Source: https://www.kollektivvertrag.at/kv/holzverarbeitende-industrie-arb/beilage/3057926
Timestamp: 2019-12-10 11:04:37+00:00

Document:
http://oegb-delivery1.go.intern.3sit.at/kv/holzverarbeitende-industrie-arb/beilage/3057926 Arb. Holzverarbeitende Industrie / Beilage / Lohn/Gehalt - 01.05.2011 (idF 01.05.2012)
Artikel III - Rahmenrechtliche Änderungen für den Kollektivvertrag der Sägeindustrie und den Kollektivvertrag der holzverarbeitenden Industrie
Änderung § 18 Entgelt bei Arbeitsverhinderung
(1) Im § 18 B Ziffer 8 Rahmenkollektivvertrag für Arbeiter der holzverarbeitenden Industrie und im § 18 B Absatz 6 Rahmenkollektivvertrag für Arbeiter in der Sägeindustrie lautet die Formulierung wie folgt:
„Lehrlinge erhalten für den ersten Antritt zur Führerscheinprüfung der Klasse B einen Arbeitstag bezahlte Freizeit gewährt.“
Neuer § 16A Anrechnung von Karenzzeiten
(2) Im Rahmenkollektivvertrag für Arbeiter der holzverarbeitenden Industrie und im Rahmenkollektivvertrag für Arbeiter in der Sägeindustrie wird ein § 16 A Anrechnung von Karenzzeiten mit folgender Regelung aufgenommen:
„§ 16A Anrechnung von Karenzzeiten“
„Karenzen (Karenzurlaube) innerhalb des Dienstverhältnisses im Sinne des MSchG, EKUG oder VKG werden für die Bemessung der Kündigungsfrist, die Dauer des Krankenentgeltanspruches und die Urlaubsdauer bis zum Höchstausmaß von insgesamt zehn Monaten, soweit Karenzurlaube für das zweite bzw. folgende Lebensjahre des Kindes in Anspruch genommen werden bis zu insgesamt höchstens 22 Monaten angerechnet.
Für die Bemessung der Höhe der Abfertigung und die Voraussetzung der fünfjährigen Dienstzeit gem. § 23a Abs. 3 AngG werden Karenzen (Karenzurlaube) im Sinn des vorigen Absatzes bis zum Höchstausmaß von insgesamt zehn Monaten angerechnet.
Diese Regelung gilt für Karenzurlaube, welche nach dem 1. Mai 2011 beginnen.“

References: § 18
 § 18
 § 18
 § 16
 § 16
 § 23