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Timestamp: 2019-10-23 08:06:27+00:00

Document:
Veröffentlichungsdatum:03.08.2010 Inkrafttreten01.10.2010 FundstelleBrem.ABl. 2010, 585
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Medienkultur“ der Universität Bremen vom 23. März 2010 (Brem.ABl. 2010, 585)"
juris-Abkürzung: MedKulMAfPO BR
Fundstelle: Brem.ABl. 2010, 585
Der Fachbereichsrat 9 (Kulturwissenschaften) hat am 23. März 2010 gemäß § 87 Absatz 1 Nummer 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) i.V.m. § 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBI. S. 339) folgende Prüfungsordnung beschlossen:
Diese fachspezifische Prüfungsordnung gilt in Verbindung mit dem Allgemeinen Teil der Prüfungsordnungen für Masterstudiengänge der Universität Bremen vom 27. Januar 2010 der jeweils gültigen Fassung.
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs „Medienkultur“ sind insgesamt 120 Leistungspunkte (Creditpoints = CP) nach dem European Credit Transfer System zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 4 Fachsemestern.
dem kommunikations- und medienwissenschaftlichen Kernbereich,
dem Ergänzungsbereich Kulturtheorie, Transkulturelle Medien und Medieninformatik,
dem Praxisbereich sowie
dem Integrationsbereich (inklusive Masterarbeit).
(2) Das Studium umfasst Module gemäß Anlage 1:
im kommunikations- und medienwissenschaftlichen Kernbereich im Umfang von 36 CP:
Medienkommunikation, 9 CP, P1
Medienästhetik, 9 CP, P,
Mediensystem und -ökonomie, 9 CP, P,
Mediengeschichte, 9 CP, P,
im Ergänzungsbereich Kulturtheorie, Transkulturelle Medien und Medieninformatik im Umfang von 18 CP (es müssen zwei von drei Modulen belegt werden):
Kulturtheorie, 9 CP, WP,
Transkulturelle Medien, 9 CP, WP,
Medieninformatik, 9 CP, WP,
im Praxisbereich gemäß Absatz 7 im Umfang von 21 CP:
Medienkulturpraxis, 6 CP, WP,
Selbststudienmodul, 6 CP, WP,
Medienkulturpraktikum, 9 CP, WP oder
Freie Wahlmodule, 9 CP, WP, sowie
im Integrationsbereich im Umfang von 45 CP (inklusive Masterarbeit):
Methoden, 9 CP, WP,
Medienkulturforschung, 9 CP, WP,
Masterarbeit und Kolloquium, 27 CP, P.
(5) Die den Modulen jeweils zugeordneten Lehrveranstaltungen werden in den Modulbeschreibungen ausgewiesen. Im Wahlbereich können weitere Lehrveranstaltungen den Modulen zugeordnet werden.
(6) Im Ergänzungsbereich werden zwei von drei Modulen belegt.
(7) Im Praxisbereich wird entweder das Modul „Medienkulturpraktikum“ (9 CP) oder „Freie Wahlmodule“ (9 CP) (Module aus anderen Masterstudiengängen) belegt. Die Prüfungen finden gemäß den Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge statt. Die Noten werden im Zeugnis ausgewiesen, jedoch bei der Berechnung der Abschlussnote nicht berücksichtigt.
(8) Das Studium beinhaltet ein fakultatives 8-wöchiges Medienkulturpraktikum im Umfang von 9 CP. Es kann in Deutschland oder im Ausland im inhaltlichen Bereich des Masterstudiums erbracht werden. Auf Antrag kann es in zwei 4-wöchige Praktika oder auch studienbegleitend absolviert werden. Näheres regelt die Praktikumsordnung.
(9) Lehrveranstaltungen werden in den Formen gemäß § 6 Absatz 1 AT MPO durchgeführt. Zur Masterarbeit findet ein Betreuungskolloquium statt, das in der Modulbeschreibung näher erläutert wird.
P: Pflichtmodul, WP: Wahlpflichtmodul
(1) Prüfungen werden in den Formen gemäß § 8 ff. AT MPO durchgeführt. Darüber hinaus können Prüfungen in den in Anlage 3 aufgeführten Formen erfolgen. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin/eines Prüfers weitere Prüfungsformen zulassen.
(3) Bearbeitungsfristen und Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn des Moduls mitgeteilt. Klausuren dauern 60 bis 180 Minuten.
(1) Voraussetzung zur Anmeldung zur Masterarbeit ist der Nachweis von mindestens 84 CP.
(2) Für die Masterarbeit werden 27 CP vergeben.
(3) Die Bearbeitungszeit der Masterarbeit beträgt bei theoretischen Arbeiten 20, bei empirischen Arbeiten 24 Wochen. Der Prüfungsausschuss kann auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung um maximal 6 Wochen genehmigen.
(4) Die Masterarbeit wird als Einzel- oder als Gruppenarbeit mit bis zu 3 Personen erstellt.
(5) Zur Masterarbeit findet ein Kolloquium statt. Für Masterarbeit und Kolloquium wird eine gemeinsame Note gebildet. Die Masterarbeit fließt dabei mit 80% und das Kolloquium mit 20% in die gemeinsame Note ein.
Die Note von Masterarbeit und Kolloquium macht 40% der Gesamtnote aus. 60% der Gesamtnote werden aus den mit CP gewichteten Noten der Module gebildet, in denen benotete Prüfungen abgelegt werden.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor am 1. Oktober 2010 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie ersetzt die Prüfungsordnung vom 13. Februar 2008.
Genehmigt, Bremen, den 12. Mai 2010
Regelung zu Multiple Choice bzw. E-Klausuren
D.3 Masterarbeit inkl. Kolloquium
27 CP/ P
A.4 Mediengeschichte
9 CP/ P
C.2 Freie Wahlmodule (alt. zum 1. o. 2. Sem.)
Medienkulturpraxis (Teil 2, s. 2. Sem.)
C.4 Selbststudienmodul
6 CP/ P
Medienkulturforschung (Teil 2, s. 2. Sem.) P**
Mediensystem und -ökonomie
Transkulturelle Medien
B.3 Medieninformatik
C.2 Freie Wahlmodule (alt. zum 1. Sem.)
Medienkulturpraxis (Teil 1 o. 2, s. 1. Sem)
Medienkulturforschung (Teil 1)
9 CP/ P**
A.2 Medienästhetik
B.1 Kulturtheorie
Medienkulturpraktikum
C.2 Freie Wahlmodule
Medienkulturpraxis (Teil 1)
6 CP/ P*
das Modul C.3 umfasst insgesamt 6 CP.
das Modul D.2 umfasst insgesamt 9 CP.
Vorlesung Seminare
Medienkulturpraxis (verteilt über 2 Semester)
Medienkulturforschung (verteilt über 2 Semester)
Prüfungsleistungen:1
gemäß PO des anbietenden Studienganges (Digitale Medien)
Freie Wahlmodule (aus anderen Masterstudiengängen)
gemäß PO des anbietenden Studienganges
Im Rahmen des Masterstudiums Medienkultur können folgende, den Rahmen der §§ 8 ff. AT MPO ergänzende Prüfungsformen angeboten werden:
Studienarbeit im Umfang von ca. 20 Seiten (ohne Anlagen),
mit ca. 10 Seiten dokumentierte Medienprodukte (im Bereich der Medienkulturpraxis).
(1) Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren liegt vor, wenn die für das Bestehen der Prüfung mindestens erforderliche Leistung der Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten ausschließlich durch Markieren oder Zuordnen der richtigen oder der falschen Antworten erreicht werden kann. Prüfungen bzw. Prüfungsfragen im Antwort-Wahl-Verfahren sind nur zulässig, wenn sie dazu geeignet sind, den Nachweis zu erbringen, dass die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat die Inhalte und Methoden des Moduls in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden kann. Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren ist von einem Prüfer bzw. einer Prüferin gemäß § 27 AT MPO vorzubereiten. Die Prüferin bzw. der Prüfer wählt den Prüfungsstoff aus, formuliert die Fragen und legt die Antwortmöglichkeiten fest. Ferner erstellt er bzw. sie das Bewertungsschema gemäß Absatz 4 und wendet es im Anschluss an die Prüfung an. Der Abzug von Punkten innerhalb einer Prüfungsaufgabe im Mehrfach-Antwort-Wahlverfahren ist zulässig.
(2) Die Prüfungsfragen müssen zweifelsfrei verstehbar, eindeutig beantwortbar und dazu geeignet sein, den gemäß Absatz 1 Satz 2 zu überprüfenden Kenntnisse der Kandidatinnen und Kandidaten festzustellen. Der Prüfer bzw. die Prüferin kann auch einen Pool von gleichwertigen Prüfungsfragen erstellen. In der Prüfung erhalten Studierende aus diesem Pool jeweils unterschiedliche Prüfungsfragen zur Beantwortung. Die Zuordnung geschieht durch Zufallsauswahl. Die Gleichwertigkeit der Prüfungsfragen muss sichergestellt sein. Die Voraussetzungen für das Bestehen der Prüfung sind vorab festzulegen. Ferner sind für jede Prüfung
wenn mindestens 50 aber
weniger als 75 Prozent,
wenn mindestens 25 aber
weniger als 50 Prozent,
wenn keine oder weniger als
Die Belegung von Modul
setzt folgende erfolgreich bestandene Module voraus
A.1, A.2, A.3, C.1, D.1
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Medienkultur“ der Universität Bremen vom 23. März 2010 01.10.2010
§ 1 - Studienumfang, Abschlussgrad und Teilzeitstudium 01.10.2010
§ 2 - Studienaufbau, Module und Leistungspunkte 01.10.2010
§ 8 - Inkrafttreten und Übergangsregelung 01.10.2010
Anlage 1: - Studienverlaufsplan 01.10.2010
Anlage 2: - Module und Prüfungsanforderungen: 01.10.2010
Anlage 3: - Weitere Prüfungsformen: 01.10.2010
Anlage 4: - Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahlverfahren und zur Durchführung von Prüfungen als „e-Klausur“ 01.10.2010
§ 2 - Durchführung von Prüfungen als „e-Klausur" 01.10.2010
Anlage 5: - Zugangsvoraussetzungen für Module 01.10.2010

References: § 87
 § 62
 § 6
 § 8
 § 27

§ 1

§ 2

§ 8

§ 2