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Timestamp: 2017-07-20 18:36:00+00:00

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Teilnahme der Angeklagten an der Hauptverhandlung - Strafrecht
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Das Recht der Teilnahme der Angeklagten an der Hauptverhandlung ist zugleich als Pflicht ausgestaltet (§ 230 StPO). Die Anwesenheit des Angeklagten in der Hauptverhandlung ist also zwingend. Dabei spielt es keine Rolle, ob der angeklagte Mandant beabsichtigt, von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch zu machen. Aus § 230 StPO ergibt sich auch, das eine Hauptverhandlung ohne den Angeklagten grundsätzlich nicht stattzufinden hat, soweit das Gesetz nicht Ausnahmen bestimmt (§ 231 Abs. 2 StPO, § 231 a StPO, § 231 b StPO, § 231 c StPO, § 232 StPO, § 233 StPO, § 247 StPO, § 329 Abs. 2 StPO, § 350 Abs. 2 StPO, § 387 Abs. 1 StPO und § 411 Abs. 2 Satz 1 StPO).
Damit soll dem Angeklagten die Möglichkeit gegeben werden, sich gegen die strafrechtlichen Vorwürfe der Anklage zu verteidigen (rechtliches Gehör des Angeklagten). Gleichzeitig soll dem Gericht ermöglicht werden, sich einen persönlichen Eindruck von dem angeklagten Mandanten zu verschaffen ( Hilfe zur Wahrheitsermittlung).

References: § 230
 § 231
 § 231
 § 231
 § 232
 § 233
 § 247
 § 329
 § 350
 § 387
 § 411