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1905 / 119 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger)
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teilung III Nr. 3, 4, 6 und 7 von zusammen 1200 M, cingetragen im Grundbuhe von Stadt Bergen Hand I11 Blatt Nr. 137, für die Zeit vom 24. April 1904 bis 24. April 1905 in Höhe von 54 M4, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver- urteilen, den Kläger wegen 54 #4 Zinsen der Posten Band II1 Blatt Nr. 137 Abteilung IIT Nr. 3, 4, 6, 7 (des Grundbuchs der Stadt Bergen) aus seinem dafür dinglih verhafteten Hausgrundstück in Bergen, Königstraße Lit. E. Nr. 21 Band I1Il Blatt 137 des Grundbuchs der Stadt Bergen zu befriedigen, das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wor das Königliche Amtsgericht in Bergen a. Rügen auf den 22. Sep- tember 1905, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. Bergen a. Rügen, den 15. Mai 1905. Uthcke, Aktuar, : Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[15919] Oeffentliche Zustellung. 69. O 90/05.
Der Pferdehändler Gustav Ioahimstbal zu Berlin, Marienstraße 23, Prozeßbevollmächtigter : Justizrat Pincus 1. hier C. 54, Münistraße 11, flagt gegen den Kaufmarn Jakob Zerkowsky (alleiniger Inhaber der früheren Firma Nobert Reinke in Berlin, Stallschreiberstraße 58), jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er auf Srund des Arrestbefehls des Königlichen Amtsgerichts T in Sachen Joachimsthal gegen Reinke 76. G 454. 04 am 31. Mai 1904 eine Sicherheit von 2000 M dur Hinterlegung bei der Königlichen Ministerial- Militär- und Baukommission in Berlin geleistet habe und daß der Grund der Sicherheits- leistung nah rechtskräftiger Verurteilung des Be- Fflagten zur Zahlung der Arrestforderungen von 800 A und 900 Æ weggefallen sei, mit dem An- trage, den Beklagten zu verurteilen, in die Aus- zahlung der am 31. Mai 1904 in Arrestsachen Foachimsthal gegen Reinke 76. G 454. 04 bei der Kafse der Königlichen Ministerial- Militär- und Bau- kommission hinterlegten Sicherheit an den Kläger zu willigen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen NBerhandlung des Nechtsstreits vor die 33. Zivilkammer des Königlichen e I zu Berlin, Gruner- straße, II. Stockwerk, Zimmer Nr. 13, auf den 11. Juli 1905, Vormittags 107 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. :
Berlin, den 16. Mai 1905.
Hettwer, Sekretär, :
als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
[15927] Oeffentliche Zuftellung.
Die Firma Karl Scheid Sohn in Koblenz, Prozeß- bevollmächtigte: Rechtsanwälte Holzer und Müller in Ehrenbreitstein, klagt gegen den Arthur Regel, früher in Dortmund, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß sie dem Beklagten auf seine Bestellung in den Jahren 1901 bis 1903 Waren fäuflih geliefert habe mit einem dreimonatlichen Zahlungsziel, mit dem Antrage, den Beklagten kostens vflichtig und vorläufig vollstreckbar zur Zablung von 1993,14 M nebft 49/9 Zinsen seit 1. Mai 1903 zu verurteilen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Dortmund auf den 7. Juli 1905, Mittags 12 Uhr, Zimmer 127. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemaMt.
Dortmund, den 10. Mai 1905,
Gerlach, :
[15924] Oeffentliche Zustellung. C 57/05.
Der Ludwig Heckel, Wirt in Diedendorf, klagt gegen den Jakob Bertschy, Sohn, Tagner, früher in Diedendorf, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort in Amerika, unter der Behauvtung, daß ihm derselbe für verabfolgte Waren den Betrag von 48,93 M. nebft 5 9/6 Zinsen vom 24. April 1905, laut Shuldschein vom 24. April 1905, s{hulde, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig voll- \treckbares Urteil zur Zahlung von 48,93 4 nebst 59/0 Zinsen vom 24 April 1905 zu verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur men Ver- bandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amts- geriht in Drulingen auf Dienstag, den 11. Juli 1905, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Drulingen, den 16. Mai 1905.
Boblmann,
Hilfsgerichts\hreiber des Kaiserlihen Amtsgerichts.
[15922] Oeffentliche Zustellung 15. IV. 5/05. 2. an den Kaufmann Albert Müller, früher zu Düfsel- dorf, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort.
Auf ntrag der Ehefrau des Nechtsanwalts Justiz- rat Ferdinand Schiedges, Klara geborene Schwarz, zu Düsseldorf, vertreten durch Rechtsanwalt Justiz- rat Schiedges zu Düsseldorf, werden dem Kaufmann Albert Müller, früber zu Düsseldorf, jeßt ohne bes kannten Wohn- und Aufenthaltsort, folgendeUrkunden:
1) der Hypothekenbrief über 40 000 Æ vom 3. April 1895, betreffend die im Grundbuch von Düsseldorf- Unterbilk Band 3 Art. 120 Abt. 111 Nr. 6 eig z- tragene Hypothek, ;
2) Obligation vor Notar Nießen hier vom 21. März 1895 über 40 000 4 zu Gunsten der oben genannten Ehefrau Schiedges zu Lasten Wilhelm Göres, versehen mit der am 23. Juli 1902 erteilten Zwangsvollstreckungsklausel für Kapital und Zinsen
egen die Eheleute Wilbelm Walge hier, nebst Voll- treckungsklausel des Notars Justizrat Bors zu Dassemorl vom 10. April 1905, L
3) Kaufakt vor Notar Kehren hier vom 17. März 1897 zwishen Wilhelm Göres und Johann Schiffer,
4) Kaufakt vor Notar Nießen hier vom 10. März 1899 zwishen Johann Schiffer und den Eheleuten
5 Zuschlageurteil des Königlichen Amtsgerichts zu Düsseldorf vom 6. Juni 1994, in der Zwangsver- fteigerungs\ache gegen Eheleute MWalge — 14 K. 48/04,
6) Kaufakt vor Notar Dr. Ridder zu Düsseldorf vom 20. Dezember 1904,
7) Erbauseinandersezung8akt vor Notar Shwite- rath zu dei arbag) vom 25. Januar 1905, i
in beglaubigter Abschrift zur Kenntnisnahme mit der Aufforderung, die der genannten Chefrau
1905 und die seitherigen Kosten sofort zu zahlen bei BVermeidung der Zwangsversteigerung, hiermit öffent- lih zugestellt. , Düsseldorf, den 10. Mai 1905. Gerichtsschreiberei des Königlichen Amtsgerichts. Abteilung 15.
15923] Oeffentliche Zustellung. 7. C. 466/05. 1. f Die Firma Vve Laurent-Perrier & Co. in Bouzy- Reims (Marne), Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Dr. Sternau in Frankfurt a. M., klagt gegen den früheren Hotelbesizer E. Drucker, früher in Frankfurt a. M., jeßt mit unbekanntem Aufent- halt abwesend, unter der Behauptung, daß der Be- flagte aus ftäufliher Lieferung von ein am 17. August 1901 den Betrag von # 180,— nebst 59% Zinsen seit 17. September 1901 \{huldig ge- worden sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver- urteilen, an Klägerin den Betrag von # 180,— nebst 5 9/9 Zinsen seit 17. September 1901 zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht, Abteilung 7, zu Frankfurt a. M. auf den 14. Juli 1905, Vormittags 9} Uhr, Zimmer 129. Zum Zwecke der öffentlihen Zu- stellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. Fraufkfurt a. M., den 16. Mai 1905. (L. 8.) Pipirs, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abteilung 7.
[15926] Oeffentliche Zuftellung. 1) Lei Sorg, Schustermeiiter, 2) Jakob Müller, Schneidermeister, und 3) Moses Levy, Handelsmann, : die beiden ersteren in Bechhofen, leßterer in Homburg wohnhaft, vertreten durch Rechtskonsulent Bachmann in Homburg, klagen gegen die Testaments- erben des am 28. Oktober 1902 zu Behhofen ver- storbenen Schäfers Heinrih Pfaff, nämlih: Mar- garetha Heil, geb. Pfaff, zu Bechhofen wohnhaft ge- wesen, Ebefrau des zur Zeit ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesenden Dienstknechts Theo- bald Heil, bezw. da dieselbe inzwischen gestorben ist, deren Erben, nämli: 1) deren Ehemann Theobald Heil, Dienstknecht, zu Behhofen wohnhaft gewesen, zur Zeit ohne be- fannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend,
L deren Kinder: a. Bernhard, þÞ. Heinrich, c. Jakob, d. Ludwig Heil, \ämtlich noch minder- jährig und vertreten durch ihren Vormund Jakob Krämer, Ackerer in Bechhofen,
wegen Forderung für Waren, Arbeitslohn und für eine Tauschaufgabe von einem Kuhhandel, mit dem Antrage, die Beklagten als Gesamtschuldner zur Zahlung der folgenden Beträge:
1) an R Sorg 33 M 10 S,
2) an Jakob Müller 21 4 29 S und
3) an Moses Levy 162 #,
sämtliche Beträge verzinslichß zu 4/6 vom Tage der Klagezustellung an, sowie samtverbindlih zu den Kosten des A je zu verurteilen und das er- gehende Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kgl. Amts- geriht Homburg Pfalz auf den anberaumten Termin vom Samstag, den A. Juli 1905, Vorm. 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an obengenannten Theobald Heil wird dieser Auëzug der Klage bekannt gemacht. :
Homburg Pfalz, den 18. Mai 1905.
Der Gerichts\{hreiber des K. Amtsgerichts.
[15911] Oeffentliche Zustellung. :
Die Wirtschafterin Auguste Brefka, geb. Rzechtalski, in Bromberg, Neuer Markt Nr. 3, Prosa mächtigter: Rechtsanwalt Gebauer in Konitz, klagt gegen ihren früberen Ehemann, Landwirt Josef Brefka, zuleßt in Flatow Smirdowo, jeßt un- bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Ehe der Parteien durch rechtskräftiges Urteil des Königlichen Landgerichts in Koniy vom 4. Oktober 1899 geschieden und der Beklagte für den allein {huldigen Teil erklärt worden sei und daß die Parteien zur Zeit der Ehe in Gütergemeinschaft & lebt hätten. Auf Grund dieses Urteils sei der Be- klagte verpflichtet, der Klägerin das eingebrahte und sonstige Vermögen zurückzugeben, sofern dieses Ver- mögen no nicht in seinen Besitz gelangt, anzuerkennen, daß diese Vermögensbestandteile nunmehr alleiniges Eigentum der Klägerin seien, auch die im unten- stehenden Antrage bezeihneten Hypotheken der Klägerin zum Alleineigentum zu überweisen und an- zuerkennen, daß die Klägerin über die vorgenannten Hypotheken allein zu verfügen berechtigt sei, mit dem Antrage: den Beklagten ko E A zu verurteilen, als geschiedener Ehemann der Klägerin anzuerkennen, daß folgende an die Klägerin überwiesenen Hypotheken- teilforderungen
a. auf Sypniewo Blatt 16 Abt. I[T Nr. 6: 360 4 nebst Zinsen,
b. auf Sypniewo Blatt 22 Abt. IIT Nr. 2: 240 4 nebst Zinsen,
c. auf Sypniewo Blatt 77 Abt. ITIT Nr. 2: 180 A nebst Zinfen,
d. auf Sypniewo Blatt 85 Abt. IIT Nr. 2: 120 4 nebst Zinsen, j
e. auf Neu-Lubcza Blatt 94 Abt. II1 Nr. 3: 150 M nebft Zinsen,
f. auf Neu-Lubcza Blatt 69 Abt. Il11 Nr. 2: 67 M 58 S nebst Zinsen,
das Alleineigentum der Klägerin find, und darin zu willigen, daß diese Hypothekenposten im Grund- buch auf den alleinigen Namen der Klägerin um- geschrieben, der Klägerin auch die zu bildenden Zweig- dokumente ausgehändigt werden. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor die zweite Zivilkammer des Königs lichen Landgerichts zu Konitz, Westpr., Zimmer Nr. 55, auf den 26. September 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. Aktenz. 2b O 216/05.
Kouitz, den 16. Mai 1905.
Der Maurermeister Johannes Oldenburg in Lübeck, vertreten durh die Nehtsanwälte Dres. Görß, Muus und Brehmer in Lübeck, klagt E en den Lotterickollekteur Chr. Lages, früher in Schwartau, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einem Miet- vertrage, mit dem Antrage, den Beklagten kosten- pflichtig zu verurteilen, an den Kläger 4 325,00
[leistung für s vollstreckbar zu erklären. Zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits ist Termin vor der II. Zivilkammer hiesigen Landgerihts auf Freitag, deun' 14. Juli ds. JIs., Vormittags 9 Uhr, angeseßt. läger ladet den Beklagten zu diesem Termin nit der Aufforderung, einen beim Landgeriht Lübeck zugelassenen Anwalt zu seinem Vertreter zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen gustellung an den Beklagten wird dieser Auszug der lage bekannt gemacht.
Lübeck, den 13. Mai 1905.
Der Gerichtsschreiber der II. Zivilkammer des Landgerichts.
[16111] Oeffeutliche Zustellung. Aktenzeichen VA 1701/05. Fn Sachen Muggenthaler, Amalie, Zugeherin, hier, Tal 11, Klägerin, gegen die Dienstmagd Ottilie Weinberger von Viechtah, zuletzt hier, nun unbe- fannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Forderung, wird die Beklagte nah erfolgter Bewilligung der öffentlihen Zustellung der Klage vom 11. Mai 1905 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sißung des K. Amtsgerichts München T, Abteilung A für Zivilsachen, Justizpalast, Erdgeshoß, auf Samstag, deu §8. Juli 1905, Vorm. 9 Uhr, Zimmer Nr. 60, geladen. Die Klägerin wird beantragen, zu erkenuen: / I. Die Beklagte ist \{uldig, an Klägerin 12 M 30 y zu bezahlen, und hat die Kosten des Rechts- streits zu tragen. : 1 è 11. Das Urteil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt. i Der Klägerin wurde das Armenrecht bewilligt. München, am 15. Mai 1905. : Gerichts\hreiberei des K. Amtsgerihts München I. i Abteilung A für ge Frhr. v. Tängl, K. Sekretär. [15910] Bekanntmachung. In Sachen Hotel Wittelsbach & Apollotheater, Gesellschaft mit beschr. Haftung, hier, Klagspartei, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Süßheim hier, eaen den Artisten Bud Suyder, zur Zeit un- beltzantex Aufenthalts, Beklagten, wegen Forderung, wurde die öffentlihe Zustellung bewilligt, und ist zur Verhandlung über die eingereihte Klage die öffent- lihe Sitzung der IV. Zivilkammer des K. Land- gerihts Nürnberg vom Freitag, den 14. Juli 1905, Vormittags 84 Uhr, Sitzungssaal Nr. 126, bestimmt, wozu Klagspartei den Beklagten geladen hat mit der Aufforderung, rechtzeitig einen beim K. Landgerichte Nürnberg zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Klägerisher Anwalt wird beantragen, zu erkennen: E 1) Der Beklagte is s{chuldig, an Klägerin 3000 46 nebst 4 9% Zinsen hieraus seit dem Tage der Klags- zustellung zu bezahlen. e 2) Derselbe hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. dem Klageteil zu erstatten. _ : 3) Das Urteil wird eventuell gegen Sicherheits- leistung für vorläufig vollstreckbar erklärt. Nürnberg, den 16. Mai 1905. »- Gerichts\chreiberei des K. Landgerichts.
(L. S8.) Neit, Kal. Kanzleirat. 1596] Oeffentliche Zustellung. L Die Handlung F. A. Seiler in Dessau, Prozeß- bevollmächtigter: Justizrat Shiffmann, Oppeln, klagt gegen den Schneidermeister Lorenz Nieftroj, früher in Bowallno, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte aus dem kläge- rishen Geshäft Waren kaufte und empfing, wofür er noch einen Restbetrag von 35,80 #4 verschuldet, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig durch vorläufig vollstreckbares Urteil zu verurteilen, an Klägerin 35,80 M nebst 49/9 Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verbandlung des Nechts\treits vor das Königlihe Amtsgericht in Oppeln auf den 12. Juli 1905, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Oppelu, den 16. Mai 1905. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
(16131) Magdeburgische Baugewerks-Berufsgenossenschaft.
Die Herren Delegierten werden hiermit zu der am Mittwoch, den 21. Juui 1905, Vormittags 107 Uhr, in Magdeburg, Restaurant Fürsten- hof, Kaiserstraße 94a (Spiegelsaal), Eingang Prälaten- straße, tattfindenden Geuofseuschafts8versammluug ergebenst eingeladen.
Tagesorduung : A. Berufsgeuofssenschaft.
1) Verlesung des Protokolls aus der letzten ordent- lihen und außerordentlichen Delegiertenversammlung.
2) Bericht des Vorsitzenden über die Tätigkeit des Vorstands im abgelaufenen Geschäftsjahr.
L Erstattung des Geschäftsberichts.
4) Bericht der Kommission über Prüfung und Abnahme der Jahresrehnung für 1904, und EGr- teilung der Sa E den Vorstand.
5) Festseßung des Etats für das Jahr 1906 und Nachbewilligung für den Etat pro 1904.
6) Neu- bezw. Wiederwahl von 3 Vorstands- mitgliedern.
7) Wahl einer dreigliedrigen Kommission zur Vor- prüfung der Dühreoreuung pro 1905.
8) Beschlußfassung betr. Uebernahme der selbst- versicherten Kleinmeister von der Versicherungs- anstalt auf die Berufsgenossenshaft und der event hierzu notwendigen Statutenänderung.
9) Beschlußfassung über Ausdehnung des § 17 der Dienstordnung auf die technischen Aufsihtsbeamten, sowie Erhöhung der Bezüge für Nachtquartier gemäß & 14 Abs. 2 der Dienstordnung.
10) Beschlußfassung über Anstellung des Bureau- vorstehers Mieschel sowie des Rendanten Fricke mit dem Necht auf Ruhegehalt.
11) Geschäftliches.
B. Verficherungsanstalt. J Bericht des Vorstands. 2) Bericht der Kommission über Prüfung und Abnahme der Jahresrechnung für 1904 und Er- teilung der Entlastung für den Vorstand.
3) Ae Ling oes tats für das Jahr 1906.
D enofseuschaftsvorftand.
Schiedges ges{chuldeten Zinsen der Kapitalsumme von 40000 A zu 44% Zinsen seit dem 15. Januar
nebst 49/9 Zinsen feit dem 1. Januar 1905 zu zahlen, auch das Urteil gegen klägerishe Sicherheits-
er P. Ganzlin, Vorsitzender.
Leinen-Berufsgeuossenschaft.
Die diesjährige Delegiertenversammlung unserer
Berufsgenossenshaft findet am Dieustag, den 27. Juni, Vormittags 10 Uhr, in Eisenach, Hotel „Der Rautenkranz“ ftatt, wozu die Herren Delegierten eingeladen werden. : Die Tagesordnung wird den Herren Delegierten besonders mitgeteilt werden. Schwelm, den 19. Mai 1905. Der Vorstand der Leinen - Berufêgeuof}seuschaft. Aug. Sternenberg, Vorsißender.
E I E A E O S
Domäneuvexrpachtung. y Die zu einer Pachtung zusammengelegten Domänen- vorwerke zu Steinau, der Viehhof genannt, und Hundsrück im Kreise Schlüchtern, in der Nähe der Station Steinau der Eisenbahn Frankfurt—Bebra gelegen, soll Mittwoch, den 7. Juni d. Js., Vor- mittags 10 Uhr, im Sitzungssaal der hiesigen Königlichen Regierung für die Zeit von Johannis 1906 bis zum 1. Juli 1924 meistbietend verpachtet werden. Die Ausbietung erfolgt wablweise mit und ohne Verpflichtung jur Uebernahme des Inventars. Größe: 338 ha, Grundsteuerreinertrag : früher 6755 M, ¿ jeßt 6798 M, Erforderlihes Vermögen : 100 000 Æ, Bisheriger Pachtzins: 8100 Nähere Auskunft, au über die Voraussetzungen der Zulassung zum Mitbieten, wird hier erteilt. Die Pachtbedingungen können gegen Erstattung der Schreibgebühren von 1 4 dur das Domänen- sefretariat bezogen werden. Caffel, den 4. Mai 1905. Königliche Regierung, Abteilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten BW. Behrendt.
12088] [ Nachstehende Materialien sollen in öffentlicher Verdingung an den Mindestfordernden unter Ver- FeaeabiBlnt vergeben werden : 1) 86 750 kg Soda 2) 145 000 Stck. eiserne Schnallen, 3) 13 090 kg Dextrin, 4) 80 700 kg Shwefelsäure, 5) a. 9400 kg Baumöl, b. 1840 kg Knohenöl, c. 800 kg Terpentinöl, 6) 1844 000 m Band, baumwollenes, 7) 25 000 m Gurtband zu Patronenkasten, 8) 158 000 m Gurtband zu Pahülsen, 9) 7910 Stck. Scheuertücher,
10) 33 700 m Kalikonefsel,
11) 5500 m Maschinenshnur (Ledershnur),
12) 100 kg Kernfohlleder,
13) 250 kg Kipsleder, :
14) 21800 Bg. Schmirgelleinen,
15) 23 720 Stck. Wandungsbürsten.
Hierzu ist ein Termin auf Moutag, den 5. Juni 1905, Nachmittags L Uhr, im diesfeitigen Geschäftszimmer anberaumt.
Sämtliche Materialien mit Ausnahme der Dele müfsen im Inlande hergestellt fein.
Proben von den unter 2, 6 bis 10, 14 und 15 aufgeführten Materialien sind bis zum Freitag, den 26. Mai 1905, kostenfrei hierher einzusenden.
Die Lieferungsbedingungen liegen hier zur Einsicht aus, können aber auch gegen Er}tattung der Schreib- gebühren von 50 § — in bar oder 10 F briefmarken — für jede cinzelne Materialsorte (Oe insgesamt) abshriftlich von hier bezogen werden.
Spandau, den 5. Mai 1905.
Nachstehende Materialien sollen in öffentlicher Ver- dingung an den Mintestfordernden unter Vertrags- abs{luß vergeben werden : :
1) 2400 kg Leim (Iis{lerleim),
2) 37850 kg weiße Seife,
3) 10 000 kg grüne Seife,
4) 350 kg Bernsteinlack, j
5) 143 950 kg Pappen, gelbbraun in verschiedenen Abmessungen, h
6) 28 300 kg Padcktütenpapier,
7) a. 1900 000 kg messingene Holzshrauben in verschiedenen Abmefsungen, S
b. 372 kg eiserne und meffingene Drahtstifte in verschiedenen Ac en,
8) 295 750 kg Weichblei.
Hierzu ist ein Termin auf Nea, deu 29. Juni 1905, Nachmittags L Uhr, im dies- seitigen Geschäftszimmer anberaumt.
ämtlihe Materialien müssen im Jnlande her- gestellt sein.
Proben von den unter 1 bis 5, 7 und 8 auf- geführten Materialien sind bis zum Montag, deu 5. Juni 1905, kostenfrei hierher einzusenden.
Die Lieferungsbedingungen liegen hier zur Ein- siht aus, können aber auch gegen Erstattung der Schreibgebühren von 50 &§ — in bar oder 10 Briefmarken — für jede einzelne Materialsorte ab- \{hriftlich von hier bezogen werden.
Spandau, den 17. Mai 1905.
15839] tiaasehreibung über Lieferung vou 600 Stück Gufftändern zur Festlegung der Bahnachse.
Die Verdingungsunterlagen nebst Zeichnung können bei unserer Hausverwaltung, Domhof 28 hierselbst, | eingesehen oder von derselben gegen porto - und * bestellgeldfreie Einsendung von 50 4 in bar (uicht in Briefmarken) bezogen werden.
Die Angebote find versiegelt und mit der Auf- Ret „Angebot auf Lieferung von Gußftändern“ ver- | sehen bis zum 6. Juni 1905, Vormittags “1LT Uhr, dem Zeitpunkte der Eröffnung, porto-
und bestellgeldfrei an uns einzureichen. | Ende der Zuschlagsfrift 24. Juni 1905, ; Nachmittags 6 Uhr. | Cöln, den 10. Mat 1905. Königliche Eisenbahndirektion.
16120] [ Für den Neubau des Lehrerseminars zu Friede- berg Nm. soll die Lieferung von
j 335 000 kg hydraulishem Kalk,
100 000 „ Portlandzement
Die Verdingungsunterlagen können im Neubau-
bureau, Friedeberg Nm., Landsbergerstraße Nr. 10, werktäglih von 8—11 Uhr, eingesehen und von dort gegen post- und bestellgeldfreie Einsendung von 0,50 M bezogen werden.
Der Verdingungstermin ift auf den 29. d. Mts., 10; Uhr Vorm., festgeseßt.
Angebote sind vershlofsen und mit entsprehender Aufschrift versehen bis dahin einzureichen.
Friedeberg Nm., den 17. Mai 1905.
Der Königliche Der Regierungs- Kreisbauinspektor : baumeister : Iaffke. Haußig.
{15825] Bekauntmachung.
Bei der heute en offentlihen Ver- losung der zum 1. Oktober 1905 einzulösenden Rentenbriefe der Provinz Posen sind folgende Stücke gezogen worden :
L. 40%/%ige Rentenbriefe.
Lit. A zu 3090 A (1000 Taler) 203 Stück, und zwar die Nummern:
3 72 420 622 742 909 911 946 1017 1249 1340 1530 1644 1830 1957 2053 2075 2093 2127 2156 9328 2334 2377 2417 2507 2629 3032 3055 3137 3224 3286 3418 3574 3579 3655 3837 3937 4012 4221 4336 4361 4559 4710 4719 4887 4906 4925 5054 5100 5152 5227 5248 5357 5400 5449 5500 5503 5515 5719 5780 5787 5867 6066 6090 6143 6240 6317 6398 6523 6533 6580 6687 6846 6863 6942 6983 7047 7141 7192 7317 7346 7478 T7519 7542 7640 7678 7697 7773 8004 8125 8185 8279 8411 §8414 §545 8728 8860 8930 9008 9083 9154 9219 9397 9455 9503 9546 9550 9592 9596 9625 9630 9668 9672 9727 9765 9784 9819 9832 9854 9857 9887 9983 10042 10060 10108 10153 10245 10271 10286 10289 10477 10576 10687 10733 10769 10794 10804 10806 10811 10822 10840 10965 11020 11125 11151- 11153 11160 - 1163 11185 11194 11212 11222 11901 11373 11431 11437 11527 11531 11551 11566 11572 11589 11642 11652 11660 11853 11860 11870 11912 11932 11954 11985 12000 12169 12178 12191 12238 12268 12274 12412 12449 12451 12505 12569 12599 12673 12734 12837 12868 12921 12969 12980 13046 13142 13179 13291 13340 13463 13495 13533 13552 13557 13567.
Lit. B zu 1500 A (500 TZalzr) 70 Stüd, und zwar die Nummern:
39 251 439 441 579 958 1095 1419 1469 1493 1509 1545 1559 1656 1710 1720 1750 1809 1822 1824 1837 1856 1941 2057 2083 2295 2403 2512 2519 2551 2553 2603 2637 2182 2930 3112 3162 3345 3406 3471 3502 3507 3565 3605 3680 3744 33859 3880 3994 4011 4016 4037 4054 4075 4076 4086 4129 4138 4141 4142 4322 4347 4398 4428 4469 4477 4548 4576 4577 4582.
Lit. © zu 300 ( (100 Taler) 271 Stück, und zwar die Nummern :
87 365 520 546 809 865 975 1356 1412 1424 1447 1496 1542 1599 1740 1799 1858 1902 2057 2115 2225 2263 2384 2830 2923 2987 3074 3151 3274 3312 3346 3413 3427 3587 3622 3743 3795 3797 3934 3968 4015 4038 4091 4110 4214 4372 4383 4491 4509 4759 4945 4967 5233 5280 5318 59411 5519 5571 5652 5688 5699 5779 5856 6048 6215 6298 6502 6558 6695 6770 6809 6899 7043 7045 7245 7595 7621 7625 7650 7836 7927 7957 7969 8146 8199 8255 8322 8620 8682 8767 8889 8971 9092 9186 9188 9361 9431 9472 9481 9514 9576 9729 9734 9755 9872 10017 10030 10037 10117 10122 10237 10256 10262 10344 10439 10483 10545 10705 10706 10733 10827 10845 10989 11975 11081 11280 11338 11341 11347 11356 11479 11486 11577 11598 11655 11678 11702 11710 11748 11867 11877 11947 11972 11984 12020 12021 12055 12059 12091 12101 12155 12192 12334 12338 12362 12471 12575 12576 12674 12688 12692 12801 12850 12860 12962 13013 13166 13241 13263 13295 13370 13388 13395 13474 13554 13561 13629 13641 13654 13665 13806 13828 13976 14026 14074 14075 14079 14080 14245 14456 14489 14490 14491 14514 14692 14717 14794 14857 14884 14886 14950 14964 15035 15048 15066 15081 15082 15146 15180 15242 15254 15295 15373 15399 15483 15506 15507 15516 15533 15732 15788 15930- 15933 15957 15961 16018 16073 16296 16311 16336 16385 16394 16505 16515 16561 16604 16629 16656 16735 16759 16763 16797 16858 16904 16930 16931 16959 16995 16998 16999 17072 17237 17242 17256 17393 17455 17461 17479 17584 17661 17765 17825 17917 17919 18143 18167 18168 18198 18294 18344 18374.
Lit. D zu 75 M (25 Taler) 221 Stück, und ivar die Nummern:
19 79 252 606 623 815 828 861 976 1023 1139 1268 1290 1548 1815 1869 2041 2069 2081 2120 2237 2307 2337 2416 2549 2558 2638 2718 2777 2956 3277 3424 3439 3473 3701 3810 3814 3848 3869 3990 4010 4071 4283 4403 4418 4445 4534 4605 4711 5249 5395 5470 5492 5531 5656 5682 5742 5804 5944 6053 6253 6276 6518 6566 6689 6754 6775 6859 6890 6893 6935 6993 7051 7065 T7150 7223 7289 7302 7317 7383 7401 7411 7731 7839 7860 7862 7890 8009 8029 8035 8137 8177 8250 8289 8469 8597 8623 8662 8675 8677 8747 8777 8783 8883 8972 9035 9042 9082 9161 9167 9184 9248 9257 9323 9330 9358 9404 9567 9795 9877 9894 9899 9914 10111 10119 10178 10182 10326 10336 10337 10353 10374 10387 10407 10455 10510 10536 10575 10602 10622 10638 10769 10772 10849 10902 10910 10967 10988 11098 11111 11127 11188 11211 11245 11324 11349 11385 11508 11647 11868 11908 11912 11933 11966 11995 12084 12122 12218 12276 12322 12356 12438 12555 12600 12722 12791
12803 12816 12819 12850 12895 12937 12993 13006 13055 13132 13253 13326 13346 13361 13395 13407 ‘13408 13566 13644 13684 13733 13762 13900 13910 13941 14007 14009 14053 14055 14062 14115 14157 14226 14248 14291 14298 14336 14458 14463 14507 14520 14601 14642 14717 14800. Ux. 37%ige Rentenbriefe.
Lit. L zu 3000 M 14 Stück, und zwar die Nr. 38 98 117 183 288 703 732 804 828 1017 1129 1130 1227 1292. ay bag ¿u 1500 Æ 1 Stück, und zwar die
Lit. N zu 300 A 9 Stück, und zwar die Nr. 3 7 73 140 201 214 564 625 687.
Lit. O zu 75 M 7 Stü, und zwar die Nr. 16 77 360-404 460 499 504.
Lit. P zu 30 4 Stüt, - und zwar die Nr. 9 62 63 165.
Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden auf- gefordert, fie in fursfähigem Zustande mit den da Höri Soupons Serie? 15
zu gehörigen “Zins\heinen Reihe I1 Nr. 1g bis as Talons : ;
un Anweisungen bei der hiefigen Rentenbanuk-
kaf, Kanonenplat Nr. 11 I, oder bei der König- lichen Rentenbankkasse in Berlin, Kloster- straße Nr. 76 1, vom 1. Oktober 1905 ab an den Wochentagen von 9 bis 12 Uhr einzuliefern, um hiergegen und gegen Quittung den Nennwert der Nentenbriefe in Empfang zu nehmen.
“ Vom 1. Oktober 1905 ab hört die Verzinsung der ausgelosten Rentenbriefe auf.
Auswärtigen Inhabern von ausgelosten Renten- briefen ist es gestattet, sie an die Rentenbank- kasse durh die Post portofrei und mit dem Antrage einzusenden, daß der Geldbetrag auf gleichem Wege übermittelt werde. Die Zuïendung des Geldes ge- schieht dann auf Gefahr und Kosten des Empfängers, und zwar bei Summen bis 800 durch Post- anweisung. :
_Sofern es sich um Summen über 800 ( handelt, ist einem folhen Antrage eine Quittung nah folgendem Muster: D S r R Mark, für d . . ausgelosten Rentenbrief . . der Provinz Posen U Mer... habe i aus: der Königlichen Rentenbankkafse zu Posen erhalten, worüber diese Quittung E (Ort, Datum und Unterschrift)“ beizufügen.
Schließlih machen wir noch bekannt, daß von den früher verloften Reuteubriefen der Provinz Posen, seit deren Fälligkeit 2 Jahre und darüber verflossen find, folgende zur Einlösung bei der Rentenbankkasse noch nicht eingereiht find, und zwar aus den Fâlligkeitsterminen :
4 %%ige Rentenbriefe.
seit 1. Oktober 1896: Lit. D Nr. 64.
seit 1. April 1899: Lit. B Nr. 3389, Lit. C Nr. 17760 17761, Lit. D Nr. 2006 10681 12307.
seit 1. Oktober 1899: Lit. A Nr. 278 13103, Lit. B Nr. 3698; Lit. C Nr. 8290 10428 10530 10536 10778 15060 17036, Lit. D Nr. 8081 8882 11450 13597 14652.
seit 1 Ae 1900: L A Nr: 80359 Lil B Itr.- 3602, - Lit: O Nr. 5166 10573-10614 Lit, D Nr. 5242 5687 8434 10775 11459 12127.
seit 1. Oktober 1900: Lit. B Nr. 1643, Lit. C Nr. 11321 14446: 16192 17783 183262, Lit. D S 7476 T7552 7992 10106 12147 13698 4541.
seit 1. April 1901: Lit. A Nr. 11875 12434,
Lit. B Nr. 2715, Lit. C Nr. 2164 2386 4599 6158 10990 14028 14593 16188 16222 16223 16483 16705, Lit. D Nr. 2821 3033 3078 4759 7422 8085 9439 10184 10850 11460 12789 14128 14654. “ eit 1. ODltober 1901: Lit. A Nr. 1998 - 13221, Lit. B- Nr. 3989, Lit. © Nr. 9554 9903: 10727 12447 17788, Lit. D Nr. 16 942 2031 5982 6728 7998 9040 9572 10854 11475 11555 13225.
seit 1. April 1902: Lit. A Nr. 4142 12235, Lit. B Nr. 4042, Ut. C Nr. 4920 9486 12498 14938 16673 17192, Lit. D Nr. 4076 6420 7127 7268 8011 9687 9909 12350 13466 14235 14683.
seit 1. Oktober 1902: Lit. A Nr. 9772 11911 11913 11936, Lit. B Nr. 4114, Lit. C Nr. 3849 4919 8484 9150 10725 11383 11509 12150 13313 14168 15056, Lit. D Nr. 146 1213 3827 6699 7072 10192 12974 13699 14123.
seit 1. April 1903: Lit. A Nr. 10950 11032 11348, Lit. B Nr. 3650 4164 4484 4574, Lit. C Nr. 4404 10467 10559 11792 11911 13371 13900 14334 14448 15869 17173, Lit. D Nr. 1341 1356 1670 2448 4932 7822 9158 9906 9924 10685 10777 11106 12217 12404 12646 13227 13873
14694 14709. 32 °/9 Rentenbriefe.
seit 1. April 1901: Lit. O Nr. 372.
seit 1. Oftober 1901: Lit. O Nr. 535.
feit 1. April 1902: Lit. L Nr. 404.
seit 1. Oktober 1902: Lit. O Nr. 119 140.
Als abhanden gekommen angemeidete Reutenbriefe : Keine.
Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden zur Ver- meidung ferneren Zinsverlustes an die Erhebung ihrer Kapitalien erinnert, wobei gleihzeitig darauf auf- merksam gemacht wird, daß nah § 44 des Renten- bankgeseßes vom 2. März 1850 die ausgelosten Rentenbriefe binnen 10 Jahren verjähren.
[16130] _ Bekanntmachung.
Gemäß Ziffer 3 der bezüglih des Anlehens der Distriktsgemeinde Wolfratshausen vom Jahre 1904 geltenden Bestimmungen gelangten im Jahre 1905 mittels freihändigen Rückkaufs von den aus- gegebenen Schuldverschreibungen am 1. März ds. Is. zur Heimzahlung:
Lit. A Nr. 0050 zu 2000 A,
Lit. B Nr. 0028 zu 1000 A,
Lit. C Nr. 0007 0009 0010 zu je 500 M = 1500 ,
Lit. D Nr. 0016 0029 0030 0031 0032 zu je 200 M = 1000 A,
Lit. E Nr. 0016 0019 0020 0021 0022 zu je 100 A = 500 A, in Summa mithin 6000 #, worunter 2000 außerordentliche Tilgung. : olfratshausen, 16. Mai 1905.
K. Bezirksamt.
Stadt Aachen. uleihen und Kündi-
5864] onvertierung 4 °/ciger gung der uicht kouvertierteu Stücke.
Gemäß den an zuständiger Stelle genehmigten Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung setze ih den Zinsfuß der folgenden 4 °/gigen Auleihen der Stadt Aachen und der früheren Stadt- gemeiude Burtscheid hiermit vom L. Januar 1906 ab auf 35 °/9 (dreieinhalb Prozent) herab:
a. der Anleihe auf Grund des Allerhöchsten Privi- legiums vom 18. Februar 1884 (4. Ausgabe der Stadt Aachen vom 1. Juli 1884);
b. der Anleihe auf Grund des Allerhöchsten Privi- legiums vom 25. Oktober 1878 (Ausgabe der Stadt Burtscheid vom 2. Januar 1879 Lit. A);
c. der Anleihe auf Grund des Allerhöchsten Privi- legiums vom 8. März 1886 (Ausgabe der Stadt g 10 vom 2. Januar 1887, 11. Ausgabe, Buch-
abe B).
Die Inhaber der Anleihescheine der vorbezeihneten Anleihen, welche sich mit der Zinsherabseßung unter den nahstchenden Bedingungen einverstanden erklären, fordere ih auf, bis zum 31. Mai dss. Js. ein- schließlich die Anleihescheine nebst den zugehörigen Zinsscheinanweisungen und den über den 31. De- zember 1905 hinaus ausgegebenen Zinss{heinen zum Zwecke der Umwandlung in 3+ 9/gige der Stadt- kasse Aachen, Rathaus (Eingang Katschhof), Zimmer 34, einzureichen.
Die Anleihescheine der vorbezeihneten Anleihen, welhe bis zum 31. Mai 1905 einschließlich zur Abstempelung nicht vorgelegt worden sind, werden hiermit zum L. Januar 1906 mit dem Bemerken gekündigt, daß von diesem Zeitpunkte ab ihre Verzinsung aufhört. Der Nennwert dieser ge- fündigten Anleihesheine wird vom 30. Dezember 1905 ab gegen Auslieferung der Scheine und der zugebörigen Zins\heinanweisungen sowie der über den 31. Dezember 1905 hinaus ausgegebenen Zins- scheine bei der Stadtkasse Aachen ausgezahlt. Für fehlende Zinsscheine wird deren Nennwert vom Kapital abgezogen.
Bedingungen für die Konvertierung :
1) Die Herabsetzung des Zinsfußes auf 32 9/5 tritt mit dem L. Januar 1906 ein; es verbleibt den Inhabern der Anleihescheine also bis zum 31. De- zember 1905 einschließlich der Zinsgenuß von 49/6.
2) Die zur Konvertierung eingereihten Schuld- verschreibungen werden mit einem die Zinsherabsezung ausdrückenden Stempel versehen, an Stelle ter ein- gereihten Zinsscheine und Zins\cheinanweisungen dagegen neue Stüde ausgegeben. Für fehlende Zins8- cheine ist der Nennwert in bar einzuzahlen.
3) Den Inhabern der- bis zum 31. Mai 1905 zur Konvertierung eingereihten Anleihescheine wird eine Konvertierungsprämie von A 9/5 (einem Prozent) des Nennwerts der Anleihescheine gewährt, welche bei Rückgabe der abgestempelten Scheine in bar bei der Stadtkasse Aachen ausgezahlt wird.
4) Bei Einreichung der Anleihescheine zur Ab- stempelung ist ein Nummerverzeihnis in doppelter Ausfertigung mitvorzulegen ; eine Ausfertigung dieses Verzeichnisses wird mit Empfangsbescheinigung zurückgegeben und dient als Ausweis für die spätere Erhebung der abgestempelten Anleibescheine und der neuen Zinsscheine und Zinssheinanweisungen. Vors- drüdckde zu Nummerverzeichnifsen werden bei der Stadt- kasse Aachen kostenlos verabfolgt.
5) Der Zeitpunkt der Rückgabe der abgestempelten Anleihescheine und der Ausgabe der neuen Zinsscheine und Engen wird öoffentlih bekannt gemacht. D : —— E
Durch die Konvertierung und Kündigung wird die diesjährige planmäßige Tilgung der vorgenannten Anleihen nit berührt.
Aachen, den 12. April 1905.
[16118] Bekanntmachuug,
beireffend die Ausgabe vou nom. 43 000 000
37 9/9 auf den Juhaber lautenden Schuldver-
schreibungen der Herzoglichen Landeskredit- anstalt zu Gotha vom Jahre 1905.
Seitens des Herrn Ministers für Handel und Ge- werbe ist auf Grund des § 38 Absatz 3 des Börsen- geseßes vom 22. Juni 1896 (MReichsgeseßblatt Seite 157 ff.) die Befreiung von der Verpflichtung zur Einreihung des Prospekts beim Antrage auf Zulassung eines Teilbetrags von nom. #4 3 000 000 35/9 Schuldverschreibungen der Herzoglichen Landeskreditanftalt in Gotha zum Handel an der Berliner Börse bewilligt worden, deren Ausgabe durch das Gothaishe Landesgeseß vom 17. März 1905 (Nr. 7 der Geseßsammlung für das Herzogtum Gotha vom 22. März 1905) bis zum Nennwerte #4 10 000 000 genehmigt ift.
Die nom. #4 3 000 000 Shuldverschreibungen sind mit 339/90 vom Hundert verzinslich und in na- folgenden Abschnitten ausgegeben :
140 Stück Buchstabe A zu je #4 5000 er. C E UDOVE
550 Stück Buchstabe 8 zu je
„/« 2000 Nr. 2751— 3300. .. « 1 100 000 750 StückX Buchstabe © zu je eé L000 Nr. 9001—9750. .. « T0 000
760 Stück Buchftabe D zu je # 500 Nr. 10141—10900 . . 220 Stück Buchstabe Æ zu je
„« 200 Nr. 5101—5350 ....…, o 50 000 200 Stück Buchstabe F zu je (M 100 Nr. 4101—4300 ..... y 20 000
é 3 000 000
Die Schuldverschreibungen lauten auf den In-
haber. Den Schuldverschreibungen find Erneuerungs8-
und Zinsscheine auf zehn Jahre vom 1. April 1905 an gerechnet beigegeben.
infen werden halbjährlich am 1. April und
1. Oktober an den Ueberbringer der Zinsscheine be-
Falls die Herzogliche Landeskreditanstalt von dem ihr vorbehaltenen Rehte der Kündigung oder Aus- losung der Schuldverschreibungen Gebrauch macht, erfolgt die Kündigung mit sechsmonatliher Frist durch dreimalige Bekanntmahung im Deutschen Reichsanzeiger, der Gothaischen Zeitung und in zwei Berliner Blättern. Das Ergebnis der Auslosung, die Nummern der gezogenen . und die in früheren
ichungen ausgelosten, aber noch nit eingelösten
chuldvershreibuugen i in gleiher Weise bekannt zu machen. Die Verzinsung der Schuldverschreibungen hôrt mit dem Tage auf, an dem das Kapital zur Rückzahlung fällig ist. : Den Inhabern der Schuldverschreibungen steht ein
Kündigungsrecht nicht zu.
Die Zinsscheine und ausgelosten oder gekündigten Schuldverschreibungen werden, außer bei der Kasse der Herzoglichen Landeskreditanstalt und den Bezirks “t fg örden des Herzogtums Gotha,
Gesellschaft, ,_ bei der Deutschen Bank, in Gotha bei der Direktion der Privatbank zu Gotha, bei dem Bankhause Gebr. Goldschmidt, bei dem Hofbankhause Max Mueller,
_ bei dem Bankhause B. M, Strupp,
in Leipzig bei der Privatbank zu Gotha,
__ Filiale Leipzig,
in Meiningen bei dem Bankhause B. M. Strupp kostenfrei eingelöst. An denselben Stellen können gleichfalls Talteufrci Konvertierungen erfolgen und neue Zins\heinbogen erhoben werden. Alle die Schuldverschreibungen betreffenden Bekanntmachungen werden im Deutschen Reichsanzeiger, in der Gothaischen Zeitung und in zwei Berliner Blättern veröffentlicht.
Die Schuldverschreibungen sind in Gemäßheit des Bürgerlichen Geseßbuhs im ganzen Deutschen Reiche zur Anlegung von Mündelgeldern verwendbar.
Gotha, den 18. Mai 1905.
Herzogliche Landeskreditaustalt.
Wir geben hierdurch bekannt, daß Herr P. Kron- feld, Leipzig, aus dem Aufsichtsrat unserer Gesell- haft ausgeschieden ift.
Gera, Reuß, den 16. Mai 1905.
Geraer Maschinenfabrik und Eisen- gießerei Actiengesell\Gafl.
: Meoite,
[16159] i Die Herren Aktionäre unserer Gesellshaft werden bierdurch zu der Samstag, den 17. Juni cr., Vormittags 11 Uhr, in dem großen Vereinsfaal der Erlöserkirhe zu Berlin N., Schroederstraße 5, stattfindenden V. ordentlichen Generalversamm- lung eingeladen. L Tages8orduung : 1) Feststellung der Präsenzliste. 2) Erstattung des Geschäftsberihts und Nechnungs- ablage pro 1904/05 und des Nevision8sberichts. 3) Entlastung der Beamten. 4) Wahl der Mitglieder des Vorstands. 5) Beschlußfassung über etwaigen Erwerb resp. bauliche Unternehmungen. 6) Sonstiges. Berlin, den 19. Mai 1905.
Aktien-Gesellschaft der
Evangelischen Gemeinschaft in Preußen. Der Vorftand. C. Bader u. G. Barchet.
{16162]
Ordeutl. Generalversammlung der Aktien-Gesellschaft „Union“ zu Hildesheim am Donnerstag, den S. Juni 1905, Nach-
mittags 6 Uhr, im Unionhause zu Hildesheim. Tagesordnung: 1) Bericht des Aufsichtsrats über die Lage des Unternebmens und Prüfung der Bilanz.
2) Beschlußfaffung über die Bilanz und Entlastung
Im Geschäftslokale des Rehnungsführers, Herrn Gasdirefkftor F. E. Wille, liegen die bezüglihen Ab- rechnungen zur Einsicht aus
Hildesheim, den 19. Mai 1905.
Der Auffichtsrat. L, Götting.
9 .. (16157) FJlseder Hütte.
Die Aktionäre der Ilseder Hütte werden bierdur zu der damit auf Donnerstag, den 15. Juni d. Is., Mittags A Uhr, im Gesellshaftshauje der Ilseder Hütte zu Gr. Ilsedé anberaumten ordent- E Generalversammlung eingeladen.
ur Beratuug und Beschlußfassung werden die in § 14 des Statuts unter Nr. 1, 2 und 3 ge- nannten Gegenstände gelangen.
Der Generalversammlung beizuwohnen und darin die Rechte der Aktionäre auszuüben sind nur die- jenigen Aktionäre berechtigt, welhe spätestens am dritten Tage vor der Geueralversammlung ihre Aktien bei der
Direktion der Jlseder Hütte oder bei einer der Firmen:
Hannoversche Bank in Hanuover,
Ephraim Meyer «&& Sohn in Hannover,
Joh: & der Hannoverschen Bank in Celle, na
oh. Berenberg-Goßler & Co. in Hambur
Litera, Nummer und Betrag angemeldet un solhe vorgezeigt oder den Besiß derselben dur eine glaubhafte Bescheinigung nahgewiesen haben.
Ueber bie Anmeldung wird eine als Einlaßkarte dienende Bescheinigung erteilt. i
Bei den obengenannten Firmen und bei der Direktion liegen Exemplare des Geschäftsberichts nebst Anlagen vom 1. Juni d. Js. an zur Verfügung der Aktionäre.
Diejenigen Aktionäre, welche bei dieser Gelegenheit die Werksanlagen besihtigen wollen, werden ersucht, sich zu diesem Zwee in den Bureaus der Gesellschaften zu Peine und Ilsede zu melden; es werden dort Ingenieure zu ihrer Verfügung stehen, weldhe fie in den Anlagen führen werden. Es wird dringend ge- beten, ohne eine folche Führung keine der Anlagen zu betreten. i Haunover, den 19. Mai 1905.
Der Auffichtsrat der Aktiengesellschaft Jlseder Hütte. Gerhard L. Meyer.

References: Art. 120
 §8
 § 17
 §8414
 §545
 § 44
 § 38
 § 14