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Timestamp: 2016-10-21 09:08:44+00:00

Document:
4A_44/2015 (25.06.2015)
4A_44/2015 � � Urteil vom 25. Juni 2015
vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Minder,
vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Roberto Dallafior und Dr. Roland Bachmann,
M�klervertrag,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, I. Zivilabteilung, vom 2. Dezember 2014.
A.a.�Die A.________ AG (Kl�gerin, Beschwerdef�hrerin) ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht. Sie bezweckt in erster Linie die Erbringung eigener Beratungsleistungen und die Vermittlung von Dienstleistungen und Produkten Dritter f�r IT-Services und technische Infrastruktur vor allem im internationalen Umfeld. Ihren Sitz hat die A.________ AG im Jahr 2009 von Z�rich nach X.________ (Zug) verlegt; seit September 2013 befindet sich ihr Sitz wieder in Z�rich.
Dem Verwaltungsrat der A.________ AG geh�ren u.a. C.________ (Pr�sident) und D.________ (Vizepr�sident) an. Bis im September 2010 war auch E.________ als Verwaltungsrat im Handelsregister eingetragen. Bis zu seiner fristlosen Entlassung am 28. Juli 2010 war E.________ gleichzeitig CEO der A.________ AG.
A.b.�Die B.________ SA (Beklagte, Beschwerdegegnerin) ist eine Soci�t� anonyme (Aktiengesellschaft) nach franz�sischem Recht mit Sitz in Frankreich. Sie geh�rt zu einer weltweit t�tigen Gruppe ("B.________"), die u.a. f�r Organisatoren von Grossanl�ssen im Bereich Infrastruktur arbeitet. Die f�r die Dauer eines Anlasses errichtete Infrastruktur samt Technik wird als "Overlay" bezeichnet.
Organe der B.________ SA sind oder waren F.________ (CEO), G.________ (Head of International Development) und H.________ (Director of Major International Events & Projects).
A.c.�Im Januar 2010 fand in Angola die Fussball-Afrikameisterschaft (franz. "Coupe d'Afrique des Nations", abgek�rzt: CAN 2010) statt. Die A.________ AG war ab Ende 2008 als Beraterin f�r das (staatliche) Organisationskomitee "COCAN Organizing Committee" (abgek�rzt: COCAN [2010]) t�tig.
A.d.�Mit E-Mail vom 26. Februar 2009 teilte G.________ (B.________ SA) E.________ (A.________ AG) mit: "B.________ is very interested in delivering overlays during the Africa's Cup of Nations of Football in Angola next January". Am 5. M�rz 2009 trafen sich daraufhin E.________, C.________ und D.________ (A.________ AG) mit G.________ und H.________ (B.________ SA) zu einem Gespr�ch in M�nchen.
A.e.�Am FIFA Confederations Cup 2009, der von Mitte bis Ende Juni 2009 in S�dafrika durchgef�hrt wurde und f�r den die B.________ SA das Overlay errichtet hatte, kam es zu Kontakten zwischen Vertretern der B.________ SA und Mitgliedern des COCAN 2010. Die A.________ AG f�hrte ihrerseits Workshops mit einer Delegation des COCAN durch.
A.f.�Am 2. Oktober 2009 korrespondierten E.________ (A.________ AG) und G.________ (B.________ SA) �ber Skype. E.________ schrieb dabei Folgendes: "G.________, could you please resend the info on our commission to me - just unable to find it." G.________ antwortete: "Hello E.________. We never had any written exchange on this matter (which is why you can't find it). But don't worry, as agreed on the phone, we have added 10 % on our prices for your commission."
A.g.�Zwischen dem 19. und dem 21. Oktober 2009 kam es zwischen E.________ und G.________ jeweils unter dem Betreff "confirmation" zu folgendem E-Mail-Verkehr:
E-Mail vom 19. Oktober 2009 von E.________:
"Dear G.________
could you please confirm the following agreement, as discussed:
In case B.________ gets appointed to deliver services and temporary structures for the Media Center & Services on CAN 2010 / Angola, A.________ AG will get a commission of 9,1 % of the net sales value of B.________ (estimated 8.5 MEUR).
B.________ (SB) will inform A.________ IC on the exact value after signing and invoicing. A.________ will invoice the commission as soon as the invoice is done from B.________, and will be paid pro rata as after B.________ has cashed of its invoice to the client. As agreed, B.________ has added 10 % to their original prices, so the commission on the final price is equivalent to 9,1 %.
E.________"
E-Mail vom 20. Oktober 2009 von G.________:
"Dear E.________
I do confirm the financial terms of this agreement.
However, as previously discussed, the payment of this commission to A.________ by B.________ will only be made if and when B.________ has cashed in 100 % of its invoice to the client.
E-Mail vom 21. Oktober 2009 von E.________:
"Does this work for both of us as a second sentence?
'The payment of this commission to A.________ by B.________ will be made after B.________ has received the payment of the client.'
If so, please resend your confirmation with the new full text.
E-Mail vom 21. Oktober 2009 von G.________:
"Dear E.________,
However, as previously discussed, the payment of this commission to A.________ by B.________ will be made after B.________ has cashed the payment from its client.
A.h.�Am 5. November 2009 schlossen die Firma I.________ und B.________ Middle East im Hinblick auf die CAN 2010 einen Vertrag. Die I.________ war vom COCAN beauftragt worden mit dem "sale and installation of the temporary overlays for Media Information Centers and Services" f�r die CAN 2010 in Angola. Die A.________ AG verlangte daraufhin die Zahlung einer Provision gest�tzt auf einen M�klervertrag, den die Parteien geschlossen h�tten.
A.i.�Am 30. Dezember 2009 stellte die A.________ AG der B.________ SA eine Rechnung in der H�he von EUR 773'500.-- ("9.1 % of the billed net sales of EUR 8'500'000.--") mit dem Hinweis "according to your Confirmation as of 21st October 2009 'Services and temporary structures for the Media Centres & Services on CAN 2010 / Angola' ". Mit Schreiben vom 8. M�rz 2010 best�tigte F.________ (CEO der B.________ SA) zwar den Abschluss eines M�klervertrages, stellte sich aber auf den Standpunkt, die vertraglich vereinbarten Voraussetzungen f�r die Zahlung der in Rechnung gestellten Summe seien nicht erf�llt.
B.a.�Am 5. Oktober 2010 reichte die A.________ AG beim Kantonsgericht Zug Klage ein und beantragte, die B.________ SA sei zur Zahlung von EUR 773'500.-- nebst Zins zu verurteilen. Die Kl�gerin machte geltend, die Parteien h�tten bei Treffen am 22. und 23. Juni 2009 im Rahmen des FIFA Confederations Cup in S�dafrika vereinbart, dass die Zusammenf�hrung der Beklagten mit dem Management des COCAN 2010 eine provisionspflichtige Leistung im Sinne eines Vermittlungsgesch�fts f�r den Fall einer Beauftragung der Beklagten f�r den Africa Cup of Nations 2010 darstelle.
Mit Entscheid vom 27. Juni 2013 hiess das Kantonsgericht die Klage gut und verpflichtete die Beklagte zur Zahlung von EUR 773'500.-- nebst Zins.
B.b.�Gegen diesen Entscheid erhob die Beklagte am 2. September 2013 Berufung an das Obergericht des Kantons Zug.
Mit Verf�gung vom 13. September 2013 erstreckte der Abteilungspr�sident der Beklagten die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses einmalig bis zum 7. Oktober 2013.
Am 19. September 2013 nahm der Abteilungspr�sident auf entsprechendes Begehren der Kl�gerin die am 5. September 2013 angesetzte 30-t�gige Frist zur Einreichung der Berufungsantwort sowie einer allf�lligen Anschlussberufung ab und teilte mit, diese Frist werde nach Eingang des Kostenvorschusses allenfalls neu angesetzt.
Mit Eingabe vom 25. September 2013 beantragte die Beklagte, es sei festzustellen, dass die Verf�gung vom 19. September 2013 nichtig und das Verfahren nicht sistiert worden sei, eventualiter sei die Verf�gung umgehend aufzuheben und das Verfahren unverz�glich wieder aufzunehmen. Das Obergericht nahm die Eingabe der Beklagten als Wiedererw�gungsgesuch entgegen und wies dieses mit Verf�gung vom 30. September 2013 ab, soweit es darauf eintrat. Es setzte der Kl�gerin zur Einreichung der Berufungsantwort und einer allf�lligen Anschlussberufung je nicht erstreckbare Fristen von 14 Tagen an.
B.c.�Gegen die Verf�gung vom 30. September 2013 erhob die Beklagte Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht und beantragte, die Verf�gung sei aufzuheben und das Obergericht sei anzuweisen, die (inzwischen eingegangene) Berufungsantwort vom 15. Oktober 2013 als versp�tet aus dem Recht zu weisen.
Mit Urteil 4A_542/2013 vom 13. Januar 2014 trat das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein.
B.d.�Mit Urteil vom 2. Dezember 2014 hiess das Obergericht des Kantons Zug die Berufung gut und wies die Klage ab.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 20. Januar 2015 beantragt die Kl�gerin dem Bundesgericht, es sei das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug aufzuheben und es sei die Beklagte zur Zahlung von EUR 773'500.-- nebst Zins zu verurteilen. Eventualiter sei die Sache zu neuer Entscheidung an das Obergericht zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Die Vorinstanz beantragt die Abweisung der Beschwerde.
Die Parteien haben Replik und Duplik eingereicht.
Die Beschwerde richtet sich gegen einen verfahrensabschliessenden Endentscheid (Art. 90 BGG) einer oberen kantonalen Instanz, die auf ein Rechtsmittel hin kantonal letztinstanzlich in einer Zivilsache entschieden hat (Art. 75 i.V.m. Art. 72 BGG), die Rechtsbegehren der Beschwerdef�hrerin sind im kantonalen Verfahren nicht gesch�tzt worden (Art. 76 Abs. 1 BGG), der massgebende Streitwert betr�gt mehr als Fr. 30'000.-- (Art. 51 i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG). Auf die Beschwerde ist somit - unter Vorbehalt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - einzutreten.
Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Berufungsantwort sei aus dem Recht zu weisen. Zur Begr�ndung bringt sie vor, die Vorinstanz habe durch eine unzul�ssige Sistierung des Verfahrens rechtswidrig die gesetzliche Frist f�r die Einreichung der Berufungsantwort erstreckt. Die Berufungsantwort sei daher versp�tet eingereicht worden. Auf die darin enthaltenen Ausf�hrungen k�nne im bundesgerichtlichen Verfahren nicht abgestellt werden.
Ob die rechtlichen Ausf�hrungen der Beschwerdegegnerin zutreffen und die Berufungsantwort im bundesgerichtlichen Verfahren unber�cksichtigt zu bleiben h�tte, kann vorliegend offenbleiben. Denn wie nachfolgend aufgezeigt wird, dringt die Beschwerdef�hrerin mit ihren R�gen ohnehin nicht durch.
Die Beschwerdef�hrerin bringt mehrere R�gen gegen die Beweisw�rdigung der Vorinstanz vor.
3.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrerin, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254; 133 III 350 E. 1.3 S. 351, 393 E. 7.1 S. 398). Soweit die Beschwerdef�hrerin den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90 mit Hinweisen). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255).
Zu beachten ist, dass das Bundesgericht in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur eingreift, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 132 III 209 E. 2.1 S. 211). Dass die von Sachgerichten gezogenen Schl�sse nicht mit der eigenen Darstellung der Beschwerdef�hrerin �bereinstimmen, belegt keine Willk�r (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Verweisen).
3.2.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt zun�chst, die Vorinstanz habe bei der Beurteilung der Glaubw�rdigkeit des Zeugen E.________ in mehrfacher Hinsicht Bundesrecht verletzt.
3.2.1.�Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, der Zeuge E.________ habe an seiner Befragung zwar erkl�rt, er habe kein Interesse am Ausgang des vorliegenden Prozesses und bef�rchte auch keine Regressanspr�che der Beschwerdef�hrerin. An der Richtigkeit dieser Aussage best�nden allerdings schon deshalb erhebliche Zweifel, weil die Beschwerdef�hrerin nach der fristlosen Entlassung von E.________ diverse Zivil- und Strafverfahren gegen diesen eingeleitet und dabei massive Vorw�rfe und Forderungen gegen ihn erhoben habe. Diese Verfahren seien im Zeitpunkt der Einvernahme noch nicht erledigt gewesen. Es m�sse daher angenommen werden, dass E.________ dannzumal nicht frei und unbefangen habe aussagen k�nnen, sondern darauf bedacht gewesen sei, sich in einem m�glichst guten Licht erscheinen zu lassen oder zumindest f�r ihn nachteilige Aussagen m�glichst zu vermeiden. Die Beschwerdef�hrerin bestreite dies zwar, weil nach ihrer Meinung die Auseinandersetzung zwischen ihr und dem Zeugen in keinem direkten Zusammenhang mit dem vorliegenden Verfahren stehe. Diese Auffassung sei aber weder zwingend noch sei sie substanziiert begr�ndet. Die Beschwerdef�hrerin habe im vorinstanzlichen Verfahren denn auch selbst vorgebracht, bei gegen sie gerichteten Aussagen von E.________ seien allenfalls der "Racheaspekt" bzw. m�gliche "Racheabsichten" zu ber�cksichtigen. Es k�nne daher allein schon aufgrund der konkreten Umst�nde nicht ohne weiteres auf die Aussagen von E.________ abgestellt werden.
3.2.2.�Dagegen bringt die Beschwerdef�hrerin vor, sie habe sehr wohl substanziierte Ausf�hrungen zur Glaubw�rdigkeit des Zeugen E.________ gemacht. Die Verfahren gegen diesen Zeugen h�tten nichts mit dem vorliegenden Verfahren zu tun, sondern h�tten Forderungen aus dem Arbeitsrecht zum Gegenstand. E.________ habe daher nichts zu bef�rchten gehabt. Da die Vorinstanz offenbar anderer Ansicht gewesen sei, h�tte sie nach Art. 152 ZPO sowohl einen mit E.________ abgeschlossenen Vergleich als auch die Akten eines der anderen zivilrechtlichen Verfahren und des strafrechtlichen Verfahrens gegen E.________ einfordern m�ssen, um das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrerin zu wahren. Die Feststellung der Vorinstanz, wonach die Beschwerdef�hrerin den Zeugen selbst als befangen bef�nde, sei zudem aktenwidrig. Die Beschwerdef�hrerin habe in der Berufungsantwort und im Pl�doyer der Hauptverhandlung ausf�hrlich begr�ndet, weshalb die bef�rchtete Rache gegen sie nicht dazu f�hre, dass nicht auf die Zeugenaussage abgestellt werden k�nne. Diese Ausf�hrungen �bergehe die Vorinstanz und verletze damit das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrerin nach Art. 53 ZPO. Weil die Vorinstanz die Beweise nicht nach pflichtgem�ssem Ermessen, sondern einseitig und willk�rlich gew�rdigt habe, liege zudem eine Verletzung von Art. 157 ZPO vor.
3.2.3.�Der als verletzt ger�gte Art. 157 ZPO �ndert nichts daran, dass das Bundesgericht an das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung grunds�tzlich gebunden ist und in diese nur eingreift, wenn sie willk�rlich ist (vgl. oben E. 3.1; BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Die Vorinstanz begr�ndete ihre Zweifel an der Unbefangenheit des Zeugen E.________ zun�chst mit den diversen Zivil- und Strafverfahren, welche die Beschwerdef�hrerin gegen diesen eingeleitet habe. Dabei hat die Vorinstanz nicht mit dem Inhalt der Verfahren zwischen der Beschwerdef�hrerin und E.________ argumentiert, sondern mit der blossen Tatsache, dass zwischen diesen �berhaupt zivil- und strafrechtliche Verfahren h�ngig seien. Die Vorinstanz musste somit entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin nicht die Akten dieser Verfahren anfordern oder den angebotenen Beweis des abgeschlossenen Vergleichs abnehmen, um sich �ber den genauen Inhalt der Streitigkeiten ein Bild zu machen. Vielmehr durfte sie ohne Willk�r bereits aus der Tatsache h�ngiger Verfahren darauf schliessen, dass E.________ bei seinen Aussagen "nicht frei und unbefangen" war. Denn die Vorinstanz durfte davon ausgehen, dass E.________ die Beschwerdef�hrerin nicht durch f�r sie nachteilige Aussagen zus�tzlich gegen ihn hat aufbringen und damit seine Position in den Verfahren mit der Beschwerdef�hrerin hat verschlechtern wollen. Ob auch die Beschwerdef�hrerin selbst Zweifel an der Glaubw�rdigkeit des Zeugen E.________ gehegt hat, spielt dabei keine Rolle. Der Vorinstanz ist denn auch keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs der Beschwerdef�hrerin vorzuwerfen; die aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 53 Abs. 1 ZPO und Art. 29 Abs. 2 BV) fliessende Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden, verlangt nicht, dass diese sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 140 II 262 E. 6.2 S. 274; 137 II 266 E. 3.2 S. 270).
3.3.�Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz auch bei der W�rdigung der Aussagen von E.________ Rechtsverletzungen vor.
3.3.1.�Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, Zweifel an der Richtigkeit der Aussage von E.________ w�rden sich auch aus dessen Aussagen ergeben. So falle auf, dass der Zeuge zu Beginn seiner Befragung nur ausweichend und zur�ckhaltend geantwortet habe und sowohl mit Bezug auf die Besprechungen zwischen den Parteien wie auch auf die Frage, ob etwas vereinbart worden sei, in erster Linie auf die von ihm erstellte Dokumentation verwiesen habe. In der Folge habe er sich dann an "mehrere Besprechungen" mit Vertretern der Beschwerdegegnerin erinnert. Es falle auch auf, wie ungenau und teils widerspr�chlich die Aussagen seien. Hervorzuheben sei die Aussage, wonach die Zahlung einer Provision "bereits bei dem Treffen in M�nchen [im M�rz 2009] festgelegt und besprochen" worden sei. Solches sei zumindest im vorinstanzlichen Verfahren von keiner Partei behauptet worden. E.________ habe denn auch nicht erl�utert, wie es schon damals zu einer verbindlichen Vereinbarung gekommen sei und f�r welche M�klert�tigkeit eine Provision vereinbart worden sein solle, noch lege er dar, welches die Parteien und der Gegenstand des allenfalls angestrebten Hauptvertrages h�tten gewesen sein sollen. Damit sei den weiteren Ausf�hrungen des Zeugen die Grundlage entzogen. Ohne die angeblich schon im M�rz 2009 geschlossene "Grundsatzvereinbarung" sei n�mlich nicht ersichtlich, weshalb und wof�r beim Treffen in S�dafrika (im Juni 2009) eine Provision h�tte festgelegt werden sollen. Abgesehen davon bleibe unklar, welche M�klert�tigkeit von der Beschwerdef�hrerin erwartet worden w�re und weshalb die Provision 10 % betragen sollte. In diesem Zusammenhang habe der Zeuge auf Nachfrage selbst ausgef�hrt, im Juni 2009 habe das Volumen des m�glichen Gesch�fts noch weit weniger festgestanden als im Herbst 2009, wo "die Provisionsvereinbarung nun auch in Bezug auf eine Provisionsbemessungsgrundlage" habe konkretisiert werden k�nnen. Diese Aussage sei widerspr�chlich bzw. nicht nachvollziehbar, weil die Vereinbarung einer Provision von 10 % kaum Sinn mache, wenn die Bemessungsgrundlagen noch nicht bestimmt seien. Die Aussagen von E.________ w�rden mithin nicht �berzeugen und seien nicht geeignet, den von der Beschwerdef�hrerin behaupteten Abschluss eines M�klervertrages zu beweisen.
3.3.2.�Dagegen bringt die Beschwerdef�hrerin vor, E.________ sei gar nicht nach Treffen gefragt worden, als er generell auf seine Dokumentation verwiesen habe. Aus seinen Aussagen erg�ben sich zudem sehr wohl die Umst�nde des Treffens und der Abmachung: Er habe angegeben, die Beschwerdegegnerin habe keinen Kontakt zur COCAN gehabt und dieser habe sichergestellt werden sollen. Die Aussagen von E.________ seien auch nicht widerspr�chlich. Er habe klar ausgesagt, dass die H�he der Provision beim Treffen in S�dafrika vereinbart worden sei und es im Oktober 2009 um Details gegangen und alles konkreter geworden sei. Zudem habe die Vorinstanz aktenwidrig festgestellt, die Beschwerdef�hrerin h�tte nie behauptet, ihre Leistung sei bereits im M�rz 2009 als provisionspflichtig vereinbart worden. Sie habe immer von einer finalen Vereinbarung der Provision am 23. Juli 2009 gesprochen, was impliziere, dass diese schon vorher vereinbart worden sei. Auch die Pl�doyernotizen w�rden dies best�tigen.
3.3.3.�Damit ist Willk�r nicht dargetan. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin l�sst sich aus der Verwendung des Begriffs "finale Vereinbarung" nicht ableiten, sie h�tte konkret behauptet, eine Provision sei bereits bei einem Treffen in M�nchen im M�rz 2009 vereinbart worden. Wenn der Zeuge E.________ ausgesagt hat, an diesem Treffen sei besprochen worden, die Beschwerdef�hrerin solle den Kontakt zur COCAN sicherstellen, vermag dies die vorinstanzlichen Feststellungen nicht als willk�rlich auszuweisen. Die Vorinstanz hat festgestellt, den Aussagen lasse sich nicht entnehmen, f�r welche M�klert�tigkeit eine Provision vereinbart worden sein solle und welches die Parteien und der Gegenstand des allenfalls angestrebten Hauptvertrages h�tten gewesen sein sollen. Aufgrund der eher vagen Aussagen des Zeugen erscheinen diese Feststellungen nicht willk�rlich. Dies gilt auch f�r die vorinstanzliche W�rdigung, die Aussagen des Zeugen E.________ seien widerspr�chlich: Es leuchtet in der Tat nicht ein, eine Provision prozentm�ssig festzulegen, wenn die Bemessungsgrundlage noch nicht klar sein soll, mithin�
wovon�diese Prozente zu berechnen seien. Die R�ge ist somit unbegr�ndet.
3.4.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt weiter, die Vorinstanz habe die Parteiaussage von J.________ (f�r die Beschwerdef�hrerin) aktenwidrig wiedergegeben.
3.4.1.�Nach den vorinstanzlichen Feststellungen hat J.________ ausgesagt, ihm sei im Vorfeld �ber den Umfang des Auftrages im Detail nichts bekannt gewesen. Am 23. Juni 2009 sei best�tigt worden, dass es sich um ein provisionspflichtiges Gesch�ft handle; die Beschwerdegegnerin habe best�tigt, es werde eine Provision fliessen. Diese Best�tigung habe allerdings nicht er, sondern E.________ erhalten. Die Vorinstanz hielt fest, G.________ habe diese Darstellung ausdr�cklich bestritten und erkl�rt, das Thema Provisionszahlung sei am 23. Juni 2009 in seiner Anwesenheit nicht besprochen worden. Die Vorinstanz hielt fest, ein Vertragsschluss lasse sich aus diesen Aussagen offenkundig nicht ableiten. Dies gelte im �brigen auch f�r den "Ged�chtnisbericht", den J.________ am 2. Februar 2011 �ber die Zusammenk�nfte in der Zeit vom 21. bis 23. Juni 2009 erstellt habe: Dabei handle es sich um eine blosse Parteibehauptung.
3.4.2.�Nach Ansicht der Beschwerdef�hrerin hat die Vorinstanz in diesen Ausf�hrungen unterschlagen, dass J.________ zus�tzlich auch gesagt habe, er sei bei der Provisionszusage an E.________ dabei gewesen. Zudem habe J.________ entgegen den Ausf�hrungen der Vorinstanz eine Abmachung anl�sslich des Treffens auch in seinem Ged�chtnisbericht best�tigt.
3.4.3.�Inwiefern die Anwesenheit von J.________ bei der angeblichen Provisionszusage etwas am Ausgang des Verfahrens �ndern k�nnte, ist nicht ersichtlich. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin hat die Vorinstanz auch nicht festgestellt, J.________ habe eine Abmachung im Ged�chtnisbericht nicht mehr best�tigt; sie ging vielmehr davon aus, gem�ss der Parteiaussage sei eine Provisionszahlung zugesagt worden, was aber von der Beschwerdegegnerin bestritten werde und daher nicht erstellt sei. Inwiefern diese Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, zeigt die Beschwerdef�hrerin nicht auf und ist auch nicht ersichtlich.
Schliesslich r�gt die Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz habe unter mehrfacher Verletzung von Bundesrecht das Zustandekommen eines M�klervertrages verneint. Nach Ansicht der Beschwerdef�hrerin haben die Parteien am 23. Juni 2009 "final vereinbart", dass die Beschwerdef�hrerin den (direkten) Kontakt zwischen der Beschwerdegegnerin und dem Management des COCAN 2010 vermittle und diese Zusammenf�hrung eine provisionspflichtige Leistung im Sinne eines Vermittlungsgesch�fts f�r den Fall einer Beauftragung der Beschwerdegegnerin f�r die CAN 2010 in Angola darstelle. Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, sie habe die Provision mit dem mehrfachen Zusammenf�hren der Beschwerdegegnerin mit den Entscheidungstr�gern des COCAN am FIFA Confederations Cup im Juni 2009 in S�dafrika verdient.
4.1.�Das Zustandekommen eines Vertrages ist wie dessen Inhalt durch Auslegung der Willens�usserungen der Parteien zu bestimmen. Ziel der Vertragsauslegung ist es, in erster Linie den �bereinstimmenden wirklichen Parteiwillen festzustellen (Art. 18 Abs. 1 OR). Bleibt eine tats�chliche Willens�bereinstimmung unbewiesen, sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Erkl�rungen der Parteien aufgrund des Vertrauensprinzipes so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten (BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666 mit Hinweisen). Dabei ist vom Wortlaut der Erkl�rungen auszugehen, welche jedoch nicht isoliert, sondern aus ihrem konkreten Sinngef�ge heraus zu beurteilen sind (BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666; 123 III 165 E. 3a S. 168). Das Bundesgericht �berpr�ft diese objektivierte Auslegung von Willenserkl�rungen als Rechtsfrage, wobei es an die Feststellungen der kantonalen Vorinstanz �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten grunds�tzlich gebunden ist (BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666 f.; 132 III 626 E. 3.1 S. 632, 24 E. 4 S. 28; je mit Hinweisen).
4.2.�Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, den Aussagen von E.________ lasse sich nicht entnehmen, f�r welche T�tigkeit der Beschwerdef�hrerin konkret eine Provision zustehen sollte. G.________ habe sich zwar in einem E-Mail vom 1. Juli 2009 bei E.________ bedankt "for the coordination of the COCAN visit to South Africa and your endeavour to lead its members to become more familiar with the concept of overlays and the offer of B.________". Auch diesem E-Mail lasse sich aber nicht entnehmen, dass es sich dabei um eine provisionspflichtige T�tigkeit der Beschwerdef�hrerin gehandelt habe. Dass die Kontakte mit dem COCAN am FIFA Confederations Cup 2009 durch die Beschwerdef�hrerin vermittelt worden seien, bestreite die Beschwerdegegnerin. Die Kontakte h�tten zudem unbestrittenermassen schon vor der Sitzung vom 23. Juni 2009 stattgefunden, an welcher nach der Beschwerdef�hrerin die Provision erst "final vereinbart" worden sei. Nach Darstellung der Beschwerdef�hrerin h�tten die Parteien somit erst nachtr�glich eine T�tigkeit der Beschwerdef�hrerin als provisionspflichtige Leistung bezeichnet, was zumindest ungew�hnlich erscheine. Was den E-Mail-Verkehr zwischen E.________ und G.________ zwischen dem 19. und dem 21. Oktober 2009 angehe, so liessen sich diesem keine Hinweise auf die geschuldete M�klert�tigkeit der Beschwerdef�hrerin entnehmen und auch aus den Umst�nden - namentlich dem Verhalten der Parteien zu dieser Zeit - lasse sich nicht herleiten, ob und wor�ber sie sich allenfalls geeinigt h�tten. Die Beschwerdegegnerin sei zwar der Ansicht, die Parteien seien (erst) am 21. Oktober 2009 ein Vertragsverh�ltnis eingegangen, wobei die Provision f�r Lobbying in der entscheidenden Phase der Vertragsvergabe (Oktober 2009 bis 5. November 2009) vorgesehen gewesen sei; die vorgesehenen Bedingungen h�tten sich aber nicht erf�llt. Ob und inwieweit diese Ausf�hrungen zutreffen w�rden, k�nne letztlich offenbleiben. Denn die Beschwerdegegnerin habe die Behauptungen der Beschwerdef�hrerin jedenfalls substanziiert bestritten und diese habe den Nachweis nicht erbracht, dass die Parteien am 23. Juni 2009 eine Vereinbarung mit dem von ihr behaupteten Inhalt abgeschlossen h�tten. Der Standpunkt der Beschwerdef�hrerin werde weder durch die Aussagen des Zeugen E.________ noch durch Urkunden oder auf andere Weise belegt. Damit k�nne nicht angenommen werden, dass zwischen den Parteien ein M�klervertrag zustande gekommen sei. Folglich habe die Beschwerdef�hrerin keinen Anspruch auf Zahlung einer Provision.
4.3.�Dagegen bringt die Beschwerdef�hrerin vor, den Aussagen des Zeugen E.________ liesse sich sehr wohl klar entnehmen, worin die provisionspflichtige Leistung bestanden habe, n�mlich darin, die Beschwerdegegnerin in eine gute Position zu bringen beim Veranstalter COCAN 2010. Die Vorinstanz blende v�llig aus, dass sich die Parteien bereits an einem Treffen vom 5. Juni 2008 zum ersten Mal �ber die CAN 2010 unterhalten h�tten. Am 25. November 2008 sei es zu einem erneuten Treffen gekommen, an dem die Beschwerdegegnerin reges Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt habe. Auch der E-Mail-Verkehr zeige, dass die Beschwerdegegnerin auf Kontakte zu den Entscheidungstr�gern des COCAN 2010 angewiesen gewesen sei. Im Juni 2009 habe die Beschwerdef�hrerin die entsprechenden Treffen organisiert, wof�r sich die Beschwerdegegnerin mit E-Mail vom 1. Juli 2009 bedankt habe. F�r die Abmachung weitergehender M�klert�tigkeit gebe es keinerlei Anzeichen. Es sei zumindest konkludent ein M�klervertrag zustande gekommen, indem sich die Beschwerdegegnerin die T�tigkeit der Beschwerdef�hrerin habe gefallen lassen. G.________ habe denn auch im Herbst 2009 die Provision "as agreed on the phone" best�tigt, was zeige, dass bereits vorher eine Vereinbarung bestanden habe. Auch im E-Mail-Verkehr vom 19. bis zum 21. Oktober 2009 selbst habe es eine �bereinkunft gegeben.
4.4.�Aus dem Interesse an einer Zusammenarbeit alleine kann noch nicht auf einen Vertragsschluss mit einem bestimmten Inhalt geschlossen werden. Die Beschwerdegegnerin bestreitet nach den vorinstanzlichen Feststellungen sowohl einen Vertragsschluss am 23. Juni 2009 als auch die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, wonach die Treffen am FIFA Confederations Cup im Juni 2009 durch deren Vermittlung zustande gekommen seien. Es liegt unter diesen Umst�nden keine willk�rliche Beweisw�rdigung vor, wenn die Vorinstanz eine tats�chliche Willens�bereinstimmung hinsichtlich eines Vertragsschlusses am 23. Juni 2009 verneint hat. Eine solche l�sst sich auch nicht aus den Aussagen des Zeugen E.________ ableiten, auf welche aufgrund der Befangenheit des Zeugen (vgl. oben E. 3.2) ohnehin nicht ohne weiteres abgestellt werden kann. Auf der Basis des festgestellten Sachverhalts liegen auch keine Willenserkl�rungen der Beschwerdef�hrerin vom 23. Juni 2009 vor, welche die Beschwerdegegnerin dahingehend verstehen musste, dass ein Vertrag geschlossen werde und die Beschwerdegegnerin die nun eingeklagte Provision schulde. Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, indem sie ein Zustandekommen eines M�klervertrages am 23. Juni 2009 und einen darauf gest�tzten Anspruch der Beschwerdef�hrerin auf Provision f�r die angeblich vermittelten Kontakte mit dem COCAN 2010 im Juni 2009 verneint hat. Ebensowenig kann gest�tzt auf den E-Mail-Verkehr vom 19. bis zum 21. Oktober 2009 das Zustandekommen eines Vertrages mit dem Inhalt bejaht werden, f�r die Herstellung von Kontakten mit dem COCAN 2010 im Juni 2009 sei eine Provision geschuldet. Die Vorinstanz hat die Klage der Beschwerdef�hrerin somit zu Recht abgewiesen.
Die Vorinstanz hat im Rahmen einer Eventualbegr�ndung ausgef�hrt, die Beschwerdef�hrerin h�tte auch bei Bestehen eines M�klervertrages keinen Anspruch auf M�klerlohn, weil der Vertrag zwischen der I.________ und der B.________ Middle East nicht infolge ihres Nachweises oder infolge ihrer Vermittlung zustande gekommen sei (vgl. Art. 413 Abs. 1 OR). Da die Hauptbegr�ndung der Vorinstanz der �berpr�fung standh�lt, ist auf diese Eventualbegr�ndung und auf die dagegen erhobenen R�gen der Beschwerdef�hrerin nicht einzugehen.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 10'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerin hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 12'000.-- zu entsch�digen.
Lausanne, 25. Juni 2015

References: Art. 72
 Art. 74
 Art. 46
 Art. 106
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 Art. 152
 Art. 53
 Art. 157
 Art. 157
 BGE 
 Art. 29
 Art. 413
 Art. 68