Source: http://www.uni-stuttgart.de/zv/sicherheitswesen/arbeitsschutz/gefaehrdungsbeurteilung/
Timestamp: 2018-09-21 15:25:41+00:00

Document:
Gefährdungsbeurteilung | Stabsstelle Sicherheitswesen | Universität Stuttgart
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Freie Plätze in der Erst- und Wiederholungsunterweisung Leichter Atemschutz am 08.10.2018
Freie Plätze in unserer Wiederholungsunterweisung Schwerer Atemschutz am 25.09.2018
Schulungsprogramm für das 2. Halbjahr 2018
Mit der Einführung des Arbeitsschutzgesetzes ( ArbSchG) im Jahre 1996 wurde erstmalig die Beurteilung von Gefährdungen und Risiken für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten gefordert.
Gemäß §5 ArbSchG hat der Arbeitgeber alle Gefährdungen, die für seine Beschäftigten im Rahmen ihrer Arbeit entstehen können, zu beurteilen, und die hierfür geeigneten Schutzmaßnahmen zu ermitteln. Das Ergebnis dieser Gefährdungsbeurteilung und die von ihm festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes sind zu dokumentieren (§6 ArbSchG).
In den nachfolgenden Jahren haben weitere Verordnungen zum Arbeitsschutz diese Forderung zur Gefährdungsbeurteilung übernommen, jeweils erweitert mit spezifische Regelungen (Anm.: die links weisen auf eine externe Seite; der Zugang ist von Rechnern der Universität kostenlos), zum Beispiel
- die Betriebssicherheitsverordnung, §3 ( BetrSichV)
- die Arbeitsstättenverordnung, §3 ( ArbStättV)
- die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung, § ( LärmVibrationsArbSchV)
- die Bildschirmarbeitsverordnung, §3 ( BildscharbV)
- die Gefahrstoffverordnung, §6 ( GefStoffV)
- die Lastenhandhabungsverordnung, §2 ( LasthandhabV)
Die Gefährdungsbeurteilung sollte idealerweise bereits vor Aufnahme einer Tätigkeit durchgeführt werden. Hierdurch sollen bereits im Vorfeld Schwachstellen bei Arbeitsabläufen, die zu Gefährdungen führen können, erkannt und beseitigt werden.
Da sich Abläufe oder Bedingungen ändern können, ist nach solchen Anlässen (z. B. neue Maschine, Umzug in andere Räume, neue Mitarbeiter, Sanierung oder Umbau der Räume im laufenden Betrieb, etc.) die Gefährdungsbeurteilung zu überprüfen und ggf. anzupassen. Sie ist auch hiervon unabhängig, regelmäßig (wir empfehlen jährlich) zu überprüfen.
Verantwortlich für die Erfüllung dieser Pflicht sind die Personen, die im Rahmen ihrer Aufgaben und Befugnisse Leitungsaufgaben wahrnehmen. Hierzu gehören z. B. die Universitätsleitung, die Dekane/-innen, die Institutsdirektoren/-innen, die Geschäftsführenden Direktoren/-innen der Institute, die Leiter/-innen sonstiger Universitätseinrichtungen, die Hochschullehrer/-innen sowie die Dezernenten/-innen der Verwaltung.
( siehe Rundschreiben Nr. 79/2007 - Richtlinie zur Verantwortung im Arbeits- und Umweltschutz an der Universität Stuttgart)
Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit, sowie die Betriebsärzte sind hierbei unterstützend tätig.
Nachfolgend haben wir Informationen zur Gefährdungsbeurteilung (Grundlagen, Methodik, Durchführung und Dokumentation) zusammengestellt. Sollten Sie weitergehende Fragen haben wenden Sie sich bitte an Herrn Glodd.
TRBS 1111 - Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung (von Arbeitsmitteln) ( pdf)
Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Dokumentation und Vorlagen
Die Form und der Umfang der Dokumentation ist vom Gesetzgeber nicht vorgegeben, wichtig ist die Qualität der Beurteilung und eine nachvollziehbare Darstellung der Überlegungen. In der Regel erfolgt die Dokumentation schriftlich, eine elektronische Form ist auch möglich. Sie sollte aber jederzeit auf Anforderung den Behörden vorgelegt werden können. Es empfiehlt sich die alten Stände von überarbeiteten Gefährdungsbeurteilungen zu archivieren, um Entwicklungen darstellen zu können und um die Bedingungen zu einem früheren Zeitpunkt zu dokumentieren.
Formblätter zur Gefährdungsbeurteilung
ein Vorschlag auf Basis der BGI/GUV-I 8700, angepasst für die Universität Stuttgart
die Dokumente sind nicht geschützt, und können auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden
Deckblatt ( doc)
Anlage 1 - Übersicht der Gefährdungsgruppen ( doc)
Anlage 2 - Risikomatrix ( doc)
Anlage 3 - Gefährdungsbeurteilung ( doc)
Mustervorlage für einen Büroarbeitsplatz (Sekretariat) ( pdf)
Mustervorlage für ein Laserlabor ( pdf)
- diese Muster stellen Beispiele dar, bitte nicht einfach übernehmen
Excel-Vorlage der BG RCI zur PC-gestützten Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen
Anleitung und detaillierte Hinweise zur Bearbeitung der Vorlagen ( doc)
GefDok light ( xls)
Excel-Tool des Haufe-Verlags
- (Nutzung nur für uninterne Zwecke freigegeben)
Gefährdungsbeurteilung ( xls)
Anmerkung: dieses Tool arbeitet mit Makros und benötigt Visual-Basic-Runtime-Dateien.
Falls in diesem Zusammenhang Fehler auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Administrator.
Vorschriften und Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) - mit Suchfunktion
Homepage der BAuA (Bundesabstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)

References: §5
 §3
 §3
 §3
 §6
 §2