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Timestamp: 2018-12-12 07:33:05+00:00

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BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. II ZR 331/14 Abgesehen etwa von dem Sonderfall des § 311 Abs.3 BGB, in dem auch ein Dritter haften kann, wenn er in besonderem Maße Vertrauen für sich in Anspruch genommen hat, trifft die Haftung aus Verschulden bei Vertragsschluss denjenigen, der den Vertrag im eigenen Namen abschließen will (BGH, Urteil vom 23. April 2012 - II ZR 211/09, ZIP 2012, 1231, Rn. 23).
BGH, URTEIL vom 4.4.2016, Az. III ZR 279/15 Da die formularmäßige Vereinbarung eines einseitigen Entgelterhöhungsrechts in Wohn- und Betreuungsverträgen nicht nur wesentlichen vertragsrechtlichen Grundsätzen (§ 311 Abs. 1 BGB) widerspricht, sondern auch dem Gesetzeszweck, den Heimbewohner als gleichberechtigten Verhandlungs- und Vertragspartner zu stärken, zuwiderläuft, stellt sie zugleich eine unangemessene Benachteiligung des Verbrauchers im Sinne von § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 BGB dar (OLG Hamm aaO Rn. 154).
OLG München, Urteil vom 4.2.2015, Az. 23 U 3103/14 Insoweit ist jedoch nach § 311 Abs. 1 Satz 2 BGB mit dem Eigentumserwerb des Klägers nach spanischen Recht jedenfalls Heilung eingetreten (vgl. BGHZ 73, 391/397).
BGH, Urteil vom 2.6.2013, Az. II ZR 193/11 19	Abgesehen von dem Sonderfall des § 311 Abs.3 BGB, in dem auch ein Dritter haften kann, wenn er in besonderem Maße Vertrauen für sich in Anspruch genommen hat, trifft die Haftung aus Verschulden bei Vertragsschluss denjenigen, der den Vertrag im eigenen Namen abschließen will (BGH, Urteil vom 23. April 2012 - II ZR 211/09, ZIP 2012, 1231 Rn. 23).
BGH, URTEIL vom 4.1.2013, Az. IX ZR 138/11 Nach gefestigter Rechtsprechung begründet der Tatbestand einer rechtswidrigen Drohung oder arglistigen Täuschung außer der Anfechtungsmöglichkeit auch einen Schadensersatzanspruch wegen Verschuldens beim Vertragsschluss (§ 311 Abs. 2 BGB), der dem Bedrohten oder Getäuschten das Recht gibt, auch ohne Ausübung eines Gestaltungsrechts Befreiung von der eingegangenen Verbindlichkeit zu verlangen (BGH, Urteil vom 11. Mai 1979 - V ZR 75/78, NJW1979, 1983 f; vom 24. Oktober 1996 -IXZR 4/96, WM 1997, 77, 78; vom 3. Februar 1999 -VIII ZR 14/98, WM 1999, 1034, 1035; vom 18. September 2001 -XZR 107/00, NJW-RR 2002, 308, 309 f), sofern dem Betroffenen durch den Vertragsschluss ein Schaden entstanden ist (BGH, Urteil vom 26. September 1997 - VZR 29/96, WM 1997, 2309, 2311 f; vom 4. Juli 2002 - IXZR 153/01, NJW 2002, 2774, 2775; vom 10. Januar 2006 -XI ZR 169/05, WM 2006, 377, 380).
BGH, URTEIL vom 4.1.2013, Az. IX ZR 138/11 Eine unter diesen Umständen zustande gekommene Abrede beruht im Hinblick auf die widerrechtliche Drohung auf einer unzulässigen Willensbeeinflussung und begründet nach § 311 Abs. 2 BGB den Anspruch auf Befreiung von der eingegangenen Verbindlichkeit (vgl. BGH, Urteil vom 4. Juli 2002, aaO).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 2.7.2012, Az. 8 Sa 1346/11 Für einen im Vorfeld eines Vertragsschlusses agierenden Dritten, insbesondere einen Vertreter des Arbeitgebers, gilt dies dann, wenn er in besonderem Maße Vertrauen für sich in Anspruch genommen hat und dadurch die Vertragsverhandlungen oder den Vertragsschluss erheblich beeinflusst hat, oder wenn er ein unmittelbares eigenes wirtschaftliches Interesse am Abschluss des Geschäfts hatte (BAG, Urteil vom 13.02.2007 - 9 AZR 106/06, NZA 2008, 121; zur Rechtslage vor Inkrafttreten des § 311 BGB Urteil vom 24.11.2005 - 8 AZR 1/05, NZA 2006, 914).
OLG München, Beschluss vom 4.9.2011, Az. 5 W 1832/11 Für die daneben auch geltend gemachte Haftung auf vertraglicher Grundlage nach § 311 Abs.2 BGB ist § 7 KapMuG nicht anwendbar (BGH a. a. O. Rn. 14).
LG Paderborn, Urteil vom 4.2.2011, Az. 4 O 294/10 Indes genügt allein diese freundschaftliche Beziehung nicht, eine Eigenhaftung des Beklagten gemäß § 311 Abs.3 BGB zu begründen (BGH, Urteil vom 29.01.1992, Az: VIII ZR 80/91 = NJW-RR 92, 605).
BGH, URTEIL vom 4.8.2010, Az. III ZR 246/09 13	In	diesem	Zusammenhang	können nach den anerkannten allgemeinen Grundsätzen über den Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter auch Schutzpflichten gegenüber Dritten begründet werden; ein 'echtes Vertragsverhältnis' ist für einen solchen Drittschutz nicht erforderlich, eine schuldrechtliche Sonderverbindung genügt (vgl. §311 Abs. 2 BGB; s. zur Anwendbarkeit auf vorvertragliche Rechtsbeziehungen etwa BGH, Urteile vom 28. Januar 1976 -VIII ZR 246/74, BGHZ 66, 51, 56 und vom 13. Februar 2003 - IX ZR 62/02, NJW-RR 2003, 1035, 1036; Palandt/Grüneberg aaO §328 Rn. 15; zur Anwendbarkeit auf öffentlich-rechtliche Nutzungsverhältnisse: Senatsurteil vom 14. Dezember 2006 - III ZR 303/05, NJW 2007, 1061, 1062 Rn. 9 f).
BGH, URTEIL vom 2.4.2009, Az. XI ZR 586/07 Da die Arglist des Vermittlers bei einem verbundenen Geschäft nach den Grundsätzen des Senatsurteils vom 25. April 2006 (BGHZ 167, 239, Tz. 29 f.) zugleich eine Haftung der den Erwerb der Kapitalanlage finanzierenden Bank für ein vorsätzliches Verschulden bei Vertragsverhandlungen (jetzt § 311 Abs. 2 BGB) begründet, trägt die Beweislast für diesen aus der Arglist hergeleiteten Vorsatz ausnahmsweise ebenfalls der Anspruchsteller.
BGH, URTEIL vom 5.2.2009, Az. V ZR 30/08 13	b) Ob und ggf.unter welchen Voraussetzungen auf die Grundsätze des Verschuldens bei Vertragsschluss (§280 i.V. m. §311 Abs. 2 Nr. 1 BGB) im Sachbereich der §§ 434 ff. BGB zurückgegriffen werden darf, ist umstritten und bislang nicht höchstrichterlich geklärt (vgl. auch BGH, Urt. v. 17. Januar 2008, III ZR 224/06, NJW-RR 2008, 564, 565).
BGH, URTEIL vom 1.3.2007, Az. II ZR 325/05 Die Nichtigkeit des Anwaltsvertrages führt nicht zu einer Haftungsfreistellung, sondern lässt Hinweispflichten gemäß §311 Abs. 2 BGB sowie aus Geschäftsführung ohne Auftrag unberührt (vgl. BGHZ 157, 168, 175; BGH, Urt. v. 28. Juli 2005 - III ZR 290/04, ZIP 2005, 1599, 1601), die hier dahin gingen, die Beklagte auf die Problematik der stillen Gesellschaftsverträge hinzuweisen.
BGH, URTEIL vom 4.6.2005, Az. III ZR 290/04 Aufklärungsund Hinweispflichten, deren Verletzung die Haftung aus culpa in contrahendo (siehe jetzt § 311 Abs. 2 BGB) zur Folge hat, können allein aufgrund des rechtsgeschäftlichen Kontakts der Parteien entstehen, auch wenn der Vertrag nicht wirksam zustande kommt (vgl. z.B.: BGH, Urteile vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03 - NJW 2005, 668, 670 und vom 17. Januar 1995 - XI ZR 225/93 - NJW 1995, 1151, 1153).
BGH, URTEIL vom 2.4.2004, Az. XI ZR 41/03 res eigenes wirtschaftliches Interesse am Abschluß des Geschäfts hatte (st. Rspr., BGHZ56, 81, 83 f.; 70, 337, 341 f.; 74, 103, 108; 129, 136, 170; BGH, Urteil vom 29. Januar 1997 - VIII ZR 356/95, WM 1997, 1431, 1432; vgl. nunmehr § 311 Abs.3 BGB).
BGH, URTEIL vom 2.4.2004, Az. XI ZR 40/03 Ausnahmsweise kann allerdings der für einen Beteiligten auftretende Vertreter, Vermittler oder Sachwalter selbst aus dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei Vertragsschluß auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn er in besonderem Maße Vertrauen für sich in Anspruch genommen hat oder wenn er - was vorliegend nicht in Betracht kommt - ein unmittelbares eigenes wirtschaftliches Interesse am Abschluß des Geschäfts hatte (st. Rspr., BGHZ 56, 81, 83 ff.; 70, 337, 341 ff.; 74, 103, 108; 129, 136, 170; BGH, Urteil vom 29. Januar 1997 - VIII ZR 356/95, WM 1997, 1431, 1432; vgl. nunmehr § 311 Abs.3 BGB).
BGH, URTEIL vom 2.9.1990, Az. IX ZR 9/90 Werden hingegen nur einzelne Gegenstände übereignet, ohne daß die Beteiligten damit stellvertretend das Vermögen 'in Bausch und Bogen' bezeichnen wollten, ist § 311 BGB sogar dann nicht anwendbar, wenn die Gegenstände in ihrer Summe objektiv das ganze Vermögen ausmachen (RGZ 69, 416, 420; 94, 314, 315; BGHZ 25, 1, 4 f).
BGH, URTEIL vom 3.0.1974, Az. VIII ZR 4/73 Es können auch Bedenken bestehen, ob unter den gegebenen Umständen die Abtretung der bestehenden Ansprüche nicht der Form des § 311 BGB bedurfte und ob die Abtretung der künftigen Ansprüche nicht in rechtsähnlicher Anwendung des § 310 BGB nichtig ist (vgl. RGZ aaO; OLG Marienwerder OLGZ 23, 16).
BGH, vom 5.2.1949, Az. V ZR 230/60 I» Das Berufungsgericht geht bei der Beurteilung des Sachverhalts- aus von den Grundsätzen, die der erkennende Senat als Senat für LandwirtschaftsSachen zur Präge der Wirksamkeit einer formlosen Hoferbenbestimmung für das Höferecht der früheren Britischen Zone aufgestellt hat (BGHZ 12, 286; 23, 249)o Hiernach kann darin, daß der Hofeigentümer durch Art, Umfang und Dauer der Beschäftigung eines Abkömmlings auf dem Hof zu erkennen gegeben hat, daß dieser den Hof übernehmen soll, und der Abkömmling sich hierauf eingestellt hat, trotz Nichteinhaltung der gesetzlichen Formvorschriften (§§ 311, 313, 125 Satz 1 BGB) eine wirksame Vereinbarung über die Hofnachfolge dieses Abkömmlings liegen, die sich rechtlich als ein Übergabevbryert.rag darstellen kann* An dieser Rechtsprechung hält der erkennende Senat fest«

References: § 311
 § 307
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 § 7
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 §328
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 §311
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 § 310