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Timestamp: 2018-04-23 23:58:22+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Uelzen (ID:11209259)
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Um die aktuelle Breitbandversorgung in den unterversorgten Bereichen des Landkreises Uelzen deutlich zu verbessern, hat der Landkreis Uelzen beschlossen, den Ausbau einer zukunftsorientierten...
Kontaktstelle: Landkreis Uelzen, Stabsstelle 80
Erweiterte Planungsleistungen zur Projektumsetzung für den Ausbau der passiven FTTB/H-Netzinfrastruktur (Glasfasernetz) im Landkreis Uelzen.
Um die aktuelle Breitbandversorgung in den unterversorgten Bereichen des Landkreises Uelzen deutlich zu verbessern, hat der Landkreis Uelzen beschlossen, den Ausbau einer zukunftsorientierten Glasfasernetzinfrastruktur (Fiber to the Building, FTTB/H) auf Grundlage der Bundesrahmenregelung Leerrohre – 13. Mai 2014 durchzuführen. Ziel ist, schnellstmöglich eine nachhaltige und flächendeckende Erschließung von Gewerbe- und Wohnobjekten umzusetzen, um in den ermittelten unterversorgten Bereichen der 27 Gemeinden des Landkreises Uelzen die bestehenden regionalen Breitbandversorgungslücken zu schließen.
Mit Stand 06/2015 werden nur 54,4 % aller Gebäude im Landkreis Uelzen mit NGA-Anschlüssen (mehr als 30 MBit/s) durch private Marktteilnehmer versorgt. Die Verwaltung des Landkreises Uelzen hat deshalb gemeinsam mit externen Beratungsunternehmen und dem Niedersächsischen Breitbandkompetenzzentrum in mehreren Schritten die Grundlagen für die Errichtung eines kreisweiten Glasfasernetzes geschaffen.
Die bereits durchgeführten und abgeschlossenen Schritte/Maßnahmen sind:
— Eine Bedarfs- und Marktanalyse;
— Die Markterkundung und ein Interessenbekundungsverfahren;
— Eine flächendeckende Strukturplanung (inkl. Ortsbegehung) für die ermittelten unterversorgten Bereiche des Landkreises Uelzen auf Grundlage der Bundesrahmenregelung Leerrohre (Stand 05/2014);
— Die Ausarbeitung eines Geschäftsmodells inkl. des Business Plans (Betreibermodell);
— Die Pächtersuche für das Betreibermodell im Rahmen eines EU-Vergabeverfahrens.
Für die unterversorgten 15.942 Wohn- und Gewerbegebäude (max. Potenzial) wurde eine konkrete und flächendeckende FTTB/H Strukturplanung erstellt. Bei der Netzkonzeption wurde berücksichtigt, dass diese passive Netzinfrastruktur so gestaltet wird, dass eine Anschaltung an die verschiedenen Einspeisepunkte der im Landkreis Uelzen ermittelten Infrastrukturinhaber möglich ist.
Im Rahmen einer EU-Ausschreibung (Verfahrensart: wettbewerblicher Dialog) ist vom Landkreis Uelzen die LüneCom Kommunikationslösungen GmbH als künftiger Pächter ausgewählt worden.
Der Netzausbau ist eng mit dem Pächter abzustimmen und unterliegt einer gemeinsamen Ausbau- und Erschließungsplanung. Der Netzausbau ist dabei abhängig von einem tragfähigen Business Case in Verbindung mit einer ausreichenden Anzahl von Vorverträgen in den Versorgungsbereichen (Vorvermarktungsquote). Das Versorgungsgebiet des Landkreises Uelzen ist in 11 Cluster unterteilt.
Nach Fertigstellung der passiven Netzinfrastruktur (gemäß Ausbauplanung) übernimmt der Pächter die Installation der erforderlichen aktiven Komponenten. Er ist verantwortlich für die Backbone Anschaltung und dafür, den Bürgern und Gewerbetreibenden Endkundenprodukte (Internet, Telefon und TV) zu marktkonformen Konditionen anzubieten.
Die Rollenverteilung, Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten zwischen dem Landkreis Uelzen und der LüneCom sind im Pachtvertrag geregelt.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Ausführungsplanung, die Genehmigungsplanung, die Vorbereitung der Vergabe der Bauleistung, die Begleitung/Ausgestaltung der Vergabe der Bauleistungen, die Objektüberwachung und die Objektbetreuung (Leistungsphasen 4-9) gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI, Teil 4, Abschnitt 2 – Technische Ausrüstung, § 55 Leistungsbild Technische Ausrüstungen, auf Grundlage der o. a. vorliegenden Ergebnisse und Erkenntnisse.
Ziel des Landkreises Uelzen ist, das Glasfasernetz innerhalb der nächsten 3,5 Jahre (nach Zuschlag) bauen zu lassen.
In den unterversorgten Gebieten des Landkreises Uelzen (Weiße Bereiche) sind 15.942 Gebäudeanschlüsse mit 19.744 gewerblichen / private Nutzern (Beschaltungseinheiten) vorhanden.
Auf der Grundlage der HOAI 2013, §§ 53 ff. Technische Ausrüstung, sind die im Folgenden aufgeführten Leistungen zu erbringen. Vom Landkreis Uelzen wird beabsichtigt auf der Grundlage der HOAI 2013, Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 § 53 ff. 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, die Leistungen zu vergeben.
Der Landkreis Uelzen behält sich vor, die Planungsleistungen der Leistungsphasen 4 bis 9 gem. HOAI § 55 stufenweise zu beauftragen.
— Leistungsphase 5: Ausführungszeitraum 1. bis 15. KW 2016;
— Leistungsphase 4: Beginn 11. KW 2016;
— Leistungsphase 6 und 7: Ausführungszeitraum 4. bis 24. KW 2016;
— Baubeginn: 25. KW 2016;
— Leistungsphase 8: ab 25. KW 2016;
— Leistungsphase 9: ab 3. Quartal 2016.
Für die Leistungsphase 9 gilt: Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfristen (vgl. § 634a Abs.1 Ziff. 2, Abs. 2 BGB: Verjährung der Mängelansprüche fünf Jahre nach Abnahme) nach Bereitstellung des jeweiligen Cluster (Ausbauplanung).
Die Mindest- und Höchstsätze der Honorare für die in § 55 HOAI aufgeführten Grundleistungen bei einzelnen Anlagen sind nach der Honorartafel § 55 HOAI festgesetzt. Die derzeit ermittelten anrechenbaren Kosten (Investitionskosten für die passive Netzinfrastruktur) befinden sich außerhalb der Honorartafel (oberhalb).
Es gilt somit gem. § 7 (2) HOAI: Honorarvereinbarung, die Honorare sind frei vereinbar.
Landkreis Uelzen.
339213-2015
2015/S 187-339213
a) Der Auftraggeber führt ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 Abs. 1 VOF durch.
b) Information und Kommunikation finden im gesamten Teilnahmewettbewerb grundsätzlich nur per E-Mail über die oben unter I.1) benannte Kontaktstelle. Der Auftraggeber bittet ausdrücklich darum, von jeder telefonischen oder persönlichen Kontaktaufnahme im Teilnahmewettbewerb abzusehen; Anrufe im Teilnahmewettbewerb wird der Auftraggeber nicht annehmen, persönliche Gespräche werden nicht geführt.
c) Bewerberrückfragen sollten möglichst frühzeitig gestellt werden. Zur Beantwortung von Bewerberrückfragen ist ein ständig fortgeschriebener „Fragen und Antworten-Katalog“ angedacht. Dieser wird durch die Vergabestelle allen Bewerbern, die das vorgeschriebene Formular „Teilnahmeantrag“ bei der Vergabestelle angefordert haben, zur Kenntnis gebracht.
d) Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich. Das Formular „Teilnahmeantrag“ ist bei der Vergabestelle anzufordern.
e) Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag mit dem Vermerk „Nicht Öffnen – Teilnahmeantrag zur Ausschreibung Technische Fachplanungen zum Ausbau der passiven FTTB/H-Netzinfrastruktur beim Landkreis Uelzen“ bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen.
f) Nicht unterschriebene oder nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung der Formulare zum Teilnahmeantrag werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
g) Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
h) Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
i) Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
j) Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
k) Mit der Einleitung des Verfahrens wird der Auftraggeber nicht zur Vergabe der Leistungen verpflichtet. Insbesondere bleibt dem Auftraggeber die Aufhebung des Verfahrens möglich, sollte sich das Vorhaben als unwirtschaftlich darstellen.
l) Weitere Unterlagen als das Formular „Teilnahmewettbewerb“ sind im jetzigen Verfahrensstadium des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs nicht erhältlich.
04.01.2016 - 31.12.2024
Zahlungen zu den beauftragten Leistungsphasen erfolgen nach einem im Ingenieurvertrag separat zu vereinbarenden Zahlungsplan.
Die Teilnahmebedingungen gemäß III.2.1)-III.2.3) dienen dazu, die Teilnahmeanträge auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bewerber zu überprüfen. Die Bewerber müssen daher bis zum Ende der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags die unter III.2.1)-III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen in zweifacher Form, schriftlich und digital (Datenträger), beim Auftraggeber (siehe Kontaktstelle) per Post oder direkt einreichen. Beruft sich ein Bewerber auf die Leistungsfähigkeit eines Dritten, so muss er auch für diesen die Nachweise und Erklärungen erbringen, die den Bereich betreffen, für den sich der Bewerber auf die Leistungsfähigkeit des Dritten beruft.
Folgende Angaben der Bewerber zu ihrer persönlichen Lage sind erforderlich:
a) aktueller Auszug aus dem Berufs- und Handelsregister (nicht älter als 6 Monate);
b) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 4 Abs.9 a-e VOF darüber, dass kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet;
c) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 4 Abs. a-g 6 VOF, dass keine schwere Verfehlung vorliegt die seine Zuverlässigkeit als Bewerber durch eine rechtskräftige Verurteilung in den letzten drei Jahren in Frage stellt;
d) Eigenerklärung, dass der Bewerber in den letzten drei Jahren nicht wegen Verstoßes gegen das Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz oder das Arbeitnehmerentsendegesetz rechtskräftig verurteilt worden ist;
e) Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat;
f) Eigenerklärung darüber, dass sämtliche Erklärungen im Vergabeverfahren richtig sind und dem Bewerber bekannt ist, dass unrichtige Angaben, zu seinem Ausschluss von diesem und künftigen Vergabeverfahren, sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrages wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grund führen und eine Meldung des Ausschlusses und der Ausschlussdauer an Informationsstellen, die entsprechende Vergaberegister führen, nach sich ziehen kann.
— Hinweis zu juristischen Personen (§ 19 Abs. 3 VOF): Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen. Gerfordert wird eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), der/die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden.
— Berufliche Befähigung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers [§ 19 Abs.2 VOF (Anlage 4)] und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Niedersächsischen Ingenieurgesetzes (NIngG) erfüllt sind.
Die für die Dienstleistung verantwortlichen Personen des Unternehmens müssen grundsätzlich den Nachweis einer akademischen Ausbildung, die zur Führung der Berufsbezeichnung (Dipl.-Ing. Technische)
Hochschule, Fachhochschule, Bachelor/Master, Ing. grad.) einer Hochschule berechtigt erbringen und über eine angemessene Praxis – in der Regel von mindestens 3 Jahren – verfügen.
a) Vorlage entsprechender Bankauskünfte / Bankerklärungen sowie der Nachweis entsprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (sh. dazu unter III.1.1));
b) Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen des Unternehmens, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist;
c) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 Abs. 4c VOF über den Gesamtumsatz (brutto) des Unternehmens in den letzten drei Geschäftsjahren, sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre;
d) Erklärung des Bewerbers nach § 4 Abs. 2 VOF, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist;
e) Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, ist eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft) nach § 5 Abs. 5 h VOF erforderlich. Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen;
f) Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall dem Auftraggeber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers nach § 5 Abs. 6 VOF (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich. Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.
Zu c), Gesamtumsatz (brutto) des Unternehmens in den letzten drei Geschäftsjahren: Der Gesamtumsatz muss pro Jahr mehr als 500 000 EUR (brutto) betragen.
a) Erklärung des Bewerbers nach § 5 Abs. 5d VOF über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen.
b) Beschreibung des Qualitäts- und Projektmanagements;
c) Nachweise der Qualifikation der technischen, kaufmännischen und rechtlichen Leitung des Projekts;
d) Darstellung der Planungserfahrung Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 53 HOAI, Anwendungsbereich: 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Leistungsphasen 4 bis 9 nach § 55 HOAI durch:
aa) Tabellarische Auflistung nach § 5 Abs. 5 b VOF (Referenzliste Objektplanung) der wesentlichen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte oder Wettbewerbserfolge mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad,
bb) Referenzbögen: Davon unabhängig sind Referenzen vergleichbarer Projekte der letzten 7 abgeschlossenen Geschäftsjahre gefordert (max. vier Referenzprojekte für die Leistungsphasen 4 bis 9 nach § 55 HOAI 2013). In diesen Referenzbögen sind folgende Angaben angefragt:
— Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes/Lage und den Infrastruktureckdaten sowie der durchgeführten Leistungsphasen nach § 55 HOAI,
— Angabe der Baukosten (netto), Bescheinigung/en über diese beauftragten und erbrachten Leistungen Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen,
— Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung,
— Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und E-Mail Adresse,
— Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, Angestellter usw.) Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Referenzbogen) zur Verfügung gestellt,
— Pro Referenzprojekt ist ein, wie vor beschrieben, ausgefüllter Referenzbogen ergänzt mit zusätzlichen individuellen näheren Angaben abzugeben,
— Die zusätzlichen individuellen näheren Angaben sind gesondert, auf insgesamt maximal zwei Seiten DIN A4 (einseitig), in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen zu erstellen und dem jeweiligen Referenzbogen beizufügen,
— Bei Referenzen deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
Kriterien zur Vergleichbarkeit der Referenzprojekte:
— Fachtechnische Qualität der Referenzen: Leistungsbild Technische Ausrüstung, Netzausbau im Backbone-Bereich und Erschließung auf Gemeindeebene, als vergleichbar sieht der Auftraggeber insbesondere FTT(x)-Projekte mit einer Planung von mindestens 7 500 Teilnehmeranschlüssen an;
— Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauvorhaben (Neubauten) mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, mit einer vergleichbaren Honorarzone der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen und besondere Leistungen) und einer vergleichbaren Größe (Baukosten). Als vergleichbar sieht die Vergabestelle Baukosten oberhalb von 10 000 000 EUR netto an.
— Erfahrung bei der Vorbereitung und Durchführung öffentlicher Ausschreibungen zur Vergabe von Bauleistungen.
Hinweis: Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz aus allen Funktionsbereichen reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen. Sollte solch eine Referenz nicht gegeben sein, ist es auch möglich mit mehreren Referenzen aus den verschiedenen notwendigen Funktionsbereichen (siehe II 1.5) die höchste Punktzahl zu erreichen.

References: § 55
 § 53
 § 55
 § 634
 § 55
 § 55
 § 7
 § 3
 § 4
 § 4
 § 19
 § 19
 § 5
 § 4
 § 5
 § 5
 § 5
 § 53
 § 55
 § 5
 § 55
 § 55