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Timestamp: 2020-04-01 21:17:22+00:00

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LBA_26_2011 by AZ-Anzeiger - Issuu
INHALT Amtliche 2–5 Stadt Lenzburg 8/9/11 Kirchenzettel 10 Stellen 13/14 Im Gespräch 15
Immobilien 16/18 Region 11/17/19 Agenda 23 Szene 23
PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 26, 111. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden
Brückenabbau
Die Freischaren laden zur Modeschau auf den Freischarenplatz. Sie präsentieren dabei die vom Kostümverleih übernommenen Gewänder.
In einer harten Debatte rang sich der Einwohnerrat schlussendlich zur Pensenerhöhung der Schulsozialarbeit und zur Sanierung der Wilstrasse durch.
Die bestehende Brücke über die Bünz wird im Rahmen des 210 Mio. Franken teuren Erhaltungsprojekts der A1 Lenzburg–Birrfeld ersetzt.
Zeitzeugen schreiben Geschichte In der Sonderausstellung zum Hero-Jubiläum im Burghalde Museum machen die Zweitsekler des Lenzhardschulhauses verschiedene Epochen des Lenzburger Unternehmens erlebbar. Eine überaus kurzweilige Form von Deutschund Geschichtsunterricht, wie sich herausstellte. Ruth Steiner
eunzig Prozent der Schweizer Bevölkerung ist der Name Hero ein Begriff. Die Zweitklässler der Sekundarschule Lenzhard toppen die Statistik gar noch. Jeder einzelne von ihnen kennt die Lenzburger Traditionsfirma, vor allem jedoch deren Konfitüre. Aus Anlass des 125-Jahre-Jubiläums von Hero und in Absprache mit den Museums-Verantwortlichen gedieh bei den Klassenlehrerinnen Johanna Rey und Martina Egger die Idee einer klassenübergreifenden Projektarbeit zum Thema. «Am Beispiel von Hero lässt sich die Geschichte auf anschauliche Art und Weise darstellen und so wird beispielsweise die industrielle Entwicklung für die Schüler fassbar und nach-
So macht Schule Spass: Dieser Deutsch- und Geschichtsunterricht wird den Schülerinnen und Schülern der 2. SekundarFoto: HH schule wohl lange in Erinnerung bleiben. vollziehbar», ist die Johanna Rey überzeugt. Ausserdem liess sich die gewählte Umsetzung in Form von Interviews in den Deutschunterricht integrieren. Das Einrichten der Hörstationen im Museum Burghalde übernahmen Fachleute. Für die eigene Ausstellung im Lenzhardschulhaus wurden die kreativen Lektionen des bildnerischen Gestaltens zu Hilfe gezogen. Zuerst Form und Inhalt erarbeiten Mit einem nostalgischen Werbefilm aus dem Jahre 1937 und in Gesprächen mit der Museumskuratorin Christine Fankhauser stimmten sich die Schüler auf das Thema ein. Anschliessend galt
es, Interviewfragen zu formulieren, sich mit Klassenkameraden im Befragen zu üben, Gesprächspartner auszuwählen und diese zu kontaktieren und nicht zuletzt, sich auf die bevorstehenden Konversationen vorzubereiten. «Ein hartes Stück Knochenarbeit», erinnern sich die Lehrerinnen. Eintauchen in eine neue Welt Dass die Früchte für die spätere Verarbeitung auf Plantagen in und um Lenzburg gezogen und geerntet wurden, dass halb Lenzburg in irgendeiner Form in den Diensten der ehemaligen Konservi stand und dass es Zeiten gab, wo sich Schulkinder das Schulreisegeld beim Beerenpflücken verdienten, war
den Jugendlichen wenig geläufig und öffnete ihnen in vielen Unterhaltungen mit aktuellen und pensionierten Mitarbeitenden eine für sie völlig neue und fremde Welt. Die Interviews zeigen alle ein persönliches Stück Zeitgeist und widerspiegeln die Entwicklung des Industrieunternehmens. – Das Resultat ist nun in der Sonderausstellung «Hero – seit 1886 in aller Munde» zu sehen, selbstverständlich in zeitgemässer digitaler Umsetzung. An Hörstationen können die Interviews über ein einfaches Touch-Screen-System abgerufen werden. Fazit: ein wertvoller Ausstellungsbeitrag für die Öffentlichkeit und für die Schüler Schulerlebnispädagogik vom Feinsten.
Salzkorn Wo und was ist Glück? Der Antworten auf obige Fragen gibt es viele, umso mehr jeder Mensch Glück auf vielfältige Weise erlebt und erfährt. Für mich persönlich wächst wahres Glück vor allem in der Stille. NachvollMartin Fiedler. ziehbar sind für mich aber auch Aussagen wie zum Beispiel: «Glück ist dort, wo man Glück schenkt» (Ladislaus Boros) oder «Glück ist ein Wunderding. Je mehr man davon gibt, desto mehr hat man» (Madame de Staël). Demzufolge müsste man all jene, die sagen, sie seien nicht glücklich, ermuntern mit den Worten: «Mach andere glücklich!» Vor Jahren schon haben mich die Überlegungen einer unbekannten Frau tief beeindruckt, wie sie obige Fragen zu beantworten versuchte, nämlich: «Es kommt nicht darauf an, glücklich zu sein, sondern andere glücklich zu machen, und es ist nicht wichtig, was wir sind, sondern wie wir sind. Entscheidend bleibt nicht, was wir tun, sondern wie und warum wir es tun. Glück zu empfinden und zu erleben liegt auch heute nicht im Geld und Besitz, sondern dort, wo tiefe Geborgenheit, spontane Freude an den kleinen Dingen und eine grosse Einfachheit ihre Bedeutung haben.» Dass der Begriff «Glück» überraschenderweise Menschen von heute mehr als man vermutet beschäftigt, geht auch aus einem kürzlich in der «Neuen Zürcher Zeitung» erschienenen Artikel zum Thema: «Was haben glückliche Menschen, was unglückliche nicht haben?» hervor. Danach versuchen Glücksforscher an verschiedenen Universitäten, das Glück im Sinne einer subjektiven Zufriedenheit mit dem Leben zu erfassen. Wer glaubt, mit Hilfe von möglichst vielen und teuren Gütern glücklich zu werden, täuscht sich. Diese Erkenntnis haben wohl alle Religionen seit jeher gepredigt. Neu ist nur, dass jene von der völlig säkularen Forschung bestätigt werden. Wichtig ist und bleibt, dass wir dankbar bleiben für alle Momente, Stunden und Tage der Glücksempfindung und des Glückserlebens. Martin Fiedler ist Pfarrer, aktiv in vielen gemeinnützigen und kulturellen Institutionen
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 30. Juni 2011 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Yurtseven Özay, Wolfsackerstrasse 31, Lenzburg Glasdach über Sitzplatz und Autounterstand Wolfsackerstrasse 31, Parzelle Nr. 1995
Praxis Dr. H. R. Schinz 5615 Fahrwangen wegen Fortbildung vom 2. bis 9. Juli 2011
Notfall-Apotheke Samstag, 2. Juli 2011, 16.00 Uhr, bis Samstag, 9. Juli 2011 Marianne Rüegger
Müli-Apotheke, Niederlenz
SBB AG, Immobilienbewirtschaftung Region Mitte, Froburgstrasse 10, Olten Planverfasser: Göldi + Eggenberger AG, Bahnhofstrasse 15a, Altstätten Bauobjekt: Einbau Buvette in Bahnhofsgebäude (Standortverschiebung) Bauplatz: Bahnhofstrasse 50, Parzelle Nr. 630 Bauherr:
UBS AG, Bahnhofstrasse 45, Zürich Planverfasser: Itten + Brechbühl AG, St.-Jakobs-Strasse 54, Basel Bauobjekt: Reklame und Umbau Innenraum Bauplatz: Bahnhofstrasse 7, Parzelle Nr. 2249 Öffentliche Auflage auf der Bauverwaltung vom 1. Juli bis 2. August 2011 Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Lenzburg, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Tel. 062 891 72 27, Mühlestrasse 1 Notfall: 0800 300 001 In sehr dringenden Fällen an Sonn- und Feiertagen sowie an Werktagen nach ortsüblichem Geschäftsschluss nur telefonischer Dienst. An Sonn-, Fest- und Feiertagen geöffnet von 10.00–11.30, 17.30–18.30 Uhr
Lenzburg, Sanierung Seetalbahn Neubau Perron, Einführung Gleis 17
Nachtarbeiten im Bahnhof Lenzburg zwischen Muracker- und Augustin Keller-Strasse
156. Jahrgang 88. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim. Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Oscar Meier Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 Kennzahlen: Gesamtauflage: 30 054 Ex. Erscheint jeden Donnerstag. Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 20 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) Redaktionsteam: Carolin Frei (CFR), Manuela Papis (MPA) Redaktionelle Mitarbeit: Alfred Gassmann (AG), Ruth Steiner (RS) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch, Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch; Telefon 058 200 58 27, Fax 058 200 58 21 Susanne Basler, susanne.basler@azmedien.ch; Telefon 058 200 58 28, Fax 058 200 58 21 Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr. Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche. Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr. Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr. Marketing claudine.meier@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch, Telefon 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 Preise 2010 inkl. 2,4% MwSt: Fr. 96.– (12 Monate) Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Crossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt- Schild Anzeiger AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG
Im Rahmen der Sanierung Seetalbahn wird ein neuer Perron gebaut und das Streckengleis neu ins ehemalige Abstellgleis des Güterschuppens eingeführt. Für einen Teil der Bauarbeiten muss der Bahnbetrieb eingestellt werden. Vom Montag, 4. Juli, bis Freitag, 29. Juli 2011, sind Nachtarbeiten notwendig. Diese dauern an Werktagen zwischen 20.00 und 5.30 Uhr. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Bevölkerung um Kenntnisnahme und die direkt betroffenen Anstösser um Nachsicht für die unvermeidlichen Immissionen.
Lenzburg: Jugendfestwoche vom 4. bis 8. Juli 2011
Der Einwohnerrat hat an seiner Sitzung vom 23. Juni 2011 nachstehende Beschlüsse gefasst: 1. Als Mitglied der GPFK für den Rest der Amtsperiode 2010–2013 wird Tobias Ammann (FDP) gewählt. 2. Folgenden Bewerbern ausländischer Nationalität wird das Gemeindebürgerrecht von Lenzburg zugesichert: a) Shqipe Krasniqi geb. Fazlija, zusammen mit ihrem Ehemann Hasan Krasniqi, und den Kindern Sulltan und Shqipdon, Staatsangehörige von Kosovo b) Dragana Vasic, Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina c) Mariangela Bonelli, italienische Staatsangehörige d) Haxhi Tafolli, Staatsangehöriger von Kosovo 3. Der Rechenschaftsbericht des Gemeinderates für das Jahr 2010 sowie die Rechnungen der Einwohnergemeinde für das Jahr 2010 werden genehmigt. 4. Der definitiven Einführung der Schulsozialarbeit an der Regionalschule Lenzburg-Staufen-Ammerswil per 1. Januar 2012 wird zugestimmt und dafür 160 Stellenprozente und die damit jährlich wiederkehrenden Ausgaben bewilligt. Für die einmaligen Infrastrukturaufwendungen für die Erhöhung der Stellenprozente werden Fr. 10 000.– gesprochen. 5. Für die Präqualifikation des GeneralplanerTeams und zur Projektierung der Sanierung und der Erweiterung der Bezirksschule wird ein Verpflichtungskredit von Fr. 1 300 000.–, zuzüglich teuerungsbediengter Mehrkosten, bewilligt. 6. Dem Projekt für die Strassensanierung im Wil wird zugestimmt und für die Ausführung des Vorhabens ein Verpflichtungskredit von brutto Fr. 412 000.–, zuzüglich teuerungsbedingter Mehrkosten, bewilligt. 7. Die Anfrage der SVP-Fraktion zu den Auswirkungen zur Revision der Arbeitslosenversicherung wird vom Stadtrat beantwortet. Die Beschlüsse gemäss Ziff. 1, 2 und 7 unterliegen nicht dem fakultativen Referendum. Alle übrigen Beschlüsse unterliegen dem fakultativen Referendum. Sie sind der Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn es mindestens der zehnte Teil der Stimmberechtigten der Gemeinde in einem Referendumsbegehren innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung im Lenzburger Bezirks-Anzeiger verlangt. Bei der Stadtschreiberei kann das Muster einer Unterschriftenliste bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Die Referendumsfrist läuft am 2. August 2011 ab. Lenzburg, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die dazugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt: Montag, 4. 7. 2011, von 11.00 bis 23.00 Uhr sowie Mittwoch, 6. 7. 2011, von 8.00 bis 11.00 Uhr Aavorstadt: Ab Sternenplatz bis Poststrasse, Einmüdung Bahnhofstrasse «Fahrverbot für Motorfahrzeuge» Ausgenommen Bus Freischarenplatz: sämtliche Parkplätze in der «Blauen Zone» «Parkverbot» Die Zufahrt für Anlieferung und Zubringerdienst in der Rathausgasse ist in dieser Zeit via Gertrud Villiger-Platz und Kirchgasse gewährleistet. Ab Donnerstag, 7. 7. 2011, 15.00 Uhr bis Samstag, 9. 7. 2011, 8.00 Uhr Aavorstadt: Ab Sternenplatz bis Freischarenplatz «Fahrverbot für Motorfahrzeuge» Ausgenommen Bus Poststrasse: Aus den Richtungen Aavorstadt und Niederlenzerstrasse sowie Sandweg und Ausfahrt Hypothekarbank «Fahrverbot für Motorfahrzeuge» Ausgenommen Bus Stadtgässli: Ab Burghaldenstrasse bis Metzgplatz «Fahrverbot für Motorfahrzeuge» Ausgenommen Zubringerdienst Ab Metzgplatz, Stadtgässli u. Scheunenweg «Sackgasse» Schlossgasse/Brättligäu: Ab Burghalde bis Kronenplatz «Fahrverbot für Motorfahrzeuge» Ausgenommen Anwohner Niederlenzerstrasse: Ab Freiämterplatz bis Gertrud Villiger-Platz «Sackgasse» Somit sind folgende Strassen in der Begegnungs-Zone für sämtlichen Fahrzeugverkehr gesperrt und mit einem Fahrverbot belegt: Kirchgasse, Hintere Kirchgasse, Torgasse, Rathausgasse und Leuengasse. Im Weiteren die Promenade und Eisengasse. Der Scheunenweg kann für Anwohner und Zubringerdienst via Stadtgässli erreicht werden. Gemäss Ausschreibung die Aavorstadt, Poststrasse, Stadtgässli, Schlossgasse und Brättligäu. Die Zufahrt zur Innenstadt auf der Niederlenzerstrasse ist nur bis zum Gertrud Villiger-Platz (Sackgasse) möglich. Zusätzlich werden die öffentlichen InnenstadtParkplätze aufgehoben und mit einem Parkverbot belegt. Am Donnerstag, ab 19.00 Uhr sowie am Freitag, während des ganzen Tages, werden im Bereich Altstadt diverse Umzüge durchgeführt. Dadurch muss mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten gerechnet werden. Die Besucher der Festanlässe werden dringend gebeten, die Parkhäuser «Sandweg» und «Müli-Märt» zu benützen. Diese werden die ganze Zeit offen gehalten. Busbetrieb: Während des Jugendfestes, vom 7. bis 8. Juli 2011, kommt es im Bereich der Innenstadt zu Umleitungen und Verspätungen des Busverkehrs. Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel. 062/886 10 00 oder unter http://www.rbl.ch Stichwort «Betrieb aktuell». Die Regionalbus Lenzburg AG bittet die Bevölkerung um Verständnis. Lenzburg, 28. Juni 2011 REGIONALPOLIZEI LENZBURG
An der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 20. Juni 2011 wurden folgende Beschlüsse gefasst:
Aarau, 29. Juni 2011 Der Kantonsingenieur
GESUCH FÜR DIE NUTZUNG VON GRUNDWASSER für den Betrieb einer Wärmepumpe zu Heizzwecken Gesuchsteller: Credit Suisse AG, Corporate Real Estate & Services, Limmatstrasse 107, 8070 Zürich Geologie: Eberhard & Partner AG, General Guisan-Strasse 2, 5000 Aarau Anlagen: 1 Grundwasserfassung und 1 Versickerungsanlage auf der Parzelle Nr. 2578 an der Murackerstrasse 1 in Lenzburg Fördermenge: 96 Minutenliter Das Nutzungsgesuch wird gestützt auf § 28 des Wassernutzungsgesetzes (WnG) vom 1. Juli bis 2. August 2011 im Stadtbauamt Lenzburg öffentlich aufgelegt. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend macht, kann innerhalb der Auflagefrist beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt, Buchenhof, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, gegen das Nutzungsgesuch Einwendung erheben. Einsprachen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. DEPARTEMENT BAU, VERKEHR UND UMWELT
Herr Güsel erinnert daran: am Samstag, 2. Juli 2011, ab 8.30 Uhr sammelt die Pfadi Lenzburg
Papier und Karton müssen beim Kehrichtsammelplatz wie folgt bereitgestellt werden: – Papier mit starker Schnur auf Zeitungsformat übers Kreuz gebündelt – Kartonschachteln zusammengelegt und übers Kreuz gut verschnürt, keine zu grossformatigen Bündel – handliche, nicht zu schwere Bündel, nicht über 8 kg, Einsammlung erfolgt durch Jugendliche Gefüllte Kartonschachteln, Papiersäcke und Papiertaschen als auch loses oder unsorgfältig gebündeltes Papier können nicht mehr eingesammelt werden. Nicht mitgenommen werden: – Tetrapackungen; – plastifizierte Wäschetrommeln; – verklebte und verschnürte Kartonschachteln; – offene Behältnisse mit Abfall vermischt. Für Ihre Unterstützung danken Ihnen die Schule Lenzhard und das Stadtbauamt.
Blumensammlung für das Jugendfest Die Bevölkerung von Lenzburg wird höflich gebeten, auch dieses Jahr durch Blumenspenden den Schmuck der Stadtkirche zu ermöglichen. Schülerinnen und Schüler der Bezirksschule werden am Donnerstag, 7. Juli 2011, ab 7.30 Uhr die Sammlung durchführen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Lenzburg, 29. Juni 2011 Bezirksschule
Herr Güsel teilt Ihnen mit, dass der Sammelplatz Werkhof am Jugendfest-Freitag, 8. Juli 2011, geschlossen ist. Lenzburg, 29. Juni 2011 Stadtbauamt Lenzburg
1. Das Protokoll der ausserordentlichen Ortsbürgergemeindeversammlung vom 16. Februar 2011 wird genehmigt. 2. Gesuch um Aufnahme in das Ortsbürgerrecht: Christian Möhl, von Lenzburg AG und Salmsach TG, mit seiner Ehefrau Franziska Bernadette Edith Möhl geb. Wey, von Lenzburg AG und Merenschwand AG, und den Kindern Andrea Gabriela Möhl und Patricia Margrit Möhl, Ringstrasse West 26 3. Passation des Rechenschaftsberichts und der Rechnungen der Ortsbürgergemeinde sowie der Forstdienste Lenzia für das Jahr 2010 4. Neue Materialaufgabe mit Vorsortierung für das Kieswerk Lenzburg; Projektgenehmigung und Kreditbewilligung 5. Verschiedenes und Umfrage Der Beschluss gemäss Ziff. 2 unterliegt nicht dem Referendum. Den Beschlüssen gemäss Ziff.1, 3 und 4 haben mindestens ein Fünftel der 544 stimmberechtigten Ortsbürger beigepflichtet (anwesend 117 Personen). Die Gemeinde hat damit über diese Geschäfte abschliessend Beschluss gefasst (§ 9 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden in Verbindung mit § 30 des Gemeindegesetzes). Lenzburg, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Beinwil am See, K249/253, Kreisel Löwenplatz
Sperrung und Umleitung für Deckbelagsarbeiten Die Kantonsstrassen werden für die Bauarbeiten auf der Aarauer-/Luzernerstrasse ab der Seestrasse bis zur Bühlstrasse und auf der Reinacherstrasse ab der Kirch-/Sandstrasse vom Freitag, 8. Juli 2011, 24.00 Uhr bis Montag, 11. Juli 2011, 5.00 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Es besteht eine signalisierte Umleitung. Die Zufahrt für die Anstösser wird sichergestellt. Ebenfalls wird der Zweiradverkehr lokal umgeleitet. Für Fussgängerinnen und Fussgänger ist der Gehweg und die Personenunterführung jederzeit benutzbar. Die Sperrung der Kantonsstrasse 249/253 bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile: Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Deckbelag innert kurzer Zeit mit einer hohen Qualität einbauen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungszeit. Der Zugverkehr der Seetalbahn funktioniert uneingeschränkt, dadurch müssen wegen der Bahndurchfahrt verschiedene Arbeiten in der Nacht erledigt werden. Der Baumeister bemüht sich die auftretenden Lärmemissionen so gering wie möglich zu halten. Für die unvermeidlichen Ruhestörungen bitten wir Sie schon heute um Verständnis. Die Deckbelagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Strassensperrung um eine Woche auf Freitag, 15. Juli 2011. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis. Aarau, 27. Juni 2011 Der Kantonsingenieur
Dekoration am Jugendfest Die Bevölkerung von Lenzburg wird herzlich eingeladen, die Stadt für das Jugendfest in traditioneller Weise zu beflaggen und zu bekränzen. Die Schulen liefern am Dienstagabend der Jugendfestwoche die bekränzten Brunnensprüche und am Donnerstagvormittag die Kränze. Lenzburg, 22. Juni 2011 Bezirksschule
Jugendfest vom Freitag, 8. Juli 2011 (ohne Freischarenmanöver) Wichtig: Das komplette Jugendfestprogramm finden Sie in der Jugendfestbeilage des heutigen Lenzburger Bezirksanzeigers. «Jugendfeschtznacht» auf der Schützenmatte (bei gutem Wetter im Freien, bei schlechter Witterung in der Mehrzweckhalle): Die Bons können wie folgt gekauft werden: Bis zum Festtag 12.00 Uhr an der Rezeption des Hotels Krone; am Festtag bis 16.00 Uhr am Hauptbuffet in der Mehrzweckhalle. Menü: Bunter Blattsalat mit «French Dressing» und Melonenschnitzen – Schweinsbraten nach «Kronen»-Art mit Kräuterjus Kartoffel-Lauch-Gratin und Mischgemüse – Landfrauenkuchen mit Vanilleparfait; Vegi-Menü: Bunter Blattsalat mit «French Dressing» und Melonenschnitzen – Tofuragout, KartoffelLauch-Gratin und Mischgemüse – Landfrauenkuchen mit Vanilleparfait. Der Preis ist einheitlich Fr. 35.– für Menü/Vegi-Menü. Es sind weitere warme und kalte Speisen erhältlich. Ferner besteht die Möglichkeit, tischweise Plätze zu reservieren (1 Tisch bietet 16 Personen Platz). Jugendfestkränzliwinden und -sträusschenbinden am Donnerstag, 7. Juli 2011, auf dem Metzgplatz. Der Gemeinnützige Frauenverein unter dem Patronat der Ortsbürgerkommission organisiert das zur Tradition gewordene gemeinsame Herstellen der Jugendfestkränzli und -sträusschen. Blumen und Schere sind mitzubringen; Draht und Manschetten stehen zur Verfügung. Der Blumenmarkt findet von 7.30 bis 11.00 Uhr in der Rathausgasse statt, während die kleinen Kunstwerke von 13.30 bis 15.30 Uhr auf dem Metzgplatz unter kundiger Leitung angefertigt werden können. Lenzburg, 29. Juni 2011 Jugendfestkommission
Erich von Allmen, Pfeffingerweg 1, Hendschiken Planverfasser: Daniel Fleischer, Pfeffingerweg 2, Hendschiken Bauobjekt: Gartenhaus als Kleintierstall Bauplatz: Pfeffingerweg, Parzelle Nr. 130 Bauherr:
Daniel und Maja Gyolay, Brüggliacher 7, Hendschiken Bauobjekt: Anbau Wintergarten Bauplatz: Brüggliacher 7, Parzelle Nr. 1230 Öffentliche Auflage auf der Gemeindeverwaltung vom 1. Juli bis 2. August 2011 Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Hendschiken, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Wir bauen für Ihre Sicherheit Nachtarbeiten im Bahnhof Hendschiken Aus betrieblichen und sicherheitsrelevanten Gründen können wir diverse Arbeiten an den Gleisanlagen nur nachts ausführen. Wir bemühen uns, die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten. Folgende Nacht ist betroffen: Mittwoch/Donnerstag, 6./7. Juli 2011 Für Fragen zu den Arbeiten steht Ihnen Herr Martin Sieber, Telefon 051 221 36 11, von der Bauleitung gerne zur Verfügung. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis während der Bauzeit. SBB Infrastruktur Instandhaltung Region Mitte Niederlassung Brugg Unterwerkstrasse 11 5200 Brugg
Gemeindeversammlung Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstandenen Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 20. Mai 2011 in Rechtskraft erwachsen. Ammerswil, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Baugesuch Baugesuch Bauherrschaft:
Schwammberger Jörg, Panoramastrasse 3, Auenstein Strasse/Parz. Nr.: Panoramastrasse 3 / 632 Bauvorhaben: Sitzplatzverglasung/ Photovoltaik Dieses Baugesuch liegt vom 4. Juli bis 3. August 2011 während der ordentlichen Bürostunden in der Gemeindeverwaltung Auenstein öffentlich zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat Auenstein, 5105 Auenstein, zu richten. Auenstein, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Baugesuch Bauherrschaft/ Urs Wohlgemut, Halden 4, Projektverf.: Boniswil Bauvorhaben: Carport Ortslage: Parzelle 1168, Halden Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 24. Juni bis und mit 25. Juli 2011. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Gemeindeverwaltung Reduzierte Schalteröffnungszeiten während der Sommerferien Während der Sommerferien, vom Montag, 4. Juli bis Freitag, 5. August 2011, ist die Gemeindeverwaltung jeweils wie folgt geöffnet: Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr Nachmittags bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten können mit den betroffenen Verwaltungsabteilungen direkt vereinbart werden. Boniswil, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Veröffentlichung von Gemeindeversammlungsbeschlüssen Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachstehenden Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 28. Juni 2011 veröffentlicht. Einwohnergemeindeversammlung 1. Protokoll. Genehmigung. 2. Rechnungsablage 2010. Genehmigung. 3. Rechenschaftsbericht. Genehmigung. 4. Feuerwehr Maiengrün. Genehmigung des Verpflichtungskredites von Fr. 237 600 für ein neues Verkehrsfahrzeug inkl. Material und ein Personentransport-/Logistikfahrzeug. Kostenanteil Brunegg brutto Fr. 52 300.– (netto Fr. 43 000.–). 5. Sanierung Steinrütistrasse. Kreditbewilligung Fr. 598 800.–. Sämtliche Traktanden wurden gutgeheissen. Alle Beschlüsse unterliegen dem fakultativen Referendum. Für die Einreichung eines Referendumsbegehrens kann bei der Gemeindekanzlei unentgeltlich eine Unterschriftenliste bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 2. August 2011 Brunegg, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Bauherrschaft: arcoiris-ch ag, c/o Officeconnection, Untermüli 6, Zug Projektverf.: arcus-ch ag, Architekturbüro, Postfach 358, Muri Grundeigent.: arcoiris-ch ag, c/o Officeconnection, Untermüli 6, Zug Bauobjekt Projektänderung – div. Anpassungen (Überbauung 3 Familienhäuser) – ohne Profilierung Standort: Hintermattenstrasse, Parz. Nr. 1027 Öffentliche Auflage vom 1. Juli bis 2. August 2011 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Dintikon, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Baugesuch Rollstar AG, Schlattweg 2, Egliswil Bauobjekt: Renovation des Mehrfamilienhauses Nr. 38 am Roniweg mit Erweiterung der Balkone und Erstellung eines Gerätehauses Auflage: Baugesuch und Pläne liegen bis zum 15. August 2011 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich und im Doppel einzureichen. Egliswil, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Baugesuch Bauherrschaft: Coop Mineralöl AG, Hegenheimermattweg 65, Allschwil Projektverf.: Hirt Umwelttechnik AG, Luzernerstrasse 403, Mooslerau Grundeigent.: • Coop Mineralöl AG, Hegenheimermattweg 65, Allschwil und • Saverio Innella und Domenica Vignola Innella, Gartenweg 8, Dintikon Bauobjekt: Um- / Anbau Coop Pronto Shop und Autounterstand Standort: Gartenweg, Parzellen Nrn. 588 und 635 Zus. Bew.: Kantonales Departement Bau, Verkehr und Umwelt Öffentliche Auflage vom 1. Juli bis 2. August 2011 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Dintikon, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Gemeindeversammlungsbeschlüsse Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 24. Juni 2011 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 23. November 2010 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2010 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2010 3.1. der Ortsbürgergemeinde Dintikon 3.2. des Forstbetriebes Rietenberg 4. Krediterteilung über Fr. 710 000.– für den Kauf der Holzschnitzelheizung Föhrenweg Alle Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung wurden abschliessend gefasst und sind mit der Beschlussfassung in Rechtskraft erwachsen. Dintikon, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Lagerhäuser Aarau, Postfach 3302, Aarau Projektverf.: Gautschi Lenzin Schenker Architekten AG, Schachenallee 29, Aarau Bauobjekt: Lagerhallen (Zeltbau) für Aussenlager Ortslage: Aegerten 1, Parzelle Nr. 995 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 30. Juni bis 2. August 2011 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat zu richten. Hunzenschwil, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Berichtigung falscher Baugesuche (seitens Verlag)
Baugesuch Bauherrschaft: Helga und Peter GebhardBurgener, Dorfstrasse 5, Möriken Bauobjekt: Wohnhaus-Um- und -Anbau Bauplatz: Parz. 576, Geb. Nr. 662, Kohlackerstrasse 6 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 1. Juli bis 2. August 2011. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Möriken-Wildegg, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Baugesuch Bauherrschaft: Heinz Wälti, Altfeldweg 27, Möriken Grundeigent.: Heinz Wälti und Madeleine Ott, Altfeldweg 27, Möriken Bauobjekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Parz. 1974, Altfeldweg 27 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 1. Juli bis 2. August 2011. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Möriken-Wildegg, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Baugesuch Gemeinde Hunzenschwil
Ersatzwahl für die Amtsperiode 2010–2013 Kreisschulpflege Lotten Herr Björn Küng Lüthi hat infolge Wegzugs per 30. September 2011 die Demission aus der Kreisschulpflege Lotten eingereicht. Das Bezirksamt Lenzburg hat dem Rücktritt gestützt auf § 25 lit. d und § 36 Abs. 1 GPR zugestimmt. Die erforderliche Ersatzwahl findet über das Wochenende vom 11. September 2011 statt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei bis spätestens am 58. Tag vor dem Wahltag, d. h. bis Freitag, 15. Juli 2011, 12.00 Uhr, einzureichen. Die erforderlichen Anmeldeformulare können bei der Gemeindekanzlei bezogen oder unter www.hunzenschwil.ch ausgedruckt werden. Hunzenschwil, 29. Juni 2011 Wahlbüro
Peter und Heidi Kallen-Walti, Leutwilerstr. 36, Dürrenäsch Bauobjekt: Ersatz Stützmauer und Anbau Pergola (bereits erstellt) Standort: Parz. 116, Leutwilerstrasse 36 Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 1. Juli bis 2. August 2011. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat zu richten. Dürrenäsch, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Bauherrschaft: Baukosortium «zum Mohr», c/o VENTURA Architektur AG, Gassäckerstrasse 7, Fislisbach Grundeigent.: Friedrich Gysi, Bruneggerstrasse 10, Möriken Bauobjekt: 6 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage (Arealüberbauung + Liegenschaft Altstrasse 3 Bauplatz: Parz. 572, Altstrasse Zus. Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 1. Juli bis 2. August 2011. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Möriken-Wildegg, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Matteo Sciacca, Paradiesweg 2, Niederlenz Bauobjekt: Sichtschutzwand mit Holzelementen Objektadresse: Parzelle 683 Staufbergstrasse 52 Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 1. Juli, bis Dienstag, 2. August 2011, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. Niederlenz, 29. Juni 2011 Bauverwaltung
Reduzierte Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Wegen Ferienabwesenheiten wird die Gemeindeverwaltung Dürrenäsch in der Zeit vom Montag, 11. Juli bis und mit Freitag, 5. August 2011, jeweils nur am Vormittag, von 9.00 bis 11.30 Uhr, geöffnet. Der Bevölkerung wird für das Verständnis bestens gedankt. Dürrenäsch, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Sonntag, 3. Juli 2011 ab 9.00 Uhr • Reichhaltiges Angebot • Besichtigung des Hofes • Bei jeder Witterung
im «Wildenstein» in Lenzburg
Familie Dössegger, Landfrauen, SVP Lenzburg
Gemeindeversammlungsbeschlüsse Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung veröffentlicht: Einwohnergemeindeversammlung vom 17. Juni 2011 1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 26. November 2010 2. Zustimmung zum Rechenschaftsbericht 2010 3. Genehmigung der Verwaltungsrechnungen 2010 4. Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an Akyol Münever 5. Genehmigung des Verpflichtungskredites für die Sanierung Trockmatt 6. Genehmigung des Verpflichtungskredites für ein Verkehrsfahrzeug inkl. Material und ein Personentransport-/Logistikfahrzeug der Regionalen Feuerwehr Maiengrün Ortsbürgergemeindeversammlung vom 15. Juni 2011 1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 26. November 2010 2. Zustimmung zum Rechenschaftsbericht 2010 3. Genehmigung der Verwaltungsrechnung 2010 4. Zustimmung zur Vereinbarung über das Eichenwaldreservat Sämtliche Beschlüsse – mit Ausnahme des Traktandums 4 der Einwohnergemeindeversammlung (Zusicherung des Gemeindebürgerrechtes wird abschliessend gefasst) – unterstehen dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 20% (Einwohnergemeinde) resp. 10% (Ortsbürgergemeinde) der Stimmberechtigten innert 30 Tagen verlangt werden. Die entsprechenden Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 2. August 2011 Othmarsingen, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Baugesuche Bauherr: Einwohnergemeinde Othmarsingen, Othmarsingen Objekt: 1 Poller Ortslage: Wilhalde (auf Höhe Liegenschaft Wilhalde 5), Parzelle 929 Bauherr: Blackburn Iain und Patricia, Ebnet 12B, Othmarsingen Objekt: Montage Photovoltaikanlage und thermische Solaranlage Ortslage: Ebnet 12 B, Parzelle 613 Öffentliche Auflage vom 1. Juli bis 2. August 2011 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. Othmarsingen, 29. Juni 2011 Gemeindekanzlei
Senioren-Mittagstisch Donnerstag, 7. Juli 2011, 11.15 Uhr im Gasthof Pflug, Othmarsingen An- und Abmeldungen sind zu richten an: Pro Senectute Othmarsingen, Frau Maria Scherrer, Eisengasse 10, 5504 Othmarsingen, Telefon 062 896 31 39. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen. Othmarsingen, 29. Juni 2011 Pro Senectute
Baugesuch Bauherr: Casa Top AG, Ibelweg 18A, Zug Bauobjekt: 8 Mehrfamilienhäuser Bauplatz: Parzelle 688, Schweizistrasse/Alter Schulweg Auflage: 1. Juli bis 2. August 2011 Einsprachen während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat. Rupperswil, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Veröffentlichung der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachstehenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. Juni 2011 veröffentlicht. Ablauf der Referendumsfrist: 2. August 2011 Formulare für Referendumsbegehren können bei der Gemeindekanzlei unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste mit dem formulierten Begehren der Gemeindekanzlei zur Vorprüfung unterbreitet werden. Einwohnergemeinde 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26. November 2010 2. Verabschiedung der Jahresrechnung 2010 3. Rechenschaftsbericht 2010 4. Kreditabrechnungen; Genehmigung a) Generelle Entwässerungsplanung (GEP) b) Erneuerung Wasserleitung Talhardstrasse c) Erneuerung elektrische Versorgung Talhardstrasse d) Erneuerung Wasserleitung Erlenweg–Wilstrasse e) Erneuerung elektrische Versorgung Erlenweg f) Erneuerung und Ausbau Trafostation Buechweg g) Erneuerung und Ausbau Trafostation Mathys h) Kauf Parzelle 174, Erbengemeinschaft Hausmann 5. Angestellte Verwaltung, Abteilung Steuern; Genehmigung des Jahresbruttolohnes von Fr. 16 000.– für die Teilzeitstelle 6. Zonensignalisation; Tempo 30 km/h; Massnahmenplan Verkehrssicherheit; Kreditbegehren Fr. 25 000.– 7. Bauzonenplan; Bau- und Nutzungsordnung (BNO); Änderung «Schmitte»; Genehmigung 9. Kiesverkauf aus gemeindeeigener Parzelle 1172 an Kiespool Schafisheim-Staufen Nord GmbH; Zustimmung 10. Kanalisationsumlegung Rüh-, Eber- und Bodenacher (Arbeitszone); Kreditbegehren Fr. 445 000.– Alle vorstehenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung unterstehen dem fakultativen Referendum. Schafisheim, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Styropor-Recycling Das Bauamt Schafisheim führt eine StyroporSammlung durch. Diese findet jeden ersten Mittwoch im Monat, jeweils von 17.00 bis 18.00 Uhr beim Entsorgungsplatz/Werkhof der Gemeinde Schafisheim statt. Nächster Sammeltag: Mittwoch, 6. Juli 2011 Schafisheim, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Baugesuch Bauherrschaft: Fischer Ulrich, Rebenweg 6, Seengen Vorhaben: Fassadenrenovation Boots- und Badehaus Ortslage: Parzelle Nr. 1650, Brestenbergstrasse Öffentliche Auflage vom 5. Juli bis 3. August 2011 bei der Bauverwaltung Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten. Seengen, 29. Juni 2011 Gemeindekanzlei
Open-Air-Kino Schloss Hallwyl In der Zeit vom 14. Juli bis 7. August 2011 wird erneut ein Open-Air-Kino beim Schloss Hallwyl durchgeführt. Der Veranstaltet hat eine beschränkte Anzahl Gratistickets für die Einwohner der Gemeinde Seengen zur Verfügung gestellt. Diese Tickets können bei der Gemeindekanzlei Seengen zu den ordentlichen Öffnungszeiten bezogen werden. Es het so langs het. Seengen, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Öffnungszeiten Bibliothek während der Sommerferien 2011 Während der Sommerferien ist die Bibliothek wie folgt geöffnet: Samstag, 9. Juli 2011 10 bis 12 Uhr Samstag, 16. Juli 2011 10 bis 12 Uhr Samstag, 23. Juli 2011 geschlossen Samstag, 30. Juli 2011 geschlossen Samstag, 6. August 2011 10 bis 12 Uhr Ab 8. August 2011 sind wir wie gewohnt für Sie da. Das ganze Bibliotheksteam wünscht Ihnen schöne und erholsame Ferien. Seengen, 29. Juni 2011 Bibliotheksteam
Baugesuch Bauherrschaft: Mammut Sports Group AG, Seon Bauobjekt: Reklameanlagen Ortslage: Birren 5 Parz. Nr. 1943 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 1. Juli bis 2. August 2011. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 30. Juni 2011 .........................................................................................................................................................................................................................................
Zu vermieten Im Zentrum von Seon, Friedhofweg 4, (wenige Gehminuten vom Bahnhof) ist ein schmuckes
Schulbeginn der Schule Seon, SJ 2011/12
3½-Zimmer-Einfamilienhaus mit einer grosszügigen Gartenanlage zu vermieten. Mietbeginn ab 1. Juli 2011 oder nach Vereinbarung. Der Mietzins beträgt Fr. 1500.– exkl. NK. Weitere Informationen und/oder Besichtigungstermine erteilt Ihnen die Finanzverwaltung Seon, Telefon 062 769 85 20 (während der Bürozeiten).
Das neue Schuljahr beginnt für die einzelnen Klassen wie folgt: Kindergarten, 2. Jahr 8. August 2011, 9.15 Uhr Primarschule, 1. bis 5. Klasse 8. August 2011, 9.15 Uhr Real-, Sekundar- und Bezirksschule, 1. Klasse 8. August 2011, 9.15 Uhr, Foyer Hertimatt 2 Real-, Sekundar- und Bezirksschule, 2. bis 4. Klasse 8. August 2011, 10.15 Uhr
Kindergarten, 1. Jahr 9. August 2011, 8.15 Uhr Bitte beachten Sie, dass der Unterricht der Musikschule erst ab der 2. Schulwoche stattfindet. Der Mittagstisch sowie die Randstundenbetreuung beginnen ebenfalls in der ersten Schulwoche am 8. August 2011. Anmeldungen bitte bis 29. Juli 2011. Schulleitung, Schulpflege und Lehrerschaft wünschen allen Kindergärtnern, Schülerinnen und Schülern schöne Sommerferien. Seon, 29. Juni 2011 Schule
Baugesuch (Projektänderung) Bauherrschaft: Michael Rubin, Wiligraben 55, Staufen Grundeigent.: Michael und Maria da Conceição Rubin-Marques de Carvalho, Wiligraben 55, Staufen Bauvorhaben: An- und Umbau Einfamilienhaus Nr. 385 Standort: Parzelle Nr. 5 am Wiligraben 55 Öffentliche Auflage vom 1. Juli 2011 bis 2. August 2011 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 29. Juni 2011 Gemeinderat
Fahrwangen / Eichireben Sarmenstorf Gekämpft – gehofft – erlöst. Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Wie schmerzlich wars, vor dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Das Schicksal setzte hart dir zu; nun bist du gegangen zur ewigen Ruh. Erlöst bist du von allen Schmerzen, doch lebst du weiter in unseren Herzen.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem herzensguten Mami und Grosi, unserer Grandmama und Tante
Yvette Rodel-Gasperment 30. September 1929 bis 27. Juni 2011 Du hast viele Spuren der Liebe und der Fürsorge hinterlassen; die Erinnerung an all das Schöne wird stets in uns lebendig sein.
Mit grosser Dankbarkeit für die gemeinsam gelebten Momente: Francis Rodel mit Pascal Patricia Haller-Rodel mit Alain und Luca Claudia Rodel-Siegrist Freunde und Anverwandte Wir nehmen Abschied am Mittwoch, 6. Juli 2011, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche Fahrwangen/Meisterschwanden; anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Traueradresse: Francis Rodel, Dorfstrasse 28, 8967 Widen
Meisterschwanden, Ende Juni 2011 Meine Zeit steht in Deinen Händen. Psalm 31, 16
Markus «Gusi» Helbling 7. Juni 1948 bis 26. Juni 2011 Nach kurzer, schwerer Krankheit hat sein Herz am frühen Sonntagmorgen im Kantonsspital Aarau aufgehört zu schlagen. Seine offene, frohmütige und gesellige Art werden wir in bester Erinnerung behalten.
Familie Willi und Madeleine Fischer Die Trauerfeier findet statt am Donnerstag, dem 7. Juli 2011, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche Meisterschwanden. Allfällige Spenden sind zu richten an Stiftung Lebenshilfe Reinach AG, Postkonto 50-15635-8. Traueradresse: Willi Fischer, Hombergstr. 4, 5000 Aarau
Freude über die positiven Entscheide Am Examenessen der Lehrerschaft der Regionalschule Lenzburg (Ammerswil, Lenzburg und Staufen) hallte die Freude über die positiven Entscheide an der Einwohnerratssitzung nach. Beatrice Strässle
Am 4. Juli geht der Marsch nicht in die Schlacht, sondern über den Freischarenplatz.
Freischaren auf dem Laufsteg D as diesjährige Jugendfest findet ohne Manöver statt, trotzdem melden sich die Freischaren zu Wort. Dieses Mal nicht kämpferisch, sondern modisch. Nach der Ankündigung des jahrzehntelang bewährten Kostümlieferanten, dass er sein Geschäft schliessen werde, entschied sich die Freischaren-Commission, den Kostümfundus zu kaufen und selber zu bewirtschaften. Die Gewänder sind nun gereinigt, repariert, vermessen, inventarisiert und eingelagert. Einem farbenprächtigen Manöver 2012 steht nun nichts mehr im Weg. Man möchte aber die Bevölkerung nicht länger auf die Folter spannen und die Kostüme bereits in diesem Jahr präsentieren. Dazu kommt, dass – obwohl für den Kostümkauf bereits viele Spenden eingegangen sind – der Säckelmeister Edmund Bumann weiterhin um jede noch so kleine Zuwendung für die Freischarenkasse froh ist. So fliesst der Reingewinn aus der Modeschau in die «Kostümkasse» des Freischarenkorps.
Der Anlass wird von rund 100 Freischarinnen und Freischaren gestaltet, mit von der Partie sind auch vier Pferde. Die Freischaren lassen sich auch in einem Manöverjahr nicht gerne in die «Kampf»Karten schauen, so ist es auch an diesem Anlass. «Das Moderationsteam, welches sich aus der Gewandmeisterin Sabina Stöckli und aus meiner Wenigkeit zusammensetzt, wird bereichert durch eine Überraschungskommentatorin. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten», hält sich Stabschef Peter Buri bedeckt.
PROGRAMM Freischaren-Modeschau vom 4. Juli auf dem Freischarenplatz in Lenzburg 17.30 Uhr: Eröffnung Festwirtschaft 18 Uhr: Aufmarsch Freischaren 18.10 Uhr Ansprachen, Grussworte 18.30 Uhr: Modeschau Ab 19.10 Uhr: Festwirtschaftsbetrieb
Das OK, welches den Lenzburgerinnen und Lenzburgern einen tollen Metschgplatsch bietet: Sandro Corsiglia, Julian Häusermann, Stefanie Kromer, Oliver Ziltener, Timo Häusermann, André Bernath, Kaspar Schock (v.l.)
Ohne Metschgplatsch wäre das Jugendfest nur halb so schön
s ist augenfällig, das Jugendfest wirft seine Schatten – oder besser gesagt Vorfreuden – voraus. Geschichtsträchtig der Medienanlass am vergangenen Samstag. In der 33-jährigen Geschichte des Metschgplatsch wurde zum ersten Mal zur Medienorientierung geladen. Keine trockene Angelegenheit, sondern mit einem Brunch verbunden neben dem Alten Gemeindesaal. Das OK, bestehend aus Stefanie Kromer, André Bernath, Julian Häusermann, Sandro Corsiglia, Timo Häusermann, Oliver Ziltener und Kaspar Schoch, war dem besonderen Anlass entsprechend gewandet, Butler J-C sorgte für das Wohl der Gesellschaft. Das aktuelle Metschgplatsch-Programm präsentiert sich wie immer äusserst abwechslungsreich, vom Kindertanz der Tanzschule Ruth Häusermann über South African Groove mit Nomkhosi und Band bis hin zu Eigenkompositionen des ohnemeinensohnspielichkeinentonorchestra. Dieses hat seine Auftritte wie immer in der Garage.
Die Geschichte des Metschgplatsch nahm im Jahr 1979 mit den Kronenkonzerten der Pepe Lienhard Band und der Ernest-Häusermann-Jazz-Combo seinen Anfang. Nach dem Abriss des Kronensaals standen die Musiker nicht gerade im Regen – das kam später – aber ohne «Konzertheimat» da. Die Ernest-HäusermannJazz-Combo gründete die Jugendfestserenade, die Konzerte fanden weiterhin jährlich auf der Terrasse des Burghaldenhauses statt. Schon damals galt die Devise: «Stühle selber mitbringen!» Das ging einige Jahre gut, bis eben der Regen, besser gesagt, der Platschregen, während des Konzertes ins Spiel kam. Eiligst suchten Musiker und Gäste gemeinsam einen trockenen Ort in der Nähe – das waren die Arkaden des Alten Gemeindesaals. Von da an hiess das Jugendfestsamstag-Konzert Metschgplatsch. Am 9. Juli ab 18 Uhr eröffnet die Tanzschule Ruth Häusermann mit Tarantella den Metschgplatschreigen. Das ausführliche Programm ist in der Jugendfestbeilage aufgeführt.
pontaner Applaus brandete auf, als Schulpflegepräsidentin Myrta Dössegger in ihren Begrüssungsworten ihrer Freude darüber Ausdruck gab, dass an der Einwohnerratssitzung die Pensenerhöhung der Schulsozialarbeit auf 160 Prozent bewilligt und dem Projektierungskredit für die Sanierung und Erweiterung der Bezirksschule zugestimmt wurde. «Mir ist nach Feiern zumute», war von einer sichtlich gut gelaunten Präsidentin zu hören. Turnusgemäss wurde der Abend von der Musikschule organisiert, Urs Schmid und Franziska Hämmerli übernahmen nach der Begrüssung der Präsidentin das Zepter. Der Abend stand ganz im Zeichen der Kontaktpflege und des gemütlichen Beisammenseins. Die kulinarischen Genüsse taten das Ihrige zur guten Laune. Dass sich die Lehrkräfte an der Regionalschule wohlfühlen, zeigte die recht lange Liste der Dienstjubiläen, besonders geehrt wurden Johanna Rey und Edy Binggeli, beide stehen seit 35 Jahren im Dienste der Schule Lenzburg. Mitarbeit bei der Ausstellung «125 Jahre Hero» Johanna Rey geht nach 35 Dienstjahren an der Sekundarschule Lenzburg aus eigenem Willen vorzeitig in Pension. «In Lenzburg musste sie als junge Sekundarschullehrerin gleich mit einem Überpensum von 33 Wochenlektionen einsteigen. In der damaligen Zeit war es selbstverständlich, dass man als neue Lehrperson viele Zusatzaufgaben zu übernehmen
Johanna Rey und Edy Binggeli: 35 Jahre im Dienste der Schule Lenzburg. hatte», war von Edgar Kohler, Schulhausleiter Lenzhard, in seiner Laudatio zu hören. 1980 war sie als Fachlehrerin Englisch im Schulhaus Lenzhard. Sie baute ihr Pensum stetig aus und erteilte auch Deutsch für Fremdsprachige. In den Neunzigerjahren studierte sie neben den Verpflichtungen als Lehrerin und Familienfrau sechs Semester Geschichte an der Universität Zürich. Dieses Geschichtsstudium beflügelte sie für diverse Projekte mit den Schülerinnen und Schülern. Das neuste und letzte Projekt ist die Mitarbeit bei der Ausstellung 125 Jahre Hero. «Johanna Rey versteht es, das Feuer für Geschichte zu entfachen. Wenn sie etwas anpackt, so leistet sie nicht nur einen hundertprozentigen Einsatz, sondern eher hundertfünfzig Prozent. Sie fragt nicht danach, ob dies und jenes auch wirklich zu ihren Pflichten gehöre oder die Jahresarbeitszeit bereits erfüllt sei oder nicht», blickte Edgar Kohler auf das Wirken von Johanna Rey. Johanna Rey geht eher in den Unruhestand als in den Ruhestand. Sie wird weiter als Schlossführerin und Tangolehrerin arbeiten. Im Schulhaus Lenzhard bedauert man den Abgang von Johanna Rey und wird sie vermissen.
Kulinarische Einstimmung aufs Jugendfest D ie Jugendfestserenade am Sonntag, Freischaren-Modeschau am Montag und das Fischessen im Stadtzelt am Mittwoch – die Jugendfestwoche 2011 bietet drei attraktive Grossveranstaltungen zur Einstimmung auf die grossen, fröhlichen Lenzburger Tage. Der kulinarische Höhepunkt findet am Mittwoch, 6. Juli, ab 18 Uhr auf dem Metzgplatz statt mit dem Fischessen im Stadtzelt. Der Erlös kommt einem Grossprojekt zugute. Die Fischer auf dem Hallwilersee werfen in diesen Tagen ihre Netze besonders fleissig aus, um einen speziellen Grosskunden beliefern zu können: «Das Fischessen im Stadtzelt». Seit der Rotary Club Lenzburg vor mehr als zehn Jahren der Stadt Lenzburg das Stadtzelt auf dem Metzgplatz übergeben hat, ist es zur Jugendfesttradition geworden. Das Fischessen am Jugendfest-Mittwoch ist zum grossen kulinarisch-gesellschaftlichen Treffpunkt für Lenzburgerinnen und Lenzburger, aber auch für zahlreiche auswärtige Gäste, geworden – mit entsprechend hohem Fischbedarf: In den letzten Jahren wurden jeweils 200 bis 220 Kilo Felchen beziehungsweise 1400 bis 1600 Portionen verkauft. Nach den relativ langen Wartezeiten 2010 wurde in diesem Jahr die Frittierkapazität markant ausgebaut, um den Grossandrang des Publikums bewältigen zu können.
Da kommt Vorfreude auf. Der Rotary Club Lenzburg wird auch heuer wieder bei der Organisation und Durchführung von mehreren Partnern unterstützt, unter anderem von den Business- und Professional-Women Lenzburg (BPW), der Freischarenküche und der Nachwuchsorganisation Rotaract Mittelland. Heuer unterstützen die Veranstalter mit dem «Fischessen»Erlös unter anderem ein Grossprojekt. Der Rotary Club Lenzburg feiert in den nächsten 12 Monaten seinen 50. Ge-
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«35 Jahre an der gleichen Schule, das schafft nicht jeder» Mit diesen Worten leitete Emil Klaus, Schulhausleiter der Bezirksschule Lenzburg, die Ehrung von Edy Binggeli ein. «Zudem ist das Fach Musik bestimmt nicht gerade das Fach, das man am leichtesten unterrichtet. In einem Jahr unterrichtet er 12 Klassen. Das sind etwa 240 Schüler, Woche für Woche. Alle 4 Jahre kommen 240 Schüler dazu. Edy hat also in den 35 Jahren ca. 2400 Schüler unterrichtet. Ob er wohl noch alle kennt?», fragte Emil Klaus. Musik sei seine Leidenschaft, führte Klaus weiter aus. Mit dem Schülerchor führt er seit Jahren das legendäre Weihnachtssingen in der Stadtkirche durch. Mit seinem Chor besucht er auch gesamtschweizerische Anlässe. «Es ist schön zu sehen, dass Edy immer noch mit grosser Freude und Engagement vor seine Schülerinnen und Schüler tritt. Es stimmt natürlich schon, dass es viel Wichtigeres gibt als Listen, nämlich hohe fachliche Kompetenz und einen guten Draht zu den Schülerinnen und Schülern. Und das hast du beides, Edy» schloss Emil Klaus. Ein Schlusswort, das wohl auf die ganze Lehrerschaft ausgedehnt werden kann. Es braucht neben fachlicher Kompetenz vor allem das innere Feuer für diesen Beruf.
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burtstag. Zusammen mit der Stadt Lenzburg und andern Partnern ist ein Grossprojekt für ein jüngeres, sportlich aktives Publikum geplant. Der Rotary Club Lenzburg, die Business- und Professional-Women von Lenzburg (BPW), die Köche der Freischarenküche und Rotaract Mittelland freuen sich auf eine grosse Gästeschar und einen gemütlichen Lenzburger Abend am Mittwoch, 6. Juli, ab 18 Uhr, im Stadtzelt auf dem Metzgplatz. (rcl)
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 30. Juni 2011 9 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Ein Kreisel mit glacialem Charakter
Den neu dem Verkehr übergebenen Kreisel Gexi ziert ein spezieller Schmuck. Es sind nicht einfach Steine, sondern eine Landschaft, wie sie die Gletscher zurücklassen. Beatrice Strässle
ür mich war es ein Genuss, an der Planung des Kreisels aktiv mitzuarbeiten», freut sich Hanspeter Müller. Er war Mitglied in der Kommission für Kreiselschmuck und als Geologe der Fachmann schlechthin. Bei der Gestaltung wurde auf die Naturgegebenheiten Rücksicht genommen und die Steine wurden in Anlehnung an die Megalit-Kultur platziert. «In unmittelbarer Nähe beim grossen und kleinen Römerstein sind ähnliche Spuren zu sehen», erklärt Hanspeter Müller. Der Kommission für die Gestaltung des Kreisels gehörten weiter Stadtoberförster Frank Hämmerli, Rosmarie Wehrli, Roman Schurter, Andreas Schmocker und Heiner Halder an. Doch nicht nur die Gestaltung des Kreisels ist speziell. «Mit dem Gexi-Kreisel wird die Zufahrt zu den neuen Fabrikationsgebäuden der Hero sichergestellt und man ist fit für die weitere Entwick-
Banddurchschnitt: Fritz Wirz, Gemeindeammann Othmarsingen; RegierungsFoto: ST rat Peter C. Beyeler; Hans Huber, Stadtammann Lenzburg (v.l.). lung auf dem Hornerfeld. Für den Regierungsrat ist ganz klar, dass die Restfläche mit hochwertigen Arbeitsplätzen besetzt werden sollte. Auch für die zukünftige Lösung für den Verkehr in Richtung Freiamt steht der Kreisel. «Wir stossen verkehrstechnisch an Grenzen, welche uns zu massiven Konzepten herausfordern. Wir müssen den Mut haben, nicht über Verkehrsbehinderungen Wachstumspolitik machen zu wollen», war von
Regierungsrat Peter C. Beyeler weiter zu hören. Stadtammann Hans Huber lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Kanton. «Die Lösung Anschluss Bünztal ist von hoher Dringlichkeit, was in Zusammenarbeit mit dem Kanton früh erkannt und in Angriff genommen wurde. Der Kreisel hat einen Durchmesser von 36 Metern, die Fahrbahnbreite misst 7 Meter.
soll diese Zusammenarbeit noch bekräftigt werden, indem auch mit diesen vier und vielleicht sogar weiteren Gemeinden Leistungsvereinbarungen und/oder Beteiligungen an der Alterszentrum Obere Mühle AG geplant sind. Drittgemeinden haben keine besondere Beziehung zum Alterszentrum. Falls Pflegebedürftige von Drittgemeinden im Heim eintreten, bezahlen sie den Auswärtigenzuschlag selber. Zudem erhalten sie nur einen Pflegeplatz, wenn niemand aus Lenzburg oder den Anschlussgemeinden diesen beansprucht. Zurzeit ist nur gerade 1 Bewohner aus einer Drittgemeinde im Heim. Auf der Warteliste stehen über 400 Namen, 15 Betagte benötigen dringend einen Pflegeplatz. «Das heisst, für Leute aus Drittgemeinden wird es schwierig.» Marcello Baumann, der Verantwortliche für die Finanzen, erläuterte die Jahresrechnung. 2010 war für das Alterszentrum in finanzieller Hinsicht ein erfolgreiches Jahr, konnte doch ein Jahresgewinn von rund 80 000 Franken erzielt werden. Dies dank einer Bettenauslastung von nahezu 100 %. Nach der einstimmigen Genehmigung von Jahresbericht und -rechnung informierten die Vorstandsmitglieder Peter Meyer und Fred Zimmerli über das Gesamterneuerungsprojekt «Alterszentrum 2015». Peter Meyer zeigte auf, dass für Neubau, Provisorium und Planungen rund 47 Mio. Franken zu finanzieren sind. Der Neubau alleine kostet nach ersten Schätzungen 38 Mio. «Alle von uns haben hie und da gerne ein Abenteuer –
Jugendteam des DTV Lenzburg am Kantonalturnfest Zum ersten Mal startete das Jugendteam des DTV Lenzburg zusammen mit der Jugi und der Geräteriege an einem Kantonalturnfest. 56 Kinder nahmen an diesem Wettkampf teil, das hiess: Start in der 1. Stärkeklasse. Zur Mittagszeit war der Start für die Schulstufenbarren-Vorführung (41 Kinder) und den Ballweitwurf (15 Kinder). Im Anschluss folgte der Hindernislauf und zum Abschluss sprin-
Das Jugendteam.
teten alle 56 Kinder in der Pendelstafette um eine schnelle Zeit. Mit den erreichten Noten, Zeiten und Metern waren die Kinder – wie auch das Leiterteam – sehr zufrieden und glücklich. Herzliche Gratulation zum 43. Platz. Herzlichen Dank den Jungturnern und -turnerinnen für den grossartigen Trainingseinsatz und den Eltern für ihre Unterstützung. Macht weiter so!
Konfi-Kompetenzzentrum Lenzburg Ruth Steiner
Generalversammlung des Vereins für Alterswohnheime Obwohl am 22. Juni eine Gewitterfront nach der andern über das Mittelland zog, fanden sich über 70 Vereinsmitglieder im Mülikafi ein. Präsidentin Heidi Berner ergänzte ihren schriftlichen Jahresbericht mit Erläuterungen zu den Teilprojekten «Information» und «Zusammenarbeit / Leistungsvereinbarungen». Gemäss kantonalem Pflegegesetz sind die Gemeinden zuständig für die Planung und Sicherstellung eines bedarfsgerechten Angebots in der Langzeitpflege. Und seit Anfang 2011 sind sie es auch, die einen erheblichen Teil der Pflegekosten zu tragen haben. Lenzburg hat als Standortgemeinde seit jeher eine besondere Rolle: Es war die Stadt, die seinerzeit die Gründung des Vereins initiierte und mit Investitionsbeiträgen sowie Land im Baurecht den Bau von Heim und Siedlung ermöglichte. Diese enge Zusammenarbeit wird fortgesetzt, die Stadt kann sich an den Aktiengesellschaften beteiligen – das hat der Einwohnerrat einstimmig beschlossen. Zudem hat das Alterszentrum mit der Stadt eine Leistungsvereinbarung ausgehandelt, in der die gegenseitigen Leistungen festgehalten sind. Die so genannten Anschlussgemeinden Ammerswil, Hendschiken, Othmarsingen und Staufen übernehmen seit 1985 die Auswärtigenzuschläge auf der Hotellerietaxe für ihre Bewohnerinnen und Bewohner. Im Gegenzug geniessen Pflegebedürftige aus diesen Gemeinden gleiche Rechte auf der Warteliste wie solche mit Wohnsitz Lenzburg. Künftig
Die Geburtstagstorte: Stefan F. Heidenreich, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Arend Oetker, Verwaltungsratspräsident, und Richard Werder, General Manager Schweiz.
aber nicht hier!», betonte Meyer. Deswegen sei eine Planerfolgsrechnung für 2017 erstellt worden, so etwas wie ein langfristiges Budget. Und für die Finanzierung laufen Gespräche mit den Hausbanken. Eines sei klar: «Wir wollen die Institutionen auch nach den Investitionen betriebswirtschaftlich und gesund führen.» Fred Zimmerli, der Präsident der Baukommission, stellte anschliessend den aktuellen Stand des Vorprojekts für den Neubau des Pflegeheims vor. Die Pläne hängen übrigens weiterhin im Kulturraum des Alterszentrums und können dort besichtigt werden. Erst beim Traktandum «Verschiedenes» meldeten sich einige Vereinsmitglieder – besorgt oder kritisch – zu Wort. Mit dem Abbruch des Pflegeheims würden Werte vernichtet, war eine der Äusserungen. «Wir müssen erneuern», konterte Heidi Berner, «denn wir haben die Betriebsbewilligung vom Kanton nur unter der Bedingung erhalten, dass wir sanieren.» Auch bei einer Renovation des bestehenden Pflegeheims müssten die Bewohnerinnen und Bewohner in ein Provisorium ziehen, denn das Gebäude müsste bis auf die Grundmauern zurückgebaut werden, um die technische Infrastruktur zu erneuern. Ausserdem brächte eine solche – teure – Renovation kaum bessere Betriebsabläufe und keine zusätzlichen Betten. Anschliessend konnten alle die Diskussionen bei einem Glas Ortsbürgerwein und einem «Eingeklemmten» im Chemineeraum fortsetzen. (hbe)
Die Revolution Brothers bewirten wieder Gute Kunde für alle RBL-Fans. Die Revolution Brothers Lenzburg bewirten am Zapfenstreichabend wiederum die Gäste auf dem Ortsbürgerplatz (hinter der ehemaligen Ortelli-Bäckerei). Neben Barbetrieb und Musik mit DJ ab 19 Uhr werden ab 22 Uhr die Master-Pflaster das Zepter übernehmen. Wenn das kein Versprechen ist und die Einkehr einfach Jugendfestpflicht ist. Willkommen in der ST kleinen, aber feinen RBL-Bar.
RBL-Bar.
Nimmt jemand den Mund zu voll, wenn er behauptet, in aller Leute Munde zu sein? Wohl kaum, wenn er beziehungsweise sie jährlich 220 Millionen Portionen oder 5100 Tonnen Konfitüre fabriziert und rund vier Millionen Dosen Ravioli über den Ladentisch schiebt. Ja, die Hero steht tatsächlich auf vielen Speisezetteln weit oben. Mit ihren Aktivitäten zum 125-JahreJubiläum sorgt sie derzeit für weitere Schlagzeilen. Das schönste Geburtstagsgeschenk machte sich die Firma mit der neuen Konfi-Fabrik im Hornerfeld gleich selber. Laut Business-Strategie der mittlerweile zum Global Player gewachsenen ursprünglichen Lenzburger Conservi ist die vor zwei Monaten in Betrieb genommene Produktionsstätte ein weltweites Kompetenzzentrum für verzehrsübliche Konfitüren-Portionen. In den vergangenen Jahren hat sich der Konzern neu ausgerichtet und weltweit eine starke Marktposition im Babynahrungsmittelbereich aufgebaut. Das zweitgrösste Standbein ist heute der Bereich Frucht, zu dem Konfitüren, Fruchtsäfte und Kompott zählen. Auch wenn die ebenfalls sehr beliebten Ravioli nicht mehr im Hause hergestellt werden, sind sie nach Angaben von General Manager Richard Werder – selbstverständlich nach Originalrezept hergestellt – weiterhin in den Verkaufsregalen zu finden. «Schnell, flexibel und wenig Bürokratie.» Gute Gründe für Arend Oetker, den heutigen Mehrheitsaktionär des Lenzburger Traditionsunternehmens, am Produktionsstandort Schweiz und an Lenzburg festzuhalten. Er bezeichnet die Verwurzelung mit einem Ort als bedeutenden emotionalen Wert, ohne dabei auf die ebenso wichtigen Wirtschaftlichkeitsüberlegungen zu verzichten, wie er vor der Presse deutlich zu verstehen gab. In Neubau und Maschinenpark wurden über 35 Mio. Franken investiert.
Stanzfolie: Inspirationsquelle für die heutige Gebäudehülle.
Bereit: Aus Früchten werden . . .
Fertig: . . . in 30 Minuten fixfertige Konfitüren.
Als offizielle Ehrengäste begrüsst der Stadtrat dieses Jahr am Jugendfest vom 8. Juli: - Landammann Dr. Urs Hofmann - Peter Heuberger, leitender Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft LenzburgAarau - René Schärli, Bezirksamtmann des Bezirks Lenzburg - Dr. Dave Siegrist, Vorsteher des Kantonalen Steueramts - Christian Aeberli, Leiter der Abteilung Volksschule des Departements Bildung, Kultur und Sport - Daniel Moser, Stadtammann Brugg - Eine Delegation des Gemeinderats Holderbank mit Gemeindeammann Simon Läuchli und Gemeinderat Werner Schneider.
Halbtageswanderung Dienstag, 5. Juli, Treffpunkt Bahnhof Lenzburg: 12.20 Uhr. Route: Ab Olten geht es durch das wunderschöne Naturgebiet Ruttiger. Vom Höfli fällt der Blick nach Osten auf die eindrückliche Festung Aarburg und auf die «Woog», das Knie im Flusslauf der Aare. Bei der Bornkapelle liegt den Wanderern die gegenüberliegende Jurakette zu Füssen. Viel Waldschatten und immer wieder schöne Ausblicke werden die Wandergruppe auf dieser Tour begleiten. Anmeldungen Erika Sigg, Telefon 062 726 01 69. Wanderzeit: ca. 2 1/2 Stunden. Auf-/Abstieg: Aufstieg: ca. 150 Meter, Abstieg: ca. 130 Meter. (Eing.)
Kirchenzettel REF. KIRCHGEMEINDE LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 2. bis 8. Juli: Pfr. Olaf Wittchen
Lenzburg Samstag, 2. Juli 2011 – 10.00 Uhr: Sonntagsschule im Kirchgemeindehaus – Kein Jugendgottesdienst in der Stadtkirche Sonntag, 3. Juli 2011 – 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Taufe in der Stadtkirche, Pfr. Olaf Wittchen; Predigt: 1. Petrus 3, 8–15; Lieder: 156 / 181 / 509 / 244 / 350; Kollekte: Bossey-Institut des OeRK und Schweizer Kirchen im Ausland; kantonal Dienstag, 5. Juli 2011 – 12.00 Uhr: Seniorenessen im Kirchgemeindehaus
Hendschiken Samstag, 2. Juli 2011 – 10.00 Uhr: ökumenische Sonntagsschule im Kirchenzentrum – Kein Jugendgottesdienst im Kirchenzentrum Sonntag, 3. Juli 2011 – Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg
Lenzburg Samstag, 2. Juli 2011 – 17.15 Uhr: Feierliche Vesper in Deutsch/Italienisch Sonntag, 3. Juli 2011 – Titularfest Herz Jesu – 10.30 Uhr: Festlicher Familiengottesdienst/ Pontifikalamt mit Weihbischof Martin Gächter, anschl. Mittagessen im Pfarreizentrum Donnerstag, 7. Juli 2011 – 9.00 Uhr: Hl. Messe, mitgestaltet von Frauen, anschliessend Kaffeerunde Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Homepage www.pfarrei-lenzburg.ch
Wildegg Sonntag, 3. Juli 2011 – 11.00 Uhr: Heilige Messe Dienstag, 5. Juli 2011 – 9.00 Uhr: Heilige Messe anschliessend Kaffee im Pfarreisaal Weitere Informationen finden Sie unter www.pfarrei-wildegg.ch
Seon Freitag, 1. Juli 2011 – 18.30 Uhr: Eucharistiefeier Samstag, 2. Juli 2011 – 18.30 Uhr: Eucharistiefeier ital. Sonntag, 3. Juli 2011 – 9.45 Uhr: Wortgottesfeier
AMMERSWIL Amtswoche für Abdankungen: Pfarrerin Kristin Lamprecht, Tel. 056 534 40 63 Freitag, 1. Juli 2011 Hauskreisabend ab 19.30 Uhr im Sekretariat der ref. Kirchgemeinde Ammerswil, Ammerswilerstrasse 1, Dottikon Leitung: Kathrin Safari, Sozialdiakonin Sonntag, 3. Juli 2011 10.15 Uhr Gottesdienst; Pfarrerin Kristin Lamprecht, Predigt-Text: Lk 14, (15) 16–24; Lieder: 574 1, 2, 4, 5 / 723 1–7 / 237 1, 2, 4 / 334; Kantonalkollekte je zur Hälfte zugunsten Bossey-Institut des OeRK und Schweizer Kirchen im Ausland
AUENSTEIN Sonntag, 3. Juli 2011 – 10.00 Uhr: Badi-Gottesdienst mit Pfrn. Christine Bürk Taufe von Emilia Bernet Mitfahrgelegenheit: 9.45 Uhr vor der Kirche Achtung: Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche Rupperwil statt. Im Zweifelsfall erteilt Tel. 1600 Auskunft.
REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 3. Juli 2011 – 19.30 Uhr: Abendgottesdienst Pfarrerin Miriam Anne Liedtke Text: 1. Mose 13 Lieder: 605, 1–3 / 281, 1–4 / 829, 1–4 / 843, 1–3 Kollekte: Kant. Kollekte: ½ Bossey-Institut des OeRK, ½ Schweizer Kirchen im Ausland Montag bis Freitag, 4. bis 8. Juli 2011 – Kinderwoche der Evang.-ref./Röm.-kath. Kirchgemeinde und Chrischona-Gemeinde jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr zum Thema Arche Noah Mittwoch, 6. Juli 2011 – 10.00 Uhr: Morgenbesinnung im Dankensberg Freitag, 8. Juli 2011 – 17.00 Uhr: Abschlussgottesdienst der Kinderwoche in der ref. Kirche Dazu sind die Eltern und alle Interessierten herzlich eingeladen. Anschliessend kleiner Apéro. Sonntag, 10. Juli 2011 – 10.00 Uhr: Gottesdienst Hans Peter Hauri, Laienprediger Kollekte: Aarg. Hilfsverein für psychisch Kranke
LEUTWIL/DÜRRENÄSCH Sonntag, 3. Juli 2011 – 10.15 Uhr: Gottesdienst in Leutwil Kollekte: Bossey-Institut und Schweizer Kirchen im Ausland
Birr/Lupfig Freitag, 1. Juli 2011 – 14.00 Uhr: Gesprächskreis im Pfrundhaus Sonntag, 3. Juli 2011 – 10.10 Uhr: Gottesdienst H. P. Mauch, Sozialdiakon Kollekte: Bossey / Schweiz. Kirchen London, anschl. 11.11 Donnerstag, 7. Juli 2011 – 19.15 Uhr: Gemeindegebet in der Kirche Birr Amtswoche: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59
Schinznach-Bad Freitag, 1. Juli 2011 – 9.00 Uhr: Liturgisches Morgengebet in der Friedhofskapelle Sonntag, 3. Juli 2011 – 9.00 Uhr: Gottesdienst H. P. Mauch, Sozialdiakon Kollekte: Bossey / Schweiz. Kirchen London Amtswoche: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59
HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Freitag, 1. Juli 2011 – 10.00 Uhr: Andacht im AZCH Wildegg Sonntag, 3. Juli 2011 – 10.00 Uhr Holderbank: Gottesdienst mit 3 Taufen Pfrn. Ursula Vock Getauft werden: Taís Meyer, Corsin und Ladina Siegenthaler Fahrdienst: ab Mö 9.40, ab Wi 9.45 mit Barbara Richner, Tel. 062 893 34 61 Bereitschaftsdienst ab 3. Juli: Pfr. M. Kuse, Tel. 062 893 34 62 www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg
HUNZENSCHWIL Sonntag, 3. Juli 2011 – 9.30 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Uwe Bauer Predigttext: Lukas, 15, 1–10 Kollekte: ½ ökum. Institut Bossey, ½ Schweizer Kirchen im Ausland Dienstag, 5. Juli 2011 – 10.00 Uhr: Biblische Besinnung Donnerstag, 7. Juli 2011 – Seniorenzmittag, Länzerthus Rupperswil Abfahrt: 11 Uhr, Kirche Amtswoche: 4. und 5. 7.: Pfr. A. Müller 6. bis 10. 7.: Pfr. U. Bauer www.ref-suhr-hunzenschwil.ch
REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE MEISTERSCHWANDEN FAHRWANGEN Freitag, 1. Juli 2011 – Jugendtreff Zündschnur bleibt geschlossen (Ferienbeginn) Sonntag, 3. Juli 2011 – 9.25 Uhr: Gebet im KGH – 10.00 Uhr: Gottesdienst Mitwirkung des Jugendorchesters Kollekte: Jugendorchester Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes www.kirchweg5.ch
KATHOLISCHE PFARREI FAHRWANGEN–MEISTERSCHWANDEN–SEENGEN Herz-Jesu-Freitag, 1. Juli 2011 – 8.30 Uhr: Rosenkranzgebet – 9.00 Uhr: Gottesdienst mit Ch. Heldner Samstag, 2. Juli 2011 – 18.30 Uhr: Gottesdienst mit Pfr. J. Hurter in der Kapelle in Seengen Sonntag, 3. Juli 2011 10.00 Gottesdienst mit Pfr. J. Hurter Donnerstag, 7. Juli 2011 – KEIN Rosenkranzgebet (Sommerferien) pfarreibruderklaus.ch
NIEDERLENZ Sonntag, 3. Juli 2011 – 9.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst zum Jugendfest auf dem Festplatz im Altfeld mit Pfrn. Eva Maria Hess und Sylvia Sommer Läderach, kath. Katechetin Thema: Glauben braucht Einsatz Interviewgast: Roger Gysi, Niederlenzer Marathonläufer Musik: Christina Ischi (E-Piano) und Sabine Bachmann (Akkordeon) Kollekte: Chinderhuus Rägeboge Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 Amtswoche: Pfrn. Christine Nöthiger-Strahm, 062 824 73 56
OTHMARSINGEN OTHMARSINGEN Sonntag, 3. Juli 2011 9.30 Uhr: Gottesdienst Text: Psalm 62 Lieder: 233, 558, 277, 672, 348 Orgel: H. Suter Kollekte: Kantonalkollekte (Bossey-Institut und Schweizer Kirchen im Ausland)
RUPPERSWIL Kirchenzettel Rupperswil Amtswochen: 1. bis 16. Juli 2011 Pfrn. Christine Bürk, Tel. 062 897 11 57 Samstag, 2. Juli 2011 – 10.00 Uhr: Chinderchile, Thema: «Das kleine Schaf und der gute Hirte» Sonntag, 3. Juli 2011 – 10.00 Uhr in der Badi Rupperswil-Auenstein: Badi-Gottesdienst mit Taufe von Emilia Bernet, Pfrn. Christine Bürk, Tanja und Thomas Sacher & Co., Kinderprogramm, Kantonalkollekte: ½ Bossey-Institut des OeRK, ½ Schweizer Kirchen im Aus-land, anschl. Kaffee und Gipfeli Schlechtwetter: Gottesdienst in der Kirche Rupperswil, Auskunft ab 8.30 Uhr, Tel. 1600 Fahrdienst in die Badi bis Donnerstag, 30. Juni 2011 anmelden: 062 897 28 71 Donnerstag, 7. Juli 2011 – 10.00 Uhr: Andacht im Länzerthus Sr. Iniga
REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Sonntag, 3. Juli 2011 10.00 Uhr Hallwil Waldgottesdienst mit den Aabach-Sängern bei der Schlattwaldhütte, offene und gedeckte Sitzplätze, Durchführung bei jeder Witterung Pfarrer Jan Niemeier Mittwoch, 6. Juli 2011 6.30 Uhr Laudes, Kirchgemeindehaus Seniorenferien in Crans-Montana, 13. bis 20. August 2011 Es gibt noch eine kleine Anzahl freier Plätze. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Pfarrer Jan Niemeier, Telefon 062 777 25 54. www.kirche-seengen.ch
REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SEON Sonntag, 3. Juli 2011 – 9.30 Uhr: Gottesdienst Pfr. Hans-Ulrich Müller Text: «Römer 8, 28 und 29» Thema: «Wir sind Gottes Werkstücke» Kollekte: VBG «Vereinigte Bibelgruppen» Montag, 4. Juli 2011 – 18.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Ferientreff Wir treffen uns im Arbeiter-Strandbad Tennwil Dienstag, 5. Juli 2011 – 7.00 Uhr: Morgengebet Mittwoch, 6. Juli 2011 – 20.15 Uhr: Singkreis Donnerstag, 7. Juli 2011 – 9.00 Uhr: Wochengebet – 11.30 Uhr: Mittagstisch 65+ im Rest. Sternen www.ref-kirche-seon.ch
STAUFBERG Staufberg Sonntag, 3. Juli 2011 – 10.00 Uhr Festplatz Schulhaus Staufen: Gottesdienst am Nachjugendfest, gestaltet von Pfr. Astrid Köning, Luc Moser (Saxophon) und den Coffee Pickers Kantonalkollekte: ½ Schweiz. Kirchen im Ausland; ½ Bossey-Institut des OeKR – 10.30 Uhr: Ökum. Jugendfestgottesdienst im Festzelt in Schafisheim (nicht 10.00 Uhr wie auf der Gemeindeseite angekündigt) Pfr. G. Held und Dr. G. Ruff Was uns trägt und hält – Dialogpredigt Mitwirkung Gospelchor Seon Kantonalkollekte: ½ Schweiz. Kirchen im Ausland; ½ Bossey-Institut des OeKR Anschliessend besteht die Möglichkeit, sich in den Festbeizen zu verpflegen Mittwoch, 6. Juli 2011 – 19.30 Uhr im Schlössli: Gespräch über der Bibel mit Pfr. G. Held Donnerstag, 7. Juli 2011 – 9.00 Uhr: Kurzandacht im Schlössli und im Zopfhuus www.ref-staufberg.ch
KATHOLISCHE KIRCHGEMEINDE BETTWIL Pfarradministrator: Varghese Eerecheril 056 667 20 40 – Kirchenpflege: Stefan Keusch 056 667 29 94 abends, Natel 079 324 88 10 Sekretariat: Schulhausstrasse 4, Luzia Joho, Tel. 056 667 36 39; pfarramt_bettwil@bluewin.ch Freitag, 1. Juli 2011 Heiligstes Herz Jesu – KEIN ROSENKRANZ Sonntag, 3. Juli 2011 14. Sonntag im Jahreskreis – 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Karimpill Freitag, 8. Juli 2011 – 19.00 Rosenkranz Samstag, 9. Juli 2011 – 18.00 Vorabendgottesdienst Opfer: Lungenliga Aargau Sonntag, 10. Juli 2011 15. Sonntag im Jahreskreis – KEIN GOTTESDIENST Freitag, 15. Juli 2011 – 19.00 Rosenkranz
FREIE CHRISTENGEMEINDE LENZBURG Freitag, 1. Juli 2011 – 19.45 Uhr: Jugendgruppe Sonntag, 3. Juli 2011 – 9.30 Uhr: Gottesdienst Mittwoch, 6. Juli 2011 – 20.00 Uhr: Forum 29 www.fcg-lenzburg.ch Jeder ist herzlich willkommen
St. Annakirche Menziken Sonntag, 3. Juli 2011 14. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Uhr: Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Chorherr Anton Stutz) Donnerstag, 7. Juli 2011 – 18.15 Uhr: Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 10. Juli 2011 15. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Uhr: Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (P. Joe Elsener, Marie-Pierre Böni) – 16.00 Uhr: Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 14. Juli 2011 – 18.15 Uhr: Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Uhr: Eucharistiefeier, gest. Jahrzeit für Karl Weber-Bernet, Karl Zimmermann-Levoni und Peter Levoni sowie für Anton Schmidlin Bühlmann, anschl. Beichtgelegenheit
St. Martinskirche Beinwil am See Samstag, 2. Juli 2011 – 17.30 Uhr: Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Chorherr Anton Stutz) Mittwoch, 6. Juli 2011 – 19.00 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Samstag, 9. Juli 2011 – 17.30 Uhr: Pfarreigottesdienst, Kommunionfeier (Martin Tanner) Mittwoch, 13. Juli 2011 – 19.00 Uhr: Eucharistiefeier, anschliessend Beichtgelegenheit
Wer im Geringsten treu ist, der ist auch Lukas 16, 10a im Grossen treu.
Wir gingen einen langen Weg gemeinsam, nun heisst es Abschiednehmen vom Vater, Bruder, Schwager, Cousin, Onkel, Opa
Felix Rey-Zipf 8. Mai 1933 bis 21. Juni 2011 In liebevoller Erinnerung Brigitte, Silvia und Hansjörg mit Familien und Anverwandten. Die Abdankung halten wir am Montag, 4. Juli 2011, um 12.15 Uhr im Gemeindesaal Egliswil. Anschliessend findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof statt. Anstelle von freundlichst zugedachten Kranz- und Blumenspenden bitten wir um die Zuwendung an die Spitex Unteres Seetal, Postkonto 50-10188-3. Traueranschrift: Familie Rey, Häbnistr. 5, 5704 Egliswil
Und immer sind da die Spuren deines Lebens. Bilder, Augenblicke und Gefühle, die uns an dich erinnern und uns glauben lassen, dass du bei uns bist.
In den schweren Stunden des unerwarteten Abschieds von unserem so sehr geliebten
Manuel Gloor haben wir unermesslich viel Herzenswärme und Trost erfahren. Aufrichtigen Dank – allen Einsatzkräften am Unfallort für die geleistete erste Hilfe; – dem Forstamt Rietenberg für die einfühlsame Unterstützung; besonders aber für die liebevolle Mitgestaltung der Trauerfeier; – dem Bestattungsdienst Ramseier & Iseli für die Begleitung und die sehr persönlich gestaltete Abschiedsfeier; – allen Verwandten, Freunden und Kollegen für jeden Augenblick der Gemeinsamkeit mit Manuel; – für alle trostvollen Leidkarten und Geldspenden sowie für die Zuwendungen zugunsten der Rega. Danke allen, die mit uns geweint haben, die ihr Herz für unsere Trauer geöffnet haben und bereit waren, unseren Schmerz zu teilen und unser Leid mitzutragen. Er bleibt für immer tief in unseren Herzen mit uns verbunden.
Egliswil, im Juni 2011
Monika, Werner und Benjamin
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 30. Juni 2011 11 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
MARKTNOTIZEN Unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» werden im «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und im «Seetaler/Lindenberg» Markt- und Produkte Informationen, PR-Beiträge und Mitteilungen unserer Inserenten veröffentlicht. Die Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.
Unabhängig vom Atomstrom – Wohnen im solaren Kraftwerk Erstes Minergie-P-Zertifikat im Kanton Aargau nach einer Gebäudemodernisierung Aus dem in die Jahre gekommenen Einfamilienhaus in Villnachern ist ein solares Kraftwerk geworden. Dank modernster Haustechnik, fortschrittlichen Baumaterialien und einer Photovoltaikanlage produziert das Minergie-P-zertifizierte Gebäude im Jahresdurchschnitt mehr Energie, als es verbraucht.
Modernisierungen – immer mit dem Blick auf das Ganze Die Gebäudehülle wurde in eine 30–40 cm starke Dämmung eingepackt, die Fenster durch moderne dreifachverglaste Fenster ersetzt. Anstelle der bestehenden Ölheizung versorgen neu eine SoleWasser-Wärmepumpe und thermische Solarkollektoren das Einfamilienhaus mit Energie für Heizung und Warmwasser. Eine spürbare Steigerung des Wohnkomforts erlebte die Bauherrschaft nach
Sommerweine in den Landi-Filialen I m Januar 2007 hat sich die VOLGWeinkellereien AG entschlossen, für den Vertrieb ihres Weinsortiments künftig eine neue Vertriebslinie im Markt zu etablieren. Unter dem Markennamen DIVINO entstanden neue Verkaufspunkte in den Landi-Filialen mit einem modernen, einheitlichen und zeitgemässen Design. Ziel von DIVINO war und ist es – zugunsten einer breiteren, internationalen Sortimentsvielfalt –, sich deutlich vom Sortiment und vom Auftritt der Schwestern Landi und Volg-Läden abzugrenzen. Entscheidungen über die Gestaltung oder Sortimentsvielfalt werden nicht «am grünen Tisch» gefällt. Kunden- und Personalbefragungen in regelmässigen Abständen spiegeln sowohl die Wünsche als auch die Notwendigkeiten wider, die es braucht, damit der Mensch,
Kunde und Mitarbeiter sich wohlfühlt. Rebsorten oder Weine, die vom Kunden weniger angenommen werden, werden durch Weine ersetzt, die dem Trend und dem Geschmack der Endkonsumenten mehr entsprechen. «Damit ist gewährleistet, dass auch vielversprechende innovative Spitzenweine, deren Erzeuger weniger bekannt sind, zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten werden», erklärt Kurt Feser, Leiter Weinkulturen und Verantwortlicher für die zahlreichen Weinreisen und Weinseminare. Informationen über das gesamte Weinsortiment, das mehr als 450 verschiedene Weine umfasst, sowie über die aktuellen Aktionsangebote sind im Internet unter www.divino.ch oder über derzeit 61 DIVINO-Depositäre in den Landi-Filialen erhältlich.
Mit Volldampf in den guten Schlaf Erleben Sie die Romantik einer Dampfzugfahrt im Emmental und die angenehme Wirkung der Matratze «Sensipur Air» von Superba. Denn beim Kauf einer Sensipur-Air-Matratze bis zum 20. August 2011 schenkt Ihnen das Möbelhaus Comodo in Dürrenäsch ein Zugticket. Sensipur Air, die Verbindung von höchstklassiger Tradition und modernster Liegetechnologie: Mit 3-Schichtkern, punktelastischem 7-Zonen-Taschenfederkern und hoher Luftdurchlässigkeit; das vertikale Belüftungssystem sorgt für ein angenehmes Bettklima. Die Körperkomfortzonen für Schultern und Gesäss sowie
eine zusätzliche Rückenstütze sorgen für einen gesunden Schlaf. Die Matratze gibt es in den Härtegraden: Soft, Dura und Forte. Die Sensipur-Air-Matratze wurde vom K-Tipp getestet und erhielt das Urteil «sehr gut». Überzeugen Sie sich selbst; das Team vom Möbelhaus Comodo freut sich auf Ihren Besuch. Möbelhaus Comodo Alte Hallwilerstrasse 2 5724 Dürrenäsch Tel 062 777 09 77 www.comodo-moebel.ch
dem Einbau der Komfortlüftung. Damit «atmet» das Haus alle drei Stunden ein und wieder aus. Manuelles Fensterlüften ist nach wie vor möglich, aber nicht mehr nötig. Mit der Installation einer Photovoltaikanlage wurde der Schritt zum Plusenergiehaus vollendet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen Heute beträgt der Gesamtenergieverbrauch des Einfamilienhauses 5400 kWh/Jahr. Die mithilfe der Photovoltaikanlage auf dem Dach produzierte Energie beträgt 10 500 kWh/Jahr. Der Überschuss von 5100 kWh/Jahr reicht für eine Erdumrundung mit einem Elektroauto. Weitere Informationen: Setz Architektur Obermatt 33 5102 Rupperswil www.setz-architektur.ch
HINWEISE Lenzburg: Ferienaktivität für Kinder auf dem Schloss Vom Samstag, 2. Juli, bis Sonntag, 7. August, gehen kleine Detektive auf die Suche nach Mördern, Waffen, Richtern und Geheimschriften. Museumseintritt. Wildegg: Ferienaktivität für Kinder auf dem Schloss Vom Samstag, 2. Juli, bis Sonntag, 7. August, läuft die grosse Suche im Schloss Wildegg. Die Schlossherrin schenkt Kindern ein duftendes Badeöl. Die Heilkräuter dazu sind im Garten zu finden. Garteneintritt.
Staufen ist im JugendfestFestfieber Die letzten Vorbereitungen für das Jugendfest 2011 sind angebrochen. Dieses Fest der Jugend steht unter dem Motto: «Ganz in Weiss». Das dreitägige abwechslungsreiche Festprogramm vom 1. bis 3. Juli verspricht für die Schüler viel Spass und Unterhaltung, aber auch die Erwachsenen werden viel Freude am Gebotenen haben. Mit dem Zapfenstreich und musikalischen Darbietungen am Freitagabend wird das Jugendfest eröffnet. Der Samstag beginnt mit der Morgenfeier in der Kirche auf dem Staufberg. Nach der Rückkehr ins Dorf startet um 10.45 Uhr der Festumzug und anschliessend wird ein Platzkonzert des Jugendspiels Lenzburg auf dem Schulhausplatz stattfinden. Diverse Spiele für die Schüler sind am Nachmittag angesetzt, ebenso Schülertanz und verschiedene Tanzshows. Mit dem Feuerwerk und Tanz für Erwachsene wird der Abend ausklingen. Mit vielen Leckerbissen für Jung und Alt ist das Nachjugendfest vom Sonntag, 3. Juli, gespickt. Die Turnenden Vereine von Staufen sowie die Jugendfestkommission haben sich für jeden Geschmack etwas einfallen lassen.
Dressurtage in Lenzburg D en Auftakt zu den Lenzburger Pferdesporttagen machten am Wochenende die Dressurreiter. Von Freitag bis Sonntag wurden insgesamt acht Prüfungen durchgeführt, wobei einige Paare ihr Programm im strömenden Regen zeigen mussten, andere wiederum konnten von einem kurzen Auftritt der Sonne profitieren, und die Siegerin der Kürprüfung vom Samstagabend ritt gar unter einem doppelten Regenbogen. Resultat war gleich sichtbar Lenzburg war Testplatz für ein neues Anzeigesystem. Die Punkte, welche die Richter für die einzelnen Lektionen vergaben, waren unmittelbar danach auf einer grossen Tafel zu sehen, ebenso wie das Endresultat und der vorläufige Rang. Da sich das Produkt noch in der Testphase befindet, funktionierte nicht immer alles nach Wunsch, doch wenn das Programm einmal ausgereift ist, wird es den Dressursport vor allem für die Zuschauer noch attraktiver machen. Eine grosse Anziehungskraft für das Publikum übt jedes
Dressur. Jahr die Kürprüfung aus. Bei dieser Prüfung wird zu Musik geritten und das Programm kann von den Reitern innerhalb gewisser Vorgaben selbst zusammengestellt werden. Musik zu Pferd und Gangart Wichtig dabei war, dass die Musik nicht nur taktmässig mit der Gangart übereinstimmte, sondern auch zum Pferd passte.
Der Sonntagmorgen beginnt um 10 Uhr mit dem Festgottesdienst von Pfarrerin Astrid Köning, umrahmt von Luc Moser, Saxofon, und den Coffee Pickers. Um 12 Uhr kommen die Liebhaber und Freunde der Blasmusik auf ihre Rechnung – mit dem Konzert der Staufbergmusikanten. Bei Spiel und Spass ab 13 Uhr kann sich die ganze Familie beteiligen, unterhalten und amüsieren. Abgerundet wird dieser Nachmittags-Programmteil durch den Ballonwettbewerb für Kinder. Ein weiterer Höhepunkt beginnt um 15.30 Uhr mit dem Fussballturnier Behörden/Schüler auf der Spielwiese. Die Schüler haben bereits einige professionell geführte Trainingseinheiten an Samstagen (siehe Bild) absolviert und sind voll motiviert, den Behörden das Leben schwer zu machen. Vergnügen kann man sich daneben auch auf dem Lunapark, dem handbetriebenen Kinderkarussell der Männerturner, der Dampfbahn, beim Harassenstapeln oder in der Festwirtschaft der Turnenden Vereine. Wer an diesen drei Jugendfesttagen nicht dabei ist, wird einiges verpassen! (mfu)
Erika Holzreuter, eine der zwei Richterinnen, meinte: «Wir haben ein paar schöne Vorführungen gesehen.» Besonders erfreut war sie, dass sich mit dem Lusitanohengst Restelo der Gränicherin Brigitte Bitterli ein Barockpferd unter den Warmblütern behaupten konnte. Die beiden erreichten den dritten Platz. Gewonnen wurde die Prüfung von Diane Günthart aus Lenzburg. «Sie war reiterlich sehr gut, hatte eine schöne Harmonie und zeigte eine einfallsreiche Choreografie», lobte Erika Holzreuter. Diane Günthart selbst freute sich vor allem über ihr Pferd Grandville de Lully CH. «Er hat einen unheimlichen Kampfwillen, denn nach einer schweren Kolikoperation hat er sich wieder vollständig erholt.» Rund drei Monate feilte die Reiterin an ihrer Kür und sieht in diesen Prüfungen einen grossen Vorteil. «Man kann während des Rittes improvisieren, etwas wiederholen, das beim ersten Mal nicht so gut gelaufen ist. Ich habe die Kür noch nie genau so geritten, wie ich sie geschrieben habe.» (Eing.)
Erscheinungsweise im Juli
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 30. Juni 2011 15 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Lange Diskussion erhitzte die Gemüter In einer harten Debatte rang sich der Einwohnerrat schlussendlich zur Pensenerhöhung der Schulsozialarbeit und zur Sanierung der Wilstrasse durch. Ruth Steiner
ie ungewöhnlich lange Sitzungsdauer sowie eine intensive, zeitweise gar emotional geführte Diskussion haben der 10. Sitzung des Lenzburger Einwohnerrates ihren Stempel aufgedrückt. Dabei sorgten vor allem die Traktanden um die definitive Einführung der Schulsozialarbeit mit gleichzeitiger Erhöhung des bisherigen Pensums von 70 auf 160 Prozent sowie die Sanierung des Waldabschnittes der Wilstrasse für heisse Köpfe. Hingegen gänzlich unbestritten war der Projektierungskredit für die Sanierung des Bezirksschulhauses. Er ging entsprechend rasch über die Bühne. Bestmöglicher Ressourcen-Einsatz gefordert Niemand stellte die Notwendigkeit der Schulsozialarbeit infrage und doch war sie Gegenstand langer Diskussionen nicht nur im Rat, sondern bereits in der vorangegangenen Sitzung der Geschäftsprüfungskommission (GPFK), wie deren Sprecher Jacques Isler (FDP) betonte. «Die Konflikte im schulischen Umfeld widerspiegeln die sich im Wandel befindliche Gesellschaft.» Mit der Bewältigung derartiger Situationen würden die Lehrkräfte in ihrer Kerntätigkeit eingeschränkt, welche durch steigende Bildungsvorgaben bereits stark belastet sei. Es gelte zu akzeptieren, dass Schulsozialarbeit nötig sei. Aus den vier möglichen Varianten mit Pensen von unverändert 70 bis zu 185 Prozent unterstützte die GPFK die vom Stadtrat bevorzugte Variante mit 160 Prozent. Sie verlangte jedoch, diese nicht auf mehr als drei Personen aufzuteilen, um «ein Minimum an Ressourcen für Absprachen einsetzen zu müssen und ein Maximum für die Schüler zu erreichen», sagte Isler. Gleichzeitig bedauere die GPFK, dass mit dem Gemeinderat Staufen keine Einigung in dieser Frage erzielt werden konnte. Haltung Stadtrat enttäuscht Skeptisch zeigten sich FDP und SVP. FPD-Sprecherin Lea Grossmann hinterfragte die Effizienz der heutigen Schulso-
ersonelle Mutationen gehören zum täglichen Ratsgeschäft. Mit der Sitzung vom 23. Juni 2011 trat Jacques Isler (FDP) aus dem Einwohnerrat zurück. 2004 war er ins Gremium aufgenommen worden. Seit 2006 gehörte er zudem der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GPFK) an. Bereits Behördenerfahrung gesammelt hatte er zuvor als Mitglied der Schulpflege. Kein Mann der lauten Worte, ein seriöser Schaffer, den er sehr geschätzt habe, würdigte ihn Ratspräsident Michael Häusermann kurz und bündig. Er respektiere damit den Wunsch Islers, auf lange Lobreden doch bitte zu verzichten, meinte Häusermann. Den vakanten Ratssitz erbt Andreas Schmid. Als Nachfolger Islers in der GPFK wird mit 34 (von möglichen 37) Stimmen Tobias Ammann gewählt. Für seine künftige Arbeit bekam er von höchster Ebene einen gut gemeinten Ratschlag mit auf den Weg: «Hinterfrage Abläufe und Machenschaften und lass nicht locker, solltest du unbefriedigende Antworten erhalten.»
F Über Abstimmung zufrieden: Zahlreich anwesende Personen der Schulbehörden und zuständigen Stellen verfolgten auf Foto: RS der Tribüne die Debatte zur Schulsozialarbeit. zialarbeit und befürchtet, das System sei lediglich ein Delegieren von Verantwortung seitens der Schulleitung und Lehrer an die Schulsozialarbeit. Grossmann appellierte an die Verpflichtung gegenüber dem Steuerzahler und forderte: «Weitere Ausgaben im Sozialbereich sind zu stoppen.» Schützenhilfe erhielt sie von der SVP. Deren Sprecherin Edith Zeller zeigte sich enttäuscht, dass der Stadtrat auf die soziale Schiene aufspringe und bemängelte den fehlenden Hinweis, wie Eltern, die für die Sozialisierung ihrer Kinder grundsätzlich verantwortlich seien, in Pflicht genommen würden. «Geht es so weiter, haben wir bald pro Klasse einen Lehrer und einen Sozialarbeiter.» Die SVP beantragte, eine Aufstockung auf lediglich 100 Prozent. Alle bekannten Fälle, so die Begründung, beträfen die Oberstufe, weshalb in der Unterstufe, wo mit dem Klassenlehrer sowieso eine Bezugsperson vorhanden sei, keine Schulsozialarbeit nötig sei. Präventionsarbeit kostengünstiger Diese ablehnende Haltung von bürgerlicher Seite brachte Michael Madöry (SP) auf die Palme. «Wer so etwas verlangt, begreift nicht, worum es geht», empörte er sich. Als einer, der mit Jugendlichen arbeite, wisse er, was Präventionsarbeit bewirken könne. Therapien würden ein Vielfaches davon kosten, strich Madöry zusätzlich auch den wirtschaftlichen Nutzen der Schulsozialarbeit hervor. Basil Rüttimann (CVP) sieht die Vereinszugehörigkeit als
Möglichkeit, soziale Eingliederung zu fördern. Der SVP-Antrag mit Aufstockung auf lediglich 100 Prozent wurde mit 11:26 Stimmen abgelehnt und das Pensum der Schulsozialarbeit mit 28:9 Stimmen bei 160 Prozent festgelegt. Die Kosten dafür betragen rund 200 000 Franken, wovon rund 120 000 Franken auf Lenzburg entfallen. «Sanierung, krasse Untertreibung» Zwar ist der zur Debatte stehende Strassenabschnitt im Wil zwischen dem Zentralgefängnis und der Aabachbrücke beim Sauerstoffwerk nur gerade 420 Meter lang. Trotzdem warf dessen mit 412 000 Franken veranschlagte Sanierung hohe Wellen und sorgte für eine lange Debatte. Hier werde unter falschem Namen eine Strassenerweiterung angestrebt, «Sanierung ist eine krasse Untertreibung», kritisierte Urs Egloff (CVP) und verheisst, die geplante Verbreiterung bis auf 6,50 Meter zur Fahrzeugkreuzung ziehe nur zusätzlichen Schleichverkehr an. Ein um 80 Zentimeter engerer Fahrstreifen genüge. Für seinen Rückweisungsantrag erhielt er Beihilfe von den Grünen. Stefan Zantop ging gar noch weiter: «Bis auf die Zufahrt zum Zentralgefängnis und zur «Surstoffi» möchten die Grünen die Strasse am liebsten sperren. Wir müssen wegkommen von einer nachfrageorientierten Verkehrspolitik», mahnte er. «Pfiffige
Menschen werden einen der schönsten Wege im Wald als Schleichweg nutzen und zusätzlichen Lärm ins Quartier tragen», prophezeite Marianne Tribaldos und redete ihren Ratskollegen ins Gewissen: «Wie sollen wir der Bevölkerung erklären, dass wir unseren Wald dem Moloch Verkehr opfern?» GLP und CVP votierten für den Einbau von Engen, um die Attraktivität der Strasse zu verringern und sie zum Kreuzen von Fahrzeugen nur punktuell zu ergänzen. «Wir machen nicht mehr und nicht weniger als die Strasse, die in einem miserablen Zustand ist, für die nächsten dreissig Jahre wieder instand zu stellen», wies Stadtammann Hans Huber die Kritik vehement zurück. Der Rückweisungsantrag wurde bei einer Enthaltung mit 26:10 Stimmen abgelehnt und dem Sanierungskredit von 412 000 Franken mit 26:8 Stimmen bei drei Enthaltungen stattgegeben. Projektierung Bez-Sanierung fraglos «Ein weiterer höherer Betrag in die Bildung steht an», meinte GPFK-Sprecher Remo Keller zum Projektierungskredit von 1,3 Mio. Franken für die Sanierung und Erweiterung der Bezirksschule. Dieser wurde ohne Gegenstimme gutgeheissen. Angestrebt werde eine zeitgemässe Renovation und kein Luxusprojekt. Gruppenräume fehlen derzeit noch und mit einer Zimmererweiterung auf 70 Quadratmeter wird lediglich der kantonalen Vorgabe entsprochen.
Experten-Podiumsgespräch «Integration und Einbürgerung» Im Lenzburger Lokal «Gleis1» fand ein Podium zum Verhältnis von Integration und Einbürgerung statt. Anwesend waren verschiedene Experten: Andrea Arezina, Juso-Politikerin aus Baden; Prof. Dr. Martin Killias, Kriminologe aus Lenzburg; Luca Cirigliano, Migrationsjurist; und Thomas Kessler, Integrationsfachmann aus Basel und Leiter Kantonsentwicklung.
Als Anlass für das Podium, welches von der SP Bezirk Lenzburg organisiert wurde, diente die Totalrevision des Aargauer Einbürgerungsgesetzes. Der Moderator der Expertenrunde, Hubert Keller, AZJournalist und ehemaliger Chefredakteur des Lenzburger Bezirks-Anzeigers, fragte die anwesenden Personen, was denn für sie Integration überhaupt sei. Die Antworten zeigten die ganze Breite des Begriffes auf: Einerseits müsse man die Sprache beherrschen, anderseits sei auch die Teilnahme am Erwerbsleben wichtig, aber auch keine höhere Kriminalitätsrate bzw. das Kennen der Schweizer Gesellschaft oder des Schulsystems. Einig waren sich die Experten, dass man nicht erst im Einbürgerungsverfah-
ren die Integration der Ausländer fördern und fordern sollte, sondern dass dies viel früher passieren müsse. Thomas Kessler stellte das Basler Integrationsmodell vor: Hier werden Einwanderer bereits am ersten Tag begrüsst, es werden verbindliche Integrationsziele festgesetzt, Integrationsverträge systematisch abgeschlossen und obligatorische Integrations-Kurse angesetzt. Gerade für Kleinkinder sei eine solche möglichst frühe, verbindliche sprachliche Integration ganz wichtig, führte Kessler aus. Martin Killias wies weiter darauf hin, dass nur eine starke Gesellschaft integrieren könne – hier müssten dann auch klare und konsequente Sanktionen ausgesprochen werden, wenn jemand sich nicht integrieren
wolle, bis zur Rücknahme der Aufenthaltsbewilligung. Andrea Arezina, welche Mitglied des Vereins Second@s Aargau ist, wies darauf hin, dass sehr viele Migranten gut integriert seien und man bestehende Probleme nicht instrumentalisieren dürfe. Dem pflichtete Luca Cirigliano bei und sprach sich dafür aus, auch im Aargau das Basler Integrationsmodell mit der schulischen Frühförderung einzuführen. Im Übrigen waren sich alle Podiumsteilnehmer einig: Gut integrierte Migranten sollten ohne grossen Aufwand das Bürgerrecht erhalten, dies wäre gerade auch in der direktdemokratischen Schweiz ein Vorteil für die ganze Gesellschaft, auch aus wirtschaftlicher Sicht. (ll)
ünf Erwachsene und zwei Kinder aus dem Kosovo, aus Bosnien-Herzegowina und Italien stammend, hatten das langwierige Einbürgerungsprozedere über sich ergehen lassen, den Fragen der Einbürgerungskommission standgehalten und erhielten nun mit 27 bis 34 Stimmen (von möglichen 37) das Gemeindebürgerrecht. «Es gilt zu akzeptieren, dass die demokratischen Instanzen in der Schweiz gut hinschauen», erklärte Präsident Häusermann den beschwerlichen Weg und verglich den Einbürgerungsprozess mit einer Heirat: «Drum prüfe, wer sich ewig bindet.»
ie SVP macht sich Sorgen um die Auswirkungen der jüngsten Revision des Arbeitslosengesetzes und hatte beim Stadtrat einen entsprechenden Fragenkatalog eingereicht, der nun beantwortet wurde: Demzufolge wurden per 1. April 2011 16 Personen ausgesteuert. Vom 1. April bis 31. Mai beantragten 21 Personen Sozialhilfe, Tendenz zunehmend. Die Folge davon sind nicht nur steigende Sozialhilfe-Kosten, sie bedeuten auch zusätzlichen Leistungsaufwand, was eine Erhöhung der personellen Ressourcen nach sich ziehen dürfte. Die anstehende IV-Revision dürfte diesen Trend zusätzlich belasten. Zudem verzeichnet die Stadt einen markanten Anstieg an vormundschaftlichen Massnahmen mit ausgesprochen hohem Betreuungsaufwand, vor allem im Bereich Kinderschutz.
echenschaftsbericht und Rechnung 2010 der Einwohnergemeinde gaben wenig zu diskutieren und wurden vom Rat speditiv erledigt. GPFK-Präsidentin Nadia Flury würdigte die Arbeit der Verwaltung. Das Kostencontrolling zeigt Wirkung. Unerwartete Budgetausreisser blieben aus. «Die fehlenden Überraschungen überraschen nicht», meinte Sabine Sutter (CVP). Wohl mit Blick auf die ebenfalls traktandierte Schulsozialarbeit plädierte sie dafür, den steigenden Sozialkosten mit wirkungsvollen Präventivmassnahmen entgegenzutreten. Sauer aufgestossen sind hingegen die steigenden Zahlungen in den Finanzausgleich. Hier wird von den Grossräten aktive Intervention gefordert. Remo Keller (SP) warf in diesem Zusammenhang einen Blick in die Zukunft und stellte fest: «Lenzburg muss wachsen, will die Stadt mithalten können. Organisches Wachstum reicht dabei nicht. Und andere Möglichkeiten dürften in der nächsten Zeit wohl verwehrt bleiben.» Kreative Impulse sind also gefragt. RS
Die Diskussionsteilnehmer: Luca Cirigliano, Andrea Arezina, Diskussionsleiter Foto: zvg Hubert Keller, Martin Killias, Thomas Kessler (v.l.)
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Region RUPPERSWIL Die Jugendriege Rupperswil an der Gymnaestrada Mit rund 30 Kindern, 6 Leitern und Leiterinnen reist die Jugendriege Rupperswil am Donnerstag, den 14. Juli 2011, an die Welt Gymnaestrada nach Lausanne. Man will den Kindern etwas Spezielles anbieten. Eine Jugireise an den grössten turnerischen Anlass der Welt. Die Kinder werden in Lausanne zuerst einmal mit einem Cap eingedeckt und erhalten für den darauffolgenden Stadtparcours eine Karte zum Abstempeln. Auf dem zwei- bis dreistündigen Parcours zu Fuss lernen die Kinder die Gymnaestrada kennen. Bei der Schlusskontrolle, mit vollen Karten der Kinder, erhalten alle ein spezielles T-Shirt und können an einer attraktiven Schlussverlosung teilnehmen. An der Gymnaestrada zeigen rund 23 000 Teilnehmende ihr Talent in allen Turnsportarten. Es treffen sich Turner und Turnerinnen jeden
Alters und aus allen Kontinenten und aus mehr als 55 Ländern. Frauen, Männer, Behinderte und Nichtbehinderte. Die Jugileitung möchte der Jugendriege Rupperswil Gelegenheit geben zu neuen Bekanntschaften und unvergesslichen Erfahrungen; Werte wie Solidarität, Teilen, Freundschaft und Sport, Spielen und Bewegung sind von grundlegender Bedeutung. Der Anlass soll den jungen Turnerinnen und Turnern aufzeigen, dass es auch international Angebote für den Breitensport gibt. «Ich wünsche allen Kindern, die an diesem einmaligen Grossanlass teilnehmen dürfen, viele spannende, farbige und unvergessliche Momente in Lausanne», erklärt Madeleine Matter, Hauptjugileiterin. Vielleicht packt es die einen oder die anderen und man trifft sie an der nächsten Gymnaestrada in Helsinki 2015 an. Mehr Infos unter: www.Wg-2011. com, www.stv-rupperswil.ch
Mit an der Gymnaestrada dabei: Die Jugendriege Rupperswil
«Bärgmätteli» feiert 50 Jahre Der Jodlerklub Bärgmätteli feiert am 1. Juli sein 50-JahrJubiläum und lädt zum Feiern ein.
or 50 Jahren gründeten dreizehn Jodler-Kameraden und eine Jodlerin den Jodlerklub Bärgmätteli Schafisheim. Eines der Gründungsmitglieder, Hans Tschumpert, Schafisheim, singt und jodelt heute noch aktiv mit. Hans Tschumpert wurde an der Delegiertenversammlung 2011 vom NWJV als Ehrenveteran geehrt. Am Freitag, 1. Juli 2011, wird das Jubiläumsfest würdigt gefeiert. Ab 19 Uhr ist die Bevölkerung aus nah und fern eingeladen, mit dem Jodlerclub dieses Jubiläum zu feiern. Der Anlass findet im Festzelt auf dem Schulhausplatz Schafisheim statt. Die Alphorngruppe Reussblick stimmt in den Jubiläumsakt ein, anschliessend spielt die Musikgesellschaft Schafisheim/Hunzenschwil auf. Die Jodler aus Biberstein und Seengen sowie aus Uezwil werden den Abend verschönern.
Guten Appetit beim Betonbeissen G
eknabbert und gebissen wird nicht nur in guten Schweizer Stuben. Nein, förmlich auch auf Baustellen, und zwar nicht nur in Baubaracken. Derzeit verbeisst in Othmarsingen ein 30 Tonnen schwerer Abbruchbagger Beton. Da kann man nur noch einen guten Appetit wünschen. Und über Appetit verfügt der Bagger wahrlich, mit einer Kraft von ca. 200 Tonnen in der Zange und zusätzlich ausgerüstet mit einem Spitzhammer. Sein Ausleger reicht bis zu 60 Meter Länge. Der nördliche Teil der Betonfahrbahn über die Bünz ist bereits abgebrochen und von der 275 Meter langen Nordbrücke stehen nur noch die Träger. Aus zwei Varianten wählten die verantwortlichen Bauleute nicht die Demontage der einzelnen Betonelemente, sondern das Verbeissen der gesamten Konstruktion. Die bis zu einer Höhe von 30 Meter herabfallenden Teile zerbrechen in Stücke, die sich gut aufladen und wegtransportieren lassen. 80 % der Betonteile werden wieder verwendet. Oberstes Gebot beim minutiös vorbereiteten Abbruch stellt die Sicherheit für die Bauarbeiter und Maschinen dar. Alle Arbeiten müssen bei rollendem Verkehr auf der A1 ausgeführt werden. Die bestehende Brücke über die Bünz wird im Rahmen des 210 Mio. Franken teuren Erhaltungsprojekts der A1 Lenzburg – Birrfeld ersetzt. Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Brücke nicht sanieren lässt. Vor 40 Jahren wurde sie nicht für die heutigen und künftigen Verkehrs- und Gewichtsbelastungen konzipiert. Als nächste Phase folgt der Bau der neuen Brücke Nord. Die eigenständigen Brücken Nord und Süd werden je 15,75 Meter breit gebaut und erlauben in der Zukunft drei Fahrspuren. Der Er-
30 Tonnen, gepaart mit einem starken «Gebiss»: Der Abbruchbagger an der Foto: AG Arbeit beim Bünztalviadukt. satz des Bünztalviadukts, der 36 Mio. Franken kostet, stellt eine bautechnische Meisterleistung dar. Über 200 Leute vom Dorf folgten letzte Woche
Erfolgreicher Buure-Zmorge
Ehrenveteran Hans Tschumpert. Ca ab 22 Uhr spielen die Erzbachtaler zum Tanzen auf. Übrigens: Der Jodlerklub trifft sich jeden Montag ab 20 Uhr zum Proben im Postgebäude Schafisheim, 2. Stock. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, getreu dem Motto: «Sing mit uns und chomm zu eus.» (Eing.)
Unter kundiger Führung: Sergio Caneve.
Börsenmeinung Börsenkommentare haben zurzeit alle das gleiche Hauptthema. Die Angst vor der Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und einem Dominoeffekt auf andere Länder hält die Finanzmärkte in Atem. Wie immer in solchen Krisenzeiten stellt sich die Frage, wie viel Negatives in den aktuellen Kursen bereits eskomptiert ist. Bereits werden Vergleiche zur Lehman-Pleite im Jahre 2008 gezogen. Die zuletzt deutlich zunehmenden Schwächesignale der amerikanischen Wirtschaft verschlechterten die Stimmung noch zusätzlich. Im Juli fängt die Berichtssaison der Semesterzahlen an. Es ist davon auszugehen, dass der inzwischen unter 1.20 gefallene Euro bei vielen Firmen in der Schweiz zumindest für einen vorsichtigeren Ausblick sorgen wird.
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44’873.00 45’456.00 228.00
ie SP Möriken-Wildegg feierte letzten Samstag das 100-Jahr-Jubiläum mit hervorragenden Referenten und zahlreichen Gästen von Möriken und Umgebung. Am Anfang führte Dr. Sergio Caneve, Ex-Gemeindeammann von Möriken, die Jubiläumsgäste zu einem Rundgang an die Bünzaue. Zurück im Gemeindehaus, hiessen die beiden CoPräsidenten, Pitsch Bryner und Lisa Streit, die Gäste herzlich willkommen. Die folgenden Gastreferate waren kurz und würzig. Dazu einige Auszüge: Dieter Egli, Fraktionspräsident, Grossrat und Nationalratskandidat, machte folgende Kernaussage: Konstant an der SP sei, dass sie für nichts weniger als für eine bessere Gesellschaft kämpfe, dass sie die herrschenden Verhältnisse nicht einfach als von Gott gegeben ansehe und an der Veränderung zum Besseren arbeite mit dem Ziel der Chancengleichheit. Cédric Wermuth, der Shootingstar der politischen Schweiz und NR-Kandidat, lief in Möriken zur Höchstform auf. Er zitierte aus dem Manifest der Zappatisten, um die Frage zu beantworten, warum sich viele SPler täglich für eine bessere Welt einsetzen. Als Hauptmotiv nannte er den Kampf um Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie. Sabine Ziegler, die Powerfrau aus Zürich, präsentierte eine hinreissende Show, die Jung und Alt begeisterte. Josef Niederberger, CVP-Gemeinderat Möriken, begrüsste die Gäste im Namen der Obrigkeit mit einem Zitat
der Einladung vom Bundesamt für Strassen zu einer Information mit Besichtigung. Weitere Einladungen sind zugesichert. AG
von Willi Ritschard: «Auf hundert Besserwisser gibt es nur einen Bessermacher», um dann festzustellen, dass die SP Möriken-Wildegg als Bessermacherin das sozialdemokratische Gedankengut in die Gemeindepolitik einfliessen lasse. Martin Killias, Nationalratskandidat, sieht viele Konstanten im Wirken der SPS, nämlich das Engagement für sozialen Ausgleich und die Demokratie. Heute gehe es vor allem um die Sicherung der sozialen Errungenschaften. Den Schlussgang bestritt Luca Cirigliano, Co-Präsident der SP Bezirk Lenzburg, der die aktuelle Frage stellte: «Feiern wir heute die Dauer einer mit 100 multiplizierten, 31 Millionen Mal langen, 9-Milliarden-fachen radioaktiven Strahlung» oder «das Wirken von Frauen und Männern, welche die SP Möriken-Wildegg 100 Jahre lang als aktives, soziales Wesen am Leben gehalten haben. Anschliessend diskutierten die zahlreichen Gäste lebhaft über das Gehörte. Besonders oft wurde die Frage gestellt, ob die SPS, die bekanntlich nicht im Geld schwimmt, bei den Nationaltratswahlen im Herbst im Geldgewitter der Milliardärenpartei untergehen könnte. Trotz der schier unlöslichen Aufgabe blieb die Feststimmung ungetrübt. Für die kulturelle Krönung des Abends sorgte DJ Max Chopard-Acklin. Mit Hingabe und Liebe legte er aus seinem riesigen Fundus Schallplatten aus den 70er-Jahren auf. Die Gäste meinten: Solche Nationalräte zum Anfassen braucht das Land. René Wagner
Bereits zum 25. Mal führte die SVPOrtspartei Hunzenschwil ihr traditionelles Buure-Zmorge auf dem Bauernhof der Familie Rohr durch. Das wechselhafte, windige und eher kühle Wetter vermochte die treuen Gäste nicht von einem Besuch abzuhalten. Beim Eingang wurden sie mit einem wunderschönen Gesteck mit Sonnenblumen und Musik aus einer Drehorgel begrüsst. Das nachfolgende Buffet, an dem sich 376 Personen verpflegten, präsentierte sich in der gewohnt einladenden und sehr reichhaltigen Art. Brote und Zöpfe aus dem Holzofen, Käse- und Fleischplatten, selbst gemachte Konfitüren, Birchermüesli und vieles mehr luden zum Verzehr ein. Die Organisatoren, die Verpflegungsgüter für jeweils rund 400 Gäste vorbereiten, staunten nicht schlecht, als sie bereits vor 11 Uhr Nachschub bestellen mussten. Vor allem die warmen Speisen (Rösti, Spiegeleier, Bratspeck und Kaffee) erfreuten sich grosser Beliebtheit. 120 Erwachsene und Kinder benutzten die Gelegenheit für eine Fahrt mit Ross und Wagen oder für einen Ritt auf einem der Ponys. Viele der Gäste blieben auch nach dem Essen noch sitzen und es entstanden angeregte Diskussionen bei einem Glas Wein oder einem «Kafi fertig». Besonders gefreut hat die Organisatoren der Besuch von Nationalrat und SVP-Aargau-Vizepräsident Hans Killer mit Ehefrau. Die SVP-Ortspartei bedankt sich bei allen Gästen für ihren Besuch. Der Anlass wird auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt.
Spass beim Ponyreiten.
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 30. Juni 2011 19 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Die Wandergruppe Schafisheim-Hunzenschwil reiste vor Kurzem nach Bischofswiesen. Abenteuerlich die Anreise: Eine sehr schmale Strasse, gerade breit genug, dass der Car passieren konnte, führte zum Hotel oberhalb Bischofswiesen. Einsam, zwischen Wald und Wiesen, stand das Hotel mit wunderschöner Aussicht weit ins Berchtesgadenertal. Sofort fand das Kneipp-Bassin grosse Aufmerksamkeit. Zuerst hiess es aber Zimmer beziehen. Um 18.30 Uhr traf man sich im heimeligen Speiseraum zum Abendessen. Der Königsee war Ziel am zweiten Tag, mit der Gondelbahn fuhr die Wandergruppe auf den Jenner. Wer aus der Bergstation der Jennerbahn tritt, den begrüsst die unvergleichliche Kulisse des Nationalparks Berchtesgaden. Je nach Kondition wanderten die einen retour bis zur Mittelstation und fuhren den Rest mit der Gondel hinunter, die anderen wählten den bequemeren «Abstieg» von der Berg- zur Talstation mit der Gondelbahn. Anderntags ging es wieder Richtung Berchtesgaden zum Königssee, mit dem Elektroboot fuhren die Reisenden nach St. Bartholomä. Auf der Halbinsel St. Bartholomä befinden sich das Jagdschloss der Bayerischen Könige (heute das Historische Gasthaus St. Bartholomä) und die Kirche St. Bartholomä aus dem Jahre 1134. Dies ist idealer Aus-
gangspunkt für einen Besuch der «Eiskapelle», einem domartigen Eisgewölbe, das auch im Sommer nicht taut. Die Reise ging weiter zum historischen Aussichtspunkt, dem berühmten Kehlsteinhaus. Das Kehlsteinhaus war ein Projekt Martin Bormanns, das er im Namen der NSDAP Adolf Hitler zu dessen 50. Geburtstag schenkte. Hitler besuchte das Kehlsteinhaus allerdings äussert selten. Die Bomben der Alliierten im Zweiten Weltkrieg trafen das Kehlsteinhaus nicht und es ist heute noch in seiner ursprünglichen Form erhalten und wird seit 1952 als Berggasthaus durch private Pächter geführt. Der Bayerische Staat hat 1960, anlässlich der 150-jährigen Zugehörigkeit des Berchtesgadener Landes zu Bayern, den Besitz in eine Stiftung eingebracht. Wehmütig bestieg man am Sonntagmorgen den Car, um sich wieder nach Hause chauffieren zu lassen. Vier wunderschöne Tage gingen dem Ende entgegen. In Feldkirch gab es noch einen Halt, bevor Carchauffeur Markus Vögeli die Wandergruppe wohlbehalten nach Schafisheim und Hunzenschwil zurückbrachte. Danke dem Chauffeur Markus Vögeli für die sichere Fahrt und die gute Betreuung sowie an das Vereinsmitglied Christian Herzog für die perfekte Organisation der unvergesslichen Reise.
Auf zum Kneippen.
Gesamtplan über das Schwimmbad in Angriff genommen Der Gemeinderat hat sich die von einer Arbeitsgruppe erarbeiteten Unterlagen für die Umgestaltung des Kinderbereichs im Schwimmbad präsentieren lassen. Die Arbeitsgruppe hat sehr wertvolle und für die weitere Planung notwendige Abklärungen getroffen und in einem übersichtlichen Dossier zusammengestellt. Aufgrund der hohen Sanierungssumme von 600 000 Franken hat der Gemeinderat beschlossen, weitere Abklärungen zu treffen. In den nächsten Jahren stehen weitere kostspielige Investitionen wie der Ersatz der Folie im grossen Schwimmbecken, der Neubau des Kiosks, die Sanierungen der Garderobengebäude oder der Ersatz von technischen Anlagen an. Schätzungen gehen von über 3 Millionen Franken aus. Bevor der Ersatz des Kinderbereichs in Angriff genommen werden kann, ist es bei einer Investition in dieser Grössenordnung unabdingbar, die gesamte Freibadanlage zu überprüfen, damit die Möglichkeit für spätere Sanierungen und Ausbauten nicht verbaut wird. Nutzung und Funktionalität müssen gewährleistet sein und der heutige Standort des Kinderbereichs muss in einem Gesamtkonzept Sinn machen. Es müssen dabei Fragen wie der heutige Standort des Kiosks, die Gestaltung des Eingangsbereichs oder Ideen wie die Nutzung des Spielplatzes durch Besucher, welche die Badi nicht besuchen, vorgängig diskutiert und entsprechende Beschlüsse dazu gefasst werden. Ebenso müssen die Sanierungsrisiken der jetzigen Anlagetechnik und mögliche Werterhaltungs- und Erweiterungsmassnahmen thematisiert und mit einer Gesamtanalyse dokumentiert werden. Sobald diese Machbarkeitsstudie vorliegt, können durch den Gemeinderat die richtigen Prioritäten gesetzt und, abgestimmt auf die Finanzplanung, Etappierungen vorgenommen werden. Für die Erarbeitung der Entscheidungsgrundlagen wurde die Firma Aqua Transform, Flawil, beigezogen. Begleitet wird die Planung durch die Schwimmbadkommission und den Badmeister. Der Planungsprozess soll bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Der Gemeinderat will Anfang 2012 die Prioritätensetzung vornehmen. (pch)
Langfristige Lösungen sind Vertrauenssache Der Kauf von Wohneigentum ist eine wichtige Entscheidung und für viele die grösste private Investition. Für deren Realisierung braucht es in der Regel die Mithilfe einer Bank: Neben einem guten Hypothekar-Angebot braucht es vor allem eine gute und persönliche Beratung. Christian Meier, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der Hypothekarbank Lenzburg AG, zum Thema «richtige Bankenwahl und Beratungsqualität». Für die Finanzierung werden heute tendenziell längerfristige Festhypotheken gewählt. Was sind die Konsequenzen? Eine langfristige Hypothek beinhaltet logischerweise eine entsprechende vertragliche Bindung an das gewählte Finanzierungsinstitut. Deshalb gewinnt die Wahl der Bank an Bedeutung. Gibt es allgemein zugängliche Entscheidungshilfen bei der Wahl der Bank? Für die Angebote und Dienstleistungen
von Banken, aber auch für die Kompetenz der Berater gibt es einen OnlineVergleichsdienst: die vor 15 Jahren gegründete Firma Comparis, die auch Leistungen von z.B. Krankenkassen oder Telecomanbietern vergleicht. Ende März hat Comparis eine Umfrage bei 3600 Immobilienbesitzern zum Thema Kundenzufriedenheit im Hypothekargeschäft durchgeführt. Diese externe Bewertung hilft Kunden, die Qualität der Bankberatung verschiedener Anbieter zu vergleichen: Ein Massstab, der den rein rechnerischen Zinsvergleich um ein wichtiges Element ergänzt. . . . Die Hypi wurde in der erwähnten Umfrage bewertet . . . Das ist richtig. Die Hypothekarbank Lenzburg AG hat bei der Comparis-Umfrage mit der Gesamtnote 5,2 von 6 den dritten Platz belegt – ein Resultat, auf das wir stolz sein dürfen. Auffallend sind die Detailbewertungen: Hier erzielte die «Hypi» mit der Note 5,6 bei Kompetenz und Einsatzbereitschaft der Kundenberaterinnen und -berater sogar den Spitzenplatz.
Wie können die Kundinnen und Kunden jetzt von der Werbekampagne profitieren? Von einer guten Beratung profitieren sowohl Neukunden als auch bestehende Kunden, und zwar immer – ganz unabhängig von unseren Werbeaktivitäten. Typische Beratungsaufgaben im Zusammenhang mit Liegenschaften sind z.B. Themen wie das richtige Vorgehen und die Finanzierung bei Umbauten und Sanierungen. Hier können unter Umständen mit einer guten terminlichen Planung Steuern optimiert und somit auch nicht unbedeutende Einsparungen gemacht werden. Beim Liegenschaftskauf beispielsweise ist eine aktuelle Vorsorgeanalyse wichtig. Das sind nur einige Beispiele, wo man mit einer kompetenten Beratung bares Geld einsparen kann. Am besten lassen Sie sich von Hypothekarexperten der Hypothekarbank Lenzburg AG persönlich beraten. Rufen Sie uns an: Telefon 062 885 13 45 (Sandra Riederer) oder mailen Sie an hypotheken@hbl.ch (Eing.)
Preisverleihung Wettbewerb ARA Langmatt
Der glückliche Gewinner des ersten Preises: Patrick Häni, flankiert von Betriebsleiter Markus Blättler (li.) und Klärmeister Marcel Joos.
Neophyten bekämpfen D
as ist eine Taubnessel, die kann man stehen lassen», antwortete Max Senn auf die Frage eines Helfers. Neophytenbekämpfung war am vergangenen Samstag in Rupperswil angesagt, es war der zweite Einsatz. Grund dieser Aktion war, dass sich unter der Federführung des Gemeinderates verschiedene Institutionen zusammengeschlossen haben, um einen aktiven Natur- und Umweltschutz zu betreiben. Unter anderem waren Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins, der Jagdgesellschaft Lenzhard, des Verschönerungsvereins und des Freianglervereins Rupperswil mit von der Partie. Rund 25 Personen stellten sich der Aufgabe, mit Handschuhen bewaffnet, eine teilweise schier unüberschaubare Fläche an Neophyten auszureissen. Vorgängig jedoch informierte Förster Max Senn kurz über diese Pflanzen, welche über verschiedene Wege nach Europa und in die Schweiz gelangen und die einheimischen Gewächse verdrängen. So etwa das indische Springkraut oder die Goldrute, welche aus Kanada stammt. Einsatzorte waren die Radwegbaustelle Rupperswil–Auenstein, das Umgehungsgewässer und der Steinerkanal bis Bifig. «Einsatzorte gibt es viele, aber Priorität hat das neue Umgehungsgewässer. Wenn schon so etwas Einmaliges entsteht, sollte man darauf achten, dass man die Neophyten in Schach hal-
ten kann», erklärt Max Senn. Mit viel Einsatz wurden die teils mannshohen Pflanzen ausgerissen, die Erde an den Wurzeln abgeklopft und breit ausgelegt. «So verdorren sie und können sich nicht mehr verbreiten», informierte Max Senn. Das Berufskraut hingegen, es sieht der Kamille zum Verwechseln ähnlich, musste an Ort und Stelle verpackt werden. Willkommen war der Znüni, den Vizeammann Kurt Rölli an die Einsatzorte brachte. Derweil wurde in der Fischerhütte schon fleissig der Grill für den Mittagsimbiss eingeheizt. Wie wichtig die Bekämpfung der Neophyten ist, zeigt eine Broschüre «Neophyten als Spiegel von Globalisierung und Klimaveränderung» des Naturama Aargau auf: «Neben der Lebensraumzerstörung ist die Ausbreitung von eingeschleppten Pflanzenarten die zweitwichtigste Ursache für das Artensterben weltweit. Auch im Kanton Aargau verdrängen so genannte Neophyten die heimische Flora.» Sie verursachen Schäden an Strassen und Gebäuden, können allergische Reaktionen der Haut- und der Atemwege beim Menschen auslösen und konkurrenzieren Nutzpflanzen in der Land- und Forstwirtschaft. Das Südafrikanische Kreuzkraut beispielsweise kann auch zu gesundheitlichen Problemen bei Nutztieren führen. ST
Die reisenden Engel der Naturfreunde. Wenn Engel reisen, dann lacht manchmal der Himmel. So auch für die 16 wetterfesten und -erprobten Naturfreunde aus der Region Lenzburg. Die beiden Wandertage in den Freibergen begannen programmgemäss am Samstagmorgen bei optimalem Wanderwetterin Lenzburg. In St. Ursanne wechselte man das Transportmittel und bestieg – zusammen mit einer übernächtigten Turnerschar aus Möhlin – das Postauto nach Soubay. Nach dem obligatorischen Kaffeehalt mit Butterzopf begannen die Wandertage mit den ersten von rund 34 800 Schritten in Richtung Goumois, nahe der französischen Grenze. Die beiden jüngsten Begleiter suchten in Kalkabbruchstellen nach Versteinerungen und anderem prähistorischem Ballaststoff. Fahrplanmässig brachte das Postauto die Reisegruppe ans Etappenziel Saignelégier, wo man nach einem feinen Nachtessen und getuntem Rundgang in den grossen Zimmern die müden Glieder für mehr oder weniger kurze Zeit ruhen liess. Nach ausgiebigem Frühstück starteten die Naturfreunde ausgeschlafen und frisch gestärkt mit den trains de fer du jura nach Le Noirmont. Die Wanderung führte auf einem Höhenweg zuerst dem Wald entlang Richtung Les Bois. Nach mehrmaligem Tenuewechsel – mit und ohne Regenschutz – wurden die Geleise in der Region Le Boéchet überquert, vorher wurde jedoch in einer kleinen Auberge der Geschmack und die Wirkung der seit 1905
verbotenen und 2005 wieder legalisierten «Grünen Fee» gekostet. Gesund und voller neuer Eindrücke erreichte man den Ausgangsort in Lenzburg. Das Kennenlernen der eher unbekannten Landschaften am Doubs und die der Franche Montagne, welche alle mit ihrer grossen Weite und den nicht zu steilen Anstiegen zu weiteren Besuchen und Ausflügen animiert, war für alle ein Erlebnis. Ein Dank geht besonders an die Reiseleiterin für die tadellose Organisation und man freut sich bereits auf den nächsten Anlass. (hb)
Am Tag der offenen Tür in der ARA Langmatt, Wildegg, konnte die Bevölkerung zum Abwasser viel Interessantes erfahren. Die Möglichkeit, die ARA zu besuchen, wurde rege benutzt. Rund um das Thema Wasser und Abwasser galt es, knifflige Fragen zu beantworten. Von den rund 1500 Besuchern haben nahezu 400 am Wettbewerb teilgenommen! Die glücklichen Gewinner der ersten Preise sind: Patrick Häni von Möriken (Gutschein im Wert von 300 Franken im Restaurant Sale e Pepe); Karin Eichenberger von Lenzburg (Abonnement der Autowaschanlage Bösiger Wash Vegas im Wert von 250 Franken) und Rafael Hurni von Sempach Station (12er-Abo der Bad Schinznach Thermalbäder im Wert von 242 Franken). Ganz herzliche Gratulation! (Eing.)
Die Reise führte ins Ausland
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 30. Juni 2011
Festfreude: Ballone verkünden das Einweihungs- und Jugendfest in Boniswil. Fotos: Res Fankhauser, Baden
Gelungene, attraktive Akrobatiknummer der Seenger Kinder an der Vorstellung.
Manege frei für die Zirkus-Artisten Der Kindergarten und die Primarschule Seengen verwandelten sich für eine Woche in einen Zirkus.
m Samstag war der Zeltaufbau angesagt. Zahlreiche Väter und eine Mutter trotzten den widrigen Wetterbedingungen und erlebten mit, wie ein Zirkuszelt aufgestellt wird. Am Montag tauchten 268 Kinder in die Zauberwelt des Zirkus ein. Wie auch an jedem kommenden Morgen war der gemeinsame Start im Zirkuszelt. Alle sangen gemeinsam die beiden Zirkuslieder. Dann teilten sich die Kinder in 22 verschiedene Ressorts auf. In den altersdurchmischten Gruppen begann die spannende, aber anstrengende Arbeit an ihren Nummern. Begleitet wurden sie von vier Zirkuspädagogen des Zirkus Luna. Diese motivierten die Kinder jeweils mit einem artistischen Einstieg in der Manege. Während der ersten beiden Tage ging es vor allem um das kreative Sammeln von Ideen und das Ausprobieren von allem Möglichen.
Am zweiten Tag durften die Kostüme ein erstes Mal anprobiert werden. Am dritten Tag versuchte man das Eingeübte in eine ansprechende Form zu bringen, die natürlich auch den zeitlichen Rahmen nicht sprengen durfte. Die Gestaltung mit der passenden Musik war recht anspruchsvoll. Am Donnerstag durften alle Gruppen einmal richtig Zirkusluft schnuppern und in der Manege im Zirkuszelt ihre Nummer durchspielen. Beide Vorstellungen restlos ausverkauft Am Freitag war der grosse Tag des Auftritts. Bei der Hauptprobe durften alle Artisten im Zirkuszelt zuschauen, was die anderen Kinder zusammengestellt hatten. Letzte Änderungen wurden vorgenommen und die Abstimmung von Licht und Ton auf die Nummern forderte den Mann am Regiepult. Am Nachmittag und am Abend waren beide Vorstellungen restlos ausverkauft. Das Lampenfieber hatte alle gepackt. Unruhig warteten alle auf den Einmarsch in die Manege. Endlich erklang die Einzugsmusik und die Vorstellung begann.
Einmal im Leben Artist in einem richtigen Zirkus zu sein – so ein Erlebnis wird unvergesslich. Ob als Artist am Vertikaltuch, am Trapez, auf dem Trampolin, als Seilspringer, Feuerspucker, Fakir, Zauberer, Jongleur, als Akrobat am Boden oder mit Leitern, als Clown oder Tänzerin, als Schatten bei der Schwarzlichtnummer oder als Nummerngirl, als Raubtier, Elefant oder auch Backstage, alle waren mit ganzem Herzen Teil des Zirkus Luna. Das Publikum honorierte die Auftritte jeweils mit tosendem Applaus. Die Stimmung und die Temperatur im Zelt waren auf dem Siedepunkt. Glücklich und müde wurde nach der zweiten Vorstellung der Heimweg angetreten. Auch die Gruppenleiter, die vielen Helfer aus den Reihen der Eltern und die Zirkuspädagogen freuten sich über das tolle Ergebnis. Während der ganzen Woche herrschte gute Stimmung und die Artisten waren voller Motivation dabei. Viel zu schnell hiess es nun das Zelt abbrechen. Auch diese Aufgabe wurde mit der Unterstützung der Eltern mit Bravour gemeistert. (mh)
Schweizer-Meister-Titel in der 3. Stärkeklasse Brass Band geholt Die Musikgesellschaft Dürrenäsch konnte den grössten Erfolg der rund 130-jährigen Vereinsgeschichte feiern: Sie konnte den Schweizer-Meister-Titel in der 3. Stärkeklasse Brass Band entgegennehmen. An den Wochenenden vom 17. bis 19. sowie vom 24. bis 26. Juni fand das Eidgenössische Musikfest in St. Gallen statt. Der Grossanlass wird alle 5 Jahre in einer anderen Schweizer Stadt durchgeführt und gilt als grösstes Blasmusikfest der Welt. Am 18. Juni gehörte auch die Musikgesellschaft Dürrenäsch zu den 522 teilnehmenden Musikvereinen aus allen Sprachregionen der Schweiz. Am Nachmittag präsentierten die 35 Musikanten und Musikantinnen die beiden Stücke «Diogenes» von Jacob de Haan und «To the summits» von Pierre-Etienne Sagnol. Für den Auftritt vergab die 3-köpfige Jury 187,67 Punkte. Die Freude der Aargauer brach nicht mehr ab, als sie
mit diesem Topresultat am Rangverlesen als Tagessieger ausgerufen wurden. Da auch am Sonntag keine andere Band eine bessere Bewertung erhielt, blieb die Musikgesellschaft Dürrenäsch auf dem 1. Rang in der 3. Stärkeklasse Brass Band. Als ein grosser Erfolgsfaktor scheint sich die Zusammenarbeit mit dem musikalischen Leiter des Vereins, Christoph Bolliger, zu erweisen. Seit 10 Jahren dirigiert er den stark wachsenden Verein, der fast vollständig auf den Beizug von Aushilfen verzichten kann. Auch die konsequente Nachwuchsarbeit zahlt sich aus – ein Blick hinter die Notenpulte zeigt eine breite Altersdurchmischung bei den Musikanten und Musikantinnen.Im nächsten Jahr steht der nächste Höhepunkt in der Vereinsgeschichte an. Die Musikgesellschaft führt vom 18. bis 20. Mai 2012 in Dürrenäsch einen Aargauischen Musik(msch) tag durch.
Das Aabach-Sänger-Waldfest findet zum 26. Mal und über das Wochenende vom 2./3. Juli im Festzelt bei der Schlattwaldhütte in Hallwil statt. Beginn am Samstag, 2. Juli, um 15 Uhr. Super Waldfestatmosphäre, Spiele für Jung und Alt, durchgehend warme Küche. Das Glücksrad dreht sich, bis die Achsen glühen. Beginn am Sonntag, 3. Juli, um 10 Uhr mit dem Waldgottesdienst der Reformierten Kirchgemeinde Seengen, musikalisch umrahmt von den Aabach-Sängern. Anschliessend gemeinsames Mittagessen: Auf der Karte stehen Aabach-Sänger-Fischfilets, Feines vom Grill, Kaffee und Kuchen. Auch am Sonntag Glücksrad mit traumhaften Gewinnchancen. Nicht verpassen: Hauptverlosung am Sonntag um 17 Uhr, Motto: «alles muss raus». Durchführung bei jeder Witterung. Offene und gedeckte Sitzplätze, was für ein gemütliches Beisammensein und Stimmung sorgen wird. (ur)
Bahnhof Boniswil feierlich eingeweiht Alfred Gassmann Als Gérald Strub, heute Gemeindeammann von Boniswil, frisch geboren in der Wiege lag, wurden in Bern und Aarau die ersten Skizzen über die Sanierung der Seetalbahn in Boniswil zu Papier gebracht. Verständlich, dass Strub an der Einweihung der neuen Linienführung und des neuen «Hauptbahnhofs» nach 40 Jahren Planen und Ringen von einem ganz grossen Tag sprach. «Am 15. Oktober 1883 wurde die Seetalbahn eingeweiht, heute schreiben wir ein neues Kapitel in der Entwicklung der Bahn», meinte Strub mit berechtigtem Stolz. Peter Füglistaller, Direktor des Bundesamtes für Verkehr, Bern, blätterte in der Geschichte der verrufenen Todeslinie und erinnerte an die 22 ungesicherten Bahnübergänge in Boniswil, von denen nun 19 aufgehoben werden konnten. Seit seiner Wahl vor elf Jahren in die Regierung hat sich Peter C. Beyeler immer wieder mit der Seetalbahn beschäftigt: «Wir haben für 18 Millionen Franken eine günstige, jedoch keine billige Lösung realisiert. Beyeler dankte nach allen Seiten und vergass dabei die verständnisvollen Anwohner nicht. Markus Burgherr, CES Bauingenieure AG Aarau, streifte die Entwicklung des Projekts und die finanziellen Seiten. Gemäss Anna Barbara Remund, Leiterin SBB Regionalverkehr, soll Bahnfahren Freude machen. Die Bernerin, die selber mal ein Jahr in Boniswil gewohnt hat, machte auf sympathische Art Werbung in eigener Sache und wünschte Boniswil ein fröhliches Einweihungsfest, verbunden mit dem Jugendfest. 5–4–3–2–1–los: Bunte Ballone stiegen in die Luft, alle flogen in Richtung Süden gegen Luzern zu. Als wollten sie der Luzerner Regierung die Botschaft bringen, dass im Aargau wacker an der Seetalbahnsanierung gearbeitet wird.
Regierungsrat Peter C. Beyeler im Gespräch mit Ruedi Baumann, Lenzburg.
Gemeindeammann Gérald Strub: Stolz und gut gelaunt.
Mach mal Pause: Besucher am Fest gönnen sich eine «Auszeit».
Seetalbahn: Hat in Boniswil auf 1,6 km ein neues Trassee bekommen.
BETTWIL Liegenschaft Lindenberg Der Gemeinderat Bettwil lädt die Ortsbürger zur Orientierungsversammlung ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 6. Juli, um 19.30 Uhr im Vereinslokal statt. An der Orientierungsversammlung wird über die Ergebnisse der bisherigen Abklärungen und über das vom Gemeinderat vorgesehene Vorgehen in Sachen Liegenschaft Muristrasse 8 (ehemaliges Restaurant Lindenberg) informiert. Beschlüsse rechtskräftig Die Referendumsfrist ist unbenützt abgelaufen. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 13. Mai 2011 sind somit rechtskräftig geworden. (bb)
Die schnellsten Seenger Schüler Über 160 Teilnehmer meldeten sich für den Lauf um den Schnellsten Seenger Schüler an. Bei idealem Wetter folgten die Starts im Minutentakt und nach 2 Stunden standen die Sieger fest: 1995 und jünger: Anja Zurkirchen und Akash Uthayakumar, 2004: Jana Fischer und Stefan Michel, 2003: Carina Scherrer und Gilles Gauchat, 2002: Fabienne Hauser und Lars Meyer, 2001: Laura Widmer und Sandro Holliger, 2000: Ste-
fanie Hauser und Damian Kalt, 1999: Tamara Hauri und Nicolas Rohr, 1998: Antonio Cerullo und Sarina ter Braak, 1997 und älter: Keerthana Veerasingam und Luca ter Braak. Im kommenden Jahr wird der Schnellste Seenger Schüler am Sonntagnachmittag im Rahmen des Jugendfestes durchgeführt. Auf dem Foto sind die Sieger der ältesten Kategorie. (ks)
Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 30. Juni 2011 21 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Sport und Bewegung kommt zum Zug Die Kita Seon baut ihr Angebot aus und eröffnet nach den Sommerferien an der Unterdorfstrasse 20 zusätzlich einen Mittagstisch mit Tagesstrukturen für Kinder ab 4 Jahren. In der neuen Kita Plus Seon sollen Bewegung und Sport nicht zu kurz kommen. Damit nimmt die Kita-Leiterin Sonja Forster eine Vorreiterrolle ein.
Markus Zemp, Christine Hehli Hidber, Ruth Humbel und Esther Egger.
CVP-Familienbrunch In Seon fand der CVP-Familienbrunch «Café Fédéral» in Gegenwart der CVP- Nationalräte Ruth Humbel, Esther Egger und Markus Zemp sowie der Nationalratskandidatin aus dem Bezirk Lenzburg, Christine Hehli Hidber, statt.
ie CVP-Bezirkspartei Lenzburg mit den drei Ortsparteien Lenzburg, Seon und Möriken-Wildegg hatte wiederum in die Waldhütte Seon geladen, wo die Parteimitglieder und ihre Familien ein reichhaltiges Buffet mit vielen frischen Köstlichkeiten erwartete. Josef Kaufmann, Präsident der Ortspartei Seon und für die Organisation des Anlasses zuständig, begrüsste die Teilnehmenden und erklärte das Buffet für eröffnet. Nachdem sich alle Anwesenden gestärkt hatten, begrüsste Trudi HuonderAschwanden als Präsidentin der Bezirkspartei Lenzburg die anwesenden drei Nationalräte und leitete zum Höhepunkt des Anlasses über: Ruth Humbel, Esther Egger und Markus Zemp berichteten über die soeben zu Ende gegangene Sommersession des Eidgenössischen Parlamentes und liessen dabei die Anwesenden einen Einblick in ihre politische Tätigkeit in Bern nehmen. Markus Zemp, CVP Nationalrat aus dem Bezirk Lenzburg, machte den Auftakt und berichtete, dass in dieser Sommersession über 31 Vorlagen zu beraten und zu befinden waren. Als ehemaliges Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie führte er durch die Energiedebatte, welche alleine mit rund 140 Abstimmungen verbunden war. Markus
Zemp schloss seine Ausführungen mit einem Ausblick über das weitere Vorgehen in der Energiefrage und verwies darauf, dass noch einige Punkte zu klären seien. Esther Egger, CVP Nationalrätin aus dem Bezirk Baden und Mitglied der Finanzkommission, berichtete in der Folge aus ihrem Ressort «Finanzen» und verwies auf die erfreuliche Finanzlage der Schweiz, welche im Jahre 2010 einen Überschuss von 3,6 Mrd. Franken aufweisen konnte. Gleichzeitig erinnerte sie daran, dass mit einem solchen Überschuss in Zeiten eines hohen Schweizer Frankens und gleichzeitigem Sinkfluges des Euro sorgsam umzugehen sei. Ruth Humbel, CVP Nationalrätin ebenfalls aus dem Bezirk Baden und Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit, führte durch die wichtigsten Sessionsgeschäfte in ihren Kerndossiers. Sie hielt fest, dass die starke Zuwanderung im Moment eine positive Auswirkung auf die AHV und IV hätte, erinnerte aber daran, dass die jetzigen Einzahler irgendwann zu Bezügern würden, womit sich die Situation ändern könne. Im Zusammenhang mit der per 1.1.2012 gesamtschweizerisch einzuführenden Fallpauschale in Spitälern führte sie aus, dass der Kanton Aargau in den letzten 10 Jahren die kantonalen Zuwendungen um 30 % gesenkt hätte. Dabei sei es zu einer Verlagerung der Kosten auf die Prämienzahler gekommen sei, die entsprechend höhere Krankenkassen-Prämien zu gegenwärtigen hatten. Anschliessend stellte die Nationalratskandidatin aus dem Bezirk Lenzburg, Christine Hehli Hidber, die zwei eidgenössischen Volksinitiativen der CVP zur Stärkung der Familie sowie die kantonale Einbürgerungsinitiative vor und empfahl, diese Anliegen mit ih(chh) rer Unterschrift zu unterstützen.
ir haben bereits 26 Anmeldungen für den Mittagstisch und die Tagesstrukturen», freut sich Sonja Forster. «Wir bieten diese Leistungen bereits für Kinder ab 4 Jahren an. Und was auch eher ungewöhnlich ist, wir begleiten die Kinder auf ihrem Weg zum Kindergarten und sogar auch zur Schule (sofern das von den Eltern erwünscht wird). Zudem kommt der sportlichen Aktivität eine grosse Bedeutung zu. Dieses Konzept hat sich bewährt, haben sich doch bereits auch einige Auswärtige angemeldet. Am Morgen steht in der Kita Plus das Spielen und das Fördern der Kinder im Mittelpunkt. Danach dürfen alle, die möchten, bei der Zubereitung des Mittagessens behilflich sein. Der Nachmittag steht dann ganz im Zeichen der Bewegung, des Sports und der Hausaufgabenbetreuung. «Zwei Betreuerinnen sind J+S-Leiterinnen. Deshalb können wir auch in diesem Bereich kompetent vermitteln.» So steht denn etwa Velo- oder Rollschuhfahren und vieles mehr auf dem Programm. «Wir haben zu all den geplanten Aktivitäten auch Sportgeräte und -utensilien im Haus, die sich Kinder, die etwa keine Rollschuhe haben, ausleihen können.» Dass dem Sport mehr Gewicht gegeben werden sollte, war für Sonja Forster in dem Moment klar, als sie sah, dass viele Kinder nicht einmal mehr den Purzelbaum hinkriegen. Kinder können auch kurzfristig vorbeigebracht werden Ungewöhnlich ist zudem, dass man sich in der Kita melden kann, falls man kurzfristig sein Kind abgeben müsste. Diese «Spontanbetreuung» kostet 10 Franken in der Stunde. Auch während der Ferienzeit wird immer das volle Pro-
Die Kita Plus Seon nimmt eine Vorreiterrolle ein. gramm gefahren. «Die Ferienplätze in unserem Haus sind sehr gefragt. Im Moment gibt es noch welche für den Herbst», sagt die Kita-Leiterin. «Ohne Hilfe hätte ich mir meinen Traum nicht erfüllen können» Für Sonja Forster ist mit der Realisierung der neuen Kita ein Traum in Erfüllung gegangen. «Doch mein Traum hätte sich nicht erfüllt, wenn ich nicht von allen Seiten Hilfe bekommen hätte. Jemand hat die Küche gesponsert, ein an-
Wer kennt ihn nicht, den Mann mit Mütze und blauem Überkleid? Es wurde schon gemunkelt, wahrscheinlich schlafe er noch in diesem Tenue. Tatsächlich hat man ihn in all den Jahren seit 1979 selten anders angetroffen. Nicht nur seine Kleidung war von Stabilität gekennzeichnet, auch sein Wesen. Mit seinen starken Christian Wa- Nerven wie Drahtseile hat er jede cker. Klippe umschifft. Keine Arbeit war ihm zu viel, kein Weg zu weit. Unzählige Transporte hat er mit seinem VW-Bus für die Schule gemacht, Material herangeschleppt, ausgediente Pulte auseinandergenommen und abtransportiert. Er war schlicht und einfach «Mädchen für alles» und half mit, wo und wann er nur konnte, begleitete Klassen auf Schulreisen, in Schulverlegungen sowie in Projektwochen. Christian Wacker war immer sich selber, man wusste immer, woran man war. Er war die Ruhe in Person, ein Fels in der Brandung. Es schien, als könnte
ihn nichts erschüttern. Wehe aber, wenn er ausgenützt oder hintergangen wurde, dann konnte er so ausrufen, dass die Wände zitterten. Niemand ausser Christian Wacker hat es geschafft, einem Schulfach einen andern Namen zu verleihen. So stark war und ist seine Ausstrahlung. Seit Jahren besuchen die Schüler in Seon nicht mehr das Fach Werken, sondern «Wacker». Immer wieder tönte es auf dem Areal: «Hütt hemmer Wacker.» Was die Schülerinnen und Schüler in den vielen Jahren alles zusammengebastelt haben, würde viele Museen füllen. Christian Wacker hat es wie kein Zweiter geschafft, die Kreativität der Jugendlichen zu fördern, ihnen Anleitungen zu selbsttätigem Tun zu geben. Er hat Material herangeschleppt, Tipps gegeben und stand gewissermassen rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite. In seinen Werkstätten wurde geschnitten, gesägt, gefeilt, gehobelt, gelötet, geschweisst, gemalt. Die Spuren der Arbeit waren in verschiedenen Formen zu sehen. Überall standen Kästen, Kisten und Figuren oder hingen Bilder. Er förderte die Jugendlichen im wahrsten Sinn des Wortes, indem er nämlich auch viel forderte. Die Werkstatt war gewissermassen seine zweite Heimat. Auch in seiner Freizeit war er im Untergeschoss des HertimattSchulhauses anzutreffen, tüftelte an neuen Ideen herum und verwirklichte sie anschliessend mit Herzblut. Seinen Abgang von der Schule hat er von langer Hand vorbereitet. Was er gesagt oder versprochen hat, hielt er auch. Schon vor Mona-
ten hat er gemeint, dass er bis zur letzten Sekunde mit vollem Elan alles geben werde und am Schluss mit einem Salto die Tätigkeit erfolgreich beenden und seinem Nachfolger den Weg ebnen wolle. Bildlich gesehen hat er Wort gehalten und sich bis zum Schluss mit Leib und Seele für die Schüler und die Schule eingesetzt. Romanische Sprachen sind eins seiner Hobbys Kaum jemand beherrscht die romanischen Sprachen besser als Ernst Tenger. Sie sind eines seiner Hobbys. Kennt er einen Ausdruck oder ein Wort nicht, geht er der Sache auf den Grund, bis er die richtige Wendung findet. Mit Akribie feilt er an der Formulierung, gibt sich nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden. Nein, er sucht in den dicksten Büchern nach den besten, perfektesten Ausdrücken. Die Schule war Arbeitswelt und Freizeitbeschäftigung zugleich. Stunden hat er im Schulzimmer verbracht, sich auf die nächsten Lektionen vorbereitet, Hefte und Proben korrigiert. Immer wieder suchte er nach besseren Lösungen und schrieb zu allen möglichen grammatikalischen Problemen so genannte «exercices privés». Oft brannten noch abends spät in seinem Schulzimmer die Lichter. Erst
Ernst Tenger.
derer hat sich der Putzarbeiten angenommen und wieder jemand anderes hat die Räume kostenlos – nach Feng Shui – gestaltet. «Denn mir ist wichtig, dass die Einnahmen, die wir in der Kita Plus generieren, in gerechte Löhne für die drei Angestellten und in gute Weiterbildungsmöglichkeiten investiert werden. Am 20. August 2011 findet in der Kita Plus an der Unterdorfstrasse 20 von 10 Uhr bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Infos unter www.kita-seon.ch
Langjährige Lehrpersonen gehen Ende Jahr in den verdienten Ruhestand Die langjährigen Lehrpersonen Christian Wacker (32 Jahre an der Schule Seon als Werklehrer) und Ernst Tenger (36 Jahre an der Schule als Lehrperson Französisch/Italienisch) werden per Ende Schuljahr pensioniert.
wenn er wirklich mit sich und seiner Leistung zufrieden war, legte er die Bücher beiseite, löschte das Licht und schloss die Türe hinter sich zu. Die Schule wird ihn in Zukunft wohl nicht mehr dermassen beschäftigen, und er wird für die anderen Lieblingsbeschäftigungen mehr Zeit zur Verfügung haben. Die grösste Leidenschaft ist die Musik. Selbst in seinem VW-Käfer hört er auf der Fahrt immer Musik, klassische selbstverständlich. Ohne sie kann er kaum leben, und stolz ist er auf sein absolutes Musikgehör, mit dem er jeden Ton erkennen und bezeichnen kann. Sogar grosse Musiker haben selten diese Fähigkeit. Ein gutes Gehör ist überhaupt sein Markenzeichen, allen hört er sehr aufmerksam zu, ob jung oder alt. Er schenkt jedem gleich viel Zeit. Ein weiteres Steckenpferd ist der Sport. Mehrere Stunden pro Woche trainiert Ernst Tenger und stählt seine Muskeln, auf die er ganz besonders stolz ist. Das regelmässige Krafttraining verleiht ihm Flügel. Dazu braucht er nicht «Red Bull», sondern Hanteln und Gewichte. Auch Alkohol und Nikotin sind für ihn ein absolutes Tabu. Hingegen verschmäht er Süssigkeiten nicht. Die aufgenommenen Kalorien verbrennt er aber wieder im Fitnessraum. Christian Wacker und Ernst Tenger wird im Namen aller, der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerschaft, der Schulleitung und der Schulpflege, viel Erfolg und alles Gute auf dem weiteren (HJH) Weg gewünscht.
TV-Nachwuchs Auch dieses Jahr im März reisten die Jugiknaben und die Geräteturner an ihr Trainingsweekend nach Zell. Es wurde eifrig gespielt und trainiert für die kommenden Wettkämpfe. Auch viel Spass hatte man zusammen und eine tolle Freundschaft wurde gepflegt. Die Jugiknaben waren am Kids-Cup in Wohlen und erreichten da ein gutes Resultat. Zwei Knaben standen sogar auf dem Podest. Es steht noch das Turnfest auf dem Programm, an dem verschiedene LeichtathletikDisziplinen bestritten werden. Die Geräteturner haben zum Teil bis zu vier Wettkämpfe hinter sich. Alle haben grossartige Leistungen gezeigt. Im Ganzen wurden 13 Auszeichnungen erturnt. An der Aargauer Meisterschaft wurde Jan Schweingruber in seiner Kategorie Vizemeister. (dk)
BETTWIL Rücktritt des Gemeindeammanns Rolf Fanton Gemeindeammann Rolf Fanton hat aus beruflichen Gründen um Entlassung als Gemeindeammann und Gemeinderat von Bettwil ersucht. Die Gemeindeabteilung des Departements Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau hat dem Gesuch auf den Zeitpunkt der Ersetzung stattgegeben. Rolf Fanton hat seine Gründe in einem Schreiben dargelegt, welches allen Haushaltungen in Bettwil zugestellt wurde. Die Ersatzwahl findet voraussichtlich am 23. Oktober 2011 statt. (bb)
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 30. Juni 2011 23 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Agenda vom 1. Juli bis 7. Juli THEATER
Dienstag, 5.7.
Lenzburg: Schloss Lenzburg 11.30 und 13.30 Uhr. «Trätte, plane, Löcher stopfe». Stationentheater rund um den Landvogt Bucher, seine Untertanen und zwei Schallenwerker im Tretrad. Ein Stück von Antonia Riz, gespielt von Museums-Freiwilligen des Museums Aargau.
Donnerstag, 6.7. Möriken: Rest. Rössli 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch.
Lenzburg: Stadtkirche 20 Uhr. «Very British» – Zürcher Vokalisten mit englischem Chormusikprogramm. Leitung: Christian Dillig.
Samariterverein: Mittwoch, 6. Juli, 20 Uhr. Bräteln in der Waldhütte.
Sonntag, 3.7. Lenzburg: Schloss Lenzburg 20.15 Uhr. Jugendfest-Serenade des Musikvereins Lenzburg. Solisten: Simone Bissegger (Fagott), Urs Gloor (Klarinette), Thomas Zimmermann (Horn), Orchester des Musikvereins Lenzburg. Leitung: Ernst Wilhelm. Bei schlechter Witterung im Rittersaal. Auskunft ab 16 Uhr unter 1600. Eintritt frei; Kollekte.
Freitag, 1.7. Schafisheim: Beim Schulhaus 19 Uhr. 50 Jahre Jodlerklub Schafisheim. Ab 19 Uhr Bankett. Ab 20 Uhr Festakt mit Jodlerklub Biberstein, Seengen und Uezwil und der Alphorngruppe Reussblick.
Freitag, 1.7. Dürrenäsch: Profilsager AG (Dorfzentrum) 20 Uhr. Sommerx-Party. Mit DJ Tatana, DJ Dan Y, Schaumparty, Laser-Show, ShowGirls, Grill- und Crêpes-Stand, Beach-Bars. Einlass ab 16 Jahren. Heigo-Taxi.
Samstag, 2.7. Dürrenäsch: Profilsager AG (Dorfzentrum) 20 Uhr. Sommerx-Party. Mit DJ Faibulous, DJ Thierry S, Laser-Show, ShowGirls, Grill- und Crêpes-Stand, BeachBars. Einlass für Jugendliche ab 16 Jahren. Heigo-Taxi.
Freitag, 1.7. Niederlenz: Sportplatz Altfeld 18 Uhr. Jugendfest Niederlenz. Festdörfli
Beinwil am See: Sonntag, 3. Juli, 10.30–15 Uhr. Kanuplausch. Kanufahren, Foto: AZ Archiv/wal bräteln, baden – ein Erlebnis für alle.
Staufen unter den Linden. Attraktiver Lunapark. 16–18/19.30–21.30 Uhr: Zirkusvorstellungen der Schüler. Ab 22 Uhr: Schibae unplugged spielen Schweizer Hits. Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt. Seengen: Schloss Hallwyl 19–21 Uhr. Le Premier – Kultur und Wein im Schloss Hallwyl.
Samstag, 2.7. Hallwil: Schlattwaldhütte 15 Uhr. 26. Aabach-Sänger Waldfest. Waldfestatmosphäre, Spiele für Jung und Alt, warme Küche. Das Glücksrad dreht sich bis die Achsen glühen. Lenzburg: Schloss Lenzburg 10–17 Uhr. «Die grosse Suche im Schloss» – Ferienaktivität für Kinder. Kleine Detektive gehen auf die Suche nach Mördern, Waffen, Richtern und Geheimschriften. Vom 2. Juli bis 7. August, während der Öffnungszeiten. Museumseintritt. Keine Anmeldung erforderlich. Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. «Die grosse Suche im Schloss» – Ferienaktivität für Kinder. Die Schlossherrin schenkt Kindern ein duftendes Badeöl. Die Heilkräuter dazu sind im Garten zu finden. Vom 2. Juli bis 7. August, während der Öffnungszeiten. Garteneintritt. Ohne Anmeldung.
Sonntag, 3.7. Beinwil am See: See 10.30–15 Uhr. Kanuplausch. Kanufahren, bräteln, baden – ein Erlebnis für alle. Hallwil: Schlattwaldhütte 10 Uhr. 26. Aabach-Sänger Waldfest. Waldgottesdienst der Ref. Kirchgemeinde Seengen, musikalisch umrahmt von den Aabach-Sängern. Anschliessend gemeinsames Mittagessen. Glücksrad. Hauptverlosung um 17 Uhr. Niederlenz: Sportplatz Altfeld 9.30 Uhr. Jugendfest Niederlenz. Festdörfli unter den Linden. Attraktiver Lunapark. 9.30 Uhr: Festgottesdienst ganz im Zeichen von Sport und Musik. 13.30 Uhr: Schnellster Niederlenzer. Festwirtschaft FC Niederlenz. Schafisheim: Diverse Orte 9–20 Uhr. Jugendfest. Festzelt: 9 Uhr: Kaffee und Gipfeli. 10.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst. Ab 11.30 Uhr: Mittagessen. 11 Uhr: Lunapark. Ab 14 Uhr: De/die schnällscht Schofiser/in (Sportplatz). 14–17 Uhr: Ausstellung «100 Jahre Strom in Schafisheim» (Schlössli). Staufen: Diverse Orte 9–18 Uhr. Nachjugendfest. 9 Uhr Beginn Dampfbahnbetrieb. 9.45 Uhr: Festwirtschaft. 10 Uhr: Gottesdienst. 11–16 Uhr Fotoausstellung und Schülervisionen (Klötzlikeller). 11 Uhr Lunapark bis 20 Uhr. 12 Uhr: Konzert Staufbergmusikanten. 13 Uhr: Spiel und Spass. 15.30 Uhr: Fussballturnier.
Seengen: Schloss Hallwyl 10–17 Uhr. «Die grosse Suche im Schloss Hallwyl» – Ferienaktivität für Kinder. Der Schlossherr Burkhard III. hat seine besten Rezepte versteckt. Kinder suchen sie im Schloss und können sie nach Hause nehmen. Vom 2. Juli bis 7. August, während der Öffnungszeiten. Museumseintritt. Keine Anmeldung erforderlich.
Niederlenz: Sportplatz Altfeld 10.30 Uhr. Jugendfest Niederlenz. Festdörfli unter den Linden. Attraktiver Lunapark.
Alpenclub Staufberg: Freitag, 1., bis Sonntag, 3. Juli, Bergwanderung Tessin. Leitung A. und R. Müller, 062 893 35 61. Pistolensektion der Schützengesellschaft: Mittwoch, 6. Juli, 17.30–19.30 Uhr, freiwillige Übungen.
AUSSTELLUNGEN Meisterschwanden: Galerie Del Mese-Fischer Di–Fr 14–18 Uhr/Sa 14–17 Uhr. Permanent-Ausstellung. Werke von berühmten und weniger berühmten Künstlern. Meisterschwanden: Hypothekarbank Lenzburg Fr 8–12 und 13.30–17 Uhr. Ausstellung von Milagros Flores Romero. Bis 1. Juli. Lenzburg: Zeughausareal Di–So 10–17 Uhr/Do bis 20 Uhr. Ausstellung «Home – Willkommen im digitalen Leben». Bis 27.11.2011.
MUSEEN Auenstein: Hexenmuseum Fr 14–18 Uhr/Mi 14–17 Uhr. Geschichte der Hexenprozesse im Mittelalter und der frühen Neuzeit. Formen der Divination, Tarot, Chiromantie, Kräutergarten mit Biotop. Lenzburg: Museum Burghalde Di–So 14–17 Uhr. Stadtgeschichte, Urgeschichtswerkstätte, Ikonenabteilung, Wege zum Menschen. Dauerausstellung.
Lenzburg: Schloss Lenzburg Di–So 10–17 Uhr. Dauerausstellung. Wohnmuseum, Gefängnis, Kindermuseum.
Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg Di–So 10–17 Uhr. Schloss-/Wohnmuseum mit Nutz- und Lustgarten. Schlossdomäne Wildegg.
Lenzburg: Metzgplatz 18 Uhr. Das Fischessen im Stadtzelt.
Lenzburg: Rathausgasse Blumenmarkt.
Seengen: Schloss Hallwyl Di–So 10–17 Uhr. Dauerausstellung. Leben der Familie von Hallwyl und der Seetaler Bevölkerung. Bis 30. Oktober.
Theater auf den Schlössern Lenzburg und Wildegg Auf der Lenzburg treffen Besucher im Schlosshof auf Landvogt Peter Bucher und seine Untertanen. Und auf Schloss Wildegg führen 266 Kilometer bis zum Glück. Die Premieren finden demnächst statt.
ereits 2010 wurde auf den Schlössern Lenzburg und Hallwyl Theater gespielt. Beim Publikum kamen diese szenischen Episoden, die aufgrund wahrer Begebenheiten und historischer Personen geschrieben und umgesetzt wurden, sehr gut an. Jetzt wurden neue Stücke erarbeitet. «Trätte, plane, Löcher stopfe» – Landvogt Bucher und seine Untertanen Während in Europa der 30-jährige Krieg tobt, hat der Landvogt die Aufgabe, Schloss Lenzburg gegen Angriffe zu sichern. Auch andere bauliche Mängel
kommen zutage. Um die Staatskasse nicht zu stark zu belasten, schickt Bern Gefangene und Peter Bucher fordert seine Untertanen auf, ihrem geleisteten Eid nachzukommen und für ihn auf der Burg Fronarbeit zu leisten. Das Stationentheater aus der Feder von Antonia Riz wird gespielt von Museums-Freiwilligen. Premiere ist am Sonntag, 3. Juli, um 11.30 und 13.30 Uhr im Schlosshof der Lenzburg. Museumseintritt. Informationen www.ag.ch/lenzburg 266 Kilometer bis zum Glück – ein szenischer Rundgang durch Schloss Wildegg Anfang März 1689 nimmt der Brautzug die beschwerliche Reise von Soglio nach Wildegg unter die Hufe und Füsse. Die Braut heisst Barbara von Salis, der Bräutigam ist Bernhard von Effinger, der 6. Herr von Wildegg. Auf dem szenischen Rundgang erfahren Besucherinnen und Besucher von einer aussergewöhnlichen Frau aus einflussreichem Bündner Adel und einem Mann, der das heutige Erscheinungsbild von Schloss Wildegg geprägt hat. Text
Er erwartet eine weitere Auszeichnung als bester Mitarbeiter des Monats und erhält stattdessen die Kündigung. Und dies nur, weil Larry Crowne, der langjährige und beliebte Angestellte, keinen College-Abschluss vorweisen kann. Der Junggeselle mittleren Alters ist fassungslos, denn der Job im Warenhaus war sein Leben. Doch ein Ende ist immer auch ein Anfang. Motiviert beginnt Larry ein Studium zu seinem Glück. Denn die Professorin Mercedes Tainot ist nicht nur klug und witzig, sondern schlicht bezaubernd, und sie wird von einer hinreissenden Julia Roberts gespielt. Die romantische Komödie ist Tom Hanks zweite Regiearbeit und er steht auch zum zweiten Mal mit Roberts vor der Kamera. Wunderbar charmant, ein herzerwärmender Sommerfilm. Kino Löwen Lenzburg. Do/Fr und Mo–Mi 20 Uhr, Sa/So 17 Uhr. Deutsch, ab 12 Jahren. Sa/So 20 Uhr. Englisch-D-Titel, ab 12 Jahren.
Kung Fu Panda 2 Panda Po hat es geschafft: Er ist in die Riege der altehrwürdigen Drachenkrieger aufgenommen wurden und beschützt mit den legendären Furiosen Fünf die umliegenden Dörfer, freilich nicht, ohne sich regelmässig den dicken Bauch vollzuschlagen. Doch dann tritt mit dem düsteren Lord Shen ein neuer Gegner auf den Plan. Mit einer mysteriösen Geheimwaffe will er die Herrschaft über ganz China an sich reissen und die Vertreter der Kung-FuKunst aus der Geschichte fegen. Po und die Furiosen Fünf müssen ihm entgegentreten, auch wenn sie Shens Wolfsarmee und seiner neuen Waffe nur ihr Kung-Fu entgegensetzen können. Für Po, der gerade erfahren musste, dass er nur adoptiert wurde, wird dieses Abenteuer zu einer Reise in die eigene Vergangenheit. Kino Urban Lenzburg. Sa/So 14.30 Uhr. Deutsch, ab 6 Jahren. In 3D.
Transformers 3 In letzter Sekunde konnten Sam Witwicky, Ex-Agent Seymour Simmons und ihre Autobot-Verbündeten um Optimus Prime ihren bisher fürchterlichsten Gegner The Fallen daran hindern, die Sonne als Energiequelle anzuzapfen und damit für immer auszuknipsen. Optimus – Erzfeind Megatron jedoch konnte entkommen und sinnt nun auf Rache. Nach einer kurzen Verschnaufpause muss sich das bunt aus Mensch und Maschine zusammengewürfelte Team auf seinen letzten Kampf mit den niederträchtigen Decepticons vorbereiten: Auf dem Mond wurde ein gigantisches Alien-Raumschiff entdeckt, dessen Geheimnis über das Schicksal nicht nur der Erde, sondern des ganzen Universums entscheiden könnte. Kino Urban, Lenzburg. Täglich 20 Uhr, Sa/So auch 16.30 Uhr. Deutsch, ab 14 Jahren. In 3D.
266 Kilometer bis zum Glück – Theater auf Schloss Wildegg. und Konzept stammen von Salomé Jantz. Die Szenen werden gespielt von Salomé Jantz und Gabriela Angehrn. Premiere ist am Freitag, 1. Juli, um 19 Uhr. Eintritt
inkl. Apéro 25 Franken, Anmeldungen an reservationen.wildegg@ag.ch oder Tel. 062 767 60 11. Informationen unter www.schlosswildegg.ch (eva)
Arbeit ist alles für Tom Popper. Dafür hat der von Ehrgeiz getriebene New Yorker Geschäftsmann viel geopfert, lebt getrennt von seiner Frau Amanda und den beiden gemeinsamen Kindern. Die wichtigen Dinge im Leben erkennt Mr. Popper nicht – bis er eine ungewöhnliche Erbschaft macht. Sein Vater, ein Abenteurer, der Frau und Kind früh verliess, hinterlässt ihm einen Pinguin, aus dem schon bald sechs werden. Schnell stellen die neugierigen Vögel sein Leben völlig auf den Kopf, sorgen für ordentlich Chaos und verwandeln Mr. Poppers luxuriöses Apartment in eine verschneite Winterlandschaft. Gemeinsam mit seinen beiden Kindern, die die Pinguine schnell in ihr Herz schliessen, durchlebt er viele spassige Abenteuer beim Versuch, die Tiere erst loszuwerden und dann wieder zurückzuerobern. Dabei lernt Mr. Popper eine tierische Lektion über den Wert von Freundschaft und Familie. Kino Löwen, Lenzburg. Sa/So 15 Uhr. Deutsch, ab 6 Jahren.
Veranstaltungen Die Peter Mieg-Stiftung lädt Freunde, Bekannte und Interessierte herzlich ein zu einer
Besichtigung von Peter Miegs Haus und Garten Sonntag, 3. Juli 2011, 20.15 Uhr Schloss Lenzburg Werke von Bellini, Crusell, Donizetti, Grétry, von Suppé
Simone Bissegger, Fagott Urs Gloor, Klarinette Thomas Zimmermann, Horn
Orchester des Musikvereins Lenzburg Leitung: Ernst Wilhelm Bei schlechter Witterung findet die Serenade im Rittersaal statt. Beschränkte Anzahl Plätze. Auskunft ab 16.00 Uhr unter Tel. 1600
«Sonnenberg», Schlossgasse 50, 5600 Lenzburg
Sonntag, 3. Juli 2011 16.30 bis 19.30 Uhr Für Besucher der Jugendfest-Serenade besteht so beim Aufstieg zum Schloss Lenzburg die Möglichkeit zu einem Zwischenhalt mit Führung, Video und Erfrischung.
Pilates-Studio forMe in Fahrwangen – Qualitop-anerkannt Training auf der Mae, mit PilatesKlein- und Grossgeräte (Reformer, Cadillac, Chair. . . ) • Gruppenkurse (4–8 Personen) Mae und Kleingeräte • Pilates in der Kleingruppe (2–3 Personen) • Personaltraining (1 Person) • Laufend Pilates-Einsteigerkurse
Täglich 20.00 Uhr, SA + SO auch 16.30 Uhr D, ab 14 Jahren
TRANSFORMER 3 3D Samstag und Sonntag, je 14.30 Uhr, D, ab 6 Jahren
Kontakt und Infos: Deborah Gehrig, 079 758 53 63 oder www.pilatesforme.ch DO + FR, MO–MI, je 20.00 Uhr, und SA + SO je 17.00 Uhr, D, ab 12 Jahren SA + SO je 20.00 Uhr Englisch-D-Titel, ab 12 J. Tom Hanks – Julia Roberts
LARRY CROWNE SA + SO je 15.00 Uhr, D, ab 6 Jahren
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