Source: http://www.zv-wien.at/ph/?paged=4&cat=5
Timestamp: 2020-02-24 03:04:45+00:00

Document:
Information | FSG/SLÖ PH Wien | Seite 4
1. GBA Sitzung
22. Oktober 2015 chb	Schreibe einen Kommentar
Diskutiert wurden die Probleme, die aufgrund des derzeitigen Verhandlungsstandes mit der Uni Wien beim gemeinsamen Curriculum zur Sekundarstufenausbildung erwartet werden.
Dabei wurden die inhaltlichen Mängel, die bereits in den Stellungnahmen der Fachgruppen bzw. Einzelpersonen der PH formuliert wurden, aufgezeigt. Der GBA hat beschlossen diese Stellungnahmen durch eine eigenen Stellungnahme zu unterstützen.
Es ist abzusehen, dass bei Umsetzung des derzeitigen geplanten Konzeptes massive Auswirkungen sowohl auf den Personalstand (vor allem mitverwendete und dienstzugeteilte KollegInnen fallen weg) als auch auf die Bedeutung der PH als LehrerInnenbildungsinstitution erfolgen werden. Es gilt hierfür ev. Szenarien durchzudenken und entsprechende Massnahmen vorzudenken.
Daher wurde beschlossen rasch Informationskanäle für den GBA und die KollegInnen einzurichten.
Mailadresse für GBA
Online Dokumentablage
Mailingliste (erfordert auch eine Liste der Gewerkschaftsmitglieder an der PH)
Erhebung DA zur Zufriedenheit der MitarbeiterInnen – Diskrepanz zwischen hoher Zufriedenheit mit der Arbeit und hoher Unzufriedenheit mit dem Dienstrecht gilt es abzuklären
GBA, Information
GBA – neue Vertretung
29. September 2015 chb	Schreibe einen Kommentar
Die konstituierende Sitzung des GBA (Gewerkschaftlichen Betriebsausschuss) fand am 28.9.2015 statt. Der GBA hat die Vertretung der gewerkschaftlichen Mitglieder innerhalb der GÖD zur Aufgabe. Neben dienstrechtlichen Informationen für die KollegInnen werden auch bildungspolitische Fragen diskutiert und entsprechend an die GÖD weitergeleitet.
Seitens FSG sind folgende Personen im GBA und stehen auch als Ansprechpersonen zur Verfügung:
Barbara Holub , Angelika Zagler, Christian Berger, Hans Peter Freudenthaler
Alle sind via PH Mailadresse erreichbar.
Arbeitszeit der LehrerInnen – wer weiß was drüber?
17. April 2015 chb	Schreibe einen Kommentar
Pressemeldungen in den letzten Tagen haben wieder mal den Diskurs angeheizt. Es geht um Sparmaßnahmen und Staatshaushalt und was liegt da näher als bei den Personalkosten zu sparen. Das Bild der Arbeitszeit von LehrerInnen wird im öffentlichen Diskurs zumeist auf die Anwesenheit im Klassenzimmer – sprich Unterrichtstätigkeit – reduziert. Bis dato scheint es noch nicht gelungen hier eine Korrektur in der öffentlichen Meinung herbeizuführen. Wie heißt es bei den Science Busters: „Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ Ergänzt könnte das noch damit werden: Wenn Geglaubtes auch meine Vorurteile bestätigt, dann muss es wohl auch stimmen.
Zusätzlich angeheizt wurde die Diskussion durch die Ansage von BM Häupl bei einer Pressekonferenz zum 70. Geburtstag der SPÖ: „Wenn ich 22 Stunden in der Woche arbeite, bin ich Dienstagmittag fertig. Dann kann ich heimgehen“ (siehe dazu ORF Meldung vom 14.4.2015).
Antworten kamen umgehend:
1. Offener Brief vom BSA/AHS am 14.4.2015
wir möchten euch darauf hinweisen, dass wir heute einen offenen Brief zur Aussage des Wiener Bürgermeisters zur LehrerInnenarbeitszeit über die Medien verschickt haben, in dem wir uns von dieser Aussage distanzieren und für eine wertschätzende und sachliche Debatte eintreten. Wir möchten euch hiermit auf unseren offenen Brief hinweisen: https://www.bsa.at/presse/1567
Es gibt mittlerweile außerdem eine Stellungnahme von Bürgermeister Häupl im Interview mit der APA, welches wir euch ebenfalls nicht vorenthalten möchten: Interview auf kleinezeitung.at.
Mag.a Barbara Huemer (Vorsitzende Vereinigung sozialdemokratischer LehrerInnen an allgemeinbildenden höheren Schulen im BSA)
Dir. Mag. Stefan Wenka (Vorsitzender Vereinigung sozialdemokratischer LehrerInnen an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen im BSA)
2. Der ZV sagt aus Protest die Teilnahme an den 1. Mai Feierlichkeiten ab – siehe Aufruf des ZV sowie ORF Meldung v. 15.4.2015
„Wir sind der Meinung, dass die Wiener Pflichtschullehrerinnen hervorragende Arbeit leisten, dass der Einsatz in der Klasse weit mehr ist als die reine Unterrichtszeit, dass wir auch viele andere Bereiche der Gesellschaft abdecken und dass das auch in die Berechnung unserer Arbeitszeit hineinfallen muss“, sagt der Vorsitzendes des Vereins, Martin Kirchmayer gegenüber Radio Wien.
3. Thomas Bulant (FSG Vorsitzender Pflichtschulgewerkschaft) verurteilt den Sager in einer OTS Aussendung am 17.5.2015 und verweist auf die Auswirkungen einer Dienstzeiterhöhung hin:
„Von einem Millionär Hans-Jörg Schelling erwarte ich mir als Gewerkschafter kein Verständnis für 7.000 arbeitslose JunglehrerInnen. Die lehrerverachtenden Wortspenden des Wiener Bürgermeisters zur Arbeitsleistung von LehrerInnen entsetzen mich hingegen zutiefst“, sagt Thomas Bulant.
4. Christiane Spiel wird – in Kenntnis einer differenzierteren Sicht der LehrerInnenarbeit – in einem Radiointerview im Morgenjournal ein „Jahresarbeitszeitmodell“ gefordert. Thomas Bulant verweist in einer OTS Meldung darauf, dass dies im Pflichtschulbereich bereits seit langem gelebt wird und 2003 von der Regierung abgeschafft wurde.
Im Jahresarbeitszeitmodell „Jahresnorm“ werden in drei Bereichen Unterrichts-, Vorbereitungs- und Erziehungsarbeit genauso aufgeschlüsselt und mit Jahresstunden eingeplant wie Administration, Schulpartnerschafts- und Schulentwicklungstätigkeit. Die Gesamtarbeitszeit von 1776 Jahresstunden entspricht der Arbeitsleistung österreichischer ArbeitnehmerInnen. Laut Bulant hätte die Politik der Öffentlichkeit anhand der Jahresnorm die Leistung und das Engagement der LehrerInnen über die Unterrichtstätigkeit in der Klasse hinaus dokumentieren können. „Die Art, wie in Österreich über die Lehrerarbeitszeit hingegen diskutiert wird, ist symptomatisch dafür, wie die Politik fahrlässig mit der Zukunft der jungen Generation umgeht“, sagt der sozialdemokratische Gewerkschafter. „Arbeitszeitdiskussionen werden nicht als ein Teil pädagogischer Offensiven geführt, sondern immer dann, wenn es Budgetlöcher zu stopfen gilt.“
ZA Antrag bezüglich Dienstzulage nach §59b GHG
4. März 2015 Christian Sevcik	Schreibe einen Kommentar
1.Betreff: Rückwirkender Abzug bereits ausbezahlter Dienstzulage nach § 59b (1a) GehG für L1 Lehrpersonen an eingegliederten Praxismittelschulen mit 1.9.2014
Der ZA hat für jene Kolleginnen und Kollegen die nun rückwirkend diese Zulage rückerstatten müssen ersucht, dass dies eingestellt wird und bereits einbehaltene Beträge wieder den Kolleginnen und Kollegen angewiesen werden.
Begründung: Jene Kolleginnen und Kollegen haben diese Zulage im guten Glauben angenommen und ausgegeben.
2. Betreff: Einstellung der Zuerkennung der Dienstzulage § 59b (1a) GehG für L1 Lehrpersonen an eingegliederten Praxismittelschulen mit 1.9.2014
Seitens des ZA wurde ein Vorschlag für einen Antrag auf Gesetzesänderung betreffend die Dienstzulage § 59b (1,1a) GehG an die Bundesfachgruppe weitergeleitet:
Durch die Gesetzesadaptierung für die NMS (inkl. der eingegliederten Praxis NMS) wurde mit Einfügung des § 59b (1a) eine Einschränkung für die Gewährung dieser Zulage auf Lehrpersonen L 2a eingebaut.
Dies ist eine Ungleichbehandlung und Schlechterstellung trotz gleicher Tätigkeit!
Deshalb stellt die Standesvertretung den Antrag auf eine Gesetzesänderung, die allen Lehrpersonen an eingegliederten Praxismittelschulen (NMS) diese Dienstzulage sichert:
Einfügen eines § 59b (1b) oder § 59b (7)
„Die Dienstzulage nach § 59b (1a) gebührt den Lehrpersonen an eingegliederten Praxismittelschulen (NMS)“
csGehalt

References: §59
 § 59
 § 59
 § 59
 § 59
 § 59
 § 59
 § 59