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Timestamp: 2018-03-18 17:29:17+00:00

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§1	Name, Sitz, Zweck, Geschäftsjahr
Satzung des Greifswalder Yacht Clubs e.V.
§1 Name, Sitz, Zweck, Geschäftsjahr
1. Der am 6. April 1990 wiedergegründete Verein führt den Namen ,,Greifswalder Yacht Club" e.V. (wie folgt GYC). Der Verein ist der Nachfolger des am 28.4.1926 gegründeten ,,Greifswalder Jachtklubs“ und der 1950 daraus hervorgegangenen Sektion Segeln der BSG Einheit Greifswald. Er hat seinen Sitz in Greifswald-Wieck und ist in das Vereinsregister eingetragen.
2. Vereinsabzeichen und Stander sind wie anliegend abgebildet.
3. Der Verein verfolgt unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung durch Pflege und Förderung des Segelsports, insbesondere des Regatta- und Fahrtensegelns, sowie der Pflege des Segel-Jugendsports nach den Grundsätzen der Jugendordnung der Deutschen Sportjugend.
4. Zur Förderung der Ausbildung der Jugend unterhält der Verein eine Jugendabteilung.
5. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel und etwaige Gewinne, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsentsprechende Zwecke verwendet werden.
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, die den Zielen des Vereins nicht entsprechen, oder durch unverhältnismäßige Zuwendungen begünstigt werden. Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung bzw. Aufhebung des Vereins weder ihre eingezahlten Vermögensbeiträge noch den gemeinen Wert geleisteter Sacheinlagen zurück.
6. Der Verein setzt sich für den Natur-, Landschafts- und Umweltschutz ein und fördert im Rahmen seiner Möglichkeiten das Behindertensegeln.
Ordentliches Mitglied kann jede Person vom vollendeten 18. Lebensjahr an werden ohne Ansehen politischer, religiöser oder weltanschaulicher Gesichtspunkte.
Wer das 6. Lebensjahr vollendet hat, kann bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dem Verein als Jugendmitglied angehören.
3. Außerordentliche Mitgliedschaft
Fördernde Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die den Verein ideell und materiell unterstützen. Sie haben Sitz und Vorschlagsrecht, sind aber nicht stimmberechtigt.
Ehe- bzw. Lebenspartner und Kinder von Mitgliedern können als Familienmitglieder aufgenommen werden.
Ein ordentliches Mitglied, mit mindestens einer 10-jährigen Mitgliedschaft, das sich besonderer Verdienste um den Segelsport im allgemeinen oder dem Greifswalder Yacht Club im besonderen erworben hat, kann zum Ehrenmitglied ernannt werden. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf der Generalversammlung auf Vorschlag des Vorstandes ohne Aussprache mit 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Ehrenmitglieder haben sämtliche Rechte der Mitglieder. Sie sind von der Beitragspflicht befreit.
§3 Jugendabteilung
1. Die Jugend des Greifswalder Yachtclubs ist in der Jugendabteilung zusammengeschlossen, sie führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung des GYC selbständig und gibt sich eine Jugendordnung.
2. Die der Jugendabteilung zur Verfügung gestellten Mittel können nur nach den Vorschriften der für die Gewährung zuständigen Organe verwendet werden. Abschließende Rechnungslegung und Kontrolle der Ausgaben und Einnahmen erfolgt beim Vorstand des GYC. Die Rechnungslegung der Jugendabteilung kann auch durch den Schatzmeister des GYC unmittelbar wahrgenommen werden.
3. Die Jugendabteilung wählt den Jugendobmann.
1. Mitglieder werden durch den Vorstand aufgenommen. Der Aufnahmeantrag zur Mitgliedschaft ist schriftlich mit Anerkennung der Satzung an den Vorstand zu richten. Die Aufnahme ist in der Regel vollzogen, wenn die Mitgliederversammlung nach einjähriger Probezeit mit einfacher Mehrheit zustimmt.
Jugend- und Familienglieder werden direkt aufgenommen.
2. Der Beschluss über die Aufnahme eines ordentlichen Mitglieds wird erst wirksam, nachdem der Vermögensbeitrag (§ 4 der Beitragsordnung) in voller Höhe gezahlt worden ist.
§5 Umschreibung von Mitgliedern
1. Innerhalb des Kalenderjahres, in dem das Jugendmitglied das 18. Lebensjahr vollendet, kann es die Umschreibung zu einer Mitgliedschaft nach § 2 (1) und (3) beantragen.
2. Die Umschreibung von einer ordentlichen Mitgliedschaft in eine fördernde Mitgliedschaft ist, sofern die Voraussetzungen dafür vorliegen, nur zum Jahresschluss möglich und muss bis zum 30. September eines Jahres beantragt werden.
Die neue Mitgliedschaft beginnt mit dem 1. Januar des nächsten Jahres.
1. Die Mitgliedschaft endet ohne Beitragsrückerstattung durch
Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die Beitragspflichten und sonstigen Verpflichtungen gegenüber dem Verein bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres bestehen. Nicht eingelöste Verbindlichkeiten haben weiterhin Bestand.
3. Ein Mitglied kann vom Vorstand ausgeschlossen werden, wenn es gegen Satzung und Ordnungen, Beschlüsse der Mitgliederversammlungen oder die Regeln des kameradschaftlichen Zusammenlebens in besonderem Maße verstößt oder das Ansehen des Vereins schwer schädigt.
4. Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt nach schriftlicher Ankündigung und Anhörung durch den gesamten Vorstand aufgrund eines Vorstandbeschlusses mit ¾ Mehrheit durch schriftliche Mitteilung. Hiergegen ist die innerhalb eines Monats an den Vorstand zu richtende Berufung zulässig, über die die nächste Generalversammlung mit einfacher Mehrheit entscheidet.
In den Ausschluss betreffenden Abstimmungen hat das betroffene Mitglied kein Stimmrecht.
1. Die Mitglieder haben das Recht, nach Maßgabe dieser Satzung und der dazu erlassenen Ordnungen die Vereinseinrichtungen zu benutzen und an allen Veranstaltungen teilzunehmen. Ihre Familienangehörigen haben Zutritt zu allen sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, sowie zu den Einrichtungen des GYC.
2. Die Mitglieder haben die Pflicht, die Ziele des Vereins, die Vorschriften der Satzung und die dazu erlassenen Ordnungen, die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und die Regeln der Kameradschaftlichkeit einzuhalten. Sie sind auch für ihre Angehörigen und Gäste verantwortlich.
3. Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet, die sich für sie aus der Beitragsordnung und deren Anlagen ergebenden Beiträge, Zuschläge, Ersatzgelder und Umlagen fristgerecht zu zahlen.
4. Mitglieder, die Bootseigner sind, haben eine ausreichende Wassersporthaftpflichtversicherung abzuschließen.
5. Mitglieder, die Bootseigner sind, haben die Pflicht, sich im Rahmen der von der Generalversammlung festgesetzten Arbeitsstunden an Arbeiten zur Instandhaltung und Instandsetzung der Einrichtungen zu beteiligen.
6. Von den jährlichen Arbeitsstunden oder einem Teil davon können sich die Mitglieder durch Zahlung eines Ersatzgeldes, über dessen Höhe die Generalversammlung entscheidet, befreien.
3. von der Generalversammlung bestätigte Ausschüsse.
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Generalversammlung. Sie ist zuständig für:
a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer,
c) Wahl und Abwahl des Vorstandes und der Ausschussmitglieder
g) Beschlussfassung über die Ernennung von Ehrenmitgliedern (§2(5)),
h) Beschlussfassung über Satzung und Ordnungen.
2. Innerhalb der ersten drei Monate eines jeden Jahres hat eine Mitgliederversammlung als Generalversammlung stattzufinden.
3. Die Generalversammlung ist unter Angabe der Tagesordnung und Anträge durch schriftliche Einladung an die letzte bekannte Anschrift sämtlicher Mitglieder mit einer Frist von vier Wochen einzuberufen.
4. Zusätzliche Anträge müssen spätestens zwei Wochen vor der Generalversammlung beim Vorstand vorliegen, der für die umgehende Bekanntgabe an die Mitglieder sorgt.
5. Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte aller ordentlichen Mitglieder anwesend sind.
6. Liegt Beschlussunfähigkeit vor, so wird eine zweite Versammlung innerhalb von 14 Tagen einberufen; diese Versammlung ist mit den erschienenen Mitgliedern beschlussfähig.
7. Über eine Satzungsänderung kann nur abgestimmt werden, wenn sie gesonderter Punkt der Tagesordnung war. Zur Annahme von Änderungen der Satzung und Ordnungen ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
8. Die Generalversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit, soweit die Satzung keine anderen Vorschriften macht. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
9. Stimmberechtigt sind Ehrenmitglieder und ordentliche Mitglieder. Bei Fragen, die den Kinder- und Jugendsport betreffen, sind auch die jugendlichen Mitglieder stimmberechtigt.
10.In dringenden Fällen ist der Vorstand berechtigt, eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen. Es gelten dafür Fristen und Verfahren wie zu einer ordentlichen Generalversammlung.
11.Der Vorstand muss eine außerordentliche Generalversammlung einberufen, wenn ein von mindestens 30% der ordentlichen Mitglieder unterschriebener Antrag mit Angabe des Zwecks und der Gründe eingereicht wird.
12.In jedem Monat sollte eine Mitgliederversammlung durchgeführt werden (Sommerpause Juli und August). Diese Versammlungen dienen der Erörterung laufender Angelegenheiten des Vereins.
13.Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren und vom Protokollführer und Versammlungsleiter zu unterschreiben.
14.Ersatz- und Zuwahlen gelten nur für die jeweils verbleibende Amtszeit.
15.Die Mitglieder des Vorstands werden geheim gewählt. In allen übrigen Fällen wird nur dann geheim abgestimmt, wenn es beantragt und mit einfacher Mehrheit beschlossen wird.
Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln für jedes Amt für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zu einer Neuwahl im Amt. Der Vorstand besteht aus:
f) dem Hafenmeister Wieck ,
g) dem Hafenmeister Am Eisenhammer,
2. Die beiden Vorsitzenden und der Schatzmeister bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Je zwei dieser Mitglieder vertreten den Verein gemeinschaftlich.
3. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung, der Ordnungen und der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen. Er verwaltet das Vereinsvermögen und ist an den genehmigten Haushaltsplan gebunden.
Der Vorstand kann Etatposten bis zur Höhe von 20 v.H. des jeweiligen Einzeletats ausgleichen. Außerplanmäßige Ausgaben müssen gedeckt sein.
4. Der Vorsitzende bestimmt die Richtlinien für die laufende Vereinsarbeit. Der Vorstand regelt die Verteilung der Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen.
5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf seiner Mitglieder und unter ihnen einer der beiden Vorsitzenden anwesend ist. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall des 2. Vorsitzenden. Die Vorstandsitzungen sind nicht öffentlich, im Einzelfall kann der Vorstand anderes bestimmen.
6. Über die Vorstandsitzungen ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Sitzungsleiter zu unterschreiben ist.
7. Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit und der Arbeit im Verein Obleute für bestimmte Aufgabengebiete bestellen.
Die Arbeit der Obleute ist Bestandteil des Jahresberichts des Vorstandes zur Generalversammlung
1. Zwei ordentliche Mitglieder werden durch die Generalversammlung zu Kassenprüfern gewählt.
2. Die Amtszeit der Kassenprüfer beträgt zwei Jahre.
3. Die Kassenprüfer sind berechtigt, im laufenden Jahr unangemeldet Kassenrevisionen durchzuführen, sie haben eine vollständige und gewissenhafte Prüfung der Jahresabrechnung vorzunehmen und über das Ergebnis der Generalversammlung schriftlich Bericht zu erstatten.
Die Generalversammlung kann zur Regelung besonderer Aufgaben Ausschüsse wählen. Ausschüsse regeln die ihnen übertragenen Aufgaben eigenverantwortlich und legen die Ergebnisse dem Vorstand zur Beschlussfassung vor.
1. Der GYC kann sich durch Beschluss einer Generalversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der ordentlichen Mitglieder auflösen. Der Beschluss ist nur zulässig, wenn die Auflösung Gegenstand der mit der Einladung übermittelten Tagesordnung war, die jedem stimmberechtigten Mitglied durch eingeschriebenen Brief zugestellt wurde.
2. Bei Auflösung des GYC, ausgenommen zum Zwecke der Umgründung oder Fusionierung oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung des Segelsports.
Beschlüsse über künftige Verwendungen des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
§14 Gerichtsstand und Inkrafttreten
1. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Greifswald.
Die Satzung tritt mit dem Beschluss der Generalversammlung vom März 2014 in Kraft.
Vereinsabzeichen / Stander des GYC

References: §1

§3

§5
 § 2
 § 26

§14