Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/verlustruecktrag
Timestamp: 2019-10-23 13:00:58+00:00

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Weg­fall des zwei­jäh­ri­gen Ver­lus­t­rück­trags
§ 10d Abs. 1 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/​2000/​2002 wirkt nicht in ver­fas­sungs­recht­lich erheb­li­cher Wei­se zurück, wenn danach Ver­lus­te aus dem Jahr 2000 ledig­lich in das Jahr 1999 zurück­ge­tra­gen wer­den kön­nen. Nach § 10d Abs. 1 Satz 1 EStG sind nega­ti­ve Ein­künf­te, die bei der Ermitt­lung des Gesamt­be­trags der Ein­künf­te nicht aus­ge­gli­chen wer­den
Ver­lus­t­rück­trag bei Organ­schaft
Der letz­te vor­or­gan­schaft­li­che Ver­an­la­gungs­zeit­raum ist nicht als unmit­tel­bar vor­an­ge­gan­ge­ner Ver­an­la­gungs­zeit­raum i.S. des § 10d Abs. 1 Satz 1 EStG 1997 des ers­ten nach­or­gan­schaft­li­chen Ver­an­la­gungs­zeit­raums anzu­se­hen. Nach § 10d Abs. 1 Satz 1 EStG 1997 sind nega­ti­ve Ein­künf­te, die bei der Ermitt­lung des Gesamt­be­trags der Ein­künf­te nicht aus­ge­gli­chen wur­den, vom Gesamt­be­trag der Ein­künf­te "des unmit­tel­bar
Rück­trag von nega­ti­ven Ein­künf­ten
Im Rah­men des nach § 10d EStG i.d.F. des StEntlG 1999/​2000/​2002 zu beur­tei­len­den Rück­trags eines 1999 erziel­ten Ver­lus­tes in den Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1998 ist § 2 Abs. 3 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/​2000/​2002 nicht anzu­wen­den (ent­ge­gen R 115 Abs. 6 EStR 1999), hat der Bun­des­fi­nanz­hof nun­mehr ent­schie­den. Dabei ist Vor­aus­set­zung für einen Rück­trag von nega­ti­ven
Ver­lus­t­rück­trag aus einem ver­jähr­ten Ver­lust­ent­ste­hungs­jahr
Im Ver­lust­ent­ste­hungs­jahr nicht aus­ge­gli­che­ne Ver­lus­te sind in einen vor­an­ge­gan­ge­nen, nicht fest­set­zungs­ver­jähr­ten Ver­an­la­gungs­zeit­raum auch dann zurück­zu­tra­gen, wenn für das Ver­lust­ent­ste­hungs­jahr selbst bereits Fest­set­zungs­ver­jäh­rung ein­ge­tre­ten ist. Der Ver­lus­t­rück­trag nach § 10d Abs. 1 Satz 1 EStG schei­tert nicht dar­an, dass für den Ver­an­la­gungs­zeit­raum der Ver­lust­ent­ste­hung bereits Fest­set­zungs­ver­jäh­rung ein­ge­tre­ten ist. Der Ver­lus­t­rück­trag ist unab­hän­gig von
Kein Ver­lus­t­rück­trag?
Der Antrag, ganz oder teil­wei­se von einem Ver­lus­t­rück­trag abzu­se­hen, kann nur bis zum Ein­tritt der Bestands­kraft des Bescheids über die geson­der­te Fest­stel­lung des zum Schluss des Ver­lust­ent­ste­hungs­jah­res ver­blei­ben­den Ver­lust­vor­trags geän­dert oder wider­ru­fen wer­den.

References: § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 2
 § 10