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Timestamp: 2016-10-22 19:54:01+00:00

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8C_748/2011 (11.06.2012)
Der 1954 geborene N.________ war seit 1992 als selbstst�ndiger Rollladen- und Storenmonteur t�tig. Am 6. Februar 2009 meldete er sich unter Hinweis auf Schulter-, Nacken- und R�ckenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente) an. Die IV-Stelle des Kantons Schwyz f�hrte in der Folge medizinische und erwerbliche Abkl�rungen durch, veranlasste ein Gutachten beim Zentrum X.________, vom 11. November 2009 und holte einen Abkl�rungsbericht f�r Selbstst�ndigerwerbende vom 23. M�rz 2010 ein. Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren wies sie mit Verf�gung vom 12. Mai 2011 das Leistungsbegehren des Versicherten ausgehend von einem Invalidit�tsgrad von 25 % ab.
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 11. August 2011 insoweit gut, als es feststellte, dass der Versicherte Anspruch auf Berufsberatung und Arbeitsvermittlung habe. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst der Versicherte unter Beilage eines �rztlichen Zeugnisses des Dr. med. A.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Oktober 2011 beantragen, der kantonale Gerichtsentscheid und die Verf�gung der IV-Stelle seien dahin gehend abzu�ndern, dass ihm eine Invalidenrente zustehe. Eventualiter sei die Sache zu erg�nzenden Abkl�rungen an die IV-Stelle zur�ckzuweisen.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Es wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen). Unter Ber�cksichtigung der Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) pr�ft es indessen nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind, und ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr aufgegriffen werden (BGE 134 I 313 E. 2 S. 315, 65 E. 1.3 S. 67 f., je mit Hinweisen).
1.2 Auf der nicht medizinischen beruflich-erwerblichen Stufe der Invalidit�tsbemessung charakterisieren sich als Rechtsfragen die gesetzlichen und rechtsprechungsgem�ssen Regeln �ber die Durchf�hrung des Einkommensvergleichs, einschliesslich derjenigen �ber die Anwendung der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE). In dieser Sicht stellt sich die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen als Tatfrage dar, soweit sie auf konkreter Beweisw�rdigung beruht, hingegen als Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft etwa die Fragen, ob Tabellenl�hne anwendbar sind und welches die massgebende Tabelle ist (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Demgegen�ber beschl�gt der Umgang mit den Zahlen in der massgeblichen LSE-Tabelle eine Tatfrage. Schliesslich ist die Frage, ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begr�ndeter) Abzug vorzunehmen sei, eine Rechtsfrage, w�hrend jene nach der H�he des Abzuges eine typische Ermessensfrage darstellt, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zug�nglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat, also Ermessens�berschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis auf BGE 132 V 393 E. 3.3 in fine S. 399).
2.1 Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Derartige Umst�nde k�nnen namentlich in formellrechtlichen M�ngeln des angefochtenen Entscheids liegen, mit denen die Partei nicht rechnete und nach Treu und Glauben nicht zu rechnen brauchte, oder darin, dass die Vorinstanz materiell in einer Weise urteilt, dass bestimmte Sachumst�nde neu und erstmals rechtserheblich werden. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG f�r die Zul�ssigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres h�tten vorgebracht werden k�nnen (Urteil 9C_920/2008 vom 16. April 2009 E. 2.3, nicht publ. in: BGE 135 V 163, aber in: SVR 2009 BVG Nr. 30 S. 109). Das Einbringen von Tatsachen oder Beweismitteln, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind (sog. echte Noven), ist vor Bundesgericht unzul�ssig (Urteil 8C_620/2011 vom 8. Februar 2011 E. 2. mit Hinweisen).
2.2 Der mit letztinstanzlicher Beschwerde neu aufgelegte Bericht des Psychiaters Dr. med. A.________ vom 9. Oktober 2011 �ber die am 3. September 2011 aufgenommene Psychotherapie, stellt ein sog. echtes Novum dar, welches im vorliegenden Verfahren unbeachtlich ist.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze betreffend die Begriffe der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 2 IVG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen anhand der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG, seit 1. Januar 2008 allerdings in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG), die Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tssch�tzung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 132 V 93 E. 4 S. 99 f.) sowie die Anforderungen an beweiskr�ftige medizinische Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; ferner BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
4.1 Bei Erwerbst�tigen Versicherten ist der Invalidit�tsgrad grunds�tzlich nach der allgemeinen Einkommenvergleichsmethode zu bestimmen (Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 S. 348 f.). Die Anwendung der ausserordentlichen Bemessungsmethode (BGE 128 V 29) ist dann gegeben, wenn sich die beiden hypothetischen Vergleichseinkommen nicht hinreichend zuverl�ssig ermitteln oder sch�tzen lassen (Urteil 9C_324/2008 vom 6. Januar 2009 E. 3.2.1 mit Hinweisen).
4.2 F�r die Ermittlung des hypothetisch erzielbaren Verdienstes ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) ist entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich verdient h�tte und nicht, was sie bestenfalls erzielen k�nnte (BGE 131 V 51 E. 5.1 S. 53). Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angekn�pft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden w�re. Ausnahmen m�ssen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 58 E. 3.1 S. 59 und E. 3.4.6 S. 64f.). Angesichts der in Art. 25 Abs. 1 IVV vorgesehenen Gleichstellung der invalidenversicherungsrechtlich massgebenden hypothetischen Vergleichseinkommen mit den nach AHV-Recht beitragspflichtigen Erwerbseinkommen kann das Valideneinkommen von Selbstst�ndigerwerbenden zumeist aufgrund der Eintr�ge im Individuellen Konto der AHV (IK) bestimmt werden. Weist das bis Eintritt der Invalidit�t erzielte Einkommen starke und verh�ltnism�ssig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist dabei auf den w�hrend einer l�ngeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (SVR 2010 IV Nr. 26 S. 79, 8C_9/2009 E. 3.3; SVR 2009 IV Nr. 28 S. 79, 8C_576/2008 E. 6.2 mit Hinweisen).
5.1 Die Vorinstanz ermittelte den Invalidit�tsgrad nach der allgemeinen Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348f.). Bei der Berechnung des Valideneinkommens ging sie dabei vom im IK-Auszug verzeichneten Verdienst im Jahre 2006 von Fr. 70'500.- aus. Unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung 2006 bis 2009 errechnete sie ein j�hrliches Valideneinkommen von Fr. 74'610.-. Sie f�hrte aus, dass aufgrund der medizinischen Akten ab 2. August 2007 eine Arbeitsunf�higkeit ausgewiesen sei und mithin auf das im Vorjahr erzielte Einkommen abzustellen sei.
Der Beschwerdef�hrer stellt sich demgegen�ber im Wesentlichen auf den Standpunkt, dass sich das Valideneinkommen anhand der IK-Ausz�ge nicht zuverl�ssig ermitteln lasse, womit die ausserordentliche Bemessungsmethode anwendbar sei. Insbesondere sei zu ber�cksichtigen, dass er bereits vor dem Sommer 2007 unter erheblichen Beschwerden im Bereich der rechten Schulter gelitten habe. Zudem habe die Einzelfirma erst seit September 2004 bestanden. Sodann w�rden die Gesch�ftsergebnisse grosse Abweichungen aufweisen.
5.2 Entgegen den Einwendungen des Beschwerdef�hrers erweist sich die Feststellung der Vorinstanz, wonach nicht ausgewiesen sei, dass er bereits vor August 2007 an Beschwerden im Bereich der rechten Schulter litt, die seine Arbeitsf�higkeit und damit das Betriebsergebnis seiner Firma negativ beeinflusst h�tten, nicht als offensichtlich unrichtig. Insbesondere liegen mit der Vorinstanz f�r die Beschwerden vor dem Beinahesturz vom kippenden Tisch im Juli 2007 weder Arztzeugnisse noch Arztberichte vor, welche eine Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit dokumentieren k�nnten. Zwar ist dem Gutachten des Zentrums X.________ zu entnehmen, dass bereits vor diesem Ereignis Beschwerden im Bereich der rechten Schulter bestanden haben, allerdings kann daraus entgegen dem Beschwerdef�hrer nicht aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung ohne weiteres geschlossen werden, dass dadurch insbesondere bei Selbstst�ndigerwerbenden die Leistungsf�higkeit bereits zuvor relevant beeintr�chtigt war. Das Gutachten �ussert sich lediglich zur aktuellen Einschr�nkung in der Arbeitsleistung. Auch aus den Akten ergeben sich keine entsprechenden Anhaltspunkte. Entgegen dem Beschwerdef�hrer ist nicht �berwiegend wahrscheinlich, dass sich die vor dem Sommer bestandenen Schulterbeschwerden negativ auf das Betriebsergebnis ausgewirkt haben, ist doch gem�ss IK-Auszug in den Jahre 2005 und 2006 keine Erwerbseinbusse ersichtlich. �berdies l�sst sich aus dem Umstand, dass das Ganze als Krankheit und nicht als Unfall abgewickelt wurde, wie geltend macht wird, nichts ableiten, so kann eine Krankheit bereits l�ngere Zeit andauern ohne die Arbeitsf�higkeit einzuschr�nken, um dann mit der Zeit oder aufgrund eines bestimmten Ereignisses die Leistungsf�higkeit zu beeintr�chtigen. So verh�lt es sich auch hier.
5.3 Nicht als bundesrechtswidrig zu beanstanden ist ferner, dass die Vorinstanz bei der Ermittlung des Valideneinkommens aufgrund des IK-Auszugs vom Einkommen des Jahres 2006 in der H�he von Fr. 70'500.- ausging. Gem�ss IK-Auszug sind die Einkommen in den Jahren 1998 bis 2002 konstant anstiegen, in den Jahren 2003 und 2004 ist ein Einbruch zu verzeichnen und im 2005 und 2006 haben sie wieder auf urspr�nglichem Niveau zugenommen. Nachdem die IK-Eintr�ge insgesamt eine steigende Tendenz aufweisen liegt keine Bundesrechtsverletzung vor, wenn die Vorinstanz zu Gunsten des Versicherten den h�chsten Verdienst von 2006 ber�cksichtigte. Inwiefern die Gesch�ftsergebnisse erhebliche Abweichungen aufweisen sollen, ist nicht zu erkennen. Der Unternehmensgewinn 2006 betr�gt gem�ss entsprechender Erfolgsrechnung Fr. 66'328.42. Wenn der Beschwerdef�hrer weiter einwendet, ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung w�re dieses Einkommen heute - nach der allgemeinen Lebenserfahrung - sicher um Einiges h�her, nachdem er ja bereits in der Anfangsphase seiner selbstst�ndigen T�tigkeit (Einzelfirma ab September 2004) ein Einkommen um die Fr. 70'000.- generiert habe und gem�ss IK-Auszug im Jahre 2008, als unbestrittenermassen bereits gesundheitliche Beeintr�chtigung bestanden h�tten, noch ein Einkommen von Fr. 78'300.- abrechnete, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Zum einen betrug das Einkommen im Jahre 2004 gem�ss IK-Auszug lediglich Fr. 54'967.-, zum andern ist der Beschwerdef�hrer bereits seit 1992 als selbstst�ndiger Rollladen- und Storenmonteur t�tig. Gem�ss verbindlicher Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz wurde am ........ die Einzelfirma, N.________, ins Handelsregister eingetragen. Diese wurde am 21. Februar 2002 von der R.________ GmbH, �bernommen, in welcher der Beschwerdef�hrer Gesellschafter und Gesch�ftsf�hrer mit Einzelunterschrift war (vgl. Handelsregisterauszug, abrufbar unter www.zefix.ch); am 21. September 2004 gr�ndete der Versicherte die Einzelfirma O.________. Unter diesen Umst�nden erweist sich der Einwand, wonach nach Aufnahme der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit nicht sofort die besten Betriebsergebnisse zu erwarten seien, als nicht stichhaltig. Von einer kurzen Dauer der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit im Sinne der Rechtsprechung (BGE 135 V 58 E. 3.4.6 S. 64) kann nicht gesprochen werden. Der Wechsel der Rechtsform von der GmbH zur Einzelfirma �ndert daran nichts. Was den hohen Betriebsgewinn im Jahre 2008 betrifft, sind darin, wie der Beschwerdef�hrer in der Rechtsschrift (unter Verweis auf das Kontoblatt vom 1.1 - 31.12.08) selbst betont, offenbar auch Krankentaggelder und Leistungen einer Zusatzversicherung enthalten. Schliesslich erweist sich als unerheblich, dass er, wie er geltend macht, entsprechend der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung LSE im Jahre 2009 ein Valideneinkommen von Fr. 96'191 h�tte erzielen k�nnen. Es bestehen keinerlei Anhaltspunkte daf�r, dass er ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung sein Unternehmen zu Gunsten einer besser entl�hnten T�tigkeit aufgegeben h�tte, vielmehr will er dieses ja auch heute noch weiterf�hren. Da sich der Versicherte somit, auch als seine Arbeitsf�higkeit noch nicht beeintr�chtigt war, �ber mehrere Jahre hinweg mit einem geringeren Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit begn�gt hat, ist dieses f�r die Festlegung des Valideneinkommens massgebend, selbst wenn besser entl�hnte Erwerbsm�glichkeiten bestanden h�tten (BGE 135 V 58 E. 3.4.6 S. 64).
5.4 Zusammenfassend steht somit fest, dass sich das Valideneinkommen aufgrund der IK-Zusammenz�ge zuverl�ssig bestimmen l�sst und mithin rechtsprechungsgem�ss kein Grund f�r die Anwendung der ausserordentlichen Bemessungsmethode besteht. Das vorinstanzlich festgestellte j�hrliche Valideneinkommen von Fr. 74'610.- ist zu best�tigen.
6.1 Bei der Beurteilung des Invalideneinkommens stellte das kantonale Gericht gest�tzt auf das Gutachten des Zentrums X.________ vom 11. November 2009 fest, dass der Beschwerdef�hrer seine angestammte T�tigkeit als selbstst�ndiger Rollladenmonteur wegen seiner k�rperlichen Beschwerden nur noch sehr eingeschr�nkt aus�ben k�nne; dies gelte insbesondere f�r Vermessungs-, und Montagearbeiten sowie Reparaturen. Als zumutbar bezeichnete es eine leidensangepasste k�rperlich leichte T�tigkeit unter Ber�cksichtigung gewisser Gewichtslimiten, die zudem keine Arbeiten �ber Schulterh�he mit dem rechtem Arm beinhaltet. Beim Hantieren von Gewichten und insbesondere beim Heben von Taillen- zu Kopfh�he sei der rechte Arm sodann nur unterst�tzend einzusetzen. Dies ist unbestritten. Zudem hielt es fest, der Versicherte arbeite zur Zeit gem�ss eigenen Angaben als unselbstst�ndig Erwerbender f�r seine wieder reaktivierte R.________ GmbH. E.________ (der andere Gesellschafter) werde die H�lfte des Gesch�fts �bernehmen, die Kundenbetreuung t�tigen, die "schwierigen" Sachen im B�ro erledigen sowie auch die Vermessungen machen. Gem�ss eigenen Angaben werde er etwa noch eine Leistung von 50 % erbringen k�nnen. Das kantonale Gericht stellte fest, dass der Beschwerdef�hrer unter diesen Umst�nden seine ihm verbliebene Arbeitsf�higkeit nicht in zumutbarer Weise voll aussch�pfe. Es erwog, unter Ber�cksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sei beim 1954 geborenen Versicherten nicht von einem Alter auszugehen, das per se gegen die Zumutbarkeit des Berufswechsels spreche. Pers�nliche und famili�re Lebensverh�ltnisse (der Beschwerdef�hrer sei nicht mehr verheiratet und kinderlos), welche eine Aufgabe der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit als unzumutbar erscheinen liessen, seien nicht ersichtlich. Es kam zum Schluss, dass die Aufgabe der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit bzw. ein Berufswechsel zumutbar sei.
6.2 Der Beschwerdef�hrer stellt sich demgegen�ber auf den Standpunkt, dass ihm die Betriebsaufgabe bzw. ein Berufswechsel in eine unselbstst�ndige Verweisungst�tigkeit nicht zumutbar sei und der Invalidit�tsgrad mithin anhand der ausserordentlichen Invalidit�tsbemessungsmethode und nicht anhand eines Einkommensvergleichs unter Anwendung statistischer Tabellenl�hne festzulegen sei. Im Wesentlichen r�gt er als realit�tsfremd und mithin willk�rlich, dass er im Alter von 57 Jahren (Legastheniker), der lediglich die Sonderschule besucht und Anlehren absolviert habe, zudem bereits �ber 20 Jahre als Storenmonteur t�tig sei bzw. bereits seit Jahren ein eigenes Gesch�ft habe respektive in leitender Stellung t�tig sei, mit seinen gesundheitlichen Beeintr�chtigungen und seiner Pers�nlichkeitsstruktur eine sog. leidensangepasste T�tigkeit finden k�nne. Er habe seinen Betrieb entsprechend umstrukturiert und einen Monteur zu einem Pensum von 100 % und eine B�rohilfe an zwei Tagen pro Woche angestellt. Angesichts seiner jahrzehntelangen Erfahrung als selbstst�ndiger Rollladenmonteur bzw. Gesch�ftsf�hrer, sowie der Tatsache, dass er den Betrieb ganz allein aufgebaut und etabliert habe und mit entsprechender Hilfe weiterhin aufrecht zu erhalten verm�ge, sei eine vollst�ndige Betriebsaufgabe nicht zumutbar.
6.3 Bez�glich der umstrittenen wirtschaftlichen Verwertbarkeit der Restarbeitsf�higkeit ist mit dem kantonalen Gericht auf den im Gebiet der Invalidenversicherung allgemein geltenden Grundsatz der Schadenminderungspflicht hinzuweisen, wonach die versicherte Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzukehren hat, um die Folgen der Invalidit�t bestm�glich zu mindern. Ein Rentenanspruch ist zu verneinen, wenn die Person selbst ohne Eingliederungsmassnahmen, n�tigenfalls mit einem Berufswechsel, zumutbarerweise in der Lage ist, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. Von der versicherten Person d�rfen dabei aber nur Vorkehren verlangt werden, die unter Ber�cksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind (SVR 2010 IV Nr. 11 S. 35 E. 4.1, 9C_236/2009, mit Hinweis auf BGE 113 V 22 E. 4a S. 28). Der Begriff der zumutbaren T�tigkeit im Rahmen der Invalidit�tsbemessung nach Art. 16 ATSG bezweckt, die Schadenminderungspflicht zu begrenzen oder - positiv formuliert - deren Mass zu bestimmen. Eine versicherte Person ist daher unter Umst�nden invalidenversicherungsrechtlich so zu behandeln, wie wenn sie ihre T�tigkeit als Selbstst�ndigerwerbende aufgibt, d.h. sich im Rahmen der Invalidit�tsbemessung jene Eink�nfte anrechnen lassen muss, welche sie bei Aufnahme einer leidensangepassten unselbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit zumutbarerweise verdienen k�nnte. F�r die Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs der zumutbaren T�tigkeit im Allgemeinen, wie bei der Aufgabe der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit im Besonderen, sind die gesamten subjektiven und objektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zu ber�cksichtigen. Im Vordergrund stehen bei den subjektiven Umst�nden die verbliebene Leistungsf�higkeit sowie die weiteren pers�nlichen Verh�ltnisse, wie Alter, berufliche Stellung, Verwurzelung am Wohnort etc.. Bei den objektiven Umst�nden sind insbesondere der ausgeglichene Arbeitsmarkt und die noch zu erwartende Aktivit�tsdauer massgeblich (vgl. SVR 2010 IV Nr. 11 S. 35, 9C_236/2009 E. 4.1 und 4.3; Urteil 9C_437/2008 vom 19. M�rz 2009 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen).
6.4 Mit Blick auf die dargelegten Grunds�tze, die Umst�nde im konkreten Fall und die hohen H�rden, welche das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung f�r die Unverwertbarkeit der Restarbeitsf�higkeit �lterer Menschen entwickelt hat (vgl. dazu Zusammenstellung der Rechtsprechung im Urteil 9C_437/2008 vom 19. M�rz 2009 E. 4 mit weiteren Hinweisen) erweist sich der vom kantonalen Gericht als zumutbar erachtete Wechsel in ein leidensangepasstes Anstellungsverh�ltnis und das Abstellen auf die Angaben der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes f�r Statistik zur Ermittlung des Invalideneinkommens als bundesrechtskonform. Die Vorinstanz verletzte kein Bundesrecht, wenn sie die Betriebsaufgabe als zumutbar beurteilte und einen iv-rechtlich erheblichen fehlenden Zugang des Beschwerdef�hrers zum Arbeitsmarkt verneinte. Dieser war im massgebenden Verf�gungszeitpunkt (BGE 129 V 1 E. 1.2 S. 4) 57 Jahre alt. Damit durfte das kantonale Gericht die Anstellungschancen auf dem von Gesetzes wegen als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt f�r intakt erachten. Dies gilt umso mehr, als nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz die dem Beschwerdef�hrer offenstehenden zumutbaren T�tigkeiten im Rahmen eines Vollpensums ausge�bt werden k�nnen und nur ganz spezifischen, vorwiegend auf das Heben von Gewichten beschr�nkten Limitierungen unterliegen. Leichte Hilfsarbeiten werden auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt grunds�tzlich altersunabh�ngig nachgefragt. �berdies k�nnte er im angestammten Betrieb trotz Umorganisation gem�ss eigenen Angaben lediglich noch 50 % t�tig sein. Mit der Vorinstanz sind zudem pers�nliche und famili�re Lebensumst�nde, welche die Aufgabe der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit im konkreten Fall mit Blick auf die Schadenminderungspflicht als unzumutbar erscheinen liessen, nicht gegeben. Dabei wird nicht ausser Acht gelassen, dass die Aufgabe eines eigenen �ber Jahre hinweg aufgebauten Betriebes einen einschneidenden Schritt darstellt. Entgegen dem Beschwerdef�hrer wurden die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen geh�rig ber�cksichtigt. Daran verm�chte auch der letztinstanzlich eingereichte Bericht des Dr. med. A.________ vom 3. Oktober 2011, der als Novum im vorliegenden Verfahren nicht zu beachten ist (vgl. E. 2 hievor), nichts zu �ndern, bezieht er sich doch auf einen Zeitraum nach Verf�gungserlass. Inwiefern sodann die Pers�nlichkeitsstruktur des Versicherten einer zumutbaren T�tigkeit entgegenstehen soll, ist aufgrund der Akten nicht zu erkennen und wird auch nicht n�her begr�ndet. Damit bestand kein Grund f�r einen erwerblich gewichteten Bet�tigungsvergleich f�r selbstst�ndig Erwerbende.
6.5 Zur Bestimmung des Invalideneinkommens stellte die Vorinstanz auf die Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes f�r Statistik ab. Sie st�tzte sich auf die Tabelle TA1 (Bruttolohn, "Total" f�r M�nner im Anforderungsniveau 4, einfache und repetitive T�tigkeiten) der LSE 2008 und errechnete unter Ber�cksichtigung der betriebs�blichen Wochenarbeitszeit und der Nominallohnentwicklung f�r das Jahr 2009 ein Jahreseinkommen von Fr. 61'239.-. Sie erwog, ob der leidensbedingte Abzug der Verwaltung von 15 % angemessen sei, k�nne offen gelassen werden, da sich selbst bei Anwendung des Maximalabzugs von 25 % kein rentenbegr�ndender IV-Grad erg�be. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 74'610.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 52'053.- unter Ber�cksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 25 % betrage der IV-Grad gerundet 38 %.
Inwiefern bei dieser Ausgangslage der vorinstanzliche Abzug auf einer rechtsfehlerhaften Ermessensaus�bung beruhen soll, wie ger�gt wird, ist nicht nachvollziehbar. Zudem sind die weiteren Einwendungen des Beschwerdef�hrers zur H�he des Invalideneinkommens nicht geeignet dieses als offensichtlich unrichtig oder bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. So umfassen leichte leidensangepasste T�tigkeiten nicht vorwiegend administrative Arbeiten, bei denen der Beschwerdef�hrer aufgrund seiner Legasthenie und seiner schulischen Voraussetzungen tats�chlich beeintr�chtigt w�re. �berdies bildet bei der Invalidit�tsbemessung nicht der effektive, sondern der hypothetische ausgeglichene Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) Referenzpunkt. Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist ein theoretischer und abstrakter Begriff. Er ber�cksichtigt die konkrete Arbeitsmarktlage nicht, umfasst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch tats�chlich nicht vorhandene Stellenangebote und sieht von den fehlenden oder verringerten Chancen gesundheitlich Beeintr�chtigter, tats�chlich eine zumutbare und geeignete Arbeitsstelle zu finden, ab. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen F�cher verschiedenartiger Stellen offenh�lt (BGE 134 V 64 E. 4.2.1 S. 70 f.; 110 V 273 E. 4b S. 276).
Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz zu Recht den Anspruch auf eine Invalidenrente verneint. Die Beschwerde ist mithin unbegr�ndet.

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 105
 BGE 
in fine
 Art. 99
 BGE 
 Art. 4
 Art. 28
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 25
 BGE 
 BGE 
 Art. 16