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Timestamp: 2018-02-24 00:31:22+00:00

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Copyright : Der Transaktionsprozess des verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out gemäß § 62 Absatz 5 UmwG
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Der Transaktionsprozess des verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out gemäß § 62 Absatz 5 UmwG
Unter besonderer Berücksichtigung spezifischer Durchführungsrisiken
Aufgrund europäischer Richtliniengesetzgebung hat der deutsche Gesetzgeber auf der Grundlage des Dritten Gesetzes zur Änderung des Umwandlungsgesetzes in § 62 UmwG einen neuen Absatz 5 eingefügt und damit eine weitere Möglichkeit des Hinausdrängens von Minderheitsaktionären aus einer Aktiengesellschaft geschaffen. Der neu geschaffene verschmelzungsrechtliche Squeeze-out weist dabei, neben der Verknüpfung des Ausschlusses der Minderheitsaktionäre mit einer Konzernverschmelzung zweier Aktiengesellschaften, die Besonderheit eines erniedrigten Beteiligungsquorums von lediglich 90% des Aktieneigentums auf, woraus nicht zuletzt seine gesteigerte praktische Bedeutung gegenüber den bisherigen Ausschlussverfahren des aktienrechtlichen und übernahmerechtlichen Squeeze-out resultiert.
9783653993073
http://dx.doi.org/10.3726/978-3-653-04181-1
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. XII, 253 S.
§ 2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
1. Gesetzgebungsgeschichte
1. Drittes Gesetz zur Änderung des UmwG
aa) Bestehende Andienungsrechte
bb) Mögliche Umsetzung eines Andienungsrechts
cc) Fremdkörper im System der Andienungsrechte
1. Äußere Einflussfaktoren
aa) Kostendegression und Verbundeffekte
bb) Konzernstraffung
cc) Einheit der haftenden Vermögensmassen
b) Nachteile einer Konzernverschmelzung
1. Deregulierung von Hauptversammlungsbeschlüssen
2. Entfall minderheitsschützender Rechtsvorschriften
3. Vereinfachung der Konzernverschmelzung
4. Wegfall der Börsennotierung (Cold-Delisting)
I. Aktienrechtlicher Squeeze-out
II. Übernahmerechtlicher Squeeze-out
III. Übertragende Auflösung – Sale-of-Assets-Squeeze-out
IV. Aktienrechtliche Eingliederung
V. Verschmelzung auf dritte Gesellschaft zur Neugründung
VI. Bagatellverschmelzung nach § 62 Abs. 1 UmwG
a) Relevanter Zeitpunkt der Rechtsform
b) Sitz in einem EU/EWR-Mitgliedstaat
aa) Recht zur Zwangseinziehung
bb) Ausschluss aus wichtigem Grund
cc) Personalistische Gesellschaftsstruktur der GmbH
dd) Konsequenz für das Verfahren nach § 62 Abs. 5 UmwG
1. Berechnung der Kapitalbeteiligung von 90 %
cc) Konsequenzen für § 62 Abs. 5 Satz 1 Halbsatz 2 UmwG
b) Privilegierungsreichweite von § 62 Abs. 4 Satz 2 UmwG
a) Vorläufiges Übertragungsverlangen
b) Konkretisierendes Übertragungsverlangen
2. Besonderheit bei börsennotierter Aktiengesellschaft
3. Gewährleistung und Verzinsung der Barabfindung
1. Einberufung der Hauptversammlung
a) Bekanntmachung der Tagesordnung
b) Übertragungsbericht des Hauptaktionärs
c) Prüfung der Barabfindung durch einen Sachverständigen
d) Auslage von Dokumenten
a) Auslage und Erläuterung der Unterlagen
b) Auskunftsrecht der Aktionäre
aa) Inhalt, Form und Frist
bb) Sachliche Rechtfertigung
a) Materiell-rechtliche Wirkung des Vorläufigkeitsvermerks?
1. Vollmachtloser Vertreter
1. Mindestinhalt des Verschmelzungsvertrags
3. Barabfindungsangebot nach § 29 UmwG
1. Nach Fassung des Übertragungsbeschlusses
2. Nach Einberufung der Squeeze-out-Hauptversammlung
3. Einen Monat vor der Einberufung – tauglicher Praxishinweis?
I. Grundsatz der beschlusslosen Konzernverschmelzung
1. Holzmüller/Gelatine-Grundsätze
2. Konsequenzen für den übernehmenden Rechtsträger
3. Konsequenzen für den übertragenden Rechtsträger
1. Übernehmender Rechtsträger
2. Übertragender Rechtsträger
1. Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrags
2. Rechtsstellung der Komplementärin bei der KGaA
VII. Zusammenfassende Würdigung
1. Auszulegende Unterlagen
aa) Verschmelzungsprüfung und Prüfbericht
bb) Verschmelzungsbericht
II. Hinweisbekanntmachung gemäß § 62 Abs. 3 Satz 2 und 3 UmwG
3. Rückwärtsfrist als alternatives Konzept de lege ferenda?
IV. Entbehrlichkeit der Informations- und Bekanntmachungspflichten beim übertragenden Rechtsträger
D. Beteiligung der Betriebsräte
a) Form und Inhalt
1. Prüfungsmaßstab Grundgesetz oder europäisches Primärrecht?
2. Rechtsprechung des BVerfG
3. Konsequenzen für § 62 Abs. 5 UmwG
1. Institut des Rechtsmissbrauchs in der Abgrenzung
2. Gesetzgeberische Zwecksetzung für § 62 Abs. 5 UmwG
a) Wertpapierleihe
aa) Übertragender Rechtsträger
bb) Übernehmender Rechtsträger (Hauptaktionär)
1. Rechtsverlust und mangelnde Beteiligungshöhe
2. Unzulässige Mitwirkung im Rahmen der Hauptversammlung
I. Registereintragung und Freigabeverfahren
1. Bestandsschutz durch Freigabeverfahren
2. Klagebefugnis nach Verlust der Aktionärsstellung
3. Bestandsschutz der Verschmelzung
4. Bestandsschutz des Ausschlusses der Minderheitsaktionäre
I. Unangemessene Barabfindung
III. Vergleichskosten
2. Übernehmender Rechtsträger (Hauptaktionär)
D. Zusammenfassende Würdigung
§ 8 Schlussbetrachtung
Zugl.: Bayreuth, Univ., Diss., 2014
D 703ISSN 0531-7312ISBN 978-3-631-64674-8 (Print)E-ISBN 978-3-653-04181-1 (E-Book)DOI 10.3726/978-3-653-04181-1
© Peter Lang GmbHInternationaler Verlag der WissenschaftenFrankfurt am Main 2014Alle Rechte vorbehalten.PL Academic Research ist ein Imprint der Peter Lang GmbH.Peter Lang – Frankfurt am Main · Bern · Bruxelles · New York · Oxford · Warszawa · Wien
§ 3 Entstehung des verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out
A. Inhaltliche Bestimmung des Squeeze-out-Begriffs
B. Rechtssetzungsgeschichte
I. Europäische Verschmelzungsrichtlinie
2. Regelungszwang des nationalen Gesetzgebers
II. Umsetzung des deutschen Gesetzgebers
2. Andienungsrecht als alternatives Konzept
3. Vereinheitlichung der Squeeze-out-Beteiligungsschwellen
§ 4 Motive und rechtliche Alternativen
A. Zielsetzung eines verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out
I. Motive für eine Konzernverschmelzung
2. Unternehmensinterne Motive
a) Vorteile einer Konzernverschmelzung
II. Motive für ein vorgeschaltetes Squeeze-out-Verfahren
B. Alternativen zum verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out
§ 5 Ausschluss der Minderheitsaktionäre
A. Ausschlussvoraussetzungen
I. Beteiligungsfähige Rechtsträger
3. Erweiterung auf GmbH de lege ferenda?
a) GmbH als übernehmender Rechtsträger
b) GmbH als übertragender Rechtsträger
II. Erforderliche Beteiligungshöhe
2. Keine Zurechnung von Aktien gemäß § 16 Abs. 4 AktG
3. Zeitpunkt des Vorliegens der notwendigen Kapitalbeteiligung
a) Zeitpunkt im Rahmen des aktienrechtlichen Squeeze-out
B. Ausschlussverfahren
I. Einleitung des Ausschlussverfahrens – Übertragungsverlangen?
II. Barabfindung der Minderheitsaktionäre
III. Squeeze-out-Hauptversammlung
2. Aktienrechtliche Vorabinformationen
3. Durchführung der Hauptversammlung
c) Übertragungsbeschluss
IV. Handelsregisterverfahren
3. Registerrechtliche Lösung
b) Rechtswirkungen des Vorläufigkeitsvermerks
§ 6 Konzernverschmelzung
A. Verschmelzungsvertrag
I. Form und Wirksamkeit des Verschmelzungsvertrags
II. Inhalt des Verschmelzungsvertrags
2. Anwendbarkeit der Privilegierung nach § 5 Abs. 2 UmwG
III. Zeitpunkt des Abschlusses des Verschmelzungsvertrags
B. Verschmelzungsbeschlüsse
II. Ungeschriebene Hauptversammlungszuständigkeiten
III. Abschließender Charakter der Privilegierungen
IV. Einberufung einer Hauptversammlung nach § 62 Abs. 2 UmwG
V. Beschlusslosigkeit trotz sonstiger Zustimmungserfordernisse?
VI. Freiwillige Fassung eines Verschmelzungsbeschlusses?
C. Verschmelzungsbezogene Unterrichtung der Anteilsinhaber
I. Informationspflichten gemäß § 63 Abs. 1 UmwG
2. Anwendbarkeit von Konzernprivilegien
III. Anknüpfungspunkt der Monatsfrist
E. Verschmelzungsbezogene Handelsregisterverfahren
I. Übertragender Rechtsträger
b) Auswirkungen von § 62 Abs. 4 Satz 2 UmwG
II. Übernehmender Rechtsträger
§ 7 Risiken für die Transaktionssicherheit
A. Fehlerhaftigkeit des Übertragungsbeschlusses
I. Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht
II. Rechtsmissbräuchliche Gestaltungsformen
3. Fallgruppen des verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out
c) Zwischenholding und Umhängen von Anteilen
III. Verstoß gegen Meldepflichten
B. Zeitliche Risiken für den Transaktionsabschluss
II. Bestandsschutz
C. Kostenrelevante Risikofaktoren
IV. Sanktionen wegen des Verstoßes gegen die Ad-hoc-Publizität

References: § 62
 § 62
 § 62

§ 2
 § 62
 § 62
 § 62
 § 62
 § 29
 § 62
de lege ferenda
 § 62
 § 62

§ 8

§ 3

§ 4

§ 5
de lege ferenda
 § 16

§ 6
 § 5
 § 62
 § 63
 § 62

§ 7