Source: http://awp-systeme.de/index.php?option=com_content&view=article&id=54&Itemid=61
Timestamp: 2019-10-19 16:41:50+00:00

Document:
AWP M. Fehrle
(1) Der Auftragnehmer führt für den Auftraggeber Leistungen (Wartung und/oder Pflege von IT-Systemen) durch. Zwischen den Parteien besteht diesbezüglich ein Vertragsverhältnis („Hauptvertrag“), das entweder auf individuellen vertraglichen Vereinbarungen, allgemeinen Geschäftsbedingungen oder auf gesetzlichen Regelungen (z.B. BGB) basiert. Diese Vereinbarung beginnt ab Unterzeichnung durch beide Parteien und gilt für die Dauer des jeweiligen Hauptvertrages.
Pflege und Wartung der Warenwirtschaftssoftware BBS, sowie die Fehlersuche, Fehlerbeheung und Funktionskontrollen der o.g. Software und der relevanten Hardware Vorort und mittels Fernwartungen.
Kunden- und Lieferantendaten, Umsatzdaten und Bestandsdaten
Auftraggeber oder soweit notwendig Programmierer der WWS
(1) Der Auftraggeber hat das Recht, jederzeit ergänzende Weisungen über Art, Umfang und Verfahren der Wartung und Pflege von IT-Systemen gegenüber dem Auftragnehmer zu erteilen. Weisungen können erfolgen:
X schriftlich
(2) Für den Fall, dass der Auftragnehmer die Wartung und Pflege von IT-Systemen für den Auftraggeber auch außerhalb der Geschäftsräume des Auftraggebers durchführt (z.B. auch im Falle der Fernwartung), sind vom Auftragnehmer zwingend die von ihm getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen i.S.d. § 9 BDSG und der Anlage zu § 9 Satz 1 BDSG als ANLAGE zu diesem Vertrag zu dokumentieren. Ab dem 25.05.2018 hat der Auftragnehmer eine Beschreibung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO dem Auftraggeber in geeigneter Weise zur Verfügung zu stellen. Dies beinhaltet auf Aufforderung des Auftraggebers auch Nachweise über das nach Art. 32 Abs. 1 lit. d) einzurichtende Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung der Wirksamkeit der technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Verarbeitung.
Durchführung der Fernwartung:
Die Fernwartung wird mittels einer professionellen Software, hier PcVisit durchgeführt. Der Auftraggeber kontaktiert den Auftragnehmer telefonisch, schildert sein Problem und gibt per Fernwartungs-ID, welche er vom Auftragnehmer erhält, und die in jedem einzelnen Verbindungsfall automatisch neu vergeben wird, den Zugriff auf den oder die PC´s frei. Der Auftraggeber kann jederzeit am Monitor mitverfolgen, was der Auftragnehmer macht und kann die Verbindung jederzeit unterbrechen.
gemäß § 9 BDSG[SH1]
Hinweis (kann nach vollständiger Angabe der Maßnahmen gelöscht werden):
Diese Anlage muss nur dann ausgefüllt werden, wenn der Auftragnehmer eine Fernwartung vornimmt und/oder IT-Systeme außerhalb der Geschäftsräume des Auftraggebers wartet oder pflegt.
[SH1]Ab dem 25.5.2018 kann diese Anlage nicht mehr verwendet werden und muss durch die nach Art. 32 DSGVO erforderlichen Datensicherheitsmaßnahmen ersetzt werden.
Nach Art. 32 Abs. 1 lit. d) ist Datensicherheitsmanagementsystem im Unternehmen einzurichten. Hier bietet sich an eine Anlehnung an bzw. eine Einhaltung der Standards von ISO 27001, BSI-Standard oder VdS 3473 an. Die daraus folgenden Dokumente sollten nicht einfach versendet werden. Es bietet sich an hier ggf. ein „High-Level-Dokument“ als „Aggregat“ des Managementsystems zu erstellen, das die grundlegende Sicherheitskonzeption aufzeigt, nicht aber zwingend jedes Detail von Richtlinien offenbart.
Die Praxis wird hier letztlich noch zeigen, welche Art von Dokumenten sich durchsetzen wird.
Erklärung zum vertraulichen Umgang mit kundenspezifischen Daten
§ 1 Geheimhaltungsverpflichtung
Die Firma AWP Peter Fehrle verpflichtet sich hiermit, alle Informationen, die sie direkt oder indirekt im Rahmen einer Zusammenarbeit, insbesondere durch Überlassung/Einsicht von Firmendaten zum Zwecke der Fehlerbehebung im EDV System, von Kunden erlangt, vertraulich zu behandeln und nur im Zusammenhang mit den vom Kunden vereinbarten Zwecke zu verwenden. AWP Peter Fehrle sichert dem Kunden insbesondere zu, diese Informationen weder an Dritte weiterzugeben noch in anderer Form Dritten zugänglich zu machen und alle angemessenen Vorkehrungen zu treffen, um einen Zugriff Dritter auf diese Informationen zu vermeiden.
§ 2 Geheimhaltungsumfang und betroffener Personenkreis
(1) Die Geheimhaltungsverpflichtung bezieht sich auf alle Informationen, die AWP Peter Fehrle oder einer seiner Mitarbeiter im Zusammenhang mit dem in Ziffer 1. beschriebenen Projekt erlangt hat oder erlangen wird, insbesondere auf
l Know-how sowie Ergebnisse, die im Rahmen dieses Projektes erzielt oder verwendet werden,
l die Beschreibung des Projektes,
l die in Aussicht genommenen Zeitpläne, Ziele und Ideen für die Ausführung des Projektes,
l andere nicht öffentlich verfügbare Informationen, die der Partner im Rahmen des Projektes über den Know-how-Inhaber
(2) Die Geheimhaltungsverpflichtung nach diesem Vertrag erstreckt sich auch auf sämtliche Mitarbeiter und Beauftragte von AWP Peter Fehrle, ohne Rücksicht auf die Art und rechtliche Ausgestaltung der Zusammenarbeit. AWP Peter Fehrle verpflichtet sich, diesem Personenkreis entsprechende Geheimhaltungsverpflichtungen aufzuerlegen, soweit dies noch nicht geschehen ist.
l allgemein bekannt sind bzw. geworden sind oder
l ohne Verschulden des Partners allgemein bekannt werden oder
l rechtmäßig von einem Dritten erlangt wurden oder werden
Dem Partner ist bekannt, daß
l die Verletzung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen nach den §§ 17, 18 UWG strafbar ist und mit Freiheitsstrafe bis
zu 5 Jahren geahndet werden kann, und
l derjenige, der Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse verletzt, zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens nach § 19
UWG verpflichtet ist.
Der Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dieser Erklärung ist der Firmensitz von AWP M. Fehrle
Dieser Erklärung unterliegt deutschem Recht.
Rastatt, 23.11.2012
Gez. AWP Peter Fehrle

References: § 9
 § 9
 Art. 32
 Art. 32
 § 9
 Art. 32
 Art. 32

§ 1

§ 2
 § 19