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Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung. Rechenschaftsbericht. Wintersemester 2005/06 bis Sommersemester PDF
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1 IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Rechenschaftsbericht Wintersemester 2005/06 bis Sommersemester 2007
2 IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Vorwort Seit der Konstituierung des Instituts für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung am sind nun gut eineinhalb Jahre vergangen. Die Neuausrichtung der anwaltsorientierten Juristenausbildung begann im März 2005, als der Dekan der Juristischen Fakultät einen neuen ADVO-Z- Beauftragten nach 9 ADVO-Z-Ordnung ernannte. Nachdem es im Sommer 2005 gelungen war, die erneute Förderung durch die Hans Soldan Stiftung zu gewährleisten, erfolgte im Wintersemester 2005/2006 die Gliederung der Fakultät in Institute. Noch im selben Semester wurde die Institutsordnung verabschiedet und nach ihrem Inkrafttreten in den Semesterferien der Institutsvorstand des IPA konstituiert. Gleichzeitig wurde der Institutsbeirat bestimmt. Dieser wählte auf seiner ersten Sitzung am 29. Juni 2006 Herrn Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf zum Vorsitzenden des Beirats. Im Mittelpunkt der Aktivitäten im Sommersemester 2006 stand sicherlich die Organisation der 8. Soldan-Tagung in Hannover. Daneben wurde aber auch die ADVO-Z-Ordnung vollständig überarbeitet und die Studienordnung der Juristischen Fakultät entsprechend angepasst. Die Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskammer Celle wurde durch den Abschluss eines zusätzlichen Kooperationsabkommens, welches die Mitwirkung der Kammer bei der Auswahl der Lehrbeauftragten sichert, weiter intensiviert. Insbesondere durch die neue ADVO-Z-Ordnung konnte sichergestellt werden, dass die anwaltsorientierte Juristenausbildung auch in die Pflichtfächer des Examensstudiengangs Rechtswissenschaften integriert wird. Gleichzeitig wurde den Studierenden ermöglicht, mit einem vertretbaren zusätzlichen Aufwand ihre anwaltsorientierte Ausbildung abzurunden und sich dieses besondere Engagement durch das ADVO-Zertifikat testieren zu lassen. Das Zertifikat wird von der Juristischen Fakultät zusammen mit der Rechtsanwaltskammer Celle und dem Verein zur Förderung der anwaltsorientierten Ausbildung an der Leibniz Universität Hannover vergeben. Zum Wintersemester 2006/2007 waren die Konsolidierung und Neustrukturierung weitgehend abgeschlossen. Der hierbei erzielte Erfolg zeigt sich bei den Studierenden vor allem in einer gestiegenen Nachfrage nach dem ADVO-Z-Studium. Das Institut würde heute nicht dort stehen, wo es steht, hätten seine Mitarbeiter es nicht zu ihrem Institut gemacht und sich weit über das Maß hinaus engagiert, welches man von ihnen erwarten konnte. Ihnen sei an dieser Stelle ebenso herzlich gedankt wie denjenigen, die das Institut auf vielfältige Weise unterstützt haben. Ohne das große Engagement der zahlreichen Praktiker, die an der anwaltsorientierten Juristenausbildung in Hannover mitwirken, wäre diese bloße Theorie. Aber auch bei der Arbeit des IPA setzen die finanziellen Ressourcen die Rahmenbedingungen des möglichen Handelns. An dieser Stelle sei daher all denjenigen gedankt, die durch ihre finanziellen Zuwendungen unsere Arbeit erst möglich gemacht haben, allen voran der Hans Soldan Stiftung. Hannover im Juni 2007 Professor Dr. Christian Wolf (Geschäftsführender Direktor)
3 Geleitwort des Vorsitzenden des Institutsbeirates Nunmehr liegt der erste Rechenschaftsbericht des Instituts für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung vor. Der Bericht gibt auf beeindruckende Weise Auskunft über die Leistungsfähigkeit des Instituts im Bereich der anwaltsorientierten Lehre und der Forschung auf dem Gebiet des Prozess- und Anwaltsrechts. Innerhalb kurzer Zeit gelang es dem IPA trotz der vergleichsweise bescheidenen personellen und finanziellen Ausstattung im Konzert der Anwaltsinstitute in Deutschland nicht nur wahrgenommen zu werden, sondern sich auch am ersten Pult zu etablieren. Hierfür ist sicherlich der konsequent eingeschlagene Weg in der anwaltsorientierten Juristenausbildung mit verantwortlich. Neben der Einbindung der Anwaltsperspektive in die gängigen dogmatischen Vorlesungen bietet das Institut ein vorbildlich auf die spätere Anwaltstätigkeit zugeschnittenes Zertifikatsstudium (ADVO-Z) an. Die anwaltsorientierte Ausbildungsergänzung zum juristischen Pflichtstudienprogramm ist an der Juristischen Fakultät Hannover nicht nur eine statistisch nennenswerte Größe, sondern auch ein echtes Alleinstellungsmerkmal gegenüber den anderen Universitäten in Niedersachsen. Dies wurde der juristischen Fakultät erst kürzlich durch die Zentrale Evaluierungsagentur des Landes Niedersachsen im Rahmen einer breit angelegten externen Lehrevaluierung bestätigt (S. 25). Im Forschungsbereich ist nicht nur die beeindruckende Bandbreite der Forschungsaktivitäten von der Anwalts- und Prozessrechtsgeschichte, über das Prozessrecht bis hin zum anwaltlichen Berufsrecht zu betonen. Besonderer Hervorhebung bedarf an dieser Stelle der dabei stets gepflegte Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, für welchen nicht nur das in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskammer Celle und der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) alle zwei Jahre durchgeführte Hannoveraner ZPO-Symposion steht. Die Einbindung der Praxis in die jeweiligen Forschungsansätze macht das Institut zu einem gerne konsultierten Gesprächspartner der Anwaltschaft, sowohl auf der Ebene der Rechtsanwaltskammer Celle, als auch der Bundesrechtsanwaltskammer. Dem Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung wünsche ich bei der Fortsetzung seiner Arbeit weiterhin viel Erfolg. Hannover im Juni 2007 Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf (Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle und Vizepräsident der Bundesrechtsanwaltskammer)
4 IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Stellungnahme des Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der anwaltsorientierten Ausbildung an der Leibniz Universität Hannover Der Verein zur Förderung der anwaltsorientierten Ausbildung an der Leibniz Universität Hannover versteht sich als Partner und Förderer des Instituts für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung (IPA). Zugleich ist es aber auch Aufgabe des Vereins, darüber zu wachen, dass die Mittel, welche der Verein dem Institut zur Verfügung stellt, zweckentsprechend verwendet werden. Gleiches gilt natürlich für die Mittel seiner Financiers, im Wesentlichen der Hans Soldan Stiftung. Hierzu finden regelmäßige Besprechungen zwischen dem Institutsvorstand und dem Vorstand des Vereins statt. Darüber hinaus hat der Vorsitzende des Vereins zusammen mit dem Dekan der Juristischen Fakultät am 8. Februar 2007 die Budget-Ansätze und Konto-Übersichten vorlegen lassen. Gerne bin ich bereit, dem Institut zu bestätigen, dass es die ihm zur Verfügung gestellten Mittel im Sinne einer sparsamen Haushaltsführung in hervorragender Weise für die anwaltsorientierte Juristenausbildung verwendet hat. Besonders erfreulich ist aus der Sicht der hannoveraner Anwaltschaft nicht nur die vorbildliche anwaltsorientierte Juristenausbildung, welche durch das Institut unter erheblicher Mitwirkung der Anwaltschaft geleistet wird, sondern auch die Vielzahl der für die Anwaltschaft öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen. Diese Veranstaltungen stellen nicht nur einen informellen Rahmen des Dialogs zwischen Wissenschaft und Praxis sowie zwischen Studierenden und Anwaltschaft zur Verfügung; sie eignen sich zum Großteil auch ausgezeichnet für die für die Anwaltschaft immer wichtiger werdende Fortbildung. Hervorgehoben werden sollen in diesem Zusammenhang nur die Hannoveraner ZPO-Symposien (S. 14) und das Seminar zum in-camera-verfahren (S. 16) mit dem Richter des Bundesverfassungsgerichts Dr. Gaier und dem Vorsitzenden Richter am BGH Professor Dr. Bornkamm. Diese Veranstaltungen gewährten jeweils aktuelle Information aus erster Hand, wie man sie nirgends besser erhalten kann. Der Dank des Fördervereins gilt all denjenigen, welche dem guten Beispiel der Hans Soldan Stiftung folgend die Arbeit des IPA durch ihre finanziellen Zuwendungen und Spenden erst ermöglicht haben. Dabei ergeben die Spenden aus der örtlichen Anwaltschaft genauso ein beredtes Zeichen von der Verwurzelung des Instituts, wie ihre Bereitschaft, die Arbeit des Instituts durch die Wahrnehmung eines Lehrauftrags oder durch die Beteiligung an dem ADVO-Z-Anwaltspraktikum zu unterstützen. Der Förderverein hofft und wünscht sich, dass der finanzielle Rahmen, welchen er dem IPA für den nächsten Berichtszeitraum zur Verfügung stellen kann, den bisherigen Leistungen und Erfolgen des IPA entsprechend größer ausfällt als bisher. Hannover im Juni 2007 Rechtsanwalt Dr. Michael Vogeler (Vorsitzender des Vereins zur Förderung der anwaltsorientierten Ausbildung an der Leibniz Universität Hannover)
5 Inhaltsverzeichnis Vorwort von Professor Dr. Christian Wolf (Geschäftsführender Direktor) Geleitwort von Dr. Ulrich Scharf (Vorsitzender des Beirats) Stellungnahme von Dr. Michael Vogeler (Vorsitzender des Vereins zur Förderung der anwaltsorientierten Ausbildung an der Leibniz Universität Hannover) I II III 1. TEIL: Das Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung 1 I. Aufgabenbeschreibung des Instituts 1. Lehr- und Forschungsfelder im Allgemeinen 2. Prozessrecht in Forschung und Lehre 3. Anwaltsrecht in Forschung und Lehre 4. Anwaltsorientierte Ausbildung in Forschung und Lehre 5. Das Institut im Dialog II. III. Struktur des Instituts / Personen 1. Institutsvorstand 2. Am Institut tätige Honorarprofessoren 3. Institutsangehörige 4. Institutsbeirat 5. Lehrbeauftragte Kooperationen (RAK Celle, BRAK, Förderverein, DAV, Soldan Stiftung) 1. Rechtsanwaltskammer Celle/Bundesrechtsanwaltskammer 2. Verein zur Förderung der anwaltsorientierten Ausbildung/DAV 3. Hans Soldan Stiftung IV. Entwicklungen am Institut seit dem Wintersemester 2005/ Änderung der ADVO-Z-Ordnung und der Studienordnung der Juristischen Fakultät 2. Honorarprofessoren / Lehrbeauftragte 3. Co-Teaching TEIL: Jahresbericht Wintersemester 2005/2006 bis Wintersemester 2006/ I. Aktivitäten 9 II. III. IV. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Institutsangehörigen und Lehrbeauftragten 1. Veröffentlichungen der Institutsangehörigen 2. Veröffentlichungen der am Institut tätigen Lehrbeauftragten Ausgewählte Veranstaltungen Hannoveraner ZPO-Symposion 2. Wissenschaftliches Kolloquium der Universität Hannover und des Niedersächsischen Justizministeriums am 12.November 2005 mit der Unterstützung des Verlags Wolters Kluwer Deutschland GmbH Soldan-Tagung in Hannover Seminar in camera-verfahren Anwaltsorientierte Juristenausbildung 1. Die anwaltsorientierte Juristenausbildung in Hannover 2. Übersicht der anwaltsorientierten Lehrveranstaltungen Wintersemester 2005/2006 bis Wintersemester 2006/ Moot Courts Erfahrungsberichte 4. Vortragsreihe Studentenfutter TEIL: Zahlen, Fakten und Lehrevaluierung 23 I. Zahlen und Fakten 1. Finanzen: (Einnahmen- und Ausgabenübersicht des IPA bis ) 2. Statistik 3. Doktoranden II. III. Pressespiegel Lehrevaluation TEIL: Gedanken zur anwaltsorientierten Ausbildung 26 Festvortrag von Professor Dr. Christian Wolf anlässlich der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität und der Rechtsanwaltskammer München. 26
6 1. Teil: Das Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung I. Aufgabenbeschreibung des Instituts 1. Lehr- und Forschungsfelder im Allgemeinen Das Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung führt die Forschungs- und Lehraktivitäten der Fakultät auf dem Gebiet des Prozessrechts, dem Recht der freien Berufe, insbesondere dem Anwaltsrecht und der anwaltsorientierten Juristenausbildung zusammen. Die interdisziplinäre Zusammensetzung des Instituts ihm gehören jeweils zwei Kollegen aus dem Strafrecht, dem Öffentlichen Recht und dem Zivilrecht an stellt die Forschungs- und Lehrtätigkeit aus dem Blickwinkel aller drei dogmatischen Disziplinen sicher. Zusammengeführt werden die unterschiedlichen Aktivitäten am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht. 2. Prozessrecht in Forschung und Lehre Im Mittelpunkt der Forschung auf dem Gebiet des Prozessrechts steht die Zivilprozessordnung. Das Institut knüpft jedoch bewusst an die ursprünglich auch in Deutschland vertretene wissenschaftliche Praxis an, die Verfahrensordnungen nicht den einzelnen dogmatischen Hauptdisziplinen zuzuordnen, sondern als eigenständiges Fach neben die drei dogmatischen Grunddisziplinen zu stellen. Diese Binnenrechtsvergleichung des Prozessrechts wird in Deutschland zwar wissenschaftlich kaum mehr gepflegt, ist jedoch für die anwaltsorientierte Ausbildung von enormem Vorteil. Kaum ein prozessrechtlich tätiger Anwalt ist lediglich mit einer Verfahrensordnung konfrontiert. Aber auch aus wissenschaftlicher Sicht gewinnt die Binnenrechtsvergleichung in zunehmendem Umfang an Bedeutung. Im Rahmen der geplanten großen Justizreform hat das Bundesministerium der Justiz durch die Justizministerkonferenz den Arbeitsauftrag erhalten, eine einheitliche Prozessordnung für alle Gerichtszweige zu erarbeiten. Mit den Hannoveraner ZPO-Symposien hat das Institut eine Plattform für den Dialog zwischen Prozessrechtswissenschaft und Praxis geschaffen. In der Lehre wird durch das Institut sichergestellt, dass die Verfahrensordnungen aus der Anwaltsperspektive vermittelt werden. Neben die Hauptvorlesungen ZPO I und II, StPO I, II und III sowie Verwaltungsprozessrecht, die jeweils bereits die Anwaltsperspektive aufnehmen, treten ergänzende und mit den Hauptvorlesungen abgestimmte Veranstaltungen zur Prozesstaktik des Anwalts. 3. Anwaltsrecht in Forschung und Lehre Das anwaltliche Berufsrecht ist einem tief greifenden Wandel unterworfen. Ausgehend von der Bastille-Entscheidung des BVerfG vom 14. Juli 1987 setzte die erste Liberalisierungswelle des Anwaltsrechts ein. Als Schlagworte hierfür seien nur genannt: Fall der Singularzulassung; Fall des Lokalisationsprinzips; überörtliche und interprofessionelle Sozietäten; Organisation der Anwaltschaft als GmbH und AG. Die zweite Liberalisierungswelle, welche kürzlich begonnen hat, ist ganz wesentlich durch Europa bestimmt. Das Institut legt Wert darauf, die Entwicklung auf dem Gebiet des Anwaltsrechts in einen breiteren Zusammenhang zu stellen. Professor Dr. Hermann Butzer ist schwerpunktmäßig auf dem Feld des Berufsrechts der Heilberufe tätig. Darüber hinaus hat er im Handbuch des Kammerrechts den Beitrag über die Versorgungswerke übernommen. Professor Dr. Christian Wolf hingegen bearbeitet das anwaltliche Berufsrecht im engeren Sinne. So gibt er den 2007 bei Luchterhand erscheinenden Kompaktkommentar Anwaltliches Berufsrecht zusammen mit Dr. Reinhard Gaier, Richter des Bundesverfassungsgerichts, und Rechtsanwalt Stephan Göcken, Sprecher der Geschäftsführung der Bundesrechtsanwaltskammer, heraus. Das Anwaltsrecht bildet eine Pflichtveranstaltung im Rahmen des ADVO-Z- Studiums. Es wird in der Lehre durch die beiden Lehrbeauftragten Dr. Reinhard Gaier, Richter des Bundesverfassungsgerichts, und Rechtsanwalt Christian Dahns, Geschäftsführer der Bundesrechtsanwaltskammer, vertreten. 4. Anwaltsorientierte Ausbildung in Forschung und Lehre Die anwaltsorientierte Juristenausbildung wird in Hannover zum Gegen-stand verschiedenster wissenschaftlicher Untersuchungen gemacht. So wird regelmäßig in Publikationen das Thema Anwaltsklausur aufgegriffen, vgl. z.b. Die Anwaltsklausur gestalten (durch Gestaltungsrechte), JA 2006, S. 476 ff. Das Thema Anwaltsklausur war auch Gegenstand der 8. Soldan-Tagung, welche 2006 in Hannover vom IPA organisiert wurde (S.15). Erklärtes Ziel der im Carl Heymanns Verlag erscheinenden Ausbildungszeitschrift Juristische Arbeitsblätter (JA), welche von Professor Dr. Christian Wolf mit herausgegeben wird und zu deren festem Roland Schwarze gehört, ist es auch, der anwaltsorientierten Juristenausbildung verstärkt Rechnung zu tragen. Ein weiteres wichtiges Thema der wissenschaftlichen Begleitung der anwaltsorientierten Juristenausbildung, bildet die Rolle der Anwaltschaft bei der Weiterentwicklung der Dogmatik. Den Ausgangspunkt bildet dabei die These von der Anwaltschaft als Motor der dogmatischen Weiterentwicklung. Es gibt zwar keine eigenständige anwaltliche Dogmatik, jedoch leisten die Anwälte den entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der richterlichen Dogmatik. Wo kein Kläger, da kein Richter. 1
7 I. Aufgabenbeschreibung des Instituts Ohne die originär anwaltliche Leistung, diejenigen Fälle auszuwählen und vor Gericht zu bringen, die im Mandanteninteresse zu einer dogmatischen Weiterentwicklung geeignet sind, gäbe es schließlich keinen richterlichen dogmatischen Fortschritt. In der Lehre wird daher in allen dogmatischen Fächern die Anwaltsperspektive in doppelter Weise eingebracht. Zum einen, indem die Offenheit der Sachverhalte für juristische Gestaltungsoptionen auf der Basis der h.m. dargelegt wird. Zum anderen, indem die Offenheit der dogmatischen Positionen für Veränderungen dargestellt wird. Das Institut entwickelt für beide Bereiche geeignete Beispiele für den akademischen Unterricht. 5. Das Institut im Dialog Das Institut befindet sich in einem vielfältigen Dialog mit der Praxis. So sind die Mitglieder des Instituts auf den unterschiedlichsten Ebenen mit der Bundesrechtsanwaltskammer, der Rechtsanwaltskammer Celle, den örtlichen Anwaltsvereinen, dem Deutschen Anwaltsverein und der Politik auf Bundes- und Landesebene im Gespräch. Einzelne Vorstandsmitglieder des Instituts besuchen z.b. regelmäßig den Deutschen Anwaltstag oder sind als Referenten zum Journalistenseminar der Bundesrechtsanwaltskammer eingeladen. Um den notwendigen Dialog mit der Praxis sicher zu stellen, wird das Institut von einem hochkarätigen Beirat unter Vorsitz von Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf beraten (siehe S. 5). Darüber hinaus findet einmal im Semester eine Besprechung mit den Lehrbeauftragten des ADVO-Z-Studiums statt. Schließlich wirkt die Rechtsanwaltskammer Celle bei der Auswahl der Lehrbeauftragten mit. II. Struktur des Instituts/ Personen 1. Institutsvorstand Der Institutsvorstand wurde am durch die Inhaber der Lehrstühle für Zivilrecht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht (Professor Dr. Roland Schwarze), für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht (Professor Dr. Christian Wolf), für Strafrecht, Strafprozessrecht und Internationales Strafrecht (Professor Dr. Henning Radtke), für Strafrecht, Strafprozessrecht und Strafrechtsgeschichte (Professor Dr. Hinrich Rüping), für Öffentliches Recht, insbesondere Recht der staatlichen Transfersysteme (Professor Dr. Hermann Butzer), sowie die von den Mitarbeitern gewählte Vertreterin (wiss. Ass. Sonja Lange) gebildet. Auf seiner ersten Sitzung hat der Vorstand Privatdozentin Dr. Jutta Stender-Vorwachs, LL.M. (Virginia) in den Vorstand kooptiert. Gleichzeitig wurde Professor Dr. Christian Wolf zum Geschäftsführenden Direktor und Privatdozentin Dr. Jutta Stender- Vorwachs, LL.M. (Virginia) zur stellvertretenden Geschäfts- führenden Direktorin gewählt. Bis auf den des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht (Professor Dr. Christian Wolf) sind alle weiteren Lehrstuhlinhaber primär anderen Instituten zugeordnet und gehören dem IPA in Zweitmitgliedschaft an. Frau Privatdozentin Dr. Jutta Stender-Vorwachs, LL.M. (Virginia) schied zum 1. April 2007 als Oberassistentin aus dem Dienst der Universität Hannover aus. Herr Professor Dr. Hinrich Rüping wurde zum 1. April 2007 emeritiert. Somit endete die Mitgliedschaft im Institutsvorstand für beide am 1. April Neues Vorstandsmitglied ist seit dem Herr Professor Dr. Veith Mehde. Es wird angestrebt, dass der Nachfolger von Herrn Professor Dr. Hinrich Rüping gleichfalls in Doppelmitgliedschaft in das IPA eintritt. 2
8 II. Struktur des Instituts / Personen Im Einzelnen gehören bzw. gehörten dem Institutsvorstand an: Professor Dr. Hermann Butzer Hermann Butzer ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Recht der staatlichen Transfersysteme, an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Im März 2006 wurde er zum stellvertretenden Mitglied des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs unter Berufung in das Richterverhältnis als Ehrenrichter ernannt. Ass. iur. Sonja Lange Sonja Lange ist seit 2002 wiss. Assistentin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen zum Schuld- und Prozessrecht und promoviert derzeit bei Professor Dr. Christian Wolf zu Fragestellungen der Interessenbündelung im Zivilprozess. Professor Dr. Veith Mehde (seit ) Veith Mehde ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Er ist unter anderem Mitautor des im C.F. Müller Verlag erscheinenden Werkes Allgemeines Verwaltungsrecht mit Verwaltungslehre (mit Hans Peter Bull). Professor Dr. Henning Radtke Henning Radtke unterrichtet seit 2005 an der Leibniz Universität Hannover. Zuvor hatte er Professuren an der Universität des Saarlandes und der Phillips-Universität Marburg inne. Darüber hinaus war er von Januar 2000 bis Juli 2002 als Richter im Strafsenat des Saarländischen Oberlandesgerichts tätig. Professor Dr. Hinrich Rüping (bis ) Hinrich Rüping verfügte über Professuren für Strafrecht und Strafprozessrecht in Bonn, Augsburg, Hannover, Halle und wieder in Hannover. Er bekleidet seit 1986 die Stelle eines Richters an einem Strafsenat des OLG Celle und war von 2001 bis 2007 Vizepräsident des Nds. Landesjustizprüfungsamts. Er wurde zum 1. April 2007 emeritiert. Professor Dr. Roland Schwarze Roland Schwarze bekleidet seit 2003 eine Professur für Zivilrecht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht an der Leibniz Universität Hannover. Zuvor hatte er eine Professur an der Ruhr-Universität Bochum inne, wo er bis zu seiner Ernennung in Hannover lehrte. 3
9 II. Struktur des Instituts / Personen Privatdozentin Dr. Jutta Stender-Vorwachs, LL.M. (Virginia) (bis ) Jutta Stender-Vorwachs war bis zum Oberassistentin am Lehrgebiet für Öffentliches Recht, Völkerund Europarecht sowie stellvertretende geschäftsführende Direktorin des IPA an der Leibniz Universität Hannover. Nach ihrem ersten Staatsexamen in Bielefeld zog es sie an die University of Virginia, USA, wo ihr der Grad eines Master of Law (LL.M) verliehen wurde. Professor Dr. Christian Wolf Christian Wolf ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht an der Leibniz Universität Hannover. Darüber hinaus ist er Mitherausgeber der Juristischen Arbeitsblätter (JA) und geschäftsführender Direktor des IPA. 2. Am Institut tätige Honorarprofessoren Die Anwaltsperspektive bringen insbesondere diejenigen Honorarprofessoren ein, welche zugleich als Rechtsanwälte tätig sind. Derzeit sind dem Institut fünf Rechtsanwälte als Honorarprofessoren zugeordnet, wobei die meisten entsprechend ihres primären wissenschaftlichen Schwerpunktes zugleich noch an anderen Instituten tätig sind. Dies sind im Einzelnen: Rechtsanwalt Professor Dr. Wolfgang Büchner Wolfgang Büchner ist Partner der Sozietät Lovells in München und verantwortlicher Koordinator für Westeuropa in der internationalen Praxisgruppe Technology Media Telecommunication (TMT). Er ist Board Member der ITechLaw / USA und Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI) sowie Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen aus den Bereichen Informationstechnologie, Medienrecht und Telekommunikation. Er ist 2006 zum Honorarprofessor an der Leibniz Universität Hannover ernannt worden. Rechtsanwalt Professor Dr. Benno Heussen Benno Heussen ist seit über 30 Jahren zugelassener Rechtsanwalt. Seit 2004 ist er Of-Counsel der Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft mbh mit den Tätigkeitsschwerpunkten Nationale und Internationale Schiedsgerichtsverfahren und Beratung beim Konfliktmanagement ist er zum Honorarprofessor an der Leibniz Universität Hannover ernannt worden. Des Weiteren zeichnet er sich durch zahlreiche Herausgeberschaften und Publikationen aus. Er ist Mitglied im Vorstand des Deutschen Anwaltvereins. Rechtsanwalt Professor Dr. Klaus Neef Klaus Neef ist seit über 30 Jahren als Anwalt tätig. Er ist Gründungsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein e. V. und lehrte an den Universitäten Bielefeld und Hannover wurde er zum Honorarprofessor an der Leibniz Universität Hannover ernannt. Klaus Neef ist Mitherausgeber der NZA und Vorstandsmitglied des Fachanwalts-Forum-Arbeitsrecht. Rechtsanwalt Professor Dr. Henning Recknagel Henning Recknagel wurde 1974 als Rechtsanwalt zugelassen und lehrt seit 1986 an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover, welche ihn 2002 zum Honorarprofessor ernannte. Er ist Autor zahlreicher Publikationen. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind u.a. Energierecht und Kartellrecht.
10 II. Struktur des Instituts / Personen Rechtsanwalt beim BGH Professor Dr. Volkert Vorwerk Volkert Vorwerk ist einer von 31 zugelassenen Rechtsanwälten beim BGH in Zivilsachen. Seit Juni 2006 ist er zudem Honorarprofessor an der Leibniz Universität Hannover. Weiterhin ist Volkert Vorwerk Vorsitzender des Schuldrechtsausschusses der BRAK sowie Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen zum Prozess- und Schuldrecht. 3. Institutsangehörige Neben dem Vorstand gehören dem Institut die Mitarbeiter des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht (Professor Dr. Christian Wolf) an. Die Mitarbeiter der anderen Lehrstühle gehören jeweils dem Institut an, welchem der Lehrstuhl primär zugeordnet ist. Christoph Bauch stud. Hilfskraft, Coach Willem C. Vis Moot Court Team (30 Std./mtl.; seit ). Jonathan E. Branch wiss. Hilfskraft, Coach Willem C. Vis Moot Court Team (24 Std./mtl.; bis ). Christiane Cornils stud. Hilfskraft (23 Std./mtl.; bis ). Dagmar Feig Sekretariat (halbe Stelle). Andreas Gaschler wiss. Mitarbeiter; seit (davor bis stud. Hilfskraft, Coach Willem C. Vis Moot Court Team; 23 Std./mtl.). Sophie Gunkel stud. Hilfskraft (30 Std./mtl.; seit ). Sven Hasenstab stud. Hilfskraft, Coach Willem C. Vis Moot Court Team (40 Std./mtl.; seit ). Sebastian Max Hauser stud. Hilfskraft (26 Std./mtl.; bis ). Karsten Hofmann wiss. Hilfskraft (40 Std./mtl.; bis ). RAin Sora Kim wiss. Mitarbeiterin (1/2 BAT 2a, seit ). Ass. iur. Susanne Klein wiss. Mitarbeiterin (1/2 BAT 2a, bis ). Ass. iur. Sonja Lange wiss. Assistentin (seit ; beurlaubt: bis ). Jan Leiterholt stud. Hilfskraft (30 Std./mtl.; seit ). Ass. iur. Christiane Müller wiss. Mitarbeiterin (1/2 BAT 2a; bis ). Kevin Niwek stud. Hilfskraft (26 Std./mtl.; bis ). Alexander Peetz stud. Hilfskraft (30 Std./mtl.; seit ). Isabella Rieger stud. Hilfskraft (16 Std./mtl.; bis ). Oliver Voigt stud. Hilfskraft (30 Std./mtl.; seit ). Ass. iur. Sylvia Woitsch wiss. Mitarbeiterin (1/2 BAT 2a; bis ). 4. Institutsbeirat Der Institutsbeirat berät den Vorstand bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Durch den Institutsbeirat ist der Dialog mit der organisierten Anwaltschaft auf vielfältige Weise sichergestellt. Vorsitzender des Institutsbeirats ist Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf (Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle und Vizepräsident der BRAK). Dem Beirat gehören an: Rechtsanwalt Stephan Göcken, Berlin (Sprecher der Geschäftsführung der BRAK) Rechtsanwalt Martin W. Huff, Köln (Leiter der Unternehmenskommunikation und Pressesprecher von Wolters Kluwer Deutschland) Rechtsanwalt Dr. Christoph Knauer, München/Köln (Leiter der Verlagsgruppe Recht Wolters Kluwer Deutschland; Geschäftsführer Carl Heymanns Verlag) Ministerialrat Dr. Karl Kröpil, Celle (Präsident des Landesjustizprüfungsamts) Rechtsanwältin Verena Mittendorf, Hildesheim (Vizepräsidentin und Schatzmeisterin des Deutschen Anwaltvereins) Rechtsanwalt Dr. Thomas Remmers, Hannover (1. Vizepräsident der Rechtsanwaltskammer Celle) Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf, Celle (Vizepräsident der Bundesrechtsanwaltskammer; Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle) Rechtsanwalt Dr. Michael Vogeler, Hannover (Vorsitzender des Fördervereins für die anwaltsorientierte Ausbildung an der Leibniz Universität Hannover) 5
11 I. II. IPAStruktur des Instituts / Personen (von links) Rechtsnawalt Dr. Ulrich Stobbe, Priv.-Doz. Dr. Jutta Stender-Vorwachs, Rechtsanwalt Martin Huff, Professor Dr. Christian Wolf, Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf, Rechtsanwältin Verena Mittendorf, Rechtsanwalt Dr. Thomas Remmers, Rechtsanwalt Dr. Michael Vogeler, Rechtsanwalt Stephan Göcken 5. Lehrbeauftragte Die anwaltsorientierte Juristenausbildung wird zu einem großen Teil von Praktikern getragen, die als Lehrbeauftragte an der Juristischen Fakultät tätig sind. Diese sind im Einzelnen: Notarassessor Dr. Sebastian Apfelbaum, Berlin Notarassessor Dr. Jens Bormann, LL.M. (Harvard), Berlin Rechtsanwältin Dr. Angela Dageförde, Hannover/Burgwedel Rechtsanwalt Christian Dahns, Berlin Rechtsanwalt Dr. Josef Fullenkamp, Hannover Richter des BVerfG Dr. Reinhard Gaier, Karlsruhe Rechtsanwalt Dr. Florian Hartl, LL.M., Hannover Rechtsanwalt Rainer Himstedt, Hannover Rechtsanwältin Alexandra Hippe, Hannover Rechtsanwalt Dr. Holger Jakobj, Hannover Rechtsanwalt Dr. Ulrich von Jeinsen, Hannover Rechtsanwalt Dr. Christoph Knauer, München Rechtsanwalt Dr. Winfried Lippmann, Hannover Rechtsanwältin Dr. Elke Müller, Konstanz Rechtsanwalt Dr. Michael Nagel, Hannover Rechtsanwalt Professor Dr. Wolfgang Schlüter, Bielefeld Notarin a.d. Dr. Andrea Schmucker, Berlin Rechtsanwalt Dr. Karsten Scholz, Hannover Rechtsanwältin Dr. Andrea Versteyl, Berlin Rechtsanwalt Hilmar Voigt, Hannover Nähere Angaben zu den einzelnen Lehrbeauftragten finden Sie in der Broschüre ADVO-Zertifikatsstudium I. III. IPAKooperationen (RAK Celle, BRAK, Förderverein, DAV, Soldan Stiftung) 1. Rechtsanwaltskammer Celle/Bundesrechtsanwaltskammer Zwischen der Rechtsanwaltskammer Celle und der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität bestehen derzeit zwei Kooperationsabkommen. Das erste Kooperationsabkommen bildet die Grundlage für das ADVO-Z-Studium an der Juristischen Fakultät. Die Rechtsanwaltskammer Celle und der Verein zu Förderung der anwaltsorientierten Ausbildung haben in diesem Abkommen zusammen mit der Juristichen Fakultät die Grundzüge des ADVO-Z-Studiums und das gemeinsam zu vergebende Zertifikat geregelt. Das zweite Kooperationsabkommen stellt die Mitwirkung der Rechtsanwaltskammer Celle bei der Auswahl der Lehrbeauftragten sicher. Diese sind nur im Benehmen mit der Kammer von der Fakultät zu ernennen. Darüber hinaus gehören dem Beirat des Instituts der Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle und Vizepräsident der Bundesrechtsanwaltskammer, Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf, Celle und der 1. Vizepräsident der Rechtsanwaltskammer Celle, Dr. Thomas Remmers, Hannover, sowie der Sprecher der Geschäftsführung der Bundesrechtsanwaltskammer Rechtsanwalt Stephan Göcken an. 6
12 III. Kooperationen (RAK Celle, BRAK, Förderverein, DAV, Soldan Stiftung) 2. Verein zur Förderung der anwaltsorientierten Ausbildung / DAV Der Verein zur Förderung der anwaltsorientierten Ausbildung vergibt zusammen mit der Rechtsanwaltskammer Celle und der Juristischen Fakultät das ADVO-Zertifikat. Darüber hinaus unterstützt der Förderverein das Institut in finanzieller Hinsicht, indem er insbesondere die ihm von der Hans Soldan Stiftung zur Verfügung gestellten Gelder verwaltet und weitere Mittel einwirbt. Den Vorstand des Fördervereins bildet in Personalunion der Vorstand des Rechtsanwalts- und Notarvereins Hannover. Der Vorsitzende des Fördervereins, Rechtsanwalt Dr. Michael Vogeler, ist Mitglied des Institutsbeirats. Dem Institutsbeirat gehört daraüber hinaus die Vizepräsidentin und Schatzmeisterin des Deutschen Anwaltvereins, Rechtsanwältin Verena Mittendorf, Hildesheim, an. 3. Hans Soldan Stiftung Das Institut wurde im Berichtszeitraum durch die Hans Soldan Stiftung über den Förderverein finanziell unterstützt. Darüber hinaus hat das Institut im Auftrag der Hans Soldan Stiftung die 8. Soldan-Tagung 2006 in Hannover ausgerichtet. I. IV. IPAEntwicklungen am Institut seit dem Wintersemester 2005 / Änderung der ADVO-Z-Ordnung und der Studienordnung der Juristischen Fakultät Seit der Einführung des Zertifikatsstudiengangs im Jahr 2003 und der Gründung des Instituts im Wintersemester 2005/2006 hat sich die anwaltsorientierte Ausbildung an der Juristischen Fakultät konsequent entlang der Bedürfnisse des Anwaltsmarktes weiterentwickelt. Die Gründung des Instituts war geboten, um den zahlreichen Veranstaltungsangeboten eine gemeinsame Plattform zu bieten. Dabei waren die Fortbildungsbelange der Studierenden sowie die der Anwaltschaft stets Motivation und Orientierung zugleich. Im Sommersemester 2006 wurde die bestehende ADVO-Z-Ordnung aufgrund der bis dahin gemachten Erfahrungen einer Revision unterzogen. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass es durch eine zusätzliche Änderung der Studienordnung der Juristischen Fakultät gelang, die anwaltsorientierte Ausbildung auch fest im Pflichtfachprogramm des juristischen Studiums zu verankern. Nach 12 Abs. 3 der Studienordnung der Juristischen Fakultät soll künftig in jeder Übung für Fortgeschrittene eine Anwaltsklausur angeboten werden. Mit dieser Klausur kann zugleich eine der nach 7 ADVO-Z-Ordnung geforderten Leistungen nachgewiesen werden. Neu eingeführt wurde das ADVO-Z-Anwaltspraktikum nach 6 ADVO-Z- Ordnung. Damit soll das im regulären Examensstudium geforderte vierwöchige Anwaltspraktikum in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht deutlich aufgewertet werden. Es handelt sich bei dem Anwaltspraktikum also nicht um ein zusätzliches Praktikum, vielmehr kann mit dem im Zertifikatsstudiengang geforderten sechswöchigen Praktikum zugleich das nach 4 Abs. 1 Nr. 2 lit. c NJAG vorgeschriebene Praktikum abgeleistet werden. Zwischen der Fakultät und den Kanzleien, welche ein ADVO-Z- Praktikum anbieten, sind konkrete inhaltliche Vorgaben für die Gestaltung des Praktikums vereinbart worden. Diese orientieren sich an denen der Anwaltsausbildung des Deutschen Anwaltsvereins. So soll sichergestellt werden, dass die Studierenden sich länger und tiefgehender in einzelne Fälle einarbeiten können und vor allem an deren Lösungsfindung beteiligt werden. Die Vermittlung der Praktikumsplätze an die Studierenden erfolgt durch das Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung (IPA). Mit folgenden Kanzleien hat das Institut eine entsprechende Vereinbarung zur Durchführung des ADVO-Z-Praktikums geschlossen: - Bartels, Mehring & Partner, Rechtsanwälte, Notare u. Steuerberater, Hannover - Bax, Rechtsanwälte u. Notare, Hannover - Beukenberg Rechtsanwälte, Hannover - Borsum und Collegen, Rechtsanwälte und Notare, Hannover - Brinkmann. Weinkauf Rechtsanwälte, Notare u. Fachanwälte, Hannover - Clifford Chance, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Solicitors, Düsseldorf - Dahlgrün, Engel, Rohe, Rechtsanwälte, Burgdorf - Dohrendorff + v. Hugo, Rechtsanwälte u. Notare, Braunschweig und Celle - Eckstein & Leitner Rechtsanwälte, München - Fontaine Götze, Rechtsanwälte u. Notare, Hannover - Götz-Werner v. Fromberg & Collegen, Rechtsanwaltskanzlei u. Notariat, Hannover - Göhmann Rechtsanwälte, Berlin, Frankfurt, Hannover, Barcelona u.a. - CMS Hasche Sigle, Rechtsanwälte Steuerberater, Hamburg - Homann, Uhdem Staats & Collegen, Rechtsanwälte u. Notare, Braunschweig - Helms Nolte Klenzner, Anwaltskanzlei u. Notariat, Hannover - Lovells Rechtsanwälte, München - Mahne / Germann + Drost, Rechtsanwälte u. Notariat, Hannover - Meyerhoff, Ebeling, Peineke & Kollegen, Rechtsanwälte und Notare, Braunschweig - Verena Mittendorf, Hildesheim 7
13 IV. Entwicklungen am Institut seit dem Wintersemester 2005 / Nahme u. Reinicke, Rechtsanwälte u. Notare, Hannover - Neef & Schrader, Fachanwälte für Arbeitsrecht, Hannover - Parigger & Coll., Rechtsanwälte und Notar, Hannover - Jürgen Peetz, Rechtsanwalt und Notar, Mediator, Gronau bei Hannover - Scharf. Rechtsanwälte, Celle und Hannover - Schindhelm Rechtsanwaltsgesellschaft mbh, Hannover - Godehard Schreiber, Rechtsanwalt und Notar, Hannover - Schucht & Coll., Rechtsanwälte, Fachanwälte u. Notare, Hildesheim - Senger Reimann Kunzmann, Rechtsanwalts- u. Notariatskanzlei, Hannover - Seppelt & Müller, Rechtsanwälte Steuerberater, Hildesheim - Stobbe Rechtsanwälte, Hannover - Andrea Versteyl Rechtsanwälte, Berlin - Prof. Versteyl Rechtsanwälte, Notare u. Rechtsanwälte, Burgwedel, Berlin, Hannover, Peine - White & Case LLP Rechtsanwälte, Steuerberater, Hamburg 2. Honorarprofessoren / Lehrbeauftragte a. Honorarprofessoren Das Institut konnte im Berichtszeitraum zwei Honorarprofessoren gewinnen, welche als Rechtsanwälte tätig sind. Herr Dr. Wolfgang Büchner, Partner bei Lovells in München, wurde zum Ende des Wintersemesters 2005/2006 zum Honorarprofessor der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität ernannt. Er ist sowohl am Institut für Rechtsinformatik als auch am Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung tätig. Im Sommersemester 2006 wurde Herr Dr. Volkert Vorwerk, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof, Karlsruhe, gleichfalls zum Honorarprofessor der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität ernannt. Er ist ausschließlich am Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung tätig. b. Lehrbeauftragte Als neue Lehrbeauftragte für das Zertifikatsstudium konnte das IPA Rechtsanwalt Christian Dahns (Mitglied der Geschäftsführung der Bundesrechts-anwaltskammer) und Dr. Reinhard Gaier (Richter des Bundes-verfassungsgerichts) für die Veranstaltung Anwaltliches Berufsrecht zum Wintersemester 2005/2006 gewinnen. Dr. Karsten Scholz (Justitiar der Ärztekammer Niedersachsen) hält seit dem Wintersemester 2005/2006 die Veranstaltung Sozialversicherungsrecht. Im Mittelpunkt der Vorlesung steht das Leistungserbringerrecht der Gesetzlichen Krankenversicherung (SGB V). Diesem kommt in der anwaltlichen Praxis eine besondere Bedeutung zu und bietet daher Juristen einige Berufsperspektiven. ihrer Kanzlei und übernimmt neben der Verhandlung von Verträgen beispielsweise auch die Vertretung in streitigen Verfahren. Dabei arbeitet sie regelmäßig im Bereich der Handelsschiedsgerichts-barkeit und des UN-Kaufrechts. Sie bringt somit die für einen Moot Court so relevanten praktischen Bezüge ein. Die Notarassessoren Dr. Jens Bormann, LLM. (Harvard) (Hauptgeschäftsführer der Bundesnotarkammer, Berlin), Dr. Sebastian Apfelbaum (Mitglied der Geschäftsführung der Bundesnotarkammer, Berlin) und Dr. Andrea Schmucker (Notarin a.d., Geschäftsführerin der Bundesnotarkammer, Berlin) übernahmen ab dem Wintersemester 2006/2007 die Veranstaltung Notarielle Vertragsgestaltung. Ferner hat das IPA Rechtsanwalt Dr. Josef Fullenkamp (Hannover) für die Veranstaltung Anwaltliche Prozessstrategien gewinnen können, die er gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Ulrich von Jeinsen anbietet. Neben grundsätzlichen Fragen zum Selbstverständnis und zur Position eines Rechtsanwalts, werden in dieser Veranstaltung die Beziehungen des Rechtsanwalts zum Mandanten ebenso behandelt wie die Vorgehensweise in Prozess und Beratung. Schwerpunkte dabei sind die Prozessführung in schriftlicher Vorbereitung sowie mündlicher Verhandlung und Beweisaufnahme. Zur weiteren Betreuung des Moot Court Teams hat das IPA Rechtsanwältin Alexandra Hippe (Hannover) gewinnen können. Frau Hippe betreut von Hannover aus die international tätigen Mandanten 8
14 IV. Entwicklungen am Institut seit dem Wintersemester 2005 / Co-Teaching In Hannover hat das Co-Teaching durch die Einphasige Juristenausbildung Tradition. Im Rahmen der Einphasigen Juristenausbildung wurden eine Reihe von Lehrveranstaltungen im Co-Teaching, also von einem Hochschullehrer und einem Praktiker gemeinsam, angeboten. Man wollte eine Theorie der Praxis entwickeln. Für die anwaltsorientierte Juristenausbildung sucht das Institut diese Idee mit neuen Inhalten wieder zu beleben. Dabei werden unterschiedliche Wege gegangen. Zum einen findet in den jeweiligen Vorlesungen und Seminaren unmittelbar Co-Teaching statt, zum anderen gibt es eine Reihe von Vorlesungen bzw. Übungen von Praktikern, welche auf die entsprechenden Vorlesungen der Hochschullehrer abgestimmt sind und diese ergänzen. Dieser Weg wird vor allem bei den Prozessrechtlichen Vorlesungen beschritten. Im Sommersemester 2006 erarbeitete und praktizierte Frau Privatdozentin Dr. Jutta Stender-Vorwachs, LL.M. (Virginia) zusammen mit Rechtsanwalt und Notar Thomas Weissenborn (Burgwedel) für ihre Vorlesung Sicherheits- und Ordnungsrecht ein Modell des Co-Teachings. Regelmäßig bietet Professor Dr. Christian Wolf zusammen mit Herrn Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Professor Dr. Volkert Vorwerk ein Seminar an, welches jeweils im Sommersemester in Karlsruhe stattfindet. Dabei wird u.a. eine mündliche Verhandlung am Bundesgerichtshof besucht und den Studierenden die Gelegenheit zum Meinungsaustausch mit Mitgliedern des BGH-Senats gegeben. Darüber hinaus steht auch ein Besuch des Bundesverfassungsgerichts auf dem Programm. Die Vorlesungen StPO I und II werden durch die Vorlesung von Herrn Rechtanwalt Dr. Michael Nagel zur Strafverteidigung und die Vorlesung Zivilprozessrecht I wird durch die Vorlesung von Herrn Rechtsanwalt Dr. Ulrich von Jeinsen und Herrn Rechtsanwalt Dr. Josef Fullenkamp zur Prozesstaktik ergänzt. 2. Teil: Jahresbericht Wintersemester 2005/2006 bis Wintersemester 2006/2007 Der erste Rechenschaftsbericht des Instituts für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung (IPA) umfasst die Aktivitäten im Zeitraum Wintersemester 2005/2006 bis einschließlich Wintersemester 2006/2007. Er soll einen Überblick über die Aktivitäten des IPA und dessen Mitglieder sowie über die anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Juristischen Fakultät Hannover geben. I. Aktivitäten Aktivitäten des Instituts für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung (IPA) 3. Hannoveraner ZPO-Symposion mit dem Thema Interessenbündelung im Zivilprozess aus Sicht von Wissenschaft und Praxis am ; veranstaltet durch Professor Dr. Christian Wolf, Professor Dr. Volkert Vorwerk (Rechtsanwalt beim BGH), der Rechtsanwaltskammer Celle und der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW). (siehe auch S.14) Veranstaltung eines Infoabends für Studierende zum ADVO-Z-Studium zu Beginn des Wintersemesters 2005/2006 in den Räumen der Juristischen Fakultät der Universität Hannover, an welchem neben Professor Dr. Christian Wolf, Privatdozentin Dr. Jutta Stender- Vorwachs, wiss. Ass. Sonja Lange auch die Lehrbeauftragten Rechtsanwältin Dr. Andrea Versteyl (Berlin) und Rechtsanwalt Dr. Ulrich von Jeinsen (Hannover) teilgenommen haben. Wissenschaftliches Kolloquium: Der zivil- und strafrechtliche Instanzenzug im europäischen Vergleich - Notwendigkeit einer Reform am in Hannover; veranstaltet durch die Niedersächsische Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann und Professor Dr. Christian Wolf, mit Unterstützung des Verlags Wolters Kluwer Deutschland. (siehe auch S.15) Festvortrag von Professor Dr. Christian Wolf anlässlich der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesgerichtsbezirk München an der LMU am zum Thema Zivilrechtsdogmatik: Die Sicht durch Richter- und Anwaltsbrille Ein Beitrag zur anwaltsorientierten Juristenausbildung (siehe S.26) Vortrag von Dr. Reinhard Gaier (Richter des Bundesverfassungsge- richts) an der Juristischen Fakultät der Universität Hannover am zum Thema Das Berufsbild des Rechtsanwalts in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ; (in Kooperation mit der Rechtsanwaltskammer Celle). Teilnahme von Professor Dr. Hinrich Rüping, Professor Dr. Christian Wolf und wiss. Mit. Susanne Klein an der Arbeitstagung des Niedersächsischen Anwaltsgerichtshofs in Celle am Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf, Rechtsanwalt beim BGH Professor Dr. Volkert Vorwerk am Autorentreffen zum Kommentar Anwaltliches Berufsrecht am bei der Rechtsanwaltskammer Frankfurt/Main. Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Roland Schwarze betreuten Hannoveraner Teams am 1. Moot Court im Arbeitsrecht des Bundesarbeitsgerichts und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität in Jena am in Erfurt. Vortrag von Professor Dr. Christian Wolf auf dem 10. Journalistenseminar der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) in Berlin am zum Thema KapMuG: Aktuelle Entwicklung / Die ersten Verfahren / Unklarheiten. Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf, Rechtsanwalt beim BGH Professor Dr. Volkert Vorwerk und wiss. Ass. Sonja Lange an den Bamberger Verbraucherrechtstagen am 20. und Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an der EU-Tagung Effective Legal Redress The Consumer Protection Instruments of Actions for Injunction and Group Damages Actions am in Wien. Vortrag von Professor Dr. Christian Wolf zum Thema Pflicht zur 9
15 I. Aktivitäten Fortbildung in Deutschland?, auf dem Symposion der Rechtsanwaltskammer Stuttgart am unter dem Generalthema Die Qualität des Anwalts. Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an der Tagung der Vereinigung der Zivilprozessrechtslehrer ( ) in Heidelberg. Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an den Mitgliederversammlungen des Rechtsanwalts- und Notarvereins Hannover e.v. und des Vereins zur Förderung der anwaltsorientierten Ausbildung am in Hannover. Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Hannoveraner Teams am 13. Willem C Vis Moot der Pace University School of Law (New York, USA), in Wien. (siehe auch S.19) Vortrag zum Thema Anwälte und ihre Geschichte und gleichnamige Ausstellung von Professor Dr. Hinrich Rüping anlässlich der Feierlichkeiten zum 175. Jubiläum der Universität Hannover am Vortrag zum Thema Moot Court in der juristischen Ausbildung von Professor Dr. Christian Wolf und Vorstellung der Moot Court Teams anlässlich der Feierlichkeiten zum 175. Jubiläum der Universität Hannover am Teilnahme von Professor Dr. Hermann Butzer an der Tagung,,Schnittstellenprobleme von Sozialrecht und Vergaberecht am , veranstaltet vom Institut für Sozialrecht und der Forschungsstelle für Verwaltungsmodernisierung der Ruhr-Universität Bochum. Ringvorlesung Anwältinnen in Hannover unter Leitung von Privatdozentin Dr. jur. Jutta Stender-Vorwachs, LL.M. (Virginia) sowie Professor Dr. Christian Wolf; am RAin Barbara Klawitter, am Rechtsanwältin Birgit Unverfehrt-Fischer und am Rechtsanwältin Elisabeth Mysegades. (siehe auch S.21) Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an dem Deutschen Anwaltstag vom in Köln. Novellierung der Prüfungsordnung für das ADVO-Z-Studium durch Beschluss des Fakultätsrats am Es werden nunmehr die Pflichtveranstaltungen für die Erste juristische Prüfung (z.b. die prozessrechtlichen Vorlesungen) stärker fokussiert. Zudem wird das Modul Anwaltspraktikum hinzugefügt. (siehe auch S.17) Der Fakultätsrat beschließt am die Änderung des 12 Abs. 3 der Studienordnung der Juristischen Fakultät. Es sollen nun in den Übungen für Fortgeschrittene Klausuren, welche die rechtsberatende Praxis i.s.d. 5d Abs. 1 S. 1 DRiG zum Gegenstand haben, angeboten werden. Erstellung der Informationsbroschüre zum ADVO-Z-Studium (1. Auflage) am mit Unterstützung der Kanzlei Göhmann Rechtsanwälte, Hannover, und der Juristischen Arbeitsblätter JA. Planung und Durchführung der 8. Soldan-Tagung am 29. und , im Wilhelm Busch Museum und im Hannover Congress Centrum, durch den Lehrstuhl von Professor Dr. Christian Wolf. (siehe auch S.15) Festvortrag von Professor Dr. Christian Wolf auf der 175-Jahr-Feier des Rechtsanwalts- und Notarvereins Hannover am zum Thema Probleme der Anwaltschaft damals und heute. Veranstaltung eines Infoabends für Studierende zum ADVO-Z-Studium im Rahmen der Erstsemestereinführungswochen zu Beginn des Wintersemesters 2006/2007 in den Räumen der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover am Gemeinsames Mittagessen am mit dem Präsidenten der Notarkammer Celle, Rechtsanwalt und Notar Burkhard Scherrer, Hannover und dem Hauptgeschäftsführer der Bundesnotarkammer Notarassessor Dr. Jens Bormann, LL.M. (Harvard), Berlin zusammen mit Professor Dr. Volker Epping, Dekan der Juristischen Fakultät ( ) und Professor Dr. Christian Wolf. Vorlesungsreihe Studentenfutter unter der Leitung von Professor Dr. Christian Wolf; am Unternehmer im Gespräch mit Dr. Ulrich Hermann, Wolters Kluwer Deutschland, Neuwied, am Mind- Mapping für Juristen mit Rechtsanwalt Markus Sauerwald, Bonn, am Unternehmer im Gespräch mit Martin Kind, KIND Hörgeräte, Hannover, am Kanzleien stellen sich vor mit Rechtsanwalt Wulf Meinecke, Sozietät Göhmann Rechtsanwälte, Hannover, am IT-Sicherheit in der Anwaltskanzlei mit Professor Dr. Nikolaus Forgó, Leibniz Universität Hannover, am Politische Prozesse aus der Sicht des Strafverteidigers mit Rechtsanwalt Wolfgang Wieland, MdB, Berlin, am Rechtsanwältinnen mit RAin Dr. Margarethe Gräfin von Gahlen, Berlin, am Kanzleien stellen sich vor Rechtsanwältin Dr. Nikolaus Schrader, Freshfields Bruckhaus Deringer, Hamburg, am Rechtsanwältinnen mit Rechtsanwältin Margarete Fabricius-Brand, Hannover, am Rechtsanwältinnen mit Rechtsanwältin Dr. Angela Dageförde, Burgwedel, am Politische Prozesse der Fall Wollheim vs. IG Farben AG i.l. mit Rechtsanwalt Joachim Rumpf, München. (siehe auch S.22) Seminar in-camera-verfahren am 18. und , veranstaltet durch das Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung mit den Referenten: Dr. Reinhard Gaier (Richter des Bundesverfassungsgerichts); Professor Dr. Joachim Bornkamm (Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof), Professor Dr. Volkert Vorwerk (Rechtsanwalt beim BGH), Professor Dr. Veith Mehde (Leibniz Universität Hannover) und Professor Dr. Christian Wolf. Veranstaltung eines Premoots zur Vorbereitung auf den 14. Willem C. Vis Moot mit den Teams der Universitäten Bucerius Law School (Hamburg), Düsseldorf, Münster und Rostock vom in den Räumen der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Vortrag von Professor Dr. Christian Wolf zum Thema Recht durch Rechtsanwälte auf dem ZPR-Symposion der BRAK in Berlin, Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Hannoveraner Teams am 14. Willem C. Vis Moot der Pace University School of Law (New York, USA) vom in Wien. (siehe auch S.20) 10
16 II. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Institutsangehörigen und Lehrbeauftragten 1. Veröffentlichungen der Institutsangehörigen Auswahl der prozessrechtlichen, berufsrechtlichen und didaktischen Veröffentlichungen im Berichtszeitraum: Wolfgang Büchner Aufsatz Vergütungspflicht für PC, in: CR 2006, Anmerkung Urheberrechtsabgabe für PCs, in: CR 2005, Hermann Butzer Monographie Arbeitstechnik im Öffentlichen Recht. Vom Sachverhalt zur Lösung - Methodik, Technik, Materialerschließung, mit Volker Epping, Richard Boorberg-Verlag, 1. Auflage, Stuttgart et al. 1994, 108 Seiten; 2. berarbeitete Auflage, Stuttgart et al. 2001, 132 Seiten; 3. neubearbeitete Auflage, Stuttgart et al. 2006, 143 Seiten. Aufsatz 95 SGB V und die Neuausrichtung des ärztlichen Berufsrechts, in: NZS 2005, Sven Hasenstab Bericht Der 13. Willem C. Vis Moot Court in Wien, JA Heft 11, 2006, S. V- VII. Benno Heussen Monographie Time Management für Anwälte, 2. Auflage, München Zwangsvollstreckung für Anfänger Leitfaden für das Zwangsvollstreckungsrecht, 8. Auflage, München Herausgeberschaft Beck sches Rechtsanwalts-Handbuch, München 2007 (zusammen mit Hans-Ulrich Büchting). Computerhandbuch, 24. Auflage, München 2006 (zusammen mit Wolfgang Kilian). Beck scher Anwaltskurs Skripten zum Anwaltsreferendariat zusammen mit Barbara Dauner-Lieb und Eckhart Müller, 2., 3. und 4. Band, München Handbuch Vertragsverhandlungen und Vertragsmanagement, 3. Auflage, Köln Unternehmerhandbuch, München 2005 (zusammen mit Ralph Korf, Theo Weber und Georg Schröder). Aufsätze Das Management von Wissen und Erfahrung Praktische Tipps nicht nur für große Sozietäten, AnwBl. 2006, Die Anwaltsdichte in der Schweiz, Österreich und Deutschland im Verhältnis zu anderen Staaten ein internationaler Vergleich, Anwaltsrevue de L Avocat, 2006, Ist das Boot voll? - Ein Internationaler Vergleich der Anwaltsdichte, in: DATEVmagazin 4/06. Der ideale Sozietätsvertrag, in: Anwaltsbl. 2006, Zugang zum Recht - Ein internationaler Vergleich, in: Anwbl. 2005, Managementwerkzeuge für die Rechtsanwaltskanzlei Die Balanced Scorecard, in: Anwaltsrevue (Schweizer Anwaltsverband) 2005, 211 ff. Erinnerungen an Otto Gritschneder und Sieghard Ott, NJW 18/2005, XX. Rezensionen Management ist Handwerk Bücher von Professor Fredmund Malik 1. Management das A und O des Handwerks, Frankfurter Allgemeine Buch, 2006, 277 Seiten; 2. Führen, Leisten, Leben, Campus Verlag, 2006, 400 Seiten, (zuvor 16 Auflagen bei DVA); 3. Gefährliche Managementwörter - und warum man sie vermeiden sollte, Frankfurter Allgemeine Buch, 2004, 198 Seiten. Habel / Rauch Technologieverträge Maschinen- und Anlagenbau, Computer und Recht, Otto Schmidt, Köln 11/05. Leiss: Zur Effizienz außergerichtlicher Verfahren im Wirtschaftsrecht eine empirische Untersuchung von Verhandlungen und Mediation, Münchner Universitätsschriften Band 193 C. H. Beck 2005, in NJW 2005, Tonio Walter: Kleine Stilkunde für Juristen, C. H. Beck, 1. Auflage 2004, in: AnwBl Heft 10, Seite XXVI. Karsten Hofmann Buchbesprechung Einführung in die Vertragsgestaltung von Karl-Oskar Schmittat, 2. Auflage, 2005, JA 2006, Heft 10, S. XIV. Sonja Lange Buchbesprechung Zivilprozessordnung mit Gerichtsverfassungsgesetz und allen Nebengesetzen, begr. von Adolf Baumbach, fortgef. von Wolfgang Lauterbach, nunmehr verfasst von Jan Albers und Peter Hartmann, 63. neu bearb. Auflage (Beck sche Kurz-Kommentare, Bd. 1) - München, Beck 2005, NJW 2005, S. 958 f. Kommentierung Einleitung (zusammen mit Christian Wolf) und 8 und 12 KapMuG, in Vorwerk/Wolf (Hrsg.) Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz, Kommentar, München Klaus Neef Aufsatz Von der Unmöglichkeit der betriebsbedingten Kündigung, in: NZA 2006, (mit Dirk Neef). Anmerkung Berufungsbegründungsfrist Verlängerung, in: AP Nr. 28 zu 66 ArbGG Henning Radtke Aufsätze/Beiträge in Sammelwerken Der Europäische Staatsanwalt Ein Modell für die Strafverfolgung in Europa mit Zukunft?, GA 2004, The proposal to establish a European Prosecutor, in Asbjorn Strandbakken/Euling Johannes Husabo (Edit. I, The Harmonization of Criminal Laws in Europe, 2005, p ). Kommentierung 266a und b StGB, Vorbem. 283 ff. StGB, d StGB, Vorbem. 306 ff. StGB und f StGB, in Münchener Kommentar zum StGB, Band 4. 11
17 II. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Institutsangehörigen und Lehrbeauftragten Hinrich Rüping Aufsätze Das Recht der Berater zum Schweigen, DStR 2006, S (zusammen mit Nordholtz). Notare und ihre Geschichte, DNotZ 2006, S Steuerberatung, Steuerhinterziehung und Durchsuchung, DStR 2006, Anwaltsgeschichte als Juristische Zeitgeschichte, AnwBl. 2005, S Roland Schwarze Aufsätze/Beiträge in Zeitschriften Das arbeitsgerichtliche Beschlussverfahren Teil I: JuS 2005, ; Teil II: JuS 2005, (zusammen mit Hartwig). Ständige Besprechung der arbeitsrechtlichen Entscheidungen in der JA seit Oktober Volkert Vorwerk Herausgeberschaft Das Prozessformularbuch, 8. Auflage, Köln Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz Kommentar, München 2007 (zusammen mit Wolf). NJW-Sonderheft zum 3. Hannoveraner ZPO-Symposion am 8. Oktober 2005, 2006 (zusammen mit Wolf, Scharf, Schunder). Kommentierung 1, 15 KapMuG in Vorwerk/Wolf (Hrsg.) Kapitalanleger- Musterverfahrensgesetz, Kommentar, München Aufsatz Unberechtigte Schutzrechtsverwarnung auf dem Prüfstand, in: ZIP 2005, S Vortrag Europäisierung des Privatrechts ein kritischer Überblick über die bisherige Entwicklung, München, 12. Juni 2006, Tagung der Forschungsstelle für Notarrecht der LMU München. Sylvia Woitsch Aufsätze Fachliteratur - Das Handwerkszeug des Juristen, JA-Sonderheft für Erstsemester 2006, S. 79 ff. Der Bologna-Prozess und seine Auswirkungen, JA, 2006, S Revisionsrecht, WM 2005, 1345 ff. 17 BeurkG, magna charta der notariellen Tätigkeit 278 ZPO, paupera charta der richterlichen Vergleichstätigkeit, in: Festschrift für Walter H. Rechberger, Wien 2005, S. 719 ff. Patientenverfügung zwischen Autonomie-Ethos und Nützlichkeitsdenken, in Hager (Hrsg.), Die Patientenverfügung, Schriften zum Notarrecht, Bd. 1, 2006, S. 10 ff. Anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Universität Hannover ADVO-Zertifikatsstudium (ADVO-Z), JA 2006, S Die Anwaltsklausur gestalten (durch Gestaltungsrechte), JA 2006, S. 476 ff. Was ist eigentlich Recht? Was Juristen machen und was sie dazu im Studium lernen, JA Sonderheft für Erstsemester 2006, S. 1 ff. (zusammen mit Hans Kudlich; Ekkehart Reimer). Der Start ins Studium in den drei Hauptfächern, JA Sonderheft für Erstsemester 2006, S. 16 ff. (zusammen mit Hans Kudlich; Ekkehart Reimer). Ab Oktober 2006 regelmäßige Besprechungen der sachenrechtlichen und prozessrechtlichen Entscheidungen in der JA. Vorträge Das Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz Vorlage oder Aussetzungsverfahren, Hannover, 8. Oktober 2005, 3. Hannoveraner ZPO-Symposion. Der zivilrechtliche Instanzenzug im europäischen Vergleich Notwendigkeit einer Reform, Hannover, 12. November 2005, Kolloquium des Niedersächsischen Justizministeriums und der juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover zur funktionalen Zweigliedrigkeit. Zivilrechtsdogmatik: Die Sicht durch Richter- oder Anwaltsbrille Ein Beitrag zur anwaltsorientierten Juristenausbildung, München, 21. Dezember 2005, Festvortrag, Institut für Anwaltsrecht. Von Anwalt Liebling zu Anwaltsliebling Das KapMuG, Berlin, 16. Februar 2006, BRAK Journalistenseminar. Pflicht zur Fortbildung in Deutschland?, Stuttgart, 3. März 2006, Symposion Die Qualität des Anwalts der Rechtsanwaltskammer Stuttgart. Der Vorwurf der Rabulisterei kann Ihnen nicht gemacht werden, Carl Mittermaier 1858 über die hannoversche Anwaltschaft - P r o b l e m e der Anwaltschaft damals und heute, Hannover, 6. Oktober 2006, Festvortrag zum 175. Jubiläum des Hannoveraner Anwalts- und Notarvereins. Recht durch Rechtsanwälte, Berlin, 2. März 2007, Zivilprozessrechts- Symposium der Bundesrechtsanwaltskammer. Christian Wolf Herausgeberschaft NJW-Sonderheft zum 3. Hannoveraner ZPO-Symposion am 8. Oktober 2005, 2006 (zusammen mit Vorwerk, Scharf, Schunder). Juristische Arbeitsblätter, JA, ab Oktober Juristische Arbeitsblätter, JA, Sonderheft für Erstsemester 2006 (zusammen mit Hans Kudlich und Ekkehart Reimer). Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz, Kommentar, München 2007 (zusammen mit Vorwerk). Kommentierung Einleitung (zusammen mit Sonja Lange) und 14, 16 KapMuG in Vorwerk/Wolf (Hrsg.) Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz, Kommentar, München Aufsätze/Beiträge in Sammelwerken Maltez vs. Lewis ein Lehrstück für den deutschen Anwaltsmarkt, in Festschrift für Peter Schlosser, Tübingen 2005, S ff. (un-)dramatische Auswirkungen der Köbler-Entscheidung des EuGH auf das gemeinschaftsrechtliche Staatshaftungsrecht und das 12
18 II. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Institutsangehörigen und Lehrbeauftragten 2. Veröffentlichungen der am Institut tätigen Lehrbeauftragten Auswahl der prozessrechtlichen, berufsrechtlichen und didaktischen Veröffentlichungen im Berichtszeitraum: Sebastian Apfelbaum Aufsätze Wichtige Änderungen für Notare durch das EHUG jenseits der elektronischen Handelsregisteranmeldung, in: DNotZ 2007, Die elektronische beglaubigte Abschrift im Handelsregisterverkehr, in: RNotZ 2007, (zusammen mit Jörg Bettendorf). Handelsregister und GmbH-Gründung in Deutschland als best practice im Vergleich zum angloamerikanischen Rechtskreis, in: ZIP 2007, (zusammen mit Jens Bormann). Der Einfluss signaturrechtlicher Anforderungen auf die Wirksamkeit der elektronischen Urkunde, in: RNotZ 2007, (zusammen mit Jens Bormann). Gütergemeinschaft und Gesellschaftsrecht, in: MittBayNot 2006, Anmerkung Zur Prüfung materieller Einwendungen im Klauselverteilungsverfahren betreffen eine notarielle Vollstreckungsklausel, in: MittBayNot 2005, Buchbesprechungen Kreuzer, Heinrich, Die Gemeinschaftsordnung nach dem WEG, , in: MittBayNot 2006, S Hoffmann-Becking, Michael/ Ludwig, Rüdiger (Hrsg.), Liber A m i c o r u m Wilhelm Happ, in: 2006, DNotZ 2006, S Jens Bormann Aufsätze Handelsregister und GmbH-Gründung in Deutschland als best practice im Vergleich zum angloamerikanischen Rechtskreis, in: ZIP 2007, (zusammen mit Sebastian Apfelbaum). Der Einfluss signaturrechtlicher Anforderungen auf die Wirksamkeit der elektronischen Urkunde, in: RNotZ 2007, (zusammen mit Sebastian Apfelbaum). Angela Dageförde Aufsätze Die Vergabe von Leistungen im Rahmen der Altlastensanierung, in: AbfallR 2007, Sachverständige und Eingriffe in die Bausubstanz, in: BauR 2006, (gemeinsam mit Michael Fastabend, Eduard Kindereit). Reform des Europäischen Vergaberechts, in: NVwZ 2005, (mit Miriam Dross). Christian Dahns Aufsätze Das BVerfG und die anwaltlichen Erfolgshonorare, in: NJW-Spezial 2007, Die kleine BRAO-Reform - Änderungen durch das Gesetz zur Stärkung der Selbstverwaltung der Rechtsanwaltschaft, in: NJW 2007, Änderungen der BRAO-Reform durch das Gesetz zur Stärkung der Selbstverwaltung der Rechtsanwaltschaft, in: NJW-Spezial 2007,141. Die Befreiung des Syndikusanwalts von der gesetzlichen Rentenver- Der überarbeitete Entwurf für ein Rechtsdienstleistungsgesetz, in: NJW-Spezial 2006, 429. Abschied vom Zweigstellenverbot Rückkehr zur Liberalität, in: NJW-Spezial 2006, 189. Die Fortbildungspflicht, in: NJW-Spezial 2006, Berufsrechtliche Aspekte bei der Beendigung der Zusammenarbeit von Steuerberatern, in: DStR 2006, (mit Sonja Detlefsen). Ein Blick zurück Wichtige Entscheidungen des Jahres 2005, in: NJW-Spezial 2006, Die aktuellen Änderungen der Fachanwaltsordnung, in: NJW-Spezial 2006, Haftungsbeschränkungen, in: NJW-Spezial 2006, 477. Fällt das Verbot der Vereinbarung von Erfolgshonoraren?, in: NJW- Spezial 2006, 93. Die Berufshaftpflichtversicherung, in: NJW-Spezial 2006, 381. Der Datenschutzbeauftragte in der Anwaltskanzlei, in: NJW-Spezial 2006, Die englische LLP als Rechtsform für die anwaltliche Berufsausübung, in: NJW-Spezial 2005, Berufsrechtliche Aspekte bei der Beendigung der Zusammenarbeit, in: NJW-Spezial 2005, Ein Blick zurück Wichtige Entscheidungen des Jahres 2004, in: NJW-Spezial 2005, Der Syndikusanwalt und die Fachanwaltschaften, in: NJW-Spezial 2005, Die Rechtsanwaltsaktiengesellschaft, in: NJW-Spezial 2005, Die besondere Zulassung der Rechtsanwälte beim BGH, in: NJW- Spezial 2005, Die Neuregelung des Verbots der Vertretung widerstreitender Interessen, in: NJW-Spezial 2005, Pflicht des Anwalts zur Kenntnis der Rechtsprechung, in: NJW- Spezial 2005, Das Ende der Interessen- und Tätigkeitsschwerpunkte, in: NJW- Spezial 2005, Wegfall der Sonderverjährung im Bereich anwaltlicher Haftung, in: NJW-Spezial 2005, Anmerkungen BFH hält an der Unvereinbarkeit einer Arbeitnehmertätigkeit mit dem Beruf eines Steuerberaters fest - Ministerium plant Gesetzesänderung, in: DStR 2006, Finanzielle Beteiligung der Rechtsanwaltskammern an der Juristenausbildung, in: BRAK-Mitt. 2005, Josef Fullenkamp Kommentierung 3, 4, 5, 7, 11 und 13 KapMuG in Vorwerk / Wolf (Hrsg.) Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz Kommentar, München Reinhard Gaier Aufsätze Verfassungsrechtliche Aspekte der Auswahl und Abwahl des Insolvenzverwalters, in: ZInsO 2006, Verfassung und Bauprozess, in: BauR 2006, Notarberuf und Berufsfreiheit, in: ZNotP 2006, Berufsrechtliche Perspektiven der Anwaltstätigkeit unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten, in: BRAK-Mitt 2006,
19 II. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Institutsangehörigen und Lehrbeauftragten Christoph Knauer Herausgeberschaft Juristische Arbeitsblätter, JA, seit Aufsätze/Beiträge in Sammelwerken Restriktives Normverständnis nach dem Korruptionsbekämpfungsgesetz (zusammen mit Johannes Kaspar) in: Goltdammer s Archiv für Strafrecht (GA) 2005, S. 385 ff. Täterschaft und Teilnahme (zusammen mit Simone Kämpfer), Unterkapitel Die strafrechtliche Verantwortlichkeit bei Gremienentscheidungen als Alleinautor, in: Klaus Volk (Hrsg.), Münchner Anwaltshandbuch Verteidigung in Wirtschafts- und Steuerstrafsachen, München 2006, S. 51ff. Unterbrechung der Hauptverhandlung vor Urteilsverkündung, in: StV 2007, Andrea Schmucker Aufsätze Die Bindung beim gemeinschaftlichen Testament und Erbvertrag, in: ZNotP 2006, Auf dem Weg zu einem Europäischen Vertragsrecht Perspektiven für das Notariat?, in: DNotZ 2005, Andrea Versteyl Aufsätze Zur Anwendbarkeit des 38 BauGB bei der Errichtung / Änderung von Müllverbrennungsanlagen und EBS-Kraftwerken, in: AbfallR 2007, Das neue BVT-Merkblatt Abfallverbrennung, in AbfallR: 2005, Michael Nagel Aufsatz Werbung oder Korruption, in: wistra 2007, III. Ausgewählte Veranstaltungen Hannoveraner ZPO-Symposion Innerhalb kurzer Zeit ist es gelungen, das Hannoveraner ZPO-Symposion in den Fachtagungskalender fest zu integrieren. Alle zwei Jahre wird das Symposion vom Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht an der Universität Hannover (Professor Dr. Christian Wolf), in Zusammenarbeit mit Herrn Professor Dr. Volkert Vorwerk (Rechtsanwalt beim BGH), der Rechtsanwaltskammer Celle und der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) durchgeführt. Ziel der Veranstalter ist es, ein Forum des Dialogs zwischen Wissenschaft und Praxis zur Verfügung zu stellen. Dieser Zielrichtung entspricht es, dass die Themen immer von Praktikern und Wissenschaftlern in aufeinander bezogenen Referaten behandelt werden. Zu einem lebendigen Forum wird das Symposion, weil Wissenschaft, Anwaltschaft und Richterschaft sich gleichermaßen an der Diskussion auf den jeweiligen Veranstaltungen beteiligen. Bundestag vertretenen Parteien teil: Dr. Jürgen Gehb (CDU) MdB, Sibylle Laurischk (FDP) MdB, Jerzy Montag (Bündnis 90/ Die Grünen) MdB sowie Herr Ministerialdirektor Berndt Netzer vom Bundesministerium der Justiz, der Joachim Stünker (SPD) MdB, welcher verhindert war, vertrat. Gleichfalls überbrachte Ministerialdirektor Bernd Netzer das Grußwort der Bundesministerin der Justiz Brigitte Zypries. Das Schlusswort zum 3. Hannoveraner ZPO-Symposion sprach die Niedersächsische Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann. Das 3. Hannoveraner-ZPO-Symposion wurde wiederum durch ein Sonderheft mit dem Titel NJW-Sonderheft 3. Hannoveraner-ZPO- Symposion 8. Oktober 2005 dokumentiert, welches über die NJW Redaktion zu beziehen ist. In dieser Tradition brachte das 3. Hannoveraner ZPO-Symposion (8. Oktober 2005) erneut namhafte Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zusammen, diesmal unter dem Generalthema Interessenbündelung im Zivilprozess. Zu dem Themenblock Kapitalanleger im Prozess das KapMuG diskutierten unter anderem Professor Dr. Rüdiger Veil (Bucerius Law School, Hamburg), Andreas Göckel (Deutsche Telekom AG, Bonn), Präsident des Landgerichts Frankfurt a.m., Eberhard Kramer sowie Professor Dr. Christian Wolf. Professor Dr. Rüdiger Veil beschäftigte sich in seinem Beitrag mit den kapitalmarktrechtlichen Haftungsnormen und der kollektiven Rechtsverfolgung. Herr Eberhard Kramer untersuchte das Gesetz über Musterverfahren in kapitalmarktrechtlichen Streitigkeiten (KapMuG) aus richterlicher und Professor Dr. Christian Wolf aus wissenschaftlicher Perspektive. Das Thema Gewinnabschöpfungsverfahren im UWG und GWB beleuchteten Richter am BGH Professor Dr. Joachim Bornkamm, Professor Dr. Astrid Stadler (Universität Konstanz) sowie Rechtsanwalt Hartmut Strube (Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.v. ). Fragen zur Bündelung von Interessen im Zivilprozess an den Gesetzgeber formulierten Richter am BGH Dr. Jürgen Schmidt-Räntsch sowie Rechtsanwalt beim BGH Professor Dr. Volkert Vorwerk. An der sich anschließenden Podiumsdiskussion nahmen Vertreter der im 14
20 III. Ausgewählte Veranstaltungen 2. Wissenschaftliches Kolloquium der Universität Hannover und des Niedersächsischen Justizministeriums am 12. November 2005 mit Unterstützung des Verlags Wolters Kluwer Deutschland GmbH Ziel der Großen Justizreform, welche die Justizminister auf ihrer Herbstjustizministerkonferenz 2004 angestoßen haben, ist u.a. die Einführung der so genannten Funktionalen Zweigliedrigkeit. Danach soll es in jedem Verfahren nur noch eine Tatsacheninstanz und eine Rechtsfehlerkontrollinstanz geben. Um diese Forderung einer wissenschaftlich-kritischen Überprüfung zu stellen, luden die Niedersächsische Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann und Professor Dr. Christian Wolf am zu einem wissenschaftlichen Kolloquium mit dem Thema Der zivil- und strafrechtliche Instanzenzug im europäischen Vergleich Notwendigkeit einer Reform in die Universität Hannover ein. Nach einer kontroversen Diskussion, die von Dr. Christoph Knauer, München, geleitet wurde, stellte Privatdozent Dr. Jörg Kinzig, Freiburg (jetzt Professor in Tübingen), die Studie des Freiburger Max-Plank-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht zu den unterschiedlichen Instanzenzügen in Strafverfahren in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vor. Dem schlossen sich wiederum Impulsreferate von LMR Dr. Frank Lüttig, LL.M. (Illinois), Hannover, pro und Professor Dr. Gunther Widmaier, Karlsruhe kontra funktionelle Zweigliedrigkeit im Strafverfahren an. Wiederum erfolgte eine kontroverse Diskussion mit dem aus Wissenschaft und Praxis hochkarätig besetzten Publikum. Zunächst gab Professor Dr. Burkhard Heß, Heidelberg, einen Überblick über den Instanzenzug in Zivilsachen in den verschiedenen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Daran schlossen sich die Impulsreferate von Professor Dr. Dr. Christian Kirchner, LL.M. (Harvard), Berlin pro funktionale Zweigliedrigkeit und Professor Dr. Christian Wolf, Hannover, kontra funktionale Zweigliedrigkeit im Zivilprozess an Soldan-Tagung in Hannover 2006 Der Auftakt der Soldan-Tagung fand am Donnerstag, den 29. Juni 2006, im Wilhelm-Busch-Museum statt. Zentrales Thema beim Vorabendempfang war die Anwaltsorientierte Ausbildung im Juristischen Studium unter Mitwirkung der Anwaltschaft. Mit dem einleitenden Referat von Professor Dr. Fritz Jost (Bielefeld) Welche Weichen stellt das Jurastudium? wurde unter Mitwirkung von DAV-Präsident Rechtsanwalt Hartmut Kilger, Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf (RAK Celle), Rechtsanwalt Peter Ströbel (Vorsitzender BRAK-Ausschuss Reform der Anwaltsausbildung), Rechtsanwalt Dr. Torsten Sill (CMS Hasche-Sigle, Hamburg) und Rechtsanwalt Svend-Gunnar Kirmes (Anwaltsverband Sachsen) unter Anleitung des Moderators Dietmar Hipp vom Nachrichtenmagazin Der Spiegel über den Sinn einer anwaltsorientierten Juristenausbildung diskutiert. Im Mittelpunkt der Debatte stand die Frage, in welcher Form, mit welchen Mitteln und auf welchen Wegen in den Universitäten eine anwaltsorientierte Ausrichtung herbeigeführt werden kann. Das Thema Die Anwaltsklausur bildete den zweiten Schwerpunkt der Soldantagung. Noch am Vormittag führten Vorträge von Cornelia Horz (Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes Baden-Württemberg), Rechtsanwalt Professor Dr. Benno Heussen (Berlin) und Rechtsanwalt Peter Ströbel (Vorsitzender der Ausschüsse zur Reform der Juristenausbildung und der Anwaltsausbildung bei der Bundesrechtsanwaltskammer) in die Thematik ein. Dem schloss sich eine von Rechtsanwalt Dr. Ludwig Koch, Köln (Vorstandsmitglied der Hans Soldan Stiftung) geleitete Podiumsdiskussion u.a. mit Professor Dr. Stephan Lorenz (München) an. Am Vormittag des 30. Juni 2006 stand im Hannover Congress Centrum das Thema: Bachelor/Master oder Staatsexamen? Die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf das juristische Studium und die anwaltsorientierte Ausbildung mit Vorträgen von Professorin Dr. Barbara Dauner-Lieb (Köln) und Professor Dr. Peter Huber (München) im Vordergrund. Daran schloss sich eine von Rechtsanwalt Dr. Christoph Knauer (München) geleitete Diskussion an, in der u. a. die These Dauner-Liebs, dass die eigentliche Gefahr in einer Instrumentalisierung des Bologna-Prozesses zu standes- und finanzpolitischen Zielen liege, erörtert wurde. 15

References: BGH 
 BGH 
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 EuGH 
 BGH 
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