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Timestamp: 2016-09-30 20:18:34+00:00

Document:
9C_17/2016 {T�0/2} � � Urteil vom 14. Juni 2016
Die 1958 geborene A.________ meldete sich im Juli 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abkl�rungen und Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens ermittelte die IV-Stelle Bern unter Anwendung der gemischten Methode einen Invalidit�tsgrad von 48 %, wobei sie den Erwerbsbereich zu 80 % und den Haushaltsbereich zu 20 % gewichtete. Demgem�ss sprach sie A.________ mit Verf�gung vom 22. Juli 2015 eine Viertelsrente ab 1. Februar 2013 zu.
A.________ l�sst mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragen, unter Aufhebung des Entscheids vom 23. November 2015 sei ihr eine halbe Invalidenrente zuzusprechen.
Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden zu 80 % erwerbst�tig gewesen w�re, und hat das "Restpensum" von 20 % dem Aufgabenbereich Haushalt zugeordnet. Folglich hat sie die Invalidit�tsbemessung nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG; BGE 130 V 396 E. 3.3 S. 396; Urteil 9C_490/2014 vom 23. Januar 2015 E. 3.2) vorgenommen. F�r den Erwerbsbereich hat sie einen Invalidit�tsgrad von 50,26 % resp. (gewichtet) 40,21 % errechnet; im Haushalt hat sie eine Einschr�nkung von 22 % resp. (gewichtet) 4,4 % ermittelt. Beim gesamthaft resultierenden Invalidit�tsgrad von (gerundet) 45 % hat sie den Anspruch auf eine Viertelsrente (Art. 28 Abs. 2 IVG) best�tigt.
2.1.�Die Beschwerdef�hrerin macht - unter Verweis auf BGE 131 V 51 - einzig geltend (vgl. Art. 42 Abs. 1 f. BGG; BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389), sie habe keinen gesetzlichen Aufgabenbereich. Die Invalidit�t sei daher nicht nach der gemischten, sondern nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG) zu bemessen. Der Rentenanspruch entspreche der Einschr�nkung im Erwerbsbereich.
2.2.�Das Bundesgericht befasste sich im (zur amtlichen Publikation vorgesehenen) Urteil 9C_178/2015 vom 4. Mai 2016 eingehend mit der Problematik, dass sich nach der bisherigen Praxis (BGE 131 V 51) allein der Ersatz des versicherten Aufgabenbereichs (Haushaltf�hrung) durch Freizeit, die nach Art. 27 IVV (SR 831.201) nicht versichert ist, rentenerh�hend auswirkt (Urteil 9C_178/2015 vom 4. Mai 2016 E. 6.2). Dabei pr�zisierte es die Rechtsprechung gem�ss BGE 131 V 51 dahingehend, dass bei Teilerwerbst�tigen ohne Aufgabenbereich der aus dem Einkommensvergleich resultierende Invalidit�tsgrad proportional - im Umfang des hypothetisch-erwerblichen Teilzeitpensums - zu ber�cksichtigen ist (Urteil 9C_178/2015 vom 4. Mai 2016 E. 7).
2.3.�Angesichts dieser Pr�zisierung kann offenbleiben, ob der Beschwerdef�hrerin ein Aufgabenbereich anzurechnen ist. Unter Anwendung der Einkommensvergleichsmethode, d.h. ohne Ber�cksichtigung eines Aufgabenbereichs, betr�gt der (gewichtete) Invalidit�tsgrad 40,21 % (E. 1). Demnach bleibt es beim Anspruch auf eine Viertelsrente (Art. 28 Abs. 2 IVG). Die Beschwerde ist unbegr�ndet.

References: BGE 
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 Art. 16
 Art. 27
 BGE