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Timestamp: 2019-05-23 14:05:40+00:00

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https://dejure.org/2004,309
BGH, 16.12.2004 - I ZR 177/02 (https://dejure.org/2004,309)
BGH, Entscheidung vom 16.12.2004 - I ZR 177/02 (https://dejure.org/2004,309)
BGH, Entscheidung vom 16. Dezember 2004 - I ZR 177/02 (https://dejure.org/2004,309)
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§ 5 MarkenG; § 14 MarkenG; § 15 MarkenG; § 3 UWG; § 4 UWG
Räucherkate nicht als Wort- / Bildmarke verletzt
Unterlassungsanspruch gegen die Benutzung einer Hausgestaltung ; Verletzung des Rechts an der Wortmarke / Bildmarke Nr. 111 47 72 ; Beschränkung der Ausübung des Markenrechts ; Notwendigkeit einer Beeinträchtigung der Herkunftsbezeichnung durch die Benutzung des Zeichens durch einen Dritten ; Anspruch des Inhabers einer Marke auf Verbot der Benutzung einer identischen oder ähnlichen verwechslungsfähigen Bezeichnung ; Markenmäßige Verwendung der Gestaltung einer Räucherkate; Erfordernis der namensmäßigen Unterscheidungsfunktion bei Unternehmenskennzeichen; Originäre namensmäßige Unterscheidungskraft bei einer Gebäudegestaltung ; Räucherkate als Zeichen zur Unterscheidung von angebotenen Waren oder Dienstleistungen von solchen anderer Fischräuchereien ; Unterlassungsanspruch gegen den Betrieb einer Fischräucherei wegen vermeidbarer Herkunftstäuschung ; Folgen einer Gefahr von Verwechslungen wegen der Ähnlichkeit der durch die Marke und das Zeichen erfassten Waren oder Dienstleistungen
Voraussetzungen des Schutzes der Bezeichnung eines Geschäftsbetriebs oder Unternehmens
Der Schutz des Unternehmenskennzeichens nach § 15 Abs. 2, § 5 Abs. 2 MarkenG setzt eine kennzeichenmäßige Verwendung der kollidierenden Bezeichnung voraus (BGH, Urt. v. 16.12.2004 - I ZR 177/02, GRUR 2005, 419, 422 = WRP 2005, 605 - Räucherkate, m.w.N.).
d) Das Berufungsgericht wird im wiedereröffneten Berufungsverfahren gegebenenfalls auch die bisher unterlassene Prüfung des vom Kläger hilfsweise geltend gemachten Anspruchs aus § 15 Abs. 2 bis 4 MarkenG wegen Verletzung eines Geschäftsabzeichens "Rot (HKS 13)" (§ 5 Abs. 2 Satz 2 MarkenG; vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 2004 - I ZR 177/02, GRUR 2005, 419, 422 = WRP 2005, 605 - Räucherkate) hinsichtlich der Hilfsanträge zu a und b vorzunehmen haben.
Das Berufungsgericht hat zutreffend angenommen, dass der Schutz des Unternehmenskennzeichens nach § 5 Abs. 2, § 15 Abs. 2 und 4 MarkenG - ebenso wie der Markenschutz nach § 14 Abs. 2 Nr. 1 und 2 MarkenG - eine kennzeichenmäßige Verwendung der kollidierenden Bezeichnung voraussetzt (vgl. BGHZ 130, 276, 283 - Torres;… BGH, Urt. v. 27.9.1995 - I ZR 199/93, GRUR 1996, 68, 70 = WRP 1997, 446 - COTTON LINE; Urt. v. 16.12.2004 - I ZR 177/02, GRUR 2005, 419, 422 = WRP 2005, 605 - Räucherkate, m.w.N.).
Der Schutz dieser Kennzeichen setzt voraus, dass der als Verletzer in Anspruch genommene Dritte die verwechslungsfähige Bezeichnung kennzeichenmäßig verwendet (BGH, Urt. v. 16.12.2004 - I ZR 177/02, GRUR 2005, 419, 422 = WRP 2005, 605 - Räucherkate, m.w.N.).
aa) Der Schutz des Unternehmenskennzeichens nach § 5 Abs. 2, § 15 Abs. 2 und 4 MarkenG setzt - ebenso wie der Markenschutz nach § 14 Abs. 2 Nr. 1 und 2 MarkenG - eine kennzeichenmäßige Verwendung der kollidierenden Bezeichnung voraus (vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 2004 - I ZR 177/02, GRUR 2005, 419, 422 = WRP 2005, 605 - Räucherkate;… Urteil vom 18. Mai 2006 - I ZR 183/03, BGHZ 168, 28 Rn. 15 - Impuls;… Urteil vom 22. März 2012 - I ZR 55/10, GRUR 2012, 635 Rn. 11 = WRP 2012, 712 - METRO/ROLLER's Metro).
Der Schutz des Unternehmenskennzeichens nach § 5 Abs. 2, § 15 Abs. 2 und 4 MarkenG setzt nur eine kennzeichenmäßige Verwendung der kollidierenden Bezeichnung voraus (vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 2004 - I ZR 177/02, GRUR 2005, 419, 422 = WRP 2005, 605 - Räucherkate; BGH, GRUR 2004, 512, 513 f. - Leysieffer; BGH…, Urteil vom 14. April 2011 - I ZR 41/08, GRUR 2011, 623 Rn. 44 = WRP 2011, 886 - Peek & Cloppenburg II).
Der Schutz des Unternehmenskennzeichens nach § 5 Abs. 2, § 15 Abs. 2 und 4 MarkenG setzt nur eine kennzeichenmäßige Verwendung der kollidierenden Bezeichnungen voraus (vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 2004 - I ZR 177/02, GRUR 2005, 419, 422 = WRP 2005, 605 - Räucherkate; BGH, GRUR 2004, 512, 513 f. - Leysieffer).
Der Schutz des Unternehmenskennzeichens nach § 5 Abs. 2, § 15 Abs. 2 und 4 MarkenG setzt nur eine kennzeichenmäßige Verwendung der kollidierenden Bezeichnung voraus (vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 2004 - I ZR 177/02, GRUR 2005, 419, 422 = WRP 2005, 605 - Räucherkate; BGH, GRUR 2004, 512, 513 f. - Leysieffer; BGH…, Urteil vom 14. April 2011 - I ZR 41/08, GRUR 2011, 623 Rn. 44 = WRP 2011, 886 - Peek & Cloppenburg II;… BGH, GRUR 2013, 1150 Rn. 40 - Baumann I).
Der als Verletzer in Anspruch genommene Dritte muss die verwechslungsfähige Bezeichnung kennzeichenmäßig verwenden (BGH GRUR 2005, 419, 422 - Räucherkate, m. w. N.).
Bei der Beurteilung der Verwechslungsgefahr in bildlicher Hinsicht ist außerdem davon auszugehen, dass bei einem Wort-/Bildzeichen neben dem Wortbestandteil auch die Bildbestandteile dessen Gesamteindruck mitprägen, sofern es sich nicht um eine nichtssagende Graphik handelt (BGH GRUR 2009, 1055 ff. - Tz. 27 - airdsl; GRUR 2005, 419, 423 - Räucherkate).
Differenziert wird dies bei Wort-/Bildmarken beurteilt, bei denen der Verkehr sich in einer Kombination Wort und Bild regelmäßig dann am Wortbestandteil orientieren wird, wenn dieser kennzeichnungskräftig ist bzw. es sich bei dem Bildbestandteil lediglich um eine nichtssagende oder geläufige und nicht ins Gewicht fallende grafische Gestaltung handelt (BGH GRUR 2009, 1055 ff. - Tz. 28 - airdsl; GRUR 2007, 235 ff. - Tz. 22 - Goldhase; GRUR 2005, 419, 423 - Räucherkate; GRUR 2006, 859 ff. - Tz. 29 - Malteserkreuz; GRUR 2006, 60 ff. - Tz. 20 - coccodrillo).
Kennzeichenrechtliche Ansprüche gemäß § 15 Abs. 2 und Abs. 4, § 5 Abs. 2 MarkenG bzw. gemäß § 14 Abs. 5, § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG setzen grundsätzlich eine kennzeichenmäßige Verwendung der kollidierenden Bezeichnung voraus (st. Rspr. vgl. z.B. BGH GRUR 2005, 419, 422 mwN ­ Räucherkate).
BPatG, 20.12.2005 - 32 W (pat) 29/04

References: § 5
 § 14
 § 15
 § 3
 § 4
 § 15
 § 5
 § 15
 § 5
 § 15
 § 14
 § 5
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 BGH