Source: http://bote.siebenwind.de/index.php?service=ausgabe&ausgabe=102
Timestamp: 2020-07-14 15:05:12+00:00

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Ausgabe 102-Vierentag, 25. Carmer 14 nach Hilgorad
25. Carmer - Eilmeldung: Sprengungen unter Brandenstein
In den kommenden Tagen sind auf der Westseite von Brandenstein kleinere Erschütterungen durch kontrollierte Sprengungen unter der Aufsicht des zwergischen Baumeisters Durion zu erwarten.
Sie dienen allein der Ausschachtung eines Kellers unter der Taverne „Zur roten Seeschlange“. Die Bevölkerung Brandensteins wird gebeten, Ruhe zu bewahren.
24. Carmer - Eröffnung einer Brandensteiner Schule
Die Ritterschaft lässt verlautbaren:
"Am Endtag, 30. Carmer zum Dunkelzyklus des 7. Zyklus beginnet die Möglichkeit sich für die Brandensteiner Schule einzuschreiben, welche unter der Schutzherrschaft der Lehnsherren in Bälde ihre Arbeit aufnehmen wird.
Ein jeder der interessiert daran sei das Schreiben und Lesen, sowie grundsätzliche Mathematik und Geografiekenntnisse zu erlernen, möge sich zur angegebenen Zeit, vor der Kaserne zu Brandenstein einfinden.
Die zu zahlenden Kosten für den Unterricht belaufen sich auf 150 Dukaten für alle Kurse. Einzelne Kurse können zum Preis von 50 Dukaten besucht werden.
Ebenso sei interessiertes Lehrpersonal angehalten sich vorzustellen, und ihre Bewerbung bei der Ritterschaft zu Händen Knappe Malika Nohadi, zu hinterlegen."
24. Carmer - Seine Eminenz Donarius Derrvus legt Ämter nieder
Eine betrübliche Nachricht erreichte dieser Tage den Siebenwindboten aus den Reihen der ehrwürdigen Orden der Viere:
"Der Orden der Viere zu Siebenwind gibt kund und zu wissen, dass seine Eminenz Donarius Derrvus, Erzgeweihter des Ordo Astraeli, primus inter pares im hohen Rat der Vier seine Ämter und Positionen im Orden niederlegt, um sich ganz dem Gebet und dem Dienst am Herren Astrael zu widmen."
Es sei an der Zeit, so ihre Eminenz, den neuen und verdienten Dienern der Viere die Verantwortung für ihre Arbeit in die Hände zu legen.
Die Leitung des Ordo Astraeli wird nun in Gänze von ihro Gnaden Calmexistus Salanus übernommen, wie auch dieser nunmehr im Hohen Rat der heiligen Vier zusammen mit ihrer Eminenz Rengis, ihro Gnaden Ellent, ihro Gnaden Neol die Geschicke des Ordens der heiligen Viere leiten wird.
Beichtvater und Seelsorger wird ihre Eminenz auch weiterhin für alle aufrechten und gefallenen Einwohner Siebenwinds sein, sowie Lehrer für die zukünftigen Geweihten.
Wir hoffen, dass er den Völkern auf der Insel mit seinem Wirken noch lang erhalten bleibt.
24. Carmer - Fahnenflucht: Xavier Damon zum Tode verurteilt
Der Freie Xavier Damon wurde durch das königliche Gericht wegen Fahnenflucht und Eidbruch zum Tode verurteilt.
Keine Gnade soll jene erwarten, die gerade in so schweren Zeiten wie diesen sich von ihrer Pflicht und der Treue zur Krone abwenden.
Der Familie Damon, soweit sie nicht inhaftiert ist, spricht der Bote sein Beileid aus.
22. Carmer - Der Turm der Magier läd ein: Einführungsveranstaltung
Am Endtag, den 25. Carmer, lädt zum siebten lichten Zyklus der Turm der Magier alle Novizen und Gelehrten der Magie sowie auch alle sonstigen Interessierten zu sich ein.
An dem Abend sollen Fragen zur Lehre am Turm beantwortet werden, Interessierte können sich einschreiben und mehr für ein eigenes Studium der arkanen Künste erfahren.
Der Turm hofft auf viele Interessierte und spricht die Einladung auch ausdrücklich an solche aus, die zwar kein Studium der Magie beginnen wollen, aber dennoch ihr Wissen zu dieser hohen Kunst erweitern wollen.
22. Carmer - Ruans Zeichnung - Tag in Waffenruhe
Am Mittentag, den 23. Carmer, begeht das Land den Ehrentag „Ruans Zeichnung“.
An diesem Tage darf allein von den Dienern Bellums eine Waffe getragen werden. Ein jeder andere hat seine Waffen abzulegen. Kein Leben soll an diesem Tag genommen werden.
Dieser Ehrentag Morsans, so ist uns gelehrt, ist der Tag, an dem Ruan seinen Bruder Finor erschlug und damit zum ersten Mörder auf Tare wurde. Morsan, so heißt es, verdammte Ruan dafür und zeichnete ihn, auf dass er bis zum jüngsten Tag herumirre ohne Schlaf und ohne seinen letzten Frieden.
Wer an diesem Tag seine Tat teilt und Leben nimmt, wird auch Ruans Schicksal teilen.
21. Carmer - Die Axt
Um für die zwergische Leserschaft einen Ausgleich zu den Fischrezepten der Saison zu geben, wird stattdessen in dieser Ausgabe ein Gedicht aus dem Volke der Dwarschim präsentiert.
Wir danken dem Dichter, Logrin Goldaxt.
Die Axt...die Axt.
Ja die AXT ! Axt, Axt, Axt und Axt.
AXT, oh ja die AXT !
Axt an Axt, dort Axt an Axt,
DIE AXT ! Nein! Die Axt, die Axt.
DIE AAAAAAXT !
21. Carmer - Getreide und Hopfen eingetroffen
Folgender Brief erreichte den Boten zu nachtschlafender Zeit:
Hilgorad zum Gruße Bewohner Brandensteins..
Frohe Kunde erreichte mich heute vom Händler Roldan Danbar.
Der aus Borast stammende Händler, der mit einem Schiff aus Venturia vom Fürstentum Ossian nach Brandenstein fand, wird am kommenden Sonnentag zur 6. Abendstunde (OOC: Sonntag 28.09) eine Auktion auf dem Brandensteiner Marktplatz abhalten.
Im Angebot ist eine Schiffsladung feinstem Hopfen und Getreides aus Venturia.
Dieses Getreide ist für die vom immer noch anhaltenden Krieg heimgesuchten Bewohner dieser Stadt besonders wichtig, da der Boden der einst so fruchtbaren Insel nun weitestgehend brach liegt und uns ein langer und harter Winter bevorsteht.
Interessenten und Schaulustige sind herzlich dazu eingeladen der Auktion beizuwohnen, auf das das Weizen den hungernden Völkern dieser Stadt zu gute kommen mag.
Tionne, Kastellan zu Brandenstein
21. Carmer - Wahre Helden
Der Bote freut sich von den Taten jener tapferen Recken genaueres zu berichten, die bei Avindrell und Westhever auf der Seite der freien Völker kämpften:
Die Befreiung Avindrells:
Man habe drei Angriffe anstatt zwei Angriffe auf Avindhrell gebraucht. Da es nach dem zweitem Angriff noch immer Überreste der Dunklen im Dorfe vorhanden waren. Außerdem fand man noch heraus, dass Sire Riencan sehr gut mit dem Auenelfen Daluwirh Sonnenherz, welcher ihm um Hilfe erbat, und dem zwergischen Bellumnovizen Kentor Goldhammer sei. Was die Verbundenheit und Freundschaft der Völker zeige. Sie befreiten gemeinsam und mit ihren Völkern Avindhrell vom Dunklen. Möge dieser Bund länger bestehen.
Der Kampf um Westhever:
Zur Korrektur muss man erwähnen, dass man zwei große Angriffe gen Westhever ausführte. Wobei der erste trotz vieler Nortraven an der großen Übermacht scheiterte. Beim zweiten Angriff jedoch waren es nur fünf bis zehn Nortraven und Elfen. Langsam schritten diese voran bis zu dem Zeitpunkte, wo Sire Sonnenschild und Sire Nores das Schlachtfelde betraten um ihnen zu helfen Westhever zu befreien. Immer wieder traf die kleine Gruppe auf vereinzelte Skelette, Dämonen und dunklen Reiter bis sie zu einem Ringe voranrückten. Dort war ein Untoter und forderte Kurga den Berserker zum Ringkampfe aus, falls der Nortrave gewinne werde man sich zurückziehen. Kurga besiegte diesem , sodann in einem ehrvollen Ringkampf und seitdem ziehen sich die Dunklen zurück. Nach der Schlacht so erzählte man reichte Kurga Sire Sonnenschild zum Danke seine persönliche Klinge und ehrte diesem für dessen Mut und Tapferkeit.
T. Krendil
21. Carmer - Zunftordnung
Der Bote wurde auf gewohnt freundliche Art aufgefordert jene Verordnung zu drucken:
Zur Förderung von Handel und Handwerk in Brandenstein erlässt der ehrenwerte Magistrat der Stadt folgende Erweiterung der Zunftordnung. Ausnahmen von dieser Ordnung sind generell möglich, benötigen jedoch die Genehmigung von Zunftmeister und Patrizier.
1. Betriebe in Brandenstein
§1.1 Wer einen Betrieb in Brandenstein leiten will, hat dies zusammen mit dem Mieten des Hauses beim Zunftmeister genehmigen zu lassen.
§1.2 Dem Zunftmeister ist es gestattet, einem Betrieb in Absprache mit dem Patrizier bestimmte Richtlinien aufzulegen, was Produktion, Einkauf, Verkauf und Ausbildung angeht.
§1.3 Jeder Betrieb in Brandenstein ist dazu verpflichtet, mindestens einen Lehrling auszubilden. Wird dem nicht nachgekommen, so ist eine monatliche Strafsteuer von 1500 Dukaten an die Stadt zu entrichten.
2. Meisterbriefe
§2.1 Zu jedem Handwerks- und Rohstoffproduktionszweig wird ein Brandensteiner Bürger als ehrenamtlicher Prüfer durch den Stadtrat ausgewählt. Vorgeschlagen werden diese durch den Patrizier. Ein anerkannter Prüfer erhält besondere Aufmerksamkeit durch den Stadtrat.
§2.2 Jedem durch die Krone anerkannten Bewohner Siebenwinds steht es frei, sich gegen eine einmalige Gebühr von 2000 Dukaten von den Brandensteiner Prüfern in seinem gewählten Fach überprüfen zu lassen. Erfüllt er die von ihnen gestellten Kriterien, so kann er sich von der Stadt Brandenstein einen Meisterbrief ausstellen lassen.
3. Weiteres zu den Lehrlingen
§3.1 Lehrlinge werden vom jeweiligen Betrieb ausgewählt. Wer eine Lehrstelle oder einen Lehrling sucht, kann einen Antrag an die Stadt Brandenstein stellen, welche dann versuchen wird zu vermitteln.
§3.2 Genaueres zur Ausbildung der Lehrlinge legt jeder Betrieb individuell fest, jedoch ist dem Zunftmeister über die Ausbildung zu berichten, so dass dieser ggf. Einschreiten kann.
4. Für den Straßenhandel gelten die Bestimmungen des königlichen Gerichtes.
Patrizier von Brandenstein
Rondur Burglenbach
Zunftmeister zu Brandenstein
Hoffen wir, dass diese Verordnung jungen Handwerkern ohne eigenen Laden und Lehrlingen aller Handwerkszweige einen Einstieg in ihren Beruf ermöglicht, und sie nicht nur dazu dient, hartarbeitende Bürger einer unangemessenen Kontrolle zu unterwerfen, um sie besser zur "Schlachtbank" zu führen, wie man es des öfteren in der Seeschlange hörte.
21. Carmer - Feiger Anschlag auf Knappen
Die Freie Vila Mondbaum hat einen Knappen der Ritterschaft feige und hinterhältig angegriffen. Solch eine Tat darf nicht ungesühnt bleiben und müsse bestraft werden. So entschloss sich Sire Lorence, Ritter des Falkens und Feldmarschall des Lehnsbanners, dass sie nun vogelfrei seie und nicht mehr den Schutz der Krone genieße. Jeder treue Bürger ist dazu aufgerufen, wenn man sie erblickt zu verjagen.
Man sehe somit, dass keine Tat ungestraft sei. Die Ritter haben ihr Aug überall und handeln gerecht um die Ordnung und Sicherheit auf Siebenwind zu gewährleisten.
21. Carmer - Machtkämpfe im Stadtrat
Soeben erfuhr der Bote, dass auf Betreiben des Herr von und zu Wegekreuz, seines Zeichen Finanzverwalter des Lehens, ein neuer Kastellan mit Rücksprache von Vertretern von Seiten's des Baron eingesetzt wurde. Die bisherige Inhaberin Natalie wurde aus "Verwaltungsgründen" des Amtes enthoben. Neuer Kastellan und somit Stadtratsmitglied ist Bürgerin Tionne. Offenbar sind das nur die Schatten einer geheimen Auseinandersetzung um die Macht die schon lange im Verborgenen mit erbitterten Mitteln ausgetragen wird. Vetraut man den Gerüchten die man leise in der Seeschlange weitergibt, versucht damit eine Gilde, die bereits den Juwelenhandel und den Seehandel an sich gerissen hat, ihre Position weiterauszubauen. Erste Befürchtungen werden laut, dass man sich bald nicht mehr der Krone, sondern reichen Pfeffersäcken beugen muss.
21. Carmer - Erntedankfest der Rien
Folgender Brief ging beim Boten ein:
Am Sonnentag, dem 29. Carmer zu Beginn des 7.Zyklus, ist es an der Zeit der Mutter Rien für die reiche Ernte zu danken und die Feierlichkeiten zum Erntedankfest zu begehen. Diese sollen zu Ehren Riens in der Kapelle des Ecclesia Elementorums in Brandenstein, direkt am Fluss, stattfinden. In diesen Zeiten großer Not und großen Leids mag man dennoch nicht die Gaben und Geschenke der Herren vergessen und ihnen dafür danken durch Lobpreisung und Gebet. So möge ein jeder Gläubiger der Herren seinen Teil zum Altar der Mutter Riens beitragen, auf dass dieser die Mildtätigkeit und Großzügigkeit Riens wiederspiegeln und ehren mögen, und sei die Opfergabe nur ein Apfel, denn auch jener ward durch Rien geschaffen und unter ihrer schützenden Hand gediehen und gereift. So möge sich das gläubige Volk in der Kapelle einfinden um Rien und ihren Geschwistern zum Dank an einer Messe teilzuhaben, um die Herren zu Lobpreisen, auf dass der Glaube in dieser schweren Zeit dem Volke Trost spenden möge. Zum Ende der Messe sei eine Armenspeisung geplant, denn der Orden weiss um die knappen Nahrungsvorrätte und den Hunger, der das gläubige Volk plagt.
Mögen die Gläubigen zusammenkommen und in ihrem Glauben bestärkt werden.
Der Orden des immergrünen Blattes
21. Carmer - Krähenbrut enträtselt
Den wackeren Recken, die die freien Lande gegen den Auswurf des Ungenannten verteidigen, sei folgendes verkündet:
Immer wieder nahten sich ihnen Wiedererhobene, die den ehernen Klinge zu widerstehen schienen und in kleinste Stücke zerhackt werden mussten, bis ihr untoter Leib endlich zu Boden stürzte. Jene Kreaturen aber, tragen kein Herz im Leibe, sondern an jener Stelle ein dunkle Krähe. Reisst dieses götterlästerliche Tier den Wiedergängern aus dem Leib und tötet es mit gewohnten harten Hiebe! Dann werden die Diener, getrennt von ihrem Herren, den Weg alles Vergänglichen gehen.
Für jene hoffnungsvolle Botschaft sei Herrn Brandner gedankt.
Auch ist dem Boten mitgeteilt worden, das man beabsichtige den Quell jenes Übels zu vernichten.
21. Carmer - Wettstreit der Zeichner
Hiermit verkündet der Bote, dass man einen stattlichen Geldpreis auslobe für Jenen, welcher das schönste Bild überbringe. Es solle sich um eine selbst erstellte Zeichnung mit dem Motiv unserer Stadt Brandenstein handeln. Der erste Preis sei mit tausend Dukaten, der zweite mit fünfhundert Dukaten und der dritte Preis sei mit hundert Dukaten dotiert. Man möge alle Einsendungen innerhalb von zwei Wochen in den Briefkasten des Botens legen und an Tembris Krendil richten. [OOC: scuron@gmx.de]
Schon im Voraus wünscht die Redaktion des Siebenwindbotens jedem Teilnehmer viel Glück.
21. Carmer - Der Bote informiert:
Der Fischerstand Alvarez und Co. habe beschlossen gegen die missliche Nahrungsversorgungslage was zu tun, da die Tiere des Waldes krank seien und es so unmöglich ist diese zu schlachten, werde man auf die Schätze des Meeres zurückgreifen. Doch um eine ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Fisch und allerlei zu garantieren. Suche man einen fähigen Fischer und einen kompetenten Koch. Die Arbeit ist angemessen und die Bezahlung ist gut, was man in den harten Zeiten des Krieges als selten bezeichnen kann. Melden solle man sich bei Kapitän Alvarez welcher seinen Fischerstand auf dem Marktplatz von Brandenstein habe und frische und wohlbekommende Fischkost anbietet.

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