Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/isek-energetische-sanierung-rathaus-baesweiler-62911
Timestamp: 2019-11-23 01:17:37+00:00

Document:
Ergebnis: ISEK Energetische Sanierung und Erweiterung des Rathauses Baesweiler
3. Preis: Modellfoto © Thomas Schmidt
1. Preis: Modellfoto © Thomas Schmidt
Anerkennung: Modellfoto © Thomas Schmidt
ISEK - Energetische Sanierung und Erweiterung des Rathauses	, Baesweiler/ Deutschland
wa-2023738
Interdisziplinäre Bewerbergemeinschaften aus Architekten/innen, Landschaftsarchitekten/innen und Ingenieure/innen der Technischen Ausrüstung
Bertrand Schmit · Nadine Gutenstein · Hermann Esslinger · Stéphane Schmit
Mitarbeiter: Carsten Henschel · Michael Ludwig · Jay Heydecke
Mitarbeiter: Daniel Zimmer
Rittgen – Beratende Ingenieure, Trier
Josef Rittgen · Paul Rittgen
Mitarbeiter: Josef Zeimet
1. Preis: architecture aménagement, Luxembourg
Mitarbeiter: Mathias Aiple
Ingenieurbüro Eva Lehmann, Hausach
Mitarbeiter: Janine Uhl · Lena Dieterle
Mitarbeiter: Evelyn Wendt-Salmhofer · Anna Immenkemper
Mark Hemsen · Laura Maria Kaiser
Mitarbeiter: Julia Dhoska
planbar.architektur Krämer Faber Architekten PartmbB, Aachen
Mitarbeiter: Jochen Krämer · Alexander Schuster · Anna Katharina Baber
Gesche Arns-Büsker · Karsten Michel
ITG Hans Pitz GmbH Ingenieurbüro für technische Gesamtplanung, Aachen
Mitarbeiter: Ralf Mielenz · Thomas Meier
Anerkennung: planbar.architektur Krämer Faber Architekten PartmbB, Aachen
Begrenzter, einphasiger hochbaulicher, freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) im Rahmen eines VgV-Verfahrens
Vorbereitend wurde hierzu vom Architekturbüro Rongen Architekten, Wassenberg eine Machbarkeitsstudie (MBK) erstellt. Im Folgenden wurde seitens der Stadt Baesweiler das Vorhaben zum Projekt »BürgerMitteBaes-weiler« weiterentwickelt. Die Maßnahme soll im Rahmen des sog. »ISEK – Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Innenstadt Baesweiler« beantragt und gefördert werden.
Ziel ist durch die Zusammenlegung an einem Standort eine neue, multifunktionale, generationenübergreifende und lebendige Bürgermitte zu schaffen. Die neue »BürgerMitteBaesweiler« soll neben den erforderlichen Räumen für die Verwaltungsarbeit auch ausreichend Raum für die Begegnung der Bürger und Generationen untereinander, für die politischen Gremien sowie die Bürgerbeteiligung beinhalten. Darüber hinaus besteht Bedarf nach einem barrierefreien Raumangebot, welches zu großen Teilen multifunktional für die Bürger nutzbar ist. Dabei ist eine Wechselwirkung zwischen dem räumlichen Angebot der neuen »BürgerMitteBaesweiler« und der gegenüberliegenden Seniorenwohnanlage sowie dem benachbarten Kindergarten herzustellen. Insgesamt soll ein Ort geschaffen werden, an dem neben der klassischen Verwaltungstätigkeit, Beratung, Bildung, Kunst und Kultur, Begleitung und Begegnung stattfinden können.
Um eine angemessene Lösung und eine geeignete Arbeitsgemeinschaft aus Architekten/ Innen und Landschaftsarchitekten/Innen und Ingenieure/Innen der Technischen Ausrüstung für die Durchführung dieser für Baesweiler inhaltlich wie städtebaulich und architektonisch sehr bedeutsamen Bauaufgabe zu finden, wird ein nichtoffener Wettbewerb mit 15 Teilnehmern nach RPW 2013 ausgelobt.
E-Mail: sandra.hamel@stadt.baesweiler.de
E-Mail: lars.schroeter@stadt.baesweiler.de
Die Stadt Baesweiler beabsichtigt die Verwaltungsfunktionen/-bereiche der beiden heutigen Teilstandorte, Baesweiler und Setterich, am Standort Baesweiler Mariastraße 2 zusammenzulegen. Vorbereitend wurde hierzu eine Machbarkeitsstudie (MBK) erstellt. Im Folgenden wurde seitens der Stadt Baesweiler das Vorhaben zum Projekt „BürgerMitteBaesweiler“ weiterentwickelt. Die Maßnahme soll im Rahmen des „ISEK – Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Innenstadt Baesweiler« beantragt und gefördert werden. Ziel ist durch die Zusammenlegung an einem Standort eine neue, multifunktionale, generationenübergreifende und lebendige Bürgermitte zu schaffen. Die neue „BürgerMitteBaesweiler“ soll neben den erforderlichen Räumen für die Verwaltungsarbeit auch ausreichend Raum für die Begegnung der Bürger und Generationen untereinander, für die politischen Gremien sowie die Bürgerbeteiligung beinhalten. Die Wartebereiche sind gemeinschaftlich anzulegen. Darüber hinaus besteht Bedarf nach einem barrierefreien Raumangebot, welches zu großen Teilen multifunktional für die Bürger nutzbar ist. Dabei ist eine Wechselwirkung zwischen dem räumlichen Angebot der neuen »BürgerMitteBaesweiler« und der gegenüberliegenden Seniorenwohnanlage sowie dem benachbarten Kindergarten herzustellen. Insgesamt soll ein Ort geschaffen werden, an dem neben der klassischen Verwaltungstätigkeit, Beratung, Bildung, Kunst und Kultur, Begleitung und Begegnung stattfinden können. Das Projekt muss in 3 Bauabschnitten umgesetzt werden. Es ist geplant, die Leistungsphasen 1 bis 3 und optional darüber hinaus vorbehaltlich der Fördermittelbewilligung die Leistungsphasen 4 bis 9 stufenweise zu vergeben. Um eine angemessene und qualitätsvolle Lösung sowie ein geeignetes Planungsteam (Objektplanung Gebäude i.S. HOAI 2013 §34 und Objektplanung Freianlagen i.S. HOAI 2013 § 39 jeweils LPH 1 bis 9 (stufenweise) und Technische Ausrüstung i.S. HOAI 2013 § 55 LPH 1 bis 9 (stufenweise) für die Planung und Realisierung dieser städtebaulich und architektonisch bedeutsamen Bauaufgabe zu finden, ist (im Rahmen eines VgV-Verfahrens) ein Wettbewerb mit 15 Teilnehmern nach RPW 2013 vorgesehen. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Der Wettbewerb richtet sich an Arbeitsgemeinschaften aus Architekten/Innen und Landschaftsarchitekten/Innen und Ingenieure/Innen der technischen Ausrüstung. Bevollmächtigter Vertreter der Arbeitsgemeinschaft ist der Architekt. Im Übrigen wird auf die Möglichkeit der Eignungsanleihe gem. § 47 VgV verwiesen. Die Bewerbungsunterlagen sind in einem deutlich gekennzeichneten und verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift Bewerbungsunterlagen „ISEK – Energetische Sanierung und Erweiterung des Rathauses in Baesweiler“ / Einreichungstermin: 24.5.2018, 12.00 einzureichen. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen, oder am Tag der Bekanntmachung angestellter oder freier Mitarbeiter eines Bewerbers/eines Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft sind oder die im Sinne des § 79 Abs. 2 VgV 2016 bevorzugt sein oder Einfluss haben können. Der öffentliche Auftraggeber behält es sich vor, fehlende Unterlagen innerhalb einer bestimmten Frist nachzufordern. Werden die nachgeforderten Unterlagen/Nachweise etc. sodann nicht fristgerecht vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss. Das Bewerbungsformular ist unter ‚Wirtschaftsregion Aachen‘ www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ zum Download bereitgestellt. Elektronisch (per Fax oder E-Mail) übermittelte Bewerbungen sind nicht zulässig. Für den fristgerechten Eingang der Bewerbung (vgl. Punkt IV.2) ist der Bewerber verantwortlich. Es gilt der Posteingang bei der im Anhang unter Punkt I.3 genannten Stelle (Rechnungsprüfungsamt der Stadt Baesweiler). Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet. Die Zahl der Wettbewerbsteilnehmer ist insgesamt auf 15 beschränkt. Neben 5 zugeladenen Teilnehmern werden weitere 10 Teilnehmer durch das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren gemäß den Regelungen der VgV ermittelt. Wenn mehr als 10 Bewerbungen die o.g. Kriterien erfüllen, wählt der Auslober durch Losentscheidung die für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassenen Bewerber aus. Zusätzlich werden ausreichend Nachrücker ausgelost. Eine Bewertung der Referenzen erfolgt nicht. Zur Teilnahme an der Losung genügt die Vollständigkeit der Bewerbung, sowie die Erfüllung der benannten Eignungskriterien. Die ausgewählten Bewerber werden benachrichtigt und haben die Teilnahme innerhalb gesetzter Frist zu bestätigen, geloste Nachrücker rücken im Falle einer Absage nach. Bewerbungen per E-Mail o. Fax sind unzulässig. Für den fristgerechten Eingang ist der Bewerber verantwortlich, es gilt der Posteingang bei der genannten Stelle (Rechnungsprüfungsamt Stadt Baesweiler). Die Eignung entsprechend §75 VgV ist durch das vollständig ausgefüllte und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) unterzeichnete Bewerbungsformular einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen und Benennung von der geforderten Referenz nachzuweisen. Eine Eignungsleihe ist grundsätzlich möglich. Im Falle fehlender oder unvollständiger Unterlagen erfolgt eine Nachforderung unter Fristsetzung in analoger Anwendung des §56 VgV. Informationen zum Teilnahmeantrag siehe
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: — Städtebaulich-freiraumplanerische Qualität — Architektur- und Gestaltqualität / Erfüllung des Raum- und Funktionsprogrammes: — Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb — Nachhaltigkeit und energetische Qualität Die genannte Reihenfolge bedeutet keine Rangfolge für die Beurteilung. Das Preisgericht behält sich vor, die einzelnen Kriterien zu gewichten. Der Auslober beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen Preisträger oder eine Preisträgergemeinschaft mit der Bearbeitung der Objektplanungs- und. Überwachungsleistungen sowie der Planung der technischen Ausrüstung zu beauftragen. Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren nach dem Wettbewerb (§ 14 (4) 8. VgV), an dem die Preisträger beteiligt werden. Das Wettbewerbsergebnis fließt mit 50 % in das Verhandlungsverfahren ein. Die verbleibenden 50 % werden aus den nachfolgenden Auftragskriterien ermittelt: — Aussagen zur Überarbeitung des Wettbewerbskonzeptes (15 %), — Arbeitsweise und Projektabwicklung (10 %), — Fachliche Qualifikation (5 %), — Baukosten (10 %), — Honorarforderung (5 %), — Präsentation und Gestaltung (5 %), Die endgültigen Zuschlagskriterien werden den Teilnehmern am Verhandlungsverfahren zum Verfahren selbst mitgeteilt.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Wettbewerbssumme für Preise insgesamt 70 000 EUR Folgende Preisgelder sind vorgesehen: 1. Preis 30 000 EUR 2. Preis 22 000 EUR 3. Preis 10 000 EUR Anerkennung: 8 000 EUR
: Zum Teilnahmeantrag: 1. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien gemäß §§ 123 und 124 GWB gegen ihn vorliegen. 2. Versicherung des Bewerbers, dass sich kein weiteres Mitglied der Büro-/Bewerbergemeinschaft bewirbt (Partner, freie Mitarbeiter oder Angestellte) und dass der Bewerber akzeptiert, dass Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss der Arbeiten führen. 3. Erklärung über die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft 4. Unterschriften zu den Punkten 1., 2. und 3. für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft 5. Nachweis oder Eigenerklärung der Bewerber über die Berechtigung des vorgesehenen Verfassers der Wettbewerbsarbeit, die Berufsbezeichnung Architekt, Landschaftsarchitekt bzw. Beratender Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden. 6. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV; Mindestanforderung im Auftragsfall: Deckungssumme für Personenschäden 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden 3 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Der Nachweis über die geforderten Berufshaftpflichtversicherungen bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen. Sofern die derzeitigen Deckungssummen nicht ausreichen, kann eine Eigenerklärung über die geplante Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall eingereicht werden. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen die Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln eingereicht werden. 7. Darstellung nach § 46 VgV von mind. 1 Referenz Architektur mit folgenden Anforderungen (Mindestkriterien): — Erbringung der Leistungsphasen 2 – 8 gem. § 34 HOAI, — Zeitraum des Abschlusses der Leistungsphase 8, Objektplanung gem. § 34 HOAI, zwischen 19.4.2012 und dem Tag der Bewerbungsfrist (24.5.2018). Der Abschluss der Leistungsphase 8 bezieht sich auf die Fertigstellung des Rohbaus, — für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 98 GWB, — mindestens Honorarzone III. Weitere Hinweise sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen. Die Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die gewerbliche Nutzung der Ausschreibungsunterlagen sind nicht gestattet. Für den Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden. Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen. Eine Eigenübersetzung ist ausreichend. Die in dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Sollten sich Architekten/Innen, Landschaftsarchitekten/Innen und Ingenieure/Innen der Technischen Ausrüstung nicht als Bewerbergemeinschaft organisieren, sondern als Haupt- und Unterauftragnehmer, so sind die bezüglich der Eignungsleihe in dieser Bekanntmachung genannten Eignungsnachweise (auch) durch den Unterauftragnehmer einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag im Rahmen des anschließenden Verhandlungsverfahrens auf das Erstangebot zu erteilen. Zudem behält sich der Auftraggeber eine Verkürzung der Angebotsfrist nach §17 (7) VgV vor.
Fax: +49 221/1472889Internet-Adresse:www.brms.nrw.de

References: §34
 § 39
 § 55
 § 47
 § 79
 §75
 §56
 § 45
 § 46
 § 34
 § 34
 § 98
 §17