Source: http://www.longinus-kapelle.de/satzung.html
Timestamp: 2017-09-19 20:27:29+00:00

Document:
St. Longinus-Gedächtniskapelle 2002 Eschweiler-Ost e.V.
Der Förderverein führt den Namen ‚St- Longinus-Gedächtniskapelle 2002 Eschweiler-Ost e.V.’. Er ist in dem Vereinsregister des Amtsgerichtes zu Eschweiler eingetragen. Sitz des Fördervereins ist Eschweiler.
§ 2 Wesen und Zweck des Fördervereins
Zweck des Fördervereins ist die Förderung der Religions-, Kunst- und Kulturpflege im Rahmen der Durchführung der Baumaßnahme einer Gedächtniskapelle sowie die spätere Unterhaltung dieser Gedächtniskapelle.
Initiator und Organisator des Fördervereins ist Herr Ernst Bartels, der den Bau der St. Longinus-Gedächtniskapelle ersonnen hat. Die St. Longinus-Gedächtniskapelle wird nach seinen Plänen und nach seinen Anweisungen erbaut; die handwerklichen Arbeiten werden von ihm selbst ausgeführt.
Der Förderverein führt alle ihm zur Erreichung des Vereinszwecks als geeignet erscheinenden Maßnahmen durch. Nach besten Kräften unterstützt er den Bau der Gedächtniskapelle sowohl ideell als auch materiell und integriert sie entsprechend ihrer kulturhistorischen Bedeutung in das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Region.
Der Förderverein der St. Longinus-Gedächtniskapelle verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke der Religions-, Kunst- und Kulturpflege im Sinne der §§ 52 – 55 Abgabenordnung (Gemeinnützigkeitsverordnung).
Der Förderverein ist selbstlos tätig; er verfolgt in erster Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Etwaige Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Aufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig; sie haben Anspruch auf Ersatz angemessener Auslagen. Sie haben bei ihrem Ausscheiden und bei Auflösung oder bei Aufheben des Vereins keine vermögensrechtlichen Ansprüche gegen den Verein.
Geschäftsjahr des Fördervereins ist das Kalenderjahr und endet jeweils am 31.12. eines jeden Jahres.
1. Mitglied des Fördervereins kann jede volljährige natürliche Person und jede juristische Person werden.
2. Als förderndes Mitglied kann aufgenommen werden, wer dem Verein ohne feste Beitragspflicht Geld-, Sachzuwendungen oder unentgeltliche Dienstleistungen erbringt.
3. Die Aufnahme eines Mitglieds setzt dessen schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vereinsvorstand voraus. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Die Entscheidung, auch die Ablehnung des Antrages, kann ohne Angabe von Gründen erfolgen.
4. Gegen einen ablehnenden Bescheid des Vorstandes kann der Antragsteller innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheides eine schriftliche Beschwerde beim Vorstand einlegen. Über diese Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
a) mit dem Tod des Mitgliedes bzw. mit der Auflösung der juristischen Person
6. Der freiwillige Austritt kann nur durch eine an den Vorstand gerichtete schriftliche Erklärung erfolgen. Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
7. Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung seinen Mitgliedsbeitrag nicht entrichtet hat. Die Streichung darf erst dann erfolgen, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate vergangen sind und der Beitragsrückstand nicht beglichen ist. Über die Streichung aus der Mitgliederliste ist das Mitglied zu informieren.
8. Der Vorstand kann ein Mitglied, das in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstößt, dem Verein einen Schaden zufügt oder sich unehrenhaften Handlungen schuldig gemacht hat, aus dem Verein ausschließen. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Beachtung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur persönlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluss über einen Ausschluss aus dem Verein ist vom Vorstand zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen.
9. Gegen den Ausschluss kann das ausgeschlossene Mitglied innerhalb eines Monats seit Zugang des Beschlusses schriftlich beim Vorstand die Entscheidung der Mitgliederversammlung beantragen. Der Vorstand hat innerhalb von zwei Monaten ab Zugang des Einspruches die Mitgliederversammlung zwecks Entscheidung über den Ausschluss einzuberufen. Unterlässt der Vorstand die fristgerechte Einberufung der Mitgliederversammlung, ist der Ausschließungsbeschluss des Vorstandes wirkungslos.
Der Vorstand gliedert sich in den geschäftsführenden Vorstand und den erweiterten Vorstand.
Dem geschäftsführenden Vorstand im Sinne des § 26 BGB gehören an:
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung einzeln für die Dauer von drei 3 Jahren gewählt.
Eine Wiederwahl ist mehrfach zulässig.
Wählbar sind Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied des Vorstandes kann von der Mitgliederversammlung jederzeit ohne Angabe von Gründen mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder abberufen werden.
Der jeweilige Vorstand bleibt bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt, selbst wenn hierbei die Amtsdauer von drei Jahren überschritten würde.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während seiner Amtsperiode aus, so bestimmt der verbleibende Vorstand, welches Mitglied des Fördervereins die Amtsgeschäfte des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds für die restliche Amtsdauer ausführt; dieses Ersatz-Vorstandsmitglied muss in der nächsten Mitgliederversammlung in seinem Amt bestätigt werden.
Die Mitglieder des Vorstandes können ihr Amt zum Ende eines Geschäftsjahres niederlegen, wenn sie dies mindestens 6 Monate vor Ende des Geschäftsjahres dem Vorstandsvorsitzenden schriftlich angezeigt haben; aus wichtigem Grund kann das Amt sofort niedergelegt werden.
Ein Vorstandsmitglied kann bei grober Amtspflichtverletzung, bei Unfähigkeit der Führung seiner Amtsgeschäfte oder aus sonstigem wichtigen Grund vom Vorstand abberufen werden. Der Abberufene kann die Berechtigung der Abberufung innerhalb von einem Monat nach seiner Abberufung durch eine eigens hierfür einzuberufende Mitgliederversammlung prüfen lassen; der Vorstandsvorsitzende ist verpflichtet, zu dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung unverzüglich einzuladen.
Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Amtsrechte und -pflichten des abberufenen Vorstandsmitgliedes. Erst nach der Entscheidung der Mitgliederversammlung oder bei Verzicht auf deren Entscheidung kann der Nachfolger des Abberufenen bestimmt werden.
Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der Vorsitzende und sein Stellvertreter; jeder hat Alleinvertretungsmacht und ist befugt, den Förderverein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Es gilt vereinsintern als vereinbart, dass der stellvertretende Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden von seiner Vertretungsmacht Gebrauch macht.
Die Amtsdauer des gesetzlichen Vorstandes erlischt mit der Eintragung des neu gewählten Vorstandes im Amtsregister.
§ 8 Zuständigkeit und Aufgaben des Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Fördervereins zuständig, sofern sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Er hat vor allem die folgenden Aufgaben:
a) Führung der laufenden Geschäfte des Fördervereins
c) Aufstellung der Tagesordnung der Mitgliederversammlung
e) Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr
f) Aufstellung eines Haushaltsplanes für ein jedes Geschäftsjahr spätestens bis Ende des dritten Monats eines jeden Geschäftsjahres
g) Buchführung über Einnahmen und Ausgaben des Fördervereins
h) Erstellung eines Jahresberichtes bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres
i) Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung oder den Ausschluss von Mitgliedern gem. § 5 dieser Satzung
j) Entscheidung – in enger Zusammenarbeit mit der Mitgliederversammlung - über konkrete Förderungs-, Sanierungs-, Rekonstruktions- und Unterstützungsmaßnahmen sowie über die Durchführung von handwerklichen Arbeiten und die Finanzierung der einzelnen Maßnahmen
k) Ernennung eines Ehrenvorsitzenden
Der Vorstandsvorsitzende ist Repräsentant des Fördervereins. Er beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen und führt die Geschäfte des Fördervereins.
Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende vertritt den Vorstandsvorsitzenden im Falle seiner Verhinderung.
Der Kassierer ist für das Finanzwesen des Fördervereins verantwortlich und arbeitet eng mit dem Vorstandsvorsitzenden zusammen, den er über die laufenden Ein- und Ausgaben ständig unterrichtet hält. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit Sorgfalt in ein Kassenbuch einzutragen und Belege zu verwahren. Er hat den Jahresabschluss zu erstellen und Rechnung zu legen. Er stellt die Zahlungsanweisungen aus, die vom Vorstand genehmigt und angewiesen werden. Er ist persönlich für die Kasse verantwortlich.
Der stellvertretende Kassierer vertritt den Kassierer im Falle seiner Verhinderung und unterstützt ihn bei seinen Aufgaben.
Dem Schriftführer obliegt das Schriftwesen des Fördervereins; er arbeitet eng mit dem Vorstandsvorsitzenden zusammen. Er fertigt die Protokolle über die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen.
Der stellvertretende Schriftführer vertritt den Schriftführer im Falle seiner Verhinderung und unterstützt ihn bei seinen Aufgaben.
Der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit berichtet in der Presse und anderen Medien über den Förderverein und trägt dafür Sorge, dass die St. Longinus-Gedächtniskapelle einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird. Vor Veröffentlichung seiner Berichte legt er diese dem Vorstandsvorsitzenden zur Prüfung und Kenntnisnahme vor.
Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich vom Vorstandsvorsitzenden schriftlich und unter Nennung der Tagesordnungspunkte einzuberufen; die schriftliche Einladung müssen die Mitglieder des Fördervereins mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung erhalten haben.
Eine Außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse dies erfordert oder wenn mindestens ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich dies beim Vorstand beantragt.
Abgestimmt wird durch Handzeichen. Auf Verlangen eines Mitgliedes ist schriftlich abzustimmen.
Zur Annahme des Beschlusses ist die einfache Stimmenmehrheit genügend und erforderlich, soweit nicht diese Satzung anderes bestimmt.
Vor jeder Mitgliederversammlung muss eine Vorstandssitzung stattfinden.
§ 10 Zuständigkeit und Aufgaben der Mitgliederversammlung
e) Beschlüsse über Satzungsänderungen
f) Auflösung des Fördervereins
g) Beschlüsse über die Berufung eines Mitgliedes gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand
Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils im Januar eines Jahres im Voraus fällig. Über die Höhe des Jahresbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Fördervereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das vorhandene Vereinsvermögen an die St. Longinus-Schützenbruderschaft e.V. Eschweiler-Ost e.V., die diese Mittel unmittelbar und ausschließlich zur Förderung und Instandhaltung der St. Longinus-Gedächtniskapelle zu verwenden hat.
Über das Vermögen ist ein Inventarverzeichnis zu erstellen.
Vorstehende Satzungen sind für alle Mitglieder des Fördervereins der St. Longinus-Gedächtniskapelle 2002 Eschweiler-Ost e.V. mit der Eintragung ins Vereinsregister bindend.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 15. Januar 2002 beschlossen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

References: § 2
 § 26
 § 26

§ 8
 § 5

§ 10