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Timestamp: 2016-10-26 06:03:53+00:00

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I 485/04 (16.12.2004)
R.________, 1947,Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas W�thrich, Bruchstrasse 69, 6003 Luzern,
A.a R.________, geboren 1947, war seit April 1980 als Laufradschleifer bei der Firma Z.________ AG t�tig. Am 21. Mai 1992 erlitt er einen Arbeitsunfall, bei welchem er sich eine Fraktur am rechten Fussgelenk zuzog. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) kam f�r die �rztliche Behandlung auf und �bernahm die Kosten f�r Therapien, Schuheinlagen und Spezialschuhe. Mit Schreiben vom 21. Juli 1999 k�ndigte die Firma Z._______ AG das Arbeitsverh�ltnis aus wirtschaftlichen Gr�nden per Ende November 1999. Am 3. November 1999 meldete sich R.________ zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue T�tigkeit, Arbeitsvermittlung, Rente) bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Luzern f�hrte medizinische und erwerbliche Abkl�rungen durch, zog die Akten der SUVA bei und verf�gte am 10. M�rz 2000 die Abweisung des Leistungsbegehrens. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern am 26. September 2000 ab. Am 28. Januar 2001 verf�gte die SUVA die Einstellung ihrer Leistungen, da "weder eine wesentliche Behinderung noch eine unfallbedingte Erwerbseinbusse" vorliege und hielt in der Folge an ihrer Leistungseinstellung fest (Einspracheentscheid vom 15. November 2002).
A.b R.________ meldete sich unter Hinweis auf eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes am 24. Oktober 2001 erneut bei der Invalidenversicherung und ersuchte um Ausrichtung einer Rente. Die IV-Stelle zog wiederum die Akten der SUVA bei, holte einen Bericht des Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 1. M�rz 2002 ein, dem weitere Berichte des Dr. med. W.________, neurologische Praxis, vom 6. September 2001, und der Frau Dr. med. A.________, Physikalische Medizin FMH, vom 11. Januar 2002 und 10. September 2003 beilagen. Sodann veranlasste sie eine neurologische Begutachtung bei Dr. med. M.________, Spital X.________, vom 2. Juli 2002, und sprach R.________ am 26. Juli 2002 Beratung und Unterst�tzung bei der Stellensuche durch ihre Stellenvermittlung zu. R.________ teilte daraufhin mit, er habe sich seit der Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses durch die Firma Z.________ AG per 30. November 1999 "wegen Krankheit, Autounfall etc." nicht um eine neue Stelle bem�ht ("Fragebogen Stellenvermittlung" vom 14. Oktober 2002).
Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren am 28. Januar 2003 ab, da in einer angepassten T�tigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielt werden k�nne, eine Umschulung aus invalidit�tsfremden Gr�nden nicht angezeigt und die Arbeitsvermittlung mangels aktiver Beteiligung abgeschlossen worden sei. Mit Einspracheentscheid vom 28. Mai 2003 hielt sie an ihrer ablehnenden Haltung fest.
R.________ liess mit Beschwerde unter anderem die Anordnung beruflicher Wiedereingliederungsmassnahmen oder - falls solche unm�glich sein oder scheitern sollten - die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente sowie weitergehende medizinische Abkl�rungen beantragen. Mit Entscheid vom 25. Juni 2004 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die Beschwerde ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst R.________ unter Aufhebung des kantonalen Entscheides sowie des Einspracheentscheides die R�ckweisung der Angelegenheit zur "vollst�ndigen Neubeurteilung an die Vorinstanz", eventuell die Anordnung von Wiedereingliederungsmassnahmen, eventuell die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente beantragen. In prozessualer Hinsicht ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
Das Verwaltungsgericht und die IV-Stelle schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1 Bei der Pr�fung eines allf�lligen schon vor In-Kraft-Treten des ATSG (am 1. Januar 2003) entstandenen Leistungsanspruchs sind die allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln heranzuziehen, gem�ss welchen - auch bei einer �nderung der gesetzlichen Grundlagen - grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Sachverhalts galten. Demzufolge ist der Anspruch f�r die Zeit bis 31. Dezember 2002 aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu pr�fen (Erw. 1 mit Hinweisen). Materiellrechtliche �nderungen sind mit der Anwendung des ATSG nicht verbunden. Denn mit BGE 130 V 343 hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller Regel um eine formell-gesetzliche Fassung der Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt, ohne dass sich inhaltliche �nderungen ergeben. Die zum alten, bis 31. Dezember 2002 in Kraft gewesenen Recht entwickelte Judikatur kann somit im neuen Recht �bernommen und weitergef�hrt werden.
Die Bestimmungen der auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen 4. IV-Revision sind nicht anwendbar, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides (28. Mai 2003) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen).
1.2 Die Vorinstanz hat die f�r die Beurteilung erheblichen Bestimmungen und Grunds�tze zutreffend dargelegt. Es betrifft dies die Voraussetzungen und den Umfang des Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 1 [in der bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen Fassung] und 1bis IVG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2003]), die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG) sowie den bei der Bestimmung des Invalideneinkommens anhand von Tabellenl�hnen gegebenenfalls vorzunehmenden behinderungsbedingten Abzug (AHI 1999 S. 181 Erw. 3b; siehe auch BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4). Richtig sind auch die Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen und AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc) sowie zur richterlichen Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c; vgl. auch BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
2.1 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eingewendet, die Beurteilung des Dr. med. M.________ sei weder schl�ssig noch nachvollziehbar oder �berzeugend. Sie beruhe nicht auf allseitigen Untersuchungen, zumal bei der Begutachtung trotz rudiment�rer Deutschkenntnisse des Versicherten kein Dolmetscher zugegen gewesen sei. Dr. med. M.________ habe die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen nicht vollumf�nglich gekannt.
2.2 Am 5. September 2001 wurde der Beschwerdef�hrer von Dr. med. W.________ neurologisch untersucht (Bericht vom 6. September 2001). Dieser diagnostizierte ein Carpaltunnelsyndrom beidseits, rechts ausgepr�gter als links und f�hrte aus, die Befunde bewegten sich noch in einem Bereich, wo eine konservative Therapie mit einer Handgelenksschiene nachts w�hrend zwei bis drei Monaten Erfolg bringen k�nne. Zudem leide der Versicherte an einer chronischen Cervicalgie bei ausgedehnten degenerativen Ver�nderungen mit einer kernspintomographisch nachgewiesenen Diskushernie C5, die zu einer Einengung des Spinalkanals f�hre. Klinisch fehlten Hinweise f�r eine Sch�digung der langen Bahnen oder eine radikul�re Problematik, weshalb von invasiven Massnahmen abzusehen sei.
Die rheumatologische Abkl�rung durch Frau Dr. med. A.________ (Bericht vom 10. September 2001) ergab ein Cervicobrachialsyndrom beidseits bei Carpaltunnelsyndrom beidseits und Spinalkanalstenose C4/5 und C5/6 bei degenerativen Ver�nderungen und Bandscheibenprotrusionen C5/6. Weiter �usserte Frau Dr. med. A.________ den Verdacht auf eine Periarthropathie im Bereich des oberen Sprunggelenks (OSG) links bei differenzialdiagnostisch muskul�rer Dysbalance und aktivierter OSG Arthrose und wies auf den Status nach OSG-Distorsion rechts mit Impressionsfraktur am medialen Thalus 1992 hin. Sie f�hrte aus, in der rheumaspezifischen Systemanamnese f�nden sich keine Auff�lligkeiten; ein entz�ndlich rheumatisches Geschehen liege nicht vor. Im �brigen zeige der Versicherte tendenziell eine Ausbreitung des Schmerzes im Sinne eines beginnenden Fibromyalgiesyndroms. Nachdem er sich weiteren Therapien unterzogen hatte, hielt Dr. med. A.________ anl�sslich einer Nachkontrolle (Bericht vom 11. Januar 2002) fest, die Schmerzen im linken Fuss h�tten sich weitgehend zur�ckgebildet. Auch wenn das Carpaltunnelsyndrom durch die HWS-Beschwerden deutlich �berlagert sei und es schwierig werden d�rfte, den ungelernten Versicherten wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern, sollte eine Operation des Carpaltunnelsyndroms erfolgen. Dr. med. A.________ bemerkte, sie habe den Beschwerdef�hrer sehr ermuntert, sich trotz der schlechten Arbeitsmarktlage um eine Stelle zu bem�hen. Im �brigen sei der Leidensdruck wegen der Knieprobleme nicht sehr gross.
Hausarzt Dr. med. B.________ f�hrte mit Arztbericht vom 1. M�rz 2002 als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit ein Cervicobrachialsyndrom beidseits bei Spinalkanalstenose C4/5 und C5/6 bei degenerativen Ver�nderungen und Bandscheibenprotrusion C5/6 und Carpaltunnelsyndrom beidseits rechtsbetont, eine Periarthropathia genu bei Gonarthrose (abgeklungene Periathropathie im OSG-Bereich links) sowie einen Status nach OSG-Distorsion rechts mit Impressionsfraktur am medialen Thalus 1992 auf. Keine Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit h�tte der Status nach transarthroskopischer ventraler Gelenkstoilette des OSG rechts sowie eine reaktive OSG-Arthrose. Nachdem im Fr�hjahr 2001 zunehmend Nacken-, Arm- und Knieprobleme aufgetreten seien, bestehe seit 22. M�rz 2001 f�r die zuletzt ausge�bte T�tigkeit eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit. Im Vordergrund st�nden die Nackenbeschwerden, welche praktisch therapieresistent seien; in zweiter Linie leide der Versicherte unter Fussbeschwerden rechts. Ein Einsatz als Bauarbeiter sei nicht mehr vorstellbar, eine Umschulung komme aufgrund des Alters und der Fremdsprachigkeit nicht mehr in Frage. Eine k�rperlich leichte und einfach strukturierte Besch�ftigung sei theoretisch m�glich, aber kaum mehr zu realisieren. Weiter f�hrte Dr. med. B.________ aus, der Gesundheitszustand sei station�r, erg�nzende medizinische Abkl�rungen seien nicht angezeigt.
In seinem Gutachten vom 2. Juli 2002 diagnostizierte Dr. med. M.________ ein zervikales Schmerzsyndrom bei m�ssigen degenerativen Ver�nderungen vor allem auf H�he C5/6 mit relativer Einengung des Spinalkanals. Hinweise auf eine Sch�digung zervikaler Nervenwurzeln oder des Halsmarks fehlten. Die Beschwerden in den H�nden seien teilweise auf ein Carpaltunnelsyndrom zur�ckzuf�hren, die entsprechenden Messwerte seien leicht pathologisch. In einer angepassten T�tigkeit (Vermeidung von Eins�tzen auf unebenem Boden; teils sitzend, teils stehend ohne starke manuelle Belastung und mit wenig �berkopfarbeiten) sollte eine Arbeitsf�higkeit von 100 % erreicht werden k�nnen.
Auf entsprechende Fragen des Rechtsvertreters des Versicherten f�hrte Dr. med. B.________ am 25. November 2002 aus, die Untersuchungen der letzten Zeit h�tten gezeigt, dass mit Ausnahme eines Carpaltunnelsyndroms des rechten und linken Armes keine wesentlichen neuen Befunde vorl�gen. Im Vordergrund st�nden die Nackenprobleme sowie die Fussbeschwerden rechts. F�r k�rperlich schwere Arbeiten sei der Versicherte bestimmt nicht mehr arbeitsf�hig. F�r entsprechende leichtere T�tigkeiten bestehe allenfalls eine Arbeitsf�higkeit, doch sei ein solcher Einsatz derzeit kaum zu bewerkstelligen.
Unbestrittenerweise verf�gt der Versicherte nur �ber beschr�nkte Deutschkenntnisse. So bemerkte Dr. med. W.________ in seinem Bericht vom 6. September 2001, es habe sprachliche Verst�ndigungsschwierigkeiten gegeben und anl�sslich der m�ndlichen Verhandlung vor dem kantonalen Gericht (bei welcher eine Dolmetscherin anwesend war) gab der Beschwerdef�hrer an, wenn er sich bewerbe, gehe er hin und sage "Guten Tag, ich suche Arbeit". Gleichwohl l�sst sich den zahlreichen, von Unfall- und Invalidenversicherung eingeholten Arztberichten deutlich und zweifelsfrei entnehmen, an welchen Schmerzen der Versicherte leidet. Auch erwecken die �rztlichen Einsch�tzungen nicht den Eindruck, die untersuchenden Mediziner h�tten mit den Schmerzbeschreibungen des Versicherten nichts anfangen k�nnen oder seien in ihren Diagnosen aufgrund mangelhafter Verst�ndigung unsicher gewesen. Namentlich Hausarzt Dr. med. B.________ erw�hnt mit keinem Wort, er h�tte sich nicht ausreichend verst�ndigen k�nnen. Vielmehr geht aus den Unterlagen eindeutig hervor, dass insbesondere die Nacken- und Fussprobleme den Versicherten einschr�nken und seine Arbeitsf�higkeit beeinflussen. Schliesslich konnte auch der spanisch sprechende Rechtsvertreter keine Beschwerden angeben, die wegen Verst�ndigungsproblemen nicht untersucht worden w�ren.
4.1 Entgegen den Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde entsprechen die Ausf�hrungen des Dr. med. M.________ den rechtsprechungsgem�ss an �rztliche Gutachten zu stellenden Anforderungen vollumf�nglich. Seine Ausf�hrungen beruhen auf einem umfassenden und detaillierten Studium der umfangreichen, von SUVA und Invalidenversicherung angelegten medizinischen Akten. Sodann f�hrte Dr. med. M.________ eine genaue Untersuchung des Versicherten inklusive neurographischen Messungen durch. Die Diagnosen (zervikales Schmerzsyndrom, Karpaltunnelsyndrom, Status nach Distorsionstrauma des Fusses) sind einleuchtend und begr�ndet und stehen mit den �brigen medizinischen Unterlagen in Einklang. Es trifft nicht zu, dass Dr. med. M.________ die Nacken-, Schulter- und Armbeschwerden sowie die HWS-Ver�nderungen nicht ber�cksichtigte. Aus dem Gutachten vom 2. Juli 2002 geht eindeutig hervor, dass die Nackenbeschwerden, welche in die Arme ausstrahlten, und die Schmerzen in den H�nden ausdr�cklich zur Sprache kamen. Letztere waren denn auch Anlass zu ausgedehnten neurographischen Messungen, die bez�glich der rechten Hand leicht pathologische Resultate zeigten. Zutreffend ist, dass Dr. med. M.________ die von Frau Dr. med. A.________ beschriebene "tendenzielle" Ausbreitung des Schmerzes im Sinne eines "beginnenden Fibromyalgiesyndrom(s)" nicht als Fibromyalgie diagnostizierte. Dies ist der Glaubw�rdigkeit seiner Ausf�hrungen aber keineswegs abtr�glich. Zum einen l�sst sich dem Bericht der Frau Dr. med. A.________ keine genaue Diagnose einer Fibromyalgie (d.h. einer [weichteilrheumatischen] Erkrankung, welche mit vorwiegend extraartikul�ren Schmerzen und Funktionsausf�llen verschiedener Schwere und Lokalisation einhergeht; zum Ganzen: Siegenthaler/Kaufmann/ Hornbostel/Waller, Lehrbuch der inneren Medizin, 3. Aufl., Stuttgart/New York 1992, S. 651 ff.) entnehmen. So fehlt etwa die Beschreibung, welche sieben der 14 sog. Tenderpoints, die definitionsgem�ss f�r eine Fibromyalgie druckschmerzhaft sein m�ssen (Pschyrembel, Klinisches W�rterbuch, Berlin/New York, 259. Aufl., Berlin/New York 2002, zu "Fibromyalgie"), dem Versicherten Beschwerden bereiten. Zum andern ber�cksichtigte Dr. med. M.________ die von der HWS ausgehenden, in den Nacken bzw. bis in die Schultern ausstrahlenden Schmerzen, indem er ein zervikales Schmerzsyndrom diagnostizierte. Ob der Versicherte an einem Zervikalsyndrom und zus�tzlich an einem Carpaltunnelsyndrom leidet oder ob die Schmerzen als Fibromyalgie aufzufassen sind, ist nicht entscheidwesentlich. Denn sowohl Dr. med. M.________ als auch Frau Dr. med. A.________ und Hausarzt Dr. med. B.________ erachteten den Versicherten in einer angepassten T�tigkeit zu 100 % arbeitsf�hig. Angesichts der in den bisherigen Verfahren eingeholten umfangreichen medizinischen Unterlagen und unter Ber�cksichtigung dessen, dass die �rztlichen Einsch�tzungen zwar nicht in jeder einzelnen Diagnose, aber doch in der Beschreibung der Beschwerden und in den daraus resultierenden Einschr�nkungen �bereinstimmen, ist von weiteren Abkl�rungen abzusehen. Dies gilt umso mehr, als Dr. med. B.________ auf Frage des Rechtsvertreters des Versicherten am 25. November 2002 explizit ausf�hrte, es best�nden (mit Ausnahme des Carpaltunnelsyndroms) keine wesentlichen neuen Befunde und die von ihm als vorrangig erachteten Nacken- und Fussbeschwerden auch von Dr. med. M.________ in seine Beurteilung einbezogen worden sind. Im �brigen erw�hnt Frau Dr. med. A.________ in ihrem zweiten Bericht vom 11. Januar 2002 die Fibromyalgie nicht mehr.
4.2 Soweit der Versicherte vorbringt, Dr. med. M.________ gehe als einziger Arzt von einer Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit aus, kann ihm nach dem Gesagten nicht gefolgt werden. Sowohl Frau Dr. med. A.________ (die den Versicherten ausdr�cklich und eindringlich ermuntert hatte, sich um eine geeignete Arbeit zu bem�hen; Bericht vom 11. Januar 2002) als auch Hausarzt Dr. med. B.________ best�tigten, dass aus medizinischer Sicht eine angepasste T�tigkeit ganzt�gig m�glich und zumutbar w�re. F�hren die von Amtes wegen vorzunehmenden Abkl�rungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgem�sser Beweisw�rdigung zur �berzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei �berwiegend wahrscheinlich und weitere Beweismassnahmen k�nnten an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr �ndern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizipierte Beweisw�rdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d). Angesichts der �bereinstimmenden �rztlichen Einsch�tzung haben Vorinstanz und Verwaltung auf eine (station�re) berufliche Abkl�rung zu Recht verzichtet.
Kantonales Gericht und IV-Stelle haben das Invalideneinkommen, ausgehend von den Tabellenl�hnen der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE), zutreffend bestimmt. Gegen die H�he sowohl des Validen- als auch des Invalideneinkommens werden keine Einw�nde erhoben; diese sind nach Lage der Akten korrekt. Ob der leidensbedingte Abzug in H�he von 15 % den gesundheitlichen Einschr�nkungen und den weiteren pers�nlichen und beruflichen Merkmalen des Versicherten (Alter, Dauer der Betriebszugeh�rigkeit, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie, Besch�ftigungsgrad; BGE 126 V 78 Erw. 5a/bb und 5a/cc mit Hinweisen) ausreichend Rechnung tr�gt, kann offen bleiben, da - wie bereits die Vorinstanz richtig erwog - selbst der rechtsprechungsgem�ss zul�ssige H�chstabzug von 25 % (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc) nicht zu einer rentenbegr�ndenden Invalidit�t f�hren w�rde.
6.1 Nach Art. 21 Abs. 4 ATSG (bis 31. Dezember 2002: Art. 10 Abs. 2 IVG) ist der Anspruchsberechtigte verpflichtet, die Durchf�hrung aller Massnahmen, die zu seiner Eingliederung ins Erwerbsleben getroffen werden, zu erleichtern. Die Versicherung kann ihre Leistungen (Eingliederungsmassnahmen, Taggelder) einstellen, wenn der Anspruchsberechtigte die Eingliederung erschwert oder verunm�glicht. Die Einstellung dieser Leistungen ist allerdings erst nach durchgef�hrtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren (Art. 21 Abs. 4 ATSG; bis 31. Dezember 2002: Art. 31 Abs. 1 IVG) zul�ssig (BGE 122 V 219 Erw. 4b mit Hinweisen). Eine Verweigerung oder ein Entzug von Leistungen kann somit erst verf�gt werden, wenn die Verwaltung den Versicherten vorg�ngig durch eine schriftliche Mahnung und unter Einr�umung einer angemessenen Bedenkzeit auf die Folgen seiner Widersetzlichkeit aufmerksam gemacht hat. Die Sanktion muss in geh�riger Form und unter Fristansetzung angek�ndigt werden (BGE 122 V 219 Erw. 4b mit Hinweisen). Dies gilt - entgegen den vorinstanzlichen Erw�gungen - auch dann, wenn die Verwaltung eine konkrete, erfolgsversprechende, zumutbare Eingliederungsmassnahme bezeichnet und der Versicherte diese unmissverst�ndlich abgelehnt hat (BGE 122 V 220 Erw. 4b mit Hinweisen).
6.2 Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, er habe wegen sprachlicher Probleme nicht verstanden, dass er sich um Arbeit h�tte bem�hen sollen, kann ihm nicht gefolgt werden. In den Akten finden sich keine Hinweise, die auf ein Verst�ndigungsproblem hindeuten. Gegenteils erkl�rte der Versicherte auf die Frage nach seinen Deutschkenntnissen, diese seien weder schlecht noch mangelhaft, vielmehr sei eine (m�ndliche) Verst�ndigung m�glich. Dass ihm klar war, sich um eine Arbeit bem�hen zu m�ssen, ergibt sich auch daraus, dass er auf dem ausgef�llten "Fragebogen Stellenvermittlung" angab, "wegen Krankheit, Autounfall etc." habe er von der Stellensuche abgesehen.
Nach Lage der Akten ist erstellt und im �brigen auch nicht bestritten, dass die IV-Stelle den ausgef�llten Fragebogen zum Anlass nahm, die Arbeitsvermittlung abzuschliessen und einen weiteren Anspruch zu verneinen. Damit hat sie die Durchf�hrung eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens - auch wenn einiges auf ein Fehlen der subjektiven Eingliederungsbereitschaft hindeutet - zu Unrecht unterlassen. Die Sache ist daher an die Verwaltung zur�ckzuweisen, damit sie ein solches Verfahren durchf�hrt und anschliessend �ber den Anspruch auf Arbeitsvermittlung neu verf�gt.
6.3 Weder das Fehlen einer Berufsausbildung noch die bisherige T�tigkeit als Hilfsarbeiter schliesst einen Anspruch auf Umschulung grunds�tzlich aus (vgl. AHI 1997 S. 79). Den Akten l�sst sich jedoch mit hinreichender Deutlichkeit entnehmen, dass eine Umschulung auf Arbeiten, die erh�hte Anforderungen stellen, keinen Erfolg verspricht und nach Ansicht des Hausarztes nicht in Frage kommt. Hinsichtlich der weiterhin zumutbaren leichten Hilfsarbeitert�tigkeiten ist nicht erkennbar, inwiefern deren Aus�bung eine Umschulung voraussetzen sollte. Verwaltung und Vorinstanz haben daher einen Umschulungsanspruch zu Recht verneint, umso mehr, als an der Motivation des Versicherten erhebliche Zweifel bestehen und er in Nachachtung der Schadenminderungspflicht (BGE 113 V 28 Erw. 4a mit Hinweisen) ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen auch ohne Durchf�hrung beruflicher Eingliederungsmassnahmen erzielen k�nnte.
7.1 Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Zufolge teilweisen Obsiegens steht dem Beschwerdef�hrer eine reduzierte Parteientsch�digung zu Lasten der IV-Stelle zu (Art. 159 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG). Insoweit ist sein Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung gegenstandslos. Im �brigen kann diesem entsprochen werden, da die hierf�r nach Gesetz (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG) und Rechtsprechung (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen) erforderlichen Voraussetzungen erf�llt sind.
Der Beschwerdef�hrer wird ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
7.2 Nach Art. 2 Abs. 1 des Tarifs �ber die Entsch�digungen an die Gegenpartei f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht wird das Anwaltshonorar ermessensweise nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit sowie dem Umfang der Arbeitsleistung und dem Zeitaufwand des Anwalts bestimmt. F�r Verwaltungsgerichtsbeschwerden gilt dabei ein Entsch�digungsrahmen vor Fr. 500.- bis Fr. 15'000.- (Art. 2 Abs. 1). Gem�ss Gesamtgerichtsbeschluss vom 3. Juni 1997 betr�gt der Ansatz, den das Eidgen�ssische Versicherungsgericht einem anwaltlich vertretenen Versicherten zu Lasten der Gegenpartei im Normalfall zuspricht, Fr. 2500.- (Auslagen inbegriffen). Dies gilt auch f�r die unentgeltliche Verbeist�ndung. Anhaltspunkte daf�r, dass der vorliegende Rechtsstreit in dieser Hinsicht �berm�ssige Anforderungen gestellt haben k�nnte, sind nicht ersichtlich. Ebenso wenig kann gesagt werden, dass es sich bei der Streitsache des Beschwerdef�hrers um eine �beraus schwierige Angelegenheit gehandelt h�tte, die ein Abweichen vom Normalsatz f�r die Parteientsch�digung rechtfertigen w�rde, zumal der Anwalt bereits im vorinstanzlichen Verfahren t�tig war und die mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemachten Vorbringen im Wesentlichen schon vor dem kantonalen Gericht genannt wurden. Unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde ist eine Entsch�digung von Fr. 2500.- (Honorar und Auslagenersatz) f�r das letztinstanzliche Verfahren angemessen, wobei die Mehrwertsteuer in diesem Betrag praxisgem�ss pauschal enthalten ist (BGE 122 V 77). Eine Kostennote ist nicht einzuholen.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 25. Juni 2004 und der Einspracheentscheid der IV-Stelle Luzern vom 28. Mai 2003 insoweit aufgehoben, als sie die Frage der Arbeitsvermittlung betreffen, und es wird die Sache an die Verwaltung zur�ckgewiesen, damit sie, nach erfolgtem Vorgehen im Sinne der Erw�gungen, �ber den Anspruch auf Arbeitsvermittlung neu verf�ge.
Die IV-Stelle Luzern hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Entsch�digung von Fr. 1250.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Thomas W�thrich, Luzern, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 1250.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.

References: BGE 
 Art. 3
 Art. 16
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 21
 Art. 10
 Art. 31
 Art. 135
 Art. 135
 Art. 152
 Art. 2