Source: http://wiki.piratenpartei.de/Was_%C3%BCber_uns_gespeichert_wird
Timestamp: 2017-02-23 18:42:05+00:00

Document:
Diese Seite ist eine Übersicht darüber, was heute bereits aufgrund von staatlichen Überwachungsmaßnahmen und privatwirtschaftlichen Datenkraken über uns gespeichert wird. Die Übersicht basierte anfänglich auf der Übersicht der Seite Daten-Speicherung.de
2.18 Firma "Deutsche Post Adress"
2.19 Firma "AZ Direct"
2.20 Firma "Tchibo"
2.21 Firma "Novartis"
2.22 Firma "Deutsche Bahn"
2.24 Firma "PTV Planung Transport Verkehr AG"
2.25 Spielehersteller "Blizzard"
Begründen bestimmte Tatsachen den Verdacht, daß jemand eine durch Gesetz einzeln bestimmte besonders schwere Straftat begangen hat, so dürfen zur Verfolgung der Tat auf Grund richterlicher Anordnung technische Mittel zur akustischen Überwachung von Wohnungen, in denen der Beschuldigte sich vermutlich aufhält, eingesetzt werden, wenn die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise unverhältnismäßig erschwert oder aussichtslos wäre. Zur Abwehr dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit, insbesondere einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr, dürfen technische Mittel zur Überwachung von Wohnungen nur auf Grund richterlicher Anordnung eingesetzt werden. Bei Gefahr im Verzuge kann die Maßnahme auch durch eine andere gesetzlich bestimmte Stelle angeordnet werden (eine richterliche Entscheidung ist unverzüglich nachzuholen).
Das Land Hamburg führt eine Waffenachweisdatei (WANDA) mit allen 24 792 Inhabern einer Waffenbesitzkarte oder eines Waffenschein und sämtlichen 65 449 Schusswaffen, die legal in Privatbesitz sind. Seit dem Bestehen von WANDA wurde in Hamburg in keinem einzigen Fall eine bei Deutschlands größter Waffenbehörde registrierte Schusswaffe bei einer schwereren Straftat benutzt. (Quelle: Welt). Die DPolG fordert rasche Einführung einer zentralen, bundesweiten Waffendatei (Quelle: cop2cop)
Nach einem Bericht des österreichischen Innenministeriums existieren in Österreich pro Bundesland Datenbanken für Schuhabdrücke bei den Landeskriminalämtern. Dort werden Schuhabdruckspuren und Schuheindruckspuren gespeichert und können mit Proben verglichen werden:
"Die Schuhspurensammlung ist eine Datenbank, die Fotogramme von Tatortschuhspuren und die von Verdächtigen genommenen Schuhabdrücke der letzten zwei Jahre enthält."
Auch Laufsohlenmuster aus denen auf ein bestimmtes Schuhmodell geschlossen werden kann, werden gespeichert.
Auf Daten, die auf Festplatten gespeichert sind, kann zugegriffen werden. Auf diese Weise können etwa Passwörter ermittelt werden. In Zukunft ist eine Vorratsspeicherungspflicht für Computer denkbar: Jede Computerbenutzung könnte detailliert aufgezeichnet werden, jeder Klick und jede Eingabe registriert.
Außerdem plant die Bundesregierung derzeit den so genannten Bundestrojaner, mit dem bei Verdächtigen Festplatten durchsucht werden sollen.
In Deutschland gibt es derzeit mehrere Gerichtsverfahren gegen die Erlaubnis der KFZ-Kennzeichenerfassung in den Polizeigesetzen mehrerer Bundesländer.
Im Flugverkehr verlangen die USA die Weitergabe von Fluggastdaten. Es wird ein System zur Früherkennung von „Terroristen“ weiterentwickelt. Man sucht nach verdächtigen Mustern, um so Terroristen zu entlarven. Der Rüstungskonzern Lockheed-Martin wurde von der US-Transportbehörde Transportation Security Administration beauftragt, das System „Computer Assisted Passenger Pre-Screening“ (CAPPS) weiter auszubauen. Dagegen formieren sich auch Widerstände. Ausländer und Kriegsgegner werden besonders genau kontrolliert“– aus Wikipedia
In England ist geplant, Reisedaten zentral 10 Jahre lang zu speichern.
Seit dem 15. Juni 2007 gilt
die „Verordnung (EG) Nr. 1889/2005 über die Überwachung von Barmitteln, die in
die Gemeinschaft oder aus der Gemeinschaft verbracht werden“ (Amtsblatt EU
vom 25.11.2005, L 309/9). Erfasst werden alle Personen, die in die EU einreisen
oder ausreisen und dabei Barmittel (z.B. Bargeld oder Schecks) in Höhe von 10.000
Euro oder mehr mit sich führen. Sie sind verpflichtet, auch ohne Aufforderung eine
selbständige schriftliche Anzeige zu machen und
dabei anzugeben: Anmelder (Name, Geburtsdaten, Staatsangehörigkeit), Eigentümer
und Empfänger des Geldes, Herkunft und Verwendungszweck sowie
Reiseweg und Verkehrsmittel.
Nach § 24 c KWG hat jedes Kreditinstitut eine Datei der Konten seiner Kunden zu
führen (mit Name, Anschrift und Geburtsdatum). Dabei ist zu gewährleisten, dass
darauf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht für eigene oder fremde
Zwecke (z.B. gemäß § 5 Abs. 3 GeldwäscheG für das Bundeskriminalamt), jederzeit
automatisiert diese Daten abrufen kann (ohne dass das Kreditinstitut selbst davon
Kenntnis erlangen darf). Auf Grund der Änderungen in § 93 und § 93 b AO (mit
Wirkung ab 1.4.2005 durch das Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit vom
23.12.2003, BGBl. I 2003, S. 2928, 2931; zuletzt geändert durch UnternehmenssteuerreformG
2008 vom 6.7.2007; BGBl. 2007, 1888, 1999) kann jetzt auch das
Bundeszentralamt für Steuern (BZSt - es löste ab 1.1.2006 das Bundesamt für
Finanzen ab) direkt und ebenfalls ohne Kenntnis der Kreditinstitute von einem
heimlichen Zugriff auf diese Datei nach § 24 c KWG ihre Abrufe tätigen.
Finanzbehörden und Gemeinden (soweit sie Realsteuern verwalten) können nach §
93 Abs. 7 AO über das BZSt diese Daten aus der § 24 c KWG-Datei abrufen.
Des weiteren wurde 2013 von Bundestag und Bundesrat das Gesetz zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes und zur Neuregelung der Bestandsdatenauskunft verabschiedet. Demnach ist die rechtliche Grundlage der Polizei und die Schnittstelle zum Zugriff auf die Daten wesentlich verbreitert. Patrick Breyer und Katharina Nocun erhoben daraufhin Klage vor dem Bundesverfassungsgericht als Sammelklage mit gesammelten 5.800 Nebenklägern. Schon die Klageschrift vermeidet aber bereits den heiklen Punkt Konto-Daten-Zugriff durch allgemeinere Umschreibungen, z.B. wenn es um PINs geht: "Zugangssicherungscodes sichern den Zugang zu Endgeräten und Speicherungseinrichtungen und damit die Betroffenen vor einem Zugriff auf äußerst sensible Inhalte." im Folgenden Text werden PINs im Zusammenhang mit email-Konten genannt, aber nicht mit Bankkonten. Der BVG-erfahrene Kläger Breyer wird also möglicherweise also ein Urteil erreichen, dieses wird sich aber auf die Klage beziehen. Der Gesetzgeber wird es voraussichtlich so interpretieren, dass der Zugriff auf die senbsibelsten der sensiblen PIN-Daten davon aus Staatsräson (Steuerehrlichkeitserzwingung) ausgenommen sein werden. Theoretisch kann die Polizei durch ihr gewonnenes Zugriffsrecht auf PINs und TANs für Geld- und Wertpapier-Konten für Ermittlungen ganze Konten räumen, um Verdächtige wirtschaftlich handlungsunfähig zu machen.
„Für das Information Awareness Office des Pentagon soll ein geplantes System für Data-Mining (= Datenschürfung) im In- und Ausland alle verfügbaren Informationsquellen erschließen: Es wird an einem gigantischen, umfassenden elektronischen Überwachungssystem namens Total Information Awareness (TIA) gearbeitet.“– aus Wikipedia
„IMSI-Catcher sind Geräte, mit denen die auf der Mobilfunk-Karte eines Mobiltelefons gespeicherte International Mobile Subscriber Identity (IMSI) ausgelesen und der Standort eines Mobiltelefons innerhalb einer Funkzelle eingegrenzt werden kann. Auch das Mithören von Handy-Telefonaten ist möglich.
Dabei werden allerdings auch Daten Unbeteiligter im Funknetzbereich des IMSI-Catchers erfasst, ohne dass diese es erfahren. Der IMSI-Catcher legt darüberhinaus unter Umständen den gesamten Mobilfunkverkehr der betroffenen Handys lahm, so dass auch Notrufe nicht möglich sind.
IMSI-Catcher werden hauptsächlich zur Bestimmung des Standortes und zum Erstellen eines Bewegungsprofils von Personen benutzt. Eingesetzt werden IMSI-Catcher von Strafverfolgungsbehörden und Geheimdiensten; in Deutschland am weitesten verbreitet ist wohl das „GA 090“ der Firma Rohde & Schwarz. In Österreich befinden sich bereits mehrere Geräte der Firma Rohde & Schwarz im Einsatz, die Anschaffung eines Geräts mit UMTS-tauglichkeit wurde beschlossen.“– aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Die GEZ sammelt Adressen von potentiellen "Gebührensündern", die sie sowohl kauft als auch von den Einwohnermeldeämtern direkt übermittelt bekommt (gegen die Übermittlung kann Widerspruch beim Amt eingelegt werden). Diese Adressen benutzt sie, um die Betroffenen anzuschreiben und zur Entrichtung von Rundfunkgebühren zu bewegen. Die Datensätze stammen aus unterschiedlichsten Quellen z.B. auch von Datenhändlern und sind teilweise um Jahre veraltet.
Die elektronische Patientenakte/Gesundheitskarte ist hochumstritten, da befürchtet werden muss, dass die gesammelten Daten für andere Zwecke (z.B. strafrechtliche Ermittlungsverfahren, Täterprofile, Risikoabwägung von Versicherern etc.) missbraucht werden könnten. Die Patient haben kaum eine Übersicht über und auch keinen Einblick in die gesammelten Daten. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist daher verletzt. Bereits aus der sogenannten "Pflichtanwendung" - dem elektronischen Rezept resultiert eine erheblicher Eingriff in die Selbstbestimmung. Die Speicherung läßt sich nicht verhindern - während jetzt ein Patient ein Rezept einfach schreddern kann und dann kein Dritter Kenntnis davon erlangt, sind diese
Informationen zukünftig in der Karte verankert - und von späteren Behandlern und Apotheken einsehbar.
Teilnahme an sogenannten Diseasemangementprogrammen wird als besonderes
Kennzeichen auch in der jetzigen Chipkarte festgehalten. Die
wird von jedem "Leistungserbringer" (Apotheker, Arzt, Therapeut,
Sanitätskraftfahrer) ausgelesen. Auch mit jedem billig Chipkartenlesegerät
sind diese Daten auslesbar. Damit wird die Information über chronische
Erkrankungen (Mammakarzinom, Obstrukive Lungenerkrankung, Koronare Herz-
erkrankung) einer Vielzahl von Nutzern angezeigt.
erhalten über die Abrechnung (GKV, KV) oder über sehr ausführliche und detailliert das Privatleben beschreibende (RV) Berichte nach Rehabilitation auf
automatisierten Weg sensible Gesundheitsdaten.
Ausserdem erheben die Krankenkassen - oft ohne entsprechende Freiwilligkeits-
hinweise - Selbstauskünfte bei den Versicherten. Dies ist nicht zulässig und wurde von den DSB in Bund und Ländern oft in den Berichten abgemahnt.
Bundes- und Landesinfektionsschutzgesetze verpflichten Ärzte und Labors zur Übermittlung von persönlichen Daten der Untersuchten. Auch dort, wo von
den Untersuchten selbst keine Infektionsgefahr ausgeht (Borreliose) und
teilweise auf bloßen Verdacht. Es findet keine Anonymisierung oder Pseudonymisierung statt. Der Betroffene wird über diesen Eingriff in seine
informationelle Selbstbestimmung nicht aufgeklärt. Indexierung von Webseiten durch XSpider
Mittels "XSpider", einer Suchmaschine der Finanzbehörden, werden systematisch alle
Internetverkaufsplattformen (wie eBay) durchsucht um potentielle Verstöße gegen Steuerrecht aufzudecken. Die im Netz gefundenen Daten werden Berichten nach mit anderen Informationsquellen der Finanzbehörden abgeglichen (Quelle).
(ZstVBetrV)(Auszugsweise)
§2 Inhalt und Zweck des RegistersIn dem Register werden die in §4 bezeichneten Daten zu in der Bundesrepublik Deutschland geführten Straf-verfahren ... zu dem Zweck gespeichert, die Durchführung von Straf-verfahren effektiver zu gestalten...
§3 Übermittlung von Daten an das Register
Die Staatsanwaltschaften ...übermitteln, sobald ein Strafverfahren bei ihnen anhängig wird, die in §4 bezeichneten Daten im Wege der Datenfernübertragung an die Registerbehörde....
Die Übermittlung kann mit der Maßgabe erfolgen, dass wegen besonderer Geheimhaltungsbedürftigkeit des Strafverfahrens Auskünfte über die übermittelten Daten an eine andere als die mitteilende Stelle ganz oder teilweise zu unterbleiben haben...
§4 Zu speichernde DatenEs werden die folgenden Identifizierungsdaten der
beschuldigten Person gespeichert:
besondere körperliche Merkmale und Kennzeichen (zum Beispiel Muttermale, Narben, Tatowierungen)...
§6 Auskunft an Behörden
die Polizei- und Sonderpolizeibeörden....
die Finanzbehörden...
die Steuer- und Zollfanhdungsdienststellen...
die Waffenbehörden...
die Verfassungsschutzbehörden...
Das Schuldnerverzeichnis ist ein Register, in dem Eintragungen von eidesstattlichen Versicherungen und Haftbefehlen erfasst und gesammelt werden.
Das Schuldnerverzeichnis wird bei jedem Amtsgericht / Vollstreckungsgericht geführt und enthält Eintragungen über Personen, Gesellschaften und juristische Personen und ist von jedermann unter bestimmten Voraussetzungen einsehbar.
Auflassungsvormerkungenfür die Zeit zwischen Abschluss eines Kaufvertrages und dessen endgültigem Vollzug
Verfügungsbeschränkungen(Insolvenz- und Testamentsvollstreckervermerke, Vorkaufsrecht, Wohnrecht usw.)
Grundpfandrechte: Hypotheken (auch Zwangssicherungshypotheken, die beispielsweise die Finanzämter für Steuerschulden in einem verkürzten Verfahren eintragen lassen können), Grundschulden und (sehr selten) Rentenschulden.
Die Einsicht des Grundbuchs ist jedem gestattet, der ein berechtigtes Interesse darlegt....
Das Bundesministerium der Justiz kann ... bestimmen, dass ... bei Behörden von der Darlegung des berechtigten Interesses abgesehen werden kann§ 12 Grundbuchordnung
Name Geburtsangaben Anschrift Arbeitgeberangaben Beschäftigungsort Beschäftigungszeitraum
Kinderfreibetrag Beschäftigung
Arbeitszeit Brutto-Verdienst
Steuerpflichtiger sonstiger Bezug Steuerfreie Bezüge. Ausbildung (Merkmal Ausbildung, Ausbildungsverhältnis, Beginn, Ende)
Arbeitgeberzuschüsse Freiwillige Versicherung in der GKV/GPV Beitrag freiwillige Mitglieder GKV Berufsständische Versorgung Pflichtbeitrag RV berufsständische Versorgung Änderungen der Arbeitszeit Nebenbeschäftigung Daten über Heimarbeit
Urlaubsanspruch/Jahr Bescheinigte tatsächliche Urlaubstage Urlaubsentgelt Gezahltes Urlaubsentgelt Datenbaustein* DBKE - Kündigung/Entlassung Beendigung/Befristung Ende/Kündigung Arbeitsverhältnis. Entlassung/Kündigung AV am Entlassung/Kündigung AV durch Kündigung/Entlassung schriftlich Betriebsbedingte Kündigung . Kündigungsschutzklage gem. § KSchG Art der Zustellung der Kündigung Kündigungsanlass/Entlassungsanlass Kündigungsanlass Abmahnung. Datum der Abmahnung. Schilderung vertragswidrigen Verhaltens/Entlassungsanlass Zusätzliche Kündigungsvereinbarungen Sozialauswahl Vorruhestandsleistung bei Beendigung AV Beginn Vorruhestandsgeld bei Beendigung AV Vorruhestandsgeld bei Beendigung AV Abfindung bis zu , Monatsgehältern Wäre Abfindung gezahlt worden (Quelle Verfahrensbeschreibung Elena Anlage 6, Stand 14.01.2010)
Anmerkung: Die große Mehrzahl dieser Daten ist von elementarer Wichtigkeit für das Besteuerungsverfahren. Jedoch können manche Daten - vor allem Religion und Parteispenden - schnell auch für Überwachungsfunktionen interessant sein und zum Generalverdacht führen.
Verschiedene Bundesländer haben bereits oder führen derzeit so genannte Schülderdateien ein, in denen viele Daten über den schulischen Werdegang der Schüler und Schülerinnen gesammelt werden. Dazu zählen z.B. Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht, Anschrift, Ansprechmöglichkeiten der Erziehungsberechtigten, Informationen zur besuchten Schule, möglicher spezieller Förderbedarf, die "Befreiung von der Zahlung eines Eigenanteils für Lernmittel" oder "nichtdeutsche Herkunftssprache". Zugriff haben neben den Schulen oftmals die Schulämter oder Ministerien. Auch weiteren Behörden wie Jugendämter können Auskünfte erhalten.
Die Behörde für Bildung und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg erhielt 2007 den Bigbrother Award "für die Einrichtung eines Schülerzentralregisters mit dem (Neben-) Zweck, ausländische Familien ohne Aufenthaltserlaubnis aufzuspüren. (Quelle).
Das Unternehmen LapID stellt ein Netzwerk von Automaten zur Führerscheinkontrolle in verbindung mit auf den Führerschein anzubringenden RFID Chips zur verfügung.
Die Daten des Fahrers, des Führerscheins und die Anzahl der gewünschten Kontrollen werden über eine Internet-Oberfläche in die LapID-Datenbank eingetragen. Dabei wird ein LapID-Siegel (RFID) mit laufender Nummerierung an eine geeignete Stelle auf den Führerschein aufgeklebt. Danach ist der Führerscheinbesitzer in der LapID-Datenbank registriert.
Bei Fälligkeit der nächsten Kontrolle erhält der Fahrer automatisch per SMS und/oder e-Mail eine Erinnerung vom LapID-System. Die Erinnerung erfolgt in der Regel erstmals 3 Wochen vor dem nächsten Kontrolltermin und wird wöchentlich wiederholt. Daraufhin muß sich der Fahrer zu einer der LapID-Prüfstationen begeben und den Führerschein dort kontrollieren lassen.
Die Prüfstation liest die Daten des aufgeklebten RFID Chips ein und bestätigt die Kontrolle auf dem Display. Anschließend überträgt die Prüfstation die Kontrolldaten an den zentralen LapID-Rechner.
Die auf dem LapID-Rechner eingehenden Kontrolldaten werden dem Fahrer zugeordnet und gespeichert. So läßt sich jederzeit eine Liste der durchgeführten Kontrollen abrufen und ausdrucken.
Bei Bedarf können auch die durchgeführten Erinnerungen und Warnungen mit aufgelistet werden.
Das LapID-System sendet automatisch eine Warnung an definierte Adressen, falls ein Fahrer bis zum festgelegten Kontolltermin seinen Führerschein nicht an einer der Prüfstationen vorgelegt hat. So können z.B. der Vorgesetzte und der Fuhrparkleiter per E-Mail über das Ausbleiben einer Kontrolle informiert werden und daraufhin weitere Schritte einleiten.
Über die LapID-Webseite kann der Fahrzeughalter alle überfälligen Prüfungen einsehen.
Der RFID-Chip läßt sich vom Führerschein nicht wieder ablösen, ohne dabei zerstört zu werden. Wenn eine LapID-Prüfstation eine Kontrollmitteilung eines Siegels meldet, dann soll damit sicher gestellt sein, dass der Fahrer zu diesem Zeitpunkt in Besitz seines Führerscheins war.
538.503
Straftaten nach BtmG
Auswertung RG
Bekämpfung der organisierten Rauschgiftkriminalität
DEO (DOK-EUROPA-OST)
Fingerabdrücke – A
Fingerabdrücke Asylantragsteller
Fingerabdrücke -P
Finger/Handflächenabdrücke Pol/Bpol/Zoll/BKA
Vorsorge DNA-Datei für künftige Verhütung von Straftaten
DOMESCH
1.169.101
Bekämpfung Dokumenten/Menschenhandel/Schleusungskriminalität
5.786.990
Datei erkennungsdienstlich behandelter Personen
Bekämpfung der Falschgeldkriminalität
Finanzermittlungsdokumentation
Fundstellennachweis islamistischer Terrorismus
Bekämpfung Fälschung unbarer Zahlungsmittel
Gewalttäterdatei Phänomenbereich „links“
GEW PS
Gewalttäterdatei Personenschutz
GEW AUSLAND
Gewalttäterdatei Phänomenbereich „politisch motivierte Ausländerkriminalität“
GEW SPORT
Gewalttäterdatei Phänomenbereich Sport
Personen in behördlichem Gewahrsam
1.451.605
Aufklärung politisch motiverter Straftaten mit länderübergreifender internationaler Bedeutung
3.591.360
Datei aller bekannten Korruptionsfälle
NSIS-P
SIS-Fahndung nach Personen
NSIS-S
15.548.506
SIS-Fahndung nach Sachen
Personenfahndung zur Festnahme, Aufenthaltsermittlung, polizeilichen Beobachtung
VERMI/UTOT
Vermisste und unbekannte Tote
Violent Crime Linkage Analysis, Analysesystem zur Verknüpfung von Erkenntninssen
Verdacht der Prostitution und Zuhälterei
Verdacht der landesverräterischen/geheimdienstlichen Agententätigkeit
Falschgeldverbreitung
Verstoß gegen § 129b StGB
Verdacht der Mitgliedschaft einer terroristischen Vereinigung in Tateinheit mit Mord und Angriffen auf den Luftverkehr
Alle bekannt gewordenen Fälle der ABC-Kriminalität
Alle nationalen und internationalen Dienstellen mit ABC-Fachkenntnissen
AFIS-A
Personenidentifizierung Asylbewerber
AUSWERTUNG SEXTOURISTEN
Bekämpfung des Kindermissbrauchs im Ausland
Bekämpfung des Rauschgiftschmuggels über die Balkanroute
Bekämpfung der KFZ-Kriminalität Deutschland-Italien
BILDDATENBANK KINDERPORNOGRFIE
Bilddatenbank Kinderpornografie
BKA-Kriminalaktennachweis
Geldscheinfälschung mit Herkunft Bulgarien
Illegaler Umbau von Waffen, High Impact Procect der EU
Bekämpfung Drogenschmuggel per Seecontainer
21.197 Personen, 3.749 Organisationen
Bekämpfung islamistischer Terrorismus
Druckerzeugnisse, CD, DVD etc. politisch motivierte Kriminalität
Sammlung und Auswertung von Verdachtsanzeigen
Eigentumskriminalität osteuropäischer Tätergruppen
BKA FALSCHGELD
Bekämpfung Falschgeldkriminalität
BKA GEISELNAHME-ERPRESSUNG-RAUB
Bekämpfung von Geiselnahmen, Erpressung und Raub
BKA WAFFEN
BKA TÖTUNGS- und SEXUALDELIKTE
Sammlung von Informationen zum G8-Gipfel in Heiligendamm
Bekämpfung des Warenkreditbetruges
Datei der Zentralstelle für die Bekämpfung von Kriegsverbrechen
International agierende gewaltbereite Störer (Globalisierungsgegner)
InTE-Z
7.762 Objekte, 17.320 Beziehungen
Bekämpfung des internationalen Terrorismus/Extremismus
Landesverrat, Gefährung der äußeren Sicherheit
OPERATION BALENO
Kinderpornografie im Internet (NL)
Kinderpornografie im Internet (USA)
Kinderpornografie im Internet (It)
OPERATION NIEVE
Kinderpornografie im Internet (E)
Bekämpfung osteuropäische Straftäter
PERSONENLISTE ST-32
Übersicht Gefährder/Beschuldigte/Grundiformationen islamistischer Terrorismus
Zentralstellendatei Sexualstraftäter
Offene Haftbefehle Fahndungsregion Thailand
Umbau von Schreckschusspistolen zu scharfen Waffen
TATMITTELMELDEDIENST
Datei über Sprengstoff- und Branddelikte
Timesharing-Straftaten
TURKISH SYDRO CONNECTION
Datei zur Bekämpfung synthetischer Drogen
Sammlung und Auswertung zur Wirtschaftskriminalität
Sammlung und Auswertung illegaler Technologietransfer
Sammlung und Auswertung Waffenhandel
PAVOS-Zentral
Polizeiliche Vorgangsbearbeitung, el. Tagebuch der Bundespolizei
Geschützter Grenzfahndungsbestand
Taschendiebstahlsfahndungssystem
Einrichtungsanordnung zur automatisierten offenen Videoüberwachung von Bahnanlagen
Informationssystem Zollstraftaten
Erfassungs- und Recherchesystem der Informationsgewinnungssachgebiete des Zolls
Verdachtshinweise Geldwäsche von Bankinstituten und Spielbanken
Informationsdatei Verbrauchssteuerhinterziehung
Analysesystem Luftfracht, Express, Kurier- und Luftpostverkehr
MAR/YACHT-INFO
Analysesystem gewerblicher/nichtgewerblicher Seeverkehr
Analysesystem Balkanroute
Sammlung Meldungen und Berichte Außenwirtschaft
Kontrolle bei der Ausfuhr
Liegt eine Einwilligung vor, speichert die Schufa neben Name, Geburtsdatum, gegenwärtigen und früheren Anschriften auch Daten über Aufnahme und vertragsgemäße Abwicklung von Geschäftsbeziehungen („Positivmerkmale“) sowie Daten über nichtvertragsgemäßes Verhalten und gerichtliche Vollstreckungsmaßnahmen („Negativmerkmale“).“– aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Viele Webseiten speichern umfangreiche Daten über ihre Benutzer, mitunter sogar personenbezogene Daten wie die eindeutigen IP-Adressen, die der Kunde von seinem Internetanbieter zugewiesen bekommt. Diese Speicherpraxis ist umstritten, da sie gegen §15 Telemediengesetz und §100 Telekommunikationsgesetz verstößt. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung vergibt daher das Qualitäts-Siegel "Wir speichern nicht" an Seiten, die nachweisen, dass sie eine solche Speicherung nicht vornehmen.
Suchmaschinen wie Google speichern über Jahre hinweg wer wann nach welchen Suchbegriffen gesucht hat. Über personenbezogene Daten wie IP-Adressen und Cookies identifizieren sie den Benutzer über einen langen Zeitraum und können so ein riesiges Suchprofil anlegen, das Aufschluss über Lebensgewohnheiten, sexuelle Vorlieben, Krankheiten und vieles mehr geben kann.
Eine Entfernung der eigenen Daten aus dem Speicher solcher Firmen ist nahezu unmöglich. Privacy International stuft sie daher in die Gefahrenstufe „Feind der Privatsphäre“ ein.
In sozialen Netzen wie StudiVZ, SchülerVZ, Schülerregister, Myspace oder Facebook findet eine umfassende Preisgabe persönlicher Daten bis hin zu
intimen Informationen durch die NutzerInnen selbst statt. Es herrscht ein starker sozialer Druck, Daten Preis zu geben, die Sicherheit der Daten kann allerdings nicht gewährleistet werden. Den Betreibern der Plattformen liegen die vollständigen sozialen Netze der Benutzer vor (Bekannten-/Freundeskreis).
Herausgabe von persönlichen Daten an Ermittlungsbehörden (Stichwort "Kifferbilder")
Adressbuchkopien werden gespeichert (mobile APP) und auch E-Mail-Adressen von Nichtmitgliedern werden für die Zukunft gespeichert und für sehr persönliche Mitgliederwerbung ("ihr Bekannter X ist auch bei Facebook") eingesetzt.
Mit Facebook können komplette Persönlichkeitsprofile erstellt werden: Facebook-Psychologie: Zeig mir deine Likes - und ich weiß, wer du bist
Unter Mitwirkung von Landesportverbänden hat sich diese Firma von sehr vielen
Sportvereinen die Daten ihrer Mitglieder übermitteln lassen - angeblich unter dem Etikett der Auftragsdatenverarbeitung. Doch werden Mitgliederdaten öffentlich auf einer Web-Präsenz der DSA bereitgestellt und können dort ggf. mit minimalen Kenntissen über den Sportler (Geb. Datum) von Dritten eingesehen
werden. Das Ganze soll als Bundesportzentraldatei fungieren. Bisherige Vereinsausweise werden durch einen DSA mit zentraler Personenkennziffer abgelöst. Geködert wurden die Vereine durch eine einfache Software, die die für die Versicherungen etc. notwendigen Sammellisten (ohne individuelle
Daten) erzeugt.
Der Metro-Konzern stattete seine Kundenkarten bereits mit RFID-Chips zur Identifizierung und Lokalisierung aus. Payback
Payback-Karten sind Daten- und Verbraucherschutzsicht umstritten. Wie viele Kundenkarten, ermöglichen Paybackkarten einen stark gläsernen Kunden. Aus den gesammelten Daten lassen sich Rückschlüsse auf Lebensweise und Bewegungsprofil des Kunden ziehen. Ebenfalls kann der der Erfolg von Werbung gemessen und diese darauf basierend noch manipulativer gestaltet werden. DPayback erhielt 2009 den Negativdatenschutzpreis "Big Brother Award".
Ein System zur Verfolgung von Konsumgütern durchdringt zunehmend das Leben. RFID-Chips erlauben es, ein Produkt oder eine Person zu identifizieren und zu verfolgen. Diese Chips sollen in Zukunft die Barcodes auf Produkten ersetzen. Sie kennzeichnen aber - anders als Barcodes - nicht nur die Art des Produkts, sondern jedes Produkt kann eine einmalige Kennziffer erhalten.
Es gibt aktive RFID-Chips, die selbst Signale aussenden.
In Verbindung mit ipv6 könnte jede Sache eine eigene IP-Adresse erhalten.
Beim "intelligenten Stromzähler" sollen bisherige Stromzähler, die in jedem Haushalt den Stromverbrauch zu Abrechnungszwecken festhalten, erweitert werden um verschiedene technische Komponenten. Dabei gibt es verschiedene Varianten, denen eines gemein ist: Stromversorger und Kunde sollen detailliert über den Stromverbrauch einzelner Kunden informiert werden. Die bisher bekannten Lösungen versenden dazu die Daten des Stromzählers per Internet an den Stromversorger, welcher diese wiederum über eine Web-Oberfläche seinen Kunden anbietet. Aus dem unterschiedlichen Stromverbrauch der Geräte (charakteristische Strom-Kurve) und einer detaillierten Übermittlung dieser Daten an den Energieversorger könnte erkannt werden, um welchen Typ Gerät es sich handelt. So könnte der Stromversorger wissen, wer wann seinen Wasserkocher einschaltet oder aber seinen Rechner ausmacht und es entsteht ein gläserner Kunde auf dessen Lebensgewohnheiten detaillierte Rückschlüsse möglich sind. Wie lange diese Daten auf Vorrat gespeichert werden und wer zukünftig Zugriff auf diese sensiblen Daten erhält, ist nicht vorauszusehen, so könnten z.B. zukünftige Gesetze Sicherheitsbehörden oder Geheimdiensten derartige Befugnisse zugestehen. siehe auch den eigenen Artikel zu "intelligenten Stromzählern"
elektronische Personalakte Videoüberwachung
„Die Landesrundfunkanstalten bzw. die GEZ dürfen alle Daten von Rundfunkteilnehmern speichern und verwalten, die für die Erfüllung ihrer Aufgaben nötig sind. Das Statistische Bundesamt zählt 39 Millionen Privathaushalte, während die GEZ ein Datenbestand von 41,2 Millionen Teilnehmerkonten hat (Stand 2004, einschließlich 2,2 Mio Konten abgemeldeter Teilnehmer). Die GEZ pflegt somit eine der umfassendsten Datensammlungen über die Einwohner der Bundesrepublik Deutschland.
Eine andere Quelle für Daten sind die Einwohnermeldeämter. Diese leiten gemäß den gesetzlichen Rahmenbestimmungen der jeweiligen Bundesländer An- und Ummeldedaten an die GEZ weiter. So wurden im Jahr 2002 von den bundesdeutschen Meldebehörden über 12 Mio. Datensätze von Bürgern an die GEZ übermittelt. Nur Sachsen-Anhalt und Thüringen lehnen auf Grund von Datenschutzbedenken die Weitergabe der entsprechenden Daten durch die Einwohnermeldeämter ab.
Zur Ermittlung nicht angemeldeter Rundfunkteilnehmer gleicht die GEZ ihren Datenbestand mit zugekauften Adressdaten von kommerziellen Adresshändlern ab. Die Einkäufe bei den Adresshändlern sind durch den Rundfunkgebührenstaatsvertrag legitimiert.“– aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Firma "Deutsche Post Adress"
Firma "AZ Direct"
Firma "Tchibo"
„Im Jahr 2004 erhielt die Tchibo Direct GmbH die Negativ-Auszeichnung Big Brother Award in der Kategorie „Verbraucherschutz“. Eigenen Aussagen zufolge würden in den Prospekten und im Internetangebot von Tchibo alle persönlichen Daten vertraulich behandelt. Tatsächlich aber bot das Unternehmen Adressen von Tchibo-Direct-Kunden über das Direktmarketing-Unternehmen AZ Direct auf dem Adressenmarkt an.“– aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
„Die Novartis Pharma GmbH erhält den Preis für die Bespitzelung ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die damit verbundene Verletzung grundlegender Persönlichkeitsrechte“– aus BigBrother Awards 2007
Firma "Deutsche Bahn"
„da sie systematisch anonymes Reisen mit den Mitteln des faktischen Zwangs unmöglich macht: Auflösen von Fahrkartenschaltern, Automaten ohne Bargeldannahme, personalisierter Kauf im Internet, Abfrage des Geburtsdatums und Zwangsabgabe eines Bildes bei Bahncards, flächendeckende Videoüberwachung und ein RFID-Chip in der Bahncard 100 ohne Kunden zu informieren u.v.m.“– aus BigBrother Awards 2007
"Diese Negativ-Sterne vergeben wir für die Erfassung und zentrale Speicherung äußerst persönlicher Daten ihrer Gäste ohne deren Wissen. Dazu gehören Trink- und Essgewohnheiten, Pay-TV-Nutzung, Allergien, alle privaten und beruflichen Kontaktadressen, Kreditkartendaten, Sonderwünsche und Beschwerden – alles wird festgehalten."
“– aus BigBrother Awards 2007
Firma "PTV Planung Transport Verkehr AG"
Die PTV Planung Transport Verkehr AG erhielt 2007 den Bigbrother Award „für ihr System zur individuellen Berechnung der Kfz-Versicherung mittels eines so genannten „Pay as you drive“-Systems, also einem Gerät, das Fahrtroute und Fahrverhalten aufzeichnet und an die Versicherung meldet.“– aus Big Brother Award 2007
Spielehersteller "Blizzard"
"www.SiMoNs-World.at" Linkliste mit vielen Artikeln rund um Überwachung und Datenschutz
www.stop1984.com ist fake (Werbung/SEO/SPAM)
Linkssammlung zum Thema "überwachung" von Pirat Logos
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