Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/modulare-grundschule-sporthalle-berlin-71111
Timestamp: 2019-11-13 15:14:42+00:00

Document:
Ergebnis: 4-zügige modulare Grundschule und Sporthalle in Berlin
4-zügige modulare Grundschule und Sporthalle	, Berlin/ Deutschland
03/2019 S. 16 - 26
wa-2024072
Architekten als Generalplaner in Zusammenarbeit mit Tragwerksplanern, Planern der Technischen Ausrüstung sowie Landschaftsarchitekten
31.01.-12.02.2019
Mitarbeit: Simon Palme · Gabriele Gagliardi
L.Arch.: atelier
Tragwerk: Pichler Ingenieure, Berlin
TGA: Winter Ingenieure, Berlin
Brandschutz: Gruner GmbH
Uwe Mönnikes · Olli Kaifila
1. Preis: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin
Mitarbeit: Hasan Tosun · Sarah Menzer
Mike Schmidt · Sebastian Weckert · Kevin Barth
Tragwerk / TGA: CSZ Ingenieurconsult
Cornelius · Zeitler GmbH, Berlin
Olaf Siegeris
Modell: Studio LTA, Julian Lutz
2. Preis: Ackermann Raff, Stuttgart
Anna Popelka · Georg Poduschka
Mitarbeit: Susanna Böcherer · Jakub Dvorak
Billie Murphy · Lukas Ortner · Georgia Pierleoni
Christian Wegerer · Felix Zankel
Tragwerk: Werkraum Ing. ZT GmbH, Wien
TGA: Bauklimatik GmbH, Wien
Ernst Kainmüller
3. Preis: ppag architects ZT GmbH, Wien
Sven Fröhlich · Martin Fröhlich
Hanno Schröder · Wen Wang
Tragwerk: Fast + Epp GmbH, Darmstadt
Dr. Jochen Stahl
TGA: pi Passau Ingenieure GmbH, Berlin
Sven Stoye · Thomas Nord
Baukonstruktion/Bauphysik/Simulation:
BBS Ingenieurbüro, Weimar
Mitarbeit: José Castro Barros · Laura Cereghetti
Maria Fernández Albar · Mafalda Marquez Neves
Olaf Mitka · Diego Sierra López
Visualisierung: Sohta Mori
Modell: Alexander Hammes
Tragwerk: Leonhardt · Andrä und Partner, Berlin
Tobias Thiele · Michael Fischer
TGA: ZWP Ingenieur-AG, Berlin
Mirjam Borowietz · Sven Bega
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren und anschließendem Verhandlungsverfahren. Es ist beabsichtigt einen Generalplanervertrag im Anschlus
Durch starkes Bevölkerungswachstum innerhalb des Landes Berlin werden die Schülerzahlen bis zum Schuljahresbeginn 2024/2025 um rund 25 % steigen. Hierfür werden in den nächsten Jahren rund 65 neue Schulen benötigt, zum überwiegenden Teil Grundschulen. Im Rahmen dieser Wettbewerbsverfahren sind modulare Basisbaukörper für eine 4-zügige Grundschule und eine Sporthalle sowie eine 3-zügige Grundschule und eine Sporthalle zu entwickeln. Anschließend sollen die Planungen der Baukörper sowie die dazugehörigen Pausen und Sportaußenflächen standortbezogen auf konkreten Grundstücken nachgewiesen werden. Die Planung soll unter dem Aspekt des nachhaltigen Bauens umgesetzt werden. Für die Baumaßnahmen ist der BNB-Qualitätsstandard „Silber“ vorgegeben.
4-zügige Grundschule
Ziel des Wettbewerbs ist der Entwurf und die Entwicklung eines modularen 4-zügigen Grundschulbaus und einer modularen Sporthalle mit drei bzw. sechs (drei + drei) Hallenteilen, die aufgrund ihrer hohen Vorfertigungsgrade und ihrer modularen Bauweise schnell, kostengünstig und ökologisch errichtet werden können. Die Planungen der Baukörper sowie die dazugehörigen Pausen und Sportaußenflächen sollen standortbezogen auf sechs konkreten Grundstücken nachgewiesen werden.
Für den modularen Basisbaukörper der Schule sind Bauwerkskosten von ca. 18.020.000,–€ vorgesehen. Für die modularen Basisbaukörper der Sporthallen sind ca. 6.970.000,– € bis ca. 8.040.000,– € vorgesehen. Die 4-zügige Grundschule ist für im Durchschnitt 576 Schüler (24 Schüler pro Klasse) ausgelegt. Der modulare Schulbau mit einer Nutzungsfläche von 6.302 m2 soll einerseits die raumfunktionellen Zusammenhänge einzelner Lern- und Teamhäuser im Entwurf realisieren und andererseits ein baukonstruktionsoffenes modulares System bieten.
In einem ersten Schritt wird von den Wettbewerbsteilnehmern die Entwicklung eines anpassungsfähigen modularen Basisbaukörpers erwartet, der die architektonische und städtebauliche Einbindung in den jeweiligen Kontext ermöglicht. Die modularen Basisbaukörper müssen, angepasst auf die jeweiligen Grundstücksgrößen, auf Wegebeziehungen auf dem Grundstück, die Topographie und unterschiedliche Gründungsbedingungen reagieren können.
In einem zweiten Schritt sind die entwickelten modularen Basisbaukörper im Rahmen dieses Verfahrens konkret auf zunächst folgende sechs Grundstücke in Berlin anzupassen:
Adalbertstraße 53 ca. 11.982 m2
Reinickendorfer Straße ca. 10.228 m2
Naumburger Ring ca. 18.288 m2
Nostitzstraße 60 ca. 13.866 m2
Rennbahnstraße 45 ca. 16.161 m2
Karower Chaussee 97 ca. 14.304 m2
Primary School for Four Classes per Grade A modular primary school building for four classes per grade and a modular sports hall with 3 or 6 (3 + 3) parts shall be designed that can be built quickly, cost-effective and ecological due to a high prefabrication degree and modular design. The planning of buildings, canteen and outdoor sports areas shall be based on 6 specific sites. Estimated building costs for the modular basis building structure are € 18.020.000 and € 6.970.000 - 8.040.000 for the sports halls. The school is designed for 576 pupils (24 pupils per class) with a floor space of 6,302 mÇ that links individual learning and team houses. The first step is to develop an adaptable modular basic structure with an architectural and urban integration into the respective context, responding to road conditions, topography etc.
The second step is to adjust the structures to the six sites:
Adalbertstraße 53 11,982 m2
Reinickendorfer Straße 10,228 m2
Namburger Ring 18,288 m2
Nostitzstraße 60 13,866 m2
Rennbahnstraße 45 16.161 m2
Karower Chaussee 97 14.304 m2
Jürgen Engel, Berlin (Vors.)
Michael Schumacher, Frankfurt am Main
Regula Lüscher, SenStadtWohn Berlin
Mark Rackles, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin
Andy Hehmke, BzA Friedrichshain-Kreuzberg
Ephraim Gothe, Bezirksamt Mitte
Hermann-Josef Pohlmann, SenStadtWohn Berlin
Norbert Illiges, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin
Dr. Torsten Kühne, Bezirksamt Pankow
Wilfried Nünthel, Bezirksamt Lichtenberg
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit der weiteren Bearbeitung der Planungsaufgabe mit dem Ziel der Realisierung zugrunde zu legen.
Die Ausstellung ist vom 31. Januar bis 12. Februar 2019
täglich von 13:00 bis 20:00 Uhr, zu besichtigen.
Vollgutlager, (ehem. Kindl-Brauerei),
2018/S 102-233726
E-Mail: lars.brink@sensw.berlin.de
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/258
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/258
Nichtoffener Realisierungswettbewerb für Architekten/innen als Generalplaner/innen mit anschließendem Verhandlungsverfahren (VgV i. d. Fassung vom 12.4.2016). Grundlagen des Wettbewerbs sind: RPW 2013 sowie der Leitfaden zur Durchführung von Wettbewerben gemäß IV 150 der Anweisung Bau – ABau Berlin. Es ist beabsichtigt einen Generalplanervertrag (Rahmenvereinbarung) über Architekten- und Ingenieurleistungen im Anschluss an das Verhandlungsverfahren abzuschließen. Die Wettbewerbsaufgabe ist die Entwicklung eines optimierten Baukörpers für eine modulare vierzügige „Grundschule“ (neues Raumkonzept: Compartmentschule) sowie für eine modulare Sporthalle. Die Schule soll einerseits die raumfunktionellen Zusammenhänge einzelner Lern- und Teamhäuser im Entwurf realisieren und andererseits ein baukonstruktionsoffenes modulares System bieten, welches in unterschiedlicher Anordnung auf mind. 6 max. 12 Grundstücken zum Einsatz kommen soll. Detaillierte Angaben zu diesem Punkt sind der Anlage 1 zur Wettbewerbsbekanntmachung unter www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/258 zu entnehmen. II.1.3)
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Zur Bewerbung zugelassen sind: Architekten/innen als Generalplaner/innen. Es ist von den Teilnehmern sicher zu stellen, dass die folgenden Fachdisziplinen bereits zum Wettbewerbsverfahren (RPW) eingebunden werden: Tragwerksplaner/innen,, Planer/innen der Technischen Ausrüstung sowie Landschaftsarchitekten/innen. Im Anschluss an den Wettbewerb findet ein Verhandlungsverfahren mit allen Preisträgern statt (VgV, vom 12.4.2016). Die Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer des Wettbewerbsverfahrens sind: Fristgerechter Eingang sowie online vollständig ausgefüllt u. korrekt abgesendeter Teilnahmeantrag mit folgenden Angaben (detaillierte Angaben zu Inhalten des Teilnahmeantrags sind der Anlage 1 zur Bekanntmachung zu entnehmen): 1) Angaben zum Bewerber; 2) Nachweis der beruflichen Qualifikation (Eigenerklärung); 3) Nachweis der Eignungskriterien: 3.1 Referenzliste: Nachweis der geforderten 3 Referenzen (inhaltliche Kriterien / Erbringung durch den Architekten als Generalplaner) 3.2 Nachweis zweier Referenzblätter mit bildlicher Darstellung der in der Referenzliste genannten Projekte des Architekten Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum Ausschluss. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Detaillierte Angaben zu diesem Punkt sind der Anlage 1 zur Wettbewerbsbekanntmachung unter www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/258 zu entnehmen.
Beruf angeben: Architekt/in. Geforderte Berufsqualifikation gem. VgV § 75 (1), (3). Ist in d. Herkunftsland d. Berufsbezeichnung gesetzl. nicht geregelt, so erfüllt d. fachl. Voraussetzung, wer über e. Diplom, Prüfzeugnis o. sonst. Befähigungsnachweis verfügt, das n. d. Richtlinie 2013/55/EU anerkannt wird. Die Voraussetzung f. d. Teilnahmeberechtigung müssen a. Tag d. Bewerbung erfüllt sein.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Gestaltung, Funktionalität, Konstruktion, Tragwerk, Elementierung, Modularität, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Flexibilität. Die Listung stellt keine Rangfolge da.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis des § 11, § 35, § 52, § 40 und § 56 HOAI (i.d. Fassung v. 10.7.2013) ermittelt. Für Preise und Bearbeitungshonorare stehen insgesamt 600 650 EUR (netto) zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, pro Teilnehmer ein Bearbeitungshonorar von 10 000 EUR (netto) zu zahlen. Dieses ist in der o. g. Preissumme enthalten.
: Die genauen Verfahrenstermine befinden sich derzeit in der Abstimmung. Der Bearbeitungszeitraum ist nach jetzigem Stand von Mitte Juli bis Anfang Oktober vorgesehen.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB).

References: § 75
 § 7
 § 11
 § 35
 § 52
 § 40
 § 56