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Timestamp: 2019-02-23 06:22:17+00:00

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§ 532 BGB: Ausschluss des Widerrufs
§ 532 BGB
Der Widerruf ist ausgeschlossen, wenn der Schenker dem Beschenkten verziehen hat oder wenn seit dem Zeitpunkt, in welchem der Widerrufsberechtigte von dem Eintritt der Voraussetzungen seines Rechts Kenntnis erlangt hat, ein Jahr verstrichen ist. Nach dem Tode des Beschenkten ist der Widerruf nicht mehr zulässig.
§ 531 BGB
§ 533 BGB
BGH, URTEIL vom 1.11.1967, Az. III ZR 157/65 Ein solcher hypothetischer Parteiwille wird aber regelmäßig anzunehmen sein, wenn durch das andere Rechtsgeschäft (hier: Widerruf einer Schenkung) derselbe wirtschaftliche Erfolg (hier: Rückübertragung des GmbH-Ge-schäftsanteils) erreicht wird oder werden soll (vgl. BGHZ 19, 269, 273; RGZ 110, 391)*.Deshalb zeigt bei dem hier gegebenen Sachverhalt die vom Berufungsgericht vorgenommene Umdeutung der Anfechtungserklärung in einen Widerruf einer Schenkung sowie seine Ansicht, daß damit auf jeden Fall auch die Jahresfrist des § 532 BGB vom Kläger eingehalten worden sei, keinen Rechtsfehler.
BGH, URTEIL vom 1.11.1967, Az. III ZR 157/65 a) Es ist zwar richtig, daß die ff Verzeihung11 im Sinne des § 532 BGB als ein tatsächliches Verhalten zu verstehen ist, aus dem horvorgeht, daß die durch das Benehmen des Gegners hervorgerufene Kränkung als solche nicht mehr empfunden wird, und daß deshalb die Verzei-hung nicht in der Gestalt eines Rechtsaktes geäußert zu werden braucht (Staudinger, BGB 11. Aufl. § 532 An. 1 et; BGB RGRK 11. Aufl. § 532 An. 11a).

References: § 532

§ 531

§ 533
 § 532
 § 532
 § 532
 § 532