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Timestamp: 2020-02-19 00:03:42+00:00

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1911 / 86 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger)
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Sozialdemokratie mit einer bürgerlihen Partei die erstere das größere Uebel ist; aber wir wissen aus der Geschichte, und es wurde auch heute leise angedeutet, daß viele Konservative daran fest- balten, daß bei der Wahl zwischen einem Liberalen und nun gar einem
reisinnigen und einem Sozialdemokraten der Liberale das größere Uebel it. Sind Sie der Meinung, daß die Sozialdemokratie das größere Vebel ist, dann hat die R Nane Da direkt die Verpflichtung, niht Gewehr bei Fuß zu stehen, fondern Viann für Mann für den Liberalen einzutreten. Bei uns in Königsberg liegt es so; da wurde 1907 erreicht, daß der Freisinnige schon bei der Hauptwahl siegte, weil die Konservativen unter Führung des Oberpräsidenten von Moltke diese Einsicht bewährten. Die Sozialdemokratie kann nur überwunden werden, wenn die bürger- lihen Parteien einig find.
Herr von Wedel -Piesdorf : Auch ih halte diesen Standpunkt für den richtigen, aber es muß das auf Gegenseitigkeit bezuhen, und es müssen au die Liberalen, die Fortschritiliche Bolkspartei in der Stichwahl zwischen einem Konservativen und einem Sozialdemokraten für ersteren - eintreten. In den liberalen Zeitungen lesen wir aber äufig das Gegenteil. Herr Körte möge dafür \orgen, daß in seinem
reise nah meinen Worten verfahren werde, dann wird von unserer Seite dasselbe-geschehen.
Herr Körte: Was ich für meine Person tun konnte, babe ih getan; zum Parteiführer fehlt mir der Beruf und die Möôg- lihfkeit. Ich spreche nochmals die Bitte aus, daß auch von der kon- servativen Seite möglichst in diesem Sinne gewirkt werde, damit wir nit das große nationale Unglück einer Mehrheit von Sozialdemo- fraten und Zentrum im nächsten Reichstage erleben.
Graf von Korff genannt Schmising dankt der Verwaltung für die der Landgendarmerie \tets erwiesene # ürsorge und empfiehlt, für die Gendarmen durchweg Telephonanschlüsse zu schaffen, da es ein großer Uebelstand sei, wenn der Gendarm nicht telephonish zu er- reihen sei. Für 900—1000 4 fönne man fein ordentliches Gendarmeriepferd mehr bekommen, mit jungen Pferden sei aber den Gendarmen nit gedient; man solle erwägen, ob es nicht tunlich wäre, fe mit den Pferden beritten zu machen, welhe im Herbst von der
avallerie und Artillerie ausrangiert werden. die Etats für das Kriegs-
Ohne Debatte werden das Bureau des Staats-
ministerium und für ministeriums erledigt.
Bei dem Etat der Staatsarchive kommt
Prinz zu Schö naih-Carolath auf die Verbandlungen des französishen Senats über die Familie des Uhrmachers Naundorf zurüdck, welche gebeten hatte, den Namen Bourbon führen zu dürfen, und bemerkt : Es ist in ten Verhandlungen behauptet worden, daß in den preußi- hen Archiven sehr wichtige Dokumente, die auf diese Familien- verhältnisse sih bezögen, lagerten, und sehr hohstehende Neichs- und Staatsbeamte seien über den Inhalt der Dokumente ganz ent]eßt ge- wesen. Diese Nachrichten halte ich für sehr unwahrscheinlih. Die Ansprüche der Familie Naundorf auf den französischen Thron können uys ganz gleichgültig sein; die Mitglieder der Familie haben bei uns eine fehr unglüdcklie Rolle gespielt und sind mit den Gesetzen wieder- holt in Konflikt gekommen. Persönlich bin ih der Ansicht, daß der Sohn Ludwigs XVI. niht im Temple gestorben, sondern von dort entführt worden ist. Was aus ihm geworden ist, wird wohl immer ein Gebeimnis bleiben ; nah meiner Ansicht ist der wirkliche LutwigXVII. ein Baron Nichemont gewesen. Angesichts der erwähnten jüngsten Nerbandlungen möchte ih den Direktor unserér Staatsarchive fragen, ob sole Dokumente bei uns vorhanden sind, und ob und warum sie etwa sefret gehalten werden.
Generaltireftor der Staatsarchive Dr. Koser: Die Staats- archive besitzen ein ausgiebiges Material über die Familie Naundorf, die Nabkommen des Sohnes Ludwigs XVI. zu sein behaupten. Dieses Material ist in wiederholten Fällen der historischen Forschung zugängig gemaht worden, und zwar sowobl inländiihen als au ausländischen Forschern, die an der Sache interessiert sind. Das Material enthält nichts, was der historis&en Forshung vor- enthalten worden wäre. Ich halte es für undenkbar, daß ein deutsher Reichskanzler die angeführte Aeußerung getan haben soll, denn der Reichskanzler is regelmäßig Präsident des vreußishen Staatéministeriums und als solcher Chef der Archivverwaltung. Die oberste Leitung der Archivverwaltung ist ber die Angelegenheit Naundorf immer unterrihtet gewesen. Gbenso gebört die in der auswärtigen Presse aufgetretene Behauptung, daß preußische Staatsmänner die angeführte Aeußerung getan haben sollten nah Einsicht in die Materialien, in das Neich der Erfindung. Denn die Berichterstattung über den Fall der vorgeseßten Behörde gegenüber ist vollständig klar. Es trifft fih zufällig, daß gerade in diesen Tagen eine eingebende Darlegung des Falles Naundorf in einer bistorishen Zeitschrift von einem Brandenburger Professor er- schienen ift, der an der Sache als Brandenburger bistorisch besonders interessiert war, weil in Brandenburg ein Kriminalprozeß gegen Naundorf \ich abgespielt hatte. Dieser Aufsay enthält auch ein-
ehende Auskunft über das in den Archiven befindliche und jederzeit für Forschung zuaänglihe Material.
Prinz zu Schönaich-Carolath: Ich bin für die freundliche Auskunft sehr dankbar. Es war aber niht der gegenwärtige Neichs- kanzler in der französischen Presse gemeint, sondern mehrere seiner Amtsvorgänger. y
Generaidireftor der Staatsarchive Dr. Kofer: Meine Erklärung bezog sich auch nicht auf den gegenwärtigen Reichskanzler allein.
Bei Beratung des Etats der Handels- und Gewerb e- verwaltung wünscht Graf von Mirbach eine nochmalige
Bohrung auf Kohlen bei Willenberg in Ostpreußen.
Fch bin gern bereit, dem Wunsche gelegentlich zu entsprechen, sobald si die finanzielle Lage der Bergverwaltung gebessert haben wird. Augenblicklich muß ih Bedenken tragen, die niht unerheblichen Mittel für eine solche neue Tiefbohrung aufzuwenden, da noch dringende:e Aufgaben vorliegen und gerade auch von seiten des Abgeordnetenhauses erhebliche Klagen über die niht ausreihenden finanziellen Erträgnisse der Bergverwaltung erhoben worden sind.
Der Etat der Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung wird auf Antrag des Referenten Herrn Delbrü en bloc ange- nommen.
Derselbe Referent empfiehlt den Reu e be- treffend die Aufnahme einer Anleihe von 7 Millionen zur Er- weiterung der Anlagen der Staatsbergverwaltung, zur Annahme in der vom anderen Hause beschlossenen Fassung; das Haus beschließt demgemäß.
Das Etatsgesez mit dem Etat für 1911 wird einstimmig angenommen, ebenso der Gesetzentwurf, betreffend die Ergänzung der Einnahmen in dem Staatshaushaltsetat für 1911. Damit ist die Tagesordnung erledigt.
Präsident Freiherr von Manteuffel ließt die Sißung, indem er den Herren ein gesegnetes Osterfest und fröhliches Wiedersehen im Mai wünscht.
Schluß 51/4 Uhr. Nächste Sißung unbestimmt, voraus- sichtlich in der zweiten Hälfte des Monats Mai.
Nr. 13 des „Cisenbahnverordnungsblatts", herausgegeben im Ministerium der öffentlihen Arbei en, vom 3. April hat folgenden Inhalt: Erlaß des Ministers der öffentlichen Arbeiten vom 99. März 1911, betr. Prüfungsordnung. — Nachrichten.
Die häufigsten Preise für Fleisch im Kleinbandel betrugen im Wochendurchschnitt der 9 s Il. Hälfte des Monats März 1911 Ÿ
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Königsberg i. Pr. Memel ¿(4 Tilsit Allenstein . . . Danzia . « + Graudenz . . Berlin . E A randenburg a.H. ‘verl a.Vder obus L Stettin «4 Aan 4% Stralsund . . . Eoien romberg . . . Breslau. ¿ ¿ Woriß „4 Liegmß. 2 Königshütte O.-S Ms A Magdeburg … . e a. Saale .
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Sigmaringen . Wilhelmthaven im Durch- | \chnitt: (aus\{ließ[. | Wilhelméhaven) | IT.HälfteMärz | T I. Hälfte März 101 S e Monat März I a Monat Februar E 6 A Monat März 1ILO A 6 Monat März E s K
164,0/144,4/164,9|191,8 174,1 184,7|182,4 165,3 163,8/144,6/165,0 192,2 174,3/185,0 182,2 165,0 163,9/144,5/165,0/192,0 174,2/184,9 182,3/165,1 164,0/145,1 165,2/193,2/173,3 185,2 181,1 /163,6 1626 133,9 154,1 184,3 1630 1781 1744 158,3 155,5/132,4/154,3l178,3/161,0/171,31168,3 154,6
p jt bri jrí Mck ck j C Co s do D
400! 400; 440! 400; 400! 320 300! 300! 3914 400! 470 280i 360
| | 153,2 | 82,3/146,5 250,1/341,7| 1797 153,2 83,5 148,3 76,9|252,2/342,4/ 180,9 j | | | 153,2 | 82,81147,8 77,0/251,1/342,1/ 180,3 | | 157,5 | 85,2/151,9) 76,9 255,0 243,7 184,1 166,9 | 94,8 165,8 74,0 257,31347,9 1882
| | —| 161,3 | 84,01154,7 71,3
259,7 1179,7. Stat. Korr.)
(Die näheren Angahen über Verdingungen, die beim „Reichs- und Staats- anzeiger“ ausliegen, fönnen in den Wochentagen in dessen Expedition während der Dienststunden von 9 bis 3 Übr eingesehen werden.)
__ Spätestens 15. April 1911, 12 Uhr. K. K. Direktion für die Linien der Staatéeisenbabngesellhaft in Wien: Lieferung und Montierung der eisernen Tragkonstruktion in km 84,122 der Linie Wien—Brünn (Brücke über die alte Thaya). Näheres bet der vor- enannten Direktion in Wien, 1, Schwarjzenbergplay 3, 3. Sto, bteilung 3 (Brückenbau), und beim „Reichsanzeiger“.
9. Mai 1911, 11 Uhr. Stadtrat (Alcaldia Constitucional) von Valencia: Lieferung von etwa 3345 emaillierten Metallschildern für die Bezeichnung der Pläye und Straßen fowie von etwa 19 247 ebensolchen Nummernschildern für die Häuser von Valenc'a. Vor- läufige Stcherbeite leistung 3750, endgültige Sicherheitsleistuna 7500 Pe- seten. Angebote sind bis zum 1. Mai, 1 Ubr Nawmittags, einzureichen. Näheres in spanischer Sprache beim „Reichsanzeiger“ und in der
Nedaktion der „Nachrichten für Fan und Industrie“. 4. Mai 1911, 12 Uhr. Hafenbaukommission (Junta de Obras
del Puerto) von Pontevedra, Calle de la Alameda Nr. 16: Lieferung von 2 Hantkränen zu 3 bezw. 5 t Tragkraft für den Hafen von Marin. Vorläufige Sicherheitsleistung 655 Peseten, enge Sicherbeiteleistung 10 9/ des Zuschlags. Näheres an Ort uno Stelle und in spanischer Sprache beim „Reichsanzeiger“ sowie in der Ne- daktion der „Nachrichten für Handel und Industrie“.
18. Mai 1911, 12 Uhr. Generald-rektion der öffentlichen Arbeiten (Direccion General de Obras Publicas) in Madrid: Vergebung der Arbeiten für den Hafen San Sebastian de la Gomera (Provinz Canarias). Voranschlag 877 351,63 Peseten: Vorläufige Sichrrheits- leistung 8774 Peseten, endgültige Sicherheitsleistung 5 9/6 des Zuschlags. Angebote sind an das Bureau des Fomentoministeriums der Halb- insel bis zum 13. Mai einzureihen. Näheres an den angegebenen Stellen und in spanisder Sprache beim „Reichsanzeiger“ sowie in der Redaktion der „Nachrichten für Handel und Induttrie“.
Direktion der Gentetruppen in Rom. 18. April 1911, Vor- mittags 11 Ubr: Vergebung dis Baues von Schuppen 2c. in Nettuno.
Voranschlag 11 400 Lire; Sicherheitsleistung 1140 Lire. Zeugnisse
bis 15. April 1911, Mittags 12 Uhr. Näheres in italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“. i
Zentralmilitärapotbeke in Turtn. 2. Mai 1911, Vormittags 10 Uhr: Vergebung der Lieferung von diversen Chemikalien, Bromur, Jod und seinen Verbindungen, &etten, Vaseltne, M-tallen, Drogen, Medikamenten, Terpentin, Benzin, Alfobol, Seife, Teeröl, Flinischen Thermometern usw. in 15 Losen. Gesamtsicherheitsleistung 26 000 Lire. Näheres in italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“.
Marineministerium in Rom und gleichzeitig die General- direktionen der Königlichen Arsenale in Spezia, Neapel und Venedig: Der auf den 16 Februar d. I. angseseßt gewesene Termin füe den Berkauf des Schiffes „Napido“ (vgl. „Reichsanzeiger“ Nr. 5 vom 2. März 1911) ist auf den 18. April 1911, Vormittags 11 Uhr, verleg t worden.
Türke l.
Kriegsministerium in Konstantinopel: Vergebung der Liefe- rung von Eisenbahnwaggons verschiedener Typen, System Decaubille. Angebote bis zum 15. April 1911 an die Generalfommission des technischen Dienstes und der befestigten Pläge des genannten Mi- nisteriums. S
Krankenhaus in Brussa: Verpachtung an den Meistbietenden der dem Krankenhaus in Brussa gehörenden Mineralwasserquellen v Tchitli, Terdja und Jasmadje für eine Dauer von fünf Jahren vom 1. Juni 1911 ab. Angebote an die Kommission des genannten Krankenhauses.
Direction supérieure de la sécurité publique et des travaux publics de l'île de Crète in Ganea. 14./27. Mai 1911: Vew- gebung der Lief-rung von fünf Dampfstraßenwalzen. Angebote sind an die obenbezeihnete Direktion zu rihten. Die näheren Bedingunge# liegen zur Ginsiht beim „Reichsanzeiger“ und im Bureau der „Na rihten für Handel und Industrie“ (Reichsamt des Innern) aus.
94. April 1911, 2 Uhr. Norwegische Staatsbahnen in Bergel Lieferung von Gußeisen: 1) etwa 30000 kg Bremsenklôge, 2) etw 20:00 kg Roststäbe, 3) etwa 3000 kg verschiedene Gußeisengegenständt Versiegelte Angebote mit der Aufschrift nAnbud Stöpejern“ werden im Bureau des Betriebsleiters der Cisenbabn in Bergen entge el
enommen. Nähere Bestimmungen und Bedingungen ebendase Vertreter in Norwegen notwendig. °
londeren Zuckerausfuhrzol vor im Betrage von 55 Reis per Kilo.
(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengest „Nachrichten für Handel und Ad erg etten
Zolltarifentsheidungen. Nachgeahmte Edelstei zur Verwendung bei der Herstellung von Juwelierwaren b sind in § 449 des Tarifs namentlich vorgesehen und einem Zollsatz pon 20 v. H. des Wertes unterstellt. Laut Entscheidung der General- Appraiser können sie niht als Teile von Juwelierwaren nah § 448 mit 60 v. H. des Wertes verzollt werden, da si diese Tarifstelle nur auf Juwelierwarèn aus Gold oder Platin bezießt.
Haarrollen, unter dem Namen „Natten“ allgemeiner bekannt sind, wenn sie zum Teil aus Wolle bestehen, als Bekleidungsgegen- stände, teilweise aus Wolle, nach § 382 des Tarifs (Pfund 44 Cent und Se x H. des E zu verzollen.
_Feilenprüfmaschinen, die nah Fertigstellung der Feilen zu Prüfung ihrer Dauerhaftigkeit und zur Feststellung ier biidels: üblich erforderten, normalen Beschaffenheit gebraucht werden, sind nicht unter die nach § 197 zu verzollenden Werkzeugmaschinen zu rechnen (also nach § 199 mit 45 v. H. des Wertes zu verzollen).
Damentaschentücher, mit Gothroughspizen eingefaßt, sind laut Entscheidung der Generalappraiser, wenn das aus Flachs und Baumwolle gewebte Mittelstück den Spitßzenrand an Wert übersteigt, nah § 349 des Tarifs als Taschentücher zum Teil aus Spitze mit 60 v. H. des Wertes zu verzollen (nicht als auf Gothroughmaschinen hergestellte Spißen nah § 350 mit 70 v. H. des Wertes). (Treasury Decisions under the customs etc. laws.) :
Konkurse im Auslande. RNumänten.
| Anmeldung | Stluß der
Name des Falliten | F„rderungen | Berifizierung E}
| 26. April/ | 2. Mai 1911 |9. Mai 1911.
Gh. Dumitrescu, | 19. April! | Bukarest, Strada Muzelor 20
Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am S April 1911:
NRuhrrevier Obersc(hlesishes Revier Anzahl der Wagen 26 457 8 751
Nicht gestellt fe s am 9. April 1911:
Gesel.» 4 645 161 Nicht gestellt . — —_—.
— In der vorgestrigen ordentliben Generalversammlung des Norddeulshen Lloyd führte, laut Meldung des „W. T. Bs aus Bremen der Vorsizende des Aufsichtsrats Geo Plate im Anschluß an den Jahresbericht über das laufende Geschäftsjahr folgendes aus: In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ist die Geschäftslage im wesentlihen die gleihe geblieben, wie fie im Geschäftsbericht ge- schildert ist. Unter dem Einfluß der unsicheren Lage in den Ver- einigten Staater. zeigt die Auswanderung von den nördlichen Hûfen noch immer einen erheblihen Abfall gegen das vorige Jahr, obglei fie im März bereits eine erfreulihe Zunahme gegen die beiden vorhergehenden Monate ergab. Das Geschäft von den südlichen Häfen ist besser gewesen als im vorigen Jahre. Der Verkauf der sogenannten Prepaid-Fahrkarten ist, wenn auch nicht ganz so stark wie im Vor- jahre, doch durchaus befriedigend, was auf ein lebhafteres Ge- schäft im Laufe des Jahres hindeuten dürfte. Allerdings wird viel davon abhängen, ob sich die fürzlih zwishen den am trangatlantishen Geschäft beteiligten Needereien bis Ende Juni verlängerte Vereinbarung, die ein freundschaftli®es Zu- sammen ehen der verschiedenen Linien ermöglicht, für längere Zeit sierstellen läßt. Zurzeit bestehen in dieser Beziehung noch gewisse Schwierigkeiten, deren Ueberwindung bei allseitig gutem Willen ge- lingen sollte. Die Aussichten für das Kajütsgeshäft sind nah den vorliegenden Berichten der Vertreter der Gesellshaft in Amerika ¡A gut zu bezeihnen. Im Frachtverkehr sind ausgehend wie ein- commend bessere Resultate erzielt worden. Auf den übrigen Linien sind feine nennenswerten Aenderungen eingetreten; die Ergebnisse find durhaus zufriedenstellend. Nah Genehmigung der Bilanz nebst Sewinn- und Verlustkonto wurde dem Aufsichtsrat und Vorstand Entlastung erteilt.
— Die Kaiserlich russishe Finanz- und Handelsagentur teilt laut Meldung des ,„W. T. B.“ aus Berlin nachstehende Zi ü Ü Außenhandel Nußlands (in Rubeln) e P R E 2A
Europäischer Handel. Ausfuhr bom 26. Februar/11. März bis 5 /18. März . vom 1./14. Januar bis 5./18. März. . . Einfuhr vom 26. Februar/11. März bis 5./18. März . vom 1./14. Januar bis 5./18. März. . Asiatischer Handel. j Ausfuhr vom 16. Febr./1. März bis 23. Febr./8. März 135 vom 1./14. Januar bis 23. Febr./8. März 9 64 : Einfuhr vom 16. Febr./1. März bis 23. Febr./8. März 2 828 000, bom 1./14. Januar bis 23. Febr./8. März 22 279 000.
“Le Wie „Frankfurter Zeitung" aus New York gemeldet wird, M die Fusion von 21 Fabriken landwirtschaftlicher ia /Ginen unter der Firma American Implement Co, mit worn ctenkapital von 50 Millionen Dollars nunmehr perfekt ge- Sa E Paul (Minnesota), 8. April. (W. T. B.) Der Richter Sandorn des Bundetkreisgerihts hat die Ratenprozesse in S unesota zugunsten der Eisenbahnen entschieden und erkannt, Ce die notwendige Wirkung der von der Interstate Commerce i mis8jon verfügten Tarifherabseßzungen die sein würde, eine un- me untershiedlihe Behandlung von Oertlihkeiten in Minnesota & ¿en benahbarten Staaten zu hafen und den Eisenbahnen ohne e zuige Ee diaura Eigentumêswerte zu entziehen. Beides sei e Ver eßung der Verfassung. une 0 de Janeiro, 8. April. (W. T. B.) Eine Versamm- vird s Vertretern der Zucker produzierenden brasilianishen Staaten E arte die Grundlagen eines Uebereinkommens, betreffend eine Dudervalorisation. Dieses Uebereinkommen sieht einen be-
22S 22 28
| wendet werden. Die endgültige Beschlußfafsung wurde auf den 24. Mai festgeseßt.
Tokio, 8. April. (W. T. B.) Eine Konversion innerer Leyen in Höhe E S LIdT@eR Yen p eine Emission urzfristiger Eisenbahnschuldscheine im Betrage von ze Millionen Nen steht bevor. ; O
Berlin, 8. April. Marktpreise nah E1umittlungen des Königlichen Polizeipräfidiums. (Höfe und nledrigste Preise.) Der Doppelzentner für : Weizen, gute Sortef) 19,504, 19,46 46. — Weizen, Mittelfortef) 19,42 46, 19,38 46. — Weizen, geringe Sortef) 19,34 46, 19,30 #6. — Roggen, gute Sortef) 14,85 #, 14,84 4. — Roggen, Mittelsortet) 14,83 4, 14,82 „6. — Roggen, geringe Sortef) 14,81 4, 1480 6. — Futtergerste, gute Sorte*) 17,60 #4, 16,60 4. . — Futtergerste, Mittelsorte*) 16,50 #4, 15,50 #4. — Futtergerste, geringe Sorte *) 15,40 4, 14,50 4. — Hafer, gute Sorte *) 18,10 4, 17,50 6. — Hafer, Mittelsorte *) 17,40 #, 16,80 46. — Hafer, eringe Sörte*) 16,70 46, 16,20 — Mais (mixed) gute Sei 4,10 #6, 13,20 #&. — Mais (mtxed) geringe Sorte —— d, —— #4. — Mais (runder) gute Sorte 14,00 #4, 13,60 #4. — RNichtstroh —,—#, —,— #4. — Heu 7,20 4, 5,00 A. (Markt- hallenpreise.) — Erbsen, gelbe zum Kochen 50,00 „6, 30,00 46. — Speisebohnen, mee 50,00 4, 30,00 . — Unsen 60,00 #6 20,00 4. — Kartoffeln (Kleinhandel) 9,00 #4, 5,00 46. — Rindfleisch von der Keule 1 kg 2,30 #46, 1,60 46; do. Baugfleish 1 kg 1,70 4, 120 46. — Schweinefleisch 1 kg 1,90 4, 1,20 4. pes Kalbfleish 1 {g 240 #4, 1,50 . — Hammelfleisch 1 k 2,20 #4, 1,40 A — Butter 1 kg 3,00 46, 220 #4. — Ei 60 Stück 4,40 4, 3,00 6. — Karpfen 1 kg 2,40 #, — Aale 1 kg 3,00 , 1,60 S. E 18 60 _— Seite 1 kg 2,80 4, 1,20 A. —
_— leie 1 kg 340 #,
— Krebse 60 Stü 28,
ÿ Ab Bahn.
*) Frei Wagen und ab Bak
1,1 é, 1,4 é, 0, 6, 0
3 gge 1 kg 2,00 kg 1,60
Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Schlachtvieh- markt vom 8. April 1911. (Amtlicher S 0 V s
Auftrieb: Ninder 5701 Stück, darunter Bullen 1583 Stück Ofen 2478 Stück, Kühe und Färsen 1640 Stück; Kälber E O A E 12 902 Stü.
j r: Für den Zentner: en: 1) vollfleischige, aus- gemästete, höchsten Schlachtwerts, ungejot, E G 49 4 Schlachtgewicht 78—84 #4, 2) vollfleishige, ausgemästete, im Alter von 4—7 Jahren, Lg. —,— F, Scchlg. —,— , 3) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete, Lg. 40—44 A, Schlg. 73—80 , 4) mäßig genährte junge, gut genährte ältere, Lg. 39—39 M, Schlg. 70—74 #4. — Bullen: 1) vollfleisbige, aúuvße- wachsene höchsten Schlactwerts, Lg. 44—47 M, Slg. 73—78 , 2) vollfleishige jüngere, Wg. 40—43 4, Schlg. 71—76 Æ, 3) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere, 2g. 36—39 4, Schlg. 68—74 4. — Färsen und Kühe: 1) vollfleifhige, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts, Lg. 42—46 4, Schlg. 70— 77 4, 2) vollfleisige, ausge-
entwickelte jüngere Kühe und Färsen, Lg. 32—35 K,
Schlag. bis 57 . — G 29. L a E M.
Kälber: Für den Zentner: 1) Doppellender feinster Mast, Lebend- gewicht 75—1C0 #Æ, Schlachtgewibt 104—133 M, 2) feinste Mast- âlber, Lg. 63—66 Æ, Schlg. 105—110 , und beste Saugkälber, Lg. 58—62 #Æ, Schlg. 97—103 4, 4) geringe
5) geringe Saugkälber, Lg. 33—50 H, Schlg. 60—91 Æ.
Schafe: Für den Zentner: A. Stallmastschafe: 1) Mastlämmer und jüngere Masthammel, Lebendgewiht 38—42 A, SHlacbtgewicht 76—84 M, 2) âltere Masthammel, geringere Mastlämmer und gut genährte junge Schafe, Lg. 35—37 #Æ, Schlg. 70—74 , 3) mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzschafe), Lg. 30—35 4, S lg. 64—73 Æ. B. Weidemastschafe: 1) Mastlämmer, Lg. —,— #, Schlg. —— M, 2) geringere Lämmer und Schafe, Lg. —,— s,
Schlag. Soil
Schweine: Für den Zentner: 1) Fettschweine über 3 Ztr. Lebendgewiht, a 47 A, Sdilahtgewiht 59 Ds 2) bo! fleishige Schweine von 240—300 Pfd. Lebendgewicht, L. 46—47 M, Schlg. 57—59 #, 3) vollfleishige Schweine von 200—240 Pfd. Lebendgewiht, L. 46 #6, Schlg. 57—58 , 4) vollfleishige Schweine von 160—200 fd. Lebendgewicht, Lg: 44—46 M, Sdhlg. 55—57 M, 5) vollfleishige Schweine unter Mid, 2g. 43—44 M, Sthlg. 54—55 M, 6) Sauen, Lg. 42—43 M,
Scchlg. 52—d54 4. Marktverlauf :
_ Das Rindergeshäft wickelte sih bei guten Ochsen glatt ab, im übrigen ruhig.
| verkauft.
Der Kälber handel gestalte sich glatt. Bei den Schafen war der Gesbäftägang glatt. Es wurde aus-
Der S chweine markt verlief glatt und war leiht *zu räumen.
Berlin, 8. April. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Das Geschäft war diese Tage recht lebhaft, und wurden alle Einlieferungen s{lank geräumt. Das Ausland bot billiger an, doch fanden nur in srisher sibirischer Butter größere Bezüge statt. Die heutigen Notierungen sind: Hof- und Genofsenschafts- butter Ia Qualität 121—123 M, Isa Qualttät 119—121 M. — Schmalz: Die Schweinezufuhren hatten in den leßten Tagen etwas nagelassen, und im Zusammenhang mit den festeren Getreidemärkten besserte fich auch die Tendenz für Provifionen. Die Nachfrage nah Schmalz ift lebhafter geworden, und fanden mehrfach Meinungskäufe für später statt. Die beutigen Notierungen find: Choice Western Steam 48}—49}{ #4, amerikanisches Tafelschmalz Borussia 505 #, Berliner Stadtschmalz Krone 50—60 4, Berliner Bratenshmalz Kornblume 51—60 M. — Speck: Nuhig.
Bett, 8. April. Wodthenberiht für Stärke, Stärke- fabrikate und Hülsenfrüchte von Max Sabersky. Infolge der ungünstigen or gar Pag war die Tendenz für Kartoffel- fabrikate fester, „und lten Wareninhaber mit dem Angebot zurü. Ia. Kartoffelstärke 20—204 #, Ia. Kartoffelmehl 20—20} A, IT. Kartoffelmehl 163—17#4 , feuchte Kartoffelstärke, Frachtparität Berlin 10,50 Æ, gelber Sirup 233—23Z 4, Kapy.-Sirup 24—244 M, Exportsirup 25—254 4, Kartoffelzucker gelb 23}—24 #4, Kartoffel- u er kap. 24{—244 #, Rumcouleur 35—354 , Biercouleur 44—35 H, Dextrin gelb und weiß Ta. 264—27 4, do. sekunda
| Dieser Zoll wird zum Zuckerankauf durch die beteiligten Staaten ver-
mästete Kühe höchsten Shlachtwerts, bis zu 7 Jahren, Lg. 36—40 , | Schlg. 63—70 M, 3) ältere ausgemästete Kübe und wenig gut en 29 Ï F Gf: Schlg. | 58— 64 Æ, 4) mäßig genährte Kühe und Färsen, Lg. 27—31 M, | Slg. 51—58 4, 5) gering genährte Kühe und Färsen, L. bis 26 4, | ering genährtes Jungvieh (Fresser), |
3) mittlere Moastis | Mast- und gute Saugkälber, Lg. 52—57 #, Schlg. 91—100 4, |
| 46 "Æ, do. fleinstüdig 42—43 #, do. großstückig 44—46 „ | Reisstärke (Strahlen-) 50—51 M, do. (Stüen-) E g | Schabestärke 39—41 #Æ, Ia. Mais|tärke 32—33 46, Viktoriaerbsen | 3—27 Æ, Kocherbsen 22—26 #, grüne Erbsen 33—36 #, Futter- und Taubenerbsen 15—17 - #, inl. weiße Bohnen 26—29 #, flache | Bohnen 28—30 4, ungarische Bohnen 25—27 #, galizische, | russische Bohnen 24—25 #, große Linsen 26—30 4, mittel do. 20—26 6, fleine do. 16—20 é, weiße Hirse 55—65 4, gelber Senf 24—36 46, Hanfkörner 25—30 4, Winterrübsen 24—24} #, Winterraps 247—25 Æ#, blauer Mohn 60—70 4, weißer Mohn 72—76 M, Pferdebohnen 18—19 #, Buchweizen 15—17 5, Mèais [ofo 13¿—145 M, Widken 16—18 #, Leinsaat 36—40 #, Kümmel 65—72 MÆ, Ia. inl. Seinfußen 16}—17 Æ, Ia. ruf. do. 17—173 #Æ, Rapskuchen 10}—124 4, Ia. Marseill. Erdnußkuchen 15—16 MÆ, Ia. dopp. gef. Baumwollsaatmehl 55—60 %% 15è—16 , helle getr. Biertreber 12—12F #Æ, getr. 'Getreideshlempe 14—15 4, Mais|\chlempe 12—12è #Æ, Malzkeime 113—12 #, Roggenkleie E d Weizenkleie 9{—11 4. (Alles für 100 kg ab Bahn
erlin bei Partien von mindestens 10 000 kg.)
Hamburg, 8. April. (W. T. B.) (S@&luß.) Gold in Barren das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., S i Kilo taus 712,05 Br., 72,25 Gd. D E A Le e en, 10. April, Vormittags 10 Ubr 50 Min. (W. T. B. Einh. 4% Rente M./N. pr. ult. 92,95, Einh. Ns fg Januar/Juli pr. ult. 92,95, Oesterr. 49/5 Rente in Kr.-W. pr. ult. 92,95, Ungar. 4 9/9 Goldrente 111,30, Ungar. 49/5 Rente in Kr.-W. 91,50, Türkische Lose per medio 253,50, Orientbahnaktten pr. ult. Tia Oesterr. Staatsbahnaktien (Franz.) pr. ult. 754,50, Südbahn- geiell chaft (Lomb.) Akt. pr. ult. 113,00, Wiener Bankvereinaktien 547,50, Oesterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 655,75, Ungar. allg. Kreditbankaktien 826,00, Oesterr. Länderbankaktien 528,00, Unionbank: aktien 620,50, Deutsche Reichsbanknoten pr. ult. 117,32, Brüxer Kohlenbergb.-Gesellsch.-Akt. —,—, Oesterr. Alpine Montangesell- (Pa Lor O, N eut eges Se 2705,00. ndon, 8. April. . T. B.) (S{hluß.) 249% Eng- lise Konsols 8115/5, Silber prompt at per B Monate T Privatdiskont 2t. — Bankausgang 20 000 Pfd. Sterl. Paris, s. Url ([W. L V) (Sl) 30% Fran
ia aen adrid, 8. April. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 108,50. Lissabon, 8. April. (W. T. B.) Goldagio L F
New York, 8. April (W. T. B.) (Shluß.) Das Geschäft an der beutigen Fondsbörse war außerordentlih träge und ruhte vollständig in den Händen der Berufsspekulation. Lebhaftere Umsätze fanden nur in Missouri Pacific-Aktien statt, die bei mangelnder Unter- stüßung infolge von Baissevorstößen chwach lagen. Die allgemeine Hal- tung war stetig und diese Tendenz erhielt fich bis zum Schluß. Aktiens umsaß 77 000 Stück. Tendenz für Geld: Stetig. Geld auf 24 Stund. Durchschn.-Zinsrate nom., do. Zinêrate für legt. Darlehn d. Tages Ae, Ne Qui London MBELA, oFie Transfers 4,8670.
o de Jäuetxs,. D: ril. ¿ Ma, \
London 161/16. x n E O D
Magdeburg, 10. April. (W. T. B) Zudcke ; | Kornzucker 88 Grad o. S. 10,10—10,20 vtabvrabutie S6 Grat S 5 Stimmung: Nubig. Brotraffin. 1 o. F. 20,25—20,50. | Kristallzucker I m. S. —,—. Gem. Raffinade m. S. 920,00—20,25. | Gem. Melis 1 mit Sack 19,50—19,75, Stimmung: Still.
Robzucker Transit 1. Produkt frei an Bord Hamburg: April 10,60 Gd. 10,65 Br., —,— bej, Mat 10,65 Gd., 10,70 Br., —,— bez., | Juni 10,70 Gd., 10,75 Br., —,— bez., August 10,80 Gd., 10,825 Br., 9,90 Br., —,— bez. —
| —,— bei, Oftober-Dezember 9,85 Gd., | Stimmung!|: Ruhig. X. D) Vol Wo OADO.
Gon, 0: U (D. Mai Hos,
remen, 8. April. (W. T. B) (Börsens§lußbericht. r Een, Schmalz. Stetig. Loko, H us E U Doppeleimer 44. — Kaffee. Ruhig. — Offizielle Notierungen der Baumwollbörse. Baumwolle. Stetig. Upland loko middling 74+t.
D E 0,800 ° loko ruhig, 6,50.
amburg, 10. April. (W. T. B.) (Vormittagsbericht. ZudckLermarkt. Nuhig. NRübenrohzucker 1. Produkt Boie 88 9/a Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg April 10,60, Mai 10,67%, Juni 10,70, August 10.80, Oktober-Dezember 9,85, Januar-Mârz 9,974. — Kaffee. Stetig. Good average Santos Mai 523 Gd., September 503 Gd., Dezember 494 Gd.,
März 49 Gd. April. (W. T. B.)
Budapest, 8. Bug! L900. d
ondon, 8 pril. (W. T. B.) NRübenrohzudcker 88 9/) April 10 - h. 74 d. Wert, stetig. avaz¡ucker 960 i 11 o d. ae E f L h 19 Bs
iverpool, 8. April. (W. T. B) Baumwollen- Wochenbericht. bo T as 64 000, do. von amerikanischer Baumwolle 60 000, do. für Spekulation 1200, do. für Export 2100, do. für den Konsum 60000, abgeliefert an Spinner 78 000, Gesamterport 11 000, do. Import 40 000, do. bon amerikanischer Baumwolle 30 000, Vorrat 1 139 000, do. von amerikanischer Baum- wolle 1019 000, do. von ägyptischer Baumwolle 62 000, schwimmend nach Großbritannien 108 000, do. do. von amerikanisWer Baum-
wo A "4 Avril Paris, 8. April. (W. T. B.) (Sÿhluß.) Rohzuck eig, E R E O 8 n Weie Quer rubig, L, ür r 54, Mai 353, Mat- Oktober-Januar 31 E S (W. T. B.) Java-Kaffee good
Amsterdam, 8. April.
N O: — Ban SANRD —, ntwerpen, ; L, (L 2) etroleum.
Raffiniertes Type weiß loko 19 bez. Br., do. Al 19 L, do. Mai 194 Br., do. Juni-Juli 19} Br. Ruhig. — Nai e q L (83
New York, 8. April. . T. B.) (Sch{hluß.) Baumwolle loko middling 14,65, do. für Juli 14,43, do. für Soptenbar 13/17, do. in New Urleans loko middl. 14’/16, Petroleum Refined (in Cases) 8,90, do. Standard white in New York 7,40, do. do. tin t dg hia 7,40, do. Credit Balances at Oil City 1,30, Schmalz Western fam 825, do. Robe u. Brothers 8,55, Zucker fair ref. tuS8covados 3,36, Getreidefraht nach Liverpool 17, Kaffee Rio Nr. 7 loko 12, do. für Mai 9,89, do. für Juli 9,90, Kupfer Standard loko 11,70—11,85, Zinn 42,377—42,75.
20i—26 M, eizenstärke, Halleshe und Shlesishe 45 bis
aua d A t i c ie D Dia A M D E:

References: § 449
 § 448
 § 382
 § 197
 § 199
 § 349
 § 350