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Timestamp: 2016-10-23 14:34:31+00:00

Document:
B 20/05 (15.02.2007)
Firma X.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Marc W. Untern�hrer, T�pferstrasse 5, 6004 Luzern,
BVG-Sammelstiftung der Z�rich Lebensversicherungs-Gesellschaft, 8085 Z�rich, Beschwerdegegnerin.
B.________ war als Inhaber der Einzelfirma X.________ zusammen mit seiner bei dieser Firma angestellten Ehefrau C.________ gest�tzt auf den Anschlussvertrag vom 12. November 2001/6. Dezember 2001 mit Wirkung ab 1. Dezember 2001 bei der BVG-Sammelstiftung der "Z�rich" Lebensversicherungs-Gesellschaft (im Folgenden: Sammelstiftung) nach dem Bundesgesetz �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge versichert. Am 10. M�rz 2003 mahnte die Sammelstiftung die Firma f�r einen Pr�mienausstand von Fr. 13'622.75. Nachdem die Firma X.________ mit Schreiben vom 23. April 2003 den Forderungsbetrag unter Hinweis auf Unkorrektheiten im Abrechnungsverfahren f�r das Jahr 2002 bestritten hatte, teilte die Sammelstiftung ihr mit Schreiben vom 30. April 2003 mit, die Abrechnung beruhe auf der ihr gemeldeten Lohnsumme von Fr. 120'000.- f�r B.________ und von Fr. 10'000.- f�r C.________. Sie erkl�rte sich jedoch bereit, die L�hne f�r das Jahr 2002 zu korrigieren, sofern bis 9. Mai 2003 eine entsprechende AHV-Lohnbest�tigung beigebracht werde. Am 22. Juli 2003 k�ndigte die Sammelstiftung den Anschlussvertrag per 31. Juli 2003. Gleichzeitig ersuchte sie die Firma X.________, bis 31. Juli 2003 die AHV-Lohnbescheinigung 2002 einzureichen, ansonsten keine Mutation mehr durchgef�hrt werden k�nne. Am 29. Juli 2003 erstellte sie die Schlussabrechnung. In der Folge kam es zwischen den Parteien zu keiner Einigung �ber die H�he der f�r das Jahr 2002 geschuldeten Beitr�ge. Gegen den Zahlungsbefehl Nr. ... des Betreibungsamtes Y.________ vom 22. August 2003 f�r eine Forderung von Fr. 13'132.85 nebst Zins zu 5% seit 1. August 2003 zuz�glich Fr. 300.- Umtriebsspesen erhob die Firma X.________ Rechtsvorschlag.
Am 24. Oktober 2003 reichte die Sammelstiftung beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern Klage ein, mit welcher sie beantragte, es sei die Firma X.________ zu verpflichten, ihr den Pr�mienausstand von Fr. 13'132.85 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. August 2003 zuz�glich Betreibungskosten zu bezahlen; der auf Zahlungsbefehl Nr. ... des Betreibungsamtes Y.________ erhobene Rechtsvorschlag sei zu beseitigen. Das kantonale Gericht ersuchte die Ausgleichskasse Luzern am 11. November 2004 um Zustellung der definitiven Einsch�tzung oder der Abrechnung �ber die pers�nlichen Sozialversicherungsbeitr�ge f�r das Jahr 2002. Mit Entscheid vom 29. Dezember 2004 hiess es die Klage mit Ausnahme der geltend gemachten Umtriebskosten von Fr. 100.- gut.
Die Firma X.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und es sei die Klage abzuweisen; eventuell sei die Sache zur Durchf�hrung des Beweisverfahrens an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen. Am 31. M�rz 2005 liess sie die Verf�gung der Ausgleichskasse Luzern vom 24. M�rz 2005 �ber die definitive Beitragsveranlagung der pers�nlichen Sozialversicherungsbeitr�ge f�r die Beitragsperiode vom 1. Januar bis 31. Dezember 2002 einreichen.
Die Sammelstiftung schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) beantragt ebenfalls Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
Da keine Versicherungsleistungen streitig sind, ist nur zu pr�fen, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG).
Im Rahmen von Art. 105 Abs. 2 OG ist die M�glichkeit, neue tats�chliche Behauptungen aufzustellen oder neue Beweismittel geltend zu machen, weitgehend eingeschr�nkt. Nach der Rechtsprechung sind nur jene neuen Beweismittel zul�ssig, welche die Vorinstanz von Amtes wegen h�tte erheben m�ssen und deren Nichterheben eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 121 II 99 Erw. 1c, 120 V 485 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Zwar ist der Verwaltungsprozess vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht, wonach das Gericht von sich aus f�r die richtige und vollst�ndige Abkl�rung des Sachverhalts zu sorgen hat; doch entbindet das die Rechtsuchenden nicht davon, selber die Beanstandungen vorzubringen, die sie anzubringen haben (R�gepflicht), und ihrerseits zur Feststellung des Sachverhalts beizutragen (Mitwirkungspflicht). Unzul�ssig und mit der weit gehenden Bindung des Bundesgerichts an die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung gem�ss Art. 105 Abs. 2 OG unvereinbar ist es darum, neue tats�chliche Behauptungen und neue Beweismittel erst im letztinstanzlichen Verfahren vorzubringen, obwohl sie schon im kantonalen Verfahren h�tten geltend gemacht werden k�nnen und - in Beachtung der Mitwirkungspflicht - h�tten geltend gemacht werden m�ssen. Solche (versp�tete) Vorbringen sind nicht geeignet, die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG erscheinen zu lassen (BGE 121 II 100 Erw. 1c, AHI 1994 S. 211 Erw. 2b mit Hinweisen).
4.1 Selbst�ndigerwerbende, die der obligatorischen Versicherung nicht unterstellt sind, k�nnen sich nach dem Berufsvorsorgegesetz freiwillig versichern lassen (Art. 4 Abs. 1 BVG). Die Bestimmungen �ber die obligatorische Versicherung, insbesondere die in Art. 8 festgesetzten Einkommensgrenzen gelten sinngem�ss f�r die freiwillige Versicherung (Art. 4 Abs. 2 BVG). Sinngem�ss bedeutet in diesem Zusammenhang, dass bestimmte Normen der obligatorischen Versicherung im Rahmen der freiwilligen Versicherung nicht zur Anwendung kommen, weil sich freiwillige und obligatorische Versicherung hinsichtlich ihrer Durchf�hrung wesentlich unterscheiden (J�rg Br�hwiler, Die betriebliche Personalvorsorge in der Schweiz, Bern 1989, S. 278 ff.). Versichert ist der Teil des Jahreslohnes zwischen Fr. 24'720.- und Fr. 74'160.- (Art. 8 Abs. 1 Satz 1 BVG in Verbindung mit Art. 5 BVV 2 in der vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2002 g�ltigen Fassung). Dieser Teil des Jahreslohnes wird koordinierter Lohn genannt (Art. 8 Abs. 1 Satz 2 BVG). Der Jahreslohn entspricht dem massgebenden Lohn im Sinne der AHV-Gesetzgebung (Art. 7 Abs. 2 BVG). Der Bundesrat kann Abweichungen zulassen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 BVG). Jede �nderung des massgebenden AHV-Lohnes hat daher grunds�tzlich auch eine �nderung des zu versichernden koordinierten Lohnes zur Folge. Vorbehalten bleibt Art. 8 Abs. 3 BVG, wonach der bisherige koordinierte Lohn im Falle von Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit oder aus �hnlichen Gr�nden w�hrend einer beschr�nkten Zeit g�ltig bleibt.
4.2 Da die j�hrlichen Altersgutschriften, nach welchen sich die versicherte Altersrente richtet (Art. 14 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 15 BVG), in Prozenten des koordinierten Lohnes berechnet werden (Art. 16 Abs. 1 BVG), ist dieser auch massgebend f�r die zu entrichtenden (Finanzierungs-)Beitr�ge (J�rg Br�hwiler, a.a. O., S. 485). Das BVG regelt die H�he der Beitr�ge nicht. Gem�ss Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BVG hat vielmehr die Vorsorgeeinrichtung die H�he der Beitr�ge in ihren reglementarischen Bestimmungen festzulegen. Dabei steht den Vorsorgeeinrichtungen im Rahmen von Art. 7 Abs. 2 Satz 2 BVG in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 BVV 2 die Kompetenz zu, bei der Bemessung des koordinierten Lohnes vom massgebenden AHV-Lohn abzuweichen. Sie k�nnen namentlich den koordinierten Lohn zum Voraus aufgrund des letzten bekannten Jahreslohnes bestimmen, m�ssen aber dabei die f�r das laufende Jahr bereits vereinbarten �nderungen ber�cksichtigen (Art. 3 Abs. 1 lit. b BVV 2). Macht eine Vorsorgeeinrichtung von dieser M�glichkeit der Vorausfestsetzung des koordinierten Lohnes Gebrauch, so entspricht der Jahreslohn nicht zwangsl�ufig dem w�hrend des Versicherungsjahres tats�chlich ausgerichteten, massgebenden AHV-Lohn, wenn w�hrend des laufenden Versicherungsjahres der massgebende AHV-Lohn erh�ht oder reduziert wird. Dementsprechend bleiben im Laufe eines Versicherungsjahres eingetretene Lohn�nderungen auch ohne Einfluss auf die H�he der Beitr�ge (Urteil S. vom 11. Dezember 2002, B 21/02, zusammengefasst in: SZS 2003 S. 500). Die Verpflichtung von Art. 3 Abs. 1 lit. b letzter Satz BVV 2 bezieht sich nicht auf den Fall, wo sich anschliessend ergibt, dass die vom Arbeitgeber vorerst angemeldeten L�hne sich im Nachhinein als tiefer erweisen, sondern nur auf die im Zeitpunkt der Festsetzung des koordinierten Lohnes bereits abgesprochenen und bekannten �nderungen (SVR 1998 BVG Nr. 10 S. 33 ff.).
5.1 Streitig sind die f�r B.________ f�r das Jahr 2002 auf einem Jahreslohn von Fr. 120'000.- festgesetzten Pr�mien. Die Vorinstanz hat die Pr�mienberechnung der Sammelstiftung mit der Begr�ndung best�tigt, die Beschwerdef�hrerin habe den Beweis f�r einen tieferen AHV-Lohn nicht erbracht. Insbesondere habe sie keine AHV-Lohnbest�tigung f�r das behauptete Einkommen von Fr. 10'000.- eingereicht. Die Aktenedition bei der Ausgleichskasse Luzern habe ergeben, dass mangels einer definitiven Steuerveranlagung bisher lediglich Akonto-Beitr�ge gest�tzt auf die Selbstdeklaration des Versicherten vom 22. Dezember 2003 erhoben worden seien. Dort habe dieser angegeben, in den Jahren 2002 und 2003 ein Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit von je Fr. 60'000.- erzielt zu haben.
5.2 Die Beschwerdef�hrerin bringt demgegen�ber vor, sie habe das der Pr�mienrechnung zugrunde liegende Jahreseinkommen in masslicher Hinsicht stets bestritten. Im vorinstanzlichen Verfahren habe sie betont, im Jahre 2002 nicht wie urspr�nglich angenommen, einen Jahreslohn von Fr. 120'000.-, sondern einen solchen von Fr. 10'000.- erzielt zu haben. Eine konkrete Bezifferung des AHV-Lohnes sei bisher nicht m�glich gewesen, da von der Ausgleichskasse bislang lediglich Akontozahlungen verf�gt worden seien. Zudem habe sich die Sammelstiftung am 30. April 2003 bereit erkl�rt, eine nachtr�gliche Lohnkorrektur vorzunehmen. Im letztinstanzlichen Verfahren legte die Beschwerdef�hrerin schliesslich die gest�tzt auf die Steuerveranlagung ergangene Beitragsverf�gung der Ausgleichskasse vom 24. M�rz 2005 f�r die Beitragsperiode vom 1. Januar bis 31. Dezember 2002 ein. Diese beruht auf einem beitragspflichtigen Einkommen von Fr. 85'600.-. Auf dieses nachtr�glich eingereichte Beweismittel kann zum Vornherein nur dann abgestellt werden, wenn es am Ergebnis etwas zu �ndern verm�chte. Wie es sich damit verh�lt, ist nachstehend zu pr�fen.
6.1 Gest�tzt auf Art. 3 Abs. 1 lit. b BVV 2 hat die Sammelstiftung eigene Bestimmungen �ber den versicherten Lohn statuiert. Danach sind laut Art. 9 Abs. 1 Satz 2 des Anschlussvertrages die Beitr�ge jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres (1. Januar) f�llig. Bei unterj�hrig durchgef�hrten Mutationen (z.B. Neueintritte) sind die Beitr�ge mit Wirkungsdatum der Mutation f�llig. Nach Art. 11 des Anschlussvertrages verpflichtet sich der Arbeitgeber, alle f�r die Durchf�hrung der beruflichen Vorsorge und deren vertragsm�ssige Abwicklung erforderlichen Angaben und Unterlagen schriftlich und unverz�glich der Stiftung zur Verf�gung zu stellen. Dazu geh�ren beispielsweise der massgebende Jahreslohn gem�ss Vorsorgereglement sowie s�mtliche Lohn�nderungen. Laut Art. 9 Abs. 1 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen f�r Kollektiv-Lebensversicherungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge sind die Pr�mien der einzelnen Versicherungen f�r jedes Versicherungsjahr im Voraus zu bezahlen. Gem�ss Art. 2.3.1 Abs. 1 des Vorsorgereglements entspricht der massgebende Jahreslohn dem mutmasslichen AHV-Jahreslohn der versicherten Person, wobei Familien- und Kinderzulagen sowie Lohnbestandteile, die nur gelegentlich oder vor�bergehend anfallen, nicht ber�cksichtigt werden (Abs. 1). Nach Art. 2.3.2 des Vorsorgereglements basiert die Berechnung der Vorsorgeleistungen und -beitr�ge auf dem versicherten Jahreslohn (Abs. 1). Der versicherte Jahreslohn ist im Vorsorgeplan umschrieben (Abs. 2). �ndert sich der versicherte Jahreslohn infolge Neugestaltung des Arbeitsverh�ltnisses wie Versetzung oder Bef�rderung, so kann die versicherte Person im Einverst�ndnis mit dem Arbeitgeber verlangen, dass der versicherte Jahreslohn sofort den neuen Verh�ltnissen angepasst wird; ansonsten erfolgt die Anpassung zu Beginn des n�chsten Kalenderjahres (Abs. 6). Der versicherte Jahreslohn entspricht gem�ss Vorsorgeplan dem AHV-Jahreslohn.
6.2 Aus den Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung erhellt, dass die Beschwerdegegnerin von der M�glichkeit der Vorausfestsetzung der Beitr�ge im Sinne von Art. 7 Abs. 2 Satz 2 BVG in Verbindung Art. 3 Abs. 1 lit. b BVV 2 Gebrauch gemacht hat. Ihre Regelung geht indessen insofern weniger weit als die in Art. 3 Abs. 1 lit. b BVV 2 vorgesehene Variante, als nicht ausdr�cklich die Vorausfestsetzung des koordinierten Lohnes nach Massgabe des Vorjahreslohnes statuiert wird, sondern lediglich festgehalten wird, dass - ausser bei einer Neugestaltung des Arbeitsverh�ltnisses (vgl. Art. 2.3.2. Abs. 6 des Vorsorgereglements) - der versicherte Jahreslohn f�r das gesamte Kalenderjahr unver�ndert bleibt. Daraus folgt, dass grunds�tzlich vom zum Voraus bestimmten, vom Versicherungsnehmer jeweils Ende Jahr f�r das folgende Jahr gemeldeten (aktuellen) Lohn im Sinne der AHV-Gesetzgebung auszugehen ist, was nach der Rechtsprechung zul�ssig ist (SVR 2005 BVG Nr. 13 S. 42 Erw. 6.1 [Urteil G. vom 24. Juli 2003, B 85/01] mit Hinweis auf das Urteil S. vom 11. Dezember 2002 [B 21/02], Erw. 4).
6.3 Nach dem Wortlaut erfasst Art. 2.3.2 Abs. 6 erster Satzteil des Vorsorgereglements die "Neugestaltung" des Arbeitsverh�ltnisses und damit beispielsweise die Versetzung oder Bef�rderung des Arbeitnehmers. Ansonsten erfolgt die Anpassung zu Beginn des n�chsten Kalenderjahres (vgl. Art. 2.3.2 Abs. 6 zweiter Satzteil des Vorsorgereglements). Sinn und Zweck dieser Regelung liegt darin, dass nicht jede �nderung des Lohnes w�hrend des Jahres den mit der Neufestsetzung des versicherten Lohnes verbundenen Aufwand nach sich ziehen soll. Die Vorsorgeeinrichtung hat sich somit in Anwendung von Art. 7 Abs. 2 Satz 2 BVG in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 BVV 2 die Nichtber�cksichtigung von (nicht im voraus vereinbarten) Lohn�nderungen w�hrend eines laufenden Versicherungs- und Kalenderjahres ausbedungen, davon jedoch den Sonderfall einer Neugestaltung des Arbeitsverh�ltnisses ausgenommen.
7.1 Die AHV-Beitr�ge Selbst�ndigerwerbender bemessen sich aufgrund des im Beitragsjahr tats�chlich erzielten Erwerbseinkommens und des am 31. Dezember im Betrieb investierten Eigenkapitals (Art. 22 Abs. 2 AHVV). Das Einkommen des Beitragsjahres bestimmt sich nach dem Ergebnis des oder der in diesem Jahr abgeschlossenen Gesch�ftsjahre (Art. 22 Abs. 3 AHVV). Die kantonalen Steuerbeh�rden ermitteln das f�r die Bemessung der Beitr�ge massgebende Erwerbseinkommen aufgrund der rechtskr�ftigen Veranlagung f�r die direkte Bundessteuer, das im Betrieb investierte Eigenkapital aufgrund der entsprechenden rechtskr�ftigen kantonalen Veranlagung unter Ber�cksichtigung der interkantonalen Repartitionswerte (Art. 23 Abs. 1 AHVV). Die Angaben der kantonalen Steuerbeh�rden sind f�r die Ausgleichskassen verbindlich (Art. 23 Abs. 4 AHVV).
7.2 Eine solche Bindungswirkung ist den Vorsorgeeinrichtungen gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die in Erw�gung 6 wiedergegebenen Bestimmungen, welche in erster Linie f�r Vorsorgeverh�ltnisse Unselbstst�ndigerwerbender geschaffen wurden, gelten daher sinngem�ss auch f�r die freiwillige Versicherung Selbstst�ndigerwerbender.
Da die Firma X.________ am 1. September 1999 gegr�ndet (vgl. Fragebogen f�r Selbstst�ndigerwerbende der Ausgleichskasse vom 29. Mai 2000) und B.________ von der Ausgleichskasse ab diesem Zeitpunkt als Selbstst�ndigerwerbender erfasst wurde (Mitteilung der Ausgleichskasse vom 28. Juli 2003), lag Ende 2001 kein verbindlicher Erfahrungswert �ber den AHV-Lohn des Inhabers der Einzelfirma vor, zumal sich diese zu jenem Zeitpunkt noch in einer Aufbauphase befunden haben d�rfte. Die definitive Beitragsverf�gung der Ausgleichskasse f�r das Jahr 2001 stellte diese erst am 5. Dezember 2003 zu. Die Sammelstiftung musste daher auf die von der Beschwerdef�hrerin f�r das Jahr 2002 gemeldeten Jahresl�hne abstellen. Diese deklarierte in der Anmeldung zur Personalvorsorge vom 12. November 2001 f�r 2002 einen AHV-Jahreslohn von Fr. 120'000.- f�r B.________ und von Fr. 10'000.- f�r C.________. Auf der von der Beschwerdef�hrerin am 18. M�rz 2002 unterzeichneten Mutationsmeldeliste mit Stand 21. Dezember 2001 figurieren dieselben Betr�ge. Erst in der Mutationsmeldeliste vom 4. April 2003 wurde f�r das Jahr 2003 f�r beide Personen ein Jahreslohn von Fr. 10'000.- angegeben. Mit Schreiben vom 23. April 2003 teilte die Beschwerdef�hrerin der Sammelstiftung mit, sie habe bereits auf die Unkorrektheiten des Abrechnungsverfahrens f�r das Jahr 2002 hingewiesen. Worin diese bestanden, erw�hnte sie indessen nicht. Am 30. April 2003 teilte die Sammelstiftung mit, sie habe aufgrund der Mutationsmeldung 2003 den AHV-Jahreslohn f�r B.________ auf den 1. Januar 2003 von bisher Fr. 120'000.- auf neu Fr. 10'000.- reduziert. Entgegenkommenderweise sei sie auch bereit, nachtr�glich die L�hne f�r das Jahr 2002 zu korrigieren, sofern bis zum 9. Mai 2003 entsprechende AHV-Lohnbest�tigungen der zust�ndigen Ausgleichskasse eingereicht w�rden. Nachdem die Sammelstiftung mit Schreiben vom 22. Juli 2003 nochmals eine AHV-Lohnbescheinigung f�r das Jahr 2002 einverlangt hatte, mit der Androhung, dass ohne entsprechende Meldung und AHV-Lohnbescheinigung 2002 bis 31. Juli 2003 angenommen werde, die versicherten L�hne seien korrekt, liess die Beschwerdef�hrerin die Sammelstiftung am 28. Juli 2003 wissen, dass die AHV-Abrechnung 2002 zugestellt werde, sobald die definitive Einsch�tzung der zust�ndigen Ausgleichskasse vorliege.
8.1 Es geht hier somit nicht um eine unterj�hrige Anpassung des versicherten Jahreslohnes im Sinne von Art. 2.3.2 Abs. 6 erster Satzteil des Vorsorgereglements, sondern um gemeldete L�hne, die sich im Nachhinein als tiefer erwiesen haben. Deren sp�tere Anpassung an das tats�chlich erzielte Einkommen wurde weder vertraglich vereinbart noch ist dies der Vorsorgeeinrichtung gesetzlich vorgeschrieben. Sie kann den Ausgleich jeweils im Folgejahr vornehmen, wenn sich herausstellt, dass das im Voraus bestimmte mutmassliche Einkommen eines Selbstst�ndigerwerbenden nicht dem effektiven AHV-Jahreslohn entspricht. Damit kann verhindert werden, dass der versicherte Jahreslohn regelm�ssig �ber dem AHV-pflichtigen Einkommen liegt. In diesem Sinne ist die Beschwerdegegnerin vorgegangen.
8.2 Es verst�sst nach dem Gesagten nicht gegen Bundesrecht, wenn der Jahreslohn 2002 (ausnahmsweise) nicht dem massgebenden AHV-Lohn entsprach und die Beschwerdegegnerin f�r dieses Jahr nachtr�glich keine Anpassung vorgenommen hat. Daran vermag auch die urspr�ngliche Erkl�rung der Sammelstiftung, wonach sie entgegenkommenderweise zu einer r�ckwirkenden Anpassung des versicherten Jahreslohnes bereit sei, nichts zu �ndern. Diese war zeitlich beschr�nkt, weshalb sich die Beschwerdef�hrerin nicht mehr darauf berufen kann, zumal sie es bis und mit dem kantonalen Gerichtsverfahren unterlassen hatte, die geltend gemachte Lohnreduktion durch Buchungsbelege, Lohnabrechnungen oder andere Mittel glaubhaft zu machen.
8.3 Die im letztinstanzlichen Verfahren eingereichte definitive Beitragsveranlagung der Ausgleichskasse gem�ss Verf�gung vom 24. M�rz 2005 hat bei diesem Ergebnis f�r die Beitragsfestsetzung der beruflichen Vorsorge des Jahres 2002 unbeachtet zu bleiben. Von der eventualiter beantragten R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz ist daher abzusehen.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 134 e contrario). Dem Prozessausgang entsprechend gehen die Gerichtskosten zu Lasten der Beschwerdef�hrerin (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG). Die obsiegende Sammelstiftung hat als mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betraute Institution keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 2 OG; BGE 126 V 150 Erw. 4a mit Hinweisen).
Die Gerichtskosten von Fr. 1300.- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

References: Art. 104
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 8
 Art. 5
 Art. 8
 Art. 15
 Art. 66
 Art. 7
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 9
 Art. 11
 Art. 9
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 7
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 7
 Art. 3
 Art. 2
e contrario
 Art. 135
 BGE