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Timestamp: 2018-03-23 05:39:06+00:00

Document:
4A_320/2017 21.06.2017
4A_320/2017
Urteil vom 21. Juni 2017
Forderung aus Mietvertrag,
Schwyz, 1. Zivilkammer, vom 2. Mai 2017.
dass das Kantonsgericht Schwyz mit Urteil vom 2. Mai 2017 in einer mietrechtlichen Angelegenheit die Berufung der Beschwerdeführerin gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Schwyz vom 30. Dezember 2015 teilweise guthiess, sofern sie nicht gegenstandslos geworden war, die Anschlussberufung abwies und das angefochtene Urteil des Einzelrichters aufhob;
dass das Kantonsgericht das Urteil des Bezirksgerichts sodann neu formulierte, indem es die im Dispositiv einzeln aufgeführten Mängel am Mietobjekt feststellte, den Mietzins in der im Dispositiv spezifizierten Weise herabsetzte, das Vorgehen bezüglich der hinterlegten Mietzinse regelte und im Übrigen die Klage abwies sowie die Kosten- und Entschädigungsfolgen des erstinstanzlichen Verfahrens neu verteilte;
dass die Beschwerdeführerin dagegen mit der vom 6. Juni 2017 datierten Eingabe Beschwerde an das Bundesgericht erhob;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine weitere Eingabe einreichte;
dass es sich bei der Beschwerdefrist nach Art. 100 Abs. 1 BGG um eine gesetzlich bestimmte Frist im Sinne von Art. 47 Abs. 1 BGG handelt, die nicht erstreckt werden kann, weshalb dem Gesuch der Beschwerdeführerin um Fristverlängerung nicht entsprochen werden kann;
dass auf die Beschwerde von vornherein nicht einzutreten ist, soweit sie sich gegen den Entscheid des Bezirksgerichts Schwyz richtet, da es sich dabei nicht um einen letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 75 Abs. 1 BGG handelt;
dass die Beschwerdeführerin mehrfach die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz kritisiert, wobei die diesbezüglichen Ausführungen die Begründungsanforderungen an Sachverhaltsrügen offensichtlich nicht erfüllen;
dass die Eingaben der Beschwerdeführerin über weite Strecken die Begründungsanforderungen an eine Beschwerde in Zivilsachen offensichtlich nicht erfüllen, indem sie darin bloss in frei gehaltenen Ausführungen ihre Sicht der Dinge darlegt, ohne indessen auf die Erwägungen der Vorinstanz hinreichend konkret einzugehen, geschweige denn nachvollziehbar aufzuzeigen, welche Rechte die Vorinstanz mit ihrem Entscheid inwiefern verletzt haben soll;
dass dies auch gilt, soweit sie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs nach Art. 29 Abs. 2 BV, der Bestimmung von Art. 317 ZPO, des Grundsatzes von Treu und Glauben sowie eine "Rechtsverweigerung und Verletzung des Rechts auf Verteidigung" beklagt, dies aber offensichtlich nicht rechtsgenüglich begründet;
dass die Beschwerde der Beschwerdeführerin damit offensichtlich den Begründungsanforderungen nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;
dass bei diesem Verfahrensausgang die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen wären, dass es sich aber mit Blick auf die Umstände rechtfertigt, ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);
dass es sich damit erübrigt, auf die Fragen der Beschwerdeführerin zum Vorgehen der Beantragung der unentgeltlichen Rechtspflege vor Bundesgericht einzugehen, und dass das sinngemäss gestellte Gesuch um Befreiung von den Gerichtskosten gegenstandslos wird;
Lausanne, 21. Juni 2017

References: Art. 100
 Art. 47
 Art. 75
 Art. 29
 Art. 317
 Art. 108