Source: https://issuu.com/kaerntner-jaegerschaft/docs/195
Timestamp: 2017-04-23 16:41:24+00:00

Document:
195 by Kärntner Jägerschaft - issuu
M I T T E I L U N G S B L AT T D E R K Ä R N T N E R J Ä G E R S C H A F T
◆ Hegeringleitertagung 2011
◆ Informationen zur
◆ VO Abschussmeldung
◆ Rabenvögelstrecke melden
◆ 50 Jahre Steinwild am
◆ Jägerwallfahrt
◆ Bleischrotverbot kommt
◆ 30. Schweißprüfung des ÖJGV
Nr. 195 | 40. Jahrgang
Hegeringleitertagung 2011
zur Abschussplanung
Neue Abschussmeldung
Bausteinaktion für Schießtunnel
Tollwut-Abschussprämie
Ausgabe Jagderlaubnisschein
Rabenvögelstrecke melden
Wilderei im Lavanttal
Wildschweinseuche
Bleifrei in die Zukunft
Fallenstellerkurs
Kurs für Flintenschießen
Hegeschauen 2011
50 Jahre Steinwild
KJ auf 10. Brauchtumsmesse
Jägerwallfahrt zum
Stift St. Georgen a. L.
30 Jahre JG Egg bei Hermagor
50. Jubiläums-Hubertusmesse
Hubertusfeier im Gegendtal
26. Konvent des Ordens
„Der Silberne Bruch“
2011 – Internationales Jahr
10 Jahre Schloss Hohenbrunn
Bleischrotverbot kommt
Hegeringschießen 2011
30. Schweißprüfung des ÖJGV
Internat. Schweißprüfung
Totentafel/Wortanzeigen
Ing. Edi Maier 70
Begonnen hat das neue Jahr gleich
mit Pressemeldungen über die Wilderei im Lavanttal, die sogar zu einem höchst eigenartigen Fernsehbericht im ORF geführt hat, wo
man, den Geschmack völlig verfehlend, einen verurteilten Wilderer zum Hauptdarsteller stilisiert
hat. Kein Wunder, dass der ORF
bei so schlechten Berichten immer
mehr Seher verliert.
Unglaublich aber auch, dass man
diesem Verrückten noch nicht das
Handwerk legen konnte, obwohl
die örtlichen Jäger mit der Polizei
gut zusammenarbeiten. Um eventuell zurückgehaltene Informationen etwas zu lockern, hat der
Vorstand der Kärntner Jägerschaft
eine Ergreiferprämie von € 3.000.–
ausgesetzt, eine Solidaritätsmaßnahme von uns Kärntner Jägern
für die Wolfsberger Jagdkollegen,
um raschest diese Wahnsinnstaten
zu stoppen. Viel Glück hiezu wünschen wir ins Lavanttal!
Nun kommt die Zeit der Hegeringversammlungen, Hegeschauen und
Bezirksjägertage und alle werden
sich mit dem Thema Abschusserfüllung/Abschussplanung befassen. Es gibt genügend Reviere, die
hervorragend planen, ohne Probleme ihren Abschussplan erfüllen
und je nach Bedarf auch noch in
den gemeinsamen „Topf“ greifen,
wie es eben das Revier benötigt.
Diesen sei „Weidmannsdank“ gesagt für ihr vorbildliches Jagen
und Bewirtschaften, sie haben es
letztlich auch verstanden mit dem
2-jährigen Abschussplan, dem
„Gemeinsamen“ und dem „Zusätzlichen Abschuss“ umzugehen.
Sie sind es auch, die die „Selbstständigkeit in der Jagd“, wie wir
sie seit nunmehr 6 Jahren erfolgreich leben.
Der „Abschussplan“, liebe Jagdausübungsberechtigte,
„Mindestabschussplan“ und der
dazu ergehende Bescheid ist einzuhalten, wie jeder andere Bescheid
auch. Bei Nichteinhaltung hat die
Behörde die gesetzliche Verpflichtung, darauf zu reagieren. Der
Umgang mit dem genehmigten
Abschussplanbescheid unter dem
Motto, „egal, wie viel wir davon
schießen, Hauptsache wir
haben’s frei“, wird sich
gänzlich aufhören müssen.
Die Planung nach der Methode: „wir sind 20 Jäger,
daher brauchen wir 20
Böcke, nehmen wir halt
gleich viel Geißen“, egal ob
diese im Revier vorhanden
sind oder nicht, ist vorüber.
Wer mit seinem Plan nicht
zu Rande kommt und dann
mit dem Standardsatz „es
sind keine Rehe zu sehen“ argumentiert, womöglich aber seine
Rehböcke erlegt, hat leider keine
Glaubwürdigkeit oder sein Revier
nicht vollständig im Griff.
Der Hegeringleiter und der Bezirksjägermeister verfügen mittlerweile über lückenlose Daten
der Abschüsse der letzten Planperiode, des Fallwildes aller Wildarten, der Wildschadensituation und
der daraus resultierenden Abschussziffern für den Mindestabschussplan Ihres Revieres. Sie
können diese auch jederzeit für
Ihr Revier bei der KJ abrufen, damit Sie über die gleichen Unterlagen verfügen. Seien Sie also nicht
böse, wenn der HRL oder der BJM
nicht immer Ihren Wünschen entspricht und auf Grund der vorliegenden Ziffern Ihres Revieres oft
anders entscheidet. Wenn etwas
klar argumentierbar ist, ist es zu
akzeptieren. Letztlich wachen
auch der Bezirksjagdbeirat und
Landesjagdbeirat, wo alle Interessen vertreten sind, darüber, dass
nicht ins „Blitzblaue“ geplant
Der Gesetzgeber vertraut uns voll
und wir dürfen diesen Vorschuss
an Vertrauen nicht verlieren. Wenn
wir etwa beim Gams bei einer Abschusserfüllung von 67 % herumdümpeln, fragt sich die Öffentlichkeit – berechtigt – ob wir die Abschussplanung noch im Griff haben.
Das Vertrauen in Sie, geschätzte
groß und ich bin sicher, Sie werden
dieses auch würdigen, meint
DI Dr. Ferdinand
S LandesS S S S S
H E G E R I N G L E I T E R TA G U N G
Traditionell leitet die Kärntner Jägerschaft das Arbeitsjahr mit der Hegeringleitertagung ein. Die 11. dieser Art fand am 15. Jänner im Jägerhof Mageregg statt und Hegeringleiter, Landesausschuss- und
Vorstandsmitglieder aus allen Tälern Kärntens sind der Einladung
gefolgt. LJM Dr. Gorton freute sich
über den äußerst guten Besuch und
begrüßte neben den Jägerschaftsfunktionären besonders den Jagdreferenten der Kärntner Landesregierung, LH-Stv. DI Scheuch, das
Ehrenmitglied ÖR Puck, sowie die
beiden LJMStv. Dr. Brunner und
Josef Monz. Wie der LJM betonte,
dient diese Tagung der Information
und der noch engeren Zusammenarbeit zwischen Jägern und Funktionären.
Dann nahm er zu einigen aktuellen jagdlichen Themen Stellung:
Dr. Gorton die
Schalenwildabschüsse
beim Rotwild
zu 81 %, beim Rehwild zu 72 % und
beim Gamswild zu 67 % erfüllt. Die
Bejagung des Gamswildes bereitet
weiterhin Sorgen und er stellte die
Frage, ob nicht schon bei der Abschussplanung Fehler gemacht
wurden. Auch die Abschusserfüllung bei Rehgeißen mit 75 % ist
nicht zufrieden stellend. Er appellierte an die Hegeringleiter und Bezirksjägermeister, diese Mängel bei
der bevorstehenden Abschussplanung zu berücksichtigen.
Bei der Freigabe der Raufußhühner bleibt es bei der bisherigen Regelung und beim festgesetzten
Kontingent. Abschussanträge sind
weiterhin an das Amt der Kärntner
Landesregierung zu richten. Eine
Freigabe erfolgt nur nach erfolgter
Zählung und bei mindestens 4 bestätigten Hahnen.
Dann nahm der LJM zur laufenden Diskussion des Bärenabschusses bei Bad Eisenkappel (Fall Roˇznik) ausführlich Stellung. Die
Kärntner Jägerschaft hat bei der
Staatsanwaltschaft den Akt angefordert, aufgrund der damals vorgelegenen Indizien ein Disziplinarverfahren gegen den Schützen eingeleitet und die Disziplinarstrafe
des „Ausschlusses auf Dauer“ verhängt. Dagegen hat der Beschuldigte beim UVS berufen, daher ist
das Urteil nicht rechtskräftig. Man
wartet noch immer auf das Gerichtsurteil, erst dann wird der
UVS als Berufungsinstanz entscheiden. Der LJM stellte klar, dass
der Disziplinarsenat im Fall Roˇznik
korrekt gehandelt hat.
Zweites beherrschendes Thema
der letzten Wochen und Monate war
und ist die Wilderei im Lavanttal.
Über 20 Wildtiere gehen auf das
Konto des Wilderers, der Häupter
und Decken von Schalenwild provokant sichtbar am Straßenrand
ablegt. Polizei und Jägern ist es bisher nicht gelungen, den oder die Täter auszuforschen. Die Kärntner Jägerschaft hat ein Zeichen gesetzt
und für Hinweise, die zur Ausforschung des Täters führen, eine Prämie von € 3.000,00 ausgesetzt. Dr.
Gorton rechtfertigt die Aussetzung
der Ergreiferprämie damit, dass der
Wilderei im Lavanttal vorerst ein
Ende gesetzt werden muss.
Kurzreferat informierte
Fischereirevierverbandes Spittal/Drau, Mag.
Gert Gradnitzer, über die
Kormoranproblematik an der
Möll mit dem Schwerpunkt Stausee
Rottau. Im Schnitt benötigt ein Vogel 1 kg Fisch täglich und täglich
fallen Trupps mit über 100 Kormoranen in den Gewässern ein. Sie
stellen daher nicht nur ein wirt-
schaftliches, sondern auch ein ökologisches Problem dar. Der Kormoran hat in den letzten Jahren stark
zugenommen. In Europa schätzt
man seinen Bestand auf rund 1 Million Vögel. Wie Beringungen beweisen, überwintern viele Kormorane
aus den Nordländern, Baltischen
Staaten und aus Russland bei uns
und fischen unsere Flachgewässer
leer. Um Schäden am Fischbestand
gering zu halten, werden sie vergrämt und bejagt. Dabei ist man
auf die Mithilfe der Jäger angewiesen. In einem leidenschaftlichen
Appell ersuchte Mag. Gradnitzer
die Jäger um Unterstützung bei der
Lösung des Kormoranproblems.
Das kann aber nur in enger Zusammenarbeit zwischen Fischereiberechtigten und Jagdausübungsberechtigen geschehen. Für jeden
erlegten Kormoran hat der Landesfischereiverband eine Prämie von
€ 20,00 ausgesetzt.
ABSCHUSSPLANUNG 2011/2012
Referat ging GF
Mag. Burgstaller-Gradenegger ausführlich
auf die bevorstehende
der Planperiode
2011/2012 ein
und stellte den Hegeringleitern
auch eine Arbeitsunterlage zur Verfügung. Sie erläuterte den Ablauf
der Abschussplanung und verwies
auf wichtige Fristen, die gemäß
Kärntner Jagdgesetz vorgegeben
sind. Breiten Raum widmete sie
auch dem „Gemeinsamen und Zusätzlichen Abschuss“. Die Geschäftsführerin hielt ausdrücklich
fest, dass der Abschussplan insofern ein Mindestabschussplan ist,
aber zu 100 % zu erfüllen ist.
Weiters ist der Abschussplan ein
Bescheid, dessen Nichterfüllung
Konsequenzen nach sich zieht. Lesen Sie dazu weitere Informationen
zur Abschussplanung auf den Seiten 7 und 8.
Dann stellte sie die
vor, die nun auch digital weitergeleitet werden kann und ging auf
die wichtigsten Neuerungen näher
ein. Die neue Abschussmeldung
wird mit 1. Mai d. J. eingeführt, bis
dahin sind noch die alten Formulare zu verwenden. Die neue Abschussmeldung mit Verordnung und
Erläuterungen sind auf den Seiten
9 und 10 abgedruckt.
folgten aufmerksam den Referaten
Die nächsten beiden Referate
waren dem
gewidmet. Zunächst berichtete der
Wildbiologe der Kärntner Jägerschaft, Mag. Muralt, über sein im
Ing. Wolfgang Oswald (li.), Mag. Gerold
Muralt (re.)
Rahmen seiner Dissertation durchgeführtes Rehwildforschungsprojekt bei Leoben in der Steiermark.
die Raum-Zeit-Nutzung des Rehwildes, die detaillierte Analyse des
Lebensraumes durch rasterartige
Stichprobeninventuraufnahmen,
die Erfassung des Rehwildbestandes, Analyse des Wildeinflusses
(Kontrollzäune und rasterartige
Verbissaufnahmen), sowie die Darstellung der Wildverfassung (Vitalität). Im Rahmen dieses Projektes
wurden Rehe gefangen und entweder mittels Ohrmarken individualmarkiert oder mit GPS-Halsbandsender ausgestattet, wodurch genaueste Einblicke in die RaumZeit-Nutzung
Interessant ist dabei die unterschiedliche Raumnutzung der Rehe, die sich auf zwischen 20 bis 400
ha erstrecken kann. Die Studie hat
weiters ergeben, dass Rehgeißen in
der Brunft oft weite Wanderungen
unternehmen, um nach rund 24
Stunden – vermutlich beschlagen –
in ihre Einstände zurückzukehren.
Bei der Erfassung der Bestandesdichte hat man im Rahmen dieses
Forschungsprojektes neue Wege
beschritten und verschiedenste
Methoden wie Losungszählungen,
Fotofallen und Capture-Mark-Resight Berechnungen angewandt um
den Rehwildbestand zu ermitteln.
Die Studie hat erbracht, dass der
Rehbestand vielfach unterschätzt
Im Anschluss erläuterte der
Rehwildreferent der Kärntner Jägerschaft, Ing. Oswald, die Abschussplanung und Abschusserfüllung der Planperiode 2009/2010
und stellte fest, dass bei der Abschussplanung noch Nachholbedarf besteht. Nach den Ergebnissen ist in 540 Kärntner Revieren eine Verbesserung und in 805 Revieren eine Verschlechterung der Abschusserfüllung festzustellen, in 94
Revieren ist sie gleich geblieben.
Der Rehwildreferent ist dabei, den
Wildregionen die entsprechenden
Unterlagen für die bevorstehende
Abschussplanung zu erstellen und
ersuchte die Hegeringleiter und
Bezirksjägermeister, bei der Abschussplanung aufklärend zu wirken. In jedem Fall hat die Freigabe
1:1 (Bock : Geiß) zu erfolgen, bei
den Kitzen kann man flexibel sein.
Er sprach die Empfehlung aus, den
Kitzabschuss bis Ende Oktober zu
tätigen. Unser aller Ziel muss es
sein, die Abschussplanung und Abschusserfüllung zu verbessern.
Das letzte Referat behandelte
S c h we r p u n k t
Wolf. Eingangs
seines Referates
berichtete der
Wildbiologe, Dr.
Paolo Molinari,
Italien, über die
aktuelle Situation von Bär,
in Kärnten und in Europa. Er hob
in diesem Zusammenhang die gute
grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Jägern in Italien,
Slowenien und Kärnten hervor. Die
Gesellschaft von damals hat die
Ausrottung von Bär, Luchs und
Wolf verlangt und die Gesellschaft
von heute verlangt dessen Rückkehr. Dr. Molinari stellte das Projekt „GREMO“ vor, das das derzeitige Vorkommen dieser drei Raubsäuger wissenschaftlich darstellen
Die Zunahme des Schwarzwildbestandes in Kärnten bereitet Sorgen und verursacht mancherorts große Schäden in landwirtschaftlichen Kulturen. Im Vorjahr wurden in unserem Bundesland 367
Stück Schwarzkittel erlegt. Ein Schwarzwildabschuss verdient besonders erwähnt zu werden, nämlich der 170 kg schwere Keiler, der
Anfang Dezember 2010 im Revier Niederosterwitz bei Launsdorf
des Karl Khevenhüller-Metsch vom Jäger Herbert Illitsch erlegt
wurde. Weidmannsheil dem Schützen! Am Foto: Jagdherr Karl Khevenhüller-Metsch (li.) mit dem Erleger Herbert Illitsch (re.).
Die Referate,
Video in den
soll und im Frühjahr 2011 in den
Karawanken und Karnischen Alpen starten wird. Es erstreckt sich
vom Dreiländereck bei Thörl-Maglern bis zur Petzen bei Bleiburg
und umfasst 30 Hegeringe in den
Bezirken Hermagor, Villach, Klagenfurt und Völkermarkt. In diesem
Bereich werden auch zahlreiche Fotofallen zum Einsatz kommen. Das
Projekt ist vorerst für 3 Jahre anberaumt, kostet € 270.000,– und
wird größtenteils vom Land Kärnten finanziert.
Geänderte Gesetze und Nutzungsformen in der Landwirtschaft, hohe Wildbestände und das
öffentliche Interesse haben neue
Voraussetzungen für die Ausbreitung der Großräuber geschaffen,
sagte der Wildbiologe und bat die
Jägerschaft um Unterstützung
beim Projekt „GREMO“.
GRUSSSSWORTE
Gegen Ende der Tagung sprach
der Jagdreferent der Kärntner Lan-
desregierung, LH-Stv. DI Scheuch,
Grußworte. Er dankte allen Jägerschaftsfunktionären für ihren unermüdlichen und gewissenhaften
Einsatz im Dienste der Kärntner
Jagd und würdigte die gute Zusammenarbeit mit der Kärntner Jägerschaft. Er habe sehr aufmerksam die Referate und Diskussionen
verfolgt und es waren für ihn viele
neue und wertvolle Erkenntnisse
dabei. Weil die Zeiten immer
schwieriger werden, appellierte
DI Scheuch an die Jäger, die Jagd
mit Augenmaß und Verantwortung
Im Anschluss an die Referate
entspann sich eine rege Diskussion,
wobei das Großraubwildprojekt
„GREMO” für Zündstoff sorgte. Besonders die Landwirtschaft hat
große Bedenken und weist darauf
hin, dass das gleichzeitige Vorkommen von Großräubern und Weidevieh immer wieder zu Problemen
führt. Vor allem ist die Frage des
Schadenersatzes bei Weidevieh zu
klären. Unsere Kulturlandschaft,
die intensive Bewirtschaftung der
Almen und der rege Tourismus bieten wenig Platz für diese Raubsäuger. Offen ist auch die Frage, wie
sehr sich das Wild, insbesondere das
Rotwild, bei den Fütterungen verhält. Dazu sagte der LJM, dass auch
er seitens der Gesellschaft aber
auch von der Landwirtschaft
Druck verspürt. Trotzdem sollten
wir uns dieses Thema nicht aus der
Hand nehmen lassen. Mehrmals betonte Dr. Gorton, dass eine Auswilderung von Bär, Luchs und Wolf in
Kärnten für ihn nicht in Frage
Weitere Anfragen gab es zu den
Themen: Kormoranbejagung, Jagdverpachtungen, Jagdverwalter und
Abschussplanung, Gamsbejagung
in Schutzgebieten, Rotwildbewirtschaftung
Saualm,
Schwarzwildschäden, Wilderei im
Lavanttal und Ergreiferprämie,
Rotwildfütterung und Kostenbeteiligung. Alle Fragen wurden von den
Referenten ausführlich und kompetent beantwortet.
In einem Schlusswort dankte der
LJM allen Funktionären für ihren
unermüdlichen Einsatz für Wild,
Weidwerk und die Kärntner Jägerschaft. Weiters dankte er für das so
zahlreiche Erscheinen, die regen
Diskussionsbeiträge und den Vortragenden für ihre interessanten
Man verspürte, dass die Jägerschaftsfunktionäre mit Freude, Verantwortung und Aufbruchstimmung in die neue Pachtperiode gehen!
Walter Kulterer
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HINWEISE FÜR JADGAUSÜBUNGSBERECHTIGTE:
1.) Anfang Februar findet die
RAHMENABSCHUSSPLANERSTELLUNG statt.
Diese erfolgt zwischen den Bezirksjägermeistern, den Wildregionssprechern (und Talschaftsreferenten) sowie dem Wildbiologen der
Kärntner Jägerschaft. Der Rahmenabschussplan hat für eine Umsetzung der Ziele und Grundsätze
des Wildökologischen Raumplanes
bei der Festsetzung des Abschussrahmens zu sorgen; dieser für jede
Wildregion und für jede Wildart
festzulegende Rahmen in Form von
Ober- und Untergrenzen ist bei der
Festsetzung der Zahl der Abschüsse
in allen Abschussplänen dieser
Wildregion jeweils einzuhalten
(§ 55 a Abs. 3 K-JG).
Unmittelbar nach Feststehen des
Abschussrahmens erfolgen – je
nach Bedarf – informelle Vorgespräche zwischen den Wildregionssprechern (Talschaftsreferenten) und
den Hegeringleitern.
2.) Danach kommt es zu den ABSCHUSSPLANBESPRECHUNGEN zwischen Hegeringleiter und
Ihnen, den Jagdausübungsberechtigten, als eigentlichem Kernstück
der Abschussplanung.
Diese Abschussplanbesprechungen müssen bis spätestens Ende Februar abgeschlossen sein, da
der/die Jagdausübungsberechtigte
„bis spätetstens 1. März ... den beantragten vollständigen Abschussplan dem Hegeringleiter bekannt
zu geben hat“ (§ 57 Abs. 1 K-JG).
Den Abschussplan-Antrag haben Sie entweder bereits vor Beginn
der Abschussplanbesprechungen –
gegen Empfangsbestätigung – erhalten oder Sie bekommen ihn im
Rahmen der Besprechungen. Diese
finden auf Einladung durch den
Hegeringleiter und in der Regel –
mit Ihrem Einverständnis – in Anwesenheit aller Jagdausübungsberechtigten statt.
Wenn Sie sich als „Jagdausübungsberechtigter“ im Sinne des
Kärntner Jagdgesetzes, also als
◆ Eigenjagdberechtigter,
◆ (Einzel-)Pächter/vorläufiger
◆ Jagdgesellschaft (Verein), vertreten durch den Obmann,
◆ Bevollmächtigter i.S. des K-JG
(z.B. bei Eigenjagdrecht von mehreren physischen Personen, Personenvereinigung oder einer juristischen Person) oder
◆ Jagdverwalter
durch eine andere Person – sei es
nun für die Abschussplanbesprechung oder auch das gesamte Verfahren – vertreten lassen möchten,
bedarf dies einer von Ihnen unterschriebenen und mit Datum versehenen schriftlichen Vollmacht, aus
welcher Inhalt und Umfang der Vertretungsbefugnisse genau hervorzugehen haben.
Insbesondere bedarf es auch im
Falle einer Pächtergemeinschaft einer schriftlichen Bevollmächtigung
durch die anderen Mitpächter,
wenn nur einer der Pächter an den
Abschussplanbesprechungen teilnimmt bzw. den Abschussplan-Antrag unterfertigt.
Dies gilt auch in jenen Fällen, in
welchen Sie sich als Jagdausübungsberechtigte(r) z.B. durch Ihr
Jagdschutzorgan vertreten lassen
möchten, was in der Praxis relativ
häufig vorkommt. (Es kann in diesem Rahmen eine Vollmacht zur
Durchführung aller notwendigen
Handlungen im Rahmen der Abschussplanung erteilt werden oder
aber auch nur z.B. zur Entgegennahme des Abschussplan-Antrages
oder Teilnahme an der Besprechung
Zeichnungsbefugnis bezüglich des
Abschussplan-Antrages und der
Bestätigung über dessen einvernehmliche Besprechung (Ausspracheprotokoll).
Bei verpachteten Eigenjagden
haben Sie Ihrem Abschussplan-Antrag eine Stellungnahme des Verpächters anzuschließen oder mitzuteilen, dass der Verpächter auf die
Abgabe der Stellungnahme verzichtet hat.
Die wesentlichen Inhalte der Ab-
schussplanbesprechungen werden
vom Hegeringleiter im Ausspracheprotokoll schriftlich festgehalten.
Wenn Einvernehmen über die Abschusszahlen vorliegt, wird dies in
der Praxis eine Formsache darstellen.
Sollte es jedoch zu Auffassungsunterschieden zwischen Ihnen und
dem Hegeringleiter kommen, gilt es
abzuklären, ob bei der Beantragung
der Abschusszahlen die jagdgesetzlichen Bestimmungen und die Abschussrichtlinien eingehalten wurden und sich unter Berücksichtigung selbiger nicht doch ein Konsens erzielen lässt.
In diesem Zusammenhang sei
nachdrücklich an die Ziele der Abschussplanung erinnert:
◆ Berücksichtigung der Ziele der
Wildökologischen Raumplanung:
das bedeutet eine grundsätzliche
Bedachtnahme auf das zwischen
dem Wild und seiner Umwelt vorherrschende Verhältnis zur Sicherung des Lebensraumes des Wildes
einerseits und zur nachhaltigen
Vermeidung von Wildschäden und
anderen Schäden in der Vegetation
andererseits und die darauf basierend festgelegten Wildräume und
Wildregionen (vgl. § 55 a Abs. 1 KJG) und Integration von der Abschussplanung
Wildarten in die Kulturlandschaft
Dem wachsamen Auge des Jagdaufsehers Walter Sereinig ist dieser
Biberfraß nicht entgangen. Am Ufer des Drauarms bei Saager, Gemeindejagdrevier Grafenstein, hat der Biber Ende Jänner d. J. diese
Pappel gefällt, die am Stock 82 cm misst.
(Text und Foto: Walter Kulterer)
in landeskulturell verträglicher
Form unter Berücksichtigung der
Freizone für Rotwild (§ 1 der Verordnung des Landesvorstandes vom
4.11.2004, i.d.g.F., mit welcher der
Wildökologische Raumplan erlassen wurde)
◆ Bestandessicherung aller der Abschussplanung
Wildarten (§ 1 Z 1 der Verordnung des Landesvorstandes vom
4.11.2004, i.d.g.F., mit der die Abschussrichtlinien erlassen wurden = ARL)
◆ es dürfen keine für die Landund Forstwirtschaft untragbaren
Wildschäden entstehen (§ 1 Z 1
◆ Bedachtnahme auch auf den
Wildlebensraum über die Grenze
eines Jagdgebietes hinaus (§ 1 Z
1 ARL)
◆ Geschlechterverhältnis (vgl. § 1 Z
2 ARL)
◆ Abschussfreigabe nach Prozentsätzen (vgl. § 4 ARL), wobei notwendige Abweichungen, die im
Standort des gegenständlichen
Jagdgebietes begründet sind, zulässig sind. Auch sind außergewöhnliche Verhältnisse, wie Mangel in der Altersstruktur, Seuchen, andere Wildverluste (Verkehr) oder besondere Wildschäden zu berücksichtigen
◆ stärkerer Abschuss des Jungwildes, Schonung der Stücke mittleren Alters bei beiden Geschlechtern (§ 1 Z 2 ARL)
◆ wenn der festgesetzte Abschuss
von weiblichem Schalenwild oder
von Rehkitzen, Rotwildkälbern
oder Muffellämmern ohne triftigen
Grund nicht nur unwesentlich
unterschritten wurde, so ist bei der
(mit Rücksicht auf die Interessen
unter Bedachtnahme auf ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis)
eine der Nichterfüllung des Abschussplanes entsprechende Anzahl
männlicher Stücke nicht zum Abschuss freizugeben (vgl. § 4 ARL)!
◆ Einsparungen aufgrund von
Fehlabschüssen bei Rotwild und
Gamswild haben nach § 3 der Abschussrichtlinien zu erfolgen. – Diese Einsparungen kommen selbstverständlich auch bei einem Wechsel in der Person des/der Jagdausübungsberechtigten zu tragen, da
die Abschussrichtlinien zwar auch
pönalen Charakter haben, in erster
Linie und vor allem aber dem Aufbau eines gesunden Wildstandes in
richtiger Alterspyramide dienen!
Sollte kein Einvernehmen über
die Abschussplanzahlen erzielbar
sein, sei als Lösungsmöglichkeit auf
den Zusätzlichen Abschuss (Z.A.)
verwiesen. In einigen ganz wenigen
Fällen gab es in der letzten Abschussperiode Probleme bei den
Hirschen der Klasse III, in diesen
Fällen kann der BJM jedoch in der
Planung individuell reagieren.
Die Höhe des Zusätzlichen Abschusses ist vom Bezirksjägermeister für einen Hegering oder eine
Wildregion festzulegen. Der Z.A.
ermöglicht – ohne Abschussverpflichtung – Flexibilität und auch
rasches Reagieren auf Wildschäden.
◆ Zu bedenken ist bei der Beantragung der Abschusszahlen grundsätzlich, dass der Abschussplan in
jenem Sinne auch einen sog. „Mindestabschuss“ darstellt, als die individuell frei gegebenen Wildstücke
jedenfalls zu erlegen sind und der
Bescheid erfüllt werden muss!
Gerade auch angesichts der AbschusserfüllungsProblematik
beim Gamswild sei auf die Möglichkeit des Gemeinsamen Abschusses (G.A.) hingewiesen. Gem.
§ 57 Abs. 8 KJ-G kann für mehrere
Jagdgebiete ein Gemeinsamer Abschuss durch den BJM festgelegt
Im Hinblick auf den G.A. ist zu
beachten, dass es keine Beteiligung
eines Reviers an einem G.A. in einer
Wildklasse geben darf, welche das
betreffende Revier individuell – also im eigenen Abschussplan – frei
Bitte vergessen Sie auch nicht,
IST DER 1. MÄRZ 2011.
den vollständig ausgefüllten Abschussplan-Antrag mit Datum zu
versehen und zu unterschreiben.
3.) März: Bis spätestens 15. März
hat dann in weiterer Folge der Hegeringleiter den beantragten Abschussplan zusammen mit seiner
Stellungnahme dem Bezirksjägermeister zu übermitteln, der wiederum, nach Anhörung des Bezirksjagdbeirates (und des Vertreters der
Hegegemeinschaft, wenn Ihr Jagdgebiet zu einer Hegegemeinschaft
gehört), den ABSCHUSSPLAN bis
spätestens 1. Mai (Aufgabedatum
bis einschließlich 28. April) mit Bescheid festzusetzen hat.
Ein etwaiger Antrag auf Ausnahme von den Schonvorschriften im Hinblick auf die Raufußhühner (Auer- und
Birkhahn) ist von Ihnen an das Amt
der Kärntner Landesregierung/Abteilung 10 – Unterabteilung Agrarrecht zu richten.
Es sind eigene – von der Landesregierung zur Verfügung gestellte –
Anträge auf Freigabe eines Auerhahnes oder/und Birkhahnes auszufüllen, für deren Einbringung es
keine Fristen gibt, die aber jedenfalls rechtzeitig erfolgen muss; keinesfalls kann eine Beantragung
über den Abschussplanantrag erfolgen!! Antragsformulare sind
über die Hegeringleiter erhältlich.
Jedenfalls soll eine Vorbesprechung der beantragten Raufußhuhn-Freigabe zwischen Hegeringleiter und Ihnen im Rahmen der
Abschussplanbesprechungen stattfinden. Auch hat der Hegeringleiter
dem Antrag des/der Jagdausübungsberechtigten eine Stellungnahme beizufügen. Es steht Ihnen
Jagdausübungsberechtigten
aber frei (z.B. wenn gar keine Abschussplanbesprechung
stattfindet), den Antrag direkt an die Landesregierung zu richten, wobei ohne eine Stellungnahme des Hegeringleiters keine Freigabe erfolgen
kann. Die Ausnahme-Bewilligung
von den Schonvorschriften ist gebührenpflichtig und bringt auch
die Pflicht zur Entrichtung einer
Verwaltungsabgabe mit sich.
Mag. Freydis BurgstallerGradenegger
Kundmachungsblatt
Herausgegeben am 8. 2. 2011
1. Verordnung: Formulare (Abschussmeldung)
1. Verordnung des Landesvorstandes der Kärntner
Jägerschaft vom 15. Dezember 2010, Zahl: LGS /
FORM / 8488 / 1/ 2010, mit der die Verordnung des
Landesvorstandes der Kärntner Jägerschaft vom 4.
November 2004, Zahl: FORM/73/1/2004, mit der die
Formulare für den Abschussplan, die Abschussmeldung, die Abschussliste und die Wildnachweisung erlassen wurden, geändert wird:
Auf Grund des § 58 Abs. 2 des Kärntner Jagdgesetzes 2000, LGBl. Nr. 21, zuletzt geändert durch LGBl.
Nr. 33/2010, wird verordnet:
Die Verordnung des Landesvorstandes der Kärntner
2004, Zahl:
FORM/73/1/2004, mit der die Formulare für den Ab-
schussplan, die Abschussmeldung, die Abschussliste
und die Wildnachweisung erlassen wurden, wird wie
„Abschussmeldung
(zu § 58 Abs. 2)
Die Abschussmeldung ist unter Verwendung des
Musters der Anlage 2 zu erstellen.“
Erläuterung zur Abschussmeldung neu
Anlage 2 (zu § 2 der Verordnung
des Landesvorstandes vom 4. November
73/2/2004, mit der die Formulare
(Vordrucke) für den Abschussplan,
die Abschussmeldung, die Abschussliste und die Wildnachweisung erlassen wurden)
Die Verordnung des Landesvorstandes der Kärntner Jägerschaft,
mit welcher das Formular für die
Abschussmeldung gem. § 58 Abs. 3
Kärntner Jagdgesetz 2000, LGBl.
Nr. 21, zuletzt geändert durch
LGBl. Nr. 33/2010, geändert wird,
tritt am 1. Mai 2011 in Kraft.
Da einerseits seitens des Schießreferates der Wunsch nach besserer
statistischer Auswertbarkeit der
(gesetzlich verpflichtenden) Teilnahme am Hegeringschießen bestand und andererseits die Fälle der
Wild- Erlegungen ohne gültige
Jagdkarte bzw. Jagdgastkarte zunahmen, wurde die Abschussmeldung dahingehend erweitert, dass
künftig auch die Mitgliedsnummer
zur Kärntner Jägerschaft bzw. die
Nummer der Jagdgastkarte verpflichtend anzugeben ist.
Darüber hinaus wurden Anpassungen an die Erfordernisse und
Wünsche der Praxis sowie geringfügige, systematische Neuordnungen vorgenommen, die insgesamt
das Ausfüllen erleichtern und die
Auswertbarkeit erhöhen sollen.
Die neue Abschussmeldung ist
auch Basis für eine künftige digitale Abschussmeldung, indem die
Möglichkeit der digitalen Signatur
bereits vorgesehen wurde.
Mit dem Datum des Inkrafttretens der Verordnung (1. Mai 2011)
dürfen ausschließlich die neuen
Formulare verwendet werden.
eingebunden und alle ihre Wünsche
und Anregungen berücksichtigt
◆ Sprachlich heißt es nunmehr
„Eingang“ und nicht mehr „Einlauf“ beim Hegeringleiter bzw.
Bezirksjägermeister.
◆ Hegeringleiter, welche die Eingabe per PC durchführen, müssen
dies nicht mehr handschriftlich
vermerken, sondern brauchen
dies nur mehr anzukreuzen.
◆ Von der Systematik wurde das
Wild-Gewicht gleich in der Zeile
nach der „Wildart“ eingeschoben.
◆ Wunsch der Praxis war es auch,
die Spezial-Informationen (Räude, ...) sowohl beim erlegten
Wild als auch beim Fallwild ankreuzen zu können – dieser Forderung wurde Rechnung getragen.
◆ Eine Ergänzung wurde für die
Meldung von § 52 Abs. 2-Abschüssen vorgenommen – also jenen, die von der Landesregierung
in der Schonzeit freigegeben
werden können, aber auf den Abschussplan nicht anzurechnen
◆ Die Meldung von § 52 Abs. 4-Abschüssen wurde beibehalten,
aber textlich klargestellt, dass
hier ausschließlich krankes Wild,
das in der Schonzeit bzw. über
den Abschussplan hinaus erlegt
wurde, anzuführen ist.
Neu ist, dass die Bestätigung des
Hegeringleiters, dass es sich um
krankes Wild im Sinne von § 52
Abs. 4 K-JG handelt, nunmehr direkt auf dem Formular möglich ist!
(In diesem Zusammenhang darf
in Erinnerung gerufen werden, dass
Wild, das infolge einer Verletzung
großen Qualen oder einem Siechtum ausgesetzt, krank oder seuchenverdächtig ist und im Abschussplan noch frei ist, während
der Jagdzeit im Rahmen des Abschussplanes zu erlegen und dem-
entsprechend auf diesen anzurechnen ist.)
◆ Von der Systematik her finden
sich auf der Abschussmeldung
danach die § 72-Abschüsse
(= Abschussaufträge), welche von
der Bezirksverwaltungsbehörde
erteilt werden. Eine Anrechnung
auf den Abschussplan erfolgt in
Die Differenzierung der Erlegung in der Rotwildrandzone bzw.
Abschusses oder eines Zusätzlichen
Abschusses finden sich jetzt nebeneinander und es wurde – ebenfalls
auf Praxiswunsch – mehr Platz für
die Eintragung vorgesehen.
In den letzten beiden Zeilen finden sich die essentiellen Änderungen: es muss nicht mehr nur der
Name des Erlegers/der Erlegerin,
sondern verpflichtend seine / ihre
Mitgliedsnummer bzw. Jagdgastkartennummer angeführt werden.
Mit der Möglichkeit der elektronischen Signierung wurde nunmehr auch die von einigen Praktikern seit längerem geforderte Möglichkeit zur digitalen Abschussmeldung sowohl für Jagdausübungsberechtigte als auch Hegeringleiter
vorgesehen. Dies setzt aber jedenfalls voraus, dass beide (!) PC-Anwender sind und sich dieser Möglichkeit bedienen möchten.
Beim Argument die Abschussmeldung sei generell „zu kompliziert“ möge bedacht werden, dass
Kärnten – im Gegensatz zu anderen
Bundesländern – eine Wildökologische Raumplanung hat, die Daten
benötigt, um fachliche Schlüsse ziehen zu können. Anwender-Erfahrungsbereichte an die Landesgeschäftsstelle werden aber auch in
Zukunft weitere Verbesserungen
der Formulare ermöglichen
Mag. Freydis
Burgstaller-Gradenegger
alle Bezirke in die Überarbeitung
BAUSTEI NAKTION
Information der Gemeinde Großkirchheim:
Projektbeschreibung für 300 Meter
Schießtunnel Großkirchheim
Als fixer Bestandteil der Sport- und
Freizeitanlage Großkirchheim soll
an der Westseite ein 300 Meter
Schießtunnel errichtet werden. Zusätzlich zum Schießtunnel soll ein
Schießkino gebaut werden. Der 300
Meter Schießtunnel wird in den
künftigen Mölldamm integriert und
ist zur Gänze überschüttet, befahrbar, beidseitig begrünt und bepflanzt.
Der Tunnel wird mit einer Innenhöhe von 2,5 Meter und einer Innenbreite 5,4 Meter (für 4 Schießstände) errichtet. Ausgestattet wird der
Schießtunnel mit 4 Stück Scheibentransportanlagen, mit je bis zu
8 Haltepunkten (25 m, 50 m, 100 m,
usw. bis 200 m) und einer elektronischen Trefferanzeige auf 300 Meter.
Durch diese Ausstattung wird sichergestellt, dass zumindest 4 Personen unabhängig voneinander die
Anlage nutzen können. Ostseitig an
dem Tunnel wird das Schießkino
mit einer Innenbreite von 8 Meter
und einer Länge von ca. 12 Meter
Alle Personen die einen 100 Euro
Baustein (10 % Ermäßigung für
10 Jahre für Schießtunnel und
Schießkino), einen 200 Euro Baustein (20 % Ermäßigung für 15 Jahre für Schießtunnel und Schießkino) oder einen 300 Euro Baustein
(30 % Ermäßigung für 20 Jahre für
Schießtunnel und Schießkino) erwerben, erhalten während der Öffnungszeiten Zutritt zu den Anlagen
und können eine Person ihrer Wahl
Die Jagdpächter und Jagdaufseher die einen 300 Euro Baustein
kaufen, können zusätzlich eine
Chipkarte um ca. 35 - 40 Euro käuflich erwerben, mit welcher 365 Tage
Zutritt zum Schießtunnel ermöglicht werden.
In Verbindung mit dem Kauf einer Chipkarte wird um ca. 10 Euro
pro Jahr eine Haftpflichtversicherung angeboten. Die Chipkarte bietet Zugang in den Vorraum der
Schießanlage, dort befindet sich ein
Infopoint, durch den man Zutritt zu
4 Schießständen bekommt.
Mit der Chipkarte können
Schießstände gebucht werden. Die
Benützungsgebühr der Chipkarte
Beim Hegeringschießen, bei einem Vereinsschießen oder Geburtstagsschießen werden Sondertarife
für die Benützung des Schießtunnels angeboten. Sondertarife gibt es
nur, wenn je 5 Teilnehmer, mindestens eine Person Inhaber eines 300
Euro Baustein ist.
In Kärnten dürfen bejagt werden:
Folgendes Wild darf nur während der
angeführten Zeiträume (Jagdzeiten)
bejagt werden und ist außerhalb derselben zu schonen:
Hirsche der Klassen I, II und III
(ausgenommen Hirsche der
Klasse III – einjährig – Schmalspießer) vom 16. 8. bis 31. 12.
Schmalspießer und nichtführende
Tiere vom 1. 6. bis 31. 12.
führende Tiere und Rotwildkälber
vom 1. 7. bis 31. 12.
Böcke der Klasse III vom 1. 5. bis
Böcke der Klasse I und II vom
1. 6. bis 31. 10.
nichtführende Geißen, nichttragende Geißen vom 1. 5. bis 31.
führende Geißen und Kitze vom
1. 8. bis 31. 12.
Schwarzwild: führende Bachen
vom 1. 8. bis 31. 1.
Tollwut: Abrechnung
Bis jetzt wurden erst ca.
50 % der ausgegebenen blauen
Probenformulare eingesandt.
Blutproben können bis Ende
Februar 2011 eingeschickt werden – für Gewebeproben gibt es
keine Frist!
Wenn Füchse im Rahmen
des Tollwutmonitorings bei den
Gemeindeämtern
werden, bitte nicht vergessen,
den unteren Abschnitt des
Untersuchungsantrages abzutrennen und ausgefüllt an das
Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 14 – Unterabteilung Veterinärwesen, Kirchgasse 43, 9020 Klagenfurt, zu senden, damit die Abrechnung und
Auszahlung der Prämie erfolgen kann.
Edelmarder: vom 1. 11. bis 28. 2.
Steinmarder: vom 1.7. bis 31.3.
Großes Wiesel (Hermelin):
vom 1. 11. bis 31. 1.
Iltisse: vom 1.7. bis 31.3.
Auerhahnen***:
Birkhahnen***: ganzjährig geschont
Rebhühner: vom 1. 10. bis 31. 10.
Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-,
Löffel-, Tafel-, Reiher- und Knäkenten: vom 1. 9. bis 31. 12.
Grau-, Saat- und Kanadagänse: vom
Blässhühner: vom 21. 9. bis 10. 3.
Waldschnepfen*: vom 11.9. bis 19. 2.
Türkentauben: vom 21. 10. bis 20.2.
Aaskrähen**: vom 1. 7. bis 15. 3.
Eichelhäher**: vom 1. 7. bis 15. 3.
Elstern**: vom 1. 7. bis 15. 3.
Kolkraben**: vom 1. 7. bis 31. 1.
Folgendes Wild darf während des
Es darf darauf hingewiesen
werden, dass in Jagdgebieten,
für welche kein Jagdausübungsberechtigter feststeht, die Jagd
nicht ausgeübt werden kann
und selbstverständlich auch von
den Bezirksgeschäftsstellen keine Jagderlaubnisscheine ausgegeben werden dürfen.
In der Regel wird der Jagdund
Zwischenzeit von den für dieses
Jagdgebiet bestellten Jagdschutzorganen ausgeübt.
Kauft bei unseren
Schwarzwild (Keiler, nicht führende
Waschbären, Füchse und Marderhunde.
Folgendes Wild ist während des ganzen Jahres zu schonen: Steinwild,
Bär, Wolf, kleines Wiesel, Fischotter, Luchs, Wildkatze, Biber,
Auerhenne, Birkhenne, Haselhenne, Alpenschneehuhn, Steinhuhn, Fasanhenne, Wachtel, Wacholderdrossel (Krammetsvogel), Graureiher, Haubentaucher, Bekassine, Wildenten, ausgenommen
Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiher- und Knäkenten, Wildgänse, ausgenommen
Grau-, Saat- und Kanadagänse,
Hohltauben, Taggreifvögel und
* nur im Rahmen des Abschussplanes
** Ausnahmen von den Schonvorschriften. Die Verordnung ist am 20.10.2010 außer Kraft getreten (neue Verordnung in Ausarbeitung, bis zur Erlassung einer neuen
Verordnung dürfen die Rabenvögel nicht bejagt werden,
können jedoch durch Ausnahmebewilligung der Landesregierung - Verkürzung der Schonzeit - freigegeben
*** Ausnahmen nur im Rahmen der von der Landesregierung erlassenen Bescheide
Die Angaben beziehen sich auf
den Raum Villach, N 46°40’, O
13°50’. Im Lavanttal sind Auf- und
Untergang um 3 Minuten früher, in
Heiligenblut um 2 Minuten später.
Gesetzliche Jagdzeit = +/– 1
Stunde. Bitte sich darüber hinaus
in den aktuellen Tageszeitungen zu
Sonnen- Sonnen- Mond
3. 2. 첆
17.24 11. 2. 쐟
17.35 18. 2. 쐠
17.45 25. 2. 쐡
4. 3. 첆
18.05 13. 3. 쐟
18.15 19. 3. 쐠
19.24 26. 3. 쐡
3. 4. 첆
19.43 11. 4. 쐟
19.53 18. 4. 쐠
redaktion@kaerntner-jaegerschaft.at
➜ Wichtig!
Rabenvögelstrecke melden!
Die Verordnung der Bejagung der Rabenvögel, das sind Kolkrabe, Aaskrähe (Raben- und Nebelkrähe), Eichelhäher und Elster, ist mit 20. Oktober 2010 außer Kraft getreten. Die bis dahin erlegten oder gefangenen Rabenvögel hat der Jagdausübungsberechtigte mit der üblichen
Abschussliste bis 15. Jänner über den Hegeringleiter dem Bezirksjägermeister zu melden.
Da eine neue Verordnung zwar in Aussicht gestellt aber noch nicht erlassen wurde, bestand gemäß § 52 K-JG die Möglichkeit, einzelne dieser
Rabenvögel in Abweichung von den Schonvorschriften beim Amt der
Kärntner Landesregierung, Abt. 10, bis 15. März zum Abschuss zu beantragen. Davon haben zahlreiche Jagdausübungsberechtigte und Hegeringe Gebrauch gemacht. An alle jene Jagdausübungsberechtigten, die
bescheidmäßig vom 20. Oktober 2010 bis 15. März 2011 Rabenvögel zum
Abschuss oder Fang frei bekommen haben, ergeht die Erinnerung, alle
in diesem Zeitraum erlegten oder gefangenen Rabenvögel mit dem Formular „Abschuss-, Fang- und Auffindungsmeldung für Kolkrabe, Aaskrähe, Eichelhäher und Elster“ (siehe Homepage der Kärntner Jägerschaft) bis 11. April d. J. dem Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 10 Land- und Forstwirtschaft, Unterabteilung Agrarrecht, Mießtaler Straße
1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, über den Hegeringleiter zu melden.
UNIQA, die Versicherung einer neuen Generation, steht für einzigartige Produkte und eine neue
Form der Partnerschaft mit Ihren Kunden. Als Versicherungspartner der Kärntner Jägerschaft wurde
ein spezielles Jagdunfallversicherungspaket geschnürt.
Ihre derzeitige Jagdunfallversicherung im Rahmen der Kärntner
Jägerschaft deckt die Summen von:
◆ Dauerinvalidität
◆ Unfalltod
◆ Bergungskosten
◆ (Hubschrauberbergung gilt bis zur Gänze mitversichert)
◆ Unfallkosten
◆ Kosmetische Operationen € 10.000,–
Für das heurige Jagdjahr haben wir wieder vorgesorgt. Sie können
sich zusätzlich zu einer äußerst günstigen Prämie freiwillig höher versichern lassen.
Wählen Sie selbst die für Sie passende Versicherungssummen. Die
entsprechenden Details entehmen Sie bitte dem beiliegenden Zahlschein.
Wildschwein Seuche gefährdet
Wie eine Kärntner Tageszeitung kürzlich berichtete, warnt
die „Österreichische Agentur
für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)“ vor
der Aujeszky’sche Krankheit,
die das Schwarzwild befällt
und hinwegrafft. Diese Wildschwein-Seuche gefährdet auch
Haustiere, insbesondere Hunde
und Katzen, wenn sie mit erkranktem Schwarzwild in Kontakt kommen oder angeschweißte
(Schweiß/
Wildbret) aufnehmen. In Niederösterreich ist kürzlich ein
Jagdhund nach Kontaktnahme
binnen weniger Tage qualvoll
verendet. Ausdrücklich wird
festgehalten, dass die Seuche
auf den Menschen nicht übertragbar ist!
Seit Monaten treibt ein Wilderer im Lavanttal sein Unwesen. Über 20 Wildtiere, überwiegend Rehe und Hasen, gehen
auf sein Konto. Die Tiere werden ohne Haupt bzw. Kopf provozierend sichtbar am Straßenrand abgelegt. Kürzlich wurde
die Decke eines Hirschkalbes
mit Haupt auf einer Ortstafel
bei Ettendorf gefunden. Es war
fachmännisch aus der Decke
Polizei und Jägerschaft arbeiten eng zusammen um den
Wilderer zu fassen. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des/der Täter führen,
hat die Kärntner Jägerschaft eine Prämie von € 3.000,00 ausgesetzt. Das soll Ausdruck dafür sein, wie wichtig die Aufklärung dieses Wildererfalles der
Kärntner Jägerschaft ist.
Der Wolfsberger Bezirksjägermeister Ing. Walter Theuermann ruft
die Jäger und Jagdschutzorgane
des Lavanttales auf, ihre Reviere
Tag und Nacht verstärkt zu beaufsichtigen und verdächtige Beobachtungen unverzüglich der nächsten Polizeistation zu melden!
Prüfen Sie Ihr jagdliches Wissen!
Die Tage werden länger, bald wird
der Frühling ins Land ziehen,
überall finden Hegeschauen statt
und in wenigen Wochen werden
die ersten Rehböcke verfegen.
Dem Rehbock, speziell der „Rehkrone“, sind die heutigen Fragen
gewidmet, die das Mitglied der
Jagdprüfungskommission,
Ofö.
Walter Kulterer, zusammengestellt
1. Welche Bedeutung hat das
Gehörn für den Rehbock?
2. Welche weidmännischen Bezeichnungen gelten für das Gehörn noch?
3. Aus was besteht das Rehgehörn?
4. Wann schiebt der Rehbock
sein Erstlingsgehörn?
5. Werfen junge oder alte Böcke
früher ab?
6. Wodurch entsteht die Gehörnfärbung?
7. Was ist ein Perückenbock?
8. Was ist ein Blasengehörn?
9. Was ist ein Doppelkopf?
10. Was ist die Petschaft?
11. Welche Jahrgänge umfasst
gemäß Abschussrichtlinien die
Klasse II beim Rehbock?
Die Antworten finden Sie auf
Polen: Fuchs
Wie hängen Hasendichte,
Wühlmausdichte, Lebensraum
und die Anzahl der von Füchsen
gefressenen Hasen zusammen?
Und das zur Zeit der Junghasenaufzucht von Hase und Fuchs im
fortgeschrittenen Frühjahr? In
Westpolen, wo Hasendichten mit
5 bis 10 Stück pro Hektar gering
sind, führen Habitatsverbesserungen zu einer deutlichen Reduktion der Erbeutung von Hasen durch Füchse. In Gegenden,
wo Hasen in höherer Dichte vorkommen (11 bis 28 Stück / 100
ha), ist dieser Effekt nicht so
(Aus „Anblick” 12/2010)
Die Highlights der REVIER & WASSER 2011
Von 25. bis 27. März 2011 ist es wieder so
weit, die Messe für Jagd- und Fischereibegeisterte geht 2011 in ihre 15. Auflage. So waren es 2009 mehr als 12.000
WAS DAS JÄGERHERZ BEGEHRT
◆ Alles für den Jäger: Von der Jagdausrüstung über Waffen bis hin
zu Jagdreisen
◆ ORF-Jägerfrühschoppen, österreichweit einzigartige Hundevorführungen sowie kulinarische
Köstlichkeiten aus der Wildküche
◆ Schwerpunkt: Lebensräume fürs
Schwarzwild & Symposium
◆ Hohe Schule der Ruf- und Lockjagden
◆ Ausstellung
Jagdkunstgalerie
und naturnahe Präparate
◆ Bogen- und Zimmergewehrschießen
◆ Jagdhornbläsertreffen
PETRI HEIL AUF DER
REVIER & WASSER 2011
◆ Umfassendes Angebot für Fischer: Von Angelgeräten, Zubehör
und Ausrüstung bis hin zu Booten, Blockhäusern und Angelreisen
◆ Karpfenschwerpunkt: KarpfenSpezialisten & Profis lüften ihre
◆ Fliegenbinden: Die gängigsten
Muster und die erfolgreichsten
Tricks und internationaler Fliegenbinde-Wettbewerb
◆ Sonderschauen
Mur“ und „Giganten der Weltmeere“
◆ Vorbereitung auf die Fischereiprüfung: Aller Anfang ist leicht!
◆ Fliegenrutenbau und regionale
◆ Special: Alles für den Teichwirt
◆ Mit Sonderausstellungen: Allrad
◆ Zeitgleich mit der OLDTIMER &
EINLADUNG ZUR WEITERBILDUNGS- UND
„Bleifrei in die Zukunft?“
Freitag, 25. März, Beginn 17 Uhr,
Jägerhof Schloss Mageregg (grüner Saal)
Univ.-Prof. Dipl.-Biol. Dr. rer.nat. Klaus HACKLÄNDER, BOKU Wien:
„Bleimunition – eine schwere Last für die Jagd“
◆ Aktuelle Situation
◆ Wirkung von Blei auf die Umwelt, Wildtier und Konsumenten
◆ Internationaler Blick – bleifreie Munition
MinR. Peter LOHNER, Referatsleiter „nationale Waldpolitik Jagd“ im
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, BONN:
„Bleihaltige oder bleifreie Geschoße – mehr als eine Glaubensfrage“
◆ Ersatz bleihaltiger durch bleifreie Geschosse, vergleichende Untersuchungen über die Eignung von bleihaltigen und bleifreien Jagdgeschossen mit ersten Ergebnissen
◆ Unfallträchtigkeit bleifreier Geschosse
◆ derzeit laufende, vom Bundesministerium veranlasste Untersuchungen zu Abprallverhalten von Geschossen und zur Tötungswirkung
◆ politische Wertung
◆ Ausblick
Österrreichische Bundesforste (ÖFB):
◆ Projektpräsentation – erste Erfahrungen
◆ „Die Auswirkung von Verwendung bleifreier Munition in Großschutzgebieten“
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bei der
Kärntner Jägerschaft – Mag. Julia Puhr, Telefon 0463-511469-26 oder
julia.puhr@kaerntner-jaegerschaft.at erforderlich!
organisiert die Kärntner Jägerschaft in Zusammenarbeit mit
dem Fachausschuss für Raubwild
im April 2011 wieder einen ganztägigen
SCHLOSS MAGEREGG.
Die Teilnehmer werden vormittags eingehend über die gesetzlichen Bestimmungen informiert,
am Nachmittag werden die gebräuchlichsten Fallen im Wildpark
praxisnahe gezeigt und erläutert.
Die Bejagung der Kulturfolger
Fuchs, Dachs, Marder, Iltis usw.
mit der Falle ist in der heutigen
Kulturlandschaft unerlässlich und
bei richtigem Umgang auch tierschutzkonform und effektiv. Zudem kommt eine intensive Bejagung der Beutegreifer dem Niederwild und den Raufußhühnern zugute und gewinnt man bei der Fallenjagd wertvolle Bälge aus heimischen Revieren.
Interessierte Jäger melden sich
telefonisch oder schriftlich bei der
Landesgeschäftsstelle der Kärntner Jägerschaft, Mag. Julia Puhr,
Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel. 0463/
511469-26 oder per E-Mail: julia.
puhr@kaerntner-jaegerschaft.at
Kurs für erfolgreiches Flintenschießen
Die Kärntner Jägerschaft lädt alle Jägerinnen und Jäger zum Seminar
für „erfolgreiches Flintenschießen“
am Freitag, 25. Februar, 18.00 Uhr,
Jägerhof Schloss Mageregg (grüner
Saal) ein. Der Landesschießreferent
und staatlich geprüfte Trainer im
Flintenschießen spricht, bildlich
unterstützt, über folgende grundlegende Bereiche des Schrotschusses:
Die bisherige Entwicklung des
Flintenschießens (weltweit), der
jagdliche Ansatz, Grundstellung
beim jagdlichen Schießen (Fußstellung, Beine, Arme, Kopf), der richtige Anschlag, das richtige Sehen und
Zielen, Bewegungsabläufe beim
Schießen, wie kann man zuhause
üben, die ideale jagdliche Flinte
und Munition, jagdliche und sportliche Disziplinen, praktische Übungen für die Teilnehmer.
Auch die sichere Handhabung
der Flinte am Schießstand und bei
der Jagd wird genauestens erläutert.
Dieses kostenlose Angebot ist für
Jäger, die Fehlschüsse abgegeben
haben und nicht wissen weshalb
und natürlich für Jungjägerinnen
und Jungjäger ein erfolgreicher
Einstieg in das Jägerleben.
Landesschießreferent
B I L D U N G S P L AT T F O R M
Einladung zu den Hegeringversammlungen und Hegeschauen 2011
Hiemit ergeht an alle Mitglieder der Kärntner Jägerschaft die Einladung zu den Hegeringversammlungen und Hegeschauen. Falls keine gesonderten Einladungen ergehen, gilt die Anzeige
im „Kärntner Jäger“ als Einladung.
Wir bitten daher alle Jäger, die Termine genau zu
beachten und vorzumerken. Die Berichte der
Funktionäre und Sachbearbeiter sollten alle Jäger interessieren. Darüber hinaus ist für das Revier viel Interessantes und Wissenswertes zu erfahren.
Auch ersuchen wir unsere Mitglieder, die Trophäen in sauberem Zustand mit einem vollstädnig ausgefüllten Anhänger versehen vorzulegen.
◆ HR 204004 (Klagenfurt Nord) und
Samstag, 12. Februar, 9 Uhr, Zollfeld/Maria Saal, GH Fleissner. Hegeschau: Samstag, 12. Februar, 14
◆ HR 210094 (Sirnitz): Samstag, 26.
Februar, 14 Uhr, Sirnitz, Kultursaal,
Bewertung ab 9 Uhr, Trophäenanlieferung: Donnerstag, 24. Februar,
◆ HR 204011 (Feistritz i. R.), HR 204012
(Zell Pfarre), HR 204013 (St. Margareten
i. R.) und HR 204014 (Ferlach): Bewertung: Freitag, 18. Februar, ab 13
Uhr, Ferlach, Rathaus. Hegeschau:
Samstag, 19. Februar, ab 14 Uhr,
Ferlach, Rathaus.
◆ HR 210095 (Sittich), HR 210100
(Steindorf), HR 210102 (Glantal), HR
210103 (Feldkirchen): Samstag, 12. Februar, 14 Uhr, Feldkirchen, Germannsaal; Bewertung: Freitag, 11.
Februar, 11 Uhr, Trophäenanlieferung bis 10 Uhr.
205110 (Frauenstein, Wimitz): Kultursaal Kraig. Leiter: HRL Walter Auswarth. Trophäenanlieferung: Freitag, 18. März, 13 bis 16 Uhr. Bewertung: Samstag, 19. März ab 8 Uhr.
Hegeschau: Samstag, 19. März, 14
◆ HR 209135 (St. Andrä i. L.): Sonntag,
13. Feber, 14 Uhr, Schönweg, GH
Brenner. Trophäenabgabe: Sams tag, 12. Februar, 8 Uhr. Bewertung:
Samstag, 12. Februar, Rehwild 9
Uhr, Rot- und Gamswild 10 Uhr.
◆ HR 207018 (Arriach): Samstag, 19.
Februar, 19 Uhr, Arriach, GH Bauerwirt; Bewertung: Donnerstag, 17.
Februar, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 18. Februar, 9 bis 20 Uhr, Arriach, GH Bauerwirt.
◆ HR 207028, 207029, 207030 (FoscariPaternion,
Paternion-Weißenstein,
Stockenboi): Sonntag, 20. Februar, 14
Uhr, Paternion, Götz Stadl; Bewertung: Samstag, 19. Februar, 9 Uhr;
Hegeschau: Sonntag, 20. Februar ab
9 Uhr, Paternion, Götz Stadl.
◆ Talschaft VI (Millstatt): Samstag, 19.
Februar, 14 Uhr, Radenthein, Stadtsaal.
◆ HR 205124 (Friesach) und HR 205125
(St. Salvator): GH Prodinger. Leiter:
HRL Helmut Khom. Trophäenanlieferung: Freitag, 11. Februar ab 16
Uhr. Bewertung: Samstag, 12. Februar, ab 8 Uhr. Hegeschau:
Samstag, 12. Feber, 14 Uhr.
◆ HR 205126 (Grades), HR 205127 (Metnitz), HR 205128 (Flattnitz), HR 205129
(Oberhof): Metnitz, Turnsaal der
Hauptschule. Leiter: HRL Günther
Auer. Trophäenanlieferung: Donnerstag, 17. Februar, 14 bis 19 Uhr.
Bewertung: Freitag, 18. Februar, ab
13 Uhr. Hegeschau: Samstag, 19.
Feber, 14 Uhr.
◆ HR 205106 (Sörg, Liebenfels), HR
205107 (Hörzendorf, Hardegg), HR
Michael Kaiser aus Hohenthurn im Gailtal,
der nach einem Jagdunfall seit 2005 an
den Rollstuhl gebunden ist, hat am 11. November 2010 auf Einladung des Peter
Schwei bei Peggau in der Steiermark einen III Gamsbock erlegt. Weidmannsheil
dem Schützen, Weidmannsdank dem
Jagdherren!
(Text und Foto: Hildegard Schwei)
ALP JAGD zieht um
Das führende österreichische Versandhaus für Jagdausrüstung ALP JAGD hat
sich einen neuen Standort geschaffen,
um der wachsenden Nachfrage nach
seinen Produkten und seinem Service
gerecht zu werden. Für Jagdwaren von
A wie Ansitzsack bis Z wie Zerwirkhilfe
lautet die erste Adresse seit 02.11.2010
A-4950 Altheim, Gewerbepark 1b.
Hier wurde auf einem 5.700 m2
großen Grundstück in der Rekordzeit von nur 5 Monaten Bauzeit ein
hochmodernes Gebäude errichtet,
in dem sich selbstverständlich Büros, Lager und Logistikflächen befinden, aber vor allem auch ein
500 m2 großer Schau- und Verkaufsraum, wo das breite Sortiment für
den gesamten Jagdbedarf zu sehen
ist. Geboten wird jagdliche Funktionskleidung für alle Jahreszeiten,
Wetterlagen und Anwendungen.
Darüber hinaus werden das gesamte Spektrum der Jagdausrüstung
und viele nützliche Utensilien für
Jäger und Jägerinnen großzügig
Auch am neuen Standort von
ALP JAGD wird der Besucher
selbstverständlich durch das ausgesuchte Fachpersonal und durch den
Eigentümer, den passionierten Jäger Franz Reinthaler, aufmerksam
und fachlich kompetent beraten.
Neben der Eigenmarke „ALP
JAGD“ werden die TOP Marken
für Jagdbekleidung geführt: BLASER ACTIVE OUTFIT, BLASER
SAFARI OUTFIT, SEELAND, PINEWOOD, LE CHAMEAU, BALENO, HALLYARD.
Im Bereich Optik: STEINER und
KONUS neu auch die Marke
Im Bereich Schuhe: Die Eigenmarke „ALP JAGD“ sowie HAIX,
GRISPORT, DIEMME, TRETORN,
LE CHAMEAU, BLIMEY usw.
Mehr als 70.000 qualitäts- und
kostenbewusste Jäger und Jägerinnen aus über 20 Ländern vertrauen
auf ALP JAGD und beziehen hier
die Grundlagen ihres Jagderfolgs –
im Versand, auf den Messen in Salzburg, Tulln, Graz, Klagenfurt, Dortmund und Hannover oder im Geschäft. Übersichtliche Kataloge
und Flyer, ein neu gestalteter online-shop (www.alpjagd.at) und der
eben eröffnete Schauraum in Altheim helfen dabei.
ALP JAGD freut sich auf Ihren
Besuch. Weidmannsheil.
Jubiläumsfeier „50 Jahre
Steinwild am Großglockner“
Das Steinwild wurde in den Hohen
Tauern im 18. Jahrhundert ausgerottet. Die Wiedereinbürgerung in
der Gemeinde Heiligenblut erfolgte
im Jahre 1960. Am 13. November
2010 wurde die Erfolgsgeschichte
„50 Jahre Steinwild-Wiedereinbürgerung” im Dorfsaal in Heiligenblut im Rahmen einer großen Jubiläumsveranstaltung mit über 300
Hans Pichler, Obmann der Steinwildhegegemeinschaft Großglockner hielt einen interessanten Rückblick über die Wiederansiedelung
des Steinwildes in Wort und Bild.
Prof. DDr. h. c. Eberhard Stüber,
Präsident des Österreichischen Naturschutzbundes, verwies in seinem
interessanten Vortrag auf die
Wiedereinbürgerung des Steinwildes als einen Schatz des Nationalparkes Hohe Tauern und würdigte
die großen Verdienste der Jägerschaft im Rahmen der Wiedereinbürgerung.
„Wir freuen uns, dass es durch
das Engagement aller gelungen
ist, den Erhalt dieses edlen Bergwildes zu sichern. Vor allem möchte
ich mich bei der Steinwildhegegemeinschaft bedanken, welche
durch ihr Management nicht nur
zum Erhalt, sondern auch zur Er-
Am 2. Juni 1960 wurden die ersten Tiere ausgewildert.
forschung dieser Tiere beiträgt“, so
der Jagd- und Naturschutzreferent
des Landes Kärnten, LH-Stv. DI
Uwe Scheuch, welcher dem Obmann der Steinwildhegegemeinschaft Großglockner, Hans Pichler,
für seine großen Verdienste das Ehrenzeichen des Landes Kärnten
LJM-Stv. Dr. Walter Brunner
würdigte in seinen Grußworten die
hervorragenden Leistungen aller
für das Steinwild und überreichte
Pichler das Goldene Verdienstabzeichen der Kärntner Jägerschaft.
Hauptinitiatoren
Wiedereinbürgerung vor 50 Jahren
waren der damalige Visionär und
KR Hans Pichler, und der damalige
LJM Dr. Werner Knaus. Im Zuge
der Vorerhebungen, ob sich das Gebiet um den Großglockner für eine
Wiederansiedelung des Steinwildes
eignet, wurde der Schweizer Steinwildexperte und Jagdinspektor Dr.
Zimmerli aus Graubünden um Rat
und Hilfe gebeten. Am 2. Juni 1960
war es so weit. Es wurden 3 Böcke
und eine Geiß, aus Pontresina in der
Schweiz, im Bereich des Jungfernsprunges freigelassen. In den darauf folgenden Jahren wurden weitere Stücke ausgewildert. Nach anfänglicher langsamer Entwicklung
hat sich der Steinwildbestand bis
1975 auf etwa 120 Tiere vergrößert.
Leider hat eine Räudewelle Mitte
der 70er Jahre den Bestand wieder
auf 26 Stück reduziert.
STEINWILDHEGEGEMEINSCHAFT
Jubiläumsveranstaltung mit viel Prominenz.
Im Jahre 1974 wurde die Steinwildhegegemeinschaft Großglock ner mit Obmann KR Hans Pichler
mit dem Ziel gegründet, das Stein-
Die LJMStv. Dr.
(li.) und Josef
Monz (re.) verleihten dem
langjährigen Obmann der Steinwildhegegemeinschaft
(Mitte mit Gattin), das Goldene
Verdienstabzeichen der Kärnenr
Jägerchaft
wild gesund und dauerhaft zu erhalten. Die Steinwildhegegemeinschaft wird derzeit von Obmann
Hans Pichler geleitet und umfasst
ein Gebiet von rund 37.000 ha. Aufgrund ständiger Zählungen und
Beobachtungen beträgt der Steinwildbestand derzeit an die 200
Stück und teilt sich hauptsächlich
auf die Gebiete um den Großglokkner, das Fleisstal sowie das Wangenitzental auf.
Das notwendige Steinwildmanagement wird von der Steinwild-
durchgeführt. Die gewissenhafte
Betreuung bzw. Beaufsichtigung
erfolgt durch die beiden Steinwildhüter Hans Kronabetter und Hubert Granitzer.
Als Unterstützung steht der Nationalpark Hohe Tauern mit seinen
Mitarbeitern, dessen Ziel ebenfalls
der Schutz und Erhalt dieser edlen
Tierart ist, immer hilfreich zur Seite. So wurde unter anderem sehr
erfolgreich ein Forschungsprojekt
zum Thema „Raumverhalten des
Alpensteinbocks“ umgesetzt. Dazu
wurden mehrere Steinböcke besendert.
Steinwildgulasch
klang die Jubiläumsfeier aus, an
der zahlreiche Jägerschaftsfunktionäre aus Salzburg, Osttirol, der
Schweiz und der italienischen Provinz Belluno teilnahmen. Für die
musikalische Umrahmung sorgte
die Jagdhornbläsergruppe Heiligenblut und die Hoagast Musik.
Für die gewissenhafte Betreuung und Beaufsichtigung wurde den Steinwildhütern Hans
Kronawetter (li.)
und Hubert Granitzer (re.) gedankt.
schlossen sind die Funktionäre der
Kärntner Jägerschaft sowie die
Mitarbeiter der Landesgeschäftsstelle für den Auf- und Abbau des
Messestandes und die Betreuung
während aller Messetage.
Mit der Teilnahme an dieser
Brauchtumsmesse ist es der Kärntner Jägerschaft hervorragend gelungen den überwiegend nichtjagenden Besuchern Wild, Jagd und
das jagdliche Brauchtum näher zu
Auch LH Dörfler
10. Brauchtumsmesse: Stand
der KJ stark frequentiert
Brauchtum und Tradition sind in der
Kärntner Jägerschaft tief verankert
und werden von Jägern, Jagdhornbläsern und Sängern unterstützt.
Das war auch der Grund, weshalb
sich die Kärntner Jägerschaft an
der 10. Brauchtums- und Familienmesse beteiligte, die vom 19. bis 21.
November 2010 am Klagenfurter
Messegelände stattfand und von
annähernd 30.000 Gästen besucht
Am Infostand war ein sehenswertes Diorama zum Thema „Wildtiere der Nacht“ naturgetreu aufgebaut, das sehr viele Besucher anlockte. Alle präparierten Tiere und
Vögel waren mit einer Nummer
versehen und die Auflösung gesondert angebracht. So konnte Jung
und Alt sein Wissen überprüfen,
sich von der Artenvielfalt im Lande
und vom Leben der Tiere in der
Nacht ein Bild machen. Schautafeln, Fotomontagen und Exponate
informierten weiters über das jagd-
liche Brauchtum, Jagdliteratur,
Jagdmusik, Jagdhornbläsergruppen
und Jägerchöre.
Der Infostand war an allen Messetagen sehr stark frequentiert.
Auch zahlreiche Persönlichkeiten
mit Diözesanbischof Dr. Schwarz,
LH Dörfler, LR Mag. Dobernig an
der Spitze, haben den Stand der
Kärntner Jägerschaft besucht. Darüber hinaus führten LJM Dr. Gorton, LJM-Stv. Monz und Mitarbeiter der Landesgeschäftsstelle viele
aufklärende Gespräche mit den
überwiegend nichtjagenden Messebesuchern.
WEIDMANNSDANK ...
... dem Team des Brauchtumsreferates beim Amt der Kärntner
Landesregierung mit Ing. Horst
Moser an der Spitze, sowie den
Kärntner Messen mit Jungjäger
Karl Platzer für die stets gute Zusammenarbeit. Im Dank mit einge-
Jägerwallfahrt zum Stift St. Georgen a. L.
Am 7. November des Vorjahres fand
die schon traditionelle Jägerwallfahrt im Stift St. Georgen a. L., vorbildlich organisiert von der BGS St.
Veit, statt.
Die Jäger aus den einzelnen Talschaften des Bezirkes St. Veit/Glan
pilgerten sehr zahlreich in Form einer Sternwallfahrt zum Stift, wo sie
im Stiftshof von Diözesanbischof
Dr. Schwarz und LJM DI Dr. Gorton empfangen und begrüßt wurden. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, unter ihnen
LH-Stv. DI Scheuch, die Landesräte Mag. Ragger und Dr. Martinz, die
Bezirkshauptfrau von St. Veit/Glan
Dr. Egger, nahmen daran teil.
Höhepunkt der Wallfahrt war die
heilige Messe um 11 Uhr, welche
Exzellenz Bischof Dr. Schwarz zelebrierte.
In seiner Predigt appellierte er an
Jägerwallfahrt mit viel Prominenz.
die Verantwortung der Jäger im
Umgang mit der Natur, dem Lebensraum des Wildes und bei der
Jagd. Sie wurde vom „8-Gsong”,
Leitung Gernot Fladnitzer, und
der Jagdhornbläsergruppe „Die
Kärntner“, Leitung Bezirkskapellmeister Willi Eder, musikalisch umrahmt.
Im Anschluss daran wurde den
Wallfahrern zur Stärkung die „St.
Georgener Pilgersuppe“ gereicht,
die großen Anklang fand.
ERNTEHIRSCHESCHAU
Eindrucksvolle Erntehirscheschau im Stiftshof.
Als Rahmenprogramm wurden
die im Vorjahr im Bezirk St.
Veit/Glan erlegten Erntehirsche
ausgestellt, die sehr eindrucksvoll
den sorgsamen Umgang der Jäger
des Bezirkes mit dem Rotwild zeigte.
Die ausgestellten Hirschtrophäen hatten ein Durchschnittsalter von ca. 14 Jahren, die älteste
wies sogar ein Alter von 18 Jahren
auf. Die Schau erweckte bei den
Wallfahrern und Jägern aus nah
und fern großes Interesse.
Die Kärntner Jägerschaft dankt
allen für die Teilnahme an dieser
Jägerwallfahrt, besonders Exzellenz Bischof Dr. Schwarz, den
Kreuzträgern und den Mitarbeitern
des Stiftshofes für die Unterstützung und für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten, sowie für
die Bemühungen um das leibliche
Wohl aller Wallfahrer.
BJM-Stv. Alfons Kogler
30 Jahre Jagdgesellschaft Egg bei Hermagor
Die Jagdgesellschaft Egg wurde 1980
gegründet, ist aus der ehemaligen
Dellach/Egg
hervorgegangen und zählt derzeit
37 Mitglieder. Das Gemeindejagdrevier umfasst eine Fläche von rund
4.000 ha, ist in 5 Pirschbezirke
unterteilt und erstreckt sich vom
Talboden bei Möderndorf bis zur
Egger- und Dellacher Alm. Im Revier kommen Gams-, Rot-, Reh-,
Schwarz-, Auer- und Birkwild,
Murmeltiere, Schnepfen und etwas
Niederwild vor. In letzter Zeit sind
auch Bären und Luchse durchgewechselt.
die zu verschiedenen Anlässen auftritt. Weiters hat die Jagdgesellschaft auf der Dellacher Alpe ein
Hubertuskreuz errichtet und betreut dort drei Rotwildfütterungen.
NEUE SCHIESSSTÄTTE
Georg Kuenburg und durch zahlreiche Arbeitsstunden der örtlichen
Jäger wurde eine neue private
Schießanlage errichtet und am 21.
August 2010 durch Pfarrer Stanko
Trapp feierlich eingeweiht.
1986 erfolgte die Gründung der
Poludnig,
Ehrengäste und Funktionäre der jubilierenden
Mit der Einweihung der Schießstätte wurde gleichzeitig das 30Jahr-Bestandsjubiläum der Jagdgesellschaft Egg gefeiert. Obmann Albert Pock jun. begrüßte die zahlreichen Ehrengäste, Jäger, Jagdausübungsberechtigten der angrenzenden Jagdreviere, Obmänner der
Alm- und Weggemeinschaften,
Gönner und Anrainer der Schießstätte.
sprachen BJM-Stv. Bruno Maurer,
für die Kärntner Jägerschaft Bgm.
Vinzenz Rauscher und StR. DI Leopold Astner für die Stadtgemeinde
Hermagor, sowie der langgediente
Kursleiter der Jungjägerausbildung, Ofö. Matthias Wieser. HRL
Ing. Manfred Mörtl bedankte sich
für die langjährige gute Zusammenarbeit.
Die langgedienten Obmänner
Sebastian Mörtl und Bgm. Vinzenz
Rauscher wurden für ihre Tätigkeit
mit Ehrenurkunden ausgezeichnet.
Die Jagdhornbläsergruppe Poludnig umrahmte die Jubiläumsfeier
Albert Pock jun.
Auch die Kärntner Jägerschaft
grüßt und gratuliert der rührigen
Jagdgesellschaft Egg zum Jubiläum
und wünscht weiterhin frohes Jagen!
Mit der Jubiläumsfeier wurde gleichzeitig
die neue Schießstätte eingeweiht.
50. Jubiläums-Hubertusmesse in Diex
Dr. Schwarz mit
den Bürger meistern,
Bezirksjägermeister und Hegeringleitern
50 Jahre treffen sich die Jäger der Hegeringe Diex (HR 208152) und
Brückl (HR 205115) um den Hubertustag beim Kontscharkreuz zu einer Hubertusmesse, um sich des
Schutzpatrons zu erinnern, dem
Schöpfer zu danken und der verstorbenen Weidkameraden zu gedenken.
Groß war die Zahl der Ehrengäste, Jäger und Besucher aus der
Umgebung, die zur 50. JubiläumsHubertusmesse am 14. November
2010 gekommen sind. HRL Krapesch begrüßte besonders Diözesanbischof Dr. Schwarz, die Bürgermeister Grabuschnig (Eber-
Gelebtes jagdliches Brauchtum der Hegeringe Diex und Brückl.
stein), Polesnig (Diex) und Schratter (Brückl), sowie die BJM Drescher und Koschuttnigg. Bischof Dr.
Schwarz zelebrierte eine ergreifende Hubertusmesse und fand als passionierter Jäger in seiner Predigt
für die Jäger aufmunternde, aber
auch besinnliche Worte.
Weiters sagte er, dass solche Messen auch Verlässlichkeiten des
Glaubens sind, wonach man mit
gestärkter Seele und Lebenskraft
wieder in den Alltag geht. Mit dem
Loblied „Großer Gott ...“, das von
allen mit kräftiger Stimme gesungen wurde und das der starke
Herbstwind weit in die Saualm-
reviere hinausgetragen hat, klang
die Jubiläums-Hubertusmesse aus.
HRL Mag. Zottler bedankte sich
namens der Jägerschaft bei allen,
die zum Kontscharkreuz gekommen
sind, um dieses seltene Jubiläum
mit den Jägern zu feiern und
dankte besonders der Singgemeinschaft Diex, dem Chor Norea und
der Jagdhornbläsergruppe Brückl
für die musikalische Umrahmung.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Wildgulasch und Reindling wurde anregend und sehr lange über Wild und
Weidwerk geplaudert.
Hubertusfeier im Gegendtal!
Unter der Organisation von HRL
Heimo Scherzer trafen sich am
Hubertusfeier mit Streckenlegung im Gegendtal
14. November 2010 viele Jäger und
Bewohner aus Feld am See und
Afritz, um bei der neu renovierten
Hubertuskapelle ihres Schutzpatrons zu gedenken. Neben einigen
Ehrengästen konnte der Hegeringleiter auch Diakon Theo Srienz aus
Afritz begrüßen, der die Jagd strecke segnete und eine Hubertusandacht hielt.
Im Anschluss sprach der Hegeringleiter einige Gedanken zur
Strecke in Form eines jagdlichen
Jahresablaufes, wobei die einzelnen
Wildarten von der Jagdhornbläsergruppe Feld am See verblasen wurden. Bei der Hubertusfeier wurden
nach altem Brauch zwei Jungjäger
von HRL Scherzer zu Jägern geschlagen.
Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein bei der
Hubertuskapelle.
56. Konvent des Ordens „Der Silberne Bruch“
Über 200 Ordensbrüder des „Silbernen Bruch-Orden zum Schutz von
Wald, Wild und Flur und zur Förderung von weidgerechtem Jagen“
trafen sich am 22. und 23. Oktober
d. J. in Weiden/Oberpfalz zum 56.
Ordenskonvent und zur Hubertusfeier 2010. Ordensbrüder aus Österreich, der Schweiz, Frankreich,
Liechtenstein und Deutschland waren angereist.
Nach der Exkursion pflanzten der
Ordensoberst Dr. Jürgen Siegert
aus Graz und der Weidener Ober-
bürgermeister eine Linde vor dem
örtlichen Gymnasium. Danach
wurden 16 neue Ordensbrüder
feierlich in den Orden aufgenommen. Anschließend vergab die
„Stiftung Wald, Wild und Flur in
Europa“ mehrere ANTAIOS-Medaillen und Zuwendungen für hervorragende
und Lebensraumförderungen.
Eine ausgedehnte Exkursion
führte in den von der US-Armee
betriebenen Truppenübungsplatz
Grafenwöhr. Auf den rund 23.000
Öffentlichkeitsarbeit mit Volksschülern aus Bad Eisenkappel
Anfang Juni vergangenen Jahres organisierte HRL Johann Juritsch für
Expositurklassen Ebriach und
Leppen (Bad Eisenkappel) einen
spannenden Vormittag im Wildpark
Mageregg. Empfangen wurden wir
von LJM-Stv. Sepp Monz und Geschäftsführerin Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger. Ihre Freude
zum Ausdruck brachten die Kinder
mit einem Ständchen in deutscher
und slowenischer Sprache. Nachdem uns der Wildparkverwalter
Eberl den Wildpark vorgestellt
hatte, ging es sogleich auf die
Pirsch. Aus nächster Nähe konnten
wir das Rotwild bei der Wildfütterung beobachten. Im Lehrsaal wurden uns zahlreiche Präparate heimischer Wildarten gezeigt und es gab
einen interessanten Vortrag über
die Arbeit des Jägers im Jahreskreis.
Abschließend wurden wir mit einer guten Jause und Getränk verwöhnt.
Die beiden Klassenlehrerinnen
Christine Hobel und Dagmar Dumpelnik-Prasenc danken im Namen
der Schüler für den sehr lehrreichen Tag im Jägerhof Mageregg.
Die SchülerInnen sangen ein Ständchen in Deutsch und Slowenisch
ha finden intensive militärische
Übungen statt und gleichzeitig hat
sich eine vielfältige Natur entwickelt.
Viele Tier- und Vogelarten kommen in stabilen Populationen vor.
Mitarbeiter des Bundesforstamtes
und Angehörige der Bundeswehr
zeigten auf, wie sich durch geschicktes Management militärische
Ansprüche, Naturschutz, Forstwirtschaft und Jagd zu einem Konsens
und Erfolg führen lassen.
Weihnachtszeit: Gelebtes Brauchtum der Jägerinnen
Das Lauschen auf die feinen Töne
der Natur ist den Jägerinnen eigen.
Beim Jägerinnenbrunch am 11. Dezember im Jägerhof Schloss Mageregg tauschten die Damen die Naturgeräusche gegen barocke Klänge.
Harald Schösser führte die Jägerinnen mit seiner Geige in die feierliche Welt von Sebastian Bach und
Georg Philipp Telemann. Claudia
Haider umrahmte den musikalischen Genuss mit weihnachtlichen
Naturbetrachtungen von Hermann
Hesse. Danach unterhielt man sich
bei Bratäpfeln und Sterz.
Harald Schösser und Claudia Haider mit einigen Damen des Jägerinnenstammtisches.
Bildnachweis: www.mein-klagenfurt.at
Die Vereinten Nationen haben das
Jahr 2011 zum „Internationalen
Jahr des Waldes“ erklärt. Es soll zur
Stärkung und nachhaltigen Bewirtschaftung, Erhaltung und Entwicklung aller Waldtypen zum Wohle
der derzeitigen und zukünftigen
Generationen beitragen.
Der Wald ist auch Lebensraum für viele Tierarten
Foto: LFD
Wälder bieten Lebensräume für
etwa 2/3 aller Tierarten auf der Erde. Wald und Holz sind auch ein
wichtiger Motor für Wirtschafts-
wachstum und Beschäftigung weltweit.
Das Internationale Jahr des Waldes ist eine große Gelegenheit, der
breiten Öffentlichkeit die wichtige
Rolle der Wälder näherzubringen.
sich aktiv daran zu beteiligen. Die
vielen Lehrausgänge und Reviergänge im Lande, wo Jäger Jugendliche über „Natur – Wald – Wild“
informieren, ist der Beitrag der
Kärntner Jägerschaft.
10 Jahre Jagdmuseum Schloss Hohenbrunn in OÖ.
Viele Kärntner Jäger kennen das
Schloss Hohenbrunn bei St. Florian
oder sind dort schon eingekehrt. Im
Schloss sind die Landesgeschäftsstelle des OÖ. Landesjagdverbandes, dessen Bildungseinrichtung
und ein Jagdmuseum untergebracht. Dieses jagdliche Bildungsund Informationszentrum feierte
kürzlich das 10-Jahr-Bestandsjubiläum.
Die Hohe Geistlichkeit, viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft und
zahlreiche Jäger feierten mit.
LJM ÖR Sepp Brandmayr stellte
das Leitbild des OÖ. Landesjagdverbandes vor. Im Rahmen des Jubiläums wurde das Jagdmuseum
Auf 450 m2 Ausstellungsfläche werden den Besuchern Natur, Wildtiere
und ihr Lebensraum, Jagd- und
Jagdkultur aus mehreren Epochen
Die Kärntner Jäger sind herzlich
eingeladen, das Museum auf Schoss
Hohenbrunn bei St. Florian zu besuchen.
Am 9. Jänner wurde das traditionelle Neujahrsschießen in Blintendorf
veranstaltet, um die besten Schützen rechtzeitig aus dem Winterschlaf zu wecken.
Mäßige Kälte, gute Beteiligung und
zwei hervorragende Leistungen
prägten diese Veranstaltung, die
von der Fam. Marschnig bestens or-
Die Jagdgemeinschaft Ludmannsdorf lädt zum
am Ostermontag, 25. April,
Beginn um 10 Uhr, Schießstätte
Moschenitzen bei Ludmannsdorf.
Disziplin: jagdliche Kugel,
100 m (auf ein Osterei).
Alle JägerInnen und Freunde
des jagdlichen Schießens sind
herzlich eingeladen (gültige
Jagdkarte).
ganisiert wurde. Jagdliche Kugel,
Pistole und jagdliches Flintenschießen standen auf dem Programm. Während einige sieggewohnten Spitzenschützen nicht die
von ihnen erwartete Leistung erbrachten, waren wiederum junge,
teils unbekannte Schützen, sehr erfolgreich.
1. Patrick Wolte (224), 2. August
Polanetz (222), 3. Rudi Wirtitsch
(214), 4. Ehrenfried Thonhauser
(212), 5. Gerhard Pribernig (207)
Der Sieger Patrick Wolte und die Jungjägerin
Cristina Schnabel beim Flintenschießen.
Wichtige Information zum Jagdcup 2011
Der erste Jagdcup der Kärntner Jägerschaft findet heuer früher statt, und
zwar am:
10. April, am Johannesberg bei St. Paul i. L.,
Beginn 9 Uhr, Nennschluss 13 Uhr.
Disziplinen: Jagdliche Kugel (Rehbock, Gams, Fuchs) und 25 Wurfscheiben Compac Sporting.
Die weiteren Termine des Jagdcups werden im nächsten „Kärntner
Jäger“ veröffentlicht.
Auftragsarbeiten nach Wunsch
Besondere Bilder mit außergewöhnlichen Rahmen
Altmeisterliche Lasurmaltechnik auf Holz oder Leinen
Bleischrotverbot kommt!
Ab 1.1.2012 ist das Jagen auf Wasservögel mit Bleischrotmunition verboten!
All jene Jäger, die die erklärenden Artikel und Diskussionen im
„Kärntner Jäger“ verfolgt haben,
werden nicht überrascht sein, all jene, für die das ein neues Thema ist,
nachstehend einige Erklärungen.
Fragen, die mir in den letzten
Monaten gestellt wurden, nochmals
Wieso ist das Interesse der EU an dem
Bleiverbot so groß?
Weil es wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass das Umweltgift
„Blei“ die Wasservögel teilweise
vergiftet und in weiterer Folge auch
den Menschen belastet, außerdem
sind die Wasservögel ein europaweites Wild und daher sind auch
die Auswirkungen europaweit.
Eine teure Alternative in Form
von Wismut (Thungston), diese ist
bei Normalladung für alle Läufe
und in jeder Schrotstärke geeignet,
die günstigere Variante durch
Weicheisen (Steel Shot – je nach
Ladung und Schrotgröße – nicht
für alle Läufe geeignet).
Was ist mit meiner Schrotflinte – wie
erkenne ich, ob ich Weicheisen (Steel
Shot) verwenden darf?
Ganz einfach: Wenn sich am
Lauf der Beschussstempel befindet,
dann kann mit fast jeder Art von
Weicheisenschrotpatronen geschossen werden.
Was ist, wenn sich keiner dieser Stempel findet?
1. Man muss genau darauf achten, dass normalgeladene Eisenschrotpatronen (die werden auch
angeboten) verwendet werden und
dies nur bei einer Chokebohrung
bis 1/2 Choke.
Bei engeren Bohrungen (3/4 oder
Vollchoke) könnte es zu Laufaufbauchungen kommen, da die Eisenschrote eine größere Härte besitzen
als die Bleischrote und bei Würgebohrungen einen sehr großen
2. Die Chokebohrung kann durch
einen Waffentechniker erweitert
(aufgehohnt) werden .
3. Es wird ein Gewinde für eine
Wechselchocke an der Innenseite
am Laufende eingefräst, damit
kann man verschiedene Chokebohrungen auswechseln (nahezu alle
neuen Flinten haben diese Möglichkeit des Chokewechselns bereits
Welche Vorteile haben Weicheisenschrotpatronen?
Da es keine Deformationen beim
Verlassen des Laufes gibt, kommt es
zu einer gleichmäßigeren Deckung
(keine deformierten Randschrote)
und die Anfangsgeschwindigkeit ist
zumeist höher.
Stimmen die Nachteile, größere Gefahr, und dass man nicht so weit schießen könne?
Teilweise ja, das Abprallverhalten (Geller) ist bei Weicheisen viel
größer und deshalb gefährlicher.
Die maximale Schussdistanz kann
dadurch erhalten bleiben, indem
man etwas größere Schrotkugeln
verwendet (und dadurch wieder ein
ähnliches spezifisches Gewicht).
Wenn ein verstärkter Beschuss vorhanden ist, dann nimmt man eine
High Performance Munition, HV,
Magnum, dann hat man zur normalen Bleimunition keine Nachteile,
eher Vorteile.
Was ist, wenn ich auf einem Acker oder
im Wald auf Enten jage und keine Wasserfläche in der Nähe ist, muss ich dann
auch Weicheisenschrote verwenden?
Ja, denn es heißt bei der Bejagung auf Wasservögel.
Sind Schrotpatronen aus Weicheisen
Voraussichtlich nicht, im Mo-
ment sind sie preislich nahezu
gleich (abgesehen von Sonderladungen), auch die Übungsmunition
(Schießstände) hat einen ähnlichen
Ist es richtig, dass Weicheisenmunition
eine andere Deckung aufweist?
Ja, nicht nur die erwähnte bessere Deckung, auch ein engeres
Schussbild ist bei Steel Shot festzustellen. Die Deckung mit Weicheisen ist um etwa eine Chokegröße
enger, also 1/2 Choke mit Bleischroten ist wie 3/4 Choke, wenn man
mit Weicheisenschroten schießt.
Gibt es bei Schrotgrößen eine Begrenzung beim Verschießen?
Ja! Bei allen normalgeladenen
Patronen( zw. 740 und 830 bar) bis
zu Halbchoke maximaler Durchmesser 3 mm. Bei Waffen mit verstärktem Beschuss ( bis 1040 bar) in
Kaliber 12 maximal 4 mm, Kaliber
16 maximal 3.5 mm und bei Kaliber
20 maximal 3.25 mm.
Was ist, wenn ich mir irgendwo nicht
ganz sicher bin?
In dieser Situation unverzüglich
das Beschussamt oder einen Waffenfachmann aufsuchen.
Weitere Fragen bitte an folgende
Mailadresse richten: mag.heimo.
wolte@utanet.at
Ganz wichtig!!! Die Kärntner
Jägerschaft veranstaltet am 25.
März um 17 Uhr im Rahmen der
Informationsabend zu diesem Thema. Alle interessierten Jägerinnen
und Jäger sind herzlich eingeladen,
um ihren Wissensstand aufzufrischen (siehe auch Einladung auf
Hegeringschießen ist gelebte Verantwortung!
Trotz weiter steigender Teilnehmerzahlen bleiben dennoch zahlreiche Jägerinnen und Jäger dem jährlichen Übungsschießen fern. Es ist nicht nur eine gesetzliche Verbindlichkeit, es ist vor allem eine moralische Verpflichtung aus der Verantwortung gegenüber den Wildtieren. Wenn man sich als Jäger fühlt und sich zur aktiven Jagd bekennt, muss man sich
auch zur Überprüfung seiner Jagdwaffen bekennen und sich selbst die persönliche Schießleistung durch Überprüfung
und Übung bestätigen. Deshalb auf ein Wiedersehen beim Hegeringschießen! Ein kräftiges Weidmannsheil für das kommende Jagdjahr – aber erst nach der Schießüberprüfung – wünscht der Landesschießreferent!
◆ HR 204010 (Keutschach, Schiefling,
Maria Wörth): Samstag, 9. April, 8.30
bis 12 Uhr, Schießstätte Radweg.
◆ HR 206055 (Lendorf): So. 3. April,
14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach
◆ HR 206057 (Pusarnitz): Sa. 9. April,
◆ HR 206059 (Lind-Siflitz): Sa. 2.
April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte
◆ HR 206071 (Obervellach): Sa. 26.
April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte
◆ HR 206073 (Mallnitz): Sa. 2. April,
◆ HR 206087 (Seeboden): So. 27.
März, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte
◆ HR 206089 (Radenthein): So. 10.
April, 14 bis 17.00 Uhr, Schießstätte Obervellach
Schießbetrieb auf der Schießstätte
Radweg bei Feldkirchen ist von April
bis Ende Oktober, jeweils Freitag von 16
bis 20 Uhr, sowie Samstag (an Werktagen) von 8 bis 12 Uhr. Auskünfte bei
Hans Valent, Tel. 04277 / 3191 oder Tel.
und Fax 04276 / 38370 (Schießstätte).
Bichl bei Tiffen ist vom 16. April bis 25.
September, jeden Samstag und Sonntag von 8.30 bis 12.30 Uhr (Samstag jedoch nur bis 18. Juni). Außerhalb dieser
Zeiten ist ein Schießbetrieb auch gegen Voranmeldung möglich (ab fünf
Personen). Für Rückfragen steht Gert
Huber, Tel. 04243 / 8134 oder 0664 /
1601439, zur Verfügung.
Der Schießstand hat 4 Zuganlagen 100
m mit Videoaufzeichnung, 1 Stand
„Laufender Keiler“ kombiniert mit
Kipphasen und ein Pistolenstand mit
Wendeanlage.
◆ Hegering 210101 (Steuerberg): Freitag, 1. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg
◆ Hegering 210102 (Glantal): Freitag,
8. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte
Hegering-Mannschaftsschießen
Samstag, 4. Juni, 8 bis 12 Uhr,
Schießstätte Radweg
◆ HR 205106 (Liebenfels): Sonntag, 3.
April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte
Töplach/St. Georgen a. L.
◆ HR 205111 (Althofen): Samstag, 9.
April, 13 bis 17 Uhr, Schießstätte
◆ HR 205113 und 205114 (Wieting, Klein
St. Paul): Samstag, 9. April, 13 bis 19
Uhr und Sonntag, 10. April, 9 bis 17
Uhr, Schießstätte Wieting
◆ HR 205122 (Meiselding): Samstag, 2.
◆ HR 207017 (Feld am See/Afritz):
Samstag, 9. April, ab 8.30 Uhr,
Schießstätte Tiffen
◆ HR 207020 (Weißenstein-FresachFerndorf): Samstag, 2. April, ab 8.30
Uhr, SchießstätteTiffen
◆ HR 207021 (Wernberg-Velden):
Samstag, 19. März, ab 8.30 Uhr,
◆ HR 207029 (Paternion-Weißenstein): Samstag, 9. April, 9 bis 12
Uhr, Schießstätte Kreuzen
◆ HR 207030 (Stockenboi): Sonntag,
10. April, ab 8 Uhr, SchießstätteHochegg
◆ HR 207031 (Villach West-Magistrat):
Samstag, 26. März, ab 8.30 Uhr,
◆ Hegeringe 209136 (St. Paul i. Lav.)
und 209139 (Lavamünd): Samstag, 9.
April, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17
Uhr, Schießstätte Johannesberg bei
St. Paul i. L.
Die oben angeführten Termine (Samstag, 9. April und Samstag, 30. April
2011, stehen selbstverständlich allen JägerInnen unseres Bezirkes zur Verfügung (Hegeringe 209132, 209135,
209137 und 209141).
◆ Am Sonntag, 10. April findet
der Kärnten-Cup/CPS von 10 bis
18 Uhr auf der Schießstätte Johannesberg bei St. Paul i. L. statt.
◆ HR St. Kanzian-Eberndorf 208149:
Samstag, 9. April, 9 bis 16 Uhr,
Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf
◆ Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf:
Die Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf ist ab 23. März bis 6. Juli
ausschließlich jeden Mittwoch von
16.00 bis 19.00 Uhr und jeden
Samstag, von 14.00 bis 16.00 Uhr
geöffnet. Anfragen und Anmeldungen bei Hermann Innerwinkler, Tel.:
04235/ 31 85 od. 0650/ 90 10 141
oder bei Wilhelm Schönherr Tel.:
0650/9150 001.
◆ Drei-Länder-Jägerwallfahrt (Osttirol, Südtirol, Kärnten) mit den Bischöfen Dr. Scheuer (Tirol) und Dr.
Schwarz (Kärnten): Sonntag, 22.
Mai, in der Marien-Wallfahrtskirche Lavant in Osttirol (Einladung
„Kärntner Jäger“ Aprilheft 2011).
◆ Landesjägertag: Samstag, 14. Mai,
Griffen, Kultursaal der Marktgemeinde.
◆ Seminar „Bleifrei in die Zukunft”:
Freitag, 25. März, 17 Uhr, Jägerhof
Schloss Mageregg (siehe Einladung
S 15).
Bezirksversammlungen 2011
Die Teilnahme an der Bezirksversammlung ist für den Bezirksausschuss, die
Delegierten und die Sachbearbeiter
Pflicht. Darüber hinaus sind auch alle
Mitglieder der Kärntner Jägerschaft
◆ Klagenfurt: Samstag, 5. März, 9
Uhr, Jägerhof Schloss Mageregg.
Spittal: Samstag, 9. April, 9 Uhr,
Litzlhof bei Lendorf.
◆ St. Veit/Glan: Samstag, 26. März,
Liebenfels, Kulturhaus, 14.00 Uhr
◆ Feldkirchen: Samstag, 9. April, 14
◆ Villach: Samstag, 5. März, 14 Uhr,
Kulturhaus Afritz
◆ Wolfsberg: Freitag, 1. April, um 19
Uhr, in St. Margarethen i. Lav., Hotel Stoff
◆ Hermagor: Freitag, 4. März, 19
Uhr, Kulturzentrum Liesing - Panorama, Camping Lesachtal.
◆ Völkermarkt: Samstag, 12. Fe bruar, 14.00 Uhr, Schwabegg, GH
Luckner-Steharnig
30. Schweißprüfung des ÖJGV in Knappenberg
Anlässlich des Jubiläums „60 Jahre
Kärntner Jägerschaft“ fand am 22.
und 23. Oktober 2010 in Knappenberg die 30. Schweißprüfung des
ÖJGV statt. Organisiert wurde sie
vom Kärntner Jagdhundeprüfungsverein unter Führung von Mf.
Ewald Hanser, der sich auch um die
Reviere und Richter in Zusammenarbeit mit dem ÖJGV bemühte.
Am Vormittag des 22. Oktober
wurden die Fährten gelegt. Am
Abend gab es für die Hundeführer
eine offizielle Begrüßung durch den
Präsidenten des ÖJGV, Mf. Alexander Prenner, an der Vertreter der
Marktgemeinde Hüttenberg, LJMStv. Sepp Monz und Landesjagdhundereferent John teilnahmen.
Der anschließende „Grüne Abend“
wurde von der Familienmusik Regenfelder musikalisch umrahmt.
Die Prüfungsleitung oblag dem
Vizepräsidenten des ÖJGV, Ing.
Leopold Ivan. Am nächsten Tag um
9 Uhr wurde die Prüfung mit Hörnerklang der Jagdhornbläsergruppe Wieting, Leitung Hornmeister
Regenfelder, eröffnet, die Gruppen
eingeteilt, danach erfolgte die Abfahrt in die Reviere. Die Fährten
waren mittlerweile 24 Stunden alt,
ihre Länge betrug etwa 1.200 m.
Gemeldet waren 22 Jagdhunde,
18 davon sind angetreten. Die
Schweißprüfung haben 17 Hunde
bestanden, davon 5 aus Kärnten.
◆ 1. Preis mit 64 Punkten (Höchstpunkte): Steirische Rauhaarbracke,
Basko v. Tschiernockblick, Martin
Flaschberger, 9210 Pörtschach
◆ 1. Preis mit 64 Punkten (Höchstpunkteanzahl): Deutscher Wachtel,
Hoss v. Haslergrund, Norbert Pucher, 9712 Fresach
◆ 2. Preis mit 52 Punkten: Hannoveraner, Cora v. d. Jägerquelle, Michael Klammer, 9712 Fresach
◆ 2. Preis mit 48 Punkten: Dachsbracke, Betti v. d. Gasseralm, Adolf
Pichlkastner, 9560 Feldkirchen
◆ 2. Preis mit 34 Punkten: Brandlbracke, Cora v. Mallnitztal, Hubert
Thaler, 9821 Obervellach
Je ein 1. Preis ging nach OÖ, NÖ
und Salzburg. Zwei 2. Preise gingen
nach OÖ, drei 3. Preise gingen nach
NÖ, je ein 3. Preis ging nach Wien,
ins Burgenland, nach Salzburg und
Gegen 15 Uhr erfolgte die Streckenlegung mit Bekanntgabe der
Prüfungsergebnisse, wieder musikalisch umrahmt von der Jagdhornbläsergruppe Wieting.
Jeder Teilnehmer (inkl. Richter)
erhielt ein Erinnerungsgeschenk
der Kärntner Jägerschaft. Allen sei
für die Vorbereitung und Durchführung dieser 30. Schweißprüfung ein
herzlicher Weidmannsdank gesagt.
Im Dank mit eingeschlossen sind
auch die Jagdausübungsberechtigten für die Zurverfügungstellung
der Reviere.
Mf. Ing. Richard John
MITTEILUNG DES ÖJGV
Als Leistungsrichter-Anwärter für Jagdhunde wurde kürzlich
◆ Christian SAMITZ, 9210
Pörtschach, Bracken,
vom ÖJGV bestätigt.
Weiters wird mitgeteilt, dass die
Generalversammlung des ÖJGV am
12. März in Biedermannsdorf stattfindet.
Intern. Schweißhundeprüfung in Patergassen
Dieser Suchenwettbewerb für
sowie Bayrische Gebirgsschweißhunde, den die Länder Italien, Slowenien und
Kärnten abwechselnd durchführen, stand heuer in Memorial des langjährigen Gebietsführers für Kärnten des
Schweißhundevereins, Michl Pertl.
Ihm zur Ehre wurde dieser
Bewerb in seiner Heimat und
in seinem ehemaligen Wirkungsbereich als Schweißhundeführer in den Nockbergen ausgerichtet.
Die Prüfungsordnung verlangt eine künstliche Fährte,
mindestens 12 Stunden alt,
mindestens 1000 Meter lang,
0.25 l Schweiß von Schalenwild. Die Fährte wird mit
Fährtenschuhen getreten und
Die Kärntner Leistungsrichter waren: Helmut Bozic,
Peter Ramsbacher und Karl
Über Nacht setzte Regen
ein, morgens lag 10 cm Nassschnee auf der Fährte. Für die
Hundeführer eine große Herausforderung, die Kontrollzettel unter dem Schnee.
1. BGS Hündin „ISI“, Führer Fiorelli Antonello (Italien)
- 140 Punkte - I. Preis
2. HS Hündin „Bella v.
Hirschbach“, Führer Tranacher Siegfried (Kärnten) - 86
Punkte – III. Preis
3. BGS-Hündin „Eika v.
Leobengraben“,
Kargl Ferdinand (Kärnten) –
82 Punkte – III. Preis
4. HS-Rüde „ASTOR“,
Führer De Pianto Daniele
(Italien) 70 Punkte – III. Preis
5. BGS „BRIN“, Führer
Srecko Mumel (Slowenien) 56
1. Italien 210 Punkte, 2.
Kärnten 168, 3. Slowenien 56.
Unterstützung dieser Veranstaltung gilt der Schwarzenberg’schen Forstverwaltung,
dem Jagdverein – Reichenau
mit Obm. Gellan, der Fa.
Hasslacher Nordica Timber,
Hans Rader und der KJAVBezirksgruppe Feldkirchen,
der Forstverwaltung Zundl,
der Kärntner Jägerschaft mit
LJM-Stv. Monz und Landesjagdhundereferent John, dem
und Kohlmayer, dem Österreichischen Schweißhundeverein und allen Helfern.
Besonderer Dank der Siegrid Pertl, sowie Dagmar und
Heinz Hofer für ihren unermüdlichen Einsatz.
Ing. Edi Maier ein 70er
Ruhig, besonnen, fleißig und kompetent, das sind die Eigenschaften des
langgedienten Jägerschaftsfunktionärs Ing. Edi Maier, der am 15. Jänner seinen 70. Geburtstag gefeiert
Treffling bei Meiselding, schlug er
die Lehrerlaufbahn ein, wirkte an
mehreren Schulen, zuletzt an der
Höheren Technischen Bundeslehranstalt für Waffentechnik in Ferlach. Natur, Wild und Jagd haben
ihn schon von Jugend an geprägt
und somit war auch sein Weg als
Funktionär der Kärntner Jägerschaft vorgezeichnet.
Seine Tätigkeit begann er als stellvertretender Landesschießreferent.
In dieser Funktion war er viele Jahre im Landesausschuss der Kärntner Jägerschaft vertreten. Maier
war Mitorganisator zahlreicher großer Schießbewerbe, Lehrmeister bei
der Schießausbildung und hat sich
besonders für die Einführung des
werden abgegeben:
● Autoplakette
● Verbandsabzeichen in Gold,
Silber oder färbig
● Autoaufkleber (Pickerln) der
● Krawatten mit Emblem der
Kärntner Jägerschaft, in vier
verschiedenen Mustern
● Jagdgesetz in Frage und
● Satzung der Kärntner Jägerschaft
● Drucksorten
● Alufolien
● Wildmarken
● Jäger- und Schützenliederbüchlein
● Auf Bestellung – Oberbekleidung mit Emblem der KJ
● Jubiläumsabzeichen „60 Jahre
Kärntner Jägerschaft“
verpflichtenden Hegeringschießens
Große Verdienste hat er sich bei der
Jagdaufseher- und Jungjägerausbildung erworben. Als die Kärntner
Jägerschaft dem Kärntner Jagdaufseherverband die Ausbildung der
Jagdaufseher übertrug, wurde er
zum Kursleiter bestellt. Diese
Funktion übte er 30 Jahre mit Kompetenz, Fleiß und großer Gewissenhaftigkeit aus. Viele Kärntner Jagdaufseher, die durch seine Schule gegangen sind, können auf ein fundiertes jagdliches Wissen verweisen.
Seine reiche jagdliche Erfahrung
stellte er viele Jahre als Mitglied der
Jagdprüfungskommission und als
Hegeringleiter des Hegeringes Meiselding-Mölbling zur Verfügung.
Mit Ende der Funktionsperiode
2009 hat der angesehene Jägerschaftsfunktionär seine Funktionen
in jüngere Hände gelegt.
Die Verleihung des Verdienstabzeichens in Gold war ein sichtbares
und bleibendes Zeichen des Dankes
für seine langjährige Tätigkeit im
Dienste der Kärntner Jagd und seiner unwandelbaren Treue zur
Kärntner Jägerschaft. Von einem
schweren Arbeitsunfall hat er sich
gottlob gut erholt und er kann sein
geliebtes Weidwerk wieder ausüben.
Die große Kärntner Jägerschaft,
LJM Dr. Gorton, die Weidkameraden des Hegeringes MeiseldingMölbling, die Jagdaufseher-Kameraden und der Schreiber dieser Zeilen entbieten zum Ehrentag Glükkwunsch und Gruß. Sie wünschen
ihm viel Gesundheit, Wohlergehen
und noch viele grüne Brüche auf
seinem Jägerhut. Walter Kulterer
Der direkte Draht zur KJ
9020 Klagenfurt, Mageregger Straße 175
Telefon (0 46 3) 51 14 69-0
Fax 0463/511469-20
office@kaerntner-jaegerschaft.at
Landesjägermeister DI Dr. Ferdinand Gorton (DW 10)
GF Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger (DW 16)
Mag. Gerald Muralt (DW 18)
Mag. Nadja Kaidisch (DW 13)
Otto Kornprat (DW 11)
Verena Gaber (DW 12)
Elisabeth Wallner (DW 23)
Ruth Ukowitz (DW 14)
Christiane Lukas (DW 17)
Mag. Julia Puhr (DW 26)
Redaktion »Der Kärntner Jäger«
Telefon 0463/511469
Otto Kornprat
Telefon (0 46 3) 51 14 69-11
otto.kornprat@kaerntner-jaegerschaft.at
Jägerhof Schloss Mageregg
Jägerhofstüberl
Telefon (0 46 3) 41 93 50
gerald.eberl@kaerntner.jaegerschaft.at
durch die Kärntner Jägerschaft 2010
Mit dieser Seite wollen wir jenen Funktionären und Jägern danken, die 2010 für
ihre geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeiten im Dienste der Kärntner Jägerschaft und zum Wohle von Wild und Weidwerk in Kärnten mit Verdienstabzeichen ausgezeichnet wurden. Jenen Weidkameradinnen und Weidkameraden,
denen das Ehrenzeichen verliehen wurde, dankt die Kärntner Jägerschaft für
40 Jahre Mitgliedschaft und langjähriges weidgerechtes Jagen.
Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger, Klagenfurt; Otto Kornprat,
Ferlach; Ing. Horst Moser, Köttmannsdorf; Adalbert Dovjak, Ferlach; Dipl.-Ing. Kurt Rohner, Klagenfurt am Wörthersee
Martin Andics, Klagenfurt am
Wörthersee; Walter Dominikus,
Grafenstein; Helmut Dominikus,
St. Margareten; Dipl.-Ing. Alfred
Kropfitsch, Klagenfurt am Wörthersee; Gisela Hesse, Grafenstein;
Dr. Bernd Hesse, Grafenstein; Dr.
Harald Barsch, Pischeldorf; Dipl.Ing. Konrad Hitz, Klagenfurt am
Wörthersee; Ing. Johann Kainz,
Klagenfurt am Wörthersee; Georg
Kümmel, Klagenfurt am Wörthersee; Georg Kaschitz, Maria Saal;
Mag. Franz Latzko, Klagenfurt am
Wörthersee; Dr. Walter Kröpfl, Maria Saal; ÖR Erwin Lerchster, Klagenfurt am Wörthersee; Komm.Rat Hermann Hirsch, Klagenfurt
am Wörthersee; Robert Lutschounig, Maria Rain; Rudolf Krall,
Wölfnitz; Stefan Fortunat, Pörtschach; Leo Käfer, Moosburg; Walter Goritschnig Moosburg; Walter
Pörtschach;
Flaschberger, Pörtschach; Annelie
Gaggl, Moosburg; Franz Begusch,
Feistritz; Ofö. Karl-Heinz Götzinger, Maria Rain; Adalbert Dovjak,
Ferlach; Valentin Fanzoi, Ferlach;
Ofö. Ing. Alois Kühr, Ferlach; HansJoachim Bohrisch, Ferlach; Siegfried
Krainer, Krumpendorf; Dr.
Jörg Neubauer, Klagenfurt am
Wörthersee; Michael Wanggo, Kla-
genfurt am Wörthersee; Anton
Tramschek, Klagenfurt am Wörthersee; Dipl.-Ing. Franz Rauberger, Klagenfurt am Wörthersee;
Prof. Mag. Gerhard Wakonig, Klagenfurt am Wörthersee; Valentin
Uschounig, Ebenthal; Johann Preitenegger,
Grafenstein;
Tschitschnig, Klagenfurt am Wörthersee; Johann Mack, Klagenfurt
am Wörthersee; Anton Messner,
Maria Saal; Anton Schmidt jun.,
Maria Saal; Ing. Siegfried Mertlitsch, Maria Saal; Franz Schmid,
Maria Saal; Alois Petutschnig, Maria Saal; Karl Mandler, Poggersdorf; Franz Wigoschnig, Maria
Rain; Johann Otrob, Ludmannsdorf; Helmut Sagmeister, Moosburg; Friedrich Oliva, Moosburg;
Diethard Ott, Moosburg; Stanislaus Schöttl, Viktring; Adolf Nagl,
Ludmannsdorf; Ing. Ofö. Günther
Schepul, Ferlach; Josef Norbert
Stampfer, Klagenfurt am Wörthersee; Ernst Skutelnik, Klagenfurt
am Wörthersee; Anton Olip, Ferlach; Werner Schneidhofer, Wölfnitz; Dipl.-Ing. Gerhard H. Hirm,
Harald Winkler, Klagenfurt am
Dr. Hagen Lorber, Treffen; Alfred
Cichini, Villach; Franz Druml, Fresach; Werner Kavallar, Stockenboi;
Georg-H. Kerschbaumer, Zlan; Ingo
Matzner, Zlan; Herbert Schatzmayr,
Feistritz/Drau; Hans H. Schatzmayr, Zlan; Heinz Unterköfler,
Treffen; Georg Wassertheurer, Zlan;
Johann Zerza, Arnoldstein
Herbert Burgstaller, Hermagor;
Anneliese Ceschka, Weißbriach;
Hubert Kastner, Rattendorf; Christof Memmerm, Rattendorf; Hubert
Obernosterer, St. Jakob; Helmut
Schmid, Gundersheim; Gerhard
Einetter, Kirchbach
Hans Herold, Weißbriach; Helmut Mayer, Görtschach; Josef Sommeregger, Hermagor
Hans Pichler, Heiligenblut
Helmut Delfser, Greifenburg
Ing. Björn Zedrosser, VillachLandskron
Dr. Hagen Lorber, Treffen; Martin Cesar sen., Arnoldstein; Ing.
Wolfgang Oswald, Wernberg; Josef
Walder sen., Fresach;
Franz Kohlmayer, Lendorf
Gottlieb Bauer, Radenthein;
Kurt DAVID, Obervellach; Hermann Driessler, Eisentratten; Erich
Ebner, Millstatt; Johann Kohlmaier,
Radenthein; Engelbert Hoi, Spittal/Drau; Hans Madl, Millstatt;
Mag. Josef Oberlerchner, Wien; Josef Pichorner, Eisentratten; Jakob
Pontasch, Radenthein; Fridolin
Sattlegger, Spittal/Drau; Andreas
Steiner, Stall; Konrad Striednig,
Flattach; Max Unterwandling, Radenthein; Peter Winkler, Spittal/Drau; Johann Winkler, Radenthein; Richard Zeiner, Mörtschach;
Karl Heinrich Ziegler, Lienz.
Eduard Katschnig, Steindorf;
Erich Schnabl, Glanegg; Franz
Grundnig, Glanegg; Peter Rainer
jun., Himmelberg; Josef Schurian,
Feldkirchen; Hubert Kleitsch, Feldkirchen; Heinz Kogler, St. Urban;
Bruno Gradenegger, Feldkirchen;
Alois Kaponig, Feldkirchen; Hans
Köfer, Patergassen; Anton Modritsch, Feldkirchen; Rupert Kogler, Feldkirchen; Ingo Huber, Sirnitz; Helmut Zwatz, Feldkirchen
Maximilian Kircher, Liebenfels
Dr. Franz Ferstner, Straßburg;
Freya Lemisch, Gurk; Hans Jandl,
Brückl; Albert Zamernik sen., Friesach
senegg, Sand; Michael Schlintl,
St. Veit/Glan; Hermann Pirker, St.
Veit/Glan; Peter Pirker, Kraig; ÖR
Hans Matschnigg, Kraig; Fridolin
Telsnig, Meiselding; Michael Weyrer
sen., Glödnitz; Karl Reinsberger,
Glödnitz; Johann Stangl, Kappel a.
K.; Gerfried Rosenfelder, Guttaring; Manfred Tröbacher, Zweinitz;
Ofö. Emil Regenfelder, Weitensfeld;
Valentin Schaflechner, St. Salvator;
Dipl.-Ing. Karl Machan, St. Veit/
Glan; Eduard Taumberger, Liebenfels; Dr. Erwin Steiner, Liebenfels;
Siegfried Tranacher, Deutsch Griffen; Franz Wirnsberger, D. Griffen;
Hans Grubelnig, Liebenfels.
Wilhelm Driessen, Wolfsberg
Adolf Webersdorfer jun., Fischamend; Sophie Schratter, Voitsberg;
Dr. Walter König, Wolfsberg; Herbert Hauser, St. Margarethen; Helmut Kanitsch, St. Stefan; Ing. Werner Jusefowitsch, St. Michael; Johann Kaltenegger, Maria Rojach;
Erwin Kaimbacher, St. Georgen;
Edwin Storfer, St. Stefan; Mag.
Reinhold Duscher, Wolfsberg; Matthias Kriegl, Preitenegg; Otto Mitterbacher, Preitenegg; Albert Freigassner, Reichenfels; Johann Steinkellner, Reichenfels; Georg Freigassner, Reichenfels;
Malz, St. Stefan i. L.; Dipl.-Ing.
Henning Conle sen., St. Stefan
Manfred Köfler, St. Veit/Glan;
Wilhelm Gratzer, Kraig; Leo Legat
sen., Meiselding; Gerald Grasser,
Treibach; Johann Kerschbaumer,
Treibach; Alois Koschier, Kl. Glödnitz; Hans Friessnegger, Glödnitz;
Fritz Grabner, Metnitz; Dipl.-Ing.
Dietmar Kogler, Metnitz; Hans
Jandl, Brückl; Johann Kresitschnig,
Meiselding; Maria Funder, Kappel/Kr.; Roman Kerschhakl, Wieting; Hermann Brunner, Liebenfels;
Ludwig Hölbling, Meiselding; Josef
Eichhöbl, Friesach; Wolfgang Leitner sen., Althofen; Otmar; Pozewaunig St. Veit/Glan; Herbert Pas-
Karnicar, Bad Eisenkappel; Gregor
Kassl, Diex; Richard Koboltschnig,
Griffen; Gerhard Passin, Völkermarkt; Josef Paternoß, Völkermarkt; Anton Paulitsch, Ruden; Johann Perchtold, Völkermarkt; Siegfried Mairitsch, Brückl; Johann
Mairitsch, Brückl; Konrad Mandl,
Bleiburg; Josef Petritsch sen., St.
Kanzian; August Polanez sen., St.
Kanzian; Anton Polesnig, Diex; Josef Rabl, Haimburg; Johann Rogatschnig, Griffen; Leonhard Rogger,
Eberndorf; Friedrich Ruch, St.
Kanzian; Ing. Hans-Werner Schober jun., Pustritz; Herbert Slamanig, Völkermarkt; Hans Smolnig,
Gallizien; Ing. Friedrich Trobej, Bad
Eisenkappel; Direktor Leo Uster,
Kühnsdorf; Eduard WaschnigTheuermann, Tainach; Kurt Weidlitsch, Tainach; Dkfm. Friederike
Leitgeb, Ruden.
Ing. Franz J. Koschuttnigg, Bleiburg
KR Ing. Thomas Gadner, Ruden
Johann Besser, Kühnsdorf; Josef
Italien: Steinbocksterben
In Italiens größtem Naturschutzpark Gran Paradiso im
herrscht Alarm wegen einer hohen Todesrate unter dem jungen
Steinwild. Rund 75 Prozent verendeten innerhalb des ersten
Lebensjahres. Von den ungefähr
5.000 Steinböcken, die 1993 in
der Region noch gezählt wurden, sind heute weniger als die
Hälfte übrig. Die Ursachen für
die hohe Sterblichkeit sind
noch rätselhaft, meint Tierarzt
Bruno Bassano, der für den
70.318 Hektar großen Park zuständig ist.
Eine Möglichkeit ist nach
Expertenansicht, dass wegen
der höheren Temperaturen die
Kitze nach der Muttermilch sofort trockenes, eiweißarmes
Gras äsen müssen und dadurch
geschwächt werden. Andere
sind der Ansicht, dass die
Äsung durch Flugzeugabgase
vergiftet wird, die mit dem
Schnee zu Boden fallen. Deshalb finde man auf den Gebirgswiesen auch keine Insekten mehr.
(Aus „Jäger” 11/2010)
Grünes Handbuch 2010 für
Steiermark und Kärnten.
Forstverein und Kärntner Forstverein. Format 11 x 16 cm, 368 Seiten, kartonierter Umschlag. Preis € 25,00.
Kärntner Forstverein,
Mageregger
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Um in dieser globalisierten Welt erfolgreich zu sein, bedarf es der Kooperation,
Kommunikation und insbesondere der Information. Diese Information liefern der
Steiermärkische und der Kärntner Forstverein mit dem neuen „Grünen Handbuch
2010“, das sich in drei Kapitel gliedert. In
Teil I sind alle wichtigen forstlichen Stellen,
Umweltorganisationen, forstlichen Zivilingenieure und Bildungseinrichtungen in
Österreich mit Adressen angeführt. Die Teile II und III informieren gleichermaßen
über wichtige forstliche Institutionen, Behörden, Bezirksforstinspektionen, Interessenvertretungen (Kammern), Jagdverbände
Schlägerungsunternehmen
Bundesländer Steiermark und Kärnten. In
einem Verzeichnis sind alle Waldbesitzer,
Klöster, Gemeinden und Gemeinschaftsbesitzer wie Agrargemeinschaften, Waldgenossenschaften und Nachbarschaften mit
einer Waldfläche von mehr als 50 ha nach
Bezirksforstinspektionen aufgelistet. In einem weiteren Verzeichnis sind Waldbesitzer
mit mehr als 100 ha Waldfläche alphabetisch flächenmäßig angeführt.
Alle Angaben im „Grünen Handbuch“
beziehen sich auf dem Stand vom November 2010. Das Handbuch ist für alle, die mit
Wald, Waldbesitzern und Forstbehörden zu
tun haben, eine wertvolle Information und
ein umfassendes Nachschlagwerk.
Jäger, Falkner, Hundeführer –
Deutsch-Englisch/EnglischDeutsch.
Scheidel.
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978-3-00-032162-7,
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Scheidel, Vogesenstraße 23, 63456
Hanau, Deutschland, Tel. 06181/
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tern und Redewendungen rund um das Thema Jagd in Deutsch-Englisch/EnglischDeutsch. Das erste zweisprachige Wörterbuch mit einem Verzeichnis von A-Z das folgende Sachgebiete behandelt:
Wild allgemein, 22 ausgewählte Schalen-, Feder-, Haar- und Wasserwildtierarten, Wildkrankheiten, Waffenkunde (einschließlich Munition, Visiereinrichtungen
und Ballistik), Optik, Jagdhunde, Falknersprache, Hege- und Wildbewirtschaftung
durch Feld, Wald und Flur, Jagdpraxis,
Jagd- und Waffenrecht, Jagdausrüstung und
Zahlreiche Illustrationen zu jedem Kapitel laden zum Nachschlagen ein.
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Falkner, Hundeführer, Sportschützen, Waffensammler, Jagdreisenveranstalter und alle Personen, die sich mit der Herstellung
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Die Autorin ist Übersetzerin und Dolmetscherin, Jägerin, begeisterte Hundeführerin und Parforcehornbläserin.
für Jagd und Wildtiere in Europa, for
Hunting and Wildlife in Europe, pour
la Chasse et la
Faune sauvage en
Europe, von Eugéne Reiter.
400 Seiten mit 541
Abbildungen, Gewebeband
Schutzumschlag, Preis: € 58,00, ISBN: 978-3440-11887-0, 32 x 30,7 cm
Europa ist mehr als nur eine geografische und politische Einheit. Es ist ein Kontinent mit einer unglaublichen Naturfülle
und Artenvielfalt. Eugène Reiter, ein begnadeter und leidenschaftilicher Fotograf, hat
die Wildbahnen vom Atlantik bis zum Ural
und von Lappland bis ans Mittelmeer jahrelang mit der Kamera bereist. Hier legt er
zusammen mit den bedeutendsten europäischen Jagd- und Wildtierschutzorganisationen das Ergebnis vor – einen hochwertigen
Bildband mit atemberaubenden Fotos der
faszinierenden Wildtiere Europas. Verblüffende Hintergrundinformationen über die
Arten und die überwältigende Naturfülle
dieses Teils der „Alten Welt“ liefern die Begleittexte, die in den Sprachen Deutsch,
Englisch und Französisch aufgeführt sind.
Verfasst wurden sie von FACE, dem „Zusammenschluss der Jagdschutzverbände in
der EU“, und CIC, „Internationalen Jagdrat
zur Erhaltung des Wildes“.
Die Stimmen der Hirsche
Audio-CD von K.- H. Dingler und K.-H. Frommolt.
Spieldauer 79:05 Minuten. ISBN 978-3-93814766-5, Preis: € 14,95. Musikverlag Edition AMPLE,
Kellerstraße 7a,
D-83022 Rosenheim,
Tel: (08031) 26
94 12, Fax:
(08031) 46 37 87,
E-Mail: vertrieb@ample.de,
tierstimmen.
Sie leben das ganze Jahr über friedlich
zusammen, doch dann, ab September,
herrscht bei den Hirschen Ausnahmezustand. Der Testosteronspiegel steigt rasant
an und leitet die Brunft ein. Die Paarungszeit beginnt. Aus friedlichen Hirschen werden für mehrere Wochen harte Konkurrenten. Oberstes Ziel: die Hirschtiere beeindrucken und die männlichen Artgenossen
einschüchtern. Ihr lautstarkes Röhren nutzen die Hirsche dabei als Imponier- und
Drohgebärden. Weit dröhnt ihr markanter
Brunftruf durch die Herbstlandschaft.
Jetzt gibt es das beeindruckende Röhren
der Hirsche auf Knopfdruck: die Neue Audio-CD „Die Stimmen der Hirsche“, die soeben erschienen ist, stellt in 123 Tonaufnahmen die Rufe und Lautäußerungen von 24
Vertretern der Familie der Hirsche vor. Den
Schwerpunkt bilden dabei die europäischen Arten wie der Rothirsch und Damhirsch. Ergänzend werden charakteristische Stimmen der nächsten Verwandten unserer heimischen Arten vorgestellt. Dabei
sind anhand der Brunftrufe deutlich Unterschiede zu erkennen. Während unsere Rothirsche röhren, stecken ihre nordamerikanischen Verwandten mit pfeifenden Rufen
ihr Revier ab. Natürlich kommen auch die
weiblichen Tiere auf der Audio-CD zu Wort.
Wenngleich ihre Rufe nicht ganz so markant und stimmgewaltig sind wie die der
Brunfthirsche.
Wildschäden im Wald:
Ökologische Grundlagen und
integrierte Schutzmaßnahmen
von Siegfried Prien / Michael Müller.
2. Auflage, Verlag Neumann-Neumann. ISBN
978-3-7888-1310-9
Das Gesamtwerk verdeutlicht, dass wir
heute in Mitteleuropa in einer Kulturlandschaft leben, dass naturnaher Waldbau
zwar erstrebenswerte, weil stabile, ertragreiche und wildfreundliche Waldgesellschaften zum Ziel hat, dies aber mit Naturwald = Urwald rein gar nichts gemein hat.
Die Autoren vermitteln anschaulich, wie
erst durch „verstärkten Nadelbaumanbau,
verbunden mit künstlicher Verjüngung des
Waldes” große Schäden durch Verbeißen
und Schälen auftreten, weil sich dadurch
„die natürlichen Äsungsbedingungen stän-
dig verschlechtert haben und zudem langjährig stark überhöhte Wildbestände angestrebt bzw. geduldet wurden”. Zudem wird
auf die Nahrungsansprüche der Wildwiederkäuer artspezifisch eingegangen, die
Lebensraumbewertung erfolgt nun umfassend.
Das Buch verdeutlicht, dass die Autoren
eigentlich „drei Seelen in ihrer Brust vereinen”. Sie betrachten und werten die Disziplinen Forstschutz, Wildbiologie/Jagdkunde
und Waldbau gleichermaßen.Viele ihrer Verbesserungs- und Lösungsvorschläge zum
Konfliktfeld Wald & Wild sind theoretisch
durchaus realisierbar, nach heutigen ökonomischen Kriterien aber kaum finanzierbar
und dürften dies zukünftig erst recht nicht
mehr sein. Manche Anregungen sind aber
sehr wohl und ohne großen finanziellen
Aufwand umsetzbar. Die dafür erforderliche Kenntnis wird in dem Buch bereits
durch die Ursachenanalyse sowie die Besprechung der Folgen vermittelt. Der optimistischen Grundhaltung entsprechend
wird der „Wald – Wild -Konflikt” als lösbar
Vor 136 Jahren .....
Diese Einladung zum Hüttenberger Freischießen im Jahre 1875
hat seltenheitswert und wurde uns dankenswerterweise vom
Jäger Friedrich Krumpl zur Verfügung gestellt:
Zur Zielgruppe des Werkes gehören vorrangig Forstleute. Über den Forstschutz,
den Waldbau und die Wildbiologie hinaus
ist das Buch aber auch eine große Bereicherung für Belange der Jagd und des Naturschutzes. Die exakten Recherchen der Autoren machen das Buch zu einem unverzichtbaren Lehr- und Nachschlagewerk in
Sachen Wildschäden im Wald. Vielen Experten zur Thematik sind Fachausdrücke
wie z. B. Bayerisches Verfahren oder Traktatverfahren zur Verbissaufnahme zwar
durchaus geläufig, nicht unbedingt aber deren Anwendbarkeit, Durchführung sowie
die Stärken und Schwächen der Verfahren.
Durch die Lektüre von WILDSCHÄDEN
IM WALD von Siegfried Prien und Michael
Müller kann diese Wissenslücke geschlossen
werden. Ein Lehr- und Nachschlagewerk,
das hier sehr empfohlen wird!
Dr. Helmuth Wölfel
Das Alpensteinwild um den
Von Hans Pichler und Günther Greßmann, Preis
€ 13,50. Zu beziehen bei Hans Pichler, Hof 47,
9844 Heiligenblut, 0664 / 51 24 552,
hans.pichler@pichlers.at und den Nationalparkbüros Mallnitz, Großkirchheim und Obervellach.
Die Broschüre gibt einen Einblick in die
Erfolgsgeschichte der Wiedereinbürgerung
dieses edlen Bergwildes in den Mölltaler
„Es war der Wunsch der Autoren, diese
Pioniertat für die Nachwelt zu dokumentieren und die Initiatoren - KR Hans Pichler
und den damaligen LJM Dr. Werner Knaus
- entsprechend zu würdigen. Bemerkenswert ist der Naturschutzgedanke - und die
Willenserklärung zur Errichtung eines Nationalparks Hohe Tauern.
Nicht nur das wieder angesiedelte
Steinwild in Heiligenblut wird beschrieben,
sondern auch die Entwicklung dieser faszinierenden Wildart in den angrenzenden
Bundesländern Osttirol und Salzburg.
Heute ziehen an die 1000 Stück Steinwild
im weitläufigen Gebiet um Österreichs
höchsten Berg, dem Großglockner, ihren
Fährten.
W O R TA N Z E I G E N / TOT E N TA F E L
Die Antworten zu Seite 14:
1. Es dient als Waffe im Kampf
um den Einstand, im Brunftkampf
und zur Verteidigung gegen Feinde.
2. In der deutschen Jägerei haben
sich die Bezeichnungen: Rehgehörn, Gewichtl, Geweih, Rehkrone
durchgesetzt. Alle Bezeichnungen
3. Das Gehörn ist eine Knochenbildung, deren anorganische Substanz vor allem aus Phosphor und
Kalzium besteht.
4. Das Erstlingsgehörn wird vom
Großteil der Bockkitze bereits im
Dezember und Jänner des ersten
Lebensjahres getragen, also wenn
das Kitz 7 bis 8 Monate alt ist, wird
im Februar abgeworfen, worauf
sich bis zur Vollendung des ersten
Lebensjahres (Mai/Juni) das Jährlingsgeweih bildet. Bei schlechter
Entwicklung kann sich das Erstlingsgehörn verzögern.
5. Rehböcke werfen zwischen
Ende Oktober bis Mitte Dezember
ab. In der Regel werfen ältere Böcke
früher ab als jüngere.
6. Frisch gefegte Gehörne haben
ein weißes oder schweißiges Aussehen. Durch das Fegen entsteht eine
Art Beizung mit Pflanzensäften
und Humusstoffen, die dem Geweih
eine braungelbe Färbung verleiht.
In der ersten Zeit nach dem Fegen
ist die Oberfläche rau, sodass die
Farbstoffe gut haften bleiben.
7. Ein Rehbock, dessen Gehörn
fortwährend weiter wächst ohne
verfegt zu werden. Auslöser ist die
Verkümmerung oder krankhafte
Zerstörung der Brunftkugeln (Hoden), sodass durch die Störung der
Sexualhormonproduktion das Gehörnwachstum nicht rechtzeitig gestoppt wird. Die Form der Perücke
ist mannigfaltig und hängt von der
Ausbildung und Stärke der Stangen
ab. Das Tier kann dadurch stark
eingeschränkt sein und kann beispielsweise Probleme beim Äsen haben und dadurch zu Tode kommen.
8. Ein Geweih mit blasenförmigen Verdickungen (Beulen) unterschiedlicher Größe und Zahl, vorwiegend an den Enden, als Folge
von Blutergüssen unter dem Bast
oder eitrigen Entzündungsprozessen während des Schiebens (Verletzungen, Quetschungen, Insektenstiche usw.).
9. Eine seltene Abnormität der
Geweihbildung, bei der die Geweihstange(n) eines Jahrganges
nicht abgeworfen wird und sich eine neue Stange um oder neben die
alte bildet. Der Rosenstock trägt
Geweihjahrgänge
10. Die Petschaft ist die unterhalb der Rose liegende knöcherne
Abwurffläche, welche direkt auf
dem Rosenstock aufsitzt.
11. Die Klasse II umfasst die
Jahrgänge vom vollendeten 2. bis
zum vollendeten 5. Lebensjahr.
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Malliga Friederike, Wolfsberg
Zmuck Josef, St. Stefan
Koder Reinhold, Unterburg
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Vogl Peter Alex, Bleiburg
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Brandl Josef, Ossiach
Ebenwallner Kurt, Feldkirchen
Rössler Erwin, Glanegg
Magazin der Kärntner Jägerschaft

References: § 55
 § 1
 § 4
 § 4
 § 3

§ 57
 § 58
 § 58
 § 2
 § 58
 § 52
 § 52
 § 52
 § 72
 § 52