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Timestamp: 2016-10-28 00:44:12+00:00

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2A.446/2002 (17.04.2003)
2A.446/2002 /kil
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Hans Ulrich W�rgler, Obergasse 26, 8400 Winterthur,
des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Kammer,
vom 3. Juli 2002.
Die aus Bosnien stammende X.________, geboren am ... 1947, heiratete 1968 den in Kosovo lebenden Y.________; sie ist heute Staatsangeh�rige von Serbien und Montenegro (vormals: Bundesrepublik Jugoslawien). Der Ehe entsprossen drei Kinder. Der Ehemann lebte mit Niederlassungsbewilligung im Haushalt des 1975 geborenen, im Kanton Z�rich niedergelassenen Sohnes. Am 8. Dezember 1996 zog X.________, die zuvor im Kosovo gelebt hatte, in die Schweiz, worauf ihr am 19. Dezember 1996 die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehemann erteilt wurde.
Am 22. November 1999 verstarb der Ehemann. Mit Verf�gung vom 26. Januar 2001 wies die Direktion f�r Soziales und Sicherheit des Kantons Z�rich (Fremdenpolizei; heute Migrationsamt) das Gesuch um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ ab und setzte ihr Frist zum Verlassen des Kantonsgebiets (Wegweisung). Ein Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Z�rich blieb ohne Erfolg (Entscheid vom 16. Januar 2002).
Auf eine von X.________ gegen den regierungsr�tlichen Rekursentscheid erhobene Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich (2. Kammer) mit Beschluss vom 3. Juli 2002 (versandt am 15. August 2002) nicht ein mit der Begr�ndung, nach Aufl�sung der Ehe durch den Tod des Ehemannes seien die einen Rechtsanspruch auf die Aufenthaltsbewilligung begr�ndenden Voraussetzungen weggefallen. Im Weiteren wies das Gericht das Gesuch um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege infolge Aussichtslosigkeit ab.
Mit Eingabe vom 16. September 2002 hat X.________ beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde, eventuell staatsrechtliche Beschwerde eingereicht, mit der sie die Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts und die R�ckweisung der Sache an dieses zur materiellen Entscheidung beantragt. Sodann ersucht sie um unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung f�r das Verfahren vor Verwaltungsgericht und vor Bundesgericht.
Die Staatskanzlei des Kantons Z�rich (im Auftrag des Regierungsrates) beantragt, auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventualiter sie abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich (2. Abteilung) schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Das Bundesamt f�r Ausl�nderfragen stellt den Antrag, auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Dem von der Beschwerdef�hrerin gestellten Gesuch um aufschiebende Wirkung wurde mit Verf�gung des Pr�sidenten der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 8. Oktober 2002 entsprochen.
1.1 Die beim Bundesgericht eingereichte Beschwerde richtet sich zur Hauptsache gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts und damit gegen den Entscheid einer nach Art. 98a OG zust�ndigen kantonalen Gerichtsinstanz, welche aufgrund einer zu Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG analogen kantonalen Zugangsregelung auf das bei ihr eingereichte Rechtsmittel nicht eingetreten ist, da sie einen Rechtsanspruch auf die streitige fremdenpolizeiliche Bewilligung verneint hat.
Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, es liege ein Rechtsanspruch auf die anbegehrte Aufenthaltsbewilligung vor und das Verwaltungsgericht sei daher zu Unrecht auf das (anspruchsabh�ngige) kantonale Rechtsmittel nicht eingetreten, ist ihre Eingabe als Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu behandeln (BGE 127 II 161 E. 3a S. 167). Da die Zul�ssigkeit dieses Rechtsmittels gem�ss Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ihrerseits vom grunds�tzlichen Vorhandensein eines Rechtsanspruches abh�ngt (BGE 128 II 145 E. 1.1.1 S. 148; 127 II 60 E. 1a S. 62 f., 161 E. 1a S. 164, je mit Hinweisen), ist diese Frage im Rahmen der Eintretenserw�gungen zu behandeln (BGE 127 II 161 E. 1b S. 165; Urteile 2A.471/2001 vom 29. Januar 2002, E. 2 Ingress, sowie 2A.20/2002 vom 13. Mai 2002, E. 1.1).
1.2 Gem�ss Art. 4 ANAG (SR 142.20) entscheiden die zust�ndigen Beh�rden, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Vertr�ge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen �ber die Bewilligung von Aufenthalt und Niederlassung. Es besteht damit grunds�tzlich kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, es sei denn, der Ausl�nder oder seine in der Schweiz lebenden Angeh�rigen k�nnten sich auf eine Sondernorm des Bundesrechts (einschliesslich Bundesverfassungsrecht) oder eines Staatsvertrages berufen (BGE 128 II 145 E. 1.1.1 S. 148; 127 II 161 E. 1a S. 164 mit Hinweisen).
Dass die Beschwerdef�hrerin aufgrund von Vorschriften des innerstaatlichen Gesetzesrechts oder eines bilateralen Staatsvertrages einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung h�tte, wird mit Grund nicht behauptet. Ein solcher l�sst sich insbesondere nicht aus Art. 17 Abs. 2 ANAG ableiten, gebricht es doch zum einen nach dem Tod des Ehegatten am Erfordernis des ehelichen Zusammenlebens (Satz 1) und hat zum anderen der ordnungsgem�sse Aufenthalt der Beschwerdef�hrerin bis zu diesem Zeitpunkt weniger als f�nf Jahre gedauert, weshalb ein Anspruch auf die Niederlassungsbewilligung noch nicht entstanden ist (Satz 2; vgl. zum Ganzen BGE 120 Ib 16 E. 2d S. 20 f.; Urteile 2A.105/2001 vom 26. Juni 2001, E. 2, sowie 2A.1/2000 vom 3. April 2000, E. 1). Die Beschwerdef�hrerin bringt hingegen vor, ein Rechtsanspruch ergebe sich vorliegend aus Art. 8 Ziff. 1 EMRK (SR 0.101), lebe sie doch (nach wie vor) mit ihrem in der Schweiz niedergelassenen Sohn und dessen Familie zusammen, wobei zwischen ihnen eine nachweislich gelebte tiefe Bindung bzw. ein Abh�ngigkeitsverh�ltnis bestehe.
1.3 Hat ein Ausl�nder nahe Verwandte mit gefestigtem Anwesenheitsrecht in der Schweiz und ist diese famili�re Beziehung intakt und wird sie tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. in Art. 13 Abs. 1 BV garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihm die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird (BGE 127 II 60 E. 1d/aa S. 64 f.; 126 II 425 E. 2a S. 427, je mit Hinweisen). Gesch�tzt ist das effektive Familienleben; ein solches liegt im Verh�ltnis zwischen Ehegatten nach dem Tode eines Partners nicht mehr vor (BGE 120 Ib 16 E. 3a S. 21). Jedoch ist der Schutzbereich dieses Grundrechts an sich nicht auf die eigentliche Kernfamilie, d.h. die Gemeinschaft der Ehegatten mit ihren minderj�hrigen Kindern, beschr�nkt. Geht es um Personen, die nicht der Kernfamilie zuzurechnen sind und ihre Beziehungen in der Regel nicht (mehr) in gemeinsamem Haushalt pflegen, setzt eine in fremdenpolizeilicher Hinsicht sch�tzenswerte famili�re Beziehung voraus, dass der Ausl�nder, um dessen Zulassung ersucht wird, in einer so engen Beziehung zu den hier Anwesenheitsberechtigten steht, dass von einem eigentlichen Abh�ngigkeitsverh�ltnis gesprochen werden muss. Ein solches muss auch zwischen einem in der Schweiz anwesenheitsberechtigten vollj�hrigen Kind und dessen nachzuziehendem Elternteil ausgewiesen werden (Urteile des Bundesgerichts 2A.145/2002 vom 24. Oktober 2002, E. 3.2; 2A.187/2002 vom 6. August 2002, E. 1.3; 2A.20/2002 vom 13. Mai 2002, E. 1.3; 2A.353/1996 vom 29. Oktober 1996, E. 2a und 2c, sowie 2A.333/1994 vom 21. August 1995, E. 3a; Entscheid des EGMR i.S. Zakria Sadiq Mir gegen Schweiz vom 26. M�rz 2002, Nr. 51268/99, in: VPB 66/2002 Nr. 116 S. 1322 f.). Es kann sich aus besonderen Betreuungs- oder Pflegebed�rfnissen wie bei k�rperlichen oder geistigen Behinderungen und schwerwiegenden Krankheiten ergeben. Liegt dagegen kein derartiges Verh�ltnis vor, ist Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV durch die Verweigerung einer Bewilligung von vornherein nicht betroffen und auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist mangels eines Bewilligungsanspruches nicht einzutreten (vgl. zum Ganzen: BGE 120 Ib 257 E. 1d/e S. 260 f.; 115 Ib 1 E. 2 S. 4 ff., mit Hinweisen; ferner: Alain Wurzburger, La jurisprudence r�cente du Tribunal f�d�ral en mati�re de police des �trangers, in: RDAF 1997 1 S. 284).
1.4.1 In der Beschwerde wird geltend gemacht, es liege ein Abh�ngigkeitsverh�ltnis der Beschwerdef�hrerin zu ihrem in der Schweiz niedergelassenen Sohn und dessen Familie vor, mit der sie seit ihrer Einreise und auch �ber den Tod ihres Ehemannes hinaus in eigentlicher Lebensgemeinschaft zusammen wohne. Sie sei voll in die Familie integriert und diese ihrerseits auf ihre Arbeitskraft und Betreuungsfunktion gegen�ber dem 18 Monate alten Enkelkind angewiesen, was ihrer Schwiegertochter �berhaupt erst erm�glicht habe, einer Erwerbst�tigkeit nachzugehen. Sodann steuere sie zu den sehr knappen Mitteln der Familie ihre Witwenrente und einen bescheidenen Erwerb bei. Ohne die Beschwerdef�hrerin w�rde die Familie wirtschaftlich in Not geraten; auch lebe sie selber klar in Bed�rftigkeit. Finanziell und tats�chlich liege hier ein weit st�rkeres Abh�ngigkeitsverh�ltnis vor als in BGE 120 Ib 257, weshalb ein Anspruch gest�tzt auf Art. 8 EMRK klar gutzuheissen sei. Im Weiteren habe die Beschwerdef�hrerin ein starkes R�ckenleiden, welches sich in letzter Zeit aktualisiert habe. So sei sie gesundheitlich derart angeschlagen, dass sie nur noch in der Schweiz von ihren Verwandten (Sohn und Schwiegertochter) gepflegt werden k�nne.
1.4.2 Im angefochtenen Entscheid ist das Verwaltungsgericht demgegen�ber zum Schluss gekommen, dass wirtschaftliche Abh�ngigkeiten zwischen erwachsenen Personen keine Abh�ngigkeit im Sinne von Art. 8 EMRK zu begr�nden verm�chten. Auch ergebe sich aus dem gesundheitlichen Zustand der Beschwerdef�hrerin keine besondere Betreuungs- und Pflegebed�rftigkeit. Die angef�hrten R�ckenschmerzen k�nnten nach �rztlicher Meinung medikament�s und mit physikalischer Therapie behandelt werden, was "auch in Jugoslawien m�glich" sei. Eine besondere Beeintr�chtigung der Beschwerdef�hrerin werde nicht behauptet; im Gegenteil arbeite sie in einer Reinigungsfirma und werde ihre Mithilfe im Haushalt und bei der Betreuung des Enkelkindes erwartet. Die Garantie des Familienlebens begr�nde somit keinen Rechtsanspruch f�r die Beschwerdef�hrerin.
1.4.3 Weder die Feststellungen des Verwaltungsgerichts noch die Vorbringen in der Beschwerde lassen auf das Vorliegen eines besonderen Abh�ngigkeitsverh�ltnisses der Beschwerdef�hrerin zu ihrem Sohn bzw. dessen Familie schliessen, welches gest�tzt auf Art. 8 EMRK einen Aufenthaltsanspruch zu begr�nden verm�chte. Die Beschwerdef�hrerin mag mit der Familie ihres Sohnes zusammen wohnen und zu diesen Angeh�rigen enge Beziehungen unterhalten. Dass sie dabei auch gewisse Betreuungsaufgaben wahrnimmt und einen finanziellen Beitrag zum Unterhalt der Familie erbringt, vermag ein massgebliches Abh�ngigkeitsverh�ltnis indessen nicht zu begr�nden. Es handelt sich vielmehr um normale Beziehungen, wie sie bei der Aufnahme eines Angeh�rigen in den Familienkreis und der damit einhergehenden Neuverteilung der Aufgaben unter den einzelnen Mitgliedern regelm�ssig entstehen k�nnen. Was die geltend gemachte (gegenseitige) finanzielle Abh�ngigkeit anbelangt, so gen�gt diese f�r sich allein nicht (Urteil 2A.20/2002, E. 1.4.4); auch geht die Beschwerdef�hrerin - wie der Regierungsrat zutreffend ausf�hrt - ihrer Witwenrente nach einer R�ckkehr ins Heimatland nicht verlustig. Die vor Bundesgericht nachtr�glich eingereichte �rztliche Bescheinigung, wonach die Beschwerdef�hrerin an "hartn�ckigen rheumatischen Beschwerden" leide und der behandelnde Arzt "glaube, dass eine Behandlung in Jugoslawien [...] nicht gew�hrleistet w�re", �ndert - soweit sie als Novum �berhaupt zuzulassen ist (BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150 mit Hinweisen) - nichts. Aus den rudiment�ren Angaben l�sst sich weder folgern, dass ein erh�htes Betreuungsbed�rfnis der Beschwerdef�hrerin besteht, welches die Intensit�t eines eigentlichen Abh�ngigkeitsverh�ltnisses erreicht, noch wird schl�ssig belegt, inwieweit einzig die in der Schweiz lebenden Verwandten den n�tigen Beistand zu vermitteln in der Lage sind. Der Beschwerdef�hrerin ist es offensichtlich m�glich, teilweise einer Erwerbst�tigkeit nachzugehen und das Enkelkind zu betreuen, weshalb von einem in der Rechtsprechung geforderten wesentlich verminderten Grad der Eigenst�ndigkeit bzw. der F�higkeit, selbst�ndig zu leben (Urteil 2A.145/2002, E. 3.3 mit Hinweis), nicht auszugehen ist. Im �brigen kann den allf�lligen noch laufenden medizinischen Abkl�rungen und Behandlungen in der rheumatischen Poliklinik bei der Ansetzung der Ausreisefrist Rechnung getragen werden. Schliesslich mag die Situation in ihrer Heimat, in Serbien und Montenegro, schwierig sein, doch erweist sich eine R�ckkehr f�r die Beschwerdef�hrerin mit Blick auf ihre relativ kurze Anwesenheit in der Schweiz, welche bis zur Bewilligungsverweigerung lediglich vier Jahre dauerte, und den Umstand, dass sie - nach unbestrittener Feststellung des Regierungsrates - zuvor w�hrend nahezu dreissig Jahren im Kosovo gelebt hatte, als nicht unzumutbar. Jedenfalls kann aus den mit einer R�ckkehr verbundenen Schwierigkeiten noch nicht auf ein Abh�ngigkeitsverh�ltnis zu ihrem Sohn bzw. dessen Familie geschlossen werden. Anders k�nnte es sich m�glicherweise dann verhalten, wenn die Beschwerdef�hrerin schon lange Zeit als allein stehende Person Teil der Familiengemeinschaft des Sohnes gebildet h�tte und als solche bisher fremdenpolizeilich zugelassen gewesen w�re. Ihre bisherige Bewilligung beruhte indessen auf der Niederlassung ihres Ehemannes und hat mit dessen Hinschied ihre Grundlage verloren. Aus dem Recht auf Achtung des Familienlebens l�sst sich nach dem Gesagten kein Anspruch auf die anbegehrte Aufenthaltsbewilligung ableiten.
1.5 Unbehelflich sind die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin soweit sie r�gt, durch den angefochtenen Entscheid bzw. die ihm zu Grunde liegende Praxis wegen der sozialen Stellung (als Verwitwete) und wegen des Geschlechts diskriminiert zu werden. Der Zivilstand einer Person ist ein beim Familiennachzug gebr�uchliches und zul�ssiges Kriterium, von dem die Erteilung wie auch die Aufrechterhaltung einer Aufenthaltsbewilligung abh�ngig gemacht werden darf. Wenn die Familienbande, derentwegen dem Ausl�nder die Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz erteilt worden ist, nicht mehr bestehen, muss grunds�tzlich in Kauf genommen werden, dass der weitere Aufenthalt hierzulande nicht mehr gestattet wird. Die Rechtsstellung von Verwitweten unterscheidet sich dabei nicht von jener von Geschiedenen. Auch f�hrt die Bedingung der Aufenthaltsbewilligung durch den Aufenthaltszweck (Art. 5 Abs. 1 ANAG in Verbindung mit Art. 10 Abs. 3 ANAV [SR 142.201]) nicht dazu, dass Frauen anteilsm�ssig st�rker betroffen sind als M�nner, wie sich etwa mit Blick auf die F�lle invalid gewordener, urspr�nglich zu Erwerbszwecken zugelassener Ausl�nder zeigt (vgl. dazu etwa BGE 126 II 377 E. 6 S. 392 ff.; 127 II 161; Urteile 2A.471/2001 vom 29. Januar 2002, E. 2c/bb; 2P.116/2001 vom 29. August 2001, E. 2c).
1.6 Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin verst�sst die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung auch nicht gegen den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV). Aus dem Umstand, dass ihr die Bewilligung im Dezember 1999, also wenige Tage nach dem Tod ihres Ehemannes, nochmals um ein Jahr verl�ngert wurde, kann die Beschwerdef�hrerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, wird doch durch die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung f�r sich allein kein schutzw�rdiges Vertrauen in deren Erneuerung begr�ndet (BGE 126 II 377 E. 3 S. 387 f. mit Hinweisen). Dies gilt unabh�ngig davon, ob die Fremdenpolizeibeh�rde im Zeitpunkt ihres Verl�ngerungsentscheids um das Ableben des Ehemannes der Beschwerdef�hrerin wusste. Auch eine beispielsweise aus Piet�tsgr�nden gew�hrte nochmalige Erneuerung der Aufenthaltsbewilligung w�rde im Hinblick auf eine sp�tere Verl�ngerung derselben keinen besonderen vertrauensbegr�ndenden Akt darstellen. Eine derartige Annahme verbietet sich vorliegend schon deshalb, weil der fraglichen Verl�ngerung unver�ndert der urspr�ngliche, inzwischen weggefallene Anwesenheitszweck (Verbleib beim Ehemann) zu Grunde lag.
1.7 Nichts zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin liesse sich ableiten, wenn - wie von ihr behauptet - vorliegend ein schwerwiegender pers�nlicher H�rtefall im Sinne von Art. 13 lit. f der Verordnung vom 6. Oktober 1986 �ber die Begrenzung der Zahl der Ausl�nder (Begrenzungsverordnung, BVO; SR 823.21) zu bejahen w�re. Die Anerkennung eines H�rtefalls im Sinne von Art. 13 lit. f BVO bewirkt nur, dass der Ausl�nder von den H�chstzahlen der Begrenzungsverordnung ausgenommen ist (vgl. BGE 128 II 200 E. 4 S. 207 f. mit Hinweis), f�hrt dagegen nicht dazu, dass dadurch ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung entstehen w�rde. Die kantonalen Fremdenpolizeibeh�rden bleiben vielmehr in ihrem Entscheid �ber die Bewilligungserteilung frei (BGE 119 Ib 91 E. 1d S. 95 mit Hinweis; Urteil 2A.471/2001 vom 29. Januar 2002, E. 2b/dd; vgl. auch BGE 122 II 186).
1.8 Soweit sich die Beschwerdef�hrerin schliesslich auf ihre gesellschaftlichen und beruflichen Bindungen zur Schweiz beruft, so reichen diese hinsichtlich Dauer und Intensit�t bei weitem nicht aus, um gest�tzt auf das Recht auf Achtung des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) ausnahmsweise einen Bewilligungsanspruch zu begr�nden (vgl. BGE 126 II 377 E. 2c/aa S. 384 f., 425 E. 4c/aa S. 432 mit weiteren Hinweisen). Im �brigen tr�gt das Bundesrecht den sich im Laufe der Anwesenheit intensivierenden privaten Beziehungen eines im Familiennachzug eingereisten Ehegatten im Allgemeinen bereits dadurch Rechnung, dass Art. 17 Abs. 2 zweiter Satz ANAG (bzw. Art. 7 Abs. 1 zweiter Satz ANAG) nach einem ordnungsgem�ssen und ununterbrochenen Aufenthalt von f�nf Jahren einen Anspruch auf die Niederlassungsbewilligung vorsieht (vgl. BGE 120 Ib 16 E. 3b S. 22). Umst�nde, welche f�r eine besonders intensive, aussergew�hnliche Verbundenheit zur Schweiz bzw. zum ausserfamili�ren Umfeld spr�chen, werden vorliegend nicht dargetan und sind auch nicht ersichtlich.
1.9 Fehlt es nach dem Gesagten an einem Rechtsanspruch im Sinne von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG auf die anbegehrte Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, so ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten. Zufolge des in Art. 101 OG verankerten Grundsatzes der Einheit des Verfahrens ist dieses Rechtsmittel auch insoweit ausgeschlossen, als damit formelle R�gen, insbesondere eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (unvollst�ndige Feststellung des Sachverhalts, unterlassene Befragung der Beschwerdef�hrerin, etc.), erhoben werden (BGE 122 II 186 E. 1d/aa S. 190 mit Hinweis). In der Sache kann die Eingabe mangels Legitimation im Sinne von Art. 88 OG auch nicht als staatsrechtliche Beschwerde anhand genommen werden (BGE 126 I 81 E. 3-7 S. 85 ff. mit Hinweisen).
2.1 Mit dem subsidi�ren Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde kann der Rechtsuchende, unabh�ngig vom Vorliegen eines Rechtsanspruches und damit auch ohne Legitimation in der Sache, den Entscheid der angerufenen kantonalen Gerichtsinstanz wegen Verletzung von Verfahrensgarantien anfechten, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt ("Star-Praxis", BGE 114 Ia 307 E. 3c S. 312 f.; 127 II 161 E. 3b S. 167 mit weiteren Hinweisen). Dabei sind aber R�gen nicht zu h�ren, die im Ergebnis auf eine materielle �berpr�fung des Bewilligungsentscheids abzielen, so etwa die Behauptung, Beweisantr�ge seien wegen Unerheblichkeit oder willk�rlicher Beweisw�rdigung abgelehnt worden und die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids sei unvollst�ndig oder zu wenig differenziert ausgefallen und setze sich nicht mit s�mtlichen von den Parteien erhobenen Argumenten auseinander (vgl. BGE 118 Ia 232 E. 1c S. 236; 117 Ia 90 E. 4a S. 95; 114 Ia 307 E. 3c S. 313). Mit ebensolchen Verfahrensr�gen kann dar�ber hinaus im Anschluss an den Entscheid der nach Art. 98a OG zust�ndigen Gerichtsinstanz, falls diese - wie hier - einzig infolge Verneinung des behaupteten Rechtsanspruchs auf das bei ihr eingelegte (anspruchsabh�ngige) Rechtsmittel nicht eingetreten ist, auch noch der vorangegangene unterinstanzliche Sachentscheid angefochten werden (BGE 127 II 161 E. 3b S. 167).
2.2 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, sie sei in ihrem Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, da sowohl der Regierungsrat als auch das Verwaltungsgericht es abgelehnt h�tten, sie - wie beantragt - pers�nlich anzuh�ren.
Im fremdenpolizeilichen Bewilligungsverfahren muss einem Antrag auf pers�nliche Anh�rung des Betroffenen von Verfassungs wegen (Art. 29 Abs. 2 BV) nur dann entsprochen werden, wenn dieses Beweismittel als entscheidrelevant erscheint; die Gelegenheit, schriftlich zu allen wesentlichen Umst�nden Stellung nehmen zu k�nnen, gen�gt in der Regel (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 2A.284/2001 vom 9. Oktober 2001, E. 2, sowie 2A.370/2000 vom 16. November 2000, E. 3b). Vorliegend ist der Sachverhalt f�r die Beurteilung des Vorhandenseins eines Rechtsanspruches auf die anbegehrte Bewilligungsverl�ngerung insbesondere mit Blick auf die Aktenlage und die in den Eingaben des Rechtsvertreters ausreichend zum Ausdruck gebrachten pers�nlichen Verh�ltnisse der Beschwerdef�hrerin beweism�ssig in gen�gender Weise erstellt, so dass das Verwaltungsgericht, welches sich ausschliesslich mit dieser Frage auseinanderzusetzen hatte, zu einer pers�nlichen Anh�rung nicht verpflichtet war. Eine derartige Beweisabnahme er�brigt sich diesfalls erst recht im Verfahren vor Bundesgericht. Was die �brigen in der Beschwerde gegen�ber dem regierungsr�tlichen Rekursentscheid erhobenen Sachverhaltsr�gen bzw. deren Nichtbehandlung durch das Verwaltungsgericht anbelangt, so stehen diese mit der materiellen W�rdigung des Falles im Zusammenhang und erweisen sich damit als im Rahmen der "Star-Praxis" unzul�ssig.
2.3 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, der Regierungsrat habe es unterlassen, die Frage einer besonderen H�rte im Sinne von Art. 13 lit. f BVO zu pr�fen, worin eine Rechtsverweigerung liege. Wie erw�hnt bleiben die Kantone auch im Falle des Vorliegens eines H�rtefalles in ihrem Entscheid �ber die Bewilligungserteilung frei (oben E. 1.7). Sind die Kantone aber aufgrund der bundesstaatlichen Kompetenzordnung befugt, Bewilligungen in eigener Zust�ndigkeit zu verweigern (BGE 127 II 49 E. 3a S. 52), so trifft sie auch bei gegebenen Voraussetzungen keine Pflicht, bei der zust�ndigen Bundesbeh�rde um eine Ausnahme von der zahlenm�ssigen Begrenzung zu ersuchen. Sieht ein Kanton von der Erteilung einer Bewilligung ab, so ist zudem unerheblich, ob dies in vorfrageweiser �berpr�fung der Unterstellungsfrage nach Art. 13 BVO oder (vorab) aus anderen Gr�nden geschieht (vgl. BGE 122 II 186 E. 1d/bb S. 191 f.). Insofern kann dem Regierungsrat, auch wenn er die Frage des H�rtefalles tats�chlich nicht gepr�ft haben sollte, keine Rechtsverweigerung vorgeworfen werden.
2.4 Soweit die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege im Verfahren vor Verwaltungsgericht als bundesverfassungswidrig angefochten wird, ist das Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde trotz fehlender Legitimation in der Sache zul�ssig (BGE 122 I 267 E. 1b S. 270). Die R�ge ist indessen unbegr�ndet. Wie im Rahmen des Verfahrens der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vor Bundesgericht (oben E. 1.1 mit Hinweisen) beschr�nkte sich der Streitgegenstand vor Verwaltungsgericht aufgrund der massgeblichen Bestimmungen des z�rcherischen Verfahrensrechts auf die Frage des Vorliegens eines Rechtsanspruches auf die anbegehrte Aufenthaltsbewilligung (vgl. BGE 127 II 161 E. 2a S. 166); eine �berpr�fung der Handhabung des fremdenpolizeilichen Ermessens durch die Vorinstanz blieb damit von vornherein ausgeschlossen. Der regierungsr�tliche Rekursentscheid brachte in rechtlich zutreffender Weise und mit ausf�hrlichen Hinweisen auf die einschl�gige Rechtsprechung zum Ausdruck, dass ein derartiger Rechtsanspruch vorliegend unter keinem Titel gegeben ist. Die Beschwerdef�hrerin konnte daher nicht ernsthaft mit der Gutheissung ihrer Beschwerde rechnen. Eine Verletzung des in Art. 29 Abs. 3 BV statuierten Anspruches auf unentgeltliche Rechtspflege liegt damit nicht vor. Nach dem Gesagten l�sst sich der verwaltungsgerichtliche Entscheid im Kostenpunkt nicht beanstanden.
2.5 Soweit sich die Beschwerdef�hrerin in ihrer Eingabe auch gegen die vom Regierungsrat best�tigte Wegweisung wendet, ist die staatsrechtliche Beschwerde an sich zul�ssig (Urteile des Bundesgerichts 2P.116/2001 vom 29. August 2001, E. 4a, sowie 2A.20/2002 vom 13. Mai 2002, E. 3.1 mit Hinweisen). Die von ihr geltend gemachten Hindernisse (insbesondere die Lage im Kosovo betreffend) w�ren jedoch erst im Rahmen einer allf�lligen zwangsweisen Ausschaffung zu pr�fen, steht doch mit der Wegweisung aus dem Kanton noch nicht automatisch fest, wohin sich der Betroffene zu begeben hat (zitiertes Urteil 2P.116/2001, E. 4c). Von einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch den Regierungsrat kann in diesem Zusammenhang daher nicht die Rede sein.
3.1 Nach dem Gesagten ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten und die staatsrechtliche Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, abzuweisen.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin hat auch f�r das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Prozessf�hrung ersucht. In der Sache selber war die Beschwerde aussichtslos, da ein besonderes famili�res Abh�ngigkeitsverh�ltnis im Sinne der Rechtsprechung - wie vom Verwaltungsgericht bzw. dem Regierungsrat dargelegt - klarerweise nicht vorliegt. Auch in den �brigen Punkten, namentlich hinsichtlich der erhobenen formellen R�gen, konnte die Beschwerde keine ernsthaften Erfolgsaussichten haben. Die gestellten Rechtsbegehren sind als zum Vornherein aussichtslos zu betrachten (Art. 152 OG); das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist demzufolge abzuweisen. Entsprechend dem Ausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen, wobei ihrer finanziellen Situation bei der Festsetzung der Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen wird (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG). Auf die Zusprechung einer Parteientsch�digung besteht kein Anspruch (Art. 159 Abs. 2 OG).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 1'500.-- wird der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Regierungsrat (Staatskanzlei) und dem Verwaltungsgericht (2. Kammer) des Kantons Z�rich sowie dem Bundesamt f�r Ausl�nderfragen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. April 2003

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