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Timestamp: 2016-10-26 15:27:45+00:00

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8C_881/2015���{T�0/2} � � Urteil vom 22. April 2016
handelnd durch B.________ und dieser vertreten durch Procap f�r Menschen mit Handicap,
Die am 2. September 2009 geborene A.________ leidet unter anderem an angeborener Epilepsie und angeborenen cerebralen L�hmungen (Geburtsgebrechen Ziff. 387 und 390 GgV Anhang). F�r die medizinische Behandlung dieser Leiden sowie f�r Physiotherapie, Ergotherapie und verschiedene Hilfsmittel hat die IV-Stelle des Kantons Aargau Kostengutsprache geleistet. Ebenso bejahte die IV-Stelle einen Anspruch auf Hilflosenentsch�digung f�r Minderj�hrige wegen einer mittleren Hilflosigkeit mit Intensivpflegezuschlag von vier Stunden f�r die Dauer vom 1. Dezember 2012 bis 1. Februar 2015 (Verf�gung vom 5. August 2014).
Im Dezember 2013 und Januar 2014 erfolgten die Anmeldungen der Geburtsgebrechen Ziff. 383 und 453 GgV Anhang (heredo-degenerative Erkrankungen des Nervensystems sowie angeborene St�rungen des Fett- und Lipoprotein-Stoffwechsels). Im April 2014 wurde ein Gesuch um �bernahme der klinischen Ern�hrung, Ern�hrungsberatung und Kinderspitex gestellt. Die Invalidenversicherung �bernahm die Kosten f�r die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 383 GgV Anhang, verneinte jedoch einen Leistungsanspruch gest�tzt auf������Ziff. 453 GgV Anhang (Verf�gung vom 27. Januar 2015), einen Anspruch auf Stammzellentransplantation und klinische Ern�hrung (Verf�gung vom 26. Januar 2015) sowie Ern�hrungsberatung (Verf�gung vom 28. Januar 2015).
Die gegen die drei Verf�gungen vom 26., 27. und 28. Januar 2015 erhobene Beschwerde der A.________ hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 13. Oktober 2015 teilweise gut, hob die Verf�gung vom 27. Januar 2015 auf und wies die Sache diesbez�glich zur weiteren Abkl�rung und Neuverf�gung im Sinne der Erw�gungen an die IV-Stelle zur�ck. Im �brigen wies es die Beschwerde gegen die beiden Verf�gungen vom 26. und 28. Januar 2015 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ unter Aufhebung des angefochtenen Gerichtsentscheides beantragen, die Invalidenversicherung habe im Rahmen der medizinischen Massnahmen f�r die Geburtsgebrechen Ziff. 383 und 453 GgV Anhang Kostengutsprache f�r die Stammzellen- bzw. Knochenmarktransplantation und die Folgemassnahmen (Magensonde und Ern�hrungsberatung) zu erteilen. Zudem sei die IV-Stelle zu verpflichten, die Kosten f�r die fachmedizinische Beurteilung des Kinderspitals C.________ zu �bernehmen.
W�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet die IV-Stelle auf eine Vernehmlassung.
Die Beschwerdef�hrerin h�lt mit Stellungnahme vom 29. Februar 2016 an ihrem Standpunkt fest.
1.1.�Das kantonale Gericht hat unter der Dispositiv-Ziffer 1 mit angefochtenem Entscheid die Verf�gung der IV-Stelle vom 27. Januar 2015 betreffend Nichtanerkennung eines Geburtsgebrechens im Sinne von Ziff. 453 GgV Anhang aufgehoben und die Sache diesbez�glich zur weiteren Abkl�rung und Neuverf�gung im Sinne der Erw�gungen an die Verwaltung zur�ckgewiesen. Zur Begr�ndung f�hrte es in den Erw�gungen aus, basierend auf der medizinischen Aktenlage stelle sich die Frage, "ob sowohl das Geburtsgebrechen Ziff. 383 als auch das Geburtsgebrechen Ziff. 453 vorliegen, oder doch nur eines davon". R�ckweisungsentscheide schliessen das Verfahren nicht ab und sind somit nach der Regelung des BGG keine Endentscheide. Es handelt sich vielmehr um Zwischenentscheide, die nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstst�ndig anfechtbar sind (BGE 135 III 212 E. 1.2 S. 216 mit Hinweisen). Dagegen erhebt die Beschwerdef�hrerin zu Recht keine Einw�nde.
1.2.�Der angefochtene Entscheid enth�lt jedoch nicht nur einen R�ckweisungsentscheid in Bezug auf die Aufhebung der Verf�gung der IV-Stelle vom 27. Januar 2015, sondern auch einen materiellen Entscheid �ber einen Teil des Streitgegenstandes. Angefochten ist denn auch nur die Dispositiv-Ziffer 2 des vorinstanzlichen Entscheids, womit das kantonale Gericht die gegen die beiden Verf�gungen der IV-Stelle vom 26. und 28. Januar 2015 gerichtete Beschwerde abgewiesen hat. Ein Entscheid, der nur einen Teil der gestellten Begehren behandelt, ist jedoch nur dann ein vor Bundesgericht anfechtbarer Teilentscheid, wenn diese Begehren unabh�ngig von den anderen beurteilt werden k�nnen (Art. 91 lit. a BGG; BGE 135 III 212 E. 1.2.1 S. 217; SVR 2011 IV Nr. 23 S. 60, 8C_55/2010 E. 2.3.1 i.f.). Zu pr�fen ist daher, ob es sich in Bezug auf die Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Entscheids um einen beschwerdef�higen Teilentscheid im Sinne von Art. 91 lit. a BGG handelt.
1.2.1.�Die drei den Streitgegenstand (vgl. dazu BGE 125 V 413 E. 1��� S. 414 f.) bildenden Verf�gungen der IV-Stelle befassen sich im Wesentlichen zum einen mit der Frage, ob die Beschwerdef�hrerin nicht nur am Geburtsgebrechen Ziff. 383, sondern auch - oder statt dessen - am Geburtsgebrechen Ziff. 453 GgV Anhang leide und folglich die Invalidenversicherung die entsprechende medizinische Behandlung zu �bernehmen habe (vgl. E. 1.1 hievor). Zum anderen ist die Frage strittig, ob die Invalidenversicherung im Rahmen der Behandlung eines anerkannten Geburtsgebrechens die am 16. Januar 2014 im Kinderspital C.________ durchgef�hrte allogene Stammzellentransplantation (SZT) mit direkt kausalen Folgebehandlungen (klinische Ern�hrung und Ern�hrungsberatung) zu �bernehmen hat. Aus der Sicht der Beschwerdef�hrerin ist dabei unerheblich, ob die Invalidenversicherung die SZT im Rahmen der Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 383 und/oder 453 GgV Anhang �bernimmt. Immerhin steht fest, dass das Kinderspital C.________ die �bernahme der damaligen station�ren Behandlung mit SZT vom 16. Januar 2014 schon am 10. Januar 2014 und auch die damit zusammenh�ngenden Folgebehandlungen gem�ss den Leistungsgesuchen vom 2. und 27. Juni 2014 als medizinische Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 453 GgV Anhang bei der IV-Stelle geltend gemacht hat. Dass eine allogene Stammzellentransplantation - unabh�ngig von der Anerkennung eines Geburtsgebrechens - grunds�tzlich bei entsprechend erf�llten Voraussetzungen als Pflichtleistung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung in Frage kommen kann, ergibt sich aus KLV Anhang 1.
1.2.2.�Unabh�ngigkeit im Sinne von Art. 91 lit. a BGG bedeutet zum einen, dass die geh�uften Begehren auch Gegenstand eines eigenen Prozesses h�tten bilden k�nnen und zum andern, dass der angefochtene Entscheid einen Teil des gesamten Prozessgegenstandes abschliessend beurteilt, so dass keine Gefahr besteht, dass das Schlussurteil �ber den verbliebenen Prozessgegenstand im Widerspruch zum bereits rechtskr�ftig ausgef�llten Teilurteil steht (BGE 135 III 212 E. 1.2.2 und 1.2.3 S. 217; SVR 2011 IV Nr. 23 S. 63, 8C_55/2010 E. 2.3.2; Urteil 4A_611/2014 vom 26. Februar 2015������ E. 1.3.1 i.f.). Eine selbstst�ndig er�ffnete Abweisung eines Hauptbegehrens ist demnach als anfechtungspflichtiger Teilentscheid im Sinne von Art. 91 lit. a BGG zu betrachten, wenn es darum geht, einen Widerspruch zu vermeiden, der zwischen einem Schlussurteil �ber den verbleibenden Prozessgegenstand und einem bereits rechtskr�ftig ausgef�llten Teilurteil entstehen k�nnte (vgl. BGE 135 III 212 E. 1.2.3 S. 217 mit Hinweisen; vgl. auch� NICOLAS VON WERDT, �in� SEILER/VON WERDT/G�NGERICH/OBERHOLZER, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2015, Art. 91 Rz. 14). Soweit die Vorinstanz unter der Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Entscheides die Beschwerde gegen die beiden Verf�gungen der IV-Stelle vom 26. und 28. Januar 2015 abgewiesen hat, handelt es sich um einen beschwerdef�higen Teilentscheid gem�ss Art. 91 lit. a BGG. Ist nicht auszuschliessen, dass die Beurteilung der Voraussetzungen f�r die �bernahme der SZT als medizinische Behandlung eines Geburtsgebrechens nach Durchf�hrung der von der Vorinstanz im Wege der R�ckweisung angeordneten medizinischen Abkl�rungen anders ausf�llt, als die IV-Stelle am 26. und 28. Januar 2015 bereits verf�gt hat, ist diesbez�glich auf die Beschwerde einzutreten. Denn andernfalls besteht Gefahr, dass das Schlussurteil �ber den verbliebenen Prozessgegenstand gem�ss Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids im Widerspruch zum bereits rechtskr�ftig ausgef�llten Teilurteil steht.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140); es pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254; Urteil 8C_269/2010 vom 12. August 2010 E. 1).
3.1.�Nach Art. 13 Abs. 1 IVG haben Versicherte bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf die zur Behandlung von Geburtsgebrechen notwendigen medizinischen Massnahmen. Der Bundesrat bezeichnet die Gebrechen, f�r welche diese Massnahmen gew�hrt werden (Art. 13 Abs. 2 Satz 1 IVG). Als Geburtsgebrechen im Sinne von Art. 13 IVG gelten Gebrechen, die bei1-11 vollendeter Geburt bestehen (Art. 3 Abs. 2 ATSG und Art. 1 Abs. 1 Satz 1 der Verordnung vom 9. Dezember 1985 �ber Geburtsgebrechen [GgV; SR 831.232.21]). Die Geburtsgebrechen sind in der Liste im Anhang zur GgV aufgef�hrt (Art. 1 Abs. 2 Satz 1 GgV).
3.2.�Die Leistungspflicht der Invalidenversicherung bei medizinischen Massnahmen im Allgemeinen (Art. 12 IVG) und bei Geburtsgebrechen im Besonderen (Art. 13 IVG) setzt unter anderem voraus, dass die Massnahmen nach bew�hrter Erkenntnis der medizinischen Wissenschaft angezeigt sind (Art. 2 Abs. 1 Satz 2 IVV und Art. 2 Abs. 3 GgV; E. 2.1 und 2.2 hievor). Die f�r den Bereich der Krankenpflege entwickelte Definition der Wissenschaftlichkeit findet prinzipiell auch auf die medizinischen Massnahmen der Invalidenversicherung Anwendung. Eine Vorkehr, welche mangels Wissenschaftlichkeit nicht durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung zu �bernehmen ist, kann grunds�tzlich auch nicht als medizinische Massnahme nach Art. 12 oder 13 IVG zu Lasten der Invalidenversicherung gehen (BGE 123 V 53 E. 2b/cc S. 60 mit Hinweisen; Urteil 8C_590/2011 vom������13. Juni 2012 E. 2.4 mit Hinweisen).
3.3.�Der im Erfordernis der medizinischen Wissenschaftlichkeit gem�ss Art. 2 Abs. 3 GgV enthaltene Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz beschl�gt die Relation zwischen den Kosten der medizinischen Massnahme einerseits und dem mit der Eingliederungsmassnahme verfolgten Zweck anderseits (Urteil 8C_664/2014 vom 21. Mai 2015 E. 2.2). Dieser Aspekt der finanziellen Angemessenheit ist mit dem Kriterium der Einfachheit gemeint, wogegen die Zweckm�ssigkeit namentlich voraussetzt, dass die Massnahme unter medizinischen und praktischen Gesichtspunkten geeignet ist, bei der versicherten Person zum angestrebten Erfolg zu f�hren (Urteil 9C_13/2009 vom 6. Oktober 2009 E. 4, in: SVR 2010 IV Nr. 10 S. 31; vgl. auch Silvia Bucher, Eingliederungsrecht der Invalidenversicherung, 2011, S. 173 f. Rz. 274 mit diversen Hinweisen). Eine rein betragsm�ssige Begrenzung der notwendigen Massnahme kommt rechtsprechungsgem�ss nur dann in Frage, wenn zwischen der Massnahme und dem Eingliederungszweck ein derart krasses Missverh�ltnis best�nde, dass sich die �bernahme der Eingliederungsmassnahme schlechthin nicht verantworten liesse (BGE 122 V 377 E. 2b/cc S. 380 mit Hinweis). Zu beachten ist, dass die Geburtsgebrechen in der Invalidenversicherung eine Sonderstellung einnehmen. Denn Versicherte k�nnen gem�ss Art. 8 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 IVG bis zum vollendeten 20. Altersjahr unabh�ngig von der M�glichkeit einer sp�teren Eingliederung in das Erwerbsleben die zur Behandlung von Geburtsgebrechen notwendigen medizinischen Massnahmen beanspruchen. Eingliederungszweck ist die Behebung oder Milderung der als Folge eines Geburtsgebrechens eingetretenen Beeintr�chtigung (BGE 115 V 202 E. 4e/cc S. 205; Bucher, a.a.O., S. 128 f. Rz. 200 und S. 174 f. Rz. 276, je mit Hinweisen; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl. 2014, Rz. 10 zu Art. 13 IVG; Urteil 8C_664/2014 vom 21. Mai 2015 E. 2.2).
4.1.�In Bezug auf die Beurteilung und Qualifikation des Geburtsgebrechens st�tzte sich die Beschwerdegegnerin gem�ss angefochtenem Entscheid im Wesentlichen auf die Einsch�tzungen des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD). Namens des RAD f�hrten Dres. med. Marlene Brand, Allgemeinmedizinerin, und Christine Glas, Arbeitsmedizinerin, in ihrer Stellungnahme vom 10. Juli 2014 aus, zus�tzlich zum anerkannten Geburtsgebrechen im Sinne von Ziff. 383 GgV Anhang sei die Anerkennung des Geburtsgebrechens Ziff. 453 GgV Anhang nicht n�tig. Es handle sich dabei um die gleiche Erkrankung. Der Rechtsdienst solle entscheiden, ob die SZT von der Invalidenversicherung zu �bernehmen sei. Dies sei keine medizinische Frage. Medizinische Fragen seien angesichts der Komplexit�t direkt an das Kinderspital C.________ zu richten.
4.2.�Demgegen�ber bef�rworteten der Leitende Arzt SZT, PD Dr. med. D.________, und die Abteilungsleiterin Neurologie, Prof. Dr. med. E.________, beide vom Kinderspital C.________, nicht nur die Anerkennung der angeborenen St�rung des Fett- und Lipoprotein-Stoffwechsels (autosomal rezessive Leukodystrophie) als Geburtsgebrechen im Sinne von Ziff. 453 GgV Anhang, sondern auch die �bernahme der medizinischen Behandlung dieses Leidens mittels allogener Blutstammzellentransplantation durch die Invalidenversicherung. Diese Behandlung sei insbesondere bei der X-chromosomal gebundenen Adrenoleukodystrophie (X-ALD) eine etablierte Therapie, welche die sonst �blicherweise progressiv und t�dlich verlaufende Krankheit zum Stillstand bringe, wobei die behandelnden �rzte des Kinderspitals C.________ auf eine wissenschaftliche Studie der American Society of Hematology verwiesen.
4.3.�Gem�ss Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Entscheides wies das kantonale Gericht die Sache zur Kl�rung der Frage, ob nur das bisher anerkannte Geburtsgebrechen Ziff. 383 GgV Anhang oder zus�tzlich auch das Geburtsgebrechen Ziff. 453 GgV Anhang oder doch nur eines von diesen beiden gegeben sei, an die IV-Stelle zur�ck (vgl. E. 1.1 hievor). Es stellte fest, dass die medizinischen Einsch�tzungen gem�ss RAD-�rztlicher Beurteilung diesbez�glich nicht nachvollziehbar seien, und veranlasste die Beschwerdegegnerin im Rahmen der R�ckweisung, durch externe fach�rztliche Beurteilung die medizinische Frage nach dem oder den zutreffenden Geburtsgebrechen zuverl�ssig zu kl�ren.
4.4.�Ist bei gegebener Aktenlage laut vorinstanzlichem R�ckweisungsentscheid (Dispositiv-Ziffer 1) in tats�chlicher Hinsicht nicht zuverl�ssig feststellbar, an welchem konkreten Geburtsgebrechen die Beschwerdef�hrerin leidet, erscheint es verfr�ht, gleichzeitig in einem Teil-Endentscheid (Dispositiv-Ziffer 2) abschliessend �ber die Wissenschaftlichkeit, Einfachheit und Zweckm�ssigkeit (Art. 2 Abs. 1 IVV, Art. 2 Abs. 3 GgV) der im Streit liegenden Behandlungsmethode zu entscheiden. Dass es sich bei der ausserordentlich seltenen Auspr�gung des Leidens ("Ultra Orphan Disease"; vgl. Urteil 9C_572/2013 vom 27. November 2013 E. 4.2) der Beschwerdef�hrerin um eine seltene Krankheit mit t�dlichem Verlauf oder schweren chronischen gesundheitlichen Problemen handelt und keine andere wirksame Behandlungsmethode vorliegt, steht fest und ist unbestritten. Ob deshalb in Bezug auf die strittige �bernahme der SZT durch die Invalidenversicherung die "Orphan Drug"-Rechtsprechung (BGE 139 V 375) analog anwendbar ist, kann hier offen bleiben. Soweit das kantonale Gericht einen hohen therapeutischen Nutzen der SZT bei gegebener Aktenlage verneint hat, steht diese Auffassung zumindest im Widerspruch zur Stellungnahme der Beschwerdef�hrerin vom 29. Februar 2016 betreffend Vernehmlassung des BSV vom 4. Februar 2016. Demnach ist ein Behandlungserfolg der SZT nach fach�rztlicher �berzeugung entgegen dem BSV grunds�tzlich erst mit einer Latenz von sechs bis zw�lf Monaten beurteilbar. Zudem habe diese Behandlung die zuvor progressive Grunderkrankung bei der Beschwerdef�hrerin nach knapp zwei Jahren tats�chlich zum Stillstand gebracht. Auch die Verneinung der Wissenschaftlichkeit der SZT bei angeborenen Stoffwechselst�rungen scheint auf einer bei Erlass des angefochtenen Entscheides unvollst�ndigen Abkl�rung des medizin-wissenschaftlichen Kenntnisstandes zu beruhen. Zumindest legten die behandelnden Spezial�rzte im vorinstanzlichen Verfahren nachvollziehbar dar, dass die ausserordentlich seltene Stoffwechselerkrankung der Beschwerdef�hrerin zu demselben Formenkreis der peroxisomalen Erkrankungen geh�re wie die weniger seltene X-ALD, bei welcher die SZT auf Grund der H�ufigkeit dieser Erkrankung eine weltweit etablierte Therapieform darstelle. Das bei der Beschwerdef�hrerin angewendete Therapiekonzept basiere auf einer internationalen Expertenmeinung. Die Ablehnung der �bernahme der SZT h�tte f�r die Beschwerdef�hrerin einen Behandlungsnachteil zur Folge, welcher allein auf der ausserordentlichen Seltenheit ihrer Krankheit beruhe.
4.5.�Angesichts des Ersuchens der RAD-�rztinnen in ihrer Stellungnahme vom 10. Juli 2014, auf Grund der Komplexit�t der Sachlage seien allf�llige medizinische Fragen direkt den zust�ndigen spezialisierten Fach�rzten des Kinderspitals C.________ zu unterbreiten, und weil die IV-Stelle in der Folge vor Erlass der strittigen Verf�gungen vom 26., 27. und 28. Januar 2015 soweit ersichtlich - entgegen von Art. 43 Abs. 1 ATSG - keine entsprechende Abkl�rungen t�tigte, rechtfertigt es sich, die Beschwerdegegnerin in Anwendung von Art. 45 Abs. 1 ATSG antragsgem�ss zur Kostentragung der fach�rztlichen Stellungnahme des Kinderspitals C.________ vom 13. Februar 2015 zu verpflichten. Zu Recht weist die Beschwerdef�hrerin diesbez�glich auf die Widerspr�chlichkeit des angefochtenen Entscheides hin. Denn einerseits sollen die nicht von der IV-Stelle veranlassten Berichte der spezialisierten Fach�rzte des Kinderspitals C.________ f�r die Vorinstanz angeblich nicht ausschlaggebend gewesen sein. Andererseits erachtete das kantonale Gericht selber die medizinische Aktenlage f�r unvollst�ndig, weshalb es die Beschwerdegegnerin zur Einholung einer externen fach�rztlichen Beurteilung zwecks Kl�rung des medizinischen Sachverhalts verpflichtete.
4.6.�Nach dem Gesagten ist folglich die abschliessende vorinstanzliche Best�tigung der Verneinung einer Leistungspflicht f�r die SZT mit Folgebehandlungen gem�ss den Verf�gungen vom 26. und 28. Januar 2015 aufzuheben. Die IV-Stelle wird nach Erg�nzung der medizinischen Aktenlage auch �ber die Kosten�bernahme dieser medizinischen Behandlungsmassnahmen - insbesondere der im Januar 2014 durchgef�hrten SZT - des konkret festgestellten Geburtsgebrechens neu zu befinden haben.
5.1.�Die R�ckweisung der Sache an die Verwaltung oder an die Vorinstanz zu erneuter Abkl�rung (mit noch offenem Ausgang) gilt f�r die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientsch�digung als vollst�ndiges Obsiegen im Sinne von Art. 66 Abs. 1 Satz 1 sowie Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG, unabh�ngig davon, ob sie beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wird (BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235; Urteil 8C_671/2007 vom 13. Juni 2008 E. 4.1).
5.2.�Demgem�ss hat die Beschwerdegegnerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 2 BGG). Ein Anspruch des durch das BSV handelnden Bundes auf Parteientsch�digung besteht nicht (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Dispositiv-Ziffern 2 bis 4 des Entscheides des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 13. Oktober 2015 und die Verf�gungen der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 26. und 28. Januar 2015 werden aufgehoben. Die Sache wird diesbez�glich zu neuer Verf�gung an die IV-Stelle des Kantons Aargau zur�ckgewiesen. Die Beschwerdegegnerin hat die Kosten der fach�rztlichen Stellungnahme des Kinderspitals C.________ vom 13. Februar 2015 zu tragen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.

References: Art. 93
 BGE 
 Art. 91
 BGE 
 Art. 91
 Art. 91
 BGE 
 Art. 91
 Art. 91
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 12
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 2
 Art. 43
 Art. 45
 Art. 66
 Art. 68