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Timestamp: 2017-11-22 02:33:46+00:00

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Jobcenter und Kreisvolkshochschule - Muss alle 14 Tage hin - Praktikumspflicht? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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19.04.2012, 12:26 #1
Jobcenter und Kreisvolkshochschule - Muss alle 14 Tage hin - Praktikumspflicht?
letzte Woche hatte ich einen Termin beim Jobcenter. Dort wurden mir und anderen Arbeitslosen mitgeteilt, dass wir uns nun alle 14 Tage für circa 2 Stunden dort einfinden müssen, um mit Hilfe des Jobcenters und der Kreisvolkshochschule Arbeit zu finden.
Klingt erstmal grundsätzlich ganz gut und es hätte schlimmer kommen könnnen (6-monatige Maßnahme). Aber was mache ich, wenn dort versucht wir mich in kostenlose Praktika zu drängen, bin ich dann verpflichtet sowas zu machen?
Eine Maßnahme ist das ja nicht, oder? Schließlich wird man jedesmal auf´s Neue schriftlich mit dem Hinweis, dass bei Nichterscheinen das Arbeitslosengeld 2 um 10 % gekürzt wird eingeladen.
Eine Eingliederungsvereinbarung besteht übrigens nicht, wird vielleicht beim nächsten Treffen gefordert.
Bin ich eigentlich jetzt aus der Arbeitslosenstatistik raus?
19.04.2012, 12:37 #2
AW: Jobcenter und Kreisvolkshochschule - Muss alle 14 Tage hin - Praktikumspflicht?
Eine Maßnahme müsste Dir zugewiesen werden. Das scheint ja nicht so zu sein, da es jedesmal eine neue Einladung gibt. Und ohne Maßnahme bist Du auch nicht aus der Statistik draußen. Kostenlose Praktikas weiß ich jetzt nicht.
Ich finde es irgendwie abartig, dass die Kreisvolkshochschulen - VHS oder wie die auch nennen mögen mit auf den Karren aufgesprungen sind und mit sinnlos Maßnahmen Knete machen dürfen.
Habt ihr da etwas an Unterlagen bekommen? Zuweisung oder vielleicht einen Termin Zettel oder so was?
Praktika muss ein anderer User was zu sagen
Von wem kommt dann die Einladung? Ist diese Einladung nach § 59 SGB II in Verbindung mit § 309 SGB III ?
Die Kreisvolkshochschulen ist doch kein Meldeort
Wäre auch ein SB jedes Mal dabei?
Nicht an Ort und Stelle unterschreiben, egal was sie dir hinlegen. Du hast ein recht darauf das erst mal zum prüfen / überprüfen lassen mit nach Hause zu nehmen.
Das darf dir niemand verwehren und darf auch nicht sanktioniert werden.
Was ist mit der Fahrkostenerstattung ? Bekommt ihr da was ?
Die Kreisvolkshochschule hier, ist für mich auf einer Stufe mit jedem anderen Sinnlosmaßnahmeanbieter.
Sollte vor 2 Jahren dort eine Maßnahme machen, die ich abgelehnt habe. Erst hieß es seitens der Kreisvolkshochschule sie wäre freiwillig und später wollte mir das Jobcenter 100 % Sanktion für die Nichtteilnahme reindrücken und die von der Kreisvolkshochschule saßen schweigend daneben.
Wir haben einen Zettel bekommen, indem wir unseren Lebenslauf eintragen sollen für potenzielle Arbeitgeber, den müssen wir beim nächsten Termin wieder abgeben.
Von wem kommt dann die Einladung? Ist diese Einladung nach § 59 SGB II in Verbindung mit § 309 SGB
Ja, diese Einladung ist nach § 59 SGB II in Verbindung mit § 309 SGB II, treffen tun wir uns in einem Raum im Jobcenter und da sollen das nächste Mal auch welche von der KVHS dabei sein, die ja die super Verbindungen zu möglichen Arbeitsgebern haben.
Ja, davon wurde von den Jobcentermitarbeitern auch gesprochen, ich wohne nur 2 Kilometer vom Jobcenter entfernt, daher erübrigt sich das für mich.
19.04.2012, 15:02 #5
Na dann hast du ja so ein Glück wie ich
Mir wäre lieb wenn die ganz ganz weiter weg wären
Naja, dann erübrigt sich zumindestens der Streß mit den Fahrtkosten.
Beim nächsten Treffen ist wahrscheinlich auch meine Sachbearbeiterin anwesend, die hat Haare auf den Zähnen, mal sehen, ob sie in der Gruppe auch so grob mit den Leuten umgeht wie mit mir im Einzelgespräch.
Zu allem Überfluß sieht das Schreiben mit dem Lebenslauf ziemlich zerknittert aus, musste es in meinen relativ vollen Rücksack hineinzwängen.
Das kann ja was werden beim nächsten Treffen.
26.04.2012, 15:02 #7
Gestern war der nächste Termin.
Wir sollen über kuz oder lang den Leuten vom Jobcenter mitteilen, wo wir uns in der letzten Zeit überall beworben haben und da wollen sie dann für uns anrufen oder sogar mit uns hingehen, um nachzufragen, ob wir dort eine Chance haben unterzukommen oder warum wir eine Absage erhalten haben.
Ich fühle mich irgendwie unwohl bei dem Gedanken, dass es wirklich so laufen könnte. Ich bin doch keine 10 mehr, so dass ich "bemuttert" werden muss und wenn die Firmen was an meinen Bewerbungen auszusetzen haben, kriege ich Schimpfe oder wie?
Diesmal saßen 4 Damen vom Jobcenter dort, die uns wohl nun immer alle 14 Tage dort begleiten werden. Eine davon ist meine Sachbearbeiterin und war vergleichsweise freundlich, so wie die Anderen auch.
Eine von denen hat in ihrer Ansprache uns geduzt bzw. von "ihr" werdet dies und jenes hier lernen gesprochen. Also geht das wohl in Ordnung, wenn ich sie duze, wenn sie mich mal direkt anspricht und das Wort "du" fällt und falls nicht, ist es nicht mein Problem. Ein Du geht für mich in Ordnung, aber entweder für beide Seiten oder gar nicht.
Gibt auch immer Kaffee, Kekse und Süßigkeiten für uns. Alles schön und gut, aber gestern wurde auch davon gesprochen, dass eine Gebäudereinigungsfirma Leute sucht und wenn jemand Interesse hat dort ja vorher 2 Wochen Praktikum machen soll.
Also, wenn das Ganze in "Wir werden wie Kinder behandelt" und müssen kostenlose Praktika machen hinausläuft, werde ich das über kurz oder lang wohl mal ansprechen müssen.
Ach ja, beim nächsten Termin schauen wir uns dann an den 2 PCs dort an was auf Startseite - www.arbeitsagentur.de alles zu entdecken gibt.
Gut, dass dieser Spaß nur alle 2 Wochen ist und auch nicht länger als eine Stunde dauert, dann finde ich das noch lustig. Müsste ich das jeden Tag aushalten, würde wohl nur noch der gelbe Schein helfen.
09.05.2012, 15:38 #8
So, heute war es mal wieder soweit.
Die Seite Startseite - www.arbeitsagentur.de schauen wir uns nun anscheinend das nächste Mal an, sind wir heute nicht mehr zu gekommen.
Stattdessen wurden einigen Leuten, zu denen ich auch zähle Jobangebote ausgehändigt und ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich mich im Internet näher über meinen potenziellen Arbeitgeber informiert habe:
freexpress holding gmbh betrug - Google-Suche
freeXpress Holding GmbH - zavita.de - softwarenochbilliger.de - Kunden üben scharfe Kritik - Falle Internet - Auktionshilfe.info
Klasse, nun soll ich mich also telefonisch bei einer dubiosen Firma bewerben, das werde ich natürlich nicht tun und beim nächsten Treffen mal etwas Aufklärungsarbeit leisten.
Ansonsten wurde der Ton heute etwas rauher. Ein paar Leute haben ihre Lebensläufe vergessen, da tönte meine Sachbearbeiterin, dass das nächste Mal eine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen und dann halt sanktioniert wird, wenn ähnliches nochmal vorkommt.
Es wurde außerdem gefragt wer Lust hat in 12-Stunden-Schichten als Wachschutz zu arbeiten, keiner hatte Lust und einer meiner Mithartzer meinte, dass er sowas niemals machen würde.
Der wurde daraufhin von meiner Sachbearbeiterin angepflaumt, dass man gefälligst alles annehmen soll, was einem angeboten wird, weil wir hier nicht bei "Wünsch dir was" sind und das sie als Alleinerziehende ja schließlich sogar auch arbeitet.
Von freier Berufswahl hat sie wohl noch nie was gehört, aber ich kenne sie ja nicht erst seit gestern, daher wundert mich bei ihr nichts mehr.
Wir werden wohl jedes Mal etwas härter rangenommen, mal gucken, ob ich die Eingliederungsvereinbarung in 2 Wochen unterschreibe, habe ich aber grundsätzlich nicht vor.
09.05.2012, 16:41 #9
Ich würde mir das "Duzen" verbitten. Das "Sie" schafft Distanz und die muss man auch im Kopf beibehalten - Ich kann auch ganz schnell ins "Sie" wechseln.
Diese Pseudolockere "Duzerei" ist bewusst - es erschwert die Ablehnung von Zumutungen die Dir zugetragen werden. Bei Teilnehmern untereinander meinetwegen, ansonsten schaff Distanz zwischen "Dir" und "Denen".
09.05.2012, 17:25 #10
ob maßnahme oder nicht, man hat doch immer das recht sich so zu bewerben, wie man meint (im rahmen der marktüblichen bewerbungen) - müßte es hier aber vllt. noch etwas mehr "sicherstellen", oder?
23.05.2012, 10:57 #11
Die Frau von der Kreisvolkshochschule war heute nicht dabei, ebensowenig die Frau, der ich meine Bewerbungsunterlagen per E-Mail schicken musste und auch meine Sachbearbeiterin war aufgrund Krankheit nicht anwesend.
Stattdessen saß nur eine Frau vom Jobcenter da und ein Mann, der als Vertretung für meine Sachbearbeiterin herhalten musste und auch versucht hat ihre befehlstonartige Rolle zu übernehmen.
Ein Teilnehmer kam 5 Minuten zu spät und der Mann vom Jobcenter machte eine Staatsaffäre draus, das sowas ja nicht gehen würde und beim Arbeitgeber darf man ja auch nicht zu spät kommen, blablubb. Ja, als ob wir hier was Wichtiges machen würden. Vielleicht sollte ich das nächste Mal auch zu spät kommen, nur um mich anpflaumen zu lassen und mich dann theatralisch dafür entschuldigen. Ernst kann ich das Ganze nämlich nicht mehr nehmen.
Ich habe dann erstmal gefragt wie lange, dass hier noch gehen soll. Da meinte der Mann solange bis wir einen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben "und wenn wir einen 400 Euro Job haben", fragte ich. "Sowas bringt nichts", meinte er. Da erwiderte ich das sowas als Einstieg sehr wohl was bringen würde.
Da wurde auch der andere Teilnehmer ein wenig unruhig, der das letzte Mal nicht als Wachschutz arbeiten wollte und fragte, warum sie ihm dann das letzte Mal 400-Euro-Jobs ausgedruckt haben, wenn das anscheinend doch sowieso nichts bringt. Da zitierte der Mann vom Jobcenter mich und sagte: "Ja, als Einstieg".
Darauf wurde der Teilnehmer leicht sauer, weil ihm ja hier ständig was anderes erzählt hat. Da er heute einen Arzttermin hatte, musste er auch früher gehen und die Zwei vom Jobcenter meinten, dass solche Termine bitteschön in Zukunft an anderen Tagen gelegt werden sollte. Da meinte der Teilnehmer nur "Habe ich versucht zu verlegen, ging nicht und meine Gesundheit ist mir wichtiger als das hier" und ist gegangen. Richtig so.
Dann habe ich erstmal ausführlich erklärt, warum ich mich bei dieser dubiosen Firma nicht beworben habe und das wurde auch erstmal mit ungläubigen Blicken so hingenommen. Wird natürlich noch genau überprüft, meinten sie. Klar, so eine Story sauge ich mir natürlich aus den Fingern, weil es so´n Spaß macht.
Die anderen Teilnehmer mussten auch noch sagen wie ihre Bewerbungsbemühungen abgelaufen sind und dann musste einer kurz vor Ende des Treffens dringend auf die Toilette, weil er laut eigener Aussage Durchfall hat und ist dann aus dem Raum gerannt. Da meinte der Mann vom Jobcenter das so ein Verhalten natürlich vermerkt wird, genauso wie das zu spät kommen.
Da habe ich für alle hörbar gesagt: "Ja, das kommt alles in die Stasiakten" Das war dann der Lacher des Tages nur die zwei Beiden vom Jobcenter haben nicht gelacht, mich aber auch nicht auf diese Bemerkung angesprochen. Ich bekomme nun sicher auch so einen tollen Vermerk.
Die angedrohte Eingliederungsvereinbarung gab es nicht, aber meine Sachbearbeiterin war heute ja auch nicht da, vielleicht beim nächsten Mal und die Seite Startseite - www.arbeitsagentur.de haben wir uns immer noch nicht angeschaut. Hoffentlich geht es bald mal damit los, ich kann vor Vorfreude kaum noch schlafen.
23.05.2012, 11:13 #12
Auf welcher Rechtsgrundlage fußt diese Aussage?
Für mich klingt das grundsätzlich Exkrement und nach lückenloser Anwesenheitskontrolle unter dem Deckmantel einer Vermittlung. Man sieht es ist Urlaubszeit und da gönnt man dem Elo auch keine Lücke, wo er mal ungefragt verschwinden kann. Vermitteln kann man auch auf dem Schriftweg i.F.v. VV.
Genau so wenig müssen Praktika absolviert werden. Eine Nichtteilnahme kann ergo auch nicht sanktioniert werden, weil es sich nicht um "Arbeit" i.e. S. handelt d.h. ist alles freiwillig
Das kann man erst sagen, wenn man den Schriftverkehr gesehen hat. Alles andere gleicht dem Stochern im Nebel.
Das ist schon mal positiv. Wie wurde denn zu diesen "Treffen" eingeladen?
23.05.2012, 11:35 #13
Hast Du inzwischen eine Zuweisung zu diesem Schrott? Oder für jedes Mal eine schriftliche Einladung? Denn der erste Schrieb gilt nur für das erste Datum, aber nicht für folgende Termine. Das deckt der § 309 nun wirklich nicht mehr ab.
23.05.2012, 11:55 #14
Ja, dass dieses Treffen auch nichts bringt, habe ich mir schon von Anfang an gedacht, aber ich habe trotzdem ein wenig gehofft, dass es diesmal etwas Sinnvoller zugehen wird.
Aber ich bin ja schon dankbar, dass man nicht versucht hat mich in eine Vollzeitmaßnahme zu pressen.
Jedes Mal bekomme ich eine neue Einladung zu dieser Veranstaltung mit.
Ich tippe mal schnell das Wesentliche ab:
bitte kommen Sie zum unten angegebenen Termin in das Jobcenter XXX,
Die Arbeitsvermittlung möchte mit Ihnen über Ihr Bewerberangebot bzw. Ihre berufliche Situation sprechen. Die ist eine Einladung nach § 59 des Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) in Verbindung mit § 309 Abs. 1 des dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III).
Wenn Sie ohne wichtigen Grund dieser Einladung nicht Folge leisten, wird Ihr Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld um 10 % des für Sie nach § 20 Zweites Buch, Sozialgesetzbuch (SGB II) maßgebenden Regelbedarf für die Dauer v on 3 Monaten gemindert.
Sonst gibt es nichts Schriftliches dazu, also werde ich sofern ich nicht eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung bekomme bis zum Sankt Nimmerleinstag dahin müssen.
23.05.2012, 17:12 #15
Wenn dir Fahrtkosten entstehen, dann die jedesmal beantragen. Würd ich auch die anderen Teilnehmern drauf ansprechen. Wenn dem JC Kosten entstehen, werden solche Praktiken überdacht.
06.06.2012, 10:00 #16
Erstmal habe ich draußen mit den anderen Arbeitslosen über die Sinnhaftigkeit dieser Veranstaltung diskutiert und wir waren alle der Meinung, dass das Ganze völlig nutzlos ist. Einer hat dann noch davon erzählt, dass er schon einige 1-Euro-Jobs machen musste.
Anwesend waren übrigens nur eine Frau vom Jobcenter, die jedes Mal bislang dabei war und meine Sachbearbeiterin, die sich wieder bester Gesundheit erfreut.
Kaum saßen wir in dieser Veranstaltung schon wurde eben dieser ehemalige 1-Euro-Jobber mit den Worten nach draußen komplementiert, dass sie nun eine "Arbeitsmaßnahme" (klingt nach 1-Euro-Job) für ihn hätten und er nicht mehr an diesem 14-Tage-Treffen teilnehmen braucht.
Ganz toll, ich habe überlegt, ob er sich meine Worte vom letzten Mal zu Herzen genommen hat, dass er keine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben muss und bin zu dem Schluss gekommen, dass er natürlich einknicken und unterschreiben wird, sofern sie ihm eine Eingliederungsvereinbarung, in der diese "Arbeitsmaßnahme" enthalten sein wird unter die Nase gelegt haben, wovon ich mal ausgehe.
Während ich so überlegte fuhr auch schon die Frau vom Jobcenter in meinen noch nicht vollendeten Gedankengang und sagte mir, dass sie sich mit dem Arbeitgeberservice in Verbindung gesetzt hätte und ich mich sehr wohl bei dieser in meinen Augen unseriösen Firma bewerben könnte. Der Frage, ob sie sich mal selbst im Internet über diese Firma schlau gemacht hatte, wich sie aus und verwies wiederholt auf den Arbeitgeberservice.
Da sah ich mich dazu genötigt meine Rechercheergebnisse über diese Firma erneut vorzutragen und das ich mir das ja nicht ausdenken würde und dann war erstmal Ruhe. Sie meinte dann noch, dass das beim nächsten Treffen vielleicht nochmal zur Sprache kommt.
Mal sehen, ob die mir das nächste Mal dieses Stellenangebot, dann sogar mit Rechtsfolgebelehrung unter die Nase hält. Diesmal wurden wieder Stellenangebote ausgeteilt und diesmal eben mit dieser von mir geschätzten Rechtsfolgebelehrung.
Tja und was habe ich, der im Bürobereich Arbeit sucht für ein Stellenangebot von meiner Sachbearbeiterin unter die Nase gelegt bekommen? Eine Arbeitsstelle als "Wach- und Sicherheitsfachmann". Davon mal abgesehen, dass ich sowas noch nie gemacht habe und man meines Wissens auch eine Art Ausbildung/Weiterbildung dafür braucht, erzählte ein anderer Arbeitsloser, dass dort schon ein Freund von ihm gearbeitet hat, der in einem unbeheizten Raum sitzen musste und am Ende sein Geld nicht bekam.
Nichts destotrotz muss ich mich da bewerben, hängt ja eine Rechtsfolgebelehrung dran, diese Stellenangebot hat der Arbeitgeberservice sicher auch als unbenklich eingesetuft. Hoffentlich muss ich da nicht arbeiten, sonst muss ich mir was einfallen lassen. Ein Schnäpschen vor´m Vorstellungsgespräch oder besser noch viele, viele unangenehme Fragen stellen.
Eigentlich sollte uns wie schon die vergangenen Treffen zuvor, die Seite www.arbeitsagentur.de vorgeführt werden, aber die Technik ist immer noch nicht eingerichtet, tja, dann halt beim nächsten Mal oder auch nicht, ist mir ehrlich gesagt auch total egal.
Kaffee gab´s heute übrigens nicht, geschweige denn Süßigkeiten. Ich sollte mich über diesen nachlassenden Service bei ihrem Vorgesetzten beschweren und wie man meinem Beitrag hier entnehmen kann, wäre das nicht der einzige Grund...
06.06.2012, 10:19 #17
Tja und was habe ich, der im Bürobereich Arbeit sucht für ein Stellenangebot von meiner Sachbearbeiterin unter die Nase gelegt bekommen? Eine Arbeitsstelle als "Wach- und Sicherheitsfachmann". Davon mal abgesehen, dass ich sowas noch nie gemacht habe und man meines Wissens auch eine Art Ausbildung/Weiterbildung dafür braucht,....
Vielleicht kannst du für deine Bewerbung hier von etwas gebrauchen...
19.06.2012, 20:28 #18
Am 06.06. habe ich meine Bewerbung an diese Wachschutzfirma zur Post gebracht und einen Tag später kam auch schon ein Anruf für ein Vorstellungsgespräch.
Das Vorstellungsgespräch war vor einer Woche und ich habe natürlich so getan als ob ich den Job haben möchte, da ich auch keine Lust hatte wegen einem Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch sanktioniert zu werden.
Gestern habe ich der Wachschutzfirma eine E-Mail geschickt wie denn nun der Stand der Dinge sei, weil sie meinten ich würde wohl bald ein Praktikum dort machen.
Dann habe ich erfahren, dass das Praktikum am Donnerstag anfängt und ich Mittwoch auf jeden Fall zu meinem 14-Tage-Treffen kommen soll, da ich dort mehr Einzelheiten erfahren werde.
Klasse, wäre auch schön gewesen, wenn die Wachschutzfirma mich eben vorher angerufen hätte, um mir zu sagen, wann das Praktikum startet. Ohne mein Nachfragen hätte ich erst am morgigen Mittwoch erfahren, dass es Donnerstag schon los geht.
Das man auch mal Termine haben kann als Arbeitsloser, daran denkt natürlich kein Schwein.
Tja, nun werde ich das Praktikum wohl machen, nützt ja nichts.
Falls sie mich nehmen, müsste ich 12 - 14 Stunden in der Nacht alleine irgendwelche Gebäude bewachen. Für 7,33 Euro die Stunde.
Einen Nachtzuschlag oder eine Gefahrenzulage gibt es wohl nicht.
20.06.2012, 20:40 #19
Ich war heute ja bei diesem 14-Tage-Treffen und wurde wie erwartet direkt von meiner Sachbearbeiterin (heute mit neuer Frisur und schickem Sommerkleid) freudigst begrüßt. Habe ´nen Zettel bekommen, die ich meinem potenziellen Arbeitgeber überreichen soll. Auf meine Frage, wie das denn nun morgen ablaufen soll, hatte meine Sachbearbeiterin wie ich Negativling schon erwartet hatte, keinen Plan.
Ohne Auto komme ich da ja nicht hin und sie fragte, ob ich mir denn eins leihen könnte. Das habe ich verneint, ist schließlich auch nicht so als hätte ich reihenweise Leute an der Hand, die mir mal eben 2 Wochen lang 14 Stunden täglich ihr Auto leihen könnten.
Also empfahl mir meine Sachbearbeiterin bei der Wachschutzfirma heute nochmal anzurufen, um das mit dem Praktikum nochmal zu erklären. Dann durfte ich auch schon gehen und ich wurde lautstark von meinen Mithartzern verabschiedet, wusste gar nicht, dass ich so ein Symphatieträger bin.
Auf meinen Anruf heute Vormittag bei der Wachschutzfirma wie das denn nun morgen ablaufen soll, meinten sie nur sie würden heute Nachmittag zurückrufen, auch weil da anscheinend irgendwelche Baustellen verteilt werden, die es zu bewachen gilt.
Einen Anruf habe ich bis jetzt nicht bekommen und wenn sich morgen immer noch keiner hören lässt, bleibe ich halt zu Hause, habe ja nichts unterschrieben und auch keine Zuweisung erhalten.
Schon Klasse wie dieses Praktikum beschrieben wird auf dem Zettel, dem ich meinem vermeintlichen Arbeitgeber geben soll..."Maßnahme zur Beseitigung von Vermittlungshemmnissen".
Ich habe nicht gerade das Gefühl als würde diese Umschreibung mich als Person in irgendeiner Weise aufwerten oder gar Vorteile bei der Berufsfindung bieten.
jobcenter, kreisvolkshochschule, praktikumspflicht, tage
Sparzwang Jobcenter nur drei Tage vor Ort Martin Behrsing Archiv - News Diskussionen Tagespresse 7 07.10.2011 10:45
Zwei Tage als Inventurhilfe - dem Jobcenter melden? Meteor Ein Euro Job / Mini Job 38 13.01.2008 05:20

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