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Timestamp: 2019-01-24 07:48:45+00:00

Document:
FamR Hamburg 21. Juni 2019 12019065
Fortbildungsseminar "Familienrecht Intensiv" in Hamburg am 21. Juni 2019
Freitag, den 21. Juni 2019, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
10 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Familienrecht an einem Tag!
zugleich 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Erbrecht
Seminar-Kennziffer: 12019065
Neuer Tagungsort:
MERCURE Hamburg City Süd
Tel.: 040 / 236 38 700
Fax: 040 / 23 42 30
E-Mail: H1163@accor-hotels.com
im Stadteil Hammerbrook, eine S-Bahn-Station vom Hauptbahnhof
5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Familienrecht
Thema: Update im Unterhaltsrecht und Güterrecht KOMPAKT
Referent(en): Rechtsanwalt Michael Klein, Fachanwalt für Familienrecht, Regensburg, u.a. Mit-Hrsg. Handbuch Fachanwalt Familienrecht 10. Aufl., Mit-Hrsg. Kommentar Familienrecht 5. Aufl.
Gesetzesänderungen, Unterhaltstabellen, Leitlinien und Arbeitshilfen
Bezüge des Familienrechts zum Bürgerlichen Recht
- Strukturen der Prüfung eines Ehevertrages
- Ansprüche auf Schadensersatz wegen Pflichtverletzung des Rechtsanwalts
Goldene Regeln des Unterhaltsrechts
- Familienunterhalt (§§ 1360 ff BGB)
- Trennungsunterhalt (§ 1361 BGB)
- Unterhalt unter Verwandten (§§ 1601 ff BGB), insbesondere Anspruch des minderjährigen Kindes auf Unterhalt im Wechselmodell
- Unterhaltsanspruch nach § 1615l BGB
- Mehrheit von Schuldnern und Gläubigern: Ausgleichungspflicht
- Ausgleichungspflicht der Gesamtgläubiger
Gesetzliches Güterrecht (§§ 1363 ff BGB), insbesondere Wertermittlung
- BGH zur Begrenzung des Ertragswertes
- BGH zur Bewertung der Anteile an einer AG
Vorläufige und endgültige Regelungen zu Ehewohnung/Hausrat
Update Familiensteuerrecht
- Neuerungen zu § 10 EStG (begrenztes Realsplitting)
- Gefährlicher Weg: Scheinarbeitsverhältnis statt Unterhalt
Aussetzung der Rentenkürzung nach §§ 33, 34 VersAusglG
Thema: Strategien bei der Teilungsversteigerung in der familien- und erbrechtlichen Praxis
Referent(en): Peter Mock, Dipl.-Rechtspfleger (FH) und Fachbuchautor, AG Koblenz
Der Trend bricht nicht ab: Immer häufiger müssen sich die Gerichte mit Teilungsversteigerungen befassen: Insbesondere die gestiegene Ehescheidungsrate hat in den letzten Jahren zu einem drastischen Anstieg der Zahl der Verfahren geführt. Aber auch wenn Erbengemeinschaften hoffnungslos zerstritten sind und eine gütliche Einigung nicht mehr möglich erscheint, bleibt nur noch der Gang zum Gericht. Die Miteigentümer zerstrittener Eigentümergemeinschaften stehen dabei oft allein da. Gute Berater sind dünn gesät. Auch viele Rechtsanwälte kennen sich in dieser komplexen Materie oftmals nicht zuverlässig aus. Aber nur fundiertes Wissen und eine gute Vorbereitung ist man in der Lage für die Mandantschaft ein optimales Ergebnis zu erzielen. Das Intensivseminar informiert umfassend und praxisorientiert über die bestmögliche Vorbereitung und den Ablauf des Verfahrens.
Sie erfahren unter Einbeziehung obergerichtlicher Rechtsprechung, wie Sie
taktisch am besten in jeder Verfahrenslage vorgehen
die starke Stellung des (Pfändungs)Gläubigers/Antragstellers vollständig ausschöpfen und
erhalten praxiserprobte Anleitungen, Probleme in der Auseinandersetzungsversteigerung zu lösen.
Zahlreiche taktische Tipps für eine erfolgreiche Strategie, um eine für den Mandanten günstige Auseinandersetzung zu erreichen, runden das Seminar ab. Die Themen werden anhand von Beispielen erläutert und gleichzeitig werden Einflussmöglichkeiten auf den Verfahrensablauf aufgezeigt.
Wesen und Bedeutung der Teilungsversteigerung
Festlegung der Strategie zu Beginn des Mandats anhand Grundbuchauswertung
Gegenstände der Teilungsversteigerung (Bruchteilsgemeinschaft, Gesamthandgemeinschaft, Erbengemeinschaft, GbR, eheliche Gütergemeinschaft etc.)
Anordnungsvoraussetzungen/Beitritt - Kosten / Möglichkeit der PKH nutzen
entgegenstehende Rechte bzw. Vereinbarungen bei Ehegatten (§ 1365 Abs. 1 BGB; BGH-Rechtsprechung beachten)
Verfahrensablauf, insbesondere Unterschiede zum Zwangsversteigerungsverfahren bei Forderungen
Möglichkeiten der Verfahrenseinstellung (§§ 180 ZVG, 765a ZPO)
Kernstück des Verfahrens: das geringstes Gebot bei gleicher und unterschiedlicher Grundbuchbelastung (Einzel-, Gruppen-, Gesamtausgebot - richtige Taktik wählen)
Verkehrswertermittlung - Taktik: Zugangsverweigerung zum Objekt
Versteigerungstermin und Ablauf
Haftungsverband des Grundpfandrechtes/Zubehör
Gestaltungsspielräume im Verfahren: Taktik der Einstellungsmöglichkeiten und Gegenstrategie
Problem: die bestehende Grundschuld (Strategien und Gegenstrategie durch Beantragung von Doppelausgebot)
Anmeldungen / Einhaltung von Fristen zwecks Vermeidung von Regressen
Rechtsstellung von Mietern / Pächtern
Bietverhalten (Ausschalten des „Gegners“ durch Sicherheitsleistung)
Zuschlagsversagung durch Einstellungsbewilligung
Zuschlag und Zuschlagsformen
Erlösverteilung und Vermeidung von Problemen
Familienrecht Hamburg Fr. 21. Juni 2019

References: § 15
 § 15
 § 15
 § 1615
 BGH 
 BGH 
 § 10