Source: http://trennungsfaq.de/sonstiges.html
Timestamp: 2013-05-22 02:53:51+00:00

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Die steuerliche Behandlung von Unterhaltspflichtigen ist in Deutschland einzigartig schlecht. Der Staat bereichert sich an Scheidungen. Eines der Wunder im Unterhaltsrecht ist die friedliche Akzeptanz von Trennungsvätern, trotz zu versorgender Kinder in die Single-Steuerklasse 1 eingestuft zu werden und auch den Kindesunterhalt voll versteuern zu müssen. Einige Spezialfälle und Möglichkeiten existieren noch, um manchmal etwas Steuern zu sparen.
Betreuungsunterhalt für nichteheliche Mütter kann beim Unterhaltspflichtigen als "Unterhalt für bedürftige Personen" im Rahmen der "aussergewöhnlichen Belastungen" bis zu einem Jahresbetrag von 8004 EUR (EStG § 33a, Stand 2010) steuerlich berücksichtigt werden. Ein Jahreseinkommen der Mutter von über 624 EUR wird davon abgezogen.
Ehegattenunterhalt. Es gilt die Regel wie beim Betreuungsunterhalt (gemäss § 33 a Absatz 1 EStG) über einen Jahresbetrag von 8004 EUR als aussergewöhnliche Belastung. Wahlweise kann das "begrenzte Realsplitting" gewählt werden (§ 10 Abs. 1 Nr. 1 EStG), was sich bei stark unterschiedlichen Einkommen lohnen kann. Danach kann derjenige Ehegatte, der Unterhalt an den anderen Ehegatten zahlt, diesen Unterhalt bis zur Höhe von 13805 Euro pro Jahr als Sonderausgaben abziehen. Dies bedarf jedoch der Zustimmung des anderen Ehegatten, der zu diesem Zweck die "Anlage U" zur Einkommenssteuererklärung des Unterhaltspflichtigen unterschreiben muss. Daraus folgende eventuelle Steuernachteile für die Unterhaltsempfängerin muss der Unterhaltspflichtige aus eigener Tasche ausgleichen. Die Unterschrift kann bei Verweigerung nicht per Klage erzwungen werden, aber die Zustimmung zum Realsplitting. Diesen feinen Unterschied gilt es zu beachten, sonst wird die Klage abgelehnt. Das Gerichtsurteil geht dann zum Finanzamt und ersetzt die Anlage U.
Auch Sachleistungen sind absetzbar, wie etwa die mietfreie Überlassung der eigenen Wohnung oder der Schuldendienst für das gemeinsame Haus. In diesen Fällen sollte in der Unterhaltsvereinbarung festgelegt werden, dass die Immobilie unter Anrechnung auf die Unterhaltsverpflichtung überlassen wird.
Dem unterhaltspflichtigen Elternteil steht für jedes Kind, an das er Unterhalt zahlt, ein halber Kinderfreibetrag (2244 EUR) zu. Zahlt der Unterhaltspflichtige den Kindesunterhalt nicht, so kann der andere Elternteil dessen Hälfte des Kinderfreibetrags auf sich übertragen lassen (§ 32 EStG).
Kindergeld wird nur bis zum 25. statt wie früher bis zum 27. Lebensjahr bezahlt. Fällt der Kinderbonus weg, bevor das Kind die Ausbildung beendet hat, können die Eltern ihre Unterhaltszahlungen an die Kinder in der Regel bis zu 8004 Euro im Jahr steuerlich absetzen (Bundesfinanzhof, Az.: III R 26/05). Von diesem Höchstbetrag müssen die Familien jedoch Einkünfte und Bezüge der Kinder abziehen, wenn diese höher als 624 Euro im Jahr sind.
Umgangskosten können bei Kindergeldkürzung als aussergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden, ebenso bei Umgang mit im Ausland lebenden Kindern (Hessisches FG, Urteil vom 20.2.2006, Az 2 K 3058/04). Vielleicht bahnt sich eine Wende hin zur generellen Berücksichtigung an, näheres hier.
Die steuerliche Behandlung von Gerichtskosten hat der Bundesfinanzhof (BFH-Urteile vom 30.6.2005, III R 36/03 und III R 27/04) kürzlich stark verschlechtert. Steuerlich absetzbar sind jetzt nur noch Aufwendungen, die für die eigentliche Scheidungssache und für Scheidungsfolgesachen im Zwangsverbund anfallen. Nicht mehr als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden Aufwendungen für familienrechtliche und sonstige Regelungen im Zusammenhang mit der Ehescheidung, die außerhalb des Zwangsverbundes durch das Familiengericht oder außergerichtlich getroffen werden. Dies betrifft beispielsweise die Auseinandersetzung des gemeinsamen Vermögens, Regelungen zum Unterhalt sowie Regelungen zum Sorgerecht und Umgangsrecht. Ausserdem gibt es einen Eigenanteil. Der selbst zu tragende Anteil wird in jedem Jahr erneut abgezogen, weshalb es sinnvoll ist, die Scheidungskosten in ein und demselben Jahr zu zahlen.
Eine nichteheliche neue Partnerschaft mit einem pleite gegangenen Unterhaltsverpflichteten belastet neue Partnerinnen finanziell enorm. Weil er mit ihr zusammenlebt, wird ihm keinerlei Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II gewährt. Sie kann die Unterstützung an ihren Partner teilweise im Rahmen der aussergewöhnlichen Belastungen steuerlich geltend machen. Es genügt laut dem Bund der Steuerzahler eine Bestätigung der unterstützten Person. Ein abgelehnter Antrag auf Sozialhilfe oder Arbeitslosenhilfe muss vom Partner dafür nicht vorgelegt werden. Der Partner muss schriftlich versichern: 1. Dass er keine Leistungen aus öffentlichen Kassen erhält und auch keinen entsprechenden Antrag gestellt hat. 2. Dass er in einer nichtehelichen Gemeinschaft mit dem Steuerzahler lebt und mit diesem eine Haushaltsgemeinschaft im Sinne einer gemeinsamen Wirtschaftsführung bildet 3. Über welche anderen Einkünfte, Bezüge und Vermögenswerte er verfügt. Liegt diese Versicherung vor, so sind ihre Unterhaltsaufwendungen auf Antrag als aussergewöhnliche Belastung steuerlich zu berücksichtigen. Der abzugsfähige Höchstbetrag für Unterhaltsleistungen liegt bei 8004 Euro im Jahr, wobei allerdings eigene Einkünfte und Bezüge der unterstützten Person angerechnet werden. Eine sogenannte Opfergrenze wurde im BFH-Urteil vom 29.5.2008, III R 23/07 abgeschafft. Kindesunterhalt wird bis auf zwei Ausnahmefälle nicht steuerrechtlich berücksichtigt. Bei grossen Einkommensunterschieden verschieben deswegen manche Trennungspaare die Zahlungen auf den Trennungsunterhalt, wenn sie sich einig sind: Faktisch wenig oder kein Geld für den Kindesunterhalt, dafür den Betreuungs- oder Trennungsunterhalt erhöhen. Für das Finanzamt haben die tatsächlichen Zahlungen zu zählen, nicht irgendwelche gerichtlich festgeschriebenen Zahlen. Gibt es Zweifel, wird eben eine Unterhaltsvereinbarung erstellt, die auch vom Finanzamt anerkannt werden muss.
Ausnahmefall 1: Da für Kinder im Wehr- oder Zivildienst kein Kindergeld gezahlt wird, kann Unterhalt bis zur Höchstgrenze von 8004 Euro als außergewöhnliche Belastung abgezogen werden. Ausnahmefall 2: Für Kinder, die im Ausland leben gilt dasselbe (EStG § 33a Absatz 1). Umgekehrt (Unterhaltspflichtiger ist im Ausland steuerpflichtig) kann es häufig enorme Steuerersparnisse geben: In Frankreich ist Kindesunterhalt grundsätzlich steuerlich absetzbar. Es zahlt sich aus, Deutschland zu verlassen.
Andere Angehörige und erwachsene Kinder ohne Kindergeldanspruch sind seit kurzem ebenfalls gemäss Bundesfinanzhofurteil Az III R26/05 vom 18.5.2006 mit 8004 Euro ohne weitere Prüfung abzusetzen. Voraussetzung ist wieder, dass die unterstützte Person auf Grund unzureichender eigener Einkünfte und Bezüge und eines nur geringen Vermögens bedürftig ist.
Sonderbedarf ist manchmal von der Steuer absetzbar, zum Beispiel Kosten für kieferorthopädische Behandlungen an denen sich der unterhaltspflichtige Elternteil beteiligen musste.
Gute Anwälte sind schwer zu finden. Trennungsväter sind zudem eine unbeliebte Klientel. Die Erfolgsaussichten ihrer Verfahren sind traditionell gering, werden schlecht bezahlt, sind aber arbeitsaufwendig - im Gegensatz zur Vertretung von Müttern, die Dank der einseitigen "Recht"sprechung viel häufiger erfolgreiche Selbstläufer sind. Hinzu kommt die unterdurchschnittliche Finanzkraft der Klienten, was das Risiko von Zahlungsausfällen erhöht. Wer einen Anwalt nimmt, muss keinen reinen Fachanwalt für Familienrecht suchen. Die besten Anwälte lassen Familienrecht nur nebenher aufgrund persönlicher Erfahrungen mitlaufen. Wer Geld hat, kann einen erwiesen guten Anwalt nach Aufwand auf Honorarbasis beschäftigen. Für Verfahrenskostenhilfe ist kein Anwalt motiviert. Bei 7080 EUR durchschnittlichem Monatseinkommen (Quelle: Gehaltsanalyse der Beratungsfirma Kienbaum für 2007) schöpft der Anwaltsberuf Dank dem deutschen "Rechts"wesen aus dem Vollen und hat es nicht nötig, nur für eine normale Vergütung tätig zu werden. Anwalt oder Anwältin spielt keine Rolle, jedoch sollte man Anwältinnen erst auf Mitgliedschaft in feministischen Organisationen wie dem djb prüfen.
Vorsicht vor Empfehlungen von Vereinen. So mancher Verein (nicht der "Väteraufbruch für Kinder") arbeitet als Klientenköder, der Anwälte (die häufig Vorträge ohne Honorar für den Verein halten) als Empfehlung führt, die dann im Massenbetrieb mehr schlecht als recht die herbeigelockten Klienten abfertigen. Ausgefeilte www-Seiten und Kanzleien in guten Gegenden sind genauso wenig Anzeichen für fähige Anwälte. Anwaltslisten tauchen immer wieder auf, sind natürlich mit Vorsicht zu geniessen. Hier zwei Beispiele: Anwaltsempfehlungen; Rechtsanwälte - White List.
Immer mehr Väter verzichten ganz auf einen Anwalt, vor allem in Sorgerechts- und Umgangsverfahren. Die Ergebnisse sind nicht unbedingt schlechter als mit Anwalt. Wer sich gut in die Materie einarbeitet, in Sprache und schriftlichem Ausdruck den Gerichtsgepflogenheiten entsprechen kann, wird sich auch ohne Anwalt gut halten können. In den Gerichtssaal kann man statt einem Anwalt auch einen Beistand nach §12 FamFG mitnehmen. Leider wurden Beistände zugunsten von Anwälten weitgehend ausgeschlossen. Antragstexte kann jeder Bürger kostenlos über die Rechtsantragsstelle formulieren lassen, die jedes Amtsgericht besitzt. Dort findet auch eine Anfangsberatung über den Antrag und Verfahrenskostenhilfe statt. Stösst man auf unerwartete Schwierigkeiten, kann man immer noch einen Anwalt hinzuziehen.
An die privaten Gentestlabors eingeschickte Proben beweisen, dass 25% der überprüften Kinder den vermeintlichen Vätern von Müttern untergeschoben wurden - für die Gesamtbevölkerung liegt die Schätzung bei 10% Kuckuckskindern. Für die Mutter hat dies nur positive Konsequenzen, sie kann Unterhaltsleistungen von jemand abkassieren, an den sie gar keine Ansprüche hat. Sie profitiert von ihrer Untreue und unabhängig davon, wer der wirkliche Vater ist, kann sie Unterhalt vom angeblichen Vater verlangen. Für Väter, betrogene Scheinväter und Kinder bedeutet es schweren Betrug, vorsätzliche Missachtung des kindlichen Rechts auf Kenntnis seiner Abstammung und einen erheblichen finanziellen Schaden für den belogenen Scheinvater. Der Staat belohnt dies, indem er kurze Fristen für Anfechtungen setzt und danach keine Einsprüche mehr zulässt - aus Unrecht wird Recht. Der Betrug der Mutter bleibt trotz §169 StGB (Personenstandsfälschung), § 263 (Betrug) und § 271 (Mittelbare Falschbeurkundung) in der Realität straflos - trotzdem sollte man Betrügerinnen bei der Staatsanwaltschaft anzeigen, wenn ihr Betrug schliesslich aufgeflogen ist und die Vaterschaft aberkannt. Sei es nur, um die Statistik über diese Fälle realitätsnaher zu machen. BGB § 1600b: Die Vaterschaft kann binnen zwei Jahren gerichtlich angefochten werden. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, an dem der Berechtigte von den Umständen erfährt, die gegen die Vaterschaft sprechen.
Andere Männer werden per Anwalt, Jugendamt, Gericht dazu gezwungen, eine Vaterschaftsanerkennung für ein Kind abzugeben. Häufig handelt es sich um kurze Bekanntschaften mit "vergessener" Pille trotz gegenteiliger Versicherungen oder Mütter, die ein Kind ohne Vater haben wollten, dann aber auf die Idee kommen, sich am Geld des Vaters zu bedienen. Niemals ohne vorhergehenden positiven Vaterschaftstest eine Vaterschaftsanerkennung unterzeichnen!
Wenn es um das Geld eines Mannes geht, sind keinerlei Grenzen mehr vorhanden. Um Kindschaft und damit Erbansprüche nachzuweisen, sind sogar Exhumierungen von Leichnamen zulässig, um postmortal Vaterschaft zu prüfen (Oberlandesgericht Dresden Az: 10 WF 215/02, Beschluss vom 7.5.2002). Ein staatlich angeordneter Zwangsvaterschaftstest wurde ausserdem für binationale Kinder eingeführt und sogleich massenhaft angewandt. Und selbstverständlich kann die Mutter jederzeit gerichtlich mit einem DNA-Test eine noch nicht anerkannte Vaterschaft erzwingen - auf Alleinkosten des Vaters natürlich. Der einzige, dem ein Vaterschaftstest enorm erschwert oder verweigert wird, ist der Vater selbst, er soll zahlen aber nichts wissen dürfen. Selbstbestimmte Tests in Deutschland wurden von Ex-Ministerin Zypries per Gesetz verboten, obwohl sie nach Bekanntgabe ihrer Pläne von allen Seiten heftig kritisiert wurde ("Schlampenschutzgesetz"). Wer trotzdem testet, macht sich strafbar - laut Gesetz hat er per Gerichtsverfahren die Zustimmung der Mutter einzuklagen, wodurch man gezwungen wird, den familiären Frieden nachhaltig zu zerstören.
Grundsätzlich oder schon beim leisesten Zweifel sollte seitens des Vaters frühzeitig ein Vaterschaftstest bei einem ausländischen Labor gemacht werden, spätestens bei einer Trennung mit Unterhaltszahlungen. Die Tests sind einfach, schnell, schmerzlos und bezahlbar. Beweist ein Vaterschaftstest ohne Zustimmung der Kindsmutter, dass dem Mann ein Kuckuckskind untergeschoben wurde, muss ein offizieller Test amtlicherseits durchgeführt werden, was rund 1500 EUR kostet - das Rechtswesen bereichert sich an einer Information, die längst bekannt ist.
Theoretisch hat der Scheinvater nach erfolgreich aberkannter Vaterschaft das Recht, den gezahlten Unterhalt vom biologischen Vater zurückzufordern. Doch dazu muss dieser erst ermittelt werden, greifbar und solvent sein. In der Praxis ein schwieriges Unterfangen, vor allem wenn die Mutter weiter lügt. Auch der Beschluss des BGH vom 3.7.2008 (Az: I ZB 87/06) hilft nicht, nach dem die Mutter den Namen zu offenbaren hat und daraufhin Märchen über Volltrunkenheit am nächtlichen Strand auf Mallorca erzählt. Sie ist nur die Adresse, an der die verschiedenen Unterhaltszahlungen zusammenlaufen, für ihre Taten hat sie nicht gerade zu stehen.
Väter unterschiedlicher Herkunft, die alle Facetten der Punkte selbst erlebt haben, die in der Trennungsfaq zur Sprache kommen. Wir sind unabhängig, gehören nicht zur Helferindustrie, befinden uns in den unterschiedlichsten persönlichen Situationen, vom alleinerziehenden Vater bis zum Unternehmer. Es sind unsere eigenen Erfahrungen als unmittelbar Betroffene, die sich in der Trennungsfaq wiederfinden und die anderer Trennungsväter, die wir auf unserem Weg kennengelernt haben. Was wir schreiben, entspringt nicht gelegentlichen Erlebnissen, sondern jahre- und jahrzehntelangen intensiven Erfahrungen mit Vaterschaft und Trennung in Deutschland.
Das wird meistens nicht akzeptiert. In sehr vielen Organisationen, Instituten, Familienprojekten wie dem Familienhandbuch werden in den Teilnehmerforen Links zur Trennungsfaq radikal zensiert, Diskussionen darüber unterbunden, in redaktionellen Inhalten totgeschwiegen, eine sachliche Auseinandersetzung verweigert. Die Angst vor Informationssammlungen wie der Trennungsfaq scheint gross zu sein. Wirklich freie, nicht von Eigen- oder Staatsinteressen geleitete Beratung von Vätern ist nicht nur unerwünscht, sondern tabu.
Unsere Seiten sind vollkommen nichtkommerziell, enthalten keinerlei Werbung, wir nehmen keine Spenden an. Wer etwas spenden will, sollte das an eine Organisation wie den "Väteraufbruch für Kinder" tun: https://secure.spendenbank.de/kreditkarten/karte.php?oid=3564337&langID=1&other_lang=true und ins Kommentarfeld die url "http://www.trennungsfaq.de/sonstiges.html#impressum" eintragen. Mit dem vafk sind wir nicht verbunden, schätzen aber einige Bereiche seiner Arbeit.http://www.urbia.de/forum/78-patchworkfamlien/4022831-was-kostet...
Wir stehen zu unseren Aussagen. Da den Autoren jede öffentliche Äusserung zu Väterthemen von unseren Ex-Partnerinnen, dem Jugendamt und Gerichten sehr negativ angelastet wird und damit letztlich unseren Kindern schadet, verzichten wir auf namentliche Nennung aller Mitwirkenden. Engagierte Väter mussten schon in Schriftsätzen der Kindsmütteranwälte Sätze lesen wie: "Der Kindesvater verbreitet übrigens im Internet die unverantwortliche Meinung...". Uns ist bewusst, dass auch Figuren verschiedener Couleur mitlesen, die für die katastrophale Situation von Vätern sowohl im Speziellen als auch im Allgemeinen mitverantwortlich sind sowie gewisse Mütter, die im Internet nach Tipps für die Realisierung ihrer zerstörerischen Absichten suchen und auch kleine Sachbearbeiter/innen staatlicher Stellen mit Machtphantasien. All dies ist einkalkuliert - wir sind nicht dumm, sondern abwehrfähig. Wer uns kontaktieren will, kann uns über das Feedbackformular oder das Forum/Gästebuch erreichen. Versuche, uns in etwas hineinzuziehen sind aussichtslos. Dies und anderes wurde schon probiert und ist gescheitert.
Ja, in bestimmten Grenzen. Einzelne Absätze dürfen frei in beliebiger Form weiterverwendet werden, sofern das entstandene Werk nichtkommerziell und kostenlos bleibt. Ein Link zurück zur Trennungsfaq wäre nett, ist aber nicht Voraussetzung. Wer mehr als Absätze haben möchte, z.B. eine komplette Fragenantwort, sollte sich vorher kurz über das Feedbackformular melden. Grössere Übernahmen sind aber selten sinnvoll, weil dadurch mehrere Instanzen desselben Texts entstehen. Die Trennungsfaq ist kein statisches Buch, sondern wird ständig verbessert und auf dem neuesten Stand gehalten. Nach kurzer Zeit würde ein Informationssuchender nicht mehr wissen, welche Instanz eigentlich die aktuellste und gültige Version ist. Ein Link zur faq wäre dafür die bessere Lösung.
Auf politischer, systemkonformer Ebene: Fast nichts. Bis auf eine Splitterpartei weigern sich alle deutsche Parteien, auch nur annähernde Familienrechtsstandards ins Programm aufzunehmen, wie sie in den fortgeschritteneren europäischen Staaten oder den USA schon seit Jahren Realität sind. Rechte wie linke Parteien haben alle zehn Jahre "Reformen" durchgeführt, die nichts verbesserten. Deutsche Parteien geben sich nur dann progressiv und aufgeschlossen, wenn es sich um momentan modische Einzelaspekte handelt und sie objektiv nicht in der Lage sind, etwas zu verändern und sich dem später auch nicht mehr verpflichtet fühlen, da es nur um Kritik der Gegner und Stimmenfang ging. Deutschland verweigerte sage und schreibe 18 Jahre lang unter allen Regierungen sogar die vorbehaltlose Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in deutsches Recht und nahm die mehrfachen Verurteilungen des Europäischen Gerichtshofs wegen Verletzung der Menschenrechte an deutschen Vätern hin, ohne auch nur kleinste rechtliche Änderungen einzuleiten. Nicht einmal die am 1. September 2005 in Kraft getretene Konvention über die persönlichen Beziehungen zu Kindern ETS Nr. 192 wurde gezeichnet. Die Arroganz deutscher Politik geht sogar so weit, Länder öffentlich zu massregeln, die Väter nicht diskriminieren (Antwort der Regierung Nr. 16/9965 auf eine Kleine Anfrage der Grünen Nr. 16/9716).
Der sogenannte Rechtsstaat ist hoffnungslos dominiert von feministischen Eigeninteressen, die Kinder kommen ganz zum Schluss und auch nur dann, wenn sie für andere gewinnbringend sind, so wie beim Unterhalt, den die Mutter einkassieren kann; pflichtigen Müttern wird jedoch mit grosser Milde begegnet. Die letzten 30 Jahre gab es mit einer kurzen Ausnahme nur Familienministerinnen, die ministerialen Staatssekretäre sind mehrheitlich Frauen. Die letzten Justizminister waren Frauen, die grosse Mehrheit der neuen Familienrechtsanwälte sind Frauen, die Mehrheit der neuen Familienrichter sind Frauen, die einseitigsten BGH-Richter incl. der Vorsitzenden im Familiensenat sind Frauen, im gesamten Justizmittelbau sind Frauen in der Überzahl, in den Jugendämtern sind 80% Frauen beschäftigt, es gibt grosse und sehr einflussreiche Juristinnenvereinigungen wie den Deutschen Juristinnen Bund oder das Feministische Rechtsinstitut, die alle ganz offen radikalfeministische Positionen einnehmen und sich in allen Gremien und Expertenanhörungen schon seit vielen Jahren metastasierend breitgemacht haben, wie sich an den Mitgliedschaften führender Personen beweist. Es findet eine knallharte Durchsetzung von Eigeninteressen statt, gegen Kinder, gegen gleichberechtigte gelebte Elternschaft.
Trotzdem darf man sich das Recht, gleichzeitig zu jammern nicht wegreden lassen. Jahrzehntelang wurde Männern von Frauen vorgeworfen, keine Gefühle äussern zu können. Väter werden oft wie Kriegshelden gesehen: sie sollen ausschliesslich kämpfen, leiden, alles erdulden - nicht jammern. Anschliessend werden sie wie Vertriebene behandelt, die dann auch noch den Acker bestellen sollen, von dem sie vertrieben wurden. Gefühle zeigen! Anklagen, nachdrücklich auf gesetzliche, amtliche und gerichtliche Missstände und Väterbenachteiligungen hinweisen!
Jeder Mensch (auch das nicht eheliche Kind) erhält bei Geburt neben der Mutter einen ihm während der Kindheit zur elterlichen Sorge verpflichteten Vater. BGB §1626a ist menschenrechtswidrig und ersatzlos aufzuheben. Die geschlechtsrassistische Benachteiligung nichtehelicher Väter wird abgelehnt. Sorgerecht wird umbenannt in Sorgepflicht.
Ersatz des Ehegattensplittings durch rein kindbezogene Leistungen für alle Kinder, eheliche wie nichteheliche. Keine Trauscheinsubventionen mehr.

References: § 33
 § 33
 § 33
 §12
 §169
 § 263
 § 271
 § 1600
 BGH 
 §1626