Source: http://www.real-law.at/page/4/
Timestamp: 2019-01-20 14:51:31+00:00

Document:
MAYRHOFER & RAINER – Seite 4 – RECHTSANWÄLTE KG
Rechnungslegungsanspruch gegen einen ohne Vollmacht Agierenden
Auf § 31 Abs 3 WEG gegründete Ansprüche können nur gegen den von der Mehrheit bestellten Verwalter, nicht aber gegen einen von diesem beauftragten Subverwalter geltend gemacht werden. Dies gilt auch für einen ohne Vollmacht agierenden Miteigentümer. §§ 31, 52 WEG OGH 27. 1. 2009, 5 Ob 280/08 z
Ausschließliche Legitimation der Eigentümergemeinschaft bei Verwaltung
Für deliktische Schadenersatzansprüche nach §§ 1319, 1319a ABGB haftet die Eigentümergemeinschaft. Die Rechtspersönlichkeit der Gemeinschaft bedingt in Angelegenheiten der Verwaltung in diesem Bereich auch ihre ausschließliche Sachlegitimation; dies gilt insbesondere auch für die Verletzung von Verkehrssicherungspflichten. § 18 WEG OGH 25. 11. 2008, 5 Ob 261/08 f
Vorgangsweise bei mittelbarer Störung
Bei der Eigentumsfreiheitsklage gem § 523 ABGB ist nicht nur der unmittelbare Störer, sondern jeder passiv legitimiert, der die tatsächliche und rechtliche Möglichkeit hat, die Störung zu verhindern. Auch derjenige ist sohin passiv legitimiert, der den Eingriff zwar nicht selbst vornahm, aber unmittelbar veranlasste, indem er durch Handlungen oder Unterlassungen die Voraussetzungen dafür schuf, dass
Schäden am Balkon – Erhaltungspflicht der Eigentümergemeinschaft
News Eigentümergemeinschaft, Erhaltung, Wohnungseigentum 18. Februar 2013 herbert.rainer 0 Kommentare
Ist bei allen Balkonplatten der Balkonaufbau bestehend aus Abdichtung, Gefälle, Betonbelag und Randverblechung so schadhaft , dass er zur Gänze erneuert werden musste, wobei zusätzlich zumindest bei einzelnen Balkonen die schadhaften Stellen der tragenden Konstruktionen von Sand und Schmutz zu säubern, die Bewehrungen zu entrosten und mit Zementmörtel zu verschließen waren, liegt in der Zuordnung
News Verwaltung, Wohnungseigentum 18. Februar 2013 herbert.rainer 0 Kommentare
Die Durchsetzung von Verwalterpflichten, die sich aus § 20 Abs 1 WEG ergeben, steht einem einzelnen Wohnungseigentümer nicht zu, daher besteht auch kein Anspruch des Einzelnen, den Verwalter zur Schneeräumung zu verhalten. Wenn es sich tatsächlich um gemeinschaftsbezogene Interessen aller Wohnungseigentümer handelt, steht es dem Einzelnen nur frei, selbst ein Willensbildungsverfahren zu initiieren, um dem
Auch dem Mieter einer Wohnung steht ein Unterlassungsanspruch gegen einen störenden Nachbarmieter zu; dem bloßen Prekaristen hingegen kommt ein solches Recht ebenso wenig zu, wie etwa der Ehegattin des Mieters. Bezahlt der Mieter seinen Eltern für die Benützung der Wohnung nur die laufenden Kosten, gilt es zu klären, ob durch diese Zahlung eine einem Entgelt
Eine anonyme Beschlussfassung ist anfechtbar, da es einem solchen Beschluss an der Überprüfbarkeit der erforderlichen Mehrheit mangelt, damit ist dieser gesetzwidrig. Umso mehr gilt dies, wenn auch die Einladung selbst bereits die Anonymität ankündigt (hier Stimmabgabe und Auszählung durch einen Notar unter strikter Geheimhaltung des Abstimmungsergebnisses). Damit erfasst und behindert diese Ankündigung einer gesetzwidrigen Anonymität
Schadhafte Fenster – Handlungsbedarf des Verwalters
News Erhaltung, Verwaltung, Wohnungseigentum 18. Februar 2013 herbert.rainer 0 Kommentare
Im Rahmen der ordentlichen Verwaltung, zu der die Erneuerung von (schadhaften) Außenfenstern als Maßnahme der Erhaltung iSd § 28 Abs 1 Z 1, 3 WEG 2002 gehört, ist der bestellte Hausverwalter autonom zuständig. Er kann und muss auch ohne vorhergehenden Beschluss der Eigentümergemeinschaft handeln. §§ 20 Abs 1, 28 Abs 1 Z 1 WEG OGH
Ersichtlichmachung des Verwalters im Grundbuch
News Grundbuch, Verwaltung, Wohnungseigentum 18. Februar 2013 herbert.rainer 0 Kommentare
Stellt ein WEer den auf § 19 Satz 2 WEG gestützten Antrag, Name und Anschrift des Verwalters im Grundbuch ersichtlich zu machen, dann steht gegen den antragsabweisenden Beschluss dem antragstellenden WEer sowie dem Verwalter der Rekurs zu. Dies gilt für den Verwalter auch dann, wenn er nicht selbst ASt war, wird ihm doch durch den
Beschränkung der Anzahl der Stellplätze im Teilungsstreit
Die gesetzliche Regelung des § 5 Abs 2 WEG 2002 verbietet nach ihrem Wortlaut den Erwerb des WE an einem Kfz-Abstellplatz innerhalb von drei Jahren nach Begründung von WE an der Liegenschaft in zwei Fällen. Mit Erwerb ist an sich die konstitutive Begründung von WE durch die Eintragung im Grundbuch gemeint. Der abgeleitete Erwerb unterliegt

References: § 31
 OGH 
 § 18
 OGH 
 § 523
 § 20
 § 28
 OGH

 § 19
 § 5