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Timestamp: 2018-05-26 04:53:49+00:00

Document:
Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Mainz (ID:7132179)
> DTAD-ID: 7132179
7132179
12D0222- 600 08 8016 Generalsanierung Kernchemie, Gebäude 1261, Universität Mainz, Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 7 (Labortechnik) gemäß § 53 HOAI Auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz soll im Bereich des Gebäudekomplexes des Institutes für Kernchemie das bestehende Laborgebäude (Geb. Nr. 1261) generalsaniert werden und im Innenhof ein unterirdisches Technikbauwerk (Zuluftzentrale) entstehen. Seit der Errichtung des Institutsgebäudes in den Jahren 1963-1965 wurden keine wesentlichen Baumaßnahmen in dem Gebäude durchgeführt, so dass ein massiver Instandhaltungsstau besteht. Lediglich die Fassade des Institutsgebäudes wurde im Jahr 2009 als vorgezogener Abschnitt der Sanierung erneuert. Im Gebäude bedarf es einer intensiven Verbesserung der labortechnischen, gebäudetechnischen, energetischen und brandschutztechnischen Situation. Die Sanierung ist unumgänglich um die Einhaltung der atom- und strahlenschutzrechtlichen Vorschriften im Umgang mit Kernbrennstoffen und sonstigen radioaktiven Stoffen im Gebäude 1261 gewährleisten zu können. Das Gebäude mit 1.634,22 m² NF 1-6 wird schadstoffsaniert (konventionelle Schadstoffe und radioaktive Kontaminationen) und im Inneren auf den Rohbauzustand zurückgebaut. Der Innenbereich des Institutsgebäudes wird komplett saniert. Die bestehende Technikzentrale im Dachgeschoss wird abgebrochen und erneuert. Im Bereich des Innenhofes (Westseite) wird ein neues unterirdisches Technikbauwerk (neue Zuluftzentrale, Elektroräume und Archivraum) errichtet. Die Grundleitungen werden unter Verwendung der Inline-Technik saniert. Während der Sanierungszeit ist der Betrieb im Reaktorgebäude und im Erweiterungsbau aufrecht zu erhalten. Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt lediglich das Unterirdische Technikbauwerk im Rohbau ohne den Ausbau erstellt werden. Hier soll lediglich der spätere Archivraum für die Sanierungsbauzeit des Institutsgebäudes als Interims-Messraum hergerichtet werden, um den Betrieb des Reaktors während der Bauzeit zu gewährleisten. Nach Auszug des Institutes für Kernchemie in die Bauten J und I-West auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird in einem zweiten Bauabschnitt ein kerntechnisches Schadstoffkataster erstellt und das Gebäude schadstoffsaniert. Im Anschluss daran findet die Generalsanierung des Gebäudes 1261 statt. Grundlagen der Planung ist die HU-Bau aus dem Jahr 01/2010. Angestrebter Baubeginn: Unterirdisches Bauwerk: II Quart. 2013. Schadstoffsanierung (inkl. Erstellung kerntechnisches Schadstoffkataster): I Quart. 2014. Sanierung Gebäude 1261: IV Quart. 2016. Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt: Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 7 (Labortechnik) gemäß § 53 HOAI. Leistungen aus den Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9, Leistungen der LPH. 1 - 4 und 7 sowie Teile der Leistungen der LPH. 5, 6, 8 -und 9 werden durch den AG erbracht. Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro ausreichend zu besetzen. Zunächst werden nur Leistungen der LPH. 5 – Ausführungsplanung beauftragt, mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe, LPH. 8 - Objektüberwachung und der LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht. Die Leistungsphase 1 - 4 und 7, sowie Teile der Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht.
Org. Dok.-Nr: 138499-2012
Auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz soll im Bereich des Gebäudekomplexes des Institutes für Kernchemie das bestehende Laborgebäude (Geb. Nr. 1261) generalsaniert werden und im Innenhof ein unterirdisches Technikbauwerk (Zuluftzentrale) entstehen. Seit der Errichtung des Institutsgebäudes in den Jahren 1963-1965 wurden keine wesentlichen Baumaßnahmen in dem Gebäude durchgeführt, so dass ein massiver Instandhaltungsstau besteht. Lediglich die Fassade des Institutsgebäudes wurde im Jahr 2009 als vorgezogener
Sanierung erneuert. Im Gebäude bedarf es einer intensiven Verbesserung der labortechnischen, gebäudetechnischen, energetischen und brandschutztechnischen Situation. Die Sanierung ist unumgänglich um die Einhaltung der atom- und strahlenschutzrechtlichen Vorschriften im Umgang mit Kernbrennstoffen und sonstigen radioaktiven Stoffen im Gebäude 1261 gewährleisten zu können. Das Gebäude mit 1.634,22 m² NF 1-6 wird schadstoffsaniert (konventionelle Schadstoffe und radioaktive Kontaminationen) und im Inneren auf den Rohbauzustand zurückgebaut. Der Innenbereich des Institutsgebäudes wird komplett saniert. Die bestehende Technikzentrale im Dachgeschoss wird abgebrochen und erneuert. Im Bereich des Innenhofes (Westseite) wird ein neues unterirdisches Technikbauwerk (neue Zuluftzentrale, Elektroräume und Archivraum) errichtet. Die Grundleitungen werden unter Verwendung der Inline-Technik saniert. Während der Sanierungszeit ist der Betrieb im Reaktorgebäude und im Erweiterungsbau aufrecht zu erhalten. Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt lediglich das Unterirdische Technikbauwerk im Rohbau ohne den Ausbau erstellt werden. Hier soll lediglich der spätere Archivraum für die Sanierungsbauzeit des Institutsgebäudes als Interims-Messraum hergerichtet werden, um den Betrieb des Reaktors während der Bauzeit zu gewährleisten. Nach Auszug des Institutes für Kernchemie in die Bauten J und I-West auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird in einem zweiten Bauabschnitt ein kerntechnisches Schadstoffkataster erstellt und das Gebäude schadstoffsaniert. Im Anschluss daran findet die Generalsanierung des Gebäudes 1261 statt. Grundlagen der Planung ist die HU-Bau aus dem Jahr 01/2010. Angestrebter Baubeginn: Unterirdisches Bauwerk: II Quart. 2013. Schadstoffsanierung (inkl. Erstellung kerntechnisches Schadstoffkataster): I Quart. 2014. Sanierung Gebäude 1261: IV Quart. 2016. Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt: Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 7 (Labortechnik) gemäß § 53 HOAI. Leistungen aus den Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9, Leistungen der LPH. 1 - 4 und 7 sowie Teile der Leistungen der LPH. 5, 6, 8 -und 9 werden durch den AG erbracht. Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro ausreichend zu besetzen. Zunächst werden nur Leistungen der LPH. 5 – Ausführungsplanung beauftragt, mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe, LPH. 8 - Objektüberwachung und der LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht. Die Leistungsphase 1 - 4 und 7, sowie Teile der Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht.
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Zunächst werden nur Leistungen der LPH. 5 – Ausführungsplanung beauftragt, mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe, LPH. 8 - Objektüberwachung und der LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht. Die Leistungsphase 1 - 4 und 7, sowie Teile der Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht.
Laufzeit in Monaten: 108 (ab Auftragsvergabe)
Die Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, dass sie mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 0,5 Mio. EUR bei Personenschäden und mindestens 0,5 Mio. EUR bei sonstigen Schäden (siehe zu den Anforderungen Anhang 4 RBBau 19. AT) bereit ist abzuschließen oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist, ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.
wird: Bietergemeinschaften (BG) müssen einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zurgesamtschuldnerischen Haftung verpflichtet haben. Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nichtzugelassen. Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bieter) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigenDoppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden. Zur Teilnahme berechtigt sind Bietergemeinschaften aus Ingenieuren/Innen, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen und juristischen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen über: — den Gesamtumsatz und, — den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers (Büro) der letzten 3 Geschäftsjahre nach § 5Abs. 4 Nr.: c VOF 2009.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweise gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF 2009; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Allgemeines: Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter/Objektüberwacher (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen. Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.- Ing. TH / FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen oder aber berechtigt sein, die Berufsbezeichnung -Ingenieur- zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen. Der Projektleiter muss die Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen. Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mind. 3 Jahren Voraussetzung. Es sind Referenzprojekte für das Büro und/oder den PL und den BL aufzuführen. Hierbei sind folgende Festlegungen zwingend einzuhalten: Die Referenzprojekte müssen für das Büro die Leistungsphasen 2-6 und 8, für den PL die Leistungsphasen 2-6 und für den BL die Leistungsphase 8 umfassen. Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen nachweislich nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, d.h., Leistungserbringung der LPH. 2-6 und 8 in den Jahren 2007 bis 2011. Daher darf die Leistungserbringung der Referenzprojekte im Jahr 2007 höchstens LPH. 4 bzw. die Leistungserbringung im Jahr 2011 muss mindestens 80 % der LPH. 8 betragen. Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben: Wertungskriterium 1: Nachweis der Neubauplanung und Bau von Laborgebäuden der chemischen Fachrichtung mit mindestens 400 m2 Laborfläche. Gewertet werden 2 Referenzen. Zu den Referenzprojekten sind folgende Mindestangaben über ein Projektdatenblatt abzugeben: a) Planungszeit (von/bis) b) Bauzeit (von/bis) c) erbrachte Leistungsphasen d) Nutzfläche NF 1-6 e) Gesamtbaukosten KG 200 - 600 (Euro, brutto) f) Grundriss, Ansicht und Foto g) Art der Maßnahme (Umbau, Sanierung, Erweiterung) mit kurzer stichpunktartigen Beschreibung der Maßnahme h) Ort der Ausführung i) Angabe nach welcher EnEV das Projekt verwirklicht wurde j) Objektbezogener Ansprechpartner (Name und Telefonnummer) Diese Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Es wird jeder zugelassen, der nach den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Anerkennung der Hochschuldiplome in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden berechtigt ist.
12D0220_600 08 8016
23.5.2012 - 23:59
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 von 108 Monaten umfasst auch die Frist von 4 Jahren für die Mängelansprüche nach VOB / B. Bei der Angabe unter II.2.1 handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages. Bewerbungsunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz http://www.vergabe.rlp.de/VMP/Center ab dem 28.4.2012 bis zum Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen, herunter geladen werden. Vorbefasste Bewerber: Die Leistungen für das Erarbeiten der HU-Bau einschließlich aller für die bauaufsichtliche Genehmigung erforderlichen Unterlagen und Angaben (Lph. 2 - 4 § 53 HOAI), mit Ausnahme der Entwässerungsgenehmigungsunterlagen wurden unter Mitwirkung Freiberuflich Tätiger bereits erbracht. Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel. +49 6131966-182), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse siehe Zif.
I.1) eingesehen werden.
Es gelten dafür die ABG des Vergabemarktplatzes.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107 (3) GWB. Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestensbis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbunggegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs.1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 18.07.2012 Ergänzungsmeldung

References: § 53
 § 53
 § 53
 § 5
 § 5
 § 4
 § 53
 § 107
 § 101
 § 101