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Timestamp: 2019-07-19 17:39:16+00:00

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BGH, 30.10.2008 - III ZB 41/08 - dejure.org
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BGH, 30.10.2008 - III ZB 41/08 (https://dejure.org/2008,1810)
BGH, Entscheidung vom 30.10.2008 - III ZB 41/08 (https://dejure.org/2008,1810)
BGH, Entscheidung vom 30. Januar 2008 - III ZB 41/08 (https://dejure.org/2008,1810)
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ZPO §§ 518 n. F., 524
Beginn einer Berufungsbegründungsfrist ab Zustellung eines Ursprungsurteils; Auswirkungen eines Ergänzungsurteils bezüglich des Beginns einer Berufungsbegründungsfrist; Umdeutbarkeit einer unzulässigen Hauptberufung in eine zulässige Anschlussberufung; Herausgabeanspruch von Schlüsseln und Anspruch auf Zahlung eines Betrages aus einem Nachlass; Wiedereinsetzungsverfahren wegen Versäumung einer Rechtsmittelbegründungsfrist
ZPO § 518 (n.F.); ZPO § 524
Verfahrensrecht - Ergänzungsurteil nach Ablauf der Berufungsfrist
Berufungsfristen
Berufung - Vorsicht Falle: Berufungsbegründungsfrist läuft trotz Ergänzungsurteil
Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 30.10.2008, Az.: III ZB 41/08 (Vorsicht Falle: Berufungsbegründungsfrist läuft trotz Ergänzungsurteil)" von Redaktion PA, original erschienen in: PA 2009, 39 - 42.
LG Frankfurt/Main, 06.11.2007 - 17 O 35/07
OLG Frankfurt, 05.05.2008 - 1 U 293/07
NJW 2009, 442
MDR 2009, 282
VersR 2010, 89
AnwBl 2009, 232
In der Regel will eine Partei ihre unzulässige Hauptberufung als zulässige Anschlussberufung weiterführen (BGH v. 30.10.2008 - III ZB 41/08).
Besondere formale Anforderungen werden nicht gestellt; für die Zulässigkeit der Berufung ist es insbesondere ohne Bedeutung, ob die Ausführungen in sich schlüssig oder rechtlich haltbar sind (ständige Rechtsprechung, vgl. Senat, Beschlüsse vom 26. Juni 2003 - III ZB 71/02, NJW 2003, 2532, 2533; vom 30. Oktober 2008 - III ZB 41/08, NJW 2009, 442, 443 Rn. 12 …und vom 26. Februar 2009 - III ZB 67/08, BeckRS 2009, 08726 Rn. 11; BGH, Beschluss vom 21. Mai 2003 - VIII ZB 133/02, NJW-RR 2003, 1580; Urteile vom 24. Juni 2003 - IX ZR 228/02, NJW 2003, 3345 f, insoweit in BGHZ 155, 199 nicht abgedruckt;… vom 8. Juni 2005 - XII ZR 75/04, NJW 2006, 142, 143 Rn. 12, 15 …und vom 14. November 2005 - II ZR 16/04, NJW-RR 2006, 499, 500 Rn. 9;… Beschlüsse vom 22. November 2006 - XII ZB 130/02, BeckRS 2006, 15202 Rn. 6;… vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06, NJW-RR 2008, 1308 Rn. 11;… vom 31. August 2010 - VIII ZB 13/10, WuM 2011, 48 Rn. 7;… vom 1. März 2011 - XI ZB 26/08, BeckRS 2011, 07182 Rn. 11;… vom 6. Dezember 2011 - II ZB 21/10, NJW-RR 2012, 440 Rn. 7 mwN …und vom 2. Februar 2012 - V ZB 184/11, NJW-RR 2012, 397 Rn. 6).
BGH, 20.02.2013 - I ZR 146/12
auch zugelassen am OLG Frankfurt
Damit hat die Klägerin Umstände dargelegt, die mit hinreichender Deutlichkeit erkennen lassen, dass sie die Entscheidungsgründe des landgerichtlichen Urteils aus der Sicht der Klägerin in Frage stellen sollen und welche Rechtsverletzung und deren Erheblichkeit die Berufungsführerin bei der angefochtenen Entscheidung beanstandet (vgl. BGH, Beschluss vom 30. Oktober 2008 - III ZB 41/08, NJW 2009, 442 Rn. 12;… Beschluss vom 1. März 2011 - XI ZB 26/08, juris Rn. 14).
BFH, 12.12.2012 - I R 69/11
Passivierung "angeschaffter" Pensionsrückstellungen - Verlustrücktrag bei …
Ist die Hauptrevision unzulässig, wird ein derartiger Wille in aller Regel zu unterstellen sein (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 6. Mai 1987 IVb ZR 51/86, BGHZ 100, 383, 387; Beschluss vom 30. Oktober 2008 III Z.B. 41/08, Neue Juristische Wochenschrift 2009, 442).
BAG, 18.03.2014 - 3 AZR 952/11
a) Auch im Verfahrensrecht gilt entsprechend § 140 BGB der Grundsatz, dass eine fehlerhafte Prozesshandlung in eine zulässige und wirksame Prozesshandlung umzudeuten ist, wenn deren Voraussetzungen eingehalten sind, die Umdeutung dem mutmaßlichen Parteiwillen entspricht und kein schutzwürdiges Interesse des Gegners entgegensteht (BAG 31. Juli 2007 - 3 AZN 326/07 - Rn. 19; 12. Dezember 2006 - 3 AZR 716/05 - Rn. 16; vgl. auch BGH 13. Oktober 2011 - VII ZB 27/11 - Rn. 4 und 5; 30. Oktober 2008 - III ZB 41/08 - Rn. 11; zur Umdeutung einer unzulässigen Revision in eine zulässige Anschlussrevision vgl. BGH 8. Mai 2012 - XI ZR 261/10 - Rn. 9 und 5. Mai 2011 - III ZR 91/10 - Rn. 24) .
BGH, 02.02.2016 - VI ZB 33/15
Umdeutung einer unzulässigen Hauptberufung in eine unselbstständige …
Zu Recht rügt sie aber, dass der angefochtene Beschluss nicht bestehen bleiben könne, weil die unzulässige Berufung in eine zulässige Anschlussberufung im Sinne des § 524 ZPO umgedeutet werden kann und muss (vgl. BGH, Beschlüsse vom 30. Oktober 2008 - III ZB 41/08, VersR 2010, 89 Rn. 10 ff.; vom 13. Oktober 2011 - VII ZB 27/11, ZfBR 2012, 140;… vom 16. Oktober 2014 - VII ZB 15/14, NJW-RR 2015, 700 Rn. 15; jeweils mwN).
In aller Regel wird eine Partei eine unzulässige Hauptberufung als zulässige Anschlussberufung retten wollen (BGH, Urteil vom 6. Mai 1987 - IVb ZR 51/86, BGHZ 100, 383, 387 f.; Beschluss vom 30. Oktober 2008 - III ZB 41/08, aaO Rn. 11).
BGH, 30.01.2013 - III ZB 49/12
Berufungsbegründung: Erfordernis des Angriffs mehrerer selbstständig tragender …
Besondere formale Anforderungen werden nicht gestellt; für die Zulässigkeit der Berufung ist es insbesondere ohne Bedeutung, ob die Ausführungen in sich schlüssig oder rechtlich haltbar sind (ständige Rechtsprechung, vgl. nur Senat, Beschlüsse vom 26. Juni 2003 - III ZB 71/02, NJW 2003, 2532, 2533; vom 30. Oktober 2008 - III ZB 41/08, NJW 2009, 442, 443 Rn. 12 …und vom 13. September 2012 - III ZB 24/12, NJW 2012, 3581 f Rn. 8 mwN; BGH…, Beschluss vom 23. Oktober 2012 - XI ZB 25/11, BeckRS 2012, 22810 Rn. 10 mwN).
Die damit unzulässige Hauptberufung kann jedoch in eine zulässige Anschlussberufung umgedeutet werden (BGH vom 30.10.2008, III ZB 41/08, NJW 2009, 442).
In aller Regel wird aber eine Partei eine unzulässige Hauptberufung als zulässige Anschlussberufung retten wollen ( BGH 06. Mai 1987 - IV b ZR 51/86 - NJW 1987, 3263; BGH 30. Oktober 2008 - III ZB 41/08 - NJW 2009, 442 ).
Entgegen der Ansicht der Beklagten genügt die Berufungsbegründung des Klägers vom 26. März 2013, die nach § 524 Abs. 3 Satz 1 ZPO als wiederholte Anschließung behandelt werden kann ( vgl. BGH 30. Oktober 2008 - III ZB 41/08 - NJW 2009, 442 ), auch inhaltlich den formellen Erfordernissen des § 524 ZPO.
Eine innerhalb der offenen Berufungsfrist eingelegte, jedoch unzulässige Hauptberufung kann in eine zulässige Anschlussberufung umgedeutet werden, wenn anzunehmen ist, dass die Partei ihr Begehren auch im Wege der Anschlussberufung verfolgen will ( vgl. BGH NJW 09, 442; 95, 2362; BGH NJW-RR 04, 150;… Zöller, ZPO, 28.A., § 524 Rn. 4 ).
BGH, 28.01.2014 - III ZB 32/13
Berufung: Anforderungen an die Begründung bei erstinstanzlicher Klageabweisung …
BGH, 01.03.2011 - XI ZB 26/08
Schadensersatz wegen vorvertraglicher Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit dem …
BGH, 13.10.2011 - VII ZB 27/11
Unzulässige Hauptberufung: Umdeutung in eine Anschlussberufung
LAG Hessen, 07.09.2015 - 17 Sa 1355/14
LG Hamburg, 15.12.2010 - 318 S 185/09
Sondernutzungsrecht: Bestimmtheitsgebot zu beachten!
OLG Brandenburg, 21.01.2016 - 9 UF 162/15
Umgangsregelung: Beschwerdefrist bei nachträglicher Bekanntgabe eines …

References: § 518
 § 524
 BGH 
 § 140
 BGH 
 BGH 
 § 524
 BGH 
 BGH 
 § 524
 BGH 
 § 524
 BGH 
 BGH 
 § 524