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Timestamp: 2019-11-19 17:46:44+00:00

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Erstanwendung IFRS / 3.2.9 Bilanzierung von finanziellen Vermögenswerten und immateriellen Vermögenswerten in Übereinstimmung mit IFRIC 12
Rz. 64 Ein zur IFRS-Rechnungslegung übergehender Bilanzierender kann gem. IFRS 1.Appendix D 22 die Übergangsvorschriften des IFRIC 12 zur Bilanzierung von finanziellen und immateriellen Vermögenswerten aus Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen nutzen. Dies bedeutet, dass im Falle der Impraktikabilität der retrospektiven Anwendung der Regeln des IFRIC 12 nach IFRIC 12.30 d...mehr
Erstanwendung IFRS / 3.2.8 Versicherungsverträge
Rz. 63 Sofern ein IFRS-Erstanwender IFRS 4 anwendet, so kann er beim Übergang zur IFRS-Rechnungslegung nach IFRS 1.Appendix D 4 entscheiden, entweder IFRS 4 vollständig auf alle Berichtsperioden anzuwenden oder die Übergangsbestimmungen des IFRS 4 anzuwenden.mehr
Erstanwendung IFRS / 3.2 Wahlrechte bei der retrospektiven Anwendung
Rz. 27 Ein auf IFRS umstellendes Unternehmen hat das Wahlrecht, in den nachstehenden Fällen auf die retrospektive Anwendung der IFRS-Vorschriften zu verzichten: Unternehmenszusammenschlüsse (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix C); Anteilsbasierte Vergütung (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix D 2–3); Versicherungsverträge (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix D 4); Beizulegender Zei...mehr
Rz. 78 Die Rückstellung nach § 249 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB ist als Aufwandsrückstellung wegen Fehlens einer Verpflichtung i. S. d. IAS 37.15 nach IFRS nicht ansatzfähig. Da die Rückstellung nach § 5 Abs. 1 EStG steuerlich abzugsfähig ist, entsteht durch die Eliminierung der Aufwandsrückstellung in der IFRS-Eröffnungsbilanz eine passive latente Steuerdifferenz, die sich bei N...mehr
Erstanwendung IFRS / 3.2.15 Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung
Rz. 69b IFRIC 23 regelt eine Reihe von Detailfragen hinsichtlich der Abbildung von Unsicherheiten im Zusammenhang mit der ertragsteuerlichen Behandlung, z. B. Einzel- vs. Gesamtbetrachtung, Anwendung des Wahrscheinlichkeitskonzepts auf Unsicherheiten im Zusammenhang mit der ertragsteuerlichen Behandlung sowie Auswirkung der Änderung von Fakten und Umständen. Rz. 69c Sofern de...mehr
Aus dem Schrifttum (Zeitschriftenbeiträge aus Mai und Ju ... / 1 Rechnungslegung allgemein
1.1 Allgemeines Barrantes/Zülch, Herausforderungen und Chancen der digitalen Berichterstattung, IRZ 5/2019, S. 191; Dahlhoff, Produktivität im externen Rechnungswesen, BC 6/2019, S. 266; Zülch/Weuster, ESEF – Die vergessene Herausforderung?, KOR 5/2019, S. 257. 1.2 Spezialfragen Behrendt/Charifzadeh/Herberger, Rechnungslegungspraxis gemeinnütziger Vereine – Bedarf es eigener Rege...mehr
Aus dem Schrifttum (Zeitschriftenbeiträge aus Mai und Ju ... / 2.21 Grundsätze der IFRS-Rechnungslegung
Bach/Schreiber, Modernisierung des Konzepts der Wesentlichkeit durch den IASB, KOR 6/2019, S. 268; Teitler-Feinberg/Hebestreit, Angabeninitiative – Principles of Disclosure: ein Projekt des IASB, IRZ 5/2019, S. 219; Zimmermann/Klindt, Lobbyingaktivitäten in der Entstehung des IFRS 16 – Welche Charakteristika bestimmen Lobbyingerfolg? –, KOR 5/2019, S. 219.mehr
Aus dem Schrifttum (Zeitschriftenbeiträge aus Mai und Ju ... / 2.47 Rechnungslegung nach IFRS
Anders, IFRS in Afrika Sinn und Nicht-Sinn der Anwendung, PiR 6/2019, S. 176; Antonakopoulos/Weidenfeller, Relevanz des Other Comprehensive Income (OCI) in den Abschlüssen der DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen und seine Berücksichtigung in der Erfolgsanalyse, IRZ 6/2019, S. 263; Dietrich/Stoek, Auswirkungen der Änderungen des IFRS 3 auf die Bilanzierung von Immobiliene...mehr
Aus dem Schrifttum (Zeitschriftenbeiträge aus Mai und Ju ... / 2.25 Insolvenzrechnungslegung
Richter/Schemminger, Neufassung des IDW S 6: Kommt die Disruption zu kurz?, BB 26/2019, S. 1512; Schmittmann, Rechnungslegung in der Insolvenz - Rechnungslegungspflichten des Insolvenzverwalters, StuB 9/2019, S. 360.mehr
Aus dem Schrifttum (Zeitschriftenbeiträge aus Mai und Ju ... / 1.1 Allgemeines
Barrantes/Zülch, Herausforderungen und Chancen der digitalen Berichterstattung, IRZ 5/2019, S. 191; Dahlhoff, Produktivität im externen Rechnungswesen, BC 6/2019, S. 266; Zülch/Weuster, ESEF – Die vergessene Herausforderung?, KOR 5/2019, S. 257.mehr
Aus dem Schrifttum (Zeitschriftenbeiträge aus Mai und Ju ... / 1.2 Spezialfragen
Behrendt/Charifzadeh/Herberger, Rechnungslegungspraxis gemeinnütziger Vereine – Bedarf es eigener Regelungen? Eine empirische Untersuchung, WPg 10/2019, S. 556; Ernstberger/Keiling/Reuter/Romeike, Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie in Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung, WPg 9/2019, S. 488; Fülbier/Seitz/Fridgen, Blockchain im Rechnungswesen: Einige Gedanken über Mög...mehr
Vorräte: Abschreibung/Zuschreibung / 4 Literaturhinweise
Adler/Düring/Schmaltz, Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen, Teilbd. 1, 6. Aufl. 1995. Beck’scher Bilanz-Kommentar, Handels- und Steuerbilanz, §§ 238 bis 339, 342 bis 342e HGB mit IFRS-Abweichungen, 11. Aufl. 2018. Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller (Hrsg.), Haufe HGB Bilanz Kommentar, 9. Aufl. 2018. Blümich, EStG, KStG, GewStG, Loseblatt-Kommentar 145. Aufl., 2019 ff. Groh...mehr
Vorräte: Abschreibung/Zuschreibung / Zusammenfassung
Überblick Vorräte sind nach dem Bewertungsprogramm des § 253 Abs. 4 HGB zu jedem Abschlussstichtag auf ihre Werthaltigkeit zu überprüfen. Das erfordert einen Vergleich der Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. des niedrigeren Buchwerts mit dem Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Diese Niederstbewertung ist für das Handels- und Steuer...mehr
Abkürzungs- und Literaturverzeichnis / I
Abkürzungs- und Literaturverzeichnis / P
Die zulässige Klage hat in der Sache keinen Erfolg. I. Die Klage ist zulässig. Insbesondere ist das Landgericht Heidelberg gemäß § 1 ZPO, §§ 23, 71 Abs. 1 GVG sachlich und nach § 27 Abs. 1 ZPO örtlich zuständig und es besteht keine doppelte Rechtshängigkeit. Mit der versehentlich an das Amtsgericht Heidelberg adressierten, jedoch eindeutig für das Landgericht bestimmten Klage...mehr
Vorräte: Ermittlung der Anschaffungskosten nach Handels- ... / Zusammenfassung
Überblick Von Dritten erworbene Vorräte sind beim Zugang mit ihren Anschaffungskosten anzusetzen. Das sind die beim Erwerb eines Vorratsguts und dessen Versetzen in seinen betriebsbereiten Zustand anfallenden, dem Vermögensgegenstand einzeln zuordenbaren Aufwendungen. Sie umfassen den Anschaffungspreis erhöht um anfallende Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffun...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.14 Rechnungslegung bei Abwicklung
§ 270 AktG regelt die Pflicht zur Bilanzierung bei einer Liquidation der Gesellschaft, das Gesetz spricht bei einer AG von einer Abwicklung. Dabei sind einige Besonderheiten zu beachten, die aus dem Umstand resultieren, dass die Gesellschaft nicht mehr fortgeführt werden soll; darüber hinaus schreibt das Gesetz besondere Rechnungslegungspflichten im Falle einer Liquidation v...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung
Zusammenfassung Überblick Das HGB kennt eine Vielzahl von Bestimmungen zur Rechnungslegung, die für Kapitalgesellschaften die allgemeinen Regelungen über den Jahresabschluss ergänzen. Diese Bestimmungen betreffen neben speziellen Regelungen zu einzelnen Bilanzposten vor allem den Lagebericht, den Anhang und die Offenlegung des Jahreabschlusses und weiterer Unterlagen sowie di...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 6.1 Rechtsnatur der KGaA
Ebenfalls im AktG geregelt ist die Kommanditgesellschaft auf Aktien. Hierbei handelt es sich um eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, bei der mindestens ein Gesellschafter persönlich haftender Gesellschafter ist und das übrige Grundkapital aus Aktien besteht. Die Aktionäre haften hierbei nicht für Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Es handelt sich damit bei der...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.5 Gesetzliche Rücklagen bei der AG
Eine der zentralen Bestimmungen für die Besonderheiten der Rechnungslegung bei einer AG gegenüber anderen Kapitalgesellschaften ist § 150 AktG, der verschiedene Bestimmungen zur Bildung von Rücklagen bei einer AG beinhaltet. Verstöße gegen diese Norm führen zur Nichtigkeit des Jahresabschlusses. 3.5.1 Pflicht zur Bildung einer gesetzlichen Rücklage § 150 Abs. 1 AktG bestimmt, ...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / Zusammenfassung
Überblick Das HGB kennt eine Vielzahl von Bestimmungen zur Rechnungslegung, die für Kapitalgesellschaften die allgemeinen Regelungen über den Jahresabschluss ergänzen. Diese Bestimmungen betreffen neben speziellen Regelungen zu einzelnen Bilanzposten vor allem den Lagebericht, den Anhang und die Offenlegung des Jahreabschlusses und weiterer Unterlagen sowie die Prüfung des J...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.11.1 Gegenstand der Prüfung
Nach § 171 AktG hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss nebst Lagebericht und Gewinnverwendungsvorschlag zu prüfen. Gleiches gilt für einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht sowie einen internationalen Einzelabschluss. Zu prüfen ist, ob die Rechnungslegung im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften und eventuellen Satzungsbestimmungen steht. Die Prüfung überschneide...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.5.1 Besonderheit bei den Größenklassen
Eine Kapitalgesellschaft gilt stets als große Gesellschaft und hat die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen anzuwenden, wenn sie einen organisierten Markt in Anspruch nimmt oder die Zulassung beantragt hat. Zwar kann auch eine GmbH oder selbst eine Personengesellschaft kapitalmarktorientiert sein, die etwa eine Anleihe an einem organisierten Markt platziert hat, doch wir...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.10.3 Kenntnis aller Aufsichtsratsmitglieder
Jedes Mitglied des Aufsichtsrats hat das Recht, von den Vorlagen und Prüfungsberichten Kenntnis zu nehmen. Die Vorlagen sind grundsätzlich jedem Mitglied zu übermitteln. Der Aufsichtsrat kann allerdings beschließen, dass hiervon abweichend nur den Mitgliedern von Ausschüssen die Unterlagen übermittelt werden. Dies hat Bedeutung vor allem bei großen Gesellschaften, in denen e...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.1 Verwendung des Jahresüberschusses
§ 58 AktG normiert verschiedene Bestimmungen zur Verwendung des Jahresüberschusses einer AG. Die Regelungen betreffen vor allem die Einstellung in Rücklagen, aber auch den Anspruch der Aktionäre auf eine Ausschüttung. 3.1.1 Einstellung in Rücklagen gem. Satzung Nach § 58 Abs. 1 Satz 1 AktG kann die Satzung vorsehen, dass für den Fall der Feststellung des Jahresabschlusses durc...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.11.3 Zuleitung an den Vorstand
Der Aufsichtsrat hat für seine Prüfung einen Monat Zeit nach Vorlage des Jahresabschlusses und der ergänzenden Unterlagen. Innerhalb dieser Frist hat er seinen Bericht dem Vorstand zuzuleiten. Nach Ablauf eines Monats hat der Vorstand dem Aufsichtsrat eine Frist von einem weiteren Monat zu setzen. Wird auch innerhalb dieses 2. Monats der Bericht nicht zugeleitet, gilt der Ja...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.5.6 Keine größenabhängige Erleichterung von der Konzernrechnungslegungspflicht
Eine Besonderheit hinsichtlich der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses normiert § 293 Abs. 5 HGB für kapitalmarktorientierte Gesellschaften. Dies sind im Regelfall Aktiengesellschaften. Hiernach ist in jedem Fall ein Konzernabschluss durch eine kapitalmarktorientierte Gesellschaft zu erstellen, auch wenn diese die in § 293 Abs. 1 HGB angeführten Größenmerkmale n...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.12.1 Feststellung des Jahresabschlusses durch Vorstand und Aufsichtsrat
Billigt der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, so ist dieser festgestellt, sofern nicht Vorstand und Aufsichtsrat beschließen, die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung zu überlassen.mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.15 Besondere Berichterstattung im Lagebericht der AG aufgrund der Pflicht zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichts
Sofern ein Abhängigkeitsbericht zu erstellen ist, ist die Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichts im Lagebericht anzugeben. Bei einer kleinen AG, deren Vorstand keinen Lagebericht zu erstellen braucht, soll diese in den Anhang aufgenommen werden.mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.1.4 Einstellung weiterer Beträge in Gewinnrücklagen
Ergänzend zu den vorgehenden Absätzen bestimmt § 58 Abs. 3 Satz 1 AktG, dass die Hauptversammlung in ihrem Beschluss über die Gewinnverwendung weitere Beträge in Gewinnrücklagen einstellen oder als Gewinn vortragen kann. Gesetzliche Obergrenzen normiert das AktG nicht. Sofern die Satzung dies vorsieht, kann die Hauptversammlung auch eine andere Gewinnverwendung beschließen. ...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.13 Gewinnverwendung
§ 174 Abs. 1 AktG billigt der Hauptversammlung die Kompetenz über die Verwendung des Bilanzgewinns zu. Diese ist dabei an den festgestellten Jahresabschluss gebunden. In dem Beschluss über die Gewinnverwendung sind nach § 174 Abs. 2 AktG anzugeben: Bilanzgewinn Der an die Aktionäre auszuschüttende Betrag oder Sachwert Die in Gewinnrücklagen einzustellenden Beträge Ein Gewinnvortr...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.1.6 Zulässigkeit von Sachausschüttungen
Die Hauptversammlung kann eine Sachausschüttung beschließen, wenn die Satzung diese Möglichkeit vorsieht. Ein besonderes Prob­lem ist die Bewertung der Sachausschüttung. Wie eine solche richtig zu bewerten ist, wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Zutreffend erscheint es, vom Verkehrswert als dem richtigen Wert auszugehen.mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.3.2 Leistung bei besonderer Einlageleistung
Abweichend von dem Grundsatz des § 60 Abs. 1 AktG regelt § 60 Abs. 2 AktG die Verteilung, wenn die Einlagen nicht auf alle Aktien in demselben Verhältnis geleistet wurden. In einem solchen Fall erhalten die Aktionäre 4 % der geleisteten Einlage vorweg auf den Gewinn. Reicht der Gewinn hierzu nicht aus, kommt ein niedrigerer Satz zum Tragen. Einlagen, die im Lauf eines Jahrs ...mehr
3.3.1 Grundsatz der Gewinnverteilung Den Grundsatz der Gewinnverteilung normiert § 60 Abs. 1 AktG. Hiernach bestimmt sich der Anteil des Aktionärs am Gewinn nach seinen Anteilen am Grundkapital der Gesellschaft. Bei Nennbetragsaktien ist das Verhältnis des Nennbetrags zum Grundkapital maßgeblich, bei Stückaktien die Zahl der Aktien. Zu beachten ist, dass vorrangig Satzungsbest...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.4 Rechte der Hauptversammlung
§ 119 AktG normiert die Rechte der Hauptversammlung. Es handelt sich um solche Rechte, die von zentraler Bedeutung für die Ausbalancierung des Machtgefüges zwischen den verschiedenen Organen der Gesellschaft sind. Hierzu gehört auch die Entscheidung über die Verwendung des Bilanzgewinns.mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 6.2.1 Feststellung des Jahresabschlusses
Die Hauptversammlung beschließt über die Feststellung des Jahresabschlusses. Dieser Beschluss bedarf der Zustimmung der persönlich haftenden Gesellschafter. Damit müssen, wenn die Satzung nichts anderes vorsieht, alle persönlich haftenden Gesellschafter zustimmen.mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 6.3 Steuerliche Besonderheiten
Die steuerlichen Besonderheiten der KGaA ergeben sich daraus, dass es sich bei dieser Gesellschaft um eine Mischform handelt. Die Gesellschaft selber unterliegt als juristische Person der Körperschaftsteuer, die Gesellschafter an sich werden aber unterschiedlich behandelt. Während die Kommanditaktionäre Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielen, wird der persönlich haftende Ges...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 6.2.3 Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung
§ 286 Abs. 3 AktG bestimmt, dass bei einer KGaA die Gewinne und Verluste, die auf persönlich haftende Gesellschafter entfallen, in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht gesondert ausgewiesen werden müssen.mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.6.2 Darstellung der Kapitalrücklage
Nach § 152 Abs. 2 AktG bestehen weitere Verpflichtungen zu Angaben zur Einstellung und Entnahme aus der Kapitalrücklage im Geschäftsjahr. Diese Angaben können in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden.mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.6 Weitere Vorschriften zur Bilanz
§ 152 AktG beinhaltet verschiedene Bestimmungen zur Darstellung des Eigenkapitals in der Bilanz der AG. Diese ergänzen die allgemeinen Vorgaben in § 266 HGB. Diese Bestimmungen gelten nicht für Kleinstkapitalgesellschaften. 3.6.1 Darstellung des Grundkapitals Das gezeichnete Kapital wird bei der AG als Grundkapital bezeichnet. Bei der GmbH spricht man vom Stammkapital. Das mit...mehr
2.1 Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses Kapitalgesellschaften sind Kaufleute kraft ihrer Rechtsform. Dies gilt auch für die AG, für die § 3 Abs. 1 AktG ausdrücklich bestimmt, dass die AG stets eine Handelsgesellschaft und damit Kaufmann ist. Als ein solcher Kaufmann kraft Rechtsform sind diese Gesellschaften schon nach der allgemeinen Bestimmung des § 238 HGB zur B...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.10.2 Vorlage eines Gewinnverwendungsvorschlags
Gem. § 170 Abs. 2 AktG ist zusammen mit dem Jahresabschluss der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns dem Aufsichtsrat zuzuleiten. Dieser Vorschlag des Vorstands ist grundsätzlich entsprechend der Vorgabe des § 170 Abs. 2 AktG wie folgt zu gliedern: Verteilung an Aktionäre Einstellung in Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Bilanzgewinnmehr

References: § 249
 § 5
 § 253
 § 1
 § 27

§ 270
 § 150
 § 150
 § 171

§ 58
 § 58
 § 293
 § 293
 § 58

§ 174
 § 174
 § 60
 § 60
 § 60

§ 119

§ 286
 § 152

§ 152
 § 266
 § 3
 § 238
 § 170
 § 170