Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/restrukturierung-des-marie-46785
Timestamp: 2019-11-21 14:14:16+00:00

Document:
Ergebnis: Restrukturierung des Marienhospitals Osnabrück
Restrukturierung des Marienhospitals	, Osnabrück/ Deutschland
wa-2023332
Deutschland 7/0 Gesundheitswesen Allgemein 7 Gesundheitswesen Nicht offener Wettbewerb
﻿Architekten BKSP Grabau Obermann Ronczka und Partner, Magdeburg
GSP Gerlach · Schneider + Partner Architekten mbB, Bremen
ateliers 234 SAS, Paris
Nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit Teilnahmeverfahren (gem. RPW 2013) und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren
Gegenstand des Verfahrens ist ein interdisziplinärer Realisierungswettbewerb (für alle erforderlichen Planungs- und Ingenieurleistungen mit ggfs. Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung) die Neustrukturierung und der Ausbau des Marienhospitals in Osnabrück. Im Realisierungswettbewerb ist ein Masterplan für die langfristige Entwicklung des Klinikstandortes zu konzipieren und eine vorentwurfsähnliche Planung für die erste Baustufe zu erarbeiten, unter Berücksichtigung des dieser Auslobung beigefügten Zukunfts-und Betriebskonzeptes und des Medizinischen Konzeptes, für die Neustrukturierung und Entwicklung sowie bauliche Erweiterung des Klinikareals mit Darstellung des gesamten Neuordnungsprozesses in möglichen Bauabschnitten. Der Ablaufplan muss berücksichtigen, dass die Maßnahmen im laufenden Klinikbetrieb erfolgen. Für die Neustrukturierung ist es lt. vorliegender Schwachstellenanalyse notwendig die vorhandenen Bestandsimmobilien um einen Neubaukörper mit einer Nutzfläche von rund 8 000 m2 zu erweitern, dazu ist ein geeigneter Standort innerhalb des Klinikareals zu definieren. Der Kostenrahmen für die Bau- und Umstrukturierungsmaßnahme ist mit 50 Mio. EUR brutto gemäß KFA 1-6 für die Kostengruppen 300-500 und 700 für einen ersten Bauabschnitt als Obergrenze verbindlich festgelegt. Das Verfahren wird als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren durchgeführt. Die Auslobung erfolgt gemäß RPW 2013.
10/03/2018 S49 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
E-Mail: mho@bmp.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.bmp-baumanagement.de/site/deutsch/toolbar/e-vergabe/
E-Mail: Hillebrand@bmp.de
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen neben den fünf gesetzten Büros 10 Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt werden. Folgende Mindestanforderungen sind durch die Bewerber zu erfüllen: — Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 3 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 1,5 Mio. Euro für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert), die im Auftragsfall auf jeweils 5,0 Mio. EUR erhöht werden müssen, — Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung der /des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen (Inhaber oder Führungskräfte), — Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung, — Eigenerklärung über einen Jahresumsatz von mind. 1,5 Mio. EUR (netto) für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 33 ff HOAI im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016,2017), — Eigenerklärung darüber, dass im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2015, 2016, 2017) mind. 12 festangestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. beschäftigt waren, — Nachweis der Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder öffentlich geförderten Baumaßnahmen anhand von mind. 1 Referenzprojekt. Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Checkliste“ und „Bewerbungsformular“ zu entnehmen (vgl. Punkt VI.3). Die Nichterfüllung der formalen Kriterien oder der o.g. Mindestanforderungen führt zwingend zum Ausschluss aus dem Verfahren. Auf die Möglichkeit, Bietergemeinschaften zu bilden oder Unterauftragnehmer zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen. Auswahlverfahren: Die Ausloberin wählt unter den Bewerbern, die die formalen Kriterien und die genannten Mindestanforderungen erfüllen, 10 Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 33 ff HOAI einzureichenden Referenzprojekte. Die 3 Referenzprojekte werden anhand der folgenden Kriterien bewertet (vgl. Abschnitt 3 im Dokument „Checkliste“): — vergleichbare Bauaufgabe (0-8 Pkt.), — vergleichbare Größe (0-3 Pkt.), — vergleichbarer Leistungsbereich (0-4 Pkt.), — Referenzschreiben / Referenzbestätigung des Auftraggebers (0-1 Pkt.). Die eingereichten Referenzprojekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2010) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 realisiert worden sein. Sofern Referenzprojekte vor dem 1.1.2010 fertiggestellt wurden, scheiden sie aus der Wertung aus. Hinweis: Bei dem Projekt handelt es sich um eine komplexe Bauaufgabe mit mehreren Bauabschnitten und einer langen Ausführungsphase. Um einer Vielzahl von Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich mit adäquaten Referenzprojekten für das Verfahren zu bewerben, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Referenzzeitraum von höchstens 3 Jahren auf 8 Jahre erweitert. Je Referenz können max. 16 Punkte erreicht werden. Diejenigen 10 Bewerber, die mit den eingereichten Referenzen die höchsten Punktzahlen gemäß der im „Auswahlbogen“ erläuterten Punktebewertung erreichen, werden zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der vorstehenden Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los gem. § 3 (3) Unterabsatz 2 RPW 2013. Detaillierte Angaben zur Auswahl der Teilnehmer am Wettbewerbsverfahren sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“ und „Checkliste“ zu entnehmen (vgl. Punkt VI.3) und zwingend zu berücksichtigen.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten durch das Preisgericht erfolgt nach den Kriterien: — Formalleistungen, — Masterplan, — Architektur und Städtebau, — Raumprogramm und funktionale Anforderungen, — Funktionale Anbindung an den Bestand, — Flächen und Kubatur, — Wirtschaftlichkeit, — Außenanlagen / Erschließung / Grünplanung. Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Kriterien stellt keine Rangfolge dar.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt 400 000 EUR (netto) bereit. Von der Gesamtsumme sollen 160 000 EUR (netto) für 3 Preise zur Verfügung gestellt werden: 1. Preis: 80 000 EUR; 2. Preis: 50 000 EUR; 3. Preis: 30 000 EUR. Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen. Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssumme (240 000 EUR) in Form von Aufwandsentschädigungen auszuschütten und zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.3.2).
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Ein Teil der ermittelten Wettbewerbssumme von 400 000 EUR (netto) wird als Aufwandsentschädigung (240 000 EUR) zu gleichen Teilen an die Teilnehmenden am Wettbewerb für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell ausgezahlt (bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit und vollständiger Erbringung der geforderten Wettbewerbsleistungen).
: Teilnahmewettbewerb: Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die folgenden Bewerbungsunterlagen stehen auf der Internetseite – www.bmp-baumanagement.de/site/deutsch/toolbar/e-vergabe/ – für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit: — Bewerbungsformular, — Verfahrenshinweise, — Checkliste. Die genannten Dokumente sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs zwingend zu berücksichtigen! Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist das vorgegebene Bewerbungsformular zwingend zu verwenden. Es ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht in Papierform einzureichen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig. Fragen während der Bewerbungsphase sind schriftlich zu richten an: hillebrand@bmp.de. Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen und deren Beantwortung werden in anonymisierter Form auf der Internetseite – www.bmp-baumanagement.de/site/deutsch/toolbar/e-vergabe/ – veröffentlicht. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der genannten Internetseite über eingegangene Bewerberfragen und deren Beantwortung zu informieren. Weitere Bearbeitung: Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW2013 einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß § 33 ff HOAI (ganz oder in Teilen) beauftragen (die Beauftragung erfolgt stufenweise), sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Auf die Möglichkeit einer Überarbeitungsphase gemäß § 6 (3) RPW 2013 wird hingewiesen. Die Ausloberin behält sich vor, die notwendigen Planungsleistungen als Generalplanung zu beauftragen. Nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren: Alle Preisträger des hochbaulichen Wettbewerbs nehmen an dem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren teil. Sie werden zur Abgabe eines ersten indikativen Angebots aufgefordert, zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Die Bewerber werden gebeten, bereits mit dem Teilnahmeantrag zu erklären, ob Sie im nachgeschalteten Verhandlungsverfahren mit einer Frist von 15 Tagen zur Abgabe des Erstangebots einverstanden wären. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach den folgenden Kriterien: 1. Wettbewerbsergebnis: 35 % 2. Überarbeitung bzw. Berücksichtigung der Anmerkungen der Jury: 15 % 3. Honorar: 20 % 4. Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals: 10 % 5. Koordination zwischen Planung, Ausschreibung, Bauleitung und Auftraggeber: 10 % 6. Instrumente zur Kosten und Terminsteuerung: 10 % Nähere Informationen zum Verhandlungsverfahren sind dem Dokument „Verfahrenshinweise“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen. Der Wettbewerbsausschuss der niedersächsischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer 215-32-18/13 vergeben.
Fax: +49 4131152943Internet-Adresse:www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-144803.html
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 33
 § 33
 § 46
 § 3
 § 8
 § 33
 § 6
 § 160
 § 160