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Timestamp: 2017-08-18 21:26:25+00:00

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Lokale und landesweite Netzgesellschaften aus Sicht von Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik Regulatorische Anforderungen an Netzbetreiber Dr. Jörg Mallossek, Beisitzer Beschlusskammer 9 - Netzentgelte Gas. Übersicht. Seit 2009 Anreizregulierung
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Lokale und landesweite Netzgesellschaften aus Sicht von Kommunalrecht, Regulierung und VersorgungspolitikRegulatorische Anforderungen an Netzbetreiber Dr. Jörg Mallossek, Beisitzer Beschlusskammer 9 - Netzentgelte Gas
Übersicht Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
Seit 2009 Anreizregulierung
Basisjahr 2010 – Kostenprüfung in 2011
Netzübergang - § 26 ARegV
Verselbständigung eines Netzteiles
Regulatorische Praxis
Anreizregulierung Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
Übergang von der ex ante zur ex post Regulierung
Netzbetreiber stehen Einnahmen bis zur Erlösobergrenze zu ( keinesfalls mehr)
Effizienzvorgaben haben die Netzbetreiber zu erfüllen
(zusätzliche Ersparnisse stehen ihnen innerhalb der Regulierungsperiode als Gewinne zu  zusätzliche Kosten schmälern ihre Gewinne)
Kostenprüfung Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
In 2011 Kostenprüfung auf Basis des Abschlusses 2010 (Strom ein Jahr später)
Effizienzvorgaben bilden eine wichtige Obergrenze
Kosten haben einem effizienten und strukturell vergleichbaren Netzbetreiber zu entsprechen
Anforderungen und Prüfungstiefe der BNetzA wird weiter steigen
Wettbewerb um Konzessionsverträge in den nächsten Jahren Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
Verteilung der auslaufenden
Konzessionsverträge im zeitlichen Verlauf
Teilweiser Netzübergang Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitikund Netzaufspaltung § 26 Abs. 2 ARegV
§ 26 Abs. 2 ARegV:
Bei einem teilweisen Übergang eines Energieversorgungsnetzes auf einen anderen Netzbetreiber und bei Netzaufspaltungen sind die Erlösobergrenzen auf Antrag der beteiligten Netzbetreiber nach § 32 Abs. 1 Nr. 1 ARegV neu festzulegen.
Im Antrag ist anzugeben und zu begründen, welcher Erlösanteil dem übergehenden und dem verbleibenden Netzteil zuzurechnen ist.
Die Summe beider Erlösanteile darf die für dieses Netz insgesamt festgelegte Erlösobergrenze nicht überschreiten.
Antragserfordernisse Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
Keine widerstreitenden Anträge, sondern ein gemeinsamer oder zwei inhaltlich kongruente Anträge.
Dies setzt eine Einigung der beteiligten Netzbetreiber für regulatorische Zwecke voraus
BNetzA wird hierzu Erhebungsbögen und Leitfaden zur Antragseinreichung bereitzustellen.
Zwei getrennte EHB, für den übergebenden und den aufnehmenden Netzbetreiber.
Datenerhebung ist zur Erhaltung der Nachvollziehbarkeit durch die Regulierungsbehörde und zur Gewährleistung der Transparenz von Netzübergängen zwingend erforderlich (CAPEX, OPEX und Strukturparameter).
BNetzA ist kein Scheidungsrichter!!!
Begründung des Antrages Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
Erklärung über Einhaltung der Prämissen:
Die Summe beider Erlösanteile darf die insgesamt festgelegte Erlösobergrenze nicht überschreiten
Erreichbarkeit und Übertreffbarkeit der in der Erlösobergrenzen abgebildeten Effizienzvorgabe muss gewährleistet sein
Gewährleistung einer größtmöglichen Transparenz vor den (regulatorischen) Verhandlungen über die EOG
Erläuterung der Aufteilung der festgelegten Erlösobergrenzen
Grds. keine Begründung der Einzelpositionen des EHB, allenfalls kurze Erläuterung zur Aufteilung bzw. Anpassung von Sondersachverhalten: KA dnb, vgNK, EF, PIZ, PüS und MEA
Zeitpunkt des Netzübergangs Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
Anpassung der Netzentgelte nur zum 01. Januar:
Praktische Abgrenzungsprobleme (PüS, Regulierungskonto etc.), insbesondere im Gasbereich bei der Bestimmung unterjähriger Mengen
Grundgedanke des § 17 III ARegV, steht mehreren Entgeltanpassungen pro Jahr entgegen
Empfehlung: wenn möglich auch Neufestlegung der EOG zum 01. Januar zu beantragen
Festlegung kalenderjährlicher Erlösobergrenzen
Anschließend zeitgleich Anpassung der Erlösobergrenze nach § 4 Abs. 3 durch den Netzbetreiber möglich
Volkswirtschaftliche Aspekte Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
Netze stellen ein natürliches Monopol dar – deshalb gibt es auch Regulierung – Regulierung als Ersatz für Wettbewerb
Fallende Durchschnittskosten und Grenzkosten
Skalenerträge und Verbundvorteile sind zu erzielen
Verselbständigung eines Netzteiles Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
Ausstieg aus den Größen- und Verbundvorteilen
Ausstieg aus der Solidargemeinschaft
Rosinenpicken des neuen Netzbetreibers
Einordnung oder Veränderung der Netzebene hat deutliche Auswirkungen auf die zu tragenden Netzkosten aller Ebenen (pancaking)
Aber in Zukunft nur noch ein Marktgebiet
Horizontale Wälzung: Jeder trägt seine eigenen Kosten versus alle Kosten werden gleichverteilt (Biogas)
Regulatorische Praxis Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
Anforderungen und Prüfungstiefe der BNetzA steigen
Detaillierte EHB (z. B. pro rata!)
Daten zum Regulierungskonto
Preisblätter inkl. Verprobung
Missbrauchsverfahren (ex post)
Chancen und Risiken Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
Status quo Betrachtung/Berechnung versus langfristige Perspektive (nach 2018)
Status quo Berechnung könnte kurzfristige Vorteile ergeben
Verlust an langfristigen Vorteilen und Effizienzgewinnen könnten die kurzfristigen Vorteile überkompensieren
Spannungsfeld zwischen Wettbewerb um die Konzession und die Effizienz im Netzbetrieb versus „Rosinenpicken“ und Verlust der Größen- und Verbundvorteile
Ich Danke für Ihre Aufmerksamkeit Kommunalrecht, Regulierung und Versorgungspolitik
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References: § 26
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 § 32
 § 17
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