Source: https://www.arbeitsrechte.de/schichtzulage/
Timestamp: 2019-03-22 16:10:44+00:00

Document:
Schichtzulage wird wann gezahlt? - Arbeitsrecht 2019
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Was hat es mit der Schichtzulage auf sich?
In manchen Branchen ist es erforderlich, dass Arbeitnehmer in Schichten arbeiten. Das ist insbesondere dort der Fall, wo rund um die Uhr ein Ansprechpartner zur Verfügung stehen muss oder die Verrichtung bestimmter Arbeiten vonnöten ist. Das ist zum Beispiel bei der Feuerwehr, der Polizei oder auch im Krankenhaus der Fall.
Kurz & knapp: Schichtzulage
Eine Schichtzulage wird zusätzlich zum vereinbarten Grundgehalt bzw. Grundlohn gezahlt.
Die Höhe geht aus dem Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung hervor.
Zuschläge sind von Zulagen zu unterscheiden.
Spezifische Informationen zu Schichtzulagen und -zuschlägen:
Wann genau Ihnen eine Zulage für Nachtarbeit zusteht, können Sie im Ratgeber nachlesen.
Je nachdem, auf welches Modell sich geeinigt wurde, kann es zur Schichtarbeit im Zwei-, Drei-, Vier- oder Fünfschichtbetrieb kommen. Hiernach unterscheidet sich, wie viele Stunden der Arbeitsbetrieb umfasst.
Die Schichtzulage wird zusätzlich zur Grundvergütung gezahlt.
Ebenfalls haben die Modelle Auswirkungen auf die Arbeitszeit der im Schichtsystem Arbeitenden. Dabei kommt es auch darauf an, welchen Umfang eine Schicht hat und wie viele am Tag hiervon absolviert werden. Häufig haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Tarifverträgen auf einen konkreten Wert geeinigt.
Gibt es gesetzliche Schichtzulagen?
Wird Arbeit im Schichtsystem erbracht, haben Arbeitnehmer unter bestimmten Umständen Anspruch auf gewisse Zulagen. Hierbei handelt es sich häufig um einen prozentual auf den vereinbarten Stundenlohn gezahlten Betrag, der den Grundlohn oder das Grundgehalt aufstockt.
Ein Arbeitgeber kann eine Zulage aus den unterschiedlichsten Gründen zahlen. Im Folgenden werden einige davon aufgeführt:
Leistungszulage: wird gezahlt, wenn Arbeitnehmer besondere Arbeitsleistungen erbringen
Erschwerniszulage: zusätzliche Vergütung für besonders schwere Arbeit/Belastung. Dazu zählen Schmutz, Gase, Nässe, Lärm oder auch das Ausführen gefährlicher Tätigkeiten.
Funktionszulage: Erhöhung des Arbeitsentgelts, werden qualifizierte und verantwortungsvolle Aufgaben ausgeführt, deren Honorierung noch nicht über die reguläre Vergütung erfolgt.
Sozialzulagen: Arbeitgeber zahlen hier mehr Geld, wenn viele unterhaltsberechtigte Kinder vorhanden sind. Darüber hinaus können auch Orts- und Familienzulagen gezahlt werden.
Wechselschichtzulagen: Arbeitnehmer haben auf diese Schichtzulagen nur einen Anspruch, wenn sie in jeder der im Betrieb üblichen Schichten eingesetzt werden.
Zuschläge für eine Schicht und Schichtzulagen sind übrigens nicht dasselbe, auch wenn sie häufig im gleichen Atemzug genannt werden. Während die Schichtzulage versteuert werden muss und beitragspflichtig ist, gewährt der Gesetzgeber für den Schichtzuschlag (Nacht-, Sonntags-, und Feiertagsarbeit) unter bestimmten Umständen Vergünstigungen. Entscheidend ist hier unter anderem der prozentuale Anteil am Grundgehalt.
Die Schichtzulage im TVöD
Die Schichtzulage wird für Schichtarbeit gezahlt, um dem Arbeitnehmer die Nachteile auszugleichen.
Im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) sind zahlreiche Tarifverträge, die für die öffentliche Verwaltung von Bund und Kommunen gelten, zusammengefasst.
Der TVöD regelt auch die Schichtzulage und zwar in Paragraph 8. Entscheidend ist hier, ob ein Arbeitnehmer in Schichtarbeit oder in Wechselschichtarbeit tätig ist. Danach bemisst sich ihr Anspruch.
Dauerhaft im Wechseldienst Beschäftigte im TvöD erhalten eine Schichtzulage von 105 Euro monatlich. Wer in normaler Schichtarbeit tätig ist, bekommt eine Schichtzulage von 40 Euro im Monat. Kommt es nur ausnahmsweise zum Einsatz im Schichtbetrieb, muss ein Betrag von 0,24 Euro in der Stunde zusätzlich zum Grundlohn/-gehalt gezahlt werden.
Begründet wird diese Zahlung mit dem Ausgleich der nachteiligen Auswirkungen auf den Lebensrhythmus, die durch den ständigen Wechsel des Arbeitsbeginns (mindestens zwei Stunden) und der Tätigkeit außerhalb üblicher Arbeitszeiten entstehen (§ 7 Abs. 2 TVöD). Darüber hinaus stellt eine weitere Voraussetzung dar, dass die Schichtarbeit alternierend in einer zeitlichen Spanne von mindestens 13 Stunden absolviert wird – und das monatlich.
Schichtzulage bei Krankheit
Und wie sieht es mit den Schichtzulagen bei Krankheit aus? Das ist gerade vor dem Hintergrund der Tätigkeit in Wechselschichten von Bedeutung, schließlich wird der Arbeitnehmer nach bestimmten Tarifverträgen (TVöD-AT, TVöD-B und TVöD-K) nach maximal vier Wochen wieder zu mindestens einer bzw. zwei Nachschichten eingeteilt. Was passiert also bei längerer Krankheit oder Urlaub?
Unter bestimmten Umständen muss die Schichtzulage auch bei Krankheit gezahlt werden.
Die Richter am Bundesarbeitsgericht haben dazu festgehalten, dass ein Anspruch auf Schichtzulage auch besteht, wenn die Schicht aus genannten Gründen gar nicht absolviert werden konnte.
Sie begründeten ihre Entscheidung damit, dass der Arbeitnehmer zur Wechselschicht angetreten wäre, wenn keine Arbeitsbefreiung vorgelegen hätte (BAG 10 AZR 58/09, 10 AZR 152/09).
Dauert die Erkrankung länger als sechs Wochen, kann kein Anspruch auf die reguläre Schichtzulage bzw. Wechselschichtzulage geltend gemacht werden.
Wollen Sie wissen, wie hoch die Schichtzulage ausfällt, liegt die Suche nach einem Schichtzulagen-Rechner im Internet nahe. Dieser ist in der Regel jedoch gar nicht nötig, können Sie sich hier doch ganz einfach selbst helfen. Alles, was Sie dazu brauchen sind folgende Parameter:
die Höhe der vereinbarten Schichtzulagen wie die Nachtschicht (Sie werden in Ihrem Arbeitsvertrag, dem anzuwendenden Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung fündig).
Wann werden Zuschläge für Schichtarbeit gezahlt? Gibt es zeitliche Einschränkungen? Finden Sie ebenso in den genannten Dokumenten.
Und dann ist noch die Höhe Ihres Bruttolohnes bzw. Ihres Bruttostundenlohns entscheidend. Schließlich bezieht sich die Schichtzulage als prozentualer Wert auf seinen Umfang.
Schon können Sie die Schichtzulage mit ihrem Rechner ermitteln. Folgendes Beispiel dient der Illustration: Die Zulage soll für eine Nachtschicht zwischen 22 und 5 Uhr berechnet werden. Bezahlt wird ein Aufschlag von 25 Prozent auf Ihr Grundgehalt, das vor Abzug der Steuern pro Stunde 12 Euro beträgt.
Daraus ergibt sich: 12 Euro x 0,25 = 3 Euro Schichtzulage pro Stunde brutto. Das macht für die Nachtschicht in unserem Beispiel 21 Euro insgesamt (7 Arbeitsstunden x 3 Euro).
Gemäß Einkommenssteuergesetz (EStG) § 3b ist die Nachtarbeit, die zwischen 20 und 6 Uhr geleistet wird und vergütet wird, steuerfrei, sofern sie die gesetzlich definierten 25 Prozent nicht überschreitet.
m.marian says
hallo ….ich arbeite jede nacht von montag bis freitag von 2 bis 10 uhr und bekomme ein brutto von 1600 euro ,als nachtsarbeiter mueste doch mein arbeitgeber die 3 stunden mit 25% mehr bezahlen?
Auf meine lohn stets keine nachtzuschlag…..Koennte sein dass ich nicht als nachtsarbeiter beim Arbeitsamt angemeldet bin?
Hallo m.marian,
Arbeitnehmer, die nachts arbeiten, haben dem Bundesarbeitsgericht zufolge Anspruch auf einen angemessenen Zuschlag. Dies gilt auch, wenn der Nachtzuschlag nicht im Tarifvertrag geregelt ist. Arbeitszeiten zwischen 23 und 6 Uhr müssen daher mit einem Zuschlag von 25 Prozent entlohnt werden. Wenn Sie dauerhaft in der Nacht arbeiten, kann sogar der Anspruch auf einen Zuschlag von 30 Prozent bestehen. Sollte Ihr Arbeitgeber Sie nicht als Nachtarbeiter angemeldet haben, würde es sich um eine Steuerhinterziehung seinerseits handeln. Wir würden Ihnen daher empfehlen, einen Anwalt zu kontaktieren und das Ganze genau überprüfen zu lassen.
Stöhr says
Wie und wo wird ein Nachtarbeiter angemeldet (Sozialversicherung / Steuer)?
Hallo Stöhr,
wenden Sie sich an das Finanzamt und die zuständigen Behörden der einzelnen Versicherungszweige. Dort erhalten Sie eine Beratung.
26. April 2018 at 23:04
Guten Tag ,mein Partner hat ein ähnlich es Problem. Normalerweise steht die Stundenzahl mal Lohn so kennen ich das .bei ihm nicht und obwohl er auch nachts und sonntags fährt obwohl dies steuerfrei ist wird es nicht extra aufgelistet.
Betrug meiner Meinung nach.was machen. Er ist froh das er ein job hat.
Nicht jede Firma zahlt Nachtzuschlag ab 20 Uhr. Gibt auch Firmen die zahlen erst ab 23 Uhr Nachtzuschlag
26. Januar 2017 at 10:02
Hallo muss ich als arbeit nehmer bei krankheit oder urlaub selbst die nachtzuschläge versteuern ?
So behauptet es mein chef,
Die nachtzuschläge sind doch steuerfrei?
es stimmt, dass Nachtzuschläge grundsätzlich steuerfrei sind. Dies ist aber nur der Fall, wenn ein bestimmter Teil des Grundlohns nicht überschritten wird. Folgende Werte gelten als Richtlinien:
– 25 Prozent (20 bis 6 Uhr)
– 40 Prozent (0 bis 4 Uhr, wenn die Arbeit bereits vor 0 Uhr aufgenommen wird)
– 50 Prozent (0 bis 24 Uhr)
– 125 Prozent für Arbeit am 31. Dezember ab 14 Uhr und an Feiertagen (0 bis 24 Uhr)
– 150 Prozent für Arbeit am 24. Dezember ab 14 Uhr, am 25. und 26. Dezember sowie am 1. Mai
Guter Onkel says
Bei urlaub oder Krankheit arbeitet man nicht zu den besonderen Zeiten und daher sind die Zuschläge
Steuer- und Sozialversicherungspflichtig. Steuer zahlt der Arbeitnehmer und Sozialabgaben zahlen
beide, also wie bei einem Bruttolohn. Da spielen die Richtlinien keine Rolle.
The New Neo1970 says
29. Januar 2017 at 1:02
ich arbeite bei einer Mildtätigen Organisation- nach AVR EKD. Wir arbeiten bei uns in 22 verschiedenen Schichten. Die Erste Schicht beginnt um 05:55 und die letzte geht bis 19:05Uhr.
Normal geplant werden wir pro Woche auf mind. 2 Schichten. Also z.b. Mo-Di Schicht 4 und Mi-Do-Fr auf Schicht 7.
Durch kurzfristige Änderungen des Dienstplans sind es dann aber immer mind. 3 verschiedene Schichten eher 4.
Also die Realität ist
Mo – Schicht 2
Di – Schicht 4
Mi – Schicht 12
Do – Schicht 18
Fr. – Schicht 4
Steht uns in diesem Fall eine Art von Schicht Zulage zu? Wenn ja welche?
2. Februar 2017 at 10:28
Hallo The New Neo1970,
Regelungen zur Schichtzulage finden sich im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung.
2. Februar 2017 at 19:24
Hallo wollte mal nachfragen ob der Arbeitgeber die Spätschicht Zulage von 15.00 auf 17.00 Uhr einfach ändern kann ohne uns Bescheid zu geben danke im voraus für eine Antwort
hier gilt, was in Ihrem Arbeits- bzw. Tarifvertrag festgeschrieben ist. Ist dort die Zeit genau festgelegt, darf Sie auch, wenn nicht anders beschrieben, nicht geändert werden.
3. Februar 2017 at 8:02
Mache gerade eine Probewoche als Verkäuferin in einer Bäckereifiliale. … Teilzeit 30std/Woche Mo – So
Früh: 5 Uhr – 11:30 Uhr
Tag : 9 Uhr – 15:30 Uhr
Spät: 12 Uhr – 18:30 Uhr
Meine Frage, bevor ich den Arbeitsvertrag unterschreibe.
Stehen mir Zulagen /Zuschläge zu , z.B. für Frühschicht 5-6 Uhr,ist doch noch Nachtzulage? Und was ist mit Sonntagszuschlag ?
Wäre schön wenn ihr mir da mal weiter helfen könntet. ..
in Bäckereien und Konditoreien kommt der Nachtzuschlag zwischen 22 Uhr und 5 Uhr zum Tragen, außerehalb dieses Zeitraums nicht. Durch eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts im Jahr 2006 gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf Sonntagszuschlag mehr. Anders sieht es nur aus, wenn dieser vertraglich zugesichert wird.
Marc19e says
5. Februar 2017 at 5:15
ich arbeite in einem Kraftwerk. Normal habe ich auf jede Arbeitsstunde von 6:00 bis 22:00 Uhr 15% Schichtzulage gekriegt.
Ich arbeite seit 6.2013 in diesem Betrieb und es war immer so.
Seit Dezember 2016 kriege ich die Zulage nur noch von 20:00 bis 22:00 Uhr.
Mein Arbeitgeber dieses weder angesprochen noch bekannt gegeben.
Jetzt habe ich im Schnitt 100 € weniger pro Monat
Hallo Marc19e,
ist eine zeitliche Begrenzung der Schichtzulage in ihrem Arbeitsvertrag nicht festgelegt, so kann Ihr Arbeitgeber diese normalerweise auch nicht einfach ohne Ihr Wissen streichen bzw. ändern. Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Arbeitgeber darüber und schalten Sie im Zweifelsfall einen Anwalt ein.
Joachim N. says
Ich arbeite bei der AWO als Altenpfleger. Ich war jetzt 12 Wochen krank.
Bin nun wieder angefangen und meine AWO sagt, das mir jetzt nach der Langzeitkrankheit keine Schichtzulage zusteht, da der Zuschlag als Durchschnitt der letzten 3 Monate gezahlt wird.
Ich darf jetzt 3 Monate nicht mehr Krank werden und auch mein Resturlaub nicht nehmen, da sonst wieder kein Durchschnitt ermittelt werden kann.
Hallo Joachim N.,
Regelungen zur Schichtzulage können Sie normalerweise im Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung nachlesen.
14. Februar 2017 at 2:58
Hi, ich arbeite in einem 500 Mann Betrieb in der Metallbranche, wir bekommen 2,35 Euro die Stunde Nachtschichtzuschlag , da die Löhne bei durchschnitt 15 Euro liegen ist das ziemlich wenig oder ? Müsste es nicht 25 Prozent sein ? Gruss
das stimmt. Für die Nachtarbeit von 20 bis 6 Uhr muss es mindestens einen 25-Prozent-Zuschlag geben.
uns wurden mit Einführung des Mindestlohns die Zuschläge 20.00 – 22.00 Uhr von 25% auf 0, von 22.00 –
0.00 Uhr von 25% auf 20% , von 0.00 bis 4.00 Uhr von 40% auf 30%, und von 4.00 – 6.00 Uhr von 25% auf 20% gekürzt. Als Ausgleich gab es 6% mehr Lohn für Mitarbeiter die bereits mehr als 8,51€ Stundenlohn erhalten.
Ich arbeite in der Metallindustrie im 4 Schichtsystem ohne Tarifvertrag. Wir haben einen Betriebsrat der aus meiner Sicht aber eher AG freundlich ist.
Weiterhin arbeiten wir auch Feiertags ausser Neujahr, Karfreitag, Ostermontag,Pfingstmontag, 25., 26. Dez.
Bisher bekamen wir Feiertagslohn extra auch an Tagen die wir arbeiten mussten wie z.B. 1.Mai oder 3.Okt. Jetzt hat jemand festgestellt, dass die Entgeldfotzahlung am Feiertag nicht gilt weil es für uns ein Arbeitstag ist. Außerdem müssen wir Urlaub nehmen wenn wir diese genehmigten Feiertage frei haben wollen. Dies ist ja scheinbar so richtig wie ich feststellen musste.
Meine Frage dazu ist eigentlich, da wir keine Feuerwehr oder Busfahrer sind, wie kann man Feiertagsarbeit begründen und dies genehmigt bekommen.
27. Februar 2017 at 14:05
die Vorschriften zur Sonn- und Feiertagsarbeit finden Sie in § 10 ArbZG (Arbeitszeitgesetz).
19. Juli 2017 at 8:40
Hallo, ich arbeite von 23:30 bis 4:30 teilzeit, jetzt war sehr überrascht das Zuschlag nur 20% in lohnabrechnung, in Vertrag steht nichts darüber. Darf das Zuschlag weniger als 25% sein?
das Bundearbeitsgericht hat einen gesetzlichen Anspruch von einem Zuschlag in Höhe von 25 % zwar grundsätzlich als zulässig erklärt. Im Einzelfall sind Abweichung jedoch möglich, wenn etwa Tarifverträge entsprechende Bestimmungen hierzu enthalten. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
MaCl says
27. Februar 2017 at 20:50
Ich arbeite als Pyhsiotherapeut.
Wir haben 2 Schichten
a) 7.25 – 16.10
b) 12 – 20.20
Habe ich auch hier ein Recht auf eine Spätschichtzulage?
Wenn ja, in welchen Zeiten und wie viel?
6. März 2017 at 10:10
Hallo MaCl,
das Recht auf eine Schichtzulage geht in der Regel aus dem Arbeitsvertrag, dem Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung hervor.
Oder aus einer “betrieblichen Übung” hervor,wenn diese bisher 3 Jahre in Folge gewährt wurden!
IGM-Betriebsrat
Milka27 says
3. März 2017 at 2:01
so wie ich das Lese sind die Nachtzuschläge Pflicht ?
Ich arbeite ca. 5 monate in einen Betrieb wo absolut ein Nachtdienst dementsprechend nicht vergütet wird sei frei oder mit Zuschläge … meine ND gehen von 22-6.30 uhr
also wie kann ich meine Zuschläge verlangen ?
dementsprechend geht mir ja eine menge geld verloren ? und im monat komme ich auch min.10 Nächte im Monat .
ich hoffe das ich hier mal was herraus finde und wenn ja ich dies AUCH DANN SCHRIFTLICH HABE zum vorzeigen denn mein Arbeitgeber hält nicht viel davon zuschlage/zuschläge zu zahlen
6. März 2017 at 8:14
Hallo Milka27,
dem Bundesarbeitsgericht zufolge haben Arbeitnehmer bei Nachtarbeit Anspruch auf einen angemessenen Zuschlag, wenn sich keine anderweitigen Regeln dazu im Tarifvertrag befinden. Normalerweise wird bei Arbeitszeiten zwischen 23 und 6 Uhr ein Zuschlag von 25 Prozent gezahlt. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
3. März 2017 at 8:59
Ich arbeite als Krankenschwester und werde ab April auf 60% reduzieren.
Bekomme ich die Schichtzulage auch für einen Monat, in dem ich beispielsweise nur Nacht- und Spätdienste, aber keinen Frühdienst mache? Im nächsten Monat aber wieder alle Dienste vertreten sind.
MfG Tautz
auch bezüglich der Schichtzulage gelten die Pargraphen in Ihrem Arbeitsvertrag. Es ist in Ihrem Fall nicht unwahrscheinlich, dass Ihnen die Zulagen weiterhin erhalten bleiben, wenn sich der Vertrag diesbezüglich nicht geändert hat.
9. März 2017 at 0:40
ist es tatsächlich grundsätzlich immer so, dass man in der Zeit von 0-4 Uhr, wenn die Arbeit vor 0 Uhr aufgenommen wurde, die 40% bekommt. Weil ich bekomme nur 25% von 23-06 Uhr.
13. März 2017 at 10:41
§ 3b des Einkommensteuergesetzes zufolge erhöht sich der Zuschlag in der Zeit von 0 Uhr bis 4 Uhr auf 40 Prozent, wenn die Nachtarbeit vor 0 Uhr aufgenommen wird.
winzen says
15. März 2017 at 10:18
Hallo Leute,ich arbeite seit 27 Jahren im Verkauf ,davon 17 Jahre Frühdienst.
Nun wird gewollt das ich an der Wechselschicht teilnehme.
Bin zurzeit in psychiatrischer Behandlung weil ich damit nicht klar komme
mein Lebensrythmus und meine Schlafzeiten sowie mein Tagesablauf haben sich darauf eingestellt.
Ich gehe um 21:30 zu Bett und stehe um 4 Uhr auf,nach der Arbeit versorge ich meine Tiere und schlafe mittags das seit 17 Jahren.Im Moment nehme ich durch den Druck wieder Schlaf und Beruhigungsmittel.
Ich liebe meinen Job und möchte wieder arbeiten,aber die ständige Angst wegen der Wechselschicht macht es mir unöglich.Wer weiß Hilfe?
Hallo winzen,
da Sie sich bereits in psychiatrischer Behandlung befinden, haben Sie außerdem noch die Möglichkeit, mit Ihrem Arbeitgeber über Ihr Problem zu sprechen. Auch der Gang zu einem Anwalt für Arbeitsrecht kann empfehlenswert sein.
Hallo wollte mal fragen mein Mann Arbeit nur 2 tage das heisst samstag und sonntag von 18uhr bis 2 uhr morgens steht ihm zuschlàge und nacht tarif zu
die Arbeit zwischen 23 und 5 Uhr kann unter Umständen einen Anspruch auf Nachtschichtzulage begründen. Dies sollte sich aus dem Arbeits- oder Tarifvertrag ergeben. Wenden Sie sich zur Prüfung des Einzelfalls bitte an einen Anwalt.
17. März 2017 at 13:10
Ich arbeite im Schichtdienst eine Woch Früh 6,30-14,30 eine Woche Spät 14,30-22.30 als Hausmeister in einer Schule .Bekomme monatlich ganz unterschiedlich Schichtzulage -mal 15 euro mal 9 euro .. mal 21 Euro –für mich nicht nachvollziehbar.Frage ?? bin ich Schichtarbeiter mit 40 Euro monatlicher Zulage oder Wechselschichtarbeiter 105 Euro monatl. Es entfallen ja min 2 Stunden in die Nacht (Nachtschicht ) an je 5 Tagen der Spätschicht .
Anwendung findet der TVöD- K
bitte wenden Sie sich mit dieser Frage an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann den Sachverhalt in Ihrem Fall individuell prüfen und Ihnen eine professionelle Einschätzung dazu geben.
ich arbeite als Sicherheitskraft in einem Flüchtlingsheim. In einem Arbeitsvertrag steht nichts von Zulagen.
Ich arbeite pro Schicht 12 Stunden, und bekomme nur 11 Stunden bezahlt. Eine schriftliche Regelung, warum ich nur 11 Stunden bezahlt bekomme gibt es nicht.
Ich arbeite grundsätzlich nur Nachtschicht. 2-3- Wochen am Stück, ohne einen freien Tag.
Schichtzulage gibt es keine !
Dann kommt noch hinzu, dass ich ca. 190 KM von meinem Wohnort eingesetzt werde und in einer Unterkunft mit Kollegen wohne. Die Unterkunft kostet mich nichts, muss mich aber selbst verpflegen. Auslöse bekomme ich keine.
Da ist doch alles faul, oder etwa nicht?
20. März 2017 at 12:02
in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Wenn Sie pro Schicht 12 Stunden arbeiten, müssen Sie normalerweise auch für 12 Stunden entlohnt werden. Arbeiten Sie dauerhaft nachts, kann dies sogar einen Zuschlag von 30 Prozent rechtfertigen.
24. März 2017 at 7:44
Ich arbeite seit 1991 in einer Notaufnahme einer Klinik im 3-Schichtsystem in Vollzeit(100%)Bei uns gibt es pro Nachtstunde 2,50€ Zuschlag und bisher waren alle Dienste halbwegs gerecht unter allen Schwestern verteilt .Nun hat in unserem Team ein “Frischling 23Jahre” angefangen,wünscht Teilzeit (75%) und wünscht Dauernachtdienst(am Tag besonders hohe Arbeitsintensität,nachts niedrige Arbeitsintensität)…der Betriebsrat meint,wir müssten es so hinnehmen aber ich finde dies ist keine Gleichbehandlung von Arbeitnehmern-> sondernd eher Benachteiligung für mich,aufgrund der ungerechten Bezahlung(kam sonst auf 7Nächte und in Zukunft nur noch auf 3Nächte pro Monat) und unser Frischling kommt auf 14Nächte im Monat -> muß ich das wirklich hinnehmen?(Haben Haustarifvertrag und bekommen im Spätdienst nur 1h Nachtzuschlag ab 21:00Uhr)
27. März 2017 at 10:13
in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, einen Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen und die Problematik mit ihm zu erörtern.
hallo wie müsste ich bezahlt werden bei vollgener schicht ???
frühschicht dienstag 11-22 uhr
frühschicht mittwoch 9-20 uhr
frühschicht Donnerstag 7-18 uhr
frühschicht freitag 5.30-12 uhr
dann kommt noch nachtschicht
Dienstag nacht 22-9 uhr
mittwoch nacht 20-7uhr und.
donnerstag nacht 18-5 uhr
27. März 2017 at 9:03
da uns weder Ihr Stundenlohn noch die Regelungen in Ihrem Arbeitsvertrag bekannt sind, können wir Ihnen diese Frage leider nicht beantworten.
typ249 says
30. März 2017 at 20:29
Ich möchte einen Arbeitsvertrag unterschreiben, in dem steht, dass ich ein fixes Bruttoentgelt von…€ bekomme und dies 12 Monate (12x) gezahlt wird. Es stehen keine Zuschäge in dem Arbeitsvertrag. Meine Frage ist nun ob Zuschläge bezahlt werden müssen wenn in 3 Schichten (Früh-, Spät-, Nachtschicht) gearbeitet wird? Ich habe vorher noch nie was von einem fixen Bruttoentgelt gehört.
Hallo typ249,
für Nachtschichten gibt es tatsächlich Zuschläge, die im Arbeitszeitgesetz festgelegt sind.
4. April 2017 at 17:46
Ich arbeite in einem Drei-Schicht betrieb.
Frühschicht: 06:00-14:00 Uhr
Nachtschicht:22:00-06:00 Uhr. Im wöchentlichen Wechsel.
Wir bekommen eine Nachtzulage von 20%
Überstunden werden mit 25% vergütet.
Im Krankheitsfall und in der Urlaubszeit wird das Gehalt ohne Zuschläge gezahlt. ( als ob man nur Frühschicht gearbeitet hätte)
Ab welcher Uhrzeit muss die Nachtzulage gezahlt werden?
Wie muss das Gehalt im Urlaubs und Krankheitsfall gezahlt werden?
dem Arbeitszeitgesetz zufolge gilt die Zeit von 23 bis 6 Uhr als Nachtzeit, in Bäckereien und Konditoreien jeweils ab 22 Uhr. Im Urlaubs- oder Krankheitsfall wird in der Regel das normale Gehalt ohne Zuschläge gezahlt.
Hüseyin M. says
Ich bin zeitarbeiter und arbeite in Wechselschicht.
Meine zeitarbeitsfirma meinte, dass in ich der Wechsel Schicht nur die einzelnen Zuschläge wie spät und Nacht bekomme.
Stimmt oder bekomme ich irgendwelche Zuschläge allein schon dass ich in wechselschicht tätig bin
19. April 2017 at 9:26
Hallo Hüseyin M.,
normalerweise sollte Ihnen schon allein deshalb ein Zuschlag zustehen, weil Sie in Wechselschicht tätig sind. Dazu müssten Sie jedoch in jeder der im Betrieb üblichen Schichten eingesetzt werden.
ich arbeite seit Juli 2014 im Rettungsdienst.
Bei uns werden sämtliche Zuschläge immer im übernächsten Monat ausbezahlt. Somit hätte ich im Monat März wie gewohnt die Zuschläge von Januar erhalten müssen.
Nun befinde ich mich aufgrund einer Schwangerschaft seit dem 01.03. im Beschäftigungsverbot (ausgesprochen durch den AG).
Statt dem Gehalt mit Zulagen von Januar wurde mir im März aber schon das Durchsnittsgehalt für das BV überwiesen.
Stehen mir die Schichtzulagen für Jan. und dann natürlich auch für Feb. in vollem Umfang zu?
Schließlich habe ich in diesen Monaten noch normal gearbeitet und volle Leistung erbracht.
Falls ja, müssen die steuerfreien Zuschläge auch steuerfrei nachberechnet werden? Ich sollte hinzufügen dass bei uns der TVöD greift.
werden die Zuschläge erst im übernächsten Monat ausbezahlt, sollten Sie demzufolge im März Anspruch auf die Zuschläge aus dem Januar bzw. im April auf die Zuschläge aus dem Februar haben. Diese sollten in der Regel auch weiterhin steuerfrei sein.
Ich bin noch in der Probezeit und muss aussererst vorsicht sein aber bei der Arbeitgeber zuschläge habe Ich einige Fragen, ist es erlaubt Nachtschichtzuschläge nur von 0:00 bis 06:00 mit 15% zu bezahlen, Nachtschicht ist von 22:00-06:30 mit 30 minuten unbezahlte Pause.
Habe Ich anspruch auf 105€ Wechselschichtzulage weil wir ein 24/7 Einrichtung sind für Flüchtlinge und Schichtarbeit gehört dazu und gibt es auch Anspruch auf ein freientag ausgleich wenn mann auf ein Feiertag arbeiten muss.
Ich bin übrigens mit 50% Schwerbehindert Ausweis zu berücksichtigen
19. April 2017 at 12:38
der Anspruch auf Wechselschichtzulage setzt voraus, dass Sie in einem Kalendermonat in allen Schichten dienstplanmäßig eingesetzt wurden – dazu zählen Früh, Spät- und Nachtdienst. Nachtarbeitszeit gilt von 23 bis 6 Uhr und rechtfertigt einen Zuschlag von 25 Prozent auf den Bruttostundenlohn. Bei Dauernachtarbeit erhöht sich dieser Anspruch auf 30 Prozent. Arbeiten Sie an Feiertagen, stehen Ihnen nach § 11 Arbeitszeitgesetz Ersatzruhetage zu.
Ich arbeite zur Zeit in Wechselschicht Früh und Spätschicht mein Gesambrutto liegt bei ca. 3.850 €. Da ich ab Mai eine neue Stelle antreten werde die 3 EG’s höher liegt die ich aber erst nach 18 Monate erreiche da es mit Zielentgelt ist sprich eine EG gleich bei antritt nach 9 Monaten die nächste und nach weiteren 9 Monate dann das Zeilentgelt. Da ich wie gesagt ab Mai die neue Stelle antreten werden ( anderer Tätigkeitsbereich ) fällt das Leistungsentgelt weg ( werde nach 6 Monate neu Bewertet ) sprich Leistungsentgelt fällt weg und zudem die Spätschicht-Zuschläge und Nachtzuschlag 30 % ( Spätschicht 14:00 – 22:00 ). Das heißt für mich für den Anfang Gesamtbrutto 3.107 € also würde ich anfangs viel weniger verdienen. Meine Frage gibt es da eine Ausgleichszahlung die der Arbeitgeber mir zahlen muss da ich irgendwo mal gehört habe da ich garnicht weniger verdienen darf wie vorher oder wie ist das genau geregelt hoffe man kann mir bei meiner Frage weiterhelfen. Vielen Dank im Voraus.
die Stufenlaufzeit beginnt bei der neuen Stelle von vorn. Entsprechend gibt es auch keine gesetzliche Grundlage, wodurch ein zunächst niedrigeres Gehalt ausgelichen werden muss. Denn dieses Risiko besteht grundsätzlich bei einer Höhergruppierung.
20. April 2017 at 8:08
in unserem Unternehmen arbeitet die Spätschicht von 14 Uhr bis 22 Uhr plus 10 bzw. 15 Minuten Schichtübergabe. Arbeitszeitende ist dann also 22 Uhr 10 bzw. 22 Uhr 15. Diese Arbeitszeit bis nach der Schichtübergabe wird bezahlt, allerdings ohne Zuschläge , obwohl unser Tarifvertrag 20 % Zuschlag für Nachtarbeit ab 22 Uhr vorsieht.
normalerweise wird erst ab 23 Uhr ein Nachtzuschlag gezahlt. Gilt für Ihr Unternehmen jedoch ein Tarifvertrag, in dem dies bereits ab 22 Uhr der Fall ist, kommt es wahrscheinlich auf die genaue Formulierung darin an, ob Ihnen dieser Zuschlag bei der Schichtübergabe gezahlt werden muss oder nicht. Wir würden Ihnen empfehlen, einen Anwalt aufzusuchen, um für Klarheit zu sorgen.
26. April 2017 at 16:39
meine Frage bezieht sich auf die Wechselschichtzulage,
ich arbeite in einem kleinen Unternehmen (Lebensmittelbranche) in Wechselschicht (Früh/Spät/Früh/Spät/Früh) Früh von 6-15 Uhr und Spät von 13-22 Uhr. Mein Arbeitgeber zahlt bislang keine Wechselschichtzulage, ist er dazu verpflichtet ? Und wenn ja in welcher Höhe ( € ) müsste diese Zulage normalerweise ausfallen ?
eine gesetzliche Pflicht zur Zahlung einer Schichtzulage besteht für Arbeitgeber normalerweise nicht. Befinden sich jedoch Vorschriften dazu im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung, müssen diese auch eingehalten werden. Wie hoch die Zulage ausfällt, sollte ebenfalls dort geregelt sein.
27. April 2017 at 6:28
Ich bin Lkw Fahrer und arbeite und der Regel von 21 Uhr bis etwa 10 Uhr. Normalerweise hat mein Chef mir doch Nachtzuschlag zuzahlen. Wie kann man denn vorgehen wenn er sich weigert diese zu zahlen? Mache das seit etwa einem Jahr und sechs Monaten und habe noch nie einen Nachtzuschlag bekommen. Und habe ich nachträglich auch noch Anspruch auf die bereits geleisteten Nachtschichten?
2. Mai 2017 at 16:36
in diesem Fall sollten Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen. Uns ist es leider nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung anzubieten.
Spielo says
Ich arbeite in einer Spielhalle.
3 schichtsystem +gelegentlich 12h am Wochenende.
Arbeitszeit nacht:23-07
Meine aktuelle stundenberechnung mit Zuschlag beträgt 9.125h
Verstehe diese Rechnung nicht.
wir empfehlen Ihnen, sich in einem solchen Fall direkt an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Dieser kann im Detail prüfen, ob der errechnete Wert korrekt ist. Die aktuell vorliegenden Daten könnnen wir so nicht beurteilen.
4. Mai 2017 at 22:40
Ich arbeite als Krankenschwester in einem privaten Betrieb
In meinem Arbeitsvertrag stehen keine Schichtzulagen nur ein festes Gehalt pro Monat!
Arbeitszeiten sind rund um die Uhr! Wochenende und Feiertags!
Von wann bis wann stehen mir gesetzlich Zuschläge zu?!
8. Mai 2017 at 11:54
Sonntags- und Feiertagsarbeit muss durch freie Tage in der Woche ausgeglichen werden. Zuschläge erhalten Sie ausschließlich für Nachtarbeit zwischen 23 und 06 Uhr.
2. Juni 2017 at 11:33
eine Streitfrage zum Thema Nachtzuschlag steht schon seit längerem im Raum. Wenn die regelmäßige Arbeitszeit (wöchentlicher Schichtwechsel) von 14.45 bis 23.15 Uhr incl. Pause ist, muss der Arbeitgeber den gesetzlichen Zuschlag für die Zeit nach 23.00 Uhr zahlen? Heißt sind die 15 Minuten mit Zuschlag zu berechnen?
6. Juni 2017 at 16:40
grundsätzlich gilt, dass Arbeitszeiten zwischen 23 und 6 Uhr mit einem Zuschlag von 25 Prozent entlohnt werden müssen.
8. Juni 2017 at 7:18
Guten Tag, wie sieht es mit der Nachtbereitschaft zwischen 22 und 6 Uhr aus?Von 24 bis 6 Uhr wird geschlafen und nur nach Notfal gehandelt?Steht ein Zuschlag zu?Werde in einem Wohnheim für behinderte Menschen arbeiten.
seit dem Jahr 2004 gilt der Bereitschaftsdienst als Arbeitszeit. Aus diesem Grund sollte Ihnen in der Regel auch ein Zuschlag für die Nachtarbeit zustehen. Um sich dessen zu vergewissern, sollten Sie jedoch nachschauen, was dazu in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbart wurde.
17. Juni 2017 at 11:21
Reinigungskraft um 5Uhr anfangen. Bekommt man nachtzuschlag.??
grundsätzlich besteht ein Anspruch auf Gehaltszuschläge bei Nachtsarbeit. Laut § 2 Arbeitszeitgesetz gilt als Nachtarbeit jede Beschäftigung, die mehr als zwei Stunden der Nachtzeit zwischen 23 und 6 Uhr umfasst. Abweichende Regelungen können im Rahmen eines Tarifvertrages möglich sein.
20. Juni 2017 at 3:39
Hallo Arbeitsrecht Team.
Kurz zur Firma und zu meinem schichtplan.
Firma ist in keiner Gewerkschaft und einen Betriebsrat haben wir auch nicht.
Arbeite in einer Metallbude als Zerspannungsmechaniker.
mir gehts nur um die Nachtschicht
Schicht begin 21:45 endet frühs um 6
Bekomme ich in der Zeit von 0-4 Uhr eigentlich 40prozent nachtschicht Zuschlag. Oder zählt das nur Sonntag zu Montag?
Nächste frage, arbeite 6monate nicht am Stück Nachts wäre das schon Dauernachtschicht?
Hallo Oliver H.,
normalerweise muss für die Nachtarbeit zwischen 23 und 6 Uhr ein Zuschlag von 25 Prozent auf den Bruttostundenlohn gerechnet werden. Bei Dauernachtarbeit beträgt dieser 30 Prozent. Um Dauernachtarbeit handelt es sich, wenn Sie Ihre Arbeit regulär und dauerhaft nur nachts verrichten.
czo-de says
Nach dem ich zwei Nachtschichten gemacht habe soll ich am Donnerstag auf Spätschicht kommen.
Mittwoch der ich nicht Arbeiten kann ( bin ich Mittwoch morgen aus der Nachtschicht gekommen ) soll ich ein Urlaub oder Freizeitkonto Plündern … Ist das Normal / Muss man damit Einversatnden sein?
Hallo czo-de,
§ 5 Absatz 1 des Arbeitszeitgesetzes besagt: “Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben.” Daran muss sich Ihr Arbeitgeber halten. Er hat normalerweise nicht das Recht dazu, Ihnen vorzuschreiben, dass Sie stattdessen Urlaub nehmen oder auf Ihr Arbeitszeitkonto zurückgreifen. Wir würden Ihnen empfehlen, in Ihrem Fall einen Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen.
6. Juli 2017 at 3:55
Ich arbeite als lagerist die Arbeitszeiten sind von 14:15 bis 23 Uhr bekomme ich Zuschläge ?
Und habe am 28.06.2017 angefangen zu arbeiten wird mir dann am 15.07 dir 13, Tage ausgezahlt oder nur dir 3 Tage ?
in diesem Fall sollten Ihnen normalerweise keine Zuschläge zustehen. Weiterhin ist uns leider nicht klar, von welcher Auszahlung Sie sprechen.
14. Juli 2017 at 2:43
ich arbeite dauernachtschicht in eine Firma wo in IG BCE chemie Industrie sich befindet, bekomme aber nur 15% Nachtzulage ist das nicht zu wenig??? Muss ich eigentlich nicht 25% bekommen oder 30% für dauernachtschicht???
31. Juli 2017 at 11:55
je nach Tarifzweig beträgt die tarifliche Nachschichtzulage gemäß IG BCE bei ausschließlicher oder regelmäßiger Nachtschicht 15 Prozent. Wenden Sie sich direkt an den Gewerkschaftsvertreter, um Ihre Ansprüche prüfen zu lassen.
HALLO ARBEITSRECHT TEAM ,
Ich arbeite als Nachtwache in der Pflege.
1 Woche Nachtdienst 1 Woche frei , von 19:30 bis 6:45 .
Steht mir trotz der Freiwoche Nachtdienstzulage zu ?
Ich bekomme keine Nachtdienstzulage.
das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein gesetzlicher Anspruch von 25 Prozent auf Nachtzuschlag zwischen 23 und 6 Uhr anzuerkennen sei. Dieser kann jedoch in einem Tarifvertrag abgeändert werden. Liegt in Ihrem Fall ein Tarifvertrag vor, prüfen Sie diesen entsprechend. Wenden Sie sich auch an einen Anwalt, um die Vorgänge prüfen zu lassen.
19. Juli 2017 at 15:25
Fange im August eine neue Arbeit an ,wo ich auch Schicht arbeite.Bekomme eine Schichtzulage bezahlt.Wird bei Nachtarbeit extra noch ein Nachtschichtzuschlag gezahlt oder ist dieser in der Schichtzulage enthalten?
explizite Regelungen zur Schichtzulage finden Sie normalerweise im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung.
3. August 2017 at 19:29
Wenn ich Nachtschicht von 22 bis 6 ( drei Schicht Wechselschicht)Uhr habe und dann von 14 bis 19 Uhr eine Betriebsratssitzung habe, wie sind dann die Überstunden zu vergüten. Ich bekomme in den Stunden von 22 bis 6 Uhr unterschiedliche Nachtschichtzulagen zwischen 25 und 50 %.
Aber die Sitzung ist doch Überstunden in der Nachtschicht Woche. Oder???
die Überstunden werden allerdings nicht in den Zeiten geleistet, in denen Nachtschichtzuschläge gewährt werden, sondern außerhalb dessen. Bitte wenden Sie sich an die Personalstelle, um die genaue Berechnung der geleisteten Überstunden zu ermitteln. Zudem gilt, dass Überstunden durch Freizeit oder Geld ausgeglichen werden müssen. Zu bevorzugen ist dabei regelmäßig der Freizeitausgleich. Einen Anspruch auf Auszahlung haben Arbeitnehmer regelmäßig nicht.
26. Juli 2017 at 14:13
ich arbeite Teilzeit 15 Wochenstunden in einer sozialen Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Auf einer Gruppe arbeite ich 8 Stunden (keine Schichtarbeit), auf der anderen Gruppe 7 Stunden (Schichtarbeit). Vor meinem Kind erhielt ich immer in meinem 40 Stunden Vollzeit Job in Schichtarbeit 40 Euro Schichtzulage.
Jetzt bekomme ich gar keine Schichtzulage mehr. Auf meine Frage bei meinem Arbeitgeber hierzu sagte dieser, dass die Wochenarbeitszeit von der Gruppe ohne Schicht der Arbeitszeit mit Schicht überwiegt und ich somit keine Zulage mehr bekomme. Ist dies korrekt so von meinem Arbeitgeber?
14. August 2017 at 8:05
wann Sie einen Anspruch auf eine Schichtzulage haben, sollte normalerweise aus Ihrem Arbeitsvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag hervorgehen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die genannten Dokumente durchzusehen.
ich arbeite schon 30 jahre in einer bäckerei
und jetzt bin ich zum ersten mal 6 wochen krankgeschrieben
meine arbeitzzeit ist von 1 uhr nachts bis ende sehr unter schiedlich
muss mein arbeitgeber nacht zu schlag bzahlen oder nicht bei krank meldung ?
habe keinen vertrag nur mündlich
das Krankengeld richtet sich in aller Regel nach dem tatsächlich erzielten Einkommen (entweder nach dem Stundenlohn oder nach dem monatlichen Entgelt). Wurde dabei regelmäßig ein Nachtzuschlag geleistet, kann auch dieser im Einzelfall bei der Berechnung des Krankengeldes Berücksichtigung finden.
11. August 2017 at 5:32
Ich bin Lkw fahrer und Arbeite von 18 Uhr bis so 4 Uhr und bekomme brutto 1800 wieviel Prozent bekomme ich und ab wann und es ist nee dauernachtschicht danke
die Höhe des Nachtzuschlags richtet sich in der Regel nach den arbeits- oder tarifvertraglichen Regelungen. Sind keine entsprechenden Regelungen vorhanden, so kann ggf. 25 % des Bruttostundenlohns als Nachtszuschlag verlangt werden. Dies gilt dabei jedoch nur für die Stunden zwischen 23 und 6 Uhr. Auch hiervon können sich entsprechende Abweichungen aus dem Arbeitsvertrag ergeben. Werfen Sie einen Blick in Ihren Vertrag und legen Sie diesen ggf. einem Anwalt zur Prüfung vor.
13. August 2017 at 14:11
hallo ich arbeite als ferienarbeiter 4 wochen Nachtschicht 22 uhr bis 5:30…muesste ich also 25% mehr bekommen und fuer 0-4 uhr sogar 40%? danke
nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts können Mitarbeiter oftmals einen Anspruch auf Nachtzuschlag zwischen 23 und 5 Uhr in Höhe von 25 % verlangen. Abweichende Regelungen sind aber im Rahmen von Tarif- und Gewerkschaftsverträgen möglich. Gerade bei durchgehender Nachtarbeit sind in der Regel abweichende Sätze denkbar. Lassen Sie ggf. Ihren Arbeitsvertrag sowie ggf. vorhandene Tarif- und Gewerkschaftsverträge von einem Anwalt dahingehend prüfen.
20. August 2017 at 23:32
in meiner Lohnabrechnung werden die Nachtschichtstunden täglich mit 7,5 Std. aufgeführt berechne ich allerdings den Stundenfaktor der Nachtschichtzulagen bezahlt mein Arbeitgeber hier nur 6,5 Std. täglich.
Meine Nachtschicht beginnt um 22 Uhr und endet um 6 Uhr. Ist dies rechtens oder schneidet mein Arbeitgeber mich um 1 Stunde Zulagen?
11. September 2017 at 11:19
eine Nachtschichtzulage muss normalerweise zwischen 23 und 6 Uhr gezahlt werden, nicht bereits ab 22 Uhr.
Sollten im Arbeitsvertrag nicht die Schichtzuschläge definiert sein?
18. September 2017 at 11:36
diese können sich auch aus einem ggf. wirksamen Tarifvertrag ergeben.
bei mir wird schichtzulage ein Monat später ausbezahlt ( 40€) manchmal 105 € wenn ich alle Schichten gearbeitet habe.
Meine Frage ist: wie wird es versteuert?
Von den 40€ wird bei mir oft die versteuert 🤔
Bin Steuer Klasse
bruttogehalt 234€
Gesetzlich versichert unverheiratet keine Kinder.
2. Oktober 2017 at 16:04
leider können wir dazu keine Aussage tätigen. Wenden Sie sich an einen Steuerberater.
Ex-Schicht says
ich habe die letzten Jahre immer Früh- / Spätschicht gearbeitet. Seit zwei Wochen arbeite ich “Normalschicht”, also täglich von 05:00 bis 13:30 Uhr. Dadurch erhalte ich wesentlich weniger, bzw. keine Zuschläge für Spät-/Nachtarbeit. Gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf einen zeitlich begrenzten Schichtausgleich? Dies war bei meinen vorherigen Arbeitgeber üblich. Bei meinem aktuellen Arbeitgeber ist diesbezüglich im Arbeitsvertrag oder Betriebsvereinbarung nichts geregelt. Im Tarifvertrag (Südwestmetall) steht diesbezüglich auch nichts.
Hallo Ex-Schicht,
über einen gesetzlichen Anspruch auf einen zeitlich begrenzten Schichtausgleich ist uns nichts bekannt.
20. September 2017 at 16:39
Arbeite im 3 schicht Betrieb, der Arbeitgeber Bezahlt 13 und 14 Monatsgehalt und sagt damit sind Nachtschicht und Feiertags zuschläge Bezahlt ist das überhaupt möglich das so zu Bezahlen?
6. November 2017 at 14:21
dies erscheint uns nicht rechtens zu sein. Wir würden Ihnen daher empfehlen, das Ganze von einem Anwalt für Arbeitsrecht überprüfen zu lassen.
28. September 2017 at 15:43
Ich fange normal um 6.00 Uhr an. Soll jetzt manchmal schon um 5.00 Uhr anfangen. Bekomme ich die 1 Stunde schon vergütet? Oder muss ich erst mindestens 2 Stunden gearbeitet haben um einen Anspruch auf Zulage zu haben?
jede Arbeitsstunde muss vergütet werden.
2. Oktober 2017 at 17:00
Ich arbeite in einer Fabrik im 5 Schicht Konti System.Hab heute Abend ab 22 Uhr bis morgen früh 6 Uhr Nachtschicht. Morgen ist Tag der deutschen Einheit.
Frei hab ich ja nicht. Wie wird dieses Vergütete?
23. November 2017 at 8:39
ein gesetzlicher Anspruch auf einen Feiertagszuschlag existiert nicht. Ein solcher Zuschlag kann sich jedoch aus einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung, dem Arbeitsvertrag oder einer betrieblichen Übung ergeben. Wir würden Ihnen daher empfehlen, zunächst einmal bei Ihrem Arbeitgeber nachzufragen oder direkt einen Anwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren.
12. Oktober 2017 at 8:09
Arbeite im Wechselschichtbetrieb (IG Metall, NRW, FS 6-14, SS 14-22 und NS 22-6) und es kommt oft zu Überstunden.
Jetzt bekomme ich zb. wenn wir Montags schon um 5:45 Uhr anfangen (Regulär Frühschicht ab 6 Uhr) für die 15 Minuten 25% Mehrarbeitszuschlag und 25% Nachtschichtzulage.
Wenn ich aber Mittags von 14 bis 15 Uhr eine Überstunde habe, bekomme ich nicht die Spätschichtzulage (ab 14 Uhr 15%) sondern nur die 25% Mehrarbeitszuschlag. Ist das so richtg?
5. Dezember 2017 at 16:43
da kein gesetzlicher Anspruch auf diese Zuschläge besteht (mit Ausnahme des Nachtzuschlags), können wir Ihnen darauf leider keine Antwort geben. Sie sollten einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag, einen für Sie gültigen Tarifvertrag oder die Betriebsvereinbarung werfen oder alternativ das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber suchen.
ich war für 6 Wochen als Ferienaushilfe bei einer Firma, die aber keinen Betriebsrat hat, tätig. Ich arbeitete 3 Schichten.
1. Schicht 5.00 bis 13.15 Früh
2. Schicht 13.00 bis 21.15 Spät
3. Schicht 21.00 bis 5.15 Nacht
15 min Schichtwechsel
Stundenlohn betrug den Mindestlohn von 8,84 Euro. Bezahlt wurde ich nach Minuten, die Pause war unbezahlt.
Ich arbeitete 3 Wochen Nacht, bekam aber keinen Zuschlag. Im Vertrag war aber auch kein Zuschlag geregelt.
Steht mir eigentlich ein Zuschlag zu?
bei einer Bewertung der Ansprüche aus deinem Arbeitsvertrag kann dir ein Anwalt für Arbeitsrecht zur Seite stehen.
Hallo Arbeitsrechte.de – Team,
ich arbeite als Arzt in einem Krankenhaus und mache dort seit Juni 17 monatlich auch Nachtdienste. Diese werden auch richtig vergütet (laut meiner Kollegen) – wenn sie dann mal überwiesen werden.
Direkt in der ersten Woche des nächsten Monats habe ich die entsprechenden Anträge eingereicht, allerdings habe ich noch keinen einzigen Nachtdienst seit Juni vergütet bekommen und mittlerweile ist Ende Oktober (dies geht meinen Kollegen genauso).
Von einer offiziellen Stelle kam eine E-Mail an die Mitarbeiter des Hauses, dass es zu Verspätungen der Zuschlagenvergütung kommt, da es dafür nur einen Mitarbeiter gibt und dieser für bisher unbestimmte Zeit erkrankt ist – sie bitten für unser Versändnis.
Mir tut dies natürlich Leid für diesen Mitarbeiter, allerdings ist das auch nicht mein Verschulden.
Gibt es eine Frist oder einen Zeitrahmen bis den solche Schichtzulagen gezahlt werden müssen? Habe ich ab einer gewissen Zeit Anspruch auf Entschädigung? Schließlich könnte ich Geld benötigen oder rentabel verzinsen. Falls es sich sogar bis ins nächste Jahr zieht könnten sich auch steuerliche Nachteile ergeben.
wann Schichtzulagen gezahlt werden müssen, ergibt sich in der Regel aus dem Arbeitsvertrag oder dem für Sie gültigen Tarifvertrag. Hält sich Ihr Arbeitgeber nicht daran, sollten Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen.
arbeite bei einem Paketdienst. Meine Arbeitszeit beginnt seit 5 Jahren um 4:00 Uhr. Im Arbeitsvertrag steht nichts von Nachtarbeitszulage. Kann ich diese von meinem Arbeitgeber verlangen. Ich bin 61 Jahre alt.
die von dir beschriebene Arbeitszeit ist mindestens mit einer Stunde im Bereich der Nachtarbeit. Dies sollte im Arbeitsvertrag festgehalten sein und entsprechend zusätzlich vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden.
Wonne says
2. November 2017 at 22:44
Guten Abend, ich arbeite seid Juli im öffentlichen Dienst. Zuschläge bekommen wir 2 Monate später ausbezahlt. Im letzten Monat habe ich für Samstags 20% Zuschlag bekommen. Im August habe ich einen Sonntag Frühdienst gearbeitet und den Rest des Monats spät auch 2 Samstage. Letzte Woche kam dann meine Abrechnung und ich habe den Sonntagszuschlag sowie Schichtzuschlag von 12€ bekommen. Jedoch die Zuschläge für Samstags nicht mit der Begründung, wenn ich schichtzuschlag bekomme fällt der Samstagszuschlag weg. Geht dass wirklich so einfach?
2. Januar 2018 at 8:59
Tarife des Gehalts können nur so angewendet werden, wie sie im Arbeitsvertrag festgelegt oder vom Gesetzgeber festgesetzt wurden. Eine solche Klausel müsste im Arbeitsvertrag kenntlich gemacht werden.
Wir haben in unserem Betrieb ein Zeitkonto von 100 Stunden,was im Winter in der Regel auch abgefeiert wird,da bei uns dann weniger zu tun ist. Wir füllen das Zeitkonto im laufe des Jahres wieder auf,und das geschieht meistens immer durch Überstunden in den Sommermonaten.In der Zeit des Aufbaus des Zeitkontos bekommen wir keine 25% Überstundenzuschlag bezahlt,oder dem Zeitkonto gut geschrieben. Wenn das Zeitkonto mit 100 Stunden voll ist und wir weiter Überstunden machen bekommen wir das bezahlt,auch mit 25% Überstundenzuschlag. Meine Frage ist nun ob das rechtens ist das man kein Überstundenzuschlag,während des Aufbaus des Zeitkontos, bezahlt oder wenigstens gut schreibt.
Das Zeitkonto wurde im Jahr 2002 durch eine Betriebvereinbarung eingeführt.Mein Betrieb liegt in NRW und wir haben einen Haustarifvertrag der aber an dem Tarifvertrag der IG Metall angelehnt ist.
4. Januar 2018 at 16:03
es gibt keinen gesetzlich gesicherten Überstundenzuschlag. Anders sieht es jedoch aus, wenn der geltende Tarif- bzw. Arbeitsvertrag diesen zusichert. Dann müssen sich Arbeitgeber auch daran halten. Weiterhin ist darauf zu achten, dass nicht gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen wird.
Hallo sehr geehrtes Team von Arbeitsrechte.de!
Bei uns in der Firma wird in Schichten gearbeitet, von 6.00 -14.50 Uhr und von 14.50 – 23.40 Uhr, teilweise, je nach Abteilung, kommt auch die Nachtschicht dazu. Wir bekommen den Schichtzuschlag auch bezahlt. Wie verhält es sich, wenn folgendes angeordnet wird, die Frühschicht soll bereit eine Stunde eher anfangen, also 5.00 Uhr. Müsste von 5.00 – 6.00 Uhr die Schichtzulage auch gezahlt werden und gilt das auch, wenn diese Regelung nur kurzzeitig gilt? Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen.
9. Januar 2018 at 17:43
Schichtzuschläge sind auch zu zahlen, wenn nur wenige Stunden im “Nachtschicht-Bereich” gearbeitet wird.
29. November 2017 at 9:19
ab wann kann man von einem 2 – Schichtsystem sprechen oder nur von verlagerter Arbeitszeit, z.B. 2 Kollegen arbeiten von 06:00 – 14:45, 2 Kollegen 08:00 – 16:45. 1 Woche, dann Wechsel. Gibt es eine Vorschrift wie weit der Arbeitsbeginn der “Schichten” auseinander liegen muss, bzw. wie groß die Überlappungszeit sein darf.
Grüß Berg
29. Januar 2018 at 10:21
von einem Schichtsystem kann gesprochen werden, wenn unterschiedliche Arbeiter nacheinander am selben Arbeitsplatz arbeiten. Das von Ihnen beschriebene System scheint kein Schichtsystem zu sein.
ich arbeite im Krankenhaus, welches einen geregelten Tarifvertrag hat. In unserem Haus werden die Zuschläge von Nachtdienst etc, anteilig nach der jeweiligen Anstellung des Arbeitsnehmers bezahlt. Sprich eine 50% Kraft bekommt auch nur 50% der Zuschläge, Bsp. Nachtarbeit 100% – 1,28€ p.h. und eine Teilzeitkraft mit einer Anstellung von 50% bekommt demnach 0,64€ . Die Formulierung im Tarfivertrag unseres Hauses lautet: Der/ Die Beschäftigte erhält neben dem Entgeld für die tatsächliche Arbeitzsleistung Zeitzuschläge. Die Zeitzuschläge betragen – auch bei Teilzeitkräften – je Stunde
a ) für Überstunde 30 v.H.
b) für Sonntagsarbeit 25 v.H.
Ich verstehe es so, dass die Zuschläge von 100% gezahlt werden und 100% sind bei uns eine 40h Woche.
Also warum werden die Zuschläge nur anteilig berechnet und die Wechselschichtzulage ebenso, wenn ich doch regelmäßig in allen Schichten, auch als Teilzeitkraft, arbeite?
Bsp. BAG, Urteil vom 25.04.2001 – 5 AZR 368/99
Diese Urteil verstehe ich so, dass der Arbeitgeber einen guten Grund aufweisen muss, um mich als TZK schlechter bezahlen zu können. Ich erbringe aber die gleiche Arbeitslesitung wie meine Vollzeitkollegen, also ich betreue weder weniger Patientin, noch habe ich eine schlechtere Qualifzierung.
31. Januar 2018 at 17:22
bitte wenden Sie sich zu Fragen der Vertragsauslegung an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Uns ist es nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen.
Hallo und guten Tag, ich arbeite regelmäßig im 3-Schicht-System (früh – spät – nacht) in der Metallbranche. Als ich am Freitag zur Nachtschicht kam hing ein neuer Schichtplan aus. Obwohl ich in folgender Woche Spätschicht hätte, hat mich der Arbeitgeber au Frühschicht gesetzt. Meine Frage ; Muß der Arbeitgeber mir die Spätschichtzulagen zahlen ? Schließlich habe ich nicht freiwillig die Schicht gewechselt. Freundliche Grüße und vielen Dank im voraus, Michael G.
9. Februar 2018 at 16:13
prinzipiell kann ein Arbeitgeber einen einmal festgelegten Schichtplan nur ändern, wenn ein unvorhersehbares Ereignis diese Änderung notwendig macht. Ist dies nicht der Fall, darf der Chef den Plan üblichwerweise nicht spontan ändern.
Erfolgt die Planänderung allerdings rechtmäßig, steht dem Arbeitnehmer in der Regel keine Zulage für eine Schicht zu, in der er nicht tatsächlich arbeitet, selbst wenn der ursprüngliche Plan dies vorgesehen hat.
9. Januar 2018 at 11:06
Hallo,neue ist das wenn der Arbeitgeber keine Nachtschichtzulagen zahlt obwohl man nur nachts arbeitet. Zb. von 0 bis 6 Uhr? Im Vertrag steht nur der Stundenlohn dem man bekommt. Aber nichts von Prozenten. Bin im Sicherheitsdienst tätig und möchte wissen ob es da von Arbeitgeber Pflicht ist wenn in der Firma fast nur nachts gearbeitet wird die Nachtschichtzulagen zu zahlen. Arbeitgeber meint er wäre nicht verpflichtet weil nur nachts gearbeitet wird.
19. Februar 2018 at 10:12
§ 2 des Arbeitszeitgesetzes regelt, wie Nachtarbeit zu definieren ist und ab wann Nachtzuschläge zu zahlen sind. In der Regel gilt Nachtzuschlag nur für Arbeitnehmer, die in Wechselschicht Nachtarbeit leisten.
Lassen Sie sich hierzu ggf. von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten.
H. Sark says
15. Februar 2018 at 21:33
Ich arbeite seit vier Jahren als Führungskraft und seit zwei Jahren in Angestelltenverhältnis. Ich soll nach wie vor in Wechselschischt arbeiten aber mein Arbeitgeber ist nicht bereit Spät-und-Nachtschicht Zulagen zu zahlen.
Meine Arbeitszeiten sind von: 06:00 – 14:30 Uhr und von 14:30 – 23:00 Uhr wöchentlich. Was ich gerne wissen will dass der Arbeitgeber für die gewerbliche Mitarbeiter von 14:00 – 22:00 Uhr 15-% Mittagschicht und von 20:00 – 06:00 Uhr Nachtschicht Zuschlag zahlt und für die Angestellte nicht.
Steht mir den überhaupt was zu? Wenn ja, was muss ich den tun.
Hallo H. Sark,
Ronny.K says
16. Februar 2018 at 15:30
Hallo arbeite beim drk Blutspendedienst immer von 21 Uhr bis um 6 Uhr. Bin tariflich aufgestellt tvöd. Der Arbeitgeber zahlt mir schon Nachtzuschläge aber nur 20% vom Bruttolohn müssten das nicht mehr sein weil ich ja nur nachts arbeite. Dann habe ich noch eine Frage er zahlt mir keine Nachtzuschläge bei Krankheit und Urlaub das steht mir doch zu laut lohnausfallprinzip oder.
12. März 2018 at 9:00
das hängt von Ihrem Arbeitsvertrag ab. Tarifverträge variieren auch nach Branche. Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich bei einem Anwalt, ob Ihr Arbeitgeber sich hier richtig verhält.
11. Mai 2018 at 1:38
kurze Frage im Bezug auf die Schichtzulage.
Ich arbeite momentan für einen sicherheitsdienst und bewache nachts ein Street Food Festival.
Zeiten ab 22 Uhr – 08:00 Uhr oder bis 10 Uhr.
Dies sind 4 Schichten.
Ist hier die Schichtzulage Pflicht?
Kann ich was aus meinen Arbeitsvertrag diesbezüglich entnehmen?
Über Hilfe Bzw Infos wäre ich dankbar.
da es keinen gesetzlichen Anspruch auf Schichtzuschläge gibt, sind alle Zuschläge in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt.
ich arbeite als Journalistin im Früh-, Normal- und Spätdienst, bis auf die Normalschicht umfassen alle Schichten immer sieben Tage am Stück (also auch Samstag/Sonntag/Feiertage) früh von 6 – 15 Uhr und spät von 17 – 01 Uhr. Im Vertrag sind keinerlei Zuschläge festgelegt. Stehen mir gesetzlich irgendwelche Zuschüsse zu? Wie sieht es an Feiertagen wie Weihnachten und Silvester aus? Könnte ich rückwirkend für die letzten drei Jahre Zuschüsse einklagen?
15. Mai 2018 at 13:08
einen gesetzlichen Anspruch auf Feiertags- bzw. Sonntagszuschlag gibt es nicht. Eventuell ergeben sich Ansprüche aus einem Tarifvertrag. Was die vergangenen drei Jahre angeht, so müssen Sie sich an einen Anwalt wenden, da wir leider keine Rechtsberatung anbieten dürfen.
Guten Tag ich habe ein Problem ich arbeite sonntags auf 12 Stunden Schichten das heisst sonntags auf früh 12 Stunden und sonntags auf Nacht Schicht 12 Stunden ich bekomme für den Tag 50 Prozent bezahlt es gibt kein Tarifvertrag oder sonstiges ist das rechtes?bitte um Hilfe bitte LG Thomas
bitte schildern Sie Ihr genaues Anliegen einem Rechtsanwalt. Dieser kann Sie umfassend über Ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären und Sie bei der Durchsetzung unterstützen. Wir dürfen diese Rechtsberatung nicht anbieten. Unter Umständen kann hierfür Beratungshilfe beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden.
O. Michel says
Hallo. Habe nach längerer Krankheit am 12.03 wieder angefangen zu arbeiten . Habe auch alle 3 Schichten also Früh/Spät/Nacht gearbeitet. Steht mit für Monat März Schichtzulage zu? Arbietgeber hat es nicht bezahlt mit der Begründung es muss 2 zusammenhängende Monate Schicht gearbeitet werden um den Anspuch auf Schichtzulage zu haben.
einen allgemeinen gesetzlichen Anspruch auf Schichtzulage gibt es nicht.
8. Juni 2018 at 10:18
Hallo ich arbeite bei einer Komune im die im Tvöd Tarif ist.
2. Schichtbetrieb wenn man dass so nennen kann?!
1. Schicht 5:30 – 14:00 Uhr
2. Schicht 11:30 – 20:00, 2. Schicht überschneidet sich um 2,5std solange bis der andere Kollege mit dem Fahrzeug um 14:00 Uhr reinkommt und dieser dann rausgeht.
1. Darf man das Schichtarbeit nennen?
2. Ist der Arbeitgeber daher verpflichtet einen schichtzuschlag zu zahlen?
3. Es bekommt nur die erste Schicht einen Zuschlag 6€ spesen da sie länger als 8std draussen sind, Schicht 2. geht leer aus ist das ebenfalls rechtens?
Steht mir zusätzlicher Urlaub oder sonstiges zu?
die rechtliche Auslegung von Arbeits- oder Tarifverträgen fällt in den Bereich der Rechtsberatung, welche wir nicht anbieten dürfen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
28. Juni 2018 at 11:47
Wenn ich im Spätdienst arbeite (tvöd), 13:30 – 21:30, steht mir für 1 St. 30 Min. der Nachtzuschlag zu (ab 20 Uhr)?
Nachtzuschlag können in der Regel nur Nachtarbeitnehmer beanspruchen. Nachtarbeitnehmer im Sinne des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) sind gemäß § 2 Abs. 5
2. Nachtarbeit an mindestens 48 Tagen im Kalenderjahr leisten.”
28. Juni 2018 at 16:48
29. Juni 2018 at 13:08
Bin als Krankenschwester im Krankenhaus beschäftigt. Arbeite 20% im Monat (laut tvöd-Vertrag 7,7 Stunden pro Woche), allerdings nach Vereinbarung nur an Samstagen und Sonntagen in Früh- oder Spätschicht (ca. 4-5 Tage im Monat). Meine Frage ist, ob mir hier was an Zulagen oder Zuschlägen zusteht?
Habe in diesem Monat ausser Grundvergütung nichts davon bekommen. Und ob das vielleicht zeitversetzt bezahlt wird?
5. Juli 2018 at 9:46
gesetzliche Schichtzuschläge gibt es in der Regel nicht. Eine Ausnahme hiervon ist die Nachtarbeit. Ob einem Beschäftigten im Einzelfall dennoch Zuschläge zustehen, richtet sich nach der arbeits- bzw. tarifvertraglichen Vereinbarung.
J. Link says
Hallo liebes Team von Arbeitsrecht.de ,
Ich arbeite bei McDonald’s und das jeden Tag von 23:30 bis 04:00 beziehungsweise wochendens bis 06:00 Uhr morgens. Ich habe einen Manteltarifverzrag der einen Nachtzuschlag von 15% vorsieht. Überall im Internet heißt es, 25 % bzw sogar 40% sind für die jeweiligen Stunden angemessen. Heißt das, ich hätte Anspruch? Oder hab ich einfach Pech gehabt, durch den MTV?
Habe bereits mit der Chefin gesprochen und sie war der festen Überzeugung, dass 15% ausreichen sind und ich das so hinzunehmen habe.
Vielen Dank für eventuelle Antwort und liebe Grüße
8. August 2018 at 16:53
ob die tarifvertragliche Regelung zulässig ist, können wir nicht beurteilen. Bitte lassen Sie den Vertrag von einem Rechtsanwalt prüfen.
Klaus86 says
Ich arbeite in einem Betrieb mit ca. 200 Mitarbeitern, in wechselschichten.
Die Frühschicht geht von 5.00-13.00 und die Spätschicht von 13.00-21.00. Ich bekomme keine Schichtzulage o.Ä.
Ich würde das aber gerne einmal bei meinem Chef ansprechen und hätte dafür gerne ein paar Argumente die dafür sprechen. Wir haben keinen Tarifvertrag und auch keinen Betriebsrat.
10. August 2018 at 9:24
Hallo ich arbeite seit 3 Jahre als Bäcker und fange ab 2:00 Uhr an und Samstag Nacht ab 0:30 mein Chef zahlt mir keine nachtschicht Zulagen jetzt meine frage wieviel Monate kann man rückwirkend gelten machen
23. August 2018 at 14:43
die wichtigsten Fragen zum Nachtzuschlag haben wir in unserem Ratgeber zusammengefasst. Für Fragen, die ein individuelles Anliegen betreffen, wenn Sie sich bitte an einen Anwalt. Wir bieten keine Rechtsberatung an.
17. August 2018 at 6:01
Ich bekomme in der Spätschicht den Zuschlag ab 18.30 -20.00 Uhr. Nach dieser Zeit bekomme ich nix mehr. Ist das rechtens?
10. September 2018 at 12:22
da es verschiedene freiwillige und verpflichtende Zuschläge geben kann, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Dieser kann Ihr Arbeitsverhältnis und die Zuschläge beurteilen.
10. September 2018 at 19:49
Hey Servus und zwar würde ich gerne wissen wie viel Prozent Zuschläge, extra Urlaubstage und weis fer geier ead noch mir auf der Dauernachtschicht zustehen wenn sie von 22Uhr bis 06Uhr geht und hat mein Chef das Recht die Schicht von 21Uhr bis 06Uhr zu ändern nur damit er die 1Std Pause nicht zahlen muss…?
6. Oktober 2018 at 10:01
meine Frage lautet, ob schichtzulage geltend sind, bei 1 Woche Dienst 6Uhr bis 14,45uhr und nächste Woche von 10 Uhr bis 20Uhr und Freitag dafür dann frei. Danke
da es keine gesetzliche Verpflichtung zur Schichtzulage gibt, können Sie die entsprechenden Informationen Ihrem Arbeitsvertrag entnehmen.
8. November 2018 at 5:49
ich habe auch mal eine Frage 🙂
Ich arbeite in der zentrale einer Maschinenfabrik in der Schichtarbeit.
eine Woche von 05:00-13:30 Uhr und darauf die Woche von 13:30-21:30 Uhr das im Wochenwechsel.
Gibt es / sollte man da auch Zuschläge verlangen ??
18. November 2018 at 9:42
Guten Tag ich habe folgendes Problem: arbeite im Sicherheitdienst habe ein komplettes Monat von 20.00 bis 06.00 uhr gearbeitet. Da habe ich den Chef angesprochen wie viel % ich für die Nachtschichten kriegen würde? Er meinte zu mir gar keine die Firma zahlt keine Nachtszuschläge. Da bin ich aber ganz anderer Meinung Im Arbeitsvertrag steht auch nicht’s darüber Ich treffe mich im paar Tagen mit dem Chef um das ganze zu klären. Kann mir jemand sagen was mir jetzt gesetzlich zu steht? MfG Toni
21. November 2018 at 9:22
§ 6 Abs. 5 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) lautet:
Weitere Informationen zum Thema Nachtzuschlag haben wir in verschiedenen Ratgebern zusammengefasst.
laut Manteltarifvertrag von 2008 steht mir eine Schichtzulage von 6% des Bruttolohns zu (steuerpflichtig) und ein Nachtschichtzuschlag von 15% im 3- Schichtbetrieb. Tariflicher Urlaub: 30 Tage
Jetzt zu meiner Frage, ist das legitim den Nachtschichtzuschlag unter den 25% zu zahlen? Ist der Manteltarifvertrag bindet und steht er über dem gesetzlichen Nachtschichtzuschlag?
Habe meinen zuständigen Betriebsrat gefragt und bekam die Antwort: Laut Manteltarifvertrag nur 15% Nachschichtzuschlag da wir eine 6% feste Schichtzulage bekommen, die versteuert wird.
Mit dieser Antwort musste ich mich leider zufrieden geben.
Hoffe Sie können mir eine zufriedenstellendere Anwort geben.
10. Dezember 2018 at 8:21
die 25% sind nicht der gesetzliche Nachtzuschlag. Wenn der Zuschlag 25% des Lohns überschreitet ist er steuerpflichtig. Eine festgelegte Höhe für den Zuschlag gibt es nicht.
Frank Neubauer says
9. Dezember 2018 at 17:46
Hallo an das Team vom Arbeitsrecht. Ich habe da mal zwei Fragen. Ich arbeite seit November 2011 für ein Logistikunternehmen in dem waren Stundenlohn und Schichtzuschläge immer gleich. Im Mai 2016 wurde daraus eine andere Firma. Der Stundenlohn wurde etwas höher aber die Schichtzuschläge wurden immer basierend auf den Mindestlohn gezahlt. Ist diese Zahlweise berechtigt weil man immer liest das die Zuschläge auf den Grundlohn gezahlt werden? Und meine andere Frage: Ich habe jetzt im Monat November Weihnachtsgeld erhalten und kündige meinen Arbeitsvertrag zum 31.12.2018 fristgerecht. Bin ich verpflichtet das Weihnachtsgeld in vollem Umfang zurückzuzahlen?
Heiko T. says
Hallo, Eine Frage zur wechselschicht. Eine Kollegin hat ihren einzigen Frühdienst getauscht in Nachtdienst aufgrund von Krankheit eines Kollegen: Also aus dienstlichen Gründen mit Wissen des Arbeitgebers.
Sie hat nun keinen Früh innerhalb eines Monats, nur Spät und Nacht. Geplant war jedoch auch ein Früh. Erhält sie die Wechselschichtzulage trotzdem ?
ein kurzzeitiges Abweichen von der Berechtigungsgrundlage bedeutet nicht, dass der Anspruch unmittelbar verfällt.

References: § 3
 § 10

§ 3
 § 11
 § 2

§ 5

§ 2
 § 2

§ 6