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Timestamp: 2018-11-17 07:02:57+00:00

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Das Grundeinkommen ist bedingungslos abzulehnen | Politblog
Von Daniela Schneeberger, 14. Oktober 2013
Erfolg und Wohlstand der Schweiz basieren auf der liberalen Wirtschaftsordnung und der globalen Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Handels- und Gewerbefreiheit, gesunder Wettbewerb. Eigenverantwortung und Leistungswille sind wesentliche und entscheidende Antriebskräfte unserer Gesellschaft. Die Anfang Oktober eingereichte Volksinitiative zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens widerspricht diesen bewährten Prinzipien und damit dem Erfolgsmodell Schweiz diametral.
Es darf kein Recht auf ein Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben.
Ein Tourist spielt mit 5-Rappen-Münzen, die die Vertreter der Grundeinkommensinitiative vor dem Bundeshaus verteilt haben. (Keystone/Peter Klaunzer)
Die Initiative erinnert an eine Gleichmacherei, die ich ablehne. Chancengleichheit darf nicht mit Gleichmacherei verwechselt werden. Ich finde es richtig, dass jeder Mensch eine Chance auf Erfolg hat. Die Aufgabe des Staates ist es, diese Chancengleichheit herzustellen und die Existenz zu sichern. Das macht die Schweiz sehr gut. Was aber nicht gut ist: Es darf kein Recht auf ein Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben – sonst werden all jene bestraft, die sich um ihr Einkommen bemühen.
Die Idee der Initianten mag sich aufs Erste gut anhören. Doch sie setzt völlig falsche Anreize. Sie erweckt nämlich die Illusion, ein Einkommen sei ohne Leistung zu haben. Wer soll die Löhne bezahlen, die nicht durch Arbeit erschaffen wurden? Diese einfache Frage zeigt, wie irreführend die Initiative ist! Das Geld, welches wir als Lohn bekommen, entstammt nicht einfach einer Druckerei, sondern unserer Wertschöpfung. Ohne Wertschöpfung kann es kein Einkommen geben – eine Binsenweisheit. Ein bedingungsloses Grundeinkommen setzt voraus, das andere als ich selbst für mich Wertschöpfung generieren. Wenn alle so denken, wer arbeitet dann noch?
Stichworte: Grundeinkommen, Initiative, Mindestlohn
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399 Kommentare zu «Das Grundeinkommen ist bedingungslos abzulehnen»
14. Oktober 2013 um 06:33 Uhr
“IF YOU CAN`T EXPLAIN IT SIMPLY, YOU DON`T UNDERSTAND IT WELL ENOUGH.” – Albert Einstein
Wie Fr. Schneeberger richtig erkannt hat, muss man nur eine Frage stellen und jedem normal denkendem wird klar was für ein Unsinn diese Initiative ist.
Peter2710 sagt:
14. Oktober 2013 um 11:21 Uhr
Aber Herr Müller, Sie scheinen sich auch nicht gerade intensiv mit der Initiative auseinander gesetzt zu haben, denn eigentlich wird nur das Sozialamt abgeschafft und mehr auch nicht… Übrigens, wissen Sie, woher unser „Bürgerort“ kommt? Wenn ein Bürger in einer anderen Gemeinde, als sein Bürgerort gelebt hat, wurde er, wenn er „verlumpet“ ist, in seinen Bürgerort abgeschoben, wo er im Bürgerhaus wohnen konnte, inkl. drei Mahlzeiten am Tag… Das gabs also schon vor Jahrhunderten, das Grundeinkommen für Alle… Nichts Neues unter der Sonne…!!!
14. Oktober 2013 um 12:06 Uhr
Also brauchen wir solches gar nicht. Wer arbeitet bekommt 2500.- weniger Lohn, und durch eine Resenbürokratie, diese 2500.- wieder zugesprochen. Blöder gehts nicht!
Und der Sozialhilfebezüger und AHV-Rentner hat jetzt schon Geldleistungen vom Staat! Also was sol der Shit?
14. Oktober 2013 um 15:53 Uhr
Herr Grimm, die monatliche Zahlung an sämtliche Arbeitslosen der Schweiz, wir von einer Person und einem Rechner in Bern ausgelöst (wahrscheinlich weniger als eine Million Betriebskosten). Vergleichen sie dass nun mit den Kosten für alle RAVs und Arbeitslosenkassen, welche nur Bedingungen Abklären und Ausrechnen. Bedingungslos ist billiger.
15. Oktober 2013 um 12:13 Uhr
Dann haben wir das BG ja schon und brauchen es nicht wieder neu zu erfinden!
14. Oktober 2013 um 12:25 Uhr
Aha,@Peter2710 – und deshalb sollen wir wieder etwas einführen, was vor Jahrhunderten an der Tagesordnung war?
Ein bedingungsloses Einkommen ist die hirnverbrannteste Idee, die jemals auf dem Tisch lag. Nur zu, erziehen wir die Faulen zu noch mehr Faulheit – der Staat wird’s schon richten.
Haben Sie, @Peter2710 schon davon gehört, dass der Kommunismus gescheitert ist? Nein? Schade – denn wüssten Sie dieses, Sie würden solchen Irrsinn sicher nicht noch unterstützen.
14. Oktober 2013 um 14:30 Uhr
Welcher Kommunismus? Wo bitteschön gab es jemals einen? Das fragt Sie, der ja so gut über seine Scheiterung Bescheid weiß, eine, welche in der Diktatur des Pseudosozialismus aufgewachsen war.
Andrisi André sagt:
Ganz genau, Barbara, es gab noch nie einen Kommunismus, weil dieser IMMER am Egoismus des Menschen scheitern wird. Die Faulen und Bequemen nutzen das System aus. Es entsteht auch im sog. Kommunismus ein Mehrklassensystem schlimmer als in anderen witschaftlichen oder sozialen Systemen. Da wir nicht Faulheit und Bequemlichkeit fördern wollen und diese uns nicht weiterbringen, müssen wir die Anreize für gute Leistungen fördern.
15. Oktober 2013 um 07:17 Uhr
Genau, so wie auch der Kapitalismus am Egoismus einzelner scheitert. Neue Modelle sind gefragt oder die soziale Sicherheit, auf welcher wir uns ausruhen ist dahin!
C. Zahnd sagt:
14. Oktober 2013 um 13:05 Uhr
Peter2710, drei Mahlzeiten am Tag gibts auch in unseren Gefängnissen heute, inkl. TV, Internet und anderen Bequemlichkeiten. Auch heute muss niemand in der Schweiz verhungern/verdursten, dafür ist bereits jetzt gesorgt. Aber jedem noch Geld in den Hintern zu stecken – anders kann ich es nicht ausdrücken – ohne auch nur einen Finger dafür zu rühren, ist völlig absurd! Die Schweiz wäre definitiv nicht da, wo sie heute ist, ohne den Willen für Mehrleistung & Co. Da müssen Sie nur etwas weiter in den Süden/Südosten blicken, wie es sonst aussehen würde …
14. Oktober 2013 um 16:44 Uhr
Die „Ideé“ ist ein absoluter Blödsinn……seit Jahrzehnten sägen Linke mit Lügen/Fantasie-Versprechungen am Funktionieren der Gesellschaft, mit Kopien von Genossen-Kumpanen-Rezepten aus Italien Frankreich bis zu den aus DDR-Mottenkisten.
Immer wenn ein Lügenmärchen ein Umverteilungsanfall scheiterte, decken die Linken ihre Lügen und Anfälle mit weiteren Lügen oder viel viel Geld der Anderen zu, und linke Gutmenschen applaudierten und wählen diese Rattenfänger immer wieder.
Also ich stimme für diese Vorlage. Seldwyla -Kartoffeln gehen die Augen wohl erst bei einem totalen linken Grounding auf
brxx sagt:
@Padovano: leider gehen diesen Leuten die Augen niemals auf. Darum ist es absolut notwendig gegen diesen Unsinn zu stimmen
17. Oktober 2013 um 19:19 Uhr
Peter2710, die Pflicht des früheren Bürgerortes zur verköstigung und Aufnahme im Bürgerhaus ist absolut nicht dem Grundeinkommen gleich gestellt. Mit dem Grundeinkommen kann jeder machen was er will und leben wo er will. Er ist weder auf ein Gemeinwesen noch auf das Wohlwollen anderer Mitbürger angewiesen. Das gabs somit noch nie in dieser Form – also durchaus etwas Neus unter der Sonne! Ob das Neue allerdings auch sinnvoll und dem Schweizervolk förderlich ist, ist eine ganz andere Frage. In diesem konkreten Fall bezweifle ich dies sehr.
Ich habe eine bessere Idee, bedingungslos die FDP ablehnen die nur noch eine Partei ist ohne soziales Gewissen und sich den Neoliberalen Mainstream aufgesprungen ist, liberale Werte sind auch das die Wirtschaft regeln setzt für die schwächer zu schützen und ein willfähriger Pudel der SVP geworden ist. Frau Schneeberger sie machen sich das sehr einfach, aber ihrer Partei,könnte es so gehen wie in Deutschland sollten sie weiter auf diesem Kurs fahren. Die Menschen haben einfach genug
18. Februar 2014 um 01:45 Uhr
Eigentlich haben Sie Recht, @müller
Schade nur kann ich Ihnen nicht eine einigermassen korrekte Lohn(kosten)aufstellung PDF hier offerieren.
Denn um Gotteswillen da soll eine Einzelperson mit grosszügigen 4000 CHF bei einem Kaffeetassenpreis von ca. 6 Franken, einem Limonenpreis von 1 Fr., einer EZ-Wohnung 16m2 für 1600 Fr., plus AHV/IV/EO/MwSt/Vers., Kleider-, Menü-, Getränkepreisen, mit 4k auch noch mal krank werden und 300 Fr. für Arzt, 120 Fr. bei tel. Anruf, Medis noch nicht mitgerechnet leben?
Eine Unverschämtheit mehr als CHF 20/Std. Lohn? Wert 1 Mensch = $ 2,63/Material. Buchhaltung.
Max Meili sagt:
14. Oktober 2013 um 06:39 Uhr
Naja für die drei Zeilen hätte man sich die Carte Blanche auch sparen können. Auf den ersten Blick wirkt es nicht so als hätte sich die Dame mit dem Thema wirklich auseinander gesetzt. Egal ob nun für oder gegen das Grundeinkommen.
Frank Martis sagt:
14. Oktober 2013 um 19:33 Uhr
Und selbst die Herangehensweise der Frau Schneeberger ist falsch. Richtig wäre die Frage, warum seit Jahrzehnten 99 Prozent der arbeitenden Bevölkerung die unverschämten Fiat*-Reichtümer von 0,1 bis 1 Prozent Superreicher erarbeiten müssen. Ein absoluter Wahnsinn, dass herbei imaginierte 0,1 bis 1 Prozent als „faule Schuldige“ herhalten. Nach untern treten ist halt so wunderbar einfach.
*Fiat = es werde – ein Begriff aus der Ökonomie, der die Entstehung von Geld aus dem Nichts heraus beschreibt
15. Oktober 2013 um 02:03 Uhr
In etwa Gleichiges ging mir durch den Kopf, ich sehe schwarz bei dieser Carte Blanche. Selbst falls sich die Idee im ersten Moment abstrakt oder gar naiv anhört, ist es durchwegs interessant, ein paar weiterführende Gedanken zu den vermutlich vielschichtigen Auswirkungen weiterzuspinnen – und womöglich auch diese zu widerlegen? Frau Schneeberger jedoch beweist eine sehr minimale, eindimensionale und wenig reflektierende Herangehensweise. Schade.
Sie hat sich mit dem Thema so intensiv auseinandergesetzt, wie es das Thema verdient – und es ist ihr gelungen, das Wesentliche kurz und bündig heraus zu streichen. Wer soll für die arbeiten, die selbsr nicht mehr arbeiten wollen? Eben. Ende der Beweisführung. Man kann sich dem nächsten Thema widmen.
Frank Baum, keiner muss für die arbeiten die gerade nicht wollen oder können. Ich sehe schon, Sie verstehen die Idee genau so wenig wie Frau Schneeberger sonst würden Sie nicht so einen Stuss von Sich lassen! Danke
14. Oktober 2013 um 06:44 Uhr
„Wer soll die Löhne bezahlen, die nicht durch Arbeit erschaffen wurden?“
Genau das frage ich mich seit Jahren in Bezug auf die Managerlöhne in Millionenhöhe!
14. Oktober 2013 um 11:26 Uhr
Schnyder Beni sagt:
nicht vergessen: Kapitaleinkünfte auf Kapital, das seit Generationen nur noch vererbt wird – da arbeitet auch niemand….
14. Oktober 2013 um 15:34 Uhr
aber man trägt das Risiko der Rückzahlung und der Zinszahlung, Hr. Schnyder. Kommt dazu, dass das Vermögen immer versteuert wurde. Wenigstens ein Mü von Volks- und Betriebswirtschaft dürfte man von Ihnen schon erwarten, Hr. Schnyder! Ich bin entsetzt über die weit verbreitete, fehlende Bildung !!
Mit Verlaub, welches Risiko? Das Risiko, dass die Rettungsschirme nicht rechtzeitig aufgespannt werden? Und die Versteuerung macht nicht annähernd die Schäden wett, die das Rennen um Renditen in den Köpfen der wirklich Arbeitenden anrichtet.
15. Oktober 2013 um 02:09 Uhr
Schön für jene, die über das nötige Vermögen verfügen und „das Kapital für sich arbeiten lassen“ können, Zinserträge sind sicher nichts falschens. Doch womit lassen sich, Herr Merten, die vorherrschenden Vermögensverteilungen rechtfertigen?
15. Oktober 2013 um 06:11 Uhr
Ich bin Betriebsökonom, R. Merten, und ich kenne genügend Beispiele, die meine These untermauern. Papi hat das Leben lang hart gearbeitet, Filius hat nichts anderes im Sinn, als das Geld auf irgendwelchen Inseln vor dem Fiskus zu verstecken. Ein wenig Realitätssinn dürfte man von Ihnen schon erwarten,R. Merten!
15. Oktober 2013 um 11:21 Uhr
es kann doch den Sozis egal sein, wie jemand sein Geld verprasst, Hr. Schnyer oder P. Spahn. Ob das der Sohn oder eine andere Person ist. Der Inhaber des Vermögens hat das ja zusammengespart, ererbt oder durch seinen Arbeitswillen oder Weiterbildung geäufnet. Es gehört ihm allein und er kann mit seinem Geld machen was er will !! Dass die Sozis gerne, ohne ihr Zutun, auf das Vermögen anderer zugreifen möchten und sich damit ein schönes Leben finanzieren wollen ist allgemein bekannt. Als Betriebsökonom sollten Sie solches Wissen aber schon lange intus haben, Hr. Schnyder.
14. Oktober 2013 um 07:14 Uhr
In völliger Verkennung der Realitäten (seit Anbeginn aller Zeiten werden Leistungen erbracht ohne dass auch nur irgend jemand Geld dafür bezahlt hätte) schreibt Frau Schneeberger am Inhalt der Initiative vorbei. Unsere aktuell schon vorhandenen Einrichtungen geben mehr und mehr Menschen ein Einkommen ohne Lohnleistung. Doch zu welchem Preis? Zu erniedrigenden und absolut sinnlosen Läufen im Hamsterrad der Entwürdigungen. Jeder, der über Monate oder Jahre gar sinnlose Bewerbungen schreiben musste, kann ein Lied davon singen. Jede um Alimente kämpfende Mutter ebenso.
Hallo Herr Meier – wer nach 199 Bewerbungen nach 2 Jahren dann eine Stelle findet – wird nicht mehr sagen, dass alles sinnlos war. Manche müssen einfach mehr leisten um zum Zug zu kommen – so geht es halt im Leben. Sie dürfen nicht resignieren, wenns nicht sofort klappt – nur Eigeninitiative zieht sie aus dem Sumpf! He, bischen Mut – Mensch!
Nola Heinrich sagt:
14. Oktober 2013 um 21:17 Uhr
Nur 199 Bewerbungen in 2 Jahren? Sie sind ja direkt ein Glückspilz, dass sie mit so wenig Bewerbungen überhaupt was gefunden haben.
14. Oktober 2013 um 12:20 Uhr
Herrn a. Meier, das ist nun ganz entschieden falsch! Seit Anbeginn der Menschheit wurde bezahlt für Leistung! Ob mit oder ohne Geld spielt da keine Rolle. Gibst du mir eine Rehkeule, bringe ich dir Holz zum Feuer machen! Oder so ähnlich. ( Und wer sich selber bediente, bezahlte mit dem Leben! ) Hm.
@ A. Meier. Gut, sehr gut. Die Entwürdigungen durch die sozialen Dienste würden ebenfalls entfallen und das befreit Kräfte, die sonst gebunden sind – das ist auch ein Argument. Und ein gesunder Mensch wird mit diesem Grundeinkommen von max. 3000.- nicht fett und faul, aber er kann wieder atmen und schöpferisch wirken, was die Wirtschaft beflügelt (siehe mein Kommentar unten).
14. Oktober 2013 um 21:21 Uhr
Herr Kupper, das haben sie schön geschrieben. Aber auch für Studenten und Lehrlinge, die jetzt noch Stipendien beantragen müssen, die dann auch hinten und vorne nicht reichen, würde ein Grundeinkommen ein Segen sein.
14. Oktober 2013 um 07:17 Uhr
Wer Beat Jans gestern im ’Salon Bâle’ gehört hat, weiss nun definitiv, welche Ideologie die SP verfolgt. Einfach von den andern profitieren, das Geld der andern ausgeben. So simpel ist die ’Strategie’ der Partei, welche den Kapitalismus überwinden will.
14. Oktober 2013 um 16:52 Uhr
Ich hoffe, Sie sind Unternehmer und politisch rechts wie ich und an das nichtlineare Denken gewöhnt. Ein Beispiel des linearen Denkens haben wir in Frankreich mit der 35h-Woche. Man dachte, der Kuchen reicht nicht für alle, also teilen wir ihn auf. Aber stattdessen erlahmte die Wirtschaftsdynamik und der Kuchen reicht erst recht nicht mehr für all. In Analogie kann man mit den gleichen ökon. Gesetzen zeigen, dass ein Grundeinkommen die Wirtschaft dynamischer macht zum Nutzen für alle. 3000.- macht noch lange ein Mensch nicht fett und faul, ein gesunder Mensch aber wird dadurch schöpferischer.
15. Oktober 2013 um 11:49 Uhr
Nein, Kupper, es gibt keine ökonomischen Gesetze, die zeigen würden, dass ein Grundeinkommen die Wirtschaft dynamischer macht. Warum erlahmte in Frankreich die Wirtschaft, als man die 35h Woche einführte und soll jetzt bei uns nicht erlahmen, wenn man die 0h Woche einführt?
Frau Schneeberger, haben Sie je die Website von grundeinkommen.ch besucht?
Vermutlich sind Ihre Fragen aus diesem Artikel eher als rhetorisch zu betrachten, nicht wahr?
Wenn der Staat dazu übergeht, dem Bürger schleichend die Rechte zu entziehen und bevormundet (z.B. Übernachten/Campieren im Wald verbietet, Jagdverbote ausspricht, Bewilligungswahn mit Geldgier verknüpft, etc.) und die Lohnsklaverei unterstützt, ist eine „Gegenleistung“ sicher nicht zuviel gefordert. Das Ganze als eine Gleichmacherei zu bezeichnen, ist emotionale Verurteilung, aber kein Argument; wie der Rest des Artikels auch.
15. Oktober 2013 um 11:52 Uhr
Das Gruneinkommen ist Gleichmacherei. Das sagen ja selbst die Leute, die die von Ihnen zitierte Homepage gemacht haben. Das ist wohl kaum von der Hand zu weisen. Die Geschichte hat auch nichts damit zu tun, ob wir Campieren im Wald verbieten oder nicht. Letzteres ist einfach eine Frage, ob wir einen sauberen Wald haben wollen oder nicht. Genauso verhält es sich mit regulierter Jagd. Wenn wir einen lebendingen Wildbestand wollen, müssen wir die Jagd regulieren, ansonsten sterben die Tiere dort schnell aus.
14. Oktober 2013 um 07:22 Uhr
Ich kann das alte Mär von der liberalen Wirtschaftsordnung aus dem Mund der FDP schon lange nicht mehr hören. Denn von der sogenannten „liberalen Wirtschaftsordnung“ hat sich die Schweiz spätestens bei der Rettung der UBS verabschiedet. Es herrscht eine neoliberale Wirtschaftsordnung in der die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert werden.
Durch die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens bekommt kein Mensch der nicht arbeiten kann/will mehr Geld als er/sie jetzt schon, via Sozialhilfe, bekommt.
14. Oktober 2013 um 11:36 Uhr
in der EU sieht man, wohin der Sozialismus führt, Hr. Schwarzenbach. Schulden, Schulden und nochmals Schulen. Und die Sozis wollen noch in diese EU und den arbeitsamen CH eine Mehrwertsteuer von 19 % zumuten. Die rosaroten Träume von Gelderhalt ohne zu arbeiten müssen begraben werden. Dazu müssen aber die linken Abzocker abgewählt werden !
Äh, habe ich da richtig gehört? Linke Abzocker?
Ui, da habe ich aber etwas gelernt. Blocher, Vasella, Dougan usw, usw. lauter Linke. Hi, hi
14. Oktober 2013 um 15:38 Uhr
ja, ja – die Cüplisozialisten besitzen auch Mehrfamilienhäuser- und nicht wenige. Auch die führenden Köpfe in der Asyl- und Hilfswerkindustrie zählen zu den Kapitalisten, obwohl sie willig immer wieder das SP-Parteiprogramm schwenken, Hr. W. von Goethe oder wie sie auch richtig heissen !
Friedrich Schiller sagt:
14. Oktober 2013 um 15:57 Uhr
Wie Sie schon früher sagten, werter Geheimrat: Getret’ner Quark wird breit, nicht stark. Den Troll Merten ingoriert man am besten, er verschliesst sich seit je jeder Logik und gibt auf sachliche Fragen aus Unvermögen niemals Antwort, sondern feuert einfach weitere ignorante Breitseiten ab.
Die Wahrheit ist schwer zu ertragen, gell, Hr. Schiller.
Beat Aufdenblatten sagt:
14. Oktober 2013 um 11:58 Uhr
Die UBS ist ein gutes Beispiel. Haben Sie mitgekriegt, wieviel der Bund resp. das Volk an seinem Einsatz gewonnen hat bzw. noch gewinnen wird?
Josef Martzi sagt:
14. Oktober 2013 um 15:43 Uhr
Das nennt man dann eben Sozialismus in der Finanzwirtschaft. Man könnte ja dazu übergehen, die Grossbanken wie die Bauern anstatt mit Boni mit entsprechenden Direktzahlungsboni zu versorgen. Die SNB kann ja künftig notfalls immer wieder neue verunfallte Schrottpapiere aufkaufen.
14. Oktober 2013 um 12:31 Uhr
Und ich kann den ewig selben Quatsch von der „neoliberalen Wirtschaftsordnung“ nicht mehr hören, die angeblich Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert. Das Geld, dass den ganzen Staatsapparat am Leben erhält, wird einzig und allein in der freien Wirtschaft verdient. Und nur über die Unternehmenserträge, mit denen sich Gewinnsteuern und über die Löhne Einkommenssteuern bezahlen lassen, kann überhaupt der ganze Laden finanziert werden. Wenn aber jeder sowieso schon Geld kriegt, unterliegt er vorerst dem Irrtum, er brauche weniger zu arbeiten und einszweidrei ist das Geld futsch.
14. Oktober 2013 um 13:20 Uhr
Und ohne Staatsapparat wäre die freie Wrtschaft gar nicht möglich: Infrastruktur, Bildung, Sicherheit, Rechtssystem, Sozialer Frieden, Geld …
Staat und Wirtschaft benötigen und ermöglichen sich gegenseitig. Das „Staat gegen Privatwirschaft“-Gezänke ist in höchstem Grade kindisch.
14. Oktober 2013 um 14:44 Uhr
So,so. Warum besitzen dann 3 % der Bevölkerung 97 % des gesamten Volkseinkommens und zahlten nur 2% Steuern?
Rechne: 97 % der Bevölkerung mit ein paar tausend Främkli im Monat zahlt 98 % der Steuern. Das sind Tatsachen!
14. Oktober 2013 um 15:40 Uhr
Rechnen ist anscheinend immer noch ein schwieriges Fach, Johann. Es wird aber eine Zeit kommen, wo auch die Sozis werden rechnen müssen ! Das wird dann hart !.
14. Oktober 2013 um 15:26 Uhr
Es spricht gerade der „Neoliberale“ überhaupt nicht ab, dass es staatliche Institutionen braucht, die insbesondere Rechtssicherheit und Rechtsgleichheit garantieren. Die Kunst liegt aber darin, den Staat so gross wie nötig, aber so klein wie möglich zu halten. Und vom „so klein wie möglich“ sind wir inzwischen Meilenweit weg. Sozialromantische Wohlfühl- und Antidiskriminierungsbüros spriessen und wuchern und bringen nachweislich nichts. Dort wäre tatsächlich auch ein bedingungsloses Grundeinkommen gut. Wobei eine Bedingung muss an die dort Angestellten gestellt werden: Tut ja nichts!
15. Oktober 2013 um 11:54 Uhr
Die Schweiz hat sich mit der Rettung der UBS (von der wir in Milliardenhöhe profitiert haben) nicht von der liberalen Wirtschaftsodnung verabschiedet. Die liberale Wirtschaftsordnung finden wir ja nicht nur bei unseren Banken sondern auch bei unserem Mittelstand, dem wir mehr als unsrem Finanzplatz unseren Wohlstand zu verdanken haben. Dieser Mittelstand ist nur dank der von der FDP beschützten liberalen Wirtschaftsordnung weltweit so erfolgreich wie er ist – und davon profitieren wir alle.
14. Oktober 2013 um 07:24 Uhr
Ein bedingungsloses Grundeinkommen gab es in keinem Land der Welt, nicht einmal in den kommunistischen Regimes. Weil sowas schlicht nicht funktionieren kann. Wer würde dann überhaupt noch arbeiten ? Aber träumt nur ruhig weiter auf Eurem Regenbogenplaneten, liebe Jungsozialisten !
14. Oktober 2013 um 12:48 Uhr
Es wird funktionieren. in den letzten 15 Jahren wurden über 500’000 Jobs in der Industrie in das Ausland verschoben. Neue Jobs wurden geschaffen im Dienstleistungssektor. Diese Jobs werden finanziert mittels Steuergelder, Krankenkassen, und Pensionskassengelder. Dies ist absoluter Blödsinn. Ein UBS ÖKONOM hat vorgerechnet, dass wen man jedem Bürger 2500 Franken gibt es den Staat billiger kommt als das heutige System. Mit diesem Geld kann man nur die Grundbedürfnisse decken. Wenn man Gebrauchsgüter erwerben will, geht es nur mit Arbeit. Der Schweizer hat so viel Angst vor Veränderungen.
14. Oktober 2013 um 13:10 Uhr
@Zwahlen; die UBS ist doch auch eines der Finanzinstitute, die aus dem Nichts Geld produzieren kann, oder? Andere Wirtschaftszweige müssen dafür Rohmaterial wie Eisen/Metal & Co. bearbeiten, eben eine „Wertschöpfung“ erbringen. Andere mit Dienstleistungen wie Versicherungen & Co., oder Ärzte, die Patienten am „Leben erhalten“. Schon lustig, wie sich virtuelle Zahlen auf virtuellen Kontis einfach so vermehren können… ohne das jemand auch nur einen Finger krümmt. Solchen UBS Ökonomen glaube ich sicher zu aller erst! 😉
R. Vetsch sagt:
14. Oktober 2013 um 14:32 Uhr
Soviel ich gehört habe, wird im Iran ein bedingungsloses Grundeinkommen bezahlt und zwar jedem, ob Baby oder Greis. Ich glaube immerhin um die 60.– Franken. Die Lebens-Kosten sind auch viel niedriger als bei uns.
Soweit ich informiert bin, wäre es bei uns so, dass dann die AHV, IV, etc. wegfallen würde, auch das Sozialamt würde wegfallen. Des weiteren würden von Firmen Beiträge bezahlt werden müssen, bei denen Computer und Roboter die Arbeiten machen, die früher Menschen verrichteten etc. Man sollte selbst recherchieren und sich informieren, was das Thema bed.-loses GE beinhaltet.
14. Oktober 2013 um 12:55 Uhr
Ich würde noch arbeiten. Sie wohl auch. Oder kämen Sie mit 2000 Franken im Monat zurecht?
Wer nicht mehr arbeiten würde, wären diejenigen, welche nicht arbeiten wollen, aber müssen. Diese richten mit ihrer „Arbeit“ sowieso eher Schaden an.
Wenn es das noch niemals gab, woher wissen Sie, dass es nicht funktioniert. Sind Sie Wahrsager?
21. Oktober 2013 um 13:29 Uhr
Ich bin keineswegs prinzipiell dagegen. Ich seh dabei nur ein Problem und dass darf nicht blauäugig unterschätzt werden:
Dies wird Menschen von ausserhalb – verständlicherweise – anziehen wie Licht die Motten.
Die Idee ist grossartig und macht durchaus Sinn. Ich meine auch nicht, dass tatsächlich mehr Geld von der Allgemeinheit auf zu wenden wäre, WENN die Anzahl Personen, die dafür in Fragen kämen, auf dem jetzigen Niveau eingefroren werden könnten.
Die Steuerbelastung würde explodieren und wir würden als Drittwelt Land enden. Unser GDP ist heute 600Mia davon gehen weg 200Mia für das Grundeinkommen zusätzlich minus 200Mia für das Budget vom Bund/Gemeinen/Kantonen somit kämmen wir auf eine Fiskalbelastung von 66%. Bei so hohen Steuern würden sicher sehr viele Firmen wegziehen und die Produktivität würde sinken. Innert kürzester Zeit müssten die Steuern auf 100% erhöht werden.
Jonathan Nudbörger sagt:
Das Ende aller Zeiten ist nah! Bereitet euch auf das Jüngste Gericht vor, denn das Grundeinkommen wird direkt zum Weltuntergang führen!
14. Oktober 2013 um 15:45 Uhr
@Nudbörger: Es wird keinen Weltuntergang geben. Diese sinnfreie Initiative wird bloss abgeschmettert, that’s all.
14. Oktober 2013 um 18:36 Uhr
Das BGE kostet nicht Einwohner mal BGE. Sondern die Differenz bis das jeder 2’500 zur Verfügung hat, abzüglich heutigen Kosten von Bund/Kantonen/Gemeinden welche diese Leistung heute schon mit hohem Aufwand erbringen. Ausserdem könnten wohl Dutzende Gesetze Ersatzlos gestrichen werden, inkl. deren Gerichtsfälle, Anwaltskosten usw. Es würden neue Firmen entstehen, da Selbständigkeit einfacher wird. Der grösste Posten für Firmen ist immer noch das Personal und nicht die Steuern, und der sinkt um das BGE.
André Bürgi sagt:
14. Oktober 2013 um 07:27 Uhr
Na logo doch, gilt natürlich nur und ausschliesslich für den gewöhnlichen Büetzer. Werte Frau Schneeberger, wo ist denn die echte Wertschöpfung bei all den zockenden Bankster mit den masslosen und offenbar bedingungslosen Boni und Löhnen?
immerhin haben diese Leute riesige Beträge an Steuern und in die AHV bezahlt, Hr. Bürgi. Aber das wissen die Sozis natürlich nicht. Lieber Traumschlösser für 1 Million wie der Hafenkran in ZH bauen, damit man sagen kann, die Leute könnten sich dann über etwas unterhalten !
14. Oktober 2013 um 14:49 Uhr
Ja, schon, aber mit dem Geld, das die arbeitende Bevölkerung veridient hat, also nicht mit ihrem eigenen. Auch
das Geld der Finanzwirtschft muss erst erarbeitet werden, das tun aber nicht die, die es „Investieren“, also abzocken!
14. Oktober 2013 um 16:08 Uhr
haben Sie auch schon gehört, Johann, dass die Generalversammlung die Lohnhöhe absegnen muss und auch das Recht hat, diese zu korrigieren ? Im Gegensatz zu den Staatsangestellten und Sozialisten, die den Lohn automatisch und ohne jegliches Risiko zu nehmen, erhalten. Auch die Sozialleistungen sind hervorragend. Zudem werden die Riesenverluste der Pensionskassen der von Sozialisten geführten Stadte regelmässig aufgestockt- natürlich vor allem von den von Ihnen gehassten bürgerlichen Arbeitnehmern und Sparern ! Es ist deshalb eine Zumutung, dass man sich dann von Sozis noch verhöhnen lassen muss
Das Finanzsystem sorgt für die Allokation von Kaptial und ist somit wichtiger als jede andere Funktion in der Wirtschaft. Vereinfacht: 10 Ingenieure haben gute Erfindungen, aber nicht jeder kann Geld erhalten. Daher geht das Geld zu jener Person mit der besten Erfindungen. Welches die beste Erfindung ist, zeigt sich dadurch, dass die Firma erfolgreich ist. Jemand der Geld verwaltet, investiert z.B. in eine erfolgreiche Firma. Firmen können sich mit der Hilfe von Investment Banken z.B. Geld beschaffen (Börsengang, Obligationen usw) für neue Investitionen. Lesen Sie mal ein Ökonomiebuch…
14. Oktober 2013 um 14:53 Uhr
Als einer der Letsätze im Buch „Szenenwechsel – Gedanken zu einer Welt im Umbruch“ steht:
„Die Finanzwirtschaft ist eine Massenvernichtungswaffe“, und „Die Finanzindustrie ist die grösste
Geldvernichtungsmaschinerie der Menschheit“! Bitte nachlesen.
Lesen Sie ruhig mal, im Ökonomiebuch.
Das ist schon etwas länger her, dass es gedruckt wurde.
Es schwärmt noch von einer Zeit, in welcher Banken das Geld tatsächlich dazu nutzten, ECHTEN Mehrwert zu gerieren.
Allerspätestens seit der Finanzkrise und der Kreditklemme, die eben TROTZ der Spritzen der öffentlichen Hand anhielt, ist doch sonnenklar, dass die Banken genau dieser Aufgabe – die tatsächlich eine entscheidende Rolle in der Ökonomie spielt! – gar nicht mehr gerecht werden wollen.
Und das ist bloss die Theorie zu den verstörenden Bsp. aus der Praxis, von der ich Kenntnis habe.
14. Oktober 2013 um 12:27 Uhr
Immer das selbe Spiel, wegen ein paar wenigen Ausbeutern wollen die Linken gleich die Ganze Gesellchaft in das Chaos und Armut stürzen. Und die Parteioberen schwafeln dann noch etwas von Besonnenheit und Intelligenz.
Herr Bossert, diese Initiative ist parteilos.
Peter Werfeli sagt:
14. Oktober 2013 um 07:38 Uhr
Sie sagen selbst, dass Eigenverantwortung und Leistungswille wichtige Grundlagen unserer Gesellschaft sind? Warum sollten diese Eigenschaften mit dem Grundeinkommen verschwinden? Das einzige was sich änderm würde ist, dass die Drecksjobs auch die bestbezahlten sind.
Matt Mueller sagt:
die krux besteht ja darin, dass menschen wert-volle tätigkeiten ausüben, die unsere liberale wirtschaftsordnung nicht als erwerbstätigkeit auszeichnet. fielen diese tätigkeiten weg, implodierte die wirtschaft. anders gesagt: wirtschaft und gesellschaft beziehen leistungen, die vielleicht gar nicht so selbstverständlich und gratis zu beziehen sind.
14. Oktober 2013 um 13:30 Uhr
falls Sie auf Freiwilligenarbeit auswollen, die heisst nicht umsonst „freiwillig“ – man hat nämlich eine „emotionale Dividende“, macht es also auch nicht gratis… und wer für Freiwilligenarbeit cash sehen will, hat etwas nicht verstanden
14. Oktober 2013 um 16:16 Uhr
gibt es unfreiwilligen-arbeit? darf es sie geben?
15. Oktober 2013 um 06:12 Uhr
gibt es BEDINGUNGSLOSES Einkommen? darf es das geben?
14. Oktober 2013 um 07:47 Uhr
Ich verstehe nicht weshalb, dass Grundeinkommen abzulehnen ist. Zumal es so tief b emessen ist, dass es nach wie vor Arbeitsanreize schafft. Zudem müssen alljene welche zwischen Stuhl und Bänke fallen sich unter Umständen jahrelange auf Versicherungsentscheide warten>!
Es schafft eben nur Teilzeit-Arbeitsanreize. Man arbeitet so weit, um das für die Grundversorgung nicht ganz ausreichende bedingungslose Grundeinkommen aufzubessern. Darüber hinaus lohnt sich das Arbeiten aber ziemlich schnell nicht mehr, weil ein Grossteil des Einkommens, das man durch herkömmliche Erwerbstätigkeit erwirtschaftet, als Steuern abdrücken muss, damit das bedingungslose Grundeinkommen der anderen bezahlt ist. Die Folge solch negativer Arbeitsanreize ist der völlige Zusammenbruch der Wirtschaft. Schon nach kürzester Zeit reicht die Wirtschaftsleistung nirgendwo mehr hin.
14. Oktober 2013 um 14:57 Uhr
Unsinn. Man will auch weiterhiin nach Thailand in die Ferien, man will auch weiterhin eine Harley kaufen, man will auch wieterhin Markenkleider anziehen, vom neusten Handy und Tablet gar nicht zu reden. Das geht definitiv nicht mit Fr. 2500.–
14. Oktober 2013 um 21:38 Uhr
Ja will man. Aber für 2’500 Franken von Ihrem Einkommen müssen Sie gar nicht arbeiten und auf dem, was Sie arbeiten, müssen Sie irrwitzige Steuern zahlen. Schliesslich müssen die 2’500 aller Nichterwerbstätigen und Teilzeiter auch aufgebracht werden. Jeder, der überdurchschnittlich viel arbeitet, ist der geprellte, weil er für die anderen mitarbeitet. Mein Gott! So schlecht kann man doch gar nicht rechnen, dass man das nicht kapiert!
16. Oktober 2013 um 08:36 Uhr
@ Christian Weiss: Jemand, der an einen „Gott“ glaubt, ist nicht unbedingt in der Lage, anderen schlechte Bildung vorzuwerfen.
14. Oktober 2013 um 18:52 Uhr
„… damit das bedingungslose Grundeinkommen der anderen bezahlt ist“ Heute bezahlen Erwerbstätige das Einkommen von Alten, Kranken, Arbeitslosen usw. Mit einem BGE zahlen sie auch für sich selbst und nicht nur für die anderen. Heute zahlt dies alles nur der Erwerbstätige. Mit einem BGE, dass sich durch den Konsum finanziert, trägt der Arbeitende zuerst einmal alle Früchte seiner Arbeit nach Hause und kann später selber entscheiden ob er sparen oder konsumieren (= BGE finanzieren) oder investieren will. Heute kann ich nur wählen ob ich die anderen finanzieren oder selbst profitieren will.
15. Oktober 2013 um 15:29 Uhr
Sämtliche Sozialausgaben der Schweiz betragen rund 160 Milliarden Franken. Die Kosten des BGE bei 8 Millionen Einwohner und 30’000 Franken im Jahr ergeben 240 Milliarden Franken. Das ist eine Steigerung um volle 50%. Dazu kommen noch völlig falsche Anreize. Während das jetzige Sozialsystem wenigstens einigermassen zur Erwerbstätigkeit anstiftet, ist beim BGE genau das Gegenteil der Fall. Der Teilzeiter wird das neue Standard-Erwerbsmodell. Die 240 Milliarden müssen sie dann in kürzester Zeit durch immer grössere Anteile am immer kleiner werdenden BIP aufwenden.
16. Oktober 2013 um 14:04 Uhr
Gehen Sie mal weg von den Sozialausgaben und nehmen Sie das Einkommen als Grundlage. BGE ist keine Sozialhilfe, sondern Einkommen. Wenn mit dem BGE, Teilzeit-Arbeit zum Standard-Erwerbsmodell wird, was noch nicht gesagt ist, heisst das doch nur, dass wird heute mehr Arbeiten als ökonomisch sinnvoll ist. BIP hat doch mehr mit Produktivität, Wertschöpfung, internationaler Konkurrenzfähigkeit und Konsum zu tun als mit Arbeitsplätzen. Aber Standard würde es so oder so nur werden, wenn viele plötzlich mit weniger zufrieden sind als sie heute Einnehmen und Ausgeben.
14. Oktober 2013 um 07:50 Uhr
Man könnte diese Initiative als verspäteten Aprilscherz abtun. Nur, dem ist überhaupt nicht so, denn die Initianten sind voll überzeugt, dass es ihnen die übrige Gesellschaft schuldig ist, sie auszuhalten und froh zu sein, wenn sich diese edlen Geschöpfe damit zufrieden geben! Das ist Feudalismus oder Sklaverei nach „moderner“ Art. Denn es gibt ja noch ein paar Dumme, welche ohne zu arbeiten nicht leben können…
Merkwürdig ist, dass diese gleichzeitig die halbe Welt in der Schweiz vereinen möchten! Zufall?
14. Oktober 2013 um 15:49 Uhr
Nix Zufall, Herr Bossert. Diese Genossen wollen einfach ihre Wählerbasis in der Zukunft sichern. Wenn sie nämlich alle eingebürgert haben, dann werden sie auch die Mehrheiten haben.
Henri Chuat sagt:
14. Oktober 2013 um 07:51 Uhr
recht haben Sie. Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
Da gäbe es eine Menge hinzuzufügen, aber dann wird es unbequem…
14. Oktober 2013 um 07:57 Uhr
Frau Schneeberger hat die Grundidee hinter dem Grundeinkommen noch nicht verstanden. Trotzdem liefert sie die Argumente gleich mit: Die Frage ist nämlich, wer zur Wertschöpfung in unserer Gesellschaft beiträgt. Und das sind eben nicht nur die Erwerbseinkommen, sondern auch Mütter, NGOs, Nachbarschaftshilfe, Vereine, … 50% macht dieser Anteil an der Wertschöpfung aus. Hingegen ist zu bezweifeln, dass man den Beitrag eines Investors oder Hedgefonds an die Wertschöpfung an dessen überzogenen Renditen messen kann. Es geht darum, die Teilhabe an der Wertschöpfung wieder gerechter zu verteilen.
Mütter, Nachbarschaftshilfe und Vereine bringen keine direkte finanzielle Wertschöpfung, sondern sie leisten Arbeit, für die der Staat nicht aufkommen muss. (DIe NGOs können Sie weglassen. Die bringen herzlich wenig.) Wenn der Staat neu Geld ohne Gegenleistung verteilt, braucht er aber noch viel mehr Geld, als er durch die ehrenamtliche Tätigkeit der Einwohner eingespart hat. Die Anreize, dieses Geld zu erwirtschaften, sind aber nicht da, weil jeder, der in einer Geld abwerfenden Tätigkeit engagiert ist, dieses Geld nicht für sich behalten darf, sondern damit das Grundeinkommen füttern muss.
Schlussendlich kann das niemand ausrechnen, spielt deshalb auch keine grosse Rolle. Wertschöpfung entsteht durch Geschäfte. Das kann mit Arbeit zu tun haben, muss aber nicht. Genauso wenig führt Arbeit automatisch zu Mehrwert. Ob freiwillig oder bezahlt, ob privat oder staatlich. Als Land bieten wir der Wirtschaft den Boden sich zu entfalten. Wie Aktionäre auch, sollten wir dafür als Gesellschaft eine Dividende erhalten. Diese sollte nur von guten Geschäften kommen, und vom Arbeiten losgelöst sein. Weil bezahlte oder unbezahlte Arbeit keine Rolle spielen, gut gehende Geschäfte aber schon.
14. Oktober 2013 um 07:58 Uhr
…auf der anderen Seite wird permanent Geld verteilt…
Abschaffung der Stempelsteuer (minus 250 Mio.) , kommende UStR III (minus 3,9 Mrd), liberalisierung der PK Reglemente so das die Mindestverzinsung und der Umwandlungssatz künftig individuell per PK bestimmt werden darf anstatt zentral via BR (entpolitisieren der Rentensysteme heisst das dann bei der FDP)
Der grösste Fehler bei aktuellen Ansätzen zum BGE ist die finanzierung über indirekte Steuern (MWSt) anstatt direkte. Auch die Wahlmöglichkeit fehlt und die Arbeitgeber geht das eigentlich gar nichts an.
Liberal für Kapital 😉
14. Oktober 2013 um 12:47 Uhr
Über die Höhe der Mindestverzinsung und des Umwandlungssatzes politisch zu entscheiden, ist nun mal strunzdämlich. Wie weit die PK Erträge erwirtschaften kann, hängt schliesslich von konjunkturellen Bedingungen ab.
Wer darüber abstimmen will, kann gerade so gut über die Schwerkraft oder die Lichtgeschwindigkeit oder das Wetter von übermorgen abstimmen.
Und bei Steuersenkungen und -Abschaffungen von „Geld verteilen“ sprechen, ist auch ziemlich frech. Hier geht es um Geld, das man den Besitzern nicht weg nimmt.
14. Oktober 2013 um 17:58 Uhr
Strunzdämlich Hr. Weiss ist, Rentensysteme überhaupt den Kapitalmärkten auszusetzen bzw. diese darauf aufzubauen… gerade die Kapitalbasierte PK Struktur zeigt deutlich wie man im Kapitalismus am meisten Profite erwirtschaftet. Nur mit Hilfe des Staates und dessen Macht Gesetze einzuführen, zu überwachenund nötigenfalls durchzusetzen. Private sind dazu nicht in der Lage…
Typischerweise stützen sich die Kaptialsiten auf des States Krücken wenn es darum geht zu Investieren und Renditen zu erwirtschaften. Ein Renten oder Sozialsystem privaten Akteuren zu Verantworten ist irrsinnig.
14. Oktober 2013 um 08:01 Uhr
Wer soll die Löhne bezahlen, die nicht durch Arbeit erschaffen wurden?
Nun jene, die Ihr Reichtum nicht durch Arbeit erschufen. Enteignung ist das alternativlose, böse Zauberwort. Ansonsten soll derjenige, dem es nicht passt, die Schweiz verlassen.
Woher das Geld kommt interessiert die Linken nicht, Hr. Fässler. Die Kohle muss einfach vorhanden sein- wie ist egal !!
Momoll, es interessiert allle. Allein die privaten Vermögen der Schweiz (von natürlichen und juristischen Personen) betragen mehr, als in der gesamten EU im Umlauf ist. Anstatt Steuergeschenke an die Reichen zu machen, soll jeden nach seinen finanziellen Möglichkeiten Steuern zahlen. Geld ist also genug da, es ist nur eine Frage der Verteilung.
14. Oktober 2013 um 16:10 Uhr
ja, ja- der Sozi will natürlich die Hälfte des Einkommens und Vermögens des fleissigen Bürgers. Einfache und primitive Ueberlegung.
15. Oktober 2013 um 13:37 Uhr
ja ja herr merten und der kapitalist will natürlich den arbeiter ausbeuten und sich auf kosten der anderen schadlos halten. einfach primitiv und unmenschlich.
14. Oktober 2013 um 12:17 Uhr
Verlassen Sie doch die Schweiz!? Eigentum ist ein Menschenrecht und in unserer Verfassung festgehalten. Sehen Sie sich doch die Länder an, welche Eigentum nicht respektieren, die sind alle arm. Kein vernünftiger Mensch investiert z.B. in Venezuela, wenn man nie weiss, ob die Regierung einfach alles wegnimmt, wenn man erfolgreich ist. Kurzfristig mag Enteignung ja funktionieren, aber langfristig führt es dazu, dass alle ausländischen Firmen (inkl. Jobs) das Land verlassen und Einheimische kein Geld für Unternehmungen erhalten, sprich keine Jobs entstehen können. Sozialismus führt zu Armut.
14. Oktober 2013 um 15:32 Uhr
Enteignet wird eben nicht nur in sozialen Staaten. in Spanien werden zur Zeit die Armen enteignet, man schmeisst sie aus ihren Haeusern, die Hypothekatschuld bleibt jedoch bestehen. Das ist nichts anderes als Enteignung. Nur interessiert es niemand da es nicht Venezuela oder Kuba ist. Denken sie mal darueber nach.
Und noch was, der schlimmste Denkfehler des Mittelstandes ist, zu glauben, sie gehoeren zu den Reichen.
Und wer seinen Reichtum nicht selber erschaffen hat, das bestimmt dann das Zentralkomitee der in sinnstiftendem Müssiggang aufgehenden, bedingungslos bezuschussten Freunde der „Gerechtigkeit“. Dort wo das Fallbeil der „Gerechtigkeit“ niederfällt, werden die Leute bis auf die Unterhosen ausgezogen. Das verfassungsmässige Grundrecht auf Eigentum, da pfeifen wir drauf.
So schaut die Welt dieser bösartigen Alles-dürfen-zu-nichts-verpflichtet-sein-nehmen-tun-wirs-von-den-anderen-Asozialen aus. Man fasst es nicht!
14. Oktober 2013 um 08:04 Uhr
eine noch viel einfachere Frage für die FDP: Wie soll die Gleichung funktionieren:
Summe(allerFirmensteuern)>Summe(Firmensteuer-30%)?
Das kann doch ebenso wenig aufgehen, zumindest solange die Annahme herrscht, dass die Zahl der Firmen endlich ist, dass Firmen eine lokale Verwurzelung haben und nicht ausschliesslich die Steuerbelastung Entscheidungsgrundlage für die Standortwahl ist.
Michael Bösch sagt:
14. Oktober 2013 um 08:05 Uhr
„Geld wird durch Arbeit erschaffen.“. Das stimmt nicht. Diejenigen die schon viel haben „verdienen“, besser gesagt „erhalten“ Geld durch Zinsen. Netter Versuch einer Nebelpetarde von der neoliberalen Abzockerfreundepartei. Wobei auch ich gegen das bedingungslose GE bin.
14. Oktober 2013 um 12:53 Uhr
Doch, es stimmt! Und wer einen Kredit abbezahlen will und die damit verbundenen Zinsen, muss dafür ebenso arbeiten, wie jener, der einst ein Vermögen angespart hat, um dieses Kapital anderen Leuten als Gegenleistung für Zinsen zur Verfügung zu stellen.
Nur weil die Neosozialisten und Gelddrucker und die staatlichen Dumpingzinskreditvergeber mit den riesigen Geldmengen, mit denen die Finanzmärkte geflutet werden, Spekulationsblase um Spekulationsblase produzieren, heisst das nicht, dass dort noch echte Wertschöpfung generiert wird.
Geld entsteht aus dem Nichts, da hat Frau Schneeberger wohl unser Schuldgeldsystem noch nicht so ganz verstanden. Oder dann setzt sie wider besseres Wissen die alten Geschichten in die Welt, von denen zum Glueck immer mehr Menschen wissen, dass sie nicht wahr sind. Dafuer waer sie wenigstens in der richtigen Partei.
Wenns nun aber schon privaten Banken erlaubt ist, durch Bilanzverlaengerungen leistungslos Geld entstehen zu lassen, warum soll das denn nicht ganz demokratisch fuer jeden gelten? Kann ja nicht sein, dass der Buezer Geld nur fuer Arbeit kriegt und andere lachen sich eins.
14. Oktober 2013 um 11:30 Uhr
Geld entsteht einfach gesagt durch Darlehen. Man bekommt Geld und muss es nach einer gewissen Zeit mit Zins zurückzahlen. So „schaffen“ auch die Nationalbanken Geld. Dafür, dass aus weniger investiertem Geld mehr Geld entsteht, braucht es tatsächlich Arbeit (kurzfristig je nach dem auch Glück).
Man hört immer wieder von Befürwortern des Grundeinkommens, Geld werde ja auch aus dem Nichts geschaffen. Wenn es ihnen mit dieser Analogie ernst wäre, müssten sie dafür eintreten, dass die Grundeinkommensempfänger ihr Grundeinkommen jeweils am Monatsende mit Zins zurückbezahlen müssen.
Aha. Wem bitte zahlen dann die Abzocker ihre Darlehen, die sie deme arbeitenden Volk gestohlen haben, zurück?
14. Oktober 2013 um 08:09 Uhr
Daniela Schneeberger hat Recht- Eigenverantwortung und Leistungswille sind wichtige Faktoren für das Erwerbs- und Privatleben.
Aber wie kann man das den Sozis beibringen? Die kennen nur das Geldverteilen und die Heilsversprechungen, vor allem für Ausländer ! Von Sparen haben sie noch gar nie etwas gehört ! Eine Arbeiterpartei ist die SP jedenfalls nicht mehr !
Merten: Wissen sie überhaupt wer im Initiativkomitee „Grundeinkommen“ sitzt ? Welche Parteien unterstützn die Initiative ?
Einfach immer diese hohlen Sprüche, die jeder Leser des Politblogs vom Tagi längst auswendig wêiss.
15. Oktober 2013 um 16:47 Uhr
es spielt doch keine Rolle wer im Initiativkomitee sitzt, Iskra – Die Grundidee der Sozis ist verwerflich. Auf Kosten anderer leben und selber möglichst nichts tun !
14. Oktober 2013 um 08:17 Uhr
Vom Grundeinkommen kann man halten, was man will. Aber Geld entsteht defininitiv aus dem Nichts, heutzutage. Fragen Sie die FED oder normale Geschäftsbanken.
14. Oktober 2013 um 13:00 Uhr
Und was glauben sie denn, was dieses Geld aus dem Nichts am Ende noch wert ist? Wenn der Staat jedem Einwohner unseres Landes eine Milliarde in die Hand drückt und im Gegenzug keiner mehr irgendwas produziert: Was glauben Sie wohl, was dann mit den Preisen der immer knapper werdenden Güter passiert? Da kostet dann schon nach wenigen Tagen ein Kilogramm Kartoffeln hunderte von Millionen Franken. Geld, das was wert ist, muss im Gleichgewicht zu den produzierten Gütern stehen. Und genau so passiert es dann mit dem Grundeinkommen: Die Leute arbeiten zu wenig und das Geld ist am Ende nichts wert.
14. Oktober 2013 um 08:18 Uhr
Ich bin auch gegen das bedingungslose Grundeinkommen, ganz klar. Aber wenn PolitikerInnen der FDP dagegen wettern, dann erscheint einem schon eher als tragischkomische Realsatire. Hat doch gerade die FDP ein Raff- und Abzockerimage wie kaum eine andere Vetternwirtschafts-Partei in der Schweiz. Auch bei der FDP sollte irgendwo noch durchschimmern, dass man doch noch ein bisschen hinter der Gesellschafts-Solidarität steht, welche einen gesunden Staat überhaupt ausmacht.
Gesellschafts-Solidarität ist ja wohl weit mehr unter Freisinnigen (und anderen Bürgerlichen) vertreten als unter Sozialdemokraten. Letztere kann man an den ehrenamtlichen Brennpunkten vom Vereinstrainer und -vorstand über Schulpfleger bis zum Gemeinderat in weiten Teilen der Schweiz vergeblich suchen. Was Sozialdemokraten und andere Linke unter Solidarität verstehen, heisst nichts anderes als „der andere zahlt!“ Engagement kommt erst, wenn es eine fette Abfindung gibt und grosse Beachtung. Darum geht der Sozi ja lieber in den Nationalrat als in den Gemeinderat.
15. Oktober 2013 um 03:39 Uhr
Ein Gemeinderat ist ein Exekutivjob und in den grösseren Kommunen schnell mal besser bezahlt, als ein Nationalrat. Und bis jetzt hab ich es noch nie erlebt, dass sich für ein politisches Mandat nicht mehr Kandidaten gemeldet hätten als Posten zu vergeben wären – und zwar von links bis rechts. Wenn schon könnte man die Qualität der Politiker diskutieren, aber dann würde ich als FDP-Sympathisant (siehe die letzten Bundesräte) sowie als SVP-Wähler (Abenteurer auf allen Stufen) besser ganz fest still sein.
Ja, Gemeinderat ist in grösseren Kommunen ein gut bezahlter Job. Und wen findet man da plötzlich als Kandidaten: Sozialdemokraten und Grüne. In den mittelgrossen und kleinen Gemeinden findet man die vergeblich. Und nicht allein, weil die nicht gewählt werden. In meiner Heimatgemeinde als Beispiel hat es die SP-Ortspartei seit Jahrzehnten nicht mehr fertig gebracht, einen eigenen Kandidaten zu finden.
14. Oktober 2013 um 08:20 Uhr
Doch, Frau Schneeberger: Einkommen erscheinen sehr wohl aus dem Nichts und ohne dazu passende Leistung. Nur eben bloss für einen Teil der Bevölkerung, zum Beispiel Erben oder CEO’s. Man kann für oder gegen Erbschaftssteuer und Reichtumgssteuer sein, aber zu behaupten, ein Millionenerbe hätte für eben dieses Erbe eine adäquate Leistung erbracht, zeugt von Realitätsverleugnung. Auf der anderen Seite haben wir eine Wirtschaft zu der alle beitragen. Auch solche, die eben nicht oder nicht adäquat entlöhnt werden. Wir leisten uns eine unnötige Sozialbürokratie, um allen ein Auskommen zu ermöglichen.
14. Oktober 2013 um 08:21 Uhr
Lutz Seifert sagt:
Ehm, also *ich* würde trotzdem arbeiten, Sie nicht, Frau Schneeberger?
14. Oktober 2013 um 11:33 Uhr
Würden Personen, die jetzt eine Teilzeitarbeit haben und die somit mit und ohne Arbeit gleich viel bekämen (gemäss vielen Grundeinkommensmidellen soll das Grundeinkommen nicht zum Lohn hinzukommen) weiter arbeiten? Sicher würden die meisten Personen in Einpersonenhaushalten weiterarbeiten, aber das Grundeinkommen ist gewissermassen eine Jumbo-Version der CSU-Herdprämie und würde wahrscheinlich schon dazu führen, dass viele Teilzeit Arbeitende den Arbeitsmarkt verlassen würden. Das und die Tatsache, dass heute viele weder Sozialleistungen noch ein Erwerbseinkommen machen, würde es teuer machen.
Das wäre toll, dann erhielte nämlich die Arbeit von den Arbeitgebern wieder mehr Wertschätzung
Heinz Daester sagt:
14. Oktober 2013 um 08:24 Uhr
Frau Schneeberger geht davon aus, dass die Eigenverantwortung und der Leistungswille von Schweizerinnen und Schweizern sofort verschwinden, sollte ein bedingungsloses Grundeinkommen ausbezahlt werden. Der Lohn ist also das Zuchtmittel, um die Leute an die Arbeitsplätze zu treiben. Schade, dass solche Denkmuster keine Kopfschmerzen verursachen.
Menschen und sämtliche anderen Vertreter von Flora und Fauna funktionieren nun mal so. Die Kolchose- und Staatsbauern in der Sowjetunion und in China haben nicht genügend produziert, weil sie kein Geld führ Mehrleistung bekamen. Genau so wird niemand genug produzieren, wenn er Geld ohne Mehrleistung kriegt. Und noch weniger wird produziert, wenn das Geld für die Mehrleistung abgeschöpft wird, um unproduktiven Vertretern der Gesellschaft in den Hintern zu blasen. Denn logischerweise muss jeder, der über das Grundeinkommen hinweg arbeitet, gewaltig Steuern abliefern, um die andern zu bezahlen.
Stefan Schwarzenbacher sagt:
Zitat: „…Menschen und sämtliche anderen Vertreter von Flora und Fauna funktionieren nun mal so…“
Nein, Herr Weiss, Flora und Fauna funktionieren explizit, ausschliesslich, einzig und allein nur durch den ständigen, gegenseitigen Ausgleich. Die Dominanz einer einzigen Spezies kann ganze Lebensräume kollabieren lassen!
Wie wenig wir über die komplexen Wechselwirkungen nur schon der Flora wissen, zeigt sich am Scheitern der Biosphere 1 und Biosphere 2 Versuche.
Und bei den Menschen gilt wohl: Dominanz ist nicht das Resultat von Überlegenheit, sondern von Rücksichtslosigkeit!
14. Oktober 2013 um 21:51 Uhr
Herr Schwarzenbacher, mit Verlaub, Ihr Bild von der Natur ist das eines Ponyhofs Von Ausgleich kann keine Rede sein. Die einzelnen Arten in Flora und Fauna stehen in ständigem Wettbewerb zueinander. Die Begrenzung erfolgt lediglich durch Konkurrenz und sicher nicht durch ein metaphysisches „Gleichgewicht“. Und es passiert doch immerhin alle paar Millionen Jahre, dass es zu enormen Umbrüchen kommt und das Ökosystem weitgehend kolabiert und es zu massenhaftem Artensterben kommt.
18. Oktober 2013 um 14:03 Uhr
Herr Wiess, mit Verlaub, Ihr Bild der Natur ist das einer Kampfarena. Und entspricht einem antiquierten Verständnis der Evolution. Sicher finden Sie Ihr Weltbild der allgenwärtigen Konkurrenz auch in der nicht belebten Materie bestätigt! Ich sehe auch dort das genaue Gegenteil: einen immerwährenden Potential-/Ladungs-Ausgleich. Ein hin-und-her schwenkendes Pendel, die dauernde Umwandlung von potentieller in kinetische in potentielle Eneregie und idealerweise verlustfrei.
Übrigens: der Kollaps ist für mich kein Zeichen dafür, dass ein System funktioniert. Egal ob belebt oder unbelebt…
D.Heisbeer sagt:
„Der Lohn ist also das Zuchtmittel, um die Leute an die Arbeitsplätze zu treiben“ warum bitte arbeiten Menschen? Um zu ueberleben und ihr Leben voran zu bringen zu etwas Beserem. Mittel zum Zweck: GELD!
In welcher Welt leben Sie Herr Daester, jeder geht arbeiten weil es ihm so gut gefaellt und ihm Spass macht? Gut wens so ist, ganz sicher aber nicht die Grundlegende motivation…
Die Unternehmenssteuerreform hinterlässt grosse Löcher in den Kantonskassen. Wer zahlt das nun? Das ist Umverteilung in die falsche Richtung. Zudem sind die Unternehmen nicht mehr Willens, die Vollbeschäftigung für die Einwohner unseres Landes zu gewährleisten und stellen lieber billige Ausländer an. Z.B. über 50-Jährige finden keinen Job mehr. Alles Gründe, endlich das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Die Wirtschaft hat versagt und degeneriert immer mehr zum Schmarotzer. Sie deckt die Infrastrukturkosten, die sie verursacht, bei Weitem nicht. Wir brauchen ein Umdenken, jetzt!
Die 2’500.- orientieren sich am Existenzminimum, das im Sozialfall ohnehin ausbezahlt wird. Viel kann man sich damit nicht leisten. Deshalb besteht nach wie vor ein sehr grosser Anreiz, durch eigene Arbeit dazuzuverdienen.
Niemand wird bestraft, denn Anspruch auf Grundeinkommen hat jeder. Und der Anreiz, mehr als 2500 Franken pro Monat zu erwirtschaften, steigt mit dem Grundeinkommen. Denn heute haben Sozialhilfeempfänger kaum einen Anreiz, da sie vom Zuverdienst das meiste wieder abgeben müssen. Von Gleichmacherei kann schon gar nicht die Rede sein. Im Gegensatz zu sozialistischen Lösungen erzeugt das Grundeinkommen grösstmögliche individuelle Freiheit und schafft noch dazu eine riesige Sozialhilfebürokratie ab. Eine liberalere Utopie ist kaum vorzustellen!
Mit „liberal“ hat das gar nichts zu tun. Das Grundeinkommen muss in jedem Fall von der erwerbstätigen Bevölkerung erwirtschaftet werden. Das heisst nichts anderes, als dass noch in viel stärkerem Mass als Heute, Erwerbstätige für das Auskommen der Nichterwerbstätigen arbeiten. Die Anreize für Mehrarbeit und Mehrverdienst schmelzen wie Eis in der Sommersonne, weil jeder Gutverdiener schnell einmal die ganzen 2’500 Franken für eine zweite Person aufbringen muss. Die Steuerlast würde ins unermessliche steigen. Man muss nicht Mathematikprofessor sein, um das einzusehen.
14. Oktober 2013 um 08:34 Uhr
Teil 1. Ich frage mich, ob Frau Schneeberger den tieferen Sinn der Initiative überhaupt verstanden hat. In jeder Gesellschaft gibt es Menschen, die auf der untersten Sprosse der Leiter stehen – aus was für Gründen auch immer. Anstatt diese Menschen wie Bettler aufs Sozialamt zu schicken, hätten sie ein sicheres Einkommen. Wer studiert oder einen Beruf erlernt hat, wird wohl kaum seinen gutbezahlten Job deswegen an den Nagel hängen.
14. Oktober 2013 um 12:23 Uhr
Hier stellt sich doch aber wieder die Frage, wieviel Grundeinkommen ist denn GENUG? Welchen Lebensstil muss man sich damit leisten können? Und glauben Sie mir, bei dem Themen werden Sie NIE einen gemeinsamen Nenner finden. Früher war ein Bett und ein Dach über dem Kopf das Mindeste, heute gehören Computer und Fernseh auch mit zu, und das nicht die günstigsten Modelle. Ohhhhhh der Graben ist riesig, da verlieren wir uns rasch. Und seien wir ehrlich. Eine Familie mit 2 Kinder braucht schnell um die 4000+ CHF um über die Runden zu kommen. Nein das Prinzip wird nicht aufgehen.
14. Oktober 2013 um 15:17 Uhr
Pardon, aber wer will auf Teufel komm raus Computer und Fernseher verkaufen und damit Milliarden verdienen? Und wer verlangt, dass jemand computerkundig sein muss, um gnädist seine kargen Almosen in einem Unternehmen verdienen zu dürfen?
14. Oktober 2013 um 22:00 Uhr
„Wer studiert oder einen Beruf erlernt hat, wird wohl kaum seinen gutbezahlten Job deswegen an den Nagel hängen.“ Nein, wird er nicht. Aber er wird halt vielleicht mal eben nur 70 oder 80 Prozent arbeiten, weil ja für ihn auch 2’500 Franken vom Staat bereit liegen. Und 100% arbeiten lohnt sich nicht, weil man dadurch in eine derart überdurchschnittliche Einkommensklasse fällt, dass man einen Grossteil des Mehrverdienstes an Steuern abdrücken kann. He, hallo! Hier müssen eben mal 200 Milliarden neue Einnahmen abgestaubt werden, die bei denen geholt werden, die arbeiten!
Mark M. sagt:
Geehrte Frau Schneeberger,
zuerst bestätigen Sie, dass es Aufgabe des Staates sei, die Existenz zu sichern. Dann aber sagen Sie, es könne kein Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben.
Das existenzsichernde Grundeinkommen übernimmt doch die Sicherung der Existenz mit viel weniger Verwaltungsaufwand als die diversen bestehenden sozialen Sicherungssysteme benötigen?
Der Verwaltungsaufwand ist im Verhältnis zu den Sozialausgaben nicht so gross. Denken wir daran, dass nur eine Minderheit Sozialleistungen bedarf. Dadurch, dass abgeklärt wird, wer das Geld braucht (z.B. bei Ergänzungsleistungen und Sozialhilfe) wird sichergestellt, dass das Geld an den richtigen Ort geht. Wenn man nur ein bisschen rechnen kann, kommt man schnell zum Schluss, dass die Idee, ca. 200 Milliarden im Jahr auszugeben, um allen Schweizern mehr als die Sozialhilfe auszubezahlen, nur damit man ein paar Stellen bei Sozialbehörden einsparen kann, mehr als absurd ist.
Das bezweifle ich, Herr Engler. Rechnen Sie es doch bitte mal mal vor. Das können sie wohl kaum. Denn es sind ja nicht nur die Sozialarbeiter der Sozialämter, die Aufwand generieren, sondern die ganze Sozialindustrie, die den 2. und 3. Arbeitsmarkt simuliert, dann die Überwachungsfunktionen für den ganzen Leerlauf, externe oder halbexterne Berater und Beratungsstellen, die verschiedenen Kässelis und ihre Verwalter …. und und und.
14. Oktober 2013 um 08:35 Uhr
Teil 2. In erster Linie geht es doch darum, den Schwächsten im Lande ein menschenwürdiges Einkommen zu garantieren, das ihnen erlaubt, aufrechten Hauptes und nicht mit gesenktem Kopf in unserer Gesellschaft zu leben. Kein Wunder, ist die Idee des bedingungslosen Einkommens in der Humanistenstadt Basel geboren.
14. Oktober 2013 um 08:37 Uhr
Ich stimme dem Blog von Frau Schneeberger zu. Dennoch frage ich mich, aus welchen Federn solche Idee kommen? Dabei darf man nicht vergessen dass solche Ideen oftmals auch aus Ratlosigkeit entstehen. Denn alles was bisher zur Abstimmung gekommen ist, um einen Beruf besser zu stellen oder aber einen Nutzen für das Volk zu erhalten, geraten wegen der agressiven Gegenkampagnen zu einem Farce und werden abelehnt. Man müsste sich ja über ein fixes Einkommen keine Gedanken machen, wenn die Einstellung zu Aufwand& Ertrag nicht so verknorkst wäre in der Gesellschaft.
Trifft es auf den Punkt: „Es darf kein Recht auf ein Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben“? Und wie ist den das mit den Billionen, welche durch Zins, Zinseszins und sämtliche sogenannte Finanzprodukten aus der Luft geschaffen werden und die Wirtschaft überhaupt nicht mehr in der Lage ist, diesem künstlich geschaffenen Kapital einen Wert zu hinterlegen ? Frau Schneeberger, Ihre Logik hinkt gewaltig. Man mag über das Grundeinkommen geteilter Meinung sein, aber wie bitte verteilen Sie die X Milliarden welche sich im oberen Segment sammeln, wieder nach unten wo sie dringend benötigt würden?
14. Oktober 2013 um 22:05 Uhr
An dem Tag, an dem die „Luftmilliarden“, die im Moment nur Buchungs- und Kursgewinne auf irgendwelchen Anlagen sind, nach „unten“ durchdringen, schmilzt der Geldwert wie ein Schneemann im Frühling. Genau darin liegt ja die grosse Gefahr der expansiven Geldpolitik der staatlichen Notenbanken. Jeder „Luft“-Franken, der unten ankommt, beschleunigt die Inflation und lässt die Reallöhne sinken.
ZLATKO PINTARIC sagt:
14. Oktober 2013 um 08:43 Uhr
So etwass faruktes hat nicht einmal in komunistischen Manifest von Karl Marx gestanden. Schanzen gleichet ja, arbeit für alle, ja, aber jedem ein grund Einkommen garantieren für alle unmäglich, wem soll dass geld genohmen werden?
So eine idee, kenn nur noch kommunisten haben.
16. Oktober 2013 um 08:54 Uhr
Im Moment sind die Schanzen alles andere als gleich, einige springen einiges höher, andere landen nur hart. Ferner ist „das ist Kommunismus“ (was es übrigens nicht ist) kein eigentliches Argument.
14. Oktober 2013 um 08:45 Uhr
Kein Recht auf Einkommen ohne Erwerbstätigkeit? Wir nehmen Sie beim Wort, Frau Schneeberger und erwarten Ihre Unterstützung bei der massiven Erhöhung von Steuern auf Erbschaften und Spekulationsgewinnen, zu Gunsten von Steuerreduktionen auf Erwerbstätigkeit. Spätestens bei Ihrer ablehnenden Haltung auch zu diesem Vorstoss wird jedoch klar, dass Sie nicht das Interesse des Volks, sondern jener der Ausbeuter vertreten! Jener Individuen, die selber nicht arbeiten, sondern arbeiten lassen und deshalb vor dem Grundeinkommen grosse Angst haben.
14. Oktober 2013 um 08:47 Uhr
Ohne jetzt damit die Initiative zu unterstützen, aber in der Schweiz werden schon lange Löhne bezahlt, die nicht durch Arbeit erschaffen werden – es gibt dafür die schöne Bezeichnung „das Geld arbeiten lassen“. Der Widersinn der Initiative besteht doch darin, dass sie das kapitalistische System geradezu untermauert, das die Initianten wohl damit zu überwinden glauben.
14. Oktober 2013 um 08:48 Uhr
In der Wertschöpfung liegt tatsächlich der Hund dieses schwachsinnigen Ansinnens begraben. Es gibt ja nicht nur keine Anreize mehr, um einer Wert generierenden Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die, welche noch arbeiten, müssen auch noch das Geld für die bedingungslosen Bezieher aufbringen. Und dieser Quatsch kommt aus der gleichen Ecke, wo sie uns ständig das Schlagwort „Gerechtigkeit“ um die Ohren hauen.
14. Oktober 2013 um 12:56 Uhr
Die Wertschöpfung in der Schweiz als Dienstleistungsland beruht in hohem Masse auf den Finanzinstituten, welche aus Geld Geld produzieren. Welcher Wert ist da genau hinterlegt? Mit der Annahme der Initiative geht es genau gleich weiter, nur dass sie brutal viel Luft aus dem Verwaltungsapparat nehmen. Ich gebe zu, die Idee hat einen hohen Abstraktionsgrad, aber es lohnt sich einmal gedanklich darauf einzulassen und die Proargumente wirklich zu prüfen. Ich habe meine Meinung geändert…
14. Oktober 2013 um 22:12 Uhr
Der Geldschöpfung muss ein realer Nutz- oder Sachwert gegenüberstehen. Da das bedingungslose Grundeinkommen den Anreiz zur Arbeit schwächt, wird insgesamt weniger produziert. Nun kann man entweder gleich verlumpen und merken, dass es nicht möglich ist, einfach jedem so mir nicht dir nichts 2’500 Franken zu geben. Oder man druckt bzw. schafft einfach Geld. In der Folge stehen immer weniger Produkte einer immer grösseren Menge Geld gegenüber und das Geld ist am Schluss nicht mehr wert als Klopapier.
14. Oktober 2013 um 08:49 Uhr
Der letzte Satz zeigt genau das schweizerische Bünzlitum: Wenn alle so denken…
Sinngemäss: Da chönt ja jede cho!.
Es wird aber nicht jeder so denken, denn der grösste Teil er Leute wollen nicht vom Existenzminimum leben. Aber da dieses Existenzminimum von der Verfassung garantiert ist, ist das Grundeinkommen die einfachste Art das zu realisieren. Keine Sozialhilfe mehr, keine AHV mehr, keine IV mehr. Alles viel einfacher.
Aber eben: Man müsste ein bisschen flexibel denken können. Dazu sind die Schweizerinnen und Schweizer noch nicht reif.
Diese Arroganz stört mich – Grundeinkommensbefürworter blenden viele Probleme aus, zu denen ihre Vorschläge führen würden und bilden sich ein, ihr Scheuklappendenken zeuge von „Reife“ und „Flexibilität“.
Einfacher wäre es wohl, mit ca. 200 Milliarden im Jahr allen CHF 2500 zu bezahlen, aber ob die enormen Kosten den ästhetischen Vorteil der Vereinfachung rechtfertigen können, ist fraglich.
Mit dem Grundeinkommen würden gewisse wohlhabende Mehrpersonenhaushalte, bei denen nicht alle erwerbstätig sind, im Geld schwimmen, während andere, die jetzt schon knapp dran sind, es schwerer haben.
14. Oktober 2013 um 08:50 Uhr
Wenn wir den Staat als sozialen Vertrag zwischen Individuen betrachten, so hat der Staat die Aufgabe, den Teilnehmern dieses Vertragen alle zum Leben erforderlichen Notwendigkeiten zur Verfügung zu stellen. Die Individuen wiederum geben dafür ihr von Natur angestammten Rechte ab – z.B. das Recht auf Gewaltanwendung, das Recht nach Belieben zu Jagen, das Recht nach Belieben Ackerbau zu betreiben.
So gesehen ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen lediglich die explizite Ausformulierung dieses impliziten Vertrages, und aus diesem Grund unbedingt und bedingungslos anzunehmen.
14. Oktober 2013 um 13:02 Uhr
Oder wie es Thomas Paine im 18. Jahrhundert schon formuliert hat: „Die Erde ist das gemeinsame Erbe aller Menschen. Es kann nicht richtig sein, wenn nur ein kleiner Teil der Menschen an diesem Erbe partizipiert.“ – Eine Grundsteuer kann Teil des Grundeinkommens liefern.
Spitz Marco sagt:
14. Oktober 2013 um 08:51 Uhr
Verehrte Frau Schneeberger, sie scheinen wichtige wertbestimmende Faktoren der modernen Ökonomie einfach auszublenden. Versuchen Sie folgende einfache Fragen schlüssig zu beantworten:
-wie kommt ein Börsengewinn zustande?
-wer bezahlt diese Gewinne, resp. woher stammt das Geld?
-welche Arbeitsleistung steckt hinter solchen Einkommen?
Bin gespannt ob sie so ihre im zweiten Abschnitt geäusserten Ideen halten können.
14. Oktober 2013 um 08:52 Uhr
Vielleicht sollte Frau Schneeberger erst darauf schauen, dass die Einkommen existenzsichernd sind. Ihre Kreise aber haben kein Problem damit, dass die Einkommensschere immer weiter aufgeht, senken die Steuern für Reiche und Unternehmen, sodass alle mehr Gebühren und Abgaben zu bezahlen haben, und kennen keine Skrupel dabei, wenn Unternehmen so kleine Löhne zahlen, dass die Sozialhilfe unterstützen muss. Im Gegenteil: Das ist sogar die erklärte Absicht von Arbeitgeberpräsident Vogt.
Karl Henzi sagt:
14. Oktober 2013 um 08:54 Uhr
Ich bin dagegen, weil so geht es doch nicht… Die eigenartige Argumentation kommt ohne solche aus. Dass Einkommen in der Schweiz teils nicht reichen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, ist schlicht kein Thema, obschon sich doch die Lohnschere weiter öffnet als für eine Gesellschaft gut ist. Wenn derart nichtssagende Politikerinnen wirklich unsere Interessen vertreten sollen, kommt mir das nackte Grauen. Wieso müssen juristische Personen beinahe keine Steuern mehr zahlen, natürliche aber immer mehr & was für Folgen hat das für das soziale Leben in CH? Kurzsichtig, polemisch, FDP…
Die Wertschöpfung findet „von alleine“ statt: Die Grundidee ist ja, dass jeder Mensch mit Geburt ein grundmenschliches Anrecht auf ein Stück Land hätte, mit dem er sich ernähren könnte. Die Welt gehört allen! Nun ist dieses Grundrecht nicht möglich, da ja gewisse Menschen und Firmen bereits alles Land ihr eigen nennen und damit wirtschaften – die Welt gehört unterdessen also offensichtlich einigen wenigen. Sie schaffen mit unsere aller Stück Land einen Mehrwert. Ergo: Statt allen Land zu geben, kriegt man heute eben den Mehrwert, den andere mit meinem Stück Land erwirtschaften…
Absolut richtig. Danke.
Gilbert Walz sagt:
Bravo, Frau Schneeberger!
Genau das ist die richtige Antwort auf die unsinnige Forderung der Linken. Glauben diese doch, man könne sich ein Parlaments-plätzchen oder sonst einen Flohnerposten ergattern, wenn man dem dummen Stimmvolk damit zu verstehen gibt auf diese Art und Weise für die ewig zukurzgekommenen nachhaltig gesorgt zu haben.
Das sind nicht Forderung der Linken. Ein grosser Teil der Linken unterstützt die Grundeinkommensinitiative nicht, und die meisten aktiven Grundeinkommensbefürworter kann man beim besten Willen nicht als links bezeichnen.
Die Vorschläge, wie die enormen Kosten für das Grundeinkommen finanziert werden sollen, sind auch sehr unsozial (Mehrwertsteuer, Konsumsteuer). Bei vielen Modellen würde das Grundeinkommen nicht zu den Löhnen hinzukommen, profitieren würden also vor allem nicht Erwerbstätige, z.B. in reichen Haushalten – das Grundeinkommen wäre eine Jumbo-Version der CSU-Herdprämie.
14. Oktober 2013 um 08:55 Uhr
Was sie hier schreiben ist kein Argument dagegen. Das ist eine Vermutung die nicht eintreten wird. Alle Gegner hören sich an wie die Gegner damals als das Frauenstimmrecht eingeführt werden sollte. Ich glaub an euch ihr werdet es schon noch verstehen.
14. Oktober 2013 um 08:56 Uhr
Genau, Geld welches wir als Lohn erhalten entstammt unserer Wertschöpfung. Nur blöd, gilt das für das Bankencasino nicht. Zudem, wenn es gemäss Frau Schneeberger Aufgabe des Staats ist, Chancengleichheit herzustellen, macht er seinen Job leider gar nicht gut. Es ist bitter, die Banken können ohne Wertschöpfung Geld generieren, für die Bevölkerung gilt das nicht. Dass unser System pervetiert ist, hat die Bevölkerungsmehrheit wohl begriffen. Wo aber der Ausweg ist, darauf hat Frau Schneeberger keine Antwort. Sie wartet einfach, bis das Casino Pleite geht und hofft, das nicht mehr zu erleben.
Über so einen rein sozialistischen Quatsch braucht man gar nicht zu diskutieren. Absolut chancenlos beim bereits nur durchschnittlich gebildeten Stimmberechtigten.
14. Oktober 2013 um 11:41 Uhr
Ich denke, diese Initiative wird leider vor allem bei den ungebildeten Stimmberechtigten durchfallen, weil sie sie nicht verstehen (wie Sie?).
Fredy Fuchs sagt:
Schön, diese Mythen. Die unbequemen Fakten aber sind: Erstens schöpfen die Banken in der Tat Geld aus dem Nichts (fiat money). Zweitens basiert unser Wohlstand auf dem Glück, hier geboren zu sein sowie der Ausnutzung der Umwelt und der 3. Welt. Drittens bezahlen wir schon heute die grundlosen Einkommen und Boni der Bankster.
Wenn sich Leute immer wieder auf die Geldschöpfung berufen, um für ein Verteilen von Geld zu rechtfertigen, finde ich das extrem unseriös. Die Geldschöpfung funktioniert mit Darlehen, die am Ende der Laufzeit mit Zins zurückbezahlt werden müssen.
Wenn der Vorschlag wäre, dass Grundeinkommensempfänger dieses am Ende des Monats mit Zins zurückzahlen müssten, könnte man es diskutieren, aber ohne Rückzahlungspflicht besteht keine sinnvolle Analogie.
Leben Sie noch hier? Wenn ich Ihre Einstellung zu diesem Land hätte, wäre ich weg. Tun Sie sich und uns doch den gefallen.
wer nutzt die „3. Welt“ aus? wir oder deren korrupte Regierungen?
wem nutzt die Entwicklungs“zusammenarbeit“? Dem Empfänger? Dem Zahler? NUR dem Verteiler.
DAS sind die unbequemen Fakten!
14. Oktober 2013 um 08:59 Uhr
Ohne mich jetzt für oder gegen das BGE auszusprechen, sei einfach kurz zur Überprüfung des Gesagten folgendes zur Beobachtung empfohlen: Es sind vor allem die heute so „fleissigen“ mit „Leistungswillen“ (die gepriesene Grundlage/Stütze unserer Gesellschaft), die auf die Diskussion über das Grundeinkommen mit „Dann werde ich nicht mehr arbeiten“ antworten. Der Rest braucht diese Anreize nicht, um etwas zu leisten.
14. Oktober 2013 um 09:06 Uhr
Diese Sichtweise ist sehr einsetig.
1. Auch Familienfrauen arbeiten – erhalten sie Lohn? und wenn all diese Arbeit nicht mehr gemacht würde – wie lange könnte „Ihre“ Wirtschaft dann noch funktionieren?
2. Wozu kann in unserem – von Ihnen hochgelobten – System mit viel Geld noch mehr Geld gemacht werden? und woher kommt gemäss Ihren Vorstellungen dieses Geld? Wer hat es erarbeitet?
3. Welchen Einfluss hat das Zinssystem? auf Preise, auf Löhne –
Welche Änderungen müssten getroffen werden, damit das System gerecht würde und Machtmissbrauch verhindert würde?
natürlich weltweit…..
14. Oktober 2013 um 11:51 Uhr
Aktuell ist es so, dass Familienfrauen, die selbst nicht erwerbstätig sind, im Normalfall ein Anrecht auf einen Teil des Einkommens der Person mit dem Einkommen haben (z.B. bei der Errungenschaftsbeteiligung). Mit dem Grundeinkommen müsste dagegen die Allgemeinheit diesen zusätzlich einen Lohn zahlen. Insbesondere bei Modellen, in denen das Grundeinkommen nicht zum Lohn hinzukommen soll, würde es also dazu führen, dass enorme Beträge von Haushalten, in denen alle Erwerbstätig sind, in solche mit jemandem (oft Frauen) am Herd fliessen würde – ein Druck zu konservativen Lebensentwürfen.
Wenn es kein Recht auf Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben darf, müsste es dann nicht ein Recht auf Einkommen durch Erwerbstätigkeit geben? Es gibt auch Menschen, die gerne leisten und gegen ihren Willen erwerbslos sind. Für die Wirtschaft sind Menschen Ressource und Kostenfaktor zugleich. So werden in der Schweiz seit der PFZ immer mehr ältere Mitarbeiter (45+) durch junge (billige) Zuwanderer ersetzt. Welche Perspektive geben Sie den Betroffenen? Sozialhilfe? Das BGE ist ein Vorschlag. Bessere Vorschläge sind willkommen.
14. Oktober 2013 um 22:22 Uhr
Es kann kein Recht auf Einkommen durch Arbeit geben. Der fleissigste Mensch der griechischen Mythologie war Sisyphos, der einen Stein immer zu einen Berg hinaufschob, bis er oben wieder runter rollte. Seine Arbeit ist für niemanden von Nutzen, weshalb auch niemand dafür je Geld geben würde. Arbeit kann nur entlöhnt werden, wenn irgendjemand dafür bereit ist zu zahlen. Andersrum: Unser Wirtschaftssystem kann eine gewisse Zahl von Nichterwerbstätigen über die Sozialhilfe „durchfuttern“. Es ist aber schlicht unmöglich, jedem Einwohner 2’500 Franken fürs Nichtstun zu zahlen.
14. Oktober 2013 um 09:09 Uhr
„Wer soll die Löhne bezahlen, die nicht durch Arbeit erschaffen wurden?“. Eine gute Frage, Frau Schneeberger. Doch: nehmen wir mal an, dass das durch die gesamte Wertschöpfung in der Schweiz generierte totale „Einkommen“ nur ein ganz klein wenig gleichmässiger auf alle Beteilgten verteilt würde, dann brauchte es dieses „Bedingungslose Grundeinkommen“ schon gar nicht … !
Aber: so lange ja Economiesuisse zB. das Gefühl hat, ein Einkommen brauche ja gar nicht unbedingt zum Leben zu reichen (!!!), so lange werden halt auch extreme „Forderungen“ angebracht werden MÜSSEN.
Anders geht es nicht …
Reto Huser sagt:
14. Oktober 2013 um 09:11 Uhr
Nur Floskeln und Platituden. Gibt es nicht auch PolitikerInnen, die sich ernsthaft mit einem Thema auseinandersetzen und dabei demografische, soziale und ökonomische Rahmenbedingungen in die Überlegungen miteinbeziehen? Die Aussagen Schneebergers sind teils derart lächerlich, dass man sich beinahe fremdschämt. Wenn auf der einen Seite (neo)liberale Standpunkte bis zum Erbrechen zugunsten Besitzender verbogen werden, auf der anderen Seite die Resultate dieses Vorgehens als gottgegeben betrachtet werden, ist das weder liberal noch wahr.. Ewiggestrig und faktenresistent: FDP?!
14. Oktober 2013 um 22:27 Uhr
Lächerlich und faktenresistent sind nur die Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens. Dieses ist schlicht nicht bezahlbar, weil durch falsche Anreize die Erwerbstätigkeit, mit der das Einkommen erwirtschaftet werden müsste, völlig einbrechen würde. Wenn man fürs Nichtstun 2’500 Franken zusätzlich kriegt, da wird man schnell das Arbeitspensum reduzieren, damit man das Geld überhaupt geniessen kann. Mehrarbeit führt dagegen nur zu einer irrwitzigen Steuerlast, weil man die Einkommen der Nichterwerbstätigen mitbestreiten muss. Das kann nie und nimmer funktionieren.
14. Oktober 2013 um 09:12 Uhr
Das Lustige am Grundlohn ist, dass er eine SVP-Ausländerpolitik voraussetzt, weil er ja jeder in der Schweiz lebenden Person bedingungslos eine Sozialhilfe von 2500.- Fr. garantiert.
Das Grundeinkommen würde nur funktionieren, wenn in der Schweiz die Zuwanderung strikt geregelt wäre. Wenn überhaupt…
Es sind aber die identischen Kreise, die beispielsweise „kein Mensch ist illegal“ plärren, um einer grenzenlosen Zuwanderung Tür und Tor zu öffnen.
Seit Rudolf Strahm sich von der Politik verabschiedet hat, ist die ganze ökonomische Kompetenz der Linken flöten gegangen. Echt tragisch!
Der auf der Übersicht zitierte Satz „Löhne und Geld entstehen nicht aus dem Nichts“ ist falsch. Geld entsteht eben aus dem Nichts, nämlich durch Schuldenaufnahme. So und nicht anders, wir haben ein Schuldgeldsystem.
14. Oktober 2013 um 13:58 Uhr
„Geld entsteht eben aus dem Nichts, nämlich durch Schuldenaufnahme“
wissen Sie, es soll noch Leute/Institutionen geben, die die Schuld auch zurückzahlen. Ist das auch „nichts“ ?
14. Oktober 2013 um 20:59 Uhr
Sie haben nichts verstanden. Woher kommt das Geld, das man zurückbezahlt? Es entsteht wieder dadurch, dass jemand Schulden aufgenommen hat.
14. Oktober 2013 um 09:16 Uhr
Jeder mit einigermassen gesundem Menschenverstand ausgestattete Mensch, wird diese unsinnige Initiative ablehnen! Dank unserer einigermassen freien Marktwirtschaft, wo Leistung belohnt wird, geht es auch denjenigen gut, welche am Arbeitsmarkt nicht teilnehmen können, oder wollen! Bei einem garantierten Grundeinkommen werden sich viele zu recht fragen, für was sie noch arbeiten sollen. Aus der Ecke der Arbeitsscheuen Linken ist diese Forderung aber verständlich.
Harry Bell sagt:
14. Oktober 2013 um 11:42 Uhr
Sie haben offenbar nicht viel verstanden… Aber schön für Sie, konnten Sie mal wieder Ihr Lieblingsfeindbild abwatschen. Fragt sich, ob dies den Ansprüchen an den Typus ‚einigermassen gesunder Menschenverstand‘ gerecht wird. Habe da so meine Zweifel….
smart Quimby sagt:
Maine Faru, die in 3 Wochen pensioniert wird, hat sehr vile geleistet, wehr belohnt jetzt nun ihre Leistung?
14. Oktober 2013 um 09:17 Uhr
Jeder in der Schweiz erhält bereits etwa soviel wie das BGE, seien es IV-Renten, Ergänzungsleistungen, Sozialhilfe. Die entsprechenden Kässeli werden alle aus der gleichen Quelle gefüttert. Nur machen wir einen riesen Aufstand , aus welchem Kässeli ein Bedürftiger unterstützt werden soll. ALV, Sozialamt und IV streiten bis zum BGer, ob jemand grundsätzlich arbeitsfähig ist, obwohl er letztlich gleichviel Geld aus der gleichen Quelle erhält.
Das eigentliche Problem beim BGE ist, einen gesellschaftlichen Konsens zu finden, wie hoch dieses sein soll.
14. Oktober 2013 um 11:59 Uhr
Sie behaupten also, dass jeder in der Schweiz eine IV-Rente, Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe bezieht? Vielleicht ist das in Ihrem Bekanntenkreis so, aber es entspricht auf jeden Fall nicht dem statistischen Durchschnitt. Wenn man schon von einer völlig verqueren Analyse des Ist-Zustandes ausgeht, verwundert es nicht, dass man zu Schlussfolgerungen wie der Unterstützung eines BGE kommt.
Nein, ich behaupte, jeder Schweizer könnte sich auf dem Nieveau des BGE staatlich finanzieren lassen, ohne zu arbeiten, und geht dennoch arbeiten: Aber das ist wohl zu kompliziert für Sie.
Bin kein Sozi, aber diese Entscheidung ändert sich gelegentlich und hängt vom politischen Angebot ab und vom täglichen Geschehen. Abgesehen davon, dass der gesamte Kommentar, sogar die Wortwahl, von jemand anderem stammen, ist auch das einzige darin stehende Argument, das der „Anreize“, völlig falsch. Beachten Sie die maslovsche Bedürfnispyramide, wenn Sie ja schon psychologisch argumentieren. Jemand, der nicht ums Essen kämpft, hört nicht zu atmen auf, sondern wendet sich der nächsten Stufe zu. Ganz spontan sehe ich hier eine Gelegenheit für Wachstum, nicht das Gegenteil. Perspektive, jemand?
felix.thommen sagt:
14. Oktober 2013 um 09:20 Uhr
Das Erfolgsmodell Schweiz wackelt bedenklich, nur einige Ewiggestrige halten immer noch an überholten Prinzipien fest, obschon die Auswüchse des ach so gelobten Systems mittlerweile die ganze Mittelschicht betrifft. Aber Sektenanhänger können wohl nicht anders, ohne stetige Wiederholung des Mantras kann die Scheinwelt nicht aufrecht erhalten werden, also ist jegliches Denken über den Tellerrand von vornherein gefährlich & verboten. Die Argumentation Schneebergers scheint für Vorschulkinder geschrieben und blendet diverse relevante Aspekte aus. Und von sowas werden wir regiert???
14. Oktober 2013 um 09:23 Uhr
Der Beitrag von Frau Schneeberger ist etwa so differenziert und durchdacht wie man es sich von der FDP gewohnt ist: Ich habe Geld, also ist die Welt in Ordnung. Wer sich ernsthaft mit dem Grundeinkommen befassen will, der schaue zuerst den im Internet frei zugänglichen Film „Grundeinkommen, der Film“, der kritische Stimmen mit einbezieht und Zusammenhänge erklärt. Wer nach diesem Film das Grundeinkommen ablehnen möchte, der mag seine Gründe haben. Frau Schneeberger hat offensichtlich keine.
Kurt Egger sagt:
14. Oktober 2013 um 09:27 Uhr
Wer soll die Löhne bezahlen, die nicht durch Arbeit erschaffen wurden? Diese einfache Frage zeigt, wie irreführend die Initiative ist! Das Geld, welches wir als Lohn bekommen, entstammt nicht einfach einer Druckerei, sondern unserer Wertschöpfung.
Dann erklären Sie mir bitte mal wie Geld an sich geschaffen wird Frau Schneeberger!?? Welche Leistung ist dahinter? welche Arbeitsleistung? Ist klar das eine solche Initiative kein Sinn macht in Ihren Augen, wenn Sie anscheinend nicht mal das Geldsystem begreifen! Nebenbei Ich denke mal das 90% weiterhin arbeiten gehen würden!
14. Oktober 2013 um 12:02 Uhr
Prognosen sind schwierig, aber Sie können ja einmal ausrechnen, wie viel es alleine schon kosten würde, a) das Grundeinkommen für die 10%, die nicht mehr arbeiten würden und b) die Grundeinkommen für alle, die schon jetzt weder Sozialleistungen beziehen noch ein Erwerbseinkommen haben, zu bezahlen.
Es würde auf jeden Fall teuer, und es wäre ein extrem ineffizienter Einsatz des Geldes, weil der grösste Teil an Leute ginge, die es überhaupt nicht nötig haben und denen es sowieso schon recht gut geht (Bedarfsprüfung wird ja beim BGE gerade abgelehnt).
Louis Wermelinger sagt:
14. Oktober 2013 um 09:29 Uhr
Bedingungsloses Grundeinkommen mag der falsche Weg oder nicht der ganze sein, die liberalen Wirtschaftsrezepte allerdings sind, wie die letzten Jahre deutlich gezeigt haben, auch kein gangbarer Weg. Nur scheint die FDP dies noch nicht gemerkt zu haben….
Bravo! Dem ist nichts hinzuzufügen. Es ist einfach nur traurig, dass hauptsächlich diejenigen Leute die Initiative unterschrieben haben, die selber noch keinen Franke an Wertschöpfung generiert haben, bzw. jemals für Geld gearbeitet haben. Notabene Studenten vornehmlich natürlich der JUSO nahestehenden, arbeitsscheuen Menschen. David Roth ist 28 und studiert immer noch!
14. Oktober 2013 um 11:45 Uhr
Ich bin 58, habe mein ganzes Leben gearbeitet, verdiene ganz gut. Aber tortzdem bin ich für diese Initiative und ich kenne in meinem Umfeld einige Leute, die so denken wie ich.
Gegen die Initiative sind vorl allem Leute, die sie nicht verstehen und solche, die auch jetzt schon ein Einkommen beziehen, das sie nicht „verdienen“.
So,so. Was haben den Sie so besonderes geleistet, dass sie den Mund so voll nehmen?
Welche Wertschöpfung haben Sie erbracht (Sie selber nciht andere für Sie)?
16. Oktober 2013 um 09:06 Uhr
Lukas Reimann auch, ist aber 3 Jahre älter. Aber wissen Sie was? Die Initiative stammt weder von der Juso, noch der SVP.
„Es darf kein Recht auf ein Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben“?
Einverstanden, wenn das für alle gilt.
Auch für Kapitalbesitzer und Grundeigentümer welche ihr Einkommen ohne Tätigkeit, via Umverteilung erhalten.
14. Oktober 2013 um 13:23 Uhr
Auch Kapitalbesitzer und Grundeigentümer haben ihr Vermögen entweder selbst erwirtschaftet oder von einem Vorfahren gekriegt, der das getan hat. Der überwiegende Teil der Grundeigentümer und Kaptialbesitzer bewirtschaftet und unterhält ihr Eigentum weiter und baut es aus, was gar nicht etwa zum allgemeinen volkswirtschaftlichen Schaden ist, sondern im Gegenteil allen nützt. Ihr Kapital steht nämlich gegen Zinsleistung jenen Menschen zur Verfügung, die noch nicht die Möglichkeit hatten, Kapital anzusparen oder erst investieren müssen, um überhaupt genug zum Sparen zu verdienen.
14. Oktober 2013 um 14:24 Uhr
Zitat: „…der Grundeigentümer und Kaptialbesitzer bewirtschaftet und unterhält sein Eigentum weiter und baut es aus…“
Genau darin liegt das gesellschaftliche Problem: im ungebremsten Vermögenszuwachs der Vermögenden!
Die erste Million zu verdienen ist am schwierigsten. Dabei sollte in einer liberalen Wirtschaftsordnung doch gelten: jede Million ist gleich schwer zu verdienen. Oder sehen Sie das anders?
14. Oktober 2013 um 22:36 Uhr
Bitte, Herr Schwarzenbacher. Es ist sicher nicht die Vorgabe einer liberalen Wirtschaftsordnung, dass jede Million gleich schwer verdient ist. So ein Unsinn. In einer liberalen Wirtschaftsordnung versucht jeder nach seinen Talenten sich eine Verdienstmöglichkeit zu schaffen bzw. zu ergattern. Wer gefragtere Talente hat, wird mehr verdienen und entsprechend auch leichter zu einer Million kommen. In einer liberalen Wirtschaftsordnung wird eben nicht aus einem subjektiven und metaphysischen Gerechtigkeitsempfinden etwas ausnivelliert, das man nicht nivellieren kann.
16. Oktober 2013 um 09:07 Uhr
Das Talent des Erbens scheint mir das gefragteste…
18. Oktober 2013 um 14:36 Uhr
Bitte, Herr Weiss, diese vielbemühte Korrelation von Talent-Fähigkeit-Leistung-Lohn ist Unsinn! Wer verfügt denn über die wirkliche Begabung: der Künstler oder der Kunsthändler – der Ingenieur oder der Marketingstratege. Wer kommt ohne wen nicht aus? Gibt es Kunsthandel ohne Kunstgegenstände? Gibt es Werbung ohne Produkte?
Ich empfinde es als neoliberale Pervertierung der Wirtschaft, dass nicht mehr Innovation und Produktion an der Spitze der Wertschöpfungskette stehen, sondern Administartion und Marketing!
14. Oktober 2013 um 22:30 Uhr
Nun ja Herr Weiss, was ist Zins und was bewirkt er?
Zins ist die konstante Umverteilung von unten nach oben, oder von arm zu reich.
Das heisst, die Armen bezahlen den Reichen einen Lohn fürs Besitzen und Nichtstun.
Ein Einkommen ohne Erwebstätigkeit also.
Die allfällige Leistung war vielleicht vorher. Die meisten Vermögen sind geerbt oder erspekuliert, also leistungsfrei an den Besitzer gefallen.
Kapitalismus zu verstehen bevor man ihn verteidigt ist offensichtlich nicht sehr beliebt. Lieber etwas Ayn Rand nachbeten, ohne es gelesen zu haben.
15. Oktober 2013 um 15:47 Uhr
Zins ist der Preis für die Bereitstellung von Geld. Mit dem bereitgestellten Geld kann der Schuldner in Wertschöpfung investieren, die ihn selber reich macht. Das geschieht immer noch zum übergrössten Teil über Unternehmensgründungen. Das passiert im Kapitalismus jeden einzelnen Tag. Wäre es nicht so, wären immer noch die alten Fürsten die reichsten Menschen der Welt. Und wäre der Zins oder die Dividende nicht da, hätte kein Mensch einen Grund, um sein Geld in die Unternehmensidee eines Dritten zu investieren. Und alle wären arbeitslos. Aber macht ja nichts, gibt ja Grundeinkommen, gell!
14. Oktober 2013 um 09:33 Uhr
Diametral ist hier reichlich wenig da ja auch die Unternehmen, deren Vertreter, Brachenverbände sich mit ihrer Entourage aus freiwillligen Helfern und bezahlten Lobbyisten auf den Weg nach Bern machen um Vorteile zu erhalten… in der Regel in Form von Gesetzen die diese Vorteile zum Leben erwecken. Auf der anderen Seite werden die gleichen Gesetze auch verwendet um Nachteile zu verteilen. Gesetze aber sind nicht liberal. Die akteulle Wirtschaftsordung basiert eben auf einer Ordung die nur der Staat gewährleisten kann. Für Unternehmen wie auch für die Bürger. Mindestlohn, ALV, BGE, IV, AHV ?
14. Oktober 2013 um 09:34 Uhr
Die grösste Angst einer Bürgerlichen: dass die Menschen dann nicht mehr arbeiten gehen! Das würde ja dann bedeuteten, es gibt keine Sklaven mehr, sie selber müsste dann anpacken und womöglich unangenehme Arbeit machen, die dann nicht mehr delegierbar ist…
gamberini sagt:
auf keinen Fall einen Mindestlohn.Das lockt noch merh EU Bürger an
14. Oktober 2013 um 12:03 Uhr
Das ist ein anderes Thema. Aber wer so argumentiert, kann nicht behaupten, dass EU-Bürger wegen Lohndumping angestellt werden – gerade das wird mit einem Mindestlohn bekämpft.
Es arbeiten all diejenigen noch, frau schneeberger, die nicht in erster linie des geldes wegen (also aus extrinsischer motivation) sondern aus intrinsischer motivation arbeiten. Statistisch also ca 95 prozent der weltbevoelkerung. Nur sinkt dabei die abhaengikeit des Volkes zum geldadel und durum ist die fdp und cvp und natuerlich svp dagegen. Die initiative wird natuerlich nicht durchkommen, da sie ihrer zeit um ca 50 jahre voraus ist. Unsere kinder ist die letzte generation, die noch sogenannte jobs haben wird, danach kommt das grundeinkommen Oder aber es wird ungemuetlich.
14. Oktober 2013 um 09:35 Uhr
Liebe Frau Schneeberger es tut mir aufrichtig leid, aber gerade Geld entsteht aus dem Nichts. Sollte Ihnen als FDP – Frau eigentlich bewusst sein.
14. Oktober 2013 um 22:43 Uhr
Das scheinbar aus dem „Nichts“ geschaffene Geld muss einem realen Nutz- oder Sachwert gegenüber stehen. Die Kohle ist nämlich nix wert, wenn sie damit nichts kaufen können. Je grösser die Geldmenge und je weniger produzierte Güter, die ich damit kaufen kann, desto höher der Preis. Was glauben Sie, wie all die Hyperinflationen zustande kamen? Wenn da plötzlich ein Laib Brot eine Milliarde Mark kostet. Das Grundeinkommen ist ein sensationeller Inflationstreiber, weil wegen falscher Anreize immer weniger produziert wird, aber am Anfang scheinbar alle die Taschen voller Geld haben.
herr weiss – vielleicht fragen sie mal einen bankier, wie geld heute entsteht. der goldstandard ist längst abgeschafft. die banken benötigen nur noch einen winzigen bruchteil an eigenkapital, um kredite auszugeben. das dumme ist: je nötiger man als kmu heute einen kredit hätte, um so kleiner ist die chance, einen zu bekommen. die geldmenge, die im umlauf ist, ist um ein xfaches höher als das BIP. schauen sie sich die müllberge von unnützem schrott an, der produziert wird – und notabene mit immer weniger menschlicher arbeit. wie viel wirklich nützliche arbeit gibt es überhaupt noch?
18. Oktober 2013 um 12:31 Uhr
Ich spreche nicht von Gold, sondern von Gütern. Und Güter werden letztendlich nur produziert, wenn sie jemand kauft. Und wenn es auf dem ganzen Automarkt der Schweiz nur fünf Autos gibt, aber jeder Schweizer eine Milliarde in der Tasche hat, dann wird so ein Auto Milliarden kosten.
Und die Nützlichkeit von Arbeit können Sie gar nicht objektiv beurteilen. Tatsache ist, dass wir unseren Wohlstand darüber definieren, ob wir ein Auto, ein Haus, ein schlaues Telefon, ein Heimkino, einen Computer, ein Sammelsurium an Haushaltsgeräten und Sportgeräten haben und das muss alles produziert werden.
„Die Aufgabe des Staates ist es, diese Chancengleichheit herzustellen…“ – Liebe Frau Schneeberger, wo beginnt bei Ihnen die Chancengleichheit?
ich habe das ganze jahr ferien und bekomme deswegen einen ferienlohn von sfr. 4000.– . super. andere arbeiten für mich und das geniesse ich das ganze jahr. so kann man leben. wie kann jemand eine solche überhaupt in den kopf bekommen. das ist nur krank!!
14. Oktober 2013 um 09:40 Uhr
Das bedingungslose Grundeinkommen wäre ein Entgeld für Arbeit, deren Bedeutung von der Wirtschaft und teilweise auch von der Gesellschaft als Ganzes nur in Sonntagsreden geschätzt wird. So zum Beispiel Kinder erziehen oder pflegebedürftige Familienmitglieder betreuen. Ist der Lohn Bezahlung für geleistete Arbeit in einem Betrieb, so ist das bedingungslose Grundeinkommen die Wertschätzung für Leistungen, ohne die ein soziales Zusammenleben gar nicht möglich wäre.
Jörg Häring sagt:
14. Oktober 2013 um 09:44 Uhr
Liebe Daniela, was heute stimmt muss nicht auch morgen so sein. Dieses Modell wird bestimmt kommen, wann ist fraglich. Mit der weltweiten Überproduktion entfällt irgendwann das Wirtschaftswachstum und wir werden uns anderweitig beschäftigen müssen. Wahrscheinlich sozial, um die von unserer Gesellschaft verursachten Kosten bezahlen zu können. Natürlich kommt diese Initiative zu früh, es wäre aber wichtig, dass darüber gesprochen wird. Wissen Sie noch nichts über die von der Wissenschaft längst erkannte Entwicklung oder negieren Sie diese einfach, weil sie (politisch) noch zu weit entfernt ist?
14. Oktober 2013 um 09:46 Uhr
Sehr schwache Argumente. Wer vernünftig argumentieren will sollte sich die Schriften von so linken Ökonomen wie H. Strahm oder H. Flassbeck zu diesem Thema zu Gemüte führen. Dort wird genau erklärt was am BGE nicht funktioniert. Was aber diese Dame vorbringt ist mehr als dünn.
14. Oktober 2013 um 09:55 Uhr
Das Geld des Grundeinkommens reicht nicht aus, um nicht arbeiten zu gehen!!! Ich finde diese Denkweise, dass nur jene zu Leben verdient haben, die für ein Unternehmen Wertschöpfung generieren mittelalterlich. Was sind wir denn? Sklaven der Wirtschaft? Die Grundbedürfnisse eines jeden Menschen sollen jederzeit gewährleistet sein, ob der jetzt gerade arbeitet oder nicht. Jeder der mehr als nur wohnen, essen und schlafen will muss sowieso weiterhin arbeiten. Und es kann dazu führen, dass mehr Menschen einen Job suchen in einem Gebiet in dem sie wirklich gut sind und nicht einfach weil sie müssen.
15. Oktober 2013 um 15:52 Uhr
Diese Denkweise ist nicht mittelalterlich, sondern schlicht und ergreifend biologisch und ökonomisch richtig. Sie sind offensichtlich nicht in der Lage, zu abstrahieren. Sklaven der Wirtschaft? Dann waren die ersten Bauern Sklaven ihrer Scholle und die frühen Jäger Sklaven der Wildtierbeschaffung. Um Bedürfnisse zu erfüllen, muss irgendwo irgendwas rangeschafft werden, was dieses Bedürfnis erfüllen kann und dafür braucht es Arbeit. Sie wollen wohnen: Jemand muss das Haus bauen. Sie wollen essen?: Jemand muss die Kartoffeln ernten. Sie wollen schlafen?: Jemand muss das Bett zusammenzimmern.
14. Oktober 2013 um 09:56 Uhr
In einer interdependenten Gesellschaft wie der unseren wird Arbeit auch weiterhin geleistet,wenn sie attraktiv ist:Für notwendige/weiterhin gewünschte Arbeit müssten zwangsläufig ansprechende Arbeitsverhältnisse geschaffen werden(=Hinfälligkeit der 1:12Initiative).Finanzierung z.B.u.a.via MWSt(Konsumsteuer) bei Wegfall der progr. Einkommenssteuer=heutige Leistungshemmungen(die Maschinenarbeit subventionieren&menschl. Arbeit belasten)aufheben.BGE macht Schwarzarbeit unattraktiv&entspricht J.Rawls Maximin-Kriterium.Und:BGE entkoppelt Lohn von Arbeit=Unterscheidung von Leistung und Einkommen etc.
14. Oktober 2013 um 09:59 Uhr
Wenn alle so denken wie Sie, Frau Schneeberger, wer macht dann noch ehrenamtliche Arbeit oder Familienarbeit? Da werden dann genauso falsche Anreize durch deren Nichtentlohnung gesetzt, oder?
Ricardo Adriansen sagt:
14. Oktober 2013 um 10:03 Uhr
Das Grundeinkommen werde ich annehmen. Es wird leider viele Bürokraten (in der Schweiz gibt es zu viele) die Stelle kosten aber für die Gesellschaft handelt es sich um ein Schritt in die richtige Richtung. Eigenverantwortung gibt es nicht (schöne Parole aber kein Inhalt) sonst würden wir keine Regierung brauchen ! Leistungswille wird es nicht fehlen, im Gegenteil. Ich (Ottonormalverbraucher) empfehle ein grosses JA zur Initiative. Auf welche Wolken schweben die Politiker ???
14. Oktober 2013 um 12:07 Uhr
Staatsangestellte, die dafür sorgen, dass Sozialleistungen wie Ergänzungsleistungen und Sozialhilfe nicht ineffizient mit der Giesskanne an alle verteilt werden, ob sie sie brauchen oder nicht, tragen dazu bei, dass sehr viel Geld gespart werden kann und das Geld des Sozialstaates möglichst sinnvoll und effizient an diejenigen gehen kann, die es brauchen. Die paar Löhne, die eingespart werden könnten, können es niemals wettmachen, dass es extrem viel teurer und ineffizienter wäre, wenn die Gelder nicht mehr gezielt an die gehen, die sie brauchen, sondern wahllos an alle.
Beauverd sagt:
14. Oktober 2013 um 10:14 Uhr
Wo ist denn konkret den Widerspruch der Initiative mit einer liberalen Wirtschaftsordnung, einer globalen Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, Handels- und Gewerbefreiheit, gesunder Wettbewerb, Eigenverantwortung oder Leistungswille? Es ist eine reine Behauptung Ihrer Seite, begründet weder durch Fakten oder irgendwelcher Analyse.
Einkommen sei nicht ohne Leistung zu haben? Und was leisten denn die Manager die 100fach den tiefsten Lohn deren Firma kassieren SO VIEL MEHR als solche die sich mit dem 20fachen begnügen? Also 80faches Einkommen OHNE Leistung.
Und wo ist deren Wertschöpfung?
15. Oktober 2013 um 15:58 Uhr
Heute kostet der Sozialstaat rund 160 Mrd. Mit dem BGE 240 Mrd. 80 Mrd., die man aufbringen muss über höhere Steuern. Steuern kann man den Unternehmen auferlegen. Dann haben sie allen Grund um abzuwandern. Oder man legt sie den Arbeitnehmern auf, was deren Nettolöhne auf Zwergenniveau schrumpfen lässt. Womit denn gleich auch die Arbeitsanreize wegfallen. Denn warum arbeiten, wenn ich sowieso von jedem zusätzlich verdienten Franken den Grossteil an jene abgeben kann, die nicht arbeiten.
Der Manager ist Teil der Firma. die Wertschöpfung betreibt. Der Besitzer bestimmt, wie gross sein Anteil ist
14. Oktober 2013 um 10:17 Uhr
Der Vorschlag von Prof. Wehner von der ETH Zürich für ein bedingungsloses Grundeinkommen, kann nur in einer wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft lanciert werden, die vergessen hat , woher das Geld kommt. Zugleich ist das Ansinnen ein Schlag ins`Gessicht der arbeitenden Bevölkerung, die für die enormen Kosten aufzukommen hat. Die Schweiz hat schon heute viel zu viele Personen, die auf Kosten des Staates leben!
Markus Zürcher sagt:
14. Oktober 2013 um 10:19 Uhr
D. Schneeberger ist Treuhänderin. Sie sollte ja eigentlich wissen, „woher Geld kommt“. Vielleicht einfach die Weisheit ins Büro aufhängen: „WENN ARBEITEN REICH MACHEN WÜRDE, BESÄSSE DER ESEL SCHON LÄNGST DIE MÜHLE“! Es braucht eben „die Esel“, die den Karren(„CH-Erfolgsmodell“) letztlich am laufen halten. Oder mal UBS/GoldmanSachs anfragen (Niederlassung in ZH) Zahlen sie Löhne(resp. Gewinn) ohne Arbeit? Stundenlohn? Woher kommt das/ihr Geld den eigentlich her? Von dieser „Binsenweisheit“ hat Fr./Hr. Schweizer eben „die Schnauze gestrichen voll“, deshalb kommen ja solche Vorderrungen Fr. D.S.!
14. Oktober 2013 um 10:20 Uhr
Fazit: Schweizer, wählt vermehrt Sozis, Grüne und andere
Arbeitsscheue.
Felix Blumer sagt:
Fazit: Sugi schnallt’s nicht und wählt weiterhin die Abzocker, Sklaventreiber und andere Schmarotzer… welch intelligenter Kommentar Hr. Sugi, lässt auf eine profunde Bildung und ein sozialverträgliches Gemüt schiessen…
14. Oktober 2013 um 17:28 Uhr
Ach Felix, Da habe ich aber den Nagel voll auf den
rot-grünen „Intelligenzkopf“ getroffen.
Ich kann mit meiner „profunden Bildung“ hervorragend leben,
will aber für „Nichtsnutzen“, wenn sie auch von lauter Intelligenz
aufquellen,nicht auch noch aufkommen müssen…
Sie sollten übrigens das Wort „Schmarotzer nie verwenden!
14. Oktober 2013 um 10:22 Uhr
Ja, das macht den Exponenten der FDP Angst. Sie träumen trotz einer anderen Realität, von einer ewig wachsenden Wirtschaft. Dabei wird ausgeblendet, dass es nie mehr für alle eine existenzsichernde Arbeit geben wird (die FDP ist ja gegen existenzsichernde Mindestlöhne). Da schwadroniert man lieber von der Aufgabe des Staates, die Chancengleichheit herzustellen – es darf nur nichts kosten.
Zwei Fragen Frau Schneeberger: 1.) Arbeiten Sie gerne? Ich z.B. tue das sehr gerne und ich glaube nicht dass ich der einzige bin. 2.) Sind Sie auch gegen AHV, IV, ALV, Prämienverbilligung, Kindergeld etc? Die haben ihren Argumenten folgend auch nur die Gleichmacherei zum Ziel.
Ich halte die Idee des bedingungslosen Einkommens bei weitem für nicht ausgereift und gebe ihnen Recht, dass diese aktuell noch abzulehnen ist. Von einer Nationalrätin erwarte ich aber differenzierteres Argumentieren als einfach „Wenn alle so denken, wer arbeitet dann noch?“
Da braucht es keine weiteren Experimente!
In England 1795 wurde genau das eingeführt mit dem Effekt, dass die Leute zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit registriert wurden um festzustellen ob sie berechtigt waren dieses Grundeinkommen zu erhalten. (Zuwanderung war das Problem) ausserdem sank die Produktivität rapide was den druck auf die Löhne noch weiter steigerte.
Am Schluss waren alle pleite!
Sozialistische Experimente haben immer schon ins verderben geführt!
http://de.wikipedia.org/wiki/Speenhamland-Gesetzgebung
14. Oktober 2013 um 13:39 Uhr
Speenhamland war eben /kein/ BGE, sondern ein Lohnzuschlag auf ein existenzsicherndes Einkommen. Also eher vergleichbar mit den heutigen Leistungen unserer Sozialämter. Und das hat nicht funktioniert. Ebenso wie bei uns: Da es viele Regeln und Ausnahmen gibt, gibt es auch viele Missbräuche, und Mehrarbeit lohnt sich nicht, weil es zu Abzugen der Zuschlagszahlungen führt. Beim BGE dagegen gibt es keine Missbräuche und Mehrarbeit lohnt sich, weil sie das BGE nicht reduziert.
Mehrarbeit lohnt sich nicht. Weil irgendwer die Steuern zahlen muss, mit denen das BGE finanziert wird. Und da die 200 Milliarden, die man für das BGE braucht, immerhin rund 30% unseres Bruttoinlandprodukts ausmachen, wird man als dannzumal seltener Fall eines Vollerwerbstätigen besonders viel Steuern zahlen müssen. Während die einen Geld fürs Nichtstun kriegen, werden andere besonders viel Geld für besonders viel Arbeit abliefern müssen. Ein Schildbürgerstreich aller erster Güte.
Wer nicht Arbeiten kann soll Hilfe erhalten,aber nicht die sogenannten Simulanten.Wer nicht Arbeiten will der soll am Hungertuch nagen.
J. Th. Weber sagt:
14. Oktober 2013 um 10:34 Uhr
Grundeinkommen 2’500, AHV-Maximalrente 2’200, für Verheiratete einen Tausender weniger. Der Slogan, „Wer mehr will, soll dafür arbeiten“ ist schlicht unanständig. Und dass für eine derartige Initiativen über 100’000 „mündige“ Bürger/Bürgerinnen unterschrieben, ist geradezu pervers. Da sind im Wohlstandsland CH einiges an Demokratie- und Realitätsverständnis abhanden gekommen.(Ich bin Auslandschweizer) Die Initianten sollen sich schämen!
14. Oktober 2013 um 10:38 Uhr
Falsch Frau Schneeberger. Es gibt eben keine Chancengleichheit in der Schweiz, deshalb braucht es ja ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wenn alle Arbeitgeber allen die gleichen Chancen geben würden, bräuchte es das nicht!
14. Oktober 2013 um 10:43 Uhr
Tja, gemessen an den Kommentaren gibts dazu wohl nichts mehr zu sagen.
Ausser vielleicht noch, dass die Träumer, welche argumentieren dass das BGE letztlich günstiger kommen würde, als die heute z.T. ungedeckelten Sozialausgaben, eben Träumer sind. Niemals würde ein Staat, der soetwas wie ein BGE einführt, plötzlich „Härte“ zeigen und sagen „damit reichts und Basta“. Wer einmal am Tropf hängt, braucht immer mehr. Dieses menschl. Grundübel wollen die Initianten partout nicht erkennen. – Dabei: wer Kinder hat, sollte diese menschl. Eigenart doch längst durchschaut haben.
14. Oktober 2013 um 10:45 Uhr
Dieser Artikel ist noch viel irreführender als die Initiative…
Ein erster Fehler besteht in der Verkennung der Gründe für das Erfolgsmodell Schweiz: Eine Balance zwischen freiem Markt, staatlicher Lenkung und sozialer Auffangnetze ist essentiell für eine stabile Gesellschaft und Wirtschaft.
Ein zweiter und entscheidender Fehler ist, dass Frau Schneeberger die Sicherung der Existenz als Aufgabe des Staates zwar voraussetzt, aber nicht die logischen Schlüsse daraus ziehen will, denn das BGE ist nichts Anderes!
14. Oktober 2013 um 10:46 Uhr
Das BGE wurde bereits in Kanada (70-er Jahre) „Der Manitoba-Versuch“ praktiziert, aber infolge der Wirtschaftskrise beendet: Resultat siehe Link:
http://bazonline.ch/digital/social-media/FacebookSuche-findet-kuenftig-alle-Nutzer/story/25032694
14. Oktober 2013 um 10:48 Uhr
Sicher ist ein Einkommen ohne Leistung zu haben. Erbe ich eine Million, ierhalte ich ohne einen Strich tun zu müssen, sagen wir 2 Prozent Zins und siehe da, schon ist ein Einkommen von 20 000 Franken da. Viele Reiche arbeiten doch nicht, die kassieren nur. Wer hat, dem wird gegeben. Und was diese Wenigen an Vielem bekommen, das können wir doch gäbig umverteilen, damit mehr davon profitieren und auch Einkommen ohne Leistung bekommen.
Eine Partei die solche Vorschläge zur Vernichtung der Schweizerwirtschaft verbreitet gehört stillgelegt.
caroline saunier sagt:
Das Abzocken ist bedingungslos abzulehnen, es darf kein Recht auf Abzocken geben!…
Frau C. Saunier, Sie haben Recht. Arbeitsverweigerer die leistungslos ein Gehalt fordern, sind die grössten Abzocker der Volkswirtschaft. Das ist der Anfang des Kommunismus und somit das Ende der Wirtschaft. Der Kommunismus ist weltweit gescheitert. Die Armen werden noch ärmer. Die Politiker steigen zu Kapitalisten hoch und lassen das Volk verrecken. Das beste Beispiel ist Nordkorea.
14. Oktober 2013 um 16:01 Uhr
Herr Simbeck, jetzt mal nicht so zynisch bitte.
Die einzigen Abzocker sind die Geldsäcke in Chefetagen. Was die Sozialwerke ausgeben ist das Kafikässeli von dem, was an privaten Vermögen, auch unversteuerten Erbkapitalien vorhanden ist.
Herr Simbeck, ich glaube nicht, dass Sie ernsthaft verstanden haben, allein der absichtlich negativ konnotierte Begriff und der hier vollkommen fehlplatzierte Begriff ‚Kommunismus‘ scheint in Ihrem Weltbild derart unverrückbar negativ konnotiert, wie bei einem religiös Verbrämten eine göttliches Gebot. Mein herzliches Beileid, der Tellerrand scheint unerreichbar…
G. Mersmann sagt:
14. Oktober 2013 um 10:50 Uhr
Man kann vieles gegen das Grundeinkommen anführen, aber wenn man korrekt denkt, muss man feststellen:
– Das Grundeinkommen tangiert n i c h t die Chancengleichheit. (Denn sie wird ja auch nicht dadurch beeinträchtigt, dass z.B. Menschen behindert sind oder in armen Verhältnissen aufwachsen usw.)
– Niemand, der sich um ein Einkommen bemüht, wird durch das Grundeinkommen bestraft. (Denn bestraft wird man doch dafür, dass man etwas getan hat, was mit Strafe bedroht ist).
– Es d a r f ein Recht auf Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben. (Denn dieses Recht gilt für alle und ist ge“recht“).
Es darf kein Recht auf Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben? Gut, dann schaffen wir die Kapitalrenditen ab.
M. Dreier sagt:
14. Oktober 2013 um 10:54 Uhr
Die Erde ernährt uns alle, leider nicht alle gleich. Der Boden gehört aber einer reichen Minderheit und wird unter ihresgleichen weitervererbt. Man könnte jedem Erdenbürger auch ein Stück Ackerland geben, womit er sich selber ernähren könnte. Ein Grundeinkommen soll ein Ersatz für diese Möglichkeit sein. Wer Boden und Ressourcen dieser Erde für sich beansprucht, soll der Allgemeinheit dies vergüten. Die Initiative rüttelt an den Besitz- und Machtverhältnissen, und darum wird sie bekämpft.
14. Oktober 2013 um 10:56 Uhr
Die Milliarden, die den Banken seit Jahren von verschiedensten Staaten im Rahmen deren expansiven Geldpolitik zu Billigstzinsen gegeben werden, entstehen durchaus in der Druckerei. Die Banken haben das nicht erarbeitet und gewinnen aus diesem Gratiskapital durch kleine Arbeitsleistung weitere Milliarden dazu. Der Normalbürger aber muss für ein paar tausend Franken hart arbeiten.
14. Oktober 2013 um 10:57 Uhr
„Sie erweckt nämlich die Illusion, ein Einkommen sei ohne Leistung zu haben.“
->Das Gefühl habe ich bei manchen Entlöhnungen auch….
14. Oktober 2013 um 11:00 Uhr
Erweitern wir Frau Schneebergers Aussage und betrachten die gesamte Mehrwert-Wertschöpfung-Verdienstkette bei:
– Zinsen, Spekulation
– Rohstoffen, Produktion, Transport
– Bildung, Kultur, Gesundheit
– Infrastruktur, Sicherheit, Staat
– Familie, Vereine, Soziales
Dann stellen wir uns die Fragen:
– Wer erarbeitet wo, welchen Mehrwert?
– Wer schöpft wo, welchen Wert ab?
– Wer verdient wo, welchen Lohn?
– Binsenwahrheiten gelten eben doch nur für Korbflechter!
M. Lobsiger sagt:
Die Idee des Grundeinkommens ist ja die Reaktion auf die überbordende liberalisierte Wirtschaftswelt. Schneeberger postuliert noch immer diese pervertierten Grundwerte anstatt sich der Realität zu stellen. Wieso keine fundierte Analyse des Ist-Zustandes mit Lösungsansätzen, anstatt nur immer Worthülsen runterzubeten und Versuche für ein vernünftigeres Miteinander global abzulehnen ohne über Grundwerte nachzudenken und Wege aus der Misere aufzuzeigen? Wieso nicht ehrlich anstelle des ewig gleichen ideologischen Breis? Wer sich zuerst bewegt, hat verloren… Pfründensammler & machtgeil ??!
Treffend und einleuchtend – und nur für solche nicht gerecht und opportun, die es gewohnt sind, mit fremdem Geld grosse Geschenke zu machen!
Gisela Blum, Frau sagt:
Schneeberger gibt diese typische Meinung für den typischen Werdegang im 3. Sektor ab, wo man typischerweise die andern arbeiten lässt und nur nachvollzieht: Da macht man Marketing und Buchhaltung (Statistik) über das, was die andern ersonnen haben. Man ist nicht erfinderisch und steht schon gar nicht selber an die Front. Viel mehr weitete das Parlament, dem Schneeberger angehört, die Vorschriften letztes Jahr wieder um tausende Seiten aus und sicherte genau diesen typischen Administratoren die Arbeit und uns Kosten. Schneeberger braucht es nicht, die andern aber schon, sie machen Innovation!
14. Oktober 2013 um 11:05 Uhr
Ich bin sicher dass Frau Schneeberger nicht nur dann einen Finger krümmt wenn sie dafür bezahlt wird! Wir tun das alle – und wir tun dies mit viel mehr Engagement als was wir auch noch „erledigen müssen“: ein wichtiges Element des „Erfolgsmodells Schweiz“!
Warum glauben so viele Leute, dass nur sie allein ein eigenes Engagement haben, während alle anderen faule Hunde sind, die einen Tritt in den Hintern brauchen?
„Ohne Wertschöpfung kann es kein Einkommen geben“ (bzw. „Wer nicht arbeitet braucht auch nichts zu essen“) ist zum Glück schon heute in der CH nicht zynische Realität!
Sehr geehrte Frau Bockemühl
Ohne den genauen Hintergrund von Frau Schneeberger zu kennen, glaube ich dennoch, dass Ihre Aussage betreffend des ehrenamtlichen Engagements auf viele unserer Wirtschaftseliten nicht zutrifft.
Die Motivation unserer Führungskräfte Ihren unentgeltlichen Einsatz in den verschiedensten Stiftungsräten zu leisten, mag weniger im Altruismus liegen und eher der persönlichen Profilierung dienen – aber darüber lässt sich nur spekulieren.
Und es wäre respektlos zu behaupten, dass es v.a. die Sekretärinnen sind, die für ihre Chefs den „ehrenamtlichen Papierkram“ erledigen…
14. Oktober 2013 um 16:06 Uhr
Ja, und auch in den Stiftungen „arbeiten“ sie nicht gratis. Sitzungsgelder, Kommissionsgelder,, Kickbacks usw. usw.
Das sin Millionen im Jahr in unserem Land
14. Oktober 2013 um 16:11 Uhr
Ok, da bin ich zu simpel verstanden worden!
Wer in seinem Job nicht ein gutes Stück mehr leistet als nur „Stunden ableisten“ oder „Auftrag erfüllen“ ist schlicht keine gute Arbeitskraft; je nach Bezahlungs-Modus wird man aber entweder für das eine oder für das andere bezahlt.
Das tatsächliche Engagement, das Mitdenken, Vorausdenken usw. sind grundsätzlich Dinge, die zusätzlich geleistet werden! Ich will nicht sagen dass das selbstloser Idealismus ist, aber sehr wohl dass Arbeit ohne dieses „Extra“ schlicht keinen Spass macht.
Oder anders: „Dienst nach Vorschrift“ ist eine Art von Streik.
14. Oktober 2013 um 11:07 Uhr
Von einer FDP-Nationalrätin ist wohl kaum anderes zu erwarten. Ist aber scheinheilig. Wie viele Ehefrauen von KMU-Inhabern stehen auf der Lohnliste des Unternehmens, ohne auch nur einen Finger zu krümmen im Unternehmen? Ich könnte reihenweise Beispiele aufzählen.
liebe frau schneeberger
wenn jemand ein so komplexes vorhaben wie das grundeinkommen in so wenigen zeilen bewertet keimt in mir der verdacht auf, dass man sich gar nicht intensiv mit dem thema auseinandergesetzt hat. man kann das thema nicht einfach mit zwei, drei allgemeinsätzen abqualifizieren. was viele nicht wissen: rund 90% des geldes werden von den privaten banken geschöpft, jedes mal, wenn sie einen kredit vergeben. dabei reichen sie nicht das geld der sparer weiter –
600 Worte, um Frau Schneeberger fundierte Argumente entgegen zu halten, reichen in diesem Blog leider auch nicht… Mit solch oberflächlich argumentierenden Leuten zu debattieren, bringt sowieso wenig: Sie wollen einen auf ihr Niveau hinunterziehen und einen dann mit ihrer „Erfahrung“ bodigen.
stefan hase sagt:
14. Oktober 2013 um 11:13 Uhr
Da zeigt sich deutlich, dass Frau Schneeberger einzig und allein des Geldes wegen arbeitet. Arbeit ist aber mehr als Geld allein. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Integration. Arbeit schafft Identität. Geld hingegen schafft keine Identität und integriert sozial nur scheinbar. Fragen sie arbeitslose Menschen. Sie bekommen mehr als ein bedingungsloses Grundeinkommen und sind trotzdem nicht glücklich. Sie suchen und möchten arbeiten nicht einzig und allein des Geldes wegen. Frau Schneeberger hingegen scheint das ganze Leben aber nur anhand von Zahlen in CHF nachvollziehen können.
diese können damit weiterhin bezahlen und müssen es auch versteuern –, sondern schöpfen neues Geld aus dem Nichts. Diese virtuelle Geld ist zwar kein gesetzliches Zahlungsmittel, wird aber selbst vom Staat als gleichwertig behandelt. Das Bankengeld ist in zweierlei Hinsicht problematisch: Zum einen fliesst es zum überwiegenden Teil in die Finanzwirtschaft und ermöglicht dort fette Gewinne. Als Konsequenz schrumpft die weniger profitable Realwirtschaft, in der die meisten Menschen ihr täglich Brot verdienen. Zum anderen ist es nicht sicher:
14. Oktober 2013 um 11:14 Uhr
Wenn eine Bank in Schieflage gerät, kann sie Sparguthaben nicht mehr auszahlen. Schon heute können die Banken nur einen verschwindend kleinen Teil des virtuellen Geldes in gesetzliches Zahlungsmittel tauschen. In der Schweiz liegt dieser Wert theoretisch bei 2,5 Prozent, dem aktuell gültigen Mindestreservesatz.
Ein BGE ohne flankierende Massnahmen ist abzulehnen, weil es Tür und Tor für Missbrauch öffnet. Heute haben wir die SKOS-Sozialhilfe für bedürftige Menschen. Dieses System ist aber veraltet, weil des die unaufhaltsamen Umwälzungen im westlichen Neo-Feudalismus nicht berücksichtigt: i) Wegen der hohen Kosten werden immer mehr Ü50-Schweizer aus dem Arbeitsleben geworfen, durch billigere, jüngere PFZ-Zuwanderer ersetzt und dann ausgesteuert. ii) Die Wirtschaft braucht einen Billiglohnsektor. Beide Probleme liessen sich mit einem auf hiesige Bedürfnisse angepassten Hartz-IV-System beheben.
14. Oktober 2013 um 16:13 Uhr
Aha, Dougan kassiert 120 Mio im Jahr und seine Piutzfrauen (im Billglohnsektor) Fr 2:– pro Stunde. Hat eigentlich auch schon jemand überlegt, dass die Gesetze, die er fordert auch für ihne gelten und auf ihn zurückschlagen könnten?
Mr. Quimby, als Ü50 FuE-El.Ing. bin ich bereits PFZ-ersetzt und würde gerne wieder einer nützlichen Tätigkeit nachgehen – auch wenn es nur für CHF 2.– Stunde ist. Den Rest zum Leben würde bei einem Hartz-IV-System ja das Sozialamt bezahlen – solidarisch aus der MwSt finanziert. Den westlichen Neo-Feudalismus kann keine Macht mehr auf diesem Planeten wegbekommen und der Lohn ist nicht mehr mit Ausbildung, Fleiss, Wissen oder Leistung korreliert. Darum stört es mich auch nicht, ob unsere führende Elite 1, 10, 120 oder gar 1’000 Mio p.a. verdient. Soll der System-Geldadel damit glücklich werden.
14. Oktober 2013 um 11:18 Uhr
Vielleicht sollte man sich zuerst einmal mit der Idee des Grundeinkommens auseinandersetzen bevor man einen Blog darüber schreibt? Dann könnte man vielleicht sogar dagegen argumentieren, anstatt einfach ein paar gut tönende Buzzworts aufzureihen und seine Ahnungslosigkeit bezüglich dem eigentlichen Thema zu demonstrieren. Eine Diskussion wäre nämlich durchaus nötig.
Wir generieren momentan auch Wertschöpfung für andere (zb das Einkommen eines Nationalrats), die Idee des Grundeinkommens ist an sich nur das diese anders verteilt wird als heute, vorallem würde viel Verwaltungsaufwand wegfallen.
14. Oktober 2013 um 13:11 Uhr
Das intellektuelle Niveau von Frau Schneebergers Beitrags ist erschreckend. Sie unterstellt, das mit einem Grundeinkommen niemand mehr arbeiten würde – was für ein Unsinn! – und sagt, die Idee gefällt mir aus ideologischen Gründen nicht, ohne auch nur einen weiteren Gedanken darauf zu verschwenden, ob der Vorschlag realisierbar wäre und welches die Vor- und Nachteile wären. DENKEN HILFT, möchte man ihr zurufen.
14. Oktober 2013 um 16:15 Uhr
Es gibt Abzocker im Milliardenbereich und es gbit das Volk. Mehr braucht man nicht zu wiissen, um sich ein Meingung über BGE zu bilden. Um festzustellen ob ein Ei faull ist,braucht man kein Huhn zu sein und selber Eier zu legen
14. Oktober 2013 um 11:19 Uhr
Ohne Wertschoepfung gibt es kein Einkommen? Da hat die gute Frau noch nie in einer Bank gearbeitet. Und solche Menschen sitzen im Parlament und wollen ueber die normalen Buerger machtausueben;-((
Pierrot Fu sagt:
Die Binsenwahrheit, dass „Ohne Wertschöpfung kann es kein Einkommen geben“ mag ja einigermassen stimmen. Fokus der Initiative ist, selon moi, wohl auch mehr dass es „Wertschöpfung gibt ohne Einkommen“.
Ansatzpunkt ist eben genau die existierende Wertschöpfungskette, die relativ selektiv und eingefahren funktioniert. Problematisch daran ist, dass Eigenverantwortung und Leistungswille negativ beeinträchtigt werden. Aus Unternehmer-Sicht mag diese Perspektive zwar einigermassen stimmen und aufgehen, aber generell gesehen nicht unbedingt.
Und nicht überall hat Wettbewerb etwas zu suchen.
David L. sagt:
Geld für Leistung das tönt gut-
Nur muss man das Wort Leistung genau definieren.
Eine Leistung von der jemand profitiert aber im zugleich viele Menschen schadet ist keine Leistung wennschon eine Negativleistung. Unsere Wirtschaft basiert leider auf diesem negativen Leistungsprinzip. generiert kurzfristig Ertrage kumuliert aber riesige Schulden die kommende Generationen bezahlen müssen. (Umweltverschmutzung Landverlust etc.) Wenn nun das Grundeinkommen hilft diesen Schuldenberg abzubauen ist das eine gute Sache. Es wird weniger gearbeitet folglich bleibt mehr für kommende Generationen!
John Diethelm sagt:
14. Oktober 2013 um 11:25 Uhr
Da doch eine AHV existiert, könnte man für viele Leute den Gang zum Sozialamt und deren Spesen ersparen oder zumindest deutlich senken, wenn keine Steuer auf die erhaltene AHV-Summe bezahlt werden musste – die Versteuerung der AHV ist für viele Leute eine unnötige zusätzliche Belastung – hat jemand schon Mal daran gedacht ? wäre sicher auch ein dringendes und für viele Leute ein interessantesThema
14. Oktober 2013 um 11:27 Uhr
Ob die Löhne nicht aus dem nichts entstehen, bezweifle ich zumindest bei vielen Politikern an.
In einer interdependenten Gesellschaft wie der unseren wird Arbeit auch weiterhin geleistet,wenn sie attraktiv ist:Für notwendige/weiterhin gewünschte Arbeit müssten zwangsläufig ansprechende Arbeitsverhältnisse geschaffen werden(=Hinfälligkeit der 1:12Initiative).Finanzierung z.B.u.a.via MWSt(Konsumsteuer) bei Wegfall der progr. Einkommenssteuer=heutige Leistungshemmungen(die Maschinenarbeit subventionieren&menschl. Arbeit belasten)aufheben.BGE macht Schwarzarbeit unattraktiv und entspricht J.Rawls Maximin-Kriterium.Und:BGE entkoppelt Lohn von Arbeit=Unterscheidung von Leistung und Einkommen
A:Heid sagt:
Ich bin schockiert wie wenig die Leute über die Entstehung von Geld wissen. Daniela Schneeberger sollte eigentlich wissen, dass Geld in einer Schuldgeld-Giralgeldschöpfung aus dem nichts geschaffen wird. Mit Leistung hat das also nichts zu tun. Nur der Arbeiter muss für die Kohle mühsam schuften, weil es für den Zins kein Geld gibt. Empfehle die Intervews auf YouTube von Andreas Popp, der die Zusammenhänge gut erklärt.
Zu der Initiative, die Idee ist gut, aber man müsste zuerst das Geldsystem ändern, solange es dieses mathematisch falsche System gibt, kann man es auch lassen wie es heute ist.
14. Oktober 2013 um 21:04 Uhr
Ich nehms zurück, es scheinen sich doch viele positiverweise mit dem Geldsystem befasst zu haben. Bravo!
Ernsthaft? Wer die Löhne bezahlen soll, die nicht durch Arbeit erschaffen wurde? Die Finanzindustrie die ihren „Wert“ u.a. aus Zinsen u der Arbeit anderer Leute „schöpft“. Das Fundament auf dem „Chancengleichheit“ steht heisst Staat. Welche Chancengleichheit entsteht wenn dieser spart u mein persönliches Konzept von Wertschätzung nicht auf „Billig sondern Qualität“ beruht? Unsere Wirtschaftsordnung ist nicht mehr haltbar u den Druck den es erzeugt wird sich irgendwann entladen. Welchen Anreiz schaffen Sie damit Finanz- u Wirtschaft sein Verständnis von Wertschöpfung u Wertschätzung überdenkt?
Und gleich noch eine Frage an Frau Schneeberger. In was zeigt sich eigentlich die soziale Leistung eines Sozialamt das Menschen lediglich verwaltet anstatt mit ihnen u der Wirtschaft effektiv „sozial“ zu arbeiten? Auf ein solches Sozialamt kann man doch getrost verzichten?!
14. Oktober 2013 um 11:50 Uhr
Wenn Eigenverantwortung und Leistungswille durch das das bedingungslosen Grundeinkommen beeinträchtigt würde, wie Frau Schneeberger befürchtet, müsste ein anderes ‚Grundeinkommen‘ längst abgeschafft werden. Ich meine damit die Erbschaft. Während das BGE wohl kaum jemandem reichen würde, um seine Ansprüche ohne weitere Arbeit zu befriedigen, wird bei Erbschaften eine schmale Schicht mir gewaltigem Reichtum beschenkt. Da aber die wenigsten Erben auf Arbeit verzichten, sehe ich das Problem mit dem Leistungswillen auch beim BGE nicht.
14. Oktober 2013 um 11:53 Uhr
Setzt euch mal wirklich mit der Altersarmut und der Alters-Diskrimierung auseinander! Dort haben wird echte Probleme. Nur die linken wollen dies nie Thematisieren. Otto Ineichen wollte sich dem noch annehmen – leider ist der gegangen.
14. Oktober 2013 um 11:56 Uhr
Die allein entscheidende Frage ist: Wie und durch wen soll das finanziert werden? Das ist schlicht unmöglich ohne horrende Steuersätze. Der Vergleich mit AHV/IV, PK, Sozialhilfe etc. ist völlig schief, denn für AHV/IV, PK bezahlt man jahrzehntelang Beiträge. Also alles andere als bedingungslos. Wer sein Arbeitsleben lang AHV-Beiträge bezahlt hat, muss sich blöd vorkommen. Was würde eigentlich damit passieren? Enteignung zwecks Finanzierung des BGE?
Hanspeter Rupf sagt:
„Die Aufgabe des Staates ist es, diese Chancengleichheit herzustellen.“
Warum setzt sich denn ausgerechnet die FDP vehement gegen die Chancengleichheit ein?
Warum behindert die FDP Parallelimporte?
Warum schützt die FDP das Monopol der Stromkonzerne und behindert dezentrale Konkurrenz?
Warum setzt sich die FDP für die steuerliche Entlastung des nicht durch Arbeitsleistung generierten Einkommens ein?
Doch es gibt Löhne, die aus dem Nichts entstehen. Zum Beispiel bei Politikern und den obersten Bankern und vielen Verwaltungsräten. Und das sind nicht die kleinsten Gehälter auf diesem Planeten. Die Autorin widerspricht sich also selbst. Die Idee für das bedingungslose Grundeinkommen stammt übrigends von einem erfolgreichen Gross-Unternehmer, der sollte es eigentlich wissen, was sich rechnet und was nicht. So jemand hat mehr Ahnung von Wirtschaft als Frau Schneeberger.Sonst wäre er nicht zu dem geworden, was er ist!
Florian Binder sagt:
Tatsache ist, die höchsten und meisten Einkommen werden ohne Arbeit und Wertschöpfung verdient. Wer Zinsen bekommt, erhält also auch ein ungerechtfertigtes Einkommen?
Das einzige was im Artikel stimmt ist, dass ein Einkommen erst erwirtschaftet werden muss. Das Zustandekommen eines bedingungslosen Einkommens ist also nicht bedingungslos.
Was die Verknüpfung von Einkommen und Leistung betrifft, da wissen die „Liberalen“ ja sehr gut, dass da einte nichts mit dem anderen zu tun haben muss. Stichworte: Zinseinkünfte, Grundbesitz, Erbschaften, Kapitalgewinne…
Mueller Thomas sagt:
3% der reichsten Schweizer besitzen gleichviel wie die restlichen 97%. Würde man denen die Zinsen streichen (ja genau, hier entseht Geld ohne einen Finger zu rühren, auf dem Buckel der arbeitenden Masse) und vom verzinsten Geldsystem abkommen, könnte man locker so ein System finanzieren.
Thja Frau Schneeberger, das frage ich mich auch bei den Hilfen der Notenbanken an die Finanzindustrie anstelle der Realwirtschaft. In gewissen elitären Kreisen ist der Zitronensozialismus schon seit 2008 realisiert, oder können Sie mir beweisen dass die hohen Saläre vieler im Spekulationsgewerbe angesiedelter Manager durch reale Arbeit entstehen? Das meiste Geld des States fliesst an die Aktienmärkte, wo man ausser Knopfdruck kaum Arbeit leisten muss. Dieser Anreiz wurde von der Politik befriedigt, die Eliten -Fütterung.
hanna müller sagt:
Ich verstand die Initiative so:
Mindesteinkommen für alle die Arbeiten. Also dass nicht Herr Meier 8000.– und Frau Huber nur 4000.– verdient bei der selben Arbeit.
Aegidius Jung sagt:
Das Grundeinkommen soll die liberale Wirtschaftsordnung nicht verändern, im Gegenteil soll diese von nichtliberalen Elementen die heute nicht mehr nötig sind bereinigt werden.
Dank Automatisierung ist es nicht mehr nötig und möglich allen Mitgliedern der Gesellschaft eine Erwerbsarbeit zu vermitteln. Diese müssen auf eine würdige Art zu einem Einkommen kommen, sonst gehen sie der Wirtschaft auch als Konsumenten verloren… In der modernen Gesellschaft erfolgt die Wertschöpfung immer mehr durch Maschinen, wir brauchen also neue Strukturen.
Der Zwang zur Arbeit aus Existenzdruck die einem nicht liegt ist kein sehr liberaler Gedanke. Dieser Druck hat zugenommen, weil die Auswahl der Jobs markant abgenommen hat. Während in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts jeder der arbeiten wollte leicht einen Job fand und diesen auch wechseln konnte, wenn ihm die Arbeit nicht gefiel, so ist das heute für sehr viele Arbeitnehmer kaum mehr möglich. Es hat sich schleichend eine moderne Form der Sklaverei entwickelt, die nichts mit Liberalismus zu tun hat, mindestens nicht für alle.
14. Oktober 2013 um 12:18 Uhr
Ja, mit einem Grundeinkommen müssten sich Unternehmen anstrengen, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Mitarbeiter auch bei ihnen Arbeiten wollen. Im Gegenzug ergäbe sich eine wesentlich stabilere Inland-Nachfrage, weil jeder Bürger, der ein gesichertes Einkommen hat dieses auch ausgibt und damit nicht zum falschen Zeitpunkt spart.
Grundeinkommen ist nicht eine Vermögensumverteilung, sondern nur eine sehr unbürokratische Existenzsicherung für alle in einem sich laufend verändernden wirtschaftlichen Umfeld. Das ist keinesfalls eine Gleichmacherei sondern einfach Chancengleichheit.
Der psychische Druck dem heute fast die gesamte Gesellschaft ausgesetzt ist führt zu immer mehr
Krankheit, was die Kostenentwicklung in Invalidenversicherung und Gesundheitswesen deutlich
aufzeigen. Das Grundeinkommen reduziert wenigstens den finanziellen Druck. Dass dies Folgen im
Gesundheitswesen hat ist offensichtlich. Dies ist nur ein Beispiel für Kosteneinsparungen, die sich
leider nicht direkt kalkulieren lassen, aber offensichtlich eintreten werden.
Natürlich muss ein Grundeinkommen auf sehr geschickte Art eingeführt werden. Das wäre dann die Herausforderungen an die Politik.
Luisa Villanueva sagt:
14. Oktober 2013 um 12:38 Uhr
Weg mit AHV, Sozleist. + Abgaben, Einführung eines steuerfreien, index. Grundeinkommens von Fr. 2`600.– für alle Schweizer, + alle Probleme sind gelöst !! Das Geld ist aus der abzuschaffenden aufgeblähten Sozialindustrie, Schwarzarbeit, Steuerbetrug, + Geldadel, sofern es nicht in nützliche Arbeitsmaschinen und Einrichtungen, die den Grundbedarf der Menschen sicherstellt, zu holen!! Jeder der sich mit der Weltweiten Verschuldung beschäftigt, muss sich länger oder später eingestehen, dass bis spätesten anfangs übernächster Generation die Menschheit nur noch ein Grundeinkommen überleben lässt!!
14. Oktober 2013 um 15:46 Uhr
Einfach mal ein paar Behauptungen aufstellen. Tatsache ist, dass so etwas wie das BGE noch nirgends versucht wurde. Weil es nämlich schlicht nicht finanzierbar ist und zu einer gigantischen Überschuldung führen würde, die von den nächsten Generationen niemals getragen werden könnte. Diese Idee ist ein Ausfluss von Wohlstandsdekadenz.
14. Oktober 2013 um 12:46 Uhr
Sehr empfehlenswert zu dieser Thematik ist der Vortrag von Andreas Papp an der Urania in Berlin (auf Youtube). Ein wichtiger Punkt den er anspricht, ist die Aufwertung der vielleicht wichtigsten Tätigkeit in unserer Gesellschaft – die Kindererziehung, welche dann ebenfalls entlöhnt würde.
14. Oktober 2013 um 14:29 Uhr
Ich glaube Sie meinen Andreas Popp?
Zum Thema Grundeinkommen kann ich dieses Interview mit Klaus Wellershoff sehr empfehlen. Vor allem für Leute von Interesse, die immer noch irrtümlich glauben, dass die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens sozialistischen Ursprungs sei. http://www.srf.ch/player/tv/eco/video/klaus-wellershoff-zum-grundeinkommen?id=472cf99f-e8bc-4cfd-89a4-b6736f6f0ab6
Zur allgemeinen Info: Wellershoff was lange Jahre Chefökonom der UBS und, IIRC, Mitglied der Geschäftsleitung, kann mithin nicht einfach als linker Spinner oder Träumer abgehakt werden. Interessant, so etwas von ihm zu hören.
14. Oktober 2013 um 14:20 Uhr
Danke für den Hinweis. Spannendes Interview…
Vermutlich ist Frau Schneeberger entgangen, dass man in der Schweiz die Leute auch in Notsituationen nicht verhungern lässt, sondern mit Sozialhilfe unterstützt. Ältere Leute, die mit ihrer Rente nicht leben können erhalten Ergänzungsleistungen. Und dennoch gehen so viele Menschen wie möglich arbeiten, weil sie sich nämlich etwas leisten wollen.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre nichts anderes als eine aufgemotzte Sozialhilfe, einfach bedingungslos und ohne die riesige Sozialindustrie, die heute betrieben wird. Das ist finanzarchitektonisch gar nicht anders denkbar.
Nur wer für den „Freien markt“ arbeitet erhält derzeit ein Einkommen, alle anderen Formen der Arbeit werden diskriminiert und ausgegrenzt. Der Marktglaube ist eine Religion welche nichts neben sich duldet, keine Arbeit und Tätigkeit jenseits des Marktes.
Antoine Kuske sagt:
14. Oktober 2013 um 13:40 Uhr
«Es darf kein Recht auf ein Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben.» Diesen Satz zu ende gedacht würde bedeuten, dass es auch keine Einkommen aus Kapitalanlagen geben darf. Nach dieser Logik darf es weder Zinsen noch sonstige Kapitalgewinne geben.
Des weiteren ist zu bedenken, dass viele Löhne aus Tätigkeit ohne eigentliche Wertschöpfung entstehen. z.b staatliche Verwaltung, Werbung etc.
Ronny Müller sagt:
Schade, dass solch ein Beitrag einer Politkerin hier eine „Carte Blanche“ kriegt. Habe selten einen Beitrag gelesen, der sich so wenig mit dem beschäftigt um das es eigentlich geht. Im Moment gibt es nämlich in der wirklichen Welt keine Chancengleichheit. Vielleicht lebt Frau Schneeberger als Politikerin einfach schon nicht mehr lange genug in der Realität und kann daher nicht mehr erkennen wie es den echten Leuten eigentlich geht.
Patrick Wunderlig sagt:
14. Oktober 2013 um 13:50 Uhr
Villanueva; endlich jemand der auch einmal eine realistische mögliche Finanzierung aufzeigt, + vor allem auch klar sagt, für Schweizer !! Dass ein Grundeinkommen indexiert sein müsste, dürfte wohl auch jedem normal denkenden klar sein !! Allen Gegnern soll gesagt sein, dass sich jeder mal näher damit befassen sollte, bevor aus Unvernunft einfach etwas kommentiert wird !! Es kann jeden von uns treffen, weil die Politik nicht in der Lage ist Wachstum zu schaffen, sie ist ja nicht einmal fähig die nötigen Rahmen-Bedingungen dazu zu schaffen, Wachstum kann nur die Wirtschaft schaffen !!!
14. Oktober 2013 um 14:02 Uhr
Die BESCHÄFTIGUNG mit dem BGE hat ja gerade dieses, das sich vieles Neu und Anders denken lassen kann. Keiner von den Initiatoren hat doch den Anspruch, dass hier für jeden Menschen das Glück vergraben liegt! Eine Utopie ist ein fernes Land, aber nicht unerreichbar! Doch zuerst sollte man sich in`s Boot setzen und mal losrudern. Wenn nicht, läuft man Gefahr auf verbrannter Erde zurückzubleiben. Und keiner kann ernstlich wiedersprechen, dass es auf der Erde auf der wir jetzt stehen, schon ziemlich rauchig stinkt und es an allen Ecken und Enden qualmt!
14. Oktober 2013 um 14:06 Uhr
Wie wenn nicht schon heute Löhne bezahlt würden, „die nicht durch Arbeit erschaffen wurden“.
Und die Schweiz soll gut sein darin Chancengleichheit herzustellen? Sieht die OECD ganz anders – Studien zeigen, dass die Schweiz in der sozialen Mobilität klar unter dem Durchschnitt liegt. Get your facts straight, liebe FDP.
14. Oktober 2013 um 14:13 Uhr
Das BGE würde die Bindung der Wirtschaftssubjekte von ihren z.T. prekären Einkommensplätzen aufheben und den Einzelnen einen eigentlichen Arbeitsplatz auf einem wirklich freien, da nicht auf Lohnsklaverei beruhenden Markt ermöglichen; denn nur wer nicht auf einen Arbeitsplatz zur Sicherung seiner Existenz angewiesen ist, kann wahrhaftig selbstverantwortlich handeln und seine besten Eigenschaften, Talente und Fertigkeiten zur Entfaltung bringen.
Das BGE als konkrete Ausformung eines konsequent zu Ende gedachten Liberalismus, der die Möglichkeit der Freiheit für die persönliche Entfaltung des Individuums schaffen und somit auch neue Lebenskonzepte in sozialen und künstlerischen Bereichen ermöglichen kann, wäre gleichzeitig die radikalste Form des Kapitalismus und die radikalste Form des Sozialismus. Denn mit dem BGE ist zum ersten Mal die Möglichkeit gegeben, ein sozialistisches Herz mit einem liberalen Verstand zu versöhnen.
Demnach ist die Sozialhilfe und jeder durch den Staat finanzierten Erwerbsersatz welcher Art auch immer, kein Einkommen.
Schliesslich gibt es ja kein Recht auf ein Einkommen ohne Erwerbstätigkeit, aber Recht auf Sozialhilfe, Prämienvergünstigung etc.
Genial, ich wusste gar nicht, dass Geld einmal Geld sein kann und ein andermal nicht.
Srdjan sagt:
Als ob es nur um dieses Grundeinkommen gehen würde, bei der Initiative.
Es geht um eine radikale und komplette Neugestaltung der Sozialvorsorge, wie es nirgends zuvor gewagt wurde. Die Machbarkeit ist grundsätzlich bewiesen, für den Staat ist es nicht wesentlich teurer als das bestehende System.
Das Problem ist der Wechsel und die weltweite Einzigartigkeit dieser Idee.
Man kann nicht voraussagen wie gross die kosten für die Systemumstellung sein werden, und man weiss auch nicht was die langfristigen Auswirkungen auf den Bildungs- und Arbeitsmarkt sind.
„Es darf kein Recht auf ein Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben“.
In diese Richtung weht also der Wind. Warum gilt das nur für das Grundeinkommen und nicht für
die Abzockerei durch Aktionäre?
Für das bedingungslose Grundeinkommen wäre auf jeden Fall mehr als genug Geld vorhanden. So steht es jedenfalls
im Buch „Szenenwechsel – Gedanken zu einer Welt im Umbruch“.
Woveor haben die Reichen Angst, dass sie teilen müssen? Das werden sie sowieiso eines Tages müssen,
nur, jetzt können sie es noch freiwillig, später werden sie wohl dazu gezwungen!
14. Oktober 2013 um 14:41 Uhr
Ich plädiere dafür das bedingungslose Grundeinkommen probeweise in einer geographisch begrenzten Region, z.B. das Goms,
oder Kt. Jura oder einer anderern Randregion einzuführen und dann 10 Jahre lang genau zu studieren, was die Effekte und Langzeitfolgen dieses Experimentes sind.
Wer mich kennt weiss, dass ich nun wirklich kein Linker bin. Trotzdem finde ich, dass die Idee wenigstens grundsätzlich mal überlegenswert ist. Den obigen Beitrag finde ich äusserst peinlich, um nicht zu sagen beschämend. Das möglichst frei Marktwirtschaft/Kapitalismus nicht einfach alles zum Guten regelt, dürfte doch inzwischen auch die FDP begriffen haben, sonst tun die mir echt leid. Der Satz „es darf kein Recht auf Einkommen ohne Erwerbstätigkeit geben“ ist doch Blödsinn, das haben wir doch schon längst. Die Frage ist nur, kann man das intelligenter gestalten?
@Albert Baer: Auch Erbschaften können mit Leistung zu tun haben, das Geld fällt nämlich nicht vom Himmel. Der Erblasser kann sehr wohl viel dafür geleistet und selber auf vieles verzichet haben, zu Gunsten seiner Erben (z.b. mein Vater). Es ist viel besser, zu verhindern, dass aufgrund völlig ungerechtfertigter Verteilung riesige Vermögen entstehen, anstatt dem Ganzen einfach seinen Lauf zu lassen und dann zu versuchen, einen Teil via Erbschaftsteuern wieder zu korrigieren.
Über einen Mindestlohn kann man diskutieren, über den im Ausland wie eine Reklame für die Schweiz wirkenden Grundlohn sicher nicht. Es gibt andere Wege, um den Hilfsbedürftigen in der Schweiz zu helfen.
14. Oktober 2013 um 17:11 Uhr
Beim BGE geht es nicht darum den Bedürftigen zu helfen, sie werden einfach weniger aber das ist ein Nebeneffekt. Das Problem mit der Einwanderung löst das BGE nicht, aber das Problem haben wir eh schon. Wer das BGE ablehnt, weil es die Attraktivität der Schweiz steigern würde, der ist in meinen Augen ein Befürworter, aber einer der die Prioritäten nicht mehr richtig setzen kann. An seiner Stelle würde ich in ein Entwicklungsland auswandern, die haben weniger Einwanderungsprobleme.
Dräyer David sagt:
„Qui payera ces salaires non produits par le travail? “
Il s’agit de définir ce que l’on appel „travail“: On cite souvent la création de valeur par le travail, mais autour de quelqu’un qui produit un bien de consommation, il y a quantité de gens qui touchent un salaire: le patron, le secrétaire, le commercial, le publicitaire, l’actionnaire… la création de valeur n’existe pas en tant que telle, mais trouve sa place dans un contexte social bien défini. Et c’est l’élargissement de ce concept social dont il s’agit: reconnaître le rôle de tous ceux qui n’ont pas réussi à monnayer leur utilité.
Es stimmt, Löhne kommen nicht aus dem Nichts. Kinder/Menschen aber schon. Und nachdem die Wirtschaft je länger je weniger in der Lage ist/sein will, für alle Menschen ein genügendes Auskommen zu garantieren sind wir halt gezwungen Alternativen zu finden.
15. Oktober 2013 um 11:58 Uhr
Garantieren kann Ihnen niemand etwas. Das Grundeinkommen wird auch nichts garantieren, weil wir uns für die 3000.– die man da bekommen wird, nur so viel leisten können wird, als wir auch bereit sind, dafür zu leisten. Das wird eben wegen der falschen Anreize nicht sehr viel sein – kaum „genügend“.
Eine liberale Wirtschaftsordnung garantiert Ihnen auch nichts, aber es ermöglicht Ihnen, etwas zu erreichen, wwenn Sie es denn wollen. Wenn Sie es nicht wollen, dann wird Ihnen nicht viel bleiben. Bei einem BGE bleibt Ihnen aber gar nichts.
J’approuve à 100 % cette magnifique initiative humaniste… Il est temps de changer notre histoire en adoptant des systèmes plus équitables. Le système financier mondial ne fonctionne plus et de nombreux états sont au bord de la faillite… Il est grand temps d’apporter des changements importants pour le bien-être des générations futures !!! Nous sommes responsables de l’état de santé de notre planète et sans notre intervention, nous courrons à la catastrophe. J’espère que les consciences se réveilleront de façon collective et rapide… Peut-être après le collapse des USA ???
Quel article dénoué de non sens !
„égalité des chances“ comme si elle était la même pour tout le monde !
Il n’y a que ceux qui ont eu les capacités, les relations, l’argent pour réussir… qui peuvent pensé qu’il suffit de „travailler“ pour réussir. Quelle bêtise de penser comme cela, quelle manque d’humanité.
„La responsabilité individuelle et la motivation sont des moteurs essentiels et décisifs de notre société“ sur ce point je suis entièrement d’accort et c’est justement ce que le revenu de base va permettre de faire, libérer les gens pour qu’ils puissent libérer leur vrai motivations..
An Naivität nicht mehr zu überbieten.
Momo Lenz sagt:
14. Oktober 2013 um 16:12 Uhr
Es ist für mich immer wieder faszinierend zu erleben, dass so einfache Dinge wie das BGE einfach unverständlich zu sein scheinen. Weniger faszinierend, weil Alltag, ist, dass Politiker meinen, sich äußern zu müssen,ohne sich mit einer Sache wirklich beschäftigt zu haben. Ich empfehle an dieser Stelle mal ein wenig Literatur:
http://www.grin.com/de/e-book/230568/bedingungsloses-grundeinkommen-allheilmittel-fuer-soziale-probleme
http://www.grin.com/de/e-book/93038/das-bedingungslose-grundeinkommen-aus-soziologischer-sicht
http://www.amazon.de/Das-Bedingungslose-Grundeinkommen-Übertragbarkeit-Bundesrepublik/dp/3839171792/
http://www.amazon.de/Einkommen-für-alle-Götz-Werner/dp/3404606078/
Wem das alles zu viel ist, der möge sich bitte die Entwicklung des Arbeitsmarktes weltweit anschauen. Wer ein recht ausdrucksstarkes Bild haben möchte kann sich zusätzlich noch das eine oder andere Science Fiction Buch von Asimov reinziehen.Ganz speziell die Robot-Geschichten.
Und falls Sie es dann immer noch nicht verstanden haben, liebe Frau Schneeberger, hier die Antwort auf Ihre Frage: Maschinen. So wie sie es heute schon zum größten Teil tun.
Und mal ganz unter uns Frau Schneeberger – wieso haben Sie ein Anrecht auf ein Grundeinkommen und müssen keinen Wert schöpfen, alle anderen sollen aber gefälligst in die Tretmühle? DAS ist etwas, das mir zu hoch ist. 😉
15. Oktober 2013 um 12:05 Uhr
Man muss Science Fiction Bücher lesen, um zu verstehen, wie das BGE funktioniert? Das ist wohl wahr. Ich glaube Ihnen auch gerne, dass das BGE einen Charme hat für alle, die einfach so ins Blaue hinaus träumen (und träumen ist eine schöne Sache). Für alle, die mit den Menschen zu tun haben, wie sie nun einmal sind, der sieht die Dinge halt pragmatischer und versteht, dass dieses Zeug in unserer Welt nicht funktionieren wird. Ich lebe lieber in unserer Welt als in einem Science Fiction von Asimov. Ich halte Utopisten für gefährlich.
Bernard Contesse sagt:
14. Oktober 2013 um 16:29 Uhr
Ce projet vise à libérer le citoyen de l’emprise du travail comme condition unique de vie possible! Libérer aussi d’une dichotomie de la population: les employeurs gagnants, les employés perdants! Les actifs triomphants, les chômeurs perdants!
Cette subvention sans condition est un socle! Une base salariale qui sera déduite du salaire réel, ce qui diminuera le coût du travail! La garantie de pouvoir travailler comme on veut: temps partiel, bénévolat, engagement social, artistique… élever ses enfants, soigner ses parents!
C’est évidemment un projet social et humaniste ambitieux!
Christof Berger, Hinterkappelen sagt:
Das Recht auf Einkommen ohne Erwerbsarbeit gibt es. Z.B., wenn jemand durch bereits vorhandenes Vermögen alleine von Zinsen und Zinseszinsen ein genügendes Einkommen erzielen kann. Meist sind diese Vermögen nicht durch die betreffenden Personen selbst erwirtschaftet worden. Und sie wachsen weiter, weil andere die Zinsen und Zinseszinsen erwirtschaften müssen. Kapitalerträge wachsen gegenwärtig wesentlich stärker als die Wertschöpfung. Das bedeutet, dass wir Erwerbstätigen einen immer grösseren Anteil unserer Arbeitsleistung nicht für uns, sondern für die bereits Besitzenden erbringen.
14. Oktober 2013 um 16:37 Uhr
Es geht eben genau um ein »Recht auf Einkommen« (in Form eines neuen wirtschaftsbürgerlichen Grundrechts). Weder ist den Schweizer Bürgern nach BGE eine Erwerbstätigkeit noch die Ausübung unbezahlter Arbeiten verboten.
Und warum sollte es nach BGE keine Wertschöpfung mehr geben? Wie kommt man darauf, dass wir mit einem BGE nicht mehr arbeiten? Auf die heute unbezahlt arbeitenden Menschen kann das schon mal nicht zutreffen, auf den Hochlohnsektor auch nicht (Lebensstandartverlust). Also kann man doch nur den Niedriglohnsektor meinen – vor welchen Veränderungen hat man dort Angst …?
Aber laut ZKB Werbung vor ein paar Jahren arbeitet doch das Geld für uns, Frau Schneeberger? Warum soll also überhaupt noch jemand arbeiten, wenn doch das Geld für uns Wert schöpft? Die Investoren haben doch Einkommen ohne zu arbeiten, nur durch ihr „Risiko“, oder nicht? Sagen Sie nun entweder das Investieren sei keine Wertschöpfung oder für Wertschöpfung brauche es nicht zwingend Arbeit. So oder so, sie stehen schon auf Kriegsfuss mit dem System. Nur durch Ignorieren dieses Widerspruchs, den sie ständig verbreiten, können Sie ein Freund der Wertschöpfung und des Kapitals bleiben.
Es geht uns gut, weil wir gut im Geschäften sind, nicht weil wir möglichst viele Beschäftigte haben. Wirtschaft wird durch Standort- und Steuervorteile und Handelsabkommen gefördert. Die Politik redet dabei von der Schaffung von Arbeitsplätzen, meint aber eigentlich die Schaffung von Mehrwert. Arbeitsplätze garantieren keinen Mehrwert, eigentlich gar nichts ausser Arbeit, tragen aber die Hauptlast der Sozialversicherungen. Gute erfolgreiche Geschäfte, könnten diese Last im Inland besser tragen und im Ausland von tieferen Kosten profitieren. Der Anreiz sinkt heute, würde aber mit BGE steigen.
15. Oktober 2013 um 12:10 Uhr
Welcher Anreiz, der heute sinkt würde mit dem BGE steigen? Das Profitieren von tiefen Kosten im Ausland? Naja, das wohl auch. Würde wohl kaum für das BGE sprechen. Wir würden behaupten, dass wir uns hier einfach ein tolles BGE auszahlen und die Dinge, die wir uns dafür kaufen wollen, billig aus dem Ausland importieren. Was würde dann mit dem Währungskurs passieren? Der CHF würde an Kaufkraft verleiren und wir können uns nichts mehr leisten. Selber machen können wir es auch nicht mehr, weil wir uns unterdessen auf das Nichts-tun spezialisiert haben.
16. Oktober 2013 um 14:18 Uhr
Heute garantiert mir niemand mehr, dass ich automatisch mehr Einkommen habe, wenn ich Arbeiten gehe. Wer wirklich Anreize schaffen will, muss entweder sämtliche Sozialleistungen streichen und Erwerbstätigkeit als einziges Einkommen zulassen, oder allen ein minimales existenzsicherendes Grundeinkommen auszahlen und Erwerbstätigkeit als zusätzliches Einkommen fördern. Mit Ausland und tiefere Kosten meinte ich, dass wir die Preise für unsere Produkte und Dienstleistungen im Ausland um das BGE senken können und diese deshalb attraktiver werden. Sorry, das war nicht gut ausformuliert.
Renaud sagt:
Je ne vois pas en quoi la sécurité financière est diamétralement opposée à la motivation. Pensez-vous vraiment que l’obligation d’occuper un emploi, quel qu’il soit, est la seule forme de motivation ?
„car ceux qui se donnent la peine de gagner un salaire risquent sinon d’être pénalisés.“ En quoi avoir choisi son travail et s’y plaire constitue un une pénalité ?
Raphaël Bovey sagt:
Un documentaire assez complet qui soulèvent les nombreux enjeux relatifs au revenu de base : http://youtu.be/-cwdVDcm-Z0
Visiblement, Daniela Schneeberger ne l’a pas encore visionné.
romjpn sagt:
Mme/Mlle, permettez-moi de vous dire que vous vous trompez lourdement. Nul dans ce monde ne nait avec une „égalité des chances“. Le revenu de base n’est pas un égalitarisme forcené, c’est justement la base de quelque-chose de beaucoup plus humain, la reconnaissance du travail pas toujours payé et le pouvoir redonné au peuple face à une économie qui voudrait le museler. Le libéralisme applique le Darwinisme social, c’est à dire que le faible, tu peux l’écraser. Comment décemment accepter cela en tant qu’humain ?
Anne-Béatrice Duparc sagt:
14. Oktober 2013 um 17:43 Uhr
Nous sommes au moins d’accord sur le fait que „La responsabilité individuelle et la motivation sont des moteurs essentiels et décisifs de notre société.“ C’est exactement ce qui fait qu’un revenu de base est une idée pertinente. Le revenu de base est un soutien à l’entreprise, aux petites exploitations agricoles qui ferment les unes après les autres faute de pouvoir être suffisamment rentables économiquement, aux artisans, aux créateurs. Le revenu de base est un réel soutien à l’innovation.
B. Marchand sagt:
14. Oktober 2013 um 18:01 Uhr
Als Wählender und Abstimmender entscheide ich mich nicht nach dem abgelutschten Links-Rechts-Schema. Vielmehr stelle ich mir die Frage: „Was nützt es mir, meiner Familie und/oder unserer Gesellschaft?“ Wenn ich heute Fr. 6’000.– verdiene, künftig aber nur noch 3’500.– und dafür 2’500.– vom Staat erhalte, zahle ich unter dem Strich kräftig drauf, wenn für die Finanzierung des Ganzen die Mehrwertsteuer um mehrere Prozentpunkte erhöht wird. Deshalb werde ich sicher ein „Nein“ in die Urne legen. Dafür bleibt mir etwas Geld über das ich Hilfsorganisationen nach meinem Gusto spenden kann.
Schon so das die Mehrwertsteuer erhöht wird, aber nicht auf die heutigen Preise obendrauf, weil ja die Personalkosten (übrigens der Grund unserer heutigen Hochpreisinsel) sinken. Die Transfer-Leistungen für alle anderen die nicht genug haben, zahlen sie heute sogar zweimal. Einmal direkt mit Ihren Lohnabzügen und ein weiteres Mal beim Konsum. In die Preiskalkulation fliessen ja die Personalkosten und nicht die Netto-Löhne ein. Völlig intransparent wird es, wenn man bedenkt, dass jeder Rohstoff und jede Leistung bis zum fertigen Produkt seine Sozialkosten versteckt. Und dies nur für andere.
14. Oktober 2013 um 21:43 Uhr
Ob Sie zu ihrem BGE nur noch 3’500 Franken hinzuverdienen, hängt doch im wesentlichen vom Ausgang der Verhandlung mit ihrem Arbeitgeber ab, wenn Sie nach Einführung des BGE dieses nach zu ihrem Arbeitsplatz mitnehmen. Falls Sie Familienvater sind, sind sogar gegenüber den Singles unter ihren Kollegen im Vorteil, denn sie haben dann noch mehr Verhandlungsmacht als je zuvor. Und bei einer stärkeren Finanzierung über die Mehrwertsteuer sollen ja auch im Gegenzug die Einkommensteuern sinken.
14. Oktober 2013 um 18:15 Uhr
Geht das vielleicht auf einen FDP-Entwurf zurück:
„Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Präambel
… , und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen,“
14. Oktober 2013 um 18:30 Uhr
Also die Initiative ist in der vorliegenden Form Unsinn. Klar. Nur gibt es einiges klarzustellen: 1. Unser Geld entsteht durch Kredite aus dem Nichts und hat nichts mit Wert oder Wertschöpfung zu tun. 2. Fliessen gigantische Summen von der arbeitenden Bevölkerung zum Finanzsektor. Vollkommen ohne Gegenleistung. Andreas Popp sagt“ von fleissig zu reich“. Würde man diese Gelder umverteilen gäbe es für alle ein hübsches Sümmchen. 3. Der Schluss vom Artikel beschreibt exakt unser Zinssystem. Oder?
15. Oktober 2013 um 12:12 Uhr
Unser Geld entsteht durch Kredite, das ist richtig. Die Kaufkraft unseres Geldes entsteht durch die wirtschaftliche Gegenleistung.
Une vidéo qui fait réfléchir sur le dieu „le travail“ à voir absolument !
http://youtu.be/EpEwUSL55jw
Josette PIllon sagt:
Cette initiative est un appel à sortir des clivages gauche/droite habituels. Sécurité et liberté peuvent être les deux faces d’une même pièce. Je vous conseille la lecture du livre „Pour une économie vraiment libérale, Le revenu de base inconditionnel“ de Bernard Kundig qui montre bien qu’un revenu de base peut être le socle d’une société libérale dans le meilleur sens de ce terme : il instaure une véritable liberté du travail et des échanges, il libère du poids de réglementations excessives.
14. Oktober 2013 um 18:54 Uhr
Ja zu dieser Iniative, wir verdienen 2500Fr. pro, warum nicht? Wie es der Staat finanziert geht uns nichts an, das ist sein Problem, ich und meine Familie geniessen dann sowieso die Ferien im Ausland.
Sozialkontrolle sagt:
14. Oktober 2013 um 19:00 Uhr
Die pseudo-liberale FDP Nationalrätin D. Schneeberger plädiert für “Eigenverantwortung und Leistungswille” und vergisst, dass die Arbeitswelt heute in rapidem Tempo robotisiert wird. Volkswirtschaftliche Wertschöpfung wird nicht erst in Zukunft, sondern bereits heute zunehmend durch Automation und Roboter erbracht. Einer zunehmenden Bevölkerungszahl im erwerbsfähigen Alter stehen somit tendenziell immer weniger Arbeitsplätze zur Verfügung. “Eigenverantwortung und Leistungswille” reichen da nicht mehr aus für das existenzielle Überleben. Und deshalb braucht es JETZT einen Wechsel hin zum BGE.
15. Oktober 2013 um 12:17 Uhr
Kindisch. Die Arbeitsplätze, die durch Maschinen ersetzt werden, entstehen an anderer Stelle. Zum Glück haben wir Maschinen, die aus Baumwolle Stoffe herstellen, anstatt, dass sich da Leute Stundenlang an irgendwelche Webstühle setzen müssen und die Spindel von Hand hin- und her- schieben. Wir werden in Zukunft immer weniger Arbeit in die Herstellung unserer Nahrungsmittel oder auch unserer Verbrauchsgegenstände investieren. Das heisst nicht, dass es nicht andere Dinge gibt, die getan werden müssen (z.B Senioren pflegen, Kinder betreuen, Unterhaltung bieten, usw.)
14. Oktober 2013 um 19:18 Uhr
ich stehe eher links der sp und der gewerkschaften
diese initiative ist nichts weiteres als valium für die arbeitende bevölkerung
das einzige was geschiet ist aufblähung der bürokratie
keiner hat mehr in der tasche wie bisher
existensichernde löhne
eine SOZIALE marktwirtschaft
gerechte verteilung der produktivitätsgewinne
gesammtarbeitsverträge mit streikverbot
abzockende arbeitgeber
gegen rentenkürzungen
diese initiative bringt keine umverteilung
kein schutz vor den gierigen aus den teppichetagen und der mio-ardäre
Diese Initiative bringt keine Umverteilung? Natürlich nicht. Vielleicht lesen Sie den Text noch einmal durch.
14. Oktober 2013 um 19:46 Uhr
Quelle vacuité d’analyse. Je propose un complément. http://www.pierrejenni.ch/blog/54-initiative-federale-pour-un-revenu-de-base-inconditionnel
florian niederhauser sagt:
14. Oktober 2013 um 21:36 Uhr
Justicia,…… was bedeutet das? Gerechtigkeit, also teilen des Reichtums, welcher uns seit Äonen schon überflutet. Jemand
verhindert uns zu dieser gerechten Verteilung…..wussten Sie schon, dass wir noch ein bisschen kontrolliert und manipuliert
werden von z.T. armen geisteskranken Menschenwesen! Das ist im Moment sehr traurig. Doch wir halten fast alle dies nicht
mehr länger aus. Also Schädliches durch Nützliches ersetzen…mutig das Neue wagen!
Moritz Richter sagt:
14. Oktober 2013 um 22:17 Uhr
Darf ich fragen: Lehnen Sie jegliche (Lohn-) Zahlung ab, die nicht einer direkten Wertschöpfung entspringt? Oder etwas provokativ gefragt: Wie erwirtschaftet das Parlament seine Besoldung? Auch dieses Geld entstammt nicht einfach der Notendruckerei. Nein, die Wertschöpfung erfolgt woanders, der Geldfluss wird umgelenkt, auf dass etwas Gutes dabei entsteht. So einfach ist das. Wir praktizieren es schon und Sie sind eine Empfängerin!
14. Oktober 2013 um 23:19 Uhr
Zitat FDP-Schneeberger: „Wer soll die Löhne bezahlen, die nicht durch Arbeit erschaffen wurden?“
Gegenfrage an die FDP: Wer bezahlt denn HEUTE die „Löhne“ all der Abzocker, die keinen Finger krumm machen, verwalten, prahlen, zocken, spekulieren, Unternehmen erpressen und sich Abgänge vergolden lassen?? Es sind der kleine Bürger, unsere Kinder (via Schulden) und die Natur (durch die Ausbeutung von Ressourcen und Energien). Eine Finanzierung durch Lenkungsabgaben auf Energie würde die Finanzierung ermöglichen. Natürlich muss man die Bezugsberechtigten klar definieren.
Thomas Miauton sagt:
14. Oktober 2013 um 23:48 Uhr
Bla bla libéral ultra creux, c’est juste tellement énorme cette contradiction:
„C’est à l’Etat de (…) garantir l’existence de sa population“, c’est exactement ce que cherche cette initiative, car l’aide sociale est humiliante et dégradante.
Quand les gens arreterons de raconter des conneries apprises par coeur, on pourra peut-être reflechir ensemble sur le travail, sur l’argent, sur la société que nous voulons et sur le rapport entre économie et société (qui doit diriger l’autre?)
Ralph Kundig sagt:
14. Oktober 2013 um 23:49 Uhr
Pourquoi cet appel,vouloir imposer au citoyen ce qu’il doit faire ou penser? Faites-vous donc si peu confiance au bon sens helvétique? Ou au contraire, craignez-vous qu’avec bon sens, il se prononce en faveur du RBI?
Cette initiative a le mérite de proposer un débat dont le citoyen est d’ordinaire totalement exclu: notre système est-il le meilleur possible? Comment répartir les bénéfices d’une production qui croît de + en + en créant de – en – d’emploi ? Le RBI propose une solution inverse de Minder, 1/12 ou du salaire minimum en alliant liberté, justice à efficacité, écologie et productivité.
15. Oktober 2013 um 00:01 Uhr
Natürlich wird Geld aus dem Nichts erschaffen, das machen die Banken schon lange, jeder Kredit der herausgegeben wird einfach “ geschöpft“ aus dem nichts ( elektronisch )
Eben nicht aus dem „Nichts“. Jedem Kredit stehen Einlagen von Kunden gegenüber. Wenn man Ihre „einfache“ Lösung liest muss man sich ernsthaft fragen ob einfache Leute welche über diese Vorlage abstimmen sollen die Zusammenhänge überhaupt verstehn. Sozialleistungen, Arbeitslosengelder, Auszahlungen von Versicherungen in jeder Form sind alles Gelder welche von Versicherungsnehmer einbezahlt wurden. Jeder Franken der als Unterstützung ausbezahlt wird wurde von Dritten erarbeitet. Was passiert wenn Ausgaben mit der Druckerpresse bedient werden lernt die Geschichte vor der französischen Revolution!
15. Oktober 2013 um 03:25 Uhr
Die Finanzierung wäre schon heikel… die Frage ob noch genügend Arbeiten würde ein Poker … aber falls die Finanzierung machbar ist sind folgende Argumente schon intressnt: Keine Arbeitslosen mehr, grössere Freiheit, grössere selbstverwirklichungs Chancen, keine Rentner mehr, gute Bezahlung für schmutzige Arbeit, das Mindestlohn Thema ist auch gleich vom Tisch, viel weniger Bürokratie….
Hertach Jakob sagt:
15. Oktober 2013 um 09:03 Uhr
Dass es für die Löhne Arbeit braucht, ist eine Binsenwahrheit. Offenbar keine Binsenwahrheit ist, dass die Arbeitenden am Ertrag angemessen beteiligt werden. Und zwar so, dass jeder und jede vom Lohn auch den Lebensunterhalt bestreiten kann. Davon dispensiert auch die liberalste Wirtschaftsordnung nicht, weil es der Sinn der Arbeit ist. Weil Mitarbeitende zu Kostenstellen gemacht wurden und die Mit-Arbeitenden „Ent-Wertet“ werden, braucht es Denkanstösse. Um der Arbeit den Wert zurückzugeben.sind die diskutieren Initiativen zustande gekommen. Von der Wirtschaft erwarte ich deshalb Lösungen.
15. Oktober 2013 um 10:04 Uhr
http://novanmondon.wordpress.com/2013/10/14/pourquoi-un-revenu-de-base/
Das witzige ist ja, dass kein Befürworter irgend ein vernünftiges Argument zu Gunsetn des BGE selber formulieren kann. Statt dessen wird immer irgend ein Link zu einem Artikel, Video oder gar einem Science Fiction in das Forum gestellt, der es erklären soll. Die Befürworter haben gar nicht verstanden, wie dieses Ding funktionieren soll und welche Konsequenzen es hat. Sonst wären sie in der Lage, es selber zu erklären.
15. Oktober 2013 um 17:09 Uhr
entschuldigung herr baum, offenbar ist für die gegner die idee des bge viel zu „kompliziert“, weshalb man ihnen die banalsten dinge hundert mal erklären muss. lesen sie den gesetzestext und überlegen sie, ob sie sich für sich selbst ein bge vorstellen könnten und was sie dann an ihrem leben ändern würden. aus meiner sicht gibt es ganz viele gründe, weshalb wir ein bge brauchen und weshalb es die gesellschaft friedlicher, das leben jedes bürgers würdevoller, die angestellten im niedriglohnsektor stärker machen würde. konsequenzen hat es v.a. für diejenigen, die heute weniger bis nichts haben…
Caroline Kocher sagt:
Die „LWO“ fördert die Verarmung der Massen: Lehrstellen werden nicht vergeben, da Bewerber angebl. nicht qualifiziert sind (keine Matur?), die Arbeitslosigkeit steigend, da angebl. fehlende Qualifikation. Die vom Arbeitsmarkt geforderte berufliche Weiterbildung wird vom RAV/SH nicht bezahlt: Ausgesteuerte/SH-Bezüger werden in Gratiseinsätze/Mini-Einkommen vermittelt, damit sie bei der SH bleiben=Arbeitsplatzsicherung. Jedes 5. Inserat ist fiktiv, die Alterslimite in 80% der Inserate bei 35. Ab 45 gilt „Leistung ungenügend“, ab 50 zu teuer: Neu in den Städten: Naturblonde junge BettlerInnen!!
Martouf sagt:
15. Oktober 2013 um 11:55 Uhr
Madame, il me semble que dans cet article vous ne faite que d’exprimer des croyances personnelles.
Vous dite que la réussite et la prospérité de la Suisse reposent sur:
– un modèle économique libéral
– la compétitivité de notre économie au niveau international
– la liberté du commerce et de l’industrie
– la libre concurrence
et que le revenu de base inconditionnel „s’oppose diamétralement à ces principes éprouvés“!
Je ne vois pas en quoi le revenu de base n’est pas libéral? Empêche la libre concurrence, la compétitivité et la liberté du commerce et de l’industrie?
Moi je vois le contraire !
AKTUELLE EU-INITITATIVEN: Europäische Bürgerintitiative Grundeinkommen: http://www.ebi-grundeinkommen.de In Oesterreich: http://www.grundeinkommen.at Weitere Informationen: http://www.unternimm-die-zukunft.de Als 50jährige finde ich kein Lebensunterhalt sicherndes, dauerhaftes Einkommen & werde „zur temporären Beschäftigung“ für Gratiseinsätze in Kantonale / vom Kt. & Gemeinden mitfinanzierte Institutionen vermittelt. Nicht nur in E werden Familien mit Kindern obdachlos, weil sie trotz Einkommen keine bezahlbare Wohnung finden: http://www.welt.de/politik/ausland/article120466715/So-macht-die-Wirtschaftskrise-obdachlos
Das Grundeinkommen ist ein Impuls, der beabsichtigt, uns auf ein Miteinander und Werte wie Solidarität, Gerechtigkeit, Vertrauen etc. zu besinnen. Es gibt immer mehr Leute, die zu wenig zum (Über)Leben haben, da sie keine Erwersbarbeit finden oder aus gesundheitlichen Gründen nicht erwerbsmässig arbeiten können/wollen. Das Grundeinkommen ist ein Impuls, der möchte, dass wir uns statt dem Überlebenszwang dem zuwenden können, was sich aus unserem Innersten heraus entfalten möchte. Ein Impuls für sozialen Frieden, der ein wesentlicher Baustein des Erfolgsmodells Schweiz ist.
15. Oktober 2013 um 16:04 Uhr
Die Behauptung, dass immer mehr Leute zu wenig zum Überleben haben, ist eindeutig falsch – sowohl global, als auch was die Schweiz anbelangt. Und es ist überaus fraglich, ob es für eine Gesellschaft wünschenswert ist, dass man sich „aus dem Innersten heraus entfalten“ kann. Denn im „Innersten“, lieber Adrian, sind wir nicht alle Schöngeister und Künstler. Wenn der Wohlstand wegbricht – was mitunter die Gefahr der Annahme dieser Initiative ist – dann kümmern wir uns um ganz andere Sachen, als um „ein Miteinander“ oder Gerechtigkeit.
16. Oktober 2013 um 12:47 Uhr
Es kommt wohl darauf an, was man unter Überleben und menschenwürdigem Dasein versteht. Wäre noch interessant zu wissen, ob sie Zahlen haben. Wenn das durchschnittliche Einkommen steigt, heisst das nicht, dass die Armut sinkt. Das mit dem „Innersten“ ist zugegeben eine Erfahrungs- und Glaubenssache sowie die Frage worauf wir fokussieren, eine Frage des Menschenbildes, auch eine Frage der Beziehung zu uns selber, zum Leben. Mit „andere Sachen“ sprechen Sie vermutlich die desktrutive Gewalt an, die in Ihren Augen steigen wird. Diese ist jedoch schon heute vorhanden. Nur ist sie nicht so sichtbar.
1. Die Initianten gehen von einer stabilen Wertschöpfung aus – dann sei das Grundeinkommen „machbar“. Diese Annahme basiert auf Vollbeschäftigung. Wird Arbeitsangebot entzogen, was mit Annahme der Initiative zweifellos geschehen würde, dann steigt die „natürliche Arbeitslosigkeit“, was das (Potential-)Wachstum reduziert. Stabile Wertschöpfung bei fallenden Wachstumsraten ist natürlich eine absurde Vorstellung. 2. Selbst wenn dies – wider aller Vernunft – funktionieren würde: Wie soll die stabile Wertschöpfung kanalisiert werden, um andauernd Stabilität und Grundeinkommen zu garantieren?
Henri Livingstone sagt:
15. Oktober 2013 um 15:02 Uhr
Il s’agit si peu d’égalitarisme qu’une bonne partie de la gauche rejette ce projet, que des entrepreneurs et des personnalités comme GO Segond, ancien président PLR de Conseil d’Etat en charge de l’action sociale soient en faveur. La richesse produite dans notre pays n’est dû qu’à peine à 40% de travail rémunéré. Le reste est produit par des activités bénévoles qui méritent leur reconnaissance économique, et même plus que d’être juste payé pour inspecter les autres dans un système social inutilement complexe. Une sécurité sociale simplifiée pour stimuler l’économie est dans l’intérêt de tous.
Hans Finger sagt:
17. Oktober 2013 um 16:16 Uhr
Wo ist diese aberwitzige Idee entstanden. Also mein Kopf versteht dieses Ansinnen nicht mehr. Argument, AHV Bezüger werden ja auch vom Staat unterhalten, ist eine engstirnige Ansicht.
Diese Irrköpfe vestehe ich niemals .
Wer will, findet Wege – wer nicht will findet Gründe!
Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, da hast Du es auch verstanden:-)
18. Oktober 2013 um 06:37 Uhr
Das ist eine Tolle Idee; Frau und ich kassieren 5000.- und leben im Ausland. bin jetzt 25, so kann ich sehr gut in Rente gehen, ich freue mich schon auf ein 80 jahriges Rentnerleben!
28. Oktober 2013 um 20:47 Uhr
Du würdest dich dann schon zur Ruhe setzen um keine Aufgaben mehr zu haben? Das ist doch total langweilig! Ich mach was aus meinem Leben mit einem Grundeinkommen:-) Mitgestalten, Mitbestimmen, Mitentscheiden – und keiner sagt mir was ich machen muss – ich Entscheide was gut für mich und andere ist und ich sage zu Dingen, die ich nicht befürworte, ein klares NEIN. Dann macht das Leben viel, viel bunter!
Ohne nun für oder gegen die Initiative Partei ergreifen zu wollen, bin ich immer wieder erstaunt, wie viele anführen, dass sobald der Zwang zum Arbeiten wegfällt, niemand mehr arbeiten würde. Ganz so als ob alle (Lohn-)Arbeitslosen freiwillig arbeitslos und damit faul wären, als ob jeder Arbeit finden würde, wenn er nur wolle. Und als ob der industriellen Reservearmee keine Funktion zukäme.
Wer solchen Schwachsinn verzapft, zeigt nur eines: Dass er unsere Ökonomie nicht ganz begriffen hat. Und ein solches Verständnis ist dringend von Nöten, um die Folgen des BGE abwägen zu können.
19. Oktober 2013 um 23:56 Uhr
Wer faul sein will, kann das schon heute. Und ein Sozialfall kostet mehr als ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE). Das BGE wäre volkswirtschaftlich ein Gewinn, weil es Unternehmertum fördert. (Von da kommt unsere volkswirtschaftliche Leistung in erster Linie und nicht von 8-17-Uhr-Sesselfurzerei.) Eigentlich sollte man die Initiative, wenn schon, ablehnen, weil sie zu wirtschaftsfreundlich ist. Es droht, dass man eingeschränkt Leistungsfähige sich selbst überlässt und sie mit Geld ruhigstellt. Wirtschaftlich wäre das BGE eindeutig ein Gewinn und die Finanzierung machbar.
20. Oktober 2013 um 10:06 Uhr
Güter und Leistungen sind Vorrätig und werden im Überfluss produziert. Wer diese Leistungen bzw. Güter erhalten darf, entscheidet aber, wer Geld hat. Hat jeder ein Grundeinkommen, werden Güter und Leistungen in begrenzter Form weiter konsumiert. Da aber der Mensch immer das Verlangen hat, mehr zu konsumieren, wird er eine Möglichkeit (sinnvolle Betätigung) finden, dies zu befriedigen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt die Möglichkeit partizipatorisch mitzuentscheiden, was gut für einen selbst und für die Umwelt ist und lässt sich nicht dazu über, nicht tun oder lassen zu müssen, was er nicht will.
21. Oktober 2013 um 13:37 Uhr
Wie auch immer. Und obwohl ich die Grundidee ja für gut halte (aber aufgrund des Migrationsdruckes für unrealistisch), meine ich, da ist die 1:12 Initiative ein wesentlich realistischeres Ding (auch wenn ich z.B. 1:16 besser fände).
Ich bin dafür. Und möchte hier gerne ein Argument dafür loswerden, dass der FDP gut stünde:
Wer „nur“ angestellt ist, trägt niemals dasselbe Risiko wie ein Unternehmer, der sich sein Ding selber aufgebaut hat und – in einer Anfangsphase sowieso – selber leitet. Der Unternehmer, also der oder die investierenden Macher, können und sollen immer noch ein Vielfaches
21. Oktober 2013 um 13:42 Uhr
von dem verdienen, was jemand erhält, der nur als Angestellter auf den bereits fahrenden Zug aufspringt.
Welcher Angestellte soll so viel mehr wert sein, als das Zwölffache des niedersten Lohnes?
Ein Jammer, dass diese Besten durch die Überhöhung von Lohnzahlungen davon abgehalten werden, eigene Unternehmen zu gründen!
Wie viel potentielle Arbeitsplätze gehen uns verloren, weil diese wertvollen Menschen mit zu viel Geld davon abgehalten werden, eigene, noch gewinnbringendere Unternehmen zu gründen, die zweifellos florieren müssten: Durch die Besten der Besten!
Hört Euch einen Vortrag von Andreas Popp auf YouTube an, dann diskutieren wir weiter. Weiterdenken als bis zur Nasenspitze ist angesagt. Wenn immer mehr Maschinen Menschen ersetzen und immer weniger davon profitieren, dann müssen neue Modelle her. Nicht jeder Mensch ist eine Intelligenzbestie und einfache Handarbeit wird immer rarer. Obwohl es tatsächlich viel Arbeit im Sozialen gibt, sind die Löhne dort so mies dass keiner davon leben kann. Die Reichen sind geizig und die Armen eifersüchtig auf jeden der mehr hat. So geht das einfach nicht. Das ist keine Zivilgesellschaft die ich mir wünsche.
Wenn Arbeitslose gezwungen werden für einen Bettellohn irgend eine Arbeit anzunehmen, wird es widerwillig ausgeführt. Dies kann nicht im Interesse des Kunden sein. Siehe 2. und 3. Welt da funktioniert vieles nicht, weil die Leute einfach keinen Bock haben für einen Hundelohn 12 Stunden und 7 Tage in der Woche zu arbeiten. Das mag polemisch klingen, soll es auch. Im sozialen Bereich braucht es hochmotivierte Mitarbeiter, weil dieser Job sehr anspruchsvoll ist. Diese Leute sollen aber gerecht entlöhnt werden, sie sollen freiwillig Arbeiten so ist auch die Motivation gross zum Wohle Aller.
Wenn ich ein bedingungsloses Einkommen habe, mit dem ich gerade noch so über die Runden komme, kann ich entscheiden, bescheiden zu leben oder mehr Luxus geniessen zu wollen. So kann ich einen Job annehmen, brauche keinen grossen Lohn mehr und muss auch nicht 40 und mehr Stunden Arbeiten. Das kommt meiner Gesundheit, meinem Wohlbefinden und dem Altersheim usw. zu Gute, die keine grossen Löhne zahlen können und doch die motiviertesten Mitarbeiter brauchen. Auch bewerben sich dann nicht hunderte Stellensucher für den einen freien Job. Auch da fällt der Stress ab.
31. Oktober 2013 um 10:48 Uhr
…genau so ist es – man verdient dazu und muss kein Überlebensnotwendiges Einkommen erkämpfen (der Kampf um den Arbeitsplatz ect.). Man steht in gleicher Augenhöhe mit dem Arbeitgeber. Es würde dann der Begriff Arbeit eine neue Bedeutung bekommen. In der heutigen Arbeitsgesellschaft dürfen gewisse Arbeit keinen Spaß machen aber eine Arbeit darf keine Last sein, die Dich kaputt machen soll, sonder die Arbeit ermöglicht jedem Menschen Freiheit, die er zum Leben braucht (gestalten, planen, mitbestimmen, pflegen, betreuen, kommunikation…ect.).
1. November 2013 um 16:24 Uhr
Jörg: Wenigstens Einer der antwortet. Danke für die Unterstützung. Wo bleibt der Mut unserer Gesellschaft? Unsere Vorväter waren mutiger, da gab es eben noch keinen Fernseher der einlullt!
2. November 2013 um 08:45 Uhr
Normalerweise bin ich ein Befürworter des Mindestlohns. Es kann wohl nicht sein, dass wie in Deutschland Menschen Arbeiten und am Schluss des Monats auf’s Amt gehen müssen um den Lohn aufzustocken. Das ist demütigend und einfach eine Gemeinheit! Depressionen und Krankheit sind das Ergebnis mit explodierenden Gesundheitskosten. Dieses Grundeinkommen würde diese widerliche Taktik verhindern und die leide Mindestlohn Diskussion ist zu Ende. Ein Mindestlohn ist wirklich nicht das klügste, zur Zeit aber das Beste. Nicht jeder Arbeitgeber kann das bezahlen. Nochmals ein Plus für das Grundeinkommen.
Sehr gerne hätte ich einen Kommentar von D.Schneeberger FDP. Vielleicht ist unsere FDP klüger, beweglicher, aufgeschlossener und sozialer als die von Deutschland, die verdient untergegangen ist. Im Grunde genommen wollen alle EHRLICHEN Parteien, jeder Farbe das gleiche. Das Wohl des Landes und seines Volkes. Der Weg dahin mag nicht immer der gleiche sein. Darum sind solche Diskussionen unbedingt notwendig und neue Lösungen sind gefragt. Die alten Wege führen je länger je mehr in den Abgrund. Darum Mut für Neues in alter Schweizer Tradition! Parteien sind keine Feinde,sondern verschienene Wege!
Bernardg sagt:
19. November 2013 um 08:56 Uhr
Non non ….“La responsabilité individuelle et la motivation NE SONT PAS des moteurs essentiels et décisifs de notre société“ … ce n’est pas de la philo c’est une opinion et faut pas confondre ! elles ne représentent que des CONSEQUENCES ….la motivation excessive pour le gain excessif est pathologique et représente le contraire de la responsabilité ! la soumission au revenu représente une possession psychique… nous ne pouvons pas être responsables de ce que nous ne possédons pas … nous ne pouvons dépendre d’une activité et être responsables de nous mêmes !
Hoffentlich habe ich nicht das letzte Wort.
Was mich erstaunt ist, dass nach so ausreichend langer Zeit die Frage bestimmt, „haben oder nicht haben, leben oder existieren, sagen was Sache, wie sie zu erledigen ist“. In einer Epoche, bei welcher ausschliesslich nicht die Antwort „wie kriegen wir e. angezettelte Unordnung in Umweltfragen, in sozialen Missständen, Übergriffen bei geglaubtem Eigentum, etwas (= ~) Ego, ~ Kommunikation, ~ Macht, ~ Freiheit, ~ … ~ Herz? sowie ein bisschen Kreativität beantwortet ist;“ schliesslich noch welches Argument brauchen wir? Und die Lösung ist Entlöhnung?
15. März 2014 um 03:28 Uhr
Aber aber Frau Schneeberger& alle zwischen den Ohren gleichentwickelten Hier naturgesetzliche Grundlage:
Natur des Universums,mit Erde&uns Lebewesen selbst,gezwungenermassen muss Naturgesetze folgn.Gilt besonders auch fur alle Lebewesen,wonach allen Organismen wie Bakterien,Wuermer,Fische,Kamele dasNaturecht zukommt zu den Naturguetern Raum,Land,Wasser,Licht,Luft,freien Zugang zu haben,nur wir Menschen nicht,dh,seit wir nicht mehr vom Jagen&Sammeln leben,schaffte der Mensch dieses Gesetz einfach ab zu Gunstender Ersten die sich zu Konigen,Aristokraten,DEN Besitzern machten;dieandern zu Sklaven
21. Mai 2014 um 21:31 Uhr
Frau Schneeberger, das Bankenwesen verschiebt auch nur Geld, es macht nicht wirklich eine Wertschöpfung. Dennoch sind meines Wissens diese Leute sehr gut bezahlt. Denken Sie diese Idee doch nochmals ohne Vorurteile durch und versuchen Sie sich in diese Welt hinein zu versetzen. Würden Sie denn tatsächlich nichts mehr tun und nur noch herumligen? Wohl kaum…

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