Source: https://www.kvjs.de/newsletter-archiv/jugendhilfe/ausgabe-oktober-2017/
Timestamp: 2018-04-22 15:59:36+00:00

Document:
der Gemeinderat der Stadt Baden-Baden hat mich zum "Bürgermeister für Soziales, Jugend, Bildung und Ordnung" gewählt. Deshalb werde ich nach 9,5 Jahren das KVJS-Landesjugendamt Ende November verlassen und eine neue berufliche Aufgabe übernehmen. Somit lebe ich gerade die bekannten Worte von Hermann Hesse: „Bereit zum Abschied sein und Neubeginne… und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“
Mit dem Thema Abschied verbindet sich ein Blick zurück auf die gemeinsamen Aufgaben der öffentlichen und freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg, die Umsetzung von Ideen und Konzepten sowie die intensive Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern des KVJS-Landesjugendamtes. Wir haben gemeinsam den rasanten Ausbau der Kleinkindbetreuung und die Zunahme der Ganztagsbetreuung in der etablierten Strukturqualität, den Aufbau und die Verstetigung der Frühen Hilfen, die Erweiterung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die Neuausrichtung der Kooperation in der Ganztagsschule mit außerschulischen Partnern, den landesweiten Ausbau der Schulsozialarbeit, die Aufarbeitung der Heimerziehung in den 1950er bis 70er Jahren, die Konkretisierung des Kinderschutzes und nicht zuletzt die Aufnahme von ca. 8.000 unbegleiteten minderjährigen Ausländern im System der stationären Jugendhilfe in Baden-Württemberg erfolgreich umgesetzt. Ich danke allen, die in unterschiedlicher Form eine fachliche und jugendpolitische Unterstützung geleistet haben und freue mich auf ein Wiedersehen in der schönen Stadt Baden-Baden.
Der Oktober-Newsletter als PDF-Version
Rechtsprechung und Gesetzesvorhaben
Modellvorhaben in der Kinder- und Jugendhilfe 2017
Ausschreibung der Baden-Württemberg Stiftung im Themenfeld Inklusion
Verbesserung des Kinderschutzes: Informationen zur AWMF-Leitlinie
Buchtipp: Selbstbestimmte Lebensführung und Teilhabe
Informationen aus der Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses am 12.10.2017 im Landratsamt Enzkreis, Pforzheim
An der Herbstsitzung des Landesjugendhilfeausschusses nahmen letztmalig in ihren Funktionen der Verbandsdirektor des KVJS, Senator e. h. Prof. Roland Klinger und der Leiter des KVJS-Landesjugendamtes, Roland Kaiser, teil. Prof. Roland Klinger tritt Ende März 2018 in den Ruhestand, Roland Kaiser wurde vom Gemeinderat der Stadt Baden-Baden zum Bürgermeister für die Fachbereiche Ordnung und Sicherheit sowie Bildung und Soziales gewählt. Roland Kaiser tritt sein neues Amt am 1. Dezember 2017 an.
Zu Beginn der Sitzung wurden der Haushalts- und Stellenplan 2018 vorgestellt. Für 2018 ist ein Bruttoaufwand von ca. 50,5 Mio. € veranschlagt, der zu dreiviertel durch die Landes- und Bundesfördermittel gedeckt wird.
In Relation zum jährlichen Aufwand der Jugendhilfe in Baden-Württemberg (ca. 5 Mrd. €) ist der Aufwand beim KVJS als überörtlichem Träger der Jugendhilfe für Baden-Württemberg aus Sicht der Verbandsverwaltung angemessen und notwendig, um die gesetzlich verankerte überörtliche Steuerung, Begleitung und Weiterentwicklung der Jugendhilfeinfrastruktur in Baden-Württemberg zu gewährleisten.
Gerald Häcker und Dr. Jürgen Strohmaier, beide KVJS-Landesjugendamt, berichteten über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UMA) und über deren Versorgungssituation.
In Baden-Württemberg wurden von Mai bis September 2017 insgesamt 999 UMA-Neuzugänge registriert, davon wurden seit Mai 2017 383 UMA zur bundesweiten Verteilung angemeldet.
Im Anschluss an die Inobhutnahme werden UMA vorwiegend in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe, aber auch in Pflegefamilien, betreut: Vom 31.12.2014 bis heute wurden rund 4.000 zusätzliche Plätze in Einrichtungen bereitgestellt, in Pflegefamilien leben derzeit rund 1.000 UMA. Es müssen weitere bedarfsgerechte Angebotsformen - insbesondere bei den sonstigen betreuten Wohnformen - zur Integration von UMA und junger Volljähriger, ehemaliger UMA, geschaffen werden. Die Betreuung und Versorgung der UMA bleibt, so Dr. Jürgen Strohmaier, in mehrfacher Hinsicht eine fachliche und menschliche Herausforderung.
Das KVJS-Landesjugendamt unterstützt in der Förderperiode 2015 - 2017 das Jugendbüro Freiburg im Jugendbildungswerk bei der Entwicklung, Einführung und Umsetzung des „8er-Rates“, ein neues Modell der kommunalen Jugendbeteiligung. Die pädagogischen Mitarbeiter und Projektverantwortlichen des Jugendbüros Freiburg im Jugendbildungswerk, Herr Messer und Frau Golz, präsentierten dem Landesjugendhilfeausschuss das Konzept und die bisherigen Ergebnisse. Der „8er-Rat“ erfuhr mit der Auszeichnung „Sonderpreis Schule“ des Bundesausschusses für politische Bildung sowie der Verleihung der „Goldenen Göre“ des Deutschen Kinderhilfswerks bundesweite Aufmerksamkeit.
Regelmäßig wird dem Ausschuss über die Umsetzung des Landesprogramms Jugendsozialarbeit an öffentlichen Schulen (Schulsozialarbeit) berichtet. Volker Reif, KVJS-Landesjugendamt, informierte über die Daten zum Schuljahr 2015/2016. Der Ausbau der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg durch die öffentlichen Träger hält weiterhin an. Der Kurzbericht steht unter https://www.kvjs.de/jugend/arbeitshilfen-formulare-rundschreiben-newsletter-tagungsunterlagen/rundschreiben/ zur Verfügung.
Im Zuge des am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetzes wurde auch die Bundesinitiative Frühe Hilfen geschaffen, die zum 1. Januar 2018 durch einen dauerhaften Fonds Frühe Hilfen (FFH) abgelöst wird. Das Länderkonzept Baden-Württemberg, die Fördergrundsätze und der Antragsvordruck für das Haushaltsjahr 2018 werden derzeit durch die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen im KVJS-Landesjugendamt gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg überarbeitet.
Der Bekanntheitsgrad des Landesprogramms STÄRKE ist in den letzten Jahren stetig angestiegen, berichtet Gerald Häcker, KVJS-Landesjugendamt. Die Anzahl der Jugendämter, die alle Mittel ausschöpfen sowie die Mittelnutzung insgesamt, seien gewachsen. Ein Schwerpunkt liege weiterhin in der Zusammenarbeit und Vernetzung der öffentlichen und freien Jugendhilfe- und Familienbildungsträger.
Der Landesjugendhilfeausschuss stimmte in dieser Sitzung auch den Fortbildungsprogrammen 2018 für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe zu. Bereits jetzt können die Veranstaltungen unter www.kvjs-fortbildung.de online gebucht werden.
Im Rahmen des Service-Angebotes bieten Inhouse-Seminare eine zusätzliche Möglichkeit, passgenaue Fortbildungsangebote vor Ort, auch mit öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe gemeinsam, umzusetzen.
Der Landesjugendhilfeausschuss hat außerdem den "Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland – Landesverband Baden-Württemberg e. V. (BDAJ BW)" als Träger der freien Jugendhilfe und der außerschulischen Jugendbildung anerkannt.
Sitzungstermine des Landesjugendhilfeausschusses für das Jahr 2018:
• Mittwoch, 18.04.2018, beim KVJS in Stuttgart
• Mittwoch, 11.07.2018, beim KVJS in Stuttgart
• Donnerstag, 11.10.2018, Ort wird noch bekannt gegeben
RS 18/2017 Auswertungen zum Ausbaustand und Entwicklung der Schulsozialarbeit in Baden Württemberg im Schuljahr 2015/2016
Anlage Förderung der Jugendsozialarbeit an öffentlichen Schulen Kennzahlen und Ausbaustand der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg im Schuljahr 2015/2016
Der Bundesrat hat am 22.09.2017 das Thema „Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen – Kinder- und Jugendstärkungsgesetz“ kurzfristig von der Tagesordnung abgesetzt. Eine Abstimmung in einer der nächsten Sitzungen des Bundesrats bleibt weiterhin möglich, ist jedoch derzeit noch nicht absehbar.
Genehmigung freiheitsentziehender Maßnahmen
Am 01.10.2017 ist das Gesetz zur Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehalts für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern in Kraft getreten. Über die Anwendung solcher Maßnahmen (z.B. Bettgitter oder sedierende Arzneimittel) konnten die Eltern bisher allein entscheiden. Nunmehr fällt die Entscheidung in die Kompetenz des Familiengerichts.
Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat die Verweigerung einer Betriebserlaubnis für einen Kindergarten mit salafistischer Orientierung und ohne gesellschaftlich-integratives Konzept bestätigt. Die Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Leipzig wurde nicht zugelassen. Dieses Gericht hat die Klage auf Erteilung der Betriebserlaubnis abgewiesen. Das Wohl der Kinder erfordere einen auf die Integration in die Gesellschaft gerichteten erzieherischen Ansatz, der mit dem ausschließlich an Koran und Suna orientierten Glaubensverständnis des Trägers des Kindergartens nicht in Übereinstimmung gebracht werden könne.
Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 21.08.2017 - 4 A 372/16
Anstellung von Tagespflegepersonen
Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat entschieden, dass eine Tagespflegeperson eine Großtagespflegestelle auch mit bei ihr abhängig beschäftigten Tagespflegepersonen durchführen darf. Weder bundes- noch landesrechtlichen Regelungen sei zu entnehmen, dass die Kindertagespflege nur in Form der selbständigen Tätigkeit ausgeübt werden könne. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart wurde aufgehoben.
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Entscheidung vom 12.07.2017 - 12 S 102/15
Örtliche Zuständigkeit für die vorläufige Inobhutnahme
Der Ort, an dem sich das Kind oder der Jugendliche vor Beginn der Maßnahme tatsächlich aufhält, ist derjenige, an dem sich das Kind oder der Jugendliche zu dem Zeitpunkt befindet, zu dem ein Jugendamt eine vorläufige Schutzmaßnahme i.S.d. § 42a SGB VIII gegenüber dem Kind oder Jugendlichen tatsächlich ergreift. Der Ort kann somit von dem Ort abweichen, an dem die Einreise erstmals festgestellt worden ist.
Verwaltungsgerichtshof München, Beschluss vom 14.03.2017 – 12 CE 17.507
Strafrechtliche Verantwortung von Mitarbeitern des Jugendamts
Ein Gutachten des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. hat sich ausführlich mit der strafrechtlichen Verantwortung von Mitarbeitern des Jugendamts befasst. Es kommt zu dem Schluss, dass nur dann eine strafrechtliche Verantwortung in Betracht kommt, wenn die Verfahrensstandards nach § 8a SGB VIII nicht eingehalten werden bzw. erkennbare gewichtige Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Kindeswohls nicht berücksichtigt worden sind. Der Im Fall „Alessio“ ausgestellte Strafbefehl sei nur begrenzt aussagekräftig, weil das vereinfachte Verfahren keine Begründung erfordere.
DIJuF-Rechtsgutachten vom 26.05.2017 – SN_2017_0107 Bm
Unsere Fortbildungsangebote und Tagungen in 2017 und jetzt neu in 2018 für die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Kindertagesbetreuung finden Sie über www.kvjs-fortbildung.de.
Die neuen Programmbroschüren sind ab Anfang November erhältlich.
Berufseinstieg beim Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) – Kursangebot wurde ausgeweitet
Seit 2013 wird das gemeinsam mit Vertretern der Fachpraxis entwickelte KVJS-Fortbildungsangebot „Berufseinstieg im ASD“ angeboten. Diese ASD-Einsteigerkurse sollen die Jugendämter bei der Einarbeitung von ASD-Fachkräften unterstützen. Während einer Gesamtdauer von 7- 9 Monaten wird den Teilnehmern arbeitsfeldspezifisches Grundwissen vermittelt. Im Rahmen von begleitenden Praxisberatungen wird den ASD-Neulingen zusätzlich die Möglichkeit zur vertieften Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten, Aufträgen und Rollen des ASD (z. B. Hilfeplanung und -steuerung, Kinderschutz, einzelfallbezogene und fallübergreifende Kooperation und Vernetzung) gegeben.
Aufgrund der hohen Nachfrage und der positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bietet das KVJS-Landesjugendamt im Jahr 2018 statt bisher 2 nun 3 der jeweils 11-tägigen Kurse, die von erfahrenen Referenten mit Fort- und Weiterbildungskompetenzen (z.B. Qualifikation als Supervisor) und langjähriger Feld- und Leitungskompetenz geleitet werden, an. Nähere Infos hier.
Die Fortbildung Partizipation ist Prävention! Fachliche Begründungen, Ansätze und Methoden für eine partizipatorische Schulsozialarbeit, eine Kooperationsveranstaltung mit IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e. V., befasst sich am 30.11. - 01.12.2017 im Forum Hohenwart Pforzheim.
Die Tageseinrichtungen für Kinder haben sich in den letzten Jahren zu komplexen "Kita-Unternehmen" entwickelt. In der längerfristigen Fortbildung "Ohne Leitung geht es nicht! – Professionelles Kita-Management 2018/2019“ erwerben Einrichtungsleitungen Kompetenzen und Haltungen, die für ihre gute Aufgabenerfüllung erforderlich und hilfreich sind. Die Fortbildung startet am 16. – 17.01.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein. Weitere Informationen und Anmeldung hier >>
Die Fortbildung „Sicherung von Kita-Trägerqualität mit der Entwicklung eines Handbuchs“ startet am 26.02.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein und liefert Antworten auf die Fragen: Was sind die Kernaufgaben von Kita-Trägern? Was macht ein spezifisches Trägerprofil aus? Wie lässt sich die Aufgabenfülle effizient umsetzen? Die Fortbildung umfasst einen 1-tägigen Abschnitt zum Einstieg in die Thematik, einen 2-tägigen Abschnitt zur Arbeit am Handbuch und einen weiteren 1-tägigen Abschnitt zum Erfahrungsaustausch und zur Nachsteuerung. Weitere Informationen und Anmeldung hier >>
Weitere Angebote im Januar und Februar 2018:
Zielgruppe: Leitungen und an Anleitung interessierte Fachkräfte nach § 7 Kindertagesbetreuungsgesetz - KiTaG
Veranstaltungszeit/-ort: 25.01. - 26.01.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
Trotz vieler Herausforderungen mit Herzblut leitungsfähig bleiben
Zielgruppe: Einrichtungsleitungen und stellvertretende Leitungen
Veranstaltungszeit/-ort: 28.02.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
Verantwortung als Gruppenleitung übernehmen!
Zielgruppe: Fachkräfte nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 und 8 Kindertagesbetreuungsgesetz - KiTaG (zum Beispiel Erzieherinnen, Kindheitspädagoginnen, Sozialpädagoginnen, Grund-, Haupt-und Sonderschullehrerinnen), die schon eine Gruppenleitung übernommen haben oder in naher Zukunft übernehmen werden
Veranstaltungszeit/-ort: 30.01. - 31.01.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
Veranstaltungszeit/-ort: 19.02. - 20.02.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
Spezielle Kita-Fachthemen
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt arbeiten
Veranstaltungszeit/-ort: 15.02. - 16.02.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Bezugserzieherin - oder eigentlich wen?
Zielgruppe: Fachkräfte in Krippen und anderen Kindertageseinrichtungen
Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2. Ziffer. 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren
Veranstaltungszeit/-ort: 28.02. - 01.03.2018 im KVJS-Bildungszentrum Schloss Flehingen
Hausaufgaben im Hort - lästige Pflicht oder pädagogische Aufgabe?
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte im Hort und im Hort an der Schule
Veranstaltungszeit/-ort: 20.02. - 21.02.2018 im KVJS-Bildungszentrum Schloss Flehingen
Neu in der Jugendhilfeplanung - Einführungstag
Zielgruppe: Neue und nicht mehr ganz neue Kolleginnen und Kollegen in der Jugendhilfeplanung
Veranstaltungszeit/-ort: 18.01.2018 beim KVJS, Stuttgart
Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, Jugendsozialarbeit
Zielgruppe: Fachkräfte der Offenen, Kommunalen und Verbandlichen Kinder- und
Jugendarbeit sowie Fachkräfte der Mobilen Jugendarbeit und
Schulsozialarbeit, die Interesse daran haben, ihre Kompetenzen im
Bereich digitale Medien zu vertiefen und diese stärker im pädagogischen
Alltag nutzen und einbinden wollen
Veranstaltungszeit/-ort: 29.01. - 30.01.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
Junge Ausländer in Schule und Beruf - Ankommen, Förderung und Integration
Zielgruppe: Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf, Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung
Veranstaltungszeit/-ort: 05.02. - 06.02.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
Übergänge von der Schule in das Berufsleben gemeinsam gestalten: eine Zusammenarbeit von Schule und Sozialarbeit
Zielgruppe: Lehrkräfte an beruflichen Schulen, Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und Jugendsozialarbeiter, AV-dual-Begleiterinnen und AV-dual-Begleiter
Veranstaltungszeit/-ort: 21.02. - 23.02.2018 in der Landesakademie Bad Wildbad
Hilfe zur Erziehung, Soziale Dienste
Einführung für zugelassene Betreuungskräfte in der stationären Jugendhilfe
Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne pädagogische Ausbildung, die nach § 21 Abs. 1 S. 2 LKJHG zur Betreuung zugelassen sind
Veranstaltungszeit-/ort: 22.01. - 24.01.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
Hilfeplanung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Zielgruppe: Fachkräfte des Jugendamtes, Fachkräfte freier Träger, Vormünder und weitere Verantwortliche, die im Rahmen der Hilfeplanung mit der Zielgruppe arbeiten
Veranstaltungszeit-/ort: 20.02.2018 im KVJS-Bildungszentrum Schloss Flehingen
Unterhaltsvorschuss – Einführung
Zielgruppe: Fachkräfte des Jugendamtes, die sich neu in die Materie einarbeiten wollen oder erst seit kurzem UVG-Anträge bearbeiten
Veranstaltungszeit/-ort: 05.02. - 07.02.2018 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein
Auch in diesem Jahr hat der Landesjugendhilfeausschuss in seiner Sitzung im Juli neue Modellvorhaben beschlossen. Sechs innovative Projekte nahmen im September ihre Arbeit auf. In den Modellvorhaben sollen neue Konzepte und Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt und erprobt werden. Die Erkenntnisse daraus werden dann der Kinder- und Jugendhilfe landesweit zugänglich gemacht.
In diesem Jahr befassen sich die ausgewählten Projekte mit folgenden Themen:
Öffentlichkeitsarbeit, Prävention und Beratung zum Fetalen Alkoholsyndrom
Neue Hilfeformen an der Schnittstelle Jugendhilfe und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ)
„Systemsprenger“ als Ressource und Anstoß für kooperative Systembildung
Unterstützung junger Geflüchteter in der Jugendhilfe und im Gemeinwesen
Passende Methoden und Settings der Suchtprävention für junge geflüchtete Mädchen und Jungen
Erfassung der Wirksamkeit der erzieherischen Hilfen aus Sicht der Adressaten und Adressatinnen.
Eine kurze Übersicht über die aktuell beschlossenen Modellvorhaben haben wir hier für Sie hinterlegt.
Fachtagung über Ergebnisse eines Modellvorhabens, das in diesem Jahr endet: BUS: Aufbau tragfähiger Beratungs- und Unterstützungsstrukturen an Schulen am 09.11.2017 in Tübingen.
Ihre Fragen zu den Modellvorhaben beantwortet im KVJS-Landesjugendamt, Frau Ulrike Gfrörer, Tel. 0711 6375-443. Weitere Informationen zu den Modellvorhaben und Ergebnissen der Projekte der vergangenen Jahre finden Sie auf unserer Homepage.
Die aktuelle Ausschreibung orientiert sich an Erkenntnissen des Programms Inklusionsbegleiter, das von der Stiftung zwischen 2013 und 2017 durchgeführt wurde. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass Begegnungen mit Menschen mit Behinderung als Expertinnen und Experten in eigener Sache die bisherigen Bilder über Behinderung in inklusiven Lebenszusammenhängen ändern können. Viele Beteiligte sehen in der Begegnung einen zentralen Faktor für das Gelingen inklusionsorientierter Entwicklungen. Ein Ziel des neuen Programms ist daher die verstärkte Gewinnung und Qualifizierung von Expertinnen und Experten in eigener Sache, die den Prozess der Inklusion vor Ort aktiv mitgestalten wollen und sollen. Das kann sich auch auf Maßnahmen zur inklusionsorientierten Öffnung von Einrichtungen im Gemeinwesen erstrecken.
Noch bis zum 10. November 2017 können sich Kommunen und gemeinnützige Träger mit einem Antrag zur Aufnahme in das Programm Inklusion gemeinsam gestalten bewerben.
Verbesserung des Kinderschutzes: Informationen zur AWMF-Leitlinie (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.)
Das Ziel der Leitlinie ist es, die Versorgungssituation von misshandelten, missbrauchten und vernachlässigten Kindern zu verbessern und die Zusammenarbeit der Partner im Kinderschutz zu optimieren. Es wird das Management der Schnittstellen beschrieben, die die Situationen im Leben eines Kindes von der Schwangerschaft bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erfassen.
Weitere Informationen zur Kinderschutzleitlinie
28. bis 29. November 2017 in der Ev. Akademie Bad Boll
Jugendliche müssen und Kinder sollen in Gemeinden in angemessener Weise an allen Entscheidungen beteiligt werden, die sie betreffen. Unabhängig von Einwohnerzahl, Größe, Region, Verkehrslage des Ortes. Die Umsetzung des neuen Paragraphen 41a der Gemeindeordnung bereitet manchen Kommunen in ländlichen Gebieten Probleme.
Weitere Informationen auf: http://www.ev-akademie-boll.de/tagung/331217.html
Zur Onlineanmeldung: https://www.ev-akademie-boll.de/nc/programm/anmeldung/331217.html
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2018 – Hermine-Albers-Preis – zum Thema „Politische Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe“ ausgeschrieben. Der Medienpreis und der Theorie- und Wissenschaftspreis haben keine Themenbindung. Mit der Ausschreibung des Praxispreises spricht die AGJ Organisationen, Initiativen, Träger und Akteure der Kinder- und Jugendhilfe an, die mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der politischen Bildung leisten und ihr neue Impulse geben. Vor dem Hintergrund der Krise der EU (u.a. Brexit) fordert die AGJ insbesondere auch Projekte der politischen Bildung mit europäischem Bezug auf, sich für den Praxispreis zu bewerben. Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Pro Kategorie (Praxispreis, Theorie- und Wissenschaftspreis und Medienpreis) kann ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro sowie ein Anerkennungsbetrag von 1.000 Euro vergeben werden. Der Preis wird von den Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder gestiftet und vom Vorstand der AGJ alle zwei Jahre verliehen. Einsendeschluss für den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2018 ist der 31. Oktober 2017 (Eingangsdatum).
Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Sie unter https://www.agj.de/projekte/deutscher-kinder-und-jugendhilfepreis/bewerbungsunterlagen.html.
Gudrun Wansing/Matthias Windisch:
Selbstbestimmte Lebensführung und Teilhabe im Gemeinwesen & das sind zentrale Themen einer breit geführten Auseinandersetzung im Bereich der Behindertenhilfe bzw. der Sozialen Arbeit bei Behinderung: Versorgungsorientierte Modelle der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen werden verabschiedet und neue, personen- und sozialraumorientierte Unterstützungsmodelle diskutiert. Das Buch beschäftigt sich mit den veränderten Bedingungen, der Organisation, den Ansätzen, Anforderungen und Problemen von ambulanten Hilfen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Unterstützungsbedarfen bei der alltäglichen Lebensführung. Es bietet zunächst eine Übersicht über die theoretischen Bezüge, konzeptionellen und rechtlichen Grundlagen. Darauf aufbauend werden dann die bisherigen Erfahrungen und Probleme bei der Konstruktion und praktischen Umsetzung individuell passender Hilfen reflektiert und die zukünftigen Grundlinien der Ausgestaltung ambulanter Hilfen skizziert.
Hier finden Sie die Inhaltsangabe. Wir bedanken uns beim Buchladen Rappertshofen, LWV.Eingliederungshilfe GmbH
Bildnachweis Ausgabe Oktober 2017.

References: § 42
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 § 7
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 § 21