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Timestamp: 2017-09-19 15:27:23+00:00

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Hochschulschriften / Judikaturwandel im Recht der Domainnamen anhand der Entscheidung...
Judikaturwandel im Recht der Domainnamen anhand der Entscheidung "justizwache.at" und die damit zusammenhängende Zulässigkeit kritisierender Domains anhand der Entscheidung "aquapol-unzufriedene.at" / von Jakob Wenzel Radimsky
Verfasser/ Verfasserin Radimsky, Jakob Wenzel
Begutachter / Begutachterin Schilcher, Bernd
Umfang 62, XIV Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
Schlagwörter (GND) Österreich / Domain-Name / Recht / Österreich / Domain-Name / Recht / Online-Publikation
URN urn:nbn:at:at-ubg:1-78248
Judikaturwandel im Recht der Domainnamen anhand der Entscheidung "justizwache.at" und die damit zusammenhängende Zulässigkeit kritisierender Domains anhand der Entscheidung "aquapol-unzufriedene.at" [0.82 mb]
Inhalt der vorliegenden Diplomarbeit sind zwei richtungsweisende OGH Judikate aus 2009 zum Schutz von Domainnamen. Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem bemerkenswerten Judikaturwandel im Zuge der Entscheidung „justizwache.at“. Zum besseren Verständnis erfolgt eingangs eine historische Darstellung der Rechtsprechungspraxis des OGH vor 2009. Dabei soll verdeutlicht werden, anhand welcher Parameter sich der OGH bei der Prüfung der Verletzung namensrechtlicher Vorschriften orientierte, insb wann er eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen von Namensträgern als gegeben erachtete. Im Anschluss wird der neue, von der älteren Rsp nicht unwesentlich abweichende, Prüfungsansatz und die sich daraus ergebenden Folgen für die Praxis untersucht. An dieser Stelle kommt es zu einer rechtswissenschaftlichen Analyse von § 43 ABGB als zentraler Norm, unter Bezugnahme auf einschlägige deutsche Rsp und Lehre. Die zweite, vom Sachverhalt her ähnlich gelagerte Entscheidung „aquapol-unzufriedene.at“, macht die Unterschiede der das Namensrecht nach § 43 ABGB verletzenden Verhaltensweisen, von der das allgemeine Persönlichkeitsrecht beeinträchtigenden Namensnennung deutlich. Grundsätzlich werden die Grenzen zulässiger Kritik in Internetdomains erläutert. Ein wettbewerbs- und markenrechtlicher Exkurs zeigen die interdisziplinäre Weite domainrechtlicher Problemstellungen auf. Eine gemeinsame, fallübergreifende Konklusio, wie mit Meinungsäußerungsdomains umzugehen ist, bildet den Schluss dieser Arbeit.
This paper presents two ground-breaking and innovative judgements of the austrian supreme court pronounced in 2009 concerning the protection of domain namens. The first part of the work deals with a remarkable change in judiciary within the decision „justizwache.at“. For a better understanding the paper starts with a description of the historical judicial practice prior to 2009. The description should clarify on which criteria the supreme court was adapting his decisions when it came to a review of naming rights, especially at which point he was assuming an impairment of legitimate interests. In the follow-up and compared to further procedures, the court‘s new audit approach and its consequences for the praxis will be analyzed. At this point the central norm § 43 ABGB will be subject of the jurisprudential investigation, continously referring to relevant german case-law and teaching. The second part deals with the sufficiently similar decision called „aquapol-unzufriedene.at“. The objective is to clarify the differences between the infringing acts such as contained in § 43 ABGB and the actions which are violating the general personality right, in particular the inadmissible name naming. Basically the limits of permitted criticism in the browser address bar should be shown. An excursus into competition and trademark law should give the reader an idea of the interdisciplinary range of these domain law problems. A joint, cross-case conclusion how to deal with freedom of opinion and freedom of expression in internet domains marks the final piece of this paper.

References: OGH 
 OGH 
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 § 43
 § 43
 § 43
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