Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=26.06.1992&Aktenzeichen=4%20B%201.92
Timestamp: 2019-09-20 19:17:00+00:00

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BVerwG, 26.06.1992 - 4 B 1.92, 4 B 2.92, 4 B 3.92, 4 B 4.92, 4 B 5.92, 4 B 6.92, 4 B 7.92, 4 B 8.92, 4 B 9.92, 4 B 10.92, 4... - dejure.org
BVerwG, 26.06.1992 - 4 B 1.92, 4 B 2.92, 4 B 3.92, 4 B 4.92, 4 B 5.92, 4 B 6.92, 4 B 7.92, 4 B 8.92, 4 B 9.92, 4 B 10.92, 4 B 11.92
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BVerwG, 26.06.1992 - 4 B 1.92, 4 B 2.92, 4 B 3.92, 4 B 4.92, 4 B 5.92, 4 B 6.92, 4 B 7.92, 4 B 8.92, 4 B 9.92, 4 B 10.92, 4 B 11.92 (https://dejure.org/1992,46)
BVerwG, Entscheidung vom 26.06.1992 - 4 B 1.92, 4 B 2.92, 4 B 3.92, 4 B 4.92, 4 B 5.92, 4 B 6.92, 4 B 7.92, 4 B 8.92, 4 B 9.92, 4 B 10.92, 4 B 11.92 (https://dejure.org/1992,46)
BVerwG, Entscheidung vom 26. Juni 1992 - 4 B 1.92, 4 B 2.92, 4 B 3.92, 4 B 4.92, 4 B 5.92, 4 B 6.92, 4 B 7.92, 4 B 8.92, 4 B 9.92, 4 B 10.92, 4 B 11.92 (https://dejure.org/1992,46)
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NVwZ 1993, 572
DVBl 1992, 1435
Sie lassen sich - sofern das maßgebende Fachrecht keine anders lautende Regelung aufweist (vgl. etwa § 38 Satz 1 BauGB) - nicht zu bloßen Abwägungsposten abschmelzen (vgl. BVerwG, Urteile vom 9. November 1984 - BVerwG 7 C 15.83 - BVerwGE 70, 242, 244, vom 9. März 1990 - BVerwG 7 C 21.89 - BVerwGE 85, 44, 46 und vom 27. September 1990 - BVerwG 4 C 44.87 - BVerwGE 85, 348, 350; Beschluss vom 26. Juni 1992 - BVerwG 4 B 1.92 bis 11.92 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 89 S. 94).
Die Beigeladene verweist auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, wonach ein Gutachten nicht verwertbar ist, wenn es unvollständig, widersprüchlich oder aus sonstigen Gründen nicht überzeugend ist, wenn es auf unzutreffenden tatsächlichen Annahmen beruht, wenn Zweifel an der Sachkunde oder der Unparteilichkeit des erstbeauftragten Sachverständigen bestehen, wenn ein anderer Sachverständiger über neuere oder überlegene Forschungsmittel verfügt oder wenn die Erkenntnisse, die in dem vorliegenden Gutachten ihren Niederschlag gefunden haben, durch substantiierte Einwände eines Beteiligten oder durch die übrige Ermittlungstätigkeit des Gerichts ernsthaft in Frage gestellt erscheinen (vgl. Beschluss vom 26. Juni 1992 - BVerwG 4 B 1.92 - 11.92 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 89; Urteil vom 18. Juni 2003 - BVerwG 4 A 70.01 - Buchholz 451.91 Europ. UmweltR Nr. 10).
Ein weiteres Gutachten muss das Gericht nur einholen, wenn sich eine weitere Sachverhaltsaufklärung aufdrängte, insbesondere weil das vorhandene Gutachten Mängel aufweist, die es im gerichtlichen Verfahren zur Sachverhaltsfeststellung ungeeignet erscheinen lassen (Urteil vom 7. Juli 1978 - BVerwG 4 C 79.76 - BVerwGE 56, 110 ), oder weil das Beweisergebnis durch substantiierten Vortrag eines der Beteiligten oder durch eigene Überlegungen des Gerichts ernsthaft erschüttert wurde (Beschluss vom 26. Juni 1992 - BVerwG 4 B 1.92 u.a. - NVwZ 1993, 572 ).
Das Gericht hat nur zu prüfen, ob rechtsfehlerfrei geplant wurde (BVerwG, Beschluß vom 26. Juni 1992 - BVerwG 4 B 1-11.92 - Buchholz § 17 FStrG Nr. 89 = DVBl 1992, 1435).
3.1.1 Die Planfeststellungsbehörde war im Verfahren zu einer Grobanalyse etwaiger Trassenvarianten befugt (vgl. auch BVerwG, Beschluß vom 26. Juni 1992 - BVerwG 4 B 1-11.92 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 89 = DVBl 1992, 1435; Urteil vom 25. Januar 1996 - BVerwG 4 C 5.95 - BVerwGE 100, 238 = NVwZ 1996, 788).
Die jeweils getroffene Abschnittsbildung muß sich inhaltlich rechtfertigen lassen (vgl. BVerwG, Beschluß vom 26. Juni 1992 - BVerwG 4 B 1-11.92 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 89 = NVwZ 1993, 572).
Nach ständiger Rechtsprechung handelt eine Planfeststellungsbehörde nicht schon dann abwägungsfehlerhaft, wenn eine von ihr verworfene Trassenführung ebenfalls mit guten Gründen vertretbar gewesen wäre (vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 25. Januar 1996 - BVerwG 4 C 5.95 - BVerwGE 100, 238 ; Urteil vom 20. Mai 1999 - BVerwG 4 A 12.98 - DVBl 1999, 1514; Beschluss vom 26. Juni 1992 - BVerwG 4 B 1 - 11.92 - NVwZ 1993, 572 = Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 89).
Sie lassen sich - sofern das maßgebende Fachrecht keine anderslautende Regelung aufweist (vgl. etwa § 38 Satz 1 BauGB) - nicht zu bloßen Abwägungsposten abschmelzen (vgl. BVerwG, Urteile vom 9. November 1984 - BVerwG 7 C 15.83 - BVerwGE 70, 242 , vom 9. März 1990 - BVerwG 7 C 21.89 - BVerwGE 85, 44 und vom 27. September 1990 - BVerwG 4 C 44.87 - BVerwGE 85, 348 ; Beschluss vom 26. Juni 1992 - BVerwG 4 B 1.92 bis 11.92 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 89 S. 94).
Die Ermittlung des Abwägungsmaterials braucht dazu jeweils nur so konkret zu sein, dass eine sachgerechte Entscheidung der "Abwahl" einer Variante möglich ist (BVerwG, Beschluss vom 26. Juni 1992 - BVerwG 4 B 1-11.92 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 89 = NVwZ 1993, 572).
Vielmehr hat das Berufungsgericht - sofern es den maßgeblichen Sachverhalt auf der Grundlage seiner materiell-rechtlichen Auffassung für entscheidungserheblich erachtet - auch für seine eigene tatrichterliche Würdigung von einem erstinstanzlichen Beweisergebnis auszugehen (vgl. BVerwG, B.v. 26.6.1992 - 4 B 1 - 11/92 -, NVwZ 1993, 572 [577]).
Diese Bindung besteht auch für das zweitinstanzliche Tatsachengericht, wenn bereits eine erstinstanzliche Beweisaufnahme stattgefunden hat (so ausdrücklich BVerwG, B.v. 26.6.1992 - 4 B 1 - 11/92 -, NVwZ 1993, 572 [577]).
Unzulässig ist die Verwertung eines (erstinstanzlichen) Sachverständigengutachtens (nur) dann, wenn - erstens - das Gutachten unvollständig, widersprüchlich oder aus anderen Gründen nicht überzeugend ist, wenn - zweitens - das Gutachten von unzutreffenden tatsächlichen Voraussetzungen ausgeht, wenn - drittens - der Sachverständige erkennbar nicht über die notwendige Sachkunde verfügt oder Zweifel an seiner Unparteilichkeit bestehen, wenn - viertens - sich durch neuen entscheidungserheblichen Sachverhalt der Beteiligten oder durch eigene Ermittlungstätigkeit des Gerichts die Bedeutung der vom Sachverständigen zu klärenden Fragen verändert, wenn - fünftens - ein anderer Sachverständiger über neue oder überlegene Forschungsmittel oder über größere Erfahrung verfügt oder wenn - sechstens - das Beweisergebnis durch substantiierten Vortrag eines der Beteiligten oder durch eigene Überlegungen des Gerichts ernsthaft erschüttert wird (vgl. BVerwG, B.v. 26.6.1992 - 4 B 1 - 11/92 -, NVwZ 1993, 572 [578]).
Vielmehr hat das Berufungsgericht auch für seine eigene tatrichterliche Würdigung von einem erstinstanzlichen Beweisergebnis auszugehen (vgl. BVerwG, B.v. 26.6.1992 - 4 B 1 - 11/92 -, NVwZ 1993, 572 [577]).
Unzulässig ist die Verwertung eines (erstinstanzlichen) Sachverständigengutachtens deshalb auch insoweit nur dann, wenn - erstens - das Gutachten unvollständig, widersprüchlich oder aus anderen Gründen nicht überzeugend ist, wenn - zweitens - das Gutachten von unzutreffenden tatsächlichen Voraussetzungen ausgeht, wenn - drittens - der Sachverständige erkennbar nicht über die notwendige Sachkunde verfügt oder Zweifel an seiner Unparteilichkeit bestehen, wenn - viertens - sich durch neuen entscheidungserheblichen Sachverhalt der Beteiligten oder durch eigene Ermittlungstätigkeit des Gerichts die Bedeutung der vom Sachverständigen zu klärenden Fragen verändert, wenn - fünftens - ein anderer Sachverständiger über neue oder überlegene Forschungsmittel oder über größere Erfahrung verfügt oder wenn - sechstens - das Beweisergebnis durch substantiierten Vortrag eines der Beteiligten oder durch eigene Überlegungen des Gerichts ernsthaft erschüttert wird (vgl. BVerwG, B.v. 26.6.1992 - 4 B 1 - 11/92 -, NVwZ 1993, 572 [578]).
Damit wird gewährleistet, dass die Teilplanung auch dann noch sinnvoll bleibt, wenn sich das Gesamtplanungskonzept im Nachhinein als nicht realisierbar erweist (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 26. Juni 1992 - BVerwG 4 B 1.92 u.a. - Buchholz 406.11 § 9 BauGB Nr. 55 und vom 2. November 1992 - BVerwG 4 B 205.92 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 92 ; Urteil vom 25. Januar 1996 - BVerwG 4 C 5.96 - BVerwGE 100, 238 ).
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References: § 38
 § 17
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 § 17
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 § 38
 § 17
 § 17
 § 9
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