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Timestamp: 2017-05-28 08:45:09+00:00

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Rechtsprechung: VI ZR 246/12 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 14.07.2014
Rechtsprechung BGH, 29.04.2014 - VI ZR 246/12 Volltextveröffentlichungen (16)
§ 823 Abs 1 BGBPersönlichkeitsrechtsverletzende Presseberichterstattung: Vererblichkeit eines Geldentschädigungsanspruchs
Persönlichkeitsrecht, Verletzung - Entschädigung - Vererblichkeit
Keine Vererblichkeit der Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts
BGB §§ 823, 1922Entschädigungsanspruch wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung grundsätzlich unvererblich
Zur grundsätzlichen Unvererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung
BGB § 823Vererblichkeit eines Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung
Der Anspruch auf Geldentschädigung wegen einer Persönlichlichkeitsrechtsverletzung ist nicht vererblich
Keine Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts
Vererblichkeit von Geldentschädigung bei Persönlichkeitsrechtsverletzung
Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung
Entschädigungsanspruch wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung nicht vererblich
Verletzungen des Persönlichkeitsrechts - das Schmerzensgeld und die Erben
Persönlichkeitsrechtsverletzung - und die Vererblichkeit des Schmerzensgeldanspruchs
Zur Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts
Grundsätzlich keine Vererblichkeit des Geldentschädigungsanspruchs wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung
Unvererblichkeit eines Geldentschädigungsanspruchs wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung
Unvererblichkeit des Geldentschädigungsanspruchs wegen Persönlichkeitsverletzung
Schadensersatz wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts ist nicht vererblich
Entschädigungsanspruch wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechtes nicht vererblich
Anspruch auf Entschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung nicht vererblich
Entschädigung für Persönlichkeitsverletzung - Anspruch wird nicht vererbt
Anspruch auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsverletzung nicht vererblich
Anspruch auf Geldentschädigung wg. ehrverletzender Presse-Berichterstattung nicht vererblich
Geldentschädigungs-Anspruch wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts nicht vererblich
Persönlichkeitsrechtliche Geldentschädigung nicht vererbbar
Anspruch auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts ist jedenfalls dann nicht vererblich wenn der Verletzte noch vor Zustellung der Klage verstorben ist
Anspruch auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung (vor Rechtshängigkeit) nicht vererbbar
Geldentschädigungsanspruch nicht vererbbar
Verletzung des Persönlichkeitsrechts: Geldentschädigung fällt mit dem Tod des Verletzten weg
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 29.04.2014, Az.: VI ZR 246/12 (Keine Vererblichkeit eines Geldentschädigungsanspruchs aufgrund angeblicher Persönlichkeitsrechtsverletzung)" von Priv.-Doz. Dr. Hannes Ludyga, original erschienen in: ZUM 2014, 703 - 707.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 29.04.2014, Az.: VI ZR 246/12" von Prof. Dr. Wolfgang Reimann, original erschienen in: FamRZ 2014, 1192 - 1196.
LG Berlin, 21.06.2011 - 27 O 145/11
LG Berlin, 26.07.2011 - 27 O 145/11
KG, 03.05.2012 - 10 U 99/11
BGHZ 201, 45
NJW 2014, 2871
MDR 2014, 715
GRUR 2014, 702
NJ 2014, 433
WM 2014, 1394
ZUM 2014, 703
afp 2014, 328
Wird zitiert von ... (6) OLG Düsseldorf, 21.08.2015 - 16 U 152/14 Voraussetzungen einer Entschädigung in Geld wegen unzulässiger oder unrichtiger …Ein entsprechender Schmerzensgeldanspruch ist auch vererblich (BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris, Rn. 21;… Spindler, BeckOK, BGB, Stand: 01.11.2013, § 253 Rn. 63), und zwar unabhängig davon, ob der Anspruch zu Lebzeiten des Erblassers vertraglich anerkannt oder rechtshängig geworden ist oder der Erblasser den Willen bekundet hat, Schmerzensgeld fordern zu wollen (…BGH, Urt. v. 06.12.1994 - VI ZR 80/94, Juris, Rn. 7 ff.;… MüKo/Leipold, BGB, 6. Aufl., § 1922 Rn. 35).Bei schwerwiegenden Verletzungen/Beeinträchtigungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechtsrechts besteht nach ständiger, mittlerweile gewohnheitsrechtlich anerkannter höchstrichterlicher Rechtsprechung - unabhängig von den (einschränkenden) Voraussetzungen des § 253 BGB - ein Anspruch auf Ausgleich der dadurch verursachten immateriellen Schäden, der unmittelbar aus dem Schutzauftrag der Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG abgeleitet wird (BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris, Rn. 9, 11, 14;… BGH, Urt. v. 17.12.2013 - VI ZR 211/12, Juris, Rn. 40;… BGH, Urt. v. 24.03.2011 - IX ZR 180/11, Juris, Rn. 37;… BGH, Urt. v. 05.10.2004 - VI ZR 255/03, Juris, Rn. 13; ferner BT-Drucks. 14/7752, S. 25;… Erman/Ebert, a.a.O., § 253 Rn. 15;… Erman/Klass, a.a.O., Anh. § 12 Rn. 313;… Palandt/Grüneberg, a.a.O., § 253 Rn. 10).Außerdem soll sie der Prävention dienen (…vgl. BGH, Urt. v. 05.10.2004 - VI ZR 255/03, Juris, Rn. 13;… BGH, Urt. v. 24.03.2011 - IX ZR 180/11, Rn. 40; BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris. Rn. 18 - jeweils m.w.N.).Mit Blick auf die überwiegende Genugtuungsfunktion des Geldentschädigungsanspruchs wegen Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist dieser nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der auch der Senat folgt, wegen seines hinsichtlich seiner ideellen Bestandteile an die Person des Berechtigten bzw. Verletzten gebundenen, höchstpersönlichen Charakters grundsätzlich nicht vererblich (BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris. Rn. 8 ff., 22).Ein darauf gestützter Anspruch auf Geldentschädigung ist von der Erblasserin auch nicht etwa noch zu ihren Lebzeiten rechtshängig gemacht worden, was gegebenenfalls Anlass geben könnte, eine Vererblichkeit zu erwägen (vgl. BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris, Rn. 24 ff., dort offengelassen), sondern die Klage ist erst 1 ½ Jahre nach dem Tod der Erblasserin von ihrer Tochter eingereicht worden.Vor diesem Hintergrund begegnet es keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, wenn - im Wege richterlicher Rechtsfortbildung - Ansprüche auf Geldentschädigung, die aus der Verletzung der allein oder primär dem Schutz der ideellen Interessen des Persönlichkeitsrechts dienenden Aspekte wegen ihrer untrennbaren Verknüpfung mit der von dem Eingriff bzw. der Verletzung betroffenen Person nicht als vererblich eingestuft werden (…vgl. auch BGH, Urt. v. 01.12.1999 - I ZR 49/97, Juris, Rn. 53), zumal auch der Gesetzgeber in § 847 Abs. 1 Satz 2 BGB a.F. (gültig bis 30.06.1990) ursprünglich einmal Ansprüchen wegen Nichtvermögensschäden, die auf Verletzung des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit beruhten, die Übertragbarkeit und Vererbbarkeit grundsätzlich abgesprochen hatte (vgl. hierzu auch BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris. Rn. 10 ff.).
BGH, 29.11.2016 - VI ZR 530/15 Anspruch auf Entschädigung nicht vererblich?Der Anspruch auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung ist grundsätzlich nicht vererblich (Festhaltung Senatsurteil vom 29. April 2014, VI ZR 246/12, BGHZ 201, 45 Rn. 8 ff.).Das Berufungsgericht, dessen Urteil in juris veröffentlicht ist (Urteil vom 21. August 2015 - I-16 U 152/14), hat, soweit im Revisionsverfahren noch von Interesse, einen Anspruch auf Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts der Erblasserin unter Verweis auf das Senatsurteil vom 29. April 2014 (VI ZR 246/12, BGHZ 201, 45) abgelehnt.Das Berufungsgericht ist zu Recht davon ausgegangen, dass ein solcher unterstellter Anspruch auf Geldentschädigung wegen der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, auch in seiner Ausprägung als Recht auf informationelle Selbstbestimmung und in seiner amtshaftungsrechtlichen Einkleidung, nicht auf die Klägerin übergegangen wäre, da er grundsätzlich nicht vererblich ist (vgl. Senatsurteil vom 29. April 2014 - VI ZR 246/12, BGHZ 201, 45 Rn. 8 ff.) und Umstände, die ausnahmsweise eine Vererblichkeit begründen könnten, nicht vorliegen.
OLG Düsseldorf, 13.08.2015 - 16 U 121/14 Verletzung des Persönlichkeitsrechts einer Fernsehmoderatorin durch einen …Bei schwerwiegenden Verletzungen/Beeinträchtigungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechtsrechts besteht daher nach ständiger, mittlerweile gewohnheitsrechtlich anerkannter höchstrichterlicher Rechtsprechung ein Anspruch auf Ausgleich der dadurch verursachten immateriellen Schäden, der unmittelbar aus dem Schutzauftrag der Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG abgeleitet wird (BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris, Rn. 9, 11, 14;… BGH, Urt. v. 17.12.2013 - VI ZR 211/12, Juris, Rn. 40;… BGH, Urt. v. 24.03.2011 - IX ZR 180/11, Rn. 37;… BGH, Urt. v. 05.10.2004 - VI ZR 255/03, Juris, Rn. 13; ferner BT-Drucks. 14/7752, S. 25;… Erman/Ebert, a.a.O., § 253 Rn. 15;… Erman/Klass, a.a.O., Anh. § 12 Rn. 313;… Palandt/Grüneberg, a.a.O., § 253 Rn. 10).Außerdem soll sie der Prävention dienen (…vgl. BGH, Urt. v. 05.10.2004 - VI ZR 255/03, Juris, Rn. 13;… BGH, Urt. v. 24.03.2011 - IX ZR 180/11, Rn. 40; BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris. Rn. 18 - jeweils m.w.N.).
BAG, 24.09.2015 - 6 AZR 497/14 Widerklage - Klagerücknahme - § 167 ZPODie von der Revision für ihre Auffassung angeführten Ausführungen des Bundesgerichtshofs in seiner Entscheidung vom 29. April 2014 (- VI ZR 246/12 - Rn. 26, BGHZ 201, 45) betreffen den hier nicht vorliegenden Fall rechtsbegründender oder rechtsverstärkender Folgen einer Zustellung der Klageschrift wie zum Beispiel den Verzugsbeginn nach § 286 Abs. 1 Satz 2 BGB oder die verschärfte Haftung nach § 818 Abs. 4 BGB.
LG Düsseldorf, 15.04.2015 - 12 O 341/11 Entschädigungsanspruch in Geld wegen ehrverletzender Äußerungen und Abbildungen …Vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 29.04.2014 (VI ZR 246/12) hält die Kammer an ihrer Rechtsauffassung aus dem Beschluss vom 02.04.2014 nicht mehr fest.Eine solche kann dem Verstorbenen nicht mehr zu Teil werden (vgl. BGH, GRUR 2014, 702 Rz. 18).Dies würde zu einer Veränderung des Anspruchsinhalts führen, der maßgeblich eine Genugtuungsfunktion erfüllen soll (BGH, GRUR 2014, 702 - Rz. 18).
LG Wuppertal, 24.07.2014 - 4 O 94/14 Zahlung von Schmerzensgeld aus übergegangenem Recht wegen Verstoßes gegen das …Mit Urteil vom 30.04.2014 (Az. VI ZR 246/12, zitiert aus juris) hat der BGH entschieden, dass der Anspruch auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts grundsätzlich nicht vererblich ist.
Rechtsprechung BGH, 14.07.2014 - VI ZR 246/12 Volltextveröffentlichungen (7)
ZPO § 564 S. 1Pflicht eines Gerichts zur Begründung einer Entscheidung
Wird zitiert von ... (3) BGH, 11.10.2016 - VI ZR 229/15 Im Übrigen ist eine Anhörungsrüge zur Verwirklichung des verfassungsrechtlich gebotenen Maßes an Rechtsschutz nur dann erforderlich und zulässig, wenn sie sich gegen eine "neue und eigenständige" Verletzung des Art. 103 Abs. 1 GG durch den Bundesgerichtshof selbst richtet (Senatsbeschluss vom 27. November 2007 - VI ZR 38/07, NJW 2008, 923; vom 14. Juli 2014 - VI ZR 246/12; BVerfG, Kammerbeschluss vom 5. Mai 2008 - 1 BvR 562/08, NJW 2008, 2635; BGH, Beschluss vom 19. Juli 2012 - I ZR 92/09, MMR 2012, 766).
BGH, 14.11.2016 - VI ZR 278/15 Darlegung einer Verletzung des rechtlichen Gehörs im Rahmen der Anhörungsrüge3 Im Übrigen ist eine Anhörungsrüge zur Verwirklichung des verfassungsrechtlich gebotenen Maßes an Rechtsschutz nur dann erforderlich und zulässig, wenn sie sich gegen eine "neue und eigenständige" Verletzung des Art. 103 Abs. 1 GG durch den Bundesgerichtshof selbst richtet (Senatsbeschluss vom 27. November 2007 - VI ZR 38/07, NJW 2008, 923; vom 14. Juli 2014 - VI ZR 246/12; BVerfG, Kammerbeschluss vom 5. Mai 2008 - 1 BvR 562/08, NJW 2008, 2635; BGH, Beschluss vom 19. Juli 2012 - I ZR 92/09, MMR 2012, 766).
BGH, 18.10.2016 - VI ZR 146/15 Geltendmachung eines Verletzung des rechtlichen Gehörs im Rahmen der …Eine Anhörungsrüge ist zur Verwirklichung des verfassungsrechtlich gebotenen Maßes an Rechtsschutz nur dann erforderlich und zulässig, wenn sie sich gegen eine "neue und eigenständige" Verletzung des Art. 103 Abs. 1 GG durch den Bundesgerichtshof selbst richtet (Senatsbeschluss vom 27. November 2007 - VI ZR 38/07, NJW 2008, 923; vom 14. Juli 2014 - VI ZR 246/12; BVerfG, Kammerbeschluss vom 5. Mai 2008 - 1 BvR 562/08, NJW 2008, 2635; BGH, Beschluss vom 19. Juli 2012 - I ZR 92/09, MMR 2012, 766).

References: § 823
 § 823
 BGH 
 BGH 
 § 253
 § 1922
 § 253
 Art. 1
 Art. 2
 § 253
 § 12
 § 253
 § 847
 Art. 1
 § 253
 § 12
 § 253
 § 167
 § 286
 § 818
 BGH 
 § 564
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 103