Source: https://allesevolution.wordpress.com/2017/01/03/warum-ich-mich-und-die-meisten-frauen-die-ich-kenne-fuer-total-unemanzipiert-halte/
Timestamp: 2017-03-28 19:35:14+00:00

Document:
Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 3. Januar 2017 „Warum ich mich und die meisten Frauen, die ich kenne, für total unemanzipiert halte“
Veröffentlicht in Geschlechterfragen | Schlagwörter: Das Baby ist kein Feminist, Frauen in hohen Positionen, intrasexuelle Konkurrenz, Karriere bedeutet Status und Ressourcen, Rabenmutter vs. Karrierefrau
« „Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe und Herkunft in „gut“ und „schlecht“ einteilen“ und Feminismus
„Alles ist wunderbar und Camille Paglia ist nicht glücklich“ »
By: Alice on 3. Januar 2017 at 6:29 am
By: Henrik on 3. Januar 2017 at 8:09 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 8:20 am
By: Anual on 3. Januar 2017 at 7:46 pm
By: Dummerjan on 3. Januar 2017 at 8:29 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 8:37 am
By: Dummerjan on 3. Januar 2017 at 8:59 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 9:12 am
By: Dummerjan on 3. Januar 2017 at 9:21 am
Weil die Ehe ein besonder Vertrag ist und die historischen Gegebenheiten bei der Einführung des BGB von eine in der Landwirtschaft tätigen Bevölkerung geprägt war, soll man heute also die Rollenverteilung in einer Ehe gesetzlich vorschreiben statt es den Leuten selbst zu überlassen. Das wird dann besonders lustig, wenn das Wiederaufleben der alten Reglung mit der Eheöffnung für Homosexuelle zusammenfällt.
By: Alice on 3. Januar 2017 at 9:31 am
Das Privileg der Hausfrauenehe war in der Tat ein Privileg, das die Frauen lange verteidigt haben. Eigentlich sollte die entsprechende Regel §1358 BGB bereits 1958 fallen. Nach der zehnjährigen Erprobungsphase der BRD-Gesetze, die zum großen Teil aus den alten Gesestzesvorschriften der vorangegangenen deutschen Reiche übernommen worden sind, sollten alte Zöpfe, u.a. auch der §1356, fallen. Man muss dazu wissen, dass dieses Gesetz zuvor, vor Gründung der BRD, ausschließlich zum Schutz des Kindswohls angewendet wurde: gab es ein versorgungsbedürftiges (kleines!) Kind, dann konnte der Ehemann vor dem Vormundschaftsrichter ein Urteil beantragen, das es der Frau untersagte, eine ansonsten unanfechtbare Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Nur der Richter konnte (und nur unter ganz bestimmten Umständen) der Frau die Tätigkeit zugunsten des Kindes untersagen, der Ehemann selbst – konnte das nie! Insofern bestand aus Männersicht schon eine hohe Hürde, um evtl Meinungsverschiedenheiten zu klären: der Rechtsweg zum Gericht war angesagt. Es hat bis 1958 (und auch danach) keinen einzigen Fall in der BRD gegeben haben, in dem der §1358 BGB von einem Mann gegen seine Frau vor Gericht angewendet wurde! Für die Männer und Frauen der BRD hat der § nie eine Rolle gespielt!
1958 sollte das er fallen: die – überwiegend Männer- des Deutschen Bundestages wollten den §1358 BGB nicht verlängern. Er wäre 1958 sang- und klanglos ausgelaufen. Verschwunden. Aber: aus den Reihen der CDU-Frauenunion kam in letzter Sekunde erheblicher Widerstand. Es ging den Frauen dabei nicht darum, dem Patriachen in der Ehe den rein theoretischen Rechtsweg zum Vormundschaftsrichter zu erhalten. Ach was!
Warum habend die Frauen also so an der Bestimmung festgehalten? Die nur auf dem Papier bestehende und nie angewendete Möglichkeit, mit diesem § einer Frau eine Erwerbstätigkeit richterlich untersagen zu lassen, war die eine Seite der Medaille. Die andere Seite hieß, insbesonder in Verbindung mit dem § 1356 BGB: Frauenprivileg, und zwar erheblich! Die Frauen wollten dieses Privileg nicht aufgeben! Auf Grund des zähen anhaltenden Widerstands der CDU-Frauenunion fielen diese Vorschriften darum letztlich erst 1977, lange nachdem die Wirtschaftswunderjahre und die Zeit der Vollbeschäftigung vorbei waren. Das Hausfrauenprivileg:
Man muss sich dazu daran erinnern, dass es in den 50ern einen gehörigen Frauenüberschuss gab. Kriegsbedingt waren Männer – knapp. Weil sie tot waren. Oder verschollen. Die Männer die noch da waren, waren in Zeiten des Wirtschaftswunders gesuchte Arbeitskräfte. Vollbeschäftigung, steigende Löhne, es ging aufwärts! Zunächst begründete also das Ehefrauendasein einen gewissen bürgelichen bequemen Wohlstand auf Grundlage des Erwerbseinkommens des unterhaltsverpflichteten Ehemanns. Der Anteil der Arbeit, die mit der Hausfrauentätigkeit verbunden war, reduzierte sich in den 50er Jahren erheblich: die Wirtschaftswunderanschaffungen Waschmaschine, Elektroherd, Kühlschrank und Staubsauger erleichterten den Hausfrauenalltag enorm! Die Zahl der kinderreichen Familien nahm rapide ab: die Anzahl der Kinder/Familie sank, und der Arbeitsaufwand für die Kinder nahm entsprechend auch ab. Ein durchaus angenehmes Leben! Eine sehr verlockende Chance also für jede Frau, sich einen der noch zu habenden, ledigen, heiratsfähigen und wirtschaftlich zukunftsträchtigen Männer zu angeln, und dann von diesem sofort nach Recht und Gesetz VOLL versorgt zu werden. Jeder der in Saft und Kraft und Lohn und Brot stehenden Männer war, kein Wunder, selbstverständlich ein beliebtes und begehrtes Objekt der Begierde für die große Mehrheit der heiratswütigen Kriegerwitwen und ledigen Frolleins: Wirtschaftswunder, Vollversorgung bis ans Lebensende, DAS bedeutete das Privileg, eine verheiratete Hausfrau sein zu dürfen!
Den Frauen in den 50er Jahren war immer durchaus bewusst, welche Vorteile sie auf Grund der Hausfrauenehe nach dem damaligen BGB hatten. Sie wussten, dass dies ein echtes Frauenprivileg war und haben entsprechend lange um ihren Erhalt gekämpft. Die Hausfrauenehe war nie das Unterdrückungsinstrument, zu dem u.a. die HERstory-Geschichtsschreibung sie verzerren will. Sie war, wie gesagt, ein Frauenprivileg! Was sie eigentlich immer noch geblieben ist, bis heute.
By: v.R. on 3. Januar 2017 at 12:30 pm
By: Matze on 3. Januar 2017 at 1:23 pm
II. Buch. II. Abschnitt. Ehe. der Ehemann als Schützer des Hauses hat diese Befugnis,
§ 832 verantwortlich ist 1 ). Daher kann auch der Ehemann seiner Frau den Betrieb
der Sphäre des Mannes in die der Frau. III. Die tatsächliche Übung des Hausstandes führt zum
1915 gern vergessen wir auch die Schlüsselgewalt der Frau im Haushalt gegen die auch der Ehemann nur gerichtlich vorgehen konnte:
By: Dummerjan on 3. Januar 2017 at 2:18 pm
Das würde auch erklären, warum es gar keine tatsächlichen Anwendungsfälle mehr in der BRD gegeben hat. Es scheint mir also relativ leicht, unter Verweis auf diese alten BGB-Kommentare festzustellen: kein Mann hatte in der BRD seit Inkratftreten des GG jemals das Recht, seiner Frau die Berufsausübung zu verbieten! Und keiner hat es je vor Gericht versucht!
By: v.R. on 3. Januar 2017 at 2:18 pm
By: Matze on 3. Januar 2017 at 2:31 pm
By: Matze on 3. Januar 2017 at 3:20 pm
By: gleichheitunddifferenz on 3. Januar 2017 at 7:40 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 7:46 pm
Keine. Du hattest nach Infos zum Ehe- und Familienrecht der 50er-Jahre gefragt, die Frage war dir sehr einseitig beantwortet worden, deshalb habe ich dir meinen Artikel verlinkt. Prinzipiell bin ich nicht deiner Meinung, dass soziale Kontrolle unerheblich wäre. Die meisten Menschen richten sich auf die eine oder andere Weise an den Erwartungen ihrer Umwelt aus. Manche in bewusster Oposition dazu, das ist aber anstrengend, die meisten halten sich an die Erwartungen ihres Umfelds, was Verhalten und Erscheinungsbild betrifft.
By: gleichheitunddifferenz on 3. Januar 2017 at 7:52 pm
By: Dummerjan on 3. Januar 2017 at 12:29 pm
Oft wird auch die schlichte Ausrichtung an die Norm als Form der soziale Kontrolle gewertet. Das geschiet aber nicht aus gezielter Berechnung, um andere zu unterdrücken sondern meist ganz natürlich. Die Nachteile von Minderheiten, dass sie ihre Interessen zum Beispiel nicht gegen eine Mehrheit durchsetzen kann, ist erstmal in einer Demokratie angelegt. Das auch der Einzelne ein Recht auch gegen eine Mehrheit durchsetzen können soll ist selbstverständlich Markenzeichen hoher Zivilisation, die sich Menschenrechte und individuell einklagbare Grundrechte leisten kann. Das Konzept „Kontrolle durch sozialen Druck“ lehne ich ab, da ich zwar einsehe, dass Menschen sich untereinander beeinflussen und eine Norm auch extremen sozialen Druck auslösen kann, ich aber grundliberal denke und deshalb nicht wünsche sowas von oben politisch durch den Staat zu lösen (Paternalismus), sondern, bis auf die Extreme, Menschen auf ihre Eigenverantwortung verweise und meine, wenn das eigene Anliegen Normerwartungen zu wiedersprechen groß genug ist, sollte man denen auch standhalten können. Schlussendlich würde ich einem Mensch der sich selbst ständig für andere aufopfert ja auch dazu raten sich mehr Egoismus anzueignen umd die eigene Überforderung nach außen zu kommunizieren und nicht dafür eintreten, dass die Mitmenschen keine Erwartungen mehr an diese Person richten sollen.
By: Alice on 4. Januar 2017 at 9:33 am
By: Dummerjan on 4. Januar 2017 at 9:42 am
By: Alice on 4. Januar 2017 at 10:13 am
By: Dummerjan on 4. Januar 2017 at 10:29 am
Jetzt mal ernsthaft. Selbst wenn Normen im Gedanken des Rechtspositivismus rein gesetzt sind, „sind“ sie im Ergebnis dieser Rechtssetzung. Natürlich ist auch, dass wenn alle Menschen in meiner Umgebung gerne Äpfel essen, die Wahrscheinlichkeit, dass ich zumindest welche probieren werde größer ist als in einer Gesellschaft in der Äpfel als giftig gelten. Damit postuliere ich gar nichts. Das ist einfach so und das weißt du genauso gut wie ich.
By: Alice on 4. Januar 2017 at 10:37 am
By: Dummerjan on 4. Januar 2017 at 10:51 am
Du verstehst mich doch mit Absicht falsch, um eine Scheindebatte zu führen. Ich habe doch selbst angeführt, dass Normen Ergebnis sozialer Realität sind. Außerdem überprüfen die wenigsten, ob Tollkirschen wirklich giftig sind, sie glauben es einfach, weil es ihnen erzählt wird. Nur besonders überengagierte Leute werden sich vielleicht noch die mühe machen den Begriff zu googlen und sich soweit in die Materie einlesen, um zu verstehen, was die Tollkirsche giftig macht, wie dieses Gift wirkt und ob es Möglichkeiten gibt sie trotzdem zu verzerren. Der Rest vertraut einfach darauf, dass „wir in einer Welt leben, in der die Behauptung, ob etwas giftig sei, getestet wird“ und diese Test auch vertrauenswürdig sind und isst deshalb etwas anderes. Behauptungen im Internet nach schmecken diese übrigens süß, also durchaus lecker. Willst du die These überprüfen?
Es wäre durchaus ein interessantes soziales Experiment, zu sehen, ob, wenn ein zuvor unbekanntes Obst öffentlich mit gefakten Studien und Begründungen als giftig tituliert werden würde und deshalb in- und export untersagt werden würde, wie viele sich wirklich die Mühe machen würde dem nachzugehen. Aber wie gesagt, in dieser Diskussion geht es doch nicht wirklich um einen inhaltlichen Austausch. Das stellt sich hier doch als reines getrolle dar.
By: Alice on 4. Januar 2017 at 11:29 am
By: Dummerjan on 4. Januar 2017 at 12:11 pm
By: Alice on 4. Januar 2017 at 12:15 pm
Historisch hat die „emanzipierte Frau“ zwar die früheren Erwartungen an „fleißige, brave Hausfrauen“ abgeschüttelt, aber tatsächlich wurden dabei nur die Erwartungen der Ehemänner gegen die Erwartungen von Arbeitgebern und Feministinnen (!) ausgetauscht. Mir fiel das bei zahlreichen studierten Freundinnen auf: Diese haben schon in Schule und Studium viel mehr Stunden als die Männer über den Büchern gesessen und getan, was man ihnen gesagt hat, anstatt auch mal „zu leben“. Bei vielen ist dann das erste Kind das erste Mal in ihrem Leben gewesen, dass sie diesen Leistungsdruck nicht gespürt haben und in der Folge endeten dann einige vielversprechende Karrieren, weil diese Frauen nach Kenntnisnahme der Alternativen lieber Teil- oder Vollzeithausfrauen wurden.
By: lh on 3. Januar 2017 at 8:13 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 8:30 am
Es hindert zwar niemand die einzelne Frau, aber die gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen schon. Wir haben ja die Situation, dass in den letzten 50 Jahren sehr viele Frauen neu in den Arbeitsmarkt eingetreten sind, sich aber gleichzeitig die Haushaltseinkommen (gemessen am vorherigen Wachstumspfad) nicht nennenswert verändert haben. Die Zusammenhänge dahinter sind im Detail komplex, aber das Ergebnis ist eigentlich nicht verwunderlich, wenn man den Kreislaufcharakter der Wirtschaft verstanden hat: Als Ergebnis der zusätzlichen Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt müssen heute beide Elternteile arbeiten um dasselbe Einkommen zu erwirtschaften, was vorher der Mann alleine erwirtschaften konnte. Und das begrenzt natürlich die Menge der Männer, die noch taugliche Alleinernährer sind gewaltig – mit entsprechenden Konsequenzen für Frauen und ihre Möglichkeiten.
By: lh on 3. Januar 2017 at 8:54 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 9:05 am
By: GOI on 3. Januar 2017 at 9:30 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 9:43 am
Das Rad ist innerhalb der kapitalistischen Dynamik nicht leicht zurückzudrehen, aber zu niedrige Löhne sind auch ein Problem jenseits der Geschlechterproblematik. Realistisch müssten wohl einerseits die Löhne stärker steigen um aus der säkularen Stagnation herauszukommen und dann müssten gleichzeitig immer mehr Frauen ganz oder teilweise Hausfrau machen.
By: lh on 3. Januar 2017 at 9:52 am
By: GOI on 3. Januar 2017 at 12:54 pm
By: GOI on 3. Januar 2017 at 1:03 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 3:16 pm
By: GOI on 3. Januar 2017 at 3:58 pm
By: Christian - Alles Evolution on 3. Januar 2017 at 4:01 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 4:40 pm
By: Henrik on 3. Januar 2017 at 8:18 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 8:55 am
Arbeit ist für 98% der Menschen das, was sie machen um über die Runden zu kommen. Da steht kein Unabhängigkeitsbestreben dahinter, sondern schlicht der finanzille Überlebenswille. Früher (in der Geschichte der BRD) wurden die Frauen von ihren Männern durchgefüttert, jetzt müssen sie es eben selber erwirtschaften. „Wenn Leute den Mutterkult über alles hypen könnt die ja gerne in Saudi-Arabien leben, nach dem Motto, was für die Maße gut ist muss auch für dich gut sein. “
Noch zehn Jahre und die Frauen in Saudi-Arabien sind glücklicher (im Durchschnitt) als die Frauen hier. Mutter/Vater werden ist keine große Leistung. Mutter/Vater sein, ist die größte Leistung, die ein Mensch erbringen kann. Ich will mich hier nicht zum Bestimmer über andere Leben aufschwingen, aber wir dürfen nicht naiv sein. Mehr Freiheit bedeutet nicht automatisch mehr Zufriedenheit und Glücklichkeit. Freiheit gibt es nicht umsonst, es kostet uns Verantwortung und Anstrengung. Dem sollten wir uns bewusst sein.
By: Henrik on 3. Januar 2017 at 9:09 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 9:20 am
By: Henrik on 3. Januar 2017 at 11:12 am
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 4:44 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 4:49 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 6:29 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 7:01 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 7:26 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 7:33 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 7:35 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 7:37 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 7:39 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 7:41 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 7:44 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 7:49 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 7:58 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 8:04 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 8:10 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 8:11 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 8:20 pm
Ich empfehle die Pille nicht. Ich sage nur, dass niemand gezwungen ist diese einzunehmen, wenn sie es nicht will. Ich bin auch kein Mann, aber auch nicht hetero. Ich habe Sexualangst. Das beeinflusst meine Posts in soweit, als das ich durchaus betone, dass ich glaube jeder sollte zu jedem Zeitpunkt – in egal welcher Ekstase – eigenverantwortlich genug handeln können um zum Beispiel zu verhüten. Wenn mir eine Freundin erzählt man könne ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr zum Kondom greifen, weil man völlig die Kontrolle über sich verliehrt, dann zieht sich mir der Magen zusammen. Mit dieser Aussage bleibe ich dabei, dass Frauen durchaus auch anders Verhüten können als mit der Pille. Zum Beispiel mit der Spirale oder (das ist wieder hormonell) mit der drei Monatsspritze oder einem Diaphragma. Man könnte auch innerhalb einer Beziehung versuchen kalendermäßig zu verhüten, auch wenn das sehr unsicher ist. Außerhalb von Beziehungen ist ein Kondom ja schon gesundheitlich anzuraten. Daneben kann man natürlich auch jede Art vonnicht penetrativen Sex ausleben, ohne die Pille zu brauchen.
By: Alice on 3. Januar 2017 at 9:13 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 9:21 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 9:27 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 9:34 pm
By: GOI on 3. Januar 2017 at 10:07 pm
Keine Kondome zu benutzen, weil man zu geil oder zu besoffen ist, ist Blödsinn. Kann man trainieren. Auf Kondome „must habe“ kann man auch bestehen. Sich breitschlagen zu lassen, keine zu benutzen, ist unemanzipiert. Entgegen des Willens des Anderen keine Kondome zu benutzen ist Vergewaltigung. @Alice: habe dich extra rausgenommen. Wenn man von so etwas wie Sexualangst betroffen ist, bekommt man bestimmt schon genug „gute Tipps“ für zwei Leben.
By: GOI on 3. Januar 2017 at 10:23 pm
By: Dummerjan on 4. Januar 2017 at 10:35 am
By: Henrik on 4. Januar 2017 at 10:40 am
By: Henrik on 4. Januar 2017 at 10:36 am
By: Dummerjan on 4. Januar 2017 at 11:15 am
By: Henrik on 4. Januar 2017 at 9:03 pm
By: Alice on 4. Januar 2017 at 12:37 pm
War das eine Antwort an mich? Wenn ja sollten Sie lesen lernen. By: Henrik on 4. Januar 2017 at 9:03 pm
By: Adrian on 3. Januar 2017 at 11:01 am
By: Christian - Alles Evolution on 3. Januar 2017 at 11:02 am
Ich wäre unabhängiger wenn mir jemand mein Lebensunterhalt finanziert. By: Adrian on 3. Januar 2017 at 11:04 am
By: Christian - Alles Evolution on 3. Januar 2017 at 11:08 am
Worauf willst Du hinaus? Ich sage nur: Ich würde nicht arbeiten, wenn ich auch anders gemäß meinem Lebensstandard über die Runden kommen würden. By: Adrian on 3. Januar 2017 at 11:11 am
Es ist absolut bescheuert zu meinen ich hätte Arbeit nicht als Mittel zum eigenen Gelderwerb im Kontrast zur Version gemeint Abhängig vom Gehalt eines Ehemanns sein. Wenn man reich geerbt hat und von seinem Vermögen leben kann oder sonst ohne Gegenleistung regelmäßig Geld bekommt ist das natürlich für jeden besser als arbeiten.
By: Alice on 3. Januar 2017 at 11:16 am
Du hast es als „Emanzipation“ geframed. Emanzipation ist aber subjektiv und nur an dem zu messen, was der einzelne möchte. By: Adrian on 3. Januar 2017 at 11:23 am
By: Alex on 3. Januar 2017 at 11:28 am
Vielleicht kommt ja bald das bedingungslose Grundeinkommen. Ab ner bestimmten Höhe steige ich dann aus dem Arbeitsleben aus. By: Adrian on 3. Januar 2017 at 11:30 am
By: Alex on 3. Januar 2017 at 11:32 am
By: Adrian on 3. Januar 2017 at 11:37 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 11:36 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 11:41 am
By: Alice on 3. Januar 2017 at 11:42 am
Und noch mehr Emanzipation wäre es, wenn Frau gar nichts mehr tun müsste, um alles zu bekommen was sie möchte. By: Adrian on 3. Januar 2017 at 11:46 am
By: Alex on 3. Januar 2017 at 12:03 pm
Klar, wenn Männer fürs nichts tun Geld bekämen im Sinne eines Grundeinkommens wäre es Gleichberechtigung, dieses Frauen auch zukommen zu lassen. Sowie Frauen, genau wie Männer Anspruch auf Sozialhilfe haben. Ist es nicht dein Vorschlag gewesen das Geschlecht als rechtliche Kategorie ganz zu streichen? Ich hätte nichts dagegen.
By: Alice on 3. Januar 2017 at 12:08 pm
By: Adrian on 3. Januar 2017 at 12:15 pm
By: Alice on 3. Januar 2017 at 12:18 pm
By: Dummerjan on 4. Januar 2017 at 10:40 am
By: GOI on 3. Januar 2017 at 9:38 am
By: GOI on 3. Januar 2017 at 9:43 am
By: Christian - Alles Evolution on 3. Januar 2017 at 9:49 am
By: Adrian on 3. Januar 2017 at 11:02 am
By: Henrik on 3. Januar 2017 at 11:10 am
By: Alex on 3. Januar 2017 at 11:23 am
By: Adrian on 3. Januar 2017 at 11:26 am
By: Alex on 3. Januar 2017 at 11:35 am
By: Teardown on 3. Januar 2017 at 12:19 pm
By: DMJ on 3. Januar 2017 at 1:11 pm
By: breakpoint AKA Anne Nühm on 3. Januar 2017 at 1:15 pm
By: Dummerjan on 4. Januar 2017 at 10:43 am
By: Bullvolkar on 3. Januar 2017 at 1:48 pm
By: Christian - Alles Evolution on 3. Januar 2017 at 2:00 pm
By: keppla on 3. Januar 2017 at 3:10 pm
By: Matze on 3. Januar 2017 at 3:31 pm
By: Peter on 3. Januar 2017 at 3:51 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 5:14 pm
By: GOI on 3. Januar 2017 at 5:50 pm
By: Christian - Alles Evolution on 3. Januar 2017 at 6:28 pm
By: Semikolon on 3. Januar 2017 at 7:11 pm
By: Dummerjan on 4. Januar 2017 at 10:45 am

References: §1358
 §1356
 §1358
 §1358
 § 1356

§ 832