Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F23-05-2003-1A-186-2002
Timestamp: 2016-10-23 14:25:50+00:00

Document:
1A.186/2002 (23.05.2003)
1A.186/2002
1A.187/2002 /dxc
Bundesrichter Reeb, F�raud, Catenazzi, Fonjallaz,
Dr. Vincent Augustin, Postfach 731, 7002 Chur,
1A.187/2002
alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marco Ettisberger, Poststrasse 43/Martinsplatz, 7000 Chur,
Orange Communications SA,
Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Fridolin Hubert, Postfach 111, 7002 Chur,
Gemeinde Vaz/Obervaz, 7078 Lenzerheide/Lai, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Peder Cathomen, Tgesa viglia, 7458 Mon,
Departement des Innern und der Volkswirtschaft des Kantons Graub�nden, Reichsgasse 35, 7001 Chur,
Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden,
4. Kammer, Obere Plessurstrasse 1, 7001 Chur,
Bau einer Mobilfunkanlage,
Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden, 4. Kammer, vom 24. April 2002.
Am 11. September 2000 ersuchte die Orange Communications SA die Gemeinde Vaz/Obervaz um Bewilligung einer Mobilfunkanlage auf dem ausserhalb der Bauzone gelegenen bewaldeten La Pala-H�gel, Parzelle Nr. 3146, in Lenzerheide. Das Bauvorhaben umfasst einen Ger�tecontainer und einen ca. 45 m hohen Antennenmast, der die Antennen aller drei Mobilfunkanbieter (Orange Communications SA, Swisscom und TDC Switzerland) aufnehmen soll.
Gegen das geplante Bauvorhaben erhoben B.________, C.________ und D.________ einerseits und A.________ andererseits Einsprache. Der Gemeindevorstand Vaz/Obervaz hiess die Einsprachen gut und wies das Baugesuch ab, weil das Interesse an der Erhaltung eines intakten Orts- und Landschaftsbildes im Gebiet La Pala das Interesse der Mobilfunkanbieter an einer m�glichst vollst�ndigen Abdeckung in der Region �berwiege. �berdies k�nne mit einer Antenne im Bereich Punkt 1601 (Gemeindegebiet Lantsch/Lenz) ein ebenso gutes Resultat erzielt werden, insbesondere dann, wenn noch Ausbaum�glichkeiten bei den bestehenden Antennenanlagen in Betracht gezogen w�rden.
Gegen den Entscheid des Gemeindevorstands rekurrierte die Orange Communications SA am 29. Juni 2001 an das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden. Sie machte geltend, nur der gew�hlte Standort "La Pala" gestatte eine Abdeckung nicht nur des Siedlungsgebiets, sondern der ganzen Region Lenzerheide einschliesslich des Skigebiets Danis. Nach Durchf�hrung eines Augenscheins hiess das Verwaltungsgericht am 24. April 2002 den Rekurs im Sinne der Erw�gungen gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Angelegenheit zu weiteren Abkl�rungen und neuem Entscheid an die Gemeinde zur�ck.
Gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts erhoben A.________ einerseits (1A.186/2002) und B.________, C.________ und D.________ andererseits (1A.187/2002) Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht. Sie beantragen sinngem�ss, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und das Baugesuch der Orange Communications SA f�r den Bau einer Mobilfunkanlage im Gebiet La Pala, Lenzerheide, Gemeinde Vaz/Obervaz sei abzuweisen. Eventuell sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanzen zur�ckzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragen sie eine Expertise zur Abdeckung an verschiedenen Alternativstandorten innerhalb und ausserhalb der Bauzone; die Beschwerdef�hrer des Verfahrens 1A.187/2002 beantragen zus�tzlich die Durchf�hrung eines Augenscheins.
Die Gemeinde Vaz/Obervaz beantragt, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei gutzuheissen. Sie beantragt ferner die Durchf�hrung eines Augenscheins und die Erstellung eines Sachverst�ndigengutachtens zur Frage, ob vom Punkt 1601, eventuell mit Erg�nzungen der bestehenden Antennenmasten auf dem Scalottas, Cresta Sartons oder Rothorn, in etwa die gleiche Abdeckung f�r die Mobiltelefonie erreicht werden k�nne wie vom Standort "La Pala". Die Orange Communications SA und das Departement des Innern und der Volkswirtschaft Graub�nden schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht beantragt, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde. Das Bundesamt f�r Raumentwicklung (ARE) kommt in seiner Vernehmlassung zum Ergebnis, der angefochtene Entscheid basiere auf einer ungen�genden Sachverhaltsabkl�rung und verstosse somit gegen Art. 24 RPG. Den Parteien und den beteiligten Beh�rden wurde Gelegenheit gegeben, sich zur Vernehmlassung des ARE zu �ussern.
Mit Verf�gung vom 18. Oktober 2002 wies das Bundesgericht den Antrag der Beschwerdef�hrer des Verfahrens 1A.187/2002 auf Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung ab, weil noch gar keine vollstreckbare Verf�gung vorliege.
Beide Beschwerden richten sich gegen dasselbe Vorhaben und werfen im Wesentlichen dieselben Rechtsfragen auf. Es rechtfertigt sich deshalb, beide Verfahren zu vereinigen.
Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid des Verwaltungsgerichts, der sich auf Art. 24 RPG st�tzt. Dagegen steht grunds�tzlich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen (Art. 34 Abs. 1 RPG). Die Beschwerdef�hrer im Verfahren 1A.187/2002 sind Eigent�mer von Liegenschaften, die unmittelbar an die Bauparzelle angrenzen; das Wohnhaus des Beschwerdef�hrers im Verfahren 1A.186/2002 steht in ca. 40 m Entfernung vom geplanten Antennenstandort. In beiden F�llen ist die Legitimation zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu bejahen (Art. 103 lit. a OG).
2.1 Fraglich ist allerdings, ob es sich um einen Endentscheid oder einen selbst�ndig anfechtbaren Zwischenentscheid handelt. Nach der bundesgerichtlichen Praxis ist ein R�ckweisungsentscheid wie ein Endentscheid mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar, wenn er f�r die Vorinstanzen verbindlich eine Grundsatzfrage entscheidet und damit bereits einen Teilentscheid in der Hauptsache enth�lt (BGE 120 Ib 97 E. 1b S. 99; 118 Ib 196 E. 1b S. 198 f.; 117 Ib 325 E. 1b S. 327; 107 Ib 219 E. 1 S. 221; Peter Karlen, Verwaltungsgerichtsbeschwerde, in: Peter M�nch/Thomas Geiser (Hrsg.), Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., � 3 Rn. 3.15 S. 96). Ist dies nicht der Fall, handelt es sich um eine Zwischenverf�gung, deren selbst�ndige Anfechtung nur zul�ssig ist, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 101 lit. a OG und Art. 97 Abs. 1 OG i.V.m. Art. 45 VwVG).
2.1.1 Das Verwaltungsgericht hat die Sache "zu weiteren Abkl�rungen und neuem Entscheid" an die Gemeinde zur�ckgewiesen. Dieses Dispositiv ist mit Hilfe der Erw�gungen auszulegen. In E. 7 des angefochtenen Entscheids wird festgehalten, dass entgegen der gemeindlichen Auffassung die Voraussetzungen f�r eine eigenst�ndige Verweigerung der Baubewilligung gest�tzt auf Art. 2 Abs. 2 der Raumplanungsverordnung f�r den Kanton Graub�nden vom 26. November 1986 (KRVO) und Art. 24 RPG nicht vorl�gen. Aufgrund der Aktenlage sei jedoch keine abschliessende Beurteilung aller sich stellenden Fragen m�glich; diese seien vielmehr in dem von der Gemeinde weiterzuf�hrenden Baubewilligungsverfahren zu pr�fen. Dabei w�rden unter Mitwirkung des Kantons weitergehende und vertiefte Abkl�rungen und �berpr�fungen, u.a. durch das Amt f�r Raumplanung, das Amt f�r Umweltschutz, das Amt f�r Natur und Landschaft und das Amt f�r Wald vorzunehmen und die Ergebnisse in einen koordinierten Entscheid einzubinden sein. Aus diesen Erw�gungen geht hervor, dass das angefochtene Urteil noch keinen Grundsatzentscheid �ber die Frage der Erteilung oder Nichterteilung einer Ausnahmebewilligung gem�ss Art. 24 RPG enth�lt: Zwar kann nach Auffassung des Verwaltungsgerichts die Gemeinde die Baubewilligung nicht mehr von sich aus versagen; dagegen kann das Ausnahmebewilligungsgesuch in einem mit den zust�ndigen kantonalen �mtern koordinierten Entscheid, nach Vornahme weiterer Abkl�rungen, abgewiesen werden. Dies spricht f�r das Vorliegen eines blossen Zwischenentscheids.
Allerdings h�lt das Verwaltungsgericht in E. 4b seines Entscheids fest, die Gemeinde habe das Vorliegen der Voraussetzungen der relativen Standortgebundenheit i.S.v. Art. 24 lit. a RPG zu Unrecht verneint, d.h. es vertritt die Ansicht, die Ausnahmebewilligung k�nne nicht mehr gest�tzt auf Art. 24 lit. a RPG wegen fehlender Standortgebundenheit verneint werden. Zudem h�lt es die Interessenabw�gung der Gemeinde in verschiedener Hinsicht f�r fehlerhaft (E. 4c-d und E. 5); insbesondere stehe "der Schutz vor Beeintr�chtigung durch die geplante Mobilfunkanlage [...] aus Sicht des Landschaftsschutzes [...] nicht in einem �berwiegenden �ffentlichen Interesse [...]" (E. 4c S. 12 des angefochtenen Entscheids). Aus diesen Erw�gungen ergibt sich, dass das Verwaltungsgericht jedenfalls die Frage der Standortgebundenheit und m�glicherweise auch einzelne Aspekte der Interessenabw�gung (Landschaftsschutz) f�r die Vorinstanz verbindlich entscheiden wollte. Dass es seinen Entscheid selbst als Teilendentscheid verstanden hat, geht auch aus der Rechtsmittelbelehrung hervor, wonach der Entscheid innert 30 Tagen mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar sei.
2.1.2 Eine �hnliche Konstellation hatte das Bundesgericht bereits 1991 zu beurteilen (1A.109/1990 vom 4. Juni 1991). Damals hatte das aargauische Verwaltungsgericht einen Teilentscheid gef�llt, in dem es (im Dispositiv) feststellte, dass das Bauvorhaben des Beschwerdef�hrers nicht wegen Fehlens der Voraussetzungen von Art. 24 Abs. 1 lit. a aRPG abgewiesen werden d�rfe. Es wies das Verfahren an die Gemeinde bzw. das Baudepartement zur Weiterbehandlung des Baugesuchs im Sinne der Erw�gungen zur�ck. Das Bundesgericht trat auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des zust�ndigen Bundesamts ein, weil es sich um ein Teilurteil handle (E. 1). Es wies in den Erw�gungen auf die Fragw�rdigkeit des Vorgehens des Verwaltungsgerichts hin: Es sei aus verfahrens�konomischen Gr�nden nicht sinnvoll, die Frage der Standortgebundenheit eines Vorhabens von derjenigen der Interessenabw�gung zu trennen; zudem seien beide Voraussetzungen nicht leicht zu unterscheiden (E. 2b). Im Ergebnis wies es die Beschwerde ab, weil ein biologisch gef�hrter Gartenbaubetrieb in der Landwirtschaftszone als zonenkonform zu bezeichnen sei und daher in Gemeinden, in denen noch keine solche Zonen bestehen, grunds�tzlich als standortgebunden i.S.v. Art. 24 Abs. 1 lit. a aRPG anzuerkennen sei (E. 4).
2.1.3 Auch das B�ndner Verwaltungsgericht hat ein derartiges Teilurteil �ber die Standortgebundenheit erlassen. Da die Vorinstanz an die Erw�gungen des R�ckweisungsentscheids gebunden ist, kann es keine Rolle spielen, ob die relative Standortgebundenheit im Dispositiv (wie im Fall 1A.109/1990) oder wie hier in den Erw�gungen bejaht wird. Insoweit liegt ein (Teil-)Endentscheid vor, gegen den die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen steht (so auch BGE129 II 63, nicht publizierte E. 1.2). Ob die Trennung zwischen der Standortgebundenheit einerseits und der Interessenabw�gung andererseits �berhaupt durchf�hrbar ist, wird im Rahmen der materiellen Pr�fung zu beurteilen sein.
2.1.4 Soweit das Verwaltungsgericht dagegen bereits zu einzelnen Elementen der Interessenabw�gung gem�ss Art. 24 lit. b RPG Stellung nimmt (insbes. E. 4c: Ortsbild- und Landschaftsschutz), kann das Urteil des Verwaltungsgerichts bei bundesrechtskonformer Auslegung nicht als Teilurteil verstanden werden: Art. 24 lit. b RPG verlangt eine umfassende Abw�gung aller f�r und gegen das Vorhaben sprechenden Interessen (BGE 129 II 63 E. 3.2 S. 68). Diese Abw�gung kann erst vorgenommen werden, wenn alle erforderlichen Abkl�rungen der kantonalen Fachstellen vorliegen und s�mtliche Interessen bekannt sind. In formeller Hinsicht verlangt Art. 24 lit. b ROG, dass die Interessenabw�gung durch die n�mliche Beh�rde vorgenommen wird, d.h. dass f�r die Interessenabw�gung massgebende Einzelfragen nicht separaten Verfahren vorbehalten werden d�rfen (vgl. z.B. BGE 115 Ib 508 E. 6b S. 514 mit Hinweisen). Die Erw�gungen des Verwaltungsgerichts k�nnen deshalb allenfalls so verstanden werden, dass gewisse Interessen (z.B. dasjenige an der Freihaltung des Bot La Pala) f�r sich allein genommen nicht so gewichtig sind, dass sie den Bau einer Mobilfunkantenne am vorgesehenen Standort von vornherein ausschliessen, unabh�ngig vom Gewicht anderer, f�r und gegen das Vorhaben sprechender Interessen. Diese Erw�gungen pr�judizieren die sp�tere gesamthafte Interessenabw�gung nicht, in der selbstverst�ndlich die Interessen des Landschaftsschutzes geb�hrend ber�cksichtigt und gewichtet werden m�ssen. Diesbez�glich kann auf die Vernehmlassung des ARE verwiesen werden (act. 16, S. 6 f.). Insoweit liegt somit ein blosser Zwischenentscheid vor, der f�r die Beschwerdef�hrer keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirkt (Art. 45 Abs. 2 VwVG).
2.2 Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde ist deshalb nur insoweit einzutreten, als geltend gemacht wird, das Verwaltungsgericht habe die Standortgebundenheit der geplanten Antennenanlage zu Unrecht bejaht und in diesem Zusammenhang Verfahrensrechte der Beschwerdef�hrer verletzt.
Zu pr�fen ist somit, ob der Zweck des Bauvorhabens einen Standort ausserhalb der Bauzone erfordert (Art. 24 lit. a RPG). Die Standortgebundenheit ist nach st�ndiger bundesgerichtlicher Praxis (vgl. z.B. BGE 129 II 63 E. 3.1 S. 68; 124 II 252 E. 4a S. 255; 123 II 256 E. 5a S. 261) zu bejahen, wenn eine Anlage aus technischen oder betriebswirtschaftlichen Gr�nden oder wegen der Bodenbeschaffenheit auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen ist (sog. positive Standortgebundenheit), oder wenn ein Werk aus bestimmten Gr�nden in einer Bauzone ausgeschlossen ist (sog. negative Standortgebundenheit). Dabei gen�gt eine relative Standortgebundenheit: Es ist nicht erforderlich, dass �berhaupt kein anderer Standort in Betracht f�llt; es m�ssen jedoch besonders wichtige und objektive Gr�nde vorliegen, die den vorgesehenen Standort gegen�ber anderen Standorten innerhalb der Bauzone als viel vorteilhafter erscheinen lassen (BGE 108 Ib 359 E. 4a S. 362; Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. Aufl., Band I, S. 195 Rz 711; Peter H�nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 4. Aufl., S.209).
3.1 Mobilfunkantennen sind Teil eines Netzes, welches der Versorgung mit Mobiltelefonie dient; neue Antennen bezwecken i.d.R. die Beseitigung einer Abdeckungsl�cke des Netzes oder eine Verbesserung von dessen Kapazit�t. Anhand dieses Ziels ist zu pr�fen, ob die Antenne auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen ist.
Dies ist grunds�tzlich zu bejahen, wenn eine Deckungs- oder Kapazit�tsl�cke aus funktechnischen Gr�nden mit einem oder mehreren Standorten innerhalb der Bauzone nicht in gen�gender Weise beseitigt werden kann bzw. es bei einem Standort innerhalb der Bauzone zu einer nicht vertretbaren St�rung der in anderen Funkzellen des Netzes verwendeten Frequenzen kommen w�rde. Nicht ausreichend sind dagegen wirtschaftliche Vorteile des gew�hlten Standorts (z.B. geringere Landerwerbskosten; voraussichtlich geringere Zahl von Einsprachen) oder zivilrechtliche Gr�nde f�r die Standortwahl, wie z.B. die Weigerung von Eigent�mern, einer Mobilfunkantenne auf ihren Grundst�cken innerhalb der Bauzone zuzustimmen (vgl. zum Ganzen Entscheid der Bau-, Verkehrs und Energiedirektion des Kantons Bern [BVE] vom 12. Dezember 2000 i.S. Einwohnergemeinde T�gertschi, BVR 2001 252 E. 5c S. 263 ff.).
3.2 Zum Teil wird f�r die Bejahung der Standortgebundenheit zus�tzlich verlangt, dass sich die Deckungs- oder Kapazit�tsl�cke nicht durch die Mitbenutzung eines bereits vorhandenen Standorts eines anderen Mobilfunkbetreibers ausserhalb der Bauzone beseitigen l�sst (so die Praxis der BVE, a.a.O. E. 5d). F�r diese Praxis spricht die �berlegung, dass in diesem Fall regelm�ssig kein Bed�rfnis f�r die Bewilligung eines neuen Antennenstandorts ausserhalb der Bauzone besteht. Gegen die systematische Einordnung bei der Standortgebundenheit l�sst sich dagegen anf�hren, dass es eine Frage der raumplanerischen Interessenabw�gung ist, welchem von mehreren m�glichen Standorten ausserhalb der Bauzone der Vorzug zu geben sei (in diesem Sinne BGE 118 Ib 17 E. 3 S. 23; 115 Ib 508 E. 6b S. 514; 112 Ib 26 E. 4b/bb S. 32 f., 119 E. 4a S. 121; 108 Ib 367 f. E. 6a; in BGE 119 Ib 439 nicht ver�ffentlichte E. 5b; Entscheid 1A.264/1995 vom 24. September 1996, URP 1986 815 ff. E. 5c; unver�ffentlichter Entscheid 1A.109/1990 vom 4. Juni 1991 E. 3d). In aller Regel wird zwar dem Ausbau bereits bestehender Anlagen der Vorzug zu geben sein. Es erscheint aber nicht von vornherein ausgeschlossen, dass im Einzelfall ein neuer Standort ausserhalb der Bauzone als vorteilhafter bewilligt werden k�nnte, z.B. wenn die neue Anlage den Abbau bereits bestehender, die Landschaft st�rker beeintr�chtigender Installationen erlaubt.
3.3 Die selbe Einordnungsfrage stellt sich auch im Hinblick auf m�gliche Alternativstandorte ausserhalb der Bauzone, an denen noch keine Mobilfunkanlagen bestehen. Im vorliegenden Fall bevorzugt die Gemeinde Vaz/Obervaz einen Standort auf Punkt 1601 auf Gebiet der Gemeinde Lantsch/Lenz; die Beschwerdef�hrer halten andere Standorte, z.B. am Reservoir Dieschen, f�r vorteilhafter. Nach den oben (E. 3.2) zitierten Entscheiden w�re die Wahl zwischen mehreren in Betracht kommenden Standorten ausserhalb der Bauzone eine Frage der Interessenabw�gung und nicht der Standortgebundenheit (so ausdr�cklich auch die Mobilfunkanlagen betreffenden Entscheide der BVE vom 20. Juni 2002, BVR 2003 107 ff. E. 3a S. 110, und des Berner Verwaltungsgerichts vom 18. Dezember 2001, BVR 2002 263 E. 3f S. 271). Es gibt aber auch Entscheide, die in andere Richtung weisen: So verlangte das Bundesgericht im Entscheid BGE 129 II 63 (E. 3.2 S. 68 f.) schon im Rahmen von Art. 24 lit. a RPG eine umfassende Pr�fung der Frage, ob ein Vorhaben am vorgesehenen Standort in den vorgesehenen Dimensionen realisert werden k�nne, was die Pr�fung von Projektvarianten - und damit vermutlich auch von Alternativstandorten - voraussetze. Auch im Entscheid BGE 115 Ib 131 (PTT-Richtstrahlantenne H�hronen) wurde im Rahmen der Standortgebundenheit gepr�ft, ob taugliche Alternativstandorte vorhanden oder eine andere Projektgestaltung m�glich sei (E. 5d S. 140 und E. 5f und g S. 142).
3.4 Die eben beschriebenen Abgrenzungsschwierigkeiten r�hren daher, dass auch der Begriff der Standortgebundenheit eine Interessenabw�gung voraussetzt, um zu entscheiden, ob eine Anlage aus objektiven wichtigen Gr�nden auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen ist (Thomas Widmer Dreifuss, Planung und Realisierung von Sportanlagen, Diss. Z�rich 2002, S. 166 f.). Diese Interessenabw�gung l�sst sich von derjenigen gem�ss Art. 24 lit. b RPG nicht sinnvoll abgrenzen, wie gerade der vorliegende Fall zeigt:
Wie die Beschwerdef�hrer zu Recht geltend machen, kann f�r jeden potentiellen Mobilfunkstandort ein Gebiet ausgemacht werden, das von einem alternativen Standort aus gerade nicht versorgt werden k�nnte. Insofern kann nicht jedweder funktechnische Vorteil eines Standorts f�r die Bejahung der relativen Standortgebundenheit gen�gen, sondern es muss zus�tzlich gepr�ft werden, ob ein ausserhalb der Bauzone erzielbarer Abdeckungsvorteil so wichtig ist, dass er den vorgesehenen Standort gegen�ber Standorten innerhalb der Bauzone als "viel vorteilhafter" erscheinen l�sst. Das Verwaltungsgericht ging, gest�tzt auf die Abdeckungskarten der Orange, davon aus, dass eine Versorgung des Skigebiets Danis nur vom vorgeschlagenen Standort "La Pala" aus m�glich sei. Selbst wenn dem so w�re (was die Beschwerdef�hrer bestreiten), st�nde damit die relative Standortgebundenheit der Anlage noch nicht fest. Vielmehr m�sste gepr�ft werden, ob die Abdeckung des Skigebiets Danis einen wesentlichen Vorteil darstellt, der es rechtfertigt, die Anlage ausserhalb der Bauzonen zu errichten. Zu pr�fen ist deshalb, ob �berhaupt ein Bed�rfnis f�r die Versorgung des Skigebiets mit Mobiltelefonie besteht und wenn ja, in welcher Qualit�t. Ferner muss gepr�ft werden, ob die gew�nschte Versorgung des Skigebiets nicht auf andere Weise, z.B. durch den Ausbau oder die Mitbenutzung von bereits bestehenden Sendemasten oder den Abschluss eines "Roamingvertrags" sichergestellt werden kann. Dies kann aber nur entschieden werden, wenn die bereits bestehenden Sendeanlagen aller Mobilfunkanbieter, auch ausserhalb der Bauzone, in die Pr�fung miteinbezogen werden. Schliesslich kann ein Vergleich zwischen dem projektierten Standort und potentiellen Alternativstandorten innerhalb der Bauzone sinnvollerweise nur vorgenommen werden, wenn nicht nur funktechnische Aspekte, sondern auch alle anderen Interessen, namentlich des Natur- und Landschaftsschutzes, ber�cksichtigt werden (so auch BGE 129 II 63 E. 3.3 S. 70). Alle diese Pr�fungspunkte �berschneiden sich mit wesentlichen Elementen der Interessenabw�gung gem�ss Art. 24 lit. b RPG, weshalb die Standortgebundenheit nicht losgel�st von der gesamthaften Interessenabw�gung beurteilt werden kann.
3.5 Diese Auffassung vertritt auch das ARE in seiner Vernehmlassung: Bei Mobilfunkantennen, die auch Gebiete in erheblicher Distanz zu den Bauzonen versorgen sollen, komme dem Kriterium der Standortgebundenheit keine klar abgrenzbare eigenst�ndige Bedeutung zu; entscheidend sei, ob ein gen�gendes Bed�rfnis namhaft gemacht werden k�nne, was sich aus der Interessenabw�gung ergebe, in der selbstverst�ndlich der Priorit�t von Standorten innerhalb der Bauzone Rechnung zu tragen sei. Das ARE beschr�nkt sich deshalb in seiner Vernehmlassung auf Hinweise zur Interessenabw�gung, ohne die einzelnen Pr�fungspunkte Art. 24 lit. a oder lit. b RPG zuzuordnen.
3.6 Schliesslich sprechen auch prozess�konomischen Gr�nden gegen ein Teilurteil �ber die Standortgebundenheit: Der endg�ltige Entscheid f�r oder gegen die Errichtung einer projektierten Anlage an einem bestimmten Standort kann erst getroffen werden, wenn s�mtliche Vor- und Nachteile aller in Betracht kommenden Standorte innerhalb und ausserhalb der Bauzone bekannt sind und miteinander verglichen werden k�nnen, um die insgesamt beste L�sung mit m�glichst geringen Auswirkungen auf Raum und Umwelt zu finden. Dann aber macht es keinen Sinn, bis vor Bundesgericht �ber die Standortgebundenheit einer projektierten Anlage zu streiten, die m�glicherweise, nach durchgef�hrter Interessenabw�gung, gar nicht oder an einem ganz anderen Standort bewilligt werden wird. Eine effektive �berpr�fung kann das Bundesgericht erst vornehmen, wenn der Sachverhalt vollst�ndig abgekl�rt und die Interessenabw�gung in umfassender und abschliessender Form vorgenommen worden ist.
3.7 Erweist sich die Abgrenzung zwischen der (relativen) Standortgebundenheit gem�ss Art. 24 lit. a RPG und der Interessenabw�gung gem�ss Art. 24 lit. b RPG als undurchf�hrbar, so durfte das Verwaltungsgericht keinen Teilentscheid �ber die Standortgebundenheit erlassen. Schon aus diesem Grund ist das angefochtene Teilurteil aufzuheben.
�berdies ist das angefochtene Urteil auch wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs aufzuheben:
4.1 Die Beschwerdef�hrer hatten vor Verwaltungsgericht beantragt, es sei durch eine unabh�ngige Expertise der Abdeckungsgrad an verschiedenen alternativen Standorten innerhalb und ausserhalb der Bauzone �berpr�fen zu lassen. Das Verwaltungsgericht sah von der Einholung der beantragten Expertise ab, weil sich der Sachverhalt mit gen�gender Klarheit aus den Akten ergebe (angefochtener Entscheid E. 2 S. 7) und die Mobilfunkanbieter am Augenschein glaubhaft dargelegt h�tten, dass eine optimale Abdeckung des Gebiets aufgrund der topographischen Gegebenheiten in der Region nur mit einer Anlage am fraglichen Standort und nicht etwa von anderen (bestehenden oder geplanten) Standorten aus erreicht werden k�nne. Diese Darstellung sei von den Rekursgegnern nicht substantiiert bestritten worden und sei aufgrund der Aktenlage und der Eindr�cke am Augenschein nachvollziehbar (angefochtener Entscheid E. 4b S. 10 f.).
4.2 Wie das Bundesgericht bereits fr�her ausgef�hrt hat, sind Angaben der Mobilfunkunternehmen �ber die bestehende oder prognostizierte Abdeckung Parteibehauptungen, die - sofern sie bestritten werden - nicht ungepr�ft �bernommen werden d�rfen (Urteil 1A.114/2001 vom 14. M�rz 2002, E. 4.5.2). Dies gilt grunds�tzlich auch f�r die mittels Computerprogramm erstellten Abdeckungskarten: Auch wenn die Mobilfunkanbieter regelm�ssig ein Interesse an der m�glichst richtigen Darstellung der Abdeckung haben, um potentielle Standorte richtig evaluieren zu k�nnen, m�ssen auch diese Unterlagen auf ihre Plausibilit�t und Vollst�ndigkeit hin �berpr�ft werden (vgl. dazu Entscheid des Berner Verwaltungsgerichts vom 18. Dezember 2001, BVR 2002 263 E. 3d S. 268 ff.) und in Zweifelsf�llen verifiziert werden. Hierf�r ist die Erstellung eines Sachverst�ndigengutachtens grunds�tzlich ein taugliches Mittel.
4.3 Im vorliegenden Fall hatten sowohl die Gemeinde als auch die zust�ndige kantonale Beh�rde, das Departement des Innern und der Volkswirtschaft Graub�nden, in ihren Vernehmlassungen die Einholung einer unabh�ngigen Expertise unterst�tzt, weil die Aktenlage keine abschliessende Beurteilung der strittigen Fragen zulasse. Dies deckt sich weitgehend mit der Einsch�tzung des ARE, wonach die in den Akten liegenden Abdeckungskarten teilweise unklar oder unvollst�ndig sind (u.a. fehlende Erl�uterung der angeblichen Abdeckungsl�cken; fehlende Darstellung des "blauen" Bereichs auf vielen Abdeckungskarten; keine Pr�fung eines m�glichen Ausbaus des Standorts Pic Scalottas; fehlende Angaben zur Abdeckungssituation von TDC und Swisscom). Bei dieser Stellungnahme der zust�ndigen kommunalen und kantonalen Beh�rden bedurfte es einer besonderen Begr�ndung, weshalb auf die beantragte Expertise verzichtet werden k�nne.
4.4 Die Begr�ndung des Verwaltungsgerichts, die Beschwerdef�hrer h�tten die Darlegung der Mobilfunkanbieter nicht substantiiert bestritten, �berdehnt die Anforderungen an die Mitwirkungspflicht der Beschwerdef�hrer: Diese hatten die Ausf�hrungen der Orange Communications SA zur Abdeckung im einzelnen bestritten und rechtzeitig eine Expertise zur m�glichen Abdeckung an bestimmten Alternativstandorten beantragt. �berdies hatten sie sich mehrfach vergeblich um die Einholung eines Privatgutachtens bem�ht, was sich jedoch, ohne Mitwirkung der Mobilfunkanbieter und Offenlegung ihrer Daten, als unm�glich erwiesen hatte. Unter diesen Umst�nden war es den Beschwerdef�hrern unm�glich, ihr Bestreiten weiter zu substantiieren.
4.5 Ferner beruft sich das Verwaltungsgericht auf die glaubhaften Ausf�hrungen der Mobilfunkbetreiber am Augenschein. Es erscheint bereits fraglich, ob die Durchf�hrung eines Augenscheins ein taugliches Mittel f�r die �berpr�fung von funktechnischen Angaben und Abdeckungskarten ist. Immerhin k�nnen die Erl�uterungen der Mobilfunkbetreiber zur Kl�rung und Vervollst�ndigung der Unterlagen beitragen. Im vorliegenden Fall enthalten die verwaltungsgerichtlichen Akten jedoch kein Protokoll des Augenscheins. Insofern kann das Bundesgericht gar nicht pr�fen, welche Aussagen die Mobilfunkanbieter am Augenschein gemacht haben und ob sie eine Expertise er�brigten (zur Protokollf�hrungspflicht vgl. BGE 124 V 389 E. 4 und 125 III 377 E. 1).
4.6 Unter diesen Umst�nden ist eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) der Beschwerdef�hrer zu bejahen.
Nach dem Gesagten ist das angefochtene Teilurteil schon aus formellen Gr�nden (Unzul�ssigkeit eines Teilurteils; Verletzung des rechtlichen Geh�rs) aufzuheben. Auf die Durchf�hrung eines Augenscheins und die Anordnung eines Sachverst�ndigengutachtens kann daher im bundesgerichtlichen Verfahren verzichtet werden.
5.1 Nachdem die Interessenabw�gung - und die damit untrennbar verkn�pfte Beurteilung der Standortgebundenheit - auch nach Auffassung des Verwaltungsgerichts weitere Abkl�rungen voraussetzt, erscheint es sinnvoll, die Sache an die erste Instanz zur�ckzuweisen, d.h. an die Gemeinde Vaz/Obervaz (Art. 114 Abs. 2 OG). Diese wird unter Mitwirkung der zust�ndigen kantonalen Stellen den Sachverhalt ermitteln und eine umfassende Interessenabw�gung vornehmen m�ssen. Der Ausgang dieser Interessenabw�gung ist offen und wird auch vom vorliegenden bundesgerichtlichen Entscheid nicht pr�judiziert. Insofern obsiegen die Beschwerdef�hrer lediglich mit ihren Eventualantr�gen und unterliegen mit ihren Hauptantr�gen auf Abweisung des Baugesuchs bzw. auf Feststellung, dass das Baugesuch der Orange Communications SA nicht bewilligungsf�hig sei.
5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich, den Beschwerdef�hrern und der Beschwerdegegnerin die Gerichtskosten je zur H�lfte aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 3 OG) und die Parteikosten wettzuschlagen (Art. 159 Abs. 3 OG). Die Gemeinde Vaz/Obervaz hat als (teilweise) obsiegende Beh�rde keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 2 OG).
5.3 Entsprechend diesem Verfahrensausgang ist auch der Kostenentscheid des Verwaltungsgerichts abzu�ndern (Art. 157 und Art. 159 Abs. 6 OG), d.h. die Gerichtskosten von Fr. 4'336.-- gehen zur H�lfte zu Lasten der Rekurrentin und zur H�lfte zu Lasten der Rekursgegner; die Parteikosten werden wettgeschlagen.
Die Verfahren 1A.186/2002 und 1A.187/2002 werden vereinigt.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerden werden teilweise gutgeheissen und der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden, 4. Kammer, vom 24. April 2002 insoweit aufgehoben, als dieser einen Entscheid �ber die Standortgebundenheit gem�ss Art. 24 lit. a RPG enth�lt. Die Sache wird in dieser Hinsicht zu neuer Beurteilung an die Gemeinde Vaz/Obervaz zur�ckgewiesen.
Im �brigen werden die Verwaltungsgerichtsbeschwerden abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens werden wie folgt neu verlegt: Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 4'336.-- werden zur H�lfte (Fr. 2'168.--) der Orange Communications SA auferlegt. Ein Viertel (Fr. 1'084.--) tr�gt A.________; ein Viertel tragen B.________, C.________ und D.________ zu gleichen Teilen als Solidarschuldner. Es werden keine Parteientsch�digungen f�r das verwaltungsgerichtliche Verfahren zugesprochen.
F�r das bundesgerichtliche Verfahren wird die Gerichtsgeb�hr von insgesamt Fr. 6'000.-- zur H�lfte (Fr. 3'000.--) der Orange Communications SA auferlegt. A.________ tr�gt ein Viertel (Fr. 1'500.--) der Gerichtskosten; ein Viertel (Fr. 1'500.--) tragen die Beschwerdef�hrer B.________, C.________ und D.________ zu gleichen Teilen als Solidarschuldner.
Es werden keine Parteientsch�digungen f�r das bundesgerichtliche Verfahren zugesprochen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Gemeinde Vaz/Obervaz, dem Departement des Innern und der Volkswirtschaft des Kantons Graub�nden und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden, 4. Kammer, sowie dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Mai 2003

References: Art. 24
 Art. 24
 Art. 97
 Art. 45
 Art. 2
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 24
 BGE 
 Art. 24
 BGE 
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 BGE 
 Art. 159
 Art. 24