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Timestamp: 2017-04-27 13:21:45+00:00

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Das gesch채ftsjahr 2006InhaltVorwort	Unternehmenspolitik	5	Finanzen – Wirtschaft	13Das Programm	23
4937	Marktanalyse und Medienforschung	Informationsdirektion Fernsehen	Programmdirektion Fernsehen	Hörfunkdirektion	Kooperationen des ORF mit öffentlich-rechtlichen Spartenkanälen Humanitarian Broadcasting	7Die ORF-Landesstudios	Landesstudio Burgenland	Landesstudio Kärnten	Landesstudio Niederösterreich	Landesstudio Oberösterreich	Landesstudio Salzburg	Landesstudio Steiermark	Landesstudio Tirol	Landesstudio Vorarlberg	Landesstudio Wien	51
57Online und neue Medien	Technik	59Service	67	63Vorwort
Mit	dem	„Geschäftsbericht	2006“	bietet	der	ORF	einen	umfangreichen	Überblick	über	die	erfolgreiche	Weiterentwicklung	des	Unternehmens	im	vergangenen	Jahr.	2006	war	das	letzte	Jahr	der	Geschäftsführung	von	Generaldirektorin	Dr.	Monika	Lindner,	von	der	ich	ein	gut	geführtes	und	wirtschaftlich	gesundes	Unternehmen	übernommen	habe.	Die	Leistungen	des	Direktoriums	in	den	Jahren	2002	bis	2006	und	der	Geschäftsführungen	davor	sind	eine	gute	Basis,	auf	der	die	neue	Geschäftsführung	aufbauen	kann.	Mein	Dank	gilt	Frau	Dr.	Lindner	und	ihrem	Team	und	den	Geschäftsführungen	der	vorangegangenen	Jahre.	ebenso	danke	ich	den	Gremien	des	Hauses,	Stiftungsrat	und	Publikumsrat,	für	ihr	engagement	für	den	öffentlich-rechtlichen	Rundfunk.
In	wirtschaftlicher	Hinsicht	war	das	Geschäftsjahr	2006	ein	erfolgreiches	Jahr	mit	einem	positiven	Jahresergebnis.	als	wirtschaftlich	gesundes	Medienunternehmen	mit	einer	hohen	Publikumsakzeptanz	ist	der	ORF	ﬁ	t	für	die	zukunft	und	bereit,	die	Herausforderungen	der	kommenden	Jahre	anzunehmen.
Bei	einem	konsequenten	Sparkurs	zu	Gunsten	der	Programme	wurde	im	Jahr	2006	die	Marktführerschaft	des	ORF	und	seiner	Medien	bestätigt,	der	ORF	konnte	zahlreiche	Programminitiativen	setzen	und	damit	seinen	öffentlich-rechtlichen	auftrag	ausbauen.	So	präsentierte	das	ORFFernsehen	im	Mozartjahr	2006	mehr	als	80	TV-Beiträge	zum	Thema	und	konnte	damit	insgesamt	4,27	Mio.	Österreicherinnen	und	Österreicher	erreichen,	das	entspricht	rund	62	%	der	Bevölkerung.	Dass	uns	mit	der	zweiten	Runde	von	„Dancing	Stars“	und	der	dritten	Staffel	von	„Starmania“	überaus	erfolgreiche	österreichische	Unterhaltungsevents	gelungen	sind,	zeigt	die	große	Spannbreite	unserer	Bemühungen	um	das	Publikum.	In	allen	Hauptabteilungen	des	Fernsehens	konnten	wir	die	österreichische	Note	stärken.	Damit	sind	wir	auch	ein	verlässlicher	Partner	der	heimischen	Filmwirtschaft.	Mit	unserem	angebot	erreichten	wir	im	Fernsehen	im	Jahr	2006	einen	nationalen	Marktanteil	von	47,6	%	und	einen	KaSatMarktanteil	von	43	%.	auf	Grund	der	fortschreitenden	Digitalisierung	wird	sich	der	Konkurrenzdruck	aber	weiterhin	dramatisch	verschärfen,	was	sich	auch	bei	den	Marktanteilen	auswirken	wird.	Sehr	erfolgreich	waren	auch	die	ORFRadios,	die	trotz	starker	Konkurrenz	mit	mittlerweile	69	privaten	österreichischen	Sendern	in	Summe	einen	Marktanteil	von	79	%	erreichten.	Bei	einer	Tagesreichweite	von	72,3	%	hörten	im	Jahresschnitt	2006	täglich	rund	5,28	Mio.	Österreicherinnen	und	Österreicher	die	ORF-Radios.	Ihre	Beliebtheit	konnten	im	Jahr	2006	auch	ORF.at	und	ORF	TeLeTeXT	steigern.	Im	Bereich	der	Technischen	Direktion	war	das	Jahr	2006	ein	Jahr	großer	Produktionen,	etwa	im	Rahmen	der	Olympischen	Winterspiele	Turin,	des	Mozartjahres	und	der	Fußball-WM.	Dazu	kamen	die	Nationalratswahl	und	die	Studioproduktionen	„Dancing	Stars	2“	und	„Starmania	3“.	Für	die	ORF-Tochter	ORS	war	das	Jahr	von	der	Umstellung	auf	digitales	Satellitenfernsehen	geprägt.
einen	wesentlichen	anteil	am	Gesamterfolg	des	ORF	im	Jahr	2006	leisteten	abermals	die	ORF-Landesstudios	mit	ihren	zahlreichen	angeboten	in	Radio,	Fernsehen,	im	Internet	und	im	Off-air-Bereich	sowie	mit	speziellen	Volksgruppenprogrammen.
Im	Namen	des	ORF	danke	ich	unserem	Publikum	für	das	große	Interesse.	Mein	Dank	gilt	ebenso	der	Werbewirtschaft	und	den	Mitarbeiterinnen	und	Mitarbeitern.Dr. alexander Wrabetz5UnternehmenspolitikWettbewerb.generaldirektor Dr. alexander Wrabetz mit
thomas Prantner, Direktor für Online
und Neue Medien, elmar Oberhauser,
Informationsdirektor, sissy Mayerhoffer,
Kaufmännische Direktorin,
Wolfgang Lorenz, Programmdirektor,
Dr. Willy Mitsche, hörfunkdirektor,
Peter Moosmann, technischer Direktorgeneraldirektorin Dr. Monika Lindner mit
Dr. reinhard scolik, Programmdirektor,
gerhard Draxler, Informationsdirektor,
DI ronald schwärzler, Direktor für
Online und Neue Medien, andreas gall,
technischer Direktor, Dr. alexander
Wrabetz, Kaufmännischer Direktor,
Mag. Kurt rammerstorfer, hörfunkdirektor8Hohe	akzeptanz	für	ORF-angebote.	Unternehmenspolitik
Das	Jahr	2006	war	geprägt	von	der	Wahl	des	Generaldirektors	sowie	der	Wahl	der	Direktorinnen	und	Direktoren.	Wirtschaftlich	konnte	im	Jahr	2006	ein	zufrieden	stellendes	ergebnis	erzielt	werden.	Im	Kernbereich	–	den	umfangreichen	angeboten	im	Fernsehen,	im	Radio	und	im	Internet	–	nahm	die	Konkurrenz	weiter	zu.	Der	ORF	konnte	sich	mit	seinen	angeboten	auch	im	Jahr	2006	behaupten.
Wahl	des	Generaldirektors,	der	Direktorinnen/Direktoren	und	der
Landesdirektorinnen/Landesdirektoren
am	30.	Juni	2006	wurde	nach	Beschluss	des	Stiftungsrats	die	Funktion	der	Generaldirektorin	/	des	Generaldirektors	öffentlich	ausgeschrieben,	die	Wahl	fand	am	17.	august	2006	statt.	Der	bisherige	Kaufmännische	Direktor	des	ORF,	Dr.	alexander	Wrabetz,	wurde	mit	20	von	35	Stimmen	bei	einer	enthaltung	zum	neuen	Generaldirektor	bestellt.	Die	Funktionsperiode	des	Nachfolgers	von	Generaldirektorin	Dr.	Monika	Lindner	begann	am	1.	Jänner	2007	und	endet	am	31.	Dezember	2011.	am	Hearing	vor	der	Wahl	hatten	im	Rahmen	der	Sitzung	des	Stiftungsrats	alle	sechs	nominierten	Kandidatinnen	und	Kandidaten	in	der	durch	Los	ermittelten	Reihenfolge	teilgenommen:	Dr.	Helmut	Brandstätter,	Rudolf	Klausnitzer,	Dr.	Viktoria	Kickinger,	Prof.	Wolfgang	Lorenz,	Dr.	Monika	Lindner,	Dr.	alexander	Wrabetz.
In	der	Sitzung	des	Stiftungsrats	am	17.	august	2006	wurde	auch	die	von	Dr.	alexander	Wrabetz	vorgeschlagene	zahl	der	Direktorinnen	und	Direktoren	sowie	die	Geschäftsverteilung	beschlossen.	am	22.	august	2006	erfolgte	die	öffentliche	ausschreibung	der	Funktionen	der	Direktorinnen/Direktoren	und	der	Landesdirektorinnen	und	Landesdirektoren.	Das	Team	des	designierten	Generaldirektors	wurde	am	21.	September	2006	mit	24	Stimmen	bei	zehn	Gegenstimmen	und	einer	enthaltung	gewählt.	Die	Wahl	ﬁ	el	auf	elmar	Oberhauser	(Informationsdirektor	Fernsehen),	Prof.	Wolfgang	Lorenz	(Programmdirektor	Fernsehen),	Dr.	Willy	Mitsche	(Hörfunkdirektor),	Sissy	Mayerhoffer	(Kaufmännische	Direktorin),	Peter	Moosmann	(Technischer	Direktor)	und	Thomas	Prantner	(Direktor	für	Online	und	neue	Medien).
Der	Vorschlag	von	Dr.	alexander	Wrabetz	zur	Bestellung	der	Landesdirektoren	bzw.	einer	Landesdirektorin	wurde	mit	33	Stimmen	bei	einer	Gegenstimme	und	einer	enthaltung	angenommen.	Bestellt	wurden	Karlheinz	Papst	(Burgenland),	Willy	Haslitzer	(Kärnten),	Norbert	Gollinger	(Niederösterreich),	Dr.	Helmut	Obermayr	(Oberösterreich),	Prof.	Siegbert	Stronegger	(Salzburg),	Gerhard	Draxler	(Steiermark),	Mag.	Kurt	Rammerstorfer	(Tirol),	Dr.	Wolfgang	Burtscher	(Vorarlberg),	Dr.	Brigitte	Wolf	(Wien).	Die	Funktionsperiode	des	neu	bestellten	Teams	begann	am	1.	Jänner	2007	und	endet	am	31.	Dezember	2011.
Zunahme	der	Konkurrenz
Mit	einem	KaSat-Marktanteil	(Ma)	von	43	%	im	Fernsehen	und	einem	Markt	anteil	von	79	%	im	Radio	lagen	die	ORF-Programme	im	Vergleich	zu	2005	weiterhin	auf	hohem	Niveau.	Im	internationalen	Vergleich	weist	das	ORF-Fernsehen	einen	der	höchsten	Marktanteile	in	Westeuropa	auf.	Wiederum	verschärft	hat	sich	für	den	ORF	die	Konkurrenz	mit	in-	und	ausländischen	Medien.	Im	Dezember	2006	standen	den	österreichischen	TV-Haushalten	bereits	52	Sender	zur	auswahl	–	gegen	über	43	Kanälen	zu	Beginn	des	Jahres	2005.	In	den	Satellitenhaushalten	nahm	die	zahl	der	verfügbaren	Kanäle	im	selben	zeitraum	von	59	auf	74	zu.	Die	ORF-Radios	stehen	mittlerweile	in	Konkurrenz	zu	69	privaten	österreichischen	Sendern,	das	sind	um	28	Sender	mehr	als	im	Jahr	1998.Die Landesdirektoren gerhard Draxler,
Dr. helmut Obermayr, Dr. Wolfgang
Burtscher, Dr. Brigitte Wolf, Karlheinz
Papst, Norbert gollinger, Mag. Kurt
rammerstorfer, Willy haslitzer und
Prof. siegbert stroneggergeneraldirektorin Dr. Monika Lindner und
die Landesdirektoren Dr. Willy Mitsche,
Karlheinz Papst, Dr. helmut Obermayr,
Dr. edgar sterbenz, Mag. robert Barth,
Norbert gollinger, Dr. Brigitte Wolf,
Dr. hubert Nowak und Dr. Wolfgang
BurtscherProgramminitiativen	im	Fernsehen
zu	den	Schwerpunkten	in	der	TV-Information	zählten	die	österreichische	Ratsprä9Programm	für	das	Publikum.„Die Zauberﬂöte“ war eine von drei
Mozart-Opern, die das Orf-fernsehen
2006 aus salzburg übertrug.Das Mozart-jahr 2006 im Orf mit
mehr als 80 Beiträgen im fernsehen und
dem gesamten Köchelverzeichnis in Ö1Das Wissenschaftsmagazin „Newton“ mit
Präsentatorin carolina Inama wurde mit
einem „Universitäts-Oscar“ ausgezeichnet.10sidentschaft	im	ersten	Halbjahr	2006,	die	Nationalratswahl	mit	den	anschließenden	Koalitionsverhandlungen,	der	Fall	Natascha	Kampusch,	die	BaWaG-affäre	und	die	ÖGB-Krise.	Schwerpunkte	in	der	außenpolitischen	Berichterstattung	waren	die	Gouverneurswahlen	in	den	USa,	der	weltweite	Terror	sowie	die	Lage	im	Nahen	und	Mittleren	Osten.	Für	die	abteilung	Bildung	und	zeitgeschehen	war	2006	eines	der	erfolgreichsten	der	vergangenen	Jahre,	gewannen	doch	ORF-Produktionen	Marke	„Universum“	zahlreiche	internationale	Preise.	auf	großes	Interesse	stießen	der	Programmschwerpunkt	„Kaiserzeit“	und	die	von	Prof.	Paul	Lendvai	gestaltete	Dokumentation	„Ungarnaufstand	1956	–	Triumph	und	Tragödie“.	Das	Wissenschaftsmagazin	„Newton“	wurde	vom	Verband	der	Professorinnen	und	Professoren	an	den	österreichischen	Universitäten	in	der	Kategorie	Fernsehen	mit	einem	so	genannten	UniversitätsOscar	ausgezeichnet.	Höhepunkte	der	Sportberichterstattung	waren	u.	a.	die	Olympischen	Winterspiele	in	Turin,	die	Fußball-WM	in	Deutschland	sowie	die	WM-Qualiﬁ	kation,	die	Rad-Straßen-WM	in	Salzburg,	die	Segel-WM	am	Neusiedler	See	und	die	Schwimm-eM	in	Budapest.
Die	ORF-TV-Kultur	stand	2006	ganz	im	zeichen	des	Mozartjahres:	Mit	weit	mehr	als	80	Fernsehbeiträgen	zum	Thema	Mozart	erreichte	der	ORF	insgesamt	4,27	Mio.	Österreicherinnen	und	Österreicher	(ziel	gruppe	12+).	Das	entspricht	rund	62	%	der	österreichischen	TV-Bevölkerung	in	dieser	zielgruppe.	Weltweit	gesehener	auftakt	war	das	„Neujahrskonzert	der	Wiener	Philharmoniker“.	aus	Salzburg	übertrug	ORF	2	drei	Mozart-Opern,	die	„Figaro“-Premiere,	„Die	zauberﬂ	öte“	und	„Don	Giovanni“.	Weiters	bot	das	Kulturjahr	Programmschwerpunkte	von	österreichischen	Festivals	sowie	zahlreiche	Konzert-	und	Theater-Highlights.	Im	Bereich	Familie	und	Unterhaltung	gab	es	u.	a.	die	zweite	Runde	der	„Dancing	Stars“	und	die	dritte	Staffel	von	„Starmania“.	Die	„con-fetti	News“	wurden	ab	Oktober	zusätzlich	auch	in	Gebärdensprache	hergestellt.	Im	Jahr	2006	produzierte	die	ORF-Hauptabteilung	Fernsehﬁ	lm	insgesamt	rund	30	TV-Spielﬁ	lme	und	mehr	als	60	Serienfolge.	Mehr	als	30	österreichische	TV-	und	Kinoﬁ	lmproduktionen	sowie	rund	50	Serien-	bzw.	Reihenepisoden	hatten	im	vergangenen	Programmjahr	im	ORF	ihre	TVPremiere,	eines	der	Highlights	war	Robert	Dornhelms	zweiteiler	„Kronprinz	Rudolf“.	Im	Bereich	der	internationalen	Filme	und	Serien	erfreuten	sich	Kinoﬁ	lme	wie	„Fluch	der	Karibik“,	„catch	Me	If	You	can“,	„ein	chef	zum	Verlieben“	und	„Traumschiff	Surprise	–	Periode	1“	besonderen	Publikumszuspruchs.	Die	ORF-TV-Religion	berichtete	u.	a.	von	den	Reisen	Papst	Benedikts	XVI.	nach	Polen,	Deutschland	und	in	die	Türkei,	im	Rahmen	von	„kreuz&quer“	waren	zahlreiche	ORF-auftragsproduktionen	zu	sehen.
Programminitiativen	im	Radio
aus	anlass	des	Mozartjahres	präsentierte	Ö1	das	gesamte	Köchelverzeichnis.	Im	Sommer	war	der	Festspielsender	Ö1	180	Mal	bei	30	österreichischen	Festspielen	zu	Gast.	Ö3	steigerte	mit	der	einführung	des	neuen	„Frühjournals“	um	7.00	Uhr	seine	Informationskompetenz	und	den	öffentlich-rechtlichen	Mehrwert	des	Senders.	zum	dritten	Mal	wurde	„72	Stunden	ohne	Kompromiss“,	die	größte	Jugend-Sozialaktion	Österreichs,	unterstützt.	zum	fünften	Geburtstag	des	FM4-„Soundparks“	fand	im	Wiener	WUK	der	„Soundpark	clash“	statt.	Mit	„FM4	School	of	Rock“	und	den	„FM4	Überraschungskonzerten“	wurden	zwei	neue	aktionen	erfolgreich	durchgeführt.
ORF.at	und	ORF	TELETEXT
Die	beiden	textbasierenden	Medien	ORF.at	und	ORF	TeLeTeXT	konnten	auch	im	Jahr	2006	ihre	Beliebheit	weiter	steigern.	Im	Jahresschnitt	2006	erzielte	ORF.at	3,1	Mio.	Unique	clients	sowie	24,7	Mio.	Visits	pro	Monat	und	Fit	für	die	zukunft.
steigerte	sich	gegenüber	2005	um	jeweils	16	%.	Mit	ORF	TeLeTeXT	wurden	pro	Monat	durchschnittlich	3,5	Mio.	Personen	und	damit	58	%	aller	Personen	erreicht,	die	in	Haushalten	mit	Teletextempfang	leben.	Mit	dem	ORF	OK	MultiText	gingen	darüber	hinaus	die	digitalen	TV-zusatzdienste	des	ORF	parallel	zum	Launch	von	DVB-T	am	26.	Oktober	2006	in	den	Regelbetrieb	über.
Die	ORF-Regionalradios	konnten	ihre	starke	Marktposition	behaupten.	Sie	vermitteln	wichtige	aspekte	der	lokalen	Kultur	und	des	lokalen	Lebens	und	sind	ein	wesentlicher	Faktor	auch	im	Off-air-Bereich.	Die	ORFRegionalradios	tragen	überdies	wesentlich	zur	adäquaten	Berichterstattung	über	die	in	Österreich	lebenden	Volksgruppen	bei.	Große	akzeptanz	hatte	auch	im	Jahr	2006	mit	einem	durchschnittlichen	KaSat-Marktanteil	von	61	%	die	Sendung	„Bundesland	heute“.Technik
Neben	der	erneuerung	vieler	Produktionsgeräte	bildeten	die	zahlreichen	Übertragungen	im	Rahmen	der	Olympischen	Winterspiele	in	Turin	und	zum	250.	Geburtstag	von	Wolfgang	amadeus	Mozart	herausragende	Höhepunkte	unter	den	Produktionen	der	ORF-Technik.	Große	events	im	Studiobereich	waren	„Dancing	Stars	2“	und	„Starmania	3“.	Für	den	ORF	und	das	Tochterunternehmen	ORS	war	das	Jahr	2006	von	der	Umstellung	auf	digitales	antennenfernsehen	geprägt,	im	Herbst	ﬁ	el	der	Startschuss	für	DVB-T.	Seitdem	wird	der	technische	Rollout	und	die	Versorgung	mit	digitalen	Programmen	sukzessive	ausgebaut	und	die	Bevölkerung	beim	Umstieg	bestmöglich	unterstützt.Publikumshit „starmania“:
Österreich auf der suche nach PopstarsDie Wichtigsten Wirtschaftsdaten 2006
(Vollzeitäquivalente – jahresdurchschnitt)
Programmentgelte:
Werbung (netto):
sonstige erträge:462,8
229,0Aufwendungen:984,2EGT:
Beträge in Mio. +9,611finanzen â&#x20AC;&#x201C; wirtschaft13abermals	positives	Jahresergebnis.
2006	war	für	das	Unternehmen	von	vielen	Herausforderungen	geprägt,	eine	davon	war	die	immer	größer	werdende	Konkurrenz,	die	durch	die	Digitalisierung	weiter	verschärft	wird.	Dennoch	gelang	es,	die	Werbeerlöse	2006	leicht	zu	steigern	und	einen	neuen	Rekord	bei	den	Rundfunkanmeldungen	zu	erzielen.Umsatzerlöse 2006
Quelle: OrfProgrammentgelte49,9%Konzernergebnis
Im	Geschäftsjahr	weist	der	ORF	ein	konsolidiertes	eGT	von	+9,6	Mio.		aus.	Im	Jahr	davor	war	das	eGT	mit	+6,1	Mio.	 ebenfalls	positiv.	Das	Jahresergebnis	hat	sich	von	5,7	Mio.		auf	9,0	Mio.		verbessert.	Die	positive	entwicklung	der	Konzerntöchter	mit	einem	Jahresergebnis	von	+7,5	Mio.		hat	wesentlich	zu	diesem	ergebnis	beigetragen.	sonstige erlöse17,5%Werbeerlöse32,6%Umsätze	gestiegen
Die	Umsatzerlöse	stiegen	in	allen	Bereichen.	Die	Teilnehmerentgelte	verzeichnen	einen	zugewinn	von	12,0	Mio.	.	Bei	den	Werbeerlösen	gab	es	Mehreinnahmen	von	rd.	1,5	Mio.		und	die	sonstigen	erlöse	stiegen	um	15,5	Mio.		gegenüber	den	Vorjahreswerten.	Die	Steigerung	bei	den	sonstigen	Umsatzerlösen	ist	vor	allem	auf	die	(vollkonsolidierten)	Tochtergesellschaften	zurückzuführen,	die	ihre	konzernexternen	Umsätze	insgesamt	von	41,2	Mio.		auf	50,7	Mio	.	erhöhen	konnten.
Neuer	Höchststand	an	Teilnehmern
Die	GIS	konnte	die	zahl	der	Teilnehmer/innen	weiter	steigern.	Per	Jahresende	waren	3.307.833	Teilnehmer/innen	registriert,	was	einer	Steigerung	um	58.389	Haushalte	im	Vergleich	zu	2005	entspricht.	Der	Schwarzseheranteil	konnte	auf	3	%	gesenkt	werden,	womit	Österreich	deutlich	unter	dem	europäischen	Schnitt	von	7	%	liegt.	Die	erlöse	aus	den	Programmentgelten	sind	dadurch	um	12	Mio.		oder	2,7	%	auf	462,8	Mio.		gestiegen.	Ihr	anteil	an	den	ordentlichen	erträgen	im	Geschäftsjahr	beträgt	48,1	%	(2005:	45,5	%;	durch	die	erlöse	aus	der	auslagerung	des	Senderbetriebs	war	im	Vorjahr	dieser	anteil	niedriger).	14Werbeerlöse
Der	ORF	erzielte	2006	Werbeumsätze	von	302,0	Mio.		–	davon	220,7	Mio.		im	Fernsehen	(2005:	218,0	Mio.	)	und	81,3	Mio.		im	Radio	(2005:	82,5	Mio.	).	Damit	stiegen	die	Werbeerlöse	gegenüber	2005	um	1,5	Mio.	.	Von	den	ordentlichen	erträgen	entﬁ	elen	31,4	%	auf	die	klassische	Werbung,	im	Vorjahr	waren	es	30,4	%.
Der	anteil	von	TV-Werbung	an	den	Gesamtwerbeaufwendungen	hat	sich	gegenüber	dem	Vorjahr	um	0,4	Prozentpunkte	erhöht.	Davon	entﬁ	elen	63,0	%	auf	den	ORF,	das	ist	ein	Minus	von	3,2	Prozentpunkten	gegenüber	dem	Vorjahr.	Der	anteil	der	Radiowerbung	an	den	Gesamtwerbeaufwendungen	ist	gegenüber	dem	Jahr	davor	um	0,5	%	zurückgegangen.	Davon	entﬁ	elen	66,8	%	auf	die	ORF-Radiosender,	das	ist	ein	Plus	von	0,6	Prozentpunkten	gegenüber	dem	Vorjahr.	Sonstige	Umsatzerlöse:	plus	10,5	%
Die	sonstigen	Umsatzerlöse	sind	gegenüber	dem	Vorjahr	um	15,5	Mio.		(10,5	%)	auf	162,3	Mio.		gestiegen	und	erreichten	damit	16,9	%	(Vorjahr	14,8	%)	der	ordentlichen	erträge.	Der	zuwachs	resultiert	aus	Steigerungen	konzernexterner	Umsätze	insbesondere	der	ORS,	der	ORF-enterprise	und	der	ORF-Online	und	Teletext.	Die	Sonderwerbeformen	blieben	gegenüber	2005	nahezu	unverändert.	Die	Lizenzerlöse	stiegen	gegenüber	dem	Vorjahr	um	2,7	Mio.		auf	46,8	Mio.	.	Sonstige	betriebliche	Erträge
Der	Rückgang	der	erträge	aus	dem	abgang	des	anlagevermögens	in	Höhe	von	63,9	Mio.		ist	auf	den	im	Vorjahr	vom	ORF	erzielten	Gewinn	aus	dem	Verkauf	der	ORS-anteile	zurückzuführen.	In	den	erträgen	aus	der	auﬂ	ösung	von	Rückstellungen	ist	im	Berichtsjahr	die	teilweise	auﬂ	ösung	der	Rückstellungen	für	die	Pensionistenklage	durch	den	ORF	enthalten,	nachdem	Vergleiche	mit	der	überwiegenden	zahl	der	Kläger	abgeschlossen	wurden.	Die	übrigen	betrieblichen	erträge	sind	um	0,7	Mio.		auf	26,2	Mio.		gestiegen.	Der	Rückgang	beim	ORF	wurde	unter	anderem	Steigerung	bei	Werbeerlösen.Materialaufwand,	bezogene	Leistungen	zu	einer	erhöhung	dieser	aufwandsposition	haben	insbesondere	die	einkaufskosten	für	die	Smart	cards	sowie	die	Übertragungsrechte	von	Großveranstaltungen	beigetragen.	Die	produktionsbezogenen	Fremdleistungen	hingegen	sanken.	Übriger	Aufwand
Die	sonstigen	betrieblichen	aufwendungen	sind	gegenüber	2005	um	4,5	Mio.		zurückgegangen	und	erreichten	mit	127,3	Mio.		462,8
P r o g r a m m e n t g e lt e450,8
Werberelöse netto300,5162,3
146,82005Jahresabschluss	2006
Der	Jahresabschluss	wurde	von	der	Prüfungskommission	gemäß	§	40	ORF-Gesetz	geprüft,	am	14.	Juni	2007	vom	ORF-Stiftungsrat	einstimmig	genehmigt	und	am	5.	Juli	2007	im	amtsblatt	zur	„Wiener	zeitung“	veröffentlicht.	Neben	der	abschlussprüfung	sieht	§	40	ORF-G	vor,	dass	sich	die	Prüfung	durch	die	Prüfungskommission	auch	auf	die	„Sparsamkeit,	Wirtschaftlichkeit	und	zweckmäßigkeit	der	Führung	der	Geschäfte	sowie	auf	deren	Übereinstimmungen	mit	den	gesetzlichen	Vorschriften“	zu	erstrecken	hat.	Diese	Gebarungsprüfung	ﬁ	ndet	nach	der	Jahresabschlussprüfung	statt.	Ihr	ergebnis	wird	im	Herbst	für	das	vergangene	Geschäftsjahr	dem	Stiftungsrat	vorgelegt.	Durchführung	der	Trennungsrechnung
Der	ORF	hat	auch	im	Jahr	2006	bei	seiner	Buchführung	jene	anforderungen,	wie	sie	in	§	2	absatz	3	in	Verbindung	mit	§	39	absatz	4	ORF-Gesetz	zur	Umsetzung	der	in	Richtlinie	2005/81/eG	dargelegten	Grundsätzen	festgehalten	sind,	erfüllt.	152006500Abschreibungen
Die	restriktive	Investitionspolitik	bewirkte	im	Konzern	einen	Rückgang	der	abschreibungen	um	3,2	Mio.	 oder	5,7	%	gegenüber	dem	Vorjahr.	Quelle: Orf400Personalaufwand
Insgesamt	hat	sich	der	Personalaufwand	um	38,1	Mio.		(8,8	%)	auf	393,0	Mio.	 reduziert.	Dieser	Umstand	ist	darauf	zurückzuführen,	dass	2005	die	einmaligen	aufwendungen	für	Sondermaßnahmen	höher	waren	als	2006.
Der	operative	Personalaufwand,	ohne	Sondermaßnahmen,	erhöhte	sich	um	+	9,7	Mio.		(2,6	%)	gegenüber	dem	Vorjahr.	Der	ORF	hat	im	Jahr	2006	ständig	beschäftigtes	Fremdpersonal	in	ein	direktes	arbeitsverhältnis	übernommen.	Darüber	hinaus	wurde	auf	Grund	der	guten	ertragsentwicklung	im	ORF	verstärkt	ins	Programm	investiert,	was	eine	Kapazitätsaufstockung	in	Form	von	nicht	verbrauchten	Urlauben,	Mehrdienstleistungen	und	Honoraren	zur	Folge	hatte.	Umsatzerlöse im Vergleich 2005/06300Vermögens-	und	Kapitallage
Bereits	hat	sich	die	Bilanzsumme	des	ORFKonzerns	markant	erhöht.	Dieser	Trend	setzte	sich	2006	fort.	Die	Bilanzsumme	ist	um	weitere	12,7	Mio.	bzw.	1,3	%	gestiegen.	Durch	den	positiven	Konzernjahresüberschuss	von	9,0	Mio		stieg	der	anteil	des	eigenkapitals	auf	29,5	%	(2005:	29,0	%).	Die	immateriellen	Vermögensgegenstände	und	das	Sachanlagevermögen	sind	zu	184,7	%	durch	das	eigenkapital	gedeckt.	Nur	24,7	%	des	Kapitals	sind	großteils	Verbindlichkeiten	aus	Lieferungen	und	Leistungen	sowie	sonstige	Verbindlichkeiten.	Die	Verbindlichkeiten	sind	zum	31.	12.	2006	um	29,8	Mio.		höher	als	zum	Vorjahresstichtag.	Hauptursache	dieser	zunahme	ist	eine	Umbuchung	beim	ORF	von	den	Rückstellungen	zu	den	Verbindlichkeiten.	Die	Rückstellungen	haben	sich	gegenüber	dem	Vorjahr	um	ca.	27,4	Mio.		verringert.	200Aufwendungen
Größte	einzelposition	unter	den	aufwendungen	sind	die	aufwendungen	für	Material	und	bezogene	Leistungen.	Sie	erreichten	mit	410,3	Mio.		einen	anteil	von	41,7	%	der	ordentlichen	aufwendungen	(im	Vorjahr:	38,6	%).	Der	anteil	des	Personalaufwands	am	Gesamtaufwand	reduzierte	sich	von	42,7	%	auf	knapp	unter	40	%.10012,9	%	der	ordentlichen	aufwendungen	(2005:	131,8	Mio.		bzw.	13,1	%).	0durch	einen	anstieg	der	übrigen	betrieblichen	erträge	der	GIS	kompensiert.in Mio. ORF-Töchter
schaffen	zukunftswerte.
ORF-Tochtergesellschaften„Orf nachlese“ hat einen spitzenplatz
unter den top-Monatsmagazinen
Österreichs.95.820 Besucher/innen wurden 2006
durch das Orf-Zentrum und das
Orf-funkhaus im rahmen von
Orf-Backstage-touren geführt.auch 2006 war ein sehr erfolgreiches jahr
für die gIs – gebühren Info service gmbh.16Die	ORF-Tochtergesellschaften	ORF-enterprise	GmbH	&	co	KG,	ORF-enterprise	GmbH,	GIS	Gebühren	Info	Service	GmbH,	ORF	Online	und	Teletext	GmbH	&	co	KG,	Mondocom	GmbH	(seit	Juli	2007:	ORF-Mediaservice	GmbH),	ORF	Radio	Service	GmbH	(RSG),	Österreichische	Rundfunksender	GmbH	&	co	KG	(ORS)	und	Tourismusfernsehen	GmbH	(TW1)	erwirtschafteten	im	Jahr	2006	Umsätze	von	insgesamt	150,5	Mio.	€.	Damit	werden	aufgaben	wie	die	Werbezeitenvermarktung,	das	event-Marketing,	ORF.at,	ORF	TeLeTeXT,	Marketing	und	Hörerservice	für	Ö1,	Ö3,	FM4	und	Radio	Wien	sowie	die	analog-terrestrische	und	digitale	Satellitenverbreitung	von	Fernseh-	und	Radioprogrammen	ﬁ	nanziert	und	im	Bereich	der	neuen	Medien	zukunftswerte	für	den	ORF	geschaffen.	ORF-Enterprise	GmbH	&	Co	KG
Im	Jahr	2006	erwirtschaftete	die	ORFenterprise	GmbH	&	co	KG	(Geschäftsführung:	Walter	zinggl)	Umsätze	von	insgesamt	31,3	Mio.	€	und	erzielte	ein	eGT	von	1,7	Mio.	€.	Die	Gesellschaft	ist	die	Vermarktungstochter	des	ORF.	Ihre	wichtigsten	aufgaben	sind	der	Verkauf	der	klassischen	Werbung	in	TV	und	Radio,	das	Special	advertising	(Sonderwerbeformen),	das	Marketing	sowie	der	Betrieb	der	Bereiche	Promotion,	Musikkooperationen,	Musikverlag,	Licencing	und	Merchandising	und	die	Herausgabe	der	„ORF	nachlese“.	Sehr	gut	entwickelten	sich	die	Bereiche	klassische	Werbung	TV,	Musikkooperationen,	Musikverlag	und	die	„ORF	nachlese“.	Die	zahlreichen	Marketingprojekte	reichten	von	aktionen	im	Dienste	der	allgemeinheit	über	traditionelle	ORF-Kulturinitiativen	bis	zu	Projekten	im	Umfeld	aller	Programmschwerpunkte	des	öffentlich-rechtlichen	auftrags.
ORF-Enterprise	GmbH
Im	Geschäftsjahr	2006	erwirtschaftete	die	ORF-enterprise	GmbH	(Geschäftsfüh-rung:	Walter	zinggl)	betriebliche	erträge	in	der	Gesamthöhe	von	4,8	Mio.	€,	das	eGT	belief	sich	auf	43	TeUR.
zu	den	eigenständigen	aufgaben	der	Gesellschaft	gehören	–	neben	der	Geschäftsführung	der	ORF-enterprise	GmbH	&	co	KG	–	die	Führung	des	Kundendienstes	für	den	ORF	(„Service-center“),	der	Bereich	„ORF-Backstage“	(Führungen	durch	das	ORF-zentrum	und	das	Funkhaus)	und	die	abwicklung	des	Subscriber-Managements	(Smartcards)	im	Rahmen	von	ORF	DIGITaL.	ebenso	zählen	dazu	die	erledigung	der	verwaltungstechnischen	agenden	von	„Rat	auf	Draht“,	dem	24-Stunden-Notruf	für	Jugendliche,	sowie	der	„Teletext-Untertitelung“	Im	Kundendienst	konnten	gegenüber	dem	Vorjahr	weiterhin	steigende	Digitalanmeldungen	verzeichnet	werden.
GIS	–	Gebühren	Info	Service	GmbH
Der	gesetzliche	auftrag	der	GIS	(Geschäftsführung:	Ing.	Jürgen	Menedetter	und	Mag.	Johann	Simon)	besteht	in	der	einhebung	von	Programmentgelten	für	den	ORF	und	der	daran	geknüpften	abgaben	für	die	öffentliche	Hand.	Weiteres	Geschäftsfeld	der	Gesellschaft	ist	das	Befreiungsmanagement	im	Telekombereich.	Wie	in	den	vergangenen	Jahren	ist	auch	2006	eine	weiterhin	positive	Teilnehmerentwicklung	zu	verzeichnen.	Die	zahl	der	gebührenbefreiten	Haushalte	ist	im	abgelaufenen	Jahr	zurückgegangen.	Der	erfolg	der	GIS	als	kundenorientiertes	Unternehmen	basiert	primär	auf	Information	und	nicht	auf	Kontrolle.	So	stehen	den	Kunden	GIS-Servicezentren	in	Wien,	Graz,	Klagenfurt,	Linz	und	Innsbruck	auch	persönlich	zur	Verfügung.	Kontinuierliche	Marketingaktivitäten	in	Radio,	TV	und	Printmedien	sowie	DirectMail-Kampagnen	trugen	zur	positiven	Teilnehmerentwicklung	bei.	Neue	anmeldeformen	wie	Internetanmeldung	oder	die	anmeldung	via	ORF	DIGITaL	sprechen	vor	allem	junge	Haushalte	an.	Im	Geschäftsjahr	2006	erwirtschaftete	die	Gesellschaft	Umsätze	von	insgesamt	23,1	Mio.	€,	das	eGT	belief	sich	auf	0,8	Mio.	€.Neuer	Höchststand	an	Teilnehmern.
ORF	Online	und	Teletext	GmbH
Die	ORF	Online	und	Teletext	GmbH	(Geschäftsführung	2006:	Franz	Manola,	Nachfolger	ist	Mag.	Karl	Pachner)	ist	für	die	Herstellung	und	Vermarktung	des	Onlineauftritts	des	ORF	sowie	die	Herstellung	und	Vermarktung	des	ORF-Teletextes	verantwortlich.	Im	Geschäftsjahr	2006	wurden	die	Umsätze	um	23	%	auf	12,5	Mio.	€	gesteigert.	Dies	ist	auf	eine	erfolgreiche	Vermarktung,	weiters	auf	die	gestiegenen	Reichweiten	der	vermarkteten	Medien	und	eine	deutlich	verbesserte	Marktsituation	zurückzuführen.	Die	Großereignisse	des	Jahres	–	Olympische	Winterspiele,	Fußball-WM,	Nationalratswahl	–	konnten	sehr	gut	genutzt	werden.	Der	redaktionelle	Bereich	erfuhr	eine	erweiterung	für	den	ORF-Multitext.	Im	Geschäftsjahr	2006	wurde	ein	eGT	von	1,6	Mio.	€	erzielt.
Österreichische	Rundfunksender	GmbH	&	Co	KG	(ORS)
Die	Österreichische	Rundfunksender	GmbH	&	co	KG	(Geschäftsführung:	Mag.	Michael	Wagenhofer	und	Ing.	Karl	Fischer),	an	welcher	der	ORF	zu	60	%	und	die	Medicur	Sendeanlagen	GmbH	zu	40	%	beteiligt	ist,	ist	seit	1.	Jänner	2005	operativ	für	den	Senderbetrieb	zuständig.	Die	Gesellschaft	ist	ein	bundesweit	agierender	Kommunikationsdienstleister	für	die	Verbreitung	von	Rundfunksignalen	und	ähnlichen	Signalen	in	Österreich.	Das	Sendernetz	wird	auch	von	allen	österreichischen	Mobilfunkunternehmen	und	anderen	öffentlichen	und	privaten	Funkdienstbetreibern	genutzt.	Das	Geschäftsjahr	2006	war	geprägt	vom	Start	des	digitalen	antennenfernsehens	(DVB-T).	Neben	dem	technischen	Rollout	in	allen	Landeshauptstädten	wurde	von	der	ORS	eine	umfassende	Informationskampagne	samt	Förderkonzept	durchgeführt.	Im	Geschäftsjahr	2006	erzielte	die	ORS	einen	Umsatz	von	69,4	Mio.	€	und	erwirtschaftete	ein	eGT	in	Höhe	von	3,8	Mio.	€.ORF	Radio	Service	GmbH	(RSG)
Die	ORF	Radio	Service	GmbH	(Geschäftsführer:	Dr.	Werner	Dujmovits	und	Mag.	Karl	Steffek)	erzielte	2006	Umsätze	in	der	Gesamthöhe	von	7,2	Mio.	€	und	ein	eGT	in	Höhe	von	76	TeUR.	Die	Gesellschaft	führt	das	Marketing	für	Ö1	und	FM4	sowie	das	event-Marketing	für	Ö3	durch,	betreibt	das	Hörerservice	von	Ö1,	Ö3	und	des	Landesstudios	Wien,	das	RadioKulturhaus	und	den	ORF-Shop	(inkl.	audio-	und	Videoservice).
Tourismusfernsehen	GmbH	(TW1)
Die	Tourismusfernsehen	GmbH	(Geschäftsführung	2006:	Ing.	Friedrich	Urban	und	Dr.	Helmut	Kaiser;	2007:	Prof.	Werner	Mück	und	Dr.	Helmut	Kaiser)	produziert	seit	Dezember	1997	das	Tourismus-	und	Wetterfernsehen	TW1,	ein	digitales	Spezialprogramm	für	Wetter,	Reise,	Freizeit	Tourismus	und	Sport,	das	rund	um	die	Uhr	unverschlüsselt	und	europaweit	über	den	Satelliten	astra	digital	sowie	über	Kabelnetze	im	deutschen	Sprachraum	gesendet	wird.	2006	erwirtschaftete	die	Gesellschaft	einen	Gesamtumsatz	von	3,2	Mio.	€	und	erreichte	ein	ausgeglichenes	eGT.	Seit	Mai	2006	wird	auf	der	Frequenz	von	TW1	auch	das	öffentlich-rechtliche	ORF-Sportprogramm	ORF	SPORT	PLUS	ausgestrahlt.	Orf DIgItaL: Orf-enterprise gmbh wickelt
das subscriber-Management ab.tourismus- und Wetterfernsehen tW1Mondocom	/	ORF-Mediaservice	GmbH
Die	im	Oktober	2002	erworbene	Mondocom	technische	Beratung	für	neue	Medien	GmbH	(jetzt:	ORF-Mediaservice	GmbH)	ist	ein	Beratungsunternehmen	mit	dem	Sitz	in	München	und	der	operativen	zweigniederlassung	in	Wien	(Leitung:	Felix	Konrad).	2006	erwirtschaftete	das	Unternehmen	Umsätze	von	insgesamt	2,0	Mio.	€	und	erzielte	ein	ausgeglichenes	eGT.	Hauptaufgaben	sind	der	technische	Betrieb	von	Ö3	sowie	technisches	Projektmanagement	und	-controlling	in	den	Bereichen	klassische	und	neue	(Medien-)Technologien.
17Bilanz.
Österreichischer	Rundfunk
Konzernbilanz	zum	31.	12.	2006
EUR10.446.885,12
1.488.511,42
53.904.108,62
85.073.781,24
7.189.808,42
6.087.130,14
5.290.436,98
420.685.115,10
2.105.405,153.760.104,66
3.063.925,01
52.254.692,92
48.033.391,80
75.826.995,82
1.088.369,99
5.283.869,40
49.503.916,902006
TEUR11.935.396,549.322,2
2.072,8
11.395,0146.167.698,2860.720,2
79.517,0
143.472,9434.376.087,37
592.479.182,19328,0
5.413,7
379.457,6
2.452,7
392.942,4
547.810,3107.112.114,393.962,8
45.027,0
51.712,4
103.390,2131.703.152,11
1.636.414,49
134.948.327,98
375.400.008,97
21.552.152,76
989.431.343,9271.703,9
5.299,4
129.162,5
206.473,2
1.636,4
97.129,9
408.629,7
20.325,8
976.765,8AKTIVA
1. aktivierungspﬂichtige rechte
2. firmenwert
1. grundstücke, grundstücksgleiche rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem grund
3. geleistete anzahlungen und anlagen in Bau
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen
3. sonstige Beteiligungen
4. Wertpapiere (Wertrechte) des anlagevermögens
2. forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen
3. forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
4. sonstige forderungen und Vermögensgegenstände
III. sonstige Wertpapiere
PASSIVA200.000.000,00
60.794.504,93
15.648.673,47
15.615.906,56a. eigenkapital
1. Widmungskapital
2. freie rücklage
3. ausgleichsposten für anteile anderer gesellschafter
4. Bilanzgewinn (davon gewinnvortrag eUr 8.638.512,70)292.059.084,96200.000,0
60.269,0
14.172,7
8.638,5
283.080,20,00
292.059.084,960,0
283.080,2184.377.391,00
156.518.393,00
6.970.834,48
23.649.261,15
1.121.704,95
333.828,00
56.261.538,18
429.232.950,76188.950,0
150.387,2
6.491,8
22.224,0
18.560,1
69.602,0
456.611,52.497.801,67
2.158.122,61
67.501.406,54
1.205.517,52
134.448,20
170.954.850,740,1
63.115,8
147.150,2c. Verbindlichkeiten
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
6. sonstige Verbindlichkeiten (davon aus steuern eUr 27.004.544,66; Vorjahr teUr 29.424,23)
(davon im rahmen der sozialen sicherheit eUr 8.149.209,18; Vorjahr teUr 9.106,1)244.452.147,28
23.687.160,92
989.431.343,92214.623,9
22.450,2
976.765,8D. rechnungsabgrenzungsposten18II. Widmungsrücklage gem. § 39 abs 2 Orf-g
2. rückstellungen für Pensionen
3. rückstellungen für jubiläumsgelder
4. rückstellungen für nicht konsumierte Urlaube
5. rückstellungen für ankündigungsabgaben
6. steuerrückstellungen
7. sonstige rückstellungenGewinn-	und	Verlustrechnung.
Konzern-Gewinn-	und	-Verlustrechnung	2006
EUR1. Umsatzerlöse
2. Veränderungen des Bestandes an fertigen und unfertigen erzeugnissen
a) erträge aus dem abgang vom und der Zuschreibung zum anlagevermögen
mit ausnahme der finanzanlagen
b) erträge aus der auﬂösung von rückstellungen
c) übrige
4. aufwendungen für Material und sonstige bezogene Leistungen
a) gehälter
b) aufwendungen für abfertigungen und Beiträge an Mitarbeitervorsorgekassen
d) aufwendungen für jubiläumsgelder
e) aufwendungen für nicht konsumierte Urlaube
f) aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene sozialabgaben sowie vom entgelt
abhängige abgaben und Pﬂichtbeiträge
g) sonstige sozialaufwendungen314.019,30
8.963.374,23
26.241.456,49
-34.375.298,86
-375.967.023,722006
TEUR927.148.791,32898.159,1-45.025,97-912,735.518.850,0264.189,0
92.763,9-410.342.322,58-17.232,4
-372.502,2
-389.734,6-278.804.058,53
-12.746.162,38
-26.728.612,74
-939.536,77
-1.543.603,38-269.814,4
-33.356,6
-54.591,8
-3.007,2-67.241.223,66
-5.017.970,89-393.021.168,35-64.534,3
-5.043,1
-431.081,1-52.903.048,99-56.096,8-127.301.391,66-1.393,1
-130.446,7
-131.839,8-20.945.316,21-18.742,09. erträge aus Beteiligungen (davon aus verbundenen Unternehmen eUr 0,00; Vorjahr teUr 0,0)1.440.000,001.308,010. erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen1.018.606,80756,114.715.574,5118.686,94.070.313,072.857,310.024.963,202.732,314. aufwendungen aus finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens
(davon abschreibungen eUr 155.029,45 ; Vorjahr teUr 0,0)-155.029,450,015. Zinsen und ähnliche aufwendungen-618.503,43-1.468,0+30.495.924,70+24.872,6+9.550.608,49+6.130,6-528.400,85-444,79.022.207,645.685,920. auﬂösung der freien rücklagen220.314,630,021. Zuweisung zur freien rücklage-745.811,37-484,722. anteil anderer gesellschafter am jahresüberschuss-1.519.317,04-39,123. gewinnvortrag aus dem Vorjahr8.638.512,703.476,4+15.615.906,568.638,56. abschreibungen auf immaterielle gegenstände des anlagevermögens und sachanlagen
a) steuern, soweit sie nicht unter steuern vom einkommen und vom ertrag fallen
b) übrige-1.026.527,85
-126.274.863,818. Zwischensumme aus Z 1-7 (Betriebserfolg)11. erträge aus anderen Wertpapieren und ausleihungen des finanzanlagevermögens
13. erträge aus dem abgang von und der Zuschreibung zu finanzanlagen16. Zwischensumme aus Z 9 bis 15 (finanzerfolg)
17. ergebnis der gewöhnlichen geschäftstätigkeit
19. jahresüberschuss24. Bilanzgewinn19Bilanz.
Bilanz	zum	31.	12.	2006
EUR8.368.547,64
141.476,76
51.691.246,74
57.144.819,28
7.182.955,77
26.458.120,60
6.200.493,92
420.496.821,47
2.098.215,333.641.510,33
3.003.619,23
51.977.094,14
67.813.866,07
64.178.232,94
5.089.499,27
7.699.439,232006
TEUR8.510.024,406.433,5
0,0116.019.021,7958.330,1
59.396,5
120.948,6455.253.651,32
579.782.697,5126.613,2
6.174,0
379.269,3
2.446,6
414.503,1
541.885,2106.655.615,503.823,1
2.649,7
44.817,8
103.003,0144.781.037,51
48.920.541,09
300.357.194,1065.170,1
59.755,1
85.796,2
215.885,8
32.140,6
351.029,411.088.519,30
891.228.410,919.910,1
902.824,7AKTIVA
3. Wertpapiere (Wertrechte) des anlagevermögens
45.134.650,95
53.423.399,49298.558.050,44200.000,0
45.134,7
57.972,8
303.107,50,00
298.558.050,440,0
303.107,5182.986.507,00
6.500.380,00
22.760.000,00
45.328,00
51.357.685,58
421.289.998,53187.726,8
21.374,0
66.289,1
450.439,52.434.409,01
716.455,94
57.783.605,94
13.318.273,59
14.587,46
74.289.278,510,0
56.043,5
13.287,7
57.358,7148.556.610,45127.904,722.823.751,49
891.228.410,9121.372,9
902.824,7a. eigenkapital
3. Bilanzgewinn (davon gewinnvortrag teUr 57.972,8) *)
II. Widmungsrücklage gem. § 39 abs 2 Orf-g
6. sonstige Verbindlichkeiten (davon aus steuern eUr 23.981.098,60; Vorjahr teUr 26.698,3)
(davon im rahmen der sozialen sicherheit eUr 7.445.523,05; Vorjahr teUr 8.479,1)
*)	zusatzinformation	gem.	Beschluss	des	Stiftungsrats	vom	14.	06.	2006:	der	Jahresüberschuss	2005	in	Höhe	von	TeUR	51.581,6	abzüglich	Jahresergebnis	2006	ergibt	einen	verbleibenden	Jahresüberschuss	von	TeUR	47.032,220Gewinn-	und	Verlustrechnung.
Gewinn-	und	Verlustrechnung	2006
abzüglich Werbeabgabe913.147.544,98
-16.096.228,592. Veränderungen des Bestandes an fertigen und unfertigen erzeugnissen
a) erträge aus dem abgang vom und der Zuschreibung zum anlagevermögen mit
ausnahme der finanzanlagen
f) aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene sozialabgaben
sowie vom entgelt abhängige abgaben und Pﬂichtbeiträge
g) sonstige sozialaufwendungen290.730,60
8.555.279,18
23.970.325,02
-31.662.331,76
-408.357.464,852006
TEUR897.051.316,39899.142,6
-16.390,0
882.752,6-45.025,97-912,632.816.334,8062.103,2
29.003,0
93.343,0-440.019.796,61-14.931,2
-416.059,9
-430.991,1-255.754.822,05
-11.969.319,10
-26.372.109,76
-937.448,29
-1.507.643,73-248.241,7
-32.567,4
-54.333,6
-2.953,6-61.354.084,56
-4.488.113,72-362.383.541,21-58.687,7
-4.581,1
-402.026,2-40.944.788,56-43.915,8-123.027.880,66
-36.553.381,82-861,5
-131.978,7
-132.840,2
-34.590,37.372.803,871.522,514.713.069,0018.684,62.849.023,632.497,012. erträge aus dem abgang von und der Zuschreibung zu finanzanlagen10.024.937,2266.574,613. Zinsen und ähnliche aufwendungen-2.759.229,69-3.026,2-155.029,450,0+32.045.574,58+86.252,5-4.507.807,24+51.662,2-41.601,00-80,618. jahresfehlbetrag/überschuss-4.549.408,24+51.581,619. gewinnvortrag aus dem Vorjahr57.972.807,736.391,2+53.423.399,49+57.972,86. abschreibungen auf immaterielle gegenstände des anlagevermögens
b) übrige-881.564,65
-122.146.316,018. Zwischensumme aus Z 1-7 (Betriebserfolg)
9. erträge aus Beteiligungen (davon aus verbundenen Unternehmen
eUr 5.561.124,13; Vorjahr teUr 0,0)
11. sonstige Zinsen und ähnliche erträge14. aufwendungen aus finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens
(davon abschreibungen eUr 155.029,45; Vorjahr teUr 0,0)
15. Zwischensumme aus Z 9 bis 14 (finanzerfolg)
17. steuern vom einkommen und vom ertrag20. Bilanzgewinn21DaS	PROGRaMM2einer	der	höchsten	Marktanteile	in	Westeuropa.
Fernsehkonsum	der	Österreicher/innenTV-Marktanteile 2006 in Kabel-/
Satellitenhaushalten Quelle: teLetest18,5 % 24,5
% ORF
hh 1+2
6,8 % SAT.1
6,2 % RTL
4,8 % PRO7
4,3 % ZDF
4,2 % ARD
3,7 % VOX
2,7 % KABEL EINS
2,7 % RTL II
2,2 % ATV
1,9 % BR
1,8 % SUPER RTL
1,5 % 3SAT
1,0 % EUROSPORT
Das Orf-fernsehen erzielte 2006 einen
Kasat-Ma von 43 %. Orf 1: 18,5 %, Orf 2: 24,5 %
grundgesamtheit: österr. Bevölkerung
ab 12 jahren in Kasat-haushalten24Laut	TeLeTeST	verbrachten	die	Österreicherinnen	und	Österreicher	(ab	zwölf	Jahren)	im	Jahr	2006	pro	Tag	durchschnittlich	163	Minuten	mit	Fernsehen	–	das	sind	um	36	Minuten	mehr	als	noch	1991,	dem	Beginn	der	elektronischen	Reichweitenmessung.	Gegenüber	2005	ging	die	durchschnittliche	Nutzungsdauer	allerdings	etwas	zurück,	nämlich	um	drei	Minuten	pro	Tag.	Insgesamt	nutzten	im	Jahresschnitt	2006	pro	Tag	4,619	Mio.	Personen	zumindest	eine	Minute	das	Medium	Fernsehen,	das	entspricht	66,9	%	der	TV-Bevölkerung	ab	zwölf	Jahren.	Damit	kam	es	auch	bei	der	TV-Tagesreichweite	gegenüber	2005	(68,4	%)	zu	einem	leichten	Rückgang.
Verschärfter	Wettbewerb
Die	Wettbewerbssituation	hat	sich	für	den	ORF	in	den	vergangenen	Jahren	kontinuierlich	verschärft.	Standen	den	österreichischen	Fernsehhaushalten	anfang	2005	im	Schnitt	43	Kanäle	zur	Verfügung,	waren	es	im	Dezember	2006	bereits	52	Sender.	Verantwortlich	dafür	ist	vor	allem	das	stark	steigende	Programmangebot	in	Satellitenhaushalten	–	hier	nahm	die	anzahl	an	verfügbaren	Kanälen	im	selben	zeitraum	von	durchschnittlich	59	auf	74	zu.	Vorangetrieben	wurde	diese	entwicklung	durch	die	rasch	fortschreitende	Digitalisierung:	So	lag	der	anteil	jener	Österreicherinnen	und	Österreicher	(ab	zwölf	Jahren),	die	in	einem	Haushalt	mit	zumindest	einem	digitalen	Receiver	leben,	ende	2006	bereits	bei	knapp	30	%.
Insgesamt	erreichte	der	anteil	an	österreichischen	TV-Haushalten,	die	über	Kabel-	und/oder	Satellitenempfang	verfügen,	im	2.	Halbjahr	2006	88,0	%.	Damit	können	2,928	Mio.	Haushalte	Fernsehen	über	Kabel	bzw.	Satellit	empfangen.	(Quelle:	RaDIOTeST)ORF-Nutzung	auf	hohem	Niveau
Im	Jahr	2006	erzielten	die	beiden	Fernsehprogramme	des	ORF	bei	den	erwachsenen	(12+)	einen	durchschnittlichen	Marktanteil	von	47,6	%,	damit	entﬁ	el	knapp	die	Hälfte	der	gesamten	Fernsehnutzungszeit	auf	den	ORF.	auf	Basis	jener	Personen,	die	über	Kabel-	und/oder	Satellitenempfang	verfügen,	betrug	der	ORF-Marktanteil	43,0	%	–	gegenüber	2005	(43,4	%)	bedeutet	dies	ein	stabiles	ergebnis.	Die	Hauptkonkurrenten	des	ORF	(in	absteigender	Reihenfolge:	Sat.1,	RTL,	PRO7,	zDF,	aRD,	VOX,	Kabel	eins,	RTL	II)	kamen	2006	in	Summe	auf	einen	KaSat-Marktanteil	von	35,5	%	(–0,8	Prozentpunkte	gegenüber	2005).	Direkt	hinter	der	deutschen	Hauptkonkurrenz	liegt	der	österreichische	Privatsender	aTV,	der	2006	2,2	%	KaSatMarktanteil	erreichte	(2005:	2,1	%).
In	der	zielgruppe	der	zwölf-	bis	49-Jährigen	kam	der	ORF	auf	einen	KaSat-Marktanteil	von	35,2	%	und	liegt	damit	auf	dem	Marktanteilsniveau	von	2005	(35,3	%).	auch	in	der	altersgruppe	der	zwölf-	bis	29-Jährigen	bilanzierten	die	ORF-Programme	mit	31,3	%	KaSat-Marktanteil	stabil	(2005:	31,1	%).	Bei	den	über	50-Jährigen	verzeichnete	der	ORF	einen	KaSatMarktanteil	von	49,9	%	und	verlor	damit	einen	Prozentpunkt	gegenüber	2005.
Insgesamt	weist	das	ORF-Fernsehen	weiterhin	einen	der	höchsten	Marktanteile	unter	den	öffentlich-rechtlichen	Sendern	in	Westeuropa	auf,	auch	wenn	es	im	Vergleich	zu	den	Vorjahren	zu	Marktanteilsverlusten	kam.	So	lag	der	ORF-KaSat-Marktanteil	2006	–3,4	Prozentpunkte	unter	dem	Marktanteilsschnitt	der	Jahre	1991	bis	2005.„Thema	spezial“	mit	2,55	Mio.	zuschauern.
Top-30-Sendungen 2006Quelle: teLetest 2006Nr. Tag Datum Beginn Dauer ORF Sendungstitel
1Mi06.09.20:150:4737,02.554802so01.10.19:300:1431,52.175773so09.07. 22:340:071WM ITA–FRA ELFMETERSCHIESSEN29,92.066734so01.10. 19:440:162ZEIT IM BILD 1 NATIONALRATSWAHL 200629,22.015685so12.02.11:511:341OLYMPIA-ABFAHRT HERREN26,71.843826so01.10.19:000:242NATIONALRATSWAHL 200626,31.815697Di28.02.20:151:591VILLACHER FASCHING 200624,31.675588Mo 02.01.19:000:232BUNDESLAND HEUTE24,11.666699Mi06.09.21:030:482RUNDER TISCH NATASCHA KAMPUSCH23,51.6225610sa21.01.11:391:161ABFAHRT HERREN KITZBÜHEL23,51.6218511sa28.01.20:162:291WETTEN, DASS …?23,51.6205812Do23.02. 21:451:012OPERNBALL 2006 ERÖFFNUNG22,81.5746013sa25.02. 18:241:001OLYMPIA-SLALOM HERREN 2. DG21,81.5086214fr05.05.21:121:141DANCING STARS21,61.4916015fr05.05.22:370:341DANCING STARS VOTING21,41.4807116Di24.01.20:361:051SLALOM HERREN SCHLADMING 2. DG21,21.4674917so22.01.13:150:441SLALOM HERREN KITZBÜHEL 2. DG20,81.4397518Di04.07.22:010:471WM GER–ITA 0–2 HZ220,81.4385819so19.02.20:151:382NARRISCH GUAT20,71.4304620Do24.08.20:150:422THEMA SPEZIAL20,01.3805521Mo 20.02.19:200:411OLYMPIA-SKISPRINGEN MANNSCHAFT 2. DG19,31.3304722sa11.02.20:152:101DIE PROMI-MILLIONENSHOW19,21.3284923Do16.02. 20:141:392NARRISCH GUAT – HÖHEPUNKTE19,11.3224624Di14.02.19:231:021OLYMPIA-KOMBI-SLALOM HERREN 2. DG18,81.2954825Do28.09.20:151:512KONFRONTATIONEN ZUR WAHL 200618,31.2624726Mo 01.05. 20:141:312KRONPRINZ RUDOLF II18,01.2404427sa18.02. 14:390:561OLYMPIA-SUPER-G HERREN17,91.2387228so26.11.19:301:021SUPER-G-HERREN LAKE LOUISE17,91.2344229Mo 18.09. 20:140:502DIE MILLIONENSHOW17,81.2294430so1:362NEUJAHRSKONZERT 2006 2. TEIL17,61.2156301.01.12:152THEMA SPEZIAL N. KAMPUSCH – 1. INTERVIEWDRW % DRW Tsd.	MA %1+2 ZEIT IM BILD 1grundgesamtheit: österr. Bevölkerung ab 12 jahren in tV-haushalten; bei serien, reihensendungen und sportereignissen nur die nach DrW stärkste ausgabe; Dauer > 10 Minuten
abkürzungen: DrW: Durchschnittsreichweite (angabe in % und 1.000), Ma: Marktanteil25ORF-Radios	mit	79	%	Marktanteil.
Radioforschung	2006
Nach	rund	neun	Jahren	ﬂ	ächendeckender	Radiokonkurrenz	in	Österreich	konnten	die	Radioprogramme	des	ORF	ihre	Marktführerschaft	trotz	des	Markteintritts	von	mittlerweile	69	privaten	Radiostationen	(das	sind	um	27	mehr	als	1998)	weiterhin	behaupten.	Im	Jahresdurchschnitt	2006	entﬁ	elen	–	bezogen	auf	alle	Österreicher/innen	ab	zehn	Jahren	–	79	%	des	Marktanteils	im	gesamten	Bundesgebiet	auf	den	ORF,	also	auf	Hitradio	Ö3,	den	Kultur-	und	Informationssender	Österreich	1,	die	neun	ORF-Regionalradios	sowie	FM4,	das	vorwiegend	fremdsprachige	Jugendkulturradio.	Somit	wurden	2006	im	Durchschnitt	vier	von	fünf	gehörten	Radiominuten	in	Österreich	dem	ORF	gewidmet.	Bei	einer	Tagesreichweite	von	72,3	%	hörten	im	Jahresschnitt	2006	täglich	rund	5,28	Mio.	Österreicher/innen	die	ORF-Radios.	Tagesmarktanteile
Radio in Österreich79 %
3%18 %ORF-Radios gesamt
Privatr adios
Radiosender AuslandÖ1	–	erfolgreichster	Kultursender
Mit	640.000	täglichen	Hörern	bleibt	Österreich	1	erneut	an	der	Spitze	der	Kultursender	europas.	Ö1	erzielte	mit	einer	Tagesreichweite	von	8,7	%	und	einem	Marktanteil	von	6	%	wieder	Höchstwerte,	wobei	der	Trend	kontinuierlich	nach	oben	weist.
Weiterhin	Erfolg	für	Regionalradios
Im	Jahr	2006	konnten	die	ORF-Regionalradios	ihre	starke	regionale	Marktposition	voll	behaupten.	2,6	Millionen	Österreicher/innen	ab	zehn	Jahren	zählten	im	Jahresdurchschnitt	2006	zur	täglichen	Hörerschaft	der	ORF-Regionalradios.	Mit	38	%	Marktanteil	konnte	der	hohe	Wert	des	Vorjahres	gehalten	werden.	Hitradio	Ö3	als	Marktführer
Ö3	konnte	sein	ziel,	auch	in	der	absoluten	Vollkonkurrenz	die	Marktführerschaft	in	der	zielgruppe	(erwachsene	14–49	Jahre)	zu	behalten,	mehr	als	erreichen.	Mit	45	%	Marktanteil	konnte	Ö3	2006	fast	jede	zweite	gehörte	Radiominute	in	diesem	26alterssegment	für	sich	verbuchen	und	damit	einen	mehr	als	doppelt	so	hohen	Wert	wie	alle	österreichischen	kommerziellen	Radiosender	gemeinsam	erzielen.	Im	Jahresdurchschnitt	2006	schalteten	täglich	rund	2,8	Mio.	Österreicher	(ab	zehn	Jahren)	Hitradio	Ö3	ein.	FM4	stärkt	seine	Position
auch	FM4	hat	seine	Position	im	Publikumssegment	der	14-	bis	49-Jährigen	voll	bestätigt.	Die	Tagesreichweite	bei	den	14-	bis	49-Jährigen	betrug	5,7	%,	der	Marktanteil	3	%.
Programmforschung	Radio
auf	Grund	der	ergebnisse	der	Radioforschung	kann	seitens	der	Programmverantwortlichen	rasch	auf	die	Wünsche	des	Publikums	und	die	geänderten	Marktverhältnisse	reagiert	werden.	2006	wurden	neben	der	kontinuierlichen	Datenerhebung	im	Rahmen	des	Radiotests	zahlreiche	ad-hoc-Studien	durchgeführt,	wobei	hier	auch	zahlreiche	quantitative	Verfahren	„maßgeschneidert“	zum	einsatz	kamen.	Die	ausführliche	erhebung	der	musikalischen	Präferenzen	der	Hörer	von	nationalen	und	regionalen	Programmen	des	ORF	war	abermals	ein	Schwerpunkt	der	Radioforschung.	Die	Forschungsgebiete	umfassten	alle	Radioprogramme	des	ORF,	um	den	Programmmachern	die	einstellungen	und	erwartungen	des	Publikums	liefern	zu	können.
Radioforschung	als	Service
Die	kontinuierliche	Radioforschung	wird	seit	1993	im	Rahmen	des	Radiotests	auf	Basis	von	24.000	jährlichen	Telefoninterviews	durchgeführt.	Mittels	einstimmiger	entscheidung	des	ORF	und	des	Großteils	der	österreichischen	Privatradios	ist	das	Marktforschungsinstitut	GfK	austria	mit	der	Durchführung	des	Radiotests	betraut.	Durch	die	Datenfusion	mit	der	Mediaanalyse	(seit	1995)	ist	der	Radiotest	die	einheitliche	„Leitwährung“.ORF.at	ist	klarer	Marktführer.
60	%	mit	Internetzugang	zu	Hause
Laut	austrian	Internet	Monitor	(aIM)	erreichte	die	Internet-Penetration	in	österreichischen	Haushalten	ende	2006	die	60-%-Marke.	Inklusive	der	zugangsmöglichkeit	am	arbeits-	bzw.	ausbildungsplatz	können	67	%	prinzipiell	aufs	Internet	zugreifen,	das	entspricht	4,5	Mio.	Österreichern	ab	14	Jahren.	Tatsächlich	genutzt	wird	das	Internet	von	62	%	der	Bevölkerung,	wobei	41	%	(fast)	täglich	online	sind.
Weiterhin	steigende	Nutzung	für	ORF.at
Die	von	der	Österreichischen	Web-analyse	(ÖWa)	gemessenen	zugriffszahlen	bestätigen	die	führende	Position	und	die	steigende	Nutzung	des	ORF-Onlineangebots.	Pro	Monat	wurde	im	Jahr	2006	von	durchschnittlich	3,1	Mio.	endgeräten	aus	(=	Unique	clients)	auf	ORF.at	zugegriffen,	dabei	konnten	monatlich	24,7	Mio.	Visits	(=	Besuche)	verzeichnet	werden.	Damit	war	ORF.at	im	gesamten	Jahresverlauf	die	mit	abstand	meistgenutzte	Site	unter	allen	in	der	ÖWa	ausgewiesenen	angeboten,	gegenüber	2005	konnte	die	anzahl	der	Unique	clients	und	Visits	um	jeweils	16	%	gesteigert	werden.
Insgesamt	wurden	die	Seiten	des	ORF	im	Vorjahr	183	Mio.	Mal	pro	Monat	aufgerufen,	davon	entﬁ	elen	148	Mio.	Page-Impressions	auf	Seiten	mit	redaktionellen	Inhalten.	Bei	der	Nutzung	des	redaktionellen	contents	konnte	wie	bei	Unique	clients	und	Visits	ein	zuwachs	von	+16	%	gegenüber	2005	erzielt	werden,	womit	ORF.at	auch	in	diesem	Bereich	deutlich	vor	allen	übrigen	angeboten	liegt.ORF.at – Unique ClientsQuelle: Österreichische Web-analyse (ÖWa)3,066 Mio.20062,644 Mio.20052,094 Mio.2004M o n ats s c h n i t tPro Monat wurde im jahr 2006 von
durchschnittlich 3,066 Mio. einzeln
identiﬁzierbaren endgeräten aus (=Unique
clients) auf Orf.at zugegriffen. gegenüber 2005
entspricht dies einer steigerungsrate von 16 %.274 Mio.3 Mio.2 Mio.1 Mio.ORF	TELETEXT	mit	72	%	Marktanteil	Wie	die	im	TeLeTeST	elektronisch	ermittelten	Teletext-einschaltquoten	zeigen,	verbuchte	der	ORF	TeLeTeXT	im	Jahr	2006	einen	sehr	hohen	Marktanteil:	Mit	72,2	%	entﬁ	elen	bei	erwachsenen	ab	zwölf	Jahren	nahezu	drei	Viertel	der	gesamten	TeletextNutzungszeit	auf	den	ORF.	Insgesamt	haben	im	Vorjahr	pro	Woche	durchschnittlich	2,4	Mio.	Österreicher/innen	zumindest	einmal	ORF	TeLeTeXT	aufgerufen,	pro	Monat	wurden	im	Schnitt	3,5	Mio.	Personen	erreicht.	Die	meistgenutzten	angebote	waren	neben	der	einstiegsseite	die	Bereiche	Sport,	Politik,	chronik,	Fernsehen	und	Wetter.Orf.at: führende Position,
steigende Nutzung0ÖWA	Plus:	ORF.at	klarer	Marktführer
auch	laut	neuer	Reichweitenstudie	ÖWa	Plus	ist	ORF.at	weiterhin	klarer	Marktführer.	Die	ÖWa	Plus-Pilotstudie,	die	im	4.	Quartal	2006	durchgeführt	wurde,	wies	pro	Monat	1,516	Mio.	Nutzer/innen	für	ORF.at	aus,	womit	das	ORF-Onlineangebot	deutlich	vor	allen	anderen	erfassten	Sites	liegt.	Im	Gegensatz	zur	ÖWa,	die	die	anzahl	an	einzeln	identiﬁ	zierbaren	endgeräten	(=	Unique	clients)	misst	und	damit	keine	aussagen	über	die	Nutzer	hinter	den	Geräten	zulässt,	liefert	die	ÖWa	Plus	nicht	nur	die	anzahl	der	tatsächlich	nutzenden	Personen	eines	angebots,	sondern	auch	angaben	zu	deren	Soziodemograﬁ	e.	Grundgesamtheit	der	ÖWa	Plus	sind	Internetnutzer/innen	ab	14	Jahren	mit	Hauptwohnsitz	in	Österreich.	Die	Differenz	zwischen	der	in	der	ÖWa	Plus	ausgewiesenen	anzahl	an	Unique	Usern	und	den	in	der	ÖWa	gemessenen	Unique	clients	ergibt	sich	zum	einen	daraus,	dass	in	der	ÖWa	Plus	unter	14-Jährige	bzw.	ausländische	User	unberücksichtigt	bleiben,	während	die	ÖWa	alle	zugriffe	erfasst;	zum	anderen	werden	so	genannte	„Multi-clients“	(mehrere	endgeräte	pro	User)	in	der	ÖWa	Plus	zu	einem	User	zusammengeführt.
Die	in	der	ÖWa	Plus	erhobenen	soziodemograﬁ	schen	Daten	zeigen,	dass	das	ORFOnlineangebot	eine	vergleichsweise	sehr	junge	Bevölkerungsschicht	erreicht	und	damit	wesentlich	zu	einer	breiten	abdeckung	des	Publikumsspektrums	beiträgt.	So	sind	32	%	der	ORF.at-User	unter	30	Jahre	alt,	80	%	fallen	in	die	zielgruppe	der	14-	bis	49-Jährigen.	Diese	altersverteilung	entspricht	im	Wesentlichen	der	Struktur	der	Online-Bevölkerung	insgesamt.	Im	Vergleich	zur	Grundgesamtheit	überdurchschnittlich	hoch	ist	der	anteil	an	höher	gebildeten	Usern	–	insgesamt	verfügen	mehr	als	40	%	der	ORF.at-Besucher	über	Matura	oder	Uni-abschluss.„zeit	im	Bild“	als	Flaggschiff	der	TV-Information.
Informationsdirektion	Fernsehen
Die	Informationsdirektion	Fernsehen	stand	bis	ende	2006	unter	der	Leitung	von	Informationsdirektor	Gerhard	Draxler.	Sein	Nachfolger	ist	Informationsdirektor	elmar	Oberhauser.	Information
Die	Hauptabteilung	Information	wurde	bis	ende	des	Vorjahres	von	chefredakteur	Werner	Mück	geleitet,	mit	anfang	des	Jahres	2007	wurde	Mag.	Karl	amon	zum	TV-chefredakteur	und	Hauptabteilungsleiter	bestellt.
Der	Fall	Natascha	Kampusch	war	eines	der	beherrschenden	Themen	der	TV-Information.	Mit	einem	„Thema	spezial“	am	24.	august	2006,	am	Tag	nach	der	Flucht	von	Kampusch	(bis	zu	1,452	Mio.	zuschauer,	55	%	Ma,	20	%	RW),	einem	„Offen	gesagt“	am	27.	august	(durchschnittlich	649.000	zuschauer,	33	%	Ma,	9,4	%	RW),	jeweils	einem	Interview	mit	„Thema“-Redakteur	christoph	Feurstein	am	6.	September	(bis	zu	2,665	Mio.	zuschauer,	80	%	Ma,	37	%	RW)	und	am	18.	Dezember	(bis	zu	1,130	Mio.	zuschauer,	41	%	Ma,	16,1	%	RW)	sowie	einem	„Runden	Tisch“	am	6.	September	(durchschnittlich	1,622	Mio.	zuschauer,	56	%	Ma,	23,5	%	RW)	berichtete	der	ORF	umfassend	über	diesen	Fall.	Das	weltweite	Interesse	am	Interview	vom	6.	September	war	enorm.	Das	innenpolitische	Highlight	in	der	Berichterstattung	der	TV-Information	war	die	Nationalratswahl	2006.	Insgesamt	sahen	3,630	Mio.	Österreicher/innen	zumindest	einen	Teil	der	von	Ingrid	Thurnher	geleiteten	zehn	zweier-Konfrontationen	bzw.	zwei	Diskussionsrunden	zur	Wahl,	das	sind	52,6	%	der	österreichischen	TV-Bevölkerung	ab	zwölf	Jahren.	Die	Diskussion	der	Spitzenkandidaten	der	Parlamentsparteien	am	28.	September	sahen	1,262	Mio.	zuschauer/innen	(47	%	Ma,	18,3	%	RW).	Insgesamt	3,843	Mio.	zuseher	verfolgten	am	Wahlsonntag,	dem	1.	Oktober,	zumindest	kurz	die	Wahlberichterstattung	im	ORF.	ORF	2	er-reichte	in	sechs	Stunden	Berichterstattung	im	Durchschnitt	knapp	1,25	Mio.	zuseher	(54	%	Ma).	Sehr	umfassend	berichtete	die	ORF-TV-Information	auch	über	die	eU-Ratspräsidentschaft	Österreichs.
ausführlich	berichtete	der	ORF	über	die	Regierungsverhandlungen.	Das	Parlamentsmagazin	„Hohes	Haus“	am	12.	November	war	die	reichweitenstärkste	ausgabe	des	Jahres	(226.000	zuseher,	26	%	Ma,	3,3	%	RW).	„Offen	gesagt“	zum	Thema	„Regierung	–	Wie	geht	es	weiter?“	am	12.	November	verfolgten	719.000	(34	%	Ma,	10,4	%	RW).
„Runde	Tische“	(am	27.	März,	713.000	zuschauer,	27	%	Ma,	10,3	%	RW;	am	30.	april,	545.000	zuseher,	30	%	Ma,	7,9	%	RW),	Live-Parlamentsübertragungen,	ausgaben	des	Polittalks	„Offen	gesagt“	(u.	a.	am	2.	april,	556.000	zuschauer,	29	%	Ma,	8,1	%	RW)	begleiteten	die	BaWaG-affäre,	die	ÖGB-Krise	und	deren	Folgen.	In	der	außenpolitik	waren	die	Gouverneurs-	und	Kongresswahlen	in	den	Vereinigen	Staaten	–	ORF	2	berichtete	ausführlich	in	zwei	Spezialausgaben	der	„ziB“	am	8.	November	–,	der	Terror	in	der	Welt	sowie	die	Lage	im	Nahen	und	Mittleren	Osten	die	beherrschenden	Themen.	In	„Wiesner	fragt“	wurden	im	Sommer	Politiker	abermals	zum	etwas	anderen	Interview	gebeten	–	durchschnittlich	243.000	Interessierte	(18	%	Ma,	3,5	%	RW)	schauten	zu.	„Gut	beraten	Österreich	spezial“	informierte	am	Nationalfeiertag	ausführlich	über	den	Start	des	digitalen	antennenfernsehens.	zehn	Mal	widmete	sich	Barbara	Stöckl	im	Jahr	2006	den	Themen	Konsumentenschutz,	Gesundheit,	Umwelt,	Soziales,	Verkehrssicherheit,	Lebenshilfe	und	Bürgerrecht.
Hochrangige	Journalisten	und	experten	aus	aller	Welt	lud	Prof.	Paul	Lendvai	insgesamt	sieben	Mal	in	sein	„europastudio“.	„Schauplatz	Gericht“	begleitete	in	neun	ausgaben	Menschen	und	deren	Schicksale	vor	Gericht	–	am	31.	Juli	verfolgten	bis	zu	907.000	zuseher	die	Sendung	(35	%	Ma,	11,4	%	RW).tarek Leitner, Danielle spera und gerald gross
präsentierten die „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr.Nationalratswahl 2006: Diskussion der
spitzenkandidaten am 18. OktoberProf. Paul Lendvai lud hochrangige gäste
in sein „europastudio“.Mit etwas anderen Interviews wartete
„Wiesner fragt“ im sommer auf.29Highlights	und	auszeichnungen.
Bildung	und	Zeitgeschehen„Universum“-highlight „Der tiger und
der Mönch“ von harald Pokiesererfolgreicher Programmschwerpunkt
„Kaiserzeit“ mit „Kaiser franz joseph“ und
„elisabeth – Die rätselhafte Kaiserin“.„Ungarnaufstand 1956 – triumph und
tragödie“ von Prof. Paul Lendvai30Das	Jahr	2006	war	für	die	abteilung	Bildung	und	zeitgeschehen,	unter	der	Leitung	von	Dr.	Gisela	Hopfmüller,	eines	der	erfolgreichsten	der	vergangenen	Jahre.	Vor	allem	die	ORF-Produktionen	Marke	„Universum“	gewannen	mehr	internationale	Preise	denn	je.	Mit	dem	Vierteiler	„Wilde	alte	Welt“	von	Klaus	Feichtenberger	und	Walter	Köhler	und	dem	Film	„Wild	ist	der	Weste(r)n“	(Regie:	Manfred	christ	und	Harald	Pokieser)	konnte	„Universum“	erstmals	in	der	fast	20-jährigen	Geschichte	Goldene	Pandas,	die	„Grünen	Oscars“	des	Naturﬁ	lmfestival	in	Bristol,	entgegennehmen.	es	ist	dies	die	weltweit	höchste	auszeichnung,	die	im	Bereich	Naturﬁ	lm	vergeben	wird.	412	Filme	aus	45	Ländern	wurden	im	Vorjahr	in	Bristol	eingereicht.
zu	den	weiteren	„Universum“-Highlights	zählten	im	vergangenen	Jahr	Maria	Magdalena	Kollers	„almsommer“,	Kurt	Mündls	„carnuntum	–	Weltstadt	im	Reich	der	Barbaren“	und	„Der	Tiger	und	der	Mönch“	von	Harald	Pokieser.	Letzterer	schaffte	mit	knapp	800.000	zuseherinnen	und	zusehern	einen	Topwert.	Reichweitenstärkstes	„Universum“	im	Jahr	2006	war	übrigens	der	Film	„Sibirien	–	Land	der	extreme“	vor	„Katrina	–	Die	ganze	Macht	des	Hurrikans“	(897.000	zuschauer).
Im	Sommer	war	„Universum“	erstmals	für	eine	(neunteilige)	Dokusoap	verantwortlich	–	„Ganz	schön	wild	–	alltag	im	Tiergarten	Schönbrunn“	warf	einen	mit	bis	zu	36	%	Ma	beim	Publikum	überaus	erfolgreichen	Blick	hinter	die	Kulissen	des	250	Jahre	alten	zoos.	Mit	einem	„Ganz	schön	wild	spezial“	wurde	im	Dezember	der	langjährige	Tiergartendirektor	Helmut	Pechlaner	verabschiedet.	Sehr	erfolgreich	war	der	von	andreas	Novak	und	Tom	Matzek	(verantwortlich	für	den	Fünfteiler	„Die	alliierten	in	Österreich“)	gestaltete	Programmschwerpunkt	„Kaiserzeit“	mit	den	beiden	Dokumentationen	„Kaiser	Franz	Joseph“	und	„elisa-beth	–	Die	rätselhafte	Kaiserin“	samt	angeschlossenem	Doku-Talk	„Sisi	und	Franz	–	Der	Mythos“.	Mit	im	Schnitt	838.000	zuschauern	(bei	32	%	Ma)	erreichte	die	elisabeth-Doku	einen	Top-10-Platz	innerhalb	der	Jahresreichweiten	für	TV-Dokumentationen.	einen	zweiten	Doku-Talk	gab	es	2006:	„Rudolf	–	Der	Mythos“	fand	im	anschluss	an	Robert	Dornhelms	zweiteiler	„Rudolf“	statt	und	erreichte	837.000	zuschauer/innen.	anlässlich	50	Jahre	Ungarnaufstand	gestaltete	Paul	Lendvai	die	Dokumentation	„Ungarn	aufstand	1956	–	Triumph	und	Tragödie“,	in	der	als	zeitzeuge	u	a.	ein	damals	18-jähriger	Student	namens	Heinz	Fischer	zu	Wort	kam.
akademische	ehren	gab	es	für	das	Wissenschaftsmagazin	„Newton“:	Der	Verband	der	Professorinnen	und	Professoren	an	den	Österreichischen	Universitäten	(UPV)	verlieh	der	Sendung	in	der	Kategorie	„Fernsehen“	einen	so	genannten	„Universitäts-Oscar“.
Wissenschaftlich	präsentierte	sich	im	Jahr	2006	auch	Vera	Russwurm.	Ihre	Gesundheitssendung	„Primavera“	erreichte	dabei	bis	zu	922.000	zuschauer.	2006	waren	im	Schnitt	knapp	600.000	zuschauerinnen	und	zuschauer	bei	„Primavera“	dabei.ORF	SPORT:	live	und	aktuell.
auch	im	Jahr	2006	berichtete	ORF	SPORT	–	bis	ende	2006	unter	der	Leitung	von	elmar	Oberhauser,	sein	Nachfolger	ist	Hans	Huber	–	live	von	allen	Topevents.	Das	ORFFernsehen	zeigte	insgesamt	3.112	Stunden	Sport,	davon	1.179	Stunden	in	ORF	1	und	ORF	2	sowie	1.933	Stunden	auf	TW1	bzw.	ORF	SPORT	PLUS.	Höhepunkte	waren	die	Olympischen	Winterspiele	in	Turin,	die	Fußball-WM	in	Deutschland	sowie	die	WM-Qualiﬁ	kation,	die	Rad-Straßen-WM	in	Salzburg,	die	Segel-WM	am	Neusiedler	See,	die	Schwimm-eM	in	Budapest,	die	champions	League	und	die	Formel	1.	Weitere	Highlights	aus	österreichischer	Sicht	waren	die	alpinen	Weltcuprennen	in	Kitzbühel	und	Schladming,	die	Internationale	Vierschanzentournee	mit	den	Springen	in	Innsbruck	und	Bischofshofen,	die	Österreich-Radrundfahrt,	der	Vienna	city	Marathon	und	das	Beachvolleyballturnier	in	Klagenfurt.	Mit	den	erfolgreichsten	Olympischen	Winterspielen	aller	zeiten	für	die	österreichischen	athleten	wurde	ORF	1	zum	Olympiasender.	Insgesamt	knapp	sechs	Millionen	Österreicher/innen	bzw.	86	%	der	Bevölkerung	haben	zumindest	ein	Mal	die	Olympia-Übertragungen	des	ORF	konsumiert.	auf	Platz	eins	im	Reichweiten-Ranking	liegt	die	abfahrt	der	Herren	mit	1,843	Mio.	zusehern	(82	%	Ma,	26,7	%	RW).	Das	Mannschaftsskispringen	bei	den	Olympischen	Spielen	belegt	Platz	eins	bei	den	nordischen	Bewerben	in	Turin	–	1,330	Mio.	Fans	waren	via	ORF	1	live	am	20.	Februar	dabei	(47	%	Ma,	19,3	%	RW).
Die	Olympischen	Winterspiele	2006	in	Turin	sorgten	aber	nicht	nur	für	positive	Schlagzeilen	–	großen	Medienrummel	riefen	die	bei	den	österreichischen	Biathleten	und	Langläufern	durchgeführten	Dopingrazzien	hervor.	Der	ORF	widmete	sich	am	letzten	Tag	der	Olympischen	Winterspiele	mit	zwei	spannenden	Diskussionsrunden	dem	Thema	Doping:	„Sport	am	Sonntag	spezial:	Olympia	2006	–	Traum	oder	albtraum?“	(711.000	zuschauer,	35	%	Ma	und	10,3	%	RW)	und	„Offen	gesagt:	Doping:	Österreich	im	zwielicht“	(463.000	zuschauer,	23	%	Ma,	6,7	%	RW).	auch	„Thema“	nahm	sich	tags	darauf	ausführlich	der	Dopingaffäre	an.
Die	Fußball-WM	2006	in	Deutschland	war	ein	Hit:	Mehr	als	zwei	Millionen	sahen	das	alles	entscheidende	elferschießen,	das	Italien	zum	Weltmeister	krönte	(73	%	Ma).	Das	ist	der	höchste	Wert,	den	jemals	eine	Fußball-Live-Übertragung	im	ORF	seit	Beginn	der	elektronischen	Messung	im	Jahr	1991	erreichte.	Gleichzeitig	liegt	das	Finale	mit	2,066	Mio.	zusehern	auf	Platz	neun	des	gesamten	ORF-Reichweitenrankings	seit	1995.	Insgesamt	wurden	im	ORF	mit	149	Stunden	Live-Berichterstattung	5,373	Mio.	zuseher/innen	erreicht,	das	entspricht	77,8	%	der	österreichischen	TV-Bevölkerung.	auf	Platz	zwei	hinter	dem	Finale	liegt	im	Reichweitenranking	das	Halbﬁ	nalspiel	Deutschland	gegen	Italien	(1,438	Mio.,	58	%	Ma	in	der	zweiten	Halbzeit),	gefolgt	vom	Viertelﬁ	nalspiel	Deutschland	gegen	argentinien	(1,169	Mio.,	52	%	Ma	beim	elferschießen).
Der	alpine	Ski-Weltcup	begeisterte	wieder	ein	Millionenpublikum:	1,621	Mio.	Fans	sahen	die	Herren-abfahrt	in	Kitzbühel	live	in	ORF	1	(85	%	Ma,	23,5	%	RW),	1,467	Mio.	den	Nachtslalom	in	Schladming	(49	%	Ma,	21,2	%	RW;	zweiter	DG).
Bis	zu	908.000	zuschauer/innen	sahen	das	Skispringen	in	Bischofshofen	am	6.	Jänner	im	Rahmen	der	traditionellen	Vierschanzentournee	(805.000	zuschauer	im	Durchschnitt	bei	beiden	Durchgängen,	46	%	Ma,	11,7	%	RW).
Die	Fomel-1-Übertragungen	wurden	abermals	von	einem	breiten	Publikum	angenommen:	Die	meisten	zuseher	hatte	der	Grand	Prix	von	Brasilien	am	22.	Oktober	(899.000,	34	%	Ma,	13,0	%	RW).	Die	Königsklasse	im	Fußball	–	die	champions	League	–	war	auch	im	Jahr	2006	ﬁ	xer	Bestandteil	des	Live-Sportprogramms	im	ORF:	831.000	Fans	waren	in	der	2.	Halbzeit	beim	Finale	Barcelona	gegen	arsenal	live	in	ORF	1	dabei	(38	%	Ma,	12,0	%	RW).Doppelolympiasieger Benjamin raich (im Bild
mit reinfried herbst und rainer schönfelder)
triumphierte bei den spielen in turin.Live im Orf: Die fußball-Weltmeisterschaft
2006 in DeutschlandWind und Wellen: Die segel-WM
am Neusiedler see31Mozart-Opern	im	ORF-Fernsehen.Kultur	im	zeichen	Mozarts.
Programmdirektion	Fernsehen
Die	Programmdirektion	Fernsehen	wurde	bis	ende	2006	von	Programmdirektor	Dr.	Reinhard	Scolik	geleitet.	Sein	Nachfolger	ist	Programmdirektor	Prof.	Wolfgang	Lorenz.
Die	ORF-TV-Kultur	(im	Jahr	2006	unter	der	Leitung	von	Dr.	Margit	czöppan,	ihr	Nachfolger	ist	Martin	Traxl)	stand	ganz	im	zeichen	des	Mozartjahres	anlässlich	der	250.	Wiederkehr	des	Geburtstages	des	Musikgenies:	Mit	den	weit	mehr	als	80	ausgewiesenen	Fernsehbeiträgen	erreichte	der	ORF	insgesamt	4,27	Mio.	Österreicherinnen	und	Österreicher	(zielgruppe	12+).	Das	entspricht	rund	62	%	der	österreichischen	TV-Bevölkerung	in	dieser	zielgruppe.
Weltweiter	Kulturexport
Weltweit	gesehener	auftakt	war	das	„Neujahrskonzert	der	Wiener	Philharmoniker“.	In	Österreich	waren	im	Schnitt	1,122	Mio.	zuseher/innen	via	ORF	2	live	dabei	–	das	ist	der	höchste	Wert	seit	Beginn	der	elektronischen	Messung	1991.	Weltweit	sahen	insgesamt	45.615.000	zuschauer	das	wohl	berühmteste	Konzert	der	Welt	–	erstmals	unter	der	Leitung	von	Stardirigent	Mariss	Jansons.	Globale	Beachtung	fand	auch	die	Dokumentation	„Mozart.	eine	Spurensuche“	(397.000	zuseher):	In	elf	Ländern	von	australien	bis	Rumänien,	von	Holland	bis	Japan	war	sie	zu	sehen.	Weitere	aufsehen	erregende	Dokus	waren	„Der	MozartTest“,	„Wolfgang	wer?“	sowie	zahlreiche	Produktionen	der	ORF-Landesstudios.	Drei	Mozart-Opern	aus	Salzburg	übertrug	ORF	2:	die	„Figaro“-Premiere,	„Die	zauberﬂ	öte“	und	„Don	Giovanni“.	Der	mediale	Höhepunkt	des	Mozartjahres	2006	war	aber	der	eigentliche	Geburtstag,	der	27.	Jänner:	an	diesem	Tag	war	der	TV-Marathon	„24hours	Mozart“	weltweit	zu	sehen.	am	30.	Juni	übertrug	der	ORF	das	dritte	„Konzert	für	europa“	mit	den	Wiener	Philharmo-nikern	unter	Placido	Domingo	und	mit	Gaststar	Juan	Diego	Florez	aus	Schönbrunn.	Festspiele	in	ORF	2
Der	ORF	bot	darüber	hinaus	zahlreiche	weitere	Kulturschwerpunkte	–	darunter	von	den	Seefestspielen	Mörbisch	„Der	Graf	von	Luxemburg“.	Die	Highlights	der	Bregenzer	Festspiele	wurden	ebenso	beleuchtet	wie	jene	der	Berlinale	und	Viennale.	Konzerthighlights	waren	neben	dem	„Neujahrskonzert“	und	„christmas	in	Vienna“	die	„eröffnung	der	Wiener	Festwochen“,	„Frühling	in	Wien“,	Rudolf	Buchbinders	Mozart-Marathon	sowie	das	„Konzert	der	Wiener	Philharmoniker“	von	den	Salzburger	Festspielen	und	das	„Konzert	für	Österreich“.	Weltweit sahen mehr als 45 Mio.
das Neujahrskonzert 06
mit Dirigent Mariss jansons.Theater	im	ORF
Das	Kulturjahr	2006	hatte	auch	viele	Theaterhighlights	zu	bieten,	darunter	Franz	Grillparzers	„König	Ottokars	Glück	und	ende“	aus	dem	Wiener	Burgtheater,	den	Otto-Schenk-Klassiker	„Othello	darf	nicht	platzen“	und	Gabriel	Baryllis	„Ohio	...?	–	Wieso?!“	sowie	zahlreiche	bühnenbezogene	Dokumentationen.	Kulturdokumentationen	Neue	Kulturdokus	im	Hauptabend	hießen	etwa	„Marcel	Prawy	–	ein	großes	Leben	neu	erzählt“,	„Peter	Rosegger	–	Waldbauernbub	und	Revolutionär“	und	„Die	große	Lust	–	eine	kulinarische	zeitreise“.	ebenfalls	erfolgreich	war	die	sonntägliche	monothematische	Doku-Sendeleiste	der	TVHauptabteilung	Kultur.	Liebesg’schichten
Höchste	Durchschnittsquote	aller	Staffeln	nach	insgesamt	zehn	episoden:	Die	Jubiläumsstaffel	von	elizabeth	T.	Spiras	„Liebesg’schichten	und	Heiratssachen“	ist	die	erfolgreichste	seit	dem	Start	1997.	Im	Schnitt	902.000	zuseherinnen	und	zuseher	waren	bei	den	zwei	Bilanzfolgen	und	acht	Kandidatenrunden	der	zehnten	Staffel	dabei.	rudolf Buchbinders Mozart-Marathon als
Konzerthighlight in Orf 2„König Ottokars glück und ende“ mit
Michael Maertens und tobias Moretti33Showevents	„Dancing	Stars“	und	„Starmania“.Unterhaltung,	Musik,	Kids.
Familie	und	Unterhaltung
1,620	Mio.	zuschauer/innen	(58	%	Ma)	waren	live	in	ORF	1	dabei,	als	Thomas	Gottschalk	mit	seinem	„Wetten,	dass	…?“	am	28.	Jänner	mit	einem	Staraufgebot	der	Superlative	in	Salzburg	gastierte.	Im	Durchschnitt	verfolgten	1,086	Mio.	zuschauer	die	sechs	ausgaben	der	erfolgsshow	im	Jahr	2006.	ein	weiterer	Publikumshit	der	Hauptabteilung	Familie	und	Unterhaltung,	unter	der	Leitung	von	edgar	Böhm,	ging	am	10.	März	2006	in	die	zweite	Runde:	Manuel	Ortega	und	co.	begeisterten	bereits	bei	der	auftaktshow	des	ORFTanzevents	„Dancing	Stars“	1,484	Mio.	zuschauer	(58	%	Ma).	Das	Finale	wollten	sich	sogar	1,491	Mio.	nicht	entgehen	lassen	(60	%	Ma).	Im	Durchschnitt	erreichten	die	acht	„Dancing	Stars“-ausgaben	rund	1,381	Mio.	zuschauer/innen	–	damit	wurde	der	Tanzevent	zur	erfolgreichsten	ORF-Showreihe	aller	zeiten.	Mit	„Starmania“	eröffnete	der	ORF	im	Herbst	zum	dritten	Mal	die	große	Suche	nach	Österreichs	neuem	Popstar:	2.486	hoffnungsvolle	Nachwuchssänger/innen	versuchten	bei	den	castings	in	ganz	Österreich	ihr	Glück,	18	davon	schafften	den	Sprung	in	die	Vorrunden	und	zwölf	standen	schließlich	ab	24.	November	in	den	Finalrunden.	Die	Übertragungen	des	Wiener	Opernballs	(1,574	Mio.,	60	%	Ma)	und	des	Villacher	Faschings	(1,675	Mio.,	58	%	Ma)	zählten	zu	den	absoluten	Publikumsmagneten	2006.	auch	die	„Millionenshow“	machte	ihrem	Namen	wieder	alle	ehre:	1,229	Mio.	zuschauer	(44	%	Ma)	waren	dabei,	als	Dr.	Heide	Gondek	am	18.	September	bei	armin	assinger	in	den	Kreis	der	euromillionäre	aufstieg,	außerdem	gab	es	Spezialausgaben	für	Promis,	Junioren,	zwillinge,	Singles	und	Sportler.
Von	Wahren	Freunden	und	unlösbaren	Ratefragen
„Wahre	Freunde“	aus	Deutschland	und	Österreich	waren	von	Jänner	bis	März	sowie	im	Sommer	bei	christian	clericis	gleich-namiger	Show	zu	Gast,	und	Oliver	Baier	konfrontierte	jeweils	Freitag	prominente	Rategäste	–	darunter	Michael	Niavarani,	Gerold	Rudle,	Viktor	Gernot,	eva	Marold,	Ulrike	Beimpold	–	bei	seinem	„Was	gibt	es	Neues?“	mit	scheinbar	unlösbaren	Fragen.	Bei	Barbara	Stöckls	„Wir	sind	eu	ropa“	kam	es	im	Juni	zu	einem	Gipfeltreffen	der	Jugend	europas.	Passend	zum	Schulbeginn	schickte	Gerold	Rudle	im	September	Prominente	in	„Nie	mehr	Schule“	zurück	auf	die	Schulbank,	und	im	Dezember	kehrte	„Lebens-Künstler“	Helmut	zilk	mit	seinem	Talk	zurück	in	den	ORF.
Viel	Musik	im	ORF
Florian	Silbereisen	ist	seit	2006	mit	seinen	„Festen	der	Volksmusik“	regelmäßig	im	ORF	zu	Gast.	Im	September	war	ein	Millionenpublikum	(1,037	Mio.,	46	%	Ma)	bei	andy	Borgs	„Musikantenstadl“einstand	in	Wiener	Neustadt	dabei.	außerdem	zählten	auch	2006	wieder	„Servus	Hansi	Hinterseer“,	„Wenn	die	Musi	spielt“,	„Willkommen	bei	carmen	Nebel“,	die	„Starnächte“,	der	„Grand	Prix	der	Volksmusik“	und	„Weihnachten	auf	Gut	aiderbichl“	zu	den	musikalischen	Highlights	des	Jahres.
Junges	Programm	im	ORF
In	der	„Donnerstag	Nacht“	von	ORF	1	wurden	einerseits	„Dorfers	Donnerstalk“,	„Sunshine	airlines“	und	„Die	Sendung	ohne	Namen“	fortgesetzt	und	andererseits	neue	Produktionen	wie	„Kupetzky“,	„Wer	3x	lügt“	oder	„Weltberühmt	in	Österreich“	entwickelt.	Österreichische	Kabaretthighlights	standen	auf	dem	Programm	der	„Donnerstag	Sommernacht“.	Im	Rahmen	von	„confetti	TiVi“	startete	das	neue	Servicemagazin	für	Kids	„close	Up“,	die	„News“	wurden	ab	Oktober	zusätzlich	auch	in	Gebärdensprache	produziert	und	im	November	ging	der	„Kiddy	contest“	zum	bereits	zwölften	Mal	über	die	Bühne.junges Programm im Orf:
„Dorfers Donnerstalk“armin assinger freute sich mit
Neomillionärin heide gondek.In Innsbruck präsentierte
andy Borg den „silvesterstadl 06“
mit vielen prominenten gästen.35Heimische	Filme.Österreichische
Schauspieler	und
Österreichischer	Film	und	Serien
Im	Jahr	2006	produzierte	die	ORF-Hauptabteilung	Fernsehﬁ	lm	unter	der	Leitung	von	Dr.	Heinrich	Mis	insgesamt	rund	30	TV-Spielﬁ	lme	und	mehr	als	60	Serienfolgen.	Mehr	als	30	österreichische	TV-	und	Kinoﬁ	lmproduktionen	(Letztere	im	Rahmen	des	Film/Fernseh-abkommens	mit	ORF-Unterstützung	entstanden)	sowie	rund	50	Serien-	bzw.	Reihenepisoden	hatten	im	vergangenen	Programmjahr	im	ORF	ihre	TV-Premiere.
Historisches	in	Rot-Weiß-Rot
Die	anlässlich	des	Gedankenjahres	2005	gestartete	fünfteilige	Saga	„Mutig	in	die	neuen	zeiten“	(Teil	1	„Im	Reich	der	Reblaus“)	wurde	2006	fortgesetzt:	Den	zweiten	Teil	„Nur	keine	Wellen“	sahen	am	Nationalfeiertag	bis	zu	733.000	(24	%	Ma).	einem	weiteren	historischen	österreichischen	Thema	widmete	sich	Robert	Dornhelms	opulenter	zweiteiler	„Kronprinz	Rudolf“,	den	im	Rahmen	eines	großen	Programmschwerpunkts	durchschnittlich	1.226.000	zuseherinnen	und	zuseher	verfolgten	(44	%	Ma,	Spitzenwert	des	zweiten	Teils:	1.363.000).
Humor,	Spannung,	Romantik	pur
ebenfalls	ihre	TV-Premiere	feierten	zwei	Komödien	Marke	Schwarzenberger:	„Feine	Dame“	mit	einem	Topwert	von	1,161	Mio.	zuschauerinnen	und	zuschauern	(39	%	Ma)	und	„Mein	süßes	Geheimnis“,	das	bis	zu	1.005.000	Neugierige	(35	%	Ma)	ergründen	wollten.	Weiters	zeigte	der	ORF	Teil	drei	von	Wolfgang	Murnbergers	„Brüder“-Reihe	mit	dem	Titel	„auf	dem	Jakobsweg“,	auf	den	sich	bis	zu	1.022.000	(39	%	Ma)	begaben.	2006	waren	im	ORF	u.	a.	auch	die	jüngsten	arbeiten	weiterer	renommierter	heimischer	Filmemacher	zu	sehen:	Michael	Kreihsls	Remake	des	Klassikers	„Heute	heiratet	mein	Mann“	(bis	zu	1.042.000;	37	%	Ma),	Johannes	Fabricks	Komödie	„Die	Ohrfeige“	(bis	zu	672.000;	26	%	Ma)	und	das	Familiendrama	„Die	entscheidung“	(bis	zu	697.000;	25	%	Ma)	von	Nikolaus	Leytner.	Weiters	stand	ein	neuer	„Trautmann“Krimi	mit	dem	Titel	„Bumerang“	auf	dem	Programm:	Bis	zu	872.000	Krimifans	(27	%	Ma)	waren	bei	der	aufklärung	von	Fall	neun	dabei.	zwei	brandneue	austro„Tatorte“	sorgten	ebenfalls	für	Spannung	pur:	„Tödliches	Vertrauen“	(bis	zu	923.000;	31	%	Ma),	„Tod	aus	afrika“	(bis	zu	885.000;	36	%	Ma).	Weiters	standen	2006	die	ersten	zwei	Filme	der	rot-weißroten	Romantikreihe	„Lilly	Schönauer“	auf	dem	Programm:	„Die	Stimme	des	Herzens“	erreichte	bis	zu	663.000	romantische	Seelen	(23	%	Ma),	„Liebe	hat	Flügel“	sahen	bis	zu	680.000	(24	%	Ma).	Um	Herzensangelegenheiten	ging	es	auch	bei	der	turbulenten	Komödie	„Herzdamen“,	die	bis	zu	984.000	(35	%	Ma)	sahen,	ebenso	wie	beim	„arzt	vom	Wörthersee“	mit	bis	zu	728.000	(24	%	Ma)	zuseherinnen	und	zusehern.	Und	mit	„Da	wo	es	noch	Treue	gibt“	fand	die	moderne	Heimatﬁ	lmreihe	mit	Hansi	Hinterseer	ihre	Fortsetzung:	Bis	zu	893.000	(32	%	Ma)	waren	dabei.
Unterhaltung	in	Serie
Mit	der	Familiensaga	„Der	Winzerkönig“,	der	zahnärztesitcom	„Novotny	&	Maroudi“	und	dem	Mysteryformat	„8x45“	ging	der	ORF	mit	neuen	Serien-	bzw.	Reihenformaten	an	den	Start.	Neues	–	nicht	zuletzt	einen	Kommissarenwechsel	(andreas	Kiendl	folgte	Hans	Sigl)	–	gab	es	im	vergangenen	Jahr	auch	bei	der	„Soko	Kitzbühel“,	die	mit	neuen	episoden	von	Staffel	fünf	und	sechs	antrat.
Heimisches	Kino	im	ORF
auch	2006	hatte	das	ORF-Programm	wieder	Premieren	zahlreicher	heimischer	Kinoﬁ	lme	zu	bieten:	So	war	u.	a.	Michael	Hanekes	endzeitthriller	„Wolfzeit“	ebenso	zu	sehen	wie	Wolfgang	Murnbergers	Haas-Verﬁ	lmung	„Silentium“	oder	Roland	Düringers	Regiedebüt	„Viertelliterklasse“.erfolgreiche Zahnärztesitcom
„Novotny & Maroudi“erfolgsprodukt Marke schwarzenberger:
„feine Dame“ mit aglaia szyszkowitz„Der Winzerkönig“ mit susanne Michel
und harald Krassnitzer„trautmann“-Krimi „Bumerang“ mit
Wolfgang Böck und erhard Koren37Spitzenﬁ	lme	im
ORF-Fernsehen.
Film	und	Serien„fluch der karibik“ mit johnny Depp
und Orlando Bloom begeistere im Orf
1,113 Mio. Zuschauer.Spitzenﬁ	lme	im	ORF
Die	ORF-Hauptabteilung	Film	und	Serien,	unter	der	Leitung	von	Dr.	andrea	BogadRadatz,	konnte	auch	im	Jahr	2006	den	Seherinnen	und	Sehern	zahlreiche	Spitzenﬁ	lme	bieten.	Insgesamt	wurden	1.442	Filme,	Movies	und	Mehrteiler,	5.090	Serien	und	2.929	Kinderserien	(ohne	Wiederholungstermine)	ausgestrahlt.	Ganz	vorne	in	der	Publikumsakzeptanz	waren	die	Helden	der	„Black	Pearl“:	„Fluch	der	Karibik“	begeisterte	1.113.000	zuschauer/innen	(16,1	%	RW,	38	%	Ma).	auf	Platz	zwei	landete	Leonardo	Dicaprio	in	„catch	Me	If	You	can“	und	Platz	drei	ging	an	„ein	chef	zum	Verlieben“	mit	Sandra	Bullock	und	Frauenschwarm	Hugh	Grant.
Noch	mehr	Premieren	–	noch	mehr	Hits
ebenfalls	als	höchst	attraktiv	erwiesen	sich	Michael	Herbigs	„Traumschiff	Surprise	–	Periode	1“	sowie	„Und	dann	kam	Polly“	mit	Ben	Stiller	und	Jennifer	aniston.	Das	Publikum	begeistern	konnten	auch	„Plötzlich	Prinzessin“,	Kate	Hudson	und	Matthew	Mcconaughey	in	„Wie	werde	ich	ihn	los	–	in	10	Tagen?“	sowie	„Die	Liga	der	außergewöhnlichen	Gentlemen“	mit	Sean	connery.David carusa in „c.s.I. NY“ von
Meisterproduzent jerry Bruckheimer„Der Bulle von tölz“ mit Ottfried fischer,
ruth Drexel und Katharina abt38US-Serien
zu	den	meistgesehenen	US-Hitserien	2006	im	ORF	zählen	„c.S.I.	Miami“	und	„c.S.I.	NY“	von	Meisterproduzent	Jerry	Bruckheimer	sowie	die	Krimiserie	„Monk“.	Großer	Beliebtheit	erfreuten	sich	weiters	„c.S.I.	–	Den	Tätern	auf	der	Spur“,	„Desperate	Housewives“	sowie	„Gilmore	Girls“	und	„Malcom	mittendrin“.	Für	Furore	sorgte	außerdem	der	Serienbeginn	von	„Grey’s	anatomy“.
Deutschsprachige	Filme	und	Serien
Neben	den	zahlreichen	Spitzenﬁ	lmen	im	ORF	zählen	auch	die	deutschsprachigen	TV-Movies,	Miniserien	und	Serien	zum	ﬁ	xen	Bestandteil	des	ORF-Programms.	Große	erfolge	feierten	Ottfried	Fischer	und	Ruth	Drexel	in	„Der	Bulle	von	Tölz“.	allein	die	episode	„Keiner	kennt	den	Toten“	verfolgten	1.135.000	zuschauer/innen	(16,4	%	RW,	47	%	Ma)	im	ORF.	Weitere	Publikumsmagnete	waren	Uwe	Kockisch	in	seiner	Rolle	als	commissario	Guido	Brunetti	in	„Donna	Leon“,	ann-Kathrin	Kramer	und	Günther	Maria	Halmer	in	„Die	Nonne	und	der	Kommissar“	sowie	Ottfried	Fischer	als	schnüffelfester	„Pfarrer	Braun“	und	Ruth	Drexel	auf	den	Spuren	von	Miss	Marple	in	„agathe	kann’s	nicht	lassen“.
2006	war	das	Jahr	der	Telenovelas:	Neben	„Julia	–	Wege	zum	Glück“	(durchschnittlich	234.000	zuseher/innen,	3,4	%	RW,	32	%	Ma)	tobte	im	Jahr	2006	auch	ein	„Sturm	der	Liebe“	im	ORF	(durchschnittlich	179.000	zuschauer/innen,	2,6	%	RW,	27	%	Ma).
Millionenpublikum	für	starke	Frauen
Starke	Reihen	für	starke	Frauen:	Durchschnittlich	1.010.000	zuseher/innen	(14,6	%	RW,	32	%	Ma)	verfolgten	die	episode	„Rosamunde	Pilcher	–	Sommer	des	erwachens“.	Insgesamt	19	Folgen	der	beliebten	„Pilcher“-Reihe	standen	2006	auf	dem	ORF-Programm.	Weiterer	Beliebtheit	erfreuten	sich	die	Reihen	„Inga	Lindström“,	„Im	Tal	der	wilden	Rosen“	und	„Der	Ferienarzt“.	Vom	Publikum	ins	Herz	geschlossen	wurden	weiters	die	zweiteiler	„Rose	unter	Dornen“	und	„Papa	und	Mama“.
Hörﬁ	lme	im	ORF
Seit	anfang	des	Jahres	2004	bietet	der	ORF	ein	Service,	das	den	TV-alltag	für	sehbehinderte	und	blinde	ORF-Konsumenten	erleichtert.	ein	Teil	des	Spiel-	und	Fernsehﬁ	lmangebots	wird	seither	als	Hörﬁ	lm	gezeigt.	zu	den	beliebtesten	ORFHörﬁ	lmen	2006	zählten	„Rosamunde	Pilcher	–	Bis	ans	ende	der	Welt“,	„Doktor	Schiwago“,	„Sissi“	sowie	„Peter	schießt	den	Vogel	ab“	und	„James	Bond	–	Liebesgrüße	aus	Moskau“.Religionen
und	Weltanschauungen.
Das	Team	der	ORF-TV-Religion,	unter	der	Leitung	von	Gerhard	Klein,	berichtete	sehr	umfangreich	über	das	Leben	der	gesetzlich	anerkannten	Kirchen	und	Religionsgemeinschaften	und	bot	spannende	Informationen	und	Hintergrundberichte	über	Religionen	und	Weltanschauungen.	Orientierung
„Orientierung“,	präsentiert	von	Doris	appel,	zeigte	u.	a.	Beiträge	über	die	Reisen	von	Papst	Benedikt	XVI.	nach	Polen,	Bayern	und	in	die	Türkei.	als	Bundespräsident	Heinz	Fischer	den	Vatikan	besuchte,	brachte	„Orientierung“	ein	exklusivinterview	mit	dem	Staatsoberhaupt.	Das	ORF-Religionsmagazin	war	bei	der	9.	Vollversammlung	des	Weltkirchenrats	in	Porto	alegre	ebenso	präsent	wie	bei	der	europäischen	Imame-Konferenz	in	Wien.	kreuz&quer / philosophicum
Die	meistgesehene	ausgabe	der	von	Doris	appel	präsentierten	Sendung	war	eine	Spezialausgabe	mit	einem	Interview,	das	Papst	Benedikt	XVI.	Vertretern	deutschsprachiger	Medien	gab	(4,6	%	RW,	320.000,	19	%	Ma),	gefolgt	von	„Die	Legende	vom	Da-Vinci-code“	(3,6	%	RW,	249.000,	27	%	Ma)	und	„Der	Streit	um	den	Papst	–	Benedikt	XVI.	und	der	Islam“	aus	anlass	der	Regensburger	Rede	(3,5	%	RW,	242.000,	31	%	Ma).	Unter	den	eigen-	bzw.	auftragsproduktionen	sind	u.	a.	„Habt	keine	angst	–	Johannes	Paul	II.“	von	Mathilde	Schwabeneder,	Filme	von	Michael	cencig	über	Fastenzeit	und	Weihnachten	in	Neufünfhaus,	„Paradiesgärten“	von	christian	Kugler	und	„engel.	Gibt’s	die?“	von	Maria	Magdalena	Koller	zu	nennen.	auf	dem	Sendeplatz	von	„kreuz&quer“	wurde	2006	auch	die	Diskussionsreihe	„philosophicum“	ausgestrahlt.	Themen	waren	u.	a.	„eifersucht	–	Die	dunkle	Seite	der	Liebe“	und	„altern	–	Die	unausweichliche	chance“.
Im	Bereich	der	Live-Übertragung	von	Gottesdiensten,	einem	Kernbereich	der	ORF-TV-Religion,	sind	für	das	Jahr	2006	vor	allem	die	Übertragungen	der	Gottesdienste	zu	nennen,	die	Papst	Benedikt	XVI.	in	Krakau,	in	München	und	in	der	Türkei	feierte,	ein	weiterer	Höhepunkt	war	die	Übertragung	des	Kapitelamtes,	das	Kardinal	christoph	Schönborn	im	Petersdom	in	Rom	zelebrierte.	einer	der	Höhepunkte	der	evangelischen	Gottesdienste	war	der	Karfreitagsgottesdienst	in	der	auferstehungskirche	in	Gmunden	in	Oberösterreich.	FeierAbend
Die	feiertägliche	Sendereihe	porträtierte	im	Schwerpunkt	„Heilige.Ketzer.Märtyrer“	u.	a.	Dietrich	Bonhoeffer,	Papst	Johannes	XXIII.,	Ignatius	von	Loyola,	Martin	Luther	King,	Thomas	Müntzer,	Jeanne	d’arc,	Maria,	Pater	Pio	und	Franz	von	assisi.	Weitere	ausgaben	waren	u.	a.	Weihbischof	Helmut	Krätzl	und	dem	Voest-arbeiter	und	Priester	Rupert	Granegger	gewidmet.	„Feierabend“	hatte	2006	durchschnittlich	482.000	Seher/innen	pro	ausgabe	(7,0	%	RW,	24	%	Ma).	Religionen der Welt
Diese	im	deutschen	Sprachraum	einmalige	Sendereihe	über	nicht	christliche	Weltreligionen	stellte	2006	u.	a.	die	vier	großen	Yogawege	vor	und	führte	die	Seher/innen	in	die	alte	jüdische	Gemeinde	von	Munkatsch	in	der	Ukraine.	Was ich glaube
Darüber	sprechen	an	Sonn-	und	Feiertagen	der	katholische	Priester	und	Psychotherapeut	arnold	Mettnitzer,	die	evangelische	Pfarrerin	und	Literatur-Spezialistin	Ines	Knoll,	der	Ordensmann	und	aids-Seelsorger	clemens	Kriz	und	weitere	Vertreter	des	christentums	und	des	Judentums.	http://religion.ORF.at
Die	zahl	der	Seitenaufrufe	des	Portals	der	ORFHauptabteilungen	Religion	(TV	und	Radio)	hat	im	Jahr	2006	einen	monatlichen	Durchschnittswert	von	annähernd	einer	Million	erreicht.	Im	Rahmen	der	Webcast-aktion	„Nah	und	doch	fremd	–	was	andere	glauben“	gestalteten	Seherinnen	und	Seher	eigene	Beiträge.Papst Benedikt XVI. auf reisen:
Umfangreiche Berichterstattung im OrfPfarrerin Ines Knoll interpretiert
im Orf Literatur.„kreuz&quer“-Dokumentation
„cat stevens alias Yusuf Islam“Oberrabbiner Paul chaim eisenberg
zu gast im Orf39Hitradio	und	Szeneradio.Im	Kontakt	mit	dem	Publikum.
Im	Bereich	der	Hörfunkdirektion	–	bis	ende	2006	unter	der	Leitung	von	Hörfunkdirektor	Mag.	Kurt	Rammerstorfer,	seit	anfang	2007	unter	der	Leitung	von	Hörfunkdirektor	Dr.	Willy	Mitsche	–	sind	die	Radiosender	Ö1,	Ö3,	FM4,	der	auslandsdienst	Radio	Österreich	1	International,	das	Radio-Symphonieorchester	Wien	(RSO	Wien),	das	RadioKulturhaus	sowie	programmbegleitende	und	administrative	abteilungen	zusammengefasst.	Das	Jahr	2006	war	geprägt	von	einer	weiter	verschärften	Marktentwicklung.	Nach	rund	neun	Jahren	ﬂ	ächendeckender	Radiokonkurrenz	in	Österreich	behaupteten	die	ORF-Radioprogramme	ihre	Marktführerschaft	trotz	des	Markteintritts	von	mittlerweile	insgesamt	69	privaten	Radiosendern	(das	sind	um	28	Sender	mehr	als	im	Jahr	1998).	Die	ORF-Radios	konnten	mit	79	%	das	hohe	Niveau	bei	den	Marktanteilen	nahezu	halten	(2005:	80	%),	der	Marktanteil	der	österreichischen	Privatradios	blieb	mit	18	%	konstant.	Die	ergebnisse	im	Detail:	Österreich	1	erreichte	abermals	einen	Marktanteil	von	6	%	(2005:	6	%),	auch	Hitradio	Ö3	erzielte	wieder	einen	Marktanteil	von	33	%	(2005:	33	%),	die	ORF-Regionalradios	hielten	ihren	Marktanteil	ebenfalls	stabil	bei	38	%,	FM4	erreicht	einen	Marktanteil	von	2	%	(2005:	3	%).
Trotz	verschärfter	wirtschaftlicher	Bedingungen	und	einer	gestiegenen	zahl	von	Mitbewerbern	lieferte	Ö3	eine	weitgehend	stabile	Bilanz.	Die	Veränderungen	in	der	österreichischen	Radiolandschaft	wirken	sich	in	erster	Linie	auf	die	Marktpräsenz	von	Ö3	und	den	damit	verbundenen	Verlust	des	„unfair	share“	aus.
Programm	und	Veranstaltungen
Der	Kultur-	und	Informationssender	Ö1	hat	seine	ziele	–	noch	mehr	Publikumsnähe	und	verstärktes	programmadäquates	Service	–	weiterhin	konsequent	verfolgt	und	durch	eine	ausweitung	der	Off-air-aktivitäten	den	Kontakt	zu	den	Hörerinnen	und	Hörern	weiter	intensiviert.	Die	Tagesreichweite	2006	betrug	8,7	%	in	der	zielgruppe	der	über	zehnjährigen.	Mit	diesem	Wert	liegt	Ö1	weit	vor	den	vergleichbaren	Stationen	und	ist	damit	nicht	nur	der	erfolgreichste	Kultursender	europas,	sondern	auch	ein	Beispiel	für	die	gelungene	Verbindung	von	öffentlichrechtlicher	Qualität	und	Hörerakzeptanz.	In	der	Kernzielgruppe	–	der	über	35-Jährigen	–	erzielte	Ö1	2006	wieder	eine	zweistellige	Tagesreichweite	von	11,7	%.	Programmschwerpunkte	2006
Wichtigster	Schwerpunkt	2006	war	das	Mozartjahr	zum	250.	Geburtstag	des	Komponisten.	ehrgeiziges	Projekt	von	Ö1	war	es,	neben	vielen	Sondersendungen	alle	Werke	W.	a.	Mozarts	lückenlos	bis	zum	kleinsten	Fragment	zu	spielen.	Weitere	große	Programmschwerpunkte	betrafen	u.	a.	Sigmund	Freud	anlässlich	des	150.	Geburtstags,	Lateinamerika	anlässlich	des	eU-Lateinamerikagipfels	in	Wien	und	den	50.	Jahrestag	des	Ungarnaufstandes	im	Oktober.
Ö1	–	Der	Festspielsender
auch	2006	war	Österreich	1	„der	Festspielsender“.	Mehr	als	180	Übertragungen	von	30	Festivals	in	ganz	Österreich	standen	auf	dem	Programm	des	Kultursenders.	Dazu	kamen	zahlreiche	Konzerte	von	internationalen	Schauplätzen.	Höhepunkt	waren	die	Salzburger	Festspiele	–	nicht	weniger	als	38	musikalische	ereignisse	aus	der	Mozartstadt	gab	es	in	Ö1	zu	hören.	Ö1-Kommunikation
zu	den	wichtigsten	aktivitäten	2006	zählten	jene	rund	um	das	Mozartjahr	mit	dem	Jahresprojekt	„calling	Mozart“	(in	Kooperation	mit	dem	„Wiener	Mozartjahr	2006“).	Bereits	zum	zwölften	Mal	wurde	ins	„Ö1	Kulturzelt“	auf	die	Donauinsel	geladen,	und	die	zweiten	„Ö1	Wohlfühltage“	hatten	diesmal	den	Schwerpunkt	„Bewegung“.	Mehr	als	700	Kultur-Kooperationspartner	garantieren	eine	nahezu	ﬂ	ächendeckende	Präsenz	von	Ö1.	calling Mozart – ein Projekt von Ö1
und dem „Wiener Mozartjahr 2006“glatt und Verkehrt –
das Weltmusik-festival von Ö1 in KremsPeter Matic wurde bei der „Langen Nacht
des hörspiels“ als schauspieler des
jahres geehrt.41Interaktion,	Information	und	Service.
Hervorzuheben	ist	die	Performance	der	Ö1-Homepage.	Der	Download-Bereich	entwickelte	sich	zu	einem	überaus	erfolgreichen	Kommunikationsinstrument.
zum	Jubiläum	„10	Jahre	Ö1	club“	gab	es	eine	Vielzahl	an	Sonderaktivitäten	(z.	B.	die	große	Ö1-Jubiläumskreuzfahrt	Wien-Basel),	der	club	konnte	das	50.000	Mitglied	begrüßen.	Mit	rund	50	neuen	eigenproduktionen	im	Musik-	und	Wortbereich	konnte	Ö1	bei	der	cD-Produktion	seine	erfolgreiche	Nischenpolitik	fortsetzen.	andi Knoll präsentiert „Ö3 heute“.helfen mit der Ö3-Wundertüte: caritas
Präsident franz Küberl, Bundespräsident
heinz fischer und robert Kratky.harald seraﬁn frühstückt
mit claudia stöckl.42Hitradio	Ö3
Das	Programm
Interaktion,	Information	und	Service	für	die	Hörer	–	damit	konnte	Ö3,	unter	der	Leitung	von	Georg	Spatt,	auch	im	Jahr	2006	punkten.	Mit	dem	„Frühjournal“	versorgt	Ö3	seit	September	2006	die	Hörer/innen	um	Punkt	7.00	Uhr	mit	noch	mehr	Information	und	Servicethemen.	Damit	wurde	dem	Wunsch	vieler	Hörer/innen	nach	einer	großen	Tagesvorschau	und	nach	Informationen	aus	den	Bundesländern	nachgekommen.	Vor	der	Nationalratswahl	stellten	sich	die	Spitzenkandidaten	den	Fragen	der	Ö3-Hörer/innen	in	„Ö3	heute“	mit	andi	Knoll.	am	Wahlabend	berichtete	Ö3	in	einer	sechsstündigen	Sondersendung.	Im	Sport	beherrschten	zwei	Großereignisse	die	Berichterstattung.	In	einer	Sondersendung	zur	Herren-abfahrt	und	mit	einem	Spezial-„Wecker	live“	aus	dem	Österreicherhaus	in	Turin	wurde	von	den	20.	Olympischen	Winterspielen	in	Italien	berichtet.	als	Österreichs	ofﬁ	zielles	WM-Radio	berichtete	Ö3	im	Sommer	von	allen	Spielen	der	FußballWM	in	Deutschland	live.	Bei	Österreichs	größter	Jugend-Sozialaktion,	den	von	Ö3	und	youngcaritas.at	organisierten	„72	Stunden	ohne	Kompromiss“,	stellten	sich	mehr	als	5.000	Jugendliche	in	den	Dienst	der	guten	Sache	und	leisteten	freiwillig	mehr	als	400.000	arbeitsstunden.	Der	richtige	Umgang	mit	den	neuen	Medien	stand	im	Mittelpunkt	der	Jugendschutzkampagne	„Sehen	Sie,	was	Ihr	Kind	sieht?“.	Für	alle	eltern	mit	Fragen	rund	um	„Kinder	und	Internetnutzung“	wurde	bei	der	Ö3-Kum-mernummer	ein	expertenkreis	eingerichtet.	Nach	dem	March-Hochwasser	im	Frühjahr	2006	organisierte	Ö3	auf	dem	Gänserndorfer	Rathausplatz	ein	Beneﬁ	zkonzert,	bei	dem	christina	Stürmer	und	Wolfgang	ambros	auftraten.	Das	ergebnis:	86.850	€	für	das	Rote	Kreuz	Niederösterreich.	Mit	dem	ergebnis	von	800.000	€	endete	die	Ö3aktion	zu	Gunsten	von	„Licht	ins	Dunkel“.	Bei	der	traditionellen	Sendung	„Drei	Tage	Ö3	für	Licht	ins	Dunkel“	wurden	sonst	nicht	zu	kaufende	Objekte	von	Prominenten	versteigert.	Mit	der	Wundertüte	2006	hatte	Ö3	abermals	aufgerufen,	alte	Handys	umweltgerecht	zu	entsorgen	und	gleichzeitig	zu	spenden.	Mehr	als	350.000	Handys	wurden	retourniert.	Die	Spenden	gingen	an	den	Soforthilfefonds	von	caritas	und	„Licht	ins	Dunkel“	gegen	Kinderarmut	in	Österreich.	exklusiv	übertrug	Ö3	das	Konzerthighlight	des	Jahres	–	„Robbie	Williams“	–	live	aus	dem	ernst-Happel-Stadion	in	die	ganze	Welt.	als	„Vorgeschmack“	auf	die	große	amadeus-TV-Show	gab	es	auf	Ö3	alle	Informationen	zum	österreichischen	Musikpreis.	Weil	kleine	Ideen	die	Welt	verändern	können,	rief	Hitradio	Ö3	zum	„Ideen-Wettbewerb“	auf	–	2.591	Ideen	langten	ein.
Ö3-Auszeichnungen	2006
Ö3	wurde	am	12.	Februar	unter	die	erstmals	vergebenen	Superbrands	austria	2006/2007	gewählt.	Den	city-Light	„Impactissimo“	in	Silber	erhielt	Ö3	für	die	„Fußball-WM-Promi“-Serie.	Mit	der	„VIP,	VIP,	Hurra“-Kampagne	konnte	Ö3	beim	Transport	Media	award	Platz	eins	im	Jänner	und	Platz	drei	für	das	Gesamtjahr	einfahren.	Ö3-Redakteur	Markus	Müller	erhielt	für	seine	„Ö3-Wecker“-Serie	„Buntes	Mosaik	europa“	–	aus	anlass	der	eU-erweiterung	–	den	andreas-ReischekPreis.	Rudolf	Fuchsberger,	Postbuslenker	aus	Salzburg,	erhielt	den	Ö3-Verkehrsaward	2005.
Ö3-Events	2006
Ö3	nutzte	mit	events	die	chance,	in	ganz	Österreich	mit	einzelaktionen	präsent	zu	abseits	des	Mainstreams.
sein.	Die	jeweiligen	eventreihen	wurden	auf	spezielle	zielgruppen	ausgerichtet	und	sprachen	von	Kindern	über	Jugendliche	bis	zu	Familien	ein	breites	Bevölkerungsspektrum	an.
Die	Palette	der	events	reichte	von	der	Ö3-Disco,	der	Ö3-zeitreise	(mit	den	größten	Hits	der	vergangenen	40	Jahre),	der	Ö3-Mountainmania	über	das	Ö3-Picknick	–	einem	Kurzurlaub	für	Familien	in	der	Stadt	–	bis	zur	Präsenz	von	Ö3	mit	einer	eigenen	Bühne	auf	dem	Donauinselfest.
FM4,	das	mehrheitlich	fremdsprachige	Jugendkulturradio	(Leitung:	Monika	eigensperger),	blieb	auch	im	Jahr	2006	in	allen	relevanten	Kategorien	des	Radiotests	stabil.	Bei	den	Österreicherinnen	und	Österreichern	zwischen	14	und	49	Jahren	erzielte	FM4	einen	Marktanteil	von	4	%,	die	Tagesreichweite	beträgt	6,7	%.
Der	Jugendkultursender	des	ORF	erfuhr	2006	anerkennung	und	Würdigung	im	In-	und	ausland.	FM4	erhielt	wieder	eine	Goldene	cca-Venus	für	seine	in	eigenregie	konzipierte	Werbelinie	sowie	Nominierungen	und	ein	weiteres	Mal	den	Radiopreis	der	erwachsenenbildung,	diesmal	für	die	junge	Hörspielreihe	„Junk“.	Der	Süddeutsche	Verlag	wählte	ganz	FM4	als	Kooperationspartner	für	die	renommierte	Sz-Diskothek	zu	50	Jahren	Rockmusik.	Der	FM4-Stil	der	engagierten	Vertretung	und	scheuklappenlosen	Verschränkung	der	relevanten	Jugendkulturen	wird	mittlerweile	(jenseits	der	akademischen	Frage,	ob	man	ihn	jetzt	als	Format-Radio	bezeichnen	kann	oder	nicht)	auch	international	als	vorbildhaft	vermittelt.	Immer	wieder	führt	es	die	Jugendbeauftragten	der	öffentlichrechtlichen	Partneranstalten	aus	Deutschland,	aber	auch	Kollegen	von	der	Tschechischen	Republik	bis	Schweden	in	die	FM4-Redaktion,	um	mehr	über	das	Konzept	zu	erfahren.	Der	„Kurier“	nannte	FM4	den	„besten,	fabelhaftesten	und	großartigsten	Jugendsender	Österreichs,	Mitteleuropas,	ja	wahrscheinlich	sogar	der	Welt“.	FM4	punktet	seit	seiner	Gründung	1995	und	vor	allem	seit	dem	Beginn	als	Vollprogramm	2000	mit	hohen	Image-Werten,	die	auf	der	Bilingualität	des	Senders,	seiner	(selbst)bewussten	Konzentration	auf	nicht	durchhörbare	Musik	abseits	des	Mainstreams	sowie	die	journalistisch-reﬂ	exive	Beschäftigung	mit	der	diversiﬁ	zierten	Welt	der	Jugend-	und	Popkultur	fußt.
FM4	ist	durch	die	Beschäftigung	mit	den	jugendlichen	avantgarden	auch	in	der	Implementierung	von	neuen	Medien	oder	Versuchen	mit	Podcast,	Stream,	Video	etc.	vorne	dabei.
FM4	wird	in	der	Beschäftigung	mit	junger,	innovativer	Kultur,	vor	allem	natürlich	im	Bereich	der	Musik,	expertenstatus	zuerkannt.	FM4	gilt	als	wichtigste	Plattform	und	Info-Drehscheibe	für	die	junge	Szene	des	Landes.	Der	international	ausgezeichnete	FM4-Soundpark,	die	Musik-InternetPlattform	von	FM4,	ist	zentraler	Impulsgeber	für	heimischen	Musik-Nachwuchs	und	Ideen-Pool	für	die	Musikindustrie.	Der	5.	Soundpark-Geburtstag	im	Oktober	2006	wurde	mit	dem	einzigartigen	experiment	eines	Soundpark-clash	gefeiert,	bei	dem	jeweils	zwei	Soundpark-Bands	auf	gegenüberliegenden	Bühnen	gegen-	und	miteinander	spielten,	und	brachte	eine	der	akklamiertesten	FM4-Veranstaltungen	aller	zeiten	zu	Stande.
Information	(HD	1)
Die	ORF-Radioinformation	–	2006	unter	der	Leitung	von	chefredakteur	Mag.	Karl	amon,	seine	Nachfolgerin	ist	chefredakteurin	Bettina	Roither	–	blickt	auf	ein	sehr	erfolgreiches	Jahr	zurück.	an	der	neuen	Rekord-Tagesreichweite	des	Senders	Österreich	1	von	8,8	%	haben	die	Journale	wesentlichen	anteil	–	Morgenjournal	und	Mittagsjournal	liegen	konstant	deutlich	über	der	200.000-Hörer-Marke.	Die	Regionalradios	–	mit	neuem	attraktivem	Layout	–	und	Hitradio	Ö3	behaupteten	ihre	Marktdominanz.	Die	großen	Themen	–	Ratspräsidentschaft,	Nationalratswahl,	ÖGB-	und	BaWaG-Krise,	eU-Vorsitz,	Mo-joey Burns von calexicostuart freeman moderiert
die fM4-„Morning show“.Brian Molko von Placebo43erfolgreichster	Kultursender	europas.anspruchsvolles	Publikum.
zartjahr,	Kampusch	und	Fußball-WM	–	wurden	mit	großem	einsatz	gut	bewältigt.	Das	Interesse	an	Ö1-News	im	Internet	(Inforadio	und	Webradio)	stieg	um	50	%,	der	aktuelle	Teletext	verbuchte	mit	fast	acht	Mio.	zugriffen	pro	Tag	neue	Nutzungs-Höchstwerte.	Die	aPa	hat	HörfunkBerichte	800	Mal	als	Quelle	genannt,	14	Mitarbeiter/innen	haben	im	Vorjahr	Journalistenpreise	gewonnen.
Wissenschaft,	Bildung,	Gesellschaft	(HD	2)
Die	Hauptabteilung	unter	der	Leitung	von	Dr.	Martin	Bernhofer	produziert	mehr	als	30	Sendungen	pro	Woche	für	Ö1	und	rund	40	aktuelle	Berichte	für	die	Journale	und	Nachrichten	der	ORF-Radios.	Mit	dem	„Projekt:	Freud“	wurde	der	entdecker	des	Unbewussten	umfassend	gewürdigt.	Weitere	Schwerpunkte	waren	„aktionstage	Politische	Bildung“,	Klimawandel,	österreichische	Forschungszentren,	energie	der	zukunft,	Indien	und	china,	europäische	Gesundheitssysteme	und	ethnomedizin.	Die	von	Ö1/HD	2	mitveranstalteten	alpbacher	Technologiegespräche	waren	mit	mehr	als	800	Teilnehmerinnen	und	Teilnehmern	die	erfolgreichste	Veranstaltung	des	europäischen	Forums.	Das	Salzburger	Nachtstudio	feierte	50.	Geburtstag	mit	einem	„Fest	der	Dialektik“.	Weitere	Off-air-Veranstaltungen:	„Hochschulpolitisches	Forum“,	„ernst	Mach-Forum“,	Foren	bei	der	ars	electronica,	enquete	zum	„Welttag	der	psychischen	Gesundheit“,	Science-event	„Umwelt	und	energiewachstum“.	Je	einen	Radiopreis	der	erwachsenenbildung	erhielten	Ulrike	Schmitzer	und	Renate	Pliem.
Kultur	(HD	3)
auch	2006	gestaltete	die	Hauptabteilung	Kultur,	unter	der	Leitung	von	Prof.	alfred	Treiber,	einen	wesentlichen	Teil	des	Ö1-Programms.
2006	spielte	Ö1	alle	Werke	W.	a.	Mozarts	lückenlos	bis	zum	kleinsten	Fragment,	also	insgesamt	ca.	450	Konzerte	und	Opern.	Weitere	Schwerpunkte	galten	Robert	Schumann,	Dmitri	Schostakowitsch	und	Friedrich	cerha.	Das	engagement	für	zeitgenössische	Musik	wurde	mit	der	täglichen	„zeit-Ton“-Sendung	sowie	mit	Konzerten,	dem	Festival	„Musikprotokoll“	und	Kompositionsaufträgen	fortgesetzt.	Mit	der	eBU	wurde	vereinbart,	zehn	Vorstellungen	der	Wiener	Staatsoper	europaweit	zu	übertragen,	die	Jazzredaktion	begann	eine	regelmäßige	Kooperation	mit	dem	WDR.
Aktuelle	Kultur
Schwerpunkte	der	Berichterstattung	u.	a.	in	den	Ö1-Journalen	stellten	die	Berichte	von	den	Salzburger	Festspielen,	von	der	Frankfurter	Buchmesse	und	von	den	großen	internationalen	Filmfestivals	dar.
Literatur,	Hörspiel	&	Feature
Ö1	produziert	und	sendet	wöchentlich	rund	zehn	Stunden	Literatur.	ein	besonderes	Highlight:	Wendelin	Schmidt-Dengler,	der	Doyen	der	österreichischen	Germanistik,	stellte	„Literarische	außenseiter“	von	Franz	Kafka	bis	zu	Hertha	Kräftner	vor.
Die	13.	„Lange	Nacht	des	Hörspiels“	im	Wiener	Funkhaus,	Literaturhaus	Salzburg	und	kulturhaus.tirol	präsentierte	Hans	Leberts	„Wolfshaut“	als	Hörspiel	des	Jahres	und	Burgschauspieler	Peter	Matic	als	Schauspieler	des	Jahres.
Die	„Internationale	Featurekonferenz“	brachte	mehr	als	100	Radiomacher/innen	aus	mehr	als	20	Ländern	ins	Wiener	Funkhaus.	Der	Radio-Kabarettpreis	„Salzburger	Stier“	–	der	25.	–	war	erstmals	in	Wien	zu	Gast,	Ö1	war	Gastgeber	für	die	„arbeitsgemeinschaft	für	Unterhaltung	deutschsprachiger	Sender“.	Religion	(HD	4)
Die	Besuche	Papst	Benedikts	XVI.	in	Polen,	in	Deutschland	und	in	der	Türkei	wurden	ebenso	umfassend	begleitet	wie	die	Vorbereitungen	zur	„3.	europäischen	Ökumenischen	Versammlung	in	Sibiu“	in	Rumänien.	caritas	und	Diakonie,	„Drei-einen Programmschwerpunkt widmete
Ö1 dem österreichischen Komponisten
friedrich cerha.regina Vogl, ahs-Lehrerin, das 50.000.
Mitglied des Ö1 clubsWendelin schmidt-Dengler stellte
„Literarische außenseiter“ vor.45Radio-Symphonieorchester	Wien.46zeitgenössische	Musik.
königsaktion“,	sowie	„Jugend	eine	Welt“	luden	zur	Besichtigung	ihrer	Hilfsprojekte	in	Sri	Lanka,	Mali	und	ecuador.	50	Jahre	katholische	Militärseelsorge	in	Österreich	mit	internationaler	Soldatenwallfahrt	nach	Lourdes,	die	arbeit	der	österreichischen	caritas	in	der	Ukraine	(20.	Jahrestag	von	Tschernobyl)	wurden	ebenso	dokumentiert	wie	karitative	Projekte	in	Moldawien,	Rumänien	und	anderen	Staaten	mit	mehrheitlich	orthodoxer	Bevölkerung.	Der	Themenkreis	Islam	in	Österreich	und	europa	wurde	durch	ein	Projekt	in	Damaskus	überregional	erweitert.	ein	Hindufestival	wurde	in	London	wahrgenommen.
Produktionsgruppe	Spezialprogramme	(HRO)
Die	Schwerpunkte	der	Produktionsgruppe	reichen	von	Berichterstattung	für	Konsumenten	in	Ö1-Sendungen,	den	ORF-Regionalradios	und	im	Internet	über	anregungen	zum	Diskurs	und	für	individuelles	Nachdenken	über	alle	gesellschaftliche	und	kulturelle	Bereiche	u.	a.	in	der	Ö1-Phone-in-Sendung	„Von	Tag	zu	Tag“	bis	zu	„Rudi!	Radio	für	Kinder“.
Bei	Radio	1476,	dem	ORF-Mitelwellenradio,	haben	sich	die	Sendungen	für	die	autochthonen	Volksgruppen	durch	begleitende	Veranstaltungen	(„Volksgruppengespräche“)	und	die	ergänzende	arbeit	für	http://volksgruppen.ORF.at	zu	einem	dringend	benötigten	Platz	der	Kommunikation	über	vitale	Interessen	der	Volksgruppen	entwickelt.
Ähnliches	gilt	für	die	integrative	Wirkung	von	„Radio	afrika“,	die	Hunderten	Schülerradio-Sendungen,	die	in	zusammenarbeit	mit	dem	Unterrichtsministerium	entstehen,	und	das	Projekt	„FreakRadio“	mit	eigenen	behindertengerechten	Produktionseinrichtungen	im	Funkhaus.
Radio	Österreich	1	International
auf	den	ORF-Kurzwellenfrequenzen	wird	seit	2003	großteils	Ö1	ausgestrahlt,	ergänzende	Programmangebote	sind	der	tägliche	„Report	from	austria“	und	die	Wochenzusammenfassung	„The	Week	in	Review“	in	englisch	sowie	„Noticiero	de	austria“	in	Spanisch.
In	seiner	zehnten	Spielsaison	hat	sich	das	ORF	RadioKulturhaus,	unter	der	Leitung	von	Mag.	christiane	Goller-Fischer,	als	mediale	Plattform	für	die	heimische	Kunst,	als	Partner	für	Kultur	und	Wirtschaft,	als	Schnittstelle	zwischen	dem	ORF	und	seinem	Publikum	etabliert.	2006	brachte	Programminnovationen	wie	„Im	Klartext“	(das	politische	Streitgespräch),	„Kunst:Werte	aktuell“	oder	„Im	zeit-Raum“	(ein	Dialog	mit	Vordenkern	aus	Wissenschaft,	Wirtschaft	und	Medien),	eine	noch	stärkere	anbindung	an	Ö1,	FM4,	Ö3	und	ORF	2	(Vorpremieren	der	ORF-„Universum“-Produktionen).	RSO	Wien
Das	Mozartjahr	brachte	für	das	RSO	Wien	–	Leitung:	Dr.	Haide	Tenner,	chefdirigent:	Bertrand	de	Billy	–	internationale	Fernsehauftritte	bei	„Spirits	of	Mozart“	und	im	Stephansdom.	auch	das	Konzert	bei	den	Salzburger	Festspielen	war	Mozart	gewidmet,	kombiniert	mit	einer	Uraufführung.	Insgesamt	standen	in	diesem	Jahr	wieder	zahlreiche	Ur-	und	erstaufführungen	auf	dem	Spielplan	des	Orchesters.	Tourneen	führten	das	RSO	zu	den	Musikfestspielen	Bratislava,	zum	Mährischen	Herbst	nach	Brünn,	nach	Vaduz	und	Bozen.	auch	bei	den	österreichischen	Festspielen	ist	das	Orchester	ein	ﬁ	xer	Bestandteil.	Das	Mozartjahr	war	auch	anlass	für	drei	Produktionen	im	Theater	an	der	Wien:	„Don	Giovanni“	(Mozart),	„Die	Flammen“	(erwin	Schulhoff)	und	„L’ape	musicale“	(Lorenzo	da	Ponte).	auch	die	Tradition	der	konzertanten	aufführung	einer	Oper	im	Konzerthaus	wurde	erfolgreich	fortgesetzt	(Paul	Dukas’	„ariane	et	Barbe-Bleue“).	Spektakuläre	auftritte	wie	der	„Grubinger-Marathon“	im	Musikverein,	Benjamin	Brittens	„War-Requiem“	oder	„christmas	in	Vienna“	ergänzten	das	reiche	Programm,	welches	das	Jahr	2006	zu	einem	der	erfolgreichsten	für	das	RSO	und	seinen	chefdirigenten	Bertrand	de	Billy	machte.In seiner zehnten saison hat sich das
radioKulturhaus als mediale Plattform
etabliert.Bertrand de Billy ist chefdirigent
des rsO Wien.47Internationale	Partnerschaften.
Kooperationen	des	ORF	mit	öffentlich-rechtlichen	Spartenkanälen
Internationale	Partnerschaften	des	ORF	mit	3sat,	aRTe,	BR-alpha	und	mit	dem	zDF-Theaterkanal	förderten	den	österreichischen	Kulturexport	nach	europa.	Verantwortlich	für	die	Kooperationen	mit	anderen	öffentlich-rechtlichen	Rundfunkveranstaltern	ist	die	Hauptabteilung	Planung	und	Koordination,	die	bis	ende	2006	unter	der	Leitung	von	Wolfgang	Lorenz	stand.	Nachfolger	an	der	Spitze	der	Hauptabteilung	ist	Dr.	Reinhard	Scolik.150. geburtstag von sigmund freud
mit 25 Produktionen in 3sat.historische Orf-familiensaga
im Orf und in arteDie Kooperation von arte und Orf wurde
u. a. mit „Brüder – auf dem jakobsweg“
fortgesetzt.483sat
Im	Jahr	2006	konnte	3sat	den	KaSatMarktanteil	von	1,5	%	halten,	im	Dezember	erreichte	3sat	in	Österreich	sogar	mit	1,8	%	den	bisher	besten	Monatswert.	Der	Vergleichswert	in	Deutschland	und	der	Schweiz	liegt	bei	1,0	%.	Der	Partner	ORF	lieferte	im	Jahr	2006	rund	120.000	Minuten	Programm	aus	Österreich	zu,	das	sind	rund	25	%	Sendeanteil.	Wie	in	den	vergangenen	Jahren	hatte	etwa	die	Hälfte	des	Programmangebots	aus	Österreich	kulturelle	Themen	zum	Inhalt,	der	Rest	entfiel	auf	Informations-	und	Ratgebersendungen	sowie	anspruchsvolle	Fiktion.
zwei	Jahrestage	prägten	die	Programmplanung	von	3sat	im	Jahr	2006.	am	27.	Jänner	jährte	sich	der	Geburtstag	von	Wolfgang	amadeus	Mozart	zum	250.	Mal.	anlass	genug,	auch	bei	3sat	das	Jahr	zum	Mozartjahr	zu	machen.	3sat	konnte	mit	rund	80	Produktionen	aufwarten,	bereits	der	1.	Jänner	stand	mit	einem	24-StundenMozarttag	komplett	im	zeichen	des	Komponisten.	zum	150.	Geburtstag	von	Sigmund	Freud	brachte	3sat	vom	17.	april	bis	zum	3.	Mai	einen	kompakt	programmierten	Schwerpunkt	mit	rund	25	Produktionen	zum	Thema	„Freud	und	die	Psychoanalyse“.	zahlreiche	Neuproduktionen	konnten	das	Spielfilmangebot	ergänzen.	In	einer	neuen	Folge	der	Reihe	„Intercity	spezial“	führte	der	ehemalige	tschechische	Staatspräsident	Václav	Havel	anlässlich	seines	70.	Geburtstages	im	Oktober	durch	sein	Prag.
Seit	april	2001	ist	der	ORF	assoziiertes	Mitglied	des	deutsch-französischen	Kulturkanals	aRTe.	Die	erfolgreiche	zusammenarbeit	zwischen	ORF	und	aRTe	wurde	im	Bereich	Fernsehfilm	mit	dem	zweiten	Teil	der	Tetralogie	„Mutig	in	die	neuen	zeiten“	sowie	„Brüder	–	auf	dem	Jakobsweg“	fortgesetzt.	Dem	Mozartjahr	widmete	aRTe	Themenabende	am	13.	und	am	15.	Jänner,	dem	Freudjahr	einen	Themenabend	am	30.	april.	Im	Bereich	Dokumentarfilm	gab	es	eine	Kooperation	beim	Projekt	„Paradiesgärten“.	ORF-„Universum“	produzierte	mit	aRTe	den	Dreiteiler	„Bionik	–	Das	Wunder	der	Natur“	und	die	Doku-Soap	„Ganz	schön	wild“.	BR-alpha
Die	erfolgreiche	Kooperation	des	ORF	mit	BR-alpha,	dem	TV-Satelliten-Bildungsprogramm	des	Bayerischen	Rundfunks,	wurde	fortgesetzt.	In	der	ORF-Leiste	aLPHa	Österreich	(Montag	bis	Freitag,	21.00	bis	21.45	Uhr)	liefert	der	ORF	im	auftrag	und	auf	Kosten	des	BR	jährlich	rund	250	Stunden	Programm	aus	den	Bereichen	Wissenschaft	und	Bildung,	Kunst,	Kultur,	Religion	und	Philosophie,	Landeskunde	und	Volkskultur.
Seit	1999	gibt	es	eine	Kooperation	des	ORF	mit	dem	zDF-Theaterkanal.	Der	ORF	verzichtet	im	Rahmen	dieser	Kooperation	auf	die	abgeltung	der	bei	ihm	liegenden	Nutzungsrechte	und	wird	vom	zDF	im	Gegenzug	als	Partneranstalt	ausgewiesen.	Bei	den	Verhandlungen	mit	österreichischen	Theaterveranstaltern	hilft	der	ORF	und	bringt	via	3sat	fallweise	Originalproduktionen	ein.ORF	hilft	helfen.
Humanitarian	Broadcasting
Verantwortlich	für	die	großen	ORF-aktionen	„Licht	ins	Dunkel“,	„Nachbar	in	Not“	und	„ORF-Hochwasserhilfe“	ist	die	abteilung	Humanitarian	Broadcasting	unter	der	Leitung	von	Jörg	Ruminak.	Humanitarian	Broadcasting	ist	für	jene	sozialen	anliegen	und	Kampagnen	verantwortlich,	die	im	Sinne	des	Public	Value	für	den	öffentlich-rechtlichen	ORF	anliegen	sind.	auch	die	Vergabe	des	„Grei	necker	Seniorenpreises“	für	engagierte	Seniorinnen	und	Senioren	bzw.	generationsübergreifende	Projekte	fällt	in	den	Bereich	von	Humani	tarian	Broadcasting.	ebenso	Prüfung	der	ansuchen,	abnahme	und	Platzierung	der	Sozialspots	in	Radio	und	Fernsehen.	Im	Jahr	2006	wurden	327	nichtkommerzielle	TV-Spots	von	26	karitativen	oder	kirchlichen	Organisationen	geschaltet.	auch	das	ORF-Radio	stellt,	national	und	regional,	nach	Maßgabe	seiner	jeweiligen	Programmﬂ	ächen,	Sendezeit	für	die	ausstrahlung	von	nichtkommerziellen	einschaltungen	zur	Verfügung.	Die	ORF-Telefonhilfe	und	Österreichs	Notruf	für	Kinder,	Jugendliche	und	deren	Bezugspersonen,	„147	–	Rat	auf	Draht“,	sowie	die	Wahrnehmung	der	Bestimmungen	des	Jugendschutzes	in	den	ORF-Programmen	sind	ebenfalls	aufgaben	der	abteilung.	So	wurde	2006	auf	Initiative	von	ORF-Humanitarian	Broadcasting,	ORF-Publikumsrat,	Saferinternet.
at	in	Kooperation	mit	dem	Bildungs-	und	Sozialministerium,	österreichischen	eltern-	und	Lehrerverbänden	sowie	Beratungsstellen	die	Kampagne	„Sehen	Sie,	was	Ihr	Kind	sieht?!“	zum	Thema	Jugendschutz	in	den	Medien	gestartet.	Mit	den	vom	4.	Oktober	bis	6.	November	ausgestrahlten	Kampagnenspots	wurden	insgesamt	3,6	Mio.	Personen	(erwachsene	12+),	das	entspricht	einer	Reichweite	von	53,2	%,	erreicht.	Licht	ins	Dunkel
Die	aktion	„Licht	ins	Dunkel“	fand	2006/2007	zum	34.	Mal	statt.	5.894.198,68	Mio.	€	erbrachte	die	mehrstündige	„Licht	ins	Dunkel“-Show,	durch	die	Peter	Rapp	und	alfons	Haider	führten.	erstmals	zur	Mittagszeit	wurden	fünf	hochrangige	österreichische	Kirchenvertreter	zum	„Dialog	der	Weltreligionen“	mit	elmar	Oberhauser	geladen.	Die	auftaktsendung	am	29.	November	2005,	„Ist	da	jemand?	–	ein	Beneﬁ	zabend	für	,Licht	ins	Dunkel‘“,	wurde	zum	dritten	Mal	von	Barbara	Stöckl	präsentiert	und	lukrierte	814.914,71	€.	Berührender	Höhepunkt	der	Sendung	war	ein	Gespräch	mit	Natascha	Kampusch,	das	Barbara	Stöckl	anlässlich	eines	„Licht	ins	Dunkel“Projektbesuchs	mit	ihr	führte.	auch	der	ORF	SPORT,	„Willkommen	Österreich“,	die	„Seitenblicke“,	alle	ORF-Studios,	die	Radioprogramme	Ö1,	Ö3	und	FM4,	ORF.at	und	ORF	TeLeTeXT	unterstützten	die	aktion.	Insgesamt	lukrierte	„Licht	ins	Dunkel“	9.121.458,85	€	für	behinderte	Kinder	und	Familien	mit	Kindern	in	sozialer	Not.	Insgesamt	wurden	355	Projekte	zur	Förderung	eingereicht.	Der	„Licht	ins	Dunkel“-Soforthilfefonds	konnte	im	Vorjahr	4.419	Familien	mit	11.262	Kindern	unterstützen.
Nachbar	in	Not
am	19.	Dezember	2006,	fast	zwei	Jahre	nach	dem	Tsunami,	zog	„Nachbar	in	Not“	in	einer	Pressekonferenz	Bilanz	über	die	bisher	erfolgreichste	Spendenaktion	in	Österreich	für	Hilfe	im	ausland:	32,5	Mio.	€	wurden	innerhalb	weniger	Monate	für	die	Opfer	der	Flutkatastrophe	gespendet.	zehn	Mio.	€	gingen	in	die	Soforthilfe,	rund	20	Mio.	€	wurden	für	mittel-	und	langfristige	Maßnahmen	ausgegeben.	Viele	der	Wiederaufbauprojekte	konnten	2006	erfolgreich	abgeschlossen	werden.	andere	Projekte	–	auch	in	Ländern	mit	schwierigen	Rahmenbedingungen,	etwa	in	Sri	Lanka	–	werden	noch	bis	voraussichtlich	2008	mit	Unterstützung	von	„Nachbar	in	Not“	umgesetzt.Der schirmherr von „Licht ins Dunkel“
mit soldaten des Bundesheeres am
spendentelefon.„Ist da jemand? – ein Beneﬁzabend für
„Licht ins Dunkel“ mit Barbara stöckl49Die orf-landesstudios51Gelebter	Föderalismus.
ORF-Landesstudiosschloß Kobersdorf im Burgenland
ist schauplatz erfolgreicher
theateraufführungen im sommer.52Die	ORF-Regionalradios	konnten	ihre	starke	Position	im	Jahr	2006	behaupten.	Sie	erzielten	bei	den	über	zehnjährigen	einen	Marktanteil	von	38	%.	In	ihrer	Kernzielgruppe	(Personen	ab	35	Jahre)	entﬁ	el	mit	einem	Marktanteil	von	48	%	jede	zweite	gehörte	Radiominute	auf	die	ORF-Regionalradios.	2,6	Mio.	Österreicherinnen	und	Österreicher	hörten	täglich	ein	ORF-Regionalprogramm.	Die	ORF-Regionalradios	vermitteln	wichtige	aspekte	der	lokalen	Kultur	und	des	lokalen	Lebens	und	sind	ein	wesentlicher	Faktor	im	Off-air-Bereich.	Die	ORF-Landesstudios	trugen	auch	2006	wesentlich	zur	adäquaten	Berücksichtigung	der	in	Österreich	lebenden	Volksgruppen	bei.	Regelmäßige	Programme	für	Minderheiten	werden	im	Burgenland,	in	Kärnten,	in	Vorarlberg	und	in	Wien	ausgestrahlt.	Mit	dem	im	März	2004	gestarteten	Radio	DVa-aGORa,	einer	Kooperation	zwischen	dem	ORF	und	der	aKO	Lokalradio	GmbH,	wurde	das	engagement	des	ORF	für	die	Volksgruppen	bedeutend	erweitert.	Die	Sendereihe	„Bundesland	heute“	wird	vom	Publikum	nach	wie	vor	hervorragend	angenommen.	Im	Jahresschnitt	2006	wurde	die	tägliche	regionale	TV-Leiste	von	durchschnittlich	1,202	Mio.	Personen	gesehen,	der	durchschnittliche	KaSat-Marktanteil	belief	sich	auf	61	%.	Darüber	hinaus	produzierten	die	ORF-Landesstudios	zahlreiche	Fernsehsendungen	für	das	nationale	ORF-TV-Programm.
Über	die	programmlichen	Leistungen	hinaus	fungierten	die	Landesstudios	als	wesentliche	Kulturträger	ihrer	Regionen	bei	Veranstaltungen	wie	den	Haydntagen	in	eisenstadt,	dem	Ingeborg-BachmannPreis	in	Klagenfurt,	dem	Grafenegger	advent,	den	Wiener	Festwochen,	der	Reihe	„Treffpunkt“	des	Landesstudios	Oberösterreich	und	der	Ökumenischen	Sommerakademie	in	Stift	Kremsmünster,	den	Rauriser	Literaturtagen	sowie	den	„Festspielnächten“	in	Salzburg,	mit	Schwerpunkten	wie	dem	Festival	der	alten	Musik	in	Innsbruck	und	den	Reihen	Kulturfrühling	und	Kulturherbst	des	Landesstudios	Vorarlberg.Landesstudio	Burgenland
Das	ORF-Landesstudio	Burgenland,	unter	der	Leitung	von	Landesdirektor	Karlheinz	Papst,	konnte	seine	Position	als	größtes	Medienunternehmen	des	Burgenlandes	festigen.
Information,	Service,	Kultur,	Unterhaltung	und	Musik	sind	die	Bausteine	des	erfolgs	von	Radio	Burgenland.	Inhaltliche	Schwerpunkte	in	Information,	Fläche	und	im	Volksgruppenprogramm	waren	der	Ungarnaufstand	1956	und	die	eU-Ratspräsidentschaft.	Die	eU-Berichterstattung	wurde	vertieft,	das	Landesstudio	informierte	auch	über	den	eU-Gipfel	im	Burgenland.	Fernsehen
Die	lokale	Fernsehsendung	„Burgenland	heute“	lag	auch	im	Jahr	2006	im	Spitzenfeld	der	Regionalsendungen.	Besonders	erfreulich	waren	auch	die	zuseherzahlen	bei	den	Sonderproduktionen	„ÖsterreichBild“	und	„erlebnis	Österreich“.
als	trimediales	Medium	setzte	das	Landesstudio	Burgenland	auf	den	kontinuierlichen	ausbau	des	angebots	im	Internet.	Ständig	steigende	zugriffszahlen	auf	http://burgenland.ORF.at	beweisen,	dass	das	Internet	weiter	an	Bedeutung	gewinnt.	Die	Site	verzeichnete	bis	zu	zwei	Mio.	Page-Impressions	pro	Monat.
Off	Air
Der	Kulturherbst	2006	unter	dem	Motto	„ab-	und	zugewandert“	im	Funkhaus	eisenstadt	war	nur	ein	Schwerpunkt	der	zusammenarbeit	zwischen	Kulturschaffenden	und	dem	Landesstudio.	zahlreiche	Kulturevents	wie	die	Seefestspiele	Mörbisch,	die	Schlossspiele	Kobersdorf,	die	Haydntage	eisenstadt,	das	Jazzfest	Programm	für	Volksgruppen.
Wiesen	und	auch	kleinere	Veranstaltungen	erhielten	prominenten	Raum	in	der	Berichterstattung.	Das	Landesstudio	versteht	sich	im	Sinne	des	öffentlichrechtlichen	auftrags	als	Partner	der	Kulturschaffenden	und	Kulturveranstalter.	Bestens	etabliert	haben	sich	die	„ORF	Burgenland	Sommerfeste“	und	die	„Guten	Morgen	Wanderungen“,	an	denen	bis	zu	1.500	Menschen	pro	Veranstaltung	teilnehmen.Landesstudio	Kärnten	Das	Landesstudio	Kärnten	stand	2006	unter	der	Leitung	von	Landesdirektor	Dr.	Willy	Mitsche,	sein	Nachfolger	ist	Willy	Haslitzer.
Radio	Radio	Kärnten	konnte	im	Vorjahr	seine	Marktführerposition	in	Kärnten	weiter	halten.	In	der	Hauptzielgruppe	der	über	35-Jährigen	betrug	der	Ma	56	%.	Fernsehen
„Kärnten	heute“	war	2006	mit	einem	Ma	von	72	%	eine	der	meistgesehenen	Bundesländer-Regionalsendungen.	„Treffpunkt	Kärnten“	wurde	2006	insgesamt	38	Mal	in	ORF	2	ausgestrahlt.	Die	österreichweit	einzigartige	Talk-Show	erreichte	im	Schnitt	einen	Ma	von	rund	54	%.	Weitere	Produktionen	aus	dem	Landesstudio	waren	„Narrisch	guat“,	vier	„Wenn	die	Musi	spielt“-Sendungen,	zahlreiche	ausgaben	von	„Österreich-Bild“	und	„erlebnis	Österreich“	sowie	viereinhalb	Stunden	„Licht	ins	Dunkel“.	desstudio	Kärnten	für	Radio	DVa-aGORa	produziert.	Für	das	Programm	von	Radio	Kärnten	produziert	die	slowenische	Redaktion	ebenfalls	mehrere	Sendungen.	Jeden	Sonntag	wird	im	Lokalprogramm	von	ORF	2	die	slowenische	Fernsehsendung	„Dober	dan,	Koros˘ka“	ausgestrahlt.	auch	diese	Sendung	wird	von	der	slowenischen	Redaktion	im	ORF-Landesstudio	Kärnten	gestaltet.	Veranstaltungen
Großer	Beliebtheit	erfreuen	sich	die	regelmäßig	stattﬁ	ndenden	„Radio	Kärnten	Ski-	und	Wandertage“.	Kulturelle	Höhepunkte	sind	die	„Tage	der	deutschsprachigen	Literatur“,	die	bereits	zum	30.	Mal	im	Landesstudio	stattfanden,	und	die	„Lange	Nacht	der	Museen“.	Ingeborg-Bachmann-Preisträger 2006:
Norbert scheuer, Kathrin Passig,
angelika Overath und Bodo hellLandesstudio	Niederösterreich
Das	ORF-Landesstudio	Niederösterreich,	unter	der	Leitung	von	Landesdirektor	Norbert	Gollinger,	baute	im	Jahr	2006	sein	angebot	aus.	Online
Die	von	der	Kärntner	Online-Redaktion	gestalteten	Seiten	von	http://kaernten.
ORF.at	verzeichneten	im	Jahr	2006	knapp	21	Mio.	zugriffe.	Radio
als	neue	Musik-Spartenprogramme	wurden	„Jazz	–	Mendt	live!“,	„Golden	Oldies“	sowie	„Musikanten	spielt’s	auf“	eingeführt.	Neu	sind	auch	der	dreistündige	„Radio-Niederösterreich-Musik-Sonntag“,	die	Service-Rubrik	„Single“	mit	alltagstipps	sowie	der	wöchentliche	„Radio	Niederösterreich-Familienrat“	zu	erziehungs-	und	Beziehungsfragen.	Programmschwerpunkte	waren	u.	a.	die	„Sommertour“,	zahlreiche	Konzerte,	die	eU-Ratspräsidentschaft,	das	Mozartjahr,	die	Olympischen	Spiele	und	die	Fußball-WM.	Der	Ma	von	Radio	Niederösterreich	liegt	bei	31	%.	In	der	Kernzielgruppe	(35+)	liegt	der	Ma	bei	35	%.Volksgruppenprogramm
acht	Stunden	slowenisches	Vollprogramm	werden	täglich	vom	Team	der	slowenischen	Redaktion	im	ORF-Lan-Fernsehen
Weiter	verstärkt	wurde	die	Regionalisierung,	das	angebot	an	Servicethemen	wurde	ausgebaut.	„NÖ	heute“	hat	einen	„Österreich-Bild aus dem Landesstudio
Niederösterreich“ über 2.000 jahre
carnuntum53erfolgssendung	„Bundesland	heute“.
Ma	von	53	%	und	im	Jahresschnitt	rund	183.000	Seher/innen	pro	Tag.
Für	das	bundesweite	ORF-TV-Programm	produzierte	das	Landesstudio	zahlreiche	Beiträge	für	„zeit	im	Bild“	und	„Willkommen	Österreich“,	je	sechs	Filme	für	„Österreich-Bild“	und	„erlebnis	Österreich“	sowie	das	14-tägliche	Landwirtschaftsmagazin	„Land	und	Leute“.	Dazu	kamen	Sonderproduktionen	über	die	Raimund-Spiele	Gutenstein	(„Die	gefesselte	Phantasie“),	das	Theaterfestival	Weitra	(„So	ein	Theater),	die	Ybbsiade	(„Helden	des	alltags“)	sowie	ein	Porträt	von	Rudolf	Buchbinder	zum	60.	Geburtstag.„Österreich-Bild aus dem Landesstudio
Oberösterreich“ über „Most – getränk
zwischen tradition und Moderne“Internet
Das	angebot	wurde	um	Hintergrundinformationen,	Servicerubriken	und	Bilder	von	Staukameras	erweitert.	Die	Homepage	http://noe.ORF.at	verzeichnete	mehr	als	31,5	Mio.	Page-Impressions.Landesstudio	Oberösterreich
Das	ORF-Landesstudio	Oberösterreich,	unter	der	Leitung	von	Landesdirektor	Dr.	Helmut	Obermayr,	konnte	im	Jahr	2006	seine	starke	Position	festigen.
Radio	Oberösterreich
Radio	Oberösterreich	hat	im	Jahr	2006	seine	Position	als	stärkstes	regionales	Programm	klar	behauptet,	der	Marktanteil	in	der	zielgruppe	betrug	39	%.	Im	Rahmen	des	öffentlich-rechtlichen	auftrags	wurde	besonderer	Wert	auf	Programme	gelegt,	die	der	Gesundheit	dienen.	Publikumsliebling sepp forcher
präsentiert in Orf 2 und in tW1
„Klingendes Österreich“.54Fernsehen
„Oberösterreich	heute“	hat	seine	Position	gehalten,	der	Ma	beträgt	61	%.	Beitragsserien	waren	dem	Radfahren,	dem	Bergwandern,	dem	Thema	„abnehmen	und	Fitness“	und	dem	energiesparen	gewidmet.	In	den	Reihen	„Österreich-Bild“	und	„erlebnis	Österreich“	erreichten	mehrere	Sendungen	Spitzenplätze	im	Jahresvergleich.	ooe.ORF.at
Mit	seinem	Onlineauftritt	ist	das	ORF-Landesstudio	nach	wie	vor	sehr	erfolgreich.	Das	aktuelle	Informationsangebot	ﬁ	ndet	überdurchschnittlich	starkes	Interesse	bei	Usern	außerhalb	Oberösterreichs.
Off-Air-Aktivitäten/Partnerschaften
Mehr	als	500	Off-air-aktionen	führte	das	Landesstudio	Oberösterreich	mit	Partnern	durch.	eines	der	größten	Projekte	war	die	Mitveranstaltung	der	Linzer	Klangwolke	und	der	ars	electronica.	Weiters	präsentierte	das	ORF-Landesstudio	Oberösterreich	16	Veranstaltungen	der	Serie	„Treffpunkt	Kultur“.	Mit	der	neuen	Veranstaltung	„Markierungen	–	Gespräche	zur	kulturellen	Vielfalt“	und	der	Ökumenischen	Sommerakademie	im	Stift	Kremsmünster	setzt	das	Landesstudio	mit	seinen	Partnern	intellektuelle	Schwerpunkte.	abgeschlossen	wurde	im	Jahr	2006	das	von	der	eU	geförderte	Projekt	„WaGe“	über	Probleme	älterer	Menschen	in	der	arbeitswelt.	Im	Bereich	des	Breitensports	sind	die	Partnerschaft	mit	dem	„LinzMarathon“	und	die	Organisation	von	fünf	Wandertagen	zu	nennen.Landesstudio	Salzburg
Das	Jahr	2006	stand	ganz	im	zeichen	der	Intensivberichterstattung	zum	MozartJubliäum.	Bis	ende	des	Vorjahres	stand	das	Landesstudio	unter	der	Leitung	von	Landesdirektor	Dr.	Hubert	Nowak,	sein	Nachfolger	ist	Prof.	Siegbert	Stronegger.	Radio	ein	treues	Publikum	hat	Radio	Salzburg	in	der	Kernzielgruppe	der	über	35-Jährigen	(Ma:	52	%,	TRW:	50,4	%).	Hier	ist	Radio	Salzburg	die	unangefochtene	Nummer	eins.	Das	Team	von	Radio	Salzburg	hat	im	vergangenen	Jahr	besonderes	augenmerk	auf	die	Neugestaltung	des	Samstagvormittags	gelegt	sowie	neue	Rubriken	eingeführt	(„Boxenstopp“,	„Gartentipps	mit	Karl	Ploberger“,	„Radio	Salzburg	Tierecke“).	Regionale	Marktführer.
Im	Jahresdurchschnitt	haben	85.000	zuseher/innen	die	Sendung	„Salzburg	heute“	gesehen.	es	konnte	ein	Ma	von	70	%	(2005:	68	%)	auf	allen	empfangsebenen	erreicht	und	der	Ma	um	zwei	Prozentpunkte	gesteigert	werden.	Neben	den	aktuellen	Themen	fand	das	Mozartjahr	auch	seinen	Niederschlag	in	der	täglichen	Informationssendung.	Dazu	produzierte	das	Landesstudio	eine	Dokumentation	über	das	zustandekommen	aller	Mozartaufführungen	der	Salzburger	Festspiele.	Die	Rad-Weltmeisterschaft	war	auch	in	„Salzburg	heute“	beherrschendes	Thema.	Große	Bedeutung	haben	die	vom	Landesstudio	produzierten,	erfolgreichen	Sendereihen	„Klingendes	Österreich“	und	„Frühschoppen“.	Internet
Das	Onlineangebot	des	ORF-Landesstudios	Salzburg	ist	mit	27,9	Mio.	Page-Impressions	im	Jahr	2006	weiter	im	aufwind.	Die	zugriffe	konnten	2006	um	3,2	Mio.	auf	27,9	Mio.	gesteigert	werden.	Off-Air-Veranstaltungen
zur	Salzburger	Klangmeile	am	Neujahrstag	kamen	1.000	Menschen	in	die	altstadt.	ein	Kulturfest	für	alle	Salzburger/innen	waren	wieder	die	vom	Landesstudio	mitveranstalteten	„Siemens-Festspielnächte“	mit	25.000	Besuchern.	Weiters	war	das	Landesstudio	Partner	bei	den	Rauriser	Literaturtagen	und	den	Goldegger	Dialogen.Landesstudio	Steiermark
Das	ORF-Landesstudio	Steiermark	stand	2006	unter	der	Leitung	von	Landesdirektor	Mag.	Dr.	edgar	Sterbenz,	sein	Nachfolger	ist	Gerhard	Draxler.
Laut	Radiotest	(2.	Hj.	2006)	konnte	Radio	Steiermark	deutliche	zugewinne	bei	den	Marktanteilen	erzielen:	Mit	54	%	in	der	Kernzielgruppe	35+	und	41	%	in	der	altersgruppe	10+	ist	Radio	Steiermark	überlegener	regionaler	Marktführer.	ein	Informationsschwerpunkt	war	der	Nationalratswahl	gewidmet.	Dem	Interesse	an	Themen	wie	Gesundheit	und	Bewegung	trug	Radio	Steiermark	u.	a.	mit	der	aktion	„Gesund	und	ﬁ	t“	Rechnung.
„Steiermark	heute“	verzeichnete	2006	durchschnittlich	169.000	Seher/innen	pro	Tag	und	einen	Ma	von	61	%.	ein	Schwerpunkt	in	der	Berichterstattung	galt	dem	Nationalratswahlkampf.	am	Wahltag	verfolgten	253.000	Steirer/innen	die	Sondersendung	„Wahl	06	Steiermark	heute	spezial“.	Diese	erzielte	mit	24,8	%	prozentuell	die	höchste	RW	aller	Bundesländersendungen	zur	Wahl.
Sechs	Dokumentationen	„erlebnis	Österreich“,	fünf	ausgaben	von	„ÖsterreichBild“,	eine	„Dokumentation	am	Feiertag“,	zwei	Sendungen	„Klingendes	Österreich“,	„Steirerland	im	Narrengewand“,	„Narzissenfest	im	ausseerland“,	„Steirischer	Harmonikawettbewerb“	und	„Südsteirischer	Winzerzug“	waren	österreichweit	zu	sehen.„Österreich-Bild aus dem Landesstudio
steiermark“ über „schuhe machen Leute
– graz, die heimliche schuh-hauptstadt“.Internet
http://steiermark.ORF.at	verzeichnete	2006	an	die	28	Mio.	Page-Impressions.	Laut	aIR	(2.	Welle	2006)	gibt	es	österreichweit	314.000	Unique	Visitors.	155.000	User	kommen	aus	der	Steiermark,	das	entspricht	28	%	der	steirischen	User/innen.	Veranstaltungen
als	Kulturveranstalter	setzte	das	ORFLandesstudio	Steiermark	auch	on	air	akzente:	aufzeichnungen	von	allen	acht	eggenberger	Schlosskonzerten	wurden	in	„Kultur	spezial“	gesendet,	drei	zusätzlich	auch	in	Ö1.	In	„Kultur	spezial“	brachte	Radio	Steiermark	weiters	Mitschnitte	der	vier	Lesungen	der	„Hör-	und	Seebühne“.	Beim	„Faschingstest“	ließen	sich	drei	steirische	Gemeinden	live	on	air	auf	ihre	„Faschingstauglichkeit“	testen.
55Vor	der	Haustür.
Landesstudio	Tirol	Das	ORF-Landesstudio	Tirol	–	2006	unter	der	Leitung	von	Landesdirektor	Mag.	Roland	Barth,	sein	Nachfolger	ist	Mag.	Kurt	Rammerstorfer	–	konnte	in	seinen	drei	Medien	Radio,	Fernsehen	und	Internet	seine	starke	Marktposition	festigen.	„Österreich-Bild aus dem Landesstudio
tirol: gefangene der Luft – alpen-Ballonfahrt einst und heute“Publikumslieblinge Karl Winger
und Klaus schöch im Mundartstück
„Die eisernen“ im Landesstudio
vorarlbergRadio	Jede/r	zweite	Tiroler/in	in	der	Kernzielgruppe	35+	hörte	laut	Radiotest	(2006)	das	Programm	von	ORF-Radio	Tirol	(Ma:	45%,	TRW:	50	%).	erfolgreich	gestaltete	sich	der	Relaunch	des	Wochenendes	in	ORF-Radio	Tirol	mit	neuen	Sendungen.	einen	besonders	starken	auftritt	in	den	Regionen	hatte	ORF-Radio	Tirol	in	den	Ferienmonaten	mit	der	„Sommerfrische“.	ein	speziell	gestalteter	Oldtimerbus	machte	jeden	Tag	mit	Live-Programm	in	einem	anderen	Tiroler	Ort	Station.	Die	Radio-Information	berichtete	über	den	Tiroler	Gemeinderats-	und	den	Nationalratswahlkampf.
„Tirol	heute“	erzielte	2006	einen	Ma	von	68	%	auf	allen	empfangsebenen.	Die	Wahlen	waren	Schwerpunkte	der	politischen	Berichterstattung.	Der	Bär	„JJ1“	sorgte	national	und	international	für	starke	Nachfrage	nach	Bildern	von	„Tirol	heute“.	Die	ereignisse	um	das	ÖSV-Langlaufteam	bei	den	Olympischen	Spielen	in	Turin	und	die	erfolge	der	Wintersportler/innen	prägten	die	Sportberichterstattung.
In	Tirol	erreichte	„Südtirol	heute“	im	Jahr	2006	durchschnittlich	36.000	zuseher/innen.	Das	entspricht	einem	Ma	von	32	%.	Im	Sendegebiet	Südtirol	wurden	im	Jahr	2006	keine	Quoten	erhoben.	tirol.ORF.at
Die	Nutzung	von	http://tirol.ORF.at	steigerte	sich	gegenüber	2005	um	1,7	Mio.	Page-Impressions	auf	29,9	Mio.	Die	deutlich	noch	aktuellere	Newsseite	und	Neu-56erungen	wie	eine	eigene	Homepage	der	„Liabsten	Weis“	stießen	auf	großes	Interesse.
Das	„ORF	tirol	kulturhaus“	feierte	mit	zahlreichen	Gästen	aus	Politik,	Kunst	und	Kultur	bei	einem	besonderen	Kulturabend	sein	fünfjähriges	Bestehen.	Landesstudio	Vorarlberg
Das	ORF-Landesstudio	Vorarlberg,	unter	der	Leitung	von	Landesdirektor	Dr.	Wolfgang	Burtscher,	konnte	im	Jahr	2006	seine	Position	als	Dienstleister	für	das	Publikum	ausbauen.
Radio	Vorarlberg	blieb	auch	2006	überlegener	Marktführer	und	konnte	den	Marktanteil	von	41	auf	42	%	steigern.	In	der	eigentlichen	zielgruppe	(35+)	ist	die	Marktführerschaft	besonders	eindrucksvoll	(53	%).	Neben	einem	ausbau	der	Serviceanteile	wurde	als	neue	Sendung	„Radio	Vorarlberg	ansichten“	eingeführt,	die	zahl	der	„Frühschoppen“	wurde	ausgeweitet.	Das	Format	der	Radionachrichten	wurde	erneuert,	auf	Grund	des	anhaltenden	erfolgs	des	„Mundart-Rockwettbewerbs“	wurde	die	zahl	der	Dialekttitel	im	Radio	ausgeweitet.	Sehr	erfolgreich	war	abermals	das	„Radio	Vorarlberg	Bürgerforum“.	Fernsehen
In	„Vorarlberg	heute“	wurde	die	zahl	der	Live-außenstellen	durch	den	einsatz	des	neuen	Satellitenautos	gesteigert.	In	zusammenarbeit	mit	http://vorarlberg.
ORF.at	wurden	vermehrt	Studiogäste	zunächst	in	„Vorarlberg	heute“	interviewt,	danach	standen	sie	in	einem	Online-chat	zur	Verfügung.	es	gab	insgesamt	fünf	Lokalausstiege	in	ORF	2,	darunter	zwei	Theateraufführungen.	Für	das	nationale	Programm	wurden	neben	den	üblichen	Leisten	die	Kulturelle	Impulsgeber.
eröffnung	der	Bregenzer	Festspiele	und	der	Bregenzer	advent	aus	dem	Festspielhaus	übertragen.	Kultur	Das	Landesstudio	führte	90	Veranstaltungen	für	die	Reihen	„Kulturfrühling“	und	„Kulturherbst“	mit	insgesamt	25.000	Besuchern	durch,	die	wichtigsten	davon	sind	die	„Bizauer	Gespräche“	zum	Thema	„Kulturelles	erbe“,	mehrere	große	Volksmusikveranstaltungen	sowie	zahlreiche	cD-Präsentationen.
Marketing	ein	Höhepunkt	war	der	„Tag	der	offenen	Tür“,	mit	dem	das	renovierte	Funkhaus	präsentiert	wurde.	Die	über	das	gesamte	Jahr	verteilten	aktionen	widmeten	sich	u.	a.	der	Beschäftigung	von	Menschen	mit	Behinderung	und	dem	Thema	„Rauchen	und	Stillen“.	Landesstudio	Wien
Das	ORF-Landesstudio	Wien,	unter	der	Leitung	von	Dr.	Landesdirektorin	Brigitte	Wolf,	konnte	sich	im	Jahr	2006	gegenüber	sieben	privaten	Lokalradio-Mitbewerbern	und	einem	lokalen	TV-Sender	erfolgreich	behaupten.
Radio	Wien	ist	das	stärkste	Lokalradio	Wiens.	Sein	Ma	in	der	zielgruppe	35+	stieg	von	17	%	(2.	Halbjahr	2005)	auf	21	%	(2.	Halbjahr	2006),	die	TRW	von	20,8	%	auf	21,3	%.	Im	Bereich	10+	erreicht	die	RW	einen	Wert	von	18	%,	was	einer	Steigerung	um	drei	Prozentpunkten.	gleichkommt.	Die	TRW	lag	mit	17,6	%	gleich	hoch	wie	im	2.	Hj.	05.Berichterstattung	zählten	die	eU-Ratspräsidentschaft,	der	Besuch	des	amerikanischen	Präsidenten	George	W.	Bush	in	Wien,	die	Nationalratswahl	sowie	das	Mozart-	und	das	Sigmund-Freud-Jahr.	Die	„Wien	heute-entdeckungsreisen“	stellten	wenig	bekannte	Wiener	Örtlichkeiten	vor,	die	Serie	„Der	Wiener/Die	Wienerin	der	Woche“	bot	engagierte	Stadtbewohner/innen	vor	den	Vorhang.
Online	http://wien.ORF.at	erreichte	2006	bei	den	Page-Impressions	mit	rund	70	Mio.	(56	Mio.	im	Jahr	2005)	einen	neuen	Rekord.	Die	durchschnittlichen	Page-Impressions	pro	Monat	stiegen	von	4,6	Mio.	(2005)	auf	5,8	Mio.	(2006).	http://wien.ORF.at	ist	laut	„austrian	Internet	Radar“	das	reichweitenstärkste	regionale	Onlineangebot.	Laut	der	1.	Welle	06	verzeichnet	es	14	%	RW.
Off	Air	für	On	Air
ORF	Wien	begleitete	„Lange	Nächte“	(der	Museen,	der	Musik,	der	Kirche,	des	Krimis	etc.),	die	Radio-Wien-Disco	war	beim	eis	traum	und	beim	Opernball	vertreten.	Beim	Donauinselfest	gab	es	auch	2006	wieder	die	Radio-Wien-Bühne,	beim	Vienna	city	Marathon	die	Beschallung	durch	Radio	Wien.	ebenso	war	Radio	Wien	beim	Stadtfest,	bei	der	Viennale	und	beim	Jazzfest	Wien	präsent.	Radio	Wien	ist	auch	Mitveranstalter	des	Wiener	Seniorenquiz	„Wer	weiß,	gewinnt“,	lädt	zu	Info-abenden	ein	(z.	B.	Krebstage)	und	organisiert	Mitmachaktionen	wie	„cool	am	Pool“).„Österreich-Bild aus dem Landesstudio
Wien: Daheim im servitenviertel“Fernsehen
„Wien	heute“	(WH)	konnte	im	Jahr	2006	seine	Position	mit	einer	RW	von	13,7	%	(Montag	bis	Sonntag),	im	Schnitt	188.000	zuschauern	täglich	und	49	%	Ma	erfolgreich	halten.	zu	den	Highlights	der	57und
online neue medien59erfolgreichstes	Onlineangebot	Österreichs.
Direktion	Online	und	neue	MedienDas umfangreiche Netzwerk von Orf.at
umfasst zahlreiche angebote.Neben	der	erfolgreichen	Weiterführung	und	dem	ausbau	von	ORF.at	und	ORF	TeLeTeXT	wurde	2006	der	Regelbetrieb	des	digitalen	TV-zusatzdienstes	ORF	OK	MultiText	aufgenommen.	Die	Direktion	wurde	bis	ende	2006	von	DI	Ronald	Schwärzler	geleitet,	seit	1.	Jänner	2007	ist	Thomas	Prantner	neuer	Direktor.	In	der	ORF	Online	und	Teletext	GmbH	&	co	KG	wechselte	die	Geschäftsführung	anfang	april	2007	von	Franz	Manola	zu	Mag.	Karl	Pachner.
ORF.at	–	die	Onlineplattform	des	ORF
Umfassendes	Online-Medienangebot
Das	ORF.at-Netzwerk	trägt	maßgeblich	dazu	bei,	dass	der	ORF	seine	Rolle	als	Leitmedium	auch	in	einer	durch	das	Internet	inzwischen	wesentlich	beeinﬂ	ussten	Gesellschaft	weiter	ausfüllen	kann.	als	Online-Gesamtangebot	und	als	ein	das	ORF-Radio-	und	TV-Programm	begleitendes,	ergänzendes	und	erweiterndes	angebot	ist	ORF.at	unverzichtbarer	Teil	des	öffentlich-rechtlichen	ORF-Portfolios.	ORF.at	bietet	ein	breites	tagesaktuelles	Informationsspektrum	aus	allen	relevanten	Themenbereichen,	wobei	neben	Nachrichten,	Wetter,	Kultur	und	Sport	u.	a.	Wissenschaft	und	Religion,	spezielle	angebote	für	Kinder,	Konsumenteninfos	und	ein	mehrsprachiges	Volksgruppenangebot	ﬁ	xe	thematische	Schwerpunkte	sind.	zahlreiche	zusatzinformationen	zu	den	Programmen	und	Sendern	des	ORF,	multimediale	elemente	und	eine	engagierte	Online-community	stellen	ebenfalls	wichtige	Faktoren	für	die	Beliebtheit	von	ORF.at	beim	Publikum	dar.	Die dritte saison des e-sport- und
Konvergenzformats Orf-ski challenge
wurde mit drei Mio. Downloads
die bisher erfolgreichste.60Relaunches	von	ORF.at-Angeboten
Das	ORF.at-Netzwerk	wurde	auch	2006	weiterentwickelt.	Mit	http://oe3.ORF.at	und	http://confetti.ORF.at	wurden	beispielsweise	zwei	wichtige	elemente	komplett	neu	gestaltet.	auch	die	Startseite	bzw.	das	News-	und	Sportangebot	von	ORF.at	wurden	graﬁ	sch	erneuert.Neue	Onlineangebote
zu	den	Olympischen	Winterspielen	gestaltete	ORF.at	ein	umfangreiches	Spezialangebot,	das	schnell	und	aktuell	alles	Wissenswerte	rund	um	die	ereignisse	in	Turin	präsentierte.	anfang	des	Sommers	stand	ein	großes	Fußball-WM-Special	im	Mittelpunkt	der	ORF.at-Sportberichterstattung.	Mit	einer	eigenen	Website	unterstützte	ORF.at	die	von	ORF,	ORF-Publikumsrat	und	der	Plattform	saferinternet.at	initiierte	Jugendschutz-Kampagne	„Sehen	Sie,	was	Ihr	Kind	sieht?“.	Ausbau	der	Video-on-Demand-Angebote
Seit	ende	april	2006	werden	Nachrichtenbeiträge	von	ORF.at	regelmäßig	um	Videosegmente	ergänzt,	die	auch	auf	der	Plattform	iptv.ORF.at	zusammengefasst	sind	und	die	das	Online-Nachrichtenangebot	des	ORF	ergänzen	und	erweitern.	als	erste	Nachrichtensendung	des	ORF	wurde	die	„zeit	im	Bild	2“	als	Video-on-demand	zur	Verfügung	gestellt.	Im	Rahmen	eines	völlig	neuartigen	„Starmania“-Webauftritts	wurden	sämtliche	castingauftritte,	unterteilt	in	jeweils	mehrstündige	Loops,	im	Internet	zur	Verfügung	gestellt	und	konnten	von	Fans	online	kommentiert	werden.	Dritte	Saison	für	ORF-Ski	Challenge
Die	dritte	Saison	des	e-Sport-	und	Konvergenzformats	ORF-Ski	challenge,	bei	dem	ein	virtueller	Ski-Weltcup	auf	diesmal	fünf	exakt	simulierten	Versionen	realer	abfahrten	stattfand,	wurde	mit	drei	Mio.	Downloads	die	bisher	erfolgreichste.	Die	einbindung	von	Internet,	Radio	und	TV	ermöglicht	die	Schaffung	eines	medienübergreifenden	ereignisses	und	fördert	bei	den	überwiegend	jugendlichen	Spielerinnen	und	Spielern	das	Interesse	für	die	klassischen	ORF-Medien	und	insbesondere	für	TV-Sportübertragungen.	ORF	insider
zusätzliche	kostenlose	Services	und	Infoangebote	zu	ORF-Sendungen	sowie	Sportarten,	die	nicht	die	attraktivität	von	Haupt-Mit	Interaktivität	voll	im	Trend.
sportarten	haben,	die	aber	von	Tausenden	Österreichern	aktiv	ausgeübt	werden,	standen	im	zentrum	der	angebote	von	ORF	insider,	der	seine	community-Mitglieder	2006	auf	145.000	ausbauen	konnte.Bildschirm	zum	Multimediaportal:	Während	das	aktuelle	TV-Programm	in	verkleinertem	Maßstab	weiterhin	zu	sehen	und	zu	hören	ist,	können	die	zahlreichen	multimedialen	ORF	OK-Dienste	abgerufen	werden.ORF	TELETEXTDie	Inhalte	von	ORF	OK	MultiText
ORF	OK	MultiText	bietet	multimediale	Nachrichten	ebenso	wie	zahlreiche	Hintergrundinformationen	zu	ORF-Sendungen	in	jeweils	eigens	entwickelten	Sendungsportalen,	aber	auch	Unterhaltungsangebote	sowie	einen	elektronischen	Programmguide	(ePG).	Mit	rückkanalfähigen	MHP-Boxen	kann	man	außerdem	interaktive	angebote	nutzen.	Bei	„Starmania“	und	„Dancing	Stars“	war	es	beispielsweise	möglich,	bei	Votings,	einem	Quiz	oder	einer	Verlosung	teilzunehmen	oder	direkt	am	TV-Gerät	zu	chatten	und	gleichzeitig	weiter	fernzusehen.	auch	im	Jahr	2006	bot	der	ORF	TeLeTeXT	auf	mehr	als	2.000	Seiten	Information	und	Service	zu	allen	relevanten	Themenbereichen	und	wurde	von	den	Leserinnen	und	Lesern	intensiv	genutzt.
Neue	Angebote
Mitte	Mai	2006	ging	im	ORF	TeLeTeXT	ein	neues	Konsumentenmagazin	(Seiten	420	bis	429)	mit	aktuellen	Informationen,	Preisvergleichen	etc.	on	air.	Das	neue	Service	wurde	von	der	Konsumentenredaktion	des	ORF-Radios,	der	Onlinedirektion	und	der	arbeiterkammer	gemeinsam	entwickelt.
Mitte	März	2006	wurde	das	Magazin	„Business“	des	ORF	TeLeTeXT	redaktionell	umgestaltet	und	bietet	seither	Wirtschaftsnachrichten	noch	mehr	Raum	als	bisher.
Service	für	hörbehinderte	Menschen
auch	im	Jahr	2006	bot	der	ORF	TeLeTeXT	wieder	ein	umfangreiches	Untertitelungsangebot.	auf	Seite	777	wurden	insgesamt	3.838	Stunden	Fernsehen	mit	Untertiteln	ausgestrahlt,	also	durchschnittlich	321	Stunden	pro	Monat.	Das	bedeutet	gegenüber	2005	eine	Steigerung	um	mehr	als	13	%.	Damit	wurden	2006	auf	ORF	1	und	ORF	2	insgesamt	rund	22	%	des	gesamten	TV-Outputs	für	Hörbehinderte	zugänglich	gemacht.	ORF	OK	MultiText
Die	neuen	digitalen	TV-Zusatzdienste
Mit	dem	Start	des	digital-terrestrischen	Fernsehens	in	Österreich	hat	ende	Oktober	2006	der	ORF	OK	MultiText,	der	neue	digitale	TV-zusatzdienst	des	ORF,	den	Regelbetrieb	aufgenommen.	Der	über	MHP-fähige	Set-Top-Boxen	nutzbare	ORF	OK	MultiText	verwandelt	den	TV-Orf teLeteXt mit mehr als 2.000 seiten
Information und service zu allen
relevanten themenbereichenORF	MOBIL
Im	dritten	Quartal	2006	wurde	der	erste	österreichische	Handy-TV-Pilotversuch	auf	DVB-H-Basis	(Broadcasttechnologie)	mit	der	ausstrahlung	der	Fernsehkanäle	ORF	1	und	ORF	2	in	Salzburg	und	Wien	begonnen.	anfang	März	2007	ging	in	Wien	im	Rahmen	der	Pilotversuchs-Plattform	„mobile	tv	austria“	für	vier	Monate	der	für	ca.	1.000	Testuser	mobil	empfangbare	TV-Kanal	„ORF	MOBIL“	mit	speziell	auf	das	mobile	Nutzungsverhalten	hin	konzipierten	contents	on	air.	Beispiele	sind	die	Morningshow	„auf.
geweckt“,	Musik-	und	Jugendszene-Magazine,	Informations-	und	Sportsendungen	und	eine	mobile	Kochshow.	Gemeinsam	mit	Universal	austria	wurde	die	erste	mobile	Daily	comedy	„anna	&	Du“	entwickelt,	die	auch	über	3	Live!	empfangbar	war.
Mit	der	Teilnahme	am	Pilotversuch	und	der	Produktion	von	„ORF	MOBIL“	nahm	der	ORF	die	chance	wahr,	die	Parameter	einer	erfolgreichen	Präsenz	am	mobilen	endgerät	zu	testen	und	Handy-TV	in	Österreich	entscheidend	mitzuprägen	und	zu	entwickeln.Orf OK Multitext bietet multimediale
Nachrichten und zahlreiche hintergrundinformationen zu Orf-sendungen.Im dritten Quartal 2006 begann der erste
österreichische handy-tV-Pilotversuch
auf DVB-h-Basis.61technik63Bestes	Programm	mit	bester	Technik.
Technische	Direktion
Die	Technische	Direktion	stand	bis	ende	2006	unter	der	Leitung	des	Technischen	Direktors	andreas	Gall,	seit	Beginn	des	Jahres	2007	ist	Peter	Moosmann	Technischer	Direktor	des	ORF.	Neben	der	erneuerung	vieler	Produktionsgeräte	bildeten	die	zahlreichen	Übertragungen	im	Rahmen	der	Olympischen	Winterspiele	in	Turin	und	zum	250.	Geburtstag	von	W.	a.	Mozart	herausragende	Produktionen	der	ORF-Technik.	Für	den	ORF	und	die	Tochterfirma	ORS	war	2006	von	der	Umstellung	auf	DVB-T	geprägt.
Olympische spiele im Orf:
Beste Qualiät dank Orf-technikam 26. Oktober 2006 startete die
Umstellung auf DVB-t, die Ors begleitet
die Umstellung mit großen
Informationskampagnen.64Kompetenzzentren	Anlagentechnik	/	IT
Für	die	Planung	und	den	Support	von	rundfunktechnischen	und	informationstechnologischen	anlagen	im	ORF	sind	die	sechs	Kompetenzzentren	der	ORF-Technik	zuständig.
Im	Projekt	„erneuerung	Intercom	TBB“	wurde	der	ORF-weite	austausch	der	29	Jahre	alten	Intercom-anlage	im	Landesstudio	Burgenland	fortgesetzt.	ebenfalls	den	Bereich	der	ORF-Landesstudios	betraf	die	Fortführung	der	erneuerung	der	Hauptkontrollräume	mit	dem	HKR	in	eisenstadt.
Für	die	westlichen	Bundesländer	wurde	ein	Hörfunkübertragungswagen	als	PoolFahrzeug	erneuert.	Darüber	hinaus	wurde	auch	die	Modernisierung	des	Ö3-Mobils	in	angriff	genommen.	Das	Fahrzeug	wird	bereits	seit	1995	für	die	Hörfunkberichterstattung	und	diverse	Reportageeinsätze	verwendet.
ORF-weit	wurden	die	Schriftgeneratoren	erneuert,	begonnen	wurde	mit	der	Kameraerneuerung	in	den	Landesstudios.	In	Kärnten	und	in	Salzburg	konnte	die	erneuerung	der	Hörfunkregieplätze	abgeschlossen	werden,	im	Landesstudio	Vorarlberg	wurde	ein	Satellitenuplinkfahrzeug	angeschafft,	für	das	Landesstudio	Salzburg	ist	das	baugleiche	Fahrzeug	in	Planung.	eine	ganze	Reihe	von	erneuerungen	betraf	das	ORF-zentrum:	erneuert	wurden	etwa	Graﬁ	k	und	Playout,	im	Rahmen	der	Gesamterneuerung	des	Hauptkontrollraums	wurden	die	letzten	Schritte	umgesetzt.	Trotz	massiver	eingriffe	in	das	„Herz“	der	ORF-Technik	konnten	die	Umbauarbeiten	störungsfrei	durchgeführt	werden.	Nach	dem	schon	älteren	und	kleineren	Übertragungswagen	1	wurde	auch	der	Übertragungswagen	2	durch	einen	größeren	Ü-Wagen	ersetzt.	Der	Tapeless-Workﬂ	ow	wurde	weiter	fortgesetzt	–	sowohl	in	den	Landesstudios	durch	DigiTV	als	auch	im	zentrum	durch	die	Installation	von	Playout-Systemen	und	durch	die	Installation	des	zentralen	Bearbeitungsspeichers	sowie	durch	die	weitere	erneuerung	der	Synchronkomplexe	für	die	Produktion.	ebenso	wurde	beim	Hörfunk	die	abwicklung	von	Radio	Wien	mit	neuer	Technik	ausgestattet.	Investitionen	im	Bereich	der	Netzwerktechnik	unterstreichen	die	steigende	Wichtigkeit	im	Bereich	der	Fernseh-	und	Hörfunkproduktion.	Vor	allem	die	technische	Vorbereitung	auf	die	kommende	intensive	Vernetzung	der	Landesstudios	mit	1-Gbit/sLeitungen	warf	seine	Schatten	voraus.	eines	der	größten	Projekte	im	Bereich	der	anwendungsentwicklung	TK	3	war	die	einführung	der	ersten	Phase	der	Konzernkonsolidierung	in	SaP.	Im	Broadcastbereich	startete	das	Großprojekt	aRcON	unter	der	technischen	Gesamtleitung	und	-koordination	der	TK	3.
Um	dem	beachtlichen	Datenwachstum	gerecht	zu	werden,	wurden	von	der	TK	5	entsprechende	Backup-Systeme	angeschafft	und	implementiert.	TV-Produktionen
Den	traditionsgemäßen	auftakt	bildete	das	„Neujahrskonzert	der	Wiener	Philharmoniker“.	Durch	das	digitale	5.1	Dolby-Digital	Raumklangverfahren	wurde	die	Übertragung	zu	einem	Hörerlebnis	der	extraklasse.	Der	250.	Geburtstag	von	Wolfgang	amadeus	Mozart	wurde	auch	im	ORF	sehr	umfangreich	begangen.	zu	den	Highlights	zählten	die	Übertragungen	der	Opernklassiker	„Le	nozze	di	Figaro“,	„Don	Giovanni“	und	„Die	zauberﬂ	öte“	von	den	Salzburger	Festspielen.
Den	absoluten	Höhepunkt	in	der	Sportberichterstattung	2006	stellten	die	Olympischen	Winterspiele	in	Turin	dar.	Rund	80	Mitarbeiterinnen	und	Mitarbeiter	der	ORF-Technik	sorgten	dafür,	dass	das	Publikum	laufend	mit	Informationen	zu	den	Wettkämpfen,	Interviews	Innovationen	für	das	Publikum.
mit	den	athletinnen	und	athleten	und	ausführlichen	Hintergrundinformationen	versorgt	wurde.	Dem	ORF	standen	dabei	ein	eigener	Übertragungswagen	und	eine	Glasfaserverbindung	für	Live-Sendungen	zur	Verfügung.
Der	Kampf	der	Skiasse	beim	Weltcupspektakel	in	Kitzbühel	bildete	mit	dem	einsatz	von	26	Kameras	einen	weiteren	Höhepunkt.	Übertragungen	von	Großveranstaltungen	wie	der	Fußball-WM	in	Deutschland,	der	Skiﬂ	ug-WM	am	Kulm	oder	auch	der	Straßenrad-WM	in	Salzburg	wurden	von	der	ORF-Technik	perfekt	in	Szene	gesetzt.
auch	im	Bereich	der	Studioproduktionen	hatte	das	Jahr	2006	wieder	herausragende	Produktionen	wie	„Starmania	3“	oder	„Dancing	Stars	2“	zu	bieten.	Die	zweite	auﬂ	age	der	höchst	erfolgreichen	Tanzshow	verlangte	dabei	nicht	nur	Manuel	Ortega	und	co.	Höchstleistungen	ab,	sondern	auch	den	verantwortlichen	Technikern.	Woche	für	Woche	wurde	das	Studio	im	ORF-zentrum	in	einen	schillernden	Ballsaal	verwandelt,	und	auch	für	die	zuseher/innen	zu	Hause	wurde	das	Tanzspektakel	durch	die	opulenten	Bilder	und	die	gute	Tonqualität	zu	einem	besonderen	erlebnis.
Produktionsmanagement	Hörfunk
2006	war	auch	für	das	im	ORF-Funkhaus	angesiedelte	Produktionsmanagement	Hörfunk	ein	arbeitsreiches	Jahr.	So	wurden	im	Funkhaus	umfangreiche	Renovierungen	im	Sinne	des	Denkmalschutzes	durchgeführt	und	teilweise	die	Radioabwicklung	neu	für	das	Landesstudio	Wien	in	Betrieb	genommen.	Darüber	hinaus	wurden	in	Salzburg	22	Mozart-Opern	für	die	eBU	aufgezeichnet	und	bei	Ö3	die	Produktionsstudios	erneuert.	Die	anlage	FRP	wurde	einer	Gesamterneuerung	in	digitaler	Technik,	basierend	auf	DIGI	TV,	unterzogen.	Der	Regieraum	wurde	ebenfalls	für	Dolby	Digital	Produktionen	in	5.1	ausgebaut.
Das	Technische	Facility	Management	setzte	2006	die	Sanierung	der	ORF-Gebäude	fort.	Unter	anderem	konnten	zwei	adaptierungsprojekte	für	die	33	aufzuganlagen	im	ORFzentrum	erfolgreich	abgeschlossen	werden.	Diese	umfassten	die	Herstellung	zeitgemäßer	Sicherheitsstandards	sowie	die	adaption	von	Steuerungs-,	Notruf-	und	Sicherheitseinrichtungen.	Im	ORF-zentrum	wurden	weiters	zwei	Fernwärmeumformer,	Nutz-	und	Trinkwasserringleitungen	und	die	Kantineninfrastruktur	erneuert.	Darüber	hinaus	erfolgte	die	hydraulische	und	energetische	Optimierung	diverser	Kaltwasser-	und	Heizungsverteiler.
Das	Geschäftsjahr	2006	war	für	den	ORF	und	die	ORS	vom	Start	des	digitalen	antennenfernsehens	(DVB-T)	in	Österreich	geprägt.	Neben	dem	technischen	Rollout	in	den	Landeshauptstädten	wurde	eine	umfassende	Kommunika	tions	kampagne	samt	Förderkonzept	umgesetzt,	um	der	Bevölkerung	den	Umstieg	auf	die	neue	Technologie	zu	erleichtern.
Im	Bereich	der	Satellitenübertragung	und	der	Verschlüsselung	gelang	es	der	ORS,	einen	strategisch	wie	kommerziell	attraktiven	Kunden	zu	gewinnen,	die	arena	Sport	und	Rechte	Marketing	GmbH.	Sie	ist	eine	Tochtergesellschaft	des	zweitgrößten	deutschen	Kabelnetzbetreibers	Unity	Media,	die	ende	2005	bei	der	Vergabe	der	Fernsehübertragungsrechte	an	der	deutschen	Fußball-Liga	(DFL)	den	zuschlag	erhalten	hatte.	Im	Rahmen	dieser	Kooperation	wird	die	ORS	in	den	kommenden	drei	Saisonen	die	TV-Signale	der	Bundesligaübertragungen	und	des	sonstigen	Programmangebots	von	arena	aufbereiten,	verschlüsseln	und	über	aSTRa	ausstrahlen.
Für	den	Pilotbetrieb	von	„Mobile	TV“	wurde	der	Übertragungsstandard	DVB-H	eingesetzt	und	getestet.	Die	so	gewonnenen	erkenntnisse	werden	in	die	entwicklung	eines	Businessmodells	einﬂ	ießen.
Für	den	ORF	betrieb	die	ORS	per	31.	Dezember	2006	1.818	Sendegeräte	an	481	Standorten	(inkl.	Kurzwelle,	Mittelwelle,	DVBT	und	DaB-Versuchsbetrieb).	Damit	ergeben	sich	folgende	Versorgungsziffern:
Ö1,	Regionalradios,	Ö3:	98,2	%	Mono
Ö1,	Regionalradios,	Ö3:	96,6	%	Stereo
FM4:	88,7	%	Mono
ORF	1:	95,8	%
ORF	2:	94,5	%Die zweite staffel der erfolgreichen
„Dancing stars“ verlangte auch der Orftechnik höchstleistungen ab.Neue Ü-Wagen sichern den hohen
standard der Orf-Übertragungen.65service67Service.
Generaldirektor	und	ManagementORF-StiftungsratGeneraldirektor
Dr.	alexander	WrabetzDr.	andreas	Braun
Direktor	Mag.	christian	Domany
Mag.	Thomas	Drozda
Prof.	Heinz	Fiedler
Rudolf	Füllsack
Mag.	Huberta	Gheneff-Fürst
Dr.	Harald	Glatz
Ing.	Michael	Götzhaber
Gottfried	Graf
Stephanie	Graf-zitny
Präsidentin	Margit	Hauft
Dr.	Johannes	Hübner
Prof.	Mag.	alberich	Klinger
Ing.	Mag.	Peter	Koren
Mag.	Karl	Krammer
Präsident	Dr.	Franz	Küberl
Brigitte	Kulovits-Rupp
Monika	Langthaler-Rosenberg
Heinz	Lederer
Prof.	Paul	Lendvai
Univ.-Prof.	DI	Dr.	Leopold	März	(stv.	Vors.)
Dr.	Franz	Medwenitsch
Univ.-Prof.	Dr.	Siegfried	Meryn
Dr.	edelbert	Meusburger
Prof.	Fritz	Muliar
GD	Dr.	Klaus	Pekarek	(Vors.)
Mag.	Michael	Pilz
Präsidentin	Dr.	Helga	Rabl-Stadler
Dr.	Peter	Radel
Herbert	Robisch
KR	Dkfm.	Klaus	Stadler
GD	alois	Sundl
Dr.	Gundi	Wentner
Mag.	Wolfgang	Wörter
Dr.	ernst	WustingerBüro	des	Generaldirektors	Mag.	cay	Urbanek
Kaufmännische	Direktorin
Sissy	Mayerhoffer
Technischer	Direktor
Peter	Moosmann
Prof.	Wolfgang	Lorenz
elmar	Oberhauser
Dr.	Willy	Mitsche
Direktor	für	Online	und	neue	Medien
Thomas	Prantner
Landesstudio	Burgenland
Karlheinz	Papst
Landesstudio	Kärnten
Willy	Haslitzer
Landesstudio	Niederösterreich
Norbert	Gollinger
Landesstudio	Oberösterreich	Dr.	Helmut	Obermayr
Landesstudio	Salzburg	Prof.	Siegbert	Stronegger
Landesstudio	Steiermark
Gerhard	Draxler
Landesstudio	Tirol	Mag.	Kurt	Rammerstorfer
Landesstudio	Vorarlberg	Dr.	Wolfgang	Burtscher
Landesstudio	Wien	Dr.	Brigitte	Wolf68Service.
Willi	Benesch
Barbara	Blaha
Dr.	Ilse	Brandner-Radinger
Univ.-Prof.	Dr.	ernst	Bruckmüller
Istvan	Deli
ÖkR	aloisia	Fischer
Dr.	Karl	Guschlbauer
Mag.	Rupert	Haberson
Ing.	Karl	Hanzl
Magª.	anja	Hasenlechner
Birgit	Kohlmaier-Schacht
Mag.	andreas	Kratschmar
Magª.	Petra	Lehner
Univ.-Prof.	DI	Dr.	Leopold	März
Präsident	Fredy	Mayer
Willi	Mernyi
Dr.	arnold	Mettnitzer	(stv.	Vors.)
Magª.	Ulrike	Nittmann
Dir.	Kurt	Noé-Nordberg
Hon.-Prof.	Dr.	Helmut	Pechlaner
DI	Gerald	Plattner
Mag.	Hans	Preinfalk
Barbara	Sallinger
Präsident	Dr.	Roland	Siegrist
erwin	Steinhauer
Franz	Stocher
Dr.	Petra	Stolba
Hans	Paul	Strobl
Hon.-Prof.	Dr.	Georg	Weißmann	(Vors.)
Kathrin	zettel
Hon.-Prof.	Mag.	Dr.	Johann	Bertl
Mag.	Gunther	Hübner
Dr.	Karl-Heinz	Moser
Senatspräsident	Dr.	ekkehard	Schalich,	Oberster	Gerichtshof	(Vorsitzender)	Vizepräsident	Dr.	Wolfgang	Pöschl,	Oberlandesgericht	Wien	(Stellvertretender	Vorsitzender)	Präsident	Dr.	Rainer	Geissler,	Handelgericht	Wien	Univ.-Prof.	Dr.	Michael	Holoubek,	Wirtschaftsuniversität	Wien	Rechtsanwalt	Dr.	Georg	KarasekAdressen,	Telefon-	und	Faxnummern,
ORF-Zentrum	Wien
Würzburggasse	30,	1136	Wien
Telefon:	(01)	878	78-0
Internet:	http://ORF.at
Administration	(GA)	Dr.	Wolfgang	Buchner
DW	12251	/	Fax-DW	13744
e-Mail:	wolfgang.buchner@orf.at
Personalbüro (GP)
Dr.	Otto	Korab
DW	12306	/	Fax-DW	13793
e-Mail:	otto.korab@orf.at
Revision (GR)
N.N.,	DW	12330	/	Fax-DW	14813	Sicherheit (GSI)
DW	12333	/	Fax-DW	13733	e-Mail:	heinz.ﬁ	edler@orf.at
Organisation (GO)
Ing.	Karl	Kallista	DW	12225	/	Fax-DW	13745
e-Mail:	karl.kallista@orf.at
Planung	und	Koordination	(GPK)
Dr.	Reinhard	Scolik
DW	12105	/	Fax-DW	13792	e-Mail:	reinhard.scolik@orf.at
Markt- und Medienforschung (GMF)
Dr.	Hedwig	zehetner	DW	12258	/	Fax-DW	12743	e-Mail:	hedwig.zehetner@orf.at
Satellitenrundfunk (GSR)
Dr.	Margit	czöppan
DW	12105	/	Fax-DW	13792
e-Mail:	reinhard.scolik@orf.at
Marketing	und	Kommunikation	(GMK)	/	Unternehmenssprecher
Pius	Strobl
DW	12228	/	Fax-DW	512228
e-Mail:	pius.strobl@orf.at
Chefredaktion	(GCR)
Prof.	Walter	Seledec
DW	12425	/	Fax-DW	12550
e-Mail:	walter.seledec@orf.at
Bundesländerredaktion (GBL)
Sepp	Fresenberger
DW12133	/	Fax-DW	13326	e-Mail:	sepp.fresenberger@orf.at69Service.
Recht-	und	Auslandsbeziehungen	(GRA)
Dr.	Rainer	Fischer-See
DW	12300	/	Fax-DW	12302	e-Mail:	rainer.ﬁ	scher-see@orf.atInvestitionsmanagement	(TD	1)
DW	13360	/	Fax-DW	13770
e-Mail:	michael.goetzhaber@orf.atHuman	Resources	(GHR)
Wolfgang	Fischer
DW	13335	/	Fax-DW	13781	e-Mail:	wolfgang.ﬁ	scher@orf.atProduktionsmanagement	(TD	2)
Ing.	Mag.	Harald	Kräuter
DW	12411/	Fax-DW	14707
e-Mail:	harald.kraeuter@orf.atArt-Direktion	(GAD)
Mag.	Gustav	Lohrmann
DW	13320	/	Fax-DW	13721	e-Mail:	gustav.lohrmann@orf.atAnlagentechnik	(TA)
DI	Peter	Steyskal
DW	15900	e-Mail:	peter.steyskal@orf.atKaufmännische	Direktion	(KD)
DW	12120	/	Fax-DW	12746	e-Mail:	sissy.mayerhoffer@orf.at
Finanzen	(K	1)
Dr.	andreas	Nadler
DW	14410	/	Fax-DW	13789	e-Mail:	andreas.nadler@orf.at
Eigenproduktionen	(K	2-3)
Mag.	Johann	Luisser
DW	14520	/	Fax-DW	13753
e-Mail:	johann.luisser@orf.at
Beschaffung	und	Verwaltung	(K	3)
Dr.	andreas	Haider
DW	14540	/	Fax-DW	12763	e-Mail:	andreas.haider@orf.at
Werbung	(K	4)
Walter	zinggl
DW	14170	/	Fax-DW	14824
e-Mail:	walter.zinggl@orf.at
Facility-Management	(K	5)
DW	14570	/	Fax-DW	14584	e-Mail:	herbert.robisch@orf.at
Zentrales	Controlling	(KDC)
Dr.	Hubert	Püllbeck
DW	14510	/	Fax-DW	14805	e-Mail:	hubert.puellbeck@orf.at
Sales	&	Acquisitions	(KDS)
Mag.	Beatrice	Riesenfelder
DW	13030	/	Fax-DW	12757	e-Mail:	beatrice.riesenfelder@orf.at
Technische	Direktion	(TD)
Technischer	Direktor	Peter	Moosmann
DW	12220	/	Fax-DW	12222	e-Mail:	peter.moosmann@orf.at70Informationstechnik	(TI)
Wolfgang	Wichtl
DW	14171	/	Fax-DW	12940
e-Mail:	wolfgang.wichtl@orf.at
Produktionsbetrieb	Fernsehen	(TFSP)
Ing.	Manfred	Lielacher
DW	12282	/	Fax-DW	13742
e-Mail:	manfred.lielacher@orf.at
Fernsehmesstechnik	(TFSP-M)
Ing.	andreas	Bauer,	DW	12238
e-Mail:	andreas.bauer@orf.at
Produktionsbetrieb	Ausstattung	(TAST)
Mag.	Wolfgang	Schwetz
DW	12170	/	Fax-DW	12762
e-Mail:	wolfgang.schwetz@orf.at
Produktionsbetrieb	Hörfunk	(THTB)
Ing.	Robert	Konetschny
DW	18217	/	Fax-DW	18387	e-Mail:	robert.konetschny@orf.at
Sendetechnik	(TST)
Ing.	Karl	Fischer
DW	12616	/	Fax-DW	12773	e-Mail:	karl.ﬁ	scher@orf.at
Informationsdirektion	Fernsehen	(FI)
elmar	Oberhauser	DW	12242	/	Fax-DW	12744
e-Mail:	elmar.oberhauser@orf.at
Information	(FI	1)
chefredakteur	Mag.	Karl	amon
DW	12150	/	Fax-DW	13701
e-Mail:	karl.amon@orf.at
Bildung	und	Zeitgeschehen	(FI	2)	Dr.	Gisela	Hopfmüller-Hlavac
DW	14245	/	Fax-DW	12758
e-Mail:	gisela.hopfmueller@orf.at
Sport	(FI	3)
Hans	Huber,	DW	14200	/	Fax-DW	13794	e-Mail:	hans.huber@orf.atService.
Magazine	und	Servicesendungen	(FI	9)	Johannes	Fischer
DW	12900	/	Fax-DW	13746
e-Mail:	johannes.ﬁ	scher@orf.at
Programmdirektion	Fernsehen	(FP)
DW	12155	/	Fax-DW	12745
e-Mail:	wolfgang.lorenz@orf.at
Programmentwicklung	(FPE)
entwicklungsredaktion	Information:	Robert	altenburger
DW	14834	/	Fax-DW	12759
e-Mail:	robert.altenburger@orf.at
entwicklungsredaktion	Programm:	Mag.	Doroteja	Roscic
DW	12902	/	Fax-DW	12759	e-Mail:	dodo.roscic@orf.at
Kultur	(FP	4)	Martin	Traxl
DW	14300	/	Fax-DW	14814	e-Mail:	martin.traxl@orf.at
Familie	und	Unterhaltung	(FP	5)	edgar	Böhm
DW	12280	/	Fax-DW	13995
e-Mail:	edgar.boehm@orf.at
Fernsehﬁ	lm	(FP	6)
Dr.	Heinrich	Mis
DW	14332	/	Fax-DW	13708
e-Mail:	heinrich.mis@orf.at
Film	und	Serien	(FP	7)
Dr.	andrea	Bogad-Radatz
DW	13113/12490	/	Fax-DW	13705
e-mail:	andrea.bogad-radatz@orf.at
Religion	(FP	8)	Gerhard	Klein
DW	13480	/	Fax-DW	13719
e-Mail:	gerhard.klein@orf.at
Beide	Direktionen
Administration	Fernsehen	(FA)	Mag.	Oswin	Kozissnik
DW	14190	/	Fax-DW	13722
e-Mail:	oswin.kozissnik@orf.at
Chefproducer	Fernsehen	(FCP)
Dr.	erich	Feichtenschlager
DW	14232	/	Fax-DW	12308	e-Mail:	erich.feichtenschlager@orf.at
Zentrale	Programmdienste	(FZ	1)
Peter	Schöber
DW	14180	/	Fax-DW	13771
e-Mail:	peter.schoeber@orf.atPromotion (FZ1-Pro)
Martin	Rothmayer
DW	13299	/	Fax-DW	13738
e-Mail:	martin.rothmayer@orf.at
Sendeleitung (FZ 1-SL)
Friedrich	Stadtthaler
DW	14130/14131	/	Fax-DW	12761
e-Mail:	friedrich.stadtthaler@orf.at
Dokumentation	und	Archive	(FZ	2)
Dr.	Peter	Dusek
DW	12380	/	Fax-DW	12739	e-Mail:	peter.dusek@orf.at	Design	und	Präsentation	(FZ	3)
DW	13320	/	Fax-DW	13721	e-Mail:	gustav.lohrmann@orf.at
Besetzungsbüro	(FA-B)
christian	Jungbluth
DW	14330	/	Fax-DW	13778
e-Mail:	christian.jungbluth@orf.at
Direktion	für	Online	und	neue	Medien	(OD)
ORF-Medienhaus
Heiligenstädter	Lände	27c,	1190	Wien
Telefon:	(01)	502	77-0
Onlinedirektor
DW	21400	/	Fax-DW	21409	e-Mail:	thomas.prantner@orf.at	Operations	(OD	1)
Mag.	Petra	Huemer
DW	21410	/	Fax-DW	21409
e-Mail:	petra.huemer@orf.at
Redaktion	und	Produktmanagement	(OD	2)	Michael	Battisti
DW	21420	/	Fax-DW	21409	e-Mail:	michael.battisti@orf.at
argentinierstraße	30a,	1040	Wien
Telefon:	(01)	501	70-0
DW	18213/18313/	Fax-DW	18410	e-Mail:	willy.mitsche@orf.at	Administration	Hörfunk	(HA)
Dr.	Werner	Dujmovits
DW	18256	/	Fax-DW	18410
e-Mail:	werner.dujmovits@orf.at	71Service.
Hörfunkpublikumsforschung	(HPF)
Mag.	Sigrid	Svitek
DW	18075	/	Fax-DW	18078
e-Mail:	sigrid.svitek@orf.at	Chefproducer	Hörfunk	(HPP)	Mag.	Ing.	Karl	Steffek	DW	18214	/	Fax-DW	18088	e-Mail:	karl.steffek@orf.at	Radio	Öffentlichkeitsarbeit	(HÖA)
christine	Klimaschka
DW	18361
e-Mail:	christine.klimaschka@orf.at	RSO	Wien	(HSYO)
Dr.	Haide	Tenner
DW	18420	/	Fax-DW	18340
e-Mail:	haide.tenner@orf.at	Österreich	1	(HO	1)
Prof.	alfred	Treiber
DW	18804	/	Fax-DW	518804	e-Mail:	alfred.treiber@orf.at	Information	(HD	1)	Bettina	Roither-epp
DW	18225/18325
e-Mail:	bettina.roither@orf.at	Wissenschaft,	Bildung,	Gesellschaft	(HD	2)
Dr.	Martin	Bernhofer
DW	18264	/	Fax-DW	18126	e-Mail:	martin.bernhofer@orf.at	Kultur	(HD	3)
Prof.	alfred	Treiber	DW	18804	/	Fax-DW	18190	e-Mail:	alfred.treiber@orf.at	Religion	(HD	4)
Kurt	Lauermann	DW	18230	/	Fax-DW	18923
e-Mail:	kurt.lauermann@orf.at	Spezialprogramme	(HRO)
Rainer	Rosenberg
DW	18779	/	Fax-DW	18979
e-Mail:	rainer.rosenberg@orf.at	FM4
Monika	eigensperger
DW	16440	/	Fax-DW	16449
e-Mail:	monika.eigensperger@orf.at	Ö3	(HO	3)
Georg	Spatt	Telefon:	(01)	360	69	–	19100
e-Mail:	georg.spatt@orf.at
Internet:	http://oe3.ORF.at72ORF-Landesstudios
Landesdirektor:	Karlheinz	Papst
Buchgraben	51,	7001	eisenstadt
Telefon:	(02682)	700-27211
Fax-DW	27200
e-Mail:	karlheinz.papst@orf.at	Landesstudio	Kärnten
Landesdirektor:	Willy	Haslitzer
Sponheimerstraße	13,	9010	Klagenfurt
Telefon:	(0463)	5330-29211	Fax-DW	29200
e-Mail:	wilhelm.haslitzer@orf.at
Landesdirektor:	Norbert	Gollinger
Radioplatz	1,	3100	St.	Pölten
Telefon:	(02742)	22	10-23858
Fax-DW	23887
e-Mail:	norbert.gollinger@orf.at
Landesstudio	Oberösterreich	Landesdirektor:	Dr.	Helmut	Obermayr	europaplatz	3,	4010	Linz
Telefon:	(0732)	6900-24212	Fax-DW	24200
e-Mail:	helmut.obermayr@orf.at
Landesstudio	Salzburg	Landesdirektor:	Prof.	Siegbert	Stronegger
Nonntaler	Hauptstraße	49d,	5020	Salzburg
Telefon:	(0662)	8380-25211
Fax-DW	25200
e-Mail:	siegbert.stronegger@orf.at
Landesdirektor:	Gerhard	Draxler
Marburger	Straße	20,	8042	Graz
Telefon:	(0316)	470-28211
Fax-DW	28200
e-Mail:	gerhard.draxler@orf.at
Landesstudio	Tirol	Landesdirektor:	Mag.	Kurt	Rammerstorfer
Rennweg	14,	6010	Innsbruck
Telefon:	(0512)	5343-26211	Fax-DW	26200
e-Mail:	kurt.rammerstorfer@orf.at
Landesstudio	Vorarlberg	Landesdirektor:	Dr.	Wolfgang	Burtscher
Höchster	Straße	38,	6851	Dornbirn
Telefon:	(05572)	301-22211
Fax-DW	22200
e-Mail:	wolfgang.burtscher@orf.atService.
Landesstudio	Wien	Landesdirektorin:	Dr.	Brigitte	Wolf
Telefon:	(01)	501	01-8323	od.	18223
Fax-DW	18010
e-Mail:	brigitte.wolf@orf.atBuenos	Aires
Mag.	esther-Marie	Merz	P’BeTaS	Producciones
Lavalle	1737,	4ºF	(c1048eea)
Buenos	aires,	argentina
Telefon:	0054/11/4372	5508
e-Mail:	esther-marie.merz@orf.at	ORF-AuslandsbürosKairo
Karim	el-Gawhary	1125	corniche	el-Nil
Maspero-cairo
Telefon	und	Fax:	0020/2/77	300	68
e-Mail:	karim.gawhary@orf.atLeiter	Korrespondentenbüros
Prof.	Walter	Seledec	DW	12425,	Fax-DW	12550
Sekretariat:	Karin	Gutmann-Hradil	e-Mail:	karin.gutmann-hradil@orf.at	Belgrad
Mag.	christian	Wehrschütz	Ul.	Srpskih	Vladara	15
11000	Belgrad/Serbien
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Volker	Obermayr
Unter	den	Linden	36/38
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Fax:	0049/30/39	08	89-23
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Mag.	Johannes	Paul	Schiefer	IPc	Residence	Palace,	Rue	de	la	Loi	155	Block	c,	Postbox	88
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1037	Budapest
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9	Grange	Road	/	Flat	2
Surrey	KT1	2QU
Kingston	upon	Thames
Telefon:	0044/208	54	65	899
e-Mail:	bettina.madlener@orf.at
Josef	Manola
Ruﬁ	no	Sanchez	22
28290	Las	Matas
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e-Mail:	susanne.scholl@orf.at
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eva	Twaroch
Hans	Woller
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San	Li	Tun	Wai	Jiao	Gong	Yu	4-2-11
Beijing	100600,	PR	china
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