Source: http://gfagrundeinkommenfueralle.blogspot.com/p/blog-page.html
Timestamp: 2019-02-21 20:02:34+00:00

Document:
Grundeinkommen für alle: Eure Vorschläge hier
worüber möchtet Ihr (öffentlich) diskutieren?
Was anregen?
Oder an mich:
friggawendt ät googlemail com
In den Kommentaren geht es schonmal los...
Raphael Bolius 25. April 2018 um 05:12
hier bin ich wieder, wir haben ja heute bereits gemailt. ;) Meine Idee jetzt etwas konkreter: Ich habe auf https://www.raphael-bolius.com/webdesignblog/das-bedingungslose-grundeinkommen-blg/ einen Artikel verfasst auf dem ich mich kritisch mit dem BGE auseinandersetze. Mein Gedanke war jetzt, dass ich einen anderen Artikel auf einer Eurer Plattformen verfasse, in dem ich mich au ch kritisch (aber konstruktiv-kritisch) mit dem BGE auseinandersetze.
Danach könnt ihr meinen Artikel bzw. die Argumente, die ich vorbringe, gerne zerpflücken. ;)
Wäre das ein interessanter Vorschlag? Natürlich könnt auch bei mir einen Blogartikel bei mir einstellen. Das muss aber nicht sein, wenn ihr die Zeit habt: gerne.
andere Identitaet wegen der Schnueffler 10. September 2018 um 05:57
Hallo Raphael - entschuldige das lange Warten - hier einmal der Ansatz für das, was ich unter BGE verstehe und womit vielleicht auch Nutzer Deines Blogs etwas anfangen könnten:
Das BGE ist der Ausdruck des freien individuellen Ressourcenzugangs in EXISTENZSICHERNDER HÖHE. Es ist kein ALMOSEN.
Ich wiederhole das von unterschiedlicher Seite so oft, weil es eines der fundamentalsten Missverständnisse ist, das BGE demzufolge als eine „Sozialleistung“ zu betrachten oder es überhaupt als Verbesserung alter Strukturen aufzufassen.
Wer das BGE nicht als GRUNDRECHT denkt, hat es seinem WESEN nach nicht verstanden und natürlich entsteht dabei dann auch die nötige Kritik, wenn man es auffasst wie ein Puzzlesteinchen im bisherigen (z.B. Bismarckschen) „Sozialstaatsgefüge“.
Für mich ist über das BGE der „Berechtigung“ (nicht der Umsetzung!) nach zu diskutieren, etwa das selbe, als würde man über das RECHT des MENSCHEN auf ATEMLUFT diskutieren. Das Recht als ANSPRUCH ist immer da – auch wenn es faktisch (z.B. durch Eingeschlossen sein unter Wasser oder durch Gewalteinwirkung im Streit mit anderen) einmal keine Luft (für jemanden) gibt – er hat dennoch das RECHT zu atmen. Wir können den TOD nicht verhindern, aber wir können aufhören, uns beim LEBEN zu BEHINDERN.
Unsere Aufgabe als Menschen und MITMENSCHEN ist einzig, uns den Zugang zur Luft, die wir alle brauchen, nicht gegenseitig zu erschweren und unserem Mitgefühl folgend dort, wo ein anderer Schwierigkeiten hat, aufgrund unserer Beherztheit einzugreifen.
Debatten über das „Recht zu atmen“ können intellektuell oder philosophisch geführt werden, aber nicht den DRANG nach Atemluft im Individuum bestimmen oder gar ausschalten.
Der Mailantworte vorgeschaltete Grüße
andere Identitaet wegen der Schnueffler 14. September 2018 um 01:14
Als Synthese hat Raphael Bolius nun eine Kombi seines Textes, in dem er interessante skeptische Thesen oder "BGE-Hinderungsgründe" darlegt, kombiniert mit meinen Gedanken, die mir daraufhin gekommen sind, veröffentlicht.
Danke an Raphael!
Hier der Link: https://gruenkraft.design/webdesignblog/das-bedingungslose-grundeinkommen-diskussion-mit-frigga-wendt/

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