Source: https://gesetze-in-app.de/UStG/19
Timestamp: 2019-03-20 20:02:48+00:00

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2.der Umsätze, die nach § 4 Nr. 8 Buchstabe a bis h, Nr. 9 Buchstabe a und Nr. 10 steuerfrei sind, wenn sie Hilfsumsätze sind.Soweit der Unternehmer die Steuer nach vereinnahmten Entgelten berechnet (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a Satz 4 oder § 20), ist auch der Gesamtumsatz nach diesen Entgelten zu berechnen. Hat der Unternehmer seine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit nur in einem Teil des Kalenderjahres ausgeübt, so ist der tatsächliche Gesamtumsatz in einen Jahresgesamtumsatz umzurechnen. Angefangene Kalendermonate sind bei der Umrechnung als volle Kalendermonate zu behandeln, es sei denn, dass die Umrechnung nach Tagen zu einem niedrigeren Jahresgesamtumsatz führt.
BGH, URTEIL vom 5.9.1950, Az. VO PR 66/50 Die gesonderte Ausweisung gemäß § 14 erleichtert die Feststellung der Vorsteuer, die der umsatzsteuerpflichtige Leistungs-empfänger von seiner Steuerschuld abziehen kann (§ 19 UStG 1967)« Sie erleichtert auch die Kalkulation, die seit Einführung der Mehrwertsteuer nur noch in 'Nettopreisen” vorgenommen wird (BGHZ 58, 292; BGH NJW 1972,
BVerfG, vom 1.4.1967, Az. 1 BvR 416/68 Schließlich machen die Beschwerdeführer geltend, § 19 UStG führe die kumulativ erhobene alte Umsatzsteuer wieder ein und verstoße damit gegen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 20. Dezember 1966 (BVerfGE 21, 12).
BVerfG, vom 1.4.1967, Az. 1 BvR 416/68 § 19 UStG führt aber - wie dargelegt - zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen im Grenzbereich, die auf die Dauer nicht als hinzunehmende Nebenfolgen (vgl. BVerfGE 13, 331 (341); 21, 12 (27); 23, 327 (346)) einer nicht zu beanstandenden Regelung in Kauf genommen werden können.

References: § 4
 § 20
 § 14
 BGH 
 § 19
 § 19