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Timestamp: 2018-02-19 21:58:14+00:00

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Nummer 4 Kiel, 1. April 2015 - Evangelische Kirche in Mecklenburg
Kiel, 1. April 2015
I. Entscheidungen der Landessynode, Kirchengesetze, Rechtsverordnungen, Verwaltungsvorschriften
Kirchengesetz über die Bildung der Kirchengemeinderäte (Kirchengemeinderatsbildungsgesetz – KGRBG)
Vom 10. März 2015........................................................................................
Satzung für das Kindertagesstättenwerk des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Ostholstein
Sechste Änderungssatzung zur Friedhofssatzung für die Friedhöfe des Ev.-Luth. Kirchenkreises Altholstein
Vom 30. Januar 2015.......................................................................................
Beauftragung von Prädikantinnnen und Prädikanten in der Evangelisch-Lutherischen Kirche
Vom 6. März 2015..........................................................................................
Einführung eines neuen Kirchensiegels..........................................................................
Entwidmung der Paul-Gerhard-Kirche in Hamburg-Wilhelmsburg.....................................
Pfarrstellenänderungen.................................................................................................
Pfarrstellenaufhebungen...............................................................................................
III. Pfarrstellenausschreibungen
Pfarrstellen innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.................
Pfarrstellen außerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.................
IV. Stellenausschreibungen
Kirchenmusik.............................................................................................................
Soziale und bildende Berufe..........................................................................................
Kirchliches Amtsblatt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland Nr. 4/2015
I. Entscheidungen der Landessynode, Kirchengesetze, Rechtsverordnungen,
(Kirchengemeinderatsbildungsgesetz –
KGRBG)
Ausscheiden, Ergänzung des
1Der Kirchengemeinderat besteht aus den Pastorinnen
und Pastoren, die in der Kirchengemeinde eine Pfarrstelle innehaben oder verwalten (Mitglieder des Kirchengemeinderats kraft Amtes), sowie den gewählten
und berufenen Mitgliedern. 2Die gewählten Mitglieder
bilden die Mehrheit der Mitglieder des Kirchengemeinderats.
(1) Für die Wahl in den Kirchengemeinderat sind die
Gemeindeglieder wahlberechtigt, die zu Beginn des
Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1 das vierzehnte Lebensjahr vollendet haben.
(2) 1Die Ausübung des Wahlrechts ist an die Eintragung in das Wählerverzeichnis gebunden. 2Zur Wahl
vorgeschlagene Wahlberechtigte sind an der Ausübung ihres aktiven Wahlrechts nicht gehindert.
(1) Wählbar ist jedes Gemeindeglied, das
1. bereit ist, an der Erfüllung der Aufgaben des Kirchengemeinderats gewissenhaft mitzuwirken,
2. bereit ist, am kirchlichen Gemeindeleben, insbesondere am Gottesdienst, teilzunehmen,
3. zu Beginn des Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1
4. bereit ist, das Gelöbnis nach § 33 Absatz 2 abzulegen,
5. insbesondere bereit ist, Wesen und Auftrag der
Kirche zu vertreten, wie sie in Artikel 1 der Verfassung niedergelegt sind.
1. eine Pfarrstelle in der Evangelisch-Lutherischen
Kirche in Norddeutschland inne hat oder verwaltet,
2. in dieser Kirchengemeinde eine Pfarrstelle inne
hatte oder verwaltet hat,
3. Ehegattin oder Ehegatte, Partnerin oder Partner in
eingetragenen Lebensgemeinschaften, Elternteil,
Kind, Schwester oder Bruder eines Mitglieds des
Kirchengemeinderats kraft Amtes ist.
(1) Eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter der Kirchengemeinde kann nach den Voraussetzungen des
§ 4 in den Kirchengemeinderat gewählt werden.
(2) Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter ist, wer nicht ordiniert ist und zu Beginn des Wahlzeitraums nach
§ 6 Absatz 1 in einem nicht geringfügigen Umfang im
Sinne von § 8 des Vierten Buchs Sozialgesetzbuch von
ihrer bzw. seiner Kirchengemeinde beschäftigt wird.
(1) 1Die Kirchenleitung legt den Zeitraum für die
Wahl in den Kirchengemeinderat (Kirchenwahl) fest.
2Der Wahlzeitraum wird im Kirchlichen Amtsblatt bekannt gegeben. 3Zwischen der Bekanntgabe und dem
Beginn des Wahlzeitraums müssen mindestens fünfzehn Monate liegen.
(2) 1Spätestens zwölf Monate vor Beginn des Wahlzeitraums nach Absatz 1 kann der Kirchenkreisrat für
die Kirchengemeinden des Kirchenkreises durch Beschluss die Kirchenwahl auf einen verkürzten Wahlzeitraum reduzieren oder auf einen Wahltermin oder
mehrere Wahltermine innerhalb des Wahlzeitraums
beschränken. 2Der Beschluss wird im Kirchlichen
(1) 1Spätestens neun Monate vor Beginn des Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1 setzt der Kirchengemeinderat durch den Wahlbeschluss die Anzahl der zu
wählenden Mitglieder des Kirchengemeinderats fest.
2Dabei sind insbesondere die Mindestanzahl zu wählender Mitglieder des Kirchengemeinderats nach Artikel 30 Absatz 2 der Verfassung, die Berücksichtigung einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiters der
Kirchengemeinde nach Artikel 30 Absatz 4 der Verfassung, die Proporzbestimmung des Artikels 30 Absatz 5 der Verfassung und die Ehrenamtlichenmehrheit nach Artikel 6 Absatz 2 der Verfassung zu beachten.
(2) 1Im Rahmen der Vorgaben des § 6 entscheidet der
Kirchengemeinderat in seinem Wahlbeschluss auch
über Wahlzeiten und Wahlräume nach folgender Maßgabe:
1. hat der Kirchenkreisrat keinen Beschluss gefasst
oder den Wahlzeitraum nur reduziert, legt der Kir-
chengemeinderat innerhalb dieses Wahlzeitraums
an einem Wahltermin oder mehreren Wahlterminen die Wahlzeiten und Wahlräume für jeden
Stimmbezirk fest;
2. hat der Kirchenkreisrat die Kirchenwahl auf einen
Wahltermin oder mehrere Wahltermine beschränkt, legt der Kirchengemeinderat für jeden
dieser Wahltermine die Wahlzeiten und Wahlräume für jeden Stimmbezirk fest.
Legt der Kirchengemeinderat mehrere Wahltermine
nach Satz 1 fest, hat er darauf zu achten, dass die
Wahlberechtigten höchstens drei Möglichkeiten zur
Stimmabgabe haben.
(3) 1Darüber hinaus kann der Kirchengemeinderat die
Bildung von Gemeindewahlbezirken und Stimmbezirken im Wahlbeschluss festlegen. 2Werden Gemeindewahlbezirke gebildet, ist im Wahlbeschluss die Anzahl der in diesen jeweils zu wählenden Mitglieder des
Kirchengemeinderats festzulegen.
(4) 1Der Wahlbeschluss wird dem Kirchenkreisrat
schriftlich innerhalb von zwei Wochen nach der Beschlussfassung zur Genehmigung vorgelegt. 2Die Genehmigung gilt als erteilt, wenn der Kirchenkreisrat
nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang des
Wahlbeschlusses widerspricht.
(1) 1Regelmäßig besteht die Kirchengemeinde aus einem einheitlichen Gemeindewahlbezirk. 2In begründeten Ausnahmefällen können Kirchengemeinden ihr
Gebiet in zwei oder mehr Gemeindewahlbezirke aufteilen, die räumlich abzugrenzen sind und in denen eine vom Kirchengemeinderat nach § 7 Absatz 1 festzulegende Anzahl von Mitgliedern des Kirchengemeinderats zu wählen ist. 3Das Stimmergebnis der
Kirchenwahl wird nach Gemeindewahlbezirken getrennt ermittelt.
(2) In die Kirchengemeinde umgemeindete wahlberechtigte Gemeindeglieder werden einem Gemeindewahlbezirk zugeordnet; dabei soll dem Wunsch der
Betroffenen entsprochen werden.
(1) 1Regelmäßig besteht der Gemeindewahlbezirk aus
einem einheitlichen Stimmbezirk. 2Kirchengemeinden können in begründeten Ausnahmefällen zur ortsnahen Stimmabgabe mehrere Stimmbezirke einrichten. 3Den Stimmbezirken sind Wohnbereiche zuzuordnen. 4Zur Ermittlung des Wahlergebnisses im Gemeindewahlbezirk werden die Ergebnisse seiner
Stimmbezirke addiert.
(2) 1Die Wahlzeit im Stimmbezirk soll pro Wahltermin drei Stunden nicht unterschreiten. 2Die Wahlhandlung soll in kirchlichen Räumen stattfinden.
(1) 1Der Kirchengemeinderat sorgt für die ordnungsgemäße Vorbereitung und Durchführung der Kirchenwahl. 2Er nutzt die ihm zur Verfügung stehenden Bekanntmachungswege und die gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit, um die Gemeindeglieder über den
Wahlbeschluss zu informieren. 3Er spricht Gemeindeglieder aus den verschiedenen Bereichen der Kirchengemeinde an und motiviert sie zur Kandidatur. 4Er
wirkt darauf hin, dass sich ebenso viele Frauen wie
Männer zur Wahl stellen.
(2) 1Der Kirchenkreis plant, koordiniert und ordnet in
Abstimmung mit der Landeskirche den Ablauf der
Kirchenwahl in seinem Bereich. 2Er sorgt für eine angemessene Öffentlichkeitsarbeit nach außen sowie regelmäßige Information und Beratung innerhalb des
Kirchenkreises. 3Insbesondere berät und unterstützt er
die Kirchengemeinderäte sowie die Wahlbeauftragten
der Kirchengemeinden bei ihren Aufgaben nach Absatz 1.
(3) 1Die Landeskirche plant, koordiniert und ordnet
den zentralen Ablauf der Kirchenwahl. 2Sie sorgt in
Zusammenarbeit mit den Kirchenkreisen für eine angemessene zentrale Öffentlichkeitsarbeit und Medienkommunikation nach außen sowie regelmäßige Information und Beratung innerhalb der kirchlichen
Strukturen. 3Im Namen der Kirchengemeinden erledigt sie die Produktion, Aufbereitung und den zentralen Versand je eines Wahlbenachrichtigungsbriefs an
jedes wahlberechtigte Gemeindeglied, bestehend aus
einer individuellen Wahlbenachrichtigung mit einheitlichem Beilageblatt. 4Das Nähere ist in den
§§ 42 und 43 geregelt.
(1) Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Kirchenwahl beruft der Kirchengemeinderat aus seiner
Mitte die Wahlbeauftragte bzw. den Wahlbeauftragten
(2) 1Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Kirchenwahl beruft der Kirchenkreisrat die Wahlbeauftragte bzw. den Wahlbeauftragten des Kirchenkreises.
2Sie bzw. er ist zuständig für die Beantwortung kirchengemeindlicher Wahlrechtsfragen und soll die
Wahlbeauftragten nach Absatz 1 zu Informations- und
Koordinierungsveranstaltungen zusammenrufen.
(3) 1Die Kirchenleitung beruft eine Mitarbeiterin bzw.
einen Mitarbeiter des Landeskirchenamts als Wahlbeauftragte bzw. Wahlbeauftragten der Landeskirche.
Sie bzw. er ist berechtigt, zur ordnungsgemäßen
Durchführung der Kirchenwahl allgemeine Hinweise
und Empfehlungen zu geben sowie Stellungnahmen
abzugeben. 3Sie bzw. er berät die Wahlbeauftragten
nach Absatz 2 in Wahlrechtsfragen und soll diese zu
Informations- und Koordinierungsveranstaltungen
(4) Für Wahlbeauftragte ist jeweils eine Stellvertreterin bzw. ein Stellvertreter zu berufen.
(5) 1Wahlbeauftragte sowie deren Stellvertreterinnen
bzw. Stellvertreter werden auf unbestimmte Zeit berufen. 2Sie können jederzeit abberufen werden.
(1) 1Der Kirchengemeinderat kann aus seiner Mitte einen Wahlausschuss nach Artikel 33 Absatz 2 der Verfassung bilden. 2Dem Wahlausschuss können insbesondere folgende Aufgaben übertragen werden:
1. Prüfung der Wahlvorschläge, Führung der Wahlvorschlagsliste,
2. Führung des Wählerverzeichnisses,
3. Entscheidungen über Rechtsbehelfe im Wahlverfahren,
4. Feststellung des Wahlergebnisses.
(2) Der Umfang der Entscheidungskompetenz ist unter Bezugnahme auf die jeweils einschlägige Bestimmung dieses Kirchengesetzes schriftlich festzulegen.
(3) 1Der Wahlausschuss soll aus nicht mehr als drei
Mitgliedern bestehen, von denen eines die bzw. der
Wahlbeauftragte nach § 11 Absatz 1 sein muss. 2Seine
Entscheidungen ergehen jeweils durch einstimmigen
(1) 1Der Kirchengemeinderat führt das Wählerverzeichnis. 2Das Wählerverzeichnis besteht aus einer
Auflistung der wahlberechtigten Gemeindeglieder in
der alphabetischen Reihenfolge der Familiennamen.
3Sind Gemeindewahlbezirke oder Stimmbezirke gebildet, wird das Wählerverzeichnis entsprechend untergliedert.
(2) 1Das Wählerverzeichnis ist bis zum Ende der letzten Wahlhandlung auf aktuellem Stand zu halten. 2Jedes wahlberechtigte Gemeindeglied hat ab dem sechsten Sonntag vor Beginn des Wahlzeitraums nach
§ 6 Absatz 1 das Recht auf Auskunft über die zu seiner
Person im Wählerverzeichnis eingetragenen Daten.
3Zur Überprüfung der Richtigkeit oder Vollständigkeit
der Daten von anderen im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen haben Wahlberechtigte nur dann
ein Recht auf Auskunft, wenn sie Tatsachen glaubhaft
machen, aus denen sich eine Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses ergeben
kann. 4Das Recht auf Auskunft nach Satz 3 besteht
nicht hinsichtlich der Daten von Wahlberechtigten, für
die im Melderegister eine Auskunftssperre nach den
einschlägigen bundes- oder landesmelderechtlichen
Vorschriften eingetragen ist.
(3) 1Der Kirchengemeinderat beschließt über die Aufnahme in das Wählerverzeichnis und die Streichung
aus dem Wählerverzeichnis. 2Jedes Gemeindeglied
kann beim Kirchengemeinderat schriftlich und unter
Angabe der Gründe für die Wahlberechtigung die
Aufnahme in das Wählerverzeichnis beantragen. 3Der
Kirchengemeinderat teilt die Entscheidung der Antragstellerin bzw. dem Antragsteller innerhalb einer
Woche nach Zugang des Antrags mit. 4Die Antragstellerin bzw. der Antragsteller kann gegen die Entscheidung eine schriftlich begründete Beschwerde innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe einlegen; § 28
Absatz 1 und 3 bis 5 gilt entsprechend.
(4) 1Innerhalb der Frist nach Absatz 2 Satz 2 ist das
Anfertigen von Auszügen aus dem Wählerverzeichnis
für wahlberechtigte Gemeindeglieder zulässig, soweit
dies im Zusammenhang mit der Prüfung des Wahlrechts konkreter Personen steht. 2Die Auszüge dürfen
nur für diesen Zweck verwendet und unbeteiligten
(1) 1Die wahlberechtigten Gemeindeglieder können
bis zum Ablauf des achten Sonntags vor Beginn des
Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1 schriftlich beim
Kirchengemeinderat Wahlvorschläge einreichen. 2Darauf ist durch Kanzelabkündigung und durch öffentliche Bekanntmachung hinzuweisen.
(2) 1Der Wahlvorschlag darf nur einen, und zwar auch
den eigenen Namensvorschlag enthalten. 2Er muss
von dem vorschlagenden Gemeindeglied mit Angabe
seiner Anschrift unterzeichnet sein. 3Der Wahlvorschlag bedarf der Unterstützung von mindestens fünf
weiteren wahlberechtigten Gemeindegliedern, die den
Wahlvorschlag ebenfalls unter Angabe ihrer Anschrift
unterzeichnen. 4Die Gültigkeit des Wahlvorschlags
bleibt unberührt, wenn Unterzeichnende nach der Einreichung des Wahlvorschlags ihren Vorschlag oder
ihre Unterstützung zurückziehen oder ihre Wahlberechtigung verlieren.
(3) 1Dem Wahlvorschlag ist eine schriftliche Erklärung des vorgeschlagenen Gemeindeglieds mit folgendem Inhalt beizufügen:
1. die Zustimmung zur Aufnahme in die Wahlvorschlagsliste,
2. die Angabe seines Rufnamens, Berufs, Lebensalters und seiner Anschrift,
3. die Zustimmung zur Bekanntgabe der Angaben
nach Nummer 2 in den Wahlunterlagen und -veröffentlichungen,
4. die Bereitschaft, das Gelöbnis nach § 33 Absatz 2
Die Zustimmung nach Nummer 1 gilt als erteilt, wenn
das vorschlagende Gemeindeglied sich selbst vorschlägt oder einen auf sich lautenden Namensvorschlag unterstützt.
(1) 1Der Kirchengemeinderat erstellt eine Liste über
die eingereichten Wahlvorschläge (Wahlvorschlagsliste). 2Sie enthält in alphabetischer Reihenfolge den
Familiennamen sowie den Rufnamen, den Beruf, das
Lebensalter und die Anschrift der Vorgeschlagenen.
3Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinde im Sinne des § 5 Absatz 2 sind in der Liste
besonders zu kennzeichnen. 4Sind Gemeindewahlbezirke gebildet, ist die Wahlvorschlagsliste entsprechend zu untergliedern.
(2) 1Der Kirchengemeinderat entscheidet unverzüglich über die Aufnahme des eingegangenen Wahlvorschlags in die Wahlvorschlagsliste und teilt seine Entscheidung dem vorschlagenden und dem vorgeschlagenen Gemeindeglied mit. 2Nimmt er Streichungen
aus der Wahlvorschlagsliste vor, so hat er seine Entscheidung innerhalb einer Woche dem vorschlagenden und dem vorgeschlagenen Gemeindeglied schriftlich mitzuteilen. 3Die Betroffenen können gegen die
Entscheidung eine schriftlich begründete Beschwerde
innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe einlegen;
§ 28 Absatz 1 und 3 bis 5 gilt entsprechend.
(3) 1Sind bis zum Ablauf des achten Sonntags vor Beginn des Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1 nicht genügend Wahlvorschläge eingegangen, so vervollständigt der Kirchengemeinderat unter Beachtung von
§ 10 Absatz 1 und § 14 Absatz 3 die Wahlvorschlagsliste entsprechend dem Wahlbeschluss nach § 7 Absatz 1, mindestens jedoch entsprechend den Erfordernissen des Artikels 30 Absatz 2 der Verfassung. 2Er
kann hierzu auch die Unterteilung in Gemeindewahlbezirke ändern oder aufheben.
(4) Die Wahlvorschlagsliste ist der Kirchengemeinde
spätestens drei Wochen vor dem Beginn des Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1 in den Gottesdiensten und
durch öffentliche Bekanntmachung bekannt zu geben.
(5) Der Ausfall einer bzw. eines Vorgeschlagenen
nach Erstellung der Wahlvorschlagsliste und vor Abschluss des Wahlverfahrens ist unbeachtlich.
(1) 1Gelingt es nicht, die Wahlvorschlagsliste nach
§ 15 Absatz 3 bis drei Wochen vor dem Beginn des
Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1 zu vervollständigen,
so stellt die bzw. der Wahlbeauftragte des Kirchenkreises fest, dass die Kirchenwahl der betreffenden
Kirchengemeinde nicht an dem festgelegten Wahltermin bzw. den festgelegten Wahlterminen stattfindet.
2Sie bzw. er bestimmt einen späteren Wahltermin im
Einvernehmen mit der betroffenen Kirchengemeinde,
der höchstens sechs Monate nach dem Beginn des
Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1 liegen darf. 3Für die
spätere Kirchenwahl gelten die Bestimmungen der
Teile 1 und 2 entsprechend.
(2) Gelingt es nicht, die Wahlvorschlagsliste nach
§ 15 Absatz 3 bis zu zwei Wochen vor dem späteren
Wahltermin zu vervollständigen, so regelt der Kirchenkreisrat die Neubildung des Kirchengemeinderats
nach Artikel 59 Absatz 4 der Verfassung.
1Zur Vorstellung der vorgeschlagenen Gemeindeglieder und zur Unterrichtung über das Wahlverfahren beruft der Kirchengemeinderat in der Regel eine Gemeindeversammlung ein. 2Diese Gemeindeversammlung findet rechtzeitig vor dem Beginn des Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1 statt. 3Die Einladung erfolgt
in einem Gottesdienst und durch öffentliche Bekanntmachung.
(1) 1Für die Durchführung der Wahlhandlung am
Wahltag bestellt der Kirchengemeinderat für jeden
Stimmbezirk jeweils einen Wahlvorstand. 2Finden die
Wahlhandlungen in verschiedenen Stimmbezirken
nacheinander statt, kann ein Wahlvorstand abweichend von Satz 1 für diese Stimmbezirke nacheinander
tätig werden. 3Der Wahlvorstand besteht aus drei
wahlberechtigten Gemeindegliedern, die selbst nicht
zur Wahl vorgeschlagen sind. 4In Stimmbezirken mit
weniger als 100 Wahlberechtigten kann der Wahlvorstand aus zwei Personen bestehen. 5Die Stellvertretung für die Mitglieder des Wahlvorstands ist sicherzustellen.
(2) Die Mitglieder des Wahlvorstands und die stellvertretenden Mitglieder sind von dem vorsitzenden
oder stellvertretenden vorsitzenden Mitglied des Kirchengemeinderats vor Beginn der Wahlhandlung auf
die gewissenhafte Amtsführung, insbesondere die
Wahrung der Ordnung des Wahlverfahrens und die
Geheimhaltung bei der Stimmabgabe, durch Handschlag zu verpflichten.
(3) Während der Dauer der Wahlhandlung sowie bei
der Prüfung der Stimmzettel und bei der Auszählung
der Stimmen muss die nach Absatz 1 erforderliche
Anzahl an Mitgliedern bzw. stellvertretenden Mitgliedern des Wahlvorstands anwesend sein.
(4) Der Wahlvorstand fasst seine Beschlüsse mit
(5) 1Der Wahlvorstand bestimmt aus seiner Mitte eine
Schriftführerin bzw. einen Schriftführer. 2Der Wahlvorstand kann sich durch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer unterstützen lassen.
1Die Stimmabgabe erfolgt mit Stimmzetteln. 2Diese
enthalten die Wahlvorschlagsliste sowie eine Angabe
über die Anzahl der zu wählenden Mitglieder des Kirchengemeinderats, gegebenenfalls untergliedert nach
Gemeindewahlbezirken. 3Sie enthalten ferner eine
Angabe, dass höchstens eine Mitarbeiterin bzw. ein
Mitarbeiter der Kirchengemeinde nach Artikel 30 Absatz 4 der Verfassung Mitglied des Kirchengemeinderats werden kann. 4Die Stimmzettel sind mit dem
Kirchensiegel zu versehen. 5Das Kirchensiegel soll
eingedruckt werden.
(1) 1Die Wahlhandlung umfasst das gesamte Wahlgeschehen im Wahlraum. 2Sie beginnt mit dem Einlass
zur Stimmabgabe in den Wahlraum und endet mit der
Erklärung des Wahlvorstands über den Schluss der
(2) 1Die Wahlhandlung ist öffentlich. 2Der Wahlvorstand kann Personen, die die Wahlhandlung stören,
aus dem Wahlraum verweisen. 3Es sind Vorkehrungen
für eine geheime Stimmabgabe zu treffen.
(3) 1Für jede Wahlhandlung ist eine Wahlurne pro
Wahlraum zu verwenden. 2Zu Beginn der Wahlhandlung stellt der Wahlvorstand fest, dass die Wahlurne
leer und verschlossen ist.
(4) 1Die Wahlberechtigten erhalten vom Wahlvorstand je einen Stimmzettel. 2Der Wahlvorstand vermerkt die Wahlbeteiligung im Wählerverzeichnis.
(5) 1Jede bzw. jeder Wahlberechtigte kennzeichnet
höchstens so viele Namen, wie sie bzw. er Stimmen
hat. 2Die Anzahl der Stimmen bemisst sich nach der
durch den Wahlbeschluss festgesetzten Anzahl der
insgesamt zu wählenden Mitglieder des Kirchengemeinderats. 3Die Häufung mehrerer Stimmen auf einen Namen (Kumulieren) ist nicht zulässig. 4Verschreibt sich die bzw. der Wahlberechtigte dabei oder
macht den Stimmzettel auf andere Weise versehentlich unbrauchbar, ist ihr bzw. ihm ein neuer Stimmzettel auszuhändigen und der unbrauchbare sofort zu
vernichten. 5Die bzw. der Wahlberechtigte legt den
Stimmzettel nach der Stimmabgabe verdeckt in die
(6) 1Wer gehindert ist, den Stimmzettel zu kennzeichnen, zu falten oder in die Wahlurne zu legen, bestimmt
dazu eine Person seines Vertrauens und teilt dies dem
Wahlvorstand während der Wahlhandlung persönlich
mit. 2Vertrauensperson kann auch ein Mitglied des
Wahlvorstands sein. 3Die Vertrauensperson ist zur Geheimhaltung der Kenntnisse, die sie bei der Hilfeleistung erlangt hat, verpflichtet.
(1) 1Jedes wahlberechtigte Gemeindeglied, das im
einen Briefwahlschein. 2Für eine andere Person kann
der Antrag nur unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht eingereicht werden. 3Der Antrag ist bis zum
zweiten Tage vor dem für die antragstellende Person
letzten möglichen Wahltermin schriftlich oder mündlich an die Kirchengemeinde zu stellen. 4Verspätet
eingegangene schriftliche Anträge sind unbearbeitet
(2) 1Der Briefwahlschein muss von einem Mitglied
des Kirchengemeinderats eigenhändig unterschrieben
und mit dem Kirchensiegel der Kirchengemeinde versehen sein. 2Das Kirchensiegel soll eingedruckt werden. 3Die Ausstellung eines Briefwahlscheins wird im
Wählerverzeichnis vermerkt.
(3) 1Den Briefwahlberechtigten werden mit dem
Briefwahlschein ein Stimmzettel, ein Stimmzettelumschlag und ein Briefwahlumschlag übermittelt. 2Auf
dem Briefwahlumschlag sind gegebenenfalls der Gemeindewahlbezirk und der Stimmbezirk der bzw. des
Briefwahlberechtigten zu vermerken.
(4) 1Die bzw. der Briefwahlberechtigte legt den gekennzeichneten Stimmzettel in den Stimmzettelumschlag und diesen mit dem Briefwahlschein in den
Briefwahlumschlag. 2Zumindest der Briefwahlumschlag ist zu verschließen. 3Der Briefwahlschein enthält eine von der bzw. dem Wahlberechtigten abzugebende Versicherung, dass der Stimmzettel persönlich ausgefüllt wurde. 4Im Übrigen gilt für die Stimmabgabe § 20 Absatz 5 und 6 entsprechend.
(5) 1Der Briefwahlumschlag muss dem Kirchengemeinderat bis zum Beginn der Wahlhandlung in dem
jeweiligen Gemeindewahl- oder Stimmbezirk der
bzw. des Briefwahlberechtigten oder dem Wahlvorstand des jeweiligen Gemeindewahl- oder Stimmbezirks der bzw. des Briefwahlberechtigten vor Ablauf
der Wahlzeit im Wahlraum zugegangen sein. 2Der
Kirchengemeinderat übermittelt dem Wahlvorstand
die eingegangenen Briefwahlumschläge, die mit den
anderen Briefwahlumschlägen bis zum Ablauf der
Wahlzeit gesondert aufbewahrt werden.
(1) 1Nach Ablauf der Wahlzeit sind nur noch diejenigen Wahlberechtigten zur Stimmabgabe zuzulassen,
die bereits im Wahlraum anwesend sind. 2Nach der
letzten zulässigen Stimmabgabe erklärt der Wahlvorstand die Wahlhandlung für geschlossen.
(2) 1Nach Schluss der Wahlhandlung öffnet der Wahlvorstand nur die zu berücksichtigenden Briefwahlumschläge. 2Er vermerkt die Stimmabgabe im Wählerverzeichnis und legt die Stimmzettelumschläge aus
den zu berücksichtigenden Briefwahlumschlägen ungeöffnet in die Wahlurne. 3Ein Briefwahlumschlag ist
nicht zu berücksichtigen und auszusondern, wenn
1. er nicht rechtzeitig eingegangen ist;
2. er keinen oder keinen gültigen Wahlschein enthält;
3. er keinen oder nicht den übermittelten Stimmzettelumschlag enthält;
4. er nicht verschlossen ist;
5. die Versicherung nach § 21 Absatz 4 Satz 3 fehlt.
satz 4 und 5 der Verfassung in der Reihenfolge der auf
sie entfallenden Stimmenzahl gewählt.
(3) 1Über den Verlauf der Wahlhandlung und etwaige
Beanstandungen ist eine Niederschrift anzufertigen,
die vom Wahlvorstand zu unterzeichnen ist. 2Ausgesonderte Briefwahlumschläge sind jeweils mit einer
fortlaufenden Nummer zu versehen und der Niederschrift als Anlagen beizufügen.
(2) 1Entfallen die höchsten Stimmenzahlen nach Absatz 1 auf mehr als eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter der Kirchengemeinde oder auf in einem kirchlichen Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis stehende Personen, so sind von diesen so viele in der Reihenfolge der auf sie entfallenden Stimmenzahlen gewählt, wie ohne Verletzung von Artikel 6 Absatz 2 und
Artikel 30 Absatz 4 und 5 der Verfassung in den Kirchengemeinderat gelangen können. 2An die Stelle der
aufgrund von Satz 1 nicht zu berücksichtigenden Personen tritt die entsprechende Anzahl anderer Vorgeschlagener in der Reihenfolge der auf sie entfallenden
Stimmenzahlen.
(4) Erfolgt die Auszählung der Stimmen aufgrund
noch ausstehender Wahlhandlungen in dieser Kirchengemeinde nicht unmittelbar nach Schluss der
Wahlhandlung, ist die Wahlurne unverzüglich zu versiegeln und mit der Niederschrift über die Wahlhandlung, allen Anlagen sowie dem Wählerverzeichnis sicher zu verwahren.
(1) Die Auszählung der Stimmen erfolgt öffentlich
unmittelbar nach Schluss aller Wahlhandlungen in der
(2) 1Die Stimmzettel und Stimmzettelumschläge werden der Wahlurne entnommen. 2Die Stimmzettelumschläge werden geöffnet, die Stimmzettel werden entnommen und ungelesen unter die anderen Stimmzettel
gemischt. 3Die Stimmzettel werden gezählt, und ihre
Anzahl wird mit der Anzahl der im Wählerverzeichnis
vermerkten Stimmabgaben verglichen; eine Abweichung ist zu dokumentieren.
(3) 1Die auf den gültigen Stimmzetteln abgegebenen
Stimmen werden gezählt. 2Ein Stimmzettel ist ungültig, wenn er
1. als nicht vom Kirchengemeinderat stammend erkennbar ist;
2. keine Kennzeichnung oder mehr Kennzeichnungen enthält, als Mitglieder des Kirchengemeinderats insgesamt zu wählen sind;
3. einen Zusatz oder Vorbehalt enthält.
(4) 1Das Ergebnis der Stimmauszählung ist schriftlich
festzuhalten und von allen beteiligten Wahlvorstandsmitgliedern zu unterschreiben (Auszählungsprotokoll). 2Dieses Auszählungsprotokoll kann entweder
Teil oder Anlage zu der Niederschrift gemäß § 22 Absatz 3 sein. 3Die Niederschrift und alle Anlagen sind
nach der Stimmauszählung unverzüglich dem Kirchengemeinderat zuzuleiten.
(1) 1Aufgrund der Auszählung der Stimmen nach § 23
stellt der Kirchengemeinderat das Wahlergebnis der
Kirchengemeinde fest. 2Die Vorgeschlagenen sind
nach Maßgabe des § 7 Absatz 3 Satz 2 und unter Beachtung der Vorgaben der Artikel 6 Absatz 2, 30 Ab-
(3) 1Bei Stimmengleichheit in den Fällen der Absätze 1 und 2 ist in Ansehung der Geschlechterverteilung
des Wahlergebnisses die oder der Vorgeschlagene gewählt, die oder der zu dem unterrepräsentierten Geschlecht in der vorläufigen Zusammensetzung des
Kirchengemeinderats gehört. 2Sind in dem bisherigen
Wahlergebnis in gleicher Anzahl Frauen und Männer
vertreten, oder haben die stimmgleichen Vorgeschlagenen dasselbe Geschlecht, entscheidet das Los, das
durch ein Mitglied des amtierenden Kirchengemeinderats zu ziehen ist.
(4) 1Der amtierende Kirchengemeinderat unterrichtet
die Vorgeschlagenen unverzüglich schriftlich über das
festgestellte Wahlergebnis, gibt es in der Kirchengemeinde unverzüglich durch Aushang und durch Kanzelabkündigung bekannt und teilt es dem Kirchenkreisrat schriftlich innerhalb einer Woche mit. 2Darüber hinaus sollen die jeweils zur Verfügung stehenden
Möglichkeiten der öffentlichen Bekanntmachung eingesetzt werden.
(1) 1Wird mit dem festgestellten Wahlergebnis die
nach § 7 Absatz 1 festgesetzte Anzahl der zu wählenden Mitglieder des Kirchengemeinderats unterschritten, so wählt der amtierende Kirchengemeinderat innerhalb von drei Wochen nach der Feststellung des
Wahlergebnisses unter Beachtung von § 10 Absatz 1
Satz 3 und 4 die erforderliche Anzahl an Mitgliedern
des Kirchengemeinderats hinzu; § 24 ist entsprechend
anzuwenden. 2Wird durch die Kirchenwahl die nach
Artikel 30 der Verfassung erforderliche Mindestanzahl erreicht, kann auf die Hinzuwahl nach Satz 1 verzichtet werden.
(2) Mit Zustimmung der bzw. des Wahlbeauftragten
des Kirchenkreises kann die Frist nach Absatz 1 um
höchstens zwei Monate verlängert werden.
(3) 1Verstreicht auch die Frist nach Absatz 2 erfolglos,
so stellt der amtierende Kirchengemeinderat durch
Beschluss fest, dass kein neuer Kirchengemeinderat
gewählt wurde. 2Es findet eine Neuwahl statt; § 16 gilt
(1) 1Die Gewählten können innerhalb einer Woche
nach Zugang der Unterrichtung über das Wahlergebnis gegenüber der bzw. dem Vorsitzenden des amtierenden Kirchengemeinderats schriftlich erklären, dass
sie die Wahl nicht annehmen. 2Sie gelten dann als nicht
(2) 1An die Stelle derer, die die Wahl nicht annehmen,
tritt die entsprechende Anzahl nicht gewählter Vorgeschlagener in der Reihenfolge der auf sie entfallenden
Stimmenzahlen; § 24 ist entsprechend anzuwenden.
2Ist die Wahlvorschlagsliste erschöpft, wählt der amtierende Kirchengemeinderat die erforderliche Anzahl
an Mitgliedern des Kirchengemeinderats nach Maßgabe des § 25 hinzu.
(1) 1Eine Wahl ist nach Maßgabe der §§ 28 und 29 für
ungültig zu erklären, wenn ein Verstoß gegen Vorschriften des Wahlrechts oder des Wahlverfahrens das
Wahlergebnis beeinflusst haben. 2Je nach Art und
Schwere des Verstoßes kann die Ungültigkeit für die
Wahl eines oder mehrerer Mitglieder des Kirchengemeinderats oder für die Kirchenwahl insgesamt erklärt
(2) 1Wird die Wahl eines Mitglieds des Kirchengemeinderats für ungültig erklärt, so endet die Mitgliedschaft der bzw. des Gewählten im Kirchengemeinderat mit Rechtskraft der Entscheidung. 2An ihre bzw.
seine Stelle rückt die bzw. der nicht gewählte Vorgeschlagene in der Reihenfolge der auf sie bzw. ihn entfallenden Stimmenzahl nach; § 24 ist entsprechend
anzuwenden. 3Die Gültigkeit der bis zum Eintritt der
Rechtskraft der Entscheidung gefassten Beschlüsse
des Kirchengemeinderats bleibt unberührt.
(3) Wird die Kirchenwahl vor der konstituierenden
Sitzung des neu gebildeten Kirchengemeinderats insgesamt für ungültig erklärt, werden die laufenden Geschäfte vom amtierenden Kirchengemeinderat geführt.
(4) 1Wird die Kirchenwahl nach der konstituierenden
Sitzung des neu gebildeten Kirchengemeinderats insgesamt für ungültig erklärt, so tritt nach Artikel 59 Absatz 3 der Verfassung an die Stelle dieses
Kirchengemeinderats das vom Kirchenkreisrat bestellte Beauftragtengremium. 2Die Gültigkeit der bis
zu dieser Bestellung gefassten Beschlüsse des Kirchengemeinderats bleibt unberührt.
(5) In jedem Fall einer Ungültigkeit der Kirchenwahl
insgesamt ist diese nach Maßgabe des § 30 zu wiederholen.
(1) 1Die Wahlberechtigten können eine schriftliche
und mit Gründen versehene Wahlbeschwerde beim
amtierenden Kirchengemeinderat innerhalb einer Woche nach der durch Kanzelabkündigung erfolgten Bekanntgabe des Wahlergebnisses einlegen. 2Die Wahlbeschwerde kann nur mit dem Verstoß von Vorschriften über das Wahlrecht oder das Wahlverfahren begründet werden. 3Sie hat keine aufschiebende Wirkung.
(2) Nach dem Wahltag kann die Gültigkeit der Kirchenwahl nicht mehr mit Beschwerden nach § 13 Absatz 3 und § 15 Absatz 2 angefochten werden.
(3) 1Der amtierende Kirchengemeinderat erklärt die
Wahl für ungültig, wenn die Wahlbeschwerde nach
Maßgabe des § 27 Absatz 1 begründet ist. 2Wird der
Wahlbeschwerde nicht abgeholfen, so ist sie innerhalb
von zwei Wochen nach Ablauf der Beschwerdefrist
dem Kirchenkreisrat vorzulegen.
(4) 1Der Kirchenkreisrat hat über die Wahlbeschwerde
innerhalb von zwei Wochen nach Zugang zu entscheiden. 2Die Entscheidung ist schriftlich zu begründen
und der Beschwerdeführerin bzw. dem Beschwerdeführer zuzustellen.
(5) Gegen die Entscheidung des Kirchenkreisrats
nach Absatz 4 ist der Rechtsweg zum kirchlichen Verfassungs- und Verwaltungsgericht gegeben.
Der Kirchenkreisrat erklärt innerhalb eines Monats
nach der schriftlichen Mitteilung des Wahlergebnisses
nach § 24 Absatz 4 Satz 1 die Wahl für ungültig, wenn
und soweit die Voraussetzungen des § 27 Absatz 1
(1) 1Im Falle einer Wiederholungswahl nach § 27 Absatz 5 gelten die Bestimmungen der Teile 1 und 2 entsprechend. 2Vor Ablauf von sechs Monaten seit der
Kirchenwahl erfolgt die Wiederholungswahl auf der
Grundlage der vorhandenen Wählerverzeichnisse und
(2) 1Die Wiederholungswahl muss spätestens 60 Tage
nach Rechtskraft der Entscheidung stattfinden, durch
die die Kirchenwahl für ungültig erklärt worden ist.
2Die bzw. der Wahlbeauftragte des Kirchenkreises bestimmt den Wahltermin im Benehmen mit der betroffenen Kirchengemeinde.
(1) 1Der amtierende Kirchengemeinderat kann innerhalb von drei Wochen nach Feststellung des Wahlergebnisses im Benehmen mit dem Kirchenkreisrat und
unter Beachtung von § 10 Absatz 1 Satz 3 bis zu zwei
weitere Mitglieder des neu zu bildenden Kirchengemeinderats berufen. 2Bei einer Berufung soll auf den
Ausgleich der Geschlechterrepräsentanz geachtet
(2) 1Berufen werden kann, wer am Tage des Berufungsbeschlusses die Wählbarkeitsvoraussetzungen
nach § 4 erfüllt. 2Eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter der Kirchengemeinde nach § 5 Absatz 2 kann
nur dann berufen werden, wenn nicht bereits eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter der Kirchengemeinde
gewählt wurde. 3Die Proporzbestimmung des Artikels
30 Absatz 5 der Verfassung und die Ehrenamtlichenmehrheit nach Artikel 6 Absatz 2 der Verfassung sind
zu beachten. 4Die Berufung von Ehegattinnen und
Ehegatten, Partnerinnen und Partnern in eingetragenen Lebensgemeinschaften, Eltern, Kindern und Geschwistern neu gewählter Mitglieder des Kirchengemeinderats ist nur in begründeten Ausnahmefällen mit
Einwilligung des Kirchenkreisrats zulässig.
(3) Für die Bekanntgabe der Berufungen gilt § 24 Absatz 4 entsprechend.
(1) Für die Anfechtung eines Berufungsbeschlusses
durch Berufungsbeschwerde gilt § 28 entsprechend.
(2) 1Der Kirchenkreisrat erklärt den Berufungsbeschluss binnen eines Monats nach Zugang für ungültig, wenn und soweit der Berufungsbeschluss mit den
Bestimmungen über die Berufung nicht vereinbar ist.
2§ 27 Absatz 2 Satz 1 und 3 gilt entsprechend.
(3) Ist die Kirchenwahl nach § 27 Absatz 3 oder 4
insgesamt für ungültig erklärt worden, so sind auch die
Berufungen ungültig.
(1) Die gewählten und berufenen Mitglieder des Kirchengemeinderats werden innerhalb von acht Wochen
nach Ablauf des Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1
durch eine Pastorin bzw. einen Pastor in einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt.
(2) Bei der Einführung legen die gewählten und berufenen Mitglieder des Kirchengemeinderats das Gelöbnis in folgendem Wortlaut ab: „Ich gelobe vor Gott
und dieser Gemeinde, das mir anvertraute Amt als
Mitglied des Kirchengemeinderats gemäß dem Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen
Schrift gegeben und im Bekenntnis der evangelischlutherischen Kirche bezeugt ist, zu führen. Ich bin bereit, gemäß der Verfassung Verantwortung zu übernehmen für die Leitung der Kirchengemeinde, den
Gottesdienst, für die diakonischen und missionarischen Aufgaben sowie für Lehre, Leben und Ordnung
der Kirche“.
(3) Mit der Einführung nach Absatz 1 und 2 werden
die Gewählten und Berufenen zu Mitgliedern des Kirchengemeinderats.
(4) Absatz 1 und 2 gilt entsprechend für Beauftragte
nach § 27 Absatz 4.
(1) Das Amt eines gewählten oder berufenen Mitglieds des Kirchengemeinderats endet vorzeitig
1. durch schriftliche Verzichtserklärung gegenüber
dem Kirchengemeinderat, es sei denn, der Verzicht
wird innerhalb einer Woche nach Zugang der Verzichtserklärung schriftlich widerrufen;
2. mit Rechtskraft der vom Kirchenkreisrat zu treffenden Feststellung des Fehlens oder des Wegfalls
einer Voraussetzung für die Wählbarkeit nach § 4;
3. mit Rechtskraft des Beschlusses des Kirchenkreisrats, mit dem er feststellt, dass sich das Mitglied
des Kirchengemeinderats bekenntniswidrig verhält oder beharrlich den Auftrag der Kirche missachtet, wie er auch in Artikel 1 Absatz 7 der Verfassung zum Ausdruck kommt, oder dass es in anderer Weise seine Amtspflichten erheblich verletzt
oder an der Wahrnehmung des Amts dauerhaft gehindert ist;
4. durch Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses im Sinne von § 5 Absatz 2 zur Kirchengemeinde, wenn anderenfalls die Zusammensetzung
des Kirchengemeinderats nicht mehr den Vorgaben des Artikels 30 Absatz 5 der Verfassung entspricht;
5. mit der Auflösung des Kirchengemeinderats nach
Artikel 59 Absatz 1 der Verfassung oder mit der
Bestellung von Beauftragten nach Artikel 59 Absatz 3 der Verfassung;
6. mit Rechtskraft einer Entscheidung über die Ungültigkeit der Wahl nach § 27 oder der Berufung
nach § 32.
(2) 1Vor der Entscheidung des Kirchenkreisrats nach
Absatz 1 Nummer 2 und 3 sind das betroffene Mitglied
und der Kirchengemeinderat anzuhören. 2Die Entscheidung ist zu begründen und dem betroffenen Mitglied und dem Kirchengemeinderat zuzustellen.
(3) 1Gegen die Entscheidung des Kirchenkreisrats
nach Absatz 1 Nummer 2 und 3 können das betroffene
Mitglied und der Kirchengemeinderat innerhalb einer
Frist von zwei Wochen nach Zugang Beschwerde
beim Landeskirchenamt einlegen. 2Die Beschwerde
hat keine aufschiebende Wirkung. 3Das Landeskirchenamt entscheidet innerhalb eines Monats nach Zugang der Beschwerde.
(1) Mit dem Zugang der Entscheidung des Kirchenkreisrats nach § 35 Absatz 1 Nummer 2 oder 3 ruht die
Mitgliedschaft des betroffenen Mitglieds des Kirchengemeinderats bis zum rechtskräftigen Abschluss des
(2) Die Mitgliedschaft eines Mitglieds des Kirchengemeinderats kraft Amtes ruht
1. mit Erhebung der Disziplinarklage beim Disziplinargericht,
2. für die Zeit der Untersagung der Dienstausübung
oder einer vorläufigen Dienstenthebung,
3. für die Dauer einer Abordnung, wenn die wahrzunehmende Tätigkeit auf einen anderen Dienstherren bezogen ist,
4. für die Dauer der Beurlaubung oder Freistellung
aus dienstrechtlichen Gründen,
5. für die Dauer einer Zuweisung,
6. für die Dauer eines Beschäftigungsverbots nach
den geltenden mutterschutzrechtlichen Vorschriften,
7. für die Dauer der Elternzeit nach den geltenden elternzeitrechtlichen Vorschriften, sofern kein Teildienst wahrgenommen wird.
Maßnahmen zur Ergänzung des
(1) 1Sind gewählte Mitglieder des Kirchengemeinderats ausgeschieden, so wählt der Kirchengemeinderat
die nach § 7 Absatz 1 erforderliche Anzahl von Mitgliedern unter Beachtung von § 10 Absatz 1 Satz 3
und 4 hinzu. 2Die Vorgeschlagenen der Wahlvorschlagsliste müssen dabei mit zur Wahl gestellt werden.3§ 24 ist entsprechend anzuwenden. 4Die Wahl
von Ehegattinnen und Ehegatten, Partnerinnen und
Partnern in eingetragenen Lebensgemeinschaften, Eltern, Kindern und Geschwistern von Mitgliedern des
Kirchengemeinderats ist nur in begründeten Ausnahmefällen mit Einwilligung des Kirchenkreisrats zulässig.
(2) Bei Ausscheiden eines berufenen Mitglieds kann
der Kirchengemeinderat eine Nachberufung entsprechend § 31 durchführen.
(3) 1Bei Verhinderung eines gewählten oder berufenen
Mitglieds, die länger als drei Monate andauert, kann
der Kirchengemeinderat unter entsprechender Anwendung des Absatzes 1 eine Vertretung bestellen.
2Die Vertretung legt das Gelöbnis vor dem Kirchengemeinderat ab.
(1) Werden Kirchengemeinden neu gegründet, in ihren Grenzen verändert oder geteilt, so bestimmt sich
die Mitgliedschaft zu einem Kirchengemeinderat
1. für die Mitglieder kraft Amtes nach Anordnung des
Landeskirchenamts,
2. für die gewählten und berufenen Mitglieder nach
der Gemeindegliedschaft, die sie durch die Gründung, Grenzveränderung bzw. Teilung erlangen,
(2) Ergibt sich nach Absatz 1, dass die Erfordernisse
der Artikel 6 Absatz 2 und 30 Absatz 1 Satz 2, Absatz 2 oder Absatz 5 der Verfassung in einem Kirchengemeinderat nicht erfüllt sind, so ist durch die
Mitglieder des Kirchengemeinderats nach Absatz 1
die notwendige Anzahl von Mitgliedern entsprechend
§ 25 hinzu zu wählen.
(3) Ergibt sich nach Absatz 1, dass einem Kirchengemeinderat nicht mindestens drei gewählte und berufene Mitglieder angehören, so ist für diese Kirchengemeinde abweichend von Absatz 2 ein Beauftragtengremium nach Artikel 59 Absatz 4 der Verfassung zu
bestellen und unter Beachtung von Artikel 59 Absatz 3 Satz 5 der Verfassung eine Kirchenwahl entsprechend § 16 durchzuführen.
(4) 1Werden mehrere Kirchengemeinden zu einer neuen Kirchengemeinde zusammengeschlossen, so wird
der Kirchengemeinderat der neuen Kirchengemeinde
nach den Vorschriften des Artikels 30 der Verfassung
und unter Beachtung des Artikels 6 Absatz 2 der Verfassung gebildet aus
1. den Pastorinnen und Pastoren, die in der neuen
Kirchengemeinde eine Pfarrstelle innehaben oder
2. Mitgliedern, die die Kirchengemeinderäte der beteiligten Kirchengemeinden jeweils aus ihrer Mitte
2Die Anzahl der nach Satz 1 Nummer 2 jeweils zu
wählenden Mitglieder ist von den Kirchengemeinderäten der beteiligten Kirchengemeinden zu vereinbaren; kommt die Vereinbarung nicht zustande, entscheidet das Landeskirchenamt nach Anhörung des
Kirchenkreisrats.
(5) Gelingt es nicht, einen Kirchengemeinderat nach
den Bestimmungen der Absätze 2 und 4 zu bilden, so
ist für die jeweils betroffene Kirchengemeinde oder
für die durch den Zusammenschluss neu entstandene
Kirchengemeinde ein Beauftragtengremium nach Artikel 59 Absatz 4 der Verfassung zu bestellen und unter
Beachtung von Artikel 59 Absatz 3 Satz 5 der Verfassung eine Kirchenwahl entsprechend § 16 durchzuführen.
(1) 1Die bei Inkrafttreten der Verfassung nach § 6 der
Hauptkirchensatzung des Kirchenkreises Alt-Hamburg vom 20. September 1996 (GVOBl. 1997 S. 161),
die durch Satzung vom 3. Juli 2002 (GVOBl. S. 292)
geändert worden ist, gewählten Gemeindeältesten
(Oberalte) bleiben nach Teil 1 § 10 Absatz 1 des Einführungsgesetzes vom 7. Januar 2012 (KABl. 2012
S. 30, 127, 234), das zuletzt durch Kirchengesetz vom
24. November 2014 (KABl. 2015 S. 25) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung Mitglieder
des Kirchengemeinderats und scheiden erst nach den
Ausnahmebestimmungen des Teils 1 § 10 des Einführungsgesetzes aus. 2Sie gelten bis zu ihrem Ausscheiden aus dem jeweiligen Kirchengemeinderat der
Hauptkirchen als nicht gewählte Mitglieder.
(2) 1Die nach Inkrafttreten der Verfassung nach § 6 der
Hauptkirchensatzung zu Oberalten gewählten Mitglieder eines Kirchengemeinderats einer Hauptkirche
bleiben jeweils bis zur Konstituierung des aufgrund
der gesetzlichen Bestimmungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland neu gebildeten
Kirchengemeinderats im Kirchengemeinderatsamt.
2Ihr Status als gewähltes oder berufenes Mitglied im
Sinne des Artikels 30 Absatz 1 der Verfassung richtet
sich nach ihrem Zugang in den Kirchengemeinderat.
3Ihr Status als Oberalte innerhalb des Kirchengemeinderats endet mit Beendigung der Mitgliedschaft im
Kirchengemeinderat. 4Ihr Mitgliedschaftsstatus im
„Kollegium der Oberalten“ richtet sich nach dem Herkommen.
(1) 1In den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg, in denen Kapellengemeinden bestehen, bildet jede Kapellengemeinde einen Gemeindewahlbezirk. 2In diesem werden die Mitglieder des Kirchengemeinderats zugleich als Kapellenälteste gewählt. 3Mitglieder des Kirchengemeinderats, die nach
§ 31 berufen werden, sind zugleich Kapellenälteste der
Kapellengemeinde, in der sie ihren Wohnsitz haben.
(2) Sind durch Kirchenwahl und Berufung nicht mindestens drei Kapellenälteste für jede Kapellengemeinde bestellt, so beruft der neu gewählte Kirchenge-
meinderat die weiteren Kapellenältesten in der erforderlichen Anzahl unverzüglich nach der Kirchenwahl.
1Für die Wahl in die Kirchengemeinderäte der Personal- und Anstaltskirchengemeinden gelten die allgemeinen Bestimmungen über die Wahlen in die Kirchengemeinderäte. 2Im Falle der Errichtung und Änderung gilt § 38 entsprechend.
(1) 1Die bzw. der Wahlbeauftragte der Landeskirche,
das Amt für Öffentlichkeitsdienst und der Gemeindedienst unterstützen die Tätigkeit der Kirchenkreise,
Kirchengemeinderäte, Wahlausschüsse und Wahlbeauftragten bei Erledigung der Aufgaben nach § 10 Absatz 1 Satz 3 und Absatz 2. 2Insbesondere gewährleisten sie die ordnungsgemäße und einheitliche Anwendung der wahlrechtlichen Vorschriften durch Bereitstellung von allgemeinem landeskirchlichen Informationsmaterial.
(2) Die bzw. der Wahlbeauftragte der Landeskirche
veranlasst die Herstellung und den Versand der Wahlbenachrichtigungsbriefe nach § 10 Absatz 3 Satz 3.
(3) 1Die allgemeine Werbung für die Teilnahme an der
Kirchenwahl obliegt dem Amt für Öffentlichkeitsdienst in Zusammenarbeit mit den Kirchenkreisen.
2Zusätzlich können Kirchenkreise und Kirchengemeinden Sondermaßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit
für die Kirchenwahl in ihrem Bereich mit dem Amt für
Öffentlichkeitsdienst im Rahmen seiner Möglichkeiten gegen Entgelt vereinbaren.
(1) 1Die aus den Maßnahmen nach § 42 Absatz 2 entstehenden Kosten werden von der Landeskirche auf
die Kirchenkreise umgelegt. 2Die Kirchenkreise leisten ihren jeweiligen Anteil entsprechend der Zahl der
Gemeindeglieder des betreffenden Haushaltsjahrs,
welche im Haushaltsbeschluss der Landeskirche festgesetzt sind. 3Ansonsten werden die Kosten in dem
Kirchenkreis gedeckt, in dem sie veranlasst werden.
4Dazu rechnen insbesondere die Wahlvorbereitungskosten, Sach- und Organisationskosten (besonderes
Informationsmaterial der Kirchengemeinden und Kirchenkreise, vorlaufende Informationsveranstaltungen
und so weiter), Personal- und Sachkosten der Kirchenkreiswahlbeauftragten sowie die Kosten der
Wahlhandlungen. 5Soweit für die Erledigung der
Aufgaben nach § 10 Absatz 2 und 3 und § 42 Absatz 1 und 3 von einem Kirchenkreis eine landeskirchliche Stelle in Anspruch genommen wird, kann für
diese individuelle Leistung dem jeweiligen Kirchenkreis Kostenersatz in Rechnung gestellt werden.
(2) Den Ausgleich der Kosten nach Absatz 1 innerhalb eines Kirchenkreises zwischen dem Kirchenkreis
und den Kirchengemeinden regelt der Kirchenkreis.
(1) 1Dieses Kirchengesetz tritt am Tag nach der Verkündung im Kirchlichen Amtsblatt in Kraft. 2Es ist
erstmals anzuwenden auf die erste gemeinsame Kirchengemeinderatswahl in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland nach Teil 1 § 6 Absatz 1 des Einführungsgesetzes.
1. das Kirchengesetz vom 5. April 2003 für die Wahl
zu Kirchenältesten in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs (KABl S. 38),
2. das Kirchengesetz über die Bildung der Kirchenvorstände vom 4. Dezember 2007 (GVOBl. S. 292)
der ehemaligen Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche
3. die Verordnung über die Wahl der Kirchenältesten
in der Pommerschen Evangelischen Kirche vom
24. Juni 2005 (ABl. S. 42), die zuletzt durch Arti-
kel 2 der Verordnung vom 21. Januar 2011
(ABl. S. 16) geändert worden ist.
(3) Bis zum Beginn des Wahlzeitraums nach § 6 Absatz 1 oder im Falle einer späteren Kirchenwahl bis
zum späteren Wahltermin nach § 16 Absatz 1 Satz 2
ist für die Zusammensetzung der Kirchengemeinderäte, insbesondere für das Nachrücken, für Nachwahlen, für Nachberufungen und für Neuwahlen, das jeweilige bisher geltende Recht anzuwenden.
Das vorstehende, von der Landessynode am 28. Februar 2015 beschlossene Kirchengesetz wird hiermit
Schwerin, 10. März 2015
Az.: G:LKND: 52 – R Da
Satzung für das Kindertagesstättenwerk
Die Kirchenkreissynode des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Ostholstein hat am 19. Mai 2014
aufgrund des Artikels 45 Absatz 3 Nummer 1 und 6
und des Artikels 41 Absatz 2 Satz 2 der Verfassung
„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen
nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.“
Die Arbeit der evangelischen Kindertagesstätten ist
Teil des kirchlichen Auftrages, das Evangelium von
Jesus Christus, dem Herrn der Kirche in Wort und Tat
zu bezeugen. Sie ist in besonderer Weise vom Wort
Jesu Christi motiviert: Liebe den Herrn, deinen Gott,
von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem
Gemüt und von allen deinen Kräften. Und liebe deinen
Nächsten wie dich selbst. (s. Mk 12,28)
Die Kirche leistet ihren Dienst an Kindern und ihren
Eltern bzw. Erziehungsberechtigten nach ihrem eigenen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag.
Dieser Dienst geschieht in Zusammenarbeit mit den
Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. Die Kirche
möchte mit den evangelischen Kindertagesstätten einen Beitrag für das öffentliche Sozial- und Bildungswesen leisten.
Die Einrichtungen stehen allen Kindern und ihren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten offen, unabhängig
von Religion und Weltanschauung, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft.
In Verpflichtung gegenüber dem kirchlichen Auftrag
und im Bewusstsein der gesellschaftlichen Verantwortung werden evangelische Kindertagesstätten in
einem Kindertagesstättenwerk zusammengeführt, um
für die Ziele und Anliegen der Einrichtungen gemeinsam einzutreten.
(1) 1Die Kirchenkreissynode errichtet ein Kindertagesstättenwerk als unselbstständiges Werk des Kirchenkreises. 2Evangelisch-Lutherische Kindertagesstätten und kindertagesstättenähnliche Einrichtungen,
deren Trägerschaft in die des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Ostholstein (im Folgenden „Kir-
chenkreis“) überführt werden sollen, werden in diesem Werk des Kirchenkreises nach Artikel 41 Absatz 2 Satz 2 und Artikel 115 der Verfassung zusammengefasst.
(2) Das Werk trägt den Namen „Kindertagesstättenwerk des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises
Ostholstein“ (im Folgenden „Kindertagesstättenwerk“ genannt).
(3) 1Es hat seinen Sitz in Eutin. 2Dienstort der Leitung
ist Neustadt in Holstein.
Das Kindertagesstättenwerk gehört dem Verband
Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e. V. an, deren Satzung in der jeweils
gültigen Fassung anerkannt wird.
(1) 1Das Kindertagesstättenwerk nimmt als unselbstständiges Werk des Kirchenkreises Trägerschaftsaufgaben der angeschlossenen evangelischen
Kindertagesstätten im Kirchenkreis Ostholstein wahr
und führt die Einrichtungen im Sinne der Präambel
dieser Satzung. 2Der Kirchenkreis ist Träger im Sinne
(2) 1Das Kindertagesstättenwerk dient dazu, die Qualität der Arbeit in den Einrichtungen zu sichern und zu
verbessern, und die Einrichtungen selbst flexibel und
zukunftsorientiert zu gestalten. 2Dabei trägt das Kindertagesstättenwerk Sorge dafür, dass die Vielfalt der
Konzeptionen der ihm angehörenden Einrichtungen
sowie die inhaltliche Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden vor Ort erhalten bleibt.
(3) Das Kindertagesstättenwerk führt die Einrichtungen nach dem jeweils geltenden staatlichen und kirchlichen Recht und den einschlägigen Satzungen.
(4) 1Die Entscheidung der Kirchengemeinden über die
Übertragung der Trägerschaft der Kindertagesstätte
auf den Kirchenkreis ist freiwillig. 2Sie ist jedoch,
wenn sie eingegangen ist, verbindlich und wird vertraglich geregelt damit eine Planungssicherheit gewährleistet ist.
(1) Kirchengemeinden des Kirchenkreises, die eine
Kindertageseinrichtung betreiben, können einen Vertrag zur Übertragung der Trägerschaft der Einrichtung
auf das Kindertagesstättenwerk schließen.
(2) 1Dies erfolgt durch Beschluss ihres Kirchengemeinderates und dem Abschluss eines schriftlichen
Übertragungsvertrages mit dem Kindertagesstättenwerk. 2Die Übertragung muss mit einer Frist von mindestens sechs Monaten vor der erstmaligen Aufnahme
der Trägeraufgaben durch das Kindertagesstättenwerk
erklärt worden sein. 3Im Übrigen kann eine Übertragung der Trägerschaft jeweils zum 30. September mit
Wirkung zum 1. Januar des nachfolgenden Jahres erfolgen. 4In begründeten Ausnahmefällen kann die
Übertragung mit Zustimmung des Kirchenkreisrates
auch zu einem anderen Zeitpunkt erfolgen. 5Mit dem
Übertragungsbeschluss erkennt die Kirchengemeinde
die Satzung des Kindertagesstättenwerkes in ihrer jeweils geltenden Fassung an. 6Die Rechte und Pflichten
der Kirchengemeinde für eine Übertragung der Trägerschaft einer örtlichen Kindertagesstätte ergeben
sich aus dieser Satzung. 7In besonderen Einzelfällen
können abweichende Vereinbarungen mit Zustimmung des Kindertagesstättenkonvents (siehe § 9) getroffen werden, soweit diese nicht die Rechte anderer
teilnehmender Kirchengemeinden berühren.
(3) In dem Übertragungsvertrag muss mindestens
Folgendes geregelt werden:
1. die Übertragung der bisherigen Trägerschaft der
Kindertagesstätte auf den Kirchenkreis;
2. der Übergang der Anstellungsverhältnisse der Leitungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Kindertagesstätte aufgrund des Rechtsträgerwechsels auf den Kirchenkreis;
3. die Übernahme der sonstigen Verträge und schriftlichen Nebenabreden zwischen der bisherigen Trägerin und Dritten, die den Betrieb der Kindertagesstätte betreffen durch den Kirchenkreis;
4. Vereinbarungen über die Nutzungen der Gebäude
und Räume sowie des Inventars der Kindertagesstätte; dabei sollen grundsätzlich bis auf weiteres
die bislang genutzten Gebäude und Räume der
übertragenen örtlichen Kindertagesstätten durch
das Kindertagesstättenwerk verwendet werden;
5. gegebenenfalls die Übertragung der für die Kindertagesstättenarbeit zweckbestimmten Rücklagen der Kirchengemeinde auf das Kindertagesstättenwerk, wobei der ursprüngliche Verwendungszweck bindend bleibt, sowie Übertragung aller
Forderungen und Verbindlichkeiten auf den Kirchenkreis;
6. gegebenenfalls die Regelung der Eigentumsrechte
an Grundstücken beziehungsweise grundstückgleichen Rechten;
7. Überführung der Satzungen und der Kindertagesstätten-Satzungen in die Regelungen des Kirchenkreises.
(4) Ergänzungen und Nebenabreden zu den jeweiligen Übertragungsverträgen im Sinne dieser Satzung
(5) 1Für die Übertragung der Kindertagesstätten gelten
die Bestimmungen des § 613a BGB („Betriebsübergang“). 2Eingesetzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
außerhalb pädagogischer Tätigkeit, zum Beispiel für
den Reinigungsdienst oder die Hauswartung können,
sofern Mehrfachbeschäftigungen in der Kirchengemeinde vorliegen, vom Betriebsübergang ausgenommen werden und verbleiben in ihrem bisherigen Anstellungsverhältnis bei der jeweiligen Kirchengemeinde. 3Die Personalkosten werden gegebenenfalls den
Kirchengemeinden im notwendigen Umfang aus dem
Sonderhaushalt des Kindertagesstättenwerkes erstattet.
(6) 1Jede Kirchengemeinde behält das Recht, ihre örtliche Kindertagesstätte wieder in eigener Trägerschaft
zu führen. 2Dieses Verlangen ist durch Beschluss des
Kirchengemeinderates mit einer Frist von mindestens
zwölf Monaten zum Ende eines Kalenderjahres
schriftlich zu erklären, jedoch frühestens drei Jahre
nach erfolgter Übertragung. 3In einem solchen Fall
muss ein Rückübertragungsvertrag entsprechend Absatz 3 geschlossen werden.
(7) 1Der Kirchenkreisrat sorgt für die Rückübertragung der erforderlichen Planstellen, wenn die Finanzierung gesichert ist. 2Die Kirchengemeinde trägt
mögliche Folgekosten beim Kindertagesstättenwerk,
insbesondere die Kosten eines vorübergehenden Personalüberhangs. 3Der Kirchenkreisrat ist verpflichtet,
Folgekosten durch organisatorische Maßnahmen zu
vermeiden oder zu verringern.
(1) 1Die Ausgaben des Kindertagesstättenwerkes werden finanziert durch Beiträge der Erziehungsberechtigten, durch Beitragsausfallleistungen der zuständigen Stellen im Falle von Beitragsermäßigungen, durch
kommunale und staatliche Zuschüsse oder Pflegesätze, durch einen Zuschuss des Kirchenkreises Ostholstein als Eigenanteil des Trägers sowie durch sonstige
Einnahmen, beispielsweise Spenden oder Zuwendungen von Stiftungen. 2Aus den genannten Einnahmen
sind auch die mittelbaren Kosten für die Leitung und
Verwaltung, für Rücklagen zum Erhalt der Gebäude
und Einrichtungen und für mögliche Erweiterungsbauten zu finanzieren. 3Besondere Projekte oder andere spezifische Maßnahmen einer örtlichen Kindertagesstätte, die im Interesse der örtlichen Kirchengemeinde liegen, werden von Kindertagesstättenwerk
und Kirchengemeinde, zum Beispiel durch Spenden
oder den kirchlich-diakonischen Profilbeitrag gemeinsam nach Vereinbarung finanziert.
(2) 1Der durch Einnahmen nicht gedeckte notwendige
laufende Finanzbedarf des Kindertagesstättenwerkes
wird nach den Bestimmungen der jeweiligen Kirchenkreis-Finanzsatzung durch den Kirchenkreis erbracht.
2Die Kirchenkreissynode entscheidet mit dem Haushaltsplan über die Höhe der im Haushaltsjahr zur Verfügung gestellten Mittel. 3Sofern die im Rahmen des
Haushaltsplanes zur Verfügung gestellten Mittel nicht
ausreichen, entscheidet der Kirchenkreisrat mit Beteiligung des Finanzausschusses der Kirchenkreissynode
über die ergänzenden notwendigen Haushaltsmittel.
4Sonderaufwendungen für Bauunterhaltung und Investitionen sollen aus öffentlichen Zuschüssen und
Rücklagen nach Absatz 1 finanziert werden.
(3) 1Der Kirchenkreis führt für das Kindertagesstättenwerk einen Teilhaushaltsplan. 2Die Planansätze
und das Bewirtschaftungsergebnis sind für jede örtliche Kindertagesstätte gesondert auszuweisen. 3Die
kirchlichen Bestimmungen über das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen sind anzuwenden. 4Die
Buchführung und Betriebsmittelbewirtschaftung des
Kindertagesstättenwerkes erfolgt durch die Kirchenkreisverwaltung.
Der Kirchenkreisrat führt nach Artikel 53 Absatz 1 Satz 2 der Verfassung die Aufsicht über das
Kindertagesstättenwerk.
(1) 1Das Kindertagesstättenwerk wird von einer Leiterin bzw. einem Leiter nach Maßgabe der Beschlüsse
des Kirchenkreisrates und im Zusammenwirken mit
dem Kindertagesstättenkonvent nach § 9 dieser Satzung geleitet. 2Die Aufgaben der Leitung sind in einer
Stellenbeschreibung geregelt.
(2) 1Die Leitung des Kindertagesstättenwerkes kann
von einer privatrechtlich angestellten Person oder von
einer Pastorin bzw. einem Pastor wahrgenommen werden. 2Über die Bestellung bzw. Berufung der Leitung
entscheidet der Kirchenkreisrat. 3Sollte die Leitung
des Kindertagesstättenwerkes von einer privatrechtlich angestellten Person wahrgenommen werden, wird
die Dienst- und Fachaufsicht vom Kirchenkreisrat
ausgeübt. 4Im Fall der Leitung durch eine Pastorin
oder einen Pastor übt die zuständige Pröpstin bzw. der
zuständige Propst die Dienst- und Fachaufsicht aus.
(3) Der Kirchenkreisrat sorgt für die Vertretung der
(1) 1Fachaufsicht und Betriebsführung, der dem Kindertagesstättenwerk beigetretenen Kindertagesstätten
obliegen der Leitung des Kindertagesstättenwerkes.
2Die Fachaufsicht über die örtlichen Kindertagesstätten wird in der Regel von der Leitung des Kindertagesstättenwerkes an die Leitungen der örtlichen Kindertagesstätten übertragen.
(2) 1Die Leitungen der örtlichen Kindertagesstätten
des Kindertagesstättenwerkes unterstehen der Leitung
des Kindertagesstättenwerkes. 2Den örtlichen Leitungen wird in der Regel die Bewirtschaftungsbefugnis
im Rahmen des Haushaltsplanes ihrer Kindertagesstätte übertragen.
(3) Die Leitung des Kindertagesstättenwerkes übernimmt, wenn nicht etwas anderes geregelt ist, die Aufgabe der bzw. des unmittelbaren Vorgesetzen gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen des laufenden Dienstbetriebes.
(1) Dem Kindertagesstättenkonvent gehören an:
1. die Leitung des Kindertagesstättenwerkes;
2. die Kirchenkreisfachberatung oder eine pädagogische Fachkraft, die vom Kirchenkreisrat für die
Dauer seiner Amtszeit benannt wird;
3. je eine Person aus dem Kirchengemeinderat oder
eine von ihm beauftragte Person der Kirchengemeinde, die eine Kindertageseinrichtung auf das
Kindertagesstättenwerk übertragen hat. Diese Person darf in keinem Beschäftigungsverhältnis zum
Kindertagesstättenwerk stehen;
4. zwei Mitglieder des Kirchenkreisrates, die aus der
Mitte des Kirchenkreisrates für die Dauer seiner
Amtszeit gewählt werden;
5. drei Leitungspersonen von Kindertagesstätten, die
dem Kindertagesstättenwerk angehören. Diese
Leitungspersonen werden aus dem Kreis der Leitungen der Kindertagesstätten des Kindertagesstättenwerkes für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.
(2) 1Der Kindertagesstättenkonvent wählt aus seiner
Mitte ein vorsitzendes und ein stellvertretendes vorsitzendes Mitglied. 2Der Konvent wird schriftlich mindestens zwei Wochen vor Beginn der Sitzung von dem
vorsitzenden Mitglied unter Angabe der Tagesordnung eingeladen.
(3) 1Der Konvent tritt mindestens einmal jährlich zusammen. 2Er nimmt dabei einen Bericht der Leitung
des Kindertagesstättenwerkes zum Stand der Kindertagesstättenarbeit und zur Betriebsführung entgegen.
3Der Konvent kann Wünsche und Anregungen sowie
Anträge zur Arbeit des Kindertagesstättenwerkes an
den Kirchenkreisrat richten und so an der grundsätzlichen inhaltlichen Ausrichtung des Kindertagesstättenwerkes mitwirken. 4Der Konvent ist durch das vorsitzende Mitglied zu einer außerordentlichen Zusammenkunft einzuladen, wenn diese von mindestens einem Drittel der am Kindertagesstättenwerk beteiligten
Kirchengemeinden beantragt wird.
(1) 1Das Kindertagesstättenwerk und die Kirchengemeinden nehmen die Aufgaben der evangelischen
Kindergartenarbeit gemeinsam wahr. 2Sie arbeiten dabei vertrauensvoll zusammen. 3Die Kindertagesstätten
sind Teil der gemeindlichen Arbeit der Kirchengemeinde. 4Die Pastorinnen und Pastoren der Kirchengemeinden nehmen theologische, religionspädagogische sowie seelsorgerliche Aufgaben an Kindern, Eltern und Erziehungsberechtigten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den örtlichen Kindertagesstätten wahr. 5Die Kindertagesstätten werden in gemeindliche Aktivitäten z. B. Familiengottesdienste
und Gemeindefeste einbezogen und die Kirchengemeinde nimmt am Leben der Kindertagesstätte und an
ihren besonderen Veranstaltungen teil. 6Die Kinderta-
gesstätte nutzt die Möglichkeiten der Kirchengemeinde für Informationen, Einladungen und Öffentlichkeitsarbeit. 7Die Kirchengemeinde kann in der Kindertagesstätte für ihre Veranstaltungen und ihre weitere Arbeit werben.
(2) 1Die Neubesetzung der Leitung einer örtlichen
Kindertagesstätte obliegt dem Kirchenkreisrat. 2Der
örtliche Kirchengemeinderat hat bei der Neubesetzung der Leitung einer örtlichen Kindertagesstätte
ein Vetorecht.
(3) 1Die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit der örtlichen Kindertagesstätte und der Kirchengemeinderäte ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und Akzeptanz. 2Mindestens einmal jährlich hat die Leitung der jeweiligen örtlichen Kindertagesstätte dem Kirchengemeinderat einen mündlichen oder schriftlichen Bericht über die Arbeit der
Kindertagesstätte abzugeben. 3Des Weiteren nimmt
die Leitung auf Wunsch des Kirchengemeinderates an
dessen Sitzungen oder an kirchengemeindlichen Veranstaltungen teil, soweit dadurch der Dienst in der
Kindertagesstätte nicht beeinträchtigt ist. 4Näheres,
insbesondere zu zeitlichen Vorgaben und zur Häufigkeit, ist mit der Leitung des Kindertagesstättenwerkes
Die Fachberatung der Kindertageseinrichtungen des
Kindertagesstättenwerkes wird durch die Fachberatung des Kirchenkreises wahrgenommen.
Gesetzliche Beiräte und partnerschaftliche
(1) Die örtlichen Kindertagesstätten bilden Beiräte
nach den Vorschriften des Kindertagesstättengesetzes.
(2) 1Der Kirchenkreis nimmt ab dem Zeitpunkt der
Übertragung der Kindertageseinrichtung die gesetzlichen Trägerschaftsaufgaben im Beirat nach dem Kindertagesstättengesetz und der begleitenden und partnerschaftlichen Ausschüsse wahr. 2Der Kirchenkreisrat überträgt diese Aufgaben in der Regel an die Leitung des Kindertagesstättenwerkes. 3Diese bestimmt
die Vertreterinnen bzw. Vertreter des Kindertagesstättenwerkes im Beirat bzw. im Ausschuss.
(3) Die gesetzlichen Mitwirkungsrechte der Beiräte in
Angelegenheiten der örtlichen Kindertagesstätten
werden von den Vorschriften dieser Satzung nicht berührt.
Auflösung, Aufhebung des
Kindertagesstättenwerkes
Bei Auflösung oder Aufhebung des Kindertagesstättenwerkes fällt das nach der Vermögensauseinandersetzung verbleibende Vermögen des Kindertagesstättenwerkes an den Kirchenkreis, der es unmittelbar und
ausschließlich für Kindertagesstättenarbeit im Kirchenkreis verwenden muss.
(1) Diese Satzung tritt am Tag nach der Bekanntmachung im Kirchlichen Amtsblatt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland in Kraft.
(2) Das Kindertagesstättenwerk nimmt mit der Einstellung einer Leitung, spätestens zum 1. August 2015,
Sie wurde durch Bescheid des Landeskirchenamtes
vom 2. März 2015 (Az.: 10.1 Kkr. Ostholstein Satzungen – R Rk) kirchenaufsichtlich genehmigt.
Eutin, 10. März 2015
Dirk S ü s s e n b a c h
Jens R a t h j e n
des Kirchenkreisrates
Kirchenkreisrates
zur Friedhofssatzung für die Friedhöfe des
Aufgrund von Artikel 45 Absatz 3 Ziffer 1 der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in
Norddeutschland hat die Kirchenkreissynode des Ev.Luth. Kirchenkreises Altholstein in der Sitzung am
26. November 2014 die nachstehende sechste Änderungssatzung zur Friedhofssatzung für die Friedhöfe
des Ev.-Luth. Kirchenkreises Altholstein beschlossen:
Die Friedhofssatzung für die Friedhöfe des Ev.-Luth.
Kirchenkreises Altholstein vom 28. November 2001
(Kieler Nachrichten vom 15. Dezember 2001) zuletzt
geändert durch die 5. Änderungssatzung vom 2. Februar 2011 (unter Hinweis auf die Bereitstellung im
Internet unter der Internetadresse www.friedhofkiel.de/satzungen in den Kieler Nachrichten vom
1. April 2011 veröffentlicht) wird wie folgt geändert:
1. in § 12 wird Absatz 1 wie folgt gefasst:
„1Die Grabstätte bleibt Eigentum des Kirchenkreises. 2An ihr werden nur öffentlich-rechtliche Nutzungsrechte nach Maßgabe dieser Satzung in der
jeweils geltenden Fassung verliehen. 3Der Nutzungsberechtigte muss zur Wahrung seiner Rechte
seine zustellfähige Anschrift und jede Änderung
derselben mitteilen. 4Die Verwaltung ist im Falle
von Hinweisen, Aufforderungen, Fristsetzungen
oder sonstigen schriftlichen Erklärungen lediglich
verpflichtet, deren Zusendung unter vorgenannter
Anschrift zu versuchen; sie wird bei Postrückläufen noch eine Anfrage bei der Meldebehörde des
zuletzt angegebenen Wohnortes durchführen und
genügt ihren Verpflichtungen gegebenenfalls abschließend durch ein für drei Monate an der Grabstätte (Wahlgrabstätten) oder an dem Grabfeld
(Reihengrabstätten) aufgestelltes Steckschild und
eine amtliche Bekanntmachung ihrer Erklärung
unter der Internetadresse www.friedhof-kiel.de/
Bekanntmachung. 5Auf die Bereitstellung wird in
den Kieler Nachrichten unter amtliche Bekanntmachung hingewiesen.“
2. in § 18 Absatz 2 wird:
nach „zurückgegebene“ die Wörter „Nutzungsrechte an Grabstätten oder“ eingefügt
(1) 1Grabstätten in einer Gemeinschaftsgrabstätte
können als Reihengrabstätten oder Wahlgrabstätten für Erdbestattungen und Urnenbeisetzungen
angelegt werden. 2Die gärtnerische Anlage und
Unterhaltung einschließlich der Rahmenbepflanzung erfolgt für die Dauer der Ruhezeit ausschließlich durch die Verwaltung. 3An dem dafür vorgesehenen Ablageplatz der Gemeinschaftsgrabstätte
dürfen nur Blumen und Gestecke niedergelegt werden. 4Die Verwaltung ist berechtigt verwelkte Blumen und Kränze sowie unzulässig abgelegten
Grabschmuck wie Blumentöpfe, Grablichter,
Grablaternen und Steine zu entfernen. 5Die Verwaltung ist nicht zur Aufbewahrung verpflichtet.
(2) 1Urnengemeinschaftsgrabstätten sind eine besondere Form von Reihengrabstätten. 2Sie werden
der Reihe nach belegt. 3Das Nutzungsrecht wird
nur im Todesfall zur Beisetzung einer Urne für die
Dauer der Ruhezeit verliehen. 4Auf den Urnengemeinschaftsgrabstätten werden die einzelnen
Grabbreiten nicht gekennzeichnet.
(3) 1Urnengemeinschaftsgrabstätten mit gemeinschaftlichem Gedenkstein oder gemeinschaftlichen Gedenksteinen werden für eine oder zwei Urnenbeisetzungen angelegt. 2Absatz 2 gilt entsprechend. 3In den Grabstätten für zwei Urnen befindet
sich direkt neben der zuerst beigesetzten Urne der
Platz für eine zweite Urne, die jedoch nur innerhalb
der ersten 20 Jahre nach der ersten Belegung beigesetzt werden kann. 4Die Nutzungszeit einer
Grabstätte für zwei Urnenbeisetzungen beträgt, abweichend vom Absatz 2, 40 Jahre. 5Der gemeinschaftliche Gedenkstein wird oder die gemeinschaftlichen Gedenksteine werden von der Verwaltung aufgestellt und mit Namen und Sterbedaten der dort Beigesetzten beschriftet. 6Die Kosten
dafür sind in der Gebühr für den Erwerb enthalten.
7Die Erwerber teilen der Verwaltung schriftlich
mit, welche Namen und welche Sterbedaten eingetragen werden sollen. 8Die Verwaltung kann den
Gedenkstein zum Zwecke der Beschriftung abnehmen lassen.
(4) 1Sarggemeinschaftsgrabstätten werden als
Sargwahlgrabstätten angelegt. 2Je Grabbreite kann
nur eine Leiche bestattet werden. 3Eine weitere
Grabbreite kann reserviert (§ 16) werden. 4Der gemeinschaftliche Gedenkstein wird oder die gemeinschaftlichen Gedenksteine werden von der
Verwaltung aufgestellt und mit Namen und Sterbedaten der dort Bestatteten beschriftet. 5Die Kosten dafür sind in der Gebühr für den Erwerb enthalten. 6Die Erwerber teilen der Verwaltung
schriftlich mit, welche Namen und welche Sterbedaten eingetragen werden sollen. 7Die Verwaltung
kann den Gedenkstein zum Zwecke der Beschriftung abnehmen lassen. 8Über die Kosten der Pflege
ist ein gesonderter Kapital- und Dauergrabpflegevertrag für die Dauer der Nutzungszeit abzuschließen.“
4. in § 22 wird:
a) im Satz 1:
nach „Grabregister“ der Klammerzusatz
„(2-fach)“ gestrichen.
b) folgender Satz 2 angefügt:
„Die Führung durch elektronische Datenverarbeitung ist zulässig.“
5. in § 26 wird
a) Absatz 1 wie folgt gefasst:
„1Die Verwaltung legt fest, für welche Grabfelder die Gestaltungsvorschriften gelten.
2Der Kirchenkreisrat beschließt die Gestaltungsvorschriften. 3Die Festlegung wird als
Anlage dieser Satzung beigefügt.“
b) Absatz 3 wie folgt gefasst:
„1Bei Rasengrabstätten, das sind Rasensargwahlgrabstätten, Sarg- und Urnenreihengrabstätten, Urnengemeinschaftsgrabstätten sowie Grabstätten für perinatal verstorbene Kinder, sind die einzelnen Grabstätten und Wege
übergangslos durch eine Rasenfläche verbunden. 2Die Rasenfläche wird von der Verwaltung angelegt und unterhalten. 3Auf den Grabfeldern sind die Gräber, mit Ausnahme der
Urnengemeinschaftsgrabstätten, durch das
Grabmal, die Grabnummer und durch eine
Beetfläche gekennzeichnet. 4Die sich am
Kopfende der Grabstätte befindliche Beetfläche ist zur Aufnahme des Grabmals, zur individuellen Anlage und Bepflanzung durch den
Nutzungsberechtigten bestimmt. 5Die Beetgröße für Rasensargwahlgrabstätten, Sargreihengrabstätten sowie Urnenreihen- und Grabstätten der perinatal verstorbenen Kinder werden nach den Gestaltungsvorschriften gemäß
Absatz 1 festgesetzt.“
in § 28 wird Absatz 1 wie folgt gefasst:
„1Die Verwaltung legt fest, für welche Grabfelder
die Gestaltungspläne und Gestaltungsvorschriften gelten. 2Der Kirchenkreisrat beschließt die
Gestaltungspläne und die Gestaltungsvorschriften. 3Die Festlegung wird als Anlage dieser Satzung beigefügt.“
in § 31 wird Absatz 2 wie folgt gefasst:
„1Vor dem Entzug des Nutzungsrechts sind die
Nutzungsberechtigten noch einmal schriftlich
unter Beachtung des § 12 aufzufordern, die Grabstätte unverzüglich in Ordnung zu bringen. 2Die
Verantwortlichen sind in den Aufforderungen
und der amtlichen Bekanntmachung auf die sie
treffenden Rechtsfolgen der Absätze 1 und 3 aufmerksam zu machen. 3In dem Entziehungsbescheid ist darauf hinzuweisen, dass das Grabmal
und sonstige bauliche Anlagen entschädigungslos in die Verfügungsgewalt des Kirchenkreises
in § 45 wird Absatz 3 Satz 1 wie folgt geändert:
nach dem Wort „erfolgt“ werden die Worte „im
Kirchlichen Amtsblatt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und“ eingefügt.
Die vorstehende sechste Änderungssatzung zur Friedhofssatzung des Ev.-Luth. Kirchenkreises Altholstein
wurde am 12. Januar 2015 ausgefertigt und durch den
Bescheid des Landeskirchenamtes vom 22. Januar 2015 (Az.: NK 82 Kkr. Altholstein – R Pl) kirchenaufsichtlich genehmigt.
Stefan B l o c k
Kurt R i e c k e
Kiel, den 30. Januar 2015
– Kirchenkreisrat –
Kiel, 11. März 2015
Az.: NK 82 Kkr. Altholstein – R Pl
von Prädikantinnnen und Prädikanten in
der Evangelisch-Lutherischen Kirche in
Die Beauftragung der folgenden Prädikanten mit der
öffentlichen Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung wird aufgrund von § 5 des Prädikantengesetzes vom 11. Dezember 2013 (KABl. 2014 S. 106) bekannt gemacht:
Im Sprengel Mecklenburg und Pommern
Die Namen der Prädikanten sind im Internet
Kiel, 6. März 2015
Az.: NK 4092 – T Si/T Ha
Einführung eines neuen Kirchensiegels
Die Einführung des nachstehend abgedruckten Kirchensiegels der
ist am 8. Januar 2015 durch das Kirchliche Verwaltungszentrum des Ev.-Luth. Kirchenkreises HamburgOst kirchenaufsichtlich genehmigt worden.
der Paul-Gerhard-Kirche
Der Beschluss des Kirchengemeinderats der Ev.-luth.
Reiherstieg-Kirchengemeinde Wilhelmsburg vom
26. Oktober 2011 über die Entwidmung der Paul-Gerhardt-Kirche ist vom Kollegium des Landeskirchenamtes am 9. Dezember 2014 genehmigt worden.
Die Entwidmung wird gemäß § 6 Widmungsgesetz
vom 4. Dezember 2006 (GVOBl. 2007 S. 3) hiermit
Kiel, 26. Februar 2015
Az.: 60 Reiherstieg Paul-Gerhardt – B Gr
Pfarrstellenänderungen
Die 1. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Erlöser-Kirchengemeinde Heide, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen,
wird mit Wirkung vom 1. Februar 2015 in die 3. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heide, Ev.Luth. Kirchenkreis Dithmarschen, umgewandelt.
Az.: 20 Erlöser Heide 1 – P Re/P Ha
Die 1. Pfarrstelle der Ev.-Luth. St.-Jürgen-Kirchengemeinde Heide, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen,
wird mit Wirkung vom 1. Februar 2015 in die 4. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heide, Ev.Luth. Kirchenkreis Dithmarschen, umgewandelt.
Az.: 20 St. Jürgen Heide 1 – P Re/P Ha
Die 3. Pfarrstelle der Ev.-Luth. St.-Jürgen-Kirchengemeinde Heide, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen,
wird mit Wirkung vom 1. Februar 2015 in die 5. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heide, Ev.Luth. Kirchenkreis Dithmarschen, umgewandelt.
Az.: 20 St. Jürgen Heide 3 – P Re/P Ha
Kiel, 18. Februar 2015
Az.: 10.9 St. Petri und Pauli zu Bergedorf – R Ro
Die Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde HeideButendiek, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen,
wird mit Wirkung vom 1. Februar 2015 in die 2. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heide, Ev.Luth. Kirchenkreis Dithmarschen, umgewandelt;
Az.: 20 Heide Butendiek – P Re/P Ha
Die 1. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Auferstehungskirchengemeinde Heide, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen, wird mit Wirkung vom 1. Februar 2015 in die
1. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heide,
Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen, umgewandelt;
schen, wird mit Wirkung vom 1. Februar 2015 aufgehoben.
Az.: 20 Auferstehung Heide 1 – P Re/P Ha
Die 3. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Erlöser-Kirchengemeinde Heide, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen,
wird mit Wirkung vom 1. Februar 2015 aufgehoben.
Die 5. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde
Meldorf, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen, wird
mit Wirkung vom 1. Februar 2015 in die 4. Pfarrstelle
der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Meldorf, Ev.-Luth.
Kirchenkreis Dithmarschen, umgewandelt;
Az.: 20 Meldorf 5 – P Re/P Ha
Az.: 20 Heide 2 – P Re/P Ha
Az.: 20 Auferstehung Heide 3 – P Re/P Ha
Die 2. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Erlöser-Kirchengemeinde Heide, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen,
Az.: 20 Erlöser Heide 2 – P Re/P Ha
Die 4. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde
mit Wirkung vom 1. Februar 2015 in die 1. Pfarrstelle
Az.: 20 Meldorf 4 – P Re/P Ha
Die 1. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde
mit Wirkung vom 1. Februar 2015 aufgehoben.
Az.: 20 Meldorf 1 – P Re/P Ha
wird mit Wirkung vom 1. Februar 2015 in die 4. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heide, Ev.Luth. Kirchenkreis Dithmarschen, umgewandelt;
Pfarrstellenaufhebungen
Die 2. Pfarrstelle der Ev.-Luth. St.-Jürgen-Kirchengemeinde Heide, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen,
Az.: 20 St. Jürgen Heide 2 – P Re/P Ha
Die 3. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde
Lunden, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen, wird
Az.: 20 Lunden 3 – P Re/P Ha
Die 2. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Kirchengemeinde
Az.: 20 Lunden 2 – P Re/P Ha
Brunsbüttel, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen,
Az.: 20 Brunsbüttel 3 – P Re/P Ha
Die 2. Pfarrstelle der Ev.-Luth. Auferstehungskirchengemeinde Heide, Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmar-
Pfarrstellen innerhalb
Im Pfarrsprengel der ländlich geprägten Ev.-Luth.
Kirchengemeinde Blekendorf und der Ev.-Luth.
Kirchengemeinde Kirchnüchel im Ev.-Luth. Kirchenkreis Plön-Segeberg wird die Pfarrstelle (100 Prozent)
durch die Pensionierung des derzeitigen Stelleninhabers zum 1. August 2015 vakant und ist neu zu besetzen. Die Besetzung erfolgt durch die Wahl beider Kirchengemeinderäte.
Bei dem Gemeindeverbund handelt es sich um zwei
eigenständige Gemeinden (ca. zwölf Kilometer voneinander getrennt) mit jeweils einem eigenen Kirchengemeinderat, einer eigener Kirche, einem eigenen
Friedhof und eigenen kirchlichen Aktivitäten. Beide
Kirchengemeinden legen großen Wert auf ihre Eigenständigkeit. Der sonntägliche Gottesdienst wird in wöchentlichem Wechsel gefeiert.
Die Gemeinde Kirchnüchel hat ca. 450 Gemeindeglieder und liegt in der Nähe Schönwaldes am Bungsberg. Die ehemalige Wallfahrtskirche stammt aus dem
Jahre 1259. Der Gemeinderaum mit dem angeschlossenen Büro befindet im Pastorat. Dort finden die Veranstaltungen, wie die Kirchengemeinderatssitzungen,
der Konfirmandenunterricht, die Kindergruppe und
der unregelmäßig stattfindende Seniorenkreis statt.
Als feste Mitarbeiter stehen eine Küsterin, eine Organistin für die Sonntagsgottesdienste und eine Gemeindesekretärin bereit. Zudem engagieren sich Mitglieder
des Kirchengemeinderates bei den Gruppenveranstaltungen und der Pflege der kirchlichen Anlagen. Die
Verwaltung des Friedhofes ist ebenso wie die der Kirchengemeinde Blekendorf der Friedhofsverwaltung
der Kirchengemeinde Lütjenburg übertragen worden.
Die Kirchengemeinde Blekendorf liegt mit ihren
ca. 1200 Gemeindegliedern etwa fünf km südlich der
Kleinstadt Lütjenburg. Neben dem Ort Blekendorf
selbst gehören fünf weitere Dörfer zu der direkt an der
Ostsee gelegen Gemeinde, die ein beliebtes Feriengebiet ist. Sie verfügt über eine Kirche aus dem
Jahre 1227, so wie ein ca. 30 Jahre altes Gemeindehaus
und ein Pastorat. Als Mitarbeitende gibt es eine Gemeindesekretärin, zugleich Küsterin, eine Hausmeisterin, eine Mitarbeiterin für die Jugendarbeit, eine
Chorleiterin und einen Organisten für die sonntäglichen Gottesdienste.
Neben dem wöchentlichen Treffen des Kirchenchores,
der Jungschar und der Yogagruppe, treffen sich die
Frauenhilfe, der biblische Gesprächskreis und die
Frauengruppe monatlich. Daneben findet in unregelmäßigen Abständen ein Seniorenfrühstück statt, das
gemeinsam mit der politischen Gemeinde organisiert
wird. Außerdem werden Heimatabende, Gemeindefeste Strandgottesdienste, Strandtaufen, Strandtrauungen und zahlreiche weitere Aktivitäten angeboten. Der
Vorkonfirmandenunterricht wird in der vierten Klasse
der Grundschule abgehalten. Zudem erteilt der derzeitige Stelleninhaber den Religionsunterricht in der
Beide Kirchengemeinden wünschen sich eine Pastorin, die bzw. einen Pastor, der sowohl mit dem Kirchengemeinderat als auch mit den Mitarbeitern partnerschaftlich zusammenarbeitet und sich als gleichwertiges Mitglied dieses Teams versteht.
Augenblicklich besteht eine ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit der Schule und dem von der politischen Gemeinde getragenen Kindergarten in Blekendorf, sowie mit allen Verbänden, Vereinen und politischen Gremien beider Kirchengemeinden. Wir wünschen uns, dass es in dieser Weise fortgeführt wird. Es
ist wichtig, dass der zukünftige Stelleninhaber bzw.
die zukünftige Stelleninhaberin volkskirchlich orientiert ist und den örtlichen Gegebenheiten offen gegenüber steht.
Eine Grundschule befindet sich in Blekendorf, weiterführende Schulen gibt es in Lütjenburg, Malente,
Eutin und Oldenburg. In diesen Orten befinden sich
auch die Einkaufsmöglichkeiten. Die Landeshauptstadt Kiel ist über die B 202 in ca. 35 Minuten zu erreichen.
Informationen erteilen der Propst des Ev.-Luth. Kirchenkreises Plön-Segeberg, Erich Faehling, Am Alten
Amtsgericht 5, 24211 Preetz, Tel.: 04342 717 44 bzw.
-45; Pastor Dietmar Sprung, Lange Straße 38, 24327
Blekendorf, Tel.: 04381 4301; Kirchengemeinderatsvorsitzender Bertram Graf Brockdorff (Kirchnüchel)
sowie der stellvertretende Kirchengemeinderatsvorsitzende Karl-Otto Rönnfeld (Blekendorf).
Bewerbungsschluss ist der 30. April 2015. Entscheidend ist nicht der Poststempel, sondern der rechtzeitige Zugang bei der angegebenen Adresse.
Auf diese Pfarrstelle können sich Pastorinnen und
Pastoren bewerben, die in einem Dienstverhältnis zur
Az.: 20 Blekendorf/Kirchnüchel – P Sc
Die Pfarrstelle in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde
Brüel im Ev.-Luth. Kirchenkreis Mecklenburg,
Propstei Wismar, wird gemäß § 7 Absatz 1 Pfarrstellenbesetzungsgesetz zur Wiederbesetzung durch
Wahl des Kirchengemeinderates ausgeschrieben.
Der Stellenumfang beträgt 100 Prozent. Die Wiederbesetzung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt geplant.
Unser Gemeindeleben wird geprägt durch das Leitbild: Die Kirchengemeinde versteht sich als ein offenes Haus. Sie lädt alle ein, darin zu leben und durch
Gottes Wort Kraft, Hoffnung und Geborgenheit zu
finden. Wir begleiten einander und ermutigen zum
Wachsen im Glauben an Jesus Christus. Die Kirchengemeinde Brüel mit ca. 800 Gemeindegliedern gehört
zur Kirchenregion Sternberg.
Brüel ist eine Kleinstadt mit etwa 3000 Einwohnern
und liegt im Naturpark Sternberger Seenland. Unser
Gemeindezentrum mit mittelalterlicher Stadtkirche,
Pfarrhaus, Gemeindehaus und Haus der Begegnung –
Mehrgenerationenhaus „Haltestelle e.V.“ bildet den
Zur Gemeinde gehören außer der Stadtkirche weitere
fünf Dorfkirchen, die überwiegend durch Fördervereine betreut werden. (Das Pilger-Kloster Tempzin mit
seiner Klosterkirche liegt im Bereich unserer Gemeinde.) Brüel bietet in einer landschaftlich wunderschönen Lage eine Grund- und Regionalschule, einen Kindergarten, diverse Einkaufsmöglichkeitenund umfassende ärztliche Versorgung.
Eine geräumige Vierzimmerwohnung mit Gartenterrasse und großem Pfarrgarten steht neben einem Gästezimmer zur Verfügung.
Wir suchen eine Pastorin oder einen Pastor, die oder
der ihren oder seinen Glaubenan Jesus Christus als den
Auferstandenen lebt und dadurch überzeugt, die oder
der mit uns betet und die Herzen von Jung und Alt
erreicht, die Seelsorgerin oder der Seelsorger für unsere Gemeinde ist, möglichst musikalisch ist und offene, einladende Gottesdienste mit uns gestaltet.
Der engagierte Kirchengemeinderat, ein Chor und viele Ehrenamtliche freuen sich auf die Zusammenarbeit.
Weitere Information erhalten sie vom Kirchengemeinderat, Hans-Heinrich Erke, Hinstorffstr. 142,
19412 Brüel, Tel.: 038483 23765, mobil: 0172
3914934, E–Mail: [email protected]
über den Propst des Ev.-Luth. Kirchenkreises Mecklenburg, Propstei Wismar, Herrn Propst Dr. Karl-Matthias Siegert, St. Marien-Kirchhof 3, 23966 Wismar,
an den Kirchengemeinderat der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Brüel, Ernst-Thälmann-Str. 1, 19412 Brüel, zu
Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2015. Entscheidend ist nicht der Poststempel, sondern der rechtzeitige Zugang bei der angegebenen Adresse.
Tisch engagiert sich eigenständig für bedürftige Menschen in unserer Gemeinde. Der Besuchsdienstkreis
und die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen im Bereich
Trauerarbeit und Suchthilfe unterstützen die pastorale
Wir feiern Gottesdienst an verschiedenen Orten, mit
thematischen Schwerpunkten und in unterschiedlicher
liturgischer Form, z. B. Taizé-Andachten und verschiedene Open-Air-Gottesdienste mit starken Kooperationspartnern. Die Orgeldienste werden durch
verschiedene Mitarbeitende wahrgenommen.
Wir, der engagierte Kirchengemeinderat und die Kollegin, freuen uns auf eine Pastorin oder einen Pastor
mit hoher Flexibilität und Mobilität, mit ausgeprägter
Teamfähigkeit, mit einem Herz für die ländliche Bevölkerung, mit Offenheit für das außerkirchliche Leben in den Dörfern und mit der Lust, eigene Gaben
Wir wünschen uns eine Pastorin oder einen Pastor mit:
Az.: 20 Brüel – P Ha
In der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Hademarschen
im Ev.-Luth. Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde ist
die 2. Pfarrstelle (Stellenumfang 100 Prozent) vakant
und zum nächstmöglichen Termin mit einer Pastorin
oder einem Pastor zu besetzen. Die Pfarrstelle setzt
sich zusammen aus einem 50-prozentigen Gemeindeanteil und einem 50-prozentigen Anteil für Vertretungsdienste in der Propstei Rendsburg. Die Besetzung erfolgt durch Wahl des Kirchengemeinderates.
Die Kirchengemeinde Hademarschen liegt idyllisch
zwischen Meer und Metropole in unmittelbarer Nähe
zum Nord-Ostsee-Kanal. Über die A 23 sind schnelle
Verbindungen nach Hamburg, Itzehoe und an die
Nordseeküste gegeben.
Dienst- und Wohnort für diese Pfarrstelle ist HanerauHademarschen. „Ich befinde mich hier in einem schönen, in anmuthigster Gegend Holsteins gelegenem
Kirchdorfe...“, schreibt Theodor Storm über seinen
Alterssitz. Hanerau-Hademarschen bietet vielfältige
Einkaufsmöglichkeiten, zwei Kindergärten, eine
Grund- und Gemeinschaftsschule sowie eine gute medizinische Grundversorgung. Weiterführende Schulen
sind durch die Bahnanbindung gut erreichbar.
Zur Kirchengemeinde Hademarschen gehören 3800
Gemeindeglieder in neun Dörfern. Predigtstätten sind
die derzeit geschlossene St. Severin-Kirche in Hademarschen, wieder errichtet 2008, und die St. Johannes
Kirche in Gokels von 1963. Ein Schwerpunkt liegt in
der Kinder- und Jugendarbeit mit einer dreigruppigen
Kindertagesstätte. Eine aktive Jungschararbeit ist
durch die Evangelische Jugend selbstständig organisiert. Zum hauptamtlichen Team der Kirchengemeinde gehören zehn pädagogische Mitarbeiterinnen im
Kindergarten, eine Gemeindesekretärin, eine Küsterin, drei Reinigungskräfte in Teilzeit, ein Friedhofsmitarbeiter und ein Hausmeister. Der Hademarscher
Gelassenheit und Humor, die oder der offen auf die
Menschen zugeht und ihre Bedürfnisse ernst
Bereitschaft zu konstruktiver und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Inhaberin der ersten
Pfarrstelle und zur Begleitung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Gemeinde,
Lust und Liebe auch zu den klassischen pastoralen
Tätigkeiten (Gottesdienste, Seelsorge, Amtshandlungen, Gemeindebesuche ...),
Freude an der Arbeit mit Konfirmandinnen und
Konfirmanden und damit verbunden Offenheit
auch für neue Formen des Konfirmandenunterrichts („Konficamp“),
Wachheit und Sensibilität für aktuelle gesellschaftliche Themen und Herausforderungen,
Einfühlungsvermögen, seelsorglicher Begabung
und der Fähigkeit zur Selbstreflexion.
Eine angemessene Aufteilung der Aufgabenbereiche
und eine Stellenbeschreibung des Gemeindeanteils erfolgen im Pfarrteam nach Rücksprache mit dem Kirchengemeinderat und mit Begleitung der Personalund Gemeindeentwicklung.
Ein ruhig gelegenes, neu renoviertes Pastorat in Hanerau-Hademarschen steht zur Verfügung.
zu richten an den Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Hademarschen über den Propst des Ev.-Luth.
Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde, Herrn Propst
Matthias Krüger, An der Marienkirche 7–8, 24768
Auf diese Stelle können sich Pastorinnen und Pastoren
bewerben, die in einem Dienstverhältnis zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) stehen.
Auskünfte erteilen die Vorsitzende des Kirchengemeinderats Hademarschen, Pastorin Diana Krückmann, Tel.: 04872 2461, sowie Propst Matthias Krüger, Tel.: 04331 5903 113.
Die Bewerbungsfrist endet mit dem Ablauf des
30. April 2015. Entscheidend ist nicht der Poststempel, sondern der rechtzeitige Eingang bei der angegebenen Adresse.
Az.: 20 Hademarschen 2 – P Ha
In der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Maria Magdalenen Klein Borstel, Hamburg, Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg Ost, Propstei Alster-West, ist zum
nächstmöglichen Termin eine Pfarrstelle im Umfang
von 50 Prozent zu besetzen, verbunden mit einem zusätzlichen 50 Prozent Dienstauftrag für die Dauer der
Besetzung. Sie erfolgt durch Wahl des Kirchengemeinderates Maria Magdalenen in Klein Borstel in
Abstimmung mit der Region. Die Pfarrstelle mit
Dienstsitz in der Kirchengemeinde Maria Magdalenen
hat dort mit einem Anteil von etwa 60 Prozent einen
gemeindlichen Arbeitsauftrag, mit einem Umfang von
etwa 40 Prozent hat sie regionale Aufgaben.
Klein Borstel ist ein Stadtteil im Nordosten Hamburgs
nördlich des großen Parkfriedhofs Ohlsdorf und östlich des Alsterlaufs, auf dessen anderer Seite Fuhlsbüttel und Hummelsbüttel liegen. Im Nordosten grenzt
Wellingsbüttel an. Verkehrsmäßig gut erschlossen
durch S- und U-Bahn wohnen hier 4350 Menschen in
kleinen Reihenhäusern aus den 30er Jahren
(Frank‘sche Siedlung), einigen größeren Einzelhäusern an der Wellingsbüttler Landstraße und einer Neubausiedlung, die um die zehn Jahre alt ist. Insofern
besteht eine gute soziale Mischung. Im Stadtteil gibt
es Einkaufsmöglichkeiten, eine Stadtteilschule und
ein Gymnasium. Es besteht ein starker Zusammenhalt
und ein Stadtteilbewusstsein des „Dorfes“ Klein Borstel, in das die Kirchengemeinde eingebunden ist.
Die Kirchengemeinde hat 1600 Gemeindeglieder, eine
denkmalgeschützte Kirche (der letzte Hamburger Kirchenbau vor dem zweiten Weltkrieg), ein Gemeindehaus und eine Kindertagesstätte mit vier Gruppen. Ein
abwechslungsreiches Angebot, reges Teilnahmeverhalten und hohes Zugehörigkeitsgefühl, zugleich eng
bezogen auf den Stadtteil Klein Borstel, prägen die
Gemeinde. Viele Aufgaben werden von einem starken
ehrenamtlichen Engagement getragen, das auch die
pastoralen Aufgaben in hohem Maße unterstützt, z. B.
die Kinderkirche. Dazu gehört ebenso ein gut ausgebautes Finanzierungsmodell, das über die Kirchensteuereinnahmen hinaus den Unterhalt des Gemeindehauses und Arbeitsbereiche mittragen hilft. Es besteht eine lebendige musikalische Arbeit. Einen
Schwerpunkt der Gemeindearbeit bildet der Konfirmandenunterricht mit seinem Umfeld.
Die Ev.–luth. Kirchengemeinde Maria-Magdalenen
Klein Borstel ist eine von vier Gemeinden in der Region Mittleres Alstertal (mit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Lukas Hamburg-Fuhlsbüttel, der Ev.-
Luth. Kirchengemeinde Christophorus zu Hummelsbüttel und der Ev.-Luth. Kirchengemeinde OhlsdorfFuhlsbüttel.
Der bzw. die neue PastorIn soll im Wesentlichen folgende Aufgaben in der Gemeinde wahrnehmen: Gottesdienstgestaltung, Konfirmandenarbeit, Mitwirkung
in der Gemeindeleitung (zusammen mit einem ehrenamtlichen Kirchengemeinderats-Vorsitzenden), Begleitung und Stärkung der Ehrenamtlichen, die weithin selbständig und eigenverantwortlich viele Bereiche (z. B. die gemeindliche Seniorenarbeit) tragen,
Die Region, gesteuert durch einen Regionalausschuss
(Kirchengemeinderatsvorsitzende und PastorInnen),
möchte die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren
ausbauen. Seit zwei Jahren ist ein regionaler Projektpastor tätig. Die Pastoren der Region treffen sich regelmäßig in einer regionalen Pfarrkonferenz.
Der regionale Stellenanteil der zu besetzenden Pfarrstelle liegt im Wesentlichen in der gottesdienstlichen
und seelsorgerlichen Begleitung des ChristophorusHauses, einem Altenheim der Diakoniestiftung Hamburg mit ca. 120 Plätzen, das von den Gemeinden der
Region 1967 gegründet wurde. In Abstimmung mit
der Heimleitung soll die bisherige Arbeit mit diesem
Stellenanteil neu eine verlässliche Basis erhalten. Darüber hinaus wird über regionale Zusammenarbeit im
Konfirmandenunterricht und in der gottesdienstlichen
Gestaltung nachgedacht. Von der bzw. dem neuen
PastorIn wird erhofft, dass er bzw. sie hier mit Lust
mitwirken wird und weitere Impulse und Mitgestaltung einbringt.
Wir wünschen uns eine Pastorin, die bzw. einen Pastor
humorvoll und mit einem offenen Wesen Nähe zu
den Menschen aufbauen kann,
Gestaltungskraft mitbringt, dabei aber auch teamfähig ist und delegieren kann,
bei guter Sensibilität für Bestehendes auch neuen
Ideen Raum schafft,
bei der Verschiedenheit der Aufgaben eine gute
Fähigkeit zum Selbstmanagement hat,
Geschick in der Motivation, Anleitung und Wertschätzung ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitender hat,
einen guten Zugang zu Konfirmanden und Jugendlichen findet, aber auch den Lebensthemen alter
und zum Teil gebrechlicher Menschen gegenüber
ein Pastorat in ruhiger und verkehrsgünstiger Lage,
einen gut zusammenarbeitenden Kirchengemeinderat und ein tragfähiges menschliches Klima der
ein freies Wochenende pro Monat durch einen Pool
gottesdienstlicher VertreterInnen.
Auskünfte über die Gemeinde gibt der Vorsitzende des
Kirchengemeinderates, Herr Jens Diercks, Tel.: 040
597 509, E-Mail: [email protected], und über
die Region Pastor Christian Paul, Tel.: 040 5201 9525,
E-Mail: [email protected], sowie Propst
Dr. Johann-Hinrich Claussen, Tel. 040 51900 0107,
E-Mail: [email protected], und
Pastor Jürgen Wisch (Personalentwicklung im Kirchenkreis Hamburg-Ost), Tel.: 040 51900 0155, EMail: [email protected]
Bewerbungen sind zu richten an Propst Dr. JohannHinrich Claussen, Ev.-Luth. Kirchenkreis HamburgOst, Propstei Alster-West.
Die Bewerbungsfrist endet am 29. April 2015, entscheidend ist nicht der Poststempel, sondern der rechtzeitige Zugang bei der angegebenen Adresse.
Die Gemeinde wird von einem engagierten und kompetenten Kirchengemeinderat geleitet. Dieser und viele Ehrenamtliche sind mit viel Herz und eigenen Ideen
am Bau der Gemeinde beteiligt. Auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit freuen sich neben den
Kirchenältesten, einem Prädikanten und den Ehrenamtlichen eine Gemeindepädagogin mit pastoraler
Beauftragung (100 Prozent), ein Küster (50 Prozent
und mehr) und eine Gemeindesekretärin (60 Prozent).
Mit 12,5 Prozent-Stellenanteil steht auch eine Schulpastorin für Aufgaben in der Gemeinde zur Verfügung.
Die beiden Landfriedhöfe sowie Finanz-, Miet- und
Liegenschaftsangelegenheiten werden über die Kirchenkreisverwaltung bearbeitet.
Eckpfeiler unseres Gemeindelebens sind Gottesdienste in vielfältiger Form, Angebote für alle Altersgruppen, mehrere Posaunenchöre mit fast 50 Bläsern. Ein
aktiver Kreis Ehrenamtlicher ermöglicht zur Freude
von Einheimischen und Urlaubern offene Kirchen von
Az.: 20 Maria Magdalenen Klein Borstel – P Lad
In der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Waren St. Marien in Waren (Müritz) im Ev.-Luth. Kirchenkreis
Mecklenburg, Propstei Neustrelitz soll die Pfarrstelle
zum 1. September 2015 neu besetzt werden. Der Stellenumfang beträgt 100 Prozent. Die Besetzung erfolgt
durch Wahl des Kirchengemeinderates.
Wir wünschen uns eine neue Pastorin oder einen neuen
Vorstellung Waren (Müritz)
Möchten Sie dort arbeiten, wo andere nur Urlaub machen?
Das Heilbad Waren (Müritz) mit seinen ca. 21 000
Einwohnern liegt direkt an der Müritz inmitten der
wunderbaren, ja himmlischen Mecklenburgischen
Seenplatte. Zum Pfarrhaus mit Müritz-Blick (zumindest im Winter) gehört ein idyllischer Garten. Der
Müritz-Nationalpark ist – gute Kondition vorausgesetzt – in nur sieben Minuten per Fahrrad zu erreichen.
In der Stadt Waren sind alle Schultypen (inklusive einer evangelischen Schule) vorhanden. Der Ev. Kindergarten ist in Trägerschaft der Diakonie. Ein vielfältiges kulturelles und sportliches Angebot, eine gut
ausgebaute medizinische Infrastruktur sowie eine
Bahnan-bindung nach Rostock und Berlin dürften
kaum Wünsche offen lassen.
Zur Mariengemeinde gehören ca. 1600 Mitglieder im
Stadtbereich sowie in den Dörfern um Kargow, Federow und Speck. Die Gemeinde freut sich über vier
gut sanierte Kirchen, unter ihnen die erste Hörspielkirche Deutschlands in Federow, sowie über ein modernes Gemeindehaus mit Wintergarten und Kamin.
Die Warener Sankt Marienkirche bietet auch im Winter eine angenehme Raumtemperatur, sommers und
winters einen wunderschönen Blick vom Kirchturm
und ab 2017 ein neues wohlklingendes siebenstimmiges Geläut aus Bronzeglocken.
die oder der sich Raum und Zeit nimmt für Seelsorge und Begegnung – auch mit Menschen am
Rand der Gemeinde,
die oder der das Wachstum der Gemeinde am Herzen liegt. Dabei denken wir nicht nur an Mitgliederzahlen, sondern auch an die Lebendigkeit und
Tiefe des geistlichen Lebens und an eine positiv
ausstrahlende Gemeindeatmosphäre,
die oder der lebensnahe und einladende Predigten
in wöchentlichen Gottesdiensten im Stadtbereich
sowie mehrmals monatlich im Landbereich hält,
die oder der den Konfirmandenunterricht und die
Konfirmandenfahrten ansprechend und jugendgerecht gestaltet (zusammen mit der Pastorin der Kirchengemeinde St. Georgen Waren),
die oder der Senioren in verschiedenen Heimen
geistlich begleitet,
die oder der Ehrenamtliche in ihrem Dienst zurüstet,
die oder der auch im kommunalen Bereich aufgeschlossen ist,
die oder der Mut und Offenheit mitbringt, um Neues auszuprobieren und gleichzeitig Bewährtes zu
der oder dem eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe
die oder der in ihrer oder seiner Arbeitsweise strukturiert ist,
die oder der aufgeschlossen ist für die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Georgen Waren und den Kirchengemeinden der Region.
Die Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen ist
zu richten über die Pröpstin des Kirchenkreises Mecklenburg, Propstei Neustrelitz, Frau Pröpstin Christiane
Körner, Töpferstr. 13, 17235 Neustrelitz, an den Kirchengemeinderat der Ev.-Luth. Kirchengemeinde St.
Marien in Waren, Mühlenstr. 13, 17192 Waren.
(Nordkirche) stehen.
Auskünfte erteilen Frau Pröpstin Christiane Körner,
Tel.: 03981 206 622, der Vorsitzende des Kirchengemeinderates Ralf Mahlau, Tel.: 03991 665 944 und
0176 9642 2924, sowie die Gemeindepädagogin Susanne Tigges, Tel.: 03991 633 937.
Die Bewerbungsfrist endet am 29. Mai 2015. Entscheidend ist nicht der Poststempel, sondern der rechtzeitige Zugang bei der angegebenen Adresse.
Az.: 20 St. Marien Waren – P Ha
Ab sofort oder später ist die 1. Pfarrstelle der Ev. Kirchengemeinde Stralsund St. Nikolai im Pommerschen Ev. Kirchenkreis durch bischöfliche Ernennung
neu zu besetzen. Der Stellenumfang beträgt 100 Prozent.
Die Hansestadt Stralsund liegt am Strelasund vor den
Toren Rügens im Norden Vorpommerns. Mit ihren
ca. 57 000 Einwohnern bietet sie als regionales Oberzentrum eine hohe Lebensqualität. Die Innenstadt mit
ihren Backsteingotik-Kirchen und dem Rathaus gehört zum Weltkulturerbe. Der Tourismus spielt sowohl im Leben der Stadt als auch im Engagement der
Gemeinde eine wichtige Rolle. Es sind alle Schulen
am Ort vorhanden, auch eine Ev. Gemeinschaftsschule (integrierte Gesamtschule für die Klassen eins bis
zwölf), und eine Fachhochschule.
Der Kirchengemeinderat wünscht sich eine Pastorin
oder einen Pastor, die oder der
gerne in der touristischen Situation in der alten
Hansestadt und ihrer großen Kirchen arbeiten
die besondere Situation und Bedeutung der alten
Rats- und Pfarrkirche St. Nikolai würdigt und mit
den kommunalen und staatlichen Gremien und
Leitungsverantwortlichen zusammenarbeitet,
ein Verständnis für die Möglichkeiten der Verkündigung durch kirchliche Kunst mitbringt und Freude an der Nutzung der vielen Möglichkeiten hat,
die die Nikolaikirche in dieser Hinsicht bietet,
den umfangreichen Bauaufgaben zur Erhaltung
und Bewahrung der historischen Bausubstanz aufgeschlossen gegenübersteht,
kommunikativ begabt und teamfähig ist,
gerne mit dem anderen Pastor an Nikolai 2 in der
Gemeinde zusammenarbeitet,
mit vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden gemeinsam das Leben in der Gemeinde fördert
und begleitet, der Freude am Predigen und an der
Gestaltung an Gottesdiensten in unterschiedlichsten Formen hat,
in der Lage ist, vielfältige geschäftsführende Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit einem engagierten Kirchengemeinderat und dessen ehrenamtlichen Vorsitzenden zu übernehmen,
ein gutes Miteinander mit den anderen Kirchengemeinden, besonders in der Altstadt mit ihren großen Kirchen, gestalten will.
Unsere Gemeinde ist aus drei selbstständigen Gemeinden mit je eigener sozialer Prägung zusammengewachsen. Daher gibt es vier Orte, an denen regelmäßig
Gottesdienste und andere Veranstaltungen stattfinden.
Die Gemeinde hat eine reiche musikalische Tradition
(durch die bedeutende romantische Buchholzorgel, einen Oratorienchor, einen Gospelchor und andere Chöre). Zu unserer Gemeinde gehört ein Sozialdiakonisches Zentrum mit einer Seniorenbegegnungsstätte,
Betreutem Wohnen und einer Kindertagesstätte. Es
gibt eine Gemeindesekretärin, eine Küsterin, einen
Hausmeister sowie Gemeindepädagoginnen, einen
Kantor und eine Kirchenmusikerin. Unser Kirchenvorstand ist engagiert und offen für Ihre Ideen, die Sie
in die gemeinsame Arbeit miteinbringen möchten.
Nicht zuletzt ist die Rats- und Pfarrkirche St. Nikolai
eine der schönsten mittelalterlichen Kirchen der Backsteingotik.
Die Gemeinde hat viele Möglichkeiten und freut sich
über eine Pastorin oder einen Pastor, die oder der diese
für den Gemeindeaufbau nutzt. Eine Dienstwohnung
Weitere Informationen finden Sie unter www.nikolaistralsund.de. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte
an Pastor Albrecht Mantei (Tel.: 03831 393 501) oder
an Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit (Tel.: 03834
771 850, E-Mail: [email protected]).
bitte bis zum 30. April 2015 an Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Bischofskanzlei Greifswald, KarlMarx-Platz 15, 17489 Greifswald. Entscheidend ist
nicht das Datum des Poststempels, sondern der rechtzeitige Zugang bei der angegebenen Adresse. Bewerbungen per E-Mail können nicht berücksichtigt werden.
Az.: 20 Stralsund St. Nikolai 1 – P Rö
Die Pfarrstelle in der Ev. Kirchengemeinde
Weitenhagen im Pommerschen Ev. Kirchenkreis, die
verbunden ist mit einem Dienstauftrag für die Arbeit
im Haus der Stille Weitenhagen, ist ab 1. September 2015 mit einer Pastorin bzw. einem Pastor zu besetzen. Der Gesamtdienstumfang beträgt 100 Prozent
und setzt sich aus 50 Prozent Dienstumfang für die
Gemeindearbeit und 50 Prozent Dienstumfang für die
Leitung des Friedrich-Wilhelm-Krummacher-Hauses,
Haus der Stille, zusammen. Der Dienstauftrag für die
Leitung des Hauses der Stille wird für einen Zeitraum
von acht Jahren erteilt. Eine erneute Beauftragung ist
Für den Dienst steht eine geräumige und in sehr gutem
Zustand befindliche Dienstwohnung im Pfarrhaus zur
Die Kirchengemeinde Weitenhagen gehört zur Propstei Demmin im Pommerschen Ev. Kirchenkreis und
liegt ca. fünf Kilometer vor den Toren der Universitätsstadt Greifswald. Zu ihr gehören neun kleine Ortschaften mit ca. 500 Gemeindemitgliedern, von denen
ein größerer Teil beruflich in Greifswald tätig ist. Die
Pastorin bzw. der Pastor der Kirchengemeinde gehört
als Mitglied zum Pfarrkonvent Greifswald Land/
Stadt. Zur Kommune Weitenhagen bestehen gute Beziehungen.
Zu den Schwerpunkten der Gemeindearbeit gehören
die Seelsorge und der Gottesdienst. Höhepunkt des
Gemeindelebens ist der liturgisch, seelsorgerlich sowie missionarisch geprägte Gottesdienst in der neu renovierten kleinen gotischen Dorfkirche. Im Gottesdienst treffen sich – mit je unterschiedlicher Anzahl drei Zielgruppen: Gemeindemitglieder, Gäste des
Hauses der Stille und Menschen aus der Region, denen
die Ausdrucksform evangelischer Spiritualität, wie sie
vor Ort gelebt wird, wichtig ist. Zu den Festen im Kirchenjahr oder im Zusammenhang der Arbeit des Hauses der Stille werden Gottesdienste in besonderer
Form gefeiert. Die kirchenmusikalische Gestaltung im
Gottesdienst geschieht zurzeit ehrenamtlich. Das betrifft auch die Anbetungs- und Lobpreiszeit im Gottesdienst. Der durchschnittliche Gottesdienstbesuch
liegt bei ca. 50 Teilnehmenden.
Zum Gemeindeleben gehört zudem der regelmäßig
stattfindende und gut besuchte Seniorenkreis. Die
Kinder- und Jugendarbeit ist eingebunden in die regionale Arbeit. Es wäre wünschens- und lohnenswert,
ergänzende gemeindliche Möglichkeiten anzubieten.
Wir wünschen uns eine Pastorin bzw. einen Pastor
Das Friedrich-Wilhelm-Krummacher-Haus ist als
Haus der Stille eine Einrichtung des Kirchenkreises.
Die anteilige Pfarrstelle ist im Hauptbereich 3 „Gottesdienst und Gemeinde“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland eingerichtet und bezieht sich auf die Leitung des Hauses sowie die inhaltliche Arbeit im Bereich von Einkehr, Meditation
und geistliche Begleitung.
Das Haus der Stille ist ein Angebot für Menschen, die
in ihrem Leben die Begegnung mit Gott suchen – insbesondere in Formen von Stille, Gebet und durch
geistliche Begleitung, mit Exerzitien, Einführungen in
die christliche Meditation und Tagzeitgebeten. Evangelische Spiritualität für den eigenen Alltag wird immer wieder neu entdeckt und eingeübt.
Hierfür wünschen wir uns
Die Kirchengemeinde will ein Ort sein, an dem
die Heilige Schrift und Christus Orientierung vermitteln
Seelsorge für die eigene Persönlichkeitsentfaltung
Menschen im Vertrauen zueinander christliche Gemeinschaft einüben und entwickeln
Menschen aus unterschiedlicher Sozialisierung
und Herkunft sich beheimaten können
junge Familien Unterstützung finden
Menschen ihre von Gott geschenkten Gaben und
Fähigkeiten kennenlernen, entfalten und einbringen
Menschen ihre missionarische und diakonische
Kompetenz entsprechend der sozialen oder gesellschaftlichen Herausforderungen einbringen und
zeugnishaft leben.
mit Gemeindeerfahrung, der bzw. dem seelsorgliche und missionarische Gemeindearbeit im ländlichen Raum in einem säkularisierten Umfeld am
mit offener Zugewandtheit gegenüber Menschen
mit unterschiedlicher Prägung und Lebenserfahrung
mit Fähigkeiten für einen missionarischen Verkündigungsdienst, der anderen Wege für eine eigene Christusnachfolge eröffnet
mit Freude an einem liturgisch geprägten Gottesdienst und zugleich der Bereitschaft, andere Gottesdienste im Rahmen von Veranstaltungen im
Haus der Stille zu gestalten
mit Offenheit, in einem aktiven und eigenständigen
Kirchengemeinderat mit zu arbeiten und das ehrenamtliche Engagement weiter zu fördern
mit Verwaltungskenntnissen.
Leitungskompetenz, um das Haus der Stille zusammen mit dem Vorstand und dem Kuratorium
als ein Zentrum geistlichen Lebens zu führen
Kompetenz und Erfahrung für Angebote von Stille, Einkehr, Kontemplation, geistliche Begleitung,
Freude daran, tätig zu sein für Mitarbeitende in der
Kirche, Kirchenmitglieder sowie Fernstehende,
die nach Orientierung suchen
Fähigkeit, Mitarbeitende für die inhaltlichen und
organisatorischen Herausforderungen zu gewinnen, den Freundes- und Spenderkreis sowie ehrenamtliche Unterstützer zu begleiten und weiter zu
Bereitschaft zur Begleitung von diakonisch bzw.
seelsorglich ausgerichteten Gruppen oder Vereinen in unserer Kirche.
Das Haus der Stille ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Einkehrtage im Bereich der
Ev. Kirche in Deutschland und zugleich Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste. Darüber hinaus bestehen langjährige bewährte Kontakte
und Kooperationen mit Kommunitäten im Bereich der
Ev. Kirche in Deutschland und der Ökumene.
Im Laufe der Jahre wurde das Stellenprofil weiter entwickelt und stellt sich nunmehr folgendermaßen dar:
Weitenhagen gehört zum Amt Landhagen mit Sitz in
Neuenkirchen und damit zum Großkreis Vorpommern-Greifswald mit Kreissitz in Greifswald. Im Ort
sind Kinderkrippe und Kindergarten vorhanden.
Durch die Nähe zu Greifswald sind Grundschulen, alle
weiterführenden Schulen sowie Schulen in freier Trägerschaft gut erreichbar. Das gilt auch für kulturelle
Einrichtungen und universitäre Angebote.
Die Pastorin oder der Pastor übt die Dienst- und Fachaufsicht für die Mitarbeitenden sowie die Pastorinnen
und Pastoren in allen Diensten und Werken des Kirchenkreises aus; ebenso obliegt ihr oder ihm das Visitationsrecht und die Visitationspflicht in diesen Arbeitsbereichen. Sie oder er ist geborenes Mitglied des
Kirchenkreisrates.
Die gesamte Dienstaufsicht sowie die Fachaufsicht für
die Kirchengemeinde liegen beim Propst, die Fachaufsicht für das Haus der Stille beim Leiter des Hauptbereichs 3 „Gottesdienst und Gemeinde“.
Weitere Auskünfte erteilen gerne Propst Gerd Panknin, E-Mail: [email protected], Tel.: 03998 270
017, der Vorsitzende des Kirchengemeinderates Pastor Wolfgang Breithaupt, E-Mail: [email protected], Tel.: 03834 803 30, der Stellvertreter Herr Dr. L. Kühne, Daniel-Teßmann-Straße
17, 17491 Greifswald und der Leiter des Hauptbereichs 3 „Gottesdienst und Gemeinde“ Pastor Friedrich Wagner, E-Mail: [email protected] , Tel.: 040 30 620 1202.
(Nordkirche) stehen. Die Besetzung der Pfarrstelle erfolgt durch Wahl des Kirchengemeinderates. Die Erteilung des Dienstauftrags erfolgt durch den Hauptbereich 3 "Gottesdienst und Gemeinde".
zu richten an den Propst des Pommerschen Ev. Kirchenkreises Herrn Propst Gerd Panknin, Baustraße
34,17109 Demmin.
Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 30. April 2015. Entscheidend ist nicht der Poststempel, sondern der rechtzeitige Zugang bei der angegebenen Adresse.
Az.: 20 Weitenhagen – P Rö
Im Ev.-Luth. Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf
ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Pfarrstelle zur
Ständigen Pröpstlichen Stellvertretung (100 Prozent)
für die Dauer von acht Jahren zu besetzen. Die Besetzung erfolgt auf Vorschlag des Propstes durch Wahl
der Kirchenkreissynode.
Das Amt der Ständigen Pröpstlichen Stellvertretung
ist ein Ergebnis jenes Reformprozesses, der 2009 auf
dem Gebiet der ehemaligen Nordelbischen Kirche zu
neun gegliederten und zwei ungegliederten Kirchenkreisen führte. Einer von diesen beiden Kirchenkreisen ohne Propsteien sucht hiermit nun eine Nachfolgerin bzw. einen Nachfolger für die Stelleninhaberin,
die nach sechsjähriger Tätigkeit eine andere Aufgabe
Darüber hinaus ist sie oder er gemeinsam mit dem
Propst verantwortlich für die geistliche Leitung und
die inhaltliche Ausrichtung des Kirchenkreises. Gemeindevisitationen und Konventsarbeit erfolgen dementsprechend ebenso in gemeinsamer Verantwortung.
Eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit besonders mit dem Inhaber des pröpstlichen Amtes, aber
auch mit den anderen in Leitungsfunktion tätigen Personen ist für diese herausgehobene Tätigkeit unerlässlich.
Die Stellvertretende Pröpstin oder der Stellvertretende
Propst ist Mitglied des Konventes der Pröpstinnen und
Pröpste des Sprengels Schleswig und Holstein. Es
zählt zu ihren oder seinen Aufgaben, die wechselseitige Kommunikation und themenbezogene Vernetzung zwischen Kirchenkreis und Landeskirche zu befördern.
Der Dienstsitz ist Elmshorn. Dort und in Itzehoe, dem
Dienstsitz des Propsten, sind ein Dienstzimmer und
ein Propstensekretariat vorhanden.
Es wird erwartet, dass die Stelleninhaberin oder der
Stelleninhaber ihren oder seinen Wohnsitz in Elmshorn nimmt. Eine Dienstwohnung wird nicht gestellt.
Wir suchen eine kontaktfreudige Persönlichkeit, die
möglichst Erfahrungen im Gemeindepfarramt mitbringt und eigene Akzente im Gestaltungsraum Kirchenkreis setzen möchte. Dazu zählt ein Predigtauftrag an der St. Nikolai-Kirche im Zentrum Elmshorns.
Für eine vertrauensvolle Kontaktaufnahme und für
weitere Auskünfte steht zur Verfügung: Propst Dr.
Thomas Bergemann, Tel. 0151 1966 6641. Wir sichern Ihnen für Ihre Bewerbung Diskretion zu.
richten Sie bitte an Herrn Propst Dr. Thomas Bergemann, Kirchenstraße 6, 25524 Itzehoe.
Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des
15. Mai 2015. Entscheidend ist nicht der Poststempel,
sondern der rechtzeitige Zugang bei der angegebenen
Az: 20 Kkr. Rantzau-Münsterdorf Ständige Pröpstliche Stellvertretung – P Ha
Das Diakonische Werk Schleswig-Holstein – Landesverband der Inneren Mission e. V. sucht zum
1. August 2015 eine Pastorin oder einen Pastor für die
einer Theologischen Referentin bzw.
des Theologischen Referenten.
Das Diakonische Werk Schleswig-Holstein vertritt als
Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege ca. 750
angeschlossene Träger- und Mitgliedseinrichtungen.
Zu seinen Aufgaben gehören die fachliche Begleitung
in Fragen der Sozialen Teilhabe, der Pflege, der Jugendhilfe, in Fragen von Armut und Migration, Sucht
und berufliche Bildung, Gemeinwesen- und Quartiersmanagement sowie die Zusammenarbeit von Kirche und Diakonie.
Die Theologische Referentin bzw. der Theologische
Referent arbeitet zum einen in dem Themenfeld der
theologisch-ethischen Grundsatzfragen und zum anderen als persönliche Referentin bzw. persönlicher
Referent des Landespastors.
rin des Vorstandsbereiches Soziales, Pastorin Anke
Homann, Tel.: 04331 593 222.
Die Bewerbungsfrist endet am 4. Mai 2015. Entscheidend ist nicht der Poststempel, sondern der rechtzeitige Zugang bei der angegebenen Adresse.
bewerben, die in einem Dienstverhältnis zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland stehen.
Az.: 20 Diakonisches Werk Schleswig-Holstein (2) –
Pfarrstellen außerhalb
Der Verband der Evangelischen Studierendengemeinden in Deutschland (Bundes-ESG) besetzt zum
nächstmöglichen Termin befristet die Stelle
des Bundesstudierendenpfarrers
bzw. der Bundesstudierendenpfarrerin.
• Erarbeitung von diakonischen Positionen in individual- und sozialethischen Grundsatzfragen im Zusammenwirken mit den Teams im Diakonischen Werk;
• Beratung von Träger- und Mitgliedseinrichtungen in
theologisch-ethischen Fragen;
• Erarbeitung von theologisch-ethischen Beiträgen für
den Landespastor;
• Weiterentwicklung des diakonischen Profils;
• Reflexion zu Spiritualität in Pflege und sozialer Teilhabe;
• Mitarbeit am Curriculum und die Durchführung von
Angeboten zur Einführung und Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern;
• Zusammenarbeit mit den Pastorinnen und Pastoren
im Diakonischen Werk und bei den Trägern und Mitgliedseinrichtungen in theologisch-ethischen Fragen;
Die ESG ist Gemeinde Jesu Christi an der Hochschule.
Die Bundes-ESG nimmt teil am Gesamtauftrag der
Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und ihrer Gliedkirchen, insbesondere im gesellschaftlichen
Feld von Bildung, Wissenschaft und Hochschulentwicklung.
Der Dachverband der rund 120 Studierenden- und
Hochschulgemeinden in Deutschland arbeitet seit dem
1. Januar 2008 in einer engen Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in
Deutschland e. V. (aej) in Hannover und hat sich im
September 2014 eine neue Ordnung gegeben.
• Übernahme von Andachten und Gottesdiensten.
Wir wünschen uns für diese Stelle eine pastorale Persönlichkeit mit ausgewiesenen Kenntnissen in anthropologischen und theologisch-ethischen Fragestellungen. Die Arbeit im Diakonischen Werk erfordert
an hohes Maß an Teamfähigkeit sowie kommunikativer Kompetenz. Kenntnisse in diakonischen Fragestellungen sowie der Sozialpolitik sind wünschenswert. Die Theologische Referentin bzw. der Theologische Referent arbeitet eng zusammen mit dem Team
im Stab des Landespastors.
Dienstsitz ist das Martinshaus, Kanalufer 48, 24768
Rendsburg. Die Berufung erfolgt auf acht Jahre. Eine
Dienstwohnung steht nicht zur Verfügung.
zu richten an Landespastor Heiko Naß, Diakonisches
Werk Schleswig-Holstein, Kanalufer 48, 24768
Rendsburg. Auskünfte erteilen der Landespastor Heiko Naß, Tel.: 04331 593 111 und die Geschäftsführe-
Verkündigung des Evangeliums und die Seelsorge
in der Bundes-ESG und im Umfeld der Hochschulen
Leitung und Koordination des Arbeitsfeldes Studierenden- und Hochschularbeit innerhalb der gemeinsamen Geschäftsstelle mit der aej
Repräsentanz des Dachverbandes nach innen und
außen, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit
Zusammenarbeit mit den Verbandsgremien, den
einzelnen ESGn an den jeweiligen Hochschulorten
sowie der EKD und den Landeskirchen.
soziale Kompetenz und Kooperationsfähigkeit,
Organisationskompetenz, Entscheidungsfreudigkeit und Durchsetzungs-vermögen,
Ökumenisches Engagement, spirituelle und liturgische Erfahrung,
Erfahrung mit Geschäftsführung und der Bewirtschaftung öffentlicher Mittel,
mehrjährige Berufserfahrung als ordinierte Theologin / ordinierter Theologe,
ein bestehendes Dienstverhältnis zu einer Gliedkirche der EKD und die nachgewiesene Bereitschaft des bisherigen Anstellungsträgers, zu beurlauben,
Bereitschaft zu ausgedehnter Reisetätigkeit, auch
gute PC-Kenntnisse und Kenntnisse im Umgang
mit neuen Kommunikationsformen im Internet und
Die Bundesstudierendenpfarrerin bzw. der Bundesstudierendenpfarrer wird für die Dauer von sechs Jahren gewählt, einmalige Wiederwahl ist möglich. Die
Antragstellerin ist die aej, die Anstellung erfolgt nach
DVO.EKD (Eingruppierung: A13/A14) bzw. dem
entsprechenden Anstellungsverhältnis der entsendenden Landeskirche.
Der Arbeitsplatz ist nicht teilzeitgeeignet. Dienstort ist
die gemeinsame Geschäftsstelle aej/ESG in Hannover.
Die Gremien der aej und ESG streben in den Bereichen, in den Frauen unterrepräsentiert sind, die Erhöhung des Frauenanteils an und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf.
Über die Einstellung entscheidet der Koordinierungsrat der Bundes-ESG.
Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen einschließlich einer Darstellung Ihres theologischen Profils senden Sie bitte bis zum 15. Mai 2015 per E-Mail
an: Generalsekretär Mike Corsa ([email protected]),
der Ihnen auch für weitere Auskünfte zur Verfügung
ESG im Internet: www.bundes-esg.de, aej im Internet:
www.evangelische-jugend.
Az.: 2020 3 – P Sc
In der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Tangstedt im
Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost ist zum 1. Oktober 2015 eine B-Kirchenmusikstelle (50 Prozent) zu
Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Tangstedt ist eine
Kirchengemeinde mit ca. 2750 Gemeindegliedern, sie
gehört zur Region 1 „Die evangelischen Kirchen
Oberalster“ und liegt im Norden der Hamburger Landesgrenze im schönen Oberalstertal. Unsere Kirchenmusikerin möchte sich nach 30 Jahren aktiver Musikgestaltung in der Gemeinde noch einmal beruflich verändern.
Wir verstehen die Kirchenmusik als wesentlichen Bestandteil des lebendigen Gemeindelebens. In der
Tangstedter Kirche steht eine Kemper-Orgel aus den
60er und 70er Jahren mit zwei Manualen, 16 Registern
und drei Koppeln, die im Jahre 2000 grundrenoviert
wurde. Außerdem steht seit 2012 ein digitaler Yamaha-Flügel zur Verfügung. Wir suchen eine ideenreiche, kontaktfreudige Persönlichkeit, die ihre künstlerische Kompetenz in die Gemeinde einbringt und dabei selbständiges Arbeiten und Teamfähigkeit miteinander verbindet.
Zu ihren Aufgaben gehören u. a. die verantwortliche
Planung der Kirchenmusik in der Gemeinde, regelmäßige Gestaltung der Gottesdienste an Sonn- und
Feiertagen, Orgel- und Klavierspiel zu Anlässen wie
Taufen, Trauungen, Schul- und Kindergartengottesdiensten sowie Trauerfeiern (ca. 65 pro Jahr). Außerdem gehören die Gestaltung, Durchführung und Betreuung von jährlich ca. zehn Konzerten, die musikalische Begleitung von „Kirche für Kinder“, die Teil-
nahme an Mitarbeiterbesprechungen, regionalen Kirchenmusikertreffen und dem Gottesdienstausschuss
zu den Aufgaben der Kirchenmusikerin bzw. des Kirchenmusikers. Die Vergütung erfolgt nach dem Kirchlichen Arbeitnehmerinnen Tarifvertrag (KAT). Die
Mitgliedschaft in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland oder einer anderen Gliedkirche der Ev. Kirche in Deutschland setzen wir voraus.
15. Mai 2015 an den Kirchengemeinderat der Ev.Luth. Kirchengemeinde Tangstedt, zu Händen Herrn
Hartwig Matzen (stellvertretender Kirchgemeinderatsvorsitzender), Hauptstraße 92, 22889 Tangstedt.
Nähere Auskünfte erteilen gern die Kirchengemeinderatsmitglieder Volker Gribbohm (Tel.: 04109
6527), Monika Krüger (Tel.: 0172 4511 640) und
Kreiskantor Timo Rinke (Tel.: 040 6030 525). Vorstellungsgespräche und musikalische Präsentation
sind für Mitte Juni 2015 vorgesehen.
Az.: 30 KG Tangstedt – T Jü
Soziale und bildende Berufe
Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Paul Gerhardt
Lübeck liegt mit ihren ca. 5000 Gemeindegliedern im
Nordwesten der Hansestadt Lübeck. Ein Schwerpunkt
unserer Gemeindetätigkeit ist die Jugendarbeit. Für
diese suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Diakonin bzw. einen Diakon, eine Erzieherin bzw. einen Erzieher mit religionspädagogischer Zusatzausbildung oder eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter
Es handelt sich um eine halbe Stelle (19,5 Wochenstunden). Die Bezahlung erfolgt nach dem Kirchlichen
eine abgeschlossene, förderliche Ausbildung (Diakonin bzw. Diakon, Erzieherin bzw. Erzieher mit
religionspädagogischer Zusatzausbildung oder eine gleichwertige Qualifikation)
konzeptionelle Weiterarbeit
Entwicklung und Durchführung von Modulen, um
unterschiedlichste Jugendliche anzusprechen
Gewinnung, Begleitung und Förderung von Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit
Koordinierung, Organisation und Durchführung
der Jugendarbeit in dem Netzwerk unserer Gemeindearbeit
Mitgliedschaft in der Evangelisch-Lutherischen
Kirche in Norddeutschland oder einer anderen
schule) oder eine Erzieherin bzw. einen Erzieher mit
religionspädagogischer Zusatzausbildung mit einer
wöchentlichen Arbeitszeit von 19,5 Stunden (evtl.
auch bis zu fünf Stunden mehr).
Wir suchen eine Person, die eigenständig und in Bereitschaft zur Teamarbeit Angebote gestaltet und Ehrenamtliche und Teamer begleitet:
Zurzeit bietet die Stelleninhaberin für Grundschulkinder eine nachmittägliche Gruppe an, viermal im Jahr
einen Samstagnachmittag (Sternstunden) und zweimal im Jahr in den Ferien Bibeltage, die in einen Familiengottesdienst münden. Das Krabbelgottesdienstteam wird unterstützt.
Der Jugendraum ist an einem Abend für jüngere Jugendliche, an zwei Abenden für zwei Stunden für
Konfirmandinnen und Konfirmanden oder konfirmierte Jugendliche geöffnet. Hier sind Teamer mit Juleica tragend eingebunden.
Die Angebote des Jugendraums sind vernetzt mit der
Konfirmandenarbeit. So werden ca. dreimal im Jahr
Jugendgottesdienste erarbeitet.
Nach außen mündet der gute Kontakt mit den Grundschulen der drei Dörfer und mit dem eigenen Kindergarten in gemeinsame Projekte.
Es bestehen gute Verbindungen zum Jugendpfarramt
und zur Jugendkirche des Kirchenkreises HamburgWest/Südholstein.
tarifliche Bezahlung nach KAT
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.paulgerhardt-gemeinde-luebeck.de bzw. www.wohlfühlhauptstadt.de.
Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 11. Mai 2015
an die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Paul-Gerhardt,
Krempelsdorfer Allee 19, 23556 Lübeck.
Auskünfte erteilt Frau Pastorin Carola Scherf, Tel.:
0451 8892 676 oder 0451 491 852, E-Mail: [email protected].
Az.: 30 Paul Gerhardt Lübeck – DAR Bk
Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Kummerfeld sucht
zum 1. September 2015 (oder später) zur Fortführung
des gut angelaufenen Arbeitsfeldes für Kinder und Jugendliche eine Diakonin bzw. einen Diakon (Fach-
Wir bieten eine Aufgabe mit viel Gestaltungsfreiraum
und Eigenverantwortung in einem volkskirchlich geprägten Umfeld.
Die Kirchengemeinde Kummerfeld, nördlich der
Kreisstadt Pinneberg, ist zuständig für die drei Dörfer
Borstel-Hohenraden, Kummerfeld und Prisdorf.
Die Bezahlung richtet sich nach dem Kirchlichen Arbeitnehmerinnen Tarifvertrag (KAT).
berücksichtigt. Die Mitgliedschaft in der EvangelischLutherischen Kirche in Norddeutschland oder einer
anderen Gliedkirche der Ev. Kirche in Deutschland
Schriftliche Bewerbungen bitten wir bis zum 30. April 2015 an den Kirchengemeinderat der Ev.-Luth.
Kirchengemeinde Kummerfeld, Langenbargen 2,
25495 Kummerfeld, E-Mail: [email protected], zu richten.
Für weitere Auskünfte stehen Ihnen der Vorsitzende
des Kirchengemeinderates, Pastor Dr. Andresen, Tel.:
04101 796013, und die Stelleninhaberin, Frau MaurerPohlmann, Tel.: 04101 32841, zur Verfügung.
Az.: 30 Kummerfeld – DAR Bk
Die Inhalte des Abschnitts V „Personalnachrichten“ sind im Internet nicht einsehbar.
C 4193 B
Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland,
Postfach 3449, 24033 Kiel; Dänische Str. 21/35, 24103 Kiel
Martin Ballhorn (Tel.: 0431 9797-867),
Runa Rosenstiel (Tel.: 0431 9797-864),
Fax: 0431 9797-869, E-Mail: [email protected]
Das Kirchliche Amtsbatt erscheint monatlich einmal.
Der Redaktionsschluss für die kommenden Ausgaben ist jeweils:
für die Mai-Ausgabe 2015:
Fr., 10. April 2015 (12:00 Uhr),
für die Juni-Ausgabe 2015:
Fr., 8. Mai 2015 (12:00 Uhr),
für die Juli-Ausgabe 2015:
Mi. 10. Juni 2015 (12:00 Uhr).
Der fortlaufende Bezug erfolgt über das Landeskirchenamt.
Bezugspreis: 16 Euro jährlich zuzüglich 3 Euro Zustellgebühr;
Einzelexemplar: 2 Euro.
Die Kündigung des Jahresabonnements muss schriftlich an das Landeskirchenamt bis
zum 15. November eines Jahres mit Wirkung zum Ende des Kalenderjahres erfolgen.
Druck: Druckerei Schmidt & Klaunig, Postfach 3925, 24038 Kiel.
Gemeindesekretärin oder Gemeindesekretär - Kirchengemeinde
Was können Sie gewinnen? Bewerbungen bis jeweils 31. Mai des
Juni 2015 - Ev.-luth. Kirchenkreis Münden
WGT Mainz - Evangelische Kirche Rheinhessen
die 9. Ausgabe Januar 2015
Fachtagung „Kann ich Sie mal kurz sprechen?“
Kirchentaler Information 2015

References: § 6
 § 6
 § 33

§ 4

§ 6
 § 8
 § 6
 § 6
 § 7
 § 11

§ 6
 § 28
 § 6
 § 33
 § 5

§ 28
 § 6

§ 10
 § 14
 § 7
 § 6

§ 15
 § 6
 § 6

§ 15
 § 6
 § 20
 § 21
 § 22
 § 23
 § 7
 § 7
 § 10
 § 24
 § 16
 § 24
 § 25
 § 24
 § 30
 § 13
 § 15
 § 27
 § 24
 § 27
 § 27
 § 10
 § 4
 § 5
 § 24
 § 28
 § 27
 § 6
 § 27
 § 4
 § 5
 § 27
 § 32
 § 35
 § 7
 § 10
 § 31

§ 25
 § 16
 § 16
 § 6
 § 10
 § 10
 § 6

§ 31
 § 38
 § 10
 § 10
 § 42
 § 10
 § 42
 § 6
 § 6
 § 16
 § 9
 § 613
 § 9
 § 12
 § 18
 § 22
 § 26
 § 28
 § 31
 § 12
 § 45
 § 5
 § 6
 § 7