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Timestamp: 2019-11-15 18:07:27+00:00

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Rechtsprechung: VersR 1980, 383 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 12.12.1979
BGH, 14.12.1979 - V ZR 146/78
https://dejure.org/1979,615
BGH, 14.12.1979 - V ZR 146/78 (https://dejure.org/1979,615)
BGH, Entscheidung vom 14.12.1979 - V ZR 146/78 (https://dejure.org/1979,615)
BGH, Entscheidung vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78 (https://dejure.org/1979,615)
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Prozeßbevollmächtigter - Mandatskündigung - Versäumnisurteil - Fristversäumung - Verschulden
NJW 1980, 999
MDR 1969, 1001
MDR 1980, 298
VersR 1980, 383
BGH, 12.09.2019 - I ZR 28/19
Anspruch auf Beiordnung eines Notanwalt zur Wahrung der Rechte im Verfahren über …
Dasselbe gilt gegenüber dem Gericht (vgl. BGH, Urteil vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78, NJW 1980, 999 [juris Rn. 7]).
Zum einen muß der Rechtsanwalt unter Umständen seinen Auftraggeber weiterhin über laufende prozessuale Fristen belehren, deren Versäumung für diesen nachteilige Folgen haben kann (vgl. BGH, Urt. v. 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78, VersR 1980, 383, 384; Beschl. v. 17. Januar 1980 - VII ZB 16/79, NJW 1980, 998, 999 m.w.N.;… Urt. v. 2. März 1988 - IVa ZR 218/87, VersR 1988, 835, 836), und gegebenenfalls darüber, daß nur ein anderer Rechtsanwalt die nötige Prozeßhandlung rechtswirksam vornehmen kann (Schlee AnwBl 1990, 205, 206 m.w.N.).
BGH, 12.09.2019 - I ZR 29/19
Beiordnung eines Notanwalts im Falle einer späteren Mandatsniederlegung
Dasselbe gilt für die Wirkung gegenüber dem Gericht (s. BGH Urteil vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78 - NJW 1980, 999; BAG - 7 AZW 441/81 - NJW 1982, 2519 f.).
Dieses Hindernis ist erst entfallen, als ihr das Schreiben des Amtsgerichts vom 26. April 1984 zuging, welches als Anlage eine Ausfertigung des Beschlusses vom 16. Dezember 1983 enthielt; der daraufhin am 7. Mai 1985 gestellte Wiedereinsetzungsantrag ist innerhalb der Zwei-Wochen-Frist eingegangen (vgl. auch - für ähnliche Fälle - BGH Urteil vom 14. Dezember 1979 aaO und Beschluß vom 18. November 1952 - I ZB 13/52 - LM ZPO S 547 Abs. 1 Ziff. 1 Nr. 4).
Da die Entscheidung des Familiengerichts, wie ausgeführt, aufgrund SS 87 Abs. 1, 176 ZPO noch an Rechtsanwalt K. zuzustellen war, war es seine Aufgabe, die Ehefrau von der Zustellung in Kenntnis zu setzen und die Entscheidung an sie weiterzuleiten (vgl. BGHZ 2, 205;… BGH Beschluß vom 18. November 1952 aaO und Urteil vom 14. Dezember 1979 aaO).
Solange sie nicht in dieser Weise von Rechtsanwalt K. unterrichtet wurde, konnte sie nicht wissen und brauchte sie nicht davon auszugehen, daß die Zustellung erfolgt und damit eine Rechtsmittelfrist in Gang gesetzt war (vgl. BGH Urteil vom 14. Dezember 1979 aaO).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist für die Verschuldenszurechnung nach § 85 Abs. 2 ZPO kein Raum mehr, wenn der Vollmachtsvertrag auch nur im Innenverhältnis gekündigt war (BGH Urteil vom 14. Dezember 1979 aaO; Beschluß 9.
Der Senat teilt daher die in ständiger Rechtsprechung des BGH (vgl. u.a. auch BGH-Urteile vom 21. Mai 1951 IV ZR 11/51, BGHZ 2, 205, und vom 14. Dezember 1979 V ZR 146/78, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1980, 999, sowie Beschluss vom 9. März 1983 VIII ZB 3/83, Versicherungsrecht 1983, 540;… s. zu § 56 FGO ebenfalls Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., § 56 Rz. 6;… Söhn in Hübschmann/Hepp/ Spitaler, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 10. Aufl., § 56 FGO Rz. 175) vertretene Auffassung, dass für eine Verschuldenszurechnung nach § 85 Abs. 2 ZPO kein Raum mehr ist, wenn der Vollmachtsvertrag, wie im Streitfall, im Zeitpunkt der Fristsetzung auch nur im Innenverhältnis gekündigt ist.
Dass dies geschehen würde, darauf durfte die Klägerin vertrauen (vgl. BGH in NJW 1980, 999;… Zöller/Vollkommer, Zivilprozessordnung, 22. Aufl., § 87 Rn. 4).
Zudem gilt die Regelung des § 87 Abs. 1 ZPO nicht nur für die passive Vertretungsmacht, sondern auch für die aktive Vertretung der Partei (BGH Urt. v. 14.12.1979 - V ZR 146/78 -, NJW 1980, 999; BAG Beschl. v. 08.12.1981 - 7 AZN 441/81 -, AP Nr. 1 zu § 87 ZPO).
Nach § 246 Abs. 1 ZPO tritt eine Unterbrechung des Verfahrens allerdings nicht ein, wenn im Falle des Verlustes der Prozessfähigkeit eine Vertretung durch einen Prozessbevollmächtigten stattfindet und nach § 87 Abs. 1 Halbs. 2 ZPO erlangt das Erlöschen der Vollmacht in Anwaltsprozessen wie dem vorliegenden Berufungsverfahren (vgl. § 11 Abs. 4 ArbGG) nicht nur dem Gegner, sondern auch dem Gericht gegenüber erst mit der Anzeige der Bestellung eines anderen Rechtsanwalts rechtliche Wirksamkeit (vgl. BGH 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78 - zu I der Gründe, NJW 1980, 999).
Sowohl die Berufungsbegründung als auch die Terminsladung konnten trotz Eintritts der Prozessunfähigkeit der Beklagten als solcher und trotz der nachfolgenden Mandatsbeendigung an den zuvor wirksam bestellten Prozessbevollmächtigten erfolgen (vgl. BGH 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78 - zu I der Gründe, NJW 1980, 999).
KG, 13.05.1994 - 1 W 1913/93
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KG, 20.04.1998 - 25 W 8390/96
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Unzulässigkeit einer Erinnerung wegen Verfristung und mangelnder …
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https://dejure.org/1979,4004
BGH, 12.12.1979 - IV ZR 21/78 (https://dejure.org/1979,4004)
BGH, Entscheidung vom 12.12.1979 - IV ZR 21/78 (https://dejure.org/1979,4004)
BGH, Entscheidung vom 12. Dezember 1979 - IV ZR 21/78 (https://dejure.org/1979,4004)
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Schadenersatzpflicht eines Lagerhalters für die ohne Einverständnis des Einlagerers in seinen Kellerräumen eingelagerten, durch Hochwasser verunreinigten Teppiche - Zusammenfallen von Haftungsgrund und Schaden bei einem Anspruch aus § 390 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) in ...
WM 1980, 287

References: BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 85
 BGH 
 § 56
 § 56
 § 56
 § 85
 BGH 
 § 87
 § 87
 § 87
 § 246
 § 87
 § 11
 BGH 
 BGH 
 § 390