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Timestamp: 2018-07-17 19:23:28+00:00

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Themen Tag 1: Gemischte Klausur | NWB Campus Blog – Der Blog zur Steuerberaterprüfung
38 Gedanken zu “Themen Tag 1: Gemischte Klausur”
Prüfung 17 sagte am 10. Oktober 2017 um 16:40 :
AO fand ich ziemlich komisch. Rest war ok und ähnlich wie du geschrieben hast.
Erbfallkosten allerdings nicht abziehbar, weil kein Bezug zum Inlandsvermögen.
TaxRelax sagte am 10. Oktober 2017 um 16:46 :
Haha, jetzt hast du ja echt fast dein Forstgrundstück in Paraguay gehabt ^^
(das schrobst du eingangs in deinem Portrait)
Interessante Themen, viel Erfolg weiterhin!!
Crisscross sagte am 10. Oktober 2017 um 16:49 :
Ich fand ust und ao richtig bescheiden! Ao weiss ich immer noch nicht was die überhaupt wollten!
Ust war auch sehr heftig! Suche immer noch einen 13b
Ich hoffe AO war wirklich so einfach wie ich es gelöst habe!?
Markus sagte am 10. Oktober 2017 um 17:18 :
oha, ich habe vor 10 Jahren meine Prüfung abgelegt; keine Ahnung, was da alles dran war…
Aber wenn ich mir die Thematiken allein von der ersten Klausur ansehe, bin ich glücklich, daß ich den Scheiß durch habe…
Euch allen für die restlichen beiden Tage: Glück auf!!!
Marian sagte am 10. Oktober 2017 um 17:41 :
Bei AO waren meines Erachtens auch noch Ablaufhemmungen abzuprüfen, § 171 XII und XIV AO.
Es liegt glaube ich tatsächlich ein GIG vor, wegen der langfristigen Vermietung, dann 15a X UStG.
Charles sagte am 10. Oktober 2017 um 18:02 :
@Prüfung17,
bei den Beerdigungskosten in Argentinien habe ich auch gedacht, dass diese nicht zu berücksichtigen sind.
Fk17j sagte am 10. Oktober 2017 um 18:14 :
@charles steht unter R.E 2.2 (7)
Maya sagte am 10. Oktober 2017 um 18:48 :
Ich fand die Klausur richtig mies. Bei AO wusste ich zuerst gar nicht was ich machen soll und haben dann schritt für schritt mich durchgeprüft. Aber wahr sicher nicht besonders gut.
Bei USt habe ich Klein-Unternehmer nicht erkannt. Habe als Gesamtumsatz die steuerfreien mitgezählt. Also auch ein Schuss in den Ofen.
ErbSt ging so. Habe mich gewundert, dass es keine richtige Grundstücksbewertung gab.
Also im Großen und Ganzen war die Klausur ganz anders als zu den Vorjahren. Auch gab es keinen Rudi Rundlich
Sabrina sagte am 10. Oktober 2017 um 18:51 :
Danke für den sehr detaillierten Bericht! Als Ehemalige bin ich auch zwei Jahre später noch sehr interessiert, welche Themen dran waren. Und dieses Jahr hatte Rudi Rundlich wirklich keinen großen Auftritt?
Ich habe heute von 9 bis 15 Uhr durchgehend Daumen gedrückt und werde es auch in den nächsten zwei Tagen tun!
Wiederholer sagte am 10. Oktober 2017 um 18:53 :
USt: Aufgabe 1:
Du hast recht. Es handelte sich um eine GiG. Jedoch nur für die Praxis. Nicht für das Inventar.
Die Veräußerung war aber steuerfrei gem. § 4 Nr. 28 UStG.
In 2017 erfolgte dann eine Berichtigung des VSt-Abzugs nach § 15a UStG für das Röntgengerät.
Siegfried B. sagte am 10. Oktober 2017 um 19:02 :
AO könnte man auch etwas über den Antrag auf Feststellung der Nichtigkeit des Schätzungsbescheides durch fehlende Bekanntgabe schreiben und natürlich über den Erstattungsanspruch der zu Unrecht gezahlten Steuern samt Verzinsung schreiben.
UST den Vermieter negativ als KleinU abgrenzen, der machte ja 30k im Jahr V+V stpfl Umsätze obwohl er sonst als Arzt ja auch steuerfrei unterwegs war.
Bei Erbschaftsteuer hatte unser Dozent – leider im Rausgehen zur Pause – gerufen “denken Sie bei beschränkt Steuerpflichtigen in der ERbSt an EU/EWR – und an Argentinien. Keine Ahnung warum er das damals sagte aber jetzt erinnere ich mich daran
Danke an alle welche die Aufgaben hier posten !!!
Paule sagte am 10. Oktober 2017 um 19:17 :
Demnach hat niemand
1) die Steuerhinterziehung und Haftung des stpfl. In ao und
2) keiner die organschaft in ust
Pratchett sagte am 10. Oktober 2017 um 19:19 :
Aber wenn es nach § 4 Nr. 28 USTG steuerfrei ist, kann es doch keine 15a sein? Nur bei einer GiG tritt der Erwerber doch in die Fußstapfen ein oder sehe ich das falsch?
Dennis sagte am 10. Oktober 2017 um 19:24 :
…Arzt und GiG oder nicht GiG könnte auch sehr gemein sein…z.B mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (Az.: C-242/08) wäre der § 4 Nr. 28 UStG nicht auf den Kundenstamm oder andere immaterielle WG anwendbar…aber immer wieder spannend was die Klausurersteller so aus der Kiste holen.
Barbara sagte am 10. Oktober 2017 um 19:26 :
Hallo, konnte man den Bescheid in AO noch ändern obwohl die Festsetzunsverjährung abgelaufen war?
Weil rückwirkendes ereignis ja danach?!
Wali sagte am 10. Oktober 2017 um 20:12 :
Klage hab ich nicht geprüft und das Schreiben nicht als Einspruch, sondern als Antrag auf Änderung. Die Ablehnung ist gem. 155 Abs. 1 S. 3 ein VA und kann mit dem Einspruch. Laut Aufgabenstellung nur Möglichkeiten erörtern nach der AO, also Klage nicht zu prüfen…Aber AO war echt mies und der Klein-U’er Fall war auch “besonders”….im Vergleich zum Vorjahr leider bis auf ErbSt nicht viel besser
Steuerungeheuer sagte am 10. Oktober 2017 um 20:59 :
Hallo an Alle! Nachdem ich nun 2 Jahre Lebenszeit investiert habe, natürlich nicht zu vergessen das viele Geld (die aber bei weitem die Lebenszeit nicht ersetzen) und die Nerven, die Selbstzweifel, die Frustrationen und die Entbehrungen der vielen Familienmitgliedern frage ich mich nach diesen ersten Prüfungstag was das alles war? Glauben die Klausurenersteller ein StB wäre Gott? Hätte die Richtlinien und vielen Spezifika im Auswendig gelernt? Oder was sollte das heute? Ich bin überfragt. Was sollte ein StB in der Praxis können? Soweit ich feststellen konnte ist es immer noch so, dass große Gesellschaften die den Markt reißen Spezialabteilungen haben die solche Sachverhalte wochenlang prüfen. Also wieso der Quatsch in 6 Std?! Ich bin überfragt und ratlos. Natürlich das Gelaber man braucht nur 40 Punkte, eine Klausur besteht man mit Fußgängerpunkte.. ja… und trotzdem fallen extrem viele jedes Jahr durch! Und zu den Fußgängerpunkte, es ist immernoch so dass ein Läufer aufgrund der Wegbeschaffenheit gut oder schlecht läuft! Nicht weil er nicht laufen kann.
Es hilft aber nichts … Zähne zusammenbeißen hoffen dass es reicht und weiterkämpfen.
Steuergretel sagte am 10. Oktober 2017 um 21:02 :
Auffinden des Testaments habe ich nicht als rückwirkendes Ereignis, sondern nachträgliches Bekanntwerden gewertet. 172 Abs. 12? Dachte der gilt nur für die ErbSt?
TaxRelax2017/18 sagte am 10. Oktober 2017 um 21:33 :
Ich kann Steuerungeheuer nur zustimmen. Die Prüfung wird immer spezieller (man ziehe einen Vergleich mit den Prüfungen vor 2013) und ich verstehe auch nicht inwieweit durch diese Aufgabenstellung Systemverständnis getestet werden soll. Es ist sehr frustrierend (und das hat nichts mit Qualitätssicherung des Berufs zu tun) und dazu auch noch der “Urheberrechsstreit”, der zur allgemeinen Intransparent beiträgt, sehr, sehr schade… Hoffen wir auf die nächsten Tage.
Meckpom sagte am 10. Oktober 2017 um 21:33 :
@steuerungeheuer: wenn du nur auf die Standardfälle geprüft werden möchtest solltest du Fachwirt werden. Ao ist glaub ich immer komisch und schwer zu durchschauen. Aber nen Arzt im ust mit ein paar Besonderheiten abzuprüfen ist nicht unfair. Auch beschränkte Steuerpflicht in erbst kommt häufiger vor als man denkt. Es geht doch darum zu prüfen ob der Kandidat das zeug hat unbekannte Sachverhalte systematisch abzuarbeiten. Und den Fall in ust würde ich auch nicht als völlig weltfremd bezeichnen. Man das glaube ich gut von einem Kandidaten verlangen mal über den Rand des Standards zu schauen und solche Fälle zu prüfen.
Paule sagte am 10. Oktober 2017 um 22:25 :
Steht irgendwo dass argentinien zum ewr gehört. Und musste bei ust der kleinunternehmer geprüft werden oder hat die Aufgabenstellung dies bereits verneint?
Marie sagte am 10. Oktober 2017 um 22:30 :
@ Oktober17: Ich hab deinen Text genau so an meine Freunde weitergeleitet, ich musste echt lachen darüber wie du es geschrieben hast. Das trifft es genau!! Danke!!!
Siegfried B. sagte am 11. Oktober 2017 um 06:00 :
@Paule: Nein, EWR sind die alten drei Bekannten NIL allerdings findet die Regelung zum EWR auf Argentinien bei der ErbSt Anwendung. In UST stand nicht wörtlich bitte prüfen Sie auf Kleinunternehmern allerdings stand hinten in den Hinweisen das kein Antrag nach 19 II UStG gestellt wurde – also kein Antrag auf Verzicht der Anwendung als KleinU behandelt zu werden.
@Wali; Das Schreiben einen StB wird nicht so großzügig ausgelegt wie das einen “unkundigen”.Von daher völlig korrekt, es war ein Antrag des Steuerberaters, gegen die Ablehnung ist der Einspruch zuständig und dann sind wir bei Aufgabenstellung 2 “Wie beurteilen Sie die Aussichten” wieder beim Obersatz Der Einspruch hat Aussicht auf Erfolgt wenn er zulässig und begründet ist – und die Reise geht los…
Viel Erfolgt allen weiterhin !!!
AnnA sagte am 11. Oktober 2017 um 07:56 :
Wie kommt ihr auf Sonderrechte für Argentinien? Gibt es eine Fundstelle? Ich habe beschränkte Steuerpflicht angenommen…
Egidius sagte am 11. Oktober 2017 um 08:48 :
Hat jemand den Erstattungsanspruch nach § 37 (2) S. 1 und 2 AO sowie Zahlungsverjährung geprüft? Dass der Bescheid zwar an den falschen Erben adressiert war, aber trotzdem nur einfach rechtswidrig war statt nichtig war? Sodass erstmal die Zahlung zunächst nicht rechtsgrundlos war, aber dass der Grund für die Zahlung nachher weggefallen ist, nachdem der Bescheid wegen Ablaufhemmung nach § 171 (12) AO aufgehoben werden konnte?
Erna sagte am 11. Oktober 2017 um 09:37 :
Ich war zwar dieses Jahr glücklicherweise nicht dabei, aber wenn ich das so lese, hört sich das für mich zumindest doch um einiges humaner an, als es letztes Jahr war. Insbesondere ErbSt… Von daher würde ich mich mal nicht beschweren… Hätte wohl schlimmer kommen können :–)
Rudi Rundlich sagte am 11. Oktober 2017 um 11:32 :
Hört sich doch ganz gut an. Einfach locker bleiben, letztes Jahr sind auch alle nach dem ersten Tag durchgedreht nur weil GrESt dran kam. Das ist doch vorher bekannt, dass immer einige Überraschungen dabei sind. Ich verstehe die alljährliche Empörung nicht.
Karsten sagte am 11. Oktober 2017 um 12:00 :
Man geht halt immer da rein und fühlt sich ohnehin schlecht vorbereitet. Dann noch allerhand ‘”komisches Zeug”. Ist doch klar, dass man da so reagiert. Ist leicht zu sagen, dass man doch wissen muss, dass da immer Überraschungen drin sind. Emotional kann ich das nachvollziehen.
jack sagte am 11. Oktober 2017 um 12:00 :
@Rudi: Die Schreiber sind halt traurig, dass du dieses Jahr Urlaub genommen hast.
Don Alexis sagte am 11. Oktober 2017 um 12:39 :
Wenn ich das Examen schreiben würde, würde ich mir hier keinen einzigen Beitrag durch lesen, das macht euch doch völlig verrückt. Habe letztes Jahr geschrieben und bestanden, schreibt die drei tage einfach runter und fertig, ihr könnt eh nix ändern.
Außerdem empfindet man das eigene Examen immer als das Schlimmste wenn man es mit den Vorjahren vergleicht, das ist völlig normal. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad immer in etwa der Selbe.
Luise sagte am 11. Oktober 2017 um 13:04 :
wie ist die Punkteverteilung für die erste Klausur ?
TaxRelax sagte am 11. Oktober 2017 um 13:07 :
Ich fand den Tag 1 letztes Jahr bis auf die GrESt schon ganz i.O.
Der Hammer war ja dann der zweite Tag. Bin schon gespannt was berichtet wird….
Rudi Rundlich sagte am 11. Oktober 2017 um 13:23 :
Ich freue mich über die verlängerte Lebenszeit
AnnA sagte am 11. Oktober 2017 um 14:53 :
Wie kommt ihr auf Sonderrechte für Argentinien? Gibt es eine Fundstelle? Ich habe beschränkte Steuerpflicht angenommen… Würde meine Abgabeentscheidung beeinflussen….
Marie sagte am 11. Oktober 2017 um 15:43 :
Hahaha, glaubt das mit Argentinien doch nicht.
Natürlich ist das nicht EWR und der Fall ist auf beschränkte Steuerpflicht zu lösen…
AnnA sagte am 11. Oktober 2017 um 16:23 :
Marcel sagte am 13. Oktober 2017 um 09:26 :
ErbSt: Wie habt ihr denn das Guthaben auf dem Konto bei der Deutschen Bank in Deutschland behandelt?
Prüfling 2017 sagte am 13. Oktober 2017 um 10:28 :
Nich steuerpflichtig, weil kein Inlandsvermögen § 121 BewG

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 § 4
 § 15
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 § 37
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 § 121