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Timestamp: 2020-01-28 14:50:09+00:00

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Der Verwaltungsausschuss hat in seiner Sitzung am 16.09.2019 dem vorgelegten Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 24 A „Bahnflächen Süd, Teil I“ nebst Begründung mit zugehörigem Umweltbericht zugestimmt und dessen erneute öffentliche Auslegung gemäß § 4 a Abs. 3 Baugesetzbuches (BauGB) beschlossen.
Die erneute öffentliche Auslegung ist erforderlich, da zum einen der Geltungsbereich des Bebauungsplanes reduziert wurde und zudem Teilflächen entgegen der bisherigen Planung anderweitig mit einer neuen Art der baulichen Nutzung überplant wurden.
Das ca. 4,8 ha große Plangebiet liegt zentral im Stadtgebiet Quakenbrücks, westlich der Wilhelmstraße und östlich der Friedrichstraße. Der angepasste Geltungsbereich wird wie folgt begrenzt und ist aus dem nachstehenden Kartenausschnitt ersichtlich:
Gegenstand des Bebauungsplanes ist, analog zum vorliegenden städtebaulichen Rahmenplan, die planungsrechtliche Neuordnung der ehemaligen Bahnflächen, um so den Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerbestandort Quakenbrück zu stärken und zu entwickeln.
Soweit der Geltungsbereich in die Geltungsbereiche der Bebauungspläne Nr. 41 „Kleinbahndamm“ und Nr. 54 „Artlandstraße-Ost“ eingreift, sollen deren Festsetzungen durch die Festsetzungen des neuen Bebauungsplanes ersetzt werden.
Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 24 A „Bahnflächen Süd, Teil I“, bestehend aus der Planzeichnung und den textlichen planungsrechtlichen und baugestalterischen Festsetzungen,
wird mit der Entwurfsbegründung mit Anlagen sowie dem zugehörigen Umweltbericht inkl. Anlagen mit integrierter Eingriffsregelung (gemäß § 2 Abs. 4 und § 2 a Satz 2 Nr. 2 BauGB) nach Maßgabe der Anlage 1 zum BauGB u.a. nach den Umweltschutzgütern Mensch, Boden, Fläche, Wasser, Luft/Klima, Pflanzen/Tiere, biologische Vielfalt, Landschaft sowie Kultur/
Sachgüter i.S. des § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB gegliedert, öffentlich ausgelegt.
Zudem sind folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar und ebenfalls ausgelegt:
Fachgutachten/fachbezogene Stellungnahmen, betreffend folgende Themen mit Umweltbezug, die als Anhang bzw. Anlagen im o.g. Umweltbericht integriert sind:
Eingriff-Ausgleichs-Bilanzierung, Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung des Eingriffs in Natur und Landschaft, Bestandsplan Biotoptypen, artenschutzrechtlicher Fachbeitrag, wasser-wirtschaftliches Konzept sowie ein Fachbeitrag Schallschutz (Verkehrslärm u. Gewerbelärm).
23 Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit mit Umweltbezug, betreffend folgende Themen:
Berücksichtigung einer sonstigen Eisenbahnstrecke als raumordnerisches Ziel, Berücksichtigung eines eingestuften Baudenkmals sowie archäologische Denkmalpflege, Nachweis über die schadlose Ableitung des Oberflächenwassers, Hochwasserschutz, Klimaschutz, Brandschutz, Abfallwirtschaft, Altlasten und Altablagerungen, Immissionsschutz Verkehrs- u. Gewerbelärm, Bodenschutz- u. Versieglung, Festlegung der Art der baulichen Nutzung, Emissionsschutz der Artland-Kaserne, Flächeninanspruchnahme für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, Berücksichtigung von Versorgungsleitungen im Plangebiet, Energieversorgung, Wasser-versorgung u. Abwasserentsorgung, Richtfunkverbindung sowie der verkehrlichen Erschließung.
Die vorgenannten Unterlagen liegen in der Zeit
gemäß § 3 Abs. 2 BauGB im Verwaltungsgebäude der Stadt Quakenbrück, Markt 2, Zimmer 203, 49610 Quakenbrück, während der Dienststunden zu jedermanns Einsicht öffentlich aus und können desweiteren während des o.g. Zeitraums im Internet unter www.artland.de/bauleitplanung eingesehen werden.
Während der Auslegungsfrist können bei der Stadt Quakenbrück Stellungnahmen abgegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können und dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung (Normenkontrollantrag) unzulässig ist, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.
Quakenbrück, den 23.10.2019

References: § 4
 § 2
 § 2
 § 1
 § 3
 § 47