Source: https://issuu.com/boulevardbaden/docs/stadtzeitung__ausgabe_07__2013
Timestamp: 2017-03-23 14:51:43+00:00

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StadtZeitung, Ausgabe 07, 2013 by Röser Media - issuu
Als erstes Freibad Deutschlands öffnet das Sonnenbad
Am Albgrün entsteht ein die
Generationen übergreifendes Wohnprojekt. Seite 3
Das ZKM zeigt derzeit apokalyptische Collagen von
Du Zhenjun.
KMK-Geschäftsbereich erreichte 2012 Zahlen aus dem Rekordjahr:
Stadt ist Spitze in Sachen Kongresse
Auch in diesem Jahr gehen vielfältige Veranstaltungen in Karlsruhe über die Bühne
Der Geschäftsbereich Kongress
der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) erreichte
2012 die Zahlen aus dem Rekordjahr 2011. Insgesamt 257 Gastveranstaltungen, darunter 120 Gastkongresse, fanden im vergangenen Jahr in den Räumlichkeiten
der KMK statt. Mit 225 000 Personen blieb die Zahl der Besucher
dabei auf einem hohen Niveau.
Im Jahr 2011 reisten 236 500 Besucher zu den insgesamt 261 Gastveranstaltungen an. Der Grund für
die Differenz von 2012 gegenüber
dem Vorjahr liegt bei der Sanierung der Schwarzwaldhalle, die
einen zentralen Veranstaltungsort
für den Geschäftsbereich der
KMK darstellt. Bei dem Vergleich
wurde der Ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall ausgeklammert, der im Jahre 2011 einmalig in Karlsruhe tagte.
„Das Ergebnis zeigt, dass sich
unsere konsequente Marketingund Akquisestrategie, die den Fokus auf die Kompetenzen des
Standorts legt, auszahlt. Mit führenden lokalen Einrichtungen aus
leisten wir einen wichtigen Beitrag für das Renommee Karlsruhes
über die regionalen Grenzen hinaus“, betonte KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz.
Sowohl rück- als auch vorausblickend zeigt sich, dass vor allem
Kongresse und Tagungen aus den
KONGRESSZENTRUM: Insgesamt 257 Gastveranstaltungen lockten
im Jahr 2012 zahlreiche Besucher nach Karlsruhe. Fotos (3): Fränkle
Bürger können am Festakt teilnehmen / Ab heute Tickets
Mit einem Festakt unter der Regie des Performance-Designers
Enno-Ilka Uhde verabschiedet die
Stadt Karlsruhe am Donnerstag,
28. Februar, um 18 Uhr im Johannes-Brahms-Saal der Stadthalle
am Festplatz Oberbürgermeister
Heinz Fenrich nach 14 Jahren als
Stadtoberhaupt offiziell aus seinem Amt. Bei der Verabschiedung
mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und zahlreichen weiteren prominenten Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und öffentlichem Leben
Wunsch von OB Heinz Fenrich
auch Karlsruher Bürgerinnen und
Bürger teilnehmen. Dazu stellt die
Stadt ein begrenztes Kontingent
an Bürgerkarten bereit.
Diejenigen, die an der feierlichen Verabschiedung von OB
Heinz Fenrich teilnehmen wollen,
können sich ab dem heutigen
Freitag, 15. Februar, jeweils eine
Karte an der Pforte des Rathauses
am Marktplatz, beim Stadtamt
Durlach oder bei den Ortsverwaltungen in den Stadtteilen bei Angabe von Name und Adresse persönlich abholen. Solange der Vorrat reicht. Diese Karte gilt dann als
Einlasskarte für eine Person zum
Festakt am 28. Februar.
Kompetenzfeldern IT, Wissenschaft, Medizin, Recht sowie Handel und Gesellschaft gewonnen
werden konnten. So zog der Kongress „airbag“ des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie
(ICT) als größter Kongress rund
um die Technologien zu Airbags
im Automobil hohe internationale
Aufmerksamkeit auf sich. Großes
Medieninteresse erzielte der FDPBundesparteitag in der Messe
Karlsruhe. Einen Ausbau erfährt
das Kompetenzfeld Medizin. Erstmals wird der Pflegekongress des
Städtischen Klinikums im Oktober
im Kongresszentrum abgehalten.
Passend zum Wissenschaftsfestival „Effekte“ der Stadt stehen
zukunftsweisende Technologieund Energieforschungskongresse
im Kalender der KMK.
Im Mai dieses Jahres suchen renommierte Forscher auf der „International Conference on Materials for Energy“ nach Lösungen für
die Energiespeicherung, -umwandlung sowie für den Energietransport und die Energieeffizienz. Mittelpunkt der Konferenz
sind unter anderem Solar- und
Kraftwerktechnik. Veranstalter ist
die Dechema, Gesellschaft für
Chemische Technik und Biotechnologie, in Kooperation mit dem
(KIT). Im selben Monat tauschen
sich zudem 1 500 internationale
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich Robotertechnologie auf der Icra aus, der
„International Conference on Robotics and Automation“.
Weitere Infos zum Geschäftsbereich Kongresse unter: www.kongress-karlsruhe.de.
der Belchenstraße
Das Tiefbauamt plant, die Fahrbahndecke in der Belchenstraße
im Weiherfeld ab Montag, 18. Februar, zu erneuern und die Haltestelle behindertengerecht auszubauen. Außerdem wird die Stadtentwässerung saniert. Während
der Arbeiten, die an der Straße
Links der Alb beginnen, ist die
Belchenstraße in mehreren Abschnitten gesperrt. Die Buslinie 52
wird in dieser Zeit über den Scheibenhardter Weg und die Wehrastraße umgeleitet. Für die Haltestelle Enzstraße wird Links der Alb
auf Höhe der Belchenstraße ein
Ersatzstopp eingerichtet. Die Arbeiten dauern nach Auskunft des
Tiefbauamts bis Ende Juni.
Die fünfte Jahreszeit ist vorbei.
Die Narren haben ihre Herrschaft beendet. Am Aschermittwoch haben sie dies beweint und
allenthalben Heringe verspeist.
Am Tag zuvor haben sie sich feiernd ein letztes Mal aufgebäumt,
etwa mit einem Narrenmarkt
und der feierlichen Festnachtsverbrennung am Fastnachtsdienstag in Grötzingen und Durlach. Oder mit dem großen Umzug durch die Karlsruher Innenstadt. An den sich ebenfalls ein
traditionelle Fastnachtsverbren-
nung angeschlossen hat. Bevor
sie, bedingt durch die Baustellen
in der City, vorläufig zum letzten
Mal Aufstellung auf dem Adenauerring genommen haben und
durch Kaiser- und Karlstraße
zum Festplatz gezogen sind, waren Abordnungen der teilnehmenden Gruppen im Rathaus am
Marktplatz, in dem sie Michael
Obert empfangen hat.
Der Bürgermeister ist aktiver
Karnevalist und versierter Büttenredner. Nicht nur dies hat ihn
dazu qualifiziert, den Narren um
FKF-Präsident den Rathausschlüssel wieder zu entwinden,
den sie am 11.11. beim Sturm auf
das Rathaus OB Heinz Fenrich
„geklaut“ hatten.
Oberts Begrüßung fiel in geschliffenen Reimen aus. Dabei
schimpfte er auf die Fastnachter,
die während ihrer Regentschaft
überhaupt nichts auf die Reihe
gebracht hätten. Kein Loch in
der Stadt und im Stadtsäckel sei
gestopft. Schließlich sein Ruf:
„Wir haben ihn wieder!“ Den
Schlüssel (unser Bild).
RendezVino bietet Köstlichkeiten im Rahmen der Inventa
Besuch der Lifestyle-Messe Inventa mit einem Bummel durch das
Genussangebot der RendezVino
aufgelockert oder abgeschlossen.
Von Donnerstag, 21., bis Sonntag,
24. Februar, ist es wieder so weit,
dann werden in der Messe Karlsruhe edle Tropfen und leckere
Schlemmereien kredenzt.
Nicht nur Winzer aus Baden, der
Pfalz und Rheinhessen stellen ihre
Erzeugnisse vor, es gibt ebenso
Weine aus anderen Anbaugebieten, Sekte, Edelbrände und Liköre. Delikatessen runden das Angebot der RendezVino ab: Hier sind
verschiedene Senfsorten, Frucht-
und Balsamessige sowie Öle zu
finden. Akzente setzen Spezialitäten wie die Feinkost von der Trüffelmanufaktur und frisch im Mörser zubereitetes Pesto von Sergio
Muto, dem Pestoweltmeister 2012.
Auch Kakao-, Kaffee- und Schokospezialitäten kommen auf der
RendezVino nicht zu kurz.
Etwas Besonderes ist das filigran gearbeitete Schokowerk von
Schokomell, denn es ist in der Darstellung so präzise, dass es den
nachgemachten Originalen, wie
etwa Schlüsseln oder Werkzeugen
Die Messehallen sind täglich von
bietet die RendezVino. Foto: kmk
KIT ist unverzichtbarer Impulsgeber
Autofrei mit
dem Fastenticket
Denjenigen, die der Umwelt
und der Gesundheit zuliebe in
der Fastenzeit auf das Auto
verzichten wollen, bietet der
(KVV) mit dem ökumenischen
Ausschuss der evangelischen
und katholischen Kirche in
Karlsruhe und den örtlichen
Umweltverbänden wieder ein
„Fastenticket“ an. Damit kann
eine Person in der Zeit bis
Ostermontag, 1. April, beliebige sieben aufeinander folgende Tage lang zum Preis für 23
Euro das komplette KVV-Netz
nutzen. An Sonn- und Feiertagen darf die Familie gratis mitfahren. Erhältlich ist das „Fastenticket“ in den Karlsruher
Kundenzentren am Marktplatz (Weinbrennerhaus), und
am Hauptbahnhof sowie an
den meisten Verkaufsstellen.
Der Rathausschlüssel ist wieder zurück
Studie belegt wirtschaftliche, kulturelle und soziale Bedeutung für gesamte Region
IMAGETRÄGER UND MOTOR DER KONJUNKTUR: Eine Studie verdeutlicht den hohen Stellenwert des KIT in Sachen Innovationskraft.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist ein bedeutender
Konjunkturmotor für Stadt und
Region und wird von der Bevölkerung als renommierter Imageträger mit großer Bedeutung für die
wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung wahrgenommen. Das ist eine Kernaussage in
der 134 Seiten umfassenden Studie „Das Karlsruher Institut für
Technologie – Impulsgeber für
Karlsruhe und die Region“, die
jetzt vom Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung
(IWW) des KIT vorgelegt wurde.
„Die Ergebnisse deuten auf ein
durchaus erfolgreiches Zusammenspiel einer national führenden
Forschungseinrichtung mit einer
im bundesweiten Vergleich sehr
gut aufgestellten Region hin“, so
die Herausgeber der Studie, Professor Jan Kowalski und Professor
Axel Schaffer. Mit mehr als 9 000
Beschäftigten ist das KIT einer der
größten Arbeitgeber in der gesamten TechnologieRegion Karlsruhe
(TRK). Rund 300 Millionen Euro
fließen jährlich in den regionalen
werden etwa 2 900 weitere Arbeitsplätze geschaffen.
Dem KIT kommt zudem eine
zentrale Rolle bei der Erzeugung
von Wissen und dessen Verteilung
zu. „Die Studie verdeutlicht den
Stellenwert des KIT für die Innovationskraft und die wirtschaftliche Dynamik der TRK insgesamt
eindrücklich“, urteilt TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz.
Nahezu 90 Prozent der wissensbasierten Unternehmen in der
TRK gestehen dem KIT einen hohen (46 Prozent) oder spürbaren
(40 Prozent) Stellenwert als Impulsgeber für Innovationen zu.
„Das KIT bietet noch erhebliche
Potenziale für wirtschaftliche In-
novationsimpulse in die Region.
Diesen Prozess gilt es gemeinsam
zu beflügeln“, erklärt Michael
Kaiser, Wirtschaftsförderung.
In einer repräsentativen Befragung gehört das KIT zu den wichtigsten Imageträgern. Über die
Hälfte der Befragten sehen Karlsruhe als typische Studentenstadt.
Im Vergleich zu Mannheim und
Stuttgart hat Karlsruhe besonders
bei den 16- bis 29-Jährigen die
Nase weit vorn. Hinzu kommt,
dass 80 Prozent angeben, die Studierenden trügen zur Verjüngung
der Stadt bei und gut 68 Prozent
schreiben ihnen eine prägende
Rolle für das kulturelle Leben zu.
„Die Studierenden tragen im
Urteil der Menschen dazu bei,
dass Karlsruhe jung, dynamisch
und modern bleibt. Dies sind entscheidende Vorteile im Wettbewerb um Fachkräfte“, so Norbert
Käthler, Stadtmarketing.
NR. 7 · FREITAG, 15. FEBRUAR 2013
Stadtteilkonferenz Mühlburg:
Zentrum für die Bürger
Stadt stellt Maßnahmen der nächsten zwei Jahre vor
Welche Maßnahmen in der
Rheinstraße und in der Lameystraße auf sie zukommen, erfahren die
Bürgerinnen und Bürger auf der
Stadtteilkonferenz. Die Sanierung
und Umgestaltung dieser beiden
Straßen sind ein Schwerpunkt der
Bautätigkeiten. Ebenfalls auf der
Tagesordnung stehen das Bürgerzentrum Mühlburg und die Erneuerung von Spielplätzen für die
Kleinen. Der Informationsabend
beginnt um 19 Uhr im Jung-Stilling-Saal in der Sedanstraße 20 in
Mühlburg. Nach der Begrüßung
durch Bürgermeister Obert folgt
der Tagesordnungspunkt „Aktuelles“. Das Bürgerzentrum Mühlburg, der Stand der baulichen
Maßnahmen und Planungen im
Mühlburg sowie die Baumaßnahmen im öffentlichen Straßenraum
sind als weitere Programmpunkte
vorgesehen. Anschließend werden die Anwesenden über die
Grün- und Freiflächen informiert.
Der Karlsruher Stadtteil Mühlburg wird im Rahmen des BundLänder-Programms
Stadt“ gefördert. In einem breiten
Beteiligungsprozess haben die
Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, Wohnungseigentümer, Einrichtungen und Vereine
gemeinsam mit der Stadtverwaltung Projekte für den Stadtteil entwickelt, die nun Schritt für Schritt
Cup im Wölfle
nach Sakarya
der Stadt hat in Zusammenarbeit
mit den Evangelischen Frauen in
Baden, der Evangelischen Akademie in Baden und dem Stadtjugendausschuss einen Info-Abend
zum neuen Transplantationsgesetz organisiert. Er findet nächsten
Mittwoch, 20. Februar, um 20 Uhr
im Jubez-Café am Kronenplatz 1
statt. Fachleute und Beteiligte informieren dabei über Rechtsgrundlagen, Verfahren sowie Erfahrungen und beantworten Fragen.
Der Förderverein Freibad Wolfartsweier richtet am Samstag, 16.
März, von 14 bis 18 Uhr in der
Stupfericher Jako-Arena ein Fußball-Benefizturnier zum Erhalt des
„Wölfle“ aus. Mitkicken können
Firmen-, Vereins- und Freizeitmannschaften. Das Startgeld beträgt 50 Euro pro Mannschaft. Anmeldungen nimmt Markus Bentele bis 2. März telefonisch unter der
Rufnummer 40 84 19 entgegen
m-bentele@versanet.de.
In der Meldung zur Reise in die
an einer Städtepartnerschaft interessierte türkische Stadt Sakarya,
in der StadtZeitung vom 1. Februar gab es in der Mail-Adresse einen Tippfehler. Wer an der Fahrt
in die Stadt nahe des Schwarzen
Meers samt Besuch von Istanbul
teilnehmen will, bekommt Auskünfte bei Manfred Bilger über
Telefonnummer 86 26 95 oder per
E-Mail an: Manfred.bilger@googlemail.com sowie über www.freundeskreis-karlsruhe-sakarya.com.
Im Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg führt Eva Unterburg am Sonntag, 17. Februar, ab
15 Uhr Familien durch die Ausstellung „750 Jahre Hohenwettersbach – Ein Stadtteil im Laufe
der Jahrhunderte.“ Die Schau
lässt durch Fotos, Pläne und Objekte die facettenreiche Geschichte des Ortes, der 1706 in den Besitz
des Karlsruher Stadtgründers Karl
Wilhelm gelangte, im Laufe der
Jahrhunderte lebendig werden.
Mühlburg unter dem Vorsitz von
Bürgermeister Michael Obert findet am kommenden Mittwoch, 20.
Februar, um 19 Uhr statt. Neben
der Vorstellung der baulichen
Maßnahmen, die 2013 und 2014 in
Mühlburg umgesetzt werden und
deren Bauzeiten, steht das Bürgerzentrum im Mittelpunkt.
GESTALTEN: Auch die geplanten Baumaßnahmen in der Rheinstraße und in der Lameysraße mit Lameyplatz (unser Bild) stehen bei der Stadtteilkonferenz Mühlburg auf der Tagesordnung.
Sonnenbad öffnet / Mit Schal und Mütze ins Wasser
Am Freitag, 22. Februar, ist es
wieder so weit, das Freibad Sonnenbad öffnet seine Pforten. Unter seinem teilüberdachten Becken lassen sich hier lange vor der
normalen Freibadsaison Bahnen
ziehen. Beheizte Umkleideräume,
Sauna, warme Trockenbereiche
und die Gastronomie stehen auch
zur Verfügung. Und wer möchte,
kann am 22. Februar um 10 Uhr
mit Mütze, Schal und Handschuhen „vom Winter in den Frühling
springen“ und die ersten Züge
der Saison im 28 Grad warmen
bei Bioabfall mit
Die Stadt Karlsruhe will ihre
Bioabfallsammlung und -verwertung ausweiten und verbessern.
Einen Bericht dazu hat der Umweltausschuss entgegengenommen. Weitere Untersuchungen –
auch zu einer möglichen Vergabe
an ein Privatunternehmen – laufen
derzeit (siehe StadtZeitung Ausgabe 6). Vor der grundsätzlichen
Entscheidung zum weiteren Vorgehen schlägt die Verwaltung vor,
abhängig vom Ergebnis der Untersuchung eine Beteiligung der
Bürgerinnen und Bürger durchzuführen, bei der auch Vorschläge
für weitere Standorte und Verfahren erörtert und eine Empfehlung
an den Gemeinderat ausgesprochen werden können.
Becken schwimmen. An diesem
Tag ist der Eintritt ins Sonnenbad
frei. Geöffnet hat das Freibad
Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Diese Öffnungszeiten gelten bis 8.
Mai. Auch die Freibadsaisonkarten sind dort schon erhältlich, im
Rappenwört,
Freibad Rüppurr und Turmbergbad ab 9. Mai. Weitere Infos zum
Sonnenbad: www.ka-baeder.de.
UND HOPP: Am 22. Februar eröffnet das Sonnenbad seine FreibadSaison. Wer will, darf mit Mütze, Schal und Handschuhen ins Nass.
Pamina-Region neu entdecken
Grenzüberschreitende VHS zeigt Vielfalt des Kulturlebens beiderseits des Rheins
Am 1. März startet das neue Programm der UP Pamina VHS mit einem Stammtisch auf Französisch
und einem Vortrag über deutschfranzösische Missverständnisse.
Nach dem Motto „Wer den Nachbarn besser kennenlernen will,
muss zunächst dessen Sprache
sprechen“ bilden wieder zahlreiche Französischkurse das Herzstück des Programms.
Daneben werden Entdeckungstouren in alle Teilregionen angeboten: So können Interessierte in
Bad Bergzabern ein Menü zubereiten, in Neuburg und Neupotz
sich über Hochwasserschutz informieren und in Schweighofen mit
dem Motorsegler abheben. Auf
badischer Seite werden ein Goldwasch- und ein Bogenschießkurs,
eine Ried-Wanderung, ein Workshop zur koscheren Küche, eine
Segway-Tour durch die Weinberge sowie originelle Besichtigungen in Karlsruhe, Baden-Baden
und Herrenalb angeboten.
Das Elsass-Angebot reicht von
romanischen Kirchen über Bierund
Whisky-Verkostungen,
Kunst- und Schreibworkshops, einem Imkerworkshop, einer Kanutour, Kunstvorträgen, literarischen
Spaziergängen, einem Buddhismus-Seminar, einem MittelalterFest und einer Gourmet-Tour bis
hin zu Fahrten ins jüdische Hanauerland oder ins Krumme El-
sass, zu den europäischen Institutionen Straßburgs oder zum Kochersberg. Daneben bietet die UP
Pamina-VHS Ausflüge und Studienreisen an den Genfer See, nach
Brandenburg und in die Auvergne. Immer wieder geht es auch
nach Lothringen: Ob auf den Spuren Voltaires nach Lunéville, zu
den Schlössern des Niedtals oder
entlang der Maginotlinie bei Puttelange, zum Schiffshebewerk bei
Arzviller oder zu Privatgärten
rund um Saargemünd.
Weitere Infos sind bei der UP
Pamina VHS erhältlich: Telefonnummer 00 33/3 88 94 95 64 und
www.up-pamina-vhs.org.
Mädchen als Designer
Ein beo-Netzwerk-Projekt läuft an Durlacher Schule
KUNST TRIFFT AUF INFORMATIK: Marie (rechts) und Silja kombinieren als Jung-Designerinnen Kreativität mit Technik. Foto: Knopf
Einen neuen Zugangsweg zur
Technik erproben Schülerinnen
der Friedrich-Realschule in Durlach. In den Fächern MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) produzieren die Mädchen interaktive Kleidung. Die Kooperation basiert auf
einem Zusammenspiel des beoNetzwerks des Stadtjugendausschuss, mit dem KIT und der Lehranstalt. Die Schülerinnen kombinieren in dem Projekt zur Berufsorientierung künstlerische und
gestalterische Prozesse mit elektrotechnischen Schaltungen und
Informatik. Nach Fertigstellung
blinkt die Kleidung und kann Geräusche machen. Mit dem kreativen Projekt für Jung-Designer sol-
len Mädchen für technikaffine Berufe begeistert werden. „Wir
möchten die Faszination dieser
Berufe auch Mädchen zugänglich
machen. Bei diesem Projekt gehen
Kunst, Gestaltung, Technik und
Informatik Hand in Hand. Mit einem ganzheitlichen Ansatz begleiten wir die Mädchen“, so Kathrin Himmelmann vom beo-Netzwerk, das sich in Sachen Berufsorientierung an Schulen im Stadtund Landkreis engagiert.
Angeleitet wurden die jungen
Frauen von Pädagogik-Studenten
des KIT. Angetan vom Projekt war
auch Schulrektor Ralph Sauder,
der betonte: „Es ist wichtig, dass
unsere Schüler früh Einblick in die
Arbeitswelt erhalten“.
Privatleute, Organisationen, Schul- und Kindergartengruppen, Firmen, Behörden oder Kirchengemeinden
der Fächerstadt, die mit Aktionen und Veranstaltungen
geben möchten, können sich
jetzt auf der Seite www.aktionswoche-nachhaltigkeit.de
zur Aktionswoche Nachhaltigkeit 2013 anmelden.
Der von der Bundesregierung eingesetzte Rat für
veranstaltet diese Woche
vom 15. bis 21. Juni deutschlandweit. Auch Karlsruher
Gruppen beteiligen sich
Jahr für Jahr an der Woche.
Nähere Auskünfte dazu
gibt es beim städtischen Amt
für Umwelt- und Arbeitsschutz unter der Telefonnummer 133-31 01 oder auch
ua@karlsruhe.de.
Bebauungsplan „An der Klam/Illwig“, Karlsruhe-Stupferich
Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat
am 15. Januar 2013 den Bebauungsplan
„An der Klam/Illwig“ mit seinen
– bauplanungsrechtlichen Festsetzungen
(BauGB) und der dazu erlassenen
– örtlichen Bauvorschriften gemäß § 74 der
aufgrund § 10 BauGB und § 74 Absatz 7
LBO jeweils als Satzung beschlossen.
Die bauplanungsrechtlichen Festsetzungen
und die örtlichen Bauvorschriften bestehen
aus einem zeichnerischen und textlichen
Teil vom 5. April 2011 in der Fassung vom
Ab sofort kann der Bebauungsplan mit seiner gemäß § 9 Absatz 8 BauGB beigefügten
Lammstraße 7, in Karlsruhe, 1. OG, Zimmer
D 113, während der Dienststunden von jedermann gebührenfrei eingesehen werden.
Auf Verlangen wird über seinen Inhalt Auskunft gegeben.
Mit dieser Bekanntmachung, die eine ansonsten für Satzungen vorgeschriebene
Veröffentlichung ersetzt, tritt der Bebauungsplan in Kraft (§ 10 Absatz 3 BauGB,
a) in § 214 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3
BauGB und § 214 Absatz 2a
BauGB bezeichneten Verfahrensund Formvorschriften,
b) in § 214 Absatz 2 BauGB bezeichneten Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und
c) sonstigen Vorschriften des § 214
Absatz 2a BauGB,
1.2 nach § 214 Absatz 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,
wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr
gegenüber der Stadt Karlsruhe geltend
gemacht werden; der Sachverhalt, der
Sollte der Bebauungsplan unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung (GemO)
oder anderer auf der Gemeindeordnung
beruhenden Verfahrens- oder Formvorschriften zustande gekommen sein, bleiben derartige Verletzungen unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres nach dieser Bekanntmachung gegen-
über der Stadt Karlsruhe schriftlich geltend gemacht werden. Dabei ist der
Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, darzulegen. Eine Bindung an
die genannte Frist besteht jedoch nicht,
2.1 die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden
2.2 der Oberbürgermeister dem Beschluss nach § 43 GemO widersprochen oder die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss vor Ablauf der Jahresfrist beanstandet hat;
2.3 die Verletzung bereits von einem
Dritten schriftlich und fristgerecht
Werden Verletzungen nicht fristgerecht
geltend gemacht und liegt auch kein Fall
der Ziffer 2.1 und 2.3 vor, gilt die Satzung
als von Anfang an als gültig zustande gekommen (§ 4 Absatz 4 GemO).
B) Fälligkeit und Erlöschen eventueller
§§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die
Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei der Stadt Karlsruhe beantragt. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in
dem die Vermögensnachteile eingetreten
sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird (§ 44 Absatz 4 BauGB).
verstarb am 5. Februar
2013 unser Mitarbeiter
Wir verlieren mit Herrn
Heinzerling einen fleißigen
Mitarbeiter und guten Kollegen. Wir werden ihm ein
Amtsleitung und Personalrat des Friedhofs- und Bestattungsamtes
Am Albgrün entsteht Generationen übergreifendes Wohnen:
Selbstbestimmt und ökologisch
Genossenschaft „GeniAI“ berichtet über das Projekt / Demnächst vier weitere Häuser
In Grünwinkel entsteht das
„Quartier am Albgrün“. Bisher
einzigartig ist, dass sich die Mitglieder mit verschiedenartigen finanziellen Modellen beteiligen
können. Neben Eigentum und
Miete bietet sich als dritter Weg
die Mitgliedschaft an in der speziell für das Projekt gegründeten
Genossenschaft im Albgrün Ge-
niAI eG: www.am-albgruen.de.
Von den sieben Häusern ist bereits
eines bezogen, bei weiteren vieren beginnen im Frühsommer dieses Jahres die Bauarbeiten. Hier
finden sich Menschen zusammen,
die selber bestimmen, mit wem sie
Alles, was die Pflege und Instandhaltung des gemeinsamen
Projekts betrifft, aber auch das ge-
WOHNEN AM ALBGRÜN: „GeniAl“ informiert am Mittwoch, 27. Februar, über das generationenübergreifende Wohnprojekt. Foto: GeniAI eG
Freundschaft im Blick
Karten für Festakt zu 50. Jahrestag von Élysée-Vertrag
Bürgerkarten gibt es für die
Festveranstaltung zum 50. Jahrestag des Èlysée-Vertrags am Freitag, 22. Februar, 17 Uhr, im Rathaus. Interessierte erhalten sie ab
Freitag, 15. Februar und in den folgenden Tagen jeweils von 8 bis
17.30 Uhr an der Rathauspforte.
Mit dem Èlysée-Vertrag wurde die
Freundschaft und Zusammenarbeit nach
langer historischer „Erbfeindschaft“ am 22. Januar 1963 besiegelt. Den Festakt eröffnet OB
Heinz Fenrich, bevor Verfassungsrichter und Ministerpräsident a.D.,
Peter Müller, über „Aus Feinden
werden Freunde – eine Bilanz“
spricht. Anschließend folgt, moderieriert von Gerhard Meier-Röhn,
das Podiumsgespräch „Das Miteinander, damals und heute“. Mit
von der Partie sind Louis Becker,
Vizepräsident des Generalrates
des Départements Bas-Rhin, Dietrich Schmidt, früherer Präsident
des Regionalverbands Mittlerer
Oberrein, Raymond Huclin, Finanz- und Verwaltungschef der
Produkton von L’Oréal Deutschland, Klaus Dieter Baumgärtner,
Kaufmännischer Leiter des Siemens Werks Haguenau, Sabrina
Herrmann und Manuel Sénécal,
Europäische Schule. Es singt der
Pamina-Mädchenchor.
meinschaftliche Leben, spielt sich
im Miteinander ab. Zu gutem
Wohnen gehört auch passende Infrastruktur: Einkaufen, Wochenmarkt, öffentlicher Nahverkehr,
Naherholungsgebiet. All das ist in
unmittelbarer Nähe zu finden.
Das Sozialministerium BadenWürttemberg hat dieses nachhaltig ökologische und generationengerechte Wohnprojekt kürzlich innerhalb der landesweiten Initiative 2011/2012 „So wollen wir wohnen“ mit einer Urkunde und einem Geldpreis prämiert. Bei der
„jungen Genossenschaft“ „GeniAl eG“ bestimmt nicht mehr der
Vorstand über das Geschehen,
sondern jedes Genossenschaftsmitglied ist mit gleichem Stimmenanteil vertreten. Ein Mitglied
ist gleichzeitig Eigentümer und
Mieter. Damit entsteht eine besondere Verantwortung und Verbundenheit in der Gemeinschaft. Am
Mittwoch, 27. Februar, informiert
die GeniAl eG von 18 bis 20 Uhr
im Saal der Freiwilligen Feuerwehr-Grünwinkel (Zeppelinstraße
bei der Albbrücke) über das genossenschaftliche Wohnen und
Leben im „Albgrün“.
Computerspiele, Internet, Alkohol und Drogen, Taschengeld, erste
Liebe und Sexualität – Eltern pubertierender Kinder müssen sich
mit vielerlei Themen auseinandersetzen. Damit sie mit ihren Unsicherheiten und Problemen nicht alleine sind, gibt es die Möglichkeit,
sich in einer Gesprächsgruppe mit
anderen Vätern und Müttern auszutauschen. Die Runde trifft sich an
sechs Terminen immer mittwochs
um 19 Uhr im städtischen Kinderbüro (Kaiserstraße 96). Zwei Fachfrauen stehen ebenfalls als Ansprechpartnerinnen bereit. Wer Interesse an dem kostenlosen Angebot hat, kann sich unter der Telefonnummer 133-51 11 anmelden.
DIE FOTOARBEIT „CARNIVAL“ von Du Zhenjun ist eine von 14 Collagen im ZKM. In seinen Werken stellt
der Künstler Krisen, Katastrophen und Bedrohungen für die globalisierte Menschheit dar. Fotos (2): ZKM
Panoramen sozialer Apokalypse
Du Zhenjuns babylonische Türme im ZKM / Videoarbeiten „Move on Asia“
Mit den spektakulären großformatigen
„Babel
World“ des in die Jetztzeit übertragenen Turmbaus zu Babel skizziert der Chinese Du Zhenjun ein
apokalyptisches Szenario vom
Ende unseres Planeten. Seine Installation „Global Fire“ ist im ZKM
quasi das Scharnier zu der ebenfalls kürzlich eröffneten Videoschau „Move on Asia“. Der Kurator von Du Zhenjuns am Computer
entstandenen gewaltigen Bildarchitekturen, Sacha Goldmann,
wollte aus dem Horror-Inferno den
Klang einer „Sinfonie des Weltendes“ heraushören. In „Carnival“
thematisiert der Künstler aus
Shanghai eine von sich selbst entfremdete Menschenmasse mit
Masken und in Kostümen, die ihre
Feierlichkeiten fast bis auf die
Turmspitze treibt. Eingequetscht
Architekturmonstern
quillt ihr Marsch abwärts – wohl
einem Inferno entgegen.
Den Turmbau zu Babel, dem die
Bibel nur einen kurzen Absatz
widmet, der aber einer der elementarsten Mythen der Menschheitsgeschichte ist, fasst Du Zhen-
Das sechste Karlsruher Entenrennen während „Das Fest“ hat
die Rekordsumme von 38 000
Euro erbracht. Den Erlös verteilte
Marc Breitling vom Veranstalter
Verein der Freunde des Round Table 46 letzte Woche im ECE-Center gemeinsam mit Bürgermeister
Martin Lenz an zehn soziale Projekte, die sich um das Wohl von
Kindern kümmern. 15 000 Euro
gingen an die „Karlsruher Vereinigung“, die damit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen
Schwerpunkten Musik und Bewegung finanziert. Der Verein „Philipp & Freunde – SMA Deutschland“ steht an spinaler Muskelatrophie (SMA) erkrankten Mädchen und Jungen und deren Eltern zur Seite und erhielt 10 000
Euro. Ebenfalls unterstützt wird
das Projekt „Siebenstein“ der Nehemia Initiative Karlsruhe mit
5 000 Euro. Das kreative Potenzial
Drei Wochen bevor die art Karlsruhe vom 7. bis 10. März in den
Messehallen öffnet, haben Messechefin Britta Wirtz und Kurator
Ewald Karl Schrade die Kataloge
zu der Kunstschau präsentiert.
2,34 Kilogramm schwer und 900
Seiten stark sind das Ausstellungsbuch und der One-Artist-Katalog. Das rote Werk zur Messe für
Klassische Moderne und Gegenwartskunst enthält Informationen
zu den Ausstellungspositionen von
insgesamt 220 Galerien, zur Museumsmeile sowie auch zur Sondershow „Fotografien von Gisèle
Freund“. Ein gelber Katalog ist
den 200 One-Artist-Shows gewidmet. Der kompakte Doppelpack
kostet im Buchhandel 25 Euro.
Die städtische Kulturamtsleiterin
Dr. Susanne Asche stellte außerdem das in einem Flyer zusammengefasste Begleitprogramm zur
art Karlsruhe vor, das unter anderem in der Städtischen Galerie Karl
Hubbuch als Fotograf zeigt. -Lä-
SCHECKÜBERGABE mit Marc Breitling, BM Martin Lenz sowie Vertretern der Projekte, der Sponsoren und von „Das Fest“. Fotos (2): Fränkle
der ersten und zweiten Klassen an
der Tullaschule wecken die beiden Künstlerinnen Ana & Anda
mit „Theater selbst gemacht“ –
dafür gab es 2 000 Euro. Und bei
der Aktion „6 000 für 6“ konnten
die Loskäufer mit darüber entscheiden, welche sozialen Aktivitäten profitieren sollen. Insgesamt
6 200 Euro standen für das „Spenden-Voting“ zur Verfügung. Die
meisten Stimmen, 42 Prozent, bekam der Kinderhospizdienst im
Stadt- und Landkreis, auf Platz
zwei kam der Karlsruher Kindertisch und Dritter wurde die Albschule. Bedacht wurden außerdem das Projekt Morgenstern, bei
dem Studierende als Tutoren für
Schulkinder fungieren, die Kindermalwerkstatt sowie Wissensvermittlung mit Rap-Songs. -red-
Polytechnikum vorangetrieben
Der „unsymbadische“ Großherzog Ludwig I. wurde vor 250 Jahren geboren
Dieser Frage widmet sich Uwe Oster in seinem Buch über Großherzog Ludwig I, geboren am 9. Februar 1763.
Schon Goethe charakterisierte
den Knaben Ludwig als nicht sehr
freundlich. Das Urteil des Dichterfürsten, Ludwig sei „ganz im Fleische gebacken“ würde heute, so
Oster, wohl bedeuten, der jüngste
Sohn von Markgraf Karl Friedrich
und Markgräfin Karoline Luise sei
sehr in sich gekehrt gewesen. Diese verschlossene Art legte Ludwig
auch als Großherzog nicht ab. Zugleich aber gab er sich herrisch.
hatte für Ludwig keine große Bedeutung. Den Landtag berief er
nach Gutdünken ein. Manches
Recht der Abgeordneten setzte er
kurzerhand außer Kraft. Ludwig
blieb Zeit seines Lebens unverheiratet. Doch war er dem weiblichen
Geschlecht sehr zugetan. Im Alter
von 53 Jahren lernte er die Thea-
VERSCHLOSSENE ART: Ludwig
I. von Baden.
terschauspielerin Katharina Werner kennen und lebte ohne Trauschein mit ihr zusammen. Werner
war erst 17 Jahre alt. Aus der Beziehung gingen drei Kinder hervor, die freilich keine Thronerben
werden konnten. Deshalb war
Ludwigs Stiefbruder Leopold
nächster badischer Großherzog.
Ludwigs illegitime Familie wohnte
in Schloss Gondelsheim.
Als großes Verdienst Ludwigs
gilt, die Gründung des Polytechnikums vorangetrieben zu haben.
Daraus entstand die älteste Technische Hochschule Deutschlands,
heute KIT. Ludwig starb am 30.
März 1830. Sein Standbild grüßt
vom Brunnen vor dem Rathaus.
Denn er sorgte in den 1820er Jahren mit Friedrich Weinbrenner
und Johann Gottfried Tulla dafür,
dass Karlsruhe eine Wasserleitung
aus Durlach erhielt.
jun als „Narrativ“ auf. Stets werde
das Thema neu erfunden, neu erzählt und auf den neuesten Stand
gebracht, um vor gefährlichen
Tendenzen der Gegenwart zu
warnen. In dieser Auffassung unterstützt ZKM-Chef Peter Weibel
den chinesischen „Turmbauer“.
Der Turmbau zu Babel sei das Produkt eines Alarmsystems, sagt
Weibel. Du Zhenjuns Verdienst sei
es, den politischen Gehalt des Mythos aufgeklärt zu haben, indem
er ihn profanisiere. Peter Weibel:
„Seine Türme von Babel sind nicht
die Effekte plumper religiöser Propaganda wie etwa in den Zeichnungen von William Blake oder in
der Oper ,Nabucco‘, sondern das
Gegenteil. Sie zeigen die Türme
als Panorama der sozialen Apokalypse von heute.“
In der benachbarten Schau
„Move on Asia“ gibt das ZKM der
rund 50 Jahre alten Videokunst
eine Plattform. War diese Technikvariante der elektronischen Kunst
in China erst in der 1980er Jahren
und in Vietnam erst nach 2000 angekommen, so unterstreicht sie
dennoch die fortschreitende Tech-
DU ZHENJUNS neue babylonische Stadtlandschaft „Europa“.
nisierung und Bedeutung Asiens
in der globalen Gegenwartskunst.
Die Auswahl von 140 Werken aus
13 Ländern (2002 bis 2012) will
nicht die „besten“ Arbeiten zeigen, betonte Weibel. Sein Haus
wolle Künstler in den Focus rücken, die in der rasanten Entwicklung ihrer Länder ihre Mitte noch
nicht gefunden haben, noch nicht
zeigen können oder dürfen, was in
den Ateliers über die Bildschirme
flimmert. Beide Ausstellungen
sind bis 8. August zu sehen. -Lä-
DIE JUBILÄUMSAUSGABE zur 10. Kunstmesse art Karlsruhe stellten
Messechefin Britta Wirtz und Kurator Ewald Karl Schrade vor.
Im Künstlerhaus (Am Künstler- lung „Natur und Poesie um 1900“.
haus 47) stellen Natascha Brändli Wer sich Werke von Künstlern der
und Susanne Lary vom 15. Febru- Worpsweder Künstlerkolonie wie
Otto Modersohn, Pauar bis zum 10. März
la Modersohn-Becker
Zeichnungen und Paoder Fritz Mackensen
pierobjekte aus. Eröffanschauen
nung ist heute, 15. Fekann am Sonntag um
bruar, um 19 Uhr.
15 Uhr an der letzten
ist das Karlsruher
opulente Kunstschau
Meisterkonzert überteilnehmen.
schrieben, das am
portraitieren sich an
diesem Tag in einem
ab 19.30 Uhr im KonWorkshop von 15 bis
zerthaus zu hören ist.
16.30 Uhr selbst. Das
Rheinische Philharbietet außerdem am
monie spielt Werke
21. Februar um 12.15
Uhr sowie am 22. FeHändel,
bruar um 16 Uhr
Haydn, Edward Elgar
und Benjamin Britten.
In der Städtischen BILDER Worpsweder Anna
Galerie endet am 17. Maler zeigt Städtische Ausstellung
Dingen und MenFebruar die Ausstel- Galerie bis Sonntag.
schen“ an. Am Freitag trifft sich
auch von 16 bis 18 Uhr der Jugendkunstklub LUX 10.
Hank Mobleys Spiel gilt heute
als Lehrstück für Jazzstudenten.
Am Montag, 18. Februar, ab 20
Uhr sind „Hank Mobleys 60s“ in
der Reihe „Jazz Classix“ im Jazzclub zu hören. Fünf Musiker der
lokalen Jazzszene spielen Kompositionen der Hank Mobley Alben
aus den 50er und 60er Jahren. Der
Das Amateurtheater „Die Spur“
bringt am Freitag, 22. Februar, ab
19.30 Uhr im Jubez am Kronenplatz wieder Goethes „Die Leiden
des jungen Werthers“ auf die Bühne. Am 23. und 24. Februar beginnen die Vorstellungen um 19 Uhr.
Sandkorn-Jugendclub
spielt am 26. und 27. Februar im
Sandkorn-Theater jeweils um 19
Uhr die Shakespeare-Komödie
„Ein Sommernachtstraum“. -Lä-
Die AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH hat als gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft
der Stadt Karlsruhe die Aufgabe,
Langzeitarbeitslose und schwervermittelbare Jugendliche für
eine Ausbildung zu befähigen
oder Ihre Vermittlungsfähigkeit
auf dem freien Arbeitsmarkt zu
erhöhen. Das Beschäftigungsangebot umfasst über 160 Plätze in
Arbeitsgelegenheiten und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in
eigenen Werkstätten und Einrichtungen der Stadt Karlsruhe.
Wir bieten ab April 2013 eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe:
Kassen- und Rechnungswesen sowie
das Sekretariat für
in Teilzeit (25 Stunden). Die Stelle
ist zunächst bis zum 31. März
2015 befristet.
– Das Prüfen und Überweisen
eingehender Rechnungen
– Die Rechnungsstellung unserer
– Die Bearbeitung der Belege
und Kontoauszüge für die
– Das Führen der Barkasse
– Schreibarbeiten für die Geschäftsführung
– Posteingang sowie in geringem
Umfang Personalverwaltung
– Unterstützung der Verwaltungsleitung bei der Abrechnung von Zuschüssen bei der
Erstellung von Verwendungsnachweisen und von Statistiken
Als Anforderungsprofil wünschen wir uns:
– Abgeschlossene Ausbildung für
den mittleren nichttechnischen
Verwaltungsdienst oder eine
– Erfahrung im Sekretariatsbereich sowie Kassen- und Rechnungswesen
– Sehr gute Kenntnisse in den
– Gute schreibtechnische Fähigkeiten
– Selbstständiges, strukturiertes
– Kooperationsbereitschaft, Gewissenhaftigkeit, Belastbarkeit
und Flexibilität bei der Erledigung der täglichen Arbeiten
– Sicheres und kundenfreundliches Auftreten sowie gute Kommunikations- und Teamfähigkeit
– Aufgeschlossenheit für die Abläufe und Erfordernisse eines
sozialen Unternehmens
Die Teilzeitstelle ist nach Entgeltgruppe E08 TVöD bewertet. Ihre
aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis 28. Februar 2013
AFB – Arbeitsförderungsbetriebe
Frau Thomann unter der Telefonnummer 0721/97246-11.
der Stadt Karlsruhe sucht für die
Abteilung Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen zum
nächstmöglichen Zeitpunkt eine/
für den amtstierärztlichen Dienst.
Die Stelle ist dem höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst
zugeordnet. Ihr Entgelt richtet
sich nach dem Tarifvertrag für
bzw. der LBesOBW und nach Ihrer Berufserfahrung. Die Stelle ist
nach Entgeltgruppe E 13 TVöD
beziehungsweise A 14 LBesOBW
Wenn wir mit dieser Kurzfassung
unserer Stellenausschreibung Ihr
Interesse geweckt haben, können
Sie den vollständigen Text im Internet unter http://www.karlsruhe.de/stellen lesen.
richten Sie bitte unter Angabe der
Kennziffer 13.320.005 an:
Die Stadt Karlsruhe engagiert
sich für Chancengleichheit.
Telefon 0721 133-6622
ID: 13 07 66 01
Umbau Michiganstraße
Plattenbelag aufnehmen
Straßenablauf einbauen
Asphaltoberbau herstellen
Pflasterdecke aus
Betonsteinen herstellen
29. April bis 13. September 2013
Submission: 12. März 2013, 10 Uhr
ID: 13 07 66 02
Kaltplastikmarkierungen auf neuen Decken
Jahresvertrag 2013
Pfeile, Ziffern, Symbole
Ausführungszeit: ab April 2013
Submission: 15. März 2013, 10 Uhr
ID: 13 07 66 03
Kanalneubau Elbinger Straße, KarlsruheWaldstadt
im Rohrgraben mit
Verbau DN 300 PP
DN 1000 als Zwischenschacht
DN 1500 auf
bestehenden Kanal DN 500 B
Sinkkastenanschlüssen DN 150
4 Abzw.
Straßenaufbruch und
Ausführungszeit: März bis Juni 2013
Submission: 8. März 2013, 11 Uhr
Die Unterlagen werden nur gegen Vorlage
oder Übersendung eines Verrechnungsschecks ab Montag, 18. Februar 2013, 10 bis
12 Uhr, beim Tiefbauamt, Lammstraße 7,
Zimmer D 307, Telefon 0721/133-6072, abgegeben oder übersandt. Ein Versand der
Ausschreibungsunterlagen erfolgt nur gegen Vorauszahlung eines Portozuschlags
von fünf Euro zu dem Abgabepreis der Ausschreibungsunterlagen. Der Unkostenbeitrag wird nicht erstattet. Den Ausschreibungsunterlagen liegt – je Baumaßnahme –
eine CD-R bei, auf der die Leistungsverzeichnisse in vier verschiedenen digitalen
Formaten enthalten sind. Nähere Informationen zu diesem Thema können unserem
Infoblatt „CD-R statt DISKETTE“ entnommen werden, welches auf jeder CD-R enthalten ist. Die Datenträger werden kostenlos
abgegeben. Bei Maßnahmen, für die keine
Standardleistungstexte verfügbar sind, werden auch weiterhin keine Datenträger bereitgestellt. Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist
Saal 3.08, wird am Mittwoch, 13. März
2013, 9 Uhr, unter dem Aktenzeichen 3 K 5/
12 folgender Grundbesitz versteigert: Eingetragen im Grundbuch von Karlsruhe
a) Blatt 74665: 508/1 000 Miteigentumsanteil an dem Grundstück Flurstück-Nr. 10162,
Gebäude- und Freifläche, Löwenstraße 23
mit 594 m², verbunden mit dem Sondereigentum an der Gewerbeeinheit Nr. 1 und
dem Sondernutzungsrecht an der Terrasse.
b) Blatt 74666: 199/1 000 Miteigentumsanteil an dem gleichen Grundstück wie unter
a), verbunden mit dem Sondereigentum an
der Wohnung Nr. 2.
c) Blatt 74667: 147/1 000 Miteigentumsanteil an dem gleichen Grundstück wie unter
der Wohnung Nr. 3 und dem Sondernutzungsrecht an den Speicherräumen.
d) Blatt 74668: 146/1 000 Miteigentumsanteil an dem gleichen Grundstück wie unter
der Wohnung Nr. 4.
(Wohn- und Geschäftshaus mit Gaststätte
und Biergarten sowie drei Wohnungen,
Restarbeiten erforderlich – ohne Gewähr –)
a) Blatt 74665: 302 000 Euro
b) Blatt 74666: 113 000 Euro
c) Blatt 74667: 132 000 Euro
d) Blatt 74668: 93 000 Euro
Saal 3.08, wird am Donnerstag, 14. März
81/12 folgender Grundbesitz versteigert:
Blatt 10895: 19/1 000 Miteigentumsanteil
an dem Grundstück Flurstück-Nr. 3397,
Gebäude- und Freifläche, Kriegsstraße 27,
29, Ritterstraße 9 mit 2 199 m², verbunden
mit dem Sondereigentum an den Gewerberäumen – jeweils Nr. III.
Blatt 12643: 22/1 000 Miteigentumsanteil
mit dem Sondereigentum an den Gewerberäumen Nr. XI.
Blatt 12644: 4/1 000 Miteigentumsanteil an
dem Grundstück Flurstück-Nr. 3397, Gebäude- und Freifläche, Kriegsstraße 27, 29,
Ritterstraße 9 mit 2 199 m², verbunden mit
dem Sondereigentum an dem Keller Nr. XII.
(Gewerberäume (Laden) mit Nebenräumen
im Erdgeschoss nebst Keller – ohne Gewähr –)
Blatt 10895: 125 000 Euro
Blatt 12643: 149 000 Euro
Blatt 12644: 44 000 Euro
Grundbuchauszug und Schätzungsgutachten können beim Amtsgericht Karlsruhe, in
hat hierauf keinen Einfluss.
ID: 13 07 67 01
Sandwechsel – Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kinderspielplätze
Unter Vorsitz von Oberbürgermeister Heinz Fenrich treffen
sich die Mitglieder des Karlsruher Gemeinderats am Dienstag
19. Februar, um 15.30 Uhr im
Marktplatz zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung. Interessierte
die Debatten von der Zuhörertribüne aus verfolgen. Für Hörgeschädigte steht im Bürgersaal
eine Höranlage zur Verfügung.
Die Sitzungsunterlagen sind im
www.karlsruhe.de/b4/gemeinderat/kalender.de abrufbar. Die
Tagesordnung der Sitzung umfasst folgende Punkte:
1. Berufung sachkundiger Einwohnerinnen/Einwohner und
Sachverständiger in gemeinderätliche Ausschüsse und
a)Änderung in der Zusammensetzung des Sozialausschusses
b)Änderung in der Zusammensetzung des Sportausschusses
2. a)Satzung zur Aufhebung der
Satzung über den Betrieb
eines Wohnheims als Einrichtung der Sozialhilfe in
b)Satzung zur Änderung der
Satzung der Stadt Karlsruhe über die Unterhaltung
3. Jahresabschluss 2011:
a)Vorlage des Schlussberichts
des Rechungsprüfungsamtes über die Prüfung des
Jahresabschlusses 2011 der
Stadt Karlsruhe und Erläuterung des Berichts durch
die Leiterin des Rechungsprüfungsamts
b)Feststellung des Jahresabschlusses der Stadt Karlsruhe für das Haushaltsjahr
4. Bebauungsplan „Kerngebiet
westliche Innenstadt, Änderung“, Karlsruhe-Innenstadt:
5. Naturdenkmale – Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Schutz von Naturdenkmalen im Stadtkreis
6. Beteiligung der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft
(AVG) an der „ARGE Stadtbahn Heilbronn Nord“
7. Städtischer Fuhrpark: Vergabe von Fahrzeugen aus Beschaffungsprogramm 2012
8. Sonnenfächer – Anlegen weiterer Strahlen nach der Waldstraße: Antrag der Stadträtin
Luczak-Schwarz,
der Stadträte Dr. Albert Käuflein, Sven Maier, Tilman
Pfannkuch und Rainer Weinbrecht (CDU) sowie der CDUGemeinderatsfraktion
9. Gebärdendolmetscherinnen
bei offiziellen Informationsveranstaltungen der Stadt
Karlsruhe: Antrag der Stadträtin Margot Döring und des
(KAL) sowie der KAL-Gemeinderatsfraktion
10. Städtebauliche
für das Areal südlich der
Frühlingstraße: Interfraktioneller Antrag der Stadträtin
Bettina Lisbach, der Stadträte
Johannes Honné und Alexander Geiger (GRÜNE) sowie
der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion und der Stadträtin
Doris Baitinger, der Stadträte
Michael Zeh und Hans Pfalzgraf (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion
11. Entwicklung des südlichen
Bereichs des Hauptbahnhofs:
Antrag der Stadträtin Gabriele
Stadträte Thorsten Ehlgötz,
Sven Maier, Tilman Pfannkuch und Dr. Albert Käuflein
(CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion
12. Konzept für 125-jähriges Jubiläum Malerkolonie Grötzingen: Antrag der Stadträtin
Luczak-Schwarz
und des Stadtrats Dr. Albert
Käuflein (CDU) sowie der
13. Unfälle von Straßenbahnen
Verkehrsarten: Anfrage der
Stadträtinnen Bettina Lisbach
und Dr. Ute Leidig sowie des
Stadtrats Johannes Honné
14. Personalsituation beim Sozialen Dienst: Anfrage der Stadträtinnen Doris Baitinger, Angela Geiger, Gisela Fischer
und Yvette Melchien (SPD)
15. Denkmalgeschützte Brücke
Dammerstock-Weiherfeld:
Anfrage der Stadträte Eduardo Mossuto und Jürgen Wenzel (FW)
16. Freiwilliger Polizeidienst: Anfrage der Stadträte Eduardo
Mossuto und Jürgen Wenzel
17. Karlsruher Bürgerinnen und
Bürger in Hartz IV: Anfrage
der Stadträtin Sabine Zürn
und des Stadtrats Niko Fostiropoulos (Die Linke)
18. Kombilösung:
a)Anliegerbetreuung
Entschädigungsmanagement: Anfrage der Stadträtin Sabine Zürn und des
Stadtrats Niko Fostiropoulos (Die Linke)
b)Förderbescheid:
der Stadträtin Bettina Lisbach sowie der Stadträte
Johannes Honné und Manfred Schubnell (GRÜNE)
19. Wildschweinplage in Karlsruhe eindämmen: Anfrage der
Stadträtinnen Doris Baitinger,
Ute Müllerschön und des
Stadtrats Dr. Heinrich Maul
20. Kontenabfragen städtischer
Behörden – wie beispielsweise der Sozial- und Jugendbehörde – bei Bankinstituten:
21. Sport- und Freizeitpark „Untere Hub“: Anfrage der Stadträtinnen Bettina Lisbach und
Dr. Ute Leidig sowie der
Stadträte Manfred Schubnell
und Alexander Geiger (GRÜNE)
Wiedemann sowie des Stadtrats Detlef Hofmann (CDU)
ca. 3 850 m²
2. April bis 31. Mai 2013
12. März 2013, 11 Uhr
Ende Zuschlagsfrist:
10 Euro bei Selbstabholung
Jede Ausschreibung (Projekt) ist mit einem
(1) separaten Verrechungsscheck anzufordern. Die Verdingungsunterlagen werden
nur gegen Vorlage oder Übersendung eines
Verrechnungsschecks (keine Barzahlung
möglich) in der Zeit vom 15. Februar bis
22. Februar 2013 beim Gartenbauamt,
Lammstraße 7 a, 1. OG, Zimmer E 125, abgegeben oder übersandt. Der Unkostenbeitrag wird nicht zurückerstattet. Fachkunde,
sind auf Verlangen nachzuweisen. Der Zuschlag wird nach § 16 VOB/A auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung
aller technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte als das annehmbarste erscheint. Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das
Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1 – 3, 76247 Karlsruhe.
Die Firma Dr. Willmar Schwabe GmbH
& Co. KG beabsichtigt, die vorhandene
Energiezentrale auf dem Grundstück
Willmar-Schwabe-Straße 4, 76227
Karlsruhe wesentlich zu ändern und
hat hierfür eine immissionsschutzrechtliche
nach § 16 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) beantragt. Gegenstand der Änderung ist insbesondere
die Errichtung eines Blockheizkraftwerks (Verbrennungsmotoranlage zur
Erzeugung von Strom, Dampf und
Warmwasser mit einer Feuerungswärmeleistung von 3,9 MW beim Einsatz
von Gas der öffentlichen Gasversorgung). Im Rahmen der Vorprüfung
nach § 3c ff. des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)
wurde festgestellt, dass für das beantragte Vorhaben keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist.
Diese Feststellung ist nicht selbstständig anfechtbar. Die der Beurteilung zugrunde liegenden Unterlagen sind der
Öffentlichkeit nach den Bestimmungen über den Zugang zu Umweltinformationen bei der Stadt Karlsruhe, Zentraler Juristischer Dienst, Immissionsschutzbehörde, Rathaus am Marktplatz, Zimmer C 324, zugänglich.
Bebauungsplan „Karl-Weysser-Straße, Karlsburgstraße, Pfinztalstraße,
Badener Straße“, Karlsruhe-Durlach
„Karl-Weysser-Straße,
Karlsburgstraße,
Pfinztalstraße, Badener Straße“ mit seinen
Teil vom 11. November 2011 in der Fassung
BauGB und § 214 Absatz 2 a
Absatz 2 a BauGB,
beruhenden Verfahrens- oder Formvorschriften zustande gekommen sein, bleiben derartige Verletzungen unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres nach dieser Bekanntmachung gegenüber der Stadt Karlsruhe schriftlich geltend gemacht werden. Dabei ist der
Sachverhalt, der die Verletzung begrün-
den soll, darzulegen. Eine Bindung an
Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei der Stadt Karlsruhe beantragt.
wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach
Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird
(§ 44 Absatz 4 BauGB).
Die Mitglieder des gemeinderätlichen
Planungsausschusses treffen sich am Donnerstag, 21. Februar 2013,
16.30 Uhr unter Vorsitz von
zu einer öffentlichen Sitzung.
Punkt auf der Tagesordnung:
1. Ergebnis der Sitzung des
Gestaltungsbeirats
„gemeinsam leben in der
Waldstadt“ Königsberger
Straße 37, Karlsruhe-Waldstadt
„Waldstadt/Waldlage Teil 1 – Änderung“,
Mittwoch, 27. Februar 2013, 17 Uhr,
Gemeindehaus St. Hedwig,
Königsberger Straße 55, 76139 Karlsruhe,
(BauGB) durch. Hierbei soll über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung
informiert werden. Darüber hinaus besteht
die Möglichkeit, den Bebauungsplan zu
erörtern sowie sich zur Planung zu äußern.Der Bebauungsplanentwurf wird zu
einem späteren Zeitpunkt für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Während
dieser Zeit können nochmals Stellungnahmen abgegeben werden.
Redaktions- Jasmin Niedermayer
StadtZeitung, Ausgabe 07, 2013

References: § 74
 § 10
 § 74
 § 9
 § 214
 § 214
 § 214
 § 214
 § 214
 § 43
 § 16
 § 16
 § 3
 § 214