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Timestamp: 2020-01-19 05:57:51+00:00

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BGH, 10.05.2007 - VII ZB 110/06 - dejure.org
https://dejure.org/2007,1534
BGH, 10.05.2007 - VII ZB 110/06 (https://dejure.org/2007,1534)
BGH, Entscheidung vom 10.05.2007 - VII ZB 110/06 (https://dejure.org/2007,1534)
BGH, Entscheidung vom 10. Mai 2007 - VII ZB 110/06 (https://dejure.org/2007,1534)
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RVG § 2 Abs. 2, Anlage 1 Teil 3 Vorbem. 3 Abs. 3; RVG VV Nr. 3202, 3104
Beschränkung der Zulassung einer Rechtsbeschwerde auf die Festsetzungsfähigkeit einer Terminsgebühr; Festsetzungsfähigkeit einer Termingebühr für die Mitwirkung an einer auf die Erledigung des gerichtlichen Verfahrens gerichteten außergerichtlichen Besprechung; ...
Festsetzung einer Terminsgebühr bei Streit über deren Anfall
Festsetzung der Terminsgebühr bei Streit über Vorliegen der Voraussetzungen
Terminsgebühr - BGH zur Festsetzung der Terminsgebühr
LG Würzburg, 04.01.2006 - 72 O 946/05
OLG Bamberg, 16.03.2006 - 4 W 39/06
OLG Bamberg, 16.11.2006 - 4 W 39/06
NJW 2007, 2859
FamRZ 2007, 1322 (Ls.)
Rpfleger 2007, 575
b) Angesichts dessen kommt es hier nicht mehr darauf an, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entgegen der Auffassung des Beschwerdegerichts eine Terminsgebühr im Kostenfestsetzungsverfahren nach §§ 103 ff. ZPO selbst dann festgesetzt werden kann, wenn sich die dafür maßgeblichen Tatsachen nicht ohne weiteres aus der Gerichtsakte ergeben oder streitig sind (Beschluss vom 27. Februar 2007 - XI ZB 38/05, NJW 2007, 2858, Tz. 6; Beschluss vom 4. April 2007 - III ZB 79/06, NJW 2007, 2493, Tz. 9; Beschluss vom 10. Mai 2007 - VII ZB 110/06, NJW 2007, 2859, Tz. 8 f.).
Eine derartige Terminsgebühr kann auch im Kostenfestsetzungsverfahren festgesetzt werden, wenn die tatsächlichen Voraussetzungen für den Anfall der Gebühr zwischen den Parteien streitig sind (BGH, Beschluss vom 10. Mai 2007 - VII ZB 110/06 - MDR 2007, 1160).
Ausreichend ist insoweit gemäß § 173 Satz 1 VwGO i.V.m. § 104 Abs. 2 Satz 1 ZPO die Glaubhaftmachung der tatsächlichen Voraussetzungen (vgl. BGH, Beschl. v. 10.5.2007 - VII ZB 110/06 -, NJW 2007, 2859;… BGH, Beschl. v. 27.2.2007, a.a.O.;… OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 29.1.2008 - 12 E 1029/07 -, juris Rn. 1).
Dies ist aufgrund der vorgelegten Faxschreiben hinreichend glaubhaft gemacht (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 10. Mai 2007, VII ZB 110/06, veröffentlicht NJW 2007, 2859).
Zur Begründung seiner Ansicht beruft sich der Beklagtenvertreter auf die Entscheidungen des BGH vom 7.3.2007 (VIII ZR 86/06), vom 14.3.2007 (VIII ZR 184/06) und vom 10.5.2007 (VII ZB 110/06).
Es gilt der Grundsatz von Treu und Glauben (BGH MDR 2003, 1140; 2007, 1160; BAG NJW 2008, 1340;… Zöller/Herget, ZPO, 29. Aufl., § 91 Rn. 12 m. w. N.).

References: § 2
 BGH 
 § 173
 § 104
 BGH 
 § 91