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Timestamp: 2017-10-19 00:23:17+00:00

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Welche Konsequenzen hat der Bezug von Arbeitsmarktrente in Verbindung mit §53a SGB ll? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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07.06.2017, 18:07 #1
beimi
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Welche Konsequenzen hat der Bezug von Arbeitsmarktrente in Verbindung mit §53a SGB ll?
weis jemand welche Konsequenzen sich für einen Bezieher von Arbeitsmarktrente in Verbindung mit § 53a SGBII ergeben?
§ 53a SGB II Arbeitslose
(1) Arbeitslose im Sinne dieses Gesetzes sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die die Voraussetzungen des § 16 des Dritten Buches in sinngemäßer Anwendung erfüllen.
(2) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, ohne dass ihnen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten worden ist, gelten nach Ablauf dieses Zeitraums für die Dauer des jeweiligen Leistungsbezugs nicht als arbeitslos.
Grüße beimi
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07.06.2017, 18:45 #2
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AW: Welche Konsequenzen hat der Bezug von Arbeitsmarktrente in Verbindung mit §53a SGB l
Moinsen beimi ...!
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder § 53a SGB II und Arbeitsmarktrente, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Geändert von Curt The Cat (08.06.2017 um 19:00 Uhr)
beimi bedankte(n) sich...
08.06.2017, 00:30 #3
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Hallo beimi,
Dieser § 53a SGB II dient nur einem einzigen Zweck, damit wird die Arbeitslosenstatistik von den älteren Arbeitslosen "automatisch" (endgültig) bereinigt, sie gelten (theoretisch) NICHT mehr als arbeitslos Kraft Gesetzes, wenn man sie innerhalb 12 Monaten nicht wieder in Arbeit bringen konnte ...
Für die Betroffenen selber hat das überhaupt KEINE Bedeutung oder Konsequenzen, egal ob mit oder ohne "Arbeitsmarktrente", sie sind nicht mehr in Arbeit zu bekommen, weder Teilzeit (was vor Bewilligung von "Arbeitsmarktrente" ja sowieso schon zusätzlich geprüft wurde) noch Vollzeit also werden sie (nach 12 Monaten) einfach NICHT mehr bei den Arbeitslosen "mitgezählt" ...
Nur so kann das "Märchen" von den begehrten älteren Arbeitslosen und der Notwendigkeit bis 67 arbeiten zu müssen für die "unbedarfte Öffentlichkeit" aufrecht erhalten werden, ... dass es (angeblich) Monat für Monat weniger Arbeitslose in dieser Altersgruppe gibt.
Dass die gar nicht in Arbeit sind sondern nur (nach § 53a planmäßig) aus der "Zählung" genommen wurden, hinterfragt ja Keiner wenn im TV und den Zeitungen , die "gebesserte" Arbeitsmarktlage betont wird besonders auch für die älteren Arbeitslosen.
Andere werden "planmäßig" nach § 12a in "Zwangsrente" geschickt weil sie 63 geworden sind ODER auch früher zur (EM-) Rente gedrängt weil man sie für Erwerbsunfähig erklärt (jedenfalls wenn die DRV dabei auch mitspielt.
Und Einige sterben (vermutlich) auch weg vor Gram über ihre "beschissene Situation" oder aus tausend anderen Gründen ... weil sie sich ihr Leben so kurz vor der Altersrente auch mal anders vorgestellt hatten ...
Für dich konkret hat das also keinerlei Bedeutung, auch Ü 58 wird man dich OHNE "Arbeitsmarktrente" beim JC nicht in Ruhe lassen, dieser Anspruch ergibt sich daraus nicht.
Wenn ich das in deinem anderen Thema richtig gelesen habe beginnt man ja schon dich "zu nerven", ein Gutachten vom JC ist allerdings völlig überflüssig, so lange die EM-Rente läuft hat nur die DRV was Anderes / Neues gutachterlich feststellen zu lassen.
avalanche, beimi bedankte(n) sich...
08.06.2017, 14:29 #4
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wir haben in deinem Fall ja schon per PN kommuniziert.
Da scheint es wohl immer noch größere Probleme zu geben, oder.
Ich kann hier nur Doppeloma zustimmen, daß ganze ist hier eher nur von akademischer Bedeutung und man wird dich trotz der Arbeitsmarktrente bei JC wohl eher nicht in Ruhe lassen, eben weil man da glaubt bzw. glauben darf es wäre noch etwas zwischen 3 - 6 Std./tägl. machbar. Dies läßt sich auch nur mit dem Kostendruck bei den JC erklären.
Bei Arbeitsmarktrentner die auf eine Aufstockung angewiesen sind, wird eher da das JC der Verursacher von Ärger und Problemen sein, weil der Gesetzgeber hier eben keine eindeutigen Regelungen geschaffen hat.
Der Musterfall von Rechtens hier im Forum dürfte da so einiges offenbaren und scheint mir für alle gleich gearteten Fälle eine gute Lektüre.
Allerdings ist mir nicht klar, was in deinem Fall der MdK für Probleme machen sollte, immerhin hast du ja eine eindeutige medizinische Diagnose (sogar von der DRV abgesegnet) und dein Arzt dürfte sich wohl auch daran halten - selbst wenn er dich für Besuche bei JC wegen einem akuten Schub zeitweise AU schreibt.
Für das JC bleibt da nicht viel, denn wenn dich dein Morbus Cron nicht vom häuslichen WC weg läßt, was will man da machen, ist eben ein Blöde Erkrankung.
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