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Timestamp: 2016-10-28 18:03:06+00:00

Document:
2P.142/2002 (09.12.2003)
2P.142/2002 /zga
X.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Markus Erb, Restelbergstrasse 61, 8044 Z�rich,
Stadt Uster, 8610 Uster, vertreten durch Rechtsanwalt Michael Budliger, Florastrasse 44, Postfach 1709, 8032 Z�rich,
Bezirksschulpflege Uster, Postfach, 8610 Uster,
Schulrekurskommission des Kantons Z�rich, c/o Bildungsdirektion, Walchetor, 8090 Zurich,
Art. 8, 11, 19, 29 und 62 BV (Kosten�bernahme f�r Privatschulung),
Y.________, geboren am 24. Juli 1988, besuchte drei Jahre den Sprachheilkindergarten in Uster/ZH. Danach wurde sie in der ersten H�lfte des Schuljahres 1996/97 in einer Kleinklasse C der Primarschule Uster unterrichtet. Ab 3. M�rz 1997 fand sie Aufnahme in der (kommunalen) Heilp�dagogischen Schule. Ein Gesuch ihrer Mutter, X.________, vom 26. September 1998, Y.________ per Oktober 1998 unter Kosten�bernahme durch die Gemeinde in die MOMO-Schule (private Sonderschule mit kleinen Lerngruppen von 5 - 7 Kindern) in Uster �bertreten zu lassen, wies die Primarschulpflege Uster am 16. November 1998 ab. Anfangs Januar 1999 trat Y.________ dennoch in die MOMO-Schule �ber. Den gegen den ablehnenden Entscheid der Primarschulpflege gerichteten Rekurs wies die Bezirksschulpflege Uster am 19. April 1999 ab. Die Schulrekurskommission des Kantons Z�rich hiess am 16. August 1999 einen Rekurs von X.________ gegen den Beschluss der Bezirksschulpflege teilweise gut. In den Erw�gungen hielt sie fest, dass die Primarschule Uster mit ihren gemischten Sonderklassen B/D im Vergleich zur MOMO-Schule jederzeit einen gleichwertigen Unterricht anbiete, dessen Anforderungen Y.________ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewachsen w�re. Indessen k�nne ihr im Interesse des Kindeswohls ein kurzfristiger Schulwechsel nicht zugemutet werden; vom gleichwertigen Angebot der Primarschulpflege k�nne sie daher nach den Sportferien 2000 Gebrauch machen, und die Primarschulpflege Uster habe f�r die vom Eintritt in die MOMO-Schule bis zu diesem Zeitpunkt anfallenden Schulkosten aufzukommen.
Der Rekursentscheid wurde dem damaligen Rechtsvertreter von X.________ zugestellt; ein Rechtsmittel wurde nicht erhoben. X.________ gelangte jedoch nachtr�glich mit einem Gesuch um Wiederherstellung der Frist zur Anfechtung des Entscheids der Schulrekurskommission vom 16. August 1999 an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich; dieses wies das Gesuch ab, und auch eine dagegen beim Bundesgericht eingereichte staatsrechtliche Beschwerde blieb erfolglos (Urteil 2P.4/2001 vom 2. Juli 2001).
Am 16. Februar 2000 lehnte die Primarschulpflege Uster das Begehren von X.________, Y.________ solle weiterhin die MOMO-Schule besuchen d�rfen, unter Hinweis auf den Entscheid der Schulrekurskommission vom 16. August 1999 ab und wies Y.________ nach den Sportferien 2000, d.h. per 6. M�rz 2000, der Kleinklasse B Mittelstufe zu. Dagegen wandte sich X.________ am 28. Februar 2000 an die Bezirksschulpflege Uster.
Deren Pr�sidentin entsprach am 1. M�rz 2000 dem im Rekurs gestellten Gesuch, Y.________ w�hrend der Dauer des Rekursverfahrens auf Kosten der Primarschulgemeinde in der MOMO-Schule zu belassen. Die Schulrekurskommission des Kantons Z�rich hiess den gegen diese Zwischenverf�gung erhobenen Rekurs der Primarschulpflege Uster am 15. Mai 2000 gut, wobei sie auf ihren fr�heren Entscheid vom 16. August 1999 abstellte. Gegen diese vorsorgliche Massnahme gelangte X.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, welches ihre Beschwerde am 25. Oktober 2000 abwies, soweit es darauf eintrat. X.________ erhob staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht. Dieses sistierte das Verfahren am 25. Januar 2001 bis zum Vorliegen des Rekursentscheides der Bezirksschulpflege Uster �ber den materiellen Verfahrensgegenstand (Klasseneinteilung, definitive Kostentragungspflicht).
Am 18. April 2001 wies die Bezirksschulpflege den bei ihr h�ngigen Rekurs in der Sache im Wesentlichen ab, soweit sie darauf eintrat, wies indessen die Primarschulpflege Uster an, den Zuteilungsentscheid im Sinne der Erw�gungen zu korrigieren, d.h. die Sch�lerin nicht der Mittel-, sondern der Unterstufe zuzuteilen.
Nachdem X.________ diesen Entscheid an die Schulrekurskommission weitergezogen hatte, wurde das bundesgerichtliche Verfahren (2P.7/2001) betreffend vorsorgliche Massnahme am 2. Juli 2001 wieder aufgenommen. Mit Urteil vom 5. Dezember 2001 wies das Bundesgericht die staatsrechtliche Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten werden konnte.
Mit Beschluss vom 12. November 2001 wies die Schulrekurskommission den Rekurs von X.________ ab, soweit sie darauf eintrat. Dies mit der Begr�ndung, es seien seit Herbst 1999 keine neuen Tatsachen eingetreten, die es erlauben w�rden, auf den rechtskr�ftigen Entscheid vom 16. August 1999 zur�ckzukommen. Der Status von Y.________ als sonderklassen- aber nicht sonderschulbed�rftig sei gleich wie im damaligen Entscheid zu beurteilen. Die aktuellste schulorganisatorische Massnahme erlaube es sogar, Y.________ ab dem 19. November 2001 eine reine Sonderklasse B anzubieten, welche in Bezug auf das Alter der Kinder einer 3./4. Klasse entspreche. Dagegen wandte sich X.________ wiederum an das Verwaltungsgericht, welches ihre Beschwerde am 8. Mai 2002 abwies, soweit es darauf eintrat.
Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 21. Juni 2002 beantragt X.________ dem Bundesgericht, den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 8. Mai 2002 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich beantragt unter Verweisung auf die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
Die Bildungsdirektion des Kantons Z�rich hat auf eine Vernehmlassung verzichtet und beantragt im Auftrag der Schulrekurskommission des Kantons Z�rich, die Beschwerde abzuweisen.
Die Bezirksschulpflege Uster hat keine Vernehmlassung eingereicht.
Die Stadt Uster beantragt, auf die Beschwerde nicht einzutreten; eventualiter sei sie abzuweisen.
Auf gemeinsamen Antrag der Primarschulpflege Uster und der Beschwerdef�hrerin sistierte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts am 5. September 2002 das Beschwerdeverfahren wegen der inzwischen von den Parteien aufgenommenen aussergerichtlichen Vergleichsverhandlungen bis zum 9. Dezember 2002. Mit Verf�gungen vom 28. November 2002 bzw. 24. Juni 2003 verl�ngerte er auf Antrag der Beschwerdef�hrerin die Sistierung bis zum 30. Juni 2003 bzw. bis zum 10. Dezember 2003.
Nachdem der Vertreter der Stadt Uster am 9. Juli 2003 mitgeteilt hatte, es habe keine Einigung gefunden werden k�nnen und die Vergleichsgespr�che seien abgebrochen worden, wurde das Beschwerdeverfahren am 11. Juli 2003 wieder aufgenommen.
Gegenstand des Verfahrens vor Verwaltungsgericht war in materieller Hinsicht einzig die Frage der �bernahme der privaten Schulkosten f�r die Tochter der Beschwerdef�hrerin seit M�rz 2000 durch die Stadt Uster (angefochtener Entscheid E. 1b). Nicht zu beurteilen hatte das Verwaltungsgericht hingegen die Frage der Schul- oder Klassenzuteilung, die gem�ss � 43 Abs. 1 lit. f des z�rcherischen Gesetzes vom 24. Mai 1959 �ber den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz; VRG) nicht mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten werden kann (angefochtener Entscheid E. 1c).
2.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung von "Art. 8 BV (Rechtsgleichheitsgebot), Art. 11 BV (Schutz der Kinder und Jugendlichen), Art. 19 BV (Anspruch auf Grundschulunterricht), Art. 29 BV (Allgemeine Verfahrensgarantien) und Art. 62 BV (Ausreichender Grundschulunterricht)".
2.2 Nach Art. 88 OG steht das Recht zur Beschwerdef�hrung Privaten nur bez�glich solcher Rechtsverletzungen zu, die sie durch sie pers�nlich treffende Verf�gungen erlitten haben. Die Beschwerdef�hrerin tritt einzig in ihrem eigenen Namen auf. Soweit sie daher Grund- und Menschenrechte anruft, die ihrer Tochter pers�nlich zustehen, ist sie dazu nicht legitimiert. Nicht einzutreten ist deshalb auf die R�gen der Verletzung von Art. 11 BV (Schutz der Kinder und Jugendlichen; vgl. Urteil 2P.7/2001 E. 1d) und Art. 8 Abs. 2 BV, soweit sie eine Diskriminierung ihrer Tochter geltend macht.
2.3 Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die R�ge der Verletzung von Art. 62 BV, der sich allein an die Kantone richtet und keinen Rechtsanspruch des Einzelnen begr�ndet (BGE 129 I 35 E. 7.7 S. 41).
2.4 Die Frage des ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterrichts betrifft auch die Eltern der (noch minderj�hrigen) Kinder, soweit sie wie die Beschwerdef�hrerin f�r allf�llige Schulkosten einzustehen haben, weshalb diese insoweit zur Beschwerde befugt ist; dies gilt insbesondere im Hinblick auf Art. 19 BV. Ohnehin legitimiert ist die Beschwerdef�hrerin zur Geltendmachung der behaupteten Verfahrensm�ngel, mithin zur Anrufung von Art. 29 BV.
2.5 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte oder Rechtss�tze der angefochtene Erlass oder Entscheid verletzt und inwiefern dies der Fall ist. Wird Willk�r geltend gemacht, muss dargetan werden, inwiefern der angefochtene Entscheid qualifiziert unrichtig sein soll (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen). Auf bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 107 Ia 186 E. b; 117 Ia 393 E. 1c S. 395).
Die Beschwerdef�hrerin nennt die angeblich verletzten verfassungsm�ssigen Rechte und f�hrt aus, inwiefern dagegen verstossen worden sei. Insoweit kommt sie ihrer Substantiierungspflicht nach. In weiten Teilen ihrer Beschwerdeschrift (insb. S. 6 - 17) verf�llt sie jedoch in appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, weshalb insofern auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann.
2.6 Im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde greift das Bundesgericht, soweit es um die tats�chlichen Feststellungen des angefochtenen Entscheids geht, auf entsprechende R�ge hin nur dann ein, wenn die Sachverhaltsfeststellung oder die Beweisw�rdigung willk�rlich ist, d.h. offensichtlich falsch ist oder auf einem offenkundigen Versehen beruht (BGE 118 Ia 394 E. 2c S. 397; 105 Ia 190 E. 2a S. 190 f., mit Hinweisen). Das Vorbringen neuer Tatsachen ist ohnehin nur ganz ausnahmsweise zul�ssig (vgl. BGE 118 Ia 20 E. 5a S. 26, mit Hinweis). Grunds�tzlich ist daher auf den Sachverhalt abzustellen, der sich der letzten kantonalen Instanz darbot.
Die Beschwerdef�hrerin �ussert sich umfassend zum Sachverhalt und ruft dabei auch neue Tatsachen an. Sie vermag jedoch nicht darzutun, dass die Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung des Verwaltungsgerichts willk�rlich ist. Ebenfalls nicht erstellt ist, dass das Verwaltungsgericht den Sachverhalt in verfassungswidriger Weise unvollst�ndig erhoben hat, was allenfalls zur Ber�cksichtigung angeblich neuer Tatsachen, die bereits vor F�llung des angefochtenen Entscheids eingetreten sind, h�tte f�hren k�nnen. Es ist daher vom Sachverhalt auszugehen, wie er dem Verwaltungsgericht bekannt war.
Im Urteil 2P.7/2001 vom 5. Dezember 2001 hat das Bundesgericht bereits festgestellt, der Entscheid der Schulrekurskommission vom 16. August 1999, mit welchem abschliessend �ber die Beendigung der Kostentragungspflicht der Gemeinde f�r den Besuch der MOMO-Schule ab den Sportferien 2000 entschieden wurde (Urteil 2P.4/2001 vom 2. Juli 2001 E. 2c), sei rechtskr�ftig (E. 4a).
Die Beschwerdef�hrerin r�umt ausdr�cklich ein, es werde heute nicht mehr bestritten, dass dieser Beschluss der Schulrekurskommission richtig gewesen sei. Es m�sse aber die "M�glichkeit einer nicht prognostizierten Entwicklung zumindest in Erw�gung gezogen und zugelassen werden". Der Sachverhalt h�tte daher auf Grund der aktuellen Entwicklung ihrer Tochter abgekl�rt werden m�ssen.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt zun�chst die Verletzung von Art. 8 Abs. 2 BV. Diese erblickt sie darin, dass sie als alleinerziehende Mutter und seit langer Zeit selber IV-Empf�ngerin von der Schulpflege Uster benachteiligt worden sei; insbesondere sei ihr gegen�ber der Grundsatz der Gleichbehandlung nie beachtet worden.
4.2 Dieses Vorbringen wurde vor Verwaltungsgericht nicht vorgetragen, obwohl dies der Beschwerdef�hrerin m�glich gewesen w�re. Es ist daher neu, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann (vgl. dazu Walter K�lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl., Bern 1994, S. 369). Im �brigen bringt die Beschwerdef�hrerin weder konkrete Anhaltspunkte f�r eine solche Diskriminierung vor noch ergeben sich solche aus den Akten.
4.3 Die Beschwerdef�hrerin r�gt auch eine "indirekte Diskriminierung" ihrer Tochter, indem diese nicht den ihren (eingeschr�nkten) F�higkeiten entsprechenden Unterricht erhalte.
Der Tochter der Beschwerdef�hrerin steht - seit dem 6. M�rz 2000 - mit den gemischten Sonderklassen B/D, Unterstufe, der Primarschule Uster (seit November 2001 eine reine Sonderklasse B) ein auf ihre Behinderung R�cksicht nehmendes sonderp�dagogisches Unterrichtsangebot zur Verf�gung. Dieses wird von den kantonalen Beh�rden im Vergleich mit der von ihr besuchten MOMO-Schule als gleichwertiger und ad�quater sonderp�dagogischer Unterricht beurteilt, dessen Anforderungen die Tochter der Beschwerdef�hrerin auch gewachsen w�re. Eine Sonderschulbed�rftigkeit erachten sie als nicht gegeben. Diese Beurteilung ist in Rechtskraft erwachsen. Eine auf Grund der Schul- bzw. Klassenzuteilung drohende Diskriminierung f�llt damit nicht mehr in Betracht. Im �brigen hat das Bundesgericht ebenfalls festgestellt, auch in einer gemischten Sonderklasse der �ffentlichen Schule erhalte die Tochter der Beschwerdef�hrerin grunds�tzlich eine auf sie ausgerichtete Sonderschulung (Urteil 2P.7/2001 vom 5. Dezember 2001 E. 4b S. 13). Ausserdem sind Sonderschulmassnahmen, f�r die die Tochter der Beschwerdef�hrerin IV-Beitr�ge erh�lt, ohne weiteres auch im Rahmen des Unterrichts an Sonderklassen m�glich (�� 29 ff. des z�rcherischen Reglements �ber die Sonderklassen, die Sonderschulung und St�tz- und F�rdermassnahmen vom 3. Mai 1984; Urteil 2P.216/2002 vom 5. Februar 2003 E. 5.3).
5.1 Das Verwaltungsgericht hat unter Hinweis auf seinen fr�heren Entscheid vom 25. Oktober 2000, der nach Abweisung der von der Beschwerdef�hrerin dagegen erhobenen staatsrechtlichen Beschwerde in Rechtskraft erwachsen ist, erwogen, der ebenfalls rechtskr�ftige Beschluss der Schulrekurskommission vom 16. August 1999 k�nne, da kein Anspruch auf Wiedererw�gung bestehe, einzig noch unter den Gesichtspunkten der Revision und der Anpassung �berpr�ft werden. Als Revisionsgrund komme lediglich das Auffinden neuer erheblicher Tatsachen oder Beweismittel (� 86a lit. b in Verbindung mit � 86b Abs. 1 VRG/ZH) in Frage; er sei - mangels neuer, aber vor dem 16. August 1999 eingetretener neuer Tatsachen - indessen nicht gegeben; zudem sei die Revisionsfrist verpasst. Das gelte insbesondere, soweit die Beschwerdef�hrerin geltend mache, einen Antrag des Kinderspitals Z�rich vom 7. Januar 1997 an die IV-Stelle der kantonalz�rcherischen Sozialversicherungsanstalt betreffend Kostengutsprache f�r intensive t�gliche logop�dische Massnahmen erst im Januar 2001 zur Kenntnis erhalten zu haben. Denn die Dysphasie der Tochter der Beschwerdef�hrerin und die Notwendigkeit der Logop�die seien schon 1993 diagnostiziert und seither immer wieder best�tigt worden. Auch der Konnex mit der Invalidenversicherung sei damit l�ngst zu Tage getreten und den Schulbeh�rden bekannt gewesen. Der j�ngste Bericht von Christian Heldstab vom 11. Januar 2001, der nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin zum Ergebnis gelange, bei ihrer Tochter liege eine schwere kombinierte Sprachst�rung vor, weshalb sie IV-sonderschulbed�rftig sei, zeige ebenfalls keine Tatsachen auf, die nicht bereits im Sommer 1999 bekannt gewesen seien; er f�hre als Belege (abgesehen von einer Ausnahme) denn auch Dokumente �ber Abkl�rungen an, die vor Sommer 1999 datierten.
Sp�ter als im August 1999 erstellte Gutachten, die lediglich eine andere W�rdigung der Fakten st�tzten, k�nnten keine Revision bewirken. Genauso verhalte es sich mit den zahlreichen, nach dem Sommer 1999 verfassten und von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Berichten und der beantragten Oberexpertise.
Unter dem Gesichtspunkt einer Wiedererw�gung bzw. "Anpassung" pr�fte das Verwaltungsgericht, ob auf Grund einer �nderung der massgebenden Umst�nde ein Anspruch auf eine solche bestehe. Dazu f�hrte es aus, dies w�re nur dann der Fall, wenn die Tochter zwar im Sommer 1999 den Anforderungen einer Sonderklasse gewachsen gewesen w�re, in der Folge dann aber nicht mehr. Keine Rolle spiele hingegen, ob die MOMO-Schule die bessere oder gar die beste L�sung bedeute, denn ein Kind habe nicht Anrecht auf optimalen, sondern bloss auf ausreichenden Unterricht. Damit bestehe auch kein Anspruch auf Wiedererw�gung.
Auf den Einwand der Beschwerdef�hrerin betreffend die Zuteilung ihrer Tochter in eine "nicht existente B-Sonderklasse" trat das Verwaltungsgericht nicht ein, da es sich mit Zuteilungsfragen nicht befasse. Im �brigen w�rde selbst eine Zuteilung in eine kombinierte 3./4. Sonderklasse B das Unterstufenkriterium erf�llen; gemischte B/D-Sonderklassen s�hen zudem die Richtlinien zum kantonalen Sonderklassenreglement ausdr�cklich vor. Die B/D-Sonderklassenf�higkeit der Tochter der Beschwerdef�hrerin sei zudem wegen der Sonderklassen�hnlichkeit des Unterrichts an der MOMO-Schule bejaht worden.
5.2 Was die Beschwerdef�hrerin - soweit sie sich �berhaupt mit der Argumentation des Verwaltungsgerichts auseinandersetzt - dagegen (Beschwerde S. 17 ff.) vorbringt, l�sst die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts durch das Verwaltungsgericht nicht als willk�rlich erscheinen. Insbesondere vermag sie nicht dazulegen, inwiefern entgegen dem angefochtenen Urteil neue Tatsachen vorliegen, auf Grund welcher das Verwaltungsgericht den Entscheid der Schulrekurskommission h�tte aufheben m�ssen. Soweit sie in diesem Zusammenhang geltend macht, es zeichne sich deutlich ab, dass die Erfolge der letzten Jahre bei der verf�gten Sonderschulung zunichte gemacht w�rden, steht dies im Widerspruch zum willk�rfrei festgestellten Sachverhalt. Dies gilt auch f�r ihre Behauptung, die Gemeinde Uster verf�ge �ber keine Klasse, die ihrer Tochter gerecht werde.
5.3 Inwiefern das Verwaltungsgericht mit der willk�rfreien Anwendung des kantonalen Rechts verfassungsm�ssige Rechte und insbesondere Art. 19 BV verletzen soll, legt die Beschwerdef�hrerin nicht in einer den Begr�ndungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG gen�genden Weise dar. Es ist insbesondere nicht zu sehen, aus welchen Gr�nden sich - entgegen dem allgemeinen Grundsatz (Alfred K�lz/J�rg Bosshart/Martin R�hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Aufl., Z�rich 1999, N 6 Vorbem. zu �� 86a-86d) - aus Art. 19 BV bzw. "neuen verfassungsrechtlichen Bestimmungen, die eindeutig eine verbesserte Stellung der Behinderten herbeif�hren wollen", ein Anspruch von Behinderten auf eine Wiedererw�gung "unter erleichterten Bedingungen" ergeben soll.
6.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt schliesslich eine Verletzung von Art. 29 Abs. 3 BV. Diese erblickt sie darin, dass das Verwaltungsgericht ihre Beschwerde als offensichtlich aussichtslos im Sinne von � 70 in Verbindung mit � 16 Abs. 1 lit. f VRG/ZH bezeichnet und ihr die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege verweigert habe.
Zur Begr�ndung f�hrt sie unter anderem an, der Fall sei von einer gewissen Komplexit�t. Das Argument ist unbehelflich, denn die Beschwerdef�hrerin hat insbesondere verkannt, dass das Verwaltungsgericht die grundlegende Frage der Schul- bzw. Klasseneinteilung ihrer Tochter - die Hauptgegenstand ihrer Beschwerde ans Verwaltungsgericht bildete - gar nicht zu �berpr�fen hatte. Im Lichte des daher erheblich beschr�nkten Prozessthemas ist die Beurteilung des Verwaltungsgerichts, die Beschwerde erscheine als aussichtslos, nicht zu beanstanden.
7.1 Die Beschwerde ist aus diesen Gr�nden abzuweisen, soweit �berhaupt darauf eingetreten werden kann.
7.2 Auch die vorliegende Beschwerde zielt, wie dargelegt, am eigentlichen Prozessthema vorbei. Sie erweist sich als von vornherein aussichtslos, weshalb der Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ebenfalls nicht gew�hrt werden kann (Art. 152 OG). Entsprechend diesem Ausgang sind ihr die Kosten dieses Verfahrens aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG)
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Stadt Uster, der Bezirksschulpflege Uster, der Schulrekurskommission des Kantons Z�rich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 8
 Art. 11
 Art. 19
 Art. 29
 Art. 62
 Art. 88
 Art. 11
 Art. 8
 Art. 62
 Art. 19
 Art. 29
 Art. 90
 BGE 
 Art. 8
 Art. 19
 Art. 90
 Art. 19
 Art. 29