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Timestamp: 2016-10-24 07:11:23+00:00

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5A_618/2012 (27.05.2013)
5A_618/2012 � � Urteil vom 27. Mai 2013
X.________ (Beschwerdef�hrerin), Jahrgang 1944, und Y.________ (Beschwerdegegner), Jahrgang 1943, heirateten am 26. Juni 1970. Aus ihrer Ehe gingen drei S�hne hervor, geboren in den Jahren 1971, 1972 und 1981. Die Ehegatten sind mit mehreren Firmen an verschiedenen Standorten im Handel mit Metallen sowie in der Verarbeitung und im Recycling von Metallen t�tig. Am 31. Oktober 1985 erwarben sie das gesamte Aktienkapital (300 Inhaberaktien) der A.________ AG, f�r die sie bis heute als Pr�sident und als Vizepr�sidentin mit Einzelunterschrift zeichnen. Ihre drei S�hne arbeiten im Familienunternehmen�mit. Die Beschwerdef�hrerin erhob im Dezember 1998 eine Scheidungsklage, die sie wieder zur�ckzog. Seit Februar 2005 leben die Ehegatten getrennt.
B.a.�Am 4. Februar 2009 klagte die Beschwerdef�hrerin vor Bezirksgericht B.________ erneut auf Scheidung, mit der sich der Beschwerdegegner einverstanden erkl�rte. Die Ehegatten verzichteten auf nachehelichen Unterhalt und auf Anspr�che aus beruflicher Vorsorge. Streitig blieben in der g�terrechtlichen Auseinandersetzung namentlich die Zuweisung der Aktien der A.________ AG sowie Ersatzforderungen f�r Investitionen der Errungenschaften beider Ehegatten in eine Eigengutsliegenschaft der Beschwerdef�hrerin in C.________ und des Eigenguts der Beschwerdef�hrerin in ihre Errungenschaft. Die je anwaltlich vertretenen Ehegatten stellten Forderungen aus G�terrecht in der H�he von 2.62 Mio. Fr. (Beschwerdef�hrerin) und von 2.55 Mio. Fr. (Beschwerdegegner).
B.b.�Das Bezirksgericht schied die Ehe, stellte fest, dass kein nachehelicher Unterhalt geschuldet ist, und sah von einer Teilung der Gelder aus der beruflichen Vorsorge ab (Dispositiv-Ziff. 1-3 des Urteils vom 7. September 2011).
B.c.�Nebst einem Eigengut von �ber 2 Mio. Fr. (E. 6.5.2.18 S. 42) stellte das Bezirksgericht f�r die Beschwerdef�hrerin eine Errungenschaft von Fr. 1'717'159.13 fest (E. 6.6.2.9 S. 51). Das Eigengut des Beschwerdegegners bestand im Wesentlichen aus Ackerland und einer hypothekarisch belasteten Wohnliegenschaft (E. 6.5.3.2 S. 42 f.). Seine Errungenschaft belief sich auf Fr. 1'797'745.95 (E. 6.6.3.5 S. 55). Das Bezirksgericht verpflichtete die Beschwerdef�hrerin, dem Beschwerdegegner 100 Aktien der A.________ AG zu �bergeben (Dispositiv-Ziff. 4.1). Es ordnete an, dass der h�lftige Anteil der Beschwerdef�hrerin an der einfachen Gesellschaft X.________ und Y.________ auf den Beschwerdegegner �bertragen wird, und wies die im gemeinschaftlichen Eigentum der Parteien stehenden Grundst�cke Nrn. xxxx und yyyy (Grundbuch D.________ und E.________) unter gleichzeitiger �bernahme der Hypotheken dem Beschwerdegegner zu Alleineigentum zu (Dispositiv-Ziff. 4.2 - 4.4). Das Bezirksgericht verpflichtete den Beschwerdegegner, der Beschwerdef�hrerin aus G�terrecht eine Ausgleichszahlung von Fr. 10'473.40 zu leisten (Dispositiv-Ziff. 4.5), wies den Antrag auf Herausgabe eines Tresorschl�ssels ab (Dispositiv-Ziff. 4.6) und erkl�rte die Parteien bei ihrem heutigen Besitzstand per Saldo aller gegenseitigen Anspr�che g�terrechtlich f�r auseinandergesetzt (Dispositiv-Ziff. 4.7 des Urteils vom 7. September 2011).
Der Beschwerdegegner legte am 10. Oktober 2011 eine Berufung ein und beantragte, in Ab�nderung von Dispositiv-Ziff. 4.1 und 4.5 sei die Beschwerdef�hrerin zu verpflichten, ihm 151 Aktien der A.________ AG zu Eigentum zu �bergeben und aus G�terrecht Fr. 739'527.-- zu bezahlen. Die anwaltlich nicht mehr vertretene Beschwerdef�hrerin opponierte den Antr�gen mit Eingabe vom 5. Dezember 2011 und verlangte eine �nderung des Urteils nach der Anschlussberufung. In seiner Anschlussberufungsantwort vom 25. Januar 2012 schloss der Beschwerdegegner auf Nichteintreten, eventuell auf Abweisung der Anschlussberufung. Das Obergericht des Kantons Aargau hiess die Berufung teilweise gut und ordnete die interne Versteigerung der Aktien unter den Parteien an (Dispositiv-Ziff. 1/4.1.1). F�r den Fall, dass innert sechs Monaten seit Rechtskraft des Urteils die interne Steigerung nicht sollte vollzogen werden k�nnen, ordnete das Obergericht an, dass jede Partei beim Betreibungsamt B.________ die �ffentliche Versteigerung der Aktien verlangen kann und der Steigerungserl�s der Beschwerdef�hrerin zu 66.16 % und dem Beschwerdegegner zu 33.84 % zuzuweisen ist (Dispositiv-Ziff. 1/4.1.2). Das Obergericht verpflichtete die Beschwerdef�hrerin, dem Beschwerdegegner aus G�terrecht eine Ausgleichszahlung von Fr. 589'526.60 zu leisten (Dispositiv-Ziff. 1/4.5).�Auf die Anschlussberufung der Beschwerdef�hrerin trat das Obergericht nicht ein (Dispositiv-Ziff. 2). Es auferlegte die Gerichtsgeb�hr den Parteien je zur H�lfte und schlug die Parteikosten wett (Dispositiv-Ziff. 3 und 4 des Entscheids vom 19. Juni 2012).
Mit Eingabe vom 27. August 2012 beantragt die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht, den obergerichtlichen Entscheid wegen Verfahrensm�ngeln aufzuheben und die Sache zur Wiederholung des Berufungsverfahrens zur�ckzuweisen. Im Eventualstandpunkt verlangt sie, ihr s�mtliche Aktien der A.________ AG zu Eigentum zuzuweisen und den Beschwerdegegner zu verpflichten, ihr aus schuld- und g�terrechtlicher Ausgleichung Fr. 1'135'657.90 bzw. Fr. 1'391'587.90 im Fall einer h�lftigen Zuweisung der Aktien zu bezahlen. F�r den Fall, dass Steuernachzahlungen in der Neuberechnung der G�terrechtsforderung nicht ber�cksichtigt w�rden, stellt die Beschwerdef�hrerin den Antrag, nach dem 4. Februar 2009 vom einen dem anderen Ehegatten aus privater Schuldpflicht nachweislich bezahlte Einkommens- und Verm�genssteuern der Veranlagungsperioden bis 31. Dezember 2008 intern je zur H�lfte aufzuerlegen und im bezahlten Mehrbetrag nebst Verzugszins von 5 % eine R�ckforderung zuzusprechen. Im kantonalen Berufungsverfahren sei dem Beschwerdegegner die Gerichtsgeb�hr und eine Parteientsch�digung von Fr. 2'000.-- aufzuerlegen. Weiter ersucht die Beschwerdef�hrerin, ihrer Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gew�hren. W�hrend das Obergericht auf eine Stellungnahme verzichtet hat, schliesst der Beschwerdegegner auf Abweisung, soweit auf das Gesuch um aufschiebende Wirkung eingetreten werden k�nne. Das Pr�sidium der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts hat der Beschwerde gegen den obergerichtlichen Entscheid, aber nicht mit Bezug auf das bezirksgerichtliche Urteil die aufschiebende Wirkung zuerkannt (Verf�gung vom 12. September 2012). Es sind die kantonalen Akten eingeholt worden. Mit Eingabe vom 4. April 2013 hat die Beschwerdef�hrerin einen Beleg betreffend Steuerzahlungspflicht eingereicht. W�hrend das Obergericht auf eine Vernehmlassung in der Sache verzichtet hat, schliesst der Beschwerdegegner innert erstreckter Frist auf Abweisung, soweit auf die Beschwerdeeingetreten werden k�nne. Von den Eingaben wurde den Parteien jeweilen Kenntnis gegeben.
Der angefochtene Entscheid betrifft die g�terrechtliche Auseinandersetzung nach den Vorschriften �ber die Errungenschaftsbeteiligung (Art. 120 i.V.m. Art. 196 ff. ZGB) und damit eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) in einer verm�gensrechtlichen Angelegenheit, deren Streitwert den gesetzlichen Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- �bersteigt (Art. 74Abs. 1 lit. b BGG). Er ist kantonal letztinstanzlich (Art. 75 Abs. 1 BGG), lautet zum Nachteil der Beschwerdef�hrerin (Art. 76 Abs. 1 BGG) und schliesst das kantonale Verfahren ab (Art. 90 BGG). Die - im weiteren rechtzeitig erhobene (Art. 100 Abs. 1 und Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG) - Beschwerde ist zul�ssig. Auf formelle Einzelfragen wird im Sachzusammenhang einzugehen sein.
Da das Bezirksgericht sein Urteil am 7. September 2011 gef�llt hat, ist f�r das kantonale Rechtsmittelverfahren die am 1. Januar 2011 in Kraft�getretene Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) massgebend gewesen (Art. 405 Abs. 1 ZPO).
Ihren Hauptantrag, die Sache zur vollst�ndigen oder teilweisen Wiederholung des Berufungsverfahrens zur�ckzuweisen, begr�ndet die Beschwerdef�hrerin damit, dass sie vor Obergericht nicht mehr anwaltlich vertreten gewesen sei und dass das Obergericht seiner F�rsorge- und Aufkl�rungspflicht nicht nachgekommen sei und sie insbesondere nicht aufgefordert habe, einen Rechtsvertreter zu bezeichnen. Sie r�gt die Verletzung von Prozessrechtsvorschriften und der verfassungsrechtlichen Anspr�che auf rechtliches Geh�r und Waffengleichheit (S. 9 ff. Ziff. III/1-9 der Beschwerdeschrift; vgl. dazu S. 4 ff. der Beschwerdeantwort).
3.1.�Die R�gen der Beschwerdef�hrerin betreffen die Anwendung von Art. 69 ZPO mit dem Randtitel "Unverm�gen der Partei". Ist danach eine Partei offensichtlich nicht imstande, den Prozess selbst zu f�hren, so kann das Gericht sie auffordern, eine Vertreterin oder einen Vertreter zu beauftragen. Leistet die Partei innert der angesetzten Frist keine Folge, so bestellt ihr das Gericht eine Vertretung (Art. 69 Abs. 1 ZPO). Die Bestimmung beschr�nkt die im Zivilprozess anerkannte Freiheit jeder Partei, pers�nlich und ohne Vertretung vor Gericht die im Prozessrecht vorgezeichneten Rechte wahrzunehmen, prozessuale Antr�ge zu stellen, schriftliche oder m�ndliche Parteivortr�ge zu halten usw. (sog. Postulationsf�higkeit: BGE 132 I 1 E. 3.2 S. 5). �hnlich lauten der bisherige � 66 Abs. 2 ZPO/AG und die Regelung in der Bundesrechtspflege (Art. 41 Abs. 1 BGG und Art. 29 Abs. 5 OG), die in Art. 69 ZPO �bernommen wurde (�Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO] vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7221, S. 7280 zu Art. 67 des Entwurfs). Die Voraussetzung, dass die Partei "offensichtlich" ausserstande sein muss, den Prozess selber zu f�hren, gebietet, eine Unf�higkeit dazu nicht leichthin anzunehmen. Grunds�tzlich ist jede Partei selbst daf�r verantwortlich, dass ihre Eingabe den gesetzlichen Anforderungen gen�gt (Urteile 1B_163/2012 vom 28. M�rz 2012 E. 3 und 6B_355/2008 vom 15. Januar 2009 E. 3.2). Dass die Eingabe eines Laien als l�ckenhaft erscheint, rechtfertigt die Annahme einer Postulationsunf�higkeit f�r sich allein nicht (Urteil 8C_1033/2010 vom 10. Juni 2011 E. 2 und Verf�gung 4A_377/2011 vom 18. August 2011). Zu ber�cksichtigen sind vielmehr die Komplexit�t der Streitsache, die sich stellenden rechtlichen und technischen Fragen und das Verhalten der Partei (Urteil 1E.4/2004 vom 1. M�rz 2004 E. 8).
3.2.�Eine offensichtliche Unf�higkeit der Beschwerdef�hrerin, das Berufungsverfahren selbst zu f�hren, musste das Obergericht aus folgenden Gr�nden nicht annehmen:
3.2.1.�Zum Verfahrensablauf ergibt sich aus den kantonalen Akten (Art. 105 Abs. 2 BGG), dass das bezirksgerichtliche Urteil am 8. September 2011 der Post aufgegeben und am 16. ds. vom Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerin entgegengenommen wurde, der mit Schreiben vom 9. September 2011 dem Bezirksgericht mitgeteilt hat, er nehme die Interessen der Beschwerdef�hrerin mit sofortiger Wirkung nicht mehr wahr (act. 550 und 552 der bezirksgerichtlichen Akten). Die Beschwerdef�hrerin hat am 15. Oktober 2011 pers�nlich einen Brief an das Obergericht geschrieben und erl�utert, ihr bisheriger Rechtsvertreter habe das Mandat niedergelegt und der ihr empfohlene Rechtsanwalt habe eine �bernahme des Mandats abgelehnt. Weiter heisst es in dem Brief, die Beschwerdef�hrerin habe keine M�glichkeit gehabt, in acht Arbeitstagen einen anderen Anwalt zu finden. Sie habe nun selber versucht, eine Einsprache zu verfassen, und w�re froh um die Mitteilung, ob eine von ihr verfasste Eingabe �berhaupt akzeptiert werde. Sie werde dann eine Anschlussberufung erheben.
3.2.2.�Aufgrund des Briefs durfte das Obergericht davon ausgehen, dass die Beschwerdef�hrerin um die M�glichkeit anwaltlicher Vertretung gewusst, das Verfahren aber selber zu f�hren beabsichtigt hat. Das Obergericht hat deshalb seiner Aufkl�rungspflicht mit der Auskunft gen�gt, die Beschwerdef�hrerin k�nne selbst - ohne anwaltlichen Beistand - gegen das Scheidungsurteil eine Berufung einlegen, doch d�rfte die Berufungsfrist inzwischen abgelaufen sein. Es bestehe die M�glichkeit, im Rahmen der Berufungsantwort mittels Anschlussberufung eigene Antr�ge auf Ab�nderung des Scheidungsurteils zu stellen. Zu einem sp�teren Zeitpunkt werde ihr die Frist zur Einreichung einer Berufungsantwort und allf�lligen Anschlussberufung angesetzt (Schreiben der Instruktionsrichterin an die Beschwerdef�hrerin vom 18. Oktober 2011).
3.2.3.�Rund zwei Wochen sp�ter wurde der Beschwerdef�hrerin die Frist von dreissig Tagen zur Erstattung der Berufungsantwort angesetzt und darauf hingewiesen, dass in der Berufungsantwort Anschlussberufung erhoben werden k�nne (Verf�gung vom 2. November 2011). Die Beschwerdef�hrerin h�tte somit - wie es auch das bundesgerichtliche Verfahren belegt - ausreichend Zeit gehabt, eine anwaltliche Vertretung zu bestellen, hat aber am 5. Dezember 2011 dem Obergericht eine selbst verfasste, elfseitige mit "Berufungsantwort" �berschriebene Eingabe mit Belegen eingereicht.
3.2.4.�Die Berufungsantwort ist strukturiert und nimmt mit Hinweis auf die Erw�gungen des bezirksgerichtlichen Urteils und auf die Seitenzahlen der Berufungsschrift zu den Vorbringen des Beschwerdegegners einzeln Stellung. Dass die Beschwerdef�hrerin nicht einfach auf Abweisung schliesst, sondern die Berufungsantr�ge des Beschwerdegegners in ihr Gegenteil umformuliert ("darf nicht verpflichtet werden"), w�re in formeller Hinsicht nicht erforderlich gewesen, dient aber der Klarheit und belegt deshalb keine Unbeholfenheit der Beschwerdef�hrerin.
3.2.5.�Keinerlei Anhaltspunkte bestehen daf�r, dass die Beschwerdef�hrerin aufgrund ihres Alters, ihrer fehlenden Gesch�ftserfahrung und ihrer emotionalen Verfangenheit unf�hig gewesen w�re, den Prozess selber zu f�hren. Ihre Berufungsantwort, aber auch ihre Ausf�hrungen an der Parteibefragung (act. 420 ff. der bezirksgerichtlichen Akten) best�tigen vielmehr den Eindruck, dass die Beschwerdef�hrerin gut orientiert war und genau wusste, was sie wollte, und dass ihre Willensbildung und -�usserung weder durch die Scheidungssituation noch durch eine Art emotionaler Verfangenheit beeintr�chtigt war. Von Gesch�ftsunerfahrenheit kann auch deshalb nicht ausgegangen werden, weil die Beschwerdef�hrerin im Familienunternehmen mitgearbeitet hat, bevor der Beschwerdegegner sie nach ihren Angaben hinausgeworfen hat. Dass die Beschwerdef�hrerin zudem Eigengutsertr�ge von j�hrlich rund Fr. 220'000.-- bei einem Ausgangskapital von rund 1.8 Mio. Fr. erwirtschaftet hat, belegt ebenfalls ihre Gesch�ftserfahrung, sei es, dass sie selber eine ausgezeichnete Verm�gensverwalterin ist, oder sei es, dass sie sich mit guten Beratern zu umgeben weiss. Schliesslich weist der Beschwerdegegner zutreffend darauf hin, dass die Beschwerdef�hrerin gem�ss dem mit Eingabe vom 4. April 2013 neu eingereichten Beleg wiederum ein Verfahren selbstst�ndig und ohne anwaltliche Hilfe gef�hrt und mit ihrem Rekurs vor dem kantonalem Spezialgericht f�r Steuern teilweise obsiegt hat (act. 17).
3.3.�Insgesamt musste das Obergericht weder den Entschluss der Beschwerdef�hrerin, das Berufungsverfahren selber zu f�hren, hinterfragen noch irgendwelche Vorkehren treffen, weil sich die Beschwerdef�hrerin nicht hat anwaltlich vertreten lassen wollen. Die handlungsf�hige und gesch�ftserfahrene Beschwerdef�hrerin darf sich daf�r entscheiden, einen Prozess selber zu f�hren. Der Entscheid ist von den Gerichten zu respektieren, sollte er sich f�r den Betroffenen sp�ter auch nachteilig auswirken.
Die Beschwerdef�hrerin will das bundesgerichtliche Verfahren auf Fragen ausdehnen, �ber die das Obergericht nicht entschieden hat, weil ihre Berufungsantwort zu Unrecht nicht als Anschlussberufung behandelt worden sei (S. 11 f. Ziff. III/5, S. 17 f. Ziff. IV/1 und S. 24 f. Ziff. IV/3a der Beschwerdeschrift). Mit Bezug auf Steuerschulden legt sie dem Bundesgericht ein nach dem angefochtenen Entscheid ergangenes Urteil des kantonalen Spezialverwaltungsgerichts vom 21. M�rz 2013 vor, wonach die interne Steuerpflicht unver�ndert offen sei (Eingabe vom 4. April 2013). Der Beschwerdegegner bestreitet die Rechtzeitigkeit der Vorbringen im kantonalen Verfahren und macht eine Verletzung des Novenverbots geltend (S. 19 ff. der Beschwerdeantwort).
4.1.�Gem�ss Art. 315 Abs. 1 ZPO hemmt die Berufung die Rechtskraft und die Vollstreckbarkeit des angefochtenen Entscheids im Umfang der Antr�ge. In der Berufungsantwort kann die Gegenpartei Anschlussberufung erheben (Art. 313 Abs. 1 ZPO). Die Anschlussberufung ist nicht auf den Gegenstand der Berufung beschr�nkt und kann sich auf einen beliebigen, mit diesem nicht notwendig in Zusammenhang stehenden Teil des angefochtenen Urteils beziehen (BGE 138 III 788 E. 4.4 S. 790 f.). Berufung und Anschlussberufung bestimmen mit ihren jeweiligen Antr�gen insoweit �ber Rechtskraft und Vollstreckbarkeit des angefochtenen Entscheids (so bereits Art. 54 Abs. 2 Satz 2 OG) und legen gleichzeitig den Streitgegenstand des Rechtsmittelverfahrens fest (BGE 131 III 189 E. 2.7.3 S. 198). Werden in der Berufungsantwort materielle Antr�ge gestellt, die �ber die blosse Best�tigung des angefochtenen Urteils hinausgehen, erscheint es als zul�ssig, die Eingabe als Anschlussberufung entgegenzunehmen (BGE 121 III 420 E. 1 S. 423). Vorausgesetzt ist freilich, dass die auf Geldzahlung gerichteten Antr�ge - wie in der Berufung selbst - beziffert sind oder dass sich aus der Begr�ndung, allenfalls in Verbindung mit dem angefochtenen Urteil, ergibt, welcher Geldbetrag gefordert wird (BGE 137 III 617 E. 4.3 S. 619 und E. 6.2 S. 622).
4.2.�Von diesen Grunds�tzen ist das Obergericht ausgegangen. Es hat festgehalten, die Beschwerdef�hrerin habe eine Berufungsantwort erstattet, darin aber nicht gleichzeitig und f�rmlich eine Anschlussberufung erhoben. Nach Ablauf der Frist zur Berufungsantwort k�nne eine Anschlussberufung nicht mehr eingereicht werden (E. 1.4.1.2 S. 8). Soweit die Beschwerdef�hrerin in der Berufungsantwort eine neue Berechnung der g�terrechtlichen Ausgleichszahlung verlange, sei der Antrag zwar zul�ssig, doch lasse sich weder dem Antrag noch der Begr�ndung entnehmen, welcher Betrag anstelle des vom Bezirksgericht festgesetzten zuzusprechen sei. Auf die Anschlussberufung sei auch insoweit nicht einzutreten (E. 1.4.2.2 S. 9 des angefochtenen Entscheids).
4.3.�Was die Beschwerdef�hrerin heute dagegenh�lt, ist unbehelflich:
4.3.1.�Aus beiden Mitteilungen der Instruktionsrichterin an die Beschwerdef�hrerin geht hervor, dass "im Rahmen der Berufungsantwort" bzw. "in der Berufungsantwort" Anschlussberufung zu erheben ist (Schreiben vom 18. Oktober 2011 und Verf�gung vom 2. November 2011). Die Auskunft kann von einem Laien nicht dahin gehend verstanden werden, er k�nne die Berufungsantwort einreichen und werde dann nochmals zur Erhebung einer Anschlussberufung eingeladen. Beides hat innert der gleichen Frist zu geschehen.
4.3.2.�In ihrer Berufungsantwort hat die Beschwerdef�hrerin erw�hnt, sie verlange auch Anschlussberufung. Die Instruktionsrichterin hat dem Beschwerdegegner eine Frist zur Beantwortung der Anschlussberufung angesetzt (Verf�gung vom 12. Dezember 2011). Daraus kann die Beschwerdef�hrerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Es trifft zwar zu, dass die Rechtsmittelinstanz die Anschlussberufung der Gegenpartei zur schriftlichen Stellungnahme zustellt, es sei denn, die Anschlussberufung sei offensichtlich unzul�ssig oder offensichtlich unbegr�ndet (Art. 312 Abs. 1 i.V.m. Art. 313 Abs. 1 ZPO; BGE 138 III 568 E. 3.1 S. 569 f.). Dass in derart offensichtlichen F�llen auf die Einholung einer Stellungnahme verzichtet werden kann, schliesst es nicht aus, auf eine Berufung oder Anschlussberufung auch nach Einholung einer Stellungnahme nicht einzutreten (vgl. Urteil 5A_872/2012 vom 22. Februar 2013 E. 4.3).
4.3.3.�Die obergerichtliche Auslegung des in der Berufungsantwort enthaltenen materiellen Antrags betreffend die g�terrechtliche Ausgleichszahlung beanstandet die Beschwerdef�hrerin nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Beurteilung des Obergerichts entspricht der bundesgerichtlichen Praxis. Geht es um die g�terrechtliche Auseinandersetzung, ist dazutun, wie die Ehegatten im Ergebnis g�terrechtlich auseinanderzusetzen sind. Antr�ge auf Geldzahlung sind zu beziffern. Auf eine Eingabe mit formell mangelhaftem Rechtsbegehren kann ausnahmsweise dann eingetreten werden, wenn sich aus der Begr�ndung, allenfalls in Verbindung mit dem angefochtenen Entscheid, zweifelsfrei bzw. ohne weiteres ergibt, was in der Sache verlangt wird (Urteile 5A_477/2012 vom 11. Januar 2013 E. 4.1.1 und 5A_621/2012 vom 20. M�rz 2013 E. 4.1).
4.4.�Die Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid betreffend die Anschlussberufung erweist sich als unbegr�ndet. Soweit sich die Beschwerdef�hrerin auch in diesem Zusammenhang auf ihre angebliche Unbeholfenheit beruft, ist sie darauf hinzuweisen, dass ihr - in Kenntnis aller anderen M�glichkeiten - gefasster Entschluss, das Berufungsverfahren selbst und ohne anwaltliche Hilfe zu f�hren, vom Obergericht zu respektieren gewesen ist und dass sie die Folgen des Risikos, die sich teilweise verwirklicht haben, auch selber zu tragen hat (E. 3 hiervor).
4.5.�F�r die vorliegende Beschwerde bedeutet dieses Ergebnis, dass Streitfragen, die - wie namentlich die interne Steueraufteilung - nicht Berufungsgegenstand vor Obergericht waren, nicht zum Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens gemacht werden k�nnen. Aufgrund der zul�ssigen Antr�ge und Vorbringen hat das Obergericht lediglich die Ersatzforderungen f�r Investitionen in das Ferienhaus in C.________ (E. 2.1 S. 10 ff.), die Massenzugeh�rigkeit und die Zuweisung der Aktien der A.________ AG (E. 2.2 S. 16 ff.) und die Ersatzforderungen des Eigenguts der Beschwerdef�hrerin von 1.2 Mio. Fr. gegen ihre Errungenschaft (E. 2.3 S. 23 ff.) zu beurteilen gehabt. Soweit die Beschwerdef�hrerin mit ihren Antr�gen und Vorbringen dar�ber hinausgeht (S. 17 Ziff. III/10 und S. 24 ff. Ziff. IV/3 der Beschwerdeschrift und Eingabe vom 4. April 2013), kann darauf nicht eingetreten werden (BGE 136 II 165 E. 5 S. 174 und 457 E. 4.2 S. 462 f.). Insbesondere kann die Beschwerdef�hrerin keine h�here Ausgleichszahlung aus G�terrecht beantragen als die vom Bezirksgericht zuerkannte, die sie selbstst�ndig vor Obergericht nicht angefochten hat (BGE 95 II 312 E. 1 S. 315; 119 II 227 E. 3b S. 232; 135 III 513 E. 8.3 S. 530).
Die Verm�genswerte, die einem Ehegatten zu Beginn des G�terstandes geh�ren oder ihm sp�ter durch Erbgang oder sonstwie unentgeltlich zufallen, sind von Gesetzes wegen Eigengut (Art. 198 Ziff. 2 ZGB). In tats�chlicher Hinsicht steht fest, dass die Beschwerdef�hrerin im Jahre 1986 aufgrund eines Erbverzichtsvertrags unter anderem Fr. 1'873'176.-- in bar erhalten hat. Streitig ist, ob und in welchem Betrag aus dem Barverm�gen in Liegenschaften und in das Familienunternehmen investiert wurde. Die Beschwerdef�hrerin hat eine Ersatzforderung ihres Eigenguts gegen die Errungenschaft beider Ehegatten geltend gemacht (S. 22 f. Ziff. IV/2c der Beschwerdeschrift und S. 18 f. der Beschwerdeantwort).
5.1.�Das Bezirksgericht hat festgestellt, die Beschwerdef�hrerin habe gest�tzt auf den Erbverzichtsvertrag nebst zwei Mehrfamilienh�usern eine Barzahlung von Fr. 1'873'176.-- erhalten und Ertr�ge aus dem Eigengut von mindestens Fr. 220'000.-- j�hrlich erwirtschaftet. Die Steuererkl�rungen wiesen ein steuerbares Verm�gen der Parteien �ber 7.2 Mio. Fr. (2001), 7.7 Mio. Fr. (2002 und 2003), 8.6 Mio. Fr. (2004), 9.1 Mio. Fr. (2006) und 5.7 Mio. Fr. (2007) aus. Im Jahre 2008 habe sich das Verm�gen der Beschwerdef�hrerin allein auf 6.6 Mio. Fr. belaufen. Im Lichte dieser �ber Jahre andauernden �usserst guten finanziellen Verh�ltnisse rechtfertige es sich auch ohne Nachweis des Geldflusses, von am Stichtag noch vorhandenem, aus dem Eigengut stammendem, investiertem oder liquiden Mitteln bestehendem Eigengutsverm�gen der Beschwerdef�hrerin von 1.2 Mio. Fr. auszugehen. Ihrem Eigengut stehe eine Ersatzforderung gegen�ber ihrer Errungenschaft von 1.2 Mio. Fr. zu (E. 6.5.2.17.3 S. 41 des bezirksgerichtlichen Urteils).
5.2.�Auf Berufung des Beschwerdegegners hin hat das Obergericht beweism�ssig festgehalten, die Geldmittel von Fr. 1'873'176.-- seien auf das Bankkonto der Beschwerdef�hrerin bei der damaligen Schweizerischen Kreditanstalt �berwiesen, in mehreren Teilbetr�gen auf das Konto der Beschwerdef�hrerin bei der Migros-Bank weitergeleitet und in erheblichem Umfang f�r B�rsengesch�fte und f�r Darlehen verwendet worden. Die behaupteten Investitionen in Betriebsliegenschaften und Privatliegenschaften sowie die angeblichen Darlehen an die A.________ AG habe das Bezirksgericht unangefochten als nicht bewiesen erachtet. Bei dieser Sachlage aber habe das Bezirksgericht gegen die Beweisregel von Art. 8 ZGB hinsichtlich des Bestandes von Ersatzforderungen verstossen, wenn es allein aufgrund eines Verm�gensvergleichs eine Ersatzforderung des Eigenguts gegen die Errungenschaft der Beschwerdef�hrerin von 1.2 Mio. Fr. anerkannt habe. Die Berufung des Beschwerdegegners sei in diesem Punkt gutzuheissen, die Ersatzforderung des Eigenguts gegen die Errungenschaft zu streichen und der Errungenschaft der Betrag von 1.2 Mio. Fr. hinzuzurechnen. Damit resultiere eine g�terrechtliche Ausgleichsforderung des Beschwerdegegners von Fr. 600'000.-- (= � von 1.2 Mio. Fr.) bzw. von Fr. 589'526.60 nach Abzug der bezirksgerichtlich zuerkannten g�terrechtlichen Ausgleichsforderung der Beschwerdef�hrerin von Fr. 10'473.40 (E. 2.3.2.2 S. 24 f. des angefochtenen Entscheids).
5.3.�Das Obergericht hat die Beweislast f�r Investitionen des Eigenguts in die Errungenschaft im Verm�gen eines Ehegatten zutreffend verlegt. Diese Ersatzforderungen werden in Art. 209 ZGB geregelt. Der Ehegatte, der - wie hier die Beschwerdef�hrerin - zu Gunsten seines Eigenguts eine Ersatzforderung behauptet, hat deren tats�chliche Voraussetzungen zu beweisen (Art. 8 ZGB). Die in Art. 200 Abs. 3 ZGB enthaltene Vermutung, dass alles Verm�gen bis zum Beweis des Gegenteils als Errungenschaft gilt, beschr�nkt sich auf die Massenzugeh�rigkeit eines Verm�genswertes, enth�lt aber keine Aussage dar�ber, wer die Beweislast daf�r tr�gt, dass die eine g�terrechtliche Masse in einen Verm�genswert der anderen investiert hat (BGE 131 III 559 E. 4.3 S. 565). Im Falle von Investitionen geh�ren zum Beweisthema die Tatsache der Leistung an sich und der Leistung aus einer bestimmten G�termasse sowie der tats�chliche Umfang dieser Leistung. Bei Investitionen durch Geldzahlungen ist nicht bloss der Vergleich der jeweiligen Verm�gen oder eine Finanzierungsm�glichkeit zu beweisen, sondern der Zahlungsfluss von der einen in die andere G�termasse im Einzelfall (Urteil 5A_822/2008 vom 2. M�rz 2009 E. 3.3; BGE 138 III 193 E. 6.2 S. 203).
5.4.�Was die Beschwerdef�hrerin gegen die obergerichtliche Beurteilung einwendet, vermag nicht zu �berzeugen:
5.4.1.�Entgegen ihrer heutigen Darstellung hat die Beschwerdef�hrerin im kantonalen Verfahren Investitionen aus ihrem Eigengut in Betriebs- und Privatliegenschaften sowie in das Familienunternehmen behauptet. Dass die Ehegatten nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung zur Deckung der laufenden Bed�rfnisse der ehelichen Gemeinschaft nicht die Substanz des Eigenguts angreifen (Urteil 5A_37/2011 vom 1. September 2011 E. 3.2.1, in: FamPra.ch 2012 S. 168 f.), ist in Anbetracht der behaupteten gesch�ftlichen Investitionen der Beschwerdef�hrerin bedeutungslos.
5.4.2.�Ebenso wenig geht es gem�ss den obergerichtlichen Feststellungen - anders als im zit. Urteil 5A_37/2011 - um einen Fall von "Vermischung" von Eigengut und Errungenschaft auf einem Bankkonto. Der Beschwerdegegner hat schon deshalb weder substantiiert zu behaupten noch nachzuweisen gehabt, wof�r die Beschwerdef�hrerin ihre Eigengutsmittel verwendet hat. Eine derartige Beweisauflage, wie sie die Beschwerdef�hrerin fordert, bedeutete eine unzul�ssige Umkehrung der Beweislast (Urteil 5A_662/2009 vom 21. Dezember 2009 E. 2.3, in: FamPra.ch 2010 S. 427).
5.4.3.�Schliesslich verf�ngt der Hinweis auf Art. 165 Abs. 2 ZGB nicht. Danach hat ein Ehegatte einen Anspruch auf angemessene Entsch�digung, wenn er aus seinem Einkommen oder Verm�gen an den Unterhalt der Familie bedeutend mehr beigetragen hat, als er verpflichtet war. F�r allf�llige Beitr�ge im Sinne von Art. 165 Abs. 2 ZGB tr�gt die Beschwerdef�hrerin die Beweislast (Art. 8 ZGB; Urteile 5C.290/2006 vom 9. M�rz 2007 E. 2.2, in: FamPra.ch 2007 S. 636 f., und 5A_733/2009 vom 10. Februar 2010 E. 3.3.2, nicht ver�ffentlicht in BGE 136 IIII 209, wohl aber in: ZBGR 93/2012 S. 182). Dabei wird wie f�r die Ersatzforderungen grunds�tzlich der strikte Beweis verlangt (Urteil 5A_822/2008 vom 2. M�rz 2009 E. 7). Diesen Beweis hat die Beschwerdef�hrerin laut den obergerichtlichen Feststellungen nicht erbracht, so dass dahingestellt bleiben kann, ob die Beschwerdef�hrerin einen Anspruch gem�ss Art. 165 Abs. 2 ZGB "zumindest sinngem�ss" erhoben hat.
5.5.�Aus den dargelegten Gr�nden kann nicht beanstandet werden, dass das Obergericht eine Ersatzforderung des Eigenguts der Beschwerdef�hrerin von 1.2 Mio. Fr. gegen ihre Errungenschaft nicht als bewiesen anerkannt hat. Es besteht somit eine g�terrechtliche Ausgleichsforderung von Fr. 589'526.60 zu Gunsten des Beschwerdegegners.
Die Ehegatten haben das Ferienhaus in C.________ 1989 zu h�lftigem�Miteigentum erworben und am 9. Dezember 1996 aufgrund einer internen g�terrechtlichen Auseinandersetzung als Eigengut in das Alleineigentum der Beschwerdef�hrerin �berf�hrt. Die kantonalen Gerichte haben das Eigengut der Beschwerdef�hrerin an der Liegenschaft anerkannt. Streitig sind nach dem 9. Dezember 1996 erfolgte Investitionen in die Liegenschaft. Der Beschwerdegegner hat Ersatzforderungen der Errungenschaften beider Ehegatten gegen das Eigengut der Beschwerdef�hrerin geltend gemacht (S. 21 f. Ziff. IV/2b der Beschwerdeschrift und S. 18 der Beschwerdeantwort).
6.1.�Das Bezirksgericht hat auch die auf der Liegenschaft lastende Hypothek dem Eigengut der Beschwerdef�hrerin zugeordnet. Die ab 1996 noch vorhandene Hypothekarschuld von Fr. 50'000.-- will die Beschwerdef�hrerin durch Eigengutsmittel amortisiert haben, was der Beschwerdegegner bestritten hat. Das Bezirksgericht ist davon ausgegangen, mangels Eigengutsnachweis der Beschwerdef�hrerin stehe den Errungenschaften der Parteien je eine Ersatzforderung von Fr. 25'000.-- (x 2 = Fr. 50'000.--) zu (E. 6.5.2.7.3 S. 26 f.). Der Beschwerdegegner hat weitere Investitionen von Fr. 567'202.85 nach 1996 in die Liegenschaft in C.________ behauptet. Das Bezirksgericht hat dazu festgehalten, die Parteien h�tten sich auf den Wert einer neu gebauten Garage von Fr. 25'000.-- einigen k�nnen. Den aktuellen Wert der weiteren Investitionen hat das Bezirksgericht anhand der Auflistung des Beschwerdegegners auf Fr. 150'000.-- beziffert. Den Errungenschaften beider Parteien hat damit je eine Ersatzforderung gegen das Eigengut der Beschwerdef�hrerin von Fr. 87'500.-- (= � von Fr. 175'000.-- [= Fr. 25'000.-- + Fr. 150'000.--]) unter dem Titel "Investitionen" (E. 6.5.2.7.5.2 S. 27 f.) und insgesamt von Fr. 112'500.-- (= Fr. 25'000.-- [Hypothek] + Fr. 87'500.-- [Investitionen]) zugestanden (E. 6.5.2.7.7 S. 28 des bezirksgerichtlichen Urteils).
6.2.�Gem�ss den obergerichtlichen Feststellungen hat der Beschwerdegegner mit Berufung eingewendet, die Garage im Wert von Fr. 25'000.-- sei nicht in den weiteren Investitionen von Fr. 567'202.85 enthalten und die Bewertung der Investitionen mit Fr. 175'000.-- sei falsch (E. 2.1.1.2 S. 11). Die Beschwerdef�hrerin soll in der Berufungsantwort unter anderem geltend gemacht haben, auf die Investitionen d�rfe nicht eingetreten werden, weil es sich dabei nicht um Errungenschaft handle (E. 2.1.1.3 S. 11 f.). Das Obergericht ist davon ausgegangen, die Beweislast f�r Ersatzforderungen der Errungenschaft gegen das Eigengut trage der Ehegatte, der die Vorschlagsbeteiligung geltend mache. Beweisthema im Falle von Investitionen durch Geldzahlungen sei der Zahlungsfluss von der einen in die andere G�termasse im Einzelfall (E. 2.1.2.2 S. 12 f.). Das Obergericht hat festgehalten, mit Bezug auf die Amortisation der Hypothek von Fr. 50'000.-- habe das Bezirksgericht die Beweislast falsch verteilt, indem es von einem fehlenden Eigengutsnachweis der Beschwerdef�hrerin ausgegangen sei (E. 2.1.3.2.1 S. 14), und mit Bezug auf die weiteren Investitionen k�nne der dem Beschwerdegegner obliegende Nachweis einer Ersatzforderung der Errungenschaft gegen das Eigengut nicht als erstellt gelten (E. 2.1.3.2.2 S. 14 f. des angefochtenen Entscheids).
6.3.�Die Beschwerdef�hrerin stimmt der obergerichtlichen Beurteilung zu, r�gt aber als unverst�ndlich und offensichtlich falsch, dass das Obergericht die zu Unrecht ber�cksichtigte Ersatzforderung der Errungenschaft gegen ihr Eigengut von insgesamt Fr. 225'000.-- nicht gestrichen habe. Diese Korrektur h�tte sich selbst dann aufdr�ngt, wenn nicht von einer Anschlussberufung, sondern nur von einer Berufungsantwort mit Abweisungsantrag auszugehen sei. Im Rahmen ihrer Berufungsantwort habe sie jegliche Anspr�che gegen ihre Eigengutsliegenschaft bestritten. Spreche das Obergericht dem Beschwerdegegner in anderem Zusammenhang eine Mehrforderung zu, h�tte es auch einen Minderanspruch ber�cksichtigen m�ssen.
6.4.�Der Einwand ist aus folgenden Gr�nden berechtigt:
6.4.1.�In ihrer Berufungsantwort darf die Beschwerdef�hrerin einzelne Erw�gungen des bezirksgerichtlichen Urteils beanstanden, auch wenn sie nur dessen Best�tigung beantragt (BGE 120 II 128 E. 2a S. 129; 124 III 277 E. 2 S. 282; 133 III 61 E. 2.1 S. 66). Die Beschwerdef�hrerin hat in der Berufungsantwort unmissverst�ndlich eine Ersatzforderung der Errungenschaft bestritten und geltend gemacht, s�mtliche Zahlungen seien aus ihrem ererbten Barverm�gen erfolgt und damit aus ihrem Eigengut. Davon ist auch das Obergericht ausgegangen (E. 6.2 soeben).
6.4.2.�Die Begr�ndetheit der in der Berufungsantwort erhobenen Einw�nde kann allerdings nicht dazu f�hren, dass das Urteil zu Ungunsten des Beschwerdegegners als alleinigem Berufungskl�ger abge�ndert wird, ausser es liege eine Anschlussberufung vor oder die streitigen Anspr�che unterst�nden der Offizialmaxime (BGE 110 II 113 E. 3 und 4 S. 114; 129 III 417 E. 2.1.1 S. 419 f.; 134 III 151 E. 3.2 S. 158). Die beiden Voraussetzungen sind hier nicht erf�llt. Weder hat die Beschwerdef�hrerin eine Anschlussberufung erhoben (E. 4 hiervor), noch unterstehen die g�terrechtlichen Anspr�che der Offizialmaxime (Urteile 5A_283/2011 vom 29. August 2011 E. 2.2 Abs. 3 und 5A_54/2011 vom 23. Mai 2011 E. 2.2, in: FamPra.ch 2011 S. 968 und S. 981). Zu einer Bezahlung von mehr als dem bezirksgerichtlich festgelegten Betrag von Fr. 10'473.40 kann der Beschwerdegegner somit nicht verpflichtet werden.
6.4.3.�In der g�terrechtlichen Auseinandersetzung erfolgt zuerst die Ausscheidung von Errungenschaft und Eigengut jedes Ehegatten (Art. 207 Abs. 1 ZGB), dann die Berechnung des Vorschlags unter Ber�cksichtigung namentlich von Ersatzforderungen (Art. 210 ZGB), anschliessend die Festlegung des Anteils der Ehegatten am Vorschlag (Art. 215 ZGB) und zuletzt die Erf�llung der Anspr�che, insbesondere durch die Bezahlung der Beteiligungsforderung (Art. 218 ZGB). Allein das Ergebnis der g�terrechtlichen Auseinandersetzung unterliegt dem Verschlechterungsverbot, hingegen nicht die einzelne Ersatzforderung oder Mehrwertbeteiligung, die lediglich Zwischenschritte bzw. Abrechnungspositionen bedeuten (BGE 119 II 396, betreffend Schadenersatz; Urteil 5A_310/2010 vom 19. November 2010 E. 6.4.3, in: FamPra.ch 2011 S. 451, betreffend nachehelichen Unterhalt). Gebunden ist das Obergericht lediglich an den Betrag von von Fr. 10'473.40, zu dessen Bezahlung das Bezirksgericht den Beschwerdegegner an die Beschwerdef�hrerin verpflichtet hat. Es verletzt das Verschlechterungsverbot deshalb nicht, wenn von der obergerichtlich neu dem Beschwerdegegner zugesprochenen g�terrechtlichen Ausgleichsforderung von Fr. 589'526.60 gegen die Beschwerdef�hrerin (E. 5.5 hiervor) die vom Obergericht - im Gegensatz zum Bezirksgericht - nicht als erstellt betrachtete Ersatzforderung der Errungenschaft des Beschwerdegegners von Fr. 112'500.-- gegen das Eigengut der Beschwerdef�hrerin (E. 6.1-6.3 soeben) in Abzug gebracht wird.
6.5.�Insgesamt betr�gt die g�terrechtliche Ausgleichsforderung des Beschwerdegegners gegen die Beschwerdef�hrerin Fr. 477'026.60 (= Fr. 589'526.60 - Fr. 112'500.--). Die Beschwerde ist insoweit gutzuheissen.
Streitig ist schliesslich die g�terrechtliche Auseinandersetzung mit�Bezug auf die 300 Inhaberaktien der A.________ AG (S. 19 ff. Ziff. IV/2a der Beschwerdeschrift und S. 16 f. der Beschwerdeantwort).
7.1.�Das Obergericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass f�r die Zuordnung eines Verm�genswertes zum Mannesgut oder zum Frauengut nicht die Herkunft der f�r die Finanzierung eingesetzten Mittel massgebend ist, sondern die dingliche oder obligatorische Rechtstr�gerschaft am betreffenden Verm�genswert, bei Sachen also das Eigentum (E. 2.2.2.1.1 S. 18 des angefochtenen Entscheids). Die ZGB-Revision von 1984/88 hat die sachen- und g�terrechtliche Ordnung harmonisiert. Ein bestimmter Verm�gensgegenstand geh�rt immer und ausschliesslich zum Verm�gen des Ehegatten, der rechtlich Eigent�mer ist (BGE 112 II 384 E. 5c S. 389/390 mit Hinweisen; Urteil 5C.90/2004 vom 15. Juli 2004 E. 2.3, in: FamPra.ch 2005 S. 124). Weiter hat das Obergericht festgehalten, wer behaupte, ein bestimmter Verm�genswert sei Eigentum des einen oder andern Ehegatten, m�ssedies beweisen (Art. 200 Abs. 1 ZGB), und im Falle von Beweislosigkeit sei gem�ss Art. 200 Abs. 2 ZGB Miteigentum beider Ehegatten anzunehmen (E. 2.2.2.1.1 S. 18). Obwohl die Beschwerdef�hrerin die 300 Inhaberaktien der A.________ AG in ihrem Besitz habe, sei ihr Alleineigentum nicht erwiesen. Mit dem Beschwerdegegner sei vielmehr davon auszugehen, dass die Aktien zu gleichen Teilen je im Miteigentum der Parteien st�nden (E. 2.2.2.1.2 S. 18 f. des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrerin bejaht Miteigentum an den Aktien und wendet sich ausschliesslich gegen die gew�hlte Methode zur Liquidation des Miteigentums.
7.2.�Steht ein Verm�genswert im Miteigentum und weist ein Ehegatte ein �berwiegendes Interesse nach, so kann er gem�ss Art. 205 Abs. 2 ZGB neben den �brigen gesetzlichen Massnahmen verlangen, dass ihm dieser Verm�genswert gegen Entsch�digung des andern Ehegatten ungeteilt zugewiesen wird. Das Obergericht hat dazu festgestellt, dass im Rechtsmittelverfahren von keiner Partei die ungeteilte Zuweisung s�mtlicher Aktien verlangt werde (E. 2.2.2.2.2 S. 19 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrerin r�gt die Feststellung als aktenwidrig. Sie habe in ihrer Berufungsantwort unver�ndert geltend gemacht, Alleineigent�merin aller Aktien zu sein bzw. Anspruch auf alle Aktien zu haben. Sie habe mithin die Zuweisung aller Aktien verlangt (S. 19 Ziff. IV/2a der Beschwerdeschrift). Eine offensichtlich unrichtige Feststellung (Art. 97 Abs. 1 BGG) liegt nicht vor. An der angegebenen Stelle der Berufungsantwort (S. 9 Ziff. 4) spricht die Beschwerdef�hrerin schon deshalb nicht von einer Zuweisung der Aktien, weil sich s�mtliche Aktien ohnehin in ihrem Besitz befunden haben. Sie hat dortselbst vielmehr unver�ndert geltend gemacht, aufgrund der Finanzierung der Aktien sei von ihrem Alleineigentum auszugehen. Zum Fall, dass die Aktien im Miteigentum beider Ehegatten st�nden, wie sie das heute anerkennt (E. 7.2 soeben), hat sich die Beschwerdef�hrerin in ihrer Berufungsantwort und auch vor Bezirksgericht nicht ge�ussert. Durfte das Obergericht somit annehmen, dass keiner der Ehegatten eine ungeteilte Zuweisung der Aktien beantragt hat, erfolgt die Aufhebung des Miteigentums nach den sachenrechtlichen Bestimmungen. Eine Zuweisung an einen Ehegatten gem�ss Art. 205 Abs. 2 ZGB ohne Parteibegehren und gleichsam von Amtes wegen darf das Gericht nicht anordnen (BGE 119 II 197 E. 2 S. 198). Die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin zur ungeteilten Zuweisung der Aktien gehen damit an der Sache vorbei.
7.3.�K�nnen sich die Miteigent�mer - wie hier - nicht dar�ber einigen, wie die Aufhebung des Miteigentums erfolgen soll, sieht Art. 651 Abs. 2ZGB vor, dass nach Anordnung des Gerichts die Sache k�rperlich geteilt oder, wenn dies ohne wesentliche Verminderung ihres Wertes nicht m�glich ist, �ffentlich oder unter den Miteigent�mern versteigert wird.
7.3.1.�Das Gericht entscheidet �ber die Teilungsart aufgrund s�mtlicher Sachumst�nde des konkreten Einzelfalls nach Billigkeit. Es ist frei, das Miteigentum an der Sache durch deren k�rperliche Teilung oder durch Versteigerung aufzuheben (BGE 100 II 187 E. 2e S. 192 f.; Urteil 5C.212/1992 vom 12. M�rz 1993 E. 5b, in: SJ 115/1993 S. 532 f.). Auch der Entscheid, ob die Aufhebung des Miteigentums an einer Sache auf dem Wege der �ffentlichen Versteigerung oder der privaten Versteigerung zwischen den Miteigent�mern zu erfolgen hat, betrifft eine Ermessensfrage. Handelt es sich bei den Miteigent�mern um Familienmitglieder, die sich �ber die Zuweisung der Sache nicht einigen k�nnen, deren �bergang an Aussenstehende aber eigentlich nicht w�nschen, so kommt zun�chst nur die Versteigerung unter ihnen in Frage. Geht es ausschliesslich um den gr�sstm�glichen Gewinn kann auch sofort die �ffentliche Versteigerung angeordnet werden (BGE 80 II 369 E. 4 S. 376; Urteil 5A_600/2010 vom 5. Januar 2011 E. 4.1, in: FamPra.ch 2011 S. 420). Haben die Miteigent�mer keine Vereinbarung getroffen und keine �bereinstimmenden Antr�ge hinsichtlich der Teilungsart gestellt, so ist das Gericht im Rahmen von Art. 651 Abs. 2 ZGB in seinem Ermessen frei und an Parteiantr�ge nicht gebunden (zit. Urteil 5C.212/1992 E. 2, in: SJ 115/1993 S. 531).
7.3.2.�Das Obergericht ist von den zutreffenden Beurteilungskriterien ausgegangen. Es hat daf�rgehalten, eine k�rperliche Teilung der 300 Inhaberaktien der A.________ AG sei grunds�tzlich m�glich, doch sei dem Beschwerdegegner beizupflichten, dass eine h�lftige Aufteilung der Aktien eine Pattsituation f�r das Unternehmen zur Folge h�tte und jede Partei in die Lage versetzte, eine Entscheidfindung zu blockieren und einen Funktionszusammenbruch des Unternehmens zu bewirken. Eine vern�nftige Teilung sei somit nicht m�glich. Auch die beantragte Zuteilung einer zus�tzlichen Aktie an den Beschwerdegegner zeitigte ein unbilliges Ergebnis, da sie ihn in die Lage versetzte, mit der Aktienmehrheit das Unternehmen auszuh�hlen und das Aktienpaket der Beschwerdef�hrerin wertlos zu machen. Es bleibe nur die Versteigerung. Da es sich bei der A.________ AG um einen Familienbetrieb handle, in dem die Parteien als Pr�sident und Vizepr�sidentin mit Einzelunterschrift zeichneten und die S�hne �ber Kollektivunterschrift verf�gten, sei davon auszugehen, dass die Parteien den Betrieb in Familienbesitz erhalten und sp�ter ihren S�hnen �bertragen wollten. Die Versteigerung sei deshalb vorerst unter den Parteien und erst im Falle eines Scheiterns �ffentlich durchzuf�hren (E. 2.2.2.2.3 S. 20 f. des angefochtenen Entscheids).
7.3.3.�Zum Steigerungserl�s hat das Obergericht festgehalten, sachenrechtlich entfalle er h�lftig auf die beiden Miteigentumsanteile an den Aktien, doch seien g�terrechtlich allf�llige Ersatzforderungen des Eigenguts gegen das zur Errungenschaft geh�rende Familienunternehmen zu ber�cksichtigen (E. 2.2.2.3.1 S. 21). Das Obergericht hat die Ersatzforderungen berechnet und festgehalten, dass der Erl�s bei einer internen Versteigerung wie auch bei einer �ffentlichen Versteigerung (nach Abzug der Steigerungskosten) im Verh�ltnis von 66.16 % zugunsten der Beschwerdef�hrerin und 33.84 % zugunsten des Beschwerdegegners zuzuweisen sei (E. 2.2.2.3.2 S. 21 f. des angefochtenen Entscheids mit Rechenbeispielen).
7.4.�Gegen den Verteilschl�ssel f�r den Steigerungserl�s wendet die Beschwerdef�hrerin nichts ein (S. 19 Ziff. IV/2a). Sie macht zur Hauptsache geltend, sie habe keinerlei Kenntnisse �ber den Gesch�ftsgang und den inneren Wert der Aktien und k�nne deshalb ihren Steigerungsanspruch faktisch gar nicht geltend machen (S. 20 f. Ziff. IV/2a der Beschwerdeschrift). Das Vorbringen ist widerspr�chlich, hat doch die Beschwerdef�hrerin klare Vorstellung �ber den Wert der Aktien, wie ihn auch der Beschwerdegegner im Beweisverfahren zugestanden hat. Sie selber ist in der Lage, den Wert in ihren Rechtsbegehren zu beziffern und nennt entsprechende Zahlen in der Beschwerdeschrift. Das Obergericht hat deshalb die Preisbestimmung f�r die interne Versteigerung den Parteien �berlassen d�rfen (E. 2.2.2.2.3 S. 21 des angefochtenen Entscheids). Bei der �ffentlichen Versteigerung wird Angebot und Nachfrage �ber den Preis entscheiden.
7.5.�Aus den dargelegten Gr�nden muss die Beschwerde abgewiesen werden, soweit sie sich gegen die g�terrechtliche Auseinandersetzung mit Bezug auf die Aktien der A.________ AG richtet.
Die Beschwerdef�hrerin wendet sich gegen die Verlegung der Gerichts- und Parteikosten im Berufungsverfahren (S. 29 Ziff. IV/4 der Beschwerdeschrift). Da ihre Beschwerde teilweise gutzuheissen ist,�wird �ber die Kosten und Entsch�digungen des kantonalen Verfahrens das Obergericht neu zu befinden haben (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG). Ihre R�ge erweist sich damit als gegenstandslos.
Mit Bezug auf die Ersatzforderungen zwischen den Errungenschaften beider Parteien und dem Eigengut der Beschwerdef�hrerin muss die Beschwerde teilweise gutgeheissen werden. Die Beschwerdef�hrerin hat sich mit ihren Begehren vor Bundesgericht �berklagt und obsiegt gemessen am streitigen Betrag nur in untergeordneten Umfang. Es rechtfertigt sich deshalb, ihr vier F�nftel der Gerichtskosten aufzuerlegen und sie zu einer entsprechend herabgesetzten Parteientsch�digung an den Beschwerdegegner zu verpflichten. Der Ausgang des Gesuchsverfahrens betreffend aufschiebende Wirkung �ndert daran nichts�(Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Kl�gerin wird verpflichtet, dem Beklagten aus G�terrecht eine Ausgleichszahlung von Fr. 477'026.60 zu leisten.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 5'000.-- werden mit Fr. 4'000.-- der Beschwerdef�hrerin und mit Fr. 1'000.-- dem Beschwerdegegner auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerin hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 4'000.-- zu entsch�digen.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Kosten und Entsch�digungen des kantonalen Verfahrens an das Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, zur�ckgewiesen.

References: Art. 196
 Art. 46
 Art. 69
 BGE 
 Art. 29
 Art. 69
 Art. 67
 Art. 315
 Art. 54
 Art. 313
 BGE 
 Art. 8
 Art. 209
 Art. 200
 BGE 
 Art. 165
 Art. 165
 BGE 
 Art. 165
 Art. 200
 Art. 205
 Art. 205
 Art. 651
 Art. 651
 Art. 68
 Art. 68