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BGE - bedingungsloses Grundeinkommen - Seite 500 - www.politik-forum.eu
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Beitragvon Alpha Centauri » Mi 13. Mär 2019, 12:01
3x schwarzer Kater hat geschrieben: (13 Mar 2019, 11:27)
Natürlich, sonst wäre es ja kein bedingungsloses Grundeinkommen.
Und das ist der entscheidende Paradigmenwechsel, der mit der Einführung eines BGE einhergehen muss.
Nein eben nicht, wie ich schon schrieb.
Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 13. Mär 2019, 12:03
Alpha Centauri hat geschrieben: (13 Mar 2019, 12:01)
Doch natürlich... wäre es ja nicht bedingungslos.
Beitragvon Alpha Centauri » Mi 13. Mär 2019, 12:05
3x schwarzer Kater hat geschrieben: (13 Mar 2019, 12:03)
Beitragvon unity in diversity » Mi 13. Mär 2019, 12:08
Alpha Centauri hat geschrieben: (13 Mar 2019, 12:05)
Nie zuvor wird soviel Hamsterrad gewesen sein, wie nach der Einführung des BGE .
Weil weitere staatliche Leistungen nicht zu erwarten sind und jeder schauen muß, wie er über die Runden kommt.
Schlaraffenland fällt aus, wegen ist nicht.
Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 13. Mär 2019, 12:11
Das kannst du noch so oft verneinen. Aber natürlich ist es nichts anderes. Wenn du das noch nicht verstanden hast, dann solltest du dir das BGE nochmal genauer ansehen.
Beitragvon Alpha Centauri » Mi 13. Mär 2019, 12:14
unity in diversity hat geschrieben: (13 Mar 2019, 12:08)
Ändert nichts daran dass, das Konzept Grundeinkommen an sich wie ich finde richtig ist und zur Befriedigung irgendwelcher Luxusgelüste dazu soll es nicht dienen, sondern um die Grundbedürfnisse des Menschseins bedinungslos und lebenslang zu gewährleisten
Zuletzt geändert von Alpha Centauri am Mi 13. Mär 2019, 12:19, insgesamt 1-mal geändert.
Beitragvon Alpha Centauri » Mi 13. Mär 2019, 12:15
3x schwarzer Kater hat geschrieben: (13 Mar 2019, 12:11)
Durch stete Wiederholungen wird es auch nicht richtiger,
Beitragvon Mendoza » Mi 13. Mär 2019, 12:47
Sybilla hat geschrieben: (13 Mar 2019, 11:46)
Ok welche?
Die Frage ist doch ein Witz. Es gibt natürlich Unzählige. Die Menschheit ist sei einer Millionen Jahren in unzähligen Gesellschaften ohne BGE ausgekommen und ab morgen ist es völlig unmöglich ohne auzukommen? Im Rahmen der Digitalisierung wird es sicher Umbrüche aber kein Mensch weiß konkret, wie die Welt in 10 oder gar 100 Jahren aussieht. Ergo kann man jetzt auch noch nicht sagen, welche Probleme konkret existieren werden und mit welchen Methoden man sie bekämpft. Ich vermute, es werden diverse Arbeitsplätze verschwinden und in anderen Bereichen wieder neu aufgebaut. Das sämliche Arbeiten von Computern und Automaten übernommen werden und es keine Probleme mehr gibt die die Leute durch eigene Ideen und Arbeit lösen müssen, verweise ich mal ins Reich der Fantasie.
Beitragvon Skull » Mi 13. Mär 2019, 13:02
Spam entfernt. Der User Teeernte scheint geradezu etwas herauszufordern.
Beitragvon Sybilla » Mi 13. Mär 2019, 13:21
Skull hat geschrieben: (13 Mar 2019, 11:59)
Arbeiten, Geld verdienen, Sozialsysteme erhalten, stabilisieren und verbessern. Was auch sonst ?
Traumland oder Phantasien sind da sicherlich NICHT alternativlos.
Arbeiten, Geld verdienen schon einmal ein guter Ansatz aber leider gibt es trotz "Rekordbeschäftigung" mehr als 6 Millionen Leistungsbezieher, alleine im Bereich des SGB II/III darüber hinaus:
Also das mit Arbeiten, Geld verdienen, reicht für viele nicht aus "stempeln und rackern" ist für viele Alltag.
Sozialsysteme erhalten, stabilisieren und verbessern.
Ja das Sozialsystem der Arbeitslosenhilfe war ein Bollwerk gegen die Armut und die Armut im Niedriglohnsektor. Deren Beibehaltung hätte viele Problem von heute verhindert, die durch Hartz IV erst geschaffen wurden.
Wobei die Probleme auch im Kranken - Pflege und Rentensystem der sozialen Sicherung evident sind aber dass ist schon wieder ein anders Thema.
Aber auch im Bezug zu den Probleme im Kranken - Pflege und Rentensystem der sozialen Sicherung ist ein BGE alternativlos.
Beitragvon Alpha Centauri » Mi 13. Mär 2019, 13:40
[quote="Sybilla"](13 Mar 2019, 13:21)
Man muss sich Gedanken machen und zukunftsorientierte Alternativen klar benennen ( ob nun liberales Bürgergeld , oder bedinungslose Grundeinkommen usw) dass gegenwärtige Hartz System taugt nicht mehr viel ( erst recht für den digitalen Wandel des Arbeitsmarktes) zu bürokratisch , unausgewogen und ungerecht ( die Problematik bzwn Irrsinn mit dem Aufstocken auf Steuerzahler kosten, geringe Zuverdientsmöglichkeiten usw. )
Beitragvon Alpha Centauri » Mi 13. Mär 2019, 13:46
Sybilla hat geschrieben: (13 Mar 2019, 13:21)
Naja dass BGE ist vielleicht nicht alternativlos aber dennoch eine gute Alternative zum ideenlosen sozialpolitischen "einfach weiter so" ( wohl wissend dass diese einfach weiter so eher heraufziehende Herausforderungen und Probleme nur verschärft statt sie an zu gehen) mit Hart4 und Co.
Zuletzt geändert von Alpha Centauri am Mi 13. Mär 2019, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
Beitragvon Sybilla » Mi 13. Mär 2019, 13:49
Mendoza hat geschrieben: (13 Mar 2019, 12:47)
Die Frage ist doch ein Witz. Es gibt natürlich Unzählige.
Ok, dann einmal im Detail betrachtet
Mendoza hat geschrieben: (13 Mar 2019, 12:47)Die Menschheit ist sei einer Millionen Jahren in unzähligen Gesellschaften ohne BGE ausgekommen und ab morgen ist es völlig unmöglich ohne auzukommen?
Hingegen der Kapitalismus und Erwerbsarbeit heutiger Prägung erst 300 Jahre alt sind, wobei die Sozialsysteme schon ein staatliches Einkommen generieren allerdings ist das an Bedienungen geknüpft.
Mendoza hat geschrieben: (13 Mar 2019, 12:47) Im Rahmen der Digitalisierung wird es sicher Umbrüche aber kein Mensch weiß konkret, wie die Welt in 10 oder gar 100 Jahren aussieht.
Nein aber ich weiß wie ein Unternehmen nach Einführung des Enterprise Performance Management (EPM) aussieht. Und ich weiß das die Robotik und die Digitalisierung viele heutige Arbeitsplätze in zehn Jahren vernichtet hat. Ich weiß auch das, dass Ende des Verbrennungsmotor in den nächsten Jahren unausweichlich ist und ich weiß das für Elektro- Mobilität, zum Beispiel keine Getriebe benötigt werden, usw....
Mendoza hat geschrieben: (13 Mar 2019, 12:47)Ich vermute, es werden diverse Arbeitsplätze verschwinden und in anderen Bereichen wieder neu aufgebaut. Das sämliche Arbeiten von Computern und Automaten übernommen werden und es keine Probleme mehr gibt die die Leute durch eigene Ideen und Arbeit lösen müssen, verweise ich mal ins Reich der Fantasie.
Ein Traumland oder Phantasien schafft weder Arbeitsplätze noch soziale Absicherung.
Beitragvon unity in diversity » Mi 13. Mär 2019, 17:03
Alpha Centauri hat geschrieben: (13 Mar 2019, 10:53)
Wie es David Precht mal treffend formuliert hat: Es führt an einer Entkopplung der sozialen Sicherungsysteme vom Faktor Arbeit kein Weg vorbei ". und recht hat er. Dass muss man bei einer sich rasch digital wandelnden Arbeitswelt (Roboter und Computerprogramme ersetzen menschliche Arbeitskraft) ganz pragmatisch angehen und nicht im starren obendrein falschen Dogmatismus der Leistungsideologen verharren.
Man kann durch Zuwanderung die Bevölkerung wachsen lassen. Aber wenn immer mehr Menschen unterdurchschnittlich verdienen, gerät die kaufkräftige Nachfrage in Rückstand. Produktionskapazitäten werden mit der angezogenen Handbremse gefahren. Die Arbeitsproduktivität wächst in der kapitalintensiven Wertschöpfung aus Wettbewerbsgründen trotzdem schneller, als im arbeitsintensiven, einfachen, tertiären Sektor.
Der 3. Sektor kann nicht alle Freigesetzten übernehmen und er zahlt aus seinem Selbstverständnis heraus besonders schlecht.
Wenn man die kaufkräftige Nachfrage anheizen will, muß man überlegen, ob es aus ökologischer Sicht wünschenswert ist, Helikopter-Geld einzusetzen. Etwas anderes wäre das BGE nicht, wenn man es genau nimmt und keiner zu kurz kommen soll (Nachfragestimulierung und Steuerung).
Oder man überlegt sich Standortvorteile, mit denen man weltweit Produktionskapazitäten in das eigene Land saugt. Diesen Weg hat China beschritten. So erfolgreich, daß der Binnenmarkt nicht mehr alles absorbieren kann und man sich die neue Seidenstraße ausgedacht hat, um neue Absatzmärkte zu erschließen. Voraussetzung war und ist Bildung.
In Deutschland bleibt wohl nur die Möglichkeit, die Menschen mit einem knapp gehaltenen BGE in die bedingungslose Unabhängigkeit und die volle Eigenverantwortung zu entlassen.
Das scheint tatsächlich alternativlos. Wo keiner ausweichen kann, steigen die Preise, um das Hamsterrad etwas zu beschleunigen. Ob Zimmer, Buden, Höhlen, oder Löcher zu den Grundbedürfnissen gehören, ist Auslegungssache, also abhängig von den jeweils aktuellen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Jeder muß versuchen, nach allen Abzügen mehr aus seinem Rest-BGE zu machen.
Die meisten schieben es ziemlich verlustreich hin und her und nur wenige finden die Nische, es zu vermehren, auf Kosten der anderen.
Ungeklärt ist weiterhin, warum Gutverdiener BGE bekommen sollen. Deren Zahl nimmt zwar ab, aber wer es bleibt, verdient immer besser.
Fällt dir ein nachvollziehbarer Grund ein?
Beitragvon lili » Mi 13. Mär 2019, 22:13
Maltrino hat geschrieben: (13 Mar 2019, 01:05)
Und wo ist da der Kompromiss? Das ist doch was meine Gegner wollen. Ich will lieber den bequemeren Weg.
Beitragvon lili » Mi 13. Mär 2019, 22:20
unity in diversity hat geschrieben: (13 Mar 2019, 03:45)
Beitragvon Senexx » Do 14. Mär 2019, 07:07
Wie es David Precht mal treffend formuliert hat: Es führt an einer Entkopplung der sozialen Sicherungsysteme vom Faktor Arbeit kein Weg vorbei ". und recht hat er.
Ein Literat ist sicher nicht der Fachmann, um über zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen zu sprechen.
Beitragvon Alpha Centauri » Do 14. Mär 2019, 12:20
Senexx hat geschrieben: (14 Mar 2019, 07:07)
Ach und warum nicht? warum sollte dafür ein Ökonom, Politologe Sozialforscher oder sonst wer immer geeigneter sein????
Beitragvon Senexx » Do 14. Mär 2019, 12:24
Alpha Centauri hat geschrieben: (14 Mar 2019, 12:20)
Weil gesellschaftliche Entwicklungen deren Fachgebiet ist.
Literaten sind Schaufensterschwätzer.
Beitragvon Alpha Centauri » Do 14. Mär 2019, 12:29
Senexx hat geschrieben: (14 Mar 2019, 12:24)

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