Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/elisabeth-selbert-haus-berlin-49610
Timestamp: 2020-05-28 23:43:20+00:00

Document:
Ergebnis: Elisabeth-Selbert-Haus – Unter den Linden 62-68 in Berlin
© BBR, Fotograf: Winfried Mateyka
Elisabeth-Selbert-Haus – Unter den Linden 62-68	, Berlin/ Deutschland
wa-2023388
Alexander Koblitz · Timm Kleyer
Mitarbeit: Nerina Kosenina · Maurice Nitsche
1. Preis: kleyer.koblitz.letzel.freivogel gmbH, Berlin
Mitarbeit: Cani Ilijazi · Zaher Abou-Alfadal
Yunus Coskun · Evgenij Liebert
Mitarbeit: Rafael Barsch · Neslihan Eren
Massimo Pepe · Marian Manten
Lukas Veltrusky
Tragwerk: Knippers Helbig GmbH
Klimatechnik: Transsolar Energietechnik GmbH
Brandschutz: KLW Ingenieure GmbH
Bauphysik: Michael Pfister
Tragwerk: Henning Ecker
Fachplaner: Sylvia Hobe
Mitarbeit: Isabella Pullmann · Marsil Hanen
Kwonwoong Lin
TGA: Building Applications Ingenieure,
Dr. Holger Krühne
Anerkennung: Kleihues Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Mitarbeit: Maryse Parr · Sascha Pawlik
Nicht offener, interdisziplinärer, einphasiger anonymer Planungswettbewerb für Architekten nach RPW 2013
Auf der Liegenschaft Unter den Linden 62-68/Ecke Schadowstraße im Berliner Stadtbezirk Mitte soll für den Deutschen Bundestag ein neues Bürogebäude zur Unterbringung verschiedener Fachbereiche der Verwaltung oder optional für eine parlamentarische Nutzung errichtet werden. Insgesamt besteht ein Raumbedarf von ca. 196 Büros zzgl. Nebenflächen. Zusätzlich soll die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung mit einer Ausstellungsfläche und weiteren Räumen auf ca. 890 m2 dort untergebracht werden. Zurzeit befindet sich auf der Liegenschaft noch ein Verwaltungsgebäude, das 1962-64 nach dem Entwurf von Peter Senf erbaut wurde. In den Jahren 2000 bis 2002 wurde die Liegenschaft für die provisorische Nutzung durch die Verwaltung des Deutschen Bundestages umgebaut und wird durch diese bis heute genutzt. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss des Lindenflügels ist die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung untergebracht, die Ausstellungsbereiche sind öffentlich zugänglich. Das Gebäude trägt heute und auch zukünftig den Namen Elisabeth-Selbert-Haus. Das städtebauliche Umfeld ist geprägt durch Einrichtungen von Parlament und Regierung, Botschaften und sonstige Hauptstadtfunktionen.
Das Gebäude selbst ist Teil des Denkmalensembles „Dorotheenstadt“ Der Neubau muss sich daher in das Gesamtensemble überzeugend einfügen. Die Baugestaltungsverordnung Historisches Zentrum ist relevant und zu berücksichtigen. Die Liegenschaft ist für eine unbefristete Nutzung durch den Deutschen Bundestag vorgesehen. Auf Grund der beim Deutschen Bundestag bestehenden besonderen Nutzerstruktur ist es erforderlich, einen kurzfristigen Wechsel von einer Verwaltungs- zu einer parlamentarischen Nutzung mit möglichst geringem, zusätzlichem baulichen und zeitlichen Aufwand zu gewährleisten. Dabei ist sowohl baulich und gebäudetechnisch als auch hinsichtlich der informations- und kommunikationstechnischen Ausstattung ein für Zwecke der parlamentarischen Nutzung entsprechender Standard zugrunde zu legen. Die Kostenobergrenze für die Kostengruppen 300-500 liegt bei rd. 50 Mio. EUR brutto.
Prof. Dörte Gatermann, Architektin, Köln (Vors.)
Canan Rohde-Can, Architektin, Dresden
Eva Schievelbusch Deutscher Bundestag, ZT1
Christine Hammann, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)
Anina Böhme SenSW Berlin, Innere Stadt- und Haupt- stadtangelegenheiten
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig die Arbeit des 1. Preisträgers der Realisierung zugrunde zu legen unter Berücksichtigung der Hinweise in der schriftlichen Beurteilung.
E-Mail: udl.wettbewerb@bbr.bund.de
Auf der Liegenschaft Unter den Linden 62-68/ Ecke Schadowstraße im Berliner Stadtbezirk Mitte soll für den Deutschen Bundestag ein neues Bürogebäude zur Unterbringung verschiedener Fachbereiche der Verwaltung oder optional für eine parlamentarische Nutzung errichtet werden. Insgesamt besteht ein Raumbedarf von ca. 196 Büros zzgl. Nebenflächen. Zusätzlich soll die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung mit einer Ausstellungsfläche und weiteren Räumen auf ca. 890 m2 dort untergebracht werden. Zurzeit befindet sich auf der Liegenschaft noch ein Verwaltungsgebäude, das 1962-64 nach dem Entwurf von Peter Senf erbaut wurde. In den Jahren 2000 bis 2002 wurde die Liegenschaft für die provisorische Nutzung durch die Verwaltung des Deutschen Bundestages umgebaut und wird durch diese bis heute genutzt. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss des Lindenflügels ist die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung untergebracht, die Ausstellungsbereiche sind öffentlich zugänglich. Das Gebäude trägt heute und auch zukünftig den Namen Elisabeth-Selbert-Haus. Das städtebauliche Umfeld ist geprägt durch Einrichtungen von Parlament und Regierung, Botschaften und sonstige Hauptstadtfunktionen. Das Gebäude selbst ist Teil des Denkmalensembles „Dorotheenstadt“ Der Neubau muss sich daher in das Gesamtensemble überzeugend einfügen. Die Baugestaltungsverordnung Historisches Zentrum ist relevant und zu berücksichtigen. Die Liegenschaft ist für eine unbefristete Nutzung durch den Deutschen Bundestag vorgesehen. Auf Grund der beim Deutschen Bundestag bestehenden besonderen Nutzerstruktur ist es erforderlich, einen kurzfristigen Wechsel von einer Verwaltungs- zu einer parlamentarischen Nutzung mit möglichst geringem, zusätzlichem baulichen und zeitlichen Aufwand zu gewährleisten. Dabei ist sowohl baulich und gebäudetechnisch als auch hinsichtlich der informations- und kommunikationstechnischen Ausstattung ein für Zwecke der parlamentarischen Nutzung entsprechender Standard zugrunde zu legen. Die Kostenobergrenze für die Kostengruppen 300-500 liegt bei rd. 50 Mio. EUR brutto. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein geeignetes Architekturbüro sowie das beste Vorentwurfskonzept für die Bauaufgabe zu ermitteln. Es wird ein Entwurf erwartet, der neben architektonischer und funktioneller Qualität auch in wirtschaftlicher und energetischer Hinsicht überzeugt und die denkmalpflegerischen Belange des Ensembleschutzes berücksichtigt. Es wird angestrebt, die Neubaumaßnahme nach den Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) mit Silber zu zertifizieren. Weitere Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb: Möglicherweise wird die Realisierung mit Unterstützung eines Generalübernehmers fortgesetzt. In diesem Fall übernimmt die Partnerschaften Deutschland (PD) – Berater der öffentlichen Hand GmbH, Friedrichstr. 149, 10117 Berlin – Teile der Bauherrenaufgabe. Der Auslober bzw. die PD beabsichtigt der Empfehlung des Preisgerichts folgend mit dem ersten Preisträger Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, die Leistungsphasen 2 bis 4 und Leitdetails (Teile von 5) nach HOAI § 34 (Honorarzone IV unten) zu beauftragen, sofern eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen gewährleistet und sonstige wichtige Gründe der Beauftragung nicht entgegenstehen. Die abschnitts- und stufenweise Beauftragung sowie die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bleiben vorbehalten. Die Maßnahme steht unter haushaltsrechtlichen und parlamentarischen Vorbehalt.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: III1.1. Mindestanforderungen. III.1.1.1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Mindestanforderungen an den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft: Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2015-2017) muss im Bereich Objektplanung Gebäude (LPH 2 – 8 nach §§ 34ff HOAI) mindestens >= 200 000 EUR netto betragen. III.1.1.2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 1. Mindestanforderungen an den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft: a) Personelle Ausstattung: Die Summe der Büroinhaber und der Mitarbeiter mit Hochschulabschluss beträgt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2015-2017) mindestens 4. b) Nachweis der Bauvorlageberechtigung gemäß BauOBln. Hinweis zu III.1.1.1 und III.1.1.2: Die Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zum Umsatz und zu der personellen Ausstattung hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden erst nach Abschluss des Wettbewerbs geprüft.(Teil 2 des Bewerbungsbogens ist vom Preisträger einzureichen.). c) Mit dem Bewerbungsbogen Teil 1 sind innerhalb der Bewerbungsfrist zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte – P1 und P2 – zur Objektplanung Gebäude vorzustellen, die unter eigenem Namen erstellt wurden und dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sind. Zusätzlich gelten folgende Mindestanforderungen: — P1 muss im Zeitraum vom 1.1.2011 bis zum Tag der Veröffentlichung als Neubau realisiert worden sein. „Realisiert“ bedeutet hierbei, dass das Gebäude funktionsfähig und bis auf unerhebliche Restarbeiten bis zum Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung dieses Verfahrens fertiggestellt und an den Nutzer übergeben wurde, — Projekt P1: mind. EUR 5 EUR Mio. (netto) Baukosten in den KG 300-400 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mit mindestens Leistungsphasen 2-5 nach HOAI (oder vergleichbar: Vorplanung bis Ausführungsplanung), vom Bewerber vollständig erbracht, — Projekt P2 muss nicht realisiert sein, doch muss mindestens die Leistungsphase 2 nach HOAI nach dem 1.1.2011 abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können Referenzprojekte von jedem Partner der Bewerbergemeinschaft genannt werden. Referenzprojekte eines Nachunternehmers sind nichtzugelassen. Die Bewertung erfolgt hinsichtlich für P1 und P2: A. der stadt-, innenräumlichen Qualität des Gestaltungskonzepts (max. 30 Punkte pro Projekt); B. Konstruktion, Material, Details (max. 20 Punkte pro Projekt) Erwartet wird eine Darstellung des Projektes, die eine Bewertung nach den zuvor genannten Kriterien zulässt. Die Darstellung pro Referenzprojekt ist auf jeweils ein DIN A 3 großes Blatt, einseitig bedruckt, zu beschränken. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen. Die Bewerbung ist in Papierform einzureichen. Hinweis: Da bei nicht realisierten Projekten, die Ergebnisse der gestalterischen Durcharbeitung zu Konstruktion, Material und Detailausführung nur eingeschränkt (oder nur in Ansätzen) präsentiert werden können, werden solche Referenzprojekte bei der Bewertung in dieser Kategorie die volle zu vergebende Punktzahl nicht erreichen können. Um Beachtung wird gebeten.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Leitgedanke / Entwurfsidee, städtebauliche Einbindung, architektonisches Gestaltungskonzept, Funktionalität, Erschließung, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit. Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar. Die Nennung der Unterkriterien erfolgt im Auslobungstext.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme beträgt 280 000 EUR netto. 154 000 EUR netto werden in Form von 3 Preisen und 3 Anerkennungen vergeben: 1. Preis: 62 000 EUR, 2. Preis: 39 000 EUR, 3. Preis: 23 000 EUR, Anerkennungen: 3 á 10 000 EUR
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: 126.000 Euro netto werden unter den ausgewählten Teilnehmern, die eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreichen, als anteilige Aufwandsentschädigung zu gleichen Teilen ausgezahlt.
NN, Bundesbauministerium
: Hinweis 1: Der Bewerbungsbogen und die vorgenannten Anlagen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de (BBR mit Baubereich Wettbewerbe Planungswettbewerbe) erhältlich. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem VERSCHLOSSENEN UMSCHLAG in Papierform an das BBR zu senden: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Kennwort: „Auswahlverfahren DBT – Unter den Linden“. Hinweis: „Bewerbungsunterlagen – bitte nicht öffnen“. Referat A 2. Straße des 17.6.112. D 10623 Berlin. Eine persönliche Abgabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der o.g. Frist (IV.2.2) bis 12 Uhr im Ref A2, Raum W 207 erfolgen. Nach diesem Zeitpunkt eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Es gilt der Zeitpunkt des Zuganges und nicht das Datum des Poststempels. Der Bewerbungsbogen (Teil 1) ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Soweit die Bewerbung die geforderten Erklärungen und Anlagen nicht enthält, sind nur diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten Frist nachzureichen. Dies gilt ausdrücklich nicht für den unterschriebenen Bewerbungsbogen und Referenzprojekte (DIN A 3 Blätter). Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Es besteht kein Anspruch auf Kostenerstattung und Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Der Wettbewerbsausschuss der Berliner Architektenkammer ist bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs beratend tätig. Die Registriernummer wird mit der Auslobung bekannt gegeben. Hinweise zu III.1.1.1 und III.1.1.2: Die Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zum Umsatz und zu der personellen Ausstattung hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden erst nach Abschluss des Wettbewerbs geprüft. Beruft sich der Bewerber hinsichtlich der gestellten Mindestanforderungen unter Punkt III.1.1. zum Umsatz oder zur Mitarbeiterzahl auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist der / die Nachunternehmer vor Beginn des Verhandlungsverfahrens zu benennen und für den / die Nachunternehmer eine Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5) vorzulegen. Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß dem § 45 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss er zusätzlich eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung mit dem Nachunternehmer für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorlegen. Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, stellt dies einen wichtigen Grund dar, von der Beauftragung abzusehen und die Verhandlungen werden mit den übrigen Preisträgern geführt. Zum Verhandlungsverfahren ist der Bewerbungsbogen Teil 2 zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren nach VgV über die E-Vergabe innerhalb der hierzu noch zu benennenden Frist einzureichen. Das Projektteam ist namentlich vorzustellen und das Erfüllen der gestellten Mindestanforderungen ist durch Vorlage eines beruflichen Werdegangs und entsprechender Studiennachweise zu belegen. Mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch wird der Vertragsentwurf übersandt, zu dem innerhalb einer noch zu benennenden Frist ein Honorarangebot einzureichen ist.
Fax: +49 2289499-163Internet-Adresse:www.bbr.bund.de
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das. Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes. Villemombler Str. 76. 53123 Bonn Tel.: +49 228/9499-0. Fax: +49 228/9499-163. Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen. Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.

References: § 34
 § 36
 § 45
 § 47
 § 47
 § 160
 § 160