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Timestamp: 2019-06-26 05:41:26+00:00

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Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.22 DRS 22 – Konzerneigenkapital
Rz. 63 Der am 23.2.2016 bekannt gemachte DRS 22 Konzerneigenkapital regelt erneut die Darstellung der Entwicklung des Konzerneigenkapitals als Bestandteil des Konzernabschlusses gemäß § 297 Abs. 1 HGB und ersetzt damit auch den bereits 2014 vorgelegten E-DRS 29 ersatzlos. Dies wurde notwendig, da das BilRUG nun bereits in dem Standardentwurf vollständig berücksichtigt wurde....mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.19 DRS 19 – Pflicht zur Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises
Rz. 54 Der DRS 19 wurde durch den Deutschen Standardisierungsrat (DSR) am 29.12.2010 verabschiedet und in der deutschsprachigen Fassung gem. § 342 Abs. 2 HGB durch das BMJ am 18.2.2011 bekannt gemacht. Er legt die mit dem BilMoG veränderten Regelungen zur Konzernrechnungslegung bezüglich der Bestimmung von Mutter-Tochterverhältnissen und der daraus folgenden Konsequenzen aus...mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 2.3 Prozess des Standardsettings
Rz. 8 Um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden, wonach die Einbeziehung der Öffentlichkeit in den Standardsetting-Prozess zwingend ist, erfolgen die Entwicklung und Verabschiedung von Verlautbarungen entsprechend internationalem Vorbild in einem Due Process. Die Einzelheiten des Verfahrens sind in § 3 Abs. 2 des Standardisierungsvertrags BMJ-DRSC sowie in § 20 Abs...mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.4 DRS 4 – Unternehmenserwerbe im Konzernabschluss
Rz. 19 Der Standard wurde am 30.12.2000 durch das BMJ gemäß § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht. Die Bekanntmachung der letztmaligen Änderung erfolgte ausgelöst durch das BilMoG am 18.12.2010 durch das BMJ. DRS 4 regelt, wie Unternehmenserwerbe in Konzernabschlüssen darzustellen sind. Der Standard gilt für alle Mutterunternehmen, die nach § 290 HGB, auch in Verbindung mit § 264...mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.8 DRS 8 – Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss
Rz. 26 Der Standard wurde am 29.5.2001 durch das BMJ gemäß § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht. Die Bekanntmachung der letztmaligen Änderung erfolgte am 18.2.2010 durch das BMJ. Rz. 27 Der Standard beschäftigt sich mit der Frage der Bilanzierung von assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss, für die die Equity-Methode gemäß § 311 HGB vorgeschrieben ist, wobei die Equity-Metho...mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.12 DRS 12 – Immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens
Rz. 37 Der Standard wurde am 22.10.2002 durch das BMJ gemäß § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht. Die Bekanntmachung der letztmaligen Änderung erfolgte am 31.8.2005 durch das BMJ. Mit Bekanntmachung des DRÄS 4 gem. § 342 Abs. 2 HGB durch das BMJ am 18.2.2010 wurde der DRS 12 aufgehoben. Er war letztmals anzuwenden auf das Geschäftsjahr, das vor dem oder am 31.12.2009 begann. Gru...mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.14 DRS 14 – Währungsumrechnung
Rz. 42 Der Standard wurde am 4.6.2004 durch das BMJ gemäß § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht. Die Bekanntmachung der geänderten Fassung durch das BMJ erfolgte am 31.8.2005. Mit Bekanntmachung des DRÄS 4 gem. § 342 Abs. 2 HGB durch das BMJ am 18.2.2010 wurde der DRS 14 aufgehoben. Er war letztmals anzuwenden auf das Geschäftsjahr, das vor dem oder am 31.12.2009 begann. Grund de...mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.24 DRS 24 – Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss
Rz. 65 DRS 24 wurde vom BMJV am 23.2.2016 bekannt gemacht. Er konkretisiert die handelsrechtlichen Vorschriften zur Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen und adressiert die in diesem Zusammenhang bestehenden Zweifelsfragen insbesondere zu den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (§ 248 Abs. 2 HGB). Ziel ist es, eine einhe...mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.16 DRS 16 – Halbjahresfinanzberichterstattung
Rz. 44 Am 5.5.2008 hat der DSR den DRS 16 Zwischenberichterstattung verabschiedet, der am 24.7.2008 auf Veranlassung des BMJ im Bundesanzeiger bekannt gemacht wurde. Eine Änderung erfuhr der Standard mit Bekanntmachung am 18.2.2010. Er ersetzt den bis dahin für Zwischenberichterstattung geltenden DRS 6 und war erstmals anzuwenden auf das Geschäftsjahr, das nach dem 31.12.200...mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.9 DRS 9 – Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss
Rz. 31 Der Standard wurde am 11.12.2001 durch das BMJ im Bundesanzeiger bekannt gemacht und regelt die Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss. Die Bekanntmachung der letztmaligen Änderung erfolgte am 18.2.2010 durch das BMJ. Rz. 32 DRS 9 enthält für die Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss das Wahlrecht, ...mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.21 DRS 21 – Kapitalflussrechnung
Rz. 57 DRS 21 wurde vom BMJV am 8.4.2014 im Bundesanzeiger bekannt gemacht und ersetzt DRS 2. Wichtige Änderungen betreffen: die konkrete Zuordnung von erhaltenen und gezahlten Zinsen sowie Dividenden zu den Tätigkeitsbereichen und die Definition des Finanzmittelfonds. Weiterhin werden parallel die direkte und die indirekte Darstellung des Cashflows aus laufender Geschäftstätig...mehr
Deutsche Rechnungslegungs Standards / 3.1.23 DRS 23 – Kapitalkonsolidierung (Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss)
Rz. 64a Der Gesetzgeber hat insbesondere bei der Kapitalkonsolidierung viele Lücken im HGB gelassen, da er prinzipienorientiert nur die Basisfälle geregelt hat. Beispiele dafür sind etwa die Übergangskonsolidierung, die Frage der Abbildung von Veränderungen der Anteile an Tochterunternehmen ohne Statuswechsel oder die Vorgehensweise der Konsolidierung von mehrstufigen Konzer...mehr
Strategische und operative Finanzierungsalternativen / 5 Literaturhinweise
Achleitner/Kaserer/Günther/Volk, Die Kapitalmarktfähigkeit von Familienunternehmen. Unternehmensfinanzierung über Schuldschein, Anleihe und Börsengang, http://www.familienunternehmen.de/media/public/pdf/studien/sfu_studie_kapitalmarktfaehigkeit-von-familienunternehmen_ebook.pdf. 30.03.2011. Brühl, Finanzierungstrends 2010, Finance, April 2010, S. 72 – 73. FAZ, Der Mittelstand ...mehr
Economic Value Added / 1 Komponenten des EVA
Kerngedanke des Konzepts ist die Ermittlung eines betrieblichen Übergewinns (Residualgewinn), in dem bereits die gesamten Kapitalkosten des Unternehmens enthalten sind. Dieser Übergewinn kann die Grundlage für eine variable Managementvergütung bilden. Ergänzend hierzu wird der Übergewinn vor allem zur Unternehmensbewertung oder zur Bewertung einzelner Investitionen verwendet...mehr
§ 9 Steuerrechtliche Hinweise / A. Überblick
Rz. 1 Im Insolvenzverfahren treffen die allgemeinen steuerlichen Vorschriften auf die Regelungen der Insolvenzordnung, was in vielen Konstellationen zu bislang ungeklärten Rechtsproblemen führt, da die Insolvenzordnung spezifisch steuerrechtliche Regelungen nicht enthält, sondern lediglich darauf verweist, dass die handels- und steuerrechtlichen Pflichten des Schuldners zur ...mehr
§ 6 Anwalt als Schuldnervertreter / 1. Grundlagen
Rz. 3 Die Unternehmensleitung selbst ist gehalten, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens sorgfältig im Auge zu behalten. Dazu gehört ein jederzeitiger Überblick über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens. Für Aktiengesellschaften sieht § 91 Abs. 2 AktG explizit vor, dass der Vorstand geeignete Maßnahmen zu treffen hat, insbesondere ein Überwachun...mehr
§ 4 Wirkungen des Verfahrens / X. Vermögensübersicht
Rz. 75 Der Insolvenzverwalter hat gem. § 153 Abs. 1 S. 1 InsO auf den Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine geordnete Übersicht aufzustellen, in der die Gegenstände der Insolvenzmasse und die Verbindlichkeiten des Schuldners aufgeführt und einander gegenübergestellt werden. Die Vermögensübersicht i.S.v. § 153 Abs. 1 InsO wird bisweilen als Insolvenzeröffnungsb...mehr
§ 3 Formen des Insolvenzverfahrens / I. Nachlassinsolvenzverfahren
Rz. 52 Das Nachlassinsolvenzverfahren ist ein Sonderinsolvenzverfahren über einen abgegrenzten Teil des Vermögens. Soweit im Abschnitt über Nachlassinsolvenzverfahren keine Sonderregelungen vorgesehen sind, finden die Bestimmungen über das Regelinsolvenzverfahren Anwendung. Nicht zu Unrecht wird darauf hingewiesen, dass Nachlassinsolvenzverfahren – wie die recht hohen Quoten...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung
1 Einführung Rz. 1 Wertschöpfungsrechnungen finden sich in den Geschäftsberichten zahlreicher Konzerne. Sie bilden sowohl in der HGB- als auch in der IFRS-Rechnungslegung eine freiwillige Information. Im Gegensatz zu Erfolgs-, Erfolgsstruktur- oder Rentabilitätsanalysen, die stets als Erfolg den auf die Anteilseigner entfallenden Gewinn bzw. Cashflow ansehen, stellt die Werts...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 3.2 IFRS-Rechnungslegung
Rz. 20 Erstellt das nach IFRS rechnungslegende Unternehmen den GuV-Abschnitt der GuV- und sonstigen Gesamtergebnisrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren, so kann die additive Wertschöpfungsrechnung mit folgenden Einschränkungen analog zum HGB abgeleitet werden. Der Wertschöpfungsanteil, welcher auf den Fiskus entfällt, lässt sich nicht vollständig ableiten. Im Gegensatz zu ...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 3 Möglichkeiten und Grenzen der Ableitung der Wertschöpfungsrechnung aus der GuV-Rechnung in der HGB- und IFRS-Rechnungslegung
3.1 HGB-Rechnungslegung Rz. 17 Sofern die Wertschöpfungsrechnung auf Basis von Aufwendungen und Erträgen durchgeführt werden soll, lassen sich – in einer unternehmensbezogenen Betrachtungsweise – die für die additive Wertschöpfungsermittlung benötigten Komponenten im Wesentlichen vollständig aus dem GuV-Gliederungsschema nach dem Gesamtkostenverfahren entnehmen. Eine gewisse ...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 3.1 HGB-Rechnungslegung
Rz. 17 Sofern die Wertschöpfungsrechnung auf Basis von Aufwendungen und Erträgen durchgeführt werden soll, lassen sich – in einer unternehmensbezogenen Betrachtungsweise – die für die additive Wertschöpfungsermittlung benötigten Komponenten im Wesentlichen vollständig aus dem GuV-Gliederungsschema nach dem Gesamtkostenverfahren entnehmen. Eine gewisse Einschränkung besteht f...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 1 Einführung
Rz. 1 Wertschöpfungsrechnungen finden sich in den Geschäftsberichten zahlreicher Konzerne. Sie bilden sowohl in der HGB- als auch in der IFRS-Rechnungslegung eine freiwillige Information. Im Gegensatz zu Erfolgs-, Erfolgsstruktur- oder Rentabilitätsanalysen, die stets als Erfolg den auf die Anteilseigner entfallenden Gewinn bzw. Cashflow ansehen, stellt die Wertschöpfungsana...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 2 Grundlagen der Wertschöpfungsrechnung
2.1 Begriff der Wertschöpfung Rz. 3 Die Wertschöpfung gibt aus betriebswirtschaftlicher Sicht den Wertezuwachs an, der von einem Unternehmen über die von anderen Betrieben bezogenen Vorleistungen hinaus erwirtschaftet wird. Die Wertschöpfung kann damit anschaulich als die Eigenleistung des Betriebs bzw. Unternehmens bezeichnet werden. Volkswirtschaftlich zeigt die Wertschöpfu...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 4 Ableitung der Wertschöpfungsrechnung aus der nach der direkten Methode erstellten Kapitalflussrechnung
4.1 Möglichkeiten und Ausgestaltung Rz. 25 Ein Hauptkritikpunkt an der aus der GuV-Rechnung abgeleiteten Wertschöpfungsrechnung besteht darin, dass die Ergebnisse der Wertschöpfungsrechnung unter anderem vom zugrunde liegenden Rechnungslegungssystem abhängen. Falls man diese Schwäche vermeiden will, bietet es sich an, die Wertschöpfungsrechnung aus der Kapitalflussrechnung ab...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 5 Kennzahlen der Wertschöpfung und ihre Aussagefähigkeit
5.1 Wertschöpfungsquote Rz. 33 Die Wertschöpfungsquote ist als Quotient aus Wertschöpfung und der Gesamtleistung definiert. Die Gesamtleistung ermittelt sich nach dieser Formel im Gesamtkostenverfahren als Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, sonstigen betrieblichen...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 5.2 Wertschöpfungsproduktivitäten
Rz. 36 Die Wertschöpfung eignet sich zur Messung von Produktivitäten, insbesondere zur Messung partieller Produktivitäten, wie beispielsweise der Messung der Arbeitsproduktivität, der Maschinenproduktivität oder der Materialproduktivität. Rz. 37 Zu den Kennzahlen, welche die Arbeitsproduktivität messen, zählen die Wertschöpfung je Mitarbeiter sowie der Mehrwert je Mitarbeiter...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 2.1 Begriff der Wertschöpfung
Rz. 3 Die Wertschöpfung gibt aus betriebswirtschaftlicher Sicht den Wertezuwachs an, der von einem Unternehmen über die von anderen Betrieben bezogenen Vorleistungen hinaus erwirtschaftet wird. Die Wertschöpfung kann damit anschaulich als die Eigenleistung des Betriebs bzw. Unternehmens bezeichnet werden. Volkswirtschaftlich zeigt die Wertschöpfung den Anteil eines Wirtschaf...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 4.2 Aussagefähigkeit
Rz. 29 Unter Rz. 25 wurde bereits erwähnt, dass die auf Zahlungsmittelströmen basierende Wertschöpfung(srechnung) nicht von dem jeweils zugrunde liegenden System an Bilanzierungs- und Bewertungsregeln abhängt. Vorteilhaft ist weiterhin, dass diese Form der Wertschöpfungsrechnung die an einzelne Wertschöpfungsadressaten geleisteten Zahlungen aufzeigt, unabhängig ob diese im (...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 5.1 Wertschöpfungsquote
Rz. 33 Die Wertschöpfungsquote ist als Quotient aus Wertschöpfung und der Gesamtleistung definiert. Die Gesamtleistung ermittelt sich nach dieser Formel im Gesamtkostenverfahren als Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, sonstigen betrieblichen Erträgen, Zins- und Fi...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 5.3 Wertschöpfungsrentabilitäten
Rz. 40 Darüber hinaus können auf Basis der Wertschöpfung als Einsatzfaktor Rentabilitätskennzahlen errechnet werden. Obwohl diese aufgrund der Dominanz des Shareholder Value im Vergleich zum Stakeholder Value in der Praxis nicht verbreitet sind, weisen diese im Vergleich mit den umsatzbasierten Rentabilitätskennzahlen den Vorteil auf, dass sie sich insbesondere für den Vergl...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 6 Erweiterung der Wertschöpfungsrechnung zur gesellschaftsbezogenen Berichterstattung
Rz. 41 Die in den meisten Geschäftsberichten zu findende Wertschöpfungsrechnung beschränkt sich auf die Leistungsaustauschbeziehungen zwischen dem Unternehmen und seiner unmittelbaren Umwelt (Umwelt im engeren Sinne), mit der marktmäßige oder zumindest marktähnliche Austauschbeziehungen bestehen. Als Datenbasis der in den Geschäftsberichten veröffentlichten Wertschöpfungsrec...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 2.2 Aufbau der Wertschöpfungsrechnung
Rz. 6 Die Wertschöpfungsrechnung kann grundsätzlich mittels jeder monetären Bewegungsrechnung kalkuliert werden. Die auf einer Kosten- und Leistungsrechnung basierende Wertschöpfungsrechnung bezweckt die Ermittlung der Wertschöpfung aus dem betrieblichen Kerngeschäft und deren Verteilung auf die an der Unternehmung Beteiligten. Falls sich die Wertschöpfung auf die in sämtlic...mehr
Wertschöpfungsrechnung: Rechnungslegung / 4.1 Möglichkeiten und Ausgestaltung
Rz. 25 Ein Hauptkritikpunkt an der aus der GuV-Rechnung abgeleiteten Wertschöpfungsrechnung besteht darin, dass die Ergebnisse der Wertschöpfungsrechnung unter anderem vom zugrunde liegenden Rechnungslegungssystem abhängen. Falls man diese Schwäche vermeiden will, bietet es sich an, die Wertschöpfungsrechnung aus der Kapitalflussrechnung abzuleiten. Für die Erstellung der Ka...mehr
Außerbilanzielle Korrekturen / 4.3 Fremdvergleich
Rz. 235 Entsprechen die Rechtsbeziehungen zwischen verschiedenen Personen nicht einem Fremdvergleich, liegt die Schlussfolgerung nahe, dass es sich nicht um eine Leistungsbeziehung, sondern eine verschleierte Einkommensverwendung handelt. Das Steuerrecht erkennt diese einem Fremdvergleich nicht entsprechenden Vereinbarungen i. d. R. unabhängig von der zivilrechtlichen Wirksa...mehr
AGS 11/2016, Ablehnung der Kostenerstattung bei Möglichk ... / 2 Aus den Gründen
Die Klage ist in Form der Anfechtungs- und Leistungsklage statthaft und zulässig, im Ergebnis aber unbegründet. Die Klägerin war wegen Zeitablaufs nicht berechtigt, weitere Gebühren von dem Beklagten zu fordern. Nach § 63 Abs. 2 SGB X sind die Gebühren und Auslagen eines Rechtsanwalts im Vorverfahren erstattungsfähig, wenn die Zuziehung eines Bevollmächtigten notwendig war. G...mehr
Kontenrahmen: Anforderungen nach HGB, IFRS und EStG / 4.4 Sachverhalte bei der Umstellung der Kontenrahmen von HGB auf IFRS
Rz. 24 Die Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS führt immer zu einer Anpassung der Kontenrahmen, da zahlreiche Unterschiede in Ansatz, Bewertung und Ausweis bei Rechnungslegung nach HGB und IFRS bestehen. Das hat zur Folge, dass bei der Umstellung der Buchführung von HGB auf IFRS entweder zusätzliche Konten im Kontenrahmen gebildet oder Konten gelöscht werden müssen. So si...mehr
Kontenrahmen: Anforderungen nach HGB, IFRS und EStG / 7 Schrifttum
Auer, B./Hölscher, L. (Hrsg.), Grundkurs Buchführung: Prüfungsrelevantes Wissen verständlich und praxisgerecht – Mit ergänzendem Übungsteil kostenlos im Internet, 3. Aufl., Wiesbaden 2010 Bechtel, W./Brink, A., Einführung in die moderne Finanzbuchführung – Buchungs- und Abschlusstechnik, EDV-Buchführung, 10. Aufl., München Bertram, K./Brinkmann, R./Kessler, H./Müller, S. (Hrsg...mehr
Kontenrahmen: Anforderungen nach HGB, IFRS und EStG / 6 Fazit
Rz. 35 Kontenrahmen und Kontenpläne sind wichtige Instrumente zur technischen Unterstützung des Rechnungswesens. Durch die Festlegung auf ein bestimmtes Format und ggf. zusätzliche Konten ergeben sich einerseits weitreichende Auswirkungen auf die Auswertungsmöglichkeiten in der Kosten- und Leistungsrechnung bzw. im Controlling. Andererseits sind bei der laufenden Pflege und ...mehr
Kontenrahmen: Anforderungen nach HGB, IFRS und EStG / 4 Grundsatzfragen bei Umstellung der Buchführung von HGB auf IFRS
Rz. 13 Die pflichtgemäße oder freiwillige Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IFRS stellt einen komplexen Prozess dar, der von Unternehmen nicht unterschätzt werden sollte. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Anpassung des Zahlenwerkes, sondern um eine Umstellung des gesamten Rechnungswesens. Bei der Umstellung der Buchführungsmethodik sind grundsätzlich die folge...mehr
Verpflichtung zur Jahresabrechnungserstellung ist als unvertretbare Handlung zu vollstrecken
Begriff Die Verurteilung des Verwalters einer Wohnungseigentümergemeinschaft zur Erstellung einer Jahresabrechnung nach § 28 Abs. 3 WEG für Kalenderjahre, in denen er die Verwaltung geführt hat, ist als Verurteilung zur Vornahme einer nicht vertretbaren Handlung gemäß § 888 Abs. 1 Satz 1 ZPO durch Androhung von Zwangsmitteln und nicht als Verurteilung zur Vornahme einer ver...mehr
§ 1 Die elterliche Sorge / c) Gerichtliche Maßnahmen
Rz. 216 Die Verletzung der Pflicht zur Vermögenssorge löst vorrangig einen Schadensersatzanspruch nach § 1664 BGB aus. Parallel ergeben sich aus § 1667 BGB mögliche Anordnungen, um das Kind künftig vor einem elterlichen Fehlverhalten zu schützen. Bevor Maßnahmen nach § 1666 BGB ergriffen werden können, ist regelmäßig zunächst von den – milderen – in § 1667 BGB aufgezeigten M...mehr
§ 1 Die elterliche Sorge / V. Ruhen und Ende der Vermögenssorge
Rz. 162 Ruht die Vermögenssorge nach den §§ 1673, 1674 Abs. 1 BGB, ist sie nach §§ 1666, 1667 BGB entzogen worden oder endet sie durch Eintritt der Volljährigkeit des Kindes, so sind die Eltern verpflichtet, das Vermögen herauszugeben und auf Anforderung über die Verwaltung Rechenschaft abzulegen (§ 1698 Abs. 1 BGB). Rz. 163 Soweit es um die Nutzungen des Vermögens geht, gilt...mehr
§ 1 Forderungspfändung / a) Urkundenherausgabe
Rz. 148 Nach Überweisung der gepfändeten Forderung hat der Gläubiger das Recht auf Herausgabe der zur Geltendmachung der Forderung erforderlichen Urkunden (§ 836 Abs. 3 S. 1 ZPO). Vollstreckungstitel ist der zugestellte Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. Die benötigten Urkunden sind für die Herausgabevollstreckung durch den Gerichtsvollzieher gem. § 883 Abs. 1 ZPO in dem ...mehr
§ 12 Jugendhilferechtliche Schnittstellen zwischen Famil ... / 1. Die Beistandschaft
Rz. 150 Zum 1.7.1998 ist das sog. Beistandschaftsgesetz in Kraft getreten. Die bis dahin bestehende gesetzliche Amtspflegschaft wurde durch die Beistandschaft ersetzt, die unverändert jedoch durch das Jugendamt wahrgenommen wird. Während sich die ursprüngliche Amtspflegschaft allein auf Kinder erstreckte, die außerhalb einer formgültigen Ehe geboren waren, kann die Beistands...mehr
Gesamtkostenverfahren / 2 Wie ermittelt man die Leistung eines Unternehmens?
Die Leistung eines Unternehmens setzt sich im Gesamtkostenverfahren aus den erzielten Nettoumsätzen und den Bestandsveränderungen der fertigen und halbfertigen Erzeugnisse zusammen. Der Nettoumsatz errechnet sich aus dem fakturierten Umsatz abzüglich der Erlösschmälerungen wie Skonti, Boni oder nachträgliche Rabatte und Preisreduktionen. Der Wert ist relativ einfach den Kont...mehr
GmbH-Geschäftsführer: Anstellungsvertrag / 6.1 Sorgfaltspflichten und übernommene Arbeitgeberpflichten
Der Sorgfaltsmaßstab des Geschäftsführers ist in § 43 GmbHG festlegt. Danach hat der Geschäftsführer bei der Erfüllung seiner Aufgaben die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns einzuhalten. Er haftet unbeschränkt persönlich mit seinem Privatvermögen, wenn er hiergegen verstößt. Trotzdem sollten seine Sorgfaltspflichten, ebenso wie seine sozialversicherungs- und steuerrec...mehr

References: § 297
 § 342
 § 3
 § 20
 § 342
 § 290
 § 264
 § 342
 § 311
 § 342
 § 342
 § 342
 § 342

§ 9

§ 6
 § 91

§ 4
 § 153
 § 153

§ 3
 § 63
 § 28
 § 888

§ 1
 § 1664
 § 1667
 § 1666
 § 1667

§ 1

§ 1
 § 883

§ 12
 § 43