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Timestamp: 2017-05-24 04:26:13+00:00

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Kuratorium Stadtgestaltung
Kunst eines Provokateurs
AmtlichesSeite 2
Seite 6Rathaus-Journal, 21. Jahrgang, 36. Ausgabe, 8. September 2010 · Auflage: 130.000 ExemplareDamals und heute: Reisen, Handel und Verkehr
Tag des offenen Denkmals und Tage der der Industriekultur spannen einen Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart
Während heute der Finanz-, Handels- und Informationstransfer
global und digital abläuft, kamen
fremde Einflüsse vor allem über
Handelsrouten in unsere Kultur.
Von den früheren Straßen- und
Schienen- zu den digitalen Netzen von heute, spannen die Tage
der Industriekultur in Chemnitz
einen inhaltlichen Bogen. Welche
Auswirkungen Reisen, Handel
und Verkehr auf die industrielle
Entwicklung hatten, damit befasst
sich der Tag des offenen Denkmals.
Ein Bogen vom Gestern zum Heute wird
zu den ersten „Tagen der Industriekultur“ vom 10. bis 12. September geschlagen. Auftakt ist die „Lange Nacht der
Industrie“ am kommenden Freitag, bei
der Einrichtungen und Betriebe von
Gießerei bis zur High-Tech-Firma besichtigt werden können. An allen drei Tagen
gibt es einen historischen Gründerzeitmarkt sowie einen Umzug am 11. September. Zum Abschluss laden am 12.
September – am Tag des offenen Denkmals – Museen und Industriedenkmale
zur „IndustriekulTOUR“ ein. Der Denkmaltag ist eine jährlich wiederkehrende
bundesweite Veranstaltung, die Menschen für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisieren und Interesse
für die Belange der Denkmalpflege
wecken will. Diesmal steht er unter dem
Motto „Kultur in Bewegung – Reisen,
Handel und Verkehr“. Eingebunden in
die „Tage der Industriekultur“ gibt es
in Chemnitz an diesem Tag von 10 bis
18 Uhr eine Vielzahl an Angeboten.
Vom Handel zur Industrialisierung
Einflüsse von außen prägen unsere Kul-Fotmontage: Fortuna/CMT
tur, dass lässt sich auch an historischen
Bauwerken erkennen. So verbreiteten
wandernde Handwerker architektonisches Wissen in Europa. Durch Händler wurden Waren und Materialien über
weite Strecken ausgetauscht, Städte
vereinigten sich zur „Hanse“. Seit Mitte
des 18.Jahrhunderts verdichtete sich
das Netz der Straßen. Postkutschenverbindungen machten das Reisen
planbar. Doch bevor Waren verkauft
werden konnten, mussten sie den lo-kalen Händler erreichen. Noch Ende des
18. Jahrhunderts brachten zum Beispiel
türkische Händler die begehrte Baumwolle zur Bernhardschen Spinnerei und
später zu anderen Spinnereien im
Chemnitzer Raum. Ein Vortrag von Peer
Ehmke wird sich am Denkmaltag, 15.30
Uhr im Schloßbergmuseum damit befassen. Später wurden Waren und Rohstoffe in Häfen und Bahnhöfen umgeschlagen, lagerten in Speichern, Lagern
und Silos. Mit der Industrialisierung im19. Jahrhundert entwickelten sich auch
die Dampfschifffahrt und ab 1835 die
erste Eisenbahn, etwas später der Automobilbau.
Dampfrösser als Entwicklungshelfer
Das 175–jährige Bestehen der Eisenbahn in Deutschland soll im Jahr 2010
besonders gewürdigt werden. So
bemühen sich auch in Chemnitz viele
ehrenamtliche Vereinsmitglieder um
die Erhaltung wichtiger Technischer
Denkmale im „Eisenbahn-Stadtteil“ Hil-bersdorf. In Mittelsachsen entstand in
Zwickau und Chemnitz eine wichtige
Keimzelle der deutschen Automobilindustrie und entwickelte sich mit der
Gründung der „Auto-Union“ zum zweitgrößten deutschen Automobilkonzern
in den 1930er Jahren. So fällt das 125jährige Gründungsjubiläum der „Wanderer-Werke“ auch in das Jahr 2010,
woran in verschiedenen Programmpunkten am Denkmaltag erinnert werden soll.
– Seite 3Ethnofest zum Auftakt Verantwortung gemeinsam tragen
Die 20. Interkulturellen Wochen in Chemnitz begannen am Samstag mit einem
Ethnofest auf dem Neumarkt. Im Ausland
geborene Chemnitzer stellten mit Tanz, Gesang und Theater fünf Kontinente vor. Das
Bühnenprogramm, das neben exotischen Protagonis-ten auch Schüler gestalteten, wurde begeistert aufgenommen. Außerdem konnten Passanten sich an Ständen über die Geburtsländer
der internationalen Neu-Chemnitzer informieren
und auch Kunsthandwerk aus Asien, Afrika und
Amerika erstehen. Auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung informierten zum Aufenthaltsgesetz und
zur Einbürgerung. Noch bis zum 2. Oktober gehen rund 65 Veranstaltungen über die Bühne.
Unter anderem gehören acht Ausstellungen, eine Theateraufführung, acht KonFoto: Dahl zerte oder Liederabende sowie 18 Feste
mit Begegnungen dazu. Zusätzlich stehen
Vorträge, Workshops und Diskussionen auf dem Programm, das mehr als 100
Vereine vorbereitet haben. Von den 240.400 Einwohnern sind 6900 ausländischer Herkunft – weniger als drei Prozent. ! Das Programm unter www.chemnitz.deKonsolidierungskonzept wird mit Haushalt 2011 beraten – Beratung beider Vorlagen im Stadtrat –
OB Barbara Ludwig: Verwaltung und Stadtrat gemeinsam für Etatausgleich bis 2015 verantwortlich
Das Entwicklungs- und Konsolidierungskonzept (Ekko) wird gemeinsam
mit dem Haushaltsplan 2011 und der
mittelfristigen Finanzplanung beraten.
Damit sind die Zusammenhänge zu
den Etats der kommenden Jahre und
den Entwicklungsschwerpunkten einerseits, aber auch zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf den kommunalen Haushalt andererseits noch
Das hat Oberbürgermeisterin Barbara
Ludwig entschieden, nachdem mehrere Fraktionen des Stadtrates angekündigt hatten, dem Ekko in seiner
jetzigen Form am 22. September nicht
zustimmen zu wollen.
Der Haushalt 2011 wird mit dem bestehenden Defizit eingebracht und zu-gleich die Maßnahmen vorgelegt, mit
denen das Defizit geschlossen werden soll. „Bei der Entscheidung ist damit klar, was wir in den nächsten Jahren erreichen und tun können, wenn
wir den Haushalt ausgleichen“, sagt
„Gleichen wir den Haushalt jedoch
nicht aus, wird es keinerlei neue Investitionen geben. Wir planen schon jetzt
eine moderate Nettoneuverschuldung ein. Aber wir sind von vornherein chancenlos, wenn wir den von der
Landesdirektion beauflagten Ausgleich bis 2015 nicht vorlegen. Und die
Landesdirektion wird uns die schwierigen Entscheidungen nicht abnehmen.
Die Verantwortung, den Etat auszu-gleichen, liegt bei Verwaltung und
Stadtrat. Das Ziel bleibt, die Stadt
durch die schwierigen Jahre zu bringen und zugleich an den wesentlichen
Entwicklungszielen der Stadt weiterarbeiten zu können.“
Nach allen bisherigen Konsultationen
und Beratungen will Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig die Fraktionen
nochmals einladen, gemeinsam mit
den Bürgermeistern über die Sparvorschläge und die Entwicklungsprojekte
zur Modernisierung der Verwaltung
zu diskutieren. „Es gilt nach wie vor:
Wir sind offen für jeden guten Vorschlag und für jeden sachlichen Ansatz. Ich gehe davon aus, dass die
Fraktionen nun ihre Ansätze und Vorschläge präsentieren werden.“ !36. Ausgabe 2010, Seite 2Läufer mit Trommelwirbel verabschiedet
Über 100 Zuschauer erlebten am Freitag auf dem Brühl-Boulevard ein Musik-Wissenschafts-Festival, bei dem
der Startschuss für den längsten Staffellauf durch die Bundesrepublik fiel.
Zu diesem Vorgeschmack auf das
„Jahr der Wissenschaft 2011“ verabschiedeten „The Drum Beat – Chemnitz Drumming Project“, trommelnd
die zwölf Läufer.
Neben den Bands Playfellow und Shagedelic Groove war zudem bei wissenschaftlichen Messungen zu beobachten, welche Auswirkungen das Trommeln auf den menschlichen Körper
hat. Hierfür sorgten die Forscher des
„Chemnitz Drumming Project“, die
sich mit Wirkungen und Effekten verschiedener Arten des Trommelns auf
Fitness, Gesundheit und Verhalten beschäftigen. Initiiert von der Professur
Sportmedizin/-biologie sind inzwischen neben Sportwissenschaftlern
und -ingenieuren auch Psychologen,
Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaftler der TU Chemnitz an
diesem Projekt beteiligt. !
Foto: SeidelStraßensanierungen und Bauarbeiten
Schloßviertel: Flüsterasphalt vom
Milchhäuschen bis zur Hechlerstraße
Bis Anfang Oktober wird auf dem letzten Teil der Schloßteichstraße das
Pflaster durch einen lärmmindernden
Asphaltbelag ersetzt. Während der
Bauzeit wird der Verkehr halbseitig
als Einbahnstraße geführt. Die Schloßteichstraße in Richtung Hechlerstraße
ist während der Arbeiten eine Sackgasse. Zirka 55.000 Euro kostet diese
Erneuerung, die von der Firma Dietmar
Mothes GmbH ausgeführt wird.ger Straße. Auf einer Länge von knapp
800 Metern wird zwischen dem Neubauernweg und der Rampe Stollberger Straße ebenfalls lärmmindernder
Asphalt aufgezogen.
Die Fahrbahn in Richtung Annaberger
Straße ist auf diesem Abschnitt voll gesperrt. Der Verkehr wird auf die Gegenfahrbahn geleitet. Auf dem Mittelstreifen sind Überfahrten eingerichtet.
Während der Arbeiten ist das Abbiegen vom Südring nach links in die Winkelhofer Straße und das Abbiegen von
der Winkelhofer Straße nach links auf
Südring: Weniger Lärm
den Südring nicht möglich. Des Weitedurch neue Decke
ren wird man nicht vom Südring links
Gebaut wird im gleichen Zeitraum auch in die Straße Usti nad Labem abbiegen
auf dem Südring in Richtung Annaber- können. Entsprechende Umleitungs-strecken werden ausgeschildert.
Morgenleite: Weg gesperrt
Der Weg durch den Park Morgenleite
zwischen Paul-Bertz-Straße und Wladimir-Sagorski-Straße ist in dieser Woche gesperrt. Grund dafür sind Wartungsarbeiten an der Holzkonstruktion, die an dem im Park befindlichen
Steg durchgeführt werden.
Der 20 Meter lange und drei Meter
breite Steg – eine Konstruktion aus
Stahl und Holz – war gebaut worden,
um den Geländeeinschnitt im Waldbereich des Parkgeländes zu überbrücken und somit auch Rollstuhlfahrern die Querung des kleinen Tales zu
ermöglichen. !Kuratorium Stadtgestaltung tagt
Die 4. Sitzung des Kuratoriums Stadtgestaltung findet am 10. September
im Rathaus, Markt 1, Raum 118, statt.
Dabei werden von 13 bis 15 Uhr im
öffentlichen Teil aktuelle städtische
Vorhaben im Innenstadtbereich behandelt.
Dies betrifft die Planungen zum Vorplatz des ehemaligen Kaufhauses
Schocken als zukünftiges Entree des
Landesmuseums für Archäologie sowie die Konzeptionen zur Aufwertung
des öffentlichen Raumes entlang der
Reitbahnstraße mit der Raumfolge
Vorplatz tietz – Annenplatz – Bernsbachplatz.
Des Weiteren sollen konzeptionelle
Überlegungen zu einem Architekturpreis der Stadt Chemnitz diskutiert
und durch das Kuratorium entsprechende Empfehlungen für die Stadt
ausgesprochen werden. !Tagesordnung
10 Uhr, Begrüßung
10.15 - 12 Uhr, Begehung Innenstadt
– öffentlicher Teil
13 - 13.15 Uhr, Einleitung durch Baubürgermeisterin Petra Wesseler
Chemnitzer Innenstadt – aktuelle städtische Vorhaben
13.15 - 14 Uhr, Baumaßnahme Vorplatz
ehemaliges Kaufhaus Schocken –
zukünftig Entree des Landesmuseums
für Archäologie
14 - 14.45 Uhr, Öffentlicher Raum –
Platzsequenzen:Vorplatz tietz (Bestand) – Annenplatz (Planung) – Bernsbachplatz (Bedarf ?)
14.45 - 15.15 Uhr, Konzeptüberlegungen im Kontext
aktueller vergleichbarer Preise;
ab 15.15 Uhr nicht öffentlicher TeilHerbst- und Erntewoche
Die Chemnitzer Herbst- und Erntewoche findet vom 14. bis 19. September
am Rathaus statt. Dienstag bis Freitag
sind die Verkaufsstände von 9 bis 17
Uhr, Samstag und Sonntag hingegen
Rund 30 Händler bieten erntefrische
Waren, Blumen und Pflanzen sowie Sämereien, Obst und Gemüse an. Auch
Mützen, Schals, Filzartikel und Hausschuhe gibt es für die kommende Jahreszeit zu kaufen.
Eine liebevoll gestaltete Dekoration in
satten bunten Farben, bäuerliches Erntegerät, eine Weinlaube sowie die
große Erntekrone gestalten das passende Ambiente. Natürlich könnensich die Marktbesucher auch bei einem
frisch Gezapften und deftigen Spezialitäten aus dem In- und Ausland stärken. Am Wochenende sorgen die
„Lanzleut“ aus Gera von 10 bis 14 Uhr
für zünftige musikalische Unterhaltung. Die jüngsten Besucher erwartet
ein Alpakagehege – dort kann man die
kuschligen Tiere, die aus den Anden
stammen, auch streicheln und füttern.
Auch die Verarbeitung der wertvollen
Alpakawolle wird gezeigt.
Kunden, die sich für Kartoffeln interessieren, sollten den Freitag vormerken.
An diesem Tag gibt es Wissenswertes
und Profi-Tipps rund um die nahrhafte
Knolle. !Luisenplatz-Fest
„Bunte Kulturen“ ist das Motto des diesjährigen Stadtteilfestes für Schloßchemnitz und den Kaßberg. Am Samstag wird der Luisenplatz von 14 bis 20
Uhr zum bunten Tummelplatz mit vielen Angeboten für Groß und Klein.
Das diesjährige 9. Luisenplatzfest beidem Arthur e. V. in Kooperation mit
dem Quartiermanagement im Stadtteil die Trägerschaft übernommen hat,
wird den Besuchern ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Livemusik, Gesang und Tanz sowie über
30 Stände zum Verweilen bieten. !Bekanntmachung des Umlegungsausschusses der Stadt Chemnitz Öffentliche Zustellungen
Der Umlegungsausschuss der
Stadt Chemnitz gibt bekannt:
Der Umlegungsausschuss der Stadt
Chemnitz hat mit Beschluss
5/96/030 vom 24. August 2010 für
das Umlegungsverfahren 6 – „Adelsbergstraße/Bernhardstraße“ – Folgendes beschlossen: Die mit Beschluss des Umlegungsausschusses
der Stadt Chemnitz Nr. 5/96 vom
20.08.1996 nach §§ 45 ff. Baugesetzbuch (BauGB) eingeleitete Umlegung 6 – „Adelsbergstraße/Bernhardstraße“ - wird eingestellt.
Die im Gebiet gelegenen Flurstücke
der Gemarkung Gablenz, sind nachfolgend aufgeführt:
Flurstücke: 218 u, 218/1, 220 b,
220/1, 224/2, 228/1, 231/1, 232 c,
233 c, 233/3, 233/4, 236, 237, 238
a, 362/10 tw., 362/21 tw., 1000/4,
1000/9, 1000/10, 1000/11, 1000/12,
1000/13, 1000/14, 1000/15, 1000/16,
1001 b, 1001/3, 1001/4 und 1001/7.
Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diesen Beschluss kann innerhalb eines
Monats nach Bekanntmachung ein
gestellt werden. Der Antrag ist
schriftlich bei der Stadt Chemnitz, Geschäftsstelle des Umlegungsaus-schusses mit Sitz Annaberger Straße
89, 09120 Chemnitz, einzulegen oder
zur Niederschrift zu erklären. Der Antrag muss den Verwaltungsakt bezeichnen, gegen den er sich richtet.
Er soll die Erklärung enthalten, inwieweit der Verwaltungsakt angefochten wird und einen bestimmten Antrag enthalten. Er soll die Gründesowie die Tatsachen und Beweismittel angeben, die zur Rechtfertigung
des Antrags dienen. Über den Antrag
entscheidet das Landgericht -Kammer für Baulandsachen-, Hohe Str.
19-23, 09112 Chemnitz.
Chemnitz, 25. August 2010
gez. Krone, stellv. Vorsitzender des
Umlegungsausschussesnach dem Verwaltungszustellungs- Straße 08, 09120 Chemnitz Zimmer
gesetz für den Freistaat Sachsen 208 während der Öffnungszeiten
(Mo. und Fr. 8.30 bis 12.00 Uhr, Die.
und Do. 8.30 bis 18.00 Uhr) eingeDie an nachfolgende Personen ge- sehen und abgeholt werden. Die öffentliche Zustellung ist notwendig,
richteten Bescheide:
Herrn Tom Aurich, Letzte bekannte Empfänger unbekannt ist und trotz
Anschrift: Lohstraße 2, 09111 geeigneter Ermittlungen bisher
Chemnitz; AZ: 77.114548
Herrn Martin Müller, Letzte be- Zwei Wochen nach dem Tag der Verkannte Anschrift: Bernhardstraße öffentlichung dieser Benachrichti18, 09126 Chemnitz; AZ: 77.114651 gung gelten die Bescheide als zuHerrn Marco Hanke, Letzte be- gestellt (§ 15 Abs. 3 Satz 2
kannte Anschrift: Gellertstraße 12, SächsVwZG). Mit dem Tag wird die
09130 Chemnitz; AZ: 75.038796
Herrn Daniel Pados, Letzte be- Zustellung) in Lauf gesetzt. Die öfkannte Anschrift: Zeißstraße 46, fentliche Zustellung erfolgt durch
das Aushängen einer Benachrichti09131 Chemnitz; AZ: 74.027291
Herrn Marco Richter, Letzte be- gung an der Aushangstelle im Einkannte Anschrift: Schwanauer gangsbereich des Dienstgebäudes
Straße 18, 09128 Chemnitz; AZ: Moritzhof (Bürger- und Verwaltungszentrum), Bahnhofsstraße
72.136910
können bei der Stadtverwaltung Tag des Aushangs: 08.09.2010
Chemnitz, Ordnungsamt, Elsasser Tag der Abnahme: 23.09.201036. Ausgabe 2010, Seite 3Tage der Industriekultur/ Tag des offenen Denkmals
Chemnitz begeht vom 10. bis 12. September erstmals die Tage der
Industriekultur. Sie schlagen einen Bogen von der Vergangenheit in die
Gegenwart. Auftakt ist die „Lange Nacht der Industrie“ am 10. September,
bei der Einrichtungen und Betriebe besichtigt werden können. An allen drei
Tagen gibt es einen historischen Gründerzeitmarkt sowie einen Festumzug
am 11. September. Zum Abschluss laden am 12. September – am Tag des
offenen Denkmals –Museen und Industriedenkmale der Stadt zur
„IndustriekulTOUR“ ein. Sie widmet sich der Industriegeschichte unserer
Stadt. Aus diesem Anlass laden Straßenbahn-, Fahrzeug-, Industrie- und
Eisenbahnmuseum zu Führungen ein. Bei einer Oldtimer-Rallye sind
zudem Gefährte vergangener Tage zu bestaunen.
Bewegte Fahrzeug-Geschichte
Legendär waren die Transporte, mit denen Richard Hartmann seine Lokomotiven von der Fabrik zum Kunden transportierte. Bereits 1848 baute der Industriepionier in Chemnitz Loks, obwohl die
Stadt noch keinen Bahnanschluss besaß. Also wurden die Stahlrösser zerlegt
und auf Pferdefuhrwerken nach Leipzig
gebracht. 1852, als Chemnitz endlich am
Eisenbahnnetz angeschlossen war, das
Hartmannsche Werk jedoch noch keine
Gleisanbindung besaß, brachten Dutzende Pferdestärken die schweren Loks
auf einem Wagen zum Chemnitzer Bahnhof. Ein Spektakel damals wie heute:
Denn im Richard-Hartmann-Jahr 2009
hatte ein solcher Loktransport nach
historischemVorbildtausendeBesucher
nach Chemnitz gelockt. Nun wird es eine
Neuauflage zu den Tagen der Industriekultur geben. Am 11. September ab 9
Uhr ist ein Festumzug mit Loktransport
geplant. Dabei wird die legendäre
sächsische Dampflok I K von Pferden
zum Hauptbahnhof gezogen, begleitet
von zwei weiteren historischen Loks
aus Sachsen auf einem Tieflader. Aus
Anlass des 125-jährigen Jubiläums der
Wanderer Werke flankieren zudem
Wanderer-Automobile, historische Motorräder sowie Fahrräder diesen Tross
durch die Stadt. Bereits vor dem Festumzug erleben Besucher die Durchfahrt
der Historic-Rallye-Erzgebirge mit 100
Oldtimern. Loks wie andere historische
Gefährte sollen einen Einblick in die Geschichte der Mobilität vermitteln.
Der Umzug bewegt sich zum Chemnitzer Hauptbahnhof. Hier laden am
11. September von 14 bis 23 Uhr die vor
Ort ansässigen Bahnen zu einem Programm mit Baggerballett, Ausstellungen und Kultur ein. Auch Baustellenführungen werden angeboten, denn
derzeit wird kräftig in die Erneuerung
des Eisenbahnknotens Chemnitz investiert. Bis 2013 soll hier ein leistungsfähiges Eisenbahnkreuz entstehen.
Auch werden die Voraussetzungen für
das so genannte Chemnitzer Modell
geschaffen, das Fern- und Nahverkehr
verbinden wird. Das neue Eisenbahnkreuz erlaubt dann höhere Ein- und Aus-fahrgeschwindigkeiten und kann so am
Tag rund 100 Züge mehr aufnehmen als
bisher. Heute verkehren hier rund 530
Züge täglich. Natürlich wird bis 23 Uhr
auch ein vielseitiges Programm zur Eisenbahngeschichte und zur Modernisierung des Bahnhofes geboten. Das
Informationsangebot widmet sich besonders auch dem 175-jährigen Bestehen der Eisenbahn in Deutschland.
Reisen, Handel, Verkehr –
Thema zum Tag des offenen Denkmals
Verfolgen kann man am Sonntag, den
12. September, 10 Uhr an gleicher Stelle
auch die Eröffnung des Tages des offenen Denkmals, der 2010 unter dem
Titel „Kultur in Bewegung –Reisen, Handel und Verkehr“ stattfindet.
Nach der Eröffnung führen Mitarbeiter
der Denkmalschutzbehörde durch die
historische Empfangshalle des Hauptbahnhofes. Die Fachleute informieren
dabei, welche denkmalpflegerischen
Aspekte bei der Sanierung des Hauptbahnhofes eine Rolle spielen.
Auch andere Denkmale stehen an diesem Tag im Fokus – so ab 11 Uhr das
Bahnwerk Hilbersdorf, das Sächsische
Eisenbahnmuseum und das Stellwerk
III. Hier lassen sich Zeugnisse der Eisenbahngeschichte nicht nur betrachten, denn zudem geben Fachleute Auskunft über technische Details.
Zwischen 11 und 13.30 Uhr werden im
Straßenbahndepot Kappel und den
Wanderer Werken Schönau Führungen
durch denkmalgeschützte Gebäude
und Anlagen angeboten. Karin Hartung
und Edgar Rüberg von der Denkmalbehörde sind profunde Kenner der
Bauten und können neben geschichtlichen Hintergründen auch Auskunft zum
Denkmalschutz geben.
Verkehrsgeschichte begreifbar
Ein weiterer Veranstaltungsort am
12. September ist das Industriemuseum. Es lädt 11 Uhr zu Dampfmaschinenvorführungen und Draisinenfahrten ein. 14 Uhr sind Interessenten dann
zu einer Führung eingeladen, die überTeil IIdie sächsische Fahrzeug- und Verkehrsgeschichte ebenso wie über die 125jährige Geschichte der Wander Werke
informiert. Wer mehr zu dieser beispiellosen Firmengeschichte und deren Erzeugnissen erfahren möchte, der findet
sich im Wanderer-Viertel auf dem Vorplatz der „Messe Chemnitz“ ein. Hier
kann man zwischen 10 und 13 Uhr auch
die Oldtimer der Historic-Rallye-Erzgebirge sowie andere historische Fahrzeuge betrachten. Ein Tipp für Oldtimerfans ist zudem das Museum für
sächsische Fahrzeuge an der Zwickauer
Straße 74. Hier in den „Stern-Garagen“
Eine Hartmannlok gelangt mit Pferdestärken zum Bahnhof. Archivfoto: Schmidt bieten sich dem Besucher rund 200
Exponate von mehr als 70 Herstellern
dar. 150 Automobile, Motorräder und
Fahrräder in chronologischen Themenboxen sind Zeugnisse der sächsischen
Fahrzeugbaugeschichte ab dem späten 19. Jahrhundert.
Denjenigen, die den von Erich Basarke
1927 entworfenen imposanten 63 Meter hohen Fahrstuhl- und Uhrenturm
der Maschinenfabrik Schubert & Salzer
A.G. besteigen wollen, ist zu raten, sich
zwischen 10 und 17 Uhr am TLG-Ge1852 gab es die erste Eisenbahnlinie Chemnitz – Riesa. 1854 errichtete man werbepark an der Annaberger Straße
das Vorgänger-Gebäude des heutigen Hauptbahnhofes. Der Hauptbahnhof in 73 einzufinden.
seiner heutigen Gestalt entstand 1872.
Türkische Baumwolle für Chemnitz
Mit einem Vortrag widmet sich Museumsmitarbeiter Peer Ehmke, 15.30
Uhr im Schloßbergmuseum der Globlisierung im 18. Jahrhundert. Er wird berichten, wie türkische Händler die begehrte Baumwolle zur Bernhardschen
Spinnerei und später zu anderen Spinnereien im Chemnitzer Raum brachten.
Das Schloßbergmuseum wird 17 Uhr mit
einem feierlichen Konzert des Pianisten
Volkmar Lehmann den Tag des offenen
Denkmals 2010 beschließen. !
Weitere geöffnete Denkmale:
Chemnitz e.V. Zwickauer Straße 74
125 Jahre „Wanderer“ – ein bestaunter Wanderer-Oldtimer „W40“ Baujahr 1937 11.00 - 16.00 Uhr
vor dem ehemaligen Wanderer-Werk.
Archivfoto: Kunze Die Bauwerke des Architekten
09.30 Uhr, Ausstellung zu Kirchenbaumeister Otto Bartning
14.00 Uhr, Vortrag zu Otto Bartning
St. Pauli-Kreuz-Kirche Kaßberg
11.00 - 17.00 Uhr, offene Kirche;
Gesprächsangebote; Ausstellung zu
Veränderungen des Kirchenraumes
17.00 Uhr, Vortrag zur Kreuzkirche
sowie die Kirchen in der Innenstadt:
Petri-Kirche Theaterplatz 1
11.00 -15.00 Uhr Führungen
Jakobi-Kirche Jakobi-Kirchplatz
12.00-15.00 Uhr Führungen
Am Denkmaltag, 15 Uhr findet hier ein
Benefizkonzert „Rosarium“ für die ReIm Straßenbahndepot Kappel gibt es Informationen zur Historie des Gebäudes staurierung der Kirche mit Sonaten von
und zur Geschichte dieses Verkehrsmittels in Chemnitz.
Foto: Archiv Heinrich I. F. Biber statt.Sperrung für Festumzug und Loktransport
Aufgrund des historischen Loktransportes anlässlich der Tage der Industriekultur kommt es am 11. September, 9 bis 14 Uhr zu
Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt. Der Festumzug startet auf
der Hartmannstraße, zwischen Theaterstraße und der Baustelle
Hartmann- brücke, und endet vor dem Hauptbahnhof.
Gesperrt werden für die Festveranstaltung:
Hartmannstr., zwischen Theaterstr. und Brücke: am 11.09.10, 8 – 13 Uhr
An der Markthalle, zwischen Bierbrücke und Hartmannstr.: am 11.09.10,
9 – 11 Uhr,Für Bewohner gilt freie Zufahrt
Theaterstraße, zwischen Gleisdreieck (Zufahrt Tiefgarage/Parkhaus)
und Brückenstraße: am 11.09.10, 9 – 12 Uhr
für den Festumzug:
Theaterstraße, zwischen Hartmann- und Brückenstraße: am 11.09.10,
Brückenstraße, zwischen Schloß- und Bahnhofstraße sowie Straße der
Nationen, zwischen Brückenstraße und Georgstraße und Georgstraße,
zwischen Bahnhofstraße und Straße der Nationen: 10.45 – 13.00 Uhr
Bahnhof- zwischen Carola- und Georgstraße: am 11.09.10, 11 – 12 UhrDie Umzugsstrecke wird kurzfristig operativ durch die Polizei gesperrt.
Sämtliche Parkflächen müssen aus Sicherheitsgründen auf der Aufstellsowie Umzugsstrecke zwischen 9 bis 13 Uhr gesperrt werden. Die
Einschränkungen im Bus- und Bahnbetrieb gibt die CVAG gesondert
bekannt. Die Umzugsstrecke kann über die Bahnhofstraße / Falkeplatz /
Zwickauer Straße / Reichsstraße umfahren werden. Besucher der
Veranstaltung und des Stadtzentrums sollten die Möglichkeiten des
ÖPNV nutzen und die Anzeigen des Parkleitsystems zu freien Stellplätzen
beachten. !36. Ausgabe 2010, Seite 4Verdienstorden für
ChemnitzerinKunst eines Provokateurs
Gesamtwerk von Klaus Staeck jetzt im Besitz des Kunstsammlungen Chemnitz
Hunderte Postkarten- und Plakatmotive hat Klaus Staeck seit Ende der
60er Jahre entworfen. Geboren 1938
in Pulsnitz, wechselte er nach dem Abitur in den Westen Deutschlands, studierte Jura und betätigte sich seit seiner Studentenzeit politisch – auch mit
Mitteln der Kunst. Erste Plakat- und
Flugblatt-Entwürfe datieren aus dieser Zeit.
1968 fand eine erste gemeinsame Arbeit mit Joseph Beuys statt.
Seither hat Staecks Schaffen Maßstäbe gesetzt, die in medialen Gestaltungstechniken von Werbung bis hin
zu politischer Satire wiederzufinden
sind. Zahlreiche Preise wie Ausstellungen im In- und Ausland zeugen vonseiner künstlerischen Ausdruckskraft
Stets legte der Künstler und heutige
Präsident der Berliner Akademie der
Künste dabei den Finger in gesellschaftliche Wunden. So schlicht seine
Mittel sind, so wirkungsvoll sind sie
auch: Mitunter rief seine Kunst einen
Eklat hervor, wie die von ihm zum Plakat adaptierte Dürer-Zeichnung, die
Dürer von seiner damals 63-jährigen
Mutter angefertigt hatte. Versehen mit
dem Zusatz „Würden Sie dieser Frau
ein Zimmer vermieten?“ kommentierte Staeck in den 1970er Jahren die
beginnende Innenstadtsanierung und
großflächigen Entmietung in westdeutschen Innenstädten.Abb.: Klaus Staeck, Plakat, Im Mittelpunkt steht der Mensch, 1981Die Kunstsammlungen Chemnitz sind
jetzt im Besitz des Gesamtwerkes von
Klaus Staeck. Anlässlich der Ausstellung „Nichts ist erledigt. Klaus Staeck
– Eine Retrospektive“ 2006 in Chemnitz schenkten die Freunde der Kunstsammlungen dem Museum bereits
ein Konvolut von 450 Plakaten und
zahlreichen Flugblättern des Künstlers. Mit dieser weiteren Schenkung
durch den Künstler selbst, besitzt das
Museum dessen Gesamtwerk. Es besteht aus 48 Plakaten aus der Zeit von
1960 bis heute, wobei ein Schwerpunkt auf frühen Arbeiten liegt. Diese
Schenkung ergänzt und bereichert die
bedeutende Plakatekollektion der
Kunstsammlungen Chemnitz. !Licht aus Fernost
Partnerstadt Taiyuan stiftet Leuchte und Bank für die Chemnitzer Allee des Lichts am Schauspielhaus
Erfreut nahm das Chemnitzer
Stadtoberhaupt Barbara Ludwig auf
dem Geschenk aus Taiyuan platz.
Rong Tong, der Stellvertreter des
Bürgermeisters der chinesischen Partnerstadt (li. sitzend) hatte sich zum
Gruppenfoto eingefunden ebenso
wie Sun Li, der Direktor der Entwicklungs- und Reformkommission, und
die Leiterin des Büros für Auslandsverbindungen, Huang Baoqin, sowie
Dolmetscherin Ji Hong.
Zum Besuchsprogramm der Chinesen
in Chemnitz gehörte ein Empfang in
der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (CWE) ebenso
wie ein Besuch der IMK Engeneering
GmbH. Das Unternehmen beschäftigt
derzeit einen Praktikant aus Taiyuan.
Foto: EhrenbergEine zündende Idee hatte vor zwei Jahren das Ensemble des Schauspielhauses: Eine „Allee des Lichts“ sollte Kulturfreunden den Weg ins Theater
erhellen. Die Leuchten dafür wünsch-ten sich die Künstler aus den Chemnitzer Partnerstädten. Und diese fanden
die Idee offenbar unterstützenswert,
so dass nicht nur typische Lampen,
sondern auch passende Bänke aus denbefreundeten Städten in Chemnitz eintrafen.
2008 zu einem Open-Air anlässlich des
Kulturfestivals „Begegnungen“ entzündete man vor dem ?Schauspielhaus die ersten sechs Laternen. Seither weisen sie den Weg zur Spielstätte.
Noch weitere aus anderen Partnerstädten sollten hinzukommen und die „Allee des Lichts“ komplettieren.
In der vergangenen Woche weilte eine
Delegation unter Leitung des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt
Taiyuan, Rong Tong, in Chemnitz. Diesen Besuch, der auch wirtschaftlichen
Kontakten diente, nutzen die chinesischen Gäste, um eine Leuchte und eine
Parkbank zu überbringen. Beide sollen ihren Platz vis-à-vis dem Schau-spielhaus erhalten. Asiatisch anmutend, bildet der zweiflammige Lichtspender den Anfang der LeuchtenAllee. Insgesamt sind drei von Sitzmauern gerahmte Pflasterflächen für
die Laternen und Bänke vorgesehen.
Das chinesische Geschenk kommt zur
rechten Zeit, denn derzeit setzt das
Grünflächenamt im Park der Opfer des
Faschismus die vor einem Jahr begonnenen Bauarbeiten an der „Allee des
Lichts“ fort. Bereits im vergangenen
Herbst waren die ersten beiden
Abschnitte einschließlich eines mit
Leuchten aus Düsseldorf, Ljubljana
und Mulhouse umstandenen Platzes
im Herzen des Parks entstanden.
Gegenwärtig legen zwei Firmen zwei
weitere Plätze dafür an. Auch erneuern sie die Wege zwischen dem Georgius-Agricola-Gymnasium und dem
Schauspielhaus sowie zur Johanniskirche. Zuvor jedoch mussten drei kleine
Bäume weichen und mehrere alte
Rhododendren umgesetzt werden, um
Platz zu schaffen. Die jetzt laufenden
Arbeiten kosten rund 160.000 Euro.
Insgesamt werden nach Fertigstellung
auch 260.000 Euro Fördermittel aus
dem Europäischen Fond für Regionale
Entwicklung verbaut sein.
Die Leuchten aus Lodz, Akron und
Wolgograd finden nahe der Bahnhofstraße ihren Platz. Ebenso wie die aus
Usti nad Labem, Tampere und Manchester in Kürze eine gemeinsame
„Lichtinsel“ bilden und so den Park
am Schauspielhaus stimmungsvoll in
Szene setzen werden. Ende April 2011
soll die „Allee des Lichts“ komplett fertig gestellt sein. !Im Gespräch mit Inge Heym und Grafiker Horst Hussel
Zusammen mit den Kunstsammlungen
hat die Internationale Stefan-Heym-Gesellschaft eine Veranstaltung vorbereitet und dazu den Berliner Künstler Horst
Hussel, einen Freund und Wegbegleiter Stefan Heyms, sowie die Witwe des
Schriftstellers, Inge Heym, gewinnen
Horst Hussel, 1934 in Greifswald geboren, arbeitet seit 1961 als freier Grafiker,
Zeichner, Buchgestalter, Schriftsteller
und Herausgeber. Er gehört zu den be-deutendsten Buchkünstlern der DDR,
zeichnete unter anderem für die Zeitschriften „Sybille“ und das „Magazin“
und verfasst seit den 1970er Jahren auch
eigene Texte. Grafiken und Zeichnungen von Horst Hussel befinden sich in
internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen und wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. 56
Werke sind im Besitz des Museums
Gunzenhauser. Von November 2009 bis
April 2010 fand die Sonderausstellung„Gerhard Altenbourg und Horst Hussel
– Werke im Museum Gunzenhauser“
statt. Als guter Freund Stefan Heyms illustrierte Hussel mehrere seiner Bücher,
zum Beispiel „Auf Sand gebaut“, „Immer sind die Weiber weg und andere
Weisheiten“ sowie „Immer sind die
Männer schuld“. Im Dialog mit Inge
Heym werden Zeiten der poetischen
Subversion lebendig. Brigitta Milde von
den Kunstsammlungen Chemnitz wird
zu Horst Hussels künstlerischem Werkeine Einführung geben. Die Gesprächsrunde mit Horst Hussel und Inge Heym
moderiert die Vorstandsvorsitzende der
Heym-Gesellschaft, Dr. Ulrike Uhlig. Erstausgaben mit Hussels Illustrationen und
Zeichnungen aus dem Privatbesitz Inge
Heyms ermöglichen seltene Einblicke
in Kleinode der Buchkultur. Geplant ist
die Veranstaltung für Samstag, den 11.
September, 18 Uhr, in den Kunstsammlungen Chemnitz, Theaterplatz 1. Der
Eintritt ist frei. !Karla Brümmer, eine für
ihr beispielhaftes freiwilliges Engagement
Chemnitzerin wurde
von Bundespräsident Christian Wulff
mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt.
Mit dieser Ehrung lenkt der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der
Öffentlichkeit auf solche Leistungen,
die für das Gemeinwesen besondere
Bedeutung haben. Selbst von der
Autoimmunkrankheit betroffen, arbeitete Karla Brümmer seit der Gründung des Landesverbandes der
Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft vor 16 Jahren im Vorstand mit.
Ihr Anspruch ist dabei, anderen Erkrankten im Umgang mit der Krankheit und den dadurch hervorgerufenen Behinderungen zu helfen. In
Chemnitz leitet Karla Brümmer eine
Selbsthilfegruppe. Die von ihr 1994
gegründete Therapiegruppe „kognitives Training“ für Menschen mit erworbenen Hirnschäden ist deutschlandweit die einzige Gruppe, die eine
computergestützte Theapie ambulant an vier Tagen in der Woche anbietet. Diese beispielhafte Initiative
wird Ärzten und Behörden mitgetragen. Zum Wohl der Patienten setzt
sich Karla Brümmer für die Vernetzung vielfältiger Aktivitäten und Projekte ein. !
Foto: privatKunstkurse im
Drucktechniken entwickelten sich
mit der Verbreitung des Papiers in
Europa seit dem 15. Jahrhundert. Um
sein Motiv viele Male herstellen zu
können, kann der Künstler einen
Druckstock verschieden bearbeiten
und danach die tiefen Stellen oder
die hohen Partien mit Farbe einreiben und abdrucken. Oder er arbeitet mit Hilfe chemischer Essenzen
flach auf einen Stein. In der Kreativwerkstatt der Kunstsammlungen
besteht die Möglichkeit, in einem
Spezialkurs Techniken vom Hochdruck (Materialdruck) bis zum Tiefdruck (Kaltnadel- und Ätzradierung
auf Zink) zu erproben und die so gestalteten Druckstöcke mit Hilfe der
Grafikpresse zu vervielfältigen.
Termin: ab Dienstag 14. 9. 2010,
10 x in Folge jeweils 16.30 – 18.00
Uhr geeignet für Schüler der Klassen 5 bis 10, Kursgebühr: 50 Euro
Von Formfindung und Formbetrachtung zu Vielfalt und Ordnung
Der Kurs macht mit Komposition und
der Bildgestaltung vertraut und bildet eine Basis für eigene kreative Experimente. Zunächst werden einfache Flächen in Beziehung gesetzt
zum Bildgrund und dann variiert.
Termin: ab Dienstag 14. 9. 2010, 10
x in Folge jeweils 10.00 – 11.30 Uhr
Kursgebühr: 70 Euro inklusive Materialkosten !36. Ausgabe 2010, Seite 5Anzeigen
AnzeigeWerbung imVöllen, Fasten
Viele Übergewichtige wollen abnehmen. Doch jeder spielt mehr oder weniger sein eigenes JoJo aus Schuld und
Sühne. Man jongliert hin und her zwischen Schlemmen, Hungern und
Bereuen. Wo blieb nur der gesunde
Mittelweg!? Drogenähnlich Heißhungerattacken auf Süßes gefolgt vom
Auslassen von Mahlzeiten beweisen
völlig falsche Essgewohnheiten.
Das nächste Problem sind unpassende
Lebensmittel. Die Auswahl ist riesig.
Doch was ist gesund? Und für wen ist
was genau gesund? Körperliche Voraussetzungen und der Stoffwechsel jeder Person sind ebenso individuell wie
Die derzeit wohl genaueste Methode
zur Bestimmung passender Lebensmittel, die Anpassung an den Stoffwech-Wir beraten Sie gern:
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Telefax 03 71/65 62 70 05sel, die Verhinderung von Attacken
und Hunger ist metabolic balance®.
Eine von Ärzten für Ärzte und Spezialisten entwickelte Methode zur Ver-besserung des Gesundheitszustandes
einhergehend mit einem ganz natürlichen und dauerhaften Gewichtsverlust.
Regelmäßiges und ausreichendes Essen übrigens Pflicht!
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einzigartigen metabolic balance®Lebenmitteldatenbank abgeglichen
und bilden die Basis der Ernährungsumstellung in 4 unterschiedlichen Phasen. Kein Hungern, kein Fasten, kein
Kalorien- oder Punktezählen, keine
Pulver oder Pillen, keine Folgekosten
für teure Suppen oder ähnliches. Einfach wie gewohnt in der Kaufhalle einkaufen - nur eben manch Anderes! Es
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bis 30. November 2010,
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bis 1. Dezember 2010, immer mittwochs von 9.30
bis 11.00 Uhr im Seniorenbetreuungszentrum
Glösa in Chemnitz, Lichtenauer Weg 1.
Der zweite Kurs richtet sich
speziell an Pflegepersonen
von Demenzerkrankten.
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sofort Anett Steußloff von
der Heim gGmbH unter
0371 227404 oder Monika
Roloff von der AOK unter
03725 28177701 entgegen.36. Ausgabe 2010, Seite 6Sitzung des Planungs- und
Umweltausschusses – öffentlich –Sitzung des Verwaltungs- und
Finanzausschusses – öffentlich –Einreicher: Dezernat 6/Amt 61
Dienstag, 14.09.2010, 16.30 Uhr,
Beratungsraum 118, Rathaus, 5.4. Ausnahmsweise Zulässigkeit
eines Lebensmittelmarktes,
Friedrich-Hähnel-Straße/HelTagesordnung:
bersdorfer Straße
Vorlage: B-222/2010
Feststellung der ordnungs- 5.5. Befreiungen von den Festsetgemäßen Ladung und der Bezungen des vorhabenbezogeschlussfähigkeit
nen Bebauungsplanes Nr.
Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses – öffentlich – 6. Informationsvorlage an den
4. Bekanntgabe des Beschlus- 6.1. Finanzcontrolling per 30.06.
ses B-151/2010 des Planungs2010
Vorlage: I-051/2010
und Umweltausschusses aus
7. Beschlussantrag an den Pla5. Beschlussvorlagen an den Planungs- und Umweltausschuss
nungs- und Umweltausschuss 7.1. Verkehrsstilllegung Bergstraße
Vorlage: BA-027/2010
5.1. Aufstellungsbeschluss zum
einfachen Bebauungsplan Nr.
90/DIE GRÜNEN, Fraktion FDP
10/09 Kleinwohnsiedlung Borna
Vorlage: B-215/2010
8. Umsetzung des KonjunkturEinreicher: Dezernat 6/Amt 61
5.2. Entwurfs- und Auslegungsbein Kommunen (K II)
schluss zum Bebauungsplan 9. Verschiedenes
Nr. 10/03 Justizvollzugsan- 9.1. Mündliche Informationen der
stalt Reichenhainer Straße –
9.2. Fragen der Ausschussmitglieder
Vorlage: B-199/2010
10. Bestimmung von zwei AusEinreicher: Dezernat 6/Amt 61
schussmitgliedern zur Unter5.3. Erneuter Entwurfs- und Auslezeichnung der Niederschrift
gungsbeschluss zum vorhader Sitzung des Planungs- und
benbezogenen BebauungsUmweltausschusses – öffentplan Nr. 09/19 Wohngebiet
Bernhardstraße/CharlottenBarbara Ludwig
Vorlage: B-227/2010
OberbürgermeisterinVorlage: B-183/2010
Donnerstag, 16.09.2010, 16.30 Uhr,
Beratungsraum 118, Rathaus,
4.5. Überplanmäßige Mittelbereitstellung für die Beseitigung
von Bauschäden/Unfallgefahren im Bereich der Rollstuhl1. Eröffnung, Begrüßung sowie
rampen und an den AußenFeststellung der ordnungsflächen/Verkehrsflächen am
gemäßen Ladung und der BeSonderpädagogischen Förderschlussfähigkeit
zentrum Chemnitzer Körperbe2. Feststellung der Tagesordnung
hindertenschule, Wittgensdor3. Entscheidung über Einwendunfer Str.121a in 09114 Chemnitz
in Höhe von 219.860 Euro
Vorlage: B-245/2010
Finanzausschusses – öffentlich
– vom 19.08.2010
4.6. Beschaffung und Unterhal4. Beschlussvorlagen an den
tung eines BevölkerungsVerwaltungs- und Finanzauswarn-, Informations- und Alarschuss
mierungssystems
Vorlage: B-241/2010
4.1. Außerplanmäßige MittelbereitEinreicher: Dezernat 1/Amt 37
stellung für die Baumaßnahme
„Neubau des Kindergartens der 5. Informationsvorlagen an den
Sinne” in der Flemmingstraße
Verwaltungs- und Finanzaus4a in Höhe von 178.596 Euro
Vorlage: B-206/2010
5.1. Berichterstattung über die
Einreicher: Dezernat 5/Amt 51
durchgeführten Prüfungen des
4.2. Außerplanmäßige MittelbeRechnungsprüfungsamtes im
reitstellung für den Ausbau
Zeitraum 01.01. bis 30.06.2010
Vorlage: I-056/2010
der Kantstraße zwischen DüEinreicher: Oberbürgermei rer- und Fichtestraße in Höhe
sterin/Amt 14
von 151.000 Euro.
Vorlage: B-221/2010
6. Umsetzung des KonjunkturEinreicher: Dezernat 6/Amt 60
4.3. Überplanmäßige Mittelbereitin Kommunen (K II)
stellung in der Haushaltsstelle 7. Verschiedenes
63000.51000„
Gemeinde- 7.1. Mündliche Informationen der
straßen, Unterhaltung des sonVerwaltung
stigen unbeweglichen Vermö- 7.2. Fragen der Ausschussmitglieder
gens, Straßen und Gehwege” 8. Bestimmung von zwei AusVorlage: B-236/2010
schussmitgliedern zur UnterEinreicher: Dezernat 6/Amt 66
zeichnung der Niederschrift der
4.4. Überplanmäßige MittelbereitstelSitzung des Verwaltungs- und Filung in der Haushaltsstelle
nanzausschusses – öffentlich –
63030.95039 Gemeindestraßen,
Brückenbau, Tiefbaumaßnahme,
i. V. Lüth
Brücke Michaelstraße
Nonnen, BürgermeisterSitzung des Betriebsausschusses
Mittwoch, 15.09.2010, 16.30 Uhr,
Sitzung des Betriebsausschusses – öffentlich – vom 18.08. 2010
4.1. Aufnahme von Darlehen (KfWDarlehen und Kommunaldarle-hen) zur Finanzierung von
abwassertechnischen Investitionen und Bauvorhaben des
Entsorgungsbetriebes der Stadt
Chemnitz für das Jahr 2010
Vorlage: B-213/2010
Einreicher: D 2/ESC
BürgermeisterStadt Chemnitz - Kunstsammlungen Chemnitz
Zum frühestmöglichen Termin ist die StelleVerwaltungsleiter/in der Kunstsammlungen Chemnitz (Kennziffer 763/49)
mit dem Abschluss Volljurist/in (Bewertung mit Vergütungsgruppe II BAT / Eingruppierung in Entgeltgruppe 13 TVöD) befristet im Rahmen einer Vertretung während des Mutterschutzes
und der Elternzeit, voraussichtlich bis zum 31.07.2012, zu besetzen. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.chemnitz.de
/ Ausschreibungen.Impressum
Nr. 8 vom 1.2.2008AnzeigeBekanntmachung des
über die Unanfechtbarkeit und das Rechtsbehelfsbelehrung:
Inkrafttreten der vereinfachten Gegen die Bekanntmachung über
Umlegung Nr. 70
die Unanfechtbarkeit des o.g. Beschlusses kann innerhalb von
Der Umlegungsausschuss gibt sechs Wochen nach der Bekanntgemäß § 83 Baugesetzbuch machung ein Antrag auf gerichtli(BauGB) bekannt: Für das verein- che Entscheidung gestellt werden.
fachte Umlegungsverfahren Nr. 70 - Der Antrag ist schriftlich bei der
„Grenzsteig – Teilgebiet II“ ist Stadt Chemnitz, Geschäftsstelle
gemäß § 82 Abs. 1 BauGB der Umle- des Umlegungsausschusses mit
gungsplan mit Ablauf des 27. August Sitz Annaberger Straße 89, 09120
2010, betreffend der nachfolgend Chemnitz, einzulegen oder zur Nieaufgeführten Flurstücke der Gemar- derschrift zu erklären. Der Antrag
kung Glösa, Flurstücke - Nr. 544/2, muss den Verwaltungsakt bezeich544/3, 544/4, 545/1, 545/2, 594/2, nen, gegen den er sich richtet. Er
594/3, 615/1, 618/1, 618/2, 666/5, soll die Erklärung enthalten, inwie666/6, 682/8, 683/3, 683/4, 684/4, weit der Verwaltungsakt angefoch684/5, 685/1, 685/2, 686/1, 686/2, ten wird und einen bestimmten An687/1, 687/2, 688/1, 688/2, 689/1, trag enthalten. Er soll die Gründe
689/2 und 691/1 unanfechtbar ge- sowie die Tatsachen und Beweisworden. Der Umlegungsplan tritt mit mittel angeben, die zur Rechtsferdieser Bekanntmachung in Kraft. Da- tigung des Antrages dienen. Über
mit wird der bisherige Zustand den Antrag entscheidet das Landgemäß § 82 Abs. 2 BauGB durch den gericht –Kammer für Baulandsamit Beschluss Nr. 1/09/001 vom 22. chen-, Hohe Straße 19-23, 09112
Juni 2010 vorgesehenen neuen Chemnitz.
Rechtszustand ersetzt. Diese Bekanntmachung schließt die Einwei- Chemnitz, 30. August 2010
sung der neuen Eigentümer in den gez. Krone
Besitz der zugeteilten Grundstücke stellv. Vorsitzender des
oder Grundstücksteile ein.
UmlegungsausschussesBekanntmachung
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, hiermit möchte ich Sie zu unserer Verbandsversammlung des
Zweckverbandes „Naturschutzstation Herrenhaide“ am Donnerstag, den 09.09.2010, 9.30 Uhr,
in den kleinen Ratssaal der Stadtverwaltung Burgstädt, Brühl 1,
09217 Burgstädt recht herzlich einladen.
1. Eröffnung, Begrüßung sowie Feststellung der ordnungsgemäßen
2. Beschlussvorlage 01/2010
Haushaltsatzung 2010
3. Beschlussvorlage 02/2010
4. Beschlussvorlage 03/2010 Vereinsförderung NABU
Naumann, Vorsitzender des
ZV „Naturschutzstation
Herrenhaide“36. Ausgabe 2010, Seite 7Sitzung des Ortschaftsrates Mittelbach
– öffentlich –Sitzung des Ortschaftsrates Wittgensdorf Zwei öffentliche
VersteigerungenVorlage: B-178/2010
Montag, 13.09.2010, 19.00 Uhr,
Einreicher: D6/ ASR
Sitzungraum, Rathaus Mittelbach,
Hofer Straße 27, Chemnitz
4.2.4. Neufassung der Satzung über
die Erhebung von StraßenreiniTagesordnung:
gungsgebühren in der Stadt
Chemnitz (Straßenreinigungs1. Eröffnung, Begrüßung sowie
gebührensatzung – StrRGebS)
Vorlage: B-179/2010
Feststellung der ordnungsEinreicher: D 6/ ASR
gemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
4.2.5. Neufassung der Satzung
über die öffentliche Abwasser3. Entscheidung über Einwenbeseitigung in der Stadt Chemdungen gegen Niederschrift
nitz (Entwässerungssatzung)
Vorlage: B-180/2010
der Sitzung des OrtschaftsraEinreicher: D 3/ ESC
tes Mittelbach – öffentlich –
4.2.6. Neufassung der Allgemei4. Vorlagen an den Stadtrat/
nen Bedingungen für die NutAusschuss
zung der öffentlichen Abwas4.1. Vorlage zur Anhörung nach §
serbeseitigung der Stadt
67 Abs. 4 SächsGemO bzw.zur
Chemnitz (AB AbwasserbeseiEinbeziehnung
tigung) einschließlich Entgelt4.1.1. Entwicklungs- und Konsoliblatt ab 01.01.2011
Vorlage: B-181/2010
dierungskonzept 2015 der
Einreicher: D 3/ ESC
Vorlage: B-177/2010
4.2.7. Änderung der AbwasserentEinreicher: OBM, D 1, D 2, D 3,
sorgungsentgelte im Gebiet
der Stadt Chemnitz ab 01.01.2011
Vorlage: B-191/2010
4.2. Vorlagen zur Einbeziehung
Einreicher: D 3/ESC
4.2.1. Information zur Änderung
Abgabepflicht Kleineinleiter- 5. Informationen des Ortsvorstehers
6. Anfragen der OrtschaftsratsVorlage: I-060/2010
4.2.2. Neugestaltung der Sperrabfal- 8. Benennung von zwei Ortlentsorgung in der Stadt Chemnitz
schaftsratsmitgliedern zur UnVorlage: B-158/2010
terzeichnung der Niederschrift
Einreicher: D 3/ASR
4.2.3. Neufassung der Satzung
Mittelbach – öffentlich –
über die Straßenreinigung in
der Stadt Chemnitz (Straßenreinigungssatzung – StrRS)
OrtsvorsteherVorlage: B-180/2010
Mittwoch, 15.09.2010, 19.00 Uhr,
Schulungsraum der Freiwilligen
Feuerwehr Wittgensdorf, Rathaus- 4.1.5. Neufassung der Allgemeinen
platz 1, Chemnitz
der öffentlichen AbwasserbeTagesordnung:
seitigung der Stadt Chemnitz
(AB Abwasserbeseitigung)
einschließlich Entgeltblatt ab
Feststellung der ordnungs01.01.2011
gemäßen Ladung und der BeEinreicher: D 3/ ESC
2. Feststellung der Tagesordnung 4.1.6. Änderung der Abwasserent3. Entscheidung über Einwensorgungsentgelte im Gebiet der
dungen gegen die NiederStadt Chemnitz ab 01.01.2011
schrift der Sitzung des OrtEinreicher: D 3/ESC
schaftsrates Wittgensdorf –
öffentlich – vom 16.6.2010
4.1.7. Information zur Änderung
4. Vorlagen an den Stadtrat/
Abgabepflicht KleineinleiterAusschuss
Vorlage: I-060/2010
4.1.1. Neugestaltung der Sperrabfallentsorgung in der Stadt 4.2. Vorlagen zur Anhörung nach
§ 67 Abs. 4 SächsGemO bzw.
zur Einbeziehung
4.2.1. Entwicklungs- und Konsoli4.1.2. Neufassung der Satzung
der Stadt Chemnitz (StraßenEinreicher: OBM, D 1, D 2, D 3,
reinigungssatzung – StrRS)
Vorlage: B-178/2010
5. Informationen des Ortsvor4.1.3. Neufassung der Satzung über
die Erhebung von Straßenrei- 6. Anfragen der Ortschaftsratsnigungsgebühren in der Stadt
Chemnitz (Straßenreinigungs- 7. Einwohnerfragestunde
gebührensatzung – StrRGebS) 8. Benennung von zwei OrtVorlage: B-179/2010
schaftsratsmitgliedern zur UnEinreicher: D 6/ ASR
4.1.4. Neufassung der Satzung
über die öffentliche AbwasWittgensdorf – öffentlich –
serbeseitigung in der Stadt
Chemnitz (Entwässerungssatzung)
OrtsvorsteherSitzung des Ortschaftsrates Röhrsdorf
Einreicher: D 6/ ASR
Raatsaal, Rathaus Röhrsdorf, Rat- 4.1.4. Neufassung der Satzung über
hausplatz 4, Chemnitz
die öffentliche Abwasserbeseitigung in der Stadt Chemnitz
(Entwässerungssatzung)
Feststellung der ordnungs- 4.1.5. Neufassung der Allgemeinen
gemäßen Ladung und der BeBedingungen für die Nutzung der
öffentlichen Abwasserbeseiti2. Feststellung der Tagesordnung
gung der Stadt Chemnitz (AB Ab3. Entscheidung über Einwenwasserbeseitigung) einschließdungen gegen die Niederlich Entgeltblatt ab 01.01.2011
schrift der Sitzung des OrtEinreicher: D 3/ ESC
schaftsrates Röhrsdorf –
öffentlich – vom 16. Juni 2010 4.1.6. Änderung der Abwasserent4. Vorlagen an den Stadtrat/
sorgungsentgelte im Gebiet der
Ausschuss Vorlagen zur EinStadt Chemnitz ab 01.01.2011
4.1.1. Neugestaltung der Sperrabfallentsorgung in der Stadt 4.1.7. Information zur Änderung AbChemnitz
gabepflicht Kleinleiterabgabe
Vorlage Nr.I-060/2010
Einreicher:D3/ESC
4.1.2. Neufassung der Satzung 5. Informationen des Ortsvorüber die Straßenreinigung in
stehers und Anfragen der Ortder Stadt Chemnitz (Straßenschaftsräte
6. Benennung von zwei OrtVorlage: B-178/2010
schaftsratsmitgliedern zur UnEinreicher: D6/ ASR
4.1.3. Neufassung der Satzung über
der Sitzung des Ortschaftsradie Erhebung von Straßenreites Röhrsdorf – öffentlich – am
nigungsgebühren in der Stadt
Chemnitz (StraßenreinigungsHans-Joachim Siegel
OrtsvorsteherHandys und viele andere Fundsachen am Freitag, 17.09.2010 ab 15
Uhr im „Wirkbauer” – Fahrräder am
Samstag, 18.09.2010 ab 14 Uhr auf
dem Parkplatz am Haus DAStietz
Die vor dem Umzug in das neue
Behördenzentrum in der Innenstadt
nun letzte Versteigerung von Fundsachen in der Tagesgaststätte "Zum
Wirkbauer" (Lothringer Straße 11,
09120 Chemnitz) findet am Freitag,
dem 17.09.2010 ab 15 Uhr statt. Besichtigt werden können die Fundsachen aus dem Fundbüro im Bürgeramt wie gewohnt vor Ort bereits ab
14:30 Uhr. Unter dem Motto „..alles
muss raus..“ werden an diesem Tag
140 Positionen zum Einstiegsgebot
von je 1 Euro versteigert - darunter
Bekleidung für Erwachsene und Kinder, Bücher, Regenschirme, Digitalkameras, Handys, CD’s, ComputerKosmetik,
USB-Sticks, MP3-Player, Handschuhe, Uhren und 2 Überraschungspäckchen. Einen Tag später - Samstag, 18.09.2010 - werden ab 14 Uhr
40 Fahrräder versteigert. Die Versteigerung gehört zum Programm der
und findet auf dem Parkplatz am
Haus DAStietz statt. Unter den Hammer kommen hier u.a. BMX-Räder,
Mountainbikes, Rennräder, Kinderfahrräder. Die Einstiegsgebote liegen
bei den Fahrrädern zwischen 1 bis 15
Euro. Hinweis: Fundsachen können
nur während der jeweiligen Versteigerung gegen sofortige Barzahlung
erworben werden. Fragen zu Fundsachen und Versteigerungen werden
im städtischen Fundbüro, Sitz: Peretzhaus, Elsasser Straße 8, 09120
Chemnitz unter 0371/488 3388 und
488 3310 beantwortet. Die kompletten Versteigerungslisten sowie weitere Informationen stehen im Netz
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Vergabe Nr. 17/10/050
auffordernde Stelle: Stadt Chemnitz, Zentrale Vergabestelle, Submissionsstelle, Frau Henke, Annaberger Straße 89, 09120 Chemnitz,
Tel.: 0371/488-2378, Fax: 4882396, Email:
Stadt Chemnitz, Zentrale Gebäudebewirtschaftung, SG Gebäudedienstleistungen, Herr Eckart,
Markt 1, 09111 Chemnitz, Tel.: 0371/
488-1748, Fax: 488-1798, Email:
Ronald.Eckart@stadt-chemnitz.de
Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind: Stadt Chemnitz, Zentrale Vergabestelle, Submissionsstelle, Frau Henke, AnnabergerStraße 89, 09120 Chemnitz, Tel.: 0371/
Ausschreibung nach VOL/A 2009
c) Form, in der Teilnahmeanträge
oder Angebote einzureichen sind:
d) Art und Umfang der Leistungserbringung: Ausführungsort: Wäscheleistungen der Feuerwehr der
Stadtverwaltung Chemnitz über 2
Jahre mit der Option der Verlängerung um 1 Jahr, diverse Gebäude
und Einrichtungen in der Stadt
e) Gegebenenfalls Anzahl , Größe
und Art der einzelnen Lose:
f) Gegebenenfalls Zulassung von
Nebenangeboten: nicht zugelassen
g) Ausführungsfrist für den Ge-samtauftrag: Beginn: 01.01.2011,
h) Vergabeunterlagen sind bei folgender Anschrift erhältlich: Stadt
Chemnitz, Zentrale Vergabestelle,
Submissionsstelle, Frau Henke,
Chemnitz, Tel.: 0371/488-2378,
Stadt Chemnitz, Zentrale Vergabestelle, Submissionsstelle, Frau
09120 Chemnitz, Tel.: 0371/4882378, Fax: 488-2396, Email:
i) Angebotsfrist: 18.10.2010, 10.00
Uhr, Bindefrist: 29.11.2010
j) Sicherheitsleistungen: keine
k) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen,
in denen sie enthalten sind: sieheVerdingungsunterlagen
l) Die mit dem Angebot oder dem
Teilnahmeantrag vorzulegenden
Unterlagen, die die Auftraggeber
für die Beurteilung der Eignung
des Bewerbers oder Bieters verlangen: Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung - aktuelle Referenzliste - Eigenerklärung zu § 10 c
Bundesseuchengesetz - Eigenerklärung zur Bestätigung der ausschließlichen Benutzung einer Maschine zur Behandlung von
Sonderwäsche - Nachweis Teilnahme Vor-Ort-Termin
m) Entgelt für Verdingungsunterlagen: Vervielfältigungskosten Gesamtmaßnahme:
/17/10/050:
5,00 EUR; Zahlungsweise: Einzahlungsbeleg.
Zahlungseinzelheiten: Anforderung der Verdingungsunterlagen:
schriftlich, bei Versand mit Kopie
des Einzahlungsbeleges (kein
Scheck). Barzahlung bei Abholungmöglich. Der Versand erfolgt nach
Vorlage der Kopie des Einzahlungsbeleges. Verspätet eingehende Anforderungen werden
bis: 23.09.2010, Abholung/ Versand ab: 30.09.2010. Öffnungszeiten: Stadt Chemnitz Submissionsstelle: Montag - Mittwoch 8.30 12.00 Uhr sowie Donnerstag 8.30
- 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr.
n) Angabe der Zuschlagskriterien,
sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: Sollten sich die angebotenen Leistungen nach Art und Umfang nicht
unterscheiden, wird das einzige
Zuschlagskriterium der Preis sein.
AnzeigeDie Fabriken mit ihren rauchenden Schloten haben Chemnitz
einst, an der Schwelle des 20.
Jahrhunderts, zur ersten Blüte
der Stadt geführt. Heute ist
Chemnitz ein pulsierender Industriestandort mit zukunftsorien-Im Rahmen der Langen
Nacht der Industrie öffnet die
am 10.09.2010 zwischen 18:00
und 22:00 Uhr ihr Gebäude. Seit
Juni 2009 arbeiten die Wissenschaftler in ihrem Domizil auf
dem Smart Systems Campus.
31 Büros und 20 Laborräume
bieten Platz für derzeit über
100 Mitarbeiter und Hilfskräfte.
beginnen jeweils zur vollen und
halben Stunde.Kontakt:
09126 Chemnitztierten Technologien und Innovationen sowie einer lebendigen
Kultur. Es ist also an der Zeit das
Gestern mit dem Heute zu verbinden. Eindrucksvoll geschieht
dies bei den ersten „Tagen der
Industriekultur“ vom 10. - 12.September 2010. Ein historischer
Festumzug, ein Gründerzeitmarkt, die IndustriekulTOUR,
und die Inszenierung des Chemnitzer Hauptbahnhofs verbinden
die Errungenschaften der Vergangenheit mit den Erfolgen der
Gegenwart und den Visionen für
die Zukunft. Dieses Jahr bietet
zudem gleich zwei große Jubiläen: 175 Jahre Deutsche Eisenbahn und 125 Jahre Wanderer-Werke. Am 7. Dezember 1835
rollte die legendäre „Adler“-Lok
erstmals über die rund 7,5 Kilometer lange Strecke von Nürnberg nach Fürth. 175 Jahre später hat vor allem das Sächsische
ein reichhaltiges Programm zusammengestellt, mit dem es an
die Eisenbahngeschichte erinnert. Einst waren die WandererWerke eines der stolzesten und
Mitarbeiter geben nicht nur
größten Unternehmen in ChemEinblicke in die moderne Mikro- nitz und haben deutsche Autound Nanotechnologie, zum
mobilgeschichte mitgeschrieben.
besseren Verständnis zeigen sie Angefangen hat alles mit zwei
ihre Untersuchungsmethoden an enthusiastischen Menschen, die
einen kleinen Handwerksbetrieb
alltäglichen Gegenständen. Ergegründet und zu einem bedeuleben Sie das Innere eines Ü-Ei‘s tenden Firmenimperium aufgeam Computertomographen und baut haben.
Belastungstests an Gummitieren. Gehen Sie per Shuttle auf Entdeckungstour und erleben Sie
live die Nachtschicht in den InAuf Ihrem Rundgang durch das dustrieunternehmen. Genießen
Gebäude sehen Sie darüber hin- Sie zudem ein abwechslungsreiaus die Ausstellung „Schlafender ches kulturelles Programm mit
Tiger“ des Chemnitzer Künstlers Live-Musik, Performance und
Peter Kallfels.
Reservieren Sie Ihre kostenlosen
Führungen zur Langen Nacht
der Industrie in der Tourist-Information Chemnitz.
Nutzen Sie mit dem ShuttleTicket zudem die Shuttle-Touren zu den Unternehmen sowie
das Netz des Verkehrsverbundes
Mittelsachsen in Chemnitz (Tarifzone 13). Die Shuttle-Tickets
erhalten Sie zum Preis von 3
Euro bei der Tourist-Information, im CVAG-Mobilitätszentrum, an den Informationsstäninfo@enas.fraunhofer.de
den der CMT und in den
Shuttle-Bussen während der
Langen Nacht der Industrie.36. Ausgabe 2010, Seite 9
AnzeigeFundbüro
Aufgrund einer Weiterbildungsmaßnahme bleibt das Fundbüro
am Donnerstag, dem 09.September 2010 geschlossen.Am Freitag, dem 10. September
2010, bleibt das Chemnitzer Standesamt aufgrund der in Dresden
stattfindenden Jahresfachtagung
und Mitgliederversammlung des
Landesfachverbandes der Standesbeamten e.V. geschlossen.
Anzeigen von Geburten und Sterbefällen werden jedoch entgegengenommen.
Weitere Auskünfte erhalten Bürgerinnen und Bürger im Standesamt
der Stadt Chemnitz (Sitz: Bürgerund Verwaltungszentrum Moritzhof, Bahnhofstraße 53, 09111
Chemnitz) unter Ruf 488-3321.Tor- & Zaunanlagen
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informativ.© Foto: Torsten HahnStandesamt
bleibt geschlossenDie Ruinen an der alten Leuchtenfabrik fallen ! Little John Bikes
stockt weiter auf ! Deshalb hagelt es ab sofort Rabatte auf Fahrräder, Bekleidung und Zubehör.
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soll er je eine weiterführende Schule
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(0371) 35 58 220Leser wissen mehr.- jede Woche neu!36. Ausgabe 2010, Seite 10Öffentliche Bekanntmachung
Satzungsbeschluss zum Bebau ungsplan Nr. 93/24 „Z 3 – Schloß teich” für das Gebiet nördlich der
Georgstraße (Baufelder FV 1, WA 1
und der öffentlichen Verkehrs fläche der Nordstraße) des Teilge bietes 2a
Der Stadtrat der Stadt Chemnitz
hat am 25.08.2010 den Bebauungsplan Nr. 93/24 „Z 3 – Schloßteich” für das Gebiet nördlich der
und der öffentlichen Verkehrsfläche der Nordstraße) des Teilgebietes 2a als Satzung beschlossen.
Der Satzungsbeschluss wird hiermit bekannt gemacht. Von der Be kanntmachung ausgenommen
wird der gemäß nebenstehendem
Plan gekennzeichnete Bereich
(Baufeld FV 1), so dass der o.g. Be bauungsplan ohne diesen Bereich
Jedermann kann den Bebauungsplan mit der Begründung einschließlich Umweltbericht und die zusammenfassende Erklärung nach
§ 10 Abs. 4 BauGB im Stadtpla nungsamt, Sachgebiet Beratung,
im Technischen Rathaus, Annaberger Straße 89, während der Zeiten
Montag bis Freitag von 08.30 Uhr
bis 12.00 Uhr und zusätzlich Don nerstag von 14.00 Uhr bis 18.00
Uhr kostenlos einsehen und über
den Inhalt Auskunft verlangen.1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2. eine unter Berücksichtigung des
§ 214 Abs. 2 BauGB beachtliche
Verletzung der Vorschriften über
das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB
beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs
unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Flächennutzungsplans
oder der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend
Gemäß § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO gelten Satzungen, die unter
Verletzung von Verfahrens- oder
Formvorschriften der SächsGemO
zu Stande gekommen sind, ein Jahr
nach ihrer Bekanntmachung als
von Anfang an gültig zu Stande gekommen.
3. die Oberbürgermeisterin dem
Beschluss nach § 52 Abs. 2 SächsBekanntmachungsanordnung:
GemO wegen Gesetzwidrigkeit wiGemäß § 215 Abs. 1 Satz 1 BauGB dersprochen hat,
4. vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz
1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SächsGemO genannten FristÖffentliche Bekanntmachung
Satzungsbeschluss zum vorha benbezogenen Bebauungsplan Nr.
09/17 Wohnbebauung auf dem
Flurstück 185/3, Borna
hat am 25.08.2010 den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr.
Flurstück 185/3, Borna als Satzung
beschlossen. Der vorhabenbezogene Bebauungsplan wurde im beschleunigten Verfahren nach § 13a
Der Satzungsbeschluss wird hiermit bekannt gemacht. Mit dieser
Bekanntmachung tritt o.g. vorhabenbezogener Bebauungsplan in
Kraft. Jedermann kann den vorhabenbezogenen Bebauungsplan
mit der Begründung im Stadtpla nungsamt, Sachgebiet Beratung,
den Inhalt Auskunft verlangen.
Gemäß § 215 Abs. 1 Satz 1 BauGB
1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr.
1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangsund gemäß § 215 Abs. 1 Satz 2
i.V.m. Satz 1 BauGB werden nach
§ 214a Abs. 2a BauGB beachtliche
Fehler unbeachtlich, wenn sie
Bekanntmachung des Flächennutzungsplans oder der Satzung
schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die
Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden
Beschluss nach § 52 Abs. 2 SächsGemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat,
1 SächsGemO genannten Frist
a) die Rechtsaufsichtsbehörde den
Beschluss beanstandet hat
b) die Verletzung der Verfahrensoder Formvorschriften gegenüber
Ist eine Verletzung nach den Ziffern 3 oder 4 geltend gemacht wor-a) die Rechtsaufsichtsbehörde den
Ist eine Verletzung nach den Ziffern 3 oder 4 geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der
im § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO
genannten Frist jedermann diese
Ein Entschädigungsberechtigter
kann Entschädigung verlangen,
wenn durch diesen Bebauungsplan einer der in den §§ 39 bis 42
BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten ist. Es handelt sich dabei um Entschädigung
für Aufwendungen im berechtigten
Vertrauen auf den Bestand eines
rechtsverbindlichen Bebauungsplans in Vorbereitung auf die Verwirklichung von Nutzungsmöglichkeiten aus diesem Plan gemäß §
39, um Entschädigung in Geld oder
durch Übernahme für Vermögensnachteile durch bestimmte Festsetzungen gemäß § 40, um Entschädigung bei der Begründung
von Geh-, Fahr- und Leitungsrechten und bei der Festsetzung von
Pflanzbindungen gemäß § 41 und
Entschädigung bei der Änderung
oder Aufhebung einer bisher zulässigen Nutzung gemäß § 42 BauGB.
Die Fälligkeit eines solchen Anspruchs kann durch schriftlichen
Antrag bei der Gemeinde herbeigeführt werden. Ein Entschädi-gungsanspruch erlischt, wenn
nicht innerhalb von drei Jahren
nach Ablauf des Kalenderjahrs, in
dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des An-spruchs herbeigeführt wird.den, so kann auch nach Ablauf der
Antrag bei der Gemeinde herbeigeführt werden. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn
dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.
Hinweis: Der vorhabenbezogene
Bebauungsplan Nr. 09/17 Wohnbebauung auf dem Flurstück
185/3, Borna wurde im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a
BauGB aufgestellt. Gemäß § 13a
Abs. 2 Nr. 2 BauGB konnte der Bebauungsplan, der von Darstellungen des Flächennutzungsplans abweicht, aufgestellt werden, bevorder Flächennutzungsplan geändert
oder ergänzt ist. Die geordnete
städtebauliche Entwicklung des
Gemeindegebiets ist nicht beeinträchtigt. Der Flächennutzungsplan ist im Wege der Berichtigung
anzupassen. Die Berichtigung er-folgt unverzüglich und wird im
Amtsblatt der Stadt Chemnitz bekannt gemacht.Chemnitz, den 01.09.2010
OberbürgermeisterinChemnitz, den 01.09.2010
OberbürgermeisterinANZEIGEBeratungsstellen in Chemnitz:
Reichnhainer Str. 34-36 0371/2336630 Mi. 9-14, Do. 9-18
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Birkensteig 12
0371/426948
Kostenloses Info.Tel. 08001817616, E-Mail:info@vlh.de, Internet: www.vlh-presse.de• Einkommensteuererklärung
AnzeigeBundesverfassungsgericht:
teilweise wieder absetzbar
Mit dem Steueränderungsgesetz 2007
wurde die Abzugsmöglichkeit der Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer
weitergehend eingeschränkt. Das Einkommensteuergesetz (EStG) erlaubt
den Abzug der Aufwendungen für ein
häusliches Arbeitszimmer sowie der
Kosten für die Ausstattung seither nur
noch, wenn das Arbeitszimmer den
Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet. Das Bundesverfassungsgericht
(BVerfG) hat die gesamte Vorschrift
des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG hinsichtlich der Neuregelungen geprüft
und in seinem Beschluss vom 6. Juli
2010 – 2 BvL 13/09 die Regelung der
steuerlichen Berücksichtigung eines
häuslichen Arbeitszimmers als teilweise verfassungswidrig angesehen.
Die gesetzliche Kürzung verstößt gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz, soweit die Aufwendungen auch
dann von der steuerlichen Berücksichtigung ausgeschlossen sind, wenn für
die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Denn der Mangel eines
alternativen Arbeitsplatzes, der sichdurch die Vorlage einer Bescheinigung
des Arbeitgebers ohne weiteres nachweisen lässt, liefert eine leicht nachprüfbare Tatsa-chenbasis für die Feststellung der tatsächlich betrieblichen
oder beruflichen Nutzung und damit
die Möglichkeit einer typisierenden
Abgrenzung von Erwerbs- und Privatsphäre. Soweit Aufwendungen für ein
häusliches Arbeitszimmer, das zu mehr
als 50 % der gesamten Tätigkeit ausschließlich betrieblich oder beruflich
genutzt wird, nicht mehr als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzbar sind, verstößt dies nicht gegen den
allgemeinen Gleichheitsgrundsatz.
Denn der Umfang der Nutzung des Arbeitszimmers ist allenfalls ein schwaches Indiz für dessen Notwendigkeit,
wenn dem Steuerpflichtigen von seinem Arbeitgeber ein weiterer Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird. Es
fehlt zudem an leicht nachprüfbaren
objektiven Anhaltspunkten für die
Kontrolle der Angaben des Steuerpflichtigen zum Umfang der zeitlichen
Nutzung des Arbeitszimmers.
Lohnsteuerhilfevereine e. V.Wir beraten Sie in Ihren steuerlichen Angelegenheiten und bearbeiten
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CAnzeigeInfoveranstaltung am 15. September
Family Dental, Jahnsdorf:„Zahnimplantate bieten festen
Biss und sicheren Halt!“
„Schöne und feste Zähne
sind heute durch Zahnimplantate für jeden Menschen
möglich“, sagt einer, der sich
bestens auskennt: Dr. Dr.
Andreas Pohl, Zahnarzt und
Facharzt für Mund-, Kiefer
und Gesichtschirurgie, führt
Dr. Carmen Pohl, eine
Standorten in Jahnsdorf und
Das Angebot umfasst die gesamte Bandbreite an hochwertigen zahnmedizinischen
und implantologischen Leistungen – darunter auch anspruchsvolle Versorgungen
und Knochenaufbaumaßnahmen. Die anschließende prothetische Versorgung wird
Kleine Stifte mit großer
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan,
die fest mit dem Kieferknochen verwachsen. Solche
Konstruktionen sind heute
imstande, Kronen und auch
große Brücken zu tragen.
Eine Prothese abends ins
Glas legen zu müssen, ist
eine Situation, die heutzutage kaum noch jemandem
widerfahren muss. „Das
Prinzip beim Implantat ist
dasselbe wie bei einem Dübel, im Grunde sogar noch
besser, denn ein Dübel verwächst schließlich nicht mit
der Wand“, erklärt Herr Dr.
Auch der Zahnersatz, mit
dem die Implantate versorgt
werden, wird im Meisterlabor direkt über der Praxis in
Jahnsdorf hergestellt. So sorgen kurze Kommunikationsund Arbeitswege dafür, dass
der Patient schnellstmöglich
seinen fertigen Zahnersatz
erhält. Insbesondere bei Im-plantatversorgungen ist dies
von großem Vorteil. Bei der
Fertigung sind höchste Qualitätsstandards ebenso maßgebend wie die individuellen
Wünsche des Patienten:
„Der Patient erhält von uns
nur solche Zähne, die ihm
auch gefallen“, so Herr Dr.
Eine Implantation ist in vielen Fällen möglich. Allerdings sollte man bei starken
Rauchern oder ParodontitisPatienten aufgrund der Einheilchancen im Einzelfall abwägen, ob eine andere
Versorgung sinnvoller ist.
Ansonsten können Patienten jeden Alters all die Vorteile von Implantaten nutzen. Selbst, wenn zu wenig Kieferknochen vorhanden ist, ist nach einem Knochenaufbau auch in diesem
Falle eine Implantation möglich.
Patientenversorgung ist
Dr. Dr. Pohl und Prof. Dr.
Dr. Zenk der seit September
2009 in der Gemeinschaftspraxis angestellt ist,
sind für die Implantation und
Chirugie zuständig, Dr. Carmen Pohl und Dr. Anne-Kathrin Klotz sind für die Prothetik und Zahnerhaltung
zuständig. Um Prophylaxe
und Zahnreinigung kümmert
sich die Dentalhygienerin
Katrin Meischner mit ihrem
Wenn Sie mehr über Implantate wissen möchten, informieren Sie sich kostenfrei
auf der kommenden Patienten-Infoveranstaltung von
Family Dental. Diese findet
am 15. September 2010 in
den Räumen der Family
Dental Zahntechnik, Chemnitzer Str. 61a, 09387 Jahnsdorf statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte
an unter 03721-36005.„Schöne Zähne bedeuten
Herr Dr. Pohl, das Implantat ist
heute immer stärker gefragt.
leisten, was sich die meisten Patienten unter modernem Zahnersatz vorstellen: sichere Funktion, natürliche Ästhetik und
höchster Tragekomfort. Dies
und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten – vom Einzelzahnersatz über die Verankerung von Brücken und
Prothesen – sprechen für das
Implantat.Portrait Dr. Dr. Pohl
Vier Fragen an Herrn Dr. Dr.
Andreas Pohl, zertifizierter Implantologe und Geschäftsführer der Family Dental Zahntecnik GmbH in Jahnsdorf.nen deutlichen Gewinn an Lebensqualität darstellt.
Vor 19 Jahren habe ich bei Implantationen an der Universität
bereits mitoperiert, vor 15 Jahren habe ich meine ersten Implantate selbst gesetzt, und bis
jetzt sind es mehrere Tausend
Welche Neuigkeiten gibt es bei
Planung der Implantationen
können wir neuerdings die
Brücken schon vor der Implantation herstellen und in vielen
Fällen gleich während der Operation einsetzen. Dies erhöht
erheblich den Patientenkomfort.Wo sehen Sie die Vorteile gegenüber herkömmlichem Zahnersatz?
Im Gegensatz zu herkömmlichen Brücken müssen bei Implantatversorgungen Zähne
nicht mehr beschliffen werden.
Der Patient kann mit implantatgetragenem Zahnersatz la- Herr Dr. Pohl,
chen, sprechen und kauen wie vielen Dank für
mit natürlichen Zähnen, was ei- das Gespräch.tze!
en bis 13.09.
EINTRITT FREZahnimplantate
Infoveranstaltung: 15. September, 19:00 UhrFamily Dental
JahnsdorfAll pages:123456789101112InfoSaveLikeShareDownloadMoreAmtsblatt Chemnitz Published on Sep 22, 2010 Ausgabe vom 09.08.2010amtsblaetterFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore

References: § 83
 § 82
 § 82

§ 67
 § 10

§ 10

§ 214
 § 214
 § 4
 § 52
 § 215
 § 4
 § 214
 § 13
 § 215
 § 214
 § 215

§ 214
 § 52
 § 4
 §
39
 § 40
 § 41
 § 42
 § 13
 § 13
 § 4