Source: http://sfnabern.de/wp/unser_verein/satzung/
Timestamp: 2018-05-23 17:00:17+00:00

Document:
Satzung | Schachfreunde Nabern e.V.
Vereinssatzung der Schachfreunde Nabern e.V.
§ 1 Verfassung
Die Verfassung dieses Vereins wird, soweit sich nicht aus den nachfolgenden Bestimmungen ein anderes ergibt, durch die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches bestimmt.
Der Verein führt den Namen Schachfreunde Nabern e. V. und hat seinen Sitz in Kirchheim unter Teck. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Kirchheim unter Teck eingetragen.
§ 2a Mitgliedschaft in Dachorganisationen
Der Verein kann sich zur Wahrnehmung seiner Interessen anderen Organisationen und Dachverbänden anschließen.
Der Verein ist Mitglied im Schachverband Württemberg e. V. als der übergeordneten Dachorganisation und anerkennt die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Schachverbandes Württemberg e. V. .
Der Verein ist ständiges Mitglied im Württembergischen Landessportbund e. V. (WLSB) und anerkennt für sich und seine Mitglieder die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des WLSB als verbindlich.
Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Schachspiels. Der Verein ist selbstlos tätig und bemüht sich um die Förderung der Jugend. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 – 68 Abgabeordnung.
Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei der Aufhebung oder Auflösung des Vereins keinen Anspruch an das Vereinsvermögen.
Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, sofern sie schriftlich beim Ausschuss des Vereins um Aufnahme nachsucht.
Bei minderjährigen Personen ist zur Aufnahme die Einwilligung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Einwilligung hat durch Unterschrift auf dem Aufnahmeersuchen zu erfolgen.
Lehnt der Ausschuss des Vereins das Aufnahmeersuchen ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an die Mitgliederversammlung zu; diese entscheidet endgültig.
§ 7 Freiwilliger Austritt
Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Ausschuss des Vereins unter Einhaltung einer zweimonatigen Kündigungsfrist zum Ablauf eines Kalenderjahres erfolgen.
Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet den Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
§ 8 Tod eines Mitglieds
Die Mitgliedschaft ist nicht vererblich. Mit dem Tod eines Mitgliedes endet automatisch dessen Mitgliedschaft.
Der Ausschluss eines Mitglieds kann erfolgen wenn
das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung mit der Entrichtung des Mitgliedsbeitrags in Rückstand gekommen ist.
das Mitglied das Ansehen des Vereins schwer geschädigt hat.
das Mitglied den Interessen des Vereins zuwiderhandelt.
§ 10 Ausschluss durch Beschluss des Ausschusses des Vereins
Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt durch Beschluss des Ausschusses des Vereins.
Vor Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen.
Der Ausschließungsbeschluss mit den Ausschließungsgründen ist dem betroffenen Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss binnen einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Ausschließungsbeschlusses schriftlich beim Ausschuss des Vereins eingelegt werden.
Die Mitgliederversammlung, die vom Ausschuss des Vereins innerhalb zweier Monate zu berufen ist, entscheidet endgültig. Vor Entscheidung der Mitgliederversammlung steht dem Mitglied kein Recht auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über die Wirksamkeit des Ausschließungsbeschlusses zu.
Die Mitglieder des Vereins haben einen Jahresbeitrag zu entrichten. Die Bestimmung der Höhe des Mitgliederbeitrags obliegt der Mitgliederversammlung.
Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich im Voraus bis spätestens zum Ablauf des ersten Quartals eines jeden Jahres zu entrichten.
der Ausschuss des Vereins
Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sind der erste Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Jeder Vorsitzende ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt. Vereinsintern wird bestimmt, dass der stellvertretende Vorsitzende den ersten Vorsitzenden nur bei dessen Verhinderung vertritt. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; Wiederwahl ist zulässig.
Der Ausschuss des Vereins besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Kassier, dem Jugendleiter, dem Sportwart, einem Beisitzer und den Mannschaftsführern.
Der Ausschuss des Vereins, mit Ausnahme der Mannschaftsführer, wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Mannschaftsführer werden von den Spielern der jeweiligen Mannschaft vor Beginn der Verbandsrunde gewählt.
Der Ausschuss fasst seine Beschlüsse in Ausschusssitzungen, die vom ersten oder stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung berufen werden müssen. Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Ausschussmitglieder anwesend sind.
Die Beschlussfassung des Ausschusses erfolgt in einfacher Mehrheit der Stimmen der Erschienenen. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden.
Die Vereinigung zweier im Ausschuss vertretenen Ämter in einer Person ist unzulässig, mit der Ausnahme, dass der Mannschaftsführer ein anderes Amt des Ausschusses ausüben darf.
§ 15 Einberufung des Ausschusses
Ausschusssitzungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn ein Drittel der Ausschussmitglieder die Berufung unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom ersten oder vom stellvertretenden Vorsitzenden verlangt. Das Ersuchen um Einbringung ist schriftlich vorzubringen.
Ausschusssitzungen sind auch spätestens vierzehn Tage vor Abhaltung einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung abzuhalten.
§ 16 Aufgabe des Ausschusses
Dem Ausschuss obliegt die Führung der Geschäfte des Vereins und die Entscheidung über Aufnahme und Ausschließung von Mitgliedern.
§ 17 Ausscheiden eines Ausschussmitglieds
Scheidet ein Ausschussmitglied während seiner Amtszeit aus, so ist es durch Zuwahl zum Ausschuss zu ersetzen.
Mindestens einmal im Jahr, jeweils im ersten Quartal, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden.
die Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresabrechnung des Ausschusses
die Wahl der Ausschussmitglieder
die Entlastung der Ausschussmitglieder
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind zu berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder die Berufung von einem Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen einzuberufen.
Sie ist beschlussfähig, wenn mindestens 12 stimmberechtigte Mitglieder persönlich anwesend sind. Stimmberechtigt sind alle volljährigen Mitglieder und darüber hinaus nicht volljährige Mitglieder, sofern sie in einer Mannschaft (nicht Jugendmannschaft) des Vereins gemeldet sind.
Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, binnen drei Wochen eine zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. In der Einladung zu dieser zweiten Versammlung ist auf diese unbedingte Beschlussfähigkeit hinzuweisen.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Vereinsmitglieder.
Zu Satzungsänderungen ist jedoch eine Stimmenmehrheit von drei Vierteilen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteilen der erschienenen stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Diese beschließt auch über die Verwendung des Vereinsvermögens. Das Vermögen ist zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
§ 23 Beurkundung der Beschlüsse
Die in den Ausschusssitzungen und Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Schriftführer der Sitzung zu unterschreiben.
§ 24 Errichtung der Satzung
Die Satzung wurde am 09. Februar 1972 errichtet.
Die vorstehende Satzung wurde am 28. März 1972 im Vereinsregister Kirchheim unter Teck unter der Nummer 155 eingetragen.
1981 Beantragung der Gemeinnützigkeit
1985 Beantragung der Mitgliedschaft im WLSB (zwangsweise)
1993 Änderung der §§ 20 Abs. 1 – Beschlussfähigkeit und 21 Abs. 1 u. 2 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
1998 Änderung § 14 Abs. 1 Aufnahme des Sportwarts anstelle eines Beisitzers.
1999 Redaktionelle Anpassung
Nabern, im Februar 1999
gez. Karl-Heinz Ilzhöfer

References: § 1

§ 2

§ 7

§ 8

§ 10
 § 26

§ 15

§ 16

§ 17

§ 23

§ 24
 § 14