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Timestamp: 2017-11-24 13:09:40+00:00

Document:
Der VereinBerichte JahresversammlungenJahresversammlung 2013
Bericht zur Jahreshauptversammlung 2013 „Förderverein Notarztstandort Freilassing e.V.“
Zeit: 20.02.2013, im Anschluss an die Mitgliederversammlung der NAG Freilassing, ca. 20:00 Uhr
Der Vorsitzende Dr. M. Schandert begrüßt die anwesenden Mitglieder sowie Herrn Markus Zekert (Rettungsdienstleiter Kreisverband BGL) und Herrn Andreas Rautter (Leiter Rettungswache Freilassing) Die Einladung wurde mit Tagesordnung mehr als zwei Wochen vor der Jahreshauptversammlung an die Mitglieder per E-Mail versandt. Somit wurde die festgelegte Einladungsfrist und – häufigkeit eingehalten (siehe §15 Satzung FV FLS).
Abwesend: Entschuldigt: 6
Unentschuldigt: 2
Es sind die Hälfte der Mitglieder anwesend (siehe Anwesenheitsliste), somit ist die Beschlussfähigkeit gegeben (siehe §15 Satzung FV FLS).
2. Ablauf 2012
Der 1. Vorstand gibt einen Überblick über das vergangene Jahr mit nochmaliger Vorstellung der Neuanschaffungen.
Es wurden zwei Perfusoren der Firma Braun mit entsprechendem Zubehör für das NEF angeschafft. Der Auslöser war eine Reanimation mit einem RTW aus Österreich, der keine entsprechende Ausrüstung am Fahrzeug hatte. Diese werden aber aus Platzgründen erst auf dem neuen NEF vorgehalten. Die Halterung ist für den Strassenverkehr zugelassen und kann problemlos an den ISO-Schienen der RTW-Tragen sicher montiert werden (auch im Hinblick auf zunehmende Verlegungstransporte aufgrund von Änderungen im VEF-System). Zusätzlich wurde das NEF mit Beckenkompressionsschlingen in zwei verschiedenen Größen (SAM PelvicSling™) bestückt. Diese sind Einmalartikel und werden im Moment nicht durch die Kostenträger oder den Kreisverband ersetzt. Die Entscheidung zur Anwendung trifft nur der Notarzt. Den Umgang und die Handhabung muss sich jeder Anwender selbst aneignen. Hierzu wurde bereits Informationsmaterial (Video, wissenschaftliche Artikel) an die Notärzte per E-Mail verschickt.
Es werden kurz Einsätze mit den Geräten besprochen. Die wenigen problematischen Abläufe wurden erwähnt und auf die Empfehlungen der ÄLRD (HET „Einsatz automatischer Reanimationshilfen“) gerade bezüglich LUCAS verwiesen. Auch konnte der Nutzen der Investitionen durch neue Leitlinien/Studien bekräftigt werden. Es wird nochmal darauf hingewiesen, dass jeder Anwender seiner Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Einweisung (MPG) bei Verwendung der Geräte nachkommen muss, entsprechende Termine wurden in der Vergangenheit angeboten.
3. Investitionen 2013
Für das Jahr 2013 wurden neue Investitionen diskutiert. Als Vorschläge wurden folgende Zusatzausstattungen genannt:
· arterielle Blutdruckmessung
· Antifibrinolytika
· Hämostyptika
Favorisiert wurde die arterielle Blutdruckmessung (auch in Hinblick auf eine mögliche Steigerung an Interhospitaltransfers). Hierbei wurde noch die Möglichkeit eines EKG-Wechsels am NEF mit Herrn Zekert debattiert, da es sinnvoll wäre das Gerät vom NEF aufzurüsten. Allerdings müßte man hierfür das LP12 gegen ein LP15 austauschen, da das vorhandene EKG nicht mehr „up-to-date“ ist. Hr. Zekert bemüht sich um einen möglichen Transfer von einer anderen Rettungswache. Sollte dies scheitern, würde man das C3 des RTW Freilassing aufrüsten. Zusätzlich muss man noch auf die entsprechende Kompatibilität mit den arteriellen Messsystemen der Kliniken Südostbayern achten. Hr. Uphues bleibt in Kontakt mit Hr. Zekert und klärt die Details und das weitere Vorgehen ab (Näheres siehe auch Protokoll NAG FLS).
Bezüglich der Antifibrinolytika soll laut dem ÄLRD Hr. Eisert noch abgewartet werden, da sich zurzeit der Arbeitskreis Medikamente mit der Ausstattung auf den Fahrzeugen auseinandersetzt und in Kürze ein Ergebnis vorliegt. Der Einsatz von Hämostyptika wurde kontrovers diskutiert und erstmal zurückgestellt.
· Akquise von Spenden:
Ralph Uphues erklärt sich bereit in Zukunft die Rolle des "Aussendienstmitarbeiters“ des Fördervereins zu übernehmen und auch mit der Fördermittelbeschaffung zu starten, sobald konkrete Entscheidungen zu Neuanschaffungen getroffen sind.
Bezüglich der Versicherung der Zusatzausstattung des NEF (LUCAS, CoHb-Meßgerät, Perfusoren usw.) bleibt Hr. Uphues in Kontakt mit Hr. Zekert (Näheres siehe auch Protokoll NAG FLS).
· Flyer/Rundbrief
Es wird beschlossen, dass ein zweiter Rundbrief sowie ein neuer Infoflyer aufgelegt wird, sobald das neue NEF eingetroffen ist. Der Rundbrief soll (wie in der ersten Version) eine Kombination aus Informationen des Fördervereins und des Notarztstandortes sein.
Zugänge: Dr. Frank Sommer
Austritte: Florian Schwarzer
5. Kassenbericht/Steuerberater
Kassenwart Jürgen Huber legt den Kassenbericht 2012 vor. Es wird darauf hingewiesen, dass die Bezahlung des LUCAS (Investition im Jahr 2011) mit rund 10.000 € erst Anfang 2012 durchgeführt wurde. In diesem Jahr wird eine Steuerklärung durch einen Steuerberater erstellt (fungiert somit auch als Kassenprüfer). Zudem wird die Verlängerung der Gemeinnützigkeit beantragt (siehe §17 Satzung FV FLS).
6. Einrichten einer Internetadresse/Website
Aufgrund diverser Nachfragen von Spendern und der Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit erscheint die Einrichtung einer Website sinnvoll. Die Kontaktaufnahme mit einem Web-Designer (Bay. Wirtschaftsverband) ist bereits durch den ersten Vorstand erfolgt. Falls diese Möglichkeit nicht zum Erfolg führt, erklärt sich Christoph Schmied (3. Vorstand NAG FLS) bereit den Web-Designer seiner Praxis-Homepage zu kontaktieren. Da auch die Notarztgemeinschaft Freilassing einen Internetauftritt plant, sollte auch hier eine Kombination stattfinden.
Dr. Michael Eisert gibt zu Bedenken, dass erst kürzlich die Homepage der ÄLRD aus Traunstein zum Opfer von Hackern wurde und mahnt eine entsprechende Absicherung an.
Der Vorstand wird von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet (siehe §15 Satzung FV FLS).
Dr. med. Maximilian Schandert (1. Vorstand)
Ralf Uphues (2. Vorstand)
Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Huber (Kassenwart)
Thomas Schrader (Schriftführer )
werden in Ihren Ämtern jeweils einstimmig bestätigt (siehe §10 und §13 Satzung FV FLS).
Die Wahl wird angenommen.
Die Einarbeitung von Dietrich Podehl für zukünftige Vorstandsaufgaben ist aufgrund der Versetzung nach Oberammergau nicht mehr weiter verfolgt worden.
9. Fragen/Anregungen
Dieser Punkt wird aufgrund von Überschneidungen mit der Notarztgemeinschaft Freilassing zusammengelegt, es wird auf das Protokoll der Mitgliederversammlung der Notarztgemeinschaft verwiesen.

References: §15
 §15
 §17
 §15
 §10
 §13