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Timestamp: 2017-06-26 19:52:31+00:00

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2. IT-Weiterbildung mit System 2.1. Das IT-Weiterbildungsystem
Veröffentlicht von:Cornelius Wolfgang Müller
Präsentation zum Thema: "2. IT-Weiterbildung mit System 2.1. Das IT-Weiterbildungsystem"— Präsentation transkript:
Übersicht System der IT-Weiterbildung: Vom Azubi zum MasterZertifizierung der Spezialisten Berufliche Qualifizierung auf Hochschulniveau: Operative + strategische Professionals Autor: Rudi Hettinger IBM Global Services, Hechtsheimer Str. 2, D Mainz 3
Bündnis für Arbeit 1999 Das neue IT- Weiterbildungs-System sollte:An den tatsächlichen IT-Geschäftsprozessen ausgerichtet sein Das duale Ausbildungssystem stärken und den IT-Azubis einen Karriereweg ermöglichen Quereinsteiger auch im Sinne einer Aufstiegsfortbildung unterstützen
Markierungspunkte der SozialpartnerAnerkannte Qualifikationsprofile Berufsbezeichnungen marktgängig und auf betriebliche Tätigkeitsfelder ausgerichtet Mit Zertifikaten abschließen (IHK / Privatwirtschaftlich) Horizontale + vertikale Kompetenzentwicklung (diagonale Karriere) Verzahnung mit Hochschulsystem (Bachelor, Master)
(Neue) Methoden der Weiterbildung
Paradigmenwechsel: Das APO-ModellBekanntes Vorgehen Innovative Konzepte Kursplan / Lehrplan Ausgliederungder WeiterbildungausdemArbeitspr ozes WissensvermittlungWissensda rbietung profilspezifische Arbeitsprozesse, individuelle Lernzielvereinbarung Integration von Lernen und Arbeiten Bescheinigung dieser außerhalb von Unterricht erworbenen Kompetenzen Selbstorganisation der Teilnehmer, Coaching
Fraunhofer Institut: Die APO-Methode
Berufliche IT Weiterbildung im PrinzipClick: Intro WB- System Das obige Schema zeigt die geplanten Qualifizierungsebenen Neben den Beschäftigten, die eine Erstausbildung in einem der vier Berufe (IT-SystemelektronikerIn, FachinformatikerIn, IT-Systemkauffrau/mann und Informatikkauffrau/mann) absolviert haben, sollen auch diejenigen Beschäftigten Zugang zu zertifizierten WB-Abschlüssen erhalten, die über keinen formellen Hochschulabschluss verfügen, eine andere Berufsausbildung absolviert haben und/oder schon seit einigen Jahren IT-spezifischen Tätigkeiten nachgehen Oberhalb der Ausbildungsberufe wird eine Differenzierung der WB in drei Qualifikationsebenen vorgenommen. Sie unterscheiden sich nach Art und Umfang der in der Berufsrolle erforderlichen Kompetenzen; Die Differenzierung lässt sich anhand der in den folgenden Kategorien darstellen: Problemlösungskompetenz Kommunikation Arbeitsplanung, Gestaltung der Arbeitsprozesse Entscheidungsrahmen KundInnenbezug Einfluss auf die Wettbewerbssituation des Unternehmens
Profile und Zertifizierung / PrüfungProfessionals Prüfung nach § 46.2 (IHK) Spezialisten Zertifizierung nach ISO Software and Solution Developer Coordinator CustomerAdvisor Technician Administrator IT Technical Engineer IT Business Engineer IT Systems Manager IT Business Manager IT Business Consultant IT Marketing Manager IT-Berufe (§46.2 IHK)
Zertifikat, Prüfung? Die Begriffe Zertifikat und Zertifizierung sind nicht geschützt und werden in der Praxis oft falsch verwendet: Teilnahmebestätigung als „Zertifikat“ ??? Zur Zertifizierung erfolgt eine Prüfung ISO 17024: Personenzertifizierung – wie beim Führerschein! Nicht die „Fahrschule“, sondern ein externer, unabhängiger Prüfer nimmt die Prüfung ab und vergibt das Zertifikat Das TGA Zertifikat bestätigt, dass tatsächlich bereits entsprechend den verlangten Anforderungen gearbeitet worden ist. Zertifikate nach internationaler Norm haben eine bestimmte Gültigkeitsdauer Re-Zertifizierung bestätigt die Aktualität der persönlichen Kompetenzen Prüfungen nach deutschem Schul-/Hochschulrecht führen zu Titeln mit unbegrenzter Gültigkeit  keine Aussage im Einzelfall über Aktualität
Internationale AnerkennungISO 17024 Nach Klaus Greefe: IT-Weiterbildung mit System; BiBB-Kongress März 2002 TGA - Trägergemeinschaft für Akkreditierung GmbH Gartenstrasse 6 D Frankfurt am Main (Grafik nach K.Greefe)
Profile und Prüfungsstruktur
Projekt APO : Lernen in Praxisprojekten (FhG ISST)Der prototypische Arbeitsprozess Das Referenzprojekt Theorie-module Coaching Das Praxisprojekt/Teilprojekte A C B Die Fraunhofer-Gesellschaft wurde von den Sozialparteien und dem BMBF beauftragt, für das neue IT-Weiterbildungssystem geeignete Lernkonzepte und Umsetzungshilfen zu entwickeln. Dies geschieht in dem Projekt APO = Arbeitsprozessorientierte Weiterbildung in der IT-Branche. Es handelt sich hierbei um eine didaktisches Konzept zur Integration von Lernen und Arbeiten im Betrieb, mit der das WB-System so flexibel gestaltet werden kann, dass es die ständig neu entstehenden Anforderungen der Branche abbilden kann. Die erfolgt in drei Schritten: Für die einzelnen Profile werden die typischen Arbeitsprozesse (A) gemeinsam mit IT Unternehmen analysiert und dokumentiert. Als Grundlage dienen bereits realisierte komplexe Projekte. Die auf dieser Weise identifizierten prototypischen Tätigkeiten werden zu einem Referenzprojekt (B) abstrahiert und verallgemeinert, mit dem alle Tätigkeiten des jeweiligen Spezialisten auf einer allgemeingültigen Ebene – einschl. der benötigten Qualifikationen und der Wissensbasis - beschrieben werden (Vollständigkeitsprinzip). Das Referenzprojekt ist also gewissermaßen das Curriculum, nach dem möglichst am Arbeitsplatz gelernt wird; wenn die Lernenden die Referenzprozesse komplett in eigenständigen realen Praxisprojekten umsetzen, haben sie den Kompetenznachweis als Spezialisten erbracht. Dieses Konzept bedingt die Selbstorganisation des Lernens durch die TeilnehmerInnen; sie erarbeiten sich die zur professionellen Ausübung eines spezifischen Berufsprofils erforderlichen fachlichen, methodischen und sozialen Fähigkeiten hochgradig selbst. Unterstützt werden sie dabei von Fachexperten + Coaches und elektronischen Lernmedien (WBT, „instruction on demand“). Das Lernen wird insoweit individuell angepasst, als jeder dort einsteigen kann, wo seine Lücken sind; niemand muss – wie im klassischen Lehrgang – einfach alles mitmachen. Mit diesem System wird die betriebliche Weiterbildung auf ein neues international wettbewerbsfähiges Niveau gehoben, das nicht nur für Großfirmen sondern auch für KMU verfügbar sein wird. Durch APO werden die Kosten der neuen Weiterbildung erträglich gehalten, da das gesamte Basis-Equipment allen Firmen kostenlos zur Verfügung gestellt wird. In den Betrieben müssen nunmehr die Vorkehrungen dafür geschaffen werden, dass alle Kolleginnen und Kollegen anerkannte Spezialistenabschlüsse erwerben können. Dies wäre die Aufgabe der Personalentwicklung, ggf. auch von Betriebsvereinbarungen.
Der Ablauf im ZertifizierungsprozessUnternehmen/Netzwerk + Kandidat Anmeldung Weiterbildungsprojekt Dokumentation Mündl.Prüfung Zertifikat Zulassung Prüf. Doku Weiterbildung ist für die IT-Branche eine zentrale Investitionsform (anders als in der klassischen Produktion) Humankapital steht im Mittelpunkt der IT-Wertschöpfungskette. WB ist daher unverzichtbare Voraussetzung für OE, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Betriebliche Bildungsausgaben sind daher nicht als Kosten, sondern als Investitionen zu sehen. Leider fehlt in den IT-Firmen eine Humanvermögensrechnung, die diese Prozesse betriebswirtschaftlich transparent macht. Weiterbildung zu vernachlässigen, ist nicht nur ein Problem für Chancengleichheit, Beschäftigungssicherung und Sozialpolitik, sondern gerade in einem IT-Unternehmen eine schwere betriebswirtschaftliche Sünde. So wie in einem Automobilunternehmen die Investitionsquote über die Marktfähigkeit entscheidet, müsste ein IT-Unternehmen eine Investitionsquote in know how ausweisen. Solche Kennziffern fehlen vollständig. Zertifizierungsstelle dreiteilige Prüfung
Lernprozessbegleiter Profil-, ProjektauswahlZwei neue Rollen Fachberater Lernprozessbegleiter Profil-, Projektauswahl Zertifizierung Dokumentation Erfahrungen während der Qualifikation durch Rückkopplung nutzen!  Knowledge Management  Learning Organisation
LernprozessbegleiterUnterstützung bei Profil und Projektauswahl Abschluss einer Qualifizierungsvereinbarung Führen von Reflexionsgesprächen Motivation fördern Schlüsselsituationen erkennen Situationsbezogene Beratung Dokumentationsunterstützung Vorbereitung auf Präsentation und Fachgespräch Rollenbeschreibung des Lernprozessbegleiters (Stand: Sept.2003) Der Lernprozessbegleiter ist eine dem Kandidaten fest zugeordnete, Person, die diesen durch den Qualifizierungsprozess begleitet. Der Lernprozessbegleiter hat folgende Aufgaben: Er unterstützt den Kandidaten bei der Auswahl von Qualifizierungs­pro­jekten und berät ihn dabei im Hinblick auf eine sinnvolle Qualifizierung und die Erfüllung der Zertifizierungskriterien. Er plant mit dem Kandidaten die Durchführung des/der Projekte/s, die zeitliche Gliederung, die Schwerpunkte der Weiterbildung, die Reflexions­ge­spräche und die Lernschritte. Er reflektiert gemeinsam mit dem Kandidaten in regelmäßigen Gesprächen die Arbeit im Qualifizierungsprojekt, die dabei entstandenen Lernerträge sowie den Verlauf der Qualifizierung und hier insbesondere den Stand seiner individuellen Kompetenzen Er berät den Kandidaten bei der Planung und Umsetzung geeigneter Projekte, um Kompetenzlücken zu schließen, fördert die Entwicklung von Selbstlernkompetenzen und gibt Anregungen zur Auswahl von Lernmaterialien. Er ist grundsätzlich Ansprechpartner für alle außerfachlichen Problemlagen, die den Lernprozess oder den Verlauf der Weiterbildung behindern. Der Lernprozessbegleiter identifiziert und analysiert mit dem Kandidaten persönliche Lernschwierigkeiten und berät ihn beim Finden geeigneter Lern- und Handlungsstrategien. Er unterstützt ihn in seiner Situation im Arbeitsumfeld. Der Lernprozessbegleiter berät den Kandidaten bei der Erstellung der prozessbegleitenden Dokumentation. Vgl. auch: Lernprozessbegleiter/in, Rolle – Profil – Praxis unter:
Fachberater Wäre ideal: Interner ExperteHilfestellung bei der sorgfältigen Auswahl von Qualifizierungsprojekten Bietet Hilfestellung für die erfolgreiche und fachlich korrekte Projektdurchführung an Hilfestellung für Fachfragen; auf Informationsquellen hinweisen Fachliche Entscheidungen hinterfragen Lösungsfindung – nur bei Bedarf – unterstützen Ggf. Beratung beim Umgang mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern (Fachlichkeit, Erwartungen, Bedarfe und Positionen) Kann identisch mit dem Lernprozessbegleiter sein. (Stand: Sept.2003) Rollenbeschreibung des fachlichen Beraters Der fachliche Berater verfügt über mindestens dreijährige Berufserfahrung im IT-Bereich. Im Bereich des jeweiligen Profils bzw. Teilprozesses verfügt er über entsprechende Qualifikationen. Der fachliche Berater hat folgende Aufgaben: Er steht dem Kandidaten für Hilfestellung bei der sorgfältigen Auswahl von Qualifizierungsprojekten zur Verfügung. Er steht dem Kandidaten in den unterschiedlichen Arbeitsabschnitten/ -prozessen für Fachfragen zur Verfügung. Er unterstützt ihn bei Lösungsfindungsprozessen und Problembearbeitung im Rahmen des Qualifizierungsprojekts. Der Regelfall dabei ist, dass der Kandidat Lösungen selbst findet und auch eigenständig umsetzt. Er gibt auf Anfrage Hinweise auf Informationsquellen und Lernmaterialien und berät hinsichtlich des Umgangs mit Kollegen, Kooperationspartnern und Kunden (Fachlichkeit, Erwartungen, Bedarfe und Positionen). Der fachliche Berater verfolgt die Bearbeitung des betrieblichen Projekts durch den Kandidaten. Im Bedarfsfall weist er auf kritische Entwicklungen hin und bietet Hilfestellung im Sinne einer erfolgreichen und fachlich korrekten Projektdurchführung an. Es ist sinnvoll, dass der fachliche Berater aus dem unmittelbaren Arbeitsumfeld oder internen Expertenkreis stammt. Die Kooperation von Lernprozessberater und fachlichem Berater, z.B. im Rahmen einer Qualifizierungsvereinbarung, ist empfehlenswert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Funktionen Lernprozessbegleiter und fachlicher Berater in einer Person vereint sind.
Zertifizierung der IT SpezialistenZeuge Prüfer Zertifizierungsstelle Weiterbildungs- abteilung, WB-Träger Zertifizierung Unternehmen (Projektarbeit) Dokumentation Kandidat TGA
Erwartungshaltung ProfessionalsEin Personal-Manager bei IBM Global Services über den Bedarf an IT Professionals: Wir brauchen eine Mischung von Hochschulabsolventen und von Leuten, die in der Praxis groß geworden sind.
Die Mischung macht‘s Das Professionalniveau ist nicht immer direkt mit übertragene Führungsaufgabe verbunden Fachkompetenz Methoden Fachwissen Kunden- und Marktbezug Kommunikation Führungsfähigkeit Teamkollegen Mitarbeiter Externe Beteiligte Entscheiden § 1 Struktur der IT-Fortbildung (1) Die IT-Fortbildung gliedert sich in folgende aufeinander aufbauende Ebenen: 1. Berufliche Qualifizierung zu den zertifizierten IT-Spezialisten (§ 2 Abs. 2), 2. Aufstiegsfortbildung zu den operativen Professionals sowie 3. Aufstiegsfortbildung zu den strategischen Professionals. (2) Operative Professionals sind befähigt, Geschäftsprozesse in den Bereichen Entwicklung, Organisation, Beratung oder Vertrieb und Marketing zu gestalten sowie Aufgaben der Mitarbeiterführung wahrzunehmen. (3) Strategische Professionals sind befähigt, die IT-Geschäftsfelder eines Unternehmens dauerhaft am Markt strategisch zu positionieren und entsprechend fortzuentwickeln sowie strategische Allianzen und Partnerschaften zu schließen.
Das verlangt die PraxisQualifizierungs- und Prüfungsinhalte der Professionals mit profilspezifischer Ausprägung der jeweiligen Intensität: Mitarbeiterführung, Personalmanagement Budgetmanagement IT-Kompetenz Technical Engineering Process Engineering – Beherrschung der Geschäftsprozesse Projektmanagement Marketing Die zusätzlichen Anforderungen an strategische Professionals lassen sich kurz so beschreiben: Sie können die IT-Aktivitäten eines Unternehmen, bzw. IT-Produktbereiche am Markt positionieren und es strategisch verantwortlich voranbringen. Nicht nur Einsteigern von Hochschulen fehlt vielfach personelle Kompetenz Firmengründer brauchen neben fachlicher Kompetenz eine ganze Menge weiterer Fähigkeiten Wo gibt es brauchbare Wege für Freiberufler?
Berufliche IT-Weiterbildung: Struktur & Prüfung
Die Rechtsverordnung der Operativen Professionals - ZulassungsvoraussetzungenAusbildung in den Zugangsberufen und zweijährige einschlägige Berufspraxis1) oder Sonstiger Ausbildungsberuf und dreijährige einschlägige Berufspraxis oder Kein Ausbildungsabschluss, mind. sechsjährige einschlägige Berufspraxis oder Wer glaubhaft nachweisen kann (z.B. Zeugnisse), dass er die entsprechenden Qualifikationen erworben hat. 1) Die einschlägige Berufspraxis muss die Qualifikation eines zertifizierten IT-Spezialisten oder eine nach Breite und Tiefe entsprechende Qualifikation beinhalten
Mitspieler in der PrüfungArbeitgeber Bildungseinrichtungen Prüfungsausschuss Unternehmen (Projektarbeit) Prüfung Fachberater Lernprozessbegleiter Öffentlich-rechtliche Prüfungen gemäß Verordnung nach § 46, Absatz 2 BBiG, d.h. bundeseinheitliche Regelung (seit ) Die „Zuständige Stelle“ nimmt die Prüfungen ab. Damit haben die IHKen die Verantwortung für die Organisation des Prüfungsablaufs. Darüber hinaus werden die schriftlichen Aufgaben in Regie des DIHK zentral erstellt. Die IHK beruft Vertreter von Arbeitgebern + Arbeitnehmern in die Prüfungsausschüsse. Unklar ist mir noch, ob Vertreter von Bildungseinrichtungen berufen werden. Eine neue Aufgabe für die Prüfungsausschüsse ist der Abschluss einer Zielvereinbarung (nach §4) für ein praxisrelevantes Projekt „über durchzuführende Arbeiten, Art und Umfang der zu erstellenden Dokumentation sowie den Abgabetermin. Dabei darf zwischen dem Tag des Beratungsgesprächs und dem Abgabetermin der Dokumentation längstens ein Zeitraum von einem Jahr liegen“ WB-Träger Prüfling
Operative Professionals - PrüfungsstrukturPrüfungsteile und Gewichtung:
Operative Professionals - PrüfungsdurchführungPrüfungsteil Betriebliche IT-Prozesse Dokumentation über ein praxisrelevantes Projekt oder Aufgabe aus betrieblichen IT-Prozessen Zielvereinbarung zwischen Prüfling und Prüfungsausschuss Präsentation und Fachgespräch Prüfungsteil Profilspezifische IT-Fachaufgaben Drei Situationsaufgaben davon eine Situationsaufgabenstellung in englischer Sprache Prüfungsteil Mitarbeiterführung und Personalmanagement Zwei Situationsaufgaben Praktische Demonstration (max. 30 Minuten nach 20 Minuten Vorbereitungszeit) bspw. Vorbereiten und Durchführen einer Ausbildungseinheit, eines Einstellungsgespräches usw. Beantwortung der englisch gestellten Frage kann in Deutsch erfolgen
AEVO Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation:Generell: Befreiung von schriftlichen Teil Sofern in „Mitarbeiterführung und Personalmanagement“ die praktische Demonstration „Vorbereiten und Durchführen einer Ausbildungseinheit“ oder „Vorbereiten und Durchführen einer Mitarbeiterqualifizierung“ gewählt wurde, gilt die AEVO als nachgewiesen
Strategische Professionals - ZulassungsvoraussetzungenZulassungsvoraussetzungen (Strategische Professionals) (1) Zur Prüfung der strategischen Professionals ist zuzulassen, wer 1. eine mit Erfolg abgelegte Fortbildungsprüfung in einer der in § 1 Abs. 4 genannten Abschlüsse oder 2. eine mit Erfolg abgelegte Hochschulprüfung in einem Studiengang, der dem Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik zugeordnet werden kann, sowie Qualifikationen im Bereich Mitarbeiterführung und Personalmanagement entsprechend § 7 dieser Verordnung sowie danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis und englische Sprachkenntnisse nachweist. (2) Die Berufspraxis gemäß Absatz 1 muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den in den §§ 27 oder 29 genannten Aufgaben haben. (3) Der Antragsteller/die Antragstellerin muss belegen, dass er/sie berufsrelevante Gesprächssituationen sicher in der Fremdsprache Englisch bewältigen und dabei auch die Gesprächsinitiative ergreifen kann und dabei befähigt ist, landestypische Unterschiede in der jeweiligen Berufs- und Arbeitswelt angemessen zu berücksichtigen, auf schriftliche Mitteilungen komplexer Art situationsadäquat in englischer Sprache reagieren kann und über ein angemessenes Ausdrucksvermögen verfügt. Der Nachweis über englische Sprachkenntnisse erfolgt durch das Zeugnis einer Bildungseinrichtung, durch das Zeugnis über einen Sprachtest oder den Beleg eines berufsrelevanten Auslandsaufenthalts. (4) Abweichend von Absatz 1 kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass er/sie Qualifikationen erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.
Die Rechtsverordnung der Strategischen Professionals - ZulassungsvoraussetzungenErfolgreicher Abschluss eines operativen Professional oder Erfolgreich abgelegte Hochschulprüfung in einem dem IT-Bereich zuordenbaren Studienbereich sowie Qualifikationen im Bereich Mitarbeiterführung und Personalmanagement sowie eine mind. Zweijährige Berufspraxis und englische Sprachkenntnisse Nachweis englischer Sprachkenntnisse durch Zeugnis oder den Beleg eines berufsrelevanten Auslandsaufenthaltes Oder wer glaubhaft nachweisen kann (z.B. Zeugnisse), dass er die entsprechenden Qualifikationen erworben hat
Strategische Professionals - PrüfungsstrukturPrüfungsteile:
Strategische Professionals - PrüfungsdurchführungStrategische Prozesse Fallstudie (Business-Case) schriftlich bearbeiten Nach einem Beratungsgespräch legt der Prüfungsausschuss die Themenstellung fest (Berücksichtigung Vorschläge und beruflicher Hintergrund des Prüfungsteilnehmers) Zeitraum zwischen Beratungsgespräch und Abgabe der Ausarbeitung soll max. 90 Tage betragen Präsentation (20 bis 30 Min.) und Aussprache über die Projektarbeit (insg. 90 bis 120 Min.) Projekt- und Geschäftsbeziehungen Situationsaufgabe (Bearbeitungszeit max. 180 Minuten) 14 Tage vor dem Prüfungstermin wird die berücksichtige Region oder Nation dem Prüfling mitgeteilt Strategisches Personalmanagement Situationsbezogenes Gespräch (max. 60 Minuten) - Vorbereitungszeit Minuten (Strategische Personalplanung, Personalführung, Personalentwicklung und Qualifizierung)
Baustelle VergleichbarkeitIn Arbeit sind: Vergabe von Credit-Points Federführend: Bundesinstitut für Berufsbildung Evaluation der ersten Ergebnisse Anerkennung der Professionalabschlüsse durch FH/HS 6 Pilotprojekte in verschiedenen Regionen ANKOM-Projekte (BS, DA, H, IL) DQR; exemplarische Zuordnung einer Niveaustufe für das Profil Software Developer (veröffentlicht 2010) Bologna-Erklärung + Kopenhagen-Prozess
E. Staudt: Champions LeagueErwin Staudt (D21, VfB Stuttgart) zentrale Standards dämmen den Wildwuchs im IT-Weiterbildungsmarkt ein ein durchlässiges System wurde geschaffen, das den Unternehmen und Arbeitnehmern Qualitäts- und Handlungssicherheit gibt Für den Aufstieg in die Champions League der Bildung und Weiterqualifizierung, brauchen wir ein zukunftsorientiertes und modernes Qualifizierungssystem Lassen Sie es uns gemeinsam in der Praxis einsetzen! Interview mit E. Staudt: Den Nachwuchs nicht verunsichern (Auszug eines Interviews aus IHK-Wirtschaft 07/2002 mit Erwin Staudt, dem Geschäftsführer der Initiative D21 und Vorsitzenden der IBM Deutschland)) MW: Vor wenigen Tagen hat das Bundesbildungsministerium die neue Verordnung über IT-Fortbildung in Kraft gesetzt. Was versprechen Sie sich von ihr für die IT- und andere Branchen? Staudt: Damit wurde jetzt auch für die Informations- und Kommunikationsbranche ein Qualifizierungssystem geschaffen, das zentrale Standards festlegt und den Wildwuchs im IT-Weiterbildungsmarkt eindämmt. Durch die Möglichkeit, sich zu spezialisieren und höherwertige Abschlüsse,- dem Bachelor oder Master vergleichbar- , zu erlangen, wurde ein durchlässiges System geschaffen, das Unternehmen und Arbeitnehmern Qualitäts- und Handlungssicherheit gibt. Wenn wir wieder in die Champions League der Bildung und Weiterqualifizierung aufsteigen wollen, brauchen wir ein zukunftsorientiertes und modernes Qualifizierungssystem. Die neue Verordnung setzt hier einen wichtigen Impuls.
Die nützlichsten LinksIT-Aus- + Weiterbildung, Hochschule: Maßgebende Veröffentlichungen zur Zertifizierung, Musterdoku etc. Auf der Website DAkkS (z.Zt. Im Aufbau) Aktive + akkreditierte Zertifizierungsstelle Cert-IT Grundlagen arbeitsprozessorientierter Weiterbildung, Profile usw. Ein angehender Professional:  Aktuelle News, Profile, Links, Fördermöglichkeiten usw. Infos, Prüfungstermine, Pilotkammern usw.: (Verkauf Rahmenplan + Musteraufgaben f. Professionals)
Die Professionals im System(Master) (Bachelor)
Die operative Ebene: Certified lT Systems ManagerIT Marketing Manager IT Systems IT Business Consultant „Entwicklung von IT-Lösungen“ Analysieren, Designen, Implementieren, Integrieren, Testen und Abnehmen. Planen, Budgetieren, Leiten und Überwachen von IT-Projekten Planen und Zusammenstellen des Projektteams, Führen und Motivieren der Mitarbeiter, Planen des Personalbedarfs und der Mitarbeiterentwicklung
Die operative Ebene: Certified lT Business ManagerIT Systems Manager IT Business IT Marketing Consultant „Leitung von Entwicklungsprojekten“ Beraten von Kunden Einrichten von Leistungsprozessen Einrichten von projektspezifischen Organisation Strukturieren des Projektablaufes, Erstellen und verantwortliches Umsetzen von Plänen Erstellen und Fortschreiben der Personaleinsatz- sowie Sach- und Finanzmittelplanung, Planen und Zusammenstellen von Projektteams, Führen und Motivieren der Mitarbeiter, Planen des Personalbedarfs und der Mitarbeiterentwicklung Durchführen Projektnachkalkulation, Erstellen von Abschlussberichten
Die operative Ebene: Certified lT Business ConsultantIT Business Consultant IT Marketing Manager IT Systems „Beratung von IT-Unternehmen / IT-Anwendern“ Bewerten von lT-Systemen unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten Gestalten von Veränderungsprozessen in Unternehmen Akquirieren und Durchführen von IT-Beratungsprojekten Planen und Zusammenstellen von Projektteams, Führen und Motivieren der Mitarbeiter, Planen des Personalbedarfs und der Mitarbeiterentwicklung Erstellen kundenspezifischer Lösungsangebote Planen und Überwachen der Umsetzung der lT-Lösung beim Kunden Organisieren von effizienten Arbeits- und Systemabläufen
Die operative Ebene: Certified lT Marketing ManagerIT Marketing Manager IT Systems IT Business Consultant „Vermarkten von IT-Produkten“ Entwickeln von Marketingstrategien, Analysieren von Kunden- und Marktdaten, Planen und Durchführen von Werbung Erstellen von Projektverlaufsplänen für Marketing-, Beschaffungs- und Vertriebsaktivitäten und deren Umsetzung, Planen und Zusammenstellen des Projektteams, Führen und Motivieren der Mitarbeiter, Planen des Personalbedarfs und der Mitarbeiterentwicklung
Die strategische Ebene: lT Technical EngineerIT Technical Engineer IT Business Engineer Entwickeln von Unternehmensstrategien für die Produktentwicklung auf Basis aktueller technologischer Entwicklungen Koordinieren des technologischen Bereichs auf strategischer Ebene Verhandeln und Verantworten von Budgets Bilden von Entwicklungsteams im Rahmen der strategischen Verantwortung, Entwickeln von langfristigen Qualitätssicherungskonzepten Bilden von strategischen Partnerschaften Führen von Mitarbeitern
Die strategische Ebene: lT Business EngineerIT Technical Engineer IT Business Engineer Entwickeln von Ideen und Strategien für geschäftliche Unternehmensentwicklung im jeweiligen Marktsegment Koordinieren des geschäftlichen Bereichs auf strategischer Ebene Verhandeln und Verantworten von Budgets Bilden von Teams für die Bereiche Marketing- und Vertrieb sowie Finanzwesen und Controlling, Entwickeln von langfristigen Qualitätssicherungskonzepten Bilden von strategischen Partnerschaften Führen von Mitarbeitern
„Zuständige Stelle“ – Warum überhaupt IHK?Berufsbildungsgesetz (BBiG) überträgt den „zuständigen Stellen“ die Durchführung von Prüfungen § 46, Abs.1 – Regelung für den jeweiligen Kammerbereich § 46, Abs.2 – bundesweite Regelungen, bspw. die Ausbildungsberufe Kammern (IHK, HWK usw.) haben Verantwortung für die Organisation des Prüfungsablaufs übernommen Inhaltliche Prüfungsverantwortung liegt bei den Prüfungsausschüssen Zwiespalt: IHKs gründeten gewinnorientierte Bildungsgesellschaften; ggf. entsteht eine Konkurrenzsituation zu (Zwangs-) Mitgliedsfirmen F ragliches Insrt Fragliches Instrmentarium „VORBEREITUNGSKURSE“
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