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Timestamp: 2020-04-07 11:26:40+00:00

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Vom 11.09.2000 (Stand 01.01.2020)
gestützt auf die §§ 188 Abs. 1, 227 Abs. 2 und 276 Abs. 2 des Steuergesetzes (StG) vom 15. Dezember 1998[1] sowie § 2 des Dekrets über die durch den Staat zu beziehenden Gebühren vom 23. November 1977[2], *
Die bundesrätliche Verordnung über den Abzug der Kosten von Liegenschaften des Privatvermögens bei der direkten Bundessteuer (Liegenschaftskostenverordnung) vom 9. März 2018[6] ist mit Ausnahme von deren Art. 5 Abs. 3 sinngemäss anwendbar. *
Die Gerichte des Kantons haben dem Kantonalen Steueramt Tatsachen zu melden, für die aufgrund von Wahrnehmungen, die sie im Rahmen ihrer amtlichen Tätigkeit machen, die Wahrscheinlichkeit einer unvollständigen Besteuerung besteht. *
Steuerpflichtige, welche die Steuererklärung nicht rechtzeitig eingereicht oder die zur Behebung von formellen Mängeln angesetzte Frist nicht eingehalten haben, sind unter Hinweis auf die Folgen der Unterlassung zu mahnen, die Verfahrenspflichten innerhalb einer letzten Frist von mindestens 20 Tagen vollständig und richtig zu erfüllen. *
Mahngebühren (§ 188 Abs. 1 StG)
Für Mahnungen nicht rechtzeitig eingereichter Steuererklärungen werden Gebühren erhoben. Die Gebühr für die erste Mahnung beträgt Fr. 35.–, für die zweite Fr. 50.–.
Die Anfechtung von Verfügungen über Mahngebühren gemäss Absatz 1 richtet sich nach dem Rechtsschutz für Gebührenverfügungen im Bezugsverfahren (§ 227 Abs. 2 StG).
Werden die Steuern bis zur Fälligkeit nicht bezahlt, sind die säumigen Steuerpflichtigen zu mahnen. Die Mahngebühr beträgt Fr. 35.–. *
Bleibt die Mahnung erfolglos, ist für rechtskräftig veranlagte Steuern sofort Betreibung einzuleiten. Für erfolglos gemahnte provisorische Steuern kann eine Betreibung erfolgen, wobei das Kantonale Steueramt die Grundsätze festlegt. Die Gebühr für die Umtriebe bei der Betreibung beträgt Fr. 100.–. *
Die Veranlagungsbehörde kann im Rahmen von Art. 79 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) vom 11. April 1889[8] den Rechtsvorschlag für provisorische Steuern beseitigen. In gleicher Weise können die Bezugsorgane den Rechtsvorschlag für Gebühren beseitigen. *
17.10.2018 01.01.2019 Ingress geändert AGS 2018/7-10
17.10.2018 01.01.2019 § 65 Abs. 4 geändert AGS 2018/7-10
17.10.2018 01.01.2019 § 65a eingefügt AGS 2018/7-10
17.10.2018 01.01.2019 § 70 aufgehoben AGS 2018/7-10
17.10.2018 01.01.2019 § 77a Abs. 1 geändert AGS 2018/7-10
17.10.2018 01.01.2019 § 77a Abs. 2 geändert AGS 2018/7-10
17.10.2018 01.01.2019 § 77a Abs. 3 eingefügt AGS 2018/7-10
06.11.2019 01.01.2020 § 24 Abs. 4 geändert AGS 2019/7-14
06.11.2019 01.01.2020 § 41 aufgehoben AGS 2019/7-14
06.11.2019 01.01.2020 § 44a aufgehoben AGS 2019/7-14
06.11.2019 01.01.2020 § 62 aufgehoben AGS 2019/7-14
06.11.2019 01.01.2020 § 63 Abs. 4 eingefügt AGS 2019/7-14
Ingress 17.10.2018 01.01.2019 geändert AGS 2018/7-10
§ 24 Abs. 4 06.11.2019 01.01.2020 geändert AGS 2019/7-14
§ 41 06.11.2019 01.01.2020 aufgehoben AGS 2019/7-14
§ 44a 06.11.2019 01.01.2020 aufgehoben AGS 2019/7-14
§ 62 06.11.2019 01.01.2020 aufgehoben AGS 2019/7-14
§ 63 Abs. 4 06.11.2019 01.01.2020 eingefügt AGS 2019/7-14
§ 65 Abs. 4 17.10.2018 01.01.2019 geändert AGS 2018/7-10
§ 65a 17.10.2018 01.01.2019 eingefügt AGS 2018/7-10
§ 70 17.10.2018 01.01.2019 aufgehoben AGS 2018/7-10
§ 77a Abs. 1 17.10.2018 01.01.2019 geändert AGS 2018/7-10
§ 77a Abs. 2 17.10.2018 01.01.2019 geändert AGS 2018/7-10
§ 77a Abs. 3 17.10.2018 01.01.2019 eingefügt AGS 2018/7-10

References: § 2
 Art. 5
 Art. 79
 § 65
 § 65
 § 70
 § 77
 § 77
 § 77
 § 24
 § 41
 § 44
 § 62
 § 63

§ 24

§ 41

§ 44

§ 62

§ 63

§ 65

§ 65

§ 70

§ 77

§ 77

§ 77