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Timestamp: 2020-08-04 17:24:55+00:00

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GmbH-Gründung: Was ist zu beachten? / 5 Zusammenfassung
Eine GmbH wird durch notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrags gegründet. Anschließend erfolgt die Anmeldung zur Eintragung beim Handelsregister. Mit der Eintragung im Handelsregister entsteht die GmbH als juristische Person. Bei der Gründung und Anmeldung der GmbH sind Formalien zu beachten. Sowohl die Gesellschafter als auch die Geschäftsführer müssen sich zudem ver...mehr
GmbH-Gründung: Was ist zu beachten? / 3 Besonderheiten der Sachgründung
Bei der Sachgründung sind zusätzliche Formalitäten einzuhalten. Eine Sachgründung liegt schon vor, wenn einer der Gesellschafter etwas anderes als Geld in das Gesellschaftsvermögen als Einlage leisten soll. Sacheinlagen sind nicht nur körperliche Gegenstände, sondern auch Forderungen oder Immaterialgüterrechte, wie z. B. ein Patent. Bei einer Sachgründung ist die Einlage im ...mehr
GmbH-Gründung: Was ist zu beachten? / 1.2 GmbH in Gründung
Mit dem notariellen Abschluss des Gesellschaftsvertrags entsteht eine sog. GmbH in Gründung. Diese Gesellschaft wird auch Vor-GmbH oder Gründungs-GmbH genannt. Die GmbH in Gründung ist das notwendige Durchgangsstadium auf dem Weg zur GmbH. Nach der notariellen Beurkundung des Gesellschaftsvertrags und der Einzahlung der Stammeinlagen erfolgt die Anmeldung der Gesellschaft bei...mehr
GmbH-Gründung: Was ist zu beachten? / 4.2 Handelndenhaftung
Die namens der Gesellschaft Handelnden trifft nach § 11 Abs. 2 GmbHG eine persönliche unbeschränkte Haftung. Handelnde nach dieser Vorschrift sind aber nicht alle Mitarbeiter der Gesellschaft, sondern lediglich die Geschäftsführer oder die, die wie solche auftreten, z. B. Gesellschafter, die sich zum faktischen Geschäftsführer aufschwingen. Der Geschäftsführer muss nicht sel...mehr
GmbH-Gründung: Was ist zu beachten? / 2.6 Persönliche Voraussetzungen für den Geschäftsführer
Geschäftsführer kann grundsätzlich jede unbeschränkt geschäftsfähige, natürliche Person werden. Die Gesellschafter müssen freilich darauf achten, dass der Geschäftsführer die notwendigen Qualifikationen mitbringt, um das Amt auszuüben. Ferner darf der Geschäftsführer in den letzten 5 Jahren nicht wegen einer im Katalog des § 6 Abs. 2 GmbH-Gesetzes vorgesehenen Straftat recht...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Nichtrechtsfähiger ... / III. Abgrenzung zur BGB-Gesellschaft
Tz. 10 Stand: EL 109 – ET: 11/2018 Steuerlich bedeutsam ist die Abgrenzung zwischen dem nichtrechtsfähigen Verein und der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Deren Einkünfte und Vermögen werden nämlich nicht bei der Gesellschaft erfasst, sondern auf die einzelnen Mitglieder verteilt und anteilig erst von diesen der Besteuerung unterworfen. Die Grenze zwischen einem nichtr...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Juristische Personen
Stand: EL 109 – ET: 11/2018 Bei den juristischen Personen unterscheidet man in: Juristische Personen des öffentlichen Rechts sind mit einer gewissen Rechtsfähigkeit ausgestattete Gebilde. Sie sind Träger von Rechten und Pflichten. Die Rechtsfähigkeit erlangen sie durch Gesetz oder staatlichen Hoheitsakt (Verwaltungsakt). Im Regelfall werden von ihnen hoheitliche oder gemeinscha...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 6 Buchst. a [Leis ... / 2.2 Leistungen der Eisenbahnen des Bundes
Rz. 13 Eisenbahnen des Bundes (EdB) sind die Eisenbahnen im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. Ihr Status ergibt sich aus Art. 87e GG . Diese Eisenbahnen sind danach als privatrechtliche Wirtschaftsunternehmen zu führen und unterliegen bundeseigener Verwaltung. Sie müssen, soweit ihre Aufgabe den Bau, die Unterhaltung und den Betrieb von Schienenwegen umfasst, mehrheitl...mehr
Firma / 2.7 Keine Verwechslungsgefahr mit anderen örtlichen Firmen
Jede neue Firma muss sich von allen an demselben Ort bereits bestehenden und in das Handelsregister eingetragenen Firmen deutlich unterscheiden (§ 30 Abs. 1 HGB). § 30 HGB verlangt deutliche Unterscheidbarkeit aller Firmen an demselben Ort, einerlei welcher Branche. § 30 HGB dient dem Schutz des Publikums vor Verwechslung der Firmen. Die Regelung des § 30 HGB geht der Regelu...mehr
Firma / 2.6 Firmenöffentlichkeit
Der Grundsatz der Firmenöffentlichkeit besagt, dass die Firma der Öffentlichkeit kundgemacht werden muss. Dem dient vor allem die Eintragung im Handelsregister (§ 29 HGB).mehr
Firma / Zusammenfassung
Begriff Die Firma eines Kaufmanns ist der Name, unter dem er seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt sowie klagen und verklagt werden kann (§ 17 HGB). Der Einzelkaufmann führt zwei, unter Umständen verschiedene Namen, nämlich die Firma als Handelsname und den bürgerlichen Namen. Handelsgesellschaften haben dagegen nur einen Namen, die Firma. Hiervon zu unterscheid...mehr
Firma / 4.1 Haftung gemäß § 25 Abs. 1 HGB
Veräußert der Inhaber sein Handelsgeschäft an einen Dritten, so haftet der Erwerber des Handelsgeschäfts für alle Verbindlichkeiten des früheren Inhabers. Voraussetzung ist, dass der Erwerber das Geschäft fortführt und die Firma beibehält. Erwirbt der Dritte das Handelsgeschäft vom Insolvenzverwalter, bleibt § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB unanwendbar. Bei Übertragung des Handelsgeschä...mehr
Gewinnermittlung nach EStG / 2.2.3.1 Persönlicher Anwendungsbereich des § 4 Abs. 1 EStG
Rz. 20 Da § 4 Abs. 1 EStG keine Aussage über den persönlichen Anwendungsbereich enthält, ist der Kreis der Steuerpflichtigen, die den Gewinn nach dieser Vorschrift festzustellen haben, mittelbar anhand einer Negativabgrenzung zu den Anwendungsbereichen des § 5 Abs. 1 EStG und § 4 Abs. 3 Satz 1 EStG abzuleiten. Klammert man diejenigen Personen aus, die den Gewinn nach § 5 ESt...mehr
Gewinnermittlung nach EStG / 2.2.3.2 Persönlicher Anwendungsbereich des § 5 EStG
Rz. 25 Nach § 5 EStG ist der Gewinn von allen bilanzierenden Gewerbetreibenden zu ermitteln. Darunter sind alle Gewerbetreibenden zu verstehen, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen, oder die dies ohne eine solche Verpflichtung freiwillig tun. Rz. 26 Erste Tatbestandsvoraussetzung Somit stellt das Vorliegen...mehr
Sauer, SGB III § 165 Anspruch / 2.1 Grundtatbestand (Abs. 1)
Rz. 4 Nach Abs. 1 hat ein Arbeitnehmer Anspruch auf Insolvenzgeld, wenn er im Inland beschäftigt war und im Zeitpunkt des Insolvenzereignisses noch Ansprüche auf Arbeitsentgelt für die vorausgegangenen 3 Monate des Arbeitsverhältnisses hat. Ein Wohnsitz im Inland ist nicht Voraussetzung für die Insolvenzgeldgewährung. Mit dem Job-AQTIV-Gesetz hat der Gesetzgeber auf die Entw...mehr
Kaufmann / 7 Beginn und Ende der Kaufmannseigenschaft
Die Kaufmannseigenschaft beginnt bei einem Istkaufmann mit dem Beginn des Betreibens des Handelsgeschäfts. Das Betreiben fängt schon mit Vorbereitungshandlungen – z. B. Anmieten von Geschäftsräumen – an. Kannkaufmann mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Kaufmannseigenschaft endet, bei einem nicht im Handelsregister eingetragenen Istkaufmann mit der Aufgabe des Handels...mehr
Kaufmann / 3 Kaufmann kraft Eintragung (Kannkaufmann)
Wer ein Handelsgewerbe betreibt, das seiner Art oder dem Umfang nach keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetriebs benötigt, erfüllt nicht die Voraussetzungen des § 1 Abs. 1 HGB und ist daher kein Kaufmann. Er gilt als Kleingewerbetreibender, dessen Rechte und Pflichten sich aus dem BGB ergeben. Er kann die Kaufmannseigenschaft jedoch gem. § 2 HGB durch fre...mehr
Kaufmann / 4 Kaufmann kraft Handelsregisterlage (Fiktivkaufmann)
Ist ein Gewerbetreibender mit einer Firma im Handelsregister eingetragen, gilt er im Interesse der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes für und gegen alle unwiderlegbar als Kaufmann (§ 5 HGB). Hier wird das Vorliegen eines Handelsgewerbes (und damit der Kaufmannseigenschaft) fingiert. Daher spricht man von einem Fiktivkaufmann. Beispiel: Ein Gewerbetreibender wird irrt...mehr
Kaufmann / 2 Kaufmann kraft Handelsgewerbebetrieb (Istkaufmann)
Jeder, der ein Handelsgewerbe betreibt, ist nach § 1 Abs. 1 HGB Kaufmann. Da die Rechtswirkung der Kaufmannseigenschaft hier automatisch und unmittelbar allein durch das Betreiben eines Handelsgewerbes eintritt, spricht man von einem Ist- bzw. Musskaufmann. Wichtig: Eine Eintragung in das Handelsregister ist zwar gesetzlich vorgeschrieben (§ 29 HGB), fehlt sie jedoch, ändert ...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 5 Befreiungen / 3.2 Steuerbefreiung für REITs
Rz. 305 § 16 Abs. 1 REITG befreit deutsche REIT-AG (Real Estate Investment Trusts) von der KSt und GewSt. Eine REIT-AG ist eine börsennotierte AG, deren Unternehmensgegenstand sich darauf beschränkt, inl. unbewegliches Vermögen (mit Ausnahme von Mietimmobilien), ausl. unbewegliches Vermögen sowie dieser Tätigkeit dienende Vermögensgegenstände i. S. d. § 3 Abs. 7 REITG (z. B....mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 40 Umwandlung und Liquidation / 3 Spaltung von Körperschaften (Abs. 2)
Rz. 8 Abs. 2 regelt den Fall, dass das Vermögen einer Körperschaft im Wege der Spaltung nach § 15 UmwStG ganz oder teilweise durch Sonderrechtsnachfolge auf eine oder mehrere andere Körperschaften übergeht. Die übertragende Körperschaft geht bei der Aufspaltung unter, bei der Abspaltung bleibt sie mit vermindertem Vermögen bestehen. Bei der Aufspaltung kann die übertragende ...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 40 Umwandlung und Liquidation / 2 Verschmelzung von Körperschaften (Abs. 1)
Rz. 4 Abs. 1 regelt den Fall, dass das Vermögen einer Körperschaft im Wege der Verschmelzung nach den §§ 11ff. UmwStG durch Gesamtrechtsnachfolge auf eine andere Körperschaft übergeht. Die übertragende Körperschaft geht dabei unter, sie kann daher in der Zukunft keine Ausschüttungen mehr vornehmen. Daraus folgt, dass die Konsequenzen aus den Übergangsregelungen nicht mehr be...mehr
Frotscher/Drüen, UmwStG § 23 Auswirkungen bei der überne ... / 2.2.4 Buchwertansatz
Rz. 22 Aus dem Wortlaut könnte gefolgert werden, dass § 23 Abs. 1 UmwStG nur zur Anwendung kommt, wenn die übernehmende Gesellschaft einheitlich für das gesamte eingebrachte Betriebsvermögen den bisherigen Buchwert ansetzt. Aus dem Klammerverweis auf § 20 Abs. 2 S. 2 UmwStG kann jedoch der Rückschluss gezogen werden, dass sich die erforderliche Einheitlichkeit nur auf das ei...mehr
Vollmacht / 1 Außergerichtliche Vollmacht
Wozu eine konkrete Vollmacht im Einzelnen berechtigen soll, muss gegebenenfalls durch Auslegung ermittelt werden, da es sich dabei um eine Willenserklärung des Vertreters handelt. Bei Abfassung eines Vollmachtsentwurfs ist daher besonderes Augenmerk auf den aktuellen, aber auch möglichen zukünftigen Umfang des Mandats zu legen. Der Rechtsanwalt oder sonstige Vertreter des Ar...mehr
Bilanz Check-up 2019: Steuerrecht / 3.1.1 Zivilrechtlich wirksamer Ergebnisabführungsvertrag (BFH, Urteil v. 23.8.2017, I R 80/15, DStR 2017, S. 2803)
Im Zentrum dieser BFH-Entscheidung steht die Bedeutung eines zivilrechtlich wirksamen EAV für die ertragsteuerliche Organschaft. Sachverhalt Im Streitfall schloss die Klägerin mit ihrer Alleingesellschafterin im März 2006 einen EAV, mit dem ab dem Wirtschaftsjahr 2006 eine Organschaft begründet werden sollte. Die Gesellschafterversammlungen der beiden Gesellschaften stimmten d...mehr
Bei der Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind für die Rechnungslegung und Prüfung von (Kapital-)Gesellschaften Besonderheiten zu beachten, die durch die jüngste Rechtsprechung der Zivilgerichte konturiert wurden: (Rück-)Änderung des Geschäftsjahrs einer insolventen (Kapital-)Gesellschaft Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer (Kapital-)Gesellschaft begi...mehr
Durch das Gesetz zur Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie wurden mit der Änderung von § 40 Abs. 1 GmbHG die Pflichtangaben in der Gesellschafterliste einer GmbH erweitert. Seit Juni 2017 muss nunmehr in allen neu zu erstellenden GmbH-Gesellschafterlisten erstmals auch die prozentuale Höhe der Beteiligung eines Gesellschafters am Stammkapital einer GmbH aufgeführt werden,...mehr
Bilanz Check-up 2019: Nationale Rechnungslegung / 5.4.2 Transparenzregister
Im Zuge der Reformierung des GWG wurde das zentrale, vom Bundesanzeiger elektronisch geführte Transparenzregister mit dem Ziel eingerichtet, die hinter den zum Teil komplexen und verschachtelten juristischen Strukturen stehenden natürlichen Personen (sog. wirtschaftlich Berechtigte) kenntlich zu machen. Wirtschaftlich berechtigt ist nach § 3 Abs. 1 GWG grundsätzlich jene natü...mehr
Bilanz Check-up 2019: Steuerrecht / 3.1.2 BFH, Urteil v. 10.5.2017, I R 19/15, DStR 2017 S. 2112
Gegenstand dieses BFH-Urteils ist die Relevanz einer umwandlungssteuerlichen Rückwirkungsfiktion für das Merkmal der finanziellen Eingliederung und das der Mindestlaufzeit eines EAV. Sachverhalt Die A-GmbH (Organgesellschaft) wurde mit notariellem Vertrag vom Februar 2005 neu als Vorratsgesellschaft gegründet. Im August 2005 kaufte die B-Holding GmbH (Organträger) sämtliche An...mehr
Bilanz Check-up 2019: Nationale Rechnungslegung / 4.2 Haftung des GmbH-Geschäftsführers im Zusammenhang mit Steuerforderungen der Gesellschaft
Sachverhalt (vereinfacht): BFH, Urteil v. 27.9.2017, XI R 9/16, DB 2017 S. 3047 Die Klägerin, Geschäftsführerin einer GmbH, klagte gegen die in einem an sie ergangenen Haftungsbescheid angesetzte Höhe der Umsatz- und Körperschaftsteuer der GmbH. Die GmbH gab für die Jahre 2003 bis 2005 weder Umsatzsteuer-Jahreserklärungen noch Körperschaftsteuererklärungen ab, sodass die zustä...mehr
Zusammenfassung Die Beurkundung einer Verschmelzung von zwei deutschen GmbHs durch einen Schweizer Notar mit Amtssitz im Kanton Basel-Stadt erfüllt jedenfalls dann die Anforderungen der notariellen Beurkundung der Verschmelzungsbeschlüsse und des Verschmelzungsvertrags nach §§ 6, 13 UmwG, wenn die Niederschrift in Gegenwart des Notars den Beteiligten vorgelesen, von ihnen ge...mehr
Zusammenfassung Der Sitz einer aufgelösten GmbH kann nur verlegt werden, wenn dies nicht dem Wesen der auf Abwicklung gerichteten Liquidation widerspricht. Erschwert die Sitzverlegung den Gesellschaftsgläubigern das Auffinden der Gesellschaft, ist sie unzulässig. Der Hintergrund: Sitzverlegung im Liquidationsverfahren Eine GmbH war durch Gesellschafterbeschluss aufgelöst und i...mehr
Zusammenfassung Ist durch Gesetz für eine Erklärung eine öffentliche Beglaubigung vorgeschrieben, muss die Erklärung schriftlich abgefasst und die Unterschrift des Erklärenden von einem Notar beglaubigt werden (§ 129 Abs. 1 S. 1 BGB). Bei der öffentlichen Beglaubigung wird lediglich bestätigt, dass die Unterschrift auch tatsächlich von dem Unterzeichner herrührt. Mit der Beu...mehr
Übertragung von Verwalteraufgaben / 1.3 Umwandlung des Verwaltungsbetriebs in eine GmbH
Wird ein einzelkaufmännisches Unternehmen in eine GmbH umgewandelt, so bedarf es für den Übergang der Verwalterstellung von dem einzelkaufmännischen Unternehmen auf die GmbH der Mitwirkung der Wohnungseigentümer in Form eines zustimmenden Eigentümerbeschlusses. Dies gilt selbst dann, wenn der Verwalter alleiniger Gesellschafter und Geschäftführer der GmbH ist (BayObLG, Besch...mehr
Kapitalerhöhung und Kapitalherabsetzung / 2.1 Handelsrechtliche Grundlagen
Handelsrechtlich geschieht eine Kapitalherabsetzung in folgenden Schritten: Änderung des Gesellschaftsvertrags (Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen, notarielle Beurkundung) Bekanntmachung des Herabsetzungsbeschlusses dreimal zu verschiedenen Zeitpunkten durch die Geschäftsführer mit Aufforderung der Gläubiger, sich zu melden; Befriedigung der Ansprüche der Gläubi...mehr
Kapitalerhöhung und Kapitalherabsetzung / 1.1 Kapitalerhöhung gegen Einlagen
Die Kapitalgesellschaft erhält durch die bisherigen Anteilseigner bzw. durch neu eintretende Gesellschafter zusätzliche finanzielle Mittel. Handelsrechtlich geschieht eine Kapitalerhöhung gegen Einlagen bei der GmbH in folgenden Schritten: Änderung des Gesellschaftsvertrags (Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen, notarielle Beurkundung); Übernahmeerklärung (Angabe ...mehr
Kapitalerhöhung und Kapitalherabsetzung / 1.2 Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Bei einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln erhält die Kapitalgesellschaft kein zusätzliches Kapital, die bisherigen Gesellschafter leisten keine Einlagen, neue Gesellschafter können nicht beitreten. Vielmehr wird in Form von Rücklagen vorhandenes Eigenkapital in Nennkapital umgewandelt. Damit gelten diesbezüglich die strengeren Bindungen für das Stammkapital.Handelsr...mehr
Kapitalerhöhung und Kapitalherabsetzung / 2.2.1 Steuerliche Folgen bei der Kapitalgesellschaft
Auswirkungen auf das Einkommen der Kapitalgesellschaft ergeben sich nicht. In der Bilanz wird das Nennkapital entsprechend vermindert und eine Ausschüttungsverbindlichkeit gegenüber den Gesellschaftern passiviert. Praxis-Beispiel Kapitalherabsetzung Die A-GmbH nimmt eine ordentliche Kapitalherabsetzung vor und beschließt von ihrem Nennkapital i. H. v. 1.000.000 EUR einen Betra...mehr
Kapitalerhöhung und Kapitalherabsetzung / 1 Kapitalerhöhung
Eine Kapitalerhöhung liegt vor, wenn die Kapitalgesellschaft aufgrund eines formellen Beschlusses ihr Grund- bzw. Stammkapital erhöht. Die Kapitalerhöhung wird wirksam mit der Eintragung ins Handelsregister. Neben der Zuführung finanzieller Mittel können der Ausgleich von Verlusten sowie die Verbesserung der Kreditwürdigkeit Gründe für eine Kapitalerhöhung sein. 1.1 Kapitaler...mehr
Wirtschaftsjahr / 1 Grundsatz und Ausnahmen
Ein Wirtschaftsjahr umfasst im Regelfall 12 Monate.. Ausnahmsweise darf das Wirtschaftsjahr als "Rumpfwirtschaftsjahr" kürzer als 12 Monate sein, wenn ein Betrieb gegründet, gekauft, aufgegeben oder verkauft wird, das Wirtschaftsjahr auf einen anderen Stichtag umgestellt wird, eine Kapitalgesellschaft liquidiert wird. Wird ein Unternehmen während eines laufenden Kalenderjahrs ge...mehr
Wirtschaftsjahr / 2 Wirtschaftsjahr eines Gewerbebetriebs
Bei Gewerbebetrieben, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, entspricht das Wirtschaftsjahr stets dem Kalenderjahr. Dagegen gilt für in das Handelsregister eingetragene Gewerbebetriebe, dass ihr Wirtschaftsjahr mit dem Zeitraum übereinstimmt, für den sie regelmäßig Abschlüsse machen. Damit wird steuerrechtlich auf das handelsrechtliche Geschäftsjahr nach § 242 Abs. 1...mehr
Frotscher/Drüen, UmwStG § 18 Gewerbesteuer bei Vermögens ... / 7.5 Zeitraum von 5 Jahren nach der Umwandlung
Rz. 111 Die Veräußerung oder Aufgabe des Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils muss innerhalb von 5 Jahren nach der Umwandlung erfolgen. Nur dann führt sie zu einem Veräußerungs- oder Aufgabegewinn, der der GewSt unterliegt. Dabei liegt eine Veräußerung innerhalb von 5 Jahren nach der Umwandlung auch dann vor, wenn der Verschmelzungsvertrag und der Vertrag über d...mehr
Umsatzsteuer in Belgien / 2.3 Verfahren zur Erteilung von MWSt-Nummern an ausländische Unternehmer
Registrierungspflichtige müssen vor der Ausführung steuerpflichtiger Umsätze in Belgien die Administration de la Fiscalité des Entreprises et des Revenus, secteur TVA/Administratie van de ondernemings- en inkomensfiscaliteit, sector BTW unterrichten. Die dafür bestimmten Formulare sind bei den Finanzämtern erhältlich. Die Angaben müssen ggf. durch weitere Unterlagen (etwa di...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Alpenverein
Stand: EL 108 – ET: 09/2018 Beim Deutschen Alpenverein e. V. (DAV) und seinen 336 Sektionen (jeweils eigenständige e. V.) handelt es sich um Körperschaften, die ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigte Zwecke i. S. v. §§ 51ff. AO (Anhang 1b) erfüllen. Als Zweck verfolgt werden die Förderung des Sports (§ 52 Abs. 2 Nr. 21 AO, Anhang 1b), des Natur- und Umweltschutzes (...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 23 Allgemeine Durchschn ... / 2.1 Keine Buchführungspflicht
Rz. 25 Der Unternehmer darf nicht aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Führung von Büchern verpflichtet sein. Die Verpflichtung zur Führung von Büchern kann sich sowohl aus handelsrechtlichen Grundsätzen wie auch aus Vorschriften der Abgabenordnung ergeben. Rz. 26 Nach handelsrechtlichen Grundsätzen ist der Kaufmann nach § 238 i. V. m. § 1 Abs. 2 HGB nach der Reform des HGB...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 11 Auflösung und Abwicklung (Liq ... / 5.3 Löschung wegen Vermögenslosigkeit
Rz. 89 Wird eine Kapitalgesellschaft im Handelsregister wegen Vermögenslosigkeit gelöscht, findet keine Liquidation statt. Daher ist § 11 KStG nicht anwendbar. Somit ist mangels eines Abwicklungszeitraums auch kein Besteuerungszeitraum zu bilden. Die Steuerpflicht endet mit der Löschung im Handelsregister, wenn die Kapitalgesellschaft tatsächlich vermögenslos ist.mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 11 Auflösung und Abwicklung (Liq ... / 2.2.2 Auflösung
Rz. 11 Die Auflösung ist ein Rechtsakt. Wichtige Auflösungsgründe sind bei Aktiengesellschaften (und gem. Art. 63 SE-VO damit auch für SE) der Ablauf der in der Satzung bestimmten Zeit, der Beschluss der Hauptversammlung, der eine Mehrheit von mindestens drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfassen muss, wenn nicht die Satzung eine größere Mehrh...mehr

References: § 11
 § 6
 § 4
 Art. 87
 § 30
 § 30
 § 30
 § 25
 § 25
 § 4
 § 4
 § 5
 § 4
 § 5
 § 5
 § 5
 § 165
 § 1
 § 2
 § 1
 § 5
 § 16
 § 3
 § 40
 § 15
 § 40
 § 23
 § 23
 § 20
 § 40
 § 3
 § 242
 § 18
 § 23
 § 238
 § 1
 § 11
 § 11
 § 11
 Art. 63