Source: https://awi-info.de/de/schulungsanforderungen
Timestamp: 2018-09-25 11:25:43+00:00

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﻿ AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH / Schulungsanforderungen
Personenkreis: alle Personen, die im Kontakt zu den Spielern tätig sind, sowie deren Vorgesetzte und bestmöglich -je nach Organisationsstruktur- die Unternehmensleitung
Durchführung der Schulung von einer in der Suchthilfe in Baden-Württemberg tätigen Einrichtung bestmöglich mit Einbeziehung der örtlichen Beratungsstellen
Schulungsdauer: richtet sich nach dem Gefährdungspotential des Glücksspielangebots, mind. 14 Stunden oder 10 Stunden + 4 Stunden (4 Stunden online möglich)
Häufigkeit: mindestens alle drei Jahre erneute Schulung
Schulungsinhalt: siehe § 7 Abs. 2 Satz 3f LGlüG, Anhang „Richtlinien zur Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht“ Nr. 1 (rechtliche Grundlagen zu Jugend-und Spielerschutz, suchtmedizinische Grundlagen zum Erkennen von Ursachen und zu Verlauf und Folgen problematischen und pathologischen Glücksspiels sowie Wissen zu den Hilfeangeboten für Betroffene und Angehörige in Baden-Württemberg, insbesondere auch Handlungskompetenzen zur Früherkennung, Ansprache und Weitervermittlung in das Hilfesystem)
Betreiber/Leiter einer Spielhalle, Spielerschutzbeauftragte und das hauptberuflich beschäftigte Vollzeitpersonal muss innerhalb eines halben Jahres nach Dienstantritt eine externe Schulung eines unabhängigen Dienstleisters mit mindestens 8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten absolvieren.
Das Personal muss in der Früherkennung von problematischem Spielverhalten geschult werden (Art. 9 Abs. 1 Nr. 2d AGGlüStV/ § 6 GlüÄndStV)
Die übrigen Mitarbeiter der Spielhalle werden mittels einer internen Schulung, ggf. begleitet von Online-Seminaren (e-learning) geschult.
Zu schulende Personen sind: für den Betreiber/ die Betreiberin gemäß § 2 Absatz 3 Nr. 4 SpielhG Bln und für das in der Spielhalle mit der Aufsicht betraute Personal gemäß § 6 Abs. 3 SpielhG Bln. (6 Stunden + 45 min. Pause)
Die zum Erwerb eines Sachkundenachweises nach § 2 Absatz 3 Nummer 4 des Spielhallengesetzes Berlin Verpflichteten sollen darüber hinaus mit den erforderlichen rechtlichen Grundlagen zum Betrieb eines Unternehmens im Sinne des § 1 des Spielhallengesetzes Berlin vertraut gemacht werden.
Wiederauffrischungsschulung mindestens alle 2 Jahre
Die Schulungsdauer muss mindestens acht Zeitstunden betragen. Die Teilnehmerzahl einer Schulung soll 15 Personen nicht überschreiten.
Personen, die einen Antrag auf Erlaubniserteilung nach §2 HmbSpielhG gestellt haben. Vertretungsberechtigte Personen, sofern es sich nach Nummer 1 um juristische Personen oder Personalgesellschaften handelt.
Es besteht Verpflichtung der Erlaubnisinhaberin bzw. des Erlaubnisinhabers zur Schulung des Personals nach § 3 Abs. 1 Hessisches Spielhallengesetz. Die Erlaubnisinhaberin bzw. der Erlaubnisinhaber setzt die Schulungsverpflichtung für das Servicepersonal und das leitende Personal der Spielhallen nach § 3 Abs. 1 Hessisches Spielhallengesetz (HSpielhG) entsprechend der folgenden Forderungen um:
neu eingestelltes Personal ist innerhalb der ersten 14 Tage nach Arbeitsantritt zur Schulung angemeldet und hat innerhalb von 3 Monaten nach Arbeitsbeginn eine Schulung absolviert Inhalt:
Wiederholung nicht festgelegt / einmalige Schulungsverpflichtung
Es sind alle dem unternehmerischen Bereich zuzuordnenden Personen zu schulen, die auf das Spielverhalten einer Person Einfluss nehmen können (Veranstalter/Vermittler, Geschäftsführer, Führungskräfte, Servicepersonal etc.). Je nach Zielgruppe sollte eine Wiederholungsschulung durchgeführt werden.
Für den Gastro-Bereich gelten die gleichen Schulungsinhalte, jedoch mit einer Dauer von 2 Stunden („Einweisung“ genannt).
Das eingesetzte Personal ist zu schulen in Früherkennung von problematischem und pathologischem Spielverhalten (§ 6 GlüÄndStV).
Regelmäßige Personalschulungen (nicht näher definiert).
Die Schulung muss mindestens sechs Zeitstunden umfassen und ein Erfolgskontrolle beinhalten
Wiederholungsschulung nach 2 Jahren, danach alle 3 Jahre
Zu diesem Zweck sind insbesondere rechtliche Vorgaben zum Jugend- und Spielerschutz, suchtmedizinische Grundlagen zum Erkennen von Ursachen und zu Verlauf und Folgen problematischen und pathologischen Spielverhaltens, Grundlagen zur Gesprächsführung mit Betroffenen sowie Wissen zu den Hilfeangeboten für Betroffene und deren Angehörige zu vermitteln.
Die Erstschulung kann, muss aber nicht durchgeführt werden, wenn gleich eine Umfassende Schulung erfolgt. Diese Regelung soll Unternehmen mit Mitarbeitern in Probezeiten entgegenkommen.
Den Schulungsteilnehmern wird im Anschluss an die jeweilige Präsenzschulung (Umfassende Schulung / Wiederholungsschulung) am gleichen Tag ein Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an der Schulung ausgehändigt. Für den Nachweis müssen dem Schulungsanbieter eine vollständige Liste aller Teilnehmenden mit Vor- und Zuname sowie das Geburtsdatum der zu schulenden Person rechtzeitig vorliegen.
Ausführung des Saarländischen Spielhallengesetzes - Richtlinien zur Vorlage eines Sozialkonzeptes für Spielhallen gemäß § 5 SSpielhG und zum Mindestinhalt der Berichte nach Nr. 1b des Anhangs „Richtlinien zur Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht“ zum SSpielhG:
Absatz 2 c: Schulung der Mitarbeiter zur Suchtprävention, Kundenansprache, Hilfen zur Selbsteinschätzung der Kunden zum persönlichen Gefährdungspotential. Die Schulung muss durch eine öffentlich anerkannte Einrichtung erfolgen. Dies können auch Einrichtungen anderer Bundesländer sein.
Zu schulen ist „das Personal“ (Jeder Mitarbeiter in der Spielstätte, der im Kundenkontakt steht einschließlich des Spielhallenbetreibers bzw. Wettvermittlers.)
Die Schulung muss durch eine öffentlich geförderte Selbsthilfeeinrichtung (z.B. Diakonie/Caritas, auch Anbieter aus anderen Bundesländern oder dem deutschsprachigem Ausland) übernommen werden. Voraussetzung ist, dass die Schulungen durch qualifizierte und erfahrene Dozenten durchgeführt werden, die in der Lage sind, die nachstehenden Schulungsinhalte zu vermitteln.
Schulung nach §3 Spielhallengesetz Sachsen-Anhalt: „…und regelmäßig in der Früherkennung problematischen und pathologischen Spielverhaltens fachkundig schulen zu lassen …“
Neu eingestelltes Personal absolviert innerhalb von 3 Monaten nach Arbeitsbeginn eine Schulung. Schulungsdauer: 8 Stunden mit Lernzielkontrolle
Caritas Berlin als anerkannter Schulungsanbieter bis 2020 für Erstschulungen mit 6 Stunden Zeitdauer.
Gemäß Ausführungsbestimmungen des MSGWG für Spielhallen in Schleswig-Holstein – Mindestanforderungen an das Sozialkonzept gem. § 5 des Spielhallengesetzes, an den Bericht gem. Nr. 1 b der dem Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrages beigefügten „Richtlinie zur Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht“ und an Schulungen des Spielhallenpersonals, vom 24. Mai 2017 erfolgt derzeit das Anerkennungsverfahren für Nachschulungen.
Gemäß § 5 Abs. 1 Spielhallengesetz Schulungsverpflichtung für Sozialkonzeptverantwortliche undbeauftragte, Servicemitarbeiter und Servicemitarbeiterinnen (gesamte Personal, das mit Glücksspielenden in Kontakt kommt).
Eine Tätigkeit in der Spielhalle ist ausschließlich geschultem Personal gestattet. Zunächst hat eine Erstschulung zu erfolgen. Nach jeweils drei Jahren ist eine Nachschulung verpflichtend
Schulungen durch Multiplikatoren/Multiplikatorinnen und im Rahmen von E-Learning werden nicht anerkannt.
Die Schulungen müssen mit einem Leistungsnachweis (Test) abgeschlossen werden. Schulungen gelten als erfolgreich abgeschlossen, wenn der Teilnehmer /die Teilnehmerin ohne Fehlzeit an der Schulung teilgenommen hat und sich die schulende Organisation davon überzeugt hat, dass die teilnehmende Person mit den vermittelten und erprobten Kenntnissen vertraut ist.
Der Nachweis ist durch eine Teilnahmebescheinigung zu erbringen.
Erstschulung (6 Zeitstunden)
gesetzliche Grundlagen (Glücksspieländerungsstaatsvertrag, Spielhallengesetz , Schleswig-Holstein, Gewerbeordnung, Strafgesetzbuch, Regelungen zum Spieler- und Jugendschutz)
Suchtwissen
Fakten zum öffentlichen Glücksspiel (Situation in S-H, Gefährdungspotential)
Entstehung und Folgen des pathologischen Glücksspiels (Suchtentwicklung)
(Früh-)Erkennung und Ansprache auffälliger Glücksspieler / Glücksspielerinnen
Selbst- und Fremdsperre durch Betreiber und Betreiberinnen oder Dritte
Nachschulung (8 Zeitstunden zzgl. Pausen)
Auffrischung der gesetzlichen Regelungen, einschließlich rechtlicher Änderungen
Auffrischung Sucht- und Glücksspielsuchtwissen
Reflexion bisheriger Erfahrung mit den umgesetzten Spielerschutzmaßnahmen unter Berücksichtigung der Sozialkonzepte.
Erkennen und Ansprache auffälliger Glücksspieler / Glücksspielerinnen (Erhöhung von Handlungskompetenzen und Kommunikationsstrategien, Erprobung und praktische Anwendung in Rollenspielen)
Umgang mit aggressiven Gästen
Konflikte, Probleme und Ambivalenzen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit in Spielhallen
Präventionsschulungen für Spielhallenpersonal sind Teil des eingereichten Sozialkonzeptes der Unternehmen. Wenn ein Unternehmen das „Muster-Sozialkonzept für Thüringer Spielhallen“ (Herausgegeben durch den Freistaat Thüringen) anwendet, so hat dieses Unternehmen die Schulungen bei der ansässigen Industrie- und Handelskammer durchzuführen. Wenn ein Unternehmen aber ein nicht an das Muster-Sozialkonzept für Thüringer Spielhallen angelegtes Sozialkonzept anbietet, so ist die Schulung des Schulungsanbieters zugelassen, die im Sozialkonzept per Inhalt und Ablauf erläutert wird. Durch die Zulassung des Sozialkonzeptes wird demnach auch die Schulung des jeweiligen Schulungsanbieters akzeptiert. Es handelt sich jedoch um keine Anerkennung eines Schulungsträgers im verwaltungsrechtlichen Sinn. Nur das Sozialkonzept wird anerkannt. Die Schulung ist dann nach dem anerkannten Sozialkonzept durchzuführen und zu dokumentieren. Falls das Schulungskonzept den nachfolgenden Regelungen des Muster-Sozialkonzeptes für Thüringer Spielhallen abweicht, ist das Schulungskonzept vor Schulungsbeginn beim hierfür zuständigen Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zur Genehmigung rechtzeitig vorzulegen.“
Regelungen nach „Muster-Sozialkonzept für Thüringer Spielhallen“
gemäß § 4 Abs. 5 Nr. 3 und 4 Thüringer Spielhallengesetz (ThürSpielhallenG)
innerhalb eines halben Jahres nach Dienstantritt erfolgreiche Schulungsteilnahme nachweisen
getrennte Schulungen für Service-Mitarbeiter und Spielerschutzbeauftragte
Suchtrelevante Schulungsinhalte werden von Personen vermittelt, die mit dem Suchthilfesystem und der –struktur vertraut sind und praktische Erfahrungen in diesem Arbeitsfeld vorweisen können.
Online-Schulungen oder andere E-Learning-Schulungen und Multiplikatorenschulungen (wie z. B. Schulung der Service-Mitarbeiter durch Spielerschutzbeauftragten) sind ausgeschlossen
Schulungskonzept/Schulungscurriculum wird dem Sozialkonzept angehängt
Mitarbeiter mit Leitungsfunktionen möglichst von Mitarbeitern ohne Leitungsfunktion trennen
Die Nachweise über geleistete Schulungsmaßnahmen werden durch den Spielerschutzbeauftragten an die Aufsichtsbehörden spätestens im Rahmen des Berichtsverfahrens weitergeleitet.
Der Schulungsumfang sollte einen Tag nicht überschreiten. Die Gruppengröße sollte fünfzehn Personen nicht überschreiten. Bei Gruppengrößen unter zwölf Personen kann die Schulungszeit hiervon entsprechend abweichen.
Grundlagenwissen zum Thema Sucht Allgemeinen und Spielsucht im Speziellen
Aufbau des (Thüringer) Hilfesystems
Befähigung zur Erkennung von problematischem und pathologischem Spielverhalten
Die erfolgreiche Schulungsteilnahme soll im Rahmen eines Leistungsnachweises belegt werden.
Nachschulungen alle 3 Jahre / zeitlicher Umfang sich am Umfang der Erstschulungen.
Wiederauffrischung sowie Fragen/Problemstellungen zur Umsetzung des Spielerschutzes in der eigenen Spielstätte
Schulungen für Spielerschutzbeauftragte siehe Thüringer Muster-Sozialkonzept für Spielhallen (40 Stunden) / alle 3 Jahre

References: § 7
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