Source: http://phv-laatzen.de/verein/satzung
Timestamp: 2018-10-24 05:02:22+00:00

Document:
des 1. Deutschen Polizeihundvereins Laatzen/Hannover (PHV)
von 1953 e.V. im D.V.G.
- Sportverband für das Polizei- und Schutzhundwesen -
1. Der 1. Deutsche Polizeihundverein Laatzen/Hannover von 1953 e.V. wurde am 3. September 1953 gegründet; er ist Mitglied im Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG), Sitz Lünen. Der Verein führt den Namen:
Erster Deutscher Polizeihundverein (PHV)
Laatzen/Hannover von 1953 e.V.
im Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine,
Sitz Lünen,
2. Der Ausbildungsplatz befindet sich in der Verlängerung der Wülferoder Straße, 3014 Laatzen 1,
Postanschrift: Am Kronsberg 2, 3000 Hannover 72.
1. Zweck des Ersten Deutschen Polizeihundvereins Laatzen/Hannover von 1953 e.V. ist die Förderung des Hundesports, die Gewinnung und der Zusammenschluß von Anhängern, Freunden und Förderern der Begleit-, Schutz-, Dienst- und Gebrauchshunde.
2. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird insbesondere durch Errichtung von Sportanlagen und die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht. '
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Zahlungen oder Vergütungen, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.
Der Verein verfolgt die gemeinnützigen Zwecke insbesondere durch die Zusammenarbeit in der Ausbildung von Schutz-, Dienst- und Fährtenhunden mit den Polizeibehörden, mit der Bahnpolizei, den Zollbehörden und dem Grenzschutz.
3. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
die Einführung und Verwendung der acht Gebrauchshunderassen, die im Deutschen Verband für Gebrauchshundsportvereine e.V., Sitz Lünen, für den Zweck anerkannt sind,
die Förderung des übrigen Gebrauchshundewesens sowie des Breitensports,
Belehrung über die Ausbildung des Begleit-, Schutz- und Gebrauchshundes,
die Durchführung von Wettkämpfen zur Leistungssteigerung von Hundeführer und Hund,
eine Jugendbetreuung, zu fördern durch Schaffung von Jugendgruppen.
1. Der Verein besteht aus Ehrenmitgliedern, ordentlichen Mitgliedern und außerordentlichen Mitgliedern.
2. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das siebente Lebensjahr vollendet hat.
3. Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen. Diese müssen sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben und mindestens zehn Jahre Mitglied sein. Die Ehrenmitglieder haben alle Rechte und Pflichten eines Mitglieds, sind aber von der Beitragspflicht befreit.
4. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den 1. Vorsitzenden gerichtet werden soll. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minder-jährigen, ist der Antrag auch vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge sowie evtl. Umlagen, Zwinger- und Boxenmieten für den beschränkt Geschäftsfähigen.
5. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Aufnahmeantrag durch einfache Stimmenmehrheit. Bei Ablehnung des Antrags ist sie nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. '
6. Durch die Beitrittserklärung erkennt das neue Mitglied die Satzungen des Vereins als rechtsverbindlich für sich an.
7. Gewerbsmäßige Hundehändler sind von der Aufnahme als Mitglied ausgeschlossen.
8. Als außerordentliche Mitglieder können aufgenommen werden: Personen, juristische Personen des Handelsrechts und Personenhan-delsgesellschaften sowie die öffentlichen Rechtsträger, die mindestens einen doppelten Jahresbeitrag leisten.
1. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins an den festgelegten Übungstagen zu benutzen sowie an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
2. Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung die von der Mitgliederversammlung erlassenen Beschlüsse und Vereinsordnungen zu beachten.
3. Bei Wohnungswechsel ist jedes Mitglied verpflichtet, die Änderung der Anschrift dem Vorstand unverzüglich anzuzeigen.
4. Die Ausbildungstage und -zeiten werden vom Ausbildungsleiter festgesetzt.
5. Jedes aktive Mitglied hat Gemeinschaftsarbeit abzuleisten. Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren haben die Hälfte der festgesetzten Stunden abzuleisten. Die Anzahl der abzuleistenden Stunden pro Jahr werden vom Vorstand festgesetzt. Nicht abgeleistete Arbeitsstunden können durch Zahlung eines vom Vorstand festgesetzten Betrages abgegolten werden.
Als aktive Mitglieder gelten
Zwinger- und Boxenmieter
alle Mitglieder, die die Platzanlage des Vereins nutzen.
Befreiung vom Arbeitsdienst für Rentner, Schwerbeschädigte ist auf Antrag möglich; die Entscheidung hierüber trifft der Vorstand.
Auf besonderen Antrag kann der geschäftsführende Vorstand über das Ruhen der Mitgliedschaft entscheiden.
1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluß aus dem Verein.
2. Der Austritt aus dem Verein ist mit schriftlicher Erklärung an den 1. Schriftführer jederzeit zum Ende eines Jahres möglich. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate. Unberührt hiervon bleibt die Verpflichtung zur Zahlung des für das betreffende Geschäftsjahr zu leistenden Beitrages. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen ist die Austrittserklärung auch vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
3. Ein Mitglied kann durch Beschluß des geschäftsführenden Vor­stands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitglieds­beiträgen, Zwinger- und Boxenmieten sowie Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluß des geschäftsführenden Vorstands über die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
4. Wenn ein Mitglied schuldhaft die Interessen des Vereins ver­letzt, kann gegen ihn eine Vereinsstrafe verhängt werden. Ver­einsstrafen sind Ermahnung, Verweis und Geldbuße bis zu 500,00 DM. Verweis und Geldbuße können nebeneinander verhängt werden. Über die Vereinsstrafe entscheidet der geschäftsführende Vor­stand. Vor der Entscheidung muß der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Die Entscheidung des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen die Entscheidung des Vorstandes kann das betroffene Mitglied schriftlich innerhalb von zwei Wochen Berufung beim Ehrenrat einlegen. Die Entscheidung, des Ehrenrates ist endgültig.
schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins ver­letzt, das Ansehen des Vereins schädigt oder das Vereins­leben erheblich stört
die Arbeit des Vorstandes in der Weise beeinträchtigt, daß eine erfolgreiche Vereinstätigkeit in Frage gestellt wird. Hierzu zählt insbesondere die Nichtbeachtung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.
Für den Ausschluß aus dem Verein ist folgendes Verfahren anzuwenden:
Der Antrag auf Ausschluß eines Mitgliedes kann nur in einer Mitgliederversammlung gestellt werden.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Antrag auf Ausschluß mit einfacher Stimmenmehrheit.
Bei Annahme des Antrages ist dieser vom 1. Vorsitzenden dem Ehrenrat innerhalb einer Woche zuzuleiten. Der Ehrenrat hat das betroffene Mitglied sowie den (die) Antragsteller schriftlich zu einer Stellungnahme aufzufordern.
Der Ehrenrat trägt seine Entscheidung einer turnusmäßigen bzw. außerordentlichen Jahreshauptversammlung vor.
Die Jahreshauptversammlung entscheidet über den Ausschluß mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig. Die Entscheidung ist dem betroffenen Mitglied schriftlich mitzuteilen.
6. Ausscheidende oder ausgeschlossene Mitglieder haben keine Ansprüche an den Verein.
1. Der erweiterte Vorstand des Vereins besteht aus
c) dem 1. Vorsitzenden
e) dem 1. Schriftführer und seinem Stellvertreter
(= dem 2. Schriftführer)
f) dem 1. Kassenwart und seinem Stellvertreter
(= dem 2. Kassenwart)
g) dem Ausbildungsleiter
h) dem Platz- und Gerätewart.
2. Zum geschäftsführenden Vorstand i.S.d. § 26 BGB gehören:
Ein Vorstandsmitglied aus dem geschäftsführenden Vorstand kann zugleich zwei Ämter im geschäftsführenden Vorstand ausüben, ist in diesem Falle aber nur mit einer Stimme im Vorstand stimmbe­rechtigt.
Die Beschlußfassung im geschäftsführenden Vorstand erfolgt durch einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vor-sitzende.
Der Verein wird durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten. Die nicht dem geschäftsführenden Vorstand angehörenden Vorstandsmitglieder sind Beisitzer und haben die Aufgabe, den Vorstand zu beraten.
1. Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung für die Dauer von drei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.
3. Eine vorzeitige Amtsniederlegung schließt eine Wiederwahl für dieselbe Amtsperiode aus.
4. Scheidet ein Mitglied des Vorstands rechtzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
Einberufung und Aufgaben der Mitgliederversammlung
1. Jeden Monat findet mindestens eine Mitgliederversammlung statt. Termin und Tagesordnung werden jeweils durch Aushang eine Woche vorher bekanntgegeben.
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied, das das 14. Lebensjahr vollendet hat, eine Stimme, soweit es seinen finan­ziellen Verpflichtungen vollständig nachgekommen ist. Das Stimm­recht ist nicht übertragbar.
Über Anträge auf Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Ver­sammlung.
Die Mitgliederversammlung regelt die Angelegenheiten des Ver­eins, soweit sie nicht gem. § 11 Abs. 4 der Satzung der Jahres­hauptversammlung vorbehalten sind bzw. vom Vorstand entschieden werden. Die Mitgliederversammlung entscheidet durch Beschluß. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Sollten bei einer Mitgliederversammlung nicht mindestens zehn Mitglieder anwesend sein, so ist diese nicht beschlußfähig.
Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen und vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.
Einberufung und Aufgaben der Jahreshauptversammlung
1. Alljährlich findet mindestens eine Jahreshauptversammlung statt.
2. Die Jahreshauptversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand gem. § 11 Abs. 4 der Satzung fest. Die Einberufung der Jahreshauptversammlung kann auch durch Veröffentlichung in der Tageszeitung "Neue Hannoversche Presse" erfolgen. Hierbei ist ebenfalls eine Frist von zwei Wochen einzuhalten. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Jahres-hauptversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung de Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Jahreshauptversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in einer Jahreshauptversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.
3. In der Jahreshauptversammlung hat jedes Mitglied, das das 14 Lebensjahr vollendet hat, eine Stimme, soweit es seinen finanziellen Verpflichtungen vollständig. nachgekommen ist. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
4. Aufgaben der Jahreshauptversammlung sind:
Entgegennahme der Geschäfts- (Jahres-), Kassen-, Leistungs- und Revisionsberichte
Neuwahlen gem. § 9, § 12 und § 13 Abs. 3 der Satzung
Beschlußfassung über evtl. Satzungsänderungen
Festsetzung der Aufnahmegebühr, des Jahresbeitrages und etwaiger Umlagen
im Bedarfsfall Beschlußfassung über den Ausschluß von Mitgliedern
5. Zu Beschlußfassung bedarf es einer einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltung wird als Nichtabgabe der Stimme gewertet. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende.
Sollten bei einer Jahreshauptversammlung nicht mindestens zwanzig Mitglieder anwesend sein, so ist diese nicht beschlußfähig und muß innerhalb eines Monats erneut einberufen werden.
6. Zu Satzungsänderungen bedarf es einer 2/3-Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
7. Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten. Die Niederschrift ist vom 1. Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterschreiben und der nächsten Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.
8. Für außerordentliche Jahreshauptversammlungen gelten die gleichen Bestimmungen.
Die Jahreshauptversammlung wählt jeweils auf drei Jahre einen Ehren­rat, der aus drei Personen besteht. Diese wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden. Vorstandsmitglieder sind nicht in den Ehrenrat wählbar. Der Ehrenrat ist zuständig für Streitfälle zwischen einzel­nen Mitgliedern. Er entscheidet bei Verhängung einer Vereinsstrafe endgültig. Bei Ausschluß eines Mitgliedes wird der Ehrenrat gem. § 6 Abs. 5 der Satzung tätig. Wiederwahl ist zulässig.
Mitgliedsbeiträge, Kassen- und Rechnungswesen
1. Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen erhoben werden. Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen und Umlagen werden in der Jahreshauptversammlung festgesetzt.
Findet eine Festsetzung nicht statt, so bleibt es bei der im voran-geganenen Jahr festgesetzten Höhe der Mitgliedsbeiträge. Erforderlichenfalls kann in einer Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Jahreshauptversammlung für den Einzelfall beschlossen werden, daß zu den Mitgliedsbeiträgen ein Zuschlag (= Umlage) zu entrichten ist, der für alle Mitglieder gleich hoch sein soll. Die Beiträge sind bis zum 1.7. eines Jahres für das laufende Geschäftsjahr vollständig zu leisten. Vor dem 1. Juli eintretende Mitglieder zahlen den voller., nach dem 1. Juli eintretende Mitglieder den halben Jahresbeitrag für das laufende Geschäftsjahr.
Der geschäftsführende Vorstand kann auf schriftlichen Antrag Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden. Im einzelnen entscheidet der geschäftsführende Vorstand über Ratenzahlung und Stundung der Mitgliedsbeiträge auf schriftlichen Antrag. Rentnern und Arbeitslosen kann auf schriftlichen Antrag der Mitgliedsbeitrag auf die Hälfte herabgesetzt werden.
2. Erfolgt trotz schriftlicher Aufforderung unter Fristsetzung die Zahlung der Mitgliedsbeiträge nicht, so werden diese gerichtlich eingezogen.
3. In der Jahreshauptversammlung werden für die Amtsdauer von drei Jahren zwei Kassenprüfer sowie ein Ersatzkassenprüfer gewählt. Diese haben nach Bedarf - mindestens aber einmal im laufenden Geschäftsjahr - die Kasse, Kassenbücher und Belege zu prüfen. Sie haben darüber dem Vorstand unverzüglich und den Mitgliedern in der nächsten Jahreshauptversammlung zu berichten.
Bei der Aufnahme in den Verein ist eine einmalige Aufnahmegebühr zu zahlen. Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühren werden in der Jahreshauptversammlung festgesetzt.
1. Die Selbstauflösung des Vereins kann nur auf einer turnusgemäßen oder außerordentlichen Jahreshauptversammlung, bei der mindestens 50 % der eingetragenen Mitglieder anwesend sind, mit einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Sollte in der Versammlung keine Einigkeit erzielt werden, muß innerhalb eines Monats eine zweite außerordentliche Jahreshauptversammlung einberufen werden, bei der mindestens 30 % der eingetragenen Mitglieder anwesend sind. Die Selbstauflösung kann dann mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
2. Die Kündigung der gepachteten Sportanlage hat nicht automatisch die Auflösung des Vereins zur Folge.
3. Falls die turnusgemäße oder außerordentliche Jahreshauptversammlung nichts anderes beschließt, sind zwei geschäftsführende Vorstandsmitglieder gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Tierschutzbund Hannover, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Die allgemeine Geschäftsordnung sowie die Geschäftsordnung des Vor-standes sind Bestandteil dieser Satzung.
Mit dem Inkrafttreten dieser Satzung verliert die Satzung vom 20. November 1961 ihre Gültigkeit.
Hannover, den 28. Januar 1989
Die vorstehende Satzung wurde am 14. Juni 1989 unter der Nr. 3640 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen.
Die Satzung ist durch Beschluß der Jahreshauptversammlung vom 10. März 1990 in § 2, § 6 und § 15 geändert worden.
Hannover, den 10. März 1990
Detlef Mell (1. Vorsitzender/Ausbildungsleiter)
Eddy Höpfner (2. Vorsitzender)
l. Kassenwart (Bärbel Digulla)
Hannelore Höpfner (1. Schriftführerin)
Die Versammlungen werden mit der Feststellung der Stimmberechtigten durch den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter eröffnet.
Die Tagesordnung muß den Bestimmungen der Satzung entsprechen. der festgesetzten Reihenfolge gelangen die Punkte der Tagesordnung zur Beratung und Abstimmung.
Den Mitgliedern ist der Reihenfolge nach das Wort zur erteilen, in der sie sich melden. Der 1. Vorsitzende kann anordnen, daß eine Rednerliste geführt wird. Der 1. Vorsitzende kann ohne Einhaltung dieser Reihenfolge das Wort ergreifen.
Anträge sind stets schriftlich einzureichen und gelangen in der Reihenfolge zur Abstimmung, in der sie eingegangen sind.
Der Antragsteller erhält als Erster und Letzter das Wort. Zu einer Bemerkung zur Geschäftsordnung, ebenso zu einer die Sache betreffenden Fragestellung oder Richtigstellung muß sofort - nachdem der eben Sprechende geendet hat - das Wort erteilt werden.
Über Anträge auf Schluß der Debatte ist nach vorheriger Verlesung der Rednerliste sofort abzustimmen, nachdem der eben Sprechende geendet hat. Ist der Antrag auf Schluß der Debatte mit 2/3-Mehrheit angenommen, so hat der Vorsitzende, nur einem Redner für und einem gegen den auf der Tagesordnung stehenden Punkt das Wort zu erteilen. Zum Sch1uß hat der Antragsteller das Wort.
Die Abstimmung erfolgt durch Erheben der Hände, wenn nicht ausdrücklich von mindestens 1/4 der Stimmberechtigten namentliche Abstimmung verlangt wird. Auf Verlangen eines Mitglieds muß geheim abgestimmt werden. Der 1. Vorsitzende bestimmt die Stimmzähler. Bei geheimer Abstimmung wird für jede Stimme ein Zettel abgegeben.
Zur Aufrechterhaltung der Ordnung stehen dem 1. Vorsitzenden folgende Mittel zur Verfügung:
Entfernt sich ein Redner zu weit vom Gegenstand der Beratung, so kann er vom 1. Vorsitzenden zur Sache gerufen werden. Geschieht dies zweimal ohne Erfolg, so wir dem Redner für die Dauer der Beratung dieses Punktes das Wort entzogen.
Verstößt der Redner gegen den parlamentarischen Ton, so kann ihn der 1. Vorsitzende zur Ordnung rufen. Geschieht dies zweimal in einer Sitzung, so wird dem Redner beim dritten Mal das Wort für die Dauer der Sitzung entzogen.
Der 1. Vorsitzende kann nach eigenem Ermessen die Redezeit begrenzen.
Die vom geschäftsführenden Vorstand einberufene Jahreshauptversamm- lung und die Mitgliederversammlungen werden vom 1. Vorsitzenden geleitet. Der 2. Vorsitzende übernimmt im Verhinderunasfalle des 1. Vorsitzenden die Leitung der Versammlungen. Zeichnungsberechtigt gegenüber Behörden oder anderen Institutionen sind zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes gem. § 8 Abs. 2 der Satzung.
Der 1. Kassierer erledigt die vorkommenden Kassenangelegenheiten und die Buchführung Insoweit führt er den diesbezüglichen Schriftverkehr. Vom 2. Kassierer wird er in dieser Beziehung unterstützt.
Der 1. Schriftführer erledigt den gesamten Schriftverkehr und fertigt die Versammlungsprotokolle des Vereins. Vom 2. Schriftführer wird er in dieser Beziehung unterstützt.
Der Ausbildungsleiter leitet die Ausbildung und wird von den von ihm eingesetzten Ausbildungswarten unterstützt.
Der geschäftsführende Vorstand kann, wenn es der Geschäftsbetrieb erfordert, Beisitzer in den Vorstand berufen. Diese haben nur beratende Funktion.
Vorstandssitzungen findet nach Bedarf statt. Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.
Hannelore Höpfner

References: § 26
 § 11
 § 11
 § 9
 § 12
 § 13
 § 6
 § 2
 § 6
 § 15
 § 8