Source: https://www.fluechtlingshilfe.ch/arbeitsintegration.html
Timestamp: 2018-06-22 05:52:42+00:00

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Arbeitsintegration | Schweizerische Flüchtlingshilfe
Die Unterstützung der Zivilbevölkerung ist massgeblich
Nach einer zehn Jahre dauernden Flucht vor dem Genozid in Ruanda kam Joséphine Niyikiza 2004 in die Schweiz. Heute arbeitet sie als ausgebildete Fachfrau Gesundheit bei der Stiftung Rajovita in Jona und sensibilisiert an SFH-Bildungsanlässen mit ihrer Fluchtgeschichte Schülerinnen und Schüler. Sieben Jahre war sie nur vorläufig aufgenommen. Steinig und lang war deshalb der Weg bis zu ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit.
Lesen Sie Joséphine Niyikizas Geschichte.
EKM: Zugang zum Arbeitsmarkt neu denken
Die Eidgenössische Migrationskommission EKM hat am am 19. Dezember 2016 ein Positionspapier mit neuen Denkanstössen zur Arbetisintegration publiziert. «Das Potenzial aller in der Schweiz wohnhaften Personen soll gefördert werden. Bei neu zugezogenen Migrantinnen und Migranten über den Familiennachzug, bei Flüchtlingen und Personen mit vorläufiger Aufnahme sowie bei Personen mit Schwierigkeiten beim Zugang zum Arbeitsmarkt sind Qualifikationen sorgfältig abzuklären. Informelles Wissen und informell erworbene Kompetenzen sind ebenso zu berücksichtigen wie formelle Berufs- und Bildungsabschlüsse.» schreibt die EKM.
Solothurner Zeitung: Firmen machen gute Erfahrungen mit Flüchtlingen vom 18.10.2017
Aargauer Zeitung: Dem Leben ein Stück Würde einlöffeln vom 19.10.2017
Vorlehre für Flüchtlinge, Zuger Zeitung, 15.10.2017
Starthilfe fürs Berufsleben, Tagblatt vom 02.10.2017
«Aargauer Asyl-Betreuer kritisiert: Junger Afghane beginnt Lehre – doch Kanton legt ihm Steine in den Weg», Aargauer Zeitung vom 04.09.2017
«Hoffentlich finde ich jetzt eine richtige Arbeit». Berner Zeitung vom 28.07.2016
«Arbeiten heisst, das Leben wieder selbst in der Hand zu haben» SRF 1 vom 15.06.2016
Flüchtlinge an den Universitäten. SRF1 10vor10 vom 31.03.2016
SRF1, Der Club, «Arbeit statt Sozialhilfe für Flüchtlinge», Sendung vom 23.02.2016 u.a. mit Yonas Gebrehiwet, Flüchtling aus Eritrea, Lehrling
Interview im Landboten vom 22.02.2016
Der langwierige Weg zur Arbeitsstelle
Die Ansicht ist weit verbreitet, Schutzsuchende kämen nur in die Schweiz, um vom Geld der Steuer- zahlenden zu profitieren. In der Tat sind viele geflüchtete Menschen arbeitslos. Dies liegt jedoch nicht daran, dass sie nicht arbeiten wollen, sondern dass Schutzsuchende nur sehr schwer Arbeit finden. Obwohl eine Arbeitsstelle stark zur sozialen Integration beitragen würde, wird dieses Potenzial nicht ausgeschöpft.
«Fakten statt Mythen» vom 13. Juli 2016, Teil 2
«Fakten statt Mythen» vom 8. Juni 2016, Teil 1
«Fakten statt Mythen» vom 26. Februar 2016
«Riesco»-Lehrgänge
«Riesco» heisst auf Italienisch «ich schaffe das». Die speziell für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene zugeschnitten «Riesco»-Lehrgänge gibt es für die Bereiche Gastronomie, Bau und Gebäude- und Automobiltechnik und dies schon seit einigen Jahren. 80 bis 85 Prozent der Teilnehmer haben danach eine eine Arbeits- oder eine Lehrstelle gefunden.
Offener Hörsaal für Flüchtlinge
«Offener Hörsaal» heisst das Pilotprojekt engagierter Basler Studentinnen und Studenten: «Wir möchten, dass die Flüchtlinge und ihre Qualifikationen wertgeschätzt werden», sagt Mitbegründer Tim Harder.
Website Offener Hörsaal der Universität Basel
Uni Basel öffnet Hörsäle für Flüchtlinge. Artikel auf SRF1 vom 27.01.2016
Textil von und mit Flüchtlingen
«Social Fabric» ist ein nachhaltig arbeitendes Textilverarbeitungs-zentrum mit zwei Zielen – die Unterstützung und Förderung des Gebrauchs von Textilien, die einen nur geringen ökologischen und sozialen Fußabdruck haben, sowie die Unterstützung und Förderung der Integration von vor Ort lebenden Flüchtlingen. Es gibt wöchentliche Nähkurse für Flüchtlinge. Seit Projektstart im Juni 2016, haben die Teams eine Kollektion von T-Shirts erstellt, die man online erwerben kann unter http://refugees-welcome.ch/de/.
Mehr Informationen über die Website http://socialfabric.ch/rethread und auf Facebook https://www.facebook.com/ProjectReThread.
Foto: social fabric/zh
SKOS-Tagung 2016 – Materialien
An der nationalen Tagung «Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene» am 17. März 2016 von der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe SKOS in Biel präsentierten Arbeitgebende, Arbeitsmarktbehörden und Personen aus dem Integrationsbereich ihre Erfahrungen und Ideen. Hier kann man die Referate downloaden.
Mann der Sprichworte
Der 27-jährige Mohammad Taghi Hossaini absolviert gerade sein erstes Lehrjahr als Fachmann Betriebs-unterhalt EFZ. In seiner spärlichen Freizeit unterrichtet er Asylsuchende in Deutsch und arbeitet als interkultureller Übersetzer für den Kanton Baselland. Der Afghane kam vor fünf Jahren in die Schweiz.
Salam Ahmad – ein syrischer Künstler in der Schweiz
Salam Ahmad, der aus Aleppo stammende syrische Künstler, ist vor zwei Jahren mit seiner Frau Laman und ihren beiden Kindern in die Schweiz geflüchtet, wo sie in Wangen bei Olten leben. Salam Ahmad hat sich seither als Künstler weiter entwickelt und stellt noch bis Sonntag, 3. April 2016 in Olten seine neusten Arbeiten aus.
«Mit einem B-Ausweis wäre alles viel einfacher gewesen.»
Ahmad Nour Aleid, Syrer, stellt sein Asylgesuch im Oktober 2014 im Verfahrens- und Empfangszentrum (EVZ )Vallorbe im Kanton Waadt. Knapp ein Jahr später, verweigert ihm das Staatssekretariat für Migration (SEM) die Flüchtlingseigenschaft und erteilt ihm den F-Ausweis. Diese Entscheidung bleibt für den jungen Mann nicht ohne Konsequenzen: diplomiert, mehrsprachig und berufserfahren, hat er heute Mühe, in der Schweiz Arbeit zu finden.
Arbeitsintegration: Studien und Beiträge
SKOS-Tagung vom 17. März 2016
Nationalen Tagung «Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene» vom 17. März 2016 von der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe SKOS in Biel
Beiträge der Referierenden am 6. Asylsymposium:
Walter Leimgruber, Präsident EKM: Schutzstatus und Integration. 22. Januar 2016
Peter Gomm, Regierungsrat SO: Integration aus der Persektive der Kantone
Die Eidgenösische Kommission für Migrationsfragen EKM hat sich schon mehrmals mit dem Potenzial der Migrationsgesellschaft befasst. Die neueste Ausgabe der EKM-Publikation «Terra cognita» ist diesem Thema gewidmet.
Allgemeine Informationen zurm Thema Potenziale der Migrationsgesellschaft
EKM-Jahrestagung 2015: «Potenzial – der Mehrwert der Migrationsgesellschaft»
EKM-Publikation «Terra cognita» zum Thema Potenziale
UNHCR/FH Luzern Studie zur Arbeitsmarktintegration. Die Sicht der Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen in der Schweiz, 2014:
Die Studie «Integration der ausländischen Arbeitskräfte – Chance und Verantwortung von Unternehmen» aus dem Jahr 2012 wurde im Auftrag von Migrations-Alliance Kanton Bern erarbeitet.
Die gesellschaftliche Integration von Zugewanderten als Teilbereich sozialer Unternehmens-verantwortung: Prof. Dr. Florian Wettstein, Universität St. Gallen Best Practices aus dem Kanton Bern; Christian Zeier, Journalist, Bern
«Du denkst, jetzt geht es endlich los»
Der Eritreer Michael Rezene Haile hat in Gstaad für Touristen gekocht und sich mit dem ersparten Geld den Führerausweis und ein Sprachzertifikat finanziert. Trotz guter Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch, verschiedener Praktika und Schnupperlehren, sucht er noch immer eine Arbeitsstelle.
Arbeit bedeutet mehr als Geld
Im Vorfeld des 6. Asylsymposiums publizieren wir Beiträge zum Thema Arbeitsintegration, heute über Abraham Tesfamariam. Der Eritreer reichte im Juli 2007 ein Asylgesuch ein und betreut heute acht demente Menschen. Er hat den Sprung in die Arbeitswelt geschafft und möchte sich zum Fachmann Gesundheit weiterbilden.
«Plattenleger wäre mein Traum.»
Im Vorfeld des 6. Asylsymposiums publizieren wir Beiträge zum Thema Arbeitsintegration, heute über Morteza Akbari. Der aus dem Exil in Iran geflüchtete Afghane lebt im Berner Seeland mittlerweile ein Leben wie viele seiner Landsleute hier in der Schweiz: in Sicherheit, aber mit unsicherer Perspektive auf eine geregelte Arbeit, die ihm ein Einkommen für ein wirtschaftlich unabhängiges Leben ermöglicht.
Heidi ins Kurdische übersetzt
22.12.2015 Im Vorfeld des 6. Asylsymposiums publizieren wir Beiträge zum Thema Arbeitsintegration, heute über den Kurden Salahaden Bayazedi. Er musste 2007 als politischer Flüchtling aus dem Iran in die Schweiz flüchten. Der leidenschaftliche Literat hat schon mehrere Bücher aus dem Französischen ins Kurdische übersetzt; das bekannteste ist der aktuell neu verfilmte Roman «Heidi».
Von der Kraft, nochmals von Vorne zu beginnen
Moussa Agma und seine Frau Aïcha sind 2010 vor dem Regime Muammar al-Gaddafis in die Schweiz geflohen. Dank ihrer Ausdauer, Französisch zu lernen, verfolgen beide ein Universitätsstudium. Aïcha möchte Kinderärztin werden und Moussa Pharmazeut. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft!
«Sie wollen Arbeit, nicht Sozialhilfe»
Der Beobachter online hat im Dezember 2015 ein reichhaltiges Dossier zusammengestellt mit Geschichten und Fakten zur Arbeitsintegration von Flüchtlingen in der Schweiz. Darin kommen Flüchtlinge und Arbeitgebende zu Wort. Zudem wird das neue Projekt «Potentiale nutzen» des Staats-sekretariats für Migration SEM thematisiert.
Neue Perspektiven für hochqualifizierte Flüchtlinge
Vielen Flüchtlingen bleibt nur noch das nackte Überleben. Ihre Berufsdokumente und Ausbildungsbelege sind zerstört oder sogar wie für viele gebildete Frauen lebensbedrohlich geworden. Ihr Fachwissen aber reist im Kopf und im Herzen mit und ist ein potentielles Startkapital im neuen Heimatland. Die Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Schweizer Hochschulen «swissuniversities» möchte Flüchtlingen eine neue Perspektive öffnen und die hürdenreiche Zulassung zu den Universitäten vereinfachen. Diese sollen die Abklärungsverfahren für undokumentierte Kompetenzen und für erforderliche Sprachkenntnisse individuell überprüfen können.
Medienmitteilung von «swissuniversities» vom 17.09.2015
Kurzinformationen zum Ausweis F und B
Eine neue Broschüre deds Staatssekretaritas für Migration SEM gibt Auskunft über Status und Rechte der vorläufig aufgenommenen Flüchtlinge (Ausweis F), der vorläufig aufgenommenen Ausländern (Ausweis F) und der anerkannten Flüchtlingen (Ausweis B).
Die Broschüre ist in elektronischer Form (über diesen Link) auch erhältlich in Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch,Arabisch, Tigrinya, Kurdisch, Tibetisch, Farsi, Tamil, Somali und Serbisch/Kroatisch/Bosnisch.
Foto: Ramanathas Sathiyanathan arbeitet in der Galvanik bei Swiss Tools, © zvg für TdF 2013.
Asylsuchende dürfen in den ersten drei Monaten nicht arbeiten. Aber auch danach finden Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge kaum Arbeit, denn für die Arbeitgebenden sind die administrativen Hürden oft zu hoch.
Anerkannte Flüchtlinge: Erwerbstätigkeit
Jeder Flüchtling, auch vorläufig aufgenommene Flüchtlinge, darf ohne Einschränkung eine Erwerbstätigkeit ausüben und die Stelle und den Beruf wechseln (Art. 61 AsylG). Voraussetzung dafür ist einzig, dass der Arbeitgeber ein entsprechendes Gesuch stellt und die ortsüblichen Lohn- und Arbeitsbedingungen des Berufs und der Branche einhält (Art. 65 VZAE).
Keine Sondersteuer
Mit der Flüchtlingsanerkennung endet auch die Sonderabgabepflicht (Art. 10 Abs. 2 Nr. 4 der Asylverordnung 2), so dass vorläufig aufgenommene Flüchtlinge im Gegensatz zu vorläufig aufgenommenen Ausländerinnen und Ausländer nebst den ordentlichen Steuern keine Sondersteuer entrichten müssen (Vgl. Art. 86 AsylG, Art. 88 AuG und Art. 29 der Genfer Flüchtlingskonvention).
Vorläufig aufgenommene Ausländer: Erwerbstätigkeit
Vorläufig aufgenommene Personen können von den Kantonsbehörden eine Arbeitsbewilligung erhalten – unabhängig von der Wirtschaftslage und der Situation auf dem Arbeitsmarkt. Sie haben jedoch keinen Anspruch auf Zugang zum Arbeitsmarkt (Art. 85 Abs. 6 AuG).
Es gelten folgende Voraussetzungen (Art. 18 AuG; Art. 53 VZAE):
Der Arbeitgeber muss ein Gesuch stellen.
Die ortsüblichen Lohn- und Arbeitsbedingungen der betreffenden Branche müssen eingehalten werden.
Unter diesen Voraussetzungen können vorläufig aufgenommene Personen auch ihre Stelle wechseln (Art. 64 Abs. 2 VZAE).
Unter bestimmten Bedingungen kann auch eine selbständige Tätigkeit von vorläufig aufgenommenen Personen bewilligt werden (Art. 19 Bst. b AuG; Art. 53 Abs. 3 VZAE).
Siehe auch: «Information über den Zugang der vorläufig Aufgenommenen (Ausweis F) zum schweizerischen Arbeitsmarkt» (Hrsg. Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und Bundesamt für Migration BFM, 2012)
Vorläufig aufgenommene Personen, die eine Erwerbstätigkeit ausüben, haben zusätzlich zu den regulären Steuern eine Sondersteuer in der Höhe von 10 Prozent des Einkommens zu entrichten. Die Sondersteuer entfällt, wenn sie den Betrag von 15’000 Franken erreicht hat, oder wenn vorläufig Aufgenommene eine Aufenthaltsbewilligung (B-Ausweis) erhalten bzw. als Flüchtling anerkannt werden (Art.88 AuG; Art. 86 AsylG;Art. 10 und 13 ff. AsylV 2).
Asylsuchende: Erwerbstätigkeit und Ausbildung
Während der ersten drei Monate des Aufenthalts haben Asylsuchende kein Recht zu arbeiten. Die Behörden können diese Sperrfrist um weitere drei Monate verlängern, wenn das SEM das Asylgesuch innerhalb dieser drei Monate abgelehnt hat (Art. 43 Abs. 1 AsylG).
Die Ausübung einer Erwerbstätigkeit ist danach grundsätzlich unter folgenden Voraussetzungen möglich (Art. 52 VZAE):
Wenn die allgemeine Wirtschafts- und Beschäftigungssituation es erlaubt.
Wenn ein Arbeitgeber darum ersucht, die asylsuchende Person anzustellen.
Wenn die ortsüblichen Lohn- und Arbeitsbedingungen der betreffenden Branche eingehalten werden.
Wenn feststeht, dass niemand sonst mit dem verlangten Anforderungsprofil eingestellt werden kann. Dies bedeutet, dass geprüft werden muss, ob eine Person mit Schweizer Pass, oder mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung bzw. ob eine Staatsbürgerin oder ein Staatsbürger eines Landes angestellt werden kann, mit dem ein Abkommen über den freien Personenverkehr besteht («Prinzip des nachrangigen Arbeitsmarktzugans für Asylsuchende»).
Wenn die wirtschaftliche Situation und der Arbeitsmarkt es erlauben, kann Asylsuchenden ein Stellenwechsel zu den gleichen Bedingungen bewilligt werden (Art. 64 Abs. 1 VZAE). Wie die Praxis zeigt, ist für Asysuchende die Ausübung einer Erwerbstätigkeit durch diese Bedingungen stark erschwert. Asylsuchende können unabhängig von einem temporären Arbeitsverbot uneingeschränkt an Beschäftigungsprogrammen teilnehmen (Art. 43 Abs. 4 AsylG). Bei Ablauf der Ausreisefrist am Ende des Asylverfahrens erlischt die Arbeitserlaubnis.
Erwerbstätige Asylsuchende müssen zusätzlich zu den regulären Steuern eine Sondersteuer von 10 Prozent ihres Einkommens entrichten. Die Sondersteuer entfällt,wenn sie den Betrag von 15’000 Franken erreicht hat. Sie entfällt ebenso, wenn Asylsuchende eine Aufenthaltsbewilligung erhalten oder wenn sie als Flüchtlinge anerkannt werden (Art. 86 AsylG; Art. 10 und 13 ff AsylV 2). Zudem müssen Asylsuchende ihre Vermögenswerte offenlegen. Die Behörden können diese beschlagnahmen, um abzusichern, dass die im Rahmen des Asylverfahrens verursachten Kosten zurückerstattet werden (Art. 87 AsylG).

References: Art. 86
 Art. 88
 Art. 29
 Art. 53
 Art. 53
 Art. 86
 Art. 10