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Timestamp: 2018-11-14 19:21:26+00:00

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Religionswissenschaft HF, Bachelor (ab SoSe 2016) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Religionswissenschaft HF, Bachelor
Bachelorstudiengang Religionswissenschaft Hauptfach (ab SoSe 2016)
Religionswissenschaft hf, bachelor (ab sose 2016)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Religionswissenschaft HF
Ordnung der Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für das Hauptfach im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Religionswissenschaft mit dem Abschluss „Bachelor of Arts (B.A.)“ vom 02. März 2016
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1) Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2015, haben der Fachbereichsrat des Fachbereichs Evangeli-sche Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Fachbereichsrat des Fach-bereichs Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 03. Februar 2016 die folgende Ordnung für das Hauptfach Religionswissenschaft in einem Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5) Hessisches Hochschulgesetz am 01. März 2016 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
§ 1 Geltungsbereich der Ordnung; Gliederung des Studiums (RO: §§ 1, 10)
§ 2 Zweck der Bachelorprüfung (RO: § 2)
§ 4 Regelstudienzeit; Teilzeitstudium (RO: §§ 4, 10)
§ 8 Voraussetzungen für die Zulassung zum Bachelorstudiengang (RO: § 8)
§ 22 Erstmeldung und Zulassung zu den Bachelorprüfungen (RO: § 24)
Abschnitt VI: Durchführungen der Modulprüfungen im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft
§ 32 Klausurarbeiten und sonstige schriftliche Aufsichtsarbeiten (RO: § 35)
§ 36 Bachelorarbeit (RO: § 40)
§ 37 Bewertung/ Benotung der Studien- und Prüfungsleistungen; Bildung der Noten und der Gesamtnote im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft (RO: § 42)
§ 38 Bestehen und Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft; Notenbekanntgabe (RO: § 43)
Abschnitt VIII: Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/ Studienschwerpunkten; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen im Hauptfach Religionswissenschaft
§ 40 Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/ Studienschwerpunkten/Nebenfächern (RO: § 45)
§ 41 Wiederholung von Prüfungen im Hauptfach Religionswissenschaft; Freiversuch; Notenverbesserung (RO: § 46)
§ 42 Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Religionswissenschaft (RO: § 47)
§ 44 Bachelorurkunde (RO: § 49)
Anlage 1: Nebenfächerkatalog (mögliche bzw. ausgeschlossene Fächerkombinationen) (Anlage 3 RO)
Anlage 2: Liste der Import-/Exportmodule (Anlage 4 RO)
Anlage 3: Modulbeschreibungen (Anlage 5 RO)
Anlage 4: Exemplarischer Studienverlaufsplan
(1) Diese Ordnung regelt das Studium und die Modulprüfungen im Hauptfach Religionswissenschaft im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Religionswissenschaft. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt. Der Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Religionswissenschaft umfasst das Hauptfach Religionswissenschaft und ein nach Abs. (3) oder Abs. (4) zugelassenes Nebenfach.
(2) Der Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Religionswissenschaft umfasst das Hauptfach Religionswissenschaft und ein nach Abs. (3) oder Abs. (4) zugelassenes Nebenfach.
(3) Als Nebenfächer zum Bachelorhauptfach Religionswissenschaft sind alle in der Anlage 1 aufgeführten Bachelor-Nebenfächer mit jeweils einem Umfang von 60 Kreditpunkten (CP) zugelassen. Das Fach Religionswissen-schaft kann nicht gleichzeitig als Hauptfach und Nebenfach im Bachelorstudiengang kombiniert werden.
(4) Der Prüfungsausschuss kann in Einzelfällen auf Antrag einer Studierenden oder eines Studierenden ein nicht im Fächerkatalog der Anlage 1 genanntes Fach im Einvernehmen mit der Studiendekanin oder dem Studiende-kan des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs ausnahmsweise zulassen, wenn die folgenden Voraussetzun-gen vorliegen:
b) Das als Nebenfach zuzulassende Fach ergänzt das gewählte Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft sinnvoll.
(5) Das Nebenfach ist mit der Zulassung zur Bachelorprüfung (§ 22) zu benennen [ggf. im Falle des Abs. (4) zu beantragen].
(6) Das Studium und die Modulprüfungen im Nebenfach sind nach Maßgabe der für das jeweilige Nebenfach maßgeblichen Ordnung zu absolvieren. Abs. (4) d) bleibt unberührt. Die in dieser Ordnung enthaltenen allgemeinen Bestimmungen zum Nebenfach haben unmittelbare Geltung.
(1) Das Bachelorstudium schließt mit dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss ab. Die Bachelorprüfung dient der Feststellung, ob die Studierenden das Ziel des Bachelorstudiums erreicht haben. Die Prüfungen erfolgen kumulativ, das heißt die Summen der Modulprüfungen des Hauptfaches und des Nebenfaches im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Religionswissenschaft einschließlich der Bachelorarbeit bilden die Bachelorprüfung.
(2) Durch die kumulative Bachelorprüfung soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende hinreichende Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Fähigkeit besitzt, grundlegende wissenschaftliche
Methoden und Kenntnisse selbstständig anzuwenden sowie auf einen Übergang in die Berufspraxis oder für ein konsekutives Studium vorbereitet ist.
Nach erfolgreich absolviertem Studium und bestandener Prüfung im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft und im gewählten Bachelor-Nebenfach verleiht der Fachbereich Evangelische Theologie oder der Fachbereich Katholische Theologie den akademischen Grad eines Bachelor of Arts, abgekürzt als B.A.
(1) Die Regelstudienzeit für den Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Religionswissenschaft beträgt sechs Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Im Rahmen des Bachelorstudiengangs sind gemäß § 13 bei einem sechssemestrigen Studiengang 180 Kreditpunkte – nachfolgend CP – zu erreichen. Dabei entfallen 120 CP auf das Hauptfach und 60 CP auf das Nebenfach.
(4) Die mit Hauptfach und Nebenfach am Bachelorstudiengang beteiligten Fachbereiche stellen auf der Grundlage dieser Ordnung ein Lehrangebot bereit und sorgen für die Festsetzung geeigneter Prüfungstermine, so dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(1) Religionswissenschaft ist eine bekenntnisungebundene Geistes- und Kulturwissenschaft. Sie beschäftigt sich analysierend und vergleichend mit menschlichen Handlungen, Vorstellungen und Institutionen in Geschichte und Gegenwart, die gemeinhin und aus Gründen, nach denen die Religionswissenschaft selbst forscht, als „religiös“ betrachtet werden. Dabei sind historisch-philologische, phänomenologisch-hermeneutische sowie empirisch-sozialwissenschaftliche Methoden von großer Bedeutung. Sie fragt auf der Basis vielfältigen Quellenmaterials (z.B. Text, Bild, Film, Architektur, Ritual) sowie empirischer Daten (z.B. Umfragen, Interviews, Statistiken) nach den Funktionen von Religion in der Gesellschaft, nach Grundmustern religiösen Wandels und nach Formen religiöser Identitätsbildung sowie nach Interaktionen (z.B. Konflikt, Dialog, Inkulturation) mit anderen Religionen und Weltanschauungen. Durch die Einbindung des Studiengangs Religionswissenschaft in die Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie und eine enge Kooperation mit anderen Fachbereichen und Instituten (u.a. Judaistik, Studien der Kultur und Religion des Islam), bietet sich für die Studierenden die Möglichkeit einer Schwerpunktsetzung innerhalb religionswissenschaftlicher Themen und Fragestellungen bereits während des Studiums. So können sie sich neben den elementaren Arbeitsfeldern der Religionswissenschaft (z.B. Theorien und Methoden, Religionsgeschichte und empirische Religionsforschung) einen vertiefenden Einblick in eine religiöse Tradition oder fachspezifische Thematik aneignen.
(2) Das Studium im Hauptfach Religionswissenschaft zielt darauf, Funktion und Bedeutung von Religionen in gesellschaftlichen Prozessen und (inter-)kulturellen Kontexten zu analysieren und vermittelt dabei in einem hohen Maße interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen. Im Studium sind Schwerpunktsetzungen im Bereich der Allgemeinen/ Vergleichenden Religionswissenschaft sowie in den Bereichen Religions- und Kulturgeschichte des Judentum, des Christentum oder des Islam möglich.
(3) Der erfolgreiche Abschluss des Studiums im Hauptfach Religionswissenschaft qualifiziert für zahlreiche Arbeitsfelder im gesellschaftspolitischen (z.B. Institutionen für Ausländer- und Migrationsarbeit) und kulturellen Bereichen (Erwachsenenbildung, Museen, Medien und Journalismus, Touristik, Stiftungen), sowie innerhalb religiöser Institutionen (z.B. Ämter für Weltanschauungsfragen, Moscheegemeinden). Durch entsprechende Schwerpunktsetzung und Kombination mit anderen Disziplinen können eigene Profile, z.B. in den Bereichen politische Bildung und Journalismus ausgebildet werden. Es ist auch möglich, eine akademische Laufbahn einzuschlagen bzw. das Studium der Religionswissenschaft im Masterstudiengang fortzusetzen.
Das Studium im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden.
(1) In den Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Religionswissenschaft kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prüfungsanspruch für den Bachelorstudiengang Religionswissenschaft bestehen, zum Beispiel darf die Bachelorprüfung in diesem Studiengang oder die Abschlussprüfung in einem eng verwandten Studiengang noch nicht endgültig nicht bestanden sein. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 22 Abs. (1) a) und b) vorzulegen. § 22 Abs. (3) gilt entsprechend.
(2) Es werden ausreichende aktive und passive englische Sprachkenntnisse vorausgesetzt, welche zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen. Sofern einzelne Module nicht in deutscher Sprache angeboten werden, ist dies im Modulkatalog angegeben. Sind für eine Schwerpunktbildung gemäß § 9 Abs. 2 besondere Sprachkenntnisse erforderlich, werden diese über Modul BA-RW-012 erbracht.
(3) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis der Niveaustufe B 2 (DSH-2) vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.
(4) Für eine Einschreibung in ein höheres Fachsemester aufgrund von anrechenbaren Leistungen ist für die Immatrikulation in den Bachelorstudiengang eine Anrechnungsbescheinigung gemäß § 28 und § 29 vorzulegen.
(5) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Bachelorprüfung sind in § 22 geregelt.
(6) Sofern für den Bachelorstudiengang Religionswissenschaft aus Kapazitätsgründen eine Zulassungsbeschränkung besteht, wird ein Auswahlverfahren nach Landesrecht durchgeführt.
(1) Das Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projektarbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester.
(2) Das Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft gliedert sich in eine Basisphase und eine Aufbauphase. In der Aufbauphase ist eine Schwerpunktsetzung vorgesehen. Durch entsprechende Wahl der Module BA-RW 007a-d, BA-RW 008a-d, BA-RW 009a-d, BA-RW 012a-d und die Bachelor-Arbeit wird ein Studienschwerpunkt bestimmt. Dieser kann entweder im Bereich Religions- und Kulturgeschichte des Judentums (b), des Christentums (c) oder des Islams (d) gewählt werden. Bei der Wahl unterschiedlicher oder anderer religiöser Traditionen liegt der Schwerpunkt im Bereich Allgemeine/ Vergleichende Religionswissenschaft (a).
(3) Module können sein: Pflichtmodule, die obligatorisch sind; darunter die Bachelorarbeit, oder Wahlpflichtmodule, die aus einem vorgegebenen Katalog von Modulen auszuwählen sind. Weiterhin ist im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft ein Optionalmodul enthalten, bei dem frei aus den Studienangeboten der Johann Wolfgang Goethe-Universität gewählt werden kann. Die Module BA-RW 004 und BA-RW 011 sind praxisorientiert ausgerichtet. Sie fördern gegenstandbezogen die fachwissenschaftliche Reflexion. Näheres regelt § 11.
(4) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 13 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in CP ergibt sich für das Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft folgender Studienaufbau:
Basisphase 40
BA-RW 001 PF
BA-RW 002 PF 10
BA-RW 003 PF 10
BA-RW 004 PF 10
Aufbauphase 80
BA-RW 005 PF 10
BA-RW 006 PF 10
BA-RW 007 (a-d) PF 10 Schwerpunkt ist zwischen a)-d) zu wählen
BA-RW 008 (a-d) WP 10 008 oder 009
BA-RW 009 (a-d) WP 10 008 oder 009
BA-RW 010 PF 8
BA-RW 011 PF 8
BA-RW 012 (a-d) PF 12
BA-RW 013 BA-Arbeit PF 12 Der gewählte Schwerpunkt muss sich in der Themenwahl der BA-Arbeit abbilden.
(5) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Fachbereichsratsbeschluss der Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie eingeschränkt werden. Die Einschränkung ist den Studierenden unverzüglich durch das Dekanat des Fachbereichs Evangelische Theologie bekannt zu geben. § 16 Abs. (3) findet Anwendung. Durch Beschluss des Fachbereichsrates können ohne Änderung dieser Ordnung auch weitere Wahlpflichtmodule zugelassen werden, wenn sie von ihrem Umfang und ihren Anforderungen den in dieser Ordnung geregelten Wahlpflichtmodulen entsprechen. § 16 Abs. (3) ist zu beachten.
(7) Sofern einzelne Lehrveranstaltungen in einer anderen Sprache angeboten werden, ist dies in der Modulbeschreibung geregelt.
(9) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des Bachelor-Hauptfaches Religionswissenschaft nach Maßgabe freier Plätze weiteren, als den in dieser Ordnung vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für das Bachelor-Hauptfach nicht mit einbezogen.
(1) Sofern Module des Bachelor-Hauptfaches Religionswissenschaft aus dem Angebot anderer Studiengänge stammen (Importmodule), unterliegen sie den Prüfungsregelungen des exportierenden Fachbereichs (Herkunftsordnung). Sie sind in der Anlage 2 aufgeführt. Änderungen werden durch den Prüfungsausschuss rechtzeitig auf der studiengangbezogenen Webseite (vgl. (3)) unter http://www.religionswissenschaft.uni-frankfurt.de hinterlegt.
(1) Im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft ist ein internes Praxismodul in der Basisphase vorgesehen. Dieses beinhaltet ein einführendes Tutorium, 2 kollektive Explorationen bestehend aus Vor- und Nachbereitungssitzung sowie Gruppenexkursion, eine individuelle Exploration bestehend aus einer individuellen Exkursion und einer anschließenden Dokumentation sowie eine diese begleitende Übung.
(2) Im Rahmen des Bachelor-Hauptfaches Religionswissenschaft ist ein externes Praxismodul durch das Modul BA-RW 011 in Form eines Praktikums vorgesehen. Näheres regelt die Modulbeschreibung.
(3) Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich selbst um eine Praktikumsstelle bemühen. Die oder der Praktikumsbeauftragte (Modulbeauftragte) berät die oder den Studierenden bei der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle und während des gesamten Praktikums.
Zu jedem Pflicht- und Wahlpflichtmodul enthält Anlage 3 eine Modulbeschreibung nach Maßgabe von § 14 Abs. (2) RO. Die Modulbeschreibungen sind Bestandteil dieser Ordnung.
(3) Für den sechssemestrigen Bachelorstudiengang Religionswissenschaft sind 180 CP nachzuweisen, davon 120 CP für das Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft und 60 CP für das gewählte Bachelor-Nebenfach.
(6) Der Arbeitsumfang (Workload) wird im Rahmen der Evaluierung nach § 12 Abs. (1) und Abs. (2) HHG sowie zur Reakkreditierung des Studiengangs überprüft und an die, durch die Evaluierung ermittelte, Arbeitsbelastung angepasst.
(1) Die Lehrveranstaltungen im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft werden in den folgenden Formen durchgeführt:
h) Tutoring/ Mentoring: Eine auf die Durchführung von Tutorien gemäß § 75 Abs. (1) HHG vorbereitende Lehrveranstaltung sowie die Durchführung eines Tutoriums; Schulung in der Vermittlung fachlicher und didaktischer Kompetenzen sowie Erlernen von Präsentations- und Diskussionstechniken. Die Veranstaltung wird fachlich und methodisch durch Lehrpersonen angeleitet;
i) Selbststudium: selbstständige Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden sowie Vertiefung der Erkenntnisse aus Präsenzlehrveranstaltungen.
(2) Ist nach Maßgabe der Modulbeschreibung der Zugang zu den Lehrveranstaltungen eines Moduls vom erfolgreichen Abschluss anderer Module oder vom Besuch der Studienfachberatung abhängig oder wird in der Modulbeschreibung die Teilnahme an einer einzelnen Lehrveranstaltung von einem Teilnahme- oder Leistungsnachweis für eine andere Lehrveranstaltung vorausgesetzt, wird die Teilnahmeberechtigung durch die oder den Lehrende/n überprüft.
(1) Während des Studiums im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft sind Studiennachweise (Leistungs- und Teilnahmenachweise) als Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums (Prüfungsvorleistungen) beziehungsweise, zusammen mit den CP für die bestandene Modulprüfung, als Voraussetzung für die Vergabe der für das Modul zu erbringenden CP vorgesehen. Es gelten folgende Regelungen:
(2) Sofern in der Modulbeschreibung die Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme für Veranstaltungen geregelt ist, wird diese durch Teilnahmenachweise oder durch Anwesenheitslisten dokumentiert. Über die Form der Dokumentation entscheidet die Veranstaltungsleitung. Die Bescheinigung der regelmäßigen Teilnahme gilt nicht als Studienleistung im Sinne des Abs. (6).
(3) Die regelmäßige Teilnahme an einer Lehrveranstaltung ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen, von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Sie ist noch zu bestätigen, wenn die oder der Studierende bis zu drei Einzelveranstaltungen bei 15 Terminen oder 20 % der Veranstaltungszeit bei weniger Terminen versäumt hat. Bei Überschreitung der zulässigen Fehlzeit aus Gründen, die die oder der Studierende nicht zu vertreten hat, wie z.B. Krankheit, notwendige Betreuung eines im selben Haushalt lebenden Kindes oder Pflege eines nahen Angehörigen (Kinder, Eltern, Großeltern, Ehepartnerin/ Ehepartner, Partnerin/ Partner in einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft) oder Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung, entscheidet die oder der Modulbeauftragte, ob und in welcher Art und Weise eine Äquivalenzleistung erforderlich und angemessen ist. Die Regelungen zum Nachteilsausgleich in § 25 sind zu beachten.
(4) Abweichend von Abs. (3) kann in der Modulbeschreibung für die Ausstellung eines Teilnahmenachweises auch festgelegt sein, dass die oder der Studierende nicht nur regelmäßig im Sinne von Abs. (3), sondern auch aktiv an der Lehrveranstaltung teilgenommen hat. Sie kann aber auch lediglich die aktive Teilnahme voraussetzen. Eine aktive Teilnahme beinhaltet je nach Festlegung durch die Veranstaltungsleitung die Erbringung kleinerer Arbeiten, wie Protokolle, mündliche Kurzreferate und Gruppenarbeiten. Diese Aufgaben werden weder benotet noch mit bestanden/ nicht bestanden bewertet.
(5) Die Teilnahme am Berufspraktikum ist von der Ausbildungsstelle zu bescheinigen. Die Bescheinigung muss folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Einrichtung, Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Matrikelnummer der Praktikantin oder des Praktikanten sowie die Art und Dauer der Tätigkeit. Über das Praktikum ist von der Praktikantin oder dem Praktikanten ein Praktikumsbericht zu erstellen, der mit bestanden/ nicht bestanden bewertet wird.
(6) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 37 Abs. (3) mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote bzw. Gesamtnote für die Bachelorprüfung ein. § 37 Abs. (5) bleibt unberührt.
(8) Nicht unter Aufsicht zu erbringende schriftliche Arbeiten sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. Die oder der Studierende hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbstständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht aus-zugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde. §26 gilt entsprechend. Um die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis überprüfen zu können, sind die Lehrenden berechtigt, von den Studierenden die Vorlage nicht unter Aufsicht erbrachter schriftlicher Arbeiten auch in geeigneter elektronischer Form zu verlangen. Der Prüfungsausschuss trifft hierzu nähere Regelungen.
(1) Die als Anlage 4 angefügten Studienverlaufspläne stellen auf einen möglichen Studienbeginn im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft im Sommersemester oder im Wintersemester ab sowie ein möglicher Schwerpunkt durch entsprechende Modulwahl im in der Studienaufbauphase. Sie geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Die Studienpläne berücksichtigen inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Die Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie richten für das Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen und Regelungen zum Studiengang in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind. Dort sind auch der Studienverlaufsplan und, soweit Module im- und/ oder exportiert werden, die Liste des aktuellen Im- und Exportangebots des Studiengangs veröffentlicht.
(3) Die Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie erstellen für das Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft auf der Basis der Modulbeschreibungen und der Studienverlaufspläne ein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für das Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft der Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(3) Vor Beginn der Vorlesungszeit eines jeden Semesters, in dem Studierende ihr Studium aufnehmen können, findet eine Orientierungsveranstaltung statt, zu der die Studienanfängerinnen und Studienanfänger durch Aushang oder anderweitig eingeladen werden. In dieser wird über die Struktur und den Gesamtaufbau des Studien-
gangs und über semesterspezifische Besonderheiten informiert. Den Studierenden wird Gelegenheit gegeben, insbesondere die Studienorganisation betreffende Fragen zu klären.
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Bachelorstudiengangs Religionswissenschaft nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs Evangelische Theologie wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Bachelorstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von zwei Semestern übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
(2) Dem Prüfungsausschuss gehören sieben Mitglieder an, darunter zwei Mitglieder der Gruppe der Professorinnen und Professoren aus dem Fachbereich Evangelische Theologie und zwei Mitglieder der Gruppe der Professorinnen und Professoren aus dem Fachbereich Katholische Theologie, ein Angehöriger der Gruppe der wissenschaftlichen Mitglieder aus dem Fachbereich Evangelische Theologie bzw. aus dem Fachbereich Katholische Theologie und zwei Studierende aus den religionswissenschaftlichen Studiengängen.
(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden neben einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter auf Vorschlag der jeweiligen Gruppen von den Fachbereichsräten der beteiligten Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie gewählt. Die Amtszeit der Studierenden beträgt ein Jahr, die der anderen Mitglieder zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.
(5) Die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs Evangelische Theologie hat den Vorsitz des Prüfungsausschusses inne. Die stellvertretende Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende wird aus der Mitte der dem Prüfungsausschuss angehörenden Professorinnen und Professoren oder ihrer Stellvertreterinnen und Stellvertreter gewählt. Die beziehungsweise der Vorsitzende führt die Geschäfte des Prüfungsausschusses. Sie oder er lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzuberufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses fordern.
(1) Der Prüfungsausschuss und das für das Hauptfach Religionswissenschaft zuständige Prüfungsamt sind für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
– Festlegung der Prüfungstermine und -zeiträume sowie Melde- und Rücktrittsfristen für die Prüfungen und deren Bekanntgabe;
– die Entscheidung über die Anrechnungen gemäß § 29 und §30 sowie die Erteilung von Auflagen zu nachzuholenden Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von Anrechnungen;
– die Berechnung und Bekanntgabe der Noten von Prüfungen sowie der Gesamtnote;
– die Entscheidungen zur Bachelorarbeit;
– die Entscheidungen zur Ungültigkeit des Bachelorabschlusses;
– eine regelmäßige Berichterstattung in der Studienkommission über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten einschließlich der Bearbeitungszeiten für die Bachelorarbeit sowie über die Nachfrage der Studierenden nach den verschiedenen Wahlpflichtmodulen;
(1) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen sind Mitglieder der Professorengruppe, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbstständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben befugt (§ 18 Abs. 2 HHG). Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, die jeweils in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren, können durch den Prüfungsausschuss mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall eine nicht der Johann Wolfgang Goethe-Universität angehörende, aber nach Satz 1 prüfungsberechtigte Person als Zweitgutachterin oder Zweitgutachter für die Bachelorarbeit bestellen. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.
(3) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. § 36 Abs. (17) bleibt unberührt. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
(5) Prüferinnen/ Prüfer und Beisitzerinnen/ Beisitzer unterliegen der Amtsverschwiegenheit.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Bachelorprüfung beim Prüfungsamt für das Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft einzureichen. Sofern nicht bereits mit dem Zulassungsantrag zum Studium erfolgt, sind der Meldung zur Prüfung insbesondere beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Zwischenprüfung, eine Diplom-Vorprüfung, eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplom-prüfung oder eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im Fach Religionswissenschaft oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem Fach Religionswissenschaft oder einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
b) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Bachelorstudiengang Religionswissenschaft oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
d) Nennung des Nebenfaches bzw. Antrag auf Zulassung des Nebenfaches gemäß § 1 (4);
b) die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach (1) b) oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in (1) a) genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(4) Der Prüfungsausschuss setzt für die Modulprüfungen Meldefristen (in der Regel zwei Wochen), die spätestens vier Wochen vor dem Beginn der Meldefristen durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt gegeben werden müssen.
(5) Zu jeder Modulprüfung hat sich die oder der Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich oder, nach Festlegung durch den Prüfungsausschuss, elektronisch anzumelden. Die Meldung zu den Modulprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden. § 24(2) Satz 3 gilt entsprechend.
(6) Die oder der Studierende kann die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist. § 22 Abs. (2) bleibt unberührt. Für die Ablegung der betreffenden Modulprüfung muss die oder der Studierende zur Bachelorprüfung zugelassen sein und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(7) Die oder der Studierende kann bis eine Woche vor dem Prüfungstermin die Prüfungsanmeldung ohne Angabe von Gründen zurückziehen. Bei einem späteren Rücktritt gilt § 24 Abs. (1) Abs. 1.
(1) Eine Modulprüfungsleistung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) gemäß § 37 Abs. (3), wenn die oder der Studierende einen für sie oder ihn verbindlichen Prüfungstermin ohne wichtigen Grund versäumt oder vor Beendigung der Prüfung die Teilnahme abgebrochen hat. Dasselbe gilt, wenn sie oder er eine schriftliche Modulprüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Modulprüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen hat.
(2) Der für das Versäumnis oder den Abbruch der Prüfung geltend gemachte Grund muss der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich nach Bekanntwerden des Grundes schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Eine während der Erbringung einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin oder dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur unverzüglichen Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsausschuss bleibt hiervon unberührt. Im Krankheitsfall ist unverzüglich, jedenfalls innerhalb von drei Werktagen, ein ärztliches Attest und eine Bescheinigung über die Prüfungsunfähigkeit durch den Haus-/ Facharzt vorzulegen, aus der hervorgeht, für welche Art von Prüfung (schriftliche Prüfung, mündliche Prüfung, länger andauernde Prüfungen, andere Prüfungsformen) aus medizinischer Sicht die Prüfungsunfähigkeit für den Prüfungstermin besteht. Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet auf der Grundlage des in Anlage 11 der Rahmenordnung beigefügten Formulars über die Prüfungsunfähigkeit. Bei begründeten Zweifeln ist zusätzlich ein amtsärztliches Attest vorzulegen.
(3) Die Krankheit eines, von der oder dem Studierenden zu versorgenden Kindes, das das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, oder eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen (Kinder, Eltern, Großeltern, Ehe- oder Lebenspartner) steht eigener Krankheit gleich. Als wichtiger Grund gilt auch die Inanspruchnahme von Mutter-schutz.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 15 Abs. (8), § 30 Abs. (8), § 33 Abs. (5), § 36 Abs. (16) abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(2) Eine Studierende oder ein Studierender, die oder der aktiv an einem Täuschungsversuch mitwirkt, kann von der jeweiligen Prüferin oder dem jeweiligen Prüfer beziehungsweise von der Aufsichtsführenden oder dem Aufsichtsführenden von der Fortsetzung der jeweiligen Prüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall wird die betreffende Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Bachelorstudiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der Studierenden oder dem Studierenden aufgewandten Täuschungsenergie, wie organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Mobiltelefone und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(4) Eine Studierende oder ein Studierender, die oder der den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von der jeweiligen Prüferin oder dem jeweiligen Prüfer oder von der oder dem Aufsichtsführenden in der Regel nach einer Abmahnung von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Abs. (3) Satz 1 findet entsprechende Anwendung.
(9) Um einen Verdacht wissenschaftlichen Fehlverhaltens überprüfen zu können, kann der Prüfungsausschuss beschließen, dass nicht unter Aufsicht zu erbringende schriftliche Prüfungs- und/ oder Studienleistungen auch in elektronischer Form eingereicht werden müssen.
(7) Abschlussarbeiten (z.B. Bachelorarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außerhalb des Bachelorstudiengangs Religionswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft und im gewählten Nebenfach nicht möglich.
(9) Die Antragstellerin oder der Antragsteller legt dem Prüfungsausschuss alle für die Anrechnung beziehungs-weise Anerkennung erforderlichen Unterlagen vor, aus denen die Bewertung, die CP und die Zeitpunkte sämtli-cher Prüfungsleistungen hervorgehen, denen sie oder er sich in einem anderen Studiengang oder an anderen Hochschulen bisher unterzogen hat. Aus den Unterlagen muss sich auch ergeben, welche Prüfungen und Studi-enleistungen nicht bestanden oder wiederholt wurden. Der Prüfungsausschuss kann die Vorlage weiterer Unter-lagen, wie die rechtlich verbindlichen Modulbeschreibungen der anzuerkennenden Module, verlangen.
(10) Fehlversuche in anderen Studiengängen oder in Studiengängen an anderen Hochschulen werden ange-rechnet, sofern sie im Falle ihres Bestehens angerechnet worden wären.
(11) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzelfällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Abs. (1) bis (4) i. V. mit Abs. (9) besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und die Abs. (7) und (10) bleiben unberührt.
Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf formlosen schriftlichen Antrag angerechnet werden. Es sind davon in der Regel Praktika oder Sprachkurse betroffen. Die Anrechnung erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag der oder des Modulverantwortlichen. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z.B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50% der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
Paragraphenteil - VI. Durchführungen der Modulprüfungen im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft
Abschnitt VI.: Durchführungen der Modulprüfungen im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft
(5) Die jeweilige Prüfungsform für die Modulprüfung ergibt sich aus der Modulbeschreibung. Schriftliche Prüfungen erfolgen in der Form von:
(7) Die Prüfungssprache ist Deutsch.
(5) Die eine Klausur beaufsichtigende Person hat über jede Klausur ein Kurzprotokoll zu fertigen. In diesem sind alle Vorkommnisse einzutragen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind, insbesondere Vorkommnisse nach § 24 und § 26.
(8) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie dürfen ausschließlich unter Einsatz von in der Verwaltung der Universität stehender oder vom zuständigen Prüfungsamt im Einvernehmen mit dem HRZ für diesen Zweck freigegebener DV-Systeme erbracht werden. Dabei ist die eindeutige Identifizierbarkeit der elektronischen Daten zu gewährleisten. Die Daten müssen unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder eines fachlich sachkundigen Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüflinge, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 47. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(5) Die Hausarbeit ist innerhalb der festgelegten Bearbeitungsfrist in einfacher Ausfertigung mit einer Erklärung gemäß § 30 Abs. 8 versehen, bei der Prüferin oder dem Prüfer einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeit ist durch die oder den Prüfenden aktenkundig zu machen.
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Übrigen findet § 32 Abs. (7) entsprechende Anwendung.
(7) Eine Studierende oder ein Studierender, deren oder dessen Hausarbeit mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet worden ist, kann bei der oder dem Prüfenden die Nachbesserung der Hausarbeit beantragen. Dies gilt nicht, wenn die Bewertung mit „nicht ausreichend“ (5,0) auf § 24 oder auf § 26 beruht. Die oder der Prüfer setzt eine Frist für die Nachbesserung der Hausarbeit. Bei der Entscheidung über die nachgebesserte Hausarbeit wird lediglich darüber entschieden, ob die Hausarbeit mit der Note 4,0 oder schlechter bewertet wird. Wird die Frist für die Abgabe der nachgebesserten Hausarbeit nicht eingehalten, wird die Hausarbeit endgültig mit der Note „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
(8) Für die sonstigen schriftlichen Ausarbeitungen gelten die Abs. (1) bis (6) entsprechend.
(1) Die Bachelorarbeit ist obligatorischer Bestandteil des Bachelor-Hauptfaches. Sie bildet ein eigenständiges Modul. Sie umfasst mindestens 9.500 Wörter und sollte 11.000 Wörter nicht überschreiten.
(2) Die Bachelorarbeit ist eine Prüfungsarbeit, die zeigen soll, dass die oder der Studierende dazu in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus ihrem oder seinem Fach selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
(3) Der Bearbeitungsumfang der Bachelorarbeit beträgt 12 CP; dies entspricht einer Bearbeitungszeit von 9 Wochen.
(4) Die Zulassung zur Bachelorarbeit setzt den Nachweis von 90 CP aus dem Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft voraus.
(6) Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses kann die Bachelorarbeit auch in einer Einrichtung außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität angefertigt werden. In diesem Fall muss das Thema in Absprache mit einem Mitglied der Professorengruppe der Fachbereiche Evangelische Theologie oder Katholische Theologie gestellt werden.
(13) Kann der Abgabetermin aus von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Erkrankung der oder des Studierenden beziehungsweise eines von ihr oder ihm zu versorgenden Kindes), nicht eingehalten werden, so verlängert die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Bearbeitungszeit, wenn die oder der Studierende dies vor dem Ablieferungstermin beantragt. Maximal kann eine Verlängerung um 50% der Bearbeitungszeit eingeräumt werden. Dauert die Verhinderung länger, so kann die oder der Studierende von der Prüfungsleistung zurücktreten.
(15) Die Bachelorarbeit ist in drei schriftlichen (gebundenen) Exemplaren und in Form eines elektronischen Exemplars einzureichen. Wird die Bachelorarbeit innerhalb der Abgabefrist nicht in der vorgeschriebenen Form abgegeben, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(16) Die Bachelorarbeit ist nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis zu verfassen. Insbesondere sind alle Stellen, Bilder und Zeichnungen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, als solche kenntlich zu machen. Die Bachelorarbeit ist mit einer Erklärung der oder des Studierenden zu versehen, dass sie oder er die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit sie ihre oder er seinen entsprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit – selbstständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst hat. Ferner ist zu erklären, dass die Bachelorarbeit nicht, auch nicht auszugsweise, für eine andere Prüfung oder Studienleistung verwendet worden ist.
(17) Der Prüfungsausschuss leitet die Bachelorarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 37 Abs. (3) zu. Gleichzeitig bestellt er eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 21 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindestens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Professorinnen und Professoren der Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Bachelorarbeit durch die beiden Prüfenden wird von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Note für die Bachelorarbeit entsprechend § 37 (5) festgesetzt.
(18) Die Bachelorarbeit wird binnen weiterer zwei Wochen durch eine weitere aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 21 zu bestellende Person bewertet, wenn die Beurteilungen der beiden Prüfenden um mehr als 2,0 voneinander abweichen oder eine oder einer der beiden Prüfenden die Bachelorarbeit als „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt hat. Die Note wird in diesem Fall aus den Noten der Erstprüferin oder des Erstprüfers, der Zweitprüferin oder des Zweitprüfers und der dritten Prüferin oder des dritten Prüfers gemäß § 37 Abs. (5) gebildet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 24 oder § 27 findet Satz 1 keine Anwendung.
(4) Die Benotung durch Verbalurteil gemäß Abs. (3) erfolgt verknüpft mit Notenpunkten. Die Prüfungsleistungen sind dabei entsprechend der folgenden Tabelle mit 0 bis 15 Punkten zu bewerten; zur besseren Differenzierung können Zwischennoten verwendet werden, so dass sich insgesamt folgende Notenskala ergibt:
(6) Für die Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft wird eine Gesamtnote gebildet, in welche alle Ergebnisse der Modulprüfungen des Bachelor-Hauptfaches Religionswissenschaft eingehen.
(8) Die Gesamtnote einer bestanden Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft ergibt sich durch die folgende Abbildung, wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen:
(9) Für die Bildung der Gesamtnote im Nebenfach gelten die Vorgaben der betreffenden Ordnung.
(10) Ist die Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft und im Nebenfach bestanden, wird durch das Prüfungsamt eine Gesamtnote gebildet. Das Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft wird bei der Bildung der Gesamtnote doppelt gewichtet.
(11) Wird eine englischsprachige Übersetzung des Zeugnisses ausgefertigt, werden die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen sowie die Gesamtnote entsprechend folgender Notenskala abgebildet:
(12) Zur Transparenz der Gesamtnote wird in das Diploma Supplement eine ECTS-Einstufungstabelle gemäß § 47 aufgenommen.
(1) Eine aus einer einzigen Prüfungsleistung bestehende Modulprüfung ist bestanden, wenn sie mit der Note „ausreichend“ (4,0) oder besser bewertet worden ist. Eine mit Punkten bewertete Prüfungsleistung ist bestanden, wenn mindestens 5 Punkte erreicht sind. Andernfalls ist sie nicht bestanden.
(2) Die Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft ist bestanden, wenn sämtliche in dieser Ordnung vorgeschriebene Module erfolgreich erbracht wurden, das heißt die geforderten Studiennachweise vorliegen und die vorgeschriebenen Modulprüfungen einschließlich der Bachelorarbeit mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
(3) Die Ergebnisse sämtlicher Prüfungen werden unverzüglich bekannt gegeben. Der Prüfungsausschuss entscheidet darüber, ob die Notenbekanntgabe anonymisiert hochschulöffentlich durch Aushang und/oder durch das elektronische Prüfungsverwaltungssystem erfolgt, wobei die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen zu wahren sind. Wurde die Modulprüfung endgültig mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet oder wurde die Bachelorarbeit schlechter als „ausreichend“ (4,0) bewertet, erhält die oder der Studierende durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einen schriftlichen, mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen, Bescheid, der eine Belehrung darüber enthalten soll, ob und in welcher Frist die Modulprüfung beziehungsweise die Bachelorarbeit wiederholt werden kann.
Den Studierenden wird auf Antrag eine Bescheinigung über bestandene Prüfungen in Form einer Datenabschrift (Transcript of Records; Muster Anlage 5) in deutscher und englischer Sprache ausgestellt, die mindestens die Modultitel, das Datum der einzelnen Prüfungen und die Noten enthält.
Paragraphenteil - VIII. Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/ Studienschwerpunkten; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen im Hauptfach Religionswissenschaft
Abschnitt VIII.: Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/ Studienschwerpunkten; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen im Hauptfach Religionswissenschaft
(1) Ein endgültig nicht bestandenes Pflichtmodul kann im Hauptfach-Studiengang einmalig durch ein Wahlpflichtmodul ersetzt werden.
(4) Eine nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal wiederholt werden. Es wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Bachelorarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine wiederholte Rückgabe des Themas ist nicht zulässig. Die erste Wiederholungsprüfung erfolgt am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens zu Beginn des folgenden Semesters.
(6) Für die Wiederholung von nicht bestandenen schriftlichen Prüfungsleistungen, mit Ausnahme der Bachelorarbeit, kann der Prüfungsausschuss eine mündliche Prüfung ansetzen.
(8) Die erste Wiederholungsprüfung erfolgt am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens zu Beginn des folgenden Semesters. Die zweite Wiederholungsprüfung soll zum nächstmöglichen Prüfungstermin jeweils nach der nicht bestandenen Wiederholungsprüfung erfolgen. Der Prüfungsausschuss bestimmt die genauen Termine für die Wiederholung und gibt diese rechtzeitig bekannt. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Eine zwischenzeitliche Exmatrikulation verlängert die Wiederholungsfrist nicht.
4. die Bachelorprüfung im Nebenfach unter Berücksichtigung von § 40 Abs. (3) und § 41 Abs. (3) endgültig nicht bestanden ist.
(3) Hat die oder der Studierende die Gesamtprüfung im Studiengang endgültig nicht bestanden und damit den Prüfungsanspruch endgültig verloren, ist sie oder er zu exmatrikulieren. Auf Antrag erhält die oder der Studierende gegen Vorlage der Exmatrikulationsbescheinigung eine Bescheinigung des Prüfungsamtes, in welcher die bestandenen Modulprüfungen, deren Noten und die erworbenen CP aufgeführt sind und die erkennen lässt, dass die Gesamtprüfung im Studiengang endgültig nicht bestanden ist.
(1) Über die bestandene Bachelorprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach Eingang der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, jeweils nach den Vorgaben dem Muster der Rahmenordnung auszustellen. Das Zeugnis enthält die im Hauptfach Religionswissenschaft sowie im Nebenfach absolvierten Module mit den in ihnen erzielten Noten (dabei werden diejenigen Module gekennzeichnet, welche nicht in die Gesamtnote eingegangen sind), das Thema und die Note der Bachelorarbeit, die Regelstudienzeit und die Gesamtnote der Bachelorprüfung.
(2) Im Zeugnis werden ferner der Studienschwerpunkt, der sich aus den Wahlpflichtmodulen ergibt (Allgemeine/ Vergleichende Religionswissenschaft (a), Religions- und Kulturgeschichte des Judentum (b), des Christentum (c) und des Religions- und Kulturgeschichte des Islam (d)) sowie das Ergebnis der Prüfungen in Zusatzmodulen aufgenommen. Es ist von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs Evangelische Theologie zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung bewertet worden ist.
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 37 Abs. (8) zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
(3) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind auch das Diploma Supplement und gegebenenfalls der entsprechende Studiennachweis einzuziehen und gegebenenfalls neu zu erteilen. Mit diesen Dokumenten ist auch die Bachelorurkunde einzuziehen, wenn die Prüfung aufgrund einer Täuschungshandlung für „nicht bestanden“ (5,0) erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs. (1) und Abs. (2) Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.
(2) Die Prüfungsakten sind von den Prüfungsämtern zu führen. Maßgeblich für die Aufbewahrungsfristen von Prüfungsunterlagen ist § 20 der Hessischen Immatrikulationsverordnung (HImmaVO) in der jeweils gültigen Fassung. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten mit Ausnahme der Bachelorarbeiten werden ein Jahr nach Bekanntgabe ihrer Bewertung an die Studierenden ausgehändigt oder ausgesondert. Nach Ablauf von fünf Jahren nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens werden die Bachelorarbeiten ausgesondert.
(2) Die Prüfungsgebühren sind ausschließlich für den Verwaltungsaufwand der Prüfungsämter zu erheben. Sie betragen für die Bachelorprüfung im Hauptfach und im Nebenfach einschließlich der Bachelorarbeit insgesamt 150,- Euro.
(1) Diese Ordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Gleichzeitig tritt die Ordnung für das Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft vom 18. Juni 2008 – veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 06. Dezember 2011 außer Kraft.
(2) Diese Ordnung gilt für alle Studierende, die ihr Studium im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft ab dem Sommersemester 2016 aufnehmen.
(3) Studierende, die das Studium im Bachelor-Hauptfach Religionswissenschaft vor Inkrafttreten dieser Ordnung aufgenommen haben, können die Bachelorprüfung nach der Ordnung vom 18. Juni 2008 bis spätestens 31. März 2021 ablegen.
(4) Studierende, die vor dem Inkrafttreten dieser Ordnung im Bachelorstudiengang Religionswissenschaft immatrikuliert wurden, können auf Antrag an den Prüfungsausschuss nach dieser Ordnung ihr Studium absolvieren und die Bachelorprüfung ablegen. Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 28 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
BA-RW 001 – Einführung in die Religionswissenschaft
Basisphase Pflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – 6 SWS – Kontaktstudium 6 SWS/ 90 h – Selbststudium 210 h
Elementare Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und Vermittlung der grundlegenden Methoden
Allgemeine Übersicht über die klassischen Arbeiten und Ansätze in der Religionswissenschaft/ Überblick zur Geschichte der Religionswissenschaft
Einführung in religionswissenschaftliche Diskurse, Theorien und Methoden, sowie die Heranführung an die Grundfragen der Religionswissenschaft
Nach dem erfolgreichen Abschließen des Moduls sind die Studierenden dazu in der Lage, erste, kleinere wissenschaftliche Texte aus selbst recherchierten Quellen zu erstellen. Sie sind ebenfalls dazu befähigt, Themenfelder aus der Religionswissenschaft zu identifizieren und eigenständig zu erarbeiten. Dabei greifen sie auf das Wissen aus den besuchten Veranstaltungen zurück und präsentieren ihre erlernten Grundkenntnisse in der Religionswissenschaft und Religionsgeschichte sowie den Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens.
in dem PS, in dem die Modulprüfung erfolgt
in dem PS, in dem keine Modulprüfung erfolgt sowie in der Ü – in Form von Bearbeitung von Übungsaufgaben oder Literaturbericht
Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Literaturrecherche und Techniken der Lektüre
20-30 minütige mündliche Prüfung oder 60-90 minütige Klausur (i.d.R. 60 Minuten, wird zu Beginn der Veranstaltung festgelegt) im Anschluss an eines der PS
Wiss. Arbeiten Ü 2 2 x
Einführung in die Religionswissenschaft PS 2 3 x
Grundkurs Religionswissenschaft PS 2 3 x
BA-RW 002 – Religions- und Kulturge-schichte
Heranführung an historische und kulturwissenschaftliche Zugänge sowie Auseinandersetzungen mit Religionen innerhalb unserer pluralen Welt
Exemplarische Einblicke in die Geschichte und Gegenwart von Religionen (insbesondere Europas und Asiens) sowie deren Traditionen in Kultur und Gesellschaft
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls haben die Studierenden sich primäre Kompetenzen in der Ausei-nandersetzung mit Religions- und Kulturgeschichte anhand konkreter Beispiele angeeignet. Sie sind in der Lage, religiöse Traditionen Europas und Asiens zu identifizieren und in ihre jeweiligen historischen und gesellschaftli-chen Kontexte einzuordnen. Dabei wurde an die Fähigkeiten und das Wissen aus Modul BA-RW 001 angeschlos-sen. Die in Modul BA-RW 001 und BA-RW 002 erlangten Fähigkeiten und Kenntnisse können in einer wissen-schaftlichen Hausarbeit konzipiert und demonstriert werden.
im PS Religions- und Kulturgeschichte II
im PS Religions- und Kulturgeschichte I – in Form von Referat oder Essay
Lehrvortrag und Selbststudium, Erwerb von Sach- und Methodenkenntnissen sowie Arbeitstechniken, Um-gang mit Lektüre, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen
12-15 seitige Hausarbeit im Anschluss an das PS Reli-gions- und Kulturgeschichte II
Überblick Religions- und Kulturgeschichte V 2 2 x
Religions- und Kulturgeschichte I PS 2 3 x
Religions- und Kulturgeschichte II PS 2 3 x
BA-RW 003 – Systematische/ Verglei-chende Religionswissenschaft
Kennenlernen und Anwendung von systematischer, religionsvergleichender sowie spezifisch phänomenologischer Methodik anhand ausgewählter Themen und Fragestellungen innerhalb der Religionswissenschaft
Einführung und Auseinandersetzung mit Diskursen und Reflexionen zu Religionsvergleichen, z.B. anhand der Beschäftigung mit den Differenzen von deskriptiv-kulturwissenschaftlicher und phänomenologischer Methodik
Die Studierenden haben nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls eine differenzierte Perspektive auf die Diversität der reli-gionswissenschaftlichen Vorgehensweisen erhalten. Sie sind dementsprechend in der Lage, die bisher erlernten Methoden den systematischen und religionsvergleichenden Ansätzen zuzuordnen und entsprechende Fragestellungen differenziert und unter Bezugnahme auf diese Methoden zu bearbeiten. Die Ergebnisse der Auseinandersetzungen mit dieser Thematik können entwe-der mündlich oder schriftlich präsentiert und im Anschluss von einer Prüfungskommission geprüft werden.
im PS Systematische/ Vergleichende Religionswissenschaft II
im PS Systematische/ Vergleichende Religionswissenschaft I – in Form von Referat oder Essay
Lehrvortrag und Selbststudium, Erwerb von Sach- und Methodenkenntnissen sowie Arbeitstechniken, Umgang mit Lektüre, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen
20-30 minütige mündliche Prüfung oder 12-15 seitige Haus-arbeit im Anschluss an das PS Systematische/ Vergleichende Religionswissenschaft II
Überblick Systematische/ Vergleichende Religionswissenschaft V 2 2 x
Systematische/ Vergleichende Religionswissenschaft I PS 2 3 x
Systematische/ Vergleichende Religionswissenschaft II PS 2 3 x
BA-RW 004 – Religiöse Praxis in der Gegenwart
Basisphase Pflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS/ 60 h – Selbststudium 240 h
Erkundung religiöser Praxis in unterschiedlichen Situationen
Einführung in methodische Fragen zum Verhalten in Forschungssituationen
Reflexion des Umgang als Forscher/in mit religiösen Akteuren und Gemeinschaften
Kennenlernen und erste Anwendung von Kenntnissen der empirischen Religionsforschung, insbesondere der teilnehmenden Beobachtung
Recherchen zu religiösen Gruppen und Beschäftigung mit Fragen der wissenschaftlichen Darstellung
Durchführung von zwei kollektiven und einer individuellen Exploration
Nach Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden methodisch darauf vorbereitet, selbst in Forschungssituationen zu gehen. Sie haben sich die dafür notwendigen Kenntnisse der empirischen Religionsforschung sowohl in einem Tutorium erarbeitet als auch in zwei Explorationen in der Gruppe Praxissituationen kennengelernt. Dabei waren sie auf verschiedene Weise mit ihrer Rolle in der teilnehmenden Beobachtung konfrontiert. Sie haben überdies eine Exploration allein durchgeführt und die darin stattfindenden Begegnungen analysiert, thematisch aufgearbeitet und reflektiert. Die dabei gewonnenen Kenntnisse werden schließlich in einem Bericht erläutert und präsentiert.
in T und Ü in Form von Arbeitsberichten oder Übungsaufgaben
Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Vermittlung von Grundlagen, Literaturrecherche und Techniken der Lektüre
5-6 seitige Dokumentation der individuellen Exploration
Religiöse Praxis in der Gegenwart I T 2 2 x
Religiöse Praxis in der Gegenwart II 2 kollektive Explorationen 3 x
Religiöse Praxis in der Gegenwart III 1 individuelle Exploration 1 x
Religiöse Praxis in der Gegenwart IV Ü 2 2 x
BA-RW 005 – Theorien und Methoden der Religionswissenschaft
Aufbauphase Pflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – 6 SWS – Kontaktstudium 6 SWS/ 90 h – Selbststudium 210 h
Vertiefender Einblick in religionswissenschaftliche Diskurse und Theorien, sowie in spezifische Positionen und Debatten in der Religionsforschung
Kennenlernen und Durchdenken von verschiedenen Zugängen in der Religionswissenschaft und den entsprechenden Frage- und Problemstellungen
Auseinandersetzung mit historisch-philologischen, phänomenologisch-hermeneutischen sowie empirisch-sozialwissenschaftlichen Methoden
Nach dem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls haben die Studierenden einen tieferen Einblick in religionswissenschaftliche Diskurse, Theorien und Methoden erhalten und sind dazu in der Lage, aktuelle Debatten zu klassifizieren und innerhalb der erlernten Zusammenhänge zu kontextualisieren. Sie können zwischen historisch-philologischen, philosophisch-hermeneutischen sowie empirisch-sozialwissenschaftlichen Methoden differenzieren. Innerhalb der modulabschließenden Hausarbeit haben die Studierenden außerdem gezeigt, dass sie dazu in der Lage sind, zwischen den Methoden und Theorien zu differenzieren und diese sachgerecht anzuwenden.
im S Theorien und Methoden der Religionswissenschaft II
im S Theorien und Methoden der Religionswissenschaft I in Form von Referat, Essay, Bearbeitung von Übungsaufgaben
15-20 seitige Hausarbeit im S Theorien und Methoden der Religionswissenschaft II
Überblick Theorien und Methoden der Religionswissenschaft V 2 2 x
Theorien und Methoden der Religionswissenschaft I S 2 3 x
Theorien und Methoden der Religionswissenschaft II S 2 3 x
BA-RW 006 – Religion und Gesellschaft
Analyse von aktuellen gesellschaftlichen, politischen und ethischen Themen und Debatten in Religion, Politik und Gemeinschaft anhand diverser Medien (z.B. Printmedien, Rundfunk, Fernsehen, Internet)
Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Relevanz religionswissenschaftlicher Forschung: Identifikation von Anwendungsfeldern und Handlungsmotivationen
Vertiefung und Anwendung empirischer Forschungsmethoden, Einüben in den Umgang mit empirischen Daten (Erhebung, Interview)
Die Studierenden haben nach der erfolgreichen Beendigung des Moduls aktuelle Debatten oder Themen in den Medien explo-riert und analysiert. Ferner haben sie ihre Kenntnisse der empirischen Forschungsmethoden vertieft, erweitert und für ihre Analysen angewendet.
Parallel dazu haben die Studierenden einen Einblick in die beruflichen Perspektiven erhalten, die sich im Rahmen eines Studi-ums der Religionswissenschaft ergeben können. Das Angeeignete wurde im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit nachgewiesen.
im S Religion und Gesellschaft II
im S Religion und Gesellschaft I – in Form von Referat, Essay, Bearbeitung von Übungsaufgaben
Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Literaturrecherche und Techniken der Lektüre, Erwerb von Sach- und Methodenkenntnissen sowie Arbeitstechniken, Umgang mit Lektüren, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen, eigenständige methodengeleitete Arbeit an ausgewählter Lektüre, Verfassen von schriftlichen Rezensionen und Kurzreferaten
20-30 minütige mündliche Prüfung oder 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Religion und Gesellschaft II
Überblick Religion und Gesellschaft Ü/PS/V 2 2 x
Religion und Gesellschaft I S 2 3 x
Religion und Gesellschaft II S 2 3 x
BA-RW 007a – Sakrale Texte
Kennenlernen sakraler Texte und normativer Literaturen (wie z.B. Bibel, Koran, Bhagavadgita, Avesta oder auch Mythen, Liturgien, Rechtstexte u.ä.). Erlernen der dafür notwendigen exegetischen und/oder literaturwissenschaftlichen Methoden. Auseinandersetzung mit Problemen der Auslegung und Kommentierung der Texte in den jeweiligen kulturgeschichtlichen Kontexten
Nach Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden dazu in der Lage, sakrale Texte als solche zu identifizieren, innerhalb ihrer jeweiligen kulturellen und religiösen Tradition zu verorten sowie deren Inhalte zu kennen. Sie sind dazu befähigt, diese Texte mittels selbst gewählter methodischer Werkzeuge zu analysieren und zu interpretieren. Die angeeigneten Fähigkeiten wurden dabei im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit nachgewiesen.
Wenn im Modul BA-RW 012a ein Spracherwerb gewählt wird, dann empfiehlt es sich, ggf. dieses Modul mit der Sprachkompetenz zu verbinden.
im S Sakrale Texte II
im S Sakrale Texte I – in Form von Referat, Essay, Lite-raturbericht
20-30 minütige mündliche Prüfung oder 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Sakrale Texte II
Überblick Sakrale Texte V/PS/Ü 2 2 x
Sakrale Texte I S 2 3 x
Sakrale Texte II S 2 3 x
BA-RW 007b – Jüdische Texte und Literaturen
Grundkenntnisse des Tanach, Erlernen exegetischer Methoden und ggf. Auseinandersetzung mit seiner Auslegung in der Geschichte des Judentums (z.B. in Talmud und Midrasch)
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls haben die Studierenden grundlegende Kenntnisse des Tanach und seiner Auslegung erworben und sind damit in der Lage, ihn in seiner Entstehungsgeschichte und Auslegungstradition zu verorten. Sie sind außerdem dazu befähigt, unter Anwendung der Hebräisch-Kenntnisse ausgewählte Texte in der Originalsprache zu lesen, zu übersetzen, zu analysieren und zu interpretieren. Die angeeigneten Fähigkeiten wurden dabei im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit nachgewiesen.
Abschluss der Module der Basisphase; Spracherwerb Hebräisch über BA-RW 012b.
im S Jüdische Texte und Literaturen II
im S Jüdische Texte und Literaturen I – in Form von Referat, Essay, Literaturbericht
Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Literaturrecherche und Techniken der Lektüre, Erwerb von Sach- und Methodenkenntnissen sowie Arbeitstechniken, Umgang mit Lektüren, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftlicher Diskussionen, eigenständige methodengeleitete Arbeit an ausgewählter Lektüre, Verfassen von schriftlichen Rezensionen und Kurzreferaten
Veranstaltungsbezogene 20-30 minütige mündliche Prüfung oder 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Jüdische Texte und Literaturen II
Überblick Jüdische Texte und Literaturen V/PS/Ü 2 2 x
Jüdische Texte und Literaturen I S 2 3 x
Jüdische Texte und Literaturen II S 2 3 x
BA-RW 007c – Christliche Texte und Literaturen
Arbeit an oder mit biblischen Texten und ihrer Auslegung/ Kommentierung in der christlichen Geistes- und Kulturgeschichte (beider Konfessionen oder in anderen christlichen Denominationen) mittels exegetischer und literaturwissenschaftlicher Methoden
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls haben die Studierenden grundlegende Kenntnisse in der Auseinandersetzung mit biblischen Texten und ihrer Auslegung in der Geschichte des Christentums (die Bibel oder so genannte Apokryphen und ihre Kommentierung) erworben und sind damit in der Lage, diese Texte in ihrer jeweiligen Entstehungssituation und spezifischen Auslegungstradition zu verorten. Sie sind außerdem dazu befähigt, entweder unter Anwendung der Altgriechisch-Kenntnisse ausgewählte Texte des Neuen Testaments in der Originalsprache zu lesen, zu übersetzen, zu analysieren und zu interpretieren, oder der im Falle der Wahl des Hebräisch-Kurses in Modul BA-RW 012c dieses ebenso an Texten der hebräischen Bibel anzuwenden. Die angeeigneten Fähigkeiten wurden dabei im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit nachgewiesen.
Abschluss der Module der Basisphase; Spracherwerb Altgriechisch (oder Hebräisch/ Latein) über BA-RW 012c.
im S Christliche Texte und Literaturen II
im S Christliche Texte und Literaturen I -in Form von Referat, Essay, Literaturbericht
Veranstaltungsbezogene 20-30 minütige mündliche Prüfung oder 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Christliche Texte und Literaturen II
Überblick Christliche Texte und Literaturen V/PS/Ü 2 2 x
Christliche Texte und Literaturen I S 2 3 x
Christliche Texte und Literaturen II S 2 3 x
BA-RW 007d – Islamische Texte und Literaturen
Arbeit an oder mit dem Koran und seiner Auslegung sowie seiner Kommentierung in der islamischen Geistes- und Kulturgeschichte mittels exegetischer und literaturwissenschaftlicher Methoden
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls haben die Studierenden grundlegende Kenntnisse in der Auseinandersetzung mit dem Koran (oder Hadithliteraturen) und seiner Auslegung in der Geschichte des Islam erworben und sind damit in der Lage, diese Texte in ihrer jeweiligen Entstehungssituation und spezifischen Auslegungstradition zu verorten. Sie sind außerdem dazu befähigt, entweder unter Anwendung der Arabisch-Kenntnisse ausgewählte Texte des Koran oder Hadith in der Originalsprache zu lesen, zu übersetzen, zu analysieren und zu interpretieren. Die angeeigneten Fähigkeiten wurden dabei im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit nachgewiesen.
Abschluss der Module der Basisphase; Spracherwerb Arabisch (oder Persisch) über BA-RW 012d.
im S Islamische Texte und Literaturen II
im S Christliche Texte und Literaturen I – in Form von Refe-rat, Essay, Literaturbericht
Veranstaltungsbezogene 20-30 minütige mündliche Prüfung oder 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Islamische Texte und Literaturen II
Überblick Islamische Texte und Literaturen V/PS/Ü 2 2 x
Islamische Texte und Literaturen I S 2 3 x
Islamische Texte und Literaturen II S 2 3 x
BA-RW 008a – Religions- und Kulturgeschichte (Vertiefung)
Aufbauphase Wahlpflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – 6 SWS – Kontaktstudium 6 SWS/ 90 h – Selbststudium 210 h
Auseinandersetzung und Vertiefung von historischen und kulturwissenschaftlichen Zugängen zur Kenntnis und Beschrei-bung von Religionen im Kontext unserer pluralen Welt
Beschäftigung mit historischen Herausbildungen und Verläufen von Religion bzw. Religionen (bis in die Gegenwart)
Analyse von pluralistischen Bildungen, Inkulturationen, Austauschprozessen, Apologetiken, Ausgrenzungen, Konflikten und Dialogen
Auseinandersetzung mit kulturwissenschaftlichen und systematischen Begriffen und Methoden Diskussion von Problemen und Verfahren der Darstellung von Geschichte und Gegenwart religiöser Traditionen sowie religionsbezogener Diskurse
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls haben die Studierenden ihr Wissen aus den vorherigen Modulen und im speziellen Modul BA-RW 002 vertieft. Sie sind in der Lage, aktuelle und historische Zusammenhänge in religiösen Kontexten zu analysieren und Probleme ihrer Darstellung zu erörtern. Die Studierenden sind außerdem dazu befähigt, erste eigene Forschungsansätze zu entwickeln und dafür die erlernten religionswissenschaftlichen Methoden zu kombinieren und gegebenenfalls zu modifizieren. Diese Fertigkeiten wurden mittels einer selbst konzipierten Hausarbeit demonstriert.
Abschluss der Module der Basisphase; BA-RW 007a.
im S Religions- und Kulturgeschichte II
im S Religions- und Kulturgeschichte I – in Form von Referat, Essay, Bearbeitung von Übungsaufgaben
15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Religions- und Kulturgeschichte II
Religions- und Kulturgeschichte V 2 2 x
Religions- und Kulturgeschichte I S 2 3 x
Religions- und Kulturgeschichte II S 2 3 x
BA-RW 008b – Religions- und Kulturgeschichte des Judentums
Kulturwissenschaftliche Zugänge und Auseinandersetzungen mit aktuellen und historischen sowie kulturellen Formationen und Prozessen im Kontext des Judentums
Analyse von pluralistischen Bildungen, Inkulturationen, Austauschprozessen, Apologetiken, Ausgrenzungen, Konflikten und Dialogen im Kontext der jüdischen Religion
Diskussion von Problemen und Verfahren der Darstellung von Geschichte und Gegenwart religiöser Traditionen sowie religionsbezogener Diskurse
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls haben die Studierenden ihr Wissen aus den vorherigen Modulen und im speziellen Modul BA-RW 002 vertieft sowie auf die spezifischen Bedingungen der jüdische Religionsgeschichte in pluralen Kontexten angewendet. Sie sind in der Lage, aktuelle und historische Zusammenhänge innerhalb jüdischer Kontexte zu analysieren und Probleme ihrer Darstellung zu erörtern. Die Studierenden sind außerdem dazu befähigt, erste eigene Forschungsansätze zu entwickeln und dafür die erlernten religionswissenschaftlichen Methoden zu kombinieren und gegebenenfalls zu modifizieren. Diese Fertigkeiten wurden mittels einer selbst konzipierten Hausarbeit demonstriert.
Abschluss der Module der Basisphase; BW-RW 007b.
In Einzelfällen können Lehrveranstaltungen den Spracherwerb nach BA-RW 012b voraussetzen.
Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Literaturrecherche und Techniken der Lektüre, Erwerb von Sach- und Methodenkenntnissen sowie Arbeitstechniken, Umgang mit Lektüren, eigenständige methodengeleitete Arbeit an ausgewählter Lektüre, Verfassen von schriftlichen Rezensionen und Kurzreferaten,
Veranstaltungsbezogene 15-20 seitige Hausarbeit im An-schluss an das S Religions- und Kulturgeschichte II
Religions- und Kulturgeschichte des Judentums V/PS/Ü 2 2 x
Religions- und Kulturgeschichte des Judentums I S 2 3 x
Religions- und Kulturgeschichte des Judentums II S 2 3 x
BA-RW 008c – Religions- und Kulturgeschichte des Christentums
Kulturwissenschaftliche Zugänge und Auseinandersetzungen mit aktuellen und historischen sowie kulturellen Formationen und Prozessen im Kontext des Christentums
Analyse von pluralistischen Bildungen, Inkulturationen, Austauschprozessen, Apologetiken, Ausgrenzungen, Konflikten und Dialogen im Kontext der christlichen Religions- und Kulturgeschichte
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls haben die Studierenden ihr Wissen aus den vorherigen Modulen und im speziellen Modul BA-RW 002 vertieft sowie auf die spezifischen Bedingungen der christlichen Religionsgeschichte in pluralen Kontexten angewendet. Sie sind in der Lage, aktuelle und historische Zusammenhänge innerhalb christlicher Kontexte zu analysieren und Probleme ihrer Darstellung zu erörtern. Die Studierenden sind außerdem dazu befähigt, erste eigene Forschungsansätze zu entwickeln und dafür die erlernten religionswissenschaftlichen Methoden zu kombinieren und gegebenenfalls zu modifizieren. Diese Fertigkeiten wurden mittels einer selbst konzipierten Hausarbeit demonstriert.
Abschluss der Module der Basisphase; BA-RW 007c.
In Einzelfällen können Lehrveranstaltungen den Spracherwerb nach BA-RW 012c voraussetzen.
Veranstaltungsbezogene 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Religions- und Kulturgeschichte II
Religions- und Kulturgeschichte des Christentums V/PS/Ü 2 2 x
Religions- und Kulturgeschichte des Christentums I S 2 3 x
Religions- und Kulturgeschichte des Christentums II S 2 3 x
BA-RW 008d – Religions- und Kulturgeschichte des Islam
Kulturwissenschaftliche Zugänge und Auseinandersetzungen mit aktuellen und historischen sowie kulturellen Formationen und Prozessen im Kontext des Islam
Analyse von pluralistischen Bildungen, Inkulturationen, Austauschprozessen, Apologetiken, Ausgrenzungen, Konflikten und Dialogen im Kontext der islamischen Religions- und Kulturgeschichte
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls haben die Studierenden ihr Wissen aus den vorherigen Modulen und im speziellen Modul BA-RW 002 vertieft sowie auf die spezifischen Bedingungen der islamischen Religionsgeschichte in pluralen Kontexten angewendet. Sie sind in der Lage, aktuelle und historische Zusammenhänge innerhalb islamischer Kontexte zu analysieren und Probleme ihrer Darstellung zu erörtern. Die Studierenden sind außerdem dazu befähigt, erste eigene Forschungsansätze zu entwickeln und dafür die erlernten religionswissenschaftlichen Methoden zu kombinieren und gegebenenfalls zu modifizieren. Diese Fertigkeiten wurden mittels einer selbst konzipierten Hausarbeit demonstriert.
Abschluss der Module der Basisphase; BA-RW 007d.
In Einzelfällen können Lehrveranstaltungen einen Spracherwerb nach BA-RW 012d voraussetzen.
Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Literatur-recherche und Techniken der Lektüre, Erwerb von Sach- und Methodenkenntnissen sowie Arbeitstechniken, Umgang mit Lektüren, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen, eigenständige methodengeleitete Arbeit an ausgewählter Lektüre, Verfassen von schriftlichen Rezensio-nen und Kurzreferaten
Religions- und Kulturgeschichte des Islam V/PS/Ü 2 2 x
Religions- und Kulturgeschichte des Islam I S 2 3 x
Religions- und Kulturgeschichte des Islam II S 2 3 x
BA-RW 009a – Systematische Religionswissenschaft/ Religionsphilosophie (Vertiefung)
Vertiefen systematischer, religionsvergleichender Methodik
vertiefende Auseinandersetzung z.B. mit phänomenologischen, hermeneutischen oder strukturalistischen Ansätzen in der Religionswissenschaft
Beschäftigung mit religionsphilosophischer Denkrichtungen und Systembildungen
Bearbeiten von systematischen und/ oder philosophischen Frage- und Problemstellungen
Die Studierenden haben nach erfolgreichem Abschluss des Moduls ihr Wissen über die systematischen, religionsvergleichenden Methoden aus Modul BA-RW 003 vertieft. Sie bearbeiten selbstständig spezifisch religionswissenschaftliche Fragestellungen und Themenfelder unter Anwendung der bisher erlernten Methoden. Sie haben diese durch die Auseinandersetzung mit religions-philosophischen Diskursen und Systembildungen ergänzt und erweitert und können entsprechende religionsphilosophische Fragestellungen und Themenfelder analysieren. Die Studierenden sind dazu befähigt, mittels oder innerhalb verschiedener Systeme zu argumentieren und die erlernten Methoden auf ihre Bedürfnisse anzupassen. Die Lernergebnisse und Kompetenzen wurden im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit nachgewiesen.
im S Systematische Religionswissenschaft II
im S Systematische Religionswissenschaft I – in Form von Referat, Essay, Bearbeitung von Übungsaufgaben oder Literaturbericht
20-30 minütige mündliche Prüfung oder 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Systematische Religionswissenschaft II
Systematische Religionswissenschaft/ Religionsphilosophie V 2 2 x
Systematische Religionswissenschaft/ Religionsphilosophie I S 2 3 x
Systematische Religionswissenschaft/ Religionsphilosophie II S 2 3 x
BA-RW 009b – Jüdische Religionsphilosophie/ Ethik
Auseinandersetzung mit System- und Theoriebildungen jüdischer Religionsphilosophie und Ethik aus Geschichte und Gegenwart und ihre Verortung im Gesamtzusammenhang allgemeiner religionsphilosophischer Diskurse
Komparative Zugänge zu Themen jüdischer Religionsphilosophie im Gespräch mit anderen religiösen und kulturellen Traditionen
Analyse von religionsphilosophischen Literaturen
Die Studierenden haben nach erfolgreichem Abschluss des Moduls ihr Wissen über die systematischen, religionsvergleichenden Methoden aus Modul BA-RW 003 vertieft. Sie bearbeiten selbstständig spezifisch religionswissenschaftliche Fragestellungen und Themenfelder unter Anwendung der bisher erlernten Methoden. Sie haben diese durch die Auseinandersetzung mit Diskursen und Systembildungen in der jüdischen Religionsphilosophie ergänzt und erweitert und können entsprechende religionsphilosophische Fragestellungen und Themenfelder in diesem spezifischen Kontext analysieren. Die Studierenden sind außerdem dazu befähigt mittels oder innerhalb jüdisch-religionsphilosophischer Systeme zu argumentieren und die erlernten Methoden auf ihre Bedürfnisse anzupassen. Außerdem sind die Studierenden in der Lage, das Erlernte zu abstrahieren und auf allgemeinphilosophische und interreligiöse Kontexte zu übertragen. Die Lernergebnisse und Kompetenzen wurden im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit demonstriert.
Abschluss der Module der Basisphase; BA-RW 007b.
In Einzelfällen können Lehrveranstaltungen einen Spracherwerb nach BA-RW 012b voraussetzen.
im S Jüdische Religionsphilosophie/Ethik II
im S Jüdische Religionsphilosophie/Ethik I – in Form von Referat, Essay, Bearbeitung von Übungsaufgaben oder Literaturbericht
Veranstaltungsbezogene 20-30 minütige mündliche Prüfung oder 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Jüdische Religionsphilosophie/Ethik II
Jüdische Religionsphilosophie/ Ethik V 2 2 x
BA-RW 009c – Christliche Religionsphilosophie/ Systematische Theologie/ Ethik
Auseinandersetzung mit System- und Theoriebildungen christlicher Religionsphilosophie und Ethik aus Geschichte und Gegenwart und ihre Verortung im Gesamtzusammenhang allgemeiner religionsphilosophischer Diskurse
Komparative Zugänge zu Themen christlicher Religionsphilosophie im Gespräch mit anderen religiösen und kulturellen Traditionen
Die Studierenden haben nach erfolgreichem Abschluss des Moduls ihr Wissen über die systematischen, religionsvergleichenden Methoden aus Modul BA-RW 003 vertieft. Sie bearbeiten selbstständig spezifisch religionswissenschaftliche Fragestellungen und Themenfelder unter Anwendung der bisher erlernten Methoden. Sie haben diese durch die Auseinandersetzung mit Diskursen und Systembildungen in der christlichen Religionsphilosophie ergänzt und erweitert und können entsprechende religionsphilosophische Fragestellungen und Themenfelder in diesem spezifischen Kontext analysieren. Die Studierenden sind außerdem dazu befähigt mittels, oder innerhalb christlich-religionsphilosophischer Systeme zu argumentieren und die erlernten Methoden auf ihre Bedürfnisse anzupassen. Außerdem sind die Studierenden in der Lage, das Erlernte zu abstrahieren und auf allgemeinphilosophische und interreligiöse Kontexte zu übertragen. Die Lernergebnisse und Kompetenzen wurden im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit demonstriert.
In Einzelfällen können Lehrveranstaltungen einen Spracherwerb nach BA-RW 012c voraussetzen.
im S Christliche Religionsphilosophie/Ethik II
im S Christliche Religionsphilosophie/Ethik I – in Form von Referat, Essay, Bearbeitung von Übungsaufgaben oder Literaturbericht
Veranstaltungsbezogene 20-30 minütige mündliche Prüfung oder 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Christliche Religionsphilosophie/Ethik II
Christliche Religionsphilosophie/ Systematische Theologie/ Ethik V 2 2 x
Christliche Religionsphilosophie/ Systematische Theologie/ Ethik I S 2 3 x
Christliche Religionsphilosophie/ Systematische Theologie/ Ethik II S 2 3 x
BA-RW 009d – Ideengeschichte des Islam
Reflexion von System- und Theoriebildungen islamischer Religionsphilosophie und Ethik in Geschichte und Gegenwart und ihre Verortung im Gesamtzusammenhang allgemeiner religionsphilosophischer Diskurse
Auseinandersetzung mit klassischen Themen der islamischen Theologie, z.B. Gotteslehre, Kalam oder Mystik
Analyse von religionsphilosophischen Texten oder Literaturen der Mystik
Die Studierenden haben nach erfolgreichem Abschluss des Moduls ihr Wissen über die systematischen, religionsvergleichenden Methoden aus Modul 003 vertieft. Sie bearbeiten selbstständig spezifisch religionswissenschaftliche Fragestellungen und Themenfelder unter Anwendung der bisher erlernten Methoden. Sie haben diese durch die Auseinandersetzung mit Diskursen und Systembildungen in der islamischen Ideengeschichte ergänzt und erweitert und können entsprechende religionsphilosophische Fragestellungen und Themenfelder in diesem spezifischen Kontext analysieren. Die Studierenden sind außerdem dazu befähigt mittels oder innerhalb islamisch-religionsphilosophischer Systeme zu argumentieren und die erlernten Methoden auf ihre Bedürfnisse anzupassen. Außerdem sind die Studierenden in der Lage, das Erlernte zu abstrahieren und auf allgemeinphilosophische und interreligiöse Kontexte zu übertragen. Die Lernergebnisse und Kompetenzen wurden im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit demonstriert.
im S Ideengeschichte des Islam II
im S Ideengeschichte des Islam I – in Form von Referat, Essay, Bearbeitung von Übungsaufgaben oder Literaturbericht
Veranstaltungsbezogene 20-30 minütige mündliche Prüfung oder 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Ideengeschichte des Islam II
Ideengeschichte des Islam V 2 2 x
Ideengeschichte des Islam I S 2 3 x
Ideengeschichte des Islam II S 2 3 x
BA-RW 010 – Freie Wahl aus anderen Fachbereichen
Aufbauphase Pflichtmodul – 8 CP (insg.) = 240 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS/ 60 h – Selbststudium 180 h
Freie Wahl von Fächern und Themen sowie Veranstaltungen entsprechend den eigenen Interessen
Erschließung weiterer Studieninhalte in Erweiterung des religionswissenschaftlichen Curriculums
Kennenlernen weiterer Arbeitsmethoden z.B. aus den Fächern Ethnologie, Soziologie, Psychologie, Geschichte, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft, Politik
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls haben die Studierenden nachgewiesen, dass sie dazu in der Lage sind, religionswissenschaftliche Fragestellungen aus fachfremder Perspektive zu betrachten und zu analysieren. Dabei haben sich die Studierenden selbständig einen ihrer religionswissenschaftlichen Interessenschwerpunkte gewählt und diesen aus der Perspektive der gewählten Disziplinen und den dort verwendeten Methoden analy-siert. Sie sind damit dazu befähigt, Problemstellungen in unterschiedliche Denktraditionen zu übertragen und diese aus den jeweiligen Kontexten zu bewerten. Diese Fähigkeiten wurden im Rahmen einer Modulprüfung in dem gewählten Fachbereich nachgewiesen.
Die Zugangsvoraussetzungen der anbietenden Fächer sind zu beachten!
Studiendekan/in FB Ev. Theologie
in beiden S
20-30 minütige mündliche Prüfung oder 12-15 seitige, Hausarbeit im Anschluss an eines der S nach den Bedingungen des anbietenden Faches
Freie Wahl aus anderen Fachbereichen I S 2 3 x
Freie Wahl aus anderen Fachbereichen II S 2 3 x
BA-RW 011 – Praktikum
Aufbauphase Pflichtmodul – 6 CP (insg.) = 180 h – 8 SWS – Kontaktstudium 8 SWS/ 120 h – Selbststudium 60 h
Kennenlernen und selbständiges Erarbeiten religionswissenschaftlich relevanter Themen- und Tätigkeitsfelder in der Praxis
Orientierung im Spannungsfeld von Theorie, Wissenschaft und Praxis
Die Studierenden haben nach erfolgreicher Beendigung des Moduls nachgewiesen, dass sie zur selbstständigen Organisation und Durchführung von Aufgaben in interkulturellen und interreligiösen Arbeitsfeldern befähigt sind. Dabei haben sie die im Studium angeeigneten Kompetenzen erfolgreich modifiziert und angewendet. Sie sind damit im Rahmen ihres Curriculums mit religionswissenschaftlich relevanten Tätigkeitsfeldern konfrontiert worden und haben in Anschluss an Modul BA-RW 006 weitere Einblicke in beruflichen Perspektiven erhalten. Im Rahmen des Praktikumsberichts haben die Studierenden den Verlauf und die Organisation ihres Praktikums erfolgreich beschrieben und evaluiert.
Abschluss der Module der Basisphase; Vorgespräch zum Praktikum mit dem zuständigen Fachvertreter.
Das Praktikum besteht aus der Selbstorganisation des Praktikumsplatzes, einem Vorgespräch beim zuständigen Fachvertreter, dem vierwöchigen Praktikum und dem Praktikumsbericht.
Bescheinigung des Praktikums durch die Praktikumsstelle
Praktikumsbericht s. Modulabschlussprüfung
reflektierende Dokumentation, Orientierung im Spannungsfeld von Theorie, Wissenschaft und berufliche Praxis, Erkundung der Berufspraxis
4 Wochen, schriftliche Dokumentation sämtlicher Teilschritte des Praktikums in Form des 15-20 seitigen Praktikumsberichts
Praktikum Selbststudium 8 – x
Modulprüfung 8
BA-RW 012a – Thematischer Schwerpunkt/ Spracherwerb
Aufbauphase Pflichtmodul – 12 CP (insg.) = 360 h – 8 SWS – Kontaktstudium 8 SWS/ 120 h – Selbststudium 240 h
Entweder: Erschließung eines selbstgewählten Themen- oder Problemfeldes (z.B. Religion und Gender, Medien, Politik, Religionsphilosophie, Religionsphänomenologie, Religionsästhetik, Gegenwartsreligiosität, Religiöser Wandel, Interreligiöser Dialog)
Oder: Erwerb oder Vertiefung von Sprachkompetenz entsprechend den Modulen BA-RW 12b-d oder freie Wahl der Sprache
Nach erfolgreichem Beenden des Moduls haben die Studierenden ihr Studienprofil nach eigenen Interessenschwerpunkten geschärft. Dabei haben sie gezeigt, dass sie sicher im eigenständigen Umgang mit religionswissenschaftlichen Themen und Problemstellungen sind. Sie haben sich ebenfalls dazu befähigt erwiesen, die gelernten theoretischen, historischen und systematischen Zugänge in die gewählten Themenfelder zu transferieren und zu bündeln. Im Falle der Sprachwahl haben sie den Zugang zu ihrem selbst gewählten Themenfeld durch Spracherwerb qualitativ verbessert. In jedem Falle werden die erworbenen Fähigkeiten den jeweiligen Prüfungsbedingungen entsprechen nachgewiesen.
Dieses Modul kann ebenfalls zum Spracherwerb im Umfang von bis zu 8 SWS genutzt werden. Erfolgreich abgelegte Sprachprüfungen können als Modulabschlussprüfung anerkannt werden. An den FBen 06 und 07 besteht die Möglichkeit Hebräisch, Altgriechisch oder Latein zu erlernen, der FB 09 (Islamische Studien) bietet Arabisch-, Persisch-, oder Osmanisch-Kurse an. Es können auch andere Sprachkurse an anderen FB gewählt werden, z.B. Sanskrit. Der thematische Schwerpunkt sollte im Hin-blick auf die BA-Thesis gewählt werden. Der Spracherwerb muss sinnvoll mit dem Studium bzw. dem Schwerpunkt der BA-Thesis verknüpft werden. Vor der Wahl entsprechender Lehrveranstaltungen wird daher ein Studienberatungsgespräch bei der/dem Modulbeauftragten dringend empfohlen.
Umgang mit Lektüre, eigenständige methodengeleitete Arbeit an ausgewählter Literatur, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen, Literaturrecherche und Techniken der Lektüre
Sprachprüfung (i.d.R. 90 min Klausur) im Anschluss an Veranstaltung IV oder Hausarbeit (Themat. Schwerpunkt)
Thematischer Schwerpunkt/ Spracherwerb PS/Ü 2 2 x
Thematischer Schwerpunkt/ Spracherwerb S 2 3 x
BA-RW 012b – Spracherwerb Hebräisch
Nach erfolgreicher Beendigung des Moduls sind die Studierenden sehr gut mit der Morphologie, Syntax und Grundwortschatz der hebräischen Sprache vertraut. Sie können originalsprachliche Texte des Tanachs als Quelle der jüdischen Religions- und Kulturgeschichte mit exegetischen Methoden bearbeiten. Die hier angeeigneten Befähigungen werden im Rahmen der Bestim-mungen des jeweiligen Fachbereichs geprüft, an dem die Sprachkurse oder ähnliche Veranstaltungen besucht worden sind.
An den FB 06 und 07 und besteht die Möglichkeit Hebräisch und Altgriechisch zu erlernen, der FB 09 (Judaistik) bietet Hebrä-isch und Arabischkurse, sowie Jiddisch an. In der Regel werden Sprachkurse mit 8 SWS über 2 Semester angeboten. Bei Vertiefungen können auch Übersetzungsübungen, Lektürekurse oder Seminare mit entsprechenden Sprachvoraussetzungen gewählt werden. Ein gewählter Spracherwerb sollte sich in der Themenwahl der Bachelorarbeit abbilden. Wenn die hebräische Sprache bereits erlernt wurde, kann auch Jiddisch, Aramäisch oder Arabisch erlernt werden.
Erwerb von Sach- und Methodenkenntnissen sowie Arbeitstechniken, Umgang mit Lektüre, eigenständige methodengeleitete Arbeit an ausgewählter Literatur, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen, Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Literaturrecherche und Techniken der Lektüre
BA-RW 012c – Spracherwerb Altgriechisch
Die Studierenden sind nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sehr gut mit der Morphologie, Syntax und Grundwortschatz der altgriechischen Sprache (ggf. hebräischen Sprache) vertraut. Sie können originalsprachliche Texte des Neuen Testaments als Quelle der christlichen Religions- und Kulturgeschichte mit exegetischen Methoden bearbeiten. Die hier angeeigneten Befähigungen werden im Rahmen der Bestimmungen des jeweiligen Fachbereichs geprüft, an dem die Sprachkurse oder ähnliche Veranstaltungen besucht worden sind.
An den FB 06 und 07 und besteht die Möglichkeit Hebräisch und Altgriechisch zu erlernen, der FB 09 (Judaistik) bietet Hebräisch und Arabischkurse an. In der Regel werden Sprachkurse mit 8 SWS über 2 Semester angeboten. Bei Vertiefungen können auch Übersetzungsübungen, Lektürekurse oder Seminare mit entsprechenden Sprachvoraussetzungen gewählt werden. Ein gewählter Spracherwerb sollte sich in der Themenwahl der Bachelorarbeit abbilden. Wenn die altgriechische Sprache bereits erlernt wurde, kann auch Hebräisch oder Latein erlernt werden.
BA-RW 012d – Spracherwerb Arabisch
Erlernen von Morphologie, Syntax, Grundwortschatz der klassischen arabischen Sprache
Übungen zu Grammatik und Textverständnis; Übersetzungstraining; Lektüren
Nach erfolgreicher Beendigung des Moduls sind die Studierenden sehr gut mit der Morphologie, Syntax, sowie dem Grundwort-schatz der klassisch arabischen Sprache vertraut. Sie können die arabischen Quellen der islamischen Religions- und Kulturgeschichte erschließen und originalsprachliche Texte wie den Koran oder Hadithliteraturen lesen und verstehen. Die hier angeeigneten Befähigungen werden im Rahmen der Bestimmungen des jeweiligen Fachbereichs geprüft, an dem die Sprachkurse oder ähnliche Veranstaltungen besucht worden sind.
Der FB 09 (Islamische Studien) bietet Arabischkurse an. In der Regel werden Sprachkurse mit 8 SWS über 2 Semester angeboten. Bei Vertiefungen können auch Übersetzungsübungen, Lektürekurse oder Seminare mit entsprechenden Sprachvorausset-zungen gewählt werden.
Ein gewählter Spracherwerb sollte sich in der Themenwahl der Bachelorarbeit abbilden. Wenn die arabische Sprache bereits erlernt wurde, kann auch Persisch oder Osmanisch erlernt werden.
Erwerb von Sach- und Methodenkenntnisse sowie Arbeitstechniken, Umgang mit Lektüre, eigenständige methodengeleitete Arbeit an ausgewählter Literatur, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen, Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Literaturrecherche und Techniken der Lektüre
BA-RW 013 – BA-Arbeit
Aufbauphase Pflichtmodul – 12 CP (insg.) = 360 h – 0 SWS – Kontaktstudium 0 SWS/ 0 h – Selbststudium 360 h
Selbstständige Wahl und Bearbeitung eines Themas aus dem religionswissenschaftlichen Arbeitsfeld
Die Studierenden haben nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls nachgewiesen, dass sie dazu befähigt sind, Themenfelder eigenständig nach relevanten Fragestellungen zu sondieren und diese anschließend zu formulieren. Außerdem haben sie die Befähigung zu einer formalwissenschaftlicher Arbeitsweise, wie auch ihre theoretisch-methodischen und inhaltlichen Kompetenzen nachgewiesen.
Das Thema der Bachelor-Arbeit kann nach Erreichen von 60 CP vergeben werden.
Neunwöchige schriftliche Abschlussarbeit. Im Vorfeld ist mindestens ein Gespräch mit dem fachwissenschaftlichen Betreuer notwendig. Bei einem philologisch geprägten Thema ist eine Befähigung im Umgang mit der Quellen-sprache nachzuweisen (z.B. über BA-RW 012). Bei einem empirischen Thema ist von Erfahrungen in den entspre-chenden empirischen Methoden auszugehen (BA-RW 004).
Schriftliche Bachelor-Arbeit/ 9 Wochen)
Bachelor Arbeit Selbststudium – xxxxxx
Summe – 12
Der Studienverlaufsplan ist ein Vorschlag und das Beispiel zeigt die Schwerpunktsetzung im Schwerpunkt a). Er berücksichtigt sowohl die Gesamtbelastung (CP/ SWS) in den andern Studienfächern, als auch die internen Voraussetzungen. Er gilt für einen Studienbeginn zum SoSe sowie zum WiSe.
Religionswissenschaft (HF), Bachelor (ab SoSe 2016)*

References: § 37

§ 1

§ 2
 § 2

§ 4

§ 8
 § 8

§ 22
 § 24

§ 32
 § 35

§ 36
 § 40

§ 37
 § 42

§ 38
 § 43

§ 40
 § 45

§ 41
 § 46

§ 42
 § 47

§ 44
 § 49
 § 13
 § 57
 § 22
 § 22
 § 9
 § 28
 § 29
 § 22
 § 11
 § 13
 § 16
 § 16
 § 14
 § 12
 § 75
 § 25
 § 37
 § 37
 §26
 § 29
 §30
 § 36
 § 1
 § 24
 § 22
 Art. 12
 § 24
 § 37
 § 15
 § 30
 § 33
 § 36
 § 24
 § 26
 § 47
 § 30
 § 32
 § 24
 § 26
 § 37
 § 21
 § 37
 § 21
 § 37
 § 24
 § 27
 § 47
 § 40
 § 41
 § 37
 § 20
 § 28