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Timestamp: 2019-04-25 16:54:52+00:00

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Tag 2 | NWB Campus Blog – Der Blog zur Steuerberaterprüfung
Veröffentlicht am 10. Oktober 2018 von Volker Schell
Hier kann man über den zweiten Tag der Steuerberater-Prüfung 2018 berichten und diskutieren.
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Volker Schell. Permanenter Link des Eintrags.
59 Gedanken zu „Tag 2“
Prüfling2018 sagte am 12. Oktober 2018 um 14:23 :
ZUSAMMENFASSUNG ERTRAGSTEUER
Pensionen mit 2 Varianten
a.) Verzicht auf Pension
aa.) Berechnung aktive Bezüge
Bis April noch beschäftigt. Also 19 Abs. 1 Nr. 1 EStG bis April, Abzug 9a Nr.1a EStG.
bb.) Berechnung passive Bezüge
Von Mai bis September. 19 Abs. 1 Nr. 2 ESTG,
Hier auch Verzicht einzubeziehen, da Verzicht während der Passivseite ausgesprochen wird.
Prüfung, ob Verzicht zu Zufluss AL führt und wenn ja, in welcher Höhe
a) TBM: Nur soweit als bereits erdienter Anteil (past-service) – hier ja, Zusage auf das 65. LJ. Mit dem 65. LJ trat er aus. Somit in voller Höhe // Weiterhin Wahlrecht auf Abfindung: Ja Wahlrecht auf Abfindung lt. SV vorhanden.
Also Zufluss AL anzunehmen
b) HÖHE: 720 TEUR Teilwert und nicht Barwert der Leistung
Berechnung 19 Abs. 2 Nr. 2 ESTG (VFB/Zuschlag VFB)
cc.) Einkünfte § 17 ESTG
Einnahmen: 2 Raten a 500 TEUR
1x Sofort
1x erst 1,25 Jahre nach Verkauf (hier Abzinsung)
Einzahlung Stammkapital (30 TEUR)
Nicht Kaperhöhung Gesellschaftsmittel, da nur Umwandlung von RL
Verzicht auf Pension ist eine Einlage in KapGes und führt daher zu nachtr. AK 17 EStG
Berechnung unter Anwendung TEV
Geschätzt in Summe 10 Pkte
b.) Übertragung Pension auf Pensionsfond
a.) Berechnung aktive/passive Bezüge bis Übertrag wie oben
b.) Übertragung Pensionsfond
Prüfung Zufluss Al oder nicht
Auch hier die o.g. TBM zu prüfen und zu bejahen. Feststellung von Zufluss Al (+).
Aber Prüfung 3 Nr. 66 ESTG iVm 4e
GmbH verteilt Aufwand über zehn Jahre lt. SV. Damit 3 Nr. 66 EStG gegeben. Also Zufluss AL aber stfr.
c.) Einkünfte 17 EStG
Einnahmen 600 TEUR
Ausgaben: 30 TEUR
Übertragung Pension auf Fond ist kein Verzicht, da Fond nun die Zahlg. leistet also kein AK iSv. §17ner
d.) Zahlungen Pensionsfond
Rente iSv 22 Nr. 5 EStG
Keine Anwendung S.2 (Ertragsanteil), da 3 Nr. 66 EStG greift. Also Vollversteuerung
Anwendung S. 11 mit den Besonderheiten
ME 5 Pkte (2pkte bei 19ESTG/2Pkte bei 22 ESTG/1pkt 17)
Stb16 sagte am 12. Oktober 2018 um 14:46 :
Machbar hin oder her.
Ich habe mir in 2016 mit der Lohnsteuerklausur selber die größte Krone aufgesetzt, die es zu vergeben gab.
Allen Prüflingen wünsche ich jetzt ein glückliches Händchen bei den Korrektoren. Denn – leider ist es so – kommt es auch darauf an. Es muss halt bei dieser Prüfung alles passen…
Abc sagte am 12. Oktober 2018 um 16:13 :
„Ich habe mir in 2016 mit der Lohnsteuerklausur selber die größte Krone aufgesetzt, die es zu vergeben gab.“
Super Kommentar zur Klausur 2018
@Prüfling2018: vielen Dank für die Zusammenfassungen! 🙂
Nuni sagte am 12. Oktober 2018 um 18:07 :
Kann mir jemand erklären was im Teil 1 sv 1 zu bedeuten hatte:
FP HAT KEINE AUSGLEICHSZAHLUNG ERHALTEN
Marion sagte am 12. Oktober 2018 um 18:28 :
Weiß jemand was die Lieferung der Mützen war in der USt?
Michael sagte am 13. Oktober 2018 um 06:50 :
@Marion: Der Kniff war §3d UStG mit einer doppelten Umsatzsteuer, die nach §15 aber nur einmal gezogen werden darf. Hab zusätzlich noch den §25b negativ abgegrenzt, nur zur Sicherheit.
Blödi sagte am 14. Oktober 2018 um 14:35 :
Nochmal zum Thema Gewerbeverlust: Passt das Beispiel nicht aus H10a.3 GewStR? Also das der anteilig untergeht?
taxman sagte am 15. Oktober 2018 um 18:39 :
Hat jemand den KSt-Teil noch im Kopf?
Mir war er so einfach, dass ich ihn vergessen hab 😀
gab es da irgendwelche Fallstricke?
DS sagte am 31. Oktober 2018 um 17:34 :
Prüfling2018: Wichtig
Ausnahme: Altanteile
Werden die GmbH-Anteile schon länger gehalten, ist zu beachten, dass sich im Rahmen des UntStRefG 2008 auch hierzu eine grundlegende Änderung ergeben hat. Bis 2008 war ein Veräußerungsgewinn aus nicht wesentlichen Anteilen nicht als Einkünfte aus Kapitalvermögen zu versteuern. Erfasst wurde der Gewinn nur dann, wenn Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften nach § 22 Nr. 2 i. V. m. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG a. F. – ein sog. Spekulationsgeschäft – vorgelegen hatte. Der Veräußerungsgewinn wurde dabei nach dem damals geltenden Halbeinkünfteverfahren nach § 3 Nr. 40 Buchst. j EStG a. F. nur i. H. v. 50 % versteuert.
War jedoch die 1-jährige Haltensfrist für die Anteile an der Kapitalgesellschaft überschritten, blieben Gewinne bzw. Verluste aus der Veräußerung von zum Privatvermögen gehörenden Anteilen steuerlich völlig irrelevant.
Spamschutz: Summe aus 9 + 10 ? *

References: § 17
 §17
 §3
 §15
 §25
 § 22
 § 23
 § 3