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Timestamp: 2016-10-22 05:17:38+00:00

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130 V 38857. Auszug aus dem Urteil i.S. F. gegen Arbeitslosenkasse SYNA und Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich
C 266/03 vom 12. M�rz 2004
Art. 49 al. 1 et art. 55 LPGA; art. 5 al. 1 PA: L'existence d'une d�cision comme condition pour un jugement au fond. M�me sous l'empire de la LPGA, dans un syst�me o� la juridiction administrative est saisie sur recours, le prononc� d'une d�cision constitue une condition indispensable pour qu'il y ait un jugement au fond dans la proc�dure administrative subs�quente ou dans la proc�dure de recours de droit administratif. La notion de d�cision correspond, � d�faut d'une concr�tisation plus pr�cise dans l'art. 49 al. 1 LPGA, � celle de l'art. 5 al. 1 PA (consid. 2.3). Regeste b
Art. 49 al. 1 et art. 59 LPGA; art. 103 let. a OJ: Int�r�t digne de protection. La notion d'int�r�t digne de protection d'apr�s l'art. 59 LPGA pour la proc�dure de recours cantonale doit �tre interpr�t�e sur le plan mat�riel de la m�me mani�re que celle d'apr�s l'art. 103 let. a OJ pour la proc�dure f�d�rale de recours de droit administratif (consid. 2.2). Regeste c
Art. 49 al. 2 et art. 55 LPGA; art. 5 al. 1 let. b en relation avec l'art. 25 PA: D�cision de constatation. Condition pour une d�cision de constatation: la jurisprudence d�velopp�e � propos de la notion d'int�r�t digne de protection au sens de l'art. 25 al. 2 PA est d�terminante pour l'interpr�tation de la notion d'"int�r�t digne d'�tre prot�g�" contenue dans l'art. 49 al. 2 LPGA (consid. 2.4). L'objet d'une d�cision de constatation au sens de l'art. 49 al. 2 LPGA se d�termine d'apr�s l'art. 5 al. 1 let. b PA et concerne toujours des droits ou des obligations (cons�quences juridiques) individuels concrets, mais pas des constatations de fait (consid. 2.5). Consid�rants � partir de page 390
2. 2.1 Nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz sind die am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen, auch f�r das Arbeitslosenversicherungsrecht geltenden verfahrensrechtlichen Neuerungen des Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 vorbeh�ltlich abweichender Bestimmungen des AVIG (Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AVIG) auf den hier zu beurteilenden Fall anwendbar (vgl. BGE 129 V 115 Erw. 2.2, BGE 117 V 93 Erw. 6b, BGE 112 V 360 Erw. 4a; RKUV 1998 Nr. KV 37 S. 316 Erw. 3b).
2.2 Nach Art. 49 Abs. 1 ATSG hat der Versicherungstr�ger �ber Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, schriftlich Verf�gungen zu erlassen. Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die nicht unter Art. 49 Abs. 1 ATSG fallen, k�nnen nach Art. 51 Abs. 1 ATSG in einem formlosen Verfahren behandelt werden; diesfalls r�umt Abs. 2 dieser Bestimmung der betroffenen Person die M�glichkeit ein, den Erlass einer Verf�gung zu verlangen. Nach Art. 52 Abs. 1 ATSG kann gegen Verf�gungen bei der verf�genden Stelle Einsprache erhoben werden, und gegen Einspracheentscheide steht gest�tzt auf Art. 56 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 57 ATSG der Beschwerdeweg an das kantonale Versicherungsgericht offen; vorausgesetzt ist, dass die Beschwerde f�hrende Person durch die angefochtene Verf�gung oder den Einspracheentscheid ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung hat (Art. 59 ATSG), wobei der Begriff des schutzw�rdigen Interesses f�r das kantonale Beschwerdeverfahren BGE 130 V 388 S. 391materiellrechtlich gleich auszulegen ist wie derjenige nach Art. 103 lit. a OG f�r das bundesrechtliche Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren (Bericht der Kommission des Nationalrates f�r soziale Sicherheit und Gesundheit vom 26. M�rz 1999, BBl 1999 4622 f.; UELI KIESER, ATSG-Kommentar: Kommentar zum Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000, Z�rich 2003, N 2 zu Art. 59; MEYER-BLASER, Die Rechtspflegebestimmungen des Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG], in: Haftung und Versicherung [HAVE] 2002 S. 329; siehe auch BGE 122 V 373 Erw. 2a; RKUV 2002 Nr. KV 211 S. 176 f. Erw. 1c mit Hinweisen; Urteil M. vom 18. Dezember 2003 [C 221/03] Erw. 2).
2.3 Auch unter der Herrschaft des ATSG bildet im System der nachtr�glichen Verwaltungsrechtspflege der Erlass einer Verf�gung unabdingbare Sachurteilsvoraussetzung im nachfolgenden Verwaltungs- oder Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren, ohne die auf ein Rechtsmittel nicht eingetreten werden darf (vgl. GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 73 Ziff. 2.2. und S. 127; MEYER-BLASER, a.a.O., S. 327). Der Begriff der Verf�gung bestimmt sich dabei mangels n�herer Konkretisierung in Art. 49 Abs. 1 ATSG nach Massgabe von Art. 5 Abs. 1 VwVG (vgl. Art. 55 ATSG; siehe auch KIESER, a.a.O., N 2 zu Art. 49). Als Verf�gungen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 VwVG gelten Anordnungen der Beh�rden im Einzelfall, die sich auf �ffentliches Recht des Bundes st�tzen (oder richtigerweise h�tten st�tzen sollen; BGE 116 Ia 266 Erw. 2a) und zum Gegenstand haben: Begr�ndung, �nderung oder Aufhebung von Rechten oder Pflichten, Feststellung des Bestehens, Nichtbestehens oder Umfanges von Rechten oder Pflichten, Abweisung von Begehren auf Begr�ndung, �nderung, Aufhebung oder Feststellung von Rechten oder Pflichten, oder Nichteintreten auf solche Begehren (BGE 124 V 20 Erw. 1, BGE 123 V 296 Erw. 3a, je mit Hinweisen). Der Verf�gung gleichgestellt sind gem�ss Art. 5 Abs. 2 VwVG (rechtsgestaltende oder feststellende) Einspracheentscheide.
2.4 Der Erlass einer Feststellungsverf�gung setzt gem�ss Art. 49 Abs. 2 ATSG - analog zu Art. 25 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 lit. b VwVG - ein sch�tzenswertes Interesse voraus, worunter rechtsprechungsgem�ss ein rechtliches oder tats�chliches und aktuelles Interesse an der sofortigen Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverh�ltnisses zu verstehen ist, BGE 130 V 388 S. 392dem keine erheblichen �ffentlichen oder privaten Interessen entgegenstehen, und welches nicht durch eine rechtsgestaltende Verf�gung gewahrt werden kann (BGE 126 II 303 Erw. 2c, BGE 125 V 24 Erw. 1b, BGE 121 V 317 Erw. 4a mit Hinweisen). Nach der zu Art. 25 Abs. 2 VwVG ergangenen, auch auf Art. 49 Abs. 2 ATSG anwendbaren Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts gilt das Erfordernis des sch�tzenswerten Interesses auch f�r den Erlass von Feststellungsverf�gungen, welche ein Hoheitstr�ger nicht auf Ersuchen, sondern von Amtes wegen (vgl. Art. 25 Abs. 1 VwVG) erl�sst (RKUV 1990 Nr. U 106 S. 275).
2.5 Feststellungsverf�gungen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 lit. b VwVG und Art. 49 Abs. 2 ATSG haben - gleich wie bei Gestaltungs- und Leistungsverf�gungen - stets individuelle und konkrete Rechte und Pflichten, d.h. Rechtsfolgen zum Gegenstand. Auch mit Feststellungsverf�gungen k�nnen mithin nur Rechtsfragen gekl�rt, nicht aber Tatsachenfeststellungen getroffen werden (GYGI, a.a.O., S. 144 Ziff. 10; K�LZ/H�NER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Z�rich 1998, Rz 209). Nicht feststellungsf�hig ist namentlich auch eine abstrakte Rechtslage, wie sie sich aus einem Rechtssatz f�r eine Vielzahl von Personen und Tatbest�nden ergibt (ASA 71 S. 641 Erw. 1; RHINOW/ KOLLER/KISS, �ffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel 1996, S. 229 Rz 1189; vgl. BGE 108 Ib 22 Erw. 1). Ferner werden mit beh�rdlichen Zusicherungen, Ausk�nften, Empfehlungen oder Belehrungen keine Rechtsfolgen verbindlich festgelegt; solche Mitteilungen stellen demnach keine Verf�gungen dar und sind folglich nicht anfechtbar (BGE 121 II 479 Erw. 2c und 482 Erw. 3a; GYGI, a.a.O., S. 136).

References: Art. 49
 art. 55
 art. 5

Art. 49
 art. 59
 art. 103

Art. 49
 art. 55
 art. 5
 Art. 1
 BGE 
 BGE 
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 Art. 49
 Art. 49
 Art. 51
 Art. 52
 Art. 56
 Art. 57
 BGE 
 Art. 103
 Art. 59
 BGE 
 Art. 49
 Art. 5
 Art. 55
 Art. 49
 Art. 5
 BGE 
 BGE 
 Art. 5
 Art. 49
 Art. 25
 Art. 5
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 Art. 49
 Art. 25
 Art. 5
 Art. 49
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