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Timestamp: 2018-08-14 07:01:28+00:00

Document:
Anleitung zur KSt 1 A 2015
Ergänzung zur Anlage B - Ermittlung der steuerfreien Bezüge laut Zeile 6 der Anlage B unter Anwendung des §8b Absatz 4 Satz 5, 6 und 8 KStG
Hinzurechnungen/Kürzungen bei Organschafgesellschaften
Zeile 22b
Zeile 24b
In Zeile 24b des Formulars KSt 1 A und Zeilen 5, 6, 12, 14, 15, 19 und 20 des Formulars Anlage B sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 22b des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.
Einzutragen sind grundsätzlich nur Verlustverrechnungsbeschränkungen, die auf Ebene der Körperschaft angewendet werden. Verlustverrech- nungsbeschränkungen, die auf Ebene von Personengesellschaften angewendet werden, an denen die Körperschaft beteiligt ist, sind in dem in Zeile 22b eingetragenen Wert berücksichtigt. Die Verlustverrechnungsbeschränkung des § 15 Absatz 4 Satz 6 fortfolgende EStG ist auf Ebene der atypisch still beteiligten Körperschaft anzuwenden.
Im Falle des Wiederauflebens einer Forderung des Gesellschafters nach vorangegangenem Forderungsverzicht gegen Besserungsschein ist der im Zeitpunkt des Verzichts werthaltige Teil in Zeile 33 des Vordrucks KSt 1 A und in Zeile 49 des Vordrucks KSt 1 F als Negativbetrag zu berücksichtigen.
Hinzurechnungsbetrag bei Organgesellschaft(en)
Ohne entsprechende Beträge der Organgesellschaft(en)
Der Freibetrag nach § 24 KStG steht nur solchen Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen zu, deren Leistungen bei den Empfängern nicht zu den Einnahmen im Sinne des § 20 Absatz 1 Nummer 1 oder Nummer 2 EStG gehören. Er kommt nicht in Betracht, wenn der Freibetrag nach § 25 KStG beansprucht werden kann. Die Regelung des § 24 KStG gilt auch in den Fällen einer nur teilweisen Steuerpflicht. Vergleiche im Einzelnen Richtlinie 72 der Körperschaftsteuerrichtlinien 2004.
Hier einzutragen sind die Beträge nach der Verrechnung mit Erstattungen. Bei Zinsen nach § 233a AO sind hier nur solche Erstattungsbeträge zu berücksichtigen, die auf der Minderung zuvor festgesetzter Nachzahlungszinsen beruhen. Nicht zu berücksichtigen sind dagegen Erstattungszinsen nach § 233a AO, da es sich insoweit nicht um die nachträgliche Herabsetzung nicht abzugsfähiger Betriebsausgaben der Vorjahre handelt. Vergleiche Richtlinie 48 Absatz 2 der Körperschaftsteuerrichtlinien 2004.
Nicht nach Doppelbesteuerungsabkommen steuerfreie negative Einkünfte/Nicht zu berücksichtigende Gewinnminderungen mit Bezug zu Drittstaaten im Sinne des § 2a Absatz 1
Mehrabführungen aus vororganschaftlicher Zeit sowie Anwendung der Nettomethode
In den Zeilen 5, 6, 12, 14, 15, 19 und 20 des Formulars Anlage B sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung desGewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.
In den Zeilen 5, 6, 12, 14, 15, 19 und 20 des Formulars Anlage B sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 22b des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.
Verlustkürzungen nach §8c KStG
Sofern bei der Einkommensermittlung einer Organgesellschaft eine Verlustkürzung nach §8c KStG aufgrund eines schädlichen Beteiligungserwerbs vorgenommen wurde, sind die nach § 8c KStG gekürzten Werte einzutragen.
In den Fällen der Textziffer 75 des BMF-Schreibens vom 12.11.2009 (BStBl I Seite 1303) ist hier der festgeschriebene und wieder auflebende Verlustvortrag einzutragen.
Rückgängigmachung von Investitionsabzugsbeträgen nach § 7g Absatz 3 und 4

References: §8
 § 15
 § 8
 § 3
 § 3
 § 4
 § 7
 § 15
 § 24
 § 20
 § 25
 § 24
 § 233
 § 233
 § 2
 § 15
 § 8
 § 3
 § 3
 § 4
 § 7
 § 15
 § 8
 § 3
 § 3
 § 4
 § 7
 §8
 §8
 § 8
 § 7