Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BVerfGE%2012,%2073
Timestamp: 2013-06-19 12:53:02+00:00

Document:
Rechtsprechung: BVerfGE 12, 73
Rechtsprechung BVerfG, 17.01.1961 - 2 BvR 547/60 Volltextver�ffentlichungen (2)
Inkompatibilit�t/Kommunalbeamter
Beschr�nkungen des passiven Wahlrechts bei Kommunalbeamten
Ausschluss der Mitgliedschaft von Gemeindemitarbeitern im Kreistag zul�ssig
BVerfGE 12, 73
NJW 1961, 771
DVBl 1961, 749
Wird zitiert von ... (34) BVerfG, 04.04.1978 - 2 BvR 1108/77 Inkompatibilit�t/Kommunal beherrschtes UnternehmenEr verlangt auch, da� allen Staatsb�rgern das passive Wahlrecht in formal m�glichst gleicher Weise gew�hrt wird (vgl. BVerfGE 12, 73 [77]).Mit diesen Ma�nahmen wird lediglich das erzielte, bereits feststehende Wahlergebnis konkretisiert (vgl. auch BVerfGE 1, 208 [237]; 12, 73 [76]; 13, 1 [10]; 18, 172 [180]; 38, 326 [335]).Der Grundsatz der Gleichheit der Wahl besagt, da� jedermann sein aktives und passives Wahlrecht in formal m�glichst gleicher Weise soll aus�ben k�nnen (BVerfGE 41, 399 [413]; 13, 1 [12]; 12, 73 [77]; st�ndige Rechtsprechung).Es l��t sich mit dem Grundsatz der Gewaltenteilung nicht ohne weiteres vereinen, wenn dieselbe Person Gemeindebediensteter ist und zugleich dem Rat der Gemeinde angeh�rt (vgl. BVerfGE 12, 73 [77]; 18, 172 [183]).Der bayerische Landesgesetzgeber ist f�r diese Regelung zust�ndig, da sie materiell ausschlie�lich einen Gegenstand betrifft, der zum bayerischen Kommunalrecht und damit zu einer Materie des Landesrechts rechnet (vgl. auch BVerfGE 12, 73 [77]; 38, 326 [336 f.]).Eine solche gesetzliche Regelung darf jedoch nicht den Ausschlu� von der W�hlbarkeit (Ineligibilit�t) anordnen (BVerfGE 38, 326 [338]; 18, 172 [183]; 12, 73 [77]; BayVfGH in BayVBl 1971, 381 [382] m.w.N.; BadW�rtt StGH in NJW 1970, 892 ff.).Zu Recht ist deshalb schon immer angesichts der besonderen Verh�ltnisse im kommunalen Bereich der faktische Ausschlu� von der W�hlbarkeit dort als zumutbare Konsequenz anerkannt worden (BVerfGE 12, 73 [80]; HessStGH in D�V 1970, 243 [245]; BayVfGH in BayVBl 1971, 381 [384]; OVG L�neburg in DVBl 1975, 51 [52]).Ein solcher Ausschlu� aber ist als eine mit dem Grundsatz der Wahlgleichheit vereinbare Differenzierung nur gerechtfertigt, wenn ansonsten der Gefahr von Interessenkollisionen nicht wirksam zu begegnen ist (vgl. BVerfGE 18, 172 [182 ff.]; 12, 73 [78 ff.]).
StGH Hessen, 07.01.1970 - P.St. 539 Hessen - Grundrechtsklage gegen verk�ndetes, aber noch nicht in Kraft getretenes …Im �brigen verweist der Landesanwalt auf die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts BVerfGE 12, 73 und 18, 172 sowie auf die Entscheidung des Wahlpr�fungsgerichts be Landtag Rheinland-Pfalz vom 19. Dezember 1967.Eingriffe in den durch den Gleichheitssatz (Art. 3 GG, Art. 1 HV) gesch�tzten Bereich bed�rfen hier wie auch sonst "eines besonderen rechtfertigenden Grundes" (vgl. BVerfGE 12, 73 (77)).Das Bundesverfassungsgericht hat es in seiner Rechtsprechung zu Art. 137 GG bisher offengelassen, ob der Gesetzgeber bei der Beschr�nkung der W�hlbarkeit hinsichtlich der Art und des Ausma�es der Regelung allein die Tatbestands !X! en des Art. 137 Abs. 1 GG zu beachten hat oder ob diese Vorschrift vom Gleichheitssatz in der Weise �berlagert wird, "da� die grunds�tzlich zul�ssige Beschr�nkung der W�hlbarkeit im einzelnen Fall noch besonderer rechtfertigender Gr�nde bedarf" (vgl. BVerfGE 18, 172 (182); diese Entscheidung folgt insoweit BVerfGE 12, 73; in den entschiedenen F�llen sah das Bundesverfassungsgericht solche Gr�nde jeweils als gegeben an).Das Bundesverfassungsgericht hat aus dem Wesensgehalt des Art. 137 Abs. 1 GG bereits in der ersten einschl�gigen Entscheidung vom 17. Januar 1961 (BVerfGE 12, 73 (77)) gefolgert, da� insbesondere Verwaltungsbeamte nicht derjenigen gew�hlten K�rperschaft angeh�ren sollen, der eine Kontrolle �ber ihre Beh�rde obliegt.Eine Regelung, die lediglich eine Inkompatibilit�t statuiert, h�lt sich im Rahmen dieser Erm�chtigung (BVerfGE 12, 73 (77)).Auch das Bundesverfassungsgericht hat Regelungen, die nur eine Unvereinbarkeit zwischen Amt und Mandat festlegen und die W�hlbarkeit als solche nicht ber�hren, bisher stets an Art. 137 Abs. 1 GG gemessen (BVerfGE 12, 73 (77); 18, 172 (181 ff).Diese Unvereinbarkeit kann durchaus - wie im Fall von BVerfGE 12, 73 - die Folgen haben, da� dem �ffentlichen Bediensteten bei Annahme des Mandats alle Rechte aus dem Dienstverh�ltnis verloren gehen, da� er also nicht in den Ruhestand treten oder beurlaubt werden kann, sondern aus seinem Amt ausscheiden mu� und hierbei alle Anspr�che gegen den Dienstherrn verliert.
BVerfG, 07.04.1981 - 2 BvR 1210/80 Inkompatibilit�t/RuhestandsbeamterDiese Ma�nahmen und Entscheidungen innerhalb des Wahlverfahrens sind jedoch keine Vollzugsakte der Verwaltung im vorgenannten Sinne (vgl. BVerfGE 1, 208 [237]; 12, 73 [76]; 18, 172 [180]; 38, 326 [335]; 47, 253 [270 f.]; 48, 64 [79 f.]).Er unterscheidet sich vom allgemeinen Gleichheitssatz durch seinen formalen Charakter (BVerfGE 34, 81 [98]; 41, 399 [413]) und besagt, da� jedermann sein aktives und passives Wahlrecht in formal m�glichst gleicher Weise soll aus�ben k�nnen (BVerfGE 12, 73 [77]; 34, 81 [98]; 41, 399 [413]; 48, 64 [81]).Differenzierungen in diesem Bereich bed�rfen stets eines besonderen rechtfertigenden Grundes (BVerfGE 12, 73 [77]; 13, 243 [247]; 34, 81 [99]; 41, 399 [413]).Art. 137 Abs. 1 GG gilt auch f�r die Beschr�nkung der W�hlbarkeit zu den kommunalen Vertretungsk�rperschaften, mithin auch f�r die Wahlen zum Gemeinderat (vgl. BVerfGE 12, 73 [77]; 48, 64 [82]).Der nieders�chsische Landesgesetzgeber ist f�r diese Regelung zust�ndig, da sie materiell ausschlie�lich einen Gegenstand betrifft, der zum nieders�chsischen Kommunalrecht und damit zu einer Materie des Landesrechts rechnet (vgl. BVerfGE 12, 73 [77]; 38, 326 [336 f.]; 48, 64 [83]).Insbesondere sollen Verwaltungsbeamte nicht derjenigen Vertretungsk�rperschaft angeh�ren, der eine Kontrolle �ber ihre Beh�rde obliegt (vgl. BVerfGE 12, 73 [77]; 18, 172 [183]; 38, 326 [338 f.]; 48, 64 [82]).Eine auf Art. 137 Abs. 1 GG gest�tzte gesetzliche Regelung darf demnach zwar eine Beschr�nkung der W�hlbarkeit in Gestalt einer Unvereinbarkeitsregelung (Inkompatibilit�t), nicht aber den Ausschlu� von der W�hlbarkeit (Ineligibilit�t) anordnen (BVerfGE 12, 73 [77]; 18, 172 [181]; 38, 326 [338]; 48, 64 [88]).Ineligibilit�t liegt demgegen�ber dann vor, wenn der Bewerber rechtlich von der W�hlbarkeit schlechthin, d.h. von der Bewerbung um das Mandat, von dessen Annahme oder von seiner Aus�bung ausgeschlossen wird (BVerfGE 12, 73 [77]; 38, 326 [338]; 48, 64 [88]).
LVerfG Sachsen-Anhalt, 27.10.1994 - LVG 14/94 Das entspricht der st�ndigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Wahlgleichheit (vgl. etwa: BVerfG, Beschl. v. 17.1.1961 - 2 BvR 547/60 -, BVerfGE 12, 73 [76]; Beschl. v. 27.10.1964 - 2 BvR 319/61 -, BVerfGE 18, 172 [180]; Beschl. [Teil-Entscheidung] v. 21.1.1975 - 2 BvR 193/74 -, BVerfGE 38, 326 [335];… [Schluss-]Urt. v. 5.11.1975 - 2 BvR 193/74 -, BVerfGE 40, 296 [317 f] ; Beschl. v. 4.4.1978 - 2 BvR 1108/77 -, BVerfGE 48, 64 [79, 81], Beschl. v. 7.4.1981 - 2 BvR 1210/80 -, BVerfGE 57, 43 [54]; Beschl. v. 6.10.1981 - 2 BvR 384/81 -, BVerfGE 58, 177 [188]; Beschl. v. 12.12.1991 - 2 BvR 562/91 -, BVerfGE 85, 148 [157]).Das Bundesverfassungsgericht hat die auf die Verletzung des passiven Wahlrechts gest�tzten Verfassungsbeschwerden stets als unmittelbar gegen das Gesetz gerichtet angesehen (so vor allem: BVerfGE 12, 73 [76]; 18, 172 [180]; 38, 326 [335]; 48, 64 [79]; 57, 43 [55]; 58, 177 [189]).Diese - �berwiegend zum aktiven Wahlrecht entwickelten - Grunds�tze gelten auch f�r das passive Wahlrecht (vgl. hierzu z. B.: BVerfGE 12, 73 [77]; 48, 64 [81]; 57, 43 [56]; 58, 177 [190 f]).Das Landesverfassungsgericht schlie�t sich f�r die Auslegung des Art. 91 Abs. 2 LSA-Verf der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts an, weil der (Landes-)Gesetzgeber Einschr�nkungen der W�hlbarkeit direkt auf Art. 137 Abs. 1 GG st�tzen k�nnte, wenn die Landesverfassung keine eigenst�ndige Erm�chtigung enthielte (vgl. insoweit: BVerfGE 12, 73 [77]; 48, 64 [82]; 57, 43 [59]; HessStGH ESVGH 20, 206 [209]).Eine Passage fr�herer Entscheidungsgr�nde des Bundesverfassungsgerichts zu Art. 137 Abs. 1 GG (BVerfGE 12, 73 [77]: "... sollen Verwaltungsbeamte nicht derjenigen K�rperschaft angeh�ren, der eine Kontrolle �ber ihre Beh�rde obliegt"; BVerfGE 18, 172 [183]: "Ein Bundesbeamter kann nicht gleichzeitig dem Bundestag, ein Landesbeamter nicht gleichzeitig dem Landtag, und ein Gemeindebeamter nicht gleichzeitig dem Rat der Gemeinde angeh�ren.") hatte allerdings Stimmen der Literatur (…Leisner, Die Unvereinbarkeit von �ffentlichem Amt und Parlamentsmandat, Schriftenreihe des Bundes der Steuerzahler Rheinland-Pfalz, 1967, S. 14 f;… Peter Schneider, Amt und Mandat, unver�ffentlichtes Rechtsgutachten, 1968, S. 16 [zitiert nach StGH BW ESVGH 20, 194 [199]) annehmen lassen, es bestehe jedenfalls dann eine Rechtspflicht, "Amt" und "Mandat" f�r unvereinbar zu erkl�ren, wenn beide auf "derselben Ebene" l�gen.Da solche Ausnahmen bereits durch die Verfassung selbst gerechtfertigt sind, bed�rfen sie im konkreten Einzelfall grunds�tzlich keiner Rechtfertigung durch einen besonderen zwingenden Grund mehr (so ausdr�cklich: BVerfGE 38, 326 [340]; offengelassen zun�chst bei BVerfGE 12, 73 [78]).Es muss im Rahmen dieser Verfassungsbeschwerden nicht entscheiden, ob es sich bei solchen "faktischen" Ausschl�ssen der W�hlbarkeit noch um die vom Bundesverfassungsgericht allein zugelassene Einschr�nkung von "Unvereinbarkeiten" (= "Inkompatibilit�ten") handelt oder schon um den Ausschluss der "W�hlbarkeit" (= "Inegilibilit�t"), was das Bundesverfassungsgericht nicht als durch Art. 137 Abs. 1 GG gedeckt ansieht (BVerfGE 12, 73 [77]; 18, 172 [181]; 38, 326 [338]; 48, 64 [88]; 57, 43 [67]; 58, 177 [192];… a. A. vor allem: v. Campenhausen in v. Mangoldt / Klein, a. a. O., Art. 137 RdNr. 9;… Schlaich, A�R Bd. 105, S. 188 [213 ff];… Leisner, a. a. O., S. 18; Maunz in Maunz / D�rig, GG, Art. 137 RdNr. 15).
BVerfG, 06.10.1981 - 2 BvR 384/81 Inkompatibilit�t/KreisangestellterSie konkretisieren lediglich das bereits feststehende Wahlergebnis (vgl. auch BVerfGE 1, 208 [237]; 12, 73 [76]; 18, 172 [180]; 38, 326 [335]; 48, 64 [79 f.]).Er unterscheidet sich vom allgemeinen Gleichheitssatz durch seinen formalen Charakter (BVerfGE 34, 81 [98]; 41, 399 [413]) und besagt, da� jedermann sein aktives und passives Wahlrecht in formal m�glichst gleicher Weise soll aus�ben k�nnen (BVerfGE 12, 73 [77]; 34, 81 [98]; 41, 399 [413]; 48, 64 [81]).Differenzierungen in diesem Bereich bed�rfen stets eines besonderen rechtfertigenden Grundes (BVerfGE 12, 73 [77]; 13, 243 [247]; 34, 81 [99]; 41, 399 [413]; st�ndige Rechtsprechung).Der nieders�chsische Landesgesetzgeber ist f�r diese Regelung zust�ndig, da sie materiell ausschlie�lich einen Gegenstand betrifft, der zum nieders�chsischen Kommunalrecht und damit zu einer Materie des Landesrechts rechnet (vgl. BVerfGE 12, 73 [77]; 48, 64 [83]).Eine auf Art. 137 Abs. 1 GG gest�tzte gesetzliche Regelung darf nur eine Beschr�nkung der W�hlbarkeit in Gestalt einer Unvereinbarkeitsregelung (Inkompatibilit�t), nicht aber den rechtlichen Ausschlu� von der W�hlbarkeit (Ineligibilit�t) anordnen (BVerfGE 12, 73 [77]; 18, 172 [181]; 38, 326 [338]; 48, 64 [88]; BVerfG, Beschlu� vom 7. April 1981 -- 2 BvR 1210/80 --, Umdruck S. 27).Die Beschr�nkung der W�hlbarkeit durch die angegriffene Regelung ist als eine mit dem Grundsatz der Wahlrechtsgleichheit vereinbare Differenzierung nur dann gerechtfertigt, wenn ansonsten der Gefahr von Interessenkollisionen nicht wirksam zu begegnen ist (vgl. BVerfGE 48, 64 [90]; aber auch BVerfGE 12, 73 [78]; 18, 172 [182]).
BVerfG, 16.07.1998 - 2 BvR 1953/95 Bayerische KommunalwahlenDas Bundesverfassungsgericht hat die Grunds�tze der Allgemeinheit und Gleichheit der Wahl bisher uneingeschr�nkt als Anwendungsf�lle des allgemeinen Gleichheitssatzes angesehen (vgl. BVerfGE 1, 208 ; 3, 383 ; 4, 31 ; 4, 375, ; 6, 84 ; 11, 266 ; 11, 351 ; 12, 10 ; 12, 73 ; 13, 1 ; 13, 243 ; 18, 172 ; 24, 300 ; 28, 220 ; 34, 81 ; 41, 399 ; 47, 253 ; 48, 64 ; 51, 222 ; 52, 63 ; 57, 43 ; 58, 177 ; 60, 162 ; 69, 92 ; 71, 81 ; 78, 350 ; 85, 148 ).
VerfG Brandenburg, 17.09.1998 - VfGBbg 30/98 Ausschlu� der W�hlbarkeit eines hauptamtlichen B�rgermeisters f�r den Kreistag …Art. 137 Abs. 1 GG enth�lt zugleich das Verbot einer �ber Inkompatibilit�tsregelungen hinausgehenden Beschr�nkung der W�hlbarkeit in Ankn�pfung an ein Dienstverh�ltnis (BVerfGE 12, 73, 77; 38, 326, 336 ff.; 57, 43, 66 f. m.w.N.).Eine Regelung wie � 12 Abs. 2 Satz 1 Ziffer 2 KWahlG bedarf deshalb mit Blick auf die gro�e Bedeutung der Wahl- und W�hlbarkeitsgleichheit f�r das demokratische Staatswesen trotz der Erm�chtigung in Art. 22 Abs. 5 Satz 3 LV eines rechtfertigenden Grundes, der dem Sinn der Erm�chtigung Rechnung tr�gt (vgl. BVerfGE 12, 73, 77; 38, 326, 339).Zwischen dem Amt als leitender Beamter einer Gemeinde oder eines Amtes und der Wahrnehmung eines Mandats in der Vertretung des Kreises ergeben sich unbeschadet dessen, da� sich Amt und Mandat auf verschiedenen Ebenen gegen�berstehen, in mannigfacher Weise Interessenkollisionen (vgl. zum Verh�ltnis Gemeinde - Kreis BVerfGE 12, 73, 78 f.; 58, 177, 193 ff.).Ein leitender Beamter oder Angestellter einer kreisangeh�rigen Gemeinde, der als Kreistagsmitglied �ber die Gestaltung der Kreisumlage mitzuentscheiden h�tte, s�he sich diesem Interessenskonflikt ausgesetzt (vgl. BVerfGE 12, 73, 78 ff.).Zur Vorbeugung gegen Interessenkollisionen konnte der Gesetzgeber deshalb eine generelle Unvereinbarkeitsregelung bestimmen (vgl. - in �hnlichem Zusammenhang - BVerfGE 12, 73, 79 f.; 58, 177, 193 ff.; vgl. auch - vor dem Hintergrund weitergreifender Befangenheitsregelungen - BVerfGE 18, 172, 185 f.).
BVerfG, 12.12.1991 - 2 BvR 562/91 Wahlpr�fungsumfanga) Aus dem Grundsatz der Gleichheit der Wahl folgt, da� jedermann sein aktives und passives Wahlrecht in formal m�glichst gleicher Weise aus�ben k�nnen soll (BVerfGE 12, 73 [77]; 34, 81 [98]; 41, 399 [413]; 48, 64 [81]).
BVerfG, 15.02.1978 - 2 BvR 134/76 GemeindeparlamenteDer Grundsatz der Gleichheit der Wahl besagt, da� jedermann sein aktives und passives Wahlrecht in formal m�glichst gleicher Weise soll aus�ben k�nnen (BVerfGE 12, 73 [77]; 13, 1 [12]; st�ndige Rechtsprechung).
BVerfG, 05.11.1975 - 2 BvR 193/74 Abgeordnetendi�tenDie Vorschrift enth�lt eine gesetzliche Beschr�nkung der W�hlbarkeit von Richtern, Beamten und Angestellten des �ffentlichen Dienstes, die nach Art. 137 Abs. 1 GG statthaft ist (vgl. BVerfGE 12, 73 [77]; 18, 172 [183]).
LVerfG Sachsen-Anhalt, 27.10.1994 - LVG 18/94 VerfG Brandenburg, 25.01.1996 - VfGBbg 13/95 BVerfG, 21.01.1975 - 2 BvR 193/74 Inkompatibilit�t/Landtagsmandat
BVerfG, 22.05.1979 - 2 BvR 193/79 5%-Sperrklausel III
BVerfG, 15.01.1985 - 2 BvR 1163/82 Spenden an kommunale W�hlergruppen
BVerwG, 26.08.2004 - 2 B 31.04 BVerfG, 29.03.1996 - 2 BvL 4/96 Verfassungsrechtliche Pr�fung der Vereinbarkeit des Berliner Wahlgesetzes mit dem …
BVerfG, 22.05.1963 - 2 BvC 3/62 Wahlkreise
BVerfG, 27.10.1964 - 2 BvR 319/61 Inkompatibilit�t/Oberstadtdirektor
LVerfG Sachsen-Anhalt, 27.03.2001 - LVG 1/01 OVG Berlin, 18.11.2003 - 4 B 7.03 Lehramtst�tigkeit in Berlin nicht mit Mandat im Abgeordnetenhaus vereinbar
BVerwG, 12.11.1993 - 7 C 23.93 BWG � 18 Abs. 5; Bay GWG Art. 19 Abs. 1 S. 2, Art. 20, Art. 36 S. 1 Nr. 2; Bay …
BVerfG, 26.08.1993 - 2 BvR 1439/93 Verfassungsm��igkeit der H�chstaltersgrenze des passiven Wahlrechts im …
VerfGH Sachsen, 20.02.1997 - 25-IV-96 BVerfG, 06.12.1961 - 2 BvR 399/61 Wahlgebietsgr��e
OVG Th�ringen, 14.10.2003 - 2 KO 495/03 Kommunalwahlrecht; Rechtswidrige Unwirksamkeitserkl�rung einer Wahl zum …
StGH Baden-W�rttemberg, 23.02.1990 - GR 2/88 Landtagswahlrecht Baden-W�rttemberg: Mischsystem von Mehrheits- und …
OVG Th�ringen, 31.03.2003 - 2 KO 497/02 Kommunalwahlrecht; Zur verfassungsrechtlichen Unbedenklichkeit kommunaler …
BVerwG, 26.06.1970 - VII C 41.68 GG Art. 3 Abs. 1; PartG � 2 Abs. 1
BVerwG, 17.12.1993 - 7 C 27.93 StGH Hessen, 13.07.1962 - P.St. 289 Verfassungsm��igkeit des Verh�ltniswahlrechts; Vorwahl und Wahlgeheimnis
OVG Rheinland-Pfalz, 03.12.1991 - 7 A 10305/91 Was ist dejure.org?

References: Art. 1
 Art. 137
 Art. 137
 Art. 137
 Art. 137
 Art. 137
 Art. 91
 Art. 137
 Art. 137
 Art. 137
 Art. 137
 Art. 137
 Art. 137
 Art. 22
 Art. 137
 Art. 19
 Art. 20
 Art. 36
 Art. 3