Source: https://www.hausundgrundchemnitz.de/veranstaltungen/seminare?view=events&layout=metadata
Timestamp: 2020-07-09 13:42:27+00:00

Document:
Bisher wurden folgende Seminare durchgeführt
Die Übertragung und Vererbung des Familienheims
Wo: 09419 Thum, Neumarkt 4, im Mehrzweckraum (1. OG) des Freizeit- und Familien-zentrums, (Zugang über den linken Seiteneingang)
Wann: am Mittwoch, den 18.03.2020, 18.00 Uhr
Thema: Die Übertragung und Vererbung des Familienheims - Wann ist Verschenken besser als Vererben?
Herr RA Dr. Christian Westerhausen
Kanzlei Dr. Westerhausen, Bauer & Kollegen,
Der Vortrag beleuchtet vor allem die Vorsorge gegen den Zugriff des Sozialamtes und des Finanzamtes auf das Familienvermögen. Dabei kommt es auf die richtige Gestaltung notarieller Übergabeverträge an. Sofern bereits abgeschlossene Übergabeverträge die erforderlichen absichernden Klauseln nicht enthalten, sollten die Verträge gegebenenfalls nachgebessert werden. Es wird auf erbrechtliche, steuerliche und sozialrechtliche Konsequenzen der vorweggenommenen Erbfolge hingewiesen. Im Übrigen geht es um folgende Aspekte:
1. Was ist bei der Gestaltung der vorweggenommenen Erbfolge vor allem zu berücksichtigen?
Schenkung unter pflichtteilsrechtlichen Gesichtspunkten
Sozialrechtliche Fragen der Grundstücksüberlassung
... oder doch Verkauf?
2. Was ist bei der Gestaltung von Testamenten und Erbverträgen zu berücksichtigen?
Allgemein zur Form, Inhalt und Gestaltung von Testamenten und Erbverträgen.
Sinnvolle Regelungen zur Vermeidung der Bildung von Erbengemeinschaften (Vorausvermächtnisse, Teilungsanordnungen usw.).
Testamentarische Regelungen bei Patchwork-Familien
Haus & Grund - Wissen 2020
Seminar am Mittwoch, den 19.02.2020, 18.00 Uhr,
im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
HAUS & GRUND-WISSEN 2020
neue Regelungen/neue Rechtsprechung für Vermieter/Eigentümer; Verwalter und Makler
Herr RA Dr. Christian Westerhausen, LL.M.;
Herr RA Jörg Bauer;
Heinrich-Beck-Str. 57, 09112 Chemnitz,
Tel.: 0371/383660, FAX: 0371/3836622
Internet: http://www.wb-anwaltskanzlei.de
Was ändert sich für Vermieter/Eigentümer, Verwalter und Makler im Jahr 2020, welche Rechtsprechung des vergangenen Jahres gilt es zu beachten? Die beiden Referenten geben einen Ausblick und gehen auf neue wichtige Gerichtsentscheidungen ein, im Einzelnen:
Neue gesetzliche Regelungen und neue Gesetzentwürfe (u. a. Entwurf eines Gesetzes gegen Wuchermieten, Reform des Wohnungseigentumsgesetzes; neue Regelung zur Maklerprovision beim Verkauf von selbst genutzten Immobilien).
Beispiele für neue höchstrichterliche Rechtsprechung im Mietrecht/Immobilienrecht
(bessere Erfolgschancen des Vermieters bei Eigenbedarfskündigung, vgl. Urteile des Bundesgerichtshofes vom 22.05.2019); Schimmelpilzgefahr alter Gebäude ist kein Mangel, vgl. Urteil des BGH vom 05.12.2018; Änderung des Verteilungsschlüssels für Betriebskosten im WEG, vgl. Urteil des BGH vom 08.06.2018; Unwirksamkeit der Vereinbarung einer „Verwaltungskosten-pauschale“, vgl. Urteil des BGH vom 19.12.2018; Wann verjährt der Anspruch auf Rückschnitt überhängender Äste? vgl. Urteil des BGH vom 22.02.2019; zur Gewährleistung beim Immobilienkauf, vgl. Urteil des BGH vom 25.01.2019; vertraglicher Ausschluss des Kündigungsrechtes des Hauseigentümers gegenüber einem Mieter, vgl. BGH, Urteil vom 14.11.2018, AZ: VIII ZR 109/18; objektiv finanziell feststehende Leistungsunfähigkeit des Nachfolgemieters kann einen wichtigen Grund zur Kündigung des Vertrages darstellen, vgl. BGH, Urteil vom 31.01.2018, AZ: VIII ZR 105/17; die „erheblichen“ Nachteile bei einer Verwertungskündigung muss der Vermieter substantiiert darlegen, BGH, Urteil vom 27.09.2017, AZ: VIII ZR 243/16; ist die Wohnung bei Anmietung erkennbar mit einem Telefonanschluss ausgestattet, obliegt dessen Instandsetzung dem Vermieter, BGH, Urteil vom 05.12.2018, AZ: VIII ZR 17/18).
Seminar am Mittwoch, den 27.11.2019, 18.00 Uhr,
‑ Wann ist Verschenken besser als Vererben? ‑
Referent: Herr RA Dr. Christian Westerhausen
Fragestunde „Rund um das Mietrecht“
Seminar am Dienstag, den 29.10.2019, 18.00 Uhr, im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
Frau Ute Riethmüller, Vorstandsmitglied des
Haus & Grund Eigentümerschutz-Gemeinschaft Chemnitz und Umgebung e.V.
Herr RA Dr. Christian Westerhausen, Vorstandsmitglied des
Haus & Grund Eigentümerschutz‑Gemeinschaft Chemnitz und Umgebung e.V.
Unser Verein möchte Ihnen die Gelegenheit geben, Ihre Rechtsfragen „rund um das Mietrecht“ im Rahmen einer Fragestunde loszuwerden.
Die Vorstandsmitglieder Frau Riethmüller und Herr Rechtsanwalt Dr. Westerhausen werden versuchen, Ihre Fragen auf der Grundlage aktueller Rechtsprechung und aktueller Beratungspraxis zu beantworten.
Es gibt einige Bereiche, die von Interesse sein könnten, beispielsweise:
Wie gestalte ich Wohn- und Geschäftsraummietverträge aus Vermieter-Sicht am besten?
Was ist bei der Kündigung eines Mietverhältnisses zu berücksichtigen und wie werden Mietsicherheiten richtig abgewickelt?
Wie werden Mietforderungen am besten durchgesetzt?
Wie schützt man sich vor dem Schönheitsreparaturen-Gau? und
Wie umgeht der Vermieter Betriebskosten-Fallen?
Wie erstelle ich das rechtssichere Wohnungsübergabe- / Rücknahmeprotokoll?
Aber diese Themen sollen nicht abschließend sein, fragen Sie einfach, was Sie interessiert! Vorzugsweise richten Sie Ihre Anfragen vorab an die Geschäftsstelle.
Vorsorge gegen den Zugriff des Sozialamtes auf das Familienheim!
Seminar am Dienstag, den 17.09.2019, 18.00 Uhr, im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
‑ Im Pflegefall der Eltern droht der Verlust der Immobilie an den Sozialträger. Das lässt sich durch eine sorgfältig strukturierte Vorsorge im Wege der Übergabe der Immobilie an die Kinder verhindern! -
Herr RA Dr. Christian Westerhausen, LL.M.
Werden Immobilien an Kinder verschenkt, können diese verschenkten Immobilien unter bestimmten Umständen noch herangezogen werden, bevor der Staat Sozialhilfen sowie die Heimkosten übernimmt. Die Sozialämter können in diesen Fällen Rückforderungsansprüche ‑ gegen den Willen der Eltern ‑ per Überleitungsanzeige auf sich übertragen lassen, um dann sogar verlangen zu können, dass die Immobilie verkauft und der Erlös weiter für die Kosten des Pflegeheims verwendet wird. Der Zugriff des Sozialamtes lässt sich nur durch spezielle Regelungen in den Übergabeverträgen reduzieren oder sogar ganz ausschließen. Bei alledem darf die Absicherung der schenkenden Eltern in Übergabeverträgen auf keinen Fall zu kurz kommen. Zudem müssen lebzeitige Vermögensübertragungen mit dem Inhalt des zu errichtenden Testamentes in Einklang gebracht werden. Gefragt sind sorgfältig durchdachte und juristisch einwandfrei formulierte Übergabeverträge, die möglichst alle erbrechtlichen, sozialrechtlichen und pflichtteilsrechtlichen Aspekte berücksichtigen. Sofern bereits abgeschlossene Übergabeverträgen die erforderlichen absichernden Klauseln nicht enthalten, sollten die Verträge ggf. nachgebessert werden. Unser Vorstandsmitglied Rechtsanwalt Dr. Westerhausen wird hierzu anhand von konkreten Beispielen Vorschläge unterbreiten. Sein Referat bezieht sich auch auf die Ansprüche des Staates gegen die Kinder der Eltern auf Beteiligung an den Pflegekosten (Stichwort: Elternunterhalt).
Es steht bei jedem Seminar ausreichend Zeit für individuelle Fragen an die Referenten zur Verfügung. Der Beginn der Veranstaltung ist 18.00 Uhr.
Es wird um Voranmeldung unter Tel. 0371/631305 gebeten. Anmeldung auch über unten angeführter Fax-Nr. oder E-Mail-Adresse möglich.
Insolvenz, Betreuung, Tod des Mieters
Seminar am Dienstag, den 25.06.2019, 18.00 Uhr, im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
Welche Ansprüche habe ich als Vermieter?
Herr RA Jörg Bauer
Erhebliche Probleme zu Lasten der Vermieter können sich in Bezug auf Mietverträge in folgenden Sonderfällen ergeben: Insolvenz des Mieters, der Mieter steht unter Betreuung, Tod des Mieters. Wie verhalte ich mich in diesen Fällen als Vermieter richtig? In derartigen Fällen besteht ein erhebliches Maß an Rechtsunsicherheit. Häufig sind in bei derartigen Sachverhalten dritte Personen involviert (Insolvenzverwalter/Betreuer/Erben), so dass es für den Vermieter schwierig ist, zu wissen, mit wem er sich in welcher Form auseinandersetzen muss. Behandelt werden insbesondere folgende Fragen bzw. Themen:
Welche Rechte habe ich generell als Vermieter bei Insolvenz, Betreuung oder Tod des Mieters?
Abschluss und Kündigung von Mietverträgen mit betreuten Personen;
Stehen mir die Kündigungsmöglichkeiten im Falle des Zahlungsverzuges auch bei Insolvenz oder Betreuung des Mieters zu? Wem gegenüber muss ich Erklärungen (insbesondere Kündigungen) abgeben?
Wie wird das Mietverhältnis bei Tod des Mieters zügig abgewickelt (Fallgestaltung 1: Erben sind vorhanden; Fallgestaltung 2: Erben sind nicht vorhanden)?
Wie kann ich eine Räumung im Falle der Insolvenz, Betreuung oder Tod des Mieters durchsetzen?
Welche Vollstreckungsmöglichkeiten habe ich?
All diese Fragen und weitere Probleme werden im Rahmen der Seminarveranstaltung behandelt. Es werden Tipps zur richtigen Vorgehensweise, Anspruchsdurchsetzung und Schadensabwicklung gegeben.
Streit unter Nachbarn - Wege- und Leitungsrechte, Sturmschäden
Seminar am Mittwoch, den 15.05.2019, 18.00 Uhr,
insbesondere: wege- und leitungsrechte; Sturmschäden
Nachbarrechtliche Konflikte bilden immer ein erhebliches Potential für Rechtsstreitigkeiten. Dies betrifft u. a. schwerpunktmäßig Streitigkeiten im Zusammenhang mit Wege- und Leitungsrechten. Wann und unter welchen Voraussetzungen kann ein Nachbar Geh- und Fahrtrechte oder Leitungsrechte auf dem nachbarlichen Grundstück geltend machen? Welche Rolle spielen hierbei eine Eintragung im Grundbuch oder sonstige vertragliche Vereinbarungen? Welche gesetzlichen Ansprüche gibt es in diesem Zusammenhang? Aus aktuellem Anlass haben zudem Probleme im Zusammenhang mit Sturmschäden an Bedeutung gewonnen. Aufgrund der extremer werdenden Witterungsverhältnisse kommt es häufiger zu Schäden auf Grundstücken oder Gebäuden, welche von umstürzenden Bäumen oder herabfallenden Bauteilen des nachbarlichen Grundstückes hervorgerufen werden. Unter welchen Voraussetzungen bestehen diesbezüglich Schadensersatzansprüche? All diese Fragen werden im Rahmen der Seminarveranstaltung behandelt. Es werden Tipps zur richtigen Vorgehensweise, Anspruchsdurchsetzung und Schadensabwicklung gegeben.
Es steht bei jedem Seminar ausreichend Zeit für individuelle Fragen an die Referenten zur Verfügung. Der Beginn der Veranstaltung ist 18.00 Uhr. Seminarunterlagen können zur Verfügung gestellt werden.
„Pfusch am Bau“ …..und wie man ihn am besten verhindert… (Seminar muss leider ausfallen!)
Seminar am Mittwoch, den 27.03.2019, 18.00 Uhr, im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
.....und wie man ihn am besten verhindert.....
(Altbau und Neubau)
Herr RA Dr. Westerhausen/Herr RA Bauer
Niedrigzinsen haben in den vergangenen Jahren einen massiven Boom bei dem Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Eigentumswohnungen sowie bei der Modernisierung, Um- und Ausbau von Wohnraum zur Folge gehabt. Das führte zu Termindruck und Überlastung bei vielen Baufirmen und damit häufig zu Baupfusch. Dies betrifft oft auch Arbeiten an Bestandsbauten. Die Anwaltskanzlei Dr. Westerhausen, Bauer & Kollegen bearbeitet immer mehr Fälle, in denen es um die Durchsetzung von Gewährleistungsansprüchen im Hinblick auf Baumängel und Bauschäden geht. Hierzu veranstaltet unser Verein ein Seminar, in welchem es zunächst darum geht, Handlungsanweisungen zu geben, wie Pfusch im Vorfeld eines Bauvorhabens verhindert werden kann. Außerdem geht es um die richtige Vorgehensweise zur Durchsetzung von Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüchen. Fragestellungen sind im Einzelnen:
zu einer guten Planung sollte immer ein Fachmann (Architekt und Bausachverständiger) „an Bord“ genommen werden;
das Bauvorhaben sollte gut versichert werden;
ein guter, interessengerechter Bauvertrag (nach neuem Baurecht) ist ein „Muss“;
bei der Bauabnahme sollte ein Gutachter für den Bauherrn präsent sein;
mögliche Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüche sind außergerichtlich und gerichtlich korrekt durchzusetzen.
Die Immobilie verschenken oder vererben?
Seminar am Dienstag, den 19.02.2019, 18.00 Uhr,
‑ Eine Fragestunde für Immobilieneigentümer jeden Alters, zu Fragen der Absicherung der Familie ‑
1. Das Eigenheim verschenken oder vererben?
Eine Beantwortung dieser Frage muss immer die spezielle familiäre und finanzielle Situation der Immobilieneigentümer berücksichtigen, aber eben auch Aspekte der Alterssicherung. Vor- und Nachteile einer lebzeitigen Immobilienübergabe sind vorsichtig gegeneinander abzuwägen. Der Vortrag geht auf erbrechtliche, steuerliche und sozialrechtliche Konsequenzen der vorweggenommenen Erbfolge ein:
Verwaltung und Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft.
In folgenden Konstellationen sind testamentarische oder erbvertragliche Regelungen (aus erb-, steuer- und vor allem sozialrechtlichen Gründen) besonders wichtig:
Testamentarische Regelungen bei Patchwork-Familien.
3. Was ist bei der Gestaltung der vorweggenommenen Erbfolge vor allem zu berücksichtigen?
oder doch besser Verkauf?
Vermietercheck zum Jahresende einschließlich Hinweise für Vermieter zum Umgang mit der Datenschutzgrundverordnung
Ankündigung Seminar am 13.11.2018, 18.00 Uhr, bei Frau Silke Hänel, Immobilienbewertung, Burgstädter Straße 2, 09212 Limbach-Oberfrohna
Frau Ute Riethmüller, Vorstandsmitglied der
Haus & Grund Eigentümerschutz-Gemeinschaft Chemnitz und
Herr RA Dr. Westerhausen u. Herr RA Bauer
1. Teil: Rechtsprechungscheck zum Jahresende:
Die Rechtsanwälte informieren über aktuelle obergerichtliche Urteile zum Wohn- und Gewerberaummietrecht. Vor allem wird auf die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu Schönheitsreparaturen eingegangen (BGH, Urt. v. 22.08.2018 – VII ZR 277/16).
2. Teil: Gesetzescheck zum Jahresende:
Außerdem berichten die Rechtsanwälte über Auswirkungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die am 25.05.2018 in Kraft getreten ist, auf Vermieter.
3. Teil: Die richtige Betriebskostenabrechnung:
Frau Riethmüller referiert über Fragen der Betriebskostenabrechnung und deren richtige und rechtssichere Gestaltung.
Neue Datenschutzgesetze für Vermieter
Seminar am Dienstag, den 16.10.2018, 18.00 Uhr, im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
NEUE DATENSCHUTZ-REGELN FÜR VERMIETER
- Was Vermieter wissen müssen -
Herr Dr. Westerhausen/Herr RA Bauer
Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist am 25.05.2018 in Kraft getreten. Das in Deutschland geltende Bundesdatenschutzgesetz ist überarbeitet worden und gilt ab diesem Zeitpunkt neben den Regelungen der DSGVO auch für alle privaten Vermieter, Makler und Hausverwalter. Denn auch Vermieter erheben und verarbeiten Daten – nämlich die ihrer Mieter. Wohl oder übel müssen sich private Vermieter daher mit der DSGVO beschäftigen und sich an die neuen Regeln halten, um Schadensersatzforderungen und die Verhängung von Bußgeldern durch die Aufsichtsbehörde zu vermeiden. Welche Daten dürfen vor und bei Mietvertragsabschluss erhoben und verarbeitet werden? Welche Einsichtsrechte haben die Mieter in die Verbrauchsdaten anderer Mieter? Was ist mit der Weitergabe von Mieterdaten an Handwerker? Welche Informationspflichten bestehen gegenüber Mietern? Welche Auskunftsrechte können von Mietern gegen Vermieter geltend gemacht werden? Welche Löschfristen gibt es usw.?
Das Seminar geht auch auf die neue Rechtsprechung zu Schönheitsreparaturen ein. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu Schönheitsreparaturklauseln in Mietverträgen hat sich weiter zu Lasten der Vermieter entwickelt (vgl. BGH, Urt. v. 22.08.2018 – VII ZR 277/16). Bei einer unrenoviert übergebenen Wohnung ist die formularmäßige Übertragung von Schönheitsreparaturen – ohne angemessenen Ausgleich – auch bei einer „Renovierungsvereinbarung“ zwischen Mieter und Vormieter unwirksam. Vermieter können dieser mieterfreundlichen Rechtsprechung nur begegnen, wenn Sie bei der Abfassung von derartigen Vertragsklauseln äußerste Vorsicht walten lassen. Im Seminar wird darauf eingegangen, welche Formulierungen Vermieter im Mietvertrag wählen sollten, um sich am besten abzusichern.
Achtung, das Seminar fällt wegen zu geringer Teilnehmerzahl aus!
Seminar am Mittwoch, den 12.09.2018, 18.00 Uhr, im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
- VORTEILE, aber auch neue FALLEN FÜR PRIVATE BAUHERREN -
Am 01.01.2018 ist ein neues Bauvertragsrecht in Kraft getreten. Es wird die Baupraxis erheblich beeinflussen. Bislang ist immer zwischen dem BGB-Werkvertrag und dem VOB/B-Vertrag unterschieden worden. Nunmehr sind gesetzliche Regelungen zu unterschiedlichen Vertragstypen erlassen worden, zu denen es bislang keine gesetzlichen Regelungen gegeben hat. Dabei handelt es sich um den Bauvertrag, den Verbraucherbauvertrag, den Architekten- und Ingenieurvertrag und den Bauträgervertrag. In diesem Zusammenhang gibt es nunmehr auch neue kaufrechtliche Regelungen zur Ersetzung von Aus- und Einbaukosten.
Ein gesetzliches Recht zur Änderung der Leistungen und Vergütungsanpassung sowie der außerordentlichen Kündigung ist gesetzlich festgelegt worden. Es gibt neue Regelungen zur Abnahme einschließlich der Zustandsfeststellung und Regelungen zur prüfbaren Abrechnung. Diese werden in der Vortragsveranstaltung dargestellt werden. Zudem werden auch Tipps zur richtigen Vertragsgestaltung gegeben. Das neue Baurecht ist aber nicht nur vorteilhaft für den privaten Bauherrn. Es gibt auch neue Fallen, die private Bauherrn unbedingt kennen sollten, um keinen Schaden zu erleiden, wie beispielsweise im Hinblick auf die Bauhandwerkersicherung nach § 650f BGB.
Es steht bei jedem Seminar ausreichend Zeit für individuelle Fragen an den Referenten zur Verfügung. Der Beginn der Veranstaltung ist 18.00 Uhr. Der Eintritt für Mitglieder ist frei.
Seminar am Dienstag, den 19.06.2018, 18.00 Uhr, im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/ Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
(einschließlich neues Datenschutzrecht aus Vermietersicht)
In diesem Seminar werden Schwerpunktthemen zur Problematik des Gewerberaummietrechts behandelt. Es geht insbesondere um Fragen der optimalen Gestaltung des Mietvertrages aus Sicht des Vermieters, den richtigen Umgang mit Problemen während des Bestehens des Mietvertrages sowie Themen im Zusammenhang mit der Beendigung des Mietvertrages. Behandelt wird auch die Problematik der Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vor dem Hintergrund des neuen Datenschutzrechtes. Insbesondere werden folgende Komplexe behandelt:
notwendige Inhalte des Mietvertrages; Tipps zur inhaltlichen Gestaltung des Vertrages;
Wie kann ich Mietzinserhöhungen im Gewerbemietvertrag durchsetzen?
Wie verhalte ich mich bei Vertragspflichtverletzungen des Mieters richtig?
Was gilt zu Schönheitsreparaturen?
Wie rechne ich die Betriebskosten richtig und vollständig ab (einschließlich Sonderfall der gemischt wohnwirtschaftlich und gewerblich genutzten Objekte)?
Kündigungsmöglichkeiten im Gewerberaummietrecht;
Probleme im Rahmen der Abwicklung beendeter Mietverhältnisse (Wegnahme von Einrichtungen, Rückbauten, Entschädigung für Einbauten etc.);
Welche neuen datenschutzrechtlichen Bestimmungen muss ich als Vermieter beachten?
Es steht bei jedem Seminar ausreichend Zeit für individuelle Fragen an den Referenten zur Verfügung. Es wird um Voranmeldung unter Tel. 0371/631305 gebeten. Anmeldung auch über unten angeführter Fax-Nr. oder E-Mail-Adresse möglich.
Mein Testament als Immobilieneigentümer
Seminar am Mittwoch, den 23.05.2018, 18.00 Uhr, im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
- Tipps und Fragestunde für Immobilieneigentümer jeden Alters, zu Fragen der Absicherung der Familie -
Referenten: Herr Dr. Christian Westerhausen, Rechtsanwalt und Vereinsvorstandsmitglied;
In diesem Seminar werden alle Aspekte rund um das Thema Vorsorge und Testament für den Immobilieneigentümer angesprochen. Es sollen in erster Linie Fragen der Seminarteilnehmer beantwortet werden, ausgehend von folgenden Themen:
das Testament für den Immobilieneigentümer damit nicht die Falschen erben und die eigene Familie wirksam abgesichert wird;
Tipps zur Entscheidung, ob und wann die Übergabe der Immobilie zu Lebzeiten (beispielsweise an den Sohn oder die Tochter) zur eigenen Absicherung und / oder aus erb- / steuerlichen Gründen sinnvoll ist;
Absicherung des Verarmungsrisikos, Stichwort: Verhinderung der Regressmöglichkeiten des Sozialleistungsträgers durch vorweggenommene Erbfolge?
besondere erbrechtliche Gestaltungen: bspw. Geschiedenentestament/ Behindertentestament/ Bedürftigentestament, um zu vermeiden, dass Vermögen (über Umwege) an den bzw. die Falschen (z.B. den Staat) gelangt;
das Testament des Unternehmers, der auch Immobilieneigentümer ist, um eine für die Familie und das Unternehmen geeignete Lösung zu treffen.
Herr Dr. Westerhausen wird am Anfang der Veranstaltung zunächst erfragen, welche Themen die anwesenden Seminarteilnehmer wirklich interessieren, worüber sie etwas erfahren wollen, um dann darauf gezielt einzugehen, so dass ‑ hoffentlich - jeder Teilnehmer einen Nutzen aus dieser Veranstaltung ziehen kann.
Seminar am Dienstag, den 17.04.2018, 18.00 Uhr,
im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen
GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
-VIELE VORTEILE FÜR PRIVATE BAUHERREN-
Am 01.01.2018 ist ein neues Bauvertragsrecht in Kraft getreten. Es wird die Baupraxis erheblich beeinflussen. Bislang ist immer zwischen dem BGB-Werkvertrag und dem VOB-B-Vertrag unterschieden worden. Das ändert sich erheblich. Es sind gesetzliche Regelungen zu unterschiedlichen Vertragstypen erlassen worden, zu denen es bislang keine gesetzlichen Regelungen gegeben hat. Dabei handelt es sich um den Bauvertrag, den Verbraucherbauvertrag, den Architekten- und Ingenieurvertrag und den Bauträgervertrag.
In diesem Zusammenhang ist der Verbraucherschutz signifikant verbessert worden. Ein gesetzliches Recht zur Änderung der Leistungen und Vergütungsanpassung sowie der außerordentlichen Kündigung ist nunmehr gesetzlich festgelegt worden. Es gibt neue Regelungen zur Abnahme einschließlich der Zustandsfeststellung und Regelungen zur prüfbaren Abrechnung. In der Vortragsveranstaltung werden Tipps zur richtigen Vertragsgestaltung gegeben. Die wesentlichen Neuerungen des Bauvertragsrechtes und deren Vorteile für private Bauherren werden aufgezeigt.
Es steht bei jedem Seminar ausreichend Zeit für individuelle Fragen an den Referenten zur Verfügung. Der Beginn der Veranstaltung ist 18.30 Uhr. Der Eintritt für Mitglieder ist frei.
Wie verwerte ich meine Immobilie in Eigenregie?
Seminar am Mittwoch, den 14.03.2018, 18.00 Uhr, im Multi-Media-Raum im Haus der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Augustusburger Straße 1/ Ecke Bahnhofstraße, 09111 Chemnitz
Welche Möglichkeit der Immobilienverwertung ist für mich die günstigste?
Herr Dr. Westerhausen u. Herr RA Bauer
Für viele Grundstückseigentümer stellt sich die Frage, was die beste Form der Verwertung der eigenen Immobilie ist. Insbesondere im Alter kommt diese Frage auf, wenn es beispielsweise darum geht, die Immobilie zu Geld zu machen, um einen Finanzbedarf im Alter abzudecken oder bspw. bei Mehrfamilienhäusern nicht mehr mit der Belastung der Verwaltung der Immobilie konfrontiert zu sein. Natürlich kann sich die Thematik der Veräußerung/Verwertung einer Immobilie auch bereits in jüngeren Jahren ergeben, insbesondere im Falle eines Wohnortwechsels oder bei bestehendem Finanzbedarf zur Anschaffung einer anderen Immobilie. Es stellen sich dann immer wieder Fragen wie: Wie verwerte ich meine Immobilie am gewinnbringendsten? Sollte ich diese vermieten oder verkaufen? Muss oder sollte ich die Immobilie über einen Sachverständigen bewerten? Muss ich Makler einschalten? Wie gehe ich mit bestehenden eigenen Restfinanzierungen, die auf der Immobilie lasten, um? Sollte ich die Immobilie im innerfamiliären Bereich veräußern? Welche Vergütungsform sollte ich in diesem Fall wählen? Sind sogenannte Verrentungsmodelle für mich sinnvoll?
Von herausragender Wichtigkeit ist es, die jeweilige Situation des betreffenden Grundstückseigentümers genau zu analysieren, um dessen richtige Strategie zu ermitteln und festzulegen. Es gilt: Dasjenige, was für den einen Eigentümer gut ist, muss nicht auch auf die Situation des anderen passen. Besondere Sorgfalt ist deshalb auch auf die juristisch richtige und maßgeschneiderte vertragliche Formulierung zur Verwertung der Immobilie zu legen. Zudem ist es wichtig, sich bei Bedarf mit den richtigen und insbesondere seriösen Fachleuten zum Erhalt der notwendigen Unterstützung zusammenzufinden. Neben der unbedingt zu empfehlenden juristischen Expertise kann insbesondere im Einzelfall die Hinzuziehung eines Grundstückssachverständigen, ggf. eines Bausachverständigen oder auch eines Finanzierungsberaters hilfreich sein. All diese Themenbereiche und Fragen werden im Rahmen der Seminarveranstaltung erörtert.
Es steht bei jedem Seminar ausreichend Zeit für individuelle Fragen an den Referenten zur Verfügung. Der Beginn der Veranstaltung ist 18.00 Uhr. Eintritt für Mitglieder frei, für Gäste 10,00 EUR.
Das richtige Formular für den Vermieter
Seminar am Mittwoch, den 15.11.2017, 18.30 Uhr, Geschäftsstelle des Vereins Haus & Grund Chemnitz und Umgebung e.V., Karl-Liebknecht-Str. 17d, 09111 Chemnitz
Thema: „Das richtige Formular für den Vermieter“
Begehen sie bitte keine Formfehler, benutzen sie das richtige Formular!
Frau Riethmüller, Vorstandsmitglied der Haus & Grund Eigentümerschutz-Gemeinschaft e.V. Chemnitz
Herr Dr. Westerhausen, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Eigentümerschutz-Gemeinschaft e.V. Chemnitz
Es ist leider an der Tagesordnung, dass Vermieter Rechtsstreite verlieren, weil sie zur Anmeldung ihrer Ansprüche gegen Mieter das falsche Formular gewählt haben bzw. der Inhalt ihrer Erklärungen nicht den gesetzlichen Erfordernissen entsprechen. Obwohl der Anspruch den Vermietern eigentlich zusteht, können sie diesen nicht durchsetzen, einfach nur, weil eine schnöde Formalie fehlt. Das ist sehr bitter, es fallen unnötige Gerichtskosten an, ganz zu schweigen von dem Gesichtsverlust gegenüber dem Mieter. Damit sie diese Fehler vermeiden, führen wir am 15.11.2017 ein Seminar zu diesem Thema durch und werden zu einigen wichtigen Ansprüchen bzw. Erklärungen von Vermietern gegenüber Mietern Tipps geben, wie man solche Fehler vermeiden kann. Dabei wird es sich um teilweise ganz allgemeine Hinweise handeln, die für sämtliche Erklärungen gegenüber Mietern gelten.
Zudem werden wir auf einzelne Problemsituationen eingehen, z.B.:
Kündigung wegen Zahlungsverzug und wegen Störungen des Hausfriedens
Mieterselbstauskunft und Mietschuldenfreiheitsbestätigung, sowie Vorvermieterbescheinigung und Solvenzcheck
Protokolle für Wohnungsabnahmen und Wohungsübergaben
Die richtigen Formulare zum Abschluss eines Mietvertrages (Schwerpunkt: Schönheitsreparaturklausel)
Es steht bei jedem Seminar ausreichend Zeit für individuelle Fragen an den Referenten zur Verfügung. Der Beginn der Veranstaltung ist 18.30 Uhr. Eintritt für Mitglieder frei, für Gäste 10,00 EUR; Schutzgebühr für Seminarunterlagen 5,00 EUR.
Seminar am Mittwoch, den 18.10.2017, 18.30 Uhr,
z. B. Wegerechte, Grenzstreitigkeiten, Abstandsflächen, Leitungsrechte etc.
Herr RA Bauer,
Nachbarrechtliche Streitigkeiten zwischen Grundstückseigentümern sind ein Dauerbrenner. Mögliche Konflikte ergeben sich aus einer Vielzahl verschiedener Lebensbereiche. Betroffen sind insbesondere Streitpotentiale im Rahmen bestehender oder geforderter Wegerechte, sei es schuldrechtlich oder grundbuchrechtlich gesicherter Rechte. Bestehen solche Ansprüche und wie weit gehen diese? Bestehen Rechte auf Beseitigung solcher Vereinbarungen? Die Palette der Streitigkeiten erweitert sich um Grenzstreitigkeiten. Wo verläuft eine Grenze? Kann ich vom Nachbarn die Mitwirkung an der Vermessung verlangen und wer bezahlt die Kosten? Habe ich Möglichkeiten, gegen eine falsche Vermessung vorzugehen? Hier spielen verwaltungsrechtliche Problematiken eine Rolle. Nicht zuletzt drehen sich nachbarrechtliche Streitigkeiten auch um die Einhaltung von Abstandsflächen im Falle der Errichtung neuer Baulichkeiten oder bei Vornahme von Anbauten. Insbesondere folgende Themenbereiche sollen in der Veranstaltung angesprochen werden:
Wegerechte (schuldrechtliche und dingliche Wegerechte, z. B. Grunddienstbarkeiten)
Wie sind Wegerechte auszulegen?
Fragen der Unterhaltung gemeinsam genutzter Wege
Grenzstreitigkeiten einschließlich Fragen der Einfriedung
Baurechtliche Fragen einschließlich Abstandsflächen
Erhöhungen und Vertiefungen
weitere Beeinträchtigungen durch Nachbarn (insbesondere Immissionen).
Meine Vorsorge / Mein Testament als Immobilieneigentümer
Seminar am 27.09.2017, 18.30 Uhr,
Herr Dr. Christian Westerhausen, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied
die Vorsorgevollmacht für den Eigentümer zur Vermeidung einer gerichtlichen Betreuung;
besondere erbrechtliche Gestaltungen: bspw. Geschiedenentestament / Behindertentestament / Bedürftigentestament, um zu vermeiden, dass Vermögen (über Umwege) an den bzw. die falschen (z.B. den Staat) gelangt;
Es steht bei jedem Seminar ausreichend Zeit für individuelle Fragen an die Referenten zur Verfügung. Der Beginn der Veranstaltung ist 19.00 Uhr.
Meine Vorsorge / Mein Testament als Immobilien-Eigentümer
Seminar am 16.08.2017, 18.30 Uhr,

References: BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 650