Source: http://www.klicktipps.de/aufgaben-nach-todesfall.php
Timestamp: 2017-07-23 16:37:32+00:00

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Klicktipps - Aufgaben und Tätigkeiten (Checkliste) nach einem Todesfall
Am Todestag Am Folgetag In den ersten drei Tagen In der ersten Woche In den ersten zwei Wochen Innerhalb von vier Wochen Innerhalb von zwei Monaten Innerhalb von vier bis sechs Monaten Nach sechs Monaten und später Am Jahresende Umgang mit Behörden Links Bitte 2 mal klicken: 1. Klick: Schaltfläche aktivieren, 2. Klick: Eintrag bei Facebook.
Nach einem Todesfall gibt es für die Hinterbliebenen viel zu tun, während man gleichzeitig eventuell geistig nicht "voll da" ist.
Diese "Checkliste" soll helfen, möglichst wenig zu vergessen. Sie ist nach ungefähren Zeitabschnitten gegliedert. Lassen Sie sich in dieser Zeit nichts aufschwätzen. Lassen Sie sich vor teuren Entscheidungen von Menschen beraten, denen Sie wirklich vertrauen können.
Überprüfen Sie alles, was Sie von Banken, Behörden, Arbeitgebern und Anderen geschickt bekommen, auf Richtigkeit und Vollständigkeit! Obwohl immer wieder Menschen sterben, scheint es bei vielen dieser Einrichtungen, mit denen man dann zu tun hat, keine geordneten Abläufe oder Checklisten zu geben.
Nur so sind meines Erachtens die vielen fehlerhaften Angaben und Zahlen zu erklären,
mit denen man es in dieser Zeit zu tun bekommt.
Wenn Sie noch mit Ideen oder Erfahrungen zu dieser Liste beitragen möchten, freue ich mich über ein E-Mail. Es würde mich auch interessieren, ob diese Liste für Benutzer hilfreich war bzw. ist.
Die mit Stern (*) gekennzeichneten Punkte werden in der Regel von Bestattungsinstituten
übernommen, können aber auch von den Angehörigen selbst erledigt werden. Die mit Plus (+) gekennzeichneten Punkte werden von manchen Bestattungsinstituten
übernommen. Wir (hier in Südhessen) haben gute Erfahrungen mit den Beerdigungsinstituten
Lüft, 64625 Bensheim und Hofmann, 64347 Griesheim gemacht.
Hier sind viele Punkte aufgelistet, die möglicherweise anfallen können. Es sind sicherlich mehr Punkte genannt, als für Ihren jeweiligen Einzelfall zutreffen.
Diese Liste ist ziemlich lang. Man kann sie ganz oder in (vorher markierten) Teilen ausdrucken
oder in ein Textverarbeitungsprogramm übertragen.
Danach sollte man alles deutlich streichen, was für diesen Todesfall nicht zutrifft. Alle zutreffenden Punkte können nach Erledigung abgehakt werden.
Besonders wichtige Punkte kann man farblich oder z. B. mit einem Kringel markieren, der dann später abgehakt wird.
Arzt informieren und vom Arzt bzw. Krankenhaus den Totenschein ausstellen lassen.
Er enthält Todesursache und Todeszeitpunkt und ist für die Sterbeurkunde (vom Standesamt)
notwendig. Bei Selbsttötung oder ungeklärtem Unfalltod muss die Polizei informiert werden (übernimmt meist der Arzt).
Die wichtigsten Unterlagen des/der Verstorbenen suchen:
Personalausweis, Geburtsurkunde; bei Verheirateten die Heiratsurkunde, bzw. das Familienstammbuch und Urkunden zu Lebensversicherung(en) und Sterbegeldversicherung.
Gespräch(e) mit dem Mitarbeiter des Bestattungsinstituts; dazu am besten einen guten und bedachten Freund/Freundin oder Angehörigen mit dabei haben, der dann das Wichtigste notiert und darauf achtet, dass die Kosten im Rahmen bleiben bzw. dass nichts unnötig Teures für die Bestattung vereinbart wird. Informationen zu Bestattungen und Bestattungskosten finden Sie unten in dieser Seite bei den Links.
* Termin für Beerdigung, bzw. Trauerfeier vereinbaren. * Art der Beerdigung und Ablauf/Gestaltung der Beerdigung/Trauerfeier besprechen.
Achten Sie auf mögliche Verfügungen des Verstorbenen (z. B. zur Art der Bestattung). * Sarg bzw. Urne auswählen (dabei nach den Preisen fragen!).
* Besprechen, ob eine Anzeige in die Zeitung soll und welchen Inhalt sie haben soll. Wollen Sie z. B. wirklich den Beerdigungszeitpunkt veröffentlichen?
Jeder Zeitungsleser weiß dann, wann niemand bei Ihnen zu Hause ist.
* Wenn wenig Blumen gewünscht werden, klären, an welche Organisation ggf. Spenden gegeben werden sollen. Bankverbindung der Organisation ermitteln. Wenn Geld knapp ist, bitten Sie ruhig
um Geld für die Beerdigung an Stelle von zu vielen Blumen oder Kränzen. * Besprechen, wie die Traueranzeigen aussehen sollen, die verschickt werden und wieviele davon gebraucht werden. + Beantragung der Auszahlung von Lebensversicherung(en) oder Sterbegeldversicherung, falls vorhanden. Je nach Vertrag muss die Lebensversicherung
innerhalb von 24 bis 72 Stunden über den Todesfall informiert werden, um keine Probleme mit der Auszahlung des Geldes zu bekommen(!).
Mit dem eigenen Arbeitgeber klären, ob und wieviel Sonderurlaub man
als Angehöriger in diesem Fall
bekommt; Sonderurlaub für die Beerdigung beantragen;
wenn nötig zusätzliche Urlaubstage beantragen.
Wenn der Verstorbene alleinstehend war:
Haustiere (Hund, Katze, Fische, Vogel, ...) versorgen und in andere Hände geben.
* Mit dem Pfarrer Termine für Beerdigungs(vor)gespräch und Beerdigung vereinbaren.
* Sterbefall beim Standesamt melden. Zuständig ist das Standesamt, in dessen Einzugsgebiet der Todesfall eintrat
(§ 32 PStG).
Vorzulegen sind: • Personalausweis des/der Verstorbenen, • Totenschein sowie • bei ledigen Verstorbenen die Geburtsurkunde; • bei Verheirateten die Heiratsurkunde, bzw. das Familienstammbuch.
• bei Geschiedenen die Heiratsurkunde und Scheidungsurteil
• bei Verwitweten die Sterbeurkunde des Ehepartners
* Falls eine Sterbegeldversicherung vorhanden ist, die Auszahlung beantragen.
Überlegen, wer während der Beerdigung auf die Wohnung acht gibt,
oder wer falls nötig Kinder und Haustiere betreut.
Elektrogeräte ausschalten und Stecker ziehen, damit sie keinen (Standby-) Strom verbrauchen. Kühlschrank und Spülmaschine leeren, ausschalten und offen(!) stehen lassen. Stecker von Wasserkocher, Mikrowelle, Fernseher usw. aus der Steckdose ziehen.
Wasserhähne für Waschmaschine und Spülmaschine schließen. Verdorbene oder abgelaufene Lebensmittel entsorgen, verderbliche Lebensmittel einer baldigen Verwendung zuführen.
Nachsehen, wo außerdem noch ungekühlte Lebensmittel oder Abfälle gelagert sein könnten. Filter aus der Kaffeemaschine und Reste aus der Espressomaschine nehmen, Müll aus dem Haus bringen. Feuchte Wäsche zum Trocknen aufhängen, schmutzige Wäsche waschen oder entsorgen. In einer beheizten Wohnung die Temperatur herunter regeln, aber ausreichend lüften, damit kein Schimmel entstehen kann.
Im Winter prüfen, dass Heizkörper und Warmwasserbereiter (Boiler) so viel Wärme liefern,
dass sie nicht einfrieren können. Dieser Aufwand an Energie ist viel billiger als eine spätere Reparatur von Schäden.
Generell gilt: Sammeln Sie alle mit dem Sterbefall zusammenhängenden Unterlagen, Rechnungen und Quittungen möglichst vollständig und übersichtlich sortiert! Vieles davon wird später noch gebraucht. Es ist sinnvoll, dafür einen neuen Ordner anzulegen. Lassen Sie sich im Gewirr des Augenblicks nichts aufschwätzen. Holen Sie in Zweifelsfällen eine Person Ihres Vertrauens hinzu.
Was Ihnen einfällt, notieren, nur bei den wirklich ganz eiligen Sachen ein "A" davor schreiben und diese Punkte dann zuerst erledigen.
Für den Verstorbenen ist gar nichts mehr eilig. Für die Hinterbliebenen ist nur sehr Weniges (z. B. die Meldung an die Lebensversicherung des Verstorbenen) eilig. Sie müssen in dieser Situation keinen "guten Eindruck" machen. Sie dürfen trauern.
Schauen Sie nach, ob Ihr Personalausweis oder Reisepass noch gültig ist.
Für einige der kommenden Aktionen bei Ämtern und Banken wird von Hinterbliebenen und Erben ein gültiger Ausweis benötigt. In den ersten drei Tagen
Beerdigungsgespräch mit dem Pfarrer:
Einzelheiten für die Beerdigung vereinbaren, eventuell Bibelvers und Lieder festlegen. Klären, was in der Ansprache über den Toten gesagt werden sollte und auch was nicht gesagt werden soll.
+ Arbeitgeber des Verstorbenen informieren.
Bei Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten bestehen eventuell Rentenansprüche
gegenüber der betrieblichen Unfallversicherung oder der Berufsgenossenschaft.
Falls es beim Arbeitgeber üblich ist, dass er Beileidsbekundungen in der Tages-
oder Firmenzeitung veröffentlicht,
ihm sagen, ob man damit einverstanden ist, oder es ihm (z. B. aus Datenschutzgründen)
+ Beantragung des Übergangsgelds für die Witwenrente, falls ein Anspruch besteht. Nicht nur Frauen haben einen Anspruch auf Witwenrente; es gibt auch umgekehrt einen Anspruch auf Witwerrente.
Wenn der verstorbene Partner selbst Rentner war, wird er gleichzeitig bei der entsprechenden Rentenversicherung abgemeldet. + Ggf. Beantragung der Auszahlung einer Unfallversicherung,
falls der Todesfall durch einen Unfall verursacht wurde und eine solche Versicherung bestand.
Wenn der Verstorbene arbeitslos oder Hartz IV Empfänger war,
muss die entsprechende Behörde informiert werden. Überzahlte Beträge müssen zurückgezahlt werden.
Geben Sie dieses Geld also nicht aus(!), sondern legen Sie es vorübergehend auf einem Konto, z. B. als Tagesgeld an.
Es sollte klar sein, wo die aktuellen Bank-Pin-Nummern, Transaktionsnummern und Computer-Passwörter zu finden sind. Es ist auch zu hoffen, dass der hinterbliebene Ehepartner oder ansonsten einer der Erben eine "Vollmacht über den Tod hinaus" zumindest für das Girokonto hat. Auch damit ist es noch schwierig genug, wenn nach Meldung des Todesfalls bei der Bank keine online-Überweisungen, sondern nur noch Belege,
bzw. persönlich abgegebene Überweisungen akzeptiert werden.
Überprüfen Sie die Daueraufträge bei der Bank: Zweck, Betrag, nächster Ausführungstermin.
Einige Daueraufträge müssen geändert werden, andere müssen gelöscht werden. Vor dem Löschen aber notieren, was an wen gezahlt wurde (Name, Konto, BLZ),
und wann die jeweils letzte Zahlung erfolgte!
Überprüfen Sie auch, was in den letzten Monaten vom Konto des Verstorbenen abgebucht wurde. Informieren Sie die Abbucher über den Todesfall, darüber, dass keine weiteren Abbuchungen akzeptiert werden, und dass weitere Zahlungen nur gegen Rechnung erfolgen.
Vorsicht vor Betrügern und „Bauernfängern“: Keine unbekannten Personen in die Wohnung lassen!
Nichts unterschreiben oder kaufen, was nicht wirklich nötig ist! Lernen Sie "Nein" zu sagen. Keine zweifelhaften Rechnungen bezahlen, die nach Erscheinen der Todesanzeige eintreffen. Gegebenenfalls eine Vertragskopie verlangen und die dortige Unterschrift überprüfen. Wenn der Verstorbene alleinstehend und alleiniger Mieter war:
Klären, ob die Wohnung weiter benötigt wird, oder ob der Mietvertrag gekündigt werden soll. Personen, die mit dem verstorbenen Mieter in einem gemeinsamen Haushalt gelebt haben, treten gemäß § 563 BGB in das Mietverhältnis ein, können das aber innerhalb eines Monats nach Kenntniserlangung des Todesfalls ablehnen. In letzterem Fall geht das Mietverhältnis nach § 564 BGB auf die Erben über, die innerhalb eines Monats nach Kenntniserlangung des Todesfalls und des Nichteintetens das Mietverhältnis außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen können, und zwar alle gemeinsam oder einer der Erben mit Vollmacht aller anderen
(dazu § 563,
§ 563a und
§ 564 BGB). Im Falle der Kündigung des Mietverhältnisses klären, wann die Wohnung geräumt sein muss. Auch nach einem Todesfall gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten, d. h. die Kündigung muss spätestens zum 3. Tag eines Monats erfolgen, sonst kann erst im Folgemonat gekündigt werden,
und das bedeutet für die Erben einen Monat länger Miete zahlen. Der Umfang einer eventuellen Renovierung muss mit dem Vermieter abgesprochen werden
(ggf. mit Zeuge besprechen und das Ergebnis schriftlich mit Unterschriften festhalten), und die Arbeiten müssen durchgeführt werden. Man sollte mit dem Vermieter verhandeln, ob man wegen des Härtefalles "Tod" möglicherweise bereits früher, als die gesetzliche Kündigungsfrist es vorsieht, aus dem Mietvertrag kommen kann, da er ja den Vorteil hat, diese Wohnung nach einer raschen Renovierung bereits früher auf dem Wohnungsmarkt zu einer höheren Miete anbieten zu können.
Kühltruhe/Gefrierschrank leeren, ausschalten, abtauen, trocken wischen und offen(!) stehen lassen;
ebenso Mikrowelle und Backofen.
An den Briefkasten einen Aufkleber "Bitte keine Werbung und keine Anzeigenzeitschriften"
kleben, damit er nicht überquillt;
Nachsendeantrag (zum Erben oder an eine geeignete Person) für Briefe und Post einrichten.
Ausgeliehene Bücher zur Bücherei und Videos/DVDs zur Videothek bringen,
damit keine unnötigen Strafgebühren fällig werden.
Gebuchte Urlaubsreise des Verstorbenen stornieren oder auf eine andere Person umbuchen. Bei Stornierung rasch klären, wieviel von einer eventuell schon geleisteten Anzahlung zurückgezahlt wird.
Klären, ob der Verstorbene noch Bestellungen ausgeführt hat, oder ob etwas für ihn bestellt wurde: Waren in Versandhäusern, medizinische Hilfsmittel (Brille, Hörgerät, ...) usw. Manche Waren müssen bzw. können zurückgeschickt werden, andere Bestellungen können vielleicht storniert werden. Auch hier sollte geklärt werden, ob der Preis reduziert werden kann.
Bei einer noch nicht fertigen Brille muss dann z. B. nur das bestellte Glas gezahlt werden
und nicht noch das Gestell und das Einarbeiten der Gläser. * Verstorbene Rentenempfänger bei Rentenstelle(n) und Pensionskassen (Betriebsrente/Zusatzversicherung/Kriegsbeschädigtenrente/Hinterbliebenenrente) abmelden.
+ Jüngere Verstorbene bei Familienkasse (Kindergeld), BAföG-Amt, Schule, Universität, Stipendiengeber usw. abmelden. Ggf. sind auch Senioren bei einer Universität oder einer anderen Bildungseinrichtung (z. B. Fernkurs oder Volkshochschule) eingeschrieben.
+ Verstorbenen mit Behinderung oder Kriegs- bzw. Zivildienstschaden
beim Versorgungsamt abmelden, dabei Behindertenausweis zurücksenden;
vorher aber beide(!) Seiten des Behindertenausweises kopieren! Die Prozente aus dem Behindertenausweises werden in der Regel noch bei der Einkommensteuer-Erklärung) benötigt.
Falls es für den Verstorbenen Kindergeld gab (bei Behinderten unbefristet möglich),
die Familienkasse über das Ableben informieren. Wenn ein handschriftliches Testament vorhanden ist, muss es zum Amtsgericht (Nachlassstelle/Nachlassgericht) gebracht werden. Falls Immobilienbesitz oder Landwirtschaft vorhanden sind, Erbschein beantragen.
Der teure Erbschein wird nicht benötigt, wenn keine Immobilien (und keine Landwirtschaft)
vorhanden sind, und außerdem ein Testament vorhanden ist. Auch bei großen Geldvermögen reicht den Banken dann eine Kopie des vom Amtsgericht eröffneten Testaments, und die Kosten für den Erbschein bleiben erspart. Manche Bankmitarbeiter wissen das nicht; bleiben Sie hartnäckig.
Die Testamentseröffnung ist in Deutschland in der Regel ein Verwaltungsvorgang, der ohne Anwesenheit von Erben oder Notar stattfindet. Die Erben erhalten lediglich eine Kopie des Testaments mit entsprechendem Stempel.
Unsere Vorstellungen zu diesem Thema sind durch Fernsehen und (meist ausländische) Filme geprägt.
Überprüfen Sie alle Rechnungen, Gebührenbescheide usw., die Sie für den Verstorbenen erhalten
und noch bezahlen müssen!
Gelegentlich (meist unabsichtlich, selten absichtlich) kommen da die seltsamsten Sachen vor.
- Krankengymnastik, die nach dem Todestag nicht mehr stattgefunden haben kann
- das Altersheim berechnet noch nach dem Todestag Pflege- und Essenskosten
- Krankenkassenbeiträge für die Zeit nach dem Tod
- oder auf der Arztrechnung zur Leichenbeschau die Position (Ziffer 50 GOÄ) "Besuch einschließlich Beratung und symptombezogene Untersuchung" (→ Link).
Solche Unstimmigkeiten lassen sich meist telefonisch klären, bei fehlender Einsicht der Rechnungsschreiber hilft meist ein kurzer (Einschreibe-) Brief. Falls es für die Steuererklärung(en) oder die Verteilung auf Erben wichtig ist, lassen Sie sich getrennte Rechnungen für die Zeit bis zum Todestag und für die Zeit danach ausstellen, und bezahlen Sie diese Beträge dann einzeln.
Wenn die Gäste bei der Beerdigung Geld für eine gemeinnützige Organisation dagelassen und nicht per Überweisung gespendet haben: Klären Sie, was damit geschehen soll, denn nur der Einzahler (und nicht z. B. die Erbengemeinschaft) kann die Spende von seiner Steuer absetzen. Möglichkeiten: Den Geber bitten, das Geld selbst zu überweisen oder das Geld unter den Erben aufteilen, damit jeder seinen Anteil selbst überweist.
Kopien der Kündigungsbriefe bzw. Abmeldungen aufbewahren und später prüfen, ob die Kündigung 'funktioniert' hat.
Bevor Sie den Internetzugang kündigen, sollten Sie überprüfen, wo und wie der verstorbene seine E-Mails bekommen hat. Wenn die E-Mail-Adresse (z. B. ...@t-online) mit dem Internetzugang verbunden ist, könnten sonst wichtige E-Mails nach der Kündigung nicht mehr erreichbar sein.
+ Je nach Familiensituation der Angehörigen möglichst rasch eine Witwen-, Witwer- oder (Halb-)Waisenrente
bei der Deutschen Rentenversicherung (früher BfA, LVA oder Knappschaft) beantragen.
Renten aus Zusatzversicherungen (öffentlicher oder kirchlicher Dienst), Zahlung aus Pensionsfonds früherer Arbeitgeber (betriebliche Altersvorsorge),
Rente von der "Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See", falls der Verstorbene bei Bergbau, Bahn oder Seefahrt angestellt oder tätig war.
Überprüfen Sie im Rentenbescheid gründlich, ob der Versicherungsverlauf des Verstorbenen wirklich vollständig ist, d. h. ob bei der jeweiligen Rentenversicherung wirklich alle Monate ab der Schulzeit (Schule, Wehrdienst, FSJ, Ausbildung, Arbeitslosigkeit, Jobs, Minijobs, Mutterschutz, Kindererziehungszeiten, ...) lückenlos registriert sind. Jeder Monat mehr bedeutet mehr Rente!
Überprüfen Sie auch, wenn die Meldungen zur Sozialversicherung vorhanden sind, ob das Gehalt zu jeden Zeitabschnitt richtig registriert wurde.
Weitere Informationen zum Thema Rente gibt es in meinen Seniorentipps.
+ Den Verstorbenen bei der Krankenkasse/Krankenversicherung abmelden und Krankenkassenkarte abgeben;
vorher noch die Krankenversicherungsnummer und die Telefonnummer der Krankenkasse notieren. Klären Sie bei dieser Gelegenheit auch, ob die Krankenkassenbeiträge des Verstorbenen
von Lohn oder Rente abgezogen wurden, oder ob sie von ihm direkt gezahlt wurden.
Im zweiten Fall müssen eventuell noch Beiträge für den Todesmonat gezahlt werden, oder es kann (bei Überzahlung) eine Rückzahlung geben. Wenn Angehörige des Verstorbenen mit ihm "familienversichert" waren,
müssen sie sich jetzt sie ggf. selbst bei der Krankenkasse anmelden.
Sammeln Sie die Belege des Verstorbenen von Zuzahlungen, Arzneimitteln, Krankentransport und Ähnlichem.
Lassen Sie sich in seiner Apotheke die Liste der von ihm gekauften Arzneimittel ausdrucken falls die Käufe dort registriert wurden: Eine Gesamtliste für's Finanzamt und eine Liste nur mit den Zuzahlungen für die Krankenkasse.
Diese Unterlagen werden zur Einkommensteuer-Erklärung (Außergewöhnliche Belastungen) für den Verstorbenen benötigt. Wenn die gezahlten Beträge außerdem die Zuzahlungsgrenze der Krankenkasse übersteigen (2% oder bei chronisch Kranken 1% der Einkünfte), kann man den überzahlten Betrag bei der Krankenkasse beantragen.
Die Krankenkasse braucht dazu die Original-Belege. Gehen Sie dafür am besten persönlich zur Krankenkasse und lassen Sie sich die einbehaltenen Original-Belege dort kostenlos kopieren! Sie brauchen die Belege vermutlich noch für die Steuererklärung. Wir haben mehrfach Krankenkassenmitarbeiter erlebt, die behaupten, diese Quittungen würden für das Finanzamt nicht mehr gebraucht.
Diese Aussage ist falsch, und Krankenkassenleute dürften sich dazu eigentlich nicht mal äußern.
Also: Die Originalbelege nicht aus der Hand geben, ohne eine Kopie zu behalten! Das Finanzamt akzeptiert in diesem Fall auch Kopien.
Wenn der Verstorbene beihilfeberechtigt war (Beamte und deren Angehörige), kann zu einem Teil der Ausgaben vielleicht noch Beihilfe beantragt werden.
Im Zweifelsfall ausprobieren! An die Beihilfestelle nur Kopien der Belege schicken.
+ Wenn Leistungen aus der Pflegeversicherung bezogen wurden, den Tod des Versicherten an die Pflegeversicherung melden.
Falls eine Haushaltshilfe (mit 400€-Job) angestellt war:
Endabrechnung für die Haushaltshilfe anfertigen und überweisen oder gegen Quittung auszahlen.
Danach die Endabrechnung für die Bundesknappschaft (www.Minijob-Zentrale.de)
anfertigen und hinschicken.
Falls der Verstorbene Leistungen von der Beihilfe bezogen hat, weil er Beamter,
pensionierter Beamter oder Angehöriger eines verstorbenen Beamten war:
Beamte (auch im Ruhestand) haben grundsätzlich einen Beihilfeanspruch für Krankheitskosten, die vor dem Tod entstanden sind oder für Kosten die durch den Tode (Sarg, Urne, Grabnutzungsrecht, ...) des Beamten entstanden sind. Eventuell gibt es auch einen Anspruch auf Sterbegeld. Dies wird von Angehörigen leider oft vergessen oder nicht rechtzeitig bemerkt, oder sie kennen sich nicht mit den beamtenrechtlichen Vorschriften aus.
Deshalb sollten sich die Hinterbliebenen innerhalb eines Monats über diese beiden Ansprüche informieren. Sie können z. B. mit der Kopie der Sterbeurkunde eine entsprechende kurze Anfrage an die zuständige Stelle schicken. Ansprechpartner ist hierbei der Dienstherr des Beamten, bzw. die Beihilfestelle bei pensionierten Beamten oder bei den Angehörigen eines verstorbenen Beamten.
Eine generelle Aussage zu den zuständigen bzw. den eventuell zu erwartenden Beihilfe-Geldern kann man leider nicht machen, da es sehr unterschiedliche Regelungen in Kommunen, Ländern und beim Bund gibt. Ausgeliehene Sachen den Eigentümern zurückgeben, z. B.:
- Rollstuhl, Pflegebett, Rollator an das Sanitätsgeschäft,
- Bücher, Videocassetten, DVDs und Werkzeuge an ihre Eigentümer.
Falls gegen Gebühren ausgeliehen wurde, klären, ob noch ein Restguthaben zurückgezahlt wird. Abonnements (Tageszeitung, Zeitschriften, Buchclub, Theater, Bahncard, ...)
und Mitgliedschaften (Gewerkschaft, ADAC, Vereine, sonstige Organisationen, ...) des/der Verstorbenen kündigen oder (wenn sinnvoll) auf ein anderes Familienmitglied ummelden.
Nachschauen, ob der/die Verstorbene in einem netten Internetforum oder Blog stärker aktiv war. Dort eine kurze Nachricht für die anderen Teilnehmer schreiben.
Bei den häufigsten E-Mail- oder WhatsApp-Kontakten bzw. in seinem Facebook-Account ebenso. Erben haben, wenn im Testament nichts anderes geregelt ist, legalen Zugriff auf den Computer und die Speichermedien des Verstorbenen. Sie dürfen alle Daten ansehen, löschen oder ändern. Accounts (Facebook, ICQ, XING), Avatare, Charaktere von Computerspielen usw. können von Ihnen übernommen werden. Manche dieser Accounts (z. B. von Internetspielen mit gut aufgebauten Charakteren oder Avataren) sind sehr wertvoll und können an Interessierte verkauft werden.
Ggf. verlangen die entsprechenden Internetanbieter vor der Besitzübertragung die Vorlage des eröffneten Testaments, bzw. einen Erbschein. Hierzu Artikel bei → www.focus.de und Legal Tribune Online.
Weitere mögliche Aktivitäten des Verstorbenen im Internet: Kaufen und Verkaufen bei www.Amazon.de und/oder anderen Versandhäusern (Land's End, Conrad, Reichelt, Pearl, ...) Mitwirkung in diversen Foren
Geocaching bei www.geocaching.com oder
www.opencaching.de. Falls der Verstorbene selbst Geocaches versteckt hatte, sollten sie geborgen und entsorgt werden, oder von anderen Geocache-Mitspielern adoptiert werden. Andere GPS- und Outdoor-Spiele: Wer Geocaching betrieben hat, könnte auch
bei weiteren, ähnlichen GPS- und Outdoor-Aktivitäten angemeldet sein.
Und es könnte noch vieles Andere bei netten oder weniger netten kostenlosen oder teuren Anbietern zu finden sein. Wenn ein Safe oder Bankschließfach des Verstorbenen vorhanden ist: Zusammen mit einem Zeugen öffnen, Inhalt auflisten,
Liste gemeinsam mit Datum unterschreiben, Kopie an den Zeugen geben.
Mit dem Arbeitgeber des Verstorbenen klären, ob noch Gelder an den Arbeitgeber zu zahlen sind (z. B. Essenskosten),
ob der Verstorbene noch Gelder (z. B. Urlaubsgeld, Reisekosten) zu erhalten hat
oder ob dem Arbeitgeber noch Schlüssel, Zeiterfassungschip, Firmenausweis usw. zurückgegeben werden müssen.
BAföG: Wenn der Verstorbene noch ein BAföG-Darlehen zurückzahlen muss, erlischt die Darlehens(rest)schuld laut
§ 18 Abs. 5c BAföG
mit seinem Tod.
Das www.bundesverwaltungsamt.de
muss entsprechend informiert werden (Kopie der Sterbeurkunde). Wenn ein Elternteil oder Geschwister eines BAföG-Empfängers gestorben ist, muss das BAföG-Amt auch hierüber rasch informiert werden. Die BAföG-Zahlungen werden ab dem Sterbemonat bzw. dem Folgemonat neu festgelegt. Innerhalb von vier Wochen
Fahrzeuge auf neuen Besitzer ummelden oder verkaufen. Bei einem Kfz erst mal die Versicherung ummelden. Dort auch fragen, welche Formulare (außer Kfz-Brief, Kfz-Schein und Versicherungsnachweis)
mit zur Zulassungsstelle genommen werden müssen.
Bei der Kfz-Versicherung kann oftmals der Schadensfreiheitsrabatt des Verstorbenen an direkte Angehörige
übertragen werden. Wenn die bisherige Versicherung dazu unwillig ist, dann bei einer anderen Versicherung nachfragen.
Außerdem ist zu klären, was mit pyrotechnischen Signalmitteln zu geschehen hat.
Zusammen mit Munition, Waffenbesitzkarte(n) und Waffenschein sicher und verschlossen aufbewahren und innerhalb von 4 Wochen beim Landkreis melden (→ § 20 WaffG).
Später auf neuen Besitzer umschreiben lassen oder beim Landkreis gegen Empfangsquittung abgeben.
Entsprechendes gilt für pyrotechnische Seenotsignalmittel ("Signalraketen").
Falls ein Verstorbener eine Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz (Erwerb von Sprengmitteln, z. B. als Böllerschütze oder Schwarzpulverschütze) hatte, erlischt sie mit seinem Tod.
Sprengmittel werden am besten bei der zuständigen Behörde abgeliefert.
Versicherungen des/der Verstorbenen (z. B. Unfall, Haftpflicht, Hausrat, Rechtschutz, ...) schriftlich kündigen,
dabei eine schriftliche Bestätigung der Kündigung fordern und der Versicherung ein Konto nennen, wohin sie ein ggf. vorhandenes Restguthaben überweisen soll.
Kabelfernsehen, GEZ, Telefon und Internet auf Ehepartner oder Angehörige ummelden.
Versicherungen des/der Verstorbenen (Haftpflicht, Gebäude, Hausrat, Rechtschutz, ...) auf überlebenden Ehepartner oder Kind umschreiben.
Dabei nach günstigeren Möglichkeiten/Tarifen fragen, oder planen, wann man die Versicherung kündigt.
Mehr dazu auf meiner Seite zum Thema Versicherungen Als überlebender Ehepartner muss man die eigene Steuerklasse für die Lohnsteuer nicht ändern lassen. Wenn dort allerdings eine 4 oder 5 steht und man angestellt ist, sollte man die eigene Lohnsteuerklasse beim Finanzamt in '3' ändern lassen. Man zahlt dann während des Restjahres weniger Steuern.
Wenn der Verstorbene Aktien und andere im Kurs veränderliche Wertpapiere vererbt,
lassen Sie sich von der Bank eine Aufstellung über den Wert am Todestag geben.
Bestellen Sie dort auch gleich eine Liste über den Anschaffungszeitpunkt dieser Wertpapiere:
Bei Anschaffung vor 2009 können sie inzwischen verkauft werden, ohne dass Abgeltungssteuer auf den Kursgewinn fällig wird. Bei späterer Anschaffung gibt es die einjährige Spekulationsfrist nicht mehr.
Der Kursgewinn muss nun immer versteuert werden. Für die Berechnung des Kursgewinns bei einem Erben gilt der Tag der Anschaffung, nicht des Erbfalls.
Wenn Gold oder Edelmetalle (z. B. Krügerrand-Münzen oder Barren) vererbt werden,
lassen Sie sich von der Bank den Kurs am Todestag schriftlich geben.
Nachlassverzeichnis anfertigen: Liste aller Konten (mit Stand am Todestag); hierzu können auch Konten im Internet, z. B. bei www.Paypal.de gehören
Liste des wertvollen Eigentums (neue technische Geräte, Kunstgegenstände, wertvolle Möbel, Sammlungen) Listen der noch offenen Rechnungen (Geld, das der Verstorbene noch zahlen muss) Liste der offenen Forderungen (Geld, das der Verstorbene zu bekommen hat)
Liste der Kosten für die Beerdigung Auch das Bargeld des/der Verstorbenen muss gezählt werden; am besten alles in einem Portemonnaie oder einem anderen geeigneten Behältnis sammeln. Falls ein Testamentsvollstrecker eingesetzt wurde, ist die Anfertigung des Nachlassverzeichnisses seine Pflichtaufgabe. Aber auch sonst wird es fast immer benötigt:
Es wird vom Nachlassgericht verlangt, die Erben brauchen es gemeinsam für eine möglichst streitfreie Verteilung des Erbes, und später hilft es bei der Aufstellung der Werte für die eventuell nötige Erbschaftsteuererklärung.
Wenn sie beim Nachlassgericht ein Nachlassverzeichnis abgeben: Machen Sie unbedingt eine Kopie davon! Sie vergessen sonst rasch, was jetzt darin angegeben wurde.
Der bekannte Wert des Nachlasses verändert sich mit der Zeit eventuell noch: - Geld oder Wertgegenstände werden entdeckt, - manche Wertsachen sind weniger wert als vermutet, - es werden noch irgendwelche (Rest-) Zahlungen nötig usw. Es ist also gut, die verschiedenen (Wissens-) Stände ausgedruckt aufzubewahren und deutlich mit dem jeweiligen Datum zu versehen.
Kurzen Dank für Hilfe, Anteilnahme, Blumenspenden, Geldspenden usw. schreiben.
Dazu kann z. B. ein hübsches Foto des Verstorbenen auf eine Karte geklebt werden:
vorne Foto, hinten ein paar kurze Zeilen schreiben.
Manche Empfänger werden so ein Foto gerne in ihr Fotoalbum übernehmen.
+ Beim Steinmetz die Gestaltung von Grabstein und Grabeinfassung festlegen; dabei nach dem Preis fragen und ggf. verschiedene(!) Angebote einholen. Keine schnellen Entscheidungen treffen. Die E-Mail-Adresse des Verstorbenen abmelden bzw. löschen. Vorher diejenigen informieren, die ihm am häufigsten E-Mails gesendet haben.
Falls eine Homepage betrieben wurde und weiter laufen soll, den www-Domainnamen auf einen anderen User umschreiben und auch die Providerkosten auf ihn übertragen.
Wenn die Homepage nicht weiter betrieben wird, den Vertrag mit dem Provider kündigen; dabei darauf achten/festlegen, dass die www-Domain auch gelöscht wird.
Falls der Verstorbene ein Gewerbe oder eine freiberufliche Tätigkeit betrieben hat, und es weiter betrieben wird, müssen seine Aufgaben umverteilt werden.
Das Gewerbe muss beim Gewerbeamt umgemeldet werden. Wenn das Gewerbe bzw. die freiberufliche Tätigkeit aufgegeben wird, müssen Kunden und Lieferanten und soweit nötig das Finanzamt informiert werden.
Das Gewerbe muss abgemeldet werden.
Am Ende von Umsatzsteuervorauszahlungszeiträumen und vom Geschäftsjahr müssen in jedem Fall die üblichen Abschlüsse und Steuererklärungen pünktlich erstellt werden.
Der Gewinn bis zum Todestag muss ermittelt werden. Später angefallener Gewinn muss ab da ermittelt werden und von den Erben oder Nachfolgern versteuert werden.
Vielleicht hatte der Verstorbene auch Rechte an Erfindungen bzw. Patenten
oder Einnahmen daraus.
Klären sie auch, ob es angemeldete Markennamen o. ä. gibt, und was mit diesen zu geschehen hat.
Möglicherweise haben Sie nun geerbt, und Sie wollen jetzt das Geld anlegen. Lassen Sie sich mit Entscheidungen über die künftige Anlage des Geldes Zeit.
Nutzen Sie nicht das erstbeste Angebot eines Beraters, sondern fragen Sie bei verschiedenen Banken nach! Sie lernen dabei kostenlos.
Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, Geld auf einem Tagesgeld-Konto anzulegen und erläutern hier, wie das funktioniert.
Wie man Geld im derzeitigen steuerlichen Umfeld am günstigsten anlegt, haben wir hier kurz beschrieben.
Falls Sie den Verdacht haben, dass Sie mehr Schulden als Guthaben geerbt haben,
sollten Sie prüfen, ob die Erbschaft (gemäß § 1944 BGB bis § 1959 BGB) ausschlagen.
Dabei muss aber eine 6-Wochen-Frist eingehalten werden! Mehr dazu z. B. bei Wikipedia.
Wenn das Nachlassgericht das abgegebene oder hinterlegte Testament nach mehr als 8 Wochen
noch nicht eröffnet hat, dort zunächst freundlich aber deutlich nachhaken.
Wenn ein vom Nachlassgericht eröffnetes Testament (oder ansonsten ein Erbschein) vorhanden ist,
die Bank offiziell über den Todesfall informieren. Vorher denjenigen finden, der bei der Bank wirklich weiß, was in solchen Fällen geschehen muss und sich informieren.
Wenn ein eröffnetes Testament vorliegt, hat das für die Bank zu genügen. Wenn sie den Erbschein trotzdem will, muss sie ihn laut Urteil BGH XI ZR 311/04 bezahlen (siehe kostenlose-urteile.de
oder siehe lexetius.com, besonders Randziffer 16 und 18). Im September 2013 gab es sogar das BGH-Urteil XI ZR 401/12, das den Erbschein für Banken als unnötig einstuft (siehe auch
Pressestelle des BGH). Gemäß eröffnetem Testament das Geld auf die Erben übertagen, am einfachsten und klarsten per Überweisung. Wenn Geld bar oder Besitz (z. B. Schmuck oder Wertgegenstände) direkt weitergegeben wird, dies nur gegen eine Quittung tun, die das Objekt eindeutig beschreibt! Falls nötig, Zeugen dazu holen und mit unterschreiben lassen.
Bei Bausparverträgen existiert nach Todesfall ein Sonderkündigungsrecht. Bausparverträge können von den Erben ohne Verlust von Prämien gekündigt werden.
Auch eine Übertragung auf einen Erben (ohne Kündigung) dürfte möglich sein.
Wenn Anteile von Genossenschaften (z. B. Volks- und Raiffeisenbanken) vorhanden sind,
muss geklärt werden, was die Satzung der Genossenschaft für diesen Fall vorsieht.
Der §77 Genossenschaftsgesetz
nennt mehrere Möglichkeiten.
Wenn diese Beteiligung nicht fortgesetzt werden soll, muss sie (möglichst vor Jahresende) gekündigt werden. Die Auszahlung kann aber erst im Folgejahr erfolgen (ca. März bis Mai).
Die Banken, Bausparkassen usw. des Verstorbenen senden nach dem Bekanntwerden eines Todesfalls bei Guthaben ab 5.000 €
eine Meldung an das Finanzamt (gemäß § 33 ErbStG in Verbindung mit dem § 5 ErbStDV). Sie enthält die Höhe des Guthabens und der bis zum Todestag angefallenen Zinsen.
Achten Sie darauf, dass Sie von solchen Meldungen Kopien oder eine vergleichbare Bescheinigung bekommen! Diese Unterlagen werden zur Einkommensteuer-Erklärung für den Verstorbenen benötigt. Kontrollieren Sie diese Unterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit! Wir haben bei solchen Unterlagen grobe Fehler erlebt.
Bei einem verstorbenen Rentner nachprüfen, ob Renten und Pensionen auch wirklich
noch komplett für den Monat, in dem der Todestag liegt, bezahlt wurden.
Dies ist bei den meisten Renten und auch bei Pensionen im öffentlichen Dienst üblich.
Wir haben erlebt, dass bei der Pensionszahlung einer Firma
laut deren Regeln die Rente bis zum Todestag hätte gezahlt werden sollen.
Es wurde aber für den letzten Monat einfach gar keine Pension gezahlt.
Wir mussten die korrekte Zahlung erst zweimal per Brief anfordern,
bis es dann funktioniert hat.
Was von Rentenversicherungen oder Pensionskassen zu lange gezahlt (=überzahlt) wurde, nicht ausgeben, sondern zurücklegen! Es muss zurückgezahlt werden.
Bei Verstorbenen mit Pflegestufe nachprüfen, ob die Pflegeversicherung wirklich noch für den Monat, in dem der Todestag liegt, bzw. anteilig bis zum Todestag gezahlt hat. Was überzahlt wurde, muss zurückgezahlt werden.
Falls die Pflegeversicherung länger als nötig gezahlt hat, ist eine Rückzahlung fällig.
Falls eine häusliche Pflege stattgefunden hat, prüfen, ob die Rentenversicherungsbeiträge für die Pflegeperson korrekt von der Pflegeversicherung eingezahlt wurden. Wenn nötig eine Gärtnerei mit der künftigen Grabpflege beauftragen;
zunächst (zum Test) nur befristet für 6 oder 12 Monate. Prüfen Sie vor dem Unterschreiben des Vertrags, ob diese Befristung wirklich drin steht.
Zwei Beispiele für solche größeren oder etwas kleineren Auktionshäuser: Lempertz in Köln, Nagel in Stuttgart , Metz in Heidelberg oder
van Ham in Düsseldorf.
Wir haben erlebt, wie ein Möbelstück im Auktionshaus mehr als das doppelte von dem
gebracht hat, was uns in unserer Stadt vom Möbelrestaurator angeboten wurde.
Wenn die Wertgegenstände den neuen Besitzern (Erben oder Käufern) übergeben werden,
sollte dies nicht ohne Quittung mit genauer Bezeichnung des Gegenstands geschehen!
Ggf. kann ein Foto auf der Quittung später auftretende Fragen (Diskussionen unter den Erben oder Nachfragen durch das Finanzamt) erleichtern.
(mehr dazu: Testament)
Sie haben nun gerade erlebt, wie es ist, wenn der Verstorbene seine Unterlagen gut oder schlecht sortiert hatte.
Sortieren Sie doch mal Ihre eigenen Unterlagen. Sie bekommen dadurch einen Überblick über Ihre Sachen und es hilft vor allem Ihnen selbst,
künftig schnell das Gesuchte zu finden.
(mehr dazu: Papiere organisieren)
Ein Todesfall und auch die Zeit davor und danach sind für die Hinterbliebenen
meist sehr belastend. Der eigene Körper wird dabei oft vernachlässigt.
In den ersten 3 bis 18 Monaten nach einem Trauerfall versagt manchmal (teilweise unbemerkt) das Immunsystem.
Gehen Sie also regelmäßig zum Arzt. Machen Sie regelmäßig Gesundheitschecks (Blutdruck, Blutwerte, EKG, Zucker).
Klären Sie, ob Ihre eigenen Impfungen (Tetanus, FSME, Polio, Keuchhusten, Diphterie usw.) noch aktuell sind. Lassen Sie sich künftige Impftermine vom Arzt mit Bleistift in Ihren Impfausweis eintragen. Nehmen Sie besonders in den ersten 2 Jahren nach dem Trauerfall regelmäßig
an gründlichen Krebsvorsorgeuntersuchungen teil! Frauen: Abstrich und Mammografie; Männer: Prostata
Beide: Leberflecken checken lassen; Stuhl- und Urinproben checken lassen. Lassen Sie Ihre Zähne checken und wenn nötig reparieren.
Entscheiden Sie sich für das Leben! Ideen: Beantragen Sie eine Kur und/oder lassen Sie sich hochwertige Vitaminpräparate verschreiben.
Treiben Sie einen für Sie angenehmen Sport.
Suchen Sie sich ein (neues) Hobby oder lassen Sie ein altes vernachlässigtes wieder aufleben.
Gehen Sie "unter Leute".
Prüfen Sie, wie lange Ihr Personalausweis bzw. Reisepass noch gültig ist.
Planen Sie für Ihre eigene neue Zukunft! In meinem Downloadbereich
finden Sie dafür eine praktische Jahres- oder Mehrjahres-Tabelle.
Notieren Sie sich die Termine, die sie in den obigen Punkten ermittelt haben: - Impftermine, - Vorsorgeuntersuchungen bei Ärzten und Zahnärzten, - Verlängerung von Ausweisen, - TÜV/ASU für's Auto - Wartung von Heizung und Feuerlöschern im Haus
- Ablauf von Geldanlagen - usw. Innerhalb von vier bis sechs Monaten
Bei Immobilien muss, wenn nichts im Testament festgelegt ist, überlegt werden, was mit ihnen geschehen soll: Behalten, teilen, vermieten, verkaufen. Dazu muss eventuell vorher ihr Wert geschätzt werden. Dies geschieht durch vereidigte Gutachter - in Hessen am preiswertesten vom Ortsgericht. Auch ein vor nicht all zu langer Zeit ermittelter Brandversicherungswert kann hilfreich sein.
Falls eine friedliche Einigung nicht möglich ist, kann man die jeweilige Immobilie versteigern lassen. Ein Gespräch mit einem Steuerberater vor(!) Unterzeichnung von Verkaufs-, Teilungs- oder anderem Vertrag über eine Immobilie kann deutlich Kosten sparen. Für einen alleinstehenden Verstorbenen muss noch eine Einkommensteuererklärung für die Zeit vom Jahresanfang bis zum Todestag ausgefüllt werden. Sammeln Sie von Anfang an alle Unterlagen, die Sie dafür brauchen! Um die Steuererklärung vorzubereiten (bzw. dafür zu "üben"), können Sie sich schon mal provisorisch Steuerformulare vom Vorjahr holen und ausfüllen. Im neuen Jahr kann man das dann in die zum Jahr des Todesfalls gehörenden Formulare übertragen und die abgeben.
Wenn der Verstorbene verheiratet war, wird die Einkommensteuererklärung wie sonst üblich ausgefüllt. Die Besteuerung erfolgt im Sterbejahr und im Folgejahr
so, als hätte der Verstorbene das ganze Kalenderjahr gelebt. Bei alleinstehenden Verstorbenen gelten die gleichen Freibeträge und Pauschalen wie für ein ganzes Jahr.
(mehr dazu: Einkommensteuererklärung nach Todesfall)
Wenn für den Verstorbenen eine Pensionszahlung "auf Lohnsteuer(karte)" erfolgte, wird nach Beendigung dieser Zahlungen eine Lohnsteuerbescheinigung geschickt.
Prüfen Sie, ob dort der richtige Zeitraum "von - bis" angegeben ist, und ob die Beträge für Brutto und Steuern korrekt angegeben sind.
Wir hatten vom Zahler einer Pension einen Monat zu wenig gezahlt bekommen und außerdem noch eine fehlerhafte Lohnsteuerbescheinigung bekommen.
Die Lohnsteuerbescheinigung wird für die Einkommensteuererklärung
(Anlage N) benötigt. Sammeln Sie auch schon die Unterlagen, die Sie für ihre eigene Einkommensteuererklärung brauchen. Sie ersparen sich damit viel Arbeit und Sucherei.
Falls die auf Sie entfallenden Kosten für Todesfall und Beerdigung den Wert des Nachlasses überstiegen haben, können Sie den übersteigenden Betrag als außergewöhnliche Belastung in Ihrer eigenen Steuererklärung eintragen. In diesem Fall gehören auch Fahrtkosten (PKW: 0,30 € pro gefahrenem km) zu Pfarrer, Beerdigungsinstitut, Standesamt, Trauerfeier und Beisetzung usw. mit zu den Kosten.
Überlegen Sie mal, welchen Traum Sie selbst schon immer verwirklichen wollten (Ausbildung, Reise, Hobby, Fernwanderung, ...). Es kann sein, dass Sie nach diesem Todesfall mehr Geld, Zeit oder Unabhängigkeit als bisher zur Verfügung haben, oder dass Ihr Bedarf an Ruhe und Erholung jetzt sehr hoch ist.
Hier in www.KlickTipps.de finden Sie einige Anregungen zu neuen Hobbies und Unternehmungen. Nach sechs Monaten und später
Wenn der Verstorbene eine Mietwohnung hatte, kann im Sommer des folgenden Jahres noch eine Nebenkostenabrechnung kommen.
Diese Abrechnung sollte gut geprüft werden, und für eine eventuelle Nachzalung sollte noch Geld vorhanden sein.
Hat sich das Finanzamt schon wegen der Erbschaftsteuer gemeldet und das Formular für die Erbschaftsteuer-Erklärung zugeschickt?
Vermutlich haben Sie in den Wochen nach dem Todesfall
ein Formular mit Wertangaben (Nachlassverzeichnis) beim Nachlassgericht ausgefüllt.
Wenn der Wert des Erbes deutlich unter den Freibeträgen der Erbschaftssteuer liegt,
meldet sich das FA oft gar nicht. Sie gucken aber genau nach, ob man am Jahresende Zinseinnahmen in der eigenen Einkommensteuererklärung angibt, die zur Höhe des Erbes passen.
Wenn das Erbe bei oder über den Freibeträgen der Erbschaftsteuer liegt, sollte man schon mal selbst einen Fragebogen für die Erbschaftsteuer beim Finanzamt holen und ausfüllen.
Später vergisst man immer mehr, was man geerbt hat und was nicht (das Ausfüllen des Fragebogens und das Suchen der Belege wird zunehmend schwieriger), und es droht unnötiger Ärger mit dem Finanzamt.
Nach dem Ende des Kalenderjahres muss in den meisten Fällen noch eine Einkommensteuererklärung für den Verstorbenen gemacht werden: Für einen alleinstehenden Verstorbenen muss für die Zeit von Jahresanfang bis Todestag eine Einkommensteuererklärung ausgefüllt werden. Einkünfte, die danach anfallen, müssen in einer
"Feststellungserklärung" ans Finanzamt gemeldet werden.
(mehr dazu: Einkommensteuererklärung nach einem Todesfall)
Stellen Sie frühzeitig alle dafür nötigen Unterlagen zusammen: Bescheide über Einkünfte, Ausgaben für medizinische Anwendungen, Kosten für den Beruf, Einkünfte aus Vermietung usw.
Kontrollieren Sie, dass die Zahlen in den Bescheinigungen vom Arbeitgeber bzw.
der Rentenkasse auch stimmen.
Wenn vom Verstorbenen Spenden gezahlt wurden, sorgen Sie dafür, dass die Spendenempfänger Ihnen Zuwendungs-Bestätigungen (früher "Spendenbescheinigung" genannt) ausstellen, und überprüfen Sie deren Beträge. Spendenempfänger wissen oft nicht, dass auch für einen Verstorbenen Zuwendungs-Bestätigungen gebraucht werden und schicken dann keine Zuwendungs-Bestätigung mehr.
Klären Sie, welche Einkünfte der Verstorbene aus Kapitalerträgen
(Konten, Sparbücher, Aktien, ...) hatte, und wieviel davon an Steuern und Solidaritätszuschlag von den Zinsen angezogen wurde.
Für einen Verstorbenen gibt es keinen Freistellungsauftrag mehr, und diese Steuern werden zunächst abgezogen.
Alle Einkünfte, die nach dem Todestag entstanden sind, gehören nicht in die
Steuererklärung des Verstorbenen, sondern müssen von dem Erben, bzw. der Erbengemeinschaft versteuert werden.
Die Erben müssen für die Zeit nach dem Todesfall die Einkünfte (oder Verluste)
z. B. aus Kapitalerträgen oder aus Vermietung
in einer Feststellungserklärung ans Finanzamt melden.
Das FA teilt die Einkünfte und die daraus resultierenden Steuern (bzw. die Steuererstattung) dann entsprechend auf.
Wenn sich die Aufteilung des Erbes in ein weiteres Jahr zieht (auch wenn sich die Erben einig sind, kann es manchmal dauern),
und für die Erben (Erbengemeinschaft) weitere gemeinsame Einkünfte anfallen, kann pro Jahr je eine weitere Feststellungserklärung nötig werden.
Nach Jahresende werden von Banken die Belege über die Zins- und Aktien-Erträge
des abgelaufenen Jahres verschickt. Überprüfen Sie sorgfältig, dass die Zahlen in diesen Belegen stimmen
und dass klar zwischen Einkünften des Verstorbenen (bis zum Todestag) und Einkünften der Erben getrennt wurde. Wir haben erlebt, dass es sogar einer gut bekannten Bausparkasse passiert, dass die Zinseinkünfte eines Verstorbenen einfach mit denen eines der Erben zusammengelegt wurden. Dies wäre (mindestens aus Steuer-Sicht) nicht einmal dann korrekt, wenn es sich um einen Alleinerben handeln würde. Auch eine große Bank hat uns widersprüchliche Zahlen in ihrer Jahressteuerbescheinigung geliefert.
Wir mussten dann eine neue, korrekte Jahressteuerbescheinigung anfordern. Die Erben müssen die Steuer- und Feststellungserklärungen gemeinsam unterschreiben oder können demjenigen, der sie anfertigt und unterschreibt, eine Vollmacht ausstellen.
Achten Sie beim Abgeben der Steuererklärung oder Feststellungserklärung darauf, dass das Finanzamt sich von der Vollmacht eine Kopie macht, sonst gibt es eine unnötige "Runde" mit Rückfragen.
Wenn der Verstorbene verheiratet war, wird die Einkommensteuererklärung vom überlebenden Partner wie sonst üblich ausgefüllt.
(mehr dazu: Einkommensteuererklärung)
Das Finanzamt berechnet im Sterbejahr und auch im folgenden Kalenderjahr die Einkommensteuer
wie bei Verheirateten nach der günstigeren Splittingtabelle. Wenn es mehrere Erben gibt und für sie gemeinsame Einkünfte anfallen, kann auch hier eine Feststellungserklärung für die Zeit ab dem Todestag nötig werden.
Wenn der Testamentsvollstrecker ein Entgelt für seine Bemühungen bekommt, muss er das in Anlage S zu seiner eigenen Einkommensteuererklärung angeben.
Er macht dazu eine Aufstellung des Entgelts und der zugehörigen Ausgaben.
Die Differenz wird versteuert.
Manchmal ist der Umgang mit den Banken und Behörden recht schwierig, aber mit der Zeit bekommt man Übung.
In einem Extra-Kapitel geben wir Tipps, wie man mit schwierigen Behörden umgehen kann.
www.bestattungen.de Informationen über Bestattungskosten,
den Ablauf einer Beisetzung und ein Verzeichnis über Bestatter bundesweit. Nutzer können außerdem kostenlos und unverbindlich Angebote anfordern
und bequem vergleichen.
www.purovivo.de/todesfall Ein "Ratgeber Todesfall" mit einer Checkliste und mit einer schönen Auswahl an Trauersprüchen bzw.
Beileidsformulierungen.
www.todesfall-checkliste.de Weitere Informationen zum Thema "Todesfall" mit je einer Checkliste für die wichtigsten Tätigkeiten und die in Deutschland üblichen
Bestattungskosten www.verwitwet.de Informationen, Tipps
und Foren für verwitwete und verwaiste Menschen.
www.netzwerk-trauer.de Trauernde in Südhessen können hier ein Stück Bergleitung bei ihrer Trauer erhalten:
Einzelgespräche, Offene Gruppen, Geschlossene Gruppen und weitere Angebote www.fuer-hinterbliebene.de Informationen zu Bestattungen, Erbschaft, Testament und Verfügungen www.finanztip.de/recht/erbrecht/... Auch hier gibt es eine gute und kurze Checkliste zu dem,
was vor allem im Bereich Standesamt, Finanzen, Erbschaft, Miete bei einem Todesfall zu tun ist.
Außerdem gibt es viele weitere gute Seiten zu den Themen Erbschaft und Testament. www.hotel-rothfuss.de
Nach all dem Ganzen braucht man Erholung. Im Wellnesshotel Rothfuss in Bad Wildbad im Schwarzwald
kann man wieder etwas zu sich selbst kommen.
Ein paar Ideen für "Spenden statt Blumen":
• DGzRS - Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger • Brot für die Welt • Christusträger-Waisendienst
• CBM - Christoffel Blindenmission • Ärzte ohne Grenzen Gefällt Ihnen unsere Homepageseite?
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© 07/2017 JK

References: § 563
 § 564
 § 563

§ 563

§ 564

§ 18
 § 20
 § 27
 § 1944
 § 1959
 BGH 
 §77
 § 33
 § 5