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Timestamp: 2016-10-25 21:06:05+00:00

Document:
8C_159/2014 (26.08.2014)
8C_159/2014 � � Urteil vom 26. August 2014
1.�������A._________,
�������vertreten durch Advokat Dr. Stefan Grundmann,
2.�������Sozialversicherungsgericht
�������des Kantons Basel-Stadt,
�������Birsigstrasse 45, 4054 Basel,
A.a.�Der 1950 geborene A._________ war seit 19. Januar 2009 als Isoleur f�r die Firma B.________ AG t�tig gewesen und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherung (SUVA) u.a. gegen die Folgen von Berufsunf�llen versichert. Am 9. April 2009 st�rzte er auf der Baustelle, eine ca. 40 kg schwere Gasflasche tragend, zu Boden, woraus ein schweres Quetschtrauma der rechten Hand mit mehrfragment�ren Frakturen der Metacarpalia II und III rechts sowie der Verdacht auf ein Logensyndrom resultierte. Die Verletzung wurde gleichentags im Spital C.________ operativ saniert. Nachdem am 22. Oktober 2009 eine Metallentfernung der Metacarpale II und III rechts durchgef�hrt worden war, fanden in der Folge weitere �rztliche Untersuchungen und vom 24. Februar bis 24. M�rz 2010 ein station�rer Aufenthalt in der Klinik D.________ statt. Auf sich verst�rkende Schmerzen in der rechten Schulter hin veranlasste die SUVA am 24. Juni 2010 eine MR-Arthrographie des Schultergelenkes rechts. Gest�tzt darauf wurde eine Leistungspflicht f�r die geklagten Schulterbeschwerden mangels rechtsgen�glichen Kausalzusammenhangs zwischen diesen und dem Sturz vom 9. April 2009 verneint (Verf�gung vom 13. Juli 2010). Die dagegen erhobene Einsprache wies der Unfallversicherer, nach einer am 28. Oktober 2010 vorgenommenen Schulterarthroskopie rechts mit Bicepssehnentenotomie, Acromioplastik und partieller AC-Gelenksresektion sowie dem Beizug einer �rztlichen Beurteilung durch Dr. med. E._________, Facharzt f�r Chirurgie FMH, Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, SUVA Versicherungsmedizin, vom 11. M�rz und 2. Mai 2011, mit Einspracheentscheid vom 10. Mai 2011 ab.
A.b.�Das hierauf beschwerdeweise angerufene Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt best�tigte den Einspracheentscheid (Entscheid vom 20. M�rz 2012). Mit Urteil 8C_418/2012 vom 29. Oktober 2012 hiess das Bundesgericht die hiegegen eingereichte Beschwerde teilweise gut, hob den angefochtenen vorinstanzlichen Entscheid auf und wies die Sache an das kantonale Gericht zur�ck, damit es, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu befinde.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt beauftragte daraufhin Prof. Dr. med. F._________, Orthop�die FMH, Akademie G.________, Spital H.________, mit der Erstellung eines Gutachtens. Nachdem dieses am 18. Juni 2013 verfasst worden war, nahmen die Parteien am 30. Juli 2013 (SUVA) und 9. September 2013 (A._________) dazu Stellung. Ferner liess sich der Unfallversicherer zur Frage der H�he und der Tragung der Gutachtenskosten vernehmen. Mit Entscheid vom 18. Dezember 2013 wurde die Beschwerde in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 10. Mai 2011 gutgeheissen und die Sache zum Erlass eines neuen Entscheids im Sinne der Erw�gungen an die SUVA zur�ckgewiesen. Ferner wurden dem Unfallversicherer die Kosten der gerichtlich eingeholten Expertise in der H�he von Fr. 4'172.50 �berbunden.
W�hrend das kantonale Gericht und A._________ - letzterer unter Auflegung einer Honorarnote - auf Abweisung der Beschwerde schliessen lassen, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
Der kantonale Entscheid beinhaltet zum einen eine R�ckweisung der Angelegenheit an die Beschwerdef�hrerin zur Festsetzung des Leistungsanspruchs des Versicherten im Sinne der Erw�gungen. Zum anderen umfasst er die Verpflichtung des Unfallversicherers, die Kosten des vom Gericht veranlassten Gutachtens des Prof. Dr. med. F._________ vom 18. Juni 2013 im Betrag von Fr. 4'172.50 zu tragen.
1.1.�Beim angefochtenen R�ckweisungsentscheid handelt es sich, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen wird und die R�ckweisung auch nicht einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (vgl. Urteil 9C_684/2007 vom 27. Dezember 2007 E. 1.1 mit Hinweisen, in: SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131), um einen selbstst�ndig er�ffneten Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG (BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f. mit Hinweisen). Die Zul�ssigkeit der Beschwerde setzt somit - alternativ - voraus, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Abs. 1 lit. b). Dies gilt auch f�r den Fall, dass damit �ber materielle Teilaspekte entschieden wird, da diese ebenfalls zusammen mit dem Endentscheid anfechtbar sind (Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 132 III 785 E. 3.2 S. 790 f.; 129 I 313 E. 3.2 S. 316 f.).
1.2.1.�Rechtsprechungsgem�ss bewirkt ein R�ckweisungsentscheid in der Regel keinen irreversiblen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, weil der Rechtsuchende ihn sp�ter zusammen mit dem neu zu f�llenden Endentscheid wird anfechten k�nnen (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG). Anders verh�lt es sich allerdings f�r die Verwaltung bzw. den Versicherungstr�ger, wenn sie durch den R�ckweisungsentscheid gezwungen werden, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verf�gung zu treffen. Diesfalls kann bereits dieser Entscheid angefochten und braucht nicht der Endentscheid abgewartet zu werden (BGE 133 V 477 E. 5.2, 5.2.1-5.2.4 S. 483 ff.; Urteil 8C_217/2014 vom 12. Mai 2014 E. 4.2, zur Publikation vorgesehen).
1.2.2.�Das kantonale Gericht hat den Kausalzusammenhang zwischen den weiterhin geklagten Beschwerden an der rechten Schulter und dem Unfall vom 9. April 2009 bejaht und die Sache an die Beschwerdef�hrerin zur�ckgewiesen, damit sie �ber den Leistungsanspruch des Versicherten neu befinde. Der angefochtene Entscheid enth�lt damit materiellrechtlich verbindliche Anordnungen, welche den Beurteilungsspielraum des Versicherungstr�gers wesentlich einschr�nken. Der Umstand, dass der darauf beruhende Endentscheid praktisch nicht angefochten und das Ergebnis nicht mehr korrigiert werden k�nnte, stellt nach dem Gesagten einen offenkundigen, nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG dar. Auf die Beschwerde ist daher auch in diesem Punkt einzutreten.
3.1.�Streitig und zu pr�fen ist, ob die rechtsseitigen Schulterbeschwerden des Versicherten auf den am 9. April 2009 erlittenen Unfall zur�ckzuf�hren sind.
3.2.�Die hierf�r massgeblichen Rechtsgrundlagen wurden im Urteil 8C_418/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 2.2 dargelegt, worauf zu verweisen ist. Anzuf�gen bleibt, dass das Gericht bei Gerichtsgutachten nicht ohne zwingende Gr�nde von der Einsch�tzung der medizinischen Experten abweicht, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verf�gung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abweichen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widerspr�chlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in �berzeugender Weise zu anderen Schlussfolgerungen gelangt. Eine divergierende Beurteilung kann ferner gerechtfertigt sein, wenn gegens�tzliche Meinungs�usserungen anderer Fachexperten dem Gericht als triftig genug erscheinen, die Schl�ssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass es die �berpr�fung durch einen Oberexperten f�r angezeigt h�lt, sei es, dass es ohne Oberexpertise vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen zieht (BGE 125 V 351 E. 3b/aa S. 352 f. mit Hinweis; Urteil 8C_834/2013 vom 18. Juli 2014 E. 3.2).
4.1.�Die Vorinstanz ist in eingehender W�rdigung des auf bundesgerichtliche R�ckweisung hin von ihr eingeholten orthop�dischen Fachgutachtens des Prof. Dr. med. F._________ vom 18. Juni 2013zusammenfassend zum Schluss gelangt, dass der Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 9. April 2009 und den bestehenden Sch�digungen an der rechten Schulter des Beschwerdegegners zu bejahen sei. Gem�ss den �berzeugenden und in jeder Hinsicht beweistauglichen Ausf�hrungen des Gutachters seien die diagnostizierten Befunde an der rechten Schulter mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit teilweise Folge eines am 9. April 2009 erlittenen Sehnenrisses. In geringerem Masse mitverantwortlich zeichneten durch eine unfallfremde AC-Arthrose verursachte Beschwerden. Dies gelte f�r den Unfallzeitpunkt, den Zeitpunkt des Eingriffs vom 28. Oktober 2010 und auch weiterhin. Der Status quo sine/ante sei nicht erreicht und k�nne auch in Zukunft nicht mehr erreicht werden, da nach der operativen Tenotomie der langen Bizepssehne auf Dauer ein den Oberarmkopf in der Schulterpfanne stabilisierendes und bewegendes Strukturelement der Sehnenmanschette fehle.
4.2.�Die letztinstanzlich dagegen vorgebrachten Einwendungen f�hren, zumal sie sich im Wesentlichen in einer Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren erhobenen und entkr�fteten R�gen ersch�pfen, zu keinem anderen Ergebnis.
4.2.1.�Der Umstand, dass Prof. Dr. med. F._________ den Vorgang vom 9. April 2009 mehrmals als "Ereignis" bzw. "Geschehen" (und nicht als Unfall) betitelt, vermag den Beweiswert seiner Beurteilung entgegen der Betrachtungsweise der Beschwerdef�hrerin ebenso wenig zu schm�lern wie die Rechtsbegriffe darstellenden Bezeichnungen "unfall�hnliche K�rpersch�digung" und "gesteigertes Gef�hrdungspotenzial". Unbestrittenermassen handelt es sich beim Sturz vom 9. April 2009 in seiner Gesamtheit (Stolpern, Festhaltenwollen der auf der Schulter getragenen Gasflasche, Aufprall) um einen Unfall im Sinne des UVG, f�r dessen Folgen, soweit erstellt, der Unfallversicherer leistungspflichtig ist. Auch wenn der Gutachter den die Schulterbeschwerden ausl�senden Sehnenriss auf biomechanische/ kinetische Vorg�nge zur�ckf�hrt, die am 9. April 2009 in einer Phase zwischen Stolpern und Aufprall stattgefunden haben und welche er einer dadurch angeblich erlittenen unfall�hnlichen K�rpersch�digung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 UVV - und nicht dem von ihm zu Unrecht als das eigentliche Unfalltrauma verstandenen Aufprall an sich - zuschreibt, �ndert dies nichts daran, dass die Pr�fung der nat�rlichen Kausalit�t bei beiden Schadensvorf�llen in gleicher Weise erfolgt. Richtigerweise hat die Vorinstanz die rechtlichen �berlegungen des Prof. Dr. med. F._________ betreffend das Vorliegen einer unfall�hnlichen K�rpersch�digung denn auch ausgeblendet und sich auf dessen - beweiskr�ftige - Erl�uterungen zu der in medizinischer Hinsicht massgebenden Frage des urs�chlichen Zusammenhangs fokussiert.
4.2.2.�Der Einwand, die Schulterschmerzen seien erst geraume Zeit nach dem Unfallereignis aufgetreten, geht ebenfalls fehl. Wie schon im bundesgerichtlichen Urteil 8C_418/2012 vom 29. Oktober 2012 (E. 3.1 und 3.2) unter Hinweis auf die im Einzelnen dokumentierte Aktenlage aufgezeigt worden ist, hatte unmittelbar anschliessend an die priorit�re operative und konservative Behandlung der schweren Handverletzung bereits im August 2009 die physiotherapeutische Mobilisierung der Schulterbeschwerden rechts begonnen. Der entsprechende Befund (im Sinne einer sekund�ren leichten Funktionseinbusse der rechten Schulter, von belastungs- und bewegungsabh�ngigen Schulterbeschwerden als Ausdruck einer sekund�ren Tendinomyose [Schonhaltung/Fehlbelastung], von Verspannungen der Muskeln trapezius descendens und levator scapulae rechts mit bewegungsabh�ngigen Schmerzen etc.) wurde in der Folge durchgehend von s�mtlichen behandelnden und untersuchenden �rzten erhoben. Die Aussage des Dr. med. E._________ in dessen Beurteilung vom 11. M�rz und 2. Mai 2011, das Schulterleiden sei erst in grossem zeitlichen Abstand zum Unfallereignis symptomatisch geworden, verf�ngt - so das Gericht im Weiteren - vor diesem Hintergrund nicht. Beachtung zu schenken ist schliesslich auch dem Umstand, dass sich f�r die Erkenntnis des SUVA-Arztes, eine Kausalit�t zwischen den Schulterbeschwerden und dem Sturz sei auszuschliessen, keinerlei St�tze in einer anderen medizinischen Beurteilung finden l�sst. Selbst der Kreisarzt Dr. med. I._________, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hat die festgestellte sekund�re leichte Funktionseinbusse der rechten Schulter in seinem Bericht vom 29. Juni 2011 als unfallkausale Sch�digung qualifiziert.
4.2.3.�In Abrede zu stellen ist ferner auch, dass die Vorinstanz keine seri�se Beweisw�rdigung vorgenommen sondern sich "zu 100 % hinter ihrem Gutachter versteckt" habe, wie dies die Beschwerdef�hrerin geltend macht. Vielmehr weicht das Gericht bei von ihm eingeholten Gutachten nicht ohne zwingende Gr�nde von der Einsch�tzung der medizinischen Experten ab, deren Aufgabe es gerade ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verf�gung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen (vgl. die in E. 3.2 hievor dargelegten Rechtsprechungsgrunds�tze). Gr�nde, welche im vorliegenden Fall ein ausnahmsweises Abweichen rechtfertigen w�rden (Widerspr�chlichkeit der Gerichtsexpertise, anderslautendes Obergutachten, gegens�tzliche Meinungs�usserungen anderer Fachexperten), sind mit der Vorinstanz, die sich in ihrem Entscheid ausf�hrlich mit den entsprechenden Einwendungen der Beschwerdef�hrerin befasst hat, nicht ersichtlich.
4.3.�Nach dem Gesagten wurde der Expertise des Prof. Dr. med. F._________ vom 18. Juni 2013 zu Recht volle Beweiskraft beigemessen. Gest�tzt darauf ist mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerden an der rechten Schulter eine Folge des Unfalls vom 9. April 2009 bilden und der Unfallversicherer daf�r Leistungen zu erbringen hat.
Die Beschwerdef�hrerin widersetzt sich ferner der Auferlegung der Gerichtsgutachtenskosten im Betrag von Fr. 4'172.50.
5.1.�In BGE 139 V 225 (E. 4.2 und 4.3 S. 226 f.) entschied das Bundesgericht, dass in sinngem�sser Anwendung der nach BGE 137 V 210 f�r das Verfahren der Invalidenversicherung g�ltigen Grunds�tze die Kosten einer Expertise, welche das kantonale Gericht bei festgestellter Abkl�rungsbed�rftigkeit in einem Verfahren der Unfallversicherung anstelle einer R�ckweisung einholt, dem Unfallversicherer auferlegt werden k�nnen, wenn die Abkl�rungsergebnisse aus dem Verfahren vor dem Versicherungstr�ger in rechtserheblichen Punkten nicht ausreichend beweiswertig sind. Daf�r gelten die gleichen Voraussetzungen, wie sie in BGE 139 V 496 f�r die Invalidenversicherung formuliert worden sind (BGE 140 V 70 E. 6.1 und 6.2 S. 75). Es muss hierbei insbesondere ein Zusammenhang gegeben sein zwischen dem Untersuchungsmangel seitens der Verwaltung und der Notwendigkeit, eine Gerichtsexpertise anzuordnen. Dies trifft etwa zu f�r den Fall, dass ein manifester Widerspruch zwischen den verschiedenen, aktenm�ssig belegten �rztlichen Auffassungen besteht, ohne dass die Verwaltung diesen durch objektiv begr�ndete Argumente entkr�ftet hat, oder auch, wenn die Verwaltung zur Kl�rung der medizinischen Situation notwendige Aspekte unbeantwortet gelassen oder auf eine Expertise abgestellt hat, welche die Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage nicht erf�llt. Hat die Verwaltung demgegen�ber den Untersuchungsgrundsatz respektiert und ihre Auffassung auf objektive konvergente Grundlagen oder auf die Ergebnisse einer rechtsgen�glichen Expertise gest�tzt, ist die �berbindung der Kosten des erstinstanzlichen Gerichtsgutachtens an sie nicht gerechtfertigt, aus welchen Gr�nden die Begutachtung auch immer erfolgt ist (zum Beispiel infolge der Einreichung neuer Arztberichte oder eines Privatgutachtens [BGE 140 V 70 E. 6.1 S. 75 mit diversen Hinweisen]).
5.2.1.�Soweit die Beschwerdef�hrerin die zitierten Vorgaben zur Kosten�berw�lzung namentlich unter Bezugnahme auf Art. 61 lit. a und c ATSG in grunds�tzlicher Hinsicht kritisiert, kann auf BGE 140 V 70 (E. 5.2.2 S. 74 f.) verwiesen werden. Darin wurde erwogen, dass die diesbez�glichen Vorbringen des Unfallversicherers keine Praxis�nderung rechtfertigen. Es habe bereits fr�herer Rechtsprechung entsprochen, Abkl�rungskosten, die im kantonalen Beschwerdeprozess entstanden waren, trotz grunds�tzlicher Kostenlosigkeit desselben dem Versicherungstr�ger aufzuerlegen, wenn dieser die entsprechenden Abkl�rungen bereits im Verwaltungsverfahren h�tte vornehmen m�ssen (BGE 112 V 333 E. 4b S. 334; 98 V 272 ff.). Es gehe nicht an, dass sich die Versicherungstr�ger zu Lasten der Kantone eines Teils der Kosten entledigten, welche sie bei korrektem Vorgehen auf Grund ihrer Abkl�rungspflicht (vgl. heute Art. 43 f. ATSG) zu tragen h�tten. Weiterungen dazu er�brigen sich im hier zu beurteilenden Fall.
5.2.2.�Im R�ckweisungsurteil 8C_418/2012 vom 29. Oktober 2012 hat das Bundesgericht erkannt, dass sich die �rztliche Beurteilung des SUVA-Versicherungsmediziners Dr. med. E._________ vom 11. M�rz und 2. Mai 2011 in Bezug auf die Frage, ob die rechtsseitigen Schulterbeschwerden �berwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 9. April 2009 zur�ckzuf�hren seien, als nicht aussagekr�ftig erweise. Da sich auch den �brigen medizinischen Akten diesbez�glich abschliessend keine Antwort entnehmen lasse, sei die Sache an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen, damit es die erforderlichen gutachtlichen Abkl�rungen an die Hand nehme. In der Folge beauftragte die Vorinstanz Prof. Dr. med. F._________ mit der Erstellung einer Expertise, welche am 18. Juni 2013 verfasst wurde und auf die, wie die vorstehenden Erw�gungen zeigen, im Rahmen der Entscheidfindung massgebend abgestellt werden kann. Vor diesem Hintergrund ist erwiesen, dass die Ergebnisse der medizinischen Erhebungen im Verfahren vor der Beschwerdef�hrerin in rechtserheblichen Aspekten nicht ausreichend beweiswertig waren, sodass sich eine entsprechende Erg�nzung zwingend aufdr�ngte. Der Umstand, dass die Abkl�rungsbed�rftigkeit letztinstanzlich und nicht durch das kantonale Gericht festgestellt worden ist, �ndert mit der Vorinstanz nichts daran, dass der Unfallversicherer rechtsprechungsgem�ss die Kosten der zus�tzlichen Beweismassnahmen zu tragen hat.
5.3.�Ebenso wenig verf�ngt schliesslich der in der Beschwerde erhobene Einwand, die in Rechnung gestellten Gutachtenskosten von Fr. 4'172.50 seien als unangemessen hoch zu taxieren. Wie das kantonale Gericht sowohl in seinem Entscheid (E. 5.2 und 5.3) als auch im Rahmen seiner letztinstanzlichen Vernehmlassung einl�sslich dargelegt hat, erscheint der Grundbetrag von Fr. 4'000.- in Anbetracht des get�tigten Aufwands des Experten als in allen Teilen gerechtfertigt. So untersuchte dieser den Versicherten am 4. Juni 2013 pers�nlich und hatte s�mtliche relevanten Akten der Beschwerdef�hrerin (samt vorhandenen R�ntgen- und MRI-Aufnahmen), die Rechtsschriften sowie die beiden bereits ergangenen Gerichtsurteile zu studieren. Schliesslich verfasste er gest�tzt darauf einen 17-seitigen gutachtlichen Bericht mit Literaturzitaten. Wird im Sinne des Vorschlags der Beschwerdef�hrerin je nach Komplexit�t der vorzunehmenden Beurteilung ein Stundenansatz von Fr. 300.- bis Fr. 400.- veranschlagt, entspricht der Betrag von Fr. 4'000.- einem - als ad�quat einzustufenden - 10- bis rund 13-st�ndigen zeitlichen Einsatz.
6.1.�Die Gerichtskosten sind dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).
6.2.�Sie hat dem anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner ausserdem einen angemessenen Parteikostenersatz zu leisten (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Dessen H�he entspricht der vom Rechtsvertreter eingereichten Honorarnote vom 2. Juni 2014 �ber Fr. 2'994.30 einschliesslich Mehrwertsteuer (vgl. Art. 12 Abs. 2 des Reglements �ber die Parteientsch�digung und die Entsch�digung f�r die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht vom 31. M�rz 2006 [SR 173.110.210.3]). Es besteht kein Anlass, die Entsch�digung tiefer anzusetzen, zumal sich der geltend gemachte Betrag im Rahmen des bundesgerichtlichen Tarifs h�lt (vgl. Art. 6 des erw�hnten Reglements). Eine h�here Festsetzung der Entsch�digung f�llt gem�ss Art. 68 Abs. 2 BGG ausser Betracht (Urteil 2C_852/2009 vom 29. Oktober 2010 E. 9.2 mit Hinweis).
Die Beschwerdef�hrerin hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'994.30 zu entsch�digen.

References: Art. 93
 BGE 
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 6
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 61
 BGE 
 Art. 43
 Art. 12
 Art. 6
 Art. 68