Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F15-03-2012-8C_623-2011
Timestamp: 2016-10-24 01:55:58+00:00

Document:
8C_623/2011 (15.03.2012)
8C_623/2011
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Juni 2011.
Die 1980 geborene S.________ erlitt als Folge eines Verkehrsunfalls im April 2003 - ein entgegenkommender Fahrzeuglenker geriet in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und stiess frontal mit ihrem Personenwagen zusammen - eine Fraktur am rechten Ellbogen und eine Distorsion am linken Knie. Der behandelnde Hausarzt diagnostizierte am 14. Juli 2003 als Folge des Verkehrsunfalles eine schwere posttraumatische Belastungsst�rung (PTBS; ICD-10:F43.1) mit kognitiven Defekten und einer reaktiven Depression; er attestierte ab 16. April 2003 bis auf weiteres eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit. Der Unfall fiel in die Nachdeckung des von der Versicherten im Rahmen ihres Betriebswirtschaftsstudiums an der Universit�t X.________ bei der Firma C.________ absolvierten Praktikums. Sp�ter nahm diese das im Jahre 2000 begonnene Studium wieder auf und schloss im Oktober 2006 mit dem Bachelor ab. Anschliessend arbeitete sie mit einem Teilpensum von 50 Prozent als Buchhalterin in einer Werbeagentur. Im M�rz 2007 nahm sie eine T�tigkeit in der Buchhaltung der Firma Z.________ auf.
Nachdem sich S.________ im Juni 2005 unter Hinweis auf posttraumatische Belastungsst�rungen bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug angemeldet hatte, traf die IV-Stelle Bern Abkl�rungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht und zog das vom Unfallversicherer Z�rich Versicherungs-Gesellschaft in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten des Prof. Dr. med. H.________ vom 31. Juli 2008 sowie die Akten des Haftpflichtversicherers Allianz Suisse samt von dieser veranlasstem Aktengutachten des Prof. Dr. med. R.________ (Klinik K._________) vom 7. Juli 2005 bei. Zudem liess sie die Versicherte durch die Medizinische Abkl�rungsstation (MEDAS) am Spital Y._________ interdisziplin�r untersuchen. Das Gutachten datiert vom 6. August 2009. Gest�tzt auf die Erkenntnisse der Experten gelangte die IV-Stelle zum Schluss, dass keine Invalidit�t vorliege, was sie der Versicherten mit Vorbescheid vom 11. M�rz 2010 er�ffnete. Die von der Versicherten gegen das Gutachten erhobenen Einw�nde unterbreitete die IV-Stelle den �rzten der MEDAS, welche sich am 15. Juni 2010 dazu �usserten. Mit Verf�gung vom 7. Juli 2010 lehnte sie das Leistungsbegehren ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher die Versicherte die Zusprechung mindestens einer halben Invalidenrente beantragen liess, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 29. Juni 2011 ab.
S.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihr mit Wirkung ab 1. November 2006 mindestens eine halbe Invalidenrente auszurichten; eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, und es sei diese anzuweisen, ein unabh�ngiges interdisziplin�res medizinisches Obergutachten einzuholen.
W�hrend IV-Stelle und kantonales Gericht auf Abweisung der Beschwerde schliessen, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung.
Im angefochtenen Entscheid finden sich die Rechtsgrundlagen in materiell- und formellrechtlicher Hinsicht, namentlich in Bezug auf die Beweisgrunds�tze, welche zur Beurteilung des streitigen Anspruchs auf eine Invalidenrente massgeblich sind, zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Das kantonale Gericht hat, nach Entkr�ftung der gegen die MEDAS-Begutachtung erhobenen R�gen und als Ergebnis einer Beweisw�rdigung s�mtlicher relevanten medizinischen Unterlagen (Art. 61 lit. c in fine ATSG) geschlossen, dass die Beschwerdef�hrerin in jeder T�tigkeit als Betriebswirtin mit Bachelor-Abschluss, so auch in ihrem angestammten Arbeitsbereich als Buchhalterin, eine zumutbare Arbeits- und Leistungsf�higkeit von 80 Prozent - bei ganzt�giger Pr�senz und mit leicht reduziertem Rendement aufgrund eines erh�hten psychovegetativen Anspannungsniveaus mit vermehrter M�digkeit und Ersch�pfung - aufweist. Davon ausgehend hat die Vorinstanz in einem Einkommensvergleich bei einem Valideneinkommen von maximal Fr. 91'915.- und einem auf der Grundlage der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2006 des Bundesamtes f�r Statistik (LSE) ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 62'870.- auf einen Invalidit�tsgrad von 32 Prozent erkannt, welcher keinen Anspruch auf Invalidenrente begr�ndet. Zu keinem anderen Ergebnis f�hrte das Abstellen auf den von der Versicherten ab November 2006 effektiv erzielten Verdienst von Fr. 57'600.- oder auf den ab 1. April 2007 bei einem Pensum von 80 Prozent tats�chlich verdienten Lohn von Fr. 75'000.-.
Die verschiedenen R�gen der Beschwerdef�hrerin betreffend das Abstellen auf das MEDAS-Gutachten begr�nden keine Bundesrechtswidrigkeit des angefochtenen Entscheids. Das kantonale Gericht hat zu Recht auf die fach�rztlichen Angaben der Gutachterstelle vom 6. August 2009 abgestellt, wonach die Versicherte lediglich noch leichte Residuen einer - unter psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung - weitgehend remittierten posttraumatischen Belastungsst�rung aufweist, welche ihre F�higkeit, einen Arbeitstag von 8.5 Stunden zu bew�ltigen, nicht beeintr�chtigt; hingegen f�hrte eine erh�hte psychovegetative Anspannung mit Symptomen von M�digkeit und Ersch�pfung zu einer Leistungsverminderung von 20 Prozent. Die Anforderungen, die ein fach�rztliches Gutachten nach der Rechtsprechung hinsichtlich Vollst�ndigkeit, Nachvollziehbarkeit und Schl�ssigkeit sowie Unabh�ngigkeit zu erf�llen hat, sind gegeben. Das kantonale Gericht hat sich auch mit dem von Prof. Dr. med. H.________ zuhanden des Unfallversicherers erstellten Gutachten vom 31. Juli 2008 auseinandergesetzt und dabei festgestellt, dieser habe zur letztlich entscheidenden Frage der Arbeitsf�higkeit nicht Stellung genommen. Zudem wies es zutreffend darauf hin, dass den Berichten des die Versicherte behandelnden Dr. med. A.__________ mit Blick auf seine auftragsrechtliche Vertrauensstellung beschr�nkte Beweiskraft zukommt. Dasselbe gilt auch f�r die Berichte des Hausarztes Dr. med. B.________. Die Einw�nde hinsichtlich der Auswahl der neuropsychologischen Tests und der W�rdigung der Resultate durch die �rzte der MEDAS erachtete das kantonale Gericht mit �berzeugender Begr�ndung als nicht stichhaltig. Soweit der vom Haftpflichtversicherer beigezogene Prof. Dr. med. R.________ in seinem Aktengutachten vom 7. Juli 2005 eine von der MEDAS abweichende Beurteilung vornahm, ist auf die Stellungnahme der �rzte der MEDAS vom 15. Juni 2010 hinzuweisen, in welcher diese festhalten, dass zu jenem Zeitpunkt die Symptome der posttraumatischen Belastungsst�rung in Verkn�pfung mit einer gemischten Angstst�rung in st�rkerer Auspr�gung vorgelegen hatten. Zudem hat sich Prof. Dr. med. R.________ hinsichtlich der Arbeitsf�higkeit lediglich mit grosser Zur�ckhaltung und beschr�nkt auf die Beeintr�chtigung der Versicherten im Studium der Betriebswirtschaft ge�ussert.
Zu pr�fen bleibt, ob sich durch das in BGE 137 V 210 publizierte Urteil 9C_243/210 vom 28. Juni 2011, in welchem sich das Bundesgericht zur Einholung von Administrativ- und Gerichtsgutachten bei medizinischen Abkl�rungsstellen u.a. unter dem Aspekt der Wahrung eines fairen Verwaltungs- und Beschwerdeverfahrens ge�ussert hat, etwas an der Rechtm�ssigkeit des vorinstanzlichen Verfahrens und damit des angefochtenen Entscheides �ndert.
5.1 In BGE 137 V 210 E. 6 S. 266 hat das Bundesgericht best�tigt, die Anwendbarkeit der von der Rechtsprechung erarbeiteten Grunds�tze auf laufende Verfahren bedeute nicht, dass nach altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten ihren Beweiswert per se verl�ren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Pr�fung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen R�gen entscheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen im angefochtenen Entscheid vor Bundesrecht stand h�lt.
5.2 Dies trifft hier zu. Die Beauftragung einer MEDAS ist verfassungskonform und rechtsprechungsgem�ss auch mit der Europ�ischen Menschenrechtskonvention vereinbar (BGE 137 V 210 E. 2.1 bis 2.3 S. 229 ff.). Richtig ist wohl, dass das Bundesgericht in diesem Urteil in �nderung der Rechtsprechung erkannt hat, die MEDAS-Begutachtung m�sse mittels erstinstanzlich anfechtbarer Zwischenverf�gung angeordnet werden (E. 3.4.2.6 S. 256) und die versicherte Person sei befugt, vorg�ngig zu den Gutachterfragen Stellung zu nehmen und entsprechende Erg�nzungsfragen zu stellen (E. 3.4.2.9 S. 258). Dass die Vorgehensweise der Verwaltung in diesen beiden Punkten mit den Vorgaben der am 28. Juni 2011 ge�nderten Rechtsprechung nicht �bereinstimmt, steht fest. Abgesehen davon, dass dazu nach dem damaligen Stand der Rechtsprechung kein Anlass bestand, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar, welche zus�tzlichen Fragen noch zu unterbreiten gewesen w�ren. Im �brigen steht der angefochtene Gerichtsentscheid im Einklang mit der Rechtsprechung. Eine gesamthafte Pr�fung der beschwerdeweise erhobenen R�gen ergibt, dass dem angefochtenen Entscheid, der abschliessend auf die vorhandenen Beweisgrundlagen, namentlich die von der IV-Stelle eingeholte Expertise der MEDAS, abstellt, keine Verletzung von Bundesrecht vorgeworfen werden kann.
5.3 Die beantragte R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Beurteilung er�brigt sich, da die vorhandenen Unterlagen eine abschliessende Beurteilung des geltend gemachten Invalidenrentenanspruchs erlauben. Weiterungen gest�tzt auf BGE 137 V 210 gem�ss Vorbringen in der Beschwerde sind von Bundesrechts wegen nicht geboten, weil die gesundheitlichen Verh�ltnisse durch zahlreiche medizinische Berichte und Gutachten umfassend abgekl�rt worden sind. Es ist - unter Ber�cksichtigung der gesamten umfangreichen medizinischen Aktenlage - nicht ersichtlich, was hier weitere Untersuchungen noch an zus�tzlichen Erkenntnissen erbringen k�nnten. Der behandelnde Psychologe Dr. phil. G.________ hatte im �brigen bereits im Bericht vom 13. M�rz 2007 darauf hingewiesen, dass die posttraumatische Belastungsst�rung weitgehend remittiert sei und mit einer Steigerung der Arbeitsf�higkeit bis auf 80 Prozent oder gar 100 Prozent gerechnet werden k�nne. An die der Taggeldzahlung des Unfallversicherers zugrunde liegende Arbeitsunf�higkeit ist die Invalidenversicherung hinsichtlich der Beurteilung des Rentenanspruchs nicht gebunden.
6.1 Bez�glich des f�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades vorzunehmenden Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) ist streitig, ob beim Valideneinkommen die von der Beschwerdef�hrerin f�r den Gesundheitsfall behauptete berufliche Ausbildung zur Wirtschaftspr�ferin zu ber�cksichtigen ist.
6.2 Im kantonalen Entscheid werden die Voraussetzungen f�r die Ber�cksichtigung einer beruflichen Weiterentwicklung beim Valideneinkommen zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
6.3 Welche berufliche T�tigkeit die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung aus�ben w�rde, ist als Beurteilung hypothetischer Geschehensabl�ufe eine Tatfrage, soweit sie auf Beweisw�rdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung ber�cksichtigt werden (SVR 2010 IV Nr. 49 S. 151, 9C_85/2009 E. 3.4). Die Feststellung der Vorinstanz bleibt daher f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich, ausser sie sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (E. 1).
6.4 Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, die Beschwerdef�hrerin h�tte ohne den Gesundheitsschaden ihr Studium mit dem Lizenziat resp. dem Master abgeschlossen, da dies den ordentlichen Studienabschluss darstelle und aufgrund der guten Studienleistungen und der hohen beruflichen Motivation der Versicherten kein Anlass bestehe, daran zu zweifeln, dass sie den Anforderungen eines Masterstudiums gewachsen gewesen w�re. F�r eine zus�tzliche Ausbildung zur Wirtschaftspr�ferin best�nden indessen keine hinreichend konkreten Anhaltspunkte. Insbesondere fehle eine Vereinbarung oder Zusicherung betreffend Ort und Zeitraum der Ausbildung oder gar ein Arbeitsvertrag. Das bei der Firma C.________ vom 1. September 2002 bis 31. M�rz 2003 absolvierte Praktikum stelle kein Indiz f�r die geltend gemachte berufliche Weiterentwicklung dar, da nach den Angaben der Firma keine konkreten Pl�ne hinsichtlich einer allf�lligen Anstellung zur Ausbildung als Wirtschaftspr�ferin bestanden h�tten.
6.5 Von einer diesbez�glich offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsdarstellung oder Verletzung von Art. 16 ATSG, wie sie in der letztinstanzlichen Beschwerde geltend gemacht wird, kann keine Rede sein. Aufgrund der guten Noten am Gymnasium und an der Universit�t, dem ambiti�sen Charakter der Versicherten sowie dem Praktikum bei der Firma C.________ kann nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Aufnahme und den erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zur Wirtschaftspr�ferin geschlossen werden.
6.6 Dem kantonalen Gericht kann keine Bundesrechtswidrigkeit vorgeworfen werden, wenn es angesichts der ungewissen beruflichen Weiterentwicklung im Gesundheitsfall die Frauenl�hne im Anforderungsprofil 1 und 2 (Verrichtung h�chst anspruchsvoller und schwieriger resp. selbst�ndiger oder qualifizierter Arbeiten) gem�ss LSE 2006 (TA1, Totalwert) von Fr. 75'384.- im Jahr heranzog, was bei einer betriebs�blichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden einem Jahreslohn von Fr. 78'588.- entspricht und diese mit den Lohnempfehlungen des Kaufm�nnischen Verbandes Schweiz (KV) f�r ausgebildete 25-j�hrige Betriebswirtschafter verglich, welche gem�ss Schreiben des KV vom 11. November 2008 f�r das Jahr 2008 bei Fr. 70'000.- bis Fr. 95'000.- lagen. Zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin ging die Vorinstanz f�r das massgebende Jahr des fr�hestm�glichen Rentenbeginns (2006) vom oberen Lohnrahmen und entsprechend von einem Valideneinkommen von Fr. 91'915.- aus. Dass es sich beim vom KV empfohlenen Maximallohn um den Einstiegslohn von Hochschulabsolventinnen handeln w�rde, wird von der Beschwerdef�hrerin nicht substantiiert ger�gt und ist auch nicht ohne weiteres ersichtlich.
6.7 Mit Bezug auf die Bemessung des Invalideneinkommens macht die Beschwerdef�hrerin unter Hinweis auf den von ihr neu aufgelegten Arbeitsvertrag vom 27. September 2010 geltend, es sei auf den Lohn von Fr. 4'200.- im Monat abzustellen, den sie seit dem 10. November 2010 als Controllerin und Assistentin des Unternehmensleiters mit einem Arbeitspensum von 60 Prozent bei der Firma W.________ AG verdiene. Dabei handelt es sich um im Sinne von Art. 99 BGG unzul�ssige neue Vorbringen. Diese beschlagen zudem einen Sachverhalt, der sich nach Erlass der streitigen Verwaltungsverf�gung vom 7. Juli 2010 und somit nach dem f�r die richterliche Beurteilung des Falles massgebenden Zeitraum zugetragen hat.
Die (alternative) Berechnung des Invalideneinkommens der Vorinstanz, welche den gesundheitlichen Einschr�nkungen im Rahmen der medizinisch zumutbaren Arbeitsf�higkeit gem�ss MEDAS-Gutachten durchaus Rechnung tr�gt, wird von der Beschwerdef�hrerin in masslicher Hinsicht nicht substatiiert bestritten. Ein h�herer Invalidit�tsgrad ist nicht ausgewiesen.

References: in fine
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 16
 Art. 99