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Timestamp: 2017-07-24 16:38:29+00:00

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Informationen zur Mitgliedschaft - Mitgliedschaft - Service | - Herzlich Willkommen!
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Wir erfüllen als Solidargemeinschaft eine unverzichtbare Aufgabe für unsere Gesellschaft. Gemeinsam verpflichten wir uns, die Entwicklung von Sport und Sportmöglichkeiten zu fördern und konstruktiv an der Gestaltung einer lebenswerten Gesellschaft mitzuarbeiten.
Genauere Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle des Stadtsportbundes.
Sportpolitik und Interessenvertretung
Interessenvertretung auf Bundesebene, insbesondere im DOSB
Interessenvertretung auf kommunaler Ebene durch die Sportbünde
Mitarbeit in den Gremien des Sports unter inhaltlichen Gesichtspunkten (z. B. Bildung, Leistungs- und Spitzensport; Breitensport, Jugendarbeit u. v. a. m.)
Beratungs- und Unterstündeützungsleistungen für die Sportvereine
Unfallversicherung (u. a. für Invalidität, Todesfall, Bergungskosten)
Haftpflichtversicherung (u. a. Personenschäden, Vermögensschäden, Schlüsselverlust)
Sonderfond (bei Entstehen einer wirtschaftlichen Notlage der Sportlerin/des Sportlers nach einem Sportunfall)
Versicherungsschutz für abhängig beschäftigte Arbeitnehmer über die VBG (Verwaltungsberufsgenossenschaft)
Versicherungsschutz bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten(u. a. Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Trainerinnen und Trainer)
Die Mitgliedsvereine erhalten kostenlose Publikationen (LSB-Magazin, Förderrichtlinien, Lehrgangsbroschüren, Zeitschriften der Sportbünde, usw.) und werden so über regionale aber auch grundlegende Entwicklungen im Sport informiert.
Besondere Förderprogramme für Sportvereine
Bezuschussung von lizenzierten nebenamtlichen Übungsleiterinnen und Übungsleitern / Trainerinnen und Trainern (Gelder des LSB sowie Stadt und Region Hannover)
Bezuschussungsprogramm „Förderung des Sportstättenbaus"
Förderprogramm "Jugendförderung" der Stadt Hannover
Förderprogramm „Kooperation Schule und Sportverein"
Förderprogramm "Kooperation Kita und Sportverein"
Vergünstigte Überlassung von Schulsporthallen in Hannover
weitere Unterstützungsleistungen durch die Stadt Hannover
Förderprogramm „Förderung zur Integration im und durch Sport"
Förderprogramm „EVP - Bereitstellung von Projektmitteln"
Neu seit 01.01.2010:
Sportgeräteförderung (Gelder des SSB Hannover)
Dezentrale Angebote zur Aus-, Fort- und Weiterbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern
Dezentrale Angebote für Funktionsträgerinnen und Funktionsträger aus den Vereinsvorständen – Qualifix, Vereinsmanagerinnenausbildung / Vereinsmanagerausbildung
Beratung der Vereine durch die Sportbünde und den LSB zu Fragen der Vereinsarbeit
Bereithalten von Arbeitshilfen und Arbeitsmitteln in Form von Checklisten, Mustersatzungen, Musterverträgen, Mustervereinbarungen, Sportmobilen usw.
Allgemeine Hinweise zur Mitgliedschaft Vereinssatzung
Die dem LSB vorzulegende Vereinssatzung muss die nachfolgend aufgeführten Bestimmungen beinhalten (siehe hierzu auch Mustersatzung des LSB). Sie wird im Rahmen des Aufnahmeverfahrens lediglich hinsichtlich dieser Kriterien überprüft. Eine umfassende rechtliche Prüfung der Satzung erfolgt nicht.
Der Name des Vereins darf nicht auf eine politische Zielrichtung hinweisen (§ 3, Pkt. 1b der Aufnahmeordnung des LandesSportBundes). Er muss so formuliert sein, dass die Mitgliedschaft nicht auf eine bestimmte Personengruppe ausgerichtet ist. Ausnahmen sind: Postsportvereine, Eisenbahner-Sportvereine etc., von denen in der Allgemeinheit bekannt ist, dass diese Vereine für jedermann zugänglich sind.
Zwecke und Ziele müssen § 2 der Satzung des LSB entsprechen (in der Regel Sportausübung allgemein oder in bestimmten Sportarten).
Die Neutralität (politisch, ethnisch, konfessionell) des Vereins muss in der Satzung festgeschrieben sein.
Die dem LandesSportBund Niedersachsen e. V. angeschlossenen Vereine müssen für jedermann zugänglich sein. Die Satzung darf keine Altersbegrenzung für die Aufnahme von Mitgliedern und keine Beschränkung auf einen bestimmten Personenkreis (nur männliche oder nur weibliche Mitglieder, Schülerinnen und Schüler, etc.) enthalten.
- Folgende Vorteile sind mit der Gemeinnützigkeit verbunden:
- Mögliche Förderung mit öffentlichen Mitteln
- Steuerbefreiung für Übungsleiterinnen/Übungsleiter und Betreuerinnen/Betreuer von 2.400 € jährlich
- die Befreiung von bestimmten staatlichen Gebühren und Kosten (z. B. Gebühren für die Eintragung in das Vereinsregister)
- Die Auszahlung einer steuerfreien Ehrenamtspauschale in Höhe von 720 € jährlich ist möglich. (Achtung! Dies muss in der Vereinssatzung geregelt sein!) Anfallsberechtigter bei Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine zu benennende gemeinnützige Einrichtung aus dem Sportbereich, die es für gemeinnützige, sportliche Zwecke zu verwenden hat. Dies kann der Landessportbund oder auch der Stadtsportbund sein.
Reichen Sie Ihren Satzungsentwurf zeitgleich beim LSB, dem zuständigen Finanzamt (Durchsicht der Satzung hinsichtlich der Gemeinnützigkeit - wichtig für Freistellungsbescheid) und dem zuständigen Amtsgericht (wichtig für Eintragung ins Vereinsregister) zur jeweiligen Vorprüfung ein, um ggf. notwendige Änderungen „im Stück“ bei der folgenden Mitgliederversammlung vornehmen zu können.
Der vorläufige Versicherungsschutz des Sportversicherungsvertrages für aufnahmesuchende Vereine besteht ab Eingang des Aufnahmeantrages beim zuständigen Sportbund, es sei denn, der Verein ist von vorneherein nicht „aufnahmefähig“ (kein Sportverein, nicht gemeinnützig oder ähnliches).
Kein Versicherungsschutz besteht für Mitglieder, bei deren Eintritt in den Verein bereits feststeht, das die Mitgliedschaft nur kurzfristig - unter 12 Monate - bestehen wird (Zeitmitgliedschaften). Bei Durchführung von Kursangeboten sind nur ordentliche Vereinsmitglieder versichert.
Die Aufnahme in einen Landesfachverband kann erst nach Erwerb der Mitgliedschaft im Landessportbund Niedersachsen e.V. erfolgen. Die Teilnahme am Wettkampfbetrieb eines Landesfachverbandes ist somit erst mit Nachweis der Mitgliedschaft im LSB möglich. Laut Satzung werden nur Vereine Mitglied im LSB Niedersachsen, wenn die Mitgliedschaft in mindestens einem Fachverband nachgewiesen wird.
Für jedes Vereinsmitglied werden vom LandesSportBund und vom Stadtsportbund Hannover Mitgliedsbeiträge erhoben.
Der Beiträge für den LSB und den SSB betragen zusammen (pro Jahr und Mitglied) ab dem Jahr 2016:
für Kinder (bis 14 Jahre) - 2,80 € (SSB: 1,30 €, LSB: 1,50 €)
für Jugendliche (bis 18 Jahre) - 4,30 € (SSB: 1,70 €, LSB: 2,60 €)
für Erwachsene (ab 18 Jahre) - 5,80 € (SSB: 2,00 €, LSB: 3,80 €)
Zusätzlich wird pro Verein ein Grundbeitrag in Höhe von 80,00 € erhoben.
Der Einzug erfolgt durch den Stadtsportbund.
In den Folgejahren errechnet sich die Beitragshöhe grundsätzlich nach der Mitgliederbestandserhebung zum 1. Januar eines jeden Jahres. Der Jahresbeitrag wird in ein oder zwei Raten erhoben.
Je nach ausgeübter Sportart, Disziplin werden vom zuständigen Landesfachverband ggf. weitere Beiträge erhoben. Die Mitteilung hierüber erfolgt durch den zuständigen Landesfachverband.
Mitgliedermeldung: Bestandserhebung
Die ordentlichen Mitglieder und Mitglieder mit besonderem Status (§ 9 Ziff. 2 LSB-Satzung) - mit Ausnahme der Landesfachverbände – sind verpflichtet, eine jährliche Bestandserhebung abzugeben.
Die jährliche Mitgliedermeldung muss Online erfolgen und ist verpflichtend!
Ausnahme: Bei Aufnahme eines Vereins in den LandesSportBund Niedersachsen e. V. erfolgt die Meldung in Papierform
Zur konkreten Zuordnung der Sportarten zu den Landesfachverbänden stellt der LSB auf seiner Homepage und im Intranet eine verbindliche Sportartenliste mit entsprechender Zuordnung zum anbietenden Landesfachverband (gem. § 12, Ziffer 5 LSB-Satzung) zur Verfügung. (Sie finden diese Liste unter dem Link ‚Service für Mitglieder’ ‚online-BE’. Diese Sportartenliste umfasst die jeweils von den Landesfachverbänden betreuten Sportarten. Weiterhin ist diese Sportartenliste Grundlage für die Zuordnung der Mitgliedsvereine mit ihren jeweiligen Mitgliedern zu den Landesfachverbänden.
Seite C der Bestandserhebung dient der Ermittlung der Mitglieder, die keinem Landesfachverband zugeordnet werden können oder sollen. Für die nicht einem Landesfachverband zugeordneten Mitglieder wird ein zusätzlicher Beitrag erhoben, der nach Beschluss des Landessporttages vom 22.11.2008 (siehe hierzu auch Seite 1 des Infopaketes) derzeit für Kinder und Jugendliche € 2,00 und Erwachsene € 3,00 jährlich beträgt. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der ‚Richtlinie zur Durchführung der Bestandserhebung und zur Datenpflege’, die unter dem Link ‚Service für Mitglieder’, ‚online-BE’ abgerufen werden kann.
Leistungen des Landessportbundes
Der LSB bietet seinen Mitgliedsvereinen eine Reihe von Leistungen, die nachfolgend in einer Kurzübersicht dargestellt sind:
Absicherung der Übungsleiter/innen (bis € 2.400,00 pro Jahr) in Vereinen über den Versicherungsvertrag mit der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)
Beratung der Vereine durch die Kreis- und Stadtsportbünde und den LandesSportBund Niedersachsen
Pflichten der Mitglieder (§ 9 LSB-Satzung)
Die ordentlichen Mitglieder und solche mit besonderem Status sind verpflichtet, zum jeweils festgesetzten Termin eine Bestandserhebung durchzuführen, in die alle Mitglieder (aktive, passive und sonstige) aufzunehmen sind. Die ermittelten Ergebnisse sind dem zuständigen Sportbund zu übersenden.
Mitglieder mit besonderem Status
Auf dem Landessporttag in Melle am 18. November 2000 wurde beschlossen, dass auch Vereine, die nicht gemeinnützig und nicht im Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts eingetragen sind in den LSB aufgenommen werden. Diese Vereine werden als Mitglieder mit besonderem Status geführt.
Mitglieder mit besonderem Status haben die gleichen sportlichen und organisatorischen Voraussetzungen nach § 3 der Aufnahmeordnung zu erfüllen wie die ordentlichen Mitglieder. Nicht zu erbringen ist der Nachweis der Gemeinnützigkeit und der Nachweis der Eintragung in das Vereinsregister.
Mitglieder mit besonderem Status haben Anspruch auf folgende Leistungen des LSB:
1. Absicherung der Vereinsmitglieder über den Sportversicherungsvertrag
2. Leistungspaket des Gema-Vertrages incl. Zusatzvereinbarung
3. Absicherung der Übungsleiter/innen (bis € 2.400,-- pro Jahr) im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung über den Pauschalvertrag mit der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)
4. Beratung der Vereine durch die Sportbünde und den LandesSportBund Niedersachsen zu den Fragen der Vereinsarbeit
Die Teilnahme an Angeboten:
- zur Aus-, Fort- und Weiterbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern
- für Funktionstragerinnen und Funktionsträgern aus den Vereinsvorständen - Qualifix, Vereinsmanagerinnenausbildung/Vereinsmanagerausbildung
ist grundsätzlich möglich. Allerdings sind hier die erhöhten Teilnahmegebühren wie für Nichtmitglieder des LSB zu entrichten.
Entsprechend den Vorgaben des Niedersächsischen Glücksspielgesetzes (NGlüSpG) sowie der Verordnung Sport ist eine Inanspruchnahme der Sportförderung aus öffentlichen Mitteln des Landes Niedersachsen für Ihren Verein nicht möglich. Dies betrifft insbesondere sämtliche Sportförderprogramme (z. B. Bezuschussungsprogramme ‚Förderung des Sportstättenbaus‘ und ‚Förderung der Integration im und durch Sport‘, Förderprogramm ‚Schule/Kindergarten und Sportverein‘).
Informationen zur Neuaufnahme Für die Aufnahme in den LandesSportBund Niedersachsen e. V. sind folgende Unterlagen über den Stadtsportbund Hannover e.V. einzureichen:
a) ANTRAG zur Mitgliedschaft im LSB (mit verpflichtenden Angaben-online hierausfüllbar) b) Gründungsprotokoll mit Unterschrift(en)
c) Satzung mit Datum und Unterschrift(en)
d) Bestandserhebungsbogen
e) Registerauszug aus Vereinsregister
f) gültiger Freistellungsbescheid des Finanzamtes: - vorläufiger Feststellungsbescheid oder endgültiger Freistellungsbescheid (Gültigkeit: 5 Jahre)
g) Nachweis über Aufnahmeantrag bei einem Landesfachverband*
Leitfaden zum Vereinsrecht des Bundesministerium der Justiz
Diese Broschüre hilft allen, die sich kundig machen möchten, wie man einen Verein gründet und worauf man achten muss. Die aktuelle Informationsbroschüre zum Vereinsrecht, kann kostenlos beim Bundes-Justizministerium bestellt bzw. hier heruntergeladen werden.
Merkblatt zur Vereinsgründung Gründungsversammlung
Zur Gründung eines eingetragenen Sportvereins müssen mindestens 7 geschäftsfähige Personen zusammenkommen. Sie müssen eine Satzung erarbeiten, die mindestens enthalten muss:
Die Rechtsgrundlagen der Gemeinnützigkeit (§§ 51 bis 68 der Abgabenordnung), insbesondere die Förderung der Allgemeinheit (§52 Abs. 1 AO) auf dem Gebiet des Sports (§ 52 Abs. 2 Ziffer 2 AO) in selbstloser (§55 AO), ausschließlicher (§ 56 AO) und unmittelbarer (§ 57 AO) Weise;
den Sitz und den Namen des Vereins;
eine Regelung über Ein- und Austritt der Mitglieder sowie die Rechte und Pflichten der Mitglieder;
dass Beiträge zu leisten sind;
wie sich der Vorstand zusammensetzt und welche Aufgaben er hat;
wer nach § 26 BGB den Verein vertritt;
wann Mitgliederversammlungen stattfinden, wie sie einzuberufen sind, welche Aufgaben ihr vorbehalten sind; wie Beschlüsse zu fassen und zu beurkunden sind;
was mit dem Vermögen bei Auflösung geschieht;
dass der Verein eingetragen werden soll;
das Datum der Satzungserrichtung.
Diese Gründungssatzung muss von 7 Mitgliedern unterschrieben werden!
Dann erfolgt die Vorstandswahl!
Über die Gründungsversammlung ist ein Protokoll zu erstellen. Es muss die Satzungsannahme enthalten und die Vorstandswahlen mit ziffernmäßigen Abstimmungsergebnissen.
Der Vorstand nach § 26 BGB hat den Verein zur Eintragung in das Vereinsregister anzumelden. Die Unterschriften unter der Anmeldung müssen notariell beglaubigt sein. Der Anmeldung sind beizufügen:
die Satzung in Urschrift und Abschrift
In der Regel entwirft der Notar die Anmeldung und reicht die Unterlagen bei Gericht ein. Notargebühren hat der Verein zu tragen. Es ist sinnvoll vor der Einreichung der Unterlagen beim Finanzamt - Körperschaftsteuerstelle - eine Freistellungsbescheinigung zu besorgen. Bei Vorlage einer Freistellungsbescheinigung wegen Gemeinnützigkeit entstehen keine Gerichtskosten.
Nach Eingang der Unterlagen prüft das Registergericht, ob sich bezüglich der Satzung oder Wahlvorgänge Beanstandungen ergeben. Ist dies nicht der Fall, erfolgt die Eintragung in das Vereinsregister.
Mit der Eintragung ist der Sportverein rechtsfähig, d. h. er ist juristische Person und damit selbstständiger Träger von Rechten und Pflichten. Er kann klagen und verklagt werden; er kann Verbindlichkeiten eingehen, die nur das Vereinsvermögen betreffen. Die Vertretung erfolgt durch den Vorstand nach § 26 BGB.
Änderungen eingetragener Tatsachen (z. B. Satzungs- und Vorstandsänderungen) müssen umgehend im Vereinsregister vermerkt werden. Hierzu sind notariell beglaubigte Anträge an das Registergericht erforderlich, die entsprechenden Beschlussprotokolle sind in Abschrift/Kopie beizufügen. Satzungsänderungen werden erst rechtswirksam, wenn die Eintragung erfolgt ist. Satzungen sollten die Vorschrift enthalten, dass Ordnungen nicht Teil der Satzung sind.
Die Auflösung des Vereins ist vom Vorstand (oder den Liquidatorinnen/Liquidatoren) notariell beglaubigt dem Registergericht zur Kenntnis zu bringen. Ein Protokoll ist beizufügen.
§ 73 BGB (Unterschreiten der Mindestmitgliederzahl)
Sinkt die Zahl der Vereinsmitglieder unter 3 herab, so hat das Amtsgericht auf Antrag des Vorstands, wenn der Antrag nicht binnen drei Monaten gestellt wird, von Amts wegen dem Verein die Rechtsfähigkeit zu entziehen.
Mustersatzung für Vereine Muster Vereinssatzung
1. Der Verein hat den Namen „Sportverein ABC“. Er hat seinen Sitz in ... (Ort). Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Danach lautet der Name „Sportverein ABC e.V.“.
1. Zweck des Vereins1 ist die Pflege, Förderung und Ausübung des …sports. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch folgende Sportarten …………Die Vereinsmitglieder nehmen am regelmäßigen Training und ggf. an Wettkämpfen teil.Die Betreuung der Sportangebote erfolgt durch sportfachlich vorgebildete Übungsleiterinnen und Übungsleiter.
§ 3 Gemeinnützigkeit2
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports. 2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung selbstständige/unselbstständige3 Abteilung gegründet werden.
Der Verein besteht aus4:
1. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den schrift-lichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand5. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen Vertreterinnen/Vertretern. Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann die Antragstellerin/der Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig.
2. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten und nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig6.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig; sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nachAbsendung der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt7.
1. Der Vorstand besteht aus8:
- der Frauenbeauftragten/dem Vorstandsmitglied für Gleichstellung
3. Die Vorstandssitzung leitet die 1. Vorsitzende/der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit die 2. Vorsitzende/der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und von der Sitzungsleiterin/vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
Ein Vorstandsbeschluss kann ggf. auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.9
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben10. Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig.
- Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit11
1. Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.12
1. Die Mitgliederversammlung wird von der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung von ihrer Stellvertreterin/seinem Stellvertreter geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung die Leiterin/den Leiter mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
2. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Versammlungsleiterin/des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmenthaltungen zählen nicht. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Wahlen sind grundsätzlich schriftlich vorzunehmen. Steht nur eine Person zur Wahl, wirdoffen abgestimmt, es sei denn, auf Antrag wird die schriftliche Wahl beschlossen.
Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmenerforderlich.
1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr zwei Personen zur Kassenprüfung. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig/nicht zulässig.
2. Die Kassenprüferinnen/Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüferinnen/ Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung der Kassen-wartin/des Kassenwartes und der übrigen Vorstandsmitglieder.
1. Die Auflösung des Vereins kann in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit der im § 16 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins:
· an eine gemeinnützige Einrichtung im Sportbereich in Niedersachsen, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, sportliche Zwecke zu verwenden hat (Sollte das Vermögen an einen Verein fallen, so muss dieser Verein Mitglied im LandesSportBund Niedersachsen e. V. sein.)
· an eine Kommune/ den Landkreis/ die Stadt, die/der das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, sportliche Zwecke zu verwenden hat
· an den LandesSportBund Niedersachsen e. V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, sportliche Zwecke zu verwenden hat. (Es ist nur ein Anfallsberechtigter in der Satzung zu benennen!)13
Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am …………………. (Datum) beschlossen worden.
1. Der Zweck des Vereins kann z. B. wie folgt angegeben werden: "..... Förderung der Leibesübungen, insbesondere durch den Fußball- und Handballsport. Besondere Bedeutung kommt der Betreuung der Jugendlichen zu."
2. Die Anerkennung eines Vereins als gemeinnützig hat weit reichende steuerliche Vergünstigungen und unmittelbare finanzielle Auswirkungen zur Folge. Die Einzelheiten sind in §§ 51 bis 61 der Abgabenordnung (AO) 1977 festgelegt. Die beim örtlich zuständigen Finanzamt zu beantragende Anerkennung hat der Gesetzgeber nicht dem Ermessen der Steuerverwaltung überlassen, sondern in der Abgabenordnung die mildtätigen, kirchlichen und insbesondere die gemeinnützigen Zwecke möglichst genau umschrieben. Danach ist ein Verein gemeinnützig wenn er die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos fördert. Als Beispiel förderungswürdiger Zwecke nennt der Gesetzgeber auch den Sport. Förderung der Allgemeinheit bedeutet allerdings, dass der Verein nicht nur einem kleinen, begrenzten Kreis dienen darf. Ein geschlossener Personenkreis, wie z. B die Belegschaft eines Unternehmens, genügt nicht. Der Mitgliederkreis darf auch nicht infolge örtlicher oder beruflicher Abgrenzung dauernd nur klein sein. Auch darf sich eine Exklusivität nicht durch besonders hohe Aufnahme-gebühren oder Mitgliedsbeiträge ergeben. Bevor das Finanzamt den Steuerbescheid (Freistellungsbescheid) erlässt, hat es von Amts wegen die Gemeinnützigkeit zu prüfen und die tatsächlichen Verhältnisse zu ermitteln, eines besonderen Antrages oder Anerkennungsverfahrens bedarf es nicht. Für den Nachweis sind allerdings regel-mäßige Aufzeichnungen aller Einnahmen und Ausgaben und die geordnete Aufbewahrung sämtlicher Belege notwendig. Liegt noch kein Steuerbescheid (Freistellungsbescheid) vor, weil beispielsweise der Verein erst gegründet worden ist, so kann beim Finanzamt eine vorläufige und befristete Bescheinigung beantragt werden. Da das Finanzamt in diesem Verfahren nur die Satzung überprüft, kann es den vorläufigen Bescheid widerrufen, wenn der Verein sich nicht an seine Satzung hält. Bei der Abfassung der steuerlich wichtigen Satzungsbestimmungen sind die Finanzämter gern behilflich. Zur Vermeidung von "Pannen" empfiehlt es sich daher, den Entwurf der Satzung noch vor der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung mit der Bearbeiterin/dem Bearbeiter des Finanzamtes zu besprechen. Dasselbe gilt für Satzungsänderungen die - wie die Satzung - ohnehin dem Finanzamt vorzulegen sind, denn die Steuervergünstigungen können nur in Anspruch genommen werden, wenn die Satzung während des ganzen Kalenderjahres den Anforderungen entsprochen hat.
3. Sollen Abteilungen finanziell selbständig sein, so bedarf es noch folgender weiterer Regelung in der Satzung: "Die Abteilungen regeln ihre sportlichen und finanziellen Angelegenheiten selbst, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt oder das Gesamtinteresse des Vereins nicht betroffen wird. Für die Wahlen der Abteilungsversammlung und die Zusammensetzung der Abteilungsvorstände gelten die Bestimmungen dieser Satzung entsprechend."
4. Die Aufzählung ist nur Beispiel und Anregung.
5. Dient der Kontrolle über die Aufnahme von Mitgliedern.
6. Festlegung eines Austrittszeitpunktes ist nicht gesetzlich vorgeschrieben; jedoch zur leichteren Beitragsabrechnung und Übersicht über die Mitgliederzahl sinnvoll.
7. Sollen neben Mitgliedsbeiträgen auch Umlagen erhoben werden, muss die Möglichkeit ausdrücklich erwähnt sein. Die Satzung muss für Umlagen eine Obergrenze vorsehen.
8. Dem Vorstand können weitere Personen angehören (z. B.: Geschäftsführerin/Geschäftsführer, Schriftführerin/Schriftführer, Pressewartin/Pressewart, Gerätewartin/Gerätewart, Frauenbeauftragte/Vorstandsmitglied für Gleichstellung, Ehrenmitglieder; die Aufzählung ist nur beispielhaft. Hat der Verein mehrere (selbstständige) Abteilungen, so kann es sich empfehlen, dass dem Vorstand oder einem erweiterten Vorstand auch die Abteilungsleiterinnen/Abteilungsleiter angehören.
9. Diese Regelungen können ggf. in einer Geschäftsordnung geregelt werden. Dadurch sind leichter Änderungen möglich.
10. Wenn Vereinsmitglieder auch jünger sein können, empfiehlt sich die Regelung der Altersgrenze zur rechtlichen Vereinfachung. Achtung: Falls Jugendvertreterinnen/Jugendvertreter, Jugend-wartinnen/Jugendwarte usw. Vorstandsmitglieder sein sollen, dann Mindestalter beachten.
11. Es empfiehlt sich, die Beitragssätze auf Jahresbeiträge (nicht notwendigerweise Kalenderjahr) auszurichten. Der Verein kann dann den Haushaltsvorschlag besser planen; des Weiteren ist der Beitragseinzug einfacher (zusätzlicher Zinsvorteil bei Einzug zu Beginn des Beitragszeitraumes).
12. Auch andere Einberufungsarten (Anschlag am „Schwarzen Brett“, Veröffentlichung in Tageszeitung, Veröffentlichung in Vereinszeitung, Anschlag in Informationsschaukästen) möglich. Es ist jedoch nur e i n e Einberufungsart zulässig.Tagesordnungspunkte "Verschiedenes" nicht vergessen.
13. Aufzählung beispielhaft; es genügt eine der drei Möglichkeiten.
Downloads Aufnahme DOWNLOAD: Antrag auf Mitgliedschaft
DOWNLOAD: Bestandserhebungsbogen Neuaufnahmen
Vereine die die Aufnahme beantragen melden mit dem BE-Bogen ihre Vereinsanschrift, Kontaktdaten sowie ihre Mitgliederzahlen.
DOWNLOAD: Bestandserhebungsbogen, Erläuterungen
Die Erläuterungen sollen beim Ausfüllen des Bestandserhebungsbogens für neu aufzunehmende Vereine helfen.
DOWNLOAD: Einzugsermächtigung Jahresbeitrag
Der Jahresbeitrag der Vereine wird vom SSB per SEPA-Lastschrift eingezogen. Vereine, die sich dem Verfahren nicht anschließen wollen und kein SEPA-Lastschriftmandat erteilen, zahlen für den zusätzlichen Verwaltungsaufwand eine Gebühr in Höhe von 20,- €.
DOWNLOAD: Informationen zur Neuaufnahme
Die Neugründung eines Sportvereins ist mit einer Reihe Einzelschritten verbunden. Diese Informationen beantworten die wesentlichen Fragen des Aufnahmeverfahrens.
DOWNLOAD: Mustersatzung
DOWNLOAD: Sportartenliste
Die Liste enthält in alphabetischer Reihenfolge Sportarten und gibt an, welche Landesfachverbände diese betreuen.
DOWNLOAD: Vorteile einer Mitgliedschaft
Sportvereine erhalten als Mitglieder im LSB und SSB eine Reihe von Vorteilen. Welche dies sind erfahren Sie in diesem Papier.
DOWNLOAD: Zugangsberechtigung Intranet
Aufgenommene Vereine pflegen ihre Daten über das Intranet des LSB. Hierzu bedarf es einer Zugangsberechtigung, die mit diesem Formular beantragt wird.
Mitgliedschaft Informationen zur Mitgliedschaft Bestandserhebung Intranet Mitgliederstatistik Servicegesellschaft Sportangebote LSB-Intranet Nützliche Links
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References: § 2
 § 12
 § 3
 § 26
 § 26
 § 26

§ 73

§ 3
 § 16