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Timestamp: 2016-12-07 09:31:38+00:00

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/uck_2011_Ausgabe_05 by Schibri-Verlag - issuu
-	Bekanntmachung über den Aufstellungsbeschluss gemäß
§ 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)	2
-	Bekanntmachung nach § 39 (3) BbgKVerf über die Nieder	schrift der 30. Sitzung	2
-	1. Änderungssatzung vom 01.06.2011 zur Hauptsatzung	6
-	Baumschutzsatzung	7
-	Satzung zur Umlage der Verbandsbeiträge des Gewässerunter	haltungsverbandes Wasser- und Bodenverband „Uckerseen“	10
-	Bekanntmachung nach § 39 (3) und § 50 (4) BbgKVerf
über die Niederschrift der 15. Sitzung des Hauptausschusses	10
-	Satzung zur Aufhebung der Satzungen über Stundung, Nieder	schlagung und Erlass von Forderungen	11
-	Hinweise auf die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung	-	Gemeinsamer Arbeitseinsatz im Wolfshagener Speicher	-	Feierliche Übergabe der Fördermittel der Sparkasse Ucker	mark in Prenzlau	-	Grundschule Uckerland	-	Kita „Uckerlandspatzen“	-	Kita „Regenbogen“	-	Kita „Grashüpfer“	-	Immobilien und Grundstücke	-	Kirchliche Informationen	-	Veranstaltungskalender	12
über den Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Uckerland hat in
ihrer Sitzung am 31.03.2011 die Aufstellung von Bebauungspläne für mögliche Windfelder, die im Entwurf der
Fortschreibung des sachlichen Teilplans „Windnutzung,
Rohstoffsicherung und -gewinnung“ ausgewiesen sind.
Die Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark–Barnim
schreibt zurzeit den sachlichen Teilplan „Windnutzung und
Rohstoffsicherung und -gewinnung“ fort.
Im Entwurf des sachlichen Teilplans, der am 10.03.2011
durch die Regionalversammlung beschlossen wurde,
sind die Erweiterung der Windeignungsgebiete Wilsickow,
Milow und Nechlin sowie eine Neuaufnahme eines Windeignungsgebietes Bandelow vorgesehen. Daneben sind
„Weißflächen“, für die eine abschließende raumordnerische Entscheidung fehlt, ausgewiesen.
Planungsziel ist es, die planungsrechtlichen Voraussetz­
ungen für eine ordentliche städtebauliche Entwicklung
der im Entwurf des sachlichen Teilplans ausgewiesenen
Windeignungsgebiete und Weißflächen zu schaffen.
Das Plangebiet liegt in folgenden räumlichen Geltungsbereich.
Das Windeignungsgebiet:
-	Nechlin (A) grenzt nordöstlich an die Landesgrenze
zu Mecklenburg-Vorpommern und liegt zwischen der
kommunalen Straße Werbelow–Brietzig und der Landesstraße L 256
-	Milow (B) und Weißflächen 2 und 3 grenzen nordwestlich an die Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern und liegt zwischen der Ortslage Milow, Lübbenow, Werbelow, Güterberg und dem Bach zwischen
Wilsickow und Nechlin
-	Wilsickow (D) und die Weißflächen 1, 8 und 9 grenzen
östlich und westlich an die Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern und liegt zwischen der Ortslage
Wilsickow, Milow und Rosenthal
-	Bandelow (E) und die Weißflächen 4, 5, 6 und 7 grenzen südlich an die Gemarkung Schönwerder und liegt
zwischen der Ortslage Bandelow, Bandelow Ausbau,
Trebenow, Karlstein, Jagow, Lübbenow und Taschenberg Ausbau
Der Planbereich ergibt sich aus dem nachfolgenden Kartenausschnitt:
Uckerland, den 20.06.2011
Bekanntmachung nach § 39 (3) BbgKVerf über die Niederschrift der 30. Sitzung der
– Gemeindevertretung Uckerland –
Uckerland, den 23.05.2011
Sitzungsdatum:	28.04.2011
Tagungsort:	Dorfgemeinschaftshaus, Fahrenholz 17,
Ende:	22.35 Uhr
Der stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung,
Herr Brandau, eröffnet die Sitzung, stellt die ordnungsgemäße
Ladung, die Anwesenheit und die Beschlussfähigkeit fest.
Sitzung am 31.03.2011.
Die Gemeindevertretung stellt keine Änderungsanträge
(1)	Frau Ligouri möchte wissen, ob die Gemeindevertretung eine unabhängige Beratung in Bezug auf die
Windkraftfirmen in Anspruch nehmen wird.
Einen unabhängigen Berater nimmt die Gemeinde
nicht in Anspruch, so Herr Brandau. Er verweist auf
die Behandlung des TOP 07 (Vorstellung Windenergiefirmen).
(2)	Herr Trester informiert über einen Zeitungsartikel, indem auf ein Urteil über Schadensersatzforderungen
bei fehlender Beleuchtung hingewiesen wurde.
Herr Brandau verweist auf die Behandlung des TOP
13 (Straßenbeleuchtung in den Sommermonaten).
(1)	Der Zuwendungsbescheid für die Breitbandversorgung des Ortsteils Bandelow ist eingegangen. Die
Maßnahme wurde bewilligt.
(2)	Frau Grazyna Karpowicz ist nicht mehr Bürgermeisterin der Partnergemeinde Wegorzyno. Neu angetreten
als Bürgermeisterin ist Frau Monika Kuzminska.
(3)	Zu der Einwohneranfrage, ob die Gemeindevertreter
gegen den Bau von Kernkraftwerken in Polen protestieren dürfen, antwortet Frau Wernicke mit „nein“, da
die Gemeindevertretung keine Stellungnahmen zur
Politik abgeben kann und es sich um keine Gemeindeangelegenheit handelt.
(4)	Die Bauanlaufberatung zur Straßenerneuerung Güterberg–Carolinenthal fand am 28.04.2011 statt. Die
Baumaßnahme hat am 26.04.2011 begonnen und wird
voraussichtlich in drei Monaten abgeschlossen sein.
(5)	Die Baumaßnahme zur Erneuerung der Straßendecke
in Gneisenau wird in der 17. Woche 2011 durchgeführt. Das Fräsgut erhält die Gemeinde Uckerland zur
Ausbesserung von Wegen (Pappelberg in Güterberg,
Wegteil der „Uckermärker Bauerntour“ zwischen Werbelow und Wilsickow).
Herr Menke weist auf die Löcher am Neubau in Kutzerow hin.
06.	Informationen des stellvertretenden Vorsitzenden
(1)	Die nächste Gemeindevertretersitzung findet am
26.05.2011, um 19.00 Uhr, in Wilsickow statt.
(2)	Am 25.06.2011 ist der Feuerwehrausscheid der Gemeinde Uckerland in Güterberg geplant.
07.	Vorstellung Windenergiefirmen
(1)	Agrargesellschaft Breesen GmbH & Co.KG – Matthias
Niedzwetzki (Geschäftsführer)
Herr Niedzwetzki erläutert die Angehensweise des
„Projektes Uckerland“ und die Perspektiven der Gemeinde. Zu beachten sind das Mitspracherecht der
Bürger und Gemeinden (Bauplanung) sowie die steuerlichen Auswirkungen (Sitz der Betreibergesellschaft).
Eine Gesellschaft soll vor Ort gegründet werden. Die
Finanzierung wird durch die Erbringung von Eigenkapital und Bankkrediten selbst getragen. Die Anlagen
werden nicht verkauft und auf Dauer betrieben. Aus-
gleichmaßnahmen auf Flächen der Gemeinde werden
geplant und Gespräche mit den Bürgern getätigt. Die
Steuereinnahmen verbleiben in der Gemeinde.
(2)	juwi – Frau Martina Löffler (Dipl.-Ing. Landeskultur und
Umweltschutz, Projektleiterin: Wind Deutschland)
Anhand der Festlegungskarte der Regionalversammlung vom 10.03.2011 erläutert Frau Löffler die Konzeptvorstellung des Unternehmens zum Windpark Milow.
Vorteile sind die mögliche Direktversorgung von Strom
und der Verbleib der Gewerbesteuer zu 90 % in der
Gemeinde. Eine regionale Wertschöpfung wird durch
Investitionsnebenkosten regeneriert (Einbeziehung
von ortsansässigen Gutachtern, Bauunternehmen,
Elektrofirmen usw.). Eine frühzeitige Abstimmung mit
der Gemeinde, welche Vorstellungen vorhanden sind
und welche Projekte umgesetzt werden können, wird
vorgenommen. Das Unternehmen hat Beteiligungsmodelle für den Bürger entwickelt (Bürgerstromangebot, Windsparbrief, Gründung einer Energiegenossenschaft).
(3)	wpd think energy GmbH & Co.KG – Herr Jürgen Socher (Dipl.-Ing., Niederlassungsleiter in Potsdam)
Im Namen der Firma macht Herr Socher der Gemeinde
das Angebot, wesentlich mit der Gemeinde zusammen
zu arbeiten, die Kosten der Bauleitplanung zu übernehmen, 90 % der Gewerbesteuer in der Gemeinde zu
belassen und einen günstigeren als dem derzeitigen
Ökostromtarif einzuführen.
Frau Wernicke fragt nach, ob bei der Gemeindevertretung
das Interesse zur Vorstellung weiterer Windfirmen besteht.
Sechs Firmen haben sich vorgestellt.
08.	Beteiligungsverfahren Regionalplanung
Herr Brandau erinnert an die Auslage des sachlichen
Teilplanes „Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung“ in der Kreisverwaltung Uckermark in Prenzlau vom
11.04.2011 bis 14.07.2011. Jeder Interessent hat die Möglichkeit zur dortigen Einsichtnahme. Eine Stellungnahme
des Bauamtsleiters zum Regionalplan Uckermark – Barnim
liegt den Gemeindevertretern vor.
Die Gemeindevertreter diskutieren, unter Einbeziehung der
Stellungnahme, über den sachlichen Teilplan der Regionalversammlung am 10.03.2011, insbesondere über das
Windeignungsgebiet Milow.
Frau Wernicke informiert, dass sie im Entwurf des sachlichen Teilplanes folgende Unstimmigkeiten festgestellt hat:
-	Es gibt keine Hinweise zu den im Entwurf genannten verbindlichen Zielen und welche Grundsätze die
Raumplanung beachten muss.
-	Die Regionalplanung betrachtet den ländlichen Raum
wie städtische Gebiete.
-	Der Abstand von 2,5 Kilometern ist nur ein Mal erwähnt.
-	Es wird keine Erklärung zum Wortlaut „technische Vorprägung“ gegeben.
Die Gemeindeverwaltung soll einen Entwurf zur Stellungnahme vorbereiten und dabei u. a. beachten:
-	keine Zustimmung der Gemeinde für die Bebauung
des Windeignungsgebietes Milow, so wie im Teilplan
ausgewiesen ist (Entwicklung von einem ländlichen in
einen industriellen Raum),
-	Hinweis zur Einhaltung der Abstände von 1.000 Meter
zu Wohngebieten.
09.	(BV-Nr.: 0171/11) Benennung eines Stellvertreters
für ein Mitglied des Hauptausschusses
Herr Brandau informiert, dass der Hauptausschuss im
Laufe einer Wahlperiode nicht verändert werden kann.
Herr Brandau stellt den von Herrn Heinemann schriftlich eingereichten Antrag, die Anzahl der Mitglieder der
Gemeindevertreter in den freiwilligen Ausschüssen auf
4 Mitglieder zu reduzieren, mit dementsprechender Satzungsänderung.
Die Gemeindevertretung beschließt, dass die Gemeindeverwaltung prüft, ob die Anzahl der Mitglieder der Gemeindevertreter in den freiwilligen Ausschüssen wie folgt
reduziert werden können:
Bau-, Wirtschafts- und Tourismus­ausschuss 5 Mitglieder
Die Satzungsänderung ist diesbezüglich vorzunehmen.
Die Gemeindevertretung benennt Frau Freuck als Mitglied der Gemeindevertretung zur Stellvertreterin für Herrn
Heinemann als Mitglied des Hauptausschusses.
10.	(BV-Nr.: 0169/11) Benennung von zwei Mitgliedern
des Kultur-, Bildungs- und Sozialausschusses
Die Beschlussvorlage 0169/11 wird, auf Grund der Überprüfung zur Änderung der Anzahl der Mitglieder der Gemeindevertreter im Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss, vertagt.
11.	(BV-Nr.: 0173/11) Benennung eines Stellvertreters
für ein Mitglied des Bau-, Wirtschafts- und Tourismusausschusses
Die Beschlussvorlage 0173/11 wird, auf Grund der Überprüfung zur Änderung der Anzahl der Mitglieder der Gemeindevertreter im Bau-, Wirtschafts- und Tourismusausschuss, vertagt.
12.	(BV-Nr.: 0172/11) Benennung eines Mitgliedes für
den Finanzausschusses
Die Beschlussvorlage 0172/11 wird, auf Grund der Überprüfung zur Änderung der Anzahl der Mitglieder der Gemeindevertreter im Finanzausschuss, vertagt.
13.	(BV-Nr.: 0166/11) Straßenbeleuchtung in den Sommermonaten
Herr Trester weist auf ein Urteil – „Schadenersatz bei fehlendem Licht“ – hin.
Der Ortsbeirat Wolfshagen wird den Gemeindevertretern
auf einer der nächsten Sitzungen ein Konzept vorstellen, in
dem vorgesehen ist, am Abend jede zweite und in der Nacht
jede vierte Lampe leuchten zu lassen, so Herr Holzmeier.
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Uckerland beschließt, in der Zeit vom 01.05.2011 bis 08.08.2011 die Straßenbeleuchtung während der Nachtstunden abzuschalten.
14.	Antrag aus Ortsbeirat Jagow: „Nutzung öffentlicher Straßen, Wege und Plätze“
Herr Menke erläutert den Antrag des Ortsbeirates. Die
Nutzung der Festplätze soll für die Dorffeste kostenlos sein.
Frau Wernicke macht den Vorschlag, eine Satzung zur Nutzung von gemeindeeigenen Festplätzen und Parkanlagen
zu erlassen, um eine verbindliche Regelung zu erlangen.
Den Entwurf bereitet der Bauamtsleiter vor.
15.	Sozialraumbeschreibung
Die Gemeindevertreter beraten über die Sozialraumbeschreibung. Sie kommen zu dem Entschluss, dass die
Analyse der Schwerpunkte, die Beratung und Änderungsvorschläge in einer gesonderten Diskussionsrunde behandelt werden sollten.
16.	Energiekonzept
Herr Brandau trägt eine Zusammenfassung aus den bisherigen Beratungen der Arbeitsgruppe „Energiekonzept“ vor:
1.	verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien in
Form eines Energiemixes,
2.	Überprüfung der Anteile von Windkraft, Solarenergie
und Photovoltaik in der Gemeinde,
3.	Ermittlung des Energiebedarfes in der Gemeinde,
4.	Ermittlung der Dachflächen für die Stromerzeugung
aus Photovoltaikanlagen auf kommunalen Einrichtungen,
5.	Gewinnung von Partnern zur Umsetzung von Maßnahmen zur Nutzung von erneuerbaren Energien,
6.	Erfassung aller regenerativen Energiequellen, die zurzeit in der Gemeinde vorhanden sind,
7.	Erörterung der Einflussmöglichkeiten der Gemeinde
bei der Planung von regionalen Energien, insbesondere Windkraft,
8.	Erörterung und volle Auslastung bzw. Anwendung von
Schutzmaßnahmen der Ortsteile und ihren Bürgern,
die besonders durch die Windeignungsgebiete betroffen sind,
9.	Ausgleichsmaßnahmen (außer- sowie innerorts) sind
in der Gemeinde Uckerland durchzuführen,
10.	Gründung einer Stiftung, in der Windkraftbetreiber Einzahlungen leisten,
11.	Inanspruchnahme von professioneller Unterstützung
durch entsprechende Agenturen,
12.	Förderung von Zuzügen durch das Anbieten günstiger
13.	Unterstützung der Bürger bei der Errichtung von Kleinerzeugungsanlagen.
17.	Bericht der Seniorenbeauftragten
Frau Engel sieht die jährlichen Veranstaltungen für Senioren als ein Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Auf
Grund mehrerer Anfragen von Senioren, schlägt sie eine
Rentnerweihnachtsfeier und ein Sommer- oder Frühlingsfest vor.
Die Gemeindevertreter werden darüber diskutieren und
über eine finanzielle Realisierung nachdenken, so Herr
18.	Anfragen der Gemeindevertreter
(1)	Herr Holzmeier schlägt vor, ein Teil des Fräsgutes von
der Baumaßnahme Güterberg–Carolinenthal für die
Ausbesserung des Pappelweges in Wolfshagen zu
(2)	Frau Mandelkow bittet um Auskunft über den aktuellen Stand der Reparaturarbeiten der Heizungsanlage in der Grundschule Werbelow.
Frau Wernicke informiert über die Begehung der
Schule mit der Schulleiterin. Die Heizungsanlage ist
ein größeres Problem. Der Speiseraum wird in das
Schulgebäude verlegt.
(3)	Herr Winter fragt nach, ob das Entwässerungsproblem in Schlepkow gelöst wurde.
Frau Wernicke teilt mit, dass die Arbeiten abgeschlossen sind.
(4)	Herr Winter möchte wissen, ob auf dem Friedhof in
Schlepkow der Wildfraß gestoppt werden konnte.
Der Friedhof wurde besichtigt und es wurden keine Zaunschäden festgestellt, so Frau Wernicke.
Das Pfarramt wurde gebeten eine Überprüfung des
Zaunes auf dessen Seite vorzunehmen. Eine Verhinderung der Überspringung des Zaunes durch das
Wild ist der Gemeinde nicht möglich.
(5)	Herr Winter merkt an, dass die Tür der Trauerhalle in
Hetzdorf erneuert werden muss.
Frau Wernicke informiert sich bei der Friedhofsverwaltung.
(6)	Herr Ringk schlägt vor, in der Baumschutzsatzung eine
Ersatzpflanzung von zwei Bäumen pro gefällten Baum
festzulegen, unabhängig von der Größe des Baumes.
(7)	Herr Ringk informiert über die Fällung von Bäumen
an den Landesstraßen Taschenberg–Kutzerow und
Taschenberg–Richtung Strasburg.
(8)	Weiterhin teilt Herr Ringk mit, dass in der Allee zwischen dem alten Bahnhof Taschenberg und Lindhorst
Ersatzpflanzungen durchgeführt wurden.
Frau Wernicke gibt den Hinweis, dass mehrfach unberechtigt Fällungen auf Privat- sowie auch auf Gemeindegrundstücken vorgenommen wurden. Auf Grund
dessen hat das Ordnungsamt Anzeigen erstattet.
Fällgenehmigungen werden von der Gemeinde ausschließlich schriftlich erteilt.
(9)	Herr Brandau möchte wissen, ob die durch den Winter entstandenen Kleinschäden mit wenig Aufwand
Die Straßenschäden werden derzeit erfasst. Das Material zur Ausbesserung steht zur Verfügung.
(10)	Inwieweit die Dachabdichtung des Dorfgemeinschaftshauses Milow fortgeschritten ist, möchte Herr Brandau
Angebote dazu liegen dem Bauamt bereits vor, antwortet Frau Wernicke.
(11)	Herr Brandau fragt nach, ob die BVVG angeschrieben wurde, auf Grund der Beräumung des abgebrochenen Kronenteils der Linde am Verbindungsweg
Schlepkow–Damerow.
Die BVVG wurde informiert und der Kontakt mit der
Polizei aufgenommen, informiert Frau Wernicke.
(12)	Frau Freuck erkundigt sich nach dem Beginn des
Grünschnittes.
Die Mähsaison hat bereits begonnen, antwortet Frau
(13)	Herr Winter informiert, dass die LAFP die Gemeinde
bei den Aufräumarbeiten im Rosengarten Wolfshagen
unterstützt hat und fragt nach, inwieweit diese Unterstützung fortgeführt werden darf.
Die Gemeinde hat mit Hilfe der LAFP alle Rosenstöcke im Rosengarten entfernt, den Boden ausgehoben
und mit neuer Erde befüllt zur Bepflanzung neuer
Beete. Darüber hinaus hat die Gemeindeverwaltung
in einem Arbeitseinsatz im Park Wolfshagen das Unterholz entfernt.
Teil der Sitzung am 31.03.2011
Dem nicht öffentlichen Teil der Niederschrift vom 31.03.2011
Herr Brandau beantragt die Vorverlegung des TOP 05
(Beschluss der Gemeindevertretung Uckerland über den
Abschluss eines Vorvertrages und eines Netznutzungsvertrages im Rahmen des kommunalen Wärmenetzes in
Nechlin) auf den TOP 2.
Die TOP im nicht öffentlichen Teil der Sitzung ändern sich
02.	(BV-Nr.: 0185/11) Beschluss der Gemeindevertretung Uckerland über den Abschluss eines Vorvertrages und eines Netznutzungsvertrages im Rahmen des kommunalen Wärmenetzes in Nechlin
Die Gemeindevertretung Uckerland beschließt zur Errichtung eines kommunalen Wärmenetzes in Nechlin den
Abschluss eines Vorvertrages zum Anschluss- und Wärmelieferungsvertrag als Wärmekunde für kommunale Objekte und den Abschluss eines Netznutzungsvertrages als
Eigentümer des Rohrleitungsnetzes mit der „Wärme für
Nechlin GmbH & Co.KG“, vertreten durch den Geschäftsführer Jörg Müller.
03.	(BV-Nr.: 0181/11) Neubesetzung Erzieherinnenstellen
Frau Wernicke erläutert den Gemeindevertretern die Vorschläge zur Neubesetzung der Erzieherinnenstellen.
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Uckerland beschließt, die Einstellung von drei Erzieherinnen und die
Weiterbeschäftigung von einer Erzieherin.
Frau Wernicke stellt den Antrag, eine erneute Ausschreibung zur Neubesetzung einer Erzieherin zu veranlassen.
04.	(BV-Nr.: 0182/11) Neubesetzung Stelle Reinigungskraft
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Uckerland beschließt über die Einstellung einer Reinigungskraft.
05.	(BV-Nr.: 0184/11) Beschluss der Gemeindevertretung Uckerland zum Grundstücksverkauf in der
Gemarkung Gneisenau, bebaut mit einem Mehrfamilienwohnhaus
Die Gemeindevertretung Uckerland beschließt dass mit
einem Mehrfamilienhaus, Gneisenau 1–2 bebaute Grundstück in der Gemarkung Gneisenau, Flur 1, Flurstück 32/1,
mit einer Gesamtfläche von 2.345 m² zu einem Mindestpreis von 34.000,- € zu verkaufen.
06.	Anfragen der Gemeindevertreter	Die Gemeindevertreter haben keine Anfragen.
07.	Informationen des stellvertretenden Vorsitzenden
Der stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung
hat keine Informationen.
08.	Informationen der Bürgermeisterin	Die Bürgermeisterin hat keine Informationen.
09.	Schließung der Sitzung
Der Vorsitzende der Gemeindevertretung schließt die Sitzung um 22.35 Uhr.
1. Änderungssatzung vom 01.06.2011
zur Hauptsatzung der Gemeinde Uckerland (HS) vom 21.09.2009
ihrer Sitzung am 26.05.2011 folgende Satzung beschlossen:
Die Hauptsatzung der Gemeinde Uckerland vom
21.09.2009 wird wie folgt geändert:
1.	§ 9 Abs. 4 Punkt 20. wird wie folgt geändert:
„20. Wilsickow 8, 17337 Uckerland – am Gästehaus
der Agrargenossenschaft“
2.	Dem § 9 Abs. 4 wird folgender Satz 2 angefügt:
„Die ortsübliche Bekanntmachung der Beschlüsse
der Gemeindevertretung und des Hauptausschusses
erfolgt abweichend von Satz 1 im „Amtsblatt für die
Gemeinde Uckerland mit den Ortsteilen Fahrenholz,
Güterberg, Hetzdorf, Jagow, Lübbenow, Milow, Nechlin, Trebenow, Wilsickow, Wismar, Wolfshagen“.
3.	§ 9 Abs. 5 Punkt 9. a) wird wie folgt geändert:
„a) Wilsickow 8, 17337 Uckerland – am Gästehaus der
Agrargenossenschaft“
4.	Dem § 9 Abs. 5 wird folgender Satz 2 angefügt:
„Die ortsübliche Bekanntmachung der Beschlüsse der
Ortsbeiräte erfolgt abweichend von Satz 1 im „Amtsblatt für die Gemeinde Uckerland mit den Ortsteilen
Fahrenholz, Güterberg, Hetzdorf, Jagow, Lübbenow,
Milow, Nechlin, Trebenow, Wilsickow, Wismar, Wolfshagen“.
5.	Im § 6 Satz 1 werden die Worte „Die Schriftstücke“
„Die Aushänge in den Bekanntmachungskästen nach
Abs. 4 und 5“.
Uckerland, den 01.06.2011
Satzung zum Schutz des Baumbestandes der Gemeinde Uckerland
Baumschutzsatzung vom 08.06.2011
Auf der Grundlage des § 3 Abs. 1 und § 28 Abs. 2 Nr. 9
der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf) vom 18.12.2007 (GVBl.I. S. 286) i. V. m. § 24 Abs.
3 Satz 2–4 des Gesetzes über den Naturschutz und die
Landschaftspflege im Land Brandenburg (Brandenburgisches Naturschutzgesetz – BbgNatSchG) in der Fassung
der Bekanntmachung vom 26. Mai 2004 (GVBl.I. S. 350),
in der jeweils zurzeit geltenden Fassung hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Uckerland in ihrer Sitzung am
26.05.2011 folgende Satzung beschlossen:
Der räumliche Geltungsbereich dieser Satzung umfasst
das Gemeindegebiet der Gemeinde Uckerland.
Zweck dieser Satzung ist es, den Bestand an Bäumen,
Feldhecken und Sträuchern in ihrem Geltungsbereich zur
Sicherung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und
zur Belebung, Gliederung und Pflege des Orts- und Landschaftsbildes zu erhalten, zu pflegen und zu entwickeln.
(1)	Die Bäume im Geltungsbereich dieser Satzung werden, wie im nachstehend bezeichneten Umfang, zu
geschützten Landschaftsbestandteilen erklärt.
(2)	Geschützt sind:
1.	Bäume mit einem Stammumfang von mindestens
60 cm (das entspricht einem Stammdurchmesser
von 19 cm),
2.	Bäume wie Eiben und Rotdorn mit einem Stammumfang von 20 cm,
3.	mehrstämmig ausgebildete Bäume, wenn wenigstens zwei Stämme einen Stammumfang von mindestens 20 cm aufweisen,
4.	Bäume mit einen Stammumfang von mindestens
20 cm, wenn sie in einer Gruppe von mindestens
fünf Bäumen so zusammenstehen, dass
a)	sie im Kronenbereich einen Nachbarbaum berühren oder
b)	ihr Abstand zueinander am Erdboden gemessen, nicht mehr als 5 m beträgt.
5 Feldhecken und Sträucher von mindestens 2 m
6.	Bäume mit einem geringeren Stammumfang sowie
Feldhecken und Sträucher von weniger als 2 m Höhe,
wenn sie aus landeskulturellen Gründen, insbesondere als Ersatzpflanzung nach der Baumschutzverordnung nach § 9 dieser Satzung oder als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen gepflanzt wurden.
Der Stammumfang wird jeweils in 1,30 Metern Höhe über
dem Erdboden gemessen.
Liegt der Kronenansatz unter dieser Höhe, ist der Stammumfang unmittelbar darunter maßgebend.
(1)	Diese Satzung findet keine Anwendung für:
1.	Bäume auf Grundstücken mit einer vorhandenen
Bebauung bis zu zwei Wohneinheiten, mit Ausnahme von Eichen, Ulmen, Platanen, Linden und Rotbuchen ab einem Stammumfang von mehr als 190
Zentimetern (das entspricht einem Stammdurchmesser von 60 Zentimetern),
2.	Obstbäume, Pappeln, Baumweiden sowie abgestorbene Bäume innerhalb des Geltungsbereiches,
3.	Bäume, die auf Grund eines Eingriffs gemäß § 10
BbgNatSchG gefällt werden, der nach § 17 BbgNatSchG zugelassen worden ist, zu gewerblichen
Zwecken dienende Bäume in Gartenbaubetrieben
im Sinne des ersten Abschnitts der Baunutzungsverordnung, in der Fassung der Bekanntmachung
vom 23.01.1990 (BGBl.I. S. 132) in der jeweils geltenden Fassung
5.	Bäume im kleingärtnerisch genutzten Einzelgärten
einer Kleingartenanlage im Sinne des § 1 Abs. 1
des Bundeskleingartengesetzes,
6.	Wald im Sinne des § 2 des Waldgesetzes des Landes Brandenburg.
(2)	Unberührt bleibt der Schutz von Bäumen aufgrund
anderweitiger Rechtsvorschriften, insbesondere zum
1.	Nist-, Brut- und Lebensstätten wild lebender Tiere
nach § 39 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG),
2.	Alleen und Streuobstbeständen nach den §§ 31, 32
und 72 BbgNatSchG.
(1)	Es ist verboten, die geschützten Bäume zu beseitigen,
zu beschädigen, in ihrem Aufbau wesentlich zu verändern.
(2)	Eine Beseitigung im Sinne des Absatzes 1 liegt vor,
wenn geschützte Bäume gefällt, abgebrannt oder
sonst wie entfernt werden.
(3)	Eine Beschädigung im Sinne des Absatzes 1 liegt vor,
wenn die Rinde, der Stamm oder die Krone des geschützten Baumes so verändert werden, dass Langzeitschäden und schließlich ein vorzeitiges Absterben
des Baumes zu befürchten sind.
Um eine die Lebensfähigkeit des geschützten Baumes
beeinträchtigende Beschädigung handelt es sich
auch, wenn der Wurzelbereich unter der Baumkrone
insbesondere durch eine der folgenden Maßnahmen
1.	die nachträgliche Befestigung des durch die Kronentraufe begrenzten Wurzelbereiches mit einer
wasserundurchlässigen Decke (z. B. Asphalt, Beton),
2.	Abgrabungen, Ausschachtungen, Verdichtungen
oder Aufschüttungen,
3.	das Lagern, Ausschütten oder Ausgießen von Salzen, Säuren, Ölen, Laugen, Farben, Abwässern
oder Baumaterialien (u. a. Natursteine, Schotter,
Kies),
4.	das Ausbringen von Herbizidens
5.	das Zuführen von Gasen oder anderen schädlichen
Stoffen aus Leitungen.
(4)	Nicht unter die Verbote nach Absatz 1 fallen unaufschiebbare Maßnahmen zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für Personen oder für Sachen von bedeutendem Wert sowie Pflanzungen an Straßen nach § 2
(2) Nr. 3 und § 27 des Brandenburgischen Straßengesetzes. Hier gilt das technische Regelwerk als Stand
der Technik, insbesondere die DIN 18920 „Schutz von
Bäumen, Pflanzbeständen und Vegetationsflächen bei
Baumaßnahmen“ in der jeweils geltenden Fassung.
Die getroffenen Maßnahmen sind der Gemeinde
Uckerland unverzüglich anzuzeigen.
Der gefällte Baum oder die entfernten Teile sind zehn
Werktage nach der Mitteilung in kontrollfähigem Zustand bereitzuhalten.
(1)	Es ist zulässig fachgerechte Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere
1.	die Beseitigung abgestorbener Äste,
2.	die Behandlung von Wunden,
3.	die Beseitigung von Krankheitsherden,
4.	die Belüftung und Bewässerung des Wurzelwerkes
5.	baumchirurgische Maßnahmen
6.	das fachgerechte auf den Kopfsetzen von Bäumen
(insbesondere Weiden und Linden), sofern diese
als Kopfbäume gezogen wurden.
(2)	Der Zeitraum für die Durchführung von Baumfällungen
und -pflegemaßnahmen richtet sich nach den jeweils
aktuellen Regelungen des BNatschG in der Zeit vom
01. Oktober bis 29. Februar.
(1)	Ausnahmen von Verboten des § 5 können genehmigt
1.	das Verbot zu einer nicht beabsichtigten Härte führen würde und die Ausnahme mit den öffentlichen
Interessen, insbesondere dem Zweck der Schutzausweisung vereinbar ist oder
2.	eine nach sonstigen öffentlichen-rechtlichen Vorschriften zulässige Nutzung des Grundstücks sonst
nicht oder nur unter unzumutbaren Beschränkungen verwirklicht werden kann.
(2)	Ausnahmen können zugelassen werden, wenn
a)	der Eigentümer oder Nutzungsberechtigte aufgrund
von Rechtsvorschriften verpflichtet ist, den geschützten Landschaftsbestandteil zu entfernen oder
zu verändern und er sich nicht von dieser Verpflichtung befreien kann,
b)	von dem geschützten Landschaftsbestandteil Gefahren für Personen oder Sachen von bedeutendem
Wert ausgehen und Gefahren nicht auf andere Weise beseitigt werden können,
c)	der geschützte Landschaftsbestandteil krank ist
und die Erhaltung auch unter Berücksichtigung des
öffentlichen Interesses daran mit bestmöglichen
Aufwand nicht möglich ist oder
d)	die Beseitigung des geschützten Landschaftsbestandteils aus überwiegendem öffentlichem Interesse dringend erforderlich ist.
(3)	Ausnahmen sind bei der Gemeinde schriftlich mit
Begründung zu beantragen. Dem Antrag ist ein Be-
standsplan mit Foto beizufügen, auf dem die auf dem
Grundstück befindlichen geschützten Landschaftsbestandteile nach Standort, Art, Höhe, Stammumfang
und bei Sträuchern nach Standort, Art, Höhe und flächiger Ausdehnung ersichtlich sind.
(4)	Auf Grundlage des Antrages und eigener Feststellungen entscheidet die Verwaltung in einer Frist von
vier Wochen über den Antrag durch Bescheid. Die Erlaubnis aufgrund einer beantragten Ausnahme oder
Befreiung kann mit Nebenbestimmungen insbesondere der Verpflichtung zu Ersatzpflanzungen nach § 9
Soll die Baugenehmigung für ein Vorhaben beantragt werden, bei dessen Verwirklichung geschützte Bäume, Feldhecken und Sträucher entfernt, geschädigt oder verändert
werden sollen, so ist vor dem Bauantrag eine Genehmigung
gemäß § 7 Abs. 1 einzuholen.
(1)	Bei einer Genehmigung nach § 7 dieser Satzung soll
dem Antragsteller auferlegt werden, als Ersatz Bäume in bestimmter Anzahl, Art und Größe zu pflanzen
und zu erhalten. Die Bemessung der Auflage zur Ersatzpflanzung richtet sich unter Berücksichtigung
des Schutzzweckes des § 2 nach dem Wert des beseitigten Baumbestandes. Der Wert eines geschützten Baumes ergibt sich aus dem Stammumfang, der
Baumart, dem Habitus und der Vitalität. Je angefangenen 60 cm Stammumfang ist ein Ersatzbaum (Laubbaum 12–14 cm/Nadelbaum Höhe 150 cm) in handelsüblicher Baumschulware festzusetzen.
(2)	Die Ersatzpflanzung ist innerhalb eines Jahres nach
Beseitigung des geschützten Landschaftsbestandteiles zu realisieren. Die durchgeführte Ersatzpflanzung ist der Gemeinde Uckerland umgehend mit
geeigneten Mitteln schriftlich anzuzeigen (Foto, Rechnung).
(3)	Sind die gepflanzten Bäume bis zum Beginn der dritten Vegetationsperiode nicht angewachsen, ist die Ersatzpflanzung innerhalb eines Jahres zu wiederholen.
(4)	Sind bereits Pflanzungen vorgenommen worden, bevor die Baumfällung erfolgt ist, können diese bis zur
Höhe des Wertes der berechneten Ersatzpflanzung
angerechnet werden. Anrechenbar sind alle einheimischen und standortgerechten Baumarten, die in den
letzten drei Jahren auf dem eigenen Grundstück vom
derzeitigen Eigentümer oder Nutzungsberechtigten
gepflanzt wurden (siehe Anlage 1).
(5)	Für natürlich oder infolge eines Naturereignisses abgestorbene Bäume wird keine Ersatzpflanzung festgelegt.
(6) Ist die Ersatzpflanzung ganz oder teilweise unmöglich,
so ist eine Ausgleichszahlung zu leisten. Die Höhe
der Ausgleichszahlung bemisst sich nach dem Wert
des Baumes oder anderen geschützten Landschaftsbestandteils, mit dem ansonsten die Ersatzpflanzung
erfolgen müsste, und den ersparten Pflanz- und Pflegekosten. Die Ausgleichszahlung ist an die Gemeinde zu entrichten. Sie ist zweckgebunden für Ersatzpflanzungen im Geltungsbereich dieser Satzung, nach
Möglichkeit in der Nähe des Standortes der entfernten
Bäume oder anderen geschützten Landschaftsbestandteile zu verwenden.
(1)	Werden geschützte Bäume, Feldhecken und Sträucher entgegen § 5 ohne Erlaubnis entfernt, zerstört,
beschädigt oder wird ihr Aufbau wesentlich verändert,
so hat der Störer, Eigentümer, Rechtsträger oder Nutzungsberechtigte des Grundstückes für jeden entfernten Baum entsprechende Nachpflanzungen vorzunehmen, zu veranlassen oder die sonstigen Folgen
der verbotenen Handlung zu beseitigen.
(2)	Ist eine Ersatzpflanzung nicht möglich oder nicht zumutbar, so hat der Verpflichtete für die von ihm entfernten oder zerstörten Bäume eine Ausgleichszahlung zu leisten, deren Höhe sich nach dem Wert der
entfernten Bäume sowie den ersparten Pflanz- und
Pflegekosten richtet.
(1)	Ordnungswidrig im Sinne des § 73 Abs. 2 Nr. 2 BbgNatSchG, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen
den Verboten des § 5 Abs. (1) dieser Satzung geschützte Bäume beseitigt, zerstört, beschädigt oder
wesentlich verändert, ohne im Besitz der erforder-
lichen Genehmigung zu sein, der Anzeigepflicht nach
§ 5 Abs. 4 und § 9 (2) dieser Satzung nicht nachkommt, entgegen § 5 Abs. 4 den gefällten Baum oder entfernten Bestandteil nicht 10 Werktage zur Kontrolle
bereithält, 4. der Auflage nach Ersatzpflanzung und
Pflege nach § 9 dieser Satzung gar nicht, nicht vollständig bzw. nicht fristgerecht nachkommt.
(2)	Die Ordnungswidrigkeiten nach Absatz 1 können mit
einer Geldbuße bis zu 10.000 (in Worten: zehntausend) Euro, in den Fällen der Nummer 1 bis zu 50.000
(in Worten: fünfzigtausend) Euro geahndet werden.
Für die Genehmigung werden Gebühren nach Maßgabe
der Satzung über die Erhebung allgemeiner Verwaltungsgebühren der Gemeinde Uckerland (Verwaltungsgebührensatzung) in der jeweils geltenden Fassung erhoben.
Lübbenow, 08.06.2011
Anlage 1 zu § 9 der Baumschutzsatzung
Einheimische und standortgerechte Baumarten
Großfruch-Weißdorn
Gemein Kiefer
Scharz-Pappel
Cornus sanguinea s.l.
Crataegus x subsphericea
Malus sylvestris agg.
Pyrus pyraster agg.
Bastard-Ulme
Rhamnus catharica
Rosa rubignosa agg.
Rosa elliptica agg.
Salix triandra agg.
Satzung der Gemeinde Uckerland
zur Umlage der Verbandsbeiträge des Gewässerunterhaltungsverbandes
Aufgrund der §§ 3 und 28 der Kommunalverfassung des
Landes Brandenburg (BbgKVerf) vom 18. Dezember 2007
(GVBl. I/07 S. 286), des § 80 Abs. 2 des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) in der Fassung der
Bekanntmachung vom 8. Dezember 2004 (GVBl. I/05 S.
50) und des Kommunalabgabengesetzes (KAG) für das
Land Brandenburg in der Fassung der Bekanntmachung
vom 31. März 2004 (GVBl. I/04 S. 174) in der jeweils
zurzeit geltenden Fassung hat die Gemeindevertretung
der Gemeinde Uckerland in ihrer Sitzung am 26.05.2011
folgende Satzung zur Umlage der Verbandsbeiträge des
Gewässerunterhaltungsverbandes Wasser- und Bodenverband „Uckerseen“ beschlossen:
(1)	Die Gemeinde Uckerland ist auf Grund des § 2 des Gesetzes über die Bildung von Gewässerunterhaltungsverbänden (GUVG) vom 13. März 1995 (GVBl. I/95 S. 14)
in der zurzeit geltenden Fassung gesetzliches Pflichtmitglied des Gewässerunterhaltungsverbandes Wasser- und Bodenverband „Uckerseen“ für all diejenigen
Flächen im Gemeindegebiet, die nicht im Eigentum des
Bundes, des Landes oder einer sonstigen Gebietskörperschaft stehen. Dem Verband obliegt innerhalb seines
Verbandsgebietes gem. § 79 Abs. 1 Nr. 2 BbgWG i. V.
m. § 40 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) vom 31.07.2009
(BGBl. I S. 2585) in der zurzeit geltenden Fassung unter
anderem die Unterhaltung der Gewässer 2. Ordnung.
(2)	Die Verbandsmitglieder haben gem. § 27 der Verbandssatzung des Gewässerunterhaltungsverbandes Wasser- und Bodenverband „Uckerseen“ vom 17.06.2004,
bekannt gemacht im Amtlichen Anzeiger Nr. 44 am
10.11.2004 als Beilage zum Amtsblatt für das Land
Brandenburg, dem Verband Beiträge zu leisten, die
zur Erfüllung seiner Aufgaben und Verbindlichkeiten
und zu einer ordentlichen Haushaltsführung erforderlich sind. Die Beiträge bestehen in Geldleistungen.
Gegenstand der Umlage
(1)	Die Gemeinde Uckerland erhebt kalenderjährlich eine
Umlage, mit der die von ihr an den Gewässerunterhaltungsverband Wasser- und Bodenverband „Uckerseen“
zu zahlenden Verbandsbeiträge sowie die bei der Umlegung der Verbandsbeiträge entstehenden Verwaltungskosten auf die Eigentümer bzw. Erbbauberechtigten
derjenigen Grundstücke, die nicht im Eigentum der Gemeinde, des Bundes, des Landes oder einer anderen
Gebietskörperschaft stehen, umgelegt werden.
(2)	Die Umlage wird als Jahresumlage erhoben. Die Umlage entsteht mit Beginn des Kalenderjahres, für das
sie zu erheben ist, und wird nach Bekanntgabe des
Beitragsbescheides des Gewässerunterhaltungsverbandes gegenüber der Gemeinde für das Kalenderjahr
Die Umlage wird einen Monat nach Bekanntgabe des Umlagebescheides gegenüber dem Umlageschuldner fällig.
Auf Antrag kann dem Umlageschuldner die Zahlung der
Umlage in Raten gewährt werden.
(1)	Schuldner der Umlage ist derjenige, der zum Zeitpunkt
der Entstehung der Umlage gemäß § 2 Abs. 2 Eigentümer eines Grundstückes im Gemeindegebiet ist.
(2)	Ist für ein Grundstück ein Erbbaurecht bestellt, tritt der
Erbbauberechtigte an die Stelle des Grundstückeigentümers.
(3)	Mehrere Umlageschuldner für dieselbe Schuld haften
Bemessungsgrundlage für die Umlage ist die auf volle Quadratmeter aufgerundete Fläche des Grundstückes zum Zeitpunkt der Entstehung der Umlagepflicht gemäß § 2 Abs. 2.
Die Umlage je Quadratmeter der nach § 5 ermittelten
Grundstücksfläche beträgt für das Kalenderjahr 2011
0,000821 €.
Uckerland, den 08.06.2011
Bekanntmachung nach § 39 (3) und § 50 (4) BbgKVerf über die Niederschrift der 15. Sitzung des
– Hauptausschusses –
­Uckerland, den 25.05.2011
Sitzungsdatum:	16.05.2011
Tagungsort:	Beginn:	Ende:	Versammlungsraum im Verwaltungsgebäude der Gemeinde Uckerland, Lübbenow/Hauptstr.35, 17337 Uckerland
Die Vorsitzende des Hauptausschusses, Frau Wernicke,
eröffnet die Sitzung, stellt die ordnungsgemäße Ladung,
Sitzung am 30.11.2010.
Der Hauptausschuss hat keine Einwendungen gegen die
Niederschrift über den öffentlichen Teil der Sitzung am
04.	Informationen der Ausschussvorsitzenden
Die Zuwendungsbescheide für die Breitbandversorgung
der Ortsteile Milow, Güterberg, Wismar und Wolfshagen
Teil der Sitzung am 30.11.2010
Dem nicht öffentlichen Teil der Niederschrift vom 30.11.2010
02.	(BV-Nr.: 0165-1/11) Grundstückskauf Gemarkung
Der Hauptausschuss beschließt den Kauf einer Teilfläche
von ca. 500 m² der Gemarkung Güterberg, für die Buswendeschleife Carolinenthal.
03.	Informationen der Ausschussvorsitzenden
05.	Anfragen der Ausschussmitglieder
Herr Brandau möchte näheres über die weitere Verfahrensweise zur Bebauung von Windeignungsgebieten wissen.
Informationen dazu werden zur nächsten Gemeindevertretersitzung vorbereitet, so Frau Wernicke.
04.	Anfragen Ausschussmitglieder
Herr Heinemann berichtet über die letzte Sitzung des Ortsbeirates Trebenow. Dieser ist der Auffassung, dass die von
der Regionalplanung festgelegten Windeignungsgebiete
so ausgenutzt werden sollten, dass für die Gemeinde ein
größtmöglicher Nutzen erreicht werden kann.
Die Beschlussvorlagen und Informationsvorlagen der öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses einschließlich
05.	Schließung der Sitzung
Die Vorsitzende des Hauptausschusses schließt die Sitzung um 15.26 Uhr.
Uckerland, den 25.05.2011
Ortsbeirat Jagow	Ortsbeirat Milow	Ortsbeirat Trebenow	Ortsbeirat Wilsickow	Ortsbeirat Wismar	Sitzung am:	Sitzung am:	und am:	Sitzung am:	Sitzung am:	Sitzung am:	24.05.2011
schließlich der dazugehörigen Anlagen und Begründungen
Uckerland, den 09.06.2011
Die Niederschriften, Beschlussvorlagen und Informationsvorlagen der öffentlichen Sitzungen der Ortsbeiräte ein-
Hinweise auf die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, derzeit erhalten
wir viele Hinweise, dass es immer wieder zu Lärmbeläs­
tigungen an den Sonn- und Feiertagen kommt.
Bitte beachten Sie die nachfolgend, aufgeführten Hinweise:
Über die EG-rechtlichen Vorgaben hinaus enthält die
deutsche Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung
Regelungen, die den Gebrauch von Maschinen und Geräte in bestimmten empfindlichen Bereichen einschränken, etwa in Wohngebieten, an Sonn- und Feiertagen
sowie während der Abend- und Nachtzeiten. Für besonders laute Geräte, wie Laubbläser und -sauger gelten
auch an Werktagen weitere zeitliche Einschränkungen.
-	Rasenmäher,
-	Schredder/Zerkleiner: (sog. Häcksler)
dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht
zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden.
Es spielt keine Rolle, ob der Rasenmäher mit Verbrennungs- oder mit Elektromotor betrieben wird.
•	Heckenscheren,
•	tragbare Motorkettensägen,
•	Beton- und Mörtelmischer,
•	Rasentrimmer/Rasenkantenschneider,
•	Vertikutierer,
•	Freischneider,
•	Grastrimmer/Graskantenschneider,
•	Laubbläser,
•	Laubsammler,
•	Geräte mit dem EG-Umweltzeichen „ “
zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden,
Dorffest in Güterberg 06.08.2011
Zum 100-jährigen Jubiläum des Kaisermanövers in
der Uckermark, möchten wir zu unserem diesjährigen
Dorffest das Manöver nachstellen.
Wer hat Lust als Statist bei diesem Spektakel mit zu
machen? Wir benötigen Soldaten, Offiziere, Generäle, Bauern und Fußvolk. Bitte meldet euch bei:
Korina Schimske	Tel. 039753/22278
Herbert Schütt	Tel. 039753(20521
Gemeinnütziger Dorfverein Güterberg e. V.
•	Geräte ohne EG-Umweltzeichen
dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und an Werktagen
nur von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis
17.00 Uhr betrieben werden.
Bitte beachten Sie auch die Satzung über die Straßenreinigung in der Gemeinde Uckerland.
Der Reinigungsumfang der Straßenreinigung für die
Anlieger ergibt sich aus dem
§ 2 „Gegenstand der Reinigungspflicht“. Sie umfasst die
Reinigung der öffentlichen Straßen und des Straßenbegleitgrüns, der Gehwege, Wege und Plätze (öffentliche
Straßen) innerhalb der geschlossenen Ortslagen. Gehwege sind alle Straßenteile, deren Benutzung durch Fußgänger vorgesehen oder geboten ist, unabhängig von
einer Befestigung oder Abgrenzung. Bei angrenzenden
Grundstücken (Anliegergrundstücken) umfasst die Reinigungspflicht den Teil der Straßenfläche, der zwischen
der Mittellinie der Straße, der gemeinsamen Grenze von
Grundstück und Straße und den Senkrechten, die von
den äußeren Berührungspunkten von Grundstück und
Straße auf der Straßenmittellinie errichtet werden, liegt.
Bei Grundstücken an einseitig bebaubaren Straßen
erstreckt sich die Reinigungspflicht auch über die Straßenmittellinie hinaus über die ganze Straße.
Mit der Pflege der Grünflächen zwischen den Grundstücksgrenzen und Straßenkörper verbessern Sie auch
das Erscheinungsbild Ihres Wohnumfeldes und Ihres
Gemeinsamer Einsatz im Wolfshagener Speicher
Am 11. September 2011 wird in Wolfshagen die landesweite
Eröffnung des Tages des offenen Denkmals und das mit
dem Herbstfest der Gemeinde stattfinden. Eröffnet wird
der Tag des offenen Denkmals durch die Ministerin für
Wirtschaft, Forschung und Kultur Sabine Kunst, den Landrat Herrn Dietmar Schulze und durch die Bürgermeisterin
Christine Wernicke.
Doch bevor es soweit ist, muss erst einmal aufgeräumt
werden. Kulturverein, Ortswehr, Anglerverein, Bungalowgemeinschaft, Ortsbeirat und Gemeindeverwaltung waren sich schnell über einen gemeinsamen Einsatz einig.
Viele Dinge hatten sich im Laufe der Jahre angesammelt,
einiges soll aufgehoben werden, anderes wird nun nicht
Drinnen staubte es mächtig. Frau Grünhagen und Frau Lerke
kehrten bis in die letzte Ecke und lernten viele Ackergeräte kennen.
Kurze Abstimmung. Was nicht gebraucht wird kommt raus. – Klar!
Herr Weiß aus der Bungalowsiedlung lies es sich nicht nehmen, mit anzupacken, obwohl
er an diesem Tag seinen 78.
Geburtstag feierte. Ortsvorsteher Lothar Holzmeier sorgte für
das leibliche Wohl der fleißigen
Wo will denn der Rahmen mit
Frau Grünhagen hin?
Herr Meyerhöfer „vergrub“ sich in der Küchenecke des Heimatmuseums. Unter dem Staub verbargen sich viele Schätze.
Einiges flog aus dem Fenster und wurde dann bis zu den Container transportiert.
Kräftig packten auch Frau Junghänel und Frau Ballin mit an.
Geschafft! Der Speicher ist aufgeräumt, die Container voll und
der Ortsbeirat spendiert eine Runde.
Auf zum Endspurt – alles muss raus. Teamarbeit ist gefragt.
Ein ganz großes Dankeschön übermittelt der Ortsbeirat
Wolfshagen den fleißigen Helfern für ihren tatkräftigen
Feierliche Übergabe der Fördermittel der Sparkasse Uckermark in Prenzlau
Auch in diesem Jahr unterstützte die Sparkasse Uckermark
die Arbeit der Feuerwehren in der Uckermark. Der Feuerwehrverband des Landkreises Uckermark trug dazu die Projektwünsche der einzelnen Ortsfeuerwehren zusammen,
und auch die Gemeinde Uckerland äußerte ihren Wunsch.
Am 09.06.2011 fand um 17.00 Uhr auf dem Parkplatz des
SparkassenCenters in Prenzlau die feierliche Übergabe
der Sachspenden durch Herrn Landrat Dietmar Schulze
und den Herrn Uwe Schmidt von der Sparkasse Prenzlau
an die Fördermittelempfänger statt.
20. Straßenstaffellauf
Beim 20. Straßenstaffellauf am 30. Mai gingen in Prenzlau
auch Mädchen und Jungen der Klassenstufen 4, 5 und 6
der Grundschule Uckerland an den Start. Sie absolvierten
die 400 Meter-Distanz trotz starker Hitze.
Eltern und Lehrer feuerten die Läufer kräftig an. Auch wenn
es nicht für die vorderen Plätze reichte, jeder zeigte enorme
Anstrengungsbereitschaft – zum Teil bis zur Erschöpfung.
Die Teilnahme am 21. Lauf im Mai 2012 ist anvisiert.
Die Bürgermeisterin Frau Christine Wernicke, die Jugendwarte Martin Mandelkow und Ewald Hillmann sowie John
Eric Clasen und Chantale Kerscheck von der Jugendfeuerwehr nahmen die Spende entgegen.
Mit großer Freude nahmen wir unsere Sachspende in Form
eines großen Zeltes für die Kinder und Jugendlichen der
Jugendfeuerwehr Uckerland im Wert von 1.962,31 € in
Empfang. Vielen Dank.
Das Publikum klatschte am Donnerstag, dem 27. Mai 2011
vor Begeisterung, als die kleinen und großen Artisten ihr
Programm vorführten. Verantwortlich war der Zirkus „Flip
Flop“, der mit den Kindern der Grundschule Uckerland
ein Programm einstudierte. Wir hatten nur vier Tage Zeit.
Trotzdem verlief die Aufführung problemlos. Mittendrin
waren die Putzclowns, die Ziegendomteure, die Jongleure,
sowie die Tellerdreher, die Bodenakrobaten, die Schrecken
der Meere und die Hula-Hoop-Kinder. Viel gelacht wurde
bei dem überaus starken Samson und den lustigen Musikclowns. Schon bevor die Aufführung begann, mussten
neue Bänke herein gestellt werden, weil so viele Zuschauer
das Programm sehen wollten. Auch Frau Wernicke hatte
Einen besonderen Dank an die Zirkusleute sowie an Frau
Dr. Leder für die Zuwendung für das Zirkusprojekt.
Am 31. Mai fuhren traditionsgemäß 19 Kinder der zweiten Klasse zum Lokschuppen nach Pasewalk. Begleitet
wurden sie von drei Muttis sowie Frau Raekow und Frau
Kruppa. Im Lokschuppen erfuhren sie viel über die verschiedensten Schienenfahrzeuge, konnten spielen und
toben. Am Abend wurde es durch ein großes Gewitter besonders spannend. Die Übernachtung in den wunderschön
gestalteten Schlafabteilen haben alle gut überstanden und
am nächsten Tag wurde noch die Feuerwehr besucht. Hier
war der Höhepunkt der Drehkran, mit dem die Kinder bis
auf 15 m über die Dächer von Pasewalk gefahren wurden.
Zum Schluss waren sich die meisten einig: „Können wir
nicht eine ganze Woche, fünf Wochen, einhundert Wochen
hier bleiben?“
Die Schüler und Schülerinnen der Grundschule Uckerland
wetteiferten am 10. Juni.2011 im sportlichen Dreikampf
miteinander um Punkte und Platzierungen.
Beim Weitsprung, 60 m -Lauf, Ballweitwurf bzw. Kugelstoß
gab jeder sein Bestes.
Die sportlichste Klasse ist die 6. Klasse, die auch mit Pascal Schulz den Pokalsieger der Schule stellt. Besonders
hervorzuheben sind auch die sportlichen Leistungen von
Fabian Schroeder und Max und Matthis Mandelkow, Linda
Madlin Bethke, Lucas Zander und Milane Dobbert.
Neben dem Dreikampf maßen die Schüler aber auch beim
Tauziehen ihre Kräfte, spielten in den Pausen zwischen
den Disziplinen Fußball oder führten, wohl immer noch
angesteckt vom Zirkusprojekt akrobatische Übungen aus.
Ein Dankeschön geht an die Muttis und Vatis, die uns so
fleißig unterstützten.
Maria Zander, Lukas Michael
Was schwatzen die Uckerlandspatzen?
In der Wassermühle, oh wie fein, da könnte auch ein Festmal
sein. Die Uckerlandspatzen von nah und von fern, feierten
den Kindertag hier wirklich gern. Doch nicht der Kindertag
allein sollte hier der Anlass sein. Aufwiedersehen wollten
wir unseren Kolleginnen sagen, die nach vielen schönen
anstrengenden Jahren, den Ruhestand nun genießen können, ein paar schöne Stunden wollten wir uns noch gönnen.
Am Mittwoch, dem 1. Juni 2011 waren in der Scheune der
Wassermühle Werbelow wirklich alle Plätze besetzt. Alle
Eltern und Großeltern sowie ehemalige Kolleginnen, die
Bürgermeisterin Frau Wernicke, Frau Beye, die Schulleiterin der Grundschule Frau Herrmann und viele Gäste,
die einmal als Kind unsere Einrichtung besuchten, waren
gekommen, um zu danken, zu gratulieren und um Aufwiedersehen zu sagen. Von hier aus vielen Dank, dass Sie so
zahlreich unserer Einladung gefolgt sind.
Das Erzieherteam war sehr erfreut, als Herr Neufink und
Frau Husemann der Idee zustimmten, ein großes Fest in
der Scheune zu feiern. Ein sehr herzliches Dankeschön,
dass die Uckerlandspatzen jederzeit so willkommen in der
Wassermühle sind.
So ein Fest ist natürlich nicht in drei Tagen vorbereitet. Viele
Wochen vorher überlegten wir, wie wir unseren Kolleginnen
noch einmal eine richtige Freude bereiten können.
Zunächst war natürlich alles geheim, es sollte eine Überraschung sein.
Die Kinder waren total begeistert, bastelten Blumen aus
Tapete und bemalten sie. Mit Kleber und Schere wurde der
schöne bunte Tischschmuck hergestellt. Schließlich sollte
alles schön geschmückt werden. Herzlichen Dank an Frau
Clasen, die uns Girlanden und Papierschlagen spendierte.
Auch ein kleines Programm wurde einstudiert. Das Programm der Kindergartenkinder wurde durch Beiträge einiger Kinder, nun schon Jugendliche, erweitert. Dies erwies
sich als eine besonders tolle Idee. Bjarne Drechsler spielte
auf seiner Trompete und in der Scheune war es auf einmal
ganz still. Vielen Dank lieber Bjarne, dass du so schön für
alle gespielt hast. Und an deine Schwester Chiara vielen
Dank, eure Musik hat hier jedes Herz erfreut. Katharina
Arndt, die viele Jahre unsere Einrichtung besuchte, erfreute uns an diesem Nachmittag mit ihrem Gesang. Bei
dem Lied „Der ewige Kreis“ aus König der Löwen, hatte
manch einer eine Gänsehaut. Dann ganz zum Schluss begeisterten Luisa Masemann und Lea Marie Zelle mit ihrem
temperamentvollen Tanz alle Gäste. Auch euch beiden ein
Nun waren Worte des Dankes und viele gute Wünsche
an Frau Zelle, Frau Olma und Frau Ludwig gerichtet.
Auch das Team der Erzieher der Kindertagesstätte „Uckerlandspatzen“ möchte noch einmal Danke sagen, für viele
gemeinsame Jahre, für das, was wir von euch lernen
durften, für eure Geduld und euer Verständnis auch neue
andere Ideen zuzulassen.
Alle Gäste konnten dann bei Kaffee und Kuchen gemütlich
plaudern. Vielen, vielen Dank allen Eltern und Großeltern,
die den leckeren Kuchen gebacken haben. Ein ganz besonderer Dank an Y. Radtke, H. Radtke, Y. Philipp, D. Olbrych,
G. ‚Schetzior, Frau Buttler, Frau Sell, Frau Knop, D. Knop,
Frau Kaesler, Frau M. Krüger und Frau Onnasch. Sie
sorgten dafür, dass der Kaffee ausreichend vorhanden war,
der Kuchen zurecht gemacht wurde und vor allem hinterher
alles schnell wieder abgewaschen und aufgeräumt war.
Das wir in der großen Scheune alle gut zu sehen und zu
hören waren, dafür sorgten Robert und Jan Andrey mit ihrer
professionellen Anlage. Auch sie sind viele Jahre in unsere
Einrichtung gegangen, von hier aus ein ganz herzliches
Auf dem Außengelände konnten die Kinder sich bei den
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nechlin austoben.
Wasser Marsch hieß es an der Pumpe und Knoten binden
konnte probiert werden. Natürlich auch hier ein herzliches
Dankeschön an Herrn Hillmann und seinen Kameraden
sowie an die Jugendfeuerwehr Nechlin.
Familie Wolters aus Bandelow spendierte zwei neue Fahrzeuge für den Spielplatz der Kita. Diese wurden gleich
ausprobiert, ob alles funktioniert. Vielen Dank für diese
Kindertagsüberraschung.
Dem Dorfverein Werbelow danken wir für eine finanzielle
Unterstützung, mit der anliegende Aufwendungen sofort
erledigt werden konnten.
Ganz herzlich möchten wir uns bei Herrn Heinemann bedanken. Er hat uns in der Vorbereitung und Durchführung
unseres Festes mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Nun wünschen wir unseren Kolleginnen vor allem viel Gesundheit, genießt eure wohl verdiente Ruhe. Ach so und
lasst ab und zu ein Plätzen im Terminkalender frei für die
Uckerlandspatzen. Wir freuen uns sehr, wenn ihr ab und
zu mal vorbeischaut und hört was die Uckerlandspatzen
Kindertag in der Kita „Regenbogen“
Rum tollen im Rumtollhaus
Auf den Kindertag freuen sich alle Kinder besonders. Was
wird uns an diesem Tag erwarten?
Wir haben gemeinsam Kuchen gebacken, ein Obstbüfett
vorbereitet und den Spielplatz mit Wimpelketten und Luftballons geschmückt. Begonnen haben wir mit dem großen
Schwungtuch und alte Spiele wieder neu entdeckt. (z. B. Eierlaufen, Büchsenwerfen und Sackhüpfen). Mit Unterstützung
der Eltern gab es zur Abkühlung Eis, Süßigkeiten und Obst.
Wie in jedem Jahr hat die Landbetriebsgesellschaft Wolfshagen, Herr Vahle, uns nicht vergessen und brachte wieder für alle Kitakinder leckere Milchprodukte, Jogurt und
Frischmilch. Dafür möchten wir uns auch im Namen der
Eltern und Kinder recht herzlich bedanken.
Den Tag vor dem diesjährigen Kindertag verbrachte die
3. Klasse der Grundschule Uckerland nicht mit Mathe,
Deutsch und Sachkunde, sondern u.a. mit Skaten, Ballspiel und Klettern. Dazu hatten sie einen Wandertag ins
Rumtollhaus nach Prenzlau unternommen. Alle konnten
nach Herzenslust toben. Ein Kinder-Tag, der für die meisten
schon ein besonderer Tag war.
Kneipp-Kita „Regenbogen“
Kita „Grashüpfer“ Jagow
Die Kita „Grashüpfer“ in Jagow feiert den Kindertag unter
dem Motto „Wie Max und Moritz“.
Krönender Abschluss ist Ende Juni die Fahrt ins Theater nach Feldberg, gemeinsam mit den Kindern der Kita
„Regenbogen“ Gneisenau und den Kindern Kita „Uckerlandspatzen“ Werbelow.
Überraschung für die Kinder. Die Erzieher spielen den 1. Streich.
Wir backen Max und Moritzköpfe aus Quarkteig.
Die Gemeinde Uckerland bietet folgende
Grundstücke zum Kauf an:
Die Gemeinde Uckerland bietet das Objekt Lemmersdorf 25 zum Kauf an.
•	Das mit einem Reihenhaus bebaute Grundstück
ist ca. 1.618 m² groß.
•	Die Wohnung ist derzeit vermietet.
Interessenten melden sich bitte in der Gemeindeverwaltung Uckerland, Liegenschaften, Herr Schröder, Lübbenow/
Tel. 039745/861-13, E-Mail: schroeder@uckerland.de
Die Gemeinde Uckerland bietet das Objekt Lemmersdorf 10/11 zum Kauf an.
•	Das mit einem Zweifamilienhaus bebaute Grundstück ist ca. 928 m² groß.
•	Derzeit sind beide Wohneinheiten vermietet.
Die Gemeinde Uckerland bietet das Objekt Schlepkow 49/50 zum Kauf an.
•	Das mit einem Mehrfamilienhaus bebaute Grundstück ist ca. 4.111 m² groß.
•	Derzeit sind 3 von 4 Wohneinheiten vermietet.
Interessenten melden sich bitte in der Gemeindeverwaltung Uckerland, Liegenschaften, Herr Schröder,
Lübbenow/Hauptstraße 35, 17337 Uckerland
Ortsbeirat begrüßt Mio
Norman Schelski und Mary Ritzki freuten sich sehr auf den
Besuch des Ortsbeirates Wilsickow. Alles war vorbereitet,
der Kaffeetisch im Garten eingedeckt, der Kuchen aufgeschnitten und der Kaffee gekocht. Und dann kam ein Gewitter. Alles musste schnell ins Trockene gebracht werden. Und
die Mitglieder des Ortsbeirates standen tropfnass im Flur.
Umso gemütlicher wurde es dann in der Küche. Norbert
Reich, Henri Wernicke und Lothar Glaser freuten sich über
Mio. Mio wurde am 2. Oktober 2010 geboren, wog 3.420
Gramm und war 51 cm groß. Die ersten beiden Zähne sind
Auch Dylan war sehr aufgeregt und erzählte, dass er seinen kleinen Bruder bald seinen Kletterbaum zeigen und
mit ihm spielen will.
Norman Schelski und Mary Ritzki fühlen sich mit den Kindern sehr wohl in Wilsickow, auch wenn im Haus noch viel
zu tun ist. „Eins nach dem anderen“, sagt Mary Ritzki, „aber
es ist immer schön, wenn wieder etwas fertig ist.“
Gottesdienste Mai, Juni und Juli 2011
(bei Frau Kolm)
10.30 Uhr Wilsickow
Die Pfarrstelle Hetzdorf ist seit dem 01.09.2010 vorübergehend vakant. Vakantsvertreter ist: Pfarrer Jens Warnke,
Baustr. 36, 17309 Pasewalk, Tel.: 03973/441159 oder über
Ev. Pfarrbüro, Birgit Rakow, Große Kirchenstr. 08, 17309
Pasewalk, Tel.: 03973/213602.
Friedhofsangelegenheiten: Evelyn Niemeier,
Tel.: 039745/20256 (dienstags von 9.00 bis 11.00 Uhr).
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Veranstaltungskalender Uckerland
Wolfshagen Rosenfest
16. u. 17.07.
725 Jahre Hetzdorf
Dorffest mit Jubiläum
„100 Jahre Kaisermanöver“
19.–21.08.
Treffen der Generatio­nen
3. Kleinfeldfußballturnier
Lagerfeuer mit Tanz
Herbstfest und Tag der
Herzlich Willkommen zum Herbstfest
der Gemeinde Uckerland und
zur landesweiten Eröffnung des Tages
des offenen Denkmals in Brandenburg
am 11. September 2011,
10.00 Uhr	Eröffnung des Tag des offenen Denkmals
durch die Ministerin des MWFK, Prof. Dr.
Sabine Kunst, Landrat des Landkreises
Uckermark, Dietmar Schulze und die
Bürgermeisterin der Gemeinde Uckerland, Christine Wernicke in der Kirche
13.00 Uhr	Ortsführung
13.00 Uhr	Start für die Denkmaltour Route 1 (Objekte aus dem 19. Jahrhundert)
18.00 Uhr	Abschlusskonzert mit dem Preußische
www.landkreis.uckermark\kultur.de
Die durch den Landkreis Uckermark – Untere Jagdbehörde – genehmigte Satzungsänderung der Jagdgenossenschaft Jagow wird gemäß § 10 Absatz 2
BbgJagdG in Verbindung mit § 16 der Satzung vom
09.01.2003 öffentlich bekannt gemacht.
Die genehmigte Satzungsänderung liegt in der Zeit vom
18.07.2011 bis 29.07.2011 im Einwohnermeldeamt der
Gemeinde Uckerland öffentlich aus.
Jörg Sproßmann/Vorsitzender
Nächste Ausgabe Nr. 06/11
Anzeigenschluss: 17.08.2011
Redaktionsschluss: 08.08.2011
Kontakt: Gemeinde Uckerland, Lübbenow, Hauptstr. 35
17337 Uckerland, Tel.: 039745-86 10
/uck_2011_Ausgabe_05
http://www.schibri.de/pdf/uck/uck_2011_Ausgabe_05.pdf

References: § 2
 § 39
 § 39
 § 50
 § 2
 § 39
	§ 9
 § 9
	§ 9
 § 9
 § 6
 § 3
 § 28
 § 24
 § 9
 § 10
 § 17
 § 1
 § 2
 § 39
 § 2
 § 27
 § 5
 § 9
 § 7
 § 7
 § 2
 § 5
 § 73
 § 5

§ 5
 § 9
 § 5
 § 9
 § 9
 § 80
 § 2
 § 79
 § 40
 § 27
 § 2
 § 2
 § 5
 § 39
 § 50

§ 2
 § 10
 § 16