Source: https://www.tgv-springe.de/seite/158708/satzung.html
Timestamp: 2019-03-19 22:45:59+00:00

Document:
TGV Springe von 1862 e.V. - Satzung
++++ Einladung zur Jahreshauptversammlung 2019 ++++
Für alle in dieser Satzung genannten Begriffe in der männlichen Form gilt analog und gleichberechtigt ebenfalls die weibliche Begriffsform.
Der Verein führt den Namen Turn- und Gymnastik-Verein (TGV) Springe von 1862 e.V. Er setzt nach Aufspaltung des Vereins Sportfreunde Springe von 1862/1911 e.V. (gemäß Spaltungsvertrag vom 9.11.1999) die Tradition des am 1.6.1862 gegründeten MTV Springe von 1862 fort.
Der Verein hat seinen Sitz in Springe.
Der Verein wurde 1862 gegründet.
Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen und trägt den Zusatz e.V.
- des Freizeit- und Familiensports
- des Wettkampfsports
- der sportlichen Jugendhilfe und Jugendpflege
Der Verein vertritt demokratische Grundsätze und ist parteipolitisch, konfessionell und ethnisch neutral
Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Niedersachsen e.V. und seinen Gliederungen, deren Satzungen er anerkennt.
Der Verein ist Mitglied im Sportring Springe.
Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen der Stadt Springe zwecks Verwendung für die Förderung des Sports in der Stadt Springe zu.
Eine Zahlung der Ehrenamtspauschale gemäß § 3 Nr. 26 a EStG an Mitglieder der Organe des Vereins ist gestattet. Die Gestattung ist kein Verstoß gegen § 55 Abs. 1 Nr. 1 AO.
- erwachsene Mitglieder
Mitglied des Vereins kann jeder ohne Rücksicht auf Beruf, Rasse, Religion, Heimat und Herkunft sowie religiöse Anschauungen werden.
Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Eine Ablehnung muss schriftlich erfolgen.
Auf Vorschlag des Vorstandes kann dieEhrenmitgliedschaft durch 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung an Vereinsmitglieder und Gönner des Vereins verliehen werden, wenn diese sich um den Verein verdient gemacht haben.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderhalbjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig. Von dieser Regelung kann der Vorstand in begründeten Fällen abweichen.
Ein Mitglied kann vom Vorstand ausgeschlossen werden wegen:
b) Zahlungsrückstände von mehr als einem Jahresbeitrag trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung – der Ausschluss entbindet nicht von der Zahlung der rückständigen Beiträge -,
Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefs bekannt zu geben.
Dem Mitglied steht das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Beschlusses beim Vorstand eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von sechs Monaten die Mitgliederversammlung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erfolgt. Im Falle der Berufung endet die Mitgliedschaft frühestens mit Zeitpunkt der Bekanntgabe des Beschlusses der Mitgliederversammlung.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge sowie außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Es gelten die Bestimmungen der Beitragsordnung.
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied vom vollendeten 16. Lebensjahr an – auch Ehrenmitglieder – eine Stimme.
Die Mitgliederversammlung wird durch den geschäftsführenden Vorstand einberufen.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung hat spätestens drei Wochen vorher durch Aushang in den Vereinskasten zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung.
Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet jährlich in den ersten vier Monaten des Kalenderjahres statt.
b) Entgegennahme des Kassenberichts sowie des Berichts der Kassenprüfer,
h) Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss durch den Vorstand,
Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende oder ein anderes Mitglied des Vorstandes leiten die Mitgliederversammlung. Die Versammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.
Die Wahl des Vorstandes. Die Amtszeit der Mitglieder desVorstandes beginnt mit der Wahl und endet mit der übernächsten Mitgliederversammlung.
Anträge sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur dann behandelt werden, wenn ihnen mit einfacher Mehrheit die Dringlichkeit zuerkannt wird.
a) wenn das Interesse des Vereins es erfordert und auf Beschluss des Vorstandes,
b) wenn 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder es unter schriftlicher Begründung fordern.
Für sie gelten dieselben Bestimmungen wie für die ordentlichen Mitgliederversammlungen.
Der geschäftsführende Vorstand ist auch gleichzeitig Vorstand im Sinne von § 26 BGB.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitgliederdes Vorstands gemäß § 26 BGB vertreten.
Der Vorstand hat die Aufgabe, den geschäftsführenden Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten. Er unterrichtet sich in geeigneter Weise über die Anliegen der Vereinsmitglieder und macht dem Vorstand Vorschläge zur Geschäftsführung.
Die Abteilungsleiter werden auf besonders hierfür vorgesehenen Abteilungsversammlungen gewählt.
Gewählt werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren bis zur jeweiligen Mitgliederversammlung
g) der Gerätewart
Beim Ausscheiden von einzelnen Mitgliedern des Vorstandes oder des erweiterten Vorstandes während ihrer Amtszeit können sich Vorstand und erweiterter Vorstand selbständig ergänzen.
§ 12 Beschlüsse, Abstimmungen, Niederschriften
Sofern die Satzung nichts anderes bestimmt, werden Beschlüsse mit der Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen gelten als nicht gültig abgegebene Stimmen. Satzungsänderungen können nur mit der Mehrheit von 2/3 der gültig abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Abstimmungen werden durch Handzeichen vorgenommen, wenn nicht der Vorstand oder die Mehrheit der anwesenden Mitglieder schriftliche Abstimmung verlangt.
Über alle Versammlungen und Sitzungen sind Niederschriften zu fertigen. Beschlüsse sind im Wortlaut aufzunehmen.
Die Protokolle sind vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben.
Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr von mindestens 2 Kassenprüfern geprüft. Die Kassenprüfer haben zu prüfen, ob die Einnahmen und Ausgaben des Vereins ordnungsgemäß nachgewiesen und gebucht sind. Sie haben dem Vorstand schriftlich zu berichten. Der Bericht ist auf der Mitgliederversammlung zu verlesen. Die Kassenprüfer beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters.
§ 14 Kassentechnisches
Der Verein vereinnahmt sämtliche Beiträge, Spenden, Zuschüsse, Einnahmen aus Werbeverträgen. Abteilungsbezogene Spenden und Umlagen sind den betreffenden Abteilungen zuzuführen.
Zu Beginn eines Geschäftsjahres hat der Vorstand einen Voranschlag über die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben aufzustellen. Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung den Haushaltsplan vor. Die Mitgliederversammlung genehmigt den Haushaltsplan.
Eine solche Mitgliederversammlung darf nur einberufen werden, wenn es der Vorstand mit einer Mehrheit von 3/4 seiner Mitglieder oder von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.
Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 4/5 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen. Sollte bei der ersten Versammlung weniger als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, so ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von 4/5 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist.
Bei einer Fusion mit einem anderen Sportverein sind die Vorschriften der Absätze 1-3 entsprechend anzuwenden.
Dieser Paragraph kann auf einer Mitgliederversammlung nur mit der Mehrheit von 4/5 der erschienenen Mitglieder geändert werden.
Der Vorstand wird ermächtigt, redaktionelle Änderungen, Ergänzungen, Einschränkungen und ähnliches selbst vorzunehmen, wenn Amtsgericht, Finanzamt oder der Landessportbund es fordern.
Diese von der Mitgliederversammlung am ( ) beschlossene Fassung der Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

References: § 3
 § 55
 § 26
 § 26

§ 12

§ 14