Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MMR%202006,%20700
Timestamp: 2017-02-20 18:37:07+00:00

Document:
Rechtsprechung: MMR 2006, 700 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: LG Hamburg, 25.01.2006
Rechtsprechung LAG Hamm, 07.04.2006 - 10 TaBV 1/06 Volltextveröffentlichungen (7)
Unterlassungsanspruch des BetriebsratsVerbot der Privatnutzung von Internet und E-MailMitbestimmungsrecht des Betriebsrats
§ 85 Abs. 2 ArbGG§ 87 Abs. 1 Nr. 1, 6 und 10 BetrVGUnterlassungsanspruch des BetriebsratsVerbot der Privatnutzung von Internet und E-MailMitbestimmungsrecht des Betriebsrats
Unterlassungsanspruch des Betriebsrats; Verbot der Privatnutzung von Internet und E-Mail; Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats
Verbot der Privatnutzung von Internet und E-Mail durch Dienstanweisung - kein Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats
Verletzung des Mitbestimmungsrechts des Betriebsrates durch Verbot der Privatnutzung von Internet und E-Mail im Rahmen einer Dienstanweisung des Arbeitgebers; Unterlassungsanspruch des Betriebsrates bei Verletzung des Mitbestimmungsrechts; Abgrenzung von mitbestimmungspflichtigen und nicht mitbestimmungspflichtigen Fragen; Privatnutzung von Betriebsmitteln
heise.de (Pressebericht, 20.10.2006)
Kein Mitwirkungsrecht des Betriebsrates bei Verbot privater Internet-Nutzung
Private Internet-Benutzung
Mitbestimmung bei Privatnutzung des Internet am Arbeitsplatz
ArbG Dortmund, 07.12.2005 - 5 BVGa 18/05
NJW 2007, 716 (Ls.)
NZA 2007, 168 (Ls.)
MMR 2006, 700
afp 2007, 77
NZA-RR 2007, 20
Wird zitiert von ... (3) VG Düsseldorf, 09.09.2013 - 33 K 1669/12 Rechtmäßigkeit einer Regelung der Bundesagentur für Arbeit in den Allgemeinem …So auch: LAG Hamm, Beschluss vom 7. April 2006 - 10 TaBV 1/06 - BVerwG, Beschluss vom 28. Juli 1989 - 6 P 1/88 - zur Registrierung von Telefondaten; VG Münster, Urteil vom 23. Oktober 2008 - 22 K 1233/08.PVL - zur Nutzung der E-Mail-Kommunikation; alle zitiert nach juris.vgl.: VG Münster, Urteil vom 23. Oktober 2008, a.a.O.; LAG Hamm, Beschluss vom 7. April 2006, a.a.O.; in diese Richtung: OVG NRW, Beschluss vom 4. November 1991 - CL 77/88 -, juris, zur Benutzung von in Diensträumen vorhandenen Telefonapparaten für Privatgespräche.So auch LAG Hamm, Beschluss vom 7. April 2006, a.a.O..
LAG Hamm, 26.05.2008 - 10 TaBV 51/08 Einrichtung einer Einigungsstelle; offensichtliche Unzuständigkeit; Ordnung des …Dies sind solche Maßnahmen, mit denen die Arbeitspflicht unmittelbar konkretisiert und abgefordert wird (vergl. zuletzt: BAG, 18.04.2000 - AP BetrVG 1972 § 87 Überwachung Nr. 33; BAG, 28.05.2002 - AP BetrVG 1972 § 87 Ordnung des Betriebes Nr. 39; BAG, 11.06.2002 - AP BetrVG 1972 § 87 Ordnung des Betriebes Nr. 38; BAG, 27.01.2004 - AP BetrVG 1972 § 87 Überwachung Nr. 40; BAG, 13.02.2007 - AP BetrVG 1972 § 87 Ordnung des Betriebes Nr. 40; LAG Hamm, 07.04.2006 - NZA-RR 2007, 20;… Fitting/Engels/Schmidt/Trebinger/Linsenmaier, BetrVG, 24. Aufl., § 87 Rn. 62 ff., 66 m.w.N.).
VG Münster, 23.10.2008 - 22 K 1233/08 vgl. ebenso: LAG Hamm, Beschluss vom 7. April 2006 - 10 TaBV 1/06 -, ZTR 2007, 222.
Übersicht LG Hamburg
Rechtsprechung LG Hamburg, 25.01.2006 - 308 O 58/06 Volltextveröffentlichungen (7)
Filesharing über Internettauschbörsen - Haftung des Anschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen
§§ 19a, 5, 97 UrhG
Störerhaftung des Inhabers des Internet-Anschlusses für das Anbieten von urheberrechtlich geschützten Musikdateien zum Download
1arechtsanwaelte.de juris (Volltext/Leitsatz)
Unterlassungsanspruch gegen Teilnehmer an Filesharing-System
Wird zitiert von ... (8) BGH, 15.11.2012 - I ZR 74/12 MorpheusEltern sind nach dieser Ansicht ferner verpflichtet, das Kind bei der Nutzung des Internets laufend zu überwachen und den Computer des Kindes regelmäßig zu überprüfen, selbst wenn kein Anhaltspunkt dafür besteht, dass das Kind bei der Internetnutzung Rechte Dritter verletzt (vgl. OLG Köln, GRUR 2010, 173, 174; LG Hamburg, MMR 2006, 700; MMR 2007, 131 f.; CR 2006, 780, 782; LG München I, MMR 2008, 619, 621 f.; LG Düsseldorf, ZUM-RD 2011, 698, 699;… vgl. auch Stang/Hühner, CR 2008, 342, 245;… Rauer, K&R 2012, 532, 533;… Hoffmann, MMR 2012, 391, 392).
OLG Köln, 23.12.2009 - 6 U 101/09 Illegaler Musikdownload, Eltern haften für ihre KinderInwieweit der Inhaber eines Internetanschlusses dafür Sorge zu tragen hat, dass Dritte, die Zugang zu dem Internetanschluss haben, bei der Nutzung dieses Internetanschlusses nicht urheberrechtliche Nutzungsrechte verletzen, wird in der Rechtsprechung nicht einheitlich beurteilt, (vgl. LG Hamburg, MMR 2006, 700; CR 2007, 121 f;… OLG Hamburg [Streitwertentscheidung] GRUR-RR 2007, 661 Rz 10; OLG Frankfurt GRUR-RR 2008, 73 f).
LG München I, 19.06.2008 - 7 O 16402/07 Urheberrechtsverletzung im Internet durch Kinder: Haftung der Eltern wegen …Bezüglich der erlaubten Nutzung des Internets durch andere Personen hafteten die Eltern - bei minderjährigen Familienangehörigen nach der einschlägigen Rechtssprechung (vgl. OLG Hamburg, 10.5.2006, Az. 5 W 61/06; LG Hamburg, 21.4.2006, Az. 308 O 139/06 = MMR 2007, 131; 25.1.2006, Az. 308 O 58/06 = MMR 2006, 700) nach den Grundsätzen der Störerhaftung.Eine einweisende Belehrung ist hierbei jedoch grundsätzlich zu fordern (so auch: OLG Frankfurt CR 2008, 243, 244 li. Sp.; LG Hamburg MMR 2006, 700; 2007, 131;… vgl. Leistner/Stang, WRP 2008, 533, 548 ff. mwN), da die Nutzung eines Computers mit einem Internetanschluss - soweit keine "Flat-Rate" vereinbart worden ist - nicht nur erhebliche Verbindungsgebühren verursachen kann, sondern auch erhebliche zivilrechtliche Haftungsrisiken birgt, von den Gefahren, die durch jugendgefährdende Inhalte ausgehen, ganz zu schweigen.Denn unabhängig von der Notwendigkeit eines einleitenden Belehrungsgespräches erfordert die elterliche Aufsichtspflicht auch eine laufende Überwachung dahingehend, ob sich die Internetnutzung durch das Kind in dem durch die einweisende Belehrung gesteckten Rahmen bewegt (so im Ergebnis auch: OLG Frankfurt CR 2008, 243, 244 li. Sp.; LG Hamburg MMR 2006, 700; 2007, 131).
LG Hamburg, 05.07.2010 - 308 O 246/10 20.000 EUR Streitwert für das Filesharing eines ComputerprogrammsDas gilt besonders im Fall der Überlassung eines Internetzugangs an Kinder und Jugendliche, da sich bei ihnen das Unrechtsbewusstsein für Urheberrechtsverletzungen über das Internet häufig noch nicht in dem erforderlichen Maße ausgebildet hat (ebenso zur Haftung des Anschlussinhabers: LG Hamburg, MMR 2008, 685 ff.; LG Hamburg, MMR 2006, 700 ; LG Hamburg, MMR 2007, 131; LG Mannheim, ZUM-RD 2007, 252; LG Köln, BeckRS 2007 15421; LG Düsseldorf, BeckRS 2008 17131; LG Leipzig, MMR 2009, 219; strenger: OLG Frankfurt/M., GRUR-RR 2008, 73; anders bei Volljährigen: LG Mannheim, MMR 2007, 267).
LG Hamburg, 28.12.2009 - 308 O 691/09 Zum Streitwert bei urheberrechtlicher Abmahnung wegen des Filesharings eines …Aufgrund dessen ist es überwiegend wahrscheinlich, dass sie entweder die Rechtsverletzung selbst begangen hat oder dass sie von Personen begangen worden ist, deren Fehlverhalten sie sich nach den Grundsätzen der Störerhaftung zurechnen lassen muss (wie hier zur Haftung des Anschlussinhabers: LG Hamburg, MMR 2006, 700; LG Hamburg, MMR 2007, 131; LG Hamburg, MMR 2008, 685; LG Mannheim, ZUM-RD 2007, 252; LG Köln, BeckRS 2007 15421; LG Düsseldorf, BeckRS 2008 17131; LG Leipzig, MMR 2009, 219; strenger: OLG Frankfurt a.M., MMR 2008, 169).
LG Hamburg, 04.02.2010 - 308 O 34/10 Filesharing - Störerhaftung des Anschlussinhabers für illegale DownloadsAufgrund dessen ist es überwiegend wahrscheinlich, dass sie entweder die Rechtsverletzung selbst begangen hat oder dass sie von Personen begangen worden ist, deren Fehlverhalten sie sich nach den Grundsätzen der Störerhaftung zurechnen lassen muss (wie hier zur Haftung des Anschlussinhabers: LG Hamburg, MMR 2006, 700; LG Hamburg, MMR 2007, 131; LG Hamburg, MMR 2008, 685; LG Mannheim, ZUM-RD 2007, 252; LG Köln, BeckRS 2007 15421; LG Düsseldorf, BeckRS 2008 17131; LG Leipzig, MMR 2009, 219; strenger: OLG Frankfurt/M., GRUR-RR 2008, 73; anders bei Volljährigen: LG Mannheim, MMR 2007, 267).
AG Frankfurt/Main, 04.03.2008 - 31 C 1753/07 Der von der Klägerin zugrundegelegte Gegenstandwert von EUR 10.000,00 ist angemessen, vgl. hierzu auch LG Köln, Beschluss vom 25.01.2006, Az. 308 0 58/06 (Bl. 121 d.A.), LG Mannheim, Urteil vom 29.09.2006, 7 0 62/06 (Bl. 139 d.A.).
LG Düsseldorf, 20.10.2011 - 19 S 60/11 Begründung einer drohenden Gefahr der Wiederholung von Werbeanrufen am Anschluss …Wenn auch in vielen Fällen - wie in der Entscheidung des Landgerichts Hamburg (Beschluss vom 25.01.2006, 308 O 58/06) - ein Verfügungsgrund aufgrund der jederzeitigen Gefahr der Wiederholung einer Rechtsgutsverletzung indiziert sein wird, sind bei der Beurteilung jedoch stets die konkreten Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen.

References: § 85
 § 87
 § 87
 § 87
 § 87
 § 87
 § 87