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Timestamp: 2017-02-25 14:24:45+00:00

Document:
AGV Geschäftsbericht 2013 by PAC Werbeagentur - issuu
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2013 Haus der Arbeitgeberverbände in Nordhessen
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Mitglieder im Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen, Bezirksgruppe Nordhessen e. V.
Stand: 1. M채rz 2014
&SOHN GMBH
Ausgewogener Tarifabschluss bereits in der vierten Verhandlungsrunde.
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V., Geschäftsstelle Nordhessen
Umbau des deutschen Energiesystems:
ökologische Wirkung durch ökonomischen Erfolg.
Ausbildung und Qualifikation groß geschrieben.
Arbeitskreise der Wirtschaft für Kommunalfragen in Nordhessen
Netzwerke mit feinen Maschen und großer Tragkraft.
Das Bild zeigt das Abgießen von flüssigem Stahl in eine Kupferkokille, aus der nach dem Erstarren die sogenannte ‚Talerprobe‘
entnommen wird. Sie ist Teil des Qualitätsverfahrens und dient der anschließenden Prüfung durch das Spektrometer, um die
richtige Beschaffenheit des Stahls zu überwachen.
Ausgewogener Tarifabschluss bereits
in der vierten Verhandlungsrunde.
am 16. Mai 2013 hat sich die Tarifgemeinschaft M+E-Mitte mit der IG Metall auf eine Entgelterhöhung in zwei
Schritten geeinigt: Zum 1. Juli 2013 wurden die Tabellenentgelte und die Ausbildungsvergütungen um 3,4 Prozent
erhöht, zum 1. Mai 2014 erfolgt eine weitere Erhöhung um 2,2 Prozent. Die Gesamtlaufzeit des Tarifvertrags beträgt
20 Monate vom 1. Mai 2013 bis zum 31. Dezember 2014.
Der Abschluss ist ein tragfähiges Ergebnis für die Betriebe und stellt einen ordentlichen Realzuwachs für die
Beschäftigten dar. Der Abschluss sorgt aufgrund seiner langen Laufzeit für Planungssicherheit, die unsere
Unternehmen wünschen, gerade bei den unsicheren Konjunkturaussichten. Die Gesamtsituation der M+E-Industrie
ist sehr durchwachsen, die Wachstumsprognose verhalten. Insbesondere der wichtigste Exportmarkt Europa steckt
in der Rezession. In solch unsicheren Zeiten ist es gut, dass die Tarifpolitik mit Augenmaß für Ruhe sorgt.
Die Belastungen, die der Tarifvertrag mit sich bringt, sind für viele unserer Unternehmen gerade noch verkraftbar.
Für die Beschäftigten bedeutet dieser Abschluss eine sehr ordentliche Steigerung der Reallöhne in 2013 aber auch
im laufenden Jahr 2014. Mit den beiden Nullmonaten Mai und Juni 2013 und der langen Laufzeit sowie der moderaten Erhöhung zum 01. Mai 2014 enthält er vertretbare Komponenten.
Petra Hülshorst
Division Powertrain, Bebra
Dipl.-Wi.-Ing. Carsten Rahier, MBA
Dipl.-Ing. Steffen Riepe
F. W. Breithaupt & Sohn GmbH & Co.
Honeywell Process Solutions RMG
Regel + Messtechnik GmbH, Kassel
Dipl.-Ing. Klaus Lingelmann
ALSTOM Grid GmbH,
Hochspannungstechnik, Kassel
verlässlich + fair. Das war unser Motto in der Tarifrunde 2013. Diese Grundhaltung ist nach wie vor richtig. Sie
berücksichtigt das Machbare unter den aktuellen Rahmenbedingungen. Die Tarifpartner in der Metall- und ElektroIndustrie haben bewiesen, dass bei einer von gegenseitigem Vertrauen getragenen Tarifkultur ein zügiges
Verhandlungsergebnis ohne verstaubte Rituale möglich ist. Im Interesse der Unternehmen und deren Mitarbeitern
wünsche ich mir das auch für die Zukunft.
Bild: Präzise Oberflächenbearbeitung durch Peikko bei der Herstellung von Verbindungsbauteilen für den Stahlbetonbau
Dipl.-Bw. Werner Quade
Werk Eschwege
Daimler AG , Mercedes-Benz Werk,
Politik der großen Koalition bereitet der Wirtschaft Bauchschmerzen
Sozialversicherungssysteme müssen finanzierbar bleiben.
Der Arbeitsmarkt hat sich in Nordhessen seit 2005 extrem gut entwickelt. Die Arbeitslosigkeit hat sich nahezu halbiert. Insbesondere die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie haben kräftig Personal aufgebaut. Hierzu
haben auch die mit Augenmaß erfolgten Tarifrunden in den letzten Jahren beigetragen. Tarifpolitik ist die eine Sache,
die Politik der großen Koalition eine andere. Die beabsichtigten Änderungen durchkreuzen den mit der Agenda 2010
erfolgreich eingeschlagenen Weg.
Die Einführung des Mindestlohnes wird sich insbesondere in den weniger qualifizierten Bereichen negativ auf die
Beschäftigung auswirken und stellt die Aushöhlung der im Grundgesetz normierten Tarifautonomie dar.
Das beabsichtigte Rentenpaket ist ein kapitaler Fehler, der zulasten der Beitragszahler, also der Arbeitgeber und der
Arbeitnehmer, sowie aller Steuerzahler geht. Schätzungen gehen von etwa 60 Mrd. Euro zusätzlich bis zum Jahre
2020 und bis zum Jahr 2030 von sogar 160 Mrd. Euro aus. Die Rentenpläne werden darüber hinaus die ohnehin
schon problematische Lage auf dem Fachkräftemarkt weiter anheizen. Der Wirtschaft gehen durch die Möglichkeit
der Frühverrentung gerade die Beschäftigten verloren, die über viel Wissen und Erfahrungen verfügen.
Positive Ansätze gibt es beim Thema „Tarifeinheit“. Hier sind jedoch langfristig verfassungsrechtliche Klageverfahren
z. B. durch die Spartengewerkschaften zu erwarten, wenn eine gesetzliche Stärkung des repräsentativen Tarifvertrages
tatsächlich auf eine gesetzliche Grundlage gestellt wird. Der Gesetzgeber ist aber gehalten, das unverhältnismäßig
hohe Druckpotenzial der Spartengewerkschaften einzuschränken. Dies wird mit der Bevorzugung des repräsentativen Tarifvertrages im Betrieb mit entsprechender Friedenspflicht auch bezüglich des verdrängten Tarifvertrages
Die Arbeitgeberverbände werden versuchen, ihren Einfluss geltend zu machen und die große Koalition in ihren
Gesetzgebungsvorhaben zu begleiten, um die Erfolge auf dem Arbeitsmarkt nicht zu gefährden. Die
Sozialversicherungssysteme müssen finanzierbar bleiben, um die Beschäftigung weiter auszubauen, damit auch 2014
für uns alle ein erfolgreiches Jahr wird.
Wir begrüßen die neuen Mitglieder der Bezirksgruppe Nordhessen e. V. des Verbandes der Metall- und ElektroUnternehmen Hessen. Aktuell hat unsere Bezirksgruppe zum Redaktionsschluss am 1. März 2014 damit
138 Mitgliedsunternehmen.
ACO Industrie Vertriebs GmbH,
Henschel GmbH, Kassel
Dr.-Ing. Ulrich Esterer GmH & Co. KG,
GmbH, Battenberg
Fehr Stahl- & Leichtmetallbau,
Beim Besuch der Ausbildungswerkstatt:
Hauke Schuler (Personalleiter der Daimler AG
Mercedes-Benz Werk Kassel), Dipl.-Wi.-Ing.
Carsten Rahier (1. stellv. Vorsitzender im
Verband der Metall- und ElektroUnternehmen in Nordhessen), Jürgen
Kümpel (Geschäftsführer des Verbandes)
und Mario Jungk (Ausbildungsmeister im
Mercedes-Benz Werk Kassel).
Metall- und Elektro-Verband legt Ergebnisse der Herbstumfrage vor
Das Herz der Wirtschaft in Nordhessen ist gesund und schlägt kräftig.
87 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Metall- und Elektro-Verbandes in Nordhessen beurteilen ihre allgemeine
Geschäftslage als befriedigend bis gut. Knapp ein Viertel geht sogar davon aus, dass sich dieser Zustand in den
nächsten sechs Monaten halten und weiter verbessern wird. Auch die Entwicklung der aktuellen und erwarteten
Auftragsbestände, Umsätze und Erträge zeichnet ein einheitliches Bild: Das Herz der Metall- und Elektro-Industrie in
Nordhessen ist gesund und schlägt kräftig.
Auswirkungen eines Mangels an
qualifizierten Nachwuchskräften
Der Vergleich mit der Vorjahresumfrage deutet auf eine Stabilisierung der momentanen und erwarteten Geschäftslage
hin. Im Gegenzug lassen die aktuellen Zahlen die pessimistischen Einschätzungen des letzten Jahres hinter sich:
Sagten 2012 noch 23 Prozent der Befragten, dass ihre allgemeine Geschäftslage schlechter bis erheblich schlechter
wird, sinkt der aktuelle Wert auf acht Prozent. Ins Jahr 2014 werden einerseits große Hoffnungen gesetzt, begleitet
von großen Herausforderungen in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und Deckung des Fachkräftebedarfs.
Die M+E-Industrie ist seit jeher sehr ausbildungsstark. 90 Prozent der befragten Unternehmen bilden aus und werden
dies auch weiterhin tun. Denn schon jetzt ist der Arbeitskräftemangel deutlich spürbar, und zwar gleichermaßen bei
Auszubildenden, allgemeinen Fachkräften und Akademikern. Dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen. Hier lautet die Grundtendenz: Je höher die Qualifikationsanforderungen, desto
schwieriger wird es sein, geeignete Fachkräfte zu finden. „Ausbilden, Motivieren, Qualifizieren“ muss daher die Formel
lauten, wenn Unternehmen erfolgreich bleiben wollen.
bei allgemeinen Fachkräften
Die Auftragsbestände der Unternehmen sind ...
... im Vergleich zum Frühjahr ...
... im Moment ...
... im kommenden Halbjahr ...
eher zunehmend
In welchen Bereichen ist in Ihrem Unternehmen Arbeitskräftemangel spürbar?
nat.-wiss./technisch
Von links: Jürgen Kümpel, Geschäftsführer des nord­hessischen
Verbandes der Metall- und Elektro-Unternehmen, Petra
Hülshorst, Vorsitzende des Verbandes, Dr. Hans-Friedrich
Breithaupt, Constanze Kurz, Carsten Rahier, 1. stellv.
Vorsitzender mit seinen Vorstandskollegen Werner Quade und
Steffen Riepe. Nicht im Bild sind die Vorstandsmitglieder Klaus
Lingelmann, Hauke Schuler und Thorsten Dietz.
Sprecherin des Chaos Computer Clubs zu Gast beim Arbeitgeberverband
„Datensatz Mensch - Verlieren wir unsere digitale Mündigkeit?“
Woher weiß Amazon, dass ich Gitarre spiele, obwohl ich dort nur Bücher kaufe? Warum findet Facebook jeden
meiner Bekannten? Auf welche Daten hat der Staat Zugriff, und was kann er aus ihnen herauslesen? Das beleuchtete Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC) und technische Sachverständige der EnquêteKommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages, in ihrem Vortrag bei der
Jahresmitgliederversammlung des nordhessischen Verbandes der Metall- und Elektro-Unternehmen.
Von links: Dr. Konrad Joecks,
Geschäftsführer der ZF
Luftfahrttechnik GmbH in Calden;
Matthias Henke, Geschäftsführer
der Henschel GmbH in Kassel mit
Dr. Jörg W. Kremer, kaufm.
Geschäftsführer der Gebr. Bode
GmbH & Co. KG in Kassel.
Vor rund 100 aufmerksamen Zuhörern in der ReLaunch im Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe berichtete die Autorin
des Buches „Die Datenfresser“, wie Internetnutzer aufgespürt und durchleuchtet werden und wer daran verdient:
„Etwa sechs Stunden verbringt der Durchschnittsnutzer täglich in sozialen Netzwerken inklusive Mobiltelefone,
wobei google und Facebook zu den meist besuchten Plattformen zählen. Nur die wenigsten Nutzer wissen, dass
sie beim Hochladen ihrer Fotos, Videos und Texte eine Einwilligung zur Datenverarbeitung erklären.
Für die Plattform-Betreiber weisen solche Daten ein beträchtliches Potenzial aus, um persönliche Interessen,
Hobbys und Kaufverhalten auszuforschen. Zudem werden Kollegen und Bekannte algorithmisch gefunden und
neue Freunde vorgeschlagen. Und durch Mobiltelefone kann der Nutzer an fast jedem Punkt der Erde geortet
werden. Durch die Zusammenführung der vielen Daten wird das Profil eines jeden einzelnen Benutzers irgendwann
unverwechselbar“, erklärte Constanze Kurz.
Abschließend warnte sie davor, persönliche Daten und private Fotos bedenkenlos ins Netz zu stellen. Damit gebe
man die Rechte an jeglicher zukünftiger Nutzung an Dritte ab und könne sie nur schwer und mit großem Aufwand
aus dem Web löschen, so Kurz.
Hannu Lehtomäki,
Geschäftsführer der Peikko
Deutschland GmbH in Waldeck
mit Gattin Sari, umrahmt von
Heika und Claus-Peter Hartmann,
beide Geschäftsführer der
GmbH & Co. KG in Kaufungen.
Von links: Jürgen Kümpel, Geschäftsführer des nordhessischen Verbandes der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen; Reinhard Heerdt,
Geschäftsführer der HERKULES-PRESSWERK Reukauf GmbH & Co. KG in Niestetal; Axel Freitag, ehem. Geschäftsführer der ALSTOM Power Energy
Recovery GmbH in Kassel; Bernd Schöpe, Geschäftsführer der Reitz Umwelttechnik & Ventilatorentechnik GmbH & Co. KG in Hess. Lichtenau;
Karsten Stückrath, Geschäftsführer der ALSTOM Power Energy Recovery GmbH in Kassel und Frank Wagner, Geschäftsführer der Henschel
Antriebstechnik GmbH, Kassel.
Krankenstandumfrage 2013
Fehlzeiten steigen – Arbeitgeber sorgen mit betrieblichem
Gesundheitsmanagement vor.
Der Krankenstand steigt seit Mitte der letzten Dekade kontinuierlich an. Diese Tendenz hat sich auch 2013 fortgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der durchschnittliche Gesamtkrankenstand von 5,49 Prozent auf 5,79 Prozent.
Dies ist das Ergebnis unserer verbandsinternen Umfrage, an der sich 85 Unternehmen aus Nordhessen mit insgesamt
37.450 Beschäftigten beteiligten.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie veränderter Arbeitsbedingungen kommt der betrieblichen
Gesundheitsförderung ein steigender Stellenwert zu. Gesunde und motivierte Mitarbeiter/innen sind die wichtigste
Ressource für Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Darüber hinaus gewinnt ein
‚gesundes‘ Unternehmen an Attraktivität für zukünftige Fachkräfte. Die Arbeitgeber haben das erkannt und reagieren
mit vielfältigen Angeboten. Für klein- und mittelständische Unternehmen ist dies eine Chance, im Wettbewerb zu
den Großen gleich zu ziehen oder sich Vorteile zu verschaffen.
Statistik der Krankenstände aus der
nordhessischen Metall- und Elektroindustrie, der chemischen Industrie
und aus dem Dienstleistungsbereich.
M+E Verband und seine Mitglieder beim 15. Tag der Ausbildung und des dualen Studiums
Jugendliche informierten sich in Frankenberg bei 54 Ausstellern über
Ansturm auf die Frankenberger Ederberglandhalle: Gemeinsam mit der Viessmann Werke GmbH & Co. KG in
Allendorf/Eder, der Kreishandwerkerschaft in Waldeck-Frankenberg, der Frankenberger Ortenbergschule und der
Korbacher Agentur für Arbeit organisierte der nordhessische Verband der Metall- und Elektro- Unternehmen den 15.
Tag der Ausbildung und des dualen Studiums.
Etwa 650 Schüler, deren Eltern und Lehrer informierten sich über das breit gefächerte Ausbildungsangebot der insgesamt 54 Aussteller aus Handwerk, Dienstleistung, Handel und Industrie. Auch die M+E-Mitgliedsfirmen EWIKON
Heißkanalsysteme GmbH, Druck- und Spritzgusswerk Hettich GmbH & Co. KG, Eisenwerk Hasenclever & Sohn GmbH,
GÜNTHER Heisskanaltechnik GmbH und Frank Walz- und Schmiedetechnik GmbH präsentierten ihr vielfältiges
Berufsportfolio und standen den Jugendlichen Rede und Antwort.
Die Ausbildungsmesse wird jährlich organisiert von
(hintere Reihe v. l.): Georg Glade (Viessmann Werke),
Tanja Seraphin (Kreishandwerkerschaft), Otmar
Hanickel und Ute Hetzler (Agentur für Arbeit),
Kai Bremmer (Kreishandwerkerschaft), Frauke Syring
(M+E Verband Nordhessen) und Marcel Himmelmann
(Ortenbergschule).
An den Ständen von EWIKON und Hettich
informierten sich die Schülerinnen u. a.
über die Berufe der Werkstoff­mechanikerin
und der Zerspanungs­mechanikerin.
Am Verbandsstand präsentierte sich auch
die Kasseler Mitgliedsfirma Bombardier
Transportation GmbH mit ihrem
azubi- & studientage in den Messehallen Kassel
7.000 Besucher: Großes Interesse der Jugendlichen an
M+E Ausbildungsplätzen und dualen Studiengängen.
An dem Stand des Verbandes der Metall- und Elektro-Unternehmen konnten die Jugendlichen alles Wissenswerte
über die rund 80 Metall- und Elektro-Ausbildungsberufe (M+E) erfahren, sich in einem Online-Eignungstest der M+E
Homepage „ichhabpower.de“ beweisen und ihre Personalien für einen M+E Bewerberpool hinterlassen. Dieser wurde
dann nach der Messe allen Mitgliedsunternehmen für ihre eigene Nachwuchsrekrutierung zur Verfügung gestellt.
Nicht nur am Messestand des Verbandes herrschte großer Andrang. Die knapp 7.000 Schüler, Eltern und Lehrer
strömten auch zu den anderen 75 Ausstellern in den Messehallen, um sich Informationen aus erster Hand über
Ausbildung und Studium einzuholen. Darunter waren auch die Kasseler M+E Mitgliedsunternehmen ALSTOM Grid
GmbH, Gebr. Bode GmbH & Co. KG, Daimler AG Mercedes-Benz Werk Kassel, Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG,
Paul Beier GmbH Werkzeug- und Maschinenbau & Co. KG und sera GmbH in Immenhausen.
Die nächsten azubi- & studientage finden am 19. / 20. September 2014 statt.
Knifflige Fragen galt es im Online-Eignungstest des M+E Portals „ichhabpower.de“ zu meistern. Auf der Plattform finden die Jugendlichen ihren
Masterplan zum Erreichen des Traumberufs. M+E Mitgliedsfirmen bietet das Portal die Möglichkeit, freie Ausbildungs- oder Praktikumsplätze
und Angebote für ein Duales Studium einzustellen.
Tag der Industriekultur in Nordhessen // BLAUER SONNTAG
„Bei der Arbeit. Nach der Arbeit.“ Ausstellung mit Fotos
von Dieter Schwerdtle.
Als Vorbote der Museumsnacht 2013 und passend zum Leitmotiv FAKTOR MENSCH – ARBEITSWELTEN zeigten das
netzwerk nino, das Stadtmuseum Kassel und der Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Nordhessen Teile
der Ausstellungen BEI DER ARBEIT – NACH DER ARBEIT des Kasseler Fotografen Dieter Schwerdtle (1952-2009) im
Südflügel des Kasseler Kulturbahnhofs.
Als Pendant zu den Porträts von Menschen aus Ban Cha-Om in Thailand, dem Heimatort seiner Ehefrau, entstanden
Bilder von Industriearbeitern aus Nordhessen. Selbstbewusst zeigen sie sich in ihrer Arbeitskleidung, mitunter ein
Werkzeug in der Hand. Die großformatigen Dreiviertel-Porträts geben dem Betrachter das Gefühl einer realen
Begegnung mit den Abgebildeten.
Warum beschäftigt sich ein Arbeitgeberverband mit dem Thema Porträtfotografie? Die Antwort auf diese berechtigte Frage: Die Industriearbeit hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Mithilfe von
Schwerdtles einfühlsamer, authentischer Fotografie wird demonstriert, dass Industrie nur noch wenig zu tun hat
mit geruchsintensiven, lauten, warmen oder gar schmutzigen Arbeitsplätzen.
Darüber hinaus sind die Porträts eine sehr persönliche Würdigung der Beschäftigten in den Unternehmen, vom
Lageristen über den Fertigungstechniker, dem Ingenieur und Feinmechaniker, dem Elektroniker und Auszubildenden.
eröffnete die Ausstellung,
Dr. Alexander Link (Stadtmuseum
Kassel) und Dipl.-Wi.-Ing. Carsten
Rahier MBA, 1. stellvertretender
Vorsitzender des Verbandes der
Metall- und Elektro-Unternehmen
in Nordhessen beleuchteten aus
unterschiedlichen Blickwinkeln die
ausgestellten Porträts. Rechts
Verbandsgeschäftsführer Jürgen
Kümpel.
Über 2.500 Interessierte besuchten die
Ausstellung BEI DER ARBEIT – NACH
DER ARBEIT im Südflügel des Kasseler
Kulturbahnhofs, die mit Ende der
Museumsnacht 2013 schloss.
„Große Menschen, großartige Bilder.
Diese Ausstellung war fällig.“
„Die Ausstellung hat mir gefallen, besonders das Bild in der ersten Reihe
in der Mitte mit der Frau mit den blonden Haaren.“
„In Bewunderung des Ausdrucks der Hände!“
„Meine Porträts gehen vom Tatsächlichen
aus. Sie täuschen nicht, also können sie
auch nicht enttäuschen. Es geht nicht um
Life-Style, sondern um das Wirkliche im
Alltäglichen.“
„Schöne Bilder, und ich habe meinen Kumpel gesehen.“
„Beeindruckende Bilder!“
Dr. Arnold Müller,
Vorhaben der Großen Koalition zu Zeitarbeit und Werkverträgen:
Erhebliche Bedenken aus Unternehmersicht.
Hat der Gesetzgeber noch in der letzten Legislaturperiode aus arbeitsrechtlicher Sicht notwendige Gesetzesänderungen nicht auf den Weg gebracht, müssen wir der neuen Großen Koalition nach ihrer Arbeitsaufnahme
hektische Betriebsamkeit konstatieren. Es drohen Gesetzesänderungen, die die Flexibilität der Unternehmen
erschweren werden.
Gesetzlich festgelegt werden soll eine Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten für Zeitarbeitnehmer, wobei
abweichende Lösungen durch Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung möglich sein sollen. Zeitarbeitnehmer sollen
zudem spätestens nach neun Monaten wie Stammarbeitnehmer bezahlt werden. Außerdem soll gesetzlich normiert werden, dass Zeitarbeitnehmer grundsätzlich bei den betriebsverfassungsrechtlichen Schwellenwerten zu
berücksichtigen sind. Allenfalls zu begrüßen ist, dass die Tarifvertragsparteien und die Betriebsparteien
Abweichungen von der Höchstüberlassungsdauer regeln sollen.
Die pauschale Berücksichtigung der Zeitarbeitnehmer bei den betriebsverfassungsrechtlichen Schwellenwerten
lässt dagegen unberücksichtigt, dass die Zeitarbeitskräfte nach wie vor nicht Arbeitnehmer des Einsatzbetriebes
sind, sondern des Verleiherbetriebes. Demnach liegt deren betriebsverfassungsrechtliche Vertretung beim
Verleiherbetrieb. Dort stehen den Zeitarbeitnehmern sämtliche Rechte aus dem Betriebsverfassungsgesetz zu.
Dabei sollte es bleiben. Die Berücksichtigung von Zeitarbeitnehmern bei den Schwellenwerten war nach der Praxis
des BAG in der Vergangenheit von dem jeweiligen Sinn und Zweck der in Frage stehenden betriebsverfassungsrechtlichen Vorschrift abhängig.
Auch die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Maßnahmen zur Verhinderung des Missbrauchs von Werkverträgen
sind bedenklich. Die geplante gesetzliche Festlegung der von der Rechtsprechung entwickelten Abgrenzungskriterien
zwischen ordnungsgemäßem und missbräuchlichem Fremdpersonaleinsatz macht keinen Sinn, da bereits ein
entwickelter Abgrenzungskatalog der Rechtsprechung existiert. Für die Abgrenzung kommt es jeweils auf den
Einzelfall an. Eine pauschale gesetzliche Vorgabe würde die Möglichkeit der Prüfung des Einzelfalles nahezu ausschließen.
Ebenfalls darf es nicht dazu kommen, dass aufgrund der gesetzlichen Indizien auf einen Scheinwerkvertrag zu
schließen sein soll. Eine gesetzliche Vermutung für die Vorlage eines Scheinwerkvertrages würde dazu führen, dass
Werkverträge allein aufgrund der damit einhergehenden Risikopotenziale nahezu ausgeschlossen würden.
Schließlich ist auch eine Erweiterung der Informations- und Unterrichtungsrechte des Betriebsrates nicht erforderlich. Bereits jetzt hat der Betriebsrat umfangreiche Informationsrechte beim Einsatz von Fremdpersonal.
Weitergehende Regelungen beschränken die wirtschaftliche Betätigungsfreiheit der Unternehmen zusätzlich.
Es bleibt zu hoffen, dass den geschilderten Vorhaben der Großen Koalition keine Taten folgen werden.
BAG-Rechtsprechung zu den gesetzlichen Schwellenwerten
Das Bundesarbeitsgericht hat jüngst weitreichende Entscheidungen zu gesetzlichen Schwellenwerten getroffen. Den
Anfang machte das Urteil vom 18.10.2011 (1 AZR 335/10). Dieses erging zum Schwellenwert des § 111
Betriebsverfassungsgesetz und besagt, dass Leiharbeitnehmer mit über dreimonatiger Einsatzzeit im Entleihbetrieb
künftig bei Betriebsänderungen zu berücksichtigen sind. Den Schwellenwert des § 23 Kündigungsschutzgesetz hat
sich das BAG seinem Urteil vom 24.01.2013 (2 AZR 140/12) vorgeknöpft. Dieser Wert entscheidet über die
Anwendbarkeit des Gesetzes.
Bislang waren zur Berechnung der Betriebsgröße Leiharbeiter nicht zu berücksichtigen. Nach Auffassung des BAG
sollen diese nun in die Ermittlung des Schwellenwertes einfließen, soweit ihr Einsatz auf einem „in der Regel“ vorhandenen Personalbedarf beruhe. Wann das der Fall ist, hat das BAG freilich nicht definiert.
Zuletzt wurde mit Beschluss vom 13.03.2013 (7 ABR 69/11) der alte betriebsverfassungsrechtliche Grundsatz
„Leiharbeiter wählen, zählen aber nicht“, geknackt. Das BAG hat schlicht erklärt, dass im Entleihbetrieb regelmäßig
beschäftigte Leiharbeitnehmer bei der Größe des Betriebsrats grundsätzlich zu berücksichtigen sind.
Coralie Zilch,
Praktische Relevanz werden diese Neuerungen insbesondere bei der Betriebsratswahl 2014 haben, wenn es um die
Ermittlung der Größe des Gremiums und der Anzahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder geht. Der restriktive
Kurs der Rechtsprechung zur Leiharbeit geht also weiter.
Das pfändbare Einkommen nach der so genannten Nettomethode.
Überraschend hat sich das Bundesarbeitsgericht mit seiner Entscheidung vom 17.04.2013 (10 AZR 59/12) der bis
dahin von einer Mindermeinung in der Literatur vertretenden Auffassung, dass der Arbeitgeber bei der Berechnung
des pfändbaren Einkommens die sog. Nettomethode anzuwenden hat, angeschlossen. Mit diesem Urteil hat das
Bundesarbeitsgericht die Unsicherheiten, denen der Arbeitgeber bisher ausgesetzt war und damit einhergehende
Haftungsrisiken im Wesentlichen beseitigt. Darüber hinaus führt diese Berechnungsmethode zu plausiblen und dem
Gesetzeszweck dienenden Ergebnissen.
Steuern und Sozialversicherungsbeträge werden bei den unpfändbaren Einkommensbestandteilen (z.B. Urlaubsgeld,
Weihnachts- und Überstundenvergütung) nicht zweimal in Abzug gebracht, wie dies bei Anwendung der sog.
Bruttomethode der Fall ist. Hierdurch wird eine Benachteiligung des Pfändungsgläubigers vermieden. Der von den
Pfändungsschutzvorschriften vorgesehene soziale Schutz des Arbeitnehmers wird ebenfalls gewährleistet, da er auch
bei Anwendung der Nettomethode so behandelt wird, als hätte er die unpfändbaren Bezüge nicht erhalten. Nach
Auffassung des Bundesarbeitsgerichts sei schließlich der für den Arbeitgeber eventuell entstehende Mehraufwand
Rebecca Kemper,
Vorsicht bei Kündigungsrechtsstreiten wegen drohender
Lohnnachzahlung.
Bekanntlich enthalten viele Arbeitsverträge so genannte zweistufige Ausschlussfristen. Diese sind einzelvertraglich
oder tarifvertraglich geregelt. Ein gekündigter Arbeitnehmer muss im Falle eines länger dauernden Rechtsstreits
seinen ausstehenden Lohn anmahnen und wenn der Arbeitgeber die Zahlung verweigert, innerhalb einer weiteren
Frist von drei Monaten einklagen. Für lang andauernde Rechtsstreite bedeutet dies, dass der Arbeitnehmer mindestens quartalsweise seinen ausstehenden Lohn geltend machen muss. Konsequent führt dies zu erheblichen
Anwaltskosten für den Arbeitnehmer, wenn er nach zwei bis drei Jahren den Kündigungsrechtsstreit verloren hat.
Aufgrund dieses für Arbeitnehmer unwägbaren Risikos sieht das Bundesarbeitsgericht bei der Geltung der zweistufigen Ausschlussfrist faktisch eine Rechtsverweigerung für den Arbeitnehmer, der dieses finanzielle Kostenrisiko
nicht tragen kann und die Klage auf Vergütung unterlässt. Deshalb hat das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil
vom 19.09.2012 (5 AZR 627/11) entschieden, dass schon allein mit der Erhebung der Kündigungsschutzklage automatisch der Anspruch auf Nachzahlung des Entgelts geltend gemacht ist.
Im Streitfall kann der Arbeitgeber nicht mehr darauf setzen, der Anspruch sei erloschen, da der Kläger keine
Zahlungsklage erhoben hat, vielmehr wird er bei Stattgabe einer Kündigungsschutzklage - unter Umständen für 1–2
Jahre das durch die Kündigungsschutzklage rechtzeitig geltend gemachte Entgelt nachzahlen müssen.
Personalleiterkonferenz bei RGM ExperSite im Mittelfeld
Weiterhin Rechtsunsicherheit beim Urlaubsrecht im Krankheitsfall.
Carsten Buhay,
Am 06.03.2013 fand nach langer Pause wieder eine
Mitgliedsunternehmen statt. Neben einer vorzüglichen
Unterbringung sowie Bewirtung stellte der Gastgeber und
Geschäftsführer der RGM ExperSite GmbH, Herr Frank
Bethge, sein Unternehmen den 35 Gästen der
Personalleiterkonferenz vor. Das Unternehmen bietet alle
wesentlichen Dienstleistungen an, die zum Betrieb eines
Industrieparks notwendig sind. Dazu gehören neben
Mieterbetreuung auch Leistungen aus dem Bereich IT und
Kommunikation, Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin,
Gastronomie, Postdienste, Ausbildungswesen und
Umweltschutzberatung, die auch für andere Interessenten
außerhalb des Industrieparks gebucht werden können.
Hierfür stehen der RGM ExperSite GmbH qualifizierte
Ingenieure, Techniker, Meister sowie Ärzte zur Verfügung.
Dipl.-Ing. Frank Bethge, Geschäftsführer der RGM ExperSite GmbH,
Verbandsgeschäftsführer Jürgen Kümpel und das Team der
Rechtsabteilung mit RA Carsten Buhay, RA Thomas Richter und
RAin Coralie Zilch.
Die Personalleiterkonferenz war geprägt durch das Thema „Urlaubsrecht“. Seit der Schulz-Hoff-Entscheidung des
Europäischen Gerichtshofs (EuGH) wurde das Urlaubsrecht mit dem Entscheidungsdatum vom 20.01.2009 einer
grundlegenden Änderung unterzogen. So hieß es in den Folgejahren zunächst, dass Urlaub, der krankheitsbedingt
nicht genommen werden konnte, nicht verfallen könne. Man musste daher davon ausgehen, das Mitarbeiter, die
mehrere Jahre arbeitsunfähig erkrankt waren, die in dieser Zeit angesammelten Urlaubsansprüche uneingeschränkt
für die Zeit nach der Krankheit ansammeln konnten. Erst mit der Entscheidung vom 22.11.2011 durch den EuGH
(C-214/10) wurde dies korrigiert und das Bundesarbeitsgericht nahm die Entscheidung des EuGH mit seinem Urteil
vom 16.10.2012 (9 AZR 63/11) auf: Urlaub, der krankheitsbedingt nicht genommen werden konnte, trete dem
Folgejahr neu hinzu und unterliege dann dessen Fristenregime. Dieser Urlaub verfalle daher, sofern § 7 Abs. 3 BUrlG
uneingeschränkt Anwendung finde, spätestens 15 Monate nach dem Jahr, in welchem der Urlaub krankheitsbedingt
nicht genommen werden konnte. Neben der Übertragungsdauer waren seit dem 20.01.2009 Urlaubsabgeltungs­
ansprüche, Urlaubsgewährung allgemein sowie die Berechnung von gesetzlichen und übergesetzlichen
Urlaubsansprüchen Gegenstand des Vortrages zum Urlaubsrecht.
M+E Verband veranstaltete Praxisdialog zur Fachkräftegewinnung
Praktische Tipps von Institutionen, um Fachkräftelücke zu schließen.
Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Stellen mit qualifizierten Fachkräften zu besetzen. Andererseits suchen
ehemalige Soldaten, Studierende und Personen mit Migrationshintergrund den Einstieg in das Arbeitsleben. Wie kann
die immer größer werdende Fachkräftelücke geschlossen werden? Und an welche Institutionen können sich Firmen
und Arbeitssuchende wenden? Antworten gab der Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen in Nordhessen, der
auch in diesem Jahr einen „Praxisdialog zur Fachkräftegewinnung“ organisierte.
„Nur durch Qualifizierung und direkte Vermittlung können wir den sich abzeichnenden Fachkräftebedarf mildern. In
der Region Kassel haben wir eine Vielzahl von Institutionen, an die sich unsere Betriebe bei Bedarf wenden können“,
eröffnete Jürgen Kümpel, Geschäftsführer des Verbandes, die Veranstaltung im Haus der Arbeitgeberverbände in
Kassel. Sechs verschiedene Einrichtungen präsentierten den 35 anwesenden Unternehmensvertretern ihre Angebote
und Projekte: der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD), das Jobcenter der Stadt Kassel, Arbeitgeberservice,
der REFA Regionalverband Hessen Nord, das Zukunftsbüro der Stadt Kassel und Caritasverband Nordhessen-Kassel e. V.,
Netzwerk „Integration durch Qualifizierung (IQ)“, der UniKasselTransfer Career Service sowie der Verein für
Sozialpolitik, Bildung und Berufsförderung e. V. (VSB).
Von links: Jürgen Kümpel (Geschäftsführer des nordhessischen M+E Verbandes), Alexander Appel (REFA Regionalverband Hessen Nord), Jan Benedix
(Zukunftsbüro der Stadt Kassel), Burkhard Walter (Jobcenter der Stadt Kassel, Arbeitgeberservice), Jens Behrmann (UniKasselTransfer Career Service),
Lothar Freitag und Werner Arndt (Berufsförderungsdienst der Bundeswehr, BFD), Claudia Scherbaum (VSB) und Martina Flaspöhler vom Caritasverband.
Arbeitsgemeinschaft Kassel des Deutschen Arbeitsgerichtsverbandes
e. V. zu Gast beim Bundessozialgericht Kassel.
Die Tagung beschäftigte sich mit den sozialrechtlichen Folgen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen. Der
Schwerpunkt des Referates von Vasco Knickrehm, Direktor des Sozialgerichtes Kassel, lag bei der rechtlichen
Betrachtung der sozialrechtlichen Folgen nach Beendigung von Arbeitsverhältnissen in Bezug auf die Gewährung
von Arbeitslosengeld nach dem SGB III und dabei insbesondere auf den Ruhens- und Sperrzeittatbeständen. Unter
Einbeziehung der Rechtsprechung wurden die Vorschriften zur Festsetzung einer zwölfwöchigen Sperrzeit nach
§ 159 Abs.1 Nr.1 SGB III, der Kürzung der Anwartschaft von Arbeitslosengeld und die krankenversicherungsrechtlichen Folgen dargestellt.
Von links: Jürgen Kümpel,
der Metall- und Elektro-Unternehmen
Hessen, Bezirksgruppe Nordhessen e. V.,
Angela Merz-Gintschel, Direktorin des
Arbeitsgerichts Kassel, Vasco Knickrehm,
Direktor des Sozialgerichtes Kassel und
Hans-Jürgen Krömker, DGB Rechtsschutz
GmbH, Büro Kassel.
Blick auf den großen Sitzungssaal
im Innenhof des Bundessozialgerichtes
benannt nach der Kasseler Juristin und
Politikerin Elisabeth Selbert. Sie war
eine der Mütter des Grundgesetzes der
40 nordhessische Personalleiter zu Gast bei W. & L. Jordan GmbH in Kassel
Familienunternehmen präsentierte neues Zentrallager.
Jürgen Kümpel, Geschäftsführer der nordhessischen Arbeitgeberverbände, und die rund 40 Personalleiter staunten
bei der Herbsttagung der Arbeitgeberverbände (AGV), als sie die neue Lagerhalle der Firma W. & L. Jordan GmbH in
Kassel besuchten. „Wir haben dieses Zentrallager in der Eugen-Richter-Straße mit 20.000 m² Grundfläche für über
1,7 Millionen m² Bodenbeläge erst im Jahr 2012 in Betrieb genommen. Wir sind stolz, dass wir mit einem eigenen
Fuhrpark an über 150 LKW einen Lieferservice innerhalb von 24 Stunden garantieren können“, erläuterten Prokurist
Markus Noll und Organisationsleiter Lars Arend von W. & L. Jordan.
Gegründet im Jahre 1919 als Holzhandelsbetrieb zählt das traditionsreiche Familienunternehmen mittlerweile in
dritter Generation heute zu Deutschlands führenden Anbietern in den Branchen Holz, Bodenbeläge und Heimtextilien.
„Alles aus einer Hand – das ist unser Motto“, erklärte Lars Arend bei dem Rundgang. „Bei uns können Handwerker
alles für den Hausbau und die Renovierung bestellen. Der Schwerpunkt unserer Unternehmensaktivitäten liegt bei
der Vermarktung von Parkett, Teppichböden, Gardinen und Tapeten“, ergänzte Arend. Insgesamt beschäftigt Jordan
in 58 Niederlassungen über 1.000 Mitarbeiter, davon etwa 200 in Kassel. Jahr für Jahr starten etwa 25 Jugendliche
ihre Ausbildung bei Jordan.
Bevor die Verbandsjuristen über aktuelle Themen aus der Arbeitswelt informierten, stand eine Führung durch das neue Lager auf dem Programm.
Das Bild entstand vor dem Show-Truck „JOKA Roadstore“, der auf kleinstem Raum über 700 Trendmuster an Parkett- und Laminatböden sowie
Dekostoffe präsentiert: Rund 40 Personalleiter aus Nordhessen mit Jürgen Kümpel, Markus Noll und Lars Arend (am Stehtisch von links).
Richter Rainer Ratz im angeregten Gespräch mit
Verbandsgeschäftsführer Jürgen Kümpel.
Personalleiter-Abschlusskonferenz in Fulda
„Wer verliert, ist selbst dran Schuld!“
Mit dieser provokanten These leitete Rainer Ratz, Richter am Arbeitsgericht Gießen, seinen Vortrag am ersten Tag der
Personalleiter-Abschlusskonferenz ein, die im Jahr 2013 in Fulda stattfand.
Viele gute Tipps eines erfahrenen Richters konnten die Personalleiter mitnehmen. Insbesondere ging es um die abgestufte Darlegungs- und Beweislast sowie Mängel im Parteivortrag. „Eine gute Darlegung ist der wichtigste erste
Schritt. Erst dann erfolgt der Beweis. Ohne vollständige Darlegung der Tatsachen kein Beweis. Wer die nicht darlegt,
ist selbst dran Schuld“, fasste Ratz zusammen.
Die Juristen des Verbandes, Thomas Richter, Rebecca Kemper und Coralie Zilch beleuchteten in ihren anschließenden Kurzvorträgen u. a. die Themen „Finanzielle Haftung des Betriebsrates“, „Pfändungsfreies Einkommen und
dessen Berechnung nach der sogenannten Nettomethode“ sowie „Aktuelle Rechtsprechung zum Allgemeinen
Gleichbehandlungsgesetz“.
Der nächste Tag hielt ein weiteres Highlight bereit: der Besuch bei Element Six (E6), einem hochspezialisierten
Unternehmen in Burghaun. Element Six gehört zur De Beers Gruppe, die u. a. für die Herstellung synthetischer
Diamanten bekannt ist. Allerdings hat das Burghauner Unternehmen, was bereits vor 60 Jahren am Standort gegründet wurde, nichts mit Diamanten zu tun. Vielmehr bildet Element Six in Burghaun mit seinem Know-how die ‚Hard
Material Division‘ im E6-Konzern. Dabei handelt es sich um ultraharte Werkzeuge, die in Minen, im Straßenbau oder
in der Stahlindustrie ihren Einsatz finden.
Nach so viel Kopfarbeit kam die
Bewegung in Form einer
Stadtführung durch die barocke
Altstadt von Fulda gerade Recht.
Geschäftsführer Markus Och stellte die Unternehmensgruppe und den Standort Burghaun vor, der seit 2007 zum
E6-Konzern gehört. Als größter Arbeitgeber der Region (340 Beschäftigte) ist Element Six besonders ausbildungsstark: Mit 32 Auszubildenden der verschiedensten Berufe erreicht das erfolgreiche Unternehmen damit eine Quote
von knapp zehn Prozent. Insgesamt beschäftigt die E6-Gruppe weltweit 2.500 Mitarbeiter und hat nicht weniger als
20.000 Produkte mit 600 Patenten in ihrem Portfolio.
Die Gäste aus Nordhessen wurden vorbildlich und freundlich betreut vom Element Six-Team. Von rechts nach links: Personalleiter Markus Hejl,
Bernd Ries (Technical Manager), Ausbildungsleiter Torsten Hohmann (Supervisor Tool Manufacturing) und Jürgen Wagner (Manager Production
Von links: Thomas Niermann, Fachbereichsleiter des
Integrationsamtes, LWV Hessen, Jürgen Kümpel,
Geschäftsführer der nordhessischen Arbeitgeber­
verbände, Dr. Andreas Jürgens, Erster Beigeordneter
des LWV Hessen und Dr. Arnold Müller, Leiter der
Rechtsabteilung beim Arbeitgeberverband.
50 nordhessische Personalleiter zu Gast beim Landeswohlfahrtsverband Hessen
Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen fördern.
Diabetes, Arthrose, Bandscheibenvorfall - es kann jeden von uns treffen, durch einen Unfall oder durch Erkrankungen.
„Schwerbehindert“ ist eben nicht nur der Rollstuhlfahrer, sondern auch ein äußerlich gesund erscheinender Mensch,
der aber dauerhaft gesundheitliche Einschränkungen hat. Wie schwerbehinderte Menschen vom Landeswohlfahrts­
verband Hessen (LWV) unterstützt werden und welche Aufgaben dabei das dort angesiedelte Integrationsamt
wahrnimmt, erfuhren ca. 50 nordhessische Personalleiter bei der Sommerkonferenz der Arbeitgeberverbände (AGV)
im Kasseler Ständehaus.
„Aktuell sind 100.000 Schwerbehinderte in hessischen Unternehmen beschäftigt. Etwa 13.000 Menschen mit
Behinderung sind als arbeitslos gemeldet und suchen noch einen für sie geeigneten Arbeitsplatz“, eröffnete Jürgen
Kümpel, Geschäftsführer der nordhessischen Arbeitgeberverbände, die Tagung. „Schwerbehinderte Menschen sind
hoch motiviert, leistungsfähig und dankbar, wenn sie wieder in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden“, weiß der
Erste Beigeordnete des LWV, Dr. Andreas Jürgens. „Wir möchten zudem deutlich machen, dass die Beschäftigung
Schwerbehinderter auch viele Vorteile für Arbeitgeber mit sich bringt“, ergänzte Jürgens. So bietet das Integrationsamt
als ein Fachbereich des LWV Hessen den Arbeitgebern zum Beispiel Beratung und finanzielle Unterstützung bei der
Gestaltung von behinderungsgerechten Arbeitsplätzen an. Zudem können auch Zuschüsse für neue Arbeits- und
Ausbildungsplätze beantragt sowie Arbeitsassistenten zur Verfügung gestellt werden.
Alle vier Jahre wieder: Betriebsratswahlen
Professor Dr. Franz-Josef Rose, bundesweit ein ausgewiesener Spezialist im Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht,
referierte vor Personalverantwortlichen über Grundlagen, Abläufe und Fallstricke der Betriebsratswahlen 2014.
Sein Rat: Wer sich nicht an die Regeln hält, hat das Nachsehen.
Jahrzehntelang haben Betriebsräte erfolgreich zum sozialen Frieden in deutschen Unternehmen beigetragen. Doch
einige eklatante Fälle von Missbrauch zeigen: Das Mitbestimmungsrecht ist dringend reformbedürftig. Vor knapp 40
Personalverantwortlichen aus den Mitgliedsunternehmen der Verbände machte Professor Dr. Rose deutlich, wie
wichtig die Einhaltung der Regeln bei den Betriebswahlen ist, um zusätzlichen Aufwand, finanzielle und personelle
Ressourcen und Störung des Betriebsfriedens zu vermeiden. Rose, Fachanwalt für Arbeitsrecht und ehrenamtlicher
Richter am Bundesarbeitsgericht in Erfurt, begeisterte die Gäste im Haus der Arbeitgeberverbände durch seinen
lebendigen und sehr informativen Vortrag, der sich eng an den betrieblichen Fragen bewegte.
Von links: Dr. Arnold Müller, Leiter der Rechts­
abteilung beim Verband in Kassel, Professor Dr.
Franz-Josef Rose, Experte für Arbeitsrecht aus
dem Landesverband in Frankfurt, Jürgen Kümpel,
Verbandsgeschäftsführer in Kassel und Fachanwalt
Frauke Syring, Pressereferentin
Die Arbeit der Pressestelle auf einen Blick
Zahlen sind langweilig. Aber nicht diese.
Zu den Aufgaben der Pressestelle gehören neben der Mitgliederbetreuung in erster Linie die Presseund Öffentlichkeitsarbeit, sowohl intern als auch extern.
Messeteilnahmen mit 9.300 Teilnehmern,
Newsletter mit 732 Empfängern,
Pressekonferenzen mit 120 Teilnehmern,
AFK-Veranstaltungen mit 1.052 Teilnehmern,
SCHULEWIRTSCHAFT-Veranstaltungen mit 743 Teilnehmern,
Digitale Wirtschaftskalender mit 8.424 Empfängern,
Pressemitteilungen mit 235 Abdrucken,
Besucher* unserer Website mit 94.665 Seitenaufrufen*
und schließlich: dieser Jahresbericht mit 650 Lesern, Entscheidern und Multiplikatoren aus der Wirtschaft,
Politik und dem öffentlichen Leben.
Traffic | Aktueller Zeitraum 01.01.–31.12.2013*
Besucher und Seitenaufrufe unserer Website konnten 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 55 Prozent gesteigert werden.
Zum zwölften Mal: HESSENMETALL fördert Hessischen Mathematik-Wettbewerb
Mathematik im Berufsleben unverzichtbar.
Jahr für Jahr fördert der M+E Arbeitgeberverband den Hessischen Mathematik-Wettbewerb und richtet gemeinsam
mit der Kasseler Heinrich-Schütz-Schule die Siegerehrung für die nordhessischen Kreissieger aus. Bei der
Würdigung lobte Martin Brauckhage, Leiter Ausbildung der Daimler AG Mercedes-Benz Werk Kassel, die Schüler
für ihre Spitzenleistung. In seiner Laudatio unterstrich er, dass Mathematik im Berufsleben als Basisqualifikation gilt.
Unschlagbar in der Welt der
Formeln und Zahlen:
Die nordhessischen Kreissieger in der
Aula der Heinrich-Schütz-Schule.
Verbandsvertreterin Frauke Syring
und Martin Brauckhage (hintere
Reihe 2. und 3. von links) würdigten
deren Spitzenergebnisse.
M+E Verband besuchte mit Schülern IdeenExpo in Hannover
Raus aus dem Schulalltag, rein ins größte Klassenzimmer der Welt.
Auf gemeinsame Einladung des Arbeitgeberverbandes der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) e. V. und des
nordhessischen Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektro-Unternehmen (M+E) besuchten Schüler des
Schülerforschungszentrums der Albert-Schweitzer-Schule und der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel die
Auf dem Technikevent der Superlative erwartete die Schüler ein besonderes Programm: Zur Begrüßung gab es ein
Lunchpaket, dann führte ein Scout die jungen Gäste aus Kassel durch die Halle und über das Außengelände, wo
sie an Mitmach-Exponaten und bei spektakulären Wissenschaftsshows Naturwissenschaften und Technik live
Am Kautschuktag zur IdeenExpo nach Hannover: Ein erlebnisreicher Technik-Schnuppertag für Kasseler Schüler.
© Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK)
Ein echter Hingucker mit dem
perfekten Dreh: Designer nutzten
Stahl, um ihren Kreationen Form
und Funktion zu geben. Zu sehen
sind spiral geschweißte Groß­
von 610 mm bis 1.676 mm, die in
einem zweistufigen Herstellungs­
verfahren gefertigt wurden.
Website „Haus der Arbeitgeberverbände“ in neuem, responsiven Design
Im Büro, zuhause oder unterwegs: Unser System weiß,
Mit Erscheinen dieses Jahresberichtes am 1. April 2014 geht die neue Website unseres Hauses online. Neben einer
grundlegenden grafischen Erneuerung bietet die Internetseite viele neue Funktionalitäten und ist klar, übersichtlich
und einfach strukturiert.
	Ein Bild-Slider begrüßt Sie beim Aufrufen der Seite.
	Mit der Fahrt der Maus über die Hauptmenüpunkte öffnet sich das jeweilige Aufklappmenü und zeigt alle
Navigationspunkte auf einen Blick.
	Die Volltextsuche ermöglicht das schnelle Auffinden Ihres Suchergebnisses in Windeseile, egal, ob es in Texten,
Adressen oder PDF-Dateien ist. Ab dem 3. Zeichen zeigt das System die Treffer in den jeweiligen Rubriken. Alle
weiteren Zeichen dienen der Verfeinerung der Suchergebnisse.
	Das schwebende Hauptmenü gibt Ihnen jeder Zeit die Möglichkeit, schnell und zielgerichtet in andere Verbände
oder Arbeitskreise zu wechseln.
	Mit dem blauen Rückholbutton unten rechts gelangen Sie schnell wieder in die Startansicht.
	Der Knüller ist jedoch das neue, responsive Design. Unser System erkennt das Gerät, mit dem Sie unsere Website
aufrufen und ordnet die Menüpunkte automatisch nach der Bildschirmgröße Ihres Gerätes an. So können Sie
unterwegs über Ihr Smartphone oder zuhause über das Tablet schnell und bequem alles finden, was Sie suchen.
Aufgebaut und entwickelt haben wir die Website mit unserem bisherigen Partner aus Lübeck, dem IT-Unternehmen
Advantic. Unser Content-Management-System iKISS versetzt uns in die Lage, Inhalte schnell, einheitlich und richtig
zugeordnet selbstständig einzustellen; ob von der Rechtsabteilung, der Geschäftsführung oder der Pressestelle.
Testen Sie unsere neue Website und geben Sie uns Ihre Rückmeldung. Das System bleibt nicht starr, sondern befindet
sich in ständiger Weiterentwicklung. Durch den Newsletter informieren wir Sie über die jeweiligen neuen Features.
Besuchen Sie uns unter www.arbeitgeber-nordhessen.de
M+E Nachwuchswettbewerb "MEINE ZUKUNFT“: Nordhessen räumt erneut ab
Fritz Winter und Georg Sahm sichern sich drei von fünf
„Unsere nordhessischen Nachwuchskräfte haben auch in 2014 wieder mit beeindruckenden Innovationsideen
überzeugt und drei Goldmedaillen nach Nordhessen geholt. Das ist eine herausragende Leistung“, kommentierte
Jürgen Kümpel, Geschäftsführer des Verbandes der Metall- und Elektro-Unternehmen in Nordhessen, das Ergebnis
des M+E Innovationswettbewerbes „MEINE ZUKUNFT“.
Die Preise wurden in vier Kategorien vergeben. In der Kategorie Administration und Personalmanagement setzten
sich die Auszubildenden der Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG aus Stadtallendorf mit dem Projekt „Vom
Schüler zum Azubi – Nachwuchsfindung bei Fritz Winter“ durch. Das Team der Georg Sahm GmbH & Co. KG,
Eschwege sicherte sich mit dem „Tubecut“ den Sieg im Bereich Produktionsablauf und Logistik. In der Kategorie
Einzelne Produkte und Dienstleistungen belegten die Auszubildenden der Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim
den ersten Platz. Die Teams von Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG aus Stadtallendorf und Pfeiffer Vacuum
GmbH, Aßlar teilten sich das Siegertreppchen in der Kategorie Studierende.
Fritz Winter: Sieg für das Projekt
„Vom Schüler zum Azubi Nachwuchsfindung bei Fritz
Fritz Winter: Ein einfacher
Verbesserungsvorschlag für die
betrieblichen Abläufe mit großer
Wirkung. In der Kategorie
„Studierende“ gestartet und
gewonnen. Der Vorschlag wurde
Im Rahmen des Innovationswettbewerbs waren die Auszubildenden und Trainees der 530 HESSENMETALLMitgliedsunternehmen aufgerufen, Ideen zu entwickeln, die ihre Unternehmen erfolgreicher machen.
Das Projekt „Vom Schüler zum Azubi - Nachwuchsfindung bei Fritz Winter“, das von den Auszubildenden der Fritz
Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG aus Stadtallendorf umgesetzt wurde, verfolgt fünf Ziele: Kernberufe für Schüler
interessanter machen, Begeisterung wecken, die Bewerberzahl steigern, eine frühzeitige Bindung an das
Unternehmen herstellen und das bestehende Bewerbungssystem verändern. Das Konzept führt talentierte Schüler
über mehrere Stufen an Berufe und Unternehmen heran: vom Infotag an der Schule, über den jährlich durchgeführten „Tag der Ausbildung“, die „Nacht der Gießereiberufe“, ein Praktikum bei Fritz Winter bis zum Ausbildungsvertrag.
In der betriebseigenen Montage der Georg Sahm GmbH & Co. KG in Eschwege werden durch neue Produkte regelmäßig unterschiedliche Losgrößen an Pneumatikschläuchen benötigt. Die Auszubildenden haben mit dem „Tubecut“
eine Maschine entwickelt, die den Abläng- und Schneidvorgang vollautomatisch ausführt. Durch die innovative
Lösung können Kosten für das Unternehmen eingespart und so den Mitarbeitern mehr Zeit für andere Projekte
Das Studierenden-Team von Fritz Winter präsentierte ein Projekt, das sich auf die Strahlversuche an einer
Freistrahlkabine für Zylinderköpfe bezieht. Bisher wurden die Gussteile mit einem geraden Strahlrohr bearbeitet, was
zu dem Problem führte, dass die Strahldüse aufgrund von geometrischen Gegebenheiten nicht optimal positioniert
werden konnte. Um das Gussstück vollständig zu reinigen, musste es sehr lange bestrahlt werden, was zu
Beschädigungen und zu erhöhtem Ausschuss führte. Eine Veränderung des Strahlrohres führte zu verringerten
Durchlaufzeiten mit deutlicher Zeit- und Kosteneinsparung und einem schonenderen Bearbeiten der Gussstücke.
Alle Gewinner erhielten bei der Preisverleihung im Haus der Wirtschaft Hessen in Frankfurt eine X-Box ONE
Spielkonsole mit dem Spiel Fifa 14. Die Preise überreichte der Jury-Vorsitzende, Wolf M. Mang, Vorstandsvorsitzender
HESSENMETALL und Geschäftsführender Gesellschafter der Arno Arnold GmbH, Obertshausen.
Georg Sahm: Gold für „Tubecut“,
die mühsame Handarbeit durch
eine pragmatische, maschinelle
Lösung ersetzt.
Lange + Co. KG
Daimler AG Mercedes-Benz,
Niederlassung Kassel/Göttingen
Raiffeisenbank e. G., Baunatal
Dipl.-Bw. Roger Siebert
MAS-Industrieservice GmbH
Veltum GmbH,
jeder von uns möchte in einer Gesellschaft leben, die Freiheit gewährt, die stabil ist und ein friedliches Miteinander
organisiert, die eine menschengerechte Umwelt bewahrt, die Kultur, Bildung, und auch Konsum auf hohem Niveau
bietet. Vieles von dem, was wir als Rahmenbedingungen für ein gutes Leben schätzen, ist allerdings nicht umsonst
zu haben. Der Wohlstand einer Gesellschaft hängt ab von einer funktionierenden Wirtschaft.
Unter der Bedingung der Freiheit benötigen wir dazu gut aufgestellte Unternehmen in möglichst großer Vielfalt. Und
das wiederum setzt voraus, dass Menschen sich dafür entscheiden, Unternehmen zu gründen, zu leiten und sich in
Firmen unternehmerisch zu engagieren. Wir brauchen Unternehmer und unternehmerisch denkende Menschen.
Seit letztem Jahr fördert der UNH den Schülerwettbewerb JUNIOR. Zur Startveranstaltung in der Heinrich-SchützSchule Kassel im Oktober 2013 kamen über 120 Schülerinnen und Schülern aus ganz Hessen. Von 37 Schülerteams,
die sich für den Wettbewerb angemeldet haben, kommen 26 aus Nordhessen – ein schöner Erfolg und ein gutes
Zeichen für unsere Region. Bei JUNIOR erleben Schülerinnen und Schüler den Bereich Wirtschaft hautnah. Eine
Schülerfirma gründen, unternehmerisch denken und selbstständig handeln, eine eigene Geschäftsidee entwickeln
und umsetzen, in einem Team zielorientiert zusammenarbeiten, Einblicke in Zusammenhänge der Sozialen
Marktwirtschaft gewinnen – das alles ermöglicht JUNIOR. Und diese intensiven Erfahrungen wirken darauf ein,
welche Perspektiven junge Menschen für ihr weiteres Leben entwickeln.
Im April 2014 werden die Hessensieger des JUNIOR-Landeswettbewerbes in der Universität Kassel gekürt. Der
Veranstaltungsort ist nicht zufällig gewählt, denn es handelt sich um eine besondere Universität. Nur drei deutsche
Hochschulen dürfen den Titel „EXIST Gründerhochschule“ tragen, weil sie das Thema Gründung besonders vorbildlich
voran bringen. Die Formate und Projekte, die von der Uni angeboten und durchgeführt werden, sind bunt, interessant
und sehr erfolgreich. Der UNH engagiert sich hier in der Förderung von Projekten der UniKasselTransfer. Mit der
Unterstützung von JUNIOR wollen wir Vorarbeit leisten und das Thema „Unternehmertum“ breiter im Bildungsprozess
Nordhessen ist seit vielen Jahren in einem rasanten Aufholprozess. In der UNH-Studie „Wachstumspotenziale der
Region Nordhessen – Eine empirische Bestandsaufnahme“ haben wir Arbeitsfelder identifiziert, in denen diese
Entwicklung weiter voran getrieben werden kann. Hier bleiben wir am Ball. Wenn es uns gelingt, bei den jungen
Menschen die Begeisterung für unternehmerische Selbstständigkeit als zukunftsfähiges Lebensmodell zu wecken,
haben wir viel geschafft.
Auch Sie können etwas tun! Gewähren Sie jungen Menschen Praktika in Ihren Unternehmen oder stellen Sie Ihr
Unternehmen in Schulen vor. Entsprechende Angebote und Möglichkeiten gibt es reichlich, und wir vermitteln dabei
gerne. Tragen Sie dazu bei, ökonomische Kompetenz zu vermitteln und junge Menschen zum Unternehmer-werden
Unternehmerverband Nordhessen wählt Vorstand
Vorsitzender Stefan Lange: Kassel-Calden eine Chance geben.
In seiner 17. Mitgliederversammlung wählte der Unternehmerverband Nordhessen e. V. für die nächsten zwei Jahre
den Vorstand neu. In seinem Amt bestätigt wurde der bisherige Vorsitzende, Stefan Lange, Geschäftsführender
Gesellschafter der LANGE & CO. KG in Kassel.
In der Rede an die UNH-Mitglieder bekräftigte Lange die Unterstützung des Unternehmerverbandes Nordhessen für
den neu eröffneten Flughafen Kassel-Calden: „Wir sollten uns durch Polemik und Missgunst nicht abbringen lassen
von unserem Kurs, und der heißt „Wachstum und Beschäftigung“. Der Flughafen Kassel-Calden bildet hierfür einen
wichtigen Baustein, ohne den es die Chance, die Region weiter entwickeln zu können, gar nicht gäbe“. Lange richtete seinen Appell an die Unternehmer: „Seien Sie Botschafter für den Flughafen Kassel-Calden und unsere Region!
Nutzen Sie die Möglichkeiten, die der Flughafen nun bietet! Und schließlich: Schließen Sie den Flughafen in Ihre
zukünftigen Entscheidungen als Unternehmer mit ein.“
Ebenfalls bestätigt wurden die Vorstandsmitglieder
Michael Fuchs, Kaufmännischer Leiter, Daimler AG Mercedes-Benz Niederlassung Kassel/Göttingen
Michael Gribner, Geschäftsführer, Rotes Kreuz Krankenhaus Kassel Gemeinnützige GmbH
Michael Hohmann, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank e.G., Baunatal
Dipl.-Ing. Thomas Meyer, Architekt, KM architekten bda
Dipl.-Bw. Roger Siebert, Geschäftsführender Gesellschafter, MAS-Industrieservice GmbH
Neu in den Vorstand gewählt wurde Stefan Veltum, Geschäftsführer der Veltum GmbH, Waldeck. Verabschiedet
wurde Jörg Ries, ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen GmbH Kassel. Jörg Ries war seit März
2005 im Vorstand und zuletzt stellvertretender Vorsitzender. Als Dank für sein Engagement überreichte ihm der
UNH eine Spende für die Caldener Werkstätten.
Als Rechnungsprüfer bestätigt wurden Martin A. Jünger, PAC Werbeagentur GmbH in Vellmar und Bernhard
Schwechel, FACT Steuerberatungsgesellschaft mbH Kassel.
Unternehmerverband Nordhessen mit neuem Logo
Seit 1997 gibt es den Unternehmerverband Nordhessen e. V. (UNH). In dieser Zeit hat er sich gut entwickelt und
entsprechend wird er in Unternehmerkreisen immer stärker wahrgenommen. Nach 17 Jahren war eine grundlegende
Neukonzeption des Erscheinungsbildes überfällig. Das neue Logo bringt nun auf den Punkt, was unseren Verband
ausmacht: Im Mittelpunkt stehen unsere Mitglieder, verbunden und unterstützt durch den Vorstand und das
Hauptamt. Als freier Zusammenschluss von Unternehmen der Region Nordhessen ist der Verband offen für alle,
die vom Nutzen als Mitglied profitieren wollen.
Entwickelt wurde das neue Logo von
unserem Mitglieds­unternehmen
PAC Werbeagentur GmbH in Vellmar.
Von links: Dr. Kurt Rohrig (stellvertretender
Institutsleiter des Fraunhofer IWES), Journalistin
Petra Nagel, Jörg Ries (ehem. Sprecher der
Geschäftsführung), Dr. Matthias Jahnke
(Projektleiter Competence Center Aerospace,
CCA) und Dr. Oliver Fromm (Geschäftsführer
UniKasselTransfer).
Business-Talk im Terminal
Airport Kassel-Calden: Perspektiven für die Region.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand unter Moderation von Petra Nagel mit über 120 Mitgliedern und
geladenen Gästen der Business-Talk „Perspektiven für die Region“ statt.
An dem Gespräch nahmen neben Gastgeber Jörg Ries der Geschäftsführer von UniKasselTransfer, Dr. Oliver Fromm,
Dr. Matthias Jahnke, Projektleiter des Competence Center Aerospace (CCA) sowie Dr. Kurt Rohrig, stellvertretender
Institutsleiter des Fraunhofer IWES, teil.
Im Fokus der Diskussion stand Nordhessen und sein Oberzentrum Kassel, das sich seit vielen Jahren prächtig entwickelt. Ein stabiler industrieller Kern, ein gesunder Mix aus Produktion und Dienstleistung sowie eine aufstrebende
Universität gehören zu den Treibern dieser positiven Entwicklung. Daneben bilden Investitionen in anwendungsnahe
Forschung und Entwicklung, Initiativen der Clusterbildung, des Wissenstransfers und engmaschige Netzwerke neue
Formen der Standortentwicklung.
Achim Schnyder, Pressesprecher im Haus
der Arbeitgeberverbände mit UNHHauptgeschäftsführer Jürgen Kümpel und
Regionalmanager Holger Schach.
Jörg Ries mit Regierungspräsident
Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer
der Vereinigung der Hessischen Unternehmer­
verbände (VhU) aus Frankfurt im Gespräch
mit Jörg Ries.
Uwe Kemper (Agentur für Arbeit Korbach),
Michael Hohmann (Raiffeisenbank Baunatal),
Volker Gräb (Agentur für Arbeit Kassel).
Jürgen Klemm (JK Personal Consult GmbH)
mit Stefanie Bastuck und Holger Plaum
Bei der Lehrerinformationsveranstaltung
im Haus der Arbeitgeberverbände in
Kassel: Die JUNIOR-Schülerfirma
„FOT.ografie – Faces of Time“ der
Hans-Viessmann-Schule in Bad
Wildungen (vorn) werben gemeinsam
mit Thomas Meyer, Vorstandsmitglied
des UNH, Markus Muszeika und Karen
Lunze, beide JUNIOR-Projektleiter
Hessen, für mehr Unternehmergeist
an nordhessischen Schulen.
UNH ist erstmalig Kooperationspartner von JUNIOR
Unternehmer von morgen präsentieren innovative Geschäftsideen.
Zum ersten Mal fördert der Unternehmerverband Nordhessen e. V. (UNH) das vom Institut der Deutschen Wirtschaft
initiierte Projekt JUNIOR. Die bundesweiten JUNIOR-Programme bieten Schülern die Möglichkeit, ein eigenes
Schülerunternehmen zu gründen. Ziel der Programme ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge realitätsnah erlebbar
zu machen und den Existenzgründungsgedanken zu stärken.
Stefan Lange, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbandes Nordhessen, ist stolz auf die Kooperation mit dem
Programm JUNIOR-Unternehmen: „Wir freuen uns über den Start der neuen Runde von Schüler-Unternehmen in
Nordhessen. Die Dynamik, die gerade unsere Region in den letzten Jahren an den Tag gelegt hat, bietet genau den
richtigen Hintergrund dafür. Wenn die teilnehmenden Schüler durch die Erfahrung, die sie bei JUNIOR machen können, später ermutigt werden, selbst unternehmerische Wege zu gehen, werden solche positiven Entwicklungspfade
gestärkt. Dazu tragen wir als Unternehmerverband gerne bei.“
Für das Schuljahr 2013/2014 haben sich aus Hessen insgesamt 37 Schülerteams, davon 26 aus Nordhessen, angemeldet, um für ein Jahr unternehmerisches Handeln zu erproben.
Ideenwettbewerb Unikat‘13
UNH-Sonderpreis für eine tierisch gute App.
Bereits zum vierten Mal stiftete der Unternehmerverband Nordhessen einen Sonderpreis für den Ideenwettbewerb
der Universität Kassel. In diesem Jahr ging der Sonderpreis in Höhe von 500 Euro an das Team von „GIZMO - der
Welpentrainer“.
Dabei handelt es sich um eine App mit einem umfangreichen Trainingsprogramm für Hundewelpen und vielem mehr.
Stefan Lange, Vorsitzender des UNH, lobte in seinen Dankesworten die Idee sowie die hohe Durchdringung der
Marktgegebenheiten bei der Zielgruppe. Er begrüßte den Unikat-Wettbewerb als hervorragende Möglichkeit, den
Gründer- und Unternehmensgeist frühzeitig bei den Studenten zu wecken. Lange, selbst Unternehmer und Alumnus
der Universität Kassel, betonte die große Verbundenheit des Unternehmerverbandes Nordhessen mit der Hochschule:
„Ich wäre glücklich gewesen, wenn es eine solche Einrichtung zu meiner Zeit gegeben hätte.“ Mit dem Sonderpreis
will der UNH dieses praxisorientierte Format aktiv unterstützen und den Gründergeist bei den Studenten/innen
Rechts neben UNH-Hauptgeschäftsführer
Jürgen Kümpel und Vorsitzendem Stefan
Lange die glücklichen Gewinner des
UNH-Sonderpreises: Corinna Nickel,
Benjamin Köhler, Christopher Müller,
Elisabeth Bartenstein und Julia Recla.
Zu den Gratulanten gehörten auch
Vizepräsident Professor Dr. Martin Lawerenz
sowie Dr. Oliver Fromm, Geschäftsführer
von UniKasselTransfer (rechts).
Seit vielen Jahren spiegelt der Wettbewerb Unikat die Vielfalt der Ideen und den Gründergeist der Universität Kassel
wider, die 2013 als eine der drei bundesweit besten Gründerhochschulen in Deutschland ausgezeichnet wurde. Das
Prädikat „EXIST-Gründungskultur – die Gründerhochschule“ bewertet in erster Linie Strategien zur Herausbildung
einer Kultur des unternehmerischen Denkens und Handelns. Damit deckt sich dieser Anspruch mit dem des
Unternehmerverbandes Nordhessen, der seit vielen Jahren das Handlungsfeld „Gründergeist - Begeisterung für
unternehmerische Selbstständigkeit als zukunftsfähiges Lebensmodell wecken“ aktiv bearbeitet. Der UNHSonderpreis ist neben der Mitgliedschaft im Inkubator sichtbares Zeichen für dieses Engagement.
UNH-Exkursion zur Wirtschaftsmetropole und Medienstadt Köln
Mir lasse de Dom in Kölle!
Wie wird Radio gemacht? Wie und wo entstehen Politmagazine oder die Sportschau? Das erfuhren die 25 Teilnehmer
bei einer Sonderführung des WDR, der u. a. sechs Radioprogramme, das WDR-Fernsehen und mehr als ein Viertel
des ARD-Programms „Das Erste“ produziert. Als größter Radio- und Fernsehsender auf dem europäischen Festland
beschäftigt er ca. 4.000 Festangestellte und mehr als 20.000 freie Mitarbeiter.
„Die Gruppe von Herrn Kümpel“, so bezeichnete die Kabarettistin Margie Kinsky den Unternehmerverband
Nordhessen immer wieder in ihrem Bühnenprogramm, war von ihr und ihren fantasievollen Geschichten aus dem
Am zweiten Tag stellte Dr. Uwe Claßen, Leiter Kunden und Strategie, das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor.
Getragen von den Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden versteht sich das IW als Anwalt der sozialen
Marktwirtschaft. Das IW ist darauf spezialisiert, aktuelle, wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen zu erforschen und zielgruppenorientiert an Multiplikatoren zu kommunizieren.
Mehr als 6.000 Scheinwerfer
sorgen im Studio für die
richtigen Lichtverhältnisse,
wenn es auf Sendung geht.
Der Fachvortrag „MINT: Demografische Herausforderungen aus hessischer Perspektive“ von Dr. Oliver Koppel, Senior
Economist im Arbeitsbereich Innovationsökonomik, machte deutlich, dass es ein „Hauen und Stechen um potenzielle Arbeitskräfte“ geben wird. Dr. Koppel betonte: „Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure als auch
Elektroinstallateure zählen beispielsweise schon jetzt zu den Engpassberufen. Ohne eine Zuwanderung aus dem
Ausland können wir den Bedarf an Ingenieuren und Fachkräften nicht decken.“
Den Abschluss der UNH-Exkursion bildete die Stadtteil-Führung „Der Rheinauhafen“ mit Besichtigungen von
gelungenen Ensembles aus historischer und moderner Architektur.
Von links: Für Reinhard Friedrichs, Geschäftsführer
des Vereins für Sozialpolitik, Bildung und Berufs­
förderung e. V., Jürgen Klemm, Geschäftsführer der
JK Personal Consult GmbH in Baunatal und
Thomas Meyer, KM architekten bda in Ahnatal,
vergeht fast kein Samstag ohne die Sportschau.
Roger Siebert übt vor der
Kamera eine Anmoderation –
„Kameramann“ Stefan Lange.
Eine Eigenproduktion des WDR.
Die Teilnehmer der UNH-Exkursion vor dem Institut
der deutschen Wirtschaft in Köln.
Vorstandsmitglied Thomas Meyer fand in der Gruppe
„Die Wildgänse“ aufmerksame Zuhörer im Ahnataler
Kindergarten Regenbogen. Er las die Märchen
„Aschenputtel“ und „Rapunzel“ vor und gab noch eine
weihnachtsbezogene Zugabe: die Geschichte mit dem
Titel „Wunschzettel sind keine Bestellzettel“.
UNH-Vorleseaktion GRIMM´sche Hausmärchen löste Begeisterung aus
Vorstandsmitglieder besuchten Kitas und lasen Märchen aus
UNH-Sonderausgabe „Es war einmal…“ vor.
Mit dem Märchen „Rotkäppchen“
gewann der stellv. UNH-Vorsitzende
Michael Gribner die Herzen der Kita-Kinder
des Sara-Nußbaum-Hauses in Kassel.
„Aschenputtel“ wünschten sich
die Kinder der Kita Altenritte in
Baunatal von UNH-Vorstandsmitglied Michael Hohmann.
UNH-Vorstandsmitglied
Roger Siebert verzauberte die
Kinder im Montessori Kinderhaus
Zita Kräuterwichtel in Kassel mit
In Gemünden/Wohra begeisterte
Axel Fischer die Kinder der
Evangelischen Kita mit dem Märchen
„Das tapfere Schneiderlein".
In der Adventszeit startete der Unternehmerverband Nordhessen e. V. (UNH) seine Vorleseaktion „GRIMM´sche
Hausmärchen“. Im Brüder Grimm-Jahr 2013 hat der UNH eine mit vielen Illustrationen angereicherte Sonderausgabe
„Es war einmal…“ mit den schönsten Märchen aus der Heimat der Brüder Grimm herausgebracht. Mitglieder des
UNH-Vorstandes lasen Kindern in ausgewählten Kindertagesstätten hieraus einige Märchen vor und schenkten ihnen
anschließend das Märchenbuch als Erinnerung.
Stefan Lange, Vorsitzender des Unternehmerverbandes Nordhessen e. V., eröffnete die Vorleseaktion in der Kasseler
Kita „Die Arche“ mit den Märchen Dornröschen und Rapunzel: „Märchen vermitteln Botschaften und erzählen
Geschichten, wie das Kleine und Schwache sich gegen das Mächtige und Böse behaupten kann. Kinder erfahren, was
recht und was unrecht ist. Sie bekommen Lösungen aufgezeigt, die sie verstehen. Ihre Fragen, Ängste und Träume
treffen mit den Figuren der Märchenwelt zusammen, wobei sich neue Perspektiven und Identifikationsmöglichkeiten
mit dem Helden eröffnen. Märchen sind ein wertvoller Teil unserer Traditionen, unterhaltsam und spannend sind sie
sowieso. Sie sollten nicht in Vergessenheit geraten, sondern weitererzählt werden.“
In der Märchenwelt versunken (von links):
Die Kita-Leiterin Sabrina Wiese, Daniel, Antonia,
Pia Fleckenstein, Geschäftsführung Kleine Stromer
gemeinnützige GmbH, Martin, der UNH-Vorsitzende
Stefan Lange, Dahlia und Mymuna.
Unternehmerverband Nordhessen e. V. begrüßt die neuen Mitglieder*.
Adolf Veltum GmbH & Co. KG,
Flach Holding GmbH,
Flach Rhein-Main GmbH,
Futura GmbH, Kassel
GLOBAL CONZEPT GmbH,
Praxis für Zahnheilkunde Herzog,
Wohnungsverwaltungs GmbH, Kassel
Ingenieurbüro Lüpke + Zischkau,
Restaurantgruppe Sawizki KG,
KIG Koch
PBS Programmvertriebsgesellschaft
mbH, Vellmar
RICHTER Gebäudedienste GmbH,
S & G SeminarManagement &
GästeService GmbH, Kassel
* Seit der Mitgliederversammlung am 10. April 2013.
ökologische Wirkung durch
ökonomischen Erfolg.
Hermanns HMS-Bau GmbH & Co. KG
Verband der Kali- und
Salzindustrie e. V.
Dipl.-Wi.-Ing. Carsten Rahier
Gesellschafter sera GmbH
Elektro-Unternehmen Hessen,
Heinrich Schwedes
Hessischen Einzelhandels e. V.
die deutsche Volkswirtschaft ächzt unter den finanziellen Lasten der Energiewende. Viel zu lange hat die Politik
Warnungen aus der Industrie in den Wind geschlagen und nichts unternommen, um die Kosten des Ausbaus der
erneuerbaren Energien zu bremsen. Nun gibt es sogar den Rat der Expertenkommission aus dem eigenen Haus im
Deutschen Bundestag, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) komplett abzuschaffen, weil es weder ein kosteneffizientes Instrument für den Klimaschutz noch eine messbare Innovationswirkung entfaltet.
Der Umbau unseres Energiesystems muss grundsätzlich überdacht werden, wenn der Industriestandort Deutschland
erhalten werden soll. Denn nur wenn der Umstieg auf erneuerbare Energien und mehr Energieeffizienz auch ökonomisch ein Erfolgsmodell wird, werden mehr Staaten ihr Energieversorgungssystem umbauen.
Die EEG-Zahlungen betragen 23,6 Milliarden Euro im Jahr 2014 – das ist in etwa das Doppelte der Forschungsförderung
des Bundes für alle Wissenschaftszweige zusammen. Ohne Korrekturen könnte die EEG-Rechnung bis auf knapp 32
Mrd. Euro im Jahr 2023 ansteigen. Teurer Strom macht den Produktionsstandort Deutschland weniger attraktiv für
Investitionen. Der Industriestrompreis für die nicht entlasteten Unternehmen liegt mit 14 bis 15 Cent/kWh doppelt
so hoch wie in Amerika und Asien, ein Fünftel über dem EU-Durchschnitt und sogar rund 50 Prozent über Frankreich.
Noch droht kein Exodus der Industrie, aber die Unsicherheit über die künftigen Strompreise führt dazu, dass sich
Industriebetriebe mit Investitionen zurückhalten. In Teilen der stromintensiven Industrie kam es sogar zu einem
Einbruch der Investitionen. Folge: Das Nettoanlagevermögen ist zwischen 2000 und 2011 stark gesunken: in der
Metallerzeugung und Chemie preisbereinigt um 11 Prozent, in der Papierindustrie um 17 Prozent und in den
Branchen Glas und Keramik um 31 Prozent.
Deutschland hat eine klimapolitische Vorreiterrolle eingenommen. Viele Staaten zweifeln allerdings, ob der Umbau in
Deutschland gelingt. Sie sehen vor allem die ökonomischen Risiken in Folge der hohen Geschwindigkeit des Umbaus.
Es ist zu erwarten, dass kaum ein Staat in der Welt dem ökologisch motivierten Umbau unseres Energiesystems
nacheifern wird, wenn der Eindruck entsteht, Deutschland könnte sein Wachstum und seinen Wohlstand beeinträchtigen oder schmälern.
Unsere Wirtschaftsform ist erfolgreich und hat sich bewährt. Deswegen: Der Umbau des Energiesystems in
Deutschland muss ein ökonomischer Erfolg werden, um ökologische Wirkung zu zeigen.
Die Welt schaut auf Deutschland.
VhU-Geschäftsführer Jürgen Kümpel.
Arbeitsmarkt in Nordhessen seit den Arbeitsmarktreformen 2005
Einstiegslohn eröffnet Chancen, Mindestlohn vernichtet sie.
Den nordhessischen Landkreisen geht es im Großen und Ganzen in den letzten Jahren immer besser. Ältere bleiben
länger in Arbeit, mehr Frauen wollen und kommen in Arbeit und mehr Arbeitslose finden den Weg zurück in Arbeit
– das ist das Erfolgsrezept unseres heutigen Beschäftigungsrekords. Etwa 6.460 Arbeitsplätze sind seit 2005 im
Landkreis Kassel entstanden, was sich nordhessenweit zu 45.000 und hessenweit zu einem Beschäftigungsrekord
von rund 2,3 Millionen sozialversicherten Arbeitnehmern summiert. Mit Beamten, Selbstständigen und Mini­
jobbern arbeiten über 3,2 Millionen Hessen.
Die Unternehmen können noch mehr Arbeitsplätze schaffen, wenn die Politik auf höhere Steuern, steigende
Energiepreise und eine erneute Verriegelung des Arbeitsmarkts verzichten würde. Sollte die Politik jedoch an den
Plänen der Aufweichung der Arbeitsmarktreformen, der Steuererhöhung und Steigerung der Energiepreise festhalten, wäre das der todsichere Weg in höhere Arbeitslosigkeit.
Die nordhessische Gesamtbilanz setzt sich aus den Regionen Kassel Stadt und Land, Waldeck-Frankenberg,
Schwalm-Eder-Kreis, Werra-Meißner-Kreis, Hersfeld-Rotenburg und Marburg-Biedenkopf zusammen, deren
Arbeitsmarktlage sich überwiegend gut bis sehr gut entwickelt hat:
	Arbeitslosigkeit: Starker Rückgang in allen Regionen.
	Sozialversicherte Arbeitnehmer einschließlich Auszubildende: Steigerung in sämtlichen Regionen.
Entwicklung Einstiegslohnverdiener sowie Normal- und Gutverdienende:
	M
ehr zusätzliche Normal- und Gutverdiener als Einstiegslohnverdiener in den Landkreisen Kassel
(Stadt und Land), Marburg-Biedenkopf, Hersfeld-Rotenburg und im Schwalm-Eder.
	Mehr Einstiegslohnverdiener, aber auch mehr Normal- und Gutverdienende in Waldeck-Frankenberg.
ehr Einstiegslohnverdiener und weniger Normallohnverdiener im Werra-Meißner-Kreis.
Alle Regionen, auch diejenige, die bei der Arbeitsmarktentwicklung noch hinterherhinkt, haben von den
Arbeitsmarktreformen profitiert. Im Werra-Meißner-Kreis sind erkennbar strukturelle Gründe für die vergleichsweise schwache Entwicklung verantwortlich. Er ist dringend auf den Lückenschluss der Lebensader A 44 angewiesen. Dieser wird seit vielen Jahren durch die Berufskläger der Umweltverbände verzögert, sodass weiterhin Tag für
Tag zigtausend Tonnen Fracht und Autos mitten durch die Dörfer fahren müssen, während die Region ausblutet,
weil die Menschen wegziehen.
Betrachtet man den mittleren Lohn in den einzelnen Regionen, wird schnell deutlich, warum ein gesetzlicher
Mindestlohn arbeitsmarktpolitischer Unsinn ist, der viel Schaden anrichten kann. Vom Werra-Meißner-Kreis aus
gesehen mit einem mittleren Einkommen von 2.340 bei den Vollzeitarbeitsplätzen liegt das mittlere Einkommen
beispielsweise in der Region Kassel bei 2.870. Wer auf dieses Einkommensgefälle einen staatlichen Mindestlohn
von 8,50 Euro setzt, nimmt sehenden Auges einen Flurschaden insbesondere bei den Arbeitsplätzen mit einfacher
Tätigkeit in Kauf, die für Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose so überaus wichtig sind.
Von links: Michael Rudolph und Achim
Schnyder bei der live-Schaltung mit
Frankfurt im hr-Studio Kassel.
VhU- und DGB-Vertreter in hr-info
Thema Flughafen Kassel-Calden live bei „Arbeit & Soziales“.
Seit 1970 gibt es einen Flughafen vor den Toren Kassels. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und der
Erweiterung der Europäischen Union Richtung Osten haben sich die äußeren Rahmenbedingungen geändert.
Die Region Nordhessen bekommt eine größere Bedeutung. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Vertreter von
Unternehmerverbänden und Gewerkschaften die Potenziale und Risiken des neuen Flughafens in Kassel.
Grundlegenden Dissensen zwischen Achim Schnyder (VhU) und Michael Rudolph, DGB-Regionsvorsitzender, gab
es nicht, sodass die hr-Moderatorin Claudia Wehrle nicht schlichten musste. Resümee der Diskussion: Die Region
Nordhessen ist eine Wachstumsregion mit hervorragenden Potenzialen. Sie steht im Wettbewerb zu Regionen in
ganz Europa. Wenn sie sich an diesem Wettbewerb nicht beteiligt, kann sie auch nicht gewinnen.
Nordhessische Unternehmen erfolgreich bei Hessen Champions 2013
Demonstration der Vielfalt und Leistungskraft hessischer
Im Rahmen des 22. Hessischen Unternehmertages (HUT) wurden unter großem Beifall der über 1.100 Gäste im
Wiesbadener Kurhaus die Hessen Champions 2013 geehrt. Der Wettbewerb prämiert zum 13. Mal Preisträger in
den Kategorien „Weltmarktführer“, „Innovation“ und „Jobmotor“. VhU-Präsident Professor Dieter Weidemann
erklärte in seiner Laudatio: „Unternehmergeist kann man gar nicht genug feiern. In Hessen tun wir es jedes Jahr
auf dem Hessischen Unternehmertag. Zwölf Bewerber haben es 2013 ins Finale von Hessens angesehensten
Unternehmens-Wettbewerb geschafft. Champions sind sie alle. Sie alle machen sich selbst und unser Land stark.
Dafür gebührt ihnen unser Respekt und Dank.“
Aus nordhessischer Sicht war der Wettbewerb sehr erfolgreich: sowohl die Unternehmen Druck- und
Spritzgußwerk Hettich GmbH & Co. KG (Kategorie „Innovation“) als auch die Druck- und Spritzgußwerk Hettich
GmbH & Co. KG (Kategorie „Jobmotor“), beide aus Frankenberg, wurden unter 99 Bewerbern als Finalisten gekürt.
Sieger in der Kategorie „Jobmotor/Große Unternehmen“ wurde die B. Braun Melsungen AG. B. Braun trägt mit
innovativen Produkten und Dienstleistungen dazu bei, die Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen zu optimieren
und die Sicherheit zu verbessern – für Patienten, Ärzte und Pflegepersonal. Das Unternehmen hat allein in 2013
in Hessen 148 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Michael Rudolph (l.) und Achim Schnyder bei der live-Schaltung mit Frankfurt im hr-Studio Kassel
Dr. Bernadette Tillmanns-Estorf und Jürgen Sauerwald (im Vordergrund) vertraten die B. Braun Melsungen AG, die in der Kategorie „Jobmotor"
Hessen-Champion 2013 wurde. Von links die beiden Vertreter des Finalisten EWIKON, Geschäftsführer Dr. Martin Wilhelmi und Dr. Peter Braun.
Nach rechts die Vertreter des Finalisten HETTICH, Michael Schran, Volker Nöchel und Geschäftsführer Uwe Kleemann. Rechts außen Jürgen
Kümpel, VhU-Geschäftsführer.
Ausbildung und Qualifikation groß
Heinz Horch
HH-Consulting, Management
Beratung & Coaching, Fuldatal
Bereichsleiter Operation und
Verband der Metall- und ElektroUnternehmen Hessen
Bezirksgruppe Nordhessen e. V.,
Dr. Jürgen Tertel
mit zunehmender Intensität wird sowohl in Unternehmen als auch in der Gesellschaft der Themenkomplex
Fachkräftemangel diskutiert. Was in vergangenen Jahren häufig in Abhängigkeit von der Branche und der Region
mehr oder weniger tiefgreifend erörtert wurde, ist inzwischen ein Problemfeld, dem sich weder Arbeitgeber noch
Arbeitnehmer entziehen können.
Wir müssen dringender denn je dafür Sorge tragen, falsche Entscheidungen bei der Berufswahl zu verhindern und
somit dazu beitragen, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Wir dürfen Auszubildende mit verstärktem Förderungsbedarf
nicht ausblenden, wenn über die Deckung des wachsenden Bedarfs an qualifizierten Mitarbeitern nachgedacht wird.
Auch im vergangenen Jahr hat der VSB seine Anstrengungen auf diesem Feld der individuellen angepassten
Förderung weiter verstärkt. Unsere Interessenswerkstatt hat Fahrt aufgenommen und wird sehr positiv von den
Schulen bewertet. Wir konnten 2013 mehr als 130 Schülern und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 einen Einblick in
unterschiedliche Ausbildungsberufe vermitteln. Durch Erprobung und persönliches Erleben der Anforderungen des
Ausbildungsberufes wird ein Instrument zur Verfügung gestellt, das von den Schülern als wertvolle Entscheidungshilfe
Am vorgelagerten Kompetenzfeststellungsverfahren KomPo7 (Kompetenzen feststellen, Potenziale nutzen) haben im
Jahr 2013 mehr als 900 Schüler und Schülerinnen aus 30 Schulen teilgenommen. Diese beiden Beispiele zeigen, dass
die Wichtigkeit einer frühzeitigen Interessens-Feststellung und Förderung erkannt ist und wir mit unseren Angeboten
richtig aufgestellt sind, um den passgenauen Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen.
Im Beruf auf eine aktuelle Qualifikation zurückgreifen zu können, war für über 2.000 Teilnehmer unseres Bereiches
Weiterbildung und Beratung wichtig. Dabei genießt der VSB als regionales Bildungswerk ein hohes Ansehen, was sich
nicht zuletzt in den überaus positiven Teilnehmerbewertungen nicht nur in Bezug auf die Qualität der angebotenen
Seminare widerspiegelt. Gleichzeitig konnte der VSB seine Kompetenz im Rahmen von Prozessbegleitung und
Coaching unter Beweis stellen.
Unser neu gestaltetes Programmheft macht Ihnen hoffentlich auch zukünftig Lust, auf die interessanten Angebote
unseres Bildungswerkes zuzugreifen.
bekommen alle die gleiche aufgab
auf den baum klettern.
VSB-Geschäftsführer
Jahreshauptversammlung VSB
Vergangenheit und Zukunft Seite an Seite.
Ein ganz besonderes Highlight konnte der VSB anlässlich seiner Jahreshauptversammlung, die in der vereinseigenen
Ausbildungswerkstatt stattfand, bieten. Vor Ausstellungseröffnung durften Mitglieder und Vorstand exklusiv die in
der Nebenhalle präsentierte Schlumpf-Kollektion von teilweise noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemachten
Oldtimern besichtigen. Im Rahmen einer Führung wurden „Schlafende Schönheiten“ gezeigt, die im Laufe der Jahre
bislang kaum mehr als zwei Dutzend Auserwählte sehen durften. Präsentiert wurde die rund 40 Raritäten umfassende Ausstellung vom französischen Nationalmuseum Cite de l`Automobile unter der künstlerischen Leitung von
Heinz W. Jordan, Dr. Dietrich Krahn und Richard Keller.
Auch Festrednerin Stadträtin Anne Janz war sehr angetan von der Oldtimerausstellung. In ihrem anschließenden
Vortrag ging es hingegen nicht um „ältere Semester“, sondern um Jugendliche, die beim Übergang von der Schule in
den Beruf auf ein vielfältiges Begleitprogramm zugreifen können. Die richtige Berufswahl ist Grundstein für einen
erfolgreichen Ausbildungsabschluss und einen anschließenden Einstieg in das Arbeitsleben. Der VSB bietet auch hier
schon frühzeitig Information und Unterstützung an.
Beispielhaft sei das Programm Interessenswerkstatt erwähnt. Hier können Schüler in unserer Ausbildungswerkstatt
live unterschiedliche Berufsfelder kennenlernen. Allein 2013 nahmen 150 Jugendliche aus fünf Schulen an diesem
Programm teil. Für 2014 liegen schon jetzt über 270 Anmeldungen aus sechs Schulen vor.
Alpha Romeo 6C 1750 GS
Links ein Mercedes-Benz, Typ 770 K, Baujahr 1939, rechts das Fahrgestell eines Bugatti Typ 57, Baujahr 1938.
Silvia Schröder,
VSB WEITERBILDUNG & BERATUNG
… dass im Bereich Weiterbildung und Beratung im Jahr 2013 insgesamt 214 Seminare mit 2.011 Seminarteilnehmern
… dass sich das VSB -Jahresprogramm 2014 im neuem Erscheinungsbild präsentiert? Die attraktive Seminarbroschüre
enthält 107 Seminarangebote mit 32 neuen Themen.
… dass unsere VSB-Premiumtagung „Expertenkreis für Arbeitsrecht und Praxis“ in diesem Jahr zum 20. Mal durchgeführt wird und zwar vom 4. bis 5. April 2014 in der Plansecur-Akademie in Kassel?
… dass der Referent und Buchautor Carsten Bach vom 16. bis 17. Juli 2014 das Seminar „Selbstmarketing - im
Unternehmen sichtbarer werden“ und vom 26. bis 27. November 2014 das Seminar „Wertschätzend Führen“ im
VSB durchführt?
Unternehmensvertreter informierten sich über den rechtssicheren
Umgang mit dem Bundesdatenschutzgesetz.
Über den Missbrauch von Daten wird fast täglich in Zeitungen, Fernsehen und Internet berichtet. Diverse
„Datenschutzskandale“ der letzten Jahre haben die Öffentlichkeit sensibler für datenschutzrechtliche Belange
gemacht. Da stellt sich die Frage, wie sieht es mit dem Datenschutz in Ihrem Unternehmen aus? Kennen die
Verantwortlichen die wesentlichen Vorschriften zum Thema Datenschutz und zur Datensicherheit?
Das Thema auf die leichte Schulter zu nehmen, hieße, hohe finanzielle Verluste und Imageschäden für das
Unternehmen zu riskieren. Ob es um Kunden-, Lieferanten oder Mitarbeiterdaten geht: Personenbezogene Daten
unterliegen in jedem Unternehmen dem besonderen Schutz.
In Kooperation mit dem Einzelhandelsverband Hessen-Nord e. V. führte der VSB im vergangenen September das
Seminar „Datenschutz aktuell“ durch. Als Referent konnte Herr Rechtsanwalt Thomas Bade aus Berlin gewonnen
werden. Er verschaffte den Teilnehmern einen Überblick über die aktuellen Bestimmungen des Datenschutzgesetzes,
die die Geschäftsleitung eines Unternehmens zu beachten und nachzuweisen hat. Ziel war die Aufdeckung von
Sicherheitslücken im Unternehmen. Gleichzeitig rundete die Beantwortung von Fragen zur Bestellung eines
Datenschutzbeauftragten, zur Datenverarbeitung, zu Cloud-Computing und den Beschäftigungsdatenschutz das
gelungene Seminar ab.
Auch in 2014 ist ein Seminar zum Thema „Datenschutz aktuell“ im Bildungswerk geplant.
Von links: Referent Thomas Bade, Silvia Schröder, Dirk Schöttelndreier.
Neue Reisekostenreform ab 2014
Professor Dr. Michael Popp referierte in VSB-Sonderseminaren.
Seit 01.01.2014 ist das steuerliche Reisekostenrecht reformiert in Kraft getreten. Die gesetzliche Neuregelung hat
zum Ziel, die Gesetzeslage zu vereinfachen sowie mehr Rechtssicherheit herbeizuführen und daraus resultierend
eine Entlastung der Betroffenen zu bewirken. Für Unternehmen empfiehlt sich auf jeden Fall, die bisherige Praxis
zu überprüfen und entsprechend anzupassen. Abweichende Regelungen aus den Lohnsteuerrichtlinien 2013 finden
keine Anwendung mehr.
Kernpunkte der Reform sind Änderungen bei Übernachtungskosten und Verpflegungspauschalen. Gleichzeitig
ändert sich der Begriff „regelmäßige Arbeitsstätte" in „erste Tätigkeitsstätte". Welche weiteren Änderungen zur
Reisekostenreform ab sofort Anwendung finden, haben bereits zahlreiche Unternehmen aus Nordhessen in den
zwei VSB-Sonderseminaren erfahren. Der Steuerexperte Professor Dr. Michael Popp, Fachbuchautor, Steuerberater
und Herausgeber der Lohnsteuer-Mitteilungen, informierte über die gravierenden Änderungen und erörterte auf
aktuellem Stand Fragen in dem komplexen Feld des Reisekostenrechts.
Claudia Scherbaum,
Leiterin des Bereiches Berufsbildung
VSB BERUFSBILDUNG
VSB-Schulung „Führungskräfte im Pflegebereich“
Innere Stärke und Gelassenheit als Schutz vor Belastungserscheinungen.
Interessierte Führungskräfte aus Seniorenresidenzen, Altenzentren und Pflegeheimen aus Kassel sowie den
angrenzenden Landkreisen informierten sich am 13. März 2013 im großen Sitzungssaal des AGV.
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des VSB, Herrn Reinhard Friedrichs, thematisierte die
Qualifizierungsbeauftragte Dr. Bettina Becker die allgemeinen und besonderen Fördermöglichkeiten von
Weiterbildungen wie „Deutsch als Fremdsprache“ oder „Stressbewältigung“ für Menschen, die in Pflegeberufen
arbeiten. Anschließend stellte die VSB-Dozentin und Supervisorin Sabine Piemeisl dar, wie man Krisen auch als
Chancen begreifen kann und Konflikt- und Kritikgespräche sicher führt.
Den Abschluss bildete der Vortrag von M. Christine Klöber, der Geschäftsführerin von „KlöberKASSEL Wissen für
die Hauswirtschaft“. Sie informierte über die Möglichkeiten hauswirtschaftlicher Prozessoptimierung in Senioren­
einrichtungen und moderne Ernährungskonzepte im Alter.
Von links: Dr. Bettina Becker, Reinhard Friedrichs, M. Christine Klöber
1. Reihe Mitte (in gestreifter Strickjacke) Dorothea von Heynitz, Leiterin des Albert-Kolbe-Heims in Kassel
1. Reihe rechts (daneben in dunkler Jacke) Pflegedienstleiterin Anne Ottmann aus dem Aschrott-Altenheim in Kassel
2. Reihe rechts (dahinter) Heike Schaumann, Leiterin der Hausgemeinschaften am Heimbach in Kassel
3. Reihe rechts Stefan Kundelov, Leiter des AWO Altenzentrums in Spangenberg
Bildquelle: M. Rasuli
Profi-Boxer Rasuli gab den Jugendlichen
Tipps für eine erfolgreiche Ausbildung.
Profi-Boxer gibt Tipps zur Ausbildung
„Man muss immer an sich glauben und Ziele haben.“
Wie schafft man es, Lernblockaden zu lösen und sich durch die eigene Ausbildungszeit zu „boxen“? Und warum sind
dabei kontinuierliches Training, Durchhaltevermögen, gegenseitiger Respekt und Verantwortungsbewusstsein so
wichtig? Das beantwortete der Profi-Boxer Mohammad Rasuli den 30 Auszubildenden der VSB-Werkstatt in einer
„Man muss immer an sich glauben und Ziele haben. Denn ohne Ziele hat man kein Leben“, das war die wichtigste
Botschaft, die der Profi-Boxer den Jugendlichen mit auf den Weg gab. „Die Ausbildung zeigt, dass man im Leben
etwas geschafft und ein Ziel erreicht hat. Ehrlichkeit, Disziplin und gegenseitiger Respekt sind im Beruf wie auch im
Sport bedeutende Eigenschaften“, sagte Rasuli.
Mohammad Rasuli, der von 1996-1999 selbst in der VSB-Werkstatt eine Ausbildung zum Industriemechaniker
erfolgreich abgeschlossen hat, ist derzeit einziger Profiboxer der Region und auf dem Sprung zum Deutschen
Meistertitel im Halbschwergewicht. Er betreibt zurzeit zwei Boxschulen und ist Inhaber eines Sicherheits­
Mit Speed-Dating auf der Suche nach engagierten Nachwuchskräften
Niederlassung Kaufungen der Nagel-Group setzt erneut
auf Kooperation mit VSB.
Zum wiederholten Mal stellte die Nagel-Group in Kaufungen zehn Praktikumsplätze und fünf Ausbildungsplätze für
die Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen zur Verfügung. Im Rahmen eines „Speed-Datings“ beim Verein für
Sozialpolitik, Bildung und Berufsförderung e. V. (VSB) hatten am 2. Oktober 2013 in Kassel rund 35 Teilnehmer und
die Nagel-Group Gelegenheit, mehr voneinander zu erfahren. Bei einer 45-minütigen Unterrichtseinheit Fachrichtung
Lagerlogistik sowie über den Imagefilm der Nagel-Group konnten sich die Kandidaten näher über die Logistikbranche,
die Ausbildungsinhalte und ihren potenziellen Arbeitgeber informieren. In Einzelgesprächen wiederum konnte die
Nagel-Group jeden Teilnehmer besser kennen lernen.
Durch die intensive Betreuung der Praktikanten durch die Bildungsbegleiter des VSB können Schwierigkeiten und
Probleme im Vorfeld ausgeräumt und Angebote zur Unterstützung entwickelt werden. Geeignete Praktikanten haben
die Chance, einen der fünf zugesicherten Ausbildungsplätze bei der Nagel-Group zu erhalten.
durchgeführt von Stefan Herbst
(Ausbildungsleiter Nagel-Group in
Kaufungen, Mitte links) Dirk Marx
(Abteilungsleiter Lagerverwaltung,
Mitte rechts) und Regina Pippert
(Bildungsbegleiterin beim
Bildungswerk VSB, Mitte).
Vor der Abkantpresse im HERKULES-PRESSWERK
Reukauf GmbH & Co. KG, Niestetal: Ausbilder
Norbert Blumhardt erläutert dem angehenden
Konstruktionsmechaniker Emre Erdogan und der
VSB-Sozialpädagogin Britta Steinkamp die
Arbeitsvorgänge beim Abkanten von Blechteilen.
FUTURA unterstützt Betriebe bei ihrer Ausbildung
FUTURA GmbH – AusBildung der Unternehmerverbände:
Lernschwächere Jugendliche erfolgreich in Ausbildung vermitteln.
„Ohne die Unterstützung von FUTURA hätten wir jetzt keinen angehenden Konstruktionsmechaniker. Da wir als
kleines Unternehmen keine eigene Personalabteilung haben, hat FUTURA für uns das komplette Bewerber­
auswahlverfahren übernommen“, erklärte Reinhard Heerdt, geschäftsführender Gesellschafter der HERKULESPRESSWERK Reukauf GmbH & Co. KG in Niestetal. „Außerdem hat unser Auszubildender dort eine große fach­
theoretische und sozialpädagogische Unterstützung erfahren, ohne die er seine Zwischenprüfung nicht bestanden
hätte“, ergänzte Heerdt.
Claudia Scherbaum, Geschäftsführerin der FUTURA GmbH – AusBildung der Unternehmerverbände, betonte: „Wir
stehen insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen bei allen Fragen rund um die Ausbildung beratend
zur Seite. Bei der Einstellung von lernschwächeren Jugendlichen erarbeiten wir ein passgenaues, arbeitgebernahes
Förderkonzept, um einen positiven Ausbildungsabschluss zu gewährleisten.“
Gegründet wurde die FUTURA GmbH von den Bildungswerken des nordhessischen Verbandes der Metall- und
Elektro-Unternehmen und des Einzelhandelsverbandes Hessen-Nord e. V., um jungen Menschen mit Unter­
stützungsbedarf eine betriebliche Ausbildung zu ermöglichen.
Mittlerweile haben 20 Jugendliche ihre Ausbildung erfolgreich über FUTURA abgeschlossen, elf werden zurzeit
Vor einer Laserschneidanlage mit Vakuumkran, die mit einem Laserstrahl feinste, beliebige Konturen aus Blechtafeln mit sehr engen Toleranzen
ausschneidet (von links): Emre Erdogan (Auszubildender), Norbert Blumhardt (Ausbilder), Claudia Scherbaum (Leiterin Berufsbildung der VSBWerkstatt) und Reinhardt Heerdt (geschäftsführender Gesellschafter der HERKULES-PRESSWERK Reukauf GmbH & Co. KG, Niestetal). Herr
Blumhardt zeigt ein gefertigtes Konstruktionsteil für die Energie-Industrie, Herr Herrdt ein Schweißteil für die Bahntechnologie.
Sonderveranstaltung für Arbeitskreissprecher im THE SQUAIRE am Airport Frankfurt
Neue Dimension von Arbeit und Leben mit eigener Postleitzahl.
Die Sonderveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT hatte ein ganz besonderes Highlight zu
bieten. Insgesamt 25 Teilnehmer, darunter die Arbeitskreissprecher und ihre Stellvertreter, machten sich auf den
Weg aus Nordhessen zum Frankfurter Flughafen. Das Ziel: THE SQUAIRE. Ein futuristisches Atrium mit einem „NEW
WORK CITY“ Konzept. Eine kleine Stadt unter einem Dach: 660 Meter lang, 65 Meter breit, 200.000 m² Büroflächen.
Nach dem Empfang im THE SQUAIRE war die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG die erste Anlaufstelle der
Gruppe. KPMG ist ein weltweites Netzwerk von Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen mit 145.000
Mitarbeitern in 152 Ländern. In Deutschland sind sie an mehr als 20 Standorten vertreten und bieten Absolventen
mit wirtschaftlichem Studienschwerpunkt sowie Abiturienten eine interessante Arbeitsplatz- und Ausbildungs­
Im Anschluss folgte mit dem Besuch des House of Logistics and Mobility Forum (HOLM) das zweite Highlight des
Tages. „Das HOLM-Forum ist ein Schaufenster für Zukunftsfragen, die sich rund um Logistik und Mobilität stellen.
Hier präsentieren Unternehmen aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt, Handel, Transport, Verkehr und IT gemeinsam
mit Wissenschaftlern aus Wirtschafts-, Sozial-, Politik- und Ingenieurwissenschaften ihre innovativen Ideen für
wegweisende Konzepte“, informierte Senior Project Manager Michael Kluger. Durch das Zusammenkommen von
Wirtschaft, Politik und Wissenschaft unter einem Dach sollen Lösungen für die vielschichtigen Probleme der
Zukunft erarbeitet werden.
Nordhessens SCHULEWIRTSCHAFT-Sprecher informierten sich über das innovative Konzept der NEW WORK CITY.
Im Haus der Wirtschaft in Frankfurt für seinen
ausgezeichneten Praktikumsbericht von
Kultusministerin Nicola Beer (erste von links)
und dem stellvertretenden Vorsitzenden von
HESSENMETALL, Dr. Thomas Brunn (zweiter von
links) geehrt: Christian Dehnert (Gesamtschule
Edertal).
Aus der Region Nordhessen gratulierten auch die
beiden Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft
SCHULEWIRTSCHAFT, Achim Schnyder und Frauke
Syring (rechts).
Stellenwert der Schülerpraktika heben. M+E Arbeitgeberverband
belohnt beste Berichte mit attraktiven Preisen.
Zum vierten Mal veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen den Schülerwettbewerb
„Der beste Praktikumsbericht“ und prämierte die besten Dokumentationen bei der AIRBUS HELICOPTERS
DEUTSCHLAND GmbH in Kassel. Die Preisgelder, 50 Euro für den 1. Platz, 40 Euro für den 2. Platz und 30 Euro für
den 3. Platz, hatte der nordhessische Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen zur Verfügung gestellt.
„Mit unserem Wettbewerb wollen wir den Stellenwert der Schülerpraktika heben. Denn sie sind ein bedeutender und
prägender Bestandteil der individuellen Berufsorientierung. Jedes Betriebspraktikum erleichtert den jungen
Menschen ihre anstehende Berufswahl und gibt ihnen gleichzeitig einen Einblick in die unzähligen Einsatz- und
Entwicklungsmöglichkeiten in der Berufswelt“, betonte Karl Werner Hildebrand, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft,
Die 18-köpfige Jury aus Pädagogen und Wirtschaftsvertretern bewertete alle eingereichten Praktikumsmappen nach
den Beurteilungskriterien formale Struktur, Inhalt, kreative Gestaltung und Gesamteindruck.
Nordhessenweit hatten sich 54 Schulen mit 81 Berichten beteiligt. Alle 17 nordhessischen Sieger qualifizierten sich mit ihren Praktikumsberichten
für die Wahl zum Hessensieger. Die Landessieger der jeweiligen Schulform wurden bei der Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft
SCHULEWIRTSCHAFT Hessen (LAG) ausgezeichnet.
Bei sera durfte ein Praxiseinsatz für die Lehrer
natürlich nicht fehlen: Hierfür hatten sich die
Auszubildenden an einem Pumpengehäuse ganz
besondere Aufgaben für die Gäste überlegt.
SCHULEWIRTSCHAFT Frankenberg und Kassel bei Hettich und sera
Lehrer schlüpften in die Rolle von Auszubildenden und erlebten
Ausbildung praxisnah.
Es war ein ungewöhnlich früher Arbeitstag für Lehrer, die auf Einladung des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT
Frankenberg und Kassel bereits um 6 Uhr bei dem Druck & Spritzgußwerk Hettich GmbH & Co. KG in Frankenberg
und bei der sera GmbH in Immenhausen die Frühschicht antraten. Bei dem Projekt „Tag im Betrieb für Lehrer“
sammelten die Pädagogen viele praktische Erfahrungen. „Wir haben den ´Tag im Betrieb für Lehrer´ gern unterstützt. Uns ist es wichtig, dass Lehrer authentische Informationen aus den Unternehmen in ihren Unterricht
einbauen und ihn praxisnah gestalten“, betonten Uwe Kleemann, Geschäftsführer der Druck & Spritzgußwerk
Hettich GmbH & Co. KG und Dipl.-Wi.-Ing. Carsten Rahier, MBA, geschäftsführender Gesellschafter der sera
Zu Beginn der Veranstaltungen standen zunächst Unternehmenspräsentationen und Führungen durch die
Ausbildungsabteilungen auf dem Programm. Anschließend wurden die Teilnehmer auf unterschiedliche Bereiche
aufgeteilt. Intensiv, kompetent und freundlich betreut durch Auszubildende und Ausbilder stand das Erleben der
verschiedenen technischen Berufe im Werkzeugbau, Druckguss, Spritzguss, Dämpfungssystembau bei Hettich und
die Montage einer Membranpumpe bei sera im Vordergrund.
Verleihung des „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“
30 hessische Schulen für vorbildliche Berufs- und Studien­orientierung
Für eine vorbildliche Berufsorientierung ihrer Schüler erhielten insgesamt 30 hessische Schulen, davon 10 aus
Nordhessen, das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“. Die Übergabe der Urkunden und Siegel an die
Schulen erfolgte im Rahmen einer Festveranstaltung bei der IHK in Frankfurt.
Das Gütesiegel wurde mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 zunächst für Schulen mit den Bildungsgängen Hauptund Realschule und Förderschulen eingeführt. Im Schuljahr 2011/2012 wurde das Angebot auf die gymnasiale
Oberstufe ausgeweitet. Bis jetzt wurden 151 Schulen mit dem Gütesiegel ausgezeichnet.
Das „Gütesiegel-Projekt“ ist ein Bestandteil des „Gesamtkonzepts Fachkräftesicherung Hessen“ der Hessischen Landesregierung und unterstützender
Baustein der landesweiten Strategie zur „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule - Beruf" (OloV).
SCHULEWIRTSCHAFT-Unternehmenspreis an Firmen mit vorbildlichem Engagement für Bildung
Albert Koch Maschinen- und Vorrichtungsbau wurde als drittbestes
Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet.
Bei der Preisverleihung der Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT in der „Alten Schlosserei“ der Aurubis
AG in Hamburg erhielt die Albert Koch Maschinen- und Vorrichtungsbau GmbH in Baunatal die Bronzemedaille für
eine herausragende und nachhaltige SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeit. Koch Maschinenbau, bestes Unternehmen in
Hessen in seiner Kategorie (1-100 Beschäftigte), zählt damit nun auch zu den drei engagiertesten Firmen in ganz
Die hochkarätig besetzte Jury überzeugte vor allem die schon seit 20 Jahren bestehende Mitarbeit im Netzwerk
SCHULEWIRTSCHAFT, die gelebte soziale Verantwortung als Bestandteil der Unternehmenskultur sowie die Intensität,
mit der das Unternehmen in der Region Schulkooperationen aufbaut und pflegt.
Der geschäftsführende Gesellschafter der Albert Koch Maschinen- und Vorrichtungsbau GmbH, Stefan Koch, freute
sich über den dritten Platz: „Wir wollen auch Jugendlichen aus schwierigen Lebensverhältnissen Mut machen, an sich
und ihre Fähigkeiten zu glauben, damit ihnen ein erfolgreicher Einstieg in das Arbeitsleben gelingt. Sie zu fördern
und auszubilden ist für uns eine gesellschaftliche Verantwortung, die wir gern übernehmen.“
In der Wettbewerbsarbeit wurde neben dem unternehmensinternen Engagement im Bereich der beruflichen
Ausbildung besonders auch die Zusammenarbeit mit den Baunataler Schulen, Erich-Kästner-Schule und TheodorHeuss-Schule, der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Immenhausen, der Berufshilfe Hephata und dem Arbeitskreis des
Kompetenznetzwerks DieMaschinenbauPartner skizziert. Ziel des Gemeinschaftsprojektes der Netzwerkpartner ist es,
den Auszubildenden den Übergang vom Schul- zum Arbeitsalltag zu erleichtern, die eigenen Tätigkeiten im Kontext
zu übergeordneten Aufgabenstellungen zu erkennen und Eigenverantwortung für Gesamtprojekte zu übernehmen.
Stefan Koch, Geschäftsführender
Gesellschafter der Albert Koch Maschinenund Vorrichtungsbau GmbH.
Die Vertreter von Albert Koch Maschinen- und Vorrichtungsbau als strahlende Gewinner bei der Preisverleihung in Hamburg, von links:
Volker Nicolai (Manager des Kompetenznetzwerks DieMaschinenbauPartner und Projektleiter Arbeitskreis Ausbildung), Gabriele Koch (Ehefrau
des geschäftsführenden Gesellschafters Stefan Koch), Eberhard Langheinrich (Ausbildungsleiter), Phil Löber (Auszubildender), Timo Rösler
(Betriebsleiter) und Frauke Syring (Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen).
Netzwerke mit feinen Maschen und
großer Tragkraft.
Die Arbeitskreise der Wirtschaft für Kommunalfragen in Nordhessen sind
	Arbeitskreis der Wirtschaft für Kommunalfragen der Region Kassel
	Arbeitskreis der Wirtschaft für Kommunalfragen Frankenberg/Eder
	Arbeitskreis für Kommunalfragen der waldeckischen Wirtschaft
	Vereinigung der Wirtschaft des Schwalm-Eder-Kreises
Alle vier Arbeitskreise zusammen haben 275 Mitgliedsunternehmen mit insgesamt ca. 45.000 Beschäftigten.
Die Arbeitskreise treten ein für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den jeweiligen
Regionen. Insbesondere die verkehrliche Verkehrsinfrastruktur sowie die Überschuldung der kommunalen Haushalte
sind Schwerpunktthemen der AFK. Sie sprechen sich für die Einhaltung der Schuldenbremse sowie einer langfristigen
Haushaltskonsolidierung und Entschuldung aus, um die kommunale Handlungsfähigkeit wiederzuerlangen.
Durch die verkehrliche Heterogenität in Nordhessen ist es ein dringendes Anliegen der AFK, Wettbewerbsnachteile
vieler Unternehmen durch leistungsfähige Straßenanbindungen zu minimieren. Hierzu verstehen sich die AFK als
Lobbyisten der Wirtschaft gegenüber den verschiedensten parlamentarischen Ebenen der Politik.
Im Jahr 2013 hat die AFK-Geschäftsstelle in Kassel für alle vier Arbeitskreise zusammen insgesamt 41 Veranstaltungen
mit über 1.000 Teilnehmern durchgeführt: 19 Vorstands- und Ausschuss-Sitzungen, vier Mitglieder­versammlungen,
fünf Podiumsdiskussionen und Vortragsveranstaltungen sowie 13 Unternehmertreffs trugen dazu bei, das Netzwerk
nordhessischer Unternehmen zu stärken, persönliche Kontakte in einem individuellen Rahmen zu ermöglichen und
die Grundlage für die jeweiligen regionalpolitischen Positionen zu schaffen.
Unternehmertreffs 2013
	Schwalm-Brauerei Haaß „Das Gold der Region“
	CENA Kunststoff GmbH, CENA – Innovation in Kunststoff“
PEIKKO Befestigungssysteme, „Globalisierung zum Anfassen – ein skandinavischer Marktführer
mitten in Waldeck“
	Flughafen GmbH Kassel „Ab Kassel-Calden in den „Wurstehimmel“
	Business-Talk im Museum der Schwalm ,„Tradition trifft Innovation“
	myVale Schott Orthopädie Schuhtechnik GmbH & Co. KG „Die Metamorphose des Flip-Flop heißt myVale“
	Autohaus Biebighäuser GmbH, „AFK-Unternehmertreff – einmal ganz anders“
	VW Werk Kassel „Wie geht Erfolg?“
	Bäcker Müller GmbH & Co. KG „Alles frisch! Qualität aus dem Burgwald“
	Druid-Austernpilze Zu Gast beim „Herr der Austernpilze“
	Jäkel GmbH & Co. KG „Jäkel: Das schärfste Unternehmen in Nordhessen“
	PROCON Seniorenzentren gGmbH „Denk Mal Pflege“
	Kamm GmbH & Co. KG „Arbeitsplätze unter freiem Himmel – Sicher. Bequem. Funktionell“.
AFK-Unternehmertreff beim größten Arbeitgeber der Region
VOLKSWAGEN-Werk Kassel in Baunatal: Wie geht Erfolg?
Selbstbewusste und überzeugende Antworten auf diese Frage gab Werkleiter Professor Dr. Hans-Helmut Becker
dem Gästekreis der AFK-Mitglieder persönlich: Beharrlichkeit, Fachkompetenz, Überzeugungskraft, ein hoch
motiviertes Führungsteam, einsatzbereite Mitarbeiter und viel persönlicher Einsatz sind die wesentlichen
Faktoren, die den Standort in Baunatal so erfolgreich machen.
Denn mit über 16.000 Mitarbeitern ist das VW Werk Kassel der größte Arbeitgeber in Nordhessen und hat durch
die Komponentenfertigung von Getrieben, Karosserie- und Austauschteilen, Abgasanlagen sowie dem Vertrieb
Original Teile eine enorme Leistungs- und Aufgabenvielfalt.
Durch die hohe Leistungstiefe, Qualität und eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur ist jede einzelne dieser
Komponenten weltmarktfähig. Dadurch hat sich das Werk in Baunatal in den letzten Jahren zum Technologieführer
und erfolgreichsten Standort des VW-Konzerns entwickelt. Die Entscheidung des Konzerns, die Entwicklung der
Elektromobilität nach Baunatal zu vergeben, ist beeindruckender Beleg für diese hohe Expertise.
In einleitenden Worten über den Veränderungsprozess und den damit verbundenen Erfolg berichtete Professor Dr.
Hans-Helmut Becker persönlich in seinem Vortrag vor den Mitgliedern des AFK der Region Kassel. Im
Betriebsrundgang mit Pressesprecher und VW Urgestein Rudi Stassek erlebten die Gäste die Produktion aus nächster
Nähe und warfen einen Blick in den neuesten Bereich, die „Clean Factory“.
Professor Dr. Hans-Helmut Becker
und Vorsitzender Claus-Rüdiger
Bauer (Mitte), links Pressesprecher
Rudi Stassek.
Sie freuten sich über das große Interesse der
AFK-Mitglieder am Unternehmertreff:
die beiden Geschäftsführer Ulrike Steiner und
Klaus Hinrichs mit AFK-Vorsitzendem Klaus Gantner.
Unternehmertreff bei CENA in Battenberg
Familienunternehmen mit Herzblut für 660 Kunden weltweit.
Der Unternehmergeist ist in allen Ecken des Unternehmens spürbar und das Geschwisterpaar Ulrike Steiner und
Klaus Hinrichs versprühen diese positive Einstellung bei der Präsentation des Unternehmens vor 60 AK-Mitgliedern.
CENA, dessen Name auf Firmengründer Carl Naumann zurückgeht, ist bereits 1933 gegründet worden und stellte
damals Antennenblitzschutz-Automaten aus Porzellan her. 1950 wurde in den ersten Spritzgussautomaten investiert, der damit den Grundstein für die weitere Entwicklung legte; die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. Heute hat
das Unternehmen 660 Kunden in Deutschland und Europa und produziert mit seinen 30 Mitarbeitern jährlich 170
Millionen technische Kleinteile aus Kunststoff, von Zylinderschrauben über Abdeckkappen bis Kabelverschraubungen.
Dem Geschwister- und Geschäftsführerpaar Ulrike Steiner und Klaus Hinrichs scheint das unternehmerische
Herzblut in die Wiege gelegt, denn Stillstand gibt es für die beiden Unternehmer nicht: „Wir haben seit der Zeit
unserer Geschäftsführung den Betrieb im Grunde einmal komplett neugebaut“, betont Ulrike Steiner. „Dabei ist
Energiepolitik und -einsparung bei uns ein sehr wichtiges Thema. Mit unserem CENA-Energiekonzept tun wir nicht
nur etwas für die Umwelt. Wir sparen auch Kosten, was uns im internationalen Wettbewerb stark macht. Durch eine
intelligent abgestimmte Steuerung in der Produktion, Verwaltung und im Lager ziehen wir überschüssige Wärme dort
ab, wo sie nicht gebraucht wird und leiten sie dorthin weiter, wo es warm sein sollte, zum Beispiel im Lager.“
AFK-Frankenberg zu Gast beim PROCON-Seniorenzentrum
Thema trifft jeden: „Denk Mal Pflege!“
Die Themen „Demografischer Wandel“ und „Pflege im Alter“ standen beim Unternehmertreff im PROCON
Seniorenzentrum Ederbergland im Vordergrund. Über 40 Mitglieder des Frankenberger Arbeitskreises der Wirtschaft
hatten sich in die Wilhelmstraße begeben, um von der Geschäftsführerin der PROCON-Gruppe, Sonja Steffen und
der Direktorin des Seniorenzentrums Claudia Fajdiga persönlich zu erfahren, welches die Herausforderungen beim
Thema „Pflege Älterer“ für die kommenden Dekaden sind.
Die PROCON-Gruppe, 1980 gegründet, beschäftigt bundesweit mehr als 1.500 Mitarbeiter. Davon mehr als 100 in
Frankenberg, 16 von ihnen sind Auszubildende in der Pflege, die die Ausbildung an den Pflegeschulen in Bad Arolsen
und Marburg absolvieren. „Wir versuchen, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sind: an Schulen, Ausbildungsmessen
und bei allen anderen Gelegenheiten. Denn der Nachwuchs ist die Grundlage für die Zukunft unseres
Seniorenzentrums. Weniger sind es die Bewohner, deren Zahl zukünftig eher steigen wird. Momentan haben wir 130
Bewohner im Pflegebereich und 40 im Betreuten Wohnen. Dafür brauchen wir qualifiziertes Personal“, unterstrich
Direktorin Fajdiga.
„Irgendwann trifft das Thema jeden“, resümierte
Klaus Gantner, Vorsitzender des AFK. Es sei notwendig, sich rechtzeitig mit dem Thema „Leben im
Alter“ zu beschäftigen. Von links: Direktorin Claudia
Fajdiga, PROCON-Geschäftsführerin Sonja Steffen
aus Wiesbaden und Klaus Gantner in der RetroKüche, die insbesondere an Demenz erkrankten
Bewohnern ein Gefühl der Vertrautheit geben soll.
Infoveranstaltung mit Partnern führte zum neuen Flughafen
AFK Frankenberg startete in Kassel-Calden und landete im
Wurstehimmel.
Warum kann die Ahle Wurst nur in Nordhessen hergestellt werden und was sind die Geheimnisse des einzigartigen
Geschmacks? Oder woher hat die Wurst „Feldkieker“ ihren Namen. Antworten auf diese Fragen gab der Caldener
Metzgermeister Thomas Koch den knapp 60 angereisten AFK-Mitgliedern, bevor er sie in seinen Wurstehimmel entführte. Hier reifen luftig aneinandergereiht mehrere tausend Ahle Würste verschiedenster Geschmacksrichtungen
und Rezepturen.
Zuvor hatte Jörg Ries, ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen GmbH Kassel die aus Frankenberg/
Eder angereisten AFK-Mitglieder am Infopoint des neuen Airports empfangen und über den Bau und die
Inbetriebnahme des Flughafens informiert. Kai Lorenz Wittrock, Wirtschaftsförderer der Region Kassel, war ebenfalls
erschienen, um die AFK-Mitglieder persönlich über die Potenziale und Entwicklungschancen des Flughafens zu informieren. Seiner Aussage zufolge sind bereits 45.000 der 50.000 Quadratmeter Gewerbefläche am Flughafen verkauft.
Wittrock: „Das Geld wird nicht in der Luft verdient, sondern am Boden.“ Die Fläche des alten Sportflugplatzes wird
nun entwidmet und ein großes Gewerbegebiet wird an dieser Stelle entstehen. Luftfahrtaffine Firmen wie Piper,
Airbus Helicopters, ZF Luftfahrttechnik und viele andere bieten mehrere hundert Arbeitsplätze und wären ohne den
Flughafen nicht oder nicht mehr am Standort.
AFK-Vorsitzender Klaus Gantner appellierte an die Unternehmer, den Flughafen als gegeben und zugleich als Chance
anzusehen, die neuen Möglichkeiten zu nutzen.
Besuchten den „Wohlfühl-Flughafen“ in Kassel-Calden: von links AFK-Vorsitzender Klaus Gantner mit Ehefrau, daneben Jörg Ries.
Kai Lorenz Wittrock von der Wirtschaftförderung Region Kassel (Mitte) inmitten der über 50 angereisten AFK-Mitglieder mit Partnern.
Hannu Lehtomäki (Mitte) beeindruckte
die AFK-Mitglieder und den
Vorsitzenden Heinz-Robert Behle (im
Bild links von ihm) mit Charme, Esprit
und fließendem Deutsch.
AFK Waldeck beim finnischen Weltunternehmen
PEIKKO heißt Troll und der wohnt in Höringhausen.
Mit einem Crashkurs in Finnisch gewann Hannu Lehtomäki, Geschäftsführer des skandinavischen Konzerns PEIKKO
in Höringhausen, seine Gäste im Handumdrehen für sich. Der PEIKKO, zu Deutsch Troll, sei das sympathische
Wappentier und Emblem zugleich für die Firma mit dem Stammsitz im finnischen Lahti. Das 1965 dort gegründete
Unternehmen ist noch heute Familienbetrieb und mit mehr als 900 Mitarbeitern aus 40 Nationen auf Erfolgskurs.
Peikko Deutschland GmbH gehört zur finnischen PEIKKO Unternehmensgruppe und ist in ihrem Kerngeschäft, dem
Industrie- und Wirtschaftsbau, international beachtlich aufgestellt.
Mit beeindruckenden Referenzobjekten muss PEIKKO nicht geizen: Systemteile aus Höringhausen wurden unter
anderem in den Fußballstadien in Köln-Müngersdorf und Mönchengladbach, der Stadthalle in Bremen, dem
Taunusturm in Frankfurt oder bei IKEA Dortmund verbaut. Hier verlieh die intelligente und platzsparende PEIKKOTechnik den 32 Meter hohen Betonstützen Festigkeit und Stabilität. Überall dort, wo Beton mit Stahl zur Einheit
verschmelzen, kommen Bauteile von PEIKKO zum Einsatz.
Strafverteidiger referierte beim AFK Waldeck über „Kriminalisierten Mittelstand“
Drei Goldene Regeln für Unternehmer in Krisensituationen:
Eine messerscharfe Analyse der strafrechtlichen Risiken des Unternehmers präsentierte im Anschluss an die
Mitgliederversammlung 2013 Gastredner Holger Wirthwein, Strafverteidiger für Wirtschaftsrecht aus Koblenz den
AFK-Mitgliedern und Gästen im Hotel Touric in Korbach.
„Gute Ratschläge über die Pflichten und Rechte eines Geschäftsführers findet man heutzutage wie Sand am Meer.
Doch was ist, wenn wirklich etwas schief gegangen ist und man unwissend den Boden der Rechtmäßigkeit verlassen
hat. Dann befindet man sich urplötzlich nicht mehr im Zivilrecht, sondern im Strafrecht. Oft sind Handlungen, die zu
einer Straftat geführt haben, gut gemeint und man ist sich dessen nicht bewusst. Dennoch werden dadurch
Straftatbestände erfüllt, die eine Anzeige nach sich ziehen können. Dann steht der Geschäftsführer zuerst einmal mit
dem Rücken an der Wand“, so Wirthwein.
Holger Wirthwein (Mitte) schenkte den
Unternehmern in seinem Vortrag reinen
Wein ein. Links Vorsitzender HeinzRobert Behle mit Vorstandskollege
Dirk Trompeter.
Wann wird aus kleinen Geschenken Korruption und ab wann eine Bestechung? Welche strafrechtliche Bedeutung hat
ein Tankgutschein für den Mitarbeiter oder das Fußballticket für den guten Kunden? Viele Unternehmer begehen
tagtäglich unwissentlich Straftaten; doch: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!“ mahnte Holger Wirthwein. Der
Referent informierte die Gäste, welche Organisations-, Kontroll- und Überwachungspflichten Unternehmer in ihrem
Unternehmen zu leisten haben. Können Unzulänglichkeiten in der Struktur und Organisation des Unternehmens
nachgewiesen werden, kann dies ebenfalls strafrechtliche Konsequenzen für den Unternehmer haben.
Wirthwein: „Im Zweifelsfall hat die Staatsanwaltschaft sogar das Recht, im Zuge der Ermittlung Geschäfts- und
Privaträume des Beschuldigten zu durchsuchen sowie das Vermögen des Beschuldigten vorübergehend zu beschlagnahmen. Für den Betroffenen ist dies in der Regel eine bedrohliche Krisensituation. Sollte dieser Fall dennoch eintreten, lautet die höchste Maxime: Ruhe bewahren! Möchte man schwerwiegende Fehler vermeiden, bedeutet dies in
erster Linie: Schweigen, schweigen, schweigen. Und umgehend seinen Rechtsbeistand konsultieren.“
Einstimmig wurde Heinz-Robert Behle bei der voraus gegangenen Mitgliederversammlung in seinem Amt bestätigt.
Auch seine Stellvertreter, Jochen Wachenfeld-Teschner als erster, Stefan Veltum als zweiter Stellvertreter sowie der
gesamte Vorstand wurde mit einer Ausnahme wiedergewählt: Neu im Vorstand ist nun Swenja Otto. Sie folgt auf
Willy Schaumburg.
Mitglieder des AFK Waldeck zu Gast am Hellenberg
JÄKEL: Das schärfste Unternehmen in Nordhessen.
Sie arbeiten in der Regel im Verborgenen und hinterlassen ihren Arbeitsplatz stets sauber und gleichmäßig
geschnitten. Die Rede ist von Maschinenmessern von JÄKEL, die in Landmaschinen, Gartengeräten,
Nutzkraftfahrzeugen oder Kommunal- und Recyclinggeräten zuverlässig und mit messerscharfer Genauigkeit
Seit 1928 sorgen Produkte von JÄKEL für den richtigen Schnitt auf Äckern und Rasen in der ganzen Welt. Rund
6.000 Tonnen Qualitätsstahl werden jährlich mit großem Know-how zu hochwertigen Verschleißteilen,
Maschinenmessern, Scharen sowie Stanz- und Pressteilen verarbeitet und an internationale Kunden geliefert. Um
diese Menge bewältigen zu können, haben die Brüder Frank und Udo Jäkel am Standort Hellenberg in eine moderne Produktionsstätte mit einem Autobahnanschluss direkt vor der Haustür investiert. Das Unternehmen hat
aktuell 100 Mitarbeiter.
Auf Einladung der Geschäftsführer Frank und Udo Jäkel waren viele Unternehmer und Mitglieder des AFK Waldeck
gekommen, um das innovative Unternehmen und Preisträger des „Großen Preis des Mittelstandes“ persönlich
Unternehmertreff des AFK Waldeck bei KAMM in Goddelsheim
KAMM sorgt für Bewegung auf den Flughäfen der Welt.
1968 baute die Firma KAMM ihre erste Flugzeugschlepper-Fahrerkabine. Heute ist das Unternehmen auf diesem
Gebiet die Nummer 1 in Deutschland. Ohne die tonnenschweren Geräte, die kleine und große Maschinen bis zum
Airbus A 380 zur Rollbahn schleppen, würde der Flugverkehr zum Erliegen kommen. Dabei ist Schlepper nicht gleich
Schlepper, denn die Arbeitsbedingungen für die Fahrer können unterschiedlicher nicht sein: ob bei -30° Celsius in
Nowosibirsk oder +40° Celsius in Abu Dhabi; die Klimatisierung der Fahrerkabine muss immer die volle
Konzentrationsfähigkeit der Fahrzeuglenker gewährleisten.
Christian Kamm führt das 1880 gegründete Unternehmen, das seit Jahrzehnten ein etablierter und anerkannter
Partner der deutschen Fahrzeugbauindustrie, mit 30 Mitarbeitern und großem Erfolg. Neben Kabinen für
Baumaschinen, Stahlwerksfahrzeuge, Spezialfahrzeuge und Landmaschinen gehören die Flugzeugschlepper-Kabinen
mit ca. 25 Prozent Umsatzanteil zum stärksten Geschäftsfeld. Durch den hohen Spezialisierungsgrad und stetige
Weiterentwicklung der Produkte hat sich KAMM zum nationalen Marktführer gemacht und ist so zum geschätzten
Erstausrüster vieler Spezialfahrzeug-Hersteller avanciert. Um diese Entwicklung fortführen zu können, ist hoch qualifiziertes Personal notwendig. Technische Zeichner und CAD-Konstrukteure für Neukonstruktionen sind daher im
Hause Kamm willkommen.
Neuentwicklung 2013 und A380-fähig:
die neue Flugzeugschlepper-Generation
von KAMM.
Vereinigung der Wirtschaft bestätigt alten Vorstand
Hassenpflug weiter Vorsitzender.
Auch künftig wird die Vereinigung der Wirtschaft des Schwalm-Eder-Kreises von Alexander Hassenpflug geführt,
dieses Votum erteilten die Mitglieder auf ihrer Versammlung am 20. Juni in Schwalmstadt. Der Vorstand besteht
außerdem aus Heinrich Gringel (Schwalmstadt), Michael Sack (Homberg) und Armin Heß (Schwarzenborn). Karl
Hassenpflug (Homberg) wurde neu in den Vorstand gewählt.
In der Versammlung wurde unter anderem deutlich, dass die weitere Entwicklung der Region nicht nur von den
Verbindungen im Straßenverkehr abhängt, sondern mindestens ebenso von schnellen Datenautobahnen. Die
Anbindung an das digitale Hochleistungsnetz sei eine Grundvoraussetzung zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit
der Unternehmen als auch der Erhaltung der Attraktivität als Wohn- und Lebensmittelpunkt. Insbesondere im
Zeichen des demografischen Wandels sei ein zeitgemäßes Kommunikationsangebot entscheidender Standortfaktor;
sowohl für die Unternehmen als auch für deren Beschäftigte.
Unternehmertreff in der Privat-Brauerei Friedrich Haaß in Schwalmstadt-Treysa
Haaßebier – das Gold der Region.
In kaum einer anderen Branche hat es in den letzten 20 Jahren eine derart große Marktkonzentration gegeben wie
im deutschen und europäischen Biermarkt. Hinzu kommt ein grundlegender Wandel im Konsumverhalten klassischer
Biertrinker: Rückläufiger Verbrauch, sich ändernde Geschmäcker und eine Vielzahl an Lifestyle-Getränken machen es
immer schwieriger, eine erfolgreiche Nische zu finden. Eckhard Haaß, Geschäftsführer der Privat-Brauerei Friedrich
Haaß, hat sie gefunden.
Business-Talk der Vereinigung der Wirtschaft (VDW) im Museum der Schwalm
„In der traditionsreichen Region Schwalm-Eder ist die Zahl der großen Unternehmen im Vergleich zu anderen
Regionen überschaubar. Es sind deswegen vor allem auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die für
Wertschöpfung und Beschäftigung sorgen. Sie sind ebenfalls international aufgestellt und nicht minder innovativ.
Das wollen wir mit dem 1. Business-Talk zeigen.“ Mit diesem Statement und Bekenntnis zur Region eröffnete
Alexander Hassenpflug, Vorsitzender der Vereinigung der Wirtschaft des Schwalm-Eder-Kreises, die Veranstaltung im
Museum der Schwalm in Schwalmstadt.
Konrad Nachtwey, Museumsdirektor und Gastgeber, betonte in seiner Begrüßung die Notwendigkeit, die Affinität zur
Region zu stärken und die Potenziale zu entdecken. Welche Potenziale zum Beispiel in der Pilzzucht stecken, erläuterte
Georg Heinrich Rühl, Geschäftsführer von Druid Austernpilze. Nahe Immichenhain und mitten im Wald züchtet er in
alten NATO-Bunkern Bio-Austernpilze. 300 Tonnen erntet er mit seinen Mitarbeitern im Jahr. „Der Markt wächst, aber
langsam. Genauso wie die Pilze“, bemerkte Rühl gelassen.
In einer rasanten Geschwindigkeit entwickelt sich hingegen der Markt für das junge Start-up Unternehmen MyVale
aus Homberg/Efze. Hier werden in Einzelanfertigung Flip-Flops produziert; mit individuellem Fußbett und selbst
gestaltetem Design. „Mit dieser Idee sind wir weltweit die Einzigen, die so etwas anbieten. Im Grunde sind wir
Weltmarktführer“, betont Firmengründer Marks Schott selbstbewusst. Denn sogar Russell Crowe trägt Flip-Flops von
MyVale.
Ebenfalls auf internationalem Parkett agiert die Druckerei Faubel aus Melsungen. Denn die Exportquote des erfolgreichen Systemanbieters für Spezialetiketten für die Pharma-Industrie liegt bei über 60 Prozent. Mit 160 Mitarbeitern
und 20 Auszubildenden gehört Faubel bereits zu den größeren Arbeitgebern der Region. „Stillstand ist Rückschritt,
deswegen müssen wir mit Innovationen immer einen Schritt schneller sein als der Wettbewerb“, sagt Geschäftsführer
Reinhard Kuge. Und wie weit er voraus ist, zeigt die neueste Entwicklung: eine Kinder- und Senioren sichere
Tablettenverpackung, die sich in der Markteinführung befindet.
Präsentierten innovative Geschäftsideen im traditionsreichen Museum: Markus Schott, Reinhard Kuge, Moderatorin Petra Nagel, Georg Heinrich
Rühl, VDW-Geschäftsführer Achim Schnyder und Vorsitzender Alexander Hassenpflug (von links).
Foto: myVale
Unternehmertreff beim internationalen Trendsetter myVale in Homberg
Flip-Flops in 35.000.000 Varianten.
„Unser Business geht zu 100 Prozent online per Internet. Die Geschwindigkeit des Internets am Standort Homberg
reicht im Großen und Ganzen zwar aus. Ab und zu geht unsere Verbindung doch schon ziemlich in die Knie. Für die
Zukunft rechnen wir mit erhöhtem Bedarf an Geschwindigkeit, insbesondere, wenn einmal Bewegtbilder auf der
Website hinzukommen. Da wir unsere Produkte weltweit über das Internet verkaufen, ist ein schneller Zugang die
Eintrittskarte in die Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Firmenchef Markus Schott den wichtigsten Absatzkanal. Regine
Müller, Mitglied des hessischen Landtages für den südlichen Schwalm-Eder-Kreis und auf Einladung der Vereinigung
der Wirtschaft Gast des Abends, nahm dieses Statement mit nach Wiesbaden.
Binnen fünf Jahren hat sich Schott vom Orthopädie-Fachgeschäft zum internationalen Trendsetter entwickelt. Dabei
ist die Kernkompetenz in der Orthopädie nie verloren gegangen. Im Gegenteil: Genau dadurch zeichnet sich einer der
Wettbewerbsvorteile von myVale aus. Nämlich durch die Kenntnis, wie individuell angepasstes Schuhwerk gefertigt
sein muss, um dem Kunden ein gesundes und bequemes Laufen zu ermöglichen.
Ein weiterer Wettbewerbsvorteil ist die riesige Variantenvielfalt, die myVale seinen Kunden bietet. Rechnerisch sind
über 35 Millionen Kombinationen zwischen Zehenriemen, Fußbett, Zwischensohlen, Laufsohlen und weiteren
Komponenten möglich. Ein Unikat bleibt jede myVale-Sandale dennoch in jedem Fall, denn auch bei über sieben
Milliarden Menschen auf unserem Planeten gleicht kein Fuß dem anderen.
Sie wurden beim Unternehmertreff zu myVale-Fans: Gäste und Mitglieder der Vereinigung der Wirtschaft des Schwalm-Eder-Kreises.
Links im Bild Markus Schott mit zwei Fußabdrücken für die nächsten Flip-Flops, die in Produktion gehen. Dritter von rechts:
VDW-Vorsitzender Alexander Hassenpflug.
Sie werden auf Strohballen
kultiviert und mögen es feucht
und dunkel: Austernpilze, die
neuen Exoten.
VDW-Unternehmertreff bei druid Austernpilze
Pilz-Exoten gedeihen prächtig in ausgedienten NATO-Bunkern.
Der Weg zu Druid führt über einen Schotterweg in den Wald, kein Hinweisschild. Nur ein einsames Straßenschild „Am
Langen Stein“ lässt vermuten, dass man hier richtig ist. Nach 400 Metern dann ein hoher Zaun mit verschlossenem
Tor. Dahinter zwei bellende Hunde, denen man nicht zu nahe kommen möchte. So stellt man sich ein NATO-Gelände
vor, aber sicherlich nicht die Produktionsstätte von Lebensmitteln. Das Familienunternehmen Druid Austernpilze von
Margot und Georg Heinrich Rühl züchtet hier in ausgedienten NATO- und Bundeswehr-Bunkern die Exoten unter
den Pilzen: Austernpilze.
Auf Einladung des Unternehmerpaares Rühl hatte sich eine kleine Gruppe von Mitgliedern der Vereinigung der
Wirtschaft des Schwalm-Eder-Kreises (VDW) auf den Weg zu Druid in der Nähe von Ottrau-Immichenhain begeben,
um zu erleben, wie Austernpilze angebaut und geerntet werden. Verteilt in mehreren Bunkern wachsen diese
Delikatessen, die sich einer zunehmenden Beliebtheit unter den Köchen in Deutschland erfreuen, auf einem Substrat,
das sich aus Stroh und Pilzbrut zusammensetzt. Sie lieben es feucht, dunkel und möglichst nicht zu warm. Dann
gedeihen sie prächtig und tragen dazu bei, dass die Firma druid Austernpilze jährlich 300 Tonnen davon ernten kann.
Die Menge ist beträchtlich, denn insgesamt werden in Deutschland weniger als 1.000 Tonnen im Jahr geerntet. Druid
darf sich also zu den Marktführern zählen.
Täglich werden die Pilze frisch geerntet und mit Kühlfahrzeugen zum Kunden gebracht, und das innerhalb von 24
Stunden und 365 Tage im Jahr. „Austernpilze sind nicht nur sehr schmackhaft, sie sind auch sehr gesund. Bei
Stoffwechselstörungen wirken sie begünstigend, und wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass der
regelmäßige Verzehr von Austernpilzen positive Auswirkungen auf den Cholesterinhaushalt des Körpers hat und zur
Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen kann“, so Georg Heinrich Rühl.
VDW-Mitglieder inmitten der Pilzzucht. Links: Vorsitzender Alexander Hassenpflug, im Hintergrund (Mitte) Georg Heinrich Rühl.
Hettich feierte 125-jähriges Firmenjubiläum
Tochterunternehmen Druck- und Spritzgußwerk
Hettich GmbH & Co. KG in Frankenberg stark in der Ausbildung.
Zwei Daten prägen wesentlich die Geschichte der Hettich Unternehmensgruppe: 1888, das Jahr, in dem das
Stammhaus im Schwarzwald gegründet wurde, und 1930, das Gründungsjahr des Schwesterunternehmens in
2013 feierte die Unternehmensgruppe ihr 125-jähriges Bestehen und spendete 125.000 Euro an soziale Projekte, für
die sich die Mitarbeiter weltweit engagieren. „Wir möchten den Mitarbeitern unsere Anerkennung dafür aussprechen,
dass sie ihre Freizeit für verschiedene Tätigkeiten im sozialen Bereich einbringen und dieses Engagement weiter
fördern. Daher liegen uns die Projekte am Herzen, in denen unsere Mitarbeiter ehrenamtlich arbeiten“, sagte Dr.
Andreas Hettich, geschäftsführender Gesellschafter der Hettich Unternehmensgruppe. Hettich befürwortet ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter zur Stärkung einer fairen und sozialen Gemeinschaft.
Hettich ist ein international tätiges, mittelständiges Familienunternehmen mit mehr als 6.000 Mitarbeitern, davon
3.000 in Deutschland, und produziert Möbelbeschläge für die Küchen-, Wohn- und Büromöbelindustrie. Das Druckund Spritzgußwerk Hettich in Frankenberg bildet in sechs Berufen aus und beschäftigt zurzeit 39 junge Menschen
Hettich Unternehmensgruppe.
Von links: Stefan Jonitz,
Dr. Andreas Hettich und
Dr. Dieter Wirths.
125 Jahre soziales Engagement
BKK Herkules: Eine lange Tradition der Selbstverwaltung.
1882 gründeten der Kommerzienrat Peter Wegmann und Richard Harkort die Casseler Waggonfabriken Wegmann,
Harkort & Co. Schon in diesem Jahr beschäftigte das Unternehmen 210 Arbeiter. Ihre Zahl wuchs innerhalb von vier
Jahren auf 520. Ab 1886 führte Peter Wegmann das Unternehmen unter dem Namen Wegmann & Co. allein weiter,
bis der Ingenieur August Bode es im Jahr 1913 übernahm. Bekannt wurde das Unternehmen unter anderem als
Hersteller des Henschel-Wegmann-Zuges. 1999 fusionierte die Firma Wegmann & Co. mit der Firma Krauss-Maffei
AG zur Unter­nehmensgruppe Krauss-Maffei Wegmann.
Bereits im Jahr 1885 richtete das Unternehmen den „Unterstützungsverein der Arbeiter der Firma Wegmann, Harkort
& Companie in Rothenditmold“ ein. Der Verein wollte Arbeiter bei Erwerbsunfähigkeit unterstützen, eine zusätzliche
Altersversorgung bieten sowie im Todesfall die Hinterbliebenen mit einer einmaligen Zahlung unterstützen.
Die Betriebskrankenkasse Herkules ist heute eine der traditionsreichsten und ältesten Krankenkassen Nordhessens.
Aus der 1888 gegründeten „Betriebskrankenkasse Wegmann“ wurde im Jahr 2001 die BKK Herkules – benannt nach
dem weithin sichtbaren Kasseler Wahrzeichen.
Anlässlich des Jubiläums hatte die BKK Herkules am 27. September 2013 zu einem Empfang in das Schlosshotel
Wilhelmshöhe in Kassel geladen. Zu Gast waren neben dem Verwaltungsrat und den Mitarbeitern auch zahlreiche
Vertreter von Mitbewerbern aus dem Gesundheitswesen, der Politik, der Industrie und der Wirtschaft. So konnte
neben der Ehrung für die geleistete Arbeit auch ein fachlicher Austausch über die Entwicklungen im Gesundheits­
wesen stattfinden.
Von links: Jürgen Kümpel, Geschäftsführer UNH,
Gerald Reißmann, Vorsitzender des Vorstands der
Sozialgruppe Kassel e. V., Ilona Caroli, Vorsitzende
des Verwaltungsrates der Sozialgruppe Kassel e. V.,
Dr. Andreas Jürgens, Erster Beigeordneter des
Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, Stadträtin
Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer und Regierungs­
präsident Dr. Walter Lübcke.
10 Jahre Pro Dokument gGmbH
Fünf Jubiläen auf einen Schlag.
Es musste schon die documenta-Halle sein, um dem Jubiläums-Marathon das angemessene Ambiente zu verleihen.
Insgesamt konnten die feiernden sozialen Einrichtungen, fünf an der Zahl, auf 190 Jahre „Verantwortung und
Solidarität“ zurückblicken. Unter gleichem Namen wurde anlässlich des Festaktes auch die Ausstellung eröffnet. Die
Dienstleistungen der „Sozialgruppe Kassel“, 1933 als „Verein für Volkswohl gegründet“, nehmen heute mehr als 800
Menschen in Anspruch. Sie beschäftigt 200 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
80 Jahre Sozialgruppe Kassel e. V.
50 Jahre Kasseler Werkstatt
25 Jahre Fachbereich Gartenbau
25 Jahre Eltern- und Förderverein der KSW,
und schließlich unser UNH-Mitglied: 10 Jahre Pro Dokument gGmbH
sera Unternehmensgruppe in Immenhausen
Neues Firmengebäude nach fast zweijähriger Umbauphase feierlich
„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für
etwas Zukünftiges legen, denn Zukunft kann man bauen." Mit diesem Zitat
von Antoine de Saint-Exupéry eröffnete Dipl.-Wi.-Ing. Carsten Rahier, MBA,
geschäftsführender Gesellschafter der sera Unternehmensgruppe in
Immenhausen, die Einweihungsfeier des neuen Firmengebäudes.
Nach dem offiziellen Teil hatten die Familien der Belegschaft, Freunde,
Geschäftspartner und interessierte Besucher die Möglichkeit, im Rahmen
eines „Tages der offenen Tür“ die traditionsreiche sera Unternehmensgruppe,
deren Historie, Produkte sowie die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen.
Mehr als 1.000 Besucher nahmen dieses Angebot wahr. Die Erlöse aus einer
Tombola in Höhe von 4.000 Euro sowie sera T-Shirts wurden dem
Waisenhaus „Omaruru Children’s Haven" in Namibia gespendet. Notleidende
Waisenkinder, die ihre Eltern durch Aids verloren haben, finden dort Hilfe
Neue Räume für neues Denken und Wirken.
Die sera Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Immenhausen ist einer der
führenden Anbieter und Entwickler von innovativen Produkt- und System­
lösungen im Bereich der Dosier-, Förder- und Kompressorentechnik. Sie hat
Repräsentanzen in mehr als 80 Ländern sowie Tochtergesellschaften in
Südafrika und England.
Familienfest im Achsenwerk von Mercedes-Benz
15.000 Besucher feierten bei Kassels größtem industriellen
Mit dem Familientag unter dem Motto „Produkte erleben“ bedankte sich das Mercedes-Benz Werk Kassel bei seinen
rund 3.000 Beschäftigten und deren Angehörigen. Werksleiter Ludwig Pauss eröffnete die Veranstaltung mit den
Worten: „Unser traditionsreicher, erfolgreicher Standort ist Teil einer attraktiven und lebenswerten Region. Mit Ihren
Fähigkeiten und Ihrem Engagement tragen Sie jeden Tag dazu bei. Unser Familientag ist ein Dankeschön für Ihre
Leistung.“ Zu den Attraktionen auf dem 400.000 Quadratmeter großen Gelände gehörten zahlreiche
Produktvorführungen vom Fernverkehrs-LKW über den neuen Sprinter bis zum Oldtimer. Eine Erlebnistour durch die
Fabrik, ein Riesenrad sowie zahlreiche Aktionen für Kinder machten den Tag zu einem Ereignis für die ganze Familie.
Den Abschluss bildete ein Open-Air Konzert mit Feuerwerk.
Mit der Fertigung von Achsen und Achssystemen für Lkw, Transporter und Trailer sowie der Fertigung von
Gelenkwellen und Pkw-Komponenten ist das Mercedes-Benz Werk Kassel Europas größtes Nutzfahrzeug-Achsenwerk
mit weltweitem Fertigungsverbund. Das Mercedes-Benz Werk Kassel war ursprünglich Produktionsstätte des Kasseler
Traditionsunternehmens Henschel. Bis 1980 wurden in Kassel noch Lkw gefertigt, zuletzt die legendären Kurzhauber
von Mercedes-Benz. Mit Beginn der 70er-Jahre spezialisierte sich das Werk zunehmend auf die Achsenproduktion
und fertigt heute auf über 400.000 m² Produktionsfläche auf höchstem technologischen Standard.
Erster Gesundheitstag bei der GÜNTHER Heisskanaltechnik GmbH in Frankenberg
Gesundes Team – Gesundes Unternehmen.
In Zusammenarbeit mit der Barmer GEK und Kooperationspartnern veranstaltete die GÜNTHER Heisskanaltechnik
GmbH in Frankenberg für ihre Beschäftigten erstmalig einen betrieblichen Gesundheitstag mit Informationen rund
um das Thema Ernährung, Sport sowie körperliche und seelische Gesundheit. Die Barmer GEK bot neben einer informativen Ernährungsberatung auch Tests und Checks an, zum Beispiel Lungenfunktionstests, Kraft- und
Körperfettmessungen. Außerdem konnten die Mitarbeiter auch die Funktion ihrer Venen untersuchen lassen.
„Unser Gesundheitstag war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Alle Anbieter waren von der Atmosphäre begeistert
und auch unsere Mitarbeiter lobten diesen Tag. Die Hälfte der Belegschaft nutzte die Angebote rund um das Thema
Gesundheit“, bilanzierte Siegrid Sommer, Geschäftsführerin der GÜNTHER Heisskanaltechnik GmbH in Frankenberg.
Bei den Messungen zu Blutdruck und
Blutzucker herrschte hoher Andrang.
Staatsminister Boddenberg zu Gast bei sera in Immenhausen
Qualifizierte Ausbildung ist Erfolgsrezept zur Bekämpfung des
Fachkräftemangels.
Um sich über die Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation in der Region zu informieren, besuchte der Hessische
Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes beim Bund, Michael Boddenberg, u.a.
auch das Familienunternehmen sera GmbH in Immenhausen.
„Die sera Unternehmensgruppe entwickelt seit nahezu 70 Jahren für die unterschiedlichsten Branchen und Industrien
innovative Produkt- und Systemlösungen für die Fluidtechnologie. Viele der Produkte werden weltweit mit mehr als
30 Repräsentanzen in über 80 Ländern sowie durch zwei Tochtergesellschaften in Großbritannien und Südafrika
vertrieben“, informierte Dipl.-Wirtsch.-Ing. Carsten Rahier, MBA, geschäftsführender Gesellschafter der sera Gruppe.
„Anwendung finden unsere Produkte, wie zum Beispiel Dosierpumpen, Dosieranlagen und Membrankompressoren,
in der Abwasser- und Trinkwasseraufbereitung, der Getränke- und Lebensmittelindustrie, der Papier- und
Textilindustrie oder in der Energiewirtschaft“, erläuterte Carsten Rahier.
Am Stammsitz im nordhessischen Immenhausen sind mehr als 200 Mitarbeiter, davon 24 Auszubildende, beschäftigt.
„Auf eine qualifizierte Ausbildung legen wir großen Wert. Denn sie ist das Erfolgsrezept zur Bekämpfung des sich
abzeichnenden Fachkräftemangels.“
Die Arbeitsmarktlage in der Region beleuchtete Jürgen Kümpel, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen
Unternehmerverbände e. V., Geschäftsstelle Nordhessen: „Etwa 6.460 Arbeitsplätze sind seit 2005 allein im Landkreis
Kassel und 15.000 Arbeitsplätze in der Stadt Kassel entstanden, was sich nordhessenweit zu 45.000 und hessenweit
zu einem Beschäftigungsrekord von 2,3 Millionen sozialversicherten Beschäftigten summiert."
Jürgen Kümpel betonte, dass es allein bei der Flughafen GmbH am neuen Verkehrsflughafen einen beachtlichen
Zuwachs gegeben habe. Im Gewerbepark am Flughafen haben 20 renommierte Unternehmen der Luftfahrtbranche
mit über 750 hochqualifizierten zukunftsfähigen Arbeitsplätzen ihren Standort. Weitere Unternehmensansiedlungen
seien in der Planung. Durch den Ausbau werden über 2.000 Arbeitsplätze erwartet. „Der Regionalflughafen ist ein
Gewinn für die Region.“
Bei einem Betriebsrundgang erklärt Carsten Rahier
(2. von rechts) die Funktionsweise eines
Dosiersystems vom Typ CVD.
Von links: Jürgen Kümpel (VhU-Geschäftsführer),
Staatsminister Michael Boddenberg,
Maik Sembowski (CDU Landtagswahlkandidat),
Volker Schüßler (Produktion und Werksleitung),
Carsten Seeger (Leiter Innovation und Qualität) und
Dr. Martin Klonowski (Referatsleiter Politische
Wirtschaftsdelegation aus Finnland zu Gast bei Peikko
Geschäftsführer Jürgen Kümpel stellt Verband und Region
Nordhessen vor.
Am 28.11.2013 besuchte eine finnische Delegation mit ca. 25 Unternehmen unter der Leitung des Verbandes der
Finnischen Technologieindustrie Deutschland, um sich über Kooperationsmöglichkeiten und Unternehmens­
gründungen zu informieren. In Höringhausen besuchte die Delegation Peikko Deutschland GmbH, die zur finnischen
Unternehmensgruppe Peikko Group gehört und Marktführer im Bereich Befestigungstechnik und Verbundträger ist.
Neben einer Unternehmenspräsentation durch den Geschäftsführer Hannu Lehtomäki in Finnisch stellten Jürgen
Kümpel und Carsten Buhay die Arbeit des Arbeitgeberverbandes, das duale Ausbildungssystem sowie Auszüge aus
dem Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie in Hessen in englischer Sprache vor.
Sie stellten finnischen Unternehmern den Arbeitgeberverband, das Duale System in Deutschland und vieles mehr vor: Rechtsanwalt Carsten
Buhay und Jürgen Kümpel, Geschäftsführer des Verbandes (von links). Hannu Lehtomaki hatte die Delegation zum Produktionsstandort von
Peikko in Höringhausen eingeladen.
Schuh ARCHITEKTEN, Kassel
Erfolg und Wachstum brauchen Raum
Gebr. Bode GmbH & Co. KG investiert am Standort Kassel in
neues Technologiezentrum.
Zum Spatenstich am 27. September herrschte bestes Wetter und gute Stimmung. Denn zusätzlich zu dem neuen
Technologiezentrum an der Ochshäuser Straße in Kassel entstehen dort auch weitere Lagerhallen und
Produktionsflächen. Bis Sommer 2014 soll alles bezugsfertig sein. Die Verwaltungs- und Produktionsflächen vergrößern sich damit auf insgesamt 31.000 Quadratmeter und schaffen Platz für weitere 100 Arbeitsplätze.
Dr. Ernst Raphael, Sprecher der Geschäftsführung, blickt positiv in die Zukunft. Durch den Neubau werden die Voraussetzungen geschaffen, um
dauerhaft den technologischen Vorsprung zu sichern.
Der Spatenstich: Eine angenehme Pflicht für Stadtbaurat Christof Nolda (2. von links), denn Gebr. Bode festigt mit dem Neubau seine Position als
wichtiger Arbeitgeber und verankert das Unternehmen noch besser in der Region. Von links: Kai Emmeluth, Geschäftsführer Bauunternehmung
Emmeluth, Kassel, Stadtbaurat Christof Nolda, Dr. Ernst Raphael, Geschäftsführer Gebr. Bode, Hans-Jakob Zimmermann, Vorsitzender des
Aufsichtsrates der Schaltbau Holding AG, Dr. Jürgen Cammann, Vorstandssprecher der Schaltbau Holding AG, Rene Cavalier, Schuh-Architekten Kassel.
Elektro-Unternehmen Hessen
Peter-Jürgen Tischer
Vorsitzende: Petra Hülshorst
Vorsitzender: Stefan Lange
Unternehmerverbände e. V.
[VhU]
Beirat Nordhessen
Vorsitzender: Harold Grönke
Leitung: Dr. Arnold Müller
Leitung: Achim Schnyder
Wirtschaft und Kirche Nordhessen
der Wirtschaft für
Kommunalfragen in Nordhessen
AFK Region Kassel
Vorsitzender: Klaus Gantner
AFK Waldeck
VdW1 Schwalm-Eder
Vereinigung der Wirtschaft
Claudia Klippert
Verein Sozialpolitik, Bildung
Berufsförderung e. V.
Vorsitzender: Heinz Horch
Leitung: Silvia Schröder
Leitung: Claudia Scherbaum
TWIN GmbH2
Futura GmbH2+3
Gesellschafter: Verein für Sozialpolitik, Bildung und Berufsförderung e. V. (VSB)
Gesellschafter: Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH (GfP), Bildungszentrum Handel und Dienstleistungen gGmbH (BZH)
In Hessen ganz oben.
Tel.: 0561 1091-310
Tel.: 0561 1091-311
Tel.: 0561 1091-313
Lonny Kechel
Anja Mückner (ab 1. April 2014)
Tel.: 0561 1091-324
Tel.: 0561 1091-308
Verein für Sozialpolitik, Bildung
und Berufsförderung e. V.
Dipl.-Ing. Reinhard Friedrichs
Tel.: 0561 1091-410
RAin Susann Bauer
RAin Rebecca Kemper
Tel.: 0561 1091-318
Tel.: 0561 1091-411
Tel.: 0561 1091-316
Dipl.-Bw., Dipl.-Hdl.
Tel.: 0561 1091-420
RA Thomas Richter
Tel.: 0561 1091-317
Arbeitskreise der Wirtschaft für
Tel.: 0561 1091-319
Tel.: 0561 1091-421
Tel.: 0561 1091-309
Bettina Hose
Tel.: 0561 1091-422
Barbara Potratzki
Tel.: 0561 1091-307
Tel.: 0561 50726-31
Tel.: 0561 1091-306
Tel.: 0561 1091-442
Helga Reiting
Tel.: 0561 1091-443
Frauke Syring M. A.
Tel.: 0561 1091-326
E-Mail der Mitarbeiter beim Arbeitgeberverband:
vorname.nachname@arbeitgeber-nordhessen.de
E-Mail der Mitarbeiter beim Bildungswerk VSB:
vorname.nachname@vsb-nordhessen.de
Herausgeber	Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen
Pressestelle im Haus der Arbeitgeberverbände
PAC Werbeagentur GmbH – Vellmar/Kassel
Druck- und Verlagshaus Thiele & Schwarz GmbH, Kassel
Haus der Arbeitgeberverbände, Pressestelle
Schuh ARCHITEKTEN
Mitglieder im Unternehmerverband Nordhessen e. V.
AGV Geschäftsbericht 2013
Jahresbericht Haus der Arbeitgeberverbände in Nordhessen 2013

References: § 111
 § 23
 EuGH

 EuGH 
 § 7

§ 159