Source: https://www.steuertipps.de/gesetze/erbschaftsteuer-schenkungsteuer-erbstg/undsect-2-persundoumlnliche-steuerpflicht
Timestamp: 2019-02-17 02:00:44+00:00

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﻿ &sect; 2 ErbStG, Pers&ouml;nliche Steuerpflicht
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§ 2 ErbStG – Persönliche Steuerpflicht
in den Fällen des § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3, wenn der Erblasser zur Zeit seines Todes, der Schenker zur Zeit der Ausführung der Schenkung oder der Erwerber zur Zeit der Entstehung der Steuer (§ 9) ein Inländer ist, für den gesamten Vermögensanfall (unbeschränkte Steuerpflicht). (1) 2Als Inländer gelten
in allen anderen Fällen für den Vermögensanfall, der in Inlandsvermögen im Sinne des § 121 des Bewertungsgesetzes besteht (beschränkte Steuerpflicht). 2Bei Inlandsvermögen im Sinne des § 121 Nr. 4 des Bewertungsgesetzes ist es ausreichend, wenn der Erblasser zur Zeit seines Todes oder der Schenker zur Zeit der Ausführung der Schenkung entsprechend der Vorschrift am Grund- oder Stammkapital der inländischen Kapitalgesellschaft beteiligt ist. 3Wird nur ein Teil einer solchen Beteiligung durch Schenkung zugewendet, gelten die weiteren Erwerbe aus der Beteiligung, soweit die Voraussetzungen des § 14 erfüllt sind, auch dann als Erwerb von Inlandsvermögen, wenn im Zeitpunkt ihres Erwerbs die Beteiligung des Erblassers oder Schenkers weniger als ein Zehntel des Grund- oder Stammkapitals der Gesellschaft beträgt. (2)
§ 2 Absatz 1 Nummer 1 Satz 1 ErbStG in der Fassung des Artikels 11 des Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 7. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2592), anzuwenden auf Erwerbe, für die die Steuer nach dem 13. Dezember 2011 entsteht - siehe Anwendungsvorschrift § 37 Absatz 7 Satz 1 ErbStG. Auf Antrag auch auf Erwerbe anzuwenden, für die die Steuer vor dem 14. Dezember 2011 entsteht, soweit Steuerbescheide noch nicht bestandskräftig sind - siehe Anwendungsvorschrift § 37 Absatz 7 Satz 2 ErbStG.
§ 2 Absatz 1 Nummer 3 ErbStG in der Fassung des Artikels 4 des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes vom 23. Juni 2017 (BGBl. I S. 1682), auf Erwerbe anzuwenden, für die die Steuer nach dem 24. Juni 2017 entsteht - siehe Anwendungsvorschrift § 37 Absatz 14 ErbStG
(2) Zum Inland im Sinne dieses Gesetzes gehört auch der der Bundesrepublik Deutschland zustehende Anteil am Festlandsockel, soweit dort Naturschätze des Meeresgrundes und des Meeresuntergrundes erforscht oder ausgebeutet werden. (3)
§ 2 Absatz 3 ErbStG aufgehoben durch Artikel 4 des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes vom 23. Juni 2017 (BGBl. I S. 1682), auf Erwerbe anzuwenden, für die die Steuer nach dem 24. Juni 2017 entsteht - siehe Anwendungsvorschrift § 37 Absatz 14 ErbStG
Zu § 2: Geändert durch G vom 7. 12. 2011 (BGBl I S. 2592) und 23. 6. 2017 (BGBl I S. 1682).

References: § 1

§ 3

§ 2
 § 1
 § 121
 § 121
 § 14

§ 2
 § 37
 § 37

§ 2
 § 37

§ 2
 § 37
 § 2