Source: https://stehen-wir-gemeinsam-auf.jimdofree.com/m-2/
Timestamp: 2019-06-25 02:27:33+00:00

Document:
Zuschriften aus unserem Kontaktformular Seite 2 - stehen-wir-gemeinsam-aufs Webseite!
Zuschriften aus unserem Kontaktformular Seite 2
jimdo <no-reply@jimdo.de>
11:16 (30.09.2018)
Name: Bruno Gaurier
E-Mail: xxxxxxxxfr
Deine Nachricht für uns: Bonjour peter
ja, ich habe dir heute einmal einen Bericht den ich im Jahr 2010 verfasst habe, an dem sich aber bis heute nichts geändert hat, einmal zusammen geschnitten wie mit den Themen in Frankreich immer noch umgegangen wird, wir kennen uns ja schon eine Weile, haben hier in Forbach und bei Dir schon tolle Tage verbracht, was auch so bleiben wird, da wir uns beide sehr schätzen.
Wie besprochen hier nun meine Erfahrungen welche in den Zeitungen Le Parisien, Le Figaro, L’Équipe, La Tribune, Le Canard enchaîné, L’Express, 20 minutes publiziert wurden.
In Frankreich werden Menschen mit Behinderungen weiterhin in erster Linie aus dem Blickwinkel der Medizin und nicht aus der gesellschaftlichen Perspektive betrachtet.
Da die Administration insbesondere auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik immer mehr dezentralisiert und regionalisiert wird, hat sie die Verantwortung in Bezug auf behinderte Menschen auf die regionalen Gesundheitsdienste übertragen, was in unseren Augen die Einstellung klar zum Ausdruck bringt: behinderte Menschen verbleiben im bereich der öffentlichen Gesundheit, des Sanitären; man sieht in ihnen nicht Menschen, die einen Beitrag zur Gesellschaft leisten und räumt ihnen damit nicht den ihnen gebührenden Platz ein.
Wenn eine Reihe von Verbänden sich intensiv darum bemüht, den Blick von der medizinischen Perspektive hin zur gesellschaftlichen Perspektive zu lenken, stoßen sie nicht auf viel Verständnis.
Die Gesellschaft sowie der durchschnittliche Bürger bleiben daher größtenteils vom medizinischen Modell geprägt.
Weil Menschen mit Behinderungen aus wirtschaftlicher Sicht überwiegend als Kostenfaktor im Gesundheitsbereich (Staatshaushalt) gesehen werden, wird nie in Erwägung gezogen, dass sie, wie jeder andere auch, der Steuerzahlung unterliegen könnten, würden sie die richtigen Beihilfen erhalten.
Anders gesagt: Man gibt ihnen lieber weiterhin Almosen, anstatt ihnen die Mittel zur Verfügung zu stellen, die sie in die Lage versetzen, ihre Fähigkeiten der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Sie sind eher „Pflegeobjekte” als Partner.
Deswegen baut man weiterhin Massenunterkünfte und neutralisiert, wenn nicht sogar zerstört (indem man sie dem freien Wettbewerb „ausliefert” ohne Qualitätsgarantie und langfristige Bestandsgarantie) die Unterstützungsdienste, die jedem Menschen helfen könnten, sein Leben auf seine Art und Weise zu gestalten. Wir können eindeutig feststellen, dass die freie Wahl des Aufenthaltsortes nicht respektiert wird.
Es sind jedoch einige positive Entwicklungen zu beobachten, zum einen im bereich Beschäftigung, zum anderen im öffentlichen Nahverkehr, wenn hier Modernisierungen und Verbesserungen vorgenommen werden.
Wir möchten den Unterschied deutlich machen, den wir zwischen dem Gedanken der Integration und dem der Inklusion sehen und letzteren gemäß seiner Definition im übereinkommen fördern. Das Konzept der Integration geht davon aus, dass sich der behinderte Mensch anpassen und seine besonderen „Erwartungen” sogar zurückschrauben soll, um sich den bestehenden gesellschaftlichen Normen unterzuordnen; das Konzept der Inklusion hingegen bedeutet eine Öffnung der Gesellschaft, die sich ändert und den Bedürfnissen aller Bürger anpasst, unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben, und dass diese den besonderen Bedürfnissen eines jeden Menschen Aufmerksamkeit schenkt in dem Bewusstsein, dass die Anpassung aller Menschen an einen Teil der Gesellschaft jedem Nutzen bringt.
Diese Sichtweise ist jedoch noch nicht zu einer allgemeinen Überzeugung geworden.
Wird Inklusion in der gesamten Gesellschaft, in Teilgesellschaften bzw. im Vorpolitischen Raum gelebt?
Wir verstehen diese unklar formulierte Frage nicht sehr gut. Handelt es sich um ein lokales oder globales politisches Paradigma? Wenn ja, so können wir von vielen allgemeinen Erfahrungen berichten, die in den meisten Fällen auf die Initiative von Organisationen zurückzuführen sind, manchmal aber auch von an sich nicht zuständigen Behörden selbst bewirkt wurden. Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen, gilt hier, dass die globale gesellschaftliche Vision nicht wirklich vorhanden ist.
Welche Teilhabechancen haben Menschen mit Behinderungen?
Im gesellschaftlichen bereich geht es vorrangig um die Frage des universellen Designs, d.h. der universellen Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen (Gebäude, Straßen, Wohnhäuser, Transportmittel, Informationsgesellschaft, neue Technologien …). Es sind zwar einige Fortschritte zu verzeichnen, diese wurden jedoch hauptsächlich unter dem Druck europäischer Vorschriften erreicht, die sich durchgesetzt und die Mitgliedsländer verpflichtet haben, sich ihnen anzupassen (hier ist vor allem die europäische Richtlinie über Autobusse und Reisebusse aus dem Jahr 1999 und die EU-Verordnung über die Luftbeförderung behinderter Menschen zu nennen, die einen nicht zu leugnenden Fortschritt gebracht haben). Was hingegen die Barrierefreiheit von bebautem Gelände betrifft, hatte das Gesetz vom 11. Februar 2005 eindeutig ein Vollzugsjahr (2015) festgelegt. Nun haben jedoch die Lobbyisten von Bauunternehmen und Planungsbüros einen so starken Druck auf die Behörden ausgeübt, dass das Gesetz überarbeitet, ergänzt und schließlich seines Geistes und der zu erwartenden positiven Auswirkungen beraubt wurde. Sehr zur großen Enttäuschung der Menschen mit Behinderungen.
Im politischen bereich tut sich fast gar nichts. Nur sehr wenige Abgeordnete, die von einer Behinderung betroffen sind, haben einen Sitz in einer der beiden Kammern, und in der Intergruppe „Behinderung” im Europäischen Parlament ist Frankreich nahezu gar nicht vertreten. Die Frage der Barrierefreiheit bei Wahlkampagnen und Wahlbüros wird nicht hinreichend berücksichtigt trotz zahlreicher Empfehlungen und Befürwortungen. Mit großer Zufriedenheit und Anerkennung muss allerdings die Tatsache erwähnt werden, dass die Quästuren beider Kammern (französische Nationalversammlung und Senat) für die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen an allen Diskussionen und Wahlen und zwar rund um die Uhr gesorgt haben, einschließlich der Bereitstellung der notwendigen technischen Hilfsmittel und Gebärdendolmetscher. Leider war dies nur eine Ausnahme.
Wie sind Menschen mit Behinderungen sozial abgesichert?
Welche gesetzlichen Änderungen gibt es seit der Ratifikation des Übereinkommens in den jeweiligen Ländern? Die französische Sozialversicherung geht auf ein Gesetz aus dem Jahre 1945 zurück, das auf alle Staatsangehörigen erweitert wurde. Sie ist eine Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit, die sich aus Beiträgen der Unternehmer und der beschäftigten finanziert und vom Fiskus mittels eines Sozialbeitrags, der so genannten contribution sociale généralisée, ergänzt wird.
Die behinderten Menschen bleiben nicht sich selbst überlassen. Was die Gesundheit im eigentlichen Sinn betrifft, so sind die Menschen, die eine anerkannte Behinderung haben, zu 100 Prozent versichert (bis auf wenige Ausnahmen und mit Ausnahme der Krankenhauspauschale, die jeder Patient selber tragen muss, der keine staatlich unterstütze medizinische Hilfe (Aide médicale d'Etat) erhält).
Was die soziale Absicherung in Bezug auf körperliche Schwächen, und Unfähigkeiten und Beeinträchtigungen betrifft, ist zwischen Kindern und Erwachsenen zu unterscheiden. Die Unterbringungskosten für das Kind (Dienstleistungen Heim, usw.) werden direkt von der Krankenkasse übernommen. Die Kosten für Erwachsene werden im Rahmen eines allgemeinen Ausgleichsfonds für behinderte Menschen getragen (Kostenübernahme für Pflegepersonen, technische Geräte und Hilfsmittel, behindertengerechte Anpassung der Wohnung und des Fahrzeugs, Kostenübernahme für Begleitpersonen und Unterstützung, usw.).
Obwohl diese Sichtweise einer regelrechten Evolution gleichkommt, trägt diese bescheidende Beihilfe in viel geringerem Ausmaß zur Verbesserung der Lebensqualität bei, als sie dies tun könnte. Es lässt sich in jüngster Zeit beobachten, dass die Rechte von Menschen mit Behinderungen und anderen Personengruppen, die sich in schwierigen oder sogar prekären Lebenslagen befinden, abgebaut werden, z.b., indem sie dazu verpflichtet werden, ab einem bestimmten Einkommen einen Kostenanteil für Medikamente selber zu übernehmen, eine Krankenhauspauschale zu leisten oder indem ausländischen Staatsangehörigen der Zugang zur unentgeltlichen medizinischen Versorgung erschwert oder gar verweigert wird, unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben oder nicht.
Allgemein kann man feststellen, dass die durch das französische Volk dank dem conseil national de la Résistance (Nationalrat der Résistance) gegen Ende des zweiten Weltkrieges teuer errungenen Rechte, die aus der Sozialversicherung ein von vielen anderen Ländern beneidetes universelles Recht gemacht haben, heute gefährdet sind, wo - durch die Lebenssituation vieler Menschen mit Behinderungen und ihrer Familien gefährdet ist.
Obgleich die Ratifizierung des Übereinkommens heute keine unmittelbare Auswirkung auf das Sozialversicherungssystem hat, könnten zukünftige Gesetze möglicherweise kurzfristig zu einem Abbau führen, der in Bezug auf Menschen mit Behinderungen und allen Personengruppen, die von Armut oder anderen schwierigen Lebenslagen betroffen sind, den Zielen des Übereinkommens entgegenwirken würde. In diesem punkt ist also äußerste Wachsamkeit geboten.
Welche Unterstützungsprozesse erfahren Menschen mit Behinderungen?
Familien mit einem oder mehreren behinderten Kindern erhalten bis zu deren Volljährigkeit je nach bedarf Beihilfen. Wir wollen hier nicht auf die recht komplexen technischen Einzelheiten eingehen. Erwachsene, bei denen aufgrund einer Behinderung eine Erwerbsunfähigkeit festgestellt wurde, erhalten eine monatliche Beihilfe (AAH), die zurzeit 700 Euro beträgt, d.h. etwa 30 Prozent unter der Armutsgrenze. Folgendes ist hervorzuheben: Wenn zwei Beihilfeberechtigte Personen ein gemeinsames Leben führen wollen, können sie weder heiraten noch eine eingetragene Partnerschaft eingehen, weil durch den Ehevertrag beziehungsweise Partnerschaftsvertrag eine der beiden Beihilfen wegfällt.
Bekanntlich lebt die Mehrheit der Menschen mit Behinderungen unterhalb der Armutsgrenze; diese Situation führt zu einem Kampf, der schon mehrere Jahrzehnte andauert, bislang aber fruchtlos verlaufen ist. Die Verbände setzen sich umfassend für dieses Thema ein und haben sich zu diesem Zweck zusammengeschlossen. In den letzten Jahren wurden hierzu viele Kampagnen durchgeführt (zuletzt 2008 unter dem Motto „weder arm noch unterwürfig”); weitere finden derzeit statt.
Aus der Sicht der Zivilgesellschaft handelt es sich um Mäzenatentum, um Appelle an die Großzügigkeit der Gesellschaft über Direkt-Mailing-Aktionen, um die Verbände bei ihren Aktionen zu unterstützen, die sie gezielt für Menschen, die infolge ihrer Beeinträchtigungen unterschiedliche Bedürfnisse aufweisen, durchführen. Hierzu zählen u.a. die Bereitstellung von Dienstleistungen und Empfangsstellen (Service Points).
Im Allgemeinen werden Spenden nicht direkt an die betroffenen Personen ausgezahlt, sondern von den Verbänden verwendet, die hierüber in ihrer Buchhaltung einen entsprechenden Verwendungsnachweis führen müssen. Die öffentlichen Spendenaufrufe unterliegen den strengen Kontrollen des französischen Rechnungshofs (cour des comptes) und des comité de la charte de déontologie, einem Ausschuss, der öffentliche Spendenaufrufe überwacht (dieser wurde von den Verbänden selbst gegründet und ist unabhängig).
Wie ist die Lebenssituation/Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen einzuschätzen?
Hierzu lässt sich wenig positives sagen; es gibt keinen Anlass zu Optimismus. In erster Linie werden Menschen mit Behinderungen immer noch eher als ein soziales „Problem” angesehen, anstatt als Menschen, die einen echten Beitrag am richtigen platz in der Gesellschaft erbringen können.
Sie werden also eher als Pflegeobjekt betrachtet anstatt als vollwertige Teilnehmer am Leben in Gemeinschaft, auch wenn die Behörden das Gegenteil behaupten.
Ganz allgemein gesagt, ist das Leben in Gemeinschaft schwierig, manchmal abstoßend oder unerträglich, da die Zugangsmöglichkeiten behinderte Menschen ständig vor erhebliche Probleme stellen (Unzugänglichkeit bebauter Grundstücke, barrieren innerhalb der Stadt, keine Anpassung in der Wohnung, nahezu völlige Ignoranz seitens der planer und Entwickler auf dem Gebiet der neuen Informationstechnologien und der Kommunikation …).
Frankreich zeichnet sich zurzeit insbesondere dadurch aus, dass es zu wissen glaubt, wer die Normen stört bzw. aus der Norm fällt und zurückgezogen (mehr oder weniger freiwillig und manchmal sogar gegen den eigenen Willen) in Heimen lebt, anstatt unabhängig in einer auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen Wohnung.
Frankreich denkt noch immer in institutionellen Kategorien und nicht an einen frei gewählten autonomen Wohnbereich. Trotz anders lautender Texte haben wir uns noch immer nicht von dieser Kultur getrennt, von der sich so viele behinderte Menschen gerne lösen würden.
Menschen mit Behinderungen leiden weiterhin tagtäglich unter der Einstellung ihrer Mitbürger und unter den Verboten, auf die sie in vielen bereichen stoßen, vor allem hinsichtlich ihres Rechts auf Privatleben, Zuneigung und Sexualleben.
Dort, wo sie am gesellschaftlichen Leben in vollem Umfang mit ihren persönlichen Fähigkeiten teilhaben könnten, sind sie oft von anderen abhängig (unabhängig davon, ob sie es freiwillig tun oder dafür bezahlt werden …).
Es gibt noch viele Menschen, die in Einsamkeit oder isoliert leben.
Der Gesundheitsbereich, insbesondere der Krankenhausaufenthalt, ist ein Problem für sich, und zwar wegen der schlechten Behandlung, unter der zahlreiche Menschen mit Behinderungen zu leiden haben.
Menschen, die von einer Behinderung betroffen sind und nicht arbeiten können oder keine Arbeit finden, leben in den meisten Fällen unterhalb der Armutsgrenze.
Die Entscheidungen, die derzeit im Sozialbereich von den Behörden getroffen und vom Parlament gesetzlich geregelt werden, tragen ohne Zweifel zu einer allgemeinen Schwächung der Situation behinderter Menschen bei. Auch in Zukunft müssen sich die Verbände stark für die Interessen der Menschen mit Behinderungen einsetzen. Wir wünschen uns sehnsüchtig, dass das Übereinkommen zu einem Hebel, ja zu einem Werkzeug für eine bessere Zukunft wird.
Ja, lieber Peter, Du hast Dir meine Zeilen ja schon dutzende Male durch gelesen, ich sehe immer noch Dein empörtes und wütendes Gesicht, Dir waren Tränen in den Augen zu sehen, Du hast es nicht glauben wollen, aber so ist die harte und brutale Wirklichkeit hier in Frankreich.
Wir haben ja schon darüber geredet bei der commission européenne (Europäische kommission) eine Eingabe zu verfassen, Europarecht ist über Landesrecht....fangen wir damit an, es wäre schön wenn wir weitere Anhänger finden würden...ich hoffe ich konnte noch genügend deutsch und habe es verständlich so weit übersetzt......der Besuch des DFG in Saarbrücken lehrte mich damals sehr viel und hat mir in meinem Beruf Journalist viel geholfen.
Ich werde gerne bei Euch mit machen und mit kämpfen, obwohl ich nun auch behindert bin (Gott sei Dank habe ich die französische und die deutsche Staatsangehörigkeit) habe ich einen Behindertenausweis aus Deutschland mit einer GDB von 70.
Dies hilft mir in Frankreich sehr und ich schäme mich schon....aber das ist ein anderes Thema, Du lieber Peter weißt wie ich gepoolt bin.
Ich grüße alle hier recht herzlich und sage "oui" ;-)
Bruno, alter Haudegen, vielen, vielen Dank für Deine Mühe. Ich habe mir den Beitrag noch drei mal durchgelesen und bin immer noch sehr verzweifelt und sehr nachdenklich, Du hast es ja geschrieben, ich bekomme es ja auch mit, an Deiner beschrieben Situation hat sich nichts geändert, eine Schande und große Schweinerei, Du hast recht mit Deiner Aussage mir gegenüber "Euch geht es doch Gold obwohl das Gold bei Euch auch sehr angelaufen ist", dieser Satz hat sich bei mir eingebrennt. Hier werden wir gewiss Beschwerde einlegen....https://ec.europa.eu/assets/sg/report-a-breach/complaints_en/....ich bin mir sicher wir werden große Unterstützung bekommen, alter Freund, wir sehen uns bald, vielen Dank das Du Dein Versprechen eingehalten hast, Gruß an alle Peter (Ines natürlich auch)
23:59 (29.09.2018)
Name: Sandro Milano
E-Mail: xxxxxxxxxxxat
Deine Nachricht für uns: Hallo aus Österreich
ich hoffe als Austrianer ;-) hier auch etwas schreiben zu dürfen.
Ich habe mir alles durch gelesen und gemerkt, dass es ebenso wie bei uns
nur Baustellen gibt. Was ist Inklusion heißt es auf der Seite unserer Lebenshilfe?
Ich habe hier einmal einige Passagen von denen eingefügt mit***
***Inklusion beschreibt, wie wir als Mitglieder der Gesellschaft leben möchten:
In einem Miteinander, in dem keine Person ausgeschlossen wird.
Jeder Mensch ist ein anerkannter Teil der Gesellschaft.
Unabhängig von Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung oder Lebensalter.
Alle Menschen sind verschieden. Die Gesellschaft profitiert von der Vielfalt der Einzelnen.
Inklusion: mehr als eine Vision
Inklusion zielt darauf ab, dass alle Menschen in einer Gesellschaft gleichberechtigt nebeneinander leben.
Menschen mit Behinderungen sollen dazugehören, teilhaben und selbst bestimmen können – von Geburt an und in allen Lebensbereichen wie Bildung, Arbeit, Wohnen und Freizeit.
Inklusion ist ein Menschenrecht und als solches in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderhungen geregelt.
Bürgerinnen und Bürger in einer inklusiven Gesellschaft leben selbständig und eigenverantwortlich. Alle Personen haben Aufgaben und Pflichten, denen sie nachkommen sollen. Sie alle haben auch die gleichen Rechte, zum Beispiel auf inklusive Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.
Selbstbestimmung bedeutet, Kontrolle über das eigene Leben zu haben. Menschen mit Behinderungen haben akzeptable Wahlmöglichkeiten zur Verfügung, für die sie sich entscheiden und so über ihr Leben selbst bestimmen können. Sie haben die Kompetenz dazu und werden dazu befähigt. Jeder Mensch soll mit passender Unterstützung selbstbestimmt und mit guten sozialen Beziehungen leben können.
Wenn Menschen mit Behinderungen von Anfang an selbstverständlich dabei sind, bei inklusiven Bildungsangeboten, bei der bezahlten Erwerbsarbeit und bei Freizeitaktivitäten, wenn sie in kleinen Wohneinheiten in der Gemeinde ein inklusives Leben mit dem Recht auf Unterstützung bis ins hohe Alter führen, wenn sie als Bürgerinnen und Bürger mit allen Rechten und Pflichten anerkannt und wertgeschätzt sind: dann leben wir Inklusion und Teilhabe.
Inklusion und Teilhabe bedeutet für einen Menschen mit intellektuellen Behinderungen zum Beispiel, dass ihm die Gesellschaft selbstverständlich die Möglichkeit gibt, als Kind in einen inklusiven Kindergarten zu gehen. Anschließend eine Regelschule zu besuchen – und wie andere Schülerinnen und Schüler auch – das Recht zu haben, die gesamte Schulzeit ein inklusives
Mit der UN-Konvention sollen die Bedingungen für ein selbstbestimmtes Leben gesichert werden.
Alle Menschen in einer Gesellschaft sind gleichberechtigt.
Menschen sind unterschiedlich, einer kann vom anderen lernen.
Es gibt keine Ausgrenzung.
Menschen mit Behinderungen werden von Anfang an anerkannt und sind selbstverständlich dabei.
Alle Menschen sollen teilnehmen an der Bildung, am Arbeitsleben und der Freizeit, ebenso beim Wohnen in der Gemeinde.
Dabei soll jeder und jede so unterstützt werden, wie er oder sie es braucht.
Selbstbestimmung bedeutet, dass man Möglichkeiten zur Auswahl hat. Dann kann man das eigene Leben selbst gestalten.
Was ist der Unterschied zwischen Integration und Inklusion?
Integriert wird ein Mensch, der schon ausgeschlossen ist oder von außen kommt. Integration zielt auf die persönliche Anpassungsleistung des zu integirerenden Menschen. Das System selbst (Schule, Arbeit, Vereine…) ändert sich nur wenig.
Inklusion bedeutet, dass von vornherein keine Person ausgeschlossen wird. Dass also das allgemeine Schulsystem kein Kind ausschließt oder abweist, sondern jedes Kind mit seinen Altersgenossinnen und -genossen lernt. Menschen im regulären Arbeitsmarkt dabei sind oder wie alle anderen auch in der Nachbarschaft leben. Dafür bietet die Gesellschaft Unterstützung an und verändert sich selbst. Sie heißt alle Menschen willkommen.***
Die Quellenangaben möchte ich nicht vergessen....https://lebenshilfe.at/inklusion/mehr-zu-inklusion/
Diese Erklärungsweise habe ich eigentlich so noch nicht gefunden auf Seiten in Deutschland, ich wollte sie mal weiter geben, wenn ich darf!
Aber eins sei auch gesagt, Ihr steht nicht alleine mit der praktischen schon Bekämpfung der Inklusion, wenig Barrierefreiheit, wenig Beachtung
der Behindertenarbeit, Politiker die diese Themen weit von sich werfen und so weiter, ich denke hier ist es durch unsere jetzige Regierung
auch mehr ein Blockadeszenarium, leider! Ich bin kein Aufwiegler , Aufständiger, Aufhetzer, nein, ich kämpfe auch schon seit Jahren in
der Behindertenarbeit als doppelseitig Bein Amputierter (durch einen Unfall vor 18 Jahren), ich kämpfe auch regelmäßig (Prothesen laufen sich ab,
gehen kaputt mit der Zeit) mit der Krankenkasse und den Behörden wenn ich neue benötige, ein Kampf wie bei Euch, leider, da gibt es keine Unterschiede.
Ich hoffe das ich nicht zu aufmüpfig und penetrant war mit meinem Geschriebenen bin, war.
Hallo, hallo, hallo, Sandro, servus, Du bist doch nicht penetrant oder aufmüpfig, auch kein Aufständiger oder Aufhetzer, nie, keinesfalls! Du hast hier sehr sachlich (und danke für die Quellenangabe, sonst hätte ich es nicht veröffentlichen dürfen) geschrieben, bravo, selbstverständlich bist Du, egal in welchem Land Du wohnst recht herzlich willkommen, es ist sehr gut zu wissen was auch im Nachbarland um unsere Themen so los ist! Also weiter so, und ich spreche gewiss auch für uns, wir freuen uns wenn weitere Beiträge von Dir kommen. Viele Grüße nach Österreich Peter (ein freund aus Frankreich wollte auch noch berichten, ich bin sehr gespannt)
23:41 (29.09.2018)
Name: Ursula Frey
E-Mail: xxxxxxxxxxxde
Deine Nachricht für uns: Guten Tag an alle,
ich bin sehr erstaunt wie sich schon viele engagieren, finde ich super!
Kai, danke, dass du mich auf diese Seite hingewiesen hast, ich hätte
wirklich was ganz tolles verpasst.
Die Beiträge sind so klasse, so ein Austausch hat gefehlt, wirklich.
Auch ich als Blinde bin begeistert, Bildbeschreibungen, super,
die Hinweise auf die Videos, super, ich habe keinerlei Probleme,
ich hoffe nur, dass alles ziemlich fehlerfrei rüber kommt, wenn nicht
schreibt es mir, ich bemühe mich in Zukunft besser zu schreiben,
ich denke aber darauf kommt es nicht an.
Aber alle Beiträge sind höchstform und sau interessant.
Liebe Uschi, alles einwandfrei lesbar, Du musst in Zukunft nicht besser schreiben, hier kommt es nur auf die Beiträge an und wir sind keine Deutschlehrer und korrigieren, so weit käme es noch, Wunderbar, dass Du den Weg zu uns gefunden hast, Du bist, wie alle anderen herzlich willkommen!!!!!
22:18 (29.09.2018)
Name: Rainer Mannel
E-Mail: xxxxxxxxxxde
Deine Nachricht für uns: Liebe Freunde,
die Schreiben, die Reaktionen, die Antworten von Euch usw.
Freunde, ihr sprecht mir so aus der Seele!
Hier muss ich einmal wikipedia.org zitieren:
"""""Barrierefreiheit bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch eine Gestaltung der baulichen Umwelt sowie von Informationsangeboten, Kommunikation usw. dergestalt, dass sie auch von Menschen mit Beeinträchtigungen ohne zusätzliche Hilfen genutzt und wahrgenommen werden können.
Im weiteren Sinn zielt das Prinzip der Barrierefreiheit aber darauf, dass nicht nur Menschen mit Beeinträchtigungen, beispielsweise ältere Menschen mit Geh-, Seh- oder Gleichgewichtsstörungen, sondern auch Personen mit Kleinkindern (Kinderwagen) oder auf Rollatoren Angewiesene in die frei zugängliche Nutzung der baulich gestalteten Umwelt einbezogen werden.
Das deutsche Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) definiert die Barrierefreiheit in § 4:
Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände....usw.
Dieses weitergehende Verständnis von Barrierefreiheit findet sich in Deutschland auch beispielsweise in den Landesbauordnungen der Bundesländer......""""
Und hier habe ich Einwände, in § 1 - Baugesetzbuch (BauGB) ist alles wunderschön geschrieben jedoch nicht Barrierfreiheit, etwas über Behinderte Menschen und deren Bedürfnisse, keine Berücksichtigung, Inklusion ist rein gar kein Thema, dass ist aber ein sehr großes Thema was man auch hier vergisst!
Die Landesbauordnungen sind auch nicht gerade auf unsere Bedürfnisse ausgelegt, da brauchts was, da brauchts gewaltig was!!!!!!
Ich hoffe, dass ich nicht über das Ziel hinausgeschossen bin und auch Gehör finde,
denn das Thema ist immer noch hochaktuell da für jedes bisschen Barrierfreiheit
gekämpft werden muss, leider, leider......
Trotz alle dem herzliche Gründe
Rainer, recht herzlichen Dank auch für Deinen tollen Beitrag und Du bist niemals über das Ziel hinaus geschossen, Du hast geschrieben wie es ist, da muss man nichts beschönigen. Auch hier muss sehr, sehr viel geändert werden. Du bist auch selbstverständlich hier sehr gerne gesehen. L.G. Peter
20:11 (29.09.2018)
Name: Petra Bonner
E-Mail: xxxxxxxxcom
Deine Nachricht für uns: Noch einmal ein hallo von mir,
ich kann wirklich nur staunen, hab keine Worte mehr
und fühle mich auch sau wohl.
Nochmals danke für die Hinweise und Erklärungen.
Ich werde auch andere hier her bringen, das ist aber versprochen.
So was von zufrieden, mir stehen die Tränen in den Augen......
Dass sich auch andere Behinderte Menschen sich für uns einsetzen, großes "WOWWWWW"!!!
Ich kann meine Begeisterung kam zügeln, mein Mann auch nicht,
er findet eure / deine Seite, Peter so beachtenswert, er wird auch
dafür sorgen und gerne die Adresse weiterzugeben wissen.
Ei ja ein "JA", ist doch klar!
Leute, Ihr macht mich fertig :-) ich weiß ja bald nicht mehr was ich schreiben soll :-) Aber hört auf mich so zu loben, ich bin nicht abgehoben oder so ähnlich, ich bin wie Ihr auf dem Boden der Tatsachen, ich bin sau froh, dass dies alles so positiv einschlägt, man seid Ihr so toll, danke, danke, danke.... :-) :-) :-)
16:29 (29.09.2018)
E-Mail: xxxxxxxx,com
Deine Nachricht für uns: Mir fehlen die Worte!!!!!!
Vielen, vielen, ich kann es nicht genug sagen, vielen Dank, eine solche
Aufklärung habe ich noch nie erfahren, einfach klasse, Peter lass Dich knuddeln!
Ich habe keine Worte mehr wie toll wir hier behandelt werden, wie toll auf uns eingegangen wird,
das ist sonst nirgends wirklich nirgends selbstverständlich, so schnell eine
Beantwortung zu bekommen.
Noch was, Sype ist eine sensationelle Idee, ich nehme sie an und lade mir gerade Skype runter.
Petra hat getraut das anzusprechen für das ich mich schämte, jetzt frage ich mich warum
ich mich schämte, ich hatte dazu keinen Grund, danke mein Hase Petra!!!!!!!!!!!!
Hier muss man sich nicht schämen, ein Appell an alle, schreibt Euch alles von der Seele, hier wird
Euch geholfen, garantiert, keine Scheu, lest un
d begreift, schreibt, schreibt, schreibt!
Haut rein und natürlich "JA"
Nochmals Isa, danke, wir hauen gemeinsam rein, versprochen. L.G. Peter
15:17 (29.09.2018)
Deine Nachricht für uns: Halli Hallo Hallöle,
Mensch, klasse Isa, das du darüber berichtet hast, ich wollte es schon
schreiben hab mich aber ehrlich gesagt nicht getraut.
Lieber Peter, recht herzlichen Dank für die tollen Hinweise, ich habe mir
schon ein Zettelchen geschrieben mit deinen Hinweisen geschrieben
(sogar laminiert ;-) ) den ich nun immer bei mir habe, Isa, für dich und
die anderen habe ich dies ebenfals getan.
Isa, dien Hinweis auf diese Seite war wieder voll getroffen.
Zur Aufklärung, ich darf dies sagen, wir sind Kolleginnen,
an den Rolli gefesselt und sind Sachbearbeiterinnen bei einem Konzern.
Den Hinweisen von Isa muss ich wirklich noch was hinzufügen, es ärgert
mich immer wieder (wir beide haben gesunde Männer, sind verheiratet,
beide haben wir je ein Kind, sind beide 28 Jahre alt und sehen gut aus :-),
sonst wären wir bestimmt nicht an solche toll aussehenden Männer gelangt
denen unsere Behinderung nicht stört, nein, sie helfen uns schon zu viel ;-) ),
Wenn wir beide solche dummen und total verfehlten Ausdrücke hören
geht uns die Galle über, wir ärgern uns aber nicht sichtlich sondern
lachen dann solche Typen aus und fragen sie ob das in der Mitte der Hose
ebenso klein ist wie ihr Hirn, na ja frech :-)
Wir reagieren bei solchen Aussagen dann mit dem oben erwähnten.....
oooach seh Dir diese geilen Schnecken an, aber was willste mit so einer....
man sind das scharfe Bräute, äh ihr zwei, kann man mit euch gut im Bett....
oh leck, da gehste wenigstens nicht die Gefahr ein eingeklemmt zu werden....
ob die unten rum auch gelähmt sind.........
Ziemlich beleidigend schon, aber beweis es wenn es niemand mit bekommt.
Man müsste mal jemand fragen ob er solche Aussagen bezeugen kann....
Dann ist wieder das Problem, wie kommt man an solche Schweine dran?
Aberrrrrr.....diese Aussagen und mehr haben wir heimlich gefilmt mit dem Handy,
vielleicht hilft uns dies ja mal. Hier laufen, wie Isa es schon berichtete
Streifen, nun wissen wir / weiß ich wie wir vorzugehen haben und die
Polizei kommt in Zukunft nicht mehr so ungeschoren davon, danke Peter!!!!!!
Für solche Anmache gibt es doch auch was im Strafgesetzbuch oder irre ich mich da,
ich habe schon gegoogelt und nichts gefunden, lieber Peter, darf ich euch nochmal bemühen?
Hallo Petra, danke für deine Benachrichtigung und Deine Ehrlichkeit, ebenso wie bei Isa! Es ist wirklich ein starkes Stück was sich solche nichtssagenden Menschleine heraus nehmen, unverschämt, frech, schamlos, diskriminierend. Auch hier kann ich auf das Strafgesetzbuch hinweisen, die Aussagen sind strafbar, sind eine sexuelle Belästigung, wir haben zwei Frauen die vor Gericht gingen auf die von dir gezeigten Äußerungen und Erfolg hatten, 4 Täter wurden zu je 8 Monaten auf Bewährung verurteilt, zusätzlich musste jeder 2500,--€ an jede Frau zahlen wegen Körperverletzung (hier wie bei Isa schon beschrieben, physische Körperverletzung).
Nun aber zum Strafgesetzbuch § 184i Sexuelle Belästigung
(2) 1In besonders schweren Fällen ist die Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren. 2Einbesonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird.
Ich hoffe auch Dir weitergeholfen zu haben, wir werden, dies ist mir eben eingefallen, treffen über Skype, aber ich habe Deine Telefonnummer ja und rufe Dich an. Danke, danke, danke immer wieder danke für solche Hinweise.......Viel Grüße Peter
12:07 (29.09.2018)
Name: Isa Becker
E-Mail: xxxxxx.com
Deine Nachricht für uns: Zitat: Blinde und Taube gelten als schwerbehindert – und Gefühllose?
© Horst A. Bruder (*1949)
Gefühllosigkeit, ja, dies begegnet meinen Schwerbehinderten Freunden und mir
jeden Tag, der gefühllose Umgang (wir verdrängen diesen schon) ist sehr gewaltig!
Beispiele:"Mutter zu Kind....sieh dort nicht hin und geh ja nicht zu denen,
nachher sitzt du auch im Rollstuhl.....
Mann zu Frau...gugg mal die Kreaturen
an, dass die frei auf der Straße rum laufen und fahren, da müsste mal einer
was sagen.....
Vater zu Tochter......bleib von dem komischen Kinderwagen weg,
hör mal wie bescheuert der macht, nicht das du dich ansteckst......
Freundin zu Freundin....guck mal der Blinde da, wie bescheuert macht der denn,
so was müsste man abschießen, geht ja gar nicht......
Freund zu Freund......die wären früher in den Bus gesteckt worden und man
hätte nie mehr was von denen gehört, habt ihrs gehört ihr Krüppel......
Ehepaar.....Mein Gott, der Blindenhund sieht ja besser aus wie sein Herrchen,
wenn der sehen könnte würde er von selbst blind werden so hässlich wie der ist...
Ich will den Rahmen nicht sprengen, könnte noch mehr schreiben, so etwas
müssen wir uns anhören?
Spricht man eine Fußstreife darauf an welche so etwas mitbekommen hat
kommt nur "ja, was sollen wir denn da dran machen, wurden sie angegriffen"
...ja wurden wir, verbal und beleidigend, würden sie bitte die Personalien
der Herrschaften aufnehmen damit wir Anzeige erstatten können....
zurück kommt " nö, warum, weshalb wollen sie die anzeigen".....
ja wegen übler Nachrede, Verleumdung und Beleidigung, Diskriminierung...
"Glauben sie wirklich da würde sich ein Staatsanwalt dafür interessieren?"...
und sie setzten ihrer Streife fort, weg waren sie!
Sollte noch einmal so etwas passieren und man trifft eine Streife an,
wie kann man sie dazu bringen eine Feststellung der Personalien
solcher Leute aufzunehmen?
Kann man sich auf einschlägige Gestze berufen (ich weiß, Rechtsberatung
darf nicht ausgeführt werden, aber Hinweise sind doch erlaubt, oder?)
Wäre schön das ihr unsere Erfahrungen postet und uns eine Antwort
geben könntet, dass wäre wirklich toll und noch was, wir bleiben
in Verbindung, vielleicht wäre ein Telefongespräch einmal möglich,
schreib mir bitte zurück, denn ich möchte nicht hier meine Telefonnumer
preis geben.
In voller Hoffnung
Isa, ahja, und "JA"
Liebe Isa, erschütternd was Du geschrieben hast, aber danke für Deinen Mut, ich habe solche Sachen schon öfter gehört, jedoch hat mir dies noch niemand so detailliert geschrieben. Hinweise gebe ich gerne.
1. Die Polizisten sind verpflichtet auf Verlangen ihren Namen und Dienststelle preis geben.
Unternehmen Polizisten nichts, droh ihnen mit einer Dienstausichtsbeschwerde wegen Unterlassung.
Polizisten sind auch verpflichtet einer Sache nachzugehen wenn diese angegeben wird (wie in Deinem /Eurem Fall)
2. Diesen Personenkreis kann mann dann eine Strafanzeige verpassen wegen
a: Strafgesetzbuch (StGB) § 186 Üble Nachrede,
b: Strafgesetzbuch (StGB) § 187 Verleumdung,
c: wegen Diskriminierung, Diskriminierungsschutz im Bereich des allgemeinen Zivilrechts Verstoß gegen das
Antidiskriminierungsgesetz.... Das AGG verbietet darüber hinaus
Benachteiligungen aufgrund bestimmter Kriterien (Rasse, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion,
Behinderung, Alter oder sexuelle Identität).
d: Strafgesetzbuch § 223 Körperverletzung (1) Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit
(2) Der Versuch ist strafbar. (dazu zählt auch eine physische Körperverletzung, wie in Deinem/Eurem Fall!)
Ich hoffe wir / ich konnten ein bisschen Aufklärung und Rat geben mit unseren / meinen Hinweisen. L.G. Peter
P.S.: Meine Telefonnummer habe ich Dir per Mail mitgeteilt.
09:18 (29.09.2018)
Name: Bernhardt Fardler
E-Mail: xxxxxxx.com
Deine Nachricht für uns: Liebe Freunde.
ich finde es klasse eine solche Seite gefunden zu haben.
Froh bin ich weiterhin, dass endlich mal der Mund auf gemacht wird.
Freunde, wir müssen wirklich was tuen, so darf es nicht mehr weiter gehen.
Alles stockt um die Inklusion.
Meinen Vorrednern und Innen schließe ich mich an.
Die mehrfach angesprochene Sammelbewegung, ja, ich weiß auch nicht
was ich davon halten soll!?
Alles gut und schön, Peter, Deine Beiträge hatte ich im Vorfeld
gelesen und mit Finger hoch beantwortet, Du hattest recht all
Deine Einträge zu löschen.
Ich sage ausdrücklich ja, meinen Beitrag dürft ihr veröffentlichen.
Wir müssen alle gemeinsam zusammen finden und es darf
nicht so sein, dass alle ihr eigenes Süpplein kochen, nein, da bin ich dagegen.
Als Arm und Bein Amputierter weiß ich auch zur Genüge was wir alle,
mehr oder minder durchmachen müssen.
Lasst uns gemeinsam auf stehen (nicht aufstehen) und versuchen etwas zu
ändern. Ich hoffe es kommen noch mehr Beiträge, obwohl, die Beiträge
welche schon vorhanden sind, einfach doll ;-)
Hallo Berni, schön, dass Du hier her gefunden hat, vielen Dank für Deinen Beitrag. L.G.Peter
23:59 (28.09.2018)
E-Mail: xxxxxxx.to
Deine Nachricht für uns: Tach,
Kai, was soll ich denn noch sagen, du hast doch alles gesagt was dir und mir am Herzen liegt, hast über die aufstehenler berichtet, bei den linken wirst du ebenso schlecht bedienst wie bei den anderen Polilügnern. Es will eine Sammlungsbewegung für Polisler aus verschiedenen Bauernhöfen. Wir sind dort hinderlich, dort hört uns ebenso wenig jemand zu wie anderswo auch, Kai, klasse, das du mich auf diese Seite hingewiesen hast, hier kann man wenistens schreiben wie einem das Maul gewachsen ist, hier kann ich keine zensur sehen die uns leider oft begegnet.
Peter, deine kommentare sind zweifellos sehr gut und gefallen mir sau gut.
Ich hoffe wir können alle endlich gemeinsam, zusammen auf stehen und bewirken etwas, denn irgendwann muss mal schluss sein mit lustig. wir sind nicht die Marionetten des Staates, ein vorheriger User hat auf Skandinavien und die USA hingewiesen, dem stimme ich voll zu, es ist wirklichso dort wird direkt barrierefrei gebaut, egal wo, ich hab es erlebt, sogar Knöpfe der Aufzüge sind so, dass ei rollstuhlfahrer diese erreicht, zusätzlich sind knöpfe angebracht für normale, gesunde Menschen, warum ist das in unserem so reichen Staat nicht möglich, ich weiß es, die Gelder fließen überall hin nur nicht dort hin wo es dringend notwendig ist, das ist der hohn ja schon die größte verarschung für uns behinderte menschen, das muss aufhören.
ich bin auch dabei wenn ich darf
Hallo Rolf, danke für Deine Mitteilung, selbstverständlich sind wir froh für jede/n.
Kai hat nicht zu viel versprochen, nochmals willkommen.
23:10 (28.09.2018)
Name: Kai Becker
E-Mail: xxxxxxxcom
Deine Nachricht für uns: Hallo Peter,
neiiiiiiiiiin, ich bin dir doch nicht böse.
Wiederholungen sind Schwachsinn, ich habe ja alles gelesen, da musst du mir
nich noch mal ne Litanei schreiben, nee iss doch gut so,
Also, alles richtig gemacht, wer sich da beschweren
würde iss doch doof, alles bestens, weiter so, ich bin dabei,
keine Frage!!!!!!!!
Kai, danke Dir,
schön, dass Du dies ebenso
siehst wie ich.
18:30 (28.09.2018)
Deine Nachricht für uns: Servus, hallo.
ich finde es cool was ihr abzieht.
Rollifahrer fühle ich mich auf der Seite relaxt.
Ich glaube an euch, was bisher gezeigt wird
Wir werden einfach zu wenig beachtet.
Mit meinen 26 Jahren kann ich vieles berichten,
gerade um die Barrierefreiheit, jeden tag merke
ich die Nachlässigkeiten wenn ich auf die Arbeit
Will ich in den Bus benötige ich Hilfe,
komme ich auf die Arbeit benötige ich Hilfe,
fahre ich mit dem Auto zur Arbeit dauert
es eine Zeit bis ich im Aufzug bin
(dieser ist höher wie der Boden, also falsch eingestellt,
ich bemängele es, 1 Tag ist es gut, am 2 Tag wieder wie vorher).
Wann ändert sich was?
Unsere Regierung minus, minus, minus,
unsere Politiker, minus, minus, minus,
Verbände sind nur auf`s kassieren aus,
braucht man Hilfe, es kostet extra!
Ihr hat von diese Sammlungsbewegung gesprochen, 2 mal drin,
das erste und das letzte mal (ich denke mein Freund Rolf wird sich
diesbezüglich auch negativ äußern), wie schon
oft gesagt, Inklusion, Behinderung, UN wird politisiert, die haben die
Augen zu gekackt , keine Hilfe zu erwarten, Unterstüzung erst recht nich.
Wir müsse endlich für uns was tun, auf die Straße rollen, gehen, führen lassen.
10 Jahre wird an Inklusion rum gekrebst, man liest nur "Inklusion in der Schule",
wo sind wir Idioten (klar, Idioten, Rollifahrer, Blinde, alle Behinderten Menschen)
in der Inklusion genannt, wie wird uns geholfen, hohle Sprüche, nichts dahinter.
Leute, ehrlich, mir stinkts, wir werden behandelt wie der letzte Dreck,
das muss endlich aufhören, ich frage mich nur wann.
Achselzucken, Versprechungen, Kopf streicheln und bemitleiden, an der
Backe streicheln, sagt mal gehts noch liebe "NICHTINKLOSÖRE"!
Mensch Leute, lasst uns endlich was tuen, so geht das doch
nicht weiter, wie viele Jahre müssen wir uns noch verarschen lassen?
Ich bin öfter hier und schreibe noch mal wenn ich darf, denn
ich erhoffe mir wirklich, das wir alle zusammen was rocken.
Seid gegrüßt und die Faust des "GUTEN" an euch
Hallo Kai, klasse, vielen Dank für die Zusendung. Viel muss ich ja nicht mehr schreiben, zu Deinen und unseren Themen habe ich zur genüge geantwortet. Ich hoffe Du wirst öfter vorbei schauen, wir freuen uns und bist mir nicht böse wenn ich nicht mehr schreibe, hier verweise ich auf meine vorherigen Antworten, Wiederholungen sind ja auch unnötig, dies sehe ich an Deinem Beitrag. Viele Grüße Peter

References: § 4
 § 1
 § 184
 § 186
 § 187
 § 223