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Timestamp: 2013-05-26 01:45:53+00:00

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Schule Rüschlikon: Elternmitwirkung - Reglement der Schuleinheit "Gegliederte Sekundarschule"
Elternrat PS&KG
Aktuelles ElternRevue
Reglement ER PS/KG
Zweck / Leitbild Delegierte 12/13-Kontakt Aktuelles
Rückblick Aktivitäten Protokolle
Reglement ER OS
§ 1 Zur Zusammenarbeit mit Eltern hält das Organisationsstatut der Gegliederten Sekundarschule Rüschlikon vom 2. Juli 2002 fest:
„8.1 Zusammenarbeit Schule - Eltern
Schulleitung und Schulpflege initiieren und fördern gemeinsam die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern. Sie bieten SchülerInnen und deren Eltern Problemlösungen an.
8.2 Ansprechperson
Die Schulleitung ist Ansprechperson für Eltern und SchülerInnen, die in die Oberstufe eintreten.
8.3 Zusammenarbeit Lehrpersonen - Eltern
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern richtet sich nach den kantonalen Vorgaben und ist Bestandteil des Schulprogramms.“
Die genaue Form der Elternmitwirkung ist in einem separaten Reglement geregelt. BEGRIFFE UND GELTUNGSBEREICH
§ 2 Der Begriff „Schule“ umfasst insbesondere SchülerInnen, Lehrpersonen, Schulleitung und Schulpflege. Der Begriff „Eltern“ steht für die Gesamtheit der jeweiligen Erziehungsberechtigten. § 3 Unter «Elternmitwirkung» werden sämtliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern zusammengefasst:
• Kontakte zwischen Eltern und Lehrpersonen, Schulleitung und Schulpflege bezogen auf die einzelnen Kinder.
• Kontakte zwischen Eltern und SchülerInnen, vertreten durch den Schülerrat.
• Kontakte zwischen Eltern und Lehrpersonen, Schulleitung und Schulpflege bezogen. Spontane und punktuelle Beteiligung von Eltern an Anlässen einzelner Klassen und Unterstützung der Lehrpersonen.
• Institutionalisierte Elternmitwirkung auf der Ebene der einzelnen Klassen (durch die Klassendelegierten) und der gesamten Schuleinheit (durch den Elternrat, Arbeitsgruppen oder Vertretern des Elternrates).
Das vorliegende Reglement regelt einzig die institutionalisierte Elternmitwirkung durch den Elternrat. Die anderen Formen der Elternmitwirkung fallen nicht in dessen Kompetenz. Die entsprechenden Rechte und Pflichten der Eltern wie der Schule sind durch das kantonale Volksschulgesetz gesetzlich geregelt.
ZWECK DER INSTITUTIONALISIERTEN ELTERNMITWIRKUNG
§ 4 Die institutionalisierte Elternmitwirkung bildet eine Plattform für alle Eltern. Sie erhalten auf diesem Wege die Möglichkeit mit dem Ziel der optimalen Entwicklung der Schüler,
• sich an der Schulentwicklung aktiv zu beteiligen, indem sie an der Erarbeitung und Umsetzung des Schul- und Jahresprogrammes sowie an Überarbeitungen der Leitbilder und des Organisationsstatuts mitwirken;
• den Schulalltag mitzugestalten, indem sie im Rahmen ihrer Kompetenz eigene Projekte realisieren oder gegenüber der Schulleitung und der Schulpflege Anliegen, Projekte, Vorschläge und Kritik einbringen;
• den regelmässigen Kontakt, den Informationsaustausch und den partnerschaftlichen Umgang innerhalb der gesamten Elternschaft sowie zwischen Schule und Elternschaft fördern.
§ 5 Die Eltern jedes Jahrgangs wählen gemäss dem separaten Leitfaden im Anhang je zwei VertreterInnen als Klassendelegierte.
§ 6 Die Delegierten werden jährlich gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Wahl erfolgt an einem Elternanlass zu Beginn des neuen Schuljahres. Die Einladung erfolgt durch die Lehrperson.
§7 Die Durchführung der Wahl obliegt bei bestehenden Klassen den Klassendelegierten des Vorjahres. Diese können sich in Eigeninitiative durch ein anderes Mitglied des Elternrates vertreten lassen. Bei neu gebildeten Klassen bestimmt der Elternrat ein Mitglied, das die Wahl durchführt.
§ 8 Die beiden Elternteile eines Kindes können nicht zusammen Delegierte derselben Klasse sein, jedoch unterschiedliche Klassen im Elternrat vertreten. Niemand kann gleichzeitig von mehreren Klassen delegiert (Primarschule/Kindergarten und Gegliederte Sekundarschule) sein.
§ 9 Tritt eine delegierte Person im Verlaufe eines Schuljahres zurück, organisiert das Präsidium in Zusammenarbeit mit der verbleibenden Delegierten und der Lehrperson nach Möglichkeit eine Ersatzwahl.
Stimm- und Wahlrecht im Elternrat
§ 10 Im Elternrat hat jede Person eine Stimme. Sofern zu bestimmten Fragen in der Elternschaft einer Klasse eine Meinungsbildung stattfinden konnte, sind sie verpflichtet, die Mehrheitsmeinung im Elternrat zu vertreten. Minderheitsmeinungen werden transparent aufgezeigt. Für nicht vorher bekannte Themen sind die Delegierten frei, ihre eigene Meinung individuell zu vertreten.
§ 11 Die beiden Delegierten einer Klasse stellen sicher, dass mindestens eine Person an den Versammlungen des Elternrates teilnimmt.
§ 12 Die Klassendelegierten vertreten die Interessen ihrer Klasse. Sie nehmen die Anliegen der Eltern entgegen und bringen diese in den Elternrat ein. Sie vertreten keine Einzelinteressen und verhalten sich gegenüber Konflikten innerhalb der Klasse, zwischen Eltern und Lehrpersonen sowie zwischen Eltern neutral.
§ 13 Die Klassendelegierten sind verpflichtet, die Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten zu respektieren und Verschwiegenheit zu wahren.
§ 14 Im Fall von Befangenheit oder Unvereinbarkeiten zwischen der Rolle als Eltern eines Kindes und der Rolle als delegierte Person besteht eine Ausstandspflicht.
Elternrat Zusammensetzung
§ 15 Die Klassendelegierten bilden gemeinsam den Elternrat.
Die Schulpflege und die Schulkonferenz bestimmen je eine Vertretung, die mit beratender Stimme an den Sitzungen des Elternrates teilnimmt.
Sitzungshäufigkeit und –organisation
§ 16 Der Elternrat wird mindestens einmal pro Semester einberufen. Über weitere Sitzungen bestimmt er selbst.
Die Sitzungsdaten werden halbjährlich festgelegt.
§ 17 Die Traktandenliste wird den Klassendelegierten spätestens 3 Wochen vor der Sitzung zugestellt. Die Sitzungsunterlagen werden, soweit bereits vorhanden, mit der Einladung ebenfalls zugestellt.
Bis 2 Wochen vor der Sitzung können die Delegierten Traktanden vorschlagen.
§ 18 Bei Themen von allgemeinem Interesse kann der Vorstand des Elternrates die Sitzung für alle Eltern öffnen.
§ 19 Der Elternrat ist beschlussfähig, wenn vier Mitglieder anwesend sind. Sämtliche Beschlüsse werden mit dem einfachen Mehr gefasst.
Bei Stimmengleichheit wird der Entscheid neu diskutiert und nochmals, eventuell an einer späteren Sitzung, zur Abstimmung unterbreitet.
§ 20 Über die Sitzungen des Elternrates wird ein erweitertes Beschlussprotokoll geführt, welches allen Eltern in geeigneter Form zugestellt wird.
§ 21 Der Elternrat
• wählt jährlich das Präsidium
• legt sein Arbeitsprogramm für das laufende Schuljahr fest
• wählt Vertretungen in Arbeitsgruppen und Kommissionen, in denen die Schulpflege, die Schulleitung oder die Schulkonferenz eine Vertretung des Elternrates wünschen.
• bildet nach Bedarf Projektgruppen für bestimmte Themen oder Projekte
§ 22 Der Elternrat hat das Recht, zu Leitbildern, Organisationsstatut, Schulprogramm und Jahresprogramm der Schuleinheit sowie zum Reglement für den Elternrat Stellung zu nehmen und Vorschläge sowie Änderungswünsche einzubringen. Die Schulpflege bzw. die Schulleitung bezieht ihn in geeigneter Form in die Erarbeitung dieser Papiere ein.
§ 23 Der Elternrat kann im Rahmen seiner Zuständigkeiten eigene Projekte realisieren (z.B. Weiterbildungs- und Informationsveranstaltungen zu Themen im Bereich Schule und Elternhaus, Schulfeste etc.).
§ 24 Der Elternrat kann gegenüber Schulpflege und Schulleitung Anregungen einbringen, Projekte vorschlagen oder Auskunft zu bestimmten Fragen verlangen, insbesondere zu Themen, die das Zusammenwirken von Schule und Elternschaft, gemeinsame Verantwortungsbereiche in der Bildung und Erziehung der Kinder sowie Nahtstellen zwischen Schule, Freizeit und Familienleben betreffen. Dieses Recht betrifft insbesondere folgende Bereiche:
• Zusammenarbeit Schule und Elternhaus
• Unterrichtsfreie Stunden
• Freifächer.
Unterbreitet der Elternrat der Schulleitung oder der Gesamtschulpflege Vorschläge, Anregungen oder Fragen, hat er das Recht auf eine formelle Stellungnahme bis zur nächsten Elternratssitzung.
§ 25 Der Elternrat hat kein Mitsprache- und Entscheidungsrecht bei Anstellungen und Entlassungen von Lehrpersonal.
§ 26 Der Elternrat hat keine Aufsichtsfunktion; weder berät er über einzelne Lehrpersonen noch beurteilt er deren Methoden oder Lerninhalte.
§ 27 Der Elternrat kann Klassendelegierte im Fall von schwerwiegenden Verstössen gegen das vorliegende Reglement verwarnen und im Wiederholungsfall ausschliessen.
§ 28 Das zweiköpfige Präsidium des Elternrates besteht aus einem Präsidenten oder einer Präsidentin und einem Aktuar oder einer Aktuarin. Der Präsident oder die Präsidentin lädt zu den Sitzungen ein und leitet diese.
Im Verhinderungsfalle oder für bestimmte Geschäfte kann diese Person die Leitung delegieren.
Der Aktuar oder die Aktuarin führt das Protokoll und verwaltet die Adressen des Elternrates.
Das Präsidium sieht die Anträge der Projektgruppen ein und leitet diese an die Schulleitung bzw. Schulpflege weiter.
§ 29 Projektgruppen zu bestimmten Themen werden vom Elternrat gewählt.
Dieser bestimmt auch ein Mitglied des Elternrates als LeiterIn der Projektgruppe. Dieses stellt den Informationsaustausch zwischen der Projektgruppe und dem Präsidium sicher.
Den Projektgruppen können Eltern angehören, die nicht Mitglieder des Elternrates sind oder andere geeignete Personen.
§ 30 Der Elternrat verwendet für seine Briefe, Mitteilungen etc. das Briefpapier der Schuleinheit Gegliederte Sekundarschule mit dem Absender «Elternrat» im Briefkopf.
§ 31 Das Protokoll der Elternratssitzung und offizielle Briefe werden in Kopie den Vertretern von Schulkonferenz und Schulpflege sowie dem Schulsekretariat zugestellt.
§ 32 Öffentliche Stellungnahmen des Elternrates müssen formell von diesem beschlossen werden. Sie werden in Absprache mit der Schulleitung veröffentlicht. Einzelne Mitglieder oder Gruppen des Elternrates haben nicht das Recht, in dessen Namen öffentlich Stellung zu nehmen.
§ 33 Für die Verbreitung jener Informationen, insbesondere Sitzungsprotokolle, die an die gesamte Elternschaft weitergeleitet werden sollen, ist die Schulpflege besorgt. Sie sind dem Schulsekretariat frühzeitig zur Verfügung zu stellen, so dass diesem mindestens eine Woche Zeit für Versand oder Verteilung bleibt.
§ 34 Informationen des Elternrates können in Absprache mit der Schulleitung auf der website der Schule Rüschlikon (www.schulerueschlikon.ch) unter «Elternmitwirkung» zugänglich gemacht werden. Es gelten die entsprechenden Bestimmungen für den Internetauftritt der Schule. RÄUMLICHKEITEN
§ 35 Für seine Aktivitäten werden dem Elternrat Räume der Schule kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Reservation erfolgt über das Schulsekretariat gemäss dem geltenden Reglement.
§ 36 Das Schulsekretariat archiviert und verwaltet die Sitzungsprotokolle.
Die Schule übernimmt die administrativen Kosten für Kopien, Papier etc.
§ 37 Für Projekte der Elternmitwirkung in der Schuleinheit steht ein Kredit von CHF 1000.- pro Kalenderjahr zur Verfügung. Die Kontoverwaltung liegt bei der Schulleitung.
§ 38 Jedes Präsidiumsmitglied wird mit einer jährlichen Spesenpauschale von CHF 300.- entschädigt. Die Auszahlung erfolgt Ende Schuljahr.
§ 39 Für besondere Aktivitäten, die den Budgetrahmen übersteigen, kann das Präsidium des Elternrates bei der Schulpflege ein Gesuch um zusätzliche Mittel stellen. Mit Zustimmung der Schulpflege können auch externe Sponsoren angefragt werden.
§ 40 Vorschläge für Reglementsänderungen sind der Schulpflege zur Genehmigung zu unterbreiten.
§ 41 Wünscht die Schulpflege ihrerseits Änderungen, lädt sie den Elternrat und die Schulkonferenz zur Stellungnahme zu den Änderungsvorschlägen ein.
§ 42 Die Schulkonferenz hat dem vorliegenden Reglement am 31. Mai 2005 zugestimmt. Es wurde den Eltern zur Stellungnahme unterbreitet. Die Schulpflege hat es am 27. Juni 2005 genehmigt und in Kraft gesetzt.
LEITFADEN „DURCHFÜHRUNG DER WAHLEN DER KLASSENDELEGIERTEN“ (ANHANG ZUM REGLEMENT FÜR DEN ELTERNRAT DER SCHULEINHEIT GEGLIEDERTE SEKUNDARSCHULE RÜSCHLIKON
Die Klassenlehrpersonen verschicken jeweils die Einladung für den ersten Elternabend des Schuljahres (Herbstquartal) mit einem Hinweis auf die bevorstehenden Wahlen. Das Reglement über die Elternmitwirkung erhalten die Eltern nur einmal, es kann jedoch auf der Homepage der Schule Rüschlikon (www.schulerueschlikon.ch) eingesehen werden.
Alle am Elternabend anwesenden Personen, die für die Kinder der betreffenden Klasse erziehungsberechtigt sind, haben eine Stimme und sind wählbar. Mitglieder der Schulpflege Rüschlikon und Lehrpersonen der Schule Rüschlikon sind nicht wählbar.
• Die bisherigen Klassendelegierten oder ein Mitglied des Elternrats stellen das Wahlprozedere vor und leiten die Wahl. Es werden zwei Delegierte pro Klasse gewählt, die je eine Stimme im Elternrat haben.
• Die Wahlberechtigten nominieren auf einem Zettel wählbare Personen. Es ist möglich, sich selbst zu nominieren.
• Die beiden Elternteile eines Kindes können nicht zusammen Delegierte derselben Klasse sein, jedoch unterschiedliche Klassen im Elternrat vertreten. Niemand kann gleichzeitig Delegierter von mehreren Klassen sein.
• Die Zettel mit den Vorschlägen werden gesammelt und vorgestellt. Die vorgeschlagenen Personen werden angefragt, ob sie eine Wahl annehmen würden. Wer die Nomination annimmt, gilt als KandidatIn. • Die Kandidierenden stellen sich kurz vor (z.B. Familie, Motivation für die Kandidatur, Anliegen, Ideen). Die Anwesenden haben Gelegenheit, ihnen Fragen zu stellen.
• Die Stimmzettel werden ausgeteilt. Alle wahlberechtigten Personen geben zwei Kandidierenden ihre Stimme. Die Wahl wird geheim durchgeführt und von den Delegierten ausgewertet. Die zwei Kandidaten mit den meisten Stimmen gelten als gewählt. Haben mehrere Kandidaten gleich viele Stimmen, erfolgt eine Stichwahl, ebenfalls geheim. • Die Delegierten führen ein Wahlprotokoll, das vom Schulsekretariat archiviert aufbewahrt wird.
• Falls sich niemand zur Wahl stellt, wird kein/e Delegierte/r gewählt. Die Klasse ist damit im Elternrat nicht vertreten. Die Eltern werden darauf aufmerksam gemacht, dass sie damit eine Chance für die Mitwirkung vergeben.

References: § 1

§ 2
 § 3

§ 4

§ 5

§ 6

§7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40

§ 41

§ 42