x; 8ObA131/04d; 6Ob152/05d; 6Ob61/05x; 6Ob212/05b; 9ObA28/07v; 8Ob26/07t; 3Ob105/08z; 9ObA127/08d; 4Ob202/08x; 5Ob134/11h (5Ob135/11f); 7Ob220/11w; 3Ob192/12z; 1Ob25/13b; 4Ob40/13f; 9Ob44/13f; 7Ob199/14m; 7Ob52/15w; 10Ob75/15z; 1Ob214/16a; 3Ob26/17w; 9ObA75/17w; 8Ob55/17x; 9ObA37/17g; 1Ob63/18y; 2Ob114/18f; 7Ob50/19g
ZPO §503 Z4 E4c2
Nur die Auslegung einer Urkunde ist rechtliche Beurteilung, die Erforschung der wahren Absicht der Parteien ist dagegen eine Beweisfrage. Über die materielle (innere) Beweiskraft einer Urkunde entscheidet der Richter daher im Rahmen der freien Beweiswürdigung.
2 Ob 575/80
Entscheidungstext OGH 17.02.1981 2 Ob 575/80
7 Ob 537/83
Entscheidungstext OGH 10.03.1983 7 Ob 537/83
1 Ob 520/86
Entscheidungstext OGH 19.02.1986 1 Ob 520/86
7 Ob 643/87
Entscheidungstext OGH 24.09.1987 7 Ob 643/87
nur: Nur die Auslegung einer Urkunde ist rechtliche Beurteilung, die Erforschung der wahren Absicht der Parteien ist dagegen eine Beweisfrage. (T1)
Beisatz: Auch die Frage, ob jemand im Vertrauen auf bestimmte Umstände handelt (hier: Veräußerung eines Grundstückes im Vertrauen auf die Wirkungen eines Flächenwidmungsplans). (T2)
8 Ob 566/87
Entscheidungstext OGH 19.11.1987 8 Ob 566/87
8 Ob 13/88
Entscheidungstext OGH 21.04.1988 8 Ob 13/88
nur: Über die materielle (innere) Beweiskraft einer Urkunde entscheidet der Richter daher im Rahmen der freien Beweiswürdigung. (T3)
Auch; nur T1; Beisatz: Ohne unmittelbare Erforschung des Vertragsverständnisses der Parteien, das das Erstgericht auf Grund von über die Urkunde hinausgehenden Beweisergebnissen seiner Entscheidung zugrunde legte, fehlte dem Berufungsgericht, das keine Beweiswiederholung durchgeführt hatte, für die erst subsidiär vorzunehmende ergänzende Vertragsauslegung die Grundlage. (T4)
8 ObA 192/97m
Entscheidungstext OGH 13.11.1997 8 ObA 192/97m
Auch; Beisatz: Die Auslegung einer nach Inhalt und Form unbestrittenen Urkunde allein aus deren Text gehört zur rechtlichen Beurteilung. (T5)
Veröff: SZ 70/238
3 Ob 2316/96a
Entscheidungstext OGH 27.05.1998 3 Ob 2316/96a
7 Ob 123/99k
Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 123/99k
1 Ob 66/01i
Entscheidungstext OGH 30.03.2001 1 Ob 66/01i
nur T1; Beisatz: Werden aber zur Auslegung der einer Urkunde zu Grunde liegenden Absicht der Parteien andere Beweismittel herangezogen, so werden damit Tatsachenfeststellungen getroffen. Dem Tatsachenbereich ist insbesondere der Schluss von bestimmten Lebenssachverhalten auf die Parteienabsicht zuzuordnen. (T6)
9 Ob 120/01i
Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 Ob 120/01i
6 Ob 159/01b
Entscheidungstext OGH 23.08.2001 6 Ob 159/01b
1 Ob 269/01t
Entscheidungstext OGH 11.06.2002 1 Ob 269/01t
8 Ob 40/03w
Entscheidungstext OGH 22.05.2003 8 Ob 40/03w
Auch; Beisatz: Unter der Voraussetzung, dass zur Frage des Parteiwillens bei Abschluss einer Vereinbarung keine Aussagen vorliegen, betrifft die Urkundenauslegung rechtliche Beurteilung. (T7)
6 Ob 58/03b
Entscheidungstext OGH 23.10.2003 6 Ob 58/03b
6 Ob 259/03m
Entscheidungstext OGH 04.03.2004 6 Ob 259/03m
6 Ob 188/04x
Entscheidungstext OGH 23.09.2004 6 Ob 188/04x
8 ObA 131/04d
Entscheidungstext OGH 30.05.2005 8 ObA 131/04d
nur: Nur die Auslegung einer Urkunde ist rechtliche Beurteilung. (T8)
6 Ob 152/05d
Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 152/05d
Beisatz: Hier: Dass der handschriftliche Zusatz auf der Vertriebspartnervereinbarung vom 17. 5. 1999 vom Geschäftsführer der Beklagten genehmigt wurde und sich nach dem Parteiwillen auf die Software „Office-Line" bezog, ist das Ergebnis der Würdigung der Vorinstanzen von Partei-und Zeugenaussagen und daher nicht der rechtlichen Beurteilung zuzuordnen. (T9)
Auch; Beisatz: Die Erforschung der wahren Absicht der Parteien ist dagegen eine Beweisfrage, wenn andere Beweismittel als die Urkunde herangezogen werden. Insoweit werden Tatsachenfeststellungen getroffen. (T10)
6 Ob 212/05b
Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 212/05b
8 Ob 26/07t
Entscheidungstext OGH 16.01.2008 8 Ob 26/07t
Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Auslegung einer „Haftungsentlassung". (T11)
Auch; Beis ähnlich wie T10; Beisatz: Hier: Berufungsgericht weicht ohne Beweiswiederholung von erstgerichtlicher Feststellung zum Parteiwillen ab. (T12)
9 ObA 127/08d
Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 ObA 127/08d
Vgl auch; Beisatz: Haben die Vorinstanzen (ausschließlich) Urkunden ausgelegt und daraus rechtliche Schlussfolgerungen gezogen, liegt insofern eine (grundsätzlich) revisible rechtliche Beurteilung vor. (T13)
5 Ob 134/11h
Entscheidungstext OGH 07.10.2011 5 Ob 134/11h
Vgl; Beisatz: Hier: Verfahren über den Einspruch nach § 15 ff LiegTeilG. (T14)
Auch; nur T3; Beis wie T10
Auch; Beisatz: Hier: Auslegung eines Anlegerzertifikats. (T15)
9 Ob 44/13f
Entscheidungstext OGH 29.10.2013 9 Ob 44/13f
7 Ob 199/14m
Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 199/14m
Auch; Beisatz: Hier: Bestimmung des Empfängers anhand der Frachtbriefe. (T16)
Veröff: SZ 2014/120
7 Ob 52/15w
Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 52/15w
1 Ob 214/16a
Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 214/16a
Vgl aber; Beisatz: Bei der Erforschung des wahren Parteiwillens handelt es sich um eine quaestio mixta (so bereits 10 Ob 299/00v = RS0017797 [T11]). (T17)
8 Ob 55/17x
Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 55/17x
Auch, nur T1; Beisatz: Die Beurteilung einer Urkunde nach ihrem Wortsinn, somit nach ihrem objektiven Erklärungswert, ist eine Frage der rechtlichen Beurteilung. (T18)
nur T1; Beis wie T5; Beis wie T13; Beis wie T18
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0017911
JJR_19810217_OGH0002_0020OB00575_8000000_001
Rechtssatz für 9Ob128/98h
RS0110068
9Ob128/98h
4.EVHGB Art7 Nr2 Abs1
4.EVHGB Art7 Nr2 Abs3
Art 7 Nr 2 Abs 1 EVHGB, wonach die Gesellschafter in Ermangelung einer anderen Vereinbarung gleiche Einlagen zu leisten haben, ist nur eine Dispositivbestimmung. Daß in Arbeitsleistungen bestehende Einlagen zunächst nicht bewertet wurden, läßt nicht zwingend darauf schließen, daß die Gesellschafter diese gleich hoch wie Sacheinlagen in großem Umfang bewertet wissen wollten.
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110068
JJR_19980520_OGH0002_0090OB00128_98H0000_001

References: §503
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