Source: https://www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/ganderkesee-st-huelfe/bgu-ankuendigungen/planunterlagen-barnstorf/
Timestamp: 2019-06-16 18:33:06+00:00

Document:
Planunterlagen Barnstorf - TenneT
Die Dokumente betreffen den Flecken Barnstorf und die Gemeinden Drentwede und Eydelstedt.
den nachfolgenden Text haben wir im Diepholzer Kreisblatt am 03.05.2018 veröffentlicht. Die einzelnen Planunterlagen sind über diese Website öffentlich zugänglich. Darüber hinaus liegen sie außerdem bei der Samtgemeinde Barnstorf, Am Markt 4, 49406 Barnstorf (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr, Dienstag von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr), öffentlich zur Einsicht aus.
Zu vorbereitenden Maßnahmen gehören Baugrunduntersuchungen und weitere Vorarbeiten wie die ökologische Baubegleitung. Diese Arbeiten dienen dazu, für eine insgesamt reibungslose und schließlich zügige Bauphase zu sorgen. Die erneuten Baugrunduntersuchungen sind durch den weiteren Planungsfortschritt erforderlich und können zum Teil auch an Stellen stattfinden, an denen bereits Untersuchungen erfolgt sind. Nachstehend geben wir die Unternehmen bekannt, welche voraussichtlich die Arbeiten im Auftrag der TenneT TSO GmbH durchführen. Änderungen/Ergänzungen bei den ausführenden Firmen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Mitarbeiter der TenneT werden die Arbeiten zeitweise begleiten. Für den An- und Abtransport aller für die Durchführung der Arbeiten erforderlichen Geräte, Fahrzeuge, Werkzeuge und Materialien müssen ggf. temporäre Abstellflächen in Anspruch genommen werden. Die nachfolgend dargestellten Arbeiten sind möglicherweise nicht in vollem Umfang auf jedem betroffenen Grundstück erforderlich. Welche Maßnahmen im konkreten Einzelfall erforderlich sind, hängt u. a. von den örtlichen Gegebenheiten, den wetterbedingten Bodenverhältnissen und den erzielten Untersuchungsergebnissen ab.
Die Planungsgruppe Grün GmbH betrachtet vor Ort Zuwegungen und Flächen mit dem Ziel einer geringstmöglichen Inanspruchnahme und geringstmöglicher Auswirkungen auf die Umwelt. Insbesondere um Auswirkungen auf bodenbrütende Vogelarten zu vermeiden, werden begleitend zu den Baugrunduntersuchungen Vergrämungsmaßnahmen durchgeführt. Dabei handelt es sich um ca. 3 m lange Bambusstangen mit rotweißem Flatterband, die in regelmäßigen Abständen auf den Zuwegungen und Flächen temporär installiert werden.
Die Baugrunduntersuchungen werden unter der Regie der Firma Schwitters & Tietjen GmbH durch die Firma Keller Grundbau GmbH durchgeführt. Die Arbeiten dienen dazu, die bodenphysikalischen Eigenschaften zu untersuchen und die für den Bau richtigen Fundamente zu planen. Vorgesehen sind Sondierungsmethoden, die die Lagerungsdichte ermitteln, Entnahmen von Bodenproben mit sog. Rammkernbohrungen und bei Verdacht auf Kampfmittel eine Kampfmitteluntersuchung.Mögliche Untersuchungsmethoden bei Freileitungsabschnitten:
bei Verdacht: Kampfmitteluntersuchung durch Flächen- oder Bohrlochsondierung (wird vom verantwortlichen Feuerwerker nach §20 SprenG festgelegt)
eine schwere Rammsondierung nach DIN EN ISO 22476-2 bis ca. 20-30m Tiefe je Maststandort
eine Drucksondierung (CPT) nach DIN EN ISO 22476-2 bis ca. 20-30m Tiefe je Maststandort
verrohrte Aufschlussbohrung bis ca. 20m Tiefe je Bohrung und bis zu 50m falls erforderlich
Sondierung des Grundwassers um Aussagen zur Stahl- und Betonaggressivität zu erhalten
Die Berechtigung zur Durchführung der Vorarbeiten ergibt sich aus § 44 Absatz 1 Satz 1 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Mit dieser öffentlichen Bekanntmachung werden den Eigentümern und sonstigen Nutzungsberechtigten die Vorarbeiten als Maßnahme gemäß § 44 Absatz 2 EnWG mitgeteilt. Der zeitliche Ablauf der Vorarbeiten hängt von äußeren Umständen wie Bodenverhältnissen oder örtlichen Gegebenheiten ab. Die Arbeiten sollen am 22.05.2017 beginnen, die o.a. Unternehmen melden sich wegen Terminvereinbarungen. Die betroffenen Grundstücke sowie der voraussichtliche Beginn im Einzelfall und die voraussichtliche Dauer der Vorarbeiten auf den betreffenden Grundstücken ergeben sich aus der entsprechenden Flurstückliste und den zugehörigen Planunterlagen.
Diese stehen öffentlich vom 03.05.18 bis 31.08.18 zur Verfügung (Auslage zur öffentlichen Einsicht und Website):
Samtgemeinde Rehden: Schulstraße 18, 49453 Rehden, Öffnungszeiten Montag-Freitag 08.30-12.00 Uhr, Donnerstag 16.00-17.30 Uhr,
Samtgemeinde Barnstorf: Am Markt 4, 49406 Barnstorf, Öffnungszeiten Montag bis Freitag 08.00 - 12.30 Uhr, Dienstag 14:00 - 16:00 und Donnerstag 14.00 - 18.00 Uhr
Flurstücksliste (87 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M122-M125_Zufahrten_final.pdf (527 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M125-M129_Zufahrten_final.pdf (278 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M129-M131_Zufahrten_final.pdf (115 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M131-M132_Zufahrten_final.pdf (150 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M132-M134_Zufahrten_final.pdf (161 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M134-M137_Zufahrten_final.pdf (582 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M137-M141_Zufahrten_final.pdf (157 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M141-M143_Zufahrten_final.pdf (154 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M143-M146_Zufahrten_final.pdf (106 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M143AL-M145AL_Zufahrten_final.pdf (186 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M146-M148_Zufahrten_final.pdf (138 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M148-M152_Zufahrten_final.pdf (175 KB, pdf, 03.05.2018)
LP_M152-M156_Zufahrten_final.pdf (143 KB, pdf, 03.05.2018)
Archiv - Ankündigung vom 25.10.2017
Die Dokumente betreffen die Gemeinden Drebber, Drentwede und Eydelstedt.
Liebe Leserinnen und Leser aus dem Raum Barnstorf, den nachfolgenden Text haben wir im Diepholzer Kreisblatt am 25.10.2017 veröffentlicht. Die einzelnen Planunterlagen sind über diese Website öffentlich zugänglich. Darüber hinaus liegen sie außerdem bei der Samtgemeinde Barnstorf, Am Markt 4, 49406 Barnstorf (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr, Dienstag von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr) , öffentlich zur Einsicht aus.
Nachstehend geben wir die Unternehmen bekannt, welche voraussichtlich die Arbeiten im Auftrag der TenneT TSO GmbH durchführen. Änderungen/Ergänzungen bei den ausführenden Firmen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Mitarbeiter der TenneT werden die Arbeiten zeitweise begleiten. Für den An- und Abtransport aller für die Durchführung der Arbeiten erforderlichen Geräte, Fahrzeuge, Werkzeuge und Materialien müssen ggf. temporäre Abstellflächen in Anspruch genommen werden. Die nachfolgend dargestellten Arbeiten sind möglicherweise nicht in vollem Umfang auf jedem betroffenen Grundstück erforderlich. Welche Maßnahmen im konkreten Einzelfall erforderlich sind, hängt u.a. von den örtlichen Gegebenheiten, den wetterbedingten Bodenverhältnissen und den erzielten Untersuchungsergebnissen ab.
Die Planungsgruppe Grün GmbH betrachtet vor Ort Zuwegungen und Flächen mit dem Ziel einer geringstmöglichen Inanspruchnahme und geringstmöglicher Auswirkungen auf die Umwelt.
Überprüfung und Planung von Maststandorten
Die detaillierte Überprüfung und Planung von Maststandorten für die Erstellung der Ausführungsplanung werden von der Omexom Hochspannung GmbH und der SAG GmbH durchgeführt. Hier werden zudem die Zuwegungen zu den von der Leitung berührten Grundstücken festgelegt.
Vermessung und technische Ausführungsplanung
Die Firma Giftge Consult GmbH betrachtet vor Ort ebenfalls Zuwegungen und Flächen und vermisst das Gelände für die Detailplanungen der Leitungstrasse.
Im Rahmen der bisher beschriebenen Vorarbeiten sind Mitarbeiter/innen mit Pkw, per Rad oder zu Fuß unterwegs, ggf. werden zeitlich begrenzt Markierungen gesetzt, wodurch keine Schäden an Fluren und Wegen entstehen. Baumaschinen werden bei diesen Maßnahmen nicht eingesetzt.
Die Baugrunduntersuchungen werden unter der Regie der Firma ARCADIS Deutschland GmbH durch die Firma BOG Bohr- und Umwelttechnik GmbH durchgeführt. Die Arbeiten dienen dazu, die bodenphysikalischen Eigenschaften zu untersuchen und die für den Bau richtigen Fundamente oder Kabel-einbettungen zu planen. Vorgesehen sind Sondierungsmethoden, die die Lagerungsdichte ermitteln, Entnahmen von Bodenproben mit sog. Rammkernbohrungen und bei Verdacht auf Kampfmittel eine Kampfmitteluntersuchung.
Freileitungsabschnitte
Erdkabelabschnitte
bei Verdacht: Kampfmitteluntersuchung durch Flächen- oder Bohrlochsondierung (wird vom verantwortlichen Feuerwerker nach §20 SprenG festgelegt) bei Verdacht: Kampfmitteluntersuchung durch Flächen- oder Bohrlochsondierung (wird vom verantwortlichen Feuerwerker nach §20 SprenG festgelegt)
eine schwere Rammsondierung nach DIN EN ISO 22476-2 bis ca. 20-30m Tiefe je Maststandort schwere Rammsondierungen (DPH) oder Drucksondierung (CPT) nach DIN EN ISO 22476-2, Sondiertiefe ca. 4-10 m
eine Drucksondierung (CPT) nach DIN EN ISO 22476-2 bis ca. 20-30m Tiefe je Maststandort Kleinrammbohrung (d=40-90mm) nach DIN EN ISO 22475-1 ohne Verrohrung, Sondiertiefe ca. 4-10m
verrohrte Aufschlussbohrung bis ca. 20m Tiefe je Bohrung und bis zu 50m falls erforderlich Schneckenbohrung (d=220mm) zur Probenentnahme, Bohrtiefe ca. 4-10m
eine Rammkernbohrung bis rund 20-30m Tiefe je Maststandort verrohrte Kernbohrung (d = min. 146mm), Bohrtiefe ca. 4-10m
eine Kleinrammbohrung (d=50-90mm) nach DIN EN ISO 22475-1 bis ca. 10m Tiefe Anlegen von Baggerschürfen
Für die Arbeiten müssen Grundstücke sowie Wald- und landwirtschaftliche Wege betreten/befahren werden. Sollte es trotz aller Vorsicht zu Flurschäden kommen, werden die entstandenen Schäden durch TenneT bzw. durch die o. g. Firmen in voller Höhe entschädigt. Sofern über die Entschädigungshöhe keine Einigung erzielt werden kann, wird auf Wunsch des Pächters/Bewirtschafters ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger zur Ermittlung der Schadenshöhe beauftragt. Die Kosten hierfür werden von TenneT bzw. den o. g. Firmen getragen.
Die Berechtigung zur Durchführung der Vorarbeiten ergibt sich aus § 44 Absatz 1 Satz 1 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Mit dieser öffentlichen Bekanntmachung werden den Eigentümern und sonstigen Nutzungsberechtigten die Vorarbeiten als Maßnahme gemäß § 44 Absatz 2 EnWG mitgeteilt.
Die Arbeiten sollen am 13.11.2017 beginnen. Der zeitliche Ablauf der Vorarbeiten hängt von äußeren Umständen ab, z.B. von örtlichen Gegebenheiten und wetterbedingten Bodenverhältnissen. Die betroffenen Grundstücke sowie der voraussichtliche Beginn im Einzelfall und die voraussichtliche Dauer der Vorarbeiten auf den betreffenden Grundstücken ergeben sich aus den entsprechenden Flurstücklisten und den zugehörigen Planunterlagen. Diese sind auf dieser Website oder auf der Website der Samtgemeinde Barnstorf einzusehen. Die Auslage der jüngsten Bekanntmachung der bauvorbereitenden Maßnahmen in der Samtgemeinde Barnstorf erfolgt vom 25.10.2017 bis 16.03.2018. Die o.a. Unternehmen setzen sich mit den vom Leitungsbau berührten Eigentümern und Nutzungsberechtigten wegen konkreter Terminvereinbarungen in Verbindung.
A280_20171020_Flurstücksliste_Abschnitt_4_5_Barnstorf.pdf (87 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M125-M129_Zufahrten_neu.pdf (392 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M129-M131_Zufahrten.pdf (239 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M131-M132_Zufahrten.pdf (272 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M132-M134_Zufahrten.pdf (287 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M134-M137_Zufahrten.pdf (608 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M137-M141_Zufahrten.pdf (306 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M141-M143_Zufahrten.pdf (277 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M143-M146_Zufahrten.pdf (230 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M146-M148_Zufahrten.pdf (254 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M148-M152_Zufahrten.pdf (321 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M152-M156_Zufahrten_neu.pdf (256 KB, pdf, 25.10.2017)
LP_M156-M160_Zufahrten_neu.pdf (235 KB, pdf, 25.10.2017)

References: §20
 § 44
 § 44
 §20
 §20
 § 44
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