Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/365099_Lieferung_von_Abfallbehaeltern_2017_Georgsmarienhuette
Timestamp: 2017-08-19 03:38:29+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Georgsmarienhütte 2017 Lieferung von Abfallbehältern 2017-06-17
Lieferung von Abfallbehältern
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Kontaktstelle(n): Herr Heinrich Werneke
Telefon: +49 54013655663
Fax: +49 5401365560010
Hauptadresse: www.awigo.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.awigo.de/staticsite/staticsite2.php?menuid=358&topmenu=51
Die AWIGO GmbH ("AWIGO”) ist eine mittelbar ausschließlich vom Landkreis Osnabrück gehaltene Beteiligung, die für den Landkreis die Erfüllung öffentlich-rechtlicher Entsorgungspflichten sowie sonstige Entsorgungsleistungen und jeweils alle hiermit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen übernommen hat.
Für die rund 360 000 Einwohner in 34 Städten, Gemeinden und Samtgemeinden ist sie zuständig für die Organisation der öffentlich-rechtlichen Entsorgung. Dabei handelt es sich um verschiedenste Abfallströme, insbesondere Restmüll-, Papier-, Bio- und Leichtverpackungsabfall.
Zur Sammlung der Abfälle sollen Zwei- und Vierradbehälter beschafft werden.
Der Auftrag hat den Kauf und die Lieferung von Abfallbehältern zum Gegenstand. Es sollen Abfallbehälter in verschiedenen Größen und Ausführungen für die unterschiedlichen Abfallarten beschafft werden, mit denen der gesamte Bedarf des Auftraggebers während der Vertragslaufzeit befriedigt wird.
Der konkret benötigte Behälterbestand ist schwankend und hängt beispielsweise vom Aufkommen der erforderlichen Behälteraustausche ab. Eine genaue Liefermenge kann daher erst bei Auftragsausführung bestimmt werden.
Gegenstand des Lieferauftrags sind ca. 20.000 Zweiradbehälter gem. DIN EN 840-1 in unterschiedlichen (farblichen) Ausführungen für Bioabfall, Restabfall, Altpapier und LVP sowie ca. 660 Vierradbehälter teilweise mit Rundeckel gem. DIN EN 840-3 und teilweise mit Flachdeckel gem. DIN EN 840-2 mit Kammschüttung und Zapfenaufnahme in unterschiedlichen (farblichen) Ausführungen für Restabfall, Altpapier und LVP. Die Behälter sind mit einem Logo des Auftraggebers zu prägen. Einzelheiten zur Konstruktion und Verteilung der zu liefernden Mengen entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung.
Die Lieferung erfolgt nach Vorgaben des Auftraggebers in Teilmengen mit einem Vorlauf von vier Wochen.
Der Auftrag kann nach Ablauf zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden.
Der Auftrag sieht eine zweimalige Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr vor (vgl. oben unter II.2.7.).
Jeder Bewerber muss seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachweisen. Ausländische Bewerber können anstelle der nachfolgend (insbesondere unter III.2.1, III.2.2 und III. 2.3) genannten Eignungsnachweise auch vergleichbare, andere Eignungsnachweise vorlegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne fehlende Eignungsnachweise nachzufordern, ist hierzu aber nichtverpflichtet.
Zum Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung), § 44 ff. VgV, sind die folgenden Nachweise zu erbringen:
1. Soweit die Rechtsform des Unternehmens dies ermöglicht: unbeglaubigter Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 12 Monate.
2. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 und § 124 GWB. Der Auftraggeber stellt hierfür ein Formblatt zur Verfügung.
3. Nachweis über die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben und Nachweise für jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
- in der die Bildung einer Bietergemeinschaft erklärt ist,
- in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertragesbevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird,
- in der bestätigt wird, dass dieser Vertreter gegenüber dem Auftraggeber alle Mitglieder - auch im Vergabeverfahren - rechtsverbindlich vertritt und - dass alle Mitglieder für die Erfüllung sämtlicher vertraglicher und außervertraglicher Verpflichtungen als Gesamtschuldner haften.
5. Die Bildung oder Änderung einer Bietergemeinschaft nach Ablauf der Angebotsfrist ist nicht zulässig.
1. Letzter Jahresabschluss und Lagebericht
2. Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
Angabe von mindestens drei Referenzen zu vergleichbaren Leistungen der letzten drei Jahre mit Angabe des Objektes, Ausführungsort, Ausführungszeit, Auftragswert und Auftraggeber.
1. Die Abfallbehälter müssen gemäß der DIN EN 840-1, DIN EN 840-2 bzw. DIN EN 840-3 hergestellt werden. Ein Prüfungszertifikat nach EN 840 mit Angabe der Prüfnormen sowie Ausgabedatum sind einzureichen.Das Zertifikat darf nicht älter als fünf Jahre alt sein und muss durch ein unabhängiges Institut (z. B. TÜV, Landesgewerbeanstalt usw.) erteilt worden sein.
Angebote, die dieses Kriterium nicht erfüllen, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
2. Dem Angebot ist eine Erklärung nach § 4 NTVergG beizufügen. Ein entsprechendes Formblatt liegt den Vergabeunterlagen bei.
Tag: 25/07/2017
1. Die Angbeote sind schriftlich in deutscher Sprache einzureichen. Eine Einreichung per Fax oder E-Mail ist unzulässig.
2. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er sich vorbehält, einzelne Nachweise und Erklärungen nachzufordern, ohne dass hierzu eine Verpflichtung besteht.
3. Der Auftraggeber erstattet keine Kosten, die für die Erstellung der Angebote und die Teilnahme am Vergabeverfahren entstehen.
Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in §§ 155 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrags zur Vergabekammer gemäß §§ 160 ff. GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 160 Abs. 3GWB, die folgenden Wortlaut hat: "Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkennt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
Der Nachprüfungsantrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 161 GWB).

References: § 44
 § 123
 § 124
 § 4
 § 160
 § 134