Source: http://www.zag.zh.ch/de/aus-und-weiterbildung/grundbildung/assistent-in-gesundheit-und-soziales-ags
Timestamp: 2018-11-21 21:09:36+00:00

Document:
Assistent/in Gesundheit und Soziales (AGS) | ZAG - Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton Zürich
Assistent/in Gesundheit und Soziales (AGS) EBA
Sie möchten Menschen mit körperlichen, geistigen oder sozialen Einschränkungen bei der Bewältigung des Alltags unterstützen, zum Beispiel bei der Körperpflege, beim Aufstehen oder beim Essen.
Sie arbeiten bei anderen Menschen im Haushalt mit oder sind beim Einkaufen behilflich. Sie übernehmen auch medizinische Arbeiten wie Blutdruck und Puls messen oder die Gewichtskontrolle. Administrative und logistische Aufgaben wie das Bestellen und Einräumen von Hygienematerial gehören ebenfalls zu ihrem Tagesablauf. Sie erkennen gesundheitliche Veränderungen bei den Patienten und holen Hilfe bei Bedarf.
Bildungsverordnung AGS
Informationen finden Sie auf der Website der OdA G ZH.
Broschüre AGS
Einfühlungsvermögen und Respekt vor den Klientinnen und Klienten, ihrer Lebensweise und ihren Ansichten
Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Laufbahnberatung Gesundheitsberufe.
Selektion und Anstellung der Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales für die zweijährige Grundbildung erfolgt über den Lehrbetrieb. Im Kanton Zürich bilden zum Beispiel Spitäler, Heime, psychiatrische Kliniken und Spitex-Institutionen AGS aus.
Unter www.lena.zh.ch finden Sie das Verzeichnis der offenen Lehrstellen.
Je nach Lehrbetrieb findet der schulische Unterricht am ZAG in Winterthur, BFS in Winterthur oder im Bildungszentrum Careum in Zürich statt. Die Zuteilung ist kantonal geregelt.
Berufskunde / Ausbildungsverlauf
Berufspraxis: Institutionen des Gesundheits- und Sozialbereichs
Berufsfachschule: ein Tag pro Woche (Berufskunde, allgemeinbildender Unterricht und Sport)
Hier finden Sie die Bildungsverordnung und den Bildungsplan AG
Kompetenzabfolge Berufskunde und Planungsinformationen
Kompetenzabfolge 18 - 20 (1. Semester)
Kompetenzabfolge 1. Semester
Kompetenzabfolge 17 - 19 (3. Semester)
180418_3_Semester_Kompetenzabfolge_AGS_17_BKU.pdf
Nachteilsausgleich Berufsfachschule und Qualifikationsverfahren
Lernende mit diagnostizierten Behinderungen oder Lern- und Leistungsschwierigkeiten (wie Dyslexie, Dyskalkulie oder AD(H)S) können Massnahmen zum Nachteilsausgleich gemäss der Richtlinie „Gewährung von Nachteilsausgleichmassnahmen in der beruflichen Grundbildung“ beantragen.
Die Richtlinie regelt die Voraussetzungen, das Verfahren und weitere Grundlagen zum Vollzug des Nachteilsausgleichs. Sie tritt auf den 1. August 2017 in Kraft. Bereits verfügte Massnahmen zum Nachteilsausgleich behalten ihre Gültigkeit.
Das Antragformular inklusive Beilagen sind an Herr Mathias Nef, Programmleitung AGS für Nachteilsausgleichmassnahmen an der Berufsfachschule einzureichen.
Wegleitung zum Qualifikationsverfahren
Schulferien 2018 - 2021
Absenzwesen und Disziplinarreglement
Wegleitung Absenzenwesen AGS
Dispensationsgesuch AGS
Disziplinarreglement Berufsbildung März 2015
Schultage Schuljahr 2018-2019
AGS 18 a Montag
AGS 18 b Dienstag
AGS 18 c Mittwoch
AGS 18 d Freitag
AGS 18 e Montag
AGS 18 f Donnerstag
AGS 17 a Montag
AGS 17 b Freitag
AGS 17 c Dienstag
AGS 17 d Montag
AGS 17 e Mittwoch
Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der OdA G ZH.
Der allgemeinbildende Unterricht soll die Lernenden dazu anhalten, unserer Gesellschaft und der Umwelt engagiert und kritisch gegenüber zu treten sowie die Freude und die Bereitschaft am Lernen fördern. Der Vermittlung von Kenntnissen über gesellschaftliche Zusammenhänge, dem Erwerb überfachlicher Kompetenzen (Selbst- und Sozialkompetenz, Methodenkompetenz sowie Sprach- und Kommunikationskompetenz) sowie der Persönlichkeitsbildung kommt in der Allgemeinbildung eine grosse Bedeutung zu.
Der Lehrplan fasst die Aspekte der Allgemeinbildung (Recht, Wirtschaft, Politik, Ethik, Identität und Sozialisation Kultur, Ökologie) in einem einzigen Fach mit den beiden Bereichen Gesellschaft sowie Sprache und Kommunikation zusammen. Weitere Blickwinkel wie Gender, Geschichte und Nachhaltigkeit ergänzen diese Aspekte.
Die Allgemeinbildung versucht, die Lernenden sowie ihre Lebenssituation einzubeziehen und ihnen einen breiten Blick auf die heutige Welt zu vermitteln.
ABU Schullehrplan
Schullehrplan ABU
Fachkundige individuelle Begleitung (FiB) und Stützunterricht
Die FiB hat den Zweck, die Lernenden in der zweijährigen beruflichen Grundbildung zu befähigen, die Ausbildungsanforderungen und das Qualifikationsverfahren erfolgreich zu meistern und den Anschluss an weiterführende Qualifikationen zu fördern. Die FiB umfasst schulische und alle anderen bildungsrelevanten Aspekte im Umfeld der lernenden Person, die den Bildungserfolg gefährden (BBV Art. 10
Abs. 5).
Die schulische Begleitung leistet einen Beitrag zur schulischen Leistungsverbesserung der Lernenden. Als professionelle Förderung und Begleitung der Lernenden hat sie zum Ziel,
die Stärken der lernenden Person zu fördern
die Eigeninitiative und Selbsteinschätzung zu stärken
die Lern- und Leistungsmotivation zu stützen
die eigene Lerntechnik zu verbessern
die Lernenden in ihrem sozialen Umfeld zu unterstützen
die Lernenden zu befähigen, die standardisierten Ausbildungsanforderungen und das Qualifikationsverfahren erfolgreich zu meistern
den Anschluss der Lernenden an weiterführende Qualifikationen zu fördern
Rechtliche Grundlagen / Anspruch
Lernende in der zweijährigen beruflichen Grundbildung haben einen gesetzlichen Anspruch auf FiB. FiB richtet sich „an Personen mit Lernschwierigkeiten in der zweijährigen beruflichen Grundbildung.“
BBG Art. 18 Abs. 2
„Die fachkundige individuelle Begleitung umfasst nicht nur schulische, sondern sämtliche bildungsrelevanten Aspekte im Umfeld der lernenden Person.“
BBV Art. 10 Abs. 5
Die Gestaltung der FiB im Kanton Zürich richtet sich nach dem Kantonalen Rahmenkonzept zur fachkundigen individuellen Begleitung in der zweijährigen beruflichen Grundbildung für die Berufsfachschulen im Kanton Zürich
(April 2007, Version 2)
Organisation der FiB
FiB wird vom obligatorischen Unterricht abgetrennt angeboten, das heisst ausserhalb der offiziellen Unterrichtszeiten. Es ist eine ergänzende Lernbegleitung und –förderung.
FiB findet in der Regel an einem unterrichtsfreien Nachmittag statt (die Lernende ist verantwortlich für die Rücksprache mit dem Lehrbetrieb).
FiB findet primär in Form von Beratungsgesprächen mit FiB - Lehrpersonen statt.
FiB ist ein grundsätzlich freiwilliges Angebot.
FiB wird von erfahrenen Berufsschullehrpersonen mit Abschluss oder in Ausbildung des Zertifikatslehrgangs FiB an der ZHSF Zürich übernommen. Die jeweils zuständige FiB-Lehrperson kann, muss aber nicht die eigene Klassenlehrperson sein. Die Koordination übernimmt die FiB -verantwortliche Lehrperson.
Die Lernenden werden bei Ausbildungsbeginn über das FiB-Angebot informiert. Lernende, die diese Begleitung in Anspruch nehmen möchten, melden sich per E-Mail bei der dafür verantwortlichen Lehrperson: Frau Brigitte Ardüser, E-Mail brigitte.ardueser@zag.zh.ch. Diese weist die Lernende an die zuständige FiB-Lehrperson weiter. Die zuständige FiB-Lehrperson vereinbart mit der Lernenden ein Erstgespräch. Im Rahmen dieses Gesprächs wird eine Lernvereinbarung formuliert. Das in der Lernvereinbarung formulierte Vorgehen ist verbindlich. Es finden je nach Bedarf und Vereinbarung weitere Gespräche statt. Bei Bedarf und entsprechend der Vereinbarung werden zuständige Personen anderer Bereiche einbezogen (Lehrbetrieb, Überbetriebliche Kurse, Beratungsstellen) oder die Lernenden an Fachpersonen weiterverwiesen. Am Ende einer FiB-Phase wird ein Schlussgespräch geführt. Dabei wird Bilanz über den Verlauf der FiB gezogen und eventuell das weitere Vorgehen besprochen und vereinbart.
Die FiB ist für Lernende kostenlos.
Sie erhalten dann einen Besprechungstermin bei der zuständigen FiB-Lehrperson, an dem die Situation und das weitere Vorgehen besprochen und vereinbart werden. Die Besprechungstermine sind jeweils donnerstags zwischen 13.20 und 17.00 Uhr.
Stützunterricht ist ein zeitlich begrenztes Förderungsangebot, mit welchem die Lernenden das eigene Lernen verbessern, neue Lernstrategien erwerben bzw. die Sprachkompetenz verbessern können. Er hat zum Ziel, die schulischen Leistungen von Lernenden mit Lernschwierigkeiten zu verbessern. Der Stützunterricht orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Lernenden.
Besuch des Stützunterrichts
Das Angebot ist für Lernende konzipiert, bei denen das erfolgreiche Abschliessen der Ausbildung in Frage gestellt ist. Zur Auswahl stehen:
Förderung des schriftlichen und/oder mündlichen Ausdrucks in Deutsch
Analysieren des eigenen Lernprozesses
Verbesserungsmöglichkeiten erarbeiten
Wissenslücken aufarbeiten
Der Stützunterricht erstreckt sich in der Regel über ein bis zwei Semester. Nach zwei aufeinanderfolgenden Semestern Stützunterricht wird ein Unterbruch für mindestens ein Semester zur selbstständigen Vertiefung des Gelernten empfohlen. Der Stützunterricht fällt auf einen unterrichtsfreien Tag. Der Unterricht findet am Vormittag oder am Nachmittag während drei Lektionen (Sprachkompetenz und/oder Lern- und Arbeitstechnik) statt.
Um einen Erfolg zu verzeichnen, wird von den Lernenden ein hohes Mass an Eigenverantwortung, Initiative und die Bereitschaft zum Lernen unter Einhaltung der geltenden Regeln vorausgesetzt. Bis auf allfällige Unterrichtsmaterialien ist der Besuch kostenlos. Wer den Stützunterricht besucht, kann während dieser Zeit kein Freifach belegen. Sofern der Stützunterricht während der Arbeitszeit stattfindet, ist der Besuch bis zu einem halben Tag pro Woche ohne Lohnabzug zu gestatten.
BBG Art. 22/BBV Art. 20
„Lexikon der Berufsbildung“
Der Stützunterricht beginnt im Frühjahrsemester nach den Sportferien (Kalenderwoche 08) und beim Herbstsemester in der zweiten Schulwoche (Kalenderwoche 34). Folgende Personen können ein Gesuch für den Besuch von Stützunterricht beantragen:
AGS-Lernende/r
Gesetzliche Vertretung (bei Minderjährigen)
Lehrpersonen an der Berufsfachschule (Klassenverantwortliche, ABU-Lehrpersonen)
Verantwortliche des Lehrbetriebs
Die Anmeldefrist für das Frühjahrsemester endet vor den Weihnachtsferien und beim Herbstsemester in der Kalenderwoche 23. Zum Antragsformular.
Die Freifächer werden von den Berufsfachschulen als freiwillige Ergänzung zur obligatorischen schulischen Bildung angeboten. Sie werden während der Arbeitszeit und in der Freizeit angeboten. Die Lernenden, die im Betrieb und in der Berufsfachschule ausreichende Leistungen erbringen, können Freifächer besuchen. Bis zu einem halben Tag pro Woche dürfen Freifächer auch in die Arbeitszeit fallen, ohne dass den Lernenden Lohnabzüge gemacht werden dürfen. Der Besuch erfolgt im Einvernehmen mit dem Betrieb. Bei Uneinigkeit entscheidet der Kanton.
BBG Art. 22 Abs. 3/BBV Art. 20 Abs. 1
«Lexikon der Berufsbildung
Englisch ist als Weltsprache Voraussetzung zu einer fundierten Aus- und Weiterbildung und ist in unserem multikulturellen Umfeld Bedingung für gelungene Kommunikation mit Vorgesetzten, Mitarbeitenden, Klientinnen und Klienten.
Der versierte Umgang mit dem Computer gehört heute im beruflichen wie im privaten Umfeld zu den zentralen Fertigkeiten. Das ZAG bietet im Rahmen des Freifachs einen Informatikkurs an, an welchem Kenntnisse in Windows, Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation erworben werden.
Organisatorisches / Durchführung
Lernende im 1. Ausbildungsjahr können Freifächer gemäss Angebot ab dem 2. Semester besuchen.
Lernende im 2. Ausbildungsjahr können Freifächer gemäss Angebot in beiden Semestern besuchen.
Anzahl Lektionen pro Freifach und Woche: 2
Tag und Zeit des jeweiligen Kurses werden nach der Anmeldung bekanntgegeben.
Freifachkurse werden nur durchgeführt, wenn eine genügende Anzahl Anmeldungen eingehen.
Freifächer werden benotet und erscheinen im regulären Zeugnis.
Der Besuch der Freifächer ist bis auf allfällige Unterrichtsmaterialien für Lernende kostenlos.
Nach einem vorgängigen Gespräch mit der klassenverantwortlichen Lehrperson, können Sie das Anmeldeformular unter ags@zag.zh.ch bestellen.
Englisch im 1. Ausbildungsjahr (2. Semester)
Die Anmeldung ist bis spätestens Mitte Dezember einzureichen und ist für das ganze Frühjahrssemester verbindlich. Nach Abschluss der Anmeldefrist wird an einem festgelegten Termin ein Englischtest durchgeführt, um die Einstufung in die entsprechende Niveauklasse vorzunehmen.
Englisch im 2. Ausbildungsjahr (3. + 4. Semester)
Die Anmeldung ist bis spätestens Ende Mai einzureichen und ist für das ganze 2. Ausbildungsjahr verbindlich. Nach Abschluss der Anmeldefrist wird an einem festgelegten Termin ein Englischtest durchgeführt, um die Einstufung in die entsprechende Niveauklasse vorzunehmen.
Informatik im 1. Ausbildungsjahr (2. Semester)
Die Anmeldung ist bis spätestens Mitte Dezember einzureichen und ist für das ganze Frühjahrssemester verbindlich.
Austritte innerhalb des laufenden Freifachkurses sind nur in begründeten Fällen zulässig. Das entsprechende Antragsformular finden Sie hier.
Hier finden Sie die entsprechenden Informationsanlässe zur Ausbildung Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales.
Verantwortlich für das Programm AGS
Zuzana Griesbach
Mitarbeiterin Schuladministration
Tel. 052 266 09 03
ags@zag.zh.ch
Brigitte Ardüser
Programmleiterin AGS
Verantwortliche QV / Verantwortliche FiB
Tel. 052 266 09 96
brigitte.ardueser@zag.zh.ch

References: Art. 10
 Art. 18
 Art. 10
 Art. 22
 Art. 20
 Art. 22
 Art. 20