Source: https://gold-chip.at/gluecksspiellizenzierung/
Timestamp: 2020-08-11 00:48:59+00:00

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Casino Lizenz Österreich: Info zu legalem Glücksspiel in 2020
Casino lizenz in Österreich in 2020 – Rechtliches & Wissenswertes
Durch das gesetzlich verankerte Glücksspielmonopol, entscheidet allein der Staat, welche Casino Lizenz Österreich vergibt. Sowohl die Spielcasinos vor Ort als auch das einzige österreichische Online Casino sind fest in staatlicher Hand. Nur bei der Aufstellung von Spielautomaten in Spielhallen oder Gaststätten gibt es ein wenig Freiheit. Hier bestimmen neun verschiedene Landesgesetze die Regeln.Gold-Chip-Experten haben sämtliche Gesetze und rechtlichen Bestimmungen für sie durchforstet. Für jede Art von Glücksspielen wurde eruiert, was erlaubt ist und was nicht. Unsere Erkenntnisse aus unseren langwierigen Recherchen haben wir im nachfolgenden Beitrag zusammengefasst. Falls sie wissen möchten, was in Österreich in Bezug auf Glücksspiel legal ist, lesen sie jetzt hier weiter.
Liste der lizenzierten Online-Casinos für Spieler aus Österreich in 2020
Die aktuelle rechtliche Situation in Österreich
Wer darf legal an Glücksspielen teilnehmen
Die Arten von Lizenzen
Einschränkungen bei den Glücksspiellizenzen
Loot Boxes — Beuteboxen
Die Vorschriften für Online Casino Spiele
Spiele mit speziellen Vorschriften
RTP Vorschriften
Die Legalität von Spieleservern
Sicherheitsvorschriften für Server
Vorschriften für Zahlungsmethoden
Die beliebtesten Zahlungsmethoden der Österreicher
Freiwillige Glücksspielsperre
Die Haltung von Gold Chip zum verantwortungsvollen Spielen
Selbsthilfe im Fall des Falles
Vorschriften für Spielcasinos vor Ort
Spielcasinos in Österreich
Strafen im Rahmen des Glücksspielgesetzes
Die drei größten Strafen für illegales Glücksspiel
Österreichische Awards und Glücksspielexperten
Die Zukunft der Gesetzgebung in Österreich
Die Bedeutung des Spielens in regulierten Casinos
Legales Glücksspiel in Österreich – FAQ
Ist Glücksspiel legal in Österreich?
Ab welchem Alter ist Glücksspiel in Österreich erlaubt?
Muss man für Glücksspiel Steuern in Österreich zahlen?
Kann man eine Strafe für das Spielen auf illegalen Seiten bekommen?
Wie kann ich mich über ein österreichisches Spielcasino beschweren?
Sind Pokerturniere in Österreich legal?
Sind die Spielautomaten in den Gasthäusern und Automatensalons legal?
Darf das Casino wirklich meinen Ausweis verlangen und meine Daten notieren?
Glücksspiel hat eine jahrhundertealte Tradition in Österreich. Es wurde schon in der Kaiserzeit sowohl am Hof als auch im Volk gespielt. Bis heute gibt es deswegen ein Glücksspielgesetz in Österreich, welches genau regelt, was erlaubt ist. Mehrere Unternehmen haben eine gültige Casino Lizenz für den Betrieb von Spielcasino sowie Automatenhallen, das sogenannte kleine Glücksspiel.
So heißt in Österreich das Spielen an Spielautomaten. Diese Glücksspielautomaten, früher auch einarmige Banditen genannt, stehen nicht nur in großen Casinos, sondern auch in etlichen Gasthäusern im Hinterzimmer. Denn der Zugang ist erst ab 18 erlaubt. Das neue Thema Online Casino ist noch weitgehend ungeregelt, aber nicht ausdrücklich verboten. Denn sogar der Staat selbst betreibt ein Online Casino.
In Österreich gibt es Gott sei Dank nicht allzu viele Einschränkungen. Man muss lediglich das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben. Der Betreiber eines Spielcasinos muss das durch die Prüfung eines Lichtbildausweises kontrollieren. Das ist auch schon alles. Bei einzelnen Betreibern wie Casinos Austria, gibt es auch Sperrlisten für Spielsüchtige oder Betrüger. Diese gelten aber nicht generell für jedes Glücksspiel.
Das Glücksspielgesetz ist über das Internet öffentlich zugänglich und für ein Gesetz sogar ziemlich verständlich formuliert. Im Gegensatz zu einigen anderen Nachbarländern gibt es einfache, klar ausgedrückte Regeln, was erlaubt ist. Dabei wird sogar auf die einzelnen Spiele wie Poker, Lotto, Roulette und viele andere eingegangen.
Außerdem wird detailliert aufgezählt, was alles nicht unter dieses Gesetz fällt. Dazu gehören zum Beispiel die beliebten Automaten, aus denen man ein Kuscheltier mittels Greifarm holen kann. Dann wird auch noch ein Bereich für die Spielhallen mit Spielautomaten definiert. Das sind die sogenannten Landesausspielungen mit Glücksspielautomaten. Das wird für jedes Bundesland gesondert geregelt.
Die österreichische Regierung versucht mit allen Mitteln das Glücksspielmonopol gegen die Gesetze der Europäische Union zu verteidigen. Andererseits gelten hierzulande Sportwetten gar nicht als Glücksspiel. Die Regierung wird nur gegen Betreiber auf dem Staatsgebiet tätig. Trotz langer Suche ist kein einziger Fall bekannt, wo ein Spieler eines Online Casinos für irgendetwas bestraft wurde.
Dem österreichischen Staat scheint einzig und allein das Monopol bei den Spielcasinos vor Ort und bei der staatlichen Lotterie wichtig zu sein. Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, dass der Umsatz der österreichischen Lotterien laut Statista im Jahr 2018 fast 4 Milliarden Euro betrug.
Wie schon weiter oben ausgeführt, gibt es in Österreich ein Glücksspielgesetz. Dieses wurde am 28. November 1989 beschlossen. Wie hierzulande üblich wurde es durch eine ganze Reihe von Bundesgesetzblättern im Laufe der Jahre korrigiert und verbessert. Diese sind immer am Anfang des Gesetzes aufgelistet und einzeln verlinkt. Im Gesetzestext sind immer alle diese Änderungen bereits eingearbeitet.
Auch für die Glücksspiellizenzen gibt es eine eigene Webseite der Regierung, wo alle im Detail aufgelistet sind. Derzeit sind das aber nur acht Betreiber. Diese Casino Lizenz Österreichs wird hauptsächlich für das Betreiben von Spielcasinos vor Ort benötigt. Deswegen steht genau festgeschrieben, wo der jeweilige Konzessionär seine Spielautomaten aufstellen darf.
Im Großen und Ganzen gibt es drei Arten von Lizenzen. Die Lizenz für Lotto, Toto, Klassenlotterie und ähnliches gehört quasi fix den österreichischen Lotterien. Die Casinos Austria halten die Casino Lizenz Österreich für den Betrieb großer Spielcasinos, wo alle Arten von Glücksspiel angeboten werden. Diese beiden sind Staatsbetriebe. Alle anderen Lizenzen betreffen den Betrieb von Automatensalons mit Glücksspielautomaten.
Es gibt keine gesetzlich festgelegte Anzahl, wie viele Casino Lizenzen in Österreich vergeben werden dürfen. Allerdings findet eine Vergabe nur statt, wenn der Staat diese öffentlich ausschreibt. Ein Betreiber kann sich also nicht einfach um eine Glücksspiellizenz bewerben. Man muss an dieser Ausschreibung teilnehmen. Es bleibt also schwierig eine Casino Lizenz Österreichs zu erhalten.
Wie schon erwähnt, stehen im Gesetz etliche Ausnahmen. Dazu gehören zum Beispiel kleine Tombolaspiele, wo weniger als 4.000 Euro pro Jahr ausgespielt werden. Kartenturniere mit Einsätzen von höchsten 10 Euro sind auch ausgenommen. Sportwetten fallen als Geschicklichkeitsspiel gar nicht ins Glücksspielgesetz.
Das ist ein neues Gimmik in vielen Videospielen und ist einfach eine Art Überraschungsbox. Niemand weiß, was drin ist und so könnte man annehmen, dass es sich um Glücksspiel handelt. Man gewinnt kein Geld, sondern nur Gegenstände für das Spiel. Damit zählt es wahrscheinlich zu den Ausnahmen laut § 4 (3) des Glücksspielgesetzes. Da das Thema aber ganz neu ist, sind die Loot Boxes dort noch nicht namentlich genannt.
Eigentlich gibt es noch gar kein Gesetz für Online Casinos in Österreich. Selbst das staatliche Online Casino beruft sich auf den Passus über die Durchführung von elektronischen Lotterien aus dem Bundesgesetzblatt Nr. 620/1989. Das hat aber eigentlich mit Online Casino Spielen wie Poker, Roulette oder Spielautomaten nichts zu tun.
Es werden also im Glücksspielgesetz nur Lotto Spiele über elektronische Medien geregelt. Dazu zählen auch Bingo und Keno. Das findet man im § 12a des Glücksspielgesetzes. In dem Paragraphen geht es aber hauptsächlich um sogenannte VLT-Outlets. Das sind elektronisch mit der Lottozentrale verbundene Video Lotterie Terminals (VLT), die zum Beispiel in manchen Trafiken in Österreich zu finden sind.
Über richtiges Glücksspiel über eine Webseite im Internet steht in diesem Gesetz gar nichts. Es gibt nur einen interessanten Passus betreffend die Veranstaltung von Kartenspielen in Turnierform. Dabei darf der Einsatz 10 € nicht übersteigen und nicht mehr als 100 Personen teilnehmen, dann ist das Turnier kein Glücksspiel gemäß diesem Gesetz. Diese Turniere dürfen nicht über elektronische Medien gespielt werden.
Die Auszahlungsquote (kurz RTP für Return to Player) darf bei Standgeräten in Österreich nur zwischen 82 % und 92 % liegen. Interessanterweise besteht das Gesetz im § 5 (4) b) 4 darauf, dass die statistische Gewinnchance niemals über 92 % liegen darf. Wir nehmen an, dass diese Bestimmung den fairen Wettbewerb unter den Betreibern sichern soll. Allerdings gilt diese Vorschrift nur für Einzelaufstellungen von Glücksspielautomaten.
Es sind nur Poker Turniere mit weniger als einhundert Teilnehmern mit einem Einsatz von weniger als 10 Euro pro Spieler und Turnier erlaubt. Das steht so in den Ausnahmen vom Glücksspielgesetz § 4 (6). Diese gesetzliche Regelung zielt hauptsächlich auf die Pokerspieler in Gaststätten und kleinen Pokercasinos ab. Diese sind dadurch legal.
Die großen Pokercasinos wie das Concorde Card Casino von Herrn Zanoni kämpften bis zum Schluss um eine Legalisierung. Hier wird das Glücksspielmonopol vom Staat so ausgelegt, dass Pokern verboten ist. Die Betreiber sagen, dass Poker kein Glücksspiel, sondern ein Geschicklichkeitsspiel wie Sportwetten ist. Am Ende ging Herr Zanoni im Rahmen des Rechtsstreits pleite und die Lage bleibt ungeklärt.
Sportwetten zählen in Österreich nicht als Glücksspiel, sondern als Geschicklichkeitsspiel. In diesem Fall ist der Gesetzgeber also der Meinung, dass das Gewinnen hier nicht reines Glück ist. Deswegen haben Sportwetten eine langjährige Tradition in Österreich. Einige der größten Online Sportwettenanbieter wie Bet-at-home stammen aus Österreich. Online Sportwetten sind hierzulande vollkommen legal.
Erneut gibt es für jedes Bundesland ein eigenes Gesetz. Diese regeln Dinge wie erlaubte Höchsteinsätze und Abstände von Wettlokalen zu Schulen. Einheitlich sind nur einige wenige Punkte. So darf man nirgends in Österreich auf den Tod von Lebewesen oder irgendwelche kriminellen Aktivitäten wetten.
Dabei gibt es keinen Unterschied in Bezug auf eSport Veranstaltungen. Gerade nach der aktuellen Coronakrise erlebt dieser Bereich auch in Österreich einen mächtigen Boom. Fast jede Fußballmannschaft hat bereits seine eigenen eSportler. Damit wird natürlich auch fleißig und völlig legal auf die Spielergebnisse gewettet. Das gilt offline und online genau gleich.
Die absolute Nummer Eins unter den Glücksspielen ist immer noch das staatliche Lotto mit 3,9 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018. Das ist eine gewaltige Summe, wenn man bedenkt, dass unser gesamter Staatshaushalt in etwa bei 75 Milliarden Euro jährlich liegt. Im Vergleich dazu lag der gesamte Umsatz der Casinos Austria im gleichen Jahr nur bei 314,1 Millionen Euro.
Hierbei kommt es auf die angebotenen Spiele an. Prinzipiell sind Server die Glücksspiele mit einer gültigen Glücksspiellizenz anbieten legal. Welche Casino Lizenz Österreich vergibt, hängt vom Bedarf ab. Ein Spieleserver, der keine Casino-Spiele anbietet, sondern nur Sportwetten oder Videopspiele, hält sich an das E-Commerce Gesetz. Damit bleibt alles legal.
Für das Online Glücksspiel gibt es derzeit noch keine exakten gesetzlichen Regelungen und damit auch nicht für die Server. Für Seiten, die Sportwetten oder andere Spiele anbieten, gelten die normalen europäischen Richtlinien. Dazu gehört zum Beispiel die verpflichtende 128-Bit SSL Verschlüsselung bei Datenübertragungen oder die Einhaltung der DSGVO.
Im Zahlungsverkehr müssen nur die Sicherheitsvorschriften für den Datenverkehr und Datenschutz eingehalten werden. Das strengere PCI DSS Protokoll ist verpflichtend. Aber es gibt hierzulande keine verbotenen Zahlungsmethoden. Lediglich PayPal hat sich auf eigenen Wunsch auch in Österreich aus dem Glücksspielmarkt vollkommen zurückgezogen. Ansonsten stehen sogar Kryptowährungen, E-Wallets und verschiedene Direktüberweisungen zur Verfügung.
In der Alpenrepublik gilt immer noch der alte Spruch “Nur Cash macht fesch”. Daher ist überall in den Online Casinos die Paysafecard am populärsten. Denn damit ist eine Einzahlung von Bargeld möglich und vollkommen anonym. Aber auch die Kreditkarten sind sehr beliebt, obwohl gar nicht so viele Österreicher eine besitzen. Allerdings können im Supermarkt, an der Tankstelle und in der Trafik Einmal-Kreditkarten mit Bargeld gekauft werden. Meistens handelt es sich um eine Mastercard die nur solange gültig ist, bis das Guthaben verbraucht wurde.
Für die legalen Glücksspielbetreiber gibt es strenge Auflagen in Bezug auf den Spielerschutz. So müssen Spielcasinos bei oftmaligem Besuch eines Gastes sogar die Bonität prüfen. Aber auch Sperren für scheinbar Suchtgefährdete sind obligatorisch. Falls ein Spielcasino einen Gast zu oft und viel spielen lässt, muss es möglicherweise das verlorene Geld zurückzahlen.
In den Online Casinos funktioniert die Kontrolle nicht so leicht, daher müssen die üblichen europäischen Möglichkeiten zur Selbstlimitierung zur Verfügung stehen. Der Spieler muss sich selbst auf Zeit oder ab einem gewissen Spieleinsatz sperren können. Außerdem wird die gespielte Zeit ebenso wie das aktuelle Spielguthaben immer angezeigt.
Das österreichische Gesetz ist hier wesentlich lockerer als in anderen europäischen Ländern. Im Spielcasino wird lediglich ein Lichtbildausweis kontrolliert. Erst wenn man durch exzessives Spielen auffällt, wird genauer geprüft. Selbst im staatlichen Online Casino wird nur ein Ausweis geprüft. Eine Wohnsitzprüfung oder Verifizierung des Bankkontoeigentümers wird nicht gesondert durchgeführt. Das ist in Casinos mit Glücksspiellizenzen aus Malta Pflicht. Dort muss man zusätzlich zum Lichtbildausweis auch noch eine Verbrauchsrechnung für Gas, Strom oder Telefon und eine Kopie der Bankkarte einsenden.
Verschiedene Regeln für Höchsteinsätze bestehen derzeit nur für Glücksspielautomaten vor Ort. Dort wird genau festgelegt, dass in Automatensalons nicht mehr als 10 Euro pro Spiel eingesetzt werden dürfen. Bei Einzelaufstellungen ist es sogar nur ein Euro Höchsteinsatz pro Spiel. Da die Online Casinos nicht gesetzlich geregelt sind, gibt es kein Einzahlungslimit auf ein Spielkonto. Diese legt nur der Casino-Betreiber oder der jeweilige Zahlungsanbieter fest.
Es gibt keinerlei gesetzliche Bestimmungen für Casino Boni. Daher kann kein maximal erlaubter Bonusbetrag oder Umsatzerfordernis genannt werden. Ein Betreiber eines Casinos sollte es trotzdem nicht übertreiben. Denn der Casino-Betreiber kann immer noch wegen Verstoßes gegen die guten Sitten verklagt werden, wenn Bonusbedingungen nicht erfüllbar sind. Außerdem droht eine Klage wegen Betrugs, wenn man dem Kunden etwas verspricht und nicht einhält.
Hierfür rät das Glücksspielgesetz lediglich im § 56 Abs. 1 zu einem verantwortungsvollen Maßstab. Dieser wird aber nicht weiter definiert, außer dass man keine Spieler süchtig machen darf. Erneut kann man den Casino Betreibern nur raten, nicht zu übertreiben. Interessant ist, dass Österreich ausländische Online Casinos aufgrund des Glücksspielmonopols für illegal hält. Gleichzeitig läuft im Fernsehen permanent Werbung für MrGreen.
Für die freiwillige Selbstlimitierung im Online Casino gilt in Österreich eine 24-stündige Cooldown Phase. Das bedeutet, dass ein neu gesetztes Limit, das strenger ist, sofort wirksam wird. Wer dieses allerdings wieder lockern will, muss 24 Stunden warten. Dass soll dazu führen, dass der Spieler noch eine Nacht drüber schläft und nicht im Eifer des Gefechts sein letztes Hemd verspielt.
Es gibt keine landesweite, einfache Möglichkeit sich von allen Glücksspielen auszuschließen. Online muss man sich selbst auf jeder einzelnen Seite sperren. In den Spielcasinos kann man sich zwar österreichweit sperren. Aber an den Spielautomaten in Automatensalons ist es danach immer noch möglich zu spielen. Denn dort wird zwar das Alter mittels Ausweis kontrolliert, aber kein Besucher registriert.
Hierzulande kann man nur in den staatlichen Spielcasinos und Online Casino gesperrt werden. Wer durch ein Gerichtsurteil oder vom Arzt gesperrt wird, kann diese nicht mehr besuchen oder sich anmelden. Da allerdings kein rechtlicher Zugriff auf ausländische Online Casinos möglich ist, gilt die Sperre dort nicht.
Wir von Gold Chip sind der Meinung, dass Glücksspiel immer nur dem Zweck der guten Unterhaltung dienen sollte. Wer aus einem anderen Grund spielt, sollte damit aufhören. Online Casinos sind nicht geeignet, um sich ein regelmäßiges Einkommen aufzubauen. Jeder Spieler sollte sicher und verantwortungsvoll spielen und folgende Tipps berücksichtigen:
Legen Sie ein Spielbudget fest, dass Sie immer einhalten
Setzen Sie sich selbst Limits, wann Sie aufhören. Das gilt sowohl für Gewinne als auch Verluste.
Spielen Sie nicht, wenn Sie wütend oder depressiv sind.
Spielen Sie niemals alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss.
Sobald Sie merken, dass es keinen Spaß mehr macht, hören Sie sofort auf.
Spielsucht ist nichts was man leicht erkennt, sowie erhöhtes Fieber. Es schleicht sich unmerklich ein. Daher sollte man sich immer wieder mal die Fragen aus einem Selbsttest stellen. Falls Sie nicht sicher sind, kontaktieren Sie einfach eine der vielen Hilfsorganisationen wie die Spielsuchthilfe.
Ein richtiges Spielcasino mit Roulette, Blackjack, Poker und vielen Spielautomaten darf nur die Firma Casinos Austria in Österreich betreiben. Hier greift das Glücksspielmonopol voll und ganz. Allerdings gibt es Möglichkeiten Automatensalons zu betreiben oder einzelne Spielautomaten aufzustellen. Dazu bestehen für jedes Bundesland eigene Landesgesetze. Jeder Betreiber muss sich eine Konzession dafür holen.
Die Casinos Austria haben 12 Spielcasinos in Österreich, die quasi vom Staat betrieben werden. Diese sind seit 1968 als einziges berechtigt hier Casinos zu eröffnen. Der Besuch eines Spielcasinos hat eine lange Tradition bei den Österreichern. An fast jedem Standort gibt es ein hervorragendes Restaurant und laufend Veranstaltungen. Ein Casinobesuch wird hierzulande zelebriert und ist ein volles Abendprogramm. Neben der Bar spielt meist ein Barpianist live. Die Casinohäuser sind durchwegs geschichtsträchtige noble Gebäude. Die 12 Standorte befinden sich in:
Da es nur ein staatliches, legales Online Casino gibt, existiert so eine Stelle nicht. Der Staat hält alle ausländischen Online Casinos für illegal und dort sollen Österreicher nicht spielen. Daher gibt es keine Beschwerdestelle. Der Betreiber der einzigen legalen Casinoseite ist der Staat selbst. Das wird also schwierig für den betroffenen Spieler.
Spielcasinos werden nie bestraft, weil sie von der staatlichen Firma Casinos Austria betrieben werden. Die meisten Strafen werden für das illegale Aufstellen von Spielautomaten zum Beispiel in Gaststätten verhängt. Laut Statista wurden im Jahr 2016 bei 748 Kontrollen insgesamt 2.460 Spielautomaten beschlagnahmt. Das sind mehr als 2 Kontrollen pro Tag und fast 7 einkassierte Automaten pro Tag.
Es werden aber immer nur die Betreiber bestraft. Die Spieler werden weder online noch offline gerichtlich verfolgt. Wir von Gold Chip haben diesbezüglich lange recherchiert. Wir haben keine einzige Verurteilung oder Bestrafung von illegalem Spielen in einem Online Casino oder an einem illegalen Spielautomaten gefunden.
Chinabank Payments wurde zu 3,7 Millionen Euro Strafe verurteilt, weil sie Überweisungen an illegale Online Casinos zugelassen haben.
Am 13. Februar 2020 wurden Neds und Ladbrokes in Neuschottland Wales zu einer Strafe von 207.500 USD Sie hatten illegale Bonusangebote gemacht.
Woolworth wurde im Juli 2020 ebenfalls in Neuschottland Wales in Australien mit 000 USD Strafe belegt, weil sie Glücksspiel mit der Ausgabe von kostenlosem Alkohol gefördert haben.
Die meisten Steuern nimmt der Staat beim Lotto ein. Denn dort spielen die meisten Österreicher. Alle Steuern auf Glücksspiel zahlt in Österreich immer der Betreiber oder Veranstalter. Die glücklichen Gewinner müssen sich also hierzulande keinerlei Gedanken über Steuern machen. Doch es gibt eine Ausnahme.
Ausländische Online Casinos zum Beispiel mit Lizenz aus Malta oder Gibraltar zahlen diese Steuern nicht in Österreich. Daher muss der Spieler rein theoretisch selbst versteuern. Hierbei ist die Rechtslage aber sehr verzwickt, da diese Casinos eigentlich als illegal angesehen werden. Dabei kann ihnen nur ein professioneller Steuerberater weiterhelfen.
Der § 31c des Glücksspielgesetzes regelt diesen Bereich entsprechend den europäischen Gesetzen. Hier gelten im Endeffekt dieselben Bestimmungen wie für jedes Online Casino aus Malta. Alle verdächtigen Vorgänge müssen gemeldet werden. Außerdem muss dem Betreiber die Identität von jedem Spieler bekannt sein. Diese wird mindestens durch einen Lichtbildausweis überprüft.
In Österreich gibt es keinerlei Auszeichnungen, da sämtliche legale Glücksspiele sowieso nur den Staat als einzigen Betreiber haben. Es gibt auch keinen großen Glücksspielexperten hierzulande. Allerdings gibt es mit der Firma Novomatic einen weltweit tätigen Konzern mit enorm viel Erfahrung in diesem Bereich. Aussagen des Firmenchefs Harald Neumann gelten immer wieder als richtungsweisend in der Branche. Dieser trat aber wegen der politischen Casino-Affäre kürzlich zurück.
1696 Kaiser Leopold I., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, erlässt das erste Glücksspielgesetz
1787 Lotteriepatent von Joseph II.
1813 Franz I. regelt Staatslottowesen neu
1913 erste Klassenlotterie
1934 die ersten Spielcasinos am Semmering und in Baden eröffnen
1938 Spielbetrieb wegen des Weltkrieges komplett eingestellt
1948 Einführung von Sport-Toto
1953 Start von Pferde-Toto
1955 Spielbetrieb in Spielcasinos wieder aufgenommen
1962 Glücksspielgesetz mit Glücksspielmonopol des Staates
1989 Neufassung des Glücksspielgesetzes
1990 Übergabe von Zahlenlotto, Brieflotterie und Klassenlotterie an die staatliche Lotto-Toto-Gesellschaft als Betreiber
Alle Aussagen zu diesem Thema sind reine Spekulation. Durch den Boom der Online Casinos während der Coronakrise in 2020 erwarten wir von Gold Chip hier neue Regelungen. Ob sich die Regierung hier zu einer Stärkung des Monopols oder zu einer Öffnung des Marktes entschließt, steht in den Sternen.
Gerade die schwierige Rechtslage in Österreich macht es noch wichtiger, unbedingt nur in legalen Online Casino zu spielen. Im Inland gibt es sowieso keine illegalen Spielcasinos. Da aber eine rechtliche Verfolgung im Ausland fast unmöglich ist, bleibt die Auswahl des Casinos wegweisend. Nur von einem Online Casino mit einer europäischen Glücksspiellizenz wie zum Beispiel aus Malta, Gibraltar oder Großbritannien können sie Fairness und Sicherheit erwarten. Wer will schon nach einem großen Gewinn in Sorge leben, ob dieser auch wirklich ausgezahlt wird.
Obwohl laut Glücksspielmonopol sämtliche Online Casinos außer Win2Day illegal sind, zahlen Interwetten, Mr. Green oder Bet-at-Home Glücksspielabgaben in Österreich. Die Sportwettenseiten dieser Anbieter sind legal. Aber alle Webseiten enthalten auch einen eigentlich illegalen Bereich mit Casino Spielen. Noch kurioser ist, dass sie für die illegalen Spiele Glücksspielabgaben aber keine Strafen bezahlen müssen.
Abschließend beantworten wir von Gold Chip die am häufigsten gestellten Fragen in Bezug auf legales Glücksspiel in Österreich. Da die rechtliche Lage etwas verwirrend ist und auch noch sehr seltsam vom Staat gehandhabt wird, haben viele Spieler Fragen. Lesen Sie hier im Anschluss jeweils einfache Antworten dazu.
Ja, alle Casinos mit einer gültigen österreichischen Glücksspiellizenz können legal Casino Spiele anbieten. Legales Glücksspiel hat eine jahrhundertelange Tradition in Österreich und wird auch noch lange betrieben werden. 2015 nahmen laut Statistik 41 % aller Österreicher an Glücksspielen teil.
Jeder Spieler von Glücksspielen muss das 18. Lebensjahr vollendet haben. Es gibt zu dieser Regelung keinerlei Ausnahmen. Das Mindestalter gilt in allen Bundesländern und für jede Art von Glücksspiel.
Ja, aber nur die Betreiber oder Veranstalter. Diese müssen eine Glücksspielabgabe bezahlen und natürlich auch Steuern vom Unternehmensgewinn. Sie als Spieler müssen sich daher über dieses Thema keinerlei Gedanken mehr machen. Gewinne aus legalem Glücksspiel sind in Österreich vollkommen steuerfrei.
Nein. Für Spieler in illegalen Online Casinos gibt es keinerlei Bestrafung laut österreichischem Gesetz. Nur die illegale Veranstaltung von Glücksspielen ist strafbar in Österreich. Wobei auch hierfür die Strafe laut § 168 Strafgesetzbuch nur bei 360 Tagessätzen liegt, was für Unternehmen lächerlich ist.
Da alle inländischen Spielcasinos vom Staat betrieben werden, wenden sie sich einfach an den Kundendienst. Die österreichischen Casinos sind dafür bekannt, dass alle berechtigten Beschwerden sehr amikal und zuvorkommend behandelt und gelöst werden. Der staatliche Betreiber hat aufgrund seiner sicheren Einnahmen und Position keinerlei Grund irgendjemanden übers Ohr zu hauen.
Ja, solange sich diese an bestimmte Regeln aus dem Glücksspielgesetz halten. Dazu gehören weniger als 100 Teilnehmer und ein Einsatz für das gesamte Turnier von weniger als 10 Euro. Es sollen nämlich nur Turniere erlaubt sein, die lediglich zum Spaß gespielt werden.
Ja, wenn diese eine Konzession besitzen. Allerdings dürfen die Einsätze in Automatensalons 10 Euro und bei einzelnen Spielautomaten einen Euro nicht übersteigen. Außerdem dürfen Sie im Salon nicht mehr als 10.000 Euro und an einzelnen Geräten nicht mehr als 1.000 Euro gewinnen können. Es handelt sich dabei um die typischen kleinen Spielhallen und einzelne Spielautomaten beim Wirten um die Ecke.
Ja, das Casino ist dazu sogar gesetzlich verpflichtet. Hier greift kein Datenschutzgesetz. Der Betreiber muss Ihre persönlichen Daten erfassen und Sie können diese auch nicht löschen lassen. Wer das nicht akzeptieren möchte, kann in Österreich an legalen Glücksspielen nicht teilnehmen. Falls Sie oftmals zu Gast sind und viel Geld verspielen, sind die Betreiber sogar dazu verpflichtet Bonitätsauskünfte über Sie einzuholen. Das soll die Gefahren von Spielsucht verhindern.

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 § 5
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 § 56
 § 31
 § 168