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Timestamp: 2019-12-13 13:14:48+00:00

Document:
SFH-9613 Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Rechtsanwaltsordnung, Fassung vom 04.02.2014
StF: » RGBl. Nr. 96/1868
» https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10001673
» RGBl. Nr. 223/1906
» StGBl. Nr. 95/1919 (PNV: 165 AB 204 S. 18.)
» BGBl. Nr. 117/1927 (NR: GP II 542 AB 749 S. 186.)
» BGBl. Nr. 222/1929 (NR: GP III 298 AB 338 S. 95.)
» BGBl. Nr. 6/1932 (NR: GP IV 223 AB 283 S. 69.)
» BGBl. Nr. 346/1933 (V d. BReg)
» StGBl. Nr. 103/1945
» BGBl. Nr. 163/1954 (VfGH)
» BGBl. Nr. 239/1954 (DFB)
» BGBl. Nr. 159/1956 (NR: GP VIII RV 11 AB 35 » S. 5. BR: » S. 117.)
» BGBl. Nr. 42/1973 (VfGH)
» BGBl. Nr. 570/1973 (NR: GP XIII » RV 847 » AB 917 » S. 83. BR: » S. 325.)
» BGBl. Nr. 497/1974 (NR: GP XIII » AB 1241 » S. 113. BR: » S. 334.)
» BGBl. Nr. 673/1976 (NR: GP XIV » RV 322 » AB 381 » S. 37. BR: » 1586 » AB 1589 » S. 357.)
» BGBl. Nr. 588/1982 (VfGH)
» BGBl. Nr. 383/1983 (NR: GP XVI » RV 5 » AB 30 » S. 9. BR: » AB 2729 » S. 436.)
» BGBl. Nr. 556/1985 (NR: GP XVI » IA 146/A » S. 108. » Einspr. d. BR: 788 » S. 120. BR: » AB 3030 » S. 468.)
» BGBl. Nr. 524/1987 (NR: GP XVII » IA 90/A » AB 254 » S. 30. BR: » AB 3339 » S. 491.)
» BGBl. Nr. 474/1990 (NR: GP XVII » RV 1188 » AB 1380 » S. 149. BR: » AB 3950 » S. 533.)
» BGBl. Nr. 517/1991 (DFB)
» BGBl. Nr. 176/1992 (NR: GP XVIII » IA 261/A » AB 417 » S. 61. BR: » AB 4229 » S. 551.)
» BGBl. Nr. 21/1993 (NR: GP XVIII » RV 777 » AB 853 » S. 99. BR: » 4426 » AB 4412 » S. 563.)
[CELEX_Nr.: » 389L0048, » 377L0249]
» BGBl. Nr. 917/1993 (K über Idat)
» BGBl. Nr. 304/1996 (NR: GP XX » RV 32 » AB 133 » S. 25. BR: » AB 5177 » S. 614.)
[CELEX-Nr.: » 368L0151, » 377L0091, » 392L0101, » 378L0855, » 378L0660, » 390L0605, » 390L0604, » 394L0008, » 382L0891, » 383L0349, » 384L0253, » 389L0666, » 389L0667]
» BGBl. Nr. 680/1996 (DFB)
» BGBl. I Nr. 19/1997 (VfGH)
» BGBl. I Nr. 71/1999 (NR: GP XX » RV 1638 » AB 1681 » S. 162. BR: » AB 5913 » S. 653.)
» BGBl. I Nr. 27/2000 (NR: GP XXI » RV 59 » AB 72 » S. 19. BR: » AB 6101 » S. 664.)
[CELEX-Nr.: » 398L0005]
» BGBl. I Nr. 98/2001 (NR: GP XXI » RV 621 » AB 704 » S. 75. BR: » 6398 » AB 6424 » S. 679.)
» BGBl. I Nr. 76/2002 (NR: GP XXI » RV 962 » AB 1049 » S. 97. BR: » AB 6620 » S. 686.)
» BGBl. I Nr. 93/2003 (NR: GP XXII » RV 174 » AB 213 » S. 32. BR: » AB 6867 » S. 701.)
[CELEX-Nr.: » 32001L0097]
» BGBl. II Nr. 54/2005
» BGBl. I Nr. 164/2005 (NR: GP XXII » RV 1169 » AB 1237 » S. 129. BR: » AB 7460 » S. 729.)
[CELEX-Nr.: » 31999L0093, » 32003L0058]
» BGBl. I Nr. 93/2006 (NR: GP XXII » AB 1513 » S. 153. BR: » AB 7567 » S. 735.)
» BGBl. I Nr. 111/2007 (NR: GP XXIII » RV 303 » AB 338 » S. 41. BR: » 7803 » AB 7854 » S. 751.)
[CELEX-Nr.: » 32005L0036, » 32005L0060, » 32006L0070]
» BGBl. I Nr. 68/2008 (NR: GP XXIII » RV 466 » AB 495 » S. 56. » AB 7927 » S. 755.)
» BGBl. I Nr. 1/2009 (VfGH)
» BGBl. I Nr. 141/2009 (NR: GP XXIV » RV 483 » AB 567 » S. 49. BR: » AB 8232 » S. 780.)
» BGBl. I Nr. 38/2010 (NR: GP XXIV » RV 673 » AB 692 » S. 67. BR: » AB 8317 » S. 785.)
» BGBl. I Nr. 58/2010 (NR: GP XXIV » RV 771 » AB 840 » S. 74. BR: » 8354 » AB 8380 » S. 787.)
» BGBl. I Nr. 54/2012 (NR: GP XXIV » RV 1749 » AB 1779 » S. 155. BR: » AB 8734 » S. 809.)
» BGBl. I Nr. 133/2013 (VfGH)
» BGBl. I Nr. 159/2013 (NR: GP XXIV » RV 2378 » AB 2463 » S. 216. BR: » AB 9115 » S. 823.)
Ist erst auf rechtswissenschaftliche Studien anzuwenden, die nach dem 31. August 2009 begonnen werden, wobei die Fortsetzung des Studiums an einer anderen Universität keinen Einfluss auf den schon begonnen Fristenlauf hat (vgl. Art. XVII § 6, » BGBl. I Nr. 111/2007).
(5) Die Eintragung der Berufsbezeichnung "Rechtsanwalt" in das Firmenbuch darf nur unter Nachweis der Zustimmung der Rechtsanwaltskammer erfolgen.
Ist auf Anträge anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2007 beim Firmenbuchgericht einlangen (vgl. Art. XVII § 5, » BGBl. I Nr. 111/2007).
Namen, Anschriften, Kanzleisitze und Berufsbezeichnungen der zur Vertretung und Geschäftsführung berechtigten Gesellschafter sowie Namen und Anschriften der übrigen Gesellschafter; § 12 Abs. 1 EIRAG, » BGBl. I Nr. 27/2000, gilt sinngemäß;
§ 1b. (1) Die Firma oder die Bezeichnung einer Rechtsanwalts-Gesellschaft darf nur die Namen eines oder mehrerer der folgenden Personen enthalten: eines Gesellschafters, der Rechtsanwalt im Sinn des § 21c Z 1 lit. a ist, oder eines ehemaligen Rechtsanwalts, der auf die Rechtsanwaltschaft verzichtet hat und im Zeitpunkt der Verzichtleistung Gesellschafter war oder dessen als Rechtsanwalts-Gesellschaft oder Einzelunternehmen geführte Kanzlei von der Gesellschaft fortgeführt wird. Die Namen anderer Personen dürfen in die Firma nicht aufgenommen werden. § 12 Abs. 1 EIRAG, » BGBl. I Nr. 27/2000, gilt sinngemäß. Als Sachbestandteil ist nur ein Hinweis auf die Ausübung der Rechtsanwaltschaft aufzunehmen. An die Stelle der Bezeichnung "offene Gesellschaft" kann die Bezeichnung "Partnerschaft" oder - sofern die Firma nicht die Namen aller Gesellschafter enthält - der Zusatz "und (&) Partner", an die Stelle der Bezeichnung "Kommanditgesellschaft" kann die Bezeichnung "Kommandit-Partnerschaft" treten.
(2) Die Bezeichnung des Rechtsanwaltsunternehmens, das in Form einer Rechtsanwalts-Partnerschaft oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung fortgesetzt wird, darf - jedoch nur mit einem die neue Rechtsform andeutenden Zusatz - weitergeführt werden.
Zum Bezugszeitraum vgl. Art. XVII §§ 6 und 7, » BGBl. I Nr. 111/2007.
§ 4. Wo und in welcher Weise und Art die Rechtsanwaltsprüfung abzulegen ist, wird durch das Rechtsanwaltsprüfungsgesetz, » BGBl. Nr. 556/1985, geregelt.
begonnen Fristenlauf hat (vgl. Art. XVII § 6, » BGBl. I Nr. 111/2007).
(4) Die Berufsbezeichnung „Rechtsanwalt" dürfen nur die in den Listen der Rechtsanwaltskammern eingetragenen Personen führen. Andere Personen, die auf Grund der Vorschriften des EIRAG die Berufsbezeichnung Rechtsanwalt zu führen berechtigt sind, dürfen diese Berufsbezeichnung nur mit dem Hinweis auf den Ort ihres Kanzleisitzes im Ausland führen. Die Bezeichnung „Rechtsanwalt" darf nur der Firma einer berufsbefugten Rechtsanwalts-Gesellschaft (§ 21c) beigefügt und nur bei einer solchen als Geschäftszweig (§ 3 Z 5 FBG) angegeben und in das Firmenbuch eingetragen werden. Gleiches gilt auch für alle auf die Ausübung der Rechtsanwaltschaft hindeutenden Begriffe und Wendungen.
(4) (Anm.: aufgehoben durch » BGBl. I Nr. 111/2007)
§ 15. (1) Ist die Beiziehung eines Rechtsanwalts gesetzlich vorgeschrieben, so kann sich der Rechtsanwalt vor allen Gerichten und Behörden auch durch einen bei. ihm in Verwendung stehenden, substitutionsberechtigten Rechtsanwaltsanwärter unter seiner Verantwortung vertreten lassen; die Unterfertigung von Eingaben an Gerichte und Behörden durch einen Rechtsanwaltsanwärter ist jedoch unzulässig.
Ist auf Anträge anzuwenden, die nach dem 31. März 2008 bei der Rechtsanwaltskammer eingebracht werden (vgl. Art. XVII § 10, » BGBl. I Nr. 111/2007).
inländische Rechtsanwälte und Rechtsanwälte im Sinn der Anlage zum EIRAG, » BGBl. I Nr. 27/2000,
(3) Zum Zweck der elektronischen Unterfertigung bei Führung der Geschäfte der Rechtsanwaltskammer hat sich der Präsident seiner elektronischen Anwaltssignatur unter Beisetzung einer bildlichen Darstellung des Amtssiegels der Rechtsanwaltskammer (§ 19 Abs. 3 E-GovG) und des Vermerks "als Präsident der Rechtsanwaltskammer" zu bedienen; entsprechendes gilt sinngemäß auch für seine Stellvertreter.
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 11. Juni 2013, G 31/2013-10, G 32-33/2013-8, V 20-28/2013-4, dem Bundeskanzler zugestellt am 16. Juli 2013, unter Spruchpunkt I. zu Recht erkannt:
„1. In § 24 Abs. 3 letzter Satz Rechtsanwaltsordnung, » RGBl. Nr. 96/1868 in der Fassung » BGBl. I Nr. 141/2009, wird die Wortfolge "; Entsprechendes gilt bei einer im Rahmen einer Plenarversamm-lung vorgenommenen Abstimmung" als verfassungswidrig aufgehoben.
2. Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. Juni 2014 in Kraft.
4. Die im Spruchpunkt I.1. genannte Wortfolge ist auf die am 11. Juni 2013 beim Verfassungsge-richtshof anhängigen Verfahren, bei denen Verordnungen präjudiziell sind, die unter Anwendung der im Spruchpunkt I.1. genannten Wortfolge erzeugt wurden, nicht mehr anzuwenden."
(3) Die Wahlen nach Abs. 1 erfolgen in geheimer Wahl während der Plenarversammlung mittels Stimmzettel. Sofern das die Geschäftsordnung der Rechtsanwaltskammer vorsieht, kann das Wahlrecht auch im Weg der Briefwahl (§ 24a) ausgeübt werden. Bei den Wahlen nach Abs. 1 Z 1 sind die von Rechtsanwaltsanwärtern abgegebenen Stimmen so zu gewichten, dass jeweils zwei Stimmen von Rechtsanwaltsanwärtern der Stimme eines Rechtsanwalts entsprechen; Entsprechendes gilt bei einer im Rahmen einer Plenarversammlung vorgenommenen Abstimmung.
§ 24a. (1) Die Geschäftsordnung der Rechtsanwaltskammer kann vorsehen, dass die Wahlen nach § 24 Abs. 1 auch im Weg der Übermittlung eines verschlossenen Kuverts an die Rechtsanwaltskammer erfolgen können (Briefwahl). Beabsichtigt ein Kammermitglied, sein Wahlrecht im Weg der Briefwahl auszuüben, so hat es davon die Rechtsanwaltskammer bis spätestens drei Wochen vor dem Tag der Plenarversammlung zu informieren. Diese hat an das Kammermitglied spätestens zehn Tage vor dem Wahltag den oder die Stimmzettel, ein verschließbares Wahlkuvert sowie ein mit der Anschrift der Rechtsanwaltskammer als Empfänger und dem Namen des betreffenden Kammermitglieds als Absender bedrucktes und verschließbares Rückkuvert zu übermitteln. Die Wahlkuverts für Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter müssen verschiedenfarbig sein. Auf der Rückseite des Rückkuverts ist folgender Satz anzubringen: „Mit meiner Unterschrift erkläre ich eidesstattlich, dass ich den/die einliegenden Stimmzettel persönlich, unbeobachtet und unbeeinflusst ausgefüllt habe."
(1) Der Ausschuß besteht in Rechtsanwaltskammern, in deren Liste der Rechtsanwälte am 31. Dezember des der Wahl des Ausschusses vorangegangenen Kalenderjahrs nicht mehr als 100 Rechtsanwälte eingetragen sind, aus 5 Mitgliedern, mit 101 bis 250 Rechtsanwälten aus 10 Mitgliedern, mit 201 bis 1 000 Rechtsanwälten aus 15 Mitgliedern und mit mehr als 1 000 Rechtsanwälten aus 30 Mitgliedern. Der Präsident und die Präsidenten-Stellvertreter sind Mitglieder des Ausschusses.
zum Bezugszeitraum vgl. Art. XVII § 6, » BGBl. I Nr. 111/2007
(5) (Anm.: aufgehoben durch » BGBl. I Nr. 111/2007)
(5) (Anm.: aufgehoben durch » BGBl. I Nr. 141/2009)
(2) Der Österreichische Rechtsanwaltskammertag ist berechtigt, das Staatswappen zu führen; sein Amtssiegel hat das Staatswappen und die Umschrift "Österreichischer Rechtsanwaltskammertag" zu enthalten.
(Anm.: aufgehoben durch VfGH, » BGBl. I Nr. 1/2009)
§ 41. (1) Die Vertreterversammlung wählt unter den für Beschlüsse erforderlichen Voraussetzungen (§ 40 Abs. 1 und 2) aus den Mitgliedern der einzelnen Rechtsanwaltskammern den Präsidenten und drei Präsidenten-Stellvertreter des Österreichischen Rechtsanwaltskammertags, wobei in diese Funktionen sowie in die Funktion eines Rechnungsprüfers nur Rechtsanwälte gewählt werden können. Der Präsident und die drei Präsidenten-Stellvertreter gehören für die Dauer ihres Amtes der Vertreterversammlung auch dann an, wenn sie nicht Delegierte sind, haben jedoch in diesem Fall - vorbehaltlich des § 40 Abs. 2 letzter Satz - kein Stimmrecht.
(3) Zum Zweck der elektronischen Unterfertigung bei Führung der Geschäfte des Österreichischen Rechtsanwaltskammertags hat sich der Präsident seiner elektronischen Anwaltssignatur unter Beisetzung einer bildlichen Darstellung des Amtssiegels des Österreichischen Rechtsanwaltskammertags (§ 19 Abs. 3 E-GovG) und des Vermerks "als Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertags" zu bedienen; entsprechendes gilt sinngemäß auch für seine Stellvertreter.
§ 49. (1) Die Rechtsanwaltskammern haben Einrichtungen zur Versorgung der Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter für den Fall des Alters und der Berufsunfähigkeit sowie zur Versorgung der Hinterbliebenen für den Fall des Todes des Rechtsanwalts oder des Rechtsanwaltsanwärters mit einer zu beschließenden Satzung zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Die Satzungen der auf dem Umlagesystem beruhenden Versorgungseinrichtungen haben - unter Wahrung bereits erworbener Rechtspositionen - vorzusehen, dass alle Leistungen aus der Versorgungseinrichtung in Abhängigkeit von der Anzahl der erworbenen Beitragsmonate festgesetzt werden, dass bei Erreichen einer bestimmten Anzahl von Beitragsmonaten (Normbeitragsmonate) der Anspruch auf eine in der Leistungsordnung betraglich festgesetzte Altersrente (Basisaltersrente) erworben wird und dass sich bei Über- oder Unterschreiten der Normbeitragsmonate die zuzuerkennende Altersrente gegenüber der Basisaltersrente erhöht oder reduziert. Bei ihrer erstmaligen Festsetzung darf die Basisaltersrente die nach 35-jähriger Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte nach der bis dahin gültigen Leistungsordnung vorgesehene Altersrente nicht unterschreiten. Änderungen der Satzungen der Versorgungseinrichtungen sind unter Berücksichtigung wohlerworbener Rechte und unter Wahrung des Vertrauensschutzes vorzunehmen.
(1a) In den Satzungen kann auch vorgesehen werden, dass aus diesen Einrichtungen der Beitrag nach § 3 Abs. 5 Bundespflegegeldgesetz, » BGBl. Nr. 110/1993 in der jeweils geltenden Fassung, geleistet wird. Dieser Beitrag ist von den Rechtsanwaltskammern nach der Anzahl der am vorangegangenen 31. Dezember in die Liste der Rechtsanwälte, die Liste der Rechtsanwaltsanwärter und die Liste der niedergelassenen europäischen Rechtsanwälte eingetragenen Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter zu entrichten, wobei bei der Ermittlung der insoweit maßgeblichen Gesamtzahl die Anzahl der Rechtsanwaltsanwärter nur zur Hälfte zu berücksichtigen ist.
Anspruch auf Berufsunfähigkeitsversorgung haben nur beitragspflichtige und ehemals beitragspflichtige Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter, die zur Zeit des Eintritts des Versorgungsfalls in die Listen der Rechtsanwälte oder der Rechtsanwaltsanwärter einer österreichischen Rechtsanwaltskammer oder in die Liste der niedergelassenen europäischen Rechtsanwälte einer österreichischen Rechtsanwaltskammer eingetragen gewesen sind, sowie ehemals beitragspflichtige Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter, die im Zeitpunkt des Eintritts des Versorgungsfalls den Beruf als Rechtsanwalt unter einer der in der Anlage zum EIRAG, Art. I » BGBl. I Nr. 27/2000 in der jeweils geltenden Fassung, angeführten Bezeichnungen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft berechtigt ausüben. Die Antragstellung auf Zuerkennung einer Berufsunfähigkeitsversorgungsleistung hat innerhalb eines Jahres ab dem Erlöschen der Berechtigung zur Ausübung der Rechtsanwaltschaft (§ 34 Abs. 1) zu erfolgen; § 1494 ABGB ist sinngemäß anzuwenden.
ferner muss der Rechtsanwalt oder Rechtsanwaltsanwärter mindestens fünf Jahre beitragspflichtig gewesen sein oder den Beruf als Rechtsanwalt unter einer der in der Anlage zum EIRAG, Art. I » BGBl. I Nr. 27/2000 in der jeweils geltenden Fassung, angeführten Bezeichnungen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft mindestens fünf Jahre berechtigt ausgeübt haben (Wartezeit); die Wartezeit erhöht sich auf zehn Jahre, wenn sie erst nach Vollendung des 50. Lebensjahrs des Rechtsanwalts oder Rechtsanwaltsanwärters zu laufen begonnen hat;
§ 52. (1) Die Basisaltersrente (§ 49 Abs. 1) darf die nach § 293 Abs. 1 und 2 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, » BGBl. Nr. 189/1955 in der jeweils geltenden Fassung, festgelegten Richtsätze nicht unterschreiten.
Ist auf Verhaltensweisen anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2007
gesetzt werden (vgl. Art. XVII § 11, » BGBl. I Nr. 111/2007).
§ 57. (1) Wer unberechtigt die Berufsbezeichnung „Rechtsanwalt", eine der in der Anlage zum EIRAG angeführten Anwaltsbezeichnungen oder eine der sich aus dem 5. Teil des EIRAG ergebenden Berufsbezeichnungen für international tätige Rechtsanwälte führt, seiner Firma beifügt, als Geschäftszweig oder Gegenstand des Unternehmens angibt, sonst zu Werbezwecken verwendet oder auf andere Weise die Befugnis zur Ausübung der Rechtsanwaltschaft vortäuscht, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 10 000 Euro zu bestrafen.
(Anm.: Zu den §§ 8a, 8b, 8c, 9, 9a, 12 und 21b, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu den §§ 1, 1a, 2, 3, 5, 5a, 7a - 10, 12, 15, 16, 21, 21c, 25, 27, 30, 34, 37, 45a, 47, 56a und 57, » RGBl. Nr. 96/1868)
die Richtlinie 2005/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2005 zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung (ABl. Nr. L 309 vom 25.11.2005, S. 15) und die Richtlinie 2006/70/EG der Kommission vom 1. August 2006 mit Durchführungsbestimmungen für die Richtlinie 2005/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Begriffsbestimmung von „politisch exponierten Personen" und der Festlegung der technischen Kriterien für vereinfachte Sorgfaltspflichten sowie für die Befreiung in Fällen, in denen nur gelegentlich oder in sehr eingeschränktem Umfang Finanzgeschäfte getätigt werden (ABl. Nr. L 214 vom 4.8.2006, S. 29), in Art. I (§§ 8a bis 8f, 9, 9a und 12 RAO im Verein mit den geltenden §§ 21b Abs. 2 und 23 RAO sowie dem Bundesgesetz vom 28. Juni 1990, BGBl. Nr. 474, über das Disziplinarrecht der Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter – Disziplinarstatut für Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter) und Art. II (§§ 36a bis 36f, 37, 37a, 49 und 154 NO im Verein mit dem geltenden § 117 sowie den Bestimmungen des X. Hauptstücks der NO) sowie Art. XX (§ 20 RAPG und § 20 NPG) umgesetzt,
(Anm.: Zu den §§ 2, 9, 16, 21a, 21c, 24a, 26, 34, 36, 39, 50 und 53, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: zu den §§ 5a, 8c, 23, 24b, 26, 30, 34, 45a, 56a und 58, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: zu den §§ 47 und 52, » RGBl. Nr. 96/1868, und zu Art. II § 7, » BGBl. Nr. 570/1973)
Die Verpflichtung des Bundes, dem Österreichischen Rechtsanwaltskammertag gemäß Art. II § 7 Abs. 5 des Bundesgesetzes vom 8. November 1973, » BGBl. Nr. 570/1973, jährlich spätestens zum 30. September für das laufende Kalenderjahr einen Betrag von 500.000 S jährlich zur Unterstützung von im Ausland lebenden ehemaligen österreichischen Rechtsanwälten und Rechtsanwaltsanwärtern, die bereits vor dem 1. Juli 1927 in den Listen einer österreichischen Rechtsanwaltskammer eingetragen gewesen sind, in der Folge keinen Anspruch auf Sozialversicherung erworben haben und aus rassischen oder politischen Gründen ausgewandert und jetzt bedürftig sind, oder ihren bedürftigen Hinterbliebenen zu zahlen, wird infolge Wegfalles der letzten Anspruchsberechtigten aufgehoben.
(Anm.: zu § 37 Z 4, » RGBl. Nr. 96/1868)
§ 3. Durch den § 37 Z 4 der Rechtsanwaltsordnung in der Fassung dieses Bundesgesetzes wird das Kartellgesetz, » BGBl. Nr. 460/1972, nicht berührt.
(Anm.: zu § 41, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: zu § 45, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: zu § 46, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: zu den §§ 47 Abs. 2, 52 Abs. 1 und 2, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: zu § 49 Abs. 1, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: zu § 55, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: zu den §§ 7 Abs. 1 und 4, 26 und 48 Abs. 1, » RGBl. Nr. 96/1868)
(1) (Anm.: Inkrafttretensregelung)
(13) Die von der Rechtsanwaltskammer für Wien, Niederösterreich und das Burgenland gemäß § 4 des Rechtsanwaltsprüfungsgesetzes, » BGBl. Nr. 556/1985, gewählten Prüfungskommissäre aus dem Kreis der Rechtsanwälte bleiben bis zum Ablauf der Dauer, für die sie gewählt wurden, Mitglieder der Rechtsanwaltsprüfungskommission. Der letzte Satz des Abs. 12 ist sinngemäß anzuwenden.
(14) (Anm.: Vollziehungsregelung)
Inkrafttreten, Aufhebung von Rechtsvorschriften,
Übergangsbestimmungen, Vollziehung
(Anm.: zu §§ 7, 7a und 8 Abs. 2, » RGBl. Nr. 96/1868)
(2) (Anm.: Außerkrafttretensregelung)
(8) (Anm.: ÜR zum Einführungsgesetz zur Zivilprozeßordnung, » RGBl. Nr. 112/1895)
(10) (Anm.: Vollziehungsregelung)
(Anm.: Zu § 59, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu den §§ 1 - 1b, 5a, 8a, 8b, 10a, 21c, 22 – 29, 33, 35 – 37, 39, 41, 44, 48 – 50, 52 und 53, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu den §§ 24, 24a, 25, 26 und 39, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu den § 27, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu § 2, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu den §§ 1a, 1b und 21c, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu § 34, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: zu § 7, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu den §§ 1 und 45, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu § 1a, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu den §§ 1, 2, 3, 5, 15 und 30, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu § 3, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu § 16, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu § 57, » RGBl. Nr. 96/1868)
(Anm.: Zu den §§ 1, 30, 34 und 57, » RGBl. Nr. 96/1868)
- 10. (Anm.: betrifft andere Rechtsvorschriften)

References: § 6
 § 5
 § 12

§ 1
 § 21
 § 12

§ 4
 § 6

§ 15
 § 10
 § 24

§ 24
 § 24
 § 6

§ 41
 § 40

§ 49
 § 3
 § 1494

§ 52
 § 293
 § 11

§ 57
 § 117
 § 20
 § 7
 § 7
 § 37

§ 3
 § 37
 § 41
 § 45
 § 46
 § 49
 § 55
 § 4
 § 59
 § 27
 § 2
 § 34
 § 7
 § 1
 § 3
 § 16
 § 57