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Timestamp: 2020-04-06 05:18:05+00:00

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Strafgesetzbuch, §56 StGB, §56a StGB, §56b StGB, §56c StGB, §56d StGB, §56e StGB, §56f StGB, §56g StGB, §57 StGB, §57a StGB, §57b StGB, §58 StGB | mit Referenzen
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Strafgesetzbuch (StGB) : Strafaussetzung zur Bewährung
Das Gericht kann Entscheidungen nach den §§ 56b bis 56d
§56b-§56d §56b-§56d
auch nachträglich treffen, ändern oder aufheben.
(3) Leistungen, die die verurteilte Person zur Erfüllung von Auflagen, Anerbieten, Weisungen oder Zusagen erbracht hat, werden nicht erstattet. Das Gericht kann jedoch, wenn es die Strafaussetzung widerruft, Leistungen, die die verurteilte Person zur Erfüllung von Auflagen nach § 56b Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bis 4 oder
§ 56b Auflagen § 56b Auflagen , Abs. 2, Satz. 1
entsprechenden Anerbieten nach § 56b Abs. 3
§ 56b Auflagen § 56b Auflagen , Abs. 3
erbracht hat, auf die Strafe anrechnen.
(1) Widerruft das Gericht die Strafaussetzung nicht, so erläßt es die Strafe nach Ablauf der Bewährungszeit. § 56f Abs. 3 Satz 1
§ 56f Widerruf der Strafaussetzung § 56f Widerruf der Strafaussetzung , Abs. 3
(2) Das Gericht kann den Straferlaß widerrufen, wenn der Verurteilte wegen einer in der Bewährungszeit begangenen vorsätzlichen Straftat zu Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten verurteilt wird. Der Widerruf ist nur innerhalb von einem Jahr nach Ablauf der Bewährungszeit und von sechs Monaten nach Rechtskraft der Verurteilung zulässig. § 56f Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3
§ 56f Widerruf der Strafaussetzung § 56f Widerruf der Strafaussetzung , Abs. 1, Satz. 2
(3) Die §§ 56a bis 56e
§56a-§56e §56a-§56e
gelten entsprechend; die Bewährungszeit darf, auch wenn sie nachträglich verkürzt wird, die Dauer des Strafrestes nicht unterschreiten. Hat die verurteilte Person mindestens ein Jahr ihrer Strafe verbüßt, bevor deren Rest zur Bewährung ausgesetzt wird, unterstellt sie das Gericht in der Regel für die Dauer oder einen Teil der Bewährungszeit der Aufsicht und Leitung einer Bewährungshelferin oder eines Bewährungshelfers.
(5) Die §§ 56f
§ 56f Widerruf der Strafaussetzung § 56f Widerruf der Strafaussetzung
und 56g
§ 56g Straferlaß § 56g Straferlaß
gelten entsprechend. Das Gericht widerruft die Strafaussetzung auch dann, wenn die verurteilte Person in der Zeit zwischen der Verurteilung und der Entscheidung über die Strafaussetzung eine Straftat begangen hat, die von dem Gericht bei der Entscheidung über die Strafaussetzung aus tatsächlichen Gründen nicht berücksichtigt werden konnte und die im Fall ihrer Berücksichtigung zur Versagung der Strafaussetzung geführt hätte; als Verurteilung gilt das Urteil, in dem die zugrunde liegenden tatsächlichen Feststellungen letztmals geprüft werden konnten.
die Voraussetzungen des § 57 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 3
§ 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe § 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe , Abs. 1, Satz. 1
§ 57 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 6
§ 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe § 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe , Abs. 1, Satz. 2
(3) Die Dauer der Bewährungszeit beträgt fünf Jahre. § 56a Abs. 2 Satz 1
§ 56a Bewährungszeit § 56a Bewährungszeit , Abs. 2
und die §§ 56b bis 56g
§56b-§56g §56b-§56g
, 57 Abs. 3 Satz 2 und Abs. 5 Satz 2
§ 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe § 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe , Abs. 3
Ist auf lebenslange Freiheitsstrafe als Gesamtstrafe erkannt, so werden bei der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld (§ 57a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2)
§ 57a Aussetzung des Strafrestes bei lebenslanger Freiheitsstrafe § 57a Aussetzung des Strafrestes bei lebenslanger Freiheitsstrafe , Abs. 1, Satz. 1
(3) Die Dauer der Bewährungszeit beträgt fünf Jahre. § 56a Abs. 2 Satz 1 und die §§ 56b bis 56g, 57 Abs. 3 Satz 2 und Abs. 5 Satz 2 gelten entsprechend.
die einzelnen Straftaten zusammenfassend gewürdigt.
(1) Hat jemand mehrere Straftaten begangen, so ist für die Strafaussetzung nach § 56
§ 56 Strafaussetzung § 56 Strafaussetzung
die Höhe der Gesamtstrafe maßgebend.
(2) Ist in den Fällen des § 55 Abs. 1
§ 55 Nachträgliche Bildung der Gesamtstrafe § 55 Nachträgliche Bildung der Gesamtstrafe , Abs. 1
die Vollstreckung der in der früheren Entscheidung verhängten Freiheitsstrafe ganz oder für den Strafrest zur Bewährung ausgesetzt und wird auch die Gesamtstrafe zur Bewährung ausgesetzt, so verkürzt sich das Mindestmaß der neuen Bewährungszeit um die bereits abgelaufene Bewährungszeit, jedoch nicht auf weniger als ein Jahr. Wird die Gesamtstrafe nicht zur Bewährung ausgesetzt, so gilt § 56f Abs. 3
§56b-§56d§56b-§56d
§ 56b Auflagen§ 56b Auflagen, Abs. 2, Satz. 1
§ 56b Auflagen§ 56b Auflagen, Abs. 3
§ 56f Widerruf der Strafaussetzung§ 56f Widerruf der Strafaussetzung, Abs. 3
§ 56f Widerruf der Strafaussetzung§ 56f Widerruf der Strafaussetzung, Abs. 1, Satz. 2
§56a-§56e§56a-§56e
§ 56f Widerruf der Strafaussetzung§ 56f Widerruf der Strafaussetzung
§ 56g Straferlaß§ 56g Straferlaß
§ 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe§ 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe, Abs. 1, Satz. 1
§ 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe§ 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe, Abs. 1, Satz. 2
§ 56a Bewährungszeit§ 56a Bewährungszeit, Abs. 2
§56b-§56g§56b-§56g
§ 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe§ 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe, Abs. 3
§ 57a Aussetzung des Strafrestes bei lebenslanger Freiheitsstrafe§ 57a Aussetzung des Strafrestes bei lebenslanger Freiheitsstrafe, Abs. 1, Satz. 1
§ 56 Strafaussetzung§ 56 Strafaussetzung
§ 55 Nachträgliche Bildung der Gesamtstrafe§ 55 Nachträgliche Bildung der Gesamtstrafe, Abs. 1

References: §56
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 §57
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 §58

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 § 57

§ 57
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§56

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§ 57

§ 57

§ 56

§56

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§ 56

§ 55