Source: https://www.hauspilot.de/privatkunden/faq.html
Timestamp: 2017-07-22 20:35:04+00:00

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HausPilot - Häufige Fragen
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Wenn Sie eine Frage haben, auf die Sie hier keine Antwort finden, können Sie uns gerne eine E-Mail schreiben: Kontakt.Allgemeine Fragen zu meiner Strom-/ GasversorgungWo finde ich meinen Stromzähler und meine Zählernummer?Ihr Stromzähler befindet sich meist in Ihrem Haus bzw. in Ihrer Wohnung. In Mehrfamilienhäusern sind die Stromzähler oft im Etagenflur oder im Keller montiert. Fragen Sie Ihren Hausmeister oder Wohnungseigentümer.Ihre Stromzählernummer finden Sie in Ihrer Stromrechnung*, in Ihrem Stromliefervertrag* und auf dem Stromzähler. *) ACHTUNG: Wenn Ihr Stromzähler in letzter Zeit gewechselt wurde, ist die Zählernummer in der Stromrechnung oder im Stromliefervertrag möglicherweise nicht mehr aktuell! Dann im Zweifelsfall auf dem Zähler nachsehen! Auf dem Stromzähler sind meist zwei Nummern angebracht. Die eine ist die Seriennummer des Zählers, die vom Zählerhersteller vergeben wird - diese Nummer ist für Sie nicht wichtig. Die andere ist die Zählernummer, die vom Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber vergeben wird. Bei der Zählernummer befindet sich oft ein Strichcode und/oder der Name des Netzbetreibers bzw. Messstellenbetreibers. Wenn Sie die Zählernummer nicht finden können, fragen Sie Ihren Netzbetreiber. Die folgenden Links zeigen Beispiele, wo die Zählernummer angebracht ist (Quelle: Google Bilder):http://www.stadtwerke-ffo.de/service/pixel/drehstromzaehler.jpghttp://www.stadtwerke-bogen.de/portal/components/com_facileforms/images/zaehler.jpghttp://www.stawag.de/images/images_Relaunch/images_Privatkunden/Online-Service/zaehlerstandsablesung.jpghttps://www.swd-ag.de/images/privatkunden/stromzaehler.jpgWo finde ich meinen Gaszähler und meine Zählernummer?Ihr Gaszähler befindet sich meist in Ihrem Haus bzw. in Ihrer Wohnung. In Mehrfamilienhäusern sind die Gaszähler oft im Etagenflur oder im Keller montiert. Fragen Sie Ihren Hausmeister oder Wohnungseigentümer.
Ihre Gaszählernummer finden Sie in Ihrer Gasrechnung*, in Ihrem Gasliefervertrag* und auf dem Gaszähler.
*) ACHTUNG: Wenn Ihr Gaszähler in letzter Zeit gewechselt wurde, ist die Zählernummer in der Gasrechnung oder im Gasliefervertrag möglicherweise nicht mehr aktuell! Dann im Zweifelsfall auf dem Zähler nachsehen!
Auf dem Gaszähler sind meist zwei Nummern angebracht. Die eine ist die Seriennummer des Zählers, die vom Zählerhersteller vergeben wird - diese Nummer ist für Sie nicht wichtig. Die andere ist die Zählernummer, die vom Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber vergeben wird. Bei der Zählernummer befindet sich oft ein Strichcode und/oder der Name des Netzbetreibers bzw. Messstellenbetreibers. Wenn Sie die Zählernummer nicht finden können, fragen Sie Ihren Netzbetreiber. Die folgenden Links zeigen Beispiele, wo die Zählernummer angebracht ist (Quelle: Google Bilder):http://www.gipsprojekt.de/gag/musterrechnung/img/gaszaehler.jpghttp://www.stawag.de/images/images_Relaunch/images_Privatkunden/Online-Service/zaehlerstandsablesung.jpghttp://www.stadtwerke-bramsche.com/meld-zae/grafik/gas-zaehl.jpghttp://www.stadtwerke-dinslaken.de/images/infografiken/gaszaehler.jpgWas sind die Aufgaben von Versorger (oder Lieferant) und Netzbetreiber?Vor der Energiemarkt-Liberalisierung wurden die Aufgaben der Lieferung und des Netzbetriebs von ein und demselben Unternehmen durchgeführt. Mit der Einführung des Wettbewerbs im Strom- und Gasmarkt wurde jedoch eine strikte Trennung zwischen dem Netzbetreiber und dem Lieferanten eingeführt.Der Netzbetreiber hat ein sogenanntes natürliches Monopol. Das heißt: Es gibt für jede Verbrauchsstelle genau einen zuständigen Verteilnetzbetreiber. Diesen können Sie sich also nicht aussuchen. Der Netzbetreiber unterliegt der Regulierung durch die Bundesnetzagentur. Er muss alle Lieferanten, die über sein Netz Kunden versorgen, gleichbehandeln, d.h. er darf den örtlichen Lieferanten nicht bevorzugen. Die Aufgabe des Netzbetreibers liegt im Bau, im Unterhalt und im Betrieb des Netzes. Als Kunde, der mit Niederspannung versorgt wird (Drehstrom oder Wechselstrom mit 230 V), sind sie mit einem Verteilnetzbetreiber verbunden. Aufgabe des Netzbetreibers ist auch die Erfassung und Bereitstellung der Verbrauchsdaten.
Den in Ihrem PLZ-Bereich zuständigen Verteilnetzbetreiber für Strom können Sie in der betreffenden Auflistung der Bundesnetzagentur finden.
Die Aufgabe des Lieferanten liegt in der Erzeugung und/oder in der Beschaffung von Strom auf der Großhandelsebene, in der Ausbalancierung von Beschaffungs- und Liefermenge, im Vertrieb und der Kundenabrechnung.Seit Liberalisierung des Messwesens im Jahr 2008 kann es eine dritte Rolle geben: die des unabhängigen Messstellenbetreibers oder Messdienstleisters. Hat der Kunde sich nicht für einen solchen unabhängigen Messdienstleister entschieden, fällt die Rolle der Messung dem Netzbetreiber zu.Was bedeutet der Begriff „Grundversorgung"?Der Grundversorger ist dasjenige Versorgungsunternehmen, das in einem bestimmten Netzgebiet die meisten Haushaltskunden beliefert. Meist handelt es sich um den langjährigen örtlichen Versorger. Der Grundversorger ist verpflichtet, jeden Haushaltskunden, der dies möchte, zu den veröffentlichten Allgemeinen Tarifen und Bedingungen, den sog. Grundversorgungstarifen zu beliefern.Die Grundversorgungstarife sind i.d.R. relativ teuer, können dafür aber mit zweiwöchiger Kündigungsfrist gekündigt werden.Der Grundversorger ist auch verpflichtet, im Rahmen der sog. Ersatzversorgung solche Kunden zu beliefern, für die (noch) kein anderer Lieferant gemeldet ist. Dadurch ist auch im Strom- und Gaswettbewerb eine stets unterbrechungsfreie Versorgung gewährleistet, selbst wenn sich beispielsweise bei einem Anbieterwechsel die Lieferaufnahme durch den neuen Lieferanten verzögern sollte.
Wie finden Sie den in Ihrem PLZ-Bereich zuständigen Grundversorger: Nutzen Sie z.B. den Tarif-Radar von HausPilot und starten Sie einen Tarifvergleich mit Angabe Ihrer PLZ. Wenn Sie keine weiteren Vorgaben machen, wird als Vergleichstarif der Tarif des örtlichen Grundversorgers verwendet. Der Grundversorger wird Ihnen als "Vergleichsanbieter" direkt unterhalb des Eingabefeldes für die PLZ angezeigt. Ausnahmen: Siehe Was ist bei PLZ mit mehreren Netzbetreibern?Mein Anbieter ist insolvent. Was tun?Solange der Anbieter die Belieferung mit Strom bzw. Gas sichert, ist der Kunde vertraglich gebunden. Kann der Anbieter nicht mehr liefern, weil ihm entweder der Netzbetreiber den Vertrag kündigt, oder weil er von sich aus die Belieferung einstellt, erhält der Kunde seinen Strom bis zu drei Monate im Rahmen der sogenannten Ersatzversorgung vom lokalen Grundversorger zu dessen allgemeinen Preisen. Die Versorgung wird also nicht unterbrochen. Der Vertrag mit dem insolventen Anbieter endet dadurch aber nicht automatisch.Ist abzusehen, dass die Unterbrechung der Belieferung nicht nur von kurzer Dauer sein wird, kann der Kunde seinen Vertrag mit dem insolventen Anbieter aus wichtigem Grunde fristlos kündigen. Es empfiehlt sich, in einem solchen Falle die Hinweise der Verbraucherzentrale (z.B. www.vz-nrw.de) und dort eventuell angebotene Musterschreiben für eine Kündigung zu nutzen.Wenn die Belieferung an den Ersatzversorger übergegangen ist und der Kunde den Vertrag mit dem insolventen Anbieter gekündigt hat, kann er über den Tarif-Radar von HausPilot einen Wechsel zu einem neuen, günstigeren Anbieter anstoßen.
Wichtig: Damit der Wechsel in diesem Falle reibungslos klappt, muss als Altlieferant der Ersatzversorger angegeben werden. Wenn Sie vom Ersatzversorger bereits eine Kundennummer mitgeteilt bekommen haben, dann geben Sie diese bei der Bestellung über das HausPilot-Portal bitte ebenfalls an. Ansonsten setzen Sie als Kundennummer die Zahl 999999 (sechsmal die Neun) ein.Manche der Lieferanten benötigen für eine ordnungsgemäße Bearbeitung des Wechsels die Kundennummer beim Ersatzversorger. Nötigenfalls setzen wir uns in einem solchen Falle mit Ihnen noch einmal in Verbindung, damit Sie durch einen Anruf beim Ersatzversorger die Kundennummer in Erfahrung bringen können.Fragen zum Energiemarkt AllgemeinWie setzt sich der Strompreis zusammen? Der Strompreis setzt sich aus den drei BlöckenEnergie (ca. 25%),Netz (ca. 20%) undAbgaben und Umlagen (ca. 55%)zusammen. Die Prozentaufteilung variiert mit der Kundenart (Tarif/Sondervertrag), dem Ort und der Abnahmemenge. Angegeben sind hier Circa-Werte für Privatkunden mit 3.500 kWh Verbrauch pro Jahr.Im folgenden werden diese Blöcke weiter aufgeschlüsselt:
A) Energie
Dies ist der Preisanteil, der vom Energielieferanten berechnet wird. Nur dieser Preisanteil unterliegt dem freien Spiel des Wettbewerbs. Er beinhaltet Kosten der folgenden Bereiche: Energiebeschaffung am Großhandelsmarkt bzw. Energieerzeugung, Bilanzierung, d.h. Vorhersage und genaue Abbildung des Lastgangs der Kunden,Vertrieb und Marketing,Abrechnung,Inkassokosten,Marge des Energielieferanten.Bei den Grundversorgungstarifen ist dieser Preisanteil vergleichsweise hoch, bei Wettbewerbstarifen kann hier 40% und mehr gespart werden.
Dies ist der Preisanteil für die Nutzung des Stromnetzes. Er wird vom Netzbetreiber dem Energielieferanten in Rechnung gestellt und von diesem in seinen Endpreisen an den Kunden weitergereicht. Die Netzentgelte unterliegen der Regulierung durch die Bundesnetzagentur. Sie werden veröffentlicht und sind diskriminierungsfrei für jeden Kunden in gleicher Weise anzuwenden. Die Netzentgelte enthalten die Kosten folgender Bereiche und Aufgaben:Netznutzung, d.h. Kosten für den Bau und Betrieb der Netze auf den Ebenen der Übertragungsnetze (Hoch- und Höchstspannung) sowie der Verteilnetze (Mittel- und Niederspannung);Messung, d.h. Kosten für die Messeinrichtungen und deren Betrieb sowie Ablesung;Redispatch, d.h. Kosten des Eingriffs in die Fahrpläne der Stromerzeuger, die zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität erforderlich sind, z.B. bei einem Ungleichgewicht von Energieeinspeisung aus Solar- und Windkraftanlagen und den Abtransportmöglichkeiten über die vorhandenen Netze.C) Abgaben und Umlagen
Dies ist der Anteil der vom Staat für energiepolitische Zwecke festgesetzten Abgaben und Umlagen sowie Steuern. Dieser Block macht mit rd. 55% inzwischen den größten Anteil der Stromkosten aus. Er enthält folgende Elemente:EEG-Umlage (seit 2003): hiermit werden die Mittel aufgebracht, um den Erzeugern von Strom aus Erneuerbaren Energien eine ausreichend hohe Vergütung zu zahlen, damit sich Investitionen in entsprechende Anlagen lohnen;Offshore Haftungsumlage nach § 17 EnWG (seit 2013): Hiermit werden die Risiken aus Netzunterbrechnungen oder nicht rechtzeitiger Fertigstellung von Netzanschlüssen für Offshore-Windparkbetreiber abgedeckt;Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 AbLaV (seit 2013): Hiermit werden bei einem zeitweisen Mangel von ausreichender Stromeinspeisung Prämien für große Verbraucher gezahlt, wenn sie auf Anforderung der Netzbetreiber zeitweise große Verbraucher vom Netz nehmen;Umlage nach § 19 Abs. 2 StromNEV (seit 2012): Hiermit wird die Entlastung von Großverbrauchern von Teilen der Netzentgelte finanziert.KWK-Umlage (seit 2005): Diese Umlage wird erhoben, um die Mittel für eine Förderung des Betriebs von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen aufzubringen.Stromsteuer (seit 1999): Mit dieser indirekten Verbrauchssteuer sollte der Verbrauch von Energie verteuert werden, um dadurch den Anreiz zum Energiesparen zu erhöhen.Konzessionsabgabe (seit 1936): Diese Abgabe wird von den Kommunen für die Bereitstellung des öffentlichen Grundes für Versorgungsleitungen erhoben.Mehrwertsteuer: Auf alle Preisbestandteile, einschließlich der Abgaben und Umlagen, wird die Mehrwertsteuer von 19% erhoben. Die obigen Umlagen werden jedes Jahr entsprechend des prognostizierten Bedarfs neu festgelegt.
Stichworte: Strompreis, Strompreiszusammensetzung, Strompreisbestandteile, StrompreiselementeWarum steigen immer wieder die Strompreise? Kurzfassung: Die Strompreise steigen seit Jahren und werden weiter steigen. Was kann man dagegen tun? Den Anbieter wechseln. Damit kann man sich vielfach ein Preisniveau zurückholen, das noch vor 7 und mehr Jahren galt. An der grundsätzlichen Aufwärtsbewegung der Strompreise führt aber für die Verbraucher kein Weg vorbei.
Hintergrund:Nach der Liberalisierung des deutschen Strom- und Gasmarktes 1996 gingen die Strompreise zunächst deutlich zurück. Seit dem Jahr 2000 steigen sie jedoch kontinuierlich, mit Ausnahme einer kleinen Abwärtskorrektur 2015. Insgesamt haben sich die Strompreise für Haushaltskunden seit dem Jahr 2000 gut verdoppelt, sie sind damit deutlich stärker gestiegen als es der Inflationsrate entsprochen hätte. Der Grund für diese Entwicklung liegt in der Energiepolitik der Bundesregierung. Zählte bis etwa 2009 auch die Entwicklung am Stromgroßhandelsmarkt zu den Preistreibern, so sind es seitdem ausschließlich die staatlich vorgegebenen Abgaben, Umlagen und Steuern in Verbindung mit dem vorgegebenen Umbau des Energiesystems, die für die Preissteigerungen verantwortlich sind. Fast im Jahrestakt kamen in den letzten Jahren immer neue Umlagen hinzu. Inzwischen beträgt der Anteil der Abgaben, Umlagen und Steuern etwa 55% am Strompreis eines Haushaltskunden, während der eigentliche Energieanteil im Preis maximal noch ein Viertel ausmacht (siehe vorstehender Betrag zur Zusammensetzung der Strompreise).
Folgende Preisbestandteile sind vor allem für die Steigerungen verantwortlich:EEG-Umlage (EEG = Erneuerbare Energien Gesetz): Mit dieser Umlage wird die Förderung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien finanziert. Sie beträgt im Jahr 2017 bereits 8,2 ct/kWh (incl. Mehrwertsteuer) und übersteigt die Kosten für die eigentliche Energiebeschaffung deutlich; Umlage zur Entlastung industrieller Großverbraucher von den Netzentgelten, zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Industrien;KWK-Umlage zur Förderung des Ausbaus von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, mittels derer die CO2-Emissionen der fossilen Strom- und Wärmeproduktion reduziert werden können;Netzentgelte: Da für die Anbindung insbesondere der Windparks und den Nord-Süd-Transport des Windstroms neue Stromtrassen gebaut werden müssen, steigen die Netzentgelte. Außerdem erzeugt auf Netzbetreiberseite das sog. Redispatch, d.h. die Anforderung des zeitweise Ab- oder Zuschaltens von Erzeugungsanlagen zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität trotz fluktuierender Einspeisung von Wind- und Sonnenenergie steigende Kosten, die in den Netzentgelten weiterberechnet werden.Die strompreissteigernden Faktoren wirken stärker als das seit 2009 zu beobachtende Absinken der Strom-Großhandelspreise.Mit der Energiemarktliberalisierung und begleitenden Regulierung des Monopolbereichs Netz sollten die Netzentgelte eigentlich durch Effizienzverbesserung und Erlösbegrenzung sinken. Das taten sie anfänglich auch einige Jahre lang. Aber diese Entwicklung wurde durch die Kosten des seit einigen Jahren stattfindenden Netzausbaus für die Einbindung der Erneuerbaren mehr als wettgemacht. Mit einem weiteren Ansteigen der Strompreise in den nächsten Jahren muss gerechnet werden. Preistreibend wirken dabei vor allem:die Förderung des weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien über das EEG;der begleitend erforderliche Netzausbau;die notwendige Zunahme der Eingriffe in die Betriebsweise der konventionellen und erneuerbaren Stromerzeugungsanlagen, was sich zum Teil über das EEG und zum Teil über die Netzentgelte auswirkt;die Abschaltung der Kernkraftwerke bis 2022;der notwendige Bau von neuen schnellreagiblen Gas-Kraftwerken und/oder Speichern (Pumpspeicherkraftwerken, Batterien, etc.) und/oder Verbindungsleitungen mit dem Ausland, um die beschlossene bzw. gewünschte Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken zu kompensieren, für die Zeiten, in denen die Windkraft- und Solaranlagen witterungsbedingt keinen oder nur einen zu geringen Beitrag leisten können. In diesem Zusammenhang muss man sich klarmachen: Zwar ist das Strompreisniveau in Deutschland für die Kunden so hoch wie sonst (unter den Industrieländern) nur in Dänemark. Dennoch ist das für Investoren maßgebliche Niveau des Stromgroßhandelsmarktes so niedrig, dass sich damit Investitionen in neue Anlagen wegen ihrer zu kurzen Laufzeiten nicht rechnen. Ohne dass in diesem Bereich die Preise auf die eine oder andere Weise steigen (was sich am Ende dann auch auf die Endkundenpreise auswirkt), wird es zu der zukünftig notwendigen Erneuerung des Kraftwerksparks nicht kommen.Welche verschiedenen Gasqualitäten gibt es?Das Wichtigste vorab: Es gibt (beim "konventionellen" Erdgas) zwar unterschiedliche Gasqualitäten in Deutschland, dies hat aber für einen Anbieterwechsel keinerlei Bedeutung. (Informationen zu "Ökogas" und Biogas siehe hier.)
Hintergrund: Die verschiedenen Gasqualitäten in Deutschland spiegeln wider, dass das Gas aus verschiedenen Quellen kommt. Hochkaloriges oder H-Gas ist die in Deutschland am weitesten verbreitete Sorte. Dieses Gas kommt z.B. aus Russland oder der nördlichen Nordsee. Niederkaloriges oder L-Gas hat einen etwa 16% geringeren Methangehalt und Brennwert als H-Gas. Es stammt aus niederländischen und deutschen Quellen und strömt vor allen im Westen Deutschlands aus den Leitungen. Da der Lieferanteil von L-Gas seit Jahren zurückgeht, wird nach und nach in vielen Regionen von L- auf H-Gas umgestellt. Dies macht z.B. bei Gasthermen oder Gaskesseln einen Austausch bzw. eine Neueinstellung der Brenner erforderlich. Näheres zu den Marktgebieten und der Umstellung z.B. hier. Innerhalb der H- und L-Gas-Gebiete findet man darüberhinaus verschiedene Brennwerte vor. Wiederum ist dies abhängig vom Mix des am jeweiligen Ort eingespeisten Gases verschiedener Herkunftsquellen. Diese Brennwertunterschiede spielen eine Rolle bei der Abrechnung der Gasversorgung, da die Gaszähler Volumen messen, aber nach gelieferter Energiemenge abgerechnet wird.
Wichtig für den Anbieterwechsel ist: Die gelieferte Gasqualität ist nicht vom Gaslieferanten abhängig (der i.d.R. ein Händler ist und gar keine eigenen Verträge mit Produzenten hat, sondern die Mengen an der Börse oder von Gas-Großhändlern kauft), sondern vom jeweiligen Netzbetreiber beim Kunden. Wenn Sie also Ihren Gaslieferanten wechseln, ändert sich am tatsächlichen Gasfluss in Ihre Wohnung nichts. Dass es durch Anbieterwechsel am Ende zu gewissen Verschiebungen zwischen der Einspeisung aus verschiedenen kommen kann, regeln die Gaslieferanten und Großhändler sowie Netzbetreiber untereinander nach den inzwischen sehr ausgefeilten Spielregeln des liberalisierten Energiemarktes, ohne dass sich der Kunde damit beschäftigen muss.Was ist "Fracking"?Fracking ist eine in den letzten Jahren vor allem in den USA weitverbreitete Technik, die es erlaubt, die Förderung von Erdgas- und Erdöl aus vorhandenen oder noch nicht erschlossenen Lagerstätten zu erhöhen oder erst zu ermöglichen. Durch Anwendung dieser Technik wurden die USA in den letzten Jahren vom Netto-Importeur zum Netto-Exporteur von Erdöl und Erdgas. Dadurch erhöhte sich das Angebot von Öl und Gas auf den Weltmärkten, was bis heute – auch für die Privat-Kunden – eine preissenkende Wirkung hat. In Deutschland wird Fracking bisher nicht angewandt. Außer durch die preissenkende Wirkung hat das Fracking also für die Kunden hierzulande keine Bedeutung.Fragen zum TarifvergleichWie funktioniert der Tarif-Radar von HausPilot?Hier finden Sie die Beschreibung der Funktionsweise und der Grundlagen des Tarif-Radars von HausPilot.Welche Tarife werden im Tarif-Radar von HausPilot abgebildet?Der Tarif-Radar stellt die Tarife für Stromverbräuche bis 100.000 kWh und für Gasverbräuche bis 1.500.000 kWh dar, die nach sog. Standardlastprofil und demnach nicht nach einer kontinuierlichen Leistungsmessung abgerechnet werden. Abgebildet werden Tarife für Haushaltsbedarf (einschließlich Gemeinschaftsanlagen z.B. von Mehrfamilienhäusern) und gewerblichen Bedarf.
Die Darstellung beschränkt sich auf Neukundentarife. Bestandstarife können nicht abgebildet werden, da deren Tarifinformationen i.d.R. nicht öffentlich verfügbar sind.
Die folgenden Anwendungen sind nicht abgebildet, da die Marktbedingungen einen nennenswerten Wettbewerb bisher nicht haben entstehen lassen:WärmepumpentarifeKombitarife (z.B. Strom plus Gas)SozialtarifeWie finde ich den günstigsten Tarif?Geben Sie im Tarif-Radar Ihre Postleitzahl und Ihren Verbrauch ein.
Wenn Sie besondere Wünsche zu Ihrer Energieversorgung und zur Filterung der Angebote haben, setzen Sie die entsprechenden Häkchen ein der Eingabemaske. Falls Sie spezielle Angaben, z.B. zur gewünschten Stromqualität, machen möchten, können Sie über das Feld „Weitere Wahlmöglichkeiten" die Eingabemaske erweitern und auch wieder zuklappen. Weiterhin können Sie einen exakten Vergleich mit den aktuellen Konditionen Ihres bestehenden Vertrages durchführen, indem Sie "Vergleichstrif ändern" anklicken und die entsprechenden Daten (z.B. aus der lezten Preisänderungsmitteilung) eingeben.
Nach Betätigung des Buttons „Berechnen/Aktualisieren" wird Ihnen nach kurzer Wartezeit – für den Effektivpreisvergleich sind umfangreiche Berechnungen durchzuführen – eine Liste mit den ersten 20 Angeboten angezeigt, die Ihren Vorgaben entsprechen. Wenn Sie mit der Standardeinstellung „Effektivpreis vergleichen" gearbeitet haben, sollten Sie schon auf den ersten wenigen Plätzen ein qualitativ gutes und günstiges Angebot finden. Beim Effektivpreisvergleich werden nämlich auch die zu erwartenden Kostenauswirkungen des „Kleingedruckten" mit berücksichtigt.
Wenn Sie Details zu einzelnen Anbietern oder Tarifen sehen möchten, klicken Sie auf den Anbieter- bzw. den Tarifnamen. Wenn Sie Erläuterungen zu einzelnen Begriffen benötigen, nutzen Sie die Hilfetexte. Fahren Sie dazu mit dem Mauszeiger über die Felder mit einem „?" oder auf die Begriffe im Text, die mit einer gestrichelten Linie unterstrichen sind.
Sie können jederzeit Ihre Vorgaben für den Vergleich verändern und die Berechnung erneut anstoßen.
Wenn Sie nach einem ganz bestimmten Anbieter oder Tarif suchen, aber ihn nicht in der Liste finden, können Sie sich weitere Tarife anzeigen lassen: Am Ende der Tarifliste befindet sich dafür ein Button.
Damit nicht die große Tarifvielfalt einzelner Anbieter die Tarifliste „verstopft", ist per Voreinstellung die Zahl der angezeigten Tarife pro Anbieter auf die günstigsten zwei beschränkt. Sie können aber diesen Filter nach eigenen Wünschen einstellen.Wie finde ich einen wirklich kundenfreundlichen Tarif?Ein kundenfreundlicher Tarif hat einen günstigen Preis, der für mindestens ein Jahr garantiert ist, und eine kurze Kündigungsfrist (nicht länger als 6 Wochen).Damit Sie jedoch als Kunde mit Ihrem neuen Tarif zufrieden sein können, kommt es nicht nur auf die Tarifbedingungen an ("Papier ist geduldig"), sondern auch auf die Solidität und einen kundenfreundlichen Service des neuen Lieferanten. Aber wie sollen Sie dies herausfinden? Manche Vergleichsportale zeigen Ihnen Kundenbewertungen an. Hier bleibt aber unklar, wie diese zustande gekommen sind (eine Bewertung kann nach der ersten Jahresabrechnung oder dem Versuch einer Vertragskündigung ganz anders ausfallen als kurz nach der Bestellung, wo man noch ganz beglückt von der erwarteten Kosteneinsparung ist). Zudem werden i.d.R. nur Bewertungen zu den Versorgern gezeigt, mit denen das Vergleichsportal auch eine Provisionsvereinbarung abgeschlossen hat. HausPilot hat sich daher für einen anderen Weg entschieden, Sie bei der Suche nach einem kundenfreundlichen Angebot zu unterstützen: Beim Transparenz-Rating, dem Anbieter-Bewertungsverfahren von HausPilot, wird danach geschaut, wie transparent sich ein Anbieter auf seiner Internetseite dem Kunden präsentiert, damit der Kunde in der Lage ist, sich ein eigenes Bild zu machen. In die Bewertung geht ein: Was kann man über die Eigentumsverhältnisse und die wirtschaftliche Situation des Anbieters erfahren? Wie transparent wird die Produktqualität dargestellt? Wie transparent sind die Allgemeinen Bedingungen und der Bestellprozess? Wie kundenfreundlich sind die Kündigungsbedingungen? Diesem Verfahren liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Anbieter, die an einer langandauernden, von Zufriedenheit geprägten Kundenbeziehung interessiert sind, sehr offen, vollständig, zuvorkommend und transparent über sich und ihre Produkte informieren. Anbieter, denen es dagegen nur um den schnellen Vertragsabschluss geht, begnügen sich oft mit ein paar kernigen Werbebotschaften, deren Hintergrund im Dunkeln bleibt. In der Voreinstellung des Tarif-Radars zeitgt HausPilot nur solche Anbieter, die im Transparenz-Rating eine Mindestzahl von 3 Sternen erreicht haben. Wer will, kann diesen Filter aber ausschalten. Mit diesem Verfahren hat HausPilot es als einziges Portal erreicht, dass nicht ein einziger Kunde Verträge bei Anbietern gewählt hat, die später in die Insolvenz gingen und z.T. den Kunden den Verlust ihrer Vorauszahlungen bescherten, obwohl diese Tarife auch bei HausPilot verfügbar waren. Was ist der „Effektivpreis"?Der Effektivpreis ist ein von HausPilot errechneter Kostenwert für einen Strom- oder Gasvertrag, der neben den Grund- und Arbeitspreisen auch die zu erwartenden Kosten aus den Allgemeinen Bedingungen (AGB) mit einbezieht und dadurch einen umfassenderen Vergleich ermöglicht. Berücksichtigt werden die Auswirkungen einmaliger Boni, Rabatte oder Gebühren einschließlich einer eventuellen Servicepauschale von HausPilot, der verschiedenen Formen von Preisgarantieen, Vertragslaufzeiten und daraus resultierender Wechselchancen, sowie die Kosten und Risiken von Vorauskasse- und Kautionszahlungen.
Der Effektivpreis wird für eine zweijährige Haltedauer des Vertrages bestimmt. Er wird angegeben als Kosten pro Jahr (in Euro pro Jahr) oder als Durchschnittspreis pro kWh (in ct/kWh), wobei die Jahreskosten durch den Verbrauch geteilt werden.Was ist das „Transparenz-Rating"?Mit dem Transparenz-Rating bietet HausPilot dem Verbraucher eine Orientierung in dem sehr unübersichtlichen Markt, mit seinen mehr als 1.200 Anbietern. Mit einem Rating von 3 bis 5 Sternen weist HausPilot auf diejenigen Anbieter hin, die auf ihrer Internetseite und in ihren Produktunterlagen zu ihrem Unternehmen, ihren Produkten und Prozessen in besonderer Weise klar und transparent informieren.
Das Bewertungsschema:Vorbildliche Transparenz in allen Kategorien Sehr gute Transparenz zu Unternehmen und ProduktenGute Transparenz zu Unternehmen und ProduktenGute Transparenz zum Unternehmen, befriedigende zu ProduktenWerden Brutto- oder Nettopreise im Tarif-Radar ausgewiesen?Wenn Sie bei der Anwahl des Tarifvergleichs das Auswahlfeld „Privat" geklickt haben, werden alle Preise (auch der Effektivpreis) als Bruttopreise, also inklusive der Mehrwertsteuer ausgegeben.
Wenn Sie dagegen „Gewerbe" angeklickt haben, werden die Preise (auch der Effektivpreis) netto, zzgl. Mehrwertsteuer dargestellt.Was ist bei PLZ mit mehreren Netzbetreibern?Bei etwa 6% der Postleitzahlen gibt es in dem Gebiet der jeweiligen PLZ mehrere Netzbetreiber und deswegen meist auch unterschiedliche Netzgebühren, je nach dem, in welchem dieser Gebiete die Verbrauchsstelle liegt. In der Folge unterscheiden sich oft auch die Strom- und Gaspreise der Lieferanten.
Der Tarif-Radar zeigt in solchen PLZ-Gebieten von den verschiedenen Lieferanten jeweils die teuersten Angebote. Das heißt: Bei einer Bestellung kann es sein, dass der tatsächliche Preis, der bei Vertragsabschluss zum Tragen kommt, niedriger ist als der im Tarif-Radar angezeigte.
In diesen PLZ-Gebieten kann es sein, dass der vom Tarif-Radar ausgewählte Vergleichstarif (mit dem alle angezeigten Tarife verglichen werden) NICHT der Grundversorgungstarif ist, der im Gebiet Ihres Netzbetreibers zum Tragen kommt.Wie vergleiche ich die Angebote mit meinem bisherigen Vertrag?Im Tarif-Radar von HausPilot werden die aktuell gültigen Preise für Neuabschlüsse dargestellt. Wenn Sie diese mit den Preisen Ihrer letzten Stromrechnung vergleichen, beachten Sie bitte, dass die dort dargestellten Preise mittlerweile vielleicht schon überholt sind, falls Sie in der Zwischenzeit eine Preisänderungsmitteilung erhalten haben.
Diese Funktion steht in Kürze wieder zur Verfügung.
Und so vergleichen Sie in mit den Preisen Ihres aktuellen Vertrags: Klicken Sie auf der Einstiegsseite des Tarif-Radars auf "Vergleichstarif ändern" und wählen Sie "eigenen Tarif eingeben". Geben Sie nun den aktuellen Grund- und Arbeitspreis Ihres bestehenden Vertrages ein. Eine Auswahl und Anzeige Ihres bestehenden Tarifs aus einer Auswahlliste - wie in einigen anderen Tarifrechnern angeboten - ist deswegen wenig sinnvoll, da die Anbieter den Datenbanken die laufenden Veränderungen ihrer Bestandskundentarife NICHT mitteilen. Sie würden also mit den aktuellen Neukundenpreisen Ihres derzeitigen Tarifs vergleichen. Diese weichen in den meisten Fällen von den Preisen dieser Tarife für Bestandskunden ab (sind niedriger als diese)! Daher bietet HausPilot als einziges Portal die Möglichkeit, Ihre aktuellen Preise zu erfassen.
Die Erfassung der zusätzlichen Angaben zu den AGB-Details Ihres bestehenden Vertrages ist optional. Sie macht nur die Berechnung des Effektivpreises Ihres bestehenden Vertrages noch genauer.
Berücksichtigen Sie jetzt noch, wann bei Ihrem bisherigen Lieferanten mit der nächsten Preiserhöhung zu rechnen ist. Der momentane Preis ist vielleicht schon Monate alt und taugt daher nur noch begrenzt für den Vergleich.Welche verschiedenen Formen von Preisgarantien gibt es?Es gibt bisher keine "amtliche" Definition zu den verschiedenen angewandten Formen von Preisgarantien. In vielen Fällen wird von Anbietern der Begriff "Preisgarantie" verwandt, bei denen es im Kleingedruckten jedoch wichtige Ausschlüsse der Absicherung gibt. Wir verwenden folgende Begriffsdefinitionen:Preisgarantie: Die Garantie umfasst alle Komponenten des Strompreises (Energie, Netznutzung, Messung, EEG-Zuschlag, KWKG-Zuschlag, §19-StromNEV-Umlage, Offshore-Haftungsumlage, Konzessionsabgabe, Stromsteuer), mit Ausnahme der Mehrwertsteuer. Die "harte" Form der Preisgarantie. Preisfixierung: Oft auch "eingeschränkte Preisgarantie genannt". Die Garantie umfasst die von den Versorgern gesteuerten Komponenten des Strompreises (Energie, Netznutzung, Messung), nicht jedoch Steuern und Abgaben (EEG-Zuschlag, KWKG-Zuschlag, §19-StromNEV-Umlage, Offshore-Haftungsumlage, Konzessionsabgabe, Stromsteuer, Mehrwertsteuer).Energiepreisgarantie: Oft auch "eingeschränkte Preisgarantie genannt". Die Garantie umfasst ausschließlich den Energieanteil des Strompreises, nicht jedoch die der Regulierung unterliegenden Bereiche Netznutzung und Messung sowie die Steuern und Abgaben (EEG-Zuschlag, KWKG-Zuschlag, §19-StromNEV-Umlage, Offshore-Haftungsumlage, Konzessionsabgabe, Stromsteuer, Mehrwertsteuer). Achtung: Da sich der Preis mit den Netzentgelten verändert (und diese sind häufigen Änderungen unterworfen sowie oft recht komplex kalkuliert), sind die Jahresabrechnungen für den Kunden relativ schwer nachvollziehbar.Was sind „Strompakete"?Bei einem Strompaket kaufen Sie eine bestimmte Menge an Kilowattstunden für den vorgegebenen Zeitraum zu einem Paketpreis. Verbrauchen Sie weniger, müssen Sie trotzdem den vollen Paketpreis zahlen. Verbrauchen Sie mehr, zahlen Sie für den Mehrverbrauch einen in der Regel recht hohen Mehrverbrauchspreis. Strompakete sind daher nur dann günstig, wenn Sie die Paketmenge recht genau treffen.Was sind "Gaspakete"?Bei einem Gaspaket kaufen Sie eine bestimmte Menge an Kilowattstunden für den vorgegebenen Zeitraum zu einem Paketpreis. Verbrauchen Sie weniger, müssen Sie trotzdem den vollen Paketpreis zahlen, bekommen also keine Rückvergütung für nicht benötigtes Gas. Verbrauchen Sie mehr, zahlen Sie für den Mehrverbrauch einen in der Regel recht hohen Mehrverbrauchspreis. Gaspakete sind daher nur dann günstig, wenn Sie die Paketmenge genau treffen. Das ist auf Grund der wetterbedingt schwankenden Verbräuche sehr unwahrscheinlich.Was bedeutet „Kaution" oder „Sonderabschlag"?Manche Anbieter verlangen mit dem Vertragsabschluss die Zahlung eines sog. Sonderabschlags oder einer Kaution. Vertraglich ist die Rückzahlung dieses Geldes vereinbart, z.B. bei der Schlussabrechnung des Vertrages. Als Kunde sollten Sie berücksichtigen, dass Sie hiermit Ihrem Lieferanten faktisch ein Darlehen zur Verfügung stellen. Dies geschieht mit dem Risiko, dass Sie Ihre Zahlung möglicherweise nicht zurückerhalten, wenn der Lieferant während der Vertragslaufzeit insolvent werden sollte. Wenn Sie also eine Kaution oder einen Sonderabschlag leisten, sollten Sie sich ein gutes Bild über den Lieferanten verschafft haben.Was bedeutet „Vorauskasse"?Manche Tarife basieren auf der Leistung von Vorauskasse der voraussichtlichen Kosten für einen vorgegebenen Zeitraum, z.B. ein Jahr. Als Kunde sollten Sie berücksichtigen, dass Sie hiermit Ihrem Lieferanten faktisch ein Darlehen zur Verfügung stellen. Dies geschieht mit dem Risiko, dass sie für Ihre Zahlung möglicherweise nicht die volle Gegenleistung erhalten, wenn der Lieferant während der Vertragslaufzeit insolvent werden sollte. In diesem Falle müssten sie dem dann einspringenden Ersatzversorger den Strom erneut bezahlen. Wenn Sie also Vorauskasse leisten, sollten Sie sich ein gutes Bild über den Lieferanten verschafft haben.Wie achte ich beim Stromtarifvergleich auf die EEG-Einpreisung?Erstmals seit Jahren werden die auf den Strompreis erhobenen, staatlich verursachten Umlagen und Abgaben in 2015sinken. Es ist davon auszugehen, dass diese Kostensenkungen (zusammen mit den weiter gesunkenen Strom-Großhandelspreisen und den andererseits teilweise gestiegenen Netzentgelten) in den Neukundenpreisen für die Stromtarife, die von den Anbietern für 2015 im Tarif-Radar angegeben werden, bereits berücksichtigt sind. Dies ist zumindest für solche Tarife zu erwarten, die eine Preisfixierung oder (harte) Preisgarantie ausweisen.Fragen zum AnbieterwechselWer kann den Stromanbieter wechseln?Wer mit einem Stromlieferanten einen Stromliefervertrag abgeschlossen hat, kann auch darüber entscheiden, ob er den Lieferanten oder den Tarif wechseln möchte. Wenn Sie von einem Stromlieferanten Rechnungen erhalten, dann ist davon auszugehen, dass Sie auch mit diesem Stromlieferanten einen Vertrag haben.
Wenn Sie also Eigentümer oder Mieter einer Wohnung oder einer Gewerbeeinheit sind und einen eigenständigen Stromliefervertrag haben, müssen Sie Ihre Eigentümergemeinschaft oder Ihren Vermieter nicht fragen, ob Sie Ihren Stromlieferanten wechseln können. Wenn Sie in eine neue Wohnung oder eine neue Gewerbeeinheit einziehen und es für diese einen eigenen Stromzähler gibt (dies ist die Regel), dann können Sie frei entscheiden, mit welchem Lieferanten Sie einen Vertrag abschließen möchten. Der Abschluss des Vertrages ist dabei sogar (abhängig vom neuen Lieferanten) bis zu 6 Wochen rückwirkend möglich. Sie sind also nicht verpflichtet, sich zunächst bei dem örtlichen Lieferanten anzumelden.Wer kann den Gasanbieter wechseln?Wer mit einem Gaslieferanten einen Gasliefervertrag abgeschlossen hat, kann auch darüber entscheiden, ob er den Lieferanten oder den Tarif wechseln möchte. Wenn Sie von einem Gaslieferanten Rechnungen erhalten, dann ist davon auszugehen, dass Sie auch mit diesem Gaslieferanten einen Vertrag haben.
Wenn Sie also Eigentümer oder Mieter einer Wohnung oder einer Gewerbeeinheit sind und einen eigenständigen Gasliefervertrag haben, müssen Sie Ihre Eigentümergemeinschaft oder Ihren Vermieter nicht fragen, ob Sie Ihren Gaslieferanten wechseln können. Wenn Sie in eine neue Wohnung oder eine neue Gewerbeeinheit einziehen und es für diese einen eigenen Gaszähler gibt, dann können Sie frei entscheiden, mit welchem Lieferanten Sie einen Vertrag abschließen möchten. Der Abschluss des Vertrages ist dabei sogar (abhängig vom neuen Lieferanten) bis zu 6 Wochen rückwirkend möglich. Sie sind also nicht verpflichtet, sich zunächst bei dem örtlichen Lieferanten anzumelden.
Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen oder eine Gewerbeeinheit nutzen, die über eine gemeinsame Zentralheizungsanlage wärmeversorgt wird (wenn Sie also die Heizung im Rahmen einer Nebenkostenumlage zahlen), sollten Sie Ihren Vermieter/Verwalter gelegentlich fragen, ob er sich auch regelmäßig nach den günstigsten Tarifen umsieht - er ist nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot dazu verpflichtet.Wie funktioniert der Wechsel?Der Wechsel des Strom- bzw. Gasanbieters über das HausPilot-Portal ist eine Sache von 5 Minuten. Für eine Bestellung benötigen Sie neben Ihren persönlichen Daten und Ihrer Anschrift nur folgende Angaben:Den Jahresverbrauch (in Kilowattstunden)den Namen Ihres bisherigen Strom- bzw. GaslieferantenIhre Kundennummer beim bisherigen Strom- bzw. Gaslieferanten (manchmal auch Vertragskonto-Nr. genannt)die Zählernummer Ihres Strom- bzw. GaszählersIhre Bankverbindung, von der die Abschläge abgebucht werden sollen. All diese Daten finden Sie i.d.R. auf Ihrer letzten Strom- bzw. Gasrechnung.
Wenn Sie im Tarif-Radar einen passenden Tarif gefunden haben, betätigen Sie den Button „zum Auftrag". Nun werden Sie durch einen Bestelldialog geführt, der die für den Wechsel notwendigen Angaben abfragt.
Am Ende der Eingabe haben Sie VOR Abschluss der Bestellung die Möglichkeit, Ihre Eingaben in einer Gesamtschau nochmals zu überprüfen, gegebenenfalls zu ändern und einen Ausdruck anzufertigen.
Abhängig vom Produkt und Anbieter können Sie Ihre Bestellung dann direkt online absenden (das ist der Regelfall), oder Sie werden aufgefordert, einen Ausdruck anzufertigen, den Sie dann unterschreiben und an HausPilot senden.Wer kündigt bei meinem bisherigen Anbieter?Dies erledigt der neue Anbieter für Sie*. Mit der Bestellung geben Sie ihm dafür eine Vollmacht. Dies ist die am meisten gebräuchliche Vorgehensweise. Dadurch wird sichergestellt, dass nach Möglichkeit zwischen der Beendigung des bisherigen Vertrages und Beginn des neuen Vertrages keine Lücke oder Überschneidung entsteht.
Wenn die nächste Kündigungsmöglichkeit Ihres derzeitigen Vertrags in weniger als 3 Wochen abläuft und sich dieser Vertrag dann um ein weiteres Jahr verlängert, sollten Sie sicherheitshalber selbst kündigen. Hier finden Sie Muster für Kündigungsschreiben: Word-Vorlage PDF.
Wenn Sie selbst kündigen, sollten Sie dies in der Bestellung angeben und sicherstellen, dass der Beendigungszeitpunkt des alten Vertrages und der frühestmögliche Lieferbeginn des neuen Vertrages zusammenpassen.
*) AUSNAHME: Kündigung auf Basis Sonderkündigungsrecht wegen Preiserhöhung, siehe weiter unten.Was ist bei einem Sonderkündigungsrecht zu beachten?Wenn Ihr bisheriger Lieferant eine Vertrags- oder Preisänderung vornimmt, haben Sie in der Regel ein Sonderkündigungsrecht. Wenn Sie das Sonderkündigungsrecht zu einem Wechsel nutzen wollen, empfiehlt es sich, sofort nach der Preisänderungsmitteilung zu reagieren und selbst bei dem bisherigen Lieferanten zu kündigen. Nur so können Sie sicherstellen, dass die oft recht knappe Sonderkündigungsfrist eingehalten wird. Manche Anbieter akzeptieren Sonderkündigungen auch nur, wenn sie vom Kunden selbst ausgesprochen werden. Hier finden Sie Musterschreiben für Sonderkündigungen: Word-Vorlage PDF.
Wenn Ihre Sonderkündigung bei Ihrem Altlieferanten noch nicht bearbeitet wurde, bevor der neue Lieferant den Wechsel beim Altlieferant anmeldet, kann es geschehen, dass der Altlieferant den Wechsel zunächst ablehnt mit Verweis auf "bestehende Vertragsbindung". Dies teilt Ihnen dann Ihr neuer Lieferant mit. In diesem Falle sollten Sie dem neuen Lieferant eine Kopie Ihrer Sonderkündigung zukommen lassen und ihn bitten, den Wechsel erneut anzustoßen.
Wenn Sie den Wechsel weniger als 6 Wochen vor dem Vertragsende des gekündigten Vertrages beauftragen, kann es geschehen, dass die Frist für die Wechselumsetzung durch den neuen Lieferanten zu knapp ist und Sie nach Auslaufen des bestehenden Vertrages zunächst in die Grundversorgung fallen. Sie erfahren dies entweder dadurch, dass Ihnen der neue Lieferant einen späteren als den von Ihnen gewünschten Liefertermin bestätigt, oder/und dass sich der Grundversorger als neuer Lieferant bei Ihnen meldet. In letzterem Falle sollten Sie Kontakt mit Ihrem neuen Lieferanten aufnehmen und sich vergewissern, dass er den Wechsel bearbeitet und schnellstmöglich umsetzen wird.Was ist, wenn ich bereits zu einem früheren Datum gekündigt habe?Wenn das Datum Ihrer Kündigung nicht mit dem nächstmöglichen Lieferdatum Ihres neuen Lieferanten übereinstimmen sollte, werden Sie nach Ablauf Ihres derzeitigen Vertrags durch Ihren örtlichen Grundversorger beliefert. Es empfiehlt sich, in diesem Fall erst dann die Bestellung für den neuen Lieferanten aufzugeben, nachdem die Belieferung durch Ihren Grundversorger begonnen hat und Sie dort Ihre Kundennummer kennen. In Ihrer Bestellung geben Sie dann bitte Ihren Grundversorger als bisherigen Lieferanten ein.Was passiert nach meiner Bestellung?Nachdem Sie über HausPilot Ihren neuen Stromanbieter beauftragt haben, ist dies in der Regel der weitere Ablauf:Der neue Lieferant sendet Ihnen eine Empfangsbestätigung für Ihre Bestellung.Der neue Lieferant führt meist eine Bonitätsabfrage durch.Manche Lieferanten warten mit der weiteren Bearbeitung Ihrer Bestellung, bis Ihre gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen abgelaufen ist. Deswegen ACHTUNG: Wenn sich Ihr bisheriger Vertrag bei Nichtkündigung um ein Jahr verlängert und der nächste Kündigungszeitpunkt nur noch weniger als 3 Wochen entfernt ist, sollten Sie Ihren bisherigen Vertrag selbst kündigen, um sicherzustellen, dass der Kündigungszeitpunkt nicht verpasst wird!Der neue Lieferant kündigt Ihren bisherigen Versorgungsvertrag mithilfe der bei der Bestellung erteilten Vollmacht (es sei denn, Sie haben bereits selbst gekündigt und dies bei Ihrer Bestellung mitgeteilt).Sie erhalten von Ihrem bisherigen Lieferanten eine Kündigungsbestätigung.Der neue Lieferant meldet sich bei dem jeweiligen Netzbetreiber als neuer Lieferant an.Wenn geklärt ist, zu welchem Zeitpunkt die Lieferung aufgenommen werden kann, erhalten Sie die Vertragsbestätigung Ihres neuen Lieferanten mit Angabe des tatsächlichen Termins sowie der Höhe und des Zeitpunkts für die künftigen Abschläge. Zwischen Ihrer Beauftragung und dem Beginn der Lieferung liegt i.d.R. ein Zeitraum von 6 – 10 Wochen, wenn nicht die bei Ihren bisherigen Verträgen zu berücksichtigende Kündigungsfrist noch einen späteren Zeitpunkt bedingt.Rechtzeitig zum Ende Ihres bisherigen und Start Ihres neuen Versorgungsvertrags werden Sie von Ihrem Netzbetreiber, manchmal aber auch von Ihren neuen Lieferanten zur Mitteilung des Zählerstandes aufgefordert. Sollte diese Abfrage nicht erfolgen (das kommt gelegentlich vor, auch wenn es nicht so sein sollte), dann sollten Sie sich selbst die Zählerstände zum Wechselzeitpunkt notieren und diese sowohl Ihrem bisherigen Lieferanten (für die richtige Erstellung der Schlussrechnung) als auch dem neuen Lieferanten mitteilen.Ihr bisheriger Lieferant stellt Ihnen eine Schlussrechnung. Es empfiehlt sich, den angegebenen Abrechnungs-Zählerstand mit Ihren eigenen Aufzeichnungen zu vergleichen und nötigenfalls Widerspruch einzulegen.Wie kann ich meine Bestellung widerrufen?Wenn Sie durch Beauftragung von HausPilot über das Internet, per Email, Fax oder Post den Abschluss eines Stromliefervertrags beantragen, steht Ihnen gegenüber dem Stromversorger ein Widerrufsrecht zu, für das wegen einer Gesetzesänderung ab 13.06.2014 die folgenden gesetzlichen Mindeststandards gelten:
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Stromliefervertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie den Energieversorger (Adresse siehe www.hauspilot.de/privatkunden/stromlieferanten.html) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Wenn Sie den Stromliefervertrag widerrufen, hat Ihnen der Stromlieferant alle Zahlungen, die er von Ihnen erhalten hat, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von ihm angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei ihm eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwendet er dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie dem Stromlieferanten einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie ihm von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich des Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es an den Energieversorger.)An (Name/Adresse des Energieversorgers, siehe www.hauspilot.de/privatkunden/stromlieferanten.html):Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)Bestellt am (*)/erhalten am (*)Name des/der Verbraucher(s)Anschrift des/der Verbraucher(s)Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)Datum(*) Unzutreffendes streichen.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang:Wenn wir Ihnen Ihren Auftrag zur Beantragung des neuen Energieliefervertrages bestätigt haben, liegt Ihr Antrag bereits dem Energieanbieter vor. Wenn Sie diesen Antrag (oder den ggfs. bereits vom Anbieter bestätigten Vertrag) widerrufen möchten, sprechen Sie diesen Widerruf bitte direkt gegenüber dem Anbieter aus. Nutzen Sie dafür das Widerrufsformular, das der Anbieter zur Verfügung gestellt hat, oder z.B. dieses Muster. Bitte informieren Sie HausPilot über Ihren Widerruf.Die 14-Tage-Frist beginnt erst mit dem Vertragsabschluss, d.h. mit der Bestätigung Ihres Antrags durch den Lieferanten (Vertragsbestätigung), und nicht schon mit der (über HausPilot erfolgten) Antragstellung.Ihr neuer Anbieter ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen mit der Vertragsbestätigung u.a. auch eine Information über das Ihnen eingeräumte Widerrufsrecht zur Verfügung zu stellen („Widerrufsbelehrung"). Diese Widerrufsbelehrung ist für Ihr Vertragsverhältnis mit dem Anbieter entscheidend, unabhängig davon, ob Ihnen zuvor im Bestellprozess möglicherweise eine anderslautende, weil unter früheren rechtlichen Vorgaben entstandene und deswegen veraltete Widerrufsbelehrung gezeigt wurde.Die von dem neuen Lieferanten kraft Ihrer Vollmacht durchgeführte Kündigung Ihres Altvertrages kann bei einem Widerruf nicht rückgängig gemacht werden. Das kann dazu führen, dass Sie nach dem Auslaufen Ihres Altvertrages vorübergehend in die Grundversorgung fallen, falls nach Ihrem Widerruf die Zeit zur rechtzeitigen Lieferaufnahme durch einen anderen Anbieter zu knapp wird.Wie lange dauert der Wechsel?Zwischen Ihrer Beauftragung und dem Beginn der Lieferung liegt i.d.R. ein Zeitraum von 6 – 10 Wochen, wenn nicht die bei Ihren bisherigen Verträgen zu berücksichtigende Kündigungsfrist noch einen späteren Zeitpunkt bedingt. Der Beginn der neuen Lieferung fällt immer auf den Monatsanfang.Was ist bei einem Umzug?Wenn Sie umziehen, dann kündigen Sie zunächst bei Ihrem bisherigen Lieferanten Ihren Vertrag wegen Auszug. Beachten Sie dazu die Allgemeinen Bedingungen Ihres bisherigen Lieferanten in Bezug auf einen Umzug.
Für die neue Adresse gilt: Wenn Sie zum Zeitpunkt des Einzugs noch mit keinem Anbieter für die neue Adresse einen Vertrag abgeschlossen haben, kommt automatisch ein Stromliefervertrag mit dem Grundversorger zustande, wenn Sie das erste Mal Strom entnehmen. Sie sollten also rechtzeitig vor dem Einzug mit dem Anbieter Ihrer Wahl einen Stromliefervertrag abschliessen. Dabei ist es von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, wie kurzfristig vor Einzug ein solcher Vertragsabschluss möglich ist. I.d.R. ist die Frist deutlich kürzer als die ca. 6wöchige Bearbeitsfrist für einen normalen Anbieterwechsel. Nutzen Sie den Tarif-Radar von HausPilot, um für Ihre neue Adresse den optimalen Vertrag zu finden und abzuschließen.
Wenn Sie sich erst nach Einzug für einen speziellen Anbieter entscheiden, ist dies wie ein normaler Anbieterwechsel, mit den dort üblichen Fristen, zu behandeln, denn mit dem Einzug ist in diesem Falle ja schon ein Vertrag mit dem Grundversorger zustande gekommen.Worauf sollte ich bei meiner Bestellung besonders achten?Damit der Wechsel problemlos klappt, ist es wichtig, dass Sie und Ihr bisheriger Vertrag eindeutig identifiziert werden können. Deswegen achten Sie bitte darauf, dass die Vertragsnummer bei Ihrem bisherigen Lieferanten und die Zählernummer richtig angegeben werden. Wichtig ist auch, dass Name und Adresse des Kunden so angegeben werden wie sie bei Ihrem bisherigen Lieferanten bestanden. Nur so kann in den von den Lieferanten und Netzbetreibern weitgehend automatisch abgewickelten Prozessen eine eindeutige Zuordnung erreicht werden. Wenn sich der Name oder die Person des Vertragshalters ändern sollte, dann sollten Sie diese Änderung vor oder nach dem Wechsel vornehmen.
Wenn sich die Person des Vertragshalters ändert – z.B. wenn der Stromvertrag mit der Wohnung von den Eltern auf eines ihrer Kinder übertragen werden soll – so sollte der Stromvertrag zuerst beim bisherigen Lieferanten gekündigt werden (wie ein Auszug) und dann für den neuen Vertragshalter beim neuen Lieferanten als Einzug angemeldet werden.Kann ich plötzlich ohne Strom/Gas dastehen?Nein. Ihr Grundversorger – das ist in den meisten Fällen der langjährige örtliche Versorger, Stadtwerk o.ä. – ist verpflichtet, Sie zu den Bedingungen der sogenannten Ersatzversorgung zu beliefern, wenn aus irgendeinem Grunde kein anderer Lieferant für Ihre Belieferung bereit steht. Eine Unterbrechnung der Stromversorgung wegen eines Lieferantenwechsels ist deswegen ausgeschlossen.Über das Unternehmen HausPilotFür wen arbeitet HausPilot?HausPilot arbeitet für Sie, den Verbraucher. Wenn wir einen Anbieterwechsel umsetzen, dann werden wir in Ihrem Auftrag tätig.
Die Optimierung Ihrer Strom- und Gasversorgung zu möglichst günstigen Kosten ist unser Ziel. Wenn wir im Rahmen von Vermittlungsvereinbarungen Provisionen von Anbietern erhalten, so werden diese eingesetzt, die für unsere Leistung berechnete Servicepauschale für Sie durch eine entsprechende Gutschrift auf Null zu setzen oder zumindest deutlich abzusenken. In den Detailinformationen zu den Tarifen machen wir Ihnen diese Rechnung transparent.Ist HausPilot unabhängig?HausPilot ist ein mittelständisches Unternehmen in privatem Besitz, siehe Über uns. HausPilot ist unabhängig von Versorgerinteressen. Mit dieser Unabhängigkeit wollen wir uns die Möglichkeit bewahren, stets im Verbraucherinteresse beraten zu können.Wovon lebt HausPilot?Der Energiedienstleister HausPilot lebt von den Servicegebühren, die er von seinen Kunden für die Vermittlung von Strom- und Gasverträgen erhält. In dem Maße wie Provisionsvereinbarungen bestehen und von HausPilot Provisionen vereinnahmt werden können, entfällt die Berechnung von Gebühren an den Kunden.
Des Weiteren lebt HausPilot von Gebühren für laufende Energiemanagement-Leistungen, die das Unternehmen z.B. im Rahmen des Vertragsmanagements für seine Kunden erbringt.
Außerdem erhält HausPilot für Verlinkungen zu den Internetseiten mancher Anbieter sogenannte Affiliate-Provisionen, die gezahlt werden, wenn über die Betätigung des Links neue Geschäftsbeziehungen zustandekommen.Berechnet HausPilot mir Kosten?Der Wechsel zu allen Anbietern, mit denen HausPilot marktübliche Vermittlungs­vereinbarungen hat, ist für Sie kostenlos – das ist genauso wie bei anderen Tarifrechnern. In den Detailangaben des Tarifs sehen Sie das daran, dass von der Servicepauschale für HausPilot eine entsprechende Gutschrift abgezogen ist, so dass die Pauschale unter dem Strich entfällt.
Als Ausnahme unter den Tarifrechnern bietet HausPilot Ihnen aber einen Extraservice: Wir vermitteln Ihnen auch Tarife von solchen Anbietern, die uns keine oder nur sehr geringe Provisionen zahlen. Entscheidend für die Auswertung der Tarife ist: Was ist für Sie unter dem Strich – auch bei Berücksichtigung unserer Servicepauschale – das Günstigste. Wo wir keine oder nur eine geringe Provision erhalten und gutschreiben können, rechnen wir bei Beauftragung durch Sie entsprechend unsere Servicepauschale ab. Welche Kosten gegebenenfalls auf Sie zukommen, sehen Sie in den Detailinformationen zum Tarif (erreichbar durch Klick auf den Tarifnamen) und in dem Bestellformular vor Abschluss der Bestellung.
So können wir Ihnen einen Service bieten, der von den Interessen einzelner Lieferanten unabhängig ist, und der Ihnen den Zugang zum gesamten Produktangebot bringt.Wie hoch ist die Servicepauschale von HausPilot?Die folgenden Angaben gelten für den Online-Wechsel über den Tarif-Radar von HausPilot.
Die Servicepauschale beträgt für Haushaltskunden 45 Euro pro Wechsel eines Strom- oder Gasvertrags und schließt die Mehrwertsteuer ein.
Bei Gewerbekunden oder Gemeinschaftsanlagen mit größeren Verbräuchen ist die Höhe der Servicepauschale abhängig von dem für den Wechsel angegebenen Jahresverbrauch: Sie beträgt bei Strom 0,2 Cent pro kWh und bei Gas 0,1 Cent pro kWh, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer, mindestens jedoch 45 Euro pro Vertrag.
Soweit HausPilot von Anbietern Provision erhält, wird diese eingesetzt, um die Servicepauschale durch eine entsprechende Gutschrift auf Null zu setzten oder abzusenken.
Die Höhe der Servicepauschale und eine eventuelle Gutschrift ist in den Detailinformationen zum jeweiligen Tarif (zu erreichen durch Klick auf den Tarifnamen in der Tarifübersicht) zu finden, ebenfalls in der Bestelldatenzusammenfassung vor Abschluss einer Bestellung.Was tut HausPilot für die Servicepauschale?Mit den Erlösen aus der Servicepauschale und den Provisionen finanziert HausPilot insbesondere ihre folgenden Leistungen:Entwicklung und Betrieb des Online-Tarif-Radars mit seinen besonderen Auswertefunktionen (Effektivpreis-Bewertung, Transparenz-Rating der Anbieter, etc.);laufende Recherche und Datenbeschaffung zu den Anbietern und Tarifen im Strom- und Gasmarkt;Bereitstellung des Tarif-Radars zur kostenlosen Nutzung durch Energieverbraucher;Vermittlung der Wechselaufträge an die Anbieter;Klärung von eventuellen Abwicklungsproblemen beim Wechsel;Beratung von Kunden bei Rückfragen;Laufende Weiterentwicklung der Methoden zur Unterstützung von Verbrauchern bei der Optimierung ihrer EnergieversorgungWerbung für das HausPilot-Portal und Bezahlung von Vermittlungsprovisionen und Werbeprämien für Kooperationspartner und Kunden.Wieviel Provision erhält HausPilot von den Anbietern?Die folgenden Angaben gelten für den Online-Wechsel über den Tarif-Radar von HausPilot.
Die Höhe der gezahlten Provisionen ist Verhandlungssache und oft Gegenstand von Geheimhaltungsvereinbarungen. HausPilot sichert jedoch folgendes zu:Die Höhe der von HausPilot vereinnahmten Provision beträgt bei Haushaltskunden und bis zu einjähriger Vertragslaufzeit max. 50 Euro pro Vertrag, bei Gewerbekunden oder Gemeinschaftsanlagen max. 0,2 Cent pro kWh (Strom) bzw. 0,1 Cent pro kWh (Gas).Die vereinnahmte Provision wird eingesetzt, um die mit dem Verbraucher abzurechnende Servicepauschale möglichst auf Null zu bringen oder zumindest abzusenken. Dies wird in jedem Einzelfall bei den Detailinformationen zum Tarif transparent gemacht.Egal wie hoch sie ist - die vereinbarte Provision spielt bei der Auswahl und Bewertung der Tarife oder Anbieter NUR insoweit eine Rolle, als sie hilft, die Kosten für den Verbraucher zu senken (durch Wegfall der Servicepauschale). Für die Tarifbewertung ist ausschließlich das Effektivpreis-Bewertungsmodell relevant und damit eine mathematische Formel, in der die Kosten für den Verbraucher betrachtet werden und nicht das Ergebnis für HausPilot. Entsprechendes gilt bei der Anbieter-Bewertung im Rahmen des Transparenz-Ratings.Wie bekomme ich meine 10 € für eine Weiterempfehlung?Sind Sie zufriedener Kunde von HausPilot? Dann empfehlen Sie uns doch weiter! HausPilot bedankt sich bei Ihnen mit einer Prämie von 10 € für jede Weiterempfehlung, die zu einem Wechsel führt.
Und so geht`s:Empfehlen Sie Ihren Freunden oder Verwandten die Nutzung des Wechselportals www.hauspilot.de, z.B. indem Sie ihnen den Link weiterleiten und von Ihren Erfahrungen berichten.Teilen Sie uns per E-Mail an empfehlungen@hauspilot.de formlos den Vornamen und Nachnamen sowie Wohnort der von Ihnen angesprochenen Person(en) mit, unter Angabe Ihrer HausPilot-Kundennummer.Wenn nach Ihrer Email an uns innerhalb von 6 Monaten ein umsetzbarer Wechselauftrag für diese Person(en) bei uns eingeht, schreiben wir Ihnen je vermitteltem Neukunden (neue Email-Adresse und neue Kundennummer) einen Betrag von 10 € (incl. MwSt.) auf Ihrem Kundenkonto bei HausPilot gut. Dieser Betrag wird bei der nächsten Abrechnung berücksichtigt, als Reduzierung des Rechnungsbetrags bzw. Gutschrift. Steht ansonsten keine Abrechnung an, wird der Betrag im Laufe des kommenden Januar auf das für Ihre Kundennr. mitgeteilte Konto überwiesen.Dieses Angebot gilt nicht für gewerbliche Vermittler.Wie kann ich verschlüsselte Emails mit HausPilot austauschen?Wenn Sie HausPilot im Rahmen der Anfrage eines Angebots oder der Vertragsabwicklung vertrauliche Dokumente oder Dateien (z.B. Rechnungen, Verträge, Bankverbindungsangaben oder Lastgangdaten) zusenden möchten, können Sie diese zur Sicherheit verschlüsselt übermitteln. HausPilot nutzt dafür das gebräuchliche OpenPGP-Verfahren. Hinweise auf Programme, die Ihnen den Versand und Empfang von verschlüsselten Emails ermöglichen, finden Sie unter unseren Verbraucher-Links.
Fordern Sie Bedarf per Email die Zusendung unseres öffentlichen Schlüssels an.Strompreis verstehenWie setzt sich der Strompreis zusammen, und an welcher Stelle entstehen Strompreis-Steigerungen?Stichworte alphabetischEEG-UmlageEffektivpreisEmpfehlungFrackingGaszählerGrundversorgerGrundversorgungInsolvenz des VersorgersKautionKosten des Wechselskundenfreundlicher TarifKündigungKWK-UmlageLieferantNetzbetreiberPakettarifPreisgarantieProvisionServicepauschaleSonderkündigungsrechtStrompreisentwicklungStrompreiszusammensetzungStromzählerTarif-RadarTransparenz-RatingUmzugVersorgerVersorgungssicherheitVorauskasseWechsel Online-BestellungWechselprozess AblaufWiderrufZählernummer GasZählernummer Strom
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