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Timestamp: 2018-05-27 21:43:59+00:00

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Tariflicher Schwerbehindertenzusatzurlaub – für Gleichgestellte
Nach § 34 Ziff. 1 des Tarifvertrags für die Arbeitnehmer bei den Stationierungsstreitkräften im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (TV AL II) erhalten Schwerbehinderte im Sinne der “jeweils geltenden Fassung des Schwerbehindertengesetzes” einen bezahlten Zusatzurlaub von sechs Arbeitstagen im Kalenderjahr. Ein Gleichgestellter ist nicht Schwerbehinderter im Sinne dieser tariflichen Regelung. Dies …
Arbeitsrecht, Gleichgestellte, Schwerbehinderte, Tariflicher Schwerbehindertenzusatzurlaub, Tarifurlaub, Urlaub, Urlaubsanspruch
Beamtenrecht, Bundeswehr, Elternzeit, Soldat, Urlaub, Verwaltungsprozess
Tariflicher Mehrurlaub – und das eigenständige tarifliche Fristenregime
Aufgrund der Vorgaben des Art. 7 der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.11.2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung1 ist § 7 Abs. 3 BUrlG unionsrechtskonform dahin gehend auszulegen, dass der gesetzliche Mindesturlaub nicht vor Ablauf von 15 Monaten nach dem Ende des Urlaubsjahres erlischt, wenn der …
Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Tarifurlaub, Urlaub, Urlaubsanspruch, Urlaubsgewährung, Verfallfrist
Autor: Rechtslupe 18. April 2017
Aufgrund der Vorgaben des Art. 7 der Arbeitszeitrichtlinie1 ist § 7 Abs. 3 BUrlG unionsrechtskonform dahin gehend auszulegen, dass der gesetzliche Mindesturlaub nicht vor Ablauf von 15 Monaten nach dem Ende des Urlaubsjahres erlischt, wenn der Arbeitnehmer bis zum Ende des Urlaubsjahres und/oder des Übertragungszeitraums krank und deshalb arbeitsunfähig ist2. …
Arbeitsrecht, tariflicher Mehrurlaub, Urlaub
Urlaubsanspruch eines Leiharbeitnehmers – und sein Verfall
Urlaub ist eine in Art. 3 Abs. 1 Buchst. f, i der Leiharbeit-Richtlinie 2008/104/EG1 genannter Regelungsgegenstand und damit eine wesentliche, dem Gebot der Gleichbehandlung unterliegende Arbeitsbedingung iSv. § 10 Abs. 4 AÜG2. Für die Dauer der Überlassung steht dem Leiharbeitnehmer ein Urlaubsanspruch in Höhe des (anteiligen) Jahresurlaubs zu, den der …
Arbeitnehmerüberlassung, Arbeitsrecht, equal pay, Gleichbehandlungsgrundsatz, Jahresurlaub, Leiharbeitnehmer, Urlabsabgeltung, Urlaub, Urlaubsverfall, Verfall, Vergleichsentgelt
Tariflicher Urlaubsanspruch – und seine Staffelung nach Lebensaltersstufen
Die Staffelung der Länge eines tariflichen Urlaubsanspruchs nach Lebensaltersstufen (hier: im MTV für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Sachsen-Anhalt) stellt eine unzulässige Diskriminierung jüngerer Arbeitnehmer dar. Die Urlaubsstaffelung des § 7 Abs. 2 MTV verstößt gegen die §§ 1, 3 Abs. 1 AGG. Sie ist deshalb nach § 7 Abs. …
Altersdiskriminierung, Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Tarifurlaub, Urlaub, Urlaubsanspruch, Urlaubsgewährung
Urlaubsgewährung während der Kündigungsfrist – und die später wieder aufgehobene Kündigung
Wird dem Arbeitnehmer im Rahmen der schriftlichen ordentlichen Kündigung Urlaub gewährt, bleibt die Urlaubsgewährung wirksam, auch wenn die Kündigung später wegen eines Formmangels einvernehmlich als nicht ausgesprochen angesehen wird. Der Arbeitgeber kann, wenn er einen Arbeitnehmer ordentlich kündigt, diesen unter Anrechnung auf den Urlaubsanspruch von der weiteren Pflicht zur Arbeitsleistung …
Arbeitsrecht, Freistellung, Kündigung, Urlaub
Die Urlaubsstaffelung eines Tarifvertrages enthält eine auf dem Merkmal des Alters beruhende unmittelbare Benachteiligung jüngerer Arbeitnehmer wegen des Alters im Sinne des § 3 Abs. 1 AGG, wenn sie unmittelbar an das Lebensalter anknüpft. Diese Ungleichbehandlung verstößt gegen §§ 1, 3 Abs. 1 AGG. Die Benachteiligung jüngerer Arbeitnehmer ist sachlich …
Die Pflicht des Arbeitgebers zur Urlaubsgewährung
Das Bundesarbeitsgericht hat dem Gerichtshof der Europäischen Union gemäß Art. 267 AEUV Fragen in Bezug auf die Pflicht des Arbeitgebers zur Urlaubsgewährung zur Vorabentscheidung vorgelegt: Steht Art. 7 Abs. 1 der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.11.2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung oder Art. 31 Abs. …
Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Urlaub, Urlaubsanspruch, Urlaubsgewährung
Feiertagsvergütung in der Ferienzeit
Fällt ein gesetzlicher Feiertag in einen Urlaubszeitraum, besteht für den Feiertag Anspruch auf Entgeltzahlung nach § 2 Abs. 1 EFZG. In dem hier vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall enthielt der Arbeitsvertrag in seinem § 9 Abs. 2 eine Ruhensvereinbarung: Beschäftigte, die in Objekten eingesetzt sind, in denen aufgrund einer betrieblichen Regelung …
Arbeitsrecht, Entgeltfortzahlung, Feiertagsvergütung, Urlaub
Autor: Rechtslupe 15. Dezember 2016
Das Bundesarbeitsgericht hat dem Gerichtshof der Europäischen Union mehrere Fragen zum Verfall von Urlaubsansprüchen zur Vorabentscheidung gemäß Art. 267 AEUV vorgelegt: Steht Art. 7 Abs. 1 der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.11.2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung oder Art. 31 Abs. 2 der Charta der …
Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Urlaub, Urlaubsanspruch, Verfall
Ein tätigkeitsbezogenes generelles Beschäftigungsverbot nach § 4 MuSchG verhindert den zur Erfüllung des Urlaubsanspruchs nach § 362 Abs. 1 BGB erforderlichen Leistungserfolg auch dann, wenn der Urlaubszeitraum bereits vor Eintritt des Beschäftigungsverbots festgelegt war und der Arbeitgeber der Arbeitnehmerin keine zumutbare Ersatztätigkeit zugewiesen hat. § 17 Satz 2 MuSchG regelt …
Arbeitsrecht, Beschäftigungsverbot, Mutterschutz, Urlaub, Urlaubsfestlegung
Das Bundesarbeitsgericht hat dem Gerichtshof der Europäischen Union gemäß Art. 267 AEUV Fragen zur Urlaubsabgeltung beim Tod des Arbeitnehmers im laufenden Arbeitsverhältnis vorgelegt: Räumt Art. 7 der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.11.2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung oder Art. 31 Abs. 2 der Charta der …
Arbeitsrecht, Tod, Urlaub, Urlaubsabgeltung
Tod des Arbeitnehmer – und die Urlaubsabgeltung im öffentlichen Dienst
Das Bundesarbeitsgericht hat dem Gerichtshof der Europäischen Union die Frage zur Urlaubsabgeltung bei Tod des Arbeitnehmers im laufenden Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst zur Vorabentscheidungvorgelegt: Dem Gerichtshof der Europäischen Union wird gemäß Art. 267 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) folgende Frage vorgelegt: Räumt Art. 7 der Richtlinie …
Arbeitsrecht, Öffentlicher Dienst, Tod, Urlaub, Urlaubsabgeltung
Der Tod des Arbeitnehmers – und die Urlaubsabgeltung
Das Bundesarbeitsgericht hat dem Gerichtshof der Europäischen Union mehrere Fragen zur Arbeitszeitrichtlinie 2003/88 EG zur Vorabentscheidung vorgelegt: Räumt Art. 7 der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.11.2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung oder Art. 31 Abs. 2 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (GRC) dem …
Arbeitsrecht, Mindesturlaub, Urlaub, Urlaubsabgeltung
Annahmeverzug des Arbeitgebers – und der verfallene Urlaubsanspruch
Hat der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer rechtzeitig verlangten Urlaub nicht gewährt, wandelt sich der im Verzugszeitraum verfallene Urlaubsanspruch in einen auf Gewährung von Ersatzurlaub als Naturalrestitution gerichteten Schadensersatzanspruch um1. Anspruchsgrundlage sind § 275 Abs. 1 und Abs. 4, § 280 Abs. 1 und Abs. 3, § 283 Satz 1, § 286 …
Annahmeverzug, Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Urlaub, Urlaubsabgeltung, Urlaubsanspruch, Verfall
Eine Beeinträchtigung dienstlicher Interessen liegt in der Regel dann vor, wenn ein Beamter während seines Erholungsurlaubes einer Nebentätigkeit mehr als acht Stunden in der Woche nachgeht. Ein Beamter ist verpflichtet, die Zeiten seines Erholungsurlaubes auch zur Erholung von der Beanspruchung durch den Dienst und zur Schaffung der gesundheitlichen Voraussetzungen für …
Beamtenrecht, Nebentätigkeit, Nebentätigkeitsverbot, Urlaub
Der Arbeitgeber kann im Wege des Schadensersatzes verpflichtet sein, nicht gewährten Urlaub nachzugewähren (sog. Ersatzurlaub). Gewährt der Arbeitgeber einen rechtzeitig verlangten Urlaub nicht und verfällt der Urlaub sodann aufgrund seiner Befristung, so wandelt sich der Urlaubsanspruch in einen Schadensersatzanspruch um, welcher nicht der gesetzlichen Befristung des § 7 Absatz 3 …
Arbeitsrecht, Ersatzurlaub, Urlaub, Urlaubsübertragung, Urlaubsverfall
Übertragung des Urlaubsanspruchs – und der laufende Kündigungsschutzrechtsstreit
Auch im laufenden Kündigungsschutzrechtsstreit erfolgt keine automatische Übertragung des Urlaubsanspruchs. Vielmehr ist auch nach einer Kündigung der Urlaub jeweils zu beantrgen, damit er nicht verfällt. Der Arbeitgeber ist auch während eines laufenden Kündigungsschutzverfahrens nicht verpflichtet, dem gekündigten Arbeitnehmer von sich aus Urlaub zu gewähren. § 7 Abs. 3 Satz 1 …
Arbeitsrecht, Kündigung, Kündigungsschutzverfahren, Urlaub, Urlaubsanspruch, Urlaubsübertragung, Urlaubsverfall
Autor: Rechtslupe 1. Juli 2016
§ 15 des Manteltarifvertrags für die gewerblichen Arbeitnehmer in der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie enthält ein eigenes Fristenregime im Bereich des Urlaubs, weswegen von einer Differenzierung zwischen gesetzlichem und tariflichem Urlaub auszugehen ist. Tariflicher Urlaub, der krankheitsbedingt nicht bis 31.03.des auf das Urlaubsjahr folgenden Kalenderjahres geltend gemacht ist, …
Arbeitsrecht, Mehrurlaub, tariflicher Mehrurlaub, Tarifvertrag, Urlaub, Verfallfristen
Autor: Rechtslupe 25. Mai 2016
Der Arbeitgeber ist nicht gehalten, ohne Urlaubsantrag dem Arbeitnehmer im laufenden Kalenderjahr Urlaub zu gewähren1. Mit Ablauf des Kalenderjahres erlischt daher der Urlaubsanspruch, sofern kein Übertragungstatbestand vorliegt. Nach § 7 Abs. 3 S. 1 BUrlG muss der Urlaub im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden. Eine Übertragung des Urlaubs auf …
Arbeitsrecht, Urlaub, Urlaubsantrag, Verfall
Autor: Rechtslupe 18. Mai 2016
Arbeitnehmer können auch Teilurlaubstage beanspruchen. Einem Anspruch des Arbeitnehmers auf Gewährung von Teilurlaubstagen stehen grundsätzlich keine Rechtsgründe entgegen, soweit sichergestellt ist, dass pro Kalenderjahr jedenfalls ein Teilurlaub in Form von 12 aufeinanderfolgenden Werktagen gewährt wird. Der Arbeitgeber kann Ansprüche auf Teilurlaubstage nur ablehnen, soweit dem im Einzelfall dringende betriebliche Belange …
Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Teilurlaub, Teilurlaubstag, Urlaub, Urlaubsanspruch, Urlaubstage
Elternzeit – und der Umfang des Urlaubsanspruchs
Die Regelung des § 17 BEEG ist nach Ansicht des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein europarechtskonform, Urlaubsansprüche entstehen auch in dem Zeitraum, in dem ein Arbeitnehmer in Elternzeit ist. Das folgt schon aus § 17 Abs. 1 BEEG, der die Kürzungsbefugnis des Arbeitgebers begründet, also das Entstehen des Urlaubsanspruchs voraussetzt1. Ausfallzeiten, in denen …
Arbeitsrecht, Elternzeit, Kürzungsbefugnis, Übertragung, Urlaub, Urlaubsanspruch
Tarifvertragsparteien können Urlaubs- und Urlaubsabgeltungsansprüche, die den von Art. 7 Abs. 1 der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.11.2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung1 gewährleisteten und von §§ 1, 3 Abs. 1 BUrlG begründeten Anspruch auf Mindestjahresurlaub von vier Wochen übersteigen, frei regeln2. Diese Befugnis schließt …
Arbeitsrecht, Mehrurlaub, Tarifvertrag, Urlaub, Verfallfristen
Autor: Rechtslupe 1. April 2016
§ 17 Satz 2 MuSchG und § 17 Abs. 2 BEEG, wonach die Arbeitnehmerin den vor Beginn der Beschäftigungsverbote/der Elternzeit nicht oder nicht vollständig erhaltenen Erholungsurlaub auch noch nach Ablauf der Verbote/der Elternzeit im laufenden Jahr oder im Folgejahr nehmen kann, verlängern nicht den Übertragungszeitraum des § 7 Abs. 3 …
Arbeitsrecht, Beschäftigungsverbot, Elternzeit, Jahresurlaub, Schwangerschaft, Urlaub, Urlaubsanspruch, Urlaubstage
Urlaubsverfall – und Urlaubsabgeltung
Der Urlaubsanspruch wandelt sich in einen Schadensersatzanspruch um, der auf Gewährung von Ersatzurlaub als Naturalrestitution gerichtet ist, wenn der Arbeitgeber sich zu dem Zeitpunkt, in dem der Urlaubsanspruch aufgrund seiner Befristung verfällt, mit der Urlaubsgewährung in Verzug befindet, § 275 Abs. 1, Abs. 4, § 280 Abs. 1, § 283 …
Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Urlaub, Urlaubsabgeltung, Urlaubsanspruch, Verfall
Arbeitsvertrag ab dem 1. Juli – und der Jahresurlaub
Autor: Rechtslupe 12. Februar 2016
Wird ein Arbeitsverhältnis mit Wirkung zum 1.07.eines Jahres begründet, kann der Arbeitnehmer in diesem Jahr nach § 4 BUrlG keinen Vollurlaubsanspruch erwerben. Nach § 4 BUrlG wird der volle Urlaubsanspruch erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben. Die Formulierung „nach sechsmonatigem Bestehen“ zeigt, dass der volle Urlaubsanspruch nicht bereits „mit …
Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Urlaub, Urlaubsanspruch, Urlaubstage, Wartezeit
Autor: Rechtslupe 10. Februar 2016
Der Urlaub ist auf das laufende Kalenderjahr befristet. Er muss im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden (§ 7 Abs. 3 S. 1 BUrlG). Mit dem Ende des Kalenderjahres erlischt grundsätzlich der Urlaubsanspruch, sofern nicht von dem Willen des Arbeitnehmers unabhängige Hinderungsgründe vorliegen. Dies gilt auch im Falle einer langandauernden …
Arbeitsrecht, Arbeitsunfähigket, Urlaub, Urlaubsabgeltung, Urlaubstage
Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses – und der Urlaubsanspruch
Autor: Rechtslupe 22. Januar 2016
Jedenfalls dann, wenn die Arbeitsvertragsparteien vor Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses die Begründung eines neuen Arbeitsverhältnisses vereinbaren und nur eine kurzfristige Unterbrechung eintritt, sind beide Arbeitsverhältnisse urlaubsrechtlich als Einheit zu betrachten. Es entsteht deshalb ein Anspruch auf Vollurlaub, wenn das zweite Arbeitsverhältnis in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres endet und der Arbeitnehmer …
Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Urlaub, Urlaubsanspruch
Erhöhter Urlaubsanspruch für ältere Arbeitnehmer
Die Regelung in einem Manteltarifvertrag, nach der die Dauer des Erholungsurlaubs 28 Tage beträgt, nach Vollendung des 50. Lebensjahres 30 Arbeitstage, ist nach Ansicht des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein rechtswirksam, insbesondere nicht in unzulässiger Weise altersdiskriminierend. Sie trägt dem Erholungsbedürfnis älterer Arbeitnehmer Rechnung. Die den Tarifvertragsparteien zukommende Einschätzungsprärogtative haben diese weder durch …
Altersdiskriminierung, Arbeitsrecht, Manteltarifvertrag, Mindesturlaub, Tarifvertrag, Urlaub, Urlaubsanspruch
Autor: Rechtslupe 19. November 2015
Normiert eine tarifliche Urlaubsvorschrift das Tagesprinzip, ist der dort bestimmte Urlaubsanspruch entsprechend der abweichenden tatsächlichen Arbeitszeit umzurechnen. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht nun im Falle eines in einem vollkontinuierlichen Wechselschichtmodell tätigen Arbeitnehemrs, auf dessen Arbeitverhältnis der Tarifvertrag Versorgungsbetriebe1 Anwendung fand. § 14 Abs. 3 Satz 1 des Tarifvertrag Versorgungsbetrieb (TV-V) bestimmt …
6-Tage-Woche, Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Schichtarbeit, Urlaub, Urlaubsanspruch, Urlaubsberechnung
Kündigung, Wiedereinstellung, Kündigung – und die Urlaubsdauer
Mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses entsteht nach § 7 Abs. 4 BurlG ein Anspruch auf Abgeltung des wegen der Beendigung nicht erfüllten Anspruchs auf Urlaub. Wird danach ein neues Arbeitsverhältnis mit demselben Arbeitgeber begründet, ist dies in der Regel urlaubsrechtlich eigenständig zu behandeln. Der volle Urlaubsanspruch wird erst nach (erneuter) Erfüllung …
Arbeitsrecht, Kündigung, Urlaub, Urlaubsabgeltung, Urlaubstage
Die Regelung in § 17 Abs. 1 Satz 1 BEEG setzt voraus, dass der Anspruch auf Erholungsurlaub noch besteht. Daran fehlt es, wenn das Arbeitsverhältnis beendet ist und der Arbeitnehmer Anspruch auf Urlaubsabgeltung hat. Nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses kann der Arbeitgeber den Erholungsurlaub wegen Elternzeit nicht mehr kürzen. Die …
Arbeitsrecht, Elternzeit, Mindesturlaub, Urlaub, Urlaubsanspruch, Urlaubskürzung, Urlaubstage
Tariflicher Mehrurlaub – und die Teilzeittätigkeit mit weniger Wochenarbeitstagen
Die Regelung in § 26 Abs. 1 Satz 4 TVöD 2010, derzufolge sich der Urlaubsanspruch bei einer anderen Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit als auf fünf Tage in der Woche entsprechend erhöht oder vermindert, ist wegen Verstoßes gegen § 4 Abs. 1 TzBfG gemäß § 134 BGB unwirksam, soweit sie die …
Arbeitsrecht, Jahresurlaub, Öffentlicher Dienst, Teilzeitarbeit, Teilzeitbeschäftigung, TVöD, Urlaub, Urlaubsanspruch
Ein Arbeitgeber gewährt durch eine Freistellungserklärung für den Zeitraum nach dem Zugang einer fristlosen Kündigung nur dann wirksam Urlaub, wenn er dem Arbeitnehmer die Urlaubsvergütung vor Antritt des Urlaubs zahlt oder vorbehaltlos zusagt. Es ist umstritten, ob der kündigende Arbeitgeber Urlaub unter der Bedingung erteilen kann, dass die ausgesprochene Kündigung …
Arbeitsrecht, Fristlose Kündigung, Urlaub, Urlaubsabgeltung
Urlaubsdauer – und die Staffelung nach dem Alter
Gewährt ein Haustarifvertrag einer Klinik Arbeitnehmern ab Vollendung des 50. Lebensjahres 2 Tage mehr Urlaub, kann dies nach § 10 Abs. 1 AGG zulässig sein. Zwar liegt unstreitig eine unmittelbare Benachteiligung wegen des Alters im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 AGG vor, da eine jüngere Arbeitnehmerin nach …
Altersdiskriminierung, Arbeitsrecht, Urlaub, Urlaubsanspruch
Autor: Rechtslupe 8. Juni 2015
Gemäß § 7 Abs. 4 BUrlG hat der Arbeitgeber Urlaub abzugelten, wenn dieser wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden kann. Diese Voraussetzungen liegen auch vor, wenn das Arbeitsverhältnis infolge der außerordentlichen fristlosen Kündigung der Arbeitgeberin mit Zugang des Kündigungsschreibens beim Arbeitnehmer endet und dem …
Arbeitsrecht, Urlaub, Urlaubsabgeltung
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References: § 34
 Art. 7
 § 7
 Art. 7
 § 7
 Art. 3
 § 10
 § 7
 § 7
 § 3
 Art. 267
 Art. 7
 Art. 31
 § 2
 § 9
 Art. 267
 Art. 7
 Art. 31
 § 4
 § 362
 § 17
 Art. 267
 Art. 7
 Art. 31
 Art. 267
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 31
 § 275
 § 280
 § 283
 § 286
 § 7
 § 7

§ 15
 § 7
 § 17
 § 17
 Art. 7

§ 17
 § 17
 § 7
 § 275
 § 280
 § 283
 § 4
 § 4
 § 14
 § 7
 § 17
 § 26
 § 4
 § 134
 § 10
 § 3
 § 7