Source: https://www.tennet.eu/de/strommarkt/transparenz/transparenz-deutschland/netzkennzahlen/prognose-von-einspeisemanagement-einsaetzen-nach-14-eeg/prognose-zu-horizontalen-engpaessen-im-uebertragungsnetz/
Timestamp: 2019-10-21 10:43:25+00:00

Document:
Prognose zu horizontalen Engpässen im Übertragungsnetz - TenneT
Prognose von Einspeisemanagement-Einsätzen nach § 14 EEG >
Prognose der Maßnahmen nach § 13 Abs. 2 EnWG
Das Abwenden von Gefährdungen und Störungen der Sicherheit des Elektrizitätsversorgungssystems im Übertragungsnetz erfolgt in der Regel durch netz- und marktbezogene Maßnahmen auf Basis des § 13 Abs. 1 EnWG (z.B. Redispatch). Besteht darüber hinaus die Erforderlichkeit zur Umsetzung weiterer Maßnahmen, sind die Übertragungsnetzbetreiber nach § 13 Abs. 2 EnWG berechtigt und verpflichtet sämtliche Stromeinspeisungen, Stromtransite und Stromabnahmen in ihren Regelzonen im erforderlichen Maß anzupassen. Dies umfasst auch die Reduktion der Wirkleistungseinspeisung von Anlagen, die auf Basis des EEG vergütet werden (sog. Einspeisemanagement § 13 Abs. 2 EnWG i. V. m. § 14 EEG).
Zur effizienten Integration der erneuerbaren Energien in das Energieversorgungssystem veröffentlicht TenneT daher auf freiwilliger Basis eine Prognose der erwarteten Maßnahmen nach § 13 Abs. 2 EnWG. Die Prognose der Maßnahmen nach § 13 Abs. 2 EnWG ist Ergebnis eines koordinierten Planungsprozesses im Übertragungsnetz.
Die Veröffentlichung der prognostizierten Maßnahmen nach § 13 Abs. 2 EnWG erfolgt ausschließlich als Indikation. Die Veröffentlichung erfolgt freiwillig und unverbindlich; eine Haftung kann nicht übernommen werden.
Die Maßnahmenveröffentlichung selbst erfolgt in der Regel bis 20 Uhr als Zeitreihe der Stundenmittelwerte in MW für den Folgetag. Die Prognose ist aufgelöst auf 3 Regionen, im nördlichen Teil der TenneT Regelzone.

References: § 14
 § 13
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