Source: http://institute.unileoben.ac.at/ghiwww/dt/Studienplan.html
Timestamp: 2017-09-20 22:00:16+00:00

Document:
Wilkommen am
(Baustoffe, Feuerfestprodukte,
Keramik, Glas)
Äquivalenzliste und Übertrittsbestimmungen
Studienplan für die Studienrichtung
Auf der Grundlage des Bundesgesetzes über die Studien an den Universitäten (Universitäts-Studiengesetz - UniStG) BGBl. I Nr. 48/1997, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/1998 erläßt die Studienkommission gemäß Beschluß vom 12.05.1999 für die Studienrichtung "Gesteinshüttenwesen " an der Montanuniversität Leoben den nachfolgenden Studienplan.
Allgemeine Bestimmungen *
§ 1 Geltungsbereich *
§ 2 Gliederung des Studiums und Studiendauer *
I. Studienabschnitt *
II. Studienabschnitt *
III. Studienabschnitt *
Freie Wahlfächer *
§ 3 Studieneingangsphase *
§ 4 Lehrveranstaltungsarten *
§ 5 Diplomarbeit *
§ 6 Praxis *
§ 7 Prüfungsarten*
Diplomprüfungen *
Lehrveranstaltungsprüfungen *
Fachprüfungen*
Abschließende kommissionelle Prüfung *
§ 8 Prüfungsmethoden *
§ 9 Anmeldungsvoraussetzungen im 1. Studienabschnitt *
§ 10 Anmeldungsvoraussetzungen für den 2. Studienabschnitt *
§ 11 Anmeldungsvoraussetzungen für den 3. Studienabschnitt *
Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen *
§ 12 Inkrafttreten*
§ 13 Übergangsbestimmungen für Studierende *
Anlage A I. Studienabschnitt *
Anlage B II. Studienabschnitt *
Anlage C III. Studienabschnitt *
Anlage D Prüfungsfächer für das Thema der Diplomarbeit *
Dieser Studienplan regelt Inhalt und Aufbau des Studiums für die Studienrichtung "Gesteinshüttenwesen" an der Montanuniversität Leoben.
§ 2 Gliederung des Studiums und Studiendauer
(1) Die Studiendauer beträgt 10 Semester. Das Studium gliedert sich in drei Studienabschnitte mit insgesamt 210 Semesterstunden (SSt), 24 Wochen Pflichtpraxis und der Diplomarbeit. Der erste Studienabschnitt dauert vier Semester mit 91 SSt, der zweite Studienabschnitt dauert drei Semester mit 59 SSt und der dritte Studienabschnitt dauert drei Semester mit 39 SSt. Das 10. Semester ist für die Anfertigung der Diplomarbeit vorgesehen. Zusätzlich entfallen auf die Freien Wahlfächer 21 SSt.
I. Studienabschnitt
(2) Der erste Studienabschnitt hat die Aufgabe, in das Studium einzuführen und seine Grundlagen zu erarbeiten. Im ersten Studienabschnitt sind Pflichtfächer mit Lehrveranstaltungen im Umfang von 91 SSt zu absolvieren. Die Fächer mit den Lehrveranstaltungen sind der Anlage A zu entnehmen.
(3) Der zweite Studienabschnitt dient der Vertiefung der Ausbildung. Im zweiten Studienabschnitt sind Pflichtfächer mit Lehrveranstaltungen im Umfang von 59 SSt zu absolvieren. Die Fächer mit den Lehrveranstaltungen sind der Anlage B zu entnehmen.
III. Studienabschnitt
(4) Der dritte Studienabschnitt dient der weiteren Vertiefung und der speziellen wissenschaftlichen Berufsvorbildung auf den Gebieten dieser Studienrichtung. Im dritten Studienabschnitt sind Pflichtfächer mit Lehrveranstaltungen im Umfang von 39 SSt zu absolvieren. Zusätzlich ist eine Diplomarbeit anzufertigen. Die Fächer mit den Lehrveranstaltungen sind der Anlage C zu entnehmen.
(5) Die freien Wahlfächer im Gesamtausmaß von 21 SSt können aus dem Angebot aller anerkannten in- und ausländischen Universitäten ausgewählt werden.
Im Anhang A sind die Lehrveranstaltungen der Studieneingangsphase laut §38 UniStG mit einem Stern (*) gekennzeichnet.
Lehrveranstaltungsarten im Sinne dieser Verordnung sind insbesondere:
(1) Vorlesungen (VL), die in didaktisch gut aufbereiteter Weise in Teilbereiche des Faches und seine Methoden einführen.
(2) Übungen (UE), in denen Studierende angeleitet werden, die in den Vorlesungen vermittelten Kenntnisse zu vertiefen und fachspezifische Methoden anhand von Beispielen kennenzulernen und anzuwenden.
(3) Seminare (SE), die der wissenschaftlichen Arbeit und Diskussion dienen. Dabei werden von den Teilnehmern schriftliche Arbeiten und/oder eine mündliche Präsentation sowie eine Teilnahme an der kritischen Diskussion verlangt.
(4) Exkursionen (EX), die die industrielle Praxis einzelner oder mehrerer Fachbereiche veranschaulichen.
(5) Integrierte Lehrveranstaltungen (IV), bei denen ohne Abgrenzung Stoffvermittlungsteil und praktischer Teil miteinander verzahnt sind oder sich die zeitliche Aufteilung in Vorlesung und Übung aus didaktischen Gründen während des Semesters ändert.
§ 5 Diplomarbeit
(1) Die Diplomarbeit ist gemäß den Vorgaben von § 61 UniStG abzufassen. Das Thema der Diplomarbeit ist einem der im Studienplan festgelegten Diplomprüfungsfächer nach Anlage D zu entnehmen.
(2) Die Diplomarbeit kann erst nach erfolgreichem Abschluß des II. Studienabschnitts begonnen werden.
§ 6 Praxis
Für den Abschluß des Studiums ist der Nachweis einer Praxis von insgesamt 24 Wochen erforderlich, wovon mindestens 8 Wochen für den Abschluss des zweiten Abschnitts nötig sind. Die Praxis muss ab dem zweiten Semester in Industrieunternehmen oder sonstigen Wirtschaftsbetrieben absolviert werden, die in engem Zusammenhang mit der Gesteinshüttenindustrie stehen oder Produkte des Gesteinshüttenwesens anwenden. Die Bestätigung über die Praxis ist beim Einreichen zur 3. Diplomprüfung vorzulegen.
Als Ersatzform für den Fall, dass die Absolvierung der Praxis nicht möglich ist, ist eine angeleitete anwendungsorientierte schriftliche Arbeit durchzuführen. Das Thema dieser schriftlichen Arbeit ist aus dem Bereich der Diplomprüfungsfächer des dritten Studienabschnittes laut Tabelle 1 der Anlage D zu wählen. Das Ausmaß ist dem Umfang der nicht erbrachten Praxis anzupassen.
§ 7 Prüfungsarten
(1) Diplomprüfungen
Diplomprüfungen sind die Prüfungen, die in den Studienabschnitten abzulegen sind. Mit der positiven Beurteilung aller Teile einer Diplomprüfung wird der betreffende Studienabschnitt abgeschlossen. Mit der positiven Beurteilung aller Diplomprüfungen und der positiv beurteilten Diplomarbeit wird das Diplomstudium abgeschlossen. Die Diplomprüfungen werden in der Form von Lehrveranstaltungsprüfungen abgelegt. Im zweiten Abschnitt können "Feuerfestkunde" und "Bindemittel und Baustoffe" als Fachprüfungen (Anlage B Tabelle 2)abgelegt werden.
(2) Lehrveranstaltungsprüfungen
Lehrveranstaltungsprüfungen sind die Prüfungen, die dem Nachweis der Kenntnisse und Fähigkeiten dienen, die durch eine einzelne Lehrveranstaltung vermittelt wurden.
(3) Fachprüfungen
Fachprüfungen sind die Prüfungen, die dem Nachweis der Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Fach dienen.
(4) Abschließende kommissionelle Prüfung
Als abschließende Prüfung des Diplomstudiums findet eine kommissionelle Prüfung vor einem Prüfungssenat über das Diplomprüfungsfach, dem das Thema der Diplomarbeit zuzuordnen ist, und ein zweites vom Studierenden zu wählendes Diplomprüfungsfach gemäß Tabelle 1 statt. Ist das Thema der Diplomarbeit nicht dem Diplomprüfungsfach "Gesteinshüttenkunde" zuzuordnen, dann ist als zweites Prüfungsfach jedenfalls das Diplomprüfungsfach "Gesteinshüttenkunde" zu wählen.
Diplomprüfungsfach
Wärmetechnik und Industrieofenbau
Aufbereitungslehre
Diese Regelung kann durch einen sogenannten "Fächertausch" erweitert werden:
Der Studierende kann ein sogenanntes Tauschfach als zusätzliches Diplomprüfungsfach beantragen, wofür fachlich zusammenhängende Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 12-20 Semesterstunden, die als Freie Wahlfächer abgeschlossen wurden und die eine Ergänzung zu einem Diplomprüfungsfach gemäß Tabelle 1 der Studienrichtung darstellen, auszuwählen sind. Als Ausgleich dafür können Fächer des Diplomprüfungsfaches "Grundlagen des Gesteinshüttenwesens" des II. und III. Studienabschnittes bis zu jenem Ausmaß wegfallen, das der Summe der Semesterstunden dieser freien Wahlfächer entspricht.
Der Antrag ist an den Studiendekan zu stellen, der nach Anhörung der Studienkommission über die Auswahl der Freien Wahlfächer und die wegfallenden Teile des Diplomprüfungsfaches "Grundlagen des Gesteinshüttenwesens" entscheidet. Wenn die Diplomarbeit auf dem Gebiet des Tauschfaches durchgeführt wird, dann ist das Tauschfach neben dem Diplomprüfungsfach Gesteinshüttenkunde Teil der abschließenden kommisssionellen Prüfung. Das Ausmaß der Freien Wahlfächer von 21 SSt wird durch diese Regelung nicht vermindert.
§ 8 Prüfungsmethoden
(1) Prüfungsmethoden im Sinne dieser Verordnung sind mündliche Prüfungen, schriftliche Prüfungen, Prüfungsarbeiten und lehrveranstaltungsbegleitende Prüfungen. Die Prüfungsmethoden sind in den Anlagen A, B und C festgelegt. Falls Prüfungsmethoden alternativ angeboten werden, kann der oder die Studierende zwischen diesen Prüfungsmethoden wählen.
(2) Für die schriftliche Prüfung sind die vorgesehene Zeitdauer und eine Liste der zugelassenen Hilfsmittel bekanntzugeben. Die Aufgabenstellung ist in schriftlicher Form zu übergeben.
(3) Bei lehrveranstaltungsbegleitenden Prüfungen werden die Prüfungsleistungen als mündliche Prüfungsgespräche, schriftliche Prüfungen, Referate, sonstige schriftliche Ausarbeitungen oder protokollierte praktische Leistungen erbracht. Die lehrveranstaltungsbegleitende Prüfung besteht aus einer Folge von Prüfungsleistungen, die im Rahmen einer Lehrveranstaltung zu mehreren festgelegten Zeitpunkten abgelegt werden.
§ 9 Anmeldungsvoraussetzungen im 1. Studienabschnitt
(1) In folgenden Fällen ist der positive Abschluß von Lehrveranstaltungen Voraussetzung für die Anmeldung von Übungen bzw. den positiven Abschluß von Vorlesungen:
Lehrveranstaltung Voraussetzungen
Elektrotechnik I VL Physik II VL
Elektrotechnik I UE Physik II VL
Einführung in die Mineralogie und Petrographie VL Physik II VL
Festigkeitslehre VL Mathematik II VL
Festigkeitslehre UE Mathematik II VL
Physikalische Chemie I (Modul 1 und 2) VL Mathematik II VL
Analytische Chemie und Silikatanalyse UE Chemie I VL
Maschinenelemente für Anlagentechnik VL Allgemeine technische Mechanik I VL
Maschinenelemente für Anlagentechnik UE Allgemeine technische Mechanik I VL
§ 10 Anmeldungsvoraussetzungen für Lehrveranstaltungen des 2. Studienabschnittes
(1) Voraussetzung für alle Anmeldungen zu Prüfungen des 2. Studienabschnittes ist die abgelegte 1. Diplomprüfung. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Lehrveranstaltungsprüfungen laut § 10 (2).
(2) Folgende Lehrveranstaltungsprüfungen des 2. Studienabschnittes können vor Abschluß der 1. Diplomprüfung absolviert werden, wenn die laut Tabelle 1 festgelegte Anmeldungsvoraussetzung für die jeweilige Lehrveranstaltungsprüfung erfüllt ist:
Lehrveranstaltungsprüfung Voraussetzungen
Baustofflehre I VL Einführung in die Mineralogie und Petrographie VL
Petrographie und Lagerstättenkunde der Industrieminerale VL Einführung in die Mineralogie und Petrographie VL
Petrographie und Lagerstättenkunde der Industrieminerale UE Einführung in die Mineralogie und Petrographie VL
Allgemeine Wirtschafts- und Betriebswissenschaften VL Mathematik I VL
Allgemeine Wirtschafts- und Betriebswissenschaften UE Mathematik I VL
Verfahrenstechnik und Metallurgie der Roheisen- und Stahlerzeugung IV Physikalische Chemie II (Modul 3) VL
Bergbaukunde für Gesteinshüttenleute VL Kraft- und Arbeitsmaschinen I VL
Metallhüttenkunde I VL Physikalische Chemie II (Modul 3) VL
§ 11 Anmeldungsvoraussetzungen für Lehrveranstaltungen des 3. Studienabschnittes
(1) Voraussetzung für alle Anmeldungen zu Prüfungen des 3. Studienabschnittes ist die abgelegte 1.Diplomprüfung.
(2) Voraussetzung für alle Anmeldungen zu Prüfungen des 3. Studienabschnittes ist die abgelegte 2. Diplomprüfung. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Lehrveranstaltungsprüfungen laut § 11 (3).
(3) Folgende Lehrveranstaltungsprüfungen des 3. Studienabschnittes können vor Abschluß der 2. Diplomprüfung absolviert werden, wenn die laut Tabelle 1 festgelegte Anmeldungsvoraussetzung für die jeweilige Lehrveranstaltungsprüfung erfüllt ist:
Lehrveranstaltungen Voraussetzungen
Baustofflehre II IV Baustofflehre I VL
Computereinsatz in den technischen Wissenschaften VL Bindemittel I VL
Regelungs- und Systemtechnik IV Bindemittel I VL
Aufbereitung von Industriemineralen VL Keine
Aufbereitung von Industriemineralen UE Keine
Probenahme und Vergleichmäßigung Keine
Baustoffe mit besonderen physikalischen Merkmalen VL Baustofflehre I VL
(4) Voraussetzung für die Diplomarbeit ist die erfolgreich abgelegte 2. Diplomprüfung.
(5) Anmeldungsvoraussetzungen für die abschließende kommissionelle Prüfung gem § 7 sind der Nachweis der erfolgreich bestandenen 1. und 2. Diplomprüfung, der Nachweis der positiven Beurteilung sämtlicher im Studienplan des 3. Studienabschnittes vorgesehenen Lehrveranstaltungen und der freien Wahlfächer, sowie die positiv beurteilte Diplomarbeit.
Der Studienplan tritt mit dem der Veröffentlichung folgenden 1. Oktober in Kraft.
(1) Für die Fortsetzung eines nach dem bisherigen gültigen Studienplan, ausgegeben am 24. Juli 1997, begonnenen Studiums gelten die Regelungen des §80 (2) UniStG.
(2) Für Studierende, die ihr Studium nach dem bisher gültigen Studienplan fortsetzen, gilt eine von der Studienkommission verabschiedete Regelung (Äquivalenzliste), in der die Lehrveranstaltungen aufgeführt sind, welche gleichwertig jenen sind, die nach dem neuen Studienplan nicht mehr angeboten werden.
(3) Für Studierende, die sich den neuen Studienvorschriften unterstellen, werden bereits abgelegte Prüfungen über Lehrveranstaltungen des alten Studienplans nach einer von der Studienkommission verabschiedeten Regelung (Übertrittsbestimmungen) für das Studium nach dem neuen Studienplan angerechnet.
Anlage A I. Studienabschnitt
Der I. Studienabschnitt besteht aus den Pflichtfächern der Tabelle 1 im Umfang von 91 SSt. Die Lehrveranstaltungen der Studieneingangsphase sind mit einem Stern (*) gekennzeichnet. Die Prüfungen sind nach folgenden Prüfungsmethoden abzulegen. Die Prüfungen sind den gesamten Fächern oder den einzelnen Lehrveranstaltungen innerhalb der Fächer zugeordnet.
Tabelle 1: Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Pflichtfächern des I. Studienabschnittes
Diplomprüfungsfach Lehrveranstaltung
Mathematik und Mathematik I*
Darstellende Geometrie Mathematik I*
Chemie Chemie I*
Chemie II*
schriftlich oder lehrveranstaltungsbegleitend
Analytische Chemie und Silikatanalyse
Physikalische Chemie I (Modul 1 und 2)
Physikalische Chemie II (Modul 3)
Physik und Technische Physik I
Mechanik Rechenübungen zu Physik I
Rechenübungen zu Physik II
Allgemeine technische Mechanik I*
Allgemeine technische Mechanik I
Elektrotechnik und Elektrotechnik I
Maschinenbau Elektrotechnik I
Maschinenelemente für Anlagentechnik
Maschinenbau Maschinenelemente für Anlagentechnik
Kraft- und Arbeitsmaschinen I
schriftlich und/oder mündlich
Gesteinshüttenwesens Einführung in die Mineralogie und Petrographie
Einführung in die Mineralogie und Petrographie
Einführung in das Gesteinshüttenwesen*
Anlage B II. Studienabschnitt
Der II. Studienabschnitt besteht aus den Pflichtfächern der Tabelle 1 mit insgesamt 59 SSt.
Die Prüfungen sind nach erwähnten Prüfungsmethoden abzulegen. Die Prüfungen sind den gesamten Fächern oder den einzelnen Lehrveranstaltungen innerhalb der Fächer zugeordnet.
Tabelle 1: Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Pflichtfächern des II. Studienabschnittes
Gesteinshüttenkunde Basische feuerfeste Baustoffe
Basische feuerfeste Baustoffe
Nichtbasische feuerfeste Baustoffe
Bindemittel I
Bindemittel II
Baustofflehre I
Technologie des Glases und Emails
Wärmetechnik und Industrieofenbau Wärmetechnik
Industrieofenbau für Gesteinshüttenleute
Exkursion auf dem Gebiet des Industrieofenbaus im Gesteinshüttenwesen
Aufbereitungslehre Grundzüge der Aufbereitung
Theorie der Aufbereitungsprozesse
Grundlagen des Gesteinshüttenwesens Bergbaukunde für Gesteinshüttenleute
Verfahrenstechnik und Metallurgie der Roheisen- und Stahlerzeugung
Petrographie und Lagerstättenkunde der Industrieminerale
Metallhüttenkunde I
Allgemeine Wirtschafts- und Betriebswissenschaften
Im II. Studienabschnitt können die folgenden Fachprüfungen abgelegt werden:
Tabelle 2: Fachprüfungen im II. Studienabschnitt
Fachprüfung Fachprüfung umfaßt die Prüfungen aus folgenden Lehrveranstaltungen SSt Prüfungsmethode
Feuerfestkunde
Basische feuerfeste Baustoffe VL
Basische feuerfeste Baustoffe UE
Nichtbasische feuerfeste Baustoffe VL
Nichtbasische feuerfeste Baustoffe UE
Bindemittel und Baustoffe Bindemittel I VL
Bindemittel I UE
Bindemittel II VL
Baustofflehre I VL
Betontechnologie VL
Alternativ dazu können über die angeführten Lehrveranstaltungen auch jeweils einzelne Prüfungen abgelegt werden.
Anlage C III. Studienabschnitt
Der III. Studienabschnitt besteht aus den Pflichtfächern der Tabelle 1 mit insgesamt 39 SSt.
Die Prüfungen sind nach folgenden Prüfungsmethoden abzulegen. Die Prüfungen sind den gesamten Fächern oder den einzelnen Lehrveranstaltungen innerhalb der Fächer zugeordnet.
Tabelle 1:Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Pflichtfächern des III. Studienabschnitts
Gesteinshüttenkunde Theorie des Glases
Theorie des Glases
Feuerfeste Baustoffe im Hüttenwesen
Baustofflehre II
Baustoffe mit besonderen physikalischen Eigenschaften
Anlagenbau und Verfahrenstechnik in der Gesteinshüttenindustrie
Betriebsorganisation in der Gesteinshüttenindustrie
Gesteinshüttenkundliche Exkursion
Wärmetechnik und Industrieofenbau Industrieofenbau für Gesteinshüttenleute
Aufbereitungslehre Aufbereitung von Industriemineralen
Aufbereitung von Industriemineralen
Probenahme und Vergleich-mäßigung
Grundlagen des Gesteinshüttenwesens Regelungs- und Systemtechnik
Computereinsatz in den technischen Wissenschaften
Besondere Wirtschafts- und Betriebswissenschaften I
Besondere Wirtschafts- und Betriebswissenschaften II
Anlage D Prüfungsfächer für das Thema der Diplomarbeit
Das Thema der Diplomarbeit ist einem der folgenden Diplomprüfungsfächer zu entnehmen.
Diplomprüfungfächer
Weiters kann ein Fach gemäss §7 Abs. 4 unter den dort angegebenen Voraussetzungen gewählt werden.
1. Semester Mathematik I
Summe Semester
2. Semester Mathematik II
Einführung in das Gesteinshüttenwesen
3. Semester Festigkeitslehre
4. Semester Analytische Chemie
Maschinenelemente für die Anlagentechnik
Summe 1. Abschnitt
5. Semester Basische feuerfeste Baustoffe
Allgemeine Wirtschafts- und Betriebswissenschaften I
Bergbaukunde für Gesteinshüttenleute
6. Semester Wärmetechnik
Allgemeine Wirtschafts- und Betriebswissenschaften II
7. Semester Wärmetechnik
Grundzüge der Aufbereitung
Exkursion auf dem Gebiet des Industrieofenbaues im Gesteinshüttenwesen
Summe 2. Abschnitt
8. Semester Baustofflehre II
Probenahme und Vergleichmäßigung
9. Semester Feuerfeste Baustoffe im Hüttenwesen
Besondere Kapitel aus Anlagenbau und Verfahrenstechnik in der Gesteinshüttenindustrie
10. Semester Diplomarbeit
Summe 3. Abschnitt
Summe Studium
Lehrveranstaltung im neuen Studienplan
Entsprechende Lehrveranstaltung im alten Studienplan
620300 Mineralogie I
140429 Maschinenzeichnen I
141120 Maschinenkunde I
140753 Maschinenelemente I
140612 Maschinenelemente I
140625 Maschinenelemente I
620301 Mineralogie II
600214 Allgemeine Wirtschafts- und Betriebswissenschaften
600226 Allgemeine Wirtschafts- und Betriebswissenschaften
600313 Allgemeine Wirtschafts- und Betriebswissenschaften
600325 Allgemeine Wirtschafts- und Betriebswissenschaften
220007 Metallurgie und Verfahrenstechnik der Roheisen- und Stahlerzeugung
220008 Metallurgie und Verfahrenstechnik der Roheisen- und Stahlerzeugung
580210 Wärmetechnik
520001 Metallhüttenkunde I
322433 Keramische Werkstoffe I
580346 Wärmetechnik
580715 Besonderer Ofenbau für Gesteinshüttenleute
580716 Anlagen für Wärmeprozesse in der Gipsindustrie
580826 Besonderer Ofenbau für Gesteinshüttenleute
321515 Betontechnologie
321614 Technologie des Glases und Emails
321626 Technologie des Glases und Emails
320520 Baustofflehre II
320530 Baustofflehre II
180711 Probenahme und Produktstromvergleichmäßigung
180619 Aufbereitung von Industriemineralen
240830 Regelungs- und Systemtechnik
240933 Regelungs- und Systemtechnik
2.0 600607 Besondere Wirtschafts- und Betriebswissenschaften für Gesteinshüttenleute
600622 Besondere Wirtschafts- und Betriebswissenschaften für Gesteinshüttenleute
600706 Besondere Wirtschafts- und Betriebswissenschaften für Gesteinshüttenleute
600721 Besondere Wirtschafts- und Betriebswissenschaften für Gesteinshüttenleute
Weiters gilt für Studierende, die sich freiwillig dem neuen Studienplan unterstellen und deren bisheriger Studienplan die aufgelisteten Lehrveranstaltungen nicht enthält, folgende Möglichkeit der Anrechnung:
Die Lehrveranstaltung Maschinenelemente (9 SWS) wird angerechnet als Maschinenkunde I
Mineralogie I (5 SWS) Mineralogie II
Physik Praktikum (3SWS) Einführung in das Gesteinshüttenwesen
Anrechnung von Studienabschnitten:
Der Abschluß des ersten Studienabschnittes nach einem der bisherigen Studienpläne wird angerechnet.
Lehrveranstaltungen, die nicht Bestandteil des ersten Studienabschnittes des vorliegenden Studienplanes sind, werden entsprechend obiger Liste angerechnet oder- wenn eine solche Äquivalenz nicht gegeben ist- als freies Wahlfach.
Tätigkeitsfeld: Absolventen und Absolventinnen der Studienrichtung Gesteinshüttenwesen sind mit technisch und wirtschaftlich orientierten Aufgaben befaßt. Zu den vorwiegend technischen Arbeitsgebieten gehören unter anderem die Produktion mit den Bereichen der Rohstoff- und Grundstoffauswahl, der Produktionssteuerung, der Prozeßoptimierung und dem Qualitätsmanagement. Im Bereich der Produktanwendung erstreckt sich die Tätigkeit vor allem auf die Anwendungsbetreuung sowie die Schadensanalyse.
Darüber hinaus sind viele Absolventen und Absolventinnen im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig.
Zu den vorwiegend wirtschaftlich orientierten Einsatzgebieten zählen der Vertrieb, das Marketing, das Controlling sowie die Logistik.
Es können folgende Qualifikationen für das Tätigkeitsfeld der Absolventen und Absolventinnen des Gesteinshüttenwesens identifiziert werden:
Technisch wirtschaftliche Problemlösungskompetenz
Verständnis der naturwissenschaftlich technischen Grundlagen der anorganischen nichtmetallischen Produkte und deren Herstellung
Fähigkeit zur fächerübergreifenden Problemlösung
Daraus ergibt sich folgende Gestaltung des Studienplanes:
Eine breite Grundlagenausbildung soll den wechselnden beruflichen Anforderungen entsprechen. Dadurch soll es möglich sein, für neuartige Problemstellungen selbständige technische Lösungen zu erarbeiten. Aufbauend auf diese Basisausbildung folgt eine Fachausbildung in den Kerngebieten des Gesteinshüttenwesens.
Übungen, Praktika, und insbesondere die Diplomarbeit während des Studiums fördern die Fähigkeit zur praktischen Arbeit und die Umsetzung der Theorie in die Praxis.
Zusätzlich ist eine sprachliche und wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung vorgesehen, um einen weltweiten Einsatz der GesteinshütteningenieurInnen

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 2
 §38

§ 5
 § 61

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10
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§ 11
 § 11
 § 7
 §80
 §7