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Timestamp: 2017-09-22 00:41:24+00:00

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Staatsbürgerschaft – Recht Easy …wissen wo man nachsieht!
Mit dem Erwerb der Staatsbürgerschaft ist eine Person Staatsbürger der Republik Österreich. Die gesetzliche Grundlage ist das Staatsbürgerschaftsgesetz von 1985.
5.1 Universitätsprofessor
Erwerb mit Geburt
Das Staatsangehörigkeitsrecht folgt vor allem dem Abstammungsprinzip (lat. ius sanguinis). Danach erhalten eheliche Kinder die Staatsbürgerschaft eines Elternteils, nichteheliche Kinder die der Mutter (§§ 7, 7a und 8). Ist nur der Vater eines unehelichen Kindes Staatsbürger, die Mutter aber Staatsangehörige eines anderen Staates, erwirbt das Kind die Staatsbürgerschaft durch Abstammung, wenn der uneheliche Vater innerhalb von acht Wochen entweder die Vaterschaft anerkannt hat oder seine Vaterschaft gerichtlich festgestellt wurde.
Bis 30. Juni 1966 war der Geburtsort die Evidenzgemeinde des Kindes. Ab 1. Juli 1966 ist die Evidenzgemeinde bei Geburten im Inland der Wohnsitz der Mutter, bei Wohnsitz der Mutter im Ausland der Geburtsort des Kindes; andernfalls die Gemeinde Wien. [1] § 49 Staatsbürgerschaftsgesetz 1985
Deutschkenntnisse und Grundkenntnisse der demokratischen Ordnung, Geschichte und des jeweiligen Bundeslandes;
Einbürgerung mit Rechtsanspruch
die Verleihung aufgrund von bereits erbrachten und zu erwartenden außerordentlichen Leistungen auf wissenschaftlichem, wirtschaftlichem, künstlerischem oder sportlichem Gebiet im Interesse der Republik Österreich liegt. HELP.gv.at – Erwerb durch Verleihung
Einbürgerung ohne Rechtsanspruch
Rechte und Pflichten des Staatsbürgers
Der Staatsbürger hat aber auch Treuepflicht gegenüber dem Staat und hat die Pflicht zur Übernahme eines Geschworenenamtes, Männer müssen den Wehrdienst oder einen Wehrersatzdienst absolvieren.
Verleihung und Nachweis der Staatsbürgerschaft
Für den Rechtsbereich brachte das Allgemeine bürgerliche Gesetzbuch (ABGB), in Kraft getreten am 1. Jänner 1812, die erste bedeutsame Kodifikation der grundlegendsten Bestimmungen über die Staatsbürgerschaft. Das Gemeindegesetz vom 24. April 1859 definierte den Begriff des Heimatrechts, also die Zuständigkeit eines Gemeindeverbandes für die eigene Person, dem man bleibend angehörte. [2] Staatsbürgerschaftswesen, rechtliche und rechtshistorische Erläuterungen und Gesetzestexte zum Staatsbürgerschaftswesen, Personenstandswesen und Bevölkerungswesen, Stand 2007, bis einschließlich der Novelle 2005, auf Salzburger Landesregierung (PDF; 795 kB).
Aufgrund der Tatsache, dass die Bestellung zum Universitäts- oder Hochschulprofessor an einer österreichischen Universität oder Kunsthochschule in Österreich auch die Ernennung zum Beamten darstellte,[1] erwarb ein ausländischer Staatsbürger allein mit seinem Dienstantritt gleichzeitig ohne Bescheid[2] die österreichische Staatsbürgerschaft.
Durch Österreichs Beitritt zur Europäischen Union, infolgedessen den Staatsangehörigen der Mitgliedsländer im Rahmen der europäischen Integration dieselben Rechte für den Berufszugang wie österreichischen Staatsbürgern gewährt werden, galt dieser automatische Staatsbürgerschaftserwerb nur mehr für Nicht-EU-Bürger.StbG 1985 § 25 (1), Webseite der Grünen Da ab 1. September 2001 Planstellen für Universitätsprofessoren jedoch ausschließlich für ein privatrechtliches Dienstverhältnis auszuschreiben sind,Beamten-Dienstrechtsgesetz (BDG), 6. Abschnitt, § 162 (3) wurde diese Bestimmung des § 25 Abs. 1 StbG inzwischen durch den Wegfall des öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses neuer Universitätslehrer obsolet und daher durch das Erste Bundesverfassungsrechtsbereinigungsgesetz (1. BVRBG) vom 4. Jänner 2008 als nicht mehr geltend festgestellt.[3] BGBl. I Nr 2 v. 4. Jänner 2008: 1. BVRBG § 2 (3) Z. 11.
Die Regelung für Professoren (Dienstantritt als Universitätsprofessor, § 25 Abs. 1) wurde somit durch Gesetzesänderung 2008 aufgehoben. [4] BGBl. I Nr. 2/2008 im RIS
Weiters erhielten zuvor der Ehepartner sowie die minderjährigen unverheirateten Kinder von zu Beamten ernannten ausländischen Universitäts- oder Hochschulprofessoren durch die innerhalb eines Jahres ab Dienstantritt abzugebende Erklärung, „der Republik als getreue Staatsbürger angehören zu wollen“, ebenfalls die österreichische Staatsbürgerschaft (§ 25 Abs. 2 und 3). In diesem besonderen Einbürgerungsfall wurde eine doppelte Staatsbürgerschaft geduldet. Eine parlamentarische Anfrage [5] Parlamentarische Anfrage von NR Josef Auer vom 20. Mai 2009, abgerufen am 27. März 2010 zur Anzahl der auf diese Art eingebürgerten Personen ergab, dass hierzu keine Statistiken geführt wurden.
Martin Plunger/Balazs Esztegar/Helgo Eberwein [Hrsg.]: Kommentar zum Staatsbürgerschaftsgesetz. Jan Sramek Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-709-70066-2.
↑ Staatsbürgerschaftswesen Stand 2007 (Salzburger Landesregierung), S. 19 f. (PDF; 815 kB).
http://www.help.gv.at/Content.Node/26/Seite.260420.html Staatsbürgerschaft – Erwerb durch Verleihung 2008
http://www.wien.gv.at/verwaltung/personenwesen/staatsbuergerschaft/ Staatsbürgerschaftsangelegenheiten und Services (Oktober 2008)
http://www.salzburg.gv.at/themen/se/salzburg/wahlen_sicherheit/staatsbuergerschaft.htm Staatsbürgerschaft]
http://www.10bl.gruene.at/recht/bg-staatsbuergerschaft.doc Staatsbürgerschaftsgesetz 1985], Information auf der Website der Die Grünen (28. Dezember 2006)
http://www.demokratiezentrum.org/wissen/timelines/entwicklung-der-staatsbuergerschaft.html Entwicklung der Staatsbürgerschaft in Österreich im Demokratiezentrum Wien
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References: § 49
 § 25
 § 162
 § 25
 § 2
 § 25