Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=03.12.1980&Aktenzeichen=1%20BvR%20409/80
Timestamp: 2020-08-12 15:43:50+00:00

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BVerfG, 03.12.1980 - 1 BvR 409/80 - dejure.org
BVerfG, 03.12.1980 - 1 BvR 409/80
https://dejure.org/1980,192
BVerfG, 03.12.1980 - 1 BvR 409/80 (https://dejure.org/1980,192)
BVerfG, Entscheidung vom 03.12.1980 - 1 BvR 409/80 (https://dejure.org/1980,192)
BVerfG, Entscheidung vom 03. Dezember 1980 - 1 BvR 409/80 (https://dejure.org/1980,192)
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Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Verleihung von Hochschulgraden an Absolventen von Fachhochschulen
Verleihung eines Hochschulgrades - Absolvent der Fachhochschule - Wissenschaftliche Hochschule - Diplom-Ingenieur
BVerfGE 55, 261
NJW 1981, 911
DVBl 1981, 1021
Für den Fachhochschullehrer folgt die Anforderung, die Forschungs- und Erkenntnisentwicklungen auf seinem jeweiligen Wissenschaftsgebiet permanent zu verfolgen, zu reflektieren, kritisch zu hinterfragen und für seine Lehre didaktisch und methodisch zu verarbeiten, schon aus der Formulierung der für Fachhochschulen gesetzlich normierten Aufgaben und Ausbildungsziele (vgl. hierzu BVerfGE 55, 261 ).
BVerfG, Beschluß vom 3.12.1980 - 1 BvR 409/80 -, BVerfGE 55, 261 - 272, betreffend die Verfassungsprüfung des § 18 HRG.
BVerfG, Beschluß vom 3.12.1980 - 1 BvR 409/80 -, BVerfGE 55, 261-271.
Für den obligatorischen Diplomgrad des § 18 I 1 HRG hat das Bundesverfassungsgericht bei der Verfassungsprüfung dieser Bestimmung (Beschluß vom 3.12.1980 - 1 BvR 409/80 -, BVerfGE 55, 261-272) die Schutzrichtung u.a. wie folgt bestimmt:.
Gegen eine zwingende Gleichbehandlungspflicht sprechen auch die Überlegungen des Bundesverfassungsgerichts in seinem Beschluß vom 3.12.1980 - 1 BvR 409/80 -, BVerfGE 55, 261.
BVerfG, Beschluß vom 3.12.1980 - 1 BvR 409/80 -,.
BVerfGE 55, 261-269.
BVerfG, Beschluß vom 3.12.1980 - 1 BvR 409/80 -, BVerfGE 55, 261-269 und 272.
Das Bundesverfassungsgericht hat dies in seinem Beschluß vom 3.12.1980 - 1 BvR 409/80 -, BVerfGE 45, 261, 269, für Diplomgrade allgemein entschieden und dort ausgeführt:.
BVerfG, Beschluß vom 3.12.1980 - 1 BvR 409/80 -, BVerfGE 55, 261-269.
BVerfG, 22.05.1996 - 1 BvR 744/88
Weder genießen die sonstigen ortsansässigen Apotheker aus Art. 12 Abs. 1 GG Schutz vor den werbeaktiven Konkurrenten (BVerfGE 34, 252 ; 55, 261 ) noch darf dies aus dem herkömmlichen Berufsbild gefolgert werden (vgl. hierzu BVerfGE 76, 171 ), weil das Berufsbild des Apothekers nicht Selbstzweck ist, sondern zum Schutz der Volksgesundheit entwickelt und aufrechterhalten worden ist.
Dies reicht im Regelfall für eine rechtliche Betroffenheit und damit für die Annahme einer Anfechtungsbefugnis nicht aus, denn die Rechtsordnung gewährt bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten grundsätzlich keinen Schutz vor Konkurrenz (s betr Art. 12 Abs. 1 GG BVerfGE 34, 252, 256; 55, 261, 269; 94, 372, 395;… zuletzt - zum ärztlichen Bereich - s BVerfG , Beschluss vom 17. August 2004, aaO, unter II. 3. a bb).
BAG, 08.02.1984 - 5 AZR 501/81
Korrekte Verwendung des akademischen Grades eines Arbeitnehmers
Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluß vom 3. Dezember 1980 einen Verstoß gegen die Grundrechte von Absolventen universitärer Studiengänge durch die entsprechende Diplomierung der Absolventen von Fachhochschulstudiengängen verneint (BVerfGE 55, 261 ff.).
Die maßgeblichen verfassungsrechtlichen Fragen zum Gleichheitsgebot, zur Regelung der anwaltlichen Postulationsfähigkeit als Berufsausübungsregelung, zur Zulässigkeit von Berufsausübungsregelungen, zur Frage eines Konkurrenzschutzes durch Art. 12 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 GG, zum Rechtsstaatsprinzip und Prinzip des Vertrauensschutzes in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 GG und zur Überprüfbarkeit eines die Handlungsfreiheit berührenden Aktes der öffentlichen Gewalt hat das Bundesverfassungsgericht bereits wiederholt entschieden (vgl. BVerfGE 24, 236 ; 34, 252 ; 47, 285 ; 55, 72 ; 55, 261 ; 72, 175 ; 77, 308 ; 80, 137 ; 93, 362 ; 99, 202 ; 99, 367 ).
Insoweit ist jedoch nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts der Schutzbereich des Art. 12 Abs. 1 GG nicht betroffen, da das Grundrecht weder einen Anspruch gibt, dem Beruf ungestört von Konkurrenten nachgehen zu können, noch einen Anspruch auf Erhaltung eines bestimmten Geschäftsumfangs und auf Sicherung weiterer Erwerbsmöglichkeiten gewährleistet (BVerfGE 24, 236 ; 34, 252 ; 55, 261 ; stRspr).
Auch Art. 14 Abs. 1 GG schützt nicht vor Wettbewerb (vgl. BVerfGE 11, 192 ; 34, 252 ; 55, 261 ).
Art. 12 Abs. 1 GG schützt nicht vor der Zulassung von Konkurrenten (vgl. BVerfGE 34, 252 ; 55, 261 ).
Dabei kann unterstellt werden, dass die Verleihung eines Hochschulgrades das Grundrecht der Berufsfreiheit berührt (ablehnend BVerwGE 48, 305, 309 f.; vgl. andererseits BVerfGE 55, 261, 269).
Die in dieser Ruhensregelung liegende Gleichbehandlung von Sachverhalten, die im Hinblick auf das Bestehen erdienter Versorgungsansprüche ungleich sind, ist mit einer am Gerechtigkeitsgedanken orientierten Betrachtungsweise vereinbar (vgl. BVerfG, Beschluss vom 3. Dezember 1980 - 1 BvR 409/80 - BVerfGE 55, 261 , stRspr).
Dies reicht im Regelfall für eine rechtliche Betroffenheit und damit für die Annahme einer Anfechtungsbefugnis nicht aus, denn die Rechtsordnung gewährt bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten grundsätzlich keinen Schutz vor Konkurrenz (BSG…, Urteil vom 07.02.2007 - B 6 KA 8/06 R - BSGE 98, 98 = SozR 4-1500 § 54 Nr. 10, jeweils Rn. 14; siehe zu Art. 12 Abs. 1 GG: BVerfG, Beschluss vom 22.05.1996 - 1 BvR 744/88 u.a. - BVerfGE 94, 372, 395; Beschluss vom 03.12.1980 - 1 BvR 409/80 - BVerfGE 55, 261, 269; Beschluss vom 01.02.1973 - 1 BvR 426/72 u.a. - BVerfGE 34, 252, 256).
LSG Bayern, 23.07.2008 - L 12 KA 3/08
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Verwaltungsfachhochschule ; Diplomgrad; Nachdiplomierung; Staatliche Bezeichnung
VG Düsseldorf, 20.10.2008 - 18 K 4758/07
VG Dresden, 11.09.1992 - II K 707/91
Anspruch auf Einstellung in den höheren Justizdienst ; Zugang zum Richteramt; …
VG Göttingen, 27.05.2004 - 4 A 4062/02
Stichtagsregelung bei der Verleihung des Hochschulgrades Diplom-Jurist
VG Dresden, 11.09.1992 - II K 707191

References: § 18
 § 18
 Art. 12
 Art. 12
 Art. 12
 Art. 14
 Art. 2
 Art. 12
 Art. 14

Art. 12
 § 54
 Art. 12