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Timestamp: 2017-02-19 12:21:26+00:00

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§ 7 BbgHG, Gleichstellung von Frauen und Männern | Gesetze auf anwalt24.de
§ 7 BbgHG, Gleichstellung von Frauen und Männern Inhaltsübersicht
Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) Landesrecht Brandenburg…§ 7 BbgHG, Gleichstellung von Frauen und Männern§ 8 BbgHG, Theologische Ausbildung an staatlichen Hochschulen§ 9 BbgHG, Hochschulzugangsberechtigung; Verordnungsermächtigung§ 10 BbgHG, Studienkolleg; Verordnungsermächtigung§ 11 BbgHG, Ermittlung der Ausbildungskapazität und Festsetzung von Zulassungsza...§ 12 BbgHG, Zentrale Vergabe von Studienplätzen; örtliche Zulassungsbeschränkung...§ 13 BbgHG, Zulassungshindernisse§ 14 BbgHG, Immatrikulation und Exmatrikulation; Verordnungsermächtigung§ 15 BbgHG, Ordnungsverstöße; Ordnungsverfahren§ 16 BbgHG, Studierendenschaft§ 17 BbgHG, Ziel des Studiums; Studienreform§ 18 BbgHG, Studiengänge§ 19 BbgHG, Studienordnungen§ 20 BbgHG, Studienberatung§ 21 BbgHG, Prüfungen§ 22 BbgHG, Prüfungsordnungen für Hochschulprüfungen; Verordnungsermächtigung§ 23 BbgHG, Rahmenordnungen für Studium, Prüfungen, Zugang und Zulassung§ 24 BbgHG, Einstufungsprüfung; Anerkennung von Leistungen§ 25 BbgHG, Wissenschaftliche Weiterbildung§ 26 BbgHG, Lehrangebot§ 27 BbgHG, Qualitätssicherung; Evaluation der Lehre…§ 93 BbgHG, Übergangsbestimmungen für bestimmte Dienstverhältnisse
§ 7 BbgHG, Gleichstellung von Frauen und Männern
§ 7 BbgHGBrandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG)Landesrecht BrandenburgAbschnitt 1 – Allgemeine BestimmungenTitel: Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG)Normgeber: BrandenburgAmtliche Abkürzung: BbgHGGliederungs-Nr.: 551-22Normtyp: Gesetz(1) Die Hochschulen fördern die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern und wirken bei der Wahrnehmung aller Aufgaben der Hochschule auf die Beseitigung bestehender Nachteile sowie auf die tatsächliche Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie hin. Bei allen Vorschlägen und Entscheidungen der Hochschulen sowie ihrer Organe und Gremien sind die geschlechtsspezifischen Auswirkungen zu beachten (Gender Mainstreaming).(2) Zur Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern werden Frauen unter Beachtung des Vorrangs von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung gefördert. Ziel der Förderung ist vor allem die Erhöhung des Anteils der Frauen in Wissenschaft und Kunst. Die Hochschulen sind verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Zielerreichung und zur Beseitigung bestehender Nachteile für Frauen nachzuweisen.(3) Für jede Hochschule sind ein Gleichstellungskonzept und gegebenenfalls dezentrale Gleichstellungspläne zu erstellen, die den Abbau von Unterrepräsentanz von Frauen zum Gegenstand haben. Unterrepräsentanz liegt dann vor, wenn in Besoldungs- oder Entgeltgruppen sowie Funktionen mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben weniger Frauen als Männer beschäftigt sind. Das Gleichstellungskonzept und die dezentralen Gleichstellungspläne sind einvernehmlich von der Präsidentin oder dem Präsidenten und der zuständigen Gleichstellungsbeauftragten zu erstellen. Der Inhalt soll sich an § 6 des Landesgleichstellungsgesetzes vom 4. Juli 1994 (GVBl. I S. 254), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 5. Dezember 2013 (GVBl. I Nr. 35; 2014 I Nr. 1) geändert worden ist, orientieren.(4) Bei Einstellungen, Höhergruppierungen und Beförderungen ist auf eine Erhöhung des Frauenanteils hinzuwirken und die Situation von Personen mit besonderen familiären Belastungen zu berücksichtigen. Solange eine Unterrepräsentanz von Frauen in der maßgeblichen Besoldungs- oder Entgeltgruppe oder in Funktionen mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben besteht, sind Bewerbungen von Frauen unter Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten mit konkreten Maßnahmen aktiv zu fördern. Weiterhin sind in diesem Fall Bewerberinnen1.grundsätzlich zur persönlichen Vorstellung einzuladen, sofern sie die für die Stelle erforderliche Qualifikation besitzen (ist die Zahl der Bewerberinnen zu groß, so sind mindestens ebenso viele Frauen wie Männer zur persönlichen Vorstellung einzuladen), und2.bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. § 9 Absatz 2 bis 4 des Landesgleichstellungsgesetzes ist zu beachten.(5) Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern können auch im Rahmen von Zielvereinbarungen berücksichtigt werden. Bei Fortbildungen ist § 11 des Landesgleichstellungsgesetzes zu beachten.(6) Frauen und Männer führen Funktions-, Status- und andere Bezeichnungen nach diesem Gesetz in geschlechtsspezifischer Form. Im dienstlichen Schriftverkehr und in rechtsverbindlichen Dokumenten der Hochschule ist bei der Formulierung besonders auf die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu achten.(7) Die für die Hochschulen zuständige oberste Landesbehörde schließt dem Bericht der Landesregierung gemäß § 26 des Landesgleichstellungsgesetzes einen Bericht zur Verwirklichung der Gleichstellung im Hochschulbereich an.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 40 BbgHG, Berufung von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern; Verordnungsermächtigung§ 68 BbgHG, Zentrale und dezentrale Gleichstellungsbeauftragte
§ 6 BbgHG, Staatliche Finanzierung und Körperschaftsvermögen§ 8 BbgHG, Theologische Ausbildung an staatlichen Hochschulen

References: § 7

§ 7

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 § 6
 § 9
 § 11
 § 26

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