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Timestamp: 2020-04-04 04:44:36+00:00

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048_2012 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 48 I 166. Jahrgang I Dienstag, 19. Juni 2012
Mit Schwerzimattstrasse – Obfelder Tempo-30-Zonen nun komplett. > Seite 3
«Flamas» in Hedingen: Zwei Vollsperrungen im Finish. > Seite 5
Strassensanierungen Ottenbach: 965 000 Franken für Salzrainstrasse und und Teil der Stüdlerstrasse. > Seite 5
Für A4-Zubringer In Obfelden haben über 1000 Einwohner ihre Unterstützung zugesichert. > Seite 7
«Hilfe für Menschen, die dem Teufel vom Karren gefallen sind» Der Zürcher Stadtrat Martin Waser spricht anlässlich des 100-Jahre-Jubiläums des WWW Am Samstag hat das Werk- und Wohnheim zur Weid in Rossau mit Bewohnern, Gönnern, Angehörigen, Gästen und Vertretern aus der Politik sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Pointiert referierte der Vorsteher des Stadtzürcher Sozialdepartements, Martin Waser, über Vergangenheit und Zukunft der Institution. ................................................... von martin platter «Mit 100 Jahren – da hat man etwas auf dem Buckel», so Martin Waser, nicht nur positiv in die Vergangenheit blickend. In der früheren Anstalt sei viel passiert, auf das man heute nicht stolz sein könne. «Früher ist man mit Leuten, die dem Teufel vom Karren gefallen sind, nicht gerade zimperlich umgegangen.» Heute sei man wesentlich toleranter und respektvoller im Umgang. Dieser humanen Haltung müsse jedoch Sorge getragen werden, das Rad der Zeit dürfe nicht zurückgedreht werden, wie das gewisse politische Kreise fordern, führte Waser aus, ehe er in die Gegenwart überleitete. In die einstige Anstalt sei man früher eingewiesen worden. Heute kämen die Menschen freiwillig.
Mettmenstetten stets wohlwollend Waser dankte nicht nur der Institutionsleitung für ihren Einsatz, sondern auch Mettmenstetten, das dem Werkund Wohnhaus zur Weid stets wohl-
Öko-logisch!? Aeugst: In der modernen Landwirtschaft wird vernetzt gearbeitet. > Seite 9
Nein zur Kulturlandinitiative im Bezirk Affoltern Die Abstimmungsergebnisse im Bezirk Affoltern entsprechen den Mehrheiten auf kantonaler und eidgenössischer Ebene – mit zwei Ausnahmen: Bei der Kulturlandinitiative, die im Kanton Zürich mit 54,5 Prozent angenommen wurde, sagte das Säuliamt Nein. Nur 49,1 Prozent votierten dafür. Den stärksten Zuspruch erhielt die Initiative in Knonau (56,3 Prozent Ja), am wenigsten in Obfelden (42,5 Prozent Ja). Neben dem Bezirk Affoltern sagten auch die Bezirke Andelfingen, Bülach und Meilen Nein zur Kulturlandinitiative. Anders sieht man es im Säuliamt auch beim Steuergesetz: Der Kanton sagte mit 50,1 Prozent knapp Nein zur Vorlage, derweil es im Bezirk Affoltern mit 50,2 Prozent ein Ja gab – in Aeugst sogar 59 Prozent Zustimmung. In Maschwanden resultierte hier nur ein Ja-Stimmenanteil von 43,4 Prozent. Bei den anderen, vom Souverän verworfenen Vorlagen sagte das Säuliamt weniger deutlich Nein. (-ter.)
................................................... > Seite 7: So stimmten die Ämtler Gemeinden Martin Waser, Vorsteher des Stadtzürcher Sozialdepartements, zeichnete die wechselvolle Vergangenheit des Werk- und Wohnheims zur Weid nach. (Bild Martin Platter) wollend gegenüber gestanden sei. «Menschenwürde, Respekt, Wertschätzung. Wir gehen davon aus, dass alle Bewohner des Werk- und Wohnheims zur Weid wertvolle Ressourcen haben. Es geht darum, diese zu erkennen und zu fördern», so Waser. In den 100 Jahren habe sich konzeptionell nicht alles geändert. Die Arbeit sei über all die Jahre geblieben. Sie gebe dem Leben Inhalt, Struktur und einen geregelten Tagesablauf. Das WWW habe die Transformation von der einstigen Anstalt in eine moderne Institution geschafft. Nun gelte es den nächsten Schritt zu machen.
Mit Mitgift in die Selbstständigkeit «Wir wollen das WWW in die Selbstständigkeit entlassen. Als Trägerschaft soll eine private Stiftung gegründet werden», erklärte Waser. Als Grund nannte er die Belegung des WWW, die sich in den letzten Jahrzehnten stark geändert habe. Kein Drittel der Bewohner stamme aktuell noch aus der Stadt Zürich. Das WWW solle die Chance erhalten, Zukunft und Konkurrenzsituation zu analogen Einrichtungen flexibler zu gestalten, um sich auch künftig zu behaupten – auf dass dereinst das
200-Jahre-Jubiläum gefeiert werden könne. Selbstverständlich werde die Braut nicht ohne «grosszügige Mitgift der Stadt» in die Selbstständigkeit entlassen. Die Stadt lasse auch nicht einfach los, sondern solle weiterhin im Stiftungsrat vertreten sein. Man wolle künftig aber nicht dreinreden, sondern unterstützen, wie bei einem eigenen Kind, das langsam erwachsen werde. Davon müsse der Zürcher Stadtrat überzeugt werden, dann gebe es eine Volksabstimmung. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9
Vorzeitige Rücktritte im Gemeinderat Affoltern Heidi Fraefel (FDP) und Walter Dürr (SVP) demissionieren Ende 2012 – zu hohe Belastung Gesundheitsvorsteherin Heidi Fraefel und Sozialvorstand Walter Dürr treten per Ende Jahr vorzeitig aus dem Gemeinderat Affoltern zurück – etwas mehr als ein Jahr vor Ablauf der ordentlichen Amtsdauer. Beide nennen die hohe Belastung als Gründe. Heidi Fraefel (FDP) wurde 2006 in die Exekutive gewählt. Sie hat seither zahlreiche Projekte verwirklicht – mit viel Engagement. Jetzt aber hat sie sich für einen vorzeitigen Rücktritt entschieden und führt die ständig steigende Belastung als Grund an. Sie brauche auch familiär viel Energie; ihre Eltern erfordern vermehrt Präsenz. Und zudem ist Heidi Fraefel Geschäftsinhaberin. «Ich übe auch das Amt als Gemeinderätin mit viel Herzblut aus.
Halbe Sachen mache ich nicht. Wenn ich keinen vollen Einsatz mehr garantieren kann, dann muss ich auf dieses Amt verzichten», sagt Heidi Fraefel.
Seit 2006 im Amt: Heidi Fraefel.
Seit 1998 im Amt: Walter Dürr.
Die steigende Belastung führt auch Sozialvorstand Walter Dürr (SVP) als Grund für seinen vorzeitigen Rücktritt an. Gerade in seinem arbeitsintensiven Ressort sei der Druck enorm hoch, nehme ständig zu. «Ich mag einfach nicht mehr. Und ich will auch auf meine Gesundheit achten», sagte er und glaubt, den richtigen Zeitpunkt für die Demission gefunden zu haben. «In meiner Abteilung müssen neue Projekte aufgegleist werden. Und da ist auch neuer Elan wichtig.» Dürr, 71jährig, gehört dem Gemeinderat Affoltern seit 1998 an. (-ter.)
Beschlüsse der Rechnungsgemeindeversammlung vom Dienstag, 12. Juni 2012 Geschäfte A. Politische Gemeinde
Die Gemeindeverwaltung bleibt infolge unseres Personalausflugs am Freitag, 22. Juni 2012, den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt am Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist der Betreibungsbeamte unter Telefon 079 736 15 12 für Sie zu erreichen. Ab Montag, 25. Juni 2012, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und danken für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung
Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 14. Juni 2012 Reformierte Kirchgemeinde 1) Die Jahresrechnung 2011 der Reformierten Kirchgemeinde Hedingen wurde genehmigt. Politische Gemeinde 1) Die Jahresrechnung 2011 der Politischen Gemeinde Hedingen wurde genehmigt. 2) Die bestehende Polizeiverordnung (PV) der Gemeinde Hedingen vom 25. Januar 2005 wurde aufgehoben und gemäss Antrag des Gemeinderates neu festgesetzt. 3) Art. 25 der Entschädigungs- und Besoldungsverordnung der Gemeinde Hedingen vom 10. Dezember 2009 wird gemäss Antrag des Gemeinderates geändert. Protokollauflage und Rechtsmittel Das Protokoll kann während 30 Tagen von dieser Publikation an gerechnet in der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden. Gegen die von der Versammlung gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse, gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit), innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.
1. Die Bauabrechnung über den Ausbau der Masstrasse im Betrag von Fr. 371 566.75 inkl. MwSt. (Kredit gemäss Urnenabstimmung vom 25. November 2007 Fr. 615 000.–) wird genehmigt. 2. Die Bauabrechnung über die Erneuerung und den Umbau des Bahnhofplatzes im Betrag von Fr. 666 843.54 inkl. MwSt. (Kredit gemäss Gemeindeversammlung vom 12. Mai 2007 Fr. 885 000.–) wird genehmigt. 3. Die Jahresrechnung 2011 des Politischen Gemeindeguts wird genehmigt. 4. Die Totalrevision der Polizeiverordnung (PV), Einheitliche Verordnung für die Gemeinden Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis, Hedingen, Mettmenstetten und Obfelden wird genehmigt. B. Primarschulgemeinde 1. Die Jahresrechnung 2011 der Primarschulgemeinde Bonstetten wird genehmigt. 2. Die Bauabrechnung für die Aufstockung des Schulpavillons in der Höhe von Fr. 712 610.50 wird genehmigt. C. Ref. Kirchgemeinde 1. Die Jahresrechnung 2011 der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten wird genehmigt. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen diese Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- und Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Ein Rekurs gegen die Richtigkeit des Protokolls muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, eingereicht werden (gemäss § 54 des Gemeindegesetzes). Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab sofort zur Einsichtnahme auf. Bonstetten, 19. Juni 2012 Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderat Bonstetten
Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Hedingen, 19. April 2012 Reformierte Kirchenpflege und Gemeinderat Hedingen Zu verkaufen über 200 Stk.
Tempo-30-Zonen nun komplett Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Der Gemeinderat Obfelden setzt im März 2012 das durch die Urnenabstimmung vom 3. April 2012 genehmigte Projekt «Tempo 30 in den Wohnquartieren» für die neun Zonen fest und behandelte die Einsprachen. Da es sich bei der Schwerzimattstrasse um eine Strasse im privaten Eigentum handelt, war diese in der Zone 7 liegende Strasse nicht Bestandteil des festgesetzten Projektes. Vor Festsetzung des Projektes für die Schwerzimattstrasse musste den privaten Eigentümern die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben werden. Nachdem in der gesetzten Frist keine Mitteilungen eingingen, konnte das Projekt für diese Strasse im Anschluss an die öffentliche Planauflage als Ergänzung der Zone 7 auch festgesetzt werden. Weiter wurden für die bauliche Umsetzung des Projektes «Tempo 30 in den Wohnquartieren» die Arbeiten vergeben. Die sich im Privatbesitz befindliche Schwerzimattstrasse dient der Öffentlichkeit und erschliesst zirka 100 Wohneinheiten. Der Gemeinderat ergriff schon mehrmals die Initiative, diese Strasse zu übernehmen; ein entsprechendes Verfahren wurde aber bis anhin nicht eingeleitet. Die Strasse präsentiert sich in einem schlechten Zustand, so dass eine Sanierung des Oberflächenbelages zwingend notwendig ist. Damit das notwendige Teilquartierplanverfahren durchgeführt werden kann, wurde ein Kredit von 50 000 Franken für die Ingenieurarbeiten bewilligt und der Auftrag an das Ingenieurbüro ewp, Affoltern/Effretikon, erteilt.
Gemeindeverwaltung Der Regierungsrat hat die Arbeitszeit für die Zentral- und Bezirksverwaltung im Hinblick auf den Jahreswechsel 2012/2013 geregelt. Die Gemeinde Obfelden schliesst sich der kantonalen Arbeitszeitregelung über die Feiertage an. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben demnach ab Montag, 24. Dezember 2012, bis und mit Sonntag, 6. Januar 2013, geschlossen. Der Revisionsbericht der Lucio Revisionen, Zürich, über die KVG-Revision wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.
Kommission für Altersfragen Im Juli 2011 bildete der Gemeinderat eine Kommission für Altersfragen und wählte unter anderen Hans Gebhard, Präsident Verein Wohnen im Alter, Obfelden, als Mitglied. Hans Gebhard wurde am 24. April 2012 als Präsident des Vereins Wohnen im Alter verabschiedet und wird deshalb auch nicht mehr als Abgeordneter dieses Vereins in der Kommission für Altersfragen Einsitz haben. Hans Gebhard wird für seine Arbeit in der Kommission der herzliche Dank ausgesprochen und als neue Abgeordnete des Vereins Wohnen im Alter, Gabriella Bregenzer, Obfelden, in die Kommission für Altersfragen gewählt.
Energiekommission Die Nutzung von Energie beeinflusst die heutige und zukünftige Lebensqualität der Menschen. Das Knonauer Amt will eine nachhaltige, massvolle und für die Zukunft der Einwohner sichere Energieversorgung und Energienutzung sicherstellen. Die Gemeinde Obfelden schliesst sich diesen Absichten an und hat 2011 eine Energiebestandesaufnahme durchgeführt. Zusammen mit den Nachbargemeinden im Knonauer Amt will Obfelden das Energiestadtlabel innerhalb der nächsten Jahre erreichen. Zur Erreichung dieses Zieles wurde eine Energiekommission ohne selbstständige Verwaltungsbefugnisse im Sinne von Art. 24 der Gemeindeordnung geschaffen und das entsprechende Reglement genehmigt. Den Vorsitz dieser Kommission wird der Bauvorstand Ernst Portmann innehaben.
Liegenschaften: Renovationsarbeiten Die Gemeindeversammlung vom 9. Juni 2009 genehmigte für die Renovation des Gemeindehauses einen Gesamtkredit von 700 000 Franken. Nachdem die Aussenrenovation im Jahre 2011 fertiggestellt wurde, soll nun der Innenbereich renoviert werden. Die Arbeiten wurden wie folgt vergeben: Sanitärarbeiten, Stierli Haustechnik AG, Obfelden, Fr. 30 754.35; Schreinerarbeiten, Schreinerei Frick, Obfelden, Fr. 34 489.15; Metall-Verglasungsarbeiten, Joos Me-
Am Donnerstag, 21. Juni, feiert Marie Schrader ihren 90. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der rüstigen Jubilarin auf diesem Weg ganz herzlich, wünscht ihr ein freudvolles Fest und weiterhin alles Gute.
Gleichentags dürfen wir auch Jakob Villiger in der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern zum 85. Geburtstag gratulieren. Dem Jubilaren entbieten wir zu diesem besonderen Tag die besten Glückwünsche!
Zum 85. Geburtstag Zum 85. Geburtstag In Affoltern am Albis feiert Ernst Mühleder heute Dienstag, 19. Juni, seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich zu diesem Ehrentag und wünschen dem Jubilaren alles Gute.
Morgen Mittwoch, 20. Juni, darf Anna Schoch-Suter im Haus zum Seewadel in Affoltern am Albis ihren 85. Geburtstag feiern. Der Jubilarin wünschen wir ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.
Nun kann auch Projekt für eine Tempo-30-Zone an der Schwerzimattstrasse festgesetzt werden. (Bild Werner Schneiter) tall + Stahlbau AG, Merenschwand, Fr. 28 451.35; Elektroarbeiten, EKZ Eltop, Affoltern, Fr. 22 447.35; Malerarbeiten, Kurt Herrmann GmbH, Affoltern, Fr. 9069.65; Keramische Bodenbeläge, Walter Krebs, Boswil, Fr. 23 267.30. Die Geräte auf dem Spielplatz der Anlage Zendenfrei sind in einem desolaten Zustand und müssen ersetzt werden. Für den Ersatz der Spielgeräte wurde ein Kredit von 60 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Besag AG, Dagmarsellen, vergeben. In der Liegenschaft Bachstrasse 4 müssen altershalber die Fenster ersetzt und die Ölheizung/Warmwasseraufbereitung saniert werden. Für diese Arbeiten wurde ein Kredit von 52 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an folgende Firmen vergeben: Heizung, Firma Ritschard, Ottenbach, Fr. 22 850.80 und Fenster, Forma Design GmbH, Obfelden, Fr. 24 518.40. Ebenso muss in der Liegenschaft Bachstrasse 17/19 das Warmwassersystem ersetzt beziehungsweise umgebaut werden. Für diese Arbeiten wurde ein Kredit von 11 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Berger Boiler-Service AG, Hauptikon, vergeben.
Beat Bär neuer Gemeinderat in Mettmenstetten
Claudia Chinello verpasste absolutes Mehr um 69 Stimmen
Ersatzwahl in den Mettmenstetter mit deutlichem Resultat: Bei einem absoluten Mehr von 544 Stimmen erreichte Beat Bär (FDP) 752. Der parteilose Jean-Pierre Feuz erzielte 325 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 38,02 Prozent.
Bei der Ersatzwahl der Sekundarschulpflege Bonstetten erzielte Claudia Chinello in den Unterämtler Gemeinden zusammen 1053 Stimmen. Sie verpasste damit die Wahl um 69 Stimmen, liegt weit vor Irma Rothenbühler und Lutz Eichelkraut und muss am 23. September in den 2. Wahlgang. Weil inzwischen auch Alexandra Imhof zurückgetreten ist, findet an diesem Datum zusätzlich eine Ersatzwahl statt – mit zwei verschiedenen Wahlzetteln. In einem Fall gilt das relative, im anderen das absolute Mehr. (-ter.)
Verschiedene Sponsoren in Maschwanden. Im Artikel «Ein attraktiver Pausenplatz, der zum Spielen animiert» (Ausgabe vom 8. Juni) ist der «Anzeiger» nicht korrekt informiert worden: Die Spielgeräte – Spielturm und Hängeschaukel – sind nicht von den erwähnten Firmen gesponsert, sondern «nur» geliefert worden. Deren Erwerb wurde durch grosszügige Zuwendungen von zahlreichen Sponsoren ermöglicht, die ungenannt bleiben wollen. (AA)
Paul Zeller, Alpnach Dorf, wurde das Patent für die Coop-Verkaufsstelle, Obfelden, erteilt.
digkeitskontrolle durch. Aus 364 kontrollierten Fahrzeugen resultierten 7 Übertretungen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 61 km/h (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h).
Öffentliche Gewässer Im Naturschutzgebiet Lunnergrien befindet sich der Geschiebeauffanggraben beim Zusammenfluss Lindenbach (Mülibach)/Giessengraben. Dieses Becken sowie der Bachlauf davor und darunter müssen mit Hilfe eines Schrittbaggers regelmässig geräumt werden. Diese Arbeiten können nur in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landschaft und Naturschutz, Fischerei- und Jagdverwaltung, jeweils während eines von dieser Fachstelle vorgegebenen Zeitfensters ausgeführt werden. Für diese Arbeiten wurde ein Kredit von 9700 Franken genehmigt und die Arbeiten an die Firma Ernst Höhener, Obfelden, vergeben.
Polizeiwesen Die Kantonspolizei Zürich führte am 24. April 2012 an der Dorfstrasse, bei der Liegenschaft Nr. 100, in Fahrtrichtung Merenschwand, eine Geschwin-
Beat Bär. (Bild zvg.)
Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: die Florat und Bekim Bala, Obfelden, für eine Projektänderung beim An- und Umbau des Wohnhauses Vers.-Nr.411 an der Dorfstrasse; Mariella Rauber-Pinto, Obfelden, für die Erweiterung des Wohnraumes am Wohnhaus Vers.-Nr. 856 an der Sentmattstrasse; Caffé Chicco d’Oro, Balerna, für eine Leuchtreklame an der Autobahnraststätte MyStop; Hanspeter und Käthi Gut-Frei, Obfelden, für Projektänderungen beim An- und Umbau am Wohnhaus mit Scheune Vers.-Nr. 404 an der Breitenerlistrasse; Rolf und Esther Hossle, Obfelden, für den Anbau eines gedeckten Sitzplatzes am Wohnhaus Vers.-Nr. 4360, im Bächler; Marcel und Christa Traber, Obfelden, für einen Autounterstand an der Sentmattstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin
Lagerverkauf bis zu 50% Rabatt Sekundarschulgemeinde Bonstetten
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2012
A. Sekundarschulgemeinde den-Ottenbach
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2012 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 2. Genehmigung Teilrevision der Besoldungsverordnung Das Protokoll liegt ab 20. Juni bei den Gemeindeverwaltungen Bonstetten, Stallikon und Wettswil am Albis zur Einsicht auf. Rechtsmittel Stimmrechtsrekurs: Im Zusammenhang mit der Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz). Gemeindebeschwerde: Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz). Protokollberichtigungsrekurs: Begehren um Berichtigung des Protokolls können in Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, erhoben werden (§ 54 Gemeindegesetz). Rekurse oder Beschwerden sind beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Die Eingaben müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 19. Juni 2012 Sekundarschulpflege Bonstetten
Obfel-
1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 des Sekundarschulgutes – genehmigt. B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 des Politischen Gemeindegutes – genehmigt. 2. Genehmigung der Bauabrechnung über den Ersatz der Wasserleitung sowie Sanierung der Abwasserleitung und des Strassenbelages an der Schürmattstrasse – genehmigt. 3. Bewilligung eines Kredites von Fr. 965 000.– für die Sanierung der Salzrain- und Stüdlerstrasse bis Lienistrasse, den Ersatz der Wasserleitungen sowie die Sanierung der Abwasserleitungen und für Anpassungen des Tobelbachs inkl. 2 neue Durchlässe – genehmigt. 4. Einbürgerungsgesuch von Valon und Labinota Limoni-Ukshini mit ihren Kindern Leona und Leonis, Bürger der Republik Kosovo, Klosterweg 4 – genehmigt. 5. Einbürgerungsgesuch von Ibadet Memeti Limoni, Bürgerin von Mazedonien und Naim Limoni, Bürger der Republik Kosovo, mit ihrer Tochter Erina Limoni, Bürgerin der Republik Kosovo, Klosterweg 4 – genehmigt. 6. Einbürgerungsgesuch von Francisco Jandula Lopez, Bürger von Spanien, Schürmattstrasse 2 – genehmigt.
C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 des Primarschulgutes – genehmigt.
D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 des reformierten Kirchengutes – genehmigt.
Elmer geb. Graf, Marie geboren am 29. Dezember 1928, von Niederurnen GL, Ehefrau des Elmer Heinrich, wohnhaft Bruggenmattweg 81, Bonstetten. Sie starb in Affoltern am Albis am 7. Juni 2012. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Freitag, 22. Juni 2012, 14.00 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Freitag, 22. Juni 2012, 14.30 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten
Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Die Gemeindevorsteherschaft
Mettmenstetten Am Freitag, 22. Juni 2012, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche, anschliessend auf dem Friedhof, die Beisetzung/Abdankung (mit Abdankungsredner) für
Traurig, aber auch dankbar nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer liebevollen Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter
Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – schriftlich – folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz).
Maria Elmer-Graf 29. Dezember 1928 – 7. Juni 2012
Nach einem Tag im Kreis Deiner Familie durftest Du im Beisein Deines Ehemannes friedlich einschlafen. Wir werden Dich sehr vermissen. In Liebe Heinrich Elmer-Graf Peter und Monika Elmer-Zimmermann mit Manuela und Dominic Beat und Claudia Elmer-Penati mit Melanie und Michael Claudia und Alex Elmer-Spelters mit Nina und Tanja
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Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 22. Juni 2012, um 14.00 Uhr im Friedhof Bodenfeld, mit anschliessender Trauerfeier in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Anstelle von Blumenschmuck gedenke man des Bezirksspitals Affoltern, Postkonto 80-7664-4, Vermerk: zugunsten Personal der Demenzabteilung Pilatus.
Erich Schwegler Schauenberg, statt. Der Friedhofvorsteher
Hans Kindle † 2007
Menschen, die man liebt, sind wie Sterne, sie können funkeln und leuchten, noch lange nach ihrem Erlöschen. Stallikon, 19. Juni 2012
«Flamas» in Hedingen vor dem Abschluss Die Gemeindeversammlung winkte vergangenen Donnerstagabend sämtliche Geschäfte durch Als fünfte von sechs Gemeinden sagte Hedingen Ja zur neuen einheitlichen Polizeiverordnung. Im informellen Info-Teil nach der Versammlung waren Vollsperrungen an der Hauptstrasse und das anstehende Dorffest (vgl. Kasten) Themen. ................................................... von thomas stöckli «Können wir die Versammlung nicht draussen machen? Es ist so schön ...!» Mit seinem (scherzhaften) Antrag sorgte Alt-Gemeindepräsident Ernst Jud schon vor der Versammlung für gute Laune. Nur 24 Stimmberechtigte waren gekommen, um über das einzige Geschäft der reformierten Kirchgemeinde zu entscheiden. Für die Versammlung der politischen Gemeinde sollte sich diese Zahl zumindest noch mehr als verdoppeln.
Doppelt Grund zu feiern Im kommenden Jahr feiert die Hedinger Dorfkirche ihr 500-jähriges Bestehen. Der Auftakt ins Jubiläumsjahr erfolgt am 19. Januar. In der Folge sind dann verschiedenste Veranstaltungen geplant. Bereits am 25. August dieses Jahres heisst es «Hedingen in Fahrt». Nach Ansprachen und einem Oldtimer-Corso herrscht dann Festbetrieb rund um die fertige neue Hauptstrasse. Höhepunkte sind um 16 Uhr der Dorf-OL sowie eine Stafette, ein Skate-Park und das Abendprogramm im Festzelt bis um 3 Uhr am Sonntagmorgen.
31 statt 70 Artikel Die Totalrevision der Polizeiverordnung dürfte die meisten von ihnen vom Bildschirm und der Europameisterschaft weggelockt haben. Als zweitletzte der sechs Gemeinden, in welchen die Gemeindepolizei aktiv ist, befand Hedingen über die einheitliche Verordnung. Und auch hier gab es ein klares Verdikt: Ohne Gegenstimme wurde die neue Verordnung angenommen. Ein Änderungsantrag für Artikel 27, der Niederlassung und Aufenthalt regelt, blieb chancenlos. Der letzte Satz dieses Artikels stehe im Widerspruch zum § 39 g im übergeordneten kantonalen Gemeindegesetz, hatte ein Votant festgehalten. Die neue Verordnung präsentiert sich mit 31 statt der bisherigen 70 Artikeln deutlich entschlackt. Mit nur einer Gegenstimme sprach die Versammlung dem Gemeinderat anschliessend ihr Vertrauen aus. So darf die Behörde gegen Herbst selber entscheiden, ob das Gemeindepersonal auch künftig bei der Beamtenversicherungskasse (BVK) versichert sein soll oder ob sich die Gemeinde einer anderen Vorsorgeeinrichtung anschliessen soll. «Die finanziellen Auswirkungen dieser Optionen sind noch unklar. Wir sind dran, das abzuklären», so Gemeindepräsident Paul Schneiter. Mit der Ermächtigung durch die Gemeindeversammlung kann der Gemeinderat nun abwarten, bis seine Entscheidungsgrundlagen vorliegen, um dann vor dem BVK-Kündigungstermin Ende November eine gute Lösung fürs Personal zu finden.
Minderkosten und Mehrertrag Die Jahresrechnungen der politischen Gemeinde und der reformierten Kirchgemeinde wurden wohlwollend zur Kenntnis genommen und einstimmig
Von der Affoltemer Dorfgrenze her erfolgt Mitte Juli die erste Vollsperrung für den Deckbelag. (Bild Thomas Stöckli) angenommen. Schliesslich schlossen beide mit einem Plus – obwohl die Steuereinnahmen der Vorjahre deutlich geringer ausfielen als budgetiert. Bei der Kirchgemeinde wird der unerwartet hohe Gewinn damit begründet, dass das geplante Landgeschäft mit der politischen Gemeinde um ein Rechnungsjahr verschoben wurde. Je hälftig Minderkosten und Mehrertrag sind für das Ergebnis der politischen Gemeinde verantwortlich, die um fast eine Million Franken besser abschnitt als budgetiert. Im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen haben die Grundsteuer-Einnahmen. Nach zwei Steuerfuss-Senkungen in Folge (von 110 auf 105 und dann auf 101 Prozent) dürfte vorerst das Ende der Fahnenstange erreicht sein. Schliesslich ist der Aufwandüberschuss von 15 000 Franken bei einem Aufwand und einem Ertrag von je
rund 17 Mio. Franken als Punktlandung zu werten. «Das Ziel soll eine ausgeglichene Rechnung sein», hält Finanzvorsteher Bertram Thurnherr fest.
Zwei Vollsperrungen im Hochsommer Mit Spannung wird in Hedingen jeweils auch der informelle Teil nach der eigentlichen Gemeindeversammlung erwartet. Diesmal informierte Tiefbau-Vorstand Ruedi Fornaro über den Stand der Dinge bei den flankierenden Massnahmen (Flamas): «Die Bauarbeiten an der Hauptstrasse gehen dem Ende entgegen», so Fornaro, «mehr oder weniger im Zeitplan.» Für den Einbau des Deckbelags werden dann allerdings noch zwei Vollsperrungen eingeplant. Am 15. Juli ist das Teilstück von der Dorfgrenze Affoltern bis zum Linden-Kreisel dran,
am 12. August der nördliche Teil vom Linden-Kreisel bis bis zum Frohsinn. Die betroffenen Strassenabschnitte werden von Samstagabend, 20 Uhr, bis Montagmorgen, 5 Uhr für sämtlichen Verkehr komplett gesperrt sein. Verschiebetermine bei garstigem Wetter sind jeweils die Sonntage darauf. Vorerst als Versuch passt Hedingen zudem die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung an. Um allen Bedürfnissen gerecht zu werden gibts je nach Tag sowohl in der Früh, als auch über die Mittagszeit und am Abend Gelegenheit, auf der Gemeinde vorbeizugehen. Damit die Mitarbeiter konzentriert arbeiten können, sind die Schalter und Telefonleitungen aber den einen oder anderen Halbtag auch zu. Ausserhalb der Öffnungszeiten werden bei Bedarf und nach Möglichkeit sogar individuelle Termine vereinbart.
Sanierung Salzrain-Tobelbach-Stüdlerstrasse anpacken Gemeindeversammlung Ottenbach behandelt neun Traktanden konzentriert und speditiv Trotz Fussball-EM besuchten 43 stimmberechtigte Ottenbacherinnen und Ottenbacher die Gemeindeversammlung vom vergangenen Donnerstag. Der Wunsch von Gemeindepräsident Kurt Weber, Schul- und Kirchenpflege möchten ihre Geschäfte vor Beginn der zweiten Halbzeit des EM-Spiels über die Bühne bringen, ging in Erfüllung, ohne dass dabei die Sachebene zu kurz gekommen wäre. ................................................... von bernhard schneider Inhaltliches Haupttraktandum war die Bewilligung eines Kredites von 965 000 Franken für die Sanierung der Salzrainstrasse und eines Teils der Stüdlerstrasse. Die Beläge der beiden Strassen weisen unzählige Löcher auf, die Wasserleitungen sind alt und ihr Durchmesser ist zu gering, um den Anforderungen der Feuerwehr zu genügen. Die Hausanschlüsse im Strassenbereich und unter dem Tobelbach werden gleichzeitig erneuert, um zu vermeiden, dass die sanierte Strasse beim nächsten Rohrbruch wieder aufgebrochen werden muss. Die Durchlässe des Tobelbachs werden vergrössert, um künftige Überschwemmungen zu vermeiden. Wo nötig wird bei dieser Gelegenheit auch der Tobelweg saniert. Tiefbauvorstand Fritz Schumacher formulierte als Ziel: «Wir wollen
die Bachsanierung aus Rücksicht auf die Anwohnerinnen und Anwohner vor Beginn der Fischschonzeit im Oktober abschliessen.» Ohnehin werde die Gemeinde alles unternehmen, um die Bauzeit möglichst kurz zu halten. Gleichzeitig bat Schumacher um Verständnis, dass die Zufahrt während des Baus aufgrund der engen räumlichen Verhältnisse für die betroffenen Liegenschaften stark beeinträchtigt sein wird. Der Kredit wurde einstimmig genehmigt. Weitere Etappen dieses Projektes, das sich gut aufteilen lässt, werden die Sanierung des Tobelbachschachtes unter der Muristrasse und des westlichen Teils der Stüdlerstrasse sein. Der Gemeinderat wird die entsprechenden Anträge später stellen. Wie in Ottenbach üblich fanden die anschliessenden Einbürgerungen in einer freundschaftlichen Atmosphäre statt. Alle neuen Ottenbacherinnen und Ottenbacher wurden von Gemeindepräsident Kurt Weber persönlich vorgestellt und anschliessend mit Applaus eingebürgert.
Unbestrittene Rechnungsabnahmen Keine Opposition erwuchs den verschiedenen Jahresrechnungen 2011. Dank höherer Steuereinnahmen schlossen alle besser als prognostiziert. Anstelle des budgetierten Aufwandüberschusses der politischen Gemeinde von 473 000 Franken belief sich das Defizit auf lediglich 154 000. Am stärksten ins Gewicht fiel der
Mehrertrag bei den Steuern, der allerdings teilweise durch ein geringeres Guthaben aus dem Finanzausgleich kompensiert wurde. Mit einer Kostenunterschreitung schloss die Bauabrechnung der Sanierung der Schürmattstrasse, die ebenfalls einstimmig gutgeheissen wurde. Günstig auf die Rechnung wirkte sich auch die Verjüngung des Personals der Gemeindeverwaltung aus. Der Mehraufwand für die Langzeitpflege infolge der neuen Spitalfinanzierung wurde praktisch vollumfänglich kompensiert durch die Übernahme der Kosten des Akutspitals durch den Kanton. Das Eigenkapital beläuft sich auf 6,7 Millionen Franken. Die Orientierung über die Geschäfte war knapp und präzis. Ein Blick auf die Uhr verriet, dass das EM-Spiel Spanien-Irland etwa in der 15. Minute laufen musste, als Gemeindepräsident Kurt Weber die Versammlung der politischen Gemeinde trotz insgesamt sechs Traktanden abschliessen konnte. Die Sekundarschule Obfelden-Ottenbach schloss bei einem Aufwand von knapp 5 Millionen Franken mit einem Fehlbetrag von 320 000 und damit 43 000 Franken besser als budgetiert. Entsprechend sank das Eigenkapital auf 2.5 Millionen. Geringer als budgetiert fiel auch das Defizit der Primarschule aus; es belief sich auf 216 000 anstelle der erwarteten 414 000 Franken. Das Eigenkapital beläuft sich noch auf 6.3 Millionen Franken. Positiv schloss die Kirchgemeinde ab. Anstelle des budgetierten Verlustes
von 13 000 Franken wurde ein Überschuss von 31 000 erzielt. Die Reihen für die Abnahme dieser Rechnung waren allerdings bereits sehr gelichtet, hatte doch die Schulpflege die 16. bis 45. Minute von Spanien-Irland beansprucht. Kirchenpflege-Präsident Felix Weiss nahm die Vorlage auf und benötigte weniger als die Dauer der Pause, um die Rechnung zu verabschieden und die Informationen zu vermitteln.
Verkleinerung der Sekundarschulpflege Die verschiedenen Behörden ergänzten die Gemeindeversammlung mit zahlreichen Informationen: Im Januar hat die Sekundarschulpflege beschlossen, die Reduktion der Zahl der Mitglieder von sieben auf fünf zu beantragen, da die Pflege seit der Einführung der Schulleitung keine operativen Aufgaben mehr hat. «Für die Wahrnehmung der strategischen Führung ist ein Fünfergremium optimal», erklärte die Präsidentin, Susanne van Hoof. Auf eine Anfrage erläuterte der Präsident der Primarschule, Thomas Müller, dass die Entwicklung der Schülerzahl, die seit 2004 rückläufig sei, in den nächsten Jahren aber wieder ansteigen dürfte. Die Kosten pro Schüler belaufen sich auf jährlich rund 14 000 Franken. Dies liegt leicht unter dem Betrag, den der Regierungsrat als Durchschnitt berechnet hat, und auch unter dem Betrag, den vergleichbare Gemeinden aufwenden. Der Trend zeigt allerdings nach oben, weil der
Kanton auch weiterhin im Schulbereich zulasten der Gemeinden sparen will.
Bald ein neuer Gemeindeschreiber Der Nachfolger von Hansruedi Böhler als Gemeindeschreiber hat die Gemeinde bereits nach wenigen Monaten wieder verlassen. Sein Nachfolger wird vom Gemeinderat in Kürze vorgestellt. Der Spatenstich für den Ausbau der Abwasserreinigungsanlage ist am 3. Mai erfolgt. Ein Grossteil der Arbeiten ist bereits vergeben. Wechsel bei der EDV: wie bereits diverse andere Gemeinden übernimmt Ottenbach per 1. Januar 2013 das St. Galler Rechnungssystem. Und: Am 3. Oktober wird sich eine ausserordentliche Gemeindeversammlung mit der Revision des Zonenplans befassen. Bei den Informationen der Kirchenpflege stand eine Personalfrage im Zentrum des Interesses: Am 9. September wird die von der Pfarrkommission vorgeschlagene neue Pfarrerin den Gottesdienst halten. Am 30. September wird der scheidende Pfarrer, Gustav Etter, just an seinem letzten Arbeitstag vor der Pensionierung im Rahmen des «Chilbigottesdienstes» von der Gemeinde verabschiedet. «1 zu 0 für Spanien», orientiert ein Gemeinderat den Berichterstatter und staunt, dass dieser seinen Bericht geschrieben hat, ohne sich gleichzeitig online zu informieren. Es ist Zeit, sich zu verabschieden, um die letzten beiden Tore mitzuerleben.
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Sommergefühle auf der Kappeler Höhe Neue Sitzgelegenheit und neuer Robidog dank grosszügigen Spendern. Hans Arnold, im Kappeler Gemeinderat Ressortverantwortlicher für Kultur, Freizeit, Sport und Umwelt, hatte die richtige Nase. Er setzte den Termin für die Einweihung der neuen Parkbank und eines Robidogs auf der Kappeler Höhe auf letzten Donnerstagabend an. Just zu diesem Zeitpunkt verschwanden endlich die Regenwolken und gaben das idyllische Panorama auf die Innerschweiz frei. In ihren kurzen Ansprachen richteten der Kappeler Ge-
meindepräsident Kurt Bär und Hans Arnold ihren Dank an das Spenderpaar Ruth und Christian Schläpfer aus Ebertswil, die die Parkbank unter der Linde finanziert haben. Die beiden Gemeinderäte dankten ausserdem Daniela und Mario Vassanelli, die unweit der neuen Sitzgelegenheit einen Robidog gespendet haben. Und sie vergassen auch die Landbesitzer Otto und Vreni Ringger nicht, ohne deren Zustimmung der idyllische Aussichtspunkt auf der Kappeler Höhe nicht hätte entstehen können. (map.)
Probesitzen, von rechts die Landbesitzer Otto und Vreni Ringger, Robidog-Spenderin Daniela Vassanelli, die beiden Parkbank-Spender Christian und Ruth Schläpfer sowie Mario Vassanelli (verdeckt). (Bild Martin Platter)
1000 für A4-Zubringer in Obfelden Für Entlastung des Dorfzentrums Die Bevölkerung der vom A4-Zubringer betroffenen Gemeinde Obfelden befürwortet die Entlastung des Dorfzentrums vom Durchgangs- und Schwerverkehr sowie die Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Schulkinder mit überwältigender Mehrheit. Innert Monatsfrist haben der IG Sicherer Schulweg über 1000 Einwohnerinnen und Einwohner ihre Unterstützung zugesichert. Ein Team von freiwilligen Helfern hat zwischen Mitte Mai und Mitte Juni sämtliche Haushalte Obfeldens kontaktiert und rund 75 Prozent von ihnen auch erreicht. Im persönlichen Gespräch mit den Dorfbewohnerinnen und -bewohnern informierten die Helfer über den geplanten A4-Zubringer. «Insbesondere die wachsenden Gefahren des Durchgangs- und Schwerverkehrs für die Schulkinder sowie die Postautos, die zu Stosszeiten im Stau stecken bleiben, beschäftigen die Obfelderinnen und Obfelder sehr», sagt Anastasia Plouda, Leiterin Mobilisierung der IG Sicherer Schulweg. «Beweis dafür, wie gravierend die Verkehrsprobleme sind.»
6 von 679 dagegen... Bereits an der Gemeindeversammlung vom 4. Juni gab die Bevölkerung Obfeldens ein unmissverständliches Votum ab: Der Kredit für die Informationskampagne für den A4-Zubringer
wurde bei 679 anwesenden Stimmbürgern mit lediglich 6 Gegenstimmen gutgeheissen. Mit den 1000 Befürwortern für den A4-Zubringer wird die IG Sicherer Schulweg nun zu einer breit abgestützten Bewegung, die den Willen der überwiegenden Mehrheit der Einwohner zum Ausdruck bringt. «1000 Befürworter innert einem Monat in einem Dorf wie Obfelden zu mobilisieren, ist ein grosser Erfolg», sagt Philipp Schweiger, Co-Präsident IG Sicherer Schulweg. «Es ist ein klarer Beweis dafür, wie gravierend die Verkehrsprobleme heute schon sind.» (pd.)
Über IG Sicherer Schulweg Die IG Sicherer Schulweg ist eine parteiübergreifende Vereinigung von Eltern und Dorfbewohnern aus Obfelden und Ottenbach, die sich für Verkehrssicherheit und menschenfreundliche Dorfzentren einsetzt. Sie befürwortet den Bau des A4-Zubringers, weil er Obfelden und Ottenbach vom ständig wachsenden Durchgangsund Schwerverkehr zum Autobahnanschluss Affoltern am Albis entlastet und den Kindern ein sicheres Erlebnis «Schulweg» ermöglicht. www.sicherer-schulweg.ch. (pd.)
Rechnungsadresse: Innenausbau mit System www
Soziales Auffangnetz als Errungenschaft unserer Gesellschaft Es herrschte Einigkeit unter den Rednern anlässlich des 100-Jahre-Jubiläums des WWW Neben dem Stadtzürcher Sozialvorsteher Martin Waser hielten der Mettmenstetter Gemeindepräsident René Kälin und Hansruedi Sommer, Leiter des Werkund Wohnheims zur Weid, Ansprachen mit positivem Tenor. Aus dem Rahmen fiel dagegen Thomas Huonker, der sich einen Scherz erlaubte. ................................................... von martin platter Es war ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch als am Samstag kurz vor Mittag der offizielle Festakt der 100Jahr-Feierlichkeiten des Werk- und Wohnhauses zur Weid vor Ort in Rossau stattfand. Zur Ankunft der so-
Mettmenstettens Gemeindepräsident René Kälin warb für ein grosses Herz für Randständige. (Bild Martin Platter)
zialen Einrichtungsleiter aus der Region, von Gästen, Gönnern, aktuellen und früheren Sozialpolitikern spielte live gediegener Jazz. Die Sonne brannte vor Himmel. Wieder einmal lag die angenehmere Seite des Lebens im Schatten, in den sich die Gäste drängten. Die Redner waren sich einig: Das soziale Auffangnetz ist eine Errungenschaft unserer Gesellschaft, der Sorge getragen werden müsse. Der Mettmenstetter Gemeindepräsident René Kälin entwickelte den von Martin Waser geäusserten Gedanken, dass im WWW stets Menschen Zuflucht gefunden hätten, «die dem Teufel vom Karren gefallen sind», weiter: «Zum Glück sind sie dem Teufel vom Karren gefallen. Denn so sind sie nicht verloren.» Jeder Mensch suche auf seine individuelle Art nach Liebe, Wertschätzung
und Respekt. Wenn er sich jeweils im WWW-Laden mit Frischprodukten eindecke, wisse er, dass diese nicht nur biologisch, sondern auch unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt worden seien, führte Keller aus.
Aus dem Rahmen gefallen Aus dem Rahmen fiel jedoch die Rede von Historiker Thomas Huonker, der sich als Professor Wolfgang Hauri aus Bern ankündigen liess. Huonker machte sich einen Spass daraus, aus alten Protokollen von Anstalten wie das Werk- und Wohnhaus zur Weid zu zitieren. Nüchterne Schriften, die sich in sperrigem Deutsch über Verhalten, Arbeitsweise und Produktivität der Insassen ausliessen, über deren Ertrag, Aufwand und Defizite fabulierte. Der
überraschende Ausflug in die Satire war jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Die paar Lacher klangen eher gequält, die Gesichter blieben ernst. Eine Bewohnerin ärgerte sich sogar gut hörbar über Huonkers Ausführungen. Er habe einen Vorgeschmack geben wollen auf das Theaterstück, «Wir Anstaltswesen, aus dem Aktenschrank entwischt», das in Vorbereitung sei, erklärte Huonker gegenüber dem «Anzeiger». Dass es Huonker sonst durchaus ernst mit der Thematik meint, hat er als Autor im Buch «Wandlungen einer Institution» zum 90-jährigen Bestehen des WWW bewiesen. Mit beeindruckenden Texten, die ein Spiegelbild unseres gesellschaftlichen Wandels und des Umgangs mit Randständigen beschreiben.
Party-Night im Werk- und Wohnhaus zur Weid Raphael Meister steht mit seiner Person exemplarisch für den Wandel, wie sich die Einwohner des Werk- und Wohnhauses zu Weid verändert haben. Der 38-Jährige lebt seit zehn Jahren in Rossau und verlebte gemäss eigenen Angaben eine unauffällige Kindheit in intaktem Elternhaus. Nach dem Grund für seinen Eintritt gefragt, gibt er Drogenkonsum an, der sich auf seine Psyche ausgewirkt habe. «Ich verkehrte während Jahren in der Techno-Szene und schluckte Ecstasy-Pillen. Die ungewissen Substanzen, die in diesen Pillen enthalten sind, haben auf meine Psyche geschlagen. Ich wurde depressiv», gibt er freimütig zu. Irgendwann hätten ihm seine Eltern ein Ultimatum gestellt. Inzwischen sei er völlig frei von Drogen und habe kürzlich sogar aufgehört zu rauchen, sagte Meister. Als Anerkennung hätten ihm seine Eltern Krafttrainings-Abo bei Gut in Mettmenstetten geschenkt. Er möge die vielseitige Arbeit im Hofladen und den geregelten Tagesablauf im WWW.
SchweizerMeister Night Part 1 Zusammen mit internen und externen Techno-Freunden will Meister am Samstag, 7. Juli, ab 20 Uhr, im Glashaus des WWW in Rossau eine Techno-Party durchführen, die bis morgens um fünf Uhr dauern soll – und zwar ohne jegliche Drogen und Alkohol. Maximal 100 Besucher sollen eingelassen werden. Das DJ-Lineup ist umfangreich: DJ Impulse (Mario Schweizer), DJ Spaceraider (Markus Raimann), DJ Hendry600 (Christian Henry) und DJ Ravy. Besonders freut sich Meister auf die gemeinsamen Auftritte mit WWWKollege Mario Schweizer aka. DJ Team SchweizerMeister. So sei auch die Idee zum Party-Namen «SchweizerMeister Night Part 1» entstanden, erklärt Meister. Gespielt wird Progressive, Acid und Trance. (map.) Anmelden kann man sich via E-Mail (djimpulse@windowslife.com) oder Handy (077 482 68 80, jeweils von 19 bis 21 Uhr).
Raphael Meister übt im Partykeller für seinen grossen Auftritt am 7. Juli. (Bild Martin Platter)
Öko-logisch!? – In der modernen Landwirtschaft wird ökologisch vernetzt gearbeitet Die Natur- und Vernetzungskommission lud die Einwohnerschaft von Aeugst auf den Hof von Landwirt Willy Weiss ein. Auf einem Informations-Parcours wurde den Gästen aufgezeigt, was ökologisch vernetztes Wirtschaften heisst. Der nicht landwirtschaftlichen Bevölkerung wurde die Einsicht vermittelt, dass zwischen Wirtschaftlichkeit und Ökologie kein Widerspruch bestehen muss.
langt von den Landwirten Innovationsgeist und auch etwas Mut.
................................................... von karl straub Das Patronat für die aktuelle Veranstaltung hatte das Plenum übernommen. Das Plenum ist ein loser Zusammenschluss der Ortsparteien, des Vereins Forum und der Kirchenpflegen beider Konfessionen. Das zahlreich erschienene naturinteressierte Publikum nahm die Gelegenheit wahr, sich über die in aller Munde stehenden Vernetzungsprojekte aus erster Hand informieren zu lassen.
Agrar-Ökologe Daniel Winter richtet sich an ein interessiertes Publikum. (Bild zvg) Vernetzungsprojekte sind keine Naturschutzprojekte. Im Gegensatz zu diesen entscheiden die Landwirte selbst, ob sie sich auf einen Vertrag zur ökologischen Aufwertung einlassen wollen oder nicht. Das Säuliamt gehört zu jenen Regionen im Kanton, wo praktisch in allen Gemeinden Vernetzungsprojekte realisiert werden.
Um die natürliche Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern, unterstützt die öffentliche Hand ökologische Ausgleichsflächen von besonderer Qualität sowie die Vernetzung solcher Ausgleichsflächen mit dem landwirtschaftlich genutzten Land. Sich für die Vernetzungsprojekte stark zu machen, das heisst freiwillig mitzumachen, ver-
Landwirte, die sich für Projekte zur Vernetzung von Naturschutzgebieten freiwillig engagieren und bereit sind, klar definierte Korridore extensiv zu pflegen, erhalten eine Entschädigung. Damit der ökologische Mehrwert auf die Dauer erhalten bleibt, unterliegen sie strengen Nachkontrollen. Willy Weiss ist Inhaber eines typischen Familienbetriebes. 23 Prozent seiner Betriebsfläche bewirtschaftet er extensiv. Die schweren lehmigen Böden hinter dem Aeugsterberg eignen sich weniger für Ackerbau. Deshalb betreibt er auf dem Weideland tierfreundliche Mutterkuhhaltung. Er verzichtet auf den Einsatz von Kraftfutter und anderen Futterzusätzen. Verwertet wird ausschliesslich Gras, also Raufutter. So produziert er das von Konsumenten sehr geschätzte Freilandfleisch Natura-Beef. Sein Berufskollege Rolf Hofmann informierte über eine weitere Massnahme zur ökologischen Aufwertung, nämlich die Pflanzung von
Hochstammobstbäumen. Während seinerzeit die Eidgenössische Alkoholverwaltung zur Entfernung alter Obstbäume Ausmerzaktionen durchführte, wird heute die Neupflanzung von Hochstammobstbäumen von der öffentlichen Hand finanziell gefördert.
Fachexperten informieren Der Agrarökologe Daniel Winter informierte über die Pflege der Riedflächen, Streu- und Magerwiesen. Anhand eindrücklicher Beispiele machte er auf die Artenvielfalt und seltenen Pflanzen in solchen Biotopen aufmerksam. Der Förster des Forstreviers, zu dem die Gemeinde Aeugst gehört, Robi Püntener, orientierte über die mannigfaltigen Pflegemassnahmen im Wald und insbesondere an den Waldrändern. Seine Ausführungen über die multifunktionale Waldnutzung stiessen auf Interesse. Am Schluss der Veranstaltung sorgte eine Festwirtschaft für das leibliche Wohl der Gäste. In aufgeräumter Stimmung bot sich Gelegenheit zu weiterem Gedankenaustausch. Ein Wettbewerb rundete den gelungenen Anlass ab.
Ein positiver Jahresabschluss 2011 Nach hohen Verlusten haben sich im Haus zum Seewadel in Affoltern die Zeiten zum Guten gewendet Eine sehr erfreuliche Nachricht: Im Haus zum Seewadel konnte Ende 2011 zum zweiten Mal mit einer ausgeglichenen Rechnung abgeschlossen werden. Es zeigt sich damit, dass sich die Zeiten nun nachhaltig zum Guten gewendet haben. Dies ist umso positiver, als dass in den Jahren zuvor stets hohe Verluste geschrieben werden mussten. Die im Haus zum Seewadel in den letzten drei Jahren erreichte Konstanz und Qualität in der Leistungserbringung äussert sich damit nun nicht mehr nur in der Zufriedenheit der Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden sondern auch in den Zahlen. Mit der Einführung der neuen Pflege-Gesetzgebung lagen in der Branche Ende 2010 noch keinerlei Erfahrungswerte vor, ob die PflegeNormkosten effektiv eingehalten werden können (vgl. dazu Ausführungen im untenstehenden Kästchen). Die Hälfte aller Betriebe im Kanton Zürich lagen bei der Einführung über den so-
Neue Finanzierungsregelung im Pflegegesetz ab 2011 Die seit 2011 wirksame neue Pflegegesetzgebung verlangt die Rechnungsstellung mittels einer Kostenrechnung und darin die Darstellung der Kostenträger Hotellerie, Betreuung und Pflege. Bei den Pflegekosten kommen sogenannte Normkosten zum Tragen, die mit definierten Maximalvorgaben die Beiträge der öffentlichen Hand, der Versicherer und der BewohnerInnen eines Pflegeheims festlegen. Die Hotellerie- und Betreuungstaxen müssen die BewohnerInnen vollumfänglich selber tragen, hier verlangt der Gesetzgeber von den Betrieben eine ausgeglichene Rechnung.
Sie kümmern sich zusammen mit den Mitarbeitenden um die Betagten im Seewadel, von links: Monica Weber, Bereichsleiterin Pflege; Martin Summerauer, Geschäftsleiter; Verena Feller, interimistische Leiterin Administration und Stellvertreterin des Geschäftsleiters bis 31. Juli 2012; Simone Abegg, Leiterin Administration und Stellvertreterin des Geschäftsleiters (zurzeit im Mutterschaftsurlaub, Wiedereinstieg 1. August 2012); Rita Windhorst, Bereichsleiterin Hotellerie. (Bild zvg.) genannten Normkosten – die andere Hälfte darunter. Diejenigen Betriebe mit höheren Kosten sind also verpflichtet, das Pflegedefizit selber zu tragen oder aber mit den Einwohnergemeinden ihrer BewohnerInnen über einen Deckungsbeitrag zu verhandeln. Seit 2011 besteht eine Leistungsvereinbarung zwischen dem Haus zum Seewadel und den Bezirksgemeinden. Diese garantiert den Gemeinden die Sicherstellung des Versorgungsauftrages für Pflegeplätze im Altersbereich. Im Gegenzug verpflichteten sich die Gemeinden, für die BewohnerInnen aus der eigenen Gemeinde einen vorsorglichen Pflegedefizitbeitrag zu leisten. Aufgrund des positiven Rechnungsergebnisses 2011 konnte der geleistete Defizitbeitrag allen Gemeinden vollumfänglich zurückerstattet werden. Die Taxen für die Leistungen in Hotellerie und Betreuung mussten für das Jahr 2012 nur leicht angepasst werden – mit den heutigen Taxen liegt das Haus zum Seewadel im Taxvergleich immer noch weit im unteren Mittelfeld. Das neu eingeführte Kostencontrolling im Lohnbereich (die
Löhne machen drei Viertel des gesamten Budgets eines Pflegeheimes aus) und das Etablieren eines sehr guten Kostenbewusstseins beim gesamten Personal hat sich sehr bewährt.
Jahresabschluss – Kostenrechnung 2011 Der Rechnungsabschluss 2011 für das Haus zum Seewadel liegt vor. Die wichtigsten Kennzahlen zu den Kostenträgern bestätigen das positive Resultat. Dem Gesamtaufwand im Jahr 2011 auf den Kostenträgern Hotellerie, Betreuung und Pflege in der Höhe von 6 781 118 Franken steht ein Ertrag von 6 908 158 Franken gegenüber, was einem Erfolg von 127 039 Franken (1,8%) entspricht. Die Aufwände und die Einnahmen des Kostenträgers Pflege entsprechen sehr genau den Normkosten, die von der Gesundheitsdirektion mit der neuen Pflegefinanzierung festgelegt worden sind. Im Bereich Betreuung muss ein kleiner Verlust verzeichnet werden, der aber durch das Ergebnis im Bereich Hotellerie mehr als gedeckt ist. Hervorzuheben ist zudem, dass in der Rechnung
2011 immer noch genügend Reserve war, um dringend notwendige und lang erwünschte sanfte Renovationen und Veränderungen im Haus zum Seewadel realisieren zu können. So wurden im letzten Jahr das Stübli für die pflegebedürftigen BewohnerInnen erweitert, ein zweiter Aufenthaltsraum gestaltet, die Böden in den Etagengängen ersetzt, die Garderoben für die Mitarbeitenden erneuert sowie eine neue Lichtrufanlage mit Weglaufschutz installiert. All diese Renovationen dienen neben Sicherheitsaspekten dazu, die Lebensqualität der BewohnerInnen zu verbessern bis eine definitive Zukunftslösung für das Haus zum Seewadel realisiert werden kann.
Entwicklung Pflegebedarf im Haus zum Seewadel Seit einigen Jahren zeigt sich ein stetig wachsender Pflegebedarf bei der Bewohnerschaft im Haus zum Seewadel, was einem generellen Trend in den Zürcher Heimen entspricht. Ein Eintritt erfolgt viel später als früher, das Durchschnittsalter liegt bei 87 Jah-
ren. Dementsprechend tritt eine Pflegebedürftigkeit früher und meist auch stärker auf. Dies hat grosse Auswirkungen auf den Betrieb. Die Anforderungen an das Personal und den Betrieb steigen stetig, es müssen zusätzliche Stellen geschaffen und das Personal muss fachlich entsprechend geschult werden. Beispielsweise wurden im Jahr 2011 Schulungen zum Umgang mit Menschen mit Demenz für die Mitarbeitenden aus allen Bereichen angeboten, was in der Branche absolut keine Selbstverständlichkeit darstellt. Zur Veranschaulichung der Entwicklung des Pflegebedarfs die relevanten Werte aus dem Haus zum Seewadel: Im März 2010 wurde ein BESATotal von 1217 Punkten erreicht. Im April 2012 betrug dieser Wert 1789 Punkte, was einer Steigerung von 47% innert zwei Jahren entspricht (BESA ist ein gesetzlich anerkanntes Einstufungssystem zur Erhebung des Pflegebedarfs). Die Bewohnerinnen und Bewohner werden durch total 106 Mitarbeitende mit 5420 % Vollzeitstellen (Festangestellte) betreut, wovon etwa die Hälfte im Pflegebereich angestellt ist. Die Mitarbeiterschaft setzte sich im Jahr 2011 wie folgt zusammen: 75 Festangestellte, 12 Lernende in Pflege, Küche und Hauswirtschaft sowie 19 Stellen, die mit Praktikanten, Freiwilligen, Einsatzplätzen für Integrationsmassnahmen und Sozialstellen besetzt sind. Der Personalschlüssel in der Pflege untersteht einer gesetzlichen Besonderheit: gemäss kantonaler Vorgabe müssen 50 % des Pflegepersonals mit Status «diplomiertes Personal» angestellt werden. Im Haus zum Seewadel wurde 2011 mit einer Quote von 54.61 % dieses Minimum gut überschritten, was im Heimalltag in erster Linie die Arbeits- und die Pflegequalität nachhaltig festigt sowie dem Sicherheitsbedürfnis der BewohnerInnen entgegenkommt. Martin Summerauer
Auswanderer besuchen die Schweiz – mit Halt in Rossau Zu Gast bei Ruth und Tony Abächerli im Restaurant Sonnental – dort gabs Älplermagronen Eine Reisegruppe aus Brasilien besucht für 10 Tage die Schweiz. Es sind Nachkommen von Obwaldnern, die wegen Armut 1854 nach Brasilien ausgewandert sind. Sie gründeten dort die Kolonie Helvetia bei São Paulo. Zum freundlichen Empfang wurden sie am letzten Samstag von Toni und Ruth Abächerli im Restaurant Sonnental in Rossau zu Älplermagronen eingeladen. Diese Reise kam zustande,
weil der Domherr Monsignore Alvaro Ambiel den Wunsch hatte, sein 50-Jahre-Priester-Jubiläum bei den Wurzeln seiner Vorahnen zu feiern. Am Sonntag kam es zu diesem Höhepunkt bei einer hl. Messe auf dem Flüeli Ranft oberhalb Sachseln. Der Organisator Arnold Heuberger ist selber ein Auswanderer aus Sarnen und beherrscht die portugiesische Sprache. Weitere Besuche gelten Melchsee-Frutt, dem
Die Reisegruppe vor dem Restaurant Sonnental. (Bilder Julius Schnider)
Bundeshaus Bern, dem Kloster Einsiedeln und der Stiftsbibliothek St.Gallen. Es ist bemerkenswert, welch grosses Interesse diese Leute an unserer schönen Schweiz haben. Menschen mit Zufriedenheit, Fröhlichkeit und Dankbarkeit. Die Gruppe gastiert in Giswil und kehrt am 25. Juni nach São Paulo zurück. Julius Schnider
Ein Reiseteilnehmer von Brasilien, Toni Abächerli, Arnold Heuberger, Organisator und Reiseleiter, und Ruth Abächerli.
Ein Staatsfonds zum Wohle der Schweiz! Staatsfonds sind kein Novum. Sie sind vor allem in Rohstoffländern populär, deren Ressourcen in 20 bis 30 Jahren erschöpft sein werden. Deshalb parkieren diese Regierungen einen grossen Teil des derzeitigen Geldsegens in Staatsfonds, oft «Fond für die nächste Generation» genannt. Diese ausgesiedelten Gelder unterstehen zwar den Regierungen, dürfen aber meist erst in 20 bis 30 Jahren angetastet werden oder es stehen lediglich Dividendenund Zinserträge für den Staatshaushalt zur Verfügung. Mit einem geschätzten Vermögen von über USD 3600 Mrd. sind die Staatsfonds doppelt so wichtige Finanzakteure wie die Hedge Funds, die derzeit rund USD 1800 Mrd. Vermögen verwalteten. Die Schweiz profitiert nicht von Rohstoffeinnahmen, aber wegen der Festsetzung eines Mindestwechselkurses zum Euro von Fr. 1.20 wird die SNB gezwungen, Fremdwährungen in unbegrenzter Höhe zu kaufen. Die Bilanzsumme der SNB dürfte Ende Mai 2012 die 400 Mrd.-Marke erreicht oder sogar überschritten haben, und damit
rund 10 % über dem bisherigen Maximum vom letzten November liegen. Sie nahm seit Beginn der Finanzkrise Mitte 2007 von 21 % des BIP auf 71 % zu. Die eigentlichen Devisenanlagen stellten sich per Ende Mai auf CHF 311 Mrd. Davon könnten zwei Drittel, derzeit rund 200 Milliarden Franken, für einen strategischen Staatsfonds eingesetzt werden. Wegen der EU-Verschuldungskrise zeichnet sich eine langjährige Tiefzinsphase ab, denn die Notenbanken werden ihre Leitzinsen nicht nur aus konjunkturellen Gründen, sondern auch wegen der damit verbundenen steigenden Zinskosten für die Staaten, kaum anheben. Die SNB hat den Grossteil ihrer Devisenreserven in Staatspapieren angelegt und unterstützt damit die weltweite staatliche Verschuldungsorgie. Obwohl die SNB ihre Positionen nicht detailliert bekannt gibt, ist durchgesickert, dass die SNB heute mit einem Anteil von rund 7 % an der deutschen Bundesschuld zum grössten Gläubiger Deutschlands aufgestiegen ist. Mit diesem Klumpenrisiko hat die SNB einen Teil ihrer Handlungsfähig-
keit eingebüsst, denn sie könnte nicht von einem Tag auf den anderen ihre wohl gegen 100 Milliarden Franken an deutschen Staatsanleihen ohne Einfluss auf das EU-Zinsgefüge verkaufen. Staatsanleihen sind zudem inflationsanfällige Nominalwerte, hinter denen keine verwertbaren Konkursmassen stehen. Deshalb sollte die SNB solche Anlagen meiden und stattdessen in Realwerten wie Unternehmen, Rohstoffreserven oder Immobilien investieren. Solche Anlagen setzen einen langfristigen Anlagehorizont voraus. Da die EU-Finanzkrise wohl noch viele Jahre anhalten wird, kann die SNB Anlagen auf lange Frist tätigen, denn sie wird ihre Devisenanlagen nicht so rasch wieder abstossen können. Die SNB hat mit der Ausgliederung von speziellen Kapitalanlagen bereits Erfahrung gesammelt. Damit ist der Stab-Fund gemeint, in den die toxischen Papiere der UBS eingebracht wurden. Dieser wird von Spezialisten der UBS und nicht von der SNB selbst bewirtschaftet. Ein Staatsfonds unterscheidet sich wesentlich von einem in-
dexorientierten Portefeuille ausländischer Aktien, wie es das Anlagereglement der SNB vorsieht. Der Staatsfonds muss aktiv, mit strategischen Zielsetzungen verwaltet werden. Indexierte Anlagen sind volkswirtschaftlich betrachtet ohnehin fraglich, denn sie bevorzugen teure und grosse Gesellschaften. Dazu kommt, dass auch in unerwünschte Branchen, wie den Finanzsektor mit 18 % Indexgewicht, oder Konkurrenten unserer Schweizer Unternehmen investiert werden muss. Deshalb erscheint das Anlagereglement, gemäss dem Aktien passiv und indexorientiert zu verwalten sind, nicht zweckmässig. Die SNB sollte ihre Anlagepolitik radikal ändern und statt Staatsschulden physische Rohstoffreserven und Aktien von ausländischen Unternehmen erwerben, die der Schweiz nützen. Im Vordergrund stehen dabei vier Zielgruppen: – Energie (Erdölkonzerne, Wasserkraftwerke, Erdgaspipelines) – Infrastruktur (Verkehrsinfrastruktur mit Anbindung Schweiz, Abfallbeseiti-
1531 ein Schlachtfeld – 2012 eine Betonwüste «Wird, was lange währt, nun endlich gut? «Anzeiger» vom 15. Juni 2012. Als Planwirtschaft und Bevormundung der Bauherrschaften bezeichnet Herr Platter die Auflagen des Kantons für die «Chappelermatten». Ein Staat, der Bürger und Unternehmer bevormundet – das wollen mit Recht die wenigsten. Weshalb aber muss ausgerechnet eine grüne Landschaft in unmittelbarer Nähe zu einem historischen Denk-
Dank an die Stimmberechtigten Beat Bär und die FDP Mettmenstetten danken allen Stimmberechtigten für die Teilnahme an der Abstimmung für die Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates Rest Amtsdauer 2010– Beat Bär. (Bild zvg.) 2014. Im Dank eingeschlossen sind alle, welche beim Wahlkampf in irgendeiner Weise mitgeholfen haben. Das eindeutige Resultat bestärkt den neuen FDP-Gemeinderat Beat Bär, sich rasch und aktiv in den vielfältigen Themenkreis der laufenden Legislatur mit Freude einzuarbeiten. Er wird sich mit seiner Offenheit und seinem gesunden Menschenverstand engagieren. Beat Bär und FDP Mettmenstetten www.fdp-mettmenstetten.ch
Zuschriften nur mit vollständiger Adresse Zuschriften an den «Anzeiger» müssen immer mit einer vollständigen Adresse und Telefonnummer versehen sein. Beiträge, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, müssen mit dessen Titel und Erscheinungsdatum versehen sein. Über nicht veröffentlichte Beiträge wird keine Korrespondenz geführt. (Red.)
mal zugebaut werden? Gewiss ist die Verlockung für die Landbesitzer gross. Und sie haben sich den Standort ihres Grundstücks nicht ausgesucht. Doch ihre Interessen verblassen im Vergleich zu jenen der Allgemeinheit. Diese vertritt der Kanton. In Kappel findet sich noch ländliche Idylle. Diese zu wahren, sollte auch den Grundbesitzern am Herzen liegen. Kappel ist nicht Affoltern oder Zug. Im Krieg, der 1531 in Kappel zwischen den Zürchern und den Innerschweizern ausge-
tragen wurde, diente die grüne Landschaft als Schlachtfeld. Doch das Landschaftsbild blieb intakt. Wird es heute, fast 500 Jahre später, verbaut, geht es für immer verloren. Herr Platter sollte sich auch fragen, wer «der Teufel, der in Zürich sitzt», denn ist. Der Kanton zeige wenig Feingefühl, wenn es um die Durchsetzung der eigenen Anliegen ginge, moniert Herr Platter. Was meint er mit «eigene»? Die Regierung ist demokratisch gewählt. Für die Erschliessung der Überbauung in der
«Chappelermatten» und für die Verkehrssicherheit muss der Kanton aber herhalten, was mit der von Herrn Platter erwähnten Frage um die Asylbewerberunterkünfte wenig zu tun hat. Die Bevölkerung sorgt sich um die immer rarer werdenden grünen Flecken. Der geplante Golfplatz trägt zu diesen Sorgen bei. Wer ist der eigentliche Teufel – der Kanton oder die Interessen einzelner Bürger, die eine historische Landschaft unwiederbringlich entstellen? Olivier Leu, Hedingen
Knonau rüstet sich für das kantonale SVP-Schiessen Die SVP-Sektion und der Feldschützenverein Knonau führen am 28. bis 30. September 2012 das kantonale SVP-Schiessen durch. Das OK Knonau ist am Arbeiten, denn es werden rund 800 Schützinnen und Schützen sowie zwei Regierungsräte erwartet. Knonau hat den Zuschlag bekommen für die Durchführung des 30. SVPSchiessens und unter der Leitung des OK Präsidenten Peter Zürcher ein Komitee gebildet, um diese herausfordernde Aufgabe zu bewältigen. Es ist ein Gruppenschiessen mit maximal vier Schützinnen oder Schützen, wovon die drei besten in die Gruppenwertung kommen. Ebenso werden die besten Einzelschützinnen und Einzelschützen mit Siegerpreisen geehrt. Beim Schützenhaus Knonau wird ein Festzelt errichtet, wo für Speis und Trank gesorgt ist und wo auch am Sonntag, 30. September, die Rangverkündigung stattfinden wird.
Prominente Besucher werden erwartet Zum Abschluss des Schiessanlasses wird Regierungspräsident Markus Kägi die Grussworte der Zürcher Regierung an die Schützenfamilie und die Organisatoren richten und für die Durchführung der Rangverkündigung hat Regierungsrat Ernst Stocker seine Zu-
gung, Wasserversorgung, Telekommunikation, Flughäfen etc.) – Rohstoffe (seltene Metalle, auf die unsere Industrie angewiesen ist, aber auch Wirkstoffe für die Pharmaindustrie, Farmland, Edelmetalle) – Know-how-Gesellschaften, deren F&E nach und nach in die Schweiz abgezogen werden soll (Informationstechnologie, Elektronik, Biotech/Pharmabranche) Die mit dem Staatsfonds erwirtschafteten Erträge sollen für unsere Altersvorsorge auf die Seite gelegt werden, denn die Tiefzinspolitik der Notenbanken und die Regulierungswut der Regierungen schädigt unsere Altersvorsorge enorm. Die extrem tiefen Zinsen oder eine Zinswende werden dazu führen, dass unsere Pensionskassen und Lebensversicherungen die notwendigen Erträge für die Renten nicht mehr erwirtschaften können. Um diese Löcher in fernerer Zukunft zu stopfen, wäre ein solcher Staatsfonds sehr willkommen.
VCS gegen sichere Schulwege, ÖV und Tempo 30? Zu meiner grossen Überraschung schickt der VCS allen Mitgliedern Flyer gegen die Fertigstellung des A4-Zubringers ins Haus. Mit einem Ja zum A4-Zubringer in Obfelden/Ottenbach würden Ziele erreicht, für welche sich der VCS – davon war ich bisher überzeugt – immer eingesetzt hat: Der A4Zubringer fördert den ÖV, weil die Postautos nicht mehr im Stau stecken bleiben und die Pendler somit wieder ihre Anschlüsse erreichen. Er ermöglicht den Kindern sichere Schulwege, da der Verkehr umgelenkt wird und ihr Schulweg nicht mehr entlang einem Autobahnzubringer führt. Und er ermöglicht eine Abklassierung der kantonalen Strassen und somit die Möglichkeit, Tempo 30 in den Dörfern einzuführen. Um was geht es dem VCS hier? Dorothe Rittmeyer, VCS-Mitglied, Zürich
Nur Streitlust? Wunder von Ottenbach (Leserbriefe). Zwei nur einfach zynische Leserbriefe betreffend A4-Zubringer lassen noch eine Frage offen: Verfolgen Sie, Jürg Wyttenbach, damit auch noch Ziele zur Sache? Welche? Nur die reine Streitlust – als Mittel zur Selbstdarstellung? – kanns ja wohl nicht sein. Oder? Räto Falett, Ottenbach
Das OK des kantonalen SVP-Schiessens in Knonau, von links: Bettina Bucher, Bruno Grob, Konrad Flückiger, Doris Müller-Baumann, Peter Zürcher, Jakob Schenkel, Martina Zingg, Jürg Pfister. (Bild zvg.) sage gegeben. Die beiden Ämtler Nationalräte Toni Bortoluzzi und Hans Kaufmann offerieren den Apéro für die geladenen Gäste beim Absenden und zahlreiche National- und Kantonsrätinnen und Kantonsräte haben sich in die Sponsorenliste für die Gruppenund Einzelpreise eingetragen. Die Einladungen zu diesem Anlass werden in Kürze verschickt und die Schiess-Informationen und das Anmeldeformular können auch auf der Homepage der SVP des Kantons Zürich abgerufen werden. Das kantonale SVP-Schiessen erfolgt nun schon zum 30. Mal und da-
her ist dieses Schiessen quasi ein Jubiläums-Schiessen. Die SVP Sektion Knonau hat schon verschiedentlich an den früheren Schiessen teilgenommen und hat als einzige Sektion diesen Wettkampf bereits dreimal gewonnen. Wird auf dem Heimstand der vierte Sieg möglich? Das OK dankt bereits heute allen Sponsoren und Inserenten für ihre Grosszügigkeit und ist zuversichtlich, dass auch genügend Helferinnen und Helfer beim Anlass Hand anlegen werden. Bruno Grob
In Stallikon ist kein Tischtennis möglich Leider wurden unsere Bemühungen nicht unterstützt. Ein geeigneter Raum für Tischtennis ist nicht zu finden. Vom Gemeinderat gibt es keinerlei Unterstützung. Nicht einmal die gewünschten 1000 Franken für zwei Tischtennis-Tische. Unsere wohlhabende Gemeinde hat für den Fussball in Wettswil grosszügig 1 Mio. Franken gesprochen. Für die eigene Dorfjugend hat sie nichts übrig! Terrassenhausbesitzer lassen einen geeigneten Raum lieber ganzjährig leerstehen. Allen interessierten jungen Leuten danke ich. Hubert Lochner, Sellenbüren
Jazzpianistin Irène Schweizer und Saxofonist Jürg Wickihalder treten in Obfelden auf. > Seite 15
Die Delegierten des Zürcher Skiverbandes tagten im «Jumpin», Mettmenstetten. > Seite 17
Punkte abgegeben Der FC Affoltern verabschiedet sich mit einer 0:2-Niederlage in die Sommerpause. > Seite 21
Neue Filiale Hausen – Pilotprojekt der ZKB Seit gestern Montag in den ehemaligen Volg-Räumen – neues Design, helle und freundliche Räume
Das ZKB-Team in Hausen, von links: Maya Burkhard, René Hess, Maja Gähwiler, Tonja Müller und Karin Zec-Schreiner.
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) stattet ihre Filialen sukzessive mit einheitlichem Design aus. Die Filiale in Hausen, die gestern am neuen Ort eröffnet wurde, ist sozusagen ein Pilotprojekt.
baut, hat nun in den ehemaligen Räumen des Volg-Dorf ihre Filiale eingerichtet. Der Entscheid dazu fiel im November 2010, nachdem sich die Landi Albis für die Schliessung des Ladens entschieden hatte.
Am 4. Dezember 1909 fand in der ZKB Hausen erstmals eine Visitation statt. Der damalige Kassabestand: Fr. 3781.35. Heute dürften es ein paar Franken mehr sein – mehr noch: Die ZKB, letztmals im Jahr 1984 umge-
Die ersten Neubaupläne der ZKB mussten jedoch auf Eis gelegt werden. Architekt Paul Roos sah sich mit einem «Planungsstopp» konfrontiert, weil die ZKB just zu diesem Zeitpunkt ihr neues Konzept umsetzen wollte. Drei Monate verzögerte sich die Ange-
legenheit. Mit grossem Effort aller Beteiligten konnten nun die neuen Räume gleichwohl termingerecht bezogen werden. Das neue, von der ZKB vorgegebene Design entschädigt indessen für die zusätzlichen Mühen, und die Investitionen in der Höhe von rund 1,8 Mio. Franken haben sich gelohnt: Die Räume sind hell und freundlich, die Besprechungszimmer mit Fotos aus Hausen und der Region bestückt. Neu ist auch die Schaufenstergestaltung. «Ansprechend und schlicht – besser als zuvor», so Paul Roos. «Unser Filialtyp ist der erste, der mit dem neuen ZKB-Intérieur ausgestattet wur-
Die Schalterhalle, ausgestattet mit Bildern der Region. (Bild Werner Schneiter) de», sagt Filialleiter René Hess, der seit 1987 in Diensten der ZKB Hausen steht. Mit der anspruchsvollen Neuausstattung am neuen Ort hat die ZKB in Hausen ausserdem eine neue Stelle geschaffen: Maya Burkhard arbeitet in Hausen, neben René Hess eine weitere Beraterin für Finanzierungen und fürs übrige Bankgeschäft. Zum ZKB-Team im Oberamt gehören weiter Maja Gähwiler, die am Schalter und in der Basissegment-Beratung von Karin ZecSchreiner und Tonja Müller unterstützt wird. Zum Einzugsgebiet gehören neben Hausen auch Rifferswil und Kappel sowie Mettmenstetten.
Kaffee, Gipfeli, Kuchen und Luftaufnahmen Die ZKB Hausen veranstaltet am neuen Ort keinen Tag der offenen Türen. Diese Woche ist aber «Eröffnungswoche». Am Morgen erhalten Kundinnen, Kunden und Interessierte Kaffee, Gipfeli, Kuchen, gegen Mittag und am Nachmittag auch ein Glas Wein. Kostenlos abgegeben wird in dieser Woche auch ein Poster – eine aktuelle Luftaufnahme vom Oberamt. Geöffnet ist die ZKB Hausen von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr. Am Donnerstagnachmittag von 14 bis 17.30 Uhr.
Wo eine verlorene Identitätskarte zur Züglete führte Die Raiffeisenbank Cham-Mettmenstetten hat ihre neuen Räume an der Bahnhofstrasse 19 bezogen Die verlorene Identitätskarte von Geschäftsstellen-Leiter Thomas Kölliker hat dazu beigetragen, dass die Mettmenstetter Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Cham umgezogen ist. «Im Februar 2010 verlor ich meine ID und ging deswegen zum Polizeiposten in Mettmenstetten. Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich, dass an der Bahnhofstrasse 19 Räume frei werden», sagte Thomas Kölliker an der Eröffnung. Die Örtlichkeit muss ihn beeindruckt haben, denn Kölliker empfahl dem Verwaltungsrat den Umzug an diesen Ort – dies, nachdem sich die Raiffeisenbank in Mettmenstetten im Jahr 2007 niedergelassen hatte. Nun, der Verwaltungsrat gab sich gegenüber dem Anliegen offen: Schon im November 2010 fiel der Umzugsentscheid. Zwei Architekturbüros (architekturfabrik brem & zehnder; Remo Sciessere/Dani Baggenstos) wurden aktiv. Die Baueingabe erfolgte im Mai 2011, die Baubewilligung drei Monate später. Thomas Kölliker dankte den Behörden für die speditive Behandlung. Ende Septem-
ber 2011 wurde mit dem Bau begonnen; der Umzug erfolgte schliesslich vom 6. bis 10. Juni 2012. Die Spitex hat die ehemaligen Räume der Raiffeisenbank an der Oberen Fischbachstrasse, vis-à-vis der Karl Graf Automobile AG, bezogen. Der alte Standort sei nicht schlecht gewesen, betonte Kölliker. Der neue ist aber grösser und mit drei analogen Beratungszimmern sowie Arbeitsplätzen mit geeigneter Akustik für telefonische Beratung ausgestattet.
In Cham an Grenzen gestossen Ein bisher «raiffeisenloses» Gebiet sichern und damit für ein nachhaltiges Wachstum der Bank zu sorgen: Das gab laut Alois Frey, dem Verwaltungsratspräsidenten der Raiffeisenbank Cham, den Anstoss vor fünf Jahren, in Mettmenstetten eine Geschäftsstelle zu eröffnen. In Cham stiess Raiffeisen mit hoher Marktdurchdringung auch an Grenzen. «Es war uns klar, dass wir nur mit einer Geschäftsstelle vor Ort Fuss fassen konnten. Wir hatten mit dem Standort an der Oberen Fischbachstrasse nicht den optimalen, aber
In der neuen Schalterhalle, von links: Cuno Senn, Vorsitzender der Bankleitung; Thomas Kölliker Geschäftsstellenleiter und Mitglied der Bankleitung; Alois Frey. Verwaltungsratspräsident. (Bild Werner Schneiter) dafür den am schnellsten realisierbaren Platz gefunden», sagte Alois Frey. Dass dieser Entscheid richtig gewesen sei, das werde durch die mittlerweile 2000 Kunden und über 1000 Mitglie-
der bewiesen. In diesem Zusammenhang dankte der VR-Präsident dem ganzen Team in Mettmenstetten: Geschäftsstellenleiter Thomas Kölliker, seinem Stellvertreter Beat Villiger, den
Kundenberaterinnen Brigitte Imhof, Susanne Strebel und neu Barbara Brüniger. Nicol Svellenti hat inzwischen eine neue Aufgabe am Hauptsitz übernommen. (-ter.)
«Venushaar» in Rifferswil Michail Schischkin liest in der Bibliothek Am Mittwoch, 20. Juni, um 20 Uhr, bietet sich Gelegenheit, einem der originellsten Autoren der russischen Literaturszene in der Bibliothek Rifferswil persönlich zu begegnen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. «Führen Sie kurz die Gründe aus, warum Sie um Gewährung von Asyl in der Schweiz bitten.» Täglich nimmt der namenlose Erzähler als Dolmetscher in Michail Schischkins Roman «Venushaar» am Frage-Antwort-Spiel der Schweizer Einwanderungsbehörde teil. Wem wird geglaubt? Wer wird eingelassen, in das vermeintliche Paradies? Wessen Geschichte klingt gerade noch glaubwürdig genug – und spielt das überhaupt eine Rolle? Zwischen die Einzelschicksale der Asylsuchenden mischt sich die eigene Lebensgeschichte des Dolmetschers. Auch er ist ausgewandert und sehnt sich nach denen, die nicht mehr bei ihm sind. Mit den Erinnerungen an seine Frau und sein Kind begibt er sich auf eine Reise durch ferne Zeiten und Orte, Mythen und Geschehnisse, die sich virtuos zu einem packenden Ganzen verweben.
Mehrere Literaturpreise gewonnen Michail Schischkin, 1961 in Moskau geboren, studierte Linguistik und unterrichtete Deutsch. Seit 1995 lebt er in der Schweiz, wo er u.a. als Dolmetscher für die Einwanderungsbehörde
Michail Schischkin. (Bild zvg.) arbeitete. Sein erster Roman, «Die Eroberung Ismails», wurde 2000 mit dem russischen Booker-Preis ausgezeichnet. Für den 2005 im russischen Original erschienenen Roman Venushaar erhielt er mehrere Literaturpreise, u.a. den Preis Nationaler Bestseller 2005. Mit diesem Werk gelang ihm auch international der Durchbruch, es ist in allen wichtigen europäischen Sprachen erschienen. 2011 erhielt er dafür den internationalen Literaturpreis «Haus der Kulturen der Welt». Aus diesem Werk wird er in der Rifferswiler Bibliothek vorlesen. (mcs) Mittwoch, 20. Juni 2012, 20 Uhr, Bibliothek Rifferswil, Jonenbachstrasse 1. Anschliessend Apéro.
Tänzerische Klavier-Serenade Katja Peter und Stefan Zwicky in Bonstetten Am letzten Freitag im Juni verwöhnt die ref. Kirche Bonstetten mit Klavierklängen. Es erklingen Kompositionen von Brahms, Moszkowski, Dvo7rák, Poulenc, Tschaikowski und Piazzolla.
dern, sondern auch im klassischen Ballett. So sind im Programm dieses Abends auch Ausschnitte aus einem Klassiker des Genres, dem Schwanensee von Pjotr Tschaikowski (1840–1893). Die Stilrichtung des Tango Nuevo von Astor Piazzolla (1921–1992) ist nicht im traditionellen Sinne tanzbar, sondern in erster Linie Musik zum Zuhören. Francis Poulenc (1899–1963) war der Sohn von Emile Poulenc, einer wichtigen Figur im früher berühmten Chemiekonzern Rhône-Poulenc, welcher über einen Umweg der Fusion mit Hoechst heute in Sanofi-Aventis aufgegangen ist. Es ist denkbar, dass der Komponist mit Pariser Künstlern wie Satie, Cocteau, Apollinaire oder Éluard zusammensitzen durfte, weil er jeweils die Rechnung bezahlte. Nach dem Konzert werden auf dem Vorplatz kühle Getränke serviert. Wer den Liegestuhl oder andere Gartenmöbel mitbringen möchte, um den lauen Abend noch gemütlicher zu machen, kann man diese bereits vor dem Konzert an Ort und Stelle deponieren. Der aktuelle Bonstetter Organist Urs Egli wird auf dem Vorplatz mit gepflegter Apéro-Musik verwöhnen.
Die ehemaligen Bonstetter Organisten Katja Peter und Stefan Zwicky, als Tastenlöwen weitherum bekannt, spielen um 20 Uhr in der Kirche vierhändig auf dem Petrof-Flügel. Dem Hamburger Johannes Brahms (1833–1897) wurden die ungarischen Tänze direkt in seine Heimatstadt geliefert, als Österreich und Russland 1849 die ungarische Unabhängigkeitsbewegung militärisch niederschlugen. Die «dunkelhäutigen und schwarzhaarigen» Flüchtlinge (Roma) waren in der Hansestadt überaus beliebt. Bereits vor seinem 20. Geburtstag unternahm Brahms eine Konzertreise mit dem feurigen Geiger Ede Reményi, welcher eigentlich Eduard Hoffmann hiess. Brahms war der Entdecker des noch unbekannten Komponisten Antonín Dvo7rák (1841–1904). Die slawischen Tänze aus dessen Feder waren ein Auftrag von Brahms’ Verleger Simrock, der dafür 300 Mark zahlte. Ob zu solchen Tänzen je getanzt wurde, muss eher bezweifelt werden. Weil Breslau damals in Deutschland lag, war Moritz Moszkowski (1854–1925) ein deutscher Komponist. Er schrieb mehr «spanische» als «polnische» Musik, also sind von ihm spanische Tänze zu hören. Getanzt wird nicht nur in ver- Die ehemaligen Bonstetter Organisten Katja Peter und Steschiedenen Län- fan Zwicky. (Bild zvg.)
«Mehr als einfach Musik konsumieren» Irène Schweizer und Jürg Wickihalder spielen in Obfelden – «Kultur Obfelden» hat die Künstler interviewt Ein kulturelles Highlight erster Güte ist am 28. Juni im Singsaal des Schulhaus Chilefeld angesagt. Die weltbekannte Jazzpianistin Irène Schweizer und der junge, schon mehrfach ausgezeichnete Saxofonist und Komponist Jürg Wickihalder treten zusammen auf. KKO: Sie kommen am 28. Juni nach Obfelden. Macht es vom Publikum her einen Unterschied, ob Sie in der Stadt oder im Dorf ein Konzert geben? Irène Schweizer: Nein, ausser dass das Publikum auf dem Land meistens viel aufmerksamer zuhört und falls es ihnen gefällt, auch grosszügig reagiert mit Applaus etc., da es nicht so verwöhnt ist, wie das Publikum in der Grossstadt! Jürg Wickihalder: Für mich macht es keinen Unterschied. Ich versuche das Publikum immer gleich ernst zu nehmen und wir versuchen immer, unser Bestes zu geben. Schliesslich spielen wir ja nicht «nur für uns», sondern für ein Publikum, das uns sehr wichtig ist. Es gibt Leute, die getrauen sich nicht in die Nähe vom Jazz, aus Furcht die Musik nicht zu verstehen. Gibt es einen Einstieg für «Anfänger-Ohren»? Irène Schweizer: Ja, es gibt immer noch gewisse Leute, die ein grosses Vorurteil der Jazzmusik gegenüber haben, obwohl sie sie gar nicht kennen und sich nicht mal die Mühe nehmen, sich ein Konzert des Mainstream-Jazz anzuhören, das sie vielleicht positiv umstimmen könnte! Jürg Wickihalder: Da gibt es wohl ein paar Klassiker, wie «Kind of Blue» oder «Round Midnight» von Miles oder etwa alte Lester-Young-Aufnahmen mit Billy Holiday, die einen Einstieg erleichtern. Überhaupt fällt ein Ein-
stieg mit Gesang vielleicht einfacher, ich denke etwa auch an Aufnahmen mit Ella Fitzgerald ... Und dann sollte man sich schnellstmöglich die Musiker live anhören. Das ist ganz wichtig!
bin Autodidaktin, improvisiere und habe mir praktisch alles selbst beigebracht nach Gehör, das heisst, ich habe stundenlang die Musik von John Coltrane, Ornette Coleman, Thelonious Monk etc. auf Platten angehört und die Melodien und Harmonien selber rausgesucht auf dem Klavier. Klassische Musik hat mich nie wirklich interessiert. in den 60er-Jahren habe ich dann die zeitgenössische Neue Musik entdeckt – zum Beispiel John Cage, Maurizio Kagel, Karlheinz Stockhausen etc. diese Musik hat mich insofern beeinflusst, dass sie die klanglichen Möglichkeiten des Instruments weiterentwickelt haben. Das rhythmische Element, das im Jazz so wichtig ist, hat mir jedoch immer gefehlt.»
«Ich war sofort elektrisiert von dieser Musik!» ............................................................... Dieselben Leute sagen dann manchmal, melodischen Jazz gerne, aber keinen Freejazz. Was würden Sie interessierten Leuten raten, wie nähert man sich dem Jazz an? Irène Schweizer: Die Antwort zu dieser Frage überlasse ich meinem Kollegen Jürg. Er ist pädagogisch tätig und ein sehr guter Musiklehrer! Jürg Wickihalder: Wer sich klassischer Musik nähert, beginnt wohl meistens auch nicht mit John Cage oder Stockhausen! Mit frühen Aufnahmen beginnen. Alte Geschichtenerzähler wie etwa Coleman Hawkins, Miles Davis aber auch Stan Getz. Man wird erstaunt sein, wie schnell sich die Hörgewohnheiten ändern, sich das Ohr entwickelt und plötzlich springt der Funke und man merkt, dass das Ganze eben viel weiter geht, als einfach «Musik zu konsumieren». Es geht ja schlussendlich um eine Lebenshaltung, die uns die Improvisation und das Zusammenspiel lehrt. Wer dies entdeckt, findet auch den Zugang zur freieren Musik. Eine gewisse Neugier und etwas «Arbeit» sind Voraussetzung, die Belohnung ist aber gewiss und wunderbar! Wann haben Sie, Irène Schweizer, den Jazz für sich entdeckt? Irène Schweizer: Mit ca. 12/13 Jahren, zu Hause, wo ich aufgewachsen bin im Restaurant «Landhaus» meiner Eltern, wo eine Studentenband im Saal regelmässig «Dixieland/Main-
Jazzpianistin Irène Schweizer und Saxofonist Jürg Wickihalder. (Bild zvg.) stream-Jazz geprobt hat. Ich durfte damals bei den Proben zuhören und war sofort elektrisiert von dieser Musik! Jürg Wickihalder, Sie sind noch jung und mit sehr anderer Musik aufgewachsen, wie war das bei Ihnen? Jürg Wickihalder: Das Schöne ist: ich bin sozusagen mit Irène aufgewachsen! Ich meine: Im Glarnerland gab es in den 80er-Jahren eine sehr lebendige Jazzszene und schon als 12Jähriger konnte ich da viele Musiker live erleben: Irene, Co Streiff, Urs Blöchlinger, Pierre Favre, Urs Leimgruber. Mehrheitlich Musiker der freien Szene. Das war halt damals «in». Ich hab da nichts verstanden, ja fand es als Kind teilweise schrecklich, denn auch Eros Ramazzotti fand ich toll – übrigens immer noch (er lächelt). So was kriegt man nicht weg (lächelt noch mehr). Aber diese «andere Musik» war so eindrücklich und hat mich einfach unglaublich fasziniert – und ich wollte diese Leute kennen lernen, mit ihnen spielen, um zu erfahren,
was da eigentlich abgeht. Hab sie einfach angerufen, etwas naiv und frech. Aber so funktioniert das halt – insbesondere im Jazz. Das sind ja alles auch nur Menschen – und übrigens meist ganz liebe und auf sehr liebevolle Art dankbar für das Interesse an ihrer Arbeit! Von da an hat sich mir die Jazzwelt sozusagen rückwärts erschlossen, hin zu den Wurzeln des Jazz: dem Blues und der ganzen Afroamerikanischen Tradition – und da war es um mich definitiv geschehen! ...............................................................
«Die klanglichen Möglichkeiten des Instruments weiterentwickelt» ............................................................... Von Ihnen, Frau Schweizer, weiss ich, dass Sie Oper nicht goutieren, haben Sie Bezüge zu klassischer Musik? Kann klassische Musik auch in den Jazz einfliessen? Irène Schweizer: Nein, Klassische Musik ist immer notierte Musik! Ich
Im März dieses Jahres wurden Sie beide mit ein paar anderen Schweizer-Jazzmusikern zusammen nach New York eingeladen. Im Nachhall der Konzerte in New York war in der Presse zu lesen, dass dem Schweizer Jazz in Amerika in Zukunft wohl deutlich mehr Aufmerksamkeit zuteil werden wird. Was ist New York für einen Schweizer Jazzmusiker? Irène Schweizer: Ich habe schon zehnmal in New York mit den unterschiedlichsten Jazzmusikern gespielt. Im «Stone» zum Beispiel besteht das Publikum aus vielen Connaisseurs, die kommen von weit her, um neuen Jazz zu hören. So ist das «Stone» immer voll, obwohl im Lokal nichts konsumiert werden kann und für das auch keine Werbung gemacht wird. Die Crew arbeitet unentgeltlich, was zeigt, wie wichtig eine lebendige Jazz-Szene ist. Interview: H. Heuberger Singsaal Chilefeld, Obfelden, 28. Juni 2012, Beginn 20 Uhr, Türöffnung 19.30 Uhr, Barbetrieb, Eintritt 30, reduziert 25 Franken. Reservierungen unter www.kulturobfelden.ch oder Tel. 043 322 66 33.
Dem Genius Mozarts gewidmet
«LaMarotte bi de Lüüt»
Konzerte mit dem Singkreis Bezirk Affoltern – auch in Kappel
Grosses Sommerfest in Affoltern
Die diesjährigen Konzerte des Singkreises Bezirk Affoltern sind ganz dem Genius Wolfgang Amadeus Mozarts gewidmet. Gleich drei seiner Werke kommen dabei zur Aufführung, darunter die grosse, bedeutende Messe in c-Moll.
«LaMarotte» lädt am 29. Juni zum Sommerfest mit vier Chören auf dem Areal von «Blumen-Schneebeli», Untere Bahnhofstrasse 31, in Affoltern. Bevor sich sämtliche Kulturinstitutionen in die Sommerpause verabschieden, laden das Kellertheater «LaMarotte», «Blumen-Schneebeli» und vier Chöre zum gemeinsamen Sommerfest. Zu hören sind musikalische Kostproben der «Ämtler Jodler Fründe» unter der Leitung von Vreni Eichmann, des «Cäcilienvereins» und «VocalCord» unter Alois Heer sowie des «Gemischten Chors», dirigiert von Wolfram Scharf. Gesungen werden Lieder aus
................................................... von Brunetto d’Arco Zunächst aber erklingt in strahlend reinem, unbeschwertem C-Dur Mozarts Te Deum, welches er kurz vor seiner ersten Italienreise im frühen Alter von 13 Jahren schrieb. Dieser Festmusik liegt der so genannte «Ambrosianische Lobgesang» zugrunde, der im 7. Jahrhundert erstmals aufgezeichnet wurde. Zwischen dieser jugendfrischen, frohen Musik und der mitunter ernstere Töne anschlagenden c-MollMesse erklingt als reines Orchesterwerk das 1779/80 entstandene Andante, das wohl bekannteste Flötenstück Mozarts. Getragen von den Klängen der Streicher, Oboen und Hörner schwingt sich die helle Flöte in frühlingshaftem C-Dur voller Anmut einzig und frei in selige Höhen empor.
Vom hellen C-Dur ins farbenschwere c-Moll Doppelt so alt wie bei der Entstehung des Te Deum ist Mozart bei der Niederschrift seiner bedeutendsten Messe. Zugleich trennt ihn nur eine kurze Spanne von seinem jähen, frühen, rät-
Der Singkreis Bezirk Affoltern. (Bild zvg.) selhaften Tod. Das unbekümmerte, helle C-Dur hat sich zum farbenschweren c-Moll gewendet, zur wohl stärkst möglichen Mollfärbung überhaupt. Auf diesem Untergrund jedoch entfaltet sich das vielleicht eindrücklichste Kyrie, das je ein Komponist in Musik gesetzt hat. Wie aus Finsternissen ein Regenbogen hoffnungsvoll prächtig hervorgeht, so erhebt der Chorgesang sich aus den tragischen Orchesterklängen, bis schliesslich über der Musik der Instrumente und der Singenden die Stimme des Solo-Soprans sich mächtigen Schwunges, unbeirrt und frei, zu himmlischen Sphären erhebt. Von Wärme druchklungenes Licht durchströmt die irdischen Räume, göttliche Liebe in überschwänglicher Fülle ausgiessend. In höchster Weise vollendet erscheint diese Musik, während das
Werk selber – geht man von der üblichen Form der Messe aus – allerdings unvollendet bleibt. Der Singkreis Bezirk Affoltern, in Zusammenarbeit mit einem hervorragenden Solistenquartett und einem bestens erprobten, begeisterten Orchester, der Camerata Fanny Mendelssohn, stellt sich der hohen Anforderung, an diesem Menschheits-Impuls Mozarts weiter zu bauen, ihn weiter zu tragen durch die Herzen der Hörenden. Die drei Konzerte finden in der Kirche St. Peter in
dem Mittelalter, Schlager, Musicals, Volkslieder aus aller Welt, Filmmusiksongs und Jodellieder. Werner Schneiter, Chefredaktor des «Anzeigers» führt durch den Abend. Zwischen Palmen, Setzlingen und diversem Gehölz – bei schlechtem Wetter unter Dach – sorgt die «LaMarotte»-Crew dafür, dass niemand hungrig oder durstig bleiben muss. Tische und Bänke laden dazu ein, sich nach langen Juni-Regen-Wochen endlich auf den ersehnten Sommer zu freuen. Freitag, 29. Juni, Bar ab 18.30 Uhr, ab 19 Uhr kleines Essen mit Chili-Topf 15 Franken (Reservation erwünscht), Beginn 20.15 Uhr. Eintritt frei. Reservierung: www.lamarotte.ch, Telefon 044 760 52 62 oder kultur@lamarotte.ch.
Der Musikverein Hedingen (hier beim Jahreskonzert). (Archivbild)
Ein Sommerabend-Ständchen in Zwillikon
Zürich am Freitag, 22. Juni, 20 Uhr, in der Pfarrkirche Merenschwand am Samstag, 23. Juni, 20 Uhr und in der Klosterkirche Kappel am Albis am Sonntag, 24. Juni, 15 Uhr statt. Die Solisten sind: Vera Ehrensperger und Barbara Böhi (Sopran), Dieter Wagner (Tenor), Michael Jäger (Bass), Catherine Baert (Flöte). Die Leitung hat Brunetto d’Arco.
Der Musikverein Hedingen spielt auf zum Sommerabend-Ständchen in Zwillikon. Das schon zur Tradition gewordene Konzert findet statt am Freitag, 22. Juni, um 20 Uhr beim Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon. Ab 19.30
Uhr sind die Grillmeister bereit, die Zuhörer mit Würsten und Getränken zu versorgen. Sollte es regnen, verschiebt sich der Anlass auf Freitag, 29. Juni. Der Musikverein Hedingen freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen.
Textilbilder aus Südafrika Finissage der Ausstellung im Bickwiler Forum Am Samstagabend, 23. Juni, ist in Bickwil African Market mit Kunst und Kunsthandwerk, Literatur und Schmuck aus ganz Afrika. Dazu gibt es den Dokumentarfilm «Embroiderers and Embroideries» über die Arbeit und das Leben der Künstlerinnen. Rosenevent in einmalig schöner Landschaft. (Bild zvg.)
Für Rosenkavaliere und Rosenköniginnen Rosenfest bei Reichenbach in Hausen Tausende blühende und duftende Rosen, viele Attraktionen und Musik erwarten die Besucher am kommenden Wochenende in der Baumschule Reichenbach. Der Rosenevent in einmalig schöner Landschaft für alle grossen und kleinen Gärtner, Gartenfreunde und ein Muss für alle Rosenliebhaber! Der Rosenmarkt mit Pflanzen aus eigener Produktion, das erlesenes Gartenzubehör aus dem «Roselädeli» und weitere Attraktionen wie das Rosen-Piano im Garten, die gedeckte Festwirtschaft, Kutschenfahrten und ein grosser Sandkasten lassen Träume wahr werden. Auf dem Programm steht am
Samstag um 11 Uhr ein Konzert der Kavalleriemusik Zürich und Umgebung und abends folgt Unterhaltung mit den «Ägeritaler Turboörgälär». Am Sonntagmorgen, 10.30 Uhr, gibt der Musikverein Harmonie Hausen ein Konzert. So lassen sich ein paar unbeschwerte Stunden in rosiger Umgebung geniessen. Das Baumschulteam und die Familie Reichenbach freuen sich auf ihre Besucher. Rosenfest am Samstag, 23. Juni, 10 bis ca. 24 Uhr und Sonntag, 24. Juni, 10 bis 17 Uhr. Infos: Baumschulen Reichenbach, Telefon 044 764 03 04, www.rosenfest.ch.
In faszinierenden Bildern stellen 19 Frauen aus der nördlichsten südafrikanischen Provinz Limpopo das Leben in ihrem Dörfern Ramasfikana und Raditshaba dar. Man könnte sie als ethnographische, dokumentarische Kunst bezeichnen. Das Besondere daran ist, dass es Stickereien sind und nicht etwa Fotografien oder Videos, um in Bild und Wort den eigenen Alltag darzustellen: das Leben in ihrem Dorf, die Nahrungsmittelproduktion, Gebräuche und Rituale, das religiöse Leben, Krankheiten und das Heilen, Unterhaltung und Sport. Während der Jahre vor der Fussballweltmeisterschaft und im Jahr 2010 war das Thema Soccer das wichtigste. Die im Rahmen dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten sind Teil eines wissenschaftlichen Projektes des Mogalakwena Craft Art Centers in der nördlichsten Provinz Limpopo, die an Botswana und Zimbabwe grenzt. Das Forschungsziel ist es, die zeitgenössische Kultur zu dokumentieren und zu fördern, die traditionelle Kultur zu erhal-
giert, sind die Künstlerinnen die Ernährerinnen ihrer Grossfamilien geworden. Die Bilder gleichen Momentaufnahmen und sind eine Dokumentation des Lebens in ihrem Dorf. Die Technik des Stickens ist die, welche sie als Künstlerinnen beherrschen. Zuerst wird das Bild von Hand auf den Stoff gezeichnet und gestickt. Danach wird der Sepedi Text zu zweit verfasst und notiert Sina Serope zeigt ihr Selbstportrait. (Bild zvg.) und ebenfalls auften und den Kulturwandel zu untersu- gestickt. Dann wird er von den Frauen auf Englisch übersetzt. chen. Susanne Tassé-Tagne-Privitera ist als Ethnologin Mitarbeiterin der StifErnährerinnen ihrer Grossfamilien tung dieser besonderen FrauenwerkDie Künstlerinnen, alle hier beheima- statt. Sie wird an der Vernissage über tet und vollzeitig im Craft Art Center das Projekt und die Frauen berichten. angestellt, sind seit 2006 an der Arbeit Videos und Bildserien bilden den infür die hier gezeigten Stickereien. formativen Hintergrund zu dieser Durch die Vollzeitanstellung in der Schau. Die Bilder werden auch in der Mogalakwena Craft Art Foundation, Galerie der Stiftung in Kapstadt und die sich seit 1994 für die nachhaltige an vielen weiteren Anlässen ausgeEntwicklung dieses Gebietes enga- stellt.
Ämtler feierten am Bahnfest mit
Homöopathie reist mit
Seniorenferien der gemeinnützigen Gesellschaft in der Lenk
Die Seniorenferien der gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) fanden vom 9. bis 16. Juni 2012 in der Lenk statt. Eine Attraktion bei diesem Aufenthalt war die 100 Jahr-Feier der Bahn Zweisimmen-Lenk. ................................................... von bruno grob Eine alte Dampfbahn war am 9. und 10. Juni auf der Strecke ZweisimmenLenk unterwegs und viele alte Lokomotiven und Personenwagen waren auf dem Bahnhof Lenk ausgestellt. Ein grosses Festzelt und viele Modellbahnen luden zur Unterhaltung und zum Verweilen ein. Für die Gruppe der Senioren aus dem Knonauer Amt, welche unter dem Patronat der GGA ihre
Ferienwoche in Lenk verbrachten, war dies eine willkommene Zugabe zu den vielen Ausflügen und Aktivitäten, die während dieser Woche stattfanden.
auch Turnen, Singen und Schwimmen zum Angebot, welches sehr breit genutzt wurde von den Ämtler Feriengästen.
Zahlreiche schöne Ausflüge
Willkommener Besuch aus der Heimat
Die Wanderung an den Lenkersee, die Busfahrten zu den Simmenfällen und auf die Iffigenalp und die Gondelbahn-Fahrt auf die Metsch liessen den Bergfrühling noch einmal spüren. Den Höhepunkt bildete die Busreise nach dem berühmten Lauenensee, der in einem Lied als Oase der Ruhe und des Friedens besungen wird. Zur Abwechslung zu den Freiluft-Aktivitäten konnte am Montagabend die Theateraufführung der 3. Oberstufe von Lenk besucht werden, die ihr Publikum mit einem lustigen Dreiakter zum Lachen brachte. Im Hotel Krone gehörten
Am Mittwoch erhielt die Reisegruppe Besuch von den Vorstandsmitgliedern der GGA, Hanni Mohr und Silvia Luginbühl, welche sie beim Ausflug auf die Iffigenalp begleiteten und die Grüsse der GGA überbrachten. Sie dankten auch den Leiterinnen Afra Grob, Trudi Grob und Klärli Kistler für die Vorbereitung und Führung der Seniorenferien, welche allen Ämtler Senioren offen stehen. Es konnte auch bereits angekündigt werden, dass die Ferienwochen 2013 im Wallis stattfinden werden. Die drei Leiterinnen hoffen auf gute Beteiligung.
Zu einer optimalen Reisevorbereitung gehört die homöopathische Reise- und Hausapotheke. Die Ferienstimmung soll schliesslich nicht durch Beschwerden getrübt werden. Flugangst und Höhenkoller, Mückenstich und Jetlag, Sonnenbrand und Durchfall, Magenverstimmung und Muskelkater, verstauchtes Bein oder Hexenschuss – die Homöopathie ist eine bewährte sowie nachhaltige Therapieform und kann auch bei akuten Beschwerden Abhilfe schaffen. Die Teilnehmer des HomöopathieKurses in der Gesundheitspraxis von Ernestine Astecker in Affoltern lernen, welche homöopathischen Mittel bei
Beschwerden auf der Reise, beim Sport oder im Alltag, eingesetzt werden und stellen selber homöopathische Globuli her. Die Grenzen der Selbstbehandlung werden aufgezeigt. Der Kurs richtet sich an Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse und an alle, die ihr Wissen für die homöopathische Reise- und Hausapotheke auffrischen möchten. Kursleiterin Ernestine Astecker, zert. Homöopathin SHS und Apothekerin, freut sich auf interessierte Teilnehmer. Homöopathie-Kurs am Samstag, 30. Juni, von 9 bis 12 Uhr, Gesundheitspraxis am Fabrikweg 9 in Affoltern. Kursgebühr 45 Franken, inkl. Skript und selbst hergestellte Globuli. Infos und Anmeldung: Telefon 043 322 86 70, kontakt@eastecker.ch, www.eastecker.ch.
Ein sommerlicher Bücherabend Das Bibliotheksteam Stallikon lädt ein Grillengezirpe und ein laues Lüftchen ziehen durch die Bibliotheksräume, mit etwas Glück kann man sich sogar in den lauschigen Innenhof setzen ... Für die Sommer- und Ferienzeit stellt das Bibliotheksteam spannende, heitere sowie zum Nachdenken anregende Buchneuheiten vor, die Lust auf
Lesen und Hören machen. Im Anschluss lädt das Team zu einem Apéro ein und verwöhnt die Gäste mit kleinen Köstlichkeiten. Am Freitag, 29. Juni, 20 Uhr in der Bibliothek, bei schönem Wetter im Atrium des Schulhauses Loomatt in Sellenbüren/Stallikon. (ap)
Hugenotten aus Mettmenstetten Zelten, feuern, singen, Geschichten hören und gemeinsam Spass haben: Sommerlager der Jungschar vom 14. bis zum 21. Juli.
Die Feriengruppe bei den berühmten Simmenfällen in Lenk. (Bild zvg.)
Die Jungschar Mettmenstetten führt dieses Jahr vom 14. bis zum 21. Juli ein Sommerlager durch. Das Thema Hugenotten führt in die Geschichte
der 18-jährigen Blanche, die nach einer missglückten Flucht gefangen genommen wird. Das Sola ist für alle von 9 bis 16, die gerne zelten, feuern, singen, Geschichten hören und gemeinsam Spass haben wollen. Weitere Infos und Anmeldung unter www.jungschi-mettmi.ch.
«129 Podestplätze – eine gute Bilanz» Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann an der Delegiertenversammlung des Zürcher Skiverbandes in Mettmenstetten Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann zog an der DV des Zürcher Skiverbandes im Mettmenstetter Jumpin eine gute Saisonbilanz. Und er ist überzeugt, dass die Vergabe der alpinen WM 2017 nach St. Moritz weiteren Schub auslösen wird. ................................................... von werner schneiter Die DV des Zürcher Skiverbandes, organisiert vom Ski-Club Bonstetten, warf keinerlei Wellen. Zu den spannenden Momenten gehörten die Demos der beiden Jugend-Regiokader Freeski und Aerials auf der Anlage – und die Worte von Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann. Die Saison 2011/12 sei für den Verband eine sehr erfolgreiche gewesen. Davon zeugten die insgesamt 129 Podestplätze. Lehmann nannte Dario Cologna den Überflieger, erwähnte aber auch den Biathleten Benjamin Weger und natürlich Didier Cuche, dessen Abschiedstournee – so Lehmann – Steven Spielberg nicht besser hätte inszenieren können. Zu den schwierigen Momenten zählte der Präsident die vielen Verletzungen der Athleten und den Todesfall im Skicross in Grindelwald. Hoffnung macht ihm der Nachwuchsbereich. Der Sog von Cologna sei genutzt worden, Funparcours und Schneesporttage hätte 7500 bzw. 2000 Junge angelockt. Als wichtig bezeichnete Urs Lehmann die jungen Disziplinen, die olympisch werden. Von grosser Bedeutung für die Nachwuchsförderung sei auch die Vergabe der alpinen Ski-WM 2017 nach
St. Moritz. «Sie löst Impulsprogramme des Bundesamtes für Sport aus». Urs Lehmann wünscht sich sehr, dass es in der Schweiz zur Olympiakandidatur für 2022 kommt. «Olympische Winterspiele in der Schweiz – das würde noch mehr bewegen als die alpine Ski-WM». Er versicherte, dass jeder Franken, den Swiss-Ski einnimmt, zu den Athleten fliesst. Dass Swiss-Ski dennoch einen Gewinn von rund 300 000 Franken ausweise, sei nötig. «Wir brauchen Reserven zur Wahrung der Kontinuität». Lehmann dankte abschliessend den Vertretern der Regionalverbände und den Clubs, die ehrenamtlich für die Belange des Skisports sorgen und aus Ausbildner tätig sind.
Ruhige Delegiertenversammlung Der von ZSV-Präsident Helmut Schulz geleiteten Delegiertenversammlung ging auch ein Grusswort des Bonstetter Gemeindepräsidenten Bruno Steinemann voraus. «Ich hätte die Delegierten eigentlich lieber bei uns in Bonstetten begrüsst; wir haben dort eine Langlaufloipe, aber der Schnee fehlt», scherzte er zu Beginn und nannte Bonstetten eine aufstrebende Gemeinde mit etwas mehr als 5000 Einwohnern, die in den letzten Jahren rund 16 Mio. Franken in Sportanlagen und -infrastruktur investiert hat. Vereine werden in Bonstetten nach einem ausgeklügelten System von der öffentlichen Hand unterstützt. «Der Skiclub, der viel Freiwilligenarbeit leitet, profitiert hier besonders», so Steinemann. An der DV segneten die Vertreterinnen und Vertreter der 31 präsenten Clubs die statutarischen Traktan-
Im Jumpin, anlässlich der Delegiertenversammlung des Zürcher Skiverbandes. Von links: Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann, Ski-Club-Bonstetten-Präsident Martin Hofer, Ehrenpräsident Walti Mätzler, Bonstettens Gemeindepräsident Bruno Steinemann und der ehemalige Herren-Cheftrainer im Skiverband, Karl Frehsner. (Bild Werner Schneiter) den ab. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn von knapp 3000 Franken ab; der Jahresbeitrag bleibt unverändert, ebenso das Budget. Und nach langem Suchen hat der ZSV eine Kassierin gefunden: Susi Dobler
aus Uitikon-Waldegg. Breiteren Raum nahmen die Vorstellung des Zürcher Kantonalen Sportverbandes sowie die Ehrungen von Athleten und Organisationen ein. Trotz der unspektakulären Traktanden sagte
Urs Lehmann: «Ich habe noch nie eine solch originelle Delegiertenversammlung erlebt.» Damit meinte er natürlich die spektakulären Darbietungen des Aerials- und FreeskiNachwuchses.
«Wir wollen zum Mittelpunkt für Freestyler werden» Der Ski-Club Bonstetten zählt zu den grössten Ämtler Sportvereinen und setzt nach wie vor auf Breitensport Der Ski-Club Bonstetten, Organisator der ZSV-DV, setzt vermehrt auf die Freestyler – ohne jedoch den Breitensport aus den Augen zu verlieren. Der Ski-Club Bonstetten wurde 1984 vom rührigen Walti Mätzler gegründet, der heute Ehrenpräsident ist. Der Verein zählt inzwischen mit knapp 300 Mitgliedern zu den grössten Ämtler Sportvereinen. Rund 150 kommen aus Bonstetten, 70 aus Wettswil und die übrigen aus der ganzen Region. In seinen ersten Jahren setzte der Club auf den alpinen Skisport, zog sich aber nach einigen Jahren aus dem Rennsport zurück. «Die Jugend-Organisationen aus dem Skiclub Hausen und dem Ski-Club Züri Leu sind sehr gut ausgebaut und präsent im Rennsport», sagt Martin Hofer, der den Ski-Club Bonstetten seit 1997 präsidiert. Als Alternative rief man eine Schneesportschule ins Leben und setzte auf Breitensport im Winter und im Sommer: Mit Wanderungen, Skiweekends mit gegen 100 Teilnehmenden, einem Jung- und Alt-Ausflug samt Rodeln, Kegelabenden, der aktiven Teilnahme an der Dorfchilbi sowie am Vereins- und Behördenschiessen. Auch am WestFest im Mai 2009 war der Ski-Club Bonstetten dabei. Seine Mitglieder leisteten dort gesamthaft über 1000 Frondienststunden und erzielten einen Umsatz von fast 100 000 Franken. «Unser grösster Anlass», sagt Martin Hofer.
Gute Trainingsbedingungen in Mettmenstetten Hohe Schule: Eindrücklicher Demo-Sprung von Andreas Isoz im Rahmen der DV des Zürcher Skiverbandes. (Bild Werner Schneiter)
Dem Breitensport kommt im Ski-Club Bonstetten zwar weiterhin eine tra-
gende Rolle zu, gleichwohl will er im Bereich Freestyle künftig noch stärkere Akzente setzen. Grundstein dazu bilden die heranwachsenden Kinder aus der Schneesportschule. Inzwischen zählt das FreestyleTeam 15 Athletinnen und Athleten. Im Mettmenstetter Jumpin, wo der SkiClub Bonstetten seit vier Jahren trainiert, bietet beste Voraussetzungen. Freestyle-Trainer Robi Sedlaczek ist inzwischen auch Trainer des Regio-Kaders. Und diesem Regio-Kader gehört auch Gian Hofer vom Ski-Club Bonanzeige
stetten an. «Wir wollen im Bezirk Affoltern zum Mittelpunkt der Freestyler werden», hält Präsident Martin Hofer fest. Im Weiteren widmet sich der Club auch Skifahrern und Snowboardern zwischen 8 und 18 Jahren. Diese werden von vier Trainern aus dem SkiClub Bonstetten an sechs Wochenenden und diversen Skitagen in den Funparks eingeführt, trainiert und begleitet. (-ter.)
Nachwuchsschützen aus Zwillikon sind top
Ämtler Turnfestsieger in Boswil
Bezirks-Jungschützentag 2012 in Rifferswil
Am Sonntag, 10. Juni, startete die Jugendriege Ottenbach mit rund 32 Kindern, als Gastverein am Kreisturnfest in Boswil.
Die Jungschützen (17 bis 20 Jahre) und die Jugendlichen (10 bis 16 Jahre) aller Nachwuchsschützenkurse des Bezirks Affoltern trafen sich in Rifferswil zum traditionellen Wettschiessen. Die Sturmgewehr-90-Schützen absolvierten das Wettkampfprogramm auf die Zehnerscheibe, drei Probeschüsse, sechs Schüsse einzeln gezeigt und vier Schüsse am Schluss gezeigt. Bei Punktgleichheit entschied der bessere Tiefschuss (das ist der beste Schuss der Serie in 100er-Wertung). Die Standardgewehr-Schützen schossen zwei Mal zehn Schuss auf die Zehnerscheibe. Hier erfolgt die Rangierung bei Punktgleichheit nach der besseren zweiten Passe und dann die höhere Anzahl 10er.
zen für die Meldung einer Gruppe. Die höchsten Einzelresultate erreichten Moritz Fankhauser mit 88 und Florian Studer mit 80 Punkten, beide Zwillikon, sowie Stefan Künzi, 76 Pt., Obfelden-Maschwanden. Zum ersten Mal schossen auch zwei Nachwuchsschützen mit dem Standardgewehr. Der Feldschützenverein Wettswil bildet als einziger Verein im Bezirk Affoltern Nachwuchsschützen am Standardgewehr aus. Die beiden Schützen schossen sehr hohe Resultate und qualifizierten sich gleichzeitig für den schweizerischen Ju+Ve Final. Den Wettkampf gewinnt Andree Meili 188 Pt. mit einem Punkt Vorsprung vor Dominic Schmid 187 Pt.
Rangliste Jungschützen 87 Punkte: Nicola Joss, Alexandra Muheim, Zwillikon; 86 Punkte: Roger Brunner, Zwillikon; Janic Spörri, Affoltern am Albis; 84 Punkte: Patrick Köchli,
Zwilliker Siege und Podestplätze Beim Einzelwettkampf belegten die Jungschützen von Zwillikon alle Podestplätze; Nicola Joss 87 Pt. (Tiefschuss 98), Alexandra Muheim 87 Pt. (96), Roger Brunner 86 Pt. (98) und im vierten Rang klassierte sich Janic Spörri 86 Pt. (95), von Affoltern. Den Gruppenwettkampf gewann Affoltern mit 321 Pt. (Janic Spörri 86 Pt. Daniela Keller 80 Pt. Marc Hüsser 79 Pt. Beatrice Simmler 76 Pt.) vor Zwillikon 1 mit 317 Pt. und Zwillikon 2 mit 312 Pt. Im Wettkampf der Vereine gewinnen die Zwilliker Jungschützen die Wanderstandarte mit einem Durchschnitt von 85,2 Pt. Es folgen Affoltern (82,9 Pt.) und Bonstetten (78,5 Pt.). In der Kategorie Jugendliche erreichte die Gruppe von Zwillikon ein Total von 218 Punkten (Moritz Fankhauser 88 Pt. Astrid Wettstein 66 Pt. und Mathias Studer 64 Pt.). Im zweiten Rang klassierte sich die Gruppe von Ottenbach mit 179 Pt. Die übrigen Vereine hatten leider zu wenig Schüt-
Knonau; 82 Punkte: Dominic Leva, Obfelden-Maschwanden; 81 Punkte: Kevin Glättli, Bonstetten; Andre Richter, Ottenbach; 80 Punkte: Cyrill Kaiser, André Bircher, Bonstetten; Daniela Keller, Affoltern; 79 Punkte: Marc Hüsser, Affoltern; Renato Reichlin, Knonau; 78 Punkte: Damian Habegger, Hausen; Marco Frick, Zwillikon; 77 Punkte: Florian Hitz, Hausen; Patrick Schmidt, Ottenbach; Eliane Baer, Hausen; 76 Punkte: Beatrice Simmler, Affoltern; 75 Punkte: Moreno Hirt, Hausen; 73 Punkte: Gino Meier, Hausen; 70 Punkte: Lars Amsler, Bonstetten; 67 Punkte: Patrick Bächli, Ottenbach; 66 Punkte: Selina Studer, Zwillikon; 65 Punkte: Alessandro Haenggli, Knonau; 63 Punkte: Roger Walder, Bonstetten; 59 Punkte: Martin Schweizer, Knonau;
Rangliste Jugendliche 88 Punkte: Moritz Fankhauser, Zwillikon; 80 Punkte: Florian Studer, Zwillikon; 76 Punkte: Stefan Künzi, Obfelden-Maschwanden; 75 Punkte: Gian Zrgaggen, Ottenbach; 71 Punkte: Marina Böhler, Ottenbach; 69 Punkte: Severin Strebel, Obfelden-Maschwanden; 66 Punkte: Melanie Schmidt, Ottenbach; Astrid Wettstein, Zwillikon; 65 Punkte: Marc Schneider, Affoltern am Albis; 64 Punkte: Mathias Studer, Zwillikon; Alex Foster, Affoltern; 62 Punkte: Martin Löschinger, Zwillikon; 38 Punkte: Luca Niederer, Ottenbach;
Ottenbacher triumphieren als Gäste am Kreisturnfest
Für das Turnfest bei den Nachbarn auf der anderen Reussseite wurde im Vorfeld fleissig trainiert, denn man wollte im Aargau in der 1. und somit höchsten Stärkeklasse mit den Besten mithalten können. Mit viel Elan behaupteten sich die Kinder im 1. Wertungsteil bei den Disziplinen Ballwurf, Weitsprung und Pendelstafette und erzielten eine gute Teilnote. Besonders fielen die Leistungen beim Weitsprung auf. Die Kinder erzielten mit kraftvollen und vor allem wei- Turnfestsieg! Jubelstimmung bei der Jugendriege Ottenbach. (Bild zvg.) ten Sprüngen die Note 9.21, nur wenig von der Maxi- kampfverlauf, mobilisierte die junge die Leistungen der Aargauer Jugendmalnote 10.00 entfernt. Turnfestgruppe noch die letzten Kräf- riegen schlecht einschätzen konnte, te, um beim Geländelauf, beim Uniho- stieg die Nervosität umso mehr auf die Rangverkündigung. ckeyparcours und beim Steinstossen anschliessende Saisonabschluss nach Wunsch anzutreten. Drei Kinder erzielten Doch kurz darauf wurden die OttenbaAnschliessend ging es Schlag auf beim Steinstossen und vier im Uniho- cher vom Herzklopfen erlöst und die Schlag weiter mit dem mittleren Wer- ckeyparcours die Bestnote 10.00, und Kinder stürmten das Podest, um den tungsteil, bestehend aus Steinheben, so konnte man den letzten Wett- Siegerpokal entgegenzunehmen. Mit einer Note von 27.10 und 0.6 Punkten Basketballweitwurf und Hindernislauf. kampfteil erfolgreich abschliessen. Die Leistungen aller Wertungsteile Vorsprung zur zweitplatzierten JuDieser Wettkampfteil stellte sich als bester heraus, obwohl die Disziplin erfüllten vollumfänglich die Erwartun- gendriege Auw wurden sie TurnfestsieBasketballweitwurf für die Jugikinder gen der Hauptleitung, zugleich stellte ger in der 1. Stärkeklasse. Einen noch an diesem Turnfest eine Premiere war. sich aber auch die Frage wie die ande- besseren Saisonabschluss kann man Sichtlich zufrieden mit dem Wett- ren Jugendriegen abschnitten. Da man sich nicht wünschen. (-re/lh-)
Drei Streckenrekorde am Dietiker Waldlauf Säuliämtler sind in vier Knoli-Kategorien an der Ranglistenspitze Bei idealen Bedingungen am Dietiker Waldlauf fielen gleich drei Streckenrekorde. Insgesamt sammelten rund 200 Läuferinnen und Läufer Punkte für den Knoli-Cup. ................................................... von werner eugster Anfang der Woche hätten die Organisatoren der Leichtathletikgemeinschaft Dietikon noch nicht zu hoffen gewagt, dass der traditionelle Dietiker Waldlauf bei traditionell schönem und ganz besonders auch warmem Sommerwetter ausgetragen werden könnte. Petrus spielte aber mit, und bei derart idealen Bedingungen fielen gleich drei Streckenrekorde. Der erst zwanzigjährige Christian Oberbichler (Urdorf) unterbot den seit 2005 bestehenden Rekord über die 2,7 km lange Laufstrecke der Hauptkategorie Herren um nicht weniger als 16,4 Sekunden auf ausgezeichnete 9:12,36. Knapper wars bei den Schülern unter 10 Jahren, bei denen Marc Zuberbühler (Urdorf) die Bestmarke über die 1,2 km lange Laufstrecke um 0,65 Sekunden verbesserte. Und ganz besonders freute sich der Gründer des Knoli-Cups, Ernst Rathgeb (Affoltern), dass er den von ihm selber im Jahr 2009 aufgestellten Streckenrekord in der Kategorie Walking um weitere fast 19 Sekunden verbessern konnte.
behaupten. Gleich den dritten Sieg in Folge landete bei den Schülerinnen bis 13 Jahren Saskia Ganz aus Affoltern. Nach verhaltenem Start konnte sie Sina Brändli, ebenfalls aus Affoltern, immerhin zwei Sekunden auf der 2,0 km langen Strecke abringen. Auch bei den Schülerinnen bis 15 Jahren schwangen zwei Säuliämtlerinnen obenaus. Marisa Rusch, Zwillikon, bewältigte die 2,7 km lange Strecke vor Seline Bachmann, Mettmenstetten. Zwei weitere Mettmenstetter dominierten ihre Kategorien deutlich: Raphael Samide distanzierte bei den Schülern bis 13 Jahren den Marisa Rusch aus Zwillikon stürmt ins Ziel. (Bild zvg.) zweitplatzierten Michael Kümmerli (Aesch) um rund Starke Säuliämtler 30 Sekunden, und Cedric Meier lief In vier Kategorien konnten sich die 18 Sekunden vor dem ZweitplatzierSäuliämtler an der Ranglistenspitze ten ins Ziel.
Cedric Meier fehlt noch ein Lauf, um sich für den Knoli-Cup zu qualifizieren, er hat aber gute Chancen, diesen am Schlusslauf für sich zu entscheiden. Auch Raphael Samides Aussichten sind intakt, den Kategorienpokal vom Aescher Lauf, der am 25. August stattfinden wird, mit nach Hause nehmen zu können.
Erfreuliche Teilnahme der Jüngsten Bei der erstmaligen Austragung der Kategorie Piccoli für Kinder bis 6 Jahren waren bereits 14 strahlende Gesichter am Start. Als Jüngste starteten gleich zwei erst dreijährige Läuferinnen, begleitet von ihrem grossen Bruder bzw. dem Vater. Aus dem Säuliamt beendeten Ken Bigler (Mettmenstetten), Maurice Leutert (Bonstetten) und Jana Jeyakumar (Obfelden) die altersgerechte Laufstrecke erfolgreich. Bei der Gruppenwertung der Vereine mit der stärksten Beteiligung ist Mettmenstetten zwar einige Punkte näher an Aesch vorgedrungen, liegt aber an dritter Stelle dieser Spezialwertung, die mit klarem Vorsprung vom Turnverein Oetwil-Geroldswil angeführt wird. Die letzte Gelegenheit, in dieser Saison am Knoli-Cup mitzulaufen, bietet sich am Samstag, 25. August, in Aesch. Ranglisten und Infos unter www.knoli.ch.
Silbermedaille für Lukas Rahn Am Samstag, 16. Juni, fand in Weil am Rhein (Deutschland) der zweite Wettkampf des Nordostschweizerischen Regiocups statt. Lukas Rahn aus Bonstetten musste sich nur einem Gegner geschlagen geben. Der Nordostschweizerische Regiocup besteht aus drei Stationen, einem Lead-, einem Boulder- und einem Speedwettkampf. In Weil stand vergangenen Samstag das Leadklettern auf dem Programm. In der Halle wurden zwölf Routen in aufsteigender Schwierigkeit geschraubt. Die Athleten durften selber entscheiden, mit welcher Route sie starten wollten. Wer ein Top erreichte, durfte in die nächste Route einsteigen.
Ein Ansporn für die Schweizer Meisterschaft Lukas Rahn zeigte in der Kategorie U13 einen starken Wettkampf, scheiterte erst in Runde 10 und musste sich nur dem Dominator seines Jahrgangs geschlagen geben. «Ich habe gehofft, dass ich aufs Podest klettern kann, das war auch mein Ziel», sagt der Bonstetter. «Das mir der Wettkampf gut gelungen ist, spornt mich an für die kommenden Schweizer Meisterschaften.» Sieger bei den U13 wurde übrigens Philippe Geisenhoff (Dornach), auf Rang drei kletterte der Zürcher Kilian Blattner.
Punkte abgegeben, den 6. Tabellenrang behauptet
Ein Sieg, einmal Bronze und neun Kranzränge
Der FC Affoltern verabschiedet sich in die Sommerpause
Erfolgreiche Ottenbacher in Olten
Mit einer 0:2-Auswärtsniederlage gegen den FC Kilchberg-Rüschlikon verabschiedet sich der FC Affoltern in die Sommerpause. Bereits in sechs Wochen geht es weiter.
Sommerliche 29 Grad und strahlender Sonnenschein erwartete die Ottenbacher Pontoniere in Olten, zum finalen Wettkampf vor dem Eidgenössischen Wettfahren am letzten Juniwochenende. Und die Ämtler sollten so richtig abräumen.
................................................... von volkmar klutsch Die Kurzanalyse des Assistenz-Trainers Correia nach dem Match bringt es auf den Punkt: «Schade, dass wir in der 1. Halbzeit zu viele Fehler gemacht haben und den Zweikämpfen aus dem Weg gingen.» Ganz anders die 2. Halbzeit: Correia weiter: «In der 2. Halbzeit hingegen hatten wir an die 80% Ballbesitz. Wir haben die Zweikämpfe angenommen und gewonnen. Jeder ist für den anderen gelaufen und hat geackert. Leider hat der gegnerische Goalie unsere guten Chancen zunichtegemacht.»
Zwei Halbzeiten wie Tag und Nacht Und in der Tat: Es gab gegen den FC Kilchberg-Rüschlikon – wieder einmal – zwei Halbzeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Wie Tag und Nacht. Folgerichtig fielen in der 1. Halbzeit die beiden Tore der Kilchberger in der 13. und der 19. Minute. Dem 1:0 ging eine Vierer-Kurz-PassStafette voraus. Da hat alles gepasst. Keine Chance für die Ämtler Defensive und keine Chance für Torwart Bekcic.
Das 2:0 resultierte nach einem halb rechts ausgeführten Freistoss, der auf Umwegen den Weg ins Tor des bedrängten Bekcic fand. Dass der FCA auch Fussball spielen kann und kaltschnäuzige Fussballer in den eigenen Reihen hat, bewies Rako. Nicht nur, dass er dem gegnerischen Stürmer den Ball kontrolliert Bala II in kompromissloser Aktion. (Bild zvg.) abgrätschte, nein, einem heraneilenden Gegenspieler Unter ihnen «Leo» Leutrim, der verliess er den Ball geschmeidig «durch letzte Mittelfeldspieler des FCA. Leo die Hosenträger» gleiten und leitete hatte sich im Spiel gegen Schwamenden Gegenangriff ein. dingen einen glatten Wadenbeinbruch, gerissene Aussen- und Innensehnen des Sprunggelenks und einen Bala I und der gelbe Karton – ausgekugelten Knöchel zugezogen. eine endlose Geschichte Mit einem Einsatz rechnet er nicht vor Von den guten Szenen in der 2. Halb- dem Beginn der Rückrunde 2012/2013, zeit seien nur zwei erwähnt. Der Un- im Februar 2013. terlattenknaller von Konate – WembNach dem Match verabschiedeten ley 1966 lässt grüssen – und das nicht sich Spieler, Trainer und der Physiogegebene, herrliche Tor von Antenen therapeut in die wohl verdienten Feriaus angeblich Abseitsverdächtiger Po- en. Die Zeit läuft. Nur noch sechs Wosition. Randnotiz zur pflichtgemässen chen bis zu Beginn der neuen Saison. gelben Karte: Dieses Mal holte sie sich Erklärtes Ziel ist dann ein Platz an Kapitän Bala mit dem über den halben der Spitze dieser 2. Liga-RegionalPlatz gebrüllten Spruch: «Schiri, was Gruppe. pfiifet Sie da?!» ab. Lediglich 10 bis 15 Affoltemer Zu- Spieler: Bekcic, Bala I, Konate, Löliger (75’ Filipovic), schauer besuchten diesen bei herrli- Markanovic, Rama (50’. Kaufmann), Antenen, Bilic chem Wetter ausgetragenen Match. (60’. Shala), Bala II, Rako, Mühlemann.
................................................... von guido de pretto Bereits zum zweiten Mal in der laufenden Saison, konnten die Jungfahrleiterinnen Anita Stanger und Jessica Czerny in der Kategori F (Frauen) mit ihrem Weidling das oberste Treppchen auf dem Podest ergattern. Diesmal praktisch zeitgleich mit den Zweiten aber mit einem eindeutigen Vorsprung von zwei Punkten. Die Plätze 13 und 20 wurden ebenfalls von Ottenbacher Fahrerinnen belegt, dies waren die Schwestern Jolanda Küng/ Nicole Betschart sowie die jüngsten Ottenbacher Frauen Raphaela Humbel mit Jasmin Räber. In der Kategorie II fuhr Dennis Berli gleich zweimal in die Kranzränge. Einmal mit seinem Stammpartner Thomas Leutert auf den hervorragenden dritten Platz, sowie als Doppelstarter (ausser Konkurrenz) mit Andri Vögele auf Platz 15 und somit den letzten Kranzrang. Ebenfalls Platz 15 holten sich Lehmann Sandro und Näf Silvan in der Kategorie III. Weil in beiden Kategorien (II & III) gleichviel Fahrerpaare am Start waren, ist auch dies gerade noch der letzte Kranzrang.
Ganz oben auf dem Treppchen: Anita Stanger (links) und Jessica Czerny. (Bild zvg.)
Altbekannt sind die Namen der Kranzgewinner in der Kategorie D (Herren ab 43) dies sind Leo Baschnagel mit Ernst Humbel auf Platz 7 sowie Martin Berli und Christian Kohler auf Platz 18. In der Kategorie C (Männer) holt Ernst Guthauser mit seinen zwei Söhnen Mike (Fahrchef) und Martin (Talfahrtenkoordinator) die Eisen aus dem «Kranz-Feuer». Martin fährt mit Christian Schnopp auf den achten Platz und sichert sich auch noch die beste Zeit auf der Teilstrecke während der Durchfahrten flussabwärts. Mike holt sich mit seinem Partner Christian Grütter, der dieses Jahr von Bremgarten her kommend neu zu Ottenbach dazugestossen ist, Platz 45. Ernst wäre mit Kurt Hegetschweiler auf Platz 26, aber als Doppelstarter sind sie leider ausser Konkurrenz, und müssen sich mit einem verdienten Kranz begnügen. Infos: www.pontoniereottenbach.ch.
Wieder ein vielseitiges Sportprogramm in Bonstetten
Wsca am Euregiomeeting beim Bodensee
Beginn der Anmeldephase für das Schachenmattengrümpi 2012
Bei strahlend sonnigem Wetter fanden am Wochenende vom 16. und 17. Juni die Regionalen Meisterschaften (RZO) und das Chnuspernüssli Euregiomeeting in der Badi in Arbon statt. Der Wsca erschwamm zwölf Medaillen.
Von 17. bis 19. August wird im Sportzentrum Schachen in Bonstetten wieder das Schachenmattengrümpi stattfinden. Der Anlass bietet mit fünf Fussballkategorien, der Polysportiven Kategorie und den Kindersprints zum «Schnellste Unterämtler» wieder ein vielseitiges Sportprogramm.
Für die Regionalen Meisterschaften wurde kein Veranstaltungsort gefunden (wie der Name schon verrät, müssten die RZO in der Region Zürich durchgeführt werden). Der Organisator vom Chnuspernüssli-Meeting in Arbon erklärte sich dann bereit, die Region Zürich zu sich nach Arbon einzuladen. Aus Sicht der Schwimmerinnen und Schwimmer war das eine lukrative Angelegenheit: Sie wurden, wenn sie von beiden Veranstaltern auf Medaillenplätze schwammen, gleich mit zwei Edelmetallen geehrt. Für einen Start pro Lage mit zwei Medaillen nach Hause zu gehen kommt nicht sehr oft vor! Carlo Renold aus Langnau am Albis, Severin Suter aus Ottenbach, sowie Loredana und Nino Spagnoletti aus Affoltern kamen über diverse Disziplinen in den Genuss des doppelten Glücks ... insgesamt resultierten zwölf Medaillen daraus. Ausserdem bekamen Valeria
Spagnoletti aus Affoltern und Anja Junker aus Mettmenstetten Diplome, da sie unter die ersten sechs schwammen. Auch wurden während des Wettkampfes immer wieder Glücksläufe ausgelost. Für die schnellste Schwimmerin oder den schnellsten Schwimmer solcher Läufe winkten 10 Franken bar auf die Hand. Mehrere Male waren die Wsca-Kids bei diesen Läufen dabei, aber sie gewannen den Lauf nicht, ... ausser beim letzten Start am Sonntag über die 200 m Freistil: Nino Spagnoletti war auf den ersten 150 Metern gut dabei, aber eben nicht ganz vorne. Doch dann sprintete er auf den letzten 50 Metern davon und durfte sich über die 10 Franken und eine Verbesserung der persönlichen Bestzeit von 5 Sekunden freuen. Bereits vier Wochen zuvor, am 19. Mai, hatten die Wsca-Schwimmer mit sehr guten Zeiten in Gerlafingen geglänzt. Michelle Stolz aus Affoltern schaffte es bei diesem stark besetzten Wettkampf sogar zweimal aufs Podest. Über die 50 m Rücken gewann sie Silber, über die 50 m Delfin Bronze und ein Diplom gab es für den vierten Rang über die 50 m Freistil. Drei Wochen darauf, am 9. Juni, gewann Severin Suter in Burgdorf über die 100 m Brust Silber und über die 50 m Freistil Bronze. Anja Junker erreichte den dritten Rang über die 50 m Delfin. Der letzte Wettkampf vor der Sommerpause steht am Samstag, 23. Juni, im Hallenbad in Bülach an. Alle Resultate und weitere
Idylle: Das Wsca-Team in der Badi Arbon. (Bild zvg.)
Infos unter www.wsca.ch.
Das Organisationskomitee des Streethockeyclubs Bonstetten-Wettswil schaut auf ein gelungenes Schachenmattengrümpi 2011 zurück und darum wird sich am Programm für die diesjährige Ausgabe nichts ändern. Das Turnier wird wieder am Freitagabend mit der Vorrunde der polysportiven Kategorie starten, in welcher die Teams sich neben dem Fussball auch in Unihockey und Beachbzw. Hallenvolleyball messen. Am Samstag findet dann die Zwischenrunde und das Finale der polysportiven Kategorie statt. Die Männer messen sich parallel dazu am Samstag in der Kategorie «Aktive» wo jeweils ab ca. 17 Uhr die spannenden Finalspiele stattfinden.
Spass an der sportlichen Betätigung Am Sonntag spielen alle Juniorenkategorien sowie die gemischten Teams in der Kategorie Sie&Er. Am Sonntagnachmittag wird der Turn- und Sportverein Bonstetten wieder die Läufe zur Ermittlung des schnellsten Unterämtlers durchführen. Alle Kinder aus der Region dürfen sich um 12.30 Uhr bei der Oberstufenwiese in die Reihen hinter den Jahrgangstafeln stellen und anschliessend um 13 Uhr mit der gleichaltrigen Konkurrenz um die Wette sprinten. Jedes teilnehmende
Die Idee des Turniers ist, dass die Teams Spass haben an der sportlichen Betätigung. (Bild zvg.) Kind erhält als Belohnung einen Getränkegutschein. In den letzten Jahren wurde dem Organisationskomitee bewusst, dass der Begriff «Grümpi» nicht mehr so in der Bevölkerung verankert ist wie vor einigen Jahren. Immer wieder kamen Anfragen, ob man denn auch einzelne Kinder für die Fussballkategorien anmelden kann. Darum sei nochmals erklärt, dass die Idee eines Grümpelturniers ist, dass man sich zu einer Grup-
pe zusammenschliesst und eine Mannschaft anmeldet. Für den kulinarischen Teil des Festes sorgt wie immer das Festwirtschafts- und Barteam. Im letzten Jahr umfasste das Angebot mit Schweizer Bratwürsten und Cervelats, American Hotdogs, Hamburgern, italienischer Pasta und asiatischen Frühlingsrollen Gerichte aus der ganzen Welt. Infos und Anmeldung: www.shcbw.ch/gruempi.
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048_2012
Am Samstag hat das Werk- und Wohnheim zur Weid in Rossau mit Bewohnern, Gönnern, Ange- hörigen, Gästen und Vertretern aus der Politik sein 1...

References: Art. 25
 § 151
 § 151
 § 54
 Art. 24
 § 21
 § 147
 § 54
 § 151
 § 39