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Timestamp: 2017-09-22 19:06:43+00:00

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Verbandsnachrichten by DCI AG - issuu
Expertenkampagne 2012 | Die Erfolgsgeschichte Insolvenzverfahren | Was ist gemeint mit Freigabe Gem. § 35 Abs. 2 INSO Zusatznutzen | Skript-Datenbank der FSB GmbH
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Beilagenhinweis Dieser Ausgabe liegt ein Prospekt der Firma Dr. Hauer Financial Services GmbH, Lich, bei. Wir bitten um freundliche Beachtung. Redaktionsschluss 1/2013: 25.01.2013 Redaktionsschluss 2/2013: 28.03.2013
Verband intern	03 Vorwort	03 Aufnahmeanträge	04 Geburtstage	04 Berufsjubiläum	05 Ehrung für langjährige Mitgliedschaft	06 Termine	07 Die Erfolgsgeschichte der Experten-Kampagne 2012	08 Neubesetzung Ausschüsse	08 Neuwahl Berufungsausschuss	10 Mitgliederumfrage 2012	10 Selbsthilfeverein des Steuerberatenden Berufs Berlin e. V.	11 Informationen	12 Berufsrecht	12 Steuerrecht	13 Informationen aus Wirtschaft und Verwaltung	14 EDV-Forum	15 Veranstaltungen	18 Personalien	20 FSB GMBH
DstV & landesverbände
Impressum Herausgeber: Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg e. V. Littenstraße 10 · 10179 Berlin Telefon (030) 275 959 80 · Telefax (030) 275 959 88 info@stbverband-berlin-bb.de · www.stbverband-berlin-bb.de Geschäftszeiten 9–16 Uhr Verantwortlich für den Inhalt: Carsten Butenschön, StB · Präsident des Verbandes Alle Angaben ohne Gewähr. Mit Namen unterzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Verbandes wieder. Ausdruck sowie fotomechanische Wiedergabe, auch auszugsweise, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verbandes gestattet. Der Verkaufspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag abgegolten. Verlag und Anzeigenabteilung: CB-Verlag Carl Boldt Baseler Straße 80 · 12205 Berlin Postfach 45 02 07 · 12172 Berlin Telefon (030) 833 70 87 · Telefax (030) 833 91 25 cb-verlag@t-online.de · www.cb-verlag.de Anzeigenleitung: Peter Gesellius Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 15 vom 01.10. 2011 Druck: Globus-Druck Gmbh & Co. Print KG Telefon (030) 614 20 17 · Telefax (030) 833 91 25
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Vorwort Damit 2013 ein gutes Jahr wird! Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, das Jahr 2012 liegt längst hinter uns, die Kerzen sind ausgepustet und der Weihnachtsbaum entsorgt, da hält uns das neue Jahr 2013 – in dem ich Sie noch einmal herzlich willkommen heißen möchte und für das ich Ihnen einen guten und erfolgreichen Verlauf wünsche – schon wieder in Schwung. Die letzten Steuererklärungen für den Veranlagungszeitraum 2011 müssen nun zeitnah erstellt und die letzten Jahresabschlüsse der Kapitalgesellschaften – soweit noch nicht geschehen – beim elektronischen ­Bundesanzeiger hinterlegt werden und gleichzeitig laufen die Vorarbeiten für die Erstellung der Steuererklärungen und Jahresabschlüsse für das Jahr 2012 sowie die Umsetzung der zahlreichen steuerrechtlichen Änderungen für 2013 in den Kanzleien langsam an. Aber lassen Sie uns noch einen kurzen Blick über den Tellerrand unserer Kanzleien hinaus werfen: Nicht nur in unseren Kanzleien herrschte zum Ende des alten Jahres eine rege Arbeitsatmosphäre dahingehend, dass viele Dinge noch zügig erledigt werden mussten. Auch der Steuergesetzgeber wird regelmäßig scheinbar von dem herannahenden Jahreswechsel überrascht – kurz vor Ende des Jahres müssen noch Gesetze durch den Bundesrat und den Bundestag gebracht werden, da sie noch vor dem Jahreswechsel im Bundesgesetzblatt stehen sollen. Auf Grund der politischen Situation in den beiden Gesetzgebungsorganen müssen vie-
le Gesetzesvorhaben zusätzlich noch in den Vermittlungsausschuss, in dem dann regelmäßig noch neue Regelungen hinzukommen oder aber auch wegfallen ... wir kennen das schon aus der Vergangenheit. Die aus der Rückwirkungsproblematik resultierenden verfassungsrechtlichen Probleme sollen an dieser Stelle nicht weiter erörtert werden. Dazu ist im Schrifttum viel Interessantes zu lesen. Vielmehr beschäftigt mich eine andere Frage: Der Begriff Vermittlungsausschuss suggeriert, dass hier – man könnte sagen im Wege einer Mediation – verschiedene Standpunkte von Bundesrat und Bundestag zusammengeführt werden sollen. Kurz vor Weihnachten sollte dieses Gremium bei einer Vielzahl von Steuergesetzen vermitteln. Doch man gewinnt hier einen anderen Eindruck. Alle Beteiligten wussten zwar vorher, dass es kein befriedigendes Ergebnis geben würde, doch das Ergebnis, das letztendlich herauskam, nämlich dass überhaupt keine Einigung im Vermittlungsausschuss hinsichtlich der vorliegenden Gesetzgebungsvorhaben zu Stande kam, ist in meinen Augen nicht akzeptabel. Man kann nur hoffen, dass dies nicht einen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Wahlkampf gibt, zumal auch die von einem Teil der politischen Lager geplante Wiedereinführung der Vermögensteuer in diesem Fall in einem besonderen Licht steht.
Aber auch ein anderes Thema, über das ich schon mehrfach berichtet habe, nimmt nun eine eigenartige Wendung: Konkret geht es um die EinkommensteuerÄnderungsrichtlinien (EStÄR), mit denen unter anderem der steuerliche Herstellungskostenbegriff erweitert werden soll. Hier hat der DStV in seinem steten Bemühen gegen diese Regelung nunmehr einen Erfolg dahingehend erreicht, dass zunächst weiterhin der Gleichlauf zwischen Handels- und Steuerbilanz gewährleistet und mittelständische Unternehmen nicht mit der Einführung einer Kostenrechnung belastet werden sollen. Doch dieser Erfolg hing am seidenen Faden, denn der Bundesrat stimmte in seiner Sitzung am 14. Dezember 2012 der Richtlinienänderung zunächst noch zu, doch plant das BMF nunmehr, ein Nichtanwendungsschreiben gegen die „eigenen“ EStÄR herauszugeben. Danach sollen – nach entsprechender Zustimmung der Länder – die Neuregelungen vorerst keine Anwendung finden, längstens bis zur erneuten Überarbeitung der Einkommensteuerrichtlinien. Der Erfolg ist jedoch wiederum auch noch nicht endgültig. Es ist nicht auszuschließen, dass der als Begründung für die Nichtanwendungsregelung herangezogene „bürokratische Aufwand“ doch noch als zumutbar für die Unternehmen qualifiziert wird. Wir werden Sie hier über dieses Paradoxum auf dem Laufenden halten. Schließlich war dem Vorwort des Präsidenten der Steuerberaterkammer Berlin, Herrn Roland Kleemann, in den Kammermitteilungen IV/2012 noch zu entnehmen, dass die Errichtung eines Versorgungswerkes für die Steuerberater in Berlin weiterhin politischen, wohl zur Zeit aber nur schwer realisierbaren, Planspielen zum Opfer fällt und unsere Stadt weiterhin zu einer Insel in dieser Frage macht. Dies ist schade, denn hier wird für die Steuerberater in unserer Stadt und insbesondere für den Berufsnachwuchs eine große Chance vertan, da sich
Verbandsnachrichten 1/2013
dieser Zustand inzwischen zu einem Standortnachteil entwickelt. Aber es gab auch noch etwas Positives zum Jahreswechsel: Die große Reform des Steuerberatergebührenrechts wurde mit der neuen Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) nach etwa 15 Jahren Stillstand nunmehr verwirklicht und ist seit dem 22. Dezember 2012 in Kraft. Ich darf Ihnen nun – auch im Namen meines Präsidiums – an dieser Stelle noch einmal Erfolg, Glück und ein von Gesundheit geprägtes Jahr 2013 wünschen und verbleibe herzlichst Ihr
Aufnahmeanträge Dem Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg gehörten am 25. Januar 2013, 2.106 Mitglieder an. Wir freuen uns, als neue Mitglieder im Verband begrüßen zu dürfen:
Schulze Sebastian, Steuerberater Wattstraße 13, 12459 Berlin
Beyer-Baumert Doreen, Steuerberaterin Oranienburger Straße 16 A, 16348 Wandlitz
Tax-Fides, Steuerberatungs GmbH Klein Kreutzer Havelstraße 28, 14776 Brandenburg
Boehm Simone, Dipl.-BW (FH) Steuerberaterin Pappelallee 31, 03099 Kolkwitz
TAXWORX StBGmbH, Steuerberatungsgesellschaft mbH Fasanenstraße 12, 10623 Berlin
DanRevision Holding, Steuerberatungs GmbH & Co. KG Alter Kirchweg 85, 24983 Handewitt
Ziemann Olaf, Dipl.-Fw. (FH) Steuerberater Lindholzweg 2, 12349 Berlin
Dreger Heike, Dipl.-Fw. (FH) Steuerberaterin Hirzbacher Weg 12, 12249 Berlin Carsten Butenschön
Schreiter + Mai Steuerberatersozietät Am Eichgarten 15, 12167 Berlin
Guse Jens, Steuerberater Schulstraße 2, 03185 Turnow-Preilack Hrymon Anja, Steuerberaterin Landsberger Straße 96 a, 12623 Berlin Hubert Tina, Prof. Dr. Steuerberaterin Handjerystraße 4, 12489 Berlin Kleemann Mandy, Steuerberaterin Kaltenborner Straße 277, 03172 Guben Manthey Heike, Dipl.-Kffr. Steuerberaterin WP-in Ernststraße 68, 13509 Berlin Miebach Florian, Steuerberater Rudower Straße 27-29, 12351 Berlin Peinelt Torsten, Dipl.-BW. Steuerberater Sielower Grenzstraße 20, 03055 Cottbus Protz Joachim, Dipl.-Kfm. Steuerberater WP Meierottostraße 7, 10719 Berlin
Geburtstage Das 90. Lebensjahr vollendete am 01. Januar 2013 Günter Scholtz Steuerberater Schauflerpfad 9, 13503 Berlin Das 85. Lebensjahr vollendete bzw. voll­ endet am 16. Januar 2013 Horst Sachse Steuerberater vBP Württembergische Straße 21/22, 10707 Berlin am 27. März 2013 Horst Berg Steuerberater Am Krusenick 13 a, 12555 Berlin Das 80. Lebensjahr vollendeten bzw. voll­ endet am 01. Januar 2013 Leonhard Vanni Steuerberater Kirchhainer Damm 1, 12309 Berlin
Rita Jacobs Steuerbevollmächtigte Karl-Marx-Allee 70 i, 10243 Berlin Das 75. Lebensjahr vollenden am 02. März 2013 Ferry Binder Ass. Steuerberater Holsteinische Straße 53, 10717 Berlin
am 03. März 2013 Klaus Gaffron Dipl.-Kfm. Steuerberater Chausseestraße 119 b, 10115 Berlin am 04. März 2013 Dr. Helmut Schwenke Dipl.-Kfm. Steuerberater Plantagenstraße 19, 12169 Berlin
am 31. März 2013 Erwin Pfletschinger Dipl.-Kfm. Steuerberater vBP Niederwihl Nr. 1, 79733 Görwihl
am 05. März 2013 Siegfried Uecker Steuerberater Popitzweg 18 A, 13629 Berlin
Das 70. Lebensjahr vollendeten bzw. voll­ enden am 16. Januar 2013 Manfred Bender Dipl.-Kfm. Steuerberater WP Bender und Kollegen StBGmbH Schulstr. 7 / Ecke Große Straße, 15344 Strausberg
am 15. März 2013 Jürgen Mahnke Steuerberater Sophie-Charlotte-Straße 37, 14169 Berlin
am 14. Februar 2013 Ingo Erfurth Triftstraße 8 g, 16827 Alt Ruppin Manfred Pannenberg Steuerberater Murellenweg 28, 14052 Berlin am 22. Februar 2013 Horst Gust Dipl.-BW Steuerberater WP Rechts­ beistand Kurfürstendamm 179, 10707 Berlin am 26. Februar 2013 Walter Grimm Steuerberater Waltharistraße 20, 14109 Berlin am 27. Februar 2013 Marlene Großkreutz Steuerberater vBP RB Grüntenstraße 36, 12107 Berlin
am 27. März 2013 Ilse Morgenstern Steuerberaterin Seegefelder Straße 193, 13583 Berlin Wir übermitteln unseren Kolleginnen und Kollegen die herzlichsten Glückwünsche.
BERUFSJUBILÄUM Das 40-jährige Berufsjubiläum begingen bzw. begehen am 12. Januar 2013 Heinz-Jürgen Schmidt Steuerberater Alt-Pichelsdorf 17, 13595 Berlin am 15. Januar 2013 Dirk Janke Steuerberater Olafstraße 15, 13467 Berlin Claudia Stahl-Geffers Steuerberaterin Nogatstraße 28, 12051 Berlin
Gerd Willigmann Steuerberater Jenaer Straße 14, 10717 Berlin am 17. Januar 2013 Rolf Bornkessel Steuerberater Ollenhauerstraße 135, 13403 Berlin Ralf-Rüdiger Dallmann Steuerberater Lohmeyerstraße 21, 10587 Berlin Hedwig Hartel Steuerberater Kirchblick 9, 14129 Berlin Wolfgang Wawro Steuerberater Tulpenstraße 5, 12203 Berlin am 19. Januar 2013 Karin Glatzer Steuerberater Westfälische Straße 82, 10709 Berlin Martin Kowert Dipl.-Kfm. Steuerberater WP c/o Kowert & Schwanke Spichernstraße 2, 10777 Berlin am 22. Januar 2013 Ingetraut Hönig Steuerberater vBP Nordhauser Straße 13, 10589 Berlin Joachim-Friedrich Rummland Steuerberater Keltenstraße 8, 79423 Heitersheim Peter Seifert Steuerberater Kleinaustraße 9, 14169 Berlin am 24. Januar 2013 Peter Franke Steuerberater Schlossstraße 54, 12165 Berlin
Karsten Kunkel Steuerberater RB Länderallee 11, 14052 Berlin Albrecht Küppers Steuerberater Brandenburgische Straße 39, 10707 Berlin Joachim Niclasen Steuerberater Eiswerderstraße 5, 13585 Berlin am 26. Januar 2013 Edith Gisbert Steuerberater Glockenturmstraße 28, 14055 Berlin Ingeborg Herbst-Trautmann Steuerberater RB Markelstraße 26 a, 12163 Berlin
am 25. Januar 2013 Stefan Gründt Dipl.-Kfm. Steuerberater WP Carmerstraße 13, 10623 Berlin
am 17. Februar 2013 Karl-Heinz Richert Steuerberater Schwalbenstraße 86, 28832 Achim
am 01. Februar 2013 Susanne Bergemann Dipl.-Kfm. Steuerberaterin WP Bäcker Denef Bergemann RA StB vBP WP Nassauische Straße 57, 10717 Berlin
am 01. März 2013 Burkhard Leder Rechtsanwalt FA f.StR Hindenburgdamm 33, 12203 Berlin
am 04. Februar 2013 Holger Bierlein Steuerberater Starnberger Str. 10, 15738 Zeuthen am 08. Februar 2013 Eva-Maria Stenger Steuerberaterin WP Fichtestraße 22, 10967 Berlin
am 19. Februar 2013 Waltraud Schibilsky Steuerberater Baseler Straße 176, 12205 Berlin
am 10. Februar 2013 Sabine Bergemann Dipl.-Kffr. Steuerberaterin Am Triftpark 17, 13437 Berlin
Das 25-jährige Berufsjubiläum begingen bzw. begehen am 19. Januar 2013 Wolfgang Apel Steuerberater RA Apostel-Paulus-Straße 18, 10825 Berlin
am 12. Februar 2013 Jürgen Decker Dipl.-Kfm. Steuerberater Johannisthaler Chaussee 240, 12351 Berlin
am 20. Januar 2013 Dieter Härtel Dipl.-Kfm. Dipl.-BW Steuerberater Urbacher Straße 25, 13129 Berlin Christian Hirsch Dipl.-Kfm. Steuerberater Alte Jakobsraße 83/84, 10179 Berlin am 21. Januar 2013 Prof. Dr. Karl Moog Dipl.-Kfm. Steuerberater c/o Prof. Dr. Moog & Dyballa StBGmbH Holzmarktstraße 11, 10179 Berlin
Annerose Duttlinger Steuerberaterin Rhumeweg 14, 14163 Berlin
am 08. März 2013 Angelika Tolxdorff Dipl.-Kfm. Steuerberaterin WP Invalidenstraße 90, 10115 Berlin am 16. März 2013 Alexander Zill Dipl.-Kfm. Steuerberater Gabainstraße 21, 12247 Berlin am 30. März 2013 Dr. Wolf-Georg Frhr.von Rechenberg Steuerberater RA c/o CMS Hasche Sigle Lennéstraße 7, 10785 Berlin Wir wünschen unseren Kollegen viel Erfolg für die weitere beruf­liche Tätigkeit.
am 15. Februar 2013 Susanne Philipsen Dipl.-Kffr. Steuerberaterin Mommsenstraße 70, 10629 Berlin
Im ersten Quartal 2013 erhielten bzw. erhalten die nachstehend aufgeführten Kolleginnen und Kollegen für langjährige ununterbrochene Mitgliedschaf t die Ehrenurkunde des Verbandes:
am 16. Februar 2013 Norbert Wojciechowski Dipl.-Kfm. Steuerberater WP Pestalozzistraße 57, 10627 Berlin
Für 40 Jahre Verbandstreue am 01. Januar 2013 Dirk Janke Steuerberater Olafstraße 15, 13467 Berlin
am 01. Februar 2013 Ralf-Rüdiger Dallmann Steuerberater Lohmeyerstraße 21, 10587 Berlin
Mechthild Raus Steuerberaterin Raabe, Raus & Wichmann Georg-Wilhelm-Straße 3, 10711 Berlin
Termine Verbandsveranstaltungen: 12. 03. 2013
Karin Glatzer Steuerberater Westfälische Straße 82, 10709 Berlin
Jürgen Reimer Steuerberater Lauterstraße 14/15, 12159 Berlin
Karsten Kunkel Steuerberater RB Länderallee 11, 14052 Berlin
Klaus Richter Dipl.-Kfm. Steuerberater c/o EXACTOR StBGmbH Savignyplatz 5, 10623 Berlin
am 01. März 2013 Peter Franke Steuerberater Schlossstraße 54, 12165 Berlin Ingeborg Herbst-Trautmann Steuerberater RB Markelstraße 26 a, 12163 Berlin Albrecht Küppers Steuerberater Brandenburgische Straße 39, 10707 Berlin Joachim Niclasen Steuerberater Eiswerderstraße 5, 13585 Berlin Joachim-Friedrich Rummland Steuerberater Keltenstraße 8, 79423 Heitersheim Wolfgang Wawro Steuerberater Tulpenstraße 5, 12203 Berlin Für 25 Jahre Verbandstreue am 01. Januar 2013 Regine Andres Steuerbevollmächtigte Berliner Straße 130, 13467 Berlin Georg Glowacki Steuerberater vBP c/o Contracta StBGmbH Hohenzollerndamm 187, 10713 Berlin
am 01. Februar 2013 Dieter Härtel Dipl.-Kfm. Dipl.-BW Steuerberater Urbacher Straße 25, 13129 Berlin Prof. Dr. Karl Moog Dipl.-Kfm. Steuerberater c/o Prof. Dr. Moog & Dyballa StBGmbH Holzmarktstraße 11, 10179 Berlin Eva-Maria Stenger Steuerberaterin WP Fichtestraße 22, 10967 Berlin am 01. März 2013 Jürgen Decker Dipl.-Kfm. Steuerberater Johannisthaler Chaussee 240, 12351 Berlin Christian Hirsch Dipl.-Kfm. Steuerberater Alte Jakobsraße 83/84, 10179 Berlin
37. Berliner Steuerfachtagung 12.–14. 04. 2013	FleesenseeSeminar 23. 04. 2013	Der Steuerberatungsvertrag 23. 04. 2013	Sicherung Honoraransprüche 06. 06. 2013	Rechtsformwahl – PartG mbH 27. 08. 2013	65. Verbandsjubiläum „Hoch hinaus“ Mehr Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage: www.stbverband-berlin-bb.de Bei Fragen der Mitglieder des Steuerbera­ terverbandes an unseren Justiziar, Herrn Klaus Feuersänger, Rechtsanwalt, Fach­ anwalt für Steuerrecht, Notar, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Steuerberaterverbandes: Tel.: 030 / 275 959 8-0
So erreichen Sie uns: Dipl.-Kfm. Wirt-Ing. Wolfgang Wehmeier Geschäftsführer Tel.: 030 / 2759 598-0 Mail: wehmeier@stbverband-berlin-bb.de Sabine Blaschke Sekretärin Tel.: 030 / 2759 598-14 eMail: blaschke@stbverband-berlin-bb.de Katja Wiedenhöft Buchhalterin Tel.: 030 / 2759 598-17 eMail: wiedenhoeft@stbverband-berlin-bb.de
Die Erfolgsgeschichte der EXPERTEN-Kampagne 2012 Die Imagekampagne 2012 beinhaltete zwei Schwerpunkte der kommunikativen Ansprache. Die Schaltung von •	350 Großflächenplakaten und •	umfangreiche Onlinewerbung über verschiedene Webpräsenzen, verteilt über zwei mehrmonatige Wellen, die im November geendet sind. 1. Großflächenplakaten Welche Kontakte konnten wir nun mit der Kampagne erzielen? Und wie sind diese messbar? Am Anfang der Entwicklung der Messbarkeit von Außenwerbung stand die Frage, ob man durch ein aussagefähiges Messsystem die Kontaktleistung unterschiedlicher Standorte vergleichbarer machen könnte, um einen transparenten Preis-/ Leistungsvergleich zu erhalten. Das von der Gesellschaft für Konsumforschung entwickelte System ermittelt anhand eines Video-Aufzeichnungsverfahrens die Passagefrequenz an allen Großflächenstandorten deutschlandweit. Diese Frequenz wird als „Werbeträgerkontaktchance“ bezeichnet. Die Frequenzen werden dabei unterschieden in Auto-, Fußgänger- und ÖPNV-Frequenzen. Konkret ergeben sich für unsere beiden Wellen der Außenwerbung folgende Zahlen für die 350 gebuchten Flächen, gezählt für die Gesamtbevölkerung (ab 14 Jahre), in Klammer stehen die Werte für die Zielgruppe 30 – 49 Jahre: Berlin Kontakte gesamt in Tsd.: 9.010 (3.394) Brandenburg Kontakte gesamt in Tsd.: 2.632 (877)
Cottbus Kontakte gesamt in Tsd.: 2.779 (1.016) Mit der Kampagne wurden also insgesamt 14,42 Mio. Kontakte erzielt, in Ihrer Kernzielgruppe (30-49 Jahre) sind es 5,29 Mio. Kontakte im Jahr 2012. 2. Onlinewerbung Hier wurde Bannerwerbung auf zielgruppenrelevanten Webseiten geschaltet und Textanzeigen auf google.de eingeblendet. Beide Maßnahmen sind mit einem Regiotargeting versehen worden, das bedeutet, dass lediglich Onlinenutzer aus Berlin und Brandenburg unsere Banner und Textanzeigen angezeigt wurden. Die Online-Banner haben insgesamt über 600.000 Page-Impressions (Einblendungen während der Nutzung der Seite) erzielt und sind dabei über 500 Mal angeklickt worden. Bei der Suchmaschine Google hinterlegt wurden passende Suchbegriffe wie „Steuererklärung“ oder „Steuerberater Berlin“ und noch viele weitere, bei denen unsere Textanzeigen dann eingeblendet wurden. Dabei wurden die Suchbegriffe und Textanzeigen noch thematisch unterschieden in „Ausbildung“, „Elektronische Steuererklärung“, „Existenzgründer“ und „Steuerberater finden“. Insgesamt wurden die Textanzeigen über 540.000 Mal im Kampagnenzeitraum eingeblendet und über 2.100 Mal angeklickt. Diese Klicks sind dabei hochqualifiziert, da der Onlinenutzer ja selbst nach unseren hinterlegten Suchbegriffen gesucht hat und deswegen ein starkes Interesse an dem Angebot haben könnte.
Gesamteinblendungen Banner + Google: 1.065.692 davon Klicks: 2.321 Klickrate: 0,22 % (d. h. etwas mehr als jeder Fünfhundertste klickte auf die Online-Werbung und landete damit auf der ExpertenWebsite)
Neubesetzung Ausschüsse Die Delegiertenversammlung wählte am 21. 01. 2013 die Mitglieder für den Steuerrechts- und den Öffentlichkeitsausschuss des Verbandes. Für die Amtszeit vom 01. 01. 2013 – 31. 12. 2015 arbeiten folgende Kolleginnen und Kollegen in den Ausschüssen mit: Öffentlichkeitsausschuss Dr. Ulrich Bossin, StB Dipl.-Kffr. Sabine Ehlers, StB Honsa Ehmke, StB Dipl.-Kffr. Katrin Fischer, StB WP Dipl.-Kffr. (FH) Tanja Maria Hirsch, StB Hans J. Kelleners, MBA, RA Brigitte Märtens, StB Michael von Arps-Aubert, StB Wolfgang Wawro, StB Der Öffentlichkeitsausschuss arbeitet eng mit Vertretern der verschiedenen Medien zusammen. Monatlich werden die „Presse­ tipps brandheiß“ herausgegeben, die kurz und knapp über aktuelle Themen informieren. Jeden Monat ist ein Ausschussmitglied für deren Erstellung verantwortlich.
Ihre Online-Lösung zu allen Aspekten der Umsatzsteuer Mit dieser modernen Online-Datenbank stellen Sie Ihre Beratungskompetenz auf eine gute Basis: Das neue Berater.Modul Umsatzsteuer für Mitglieder der DStV-Verbände ist exklusiv für DStV-Mitglieder zusammen gestellt worden. Es bietet Zugriff auf Premium-Titel zum Umsatzsteuerrecht aus dem Verlag Dr. Otto Schmidt: • Stadie, Kommentar zum UStG • Birkenfeld/Wäger, Umsatzsteuer-Handbuch • Archiv des UStB (inkl. EU-UStB) Komfortabel verlinkt mit Gerichtsentscheidungen, Gesetzestexten und Verwaltungsanweisungen.
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Steuerrechtsausschuss Harry Bengsch, StB Dr. Emma-Maria Beyer, StB Dipl.-Bw. Jürgen Biermann, StB Dipl.-Fw. Klaus Feuersänger, RA Notar FAStR Dipl.-Vw. Dr. Stefan Heckhausen, StB WP Dipl.-Bw. Jürgen Knuth, StB Dipl.-Kfm. Wolfgang Pfeifer, StB Dipl.-Kfm. Jan Reinke, StB vBP Helga Sebert, StB vBP Dipl.-Bw. Hannelore Werner, StB WP Dipl.-Wirt. Lona Zorn, StB Die Mitglieder des Steuerrechtsausschusses stehen den Mitgliedern mit ihrem Wissen zu selbst festgelegten Fachbereichen zur Seite. Die um Rat fragenden Mitglieder wenden sich an die Geschäftsstelle und hier werden entsprechend der vom Ausschuss aufgestellten Liste die Kontaktdaten des jeweiligen Ausschussmitglieds weitergegeben. Der zeitliche Umfang zur Beantwortung der Fragen muss natürlich in einem überschaubaren Rahmen bleiben. Es handelt sich nicht um eine Gutachtertätigkeit.
Neuwahl berufungsausschuss Auf der diesjährigen Hauptversammlung am 22. 05. 2013 wird der Berufungsausschuss neu gewählt. Der Berufungsausschuss besteht aus drei Mitgliedern, die für die Amtszeit von drei Jahren gewählt werden. Die Aufgaben des Berufungsausschusses sind laut Satzung: 1.	die Entscheidung über Beschwerden von Mitgliedern gegen einen Ausschluss sowie die Abwahl von Delegierten, 2.	die Überwachung der Wahlen der Delegierten. Der Berufungsausschuss hat entsprechend seiner Aufgaben keine regelmäßigen Sit-
zungen, sondern wird nur anlassbezogen einberufen. Wenn Sie Interesse an einer Kandidatur haben, lassen Sie sich nominieren. Die Nominierungsvorschläge müssen bis zwei Monate vor der Hauptversammlung, also bis 22.03.2013 in der Verbandsgeschäftsstelle eingegangen sein. Ein Nominierungsformular haben wir beigefügt.
mitglieder­ umfrage 2012 Im Herbst 2012 hatten Sie die Möglichkeit an unserer Zufriedenheitsumfrage teilzunehmen. Trotz der Möglichkeit sich sowohl auf herkömmlichem Postweg, als auch online an der Umfrage zu beteiligen, nutzten nur 6,1 % der Mitglieder diese Chance. Signifikante Rückschlüsse sind somit kaum möglich. Dennoch vermitteln die Zahlen einen Eindruck, welche Angebote des Verbandes besonders gut angenommen werden.
Bei den Leistungsangeboten haben sich folgende Spitzenreiter ergeben: •	„Die Steuerberatung“ •	Verbandsnachrichten •	Newsletter •	Öffentlichkeitsarbeit •	Gehalts-/ Praxiskostenumfrage •	Klimagespräche mit Finanzämtern •	Praxishilfen •	StB-Suchservice •	Bibliothek / Call-a-copy-Service •	Job-Börse Aus dem Veranstaltungsangebot des Verbandes (hierzu zählen nicht die Seminare der FSB GmbH) wurden besonders positiv bewertet: •	Berliner Steuerfachtagung und HerbstFachtagung •	Regionalgruppenveranstaltungen •	Sommerfest / Weihnachtsfeier Die Bewertung der Kommunikationswege zeigte beim Versand der Rundschreiben eine Tendenz zum E-Mail-Versand anstatt der Zusendung per Post.
Bei den Anmeldungen zu Seminaren werden demgegenüber noch die Anmeldungen per Fax bevorzugt. Vielleicht ändert sich dies mit dem neuen Online-Portal der FSB GmbH, das seit Oktober 2012 im Einsatz ist. Die Vertretung der Mitglieder durch die Gremien (Präsidium, Delegierte) sowie die be-
ratenden Ausschüsse und dem Justiziar wird überwiegend mit den Noten 1 und 2 bewertet. Besonders gefreut haben sich die Mitarbeiter der Geschäftsstelle, da sie für die Kriterien Freundlichkeit, Erreichbarkeit, Serviceorientierung und Kompetenz zu jeweils über 90 % die Noten 1 und 2 erhielten.
Überzeugend war ebenfalls, dass 97 % der Beteiligten die Verbandsmitgliedschaft auch anderen Kollegen empfehlen würden. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, die sich die angekündigten 3 Minuten Zeit genommen und den Fragebogen ausgefüllt haben!
Selbsthilfe­verein des steuerberatenden Berufs Berlin e. V. Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen, der Selbsthilfeverein hilft in Not geratenen Kolleginnen und Kollegen, aber auch Ehemaligen und deren Angehörigen und Hinterbliebenen. An dieser Stelle möchte ich mich bei all denen bedanken, die bisher den Selbst­ hilfeverein durch Spenden unterstützt ­haben. Die Hilfeleistungen des Vereins geschehen nicht nur durch finanzielle Unterstützung, sondern – was heute immer wichtiger ist – durch persönliche, soziale und praktische Betreuung und Hilfestellungen. Wir fangen dort an, wo der Sozialstaat aufhört, unseren in Not geratenen Kolleginnen und Kollegen zu helfen. Momentan wird viel von einem Schutzschirm gesprochen. Wir, der Selbsthilfeverein, und somit Sie alle, sind der Schutzschirm für unsere in Not geratenen Kolleginnen und Kollegen. Für diese wichtige Aufgabe beschäftigt der Selbsthilfeverein zwei sehr kompetente und engagierte Sozialpädagoginnen. Derzeit werden durch den Verein 22 Menschen, also 22 Einzelschicksale, in einer Altersstruktur von 61 bis 95 Jahren unterstützt. Sie sind durch Krankheit oder Alter in Not geraten.
Leider kann dies, liebe Kolleginnen und ­Kollegen, jeden von uns treffen. Wie hieß es auf den Werbeplakaten der ARD, auf denen für eine Themenwoche geworben wurde: „Sie werden sterben, lasst uns dar­ über reden“. Soweit möchte ich nicht gehen, aber wir werden, und das hoffentlich alle, alt werden und damit möglicherweise auch auf eine Unterstützung angewiesen sein. Die zu betreuenden Personen werden je nach Erfordernis ein- bis zweimal pro Woche oder Monat persönlich aufgesucht, um •	die aktuelle Lebenssituation, •	die finanziellen Gegebenheiten sowie •	den Gesundheits- oder Krankheitszustand zu besprechen. Ebenso gehören zu den Unterstützungsleistungen die Begleitung bei Arztterminen und anfallenden Behördengängen, z. B. bei Wohngeld- und Pflegezuschussanträgen. Vielfach leben die alten Menschen – auch infolge gesundheitlicher Beschwerden – völlig vereinsamt, d. h. ohne soziale Bindungen. Der Ehepartner und / oder Freunde sind verstorben, Familie und Kinder sind nicht mehr in Berlin ansässig oder haben durch berufliche Beanspruchung selber nur noch selten Zeit für einen Besuch. Unsere Mitarbeiterinnen nehmen diesen Menschen durch ihre Besuche – auch im
Krankenhaus – die Angst im Alleinsein, geben ihnen Sicherheit durch Präsenz und Gespräche. Diese Besuche sind für die Betreuten lebenserhaltend! Fernsehen kann zwar ablenken, aber auf keinen Fall das persönliche Gespräch ersetzen. Alt werden ist nicht immer eine Gnade. Werden Sie Mitglied und/oder spenden Sie dem Verein, soviel Sie verantworten können. Was aber vielleicht noch wichtiger wäre, erzählen Sie im Kollegenkreis von unserem gemeinsamen Schutzschirm. Der Selbsthilfeverein bietet außerdem für diejenigen Personen, die nicht die geschilderte intensive Betreuung benötigen, Gesprächskreise, Gedächtnistraining und gemeinsame Besuche von Veranstaltungen an. (Homepage: www.shv-berlin.de). Falls Sie Interesse haben, daran teilzunehmen, melden Sie sich bitte an (Tel. 030 / 88 92 61 46). Wir sollten nicht über mangelndes Sozialverhalten in der Gesellschaft klagen, hier haben wir im direkten Umkreis die Möglichkeit uns gegenüber den Kolleginnen und Kollegen sozial zu verhalten. Spendenkonto	Berliner Volksbank eG 1315145003	BLZ 100 900 00 Dipl.-Kfm. Jörg Wetzki stellvertretender Vorsitzender
Informationen | Berufsrecht
Verjährung ­Schadensersatz I
Verjährung Honorar bei Man­Schadensersatz II danten-Insolvenz
Die Verjährung des Schadensersatzanspruchs gegen einen Steuerberater, welcher verschuldet hat, dass Verluste seiner Mandanten niedriger als möglich festgestellt worden sind, beginnt regelmäßig mit der Bekanntgabe der entsprechenden Grundlagenbescheide (im Anschluss an BGH, WM 2010, 138).
Bundesgerichtshof, 15.11.2012, IX ZR 184/09
Bundesgerichtshof, 15.11.2012, IX ZR 109/09
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Gerichtsdolmetschen, Gesprächs- und Verhandlungsdolmetschen, Vortragsdolmetschen, Simultandolmetschen. Kosten und Bedingungen nennen wir auf Anfrage.
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Werden vor dem gesetzlichen Dreimonatszeitraum Deckungshandlungen des Insolvenzschuldners gegenüber einer ihm nahestehenden Person angefochten, braucht der Anfechtungsgegner nicht zu beweisen, dass ihm ein Vorsatz des Schuldners, die Gläubiger zu benachteiligen, unbekannt war. Bei Prüfung dieser Kenntnis hat der Tatrichter die Nähe zum Schuldner im Vornahmezeitpunkt der angefochtenen Rechtshandlung aber als Indiz zu würdigen. Eine Person kann einer juristischen Person oder Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit auch nahestehen, wenn ihr als freiberuflicher oder gewerblicher Dienstleister alle über die wirtschaftliche Lage des Auftraggebers erheblichen Daten üblicherweise im normalen Geschäftsgang zufließen, so dass sie über den gleichen Wissensvorsprung verfügt, den sonst ein mit der Aufgabe befasster leitender Angestellter des Schuldnerunternehmens hätte (ausgelagerte Buchhaltung). Ist der Anfechtungsgegner von dem Insolvenzschuldner als externer Helfer mit der Führung seiner Bücher und internen Konten beauftragt, kann er nicht als nahestehende Person angesehen werden, wenn zum Vornahmezeitpunkt der angefochtenen Rechtshandlung der Zufluss von Buchungsunterlagen aus dem betreuten Unternehmen länger als ein Vierteljahr stockte. Bundesgerichtshof, 15. 11. 2012, IX ZR 205/11
Informationen | Steuerrecht
erleichterungen für kleinstkapitalgesellschaften bei der rechnungslegung Für Kleinstkapitalgesellschaften gelten künftig erleichterte Vorschriften bei der Rechnungslegung. Mit dem Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetz – MicroBilG vom 20. 12. 2012 werden die Optionen der im April in Kraft getretenen EU-Micro-Richtlinie (2012/6/EU) über Erleichterungen der Rechnungslegung für Kleinstkapitalgesellschaften umgesetzt. Von den Änderungen erfasst werden alle Kleinstkapitalgesellschaften und diesen gleichgestellte haftungsbeschränkte Perso-
nengesellschaften, die an zwei aufeinander folgenden Abschlussstichtagen zwei der drei folgenden Merkmale nicht überschreiten: •	Umsatzerlöse bis 700.000 € •	Bilanzsumme bis 350.000 € •	im Jahresdurchschnitt zehn Arbeitnehmer Für diese Unternehmen sollen unter bestimmten Voraussetzungen folgende Erleichterungen gelten: •	Verzicht auf die Erstellung eines Anhangs •	Verringerung der Darstellungstiefe in Bilanz und GuV
•	Wahlrecht, ob die Offenlegungspflicht durch Veröffentlichung oder durch Hinterlegung der Abschlussunterlagen erfüllt wird. Das MicroBilG wurde im BGBl vom 27. 12. 2012, 2751 verkündet. Die Neuregelungen gelten für alle Geschäftsjahre, deren Abschlussstichtag nach dem 30.12.2012 liegt, erstmals also für Geschäftsjahre mit dem Abschlussstichtag 31. 12. 2012. Wpg 2013, 53
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Insolvenzverfahren – Was ist gemeint mit Freigabe gem. § 35 Abs. 2, Satz 1 InsO? Gerade bei Verfahren, wo der eingesetzte Insolvenzverwalter schon im vorläufigen Verfahren festgestellt hat, dass die zur Verfügung stehende Insolvenzmasse kaum oder gar keinen Wert hat, wird er nach § 35 Abs. 2 eine Freigabe erteilen. Diese Freigabe wird immer dann durchgeführt, wenn z. B. Immobilienvermögen mit hoher Belastung und möglicherweise entsprechendem Kostenrisiko für den Verwalter zu erwarten sind! Dazu gehört weiterhin Maschinen- und Anlagevermögen bzw. auch mobiles Anlagevermögen, was mit einer so hohen Sicherungsübereignung gelegt ist, dass sowohl in der Fortführung als auch bei einer Verwertung kaum nennenswerte Erträge für die Masse zu erzielen wären. So ist der Verwalter daran interessiert, dass der Insolvenzschuldner im Rahmen seiner Möglichkeit selbstständig bleibt und mit dem Re-Start die ursprüngliche Selbstständigkeit wieder aufnimmt, wobei sämtliche Verbindlichkeiten bis zur Insolvenzanmeldung durch die Gläubiger später zur Insolvenztabelle angemeldet werden müssen. Der Verwalter beabsichtigt in der Regel, dass der Schuldner ohne „Wirkung nach außen“ seine Tätigkeit weiterführt (Arzt, Architekt, Ingenieur), er aber durch die Freigabe von den Verbindlichkeiten im Rahmen der Dauerschuldverhältnisse entlastet wird. Im Rahmen der Freigabe nach § 35 Abs. 2 InsO gehen alle Dauerschuldverhältnisse (Miete, Leasing, Abonnements, Strom, Wasser) mit den ursprünglich vor der Insolvenz
vereinbarten Vertragsgrundlagen wieder auf den Insolvenzschuldner über. Werden hier nicht von dem Insolvenzschuldner selber bzw. seinen Beratern im Vorfeld vor Freigabe nach § 35 Abs. 2 InsO Rahmenverhandlungen mit den Gläubigern aus Dauerschuldverhältnissen getroffen, kann unter Umständen der Insolvenzschuldner trotz Restart nicht oder nur schwer überleben. Neben der Freigabe der selbstständigen Tätigkeit des Insolvenzschuldners nach § 35 Abs. 2 InsO kann der Insolvenzverwalter auch einzelne Gegenstände der Insolvenzmasse aus dem Insolvenzbeschlag freigeben. Für eine solche Freigabe ist es sinnvoll, dass Gegenstände in der Insolvenzmasse sind, die für den Verwalter wertlos oder ein hohes Kostenrisiko beinhalten, die den zu erwartenden Veräußerungserlös möglicherweise übersteigen. Dies können Grundstücke sein, Maschinen- und Anlagevermögen (Fahrzeuge und/oder sogar komplette Betriebsteile). Als Freigabe im uneigentlichen Sinne wird oft die Herausgabe von Gegenständen verstanden, die zwar im Besitz des Insolvenzschuldners sind, jedoch aufgrund eines Aussonderungsrechts nicht zur Insolvenzmasse gehören. Die Freigabe erfolgt immer durch Erklärung des Insolvenzverwalters gegenüber dem Insolvenzschuldner und in der Regel auch bei den Gläubigern aus Dauerschuldverhältnissen bzw. bei Freigabe eines Gegenstandes an einen Gläubiger, durch Erklärung diesen bzw. diesem gegenüber. Die Erklärungen im Rahmen der Freigabe nach § 35 Abs. 3 InsO ist dem Insolvenzgericht von Seiten des Verwalters immer entsprechend anzuzeigen. Das Insolvenzgericht veröffentlicht die Erklärung des Verwalters.
Für Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und vereidigte Buchprüfer ist es sinnvoll, ggf. mit insolvenzrechtlichen Spezialisten im Vorfeld und noch vor Eröffnung des Verfahrens eine Strategie zu entwickeln, so dass der Restart problemlos durchgeführt wird. Allein die Problematik, dass der Schuldner z. B. eine Freigabe nach § 35 Abs. 2 InsO zum 01. 07. eines Jahres erhält, aber sofort z. B. Miete, Leasing, Strom und Wasser bezahlen muss, ohne dass er über eine entsprechende Liquidität verfügt, ist eine verzwickte Sache. Meist muss im Rahmen der Freigabe direkt mit den Gläubigern aus Dauerschuldverhältnissen wieder eine Stundung vereinbart werden, sodass dann aus eingehenden Geldern (Arztabrechnungen zum Quartal) rückwirkend diese beglichen werden. Auch ist natürlich im Vorfeld und noch unter dem „Schutz“ des vorläufigen Verfahrens darauf hinzuwirken, dass bestimmte unwirtschaftliche oder nicht tragfähige Verträge im Verhandlungswege so umgestaltet werden, dass nach der Freigabe des Verwalters im Rahmen des Re-Starts der Schuldner auch in der Lage ist, entsprechend erfolgreich zu agieren. Zu Bedenken ist immer, dass der Insolvenzverwalter größtes Interesse daran hat, dass der Schuldner im Regelfall 6 Jahre lang seine Verpflichtung bis zur Pfändungsfreigrenze nach § 850 ZPO entsprechend erfüllt. Dies soll heißen: Je erfolgreicher der ReStart ist, desto sicherer wird der Verwalter sein, innerhalb der 6 Jahre Wohlverhaltens­ phase entsprechende Gelder über die Pfändung/absprachegemäßer Zahlung im Sinne einer höheren Gläubigerquote zu vereinnahmen. Im Rahmen der Wohlverhaltensphase und der entsprechenden Forderung des Verwal-
ters wird dem Schuldner, der dann wieder eine selbstständige Tätigkeit ausübt, entsprechend nach § 295 Abs. 2 InsO ein fiktiver Einkommensanteil gezahlt. Auch hier muss im Vorfeld über eine Planrechnung genau geprüft werden, wie sich denn die Gewinnsituation als solches – darauf dann abgestellte Zahlung an den Verwalter im speziellen und der Liquiditätssituation als Ganzes
entwickelt. In der Regel ist der fiktive Einkommensanteil laut Gesetzgeber so zu sehen, als wenn der Schuldner im Rahmen seiner Tätigkeit ein angemessenes Dienstverhältnis eingegangen wäre. Thomas Uppenbrink Insolvenzverwalter Thomas Uppenbrink & Collegen GmbH
Mehrheit der Bundesbürger ist für die Ampel bei Lebensmitteln Die Menschen in Deutschland fänden die Ampel mit einer Mehrheit von 74 % gut. Dabei gibt es kaum Unterschiede zwischen den Bevölkerungsgruppen: Männer wie Frauen, Ältere wie Jüngere mögen diese Idee. Allein die jungen Menschen unter 30 und die Menschen mit abgeschlossenem Hochschulstudium kommen auf etwas niedrigere Zustimmungswerte, aber auch hier liegt die Unterstützung bei über 60 %. Die Lebensmittelampel soll auf einen Blick über Fett-, Zucker- und Salzgehalt informieren. An den Farben rot, gelb und grün kann der Verbraucher sehen, ob das Lebensmittel einen überhöhten Anteil dieser Inhaltsstoffe hat. Unterschiedliche Sorten von Frühstücksflocken, Fruchtjoghurts oder Fertiggerichten lassen sich so recht schnell vergleichen. Die Kennzeichnung erfolgt immer auf den Gehalt pro 100 g des Produkts, und nicht abhängig von der Portionsgröße und empfohlener Tagesdosis wie die derzeitige Kennzeichnung in Deutschland. Derzeit ist die Lebensmittelampel in keinem europäischen Land Pflicht. Einige Supermärkte in Großbritannien wenden sie freiwillig an. Verbraucherschützer und Ärzte fordern schon seit Jahren die verpflichtende Ein-
führung in Deutschland. Sie soll den Menschen helfen, sich gesund zu ernähren und Übergewicht vorzubeugen. Derzeit sind mehr als die Hälfte der Deutschen übergewichtig. Bei den Kindern sind es 15 %. Eine übergroße Mehrheit der Deutschen ist zudem der Meinung, Übergewicht sei ein großes gesellschaftliches Problem. Die DKV ließ im Rahmen des DKV-Reports „Wie gesund lebt Deutschland?“ 2012 die Menschen unter anderem zum Thema Übergewicht und Ampelkennzeichnung befragen. Die Zahlen beruhen auf den Antworten von 3.000 Menschen, die im März und April 2012 von der GfK befragt wurden, und sind repräsentativ für die entsprechende Bevölkerung in Deutschland. Die DKV ist Vertragspartner von mehr als 200 Berufs- und Standesorganisationen und bietet deren Mitgliedern attraktive Konditionen an. Bei Interesse an einem Angebot wenden Sie sich bitte an: DKV Deutsche Krankenversicherung Kooperation Verbände 50594 Köln Telefon: 02 21 / 5 78 45 85 Telefax: 02 21 / 5 78 21 15 Mail: gruppenversicherung@dkv.com
Ersetzendes Scannen Die neue BSI-Richtlinie zum „ersetzenden Scannen“, die im I. Quartal 2013 fertig gestellt wird, klingt unscheinbar, kann aber die Prozesse zwischen StB-Kanzlei und Mandant nachhaltig verändern – im Idealfall deutlich erleichtern, weil die redundante Archivierung von Papier und elektronischen Dokumenten wegfallen könnte. Aber langsam – welche normative Wirkung hat so eine BSI-Richtlinie? Die technischen Richtlinien des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) „haben originär Empfehlungscharakter. Ihre Verbindlichkeit entsteht erst durch individuelle Vorgaben des Bedarfsträgers“, sagt die BSI-Homepage zum Thema. Somit kann grundsätzlich jeder „ersetzend scannen“, auch ohne die relevante BSI-Richtlinie einzuhalten – andererseits ist die Beweiswerterhöhung einer solchen Richtlinie (bzw. der relevanten Zertifizierung) in einer gerichtlichen Auseinandersetzung signifikant. Gerade wenn es um die Dokumente geht, die Steuerberater und ihre Mandanten austauschen bzw. erzeugen, ist eine solche Beweiswerterhöhung unbedingt empfehlenswert: Buchführungs- und Steuerthemen werden in Deutschland hohe Vertraulichkeits- und Integritätsanforderungen zugewiesen, was generell auf die IT-Anforderungen durchwirkt. Das Problem: Heute wird in der Regel doppelt archiviert. Wir scannen ein Dokument ein, arbeiten mit dieser elektronischen Variante weiter, archivieren elektronisch und zusätzlich das Papier-Original. Im Ergebnis wachsen unsere Papier-Archive, obwohl wir zunehmend elektronisch arbeiten –das ist ineffizient und verewigt (teure) Medienbrüche. So ist die Richtlinie zum ersetzenden Scannen eine Maßnahme zur Entbürokratisierung, der volkswirtschaftlich Bedeutung
Informationen | EDV-Forum
zukommen könnte: Konsequent umgesetzt würden sich die Kosten für Papierarchive nicht weiter erhöhen und schließlich sinken. Der Lösungsansatz: Unter über die neue Richtlinie definierten Voraussetzungen kann nach dem Scan-Vorgang das Papier-Original vernichtet werden. Dabei schafft die Zertifizierung nach RESISCAN keine Rechtssicherheit per se, sondern nur eine deutliche Erhöhung des Beweiswertes im gerichtlichen Verfahren. Eine „absolute“ Rechtssicherheit ist aber ohnehin eine Unmöglichkeit, die auch für Papier-Originale nicht bestehen kann. Die Umsetzungsschritte: Am Anfang steht eine „Schutzbedarf-Analyse“ für jeden Dokumententyp, der ersetzend gescannt werden soll. Dies leistet natürlich nicht jede Kanzlei oder jeder Mandant, sondern Deutscher Steuerberaterverband und Bundessteuerberaterkammer, was je nach Dokumentencharakter auch eine Abstimmung mit den Finanzbehörden erfordern kann. Ausgehend von der Schutzbedarfanalyse muss das RESISCAN „Basismodul“ ggf. um ein sicherheitstechnisches „Aufbaumodul“ ergänzt werden, wenn ein erhöhter Schutzbedarf festgestellt wird. Die Klassifizierung „erhöhter Schutzbedarf“ bedeutet ausdrücklich nicht die Anforderung elektronische Signatur oder Verschlüsselung, sondern kann technisch-organisatorisch auch anders abgebildet werden. Wie genau, wird im Einzelfall bei den RESISCAN-Zertifizierungen zu bestimmen sein – zertifizierbare Verfahren werden sich nach und nach etablieren. Die Herausforderung: Der Scan-Prozess wird definiert über verschiedene technischorganisatorische Abläufe, bei der Hardware, Software und Organisationsanweisungen eine Rolle spielen (Bsp: Scan-Hardware, redundantes/gesichertes eArchiv, Scanverantwortlicher Mitarbeiter). Die Sicherheit und Integrität der Scan-Prozesskette ist von
der/den Organisationseinheit(en) nachvollziehbar abzubilden. Zertifiziert wird dann – wie für eine technische Richtlinie eigentlich unüblich – der gesamte Prozess des Scannens. Im Rahmen der Zertifizierung wird nach „IT-Grundschutz“ von A-Z geprüft, ob der Prozess den Richtlinien-Anforderungen entspricht. Zertifiziert werden kann danach sowohl ein Dienstleister (Unternehmer), der ein entsprechendes Produkt anbietet, als auch ein Scanverfahren, das etwa bei einem Unternehmen oder auch einer Behörde im Einsatz ist. Die Zertifizierung wird dann auch aussprechen, für welches Modul zertifiziert wurde, d. h. es steht jedem frei, sich „nur" für das Basismodul oder auch für x, y, z Aufbaumodule zertifizieren zu lassen. Der gesellschaftliche Hintergrund: Wir leben in einer „Hybrid-Zeit“, in der wir alle mit viel Aufwand Papier und elektronische Formate parallel bearbeiten und archivieren. Entbürokratisierung und Digitalisierung können nicht effektiv stattfinden, solange wir uns nicht vom Papier-Original lösen können. Das sollte eigentlich möglich sein – schließlich ist z. B. der Fax-Versand von „Originalen“ alles andere als sicher, wird aber allgemein akzeptiert. Der Begriff „Original“ benötigt in der digitalen Welt eine neue Deutung, sonst kann eine medienbruchfreie und arbeitserleichternde Digitalisierung nicht stattfinden. Die neue BSIRichtlinie wird uns auf diesem Weg voranbringen, wenn auch kleinere Organisationseinheiten in einen übergreifenden Zertifizierungsprozess einbezogen werden und sie den Anforderungen mit vertretbarem Aufwand gerecht werden können. In diesem Sinne engagieren sich DStV, BStBK und ­DATEV. Dipl.-Kfm. (FH) Torsten Wunderlich Leiter DATEV-Informationsbüro Berlin
DATEV E-Steuern Seit dem Veranlagungszeitraum 2011 sind Unternehmensteuererklärungen und Einkommensteuererklärungen bei Vorliegen von Gewinneinkünften verpflichtend elek­tronisch bei der Finanzverwaltung einzureichen. Für Einkommen-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärungen kann dies noch in Papierform als komprimierte Erklärung erfolgen ELSTER I, für alle anderen Erklärungen ist das vollelektronische Verfahren ELSTER II anzuwenden. Kollegen, die für ihre Erklärungen das ELSTER II Verfahren (Authentifizierungsverfahren) nutzen, haben vermutlich im letzten Jahr große Mühen und Anstrengungen betrieben, den Überblick über den Stand ihrer Übermittlungen zu behalten. Die aus Haftungsgründen notwendige Einwilligung des Mandanten vor einer Übermittlung der Daten an die Finanzverwaltung machte es meist notwendig, die einzelnen Steuerprogramme erneut zu öffnen, um die Übermittlungen starten zu können. Hier gibt es nun eine gute Neuerung bei der DATEV, die einige sicher noch nicht entdeckt haben, da uns die Vielzahl von Änderungen zum Jahresanfang und die damit verbundene Informationsflut noch in Atem halten. Mit der Installation der Programm-DVD DATEV pro 6.0 steht im Arbeitsplatz Pro unter den Geschäftsfeldübersichten Steuern ein neuer Programmpunkt „elektronische Übermittlung“ bereit. Hier haben Sie nun unter anderem die Möglichkeit, sich schnell einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Erklärungen (ab VZ 2011) noch zur Übermittlung anstehen, erhalten Angaben darüber, für welchen Termin eine Übermittlung vorgesehen ist oder welche Steuerbescheiddaten vorliegen. Die Steuererklärungen können nun in den Steuerprogrammen für eine spätere Übermittlung an die Finanzverwaltung im Rechenzentrum bereitgestellt werden. Das Übermitteln der Daten kann dann zu einem späteren Zeitpunkt über den
Programmpunkt „elektronische Übermittlung“ einfach durch anklicken des Auftrags erfolgen, ohne dass ein erneuter Aufruf der einzelnen Steuerprogramme notwendig ist. Wenn mehrere Steuererklärungsdaten unterschiedlicher Mandanten zur späteren Übermittlung an das Finanzamt bereitgestellt wurden, können diese auch zusammen aus der neuen Übersicht übermittelt werden – auch wenn es sich um unterschiedliche Steuerarten handelt.
Top Level Domain für Berliner ­Unternehmen: .berlin Berliner Projekte haben immer einen schweren Start. Immer? Nicht immer! Eine kleine, sehr engagierte Gruppe von Berliner Internetunternehmern machte sich vor Jahren auf den Weg, der bundesdeutschen Hauptstadt eine eigene ToplevelDomain zu geben und löste damit einen weltweiten Boom aus ... So könnte Ende 2013 eine Erfolgsstory der Berliner Internetwirtschaft lauten. Die Zeichen stehen günstig, denn die gemeinhin als „Internetbehörde“ bezeichnete ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) hat noch im alten Jahr die Marschrichtung für die Bearbeitung der knapp 2.000 Zulassungsanträge für über 1.000 neue Top Level Domains festgelegt. Per Los wurde entschieden, dass „.berlin“ an 423. Stelle steht. Mit einer Entscheidung über die Zulassung ist demnach erst in der zweiten Hälfte diesen Jahres zu rechnen, doch schon jetzt ist für Berliner Unternehmen Eile geboten, wenn sie sich eine attraktive .berlin-Adresse sichern wollen.
Weitere Informationen können Sie aus einem vom Vertreterrat der DATEV für die Kollegen herausgegebenen Flyer „Prozesse verbessern mit DATEV E-Steuern“ entnehmen; dieser steht für Sie im Mitgliederbereich der Homepage des Verbandes bereit. Sabine Storberg Mitglied des DATEV Vertreterrats für das Land Berlin, zuständig für den Bereich Lohn und Steuern Mail: kanzlei@storberg.de
Der ganze Prozess wurde 2005 durch die Anfrage eines Berliner Unternehmens an die ICANN losgetreten, was genau zu tun sei, um eine neue Top Level Domain, im Volksmund auch Domain-Endung genannt, für das Internet einzuführen. Die Idee war, mit .berlin für die bundesdeutsche Hauptstadt eine eigene sprechende Adresse im Internet zu schaffen. Das Team um die eigens gegründete dotBerlin GmbH fand schnell Gleichgesinnte in der Berliner Internetwirtschaft, die Berliner Politik und Verwaltung war bis vor kurzem eher zurückhaltend. Durch den Berliner Vorstoß bei der ICANN wurde eine weltweite Lawine losgetreten.
Immer mehr Städte wollten ihre eigene TLD (Top Level Domain), ganze Wirtschaftszweige bekundeten Interesse für eigene Endungen, denn die interessanten Möglichkeiten von „.com“ für „Commercial“ oder dem weniger attraktiven „.biz“ für „Business“ waren ausgeschöpft. Fachleute sind sich einig: Die neuen TLDs im allgemeinen und „.berlin“ für Berlinnahe oder in der Stadt ansässige Unternehmen im besonderen verbessern die Möglichkeiten, im World Wide Web gezielter und damit schneller von der angestrebten Zielgruppe gefunden zu werden. Voraussetzung hierfür ist zunächst, dass man die Vor-Registrierungsphasen für die jeweiligen Domain-Endungen nicht verschläft. Das ICANN-Verfahren sieht vor, dass weltweit agierenden Unternehmen oder Marken- bzw. Rechteinhabern in einer sogenannten „Sunrise Period“ der Vortritt gelassen wird. Danach gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Domains unter „.berlin“ können bereits zum Beispiel auf dem Registrierungsportal www.dotberlin-registrierung.de angemeldet werden. Über die Domaingebühren für „.berlin“ können derzeit noch keine endgültigen Aussagen getroffen werden, doch sie werden schätzungsweise zwischen 30 und 80 EURO im Jahr liegen. „Wenn Sie es nicht tun, macht‘s ein anderer“ – im Falle von Domainregistrierungen nennt man das Domain-Grabbing. Spezialisierte Anbieter schauen sich schon jetzt nach attraktiven Adressen um, welche sie auf Vorrat registrieren, um sie später meistbietend bzw. für viel Geld weiter zu verkaufen. Das ist durchaus legal, wenn kein Marken- oder Namensrecht verletzt wird, wobei auch die-
ses ggf. mit erheblichem Aufwand eingeklagt werden muss.
te Effekt erzielt: Die neue Domain mit passendem Inhalt zieht mit wenig Aufwand mehr Besucher auf das bestehende Online-Business.
Den Glücklichen, der bereits aus den Vorzeiten eine attraktive klassische Internetadresse besitzt, mag dieser Umstand zunächst kalt lassen. Doch was passiert, wenn ein unmittelbarer Wettbewerber eine ähnlich lautende Adresse unter den neuen TLDs ergattert oder ein Grabbing-Portal die Domain benutzt, um dort unerwünschten oder rein werblichen Inhalt zu platzieren? Hier kann es durchaus klug sein, den Spieß umzudrehen und die Domain selbst zu „bunkern“. Wer sich für diesen Weg entscheidet, mag in der Umleitung der neuen Domain auf bestehende Inhalten, in der Fachsprache „redirect“ genannt, die einfachste Lösung sehen. Sie ist schnell umzusetzen und damit verführerisch. Doch dieses Verfahren birgt eine Gefahr: Es wird von den Suchmaschinen, also den Garanten für Auffindbarkeit, abgestraft. Das Ranking, also der Platz in der Trefferliste bei Suchanfragen, verschlechtert sich messbar. Die bessere Alternative lautet: MicroSites. Sie unterstützen das Bestreben, durch ein ausgewogenes Verhältnis von Schlüsselwörtern in verwendeten Inhalten, technischen Meta-Informationen der Webseiten und „sprechenden“ URLs (Unified Ressource Locator), via Google, Bing, Yahoo etc. besser gefunden zu werden und neue interessierte Besucher anzulocken. Hier wird der Umstand ausgenutzt, dass gut gewählte Domainnamen als Kernbestandteil der URL in Verbindung mit inhaltebeschreibenden Unterverzeichnisnamen und dem passenden Inhalt bei Suchmaschinen einen besonders hohen Status genießen. Wenn dann entsprechende Links auf externe Inhalte gesetzt werden, welche durchaus in der eigenen Hauptpräsenz liegen dürfen, gibt es weitere Pluspunkte. Damit ist der gewünsch-
Die neue „Hauptstadt“-Domain ist für Berliner bzw. Berlin-relevante Unternehmen in mehrfacher Hinsicht ein echter Gewinn. Existenzgründer und Neueinsteiger im Onlinebusiness erhalten eine faire Chance auf eine attraktive Internetadresse. „.berlin“ stellt den Bezug zum Standort eindeutig her. Ein Nutzer, welcher etwas spezielles in Berlin sucht, wird eher auf eine „.berlin“-Adresse klicken. Links •	www.dotberlin-registrierung.de •	www.dotberlin.de Franciska Lion-Arend BB-ONE.Net Ltd.
„SAGEN SIE NICHTS HILDEGARD …“ Mit dieser bekannten Zeile aus dem ­Loriot-Sketch „Die Nudel“ hatten wir zur Weihnachtsfeier am 11. 12. 2012 einge­laden. Die Veranstaltung war komplett ausgebucht. Der Loriot-Rezitator Wilhelm W. Reinke begeisterte die Gäste mit seinem Programm mit Sketchen von Loriot. Dank seiner ausdrucksstarken Stimme ließ er so bekannte Dialoge wie „Das Frühstücksei“ oder die „Herren im Bad“ lebendig werden. Aber auch die Ansage einer Fernsehsprecherin zur Ankündigung einer englischen Fernsehserie oder die Rede eines Politikers brachten das Publikum zum Lachen.
Ein Loriot-Quiz zeigte, welche der anwesenden Mitglieder über das größte Insiderwissen verfügten und so konnten sich die drei Erstplatzierten über Loriot-Bücher freuen. Für das leibliche Wohl sorgte auch in diesem Jahr wieder der Caterer Culiartis, der mit einem hervorragenden Büffet für einen gelungenen Abend sorgte. Das Dessert brachte noch eine besondere Überraschung. Die Teilnehmer erhielten – nachdem der entsprechende Sketch über den Beamer eingespielt wurde – einen ­„Kosakenzipfel“; jeder – keiner musste ­teilen!!! Die Frage zum Veranstaltungsende, was wir im nächsten Jahr vorhaben, machte deutlich, dass die Teilnehmer den Abend genossen hatten und auch 2013 wieder dabei sein werden. Sie auch? Folgende Termine können Sie sich vor­ merken: 27. 08. 2013 –„Hoch hinaus“ zum 65. Jubiläum des Verbandes 04. 12. 2013 – Weihnachtsfeier
Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung in Deutschland und Europa Das FACTS-Department (Finance, Accounting, Taxation and Supplements) der Freien Universität Berlin veranstaltet im Semesterturnus die Dahlem Lectures on FACTS – am 21.03.2013 zum Thema „Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung in Deutschland und Europa“. In der Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten werden Forschung und Entwicklung steuerlich gefördert. Auch in Deutschland haben die Koalitionspartner im Koalitions-
vertrag vereinbart, eine steuerliche Forschungsförderung zu schaffen. Derzeit aber ist sowohl das „ob“ als auch das „wie“ einer solchen Forschungsförderung offen. Die wirtschaftswissenschaftliche Forschung trägt zu dieser Diskussion bei, indem die Kosten wie auch der Nutzen verschiedener Förderinstrumente quantifiziert werden. In diesem Themenkontext werden Prof. Dr. Christoph Spengel (Universität Mannheim, ZEW) und Michael Sell (Leiter der Steuer-
abteilung im Bundesministerium der Finanzen) referieren. Daran anschließend diskutieren die Referenten zusammen mit Dr. Patricia Solaro (Leiterin Corporate Public Affairs, Bayer AG) und Dr. Arne Schnitger (Partner, PwC Berlin) gemeinsam mit dem Auditorium. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 21.03.2013 2013, 17:00 – 19:30 Uhr (Einlass ab 16:30), in den Räumen des Steuerberaterverbands Berlin-Brandenburg, Littenstraße 10, 10179 Berlin statt.
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Finance, Accounting, Taxation and Supplements
Donnerstag, 21. März 2013, 17:00 – 19:30 Uhr (Einlass ab 16:30) 17:00 – 17:15 Uhr
Begrüßung: Prof. Dr. Jochen Hundsdoerfer (Freie Universität Berlin)
Vorträge Prof. Dr. Christoph Spengel (Universität Mannheim, ZEW) Michael Sell (Leiter der Steuerabteilung im Bundesministerium der Finanzen)
Podiumsdiskussion mit den Referenten und Dr. Patricia Solaro (Leiterin Corporate Public Affairs, Bayer AG) Dr. Arne Schnitger (Partner, PwC Berlin)
Veranstaltungsort: Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg, Littenstraße 10, 10179 Berlin, Raum „Frankfurt/Potsdam“ Dahlem Lectures on FACTS wird gemeinsam von den Professuren Bigus, Hechtner, Heintzen, Hundsdoerfer, Kruschwitz, Löffler, Lorenz, Pronobis und Ruhnke veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung unter: lectures@zedat.fu-berlin.de Dahlem Lectures on FACTS wird unterstützt von
güterichter am finanzgericht berlin-brandenburg Zum 01. 02. 2013 wurden die Richter Herr Dr. Paul, M. M., zum Güterichter und Herr Dr. Witt zu seinem Stellvertreter bestimmt. Damit wird auch am Finanzgericht BerlinBrandenburg das Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung angeboten. Der Gesetzgeber hatte durch das Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung (BGBl 2012 I, 1577) zum 21. 07. 2012 den gerichtsinternen Güterichter in § 278 Abs. 5 ZPO geregelt.
FSB Gmbh | Fachistitut für Steuerrecht und Betriebswirtschaft
Skript-Datenbank Seit 01. 01. 2013 können Sie für Seminare, die Sie buchen und an denen Sie teilnehmen, das jeweilige Skript einmal als pdfDokument in unserer Skript-Datenbank herunterladen.
Natürlich erhalten Sie – wie gewohnt – beim Seminarbesuch einen Ausdruck. Das Skript in elektronischer Form ist ­lediglich ein zusätzliches Angebot.
Bewertung Seminare 2012 In die Bewertung werden die so genannten K-Seminare, deren Zielgruppe Berufs­angehörige und qualifizierte Mitarbeiter sind, sowie ausgewählte Mitarbeiter­s eminare einbezogen. In den Fragebögen erfolgt die Bewertung auf der Basis von Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht).
Die Bewertung für 2012 weist wieder eine Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren auf. Wir freuen uns natürlich über dieses Ergebnis und werden „dran bleiben“! Vielen Dank an dieser Stelle den 10.500 Teilnehmern, die im letzten Jahr unsere Seminare besucht haben!
Seminare gesamt
1,46	1,49	1,57	1,56	1,59
Referenten gesamt
1,34	1,38	1,45	1,47	1,49
Sachkompetenz Referenten
1,21	1,23	1,26	1,31	1,30
Praxisrelevanz der Seminare
1,39	1,38	1,46	1,48	1,55
Veranstaltungsort Littenstraße
1,45	1,48	1,51	1,54	1,55
Den Zugang zur Datenbank (TeilnehmerNummer) finden Sie auf Ihrer Teilnehmerkarte. Der Abruf ist ab dem Seminartag möglich. Nach erfolgtem Abruf verliert die ZugangsNummer automatisch ihre Gültigkeit.
SO ERREICHEN SIE DIE MITARBEITER / INNEN DER FSB GMBH Dipl.-Kfm. Wirt-Ing. Wolfgang Wehmeier Geschäftsführer Tel.: 030/8871 93-0 E-Mail: wehmeier@fsb-fachinstitut.de Dr. Kerstin Graupner-Mayer Prokuristin Tel.: 030/8871 93-13 E-Mail: graupner@fsb-fachinstitut.de Brit Jurkschat Sachbearbeiterin Tel.: 030/8871 93-15 E-Mail: jurkschat@fsb-fachinstitut.de Inge Wehmeier Sachbearbeiterin Rechnungswesen Tel.: 030/8871 93-16 E-Mail: iwehmeier@fsb-fachinstitut.de
DSTV & Landesverbände
Das DStV-Qualitätssiegel – Ein Angebot Ihrer Steuerberaterverbände Grundlage sind die „Verlautbarung zur Qualitätssicherung in der Steuerberatungspraxis“, die wesentlichen Elemente der DIN ISO 9001:2008 zu Prozessabläufen sowie das von BStBK, DStV und DATEV herausgegebene Handbuch „Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Steuerberatung“. Nach Einführung eines Qua­ litätsmanagementsystems wird ein ein­ tägiges Audit durch eine vom DStV akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft durchgeführt: •	Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen •	LGA InterCert GmbH Weiterführende Hinweise zum DStV-Qualitätssiegel finden Sie auf der Homepage des DStV (www.dstv.de): Das DStV-Qualitätssiegel soll es Kanzleien ermöglichen, mit vertretbarem organisatorischen Aufwand und überschaubaren Kosten einen Nachweis darüber zu erbringen, dass die Kanzlei einem bundesweit einheit-
lichen hohen Qualitätsstandard genügt. Gleichzeitig gibt die Vorbereitung auf das DStV-Qualitätssiegel der Kanzlei die Gelegenheit, Verbesserungspotentiale zu erkennen und Abläufe zu straffen.
EINGABEN UND STELLUNGNAHMEN 10. 12. 2012 Entwurf eines Gesetzes zur Entbürokra­ tisierung des Gemeinnützigkeitsrechts 07. 12. 2012 Regierungsentwurf für ein Gesetz zur ­Änderung des Prozesskostenhilfe- und ­Beratungshilferechts
Die aktuellen Eingaben ­Stellungnahmen sind auf der Homepage des DStV (www. dstv.de) unter Interessenvertretung im Wortlaut abzu­ rufen.
•	Ansprechpartner und Kosten •	DStV-Fragebogen zur Überprüfung der Ausgangslage •	Anforderungen zum DStV-Qualitätssiegel •	Inhalt und Aufbau der Workshops
Eine organisatorische Bitte: Bitte vermerken Sie bei Antworten auf ­Chiffreinserate auf dem Umschlag deutlich die Chiffre-Nummer. Bitte senden Sie Ihre Antwort ausschließlich an die Geschäftsstelle des Verbandes: Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg Littenstraße 10, 10179 Berlin
ZUSAMMENARBEIT / KOOPERATION Steuerberater (m/w) für Bürogemeinschaft, freie Mitarbeit oder Partnerschaft gesucht ROSE & PARTNER LLP ist eine Kanzlei für Wirtschaftsrechts- und Steuerbera­tung mit Hauptsitz in Hamburg. Für den weiteren Ausbau unseres Berliner Büros suchen wir einen unternehmerisch den­kenden Steuerberater (m/w) für eine Zu­sammenarbeit – als Bürogemeinschaft, freier Mitarbeiter oder auch in Partner­schaft. Wir bieten ein kollegiales Ar­beitsumfeld in einem jungen Team, inte­ressante Mandate und hervorragende wirtschaftliche Entwicklungsmöglich­keiten. Interessenten finden mehr Infor­mationen über uns auf www.rosepartner.de und melden sich bitte per Email oder telefonisch bei Herrn Bernfried Rose (rose@rosepartner.de, Tel. 040 / 41 43 75 90). Zur Erweiterung unserer am Kurfürs­ tendamm gelegenen Bürogemeinschaft – bestehend aus zwei Anwaltsnotaren und einem Rechtsanwalt – suchen wir eine/n StB/WP. Die Mitbenutzung des Besprechungsraumes ist möglich. Telefon: 030 / 892 40 61 Spezialberater: Kollege bietet Kooperation in schwierigen Fällen bei Gestaltungs- und
Abwehrberatung: Unterneh­m enskauf/ -verkauf, alle Umwandlungen, Unternehmens­ nachfolge, gewerbliche Immobilieninves­ titionen, Betriebsaufspaltungen: www.haraldwieser.de Erfahrener und flexibler Steuerberater/ vBP übernimmt Urlaubs- u. Krankheitsvertretung bei längerer Abwesen­heit, auch Honorararbeiten, ggf. Beteiligung von überlas­teten Kollegen. Jürgen Kunz vBP/Steuerberater, Tel.: 030 / 333 44 56
PRAXISVERKAUF Suche Nachfolger/in, nach Möglichkeit mit eigenem kleinen Mandantenstamm, für ­meine StB-Praxis in Charlottenburg (direkt am KuDamm/1 a-Lage), für die Übergangszeit in einer Partnerschaftsgesellschaft sehe ich einen Zeithorizont von ca. 2 – 3 Jahren, repräsentative Büroräume und langjährige Mitarbeiter sind vorhanden. Kontaktaufnahme unter Chiffre 201301 an die Geschäftsstelle. Suche Nachfolger(in) für meine StB-Praxis im Südwesten Berlins mit überleitender Mitarbeit. Jahresumsatz 250 T€. Kontaktaufnahme unter Chiffre 201208 an die Geschäftsstelle.
BÜRORÄUME RA-Kanzlei in Berlin-Steglitz (Schloßstraße) bietet hellen Büroraum (20 m²) zur Untermiete/Bürogemeinschaft an StB-Büro an. Mitbenutzung von Besprechungsraum und Nebenflächen möglich. Tel. 030 / 89 73 55 99 info@kanzlei-von-stein.de
Steuerberatungsgesellschaft im Norden Berlins (Reinickendorf, U-Bahnhof Borsigwerke) bietet max. zwei schöne, eingerichtete Büroräume (17,17 m² + 17,67 m²) nebst Mitbenutzungsmöglichkeit der Gemeinschaftsräume und Bürogeräte zur Untervermietung an (Nettokaltmiete 8,00 € / m² zzgl. MwSt). Kontakt unter Telefon: 030 / 432 19 33 oder info@univerta.de StB – RA – WP – Kanzlei bietet ab sofort 2 Räume in Bürogemeinschaft, Rankestr. 8 (Charlottenburg) nahe Ku’damm, an. 2 x ca. 20 m². Mitbenutzung des Konferenzraums, Küche, WC, DSL Kontakt, Ansprechpartnerin: Frau Buchaly Tel. 030 / 885 060 70, kanzlei@hch-online.de
SONSTIGES Praxis für Psychotherapie und Coaching HPP Dipl.-Kfm. H.-J. Schwanke StB Bietet Unterstützung –	in belastenden Lebenssituationen –	bei der Erschließung eigener Ressourcen –	bei Zielfindung und –erreichung –	zu konstruktiver Kommunikation in der Praxis und zu Hause Tel: 030/7870 3090, E-Mail: kontakt@hpp-schwanke.de
Insel Usedom – Ostseebad Bansin Eines der 3-Kaiserbäder, Ferienvermietung eines neuen, komfortablen 1- oder 2-Zimmer-Appartements an der Strandpromenade, Schwimmbadbenutzung, Tiefgarage, Nichtraucher, Partnerschaft mit Golfhotel.
Rückfragen unter Tel./Fax.: 033203 / 2 51 69 (privat) Urlaub im Ostseebad Dierhagen-Strand Tor zum Fischland-Darß – Vermietung von komfortablen 1- und 2-Zimmer-Nichtraucher-Ferien-Appartements (Neu­bau), am Kurpark, ca. 200 m zum Ostseestrand Kontaktaufnahme unter Tel.: 030 / 796 35 38 Ostseebad Kühlungsborn – Erholung zu jeder Jahreszeit – Komfortables 2-Zimmer-Appartement (einschl. Pkw-Stell­platz) direkt am Strand, für 2 Personen zu vermieten. 2,5 Fahrstunden von Berlin entfernt (auch für Kurzentschlos­ sene). Rückfragen unter Tel.: 03342 / 8 05 68 oder www.kuehlungsborn-altmann.de Tal der Loreley – St. Goar/Rhein Großzügige Ferienwohnung mit Panoramafenstern zum Rhein und Burg Rheinfels. 2 Schlafzimmer, Wohnzimmer mit Sitzecken und Essplatz sowie Küche, Bad, Balkon. Ga­r agennutzung frei. Haustiere nach Absprache. Kontaktaufnahme unter Tel.: 030 / 28 04 73 80
Die Unternehmensgruppe DanRevision, mit Standorten in Flensburg-Handewitt, Husum, Schleswig, Hamburg, Kiel, Neumünster und Frankfurt umfasst rund 150 Mitarbeiter und
sucht Partner, Kollegen, zu erwerbende Praxen sowie Kooperationsmöglichkeiten. Weitere Informationen über uns erhalten Sie unter www.danrevision.com. Bei Interesse Ihrerseits freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme – gern auch telefonisch unter 04608 90290. Ihr Ansprechpartner: Dipl.-Betriebswirt Ralph Böttcher, StB (bo@danrevision.com)
Steuerberaterassistent, Dipl.-Kfm.,
54, ungekündigt, sucht für zunächst 30 h/Woche neue Herausforderung in Berlins Mitte, Süden oder Osten in den Bereichen Abschlussbearbeitung und Finanzbuchhaltung (DATEV). Zuschriften unter Chiffre VB 1/2013-2 an CB-Verlag Carl Boldt, Baseler Str. 80, 12205 Berlin
Kleinere Rechtsanwaltssozietät mit über 30-jähriger Historie (derzeit organisiert als GbR für rechtliche Beratung und Vertretung und daneben für steuerliche Mandate als RA-GmbH) mit den Schwerpunkten Wirtschafts/Bau-/Steuerrecht sucht Zusammenarbeit mit StB/StB-GmbH mit dem Ziel der Gründung einer RA/StB – GmbH oder Erweiterung der vorhandenen Gesellschaften durch Aufnahme o.ä.. Diskretion selbstverständlich. Zuschriften unter Chiffre VB 1/2013-1 an CB-Verlag Carl Boldt, Baseler Str. 80, 12205 Berlin Bieten in der seit Februar 1998 im Prenzlauer Berg – direkt am S-Bahnhof Prenzlauer Allee – bestehender Rechtsanwaltsbürogemeinschaft
drei freie moderne Arbeitsräume
mit Laminatfußböden (23,8 m2, 24,4 m2, 16,3 m2) unter Mitbenutzung Büroküche, Gäste-WC´s usw., für Steuerberater/in, Notariat, Buchhaltung o. ä. zur kollegialen Kooperation und Zusammenarbeit ab sofort oder später. Kontakt unter Telefon. (030) 44 739 404 oder kanzlei-kirsch@t-online.de
Das (Aller)letzte
das schlechteste hotel der welt Diesen Titel haben nicht wir uns ausgedacht, sondern so wirbt tatsächlich ein Hotel in Amsterdam für sich. Hier einige der Werbebotschaften auf der Homepage des „Hans Brinker Budget Hotels“.
Schon seit 40 Jahren vergrault das Hans Brinker Budget Hotel erfolgreich seine Gäste und ist auch noch stolz darauf! Obwohl der Komfort eher ein wenig an die Zustände in einem halboffenen Knast erinnert, muss man zur Verteidigung des Hauses sagen, dass die Wasserhähne durchaus funktionieren. Wenn man Glück hat, ist sogar die Kantine geöffnet, die zu unverschämten Preisen bemerkenswert öde Kost kredenzt. Auch ansonsten findet man im Hans Brinker Budget Hotel Amsterdam alles, was man so braucht, oder eben auch nicht braucht: •	Eine spärlich beleuchtete Kellerbar ohne richtige Belüftung. •	Ein komplett zubetonierter Innenhof, in dem man versuchen kann, die paar Sonnenstrahlen zu erwischen, die an den hohen Hausfassaden vorbei kommen – vorausgesetzt es scheint überhaupt die Sonne. •	Ein Aufzug, der inzwischen nicht mehr ganz so oft zwischen zwei Etagen stecken bleibt. •	Eine Bar mit wasserverdünntem schalem Bier.
•	Absolute Brüllerwitze und Spekulationen über die sexuellen Präferenzen ehemaliger Gäste an fast allen Wänden. •	Türen, die man sogar hinter sich zumachen kann. •	Und immerhin die Hans Brinker Budget Hotel Amsterdam Luxus Ambassador Suite (mit der einzigen Badewanne im ganzen Haus).
Rechtsvorbehalt: Das Hans Brinker Budget Hotel bietet eine billige Unterkunft in Amsterdam. Allerdings heißt ‚billig‘ in diesem Fall: ‚preiswert im Vergleich zu anderen Angeboten in der Hotelbranche‘ und nicht – im Sinne von § 4569.67887.89 der niederländischen Hotel- und Gaststättenverordnung – eine ‚gute‘ Unterkunft oder gar eine ‚angenehme’, ‚hygienische‘ Unterkunft oder auch nur irgendetwas in der Art. Wer im Hans Brinker Budget Hotel Amsterdam übernachten möchte, tut dies auf eigene Gefahr. Das Hotel übernimmt keinerlei Haftung für Lebensmittelvergiftungen, Nervenzusammenbrüche, unheilbare Krankheiten, gebrochene Rippen, radioaktive Strahlung, Pest, Cholera, Krätze, Ruhr und sonstige mittelalterliche Plagen etc.
Wo übernachten in Amsterdam? Wo übernachten in Amsterdam? Wo zum Teufel soll ich bloß übernachten in Amsterdam? An
dieser Frage haben junge Besucher der Grachtenstadt fast genau so viel zu knapsen wie an den Folgen einer zu großzügig bemessenen Dosis jenes berühmten pflanzlichen Naturprodukts aus einem dieser „Kaffeeläden“, Ihr wisst schon. In einer echt pseudowissenschaftlichen, nicht-repräsentativen Umfrage sind wir dieser Mutter aller unsäglichen Fragen ein für allemal auf den Grund gegangen. Hier die Ergebnisse, nach Beliebtheit sortiert:   1.	Hotel L’Europe   2.	Hotel Krasnapolsky   3.	Intercontinental Hotel, Amsterdam   4.	Amstel Hotel   5.	Wohnung mieten   6.	Hausboot mieten  7.	Pension   8.	Bei ’nem Bekannten auf dem Sofa  9.	Campingplatz 10.	Wartehalle im Hauptbahnhof 11.	Im Schlafsack neben dem Pannenstreifen 12.	Rücksitz eines ausgebrannten Autos 13.	Unter einem Heustapel 14.	In einem verlassenen Bergwerkstollen 15.	Hans Brinker Budget Hotel Amsterdam 16.	Anonymes Einzelgrab
… und hier nur der Vollständigkeit halber, da Quellen ja angegeben werden müssen, die Internetadresse www.hans-brinker.com
Mit meiner Kanzlei bin ich sehr erfolgreich. Mit meiner Genossenschaft bleibe ich es.
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Auf der CeBIT, 05.– 09.03.2013 Halle 2, Stand A 54

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 § 850
 § 295
 § 278
 § 4569