Source: http://jgvbadhoenningen.de/dateien/satzung/
Timestamp: 2020-02-19 00:36:54+00:00

Document:
Satzung - Junggesellen-Verein 1764 e.V. Bad Hönningen
des Junggesellen-Vereins 1764 e.V. Bad Hönningen
Der spätestens am 18. Juni 764 gegründete Verein führt den Namen Junggesellen-Verein 1764 e.V. Bad Hönningen (JGV) und hat seinen Sitz in Bad Hönningen. Er ist unter diesem Namen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Neuwied eingetragen.
Der Verein hat den Zweck kulturelle und sittlich einwandfreie Veranstaltungen zu fördern. Er bemüht sich, alte Traditionen aufrecht zu erhalten und heimatliches Brauchtum zu pflegen und zu fördern.
a) Wahl der Maikönigin, Durchführung des Maiballes und des Maiumzuges
b) Organisation und Durchführung der traditionellen Bad Hönninger St. Peter und Paul-Kirmes, die um den 29. Juni (Peter und Paul) stattfindet
c) Fastenzeit- und Adventsschießen
d) Teilnahme an Stiftungsfesten der Brudervereine und Ausrichtung eigener Stiftungsfeste alle fünf Jahre zu den Vereinsjubiläen
e) Diverse Veranstaltungen
Das Geschäftsjahr des Vereins erstreckt sich von einer Jahreshauptversammlung bis zur darauffolgenden. Der Zeitraum des Geschäftsjahres sollte der Länge eines Kalenderjahres entsprechen.
Der JGV hat:
Aktive Mitglieder können alle unverheirateten männlichen Personen mit vollendetem 16. Lebensjahr werden, die entweder in Bad Hönningen wohnen, gewohnt haben oder nachweislich einer Bad Hönninger Familie entstammen.
Inaktive Mitglieder können alle Personen werden, die nach §9.1 ausscheiden und Personen, die die Ziele des Vereins als fördernde Mitglieder unterstützen wollen. Dies können sowohl Frauen als auch Männer sein.
Gesuche um Aufnahme in den Verein sind schriftlichmit Hilfe des bereitgestellten Formulars einzureichen. Dieser prüft, ob die Voraussetzungen des §4 der Satzung erfüllt sind und entscheidet sodann über die Aufnahmegesuche.
Die Aufnahme als Mitglied bedarf der absoluten Mehrheit des satzungsgemäßen Vorstandes.
a) Die aktiven Mitglieder haben aktives und passives Stimm- und Wahlrecht in allen Mitgliederversammlungen.
In den geschäftsführenden Vorstand können nur Mitglieder gewählt werden, die voll geschäftsfähig sind.b) Des Weiteren dürfen die aktiven Mitglieder an allen Veranstaltungen teilnehmen.
Die inaktiven Mitglieder haben das Recht, an allen Versammlungen teilzunehmen. Sie haben kein Stimmrecht und können nicht in den Vorstand gewählt werden, wohl aber in den Wahlausschuss.
Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Aufgaben des JGV zu unterstützen.
Alle Mitglieder müssen die Satzung beachten und die Beschlüsse der Vereinsorgane befolgen.
Alle Mitglieder sind zur pünktlichen Entrichtung des Mitgliederbeitrages verpflichtet.
Jedes aktive Mitglied sollte an öffentlichen Veranstaltungen gemäß § 2 der Satzung teilnehmen.
Die Mitglieder sind angewiesen, vereinsinterne Sachverhalte nicht in der Öffentlichkeit kund zu geben.
Die Mitglieder haben jährlich im Voraus Jahresbeiträge an den Kassierer zu entrichten, soweit nicht ein anderer Zahlungsmodus zwischen Mitglied und Vorstand vereinbart ist.
Die Jahresbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Durch Beschluss des Vorstandes können einzelne Mitglieder von der Zahlung der Mitgliedsbeiträge befreit werden.
Die Mitgliedsbeiträge sind mit dem Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres fällig. Beginnt die Mitgliedschaft im 2. Halbjahr, ermäßigt sich der erste Beitrag um die Hälfte und wird mit AUfnahme in den Verein sofort fällig.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte und Pflichten, die sich aus der Mitgliedschaft ergeben, mit Ausnahme der Zahlungspflicht für etwaige rückständige Beiträge.
Durch standesamtliche Heirat als aktives Mitglied
Durch Austritt, der schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären ist
Durch Ausschluss durch den Vorstand. Der Ausschluss muss mit 2/3-Mehrheit des satzungsgemäßen Vorstandes gefasst werden. Solch ein Sachverhalt liegt vor:a) Bei offensichtlichen Desinteresse und Verstoß gegen die § 2 und 7 der Satzung nach schriftlicher Ankündigung der Maßnahme oderb) Bei Nichtzahlung fälliger Beiträge trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung.Der Ausschluss aus dem Vereins ist dem Mitglied schriftlich unter Angabe von Gründen mitzuteilen. Er wird mit Zugang der Mitteilung wirksam. Gegen den Ausschluss ist eine Anruft der Mitgliederversammlung möglich. Der Ausschluss gilt als nicht erfolgt, wenn die Mitgliederversammlung den Vorstandsbeschluss mit einer 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder aufhebt.
Der satzungsgemäße Vorstand (= geschäftsführender und erweiterter Vorstand)
Die Ordentliche Mitgliederversammlung tritt in jedem Geschäftsjahr auf Einladung des Vorstandes zusammen.
Die schriftliche Einladung mit der Tagesordnung muss den Mitgliedern mindestens 2 Wochen vor der Versammlung zugestellt werden.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird auf Beschluss des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 1/5 der aktiven Mitglieder einberufen. Die Einladung dazu hat mindestens 1 Woche vorher zu erfolgen. Ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung auf Antrag der Mitglieder einzuberufen, so findet diese spätestens 6 Wochen nach Eingang des Antrages beim Vorstand statt.
Wahl des satzungsgemäßen Vorstandes
Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes und die Entlastung des Vorstandes
Regelung der Mitgliedsbeiträge gemäß § 8 der Satzung
Wahl der Kassenprüfer und Wahl der Verwalter des außerordentlichen Etats
Beschlussfassung über Satzungen und Satzungsänderungen
Beschlussfassung über Ordnungen und Änderungen von Ordnungen
Entscheidungen über Anträge, die ihr vom Vorstand zur Beschlussfassung vorgelegt werden
Entscheidungen über Anträge gemäß § 9.3 der Satzung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes geleitet, im Falle seiner Verhinderung durch das rangnächste Vorstandsmitglieder. Über die Sitzung wird ein Protokoll verfasst und dieses ist vom Vorsitzenden, bzw. dem Versammlungsleiter, und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
In der Versammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
Satzungsänderungen bedürfen jedoch der Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder. Anträge auf Änderung der Satzung, die nicht vom Vorstand ausgehen, müssen mindestens 3 Monate vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mit Begründung eingereicht werden.
Der satzungsgemäße Vorstand setzt sich aus dem geschäftsführenden und dem erweiterten Vorstand zusammen.
a) Der geschäftsführende Vorstand besteht rangfolgemäßig aus:
ProtokollführerDie Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes müssen aktive Mitglieder des JGV und voll geschäftsfähig sein. Sie müssen von mindestens 50 von Hundert der stimmberechtigten anwesenden Mitgliedern gewählt werden. Kann ein Kandidat nicht die erforderliche Stimmzahl auf sich vereinen, so sind weitere Wahlgänge erforderlich bis der nötige Prozentsatz erreicht ist.
Der geschäftsführende Vorstand wird für die Dauer von zwei Geschäftsjahren gewählt.
Dem geschäftsführenden Vorstand steht zur Unterstützung der erweiterte Vorstand bei.
Die Wahlperiode des erweiterten Vorstandes beträgt 1 Jahr. Die Wiederwahl ist zulässig.
Der erweiterte Vorstand setzt sich wie folgt rangfolgemäßig zusammen:
Peter und Paul-Fahnenträger
Kaiser Heinrich-Fahnenträger
SchützenkönigDer Vorstand wird berufen, wenn es der Vorsitzende für erforderlich hält oder ein Drittel der Vorstandsmitglieder dies schriftlich unter Angabe des Beratungsgegenstandes beantragt.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner satzungsgemäßen Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst; Ausnahme § 5 und § 9.3.
Heiratet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit, so kann es die begonnene Wahlperiode zu Ende führen, jedoch ist ihm die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen in Uniform untersagt.
Fallen einem Vorstandsmitglied weitere Vorstandsämter zu, so nimmt er das ranghöchste Amt wahr.
Für neuzubesetzende Ämter werden für die restliche Amtszeit aktive Mitglieder des JGV, die den § 4.1 bzw für den geschäftsführenden Vorstand den § 6.1.a erfüllen, vom Vorstand mit absoluter Mehrheit des satzungsgemäßen Vorstandes gewählt.
Der Vereins wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden, bei Verhinderung durch den Rangnächsten, jeweils gemeinsam mit einem weiteren geschäftsführenden Vorstandsmitglied vertreten.
Zur Durchführung der Satzung gibt sich der Verein eine Geschäftsordnung. Diese Geschäftsordnung wird von der Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Mehrheit beschlossen. Weitere Ordnungen sind möglich.
Der Verein wird auf Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung aufgelöst. hierzu bedarf es einer Mehrheit von 75 von Hundert der anwesenden
Mitglieder. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung, in der die Auflösung des Vereins beschlossen werden soll, ergeht durch eingeschriebenen Brief, indem auf die beabsichtigte Auflösung hingewiesen werden muss.
Die Ladungsfrist beträgt 6 Wochen.
Durch die Mitgliederversammlung wird ein Liquidator gewählt, der das Vermögen des Vereins zum Zeitpunkt der Auflösung unter Berücksichtigung etwa noch
abzuwickelnder Geschäfte feststellt. Das noch vorhandene Vereinsvermögen wird den örtlichen Wohlfahrtsverbänden zu Verfügung gestellt.
Die Satzung tritt mit Beschlussfassung in Kraft. Die bisherige Satzung und alle Änderungssatzungen treten mit Wirksamkeit dieser Satzung außer Kraft.
BAD HÖNNINGEN, den 25. November 2007

References: §9
 §4
 § 2
 § 2
 § 8
 § 9
 § 5
 § 9
 § 4
 § 6