Source: https://www.ceg-erlangen.de/service/ceg-von-a-bis-z/l-bis-q/
Timestamp: 2020-07-10 12:25:22+00:00

Document:
CEG L bis Q | Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen
CEG von L bis Q
Bestimmungen zum Latinum im G8 (gültig seit Februar 2008)
1. Latinum (= Großes Latinum)
Die Bestimmungen für den Erwerb des Latinums richten sich nach den Vorgaben der Kultusministerkonferenz. Bei der Zuerkennung des Latinums, das nur an Schulen erworben werden kann, geht es nicht um die Zahl der aufsteigenden Jahre des Spracherwerbs, sondern um das erreichte Lektüreniveau. Gemäß Beschluss der KMK („Vereinbarung über das Latinum und das Graecum“ vom 22.09.2005) setzt die Zuerkennung des Latinums die Fähigkeit voraus, „lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich anspruchsvollerer Stellen (bezogen auf Bereiche der politischen Rede, der Philosophie und der Historiographie) in Inhalt, Aufbau und Aussage zu erfassen“, im Wesentlichen also Texte von Cicero.
Dieses Niveau wird im achtjährigen Gymnasium bei Latein als erster und zweiter Fremdsprache über den Pflichtunterricht nach der Spracherwerbsphase und zwei weiteren Lektürejahren in JGS 10 bei mindestens Note 4 im Jahreszeugnis erreicht und in diesem sowie im Abiturzeugnis bestätigt.
Um Schülern des achtjährigen Gymnasiums, die Latein bereits nach der Jahrgangsstufe 9 ablegen wollen, um eine neu einsetzende spät beginnende Fremdsprache zu erlernen oder die Jahrgangsstufe 10 an einer Auslandsschule zu verbringen, einen vorzeitigen Erwerb des Latinums am Ende der Jahrgangsstufe 9 doch noch zu ermöglichen, wurde den Schulen die Möglichkeit eingeräumt, am Ende der Jahrgangsstufe 9 schulinterne Feststellungsprüfungen zum Erwerb des Latinums abzuhalten. Die Texte der letztjährigen Latinums-Prüfungen am CEG finden sich im Download-Bereich.
Das Latinum ist nach wie vor in zahlreichen Fächern Studien- bzw. Prüfungsvoraussetzung (vgl. dazu die Informationen der Seite des Deutschen Altphilologenverbandes).
Für externe Bewerber finden die Ergänzungsprüfungen zum Erwerb des Latinums sowie die Feststellungsprüfungen zum Nachweis gesicherter Kenntnisse in Latein (Kleines Latinum) an den Universitätsorten jeweils auch zum Ende der Vorlesungszeit oder eines Semesters an vom Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst hierfür bestimmten Gymnasien statt. Nähere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Ministeriums.
2. Gesicherte Lateinkenntnisse (= Kleines Latinum)
Die Zuerkennung gesicherter Lateinkenntnisse bzw. des Kleinen Latinums setzt die Fähigkeit voraus, lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich einfacherer Prosatextstellen in Inhalt, Aufbau und Aussage zu erfassen (entsprechende antike, mittelalterliche und neuzeitliche Texte, z. B. Nepos, Curtius Rufus, Vulgata).
Dieses Niveau wird im achtjährigen Gymnasium bei Latein als erster und zweiter Fremdsprache über den Pflichtunterricht nach der Spracherwerbsphase und einem weiteren Lektürejahr in JGS 9 bei mindestens Note 4 im Jahreszeugnis erreicht und in diesem sowie im Abiturzeugnis als „Kleines Latinum“ bestätigt.
In der neuen LPO I werden für das Studium des Lehramts am Gymnasium in den Fächern Deutsch, Geschichte, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch „gesicherte Kenntnisse in Latein“ als fachliche Zulassungsvoraussetzungen gefordert („Ausreichende Kenntnisse“ in Latein und Griechisch, die weiterhin für das Studium des Lehramts am Gymnasium in den Fächern Katholische und Evangelische Religionslehre gefordert werden, können wie bisher durch das Latinum und Graecum nachgewiesen werden).
Dieses Niveau wird im achtjährigen Gymnasium bei Latein als erster und zweiter Fremdsprache in JGS 8 bei mindestens Note 4 im Jahreszeugnis erreicht.
Die Gymnasialschulordnung enthält die folgenden Grundsätze zu Leistungserhebungen (§ 21):
(1) Große Leistungsnachweise sind Schulaufgaben. Kleine Leistungsnachweise sind schriftliche, mündliche und praktische Leistungen nach Maßgabe des § 23. In der Qualifikationsphase ist die Seminararbeit ein zusätzlicher Leistungsnachweis.
(2) Die Lehrerkonferenz trifft vor Unterrichtsbeginn des Schuljahres grundsätzliche Festlegungen zur Erhebung von Leistungsnachweisen und entscheidet über prüfungsfreie Zeiten; das Schulforum ist zu hören; die Festlegungen sind den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Erziehungsberechtigten bekannt zu geben. Mündliche und schriftliche Leistungsnachweise sollen in allen Vorrückungsfächern gefordert werden und sollen sich auch auf Grundwissen beziehen. In den Fächern Kunst, Musik, Textilarbeit mit Werken und Hauswirtschaft können ersatzweise praktische Leistungen gefordert werden. Zahl, Art und Terminierung der Leistungserhebungen liegen ansonsten im pädagogischen Ermessen der Lehrkräfte.
(3) In den Jahrgangsstufen 11 und 12 werden in jedem Ausbildungsabschnitt in allen Fächern mindestens zwei kleine Leistungsnachweise, darunter wenigstens ein mündlicher, gefordert. Im Wissenschaftspropädeutischen Seminar werden in den Ausbildungsabschnitten 11/1 und 11/2 jeweils mindestens zwei kleine Leistungsnachweise gefordert. Im Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung werden mindestens zwei kleine Leistungsnachweise, insbesondere individuelle Projektbeiträge der Schülerinnen und Schüler, gefordert.
Durch die Terminologie „große“ und „kleine“ Leistungsnachweise ist die frühere, etwas unscharfe Abgrenzung zwischen „schriftlichen“ und „mündlichen“ (z. B. die Stegreifaufgaben enthaltenden) Leistungsnachweisen abgelöst. Der Grundsatz der Einbeziehung des Grundwissens unterstützt das nachhaltige Lernen über die Einzelstunde hinaus. Zu den kleinen Leistungsnachweisen zählen gemäß § 23 GSO mündliche Leistungsnachweise wie Rechenschaftsablagen, Unterrichtsbeiträge und Referate und schriftliche Leistungsnachweise wie Kurzarbeiten, Stegreifaufgaben, fachliche Leistungstests und Praktikumsberichte.
Regelungen zu Leistungsnachweisen im Schuljahr 2017/18
Die Lehrerkonferenz hat für die Klassen 5 bis 10 die Schulaufgaben entsprechend der Schulordnung wie folgt festgelegt:
Jgst. Fach Anzahl Sonderregelungen / Modus-21-Maßnahmen
5 Deutsch 4 —
Englisch 4 —
Mathematik 4 —
Musik 2 —
6 Deutsch 3 + 1/1 Ersatz einer Schulaufgabe durch eine Kombination aus dem Jahrgangsstufentest und einem schulinternen Test (Wertung 1:1) (GSO § 22 (2))
Englisch 4 Die vierte Schulaufgabe wird in Form einer mündlichen Prüfung abgehalten (GSO § 22 (1)).
Latein 4 Jeweils Übersetzung und Aufgabenteil, Wertung im Verhältnis 3:1
7 Deutsch 3 + 2 KA Eine Schulaufgabe wird durch zwei Kurzarbeiten ersetzt (GSO § 22 (2))
Englisch 3 —
Mathematik 4 Die letzte Schulaufgabe erstreckt sich über den Jahresstoff (Modus-Maßnahme Nr. 20)
8 Deutsch 3 + 2 KA Eine Schulaufgabe wird durch zwei Kurzarbeiten ersetzt (GSO § 22 (2))
Englisch 3 Eine Schulaufgabe wird in Form einer mündlichen Prüfung abgehalten (GSO § 22 (1)).
Latein 4 Jeweils Übersetzung und Aufgabenteil, Wertung im Verhältnis 3:1, sowohl für die ersten drei Schulaufgaben (Grammatikphase) als auch für die letzte Schulaufgabe (Lektürephase)
Mathematik 3 —
Physik — 2
9 Deutsch 3 + Deb. Eine Schulaufgabe wird durch eine „Debatte“ ersetzt (Modus-Maßnahme Nr. 17)
Latein 3 Jeweils Übersetzung und Aufgabenteil, Wertung im Verhältnis 2:1
Physik 2 —
10 Deutsch 3 —
Englisch 2 + 1/1 Ersatz einer Schulaufgabe durch eine Kombination aus dem Jahrgangsstufentest und einem schulinternen Test (Wertung 1:1) (GSO § 22 (2))
Italienisch 4 Die vierte Schulaufgabe wird in Form einer mündlichen Prüfung abgehalten (GSO § 22 (1)).
Die Schulaufgaben werden, ebenso wie Kurzarbeiten und Stegreifaufgaben nach der Benotung den Schülerinnen und Schülern zur Kenntnisnahme durch die Erziehungsberechtigten mit nach Hause gegeben. Sie sind binnen einer Woche unverändert der Schule wieder zuzuleiten, andernfalls muss die Herausgabe weiterer Arbeiten unterbleiben.
Festlegungen zu Leistungsnachweisen; prüfungsfreie Zeiten (§ 21 Abs. 2):
Es gibt keine „prüfungsfreie Zeiten“. Schulaufgabenfrei sind lediglich die letzten Tage vor den Weihnachtsferien. An Schulaufgabentagen sind keine Stegreifaufgaben und Kurzarbeiten gestattet. Am Tag des Klassenvorspiels sind keine Schulaufgaben und Kurzarbeiten, wohl aber Stegreifaufgaben möglich. Referate und Präsentationen sind auch an Schulaufgabentagen möglich.
Schulaufgaben in Form einer mündlichen Prüfung in den modernen Fremdsprachen (§ 22 Abs. 1):
Englisch: je eine mündliche Prüfung in der 6. & 8. Klasse; organisatorische Durchführung: Zweiergruppen, i.d.R. nachmittags, ca. 15 Minuten / Italienisch: mündliche Prüfungen in der 10. / 11. / 12. Klasse; Zweiergruppen, i.d.R. nachmittags, ca. 15 Minuten
In den 6., 8. und 10. Klassen werden jeweils Ende September / Anfang Oktober landesweite Testarbeiten in den Fächern Deutsch (6/8), Englisch (6/10) und Mathematik (8/10) geschrieben. Die Ergebnisse gelten als kleine Leistungsnachweise. Eine Ausnahme stellen der Deutschtest in der 6. Jahrgangsstufe sowie der Englischtest in der 10. Jahrgangsstufe dar; dieser ersetzt zusammen mit einem späteren schulinternen (Deutsch) bzw. zentralen (Englisch) Test eine Schulaufgabe (vgl. Leistungsnachweise, große).
Auf der Internetseite des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (www.isb.bayern.de) finden Sie weitere Informationen zu den landesweiten Tests, aber auch Vergleichsarbeiten aus den früheren Jahren.
Die Bestimmungen der Schulordnung über die kleinen Leistungsnachweise sind folgende (§ 23 GSO):
(2) Schriftliche Leistungsnachweise sind insbesondere Kurzarbeiten, Stegreifaufgaben, fachliche Leistungstests und Praktikumsberichte; dafür gilt: Kurzarbeiten werden spätestens eine Woche vorher angekündigt, beziehen sich auf höchstens zehn unmittelbar vorangegangene Unterrichtsstunden. Die Bearbeitungszeit soll höchstens 30 Minuten betragen. Stegreifaufgaben werden nicht angekündigt, beziehen sich auf höchstens zwei unmittelbar vorangegangene Unterrichtsstunden. Die Bearbeitungszeit soll höchstens 20 Minuten betragen. Fachliche Leistungstests, die in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 zentral oder schulintern gehalten werden können, werden spätestens eine Woche vorher angekündigt. Die Bearbeitungszeit soll höchstens 45 Minuten betragen. Für Satz 1 Nrn. 1 bis 3 gelten § 22 Abs. 6 bis 8 entsprechend.
Mündliche Leistungsnachweise sind insbesondere Rechenschaftsablagen, Unterrichtsbeiträge und Referate. Schriftliche Leistungsnachweise sind Kurzarbeiten, Stegreifaufgaben, fachliche Leistungstests und Praktikumsberichte. Die Aufzählung der mündlichen „kleinen Leistungsnachweise“ in der GSO ist nicht abschließend; zulässig sind daher z.B. auch Präsentationen.
Die Gewichtung der kleinen Leistungsnachweise untereinander ist durch die Schulordnung nicht vorgeschrieben. Sie wird von der Lehrkraft festgelegt und rechtzeitig (z.B. vor einer Stegreifaufgabe, vor einer Serie von Referaten etc.) der Klasse mitgeteilt. Zeitaufwändigere und komplexere Aufgaben werden in der Regel stärker gewichtet werden müssen. Das gilt vor allem für die Kurzarbeiten, die nicht mehr, wie früher, mit den Schulaufgaben verrechnet werden, sondern Teil der Gruppe der „kleinen Leistungsnachweise“ sind.
Stegreifaufgaben werden nicht angesagt. Sie können Stoffinhalte der beiden vorausgegangenen Stunden sowie Grundwissen umfassen. Nicht mitschreiben muss ein/e Schüler/in, der/die in der letzten Stunde vor der Stegreifaufgabe gefehlt hat bzw. am Tag der Stegreifaufgabe an einer Schulaufgabe teilnimmt.
In der Oberstufe können in allen Kursen Stegreifaufgaben geschrieben werden.
Im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Basiskompetenzen – Off- und Online“ in den 5. Jahrgangsstufen findet der Kurs „Lernen-lernen“ statt.
Die Unterrichtsmaterialien finden Sie im Downloadbereich unter LeL – Lernen lernen .
Während der Schulzeit werden – von Montag bis Donnerstag – täglich wechselnde, ausgewogene, gesunde und schmackhafte warme Speisen in der Schulmensa angeboten. Der Speiseplan mit täglich zwei Hauptgerichten (von denen eines immer vegetarisch ist) und einer Beilage/Nachspeise wird im Voraus erstellt und kann im Internet unter https://ceg-e.inetmenue.de/ eingesehen werden. Dieses Angebot kann nur bei Teilnahme am i-NET-Menue (bargeldlosen Bestellessen im Internet) genutzt werden. Daneben wird ein Snack-Verkauf mit Produkten einer ortsansässigen Bäckerei (z. B. belegte Fladenbrote, Sandwiches, Brezeln oder süße Teilchen etc.) angeboten. Diese können ohne Vorbestellung erworben werden. Bezahlt wird entweder ebenfalls mit i-NET-Menü-Guthaben (Vorlegen der CEG-Schülerkarte) oder in bar. Ausführliche Informationen zur Mittagsverpflegung finden Sie hier.
MODUS-21 war ein Kooperationsprojekt des Bayerischen Kultusministeriums und der Stiftung Bildungspakt Bayern. Der durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und das ISB wissenschaftlich begleitete Modellversuch für unterschiedliche Schularten begann im Schuljahr 2002/03 und wurde im Juli 2007 abgeschlossen.
Dabei standen vier Arbeitsfelder im Blickpunkt:
30 erprobte und positiv bewertete Maßnahmen der MODUS21-Schulen wurden bereits mit Beginn des Schuljahres 2005/06 für alle Schulen freigegeben. Die Auswahl geeigneter Maßnahmen aus den Bereichen Schulorganisation, Individualförderung, Leistungserhebung sowie Personalführung und Personalmanagement des Projekts steht den Schulen dabei frei. In welchen Fächern am CEG Modus-21-Maßnahmen getroffen werden, können Sie der Tabelle unter Leistungsnachweise, große entnehmen.
Die Oberstufe im achtjährigen Gymnasium G8 umfasst die Jahrgangsstufen 10 bis 12. Die erbrachten Leistungen in JGS 11 und 12 zählen wie bei der Kollegstufe des G9 zum Abitur.
Die Besonderheiten der neuen Oberstufe liegen in
der Stärkung der Grundlagenfächer Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen
der Einführung der beiden Seminare (W-Seminar, P-Seminar)
der Zusammenarbeit mit externen Projektpartnern
der intensivierten Vorbereitung des Übertritts der Abiturientinnen und Abiturienten in Hochschule und Arbeitswelt
Ausführliche Informationen zur Stundentafel, zur Fächerbelegung, zu den Seminarfächern sowie zur Abiturprüfung sind unter http://www.gymnasium.bayern.de/gymnasialnetz/oberstufe/ zu finden.
Seit einigen Jahren bietet das CEG eine Nachmittagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe an, die dort auch ihre Hausaufgaben erledigen können. Mit dem Schuljahr 2009/2010 übernahm der Freistaat Bayern an staatlichen Schulen auch die Trägerschaft für die offene Form der Offenen Ganztagesschule als schulische Veranstaltung. Die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) fungiert als Kooperationspartner des Freistaates Bayern und führt die Betreuung in Zusammenarbeit mit der Schule durch. Qualifiziertes Personal (z. B. Sozialpädagogen) wird hierfür eingesetzt. Informationen erhalten Sie bei Frau Frank (
Der Pausenverkauf findet in den Pausen am Vormittag (9.30 – 9.45 Uhr, 11.15 – 11.30 Uhr) in unserem Mensagebäude statt. Dort gibt es eine große Auswahl an belegten Brötchen und andere Pausenverpflegung. Für den Getränkeverkauf stehen dort auch Automaten zur Verfügung.

References: § 23
 § 23
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22