Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/3/83260000023.htm
Timestamp: 2018-11-18 08:59:19+00:00

Document:
3.26.023 Huflen
Verordnung des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet und flächenhafte Naturdenkmal "Huflen" auf Gemarkung Allmendshofen der Stadt Donaueschingen vom 21. Januar 1992 (Mitteilungsblatt Donaueschingen vom 31.07.1992).
Auf Grund von §§ 22, 24 und 58 Abs. 3 und 4, § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz ‑ NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), geändert durch das Gesetz zur Änderung des Naturschutzgesetzes (Biotopschutzgesetz) vom 19. November 1991 (GBl. S. 701), wird verordnet:
(2) Die in § 2 Abs. 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Donaueschingen, Gemarkung Allmendshofen, Schwarzwald-Baar-Kreis, werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
(3) Naturdenkmal und Landschaftsschutzgebiet führen die Bezeichnung "Huflen".
(2) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von ca. 22,2 ha. Es umfaßt auf dem Gebiet der Stadt Donaueschingen, Gemarkung Allmendshofen, die Grundstücke mit Lgb.Nrn. 6308, 6309, 6310, 6311, 6312, 6313, 6314, 6315, 6316, 6317, 6321, 6322, 6323, 6324, 6325, 6326, 6327, 6328, 6329, 6330, 6331, 6332, 6333, 6334, 6335, 6336 und 6337 und eine Teilfläche des Grundstücks mit der Lgb.Nr. 6338.
(3) Die Grenzen des Naturdenkmals und des Landschaftsschutzgebietes sind in einer Karte im Maßstab 1 : 25 000 und in einer Flurkarte im Maßstab 1 : 1 500 rot (Naturdenkmal) bzw. grün (Landschaftsschutzgebiet) eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Bürgermeisteramt der Stadt Donaueschingen und beim Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis in Villingen-Schwenningen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.
(2) Wesentlicher Schutzzweck des Landschaftsschutzgebietes ist die Sicherung des Naturdenkmals und die Verwirklichung des dort genannten Schutzzwecks - insbesondere die Tierwelt vor möglichen störenden Einwirkungen durch Lärm oder Unruhe zu bewahren. Des weiteren sollen wertvolle Gehölze und Hochstaudenfluren außerhalb des Naturdenkmals in ihrem Bestand erhalten und die hydrologische Funktion des Karstquellengebietes gesichert werden.
(1) Im Landschaftsschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen.
1. den Naturhaushalt zu schädigen, insbesondere durch Veränderungen des Wasserhaushaltes, durch Abgrabungen und Aufschüttungen und Verunreinigungen von Gewässern;
§ 6 Erlaubnisvorbehalte - Landschaftsschutzgebiet
12. Beseitigung oder Änderung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen wie Bäume, Hecken, Sträucher und Röhrichtbestände.
§ 8 Zulässige Handlungen - Landschaftsschutzgebiet
Die §§ 5 und 6 gelten nicht:
1. für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsmäßigen Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke mit der Maßgabe, daß ein Umbruch nur mit besonderer Erlaubnis nach § 6 Abs. 2 Ziffer 11 erfolgen darf;
4. für die ordnungsmäßige Unterhaltung der Straßen, Wege. Plätze und Gewässer sowie des Bahndamms, ausgenommen Maßnahmen nach § 6 Abs. 2 Ziffer 12;
Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Ziffer 2 NatSchG handelt ferner, wer im Landschaftsschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig
1. entgegen § 22 Abs. 3 NatSchG in Verbindung mit § 5 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen,
Villingen-Schwenningen, den 21. Januar 1992

References: § 64
 § 2

§ 6

§ 8
 § 6
 § 6
 § 64
 § 22
 § 5