Source: http://www.eipeldauer.co/
Timestamp: 2020-08-06 10:33:33+00:00

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﻿ Dr. Stefan Eipeldauer - Facharzt für Orthopädie und Traumatologie sowie für Unfallchirurgie - Ihr Spezialist für Verletzungen des Bewegungsapparates
2500 Baden, Palffygasse 2/1
0676/44 22 328
Unser Bewegungsapparat ist tagtäglich großen Herausforderungen ausgesetzt. Durch Unfälle, aber auch degenerative Erkrankungen kann diese Integrität gestört werden. Erst dann wird die Leistung der einzelnen Bewegungselemente und Muskelgruppen sichtbar, die unseren beruflichen oder sportlichen Tagesablauf möglich machen.
In angenehmer Atmosphäre sollen Ihre Beschwerden erhoben werden. Besondere Belastungen, bedingt durch Beruf oder Sport, werden ebenfalls berücksichtigt. Ein wesentlicher Pfeiler der Diagnosestellung ist jedoch die klinische Untersuchung, die - unterstützt durch bildgebende Diagnostik wie Röntgen, Computertomographie oder Magnetresonanztomographie - Auskunft über die vorliegende Problematik geben kann.
ÜBERSICHT THERAPIEN & METHODEN
Prinzipiell kann man zwischen operativer und konservativer Therapie differenzieren. Welchen Weg man einschlägt, ist abhängig von der Art der Verletzung und Erwartungshaltung bzw. den Ansprüchen des Patienten. Weitere Faktoren sind das Alter des Patienten und der Zeitraum von der Verletzung bis zur Erstuntersuchung.
Grundsätzlich gilt, dass in einem Großteil der Fälle eine konservative Therapie im Sinne einer Physiotherapie versucht werden kann und sollte. Bei einigen Verletzungen ist die konsequente Physiotherapie völlig ausreichend.
Die Aufgabe des Arztes ist es, gemeinsam mit dem Patienten, den für Ihn optimalen Therapieweg einzuschlagen und ihn bis zur Genesung zu begleiten.
Karpaltunnelsyndrom – CTS
Skidaumen – Ruptur des ulnaren Daumenseitenbandes
Unser Bewegungsapparat ist tagtäglich großen Herausforderungen ausgesetzt. Durch Unfälle, aber auch degenerative Erkrankungen kann diese Integrität gestört werden. Erst dann wird die Leistung der einzelnen Bewegungselemente und Muskelgruppen sichtbar, die unseren beruflichen oder sportlichen Tagesablaufmöglich machen.
In angenehmer Atmosphäre, sollen Ihre Beschwerden erhoben werden. Besondere Belastungen, bedingt durch Beruf oder Sport, werden ebenfalls berücksichtigt. Ein wesentlicher Pfeiler der Diagnosestellung ist jedoch die klinische Untersuchung, die - unterstützt durch bildgebende Diagnostik wie Röntgen, Computertomographie oder Magnetresonanztomographie - Auskunft über die vorliegende Problematik geben kann.
Prinzipiell kann man zwischen operativer und konservativer Therapie differenzieren. Welchen Weg man einschlägt, ist abhängig von der Art der Verletzung und Erwartenshaltung bzw. den Ansprüchen des Patienten. Weitere Faktoren sind das Alter des Patienten und der Zeitraum von der Verletzung bis zur Erstuntersuchung.
Zu Sprengungen des Acromioclaviculargelenkes oder auch Schultereckgelenkes kann es durch Stürze auf die Schulter kommen. Hierbei entsteht durch Bänderrisse ein Höhertreten des Schlüsselbeins.
Für die Diagnostik ist neben dem klinischen Befund ein konventionelles Röntgen völlig ausreichend.
Die Therapie richtet sich nach der Schwere der Verletzung und dem sportlichen Niveau des Patienten. In leichteren Fällen ist eine temporäre Ruhigstellung im Verband bis zur Schmerzfreiheit ausreichend. Beim sportlich aktiven Patienten oder massiveren Befunden sollte die operative Versorgung möglichst bald angestrebt werden. Sie reicht vom arthroskopisch assistierten Fadenankersystem (AC-Tightrope) über Verschraubung (Bosworthschraube) bis zur Hakenplatte. Bei erstgenannter Versorgung ist kein Folgeeingriff oder Metallentfernung nötig. Die Operation erfolgt in minimal invasiver Technik. Eine Ruhigstellung ist bis zu sechs Wochen erforderlich.
Als Luxation oder Verrenkung bezeichnet man wenn der Oberarmkopf aus der Pfanne herausgleitet. Dies steht meist im Zusammenhang mit einem traumatischen Ereignis, kann aber auch bei bestimmten anatomischen Verhältnissen spontan entstehen. Grundsätzlich betrachtet ist das Schultergelenk im Vergleich zu anderen Gelenken öfter betroffen, da ein Missverhältnis zwischen Kopfgröße und Pfanne besteht und es somit fast ausschließlich muskulär stabilisiert wird.
Bei der Luxation wird die Gelenkslippe (Labrum) von der knöchernen Pfanne gerissen (Bankartläsion), manchmal auch mit knöchernem Fragment. An der Rückseite des Oberarmkopfes entsteht eine Delle (Hill-Sachs-Delle), die aber in den seltensten Fällen therapiebedürftig ist.
Bei oftmaligen Luxationen (chronisch) besteht meist ein größerer knöcherner Defekt am Pfannerand, welcher speziell behandelt werden muss.
Die Diagnosestellung erfolgt in der Akutphase klinisch bzw. mit einer Röntgenaufnahme. Um die Begleitverletzungen erkennen zu können, ist im Intervall eine Arthro-MRT (spezielle MRT mit Kontrastmittel) unerlässlich. Bei chronischen Luxationen sollte außerdem ein CT durchgeführt werden, um knöcherne Defekte zu beurteilen.
Beim jungen, sportlich aktiven Patienten sollte eine operative Stabilisierung durchgeführt werden, da es sonst fast unweigerlich zu rezidivierenden Luxationen kommt, welche Knochen und Weichteil schädigen.
Bei der Erstluxation kann in der Regel ein arthroskopischer Eingriff durchgeführt werden. Hierbei wird das Labrum mit Nahtankern wieder am Knochen refixiert.
Bei bereits vorhandenem Knochenverlust nach oftmaligen Luxationen ist o.g. Eingriff meist nicht mehr möglich. Hier muss ein Knochenaufbau mit körpereigenem Knochen erfolgen, um die Stabilität des Schultergelenkes wiederherzustellen (Latarjet, bzw. J-Span).
Eine postoperative Ruhigstellung mit nachfolgender, intensiver Physiotherapie ist für ein gutes Ergebnis unerlässlich.
SLAP bedeutet Superior labrum anterior to posterior. Sie ist eine Verletzung des Ankers der langen Bizepssehne an seiner Einmündung in die Gelenkslippe. Typischerweise entsteht die SLAP-Läsion bei Überkopf-, bzw. Wurfsportarten. Diese Läsion entsteht zwar meist beim Sport, die Ursache ist jedoch kein akut traumatisches Ereignis, sondern das Resultat repetitiver Mikrotraumen über viele Jahre hinweg.
Der Patient leidet meist unter Schmerzen bei bestimmten Bewegungen - im Sport wie im Beruf. Kann man auf diese Überkopftätigkeiten verzichten, haben die meisten Patienten wenig bis keine Beschwerden.
Die Diagnosestellung erfolgt durch klinische Tests und durch eine Arthro-MRT.
Prinzipiell ist bei dieser Verletzung eine Operation empfohlen. Welcher Eingriff durchgeführt wird ist abhängig von Alter und Aktivitätsprofil des Patienten sowie der Rissform.
Grundsätzlich sollte eine Rekonstruktion versucht werden. Dies geschieht in arthroskopischer Technik mit Nahtankern. Wenn der Anker soweit zerstört ist, dass eine Naht nicht mehr möglich ist, wird ebenfalls arthroskopisch eine Bizepstenodese bzw. Tenotomie durchgeführt.
Nach einer Rekonstruktion ist eine intensive Physiotherapie nach postoperativer Ruhigstellung notwendig.
Beim Impingement Syndrom kommt es in der Regel zur Einklemmung und dadurch entzündlichen Reaktion des subacromialen Schleimbeutels zwischen Schulterdach und Oberarmkopf. Es kann bedingt sein durch muskuläre Fehlhaltungen der Schulter, die Acromionform oder Verkalkungen der Supraspinatussehne. Die Beschwerden reichen von Schmerzen bis hin zu massiven Bewegungseinschränkungen, vor allem beim Heben des Armes. Je nach Ursache kann dieses Problem in den meisten Fällen physiotherapeutisch behoben werden.
Falls nicht, kann mit einem arthroskopischen Eingriff Abhilfe geschaffen werden. Dabei wird der entzündete und vergrößerte Schleimbeutel entfernt, sowie etwaige vorstehende Knochensporne abgeschliffen bzw. Kalk entfernt.
Postoperativ ist keine Ruhigstellung erforderlich.
Die Rotatorenmanschette entspricht einer Sehnenplatte, in welche vier Muskeln einstrahlen. Kommt es zu einem Riss, sind Schmerzen und Bewegungseinschränkung die vorherrschenden Symptome.
Der Untersucher kann durch klinische Tests einen Eindruck über die Problematik gewinnen. Die Diagnose sollte aber obligat mit Röntgen und MRT abgesichert werden.
Partialrupturen können konservativ mit Physiotherapie behandelt werden. Ein kompletter Riss sollte möglichst früh operativ versorgt werden. Ziel ist eine stabile Naht, sodass die Sehne wieder einheilen kann und volle Belastungsfähigkeit und Schmerzfreiheit das Resultat sind. Dies kann entweder arthroskopisch oder in mini-open Technik geschehen. Postoperativ sind das Tragen eines Schulterverbandes und begleitende Physiotherapie obligatorisch.
Durch direkte Stürze auf die Schulter können Brüche des Schlüsselbeines entstehen. Meist sind sie Folge von Hochrasanztraumen wie Stürzen beim Mountainbiking oder Motorradfahren.
Man kann laterale Frakturen und Schaftfrakturen unterscheiden. Schlüsselbeinfrakturen haben ein gutes Heilungspotential. Operationsindikationen sind stark verschobene bzw. verkürzte Brüche, offene Frakturen und solche, wo Gefäße oder Nerven Schaden genommen haben. Da das Schlüsselbein als Spurstange des Schultergürtels fungiert, wirken sich starke Verkürzungen auf die Bewegungskinematik der gesamten Schulter aus. Weiters können solch verschobene Brüche fehlverheilen und sogenannte Pseudarthrosen bilden.
Minimal verschobene Brüche kann man konservativ mit einer Schulterschlinge oder Rucksackverband behandeln - alle anderen sollten operativ versorgt werden. Dabei wird der Bruch eingerichtet und mit einer Stahl- oder Titanplatte stabilisiert. Postoperativ ist keine weitere Ruhigstellung erforderlich.
Die Epicondylitis wird häufig auch als Golfer- oder Tennisellbogen bezeichnet. Sie entsteht durch chronische Überlastung der Sehnenansätze und entspricht einer lokalen entzündlichen Reaktion.
Die Diagnosestellung erfolgt fast ausschließlich klinisch. Als bildgebende Verfahren eignen sich Ultraschall bzw. MRT.
In erster Linie ist eine konservative Therapie anzustreben. Diese setzt sich aus entzündungshemmenden Medikamenten, Physiotherapie, Schonung, einer Orthese (Brace), Ultraschall (Stoßwelle) und lokaler Infiltration zusammen.
Nur in den seltensten Fällen ist eine Denervierungsoperation nach Hohmann notwendig.
Das CTS ist eines der häufigsten Nervenkompressionssyndrome und wird ausgelöst durch die Kompression des Nervus medianus. Dieser verläuft durch den, von den Handwurzelknochen gebildeten, Karpalkanal. Beugeseitig wird der Kanal durch ein Band, das Ligamentum carpi transversum, begrenzt. Ursache sind meist degenerative Veränderungen des Binde- bzw. Sehnengleitgewebes, entzündliche Erkrankungen, Systemerkrankungen wie Diabetes mellitus, sowie posttraumatische Zustände. Frauen im mittleren und höheren Lebensalter sind wesentlich häufiger als Männer betroffen.
Die Beschwerden charakterisieren sich anfangs durch Kribbeln in den ersten drei Fingern bzw. Schmerzen in Ruhe, etwa nachts. Ignoriert man diese Symptome, kann es zu dauerhaften Schäden des Nerves mit dementsprechenden Beschwerden kommen.
Bei klinischem Verdacht empfiehlt es sich, ein Handgelenksröntgen und eine Überprüfung der Nervenleitgeschwindigkeit durchzuführen.
Durch einen operativen Eingriff können die Beschwerden vollständig behoben werden. Allerdings sollte man mit der Entscheidung zur Operation nicht allzulange warten, da sonst die Druckschäden irreversibel sind. Hierzu wird über einen kleinen Hautschnitt am Handgelenk beugeseitig das eingangs erwähnte Band durchtrennt und der Nerv freigelegt, damit dieser wieder ausreichend Platz hat und sich regenerieren kann.
Die Beugesehnen der Finger verlaufen durch einen Kanal, welcher durch die Ringbänder gebildet wird und dadurch die Funktion garantiert. Durch degenerative Prozesse kommt es zu einer Verdickung der Beugesehnen und somit zu einem Engpass, meist im Bereich des Ringbandes A1. Die Beschwerden äußern sich mit einem Schnappen, wenn die verdickte Sehne die Enge passiert.
Die Therapie besteht in einem Spalten des Bandes. Sie kann auch in lokaler Betäubung durchgeführt werden.
Durch ein gewaltsames Abspreizen des Daumens im Zuge eines Sturzes, zum Beispiel beim Schifahren mit dem Stock in der Hand oder beim Ballsport, kann es zu einer Ruptur des ulnaren Daumenseitenbandes kommen. Dies mündet in einer Instabilität des Daumengrundgelenkes, die sich beim Halten von Gegenständen bemerkbar macht.
Die Diagnosestellung erfolgt durch die klinische Untersuchung, unterstützt durch ein Röntgen, um einen knöchernen Ausriss auszuschließen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird eine Belastungsaufnahme durchgeführt.
Bei unverschobenen knöchernen Ausrissen kann die Behandlung konservativ mit Ruhigstellung erfolgen. Bei Bandrissen wird die operative Rekonstruktion empfohlen, je nach Rissart entweder durch direkte Naht oder Refixation am Knochen mittels Nahtanker.
Sie entspricht einer entzündlichen Reaktion der Sehnen (M. abductor pollicis longus, M. extensor pollicis brevis) bzw. des Sehnengleitgewebes, die durch das erste Strecksehnenfach laufen. Die dadurch entstehende Enge äußert sich in Schmerzen des Daumens und Handgelenkes. Als Ursache kann meist eine Überbelastung angesehen werden. Anfangs nur bei Belastung, treten die Beschwerden später auch in Ruhe auf. Die Diagnosestellung erfolgt klinisch.
Die Beschwerden können mit dem Finkelstein-Test, bei dem der Daumen zum kleinen Finger bewegt wird und das Handgelenk auf die Ellenseite gedrückt wird, ausgelöst werden.
Primär können konservative Maßnahmen wie Ruhigstellung, Infiltrationen und abschwellende Medikamente angewendet werden.
Bei Bestehen der Beschwerden ist die operative Therapie indiziert. Sie stellt eine Spaltung des ersten Strecksehnenfaches dar und kann in lokaler Betäubung durchgeführt werden.
Das Knie besitzt einen Innen- und Außenmeniskus. Diese bestehen aus Faserknorpel, sind sichelförmig und zwischen Oberschenkel und Schienbein im Kniegelenk positioniert. Man kann Vorderhorn, Hinterhorn und einen Mittelteil unterscheiden. Sie besitzen eine Stoßdämpferfunktion und schützen somit den Gelenksknorpel. Der Innenmeniskus ist von Verletzungen wesentlich häufiger betroffen, da er straff mit dem Seitenband und der Gelenkskapsel verwachsen ist.
Grundsätzlich kann man zwischen traumatischen und degenerativen Rupturen unterscheiden, allerdings lassen sich auch Mischformen feststellen. Abhängig von der Rissform kann ein eingeklemmter Meniskus auch zur völligen Gelenksblockade führen. Kleine Risse können sich ausdehnen. Der Gelenksknorpel wird langfristig durch einen nicht sanierten Meniskusriss geschädigt.
Im Rahmen einer exakten klinischen Untersuchung kann eine Ruptur durch den geübten Untersucher festgestellt werden.
Eine MRT ist nichtsdestotrotz unerlässlich, da hier Begleitpathologien erkannt werden.
Bei kleinen, horizontalen Rissen, die nicht die Oberfläche erreichen, kann der Versuch einer konservativen Therapie unternommen werden. Symptomatische Rupturen sollten operativ saniert werden, da ein Meniskus aufgrund seiner schlechten Durchblutung keine Selbstheilung aufweist. Dies ist im Rahmen einer Gelenksspiegelung möglich, bei der sämtliche Strukturen begutachtet werden können.
Frische Risse an der Basis können arthroskopisch genäht werden. Degenerative und im schlecht durchbluteten Anteil befindliche Rupturen werden rückgekürzt und geglättet.
Postoperativ sollte umgehend mit einer Physiotherapie begonnen werden. Nach einer Resektion kann das Knie zumindest teilbelastet werden. Nach einer Naht wird die entlastende Mobilisierung für sechs Wochen empfohlen.
Vorderes und hinteres Kreuzband ermöglichen die Stabilität des Kniegelenkes bei allen Bewegungen. Typischerweise entstehen Rupturen während Stop-and-Go Sportarten wie Fußball, Tennis, Sqash und Basketball. Große Krafteinwirkungen mit Rotationskomponenten wie etwa beim Schifahren können zur Ruptur führen. Das vordere Kreuzband ist wesentlich häufiger betroffen. Rupturen können isoliert, allerdings auch als Kombinationsverletzungen auftreten.
Patienten, die einen Kreuzbandriss erleiden, hören häufig ein Schnalzen, begleitet von Schmerzen und einem ausgeprägten Gelenkserguss. Ein Instabilitätsgefühl tritt oft nach Abklingen der akuten Symptomatik auf, wenn das Knie wieder belastet wird.
Vordere und hintere Kreuzbandruptur können durch klinische Tests erkannt werden. Routinemäßig wird eine MRT zusätzlich durchgeführt, um die Diagnose abzusichern und um Begleitverletzungen zu erkennen.
Prinzipiell kann eine vordere Kreuzbandruptur auch konservativ mit Physiotherapie behandelt werden. Die Wahl der Therapie richtet sich nach sportlichem Anspruch und Alter. Bei bestehender Instabilität, die unbehandelt zu Meniskusschäden und Arthrose führt, sollte die Operation empfohlen werden. Falls Begleitverletzungen wie eine Meniskusläsion bestehen, sollten diese ebenfalls operativ saniert werden.
Gerissene Bänder können durch körpereigene Sehnen (STG, Patellarsehne, Quadrizepssehne) ersetzt, oder refixiert werden. In Ausnahmefällen kann ein Kunstband implantiert werden.
Glatte Knorpelflächen sichern ein reibungsloses Bewegen der Gelenke. Der hyaline Gelenksknorpel besitzt hohe Belastungsfähigkeit, allerdings nur geringes Regenerationspotenzial.
Knorpelschäden entstehen postraumatisch, durch Fehlbelastung bei Beinachsenfehlern und durch Übergewicht. Die Beschwerden sind durch Schmerzen charakterisiert. Zur Diagnosestellung sollte unbedingt eine MRT mit Knorpelsequenzen durchgeführt werden.
In speziellen Fällen kann der Versuch einer konservativen Therapie durch Hyaluronsäureinjektionen und Infusionen zielführend sein. Wenn diese keine Wirkung zeigen, stehen diverse Operationstechniken zur Verfügung.
Microfracturing:
Bei dieser Methode wird der Knorpel bzw. das Defektareal angebohrt und eine Blutung des Knochens erzeugt. Dabei bildet sich ein Blutkuchen aus Stammzellen, die sich schlussendlich in Faserknorpel umwandeln. Postoperativ muss das Gelenk entlastet werden.
OATS/Mosaikplastik:
Hierbei wird gesunder Knorpel außerhalb der Belastungszone mit einem speziellen Instrumentarium ausgestanzt und arthroskopisch in die Defektzone eingebracht. Postoperativ ist Entlastung notwendig.
Knorpelzelltransplantation:
In der ersten Operation werden Knorpelzellen entnommen, auf ein Medium aufgetragen und in den folgenden Wochen Knorpel gezüchtet. In einer weiteren Sitzung wird dieser in das Knie implantiert.
Diese auch Patellaluxation genannte Verletzung kann traumatisch entstehen, aber auch spontan durch z.B. Drehbewegungen. Häufiger sind die nichtraumatischen Luxationen. Es bestehen fast immer anatomisch prädisponierende Faktoren wie z.B.: Eine Beinachsenfehlstellung im Sinne eines X – Beines (Genu varum), flache Patellagleitfläche, flaches Gleitlager an der Oberschenkelrolle, hochstehende Kniescheibe oder ein abnormer Ansatzpunkt der Kniescheibensehne – TTTG-Abstand
Eine verrenkte Kniescheibe ist eine Blickdiagnose. Die Luxation sollte so schnell wie möglich behoben werden. Anschließende Röntgenaufnahmen sind notwendig, um Frakturen oder Abscherfragmente auszuschließen. Eine additive MRT ist sinnvoll, um Knorpel- und Weichteilschäden zu erkennen.
Beim Vorliegen eines freien, knorpeltragenden (osteochondralen) Fragmentes ist die frühzeitige Operation empfohlen, um das Fragment - abhängig von Größe und Beschaffenheit - wieder zu refixieren.
Ist kein osteochondrales Fragment vorliegend, kann bei Erstluxation mit Schienenruhigstellung und anschließender Physiotherapie die konservative Therapie eingeschlagen werden. Die konservative Therapie wird aber nur dann zum Erfolg führen, wenn keine zusätzlichen prädisponierenden Faktoren vorliegen. Ist dies der Fall, ist auch nach Erstluxation die Operation indiziert. Es liegen unterschiedlichste Operationstechniken vor. Diese reichen von Beinachsenumstellung, Naht oder Rekonstruktion des Reservestreckapparates durch körpereigene Sehnen, bis hin zur Änderung der Zugrichtung der Patellarsehne. Egal für welche Methode man sich entscheidet, sie sollte nach ausführlicher Abklärung individuell auf den Patienten zugeschnitten gewählt werden, um die Ursache der Luxation zu beheben.
Postoperativ ist eine temporäre Ruhigstellung mit Schiene notwendig - Belastung ist jederzeit erlaubt.
Bänderzerrungen oder Risse am Sprunggelenk sind eine der häufigsten Bandverletzungen. Typischerweise entstehen sie durch Umknicken mit dem Fuß.
Die Diagnosestellung erfolgt klinisch. Die Stabilität des Sprunggelenkes wird durch den Untersucher beurteilt. Ein Röntgen wird obligatorisch angefertigt, um eine Fraktur auszuschließen.
Bei einer reinen Zerrung kann mit einer Sprungelenksorthese, die über sechs Wochen getragen werden sollte, konservativ behandelt werden.
Bei Verdacht eines Bänderrisses sollte eine MRT durchgeführt werden, um die Diagnose abzusichern und um Begleitverletzungen wie zum Beispiel Knorpelschäden festzustellen. Anhand des vorliegenden Befundes und der Instabilität, welche klinisch beurteilt wird, ist ein operatives Vorgehen zu überlegen.
Liegt eine frische Ruptur vor, kann man eine direkte Bandnaht durchführen.
Bei veralteten Rupturen und chronischer Instabilität, ist bei erfolgloser physikalischer Therapie ebenso die Operation indiziert. Allerdings sollte man vorher eine Röntgenaufnahme, sowie gehaltene Aufnahmen im Seitenvergleich und eine MRT durchführen. Bei knöchernen Defekten, verursacht durch die chronische Instabilität, ist eine CT sinnvoll.
Die direkte Bandnaht ist hier meist nicht mehr möglich. In diesen Fällen wird eine Bandersatzplastik mit einer körpereigenen Sehne durchgeführt (Watson-Jones) oder die Bänder am Knochen reinseriert (Broström-Gould).
In jedem Fall sollte die Operation mit einer Arthroskopie des Sprunggelenkes begonnen werden, um etwaige Knorpelschäden behandeln zu können.
In beiden Fällen ist eine postoperative Schienenbehandlung mit anschließender Physiotherapie unerlässlich, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Achillessehnenrupturen entstehen durch plötzliche starke Belastung beim Sport oder im Alltag. Fast immer ist vorgeschädigtes, degenerativ verändertes Sehnengewebe betroffen. Patienten, die einen Riss der Achillessehne erleiden, berichten häufig von vorangegangenen Reizzuständen, einer Achillodynie. Die entzündliche Reaktion kann konservativ durch Schonung, entzündungshemmende Medikamente oder Fersenkeile behandelt werden.
Liegt allerdings eine Ruptur vor, sollte die operative Versorgung angestrebt werden. Frische Rupturen können direkt genäht werden, bei veralteten Rupturen muss die Sehne rekonstruiert werden.
Postoperativ ist eine Ruhigstellung für ca. 6 Wochen notwendig.
Knochenbrüche werden als Frakturen bezeichnet. Die Abklärung erfolgt nach klinischer Untersuchung mittels Röntgen. Bei komplexeren Frakturen kann eine CT unterstützend angefertigt werden.
Ziel ist es, den Knochenbruch wieder in seine anatomisch korrekte Position einzurichten, in dieser Stellung ruhigzustellen und ausheilen zu lassen. Dies kann durchaus in lokaler Betäubung, mit anschließender Fixierung in einem Gipsverband, geschehen.
Manche Frakturen lassen sich jedoch nicht gedeckt einrichten. In diesen Fällen ist eine Operation indiziert. Es werden korrekte Achsen, Längen und Rotationsverhältnisse angestrebt. Falls Gelenksflächen betroffen sind, ist die Rekonstruktion dieser ein essentieller Bestandteil der operativen Therapie.
Der Knochen wird im Anschluss an die Reposition mittels Platten oder Verriegelungsnägeln fixiert. Die Implantate können aus Stahl oder Titan sein. Der Knochen hat somit die Möglichkeit, in annähernd anatomischer Position auszuheilen. Abhängig von Frakturform und Implantat kann auch gipsfrei nachbehandelt werden.
Gelenksabnutzungen, auch als Arthrosen bezeichnet, können entweder degenerativen Ursprungs sein, oder sich durch eine Verletzung entwickeln. Die Beschwerden bestehen aufgrund der Abnutzung des Gelenksknorpels und der daraufhin folgenden Verformung des Gelenkes. Anfangs stehen nur Schmerzen im Vordergrund, die später durch eine deutliche Einschränkung bei Belastung und im Bewegungsumfang begleitet werden.
Zur Diagnosestellung ist abgesehen vom Beschwerdebild eine Röntgenaufnahme des betroffenen Gelenkes ausreichend.
Eine beginnende Arthrose kann medikamentös mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Substanzen behandelt werden. Eine weitere Möglichkeit sind Gelenksinfiltrationen mit Hyaluronsäurepräparaten. Ursächliche Umstände wie Übergewicht oder Beinachsenfehler sollten ebenfalls in das Behandlungskonzept einfließen.
Bringen die konservativen Maßnahmen keine Besserung, bzw. ist der Leidensdruck zu hoch, kann dem Patienten durch einen Gelenksersatz geholfen werden.
Bei operativ versorgten Frakturen werden die Implantate bis zur vollständigen Heilung des Knochenbruches belassen. Dies kann je nach betroffenem Knochen unterschiedlich lange dauern.
Auch Kinder bleiben leider von Verletzungen nicht verschont. Die Sorge der Eltern ist groß, da die kleinen Patienten oftmals die Beschwerden nicht richtig artikulieren können.
Die Behandlung eines Kindes erfordert neben dem fachlichen Wissen auch eine hohe soziale Kompetenz. Denn eines darf man niemals vergessen – Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Als Vater zweier Kinder weiß ich gut um die Bedürfnisse und Ängste eines Kindes Bescheid.
Bereits bei meinen sportlichen Aktivitäten in der Schulzeit nahm die Faszination für die Behandlung von Sportverletzungen ihren Anfang. Als passionierter Segler, Mountainbiker, Basketball- und Tennisspieler war ich sehr oft mit Beschwerden und Verletzungen des Bewegungsapparates konfrontiert. Ich begann mich auch für die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei Ausdauer- und Kraftsportarten zu interessieren.
Schon während des Medizinstudiums sammelte ich erste Erfahrungen durch zahlreiche Assistenzen bei unfallchirurgischen und orthopädischen Operationen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass ich meinen späteren beruflichen Werdegang in diese Richtung einschlagen werde. Ich begann 2006 mit der Facharztausbildung an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie am AKH-Wien, unter der damaligen Leitung von o.Univ.Prof. Dr. Vilmos Véscei.
Meine operative Erfahrung konnte ich während meiner Ausbildungsaufenthalte in Bad Radkersburg, Oberpullendorf und bei den Barmherzigen Schwestern in Wien weiter vertiefen. Besonders in Bad Radkersburg lag der operative Schwerpunkt in der Endoprothetik von Knie und Hüfte. Ich bin seit vielen Jahren Mitglied des Schulterteams und habe daher auch meinen Interessensschwerpunkt in diese Richtung verlegt.
Seit 2013 bin ich Facharzt für Unfallchirurgie. Im Oktober 2017 habe ich auch die Facharztprüfung für Orthopädie und Traumatologie erfolgreich absolviert. Von 2013 bis 2017 war ich an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie im AKH Wien tätig, sowie 2017 im UKH Lorenz Böhler. Seit Dezember 2017 bin ich Oberarzt an der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie des Landesklinikums Baden-Mödling.
Im Zuge meiner unfallchirurgischen Tätigkeit konnte ich auch viel Erfahrung bei Verletzungen im Kindesalter sammeln. Seit ich eigene Kinder habe, bringe ich für die Problematik kindlicher Verletzungen noch mehr Einfühlungsvermögen auf.
Ich bin seit 2008 verheiratet und stolzer Vater eines Sohnes und einer Tochter. Die Zeit mit meiner Familie liegt mir besonders am Herzen.
OA Dr. Stefan Eipeldauer
Tel. 0676/44 22 328
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Die Tätigkeit unterliegt dem Ärztegesetz 1988; dieses ist unter https://www.ris.bka.gv.at abrufbar.
Dr. Stefan Eipeldauer ist Medieninhaber im Sinne des §25 Mediengesetz.
Unternehmensgegenstand: Facharztpraxis für Orthopädie und Traumatologie sowie für Unfallchirurgie
Aufsichtsbehörde: Ärztekammer für Wien
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