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Timestamp: 2019-02-16 13:33:57+00:00

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Rechtsprechung - Seite 2 von 2 - Revision im Strafrecht
Was ist die Revision
Die Revision gewinnen
Thomas Penneke – Fachanwalt für Strafrecht
Oktober 11, 2017 Oktober 11, 2017 Thomas Penneke
Nach Auffassung des Senats genügen die bislang getroffenen Feststellungen zu den tatsächlichen Geschehnissen nicht, um beide Angeklagten als Mittäter einer Körperverletzung zu Lasten des getöteten Kindes anzusehen. Diese Mittäterschaft ist aber notwendige Voraussetzung für die jeweils erfolgte Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB). Der Mangel im Urteil des Landgerichts führt zur Aufhebung des […]
Darstellungsmangel	Leave a comment
Begriff „einschlägige Vorverurteilung“
September 17, 2017 September 17, 2017 Thomas Penneke
OLG Köln, Beschl. v. 02.06.2017 – 1 RVs 117/17: Die vorherige Verhängung von Strafen kann dann strafschärfend ins Gewicht fallen, wenn sie die Schuld des Täters und die Notwendigkeit, spezialpräventiv auf ihn einzuwirken, erhöhen, weil dieser jetzt die mit früheren Verurteilungen (oder gar Verbüßungen) gesetzten Warnungen und Hemmschwellen außer Acht gelassen hat. Um beurteilen zu können, ob […]
Strafzumessung	Leave a comment
Schönheit des Tatopfers ist einer Wertung im Urteil nicht zugänglich (OLG Bamberg)
September 7, 2017 September 5, 2017 Thomas Penneke
Es ist schon mit der Würde des Gerichts in keiner Weise in Einklang zu bringen, wenn in einem Urteil höchstpersönliche Wertungen zur Attraktivität von Prozessbeteiligten bzw. Tatopfern angestellt werden. (3 OLG 7 Ss 70/17 Oberlandesgericht Bamberg 24. August 2017). Eine Menge an Fehlern macht ein Urteil rechtsfehlerhaft. Neben der Menge an groben Verstößen ist beachtlich, dass […]
Verlesung eines Extraktionsbericht (gelöschte Daten) – 2 StR 492/15
September 3, 2017 Thomas Penneke
Liest ein Sachverständiger mit Hilfe eines Anwendungsprogramms Daten, auch gelöschte Daten, aus einem Mobiltelefon oder einer SIM-Karte aus, die ansonsten nicht zu ermitteln gewesen wären, verstößt die Verlegung allein des die Datengewinnung dokumentierenden Extraktionsbeigerichts und der einzelnen aufgefundenen Daten nicht gegen den Unmittelbarkeitsgrundsatz gemäß § 250 StPO. Das gilt auch, selbst wenn der Sachverständige selbst […]
Härtefallklausel § 73 c StGB – BGH 5 StR 133/17
August 21, 2017 September 3, 2017 Malte
Die Entscheidung über den erweiterten Verfall von 10.205 EURO hält dann einer rechtlichen Prüfung nicht stand, wenn das Tatgericht die auch im Zusammenhang mit den Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Angeklagten belangvolle Härtevorschrift des § 73 c StGB überhaupt nicht in den Blick genommen hat. BGH 5 StR 133/17 vom 11. Mai 2017 – Vorinstanz LG […]
Der Mittäter muss die Information auch empfangen haben. Fehlt es an Feststellungen hierzu im Urteil, dann ist das Urteil mangelhaft – 2 StR 512/16
Für die Strafbarkeit des Angeklagten wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung (§§ 253, 255 StGB) ist es entscheidend, welche Vorstellungen er in Bezug auf die dem Mitangeklagten gegen den Geschädigten zustehenden Geldforderung hatte. Zwar hat das Landgericht festgestellt, dass der Mitangeklagte den Angeklagten vor der Tat darüber informiert habe, dass der Geschädigte ihm „aus einem Drogengeschäft“ […]
Sexuelle Nötigung durch Entkleiden des Opfers – 2 StR 452/16
August 21, 2017 August 21, 2017 Malte
Das gewaltsame Entkleiden des Tatopfers ist nur als sexuelle Handlung anzusehen, wenn der Täter „sich schon durch diese Handlung geschlechtliche Erregung oder Befriedigung verschaffen“ will (st. Rspr. BGH). Die Feststellung des Landgerichts, dass der Angeklagte sich schon durch das gewaltsame Entkleiden der Geschädigten sexuell habe erregen wollen, ist nicht tragfähig belegt. BGH Beschluss vom 6. […]
Sukzessive Mittäterschaft – 2 StR 123/15
Bei einem vollständigen abgeschlossenen Geschehen führt das Billigen durch einen später Hinzutretenden nicht zu einer strafbaren Verantwortung für die vom Anderen geschaffene Lage. (BGH 7. März 2016 – 2 StR 123/15 Vorinstanz LG Stralsund – StV 2017, 444)
Anforderung an die Mittäterschaft – 5 StR 554/15
Allein der Umstand, dass ein Täter das Vorgehen eines anderen Täters beobachtet, innerlich billigt und hiergegen nichts unternimmt, lässt keinen rechtlich tragfähigen Rückschluss auf einen Konkurrenten gemeinsamen Tatplan der Angeklagten zu, der für die Annahme von Mittäterschaft i.S.d. § 25 Abs. 2 StGB erforderlich ist. (BGH Beschluss vom 17. Februar 2016 – 5 StR 554/15 […]

References: § 250
 § 73
 BGH 
 § 73
 BGH 
 BGH 
 § 25