Source: https://schulz-beratung.de/hochrisiko-transaktionen-%C2%A7-15-abs-3-nr-2-und-abs-5-gwg/
Timestamp: 2020-07-04 16:35:55+00:00

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Hochrisiko-Transaktionen § 15 Abs. 3 GwG
Hochrisiko-Transaktionen § 15 Abs. 3 Nr. 2 und Abs. 5 GwG
Verstärkte Sorgfaltspflichten gelten nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 GwG für Transaktionen, die im Verhältnis zu vergleichbaren Fällen besonders komplex oder groß sind, ungewöhnlich ablaufen oder ohne offensichtlichen wirtschaftlichen oder rechtmäßigen Zweck erfolgen. Ob eine besonders große, komplexe oder ungewöhnliche Transaktion vorliegt, ist im Einzelfall vom Verpflichteten zu entscheiden. Maßstab sind hierbei Transaktionen in anderen Fällen, die dem Verpflichteten bekannt sind, sofern die Abweichung nicht für den Verpflichteten auf der Hand liegt.
Anhaltspunkte können die Geschäftsgröße des Verpflichteten oder der übliche Umfang der Geschäftsbeziehung sein. Unmaßgeblich ist, auf welche Art und Weise ein Verpflichteter auf die Abweichung, Ungewöhnlichkeit oder Auffälligkeit gestoßen ist. Hinweise zu den vorgenannten Transaktionen finden sich auch in den Ziffern 56 ff. der Leitlinien zu Risikofaktoren.
Hochrisiko-Transaktionen – § 15 Abs. 3 GwG
Verschärfungen und Änderungen auf einen Blick – Risikobasierte Geldwäsche-Prävention
← Drittstaaten mit hohem Risiko – §15 Abs. 3 Nr. 1b) – Auslegung BaFin
Grenzüberschreitende Korrespodenzbeziehungen – §15 Abs. 3 Nr. 3 →
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