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Timestamp: 2016-10-22 19:56:13+00:00

Document:
6B_609/2009 (22.02.2011)
6B_609/2009
vertreten durch F�rsprecher RAe.________,
vertreten durch F�rsprecher RAf.________,
6. W.________,
vertreten durch F�rsprecher RAh.________,
7. X.________,
8. Y.________,
vertreten durch F�rsprecher RAi.________,
9. Z.________,
DA.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Luigi Mattei,
Gesellschaft DC.________,
Gesellschaft DD.________,
DE.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Renzo Galfetti,
Stiftung DF.________,
DG.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Michele Rusca,
DH.________,
DI.________,
Stiftung DJ.________,
Gesellschaft DK.________,
Gesellschaft DL.________,
DM.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Venerio Quadri,
Gesellschaft DN.________,
Gesellschaft DO.________,
Gesellschaft DP.________,
Gesellschaft DQ.________,
Gesellschaft DR.________,
Gesellschaft DS.________,
DT.________,
DU.________,
Gesellschaft DV.________,
DW.________,
Gesellschaft DX.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Emanuele Stauffer,
DZ.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Davide Corti,
Gesellschaft DAA.________,
DAB.________,
Gesellschaft DAC.________,
Drittbetroffene.
Unterst�tzung einer kriminellen Organisation, qualifiziert begangene Geldw�scherei, Einziehung beschlagnahmter Verm�genswerte etc.,
Das Bundesstrafgericht in Bellinzona sprach am 8. Juli 2009 sieben von neun Angeklagten, d.h. R.________, S.________, X.________, Y.________, Z.________, T.________ und U.________, von den Vorw�rfen der Beteiligung an sowie der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation und der qualifizierten Geldw�scherei bzw. der Gehilfenschaft dazu frei. Es auferlegte allen Freigesprochenen zumindest teilweise die auf sie entfallenden Verfahrenskosten und verweigerte ihnen ebenfalls zumindest teilweise eine Parteientsch�digung. Die den amtlichen Verteidigern ausgerichtete Entsch�digung forderte es von den Freigesprochenen zur�ck.
Die Angeklagten W.________ und V.________ verurteilte das Bundesstrafgericht gleichentags wegen Unterst�tzung einer kriminellen Organisation. Hingegen sprach es beide vom Vorwurf der qualifizierten Geldw�scherei frei. W.________ bestrafte es mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten, davon neun Monate unbedingt vollziehbar. Gegen V.________ verh�ngte es eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren.
Gegen das am 8. Juli 2009 m�ndlich er�ffnete Urteilsdispositiv erhob die Bundesanwaltschaft am 15. Juli 2009 Beschwerde an das Bundesgericht. Sie beantragte unter anderem, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung hinsichtlich der sofortigen Freigabe der Kautionen der Angeklagten R.________, S.________, T.________, U.________ und V.________ zu erteilen.
In der Stellungnahme vom 4. bzw. 25. August 2009 beantragten U.________ und V.________ die Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung. Das Bundesstrafgericht verzichtete am 14. August 2009 auf eine Stellungnahme. S.________, T.________ und R.________ stellten am 24., 27. und 28. August 2009 den Antrag, auf das Gesuch sei nicht einzutreten (S.________, T.________ und R.________), eventuell sei es abzuweisen (S.________ und R.________).
Mit Replik vom 1. Oktober 2009 hielt die Bundesanwaltschaft an ihrem Gesuch um aufschiebende Wirkung fest.
Mit Schreiben vom 12. November 2009 teilte der Pr�sident der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts den Parteien mit, dass die Urteilsbegr�ndung des Bundesstrafgerichts abgewartet werde, bevor �ber das Gesuch um aufschiebende Wirkung entschieden werde. Das begr�ndete Urteil des Bundesstrafgerichts wurde den Parteien Ende Dezember 2009 zugestellt.
Gegen dieses Urteil vom 8. Juli 2009 erhebt die Bundesanwaltschaft Beschwerde in Strafsachen. Sie beantragt, das angefochtene Urteil sei, mit Ausnahmen des Schuldspruchs von W.________ wegen Unterst�tzung einer kriminellen Organisation und der Freigabe der Verm�genswerte von Z.________ und DU.________, aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Sie stellt zusammengefasst folgende Eventualantr�ge:
Der Entscheid des Bundesstrafgerichts vom 8. Juli 2009 sei aufzuheben und
R.________ sei schuldig zu erkl�ren der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation und der qualifizierten Geldw�scherei gem�ss Ziff. 4.1.1 und 4.1.2 der Anklageschrift. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und zu einer gerichtlich zu bestimmenden Geldstrafe zu verurteilen.
W.________ sei schuldig zu erkl�ren der qualifizierten Geldw�scherei gem�ss Ziff. 4.2.2 der Anklageschrift. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren und zu einer gerichtlich zu bestimmenden Geldstrafe zu verurteilen.
S.________ sei schuldig zu erkl�ren der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation und der qualifizierten Geldw�scherei gem�ss Ziff. 4.3.1 und 4.3.2 der Anklageschrift. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zu einer gerichtlich zu bestimmenden Geldstrafe zu verurteilen.
X.________ sei schuldig zu erkl�ren der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation und der Geldw�scherei gem�ss Ziff. 4.4.1 und 4.4.2 der Anklageschrift. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren und zu einer gerichtlich zu bestimmenden Geldstrafe zu verurteilen.
T.________ sei schuldig zu erkl�ren der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation und der qualifizierten Geldw�scherei gem�ss Ziff. 4.8.1 und 4.8.2 der Anklageschrift. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und zu einer gerichtlich zu bestimmenden Geldstrafe zu verurteilen.
U.________ sei schuldig zu erkl�ren der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation und der qualifizierten Geldw�scherei gem�ss Ziff. 4.9.1 und 4.9.2 der Anklageschrift. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zu einer gerichtlich zu bestimmenden Geldstrafe zu verurteilen.
V.________ sei schuldig zu erkl�ren der Beteiligung an einer kriminellen Organisation und der qualifizierten Geldw�scherei. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und einer gerichtlich zu bestimmenden Geldstrafe zu verurteilen.
Die vorgenannten sieben Personen seien zur Bezahlung der auf sie entfallenden Verfahrenskosten in gerichtlich zu bestimmender H�he, unter solidarischer Haftbarkeit f�r die gesamten Verfahrenskosten, zu verpflichten.
Y.________ sei schuldig zu erkl�ren der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation und der qualifizierten Geldw�scherei gem�ss Ziff. 4.6.1 und 4.6.2 der Anklageschrift. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten, bedingt, bei einer Probezeit von zwei Jahren, und zu einer gerichtlich zu bestimmenden Geldstrafe zu verurteilen.
Z.________ sei schuldig zu erkl�ren der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation und der qualifizierten Geldw�scherei gem�ss Ziff. 4.7.1 und 4.7.2 der Anklageschrift. Sie sei zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten bedingt, bei einer Probezeit von zwei Jahren, und zu einer gerichtlich zu bestimmenden Geldstrafe zu verurteilen.
Die vorgenannten beiden Personen seien zur Bezahlung der auf sie entfallenden Verfahrenskosten in gerichtlich zu bestimmender H�he zu verpflichten.
Die beschlagnahmten Verm�genswerte betreffend die Angeklagten R.________, W.________, S.________, X.________, T.________, U.________ und V.________ seien einzuziehen. Gleichzeitig sei f�r jeden einzelnen dieser Angeklagten auf eine entsprechende Ersatzforderung in der H�he der durch die beschlagnahmten Verm�genswerte nicht gedeckten Deliktsbetr�ge zu erkennen.
F�r Y.________ sei auf eine Ersatzforderung von mindestens Fr. 200'000.-- zu erkennen. In diesem Umfang seien seine beschlagnahmten Verm�genswerte einzuziehen.
Die beschlagnahmten Verm�genswerte der Dritterwerber seien einzuziehen.
Die bestellten Sicherheiten seien bis zum Strafantritt, eventualiter bis zur Erledigung der Beschwerde, aufrecht zu erhalten. Die Honorare der amtlichen Verteidiger seien festzusetzen.
Im �brigen stellt die Bundesanwaltschaft folgende weitere Antr�ge:
Es sei festzustellen, dass das erstinstanzliche Urteil wie folgt in Rechtskraft erwachsen sei:
-Ziff. XI.5 betreffend Y.________, soweit die beantragte Ersatzforderung Fr. 200'000.-- �bersteigt
-Ziff. XI.6 betreffend Z.________
-Ziff XI.28 betreffend DU.________.
Zudem sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen hinsichtlich der Antr�ge betreffend die Freigabe der beschlagnahmten Verm�genswerte der Angeklagten R.________, W.________, S.________, X.________, Y.________ (f�r den Betrag von Fr. 200'000.--), T.________, U.________ und V.________ sowie betreffend die Verm�genswerte von Drittpersonen, soweit das erstinstanzliche Urteil nicht in Rechtskraft erwachsen sei. Ebenso sei die aufschiebende Wirkung hinsichtlich der Freigabe der Kautionen zu erteilen.
Mit Verf�gung vom 11. Februar 2010 erteilte der Pr�sident der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung in Bezug auf die Kautionen im Umfang der Antr�ge in der Eingabe der Bundesanwaltschaft vom 15. Juli 2009 (vgl. oben lit. B). Im �brigen trat er auf das Gesuch um aufschiebende Wirkung nicht ein.
X.________ stellte am 3. M�rz 2010 den Antrag, es seien die dem Bundesstrafgericht anl�sslich der Hauptverhandlung vom 4. Mai bis 19. Juni 2009 eingereichten schriftlichen Parteivortr�ge und Replik-Schriften der Bundesanwaltschaft gem�ss Ziff. 8 ihrer Beschwerde in Strafsachen vom 1. Februar 2010 umgehend aus den Akten zu weisen.
Mit Eingabe vom 10. M�rz 2010 erneuerte die Bundesanwaltschaft ihr Gesuch um aufschiebende Wirkung hinsichtlich der Freigabe der beschlagnahmten Verm�genswerte.
Mit superprovisorischer Verf�gung vom 12. M�rz 2010 ordnete der Pr�sident der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts die aufschiebende Wirkung in Bezug auf das Gesuch der Bundesanwaltschaft vom 10. M�rz 2010 an.
S.________ beantragte am 19. M�rz 2010, das Gesuch der Bundesanwaltschaft vom 10. M�rz 2010 um aufschiebende Wirkung sei ganz bzw. teilweise, soweit es Verm�genswerte betreffe, die vor dem 1. August 1994 in seinem Eigentum waren, abzuweisen. X.________, U.________ und R.________ beantragten am 22. M�rz 2010, das Gesuch um aufschiebende Wirkung sei abzuweisen. V.________ verzichtete am 22. M�rz 2010 auf eine Stellungnahme. W.________ beantragte am 12. April 2010, auf das Gesuch sei nicht einzutreten, eventualiter sei es abzuweisen.
Es liegen folgende Antr�ge vor:
(1) Bundesstrafgericht: Verzicht auf Vernehmlassung.
(2) DE.________ und Stiftung DF.________: Abweisung der Beschwerde der Bundesanwaltschaft vom 1. Februar 2010, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen.
(3) DT.________: kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde, Aufhebung der Beschlagnahme.
(4) DM.________: kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde, Aufhebung der Beschlagnahme und der Grundbuchsperre.
(5) DY.________: Abweisung der Beschwerde und Freigabe der beschlagnahmten Verm�genswerte.
(6) Gesellschaft DAA.________: Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen.
(7) DA.________ und DB.________: Abweisung der Beschwerde in Bezug auf die bei ihnen beschlagnahmten Verm�genswerte und Best�tigung der Freigabe. Eventualiter: R�ckweisung der Sache zur Neubeurteilung an das Bundesstrafgericht, R�ckforderungsanspr�che im Rahmen dieses Prozesses.
(8) Gesellschaft DC.________: Abweisung der Beschwerde in Bezug auf das beschlagnahmte Konto und Best�tigung der Freigabe. Eventualiter: R�ckweisung der Sache zur Neubeurteilung an das Bundesstrafgericht, R�ckforderungsanspr�che im Rahmen dieses Prozesses.
(9) DZ.________: Abweisung der Beschwerde, Freigabe der beschlagnahmten Verm�genswerte, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen.
(10) Gesellschaft DO.________, Gesellschaft DN.________, Gesellschaft DR.________, Gesellschaft DP.________ und Gesellschaft DS.________: Verzicht auf Vernehmlassung.
(11) S.________: Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
(12) DG.________, DH.________ und DI.________: Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen.
(13) U.________: Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen. Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung. F�r den Fall der Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege: Parteientsch�digung von Fr. 35'000.--.
(14 und 15) Z.________ und Y.________: Nichteintreten auf die Beschwerde. Abweisung, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen.
(16) X.________: Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
(17) W.________: Nichteintreten auf die ihn betreffenden Beschwerdepunkte bzw. Abweisung, soweit darauf einzutreten sei. Gesuch um Entfernung der erstinstanzlichen, schriftlichen Parteivortr�ge der Beschwerdef�hrerin aus den Akten. Verfahrenskosten zu Lasten der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Antrag auf Parteientsch�digung. Freigabe von Fr. 20'000.-- f�r die oberinstanzlichen Anwaltskosten. Eventualiter: Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
(18) V.________: Nichteintreten auf die Beschwerde, eventualiter Abweisung. Gesuch um Entfernung der erstinstanzlichen, schriftlichen Parteivortr�ge der Beschwerdef�hrerin aus den Akten. Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
(19) R.________: Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen.
(20) T.________: Nichteintreten auf die Beschwerde, eventualiter Abweisung. Gesuch um Entfernung der erstinstanzlichen, schriftlichen Parteivortr�ge der Beschwerdef�hrerin aus den Akten. Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
(21) DAB.________: Nichteintreten auf die Beschwerde, eventualiter Abweisung.
Soweit die Parteien neue Beweismittel anf�hren, welche im vorinstanzlichen Verfahren noch nicht vorhanden waren, wie z.B. die Rechtshilfeunterlagen vom September 2010 (vgl. Schreiben der Beschwerdef�hrerin vom 26. Oktober 2010), k�nnen diese vor Bundesgericht nicht mehr ber�cksichtigt werden (Art. 99 Abs. 1 BGG).
2.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt in willk�rlicher, unvollst�ndiger Weise fest und verstosse gegen Art. 9 BV. Sie verletze zudem den Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 169 des seit dem 1. Januar 2011 aufgehobenen Bundesgesetzes vom 15. Juni 1934 �ber die Bundesstrafrechtspflege (BStP; BS 3 303), indem sie sich nicht mit dem in der Anklageschrift dargelegten Sachverhalt und den darin erw�hnten Aussagen der Beschwerdegegner, Auskunftspersonen und Zeugen auseinandersetze. So sei etwa die aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r fliessende Begr�ndungspflicht verletzt bei den Fragen, ob die Mitglieder der kriminellen Organisationen Camorra und Sacra Corona Unita (nachfolgend SCU genannt) den Zigarettenschmuggel privat oder f�r die Organisationen betrieben h�tten; ob die kriminellen Organisationen den Zigarettenhandel kontrolliert h�tten oder in diesem Bereich selbst aktiv t�tig gewesen seien; woher die in den Zigarettenhandel investierten Mittel stammten, welche unter anderem zum Beschwerdegegner R.________ in die Schweiz transferiert worden seien; wie hoch die Gewinne der kriminellen Organisationen im Zigarettenhandel gewesen seien; was die einzelnen Beschwerdegegner gewusst und gewollt bzw. inwieweit sie eventualvors�tzlich gehandelt h�tten; welche Stellung der Beschwerdegegner V.________ innerhalb der camorristischen Alleanza di Secondigliano gehabt habe und wie die Vorinstanz die in der Anklageschrift aufgef�hrten Aussagen w�rdige.
2.2.1 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden und kann deshalb die Beschwerde auch aus andern als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder abweisen (BGE 134 III 102 E. 1.1 S. 104 mit Hinweisen). Immerhin pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Aus den materiellrechtlichen R�gen muss wenigstens sinngem�ss ersichtlich sein, inwieweit der angefochtene Entscheid nach Ansicht der Beschwerdef�hrerin bundesrechtliche Normen verletzen soll, wenn der von der Vorinstanz verbindlich festgestellte und nicht der davon abweichende, von den Beschwerdef�hrern lediglich behauptete Sachverhalt zugrunde gelegt wird (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG).
2.2.2 Eine Verurteilung ohne die tatbestandsnotwendigen tats�chlichen Grundlagen ist bundesrechtswidrig. Ist ein Sachverhalt l�ckenhaft, leidet die Entscheidung an derartigen M�ngeln, dass die Gesetzesanwendung nicht nachgepr�ft werden kann. In einem solchen Fall ist das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur erg�nzenden Tatsachenfeststellung und neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG; BGE 133 IV 293 E. 3.4.2 S. 295 f. mit Hinweisen).
2.3 Die Vorinstanz unterl�sst eine �berpr�fung des in der Anklageschrift umschriebenen Sachverhalts, obwohl sie gem�ss Art. 169 Abs. 1 aBStP verpflichtet ist, die Tat zu beurteilen, auf die sich die Anklage bezieht. Sie befasst sich nur in allgemeiner, pauschaler Weise mit den Anklagevorw�rfen und analysiert nicht f�r jeden Angeklagten einzeln, ob bzw. welche ihm zur Last gelegten Taten in objektiver und subjektiver Hinsicht zutreffen.
2.3.1 Hinsichtlich des Beschwerdegegners R.________ fehlen Feststellungen, ob sich die in der Anklageschrift einzeln und pr�zise bezeichneten Handlungen tats�chlich ereigneten. Die Beschwerdef�hrerin wirft ihm im Sinne einer beispielhaften, nicht vollst�ndigen Aufz�hlung vor, er habe gem�ss Aussagen von A.________ (Mitglied der SCU), B.________ (Mitglied der Camorra) und C.________ seit 1990 Bargeld von der SCU und Camorra in seiner Geldwechselstube entgegengenommen und in Buchgeld umgewandelt. 1995 habe er grosse Mengen an italienischer Lire von Mitgliedern krimineller Organisationen erhalten (z.B. von D1.________ und D2.________, E.________, F.________, G1.________ und G2.________, H1.________, I.________, dem Mitangeklagten V.________ sowie K.________; vgl. �bersicht der Gesellschaft a.________, handschriftliche Aufzeichnungen Juni 1997 und September 1998). So seien vom 9. Juni bis 15. Dezember 1994 f�r D3.________ it. Lire im Gegenwert von 5.9 Mio. US-Dollar von D2.________, L.________, G1.________, G2.________ und D1.________ �berwiesen worden. Vom 20. August bis 13. Dezember 1996 seien auf den Konten von G2.________ italienische Lire im Gegenwert von 10.5 Mio. US-Dollar eingegangen. Das Bargeld, welches ihm von den Zigarettenh�ndlern �bermittelt worden sei, habe er im Geldwechselgesch�ft verwendet, auf Bankkonten angelegt und im Auftrag der Konteninhaber zur Bezahlung von Rechnungen im Zigarettenhandel verwendet. Im Innenverh�ltnis habe er die Konten unter Pseudonymen gef�hrt (z.B. "Zio" f�r D3.________; "Barbara" und "Jessica" f�r G2.________; "R. Casoria" und "Stefi" f�r den Mitangeklagten V.________; "F.________", "Marco Patto", "Gino Tecnofer" sowie z.B. "Pato" f�r F.________; "Metalo", "Manolo", "Philippe", "Monte Rosa" und "Eliseo" f�r den Mitangeklagten X.________ und den verstorbenen Mitangeklagten Q.________). Zur Verschleierung der Herkunft der Gelder habe er diese auf Anweisung von Drittpersonen an verschiedene Banken abdisponiert. Die zu �berweisenden Gesamtbetr�ge habe er in mehrere Tranchen aufgeteilt (z.B. f�r den Beschwerdegegner U.________ am 10. Februar 2000, am 17. Juli 2000 in je vier Tranchen sowie f�r den Beschwerdegegner X.________ in 17 Tranchen). Zudem habe er unbekannten Personen hohe Geldbetr�ge gegen das Vorweisen einer Banknote mit einer im Voraus definierten Seriennummer �bergeben (z.B. am 17. Dezember 1999 Fr. 420'000.-- zu Lasten des Kontos "c.________", einer Firma des Beschwerdegegners S.________ mittels der 1000-Dinarnote CN 7181961). Auf diese Weise habe er 3.2 Mio. US-Dollar ausbezahlt. Er habe Kenntnis des kriminellen Hintergrunds seiner Kunden gehabt, da er Kontakte zu Mitgliedern krimineller Organisationen, wie E.________, I.________ und D4.________, gepflegt habe. Dies ergebe sich aus Telefonaufzeichnungen italienischer Strafverfahren sowie aus Unterlagen seiner Rechtsvertreter. Daraus gehe hervor, dass im Umfeld seiner Kunden, welche mit Zigaretten handelten, 4 kg Heroin aufgefunden worden seien. Die Beschwerdef�hrerin erstellte eine �bersicht �ber die vom Beschwerdegegner vollzogenen Transaktionen (S. 68 Anklageschrift), woraus sie schliesst, in den Jahren 1993 bis 2001 habe er italienische Lire im Gegenwert von 795 Mio. US-Dollar entgegengenommen und f�r Dritte in Buchgeld angelegt. Mit seinen Geb�hren habe er einen Gewinn von mindestens 10.5 Mio. US-Dollar erwirtschaftet. Zudem habe der Beschwerdegegner R.________ auch selbst Zigaretten ge- und verkauft, was sich aus einer Rechnung vom 31. August 1995 ergebe (Verkauf von 1000 Mastercases Zigaretten f�r H1.________ an die Gesellschaft DAC.________).
Die Vorinstanz befasst sich mit den beispielhaft aufgez�hlten, in der Anklageschrift genannten Vorw�rfen nicht. Sie pr�ft nicht, f�r wen der Beschwerdegegner R.________ Bankkonten f�hrte, welche Betr�ge er innert welcher Zeit umsetzte, welche Ein- und Auszahlungen er vornahm, welche gesch�ftlichen Kontakte er pflegte und ob sich unter seinen Kunden Angeh�rige der Camorra oder SCU befanden.
2.3.2 Auch in Bezug auf die weiteren Beschwerdegegner W.________, S.________, X.________, Y.________, Z.________, T.________, U.________ und V.________ �berpr�ft die Vorinstanz die in der Anklageschrift erhobenen Vorw�rfe nicht f�r jeden Beschwerdegegner einzeln. Sie beschr�nkt sich auf eine pauschale Darstellung des Sachverhalts f�r alle Angeklagten gemeinsam und er�rtert nicht St�ck f�r St�ck, ob der von der Beschwerdef�hrerin behauptete Sachverhalt zutrifft.
2.3.3 Hinsichtlich des Beschwerdegegners W.________ fehlen etwa (im Sinne einer beispielhaften Aufz�hlung) Ausf�hrungen zu folgenden Vorw�rfen und Beweismitteln. W.________ habe im Oktober/November 1993 die Geb�hren f�r Zigarettentransit in Montenegro mit dem damaligen Pr�sidenten Milo Djukanovic vereinbart (Schreiben vom 8. Oktober bzw. 11. November 1993). Per Mitte 1996 sei S.________ aufgrund der Bem�hungen des Beschwerdegegners W.________ eine Exklusivlizenz erteilt worden. Faktisch sei W.________ der Chef von S.________ gewesen (Aussagen des Beschwerdegegners V.________, Korrekturen auf Abrechnungen etwa f�r August 1999, h�herer Gewinnanteil). Die Transitgeb�hren habe er auf durch den Mitangeklagten R.________ bei der Gesellschaft a.________ gef�hrte Konti mit den Namen "c.________", "Masa", "Pasa", "Branko", "Pancione" und "S.________" gutschreiben lassen. Ein Teil der Gelder seien in bar an Mittelsm�nner, welche sich durch Pr�sentation eines bestimmten Geldscheins legitimierten, ausbezahlt worden. Er habe 10 Mio. US Doller nach Liechtenstein auf Konten von liechtensteinischen Gesellschaften, namentlich der Gesellschaft d.________, der Anstalt e.________ und der Stiftung f.________ einbezahlt und diese Gelder gr�sstenteils in bar bezogen bzw. �berweisen lassen. Im Sommer 2003 habe er mindestens 6 Mio. US Doller auf das Konto seiner Stiftung DJ.________ �bertragen. Durch seine Aktivit�ten habe er den Einziehungsanspruch im Umfang von 224 Mio. US-Dollar erschwert.
Im Juli 1999 seien 123'535 Mastercases Zigaretten �ber Montenegro transportiert worden. Von den daf�r erhobenen Transitgeb�hren seien 247'070.-- US-Dollar an den Beschwerdegegner W.________ ("Pasa"), 116'035.-- US-Dollar an S.________ ("FK") und 7'500.-- US-Dollar an M.________, d.h. total 370'605.-- US-Dollar, geflossen. Genau diesen Betrag habe sich S.________ am 4. August 1999 in der Wechselstube Gesellschaft a.________ des Beschwerdegegners R.________ in bar auszahlen lassen. Die Auszahlung habe der Beschwerdegegner R.________ dem f�r S.________ gef�hrten Konto "c.________" belastet, welches mit den Einzahlungen der vier Unterlizenznehmer f�r Transitgeb�hren gespiesen worden sei. S.________ habe W.________ dessen Anteil in bar �bergeben, worauf Letzterer gleichentags USD 51'490.-- auf das Konto "g.________" der Bank h.________ in Lugano �berwiesen habe. Am 1. September 1999 sei der Beschwerdegegner W.________ nach Liechtenstein gereist und habe einen weiteren Teil des Bargeldes, USD 124'833.50, auf das Konto der Stiftung f.________ in Vaduz einbezahlt. Insgesamt habe er auf diese Art von 1997 bis 2000 Bargelder in der H�he von USD 8'346'355.-- auszahlen lassen und als Bareinlagen auf die Konten der "Gesellschaft i.________" und der "Gesellschaft g.________" bei der Bank h.________ in Lugano bzw. auf die Konten "e.________" und "f.________" in Vaduz transferiert.
Die �bersch�sse aus den zu hoch angesetzten Transitgeb�hren seien auf den Monatsabrechnungen unter den Bezeichnungen "Centar" (f�r W.________) und "Landaba" (f�r S.________) verbucht und an den Beschwerdegegner W.________ �berwiesen worden (z.B. im Juli 1999 USD 532'615.-- auf das Konto "i.________" bei der Bank h.________ Lugano und im Monat August 1999 USD 500'000.-- auf das Konto der Gesellschaft i.________ bei der Bank h.________ Lugano bzw. USD 107'502.-- von S.________ in bar bezahlt und vom Beschwerdegegner W.________ auf das Konto "g.________" bei der Bank h.________ Lugano einbezahlt). In der Periode 1997 bis 2000 habe der Beschwerdegegner W.________ total USD 15'531'111.-- durch das Inkasso der Transitgeb�hren eingenommen.
2.3.4 Auch in Bezug auf den Beschwerdegegner S.________ sind keine Ausf�hrungen vorhanden, welchen Sachverhalt die Vorinstanz als erstellt erachtet. Ihm wird beispielsweise vorgeworfen, er sei unter den Pseudonymen "S.________", "S.________", "S.________" und "Armando" f�r die SCU und die Camorra im Zigarettengesch�ft t�tig gewesen. Seine Gesch�ftspartner seien D3.________, W.________, N.________, M.________ und T.________ gewesen. Er habe unter dem Namen seiner Firmen Gesellschaft j.________, Gesellschaft k.________ und Gesellschaft l.________ bzw. den Firmen M.________s, Gesellschaft m.________ und Gesellschaft n.________ f�r Exponenten der Camorra und der SCU auf dem internationalen Markt mindestens 370'000 Mastercases Zigaretten eingekauft, diese nach Montenegro transportiert, gelagert und f�r den Weitertransport durch die kriminellen Organisationen bereit gehalten. Damit habe er einen Umsatz von mindestens 90 Mio. USD bzw. einen Gewinn von 3.7 Mio. USD erzielt (vgl. z.B. Anklageschrift Fn 662 bis 664, Fn 674 und 675, Fn 679 bis 690 und Fn 859 bis 911 mit konkreten Hinweisen auf Offerten, Freistellungsauftr�ge, Verladescheine, Rechnungen, Zahlungsauftr�ge, Agendaeintr�ge und Einvernahmen).
Durch N.________ sowie die Gesellschaft o.________ von D3.________ und W.________ habe er seit Ende August 1991 �ber eine Transitlizenz der staatlichen Gesellschaft p.________ f�r den Zigarettentransit durch Montenegro verf�gt (Fn 706; Anklageschrift S. 88 bis 90). Ab 1. Juli 1996 bis zu deren Verkauf im Jahr 2000 sei er Inhaber einer eigenen Transitlizenz gewesen (Fn 726). Gest�tzt darauf habe er den Beschwerdegegnern T.________, U.________, X.________/Q.________, K.________ (bzw. den Firmen q.________ und r.________) sowie O.________ (bzw. der Firma s.________) eine Unterlizenz erteilt (Anklageschrift S. 92 bis 99). Als Lizenznehmer habe er die Transitgeb�hren f�r die montenegrinischen Stellen (Gesellschaft t.________ und Gesellschaft p.________) einkassiert (vgl. monatliche buchhalterische Aufstellungen Fn 913). Die finanzielle Abwicklung habe vorwiegend �ber Konten beim Beschwerdegegner R.________ stattgefunden (vgl. Anklageschrift S. 100 bis 108). Der Beschwerdegegner W.________, welcher ihm die Lizenz verschafft habe, sei faktisch sein Vorgesetzter im Zigarettengesch�ft gewesen. Er habe ihm Weisungen erteilt (vgl. Fn 671 Fax vom 9. bzw. 10. Februar 1995 zur Preisgestaltung). Aus den Lizenzgeb�hren und �bersch�ssen h�tten die Gesellschaft t.________, die Gesellschaft p.________, P.________ (die Ehefrau des verstorbenen KB.________), AA.________ sowie die Beschwerdegegner W.________ und S.________ hohe Einnahmen erzielt (Anklage S. 104 ff.). Zur Weiterleitung der Lizenzgeb�hren habe der Beschwerdegegner S.________ den Beschwerdegegner R.________ angewiesen, von Februar 1997 bis Juni 2000 regelm�ssig einen Geldbetrag an einen unbekannten Kurier zu bezahlen, welcher sich mittels eines bestimmten Geldscheins ausgewiesen habe (Fn. 797 bis 799).
Seine �berschussanteile habe S.________ teilweise auf Bankkonten einbezahlt (z.B. Konten Nr. 12'211 bei der Bank u.________ in Basel, Nr. 1042663 bei der Bank v.________ Lugano lautend auf die Gesellschaft w.________ und auf das Konto Nr. 9776 "Titan" bei der Gesellschaft x.________ mit der Referenz "Speziale Bachmann") oder auf liechtensteinische Gesellschaften �berwiesen (z.B. an die Stiftung y.________, die Stiftung z.________ und die Stiftung aa.________, die Stiftung DF.________ seiner Lebenspartnerin). Bis zum 30. Juni 1999 habe er �ber 10 Mio. US-Dollar auf diese Gesellschaften transferiert.
Zur Verschleierung seiner Gesch�fte habe er Decknamen (z.B. Kontenbezeichnung beim Beschwerdegegner R.________: "c.________", "Masa", "Pasa", "Branko", "S.________", "k.________", "ad.________") und verschiedene Gesellschaften (j.________, ab.________, ac.________, l.________, ad.________, c.________, ae.________, k.________, af.________, ag.________, ah.________ und ai.________) benutzt oder Gelder an die Gesellschaften ag.________, ah.________, ai.________, i.________ bzw. die Stiftungen y.________, aa.________, z.________ und die DF.________ �berwiesen.
2.3.5 Mit dem Sachverhalt, welcher den Beschwerdegegnern X.________, Y.________ und Z.________ zur Last gelegt wird, befasst sich die Vorinstanz ebenfalls nicht ausf�hrlich. Ihnen wird (im Sinne einer beispielhaften, nicht vollst�ndigen Aufz�hlung) vorgeworfen, sie h�tten sich gemeinschaftlich als Inhaber (X.________, vgl. Fn. 1234) bzw. als angestellte Mitarbeiter der Gesellschaft DN.________ und der Gesellschaft aj.________ in Delsberg (Y.________ und Z.________) und der Gesellschaft ak.________ in Andorra (Y.________) am internationalen illegalen Zigarettenhandel beteiligt. Sie h�tten f�r Clans der SCU und Camorra Zigaretten auf dem internationalen Graumarkt eingekauft, diese nach Montenegro transportieren lassen und dort den ans�ssigen Mafia-Clans zum Verlad auf Schnellboote und zum Transport nach Italien zur Verf�gung gestellt. Die Anklage zeigt in mehreren �bersichten die von angeblichen Vertretern krimineller Organisationen (z.B. BA.________, F.________, CA.________, I.________, H1.________, IB.________ handelnd f�r den Clan EA.________, G2.________, D2.________ und D5.________, FA.________, V.________) gekauften Zigarettenmengen, den Kaufpreis sowie die verwendeten Alias-Namen auf (vgl. Anklageschrift S. 124 bis 128). Sie dokumentiert die zu deren Gunsten erstellten Freistellungsauftr�ge von April 1996 bis Ende 1997 in einem separaten Beilagenordner (Fn 1007; Fn 1201 bis 1210, Fn 1214 bis 1222) und weist auf die Finanzfl�sse sowie einzelne Zigarettenlieferungen hin (vgl. etwa Fn 1014 bis 1034 zu den Rechnungen, Kontoausz�gen, Kontenbl�tter, "Acquisto"-Belegen der Gesellschaft a.________ bzw. beim Beschwerdegegner R.________ gef�hrten Konten; Fn 1042 bis 1059 zu Belegen betreffend den Zahlungsverkehr, welcher bei GA.________ abgewickelt wurde; Beispiel Zigarettenlieferung �ber die Gesellschaft DAC.________: Anklage S. 136 bzw. Fn 1061 bis 1066; Ablauf der Lieferung vom 31. Januar 1995 unter Beteiligung der Beschwerdegegnerin Z.________: Anklage S. 137 bzw. Fn. 1069 bis 1082; Finanzfluss bei GA.________ durch Zahlungsauftr�ge "sig. Manolo/Manol" f�r den Zeitraum Juli/August 1996: Anklage S. 138 ff. bzw. Fn. 1085 bis 1104). Die Lagerbewegungen seien in der teilweise sichergestellten Lagerbuchhaltung ersichtlich (Anklage S. 154 bzw. Fn 1223 bis 1226).
Die Beschwerdegegner Y.________ und Z.________ h�tten unter dem Namen diverser Sitzgesellschaften im Auftag des Beschwerdegegners X.________ praktisch die ganze Faxkorrespondenz gef�hrt, welche sie auf seine Anweisung hin mit seinem Pseudonym "Manolo" oder in eigenem Namen bzw. im Namen der verschiedenen Gesellschaften gezeichnet h�tten. Nur vereinzelt habe der Beschwerdegegner X.________ selbst unterzeichnet (vgl. Fn 1105).
Zur Verschleierung ihrer Aktivit�ten h�tten sie zahlreiche Gesellschaften eingesetzt, so die Gesellschaften DAC.________, al.________, am.________, an.________, ao.________, ap.________, aq.________, ar.________, as.________, at.________, au.________, av.________, aw.________, ax.________, ay.________, az.________, ba.________ (vgl. Anklage S. 117 f.), DN.________, ak.________, aj.________, bb.________, bc.________, bd.________ (Anklageschrift S. 141 f.) und die Gesellschaft DQ.________ (Anklageschrift S. 144). Zum gleichen Zweck h�tten sie Dutzende Festnetz- und Mobiltelefone verwendet (vgl. Fn 1114). Der Beschwerdegegner Y.________ habe in den Buchhaltungen der Verwaltungsfirmen interne Vorg�nge buchhalterisch erfasst (Anklageschrift S. 143 bzw. Fn. 1117 bis 1127). Sowohl die Beschwerdegegnerin Z.________ als auch der Beschwerdegegner Y.________ seien Ansprechpartner der Gesellschaft DAC.________ gewesen bzw. h�tten Zahlungsauftr�ge erteilt (Fn. 1130 und 1131). Sie h�tten, wie der Beschwerdegegner X.________, unwahre Fracht-, Transport- und Zollpapiere erstellt, um die Nachvollziehbarkeit der Warenlieferungen zu erschweren (z.B. Anklage S. 148 f. bzw. Fn 1162 bis 1173: zwei Transporte von 1242 bzw. 1074 Kartons Zigaretten von Buchs �ber Skopie nach Zelenika, verrechnet an H1.________, freigestellt an G2.________, Rechnung vom 19. Mai 1995, Freistellung am 1. Juni 1995). Es sei auch Ware gegen das Vorweisen eines bestimmten Geldscheins freigestellt worden (Fn 1199).
Der Beschwerdegegner Y.________ habe die illegalen Gewinne bei den Gesellschaft DP.________, der Gesellschaft DS.________ und der Gesellschaft DN.________ bzw. in Wertschriften und Liegenschaften angelegt (Fn 1268 bis 1270). Sp�testens nach seiner Kenntnis Ende September 1995 vom Zollstrafverfahren sowie den Hausdurchsuchungen und Kontenbeschlagnahmungen gegen die Gesellschaft DAC.________ und aufgrund der un�blichen Besorgung der Gesch�ftsaktivit�ten - von welchen auch die Beschwerdegegnerin Z.________ gewusst habe - habe er von den kriminellen Aktivit�ten gewusst. Die Beschwerdegegnerin Z.________ habe bereits kurz nach ihrer Anstellung Kenntnis vom Zigarettenschmuggel auf Schnellbooten zwischen Montenegro und Italien gehabt. Zudem sei ihr die Ermordung H1.________s bekannt gewesen. Sie habe die Gesch�fte unter dem Pseudonym "Maria" gef�hrt und sei f�r die Organisation von Transporten nach Montenegro, die Lagerbuchhaltung und die Freistellung der eingelagerten Zigaretten an italienische Kunden und die Kontoausz�ge zust�ndig gewesen (Fn 1275 mit Hinweis auf ein Organigramm). Im Auftrag von Q.________ habe sie Gesch�ftsunterlagen vernichtet.
2.3.6 Die Vorinstanz �ussert sich nicht im Einzelnen zu den Sachverhaltselementen, welche die Anklageschrift in Bezug auf den Beschwerdegegner T.________ auflistet.
Die Beschwerdef�hrerin legt dem Beschwerdegegner T.________ beispielsweise zur Last, er habe mit unversteuerten Zigaretten gehandelt (im Sinne einer beispielhaften, unvollst�ndigen Aufz�hlung: vgl. Anklageschrift S. 172 bis 174, Transporte vom 2. Januar 1995, vom 21. Januar 1995, vom 17. Februar 1995, vom 4./12. Mai 1995, vom 8./12. Mai 1995, von Anfang September 1995, vom 14. September 1995), wobei jeweils mehrere Zoll- und Frachtpapiere ausgestellt worden seien (Anklageschrift S. 172).
Nach der Kaufpreiszahlung habe er die unversteuerten Zigaretten freigestellt, worauf die kriminellen Organisationen diese auf Boote geladen und nach Italien verschifft h�tten (z.B. am 7. Mai und am 2. August 1995 auf das Boot Valentina des Clans EA.________, am 3. bzw. 31. Juli 1995 auf das Boot Vittoria von HA1.________ und IA1.________, am 6. September 1995 auf das Boot Chiava Bello von JA.________, am 2. September 1997 auf das Boot Vittoria 2 von HA1.________ und IA1.________, am 22. Februar 1998 auf die Libague zugunsten des Clans KA.________, am 26. Juni 2000 auf das Boot Carmela von HA1.________ und IA1.________, am 18. August 1997 auf das Boot Luigi des Clans D.________, am 29. November 2000 auf das Boot von LA.________, vgl. auch Fn 1413 bis 1418; Anklageschrift S. 160 bzw. Fn. 1281 und 1282 zu Faxnachrichten �ber den Verlad von Zigaretten auf Schnellboote). Bei Nichtbezahlung des Kaufpreises habe er die Boote im Hafen blockieren lassen (Fn 1286). Er habe durch seine Firmen be.________ bzw. Gesellschaft bf.________ �ber eigene Schnellboote verf�gt (mit den Namen "Sirio", "Christian", "Diana" und "Christal"). F�r den Zigarettentransit durch Montenegro habe er eine Unterlizenz genutzt, welche der Beschwerdegegner S.________ an MA.________ vergeben habe (vgl. Abrechnung vom 2. Februar 1997 bis am 24. Dezember 1997 Fn 1295).
Der Beschwerdegegner T.________ habe z.B. D3.________, F.________, LA.________, NA.________, den Clan von JA.________, OA1.________ und OA2.________, PA.________ und QA.________ mit Zigaretten beliefert (vgl. Anklage S. 162 f. Fn 1300 bis 1309; vgl. Lagerbuchhaltung Fn 1398). Weiter seien Warenausg�nge an G1.________ und G2.________, D2.________ und D5.________, E.________, RA.________, HA2.________, L.________ und den Beschwerdegegner V.________ zu verzeichnen (Anklageschrift S. 176).
Er habe im Gesch�ftsverkehr Decknamen (wie "Filipo", "T.________" f�r sich oder "Mirella" bzw. "Mir" f�r seine Mitarbeiterin SA.________) verwendet. Zur Verschleierung seiner Gesch�fte sei er mit diversen Vertriebs- und Verkaufsgesellschaften in Erscheinung getreten (z.B. die Gesellschaften bg.________, be.________, bh.________, bi.________, bj.________, bk.________, bl.________, bm.________, bf.________, bn.________, bo.________, bq.________, br.________, bs.________, bt.________, bu.________, vgl. Anklageschrift S. 171). �ber ebensolche Firmen habe er seine Zigaretten auf dem Graumarkt eingekauft (vgl. Anklageschrift S. 172).
Die Beschwerdef�hrerin erstellte eine �bersicht �ber die vom Beschwerdegegner T.________ gehandelten Mengen an Zigaretten (Anklageschrift S. 164). Sie zeigt auch den Geldfluss auf, bzw. von wem der Beschwerdegegner T.________ Geld auf welche Konten erhielt (z.B. Konten "il Sole", "bv.________", "T", "bo.________", "Sissi", "Ferzan", "T.________" und "FY", Anklage S. 165 bis 170; gesplittete �berweisung �ber DM 724'500.-- an die Gesellschaft DV.________ betr. das Gesch�ft vom 7. September 1994 Anklage S. 169 f.).
2.3.7 Auch die dem Beschwerdegegner U.________ zur Last gelegten Handlungen pr�ft die Vorinstanz nicht. Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Beschwerdegegner U.________ z.B. vor, er habe ab dem 1. Januar 1995 f�r die Gesellschaft bx.________ gearbeitet. Anf�nglich sei er Mitarbeiter von TA.________ gewesen. Im Jahr 1999 sei er als Teilhaber eingestiegen (vgl. Anklage S. 183 bzw. Fn 1473). Er habe mit unversteuerten Zigaretten gehandelt, sie gekauft, transportiert, an Exponenten krimineller Organisationen verkauft, Schnellboote der Schmuggler mit Treibstoff versorgt (vgl. Benzinkaufvertrag Fn 1455, 1456), die Abfertigung der Zigaretten und den Verlad auf die Schnellboote organisiert (z.B. Freistellungsauftr�ge Fn 1446, Fn 1546 bis 1551) und sich den Kaufpreis in bar bzw. auf Konten beim Beschwerdegegner R.________ oder der Geldwechselstube Gesellschaft by.________ von UA.________ zahlen lassen. Mitte 1996 habe er vom Beschwerdegegner S.________ eine Unterlizenz erhalten (Anklageschrift S. 183). Zur Verschleierung seiner Aktivit�ten habe er den Decknamen "Raimond" benutzt (Fn 1447) und verschiedene Firmen gegr�ndet (z.B. Gesellschaft DX.________, Gesellschaft bz.________, Gesellschaft ca.________, Gesellschaft cb.________, Gesellschaft cc.________, Gesellschaft cd.________, Gesellschaft ce.________).
Seine Handelspartner seien etwa F.________, I.________, RA.________, der Beschwerdegegner V.________, G2.________, D2.________, E.________ gewesen (S. 184 Fn. 1479 bis 1482). Bei Vertragsabschluss seien die verkaufte Menge Zigaretten und der Betrag festgehalten worden (Fn. 1483). Der Verkauf sei �ber verschiedene, dazwischengeschaltete Gesellschaften abgewickelt worden (Gesellschaften DX.________, bz.________, cf.________, cg.________, ch.________, Gesellschaft ci.________, welche I.________, dem Beschwerdegegner V.________, G2.________ und D2.________ geh�ren, vgl. Anklageschrift S. 182 und 193 bzw. Fn 1463 bis 1466). Der Beschwerdegegner U.________ habe trotz Anhaltspunkten, aufgrund welchen er h�tte Verdacht sch�pfen m�ssen (z.B. die Sperrung von F.________s Konten am 20. M�rz 1995 Anklageschrift S. 180; die Hausdurchsuchungen im Tessin bei der Gesellschaft bx.________ am 21. September 1995 mit Beschlagnahmungen von Unterlagen; die Polizeiaktion M�rz bis Mai 2000 S. 183 Anklage), Zigarettenhandel mit Exponenten krimineller Organisationen betrieben, so etwa mit F.________ (vgl. Anklage S. 183 bzw. Fn 1470 und 1472, Fn. 1489 bis 1491).
Die Beschwerdef�hrerin erstellte �bersichten zur verkauften Menge Zigaretten (Tabellen S. 185 bis 189 der Anklageschrift) und weist zur Ermittlung der Gesch�ftskunden auf handschriftliche bzw. elektronische Listen (vgl. Anklage S. 194, Fn. 1554 und 1555) sowie die Lagerbuchhaltung der Gesellschaft p.________ f�r die Firmen ce.________, Gesellschaft bz.________ und Gesellschaft cd.________ hin (Anklage S. 194, Fn. 1557 bis 1562). Sie legt zudem den Geldfluss dar (Barzahlung im B�ro des Beschwerdegegners U.________, Einzahlung auf Bankkonten der Gesellschaft DX.________, vgl. Fn 1515 zu den Zahlungseing�ngen; Einzahlungen auf das Konto "bz.________" bei der Gesellschaft by.________ Fn. 1527 und 1528 oder auf die Konten "bx.________", "cg.________", "cj.________" und "ca.________" bei der Gesellschaft a.________; Fn. 1521 bis 1526 bzw. Anklage S. 190 f.). Alle diese Anhaltspunkte finden im vorinstanzlichen Urteil keine Erw�hnung. Die Vorinstanz w�rdigt die angef�hrten Beweisunterlagen nicht und l�sst offen, ob der angeklagte Sachverhalt zutrifft oder nicht.
2.3.8 Die Vorinstanz unterzieht auch die dem Beschwerdegegner V.________ vorgeworfenen Handlungen keiner Pr�fung. Es fehlt an einer Beweisw�rdigung f�r die nachfolgend beispielhaft genannten Indizien, welche die Beschwerdef�hrerin als Beweismittel f�r den von ihr geschilderten Sachverhalt nennt.
Die Anklage umschreibt z.B. anhand von Aussagen im Zigarettenhandel involvierter Personen, wie der Beschwerdegegner V.________ im Jahr 1994 im Zigarettenschmuggel und -handel aufgestiegen ist und die Funktion eines Grossisten auf dem Zigarettenschwarzmarkt in Neapel �bernahm (vgl. Anklageschrift S. 194 f. bzw. Fn. 1565 bis 1570; der Inhalt der Anklage wird beispielhaft und ohne Anspruch auf Vollst�ndigkeit aufgef�hrt). Sie f�hrt aus, wie B.________ den Beschwerdegegner V.________ dazu brachte, die Geb�hr zu bezahlen; wie die Zahlungen abgewickelt wurden und dass diese bezweckten, nicht von der Sacra Corona Unita und anderen Grossisten in Apulien bel�stigt zu werden (Anklage S. 195 f.). Sie wirft dem Beschwerdegegner V.________ gest�tzt auf seine Aussagen (vgl. Fn. 1577 und 1578) vor, seine monatlichen Zahlungen h�tten zwischen 70 und 150 Mio. Lire betragen. Durch die Zahlung der Gewinnbeteiligung habe sich der Beschwerdegegner V.________ in das camorristische System eingegliedert. Die Anklageschrift legt weiter dar, wie und wo der Kauf der Zigaretten bzw. die Zahlungsmodalit�ten abgewickelt wurden (vgl. Anklageschrift S. 196 f., pers�nliche Vorsprache bei den Beschwerdegegnern U.________, T.________ und X.________/Q.________, Preisverhandlung, Telefon Verk�ufer an Beschwerdegegner R.________, �bergabe Telefonh�rer an Beschwerdegegner V.________ zur Anweisung der Bezahlung des Kaufpreises via das Konto "Renato", Anweisung an Vertrauensmann DZ.________ in Montenegro zum Verlad der Zigaretten auf Boote), die Zigaretten transportiert und an Kleinh�ndler verkauft wurden (Anklageschrift S. 198: Verlad auf kleinere Lastwagen in Neapel, Verkauf in Mengen von 5 bis 15 Mastercases, Lieferung in die Quartiere Casoria, Capo di Lino, Secondigliano und San Pietro) und diese die Ware bezahlten (Anklage S. 198 und S. 202 Bezahlung des Kaufpreises einige Tage nach der Lieferung, bei grosser Nachfrage auf dem Markt sofort, Entgegennahme des Geldes in Plastiks�cken oder Schuhschachteln), wie der Kaufpreis an den Mitangeklagten R.________ �bermittelt wurde (Anklageschrift S. 203, Bargeld in Zeitungspapier eingewickelt, mit Klebeband verklebt und durch Kurier transportiert) und die dortige Umbuchung erfolgte (Anklage S. 198, 202 ff., Konto "Renato" und "Stefi").
Ab der zweiten H�lfte des Jahres 1999 sei der Zigarettenkauf praktisch ausschliesslich bei den Mitangeklagten X.________ und Q.________ erfolgt. Der Beschwerdegegner V.________ habe dem Mitangeklagten R.________ einen m�ndlichen Dauerauftrag f�r die �berweisungen auf das Konto der Mitangeklagten X.________ und Q.________ zur Bezahlung der Lieferantenrechnungen erteilt. Er habe �ber Kontakte zu diversen Mitgliedern der Camorra und SCU verf�gt (so etwa G2.________, G1.________, D2.________ und D5.________, HA1.________ und HA2.________, IA2.________ und IA1.________, VA1.________, Anklage S. 199 bzw. Fn. 1600 bis 1605; dem Clan EA.________, dem Clan KA.________ und dem Clan H.________ vgl. Anklageschrift S. 200 f.). In den Jahren 1990 bis 1997 habe er z.B. mit den Booten des Clans EA.________ (SCU) Zigaretten transportiert und diesem Clan eine Schutzgeb�hr bezahlt (Anklage S. 200 f.). Er habe auf den vom Mitangeklagten R.________ gef�hrten Konten von August 1996 bis M�rz 2000 einen Umsatz von 245 Mio. US-Dollar erzielt, was eine Anzahl von 662'162 verkauften Mastercases bzw. einen Nettogewinn von 7'158'508.10 US-Dollar ergebe (Anklage S. 199 ff.). Zur Verschleierung seiner Aktivit�ten habe er Decknamen wie "Renato", "Pierino l'infirmiere" oder "Bibi-Renato" verwendet (Anklage S. 204 Fn. 1645 bis 1647).
2.4 Die Vorinstanz setzt sich weder mit dem in der Anklage genannten Sachverhalt und den dortigen detaillierten Hinweisen auf einzelne Aktivit�ten der Beschwerdegegner (z.B. zu den Handelspartnern, deren Zugeh�rigkeit zu kriminellen Organisationen, den zahlreichen Offshorefirmen, Decknamen, den un�blichen Geldanlagen und Finanztransaktionen bei Geldwechselstuben, den Freistellungsauftr�gen und dem Verlad von Zigaretten auf Boote, vgl. E. 2.3) noch mit den in der Anklage genannten Indizien und Aktenstellen, den Zeugenaussagen und deren Glaubhaftigkeit auseinander. Sie pr�ft auch, von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. zu prozessualen Antr�gen, angefochtenes Urteil S. 29 bis 44), keine allf�lligen von der Verteidigung erhobenen Einwendungen (z.B. gegen die zahlreichen Beweismittel). Eine umfassende, nachvollziehbare Beweisw�rdigung bleibt aus. �berdies ist dem angefochtenen Urteil nicht zu entnehmen, weshalb die Vorinstanz den objektiven und subjektiven Tatbestand (mit Ausnahme des subjektiven Tatbestands der Beschwerdegegner W.________ und V.________) f�r alle Angeklagten miteinander behandelt, obschon diesen unterschiedliche Handlungen vorgeworfen werden. Soweit sie sich mit den einzelnen Angeklagten auseinandersetzt (vgl. z.B. angefochtenes Urteil S. 50 f.), macht sie dies lediglich in summarischer Weise. Teilweise beschr�nkt sie sich auf eine auszugsweise Wiederholung des angeklagten Sachverhalts (so etwa auf S. 54 ff. und S. S. 64 ff. des angefochtenen Urteils).
Die allgemeinen Feststellungen zu den s�ditalienischen kriminellen Organisationen und deren Beteiligung am Zigarettenhandel (z.B. angefochtenes Urteil S. 52 f. zur generellen Beteiligung von SCU und Camorra, ihren Clans und Schmugglerfamilien im Zigarettenhandel; angefochtenes Urteil S. 57 ff. zur privaten Gesch�ftst�tigkeit im Zigarettenhandel von nicht n�her bezeichneten Angeh�rigen krimineller Organisationen) gen�gen den inhaltlichen Anforderungen von Art. 69 aBStP und Art. 29 Abs. 2 BV nicht. Das vorinstanzliche Urteil erlaubt es mangels eines f�r jeden Angeklagten erstellten Sachverhalts nicht, die korrekte Anwendung von Bundesrecht (z.B. Art. 260ter StGB, Art. 305bis StGB und Art. 70 ff. StGB) zu �berpr�fen. Die Beweisw�rdigung ist unvollst�ndig, einseitig und willk�rlich nach Art. 9 BV. Die Vorinstanz verletzt die aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r fliessende Begr�ndungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 169 aBStP, wonach sie (nur) den angeklagten Sachverhalt zu beurteilen hat. Das angefochtene Urteil ist, soweit es von der Beschwerdef�hrerin angefochten wird, aufzuheben und die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
3.1.1 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt willk�rlich fest. Die Abnehmer der Zigaretten, welche Mitglieder der kriminellen Organisationen Camorra oder SCU seien (so etwa F.________, A.________, H1.________, WA.________, XA.________, die Gebr�der YA.________, OA1.________, CA.________, I.________, die Gebr�der EA.________, LA.________, JA.________, PA.________, RA.________ und D3.________), h�tten den Zigarettenschmuggel nicht auf eigene Rechnung und eigenes Risiko, sondern f�r die Organisationen selbst betrieben. Dies ergebe sich aus den rechtskr�ftigen italienischen Urteilen gegen F.________, CA.________ und die Gebr�der EA.________. Insbesondere sei aus dem italienischen Urteil, auf welches in der Anklageschrift verwiesen werde, ersichtlich, dass die F�hrung der SCU F.________ angewiesen habe, f�r sie im Zigarettenschmuggel t�tig zu sein (Beschwerde S. 20 ff.).
Willk�rlich sei auch die Feststellung in Ziff. 2.3.6 des angefochtenen Urteils, die kriminellen Organisationen h�tten den Zigarettenschmuggel nicht systematisch kontrolliert, in diesem Gesch�ft nicht operativ mitgewirkt und keine direkten Gewinne aus dem Zigarettenhandel erzielt. AB.________ habe ausgesagt, B.________ habe alle Neapolitaner gezwungen, die Ware nur bei ihm zu kaufen. Der Verlad von Zigaretten f�r den Transport nach Apulien und S�ditalien sowie der Zigarettenmarkt in Neapel seien nach Aussage von VA1.________ von einigen Clans (Clan VA.________, Clan BB.________, Clan CB.________, Clan JB.________, Clan EB.________ und Clan FB.________) kontrolliert worden. Jeder dieser Clans stelle eine kriminelle Organisation dar. Nach den Aussagen von WA.________ habe A.________ zusammen mit "H1.________" den ganzen Zigarettenschmuggel �ber Brindisi geleitet und das Kommando �ber alles, wie Erpressung und Schmuggel, gehabt. B.________ sei gem�ss VA1.________ trotz guter Kontakte zur Alleanza di Secondigliano zur Seite geschoben worden, als er versucht habe, den Schmuggel von Montenegro autonom zu organisieren. Die Vorinstanz befasse sich unter Verletzung des rechtlichen Geh�rs nicht mit diesen Aussagen. Bei richtiger W�rdigung der entsprechenden Aussagen gelange man zwingend zum Schluss, die kriminellen Organisationen seien auch operativ im Zigarettengesch�ft t�tig gewesen (Beschwerde S. 25 ff.).
3.1.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Feststellungen zum Sachverhalt pr�ft es nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (Art. 97 Abs. 1 BGG). Es hat die Voraussetzungen an die Begr�ndungspflicht einer Willk�rr�ge und wann Willk�r vorliegt, bereits mehrfach dargelegt. Darauf kann verwiesen werden (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 132 I 175 E. 1.2 S. 177; je mit Hinweisen).
Wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV ist die Begr�ndungspflicht. Die Begr�ndung soll verhindern, dass sich die Beh�rde von unsachlichen Motiven leiten l�sst, und dazu dienen, dass der Betroffene die Verf�gung gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur m�glich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinn m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinanderzusetzen hat. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 133 I 270 E. 3.1 S. 277 mit Hinweisen).
3.1.3 Die Vorinstanz erw�gt unter Hinweis auf die Aussagen der Auskunftsperson EA1.________, bei den Teilnehmern am Schwarzmarkt mit Zigaretten habe es sich nur teilweise um Mitglieder krimineller Organisationen gehandelt. So h�tten etwa F.________, H1.________, die Gebr�der OA2.________ und OA1.________ einer kriminellen Organisation angeh�rt. Hingegen seien G2.________ und E.________ nicht als Mitglieder einer solchen verurteilt worden. Sie seien schon seit Mitte 90er Jahre im Zigarettenhandel t�tig gewesen, bevor die Camorra in dieses Gesch�ft eingestiegen sei. Die Camorra sei gest�tzt auf die Aussage des Zeugen GB.________ zu Beginn der 90er Jahre nicht in den Zigarettenhandel involviert gewesen. Die Auskunftspersonen WA.________, VA1.________, F.________ und HB.________ h�tten angegeben, der Gewinn sei bei den Schmuggelfahrten unter der Crew aufgeteilt worden. Die kriminellen Organisationen h�tten einzig eine Abgabe auf den umgesetzten Warenmengen erhoben, jedoch selbst kein Geld mit dem Handel verdient. Mitglieder der SCU h�tten trotz ihrer Mitgliedschaft eine Abgabe an diese Organisation auf den von ihnen gehandelten Zigaretten bezahlen m�ssen. Die Unterlizenznehmer h�tten bei dem �ber Montenegro abgewickelten Gesch�ft ihre Ware �ber verschiedene Wege eingekauft, die Preise ausgehandelt, und die Gesch�ftspartner seien unabh�ngig von der Mitgliedschaft bei der Camorra bzw. SCU gleich behandelt worden. S�mtliche Abnehmer der Zigaretten, welche Mitglieder der Camorra und SCU gewesen seien, h�tten auf eigene Rechnung und eigenes Risiko gehandelt (angefochtenes Urteil S. 56 ff.).
3.1.4 Nach Art. 260ter Ziff. 1 StGB wird bestraft, wer sich an einer Organisation beteiligt, die ihren Aufbau und ihre personelle Zusammensetzung geheim h�lt und die den Zweck verfolgt, Gewaltverbrechen zu begehen oder sich mit verbrecherischen Mitteln zu bereichern (Abs. 1), bzw. wer eine solche Organisation in ihrer verbrecherischen T�tigkeit unterst�tzt (Abs. 2). Der Begriff der Verbrechensorganisation setzt eine strukturierte Gruppe von mindestens drei, im Allgemeinen mehr, Personen voraus, die mit dem Ziel geschaffen wurde, unabh�ngig von einer �nderung ihrer Zusammensetzung dauerhaft zu bestehen, und die sich namentlich durch die Unterwerfung ihrer Mitglieder unter Anweisungen, durch systematische Arbeitsteilung, durch Intransparenz und durch in allen Stadien ihrer verbrecherischen T�tigkeit vorherrschende Professionalit�t auszeichnet. Im Weiteren geh�rt zum Begriff der kriminellen Organisation die Geheimhaltung von Aufbau und Struktur. Eine im Allgemeinen mit jeglichem strafbaren Verhalten verbundene Verschwiegenheit gen�gt nicht. Erforderlich ist eine qualifizierte und systematische Verheimlichung, die sich nicht notwendig auf das Bestehen der Organisation selbst, wohl aber auf deren interne Struktur sowie den Kreis ihrer Mitglieder und Helfer erstrecken muss. Zudem muss die Organisation den Zweck verfolgen, Gewaltverbrechen zu begehen oder sich durch verbrecherische Mittel Eink�nfte zu verschaffen. Die Bereicherung durch verbrecherische Mittel setzt das Bestreben der Organisation voraus, sich durch die Begehung von Verbrechen, namentlich von Verbrechen gegen das Verm�gen und von als Verbrechen erfassten Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz, rechtswidrige Verm�gensvorteile zu verschaffen (BGE 132 IV 132 E. 4.1 S. 133 ff.; 129 IV 271 E. 2.3.1 S. 273 f.; je mit Hinweisen).
Kriminelle Organisationen m�ssen keineswegs ausschliesslich, sondern bloss im Wesentlichen die Verbrechensbegehung betreffen. So zeichnet sich beispielsweise die Mafia dadurch aus, dass sie in nicht unerheblichem Umfang auch legale Gesch�fte betreibt. Erfasst werden auch Organisationen, welche die entsprechende Zweckverfolgung erst im Laufe der Zeit aufgenommen haben (vgl. Botschaft vom 30. Juni 1993 �ber die �nderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches und des Milit�rstrafgesetzes BBl 1993 III Ziff. 212.1 297 ff.).
Als Beteiligte im Sinne von Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 1 StGB gelten alle Personen, welche funktionell in die kriminelle Organisation eingegliedert sind und im Hinblick auf deren verbrecherische Zweckverfolgung Aktivit�ten entfalten. Diese Aktivit�ten brauchen (f�r sich allein) nicht notwendigerweise illegal zu sein bzw. konkrete Straftatbest�nde zu erf�llen. Es gen�gen namentlich auch logistische Vorkehren, die dem Organisationszweck unmittelbar dienen (wie z.B. Auskundschaften, Planen oder Bereitstellen der operativen Mittel, insbesondere Beschaffen von Fahrzeugen, Kommunikationsmitteln oder Finanzdienstleistungen usw.). Die Beteiligung setzt auch keine massgebliche Funktion innerhalb der Organisation voraus. Sie kann informeller Natur sein oder auch geheimgehalten werden.
Die Tatvariante der Unterst�tzung im Sinne von Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB kommt bei Personen in Betracht, die nicht in die Organisationsstruktur integriert sind. Die Unterst�tzung verlangt einen bewussten Beitrag zur F�rderung der verbrecherischen Aktivit�ten der kriminellen Organisation. So k�nnen namentlich das blosse Liefern von Waffen an eine terroristische oder mafia�hnliche Organisation, das Verwalten von Verm�genswerten oder andere logistische Hilfeleistungen von Aussenstehenden unter den Tatbestand fallen.
Der subjektive Tatbestand von Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB verlangt jedoch, dass der Unterst�tzende weiss oder zumindest in Kauf nimmt, dass sein Beitrag der verbrecherischen Zweckverfolgung der kriminellen Organisation dienen k�nnte. Blosse Sympathisanten oder "Bewunderer" von terroristischen oder mafia�hnlichen Vereinigungen fallen demgegen�ber schon objektiv nicht unter den Organisationstatbestand (BGE 132 IV 132 E. 4.1 S. 133 ff.; 129 IV 271 E. 2.3.1 S. 273 f.; je mit Hinweisen).
3.1.5 Bei der Camorra und der SCU handelt es sich nach den unangefochtenen vorinstanzlichen Feststellungen um kriminelle Organisationen im Sinne von Art. 260ter StGB. Die Unterscheidung zwischen den im Namen dieser Organisationen vollzogenen sowie den privaten Gesch�ften ihrer Mitglieder ist heikel, insbesondere im Schmuggel und Verkauf unversteuerter Zigaretten, wo hohe Gewinne anfallen und es sich um Gesch�fte handelt, welche gegen Zollgesetzgebungsvorschriften verstossen. Die genannten kriminellen Organisationen sind gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen zumindest durch Erhebung von Schutzgeldern in den Zigarettenhandel verwickelt. Ihre Mitglieder haben Zigaretten geschmuggelt, verkauft und sind operativ im Zigarettenhandel t�tig gewesen (vgl. angefochtenes Urteil S. 53, 57 f., 61). Solche Umst�nde bilden erhebliche Anhaltspunkte, dass die kriminellen Organisationen selbst aktiv in die Zigarettenhandelst�tigkeit involviert gewesen waren, zumal sie nicht wie eine juristische Person im eigenen Namen auftreten, sondern typischerweise durch ihre Mitglieder handeln. Gerade aufgrund der hohen Gewinne im Zigarettenhandel und des vitalen Interesses der kriminellen Organisationen an Einnahmequellen bedarf es einer umfassenden Beweisw�rdigung, in welcher gewichtige Beweismittel die augenf�lligen Indizien auf eine Beteiligung der kriminellen Organisationen im Zigarettengesch�ft umstossen. Die pauschale Feststellung der Vorinstanz, alle Mitglieder krimineller Organisationen h�tten privat mit Zigaretten gehandelt, gen�gt den Anforderungen an die Begr�ndungspflicht nicht. Es fehlt eine differenzierte Betrachtung hinsichtlich der einzelnen Handelspartner der Beschwerdegegner. Es ist in Bezug auf die in der Anklageschrift genannten Personen einzeln abzukl�ren, ob sie kriminellen Organisationen angeh�rt haben und welche Indizien f�r eine private T�tigkeit bzw. eine solche im Namen der kriminellen Organisation bestehen. Diese Indizien sind anschliessend zu w�rdigen.
Hinzu kommt, dass die Vorinstanz trotz des ausserordentlich grossen Aktenumfangs nur wenige Aussagen anzuf�hren vermag, welche f�r ihre Version sprechen. Insbesondere gibt sie Aussagen von VA1.________ undeutlich wieder. Dieser hat entgegen ihren Ausf�hrungen nicht ausgesagt, die Clans seien nur an der Quote und nicht am Handel selbst interessiert gewesen. Vielmehr hat er erkl�rt, nach welchem System die Quote f�r die einzelnen Clans abgerechnet wurde (act. 910 0302). Die Vorinstanz setzt sich auch in diesem Punkt mit den zahlreichen, in der Anklage- und in der Beschwerdeschrift aufgef�hrten erheblichen Aussagen nicht auseinander (vgl. E. 2.). Sie verletzt ihre aus Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 169 Abs. 1 aBStP fliessenden Pflichten, die wesentlichen Aussagen in ihrer Urteilsbegr�ndung gegeneinander abzuw�gen und die Taten so zu beurteilen, wie sie in der Anklageschrift umschrieben sind.
3.2.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz ber�cksichtige nicht, dass die Zigarettenh�ndler ("Abnehmer") Gelder von kriminellen Organisationen in den Zigarettenhandel investiert h�tten. Sie stelle in willk�rlicher Weise fest, die Bargelder, welche beim Beschwerdegegner R.________ deponiert waren, stammten ausschliesslich aus dem Zigarettenhandel. Die kriminellen Organisationen h�tten keine separaten Kassen f�r die einzelnen Delikte gef�hrt. IA2.________, welcher der Camorra angeh�re, habe ausgef�hrt, Eink�nfte aus Schmuggel erzielt zu haben. Entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen sei der Clan IA.________ im Zigarettenhandel t�tig gewesen und habe die Ware beim Beschwerdegegner T.________ sowie bei K.________ bezogen. Es sei davon auszugehen, dass sich die Schmuggelerl�se mit solchen aus gemeinrechtlichen Verbrechen der Camorra vermengt h�tten. EA1.________ habe ausgesagt, sein Clan habe das erste Schmuggelboot f�r die Zigaretten aus Kokain- und Drogenhandel finanziert und ein "pizzo" f�r den Zigarettenhandel einkassiert. Sie h�tten Waffen zusammen mit den Zigaretten geschmuggelt und damit ihren Clan bewaffnet. Auch WA.________ sei im Zigarettenschmuggel t�tig gewesen. Er habe die Schutzgeb�hr eingefordert, nachdem H1.________ ermordet worden sei. Deshalb seien die vorinstanzlichen Erw�gungen in Ziff. 2.1.6 und 2.2.9 des angefochtenen Urteils, wonach die beim Beschwerdegegner R.________ deponierten Bargelder ausschliesslich Ertr�ge aus dem Zigarettenverkauf stammten, willk�rlich. Die Vorinstanz verletze das rechtliche Geh�r, indem sie sich mit den gegenteiligen Aussagen nicht auseinandersetze (Beschwerde S. 22 ff.).
3.2.2 Da die Vorinstanz die umstrittene private Beteiligung der Mitglieder krimineller Organisationen unter Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r nicht hinreichend ausf�hrlich darstellt (vgl. E. 3.1.), ist ihre Begr�ndung, welche aus der privaten Handelst�tigkeit den Schluss auf die private Herkunft der Gelder zieht (vgl. angefochtenes Urteil S. 47, 50 f., 103 f.), nicht stichhaltig. Sie geht auch hier auf die zahlreichen, von der Beschwerdef�hrerin zitierten Aussagen nicht ein und verletzt damit Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 169 Abs. 1 aBStP.
3.3.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt (S. 27 ff.), die Vorinstanz stelle die H�he des ab Sommer 1996 von den kriminellen Organisationen erzielten Gewinns mit 40 Milliarden Lire in willk�rlicher Weise zu tief fest. Das organisierte Verbrechen habe eine doppelte Abgabe erhoben. Einerseits h�tten die kriminellen Clans an der apulischen K�ste eine Landegeb�hr von 10'000.-- Lire pro "Mastercase" (d.h. eine Kiste mit 10'000 Zigaretten) verlangt, andererseits h�tten die herrschenden Familien in Apulien und Neapel mindestens in gleicher H�he eine Schutzgeb�hr f�r sich selbst eingenommen. Die SCU und die camorristischen Clans h�tten einen Gewinn von mindestens 80 Mia. Lire durch die erzwungenen Abgaben und weitere 200 Mio. US-Dollar durch Eigengewinne im Zigarettenhandel erwirtschaftet.
3.3.2 Es ist nicht ersichtlich, weshalb der insgesamt von den kriminellen Organisationen erzielte Gewinn f�r die Strafbarkeit bzw. die Strafzumessung der einzelnen Beschwerdegegner entscheidend sein sollte. Denn dieser kann den Beschwerdegegnern nur insoweit angelastet werden, als sie durch ihre strafbaren Handlungen dazu beigetragen haben. Die Beschwerdef�hrerin legt nicht hinreichend dar, weshalb die von ihr ger�gte Sachverhaltsfeststellung f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend w�re (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Auf ihre R�ge ist nicht einzutreten.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz verneine die Strafbarkeit der Beschwerdegegner gest�tzt auf den Tatbestand der Geldw�scherei nach Art. 305bis StGB unter Verletzung des Willk�rverbots nach Art. 9 BV. Die Erw�gung der Vorinstanz, die beim Beschwerdegegner 1 (R.________) reinvestierten Gelder stammten auch gem�ss Anklage ausschliesslich aus dem Zigarettenhandel und nicht von kriminellen Organisationen (angefochtenes Urteil Ziff. 4.2.5), sei aktenwidrig.
4.2 Die Anklage geht davon aus, die im Zigarettenhandel von den kriminellen Organisationen entgegengenommenen und an den Beschwerdegegner 1 (R.________) �bermittelten Gelder seien namentlich durch die Erpressung von Schutzgeldern generiert worden (Anklageschrift Ziffern 4.2.2.1; 4.3.2.1; 4.4.2.1; 4.6.2.1; 4.7.2.1; 4.8.2.1; 4.9.2.1 und 4.10.2.1). Die R�ge der Beschwerdef�hrerin erweist sich als begr�ndet. Die Angabe der Vorinstanz, die Anklage gehe von Geldern aus, die lediglich aus dem Zigarettenhandel herr�hrten, erweist sich als willk�rlich (Art. 9 BV). Das angefochtene Urteil ist auch aus diesem Grund aufzuheben und an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Infolge Gutheissung der Beschwerde er�brigt sich eine Pr�fung der weiteren R�gen zu den geltend gemachten Rechtsverletzungen von Art. 260ter StGB, Art. 305bis StGB sowie zur Einziehung der beschlagnahmten Verm�genswerte nach Art. 70 ff. StGB.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt, die nach Art. 53 aBStP bestellten Sicherheiten seien bis zum Strafantritt, eventualiter bis zur Erledigung der Beschwerde, aufrecht zu erhalten. Da das angefochtene Urteil aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen ist, wird die Vorinstanz beurteilen m�ssen, ob die Sicherheiten herauszugeben sind. Derzeit kann dieses Gesuch mangels einer materiellen Beurteilung der Sache nicht gepr�ft werden, weshalb darauf nicht einzutreten ist.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt, es sei festzustellen, dass das angefochtene Urteil teilweise in Rechtskraft erwachsen sei (Beschwerde S. 11 lit. C). Das BGG sieht die Feststellung der (teilweisen) Rechtskraft des angefochtenen Urteils nicht vor (vgl. Art. 78 ff. und Art. 95 ff. BGG zur Beschwerde in Strafsachen und den Beschwerdegr�nden). Auf das Begehren ist nicht einzutreten.
8.1 Die Beschwerde ist gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Mit dem Endentscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung hinsichtlich der Freigabe der beschlagnahmten Verm�genswerte gegenstandslos. Ein Entscheid betreffend das Gesuch, das erstinstanzliche schriftliche Pl�doyer bzw. die Replik der Beschwerdef�hrerin sei aus den Akten zu weisen, er�brigt sich, da zur Beurteilung der Beschwerde nicht darauf abgestellt wird.
8.2 Die Beschwerdegegner und Drittbetroffenen unterliegen mit ihren Antr�gen alle zumindest teilweise. Angesichts der Vielfalt und Schwierigkeit des Sachverhalts rechtfertigt es sich, keine Gerichtskosten zu erheben, aber auch keine Parteientsch�digungen zuzusprechen, mit Ausnahme der Entsch�digungen f�r die unentgeltlichen Rechtsvertreter (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Gesuche der Beschwerdegegner S.________, U.________, W.________, V.________ und T.________ um unentgeltliche Rechtspflege sind gutzuheissen und ihre jeweiligen Rechtsvertreter sind als unentgeltliche Rechtsvertreter einzusetzen. Sie sind f�r ihre Aufwendungen aus der Bundesgerichtskasse angemessen zu entsch�digen (Art. 64 BGG). Im Verfahren vor Bundesgericht werden Pauschalentsch�digungen zugesprochen. Der Antrag des Beschwerdegegners W.________ auf Bezahlung einer Entsch�digung bzw. einer Akontozahlung von Fr. 20'000.-- f�r seine anwaltlichen Bem�hungen erweist sich als massiv �bersetzt.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, das Urteil des Bundesstrafgerichts vom 8. Juli 2009 wird aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
2.1 Das Gesuch des Beschwerdegegners S.________ um unentgeltliche Rechtspflege wird gutgeheissen. F�r das bundesgerichtliche Verfahren wird ihm Rechtsanwalt Dr. Dino Degiorgi, Bern, als unentgeltlicher Anwalt beigegeben.
2.2 Das Gesuch des Beschwerdegegners U.________ um unentgeltliche Rechtspflege wird gutgeheissen. F�r das bundesgerichtliche Verfahren wird ihm Rechtsanwalt RAa.________, Lugano, als unentgeltlicher Anwalt beigegeben.
2.3 Das Gesuch des Beschwerdegegners W.________ um unentgeltliche Rechtspflege wird gutgeheissen. F�r das bundesgerichtliche Verfahren wird ihm Rechtsanwalt RAh.________, Bern, als unentgeltlicher Anwalt beigegeben.
2.4 Das Gesuch des Beschwerdegegners V.________ um unentgeltliche Rechtspflege wird gutgeheissen. F�r das bundesgerichtliche Verfahren wird ihm Rechtsanwalt RAg.________, Bern, als unentgeltlicher Anwalt beigegeben.
2.5 Das Gesuch des Beschwerdegegners T.________ um unentgeltliche Rechtspflege wird gutgeheissen. F�r das bundesgerichtliche Verfahren wird ihm F�rsprecher RAf.________, Bern, als unentgeltlicher Anwalt beigegeben.
4.1 Dem Vertreter des Beschwerdegegners S.________, Rechtsanwalt Dr. Dino Degiorgi, Bern, wird aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 3'000.-- ausgerichtet.
4.2 Dem Vertreter des Beschwerdegegners U.________, Rechtsanwalt RAa.________, Lugano, wird aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 3'000.-- ausgerichtet.
4.3 Dem Vertreter des Beschwerdegegners W.________, Rechtsanwalt RAh.________, Bern, wird aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 3'000.-- ausgerichtet.
4.4 Dem Vertreter des Beschwerdegegners V.________, Rechtsanwalt RAg.________, Bern, wird aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 3'000.-- ausgerichtet.
4.5 Dem Vertreter des Beschwerdegegners T.________, F�rsprecher RAf.________, Bern, wird aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 3'000.-- ausgerichtet.
4.6 Im �brigen werden keine Parteientsch�digungen ausgerichtet.

References: Art. 9
 Art. 29
 Art. 169
 Art. 105
 BGE 
 Art. 169
 Art. 69
 Art. 29
 Art. 260
 Art. 305
 Art. 70
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 169
 Art. 29
 Art. 260
 Art. 260
 Art. 260
 Art. 260
 Art. 260
 Art. 29
 Art. 169
 Art. 29
 Art. 169
 Art. 97
 Art. 305
 Art. 9
 Art. 260
 Art. 305
 Art. 70
 Art. 53
 Art. 78
 Art. 95
 Art. 68