Source: https://blueberry-finn.com/
Timestamp: 2019-10-17 23:29:39+00:00

Document:
Blueberry Finn - Home
Warum Blueberry Finn?
blueberry finn.
Die digitale Welt verständlicher, funktionaler und zu einem Erlebnis zu machen - das ist unsere Mission.
Mit kreativer Entwicklung, individueller Beratung und innovativer Umsetzung von digitalen Marketingmaßnahmen sorgen wir für Ihr Unternehmenswachstum. Die blaue Beere, als Pflanze der Vision, steht für unseren inneren Anspruch einzigartige Lösungen zu entwickeln.
Wir arbeiten leidenschaftlich an digitalen Lösungen – von Web oder App Experiences, Location Based Marketing sowie POS & Messe Installationen bis hin zu Virtual und Augmented Reality Umsetzungen. Unsere Kompetenzen reichen von Strategie und Konzeption bis hin zu Design und Entwicklung.
Egal ob ehrgeiziges Start-up oder weltweit bekannte Marke, wir finden die passende digitale Lösung mit Mehrwert.
Wir helfen Ihnen die passende, digitale Lösung zur Erreichung Ihrer unternehmerischen Ziele zu finden. Von Kampagnen-Landingpages über App Entwicklung bis hin zu innovativen Augmented- oder Virtual Reality Lösungen.
Als Ihr Partner in der digitalen Welt erarbeiten wir ganzheitliche, zielführende Perspektiven um die Herausforderungen und Chancen des digitalen Zeitalters nachhaltig und erfolgreich zu gestalten. Wir kombinieren strategische Marketingplanung mit der für Sie geeigneten Technologie und schaffen positive Kundenerlebnisse.
Conception & Design /
Wir finden die passenden Ideen, übersetzen sie in digitale Lösungen, entwickeln Ihr maßgeschneidertes Service und begleiten die Markteinführung.
Um eine einzigartige User Experience zu schaffen, optimieren wir Ihre digitalen Touchpoints steht’s mit dem Ziel einer optimalen Interaktion mit Ihrer Zielgruppe.
Für unsere Kunden entwickeln wir responsive Websites und streben nach einer langfristigen, positiven Entwicklungsdynamik des ganzheitlichen Webauftritts. Je nach Anforderung setzen wir unterschiedliche Content Management Systeme wie zB Wordpress, Typo3 oder Joomla ein.
Sie haben bereits eine bestehende Website? Wir prüfen sie auf Herz und Nieren und liefern Handlungsempfehlungen in Hinblick auf die technische Umsetzung, einem zeitgemäßen Design bis hin zur Verbesserung der User Experience.
Wir begleiten Sie von der App-Idee bis hin zur finalen Consumer- oder Business App. Gemeinsam erarbeiten wir eine langfristige App Strategie und fokussieren uns auf App Features die Ihren Usern einen Mehrwert bieten. So garantieren wir optimale Usability und zufriedene, aktive App User.
Für Ihre bestehende App liefern wir als außenstehender Partner einen umfangreichen App-Check zur Optimierung und Weiterentwicklung.
Um Ihre Kunden zu fesseln, benötigen Sie qualitativ hochwertigen und möglichst einzigartigen Content. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Content-Planung, der Erstellung von Inhalten sowie beim effizienten Verwalten von Assets. Durch die Kombination aus Kreativität und Daten erstellen wir passende Inhalte für Ihre Marke und tragen durch langjährige Erfahrung zur passenden Vermarktung des Contents bei.
Wir entwerfen von statischen oder animierten Display Ads bis hin zu umfangreichen HTML5 oder WebGL Werbemitteln für Smartphone, Tablet und Desktop.
Unsere interaktiven, mobilen Werbemittel fokussieren sich auf die vielfältigen Möglichkeiten am Smartphone und steigern dadurch die User-Interaktion. Egal ob Sie die Awareness für Ihre Marke/Produkt steigern oder performance-basierte Werbung ausspielen möchten, wir finden den passenden Werbemittel-Mix für Sie.
Eine digitale Marketingstrategie ist heutzutage ein Muss. Sie bildet die Grundlage für all Ihre digitalen Marketingaktivitäten. Wir unterstützen Sie beim Auf- oder Ausbau Ihrer digitalen Strategie und zeigen Ihnen den richtigen Weg durch den umfangreichen Digital-Dschungel. Gemeinsam finden wir die richtige Zielgruppe, die passenden Kanäle und richten Ihre Maßnahmen perfekt auf Ihre Zielgruppe aus.
Ortsbezogene Werbemaßnahmen ermöglichen es uns die richtige Person, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu erreichen. Mit dem Einsatz unterschiedlichster Technologien definieren wir präzise Locations und reduzieren Streuverluste auf ein Minimum. Durch die gesammelten Bewegungsmuster und die Anreicherung mit weiteren Daten ermöglichen wir ein besonders genaues Profiling Ihrer Zielgruppe.
Social Media Networks sprechen ihre eigene Sprache. Für erfolgreiche Unternehmen ist es wichtig auf Facebook, Instagram und Co präsent zu sein. Doch der richtige Auftritt ist ausschlaggebend, denn Informationen müssen knapp und bündig sowie leicht verständlich sein, um im stetigen Austausch mit Ihrer Zielgruppe zu stehen.
Wir unterstützen Sie dabei, eine auf Ihr Unternehmensziel fokussierte Social Media Strategie, einen praxistauglichen Social Media Redaktionsplan oder ein serviceorientiertes Community Management zu entwickeln.
Millionen von Apps tummeln sich im Google Play oder Apple App Store. Um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen und Aufmerksamkeit zu erzielen, muss eine gute, ausgefeilte Planung, Strategie sowie exzellentes Marketingwissen zur App Vermarktung mitgebracht werden. Wir platzieren Ihre App unter den Top-Platzierungen im App Store und optimieren Ihren App Store Auftritt sowie Ihre Bewerbungsmaßnahmen langfristig.
Wir kombinieren diverse digitale Werkzeuge, deren Ziel es ist, die Leistung messbar zu machen. Und messbare Leistung – also die Performance – ermöglicht es uns Ihre digitalen Ziele zu erreichen. Mit unserem Fokus auf Daten, Analytics und Conversion-Optimierung sowie dem Einsatz innovativer Technologien werden Ihre Kampagnen noch effizienter. Unser performanceorientierter Ansatz garantiert unseren Kunden absolute Transparenz in der Erfolgsmessung ihrer Kampagnen.
Wir machen Ihr Unternehmen sichtbar! Search Engine Marketing (SEM) setzt sich aus zwei Disziplinen zusammen: Search Engine Optimization (SEO) und Search Engine Advertising (SEA). Beide Maßnahmen sind wichtige Schritte zum Online-Erfolg, unterscheiden sich aber grundlegend in ihrer Wirkung. Setzen Sie auf unsere Kompetenz als Online-Marketing-Spezialisten, um Ihren Online-Erfolg zu maximieren.
Die Erfolgsformel für die besten Digitalprojekte sind Gespräche auf Augenhöhe kombiniert mit Transparenz und Vertrauen. Aus diesem Grund werden bei uns Kunden zu Partnern.
Unternehmen entscheiden sich für Blueberry Finn, weil sie bei uns talentierte, ambitionierte Mitarbeiter mit langjähriger Digital-Erfahrung und bewährte Arbeitsmethoden vorfinden. Unsere Kunden vertrauen uns, weil wir Ergebnisse liefern und durch unsere Flexibilität der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sind. Wir erobern das Herz Ihrer Zielgruppe, mit all unseren Talenten.
«Bei uns werden
Kunden zu Partnern.«
«Wir unterscheiden
uns von anderen.«
Gerade mal gut genug reicht uns Perfektionisten nicht. Wir behandeln jedes Projekt so, als wäre es unser eigenes.
Wir gehören keinem Konzern an und sind daher ausschließlich unseren Kunden verpflichtet. Bei uns erhalten Sie eine objektive und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene, neutrale Beratung.
Freude an der Arbeit wird bei uns großgeschrieben. So schaffen wir es mit leidenschaftlichem Engagement stets die besten Ergebnisse zu erzielen.
Der sorgsame Umgang miteinander ist uns wichtig. Wir sehen unsere Kunden als Partner und machen ihre Herausforderungen zu unseren.
Im digitalen Dschungel ist es oft schwer den Überblick zu behalten. Wir nehmen uns gerne Zeit unseren Kunden jeden Arbeitsschritt und jede Kennzahl zu erklären, denn Transparenz schafft Vertrauen.
100nationale & globale
2000erfolgreiche Kampagnen &
zwei Herzen die im
digitalen einklang
Wir sind seit über 6 Jahren ein eingespieltes Team, das sich durch die jeweilige Expertise optimal in digitalen Beratungskompetenzen ergänzt.
Uns verbindet strategisches Denken und ein hohes Maß an Erfahrung in der digitalen Welt.
Gemeinsam analysieren wir mit Kunden Ideen, setzen effiziente Prozesse auf und entwickeln Lösungen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Durch unsere unkomplizierte und offene Arbeitseinstellung ermöglichen wir eine angenehme und spannende Zusammenarbeit.
«Bei allem was wir tun
steht Freude und Ehrgeiz
an oberster Stelle.«
Wir freuen uns über neue
Erfahrungen und spannende
Wir sollten uns unterhalten oder am
besten gleich treffen!
+436766824983
Barbara Männersdorfer
+436764717954
office@blueberry-finn.com
Sankt-Veit-Gasse 4/23, 1130 Wien
Blueberry Finn Digital Solutions GmbH
GF: Anja Novak & Barbara Männersdorfer
Sankt-Veit-Gasse 4/23
www.blueberry-finn.com
UID-Nr.: ATU72096938
Firmenbuch: FN468415x
1.1.1. Grundlage aller mit Blueberry Finn Digital Solutions GmbH als Auftragsnehmer abgeschlossenen Verträge sind ausschließlich die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (in der Folge „AGB“), welche ausschließlich für Vertragsbeziehungen zwischen Unternehmen gelten und sich nicht an Verbraucher richten..
1.1.2. Dies gilt ungeachtet allfälliger Verweise des Auftraggebers auf eigene Allgemeine Geschäftsbedingungen. Abweichende Vereinbarungen zu einzelnen Punkten der vorliegenden Bedingungen sind einzeln und schriftlich zu vereinbaren.
1.1.3. Des Weiteren gelten für alle gegenwärtigen sowie künftigen Vertragsbeziehungen zwischen Auftragsnehmer und Auftraggeber, bis der Auftragsnehmer dem Auftraggeber geänderte AGB bekannt gibt. Sofern der Auftraggeber den geänderten AGB nicht schriftlich und begründet binnen 14 Tage ab Bekanntgabe widerspricht, gelten die geänderten AGB als angenommen.
1.2. Änderungen & Abrufbarkeit
1.2.1. Diese AGB werden vor Aufnahme des Dienstes durch Abrufbereitschaft für den Auftraggeber unter www.blueberry-finn.com/agb.pdf zur Verfügung gestellt.
1.2.2. Änderungen dieser AGB werden frühestens 14 Tage nach Kundmachung im Internet unter www.blueberry-finn.com/agb.pdf wirksam.
1.3. Erfüllung der Leistungen
1.3.1. Der Auftragsnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung des geschlossenen Vertrags nach seiner Wahl zur Gänze oder zum Teil Subunternehmer einzusetzen.
1.3.2. Sofern der Auftragsnehmer auf Wunsch des Auftraggeber Leistungen Dritter vermittelt, kommen diese Verträge ausschließlich zwischen dem Auftraggeber und dem Dritten zu den jeweiligen Geschäftsbedingungen des Dritten zustande. Der Auftragsnehmer ist nur für die von ihm selbst erbrachten Leistungen verantwortlich und haftet ebenso nur für diese.
2.1.1. Sofern keine Befristung vertraglich vorgesehen wurde, gelten sämtliche geschlossenen Verträge auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.
2.1.2. Für den Vertragsinhalt sind ausschließlich die schriftlichen Angaben in der Auftragsbestätigung- bzw. im geschlossenen Vertrag maßgeblich.
2.1.3. Etwaige, für die Ausführung des Auftrages notwendige, von Behörden oder Dritten zu erteilende Genehmigungen sind vom Auftraggeber einzuholen.
2.1.4. Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Auftragsnehmer diesbezüglich unverzüglich zu informieren. Der Auftragsnehmer trifft hierbei keine Verpflichtung, mit der Ausführung des Auftrages zu beginnen, bevor die erforderlichen Genehmigungen rechtskräftig erteilt wurden.
2.1.5. Dem Auftragsnehmer ist ein angemessener Aufwand für auf Aufforderung des Auftraggebers erstellte Entwürfe, Skizzen, Aufzeigen technischer Umsetzungsmöglichkeiten und weiterführendes auch dann zu ersetzen, wenn der Vertrag mit dem Auftraggeber nicht zustande kommt, sofern nicht anderweitig vereinbart.
3.1.1. Grundlage der für die Leistungserbringung vom Auftragsnehmer eingesetzten Mittel und/oder Technologien ist der qualitative sowie quantitative Leistungsbedarf des Auftraggebers, wie dies auf der Grundlage, der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen evaluiert wurde. Es wird explizit kein beim Auftraggeber möglich eintretender, wirtschaftlicher Erfolg durch die vom Auftragsnehmer sowie beigezogenen Dritten erbrachten Leistungen geschuldet.
Änderungen des Auftragsgegenstandes durch den Auftraggeber berechtigen den Auftragnehmer zur Änderung des Vertrages, insbesondere hinsichtlich des vereinbarten Entgeltes.
3.1.2. Sollte der Auftraggeber über den jeweils vereinbarten Leistungsumfang hinaus weitere Leistungen des Auftragsnehmers explizit oder konkludent in Anspruch nehmen, werden diese nach tatsächlichem Aufwand zu einem Stundensatz von 150 Euro exkl. MwSt. in Rechnung gestellt, Dazu zählen insbesondere, aber nicht ausschließlich, Leistungen hinsichtlich Evaluierung und Beseitigung von Störungen und Fehlern, die durch unsachgemäße Handhabung oder Bedienung durch den Auftraggeber oder sonstige nicht vom Auftragsnehmer zu vertretenden Umständen entstanden sind.
3.1.3. Der Auftragsnehmer ist nicht verpflichtet, Daten des Auftraggebers oder etwaiger Dritter, die ihm diese zur Bearbeitung, zur Aufbewahrung oder zur Übermittlung übergeben, auf deren Inhalt oder logischen Gehalt zu überprüfen. Erwachst dem Auftragsnehmer dadurch ein Schaden oder Mehraufwand, da die ihm zur Verfügung gestellten Daten rechtswidrige Inhalte aufweisen oder nicht in einem Zustand sind, der sie für die Erbringung der beauftragten Leistung tauglich macht, so haftet dafür der Auftraggeber oder Dritte.
3.1.4. Sofern nicht anders vereinbart, ist der Auftragsnehmer weder verpflichtet, ein Projekthandbuch oder sonstige Dokumentation zu übergeben.
3.1.5. Der Auftragsnehmer haftet nicht für Qualitätsmängel, die der Auftraggeber aufgrund falscher Wahl von technischen Voraussetzungen, Technologien, etc. verursacht oder auch von Dritten beigezogen hat. Vom Auftragsnehmer erbrachte Beratungsleistungen für die Schaffung technischer und/oder medialer Voraussetzungen werden gesondert in Rechnung gestellt, auch wenn sie von einem bereits ausgestellten Angebot nicht umfasst sind. Mit Inanspruchnahme solcher Beratungsleistungen erteilt der Auftraggeber konkludent einen Beratungsauftrag, der im Zweifel nach § 354 UGB abgerechnet wird.
3.2. Fristen & Verzug
3.2.1. Die vereinbarten Leistungsfristen und Termine sind unverbindlich, sofern nicht anderweitig vereinbart.
3.2.2. Unter Maßgabe des § 918 ABGB, kann der Auftraggeber unter Setzung einer Nachfrist vom Vertrag zurücktreten, wie folgend konkretisiert. Wird aus alleinigem Verschulden des Auftragsnehmer eine unverbindliche Leistungsfrist um mehr als acht Wochen, eine verbindliche Leistungsfrist um mehr als vier Wochen überschritten, so kann der Auftraggeber dem Auftragsnehmer schriftlich eine angemessene Nachfrist von zumindest drei Wochen setzen und nach deren fruchtlosem Ablauf ebenfalls schriftlich vom Vertrag zurücktreten. Gerät der Auftragnehmer mit seiner Leistung in Verzug, ist der Auftraggeber berechtigt unter Setzung einer angemessenen Nachfrist von zumindest vier Wochen vom Vertrag zurück zu treten.
3.2.3. Kann die Leistung aus vom Auftraggeber zu vertretenen Gründen nicht erbracht werden, so ist der Auftragsnehmer zum Rücktritt vom Vertrag unter Setzung einer zweiwöchigen Nachfrist berechtigt. Tritt der Auftragnehmer aus Gründen, die in der Sphäre des Auftraggebers liegen zurück, hat der Auftragnehmer Anspruch auf Zahlung des vollen Entgeltes gegen den Auftraggeber. Die Geltendmachung eines darüberhinausgehenden Schadenersatzes durch den Auftragsnehmer bleibt hiervon unberührt.
3.3.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle Maßnahmen zu treffen, die für die Erbringung der Leistungen durch den Auftragsnehmer erforderlich sind.
3.3.2. Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht fristgerecht nach, ist sind allfällige Fristen für den Auftragnehmer entsprechend zu adaptieren. Sollten dem Auftragnehmer aufgrund solcher Terminänderungen zusätzliche Kosten oder Schäden entstehen, haftet hierfür der Auftraggeber.
3.4. Änderungen des Leistungsumfanges
3.4.1. Beide Vertragspartner können jederzeit Änderungen des Leistungsumfanges verlangen. Eine gewünschte Änderung muss jedoch eine explizite Beschreibung derselben, die Anführung der Gründe für die Notwendigkeit der Änderung, den Einfluss auf die Zeitplanung und die Kosten offenlegen. Eine Änderung des Leistungsumfanges wird erst durch firmenmäßige Zeichnung und Annahme beider Vertragsparteien bindend.
3.5. Verfall der Leistungskontingente
3.5.1. Vereinbarte Stundenkontingente, beispielsweise und demonstrativ aufgezählt im Sinne eines Service Level Agreements, Beratungskontingente, etc., verfallen mit Ende der Leistungsperiode, in der Regel und können explizit nicht als etwaige Guthaben in die nächste Leistungsperiode übertragen werden.
3.6. Hinweis zu Social Media Anbietern
3.6.1. Die Anbieter von „Social-Media-Kanälen“ (z.B. Instagram, Facebook, etc., folgend „Social Media Anbieter“) behalten es sich in ihren Nutzungsbedingungen vor, Werbeanzeigen und -auftritte sowie etwaig veröffentliche Inhalte auf deren Plattform aus beliebigem Grund abzulehnen oder zu entfernen.
3.6.2. Die Social Media Anbieter sind demnach nicht verpflichtet, Inhalte und Informationen an deren Nutzer weiterzureichen, es besteht daher das von dem Auftragsnehmer nicht kalkulierbare Risiko, dass Inhalte und Werbeanzeigen und -auftritte – vor allem aufgrund beliebig erhobener Beschwerden einiger User oder aufgrund Systemfehler – entfernt werden. Die Wiedererlangung des ursprünglichen, rechtmäßigen Zustandes kann dabei nicht garantiert werden.
3.6.3. Der Auftraggeber erkennt mit der Auftragserteilung an, dass diese Nutzungsbedingungen die Rechte und Pflichten eines allfälligen Vertragsverhältnisses beeinflussen können, wobei der Auftragsnehmer intendiert, die Richtlinien von „Social-Media-Kanälen“ einzuhalten. Aufgrund der derzeit gültigen Nutzungsbedingungen und der Möglichkeit jedes Nutzers, Rechts- oder Richtlinienverletzungen mit wenigen Klicks zu behaupten und so eine Entfernung der Inhalte zu erreichen, kann der Auftragsnehmer nicht garantieren, dass die veröffentlichten Inhalte jederzeit abrufbar sind.
4.1.1. Sämtliche aus dem Patent-, Marken-, Musterschutz- und oder Urheberrecht abgeleiteten Rechte an den vereinbarten Leistungen oder sonst aus der Schaffung der dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten Leistungen stehen dem Auftragsnehmer bzw. dessen zugezogenen Dritten zu, sofern nicht anders vereinbart.
4.1.2. Der Auftraggeber erhält hierbei nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Entgelts das nicht ausschließliche und nicht übertragbare Recht an den durch den Vertrag erstellten Werken im Sinne einer Werknutzungsbewilligung. Alle anderen Rechte sind dem Auftragsnehmer bzw. dessen Lizenzgebern vorbehalten. Ohne deren vorab erteiltes schriftliches Einverständnis ist der Auftraggeber daher nicht berechtigt, erstellte graphische Gestaltungen, Software, Datenbanken oder sonstige Sachen, an denen Rechte des Auftragsnehmer oder Dritter bestehen, zu vervielfältigen, zu ändern, Dritten zugänglich zu machen oder zu benutzen, sofern nicht anders vereinbart oder sich dies zwingend aus der Natur des Auftrages ergibt.
4.1.3. Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Leistungsgegenstand vereinbarungsgemäß zu gebrauchen und den Auftragsnehmer. Hinsichtlich der Rechtsfolgen allfälliger Verletzungen von Immaterialgüterrechten Dritter durch den Auftraggeber oder dieser zurechenbaren Dritter siehe Punkt 9.2.
4.2. Dokumente & Konzepte des Auftragsnehmer
4.2.1. Angebote sowie Unterlagen (technologische Umsetzungsmöglichkeiten, Pläne, Entwürfe, Abbildungen, etc.) des Auftragsnehmer bleiben dessen geistiges Eigentum.
4.2.2. Hat der sich potenziell zu einer Geschäftsbeziehung anbahnende Kunde den Auftragsnehmer vorab eingeladen, ein Konzept zu erstellen und/oder ein Angebot zu legen, und kommt der Auftragsnehmer dieser Einladung noch vor Abschluss des Hauptvertrages nach, so treten durch die Einladung und die Annahme der Einladung durch den Auftragsnehmer der potentielle Kunde und der Auftragsnehmer in ein Vertragsverhältnis, wobei auch diesem Vertrag diese AGB zugrunde gelegt werden.
4.2.3. Der potenzielle Kunde anerkennt, dass der Auftragsnehmer bereits mit der Konzepterarbeitung Vorleistungen erbringt. Das Konzept und Angebot unterstehen in seinen gesamten Teilen dem Schutz der jeweiligen immaterialgüterrechtlichen Schutzrechte. Eine Nutzung und Bearbeitung dieser Teile ohne Zustimmung des Auftragsnehmer ist dem potenziellen Kunden explizit nicht gestattet.
4.2.4. Darüber hinaus sind die in dem Konzept enthaltenen Ideen, ebenso von einem vorvertraglichen Schutz und somit durch diese Bestimmungen umfasst. Hiervon sind nicht ausschließlich folgende Elemente umfasst: Schlagwörter, Texte, Werbemittel, weitere Grafiken und Illustrationen, Konzepte, Claims, usw.
4.2.5. Der potenzielle Kunde verpflichtet sich, es zu unterlassen, diese von dem Auftragsnehmer im Rahmen des Konzeptes präsentierten kreativen Werbeideen außerhalb eines später abzuschließenden Hauptvertrages und ohne schriftliche Zustimmung wirtschaftlich zu verwerten bzw. verwerten zu lassen oder zu nutzen bzw. nutzen zu lassen.
4.2.6. Wird wider Vereinbarung die Idee vom potenziellen Vertragspartner verwendet und ist diese Verwendung auf eine charakteristische Idee aus dem Konzept des Auftragsnehmer offensichtlich ableitbar, steht dem Auftragsnehmer ein angemessenes Entgelt zu.
4.2.7. Bei Beendigung der Vertragsbeziehung sind allenfalls überlassene Handbücher, Konzepte und Dokumentationen vom Auftragsnehmer in jeglicher Form vom Auftraggeber zu löschen.
4.3. Folgen bei Nichtbeachtung
4.3.1. Bei Verletzung dieser Rechte des Auftragsnehmer hat der Auftragsnehmer Unterlassungs-, Veröffentlichungs- und Schadenersatzansprüche sowie weitere dem Auftragsnehmer und den betroffenen Dritten zustehenden Ansprüche nach sich. Verletzt der Auftraggeber die oben genannten Recht Dritter in dem Auftragnehmer zurechenbarer Weise, so hat der Auftraggeber den Auftragnehmer schad- und klaglos zu halten.
5.1.1. Sämtliche angeführten Entgelte in Angebotsdokumenten und Verträgen sind als Nettopreise in Euro exklusive Umsatzsteuer (USt) zu verstehen. Preisangaben sind – sofern nicht anders vereinbart – freibleibend.
5.1.2. Gesonderte Stundensätze, Rabatte oder Pauschalpreise können hiervon abweichend schriftlich vereinbart werden.
5.1.3. Honorare von externen wie Lizenzgebern, Service Anbieter, Social Media Influencer, Schauspielern, Musikern oder sonstigen Fremdleistern werden inklusive einer etwaigen Vermittlungs-, Recherche- und Bearbeitungsprovision weiterverrechnet.
5.2.1. Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen prompt bei Erhalt fällig. Es wird ausdrücklich ein Zahlungsziel von 10 Tagen ab Fälligkeit vereinbart, nach welchem der Betrag auf dem Konto des Auftragsnehmer verbucht sein muss.
5.2.2. Der Auftragsnehmer ist jederzeit in der analogen Anwendung des § 1052 ABGB berechtigt, die Leistungserbringung von der Leistung von Anzahlungen oder der Beibringung von sonstigen Sicherheiten durch den Auftraggeber in angemessener Höhe abhängig zu machen.
5.3. Verzug
5.3.1. Sind Teilzahlungen vereinbart, so tritt bei Verzug mit nur einer einzigen Teilzahlung - auch ohne Verschulden des Auftraggebers - Terminverlust ein und die gesamte Forderung wird sofort fällig.
5.3.2. Bei Zahlungsverzug – unabhängig vom Verschulden des Auftraggebers – ist der Auftragsnehmer berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 456 UGB zu verrechnen.
5.3.3. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragsnehmer weiters berechtigt, mit der Erfüllung aller vertraglichen Verpflichtungen bis zur Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen des Auftraggebers inne zu halten.
5.4. Rechtevorbehalt
5.4.1. Der Auftragnehmer behält bis zur vollständigen Zahlung des Entgelts samt Nebenkosten sämtliche ausschließlichen Rechten an den erbrachten Leistungen.
5.4.2. Der Auftraggeber hat dem Auftragsnehmer unverzüglich schriftlich von allen Zugriffen Dritter auf die Leistung, insbesondere von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, sowie von etwaigen Beschädigungen, der Vernichtung der Leistung sowie von einem zu unterrichten. Der Auftraggeber hat dem Auftragsnehmer alle Schäden und Kosten zu ersetzen, die durch einen Verstoß gegen diese Verpflichtungen entstehen.
5.5. Einwendungen & Aufrechnung
5.5.1. Einwendungen gegen fällige Forderungen sind vom Auftraggeber innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungsdatum schriftlich bekanntzugeben, widrigenfalls die jeweiligen Forderungen als anerkannt gelten.
5.5.2. Vom Auftraggeber erhobene Einwendungen gegen die Rechnung hindern nicht die Fälligkeit des Rechnungsbetrages, außer es handelt sich um Beanstandung offensichtlicher Fehler der Rechnung.
5.5.3. Gegen Ansprüche des Auftragsnehmer kann der Auftraggeber nur mit gerichtlich festgestellten oder vom Auftragsnehmer ausdrücklich schriftlich anerkannten Ansprüchen aufrechnen.
6.1. Verbot
6.1.1. Dem Auftragsnehmer trifft in keiner Form ein Konkurrenzverbot. Der Auftragsnehmer darf jederzeit im gleichen Geschäftsgebiet und gleichen Produktgebiet für Mitbewerber des Auftraggebers tätig werden, sofern nicht anderweitig vereinbart.
6.2.1. Dem Auftraggeber ist es während des aufrechten Auftragsverhältnisses sowie innerhalb von 12 Monaten nach Beendigung des Auftragsverhältnisses untersagt, Mitarbeiter des Auftragsnehmer oder Dritte, die in einem Vertragsverhältnis mit dem Auftragsnehmer stehen, abzuwerben oder anderweitig zu beschäftigen. Darunter fällt jegliche Art der selbstständigen oder unselbstständigen Beschäftigung eines Mitarbeiters des Auftragsnehmer durch den Auftraggeber oder mit ihm verbundenen Unternehmen.
6.2.2. Im Falle des Zuwiderhandelns steht dem Auftragsnehmer ein Schadenersatzanspruch, in der Höhe von EUR 50.000, - pro abgeworbene Person zu. Die Pönale muss binnen 10 Tagen ab Beginn der Beschäftigung vom Auftraggeber an den Auftragsnehmer überwiesen werden.
7.1. Fristen
7.1.1. Die Gewährleistungsfrist beträgt 2 Monate ab dem Zeitpunkt der Übergabe.
7.1.2. Nach Ablauf der 2-monatigen Frist verfallen sämtliche Gewährleistungsansprüche.
7.2. Untersuchungsobliegenheit
7.2.1. Nimmt der Auftraggeber die erbrachte (Teil-)Leistung ab und meldet binnen 14 Tagen keine Mängel, gilt diese als abgenommen.
7.2.2. Gewährleistungsansprüche einschließlich etwaiger Regressansprüche des Auftraggebers setzen die Erhebung einer schriftlichen, konkreten und rechtzeitigen Mängelrüge gemäß § 377 UGB voraus. Der Auftraggeber ist verpflichtet, unverzüglich nach Erbringung der Leistung, diese auf Mängel zu untersuchen. Dieselbe Rügepflicht besteht auch bei verdeckten Mängeln, wobei die Rügeobliegenheit mit Erkennbarkeit des Mangels ausgelöst wird. Mängel eines Teiles der Leistung können nicht zur Beanstandung der gesamten Lieferung führen.
7.2.3. Erfolgt keine rechtzeitige Rüge, so gilt die Leistung als genehmigt, wodurch die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen ausgeschlossen ist.
7.2.4. Den Auftraggeber trifft die umfängliche Beweislast für sämtliche Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere für den Mangel selbst, für den Zeitpunkt der Feststellung des Mangels und für die Rechtzeitigkeit der erhobenen Mängelrüge. Die Vermutung der Mangelhaftigkeit gem. § 924 ABGB ist ausgeschlossen.
7.3. Behebung durch den Auftragsnehmer
7.3.1. Gewährleistungsansprüche berechtigen den Auftraggeber nicht zur Zurückhaltung seiner vereinbarten Leistung.
7.4. Rücktrittsrecht des Auftraggebers
7.4.1. Ist der Auftragsnehmer nach wiederholten Versuchen und nach Setzung einer Nachfrist von mindestens sechs Wochen nicht in der Lage, den vertraglich vereinbarten Zustand herzustellen, so hat der Auftraggeber das Recht, vom Vertrag schriftlich zurückzutreten.
7.5.1. Bei Lieferungen oder Leistungen, die durch eigenes Personal des Auftraggebers oder durch Dritte nachträglich verändert werden, entfällt für den Auftragsnehmer jegliche Gewährleistungsverpflichtung.
7.5.2. Der Auftragsnehmer steht darüber hinaus nicht für Störungen und Ausfälle aufgrund höherer Gewalt ein. Durch Bedienungsfehler oder widmungswidrige Verwendung seitens des Auftraggebers verursachte Fehler, Störungen oder Schäden sind ebenso nicht Bestandteil der Gewährleistung.
8. Haftung des Auftragsnehmers
8.1.1. Die Haftung des Auftragsnehmers beschränkt sich auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung des Auftragsnehmers für Vermögensschäden, entgangenem Gewinn, ist ausgeschlossen.
8.1.2. Gewährleistungs-, Nichterfüllungs- und Schadenersatzansprüche des Auftraggebers setzen die Erhebung einer unverzüglichen schriftlichen und detaillierten Mängelrüge entsprechend den vorgehenden Bestimmungen voraus.
8.2. Missbräuchliche Inanspruchnahme
8.2.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Auftragsnehmer jeden Schaden zu ersetzen, den dieser aus einer nachgewiesenen Verletzung von Rechten Dritter durch den Auftraggeber – insbesondere aufgrund patent, marken-, musterschutz-, halbleiterschutz-, urheberrechtlicher so wie in diesem Zusammenhang stehende wettbewerbsrechtlicher oder sonstiger Ansprüche sowie Ansprüche aufgrund von Persönlichkeitsrechten oder sonstiger gewerblicher Schutzrechte erleidet. Der Auftraggeber darf diese Zustimmung nur aus wichtigen Gründen und nicht unbillig verweigern.
9.1.1. Sämtliche Vertragsverhältnisse können von beiden Parteien, sofern nicht anders vereinbart, ohne Angabe von Gründen unter Einhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist zum Quartalsende schriftlich gekündigt werden.
9.1.2. Beide Parteien sind berechtigt, das Vertragsverhältnis auch nur hinsichtlich einzelner Komponenten zu kündigen.
9.2.1. Der Auftragsnehmer ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigen Gründen durch einseitige Erklärung jederzeit mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn über das Vermögen des Auftraggebers ein Insolvenzverfahren eröffnet oder dessen Eröffnung mangels kostendeckendem Vermögen abgewiesen wurde, wenn der Auftraggeber wesentliche Geheimhaltungspflichten oder sonst wesentliche Vertragsbestimmungen verletzt, oder wenn der Auftraggeber untergeht/stirbt oder die Eigenberechtigung/Geschäftsfähigkeit verliert. Dadurch geht der Auftragsnehmer seinen anteilsmäßigen Entgeltansprüchen nicht verlustig.
10.1.1. Der Auftraggeber ist zur Geheimhaltung aller in Ausführung eines Auftrages erlangten Informationen und Daten verpflichtet, sofern keine anderweitigen Vereinbarungen schriftlich getroffen wurden.
10.1.2. Der Auftraggeber hat sich ausschließlich solcher Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen zu bedienen, die ausdrücklich zur Geheimhaltung verpflichtet wurden.
10.1.3. Der Auftraggeber verpflichtet sich darüber hinaus, die geltenden Sicherheitsvorschriften des Auftragsnehmers einzuhalten und auch alle sonstigen gesetzlichen Datenschutzbestimmungen zu beachten. Der Auftraggeber hat insbesondere die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, dass jederzeit die Bestimmungen der DSGVO sowie die DSG 2018 eingehalten werden können und verpflichtet sich, dem Auftragsnehmer auf Anforderung jene Informationen zur Verfügung zu stellen, die zur Kontrolle der Einhaltung der Bestimmungen und dieser Vereinbarung notwendig sind.
10.1.4. Die Verpflichtungen bleiben auch nach vollständiger Erfüllung des Auftrages durch den Auftragsnehmer und nach Beendigung aller Schuldverhältnisse bis fünf Jahre nach Beendigung aufrecht, es sei denn, dass zwingende gesetzliche Bestimmungen eine unbefristete oder jedenfalls längere Verpflichtung vorsehen.
10.2. Abschluss eines Auftragsverarbeitervertrages (folgend kurz „AVV“)
10.2.1. Mit Unterzeichnung des jeweiligen Vertrages schließen die beiden Parteien ebenso einen Auftragsverarbeitervertrag im Sinne des Art 28 DSGVO.
10.2.2. Der Auftraggeber ist hierbei im Sinne der DSGVO Verantwortlicher, während der Auftragsnehmer als Auftragsverarbeiter agiert.
10.3. Gegenstand des AVV
10.3.1. Gegenstand dieses Auftrages ist die Durchführung einer oder mehrerer der folgenden Aufgaben: Erstellung und Verwaltung von Webseiten/Web-Plattformen, Social Media Betreuung, Datenbank-Verwaltung, Web- und Mail-Hosting
10.3.2. Eine oder mehrere Datenkategorien werden hierbei, nicht abschließend aufgezählt, verarbeitet: Kontaktdaten, Vertragsdaten, Verrechnungsdaten, Bonitätsdaten, Bestelldaten, Entgeltdaten
10.3.3. Eine oder mehrere Kategorien betroffener Personen werden unterliegen der Verarbeitung: Kunden, Interessenten, Lieferanten, Ansprechpartner, Beschäftigte.
10.4. Zeit des AVV
10.4.1. Die Vereinbarung ist auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien mit einer Frist von vier Wochen zum Kalendervierteljahr gekündigt werden. Die Möglichkeit zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt.
10.5. Pflichten des Auftragnehmers des AVV
10.5.1. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, Daten und Verarbeitungsergebnisse ausschließlich im Rahmen der schriftlichen Aufträge des Auftraggebers zu verarbeiten. Erhält der Auftragnehmer einen behördlichen Auftrag, Daten des Auftraggebers herauszugeben, so hat er - sofern gesetzlich zulässig - den Auftraggeber unverzüglich darüber zu informieren und die Behörde an diesen zu verweisen. Desgleichen bedarf eine Verarbeitung der Daten für eigene Zwecke des Auftragnehmers eines schriftlichen Auftrages.
10.5.2. Der Auftragnehmer erklärt rechtsverbindlich, dass er alle mit der Datenverarbeitung beauftragten Personen vor Aufnahme der Tätigkeit zur Vertraulichkeit verpflichtet hat oder diese einer angemessenen gesetzlichen Verschwiegenheitsverpflichtung unterliegen. Insbesondere bleibt die Verschwiegenheitsverpflichtung der mit der Datenverarbeitung beauftragten Personen auch nach Beendigung ihrer Tätigkeit und Ausscheiden beim Auftragnehmer aufrecht.
10.5.3. Der Auftragnehmer erklärt, dass er alle erforderlichen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Verarbeitung nach Art 32 DSGVO ergriffen hat.
10.5.4. Der Auftragnehmer ergreift die technischen und organisatorischen Maßnahmen, damit der Auftraggeber die Rechte der betroffenen Person nach Kapitel III der DSGVO (Information, Auskunft, Berichtigung und Löschung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch, sowie automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall) innerhalb der gesetzlichen Fristen jederzeit erfüllen kann und überlässt dem Auftraggeber alle dafür notwendigen Informationen. Wird ein entsprechender Antrag an den Auftragnehmer gerichtet und lässt dieser erkennen, dass der Antragsteller ihn irrtümlich für den Auftraggeber der von ihm betriebenen Datenanwendung hält, hat der Auftragnehmer den Antrag unverzüglich an den Auftraggeber weiterzuleiten und dies dem Antragsteller mitzuteilen.
10.5.5. Dem Auftraggeber wird hinsichtlich der Verarbeitung der von ihm überlassenen Daten das Recht einer angemessen vorab angekündigten Einsichtnahme und Kontrolle, sei es auch durch ihn beauftragte Dritte, der Datenverarbeitungseinrichtungen eingeräumt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dem Auftraggeber jene Informationen zur Verfügung zu stellen, die zur Kontrolle der Einhaltung der in dieser Vereinbarung genannten Verpflichtungen notwendig sind.
10.5.6. Der Auftragnehmer kann nach Beendigung dieser Vereinbarung verpflichtet werden, alle Verarbeitungsergebnisse und Unterlagen, die Daten enthalten, nach durch den Auftraggeber erteilten Auftrag zu vernichten.
10.5.7. Der Auftragnehmer hat den Auftraggeber unverzüglich zu informieren, falls er der Ansicht ist, eine Weisung des Auftraggebers verstößt gegen Datenschutzbestimmungen der Union oder der Mitgliedstaaten.
10.6. Ort der Durchführung der Datenverarbeitung des AVV
10.6.1. Datenverarbeitungstätigkeiten werden zumindest zum Teil auch außerhalb der EU bzw des EWR durchgeführt, sofern zutreffen, womöglich in den Vereinigten Staaten aufgrund von Social Media Diensten. Das angemessene Datenschutzniveau ergibt sich dadurch aus den folgenden Bestimmungen:
• einem Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission nach Art 45 DSGVO.
10.7. Sub-Auftragsverarbeiter des AVV
10.7.1. Der Auftragnehmer kann Sub- Auftragsverarbeiter für die von ihm zu erbringenden Dienstleistungen hinzuziehen. Dabei hat er auf Anfrage des Auftraggebers dies offenzulegen, sodass er dies allenfalls untersagen kann. Der Auftragnehmer schließt die erforderlichen Vereinbarungen im Sinne des Art 28 Abs 4 DSGVO mit dem Sub- Auftragsverarbeiter ab. Dabei ist sicherzustellen, dass der Sub- Auftragsverarbeiter dieselben Verpflichtungen eingeht, die dem Auftragnehmer auf Grund dieser Vereinbarung obliegen. Kommt der Sub- Auftragsverarbeiter seinen Datenschutzpflichten nicht nach, so haftet der Auftragnehmer nicht gegenüber dem Auftraggeber für die Einhaltung der Pflichten des Sub-Auftragsverarbeiters.
10.8. Vertraulichkeit des AVV
10.8.1. Zutrittskontrolle: Schutz vor unbefugtem Zutritt zu Datenverarbeitungsanlagen, z.B.: Schlüssel, Magnet- oder Chipkarten, elektrische Türöffner, Portier, Sicherheitspersonal, Alarmanlagen, Videoanlagen.
10.8.2. Zugangskontrolle: Schutz vor unbefugter Systembenutzung, z.B.: Kennwörter (einschließlich entsprechender Policy), automatische Sperrmechanismen, Zwei-Faktor- Authentifizierung, Verschlüsselung von Datenträgern.
10.8.3. Zugriffskontrolle: Kein unbefugtes Lesen, Kopieren, Verändern oder Entfernen innerhalb des Systems, z.B.: Standard- Berechtigungsprofile auf „need to know-Basis“, Standardprozess für Berechtigungsvergabe, Protokollierung von Zugriffen, periodische Überprüfung der vergebenen Berechtigungen, insbesondere von administrativen Benutzerkonten.
10.8.4. Pseudonymisierung: Sofern für die jeweilige Datenverarbeitung möglich, werden die primären Identifikationsmerkmale der personenbezogenen Daten in der jeweiligen Datenanwendung entfernt, und gesondert aufbewahrt.
10.8.5. Klassifikationsschema für Daten: Aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen oder Selbsteinschätzung (geheim/vertraulich/intern/öffentlich).
10.8.6. Weitergabekontrolle: Kein unbefugtes Lesen, Kopieren, Verändern oder Entfernen bei elektronischer Übertragung oder Transport, z.B.: Verschlüsselung, Virtual Private Networks (VPN), elektronische Signatur.
10.8.7. Eingabekontrolle: Feststellung, ob und von wem personenbezogene Daten in Datenverarbeitungssysteme eingegeben, verändert oder entfernt worden sind, z.B.: Protokollierung, Dokumentenmanagement.
10.8.8. Verfügbarkeitskontrolle: Schutz gegen zufällige oder mutwillige Zerstörung bzw. Verlust, z.B.: Backup-Strategie (online/offline; on-site/off-site), unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV, Dieselaggregat), Virenschutz, Firewall, Meldewege und Notfallpläne; Security Checks auf Infrastruktur- und Applikationsebene, Mehrstufiges Sicherungskonzept mit verschlüsselter Auslagerung der Sicherungen in ein Ausweichrechenzentrum, Standardprozesse bei Wechsel/Ausscheiden von Mitarbeitern.
11.1. Übertragung von Rechten und Pflichten
11.1.1. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, ohne Zustimmung des Auftragsnehmer Rechte und Pflichten auf Dritte zu übertragen. Das gegenständliche Zessionsverbot für Entgeltforderungen wurde im Sinne des § 1396a ABGB einzeln ausverhandelt.
11.2. Schriftform & Fristenlauf
11.2.1. Vertragssprache ist ausschließlich die deutsche Sprache.
11.2.2. Jegliche vertragliche Vereinbarung, deren Änderungen und Ergänzungen sowie sonstige Übereinkünfte bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftlichkeit. Auch das Abgehen der Schriftformvereinbarung muss diese Voraussetzungen erfüllen.
11.2.3. Elektronische Vertragserklärungen, andere rechtlich erhebliche elektronische Erklärungen und elektronische Empfangsbestätigungen gelten als zugegangen, wenn sie die Partei, für die sie bestimmt sind, unter gewöhnlichen Umständen abrufen kann. Für die Fristgerechtheit und Wirksamkeit von Erklärungen ist deren erfolgter Zugang im Sinne dieser Bestimmung maßgebend.
11.2.4. Der Auftraggeber hat Änderungen seines Namens, seiner Gesellschaftsform oder Unternehmenszugehörigkeit sowie seiner Anschrift dem Auftragsnehmer umgehend mitzuteilen. Erfolgt keine Änderungsmeldung, gelten Schriftstücke als dem Auftraggeber zugegangen, wenn sie an die vom Auftraggeber zuletzt bekannt gegebene Adresse gesandt wurden. Wünscht der Auftraggeber im Fall von Namensänderungen, die nicht rechtzeitig bekannt gegeben wurden, die Ausstellung einer neuen Rechnung, hindert dies nicht die Fälligkeit der ursprünglichen Rechnung.
11.3. Referenz & Hinweis
11.3.1. Der Auftragsnehmer ist vorbehaltlich des jederzeit möglichen, schriftlichen Widerrufs des Auftraggebers dazu berechtigt, auf eigenen Werbeträgern und insbesondere durch ihren Internetauftritt mit Namen und Firmenlogo auf die zum Kunden bestehende oder vormalige Geschäftsbeziehung sowie die erbrachten Leistungen hinzuweisen ohne hierfür etwaige Entgelte zu entrichten.
11.3.2. Der Auftragsnehmer, als Film-Produzent, ist berechtigt, seinen Firmennamen und weitere Firmenzeichen als Copyrightvermerk im Rahmen der videographischen Produktion anzuführen. Bei Bedarf erfolgt eine Einblendung für sechs Sekunden in Videoclips. Weiters besteht das Recht, das Filmwerk vorzuführen oder vorführen zu lassen; dies gilt auch für Veröffentlichungen im Internet, auf der Webseite des Auftragsnehmer oder anderen entsprechenden analogen oder digitalen Plattformen. Der Auftraggeber ist bei jeder Nutzung (Vervielfältigung, Verbreitung, etc.) verpflichtet, die Herstellerbezeichnung (Namensnennung) bzw. den Copyrightvermerk deutlich, gut lesbar anzubringen.
11.3.3. Der Auftragsnehmer ist, sofern keine ausdrückliche gegenteilige schriftliche Vereinbarung vorliegt, berechtigt, von ihm hergestellte Lichtbilder zur Bewerbung ihrer Tätigkeit zu verwenden sowie diese im Internet, auf der Webseite oder anderen entsprechenden analogen oder digitalen Plattformen zu veröffentlichen. Der Kunde ist bei jeder Nutzung (Vervielfältigung, Verbreitung, etc.) verpflichtet, die Herstellerbezeichnung (Namensnennung) bzw. den Copyrightvermerk deutlich und gut lesbar unmittelbar beim Lichtbild und diesem eindeutig zuordenbar anzubringen.
11.3.4. Werden Leistungen des Auftragsnehmer bzw. Leistungen, zu denen der Auftragsnehmer einen nicht unerheblichen Beitrag leistete bei Wettbewerben eingereicht, ist der Auftragsnehmer jedenfalls zumindest als Mitverantwortlicher anzuführen.
11.4.1. Sollten einzelne Klauseln dieser AGB unwirksam oder unzulässig sein oder werden, so berührt dies nicht die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen. An Stelle der unwirksamen oder unzulässigen Bestimmung tritt eine solche, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder unzulässigen Bestimmung möglichst nahekommt.
11.5. Gerichtsstand, anzuwendendes Recht
11.5.1. Es gilt für allfällige Streitigkeiten zwischen den Vertragsparteien ausschließlich österreichisches Recht. Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht in Wien, Österreich. Der Auftragsnehmer ist ebenso wahlweise berechtigt, den Auftraggeber auch bei jenem Gericht zu belangen, welches nach den für den Staat, in welchem der Auftraggeber seinen Sitz hat, maßgeblichen Rechtsvorschriften örtlich und sachlich zuständig ist.
11.5.2. Die Anwendung UN-Kaufrecht sowie der Verweisungsbestimmungen des IPRG wird ausdrücklich von den Parteien ausgeschlossen.
11.5.3. Die Anwendung der §§ 9 Abs. 1 und 2, 10 Abs. 1 und 2 ECG wird ausdrücklich ausgeschlossen.
11.5.4. Überschriften dieser AGB dienen lediglich der Übersichtlichkeit und interpretieren, begrenzen oder beschränken die jeweiligen Bestimmungen in keiner Form.
11.5.5. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für jegliche Geschlechter.
© 2019 Blueberry Finn Digital Solutions GmbH. All rights reserved

References: § 354
 § 918
 § 1052
 § 456
 § 377
 § 924
 § 1396