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Timestamp: 2017-02-27 15:48:56+00:00

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Abgrenzungstheorien und Mittäterschaft | Lecturio
Abgrenzungstheorien und Mittäterschaft Erstellen Sie jetzt ein Profil, um Ihre Inhalte und Ihren Fortschritt zu behalten und weitere Funktionen freizuschalten. Profil erstellen Abgrenzungstheorien und Mittäterschaft
Der Vortrag „Abgrenzungstheorien und Mittäterschaft“ von RA Wolfgang Bohnen ist Bestandteil des Kurses „Strafrecht Allgemeiner Teil 2“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt: ÜberblickWirkung § 25 I Alt. 2, § 25 IIAbgrenzungstheorien - Tatherrschaftslehre - Animus TheorieMittäterschaft - Definition - Aufbaumodelle - Vorbereitende/unterstützende Beiträge
Welche Merkmale kann man nach § 25 II StGB oder § 25 I Alt. 2 StGB zurechnen? Man kann Handlung und Erfolg zurechnen.
Wo ist eine Täterschaft nicht möglich? §§ 153 ff. StGB
§§ 315 c, 316 StGB
Wonach grenzt die Lit. Täterschaft und Teilnahme ab? Nach der Tatherrschaftslehre.
Nach der extremen animus Theorie.
Nach der Tatherrschaftslehre ist Täter... ... wer als Schlüsselfigur des Geschehens die planvoll-lenkende oder mitgestaltende Tatherrschaft besitzt.
... wer die Tatbestandsverwirklichung nach seinem Willen hemmen oder ablaufen lassen kann.
... wer über das Ob und das Wie der Tat mitbestimmen kann.
... wer zuvor den Tatplan entwirft.
Wer ist nach der Tatherrschaftslehre Teilnehmer? Derjenige, der ohne eigene Tatherrschaft als Randfigur des Geschehens auftritt.
Derjenige, der die Tat veranlasst.
Derjenige, der die Tat fördert.
Derjenige, der lediglich das Wie der Tat bestimmen kann.
Was trifft nach der Animus-Theorie zu? Täter ist, wer die Tat als eigene will.
Teilnehmer ist, wer die Tat als fremde will.
Täter ist, wer ausschließlich allein handelt.
Teilnehmer ist, wer einen anderen zu seiner Tat bestimmt.
Ist die extrem-subjektive Animus-Theorie noch vertretbar? Nein, sie widerspricht dem Wortlaut des § 25 I, 1. Alt. StGB
Nein, es ist vielmehr eine eingeschränkte Form der Animus-Theorie anzuwenden.
Ja, da nur jeder für das bestraft werden kann, was er selbst will.
Ja, schließlich wird sie von RG und BGH vertreten.
Berücksichtigt die heute von der Rspr. vertretene animus Theorie auch objektive Kriterien? Ja, ob jemand die Tat als eigen will, bestimmt sich auf Grund einer Gesamtwürdigung von subjektiven und objektiven Kriterien.
Nein, maßgeblich ist nur, ob man die Tat als eigene will.
Wann empfiehlt sich das Trennungsmodell bei der Prüfung der Mittäterschaft? bei vorbereitenden/unterstützenden Tatbeiträgen
beim Mittäterexzess
bei der sukzessiven Mittäterschaft
bei besonderen persönlichen Merkmalen i.S.d. § 28 StGB
Wenn die Tatbeiträge nur in Addition den Tatbestand erfüllen würden.
Können rein vorbereitende Handlungen eine Mittäterschaft begründen? Ja, nur die Details sind umstritten.
Wie ist der Lit. zufolge das Konkurrenzverhältnis der §§ 303 I, 123 I StGB zu §§ 242, 243 I 2 Nr. 1, 2 StGB? Konsumtion
Spezielität
Welches sind die Argumente der h.M. für die funktionelle Tatherrschaftslehre i.V.m. der subjektiven Theorie? Arbeitsteilung wird Mittäterschaft besser gerecht
keine Privilegierung des im Hintergrund Tätigen
Gewicht des planenden Beitrages wird berücksichtigt
Unrechtsgehalt wird deutlicher
Privilegierung des im Hintergrund Tätigen
Was liegt vor, wenn O den T bittet ihn zu töten, O aber überlebt? Es liegt keine Anstiftung vor, da O nicht Täter einer Selbsttötung sein kann.
Es liegt eine Anstiftung vor, da T vorsätzlich und rechtswidrig handelt.
Es liegt eine Beihilfe vor, weil O sein Leben "zur Verfügung" stellt.
Es liegt Mittäterschaft vor, da T nur mit O gemeinsam O töten kann.
T will sein Haus abbrennen lassen durch W, welcher geisteskrank ist, was T nicht weiß. Was liegt vor? Anstiftung
§ 243 StGB ist ... .... eine Strafzumessung.
... eine Qualifikation.
... eine Privilegierung.
... ein eigenständiger Tatbestand.
Wie macht man sich strafbar, wenn man lediglich vorbereitend tätig wird? als Mittäter
als Alleintäter, wegen überwiegendem Wissens
als Anstifter, da keine Ausführungshandlung vorhanden
als Gehilfe
Dozent des Vortrages Abgrenzungstheorien und Mittäterschaft
... 14 OWiG Dualistisches System Alleintäter = § 25 I Mittelbarer Täter ...
... bei: Fremdheit bei § 242 Sonderdelikte, § 28 Pflichtdelikte, § 28 Eigenhändige Delikte Obj. Tbm Subj. ...
... Geschehensablaufs Täter = wer als Schlüsselfigur des Geschehens die planvolllenkende oder mitgestaltende Tat- herrschaft besitz, somit die TB - ...
... oder Wissensherrschaft = mittelbarer Täter Funktionelle Tatherrschaft ...
... Täter = wer Tat als eigen will (animus auctoris) Teilnehmer wer Tat als ...
... von objektiven und subjektiven Kriterien zu ermitteln Gesamtwürdigung Subjektiv Eigenes Interesse am Taterfolg ...
... Bewusstes und gewolltes Zusammen- wirken auf Grund eines gemeinsamen Tatplans (gemeinsamer Tatentschluss), wobei sich jeder ...
... vorgehen soll. Bruno führt die Tat plangemäß aus. Während der Ausführung hat sich Lehmann ein ...
... mit Tatnächsten = Bruno Bruno ist nach allen Meinungen unproblematisch Täter, da er in eigener ....
... Tatherrschaftslehre Def. Tatherrschaft, Obj. Tatbeitrag, ausr. auch bloße Vorbereitungs- oder Unterstützungshandlungen ...
... können dann MT begründen, wenn hinsichtlich des Anteils an der gem. TH der untere Schwellenwert ...
... T = Wer Tat als eigene will Gesamtabwägung subj. – obj. Grad des ...
... 2 und M2 werden dem Wesen der MT (Arbeitsteilung) besser gerecht Willensrichtung der Beteiligten entscheidet inwieweit dem einzelnen ...
... Vors bzgl. (1), (+) Zurechnungswille bzgl. (2) Zueignungsabsicht (+) II., III., (+) IV. § 243 I S.2 ...
... Zurechnung ist, dass Lehmanns Tatbeitrag - die Tatplanung - in der Vorbereitungsphase erbracht wurde und er während der ...
... jeder dargestellten Meinung, dass Ergebnis im konkreten Fall auf. Nur wenn die ...
... h.L. zum gleichen Ergebnis kommen. 11.2.1 Die „Animus-Theorie“ der Rspr. extreme-subjektive Theorie (Extreme-Animus Theorie). Die früher von der Rspr. vertretene extreme subjektive Theorie (frühere Rspr.) ist heute nicht mehr gesetzeskonform. Hiernach ist Täter derjenige, der die Tat als eigene will (animus auctoris). Teilnehmer ist derjenige, der die Tat als fremde will (animus socii). Konsequenz war, dass derjenige, der alle Tatbestandsmerkmale in eigener Person erfüllt hat, Teilnehmer sein konnte, wenn er lediglich einen Teilnehmerwillen hatte (vgl. Badenwannen-Fall RG 74, 8s; Stachinskiy-Fall BGHSt 18, 87). Diese extreme Animus-Theorie, die die Abgrenzung über rein subjektive Kriterien vornahm, kann mittlerweile als überholt angesehen werden, da sie gegen den Wortlaut des § 25 I, Alt. 1 verstößt. Eingeschränkte Animus-Theorie (heutige Rspr.): Die Rspr. vertritt ...

References: § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 BGH 
 § 28

§ 243
 § 25
 § 242
 § 28
 § 28
 § 243
 § 25