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Timestamp: 2018-07-23 13:31:02+00:00

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Albrecht Müller kann schon das große Einmaleins! - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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23.12.2010, 20:26 #1
Unter dem Vorwand die Partei "die Linke" vor Angriffen des Spiegels und der Bild zu schützen gießt der alte BGE-Phobist Albrecht Müller von den Nachdenkseiten ordentlich Öl ins Feuer. Im jüngsten Artikel u. a. über (Ost-West) Konflikte in der Linken lesen wir:
„Eine stellvertretende Parteivorsitzende, die die Illusion eines Grundeinkommens vertritt – dass sich eine Partei einen solchen Wahnsinn leistet, ist beachtlich. Das gab’s bisher nur bei der CDU mit dem berühmten Politiker Althaus *).
Als nächste Kronzeugin des Ost-West Konfliktes dient der Spiegel-Redaktion die Vize-Vorsitzende Katja Kipping. Als Markenzeichen trägt sie seit Jahren die Forderung nach dem bedingungslosen Grundeinkommen vor sich her. Zwar wird die Idee, jedem Deutschen ohne jede Vorbedingung monatlich 1000 Euro aufs Konto zu überweisen, auch in der Linkspartei als Spinnerei abgetan. Aber selbst der Hinweis darauf, dass von vornherein Tausend Milliarden aufgebracht werden müssten, um das bedingungslose Grundeinkommen zu verwirklichen, hindert Katja Kipping nicht daran, an ihrem Mantra festzuhalten.
Solche Fundis hält die Linke aus? Das ist beachtlich. Denn einen größeren Blödsinn kann man sich kaum vorstellen.“
Interessant ist, daß hier nicht nur dummdreiste Demagogie zum Vorschein kommt, wie es z.B. Sascha Liebermann in seinem Artikel Gedankenlose „Nachdenkseiten“ konstatiert, Albrecht Müllers Macho-Gehabe muß notwendig auch linke Frauen auf die Palme bringen, indem er die Frau Katja Kipping wie die letzte Dorftrottelin hinstellt. Frauen können nicht denken, geschweige denn rechnen. Sie fordern aus Daffke für jeden 1000 Euro und, so rechnet der Superschlaumann vor, das macht doch dann 1000 Mrd Euro. Ob Katja Kipping daran auch schon mal gedacht hat?
Die BGE-fans in der "die Linke" haben es ohnehin schon nicht leicht. Sie müssen ihr BGE klassenkämpferisch ausgestalten und dürfen sich bloß nicht mit "normalen" BGE-fans gemeinsam auf der Straße blicken lassen. Daher fand man sie allenfalls undercover auf der jüngsten BGE-Demo am 6.11. in Berlin. Und deshalb wohl ging Katja Kipping auch dem netten Herrn Binkert (CDU, solidarisches Bürgergeld) in einer TV-Sendung Nie wieder Hartz IV - Bürgergeld für alle? am 8.11. ordentlich an die Kehle, wohl um so unter ihren Genossen zu punkten und die Daseinsberechtigung eines "linken" BGE in der Partei "die Linke" zu beweisen. Ganz umsonst, wie man an dem Müllerischen Gekeife sieht.
Insgesamt sehen wir, daß aus dem "linken" Lager nichts Nachdenkliches mehr zu kommen scheint, was gegen das BGE spricht. Nur noch dümmliche An****erei und ein trotziges "BGE? Nein Basta!"
*) Übrigens wird von linken bge-Phobisten gerne der Eindruck erweckt, daß erst böse Menschenfeinde das BGE erfanden und nun ein paar linke Deppen diesen auf den Leim gehen. Tatsache ist jedoch, daß das BGE bereits 1982 auf dem 1. (linken) Arbeitslosenkongress in Frankfurt vorgestellt wurde. Tatsache ist auch, daß 2004 das Netzwerk Grundeinkommen u. a. von Katja Kipping gegründet wurde. Erst später erschienen Werner, Althaus und andere. Korrekt müßte es also heißen: Eine so spinnerte Idee wie das BGE gab es bisher nur in der Linken, "neuerdings" greift der Wahn auch in der CDU um sich!
23.12.2010, 23:31 #2
AW: Albrecht Müller kann schon das große Einmaleins!
Sie fordern aus Daffke für jeden 1000 Euro und, so rechnet der Superschlaumann vor, das macht doch dann 1000 Mrd Euro. Ob Katja Kipping daran auch schon mal gedacht hat?
Und was ist an der Rechnung falsch?
28.12.2010, 05:15 #3
Nachtrag zur Attacke der Nachdenkseiten gegen die BAG *)
Sascha Liebermann von Freiheit statt Vollbeschäftigung hat sich ebenfalls mit dem sonderbaren Müllerartikel beschäftigt:
Freiheit statt Vollbeschäftigung: Mitteilungen: Gedankenlose "Nachdenkseiten" - Wie Werthaltungen das Denken bestimmen
Offenbar gab es Leserbriefe vermutlich auch aus der "die Linke". Albrecht Müller fühlte sich bemüßigt sich öffentlich zu entschuldigen. Er wolle niemanden verletzen und habe Verständnis wenn sich Menschen, denen es wirtschaftlich schlecht geht und die in totaler Unsicherheit leben, an eine solche Idee wie das bedingungslose Grundeinkommen klammern. Im wesentlichen folgen nur Plattheiten, wie, z.B. daß ein BGE niemals realisiert werden wird. Wir werden auf die "letzten" Worte aus dem Jahre 2007 u.a. von Herrn Butterwegge verwiesen.
NachDenkSeiten – Die kritische Website » Macht es Sinn, eine Idee zum Dauerthema zu machen, wenn sie nie realisiert werden wird?
Sascha Liebermann hat sich abermals große Mühe gegeben, die Müllerschen "Argumente" zu durchleuchten:
Freiheit statt Vollbeschäftigung: Mitteilungen: Nachdenkseiten. - Werthaltung die zweite
Man darf die Müllerartikel allerdings nicht losgelöst vom internen Konflikt in der "die Linke" sehen. Das Scheinheilige ist ja, daß unter dem Deckmantel die Linke vor Spiegel und Bild zu schützen, massiv Stellung gegen eine der beiden Konfliktparteien genommen wird. Der Konflikt selbst wird auch an einem Artikel von Katja Kipping deutlich:
Ein Programmkonvent
Insgesamt scheint es den Betonklötzen nicht zu dämmern, daß die BGE-Bewegung nur an Auftrieb gewinnt, wenn es ihnen gelingt das BGE aus der "die Linke" zu vertreiben. Die panikartigen Berührungsängste der "linken" bge-Fans mit den als neoliberal diffamierten "normalen" bge-Fans, würden sicherlich schnell verschwinden. Und "die Linke" wäre voll kompatibel mit der weitgehend bge-freien SPD. Beide könnten dann, anstatt am Grabe von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht Krokodilstränen über Arme und Schwache zu vergießen an einem Bismarckdenkmal das geniale Sozialversicherungssystem bejubeln, bei dem abhängig Beschäftigte und "Arbeitgeber" paritätisch in eine Kasse einzahlen. Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!
*) BAG: die-linke-grundeinkommen.de
28.12.2010, 09:56 #4
Hier haben auch Sympathisanten der Nachdenkseiten diese mysteriöse Nachdenkpolemik kritisiert:
Nachdenken in Düsseldorf » Bedingungsloses Grundeinkommen
Wenn man sich die gröbsten Fehler an Hartz IV anguckt, gehören dazu wohl auch aus Sicht der Nachdenkseiten die extreme Verschärfung der Zumutbarkeitsregeln, die Arbeitslose zwingt, fast jeden Job zu Niedrigstlöhnen anzunehmen, der massiv gestiegene Verwaltungsaufwand, der die Kosten explodieren lässt und die immer unwürdigere Nötigung der Bezieher, ihr gesamtes Privatleben vor dem Amt auszubreiten. Will man diese Fehler radikal beseitigen, dann kommt man eigentlich an Konzepten, die in die Richtung eines BGE gehen, kaum vorbei.
28.12.2010, 10:11 #5
Sag mal, Du scheinst ja extrem fundamentalistisch in Sachen BGE unterwegs zu sein und merkst gar nicht, wie Du um dich haust und dabei gar nichts mehr merkst. Aber das scheint bei BGE-Leuten zu zunehmen. In Wiesbaden sitzt auch so eine Frau, die nur noch um sich haut und jeden, der nicht ihrer Meinung ist, auf das übelste verunglimpft.
Also geh mal in dich. Im übrigen ist unser Forum ganz bestimmt nicht für fundamentalistische Agitation ausgelegt.
28.12.2010, 12:26 #6
soll`n wa jetz die Pflicht zu, oder das Recht of'n Grundeinkomm' bekomm? Warum so feindselig? Die Idee is' vom Prinzip her jut. Doch die Bedenk`n sind ja auch wegen die Arbeitgebers groß. Dann hätt`n die keene Verantwortung mehr und alles würde an uns häng`so wie mitte Krankenkasse Eingefrierung der Beiträge.
28.12.2010, 14:49 #7
Also, ich jedenfalls finde die Beiträge interessant und informativ ..., ob die nun als Agitation (= vereinfacht, - Menschen zu etwas anstiften) gesehen werden müssen?
28.12.2010, 16:38 #8
Wozu gibt es denn den Bereich "Grundeinkommen"?
Die Beiträge sind informativ und nicht fundamentalistisch!
Der TE lässt andere Meinungen sehr wohl gelten und vertritt seine!
Dieses Forum unterliegt doch nicht der so verhassten Zensur, oder?
Manch einem User ist hier schon der Gedanke gekommen, das es sich hier um ein Hartz IV Duldungsforum handelt! Dies ist doch nicht so, oder?
Hartz IV ist keine Lösung - das ganze System der Erziehung stinkt - da hilft keine Verbesserung sondern konsequentes abschaffen!
Dies sehe ich so in meinen Augen!
Das die jetzigen Umstände nicht sofort zu ändern sind ist klar und einleuchtend, vor allen wenn sich alles nur im Internet abspielt.
Dogmatismus ist nirgendwo gefragt - weder im BGE noch anderswo!
Die Dame aus Wiesbaden ist vieleicht auch dogmatisch aber nicht weichgespült!
29.12.2010, 07:21 #9
mir ist ehrlich gesagt nicht ganz klar, was du mit deinen fortgesetzten Drohgebärden bezweckst. Ich bewege mich hier im Unterforum "Grundeinkommen" und das schon seit 2006. Mein Ziel ist auch nicht Menschenfresserei, sondern eine radikale Ersetzung von hass4 durch ein BGE, eine (Welt-)Gesellschaft wo es für jeden heißt: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.
Für was ich wieviel Energie aufwende, wofür und mit wem ich mich engagiere dürftest du wohl mir überlassen!
albrecht, einmaleins, große, müller
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