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Timestamp: 2019-02-23 00:39:23+00:00

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Anleger Beteiligungen: Investoren-Brief 2017 05 11
Ausgabe 19/2017 | 11.05.2017 | 10.028 Abonnenten | frühere Investoren-Briefe (Archiv)
Leitartikel: Wie sicher ist Online-Banking?
Walp UG & Co. KG
AMR Industriebedarf GmbH
Wohngemeinschaft Schorfheide 1 EWIV & Co. KG
Nürminger Projektbau GmbH & Co. KG
Schilling GmbH & Co KG
Die prospekt- und BaFin-freie Platzierung von Genossenschaftsanteilen und Befreiung vom KAGB
Börries Hornemann, Armin Steuernagel(Hg.): Sozialrevolution!
Die Verwaltung des Bankkontos über das Internet ist praktisch und zeitsparend. Aber es gibt viele Tücken und Gefahren.
Der Betrug beim Internet-Banking und das Bestreben Krimineller ist fast so alt, wie das Online-Banking selbst. Überall wo Geld zu holen ist, gebt es schnell Verbrecher die versuchen, die Sicherheitsvorkehrungen beim Online-Banking zu überlisten.
Die anfängliche Vorstellung, die persönlichen Zugangsdaten des Bankkunden mit einer Transaktionsnummer (TAN) zu verknüpfen und damit den Betrug auszuschließen, stellte sich schnell als unzureichend und überlistbar heraus.
Zu Beginn gab es TAN-Listen in Papierform. Der Bankkunde musste bei jeder Überweisung eine bestimmte TAN eingeben. Später kam die sogenannte i-TAN, bei der die Bank nach einer bestimmten Nummer auf der Liste fragte. Kommen die Listen in falsche Hände, kann das Bankkonto schnell „abgeräumt“ werden. Das i-TAN-Verfahren wird demnächst auslaufen, da die EU-Bankenaufsicht vorschreibt, dass jede TAN von vornherein mit einer bestimmten Transaktion verbunden sein muss.
Das sogenannte m-TAN-Verfahren wurde 2011 eingeführt und galt anfangs auch als sicher, weil dafür zwei voneinander getrennte Systeme notwendig sind, nämlich der Computer und das Handy.
Aber ähnlich wie bei den Autodieben, die in schöner Regelmäßigkeit die von der Automobilindustrie als immer sicherer beschriebenen Wegfahrsperren „knacken“, so haben die Betrüger beim Online-Banking inzwischen auch Wege gefunden, das angeblich sichere m-TAN-Verfahren zu überlisten.
Egal, welche TAN-Verfahren genutzt werden, zuerst brauchen die Täter einmal die Kundendaten, also Kontonummer, Name und Handynummer. Natürlich ist normaler Weise kaum jemand bereit, diese Daten herausgeben. Deshalb versuchen die Täter, mit fingierten E-Mails an die Daten heran zukommen. So werden zum Beispiel mit gefälschten E-Mails, die inzwischen täuschend echt wie ein Schreiben der Bank aussehen, aus „Sicherheitsgründen“ die Daten zwecks Überprüfung abgefragt.
Darauf muss aber niemand hereinfallen. Keine Bank oder Sparkasse verschickt Mails, die zur Eingabe sensibler Daten auffordern. Aber es gelingt den Tätern immer wieder, sich ins Online-Banking „einzuhacken“, um dann mit einer zweiten Sim-Karte die m-TAN auf das eigene Konto umzuleiten. Inzwischen haben die Telefonanbieter die Bedingungen für eine zweite Sim-Karte verschärft.
Mittlerweile haben die Banken den sogenannten TAN-Generator eingeführt. Der Kunde steckt seine EC-Karte in das Gerät, wenn er eine Überweisung macht. Daraufhin erscheint auf dem Computer ein Flicker-Code, an den der Generator gehalten wird. Dieser erzeugt dann die TAN und zeigt sie an. Bei diesem System ist bis jetzt noch kein Betrug bekannt geworden.
Einige neue Verfahren sind in Arbeit. Sie gehen vom Scannen vom Fingerabdruck über Iris bis Venen an der Hand. Der Fingerabdruck per Scan wird von der Postbank bereits angeboten.
Experten sind sich einig, dass es auch in Zukunft immer wieder Täter geben wird, die Wege finden, die Sicherungseinrichtungen zu überwinden.
Bei allen Unsicherheiten beim Online-Banking gibt es auch eine gute Nachricht. Die meisten Gerichte entscheiden im Betrugsfall verbraucherfreundlich , es sei denn , der Kunde handelt schuldhaft oder fahrlässig. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn eine verlorene EC-Karte nicht umgehend gesperrt wird oder wenn man PIN oder TAN leichtfertig weitergibt. Ansonsten muss die Bank den Schaden in der Regel ersetzen.
Die Walp UG & Co. KG ist die Hotelbesitzgesellschaft der Petul Apart-Cityhotels mit dem Ziel des Wachstums über Beteiligungskapital
Die Petul Hotel Betriebs GmbH wurde vor 15 Jahren von dem Ehepaar Ulrike und Walter Peters gegründet. Petul hat sich als Marke unter dem Slogan „Praktisch, authentisch, mittendrin“ im Ruhrgebiet etabliert. Derzeit verteilen sich 177 Zimmer auf 8 Apart Hotels an den Standorten Essen und Bochum. Die weitere strategische Ausrichtung geht in die in die Rheinregion, Düsseldorf, Köln. Düsseldorf und Köln sind Eventstandorte mit Sport, Messen, Karneval, Touristik und mit Wohnbedarf von Mitarbeitern von Dax-Konzernen, die einen hohem Zeitwohnungswert beanspruchen und die zunehmend verkehrsmäßig gut verbunden sein möchten, hier der neue RRX (Rhein-Ruhr-Express) im 15 min. Takt, zum Nahverkehrstarif.
Petul steht für ein entspanntes, individuelles und innovatives Wohn-Konzept. Wohnen auf Zeit wird bei den Gästen immer beliebter. Diese Nachfrage kann in allen Appartements erfüllt werden. Ziel von der Petul GmbH ( www.petul.de ) ist es, strategisch konstant zu expandieren, Standorte in ausgesuchten städtischen Microlagen mit angepassten Kapazitäten auszustatten um die Infrastruktur
Dezentral zu ergänzen. Die zentrale Erreichbarkeit und Anbindung an Hauptbahnhöfen, Flughäfen und Messen sind Basis um das Produkt in einem mittleren Preissegment mit gehobener Grundausstattung auszurichten.
Emittent der hier angebotenen, festverzinslichen Kapitalanlagen ist die Walp UG & Co. KG haftungsbeschränkt. D. h. die Walp KG ist die Hotel-Besitzgesellschaft und Petul Hotel Betriebs GmbH ist die Betreibergesellschaft der Hotelobjekte mit entsprechendem Eigenbesitz sowie langfristigen Mietverträgen, teilweise mit großen Gesellschaften über einen Zeitraum von 30 Jahren mit Optionen. Hier speziell Lidl-Gebäude, als auch Solitärgebäude. Nicht im Eigenbesitz ist ein ehemaliges Ledigenheim, (Bullenkloster) von der Deutschen Annington - jetzt Vonovia - für über 30 Jahre gepachtet. Die Walp UG & Co.KG ist ein etablierter willkommener langfristiger Pächter mit entsprechendem Konzept.
Petul ist eine Managementgesellschaft/Betreibergesellschaft für Übernachtungen und temporäres Wohnen und Standorte in/an Micro Standorten mit angepassten Kapazitäten, d.h. ausgesuchte Individuelle Gebäude-, - Teile zur ausschließlichen Eigennutzung, ohne weitere Mieter.
Ziel des Unternehmens ist die Prägung einer starken Dachmarke namens „Petul“; ferner bestehen Optionen, auch als Franchisegeber tätig zu werden. Die bisherige Führung, Steuerung und Strategie war, eine Systemzentrale aufzubauen, von der alle Apart City-Hotels gesteuert werden. Es geht auch um die Anwendung umfänglicher Marketingaktivitäten und Prozesse, systemisch gesteuert. Stets angestrebt wird eine Einbindung heute verfügbarer innovativer technischer EDV- und Softwaremöglichkeiten der Tages- und Langzeitvermietung im Themenfeld „Wohnen auf Zeit“, „möbliertes Wohnen mit Service“.
Kreative Marketingaktivität und -Affinität in Verbindung mit einer GU- Bauleistungsfähigkeit durch eigene Firmen und Mitarbeiter ergeben eine kreative, innovative Daueroffensive mit klaren Prozessabläufen, ein Personalmanagement als auch systemischer Beschaffung von Objekten (Kauf/Miete). Nach der Renovierung der Walp-Objekte findet die Übergabe an die Petul-Betreiber-Gesellschaft zu angemessenen Pachtkonditionen statt.
Das Ziel der Petul Hotel Gruppe ist ein weiteres Wachstum insbesondere im Düsseldorfer Raum. Um dafür die Investitions-Voraussetzungen zu schaffen, setzen Inhaber und Geschäftsleitung auf die Emission von grundschuldbesicherten Darlehensanlagen ab Euro 20.000,- , auf Nachrangdarlehen und auf festverzinsliche Anleihen mit einer Mindestanlage von Euro 100.000,- . Die festverzinslichen Kapitalanlagen bieten eine Verzinsung von bis zu 5% p.a. Die Mindestlaufzeit beträgt fünf Jahre. Die Nachrangdarlehens-Angebote sind auf jeweils maximal 20 Investoren beschränkt. Für weitere Informationen steht der geschäftsführende Gesellschafter Herr Walter Peters unter der Mailadresse walp@walp-online.de zur Verfügung. Das Beteiligungsangebot wurde aufbereitet und unterstützt von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).
Walters Peters
Ernestinenstrasse 67
walp@walp-online.de
www.petul.de
Mobil: 0160 / 7173030
AMR Industriebedarf GmbH i.Gr. nimmt weiteres Kapital für Zukunftsinvestitionen zwecks Markterweiterung auf
Die „AMR Industriebedarf GmbH i.Gr., Lampertheim“ ist die Nachfolgefirma der seit drei Jahrzehnten bestehenden Einzelfirma Rolf Kiefer AMR-Industriebedarf, welche aus Altersgründen auf einen Nachfolger als Kapitalgesellschaft übertragen werden soll. Herr Rolf Kiefer wird weiterhin die Nachfolgefirma fördern und beratend unterstützen.
Das Produktsortiment umfasst vornehmlich die Herstellung und den Handel von Industrie-Armaturen aus Stahl und Edelstahl. Industriearmaturen sind Absperrorgane zum Öffnen oder Schließen in Rohrleitungen oder Anlagenteilen: Hierfür ist Präzision in Stahl erforderlich. Die Spezialität des Unternehmens ( www.amr-industriebedarf.de ) ist die Fertigung von stahlgeschweißten Großarmaturen wie z.B. Flachschieber bis DN2000 PN2,5, Rundschieber bis DN1200 PN25, exzentrische oder doppelexzentrische Absperrklappen DN2000 PN10 etc. sowie der Behälterbau aus Stahl und Edelstahl.
Die neue GmbH benötigt für eine optimale Verkaufs- und Vertriebstätigkeit des vorhandenen Marktes zur Finanzierung des zum Einsatz kommenden Personals und der erforderlichen Unterlagen weiteres Beteiligungskapital für Zukunftsinvestitionen.
Mit den Produkten und den mehrfachen Alleinstellungs-Merkmalen wird von dem Nachfolger das aus Altersgründen brachliegende Umsatzpotential mobilisiert werden. Planzahlen liegen dazu vor und können Interessenten zugänglich gemacht werden.
AMR-Industriebedarf ist der Hersteller und Lieferant für hochwertige Industriearmaturen aus warmumformten Stahlblech, Stahlguss hitzebeständigem Stahlguss sowie Edelstahl. Die Kernprodukte decken den Bedarf von Industrie- und Anlagenbau im Druckbereich 1,0 bar – 500,0 bar und Temperaturbereich von – 196°C bis + 600°C.
Dank hoher Innovationsfähigkeit und Flexibilität kann das Unternehmen auch Sonderlösungen anbieten, z.B. Industriearmaturen von früheren Herstellern die nicht mehr am Markt tätig sind.
AMR-Industriebedarf ist der Hersteller und Lieferant von Original-Ersatzteilen des „Thyssen-Bantam-Programm, zurück bis 1967“, sowie des „Preussag Armaturen-Programm“
Einsatzgebiete sind : Absperren von flüssigen, sowie gasförmigen Medien im Wasser und Abwasserbereich, Energieversorgung, Chemische Industrie, Tanklagern, Raffinerien, Zuckerfabriken, Kokereien, Hüttenwerke, Schiffsbau, sowie allgemeiner Rohrleitungs- und Pipelinebau: Überall dort, wo sichere Absperrung und Dichtigkeit gefordert wird.
Produktion und Handel: Das Unternehmen lässt bei seinen Partnern in Serbien-Ungarn nach seinem „Know-how“, also eigenen Konstruktions- und Fertigungsunterlagen herstellen. Namhafte Referenz-Kunden sind u.a.: BASF SE, Bayer AG, Chemiepark Leuna, RWE AG, Vattenfall AG, Raffinerien-Europa und auch „Middle East“, Fernwärme-, Kühlwasser- und Abwasserbetreiber bzw. Verbände.
Das Beteiligungsangebot ermöglicht den Investoren zum idealen Zeitpunkt in der Unternehmensentwicklung in ein bereits erfolgreiches Geschäft einzusteigen, dessen künftige Entwicklung den Anlegern dauerhaft gute Renditen verspricht.
Angeboten werden die nachstehenden Beteiligungsformen, Laufzeiten und Zins- bzw. Ausschüttungssätze :
Genussrechtsbeteiligung ab 5.000 EUR Zeichnungssumme; Laufzeiten: 7 Jahre; Grunddividende: 5,5 % p.a. plus 15 % anteilige Überschussdividende aus dem Jahresgewinn;
Anleihekapital ab 100.000 EUR; Laufzeiten: 5 Jahre oder 7 Jahre; Festverzinsung: 5 %;
Nachrangdarlehen ab 5.000 EUR Zeichnungssumme; Laufzeiten: 4 Jahre; nachrangig zahlbare Zinssätze: 4,5 % p.a.. Anfragen direkt an Herrn Rolf Kiefer unter der Mail-Adresse rolf.kiefer@amr-industriebedarf.de .
Rolf Kiefer
Herstellung von Industrie-Armaturen
rolf.kiefer@amr-industriebedarf.de
www.amr-industriebedarf.de
Tel.: 06241 / 83841
Fax: 06241 / 83867
mobil: 0171 / 6906863
Wohngemeinschaft Schorfheide 1 EWIV & Co. KG bietet für die Beteiligung am Wohngemeinschaftshaus attraktive gewinnorientierte Ausschüttungen
Mit der SD ADMIN EWIV hat sich jetzt ein starkes Unternehmenscluster der Thematik des demographischen Wandels angenommen und zwecks Baus eines ersten Wohngemeinschaftshauses mit Hauptstadtanbindung in Brandenburg die Wohngemeinschaft Schorfheide 1 EWIV & Co. KG gegründet. Die innovative Wohnform mit attraktiven Standortvorteilen wird bis zu zwölf Senioren ein würdiges Zuhause bieten. Auch Kapitalanleger können vom großen Potenzial des Projekts profitieren. Denn einem ausgewählten Investorenkreis bieten wir die Möglichkeit, mittels unterschiedlicher Beteiligungsmodelle unmittelbar am wirtschaftlichen Erfolg der Wohngemeinschaft Schorfheide 1 EWIV & Co. KG zu partizipieren.
Wer im demographischen Wandel Verantwortung übernehmen will, in einer immer älter werdenden Gesellschaft aber auch einen wichtigen Trend der Immobilienwirtschaft erkennt, ist herzlich eingeladen, sich auf der Webseite www.zuhause-sein.info eingehend über unser Unternehmen ( www.ewiv.info ), unser Vorhaben und Ihre ganz persönlichen Renditeaussichten zu informieren.
Hinter der Wohngemeinschaft Schorfheide 1 EWIV & Co. KG (WGS 1) steht als persönlich haftende Gesellschafterin die SD ADMIN EWIV für regionale und kommunale Wirtschaftsentwicklung. Eine Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung, kurz: EWIV, ist eine auf EU-Recht basierende Unternehmensform, die als Zusammenschluss aus Mitgliedern und anderen Einheiten des öffentlichen oder des Privatrechts gebildet wird. Der Zweck der Vereinigung besteht darin, die wirtschaftliche Tätigkeit ihrer Mitglieder zu erleichtern und zu entwickeln sowie deren Know-how und Erfahrungen zusammenzuschließen, um in der Gemeinschaft bessere Ergebnisse erzielen zu können, als es den Mitgliedern einzeln möglich wäre.
Die SD ADMIN EWIV verfügt derzeit über 200 Mitgliedsunternehmen, die untereinander Synergien nutzen und den entscheidenden finanzwirtschaftlichen Vorteil genießen, durch gemeinsam getragene Haftungsverantwortung eine hervorragende Bonität zu besitzen. So wird das Unternehmenskonstrukt bei seinen Hausbanken als dauerhaft stabil eingestuft. Spezialisiert auf die Erarbeitung regionaler und kommunaler Wirtschaftsentwicklungsprogramme und das Projektmanagement im Rahmen der Durchführung eben dieser, besitzt die SD ADMIN EWIV große Kompetenz bei der Entwicklung von Geschäftskonzepten einschließlich fundierter Markt-, Standort-und Zielgruppenanalysen. Die Gründung der WGS 1 EWIV & Co. KG ist das unmittelbare Resultat solcher Bewertungen und trägt vor allem der sich verändernden Bedürfnisstruktur einer alternden Gesellschaft auf dem Immobilienmarkt Rechnung. Früher als andere Marktteilnehmer hat die SD ADMIN EWIV erkannt, dass der Bau von Wohngemeinschaften nicht nur der Bedürfnislage einer rapide wachsenden Zielgruppe entspricht, sondern auf Basis eines durchdachten Geschäftsmodells, auch überaus attraktive wirtschaftliche Perspektiven bietet.
Kapitalgebern wird die Möglichkeit geboten, im Rahmen einer Small-Capital-Platzierung am Erfolg des Unternehmens teilzuhaben. Ausgegeben werden in begrenztem Umfang renditeorientierte, unmittelbare Unternehmensbeteiligungen ab einer Mindestbeteiligung von Euro 15.000,- bzw. Euro 25.000,- in Form von typisch stille Beteiligungen und als Genussrechte ( Mindestlaufzeiten ab 7 bzw. 10 Jahren ) mit einer jeweiligen, jährlichen Ausschüttung von bis zu 5,5 % plus Übergewinnanteile. Ausführliche Informationen werden unter der genannten Mailadresse info@ewiv.info zur Verfügung gestellt. Ansprechpartner zur ersten Kontaktaufnahme und für die Fragen von potentiellen Investoren ist der Geschäftsführer Herr Wolfgang Lange, der gern ein ausführliches Beteiligungs-Exposé zur Verfügung stellt. Das Beteiligungsangebot wurde aufbereitet und unterstützt von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).
Wohngemeinschaftshaus
Email: info@ewiv.tv
Internet: www.admin-ewiv.de
Tel.: 030 20 89 802 10
Fax: 030 20 89 802 20
Nürminger Immo & Konzept GmbH bereitet den Generationenwechsel bei gleichzeitigem weiteren Unternehmenswachstum mit Anlegerkapital vor
Die seit 1983 bestehende Firma Nürminger ist ein etabliertes, mittelständisches Familienunternehmen, welches sich während der Jahrzehnte auf Komplettmodernisierungen und Neubau-Immobilien spezialisiert hat. Als Fliesenmeisterbetrieb in Maicha (Gunzenhausen) gegründet, hat sich die heutige Nürminger Group bei vielen Menschen der Region als vertrauenswürdiges und kompetentes Unternehmen bewiesen. Seit dem Umzug von Gunzenhausen nach Burgoberbach direkt an die B13 tun sich für die Firma neue Wege auf. Das Bau-Bemusterungszentrum ist nun 5.000 m² groß und ist in seiner Form das einzige in der Metropol-Region Nürnberg. Außerdem ist es nicht „nur“ beim Verkauf und der Verlegung von Fliesen geblieben, denn die langjährige Erfahrung im Bauhandwerk ruft nach Mehr.
Komplettrenovierungen von Bädern, Küchen, Wohnungen und ganzen Häusern mit Leistungen von A, wie Architektur bis Z, wie Zimmerei werden mit nur einem Ansprechpartner und aus einer Hand und zum Festpreis angeboten. Die umfassenden, gewerksübergreifenden Dienstleistungsangebote, sind das Ergebnis synergetisch wertvoller Partnerschaften zu regionalen Handwerksbetrieben und somit ein starkes Alleinstellungsmerkmal in der Baubranche. Heute kann die Firma Nürminger zahlreiche Immobilienreferenzen aufzeigen ( siehe www.nuerminger.de ). Beginnend mit komplexen Umbaumaßnahmen von denkmalgeschützten oder kulturell bedeutsamen Gebäuden zu Wohnhäusern, bis hin zur Projektentwicklung imposanter Wohnareale sowie Neubauten in privilegierten Lagen der Metropolregion Nürnberg.
Der erfolgreiche Abschluss einiger Immobilienprojekte steigerte das Wachstumspotential der Nürminger Group und ermöglicht es nun Bauvorhaben im Bereich von bis zu 20 Millionen Euro zu projektieren und zu realisieren. Was vor ein paar Jahren noch Zukunftsmusik war, steht nun unmittelbar vor der Realisierung: Neubauimmobilien in wirtschaftlich oder geologisch populären Standorten wie München-Perlach, Nürnberg, Fürth, Erlangen, Feuchtwangen und Gunzenhausen. Derzeit in der Entwicklung befinden sich die Neubauvorhaben in interessanten innerstädtischen Lagen u. Baulückenschließung in:
Kirchenweg 25, St. Johannis, Nürnberg mit 2,1 Mio. Investitionssumme
Obere Bergstraße 30 a, Rückersdorf, Nürnberg mit 2,5 Mio. Investitionssumme
Flurstraße, Feuchtwangen mit 2,3 Mio. Investitionssumme
Lobsingerstraße, Nürnberg St. Johannis mit 3,4 Mio. Investitionssumme
Das Unternehmen befindet sich derzeit in der Übergabephase in die zweite Generation der Familie Nürminger. Frau Anna Nürminger als Ingenieurin für Innenausbau, Marco und Frank Nürminger als Handwerksmeister bilden zu dritt ein Team, welches neben dem nötigen Knowhow auch überaus großes Engagement aufweist. Wer der Nürminger Group vertraut, setzt somit auf ein familiengeführtes Unternehmen mit viel Erfahrung, einem starken Team und beachtlichen Referenzen. Investoren profitieren von hohen Renditen und können in Form verschiedener Beteiligungsmöglichkeiten an Erfolgen der Firma Nürminger teilhaben.
Einem ausgewählten Anleger- und Investorenkreis wird die Möglichkeit geboten, im Rahmen einer Small-Capital-Platzierung am weiter steigenden Erfolg des Unternehmens teilzuhaben. Ausgegeben werden renditeorientierte, unmittelbare Unternehmensbeteiligungen ab einer Mindestbeteiligung von Euro 10.000,- in Form von typisch stille Beteiligungen und als Genussrechte ( Mindestlaufzeiten ab 5 bzw. 7 Jahren ) mit einer jeweiligen, jährlichen Ausschüttung von bis zu 6,5 % plus Übergewinnanteile sowie fünfjährige Anleihen ab Euro 100.000,- mit einer Festverzinsung von 5,5 % p.a. und ferner Nachrangdarlehen ab Euro 5.000,- mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einer Verzinsung von 5 % p.a.. Offene Beteiligungen direkt in einer der Projektgesellschaften bei Laufzeiten von 3 bis 5 Jahren mit jeweiliger projektbezogener Mittelverwendungskontrolle sind zusätzlich möglich.
Ausführliche Informationen werden unter der genannten Mailadresse marco.nuerminger@nuerminger.de zur Verfügung gestellt. Ansprechpartner zur ersten Kontaktaufnahme und für die Fragen von potentiellen Investoren ist der Geschäftsführer Herr Marco Nürminger. Das Beteiligungsangebot wurde aufbereitet und wird unterstützt von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).
Manfred Nürminger
Komplettmodernisierungen und Neubau-Immobilien
Im Hermannshof 1a
Email: info@nuerminger.de
Internet: www.nuerminger.de
Tel.: 09805 / 9336-0
Fax: 09805 / 9336-77
Mobil: 0163 / 9677678 (Marco Nürminger)
Schilling GmbH & Co. KG strebt weiteres Wachstum mit der Ausgabe von Gewinnbeteiligungen und Festzinsanlagen an
Seit 1962 beschäftigte sich der unternehmerisch versierte Adalbert Schilling mit der Entwicklung von PTFE & PFA Kunststoffauskleidungen von Rohrleitungsteilen zur Durchleitung von aggressiven Chemikalien und Flüssigkeiten. Dies führte zur Gründung der Firma Adalbert Schilling im Jahre 1971 mit Sitz in Hadamar im Rhein-Main-Gebiet. Vertrauen, Zuverlässigkeit und persönliches Engagement waren seine Grundsätze im engen Kontakt mit seinen Kunden und Geschäftspartnern, welches ihm wegen der kontinuierlich steigenden Nachfrage zum schnellen Wachstum verhalf. Das im Jahr 1977 in Hadamar errichtete Produktionsgebäude wurde daraufhin sukzessiv in den Jahren von 1981 bis 1997 erweitert, so dass heute die Fertigungs- und Lagerhallen eine Gesamtfläche von über 5000 m² in Anspruch nehmen.
Zuverlässigkeit und hohes fachliches und handwerkliches Können sind für das Unternehmen ( www.schilling-gmbh.de ) die Grundlagen seines Erfolges. Bei der Schilling GmbH & Co KG finden die Auftraggeber einen kundenfreundlichen Service von der Anfrage bis zur detaillierten und transparenten Rechnungsstellung. Die Produktverantwortung für die Qualitätsprodukte, die aus hochwertigen Werkstoffen wie PTFE/PFA in dem Unternehmen produziert werden, besteht auch nach Auslieferung der Rohrleitungsteile.
Neue strategische Ansätze und kontinuierlich zu optimierende Organisationsstrukturen und Organisationsabläufe, sowohl interne als auch externe, werden dem Unternehmen fortwährend neue Wachstumsimpulse verleihen. Der Kunde wird dabei immer im Mittelpunkt dieser langfristig ausgerichteten Wertschöpfungskette stehen.
Die immer höheren Sicherheits- und Qualitätsanforderungen der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie der steigende Bedarf nach technisch innovativen Produkt-- und Prozesslösungen begegnet das Unternehmen mit seiner Konzentration auf Innovation und Optimierung des ganzheitlichen Kundenprozesses. Somit konzentriert sich das Unternehmen ganz gezielt auf die stetige Herausforderung seiner Stärken von: Innovation, Qualität, Flexibilität, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit, um den Kundenanforderungen und den veränderten Marktbedingungen in einem globalen Umfeld auch Rechnung zu tragen.
In Kooperation mit Partnerfirmen werden diese Stärken ergänzt durch die Erweiterung des Lieferprogramms von integrierten Systemkomponenten zu kleineren schlüsselfertigen Baugruppen für die chemische und pharmazeutische Prozessindustrie. Im Mittelpunkt dieses Prozesses steht ein effektives Projektmanagement mit Gesamtverantwortung aus einer Hand. Von der Systemberatung über die Entwicklung, Projektierung und Fertigung. Das schafft klare Verhältnisse, spart Geld und wertvolle Zeit. Erfahrene Ingenieure und Anlagenspezialisten beraten von Anfang an und sorgen für individuelle und konsequent durchdachte Konzepte und deren Realisierung. So konnte das Unternehmen eine Vielzahl von Referenz-Kunden wie z.B. Lanxess, Bayer, Babcock, DOW Chemical Deutschland, Solvay, Rheinchemie, Jacobs Engineering etc. gewinnen.
Das Unternehmen erzielte mittelfristig steigende Umsätze von zuletzt knapp Euro 3 Mio. und strebt zukünftig nachhaltige Jahresumsätze von über Euro 4 Mio. an. Dies ist auch für die kommenden Jahre realistisch. Das Ziel des Unternehmens ist also ein beschleunigtes Wachstum. Um dafür die wirtschaftlichen Voraussetzungen mit Auftragsvorfinanzierungen bei größeren Aufträgen zu schaffen, setzt die Geschäftsleitung auf die Ausgabe von Genussrechten, stillen Beteiligungen, auf individuell gestaltbare Nachrangdarlehen ( ab Euro 10.000,- ) und auf festverzinsliche Anleihen mit einer Mindestanlage von Euro 100.000,- . Die festverzinsliche Beteiligungsform des Nachrangdarlehens bietet eine Verzinsung von 5 % p.a. und die Anleihe 5,5 % pro Jahr. Die Mindestlaufzeiten betragen vier bzw. fünf Jahre. Bei den Genussrechten und stillen Beteiligungen bietet das Unternehmen eine Grunddividende von 6,5% p.a. des Beteiligungsbetrages über die gesamte Laufzeit, zzgl. einer quotalen Beteiligung von 15% des Jahresüberschusses. Diese Gewinnbeteiligungs-Angebote sind auf jeweils maximal 20 Investoren beschränkt! Für weitere Informationen steht die geschäftsführende Gesellschafterin K. Schilling-Ender unter der Mailadresse k.ender@schilling-gmbh.de zur Verfügung. Die Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) betreut das Unternehmen bei der Privatplatzierung am Beteiligungsmarkt.
Kirsten Schilling-Ender
PTFE & PFA Kunststoffauskleidungen von Rohrleitungsteilen
Email: k.ender@schilling-gmbh.de
Internet: www.schilling-gmbh.de
Telefon: 06433 - 91 56 -11
Telefax: 06433 - 91 56 -20
am 21. September 2017 in Göttingen
Finanz-Workshop zur praktischen Umsetzung der bankenfreien Finanzierung mit einer Privatplazierung am 21. September 2017: In Göttingen findet das Finanzierungsseminar über die bankenunabhängige Kapitalbeschaffung für Unternehmen mit BaFin-gerechten Unterlagen erneut zum Vorzugspreis von nur Euro 199,- mit dem Kapitalmarkt-Praktiker Dr. jur. Horst Werner statt. Kapitalmarktorientierte Unternehmensfinanzierungen mit privaten Nachrangdarlehen, Nachrangkapital als Eigenkapital ohne Einflussrechte, Beteiligungskapital oder Fondskapital von privaten Kapitalgebern – alles ohne Bankverschuldung; ausführlich dargestellt und erläutert im (Eigen-)Kapitalbeschaffungs-Seminar am 21. September 2017 mit der Dr. Werner Financial Service AG in Göttingen – insbesondere unter Berücksichtigung der neuen Bestimmungen ab dem 01. Januar 2016:
Wir geben zur Finanzierung und zur praktischen Kapitalbeschaffung – gerade auch für kleine Unternehmen – die besondere Gelegenheit, das Finanzierungs-Seminar am 21. September 2017 in Göttingen zum Vorzugspreis von € 199,- inkl. USt. (Normalpreis EUR 489,- inkl. USt) und jeder weitere Teilnehmer € 159,- zu besuchen. In dem Finanzierungs-Seminar
Donnerstag, den 21. September 2017, 10.00 bis 17.00 Uhr im Best Western Parkhotel Ropeter in Göttingen
Private Equity-Konferenz NRW, Düsseldorf
Börsentag kompakt 2017, Stuttgart
Börsentag 2017, Berlin
Grünes Geld 2017, München
Börsentag kompakt 2017, Nürnberg
Die Genossenschaftskapital-Beschaffung durch den Verkauf von Genossenschaftsanteilen kann mit einer prospekt- und BaFin-freien Platzierung geschehen ( ausführlich http://www.finanzierung-ohne-bank.de ) – also ohne BaFin-Prospekt: Mit dem Abschnitt I des Vermögensanlagengesetzes ( VermAnlG ) wird der Geltungsbereich des Vermögensanlagengesetzes zunächst auch auf Nichtwertpapiere ausgedehnt ( § 1 Abs. 2 Nr. 1 – 7 VermAnlG ). Dies sind z.B. die nicht wertpapierverbrieften stillen Beteiligungen, vinkulierte Namensgenussrechte, Namensschuldverschreibungen, partiarische Darlehen, Nachrangdarlehen, Direktinvestments oder KG-Anteile. Davon gibt es gem. § 2 Abs. 3 – 9 VermAnlG acht Ausnahmetatbestände von der Prospektpflicht ( sogen. Bereichsausnahmen ), soweit die gesetzlichen Eingreifkriterien unterschritten werden. Prospekt- und BaFin-frei sind gemäß § 2 Abs. 1 Nr. VermAnlG:
„Genossenschaftsanteile im Sinne des § 1 des Genossenschaftsgesetzes, wenn für den Vertrieb der Anteile keine erfolgsabhängige Vergütung gezahlt wird“
Die Prospekt- und BaFin-Freiheit für Genossenschaftsanteile gilt auch im Bereich der AIF-Fonds nach dem KAGB, wie die BaFin in einem Anwendungsschreiben verlauten ließ. Somit besteht z.B. für ein Modell der Genossenschafts-Holding für Bürgerbeteiligungen keine Prospektpflicht und auch keine Genehmigungspflicht nach dem KAGB, so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ), und grundsätzlich frei von den Beschränkungen des Kleinanlegerschutzgesetzes, was nachfolgend kurz dargestellt wird. Die Befreiung der Genossenschaft vom Vermögensanlagengesetz sollte jedoch nicht dazu verführen, keine Risikohinweise zu geben und auch nicht auf das Totalverlustrisiko der Einzahlungen in die Genossenschaft aufmerksam zu machen.
So hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) in einem Auslegungsschreiben vom 09. März 2015 festgestellt, dass Genossenschaften unabhängig von ihrem Unternehmensgegenstand nicht unter das KAGB fallen. Da die Genossenschaften mit der Platzierung ihrer Anteile grundsätzlich auch nicht unter das Kleinanlegerschutzgesetz fallen, besteht keine Zulassungs- / Registrierungspflicht nach dem KAGB und grundsätzlich ( mit zwei Ausnahmen ) auch keine Prospektpflicht nach dem Kleinanlegerschutzgesetz vom 10. Juli 2015. Deshalb wird das Modell der Genossenschafts-Holding mit einer Objekt- bzw. Projektgesellschaft in Form einer Tochtergesellschaft als Instrument für BaFin-freie und prospektfreie Bürgerbeteiligungen in der Zukunft an Bedeutung gewinnen.
Vor einem reinen Genossenschaftsmodell sind viele Initiatoren bisher zurückgeschreckt, weil jedes Genossenschaftsmitglied unabhängig von der Höhe seiner Kapitalbeteiligung eine gleichberechtigte Stimme hat. In der Genossenschaft mit reiner Holdingfunktion werden zwar die Stimmen gleichgewichtig in der Holding gebündelt. In der Tochtergesellschaft der Holding wirkt sich die gleichberechtigte Stimmenmacht der Genossenschafts-Mitglieder jedoch nicht mehr unmittelbar aus. Hier entscheidet die Geschäftsführung der Tochtergesellschaft in Abstimmung mit dem Vorstand der Genossenschaft.
Initiatoren von Immobilien- oder erneuerbaren Energieprojekten können also eine Genossenschaft gründen und danach z.B. eine Immobiliengesellschaft ( oder mehrere Immobiliengesellschaften ) aus ihrer Gruppe als Tochtergesellschaft(en) in die neue Genossenschaft einbringen ( zunächst nur zu 95% – oder weniger -, um die Grunderwerbsteuer zu sparen ). Auf diese Weise wird die Genossenschaft zur „Mutter“ und das eingebrachte Unternehmen zur „Tochtergesellschaft“. Für den Einbringungswert kann der Initiator zwar nur begrenzte Genossenschaftsanteile erhalten ( max. 3 Genossenschaftsanteile ); es kann jedoch der übrige Wert in Form von gewinnberechtigten stillen Beteiligungen oder Genussrechten übernommen werden ( also z.B. nicht 2.000 Genossenschaftsanteile, sondern z.B. stille Beteiligungsanteile mit einer Laufzeit von 5 Jahren ). Ein Immobilien-Initiator hätte immer noch die „Hand“ auf den Immobilien und wäre für das Konstrukt nunmehr BaFin- und prospektfrei.
Mit zwei Ausnahmen können Genossenschaftsanteile am Beteiligungsmarkt, so Dr. Horst Werner (www.finanzierung-ohne-bank.de ), seit dem 10. Juli 2015 nicht prospektfrei und BaFin-frei öffentlich angeboten und platziert werden. :
1. Bei den Genossenschaftsanteilen tritt nach dem Kleinanlegerschutzgesetz eine Prospektpflicht zum einen dann ein, wenn Genossenschaftsanteile und z.B. Nachrangdarlehen ( oder eine andere Vermögensanlage als Finanzinstrument ) zusammen in einer Art Kopplungsgeschäft gleichzeitig platziert werden; wenn der Anleger also beide Zeichnungsangebote annehmen muss. Werden erst Genossenschaftsanteile platziert und später danach in einem zweiten Schritt Nachrangdarlehen verkauft, bleibt es prospektfrei. Ein Kopplungsgeschäft ( das eine Geschäft geht nicht ohne das andere ) macht also Genossenschaftsanteile prospektpflichtig ( wobei auch hier 20 Anteile unter die Regelung der Bereichsausnahme fallen ).
Insbesondere führen die neuen Bestimmungen nicht dazu, dass das Angebot von Genossenschaftsanteilen allein deshalb prospektpflichtig wird, weil im Rahmen einer Werbung für diese Genossenschaftsanteile darauf hingewiesen wird, dass sich die Genossenschaft auch über Mitgliederdarlehen finanziert. Denn entscheidend dafür, ob eine Mitgliederwerbung von Genossenschaften prospektpflichtig ist, ist allein, was bei der Werbung um neue Mitglieder Gegenstand des öffentlichen Angebots ist. Wird ausschließlich für die Mitgliedschaft in der Genossenschaft selbst geworben, fällt dieses Angebot nach § 2 Absatz 1 Nummer 1 VermAnlG nicht unter die Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes. Dies gilt auch dann, wenn in der Werbung für die Mitgliedschaft darauf hingewiesen wird, die Genossenschaft finanziere sich auch über Darlehen der Mitglieder. Denn auch in diesem Fall bleibt allein die Mitgliedschaft in der Genossenschaft Gegenstand des öffentlichen Angebots. Prospektpflichtig wäre lediglich ein Angebot, in dem der Antrag auf die Mitgliedschaft mit dem Abschluss eines Darlehensvertrags als Pflichtzeichnung verbunden werden soll.
2. Die Prospektfreiheit für Genossenschaftsanteile und für Vermögensanlagen ( z.B. Nachrangdarlehen ) an der Genossenschaft ist gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 1 u. Nr. 1 a Vermögensanlagengesetz n.F. nur dann gegeben,
„wenn für den Vertrieb der Anteile keine
erfolgsabhängige Vergütung gezahlt wird“.
Finanzdienstleister und Vermittler dürfen also für die Platzierung von Genossenschaftsanteilen keine Provision erhalten. Ein Vertrieb mit erfolgsabhängiger Vergütung liegt nicht vor, wenn Genossenschaftsmitgliedern lediglich im Rahmen einer Werbeaktion für das Werben einzelner neuer Mitglieder eine Prämie gewährt wird. Die gesetzliche Vorgabe soll nur solche Provisionen erfassen, die für den gewerblichen Vertrieb der Anlagen gezahlt werden.
Diese Änderungen wurden fast unbemerkt von der Kapitalmarktöffentlichkeit erst in der dritten Lesung des Kleinanlegerschutzgesetzes am 23. April 2015 in das Gesetz aufgenommen.
Weitere Auskünfte erteilt Dr. Horst Werner unter der Mail-Adresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Anfrage.
Börries Hornemann, Armin Steuernagel(Hg.)
209 Seiten, Klappenbroschur
Erscheinungstermin / Sperrfrist: 09.03.2017
Die digitale Revolution verhilft uns zu nie geahntem Wohlstand – aber sie erschüttert auch unsere Lebens- und Arbeitswelt und damit unser gewohntes Sozialsystem. Börris Hornemann und Armin Steuernagel haben zusammen mit 13 internationalen Vordenkern neue Ideen für eine moderne soziale Sicherung entwickelt.
Was passiert, wenn Roboter immer mehr Aufgaben übernehmen, Vollzeitjobs weiter wegbröckeln und feste Arbeitsplätze zunehmend von Gig-Jobs, internationalen Arbeitsaufgaben-Märkten, abgelöst werden? Vor diesen Entwicklungen versagt unser Sozialsystem und es stellt sich die drängende Frage: Wie sehen andere – globale – Sicherungssysteme aus? Brauchen wir neue Solidargemeinschaften, womöglich ein bedingungsloses Grundeinkommen?
In »Sozialrevolution!« analysieren dreizehn renommierte Experten die heutige Arbeitswelt und zeigen Wege zu einem neuen Sozialsystem. Die Ideen reichen vom bedingungslosen Grundeinkommen über neue Steuermodelle bis zu Peer-to-Peer-Versicherungen. Autoren sind die Politiker Robert B. Reich und Yanis Varoufakis, die Ökonomen Erik Brynjolfsson und Michael D. Tanner, der Gewerkschafter Andrew L. Stern, die Lobbyistin Natalie Foster, der Unternehmer Georg Hasler, der Investor Albert Wenger, der Soziologe Dirk Helbing, der Neurobiologe Gerald Hüther, der Philosoph Philip Kovce sowie die Herausgeber Börries Hornemann und Armin Steuernagel. Sie alle versuchen Wege zu finden, wie die technologische Revolution zu einer lebenswerteren Gesellschaft führen und eine soziale Sicherung im 21. Jahrhundert gelingen kann. Mit ihren spannenden Antworten auf die neuen Fragen unserer Zeit liefern sie die Grundlagen für eine provokante Diskussion auf dem Weg zur Sozialrevolution!
Börries Hornemann (geb. 1983) ist Unternehmer, Sozialinnovator, Journalist und Mitgründer des Forschungsnetzwerks Neopolis. Armin Steuernagel (geb. 1990), ist mehrfacher Unternehmensgründer (u.a. Mogli), Gründer der Purpose Stiftung und des Purpose Investmentfonds. Er ist Mitglied des Think Tank 30 des Club of Rome. Beide befassen sich international mit Fragen zur Zukunft der sozialen Sicherung.

References: § 1
 § 2
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