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Timestamp: 2013-06-19 03:34:43+00:00

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Immobilienlexikon Begriffe E
Ehrenamtlich T�tiger
Eigentum, wirtschaftliches
Eigent�mergemeinschaft
Einfacher Bebauungsplan	Einfamilienhaus
Einheitswert im Erbfall
Einrichtungsgegenst�nde
Einwurfgrundst�ck
Einwurfmasse
Einwurfswert
Einzelhandelsgrundst�ck
Entschädigungsklausel, salvatorische
Entsch�digungsrichtlinien, Landwirtschaft
Entschuldigter �berbau
Entwicklungma�nahmen
Entwicklungsstufen von Grund und Boden
Erbbauzinsanpassungsfaktor
Erfahrungss�tze
Erg�nzungssatzung
Ersatzbeschaffungsprinzip
Erschlie�ungs(bau)last
Erschließungsbeitragsfrei
Erschlie�ungsbeitragpflichtig
Erschlie�ungslast
Ertragsdifferenzialverfahren
Ertragsfaktor
Ertragswirtschaftliches Verfahren
Bedeutet erschlie�ungsbeitragsfrei und bezeichnet den beitragrechtlichen Zustand eines Grundst�cks, wenn Erschlie�ungsbeitr�ge nach �� 127 ff BauGB f�r den geleisteten Erschlie�ungsaufwand vollst�ndig erhoben wurden und keine weiteren Forderungen an den Grundst�ckseigent�mer bestehen.
↑ Top	Ebp
Bedeutet erschlie�ungsbeitragspflichtig und bezeichnet den beitragsrechtlichen Zustand, bei dem Erschlie�ungsbeitr�ge noch nicht oder noch nicht vollst�ndig erhoben worden sind.
↑ Top	Eckgrundst�cke
Eckgrundst�cke grenzen mit mehr als einer Seite an meist aufeinandersto�ende Stra�en, was zu erh�hten Erschlie�ungsbeitr�gen f�hren kann. Gemeindesatzungen beinhalten daher meist eine Eckverg�nstigung gerade bei Wohngrundst�cken, da nicht unbedingt ein Erschlie�ungsvorteil durch die Ecklage entsteht.
↑ Top	Ehrenamtlich T�tiger
Allgemein gilt: Die �bernahme von Ehren�mtern ist freiwillig, soweit diese nicht durch Rechtsvorschrift verpflichtend ist. Beispiel: Art 19, 20 Bayerische Gemeindeordnung (BayGO).
Es gilt das ⇒ Objektivit�tsprinzip und das ⇒ Geheimhaltungsprinzip.
↑ Top	Eigenheim
Nach der Legaldefinition des � 7 Abs. 1 des II WoBauG (au�er Kraft) sind Familieneigenheime (Eigenheime, Kaufeigenheime, Kleinsiedlerstellen) nach Gr��e, Grundriss ganz oder teilweise dazu bestimmt, den Eigent�mern oder einen Angeh�rigen bzw. deren Familien als Heim zu dienen und soll nach dem willen des Gesetzgebers �ber einen Garten oder sonstiges nutzbares land verf�gen.
↑ Top	Eigennutzung
Nutzung durch den Eigent�mer oder durch nahe Angeh�rige.
↑ Top	Eigentum, wirtschaftliches
Grunds�tzlich Zivilrechtlich; wirtschaftliche Betrachtungsweise im Steuerrecht kommt durch die ausnahmen des � 39 Abs. 2 AO zum Ausdruck.
↑ Top	Eigentum
Ist das Recht, das einem Inhaber erlaubt, mit einer Sache nach Belieben zu verfahren und andere von der Einwirkung auf die Sache auszuschlie�en; � 903 BGB. Arten: Alleineigentum; Miteigentum nach � 1008 ff. BGB, Gesamthandseigentum beispielsweise bei der BGB-Gesellschaft.
Grenzen: Gesetze und Rechte Dritter
↑ Top	Eigent�mergemeinschaft
⇒ Wohnungseigent�mergemeinschaft
↑ Top	Einfacher Bebauungsplan
⇒ Bebauungsplan
↑ Top	Einfamilienhaus
Darunter versteht man das freistehende, ebenerdig erschlossene, meist ein- oder zweigeschossiges Einzelhaus, welches f�r das Wohnen einer Familie bestimmt ist. ↑ Top	Einheitswert im Erbfall
Einheitswerte haben für Erbschafts- und Schenkungssteuer keine Bedeutung mehr seit dem 01.01.1996. Nach § 138 Abs. 1 BewG werden besondere Werte festgestellt, die nur im Bedarfsfall erfolgt (Bedarfsbewertung, § 138 Abs. 5 BewG). Maßgebend für die Feststellung sind die tatsächlichen Verhältnisse zum Besteuerungszeitpunkt und die Wertverhältnisse zum 01.10.1996, die bis zum 31.12.2001 gelten (§ 138 Abs. 4 BewG). Zuständig sind die Finanzämter (Lage des Grundstücks). Unterscheidung bei Grundvermögen: Bebaute und unbebaute Grundstücke. § 145 Abs. 3 BewG: Der Wert unbebauter Grundstücke bestimmt sich nach ihrer Fläche und den um 20 % ermäßigten Bodenrichtwerten. Diese sind von den Gutachterausschüssen nach dem Baugesetzbuch zu ermitteln und den Finanzämtern mitzuteilen. Der Steuerpflichtige hat die Möglichkeit, einen niedrigeren Wert nachzuweisen. §§ 146 - 150 BewG: Der Wert eines bebauten Grundstück ist das 12,5-fache der im Besteuerungszeitpunkt vereinbarten Jahresmiete (Jahresmiete ohne Betriebskosten), vermindert um die Wertminderung wegen Alters des Gebäudes (§ 146 Abs. 2 und 4 BewG).
↑ Top	Einheitswert
Der Einheitswert ist ein steuerrechtlicher Wert auf der Basis des Bewertungsgesetzes (§§ 19 - 109 BewG). Das Bewertungsgesetz enthält die Vorschriften zur Berechnung des Einheitswertes. Der Einheitswert ist Grundlage für Steuern und Abgaben, z.B. für die Grundsteuer und die Gewerbesteuer. Einheitswerte gibt es für Grundstücke und ganze Betriebe (Betriebe für Land- und Forstwirtschaft; Grundstücke; Betriebsgrundstücke). Der Einheitswert hat mit dem Verkehrswert eines Grundstückes oder eines Betriebes nichts zu tun.
↑ Top	Einkaufszentrum
Geplante Agglomeration vielf�ltiger Einzelhandelsbetriebe zu einer baulichen Einheit, h�ufig erg�nzt durch Dienstleistungsbetriebe. Geb�udekundliche Erkenntnisse: Im Durchschnitt werden 60 % der Gesamtverkaufsfl�che eines EKZ von Verkaufsst�tten mit �ber 500 m� Verkaufsfl�che eingenommen, die eine Magnetfunktion (Beispiele: Fachmarkt, Kaufhaus, Lebensmitteldiscounter, SB-Warenhaus, Verbrauchermarkt, Warenhaus) aus�ben. Bewertung: EKZ sind Renditeobjekte, das hei�t, f�r einen Investor stehen die erzielbaren ,
Ertr�ge im Vordergrund; d.h. der verkehrswert wird vornehmlich aus dem Ertragswert gebildet.
↑ Top	Einliegerwohnung
⇒ Eigenheim ↑ Top	Einrichtungsgegenst�nde
Sind Sachen, die zur Einrichtung gehören, wie beispielsweise Möbel, Bodenteppiche und werden in der verbundenen Hausratversicherung von Gebrauchssachen (wie Bücher, Geschirr, Wäsche) abgegrenzt. Das Wegnahmerecht des Mieters (§ 539 Abs. 2 BGB) definiert "Einrichtungen" als bewegliche Sachen, die vom Mieter mit der Mietsache körperlich verbunden wurden, aber zu gegebenen Zeitpunkt wieder gelöst werden können. Im Geltungsbereich der Neumieten-Verordung (NMV 1970) liegt regelmäßig eine Koppelung von "Einrichtungs- und Ausstattungsgegenständen" vor; eine Mitvermietung ist zulässig. Das Wohnungsbindungsgesetz (WoBindG) schließt in § 9 Abs. 1 und 6 die Mitvermietung von Einrichtungs- und Ausstattungsgegenständen aus.
↑ Top	Einsichtsrecht
Recht zur Einsichtnahme in beh�rdliche Unterlagen ⇒ Berechtigtes Interesse ↑ Top	Einsp�nner
Haustyp; es wird nur eine Wohneinheit vom Treppenpodest des Treppenhauses erschlossen.
↑ Top	Einwurfsmasse
Wird im Umlegungsverfahren aus allen privatn�tzigen Einwurfsgrundst�cken (private Nutzungsgrundst�cke) gebildet. ⇒ Einwurfsgrundst�ck, Ausgleichsgrundst�ck, Verteilungsmasse
↑ Top	Einwurfsgrundst�ck
Ist der Umlegungsmasse, die neben alten Verkehrsfl�chen oder sonstigen Grundst�cken (die schon �ffentlich genutzt werden), aus den eingeworfenen privatn�tzigen Grundst�cken (die nicht schon einem bestimmten �ffentlichen Zweck dienen). ⇒ Rohbauland, Bauland
↑ Top	Einwurfswert
Wert aller privatn�tzigen Grundst�cke, der sich nach dem Wert richtet, der ohne Umlegung vorhanden w�re. ⇒ Rohbauland, Ausgleichsfl�che
↑ Top	Einzelhandelsgrundst�ck
Sind Gewerbegrundst�cke, welche �berwiegend zu Einzelhandelszwecken genutzt werden. Bei der Bewertung sind in gesteigertem Ma�e die Lagemerkmale zu untersuchen (Makrolage), die im besonderen gekennzeichnet sind durch Standortfaktoren wie Kaufkraft, Verkehrsanbindung und Konkurrenzsituation der Region im Allgemeinen und im Speziellen des Ortes, die genauso stark gewichtet werden wie die Mikrolage (Grundst�ck, Geb�ude, Markt- und Nutzungssituation).
Wertermittlung: Ertragswertverfahren (renditeorientiert)
Begriff der st�dtebaulichen Sanierung; darunter ist die Differenz des sanierungsbedingten Bodenwertes vor und nach der Sanierung zu verstehen; diese wird durch Ausgleichsbetr�ge (�� 152 ff. BauGB) von den Eigent�mern zur Finanzierung der tats�chlichen und rechtlichen Neuordnung des Sanierungsgebietes erhoben. Methoden in der Praxis: Methode des Quervergleichs (Nachbargebiet); Lagewertverfahren (abgewandeltes indirektes Vergleichswertverfahren; Ertragswertverfahren in bestimmten Abwandlungen; Mietspiegelmethode (Mietwertsteigerung durch Verbesserung der Wohnlage); Nutzwertanalytische Ans�tze; Komponenten-Methode (Quantifizierung einzelner Komponenten; �hnlich auch die Zielbaum-Methode); Niedersachsen-Modell (Missst�nde und Ma�nahmen zur Missstandsbeseitigung).
↑ Top	Enteignung
Ist der gezielte (finale) Eingriff auf das Eigentum oder abspaltbare Teile davon durch hoheitliches Handeln, mit dem Ziel des Rechtsentzugs f�r die Erf�llung einer bestimmten �ffentlichen Aufgabe. Voraussetzungen: Positives Tun des Staates, zielgerichtetes Handeln zum Wohl des Staates, hoheitliches Handeln, nur durch oder auf Grund eines Gesetzes mit Entsch�digungsregelung (Junktimklausel) Rechtswege: Verwaltungsgericht (Enteignung); Zivilgericht (Entsch�digung)
Bei dem entgeltlichen Wohnrecht hat der Berechtigte die wirtschaftliche Bestimmung aufrecht zu erhalten und nach den Regeln einer ordnungsgem��en Wirtschaft zu verfahren. Er hat demnach das Recht im Geb�ude zu wohnen, muss daf�r aber ein Entgelt zahlen, welches sich nicht immer mit der markt�blichen Miete deckt.
↑ Top	Entsch�digung
Beruht auf der Grundlage des Art. 14 Abs. 3 GG; eine Entsch�digung kann nur der erlangen, der durch eine hoheitliche Ma�nahme in seinem Verm�gen beeintr�chtigt
wurde. Soweit eine Rechtsposition betroffen ist (� 94 BauGB). Hoheitliche Ma�nahmen k�nnen beispielsweise sein: Stra�enbau, Leitungsbau, Schienenwege, Wasserstra�en Rechtspositionen: Fl�chenentzug, Formverschlechterung, Belastung durch Leitungsrechte, Naturschutzauflagen, Arrondierungsverlust, Grenzabst�nde, Einwirkungen auf den Restbesitz, sofern Zumutbarkeitsgrenzen �berschritten werden.
Entsch�digungsklausel, salvatorische
⇒ Salvatorische Entsch�digungsklausel ↑ Top	Entsch�digungsrichtlinien Landwirtchaft
LandR 78 ist eine bundesministerielle Verwaltungsanweisung zur Wertermittlungsverordnung (WertV) mit dem Inhalt der Verkehrswertermittlung landwirtschaftlicher Grundst�cke und Betriebe, anderer Substanzverluste und Verm�gensnachteile
Unter einem entschuldigten �berbau versteht man die unbeabsichtigte Errichtung eines Geb�udes �ber die Grundst�cksgrenze ohne Vorsatz oder grobe Fahrl�ssigkeit. Der Eigent�mer des Grundst�cks, das �berbaut worden ist, muss den �berbau dulden, wenn er nicht "vor oder sofort nach der Grenz�berschreitung (�berbau) Widerspruch erhoben hat. ↑ Top	Entwicklung
Grundprinzip der Bauleitplanung im Sinne des � 1 BauGB Prinzipien: Ordnungsprinzip; Planm��igkeitsprinzip, Kodifikationsprinzip
Entwicklungsma�nahmen
Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen sind in §§ 165 - 171 BauGB geregelt. In kleinerem Rahmen können Entwicklungsgebiete durch kommunale Satzung festgelegt werden. Schwerpunkt: Innenentwicklung der Städte, Neuordnung von Industrie-, Verkehrs- und Militärbereich
↑ Top	Entwicklungssatzung
Entwicklungsma�nahme ↑ Top
� 4 WertV: Reine Fl�chen und Besondere Fl�chen der Land- und Forstwirtschaft (⇒ Agrarland), ⇒ Bauerwartungsland, ⇒ Rohbauland, ⇒ baureifes Land
Die Wertverh�ltnisse sind vorwiegend von der Wartezeit bis zur Baureife, die Wartezeit wiederum von der st�dtebaulichen Entwicklung, den bodenrechtlichen und finanziellen M�glichkeiten der Gemeinde abh�ngig.
↑ Top	Entwicklungszustand
⇒ Entwicklungsstufen ↑ Top
⇒ Pachtwertverfahren ↑ Top	Erbbaugrundbuch
Ist das f�r das jeweilige Grundst�ck gesondert anzulegende Grundbuchblatt, auf dem das Erbbaurecht eingetragen wird. F�r das Erbbaurecht ist dieses dann als Grundbuch im b�rgerlichen Recht anzusehen. Hier ist die Eintragung des Erbbaurecht nur deklaratorischer Natur. Konstitutive Wirkung (Entstehung des Rechts) erh�lt das Erbbaurecht mit Eintragung in Abteilung II. im Grundbuchs des Grundst�cks (nur !) an erster Rangstelle.
Ist ein grundst�cksgleiches, ver�u�erliches und vererbliches Recht an einem Grundst�ck, das dem Erbbauberechtigten die Befugnis verleiht, auf oder unter der Oberfl�che des Grundst�cks ein Bauwerk zu haben. Rechtsgrundlage: Verordnung �ber das Erbbaurecht Grundlage zur Bestellung des Erbbaurechts: Erbbaurechtsvertrag
↑ Top	Erbbauzins
Der Erbbauberechtigte zahlt als Gegenleistung f�r das Erbbaurecht an den Grundst�ckseigent�mer ein wiederkehrendes Entgelt, den sog. Erbbauzins, der nach Zeit und H�he f�r die gesamte Erbbauzeit im Voraus bestimmt sein (Bestimmtheitsgrundsatz; � 9 Abs.2 S. 1 ErbbauV). Es ist zwischen dem dinglichen (�� 1105 ff. BGB) und dem schuldrechtlichen Erbbauzins zu unterscheiden. Gl�ubiger des dinglichen Erbauzinses ist bei F�lligkeit des Erbbauzinses der Eigent�mer des Erbbaugrundst�cks. Neben oder auch anstelle des dinglichen Erbbaurechtsvertrages kann im Erbbaurechtsvertrag eine schuldrechtliche Anpassung des Erbbauzinses an sich �ndernde Verh�ltnisse vereinbart werden.
Multiplikator zur Anpassung des vertraglichen Erbbauzinses an die "allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse". Der BGH definiert die allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse als - Mittel der Entwicklung des Lebenshaltungskostenindex der 4-Personen-Haushalte von Arbeitern und Angestellten mit mittlerem Einkommen und dem Mittel aus den Indizes der durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste - der Arbeiter und Arbeiterinnen im Produzierenden Gewerbe und - der Angestellten im Produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungswirtschaft.
↑ Top	Erbpacht
Als Erbschaft wird das Verm�gen des Erblassers bezeichnet, das bei dessen Tod im Wege der Gesamtrechtsnachfolge mit allen Passiva und Aktiva als ganzes auf den oder die Erben �bergeht. �� 1967, 2018 BGB
↑ Top	Erbschafts- und Schenkungssteuer
Eine Grundst�cksbewertung wird nur im Bedarfsfall durchgef�hrt; siehe auch ⇒ Bewertung, ⇒ Einheitswert im Erbfall. Die Ermittlung erfolgt durch das �rtliche Finanzamt.
Erfahrung ist das durch Speichern wiederholter Erlebnisse erworbene Wissen, im Unterschied zu dem durch Denken vermittelte, aber auch die durch lange Praxis erworbene Ge�btheit in der Ausf�hrung bestimmter Handlungen. In der Wertermittlung finden Erfahrungss�tze dort Anwendung, wo Daten und werte nicht sach- oder objektbezogen in ihrer tats�chlichen H�he ermittelt werden k�nnen.
↑ Top	Erforderliche Daten
Grunds�tzliche Daten zur Bearbeitung und Erl�uterung eines Sachverhalt.
↑ Top	Erhaltungsaufwand
Erhaltungsaufwendungen umfassen die Kosten f�r laufende Instandsetzung, aber auch die Kosten f�r die Erneuerung von bereits in einem Geb�ude enthaltenen Teile, Einrichtungen und Anlagen f�hrt unabh�ngig von deren zustand prinzipiell zu Erhaltungsaufwendungen.
Im Bereich einer Erhaltungssatzung (� 172 BauGB) bed�rfen der R�ckbau und die �nderung baulicher Anlagen der Genehmigung. Zweck: Erhaltung der st�dtebaulichen Eigenart eines Gebietes; Erhaltung der Zusammensetzung der Wohnbev�lkerung; St�dtebauliche Umstrukturierung.
↑ Top	Erinnerungswert
Dies ist immer der Wert von 1 � der in der Handelsbilanz und Steuerbilanz f�r ein zwar abgeschriebenes, aber noch zum Betriebsverm�gen geh�rendes Wirtschaftsgut, ausgewiesen ist. ↑ Top	Erneuerung
Rekonstruktion als Mittel der Instandhaltung oder Instandsetzung von Gebäudeelementen, Gebäudeteilen und Beschichtungen, die dem Verschleiß durch Benützung und Witterung besonders ausgesetzt sind und deren Bestandsdauer daher geringer ist als die des ganzen Gebäudes. Insbesondere gebäudetechnische Anlagen sind wesentlich kurzlebiger als die Grundkonstruktion.
Bedeutet, Grundstücke erstmalig für die bestimmungsgemäße Nutzung durch bauliche Anlagen (Erschließungsanlagen) an das öffentliche Verkehrsnetz und an öffentliche Einrichtungen zur Ver- und Entsorgung anzuschließen (§§ 123 - 135 BauGB).
↑ Top	Erschlie�ungs(bau)last
↑ Top	Erschlie�ungsbeitragsfrei
⇒ ebf ↑ Top	Erschlie�ungsbeitragspflichtig
⇒ ebp
↑ Top	Erschlie�ungslast
⇒ Erschlie�ungsbaulast ↑ Top	Ersatzbeschaffungsprinzip
Verkehrswerte der Ersatzgrundst�cke sind ma�gebend, wenn Grundst�cke zum Zweck der Verteidigung oder eines sonstigen Gemeinbedarfs abzugeben sind.
↑ Top	Ertr�ge
Entgelte, die bei Vermietung und Verpachtung einer Liegenschaft erzielt werden k�nnen (nachhaltig erzielbar, bei ordnungsgem��er Bewirtschaftung).
↑ Top	Ertragsdifferenzialverfahren
Verfahren zur Ermittlung der �nderung des Bodenwertes eines Grundst�cks auf der Grundlage einer �nderung der Ertragsf�higkeit des Grund und Bodens.
Anwendung in der Praxis: Sanierungsgebiete, Entwicklungsbereiche.
↑ Top	Ertragsfaktor
� 12 WertV sieht die Ableitung von Vergleichsfaktoren unter anderem mittels Ertragsfaktor vor; mit Hilfe dieses Faktors wird der Wert eines bebauten Grundst�cks im Zuge des mittelbaren Vergleichswertverfahrens aus den Kaufpreisen anderer vergleichbarer Immobilien abgeleitet und dient der �berpr�fung der Dimension des ermittelten Wertes oder der �berschl�gigen Berechnung. ⇒ Rohertragsvervielf�ltiger, ⇒ Maklermethode, ⇒ Mietenmultiplikator.
↑ Top	Ertragsmesszahl
Bewertungsgrundlagen als Voraussetzung f�r die Durchf�hrung einer Bewertung, mit denen die zu bewertenden Nutzungen verglichen werden k�nnen. Um die Acker- und Gr�nlandzahlen f�r die Wertermittlung verwenden zu k�nnen, m�ssen sie in eine Beziehung zur Grundst�cksgr��e gesetzt werden. Hierf�r wird die sog. Ertragsmesszahl gebildet aus dem Produkt der Gr��e der Teilfl�che in Ar mit der dazugeh�rigen Acker- oder Gr�nlandzahl.
↑ Top	Ertragsobjekt
Immobilie (bebautes Grundst�ck), bei der am Grundst�cksmarkt im gew�hnlichen Gesch�ftsverkehr die Preisbildung sich an den zuk�nftigen Ertr�gen orientiert.
↑ Top	Ertragssteuer
Einkommens-, K�rperschafts- und Gewerbesteuer ↑ Top	Ertragswertverfahren
Ertragswertverfahren nach �� 15-20 WertV Der Ertragswert eines Grundst�ckes leitet sich aus der Verwertbarkeit desselben ab. Basis f�r die Ertragswertermittlung sind die Mieteinnahmen, Unterhaltungsaufwendungen, sonstige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Verwertung. Der Ertragswert wird haupts�chlich zur Bewertung von vermieteten Grundst�cken oder gewerblich genutzten Grundst�cken herangezogen. Bei diesen Grundst�cken wird der Verkehrswert sehr stark vom Ertragswert bestimmt. Es gibt aber auch sehr starke Abweichungen, wie zum Beispiel bei landwirtschaftlicher Nutzfl�che. Hier werden Differenzen zwischen Verkehrswert und Ertragswert von teilweise bis zu 40% festgestellt. Der Ertragswert definiert sich als Barwert aller k�nftigen Ertr�ge. Grunds�tze: Stichtagsprinzip, Grundsatz der Bewertung k�nftiger finanzieller �bersch�sse; keine Ber�cksichtigung von Steuern und Kapitalkosten.
↑ Top	Ertragswirtschaftliches Verfahren
Ermittlung eines Bodenwertes oder einer -änderung über die Zurechnung eines Ertrages oder -anteils zum Grund und Boden (über plausible Annahmen, Fiktionen).
↑ Top	Ewige Rente
Ist eine Rente, bei der das eingesetzte Kapital nicht aufgebraucht wird (Barwert muss so hoch angesetzt werden, dass die Rente allein aus den Zinsertr�gen aufgebracht wird. ⇒ Bodenwertverzinsung
↑ Top	Exekutionsverfahren
Zwangsweise Eintreibung einer geschuldeten Leistung; dem Exekutionsverfahren geht das Erkenntnisverfahren voraus, in dem der Gl�ubiger die Verurteilung des Schuldners bewirkt.
↑ Top	Existing Use Value
Wertbegriff: Marktwert bei fortbestehender Nutzung.

References: § 138
 § 138
 § 145
 § 9
 Art. 14
 BGH