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Timestamp: 2017-05-30 07:44:25+00:00

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1 geplante Änderung der Abwassereigenkontrollverordnung (EKVO) Elmar Petrin Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises Fachbereich 32.2: Wasser- u. Bodenschutz. - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Alexandra Busch
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1 geplante Änderung der Abwassereigenkontrollverordnung (EKVO) Elmar Petrin Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises Fachbereich 32.2: Wasser- u. Bodenschutz Tel. 05681/775-339 email: petrin-uwb@gmx.depetrin-uwb@gmx.de Internet: www.uwb-sek.dewww.uwb-sek.de - Stand der Information: Januar 2007 -
2 Hintergrundinformation  geschätzte Länge der Zuleitungskanäle in Deutschland ca. 1,3 Mio. km  Abwasserleitungen, die vor 1965 gebaut wurden, sind mit sehr hoher Wahrschein- lichkeit undicht.  bei optischer Inspektion findet man i. M. alle 4 m einen Schaden.
3 Gesetzliche Grundlage HWG vom 6. Mai 2005  § 51 HWG zu §18b WHG: Für Errichtung und Betrieb von Abwasseranlagen gelten die allgemein anerkannten Regeln der Technik. (DIN bzw. EU-Normen, DWA-Arbeits- blätter, …)  hier maßgeblich DIN 1986 Teil 30 - „Abwasseranlagen f. Gebäude u. Grundstücke - Instandhaltung“ -
4 Gesetzliche Grundlage HWG vom 6. Mai 2005  DIN 1986-30 Tabelle 1: Erstprüfung der Anlagen zur Ableitung häuslichen Abwassers bis 31.12.2015  § 43 Abs. 2 HWG: Abwasserbeseitigungspflichtige haben den ordnungsgemäßen Bau und Betrieb der Zuleitungskanäle zum öffentlichen Kanal zu überwachen oder sich entsprechende Nachweise vorlegen zu lassen.
5 Gesetzliche Grundlage HWG vom 6. Mai 2005  § 46 Abs. 2 HWG Zum Schutz der Gewässer kann durch Rechtsverordnung allgemein festgelegt werden,...  4. Überprüfung ob baulicher Zustand den Regeln der Technik entspricht...  5. Vorlage von Nachweisen von Dritten die in Abwasseranlagen einleiten
6 § 1 EKVO (Entwurf) - Geltungsbereich -  Abwasserkanäle und –leitungen die dem allgemeinen Gebrauch dienen  Abwasseranlagen für Abwasser mit spezif. Anforderungen nach AbwV (Indirekt- u. Direkteinleiter)  Zuleitungskanäle zum öffentlichen Kanal
7 Begriffsdefinition
8 § 4a EKVO (Entwurf) - Nachweis der Zuleitungskanäle -  Unternehmer von öffentlichen Ab- wasseranlagen haben sich von Dritten Nachweise über die Überwachung vor- legen zu lassen oder die Überprüfung selbst vorzunehmen.  Nachweis, ob die Zuleitungskanäle noch den a.a.R.d.T. entsprechen, Zustand und Lage (Lageskizze) müssen daraus hervorgehen
9 Anhang 1 der EKVO (Entwurf) Inspektion nach den a.a.R.d.T. heißt im Regelfall:  optische Untersuchung bei Freispiegelkanälen und  Druckprüfung bei Druckleitungen
10 Anhang 1 der EKVO (Entwurf)  Bei Zuleitungskanälen zum öffentl. Kanal ist der Inspektionsnachweis von der Innenseite der Gebäudeaußenwand bis zur Übergabestelle in den öffentl. Abwasserkanal zu führen.
11 Anhang 1 der EKVO (Entwurf)  Unternehmer von öffentlichen Ab- wasseranlagen haben sich bis zum 31.12.2015 die Nachweise der Erstinspektion vorlegen zu lassen - soweit sie die Inspektion nicht selbst durchführen! -  danach: --> Wiederholungsprüfungen
12 Anhang 1 der EKVO (Entwurf) - Überprüfungsintervalle -
13 Anhang 1 der EKVO (Entwurf)  Inspektionsnachweise für Zuleitungs- kanäle sind im Eigenkontrollbericht jährlich zusammengefasst darzustellen.  Inspektionsbetriebe müssen die An- forderungen der vom RAL herausge- gebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 erfüllen.
14 Konsequenzen für die Gemeinden  Ergänzung der Abwassersatzung (Muster des Hess. Städte- u. Gemeindebundes)  Konzeption für die Inspektion erarbeiten (Inspektionspläne)  Intensive Öffentlichkeitsarbeit
15 Konsequenzen für die Gemeinden  Serviceleistung für die Bürger - z.B. Inspektion über Abwassergebühr abwickeln (sinnvoll und gerecht) - oder Rahmenvertrag mit Fachbetrieben abschließen  Sanierungsbescheide erteilen (incl. Durchsetzung per Verwaltungszwang)  Rechtzeitig anfangen! eine „entschärfende“ Novelle des HWG ist nicht zu erwarten
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References: § 51
 §18
 § 43
 § 46
 § 1
 § 4