Source: https://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/tvoed-office-professional/tvoed-arbeitsvertrag-im-bereich-vka-befristung-ohne-sachgrund_idesk_PI13994_HI1413269.html
Timestamp: 2020-08-14 17:15:20+00:00

Document:
TVöD, Arbeitsvertrag im Bereich VKA (Befristung ohne Sachgrund) | TVöD Office Professional | Öffentlicher Dienst | Haufe
Vertragsmuster für den Bereich Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) im Rahmen des TVöD und bei Befristung ohne Sachgrund.
Im TVöD-Arbeitsverhältnis bedürfen etliche Punkte einer ausdrücklichen Regelung im Arbeitsvertrag. Dazu gehören das Datum des Arbeitsvertrags, die Vertragsparteien, der Beginn des Arbeitsverhältnisses, die Dauer des Arbeitsverhältnisses, der Umfang der Arbeitszeit, die Angabe des Arbeitsorts, eine kurze Charakterisierung oder Beschreibung der Tätigkeit, die Einbeziehung des TVöD und der ihn ergänzenden Tarifverträge, die Entgeltgruppe, eine evtl. Probezeit sowie evtl. Nebenabreden. Bei einer Befristung ist des Weiteren die Modalität der Befristung aufzunehmen.
Dieses Muster ist nicht zu verwenden für Krankenhausärzte, Musikschullehrer und Lehrkräfte.
Zwischen ......................... (Arbeitgeber)
vertreten durch .........................
und Frau/Herrn ......................... (Beschäftigte/r)
geboren am .......... in .........................
wird – vorbehaltlich folgender Arbeitsvertrag vereinbart:
wird ab ..........
als Beschäftigte/r .................... eingestellt.
Ihr/Ihm werden bis auf Weiteres folgende Aufgaben zugewiesen:
Frau/Herr .........................
□ Vollzeitkraft
□ Teilzeitkraft mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit eines vollbeschäftigten Arbeitnehmers
□ Teilzeitkraft mit der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit eines vollbeschäftigten Arbeitnehmers
□ Teilzeitkraft mit einer durchschnittlichen regelmäßigen Arbeitszeit von .......... Stunden wöchentlich
befristet eingestellt, und zwar ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes
□ nach § 14 Abs. 2
□ nach § 14 Abs. 3
des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) vom 21. Dezember 2000 in der jeweils geltenden Fassung i. V. m. § 30 TVöD bis zum ..........
Bei einer Befristung nach § 14 Abs. 2 TzBfG (Neueinstellung) erklärt der/die Beschäftigte noch nie zuvor beim Arbeitgeber in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt gewesen zu sein.
Der/die Beschäftigte wird auf seine/ihre Verpflichtung nach § 38 Abs. 1 SGB III hingewiesen, sich spätestens 3 Monate vor Ende des Arbeitsverhältnisses persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden. Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunkts und dem Ende des Arbeitsverhältnisses weniger als 3 Monate, hat sich der/die Beschäftigte innerhalb von 3 Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunkts zu melden. Zur Wahrung der 3-Monats- bzw. 3-Tages-Frist genügt auch eine Anzeige (telefonisch, schriftlich, E-Mail, Telefax) unter Angabe der persönlichen Daten und des Beendigungszeitpunkts bei der Agentur für Arbeit, wenn die persönliche Meldung nach terminlicher Vereinbarung nachgeholt wird. Ein Verstoß gegen die Meldepflicht führt zur Verhängung der Sperrfrist von einer Woche nach § 159 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7, Abs. 6 SGB III.
Weiterhin ist der/die Beschäftigte verpflichtet, bereits frühzeitig vor der Beendigung dieses Beschäftigungsverhältnisses eigenverantwortlich nach einer Beschäftigung zu suchen (§ 2 Abs. 5 Nr. 2 SGB III).
Die Beschäftigung erfolgt
□ in ......................... (Arbeitsort)
□ an verschiedenen Orten
□ Verwaltung (TVöD-V)
□ Krankenhäuser (TVöD-K)
□ Pflege- und Betreuungseinrichtungen (TVöD-B)
□ Sparkassen (TVöD-S)
□ Flughäfen (TVöD-F)
□ Entsorgung (TVöD-E)
und den diesen ergänzenden, ändernden oder ersetzenden Tarifverträgen
in der für den Bereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) jeweils geltenden Fassung einschließlich des Tarifvertrags zur Überleitung der Beschäftigten der kommunalen Arbeitgeber in den TVöD und zur Regelung des Übergangsrechts (§ 1 Abs. 2 TVÜ-VKA).
Die dynamische Inbezugnahme des TVöD und der ihn ergänzenden Tarifverträge gilt nur für die Dauer der Mitgliedschaft des Arbeitgebers im Arbeitgeberverband. Zweck der Inbezugnahme ist die Gleichbehandlung der nicht tarifgebundenen Beschäftigten mit den Tarifgebundenen. Endet oder entfällt die Tarifbindung des Arbeitgebers z. B. durch Verbandsaustritt oder Betriebsübergang, gelten der TVöD und die ihn ergänzenden Tarifverträge mit dem Inhalt weiter, den sie bei Ende der Tarifbindung des Arbeitgebers hatten; der/die Beschäftigte hat keinen Anspruch auf Weitergabe künftiger Tarifentwicklungen.
Außerdem finden die für den Arbeitgeber jeweils geltenden sonstigen einschlägigen Tarifverträge Anwendung.
Der Arbeitgeber hat das Recht zur Umsetzung, V...
TVöD, Arbeitsvertrag im Bereich VKA (Befristung mit Sachgrund)
Kurzbeschreibung Vertragsmuster für den Bereich Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) im Rahmen des TVöD und bei Befristung mit Sachgrund. Vorbemerkung Im TVöD-Arbeitsverhältnis bedürfen etliche Punkte einer ausdrücklichen Regelung im ...

References: § 14
 § 14
 § 30
 § 14
 § 38
 § 159