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Timestamp: 2019-10-18 14:50:14+00:00

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OLG Stuttgart, 16.03.2011 - 9 U 129/10 - dejure.org
https://dejure.org/2011,1384
OLG Stuttgart, 16.03.2011 - 9 U 129/10 (https://dejure.org/2011,1384)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 16.03.2011 - 9 U 129/10 (https://dejure.org/2011,1384)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 16. März 2011 - 9 U 129/10 (https://dejure.org/2011,1384)
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BGB § 280; WpHG § 37a
Anspruch auf Schadensersatz gegen Bank bei unterbliebener Aufklärung über Rückvergütungen
Zum Vorsatz bei der unterbliebenen Aufklärung eines Anlegers über Rückvergütungen
Zur Widerlegung des Vorsatzes bei unterbliebener Aufklärung über Rückvergütungen bei der Anlageberatung im Zusammenhang mit Finanzkommissionsgeschäften
tilp.de
BGB § 280; HGB § 384; WpHG § 37a; KWG § 25a
Sparkasse darf Kickback-Zahlung nicht verschweigen
Verjährung 2011 Anlagerecht: vorsätzliches Verschweigen von Kick-Backs
Anlageberatung: kick-back - Der Weg ist frei für Ansprüche von Anlegern gegen Banken schon seit 2000
Aktienfonds Verlust, Schaden? Allianz Global Investors, Union Investment, DEKA, DWS: Schadensersatz möglich
Aktienfonds der Union Investment, Allianz Global Investors, DWS Investment, DEKA Investmentfonds: Verlust Klage auf Schadensersatz nach Urteil möglich
Sparkasse Hochrhein - Verheimlichung von Kick-Backs bei Aktienfonds, Schadensersatz
Aktienfonds (DEKA, Union Investment, Allianz): Schadensersatz bis 1989 möglich
Provisionen vorsätzlich verschwiegen: Anlegerin erstreitet Schadensersatz von Bank
Bankenhaftung wegen verschwiegener Kickbacks zugunsten geschädigter Kapitalanleger
BGB § 280; WpHG § 37a; KWG § 25a
Aufklärungspflichten oder die Ahnungslosigkeit der Banken
Zur Frage einer möglichen Strafbarkeit eines Bankvorstandes bei unterlassener Aufklärung über Rückvergütungen
tilp.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)
Vorsatz einer Bank beim Verschweigen von Kickback-Zahlungen bejaht
LG Tübingen, 22.07.2010 - 7 O 608/09
ZIP 2011, 803
WM 2011, 976
NZG 2011, 634
Dem kann nicht entgegengehalten werden, bei entgangenen Anlagezinsen handele es sich um eine selbständige Schadensposition, die von der Schadensersatzforderung bezüglich des Anlagekapitals unabhängig sei (vgl. dazu OLG Stuttgart, BKR 2011, 250 Rn. 34; OLG Stuttgart, NJW-RR 2011, 714, 715; OLG Frankfurt, WM 2012, 445; OLG Frankfurt, Beschluss vom 20. Juni 2011 - 17 U 173/10, juris Rn. 6; OLG Frankfurt, BKR 2010, 391, 392;Saenger/Bendtsen, ZPO, 4. Aufl., § 4 Rn. 10; Musielak/Heinrich, ZPO, 9. Aufl., § 4 Rn. 12 und 14; Hartmann, Kostengesetze, 42. Aufl., § 43 GKG Rn. 3; Zöller/Herget, ZPO, 29. Aufl., § 4 Rn. 8; Roth in Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 4 Rn. 32; unergiebig BGH, Beschluss vom 29. April 1971 - III ZR 142/70 [= KostRsp.
Sind die Indizien lückenhaft oder begründen sie weder einzeln noch in ihrer Gesamtschau die Überzeugung des Gerichts von einem Rechtsirrtum, ist der Beweis nicht geführt (OLG Stuttgart, WM 2011, 976ff.).
OLG Stuttgart, 10.10.2012 - 9 U 87/12
Haftung der Bank aus Kapitalanlageberatung: Widerlegung des Vorsatzes bei …
Etwas anderes gilt dann, wenn kein einfacher Aufklärungs- oder Beratungsfehler vorliegt, weil beispielsweise sich die beratende Bank über Gesetzesvorschriften oder Richtlinien hinweggesetzt hat (vgl. hierzu OLG Stuttgart, Urt. v. 16.03.2011, 9 U 129/10), das Produkt abweichend zu wesentlichen Angaben im Kurzprospekt oder der Produktinformation dargestellt hat oder sonstige offensichtliche Fehler begangen hat.
Seine entgegenstehende Rechtsauffassung (Senat, Urt. v. 16.03.2011, 9 U 129/10, Tz. 34), die auch das Landgericht vertreten hat, gibt der Senat daher auf.
Das ist so offenkundig, dass es keiner höchstrichterlichen Entscheidung mehr (vgl. bereits RG JW 1905, 118) bedurfte (so zutreffend OLG Stuttgart…, Urteil vom 24.02.2010 - 9 U 58/09 Rn. 48; OLG Stuttgart, Urteil vom 16.03.2011 - 9 U 129/10, ZIP 2011, 803 Rn. 20 ff.).
Dem kann nicht entgegengehalten werden, bei entgangenen Anlagezinsen handele es sich um eine selbständige Schadensposition, die von der Schadensersatzforderung bezüglich des Anlagekapitals unabhängig sei (vgl. dazu OLG Stuttgart, BKR 2011, 250 Rn. 34; OLG Stuttgart, NJW-RR 2011, 714, 715; OLG Frankfurt, WM 2012, 445; OLG Frankfurt, Beschluss vom 20. Juni 2011 - 17 U 173/10, juris Rn. 6; OLG Frankfurt, BKR 2010, 391, 392; Saenger/Bendtsen, ZPO, 4. Aufl., § 4 Rn. 10; Musielak/Heinrich, ZPO, 9. Aufl., § 4 Rn. 12 und 14; Hartmann, Kostengesetze, 42. Aufl., § 43 GKG Rn. 3; Zöller/Herget, ZPO, 29. Aufl., § 4 Rn. 8; Roth in Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 4 Rn. 32; unergiebig BGH, Beschluss vom 29. April 1971 - III ZR 142/70 [= KostRsp.
Im Gegensatz zur vorliegenden Gestaltung greift die Verjährungsregelung gemäß § 37 a WpHG nur bei dem Vorliegen fahrlässiger Pflichtverstöße ein, während es bei vorsätzlich falscher Anlagenberatung bei der deliktischen Regelverjährung zu bleiben hat (BGH, Urteil vom 08.03.2005, XI ZR 170/04; OLG Stuttgart, Urteil vom 16.03.2011, Aktenzeichen: 9 U 129/10, zitiert nach Juris, Rdn. 15).
Eine Abweichung zu der Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 16.03.2011 (WM 2011, 976) liegt darin nicht.
OLG Düsseldorf, 21.03.2013 - 16 U 116/12
Anforderungen an die Feststellung vorsätzlicher Verletzung eines …
LG Wiesbaden, 04.01.2012 - 7 O 119/11
Zur Frage der Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen unterlassener …

References: § 280
 § 37
 § 280
 § 384
 § 37
 § 25
 § 280
 § 37
 § 25
 § 4
 § 4
 § 43
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 43
 § 4
 § 4
 § 37