Source: https://www.psychotherapie.uni-osnabrueck.de/weiterbildungsstudiengaenge/zugang_zur_ausbildung/zulassung/kinder_und_jugendlichenpsychotherapie.html
Timestamp: 2019-03-26 04:34:57+00:00

Document:
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie - Universität Osnabrück
Ausgewählt: Zugang zur Ausbildung
Angezeigt: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Sie sind hier: Startseite > Weiterbildungsstudiengänge > Zugang zur Ausbildung > Zulassung > Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Auf der Grundlage der in der 121. Sitzung des Unterausschusses für Prüfungs- und Studienordnungen (UA Prüf) am 27./28. 3. 2000 zu „Durchführung des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG)“ gegebenen Hinweise zu den in § 5 PsychThG genannten Zugangsvoraussetzungen zu einer Ausbildung nach dem Psychotherapeutengesetz ergeben sich folgende Anforderungen an die Zugangsqualifikation:
Zu § 5 Abs. 2 Nr. 2 PsychThG (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten)
Die Voraussetzungen erfüllen:
Die Abschlüsse Diplom-Pädagoge/-in, Diplom-Sozialpädagoge/-in bzw. Diplom-Sozialarbeiter/-in, Diplom-Sonderpädagoge/-in, Diplom-Heilpädagoge/-in an Universitäten und gleichgestellten Hochschule oder Fachhochschulen bzw. entsprechende äquivalente Masterabschlüsse.
Master- oder Magisterabschlüsse im Sinne des § 19 Abs. 4 HRG in Pädagogik.
Magisterabschlüsse im Sinne des § 18 HRG mit Hauptfach Pädagogik oder Sonderpädagogik.
Für Lehramtsabschlüsse gelten folgende Richtwerte:
Erste Staatsprüfung für ein Lehramt der Lehramtstypen* 1 bis 3 (Lehrämter der Grundschule bzw. Primärschule, übergreifende Lehrämter der Primärstufen und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I, Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I) unter der Voraussetzung, dass die erziehungswissenschaftlichen Anteile, d. h. die nicht auf das Studium des Unterrichtsfaches entfallenden Anteile einen Umfang von mindestens 36 SWS erreichen.
Erste Staatsprüfung für ein Lehramt des Lehramtstyps 5 (Lehrämter der Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen) in einer Fächerverbindung mit der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik oder Sonderpädagogik.
Erstes Staatsexamen für das Lehramt des Lehramtstyps 6 (sonderpädagogische Lehrämter).
Erste Staatsprüfung für das Lehramt des Lehramtstyps 4 (Lehrämter der Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium) mit Pädagogik oder Psychologie als Unterrichtsfach.
Lehramtsabschlüsse der ehemaligen DDR sind auf der Grundlage der vorgenannten Kriterien zu beurteilen.
Für die den Fachhochschulabschlüssen Diplom-Sozialpädagogik gleichgestellten Abschlüsse Diplom-Musiktherapeut-/in (FH) bzw. Diplom-Kunsttherapeut/-in (FH) gelten die für die Lehramtstypen 1 bis 3 aufgestellten Vorgaben. Sofern der erziehungswissenschaftliche Anteil des Studiengangs den vorgesehenen Umfang erreicht, erfüllt er ebenfalls die Voraussetzungen im Sinne des § 5 Abs. 2 Ziffer 2 b).
Inwieweit ein Bachelor-/Bakkalaureusabschluss nach § 19 HRG als Zugangsvoraussetzung im Sinne des § 5 Abs. 2 Nr. 1 a) oder Nr. 2 b) geeignet ist, kann erst entschieden werden, wenn entsprechende Studiengänge eingerichtet wurden.
Grundsätzlich ist für die Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen im Einzelfall der Niedersächsische Zweckverband zur Approbationserteilung in Hannover zuständig.
Bachelor- und Masterabschlüsse:
Das niedersächsische Sozialministerium als zuständiges Ministerium für die Heilberufe hat nach der Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse noch keine einheitlichen neuen gesetzlichen Vorgaben zur Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung formuliert.
Dies ist im Zuge der Novelle des Psychotherapeutengesetzes zu erwarten, die aber nicht kurzfristig erfolgen dürfte. Die Bundespsychotherapeutenkammer und die Berufsverbände haben sich klar dafür ausgesprochen, nur Absolventen mit einem Master-Abschluss zur Ausbildung zuzulassen. In einigen Bundesländern wurde diese bereits umgesetzt.
Grundsätzlich ist für die Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen im Einzelfall der Niedersächsische Zweckverband zur Approbationserteilung (NiZzA) in Hannover zuständig. Studierenden der Psychologie und der pädagogischen Studiengänge empfehlen wir eine Ausrichtung des Studiums auf klinische Schwerpunkte und auf die Zielgruppen Kinder, Jugendliche und Familien.
* Vgl. Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung für die 6 Lehramtstypen in der Bundesrepublik Deutschland

References: § 5
 § 5
 § 19
 § 18
 § 5
 § 19
 § 5