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Informationsveranstaltung Vernehmlassung FHVG März 2012 Harmonisiertes Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2) für die Bündner Gemeinden - PDF
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1 Informationsveranstaltung Vernehmlassung FHVG März 2012 Harmonisiertes Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2) für die Bündner Gemeinden Graubünden
2 AfG, März
3 Gesetzliche Grundlagen für HRM2 Finanzhaushaltsgesetz (FHG, BR ) gilt für den Kanton und die Gemeinden sinngemäss für die Regional- und Gemeindeverbände sowie die Bürgergemeinden Verabschiedung durch Grosser Rat in Oktobersession 2011 Verordnung über den kantonalen Finanzhaushalt (FHV) Finanzhaushaltsverordnung für die Gemeinden (FHVG) Vernehmlassung bis Ende April 2012 Inkrafttreten FHG / VO 1. Dezember 2012 AfG, März
4 Ziele HRM2 Abbildung der tatsächlichen Verhältnisse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage mehr Transparenz bessere Verständlichkeit Angleichung der Rechnungslegung an die Privatwirtschaft AfG, März
5 I. Allgemeine Bestimmungen AfG, März
6 Finanz- und Verwaltungsvermögen Art. 2 FHG Finanzvermögen (FV) Vermögenswerte, die nicht der Erfüllung öffentlicher Aufgaben dienen z.b. Liegenschaft mit Wohnungen Verwaltungsvermögen (VV) Vermögenswerte, die der Erfüllung öffentlicher Aufgaben dienen z.b. Schulhaus, Strassen, Wasserversorgung AfG, März
7 II. Steuerung des Haushalts AfG, März
8 Grundsätze der Haushaltsführung Art. 5 Abs. 1 FHG Anhang FHVG Haushaltsgleichgewicht, Sparsamkeit, Verursacherprinzip, etc. Grundsätze der Budgetierung Art. 5 Abs. 2 FHG Anhang FHVG Jährlichkeit, Vollständigkeit, Wesentlichkeit, Vergleichbarkeit, etc. AfG, März
9 Finanzplan Art. 9 FHG Art. 3 FHVG Finanzplanung Budget Finanzplan Finanzplan Finanzplan zur Kenntnisnahme an Gemeindeversammlung oder Parlament AfG, März
10 Budget Art. 10 FHG Art. 4 FHVG Budget Erfolgsrechnung Investitionsrechnung 0 Aufwände Erträge Ausgaben Einnahmen Genehmigung bis zum 31. Dezember des Vorjahres AfG, März
11 III. Kreditrecht AfG, März
12 Kreditrecht Art. 14 FHG Ein Kredit ist die Ermächtigung, für einen bestimmten Zweck bis zu einem bestimmten Betrag finanzielle Verpflichtungen einzugehen. Schema Kreditrecht AfG, März
13 Verpflichtungskreditkontrolle (neu) Art. 15 FHG Art. 7 FHVG Auszug Verpflichtungskreditkontrolle Soll / Ist Vergleich AfG, März
14 IV. Rechnungslegung AfG, März
15 Grundsätze der Rechnungslegung Art. 25 FHG Anhang FHVG Bruttodarstellung, Periodenabgrenzung, Vergleichbarkeit, etc. Grundsätze der Buchführung Art. 29 FHG Anhang FHVG Vollständigkeit, Richtigkeit, Rechtzeitigkeit, etc. AfG, März
16 Jahresrechnung Art. 11 FHG Bilanz (bisher Bestandesrechnung) Erfolgsrechnung (bisher Laufende Rechnung) Investitionsrechnung Geldflussrechnung Anhang AfG, März
17 Kontenrahmen HRM2 Art. 11 FHG Art. 9 FHVG Bilanz 5-stellige Kontonummern Gemeindesteuerforderungen Erfolgs- und Investitionsrechnung 4-stellige Kontonummern bei Funktionen und Arten Spesenentschädigung Kindergärtnerin AfG, März
18 Bilanz Art. 11 FHG Art. 10 FHVG Aktiven Finanzvermögen (FV) Flüssige Mittel und kurzfristige Geldanlagen Forderungen Kurzfristige Finanzanlagen Aktive Rechnungsabgrenzungen Vorräte und angefangene Arbeiten Finanzanlagen Sachanlagen Verwaltungsvermögen (VV) Sachanlagen Immaterielle Anlagen Darlehen Beteiligungen Investitionsbeiträge Kumulierte zusätzliche Abschreibungen (-) Passiven Fremdkapital (FK) Laufende Verbindlichkeiten Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzungen Kurzfristige Rückstellungen Langfristige Finanzverbindlichkeiten Langfristige Rückstellungen Eigenkapital (EK) Verpflichtungen / Vorschüsse gegenüber SF Fonds Vorfinanzierungen Aufwertungsreserve Umstellung auf HRM2 Neubewertungsreserve Finanzvermögen Übriges Eigenkapital Bilanzüberschuss / Bilanzfehlbetrag AfG, März
19 Funktionale Gliederung ER + IR Art. 11 FHG Anhang FHVG 0 Allgemeine Verwaltung 1 Öffentliche Ordnung und Sicherheit, Verteidigung 2 Bildung 3 Kultur, Sport und Freizeit, Kirche 4 Gesundheit 5 Soziale Sicherheit 6 Verkehr 7 Umweltschutz und Raumordnung 8 Volkswirtschaft 9 Finanzen und Steuern AfG, März
20 Artengliederung Erfolgsrechnung Art. 11 FHG Anhang FHVG 3 Aufwand 30 Personalaufwand 31 Sach- und übriger Betriebsaufwand Abschreibungen Verwaltungsvermögen 34 Finanzaufwand 35 Einlagen in Fonds und SF 36 Transferaufwand 37 Durchlaufende Beiträge 38 Ausserordentlicher Aufwand 39 Interne Verrechnungen 4 Ertrag 40 Fiskalertrag 41 Regalien und Konzessionen 42 Entgelte 43 Verschiedene Erträge 44 Finanzertrag 45 Entnahmen aus Fonds und SF 46 Transferertrag 47 Durchlaufende Beiträge 48 Ausserordentlicher Ertrag 49 Interne Verrechnungen AfG, März
21 Dreistufige Erfolgsrechnung (neu) Art. 11 FHG Art. 11 FHVG Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit Betriebsergebnis + Ergebnis aus Finanzierung Arten 34/44 = Operatives Ergebnis (1. Stufe) + Ausserordentliches Ergebnis Arten 38/48 (2. Stufe) = Gesamtergebnis Erfolgsrechnung (3. Stufe) verändert den Bilanzüberschuss/-fehlbetrag AfG, März
22 Artengliederung Investitionsrechnung Art. 11 FHG Anhang FHVG 5 Ausgaben 50 Sachanlagen 51 Investitionen auf Rechnung Dritter 52 Immaterielle Anlagen Darlehen 55 Beteiligungen 56 Eigene Investitionsbeiträge 57 Durchlaufende Investitionsbeiträge 58 Ausserordentliche Investitionen 59 Übertrag an Bilanz 6 Einnahmen 60 Übertragung von Sachanlagen in das FV 61 Rückerstattungen 62 Abgang immaterielle Anlagen 63 Investitionsbeiträge für eigene Rechnung 64 Rückzahlung von Darlehen 65 Übertragung von Beteiligungen 66 Rückzahlung eigener Investitionsbeiträge 67 Durchlaufende Investitionsbeiträge 68 Ausserordentliche Investitionseinnahmen 69 Übertrag an Bilanz AfG, März
23 Aktivierungsgrenze Investitionsrechnung Art. 11 FHG Art. 12 FHVG Gemeinden bis 1'000 Einwohner/-innen Fr. 25'000 Gemeinden über 1'000 bis 5'000 Einwohner/-innen Fr. 50'000 Gemeinden über 5'000 bis 10'000 Einwohner/-innen Fr. 75'000 Gemeinden über 10'000 Einwohner/-innen Fr. 100'000 ungeachtet, ob werterhaltend oder wertvermehrend AfG, März
24 Geldflussrechnung (neu) Art. 11 FHG Art. 13 FHVG Liquiditätswirksame Erträge / Aufwände Cash flow aus betrieblicher Tätigkeit Liquiditätswirksame Einnahmen / Ausgaben Cash flow aus Investitionstätigkeit Finanzeinnahmen / Finanzausgaben Cash flow aus Finanzierungstätigkeit Erfolgsrechnung Investitionsrechnung z. B. Zu-/Abnahme Darlehen Veränderung des Fonds "Geld" 1000 Kasse 1001 Post 1002 Bank 1003 kurzfristige Geldmarktanlagen 2010 kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (Habensalden Post-/Bankkonten) AfG, März
25 Vorfinanzierungen Bildung von Reserven für zukünftige Vorhaben z.b. Schulhausneubau Art. 12 FHG Art. 18 FHVG Rückstellungen wahrscheinliche Verpflichtung, deren Höhe schätzbar ist z.b. Ausfinanzierung Pensionskasse Art. 13 FHG Art. 14 FHVG Spezialfinanzierungen zweckgebundene Einnahmen z.b. Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung Art. 22 FHG Art. 17 FHVG AfG, März
26 Rechnungsabgrenzungen Transitorische Aktiven und Passiven z.b. Schlussabrechnungen Sozialversicherungen Art. 15 FHVG Interne Verrechnungen Gutschriften und Belastungen zwischen Verwaltungseinheiten für erbrachte Leistungen z.b. Personal-, Fahrzeugaufwand Art. 16 FHVG AfG, März
27 Bewertung Finanzvermögen Art. 26 FHG Art. 20 FHVG Flüssige Mittel, Wertschriften, etc. jährlich per Bilanzstichtag nach kaufmännischen Grundsätzen Nominalwert, Kurswert, Anschaffungswert, Marktwert Ausnahme Grundstücke und Gebäude mindestens alle 10 Jahre AfG, März
28 Restbuchwert in 1'000 CHF HRM2 Vergleich lineare und degressive Abschreibungsmethode Beispiel Gemeindestrasse 1' Linear degressiv AfG, März
29 Ordentliche Abschreibungen Art. 27 FHG Art. 22 FHVG Wechsel von der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode Jährlicher Abschreibungssatz richtet sich nach der Nutzungsdauer der Anlagekategorie (Hochbauten, Tiefbauten, Mobilien, etc.) Abschreibungen sind neu auf die Funktionen zu verteilen AfG, März
30 Zusätzliche Abschreibungen Art. 28 FHG Art. 24 FHVG Zulässig, sofern dadurch kein Aufwandüberschuss entsteht und kein Bilanzfehlbetrag vorhanden ist Zusätzliche Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen sind als ausserordentlicher Aufwand zu verbuchen AfG, März
31 Anlagenbuchhaltung (neu) Art. 27 FHG Art. 19 FHVG Anlagenbuchhaltung IR Objekt Anlagen Schulhaus Sanierung Turnhalle (2012) Einbau Treppenlift (2013) Erweiterungsbau (2014) Bilanz Anlagenteil Gebäude Anlagekategorie Hochbauten ND 33 J ER Abschreibungen Mobilien Mobilien 8 J AfG, März
32 Anhang (neu) Art. 13 FHG Rechnungslegungsgrundsätze HRM2 Eigenkapitalnachweis Rückstellungsspiegel Beteiligungs- und Gewährleistungsspiegel Anlagespiegel Zusätzliche Angaben AfG, März
33 Eigenkapitalnachweis (neu) Art. 13 FHG Art. 26 FHVG 290 Verpflichtungen / Vorschüsse gegenüber Spezialfinanzierungen 291 Fonds 293 Vorfinanzierungen 295 Aufwertungsreserve aus der Umstellung auf HRM2 296 Neubewertungsreserve Finanzvermögen 298 Übriges Eigenkapital 299 Bilanzüberschuss / Bilanzfehlbetrag AfG, März
34 Beteiligungsspiegel (neu) Art. 13 FHG Art. 25 FHVG Formen der interkommunalen Zusammenarbeit und die ausgelagerten Trägerschaften Darlehen und Beteiligungen, im Zusammenhang mit der öffentlichen Aufgabenerfüllung oder Interessenz Auszug Beteiligungsspiegel AfG, März
35 Gewährleistungsspiegel (neu) Art. 13 FHG Art. 25 FHVG Tatbestände aus denen sich eine wesentliche Verpflichtung ergeben kann z.b. Eventualverpflichtungen (Bürgschaften, Defizitgarantien) Auszug Gewährleistungsspiegel AfG, März
36 V. Rechnungs- und Verwaltungsführung AfG, März
37 Internes Kontrollsystem (neu) Art. 31 FHG Art. 28 FHVG Massnahmen und Weisungen, um das Gemeindevermögen gegen unerlaubte Handlungen und Entwendungen zu schützen die Vollständigkeit der Einnahmen sicherzustellen Fehler und Unregelmässigkeiten bei der Buchführung zu verhindern Zuständigkeiten und Verantwortung festzulegen AfG, März
38 Mögliches Beispiel eines IKS-Prozesses AfG, März
39 Finanzkennzahlen Art. 32 FHG Anhang FHVG Selbstfinanzierungsgrad Zinsbelastungsanteil Nettoschuld in Franken je Einwohnerin/Einwohner Selbstfinanzierungsanteil Kapitaldienstanteil Bruttoverschuldungsanteil Investitionsanteil AfG, März
40 VI. Schluss- und Übergangsbestimmungen AfG, März
41 Übergang zu HRM2 Art. 53 FHG Art. 30, 31, 32 FHVG Finanzvermögen neu bewerten Auflösung stille Reserven Keine Aufwertung des Verwaltungsvermögens Vorhandenes VV ist linear abzuschreiben während längstens 12 Jahren Wesentliche Investitionen der letzten 5 Jahre können neu bewertet werden und nach der Restnutzungsdauer abgeschrieben werden Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungen neu bewerten AfG, März
42 Übergangsfrist zur Umstellung auf HRM2 Art. 54 FHG Pilotgemeinden Rechnungslegung nach HRM2 Start freiwillige Umstellung Pflicht ab AfG, März
43 AfG, März
44 Fragen, Diskussion AfG, März

References: Art. 2
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 9
 Art. 3
 Art. 10
 Art. 4
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 7
 Art. 25
 Art. 29
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 9
 Art. 11
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 11
 Art. 13
 Art. 12
 Art. 18
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 22
 Art. 17
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 26
 Art. 20
 Art. 27
 Art. 22
 Art. 28
 Art. 24
 Art. 27
 Art. 19
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 26
 Art. 13
 Art. 25
 Art. 13
 Art. 25
 Art. 31
 Art. 28
 Art. 32
 Art. 53
 Art. 30
 Art. 54