Source: https://christiane-paschka.com/vereinssatzung/
Timestamp: 2020-08-10 08:59:27+00:00

Document:
Vereinssatzung | Verein Finnlicht (Schweiz)
Satzung des schweizer Vereins „Finnlicht“
für den Verein F I N N L I C H T
Verein für Wiederherstellung und Förderung von Lebensräumen (gem. Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches)
Unter dem Namen FINNLICHT Verein für Wiederherstellung und Förderung von Lebensräumen (oder kurz: „Finnlicht“) besteht ein nicht gewinnorientierter Verein gemäss den vorliegenden Statuten und im Sinne von Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.
Der Zweck des Vereins ist: (1) die gemeinnützige Erforschung und Entwicklung von Lebensräumen, unter Einbeziehung der Erhaltung, Regeneration und Erweiterung der Urkräfte. Diese Anforderung benötigt ein umfassendes Verständnis von Ethik, Philosophie, Chemie, Physik, Psychologie, Technik und anderen wissenschaftlichen Bereichen. Dabei geht es auch um Bewusstmachung und Entwicklung innovativer Lösungen zum Erhalt der Einzigartigkeit unserer Erde, aller Lebewesen einschließlich der Fauna und Flora, des Wassers und des Lichts in allen seinen Darstellungs­- und Wesensformen.
Unter diesen Aspekten gilt es, Lebensräume auch in sich neu zu entdecken, dadurch Gesundheit und Wohlbefinden zu stärken, sowie die Nachhaltigkeit und Achtsamkeit zu fördern, um selbst wieder die Quelle für ein Leben in Fülle zu sein. Weiters sollen diese Bereiche erforscht, erweitert, verglichen und bewahrt werden und mit neuen Wegen zur Ausführung und inspirativen Umsetzung gebracht werden. Ebenso wie das Erkennen der Wichtigkeit der Zusammenhänge aller Dinge aus ihrem Ursprung heraus, unter Einsatz aller zu Verfügung stehenden Mittel bis hin zu völlig neuen nachhaltigen Lösungen zum Wohle von Allen und Allem. Das Bewsstsein hierfür gehört gestärkt, erforscht, entwickelt und gefördert, um die Gesellschaft auf die Möglichkeiten einer lebensbejahenden, unserer Biologie, unserem Geist und den jeweiligen Neigungen entsprechenden Lebensweise aufmerksam zu machen.
Beeinträchtigungen und belastende Einflüsse der modernen Zivilisation sollen dabei weitestgehend ausgeschlossen und/oder neutralisiert werden. Es sind ökologisch und ökonomisch stabile Kreisläufe als nachhaltige Basis einer gesunden Entwicklung aufzuzeigen und anzustreben. Die Möglichkeiten, Methoden, Technologien und Konzepte sind im Sinne dieser Vereinsziele zu erforschen, zu überprüfen, umzusetzen oder die Umsetzungsfähigkeit durch Informations-­ und Lehrtätigkeiten an andere weiter zu vermitteln.
(2) Zur Erreichung des Vereinszweckes kann der Verein auch vertragliche Beziehungen mit anderen Vereinen, Unternehmen, Organisationen, Glaubensgemeinschaften und anderen Zweckvereinigungen unterhalten und diese dem Satzungszweck entsprechend unterstützen. Er kann, wo auch immer, unselbständige Projektbüros oder Informationsstellen eröffnen. Er kann in der Funktion eines Fördervereins andere Vereine fördern, die den eigenen Vereinszweck unterstützen und ergänzen. (3) Die Entscheidung über die zu vergebenden Hilfeleistungen trifft der Vorstand durch Einstimmigkeit. Die Laufzeit einer Maßnahme soll vier Jahre nicht übersteigen. (4) Der Verein ist weltanschaulich und parteipolitisch neutral. Er verfolgt ausschließlich ideelle Zwecke.
Der Sitz des Vereins befindet sich im Kanton Wallis (VS).
Der Verein besteht zeitlich auf unbeschränkte Dauer.
Organisation, Finanzierung, Haftung
• der Vorstand; bestehend aus dem Präsidenten, dem ersten und dem zweiten Vizepräsidenten
Finanzierung und Haftung Die Mittel des Vereins bestehen aus den ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederbeiträgen, Zuwendungen oder Vermächtnissen, dem Erlös aus den Vereinsaktivitäten und gegebenenfalls aus Subventionen von öffentlichen Stellen. Das Geschäftsjahr beginnt jeweils am 1. Januar und endet am 31. Dezember.
Das erste Jahr des Bestehens versteht sich als Rumpfjahr. Für die Verbindlichkeiten des Vereins wird mit dem Vereinsvermögen gehaftet; eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.
Art. 6 Die Mitgliedschaft steht allen Personen und Organisationen offen, die ein Interesse an der Erreichung der in Art. 2 genannten Vereinszwecke haben. Im Rahmen der ihm zur Verfügung stehenden Mittel zieht der Verein die Herausgabe/Veröffentlichung eines Informationsblattes und/oder eines Internetauftrittes für die Mitglieder des Vereins,sowie für interessierte Dritte in Betracht.
• Gründungsmitgliedern (Einzelmitglieder mit jeweils einem Stimmrecht)
• Einzelmitgliedern (Einzelmitglieder mit jeweils einem Stimmrecht)
• Fördermitglieder (Einzelmitglieder ohne Stimmrecht) Vor der Aufnahme von Kollektiven Mitgliedern (mit Stimmrecht) hat in einer Generalversammlung die Festlegung zu erfolgen, ob / wieviele Stimmen / unter welcher Anzahl von vertretenen Mitgliedern, diese erhalten sollen.
Art. 8 Beitrittsgesuche sind schriftlich oder fernschriftlich (auch in elektronischer Form) an den Vorstand zu richten. Der Vorstand oder der/die Beauftrage/n des Vorstandes entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder nach freiem Ermessen und informiert die Generalversammlung darüber. Der Vorstand hat ein Vetorecht, welches er ohne Begründung ausüben kann.
Er ist befugt, Ehrenmitgliedschaften auszuloben.
a) der Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand. (Ein Mitgliederbeitrag für das laufende Jahres muss jedoch bezahlt werden.) b) den Ausschluss aus «wichtigen Gründen». c) den Ausschluss ohne Angabe von Gründen d) Beitragsrückstände: Werden die Mitgliederbeiträge wiederholt (während zwei Jahren) nicht bezahlt, führt dies zum Ausschluss aus dem Verein. Verantwortlich für den Ausschluss ist der Vorstand oder sein hierfür Bevollmächtigter. Die betroffene Person oder deren Treuhänder/in kann gegen diesen Entscheid bei der Generalversammlung Beschwerde einlegen.
Art. 10 Alle Mitglieder, welche eine dem Vereinszwecke dienliche Tätigkeit für den Verein erfüllen, haben ein Recht auf eine angemessene Aufwandsentschädigung oder Vergütung, sofern der Verein über die entsprechenden Mittel verfügt. Ein Verzicht darauf ist freiwilliger Natur. Dieser Anspruch darf aber den Fortbestand des Vereines zu keinem Zeitpunkt in Frage stellen
Von den Mitgliedern werden Jahres-­ oder Monatsbeiträge, sowie gegebenenfalls Aufnahmegebühren und gegebenenfalls Umlagen erhoben. Höhe und Fälligkeit werden vom Vorstand festgesetzt.
Art. 12 Die Generalversammlung bildet das oberste Organ des Vereins. Sie besteht aus allen stimmberechtigten Mitgliedern (s. Artikel 7) des Vereins.
Stimmberechtigt sind Mitglieder ab dem achtzehnten Lebensjahr
• Genehmigung der Berichte, Abnahme der Jahresrechnung und Budgetbeschlusses
• Festsetzung des jährlichen Mitgliederbeitrags für die verschiedenen Mitgliedsarten
• Stellungnahme zu anderen Projekten auf der Tagesordnung. Die Generalversammlung kann sich zu jedem Thema, das sie nicht einem anderen Organ anvertraut hat, äußern oder dazu aufgefordert werden.
Die Generalversammlung wird vom Vorstand mindestens 20 Tage im Voraus einberufen. Der Vorstand kann, falls er dies für nötig befindet, eine außerordentliche Generalversammlung in kürzerer Frist einberufen. Die Mitgliederversammlung erfolgt entweder real (körperlich) oder virtuell (online) in einer nur für Mitglieder mit Legitimation und Zugangssicherung zugänglichen Kommunikationsform, z.B. einem ‚ChatRoom‘. Mitglieder können so auch in elektronischer Form ihre Rechte wahrnehmen und ihre Stimme abgegeben.
Art. 15 Die Generalversammlung wird vom Präsidenten / von der Präsidentin des Vorstands oder von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Von einem Schriftführer ist ein Protokoll anzufertigen und von diesem und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.
Art. 16 Beschlüsse der Generalversammlung werden mit einfachem Mehr der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt der/die Vorsitzende den Stichentscheid.
Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von über 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 3/4 sämtlicher Stimmen der Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von einer Stunde eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Art. 17 Die Stimmabgabe erfolgt durch Handerheben. Wenn mindestens drei Mitglieder dies beantragen, erfolgt die Abstimmung geheim. Eine Stimmabgabe durch Stellvertretung ist nicht möglich.
Die ordentliche Generalversammlung tritt mindestens einmal jährlich nach Einberufung durch den Vorstand zusammen.
Die Tagesordnung der jährlichen (sprich: ordentlichen) Generalversammlung umfasst:
Eine außerordentliche Generalversammlung findet statt auf Einberufung des Vorstands oder wenn dies von einem Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder verlangt wird..
Art. 22 Der Vorstand ist für die Umsetzung und Ausführung der Beschlüsse der Generalversammlung zuständig. Er leitet den Verein und ergreift alle nötigen Maßnahmen, um den Vereinszweck zu erreichen. Der Vorstand entscheidet in allen Fragen, die nicht ausdrücklich der Generalversammlung vorbehalten sind. Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen, zu welchen er mindestens einmal jährlich zusammentritt. Eine Einladung hierfür ergeht mit einer Frist von einer Woche durch den Vorsitzenden.
Art. 23 Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern, die jeweils für fünf Jahre von der Generalversammlung gewählt werden; solange der Verein aus weniger als drei Mitgliedern besteht, reduziert sich die Mindestanzahl des Vorstandes entsprechend. Die Mitglieder können wiedergewählt werden. Der Vorstand konstituiert sich selbst. Der Vorstand trifft sich so oft wie es die Geschäfte des Vereins erfordern.
Art. 24 Der Präsident, oder bei seiner Verhinderung der erste Vizepräsident, oder bei dessen Verhinderung der zweite Vizepräsident vertreten den Verein gerichtlich oder außergerichtlich und sind für den Verein zeichnungsberechtigt. ­ Im Innenverhältnis sind die stellvertretenden Vorsitzenden jedoch nur zur Vertretung berechtigt, wenn der Vorsitzende verhindert oder nicht ausreichend schnell erreichbar ist. Als Vorstandsmitglied kann nur eine volljährige Person gewählt werden, die den Verein mitgegründet hat oder ihm mindestens ein Jahr als aktives Mitglied angehört.
• Ergreifen der nötigen Maßnahmen zur Erreichung der Vereinszwecke
• Einberufung von ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen;
• Kontrolle der Einhaltung der Statuten, Verfassen von Reglementen, sowie Verwaltung des Vereinsvermögens.
Die interne Revisionsstelle überprüft die Buchführung des Vereins und legt der Generalversammlung einen Bericht vor. Sie besteht aus zweien von der Generalversammlung gewählten Revisoren bzw. Revisorinnen. Sollte die Mitgliederzahl nicht ausreichend sein, kann diese Stelle auch einzeln von einem jedweden gewählten Mitglied ausgefüllt werden.
Die Auflösung des Vereins wird von der Generalversammlung beschlossen und erfordert eine Mehrheit von neun Zehnteln der anwesenden Mitglieder. Besitzt der Verein Aktiven, so gehen diese auf eine Organisation mit ähnlichen Zwecken über; die Generalversammlung kann jedoch auch beschließen, dass das nach Beendigung der Liquidation verbleibende Vermögen an die verbleibenden Mitglieder entfällt. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der Vorsitzende der vertretungsberechtigter Liquidator. Die vorstehenden Bedingungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Diese Statuten wurden von der Gründungsversammlung am 25.04.2019 in Degerndorf angenommen.

References: Art. 6
 Art. 2

Art. 8

Art. 10

Art. 12

Art. 15

Art. 16

Art. 17

Art. 22

Art. 23

Art. 24