Source: https://www.saechsdsb.de/datenschutzerklaerung
Timestamp: 2018-09-25 05:01:34+00:00

Document:
Wenn Sie eine verschlüsselte Email an den Sächsischen Datenschutzbeauftragten senden wollen, verwenden Sie zur Verschlüsselung bitte dessen Öffentlichen Schlüssel (PGP, asc-Format).
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E9AA A761 773D A1AF FDDC
DSB: Datenschutzbeauftragter: Herr Dr. Rothe
Telefon: 0351/493-5413
Wenn Sie eine verschlüsselte Email an Herrn Dr. Rothe in seiner Funktion als Datenschutzbeauftragten des Sächsischen Datenschutzbeauftragten senden wollen, verwenden Sie zur Verschlüsselung bitte dessen
Öffentlichen Schlüssel (PGP, asc-Format).
B4D5 5E8C BABB 3A7C 9B8D
0482 95E5 B9A3 3637 5D03
Der Sächsische Datenschutzbeauftragte (SDB) verarbeitet personenbezogene Daten für die Erfüllung seiner Aufgaben als Aufsichtsbehörde nach Artikel 57 f. Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Verbindung mit den §§ 14, 19 Sächsisches Datenschutzdurchführungsgesetz (SächsDSDG) und § 40 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) im nicht-öffentlichen und dem größten Teil des öffentlichen Bereichs sowie für die Erfüllung seiner Aufgaben als Kontrollbehörde nach § 27 Sächsisches Datenschutzgesetz (SächsDSG) für den Bereich der Polizei, der Strafvollstreckung und der außerhalb des Unionsrechts stehenden Datenverarbeitung (z. B. des Verfassungsschutzes).
Dazu gehören insbesondere die personenbezogenen Daten von Petenten, die sich nach Art. 77 DS-GVO oder § 24 SächsDSG an den SDB wenden, Hinweisgebern, Verantwortlichen sowie Auftragsverarbeitern und deren Mitarbeitern.
§ 3 SächsDSDG in Verbindung mit Artikel 57 DS-GVO und § 14 SächsDSDG, 40 BDSG; §§ 12 ff. SächsDSG in Verbindung mit § 27 SächsDSG
Bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben übermittelt der SDB erforderlichenfalls personenbezogene Daten an andere öffentliche Stellen der Europäischen Union, des Bundes oder der Länder (z. B. die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit), an nicht-öffentliche Stellen (z. B. an Unternehmen, soweit dies zur Aufsicht erforderlich ist) sowie an betroffene Personen.
Dabei wird stets geprüft, ob eine Übermittlung in diesem Sinne erforderlich ist, d. h. ob der SDB ohne die Übermittlung seine Aufgaben nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erfüllen könnte.
Bei festgestellten Verstößen können eine Anzeige bei den für die Verfolgung und Ahndung zuständigen Stellen erfolgen sowie ggf. die Gewerbeaufsichtsbehörde unterrichtet werden.
Personenbezogene Daten werden beim SDB solange gespeichert, wie dies zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlich ist. Nach Abschluss eines Vorgangs richtet die sich daran anschließende Aufbewahrungsfrist gemäß des Aktenplanes nach der Art des Aufsichtsvorgangs:
2 Jahre: Abgabe- und Unzuständigkeitsfälle
3 Jahre: anlassbedingte Kontrollvorgänge (z. B. Petitionen)
10 Jahre: alle sonstigen Vorgänge, insbesondere auch Beratungen und anlassfreie Kontrollen
Anschließend muss der SDB die in seinem Bereich entstandenen Unterlagen, die eventuell Ihre Daten enthalten können, gemäß Archivrecht dem Sächsischen Staatsarchiv anbieten, das dann nach archivfachlichen Maßstäben darüber entscheidet, ob es diese Unterlagen übernimmt. Tut es das nicht, vernichtet der SDB diese Unterlagen.
Ihnen stehen die in den Artikeln 15 bis 18 und 20 bis 21 DS-GVO genannten Rechte zu, insbesondere das Recht auf Auskunft (Art. 15 DS-GVO), das Recht auf Berichtigung, auf Löschung sowie auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 16 bis 18 DS-GVO), das Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DS-GVO) und das Recht auf Widerspruch (Art. 21 DS-GVO). Auf die durch den Landesgesetzgeber in den §§ 7 und 9 SächsDSDG nach Art. 23 DS-GVO erfolgten Einschränkungen wird hingewiesen.
7. Einwilligung zur Datenverarbeitung
Beruht die Datenverarbeitung des SDB ausnahmsweise auf Ihrer Einwilligung, so dürfen Sie diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, Art. 7 Abs. 3 DS-GVO.
Sie haben das Recht, sich jederzeit an den SDB zu wenden, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten beim SDB gegen die DS-GVO oder eine andere datenschutzrechtliche Vorschrift verstößt, Art. 77 DS-GVO.
9. Vorgaben zur Datenbereitstellung
Die Datenbereitstellung durch Petenten und Hinweisgeber erfolgt freiwillig; Art und Umfang der bereitzustellenden Daten hängen vom jeweiligen Einzelfall ab. Insoweit besteht zwar keine Pflicht zur Bekanntgabe bestimmter Daten, jedoch ist darauf hinzuweisen, dass ohne die von der Aufsichtsbehörde als erforderlich benannten Daten eine Beschwerdebearbeitung ggf. nicht möglich ist.
Nicht-öffentliche Stellen sind nach § 40 Abs. 4 Satz 1 BDSG bzw. Art. 58 Abs. 1 lit. a DS-GVO zur unverzüglichen und vollständigen Erteilung der für die Erfüllung der Aufgaben der Aufsichtsbehörde erforderlichen Auskünfte verpflichtet. Allerdings dürfen deren Vertreter die Auskunft auf solche Fragen verweigern, deren Beantwortung sie selbst oder einen Ihrer in § 383 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 Zivilprozessordnung bezeichneten Angehörigen der Gefahr strafgerichtlicher Verfolgung oder eines Verfahrens nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten aussetzen würde (§ 40 Abs. 4 Satz 2 BDSG).
Auch öffentliche Stellen sind nach Art. 58 Abs. 1 lit. a DS-GVO (ggf. i. V. m. § 28 SächsDSG) zur unverzüglichen und vollständigen Erteilung der für die Erfüllung der Aufgaben der Aufsichtsbehörde erforderlichen Auskünfte verpflichtet.
Unabhängig davon sind folgende gesetzlich vorgeschriebene Meldepflichten zu beachten:
- Mitteilung benannter Datenschutzbeauftragter (Art. 37 Abs. 7 DS-GVO)
- Meldung von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten (Art. 33 DS-GVO)
Soweit eine Verpflichtung zur Datenbereitstellung besteht, können Verstöße dagegen die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens zur Folge haben.
11. Homepage des SDB
Bei jedem Zugriff auf das Internet-Angebot werden technisch bedingt Daten an den Hosting-Provider (schokokeks.org GbR, Köchersberg 32, 71540 Murrhardt; Datenschutzerklärung: https://schokokeks.org/datenschutz) übermittelt und verarbeitet. Eine Speicherung oder Protokollierung der Zugriffe findet nicht statt. Es werden grundsätzlich keine Cookies gesetzt, die Datenübertragung erfolgt durchgängig über eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS).
Lediglich bei der Übermittlung von Formularen an den Sächsischen Datenschutzbeauftragten werden darüber hinaus personenbezogene Daten verarbeitet: Vor dem Zugang zu den online bereitgestellten Formularen wird die E-Mail-Adresse abgefragt und anschließend eine E-Mail mit einem temporär gültigen Link an diese Email-Adresse gesendet, über den dann das jeweils gewünschte Formular per Browser erreicht wird. Mit Beginn der Formularbereitstellung wird darüber hinaus ein temporärer Cookie erzeugt, der ausschließlich dazu dient, den Prozess der Formularausfüllung zu unterstützen. Dementsprechend wird dieser Cookie am Ende der erfolgreichen Formulargenerierung wieder gelöscht.

References: § 40
 § 27
 Art. 77
 § 24

§ 3
 § 14
 § 27
 Art. 23
 Art. 7
 Art. 77
 § 40
 Art. 58
 § 383
 Art. 58
 § 28