Source: http://www.apothekerkammer.de/service/lak+aktuell/lak+aktuell+ausgabe-36/
Timestamp: 2018-03-18 05:48:09+00:00

Document:
Die nächste Delegiertenversammlung findet statt am
Beginn ist um 10 Uhr im Radisson Blu Hotel Frankfurt, Franklinstraße 65, 60486 Frankfurt am Main.
LAK aktuell Ausgabe Oktober 2016
das Urteil des EuGH vom 19.10.2016 ist ein Schlag gegen uns alle. Europas höchste Richter haben den eindeutigen Willen des deutschen Gesetzgebers ausgehebelt und auch die Entscheidungen der höchsten deutschen Gerichte negiert. Das Arzneimittel wird trivialisiert, ungezügelte Marktkräfte schlagen den deutschen Verbraucherschutz im Gesundheitswesen.
Die deutsche Politik ist jetzt gefordert! Schon aus eigenem Interesse muss der Gesetzgeber handeln, um die Hoheit über das deutsche Gesundheitswesen wieder in die eigene Hand zu bekommen – und sich nicht durch den EuGH gängeln zu lassen.
Sie können sicher sein, dass wir – Ihre Kammer - sowie alle Kammern und Verbände und die ABDA alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen werden, damit unsere Arzneimittelpreisverordnung in Deutschland erhalten bleibt und eben gerade nicht sich ausländische Versender an uns vorbei das größte – und bequemste - Kuchenstück sichern.
Wir nehmen die Politiker beim Wort. Bundesgesundheitsminister Gröhe sowie die gesundheitspolitischen Sprecherinnen aller im Bundestag vertretenen Fraktionen haben sich vor genau einer Woche beim Deutschen Apothekertag unisono und in großer Deutlichkeit für eine wohnortnahe und flächendeckende Arzneimittelversorgung ausgesprochen und sich zum einheitlichen Arzneimittelpreis bei verschreibungspflichtigen Arzneimittel bekannt.
Jetzt müssen sie handeln! Wir fordern das Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln! Dieses Verbot ist europakonform!
Wir bleiben aber nur dann glaubwürdig und werden Erfolg bei der Politik haben, wenn wir uns nicht auf Rabattschlachten einlassen. Wir fordern seit Jahren ein höheres Honorar, was nun für die Bereiche Rezeptur und BTM-Dokumentation im Kabinettsentwurf des Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetzes vorgesehen ist. Wenn wir nun – und seien es auch nur wenige Kollegen – selber damit anfangen, Rabatte zu gewähren und damit der Politik zeigen würden, dass wir „zu viel“ Geld verdienen, wären sämtliche Bemühungen der Dynamisierung und Anpassung des Fixzuschlages ad absurdum geführt.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sitzen alle im selben Boot. Nur gemeinsam können wir erfolgreich sein, unser bewährtes System der Arzneimittelversorgung in Deutschland zu erhalten. Wir – Ihre Kammer – werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Verstöße gegen die in Deutschland geltende Arzneimittelpreisverordnung zu ahnden.
Lassen Sie uns alle an einem Strang ziehen – und Politik und Gesetzgeber glaubhaft überzeugen, dass eine zeitnahe Rechtsänderung notwendig ist – und wir diese auch einfordern! Den Worten müssen jetzt Taten folgen!
© Foto Stadthallen Gießen GmbH
Programm der 95. Zentralen Fortbildungsveranstaltung
Die Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der Landesapothekerkammer Hessen lädt am 12./13. November 2016 ein.
Berliner Platz 2, 35390 Gießen
„Wenn Körper und Seele streiken – Psychische Erkrankungen“
Ursula Funke, Präsidentin der LAK Hessen
Moderne Pharmakotherapie bei schizophrenen Spektrumserkrankungen
Prof. Dr. med. Sibylle C. Roll
Vitos Klinik Eichberg, Eltville
Pathophysiologie und Therapie von Depressionen
Prof. Dr. Kristina Friedland
Molekulare und Klinische Pharmazie, Department Chemie und Pharmazie, FAU Erlangen-Nürnberg, Erlangen
Kulturell geprägte Krankheitskonzepte und ihre Einflussfaktoren
Dr. med. Leyla Fröhlich-Güzelsoy
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
Relevante Interaktionen in der Psychopharmakotherapie
Prof. Dr. Martina Hahn
Angsterkrankungen – Differentialdiagnosen und Therapie
Dr. Friederike Vogel
Aktuelle Entwicklungen in der Pharmakotherapie von ADHS und deren Komorbidität. Welchen Stellenwert haben Non- Stimulanzien und OTC-Produkte?
Prof. Dr. med. Michael Huss
Rheinhessen Fachklinik Mainz, Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik, Mainz
Sprecher der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der LAK Hessen
Programmänderungen vorbehalten. Teilnahmebescheinigungen werden für Samstag und Sonntag gesondert ausgestellt und liegen ab der zweiten Pause an der Rezeption in der Kongresshalle aus. Kinderbetreuung ist vorgesehen. Telefonische Anmeldung (mit Altersangabe des Kindes) unter 069 979509-11 erbeten. Diese Fortbildungsveranstaltung wird von der Landesapothekerkammer Hessen mit insgesamt zwölf Fortbildungspunkten anerkannt, von der Landesärztekammer Hessen mit insgesamt acht Fortbildungspunkten.
© Foto NataSnwo/shutterstock.com
Kinderbetreuung auf der 95. Zentralen Fortbildungsveranstaltung
Auch in diesem Herbst bietet die Landesapothekerkammer Hessen während der Zentralen Fortbildungsveranstaltung wieder eine Kinderbetreuung an. Die Betreuung ist selbstverständlich kostenlos und soll den Kollegen mit jüngeren Kindern die Entscheidung zur Teilnahme erleichtern.
Am Samstag, 12. November 2016, und am Sonntag, 13. November 2016, werden Kinder jeden Alters von erfahrenen Kindergärtnerinnen betreut, während sich ihre Eltern der Pharmazeutischen Fortbildung widmen können. In einem kleineren Zimmer neben dem großen Saal der Gießener Kongresshalle spielen und basteln die Kinder gemeinsam. Auch für einen kleinen Imbiss wird gesorgt.
Für die bessere Planung bitten wir interessierte Teilnehmer, bis Freitag, 11. November 2016 um 12:00 Uhr, die gewünschte Betreuung in der Geschäftsstelle anzumelden: Telefon: 069 979509-11.
Sollte aber der Fortbildungswunsch erst plötzlich und ganz spontan entstehen, so ist es auch nicht problematisch, die Kinder unangemeldet mitzubringen. Das Organisationsteam im Foyer hilft Ihnen gerne weiter.
Wer sich weiterbildet... - Weiterbildungsmöglichkeiten in Hessen
Möglicherweise hat Sie eine der vorgestellten Weiterbildungen angesprochen und Sie möchten diese nun absolvieren. Dazu geben wir Ihnen nochmals einen kurzen Überblick über die organisatorischen Details und die Abläufe:
Die Weiterbildung zum Fachapotheker dauert drei Jahre, bezogen auf eine Vollzeittätigkeit. Während dieser Zeit sind 120 Seminarstunden zu besuchen sowie eine Projektarbeit anzufertigen. Die Weiterbildung kann nur an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte unter Betreuung eines sogenannten Ermächtigten erfolgen. Zweimal jährlich ist ein Fachgespräch mit dem Ermächtigten zu führen. Der Abschluss erfolgt über eine mündliche Prüfung.
Bereichsweiterbildung
Eine kleinere Weiterbildung, eine sogenannte Bereichsweiterbildung, ist nicht ganz so aufwendig. Diese Spezialisierungen erstrecken sich über 12 Monate (Ausnahme: Onkologische Pharmazie, 24 Monate) und müssen an einer geeigneten Ausbildungsstätte stattfinden. Ein ermächtigter Apotheker als Betreuer sowie eine Zulassung als Weiterbildungsstätte ist nicht erforderlich.
Die Bereichsweiterbildungen werden entweder durch eine mündliche Prüfung, eine MC-Klausur oder eine Projektarbeit abgeschlossen.
Bitte beachten Sie auf jeden Fall: Eine Weiterbildung kann durchaus in Teilzeit, aber mit mindestens 19 Stunden durchgeführt werden.
Alle Änderungen bezüglich der Weiterbildung (Anmeldung, Arbeitgeberwechsel, Wechsel des Ermächtigten, Adresswechsel etc.) müssen der Landesapothekerkamer Hessen innerhalb von vier Wochen angezeigt werden. Eine Anmeldung zur Weiterbildung ist auch für die Bereiche zwingend notwendig.
Alle notwendigen Formulare finden Sie auf >> Landesapothekerkammer Hessen unter der Rubrik „Weiterbildung“.
Ihre Ansprechpartnerin in der Landesapothekerkammer Hessen:
Telefon: 069 979509-24
E-Mail: j.hauser@apothekerkammer.de
Aus der Praxis für die Praxis: Workshop in Bonn
Die Landesapothekerkammer Hessen bietet am 19. November 2016 gemeinsam mit der Apothekerkammer Nordrhein, der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz und der Apothekerkammer des Saarlandes einen Workshop unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis" an. Die Kammern setzen damit die Idee der ABDA-Wochenend-Workshops „Patient & Pharmazeutische Betreuung“ auf regionaler Ebene um.
Die Abstracts zu allen Seminaren können >> hier eingesehen werden.
Die Anmeldung erfolgt >> online oder per Telefax. Die Anmeldeunterlagen können über den untenstehenden Link heruntergeladen werden.
Begleitender Unterricht für Pharmazeuten im Praktikum 2017
6. bis 17. März 2017
Die Anmeldung zu den Begleitenden Unterrichtsveranstaltungen erfolgt online unter: >> www.apothekerkammer.de und muss nachfolgende Daten enthalten: Name, Vorname, Privatanschrift, der zu absolvierende Teil.
Die Pharmazeuten im Praktikum erhalten nach der Anmeldung eine Anmeldebestätigung und weitere Informationen von der Geschäftsstelle. Der Stundenplan steht kurz vor den Veranstaltungen auf der >> Homepage der Landesapothekerkammer Hessen.
AMINO-Datenbank: Für Sie gefunden und aufbereitet
Thema: Thromboseprophylaxe vor Reisen, Antikoagulantien
Sind direkte orale Antikoagulantien (DOAK) zur Thromboseprophylaxe auf Flugreisen geeignet?
Als Ursache einer venösen Thromboembolie (VTE) bei erhöhtem Risiko ist die Immobilität, z.B. durch Bettlägerigkeit aufgrund einer akuten internistischen Erkrankung, gut dokumentiert. Langes Sitzen und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit in Flugzeugen werden mit einem erhöhten Auftreten von Reisethrombosen in Verbindung gebracht, wobei Passagiere bei Langstreckenflügen mit einer Dauer von mehr als vier bis sechs Stunden besonders betroffen sein sollen. Allerdings wird das absolute Risiko für diese Komplikation eher überschätzt: Studien, wie das Projekt WRIGHT (World Health Organisation Research Into Global Hazards of Travel), rechnen damit, dass es bei einer Reisedauer von unter vier Stunden lediglich bei einem von zwei Millionen Reisenden zur Ausbildung einer venösen Thromboembolie kommt, bei einer Reisedauer von mehr als vier Stunden bei einem von 4.500 bis 6.000 Flügen zu einer symptomatischen VTE. Dabei ist es unerheblich, ob die Passagiere mit dem Flugzeug, Zug oder Auto reisen. Das Risiko des Auftretens einer VTE kann bis zu zwei bis acht Wochen nach der Reise anhalten. Die in den Studien berichteten Inzidenzen sind abhängig von der Art der Diagnosestellung.
Zur Risikominimierung werden allgemein ausreichendes Trinken, Vermeiden von Alkohol, locker sitzende Bekleidung um Taille und Beine, Venengymnastik, Gehen in der Kabine oder ein Gangplatz genannt.
Für weitere Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe, wie wadenlange Kompressionsstrümpfe oder Verordnung von niedermolekularen Heparinen (NMH), gibt es nur wenige Studien und deshalb unterschiedliche Einschätzungen von Experten und Leitlinien. Die Fachgesellschaft Scottish Intercollegiate Guidelines Network (SIGN) empfiehlt in ihrer Thrombose-Leitlinie 2015, nur bei Passagieren mit einem besonders hohen Risiko eine medikamentöse Thromboseprophylaxe mit einer einmaligen, subkutanen Gabe eines niedermolekularen Heparins in prophylaktischer Dosierung zu erwägen. Als Risikofaktoren werden thromboembolische Ereignisse bei früheren Reisen, die nicht mehr oral antikoaguliert werden, oder notwendige Flüge bei immobilen Patienten nach Operationen oder Unterschenkelfrakturen genannt.
Flüge länger als 6 Stunden
Das American College of Chest Physicians befürwortet in den Leitlinien 2012 bei Flügen länger als sechs Stunden und einem hohen Risiko allgemeine Maßnahmen zur Vorbeugung einer VTE und Kompressionsstrümpfe. Das betrifft Situationen wie vorausgegangene VTE, akuter Zustand nach Operation oder Verletzung, aktive Tumorerkrankung, Schwangerschaft, Einnahme von Kontrazeptiva oder estrogenhaltiger Hormontherapie, hohes Alter, ausgeprägte Fettleibigkeit oder bekannte Thrombophilie. Die Gabe von Antikoagulantien wird ausdrücklich nicht empfohlen, allerdings kann bei besonders hohem Risiko eine individuelle Risiko-Nutzen-Abschätzung zur Gabe von NMH erfolgen.
Gabe von direkten orale Antikoagulantien
Die direkten oralen Antikoagulantien Apixaban, Dabigatran, Edoxaban und Rivaroxaban besitzen zur Prophylaxe unterschiedliche zugelassene Indikationen, wie Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern und einem oder mehreren Risikofaktoren oder Prophylaxe von VTE nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen. Von diesen durch Studien belegten Anwendungsgebieten bei längerer Einnahme kann nicht auf die Sicherheit und Wirksamkeit bei der kurzfristigen Gabe vor Flugreisen geschlossen werden. Aufgrund fehlender Studien, unklarer Anwendungsmodalitäten und fehlender Zulassung kann, wie für Vitamin-K-Antagonisten auch, der Einsatz von direkten oralen Antikoagulantien zur Prophylaxe von Reisethrombosen aus unserer Sicht nicht empfohlen werden. Die Entscheidung, ob eine medikamentöse Prophylaxe einer Reisethrombose bei entsprechender Risikokonstellation notwendig ist und welches Medikament verordnet wird, liegt beim verschreibenden Arzt. Bei entsprechender Indikation wird üblicherweise eine prophylaktische Dosis eines NMH verordnet. Über den off-label-Einsatz ist der Passagier zur Einwilligung aufzuklären.
Quelle: AMINO-Datenbank
LeiKa: neu überarbeitete Dienstleistungen
Der LeiKa beschreibt wissenschaftlich anerkannte Dienstleistungen, die qualifizierten Service und pharmazeutische Kompetenz vereinen und die Arzneimittelversorgung sinnvoll ergänzen. Zur Auswahl und Umsetzung der Dienstleistungen stehen den Apotheken eine Vielzahl von praktischen Umsetzungshilfen zur Verfügung. Dazu zählen u.a. Standardarbeitsanweisungen, Checklisten, Patienteninformationen und Marketingunterlagen sowie ein Tool zur Aufwandsermittlung und Kostenkalkulation.
Der LeiKa wird fortlaufend aktualisiert und weiterentwickelt. Als neues Serviceangebot wurde die Leistung
A11 „Abgabe von Betäubungsmitteln zur Opiatsubstitution unter Sichtbezug“
aufgenommen. Damit soll deutlich gemacht werden, dass hinter diesem Serviceangebot eine umfangreiche und verantwortungsvolle Leistung der Apotheke steht, die auch ein extra Honorar rechtfertigt.
Des Weiteren wurde die Leistung
A1 „Medikationsgespräch“
grundlegend überarbeitet, in deren Rahmen die Medikation des Patienten auf (Pseudo)Doppelverordnungen, Wechselwirkungen, Anwendungsprobleme und die Einhaltung des Therapieplans überprüft wird. Zur Umsetzung dieser Leistung stehen vier Arbeitshilfen zur Verfügung, die von der Einwilligungserklärung des Patienten zur Datenspeicherung bis hin zu einem Dokumentationsbogen reichen, und den Apotheken die Umsetzung erleichtern sollen.
Alle Dokumente stehen zum Download im Mitgliederbereich auf der >> Homepage der ABDA bereit.
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Nationaler Pandemieplan 2016
Der Nationale Pandemieplan (NPP) dient der Vorbereitung von Bund und Ländern auf eine Influenzapandemie. Er wurde letztmalig 2007 aktualisiert. Basierend auf den aus der H1N1-Influenzapandemie 2009 gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen wurde der NNP nun in 2015/16 überarbeitet. Er besteht aus zwei Teilen:
Teil 1 – Strukturen und Maßnahmen – betrifft die für die Planung als auch die Bewältigung einer Pandemie vorhandenen Strukturen und notwendigen Maßnahmen und wurde von Bund und Ländern verfasst. Teil II – Wissenschaftliche Grundlagen – beschreibt die wissenschaftlichen Grundlagen, Standards und Erkenntnisse u. a. zu antiviralen Arzneimitteln, Impfungen und nicht-pharmakologischen Maßnahmen.
Die für Apotheken und Apothekerkammern wichtigsten Informationen des NPP Teil I betreffen die antiviralen Arzneimittel (Kapitel 7) und die betriebliche Pandemieplanung (Kapitel 8).
Antivirale Arzneimittel
Der NPP sieht weiterhin vor, die durch Bund und Länder bis zum Jahr 2009 eingelagerten Neuraminidasehemmer für den therapeutischen Einsatz zu nutzen. Der eingelagerte Wirkstoff Oseltamivirphosphat in Gebinden zu je 7.000 Therapieeinheiten hat nach bisherigen Stabilitätsuntersuchungen eine Haltbarkeit von mindestens elf Jahren (Lagertemperatur 25°C, 60 % Luftfeuchte). Dieser Zeitraum kann sich bei Nachweis der erforderlichen Qualität weiter verlängern.
Die Haltbarkeit der eingelagerten Chargen von Tamiflu® und Relenza® ist nahezu erreicht oder bereits überschritten. Solange durch Stabilitätsuntersuchungen die erforderliche pharmazeutische Qualität nachgewiesen ist, können diese Chargen unter den in § 79 Abs. 5 Arzneimittelgesetz definierten Bedingungen – nach Feststellung durch das BMG und Gestattung durch die Landesbehörden – im Pandemiefall verwendet werden.
Die eingelagerten antiviralen Arzneimittel sind ausschließlich für die Therapie bestimmt, wobei eine prioritäre Behandlung bestimmter Berufsgruppen nicht vorgesehen ist. Der prophylaktische Einsatz in Ausbruchssituationen und zum Schutz enger Kontaktpersonen von Erkrankten wird ebenfalls als sinnvoll eingestuft, darf aber nicht aus den eingelagerten Beständen erfolgen.
Darüber hinaus können im Rahmen der betrieblichen Pandemieplanung Vorräte an antiviralen Arzneimitteln in eigener Verantwortung angelegt und nach ärztlicher Verordnung an die Beschäftigten abgegeben werden.
Der NPP weist darauf hin, dass sich Unternehmen und Verwaltung durch einen betrieblichen Pandemieplan vorbereiten sollten, um das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz zu minimieren, die Betriebsabläufe aufrecht zu erhalten und die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Dies gilt im besonderen Maße auch für die Apotheken.
Die Bundesapothekerkammer und die BGW überarbeiten daher aktuell das Themenheft zur Pandemieplanung in Apotheken sowie die Dokumente zum Arbeitsschutz während einer Influenzapandemie.
Der Nationale Pandemieplan Teil I (2016) – Strukturen und Maßnahmen – ist >> hier abrufbar. Teil II des Nationalen Pandemieplans – Wissenschaftliche Grundlagen – ist auf der >> Homepage des RKI eingestellt.
Planung des Notdienstkalenders 2017
Seit September befindet sich die Landesapothekerkammer Hessen in der Planung des Notdienstkalenders für das Jahr 2017.
Am 15. September 2016 erfolgte bereits der Versand des Entwurfs der Basiskalender für die Notdienstplanung 2017. Dabei handelt es sich um einen von der Landesapothekerkammer anhand der Dienstbereitschaftsanordnungen erstellten Basiskalender für jeden Dienstbereich. Diese werden in Form einer Excel-Tabelle an die jeweiligen Ansprechpartner versendet, die nun die Gelegenheit haben, mit den Kolleginnen und Kollegen Änderungswünsche zu besprechen und diese in den Entwurf einzutragen.
Rücksendeschluss
Die abgestimmten Basiskalender müssen bis spätestens zum 31. Oktober 2016 per E-Mail an die Landesapothekerkammer Hessen zurückgesendet werden, damit die Kammer diese abschließend überprüfen kann. Nach der Überprüfung werden die Basiskalender rechtsverbindlich genehmigt. Dies geschieht durch das Freischalten der Kalender auf der Homepage der >> Landesapothekerkammer Hessen. Dieses Jahr erfolgt die Freischaltung spätestens zum 1. Dezember 2016.
Prozedere nach dem 1. Dezember 2016
Das heißt, alle Änderungswünsche, also Tausche oder Befreiungen, gemeldet nach dem 1.Dezember 2016, werden, sofern sie genehmigungsfähig sind, nur unter Zahlung einer Verwaltungsgebühr in Höhe von 25 € genehmigt. Wie und unter welchen Voraussetzungen man einen Befreiungs- oder Tauschantrag stellen kann, erfährt man auf >> Landesapothekerkammer Hessen. Hier findet man das „Merkblatt: Dienstbereitschaft-Notdiensttausch“ und das „Merkblatt: Dienstbereitschaft-Befreiung“.
Sollten die bis zum 31. Oktober 2016 eingegangenen Kalender nicht genehmigungsfähig sein, werden sie von der Kammer nicht freigeschaltet. An ihre Stelle tritt der von der Kammer erarbeitete Basiskalender, der ebenfalls zu dem oben genannten Zeitpunkt rechtsverbindlich freigeschaltet wird.
Am 1.Oktober 2016 trat die Fünfzehnte Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) in Kraft.
Geändert wurde unter anderem § 2 AMVV, der um den Abs. 6 a ergänzt wurde. Danach darf der Apotheker auch ohne Rücksprache mit der verschreibenden Person den Vornamen der verschreibenden Person oder deren Telefonnummer auf der Verschreibung ergänzen, wenn ihm diese Angaben zweifelsfrei bekannt sind.
Weiter wurden neben redaktionellen Änderungen 17 neue Wirkstoffe der Verschreibungspflicht unterstellt. Bei anderen Wirkstoffen wurden die verschreibungsfreien Bedingungen geändert.
Eine praxisrelevante Änderung für Apotheken ergibt sich aus dem neu gefassten § 7 AMVV. Danach dürfen intranasal anzuwendende Arzneimittel mit dem Wirkstoff Beclometasondipropionat, die am 30. September 2016 nicht der Verschreibungspflicht nach § 48 des Arzneimittelgesetzes (AMG) unterliegen und sich am 30. September 2016 im Verkehr befinden, mit der am 30. September 2016 gültigen Kennzeichnung, Packungsbeilage und Fachinformation vom pharmazeutischen Unternehmer noch bis zum 30. Juni 2017 und vom pharmazeutischen Großhandel und von Apotheken noch bis zum 30. September 2018 weiter in den Verkehr gebracht werden.
Information und Hinweise zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 19.10.2016 bezüglich der Geltung der Arzneimittelpreisverordnung für ausländische Versandapotheken.
Der EuGH hat entschieden, dass die Erstreckung der Arzneimittelpreisverordnung für den Versand von Arzneimitteln aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union in die Bundesrepublik Deutschland nicht gilt, da die Regelung in § 78 Abs. 1 AMG europarechtswidrig sei. Mit dieser Regelung in § 78 AMG hatte der Bundesgesetzgeber die Preisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel beim Versand in die Bundesrepublik Deutschland für geltendes Recht erklärt.
Durch die Entscheidung des EuGH wird die Preisbindung für deutsche Apotheken nicht berührt. Die Arzneimittelpreisverordnung gilt für deutsche Apotheken nach wie vor in vollem Umfang. Lediglich Versender aus einem anderen Mitgliedsstaat der EU in die Bundesrepublik Deutschland unterliegen dem deutschen Arzneimittelpreisrecht nicht.
Was tut Ihre Kammer juristisch
Vorstand und Geschäftsführung Ihrer Kammer haben bereits heute beschlossen mit allen juristischen Möglichkeiten des Verwaltungsrechts, des Berufsrechts und des Wettbewerbsrechts gegen diejenigen Kammermitglieder vorzugehen, die in der Entscheidung des EuGH die Gelegenheit sehen, sich illegale Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Ihre Kammer wird, wie auch in anderen Bereichen, das geltende Recht durchsetzen.
Was tut Ihre Kammer politisch
Ihre Kammer wird alles daran setzen, auf eine europarechtskonforme Gesetzesänderung hinzuwirken, die eine flächendeckende und wohnortnahe Arzneimittelversorgung rund um die Uhr sicherstellt. Dies geht bis zur Frage, ob und wie ein europarechtskonformes Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel durchgesetzt werden kann. Hier werden wir die Vertreter aller politischen Parteien und ihre Äußerungen auf dem Deutschen Apothekertag beim Wort nehmen. Dort hatten alle im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien zum Ausdruck gebracht, dass der deutsche Gesetzgeber im Sinne einer flächendeckenden sicheren Arzneimittelversorgung tätig werden wird.
Zum einen erwarten wir von Ihnen, dass Sie sich weiterhin rechtstreu verhalten und deshalb vorübergehend hinnehmen, dass nun ausländische Anbieter auf dem deutschen Markt mit anderen Preisen arbeiten können. Nur so können wir gegenüber dem Gesetzgeber die Notwendigkeit einer Rechtsänderung im Sinne der deutschen Apotheken glaubhaft vertreten. Wenn Ihnen Verstöße gegen die Arzneimittelpreisverordnung bekannt werden, senden Sie bitte die Unterlagen unverzüglich an die Kammer. Wir benötigen diese Unterlagen, um gegen diejenigen vorgehen zu können, die unser System aus Eigennutz schädigen. Dazu gehört auch, dass Sie Patienten, die unter Hinweis auf die EuGH Entscheidung Preisnachlässe fordern, deutlich erklären, dass dies illegal ist.
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Bereitschaft, diesen durchaus mühsamen und steinigen Weg gemeinsam mit uns zu gehen. Er ist die einzige Möglichkeit, unser bewährtes System und damit die Versorgungssicherheit der Menschen in Deutschland zu erhalten.
Rückblick: Deutscher Apothekertag 2016
Vergangene Woche tagte der Deutsche Apothekertag in München. Stellvertretend für alle hessischen Apothekerinnen und Apotheker nahmen auch die Delegierten der Landesapothekerkammer Hessen an der Hauptversammlung teil. Nach der Eröffnung des Deutschen Apothekertages durch den ABDA-Präsidenten Friedemann Schmidt sprach Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ein Grußwort. Beide thematisierten die Wichtigkeit der ortsnahen Versorgung unserer Patienten mit Arzneimitteln. Zudem sei die Arzneimitteltherapiesicherheit ein zentrales Thema, das durch die Apothekerschaft weiterhin mitzugestalten ist. In der anschließenden Podiumsdiskussion vertieften die gesundheitspolitischen Sprecherinnen aller im Bundestag vertretenen Fraktionen und Vertreter der Apothekerschaft die notwendigen Veränderungen, die hierfür umzusetzen sind.
Kammerpräsidentin Funke und ABDA-Präsident Schmidt am expopharm-Stand der ABDA © Foto Hannes Magerstaedt/ABDA
„Apotheker als Garant der Arzneimitteltherapiesicherheit“, dieses Thema stand auch in einem Diskussionsforum im Fokus. Vorgestellt wurde das Projekt ARMIN, das seit dem 1.Juli 2016 in Sachsen und Thüringen in Kooperation zwischen Apothekerverbänden, Kassenärztlichen Vereinigungen sowie der AOK plus im Alltag läuft. Ärzte, die in das Projekt ARMIN involviert sind, schätzen die Kompetenz der involvierten Apotheker und sehen insbesondere die "Brown-Bag-Review" als apothekerliche Aufgabe. Die Zusammenarbeit wird sowohl von den Ärzten wie auch den Apothekern als Bereicherung empfunden. Fazit der Diskussionsrunde: Apotheker und Ärzte beteiligen sich an der Erhöhung der Patientensicherheit und sollten hier ihre Kompetenzen weiter einbringen. Das wird auch von der Landesapothekerkammer Hessen befürwortet. Zudem sollte auch eine ökonomische Abbildung angestrebt werden.
Im Rahmen der Hauptversammlung der Deutschen Apothekerinnen und Apotheker wurden zudem Anträge zur Pharmazeutischen Kompetenz, zur Medikationsanalyse und zum Medikationsmanagement, zur Lehre und Ausbildung, zur Sicherstellung der Versorgung, zur weiteren Digitalisierung des Apothekerberufes und zur Öffentlichkeitsarbeit aktiv diskutiert. Auch die von der Landesapothekerkammer Hessen eingebrachten Anträge wurden mit großer Mehrheit angenommen. Damit wird die pharmazeutische und politische Arbeit aller Apotheker aktiv mitgestaltet.
Delegiertenversammlung - Funke: Versorgungsstärkungsgesetz im Fokus der Arbeit
Bei der jüngsten Delegiertenversammlung standen die gesundheitspolitischen Entwicklungen und die damit verbundenen Erwartungen der Apothekerschaft im Mittelpunkt der Diskussionen. LAK-Präsidentin Ursula Funke hatte zuvor in ihrem Bericht die aktuelle Lage beschrieben und die sich daraus möglicherweise ergebenden Konsequenzen skizziert.
Honorarvergütung und Erhöhung von Rezeptur- und BTM-Gebühr
Insbesondere setzte sich Funke mit den Themen „Honorarvergütung“ und „Erhöhung von Rezeptur- und BTM-Gebühr“ auseinander. In dem – seit einiger Zeit vorliegenden – Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AM-VSG), so die Kammerpräsidentin, seien dazu folgende Eckdaten fixiert: Die BTM-Gebühr soll erhöht und der Arbeitspreis bei den Rezepturen jeweils um einen Euro angehoben werden, zusätzlich sollen 8,35 Euro als Beratungspauschale für die Rezeptur kommen.
Funke verwies in ihrem Bericht darauf, dass diese Vorstellungen des BMG „von allen Seiten extrem starken Gegenwind“ erführen. Allen voran seien der GKV-Spitzenverband, die Pharmaindustrie („insbesondere der VFA und der BPI“) dagegen. Vorbehalte gebe es aber auch im Bundeswirtschaftsministerium, „das die Federführung bei einer Änderung der Arzneimittelpreisverordnung – oder unseres Honorars – beansprucht und warten will, bis das von ihm in Auftrag gegebene Gutachten vorliegt“. Als positives Zeichen wertete Funke die Tatsache, dass Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe inhaltlich zu dem stehe, „was im Referentenentwurf drin ist“.
Es fänden hierzu Gespräche auf allen Ebenen statt. Letztlich sei es immer ein Geben und Nehmen. Am Ende könnten Faktoren wie das die Pharmaindustrie betreffende Preismoratorium oder das Thema „Zytostatika“ ebenso eine Rolle spielen wie die von den gesundheitspolitischen Sprecherinnen von CDU/CSU und SPD, Maria Michalk und Hilde Mattheis, ins Gespräch gebrachte Kappung der hochpreisigen Arzneimittel, die sie damit begründeten, dass „davon immer mehr auf den Markt kommen“.
Wenn allerdings eine Deckelung der dreiprozentigen Marge ab einer gewissen Preisgrenze vorgenommen werde, so Funkes Kommentar, „würden wir uns die Honorarerhöhungen bei den Rezeptur- und BTM-Gebühren selber finanzieren. Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein.“
Kritik an Zytostatika-Ausschreibungen der Krankenkassen
Kritisiert wurden von der LAK-Präsidentin auch die umstrittenen Zytostatika-Ausschreibungen der Krankenkassen. Vor allem die Ortskrankenkassen seien es, die mit ihrer Praxis, individuell herzustellende Zytostatika exklusiv auszuschreiben, die Versorgungsstruktur in Deutschland gefährdeten. Hier könnten öffentliche Apotheken auf Dauer wirtschaftlich nicht mit großen Herstellerbetrieben mithalten. Von daher begrüßte Funke die Absicht der ABDA, den Krankenkassen dieses Ausschreibungsgebaren mit Hilfe des AM-VSG untersagen zu lassen.
Zurückhaltend äußerte sie sich an dieser Stelle zu der aus dem Deutschen Apothekerverband stammenden Idee, die Hilfstaxe zu reduzieren, wenn die Kassen im Gegenzug ihre umstrittene Zytostatika-Ausschreibungspraxis einstellen würden. Als Rabatt sei dazu ein Volumen in Höhe von 150 Millionen Euro ins Spiel gebracht worden.
Zugleich sprach die Kammerpräsidentin den sich in jüngster Zeit wieder abzeichnenden Trend an, Apotheker verbal zu attackieren, statt sich sachlich mit deren Positionen auseinanderzusetzen. So werde versucht, Pharmazeuten zu diskreditieren, indem man die Apothekerschaft als „Zunft“ verunglimpfe und ihnen „verkrustete Strukturen“ vorwerfe, die dringend grundlegende Veränderungen und „mehr Wettbewerb“ benötigten.
In diesem Zusammenhang erinnerte Funke an das Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ und eine diesbezügliche Anregung von Dr. Rudolf Diefenbach – nämlich dabei auch verstärkt auf die Nachwuchsfrage einzugehen. Das habe die ABDA bereits aufgegriffen. Die Kampagne werde sich schwerpunktmäßig mit Themen wie „Rezeptur“ und „Nachwuchs“ befassen. Die Leistungen, die die Apotheken für die Bevölkerung erbrächten, wolle man nicht nur auf Bahnhöfen und in Flughäfen großer Städte, sondern ebenso an den Litfaßsäulen kleinerer Orte verdeutlichen.
Gleichstellung der Apotheker gefordert
Auf die eHealth-Gesetzgebung eingehend, stellte die LAK-Präsidentin nochmals klar, dass man auf Bundesebene weiter dafür kämpfe, bei der Fortschreibung dieses Gesetzes gleichberechtigt neben den Ärzten in die Regelungen aufgenommen zu werden. Bis dahin würden die Apotheker in puncto Medikationsplan die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. „Wenn der Patient es wünscht, machen wir handschriftliche Ergänzungen – und wenn wir den Plan vorliegen haben, werden wir natürlich auf Interaktionen achten. Wir haften auch für das, was wir im Plan ergänzen beziehungsweise was wir nicht gesehen haben. Aber wir sind nicht verpflichtet, neue Pläne zu erstellen oder gar Medikationsanalysen durchzuführen.“
Im weiteren Verlauf ihrer Ausführungen streifte Funke außerdem das – auf Bundesebene anstehende – Thema „Wahlen“. Dies betreffe sowohl den DAV wie die BAK und die ABDA. Im LAK-Vorstand habe man formuliert, was man von einem ABDA-Präsidenten erwarte. „Der oder die muss eine Integrationsfigur sein und braucht Charisma und Eloquenz.“ Wichtig sei eine sachliche und nüchterne Herangehensweise an Aufgaben und Probleme, gepaart mit Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit, „sowie ein Netzwerk sowohl in die Politik wie auch in andere Heilberufe“.
Begleitende Unterrrichtsveranstaltungen
Abschließend berichtete Funke, dass die in Marburg durchgeführten Begleitenden Unterrichtsveranstaltungen aus Sicht aller Beteiligten ein großer Erfolg gewesen sei. „Wir haben sehr gute Unterstützung durch die Universität Marburg bekommen. Im nächsten Jahr werden wir diese Veranstaltung im Frühjahr in Frankfurt und im Herbst wieder in Marburg anbieten.“
Gut angelaufen sei auch die Fortbildung vor Ort, also die „Pseudo-Customer-Besuche“. Die Auswertung werde die Kammer im nächsten Jahr präsentieren.
Wechsel in der Bereichsleitung Pharmazie
LAK-Geschäftsführer Ulrich Laut informierte die Delegierten über einen Wechsel in der Leitung des Bereichs Pharmazie. Zum 1. Januar kommenden Jahres übernehme Apothekerin Johanna Hauser diese Position. Die bisherige Leiterin, Annegret Birr, gehe in den Ruhestand.
© Foto Photographee.eu/shutterstock.com
Erscheinungsort: Frankfurt am Main. Erscheinungsweise: monatlich. Für Mitglieder der Landesapothekerkammer Hessen ist der Bezug kostenfrei.

References: EuGH 
 EuGH 
 § 79
 § 2
 § 7
 § 48
 EuGH 
 § 78
 § 78
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH