Source: https://www.next-kraftwerke.de/wissen/direktvermarktung
Timestamp: 2020-01-17 20:23:28+00:00

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Was ist die Direktvermarktung von Strom? | Definition
Wer Strom aus Erneuerbaren Energien direkt vermarktet, verkauft den Strom in den meisten Fällen über das Marktprämienmodell an der Strombörse (etwa am Spotmarkt der EEX). Hier wird der erzeugte Grünstrom gleichberechtigt neben konventionell erzeugtem Strom gehandelt und zum selben Marktpreis verkauft. Die Strombörsenerlöse werden vom Direktvermarkter an den Betreiber überwiesen, die Marktprämie wird, inklusive der eingepreisten Managementprämie, vom Verteilnetzbetreiber ausgezahlt. Die Summe aus Börsenerlös und Marktprämie entspricht dabei mindestens der Höhe der fixen Einspeisevergütung. Bei der Direktvermarktung unterscheidet man zwischen der verpflichtenden Direktvermarktung von Neuanlagen und der optionalen Direktvermarktung von Bestandsanlagen.
verpflichtende-direktvermarktung
Verpflichtende Direktvermarktung von Neuanlagen
Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbaren Energien, die ab dem 1. Januar 2016 in Betrieb genommen wurden, müssen ab einer installierten Leistung von 100 kW ihren Strom direkt vermarkten (§21 EEG 2017, zuvor §37 EEG 2014). Zusätzlich gilt die verpflichtende Fernsteuerbarkeit der Anlagen durch ein zentrales Leitsystem; bei Next Kraftwerke übernimmt dies beispielsweise die Next Box.
Diese verpflichtende Direktvermarktung gilt nicht für Bestandsanlagen, die vor Inkrafttreten des EEG 2014 genehmigt und in Betrieb genommen wurden (EEG 2014, §100, Absatz 1, Nr. 6). Biogas- und Biomethananlagen mussten bereits nach EEG 2012 ihren Strom direkt vermarkten, sofern die Anlage nach dem 1.1.2014 ans Netz ging und die Leistung über 750 kW betrug.
Optionale Direktvermarktung von Bestandsanlagen
Auch wer seine Bestandsanlage noch durch die fixe Einspeisevergütung fördern lässt, kann problemlos in die Direktvermarktung nach dem Marktprämienmodell wechseln. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, monatlich und unter Beibehaltung des Anspruchs auf die vorherige fixe Einspeisevergütung in das gewohnte Vergütungsmodell zurück zu wechseln.
Die Höhe des durchschnittlichen monatlichen Marktpreises an der Strombörse zuzüglich der Marktprämie entspricht dabei exakt der Höhe der fixen EEG-Vergütung vor der Direktvermarktung. Hinzu kommt bei Bestandsanlagen die Managementprämie von 0,02 Euro pro kWh.
Wird der Grünstrom zusätzlich zu Spitzennachfragezeiten zu Spitzenpreisen oberhalb des durchschnittlichen monatlichen Marktpreises verkauft, können sogar mehr Gewinne als im fixen EEG-Vergütungsmodell eingefahren werden. Zusätzliche Möglichkeiten erschließen sich durch den Verkauf von Regelenergie, Biogasanlagen können zusätzlich von der Flexibilitätsprämie sowie der bedarfsgerechten Einspeisung profitieren.
Die Entwicklung von Windenergie an Land, Biogas und Photovoltaik im Marktprämienmodell: Die stabilen Steigerungsraten über Jahre hinweg zeigen die herausgehobene Stellung der Direktvermarktung im Marktprämienmodell für die Energiewende.
Ablauf der Direktvermarktung
Sowohl für Neuanlagen als auch für Bestandsanlagen ist der erste Schritt in die Direktvermarktung die Auswahl eines geeigneten Direktvermarkters. Mit diesem handelt der Anlagenbetreiber einen Vertrag zur Stromvermarktung aus, in dem die Pflichten von Direktvermarkter und Anlagenbetreiber geregelt sind - etwa die Übernahme von Ausgleichsenergierisiken, die Herstellung der Fernsteuerbarkeit, Zahlungsmodalitäten etc. Anschließend meldet der Direktvermarkter die Anlage beim Verteilnetzbetreiber zur Direktvermarktung an und übernimmt die Anlage in seinen Bilanzkreis. Sobald der Direktvermarkter den Fernzugriff auf die Anlage realisiert hat, startet die Direktvermarktung. Der Direktvermarkter erstellt individuelle Prognosen für jede Anlage, handelt den produzierten Strom möglichst abweichungsfrei an der Strombörse, kümmert sich um den Ausgleich von Fehl- oder Überschussmengen im untertätigen Stromhandel und rechnet schließlich die Erlöse aus der Stromproduktion mit dem Betreiber ab.
Andere Arten zur Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien
Stromproduzenten können ihren Grünstrom auch direkt zum Marktpreis ohne weitere Förderung an der Börse verkaufen. Dieser Weg der sogenannten Sonstigen Direktvermarktung (§21a EEG 2017, vormals §20 Abs. 1 Num 2 EEG 2014, vormals §33b Num 3 EEG 2012) wird jedoch so gut wie nie begangen, da die finanziellen Unterschiede zur entgangenen EEG-Vergütung zu groß sind und EE-Anlagen in den meisten Fällen noch nicht ohne Bezuschussung betrieben werden können. Im Unterschied zur Direktvermarktung im Marktprämienmodell bleibt allerdings bei der sonstigen Direktvermarktung die Grünstromeigenschaft des direktvermarkteten Stroms erhalten. Einzig manche Wasserkraftanlagen und Onshore-Windkraftanlagen optieren für diese Form der Direktvermarktung.
Regionale Direktvermarktung (für EEG-Anlagen ausgelaufen)
Bei der regionalen Direktvermarktung über das Marktprämienmodell wurde der eingespeiste Strom aus Erneuerbaren Energien nicht an der Strombörse gehandelt, sondern an lokale Abnehmer vermarktet, die sich in räumlicher Nähe der EE-Anlage befanden. Das EEG 2017 beendete jedoch die Stromsteuerbefreiung von EEG-geförderten Anlagen in der regionalen Direktvermarktung. Daher ist davon auszugehen, dass diese Form der Direktvermarktung in Zukunft nur noch von KWKG-geförderten Anlagen durchgeführt werden wird. Mehr Informationen hierzu finden Sie auch in unserem Artikel Regionale Direktvermarktung.
Grünstromprivileg (ausgelaufen)
Die dritte Möglichkeit, die bereits im EEG 2012 an Bedeutung verloren hatte und im EEG 2014 gänzlich abgeschafft wurde, stellte das sogenannte Grünstromprivileg dar (vormals §33b Num 2 EEG 2012). Dieser Weg der Direktvermarktung von Grünstrom führte über Großhändler oder industrielle Großabnehmer abseits der Strombörse. Die Grünstromproduzenten, vor allem Betreiber von Erzeugungsanlagen mit geringer EEG-Vergütung, bekamen eine etwas höhere Vergütung als den Börsenpreis von den Abnehmern, da diese sich durch das Zusammenstellen eines Portfolios aus Grünstrom und Graustrom in einem bestimmten Verhältnis die EEG-Umlage einsparen konnten.
Marktintegrationsmodell (ausgelaufen)
Für Solaranlagen gab es nach dem EEG 2012 II die Vermarktung im sogenannten Marktintegrationsmodell für PV-Anlagen. Dieses wurde mit dem EEG 2014 jedoch wieder abgeschafft. Es ermöglichte, dass PV-Anlagen zwischen 10 kWp und 1 MWp ab dem Jahr 2014 nur 90% ihres Stromertrags über das EEG absetzen konnten - entweder über die fixe Einspeisevergütung oder über das Marktprämienmodell. Die restlichen 10% mussten ohne Förderung durch das EEG im Eigenverbrauch genutzt, über die sonstige Direktvermarktung an der Strombörse abgesetzt oder anderweitig vermarktet werden. Dies galt nur für Anlagen, deren technische Inbetriebnahme nach dem 1.4.2012 erfolgt war. Für Anlagen zwischen 10 kWp und 1 MWp, die vor dem 1.4.2012 ans Netz gegangen waren sowie für alle PV-Anlagen unter 10 kWp bzw. zwischen 1 MWp und 10 MWp galt weiterhin die 100%-Förderung durch das EEG.
Zahlen zur Direktvermarktung
Seit Einführung des Marktprämienmodells ist der Anteil der Anlagen, die ihren Strom auf diese Weise direktvermarkten, stetig und kraftvoll gewachsen. Andere Arten der Direktvermarktung sind entweder ausgelaufen (wie die Direktvermarktung zur Verringerung der EEG-Umlage nach EEG 2012 § 33b Nr. 2) oder stagnieren wie die „Sonstige Direktvermarktung“ auf niedrigem Niveau.
Die Entwicklung der verschiedenen Arten der Direktvermarktung nach EEG seit 2012: Die Direktvermarktung nach Marktprämienmodell hat sich klar durchgesetzt.
Vermarktete Leistung im Marktprämienmodell nach Energieträgern
Windenergie*
Januar 13054 12062 59 933 344
Februar 16515 15408 93 1014 346
März 18908 17631 167 1110 383
April 19757 18296 238 1223 378
Mai 20953 19153 456 1344 380
Juni 22145 19884 828 1433 392
Juli 23247 20526 1202 1519 419
August 24331 21311 1409 1611 425
September 25094 21761 1633 1700 450
Oktober 26075 22540 1782 1753 463
November 27206 23409 1961 1836 445
Dezember 27858 23929 1993 1936 392
* nur onshore
Januar 28537 23626 2379 2081 451
Februar 29320 24183 2527 2154 456
März 29875 24337 2854 2242 442
April 30275 24484 3012 2328 451
Mai 31109 24908 3326 2418 457
Juni 31644 25138 3527 2510 469
Juli 32158 25354 3678 2577 549
August 32722 25775 3763 2664 520
September 33346 26123 3941 2757 525
Oktober 34009 26490 4149 2884 486
November 34447 26779 4228 2946 494
Dezember 34855 27153 4297 2920 485
*nur onshore
Januar 35256 27371 4376 2989 520
Februar 35892 27742 4552 3079 519
März 36743 28241 4796 3175 531
April 37499 28607 4909 3450 534
Mai 38245 28986 5014 3705 539
Juni 38888 29221 5191 3933 543
Juli 39838 29754 5375 4130 579
August 40648 30205 5488 4269 686
September 41373 30656 5664 4368 686
Oktober 41756 30852 5774 4444 685
November 42317 31259 5861 4511 686
Dezember 43026 31868 5961 4557 641
Januar 44043 32608 6023 4745 668
Februar 45092 33509 6131 4784 668
März 45572 33828 6247 4808 690
April 42524 32111 5441 4354 618
Mai 43967 33137 5704 4499 627
Juni 44772 33579 5984 4571 638
Juli 45542 34098 6194 4609 641
August 46481 34739 6461 4636 645
September 46982 35008 6641 4670 663
Oktober 47419 35380 6667 4695 676
November 48278 35967 6896 4735 680
Dezember 48863 36289 6984 4760 831
Januar 49472 36872 7097 4867 636
Februar 50013 37297 7161 4888 667
März 50689 37765 7339 4902 683
April 51311 38234 7471 4923 683
Mai 51527 38387 7508 4945 687
Juni 52339 38917 7778 4981 662
Juli 52950 39443 7837 5006 664
August 53540 39824 8021 5030 665
September 53967 40151 8112 5039 666
Oktober 54425 40540 8163 5055 667
November 54750 40809 8193 5074 674
Dezember 55162 41187 8235 5095 645
Januar 55998 41679 8478 5180 661
Februar 56586 42151 8565 5191 679
März 57176 42604 8675 5200 697
April 57579 42837 8828 5214 700
Mai 58331 43329 9064 5231 707
Juni 58797 43726 9110 5249 712
Juli 59489 44264 9138 5377 710
August 60036 44637 9289 5394 716
September 60617 45072 9422 5407 716
Oktober 61195 45492 9564 5422 717
November 61880 46033 9682 5446 719
Dezember 62550 46630 9779 5456 685
Januar 62932 46576 9964 5687 705
Februar 63823 47255 10151 5703 714
März 64275 47580 10233 5727 735
April 64841 47963 10386 5753 739
Mai 65235 48188 10527 5779 741
Juni 65598 48373 10686 5797 742
Juli 66013 48593 10866 5813 741
August 66361 48762 11018 5839 742
September 66716 48928 11196 5845 747
Oktober 66948 49112 11273 5859 704
November 67274 49272 11420 5877 705
Dezember 67598 49432 11582 5909 675
Januar 67999 49566 11705 6029 699
Februar 68140 49595 11809 6043 693
März 68419 49724 11926 6054 715
April 6968 49566 11705 6029 699
Mai 69609 49932 12687 6217 773
Juni 69783 49959 12812 6239 773
Juli 70075 50086 12962 6243 784
August 70553 50151 13228 6390 784
September 70850 50242 13416 6407 785
Oktober 71138 50321 13619 6412 786
Vermarktete Leistung in der Direktvermarktung nach Vermarktungsart
nach EEG 2012 §33b
Direktvermarktung zur Verringerung der
EEG-Umlage EEG 2012 §33b
Jan 13.513 1.004 150
Feb 17.007 1.075 187
Mrz 19.462 890 189
Apr 20.375 1.213 192
Mai 21.598 1.203 185
Jun 22.817 1.326 185
Jul 23.957 1.423 153
Aug 25.066 1.314 149
Sep 25.870 1.353 133
Okt 26.888 1.117 132
Nov 28.002 624 124
Dez 28.541 589 143
Direktvermarktung mit Marktprämie nach EEG 2012 §33b
Direktvermarktung zur Verringerung der EEG-Umlage EEG 2012 §33b
Sonstige Direktvermarktung nach EEG 2012 §33b
Jan 28.834 905 144
Feb 29.616 1.052 147
Mrz 30.228 1.285 135
Apr 30.670 1.512 137
Mai 31.496 1.300 137
Jun 32.127 1.224 138
Jul 32.654 1.134 137
Aug 33.287 1.038 137
Sep 33.987 1.019 138
Okt 34.651 886 137
Nov 35.105 900 138
Dez 35.488 689 160
bis 2014: EEG 2012 §33b
ab 2014: EEG 2014 § 20
EEG-Umlage EEG 2012 §33b, ausgelaufen mit EEG 2014
Jan 36.001 598 158
Feb 36.572 580 155
Mrz 37.432 566 188
Apr 38.228 552 190
Mai 39.030 529 168
Jun 39.792 517 160
Jul 40.739 373 163
Aug 41.570 - 176
Sep 42.294 - 181
Okt 42.677 - 177
Nov 43.237 - 172
Dez 43.943 - 205
nach EEG 2014 § 20
Jan 45.859
Feb 46.871
Mrz 47.505
Apr 44.531
Mai 46.302
Jun 47.638
Jul 48.701
Aug 49.839
Sep 50504
Okt 50.946
Nov 51.808
Dez 52.195
Jan 52.994
Feb 53.812
Mrz 54.611
Apr 55.303
Mai 55.662
Jun 56.475
Jul 57.179
Aug 57.675
Sep 58.179
Okt 58.756
Nov 59.237
Dez 59.572
nach EEG 2017 § 20
Jan 60.412
Feb 61.107
Mrz 61.818
Apr 62.354
Mai 63.224
Jun 63.847
Jul 64.760
Aug 65.151
Sep 65.813
Okt 66.744
Nov 67.428
Dez 68.099
Jan 68.618
Feb 69.509
Mrz 69.962
Apr 70.526
Mai 70.922
Jun 71.283
Jul 71.771
Aug 72.260
Sep 72.619
Okt 73.085
Nov 73.924
Dez 74.277
Jan 74.754
Feb 74.960
Mrz 75.244
Apr 76.183
Mai 76.503
Jun 76.679
Jul 76.991
Aug 78.153
Sep 78.726
Okt 79.014
Nutzen der Direktvermarktung Energiewende & Energiewirtschaft
Die Direktvermarktung nach dem Marktprämienmodell leistet einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen und nachhaltigen Umsetzung der Energiewende in Deutschland. Sie überführt die Erneuerbaren Energien aus der Finanzierung durch einen gesetzlichen Vergütungsanspruch schrittweise in ein marktwirtschaftliches Umfeld.
Für die stromwirtschaftliche Zukunft Deutschland bedeutet dies:
Bessere Prognosen für die Netzauslastung: Durch den marktwirtschaftlichen Anreiz der Direktvermarktung wird die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien kalkulierbarer. Diese Verbesserung beruht auf der Nutzung von optimierten Wetterprognosen sowie der Berücksichtigung von Live-Einspeisedaten dank der verpflichtenden Fernsteuerbarkeit .
Bessere Bilanzkreistreue und Reduzierung von Ausgleichsenergiemengen: Durch die Direktvermarktung verbessert sich die Bilanzkreistreue von Erneuerbaren Energien erheblich. Im Intraday-Handel können Fehlmengen und Überschussmengen ausgeglichen werden, was Ausgleichsenergiemengen und somit durch Erneuerbare Energien verursachte Netzschwankungen reduziert.
Die Direktvermarktung privatisiert die Risiken der Vermarktung: Die Kostenrisiken der Direktvermarktung werden von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) zu den Direktvermarktungsunternehmen verlagert. Privatisiert wird auch der Stromhandel: Nicht mehr die ÜNB, sondern die im Wettbewerb stehenden Direktvermarkter handeln den erzeugten Strom an der Börse.
Zukunftsorientierte Vermarktung: Nach dem Auslaufen der EEG-Förderungen werden freie Märkte der einzige Handelsplatz für den Verkauf von Grünstrom sein. Wer seinen Strom heute schon direktvermarktet, stellt sich frühzeitig auf die kommenden Herausforderungen des Strommarktes ein.
Linktipp in eigener Sache: Die typischen Schritte zur Direktvermarktung eines dezentralen Stromerzeugers beschreiben wir in unserem Blogbeitrag "Markttag"...
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Hier finden Sie unser Angebot für die Direktvermarktung dezentraler Anlagen.
Direktvermarktung von Strom aus Bioenergie
Direktvermarktung von Strom aus Wasserkraft
Direktvermarktung von KWKG-Strom

References: §37
 §100
 §20
 §33
 §33
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 §33
 §33
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 § 20
 §33
 § 20
 § 20