Source: https://krankenhausatlas.statistikportal.de/_info.html
Timestamp: 2019-05-23 09:47:38+00:00

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Krankenhausatlas | Methodik
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Krankenhausatlas	Erläuterungen zur Methodik
Allgemeine Informationen zum Krankenhausatlas und zur Methodik
Für die interaktive Webanwendung mit einer Übersicht über die vollstationäre Versorgung in Allgemeinkrankenhäusern und psychiatrischen Einrichtungen werden die Daten nach § 21 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) genutzt. Diese werden jährlich vom Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) an das Statistische Bundesamt übermittelt.
Einbezogen sind darin alle Krankenhäuser, die nach dem G-DRG-Vergütungssystem abrechnen und dem Anwendungsbereich des § 1 KHEntgG unterliegen. Ebenfalls berücksichtigt sind alle Krankenhäuser, die Entgelte nach der Bundespflegesatzverordnung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen in Einrichtungen gem. § 17d Abs. 1 Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) abrechnen. Ergänzt wurde die Datengrundlage um eigene Recherchen. Der Berichtszeitraum umfasst den 1. Januar bis einschließlich den 31. Dezember 2016.
Nicht abgebildet werden Tageskliniken, rein private Einrichtungen und Krankenhäuser, die im Berichtsjahr 2016 keine vollstationären Fälle gemeldet haben.
Standorte von Krankenhäusern
Wenn ein Krankenhaus über mehrere Standorte verfügt und unter einem einheitlichen Institutionskennzeichen abrechnet sowie eine nach Standorten differenzierte Festlegung des Versorgungsauftrags vorliegt, wird jeweils der einzelne Standort mit seinem spezifischen Versorgungsangebot im Krankenhausatlas dargestellt.
Das Versorgungsangebot an dem jeweiligen Standort ist aus den Patientenzahlen der entlassenden Fachabteilungen abgeleitet.
Erreichbarkeitszonen von Krankenhäusern
Beachten Sie bitte weiterhin, dass der Algorithmus zur Berechnung der Entfernungszonen in den Randbereichen des Straßennetzes u.U. stark generalisierende Ergebnisse erzeugt. Hierdurch können vereinzelt küstennahe Inselflächen mit eingefärbt werden, obwohl sie keinen Anschluss an ein Straßennetz besitzen.
Grundsätzlich kann für die Richtigkeit der dargestellten Informationen und Berechnungsergebnisse nicht garantiert werden.
Leistungsangebote und Spezialisierungen der Krankenhäuser
Krankenhäuser mit jeweils mindestens einer der aufgeführten Fachabteilungen sind unter folgenden Leistungsangeboten und/ oder Spezialisierungen zusammengefasst und nachgewiesen:
Krankenhäuser mit allgemeinen Fachabteilungen: mindestens eine der folgenden Fachabteilungen
Psychiatrische/psychosomatische Fachabteilungen: mindestens eine der folgenden Fachabteilungen
Basisversorgung: mindestens eine der folgenden Fachabteilungen
Versorgungsangebote für Kinder und Jugendliche: mindestens eine der folgenden Fachabteilungen
Versorgungsangebote für ältere Menschen: mindestens eine der folgenden Fachabteilungen
Frauenheilkunde und/oder Geburtshilfe: mindestens eine der folgenden Fachabteilungen
Maßgeblich für die Zuordnung sind die Fachabteilungen der Fachabteilungsgliederung nach Anlage 2, Schlüssel 6 der Datenübermittlungsvereinbarung gem. § 301 Abs. 3 SGB V. Je nach Fachabteilungsangebot kann ein Krankenhaus in mehreren Kategorien nachgewiesen sein.
Psychiatrische/psychosomatische Fachabteilungen: Neben rein psychiatrischen/psychosomatischen Fachkrankenhäusern sind hier ebenfalls Krankenhäuser mit selbständigen, gebietsärztlich geleiteten Abteilungen an somatischen Krankenhäusern für die Fachgebiete Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie Psychosomatische Medizin und Psychotherapie einbezogen.
Bevölkerungskarte des Zensus 2011
Die ab einem Maßstab von 1:100.000 einblendbare Karte der Bevölkerungsdichte zeigt die Anzahl der Einwohner innerhalb einer Gitterzellen von 100 Meter * 100 Meter (1 ha Gitterzelle) basierend auf den Ergebnissen des Zensus 2011.
...mehr zu den Bevölkerungsdaten des Zensus 2011
Im Ausland tätige Angehörige der Bundeswehr, der Polizeibehörden und des Auswärtigen Dienstes sowie ihre dort ansässigen Familien werden bei dieser Auswertung nicht berücksichtigt.
Mit den Regionstypen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wird eine einfache Gruppeneinteilung von Regionen vorgenommen. Für die Typisierung werden verschiedene Siedlungsstrukturmerkmale u. a. der Bevölkerungsanteil in Groß- und Mittelstädten, das Vorhandensein und die Größe einer Großstadt und die Einwohnerdichte der Raumordnungsregion herangezogen.
Die Einteilung in siedlungsstrukturelle Gebietstypen dient als Instrument insbesondere für inter- und intraregionale Vergleiche. Diese Gebietstypen schreiben keine räumlichen Problemkategorien fest und stellen auch keine raumordnungspolitische Funktionszuweisung dar. Sie dienen ausschließlich als analytisches Raster für die laufende Raumbeobachtung und ermöglichen Vergleiche der entsprechenden Regionstypen.
Auf dieser Basis erfolgt bei den siedlungsstrukturellen Regionstypen eine Einteilung in drei Gruppen:
Städtische Regionen umfassen Regionen, in denen mindestens 50% der Bevölkerung in Groß- und Mittelstädten leben und in der sich eine Großstadt mit rund 500.000 Einwohnern und mehr befindet sowie Regionen mit einer Einwohnerdichte ohne Berücksichtigung der Großstädte von mindestens 300 Einwohner/km²;
Regionen mit Verstädterungsansätzen sind Regionen, in denen mindestens 33% der Bevölkerung in Groß- und Mittelstädten leben mit einer Einwohnerdichte zwischen 150 und 300 Einwohner/km² sowie Regionen, in denen sich mindestens eine Großstadt befindet und die (ohne Berücksichtigung der Großstädte) eine Einwohnerdichte von mindestens 100 Einwohner/km² aufweisen;
Ländliche Regionen schließen Regionen ein, in denen weniger als 33% der Bevölkerung in Groß- und Mittelstädten leben mit einer Einwohnerdichte unter 150 Einwohner/km² sowie Regionen, in denen sich zwar eine Großstadt befindet, aber in denen die Einwohnerdichte ohne Berücksichtigung der Großstädte unter 100 Einwohner/km² beträgt.
Weitere Erläuterungen sind auf der Homepage des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) unter www.bbsr.bund.de > Raumbeobachtung > Raumabgrenzungen > Regionstypen zu finden.
Im Krankenhausatlas werden in den Erreichbarkeitsdiagrammen die nach siedlungsstrukturellen Regionstypen geschichteten Bevölkerungsanteile im jeweiligen Bundesland dargestellt. Abhängig von der Siedlungsstruktur sind nicht in jedem Bundesland alle drei Regionstypen vertreten.
Rechtsgrundlage ist § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) i. V. m. § 28 Abs. 4 Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) und dem Bundesstatistikgesetz (BStatG).
Weitere Informationen zu Krankenhäusern in Deutschland finden Sie im Themenbereich Gesundheit unter https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Krankenhaeuser/Krankenhaeuser.html

References: § 21
 § 1
 § 17
 § 301
 § 21
 § 28