Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/parteivernahme
Timestamp: 2019-12-13 23:18:28+00:00

Document:
Parteivernahme | Rechtslupe
Schlagwort: Parteivernahme
Das Über­ge­hen des Beweis­an­trags der Beklag­ten auf Ver­neh­mung des Klä­gers als Par­tei ver­letzt das aus § 525 Satz 1, § 286 ZPO fol­gen­de Gebot, sich mit dem Streit­stoff umfas­send aus­ein­an­der­zu­set­zen und den Sach­ver­halt durch die Erhe­bung der ange­tre­te­nen Bewei­se mög­lichst voll­stän­dig auf­zu­klä­ren . Im vor­lie­gen­den Fall war das Beweis­an­ge­bot der
Par­tei­ver­nah­me zum Sechs-Augen-Gespräch
Der Grund­satz der Waf­fen­gleich­heit, der Anspruch auf recht­li­ches Gehör sowie das Recht auf Gewähr­leis­tung eines fai­ren Pro­zes­ses und eines wir­kungs­vol­len Rechts­schut­zes erfor­dern gemäß Art. 3 Abs. 1 GG, Art. 103 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 GG in Ver­bin­dung mit Art.20 Abs. 3 GG, Art. 6 Abs. 1 EMRK, dass einer Par­tei, die für ein Vier-Augen-Gespräch kei­nen
Par­tei­ver­nah­me bei Beweis­not im Arzt­haf­tungs­pro­zess
Nach dem Grund­satz der pro­zes­sua­len Waf­fen­gleich­heit muss der in Beweis­not befind­li­che Klä­ger im Arzt­haf­tungs­pro­zess jeden­falls dann per­sön­lich zu dem behaup­te­ten Behand­lungs­feh­ler ange­hört wer­den, wenn das Gericht dem beklag­ten Arzt bei der Fra­ge der Auf­klä­rung eben die­se Mög­lich­keit der Beweis­füh­rung eröff­net, bestä­tig­te jetzt noch­mals das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in einem Arzt­haf­tungs­pro­zess, in

References: § 525
 § 286
 Art. 3
 Art. 103
 Art. 2
 Art.20
 Art. 6