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Timestamp: 2019-11-15 06:00:49+00:00

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Praxiszentrum Sachsenhausen Dr. med. Matthias Erbe Angiologie
Praxiszentrum Sachsenhausen
﻿﻿Dr. med. Matthias Erbe
Innere Medizin Angiologie Hämostaseologie
Die Datenschutz-Grundverordnung, bekannt als DSGVO, ist am 25. Mai 2018 in Kraft getreten. Das Ziel ist es, die persönlichen Daten aller Individuen innerhalb der Europäischen Union zu schützen.
Walter Kolb Strasse 9 - 11
Tel.: 069 6051 265 0
Fax: 069 6051 265 10
Email: ruthperk (at) yahoo.com
ACHTUNG: Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass aufgrund geltender datenschutzrechtlicher Bestimmungen diese Email Adresse weder für einen Datenaustausch von patientenbezogenen Unterlagen noch für Terminvereinbarungen bzw. Terminabsagen noch für Nachfrage zu patientenbezogenen Daten bzw. auch nicht für jegliche medizinische und patientenbezogene Belange in jeglicher Form verwendet werden darf.
Sollten Sie Fragen zum Datenschutz haben, hilft Ihnen unser Ansprechpartner gern weiter. Sollten weitergehende Fragen auftreten, haben Sie das Recht, sich an den Hessischen Datenschutzbeauftragten zu wenden.
Die Datenverarbeitung erfolgt aufgrund einer gesetzlichen Grundlage oder Ihrer Einwilligung. Die Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung Ihrer Gesundheitsdaten finden Sie weiter unten im Text.
Bei der informatorischen Nutzung unserer Website, also wenn Sie sich nicht registrieren oder uns anderweitig Informationen übermitteln, werden nur Daten erhoben, die durch Ihren Browser übermittelt werden (sogenannte „Server-Logfiles“). Wenn Sie unsere Website aufrufen, erheben wir folgenden Daten, die für uns technisch erforderlich sind, um Ihnen unsere Website anzuzeigen zu können:
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Gemäss der DSGVO möchten wir an dieser Stelle Details zu den Arten von Cookies sowie deren Laufzeit und Zweck, die auf dieser Website implementiert sind und verwendet werden, wie nachfolgend gelistet aufführen. Der guten Ordnung halber möchten wir darauf hinweisen, dass diese Liste nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Cookie Name/ Laufzeit/ Verwendungszweck
svSession/ Permanent/ Creates activities and BI
nlbi_{ID}/ Persistent cookie/ Security
smSession/ 2 Wochen/ Identify logged in site members
Datenaufnahme in unserer Praxis
Bei jedem Kontakt wir Ihre Versichertenkarte in unser elektronisches Praxis-Verwaltungs-System (PVS) eingelesen. Dabei werden folgende Daten erhoben:
Kostenträger/ Krankenversicherung
Im weiteren Kontakt erheben wir bei Ihnen Befunde und Diagnosen, verordnen Therapien und füllen für Sie durch die KV Hessen vorgegebene Musterformulare (z.B. Rezepte, Arbeitsunfähigkeitzeugnis, Pflegedienstverordnungen, Überweisungen u.ä.) aus. Dies alles muss überprüfbar patientenbezogen in unserem PVS gespeichert werden. Eine nachträgliche Bearbeitung und Änderung Ihrer Daten lässt die PVS nicht zu. Schriftliche Befunde - auch Fremdbefunde - werden patientenbezogen elektronisch nicht veränderbar in unser PVS eingescannt (Dokumentenscanner).
Jeder Patient erhält beim Erstkontakt in unserer Praxis eine Einwilligungserklärung, mit der Sie uns schriftlich die Datenweitergabe an Ihren Hausarzt bzw. weiterbehandelnden Ärzte, Laborärzte etc. sowie an die private Verrechnungsstelle erlauben können. Bitte beachten Sie, dass unter Umständen eine gesetzliche Pflicht zur Weitergabe der Daten bestehen kann.
Folgende Daten werden auf unserem Server passwortgeschützt gespeichert:
Befunde, Anamnesen, Therapievorschläge, Abrechnungsziffern, etc. für das jeweilige Quartal
Zugang hat nur autorisiertes Praxispersonal. Ihre Daten (Befunde, Arztbriefe, etc.) werden nach den jeweiligen gesetzlich vorgeschriebenen Fristen aufbewahrt. Ggf. kann eine längere Aufbewahrung erforderlich sein. Eine Übersicht der allgemeinen Aufbewahrungsfristen finden Sie weiter unten im Text.
Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) zur Abrechnung und Prüfung auf Korrektheit der Daten.
Auf Verlangen des Medizinischen Dienst der Krankenkassen zur Prüfung der Behandlung.
Wenn Sie an einem Desease-Management-Programm (DMP) teilnehmen oder bestimmte Präventionsmassnahmen wahrnehmen, werden diese Daten gesondert an die entsprechenden Institutionen anonymisiert und Ihre Krankenkasse zur Qualitätssicherung übermittelt.
Andere Ärzte, Versicherungen, private Abrechnungsstellen und andere Institutionen erhalten nur mit der o.a. Einwilligung durch Sie die für den jeweiligen Fall notwendigen Daten.
Aufbewahrungsfristen in der Arztpraxis, Stand: März 2018
Ärzte sind verpflichtet, ihre Patientenunterlagen aufzubewahren. Unterschiedliche Rechtsvorschriften regeln diesbezüglich, wie lange die einzelnen Patientendokumente aufgehoben werden müssen. Die folgende Darstellung soll eine Übersicht über die wichtigsten Aufbewahrungspflichten geben. Eine abschliessende Aufzählung bzw. Anspruch auf Vollständigkeit ist hiermit nicht verbunden.
1. Berufsordnung Nach § 10 Abs. 3 der Berufsordnung für die Ärztinnen und Ärzte in Hessen (BO) beträgt die Aufbewahrungsfrist für Patientenunterlagen 10 Jahre, soweit nicht nach gesetzlichen Vorschriften eine längere Aufbewahrungspflicht besteht. Sie beginnt mit Abschluss der Behandlung des Patienten. Die in der Berufsordnung geregelte Frist ist eine Mindestfrist.
2. Bürgerliches Gesetzbuch Nach § 630f Abs. 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) hat der Arzt die Patientenakte für die Dauer von 10 Jahren nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren, soweit nicht nach anderen Vorschriften andere Aufbewahrungsfristen bestehen.
3. Röntgenverordnung Über die Aufbewahrungsfrist gemäß § 10 BO hinaus ergibt sich für den Arzt eine weitere Frist aus der Röntgenverordnung (RÖV) vom 30. April 2003. Für Arbeitgeber regelt die RÖV in den §§ 37 – 41 die arbeitsmedizinische Vorsorge beruflich strahlenexponierter Personen. Die hierzu ermächtigten Ärzte sind verpflichtet, für jede ärztlich zu überwachende beruflich strahlenexponierte Person eine Gesundheitsakte zu führen, welche solange aufzubewahren ist, bis die Person das 75. Lebensjahr vollendet hat oder vollendet hätte, mindestens jedoch 30 Jahre nach Beendigung der Wahrnehmung von Aufgaben als beruflich strahlenexponierte Person. Sie ist spätestens 100 Jahre nach der Geburt der überwachten Person zu vernichten, § 41 RÖV. Arztpraxen, die Röntgenunterlagen ihrer Patienten aufbewahren, werden darüber hinaus von § 28 Abs. 3 RÖV erfasst. Diese Vorschrift regelt, dass Röntgenbilder und Aufzeichnungen über Röntgenuntersuchungen 10 Jahre und Aufzeichnungen über Röntgenbehandlungen 30 Jahre aufbewahrt werden müssen. Aufzeichnungen von Röntgenuntersuchungen einer Person, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, sind bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres dieser Person aufzubewahren.
4. Strahlenschutzverordnung § 85 Strahlenschutzverordnung (StrSchV) regelt die Aufzeichnungen über Patienten. Hiernach müssen Aufzeichnungen über die Untersuchung 10 Jahre, über die Behandlung 30 Jahre lang nach der letzten Untersuchung oder Behandlung aufbewahrt werden. Die zuständige Behörde kann verlangen, dass im Falle der Praxisaufgabe oder sonstiger Einstellung der Tätigkeit die Aufzeichnungen bei einer von ihr bestimmten Stelle zu hinterlegen sind; dabei ist die ärztliche Schweigepflicht zu wahren. Im Rahmen der arbeitsmedizinische Vorsorge für beruflich strahlenexponierte Personen regeln die §§ 60 - 64 StrlSchV, dass die hierzu ermächtigten Ärzte verpflichtet sind, für jede ärztlich zu überwachende beruflich strahlenexponierte Person eine Gesundheitsakte zu führen, welche so lange aufzubewahren ist bis die Person das 75. Lebensjahr vollendet hat oder vollendet hätte, mindestens jedoch 30 Jahre nach Beendigung der Wahrnehmung von Aufgaben als beruflich strahlenexponierte Person. Sie ist spätestens 100 Jahre nach der Geburt der überwachten Person zu vernichten, § 64 StrlSchV.
5. Transfusionsgesetz Nach § 14 Abs. 3 Transfusionsgesetz (TFG) vom 28. August 2007 müssen Aufzeichnungen über die Anwendung von Blutprodukten sowie gentechnisch hergestellter Plasmaproteine mindestens 15 Jahre aufgehoben werden. Angewendete Blutprodukte und Plasmaproteine sind mit den folgenden Angaben zu dokumentieren: Patientenidentifikationsnummer oder entsprechende eindeutige Angaben zu der zu behandelnden Person, wie Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse; Chargenbezeichnung; Pharmazentralnummer oder Bezeichnung des Präparates, Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers, Menge und Stärke; Datum und Uhrzeit der Anwendung. Diese Daten müssen 30 Jahre aufbewahrt werden. Werden die Aufzeichnungen länger als dreißig Jahre aufbewahrt, sind sie zu anonymisieren.
6. Richtlinien für die Bestellung von Durchgangsärzten weitere Aufbewahrungsfristen sind in den Richtlinien für die Bestellung von Durchgangsärzten enthalten. Danach ist der Durchgangarzt verpflichtet: • alle Unterlagen über das Durchgangsarztverfahren einschließlich der Röntgenbilder mindestens 15 Jahre aufzubewahren. • Ärztliche Unterlagen über Schwer-Unfallverletzte im Rahmen des berufsgenossenschaftlichen Verletzungsartenverfahren mindestens 15 Jahren aufzubewahren.
7. Betäubungsmittelverschreibungsverordnung Nach § 13 Abs. 3 der Verordnung über das Verschreiben, die Abgabe und den Nachweis des Verbleibs von Betäubungsmitteln (BtMVV) sind Karteikarten, Betäubungsmittelbücher und EDV-Ausdrucke zur Verordnung von Betäubungsmitteln 3 Jahre von der letzen Eintragung an gerechnet, aufzubewahren.
II. Vertragsärztliche Formulare Einzelne vertragsärztliche Formulare, z.B. Durchschriften von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, fallen nicht unter die zehnjährige Aufbewahrungsfrist. Für Einzelfragen steht Ihnen die Kassenärztliche Vereinigung Hessen zur Verfügung.
III. Arzthaftungsrechtlicher Aspekt Wenn es während der Behandlung zu einem schadensführenden Ereignis kommt, für das der Arzt haftbar gemacht werden könnte, empfiehlt es sich, die Patientenunterlagen für einen erheblich längeren Zeitraum aufzubewahren. In diesem Fall sollten die Unterlagen bis zum Ende der zivilrechtlichen Verjährungsfristen von 30 Jahren (§ 199 Abs. 2 BGB) aufbewahrt werden. Dies gilt insbesondere im Bereich der Geburtshilfe und der kinderärztlichen Behandlung. In Haftpflichtprozessen führen Dokumentationsversäumnisse z.B. zu Beweiserleichterungen zugunsten des Patienten. Im schlimmsten Fall kann der Arzt die Vorwürfe der Gegenpartei wegen bereits vernichteter Unterlagen nicht widerlegen und kann somit zu Unrecht verurteilt werden.
Berufsordnung:www.laekh.de
Röntgenverordnung:www.gesetze-im-internet.de
Gefahrstoffverordnung:www.gesetze-im-internet.de
Strahlenschutzverordnung:www.gesetze-im-internet.de
Transfusionsgesetz:www.gesetze-im-internet.de
Betäubungsmittelverordnung:www.gesetze-im-internet.de
Weitere Informationen zur Datenschutzverordnung finden Sie u.a. im Internet, wie z.B.:
oder auch anderen Quellen.
Sofern innerhalb dieses Internetangebots die Möglichkeit der Eingabe von persönlichen Daten (E-Mailadresse, Name/n, Anschrifte/n) besteht, erfolgt dies freiwillig. Das Praxiszentrum Sachsenhausen, Dr. med. Matthias Erbe erklärt ausdrücklich, dass diese Daten nicht an Dritte weitergegeben werden.​
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References: Art. 6
 Art. 6
 § 10
 § 630
 § 10
 § 41
 § 28
 § 85
 § 64
 § 14
 § 13