Source: http://azubi-kaufleute.de/showthread.php?tid=23
Timestamp: 2017-12-17 13:35:02+00:00

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Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Grundsätze Ordnungsgemäßer Bilanzierung
Ein sachverständiger Dritter muss sich in der Buchführung in angemessener Zeit zurechtfinden und sich einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Vermögenslage des Unternehmens verschaffen können (§ 238 HGB).
Alle erforderlichen Aufzeichnungen müssen vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorgenommen werden (§ 239 HGB).
Chronologische und zeitnahe Verbuchung.
Sachlich und rechnerisch richtige Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle (§ 239 HGB).
Keine Buchung ohne Beleg! Jedem Geschäftsvorfall muss ein Beleg zugrunde liegen.
Für Geschäftsvorfälle, für die keine Fremdbelege vorliegen, sind Eigenbelege zu erstellen.
Belege müssen sachlich und rechnerisch richtig sein.
Die Geschäftsvorfälle müssen sich in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen (§ 238 HGB).
Die Ablage der Belege muss das schnelle auffinden und die Rückverfolgung der Geschäftsvorfälle ermöglichen (von der Buchung zum Beleg, vom Beleg zur Buchung). Aufbewahrung (§ 257 HGB)
Chronologische und zeitnahe Verbuchung (§ 239 HGB).
Vollständigkeit des Jahresabschlusses nach § 246 HGB
Bei der Bewertung sind die gültigen Vorschriften anzuwenden.
Es ist ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln.
Der Jahresabschluss muss klar und übersichtlich sein (§ 243 HGB)
Verrechnungsverbot nach § 246 HGB (Posten der Aktivseite dürfen nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet werden.)
Übereinstimmung der Eröffnungsbilanz eines Jahres mit der Schlussbilanz des Vorjahres (Bilanzidentität nach § 252 HGB)
Beibehaltung der Gliederung und Postenbezeichnung (Bilanz und GuV).
Bewertungskontinuität nach § 252 HGB (Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sollen beibehalten werden.)
Grundsatz der Vorsicht nach § 252 HGB
Aus einer möglichen Bandbreite von Wertansätzen ist auf der Aktivseite eher der niedrigere und auf der Passivseite tendenziell der höhere Wert anzusetzen.
Nicht realisierte Gewinne sind nicht auszuweisen.
Nicht realisierte Verluste sind auszuweisen.
Nach § 252 HGB sind Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss zu berücksichtigen.
(Quelle: http://www.rechnungswesen-info.de)
Es ist: 17.12.2017, 14:35 Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2017 MyBB Group.

References: § 246
 § 246
 § 252
 § 252
 § 252
 § 252