Source: https://politikprofiler.blogspot.com/2012/06/dax-bald-bei-3600-punkte.html
Timestamp: 2017-12-18 03:02:07+00:00

Document:
Politprofiler: Dax bald bei 3600 Punkte?
Man gewöhnt sich an Kapitalismusblasen, wie an den Speckbauch. Je dicker der Bauch, desto größer der Hunger nach frischem Geld. Wir alle wollen das Geld, die Reichen und die Armen. Es ist der Garant dafür, dass man sich Leistung von anderen billiger beschaffen kann. Was sich als Machtregel hinter dem Geld verbirgt haben wir längst vergessen. Zu sehr konzentrieren wir uns auf die Maske "Geld".
Der Kapitalismus ist eine Erfindung der Faulen und danach richtet sich sich die gesamte Welt aus. Ein primitives Hütchenspiel. Wer etwas hat, kann hoffen und spielen. Gewinnen kann nur derjenige, der den Marktstand aufstellt. Wer nichts hat, hat die Klappe zu halten und für wenig Geld die Toiletten der Reichen zu schruppen. Darauf ist man dann auch noch stolz, wenn es ein prominentes WCs ist. So kommt man zum nächsten Einsatz, wenn der Hütchenspieler seinen Tisch aufbaut.
Doch wer nichts mehr hat, kann am Kapitalismus nicht mehr teilnehmen. Er ist außen vor. Er ist ohne Hoffnung. Daher ist es angebracht, dass der DAX sich auf 3.600 Punkte einpendelt. Das ist kein Weltuntergang, sondern Realismus. Ein Rückzug in die Realwirtschaft. Mehr ist von der deutschen und der Weltwirtschaft nicht mehr zu erwarten. Europa und die USA sind abgehängt. Sie werden das Präkariat der zukünftigen Weltbevölkerung darstellen. Damit will ich sie nicht beunruhigen, auch in Somalia und Namibia gibt es reiche Menschen, die es sich leisten können, noch andere in ihre Dienst zu nehmen. Das soll nicht ihr Problem sein. Sie müssen sich ausschließlich für den Kampf um den Arbeitsplatz durch Bildung fit machen.
Auch im Jahr 1970 ist in Deutschland keiner verhungert. Der Wohlstand berechnete sich nur auf einem niedrigerem Niveau als heute. Der Gemüsevorgarten wird wieder attraktiv und der Auspuff am Auto kann plötzlich wieder selber gewechselt werden. Radfahren ist keine Ökoideologie mehr, sondern dem Sparzwang durch den Kapitalismus geschuldet.
Infrastruktur wird zur Märchen aus vergangen Zeiten und der Krämer um die Ecke ist plötzlich wieder IN. Getränkemärkte fangen an wieder auszuliefern, aber Leitungswasser schmeckt auch. Das hohe Roß des Reichtums ist schwer zu erklimmen, aber noch schwerer wird der Abstieg, denn der geht meistens mit einem Sturz einher.
Der Bettellauf vom 01.09.2009
IrlandsCall 2. Juni 2012 um 09:20
Genauso ist es. Ich halte auch nichts vom BGE. Es ist nur eine weitere Stufe der anhaltenden Unterdrückung. Doch der Michel will es nicht hören oder wissen. Der MIchel will keine wirkliche Freiheit. Er will lediglich eine bequemere Sklaverei.
Die Empoerte 3. Juni 2012 um 22:17
Jo, danke ich sehe das genau so!
Anonym 2. Juni 2012 um 11:26
halloichbins 2. Juni 2012 um 12:23
Anonym 2.Juni 2012 11:26, wie doof kann man eigentlich sein ? Hast du dir die Marke "Doof" schon sichern lassen ?
Politprofiler 2. Juni 2012 um 13:16
Ja momentan herrscht Panik im Internetdschungel. Es wird gestritten wie beim klassischen Nachbarschaftsstreit, wenn der Gartenzwerg den Hintern in die falsche Richtung streckt.
Ano Nym 2. Juni 2012 um 17:46
halloichbins 2. Juni 2012 um 22:30
Na die Überraschung ist dir aber gelungen, wenn es nicht um den Dax geht dann halte ich mich raus. Hab eigentlich auch gar nicht soviel Zeit muss mein Vorsprung verteidigen, damit mich auch sicher keiner abhängt. Scheiß auf Markenrechte, Urheberrechte, es gibt immer eine Möglichkeit meiner Meinung.
ForMoreDemocracy 3. Juni 2012 um 00:01
Katja Kipping - eine der bekanntesten Verfechterinnen eines bedingungslosen Grundeikommens in Deutschland - ist jetzt neue Chefin der Linken!
Herzliche Glückwünsche. :-)
Btw - wer ausschließen will, dass er eine Partei wählt, in der es BGE-Befüworter gibt, dem bleibt nichts anderes übrig, als die FDP oder irgend eine rechts- oder linksradikale Partei (links von der Linken) zu wählen.
Denn Linke, Grüne, und CDU haben in ihren Reihen BGE-Befürworter; ja sogar die alt eingesessene Arbeiterfetischistenpartei SPD hat mittlerweile BGE-Befürworter. :)
Es ist nicht mehr aufzuhalten. ^^ Es ist wie eine Epedemie. Das BGE verbreitet sich überall. ^^
Die Empoerte 3. Juni 2012 um 22:20
Du findest alles toll, wenn es nur das BGE als Belohnung gibt.
ForMoreDemocracy 3. Juni 2012 um 23:23
Für mich ist das BGE keine Belohnung.
Politprofiler 3. Juni 2012 um 00:28
Deshalb wählt ja auch keiner mehr "die Link". Den einzig fähigen Mann, Oskar Lafontaine, haben sie nicht gewollt.
Zu Deiner Feierstimmung:
Als Hitler an die Macht kam, jubelte Deutschland auch. ;-)
Die Empoerte 3. Juni 2012 um 22:22
genau der hat allen Deutschen das "BGE" der damaligen Zeit versprochen.
Politprofiler 3. Juni 2012 um 00:30
Nachtrag: Die meisten Tränen vergisst die Menschheit über erfüllte Träume ... wir brauchen keinen Mindestlohn, sondern nur ein BGE!
Es lebe der NEOLIBERALISMUS - Ich wünsche mir, dass die Marktwirtschaft wie ein wilder Tiger unter der Menschheit tobt. Nur so erkennt sie was sie von ihrer Freiheit im Libertarismus hat.
Es ist Schachtvieh!
ForMoreDemocracy 3. Juni 2012 um 09:05
"Deshalb wählt ja auch keiner mehr "die Link". Den einzig fähigen Mann, Oskar Lafontaine, haben sie nicht gewollt."
Der Grund, warum die Linke in den Wählerzahlen zurückging ist nicht auf Katja Kipping und auch nicht auf das BGE.
Es lag viel mehr daran, wie sich die Partei in letzter Zeit nach außen präsentierte.
Die Parteien sind ja nicht irgend welche "Außerirdischen", die mit Ideen wie BGE kommen, sondern sie sind ein Spiegelbild der Gesellschaft.
Das BGE kommt von unten aus der Gesellschaft und die Parteien nehmen sich dieses Themas an.
Und dass Katja Kipping neue Parteivorsitzende ist,
„Es lebe der NEOLIBERALISMUS“
Die Neoliberalen hassen das BGE.
Denn BGE bedeutet für sie Machtverlust.
Wenn keiner mehr - durch ein BGE - lohnabhängig ist, dann sind die (die heute noch lohnabhängigen) Menschen auch nicht mehr erpressbar.
Heute, wo die Menschen lohnabhängig sind, werden sie mehr oder weniger dazu „gewzungen“, was und für wen sie zu leisten haben.
Mit einem BGE nicht mehr. Da werden dann Arbeitgeber um Arbeitnehmer werben müssen. Wenn sie meinen, ihre Mitarbeiter schlecht bezahlen oder mies behandeln zu wollen, dann wird niemand mehr kommen, da mit einem BGE jeder Mensch wirtschaftlich unabhängig(er) ist.
Dass man ein BGE missbrauchen kann - indem man es z. B. zu niedrig ansetzt und dann vielleicht doch an Bedingungen knüpft - ist eine andere Frage. Denn jede Idee kann missbraucht werden.
Aber sie deshalb als "neoliberal" zu bezeichnen und von vornherein abzulehnen, sollte man nicht.
Und noch was zu Geld:
Geld ist einfach nicht das Problem in der BGE-Frage.
Wir können weltweit Lebensmittel und Güter für 12 Milliarden Menschen hervorbringen. Es gibt aber "nur" 7 Milliarden Menschen.
Und weltweit wird immer mehr mit immer weniger Menschen produziert.
Und wenn wir meinen, wir müssen weiterhin Einkommen und Arbeit aneinander koppeln, so brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir buchstäblich "im Überfluss verhungern".
Ich sage es noch mal: Geld ist nicht das Problem.
Und auch nicht unser Geldsystem. Auch wenn das mittlerweile überall als das Problem verkauft wird. Horrorszenarien verkaufen sich eben gut.
Das Problem ist schlicht und ergreifend, dass immer mehr mit immer weniger Menschen weltweit produziert wird.
Wir brauchen diese ganzen Güter nicht. Wir könnten viel weniger produzieren und den Menschen dafür die Abdeckung der Grundbedürfnisse garantieren.
Wir müssen Arbeit in dem Maße von der Erwerbsarbeit trennen in welchem die Produktivität von Maschinen und Methoden übernommen wird. Also BGE.
Und - nein, ein BGE fußt nicht auf "eigentumsgedeckten Denken", wie du annimmst.
Es ist viel mehr die Forderung nach einem Recht auf Existenz und gesellschaftliche Teilhabe, die wir uns gegenseitig zugestehen. Es geht dabei nicht um Profitstreben.
Nun könnte man sagen, wieso dann BGE durch Geld auszahlen
und nicht jedem Wohnung, Lebensmittel und Kleidung kostenlos bereit stellen?
Weil dann den Menschen vorgeschrieben würde, was sie bekommen sollen und weil damit wieder jede Menge Bürokratie und letztlich Überwachungsbürokratie entstünde ("Was steht dir noch an Kleidung zu dieses Jahr?" "Wieviel Lebensmittel hast du schon verbraucht, wieviel bekommst du noch?" usw.)
Ein Grundeinkommen dagegen lässt dem Menschen selbst die Möglichkeit, zu entscheiden, was er damit machen möchte.
Frei von Druck und Existenzängsten im Nacken könnten die Menschen ihr wahres Potential entfalten und die Gesellschaft würde sich konstruktiv(er) entwickeln.
Ano Nym 3. Juni 2012 um 17:09
ForMoreDemocracy 3. Juni 2012 um 20:06
FMD: "Parteien [..] sie sind ein Spiegelbild der Gesellschaft"
Ano Nym: "Ach, seit wann? Warum dann die ganzen Geheimverträge, Verträge GEGEN die Gesellschaft, Selbstermächtigungen...?"
Natürlich sind Parteien ein Spiegelbild der Gesellschaft; zu glauben, "die Bösen" sitzen in den Parteien und "die da unten" sind alles Schäfchen ist m. E. zu einseitig.
FMD: "Wenn keiner mehr - durch ein BGE - lohnabhängig ist, dann sind die (die heute noch lohnabhängigen) Menschen auch nicht mehr erpressbar."
Ano Nym: "Wie kann man so naiv sein, ich fasse es nicht. Fällst du auch auf jede andere Werbung so rein?"
Bitte begründe doch, wieso offensichtlich deiner Ansicht nach das BGE eine Finte ist.
Ano Nym: "Leider hast du nicht ansatzweise verstanden, wie das BGE uns alle noch viel mehr verarmen und vor allem sehr viel mehr Freiheit nehmen wird. Uns alle, nicht nur die, denen man vorgeblich mit dem BGE helfen will. Das Gegenteil ist der Fall, das genaue Gegenteil!"
Auch wenn ich mich wiederholen muss: Bitte begründe doch mal deine Vermutungen.
Ano Nym: "...Recht auf Existenz und gesellschaftliche Teilhabe." Alles nur Verkaufsparolen, Wischiwachsischrotti! Klagt das mal ein!!"
Noch einmal: Bitte begründe doch mal deine Unterstellungen.
Und wieso "einklagen?" - die BGE-Befürworter setzen sich doch dafür ein.
Ich habe bisher noch keine Demo für z. B. ein leistungsgedecktes Geld gesehen.
BGE-Demos schon.
Ano Nym: "Solche Formulierungen dienen den Rattenfängern nur dazu, dass du unterschreibst."
Und noch mal: Bitte begründe doch mal deine Behauptungen.
Ano Nym: "Wenn du dann unterschrieben hast, haben andere den Vorteil - und du nix, so wie in der Finanzbranche üblich."
Das Problem in der Diskussion besteht m. E. darin, dass du nicht über das BGE als solches zu reden scheinst, sondern dir, wie viele andere Geldsystemapokalyptiker, sich ihr eigenes verzerrtes BGE-Konzept aufbauen, gegen das sie dann meinen, sein zu müssen.
Fakt ist: Es gibt nichts beim BGE zu unterschreiben.
Es ist eine Idee, die in allen Lagern zunehmend Befürworter findest.
Wenn du glaubst, das BGE sei eine böse Verschwörung von den Eliten, dann ist das deine Überzeugung und es bringt dann nicht sehr viel, zu versuchen, dich vom Gegenteil zu überzeugen, da jeder ohnehin das glauben will, was er will.
FMD: "Wir müssen Arbeit in dem Maße von der Erwerbsarbeit trennen in welchem die Produktivität von Maschinen und Methoden übernommen wird. Also BGE."
Ano Nym: "Und die Maschinen bzw. deren Eigentüer zahlen dann die Steuern - zur Finanzierung des für das BGE, richtig? Oder wo kommt die Kohle her, wenn immer weniger arbeiten?"
Zu Frage 1: Nein. Es geht darum, dass uns die Arbeit in der Produktion, aber auch im Dienstleistungsbereich ausgeht. Wenn wir weiterhin an der ausschließlichen Verteilung von Einkommen über Arbeitsleistung festhalten, führt das entweder zu steigender Arbeitslosigkeit oder zu sinkenden Einkommen.
Zu Frage 2: Unabhängig davon, welches Geldsystem wir haben, wird der Wohlstand nicht durch menschliche Leistung (auch nicht durch Produktivität allgemein), sondern letztlich immer durch den Konsum produzierter und angebotener Waren und Dienstleistungen erwirtschaftet.
Das ist eigentlich trivial - denn wenn ich ein Produkt herstelle oder eine Dienstleistung anbiete, die aber niemand in Anspruch nehmen (bzw. niemand konsumieren) will oder kann, dann ist sie auch nichts wert.
Wenn aber zunehmend die Kaufkraft der Menschen fehlt, dann können sie auch nicht mehr ausreichend konsumieren, damit gesellschaftlicher Wohlstand entsteht.
Und je mehr menschliche Arbeit automatisiert werden kann und wird, desto wichtiger wird es, Einkommen in dem Maße von der Erwerbsarbeit zu trennen, in welchem die Produktivität von Maschinen und Methoden übernommen wird.
ForMoreDemocracy 3. Juni 2012 um 20:07
FMD: "Frei von Druck und Existenzängsten im Nacken könnten die Menschen ihr wahres Potential entfalten und die Gesellschaft würde sich konstruktiv(er) entwickeln."
Ano Nym: "Du hast das Eis mit Sahne, die schicken Kleider, Aufenthalte auf der Schönheitsfarm usw. vergessen, das jeder lebenslang umsonst bekommt in dieser schönen neuen Welt."
Es gibt keinen Grund, polemisch zu werden.
Begründe lieber, wieso aus deiner Sicht eine Gesellschaft, in der es keinen Leistungsdruck und keine Existenzängste mehr (zumindest nicht mehr in dem Maße wie heute) sich deiner Meinung nach nicht konstruktiver entwickeln würde.
FMD: "Denn wenn die Menschen durch ein BGE aus der Lohnabhängigkeit befreit sind..."
Ano Nym: ""Löse das Finanzierungsproblem!" A Friend"
Geld ist wie gesagt nicht das Problem.
Ich sende dir gerne einen Videobeitrag dazu. Will hier keine Werbung machen.
(Kannst mich bei YouTube anschreiben, wenn du magst.)
FMD: "...nicht nur Neoliberale hassen diese Idee.."
Ano Nym: "Nein, sie lieben sie! Sie kaufen jetzt schon lastwagenweise Champagner auf Vorrat"
Irrtum. BGE bedeutet wie gesagt Machtverlust.
Das was sie lieben ist kein BGE, sondern ein partielles Grundeinkommen. D. h. in einer Höhe von der niemand wirklich leben kann, sondass die Unternehmen die Löhne weiter drücken können, da die Menschen dann weiterhin lohnabhängig sein werden.
Tipp: Schau dir die Definition eines BGEs im Netzwerk Grundeinkommen an. Dann siehst du den Unterschied zwischen einem richtigen BGE und den GE-Modellen, die die Neoliberalen "lieben".
Anoy Nym: "…werde realistisch…."
Nun, ich denke, es ist realistischer, ein BGE einzuführen – von dem schon halb Deutschland redet – als z. B. ein leistungsgedecktes Geld, wie es Politprofiler befürwortet, das gerade mal ein paar Hundert Leute im Netz kennen.
Das soll nicht abwertend gemeint sein, sondern ist meine persönliche Einschätzung darüber, was sich zukünftig eher durchsetzen wird: LGG oder BGE.
Ano Nym 4. Juni 2012 um 18:44
ForMoreDemocracy 3. Juni 2012 um 09:09
P. S. Korrektur:
Ich meinte "Der Grund, warum die Linke in den Wählerzahlen zurückging ist nicht auf Katja Kipping und auch nicht auf das BGE ***zurückzuführen***."
ForMoreDemocracy 3. Juni 2012 um 09:33
Aber nicht nur Neoliberale hassen diese Idee.
Auch Linke - und damit meine ich nicht die Emanzipatorische Linke, zu der Katja Kipping gehört, sondern viel mehr die "alt eingesessene Linke" - hassen die Idee.
Z. B. Christoph Butterwegge.
Ich vertrete viele seiner kapitalismus- und sozialkritischen Standpunkte.
Aber nicht seine Haltung gegenüber einem BGE. Er hat eigentlich auch gar keine wirklichen Argumente gegen ein BGE. Er ist viel mehr gezwungenermaßen gegen ein BGE.
Denn Leute wie Butterwegge haben einfach Angst, dass ihre Funktion - in diesem Fall die Funktion eines sozialkritischen Politikwissenschaftlers, wie es Butterwegge ist - keine Bedeutung mehr hätte, wenn es ein BGE gäbe.
Denn wenn die Menschen durch ein BGE aus der Lohnabhängigkeit befreit sind, wogegen bzw. wofür sollen dann Leute wie Butterwegge noch kämpfen?
Also kämpfen sie gegen die Idee des BGEs. Wie viele Gewerkschafter auch.
Das ist die bittere Wahrheit, warum Leute wie Butterwegge und viele Gewerkschafter ein BGE ablehnen:
Sie sehen ihre Daseinsberechtigung darin, für die kleinen Leute und gegen die Mächtigen zu kämpfen. Gäbe es ein BGE, bräuchten sie das nicht mehr. Also würde das für sie - "als Beschützer der armen Schwachen" - auch Machtverlust bedeuten.
Politprofiler 3. Juni 2012 um 22:11
@ForMoreDemokracy
Der Volksmund sagt: Der Mann denkt durch den Schwanz und manche denken erst gar nicht mehr - wenn sie ein BGE versprochen bekommen.
Ich denke Du hast zur Genüge ausgeführt wie sehr Dein Hirn aussetzt, wenn versprochen wird, GELD bedingungslos auszuzahlen.
Wir haben es jetzt alle verstanden.
Ano Nym 4. Juni 2012 um 18:48
Blogger 6. Juni 2012 um 10:16
Die verkaufen solange, bis sie von den korrupten Vollidioten in Berlin die Unterschrift unter das ESM-Diktat (= Versailles 2.0 mit Turbo-Beraubungsoption) erpresst haben. Und falls sie sich weigern, verlasst euch drauf, dann sterben hier Menschen!
Falls sich noch einer erinnert, als es um das erste 700 Mrd. US-Dollar-TARP-"Rettungspaket" den USA ging, da lief das gleiche Spiel. Druck, Druck, Druck von den Kartellmedien, jeden Tag, ununterbrochen, die Welt würde zusammenstürzen.
Damals gab ein unvergesslicher, stets eloquenter Henry "Hank" Paulson den Erpresser der Finanzmafia und ermahnte jeden Tag Gott und die Welt, wie dringend dieses Geld zur Rettung des Planeten gebraucht würde.
Fällt mir gerade noch ein anderer lustiger Fall ein: damals 8/11, also einen Tag vor 9/11, fiel doch diesem übereifrigen Buchhalter im Pentagon - Oder war es eine andere Behörde? - auf, dass da irgendwo 1.500 Mrd. US-Dollar versickert waren.
Ja gut, klar, dass nach denen dann nie wieder gefragt wurde, weil ja der Höhlenmensch aus Afghanistan dann mit seine sieben tapferen Schneiderlein bekanntermaßen halb New York in Schutt und Asche gelegt hat. Auch Building #7, dass, wie der liebe Onkel Larry Silverstein mitteilte, die Feuerwehrleute beschlossen hatten, "to pull it".
Blogger 6. Juni 2012 um 12:11
Apropos ESM, wer immer noch weiß, was das für einen Verbrecher-Diktat das ist, der sehe ich dieses Video an: http://bueso.de/node/5727

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