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Timestamp: 2020-02-25 12:38:11+00:00

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Was ist jetzt mit den 20+ Pistolenmagazinen - IWÖ Forum
Aktuelle Zeit: 25. Februar 2020, 14:38
Was ist jetzt mit den 20+ Pistolenmagazinen
erwinroland
Betreff des Beitrags: Was ist jetzt mit den 20+ Pistolenmagazinen
BeitragVerfasst: 1. Dezember 2019, 18:46
Registriert: 12. November 2016, 01:19
da es unmöglich sein dürfte, eine konkrete Auskunft von der Behörde bzw. dem SSLV Wien zu erhalten hier eine von 2 Fragen:
Wie melde ich meine 35 Schuss Magazine meiner Glock(s) und was muss ich tun?
Betreff des Beitrags: Re: Was ist jetzt mit den 20+ Pistolenmagazinen
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2019, 09:57
In der letzten Verordnung steht darüber nix, nur ein Vorschlag, wie die Rückseite einer "Altbestand" WBK/WP auszusehen hat (in zwei Zeilen die entsprechenden Absätze des §17 plus Stückzahl). Daher kann man noch nicht wirklich endgültig was dazu sagen.
Soferne nur "Altbestand" gemeldet werden soll meine Empfehlung:
- Zum Nachweis des Besitzdatums ein (ggf. mehrere) Foto mit der Titelseite einer Tageszeitung und gut erkennbar darauf abgelegt die betreffenden Magazine
- Ein Auflistung aller im Bestand befindlichen Waffen (Marke, Type, Kaliber), in die solche Magazine passen UND die mit diesen Magazinen weiterhin benutzt werden sollen
WELCHE Waffen man als "neu Kat A" meldet muss man sich ebenso überlegen, da noch niemand sagen kann, ob bzw. wem man die dann später weitergeben wird dürfen.
WANN man die Meldung innerhalb der 2 Jahres Frist vorlegt muss man sich selbst überlegen
Hinweis: Das einsetzen eines langen Magazins in eine nach dem Stichtag angeschaffte oder nicht als solche gemeldete Waffe erfüllt jedenfalls den Tatbestand des "Herstellens einer verbotenen Waffe".
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2019, 01:39
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2019, 09:38
Update: Nach einem Gespräch mit meiner SB kann ich allen, die Magazine melden wollen nur raten, zuvor noch eventuell geplante Anträge auf Erweiterung zu stellen, da die Anzahl der "Neuverbotswaffen" bzw. Magazine in das Ermessen der Behörde negativ einfließen sollen. Ebenso war zu hören, dass die Anschaffung von zu bereits gemeldeten Magazinen passenden Waffen nicht mehr möglich sein soll.
BeitragVerfasst: 7. Januar 2020, 15:12
1., Spät, aber doch: für alle Mitglieder, und deren Familie: alles Gute für 2020!
2., Erweiterung wird bei Mir, derzeit, schwer gehen, da Ich noch 7 Plätze frei habe.
Habe 3 Magazine (30 Schuß) AUG-Z, und, ein 33er für die Glock (9mm Para), ideal für eine 18er Glock,
aber, deren Besitz leider nicht in Österreich!!
IWÖ: 2723
BeitragVerfasst: 7. Januar 2020, 15:28
Sollte das Magazin mit der zugehörigen Waffe gesamt als Kat. A eingestuft werden, werden dann diese
Plätze als Kat. B frei??
Z.B.: 33er Magazin für Glock (9mm Para), mehrere Glock (17, 19, 26), werden dann diese 3 Plätze frei,
da ja, gesamt, Waffe und Magazin, dann Kat. A ist, und, Waffe und Magazin, nicht beides sein kann, Kat.
A, und Kat. B??
Nur zum Nachdenken, oder, überlegen!!
BeitragVerfasst: 13. Januar 2020, 09:25
Diese Infos sind ohne Gewähr, da zur Zeit eine ziemliche Unsicherheit herrscht und wie immer die Behörde nach Ermessen entscheidet.
Wird eine Kat B Waffe gem. § 17/7 od. § 17/8 inkl. der vorhandenen "bösen" Magazine gemeldet, wird ein Kat B Platz auf der WBK zum Kat A Platz. (Bsp.: Vorher 2 Kat B auf der WBK - nun 1 Kat A und 1 Kat B). Es muss eine neue WBK (Kostenpunkt ca. 120.-) mit Vermerk der Ausnahmegenehmigung ausgestellt werden.
Eine Kat A Waffe gem. § 17/7 od. § 17/8 darf nur an einen LWB veräussert werden, der auch diesen Eintrag auf der WBK hat. Dies gilt auch für "böse" Magazine (Hier ist der EIntrag nach § 17/9 od. § 17/10, der nur den Besitz der Magazine regelt).
Meldet man zB. eine Glock 17 inkl. 33er Mag als Kat A gem. § 17/7, so wird ein Kat B Platz zum Kat A Platz umgewandelt. Besitzt man weitere Waffen, welche diese 33er Mags aufnehmen könnten, so bleiben diese Kat B. Sobald jedoch ein "böses" Magazin an die Kat B Waffe angesteckt wird, wird diese zur verbotenen Waffe und man hat ein ziemliches Problem.
Alle Angaben ohne Gewähr. Hoffe, dass dies halbwegs verständlich ist. Wie gesagt, momentan alles sehr vage und stark von der jeweiligen Behörde abhängig, wie die den Durchführungserlass auslegen.
BeitragVerfasst: 21. Januar 2020, 19:37
Alle Waffen, die man mit den "bösen" Magazinen (nach Ablauf der Registrierungsfrist) weiterhin benutzen möchte, muss man melden; die Gesamtanzahl der erlaubten Waffen ändert sich nicht, es werden lediglich "unspezifische" B Plätze zu "personalisierten" A Plätzen auf der WBK bzw. dem WP.
Wie mit solche Waffen im Falle der Vererbung bzw. Veräußerung zu verfahren ist, bleibt derzeit ungewiss. Vielleicht kann man eine solche Waffe an einen Gewerbetreibenden weitergeben, der diese dann ohne "böse" Magazine als B Waffe verkaufen darf.
Nach der Registrierung bzw. Ablauf der Registrierungsfrist ist die Nutzung von "bösen" Magazinen in B Waffen verboten ("Herstellung einer verbotenen Waffe").
BeitragVerfasst: 28. Januar 2020, 19:19
Ist ja alles schon und gut, was ich da lese.
Leider aber auch ein bisserl sehr umständlich.
Wäre es nicht wesentlich einfacher, mit der betreffenden Waffe und den "bösen" Magazinen zum nächsten
Polizeikommisariat zu marschieren um vor Ort die notwendigen Schritte durchführen zu lassen?
Ich meine, die Beamten dort sollten ohnehin informiert sein.
BeitragVerfasst: 29. Januar 2020, 09:53
Böse Zungen behaupten, das Waffengesetz wäre absichtlich so kompliziert, damit man als einfacher, braver Bürger unwissentlich Fehler macht, die zum Verlust der Zuverlässigkeit führen.
BeitragVerfasst: 14. Februar 2020, 21:46
Ich habe vorige Woche mit der AR Mikulik (AB Wien) telefoniert,
weil Ich am 29.11.2019 eine Meldung nach §41 WaffG1996,
ab 20 Waffen (16 Stück Kat. B und 4 Stück Kat C) vorhanden, gemacht habe,
war ein, wirklich, sehr nettes Gespräch, sie hatte eine Meldung von nur 19 Waffen, dabei sind wir drauf gekommen, daß der Vorderladerrevolver im System halb verschwunden ist, gleich auch wegen der "bösen" Magazine gefragt, sie meinte, sie wissen es selber noch nicht, erst im Sommer, daher abwarten.
AR Mikulik deshalb, weil AR Eckhard seit Jänner in Pension ist
Unser Präsident Rippel wird dazu noch einen Bericht verfassen.
Daher bitte Füße stillhalten, und bis Sommer warten.
BeitragVerfasst: 17. Februar 2020, 10:29
... dabei sind wir drauf gekommen, daß der Vorderladerrevolver im System halb verschwunden ist...
Dem Vernehmen nach sind im Rahmen der Inkraftsetzung des Magazinverbots die von den lokalen Behörden gemachten Änderungen teilweise überspielt worden. Da tauchte bei mir dann ein Phantomlauf auf, mit geringfügig verfälschter Seriennummer und gleichem Datum wie das tatsächlich erworbene Wechselsystem.
Auch der "Familienwanderpokal" der mehrfach innerhalb der Familie weitergegeben wurde war einmal "verbleib unbekannt" (damit wäre die Waffe auch zur Fahndung ausgeschrieben), einmal mit falscher Seriennummer und einmal mit falschem Kaliber (noch dazu in einem anderen Bundesland) erfasst. Die SB hat eine halbe Stunde gebraucht, um das Ding dort hin zu buchen wo es wirklich ist und alle Phantome zu beseitigen.
Es wäre ja fast erheiternd, wenn nicht im Rahmen der Verwahrungskontrolle der Verbleib von solchen Phantomen abgefragt werden würde.

References: §17
 § 17
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 §41