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Timestamp: 2020-01-29 20:22:51+00:00

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BFH, 07.02.1995 - VIII R 27/93 - dejure.org
https://dejure.org/1995,10482
BFH, 07.02.1995 - VIII R 27/93 (https://dejure.org/1995,10482)
BFH, Entscheidung vom 07.02.1995 - VIII R 27/93 (https://dejure.org/1995,10482)
BFH, Entscheidung vom 07. Februar 1995 - VIII R 27/93 (https://dejure.org/1995,10482)
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BFH/NV 1996, 136
Der Senat hat dieses Urteil wegen fehlender Beiladung der Gesellschafter der KG aufgehoben (Urteil vom 7. Februar 1995 VIII R 27/93, BFH/NV 1996, 136).
b) Ändert das FA einen mit der Klage angefochtenen Steuerbescheid während des gerichtlichen Verfahrens, in welchem der Kläger durch einen Prozeßbevollmächtigten ordnungsgemäß vertreten ist, so ist seit dem 1. Januar 1993 der Änderungsbescheid dem Prozeßbevollmächtigten bekanntzugeben (BFH-Urteile in BFHE 174, 208, BStBl II 1994, 806; vom 7. Februar 1995 VIII R 27/93, BFH/NV 1996, 136;… vom 26. Oktober 1995 XI R 26/94, BFH/NV 1996, 444).
Dies hat zur Folge, daß die Frist des § 68 FGO auch dann nicht zu laufen beginnt, wenn der Empfangsberechtigte den ihm nicht bekanntgegebenen Änderungsbescheid --wie im Streitfall-- doch tatsächlich erhalten hat (BFH in BFH/NV 1996, 136).
Die Gesellschafter einer Personengesellschaft sind nach § 48 Abs. 1 Nr. 5 der Finanzgerichtsordnung (FGO) in eigener Person klagebefugt, wenn gegen einen Feststellungsbescheid Einwendungen erhoben werden, die mit ihren Sondervergütungen zusammenhängen (…vgl. BFH, Urteile vom 12.07.1990 IV R 25/89, BFH/NV 1991, 648; vom 07.02.1995 VIII 27/93, BFH/NV 1996, 136;… vom 15.03.2000 VIII R 8/99, BFH/NV 2000, 1214).
Der Senat verkennt auch nicht, daß die Klägerin bei gleichem zeitlichen Ablauf den Antrag nach § 68 FGO möglicherweise fristgerecht gestellt hätte, wenn sie sich in erster Instanz eines Prozeßbevollmächtigten bedient hätte (vgl. BFH-Urteile vom 5. Mai 1994 VI R 98/93, BFHE 174, 208, BStBl II 1994, 806; vom 7. Februar 1995 VIII R 27/93, BFH/NV 1996, 136;… vom 30. August 1994 IX R 19/92, BFH/NV 1995, 596).
BFH, 28.01.2003 - VIII B 192/02
Denn die Gesellschafter einer Personengesellschaft sind nach § 48 Abs. 1 Nr. 2 FGO a.F. bzw. § 48 Abs. 1 Nr. 5 FGO n.F. in eigener Person klagebefugt, wenn gegen einen Feststellungsbescheid Einwendungen erhoben werden, die mit ihren Sondervergütungen zusammenhängen (…vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 12. Juli 1990 IV R 25/89, BFH/NV 1991, 648; vom 7. Februar 1995 VIII R 27/93, BFH/NV 1996, 136;… vom 15. März 2000 VIII R 8/99, BFH/NV 2000, 1214).
Ergeht allerdings ein Steuerbescheid, der einen Steuerbescheid ändert, gegen den eine Klage anhängig ist, ist seit In-Kraft-Treten des § 68 FGO in der Fassung des FGO-Änderungsgesetzes vom 21. Dezember 1992 (BGBl I 1992, 2109) das Ermessen der Finanzbehörde dahingehend eingeschränkt, dass nur die Bekanntgabe gegenüber dem Prozeßbevollmächtigten ermessensfehlerfrei ist (Urteile des BFH vom 5. Mai 1994 VI R 98/93, BStBl II 1994, 806, 807; vom 7. Februar 1995 VIII R 27/93, BFH/NV 1996, 136;… vom 26. Oktober 1995 XI R 26/94, BFH/NV 1996, 444; vom 29. Oktober 1997 X R 37/95, BStBl II 1998, 266).

References: § 68
 § 48
 § 68
 § 48
 § 48
 § 68