Source: https://www.arnsberg.de/gleichstellung/frauen-in-partnerschaft-und-familie/trennung_und_scheidung.php
Timestamp: 2019-05-21 21:07:35+00:00

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Trennung und Scheidnug
Eine Trennung als auch Scheidung ist ein gesetzter „Endpunkt“ in einer individuellen Beziehungsgeschichte. Jede Trennung ist ein individueller Prozess, der unterschiedlich verläuft. Allgemein sind einer Trennung belastende Partnersituationen vorausgegangen sowie diverse Bemühungen um die Partnerschaft als auch ein oft langwieriger Abwägungsprozess.
Trotz zunehmender Trennungs- und Scheidungszahlen ist das Ende einer Paarbeziehung für Betroffene eine einschneidende Lebenserfahrung, für die Bewältigungsmöglichkeiten oft fehlen. Häufig wird eine Trennung von Betroffenen als Scheitern des eigenen Lebensmodells begriffen und lässt sie so zur Lebenskrise werden.
Eine Trennung bzw. Scheidung hat Auswirkungen auf die Psyche, den Körper aber auch auf die sozialen Beziehungen der betroffenen Paare und Kinder. Daneben gibt es oftmals auch wirtschaftliche Auswirkungen z.B. auf die Erwerbs-, Einkommens- und Vermögenssituation von Paaren und Familien als auch rechtliche Auswirkungen z.B. bezogen auf den Mietvertrag, die Steuerklasse, und das Erbrecht.
Für viele Menschen sind so unterschiedliche professionelle Hilfen sinnvoll die wir Ihnen auch gerne vermitteln.
Katholische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen des Erzbistums Paderborn, Ringlebstraße 10 ,59821 Arnsberg, Tel.: 02931/937000, E-mail: email hidden; JavaScript is required
Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Clemens-August-Straße 10, 59821 Arnsberg Tel.: 02931/3939, email hidden; JavaScript is required; alles Weitere unter folgendem Link
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Erziehungs- und Schulberatung: Caritasverband des Erzbistums Paderborn; SkF - Sozialdienst Katholischer FrauenArnsberg
Informationen zur Trennung und Scheidung:
Eine Ehe kann nur geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Die Ehe gilt als gescheitert, wenn die Lebensgemeinschaft der Ehegatten nicht mehr besteht und nicht erwartet werden kann, dass die Ehegatten sie wiederherstellen.
So müssen die Eheleute in der Regel ein Jahr getrennt leben, wenn beide Partner die Scheidung wollen, bevor sie beantragt werden darf. Dies kann bedeuten, dass sie in getrennten Wohnungen leben oder innerhalb der eigenen Wohnung getrennte Lebensbereiche haben.
Praktisch heißt dies: Getrennte Kassen, Getrennte Zimmer/Wohnungen, Getrennte Haushaltsführung/Freizeit (Essen, Waschen, Einkaufen, etc.) und eine erkennbare Trennungsabsicht - d. h. Ablehnung der Ehe muss deutlich werden. Das gesetzlich festgeschriebene Trennungsjahr soll den Ehepartnern noch einmal die Chance geben, über die Trennung nachzudenken, ggf. eine Versöhnung zu versuchen und sich über den nächsten Schritt sicher zu sein. Spätestens nach drei Jahren Trennung gilt die Ehe auch gegen den Willen eines Ehepartners als unwiderlegbar zerrüttet und kann ohne ausführliche Begründung geschieden werden.
Jugendamtsberatung mit gesetzlichen Grundlagen
Eine Beratung des Jugendamtes der Stadt Arnsberg kann in Anspruch genommen werden bei einer Beteiligung von minderjährigen Kindern: Die Aufgaben liegen vorwiegend im Kinder- und Jugendhilfegesetz, (KJHG). Nach dem KJHG, das auch Sozialgesetzbuch VIII genannt wird, führt das Jugendamt Beratungen
in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung gem. § 17 SGB VIII
Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge gem. § 18 SGB VIII durch
außerdem wirkt das Jugendamt gem. § 50 SGB VIII mit in Verfahren vor dem Familiengericht, wenn es um Maßnahmen geht, die die Sorge von Kindern und Jugendlichen betreffen
Maßgeblich sind weiter die entsprechenden Gesetze aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Insbesondere wird beraten zum
Sorgerecht nach §1671 BGB, §1672 BGB und §1680 BGB
Umgangsrecht nach §1684 BGB und §1685 BGB
Einbenennung nach § 1618 BG
Scheidung der Ehe gem. § 1564 BGB ff., Unterhalt des geschiedenen Ehegatten gem. § 1569 BGB ff.
Das Eherecht (Pdf-Dokument)
Das neue familiengerichtliche Verfahren ab 01.09.2009
Neuregelung des Zugewinnausgleichs im Zuge der Güterrechtsreform ab 01.09.2009
Neuer Versorgungsausgleich ab 01.09.2009
Informationen und Broschüren (u.a. zum Umgangsrecht) finden Sie hier:

References: § 17
 § 18
 § 50
 §1671
 §1672
 §1680
 §1684
 §1685
 § 1618
 § 1564
 § 1569