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Timestamp: 2017-06-26 11:10:45+00:00

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Gewerbeordnung: - PowerPoint PPT Presentation
Die Pferdewirtschaft im Lichte des Steuer- und Sozialversicherungsrechtes sowie in der Gewerbe- und Raumor dnung. Gewerbeordnung:. Pferdezucht Einstellen fremder Pferde (Pensionspferdehaltung) Vermieten von Pferden
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Die Pferdewirtschaft im Lichte des Steuer- und Sozialversicherungsrechtes sowie in der Gewerbe- und Raumordnung Karl Bruckner, Steuerberater Gewerbeordnung: Sozialversicherungsrechtes sowie in der Pferdezucht Einstellen fremder Pferde (Pensionspferdehaltung) Vermieten von Pferden Unter welchen Voraussetzungen zählt die Pferdewirtschaft zur Landwirtschaft? Wann wird eine Gewerbeberechtigung benötigt? Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der § 2. (1) Dieses Bundesgesetz ist - unbeschadet weiterer ausdrücklich angeordneter Ausnahmen durch besondere bundesgesetzliche Vorschriften - auf die in den nachfolgenden Bestimmungen angeführten Tätigkeiten nicht anzuwenden: 1. die Land- und Forstwirtschaft (Abs. 2 und 3); 2. die Nebengewerbe der Land- und Forstwirtschaft (Abs. 4); Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der (3) Zur Land- und Forstwirtschaft im Sinne dieses Bundesgesetzes (Abs. 1 Z 1) gehören 1. die Hervorbringung und Gewinnung pflanzlicher Erzeugnisse mit Hilfe der Naturkräfte, einschließlich des Wein- und Obstbaues, des Gartenbaues und …….. 2. das Halten von Nutztieren zur Zucht, Mästung oder Gewinnung tierischer Erzeugnisse; 3. Jagd und Fischerei. Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Bezogen auf die Pferdewirtschaft bedeutet diese Ausnahmebestimmung, dass die Pferdezucht von der GewO ausgenommen ist. Nicht in den Ausnahmetatbestand fallen das Einstellen fremder Pferde (Pensionspferdehaltung) und die Ver-mietung der Pferde, außer die Tätig-keiten fallen in den Ausnahmetatbe-stand der Nebengewerbe d. Land- u. Forstw. Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der (4) Unter Nebengewerbe der Land- und Forstwirtschaft im Sinne dieses Bundesgesetzes (Abs. 1 Z 2) sind zu verstehen: …… 6. Fuhrwerksdienste mit anderen als Kraftfahrzeugen sowie das Vermieten und Einstellen von Reittieren; Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Was versteht man unter einem land- u. forstwirtschaftlichen Nebengewerbe? Ein Nebengewerbe wird in deutlicher wirtschaftlicher Unterordnung zum luf Hauptbetrieb ausgeübt! Damit die Ausnahme von der GewO greift, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Ob die Voraussetzungen für ein Neben-gewerbe der Land- und Forstwirtschaft erfüllt sind, muss in jedem Einzelfall anhand des Sachverhaltes überprüft werden. Der Unternehmer ist selbst verantwortlich bei Nichtzutreffen der Ausnahmebestimmungen das Gewerbe anzumelden und hat für die Einhaltung der damit verbundenen Rechtsvorschriften zu sorgen. Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Voraussetzungen für ein luf Nebengewerbe: ● Bewirtschaftung eines land- u. forstwirtschaftlichen Hauptbetriebes lt. § 2 Abs. 3 GewO ● organisatorische Verbundenheit zum luf Hauptbetrieb ● das Nebengewerbe darf nicht Hauptgegenstand der Tätigkeit eines Land- und Forstwirtes sein, sondern nur in deutlicher wirtschaftlicher Unterordung zum Hauptbetrieb ausgeübt werden. Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Nach welchen Kriterien ist die Unterordnung zu prüfen? Lt. der Judikatur erfordert die Prüfung der Unterordnung einen Umfangsvergleich zwischen luf Nebengewerbe und luf Hauptbetrieb, der deutlich zugunsten des Hauptbetriebes ausfallen muss Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Nach welchen Kriterien ist die Unterordnung zu prüfen? Zu vergleichen sind jeweils: ● Umsatz ● Gewinn ● Höhe der Kosten ● Erforderlicher Arbeitszeitaufwand ● Aufwand an Arbeitskräften und Maschineneinsatz ● Kapitaleinsatz Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Rechtsprechung: „Überwiegt in einem ldw. Betrieb die Einstellung und Vermietung von Reitpferden an Umfang und wirtschaftlicher Bedeutung, liegt diesbezüglich eine gewerbliche Tätigkeit vor“ (OGH 20.9.1994 10 Ob S 158/4). Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Auskunft der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten: Betragen die Umsätze aus dem Nebengewerbe mehr als 25 % der gesamten Umsätze des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes, muss genau geprüft werden, ob die Unterordnungs-kriterien noch erfüllt sind, da die im Vergleich zum Hauptbetrieb schon hohen Umsätze im Nebenbetrieb ein gravierendes Indiz sind, dass die Ausnahme von der GewO nicht (mehr) zutrifft. Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Anzeigen oder Erhebungen der Finanzpolizei führen zur Unterordnungsprüfung durch die Gewerbebehörde Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Wird die Tätigkeit des Einstellens fremder Reittiere und das Vermieten von Reittieren im Vergleich zum land- und forstwirt-schaftlichen Hauptbetrieb nur unterge-ordnet ausgeübt, ist keine Gewerbean-meldung erforderlich. Andere ausgeübte Nebengewerbe müssen mitberücksichtigt werden. Karl Bruckner, Steuerberater Ausnahmen von der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Zeigt das Gesamtbild, dass die Kriterien der Unterordnung nicht erfüllt sind, muss der Unternehmer das Gewerbe anmelden um weiterhin die Tätigkeit des Einstellens fremder Reittiere legal ausüben zu dürfen. ● Eine Betriebsanlagengenehmigung und eine für eine gewerbliche Nutzung zulässige Widmung nach der Raumordnung sind unabdingbare Voraussetzungen Karl Bruckner, Steuerberater Anwendung der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Der Betrieb eines Reitstalles, die Ausübung der Tätigkeit als Reitpferdetrainer und die Vermietung von Pferden sind freie Gewerbe Es ist kein Befähigungsnachweis erforderlich Im Katalog der freien Gewerbe werden die o.a. Tätigkeiten unter folgender Bezeichnung für den Gewerberechtstitel geführt: „Ausbildung, Betreuung, Pflege und Vermietung von Tieren sowie die Beratung hinsichtlich artgerechter Haltung und Ernährung von Tieren mit Ausnahme der den Tierärzten vorbehaltenen diagnostischen und therapeutischen Tätigkeiten“ Karl Bruckner, Steuerberater Anwendung der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Unter einer gewerblichen Betriebsanlage ist jede örtlich gebundene Einrichtung zu verstehen, die der Entfaltung einer gewerblichen Tätigkeit zu dienen bestimmt ist. Gewerbliche Betriebsanlagen dürfen nur mit der Genehmigung der Behörde errichtet oder betrieben werden (§ 74 Abs 1 GewO). Karl Bruckner, Steuerberater Anwendung der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Genehmigungskriterien für Betriebsanlagen: Keine Gefährdung von Leben, Gesundheit und Eigentum Keine unzumutbare Belästigung der Nachbarn Keine unzumutbare Beeinträchtigung öffentlicher Interessen Begrenzung der Luftemissionen nach dem Stand der Technik Vermeidung, Verwertung und Entsorgung von Abfällen nach dem Stand der Technik Erfüllen der Kriterien der VO nach § 82 GewO zur Festlegung des Standes der Technik Karl Bruckner, Steuerberater Anwendung der Gewerbeordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Die Anforderungen und Auflagen für eine zu genehmigende Betriebsanlage sind meist mit vertretbarem Aufwand erfüllbar. Karl Bruckner, Steuerberater Raumordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der = Landessache Bauten im Grünland dürfen nur von Landwirten mit entsprechender Baubewilligung errichtet werden. Eine Nutzung für gewerbliche Zwecke ist ohne voriger Umwidmung unzulässig Das Einstellen fremder Reittiere als Haupttätigkeit ist im Grünland nicht gestattet März 2014 Karl Bruckner, Steuerberater Karl Bruckner, Steuerberater 23 Raumordnung Sozialversicherungsrechtes sowie in der Gewerbebetriebe dürfen in der Flächenwidmungsart „Grünland“ nicht geführt werden. Die möglichen Auswege durch Erlangen einer Sonderwidmung sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich: Beispiele: „Erhaltenswerte Gebäude im Grünland, Sportstätte (Reitanlage) im Grünland, Freiland Reitstall“ Karl Bruckner, Steuerberater Blick in die Zukunft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Forderung an die Politik: Eine für alle Seiten akzeptierbare Lösung, die die Existenz bestehender Betriebe nicht gefährdet, muss gefunden werden. Wirtschaftskammer und Landwirtschaftkammer verhandeln derzeit! Ein Ergebnis gibt es noch nicht. Dann ist das Parlament am Zug. Karl Bruckner, Steuerberater Steuerrecht Sozialversicherungsrechtes sowie in der Einkommensteuer Gewinnermittlung Umsatzsteuer Aufzeichnungspflichten Karl Bruckner, Steuerberater Einkommensteuer Sozialversicherungsrechtes sowie in der Der Einkommensteuer unterliegen: 1. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft 2. Einkünfte aus selbständiger Arbeit 3. Einkünfte aus Gewerbebetrieb 4. Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit 5. Einkünfte aus Kapitalvermögen 6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung 7. Sonstige Einkünfte Karl Bruckner, Steuerberater Einkommensteuer Sozialversicherungsrechtes sowie in der Die Einkünfte sind der Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft, selbständiger Arbeit und Gewerbebetrieb. Im Einkommensteuerrecht werden die jeweils zulässigen Gewinnermittlungsarten für die Besteuerung (Einkommensteuer) geregelt. Karl Bruckner, Steuerberater Einkommensteuer Sozialversicherungsrechtes sowie in der Wann ist man Landwirt und erzielt Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft? § 21 EStG 1988: (1) Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft sind: 1. Einkünfte aus dem Betrieb von Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Weinbau, Gartenbau, Obstbau, Gemüsebau und aus allen Betrieben, die Pflanzen und Pflanzenteile mit Hilfe der Naturkräfte gewinnen. Werden Einkünfte auch aus zugekauften Erzeugnissen erzielt, dann gilt für die Abgrenzung zum Gewerbebetrieb § 30 Abs. 9 bis 11 des Bewertungsgesetzes 1955. 2. Einkünfte aus Tierzucht- und Tierhaltungsbetrieben im Sinne des § 30 Abs. 3 bis 7 des Bewertungsgesetzes 1955. 3. Einkünfte aus Binnenfischerei, Fischzucht und Teichwirtschaft sowie aus Bienenzucht. 4. Einkünfte aus Jagd, wenn diese mit dem Betrieb einer Landwirtschaft oder einer Forstwirtschaft im Zusammenhang steht. (2) Zu den Einkünften im Sinne des Abs. 1 gehören auch: 1. Einkünfte aus einem land- und forstwirtschaftlichen Nebenbetrieb. Als Nebenbetrieb gilt ein Betrieb, der dem land- und forstwirtschaftlichen Hauptbetrieb zu dienen bestimmt ist. Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Das Steuerrecht unterscheidet bei der Zuordnung der Einkünfte zur LuF nicht zwischen eigenen und fremden Tieren und gibt nur einen Flächenbezug als Obergrenze der insgesamt erlaubten Anzahl an Pferden (Tieren), die erzeugt oder gehalten werden dürfen, vor, damit die Einkünfte noch als Einkünfte aus Land- u. Fortwirtschaft zu qualifizieren sind. Weitere nicht landwirtschaftliche Leistungen führen zur Gewerblichkeit der gesamten Einkünfte zumindest aus dem Betriebszweig der Pferdewirtschaft. Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Wie erfolgt die Abgrenzung zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb? § 30 Abs. 3 bis 7 BewG regelt die max. Anzahl an Tieren (Pferden) die bezogen auf die reduzierte landwirtschaftliche Nutzfläche erzeugt oder gehalten werden dürfen. Wird die Höchstzahl an zulässigen Tieren bezogen auf die Größe des Betriebes nachhaltig überschritten, werden Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielt. Wir die Höchstzahl an erlaubten Tieren überschritten, gilt die Tierzucht oder Tierhaltung noch als Landwirtschaft, wenn der Landwirt beweist, dass er überwiegend Erzeugnisse verwendet (wertmäßig), die im landwirtschaftlichen Betrieb gewonnen worden sind. Auf Pferdebetriebe trifft das idR nicht zu. Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der § 30 Abs. 5 BewG: (5) Die Zucht oder das Halten der in Abs. 7 genannten Tiere gilt als landwirtschaftlicher Betrieb, wenn, bezogen auf die reduzierte landwirtschaftliche Nutzfläche dieses Betriebes (Abs. 6), für die ersten .................. 10 ha nicht mehr als 8, für die nächsten ................ 10 ha nicht mehr als 6, für die nächsten ................ 10 ha nicht mehr als 4, für die nächsten ................ 10 ha nicht mehr als 3, für die nächsten ................ 10 ha nicht mehr als 2 Vieheinheiten (Abs. 7) und für die restliche reduzierte landwirtschaftliche Nutzfläche nicht mehr als 1,5 Vieheinheiten je Hektar im Wirtschaftsjahr durchschnittlich erzeugt oder gehalten werden. Wird dieser Höchstbestand nachhaltig überschritten, so ist hinsichtlich des gesamten Tierbestandes das Vorliegen eines gewerblichen Betriebes anzunehmen. Für die Anzahl der zulässigen Vieheinheiten und für die Ermittlung der reduzierten landwirtschaftlichen Nutzfläche ist das Gesamtausmaß der vom Betrieb aus bewirtschafteten Flächen maßgebend; zugepachtete Flächen sind miteinzubeziehen, verpachtete auszuschließen. Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der BewG § 30(6): Gehören zur bewirtschafteten Fläche eines landwirtschaftlichen Betriebes Hut-weiden, Streuwiesen, Alpen oder Bergmähder, so sind bei Anwendung des Abs. 5 die Flächen-ausmaße der Hutweiden und der Streuwiesen auf ein Drittel, jene der Alpen und Bergmähder auf ein Fünftel zu reduzieren. Die so ermittelte Fläche ist die reduzierte landwirtschaftliche Nutzfläche des landwirtschaftlichen Betriebes. Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der BewG § 30(7): Vieheinheitenschlüssel: (7) Die Vieheinheiten werden nach dem zur Erreichung des Produktionszieles erforderlichen Futterbedarf bestimmt. Für die Umrechnung der Tierbestände in Vieheinheiten (VE) gilt folgender Schlüssel: Pferde: Fohlen, Jungpferde bis ein Jahr 0,35 VE Jungpferde ein bis drei Jahre, Kleinpferde 0,6 VE andere Pferde über drei Jahre 0,8 VE Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Beispiel: Betrieb 28 ha ldw. Fläche, davon 10 ha Alpen, die red. ldw. Nutzfläche beträgt 20 ha. Wie viele Pferde über 3 Jahre dürfen gehalten werden um noch als Landwirt zu gelten? Für die Einkunftsart LuF noch zulässiger Höchstbestand an Pferden über 3 Jahre 175 Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Weitere Bespiele: 4 ha RLN = max. Bestand an Pferden über 3 Jahre 40 Der Einheitswert muss bei Überschreiten der Normalunterstellung um einen Viehzuschlag erhöht werden! - Das trifft in beiden Fällen zu! Nach der GewO brauchen beide Betriebe eine Gewerbeberechtigung! Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Normalunterstellung ab Hauptfeststellung 1.1.2014: bis 10 ha RLN 2 VE/ha 10 bis 20 ha RLN 2 VE/ha	über 20 ha RLN 1 VE/ha Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Beispiel für die Berechnung des Viehzuschlages: 20 ha RLN, 60 Pferde, keine anderen Tiere: Für 8 Pferde ist ein Viehzuschlag zum Einheitswert zu berechnen: 8 x 280,- ergibt 2.240,--. Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Weitere Abgrenzungskriterien lt. EStR: 15.2 Tierzucht- und Tierhaltungsbetriebe RZ 5139 Landwirtschaftliche Tierhaltung bedeutet das Halten von Tieren unter Nutzung der Bodenbewirtschaftung (Verwertung von pflanzlichen Erzeugnissen als Futtermittel) zur Verwertung der von ihnen und/oder aus ihnen erzeugten Produkte (Milch, Samen, Fleisch), aber auch zu ihrer Verwendung zB als Zugtiere oder als Tiere für den Reitsport Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Weitere Abgrenzungskriterien lt. EStR: RZ 5141: Ein landwirtschaftlicher Hauptbetrieb liegt vor, wenn zur Tierzucht oder Tierhaltung überwiegend Erzeugnisse verwendet werden, die im eigenen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb gewonnen wurden (§ 21 Abs. 1 Z 2 EStG 1988 in Verbindung mit § 30 Abs. 3 BewG 1955). Die Futtermittel müssen daher wertmäßig zu mehr als 50% aus der eigenen Bodenbewirtschaftung gewonnen werden. RZ 5142: Tierzucht- und Tierhaltungsbetriebe, in denen zur Zucht oder Haltung der Tiere überwiegend zugekaufte Futtermittel verwendet werden, gelten aber noch als landwirtschaftliche Betriebe, wenn die im § 30 Abs. 5 bis 7 BewG 1955 angeführten Voraussetzungen (Vieheinheiten bezogen auf die reduzierte landwirtschaftliche Nutzfläche) vorliegen. Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Weitere Abgrenzungskriterien lt. EStR: RZ 5143: Die Vieheinheiten sind an Hand des Gesamttierbestandes zu beurteilen und nicht nach einzelnen Tierarten. Werden die Vieheinheiten überschritten, liegt ein landwirtschaftlicher Betrieb dennoch vor, wenn überwiegend Futtermittel aus der eigenen Landwirtschaft beigestellt werden. RZ 5144: Wenn der für die Viehzucht notwendige Futtermittelbedarf nicht aus der eigenen Land- und Forstwirtschaft stammt (und den Voraus-setzungen im § 30 Abs. 5 bis 7 BewG 1955 nicht entsprochen wird), ist die Viehzucht grundsätzlich ein von der Landwirtschaft ab-gesonderter selbständiger Gewerbebetrieb (VwGH 15.5.1959, 1424/58); dies ist nach dem gesamten Viehbestand und nicht nach einzelnen Tierarten zu beurteilen. Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Weitere Abgrenzungskriterien lt. EStR: RZ 5145: Werden in der Landwirtschaft Pferde auch zu Fuhr-leistungen sowie Kutschen- und Schlittenfahrten verwendet, wird die Pferdehaltung noch nicht zum Gewerbebetrieb (VwGH 18.05.1960, 2714/59), wenn es sich um Nebenleistungen handelt. Die Einkünfte aus diesen Tätigkeiten sind solche aus Nebenerwerb. Stellen die Kutschen- und Schlittenfahrten jedoch den Hauptzweck des Betriebes dar, liegen Einkünfte aus Gewerbebetrieb vor. Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Weitere Abgrenzungskriterien lt. EStR: 15.1.7.1.2 Reiterpension, Reitschule, RZ 5066 Das Unterstellen und Füttern fremder Tiere gegen Entgelt (Pensionstierhaltung, Leihvieh) ist bei ausreichender Futtergrundlage iSd § 30 Abs. 5 BewG 1955 regelmäßig als Tierhaltung iSd § 21 EStG 1988 anzusehen. In diesem Sinn rechnet die Pensions-(reit)pferdehaltung auch dann noch zur landwirt-schaftlichen Tierhaltung, wenn den Pferdeeinstellern Reitanlagen (einschließlich Reithalle) zur Verfügung gestellt und keine weiteren ins Gewicht fallenden Leistungen außer Betreuung der Pferde (Fütterung, Pflege, Reinigung der Stallungen und dgl.) erbracht werden. Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Weitere Abgrenzungskriterien lt. EStR: RZ 5067: Von einem einheitlichen Gewerbebetrieb wird auszugehen sein, wenn die Betätigung dem landwirtschaftlichen Betrieb nicht untergeordnet ist. Dies ist etwa dann der Fall, wenn  nicht der Landwirtschaft zuzurechnende Dienstleistungen und Tätigkeiten, wie zB Erteilen von Reitunterricht (VwGH 28.11.2007, 2005/15/0034) und Beaufsichtigen von Ausritten, hinzukommen, die Vermietung der Reitpferde an Umfang und wirtschaftlicher Bedeutung die eigentliche landwirtschaftliche Produktion überwiegt (OGH 22.10.1991, 10 Ob S 265/91). Die Bereitstellung von Reitanlagen überwiegend an Reiter, deren Pferde nicht im landwirtschaftlichen Betrieb verköstigt werden, bildet eine vom land- und forstwirtschaftlichen Betrieb verschiedene Tätigkeit. Karl Bruckner, Steuerberater Gewerbeordnung versus Steuerrecht Sozialversicherungsrechtes sowie in der Ein Betrieb kann bei Zutreffen der angef. Voraussetzungen Einkünfte aus Land- u. Fortwirtschaft steuerrechtlich erzielen, aber trotzdem eine Gewerbeberechtigung benötigen! Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Gewinnermittlung: • Anwendung der luf Pauschalierungsverordnung Vollpauschalierung Teilpauschalierung • Einnahmen- Ausgabenrechung • Freiwillige oder bei Überschreiten der Buchführungsgrenzen gem. § 125 BAO verpflichtende Buchführung mit Betriebsvermögensvergleich Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Anwendung der luf Pauschalierungsverordnung: Vollpauschalierung ab 2015: max. 75.000,-- EHW oder max. 120 Vieheinheiten oder max. 60 ha reduzierte ldw. Nutzfläche Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Sozialversicherungsrechtes sowie in der Anwendung der luf Pauschalierungsverordnung: Vollpauschalierung ab 2015: Beispiel: Einheitswert für 20 ha RLN a 700,--, 25 eingestellte Pferde über 3 Jahre, daher kein Viehzuschlag Ab 2015: EHW 14.000,-- x 42 % = 5.880,--, bezahlte Sozialversicherung 9.500,--; Einkünfte aus LuF = 0, keine Einkommensteuer Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Gewerbebetrieb Sozialversicherungsrechtes sowie in der Gewinnermittlung durch: • Einnahmen- Ausgabenrechung • Freiwillige oder bei Überschreiten der Buchführungsgrenzen gem. UGB verpflichtende Buchführung mit Betriebsvermögensvergleich Die Anwendung der luf Pauschalierung ist nicht zulässig im Rahmen der EAR 12 %ige Betriebsausgaben-pauschale gem. § 17 EStG möglich Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Gewerbebetrieb Sozialversicherungsrechtes sowie in der Beispiel einer Einnahmen- Ausgabenrechnung: Einnahmen lt. genauer Aufzeichnung,Wahl der Nettomethode: aus dem Einstellen fremder Pferde 25 Pferde a 300,- x 12 Monate90.000,-- aus der Pferdevermietung 6.000,-- Summe 96.000,-- Ausgaben lt. Belegen und genauer Aufzeichnung Futtermittel und Einstreu 38.000,-- Sonstige Betriebsstoffe 10.000,-- Lohnaufwand 18.000,-- Abschreibung Stallgebäude u. Reitanlagen 9.000,-- Abschreibung Betriebsausstattung 10.000,-- Schuldzinsen 3.000,-- Sonstige Betriebsausgaben 5.000,-- 93.000,-- Gewinn = Einkünfte aus Gewerbebetrieb 3.000,-- Karl Bruckner, Steuerberater Einkünfte aus Gewerbebetrieb Sozialversicherungsrechtes sowie in der Aufzeichungen: Alle Belege müssen gesammelt und 7 bzw. 12 Jahre aufbewahrt werden. Es muss zumindest eine vollständige Einnahmen- Ausgabenrechnung geführt werden. Karl Bruckner, Steuerberater Umsatzsteuer Sozialversicherungsrechtes sowie in der EuGH-Rechtsprechung - 12.5.2011 C-441709 – erzwingt 20 % USt für Pferdeumsätze Galt zunächst seit 1.1.2012 nur für regelbesteuerte Betriebe (gewerbliche u. landwirtschaftliche Pferdebetriebe) und umfasst die • Lieferung lebender Pferde für den Reitbetrieb • die Leistungen d. Aufzucht, Unterbringung, Fütterung und Pflege von Reit- und Rennpferden (Einstellen v. Reitpferden) Umsatzsteuerrechtlich pauschalierte Landwirte sind erst seit 1.1.2014 davon betroffen. Karl Bruckner, Steuerberater Umsatzsteuer Sozialversicherungsrechtes sowie in der Gewerbliche Betriebe im Sinne des Steuerrechtes und regelbesteuerte Betriebe : 10 % USt nur für Pferde, die der Lebensmittel- produktion dienen oder als Arbeitstiere für land- u. forstwirtschaftliche Betriebe verwendet werden Bis zum 31. 12. 2011 galt die 10 % Umsatzsteuer März 2014 Karl Bruckner, Steuerberater Karl Bruckner, Steuerberater 53 Pensionshaltung von Pferden und Pferdevermietung zu Reitzwecken durch ustrechtl. pauschalierte Landwirte Seit 1.1. 2014 führen die o.a. Leistungen zur USt-pflicht! RZ 2877 UStR 2000 Verweis auf Art. 295 Abs. 1 Z 5 MwSt-RL 2006/112/EG Vorsteuerabzug – positive Vorsteuerkorrektur zugunsten des Pferdebetriebes durchführen (nur vom Umlaufvermögen!) Die Übergangsregelung verhindert eine positive Vorsteuerkorrektur zu Gunsten des Unternehmers von vor dem 1.1.2014 in Betrieb genommenen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens Karl Bruckner, Steuerberater Februar 2014 Pferdeeinstellung durch durchschnittssatzbesteuerte Landwirte Regelbesteuerung , 20 % Ust: Pensionshaltung von Pferden, die von ihren Eigentümern zur Ausübung von Freizeitsport oder selbständigen oder gewerblichen, nicht land- und forstwirtschaftlichen Zwecken genutzt Vermietung von eigenen Pferden zu Reitzwecken Durchschnittssatzbesteuerung bleibt: Lieferung von Pferden aus der eigenen Zucht (Reitpferde und Fleischproduktion) Pensionshaltung von Arbeitspferden Umsätze aus dem Decken und aus Leistungen mit Arbeitspferden (Almauftrieb). Karl Bruckner, Steuerberater Umsatzsteuer Landwirte Durchschnittssatzbesteuerte Betriebe bis 31. 12. 2013: Umsatzsteuer = Vorsteuer – keine USt-Abfuhr • Durchschnittssatzbesteuerte Betriebe ab 1. 1. 2014: ● 20 % Umsatzsteuer - Umsätze aus dem Einstellen fremder Pferde, der Vermietung von eigenen Pferden für Reitzwecke - ergibt sich nicht aus dem öGesetz sondern nur aus dem Europarecht und der RSp. des EuGH – Änderung der Ust-Richtlinien ● der übrige Betrieb fällt weiterhin in die Durchschnittssatzbesteuerung Karl Bruckner, Steuerberater Vorsteuerpauschale für Landwirtealle Pferdebetriebe, die nicht buchführungspflichtig sind oder freiwillig Bücher führen PferdepauschV vom 10. März 2014: Die Verordnung darf für Ermittlung der abziehbaren Vorsteuer bei Umsätzen aus dem Einstellen von fremden Pferden ab 1.1. 2014 angewandt werden. Können ….. Karl Bruckner, Steuerberater Vorsteuerpauschale Landwirte Umsätze im Sinne der Verordnung sind solche aus dem Einstellen fremder Pferde (Pensionshaltung von Pferden) die von ihren Eigentümern zur Ausübung von Freizeitsport, selb-ständigen oder gewerblichen, nicht landwirtschaftlichen Zwecken genutzt werden. Karl Bruckner, Steuerberater Vorsteuerpauschale Landwirte Die Pensionshaltung muss zumindest die Grundversorgung der Pferde umfassen: Unterbringung, Füttern, Ausmisten Umfasst von der Pauschale sind auch alle neben der Grundversorgung erbrachten Leistungen (Pflege). Karl Bruckner, Steuerberater Vorsteuerpauschale Landwirte Zusätzlich gebührt die Vorsteuer aus der Lieferung (Anschaffung oder Herstellung) von unbeweglichen Anlagevermögen, das der Pensionshaltung von Pferden dient. Darunter fallen nur neue Investitionen in das unbeweglicheAnlagevermögen (Stallbau, Reithalle, Reitplätze, Reitwege u. –anlagen) Karl Bruckner, Steuerberater Vorsteuerpauschale Landwirte Der Durchschnittssatz der abziehbaren Vorsteuer pro eingestelltem Pferd und Monat beträgt € 24,--. Bei kürzerer Zeitdauer muss die Pauschale aliquot gekürzt werden. Karl Bruckner, Steuerberater Vorsteuerpauschale Landwirte Lt. BMF besteht eine 2 jährige Bindungs-wirkung, wenn die Pauschale beansprucht wird. Der Antrag ist spätestens mit Abgabe der Jahresumsatzsteuererklärung (bis zur Rechtskraft des Steuerbescheides) zu stellen. Wird die Anwendung der Pauschale widerrufen, darf 5 Jahre lang die Pauschale nicht beansprucht werden. Karl Bruckner, Steuerberater Umsatzsteuer Landwirte Achten Sie darauf, dass die ihre Eingangs-rechungen ihrer Lieferanten alle Voraus-setzungen für den Vorsteuerabzug erfüllen (§ 11 UStG). Die Einnahmen müssen täglich am besten je Zahlungseingang aufgezeichnet werden. Führen Sie Aufzeichnungen von wann bis wann die jeweiligen Pferde eingestellt sind. Wenn es schriftliche Verträge gibt, bewahren Sie diese auch auf, wenn diese Pferde nicht mehr auf ihrem Hof sind. Karl Bruckner, Steuerberater Umsatzsteuer – auf die Vorsteuerpauschale wird verzichtet: Durchschnittssatzbesteuerte Betriebe ab 1. 1. 2014: - die Vorsteuerpauschale wird nicht angewandt: Die abziehbare Vorsteuer, die auf den Betriebsteil Pferdeeinstellung und Pferdevermietung entfällt, muss genau mit Hilfe der Eingangsrechnungen ermittelt werden. Vorsteuern, die die gesamte Landwirtschaft betreffen, sind prozentuell aufzuteilen und zwar in die nicht (gesondert) abzugsfähige Vorsteuer des weiterhin durchschnittssatzbesteuerten Betriebes und die abziehbare Vorsteuer, die auf die Pferdeeinstellung und –vermietung entfällt. Karl Bruckner, Steuerberater Umsatzsteuer verzichtet: Durchschnittssatzbesteuerte Betriebe ab 1. 1. 2014: Ein teilweises Nachholen der Vorsteuern von Investitionen der Vorjahre (z.B. Stallbau 2011) ist nicht zulässig (keine positive Vorsteuerberichtigung für das Anlagevermögen) M. E. verfassungsrechtlich bedenklich! Karl Bruckner, Steuerberater Umsatzsteuer verzichtet: Durchschnittssatzbesteuerte Betriebe ab 1. 1. 2014: Waren- und Materialvorräte (Umlaufvermögen) für den Betriebsteil Pferdeeinstellung und Pferdevermietung zum 1. 1. 2014 – positive Vorsteuerberichtigung zugunsten des Unternehmers zulässig! – Inventur zum 1.1.2014 erstellen (zugekaufte Futtermittel, Stroh, Treibstoff, etc.) Lt.. BMF noch unklar, ob die Vorsteuerber. vom Umlaufverm. bei Verr. der Vorsteuerpauschale zulässig ist. Karl Bruckner, Steuerberater Umsatzsteuer verzichtet: Voranmeldungszeitraum und Verpflichtung zur Abgabe von monatlichen/vierteljährlichen Umsatzsteuervoranmeldungen Fälligkeit der Umsatzsteuer Veranlagungszeitraum und Umsatzsteuerjahreserklärung Karl Bruckner, Steuerberater Umsatzsteuer verzichtet: Kleinunternehmer: Gesamtumsätze inkl. pauschalierte Umsätze max. 30.000,-- netto keine Umsatzsteuerabfuhr Umsatzsteuerabfuhr und Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt: Monatliche Umsatzsteuerzahlung: für Jänner 2014 bis 15. März 2014 usw. Quartalsmäßige Umsatzsteuerzahlung: Für das 1. Quartal bis 15. Mai 2014– nur zulässig bis zu € 100.000,-- Jahresnettoumsatz insgesamt Karl Bruckner, Steuerberater Sozialversicherung verzichtet: Pferdeeinstellung im Rahmen eines Gewerbebetriebes: die Kriterien für die Ausnahme von der GewO treffen nicht zu (keine Neben-tätigkeit eines ldw. Hauptbetriebes): ● Pflichtversicherung gem. GSVG zuständig ist die SVA der gewerblichen Wirtschaft Karl Bruckner, Steuerberater Sozialversicherung verzichtet: Pferdeeinstellung im Rahmen eines landwirtschaftlichen Betriebes: die Kriterien für die Ausnahme von der GewO treffen zu (Nebentätigkeit eines ldw. Hauptbetriebes): ● Pflichtversicherung gem. BSVG zuständig ist die SV der Bauern - zusätzliche Beitragsgrundlage für die Nebentätigkeiten Pferdeeinstellung u. -vermietung Karl Bruckner, Steuerberater Siehe auch Skriptum SV der Bauern, Karl Bruckner, März 2014, S 1 „große Option“ Antragsfristen; Bindet idR auf Dauer; inkl. NT (Be- und Verarbeitung Naturprodukte) Persönlich haftender Gesellschafter (OG,KG) BGL lt. ESt-Bescheid, „kleine Option“, MBGL 713,77 p.m. Pauschale BGL-Ermittlung 30% d. Einnahmen Freibetr. best. Aktivitäten € 3.700 Betriebsführer von Betriebenohne Einheitswert (gew. Nutztierhaltung iVm. § 30 (3) – (7) BewG) Karl Bruckner, Steuerberater 71 Nebenerwerb – 2014, S 1Beitragsermittlung - § 23 BSVG Pauschale Beitragsgrundlagenermittlung 􀂄 30% der Einnahmen inkl. USt – bei einigen NT Freibetrag € 3.700: • Zimmervermietung • Be-und Verarbeitung Mostbuschenschank Almbewirtschaftung 􀂄 Einmal jährliche Vorschreibung Alternative: - kleine Beitragsgrundlagenoption nur für die Nebentätigkeiten - Karl Bruckner, Steuerberater 72 „Kleine Option - BSVG“ 2014, S 1 􀂄 Haupterwerb = Einheitswert 􀂄 Nebenerwerb = Einkünfte lt. ESt- Bescheid 􀂄 Mindestbeitragsgrundlage Nebenerwerb € 729,47 (2014) 􀂄 Nachbemessung nur für Nebenerwerb Meldeverpflichtung für die Einnahmen bis 30.4. für das vergangene Jahr Karl Bruckner, Steuerberater „Kleine Option - BSVG“ 2014, S 1 Die Einnahmen aus dem Einstellen fremder Pferde führen im BSVG zu einer zusätzlichen Beitragsgrundlage und idR zu zusätzlichen Beiträgen. IdR erreicht man durch die rechtzeitige, bis 30. 4. für das Vorjahr (nicht verlängerbar)beantragte kleine Beitrags-grundlagenoption eine niedrigere Beitragsgrundlage für die Nebentätigkeiten, wie bei der Berechnung der Bei-träge von den Bruttoeinnahmen. Die Mindestbeiträge auf Basis der Mindestbeitragsgrundlage für die Nebentätigkeit betragen 26,05 % von 729,47 x 12 = 2.280,32 p.a.; Das entspricht einem Bruttoumsatz von 8.753,64/0,3 = 29.178,80 p.a. Karl Bruckner, Steuerberater „Große Option - BSVG“ 2014, S 1 Summe aus Haupt- und Nebenerwerb nach ESt-Bescheid Mindestbeitragsgrundlage PV € 729,47 p.m. (2014) Mindestbeitragsgrundlage UV, KV € 1.370,76 (2014) Zusatzbeitrag von 3 % von den Beiträgen Vollständige Nachbemessung Keine „Vollpauschalierung“ möglich Beachte den Zusammenhang zur LuF PauschVO! Karl Bruckner, Steuerberater Februar 2014 Berechnung der Preiserhöhung aufgrund zusätzlicher Abgaben – nur Umsatzsteuer Für viele Pferdebetriebe stellt sich nun die Frage um welchen Betrag sie den Einstellpreis erhöhen müssen, damit ihnen kein Nachteil erwächst. Diese Berechnung lässt sich sehr einfach durchführen: Alter Einstellpreis x 1,2 abzüglich € 28,80 = neuer Einstellpreis brutto inklusive der neuen 20 % igen Umsatzsteuer. Karl Bruckner, Steuerberater Berechnung der Preiserhöhung aufgrund zusätzlicher Abgaben – Umsatzsteuer u. SozialversicherungBSVG Exakte Formel für Berechnung der Preiserhöhung unter Berücksichtigung der Erhöhung der Sozialversicherungs-beiträge: Neuer Preis = Alter Preis x 5,5314 – 144 4,5314 Karl Bruckner, Steuerberater Ihre Fragen? – Umsatzsteuer u. Sozialversicherung Karl Bruckner, Steuerberater Danke für Ihre Aufmerksamkeit! – Umsatzsteuer u. Sozialversicherung Kontaktdaten: Karl Bruckner [email protected] oder: 0699/19294118, 02782/82513 Grossek Karl (Karl Bruckner & Partner, Herzogenburg) Karl Bruckner, Steuerberater Previous Presentation
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References: § 2
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 § 21
 § 125
 § 17
 Art. 295
 EuGH 
 § 30
 § 23