Source: https://bildhauerbeierlein.wordpress.com/category/0200-leistungsfelder/0230-leistungsfeld-steintechniker/
Timestamp: 2017-09-22 00:52:02+00:00

Document:
[0230] Leistungsfeld Steintechniker | Bildhauer
[0230] Leistungsfeld Steintechniker
AB, Berechnungen, Physikalische Größen, Steinmetz Gliedertarif, Arbeitszeit, Maschinen und Geräte, Material und Verbrauchsstoffe,
AB, Berechnungen.pdf, ansehen, speichern, ausdrucken, …,
Physikalische Größen,
Steinmetz Gliedertarif,
Material und Verbrauchsstoffe,
Fahrtzeiten, …
Beitrag, http://wp.me/p5pRZT-3AH, …,
Ordner, https://goo.gl/OHDrnx, …,
Index, https://goo.gl/7djl2w, …,
Pdf, https://goo.gl/CltHlX, …,
Posted in Arbeitsschritte Arbeitszeitermittlung, Fragen und Antworten, [0230] Leistungsfeld Steintechniker, Bild format and tagged Arbeitszeit, Fahrtzeiten, Maschinen und Geräte, Material und Verbrauchsstoffe, Physikalische Größen, Steinmetz Gliedertarif on 4. März 2017 by Arno Bildhauer. Hinterlasse einen Kommentar
Grabmalgenehmigung, Gestaltungsvorschriften, Nachweis über die Produktionsbedingungen, …
Index, Genehmigungsnatrag.pdf
Antrag auf Genehmigung zur Errichtung eines Grabmals,
Nachweis über die Produktionsbedingungen,
Pdf, https://goo.gl/Im4hge, …,
Die Gestaltungsvorschriften und die Genehmigungsverfahren können von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich aussehen. Noch während des Gestaltungsprozesses halte ich Kontakt zur jeweiligen Friedhofsverwaltung ob in München, Berlin, Hamburg Köln oder anderswo. Genehmigungsantrag, Beispiel München: Formular, Antrag auf Genehmigung zur Errichtung eines Grabmals .pdf Nachweis über die Produktionsbedingungen .pdf
Posted in [0230] Leistungsfeld Steintechniker, Bild format and tagged ..., Antrag auf Genehmigung zur Errichtung eines Grabmals, Formular, Gestaltungsvorschriften, Grabmalgenehmigung, Nachweis über die Produktionsbedingungen on 25. Oktober 2016 by Arno Bildhauer. Hinterlasse einen Kommentar
Anlieferung eines Werkstückes aus Naturstein und aufbänken.
gesägtes Werkstück
…, aufbänken, Anlieferung, Stein aufstellen, Harritsch, Rollen, Holzrollen, Hebelkräfte, Werkstück, Palette, Spedition, …
Beitrag, http://wp.me/p5pRZT-37x, …,
Jedes Projekt ist für mich ein besonderes Projekt. Wäre es nicht besonders, würde ich es nicht machen. Deshalb dokumentiere ich gerne soweit als möglich jeden Arbeitsschritt, auch wenn es noch so banal zu sein scheint. Geld das ich einnehme bleibt mir sowieso nicht, die Serie von Schnappschüssen mit einer kleinen Notiz dazu, das bleibt mir schon. Die gesägten Werkstücke werden per Spedition auf einer Palette vom Steinbruch angeliefert. Wenn ich bei der Anlieferung selbst anwesend sein muss, kann ein Tag vergehen ohne die Zeit optimal nutzen zu können. Deshalb erteile ich den Lkw-Fahrern eine Abstellgenehmigung und weise Ihnen einen sichern Platz zum Abstellen zu. Da steht die Palette dann und oft habe ich nicht die Möglichkeit den schweren liegenden Stein von der Palette zu nehmen und ihn auf Unterleghölzer zu stellen. Wenn ich dann auch noch alleine bin, wird es kniffelig. Wie kann man einen Stein, der das Mehrfache von einem selbst wiegt ohne Maschinen fortbewegen und dann auch aufrichten. Im Wesentlichen sind das Kanthölzer, Holzrollen, lange Eisenstange, viel Ruhe und Erfahrung. Natürlich darf der Harritsch nicht fehlen sonst wird es richtig schwierig. In diesem Fall könnte ich die Palette zur Hebebühne geschoben und habe es mir etwas leichter gemacht.
160510, 154033, gesägtes Werkstück, Jurakalkstein, auf Palette
160510, 161120, gesägtes Werkstück, Jurakalkstein
160510, 161642, gesägtes Werkstück, Jurakalkstein
160510, 162816, gesägtes Werkstück, Jurakalkstein, Harritsch
160510, 163128, gesägtes Werkstück, Jurakalkstein, Harritsch
160510, 164541, gesägtes Werkstück, Jurakalkstein, Harritsch
160510, 164757, gesägtes Werkstück, Jurakalkstein, Schnecke
160510, 164822, , gesägtes Werkstück, Jurakalkstein, dichre Seite, kompaktjpg
160510, 164910, gesägtes Werkstück, Jurakalkstein, Schnecke
Posted in Anlieferung, Arbeitsschritte (Arbeitszeitermittlung, Berichtsheft, Anleitung), Arbeitsschritte Arbeitszeitermittlung, Bericht, Berichtsheft, Werkstücke unbearbeitet und während der Bearbeitung, [0140] Projektraum, [0143] Werkbank, [0230] Leistungsfeld Steintechniker, Bild format and tagged Anlieferung, aufbänken on 25. September 2016 by Arno Bildhauer. Hinterlasse einen Kommentar
Notiz, häufig gestellte Fragen.
150508, 201917, Altes Fundament entfernen
Ich habe im Laufe der festgestellt, dass Fragen die bei mir per E-Mail eingehen sich häufig wiederholen oder sich zumindest sehr ähnlich sind. Immer die selben Fragen neu zu beantworten ist sehr zeitaufwendig und manchmal auch nervenzehrend. Das kann einen arm und traurig machen. Zum Beispiel wurde ich eine Zeit lang beinahe täglich gefragt, ob ich gebrauchte Grabsteine kaufen wolle. Wenn mehr Menschen alte Grabsteine verkaufen möchten, als wie sich Menschen für die Gestaltung eines neuen Grabsteins interessieren, dann kann mich das schon in die Verzweiflung treiben. Die Ursache für diese vielen Angebote bezüglich alter Grabsteine war ein schon längst vergessener Beitrag in dem ich schrieb, dass alte Grabsteine manchmal wiederverwendet werden könnten. Dieser Beitrag hat sich offensichtlich in den Suchmaschinenergebnissen gut platziert, so dass jeder der sich die Frage stellt was denn nun mit alten Grabsteinen geschehe unweigerlich auch meinen Blog stoßen musste. Den Text habe ich dann gelöscht und durch eine Aussage ersetzt die sinngemäß lautet: „Nein, ich kaufe keine alten Grabsteine. Alte Grabsteine werden entsorgt und zu Straßenschotter verarbeitet. Für die Entsorgung eines alten Grabsteins entstehen Kosten.“ Seitdem habe ich meine Ruhe. Und mit allen anderen Fragen funktioniert das nach dem selben Prinzip. Deshalb sammle ich nun auf der Seite http://wp.me/P5pRZT-1q möglichst alle Fragen, die ich per E-Mail beantworte, ganz gleich ob es intelligente Fragen sind oder skurrile, obskure, unhöfliche, lustige, … Als Notizblog verwende ich dazu: https://faqbildhauer.wordpress.com/, …
Posted in Fragen und Antworten, Technische Notizen, [0600] Fragen, Bild format and tagged Fragen und Antworten, Häufig gestellte Fragen on 22. September 2016 by Arno Bildhauer. Hinterlasse einen Kommentar
Friedhofssatzung der Stadt Bad Camberg I. Allgemeine Vorschriften
Auszug aus der Friedhofssatzung, abgerufen am 30.11.2015:
http://www.bad-camberg.de/fileadmin/stadtrechte/720.pdf
http://wp.me/p5pRZT-1Ka
„Friedhofssatzung der Stadt Bad Camberg I. Allgemeine Vorschriften
1Diese Friedhofssatzung gilt für die nachstehend genannten Friedhöfe:
Bad Camberg – Dombach
Bad Camberg – Erbach
Bad Camberg – Oberselters
Bad Camberg – Schwickershausen
Bad Camberg – Würges§2
Die Verwaltung des Friedhofs- und Bestattungswesens obliegt dem Magistrat, im folgenden Friedhofsverwaltung genannt.
(1) Die Friedhöfe dienen der Bestattung und der Pflege der Gräber im Andenken an die Verstorbenen.
a) Einwohnerinnen oder Einwohner der Stadt Bad Camberg waren oder b) ein Recht auf Benutzung einer Grabstätte auf dem Friedhof hatten.
Die Bestattung derjenigen Personen, die Einwohnerinnen oder Einwohner waren, erfolgt in der Regel auf dem Friedhof des Stadtteils, in dem sie zuletzt ihren Wohnsitz hatten.
(3) Die Bestattung anderer Personen bedarf der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Ein Rechtsanspruch auf Erteilung der Zustimmung besteht nicht.
(1) Ein Friedhof und Friedhofsteile können aus wichtigem Grund geschlossen oder entwidmet werden.
(2) Durch die Schließung sind weitere Bestattungen nicht möglich. Durch die Entwidmung geht die Eigenschaft des Friedhofs als Ruhestätte der Toten verloren. Die Entwidmung ist erst mit Wirkung von dem Zeitpunkt an zulässig, zu dem sämtliche Ruhefristen der auf dem Friedhof vorgenommenen Beisetzungen abgelaufen sind.
II. Ordnungsvorschriften §5
Die Friedhöfe sind während der durch die Friedhofsverwaltung festgesetzten Zeiten für den Besuch geöffnet. Die Öffnungszeiten werden durch Aushang an den Friedhofseingängen bekanntgegeben. Sonderregelungen können durch die Friedhofsverwaltung getroffen werden.
(1) Jede Friedhofsbesucherin oder jeder Friedhofsbesucher hat sich der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten. Den Anordnungen des aufsichtsbefugten Friedhofspersonals ist Folge zu leisten. Kinder unter 10 Jahren dürfen den Friedhof nur in Begleitung Erwachsener betreten.
(2) Nicht gestattet innerhalb des Friedhofs sind:
1. Das Befahren der Wege mit Fahrzeugen aller Art, soweit nicht eine besondere Erlaubnis hierzu erteilt ist; ausgenommen von diesem Verbot sind Kinderwagen und Rollstühle sowie Fahrzeuge der Friedhofsverwaltung und Fahrzeuge beauftragter Unternehmen,
2. Waren aller Art und gewerbliche Dienste anzubieten,
3. an Sonn- und Feiertagen und in der Nähe einer Bestattung störende Arbeiten auszuführen,
4. ohne schriftlichen Auftrag eines Berechtigten bzw. ohne Zustimmung der Friedhofsverwaltung gewerbsmäßig zu fotografieren,
5. Druckschriften zu verteilen, ausgenommen Drucksachen, die im Rahmen von Bestattungsfeiern notwendig und üblich sind,
6. den Friedhof und seine Einrichtungen und Anlagen zu verunreinigen und zu beschädigen sowie Rasenflächen und Grabstätten unberechtigterweise zu betreten,
7. Abraum und Abfälle aller Art außerhalb der hierfür vorgesehenen Plätze abzulegen,
8. Tiere mitzubringen, ausgenommen Blindenhunde.
(3) Totengedenkfeiern und andere nicht mit einer Bestattung zusammenhängende Veranstaltungen bedürfen der Zustimmung der Friedhofsverwaltung; sie sind spätestens eine Woche vor Durchführung anzumelden.
(1) Steinmetze, Bildhauerinnen oder Bildhauer, Gärtnerinnen und Gärtner und Bestatterinnen und Bestatter bedürfen für die dem jeweiligen Berufsbild entsprechende gewerbliche Tätigkeit auf dem Friedhof der vorherigen Zulassung durch die Friedhofsverwaltung.
(2) Die Zulassung erfolgt auf Antrag. Zuzulassen sind Gewerbetreibende, die in fachlicher, betrieblicher und persönlicher Hinsicht zuverlässig sind. Über den Antrag wird unverzüglich, spätestens innerhalb von 2 Wochen nach Vorlage aller Unterlagen entschieden. Mit Ablauf dieser Frist gilt die Zulassung als erteilt.
(3) Die Friedhofsverwaltung kann die Zulassung davon abhängig machen, dass die Antragstellerin oder der Antragsteller einen für die Ausführung ihrer oder seiner Tätigkeit ausreichenden Haftpflichtversicherungsschutz nachweist.
(4) Die Zulassung erfolgt durch Ausstellung einer Erlaubnis, die bei der Ausführung aller Arbeiten auf dem Friedhof mitzuführen und den Aufsichtspersonen auf Verlangen vorzuzeigen ist. Die Erlaubnis wird für drei Kalenderjahre ausgestellt.
(5) Die Gewerbetreibenden und ihre Bediensteten haben die Friedhofsordnung zu beachten. Die Gewerbetreibenden haften für alle Schäden, die sie oder ihre Bediensteten im Zusammenhang mit einer Tätigkeit auf dem Friedhof schuldhaft verursachen.
(6) Gewerbliche Arbeiten auf den Friedhöfen dürfen nur werktags innerhalb der Öffnungszeiten ausgeführt werden. Arbeiten an Samstagen und Werktagen vor Feiertagen sind spätestens um 13.oo Uhr zu beenden. Die Friedhofsverwaltung kann Ausnahmen zulassen.
(7) Gewerbetreibenden, die wiederholt oder schwerwiegend gegen diese Friedhofssatzung verstoßen oder bei denen die Voraussetzungen des Abs. 2 ganz oder teilweise nicht mehr gegeben sind, kann die Friedhofsverwaltung die Zulassung auf Zeit oder auf Dauer durch schriftlichen Bescheid entziehen.
III. Allgemeine Bestattungsvorschriften §8
(1) Jede Bestattung ist unverzüglich nach Eintritt des Todes bei der Friedhofsverwaltung unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen anzumelden.
(2) Wird eine Bestattung in einer vorher erworbenen Wahlgrabstätte beantragt, ist das Nutzungsrecht nachzuweisen. Soll eine Aschenbestattung erfolgen, so ist eine Bescheinigung über die Einäscherung vorzulegen.
(3) Ort und Zeit der Bestattung werden durch die Friedhofsverwaltung festgelegt. Dabei werden Wünsche der für die Bestattung sorgepflichtigen Personen nach Möglichkeit berücksichtigt.
(4) Bestattungen finden von Montag bis Samstag statt. In begründeten Fällen sind mit Genehmigung der Friedhofsverwaltung Ausnahmen zulässig.
(1) Die Leichenhalle dient der Aufnahme der Leichen bis zur Bestattung. Sie darf nur von Ärzten, den Bestattungsunternehmern in Ausübung ihres Berufes, dem Personal der Friedhofsverwaltung sowie den Angehörigen mit Zustimmung der Friedhofsverwaltung betreten werden.
(2) Leichen sind in verschlossenen Särgen in die Leichenhalle zu verbringen. Die Särge müssen festgefügt und so abgedichtet sein, dass jedes Durchsickern von Feuchtigkeit ausgeschlossen ist. Die Särge dürfen nicht aus Metall, Kunststoff oder sonstigen schwer vergänglichen Stoffen hergestellt werden.
(3) Die Stadt Bad Camberg haftet nicht für den Verlust von Wertgegenständen, die den Leichen beigegeben worden sind.
(1) Die Gräber werden nur durch das Friedhofspersonal bzw. durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter eines beauftragten Unternehmens ausgehoben, geöffnet und geschlossen.
(2) Die Tiefe der einzelnen Gräber beträgt von der Erdoberfläche (ohne Hügel) bis zur Sargoberkante mindestens 1,20 m, bis zur Urnenoberkante mindestens 0,60 m.
(3) Werden bei der Wiederbelegung einer Grabstätte beim Ausheben Leichenteile, Sargteileoder sonstige Überreste gefunden, so sind diese sofort mindestens 0,30 m unter die Sohle des neuen Grabes zu verlegen.
(4) Die Ruhefrist bis zu Wiederbelegung einer Grabstelle beträgt für Leichen 30 und Aschen 20 Jahre.
(1) Die Ruhe der Toten darf grundsätzlich nicht gestört werden.
(2) Umbettungen von Leichen und Aschen bedürfen, unbeschadet sonstiger gesetzlicher Vorschriften, der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Die Zustimmung kann nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erteilt werden; bei Umbettungen innerhalb der Stadt in den ersten Jahren der Ruhefrist nur bei Vorliegen eines dringenden öffentlichen Interesses. Umbettungen aus einer Reihengrabstätte / Urnenreihengrabstätte in eine andere Reihengrabstätte / Urnenreihengrabstätte sind innerhalb der Stadt nicht zulässig.
(3) Alle Umbettungen werden von der Friedhofsverwaltung bzw. durch von ihr Beauftragte durchgeführt. Die Friedhofsverwaltung bestimmt den Zeitpunkt der Umbettung.
(4) Die Kosten der Umbettung und den Ersatz von Schäden, die an benachbarten Grabstätten und Anlagen durch eine Umbettung entstehen, hat die Antragstellerin oder der Antragsteller zu tragen.
IV. Grabstätten
(1) Es werden, abhängig von der Gesamtgestaltung der einzelnen Friedhöfe, folgende Arten von Grabstätten zur Verfügung gestellt:
a) Reihengrabstätten
b) Wahlgrabstätten
c) Urnenreihengrabstätten
d) Urnenwahlgrabstätten
e) Urnenwandnischen
f) anonyme Grabfelder
(2) Es besteht kein Anspruch auf Erwerb des Nutzungsrechts an einer der Lage nach bestimmten Grabstätte oder auf Unveränderlichkeit der Umgebung.
(1) Nutzungsrechte an Grabstätten können nur nach Maßgabe dieser Friedhofssatzung begründet werden. Sie sind öffentlich-rechtlicher Natur. Die Grabstätten bleiben Eigentum des Friedhofseigentümers.
(2) Bei Streitigkeiten zwischen den Beteiligten über Rechte an Grabstätten, über die Verwaltung oder Gestaltung einer Grabstätte oder eines Grabmals kann die Friedhofsverwaltung bis zur gütlichen Einigung oder rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung über diese Streitigkeiten die erforderlichen Regelungen treffen.
(1) In jeder Grabstelle darf während des Laufs der Ruhefrist grundsätzlich nur eine Bestattung vorgenommen werden.
(2) Es ist zulässig, eine mit ihrem neugeborenen Kind verstorbene Mutter oder zwei zur gleichen Zeit in ihrem ersten Lebensjahr verstorbene Kinder in einem Sarg beizusetzen.
Aus zwingenden Gründen des öffentlichen Rechts kann die Friedhofsverwaltung Grabstätten verlegen. Die Leichen oder Aschenreste sind in diesen Fällen in ein anderes Grab gleicher Art umzubetten. Grabmale und sonstige Grabausstattungen sind umzusetzen.
A Reihengrabstätten
Reihengrabstätten sind Grabstätten für Erdbestattungen. Sie werden der Reihe nach belegt und im Todesfall für die Dauer der Ruhefrist des zu Bestattenden zugeteilt. Ein Wiedererwerb des Nutzungsrechts an einer Reihengrabstätte oder eine Verlängerung des Nutzungsrechts ist nicht möglich.
(1) Es werden eingerichtet: a) Reihengräber für die Beisetzung Verstorbener bis zum vollendeten 5. Lebensjahr, b) Reihengräber für die Beisetzung Verstorbener ab vollendetem 5. Lebensjahr.
(2) Die Reihengräber haben folgende Maße:
1. Für Verstorbene bis zum vollendeten 5. Lebensjahr
2. Für Verstorbene ab vollendetem 5. Lebensjahr
Länge: m 1,20 Breite: m 0,60 Abstand: m 0,40 Länge: m 2,10 Breite: m 0,90 Abstand: m 0,40
(1) Über die Wiederbelegung von Reihengrabstätten, für die die Ruhefrist abgelaufen ist, entscheidet die Friedhofsverwaltung.
(2) Das Abräumen von Reihengrabfeldern oder Teilen von ihnen vor der Wiederbelegung ist 6 Monate vorher öffentlich und durch ein Hinweisschild auf dem betreffenden Grabfeld bekanntzumachen.
B Wahlgrabstätten § 19
(1) Wahlgrabstätten sind Grabstätten für Erdbestattungen an denen auf Antrag ein Nutzungsrecht für die Dauer von 40 Jahren (Nutzungszeit) verliehen wird. Auf Verleihung eines Nutzungsrechts an einer Wahlgrabstätte besteht kein Rechtsanspruch. Die Wahlgrabstätten werden der Reihe nach belegt. Der Ersterwerb eines Nutzungsrechts ist nur möglich anläßlich eines Todesfalles. Das Nutzungsrecht kann in der Regel einmal wiedererworben oder verlängert werden. Wiedererwerb oder Verlängerung sind nur auf Antrag und nur für die gesamte Wahlgrabstätte möglich.
(2) Es werden ein- und zweistellige Wahlgrabstätten für Erdbestattungen abgegeben. Nach Ablauf der Ruhefrist einer Leiche kann in der betreffenden Grabstelle eine weitere Beisetzung erfolgen, wenn die restliche Nutzungszeit die Ruhefrist erreicht oder ein Nutzungsrecht mindestens für die Zeit bis zum Ablauf der Ruhefrist wieder erworben worden ist.
(3) Das Nutzungsrecht entsteht mit Aushändigung der Graburkunde. Die oder der Nutzungsberechtigte hat das Recht auf Beisetzung nach seinem Ableben sowie im Falle des Erwerbs einer mehrstelligen Wahlgrabstätte das Recht auf Beisetzung ihrer oder seiner verstorbenen Angehörigen in dem Wahlgrab. Angehörige im Sinne dieser Bestimmung sind:
1. Ehegatten / Lebenspartner,
2. Verwandte auf- und absteigender Linie, angenommene Kinder und Geschwister,
3. Ehegatten der unter Nr. 2 bezeichneten Personen.
Die Beisetzung anderer Personen in dem Wahlgrab bedarf der Einwilligung der Friedhofsverwaltung.
(4) Das Nutzungsrecht an einer Wahlgrabstätte kann nur mit Einwilligung der Friedhofsver- waltung und nur auf Angehörige im Sinne des § 19 Abs. 3 übertragen werden. Jede Person, auf die ein Nutzungsrecht übergeht, kann durch Erklärung gegenüber der Friedhofsver- waltung auf das Nutzungsrecht verzichten; dieses geht auf die oder den nächsten Angehörigen bzw. Erben in der in § 19 Abs. 3 genannten Reihenfolge über.
(5) Das Recht auf Beisetzung in einer Wahlgrabstätte läuft mit der Nutzungszeit ab. Während der Nutzungszeit darf eine Beisetzung jedoch nur stattfinden, wenn ein Nutzungsrecht mindestens für die Zeit bis zum Ablauf der Ruhefrist für diese Beisetzung erneut erworben worden ist.
Jede Grabstelle eines Wahlgrabes hat folgende Maße:
Einzelgrabstätten: Länge 2,10 m, Breite 0,90 m Doppelgrabstätten Länge 2,10 m Breite 2,20 m
Der Abstand zwischen Wahlgrabstätten beträgt 0,40 m
C Urnengrabstätten § 21
(1) Aschen dürfen beigesetzt werden in
a) Urnenreihengrabstätten
b) Urnenwahlgrabstätten
c) Urnenwandnischen
d) Grabstätten für Erdbestattungen mit Ausnahme der Reihengrabstätten
e) anonymen Grabfeldern
(2) Urnenreihengrabstätten sind Aschengrabstätten, die der Reihe nach belegt und im Todesfall für die Dauer der Ruhefrist von 20 Jahren zur Beisetzung der Asche abgegeben werden. Eine Verlängerung des Nutzungsrechtes oder ein Wiedererwerb ist nicht möglich.
(3) Urnenwahlgrabstätten sind für Urnenbestattungen bestimmte Grabstätten, an denen auf Antrag ein Nutzungsrecht für die Dauer von 30 Jahren (Nutzungszeit) verliehen wird. Das Nutzungsrecht kann wiedererworben werden oder verlängert werden, maximal jedoch auf zwei Nutzungszeiträume (60 Jahre). Die Ruhezeit beträgt ebenfalls 30 Jahre. Mehrfachbelegungen (bis zu 4 Urnen) sind zulässig, wenn ausreichende Nutzungsrechte bestehen. Bei Mehrfachbelegungen beträgt die Mindestruhezeit zur zuletzt beigesetzten Asche 15 Jahre.
(4) Urnennischen sind für Urnenbestattungen bestimmte Kammern in einer Urnenwand, die mit einer Abdeckplatte mit Inschrift versehen werden, bei denen auf Antrag ein Nutzungsrecht von 20 Jahren verliehen wird. Urnennischen werden jeweils für bis zu höchstens 2 Urnen vergeben.
(5) Das Nutzungsrecht bei Urnenwahlgrabstätten und Urnennischen kann in der Regel einmal um die jeweilige Nutzungszeit verlängert werden.
(6) In Urnenreihengrabstätten, Urnenwahlgrabstätten, in Grabstätten für Erdbestattungen und in anonymen Grabfeldern können Aschenurnen nur unterirdisch beigesetzt werden.§ 22
Jede Grabstelle eines Urnengrabes, mit Ausnahme der Urnennischen, hat folgende Maße:
Urnenreihengrab (einstellig) Länge: 1,00 m Breite: 0,80 m
Urnenwahlgrab (einstellig) Länge: 1,00 m Breite: 0,80 m
Urnenwahlgrab (mehrstellig) Länge: 1,00 m Breite: 1,20 m
Der Abstand zwischen Urnengrabstätten beträgt 0,40 m.
Die Vorschriften dieser Friedhofssatzung über Reihen- und Wahlgrabstätten für Erdbestattungen gelten für Urnengräber entsprechend, soweit sich aus den vorstehenden Bestimmungen über Aschenbeisetzungen nichts Abweichendes ergibt.
V. Gestaltung der Grabstätten
(1) Auf den Friedhöfen werden in gleichwertiger Lage Grabfelder, für die allgemeinen Gestaltungsvorschriften gelten, eingerichtet.
Für die Friedhöfe in Bad Camberg werden Grabfelder (Rasengrabfelder), soweit dies möglich ist, eingerichtet. Für diese gelten besondere Gestaltungsvorschriften.
(2) Auf den Friedhöfen werden Urnenwandnischen aufgestellt.
(3) Bei der Zuweisung einer Grabstätte bestimmt die Antragstellerin oder der Antragsteller ob diese in einem Grabfeld mit besonderen Gestaltungsvorschriften liegen soll. Die Friedhofsverwaltung hat auf diese Wahlmöglichkeit vor dem Erwerb des Nutzungsrechts hinzuweisen.
Für sämtliche Friedhöfe gelten folgende allgemeine Gestaltungsvorschriften:
(1) Jede Grabstätte ist so zu gestalten und so an die Umgebung anzupassen, dass der Friedhofszweck sowie die Würde des Ortes und die Pietät gewahrt werden.
(2) Auf den Grabstätten dürfen insbesondere zum Gedenken an die dort Ruhenden Grabmale errichtet und sonstige Grabausstattungen angebracht werden. Grabmale und sonstige Grabausstattungen müssen aus wetterbeständigem Werkstoff hergestellt sein.
(3) Werden Reihen- und Wahlgrabstätten mit Grababdeckungen versehen, so wird empfohlen, diese auf höchstens 75 v.H. der Grabfläche vorzunehmen. Sie bedürfen im Einzelfall der Genehmigung der Friedhofsverwaltung.
(4) Grabmale und sonstige Grabausstattungen müssen standsicher sein.
(5) Die Mindeststärke der Grabmale beträgt ab 0,40 m bis 1,0 m Höhe 0,14 m, ab 1,00 m bis 1,30 m Höhe 0,16 m.
Grabmale und sonstige Grabausstattungen in Grabfeldern mit besonderen Gestaltungsvorschriften (Rasengrabfeld) müssen in Gestaltung und Verarbeitung nachstehenden Anforderungen entsprechen:
1 Die Grabeinfassungen sind höhengleich der Umgebung anzupassen.
2 Die Grabeinfassung für Urnengräber wird auf 70 x 70 cm festgesetzt.
3 Die Grabeinfassung für Reihenerdgrabstätten wird auf 80 x 80 cm festgesetzt.
4 Die Breite des überfahrbaren, bodengleich eingebauten Einfassungssteines wird mitmindestens 8 cm festgelegt.
5 Grabmale dürfen bis maximal 0,80 m Höhe errichtet werden.§ 26 a (neu)
(1) Bei den Grabstätten in der Urnenwand sind nur die von der Stadt Bad Camberg beschafften Nischenplatten in einheitlicher Ausführung und Beschriftungsart zugelassen.Für die Schrift gelten folgende Regeln: erlaubt sind schwarze eingehauene Gravuren. Die Einzelbuchstaben- und zahlgröße darf maximal 5 cm nicht überschreiten. Ein Ornament ist erlaubt.
Montage und Beschriftung sind vom Nutzungsberechtigten nach den Vorgaben der Friedhofsverwaltung fachgerecht von einem Steinmetzbetrieb vornehmen zu lassen.
(2) Nicht zulässig ist das Anbringen und Aufstellen von weiteren Grabausstattungen wie Kerzen, Blumen, Vasen und Ornamenten.Diese zusätzlichen Grabausstattungen dürfen nur auf der neben / davor eingerichteten Blumenbank aufgestellt werden.
(1) Die Errichtung und jede Veränderung von Grabmalen und Grabeinfassungen bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung der Friedhofsverwaltung. Ohne Zustimmung sind bis zur Dauer von 1 Jahr nach der Bestattung provisorische Grabmale als Holztafeln bis zur Größe von 15 x 30 cm und Holzkreuze zulässig.
(2) Die Genehmigung ist unter Vorlage von Zeichnungen in doppelter Ausfertigung im Maßstab 1:10 zu beantragen. Auf dem Antrag und den Zeichnungen müssen alle Einzelheiten der Anlage, insbesondere Art und Bearbeitung des Werkstoffs sowie Inhalt, Form und Anordnung der Inschrift ersichtlich sein. Auf Verlangen sind Zeichnungen in größerem Maßstab oder Modelle vorzulegen.
(3) Die Errichtung und jede Veränderung aller sonstigen Grabausstattungen, die auf Dauer angebracht werden sollen, wie Weihwassergefäße, Kerzenhalter, besondere Steine für Inschrift usw., bedürfen ebenfalls der vorherigen schriftlichen Genehmigung der Friedhofsverwaltung. Abs. 2 gilt entsprechend.
(4) Die Genehmigung erlischt, wenn das Grabmal, die Grabeinfassung oder die sonstige Grabausstattung nicht innerhalb von zwei Jahren nach Erteilung der Genehmigung errichtet worden sind.
(5) Ohne vorherige schriftliche Genehmigung der Friedhofsverwaltung errichtete oder mit den vorgelegten Zeichnungen und Angaben nicht übereinstimmende Anlagen müssen entfernt oder den Zeichnungen und Angaben entsprechend verändert werden. Die Friedhofsverwaltung kann die für ein Grab Sorgepflichtige oder Nutzungsberechtigte oder den für ein Grab Sorgepflichtigen oder Nutzungsberechtigten schriftlich auffordern, innerhalb angemessener Frist die Anlage zu entfernen oder zu verändern. Wird der Aufforderung nicht rechtzeitig Folge geleistet, so kann die Anlage im Wege der Ersatzvornahme durch die Friedhofsverwaltung entfernt werden. Die dadurch entstehenden Kosten sind vom Verpflichteten zu erstatten.
(1) Grabmale sind nach den allgemein anerkannten Regeln des Handwerks, die in den Richtlinien für das Fundamentieren und Versetzen von Grabdenkmalen des Bundesinnungsverbandes des Deutschen Steinmetz-, Stein- und Holzbildhauerhandwerks (Versetzrichtlinien) festgelegt sind, so zu fundamentieren und zu befestigen, dass sie dauernd standsicher sind und auch beim Öffnen benachbarter Gräber nicht umstürzen oder sich senken können. Dies gilt für sonstige bauliche Anlagen entsprechend.
Mit dem Antrag auf Zustimmung gem. § 27 Abs. 2 sind schriftliche Angaben über die Art der Fundamentierung und der Befestigung, insbesondere die Größe und Stärke der Fundamente vorzulegen. Falls durch die danach vorgesehene Fundamentierung und Befestigung eines Grabmals dessen Standsicherheit nicht gewährleistet erscheint, kann die Friedhofsverwaltung die erforderliche Änderung vorschreiben.
Die Friedhofsverwaltung kann überprüfen, ob die vorgeschriebene Fundamentierung durchgeführt worden ist.
(2) Die Inhaberin und Nutzungsberechtigte oder der Inhaber und Nutzungsberechtigte von Grabstellen sind verpflichtet, die Anlagen auf den Grabstellen im Jahr mindestens zweimal, und zwar einmal im Frühjahr, nach Beendigung der Frostperiode und zum anderen im Herbst, auf ihre Standfestigkeit hin fachmännisch zu überprüfen oder auf ihre Kosten durch Fachleute überprüfen zu lassen, gleichgültig ob äußere Mängel erkennbar sind oder nicht.
Dabei festgestellte Mängel sind unverzüglich auf eigene Kosten zu beseitigen oder beseitigen zu lassen. Inhaberinnen oder Inhaber und Nutzungsberechtigte von Grabstellen, welche diesen Verpflichtungen nicht nachkommen, haften für sich daraus ergebende Schäden.
(3) Wird der ordnungswidrige Zustand eines Grabmales oder sonstiger baulicher Anlagen trotz schriftlicher Aufforderung der Friedhofsverwaltung nicht innerhalb einer festgesetzten Frist beseitigt, ist die Friedhofsverwaltung berechtigt, das Grabmal oder Teile davon auf Kosten des Verantwortlichen zu entfernen. Die Stadt Bad Camberg ist verpflichtet, diese Gegenstände drei Monate aufzubewahren. Ist der Verantwortliche nicht bekannt oder ohne besonderen Aufwand nicht zu ermitteln, genügen als Aufforderung eine öffentliche Bekanntmachung und ein Hinweisschild auf der Grabstätte, das für die Dauer von einem Monat aufgestellt wird.
Bei unmittelbar drohender Gefahr ist eine Benachrichtigung nicht erforderlich.
(4) Künstlerisch oder historisch wertvolle Grabmale und bauliche Anlagen oder solche, die als besondere Eigenart eines Friedhofs erhalten bleiben sollen, werden in einem Verzeichnis geführt. Die Friedhofsverwaltung kann die Zustimmung zur Änderung derartiger Grabmale und baulichen Anlagen versagen. Insoweit sind die zuständigen Denkmalschutz- und Pflegebehörden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen zu beteiligen.
(1) Grabmale, Grabeinfassungen und sonstige Grabausstattungen dürfen vor Ablauf der Ruhezeit oder des Nutzungsrechts nur mit vorheriger Zustimmung der Friedhofsverwaltung von der Grabstelle entfernt werden.
(2) Nach Ablauf der Ruhefrist bei Reihen- und Urnenreihengrabstätten oder nach Ablauf der Nutzungszeit bei Wahl- und Urnenwahlgrabstätten sind Grabmale, Einfassungen und sonstige Grabausstattungen von den Nutzungsberechtigten binnen 3 Monaten zu entfernen. Kommen die Nutzungsberechtigten dieser Verpflichtung nicht nach, so ist die Friedhofsverwaltung berechtigt, die Grabstätte abräumen zu lassen. Die Friedhofsverwaltung ist nicht verpflichtet, ein Grabmal oder sonstige bauliche Anlagen zu verwahren.
VI. Herrichtung, Bepflanzung und Unterhaltung der Grabstätten § 30
(1) Alle Grabstätten müssen im Rahmen der Vorschriften der §§ 25 und 26 hergerichtet und dauernd instand gehalten werden. Hierzu zählen auch die Zwischenräume zwischen den Grabstätten.
(2) Einfassungen der Gräber aus Holz oder Metall sind nicht zulässig.
(3) Zur Bepflanzung der Grabstätten sind nur geeignete Gewächse zu verwenden, die andere Grabstätten und die öffentlichen Anlagen und Wege nicht beeinträchtigen. Das Pflanzen, Umsetzen oder Beseitigen von Bäumen, großwüchsigen Sträuchern und Hecken bedarf der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Für Schäden, die durch auf einer Grabstätte gepflanzten Bäume, Sträucher, Hecken oder ähnlichen Anpflanzungen an Grabmalen, Grabeinfassungen oder sonstigen Grabausstattungen benachbarter Grabstätten oder an öffentlichen Anlagen und Wegen verursacht werden, haften die Nutzungsberechtigten der Grabstätte, deren Bepflanzung die Schäden verursacht.
(4) Auf den Grabstätten dürfen nur Kränze, Grabgebinde oder ähnlicher Grabschmuck abgelegt werden, die ausschließlich unter Verwendung von verrottbaren Materialien hergestellt sind.
(5) Verwelkte Blumen und Kränze sind durch die Nutzungsberechtigten von den Grabstätten zu entfernen. Geschieht dies nicht, so kann die Friedhofsverwaltung nach angemessener Frist die Blumen und Kränze ohne Ankündigung beseitigen.
Blumen und Kränze sowie sonstiger von Grabstätten abgeräumter pflanzlicher Grabschmuck dürfen nur in die eigens dafür aufgestellten Behältnisse bzw. den dafür eingerichteten Plätzen abgelegt werden.
(6) Zur Unkrautbekämpfung dürfen keine Mittel verwendet werden, die eine Grundwasserverunreinigung verursachen können.
(7) Ruhebänke und Stühle sowie sonstige Sitzgelegenheiten dürfen an oder auf Grabstätten nicht aufgestellt werden.
Alle Grabstätten müssen innerhalb von 6 Monaten nach der Bestattung, Beisetzung hergerichtet werden. Wird ein Reihengrab während der Dauer der Ruhefrist, eine Wahlgrabstätte während der Dauer des Nutzungsrechts über einen längeren Zeitraum nicht entsprechend den Bestimmungen dieser Friedhofssatzung in friedhofswürdiger Weise instand gehalten und gepflegt, so ist der oder dem Nutzungsberechtigten schriftlich eine angemessene Frist zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten zu setzen.
Nach erfolglosem Ablauf der Frist zur Instandsetzung und Pflege der Grabstätte kann die Friedhofsverwaltung die Grabstätte abräumen, einebnen und einsäen lassen.
VII. Schluß- und Übergangsvorschriften
(1) Es werden folgende Listen geführt: a) Ein Grabregister der beigesetzten Personen mit den laufenden Nummern der
(2) Zeichnerische Unterlagen, Gesamtpläne und Grabmalentwürfe sind von der Friedhofsver- waltung zu verwahren.
Für die Benutzung der Friedhöfe und ihrer Einrichtungen sind Gebühren nach der jeweils geltenden Friedhofsgebührensatzung zu entrichten.
Die Stadt Bad Camberg haftet nicht für Schäden, die durch nicht satzungsgemäße Benutzung der Friedhöfe, ihrer Anlagen oder ihrer Einrichtungen durch dritte Personen oder durch Tiere entstehen. Ihr obliegen keine besonderen Obhuts-und Überwachungspflichten.
Bei Grabstätten, über welche die Stadt bei In-Kraft-Treten dieser Friedhofssatzung bereits verfügt hat, bestimmt sich die Nutzungsdauer und die Gestaltung nach den zum Zeitpunkt des Erwerbs des Nutzungsrechts geltenden ortsrechtlichen Vorschriften. Vor dem InKraft-Treten dieser Satzung entstandene Nutzungsrechte von unbegrenzter Dauer werden je nach Grabart auf die nach dieser Satzung für Reihengräber bzw. Wahlgräber geltende Nutzungszeit begrenzt. Die Nutzungszeit endet jedoch nicht vor Ablauf der Ruhefrist der zuletzt vorgenommenen Beisetzung; ist die Ruhefrist für die zuletzt vorgenommene
Beisetzung bereits abgelaufen, endet die Nutzungszeit 12 Monate nach In-Kraft-Treten dieser Satzung.
VIII. Ordnungswidrigkeiten § 36
(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
außerhalb der gem. § 5 festgelegten Öffnungszeiten den Friedhof betritt oder sich dort aufhält,
entgegen § 6 Abs. 2 Nr. 1 Friedhofswege ohne Erlaubnis mit einem Fahrzeug befährt,
entgegen § 6 Abs. 2 Nr. 2 Waren oder gewerbliche Dienste anbietet,
entgegen § 6 Abs. 2 Nr. 3 an Sonn- und Feiertagen oder in der Nähe einer Bestattungstörende Arbeiten ausführt,
entgegen § 6 Abs. 2 Nr. 4 ohne schriftlichen Auftrag eines Berechtigten bzw. ohneZustimmung der Friedhofsverwaltung gewerbsmäßig fotografiert,
entgegen § 6 Abs. 2 Nr. 5 Druckschriften verteilt,
entgegen § 6 Abs. 2 Nr. 6 den Friedhof und seine Einrichtungen und Anlagenverunreinigt oder beschädigt oder Rasenflächen und Grabstätten unberechtigterweise
entgegen § 6 Abs. 2 Nr. 7 Abraum und Abfälle außerhalb der hierfür vorgesehenenPlätze ablegt,
entgegen § 6 Abs. 2 Nr. 8 Tiere mitbringt,
entgegen § 7 Abs. 1 gewerbliche Tätigkeiten auf dem Friedhof ohne vorherigeZulassung durch die Friedhofsverwaltung ausführt,
entgegen § 7 Abs. 6 gewerbliche Arbeiten an Sonn- und Feiertagen oder außerhalb derfestgestellten Zeiten ausführt,
entgegen § 11 Abs. 1 die Ruhe der Toten stört,
entgegen § 25 Abs. 1 Gestaltungen der Grabflächen vornimmt,
entgegen § 25 Abs. 3 Grabplatten oder Grababdeckungen ohne Genehmigung derFriedhofsverwaltung aufstellt,
entgegen § 26 a Abs. 1 Satz 1 für die Grabstätten in der Urnenwand nicht die von derStadt Bad Camberg einheitlich beschafften Nischenplatten verwendet.
16.entgegen § 26 a Abs. 1 Satz 2 die vorgeschriebene Schrift- und zahlengröße
überschreitet.
entgegen § 26 a Abs. 2 Grabausstattungen aufstellt.
entgegen § 27 Abs. 1 Grabmale und Grabeinfassungen ohne vorherige Genehmigungder Friedhofsverwaltung errichtet oder verändert,
entgegen § 31 Grabstätten nicht in friedhofswürdiger Weise instand hält und pflegt.
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von 5,00 € bis 1.000,00 €, bei fahrlässiger Zuwiderhandlung bis 500,00 € geahndet werden. Die Geldbuße soll den wirtschaftlichen Vorteil, den der Täter aus der Ordnungswidrigkeit gezogen hat, übersteigen.
(3) Das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten in der jeweils gültigen Fassung findet Anwendung; zuständige Verwaltungsbehörde im Sinne des § 34 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist der Magistrat.
Der Magistrat der Stadt Bad Camberg „
Posted in Technische Notizen, Bild format and tagged Bad Camberg, Friedhofssatzung on 1. November 2015 by Arno Bildhauer. Hinterlasse einen Kommentar
Notiz: Friedhof als Biotop, Wiese, Rasen, Oberkante, …
151001, Form und Format, 2D, TZ, Proportionsfiguren, Frau trägt Kind, Mann mit Kind an der Hand, Curcume, Weide, Buchenhecke
▩ Friedhofswiese: Wiese oder Rasen
▩ Notizen: Unterschied zwischen Wiese und Rasen, … „Wiese“ –W, „Rasen“-W ▩ „Oberkante Friedhofswiese“ http://wp.me/p5pRZT-1ky
▩ Friedhof als Biotop zum Erhalt der Biodiversität
▩ http://wp.me/P5pRZT-1dw • https://goo.gl/3aSwfz ▩ https:// bildhauerbeierlein. wordpress.com/ gestaltungsmappen/ %E2%96%A3-verzeichnisse/ %E2%96%A9-geschuetze-und-besonders-geschuetzte-blumen-und-pflanzen/
▩ Boden (Bodenkunde)
▩ Boden-Bestimmung und Eigenschaften, …
Posted in Notiz, Technische Notizen, Bild format and tagged Biodiversität, Friedhof als Biotop, Friedhofswiese, Oberkante, Rasen on 5. Oktober 2015 by Arno Bildhauer. Hinterlasse einen Kommentar
Notizen: Grabsteinfundament
150702, 150514, Waldfriedhof, Grabstelle, Fundament, Fundament erneuern, Fundament ausbessern
150508, 190016, Streifenfundemant, zu tief, kein tragfähiges Fundament vorhanden
150711, 181032, Grabsteinfundament, Rasenkante
150508, 202838, tragfähige Fundament
PDF: 150711, 180148, Westfriedhof Grabstelle mit Fundament
PDF:150909, Grabsteinfundament
WP-Kurzlink: http://wp.me/p5pRZT-19W
Notizen: … „Grabsteinfundament: Beton C16/20. Bei der Wahl der Fundamentabmessungen sind die Vorgaben der DIN EN 1992-1-1 zu beachten. Das Fundament und der Dübel wurden berechnet mit Hilfe der Bemessungstabelle TA Grabmal 2012 DENAK.“ …, …
Posted in Aufmaß, Bericht, Fragen und Antworten, Technische Notizen, [0230] Leistungsfeld Steintechniker, Galerie format and tagged Fundament, Fundament für Grabstein, Grabsteinfundament on 8. September 2015 by Arno Bildhauer. Hinterlasse einen Kommentar
Umbau eines alten Grabsteins zu einer Gartenbank
140424-grabtein-gartenbank-links
Veröffentlicht in Darstellungsweise, Isometrische Darstellung, [0230] Leistungsfeld Steintechniker, verschlagwortet mit Gartenbank, Grabsteins am 17. Juli 2015 von Arno Bildhauer. Hinterlasse einen Kommentar

References: §5
 §8
 § 19
 § 19
 § 19
 § 21
 § 27
 § 30
 § 36
 § 5
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 7
 § 7
 § 11
 § 25
 § 25
 § 26
 § 26
 § 26
 § 27
 § 31
 § 34