Source: https://www.kreis-stormarn.de/freizeit-und-tourismus/naturschutzgebiete/nsgvo/brenner-moor.html
Timestamp: 2019-03-25 01:28:03+00:00

Document:
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Brenner Moor" – Kreis Stormarn
Mo, 25.03.2019 6°C
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Brenner Moor"
Vom 20. Oktober 1978
Gl.-Nr.: 791-4-21
Fundstelle: GVOBl. Schl.-H. 1978 S. 324
§§ 4, 5 und 6 geändert (LVO v. 28.8.1987, GVOBl. S. 316)
(1) Das Brenner Moor, Kreis Stormarn, wird zum Naturschutzgebiet erklärt.
(2) Das Naturschutzgebiet "Brenner Moor" wird unter Nummer 92 in das beim Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft als oberster Landschaftspflegebehörde geführte Verzeichnis der Naturschutzgebiete eingetragen.
(1) Das Naturschutzgebiet ist rund 24 ha groß und umfasst
in der Gemarkung Bad Oldesloe, Flur 2, die Flurstücke 1/1, 2, 3/4, 4/4, 9 , 11 bis 14, 15 tlw., 17, 42 tlw., 44/1 tlw., 45/48, 45/51, 45/54 tlw., 45/55, 46/5, 47/5, 52/6, 53/7, 54/8, 55/10 und
in der Gemarkung Altfresenburg, Flur 2, das Flurstück 34/1 tlw.
(2) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in der topographischen Karte im Maßstab 1: 25.000 und der Katasterkarte im Maßstab 1: 2.000 rot eingetragen. Sie sind beim Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft als oberster Landschaftspflegebehörde, beim Landrat des Kreises Stormarn als unterer Landschaftspflegebehörde und bei der Stadt Bad Oldesloe niedergelegt und können dort während der Dienststunden von jedermann eingesehen werden.
(3) In dem als Anlage beigefügten Ausschnitt aus der Karte im Maßstab 1: 25.000 ist das Naturschutzgebiet schwarz umrandet dargestellt.
Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz eines noch weitgehend in natürlichem Zustand erhaltenen Salzflachmoores in der Traveniederung. Die hier vorkommenden Pflanzengesellschaften sind in Teilbereichen durch das einzigartige Auftreten von Salzquellen im Binnenland in besonderer Weise geprägt. Die von den übrigen schleswig-holsteinischen Mooren abweichenden boden- und gewässerkundlichen Besonderheiten sind auch für eine spezifische Tierwelt ursächlich. In dem Naturschutzgebiet ist die Natur in ihrer Ganzheit zu erhalten und, soweit erforderlich, zu entwickeln und wiederherzustellen.
das Naturschutzgebiet außerhalb der Wege zu betreten oder im Naturschutzgebiet zu fahren oder zu reiten,
die ordnungsgemäße land- und forstwirtschaftliche Bodennutzung der einzelnen Grundstücke in der Art und in dem Umfang, wie sie zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung vorlag, insbesondere die bisher übliche extensive Nutzung der Weiden östlich des in Nordsüdrichtung verlaufenden Weges,
die ordnungsgemäße Ausübung der Fischerei,
die ordnungsgemäße Durchführung der Gewässerunterhaltung und
das Betreten des Naturschutzgebietes durch die Eigentümer und Nutzungsberechtigten.
entgegen § 4 Nr. 1 das Naturschutzgebiet außerhalb der Wege betritt oder im Naturschutzgebiet fährt oder reitet,
entgegen § 4 Nr. 4 Bodenbestandteile abbaut oder die Bodengestalt, die Bodennutzung oder die Wasserflächen auf andere Weise verändert oder beschädigt oder Gebilde von wissenschaftlicher, ökologischer, naturgeschichtlicher oder landeskundlicher Bedeutung beschädigt, sammelt oder verunstaltet,
entgegen § 4 Nr. 6 Bild- oder Schrifttafeln anbringt, ausgenommen amtliche Hinweis- und Warntafeln,
entgegen § 4 Nr. 8 aufforstet,
entgegen § 4 Nr. 9 sonstige Eingriffe im Sinne des § 7 des Landschaftspflegegesetzes vornimmt,
entgegen § 4 Nr. 10 zeltet oder in Zelten übernachtet oder
entgegen § 4 Nr. 11 Feuer macht.

References: § 4
 § 4
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 § 7
 § 4
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