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Timestamp: 2016-10-28 04:28:06+00:00

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4A_313/2011 (07.10.2011)
4A_313/2011
P.________ B.V.,
Auftrag; Kooperationsvertrag,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts des Kantons Schwyz, Zivilkammer, vom 15. Februar 2011.
Die N.________ AG (Beschwerdef�hrerin) und die P.________ B.V. (Beschwerdegegnerin) schlossen am 28./29. Dezember 2004 einen Kooperationsvertrag. Die Beschwerdegegnerin machte geltend, sie habe der Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf den Kooperationsvertrag verschiedene Dienstleistungen erbracht. Am 15. Februar 2007 habe sie der Beschwerdef�hrerin in der Endabrechnung f�r das Jahr 2006 f�r erbrachte Dienstleistungen eine Nachforderung von EUR 69'032.19 gestellt. Am 31. Mai 2007 habe sie f�r die in der Periode vom 1. Januar 2007 bis 30. April 2007 erbrachten Dienstleistungen EUR 1'364'894.14 in Rechnung gestellt. Die Beschwerdef�hrerin habe diese beiden Rechnungen nicht bezahlt.
Am 9. Januar 2009 klagte die Beschwerdegegnerin beim Bezirksgericht H�fe und beantragte, die Beschwerdef�hrerin sei zu verpflichten, ihr EUR 1'364'894.14 nebst Verzugszins zu 5 % seit 31. Mai 2007 und EUR 69'032.19 nebst Verzugszins zu 5 % seit 15. Februar 2007 zu bezahlen. Mit Urteil vom 14. Dezember 2009 sprach das Bezirksgericht der Beschwerdegegnerin in Gutheissung der Klage die verlangten Betr�ge zu.
Dagegen erkl�rte die Beschwerdef�hrerin Berufung an das Kantonsgericht Schwyz und beantragte die Abweisung der Klage. Mit Urteil vom 15. Februar 2011 wies das Kantonsgericht die Berufung ab, soweit es darauf eintrat, und best�tigte das Urteil des Bezirksgerichts.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen, das Urteil des Kantonsgerichts und dasjenige des Bezirksgerichts aufzuheben und die Klage vollumf�nglich abzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Beschwerde abzuweisen und die kantonalen Urteile zu best�tigen. Die Vorinstanz schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 20. Juni 2011 wurde ein Gesuch der Beschwerdef�hrerin um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.
Das angefochtene Urteil des Kantonsgerichts ist ein verfahrensabschliessender Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz im Sinne von Art. 75 Abs. 1 und 2 BGG. Sodann �bersteigt der Streitwert die Grenze nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die gegen das genannte Urteil gerichtete Beschwerde - unter Vorbehalt einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - einzutreten.
Nicht eingetreten werden kann auf den Antrag, das Urteil des Bezirksgerichts H�fe sei aufzuheben, wie auch auf Vorbringen, die sich direkt gegen jenes Urteil richten. Anfechtungsobjekt der Beschwerde an das Bundesgericht bildet einzig das Urteil des Kantonsgerichts.
2.1 Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1; 133 III 439 E. 3.2).
Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Der Beschwerdef�hrer soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Die Begr�ndung hat ferner in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen und der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in andern Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.).
2.3 Die Beschwerdef�hrerin wird diesen Begr�ndungsanforderungen teilweise nicht gerecht. Auf den Seiten 5-15 ihrer Beschwerdeschrift pr�sentiert sie dem Bundesgericht eine Gegen�berstellung der vorinstanzlichen Parteivorbringen und macht Ausf�hrungen unter dem Titel "Zur Substanziierung und/bzw. zur substanziierten Bestreitung". Dabei wiederholt sie w�rtlich ihre Ausf�hrungen in der Berufungsbegr�ndung an die Vorinstanz. In blossen Wiederholungen von vorinstanzlich Vorgetragenem kann von vornherein keine Auseinandersetzung mit den Erw�gungen des angefochtenen Urteils und damit keine rechtsgen�gliche Begr�ndung einer Beschwerde an das Bundesgericht liegen. Darauf ist nicht einzutreten.
Die Vorinstanz erachtete die von der Beschwerdegegnerin gem�ss Kooperationsvertrag vom 28./29. Dezember 2004 geschuldeten Dienstleistungen sowohl f�r das Jahr 2006 als auch f�r die Periode vom 1. Januar 2007 bis 30. April 2007 als erbracht. Ebenso kam sie zum Ergebnis, die H�he der Forderungen (Endabrechnung von EUR 69'032.19 f�r 2006 und EUR 1'364'894.14 f�r die Periode vom 1. Januar 2007 bis 30. April 2007) habe als erstellt zu gelten.
Dagegen erhebt die Beschwerdef�hrerin zahlreiche R�gen und macht eine Verletzung von Art. 2 ZGB (Vertrauensprinzip), Art. 8 ZGB (Beweislastverteilung, Anforderungen an die prozessuale Substanziierungs- und Bestreitungspflicht, Beweismass), Art. 9 BV (Willk�rverbot) und Art. 29 BV (Anspruch auf rechtliches Geh�r) geltend. Dazu ist betreffend die einzelnen Beweisthemen Folgendes auszuf�hren:
3.1 Die Vorinstanz hielt es f�r erstellt, dass die Beschwerdegegnerin ihren Verpflichtungen gem�ss Kooperationsvertrag vom 28./29. Dezember 2004 seit Beginn und insbesondere auch im Jahre 2006 tats�chlich nachgekommen ist. Sie begr�ndete dies im Wesentlichen damit, dass die Beschwerdef�hrerin die Abrechnungsmodalit�ten, insbesondere die Rechnungen gem�ss Klagebeilagen 20-30 und die tabellarische Aufschl�sselung von Ums�tzen bzw. die Abrechnungen immer akzeptiert habe, soweit damit f�r das Jahr 2006 ein Betrag von EUR 3'668'873.78 ausgewiesen sei. Die Beschwerdef�hrerin unterzieht die diesbez�glichen Erw�gungen der Vorinstanz einer eingehenden Kritik:
3.1.1 Sie beanstandet zun�chst die Ausf�hrung der Vorinstanz, es mache den Anschein, dass die Beschwerdef�hrerin die Erf�llung des Kooperationsvertrags vom 28./29. Dezember 2004 durch die Beschwerdegegnerin anerkenne. Dass sich die Vorinstanz mit dem blossen Anschein begn�ge, sei willk�rlich, verletze den Geh�rsanspruch und Art. 8 ZGB. Aktenwidrig sei sodann die Feststellung der Vorinstanz, dass sich die Beschwerdef�hrerin nicht mit den diesbez�glichen Erw�gungen des Bezirksgerichts auseinandergesetzt habe.
Die R�ge verf�ngt nicht. Die Vorinstanz begn�gte sich nicht mit dem blossen Anschein einer Anerkennung. Die beanstandete Erw�gung bildete lediglich den Ausgangspunkt der weiteren Beweisw�rdigung der Vorinstanz, die im positiven Beweisergebnis gipfelte, dass die Erbringung der vertraglichen Leistungen durch die Beschwerdegegnerin im Jahr 2006 erstellt sei. Die als aktenwidrig ger�gte Feststellung der Vorinstanz, dass sich die Beschwerdef�hrerin mit den diesbez�glichen Erw�gungen des Bezirksgerichts nicht auseinandergesetzt habe, ist bei dieser Beweislage nicht ausschlaggebend. Im �brigen geht aus der von der Beschwerdef�hrerin f�r ihre Darstellung angegebenen Stelle aus der Berufungsbegr�ndung (gleichg�ltig, ob S. 16 ff. Ziff. 7 lit. a-c oder S. 18 ff. Ziff. 8 lit. a-c gemeint ist) nicht hervor, dass sich die Beschwerdef�hrerin mit der hier interessierenden Erw�gung des Bezirksgerichts auseinandergesetzt h�tte, wonach aus dem Umstand, dass die Rechnungen vorbehaltlos bezahlt worden sind, geschlossen werden kann, die Beschwerdegegnerin habe ihre fakturierten Vertragspflichten erf�llt.
3.1.2 Die Beschwerdef�hrerin kritisiert die Ausf�hrung der Vorinstanz, es ergebe sich aus den Akten, dass die Beschwerdegegnerin im Jahr 2006 ihre vertraglichen Verpflichtungen erf�llt habe. Diese Feststellung sei aktenwidrig und verletze den Anspruch auf eine nachvollziehbare Begr�ndung.
Der Vorwurf der Aktenwidrigkeit ist nicht rechtsgen�glich begr�ndet (vgl. Erw�gung 2.2). Darauf ist nicht weiter einzugehen. Sodann liegt keine Verletzung der Begr�ndungspflicht vor. Denn es trifft nicht zu, dass die Vorinstanz nicht ausf�hrte, welche Akten sie meinte. Vielmehr erl�uterte sie, dass sich aus dem in den Akten liegenden Kooperationsvertrag die kl�gerischen Vertragspflichten im Einzelnen ergeben. Sodann verwies sie auf die aktenkundigen Abrechnungen der Beschwerdegegnerin f�r die entsprechenden Monate des Jahres 2006 und die Belege f�r die vorbehaltlos erfolgten Zahlungen derselben durch die Beschwerdef�hrerin. Die Vorinstanz f�hrte auch aus, dass sich - nach ihrer Beurteilung - aus diesen Akten schliessen lasse, dass die Beschwerdegegnerin ihre vertraglichen Verpflichtungen erf�llt habe. Sie lieferte demnach eine nachvollziehbare Begr�ndung.
3.1.3 Weiter r�gt die Beschwerdef�hrerin die Erw�gung der Vorinstanz, wonach die Beschwerdegegnerin nicht verpflichtet sei, ihre einzelnen, im Kooperationsvertrag vom 28./29. Dezember 2004 aufgef�hrten Pflichten zu substanziieren und deren Erf�llung zu beweisen, als groben Verstoss gegen Art. 8 ZGB.
Isoliert betrachtet, ist der beanstandete Satz der vorinstanzlichen Erw�gungen in der Tat missverst�ndlich, ist es doch sehr wohl an der Beschwerdegegnerin und Kl�gerin, die Erf�llung ihrer vertraglichen Verpflichtungen, f�r die sie Rechnung stellte, zu behaupten und zu beweisen. Dies ist indessen auch der Vorinstanz nicht entgangen, wie aus ihren nachfolgenden Erw�gungen klar wird. Dort hielt sie n�mlich fest, dass sich die kl�gerischen Vertragspflichten im Einzelnen aus dem Kooperationsvertrag ergeben. Aus diesem Grund hielt sie es f�r unn�tig, dass die Beschwerdegegnerin diese Vertragspflichten im Einzelnen nochmals aufz�hlte. Mit anderen Worten liess sie die Einreichung des Kooperationsvertrags gen�gen. Was die Erf�llung der kl�gerischen Vertragspflichten anbelangt, so erachtete die Vorinstanz diese f�r erwiesen, was sie daraus schloss, dass die Beschwerdef�hrerin die entsprechenden Rechnungen im Jahre 2006 belegtermassen jeweils vorbehaltlos beglichen hatte, was nicht erfolgt w�re, wenn die Beschwerdegegnerin nicht ihrerseits geleistet h�tte. Im Kontext der ganzen Erw�gung 6c kann somit im beanstandeten Satz der Vorinstanz kein Verstoss gegen Art. 8 ZGB erblickt werden.
Das gilt auch f�r den weiteren von der Beschwerdef�hrerin ger�gten Satz der Vorinstanz in Erw�gung 6c, es h�tte der Beschwerdef�hrerin oblegen, im Einzelnen darzulegen, welche Leistungen gem�ss Kooperationsvertrag die Beschwerdegegnerin ab welchem Zeitpunkt nicht mehr erbracht haben soll. Es verst�sst nicht gegen Bundesrecht zu verlangen, dass substanziiert ausgef�hrt wird, was bestritten ist (BGE 117 II 113 E. 2). Nachdem die Vorinstanz die kl�gerischen Vertragspflichten sowie deren Erf�llung mit der Einreichung des Kooperationsvertrags und mit der belegten Zahlung der daf�r gestellten Rechnungen f�r hinreichend dargelegt hielt, durfte sie von der Beklagtenseite verlangen, dass diese im Einzelnen dartun w�rde, welche Verpflichtungen die klagende Partei nicht erbracht haben soll.
3.1.4 Willk�r und eine krasse Verletzung des Geh�rsanspruchs erblickt die Beschwerdef�hrerin darin, dass sich die Vorinstanz mit keiner Silbe mit ihren Ausf�hrungen in der Berufungsbegr�ndung S. 16/17 (recte S. 18-20) Ziff. 8 lit. a-c auseinandergesetzt habe, wonach einstweilige Zahlungen noch keine Anerkennung einer erst danach erstellten Jahresendabrechnung darstellen k�nnten. Die Nachforderung h�tte substanziiert behauptet und bewiesen werden m�ssen.
Damit �bergeht die Beschwerdef�hrerin, dass die Vorinstanz die Frage, ob die H�he der Nachforderung f�r das Jahr 2006 von EUR 69'032.19 ausgewiesen sei, an anderer Stelle behandelt und dort namentlich auch ihre Ausf�hrungen auf S. 18-20 Ziff. 8 lit. a-c der Berufungsbegr�ndung beachtet hat.
3.1.5 Nach Meinung der Beschwerdef�hrerin verst�sst die Feststellung der Vorinstanz, die Beschwerdef�hrerin habe die Abrechnungen der Beschwerdegegnerin immer akzeptiert, soweit damit f�r das Jahr 2006 ein Betrag von insgesamt EUR 3'668'873.78 ausgewiesen sei, gegen das Vertrauensprinzip und gegen die Grunds�tze von Art. 8 ZGB.
Diese R�ge verkennt, dass die Vorinstanz in der beanstandeten Feststellung das Ergebnis ihrer Beweisw�rdigung festhielt. Die Beschwerdef�hrerin verm�chte dem nur entgegenzutreten, wenn sie Willk�r in der Beweisw�rdigung aufzeigen k�nnte. Dies tut sie indessen nicht. Vielmehr gehen ihre Ausf�hrungen an der Sache vorbei, wenn sie darlegt, sie habe die Jahresendrechnung 2006 nicht bezahlt, und es sei deshalb willk�rlich und verstosse gegen das Vertrauensprinzip, wenn die Vorinstanz trotz der Nichtbezahlung auf eine Anerkennung derselben schliesse. Die Vorinstanz traf die hier beanstandete Feststellung (Urteil S. 13), bei der sie sich auf den bereits abgerechneten und bezahlten Betrag von EUR 3'668'873.78 bezog, nicht im Rahmen der Pr�fung, ob der ausstehende Saldo von EUR 69'032.19 gem�ss Endabrechnung 2006 zu Recht gefordert werde, sondern im Zusammenhang mit der Frage, ob die Beschwerdegegnerin w�hrend des Jahres 2006 ihre vertraglichen Leistungen erbracht habe.
3.1.6 Zusammenfassend erweisen sich die Einw�nde gegen das erste Beweisthema, die Erf�llung der kl�gerischen Vertragspflichten im Jahr 2006, als nicht stichhaltig, soweit darauf einzutreten ist.
3.2 Das zweite Beweisthema betrifft die Vertragserf�llung seitens der Beschwerdegegnerin f�r die Zeit von Januar 2007 bis Ende April 2007. Die Vorinstanz gelangte nach einl�sslicher Beweisw�rdigung zum Ergebnis, dass die Beschwerdegegnerin auch in dieser Zeit ihre Pflichten gem�ss Kooperationsvertrag erf�llt habe. Dies schloss sie insbesondere daraus, dass die Beschwerdef�hrerin die Monatsabrechnung 01/07 sowie die Endabrechnung Januar bis April 2007 erstmals mit der Klageantwort vom 6. Mai 2009 bestritten habe. W�re die Beschwerdegegnerin ihren vertraglichen Verpflichtungen tats�chlich nicht nachgekommen, h�tte die Beschwerdef�hrerin gegen�ber der Beschwerdegegnerin Nicht- oder Schlechterf�llung ger�gt bzw. ihr eine entsprechende Leistungsst�rung angezeigt. Die �bliche Reaktion bei Nicht- oder Schlechterf�llung sei nicht Schweigen und Zahlungsverweigerung, sondern vielmehr R�ge bzw. Mahnung.
3.2.1 Inwiefern die Vorinstanz mit dieser W�rdigung in Willk�r verfallen w�re, zeigt die Beschwerdef�hrerin nicht auf, jedenfalls nicht in rechtsgen�glicher Weise (vgl. Erw�gung 2.2). Sie legt bloss ihre eigene Ansicht dar, dass aus der Antwort-E-Mail von K.________ vom 28. Februar 2007 auf die Frage von L.________, ob es noch Fragen zur Monatsabrechnung 01/07 gebe, abzuleiten sei, dass die Forderung nicht anerkannt worden sei. Denn wer sich eine Pr�fung vorbehalte, behalte sich nach Treu und Glauben vor, Ja oder Nein zu sagen.
Nach den Feststellungen der Vorinstanz antwortete K.________ L.________, er gehe davon aus, dass er die ganze Angelegenheit am Freitag werde bearbeiten k�nnen. Da in der Abrechnung allerdings auch einiges ohne vorherige Absprache ge�ndert worden sei, werde er sich schon einige zus�tzliche Kontrollen erlauben. In der gleichen E-Mail habe K.________ ausgef�hrt, bei Unklarheiten werde er sich bei ihr melden. In der Folge habe sich K.________ indessen nie mehr gemeldet, zumal keine Unterlagen im Recht l�gen, wonach insbesondere gegen die Monatsabrechnung 01/07 opponiert worden w�re. Die Beschwerdef�hrerin bringt erstmals vor Bundesgericht vor, K.________ und eine weitere Person h�tten gegen�ber der Beschwerdegegnerin sehr wohl zum Ausdruck gebracht, dass die Pr�fung negativ ausgefallen sei und die Jahresendabrechnung 2006 deshalb nicht anerkannt werde. Sowohl K.________ als auch I.________ h�tten der Beschwerdegegnerin im Gefolge der E-Mail vom 28. Februar 2007 mitgeteilt, die Vertragsleistungen seien nicht erbracht worden. F�r diese Behauptungen ruft sie die genannten Herren als Zeugen an. Die Beschwerdef�hrerin kann jedoch mit diesen neuen Tatsachen und Beweisantr�gen nicht geh�rt werden. Es handelt sich um unzul�ssige Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die Frage der Erf�llung der kl�gerischen Vertragsleistungen war von Anfang an Prozessthema. Es kann daher entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrerin nicht gesagt werden, erst die Begr�ndung des angefochtenen Urteils habe Anlass zu den neuen Vorbringen gegeben. Es bleibt somit bei der verbindlichen Feststellung der Vorinstanz, dass seitens der Beschwerdef�hrerin keine Opposition gegen die Abrechnung 01/07 erfolgte und insbesondere keine Nicht- oder Schlechterf�llung moniert wurde. Wenn die Vorinstanz bei dieser Sachlage annahm, dass die Beschwerdegegnerin ihren Vertragspflichten zumindest im Januar 2007 erf�llt habe, da ansonsten nach Erhalt der Monatsabrechnung 01/07 Entsprechendes ger�gt worden w�re, ist dies nicht unhaltbar.
Gleiches gilt f�r den Schluss der Vorinstanz, dass die Beschwerdegegnerin ihren Vertragspflichten in der ganzen Zeit von Januar bis April 2007 nachgekommen ist, da die Beschwerdef�hrerin gegen die Endabrechnung Januar bis April 2007 nie opponiert und namentlich keine Nicht- oder Schlechterf�llung ger�gt habe. Die Beschwerdef�hrerin beanstandet in diesem Zusammenhang die Feststellung der Vorinstanz, dass in der Endabrechnung Januar bis April 2007 ein weiterer Hinweis f�r bereits erfolgte Rechnungen zu erblicken sei. Sie bezeichnet diese Feststellung als ebenso willk�rlich wie irrelevant. Da die Beschwerdef�hrerin diese Feststellung selber f�r irrelevant h�lt, zeigt sie nicht auf, inwiefern die Behebung der angeblich willk�rlichen Feststellung f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Auf diese R�ge kann daher nicht eingetreten werden (vgl. Erw�gung 2.2).
3.2.2 Wie bereits betreffend die Erf�llung der kl�gerischen Vertragspflichten im Jahr 2006 ausgef�hrt (Erw�gung 3.1.3 mit Hinweis auf BGE 117 II 113), bedeutet es auch im Zusammenhang mit der Erf�llung der kl�gerischen Vertragspflichten f�r die Zeit von Januar 2007 bis Ende April 2007 keine Verletzung von Art. 8 ZGB, wenn die Vorinstanz der Beschwerdef�hrerin entgegenhielt, sie h�tte im Einzelnen darzulegen gehabt, welche Leistungen gem�ss Kooperationsvertrag die Beschwerdegegnerin ab welchem Zeitpunkt nicht mehr erbracht haben soll, nachdem die Vorinstanz die Darlegung der kl�gerischen Vertragspflichten sowie deren Erf�llung mit der Einreichung des Kooperationsvertrags und der vorprozessual nie bestrittenen Abrechnungen f�r hinreichend substanziiert hielt. Auch der Beschwerdef�hrerin waren diese vertraglichen Pflichten der Beschwerdegegnerin aus dem Kooperationsvertrag bekannt und sie hatte die Abrechnungen unbestrittenermassen erhalten. Es w�re ihr demnach ohne weiteres m�glich gewesen, konkret zu benennen, welche dieser Pflichten ab wann angeblich nicht mehr erf�llt worden sein sollen. Die R�ge einer Verletzung von Art. 8 ZGB ist unbegr�ndet.
3.2.3 Zusammenfassend erweisen sich auch die Vorbringen gegen das zweite Beweisthema, die Erf�llung der kl�gerischen Vertragspflichten f�r die Zeit von Januar bis April 2007, als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
3.3 Betreffend das dritte und vierte Beweisthema, die H�he der Nachforderung f�r das Jahr 2006 von EUR 69'032.19 und der Forderung von EUR 1'364'894.14 f�r die Zeit von Januar bis April 2007, gelangte die Vorinstanz ebenfalls zu einem positiven Beweisergebnis im Sinne der kl�gerischen Darstellung.
3.3.2 Die Beschwerdef�hrerin sieht Art. 8 ZGB auch deshalb verletzt, weil die Vorinstanz die kl�gerischen Forderungen f�r gen�gend substanziiert dargelegt hielt. Die Vorinstanz gestand zu, dass beide kl�gerischen Forderungen allein in den erstinstanzlichen Rechtsschriften kaum als gen�gend dargetan zu qualifizieren w�ren. Indessen habe die Beschwerdegegnerin in der Replik namentlich auf Abrechnungen, auf die Rechnung vom 15. Februar 2007 bzw. vom 31. Mai 2007 sowie auf die E-Mail-Korrespondenz zwischen den Parteien hingewiesen. In prozessualer Hinsicht sei es grunds�tzlich nicht unerl�sslich, dass sich die erforderlichen Informationen aus den Rechtsschriften ergeben m�ssten. Vielmehr seien Verweise in den Rechtsschriften auf entsprechende Beilagen zul�ssig, wenn damit klar ersichtlich werde, wie sich die geltend gemachte Forderung zusammensetze. Die Vorinstanz pr�fte daher, ob unter Einbezug der verschiedenen kl�gerischen Beilagen die Forderungen der Beschwerdegegnerin als ausreichend substanziiert zu qualifizieren seien, was sie schliesslich bejahte. Dass die Vorinstanz bei dieser Pr�fung in Willk�r verfallen w�re, zeigt die Beschwerdef�hrerin nicht auf. Ebenso wenig wird hinreichend dargelegt, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt h�tte, wenn sie gest�tzt auf die kantonale Praxis Verweise in den Rechtsschriften auf entsprechende Beilagen gen�gen liess, wenn daraus klar ersichtlich wurde, wie sich die geltend gemachten Forderungen zusammensetzen.
3.3.3 Die Vorinstanz erachtete die kl�gerischen Forderungen bereits deshalb f�r ausgewiesen, weil sie von der Beschwerdef�hrerin nicht gen�gend substanziiert bestritten worden seien. Die Beschwerdef�hrerin ortet hier den zentralen Mangel des angefochtenen Entscheids. Dieser Vorwurf der Vorinstanz sei unberechtigt und k�nne keine Entscheidgrundlage darstellen, weil der angeblich zu wenig substanziierten Bestreitung zum vornherein keine gen�gend substanziierte Behauptung vorausgegangen sei. Was nicht behauptet sei, k�nne und m�sse nicht bestritten werden. Im �brigen habe sich die Beschwerdef�hrerin keineswegs mit pauschalen Bestreitungen begn�gt.
Dieser Einwand greift nicht, weil die Vorinstanz die kl�gerischen Vorbringen als hinreichend substanziiert qualifizierte, was die Beschwerdef�hrerin nicht umzustossen vermochte (vgl. Erw�gung 3.3.2). Sie durfte deshalb auch eine substanziierte Bestreitung verlangen. Dass eine solche erfolgt w�re, wird von der Vorinstanz verneint. Die Beschwerdef�hrerin vermag mit der gegenteiligen Behauptung den vorinstanzlich verbindlich festgestellten Sachverhalt betreffend die Parteivorbringen nicht hinreichend anzufechten (vgl. Erw�gung 2.2).
Letztlich ist dieser Punkt aber nicht ausschlaggebend f�r den angefochtenen Entscheid. Denn die Vorinstanz hat in einer Eventualbegr�ndung erwogen, selbst wenn die Einwendungen der Beschwerdef�hrerin gegen die Forderungen der Beschwerdegegnerin als ausreichend substanziiert zu betrachten w�ren, w�ren die kl�gerischen Forderungen gleichwohl gutzuheissen. Sie begr�ndete dies mit dem Verhalten von K.________, der im Hinblick auf die Endabrechnung 2006 mit der Nachforderung von EUR 69'032.19 in seiner E-Mail vom 28. Februar 2007 mitgeteilt habe, er werde sich einige zus�tzliche Kontrollen erlauben und er werde sich bei Unklarheiten bei L.________ melden. In der Folge habe sich K.________ indessen nie mehr gemeldet. Daraus sei zu folgern, dass K.________ bei der Kontrolle der Endabrechnung 2006 keine Unstimmigkeiten bemerkt habe, sondern diese Rechnung als in Ordnung betrachtet habe, ansonsten er sie ger�gt h�tte. Ebenso wenig seien der Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin bei der Kontrolle der Endabrechnung von Januar bis April 2007 irgendwelche Unstimmigkeiten aufgefallen. Im Gegenteil m�sse sie diese f�r richtig befunden haben, ansonsten sie diese bei der Beschwerdegegnerin ger�gt h�tte, was die Beschwerdef�hrerin aber nicht geltend mache. Die erst Jahre sp�ter mit der Klageantwort bzw. Duplik erfolgten Bestreitungen der Beschwerdef�hrerin w�rden unter diesen Umst�nden unglaubhaft erscheinen.
Die Beschwerdef�hrerin stellt in Abrede, dass das Verhalten von K.________ bzw. der Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin die von der Vorinstanz gezogenen Schl�sse zuliessen. Nach ihrer Meinung h�tte gerade der umgekehrte Schluss gezogen werden m�ssen. Mit dieser Meinungskundgabe tut sie indessen nicht in rechtsgen�glicher Weise dar, dass und inwiefern die W�rdigung der Vorinstanz willk�rlich sein soll; wenn sie r�gt, die Vorinstanz habe das Verhalten von K.________ in Verletzung des Vertrauensprinzips als Anerkennung der Forderung gewertet, geht dies an der Sache vorbei, hat die Vorinstanz doch nicht in Anwendung des Vertrauensprinzips auf eine Anerkennung der Forderung geschlossen, sondern den Bestand der behaupteten Forderungen aufgrund des Verhaltens von K.________ beweism�ssig als erstellt betrachtet. Mit ihrer neuen Behauptung, K.________ und I.________ h�tten die mangelnde Leistungserbringung bem�ngelt, ist sie ohnehin nicht zu h�ren (vgl. Erw�gung 3.2.1).
3.3.4 Schliesslich r�gt die Beschwerdef�hrerin als willk�rlich und gegen Art. 8 ZGB verstossend, dass die Vorinstanz erwog, der von der Beschwerdegegnerin f�r die vier Monate Januar bis April 2007 ausgewiesene, auf ein Jahr hochgerechnete Gesamtnettoumsatz sei im Vergleich zum Vorjahresumsatz nicht erheblich h�her und erscheine somit glaubhaft. Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, eine Klage d�rfe nicht schon dann gesch�tzt werden, wenn sie glaubhaft erscheine, sondern nur, wenn sie bewiesen sei.
Letzteres hat die Vorinstanz nicht verkannt, sprach sie doch die eingeklagten Forderungen zu, weil sie diese f�r erwiesen hielt. Mit der beanstandeten Erw�gung parierte sie lediglich dem Vorbringen der Beschwerdef�hrerin, wonach der erw�hnte Umsatz nicht auf die Erf�llung des Kooperationsvertrags zur�ckzuf�hren sei. Sie hielt dazu fest, dieses Vorbringen sei nicht weiter begr�ndet und es l�gen daf�r keine Anhaltspunkte vor. Demgegen�ber erschien ihr die kl�gerische Darstellung mit Blick auf die �hnlichen Umsatzzahlen wie im Vorjahr glaubhaft. Weder Willk�r noch eine Verletzung von Art. 8 ZGB ist ersichtlich.
3.3.5 Zusammenfassend kann den Einw�nden der Beschwerdef�hrerin gegen die von der Vorinstanz f�r ausgewiesen erachtete H�he der Klageforderungen nicht gefolgt werden, soweit darauf einzutreten ist.

References: Art. 75
 Art. 74
 Art. 106
 Art. 95
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8