Source: https://www.fair-play-for-strays.de/der-verein/satzung/
Timestamp: 2017-11-19 02:49:31+00:00

Document:
Fair-Play-For-Strays - Satzung
des Tierschutzvereins "Fair Play for Strays e.V." gemäß Mitgliederversammlung vom 11.09.2012
(1) Der Verein führt den Namen: "Fair Play for Strays"
(2) Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Zusatz "e.V."
(3) Der Verein hat seinen Sitz in 67283 Obrigheim /Albsheim, wo er in das Vereinsregister eingetragen werden soll.
- Aufklärung, Belehrung der Allgemeinheit, um dadurch das Verständnis für das Wesen der Tiere zu erwecken und zu fördern und deren Wohlergehen und insbesondere deren artgerechte Haltung durch den Menschen fördern,
- Vorbeugende Maßnahmen zur Gesunderhaltung von freilebenden Haus- und Straßentieren im In- und Ausland, insbesondere durch Sterilisation/Kastration, Schutzimpfungen, Einrichtung von Futterplätzen für Hunde und Katzen und die tierärztliche Versorgung von schwerkranken oder verletzen Tieren,
- Vermittlung von herrenlosen und auf- oder abgegebenen Tieren,
- Verhütung von Tierquälerei, Tiermissbrauch und Tiermisshandlung, sowie gegebenenfalls Veranlassung strafrechtlicher Verfolgung, ohne Ansehen der Person des Täters,
- Einwirkung auf die Öffentlichkeit und die politischen Gremien im Sinne der Zielsetzung des Vereins durch Verbreitung von Druckschriften, durch Versammlungen und Veranstaltungen, öffentliche Kundgebungen oder Seminare, sowie über Presse, Hörfunk, Fernsehen und andere Medien,
- Zusammenarbeit mit Organisationen gleicher oder verwandter Zielsetzung.
Der Verein ist demokratisch, parteipolitisch neutral, überkonfessionell und unabhängig. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(1) Mitglied des Vereins kann jede geschäftsfähige natürliche oder juristische Person werden. Minderjährige bedürfen der Einwilligung ihrer gesetzlichen Vertreter.
(2) Die Mitglieder bekennen sich zu den Zielen des Vereins und sind bereit, diese zu unterstützen.
(1) Fördermitglieder unterstützen den Verein finanziell.
(2) Aktive Mitglieder beteiligen sich aktiv an der Umsetzung des Vereinszwecks. Jede natürliche Person kann aktives Mitglied sein.
(3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied ist beim Vorstand zu beantragen, der nach freiem Ermessen darüber entscheidet. Antragsberechtigt sind die aktiven Mitglieder des Vereins.
§ 8 Anmeldung zur Mitgliedschaft
(1) Die Anmeldung zur Mitgliedschaft erfolgt beim Vorsitzenden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
(2) Die Aufnahme als aktives Mitglied ist beim Vorstand gesondert zu beantragen, der nach freiem Ermessen darüber entscheidet.
(3) Eine Ablehnung ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen. Die Ablehnung der Aufnahme in den Verein ist nicht anfechtbar, ein Aufnahmeanspruch besteht nicht, die Ablehnung muss nicht begründet werden.
(1) Die Mitgliedschaft wird erworben durch Beschluss des Vorstands über die Aufnahme des Mitglieds.
(2) Die erworbene Mitgliedschaft beginnt
(a) für Fördermitglieder durch schriftliche Beitrittserklärung,
(b) für aktive Mitglieder, sobald das aufzunehmende Mitglied seine bei der Aufnahme fällig werdenden Zahlungen an den Verein geleistet hat.
Der Mitgliedsbeitrag wird fällig am 01. Januar eines jeden Geschäftsjahres. Er ist spätestens zum 31. März eines jeden Geschäftsjahres und für das Eintritts-jahr binnen 14 Tagen nach Aufnahme bzw. Beitritt voll zu entrichten. Bei Eintritt im letzten Quartal des Jahres ist der Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr freiwillig.
(2) Das Erlöschen der Mitgliedschaft führt zum Verlust aller von dem betroffenen Mitglied bekleideten Vereinsämter.
(3) Der Austritt eines Mitglieds kann nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres schriftlich erklärt werden. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist der rechtzeitige Zugang der Austritts-Erklärung an ein Vorstandsmitglied erforderlich.
(4) Der Ausschluss ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig, insbesondere wenn das Mitglied in nicht hinnehmbarer Weise gegen die Vereinsinteressen und –zwecke verstoßen hat oder mit seiner fälligen Beitragszahlung trotz Mahnung an die zuletzt bekannt gegebene Anschrift länger als einen Monat in Verzug ist.
§ 12 Vorstand und Vertretungsbefugnis
(1) Der Vorstand nach § 26 BGB besteht aus dem Ersten, dem Zweiten und dem Dritten Vorsitzenden.
(2) Der gesetzliche Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsbefugt .
(3) Im Innenverhältnis ist die Zustimmung von einem weiteren Vorstandsmitglied erforderlich.
(4) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Bestellung des nächsten Vorstands im Amt.
(1) Vorstandssitzungen sind vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Zweiten Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder fernschriftlich auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes einzuberufen.
(2) Die Einberufungsfrist beträgt 3 Tage.
(3) Der Vorstand fasst nach schriftlicher oder fernmündlicher Verständigung Beschlüsse, falls kein Vorstandsmitglied ausdrücklich Erörterung und Beschlussfassung auf einer Vorstandssitzung beantragt.
(4) Der zur Vorstandssitzung einberufene Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Entsprechendes gilt, wenn im schriftlichen Verfahren (Abs. 3) abgestimmt wird.
(5) Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der Zweite Vorsitzende. Bei jeder Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, in der alle Beschlüsse wortgetreu festzuhalten sind; die Niederschrift hat zudem Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer und das
Abstimmungsergebnis zu enthalten.
(1) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins; er ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig.
· Vorbereitung der Mitgliederversammlungen, Aufstellung der Tagesordnungen,
· Buchführung und Erstellung eines Jahresberichts,
· Beschlussfassung über Aufnahme und Löschung von Mitgliedern.
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alle 2 Jahre, möglichst im ersten Halbjahr des Kalenderjahres, durch den Vorstand einzuberufen.
(2) Wahlberechtigt sind nur die aktiven Mitglieder. Die aktiven Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 14 Tagen schriftlich einzuladen. Die Einladung kann per Post, Fax und E-Mail an die zuletzt vom Mitglied bekannt gegebene Adresse erfolgen.
(3) Der Vorstand kann zudem jederzeit eine außerordentliche Mitglieder-versammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn es das Vereins-interesse erfordert oder der 10. Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt (BGB § 37).
§ 16 Zuständigkeit und Beschlüsse
die Entscheidung über Anträge an die Mitgliederversammlung/Vorlagen des Vorstands,
Satzungsänderungen, Zweckänderungen und die Auflösung des Vereins,
die Vorstandswahlen, sowie für die Entlastung der Vorstandsmitglieder,
die Wahl der Kassenprüfer, sowie
sonstige in Gesetz oder Satzung übertragene Aufgaben.
(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der aktiven Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitglieder-versammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Dies gilt auch für Wahlen.
Satzungsänderungen, Zweckänderungen und Beschlüsse über die Verschmelzung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von mindestens zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.
(3) Anträge auf Zulassung einer geheimen Abstimmung zu einzelnen Tages-ordnungspunkten bei Mitgliederversammlungen bedürfen grundsätzlich der Zustimmung der einfachen Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten, außer bei Wahlen, wo sie auf Antrag stattfindet.
(1) Anträge zur Mitgliederversammlung sind spätestens einen Monat vor der Veranstaltung in schriftlicher Form beim Vorstand des Vereins einzureichen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitglieder-versammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.
(2) Anträge auf Satzungsänderung können während der Mitgliederversammlung nicht gestellt werden. Satzungsänderungen und Anträge auf Änderungen der Beitragshöhe sind nur möglich, wenn den Mitgliedern auch die Texte der beabsichtigten Satzungsänderungen, sowie der beabsichtigten neuen Beitragshöhe - redaktionelle Änderungen ausgenommen - spätestens 14 Tage vor der Versammlung bekannt gegeben worden sind.
(1) Amtsträger des Vereins werden nach den folgenden Vorschriften dieses Abschnitts gewählt, soweit sich aus dieser Satzung nichts anderes ergibt. Amtsträger müssen aktives Mitglied des Vereins sein.
(2) Die Amtszeit ist auf fünf Jahre begrenzt. Wiederwahl ist zulässig. Bei Ausscheiden eines Amtsträgers hat sobald wie möglich eine Neuwahl zu erfolgen.
(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf fünf Jahre gewählt und bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln und auf Antrag geheim zu wählen. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wird bis zur nächsten Wahl dessen Amt von einem anderen Mitglied des Vorstandes kommissarisch übernommen. Gleiches gilt, wenn bei der Vorstandswahl ein Amt von der Mitgliederversammlung nicht besetzt wird.
(2) Die Wahl wird beaufsichtigt und durchgeführt von einem Wahlausschuss, bestehend aus einem Wahlleiter und einem Wahlhelfer. Der Wahlausschuss wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.
§ 20 Wahl des Kassenprüfer
Für die Dauer von fünf Jahren wird ein Kassenprüfer gewählt, der nicht dem Vorstand nach § 12 angehören darf. Die Prüfung durch den Kassenprüfer muss jährlich einmal erfolgen und erstreckt sich auf die rechnerische Richtigkeit und Ordnungsmäßigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit der getätigten Ausgaben. Über das Ergebnis sind die aktiven Mitglieder jährlich schriftlich zu unterrichten.
VI. Vereinsvermögen, Auflösung
(1) Das Vereinsvermögen wird vom Schatzmeister (Kassenwart) verwaltet.
(2) Die Bestimmung über die Verwendung des Vereinsvermögens trifft der Vorstand. Der Vorstand ist den Mitgliedern jährlich zur Rechenschaft über die Verwendung des Vereinsvermögens verpflichtet.
(3) Der Schatzmeister ist verpflichtet, den Vorstand jederzeit über den Stand des Vermögens zu unterrichten. Der Vorstand hat den Schatzmeister bei allen finanziellen Angelegenheiten vorher zu hören.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitglieder-versammlung beschlossen werden, die sonstige Beschlüsse nicht fasst. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von zwei Dritteln aller aktiven Mitglieder erforderlich.
Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats seit der Mitgliederversammlung gegenüber dem Vorstand schriftlich erklärt werden.
Für die Einladung gilt § 15 entsprechend. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Erste und Zweite Vorsitzende gemeinsam vertretende Liquidatoren.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen an
Studetenstr. 26

References: § 8

§ 12
 § 26
 § 37

§ 16

§ 20
 § 12
 § 15