Source: https://www.kolping-jugendwohnen.de/fuer-jugendaemter/
Timestamp: 2020-08-07 10:28:10+00:00

Document:
Für Jugendämter - Kolping - Jugendwohnen
Für Jugendämter / Arge
Infos für Jugendämter und das Arbeitsamt
Das Kolping Jugendwohnen bietet unterschiedliche Leistungsangebote für Jugendliche in der Ausbildung. Mit sozialpädagogischer Begleitung soll den jungen Menschen bei der Verselbständigung geholfen werden. Die Intensität der Begleitung ist je nach Leistungsangebot und Haus unterschiedlich ausgestaltet. Ebenso sind die Häuser des Kolping Jugendwohnens in ihren Angeboten, der Ausstattung und den Kosten individuell aufgestellt. Grundsätzlich richtet sich das Angebot aber an alle Auszubildenden, die eine Unterkunft suchen. Die Häuser des Kolping Jugendwohnens sind zudem sozialpädagogische Wohnformen gem. §13 III SGB VIII. In Frankfurt und Karlsruhe bieten wir zusätzlich Hilfe zu Erziehung nach §34 und § 41 SGB VIII an.
Das Angebot der einzelnen Häuser entnehmen Sie bitte der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Bezahlbarer Wohnraum durch verschiedene Fördermöglichkeiten wie BAB und Bafög.
Sozialpädagogische Wohnformen nach 13 III SGB VIII
Hilfe zur Erziehung nach §34 und §41 SGB VIII
Sozialpädagogische Wohnformen nach §13 III SGB VIII
Die Leistung richtet sich an junge Menschen, die eine Ausbildung absolvieren und Berufsausbildungsbeihilfe in Höhe der anerkannten Kosten (amtlich anerkanntes Leistungsentgelt) gem. §65 III SGB III erhalten. Die Leistungsentgelte werden jeweils vor Ort verhandelt, sodass es zu regionalen Unterschieden in der Höhe der Entgelte und der damit verbundenen Kosten kommt. Das Angebot richtet sich zudem an Berufs- und Blockschüler und junge Erwachsene, die an einer Maßnahme der beruflichen Integration im Rahmen des SGB II teilnehmen. Die sozialpädagogische Wohnform stellt zudem eine gute Basis für die Überleitung aus der HzE zur Selbständigkeit dar.
Die „Hilfe zur Erziehung“ gem. §27 KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz) unterstützt die Personensorgeberechtigten, wenn „…eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet (…)“ ist. Die Personensorgeberechtigten, zumeist die Eltern, können demnach beim Jugendamt einen Antrag auf „Hilfe zur Erziehung“ beim Jugendamt stellen, wenn sie Hilfe und Unterstützung mit ihrem Kind benötigen. Die Hilfe zur Erziehung gibt es in unterschiedlichen Formen, eine davon ist die Unterbringung in einer Einrichtung des Jugendwohnens. Hier wird die pädagogische Begleitung individuell mit dem jungen Menschen besprochen.
Die Leistungsangebote der Häuser sind auch hier wieder differenziert ausgestaltet.
Subsidiäre Partnerschaft bei der Umsetzung der Sozialgesetze SGB II, SGB III und SGB VIII
Angebotsvielfalt zur Gewährleistung des individuellen Hilfebedarfs der Jugendlichen
Passgenauigkeit bei der Angebotsauswahl
Regionale Zukunftssicherung durch Wohnangebote für den Fachkräftenachwuchs
Verhinderung von sozialen Folgekosten
Hilfe aus einer Hand unter einem Dach
Professionell-partizipative Kooperation
info@kolping-jugendwohnen.de

References: §13
 §34
 § 41
 §34
 §41
 §13
 §65
 §27