Source: http://www.sbh-agentur.de/krankenversicherung/
Timestamp: 2018-12-17 02:09:38+00:00

Document:
Krankenversicherung – SBH-Agentur e.V.
dasKrankengeld zu niedrig berechnet worden ist?
die medizinischeLeistung abgelehnt wurde?
S.B. H. – Agentur
Die Krankenkassenstellen den Versicherten die im Dritten Kapitel genannten Leistungen unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots (§ 12) zur Verfügung, soweit diese Leistungen nicht der Eigenverantwortung der Versicherten zugerechnet Behandlungsmethoden, Arznei- und Heilmittel der besonderen Therapierichtungen sind nicht ausgeschlossen. Qualität und Wirksamkeit der Leistungen haben dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu entsprechenund den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen.
Die Versicherten erhalten die Leistungenals Sach- und Dienstleistungen, soweit dieses oder dasSGB IX – Neunte Buch – nichts Abweichendes vorsehen.
Die Leistungen können auf Antrag auch als Teil eines trägerübergreifenden Persönlichen Budgets erbracht werden; § 17 Abs. 2 bis 4 des SGBIX – Neunten Buches – in Verbindung mit der Budgetverordnung und § 159 des SGB IX -Neunten Buches – finden Über die Erbringung der Sach- und Dienstleistungen schließen die Krankenkassen nach den Vorschriften des Vierten Kapitels Verträge mit den Leistungserbringern.
Bei der Auswahl der Leistungserbringer istihre Vielfalt zu Den religiösen Bedürfnissen der Versicherten ist Rechnung zu tragen.
Krankenkassen, Leistungserbringer und Versicherte habendarauf zu achten, daß die Leistungen wirksam und wirtschaftlich erbracht und nur im notwendigen Umfang in Anspruch genommen werden.
Versicherte habennach den folgenden Vorschriften Anspruch auf Leistungen.
Versicherte habenauch Anspruch auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation sowie auf Unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen,die notwendig sind, um eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu
Bei stationärer Behandlung umfassen die Leistungen auch die aus medizinischen Gründen notwendige Mitaufnahme einer Begleitperson des Versicherten oder bei stationärer Behandlung in einem Krankenhaus nach § 108 die Mitaufnahme einer Pflegekraft,soweit Versicherte ihre Pflege nach § 66 Absatz 4 Satz 2 des SGBXII -Zwölften Buches – durch von ihnen beschäftigte besondere Pflegekräfte sicherstellen.
ersicherte habenAnspruch auf ein Versorgungsmanagement insbesondere zur Lösung von Problemen beim Übergang in die verschiedenen Versorgungsbereiche.
In das Versorgungsmanagement sind die Pflegeeinrichtungen einzubeziehen; dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit Pflegeberatern und Pflegeberaterinnen nach § 7a des SGB XI – Elften Buches – zugewährleisten.
Das Versorgungsmanagement und eine dazu erforderliche Übermittlung von Daten darf nur mit Einwilligung und nach vorheriger Information des Versicherten erfolgen. Soweit in Verträgen nach den §§ 140a bis 140d nicht bereits entsprechende Regelungen vereinbart sind, ist das Nähere im Rahmen von Verträgen nach § 112 oder § 115 oder in vertraglichen Vereinbarungen mit sonstigen Leistungserbringern der gesetzlichen Krankenversicherung und mit Leistungserbringern nach dem SGB XI -Elften Buch – sowie mit den Pflegekassen zu regeln.
Auf Leistungen besteht kein Anspruch, wenn sie als Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung zuerbringen sind.

References: § 17
 § 159
 § 108
 § 66
 § 7
 § 112
 § 115