Source: https://asgb.org/ueber-uns/covid19-information-gebuendelt/
Timestamp: 2020-04-03 23:20:27+00:00

Document:
CoVid19 - Informationen gebündelt - Autonomer Südtiroler Gewerkschaftsbund
Deine Fragen zu CoronaVirus?
Sie haben arbeitsrechtliche Fragen? Der ASGB antwortet!
+++ Steuererklärung Modell 730 +++ Wir kontaktieren Sie! +++
Steuererklärung Modell 730 / Wir kontaktieren Sie!
bald beginnt wieder die Steuererklärungszeit für das Modell 730. Auch dieses Jahr könnt ihr eure Steuererklärungen natürlich im Steuerbeistandszentrum DGA im ASGB abfassen lassen.
Um eure Gesundheit und die Gesundheit unserer Mitglieder zu schützen, machen wir dieses Jahr die Steuererklärungen ausschließlich auf Termin. All jene, die bereits im letzten Jahr bei uns die Steuererklärung gemacht haben, werden von uns kontaktiert. Es muss sich niemand Sorgen machen, dass er/sie vergessen wird oder dass es zeitlich knapp werden könnte, denn die Frist für das Abfassen der Steuererklärung wurde auf 30. September verlegt.
All jene, die letztes Jahr bei uns keine Steuererklärung gemacht haben, dies aber dieses Jahr planen, können sich unter der E-Mail-Adresse info@asgb.org gerne melden. Wichtig ist die Angabe des Bezirkes, wo die Steuererklärung abgefasst werden soll und die Telefonnummer. Der zuständige Bezirk wird sich dann zwecks Terminvereinbarung melden.
Leiter DGA
+++ Wichtig: Ansuchen um Unterstützungszulage (UNA TANTUM) ab 1. April +++
(Formular zum Ansuchen für die Unterstützungszulage und die Patronatsvollmacht folgen am Ende des Textes)
Unterstützungszulage Coronavirus
NISF/INPS Mitteilung Nr. 1288 vom 20.03.2020
Mit dem Dekret „Cura Italia“ hat die Regierung unter anderem verfügt, dass jene Bediensteten, die von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind, Unterstützungszulagen erhalten.
Das NISF/INPS ist dabei, für die Betroffenen schnellstmöglich die notwendigen telematischen Übermittlungsverfahren einzurichten, damit die entsprechenden Anfragen gestellt werden können.
Nachfolgend werden die verschiedenen Leistungen kurz zusammengefasst.
Zulage COVID 19
Dabei handelt es sich um eine Unterstützungszulage für den Monat März im Ausmaß von 600 Euro, welche nicht besteuert wird.Folgende Beschäftigte haben gemäß Dekret „Cura Italia“ Anrecht auf die Unterstützungszulage:
Freie Mitarbeiter und Mitarbeiter mit einem CoCoCo-Vertrag
Anspruch auf die Unterstützungszulagen haben:
freie Mitarbeiter, die mit Stichdatum 23. Februar 2020 im Besitz einer gültigen Mehrwertsteuernummer waren, einschließlich jener, die in Gemeinschaftsstudios („studio associato“) mitarbeiten, und jener, die gemäß Art. 53, Abs. 1 des T.U.I.R. selbstständige Tätigkeiten für einfache Gesellschaften (società semplice) ausführen und in die versicherungsrechtliche Sonderverwaltung des NISF/INPS („gestione separata“) eingeschrieben sind;
CoCoCo-Mitarbeiter mit einem gültigen Arbeitsverhältnis zum Stichdatum 23. Februar 2020, welche in der versicherungsrechtlichen Sonderverwaltung des NISF/INPS („gestione separata“) eingeschrieben sind;
Um Zugang zu den Unterstützungsleistungen zu haben, darf der Betroffene weder eine direkte Rente, noch andere Formen der Pflichtvorsorge beziehen.
Selbstständig Erwerbstätige, welche in der Sonderverwaltung
der allgemeinen Pflichtversicherung (AGO) eingeschrieben sind
Einen Anspruch auf die Unterstützungszulagen haben:
Landwirtschaftliche Unternehmer, Landwirte und Bauern
Um Zugang zu den Unterstützungsleistungen zu haben, darf der Betroffene weder eine direkte Rente, noch andere Formen der Pflichtvorsorge beziehen. Ausgenommen davon sind Leistungen der versicherungsrechtlichen Sonderverwaltung des NISF/INPS.
Saisonarbeiter im Tourismusbereich und Kuranstalten
Saisonarbeiter im Tourismusbereich und in Thermalbädern können Anspruch auf die Unterstützungszulage erheben, wenn ihr Arbeitsverhältnis im Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 17. März 2020 aufgelöst worden ist.
Um Zugang zu den Unterstützungsleistungen zu haben, darf der Betroffene weder eine direkte Rente beziehen, noch darf er mit Stichtag 17. März 2020 ein gültiges lohnabhängiges Arbeitsverhältnis innehaben.
Landwirtschaftliche Tagelöhner
Landwirtschaftliche Tagelöhner mit befristetem Arbeitsvertrag und all jene Kategorien, die in den Jahresverzeichnissen aufscheinen, haben Anrecht auf die Unterstützungszulage, wenn sie folgende Kriterien erfüllen:
im Jahr 2019 mindestens 50 Tage effektiv geleisteten Dienst versehen haben;
keine direkte Rente beziehen
Künstler und Kunstschaffende im Schaustellergewerbe („lavoratori dello spettacolo“)
Künstler und Kunstschaffende im Schaustellergewerbe, welche in der entsprechenden Pflichtversicherung (exENPALS) eingeschrieben sind, haben Anspruch auf die Unterstützungsleistungen, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
im Jahr 2019 mindestens 30 Beitragstagessätze an die entsprechende Pflichtversicherung überwiesen zu haben;
ein Jahreseinkommen zu beziehen, welches 50.000 Euro nicht übersteigt;
mit Stichdatum 17. März 2020 weder eine direkte Rente zu beziehen, noch ein lohnabhängiges Arbeitsverhältnis aufzuweisen;
Die Unterstützungsleistung ist mit dem Bürgereinkommen „reddito di cittadinanza“ unvereinbar!
Die Betroffenen, die Anrecht auf die Unterstützungszulage haben, müssen ab 1. April ein Online-Gesuch an das NISF/INPS stellen.
Der ASGB unterstützt Euch gerne dabei. Um dieses Unterstützung in Anspruch nehmen zu können, bitten wir die unten angeführten Formulare auszufüllen und an das Bezirksbüro in Ihrer Nähe zu schicken.
Formular UNA TANTUM 600 EURO (UNTERSTÜTZUNGS ZULAGE) Covid-19
Vollmacht SBR_TED_Informativa completa_AUSFUELLEN
Kontakt Bezirksbüros:
Tel: 0471 / 308 210
Tel: 0473 / 878 600
Tel: 0473 / 730 464
Tel: 0472 / 834 515
Tel: 0474 / 554 048
Tel: 0472 / 765 040
Tel: 0471 / 812 857
+++ Covid-19: Ansuchen um Sonderelternzeit können ab jetzt gestellt werden!
Covid-19: Ansuchen um Sonderelternzeit
können ab jetzt gestellt werden!
Liebe Mitglieder und Freunde des ASGB!
Die italienische Regierung hat in ihrem Gesetzesdekret „Cura Italia“ – wie von uns bereits mitgeteilt – als Unterstützungsmaßnahme für Familien mit bis zu 12-jährigen Kindern die Möglichkeit eingeführt, zusätzliche 15 Tage an Sonderelternzeit zu nehmen. Die 15 Tage können aufgeteilt, oder in einem Stück, rückwirkend ab 5. März, genommen werden und werden zu 50-Prozent entlohnt. Beide Elternteile dürfen die Sonderelternzeit abwechselnd in Anspruch nehmen. Eltern mit Kindern zwischen 12 und 16 Jahren haben ebenfalls Anrecht auf eine Sonderelternzeit im Ausmaß von 15 Tagen, jedoch ohne Entlohnung. Sollten Eltern ein Kind mit Beeinträchtigungen haben, welches normalerweise die Schule oder Betreuungseinrichtungen besucht, gibt es keine Altersgrenze, die 15 Tage Sonderelternzeit zu beanspruchen. In diesem Fall werden ebenso 50-Prozent des regulären Einkommens entlohnt.
Wir freuen uns, Euch mitteilen zu dürfen, dass die Ansuchen um Sonderelternzeit ab jetzt gestellt werden können. Für Beschäftigte in der Privatwirtschaft gilt, die Ansuchen werden über das NISF/INPS telematisch gestellt. Dies übernimmt das Patronat im ASGB gerne für Euch. Beschäftigte im öffentlichen Dienst hingegen müssen das Ansuchen direkt selbst an ihre Körperschaft stellen. Weiter unten findet Ihr die E-Mailadressen der zuständigen Bezirksbüros, an die die folgenden Unterlagen und die in den Unterlagen beschriebenen Anlagen – bitte ausgefüllt – versandt werden sollen (bitte Bezirksbüro in Eurer Nähe wählen):
Formular Sonderelternzeit
+++ Wichtige Mitteilung! +++
Fälligkeiten für einige Ansuchen bei der Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung (ASWE) wurden ausgesetzt und auf 3. Juni verschoben.
Konkret hat uns die ASWE folgendes mitgeteilt:
alle Gesuche, welche zwischen dem 09.03.2020 und dem 03.06.2020 eingereicht werden, werden berücksichtigt, wie wenn sie am 09.03.2020 eingereicht worden wären, mit Ausnahme eines späteren Geburtsdatums.
Wenn der Termin der 90 Tage (beginnend ab dem Ende der Elternzeit, für den man angesucht hat) zwischen dem 09.03.2020 und dem 03.06.2020 verfällt, so ist das Fälligkeitsdatum innerhalb welchem das Gesuch eingereicht werden kann, der 03.06.2020.
Der Bürger kann momentan innerhalb von 6 Monaten ab der Geburt um die Leistung ansuchen. Wenn die 6 Monate zwischen dem 09.03.2020 und dem 03.06.2020 verfallen, ist der Endtermin zum Ansuchen um die Leistung, der 03.06.2020.
Zuschuss auf die Rentenversicherung der Bauern Halb- und Teilpächter
Innerhalb dem 03.06.2020 kann um die Leistung angesucht werden.
Beitrag zur rentenmäßigen Absicherung der Erziehungszeiten und der Pflegezeiten
Die ordentliche Fälligkeit ist und bleibt der 31. Oktober 2020.
NUR FÜR DIE RÜCKSTÄNDE: Der Bürger kann momentan innerhalb von 6 Monaten nach der Fälligkeit, welche für die Einzahlung der Rückstände vorgesehen ist (wie von der Kasse vorgesehen, welche zum Zahlen des freiwilligen Beitrages ermächtigt hat) das Gesuch einreichen. Wenn diese sechs Monate zwischen dem 09.03.2020 und dem 03.06.2020 verfallen, ist der letzte Termin zur Einreichung des Gesuches der 03.06.2020.
Das ASGB-Team
Diese Frage haben uns schon viele besorgte Mitglieder gestellt in diesen Zeiten, wo das Thema „Coronavirus“ nahezu alle Lebensbereiche auf irgendeine Weise zu beeinflussen scheint. Natürlich hat eine Krise solchen Ausmaßes auch Auswirkungen auf die Börsen und alle damit verbundenen Geldanlagen. Um die Zusatzrente braucht man sich dennoch keine Sorgen zu machen. Denn wer in einen Zusatzrentenfonds investiert, tut dies als Altersvorsorge. Dementsprechend sind die eingezahlten Beiträge generell als langfristige Geldanlage anzusehen. Und dabei spielen kurzfristige Kursentwicklungen an den Börsen bekanntlich keine große Rolle – egal, ob nach unten oder nach oben.
Daher sollte man gerade in Zeiten, wo der Finanzmarkt mal wieder nach unten geht, vor allem eines: Ruhe bewahren. Denn etwas haben bisher alle Krisen gezeigt, auch die globale Finanzkrise 2007/2008: Nach einer gewissen Zeit sind die Kurse nicht nur wieder auf die alten Werte gestiegen, sondern auch darüber hinaus.
Natürlich wirken sich derzeit fallende Kurse auf den Wert der Anteile der Zusatzrentenfonds und damit auf den aktuellen Gegenwert der persönlichen Position aus. Diese Verluste sind jedoch fiktiv und vorübergehend. Wer jetzt aber eine Auszahlung, Übertragung oder einen Wechsel der Investitionslinie beantragt, realisiert die Verluste. Daher sollte man ganz genau abwägen, ob man wirklich in einer solchen Phase auf die Ersparnisse im Zusatzrentenfonds zugreift – wobei jede Entscheidung letztendlich individuell aufgrund des persönlichen Anlagehorizonts, der Risikoneigung und der finanziellen Erfordernisse in der nächsten Zeit zu bewerten ist.
Dieselbe Empfehlung gilt für all jene Mitglieder, die jetzt das Rentenalter erreichen: Auch sie haben die Möglichkeit, das Geld vorerst im Fonds zu lassen und mit der Auszahlung des Kapitals und/oder der Zusatzrente auf einen günstigeren Zeitpunkt zu warten.
Grundsätzlich kann man sagen, dass Zusatzrentenfonds aufgrund ihrer Natur Schwankungen auf den Finanzmärkten über einen weiteren Zeithorizont betrachtet gut auffangen, da im Unterschied zu anderen Geldanlagen regelmäßig investiert wird. So zahlen die Betriebe beispielsweise alle drei Monate die Abfertigung und weitere Beiträge für ihre Belegschaft ein. Sind die Kurse niedriger, erhalten die Arbeitnehmer/innen im Vergleich mehr Fondsanteile auf ihre Position gutgeschrieben.
Zielsetzung im Auge behalten
In unruhigen Zeiten am Finanzmarkt gilt es also vor allen Dingen, sich den wohl wichtigsten Grundsatz in Erinnerung zu rufen, der praktisch für jede Geldanlage gilt: Was ist das Ziel dieser Geldanlage? Damit einher gehen auch Fragen wie: Wann benötige ich das Geld eigentlich wieder? Welche Rendite/Verzinsung erwarte ich mir? In dieser Hinsicht haben Sie als Mitglied in einem Zusatzrentenfonds in jedem Fall die richtige Entscheidung getroffen, wenn Ihr Ziel lautet: „Im Alter möchte ich finanziell gut dastehen. Mit einer privaten Zusatzrente neben meiner staatlichen Pension.“ Der Zusatzrentenfonds lohnt sich aber nicht nur wegen der Sicherheit, im Alter auf zwei lebenslange Renten zählen zu können. Daneben sparen Sie auch noch jedes Jahr ordentlich Steuern, können auf Unterstützungsmaßnahmen der öffentlichen Hand zählen und profitieren als Arbeitnehmer*in vom Beitrag, den Ihr Betrieb zusätzlich für Ihre Zusatzrente einzahlt. All das macht den Zusatzrentenfonds zu einer attraktiven Geldanlage, deren Rendite sich durchaus sehen lassen kann: Durchschnittlich haben die lokalen Fonds Laborfonds, Raiffeisen Offener Pensionsfonds, Pensplan Profi und Plurifonds in den letzten 10 Jahren netto +4% pro Jahr abgeworfen – trotz oder besser gesagt gerade weil die Gelder auch am Finanzmarkt investiert werden.
info@asgb.org
mit Pensplan
Covid-19: Aussetzung der Raten für die Erstwohnung
Lohnabhängige Beschäftigte, welche mindestens 30 Tage in den Lohnausgleich überstellt oder deren Arbeitsverträge für mindestens dieselbe Dauer ausgesetzt werden, beziehungsweise jene, deren Arbeitsstunden für mindestens 30 Tage um 20 oder mehr Prozent reduziert werden, können um die Aussetzung der Raten für die Erstwohnung zwischen sechs und 18 Monaten ansuchen.
Die Raten können sechs Monate eingefroren werden, wenn der Lohnausgleich, die Aussetzung des Arbeitsvertrages oder die Reduzierung des Stundenplans zwischen 30 und 150 Tagen beträgt, zwölf Monatsraten können eingefroren werden, wenn die Dauer jeweils 151 bis 302 Tage beträgt und ab 303 Tagen kann die Aussetzung der Raten für 18 Monate beantragt werden.
Auch Selbstständige haben Anrecht auf die Aussetzung der Raten für die Erstwohnung, wenn sie ab 21. Februar 2020 Umsatzeinbußen von mindestens 33 Prozent der Tagesdurchschnittseinnahmen im Vergleich zum letzten Quartal 2019 hinnehmen müssen.
Das Ansuchen um die Aussetzung der Raten für die Erstwohnung muss an jene Bank gestellt werden, welche den Kredit vergeben hat. Es gilt zu beachten, dass nur jene Kreditnehmer um die Einfrierung der Raten ansuchen können, deren Kredit nicht mehr als 250.000 Euro beträgt.
Nachfolgend zum Download das Formular für das Ansuchen um die Aussetzung der Raten für die Erstwohnung, in welchem auch die gesamten benötigten Anlagen genannt werden.
Ansuchen für das Aussetzen der Raten für die Erstwohnung.pdf
Schreiben an Landesregierung / LR Unterstützung von Mietern und Familien
Betreff: Unterstützung für Mieter und Familien
die andauernde Covid-19-Krise und die damit einhergehenden staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus fordern – so sinnvoll sie auch sein mögen – von vielen Betroffenen ihren Tribut. Viele Mieter, ob in Lohnausgleichskasse, oder arbeitslos geworden, wissen nicht, wie sie in der Krisensituation ihre Miete bedienen sollen. Ähnlich verhält es sich bei Familien, die die Sonderelternzeit Covid-19 in Anspruch nehmen müssen. Die Kürzung des Gehaltes um 50 Prozent für die vorgesehenen 15 Tage Sonderelternzeit können sich die wenigsten leisten, die Lebenshaltungskosten in Südtirol sind einfach zu hoch. Zur Unterstützung der Mieter und Familien schlägt der ASGB deshalb folgende Punkte vor:
Unterstützung Mieter:
Mietern von WOBI-Wohnungen sollte die Miete für drei Monate aufgeschoben werden. Wer trotz Covid-19-Krise die Miete weiterhin bezahlen kann, wird das auch machen, denn kaum jemand, der es sich leisten kann, wird Interesse haben, im Anschluss die aufgeschobenen Monatsmieten zu bedienen. Für jene, die sich die Mieten aktuell aber nicht leisten können, kann eine solche Maßnahme existenzrettend sein.
Für Wohnungsmieter im privaten Markt sollten schnelle und unkomplizierte Kriterien eingeführt werden, einen Mietzuschuss vom Land zu erhalten. Dieser sollte während der Zeit der Corona-Krise aktiv bleiben und es sollte eine Eigenerklärung zum aktuellen Arbeitslosenstatus oder dem Bezug eines Lohnausgleiches ausreichen, Zugang zum Mietzuschuss zu erhalten, um zu gewährleisten, dass dieser unmittelbar ausbezahlt werden kann. Notwendige Kontrollen sollten im Anschluss an die Krise rückwirkend durchgeführt werden.
Zudem sollte ein Kündigungsschutz für Mieter eingeführt werden, der während der gesamten Dauer der Covid-19-Krise aktiv bleibt.
Sonderelternzeit Covid-19:
Es sei vorausgeschickt, dass die Maßnahme der Sonderelternzeit für Covid-19 im Ausmaß von höchstens 15 Tagen sinnvoll ist. Das Problem in diesem Zusammenhang stellt sich für viele Betroffene insofern, als dass die Kürzung des Gehaltes um 50 Prozent für kaum jemanden leistbar ist. Deshalb sollte die Landesregierung für Nutznießer der Sonderelternzeit eine Integration auf das ursprüngliche Gehalt vorsehen.
Der ASGB erachtet diese Maßnahmen als unverzichtbar zum wirtschaftlichen Schutz der Mieter und von Familien und ersucht die Landesregierung, die Umsetzung zeitnahe zu prüfen.
BABYSITTER-VOUCHER: ANSUCHEN AB 1. APRIL
Laut Gesetzesdekret „Cura Italia“ können berufstätige Eltern mit bis zu 12-jährigen Kindern alternativ zur Sonderelternzeit für den Erhalt eines Babysitter-Vouchers optieren.
Dessen Betrag ist für öffentlich Angestellte und Bedienstete in der Privatwirtschaft auf 600 Euro festgelegt. Sanitätspersonal (Ärzte, Krankenpfleger, biomedizinische Labortechniker, Radiologietechniker), sowie Angestellte im Sicherheits- und Verteidigungssektor, die Aufgaben erfüllen, die mit dem Coronavirus zusammenhängen, erhalten hingegen einen Betrag von 1.000 Euro.
Achtung! Der Babysitter-Voucher wird nicht automatisch ausbezahlt, wenn man nicht für die Sonderelternzeit optiert. Voraussetzung für den Erhalt des Vouchers ist die Anstellung eines Babysitters. Dafür muss man sich auf der Homepage des NISF/INPS registrieren (https://www.inps.it/nuovoportaleinps/default.aspx?itemdir=51098), sollte man noch nicht registriert sein, und einen regulären Arbeitsvertrag abschließen, sowie den ausgemachten Lohn angeben. Weitere benötigte Angaben: Ort der Dienstleistung, sowie Dauer der Dienstleistung. Der Voucher wird über das sogenannte Familienbüchlein „libretto famiglia“ ausbezahlt. Dieses Büchlein enthält Gutscheine im Nominalwert von jeweils zehn Euro, um Dienstleistungen zu entlohnen.
Die Ansuchen können ab 1. April 2020 gestellt werden
Ansuchen um Fahrtkostenbeitrag 2019: Einreichefrist verlängert!
Die Südtiroler Landesverwaltung teilt auf ihrer Website mit, dass aufgrund der Corona-Krise die Einreichefrist für die Ansuchen um den Fahrtkostenbeitrag 2019 bis 3. Juni 2020 verlängert wurde.
Bildungsdirektion Fernunterricht für Lehrlinge gilt als Berufsschulzeit
Mitteilung Bildungsdirektion Fernunterricht für Lehrlinge gilt als Berufsschulzeit … Lesen Sie weiter
Lohnausgleichskasse fängt auch Lehrlinge im Bausektor auf
Lohnausgleichskasse fängt auch Lehrlinge im Bausektor auf … Lesen Sie weiter
Coronavirus Sondermaßnahmen für Einkommensunterstützungen
Coronavirus-Sondermaßnahmen-für-Einkommens unterstützungen … Lesen Sie weiter
Prämie für Lohnabhängige, die weiterhin an ihrem Arbeitsplatz arbeiten
Diejenigen Lohnabhängigen, sei es im privaten als auch im öffentlichen Sektor, die im Monat März weiterhin ihren Arbeitsplatz aufsuchen müssen, haben das Anrecht auf eine unversteuerte Prämie von 100 Euro. Voraussetzung dafür ist ein Einkommen, welches 40.000 Euro nicht überschreitet.
Die Prämie wird automatisch vom Arbeitgeber ausbezahlt. Dies erfolgt nach Möglichkeit bereits mit dem Märzgehalt im Monat April, spätestens aber mit einer Ausgleichszahlung am Ende des Jahres.
Der Zeitraum, welcher aufgrund des Coronavirus unter Quarantäne verbracht wurde/wird, wird als Krankheit anerkannt und gleichermaßen entlohnt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Information, dass die Zeit in Quarantäne nicht für die Höchstdauer des bezahlten Krankenstandes zählt.
Maßnahmenpaket Covid-19
Bozen, 18.03.2020
Sehr geehrter Kundin, sehr geehrte Kunde,
mit diesem Rundschreiben wollen wir Sie über die wichtigsten Neuerungen des Maßnahmenpaketes von Seiten des Ministerrates und des Landes Südtirol zur Corona-Krise informieren.
Für eine auf Ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte Beratung stehen wir Ihnen jederzeit gerne telefonisch oder per Mail zur Verfügung.
Rundschreiben Covid 2020
Unterstützende Maßnahmen für Familie und Lohnabhängige
Einige wesentliche Artikel
Art. 23: Sonderelternzeit (privater und öffentlicher Sektor)
Die Regierung sieht anlässlich der Corona-Ausnahmesituation für lohnabhängige Eltern mit Kindern bis zu zwölf Jahren eine Sonderelternzeit von bis zu 15 Tagen vor. Diese wird zu 50-Prozent entlohnt.
Beide Elternteile dürfen die Sonderelternzeit abwechselnd in Anspruch nehmen. Die Maßnahme gilt rückwirkend bis 05. März 2020. Eltern mit Kindern zwischen zwölf und 16 Jahren haben ebenfalls Anrecht auf eine Sonderelternzeit im Ausmaß von 15 Tagen, jedoch ohne Entlohnung. Sollten Eltern ein Kind mit Beeinträchtigungen haben, welches normalerweise die Schule oder Betreuungseinrichtungen besucht, gibt es keine Altersgrenze die 15 Tage Sonderelternzeit zu beanspruchen. In diesem Fall werden ebenso 50-Prozent des regulären Einkommens entlohnt.
Achtung: Die Sonderelternzeit kann von Familien nicht beansprucht werden, wenn ein Elternteil zu Hause, im Lohnausgleich oder arbeitslos ist!
Für genaue Details, z.B. wie die Ansuchen abgewickelt werden, müssen noch die entsprechenden Rundschreiben abgewartet werden.
Als Alternative zur Sonderelternzeit gibt es die Möglichkeit einen Babysitter-Voucher zu beanspruchen. Genauere Details sind auf unserer Homepage in einem eigenen Infoschreiben ausgeführt.
Art. 24: Gesetz 104
Für die Monate März und April werden die drei Tage an Freistellungen für jene, die Anspruch auf das 104er Gesetz haben, um insgesamt zwölf Tage erhöht. Die zwölf Tage können entweder an einem Stück bzw. tage- oder stundenweise beansprucht werden.
Für detailliertere Informationen sind die entsprechenden Rundschreiben abzuwarten.
Art. 29: indennità stagionali
Saisonarbeiter, welche zwischen 01. Januar und dem Erscheinen des Dekretes unfreiwillig die Arbeit verloren haben, können um einen Beitrag von 600 Euro für den Monat März ansuchen. Sie dürfen keine Rente beziehen und beim Erscheinen des Dekretes kein lohnabhängiges Arbeitsverhältnis vorweisen. Zudem muss die Auszahlung der NASPI bis 23. Februar beendet worden sein.
Für genaue Details müssen noch die entsprechenden Rundschreiben abgewartet werden. Wir werden dann umgehend informieren.
Auch für befristete Arbeiter in der Landwirtschaft gibt es einen Beitrag von 600 Euro für den Monat März, wenn bis 23. Februar 2020 mindestens 50 Tagschichten geleistet wurden.
Art. 32 Landwirtschaftliche Arbeitslose
Die Gesuche um Arbeitslosengeld in der Landwirtschaft können bis 01/06/2020 eingereicht werden.
Art. 33 NASPI und DISCOLL
Bei der NASPI wurde leider nur die Einreichfrist von 68 Tagen auf 128 Tage erweitert. Außerdem startet die Auszahlung der NASPI auch für Ansuchen, die nach dem 68sten Tag gemacht wurden immer ab dem 68sten Tag nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Die Einreichfrist der „anticipazione NASPI“ wurde um 60 Tage erhöht.
Dieselben Kriterien gelten für die DISCOLL.
Art 34. decadenze previdenziali e assistenziali
Fristen und Verjährungen für Fürsorgeleistungen vom INPS und INAIL wurden im Zeitraum 23/02 bis 01/06 aufgehoben.
Auch hier ist auf Klärungen vom NISF/INPS und INAIL zu warten.
Inzwischen sind alle Angaben mit Vorsicht zu genießen, da wir in den meisten Fällen die Rundschreiben vom INPS abwarten müssen. Auch wie die Ansuchen einzureichen sind, ist meist noch ungewiss. Auch hier müssen wir nähere Klärungen abwarten.
Covid-19: Alperia legt mustergültiges Verhalten an den Tag
Tony Tschenett, Vorsitzender des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB), lobt den Südtiroler Energieversorger Alperia, welcher beschlossen hat, jenen Kunden, welche im Zeitraum vom 5. März bis zum 31. Mai arbeitslos geworden bzw. in die Lohnausgleichskasse überstellt worden sind und sich für den freien Markt entschieden haben, zwei Monate lang kostenlos Strom zu liefern.
Südtirol, so Tschenett, sei immer ein Land gewesen, in dem man sich auf die Nachbarschaftshilfe verlassen konnte. Im Großen, wie im Kleinen. In Zeiten einer Krise, die viele wie aus dem Nichts getroffen hätte, sei das Entgegenkommen eines der umsatzstärksten Unternehmen seinen Kunden gegenüber vorbildlich und mustergültig. Die aktuelle Situation könne man nur gemeinsam meistern – wenn Alperias Vorstoß Schule mache, und alle betroffenen Akteure zusammenhalten, dann sei er positiv gestimmt, dass diese Krise ohne allzu große Verluste gemeistert werden könne.
ASGB: Prämie nicht nur für Verkäufer gefordert, auch für weitere Sektoren!
Die Verantwortlichen der Fachgewerkschaften Gesundheitsdienst, Handel/Dienstleistungen, Transport und Gebietskörperschaften im Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB), Andreas Dorigoni, Alex Piras, Richard Goller und Johanna Grossberger, zeigen sich erfreut, dass der Vorschlag des ASGB-Vorsitzenden Tony Tschenett, Verkäufern zusätzlich zur 100 Euro Prämie des Staates weitere Betriebsprämien auszuzahlen, bei einigen Arbeitgebern Anklang gefunden hat.
Sie weisen aber darauf hin, dass sich die Forderung nach zusätzlichen Betriebsprämien nicht nur auf die Verkäufer beschränkt, sondern auch Beschäftige in anderen Sektoren eine Prämienzahlung erhalten sollten.
Konkret hätte der ASGB bereits LR Thomas Widmann einen Brief geschrieben, mit der Aufforderung, dem gesamten Personal im Gesundheitswesen eine spürbare Prämie als Anerkennung des Geleisteten in der Covid-19-Krise auszuzahlen.
„Aber auch die Beschäftigten im Transportsektor, das Personal in Seniorenheimen oder Apotheker sorgen in dieser Notstandssituation dafür, dass die Mindestbedürfnisse der Bevölkerung weiterhin gedeckt werden können“, so die vier Fachsekretäre.
Andreas Dorigoni, Alex Piras, Richard Goller und Johanna Grossberger merken an, dass es aktuell Usus ist, jene Beschäftigte, die dafür sorgen, dass die wichtigsten Dienstleistungen weiterhin laufen, als Helden zu bezeichnen. Damit dies aber keine Floskel bleibt, sollte auch eine wirtschaftliche Anerkennung des Geleisteten eine Selbstverständlichkeit sein.
ASGB-Handel, Dienstleistungen, Hotel und Gastgewerbe
In der aktuellen Phase der Corona Krise sind nur mehr wenige Dienste aufrechterhalten geblieben. Dazu gehören auch die Postdienste. Die Bedeutung dieser Dienste für Unternehmen, Verleger, Gemeinden, Politik und die Bürger/innen ist letzthin verstärkt zum Ausdruck gekommen. Dabei ist die Gefahr für viele Briefträger/innen und Postangestellte bei ihrer Arbeit mit dem Corona Virus angesteckt zu werden, nicht zu unterschätzen, wie jüngst Fälle in Nachbarregionen gezeigt haben. Bereits in der Vergangenheit hat der Sekretär des Bereichs Post im ASGB, Moser Alfred Sebastian, u. a. wiederholt auf die Unzulänglichkeit von Räumlichkeiten und mangelnde Hygienemaßnahmen hingewiesen. Viele Angestellte bleiben weiterhin der Ansteckungsgefahr ausgesetzt, da entsprechende Voraussetzungen zur Vermeidung des Risikos schlichtweg nicht immer gewährleistet sind.
Aufstockung Prämie für Personal im Gesundheitswesen / Brief an LR Widmann
Sehr geehrter Herr Landesrat Thomas Widmann,
geschätzter Thomas,
die Bediensteten im Gesundheitsbereich leisten in der aktuellen Notsituation Außergewöhnliches. Ärzte, Pflegekräfte, Labortechniker und alle weiteren Berufsgruppen stellen sich trotz des erhöhten Risikos, dem sie selbst ausgesetzt sind, in den Dienst der Allgemeinheit. Sie stellen ihr Privatleben hinten an – obwohl viele von ihnen selbst Eltern sind – und sorgen dafür, dass Covid-19-Erkrankte die beste Therapie erhalten.
Ich danke auch Ihnen, geschätzter Herr Landesrat, für Ihre stets professionelle und bedachte Art mit dieser Sondersituation umzugehen.
Das Dekret „Cura Italia“ sieht gemäß Art. 63 vor, dass jene Lohnabhängigen, die im Monat März 2020 weiterhin an ihrem Arbeitsplatz ihrer Tätigkeit nachgehen, das Anrecht auf eine Prämie von 100 Euro haben, sofern ihr Gehalt nicht 40.000 Euro brutto übersteigt. Der gute Wille der Regierung ist in dieser Maßnahme sicher zu erkennen, dennoch erachte ich diese Summe als völlig unzureichend – vor allem für die Beschäftigten im Gesundheitsdienst.
Ich ersuche Sie höflichst zu prüfen, ob es möglich wäre, für jene, die Berufen im Gesundheitswesen nachgehen, die staatliche Prämie wesentlich zu erhöhen. Ich denke, man kann eine Erhöhung der Prämie mit Landesmitteln auf mindestens 1.000 Euro netto durchaus rechtfertigen.
Im Wissen, dass Sie diesen Vorschlag sicher ausführlich prüfen,
Im Zuge der Veröffentlichung der Maßnahmen, welche das Dekret „Cura Italia“ enthält und der damit verbundenen Investitionen von 25 Milliarden Euro, war der ASGB voll des Lobes für die italienische Regierung. Dass es noch bessergeht, beweisen unsere Nachbarn.
Der Vorsitzende des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB), Tony Tschenett, meint dazu: „Bereits 25 Milliarden Euro sind unvorstellbare Summen. Aber ob die ausreichen, den Einfluss der Coronavirus-Epidemie auf die Wirtschaft abzuschwächen? Nur so kann ich mir erklären, dass die österreichische Bundesregierung 38 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Auswirkungen des Virus zweckbindet. Wenn man diese Summe durch die Einwohnerzahl Österreichs (ca. acht Millionen) teilt und die pro-Kopf Spesen auf die Einwohnerzahl Italiens aufrechnet, dann müsste Italien ein Rettungspaket von ca. 285 Milliarden Euro schnüren. Damit nicht genug: auch Spanien, ein Land welches ca. ein Viertel weniger Einwohner als Italien hat, mobilisiert die Summe von 200 Milliarden Euro, um Wirtschaft und Arbeitnehmer zu unterstützen.“
Der ASGB-Chef befürchtet angesichts der Maßnahmen, die andere Länder zur Bekämpfung der Krise treffen, langfristige Wettbewerbsnachteile. Das größte Problem dabei sei, dass Südtirol trotz Sonderautonomie an der Wirtschaft Italiens hänge und schlechtestenfalls mit in eine Rezession getrieben würde.
„Viele Experten prognostizieren höhere ökonomische Einbußen als während der Finanzkrise ab 2008. Dies wäre katastrophal für die Wirtschaftsleistung Europas. Gegensteuern kann man dann eigentlich nur mit Maßnahmen, welche die Einkommen unterstützen, um zu verhindern, dass die Nachfrage gegenüber Produkten und Dienstleistungen nicht sinkt. Wenn die Bevölkerung aus Angst anfängt, Geld zu horten, dann fehlt dieses dem Wirtschaftskreislauf. Nicht umsonst plant die USA, Millionen von Haushalten einen Scheck von 1.000 Dollar zu geben und insgesamt 1,2 Billionen Dollar in die Abfederung der Krise zu investieren“, so Tschenett.
Der ASGB unterstützt das Land Südtirol in jeglicher Hinsicht, lokale Maßnahmenpakete auf den Weg zu bringen, welche die Auswirkungen der Krise abfedern.
mit voller Wucht hat uns eine Krise erreicht, die wir noch vor einem Monat niemals erwartet hätten. Das Coronavirus bringt nicht nur unser soziales Leben durcheinander und erweist sich als Gift für die Wirtschaft, vor allem tauchen im Zusammenhang mit dieser Epidemie auch viele Fragen auf.
Die italienische Regierung hat mit dem Dekret „Cura Italia“ diverse Maßnahmen gesetzt, die Familien, Betriebe und Arbeitnehmer entlasten sollen. Uns erreichen laufend Anfragen wie dieser Passus zu interpretieren ist, was mit jenem Passus gemeint ist, für wen dieser Artikel greift usw. Ein bisschen Licht in dieses Gesetzeswirrwarr zu bringen und zu versuchen, euch zu informieren, das sehen wir im ASGB als unsere ureigenste Aufgabe an. Ich möchte vorausschicken, dass viele Bereiche im Dekret zwar angeführt sind, aber die Umsetzung erst mit weiteren Rundschreiben geklärt wird. Wir werden unsere Infos zur Coronakrise regelmäßig aktualisieren, damit ihr stets auf dem Laufenden seid.
Ich wünsche euch allen viel Gesundheit und haltet euch an die Vorschriften, damit diese außergewöhnliche Situation möglichst schnell vorbeigeht!
Alles Gute, Tony Tschenett
Eigenerklärung Deutsch -23.3.2020
Viirus Covid19 am Arbeitsplatz

References: Art. 53

Art. 23

Art. 24

Art. 29

Art. 32

Art. 33
 Art. 63